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Donnerstag, 30. September 2021

113. Jahrgang Nr. 39

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Hürdenlauf statt Krankenbett Wer aus dem Spital entlassen wird, kann sich kaum zu Hause ins Bett legen. Um die nötigen Medikamente zu beschaffen, muss man oft beschwerliche Wege auf sich nehmen.

Freitag, 01.10.2021 Nach Nebelfeldern viel Sonnenschein. 6 ºC 21 ºC Samstag, 02.10.2021 Wechselnder Mix aus Wolkenfeldern und etwas Sonne. 10 ºC 22 ºC Sonntag, 03.10.2021 Der Sonntag zeigt sich mit mehr Wolken und teils regnerisch.

Gini Minonzio Der fünfzehnjährige Ferienbub Joel verschluckt sich an einem Stück Apfel. Er hat Höllenschmerzen. Natürlich nachts. Der Telefonarzt drängt zur Kontrolle in der Notaufnahme Laufen. Um 23 Uhr kann Joel das Spital wieder verlassen. Doch eine Kinder-Schmerztablette will der Arzt zuerst nicht abgeben. Sein Vorschlag: eine Fahrt nach Basel, in die Notfallapotheke, und den Bub zu Hause unüberwacht alleine lassen.

Keine Verbesserung in Sicht

Es sieht sehr schlecht aus, wenn man ausserhalb der Ladenöffnungszeiten ein Medikament braucht (siehe Kasten). Besserung ist keine in Sicht, denn nicht einmal das Problem ist erkannt. Die Pressesprecherin des Basellandschaftlichen Apotheker-Verbandes sagt, die Versorgung des Laufentals sei keine Verbandsaufgabe. Begründung: Das Laufental gehöre nicht zu Baselland! Der Kanton Solothurn macht es sich auch einfach. Auf seiner Website vermeldet er, es sei keine Notfallapotheke nötig, weil die «Ärzte uneingeschränkt Medikamente abgeben dürfen». Dieser Satz stammt wohl aus der allerersten Version der Solothurner Website von vor 20 Jahren, als man die Hausärztin nachts noch anrufen konnte. Dann verweist der Kanton Solothurn auf eine App, welche geöffnete Apotheken zeigen soll, aber nur schlecht funktioniert. Das Wochenblatt

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Beschwerlich: Auch der Weg vom Spital zur nächsten Apotheke kann recht beschwerlich sein. FOTO: GINI MINONZIO

möchte vom Solothurner Kantonsapotheker erfahren, wie er die Lage verbessern möchte. Und erfährt Folgendes: Der Kanton Solothurn hat gar keinen Kantonsapotheker mehr! Die Arbeit wurde dem Berner Kollegen übertragen. Auch dieser Weg führt also in die Sackgasse.

Hürdenlauf nach Austritt

«Den Spitälern ist es nicht gestattet, Arzneimittel beim Austritt abzugeben», erklärt Rolf Wirz, Pressesprecher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft. Die Spitäler können also die Patienten mit ultrateuren Methoden untersuchen. Aber ob jemand danach überhaupt in der Lage ist, sich das dringend benötigte Medikament zu besorgen, ist sekundär. Auch wenn es nur ein paar Franken kosten würde. Problematisch kann auch ein regulärer Spitalaustritt sein, wenn man eine schwere Erkrankung hat. Das KSBL drückt dem Patienten die Liste der benötigten Medikamente und Hilfsmittel erst bei der Entlassung in die Finger. Dann kann die Be-

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gleitperson erst mal Apotheken abklappern. Manchmal können diese die Medikamente erst am Folgetag liefern, mit allen negativen Folgen für die Gesundheit der Patienten. Der Kanton kenne das Problem, bestätigt Wirz. Doch etwas zu verbessern, überlässt er dem Verein Gesundheit und Soziales Oberbaselbiet. Der Verein möchte mit einer elektronischen Plattform die Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich in der ganzen Nordwestschweiz fördern, erklärt die Präsidentin Eveline Plattner Gürtler. Doch für diese grosse Aufgabe fehlen das Geld und auch jegliche Unterstützung durch die Kantone. Ein Thema der Vereinstätigkeit ist auch der Austritt aus dem Spital. Die Patienten sollten einfacher an die benötigten Medikamente, Pflaster und die Inkontinenzwäsche kommen. Auch die Notfallapotheke Basel versucht einen Weg zu finden, um nötige Rezepte vom Universitätsspital Basel bereits einen Tag vor der Entlassung zu erhalten. Damit könnten die Patienten alle

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Laufen

7 Der von der Musikschule organisierte Tag der Musik war gut besucht und für alle ein Erfolg. Die Festwirtschaft entpuppte sich als zentraler Treffpunkt.

Medikamente gleich beim Austritt abholen, erklärt Co-Geschäftsführerin Susanne Thürkauf. Doch es dauere wohl ein Weilchen, bis das gut klappe.

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11 Damit auch zukünftige Generationen leben und wirtschaften können, muss man jetzt handeln. Das KMU-Podium zeigte auf, wie nachhaltiges Wirtschaften möglich ist.

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Verband darf sich in Abstimmungen einmischen

Eine Mischung zwischen Präzision und Geschwindigkeit

Der Verband Basellandschaflicher Gemeinden ergänzt seine Statuten. Neu können Gemeinden und der sie vertretene Verband bei kantonalen Abstimmungen intervenieren. Entscheidend ist eine namhafte Betroffenheit. Gaby Walther Traktandiert war an der Generalversammlung des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) am letzten Donnerstag in Duggingen eine Ergänzung der Statuten. «Schon lange diskutierte der VBGL, ob er sich in eine Abstimmung einmischen dürfe. Es fehlte jedoch eine rechtliche Grundlage», erklärte Präsidentin Regula Meschberger. Ausschlaggebend für die Frage war einerseits die kantonale Abstimmung zur «Fairnessinitiative» im März 2018, bei welcher die Gemeinden und der VBLG erfolgreich dafür propagiert hatten, anderseits die kantonale Abstimmung betreffend das Gesetz über die Abgeltung von Planungsmehrwerten im 2019. Ein vom Verband in Auftrag gegebenes Gutachten stellt klar, dass die Gemeinden und der Verband bei einer namhaften Betroffenheit in einer kantonalen Abstimmungskampagne intervenieren können. «Es muss aber eine echte Betroffenheit für die Gemeinden vorhanden sein», ergänzte Meschberger.

Doppeltes Mehr nötig

Mit der von der Arbeitsgruppe ausgearbeiteten Ergänzung zu den Statuten zeigte sich die Mehrheit der Gemeindevertretenden einverstanden. Einzig zur Diskussion stand, ob eine Mehrheit oder

eine Zweidrittelmehrheit zur Legitimation einer Intervention nötig sei. An der Versammlung einigte man sich auf ein doppeltes Mehr der Gemeinden. Das heisst, es bedarf für eine Intervention eine einfache Mehrheit der antwortenden Mitgliedergemeinden sowie die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung der zustimmenden Mitgliedsgemeinden.

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15 Rappen pro Einwohnerin und Einwohner

Zur Finanzierung von Abstimmungskampagnen richtet der Verband einen Fonds ein. Die Gemeinden haben jährlich 15 Rappen pro Einwohnerin und Einwohner zu entrichten, plus zu Beginn zusätzlich 35 Rappen. Beträgt Anfang Jahr ein Fondsbestand von 225 000 Franken, entfällt der einzubezahlende Betrag. Weitere Anträge wurden an der Versammlung nicht gestellt. Meschberger verabschiedete mit wohlwollenden Worten einige austretende Vorstandsmitglieder. Danach zeigten Roland Plattner, Stabsstelle Kirchen- und Gemeindeentwicklung der reformierten Kirche BaselLandschaft und Ivo Corvini, Präsident der römisch-katholischen Kirche BaselLandschaft in einem Kurzreferat die Möglichkeiten eines Miteinanders zwischen Kirchgemeinden und Einwohnergemeinden auf. So bieten zum Beispiel die 100 kirchlichen Gebäude und 100 Kirchen und Kapellen im Baselland Platz für verschiedenste, auch nicht kirchliche Anlässe. Vermehrt könnten Synergien in verschiedenen Bereichen genutzt werden, waren sich die Kirchvertreter einig. Die Vorzüge von Duggingen, Scharniergemeinde zwischen Birsigtal und Laufental, führte der Dugginger Gemeindepräsident Beat Fankhauser in seiner Präsentation aus und lud anschliessend zum Apéro ein.

Präsentation über Duggingen: (v.r.) Gemeindepräsident Beat Fankhauser stellt sein Dorf vor. Regula Meschberger, Präsidentin des VBLG, Geschäftsführer Matthias Gysin und Mitglieder des Vorstands hören gespannt zu. FOTO: GABY WALTHER

Gymkhana: Ein vielseitiger Parcours musste absolviert werden.

Der Reitverein Laufen und Umgebung bot letzten Samstag einen spannenden Einblick in den facettenreichen Pferdesport. Bea Asper Das diesjährige Gymkhana holte die Olympischen Spiele nach Laufen. Die Reiter-Pferd-Paare starteten im sportlichen Geschicklichkeitswettbewerb unter der Flagge einer Nation und boten sich teilweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gekämpft wurde um jeden einzelnen Punkt. Dem organisierenden Reitverein Laufen gelang es, beim Parcours, die Vielseitigkeit hervorzuheben, und zwar von allen Beteiligten. So war nicht nur vom Pferd Gehorsam gefragt beim sicheren Überqueren von Gegenständen, die bei einem Tier Unbehagen auslösen können, sondern ausschlaggebend war auch die Treffsicherheit des Menschen. Das Pferd musste einen grossen Ball ins Tor kicken, die Reitperson kleine Bälle in den Korb werfen oder bei einem anderen Hindernis mit einem Ruder Gegenstände von einem Pfosten auf den Boden befördern oder in einem Slalom Hockey spielen, während das Pferd auf all diese Überraschungseffekte mit Ruhe und Gelassenheit reagierte. Dabei wechselten sich Geschwindigkeit und ruhiges Stehenbleiben ab, was die Anforderungen nochmals erhöhte. Die Zuschauer erhielten von der aufgestellten Speakerin Gisela

Imark tolle Erklärungen rund um den facettenreichen Pferdesport und zur tiefgründigen Beziehung zwischen Tier und Mensch. Pferd und Pony faszinierten an diesem herrlichen Spätsommertag einmal mehr durch ihre Feinfühligkeit. Am deutlichsten wurde dies in den Prüfungsklassen für Kinder und Jugendliche. Brav und geduldig gaben die Tiere ihr Bestes, die von ihnen geforderten Aufgaben zu erfüllen — und das Zusammenwirken und der vertrauensvolle Umgang vom Kind mit dem grossen, starken Tier waren beeindruckend. Die Augen der teils sehr

FOTOS: BEA ASPER

jungen Reiterinnen und Reiter strahlten. Sie hatten grossen Spass und waren stolz, mit von der Partie zu sein und dies alles bewältigen zu können. Die Regionalverbände haben diesbezüglich die Möglichkeit, den Anreiz für eine Wettbewerbsteilnahme mit Führzügelklassen zu erhöhen. Kind und Vierbeiner lösen die Gymkhana-Aufgaben möglichst selbstständig, eine Begleitperson bietet aber Unterstützung und Sicherheit. Damit wurde der Pferdsportanlass in Laufen zu einem zusammenschweissenden Ausflug für die ganze Familie.

Korbball: Treffsicherheit, aber auch ein ruhiges Pferd war für das Gelingen wichtig.

L AUFEN

Stärkere Vernetzung zwischen Kunst und Politik gewünscht Der Verband Kultur Baselland führte seine Mitgliederversammlung im Alts Schlachthuus durch. Er zeigte auf, welche Aufgaben er während der Coronakrise für die Kulturschaffenden übernommen hat.

te Wunsch, ein Vernetzungstreffen der regionalen Interessengemeinschaften Kultur abzuhalten, kam im letzten Dezember online zustande», erzählte Joset in seinem Jahresrückblick. Eine stärkere Vernetzung soll aber auch zwischen Kunst und Politik stattfinden. «Wir wollen unter dem Titel ‹Kunst trifft Politik› aber nicht nur Kontakte mit dem Landrat pflegen, sondern diesen auf weitere Behördenmitglieder und Entscheidungstragende ausweiten», erklärte Joset in seinem Ausblick.

Gaby Walther Etwas enttäuscht zeigte sich Präsident Marc Joset, dass nicht mehr Mitglieder den Weg nach Laufen gefunden hatten. Schliesslich stand letzte Woche an der Mitgliederversammlung des Verbands Kultur Baselland (VKBL) nicht nur die GV mit Apéro auf dem Programm, sondern der Anlass wurde auch mit einer Lesung von Autor Linard Candreia und mit Auftritten von der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein umrahmt. Candreia gab mit Auszügen aus seinem Laufentalbuch einen Kurzeinblick in die dreizehn Gemeinden. Elias Taglang, Violine, Tobias Cramm, Piano, und Linus Zimmer, Altblockflöte, spielten Mozart und Vivaldi.

Bedingungen für die Kultur

Gerade im letzten Jahr nahm der VKBL,

den verschiedensten Interessen zu einigen, sei zwar eine Herausforderung. Jedoch hätten sie auch in diesem Jahr einige Highlights zu bieten, zum Beispiel mit Sina, Stiller Has oder Pedro Lenz. ANZEIGE

Landratspräsidentin im Laufental

Erklären das Kulturforum: (v.l.) Werner Mayr und Martin Kofmel. Die Zuhörenden: Landratspräsidentin Regula Steinemann, Autor Linard Candreia, Journalist Eduard Gysin und Präsident VKBL Marc Joset. FOTO: GABY WALTHER welcher sich für eine vielfältige Kultur in Baselland und der Region einsetzt, eine wichtige Rolle ein. Sich für optimale Rahmenbedingungen der kulturellen Produktion und Teilhabe, der Bewahrung von Kulturgütern und der kulturellen Bildung zu engagieren, war im letzten Jahr zentrales Thema. Mit der Onlineveranstaltung «Kultur — Mittel — und los!»

sowie mit zahlreichen Newslettern versuchte der Verband, den enormen Informationsbedarf der Kunstschaffenden, welche durch die Covid-19-Krise in ihrer Existenz bedroht waren, zu befriedigen. Ebenso wurde in einem offenen Brief an den Bundesrat die Notlage der Kulturschaffenden dargelegt. Die Krise löste aber auch Positives aus. «Der lang geheg-

Für Regula Steinemann, welche das Grusswort überbrachte, war es der erste offizielle Anlass als Landratspräsidentin im Laufental. «Kultur soll für alle zugänglich sein», findet die Stiftungsrätin vom Haus der Elektronischen Künste in Basel. Wichtig sei die Zusammenarbeit von Basel Stadt und Baselland — auch das Baselbiet habe einiges zu bieten. Dem konnten Martin Kofmel und Werner Mayr nur zustimmen. Oft würden sie in den beiden Kantonshälften zu wenig wahrgenommen, stellten der Programmkoordinator und der Zuständige für Kommunikation und Werbung des Kulturforums Laufen fest. Sich auf ein Programm mit den 40 Kulturforummachenden mit

Ausführliche Informationen www.kfl.ch KINO

Donnerstag, 7. Oktober, 20.30 Uhr

The Wife Regie: Björn Runge, mit Glenn Close u.a. Drama; USA/Schweden 2017, 101 Min. JAZZ MATINEE

Sonntag, 10. Oktober, 10.30 Uhr

Riviera Jazz Connection Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 3. Oktober, 11.30 Uhr Ökum. Reitergottesdienst auf der Egg, Pfarrer Michael Brunner (Info zur Durchführung bei schlechtem Wetter unter www.kgleimental.ch)

Ich verlasse die, die ich liebe, und gehe zu denen, die ich liebte.

Martha Egli 21. Juli 1937 bis 25. September 2021 Mit allen, die ihn kannten und liebten, beten wir zu Gott für

Antoine Willemin Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 1. Oktober, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 3. Oktober, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Liesberg Freitag, 1. Oktober, 12.15 Uhr, Mittagstisch und Spielnachmittag. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern, zu spielen (z.B. Lottomatch mit kleinen Preisen) und zu singen. Es ist jeweils am ersten/zweiten Freitag des Monats, um 12.15 Uhr im Restaurant Coni’s Träff, Delsbergerstrasse 9a in Liesberg. Grellingen

Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat! Anmeldung hilfreich!

Die Trauerfamilien Freunde und Bekannte

der im Alter von 77 Jahren friedlich im Beisein seiner Liebsten eingeschlafen ist. Möge er bei Gott Ruhe und Frieden finden.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Seine Gattin: Therese Willemin-Bühlmann Seine Söhne mit Familie: Noël und Daniela Willemin-Müller mit Lara, Janina und Céline Denis Willemin Marc Willemin Verwandte und Bekannte

Traueradresse: Fredy Egli, Schliffmatt 12, 4242 Laufen

Ein besonderes Dankeschön geht an die Mitarbeitenden der «Aide et soins à domicile Delémont et environs» sowie Stasia und Natalya Szaniawska, seine Betreuerinnen, für ihre Freundlichkeit und gute Pflege. Anstelle von Blumen gedenke man der «Fondation pour l’Aide et les Soins à domicile (FAS)», IBAN: CH39 8080 8004 7510 6454 3, Vermerk: Toni Willemin. Traueradresse: Therese Willemin, Feldweg 3, 2813 Ederswiler Die Abdankungsfeier fand im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Mittwoch, 27. Oktober 2021, um 19.00 Uhr in der St. Martins-Kirche Roggenburg. Ederswiler, 22. September 2021

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J. W. von Goethe

Sonntag, 3. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Taufgottesdienst, Täufling: Ianto Rodella aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr. Taufgesellschaft = 16 TN. Platz für 30 GD-TN. Mittwoch, 6. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abdankung von Johanna Rhyn (5.6.1926-17.9.2021) aus Breitenbach, mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Gemeinschaftsgrab in Laufen, Pfr. Stéphane Barth. Donnerstag, 7. Oktober, 10.00 Uhr, Dachkapelle im Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, ref. Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth.

Nelly Froidevaux-Truninger 10.08.1926 – 27.09.2021

Stefan Froidevaux und Bettina Tschanz-Durandi mit Jennifer

Sonntag, 10. Oktober, kein Gottesdienst.

Markus und Marietta Froidevaux-Giger mit Livio und Julia

Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00-19.30 Uhr, Gde.Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 2 am 30. Sept.

Rose Marie Froidevaux-Matos

Was bleibt zu sagen, wenn Worte schlicht fehlen? Wir trauern zutiefst um einen geliebten Menschen, welcher ganz plötzlich und unerwartet aus dem Leben schied.

Elsa Erna Obholzer-Christ

27. Oktober 1939 – 21. September 2021 In Liebe und Dankbarkeit schauen wir auf die vielen schönen Jahre, die wir gemeinsam mit ihr erleben durften, zurück. Wir danken ihr für alles, was sie für uns getan hat und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Wir vermissen dich:

Franz Obholzer Anneliese Obholzer und Alexander Sonja Obholzer und Stephan Anneliese Fandler und Familie Céline Leutwyler und Livio Jasmin Leutwyler und Marco Adolf Leutwyler

Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 6. Oktober 2021 um 14.00 Uhr in der Kirche Fehren statt. Die Urne wird anschliessend im engsten Familienkreis beigesetzt. Aufgrund der aktuellen Situation sind max. 50 Personen an der Trauerfeier zugelassen. Bitte um Anmeldung unter folgender Nummer: 079 673 31 51

Trauern ist liebevolles Erinnern.

Laufen, im September 2021

HERZLICHEN DANK für die mitfühlenden gesprochenen oder geschriebenen Worte sowie alle Zeichen der Verbundenheit, die ich nach dem Tod meines lieben Ehemannes

Paul «Pauli» Burkhard-Meili erfahren durfte. Sie geben mir Trost und machen mir Mut. Ein besonders grosses Dankeschön geht an die Pflegenden der Abteilung Birsfall im Seniorenheim Rosengarten für die äusserst aufmerksame und liebevolle Pflege. Rosmarie Burkhard-Meili

Josik Vasarevych Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 6. Oktober 2021 um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt (Covid-Zertifikatspflicht). Anschliessend Urnenbestattung im engsten Familien- und Freundeskreis. Dreissigster: Freitag, 5. November 2021, 19.30 Uhr, Herz-Jesu-Kirche Laufen Traueradresse: Thomas Froidevaux, Röschenzstrasse 57, 4242 Laufen

Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50. Vertretung im Pfarramt: Vom 9. Okt. bis zum 16. Okt. wird Pfr. Stéphane Barth im Pfarramt vertreten von: Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel. Tel. 061 691 92 89 / 078 805 27 24. Und vom 16. Okt. bis zum 23. Okt. wird St. Barth vertreten von: Pfarrehepaar Barbara und Reiner Jansen aus Frenkendorf. Tel. 061 901 20 62 / 079 361 57 35. Alle drei sind für Beerdigungen und Seelsorge da.

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Gotte und Freundin

Thomas Froidevaux-Jeker Claudia Jeker Froidevaux mit Louis, Claude und Yves

Dienstag, 5. Oktober, 15.00 – 16.30 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Film: «Marie-Louise» von Regisseur Leopold Lindtberg (1943). Mit einer Zvieristation draussen im Carport für nach dem Film. Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50.

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Traueradresse: Franz Obholzer, Lämmlismattstrasse 100, 4232 Fehren

Donnerstag, 7. Oktober, 15.30 Uhr, Aktivierung im Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth.

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Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich einschlafen.

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Sonntag, 3. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Niklaus Klose.

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Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott! Jesaia 61,10 a

Frieda Segginger-Linz danken wir herzlich. Die Trauerfamilie Dreissigster: Freitag, 8. Oktober 2021, 19.30 Uhr in der Herz-Jesus Kirche, Laufen

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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 27. September 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

• Das Budget 2022, beinhaltend Investiti-

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ons- und Erfolgsrechnung, wurde nach intensiver Bearbeitung zu Handen der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) verabschiedet. Vom Budget 2022 der KESB Laufental wurde zustimmend Kenntnis genommen. Die Rechnungsprüfung der Kreisschule soll im Nachgang an eine Statutenänderung wieder verbindlicher geregelt werden. Die Schlussabrechnung für den Neubau der Diebachstrasse inklusive Kanalsanierung wurde zustimmend Kenntnis genommen. Die Videoüberwachung auf dem Areal des Primarschulhauses soll ermöglicht werden. Der Christchindlimärt 2021 soll – unter Beachtung aller dannzumal geltenden Massnahmen – stattfinden und das OK wurde damit beauftragt, die anstehenden Arbeiten an die Hand zu nehmen. Eine Partnerschaft mit Fitpass, was Mitgliedern Zugang zu zahlreichen Sportanlagen in der Region und der ganzen Schweiz bietet; neu somit auch den Besuch von Eishalle und Schwimmbad Nau. (Die App funktioniert wie ein GA für Fitness, Sport, Wellness und Freizeit, was den Bekanntheitsgrad für Laufen fördert. Die Eintritte werden zum normalen Eintrittspreis vergütet.)

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 21. September 2021 Der Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 des Organisationsreglements sind die Gemeindeversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung bekannt zu geben. Die 60 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2021 wurde diskussionslos genehmigt. Traktandum 1: Einbürgerungen Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: • Körn Brigitta Annette Katharina • Idrizi Ajdogan • Mahmud Ahmed • Thangeswaran Amsajini • Thangeswaran Anujan Traktandum 2: Teilzonenplan Dürrenboden, Planungskredit CHF 230 000.00 Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Der Planungskredit über CHF 230 000.00 für das Areal Dürrenboden wird genehmigt. Traktandum 3: Waldbaulinienplan Glashütte II Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen:

://: Der Waldbaulinienplan Glashütte II wird genehmigt. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG In fidem, der Sekretär: Thomas Locher, Stadtverwalter

Schulrat Nachwahl vom 26. September 2021 In den Schulrat Primarschule / Kindergarten wurde gewählt: • Bettina Hofstetter, parteilos Wir gratulieren recht herzlich! Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 3 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal.

Planauflage Waldbaulinienplan Glashütte II Die Gemeindeversammlung vom 21. September 2021 hat den Waldbaulinienplan Glashütte II beschlossen. Die Planauflage gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) findet vom 30. September bis 29. Oktober 2021 statt. Die Unterlagen können während den Schalteröffnungszeiten in der Abteilung Bau und Planung der Stadtverwaltung Laufen, Stadthaus, 2. Stock und auf der Homepage der Stadt Laufen (www.laufen-bl.ch) eingesehen werden. Einsprachen sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Stadtrat Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen einzureichen.

Die Eishalle ist wieder für alle offen Für die Vereine ist das Eis in der Eissport- und Freizeithalle in Laufen schon seit einigen Wochen wieder offen. In der zweiten Herbstferienwoche kann nun auch die Bevölkerung in die Schlittschuhe steigen und vom freien Eislaufen profitieren.

SABINE ASPRION, STADTRÄTIN

Jugendförderungsbeiträge 2021 Wie jedes Jahr dürfen die berechtigten Laufner Vereine die Jugendförderungsbeiträge bis 12. November 2021 einreichen. Die Berechnungsperiode ist vom 01.11.2020 – 31.10.2021 Das Formular zur Abrechnung sowie das Deckblatt können auf der Website heruntergeladen werden. Wichtig: Das Deckblatt muss auch eingereicht werden. Bei Rückfragen steht Ihnen die Präsidialabteilung unter 061 766 33 33 gerne zur Verfügung.

Baugesuche, Auflage vom 30.9.2021 bis 11.10.2021 BG-Nr. 1835/2021. Bauherrschaft: I Sapori di Roberta, v.d. Lo Presti Roberta / Bahnhofstrasse 21 / 4147 Aesch. Projekt: Imbisswagen, Parz. 4185, Baselstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: I Sapori di Roberta, v.d. Lo Presti Roberta / Bahnhofstrasse 21, 4147 Aesch BG-Nr. 1850/2021. Bauherrschaft: Gisela Imark / Mattenweg 7 / 4242 Laufen. Projekt: Carport, Parz. 2015, Mattenweg 7, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Architektur Hanspeter Jeker, Breitenbachstrasse 45a, 4227 Büsserach. Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Der Markt im goldenen Herbst

MIT DOMINIK JÖRGER Corona, Klima, Unwetter – es gibt viele Gründe, pessimistisch zu sein. Siehst du das Glas in der Regel halb leer oder halb voll? Welche Lifehacks hast du auf Lager, wenn das Glas mal doch halb leer ist?

In der Regel halb voll. Aber beim Klima bin ich schon etwas ernüchtert, da in meiner Ausbildung bereits vor 30 Jahren über das Thema gelehrt wurde und wir bisher deutlich zu wenig verändert haben. Mein persönlicher Lifehack ist mein Glaube an Jesus, welcher den Tod überwunden hat, uns annimmt und uns Vergebung unserer «Life-Böcks» (Fehler) anbietet. Jesus gibt meinem Leben Sinn, Hoffnung und Halt – trotz der vielen bedrohlichen Situationen. Dein Lifehack ist sicher universell und zeitlos. Ich selbst habe zuweilen das Gefühl, dass sich viele Leute von konkreten Handlungen (gerade in Bezug auf das Klima) «entlasten», weil es ja eine höhere Macht gibt, die «zum Rechten» schauen wird. Häufig sehe ich darin eine Haltung, dass die Verantwortung abdelegiert wird. Im Gegensatz dazu bin ich der Ansicht, dass wir Menschen ganz irdisch das Heft in die Hand nehmen müssen. Und das scheinen wir ordentlich zu verbocken, jedenfalls in Fragen des Klimas, aber auch des Friedens, des Zusammenhalts überhaupt.

Das ist wohl ein berechtigter Vorwurf im Falle eines fatalistisch anmutenden Glaubens – ist aber, so wie ich die Bibel verstehe, nicht so gedacht. Hände in den Schoss legen und zuschauen ist auch nicht mein Glaubensverständnis. Du hast ja beruflich einen naturwissenschaftlichen Hintergrund, bist aber ein sehr spiritueller Mensch. Hättest du dir auch das umgekehrte vorstellen können: einen Beruf im Bereich Kirche/Religion und in der Freizeit sich mit wissenschaftlichen Themen auseinander zu setzen?

Kaum hat das Schwimmbad Nau seine Türen geschlossen, steht auch schon fast wieder die Eislaufsaison vor der Tür. Während die Vereine bereits seit August wieder ihre Trainings aufnehmen konnten, mussten sich die Hobbyeisläuferinnen und -eisläufer noch ein wenig Gedulden. Ab Donnerstag 7. Oktober ist es nun soweit: Die Eissporthalle öffnet ihre Türen für alle.

gangsbereich bis zur Kasse eine Schutzmaskenpflicht. In der ganzen Halle muss keine Maske getragen werden, auch nicht auf der Tribüne. Selbstverständlich sind die Toiletten geöffnet.

Eintritt nur mit Zertifikat

Preise

Aufgrund der Vorgaben des Bundes besteht auch für die Eissport- und Freizeithalle eine Zertifikatspflicht. Einlass erhält damit nur, wer geimpft, getestet oder genesen ist und ein entsprechendes Zertifikat vorweisen kann. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Auch Gruppen von maximal 30 Personen, welche in immer gleicher Zusammensetzung trainieren, brauchen kein Zertifikat. Das Zertifikat wird beim Eingang kontrolliert. Wir bitten alle, sich an die Vorgaben zu halten und danken für das Verständnis. In der Eishalle dürfen sich ebenfalls laut Vorgaben des BAG maximal 500 Personen aufhalten. Ausserdem gilt im Ein-

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Die Eislaufsaison steht unmittelbar vor der Tür: Ab 7. Oktober ist die Eissportund Freizeithalle wieder für das breite Publikum geöffnet. FOTO: STL

Schlittschuhe können an der Kasse zum Preis von 3 (Kinder) oder 5 Franken (Er-

wachsene) gemietet werden. Der Einzeleintritt für Erwachsene beträgt 7 Franken, jener für Kinder ab sieben Jahren 4 Franken. Es sind auch 12er-Coupons oder Saisonabonnements erhältlich. Einheimische bezahlen hier einen günstigeren Preis. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen! (stl)

Der Sommer ist schon wieder vorüber, bereits findet der Monatsmarkt im goldenen Monat Oktober statt. Es liegen wieder verführerische Düfte in der Luft: Magenbrot, «Heissi Marroni» und gebrannte Mandeln führen uns in Versuchung. Auch am Oktobermonatsmarkt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Angebot. Vielleicht ist es an der Zeit, um die Herbst- und Wintergarderobe mit Stücken aus wärmenden Stoffen und Strick aufzufrischen? Das Wetter wartet zwar noch mit milden Temperaturen auf, das kann sich aber schnell ändern! Jetzt hoffen wir noch auf einige tolle Tage bei gutem Wetter und hoffentlich viel Sonnenschein, um durch das Stedtli zu flanieren. Nicht nur geübte Hände und Pflegeprodukte finden Sie neu beim Stedtlicoiffeur. Neu bietet er in einem Shop auch herrliche Weine an. Und welcher Monat, wenn nicht der Oktober, bietet sich an, um Wein zu degustieren! Die Geschäfte und Gastrobetriebe im Stedtli und die Marktfahrer freuen sich auf viele Gäste und eine tolle Stimmung.

Ich würde mich nicht als spirituell, sondern eher als Jesusfreak bezeichnen. Mich begeistert, dass Gott nicht eine Theorie mit Leistungskatalog, sondern im Alltag erfahrbar ist. Dies muss nicht zwingend zu einer kirchlichen Anstellung führen. Der Glaube ist für mich damit definitiv mehr als ein Beruf oder etwas für den Sonntag. Dennoch hatte ich mir die Frage auch schon gestellt, ob ich mich hauptberuflich in der Kirche engagieren soll. Dabei habe ich allerdings festgestellt, dass mir die sachliche Arbeit auf Dauer noch etwas besser liegt, als das Arbeiten mit Menschen. Ich hätte wohl auch keinen sozialen Beruf gewählt, obwohl ich mich gerne sozial engagiere. Ich bin weniger Seelsorger, eher ein Coach. Da ich schon immer Teilzeit gearbeitet habe, kann ich vielfältig wirken. Dabei geniesse ich auch die Abwechslung. Da kann ich ergänzen: Abwechslung bietet auch der Wechsel zwischen Beruf und Politik.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, unserer Schwiegermutter und unserem Grosi.

Johanna (Hanni) Semling-Stettler 1. Februar 1945 bis 25. September 2021 Du warst so herzensgut und lieb zu uns. Deine Krankheit hast du mit Würde getragen. Nach dem langen Weg wurdest du nun erlöst und kehrst in Frieden heim. Wir vermissen dich: Erich Semling-Stettler Karin Frehner-Semling mit Thierry Dieter und Susi Semling-Jeker mit Tobias und Melanie Markus und Sonja Semling-Koller mit Suleika und Fabio Grun, Leandra, Quentin und Michael Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet die Abdankungsfeier im engsten Familienkreis statt. Im Sinne der Verstorbenen unterstütze man die Krebsforschung Schweiz, Effingerstrasse 40, 3001 Bern, IBAN CH67 0900 0000 3000 3090 1.

Willst Du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.

Nach einem reich erfüllten Leben und schönen Ferien in der geliebten Toskana hat das Herz meiner lieben Gattin, unserer Mutter, Schwiegermutter und Oma überraschend aufgehört zu schlagen.

Astrid Anna Dreier-Henzi 16. Dezember 1954 – 27. September 2021 Wir nehmen Abschied von einem grossartigen Menschen. Du wirst uns fehlen, aber in unseren Herzen ewig weiterleben. Für das viele Gute, das Du für uns getan hast, danken wir Dir unendlich.

In stiller Trauer Alfred Dreier-Henzi Michael und Olga Dreier-Koptiakova mit Palina David und Svenja Dreier-Gammenthaler mit Elin Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Dienstag, 5. Oktober 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof der Katholischen Kirche in Breitenbach statt. Bei schönem Wetter wird dort auch der Wortgottesdienst abgehalten. Bei schlechtem Wetter wird der Wortgottesdienst im Familienkreise in der Kirche stattfinden. Dreissigster: Sonntag, 31. Oktober 2021, um 10.00 Uhr

Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Thierstein/ Dorneckberg. Gilt als Leidzirkular.

Rainer Maria Rilke

Traueradresse: Alfred Dreier-Henzi, Blattenackerweg 16, 4226 Breitenbach

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Lebenspartnerin, meiner Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Gotte und Tante

Lydia Strehler-Güntensperger 22. 8. 1941 – 25. 9. 2021

Fürchte Dich nicht; denn ich habe Dich erlöst; ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen. Du bist mein!

In stiller Trauer Alfred Gasser, Lebenspartner und Familie René und Sandra Strehler-Schenk mit Tim und Nick Paul und Therese Güntensperger-Grell und Familie Monika Klostermann-Güntensperger und Familie Marco Martinelli-Güntensperger und Familie Verwandte und Freunde

(Margriths Konfirmationsspruch)

Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit für das erfüllte Leben, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami

Margrith Altermatt-Häner Sie ist in ihrem 94. Lebensjahr friedlich eingeschlafen.

Käthy und Beat Altermatt Hofmann Rony und Brigitte Altermatt-Sütterlin

Die Trauerfeier, mit anschliessender Urnenbeisetzung, findet am Donnerstag, 7. Oktober 2021 um 14.30 Uhr in der Kirche Nunningen/ Oberkirch statt.

Die Abschiedsfeier, zu der Sie freundlich eingeladen sind, ist am Freitag, 8. Oktober 2021, um 14.30 Uhr, in der Kirche Oberkirch in Nunningen.

Wegen der Corona-Massnahme ist die Teilnehmerzahl in der Kirche auf 50 beschränkt.

Anstelle von Blumen freut sich die Stiftung Frauenkloster Eschenbach, 6274 Eschenbach LU, über Ihre Spende, IBAN: CH17 0077 8012 2030 7660 9, Vermerk: Margrith Altermatt-Häner

Traueradresse: Alfred Gasser, Talstrasse 18, 4208 Nunningen

Traueradresse: Rony Altermatt, Ramstenrütti 23, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.

Gemeinsam für starke Frauen. Gemeinsam für eine gerec gerechte hte W Welt. elt. Werde jetzt Teil des Wandels: sehen-und-handeln.ch PK 60-707707-2


LAUFENTAL

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L AUFEN

Eruption melodischer und rhythmischer Vielfalt Der von der Musikschule Laufental-Thierstein organisierte Tag der Musik war gut besucht und für alle ein Erfolg. Die Festwirtschaft der «Pfluderi Fäger» entpuppte sich als zentraler Treffpunkt.

herrschte eine aufgeräumte Stimmung. In der Reformierten Kirche fand zwischen 18 und 19 Uhr das Konzert «In Laufen um die Welt» mit Wort und Musik aus den Ländern der Welt statt. In den Innenräumen herrschte Zertifikatspflicht. Da man sich jederzeit in ein Konzert in der St. Katharinenkirche schleichen konnte, war es möglich, zwischen klassischen und funkigen, rockenden und poppigen Klängen zu wechseln. Den Lehrenden und den Lernenden der Musikschule Laufental-Thierstein gebührt ein grosses Kompliment für den schönen Anlass.

Thomas Bunnschwiler Eigentlich hätte 2020 im Rahmen von 725 Jahre Laufen die «Lange Nacht der Musik» stattfinden sollen. Wegen Covid-19 fiel der Anlass ins Wasser und man musste umdisponieren. Die Musikschule Laufental-Thierstein stellte am letzten Samstag von 10.00 bis 21.30 Uhr den «Tag der Musik» auf die Beine, der viele Leute anzog. In erster Linie waren es wohl die Eltern und Angehörigen all der jungen Musikantinnen und Musikanten der Musikschule. Die Festwirtschaft in der Hinteren Gasse entpuppte sich als Hotspot sozialen Lebens an diesem heiter-hellen Tag.

Grosse Bandbreite an Stilen und Instrumenten

Zwischen 10 und 11 Uhr musizierte das Hornquartett «He!» zwischen Bahnhof und Stadthaus. Auf dem Helye-Platz präsentierten sich bis 12.45 Uhr unter dem Motto «Let’s play!» die Bläserbands der Musikschule, die Stadtharmonie Laufen sowie die Stadtmusik Laufen. Dazu liefen

Zusammenspiel: Bläserensemble «Fortissimo» der Musikschule unter dem Dirigat von Reto Vogt. in der St. Katharinenkirche und auf der Bandbühne in der Hinteren Gasse zwei sehr unterschiedliche Parallelen. In der Kirche präsentierten sich Sängerinnen und ein Sänger solistisch mit Melodien aus Musical und Film. Die einen zeigten sich als unverzagte Gesangstalente, an-

«Früh übt sich …»: Ein Streichensemble der Musikschule in der St. Katharinenkirche.

deren spielte das Lampenfieber einen Streich. Das Publikum war aber fair und applaudierte immer mit der gleichen Begeisterung. Danach ging es mit den Geschwistern Mendelssohn, vierhändigen Sommernachtsklängen, Zirkusmusik der Streich-

«Sorgenfrei weiterleben.» Wir hören uns jeden Wunsch an. www.bkb.ch/vorsorge

ensembles der Musikschule und dem Off-Beat des Orchesters Laufental-Thierstein weiter. In der Hinteren Gasse wechselten sich die Schülerbands der Musikschule und die Gastband Rampig ab. Unter der Bewirtung durch die «Pfluderi Fäger»

Standards bis Funk: Die Musikschülerband C’N’J & Hitchhikers mit Musiklehrer Johannes Gutfleisch in der Hinteren Gasse..

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eit Ihre Teilzeitarb Wie wirkt sich e aus? auf die Vorsorg

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWILER

Schreibmaschine: Das Cello-Ensemble spielt «The Typewriter» von Leroy Anderson.

Musical: Fabian Hein interpretiert «Maria» aus der West Side Story.


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Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Cornelia und Marc Ingold Bachstrasse 39, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Moser Architektur & Bauleitung Sälistrasse 4, 4658 Dänikon Bauobjekt: Dachsanierung, Dachfenster, Einbau Zimmer, Aufbau Lukarne mit Ausnahmebewilligung für Stehfalzdach Bauplatz: Bachstrasse 39, Bärschwil Bauparzelle: GB Nr. 844 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. 10. 2021

Grindel

Baupublikation

Bauherrschaft: Elizabeta u. Mikel Dreni Hauptstrasse 7, 4247 Grindel Bauobjekt: Umbau Wohnhaus Projektverfasser: Architegg GmbH, Breitenbachstrasse 56b, 4227 Büsserach Bauplatz: Oberer Eichackerweg 148, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 407 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 15. Oktober 2021

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Peter David Birkenstrasse 7, 4402 Frenkendorf Bauobjekt: Um- und Ausbau sowie Sanierung der bestehenden Liegenschaft Bauplatz: Alte Bürenstrasse 18 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3147 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 15. Oktober 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 21-047 Wärmepumpe mit Erdwärmesonde (Tiefe 200 m) Grundbuch-Nr.: 2812 Adresse: Dublerstrasse 10, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Balz Trümpy, Dublerstrasse 10, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Balz Trümpy und Martine Lovis, Dublerstrasse 10, 4412 Nuglar Planverfasser: Paul Weber AG, Christoph Schwarz, Lausenerstrasse 14, 4410 Liestal Datum Baugesuch: 30. September 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St. Pantaleon Einsprachefrist: 14. Oktober 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Verena Künzli-Appel Traubenweg 18, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-37 Sichtschutzwand Projektverfasser: V. Künzli-Appel, Traubenweg 18, 4108 Witterswil Bauplatz: Traubenweg 18 Bauparzelle: GB-Nr. 774 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 14.Oktober 2021

Die Gemeinde Seewen SO sucht interessierte stimmberechtigte Einwohner*innen für verschiedene Gemeinde-Ämter

Kommissionsarbeit – mitwirken und mitgestalten! (Legislatur 2021 – 2025)

Alle fünf Mitglieder des Gemeinderates für die neue Amtsperiode sind gewählt. Die Erfolge seiner politischen Arbeit hängen auch massgeblich von der Tätigkeit der verschiedenen Fachkommissionen, Zweckverbände und Institutionen ab. Gemäss Gemeindeordnung ist der Gemeinderat in der personellen Besetzung seiner verschiedenen Kommissionen, der Delegierten und Vorstände in den verschiedenen Zweckverbänden und Institutionen frei. So steht bei der Wahl nicht die parteipolitische Zugehörigkeit einer Person im Vordergrund, sondern deren fachliche Interessen und Neigungen. Der Gemeinderat sucht also Personen, deren beruflicher Hintergrund und Wissen dem Aufgabenbereich im entsprechenden Gremium nahekommen und die sich gerne für das Wohl der Gemeinschaft engagieren möchten. Die Wahl erfolgt durch den Gemeinderat am 30. November 2021 auf die Dauer einer Amtsperiode von vier Jahren. Ein Anspruch auf eine Wahl besteht nicht. Der Gemeinderat lädt mit dieser Publikation dazu ein, Wahlvorschläge für die zu besetzenden Funktionen einzureichen. Wer sich spontan angesprochen fühlt, ist dazu eingeladen, sich vorschlagen zu lassen oder sich selbst um einen Sitz zu bewerben. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn dies der Fall ist, so können Sie sich schriftlich um die Wahl in ein von Ihnen bevorzugtes Amt bewerben.

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Helfenfinger AG Passwangstrasse 17, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Wärmepumpe (aussenaufgestellt) Bauplatz: Bündtenackerweg 242 Bauparzelle GB-Nr.: 903 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 15. Oktober 2021

Ihre Wahlbewerbung muss Familien- und Vornamen, Geburtsjahr, Beruf, Wohnadresse und die vorgesehene Funktion enthalten und spätestens am Freitag, 29. Oktober 2021, der Post übergeben, bei der Gemeindeverwaltung Seewen SO (Dorfstrasse 5, 4206 Seewen SO) abgegeben oder elektronisch der Gemeindeschreiberei (claudia.castanal.bouso@seewen.ch) gesendet werden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Gemeindepräsident Simon Esslinger (simon. esslinger@seewen.ch; 079 233 06 46), gerne zur Verfügung. Die Übersicht der zu besetzenden Ämter finden Sie unter www.seewen.ch.

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«Frauen müssen ihre Vorsorge selbst in die Hand nehmen»

Frauenrenten sind heute im Durchschnitt mindestens ein Drittel tiefer als jene der Männer. Melanie Bissig von der Basler Kantonalbank kennt die Gründe dafür und weiss, was Frauen tun können, um mehr Rente zu erhalten. sätzliches Kapital und Sie sparen Steuern. Im Scheidungsfall sollten Sie darauf achten, dass im Unterhaltsbudget auch ein Beitrag für Ihre Säule 3a enthalten ist. Und Vorsicht bei längeren beruflichen Auszeiten: Wenn Sie nicht verheiratet sind und keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nachgehen, sollten Sie sich unbedingt bei der AHV melden, damit Sie den Beitrag der Nichterwerbstätigen einzahlen können. Dadurch vermeiden Sie Beitragslücken, die später zur Kürzung Ihrer AHV-Rente führen könnten.

Melanie Bissig ist Fachspezialistin Vorsorge und Pensionierung bei der Basler Kantonalbank.

Warum erhalten Frauen weniger Rente als Männer? Ein Grund liegt beim Arbeitspensum. In der Schweiz arbeiten sechs von zehn Frauen Teilzeit, bei den Männern sind es nur 1,8 von zehn. Das Vorsorgesystem wird Teilzeitarbeitenden nicht gerecht. In der zweiten Säule beispielsweise gilt der Koordinationsabzug von 25 095 CHF für alle Arbeitspensen. Wer durch ein Teilzeitpensum weniger verdient, ist von dieser Reduktion des versicherten Lohns stärker betroffen.

Was können Frauen, die Teilzeit arbeiten, dagegen unternehmen? Gewisse Pensionskassen passen den Koordinationsabzug dem Beschäftigungsgrad an. So zahlen Sie trotz Teilzeit deutlich mehr in die Pensionskasse ein. Es lohnt sich, dort nachzufragen. Was sollten Frauen sonst noch beachten? Unabhängig vom Arbeitspensum ist es immer eine gute Idee, in die Säule 3a zu investieren. Sie sichert Ihnen im Alter zu-

Wie erkenne ich, ob ich Beitragslücken habe? Bestellen Sie regelmässig Ihren individuellen Kontoauszug, den sogenannten IK-Auszug, bei der AHV. Damit können Sie prüfen, ob Sie Beitragslücken haben. Sie können bis fünf Jahre nachträglich noch einzahlen. Lassen Sie sich von uns beraten – wir haben die passende Lösung für Sie. Mehr Infos: www.bkb.ch/vorsorge Kontakt: 061 266 33 33

Anlass vor Ort und Livestreaming

«Selbst ist die Frau – jetzt Weichen stellen für mehr Rente» 9. November 2021 18.00–19.00 Uhr

Mehr Tipps von und für Frauen: Lassen Sie sich von unseren Finanzexpertinnen aufzeigen, wie Sie Ihre Vorsorge selbst in die Hand nehmen und so Vorsorgelücken schliessen können. Für mehr Rente im Alter. Es informieren: Bigna Gadola Leiterin Erbschaftsberatung Melanie Bissig Fachspezialistin Vorsorge und Pensionierung

Jetzt anmelden: www.bkb.ch/frauen


THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Temperamentvolles Quartett mit pfiffigen Melodien Abstimmungsresultate Eidgenössische Abstimmungsresultate:

JA

NEIN

99%-Initiative (Stimmbeteiligung: 46.4%) Ehe für alle (Stimmbeteiligung.: 46.4%)

368 741

798 435

Kantonale Abstimmungsresultate:

JA

NEIN

627 259

434 829

Balsthal, Verkehrsanbindung Thal (Stimmbet.: 43.9%) Gemeindeautonomie Stimmrecht (Stimmbet.: 43.9%)

Offizieller Besuch in der Partnergemeinde Artegna – Ehrenbürgerschaft für den Gemeindepräsidenten Am vergangenen Wochenende besuchte eine Delegation der Gemeindebehörden die Partnergemeinde Artegna im italienischen Friaul. Anlass für den Besuch bildete der 10. Jahrestag der erstmaligen Kontaktaufnahme durch die Behörden Artegna’s. In festlichem Rahmen wurden bereits bestehenden Freundschaften vertieft und neue Kontakte geknüpft. Höhepunkt des Wochenendes bildete die Verleihung der Ehrenbürgerschaft Artegna‘s an den Breitenbacher Gemeindepräsidenten Dr. Dieter Künzli. Die hohe Ehre wurde ihm für sein großes Engagement für die bestehende Partnerschaft der beiden Gemeinden zuteil. Die Gemeindebehörden Breitenbachs sprachen eine Einladung für das Jahr 2023 aus. Zu diesem Zeitpunkt können die beiden Gemeinden auf das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft zurückblicken.

Zur Sicherheit aller: Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen In den Strassen- und Trottoirbereich ragende Hecken, Sträucher und Bäume können die Sicherheit der Fussgänger und der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Um diese gewährleisten zu können, müssen Äste und Pflanzen den Fahrbahnbereich um mindestens 4.50 m und den Trottoirbereich um mindestens 2.50 m überragen.

Die Schwestern Helene Huber, Marianne Altermann, Elsbeth Huber und Rita Bühlmann sangen, spielten, tanzten und kalauerten in der Mehrzweckhalle Eich von Kleinlützel und unterhielten ein gutgelauntes Publikum bestens mit ihren lieblichen Chansons und bekannten Gassenhauern. Jürg Jeanloz Helene und Marianne bringen es gleich mit der Melodie «Ein bisschen Frieden» auf den Punkt: «Sing bim Choche, sing bim Dusche, Näie oder Autofahre», empfehlen sie, statt ständig auf das Handy zu starren. Die beiden Frauen singen sich in Fahrt und interpretieren sodann die herrliche Ballade «Crying In The Rain» der Everly Brothers, die schwermütig Tränen im Regen verkündet. Nach einem tollen Blue-Grass-Solo von Helene greift Marianne zu den Boxerhandschuhen und gemeinsam mit Helene an der Gitarre singen sie den Heuler «The Boxer» von Simon & Garfunkel. Nimmermüde schlägt Marianne Löcher in die Luft und zeigt zum Gaudi der Zuhörerschaft ihre orangen Boxershorts, die sie unter dem farbenfrohen Rock trägt. Die beiden Schwestern, die seit Jahren unter dem Namen Les Chanterelles auftreten, lassen wissen, dass auf vielfachen Wunsch die Forelle von Franz Schubert mit der originellen Adaption von Fredy Schär vorgetragen werde. «In einem Bächlein helle» in den Versionen von Elvis Presley, Udo Jürgens, Ruedi Rymann, Cliff Richard und Peter Cornelius wird vom Publikum spontan

4seasons mit kreativen Instrumenten: (v.l.) Helene Huber, Marianne Altermatt, Elsbeth Huber und Rita Bühlmann. FOTO: JÜRG JEANLOZ mitgesungen und es wird im Anschluss frenetisch applaudiert.

Die Überraschung: 4seasons

Mit grosser Freude lassen Helene und Marianne die Katze aus dem Sack und verkünden, dass ihre Schwestern, Elsbeth Huber und Rita Bühlmann, unter dem gemeinsamen Namen 4seasons zu ihnen gestossen sind. Zur Premiere sind auch die Eltern Ida und Jakob Huber zugegen, die lange mit ihren Töchtern in Kleinlützel gelebt haben. Mit der Ballade «The Lion Sleeps Tonight» landen die vier Schwestern einen veritablen Gassenhauer. Rita ruft den Löwen mit «Wee, wee o moma way» und ihre Schwestern antworten mit «Wim a wep» und erzeugen richtige Gänsehautstimmung. Viel zu lachen gibt es beim Vortrag «Wenn eine tannigi Hose het». Die Schwestern tanzen, was das Zeug hält, Marianne trägt «hagebuechigi Strümpf»

und Elsbeth hat sich die Worte auf die Unterschenkel geschrieben. Die ganze Familie ist wieder einmal in Kleinlützel, die Schnulze «Heimweh» von Freddy Quinn kommt gerade richtig. «Dort wo die Blumen blüh’n, dort wo die Täler grün, dort war ich einmal zu Hause», singen sich die vier Damen ins Elend und schnupfen in weisse Taschentücher. «Muess öpper ufe Zug?», fragt Marianne unverblümt. Wenn nicht, soll der Welthit «Hey Jude» serviert werden. Sie geben alles, singen und tanzen, während sich Helene die Kehle aus dem Leib schreit. Zum Abschluss volkstümliche Kost mit dem «glungnige Mannli», einem heimlichen Hühnerdieb: zuerst im Bodenständigen, dann im Westernstil. «Aus Rücksicht gegenüber einem amerikanischen Gast, haben wir den Jodel auf Englisch übersetzt», frotzelt Marianne und lässt den unvergesslichen Abend gemütlich ausklingen.

KLEINLÜTZEL

Huggerwaldkapelle erstrahlt in neuem Glanz Bei Nichtbeachtung der Vorschriften haftet der Grundeigentümer im Falle eines Unfalls mit. Die Gemeinde kann den Rückschnitt der Pflanzen auf Kosten des Grundeigentümers vornehmen lassen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Ihre Bauverwaltung

Martin Staub

Anlässe 1. Oktober, 9h 15. Oktober, 13h 25.-29. Oktober 29. Oktober, 13h

Die St. Wendelinskapelle im Huggerwald wurde von Grund auf saniert. Ermöglicht wurde diese Renovation durch ein Legat einer verstorbenen Kleinlützler Einwohnerin.

Surprise-Wanderung, AHV-Wandergruppe Wanderung, AHV-Wandergruppe Häckseldienst, Einwohnergemeinde Wanderung, AHV-Wandergruppe

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Die Renovation und Restaurierung der Huggerwaldkapelle ist abgeschlossen. «Unser Terminplan wurde auf den Tag genau eingehalten», lobt der Projektverantwortliche Martin Linemann die beteiligten Handwerker. Der Kirchenratsvizepräsident zeigt sich rundum zufrieden mit dem Ablauf der im Mai dieses Jahres begonnenen Arbeiten «durch vorwiegend einheimische und regionale Firmen», wie Linemann nachschiebt. Nach der Kapelle auf Berg und jener im Taläggerli ist die St. Wendelinskapelle im Huggerwald bereits das dritte «Juwel» in der Gemeinde, welches durch ein grosszügiges Legat einer verstorbenen Kleinlützler Werklehrerin in neuem Glanz erstrahlen darf. Ein viertes renovationsbedürftiges Objekt — die Kapelle Chlösterli — soll später noch folgen. Bei der früheren Erneuerung der Kapelle im Huggerwald im Jahre 1982 sei einiges, vielleicht aus Kostengründen, nicht nach dem ursprünglichen Zustand renoviert worden, sagt Linemann. Jetzt habe man darauf geachtet, die um 1887 entstandene Kapelle zu Ehren der 14 Nothelfer wieder so herauszuputzen, wie sie sich damals präsentierte. «Die kantonale Denkmalpflege und ein Restaurator waren im Boot», erklärt der Bauverantwortliche. Die neuen Farbanstriche der Fassade, der Eingangstüre und des Innenraums, die Wiederherstellung der Fenstergewänder und das Anbringen eines Sockels an

Herausgeputzt: Die Kapelle und der für die Restaurierung verantwortliche Kirchenrat Martin Linemann. FOTO: MARTIN STAUB den Seitenwänden verleihen der mit rund 30 Sitzplätzen versehenen Kapelle einen edlen und frischen Eindruck und eine willkommene Aufwertung. Noch steigt der wohlriechende Duft von frischer Farbe in die Nasen der ersten Besucherinnen und Besucher. Auch Gärtner waren hier am Werk und gestalteten die Umgebung wieder freundlicher.

Einweihung im Oktober

Martin Linemanns Freude über das gelungene Werk ist spürbar. Und er ist des

Lobes voll für die Handwerker: über die Einhaltung des Terminplanes, über die durchweg perfekte Ausführung und zufriedene Arbeitsmoral auf der Baustelle. «Am 17. Oktober werden wir das neue Kirchlein mit einem feierlichen Gottesdienst, mit Musik und Apéro der geschätzten Einwohnerschaft übergeben», erklärt der Vizepräsident des Kirchenrates, der als geschulter Sänger auch regelmässig die Gottesdienste in der Dorfkirche mit seiner glasklaren Stimme bereichert.


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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

«Eine bordeauxrote Lederkrawatte, dazu ein weisses Hemd mit dunkler Hose und dunkelkariertem Kittel», sagt Christoph Hänggi. Für den ehemaligen Leiter der Generalagentur in Laufen ist sein Outfit an seinem ersten Arbeitstag bei der damaligen Hauptagentur Georg Meier in Breitenbach noch so präsent, als wäre es gestern gewesen. Als Quereinsteiger mit 21 Jahren vom Maurer zum Versicherungsberater war nicht nur die Branche, sondern auch seine Kleidung eine ganz andere…

Und nun feiert Christoph Hänggi am 5. Oktober 2021 sein 40-jähriges Jubiläum bei Zurich! Auch an seinen ersten Kunden erinnert sich Christoph Hänggi ganz genau. Er durfte bei einem Lehrer die Privathafpflichtversicherung erneuern. Aus Unsicherheit den neuen Aufgaben gegenüber und um auf die Fragen des Lehrers vorbereitet zu sein, hat er sich akribisch auf diesen Termin vorbereitet! Und, es hat alles bestens funktioniert, der Lehrer erneuerte die Police! Nach vielen Jahren im Aussendienst übernahm er im 1999 die Leitung der Generalagentur und baute diese erfolgreich weiter aus. Per 1. Januar 2020 übergab Christoph Hänggi die Leitung der Agentur in die Hände seines Sohnes, Marco Hänggi. Auch nach der Übergabe betreut er weiterhin seine langjährige Kundschaft. Heute, 40 Jahre später, blickt er gerne auf seine erfolgreiche Karriere bei Zurich zurück. «Ich hatte von Anfang an sehr viel Freude am Beruf, der Umgang mit den Kunden mit täglichen Herausforderungen macht mir Spass», sagt Christoph. Und «während meiner ganzen Karriere war ich von tollen Arbeitskollegen umgeben, die nicht nur ein Team, sondern fast wie eine Familie für mich waren», fügt er an. Wir vom Team haben Christoph immer als fairen und gerechten Chef erlebt und er hatte für alle stets ein offenes Ohr. Auch stand und steht er uns mit seinem grossen Fachwissen jederzeit zur Seite. Und für all das danken wir dir von ganzem Herzen, lieber Christoph! Dalai-Lama sagte «Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt». Wir wünschen dir, Christoph, dass du genau diese Leichtigkeit für die kommenden Jahre für dich umsetzen kannst. Das ganze Team wünscht dir, lieber «Seniorchef», von Herzen alles Gute, Freude, bei allem, was du anpackst und vor allem weiterhin gute Gesundheit!

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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

RODERSDORF

SEEWEN

«Verständnis für einen gewissen Unmut»

Nicht nur profitabel, sondern auch nachhaltig wirtschaften

Nach den Kommissionswahlen sind in Rodersdorf die Fronten verhärtet. Ob es zu einer Versöhnung kommt, wird die Zukunft zeigen. Bea Asper Véronique Hilfiker, Co-Präsidentin der SP, unterstellt dem Gemeinderat, dem sie neu auch angehört, «das böse Spiel der Politik» zu spielen. Statt die Arbeit und das Engagement verdienter Kommissionsmitglieder zu honorieren und den Leistungsnachweis anzuerkennen, habe die Ratsmehrheit wegen Meinungsverschiedenheiten SP-Mitglieder aus der Planungskommission hinausspediert. Betroffen ist unter anderem der frühere Gemeindepräsident Max Eichenberger. Der Gemeinderat hatte bei der Besetzung der Kommissionen bisherigen SPMitgliedern der Planungskommission weniger Stimmen zukommen lassen als anderen Wahlvorschlägen. Hilfiker kommentiert dies wie folgt: «Mit der Abwahl verdienter Kommissionsmitglieder geht viel Fach- und Projektwissen sowie Know-how verloren. Das hat einen Ressourcenverschleiss zur Folge. Aber so soll es wohl sein.» Auch die SP-Mitglieder Maya Rechsteiner, Reto Suter und Heini Trümpy erhoben öffentlich Vorwürfe gegen die neue Ratsmehrheit: «Es geht um parteipolitisches Kalkül. Die ganzen Sprüche von Vielfalt, Dialog und Offenheit entpuppen sich zur Worthülse. So wählten die vier Bürgerlichen eine rein bürgerliche Planungskommission.» Obwohl die Parteien gemäss Wählerstärke zu berücksichtigen seien, habe sich die Mehrheit über dieses demokratische Vorgehen hinweggesetzt. «Damit verhindert sie, dass in der Planungskommission die unterschiedlichen politischen Haltungen eingebracht werden können und man gemeinsam um ausgewogene Lösungen ringt», heisst es auf der Homepage der SP Rodersdorf. Der Wahlsonntag verdeutlichte die Stärke der neuen Gruppierung «Zämmestoh für Rodersdorf ZFR», die in ihren Reihen auch frühere SP-Mitglieder hat und sich nicht als bürgerliche Gruppierung versteht. Alle drei Kandidierenden von ZFR wurden vom Volk in die Bau-

kommission gewählt, während die SP an Stärke einbüsste und wie die «Gut Bürgerlichen» nur noch mit einer Stimme vertreten ist. Der neue Gemeindepräsident Thomas Bürgi (ZFR), sagt auf Anfrage, dass er vor der Gemeinderatssitzung mit vielen Telefonaten versucht hatte, «einen für alle Beteiligten gangbaren Weg zu finden, doch vergebens.» Wenn Parteien trotz Bedenken anderer Gruppierungen an Kandidaten festhielten und es mehr Bewerber gebe, als Sitze zu vergeben seien, nehme man das Risiko einer Abwahl in Kauf. «Eine angemessene Vertretung der einzelnen Gruppierungen pro Kommission ist anzustreben. Gesichert ist sie nicht.» Das Gesetz schreibe geheime Wahlen vor. «Bei Stimmengleichheit kann nicht der Gemeindepräsident einen Stichentscheid fällen, sondern das Los», erklärt Bürgi und führt aus: «Betrachtet man die Kommissionswahlen als Ganzes, stellt man mehr oder weniger eine faire Verteilung der Sitze fest.» Auch seien einige SP-Mitglieder auf sechs oder sieben Stimmen gekommen. «Einzig der Ausgang der Wahl für die Jugend-/Sport- und Kulturkommission (JSKK) und jene für die Planungskommission (PK) müssen als unbefriedigend bezeichnet werden», meint Bürgi. «Bei der Wahl zur JSKK wurde keine der beiden Kandidatinnen von Zämmestoh für Rodersdorf gewählt, bei der Wahl der PK keines der drei bisherigen Kommissionsmitglieder der SP Rodersdorf. Damit fehlt bei beiden Kommissionen eine wichtige Verbindung zu jeweils einer Partei, und dies ist politisch unklug.» In diesem Sinn zeigt Bürgi «Verständnis für einen gewissen Unmut. Ich werde in Zukunft noch konsequenter darauf bestehen, dass sich alle Parteipräsidien vorgängig zu Wahlen an einen Tisch setzen und konsensuale Lösungen erarbeiten.» Er schlägt zudem vor: «Dem Umstand der Untervertretung oder Nichtvertretung in der Planungskommission könnte der Gemeinderat bei der Zusammenstellung der Spezialkommission Ortsplanungsrevision Rodersdorf (SOKO OPR) Rechnung tragen.» Die faire Vertretung aller politischen Gruppierungen sollte dann im Prozess der Ortsplanungsrevision für Ausgleich sorgen. Bürgis Vorschlag muss vom Gemeinderat erst noch beschlossen werden.

HOFSTET TEN

Projekte zum Ende führen Hofstetten-Flüh wünscht Kontinuität. 889 Wählerinnen und Wähler sprachen Gemeindepräsident Felix Schenker (parteilos) das Vertrauen aus, während Herausforderin Andrea Meppiel (SVP) auf 296 Stimmen kam. Bea Asper SVP-Gemeinderätin Andrea Meppiel zählt im Gemeinderat zu den fleissigsten Mitgliedern, zeigt grosses Engagement im Zweckverband der Leimentaler Schulen und sorgt mit ihrem wachsamen, kritischen Blick für einen haushälterischen Umgang mit den Steuergeldern. Sie schaffte in diesem Jahr auf Anhieb die Wahl in den Kantonsrat. Diesen Sonntag konnte sie aber die Kampfwahl um das Präsidium von Hofstetten-Flüh nicht für sich entscheiden. Der Grossteil der Wählerschaft sprach dem bisherigen Gemeindepräsidenten Felix Schenker (parteilos) das Vertrauen aus. Er kam auf 889 Stimmen, Meppiel auf 296 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 55,3 Prozent. Felix Schenker zeigte sich sehr erfreut über sein Resultat und über die Glückwünsche — unter anderem von Meppiel. «Wir beide haben einen fairen Wahlkampf geführt und sind gemeinsam bestrebt die Gemeinde weiter zu bringen», sagt er. Der guten Zusammenarbeit in der neuen Legislatur stehe nichts im Weg, meint Schenker und unterstreicht: «Hoch motiviert setzen wir unsere Arbeit fort, um die begonnenen Projekte zu einem

guten Ende zu führen.» Um den aktuellen Arbeitsumfang bewältigen zu können, trifft sich der Gemeinderat mittlerweile wöchentlich. Er steckt mitten im BudgetProzess, gleichzeitig gibt er Vollgas bei der Ortsplanungsrevision und bei den Umbauplänen für das alte Schulhaus. Die Pläne aus dem Wettbewerbsverfahren stellte die Exekutive der Bevölkerung im August vor und noch im November will sie für die Detailplanung mit einem Kreditbegehren von 700 000 Franken vor die Gemeindeversammlung treten. Weiter gelte es in der nächsten Legislatur den vom Souverän beschlossenen Neubau des Werkhofs im Ortsteil Flüh zu realisieren, führt Schenker aus.

Schulwegsicherheit

An der Sitzung vom Dienstagabend ging es zudem um das Thema Schulwegsicherheit. Der Gemeinderat hatte im Vorfeld die unübersichtlichen Stellen analysieren lassen und erarbeitete einen Massnahmenkatalog. Ab dem nächsten Jahr startet die Umsetzung. Der Gemeinderat sprach dafür 13 500 Franken. Zuerst würden jene Massnahmen umgesetzt werden, die nur Markierungen erforderlich machen, erklärte Bauverwalter Patrick Gamba. Die baulichen Massnahmen sollen koordiniert werden mit allfälligen Sanierungen oder Strassenbauprojekten. Von den Markierungen betroffen sind die Strassen: auf den Felsen, Eichenstrasse, Bühnenweg, Baselweg, in den Reben, Dorneckweg, Hollenweg, Römerstrasse, Hutmattweg, Choliberg, Schmittenweg, Steinrain, Tannwaldstrasse, Landskronweg, Badweg und Mühleweg.

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Damit auch zukünftige Generationen leben und wirtschaften können, muss man jetzt handeln. Das KMU-Podium zeigte auf, wie nachhaltiges Wirtschaften möglich ist. Gini Minonzio Wer das KMU-Podium von letzter Woche in Seewen nicht besucht hat, hat etwas verpasst. Immerhin 40 Personen zeigten ihren guten Riecher und besuchten die Veranstaltung zum Thema «Wirtschaften mit Rücksicht auf zukünftige Generationen». Die vier Firmen, die am Podium teilnahmen, hätten unterschiedlicher nicht sein können. Der Mix der verschiedenen Geschäftsphilosophien machte die Veranstaltung äusserst inspirierend und spannend. Am Podium nahmen folgende vier Firmenvertreter teil: Marc Hübner (Firma Lehmwerk, Seewen), Oliver Gross (Firma Rotauf, Chur), Martin Schmidlin (Firma Klein Fein Unverpackt, Laufen) und Pascal Bolliger (Firma EGK-Gesundheitskasse, Laufen).

Keine Werbung, kein Kredit

Marc Hübner erzählte davon, wie er während einer Auszeit sein altes Bauernhaus renovierte. Deshalb fing er an, mit Lehmverputz zu experimentieren. Nach und nach wollten immer mehr Bekannte ebenfalls einen Lehmverputz haben. Irgendeinmal musste er einsehen, dass er eine Lehmbau-Firma gründen musste. Er versucht Lehm aus nahen Quellen zu kaufen. Lehm ist nachhaltig, weil er über Jahrhunderte stabil bleibt. Zudem kann man den Verputz mit Wasser wieder reparieren und problemlos entsorgen. Hübner macht keine Werbung, hat nie einen Businessplan erstellt und kein Geld von der Bank aufgenommen. Alle nötigen Maschinen habe er als Occasion gekauft

Austausch: Alle freuten sich auf die Gespräche vor und nach dem Podium. Marc Hübner (v.l.) war Referent und gleichzeitig Gastgeber. FOTO: GINI MINONZIO oder als studierter Maschinenbauingenieur selber hergestellt. Als ihn der Moderator Christian Schlatter nach seinem Geschäftsmodell fragt, antwortete er: «Ich habe kein Geschäftsmodell gewählt, das Geschäftsmodell hat mich gewählt!» Ganz im Gegensatz dazu präsentierte Oliver Gross die Firma Rotauf, die möglichst nachhaltige Outdoor-Bekleidung herstellt und online verkauft. Die Firma wurde von zwei Büdnern gegründet und dümpelte drei Jahre vor sich hin. Vor sechs Jahren dann wurde sie durchgeplant. Vom Einkauf der Rohmaterialien über die Verarbeitung bis zum Vertrieb, Marketing und Social-Media-Auftritt scheint alles minutiös durchdacht zu sein. Jeder Schritt ist dokumentiert und mit schönen Folien festgehalten. Gross zeigte auf, wie die Firma sich zwischen den Ansprüchen faire Arbeitgeber, Nachhaltigkeit und angemessenem Profit bewegt. Falls es der Profit zulässt, werden die Stoffe in der Schweiz hergestellt. Die Klei-

der werden in der Schweiz genäht. Schädliche Chemikalien werden möglichst vermieden.

Einkaufserlebnis

Martin Schmidlin von der Firma Klein Fein Unverpackt verkauft zusammen mit seiner Frau in Laufen vor allem unverpackte Lebensmittel. «Unser Ziel ist es, dass die Menschen wieder bewusster einkaufen können», erläuterte Schmidlin. Idealisten seien sie nicht. Er habe keine Angst vor den Grossdiscountern, denn ihre Kundschaft wolle gute Produkte aus der Region kaufen. Zudem schätze sie diese Art des Einkaufens. Ein ganz anderes Kaliber stellt die Firma EGK-Gesundheitskasse dar, die beinahe 100 000 Versicherte hat. Wie Pascal Bolliger erläuterte, stärke die Firma seit jeher die Mitverantwortung der Versicherten. Die Kasse unterstütze sie darin, ihre Gesundheit zu bewahren und zu pflegen. Es sei wichtig für die Nachhaltigkeit, dass die Versicherten das Wesen der Solidarität begreifen würden.

WIT TERSWIL

Im November ein erstes Mal auf Tuchfühlung Die Freisinnige Doris Weisskopf setzte sich im Wahlkampf um das Gemeindepräsidium von Witterswil gegen CVP-Kandidatin Anita Müller durch. Bea Asper Im Frühjahr machte der Unterschied zwischen Doris Weisskopf (FDP) und CVPKandidatin Anita Müller nur gerade zwei Stimmen aus, das absolute Mehr war nicht erreicht worden und es kam zum zweiten Wahlgang vom 26. September. In dieser Zeit beeindruckten beide Kandidatinnen durch einen äusserst fairen Wahlkampf. Dieser war im Dorf anhand der Plakate gut sichtbar, doch im Ton leise und freundlich. Am Podiumsgespräch, welches die beiden Parteien gemeinsam durchführten, präsentierte sich die Stimmung gar freundschaftlich. Anita Müller zählte am Sonntag auch zu den ersten Anruferinnen, die Doris Weisskopf alles Gute wünschten. Dieses Mal war der Stimmenunterschied etwas grösser. Doris Weisskopf kam auf 291 Stimmen, Anita Müller erhielt 246. Wie bereits im Frühjahr war die Wahlbeteiligung überdurchschnittlich hoch, sie lag bei 56,4 Prozent. Anita Müller erklärte auf Anfrage: «Ich gratuliere Doris Weisskopf herzlich zur Wahl als Gemeindepräsidentin und wünsche ihr viel Freude im neuen Amt. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, dass mein Wahlergebnis nicht ganz gereicht hat. Dass ich mich trotzdem als Gemeinderätin und Vizepräsidentin für das Dorf einsetzen werde, ist für mich jedoch selbstverständlich, ich freue mich auf eine weitere Amtsperiode und hoffe auf gute Zusammenarbeit im Gemeinderat in neuer Zusammensetzung.» Die FDP feierte ihre neue Gemein-

Gewählt: Die neue Gemeindepräsidentin von Witterswil Doris Weisskopf (mitte) mit den beiden neuen Mitgliedern des Gemeinderates Franziska Fasolin und Claus Wepler. FOTO: ZVG depräsidentin Doris Weisskopf am Sonntag mit einem kleinen Fest. Das Präsidium des zwei-Parteien-Gemeinderates bleibt somit fest in freisinniger Hand — wie bisher unter Mark Seelig. Doris Weisskopf zeigte sich nach der langen Zeit der Ungewissheit erleichtert und hoch erfreut. Sie sei vor allem auch dankbar, dass das Resultat nun deutlicher war als im ersten Wahlgang. Vergoldet wurde dies mit der hohen Stimmbeteiligung. Dies alles sei das schönste Geschenk für den bisher geleisteten Effort, freuten sich ihre Wahlkampfhelfer am Apéro. Wie Weisskopf ausführte, werde die bevorstehende Legislatur von der Ortsplanungsrevision geprägt werden. «Wir stehen jetzt am Anfang des Prozesses, der mehrere Jahre in An-

spruch nehmen wird.» Wahrscheinlich werde auch ein möglicher Ausbau des Wärmeverbundes die Agenda des Gemeinderates bestimmen. Des weiteren seien gemeindeübergreifende Themen von zentraler Bedeutung, unter anderem die künftige Nutzung des Sägiareals in Bättwil. «Auf diesem Areal könnte ein grosser Bau entstehen, der neben den Schulen auch anderen Mietern und Nutzern Raum bieten könnte», erklärt Weisskopf. Bereits im November will sie ihr erstes Wahlversprechen einlösen und mit der Bevölkerung auf Tuchfühlung gehen. So plant sie für den ersten Samstag im November einen Kaffeetreff im Restaurant Landhuus (9.30 bis 11 Uhr). Die Einladung an die Witterswilerinnen und Witterswiler erfolge via Dorfzeitung.


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Der Laufentaler Gewerbeverein

Festliche GV

Rund um den Pilatus

Behördenapéro am 3. November

Der Wermutstropfen kam eine Woche vor Abreise: Der Bundesrat entschied sich bekanntlich für eine weitreichende Covid-Zertifikatspflicht, die per 13. September in Kraft trat. Dies hielt leider rund 30 der insgesamt 96 angemeldeten Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental davon ab, den Gwärbler Usflug am Freitag, 17. September, anzutreten – wenngleich mit einem Test ein Zertifikat hätte erlangt werden können. Das trübte allerdings in keiner Weise die Vorfreude der restlichen 68 Ausflügler auf einen unvergesslichen Tag in der Innerschweiz im Kreise der Gwärbler. Nach einem unkomplizierten Check der Covid-Zertifikate führte die Reise vom Treffpunkt in Laufen aus mit dem Car direkt an den Vierwaldstättersee. Hier wurde das Schiff

Die gesellige Zusammenkunft der Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental mit den Vertreterinnen und Vertretern von Politik und Behörden gehört unbestritten zu den wichtigsten Terminen in der Agenda der regionalen KMU-Wirtschaft.

Marc Scherrer Präsident Gewerbeverein KMU Laufental

Eventplaner und Gastronomen sind noch immer nicht zu beneiden: Die Agenden füllen sich zwar langsam aber sicher wieder, allerdings sind nach wie vor viele noch zögerlich mit der Teilnahme an geselligen Anlässen. So waren wir von Seiten Vorstand Gewerbeverein KMU Laufental denn auch gespannt, wie unsere Generalversammlung besucht wird – und unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Man freute sich sichtlich darauf, sich endlich wieder persönlich zu begegnen. Die Geselligkeit bei unseren GVs wird generell grossgeschrieben. Aufgrund des nachgeholten Jubiläums haben wir dieses Mal noch einen Zacken draufgelegt mit persönlichem Empfang, einem exquisiten Essen und festlich gedeckten Tischen. Überall war zu hören: «Endlich trifft man sich wieder!» und dementsprechend lange blieben die Gäste auch sitzen. Die Verbundenheit der KMU-Wirtschaft mit der Region bewies sich nicht nur durch die beeindruckende Anzahl Gäste, sondern ebenso anhand der Tatsache, dass wir sogar während der Corona-Durststrecke an Mitgliedern zulegen durften.

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bestiegen, das Richtung Alpnachstad in See stach. Dort folgte ein weiteres Mal ein Wechsel des Verkehrsmittels: Mit der Zahnradbahn ging es hoch auf den Pilatus.

gekommen das Gegenteil: Die Nebeldecke wurde durchbrochen und das Mittagessen konnte man mit einem herrlichen Weitblick geniessen. Wer Lust hatte, optimierte die Fernsicht noch mit einem kurzen Spaziergang bis zur Spitze. Mit der 4er-Gondel ging es dann runter nach Kriens, wo schon der Car für die Rückreise ins Laufental wartete.

«Mit der Goldenen Rundfahrt sind alle auf ihre Kosten gekommen. Auch das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt», zog Organisator Christian Borer ein positives Fazit. Das Vorstandsmitglied freute sich überdies darüber, dass ein grosser Teil der Gwärbler sich in Laufen noch gemeinsam an ein Konzert im Go In begab. «Das spricht eindrücklich für unseren Zusammenhalt», so Borer.

Über dem Nebel Schien die Sicht von unten her noch getrübt, erwies sich in der Höhe an-

Wie so viele Anlässe musste auch der Behördenapéro im vergangenen Jahr leider der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Umso mehr freut sich der Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental nun darauf, diesen beliebten Networking-Anlass am Mittwochabend, 3. November 2021, wieder anbieten zu können.

Zum Charakter des Behördenapéros gehört, dass die Örtlichkeit von Jahr zu Jahr wechselt. Vorzugsweise findet er in den Räumlichkeiten eines Mitglieds statt, das sich bei dieser Gelegenheit vorstellen kann. Der Vorstand freut sich ausserordentlich, dass in diesem Jahr die EGK Gesundheitskasse als Gastgeberin gewonnen werden konnte. Die Gläser dürfen somit im spektakulären Neubau am Birspark erklingen.

Nähe zur Natur Innerhalb von zwei Jahren ist hier ein Gebäude entstanden, das bezüglich Ökologie, Nachhaltigkeit und Optik neue Massstäbe setzt. Davon profitieren nicht nur die Kundschaft, sondern auch die rund 140 Mitarbeitenden. Getragen wird das Gebäude von einem hölzernen Skelettbau, der mit der unterirdischen Einstellhalle verwurzelt ist. Geheizt und gekühlt wird das Gebäude mit Wasser direkt aus der Birs. Symbolisch für die Nähe zur Natur steht der Baustoff Lehm, der auch optisch ungewohnte Akzente setzt. Umgeben ist der Neubau zudem von rund 9‘000 Pflanzen. Die Teilnehmenden des Behördenapéro werden in den Genuss kommen, den innovativen Bau hautnah kennenzulernen und dabei auch etwas hinter die Kulissen blicken zu können.

Die persönlichen Einladungen an alle Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental sowie die Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Behörden erfolgen nach den Schulherbstferien Mitte Oktober. Das Schutzkonzept für den Anlass wird sich nach den aktuell geltenden Massnahmen des Bundes richten.

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25. Jahrgang, Nr. 9 Donnerstag, 30. September 2021

EDROP Engineering AG: Von langweiligen Pfosten und der Liebe zu schöner Technik Das Röschenzer Familienunternehmen mit Holger und Patrick Wahl baut Ladestationen für besondere Anforderungen: Unternehmen, Gemeinden, Überbauungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser. Individuelles Design, auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Qualität bedacht. Wetterfest und extrem robust. Entwickelt, gebaut und gewartet in Röschenz. Als Partner der Firma Invisia AG sorgt EDROP zudem für eine effiziente Energienutzung im Gebäude, so dass Photovoltaik, Speicher, Ladestationen und die allgemeinen Verbraucher sauberen Strom effizient erzeugen, speichern und nutzen. Sind Ladestationen nur Steckdosen für Autos? Sind sie nur Installation und Infrastruktur, nur langweilige Pfosten und halt Notwendigkeit?

Sind sie nicht: sie können Aufmerksamkeit erwecken. Nicht nur für das e-Auto. Aufmerksamkeit für das Unternehmen, vor dem sie stehen. Aufmerksamkeit für das Gebäude, den Service, die Architektur. Sie können ins Ortsbild passen, ob denkmalgeschützt oder modern, ob Metall, Naturstein, Glas oder Holz. Und wenn sie sowieso schon Energie liefern: dann können Ladestationen auch leuchten, den Weg weisen, Werben, Kommunizieren, Geräte antreiben, e-Bikes laden. Aus dieser Idee entwickelte Holger Wahl das Produkt EDROP, eine besondere Ladestation für alle Elektrofahrzeuge. 2016 wurde der Prototyp der EDROP PRO in Röschenz am Werkhof installiert und lädt bis heute den

tzt, mehrschalig aufgebaut, Made in Switzerland • Nachhaltigkeit und Langlebigkeit – reparatur- und upgradefähig über Jahre hinaus • Unabhängiges Bezahlsystem – keine Kartenbindung, keine Vertragsbindung. Sie legen die Kosten fest, spezifisch für jede Nutzergruppe. EDROP PRO: nicht nur Farben, auch Materialien und Beleuchtung sind variabel

Sonnenstrom der Photovoltaikanlage der Gemeinde in die e-Fahrzeuge. 2018 stiess Patrick Wahl als Energie-Systemingenieur dazu, Ende 2020 wurde aus dem Produkt EDROP das eigenständige Unternehmen EDROP Engineering AG, das von Holger und Patrick Wahl als Familienunternehmen in Röschenz BL geführt wird. EDROP Ladestationen stehen heute in Zürich wie in Langenthal, in Energiestädten, vor Unternehmen, auf öffentlichen wie privaten Parkplätzen. EDROP Engineering liefert nicht nur Ladestationen und das Gebäude-Energiemanagement: sie übernehmen das gesamte Projekt. Von der Planung über die Umsetzung bis zu Service und Unterhalt – ein Ansprechpartner. Sie koordinieren Lieferanten und Fachpartner und sorgen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb.

Patrick und Holger Wahl an der neuen Ladestation von Auto Stöcklin AG in Zwingen

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Was ist besonders an EDROP Ladestationen? • Individuelles Design – Material, Farben, Logos, Beleuchtung • Perfekte Bedienung – sauber, sicher, immer mit geschützt integriertem Ladekabel • Qualität: Wetter- und Vandalismus geschü-

Zwei der neuen PRO-Modelle sind im Laufental bereits im Einsatz: einmal in Zwingen bei der Auto Stöcklin AG, dann in Laufen beim Gewerbehaus Ritzimatt (BDO, Zürich-Versicherung). Das neueste Produkt ist eine Wallbox für den Carport oder die Garage: ein optisches wie technisches Highlight, wo Edelstahl und edles Holz eine Verbindung für Qualität und Nachhaltigkeit eingehen, mit denselben technischen Möglichkeiten der grossen Ladestationen. Made in Switzerland.

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SPORT

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FUSSBALL

FUSSBALL

Ohne zu spielen, profitiert

Nach dem Derby ist vor dem Derby

In der 4. Liga gewann Laufen a das Derby gegen Brislach Forfait und Laufen b war spielfrei, während Leader Nordstern erstmals verlor. Röschenz und Riederwald kamen dagegen auf dem Platz zu weiteren Siegen. Edgar Hänggi Es war ein seltsames Wochenende für die beiden Laufner Teams. Bereits Anfang Woche wusste Trainer von Laufen a, Tobias Schnell, dass er seinem Team freigeben kann und trotzdem drei Punkte mehr auf dem Konto hat. Den FC Brislach plagen seit Wochen personelle Sorgen. «Wir haben viele verletzte Spieler und wenn dann noch weitere Absenzen hinzukommen, reicht es nicht mehr. Deswegen sagten wir das Spiel früh ab», erklärt Roman Bieli, Präsident und Spielertrainer von Brislach. In der Gruppe 2 war Laufen b (Gilgenberg United) spielfrei. Nach der Runde ist der Aufsteiger noch der einzige ohne Niederlage. Gruppenfavorit Nordstern bezog gegen Muttenz die erste Saisonniederlage. Auf dem Rasen standen dafür die restlichen drei Teams. Dabei kam das erstaunliche Riederwald zu Hause gegen Reinach zum vierten Sieg. Bereits nach sieben Minuten sorgte Spielertrainer Hiram Mondragon für die Führung. Yannis Grun erhöhte auf 2:0, was dann auch das Pausenergebnis war. Als gleich Anfang zweiter Hälfte Colin Christ auf 3:0 erhöhte, konnten die Anwesenden sicher sein, dass die nächsten drei Punkte auf das Konto fliessen. Das 1:3 in der 75. Minute änderte daran nichts. Auch auf der Flue in Röschenz liess man nichts anbrennen. Gegen das punktelose Schlusslicht Therwil lenkten Jan Steingruber (25.) und Lukas Jecker (30.) innert fünf Minuten das Spiel in die gewünschte Bahn. Nach der Pause machte

Andrin Küng innert zehn Minuten mit zwei Toren alles klar. Kleinlützel dagegen musste sich von Oberwil auf eigenem Platz 0:5 geschlagen geben. Nach bereits sechs Runden deutet alles darauf hin, dass im dritten Anlauf der Aufstieg für Laufen aTatsache werden wird. Noch ohne Punktverlust und bereits fünf Punkte Vorsprung auf eine Dreiergruppe mit Riederwald, Röschenz und Oberwil. Gegen alle drei hat Laufen bereits gespielt und gewonnen. Aesch, das Anfang Saison zu den Mitfavoriten gezählt wurde, kommt jetzt in Fahrt. Mit 27 Toren die offensiv erfolgreichste Equipe gewann es am Samstag in Münchenstein 10:0. Weiter geht es heute Donnerstag für Laufen a mit dem Heimspiel gegen ebendieses Münchenstein. Anpfiff im Camp Nau ist um 20.15 Uhr. Am Samstag muss Röschenz nach Oberwil (19.30) und Brislach nach Reinach (19.45). Riederwald spielt am Sonntagvormittag um 10 Uhr beim punktelosen Schlusslicht Therwil. Jetzt muss man mit der Rolle des Favoriten klarkommen. Für Kleinlützel kommt es um 15 Uhr in Dornach zum Schwarzbuben-Duell. In der Gruppe 2 spielte Gilgenberg United am Dienstag (nach Redaktionsschluss) auswärts gegen Arlesheim. Am Sonntag dann im Nau (14 Uhr) gegen Birsfelden. Für einmal sei auch ein Blick in die 5. Liga gemacht. Am Samstag kam es im Grien zum Spitzenspiel Breitenbach gegen Dornach. Im Gegensatz zum Fanionteam nutzte Breitenbach die Schlussminuten zum Sieg. Dornach ging in der 35. Minute durch Pascal Saladin in Führung. Breitenbach versuchte viel, schien jedoch kein Glück zu haben. Dann traf Simon Mani in der 88. Minute und als sich die Beteiligten schon mit dem Remis anzufreunden begannen, schlug Ömer Uzakgider in der 91. Minute zu und traf zum 2:1 für Breitenbach. Dank bester Defensive ist Breitenbach ungeschlagen und führt die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf Aesch an.

Der FC Laufen gewann ein hoch emotionales Nachbarduell gegen Breitenbach dank eines Treffers in der Nachspielzeit mit 3:2. Am Samstag kommt es in Zwingen gleich zum nächsten Derby-Fight, während Breitenbach darum kämpft, nicht unter den Strich zu fallen. Edgar Hänggi Rund 400 Zuschauer fanden sich trotz Eintritt im Nau ein, um dem Derby Laufen gegen Breitenbach beizuwohnen. Erstmals seit September 2004 — damals in der interregionalen 2. Liga — trafen die beiden Fanionteams wieder aufeinander. Das Heimteam war aufgrund des bisher Gezeigten der klare Favorit. Allerdings rieben sich die Zuschauer aus beiden Lagern zu Beginn die Augen. Die Schwarzbuben schlossen in der dritten Minute einen schnell nach vorne gespieltem Angriff durch Lukas Wyss zum Führungstreffer ab. Laufen versuchte gleich zu reagieren, musste jedoch nur drei Minuten später durch Manuel Schneider das 0:2 hinnehmen. Das Derby war nun definitiv lanciert. Bei Laufen fehlten zwar einige wichtige Spieler, doch die Ausfälle bei den Schwarzbuben wogen schwerer, zumal drei Akteure nach Krankheit ohne Training in den Match stiegen. «Wir sind ein sehr junges und daher unerfahrenes Team und da wirkt sich jeder Ausfall gravierend aus», meinte Breitenbachs Trainer Shtjefen Frrokaj. Die folgenden 10 Minuten blieben dann nicht ohne Einfluss auf das Spiel. In der achten Minute versuchte Breitenbachs Verteidiger Luca Damante einen Querpass zu retten, beförderte den Ball jedoch ins Tor. «Hinter dem Verteidiger waren zwei Laufner bereit, sodass wir von einem provozierten Eigentor sprechen», meint Laufens Trainer Sehid Sinani. Dann kassierte der ExLaufner Andreas Jeker rot nach einem Foul. Wenn Frokkaj sagt, er sei auf dieser Stufe als Trainer auch etwas unerfahren,

Wichtiger Ausgleich: Liridon Osmanaj gelang für Laufen der so wichtige Ausgleichstreffer. ARCHIV-BILD:EH-PRESSE

dann mag das auf den Spieleinsatz Jekers zutreffen. Angeschlagen, auf Kunstrasen und mit der Vorgeschichte war dies vielleicht nicht die klügste Entscheidung. Doch hinterher ist man stets schlauer. Laufen forcierte das Offensivspiel und Breitenbach zog sich, auch angesichts der Unterzahl, zurück. Es lag auch nicht an den Schwarzbuben, mitzuspielen, denn dann wäre der Ausgleich kaum erst in der 79. Minute (Liridon Osmanaj) gefallen. «Wir hatten auf ein Tor gespielt, kamen wegen der vielen Unterbrüche aber nicht in den Spielfluss», ärgerte sich Sinani. Breitenbach schien das Remis dann über die Zeit retten zu können, als Enis Bufaj einen schönen Angriff in der 93. Minute zum 3:2 abschloss. Danach brachen alle Dämme. «Ich hätte den Punkt gerne genommen, aber wir schauen nach vorne und müssen uns entwickeln. Laufen gehört in die 2. Liga und wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen. Etwa am kommenden Samstag», fasste Frrokaj zusammen. Da Therwil und Binningen überraschend

verloren, hat Laufen bereits vier Punkte Vorsprung. Am Samstag (16 Uhr) kommt es in Zwingen zum nächsten emotionalen Derby. Dann muss Laufen nach Zwingen und das wird ein völlig anderes Spiel. Auf dem nicht einfach zu bespielenden Eichhölzli reichen spielerische Elemente alleine nicht mehr. Zudem ist das Team von Peter Sprenger in Form und bei Torlaune. 11 Tore in den beiden letzten Spielen. Am Sonntag liess man Alemannia beim 6:0 keine Chance. Spannend wird auch sein, wie sich die zahlreichen Ex-Laufner in Szene setzen. Mit Sandro Piatti lief zuletzt einer zu Höchstform auf — sieben Treffer in zwei Spielen. Kassiert Laufen seine erste Saisonniederlage? In Breitenbach steht gegen US Olympia ein wichtiges Spiel an. Mit einem Heimsieg können die Schwarzbuben etwas Abstand zum Strich schaffen — bei einer Niederlage gegen die Basler folgt der Sturz unter den Strich. Spielbeginn ist um 19.15 Uhr.

HANDBALL

Enttäuschender Start in die Saison SG Wahlen Laufen – TV Birsfelden II 22:26 (11:13)

Treffsicher: Lukas Jecker zeigt, mit wie viel Einsatz die Laufentaler auch gegen das Schlusslicht bei der Sache waren. FOTO: MANON STICH /REGIOSPORTAL

TURNEN

Veteranen mussten lange warten Ganze 28 Monate mussten sich die Baselbieter Veteranen und Veteraninnen gedulden, um wieder eine Mitgliederversammlung durchführen zu können. Im dritten Anlauf klappte es dann doch noch. In Giebenach begrüsste Peter Amport, Arlesheim, gegen 200 covidzertifizierte Turnkameradinnen und -kameraden. Zudem wurde auch gleich — und dies problemlos — die traditionell anfangs November stattfindende Ortsgruppenleiter-Konferenz integriert. Der Vorstand wurde für die nächste dreijährige Amtsperiode einstimmig wiedergewählt. Anstelle des krankheitshalber ausgeschiedenen Peter Hamann aus Laufen nimmt Freddy Keller, Gelterkinden/TV Buus, Einsitz im Vorstand. Er wird die Ortsgruppen des Bezirks Sissach betreuen. Den Turnveteranen gehören gut 2000 Turner an, davon sind immer mehr Turnerinnen. Der Verband schreibt sich mit

seinem äusserst bescheidenen Jahresbeitrag vor allem die Kameradschaftspflege und die Unterstützung des Jugendturnens auf seine Fahne. Die eingeschränkten Aktivitäten in allen Bereichen hat in der Jahresrechnung zu einem ungewollt hohen Gewinn geführt. Im nächsten Jahr stehen interessante Anlässe auf dem Programm: Für Dienstag 23. August 2022 ist am Eidgenössischen Schwingfest in Pratteln eine Besichtigung mit Blick hinter die Kulissen mit Apéro und Mittagessen im Gabenzelt vorgesehen. Bereits im Frühling ist die nächste Mitgliederversammlung in Reigoldswil und am 5. November findet die Ortsgruppenleiterversammlung in Läufelfingen statt. Am 4. September 2022 werden einige an der eintägigen Eidgenössischen Tagung in Hergiswil teilnehmen. Markus Graf Thürnen

us. Drei Spiele, zwei Punkte, so hat sich wohl niemand den Start in die neue Saison vorgestellt. Die SG Wahlen Laufen hat den wohl schlechtesten Saisonstart seit Jahren erwischt. Dies mag verschiedene Gründe haben — so konnten drei Stammspieler wegen Verletzung und drei weitere wegen Abwesenheit nicht eingesetzt werden. Ausserdem fehlen in den Trainings immer wieder Spieler aus verschiedenen Gründen, sodass Automatismen und Sicherheit im Spiel der Laufentaler weitgehend fehlen. Es muss möglichst schnell allen Playern bewusst werden, dass in der 2. Liga nur mit Disziplin erfolgreich agiert werden kann. Dies allen klar zu machen und zu korrigieren, dürfte wohl die wichtigste Aufgabe bis zum nächsten Einsatz sein. Nun zum Match gegen den TV Birsfelden II: Die Gastgeber lagen nur zu Beginn zweimal in Führung, konnten sonst aber resultatmässig gegen einen auch nicht überzeugenden Gegner mithalten. Wieder war auffällig, wie man den Gästen durch technische Fehler immer wieder einfache Tore ermöglichte. Hier zeigte sich, dass das Team aus dem Laufental zu wenig eingespielt ist — da man jeweils in neuer Besetzung spielen muss. Immerhin konnte man in der Schussauswertung mithalten, dies nicht zuletzt dank den zwölf Toren durch Marc Eng. In der Abwehr agierte man deutlich schwächer und war über grosse Distanzen zu wenig aggressiv und konsequent. In der zweiten Hälfte konnte man nochmals in der 45 Minute ausgleichen — war dann aber kon-

Abwehr der Laufentaler: Torhüter Julian Meyer. ditionsmässig am Ende und musste sich zum Schluss mit vier Toren geschlagen geben. Mit dieser weiteren Niederlage findet man sich nun im letzten Tabellendrittel wieder. Das nächste Spiel findet am Sonntag 24. Oktober auswärts (15.30 Uhr, Sporthalle Schachen Aarau) gegen die SG HSG Suhr Aarau II statt — keine einfache Aufgabe.

BILD: FREDY SCHMIDLIN

Die vier Wochen müssen nun im Training, bei hoffentlich kompletter Anwesenheit, optimal genutzt werden.

SG Wahlen Laufen II — TV Pratteln NS 3 28:21 (14:11)

In der 3. Liga holte sich das «Zwei» die ersten beiden Punkte. Die Einheimischen waren klar das bessere Team — aber auch hier fehlten einige Spieler.


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KORBBALL

Grosserfolg im Pandemie-Schatten Die Korbballsektion des TV Nunningen blickt auf eine äusserst erfolgreiche (Halb-)Saison. Das Team Herren 1 stieg in die NLA auf, das Herren 2 in die NLB und dem Herren 3 gelang der Aufstieg in die 1. Liga. Eine Konstellation, die man im Verein erstmals in dieser Form hat. Zudem gewann das Damen 1 in der 1. Liga Silber, scheiterte jedoch in den Aufstiegsspielen zur NLB. Edgar Hänggi Präsident Fabian Altermatt schmunzelt. «Ja, das ist schon toll, wenn du bei all den Problemen, welche die Pandemie mit sich bringt, einen solchen Erfolg feiern darfst.» Marc Hänggi, Captain der ersten Mannschaft, erklärt, dass auch bei ihnen lange gar nichts gegangen sei und daher ein solches Abschneiden nicht hatte erwartet werden können. «Wir machten anfangs lediglich in Fünfergruppen Wurftrainings, ohne Körperkontakt. Es ging aber in jener Phase vor allem darum, dass man sich wieder trifft.» Wie in allen Sportarten wussten die Vereine lange nicht, wie und ob eine Meisterschaft ausgetragen werden könne. 2020 wurde sie komplett abgesagt. Für Kevin Hänggi, Verantwortlicher für den Korbball im Verein, bestand dann die Aufgabe darin, abzuklären, wer nach diesem Unterbruch überhaupt noch dabei sein würde. «Wenn die Zeiten für Trainings und Spiele wegfallen, suchst du dir etwas anderes und plötzlich hat

Korbball keine Priorität mehr. Wir hatten Spieler, die reduzierten, aber trotzdem weitermachten.» Das sei auch wichtig gewesen, denn in diesem Jahr sei es weitergegangen, wenn auch nur mit einer Halbsaison — keine einfache Sache, sagt Altermatt, der ebenfalls Spieler der ersten Mannschaft ist. «Wir wussten zu Beginn nicht, wo wir stehen. Doch das ging wohl allen so. Wenn jedoch nur die halbe Saison gespielt wird, darfst du dir keine Ausrutscher leisten.» Nunningen gewann seine ersten drei Spiele und war auf Aufstiegskurs. Auch am zweiten Spieltag konnten alle drei Partien gewonnen werden, auch das Prestigeduell gegen Erschwil. So kam es auf die letzte Spielrunde an. «Wir hatten im Gegensatz zu den Mitfavoriten nur noch zwei Spiele auszutragen. Es war klar, dass wenn wir gegen Oberaach gewinnen, der Aufstieg Tatsache sein würde. So legten wir alles in diese Begegnung und gewannen.» Für Marc Hänggi war es dann auch keine Überraschung, dass das letzte Spiel verloren ging, da die Konzentration weg war. «Es ist schwierig, zu erklären, wieso dieser Erfolg gerade jetzt realisiert werden konnte. Man braucht immer auch Wettkampfglück, aber ich denke, der grosse Zusammenhalt in unserem Verein und das zuverlässige Besuchen des Trainings mit voller Leistung, ohne zu wissen, ob überhaupt eine Meisterschaft gespielt werden kann, dürften die Schlüssel gewesen sein», erklärt Kevin Hänggi. Auch der Aufstieg der zweiten Equipe ist speziell. «Der Aufstieg in die NLB wird an einem Tagesturnier ermittelt. Da spielen dann Routine und Tagesform eine grosse Rolle», erklärt der Teamverantwortliche Mischa Hänggi. «Da reicht dann schon ein verlorenes Spiel, um die Aufstiegsträume platzen zu lassen.» Auch aus dem Grund habe man darauf geachtet, dass die Mischung im Team stimmt. «Wir haben einige erfahrene Spieler im

Eine eindrückliche Sammlung: Marc, Kevin und Mischa Hänggi sowie Fabian Altermatt (v.l.) präsentieren stolz die zahlreichen Auszeichnungen. FOTO: EH-PRESSE Team, die in so einem Turnier viel bewirken.» Dass dann auch das dritte Team in die 1. Liga aufsteigen konnte, komplettiert die im Verein erstmalige Konstellation. Marc Hänggi betont, dass es schon anders war als sonst — und das nicht nur wegen der halben Saison. «Mir fehlen bei diesem Titelgewinn die Emotionen. Auch die Siegerehrungen wurden eher zur Schnellbleiche.» Die Angst vor Covid-19 sei immer noch allgegenwärtig. Für Präsident Altermatt

waren die sportlichen Erfolge für den Verein sehr wichtig. «Wir mussten all unsere Anlässe absagen. Da fehlte uns dann auch Geld. Mit den Feiern und der Freude über die Erfolge kamen wir uns aber alle wieder näher.» Nicht vergessen gehen sollen auch die Damen, die in der 1. Liga den zweiten Platz schafften und die Silbermedaille erhielten. In den Aufstiegsspielen reichte es dann nicht mehr. Kevin Hänggi ist jetzt gefordert, da alle Herrenteams eine Klasse höher spielen

und man ein zusätzliches Team in der 2. Liga anmelden wolle. Darum müssten die Teams nun neu zusammengestellt werden. «Wir dürfen uns jetzt nicht auf dem Erfolg ausruhen. Die Junioren haben bereits mit dem Hallentraining gestartet.» Fabian Altermatt streicht noch heraus: «Grindel hat den Titel in der NLA nur knapp verpasst. Nächste Saison kommen in der NLA vier von zehn Teams aus dem Schwarzbubenland. In der NLB sind es drei. Wir können den Bernern und Thurgauern wieder die Stirn bieten.»

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ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

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In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

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DORFPLATZ MUSIK-TIPP

John Mayer John Mayer ist mehrfacher GrammyGewinner und nicht nur in den USA sehr erfolgreich. «Sob Rock», was so viel wie Schnulzenrock bedeutet, ist bereits sein achtes Studioalbum (Sony). Mayer bedient sich im Country, Rock, Blues und Pop und vermengt das Ganze zu einem unaufgeregten sanften PoprockSound. Er tönt dank Mayers grandiosem Gitarrenspiel und warmherzigem Gesang eingängig, überschreitet allerdings manchmal die Grenze zum Kitschigen, was aufgrund des Albumtitels nicht überrascht. Ob das missfällt, ist letztlich eine Geschmackssache. Wer zart besaitete Herzschmerzsongs mag, wird das kaum stören. Wer gern Musik mit Ecken und Kanten hört, wird mit «Sob Rock» wohl weniger anfangen können. Benno Hueber

EINGESANDT

EINGESANDT

Neuer Kommunaltraktor

Ein grosser Dank an alle Geimpften

Für Rasenpflege und Winterdienst: Ein John Deere für die Gemeinde Metzerlen-Mariastein. FOTO: ZVG Am 8. September wurde der neue Kommunaltraktor John Deere 3046 R, 45 PS an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein ausgeliefert. Er ersetzt den bisherigen 21-jährigen Kommunaltraktor. Der Traktor wird hauptsächlich für die Rasenpflege als auch für den Winterdienst eingesetzt. Die Maschine kann hierzu mit einem Mähwerk und einem

Aufnahmegerät für die Rasenpflege wie auch mit einem Schneepflug und einem Salzstreuer für den Winterdienst ausgestattet werden. Bei der Beschaffungsausschreibung hat die Erb Landtechnik GmbH aus Metzerlen den Zuschlag erhalten. Martin Erb Metzerlen

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Zugvogeltag auf dem Gupf

«Wär sii mir?» Steimeyer & Roli

WoS. Ob Sperber, Schwalben oder Bussarde: Zurzeit überqueren Millionen von Zugvögel die Schweiz auf ihrem Weg nach Süden. Dieses Naturschauspiel können Interessierte am Sonntag 3. Oktober 2021 von 10 Uhr bis 15 Uhr auf dem Gupf (zwischen Erschwil und Grindel) mitverfolgen. Der Verein für Natur- und Vogelschutz Erschwil VNVE lädt anlässlich des internationalen Zugvogeltages EuroBirdwatch zur Beobachtung des herbstlichen Vogelzuges ein und verrät vor Ort Spannendes zu den Vögeln und zu ihrem Schutz. Am Beobachtungsstand des Vereins für Natur- und Vogelschutz Erschwil kann das Spektakel bei einigermassen gutem Wetter live mitverfolgt werden. Der Stand ist von 10 bis 15 Uhr geöffnet und befindet sich auf dem Gupf (zwischen Erschwil und Grindel). Vor Ort sind Fachleute mit Fernrohren, um mit den Interessierten die Zugvögel zu beobachten und ihnen interessante Fakten zu den einzelnen Arten und ihren Zugrouten zu verraten (natürlich unter Einhaltung des Coronaschutzkonzepts). Dabei wird auch die Anzahl der beobachteten Zugvögel festgehalten und anschliessend schweizsowie europaweit statistisch erfasst. Die Ergebnisse werden in der darauffolgenden Woche unter www.birdlife.ch/ebw publiziert.

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Endlich ist es soweit — nun können wir das im Mai 2020 geplante und verschobene neue Programm doch noch nachholen. Unter den Bedingungen, die nun klar definiert sind, das heisst: Nur mit Covidzertifikat ist der Einlass an den drei Vorstellungsabenden möglich. Das Laufental mit seinen Gemeinden und Eigenheiten stehen im Mittelpunkt des Programms: «begränzt, beschränkt, iigängt … usw». Diese werden sich wie ein roter Faden durch das zweistündige Programm ziehen. Wir, Steimeyer & Roli, freuen uns auf drei aufwühlende Abende, welche wir uns, so denken wir, redlich verdient haben.

Für Humor zuständig: Steimeyer und Roli. FOTO: ZVG

Aufführungen: Freitag 29. Oktober 20 Uhr, Samstag 30. Oktober 20 Uhr, Sonntag 31. Oktober 17 Uhr. Vorverkauf: Sonntag 10. Oktober beim Hotel Restaurant Central in Laufen, 10 bis 12 Uhr. Preis pro Eintritt CHF 25.-. Die bereits bezogenen Tickets 2020, können an diesem Tag umgetauscht werden.

Seit gut anderthalb Jahren beschäftigt die Coronapandemie die Welt. Fast so lange dauert auch schon die Debatte über die Impfpflicht. Der Kantonalverband der Altersvereine Baselland (KVAV-BL) unterstützt alle Anstrengungen von Bund und Kantonen, welche die Menschen zum Impfen animieren. Mit Freude stellen wir fest, dass die Impfquote bei den Seniorinnen und Senioren besonders hoch ist. Die meisten von ihnen wollen möglichst unbeschwert einkaufen oder auswärts essen gehen oder verreisen. Wir danken allen jüngeren Mitmenschen, die sich impfen lassen. Und dafür, dass sie Verständnis für die Anliegen der älteren Generation zeigen. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass die Impfquote generationenübergreifend hoch ist, so dass Frau und Mann, altersunabhängig und ohne Einschränkungen Familienfeste begehen, Bekannte besuchen, an Veranstaltungen mitwirken und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Denn die Impfquote ist noch viel zu tief. Jede zusätzliche geimpfte Person leistet einen unentbehrlichen Beitrag zur Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie. Deshalb appelliert der KVAV an das Verantwortungsgefühl und die Solidarität aller, sich impfen zu lassen. Mit Sorge sehen wir, dass die Spitäler am Anschlag sind, weil sie Coronakranke behandeln müssen. Deswegen müssen viele andere, wichtige Operationen und Eingriffe verschoben werden. Dabei liessen sich, anders als wichtige Operationen, Coronaerkrankungen verhindern, wenn sich denn auch möglichst viele impfen liessen. Anspruch auf ärztliche Hilfe haben nicht nur Infizierte, sondern alle kranken und verunfallten Mitmenschen. Thomas Immoos Vorstandsmitglied des KVAV-BL

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

Danke für das neue Shirt: Letzten Samstag am «Tag der Musik» in Laufen präsentierte sich die JUBAND der Musikschule in ihrem peppigen roten Shirt. Herzlichen Dank an die Sponsoren. Diese sind alle ehemalige Mitspieler und das Team des JUMULA, der Organisator des Regionalen Jungmusikantenlagers. Viele Kinder auf dem Bild freuen sich auch auf das Musiklager in Sörenberg nächste Woche. TEXT UND FOTO: MARTIN SCHAAD

Machen sich auf ins Winterquartier: Zugvögel aller Art können am kommenden Wochenende, unter anderem auf dem Gupf, FOTO: ZVG beobachtet werden.

GEDANKENSTRICH

Moderne Käfer

Gini Minonzio

Wissen Sie, wann bei uns an der Berufsschule in Muttenz die höchste Konzentration herrscht? Wann die Jugendlichen mit gesenktem Kopf voll beschäftigt sind und absolute Stille herrscht? Nein, nicht während des Unterrichtes im Stützkurs «e Lehr mit Kick». Nein, auch nicht, wenn sie an ihren Hausaufgaben arbeiten. Es ist während der Pausen! Unheimlich ist es mir, wenn ich im Gang an den Pausentischen vorbeigehe und keiner mit den andern spricht. Wenn sich alle in ihrer kalten Isolation über ihre Smartphones beugen. «So entsteht Nachwuchs für Dementoren», denke ich manchmal und als Harry-PotterAnhängerin würde ich am liebsten Schokolade verteilen. Es gäbe ja so viel Sinnvolles zu tun in der Pause, wie wir älteren Semester wissen, nicht wahr? Ich unterhielt mich mit meinem alten Freund Paul darüber, wie das damals alles besser war. Und was wir gemacht haben. Flugs kamen zahlreiche Vorschläge zur Pausenbeschäftigung zusammen. «Wir haben jeweils Fritz zwanzig Rappen bezahlt, damit wir zuschauen durften, wie er einen lebendigen Maienkäfer zerkaute und runterschluckte», platzte es aus mir heraus. Das zähle sicher nicht als sinnvoller Pausenzeitvorschlag, mäkelte Paul. Woher sollten denn die heutigen Schüler noch Maienkäfer herhaben? «Wir haben Werren oder Mäuse im Brunnen rumschwimmen lassen. Mäuse fanden wir das ganze Jahr!», trompetete Paul. Nachdem er meine Idee mit der Maienkäferdegustation so abgeschmettert hatte, geniesse ich meine Revanche: «Geht nicht, es hat weit und breit keinen Brunnen.» Aus diesem Grunde erwähne ich eine unserer liebsten Pausenbeschäftigungen nicht einmal: Wir funktionierten den ungeteerten, leicht abschüssigen Weg hinter der Turnhalle in eine Schlammrutschbahn um. Wir liessen uns durch nichts aufhalten; auch nicht, als uns der Abwart Brosi immer wieder geduldig darüber aufklärte, dass dies keine Rutschbahn sei, sondern der Zugang zu den Lehrerparkplätzen. Oft hätten sie sich in eine stille Ecke verzogen und zusammen gelesen, erinnert sich Paul. «Zusammen gelesen? Jugendliche? Was denn?», gespannt schaue ich ihn an und erwarte einen guten Tipp. «Nun ja», gibt Paul zu, «eigentlich ging es mehr um die Fotos.» Erst sein mitleidsvoller Blick bringt mich auf die Sprünge. Wir kratzen uns beide am Kopf, Paul und ich. Vielleicht sollte ich die nächsten Pausen nicht im Lehrerzimmer verbringen, sondern auf dem Pausenplatz, und erforschen, was die heutige Jugend da draussen treibt. Vielleicht erfahre ich, wie die moderne Art der Maienkäferdegustation aussieht. Wer weiss?

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25 Jahre Birs Center Einkaufen, feiern, geniessen

Damals Als das Birs Center 1996 bezogen wurde, war Covid-19 noch kein Thema und nie hötte man gedacht, dass man 25 Jahre später überlegen muss, machen wir die Jubiläumsfeier oder machen wir sie nicht. Lockdowns, Massnahmen, Lockerungen, Zertifikate. Machen, nicht Machen? MACHEN! Jetzt oder gar nicht, hiess es dann an der letzten Vorstandssitzung des Centers und so wurde in windeseile ein kleines, aber feines Jubiläumsfest organisiert. Wird es Klappen? Was macht das Wetter? Bekommen wir die Bewilligung? Die Fragen waren vielfältig, eine gewisse Unsicherheit vorhanden, aber etwas Mut gehört ja dazu. Am Samstag, 25. September 2021 begann der Tag für die Organisatoren morgens um 05.00 Uhr und Punkt 08.00 Uhr was alles bereit um die ersten Feiernden empfangen zu können.

Heute Der Tag konnte mit Kaffee und Gipfeli und herrlichem Spätsommer-Wetter starten. Zwar war es so früh morgens noch etwas frisch, aber kein Problem, die Zelte standen und so war man geschützt vor den herbstlichen Temperaturen am Morgen. Die ersten Frühaufsteher trudelten gegen 08.30 Uhr langsam ein und die Stimmung war von Anfang an sehr gut. Die Feier stand unter dem Motto: Einkaufen, feiern, geniessen und das Glücksrad herausfordern. Gesagt, getan, alle wollten ans Glücksrad und so ihr Getränk oder ihre Bratwurst gewinnen. Um

10.00 Uhr durften wir dann die drei sehr netten und aufgestellte Herren der Ländlerkapelle Furkadampf begrüssen, die uns mit Handorgeln und Kontrabass eine tolle Unterhaltung boten. Der nächste Höhepunkt folgte um 11.00 Uhr: Der Ballonkünstler Thomas Loeliger von Balloneria, der Gross und Klein mit seinen Ballonfiguren verzauberte. Schnell bildete sich eine Warteschlange von Kindern, die alle ihre Ballonfigur haben wollten. Das bunte Treiben ging bis in den späten Nachmittag hinein. Alle waren fröhlich, hatten Spass, die Stimmung war

ausgelassen ausgelassen und es war duch und durch ein erfolgreicher Tag. An dieser Stelle bedanken wir uns von Herzen für die Rege Teilnahme und natürlich bei allen Helferinnen und Helfern. Ohne die tatkräftige Unterstützung, wäre solch ein Fest innert so kurzer Zeit nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank an alle und bis bald. Verpassen Sie nicht unsere nächsten Events!

Nächste Veranstaltungen Freitag, 26.11.2021: Samstag, 04.12.2021: Freitag, 17.12.2021: Mo, 27.12. - Fr, 31.12.2021:

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DIES UND DAS LESERBRIEF

Edle Tropfen im Herzen des Stedtli Laufen

Die Narben des Krieges Lasst mich in Ruhe zu sind noch sichtbar Abend essen!

FOTO: MELANIE BRÊCHET

meb. Auf den ersten Blick ist es eine spezielle Kombination, auf den zweiten gar nicht mehr so sehr: Der Stedtlicoiffeur Christian Hamann hat den Schritt in eine neue Ära gewagt und lockt nicht nur in sein Geschäft, wer einen neuen Haarschnitt braucht, sondern auch Liebhaberinnen und Liebhaber edler Weine. Letztes Wochenende wurde der «Gerstl Wein & Shop» feierlich eröffnet. Zahlreiche Interessierte fanden den Weg in den Laden und konnten sich gleich vor Ort von der guten Qualität der angebotenen Weine überzeugen. Die Coronapandemie habe ihn zu diesem Neustart nur einige Jahre vor seiner Pension bewogen, sagt Christian Hamann. Die Zeit der Schliessung habe sein Geschäft viel gekostet. Mit der Eröffnung des Weinshops habe er nun auch ein krisenresistenteres Standbein. Denn es hat sich gezeigt: Wein getrunken wird auch in Pandemiezeiten. Im Shop finden sich 110 verschiedene Weine zum Kauf (Preise ab ca. 14 Franken), 2500 zusätzliche Tropfen können bestellt werden. Dabei sei es ihm beson-

ders wichtig, für den jeweiligen Preis immer die beste Qualität zu liefern, erklärt Hamann. «Wir haben teilweise auch Weine in zwei verschiedenen Qualitäten, für den jeweiligen Preis aber immer das Beste, was zu bekommen ist», sagt er weiter. Für kleine Haushalte finden sich im Sortiment auch Flaschen zu 3,75 dl. Verzichtet wird im Shop auf Weine aus Übersee. «Europäische Weine sind hervorragend und die langen Transportwege aus Übersee ökologisch kaum zu vertreten», argumentiert der Inhaber. Bei der Auswahl der Weine im Shop tatkräftig unterstützt wurde Christian Hamann von seinem Sohn Marcio. Der ausgebildete Weinakademiker ist für Gerstl Weinselektionen tätig und fungierte als Bindeglied zwischen Firma und Shop. Der Fokus solle auf Verkauf und Beratung liegen, erklärt der Stedtlicoiffeur weiter, geplant sind aber auch Degustationsanlässe und sogenannte «Wine and Dine» mit Gastrobetrieben der Region. Der Gerstl Wein & Shop heisst seine Kundschaft zu den gleichen Zeiten willkommen wie der Coiffeursalon.

VER ANSTALTUNG

Postensuche im Laufental Am Sonntag 24. Oktober wird der Stürmenchopf in Laufen zum Schauplatz des 69. Baselbieter Team-Orientierungslaufs (OL). Der Baselbieter Team-OL wird zum ersten Mail in diesem Terrain ausgetragen. Neben schnellen Laufzeiten sollen auch dieses Jahr die Freude am Sport, das Teamerlebnis sowie die Bewegung in der Natur im Vordergrund stehen. Das Sportamt Baselland freut sich auf die Wiederaufnahme des grössten Breitensportanlasses des Kantons Basel-Landschaft und auf das zahlreiche Erscheinen der Sportbegeisterten. Das Gebiet verfügt über ein sehr gut ausgebautes Wegnetz, welches durch ein spannendes Relief ergänzt wird. Die Läuferinnen und Läufer erwartet somit ein Gelände voller Hügel und Senkungen, Viele OL-Posten können jedoch auch von Wegen aus angesteuert werden. Die Posten sind die Anlaufziele der unterschiedlich schwierigen Strecken, die zwischen 3,5 und 11 Kilometer lang sind. Die Bahnen können als Paar, im Trio, in der Gruppe oder als Familie absolviert werden. Auch die Trail-O-Kategorien gehören zum Angebot. Sie sollen auch Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Beeinträchtigung ein OL-Erlebnis ermöglichen. Sofern sich die Beschlusslage nicht verändert, wird die Veranstaltung ohne Zertifikatspflicht für die Teilnehmenden

durchgeführt. Trotzdem gibt es einige epidemiologisch bedingte Anpassungen. Anstatt einer Rangverkündigung vor Ort werden die Medaillen zu den Teilnehmenden nach Hause geschickt. Garderoben stehen keine zur Verfügung und die Verpflegung wird direkt nach dem Zieleinlauf an die Läuferinnen und Läufer abgegeben. Nachmeldungen auf Platz sind nur in den offenen Bahnen möglich. Bis zum 4. Oktober können sich Interessierte in allen Kategorien einschreiben.

Alle dürfen mitmachen: Anmeldeschluss für den 69. Baselbieter Team-OL ist der 4. Oktober. FOTO: ZVG

Das Gedächtnis lässt sich trainieren PR. Dass unser Gehirn in jedem Alter lernfähig ist und aktiviert werden kann, ist erwiesen. Gedächtnistraining belebt das Gehirn und ist damit genauso wichtig wie Körpertraining, um gesund und fit zu bleiben. Das Rote Kreuz Baselland führt schon seit Jahren erfolgreich den Kurs «Gedächtnistraining» durch. In einer kleinen Gruppe in entspannter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden die wichtigsten Gehirnfunktionen mit

GESCHÄF TSWELT

Mein Name ist Shulojan Suntharalingam. Meine Eltern flohen vor ca. 30 Jahren vor dem schrecklichen Bürgerkrieg auf Sri Lanka, der unzählige Menschen das Leben gekostet hat. Glücklicherweise ist der Bürgerkrieg seit elf Jahren vorbei. Als ich die Insel vor einigen Jahren zum letzten Mal besuchte, realisierte ich, dass viele Menschen auf der Insel in grosser Armut leben, weil sie alles im Krieg verloren hatten. Corona hat zusätzlich dazu geführt, dass die einfachen Menschen, unabhängig von ihrer Ethnie und der Religion, von der Armutsfalle betroffen sind, weil sie durch den Lockdown nicht die Möglichkeit hatten, ihren Beruf auszuüben. Diesen Menschen muss geholfen werden. Eine Möglichkeit wären Hilfsprojekte vor Ort. Jene Hilfsprojekte könnten lanciert werden, damit die Menschen arbeiten und davon leben können. Ausserdem müssen sämtliche Kriegsverbrechen von allen Parteien aufgedeckt und verurteilt werden. Auch dies würde den Menschen helfen, ein neues Leben in Hoffnung zu beginnen, denn ein bewaffneter Krieg hat in der Geschichte nie zu einer konstruktiven Lösung geführt. Ein friedliches Zusammenleben in einer souveränen Demokratie sollte angestrebt werden. Setzen wir uns aus diesem Grund dafür ein, dass die einfachen Menschen auf der ganzen Welt gehört werden und ihnen eine Stimme gegeben wird. Dafür setze ich mich mit voller Leidenschaft als linker Sozialdemokrat ein. Shulojan Suntharalingam Jungpolitiker, Hofstetten-Flüh

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

interessanten, abwechslungsreichen und heiteren Übungen. Sie fördern neben ihrem Gedächtnis auch die Konzentrations- und Wortfindungsfähigkeit sowie das logische Denken. Am 28. Oktober startet ein neuer Kurs in Laufen. Alle Kursdaten auf www.srk-baselland.ch/bildung. Für weitere Informationen und Anmeldung: Das Rote Kreuz Baselland, Frau Mühry oder Frau Saladin unter Telefon 061 905 82 99 oder bildung@srk-baselland.ch

Klingelt bei Ihnen das Telefon auch wieder vermehrt zu den ungewöhnlichsten Zeiten? Bei uns schon. Am anderen Ende der Leitung ist dann in den meisten Fällen nicht jemand aus Mary Ann Born unserem Familienoder Freundeskreis, der einen wirklich dringlichen Grund hätte, uns beim Essen mit den Kindern zu stören. Stattdessen kommt die Frage, ob man nicht Krankenversicherungsprämien sparen möchte. Solche Makleranrufe sind wirklich extrem lästig. Und sie lassen sich trotz Branchenvereinbarungen irgendwie einfach nicht abschalten. Einige schwarze Schafe, die auf diese Weise zustande gekommene Vermittlungstermine kaufen, gibt es nämlich anscheinend immer. Und eines kann ich Ihnen versprechen: Das für Sie am besten geeignete Angebot werden Sie bei einem solchen Beratungstermin wahrscheinlich nicht bekommen. Ihnen wird wohl eher ein Vertrag bei jenem Versicherer vorgelegt, der die höchsten Vermittlungsprovisionen bezahlt. Wir von der EGK finden das unredlich. Deshalb arbeiten wir nicht mit Maklern und Versicherungsvermittlern zusammen. Stattdessen setzen wir auf unsere eigenen Kundenberaterinnen und Kundenberater, die unsere Produkte in- und auswendig kennen und dabei Ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken. Und weil wir selber aus eigener Erfahrung wissen, wie gut das Abendessen warm schmeckt und wie wichtig die Gespräche sind, die man in der Familie bei diesen täglichen Zusammenkünften führt, betreiben wir auch kein Telefonmarketing — wofür wir zum wiederholten Male von Comparis ausgezeichnet wurden. Von uns werden Sie also garantiert nie zu den ungewöhnlichsten Zeiten angerufen. Denn auch unsere Beraterinnen und Berater geniessen den Feierabend gerne im Kreise ihrer Liebsten. Bleiben Sie gesund! Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen

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GESCHÄF TSWELT

Das Team des Gerstl Wein & Shop in Laufen: Marcio Hamann, Inhaber und Geschäftsführer Christian Hamann, Annja Hamann, Weinfachfrau Inge Marending.

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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos EGK-Gesundheitskasse in hoher Auflösung anzuhängen Agentur Laufen 061 765 55 11 (zwischen 1 und| 3TMB). laufen@egk.ch | www.egk.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Wir sind Hersteller des besten Filtermaterials und leisten einen wichtigen Beitrag für eine bessere Welt.

GEMEINDE BEINWIL SO Beinwil ist eine ländliche Gemeinde mit rund 300 Einwohnenden. Wir suchen per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung eine/einen

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Die kantonalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) stellen das Wohl und den Schutz hilfsbedürftiger Menschen sicher. F ü r d i e k a n t o n a l e K i n d e s - u n d E r w a c h s e n e n s c h u t zb e h ö r d e ( K E S B ) a m S t a n d o r t B r e i t e n b a c h s u c h e n w i r e i n e /-n S a c h b e a r b e i t e r /- i n , 5 0 % - P e n s u m .

Å A u f g a b e n b e r e i c h Als Mitarbeiter/-in der Kanzlei der KESB erledigen Sie alle anfallenden administrativen Aufgaben. Sie verwalten die Dossiers, sorgen für deren Vollständigkeit, unterstützen die Kanzleileitung bei der Sitzungsplanung der KESB, bereiten Geschäfte und Verfügungen selbstständig vor nach Weisung durch die Kanzleileitung, erledigen Korrespondenz, führen die Geschäftskontrolle nach und sorgen für die ordentliche Bereitstellung administrativer Strukturen.

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DIES UND DAS

THEMENTAG

Innere Medizin zum Entdecken Samstag, 16. Okt., 9 bis 13 Uhr Info und Anmeldung: 100.klinik-arlesheim.ch

GESCHÄF TSWELT

Thementag «Innere Medizin» an der Klinik Arlesheim An unserem ersten Thementag können Sie Diagnostik ausprobieren und integrative Therapien erleben. Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten zeigen Hand in Hand, wie man innere Organe des Menschen untersucht und in ihrer Funktion unterstützen kann. Wir schauen in einen Magen hinein, machen Lungenfunktionstests und messen Atmung, Herzschlag und Gehirnaktivität. So können wir herausfinden, ob die inneren Organe gut funktionieren und woran es liegen kann, wenn sie dies nicht tun. Sie als Teilnehmende erhalten Einblicke in die Untersuchungsmöglichkeiten, können Heileurythmie und Kunstthera-

pie ausprobieren, die Station Innere Medizin kennen lernen und die wohltuende Wirkung von Äusseren Anwendungen wie Fussbad, Wickel oder Salbenkompresse erleben. Dieser Thementag findet im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen «100 Jahre Klinik Arlesheim» statt. Ihre Teilnahme ist nur mit gültigem Covid-Zertifikat möglich. Ausserhalb des Veranstaltungsraumes besteht Maskentragpflicht, auch für Personen mit Attest. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – vergessen Sie nicht, sich anzumelden. Die Anmeldung ist obligatorisch auf: 100. klinik-arlesheim.ch Ihre Klinik Arlesheim

VER ANSTALTUNG

OL auf die Hohe Winde Die Orientierungslaufgruppe LaufentalThierstein lädt am 17. Oktober zu einem Berg-OL ein — und es geht auf die Hohe Winde! Wie bei jedem Orientierungslauf werden unterschiedlich lange Strecken angeboten, so dass auch Anfänger und Familien sich eine passende Herausforderung aussuchen können. Auf verschiedenen Routen, die auch für Wanderer geeignet sind, erreicht man die Hohe Winde. Um die Bauernhöfe «Schwang» und «Bilstein» finden die Teilnehmer

auch eine OL-Strecke ohne lange Auf- und Abstiege. Auf allen Routen sind die Läufer mehrheitlich auf Weiden und Wegen unterwegs. Der Start ist von 9.30 bis 10.30 Uhr offen und befindet sich bei der Talstation des Skilifts Hohe Winde. Diese erreicht man von Beinwil-Schachen aus. David Croll Die Anmeldefrist endet am 10. Oktober. Weitere Informationen auf www.ol-laufental-thierstein.ch

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

EINGESANDT

EINGESANDT

Helfende gesucht

Universitäre SpotStudie bei der SPITEX

Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen lud am 23. September zum Informations-und Erfahrungsaustausch ein. 2020 fiel dieses Treffen leider aus und so hofften wir dieses Jahr auf viele Anmeldungen. Über 20 Helfende meldeten sich an, doch leider gab es aufgrund der Zertifikatspflicht auch Abmeldungen. Der Präsident begrüsste die Helferinnen und Helfer, bedankte sich für ihre wertvollen Einsätze. Ein weiteres Dankeschön richtete er an die drei Gemeinden für die Unterstützung der Geschäftsstelle und an Nicole Schwob, unsere Geschäftsstellenleiterin/Vermittlung sowie an die fünf Stellvertreterinnen. Als neues Vorstandsmitglied wurde Christine Masek Huber vorgestellt. Der Vorstand möchte sich weiter um 1 bis 2 Mitglieder vergrössern. Für die nach sieben Jahren per Ende 2021 zurücktretende Jass-Organisatorin Fida Husi muss eine Nachfolge gefunden werden. Es wäre sehr schade, wenn wir den etwa 24 Jassenden das Angebot streichen müssten. Zurzeit erscheinen im Wochenblatt und im Dugginger Dorfblatt Inserate, um neue Helfende zu finden. Hätten Sie Interesse, Lust und etwas Zeit, unsere sinnvolle Institution zu unterstützen? Beim von der Gemeinde gespendeten Apéro konnten Erfahrungen ausgetauscht, Probleme besprochen und Tipps weiter gegeben werden. Die nächste Generalversammlung ist für den 22. März 2022 geplant. Armin Hauser

Im Frühling 2021 hatte die SPITEX Laufental an einer nationalen Studie der Universität Basel teilgenommen. Es handelt sich dabei um eine multizentrische quantitative Querschnittstudie. Innerhalb dieser Spot-Studie wurden Spitexmitarbeitende, Spitexkundinnen und -kunden sowie deren Angehörige anhand eines Fragebogens schriftlich zu verschiedenen Themen befragt. Die Resultate ermöglichen uns, anhand der gelieferten Fülle an Informationen, die Situation in unserer Spitexorganisation aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen. Dies sowohl in Bezug auf die Mitarbeiterzufriedenheit und die Arbeitsumgebung als auch in Bezug auf die Pflege- und Betreuungsqualität. Die Ergebnisse geben uns ein solides Arbeitsinstrument, um Verbesserungspotenzial zu identifizieren und Ideen für Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Vergleich mit anderen Organisationen

VER ANSTALTUNG

Nach Abschluss der schweizweiten Befragung werden wir Ende Jahr zudem einen anonymisierten Benchmark-Bericht erhalten, in dem wir uns mit allen teilnehmenden Spitex-Organisationen vergleichen können. Im Weiteren wird ein nationaler Bericht erstellt werden, der ab Mitte 2022 auch öffentlich zugänglich sein wird. Wir freuen uns, Sie an dieser Stelle regelmässig über die aus dieser Studie gewonnen Resultate und Erkenntnisse zu informieren. SPITEX Laufental Anita Schäfli

Das Bild des Monats im Heimatmuseum

LESERINNENBRIEF

WoS. Als letztes Bild der diesjährigen Museumssaison zeigt das Heimatmuseum Schwarzbubenland in Dornach als Einstimmung auf die kommende Wintersaison das Bild «Winter im Wald» des Landschaftsmalers Ernst Hodel junior (1881-1955). Wie sein Vater widmete er sich in seiner künstlerischen Tätigkeit vor allem der Alpenwelt. Daneben schuf er aber auch grossflächige Wandbilder, so unter anderem das vor einigen Jahren restaurierte Wandgemälde «Vierwaldstättersee» in der grossen Schalterhalle im Bahnhof Basel. Hans Voegtli Präsident Stiftungsrat Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach: Geöffnet jeweils Sonntag 15-17 Uhr. Am 31. Oktober schliesst das Museum seine Pforten bis zum 24. April 2022.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für 296 Stimmen bei den Wahlen für das Gemeindepräsidium in Hofstetten-Flüh. Leider hat es nicht gereicht für den Einzug ins Gemeindepräsidium. Dennoch schätzten viele Einwohnerinnen und Einwohner, dass es eine «echte» Wahl gab. Die Ausgangslage war für mich von Anfang an schwierig, wurde der bisherige, parteilose Kandidat Felix Schenker von der CVP portiert und konnte auch die SP geschlossen hinter sich wissen. Die FDP hat leider keine klare Position bezogen und Stimmfreigabe gegeben. Das Wahlresultat zeigt, dass offenbar ein Grossteil der Wählerinnen und Wähler aktuell keine

Neuer Erlebnisspielplatz auf der Wasserfallen Die Ausflugsregion Wasserfallen ist ab sofort um eine Attraktion reicher. Der neue Erlebnisspielplatz bietet Spaß und Abenteuer für alle Kinder und macht einen Ausflug auf die Wasserfallen noch spannender und unvergesslicher.

Wer es lieber ein wenig ruhiger angeht, den laden zwei Schaukeln zu vergnüglichen Aktivitäten ein. An einem überdimensionalen Wanderschuh können die kleinen Kinder einen Kletterversuch machen oder im Inneren des Schuhes Verstecken spielen. Das Wackelpodest erfordert einiges an Geschicklichkeit und Gleichgewicht, bietet dafür aber ein lustiges und «wackeliges» Vergnügen für die Kinder. Auf dem großen Hirschgeweih aus Holz können die Kinder herumturnen und ein kleines Kletterabenteuer erleben. Die geräumige Plattform mit Tischen und Bänken gehört ebenfalls zum Spielplatz und bietet ausreichend Platz für ein Picknick oder eine kleine Ver-

schnaufpause von den wilden Kletterabenteuern. Speisen und Getränke können bei Bedarf beim Restaurant Heidistübli, direkt neben der Bergstation bezogen werden.

für alle Altersklassen. Die Binggis können sich bereits ab 4 Jahren im Kinderseilpark austoben und über verschiedene Parcours durch die Bäume klettern.

Mit dem neuen Erlebnisspielplatz wird auf der Wasserfallen eine letzte Lücke im Angebot für die Gäste geschlossen. Nun haben auch die kleineren Kinder eine schöne Gelegenheit, aufregende und spannende Dinge zu erleben.

Für ältere Kinder ab 8 Jahren und alle Erwachsenen gibt es im grossen Seilpark diverse Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu bewältigen. Sausen Sie schwerelos durch den Wald, machen Sie mutige Sprünge in den freien Fall, beweisen Sie Ihr Geschick an der kniffligen «Rock Tour» oder schweben Sie auf der 150m langen Seilrutsche «Wassi-Flyer» über den kleinen See.

Gratis-Fahrt mit dem Gondeli Als große Eröffnungsaktion fahren alle Kinder bis 12 Jahre, während den Herbstferien von Montag bis Freitag, gratis mit dem Gondeli auf die Wasserfallen. Kletterabenteuer der besonderen Art Ist der Kletterspass auf dem Spielplatz nicht genug, so kann auf dem Waldseilpark Wasserfallen ein weiteres Abenteuer in Angriff genommen werden. Im Waldseilpark Wasserfallen bietet das Kletterabenteuer für Gross und Klein Spass und Action

A1 English Beginner «Do you speak English?» Mit etwas Mut können Sie auf diese Frage bald schon mit «Ja, ein bisschen!/ Yes, I can!» antworten und sich über Ihre ersten Spracherfolge freuen. Unsere Kursleiterin Azura Silberschmidt bringt Ihnen jeweils am Montagabend die englische Sprache näher und bringt Sie dahin, in Zukunft altbekannte Liedtexte oder fremdklingende Zugansagen verstehen zu können. Sie trainieren in unterhaltsamen Übungen einfache Grammatikregeln, Vokabeln und die richtige Aussprache und lernen nebenbei auch vieles über Land und Leute. Vielleicht planen Sie schon bald eine Reise in ein englischsprachiges Land? Ob Sie Englisch beruflich oder privat nutzen möchten oder sich einfach gerne mit einer neuen Sprache auseinandersetzen, spielt am Anfang keine Rolle. In diesem Kurs sind Sie richtig, wenn Sie mit Freude Grundkenntnisse in Englisch erwerben und sich weiterentwickeln möchten. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Azura Silberschmidt «A1 English Beginner», Mo., 25.10.-28.03.22, 17-mal, 18.30-20.00h, Gymnasium Laufen. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

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Einzigartige Spielgeräte Die Hauptattraktion ist ein überdimensionaler Holzschlitten, welcher über eine Brücke mit dem Kletterturm verbunden ist. Mit ein wenig Geschick und Mut können die Kinder auf den Holzschlitten gelangen und die tolle Aussicht genießen. Mit einer Rutschbahn geht es dann zurück auf den Boden.

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Mit dem hochmodernen Sicherungssystem können Sie Ihren Ausflug unbeschwert geniessen und sich voll und ganz auf das Klettervergnügen konzentrieren. Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen (LRW) Oberbiel 62, 4418 Reigoldswil Tel. 061 941 18 20 www.region-wasserfallen.ch

Veränderung in der Führung der Gemeinde möchte. An dieser Stelle möchte ich Felix Schenker zu seiner Wiederwahl gratulieren und wünsche ihm in seinem Amt viel Erfolg. Ich persönlich freue mich auf die kommende Amtsperiode im neu zusammengestellten Gemeinderat und sehe mich in der Pflicht, unsere Wahlversprechen umzusetzen und das Amt zum Wohl der Gemeinde und deren Einwohnerinnen und Einwohner mit vollem Engagement auszuüben. Ich habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen aus der Bevölkerung und möchte Sie in diesem Sinne dazu ermutigen, mich bei Bedarf zu kontaktieren. Andrea Meppiel Gemeinderätin Hofstetten-Flüh


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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

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Restaurant Hofer

Die Gastronomie und die Hotellerie, sind die schönsten Berufe der Welt!

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Rehpfeffer Rehschnitzel Rehrücken (nur auf Vorbestellung) Auch die feinen Sommerklassiker sind nach wie vor ein Renner. Reservieren Sie sich einen Tisch und geniessen Sie eine kulinarische Auszeit im heimeligen Säli. Auf Ihren Besuch freuen sich Gilbert Hofer und sein Team

Sie brauchen es mehr denn je! Restaurant Hofer, 4232 Fehren

Treffpunkt mit gutbürgerlicher Küche

Moules & Frites 01. – 03.10.2021

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Es het solang‘s het: Geniessen Sie dieses Wochenende frische Muscheln mit Pommes Frites.

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Wir bitte um Tischreservation 061 781 50 40 Wir sind gerne für Sie da vom: Dienstag bis Samstag Fam. Neuenschwander 4226 Breitenbach

Restaurant zur Rose

Steinrain 4 4112 Flüh Tel. +41 / 61 731 31 75 info@roseflueh.ch www.roseflueh.ch

Ab Ende September: Feinstes Wild aus regionaler Jagd, rustikale Schmorgerichte und Klassiker aus unserer feinbürgerlichen Frischküche.

Am Freitag, 15. Oktober ab 19.00 Uhr servieren wir wieder unser traditionelles Wildsäuli-Menu. Reservationen erforderlich, am besten telefonisch! Wir freuenEuer uns Team auf Ihren Anruf. Ihr Team Restaurant zur Rose Restaurant zur Rose

Andreas Noirjean Röschenzstrasse 3 4242 Laufen Tel. 061 7616103 info@central-laufen.ch www.central-laufen.ch

05. 31.

Aktuell im Oktober

Markt geöffnet ab 10:00 Uhr Sonntagsbraten

Take Away, auch Wildgerichte

Geniessen Sie unsere Gerichte zu Hause. Informationen unter: www.central-laufen.ch

-lich willkommen - wir freuen uns auf Sie!

Beeindruckend und erfolgreich ist die langjährige Tradition des bekannten Restaurants Hofer. Im lieblichen Fehren mit einmaliger Aussicht können Sie zuversichtlich einkehren, gutbürgerlich und immer frisch essen. Nutzen Sie die herrliche Gegend und schliessen Sie Ihre Wanderung mit einem Besuch in unserem Familienbetrieb ab. Wenn Sie vorbeifahren, schauen Sie bei uns herein und lassen Sie sich von uns kulinarisch verwöhnen.

Wildzeit Wir haben uns ganz auf Reh spezialisiert: Unsere Rehschnitzel sind einfach ein Traum und unseren Rehpfeffer werden Sie nie vergessen. Rehrücken servieren wir gerne auf Bestellung. Unsere Rehspezialitäten garnieren wir mit «Blauchabis», Rosenkohl, Marroni und Früchten wie Birnen, Äpfel oder Zwetschgen, alles immer frisch zubereitet.

Das lieben unsere Gäste Besonders empfehlenswert sind Kalbsleberli mit Rösti an einer feinen Marsalasauce oder Schnitzel im Ei mit Pommes frites und frischem Gemüse. Versuchen Sie unsere Zanderfilets oder unser feines Cordon bleu. Wer es urchig mag, bestellt Braten mit Kartoffelstock, wer auf die Linie schaut, lässt sich einen Fitnessteller auftischen. Jeden Tag servieren wir zudem zwei Menüs für den grossen und kleinen Hunger.

Restaurant Traube, 4227 Büsserach Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 info@traube-buesserach.ch www.traube-buesserach.ch Montag Ruhetag

Wildspezialitäten

Rehpfeffer, Hirschschnitzel, Wildschweinpfeffer, Rehrücken ab 2 Personen Reservieren Sie Ihren Tisch. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Gökhan Deveci und Team

Aber auch punkto Desserts kann unser geschätztes Restaurant punkten. Weltbekannt sind unsere Crèmeschnitten, die seinesgleichen suchen. Schwarzwälder Torte und Vacherin glacé sind ein Gedicht!

Wir richten uns nach Ihnen Für Familienfeste, Geburtstagsfeiern, Vereinsanlässe, Kommunions- oder Firmenessen stellen wir einen Saal mit 100 Plätzen sowie zwei kleine Säle für je 35 rsp. 13 Personen gerne zur Verfügung. Im Sommer versprüht die gemütliche Gartenwirtschaft eine tolle Ambiance. Wenn gewünscht, wird Gilbert Hofer (4. Generation) Ihnen gerne auf seinem australischen Didgeridoo (Blasinstrument) ein «Ständeli» bringen. Lassen Sie sich im Restaurant Hofer verwöhnen und geniessen Sie mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden eine kulinarische Auszeit. Unser Seniorchef ist ein vorzüglicher Imker und verkauft gerne seinen Honig.

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CHF 49.00 p.P. Wir freuen uns auf Ihre Reservation!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Restaurant Hofer Gilbert Hofer und sein Team Hauptstrasse 23, 4232 Fehren Tel. 061 791 00 83

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag ab 8.30 Uhr Samstag und Sonntag ab 10.00 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag

Ab Oktober Wild aus der Region Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Familie Vögtli Telefon 061 751 40 73 www.restaurantherrenmatt.ch Montag und Dienstag Ruhetag

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

ILLUSTR ATION

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Zeugenaufruf

Bunte Vielfalt: Die Schweizer Stimmbevölkerung hat am vergangenen Wochenende mit grosser Mehrheit die Ehe für alle angenommen. Die Illustratorin Elianne Friedli hat die diverse Schweiz in ein Bild gefasst. BILD: ELIANNE FRIEDLI

K T. SOLOTHURN

K T BASELL AND

L AUFENTAL

Sichtbarkeit

Breites Testen

Grosser Dank

WoS. Die Tage werden kürzer und die Lichtverhältnisse zunehmend schlechter. In der Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko im Strassenverkehr dreimal höher als am Tag. Vor allem in der Dämmerung, in der Nacht oder bei schlechtem Wetter werden dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmer erst in 25 Meter Entfernung erkannt. Helle Kleidung und Signal- oder Neonfarben verbessern die Sichtbarkeit bereits auf 40 Meter und reflektierende Elemente sogar auf 140 Meter. Aber nicht nur in der Nacht, auch tagsüber ist es wichtig, gut sichtbar zu sein. Wer leuchtet, wird besser und früher gesehen. Die Kantonspolizei Solothurn unterstützt die Botschaft der neuen BFU-Kampagne: «Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen». In den kommenden Wochen werden die Verkehrsteilnehmenden durch die Polizei vermehrt auf die Sicherheit im Strassenverkehr aufmerksam gemacht.

WoS. Das Projekt «Breites Testen Baselland» wird an den Schulen, in den Betrieben, Institutionen und Spitälern sowie in den Alters- und Pflegeheimen bis Ende Jahr weitergeführt, teilt das Amt für Gesundheit Baselland mit. Jede Woche beteiligen sich gegen 40 000 Personen an den Tests. Mit der Identifikation von symptomlosen Trägern soll die Weiterverbreitung verlangsamt und im Falle einer Lockerung von Massnahmen ein rascher Wiederanstieg verhindert werden. Bereits nach den Frühlingsferien und auch nach den Sommerferien konnte nachgewiesen werden, dass das Breite Testen ein sehr gutes Mittel ist, die Infektionszahlen in den Schulen nach Schulferien in den Griff zu bekommen. Aufgrund der Pandemielage ist davon auszugehen, dass die aufgezeigten Testungen bis Ende Dezember 2021 durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass der Bund die Kosten weiterhin übernimmt.

WoS. Bei der Spendenaktion im NU RIU, dem Raum für Bildung, Kultur und Soziales in Laufen, sind am letzten Samstag viele Menschen jeden Alters vorbeigekommen und haben grosszügig warme Kleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke, Mützen, Handschuhe und vieles mehr für den Verein Gassenarbeit Schwarzer Peter in Basel gespendet. Ausserdem kamen Geldspenden in der Höhe von 1050 Franken zusammen. Der Betrag wurde bereits auf das Konto des Vereins überwiesen. Es wird unkompliziert und direkt für armutsbetroffene Menschen in Basel eingesetzt. Die Sachspenden wurden am Mittwoch direkt nach Basel gebracht und übergeben. Ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die sich an dieser Aktion in irgendeiner Form beteiligt haben. Der Verein Schwarzer Peter bietet Orientierungshilfe, Information, Krisen- und Soforthilfe, Beistand, Beratung, Vermittlung und Begleitung an.

KLEINLÜTZEL. WoS. Am letzten Freitagnachmittag fuhren ein Motorradfahrer und eine Autolenkerin / ein Autolenker aus Frankreich her in Richtung Kleinlützel. Dabei soll es zu gegenseitigen Provokationen gekommen sein, wodurch der Motorradfahrer die Herrschaft über sein Motorrad verlor, stürzte und sich verletzte. Der Mann musste mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Die andere Person machte sich im Auto aus dem Staub, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.

Zeugenaufruf zum Zweiten

BRISLACH. WoS. Am Mittwochnachmittag 22. September 2021 verursachte eine Rollerfahrerin kurz vor 14.15 Uhr einen Unfall. Sie verlor auf der Zwingenstrasse Höhe Lärchenweg die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte. Die Frau wurde beim Unfall leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Warum die Frau die Herrschaft über ihren Roller verloren hat ist noch nicht restlos geklärt. Die Polizei sucht darum Zeugen.

Massiv zu schnell gefahren

LIESBERG. WoS. Am Donnerstag 23. September 2021 registrierte die Polizei BaselLandschaft im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle auf der Delsbergstrasse kurz nach 16.15 Uhr einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Delémont unterwegs war. Die Messung ergab nach Abzug der gesetzlichen Toleranz eine Geschwindigkeit von 141 km/h. Auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 80 km/h zulässig. Der 68-jährige Lenker, ein in der Region wohnhafter Schweizer, musste seinen Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abgeben. Er wird sich nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen. Zudem wurde sein Motorrad auf Weisung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft beschlagnahmt. Küche & Bad Innenausbau Türen

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