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Donnerstag, 30. September 2021

112. Jahrgang Nr. 39

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Dom an der Urne gescheitert Das Aescher Stimmvolk hat den Dom mit rund 59% Nein abgeschmettert. Die Gemeinde ist nun gefordert, neue Lösungen auszuarbeiten. Die DomGegner wollen konstruktiv mitarbeiten.

Projekt zu versenken, als es zu promoten. Die vergangenen vier Jahre, in denen am Dom gearbeitet wurde, sind nun verloren. Und das, weil im Abstimmungskampf von den Gegnern falsche Aussagen über die Grösse der Halle und die Kosten ins Feld geführt wurden, die die Bevölkerung verunsichert haben.»

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Gegner wollen dezentrale Lösung

Fabia Maieroni Es war ein intensiver Abstimmungskampf, wie er bei kommunalen Vorlagen nur sehr selten zu beobachten ist. Der Dom, ein imposanter Holzkuppelbau der Firma Häring, polarisierte. Auf verschiedensten Kanälen, in den sozialen Medien und im «Wochenblatt» lieferten sich die beiden Lager einen regelrechten Schlagabtausch. Während die Befürworter hervorhoben, dass der Bau sowohl Kulturals auch Sportvereinen Platz bieten würde und dabei Aesch auch noch weit über die Gemeindegrenzen bekannt machen würde, empfanden die Gegner die Kugelkalotte als viel zu gross und zu teuer. Ihre Argumente konnten eine Mehrheit überzeugen: Bei einer hohen Stimmbeteiligung von fast 57 Prozent versenkten die Stimmberechtigten die Vorlage mit einem klaren Nein am vergangenen Sonntag. Ueli Siegenthaler, Präsident des Referendumskomitees, zeigte sich am Montag nach der Abstimmung erleichtert. «Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Der Abstimmungskampf war anstrengend, teilweise auch belastend. Jetzt bin ich erleichtert, dass das Stimmvolk einen klaren Entscheid gefällt hat.» Überrascht vom Resultat sei er allerdings schon: «Es hätte wohl niemand von uns damit gerechnet, dass das Nein mit 59% so deutlich ausfällt.» Gründe für das klare Nein sieht Siegenthaler darin, dass die Argumente seines Komitees einen grossen Teil

Arlesheim

Zeigt sich enttäuscht vom Resultat: Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher im Klubhaus des FC Aesch, wo sich das Pro-Komitee am Abstimmungssonntag traf. FOTO: KENNETH NARS der Bevölkerung zum Nachdenken gebracht hätten. Das zeige auch die hohe Stimmbeteiligung. «Die Leute haben sich aufgrund unserer Kampagne überlegt, ob sich Aesch diesen Bau wirklich leisten kann und ob die Doppelnutzung für Kultur und Sport funktioniert.» Auch die wahrscheinliche Direktvergabe an die Firma Häring hätten viele «in den falschen Hals gekriegt», meint Siegenthaler.

«Müssen wieder bei null beginnen»

Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher (SP) zeigte sich am Montag nach der Abstimmung sehr enttäuscht vom Resultat.

«Die Coronasituation hat sicherlich einen grossen Einfluss gehabt, aber auch die Kampagne der Gegner konnte die Menschen verunsichern», resümiert sie. Einen demokratischen Entscheid gelte es zu akzeptieren, dennoch sei Aesch mit dem Dom eine echte Chance durch die Lappen gegangen. «Sponsoringgelder in der Höhe von vier Millionen sind verloren, ebenso ein Grossteil des Geldes, das für die Planung aufgewendet wurde. Und es gibt weiterhin keine Lösung für die Vereine. Wir müssen wieder bei null anfangen.» Das ärgert auch Rolf Blatter, Mitglied des Ja-Komitees: «Es ist immer einfacher, ein

Der Gemeinderat ist jetzt gefordert, neue Projekte auszuarbeiten. Es kann sein, dass Teile der Planungen übernommen werden könnten, so zum Beispiel die Bedarfsanalyse, die bei den Vereinen durchgeführt wurde. Dennoch wirft das Nein die Gemeinde zurück: «Es wird frühestens in ein paar Jahren neue Lösungen für die Vereine geben», sagt Gemeindepräsidentin Sprecher gegenüber dem «Wochenblatt». Das Referendumskomitee zeigt sich indes aufgeschlossen: «Falls der Gemeinderat an einem Austausch interessiert ist, bringen wir gerne unsere Ideen ein», sagt Ueli Siegenthaler. Denn gegen neue Räumlichkeiten hätten sie sich nie ausgesprochen, diese sollten allerdings dezentral geplant werden. Den Gegnern schwebt eine Kulturhalle im Dorf vor – vielleicht kombiniert mit einem Mittagstisch, wie Siegenthaler ausführt: «Denn bei der Schulraumplanung wird es durch den Bevölkerungszuwachs neue Räumlichkeiten brauchen.» Dass der Gemeinderat mit weiteren Projekten gefordert sein wird, bestätigt Eveline Sprecher: «Wir haben noch genug zu tun in den kommenden Jahren, gerade wenn es um Schulraumplanung geht. Wir haben mit den Planungsarbeiten schon seit längerer Zeit begonnen. Weitere Planungen und Projekte in den Bereichen Kindergärten, betreutes Wohnen und Fernwärme sind ebenfalls angelaufen. Allerdings hätten wir mit dem Dom nun endlich beginnen können.» Und ein neues Projekt, da ist sich Sprecher sicher, werde garantiert nicht günstiger als der Dom.

Ja zum Quartierplan: Alle vier Geschäfte inklusive des Quartierplans «Neu Arlesheim Nord» und des Reglements über Mehrwertabgaben bei Auf- oder Umzonungen wurden an der Gemeindeversammlung einstimmig angenommen.

Münchenstein

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Nein zum Quartierplan: Nach dem knappen Entscheid zum Quartierplan vanBaerle zeichnen Befürworter und Gegner ein diametral anderes Bild der Zukunft des Industrieareals.

Agenda

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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

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REGION

Helvetia Nostra lässt nicht locker Trotz der Schlappe vor Bundesgericht sieht die Stiftung ihre Bedenken am Bauvorhaben in Arlesheim als berechtigt. Benjamin Wieland / Fabia Maieroni

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr

Das Urteil des Bundesgerichts lässt kaum Raum für Interpretationen: Das Bauvorhaben «La Colline» in Arlesheim ist rechtens. Den Behörden kann man keine schwerwiegenden Fehler nachweisen, die Beschwerde ist abzuweisen, sofern auf die angeführten Punkte eingegangen wurde. Trotzdem fühlt sich die Beschwerdeführerin bestärkt. Helvetia Nostra teilte am vergangenen Freitag mit, man lese das Urteil so, dass die Baubewilligung vollumfänglich zu beachten sei: «‹La Colline› muss und wird sich also selbst bei nachträglich erkannten oder auftretenden Schwierigkeiten an den gesetzten Rahmen halten.» Eine Rechtfertigung für eine «wie auch immer geartete Gefährdung oder Beeinträchtigung der SchwinbachAue oder des Goetheanum-Areals» gebe es somit nicht. Der Rechtsstreit zwischen Helvetia Nostra sowie dem Kanton Baselland als Bewilligungsbehörde und der Steiner AG als Bauherrin von «La Colline» begann im Dezember 2019. Damals ersuchte Helvetia Nostra den Baselbieter Regierungsrat darum, Objekte in den Gebieten der Quartierpläne «Uf der Höchi II», der «La Colline» umfasst, und «Schwinbach Süd» in das kantonale Inventar der geschützten Naturobjekte aufzunehmen. Der Regierungsrat trat auf die Beschwerde nicht ein. Nach einem Weiterzug stützte das Kantonsgericht diesen Entscheid. Das Bundesgericht beurteilt die Situation in seinem Urteil vom 16. August etwas anders: Helvetia Nostra sei zwar grundsätzlich berechtigt gewesen, ein solches Begehren zu stellen. Das Bundesgericht gewichtete allerdings die Planungssicherheit stärker. In der Folge seien die Nutzungspläne und die Baubewilligung – auch sie waren Teil der Beschwerde – zudem «nicht nichtig», wie Lausanne weiter festhält.

Überbauung «La Colline»: Immer wieder kam es bei der Baustelle zu Problemen, die das Naturschutzgebiet schädigten. FOTO: BENJAMIN WIELAND

Die Gutachten zu den Schäden kamen zu spät

Im Urteil, das der «Schweiz am Wochenende» und dem «Wochenblatt» vorliegt, heisst es weiter: «Die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes sind (...) berücksichtigt worden.» Zwar habe Helvetia Nostra in «ausschweifenden Darstellungen» das Gegenteil darzulegen versucht. Schwerwiegende Verfahrensfehler seien jedoch «nicht ersichtlich». Hinzu komme, dass fast alle Gutachten nach dem Entscheid der Vorinstanz verfasst worden seien – man habe sie deshalb nicht berücksichtigen können. Die Steiner AG teilt auf Anfrage mit, das Bundesgericht stärke den Grundsatz, «dass sich ein Bauherr auf eine rechtskräftig erteilte Baubewilligung verlassen darf». Eine Relativierung dieses Grundsatzes

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

IDA will bei «Schwinbach Süd» genau hinschauen

Jennifer Mc Gowan von der Initiative Natur- und Kulturraum Dornach-Arlesheim (IDA) hält auf Anfrage vom «Wochenblatt» fest: «Es ist eine Tatsache, dass das Naturschutzgebiet durch das Bauprojekt ‹La Colline› schwer geschädigt wurde.

Die Schäden sind unbestritten und wurden auch vom Bundesgericht anerkannt.» Die sieben Gutachten von fünf Experten, die vom Bundesgericht nicht berücksichtigt wurden, belegten nicht nur die Schädigung des Naturschutzgebiets, sondern auch, dass seine Gefährdung schon seit Beginn der Quartierplanung bekannt war, sagt Mc Gowan. «Es gibt schon sehr zu denken, dass bei uns ein Naturschutzgebiet ‹sehenden Auges› kaputtgemacht werden darf und dies offenbar keine Konsequenzen hat.» Die IDA werde sich nun dafür einsetzen, dass beim zweiten Grossbauprojekt «Schwinbach Süd» die Naturschutzgesetze eingehalten würden. 160 Menschen hätten gemeinsam mit der IDA gegen das Bauprojekt Einsprache erhoben, sagt Mc Gowan.

NEUERSCHEINUNG

KLOSTER DORNACH

Buchvernissage im Neuen Theater

Jazz & Soul-Afterwork mit B-Pocket

WOB. Während fünf Jahren hat Thomas Brunnschweiler für seinen Roman «Die Zwischengängerin. Das abenteuerliche Leben der Susanna Carolina Faesch» recherchiert. Am 8. Oktober um 19.30 Uhr findet die Vernissage im Neuen Theater in Dornach statt. Carolina Faesch, die sich später Caroline Weldon nannte, wurde 1844 in Kleinbasel geboren und kam mit acht Jahren nach Brooklyn, wo sie von Karl Valentiny adoptiert wurde. Sie heiratete einen Auslandschweizer. Die Ehe war unglücklich und wurde geschieden. Schon vor der Scheidung gebar Caroline einen unehelichen Sohn. Nach dem Tod der Mutter zog sie nach South Dakota, wo sie dem Lakota-Chief Sitting Bull begegnete, dessen Beraterin und Sekretärin sie wurde. Nach dem Tod ih-

B-Pocket mit Dave Feusi am Sax, Roland Köppel an der Hammond und Andreas Schnyder am Schlagzeug spielen überaus groovige Tunes, die dem Soul Jazz zuzuordnen sind. Die Kombination der drei Instrumente sorgt für den authentischen Sound, der auf legendären Alben von beispielsweise Lou Donaldson oder Eddie Harris zu hören ist. Die Musiker verstehen es, jedem Song ein besonderes Highlight zu geben und kreieren mit ihrer ansteckenden Spielfreude eine unver-

res Sohnes und Sitting Bulls ging sie zurück nach Brooklyn. Dort starb sie 1921 nach einem Zimmerbrand an Verbrennungen dritten Grades in einem Spital. Der biografische Roman, der mit fiktionalen Episoden angereichert ist, zeigt ein panoramaartiges Bild des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Lu Bonauer schreibt: «Ein mit viel Sorgfalt recherchierter, mitreissender Roman», und Regula Stämpfli kommentiert: «Die Geschichte einer Kleinbaslerin … muss immer wieder erzählt werden … das Leben einer aussergewöhnlichen Schweizerin.» Der Buchautor Hanspeter Born schreibt: «Eine spannende Reise in die Vergangenheit.» Die Vernissage ist kostenlos. Es gelten Zertifikats- und Maskenpflicht.

Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

wäre umso gravierender gewesen, als die vorliegende Baubewilligung «auf einer Volksabstimmung von 2013, zwei Kantonsgerichtsurteilen und einem rechtskräftigen Quartierplan beruht». Der Arlesheimer Gemeindepräsident Markus Eigenmann sagt auf Anfrage der «Schweiz am Wochenende», er sei über das Urteil nicht überrascht. Da nun Planungssicherheit herrsche, hoffe er auf einen konstruktiven Dialog zwischen allen Parteien.

BFU

Training gegen Sturzunfälle PR. Jedes Jahr verletzen sich rund 88 000 Seniorinnen und Senioren bei Stürzen so schwer, dass sie ärztliche Behandlung oder Spitalpflege benötigen. Mehr als 1600 sterben an den Folgen eines Sturzes. Wer rechtzeitig beginnt, Muskelkraft, Gleichgewichtssinn und mentale Fitness gezielt zu trainieren, kann Stürze in vielen Fällen vermeiden. Gemäss einer repräsentativen Studie der BFU trainiert mehr als jede zweite Person zwischen 60 und 79 Jahren mindestens einmal wöchentlich sturzpräventiv. Die BFU ist bestrebt, diesen Anteil laufend zu steigern. Dazu sollen bestehende Sportangebote für ältere Erwachsene gezielt mit sturzpräventiven Übungen angereichert werden. Im Rahmen der Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» ist es BFU, Pro Senectute und Gesundheitsförderung Schweiz gelungen,

weitere Organisationen an Bord zu holen. Neu besteht eine Partnerschaft mit dem Schweizerischen Turnverband STV. Dessen Kursprogramm «Winterfit Vitality» wurde mit dem Qualitätslabel der Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» ausgezeichnet. Ebenfalls neu dabei sind der Schweizer Fitness- und Gesundheitscenter Verband SFGV sowie Anbieter von Kursen nach der Jaques-Dalcroze-Rhythmik. Mit der Sport Union Schweiz steht eine Partnerschaft kurz bevor. Weiterhin als Fachpartner engagieren sich Physioswiss, die Rheumaliga Schweiz und der ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz EVS. In allen Regionen gibt es Kurse unterschiedlichster Art, die wirksame sturzpräventive Übungen enthalten. Die Website sichergehen.ch bietet für jeden Ort in der Schweiz eine Kursübersicht.

gleichbar spannende Konzertatmosphäre. Das Zusammenspiel erhält durch ihre langjährige Zusammenarbeit eine einzigartige Tiefe und Selbstverständlichkeit. Einlass ab 18 Uhr mit Barbetrieb. Das Konzert findet heute, 30. September, in zwei Sets mit einer kurzen Pause von 18.30 bis 20 Uhr im Refektorium statt. Wir empfehlen unter 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch zu reservieren. Barbara van der Meulen und Lucio Marelli

K ANTON BASELL AND

OL in Laufen – jetzt anmelden WOB. Am Sonntag, 24. Oktober, wird der Stürmenchopf in Laufen zum Schauplatz des 69. Baselbieter Team-Orientierungslaufs (OL). Der Team-OL wird zum ersten Mail in diesem Terrain ausgetragen. Das Gebiet verfügt über ein sehr gut ausgebautes Wegnetz, welches durch ein spannendes Relief ergänzt wird. Die Läuferinnen und Läufer erwartet somit ein Gelände voller Hügel und Senkungen, viele OL-Posten können jedoch auch von Wegen aus angesteuert werden. Die Posten sind die Anlaufziele der unterschiedlich schwierigen Strecken, die zwischen 3,5 und 11 Kilometer lang sind. Die Bahnen können als Paar, im Trio, in der Gruppe oder als Familie absolviert werden. Auch die TrailO-Kategorien gehören zum Angebot. Sie sollen auch Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Beeinträchtigung ein OL-Erlebnis ermöglichen. Sofern sich die Beschlusslage nicht verändert, wird die Veranstaltung ohne Zertifikatspflicht durchgeführt. Trotzdem gibt es einige Anpassungen: Anstatt einer Rangverkündigung vor Ort werden die Medaillen zu den Teilnehmenden nach Hause geschickt. Garderoben stehen kei-

Team-OL: Bis zum 4. Oktober können sich Interessierte noch anmelden. FOTO: ZVG ne zur Verfügung und die Verpflegung wird direkt nach dem Zieleinlauf an die Läuferinnen und Läufer abgegeben. Nachmeldungen auf Platz sind nur in den offenen Bahnen möglich. Bis zum 4. Oktober können sich Interessierte in allen Kategorien einschreiben: www.team-ol.ch


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Abstimmungen vom 26.Sepetmber 2021

Die Resultate aus Arlesheim

Eidgenössische Abstimmungen – Ehe für alle 2424 Ja, 1049 Nein Stimmbeteiligung: 57,55% – Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern 1244 Ja, 2172 Nein Stimmbeteiligung: 56.95% Kommunale Abstimmungen – Änderung der Gemeindeordnung «2ter {neu} Schlussabstimmung an der Urne» 2570 Ja, 408 Nein Stimmbeteiligung: 57.83% Die Gemeindeverwaltung Gemeindeversammlung 22. September 2021

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung vom 22. September 2021 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2021 wird genehmigt. 2. Der Quartierplan «Neu Arlesheim Nord» und das dazugehörende Reglement werden gemäss Vorlage genehmigt. 3. Das Reglement über die Mehrwertabgaben wird genehmigt und tritt nach Genehmigung durch die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft rückwirkend per 1. Oktober 2021 in Kraft. 4. Das Reglement über den Fonds für Infrastrukturbeiträge und Mehrwertabgaben wird genehmigt und tritt nach Genehmigung durch die Finanz- und Kirchendirektion des Kantons Basel-Landschaft rückwirkend per 1. Oktober 2021 in Kraft. 5. Die Teilrevision des Reglements über die Zusatzbeiträge nach dem Gesetz über Ergänzungsleistungen wird genehmigt und tritt nach Genehmigung durch die Finanzund Kirchendirektion des Kantons BaselLandschaft rückwirkend per 1. Oktober 2021 in Kraft. Die Beschlüsse Nr. 2, 3, 4 und 5 unterstehen dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beträgt 30 Tage ab dem 22. September 2021. Die Gemeindeverwaltung Auftragsvergabe

Wartungsvertrag wurde erneuert Die Wasserversorgung Arlesheim lässt seit mehreren Jahren die Schieberwartung extern durch eine Fachfirma durchführen. Der letzte 6-Jahres-Vertrag läuft nun aus und

die Arbeiten wurden neu ausgeschrieben. Die Wasserversorgungsnetz in Arlesheim beinhaltet im Moment 2400 Schieber. Die Schieber müssen in einem Turnus von drei Jahren gewartet werden, dies entspricht ca. 800 Stk./Jahr. Der Gemeinderat vergab den 6-Jahres-Auftrag an die Firma Hinni AG aus Biel-Benken zum Preis von CHF 177 576.–, was einem jährlichen Aufwand von CHF 29 596.– entspricht. Der Gemeinderat Sportevent

Aussenanlage Hagenbuchen belegt Aufgrund eines Sportevents ist die Aussenanlage der Sportanlage Hagenbuchen am Montag, 4. Oktober 2021 von 13.00 bis 16.00 Uhr belegt und nicht öffentlich benutzbar. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung Turmgespräche

Reger Austausch in der Burg Reichenstein Am Montag, 27. September 2021, nutzten die Vertreterinnen und Vertreter der ortsansässigen Parteien die Gelegenheit, dem Gemeinderat Fragen zu stellen und ausführlich informiert zu werden. Die neue Gemeindeverwalterin Kathrin Bartels wurde vorgestellt. Zudem diskutierten die Anwesenden über die Schlussabstimmung an der Urne und die Themen der nächsten Gemeindeversammlung. Die Turmgespräche finden zweimal pro Jahr, einmal im Frühling und einmal im Herbst, statt. Der Gemeinderat Familien- und Jugendberatung Birseck

Herbstferien Die Familien- und Jugendberatung Birseck, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, 4. Oktober bis Freitag, 15. Oktober 2021 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. Oktober 2021 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

Internationaler Zugvogeltag Der Naturschutzverein Arlesheim lädt Sie ein, zusammen mit dem Dornacher Natur-und Vogelschutzverein am Sonntag 3. Oktober zwischen 8 und 13 Uhr auf dem Gempen-Plateau wieder dem alljährlichen Schauspiel des Vogelzugs beizuwohnen. Am Beobachtungsstand beim Räckholder (Wegkreuz) etwas östlich von Gempen sind Fernrohre und einige Feldstecher vorhanden. Auch Kinder sind willkommen. Der Weg dorthin ist ab Dorf Gempen beschildert. Der Vogelzug birgt immer noch viele Rätsel. Ein ganzer Forschungszweig widmet sich diesem Phä-

nomen. Jeden Herbst ziehen unzählige Vögel meist unbemerkt über unsere Köpfe hinweg in Richtung Südwesten in ihre milderen Winterquartiere, am Tag und auch nachts. Ihr Brennstoff sind Fettreserven, die sie sich vor dem Zug und unterwegs angefressen haben. Die Vögel werden gezählt, die Daten dann von BirdLife ausgewertet. Bei starkem Regen oder dickem Nebel findet die Veranstaltung nicht statt. Infos und ein Lageplan sind auch unter www.nvarlesheim einsehbar. Naturschutzverein Arlesheim Michael Frey

OR ATORIENCHOR BASELL AND

PR. Der Oratorienchor Baselland bringt im Dom Arlesheim am 10. Oktober, 17 Uhr, das Stabat mater von Antonín Dvořák zur Aufführung. Ursprünglich geplant für Palmsonntag, verschoben auf Juni, besteht die Hoffnung, dass der dritte Anlauf gelingt. Das «Stabat mater» von Antonín Dvořák ist ein ergreifendes, Trost spendendes Werk. Es basiert auf mittelalterlichen Texten, die mehrfach vertont wurden, und thematisiert das Leiden der Mutter Jesu unter dem Kreuz. Aus der anfänglich reinen Beschreibung der Trauer wechselt die Perspektive zu einer persönlichen Teilhabe an Schmerz und Trauer und endet mit der Bitte, dass

Alle vier Geschäfte inklusive des Quartierplans «Neu Arlesheim Nord» und des Reglements über Mehrwertabgaben bei Auf- oder Umzonungen wurden einstimmig angenommen. Benedikt Kaiser Quartierpläne und Arlesheim sind ja so eine Sache. Spätestens seit «La Colline» läuten beim Wort «Quartierplan» bei vielen Arlesheimerinnen und Arlesheimern ziemlich schnell die Alarmglocken. Umso erstaunlicher war es daher, wie einträchtig die Diskussion und Abstimmung über den Quartierplan «Neu Arlesheim Nord» an der Gemeindeversammlung vonstattenging. Der Quartierplan, der für eine Fläche von knapp 9000 Quadratmetern zwischen Birseckstrasse und Bahnhofstrasse in der Nähe des Bahnhofs Dornach-Arlesheim gelten wird, wurde ohne nennenswerten Widerstand von der Gemeindeversammlung einstimmig mit 81:0 Ja-Stimmen angenommen. «Wir haben mit mehr Diskussionen gerechnet», gibt der sichtlich zufriedene Gemeindepräsident Markus Eigenmann zu. Scheinbar vermochte aber das Konzept des Quartierplans «Neu Arlesheim Nord» mit seiner Mischung zwischen verdichtetem und urbanem Bauen und seinem gleichzeitigen Fokus auf grosszügigen, grünen Aussenraum zu überzeugen. Den fünf geplanten sechs- bis achtstöckigen Gebäuden mit einer maximalen Höhe von bis zu 25 Metern stehen so die oberirdische Autofreiheit, ein für alle zugänglicher Quartierplatz und zahlreiche Massnahmen zur Förderung der Biodiversität wie etwa die Pflanzung von mindestens 30 Bäumen gegenüber. «Fast die Hälfte der Fläche des Quartierplans wird grün», unterstrich Roger Angst von der Frischluft. Dies sei sehr kinder- und ganz allgemein bewohnerfreundlich. Auch die SP mit Lea Mani argumentierte für den Quartierplan. «Wir begrüssen die Verbindung von mehr Wohnraum mit weniger Parkplätzen.» Ebenfalls einstimmig nahm die Gemeindeversammlung das Reglement über Mehrwertabgaben bei Auf- oder Umzonungen an, welches die erheblichen Vorteile ausgleichen soll, die dem Grundeigentümer durch Planungen entstehen. Neu gilt eine Mehrwertabgabe von 30 Prozent auf den Bodenmehrwert mit einer Freigrenze von 30 000 Franken. Die Einstimmigkeit bei der Schlussab-

der Seele des Verstorbenen des Paradieses Herrlichkeit zuteil werden möge. Solistisch wirkt das gleiche Quartett mit, welches schon vor zwei Jahren beim «Elias» brillierte: Sarah Wegener (Sopran), Seda Amir-Karayan (Alt), Michael Feyfar (Tenor), Dominik Wörner (Bass). Den Orchesterpart übernimmt das Neue Orchester Basel (NOB). Chor, Soli und Orchester stehen unter der Leitung von Fritz Krämer. Aufgrund der Pandemiesituation wird der Einlass nur mit gültigem Covid19-Zertifikat möglich sein. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Oratorienchors Baselland zu finden: www.oratorienchor-bl.ch

Gross, aber grün: Fünf sechs- bis -achtstöckige Gebäude sind geplant. VISUALISIERUNG: UC’NA ARCHITEKTEN ETH SIA BSA 2020

stimmung täuscht ein wenig darüber hinweg, dass es im Vorfeld im Zuge des Antrags der Frischluft, die Mehrwertabgabe auf 50 Prozent zu erhöhen, doch noch zu einigen Diskussionen gekommen war. Während einige Voten von Privatpersonen den Antrag unterstützten, waren sämtliche Parteien – abgesehen von der Frischluft – dagegen. Mit 30 Prozent bewege sich die Arlesheimer Mehrwertabgabe im schweizweiten Vergleich bereits an der oberen Grenze, meinte etwa Balz Stückelberger von der FDP. «Eine Mehrwertabgabe von 50 Prozent wäre weniger eine Abgabe als ein Raubzug.» Auch die CVP mit Markus Dudler unterstützte den Antrag nicht, jedoch aus einem anderen Grund. Presche Arlesheim nun mit einer Mehrwertabgabe deutlich über dem nationalen Durchschnitt vor, sei es wahrscheinlich, dass dies im Rahmen der kommenden Revision des kantonalen Gesetzes über die Abgeltung von Planungsmehrwerten wieder rückgängig gemacht werde. Die Gemeindeversammlung lehnte schliesslich den Antrag der Frischluft mit 46:21 Nein-Stimmen ab.

Reglementrevisionen angenommen

Da die Einführung der Mehrwertabgabe eine Revision des Reglements über den Fonds für Infrastrukturbeiträge und Mehrwertabgaben, also über die Verwendung der durch die Mehrwertabgabe erzeugten Gelder, erforderte, stimmte die Gemeindeversammlung im Folgenden darüber ab. In der Schlussabstimmung nahm sie die Revision einstimmig an, nachdem sie zuvor mit grosser Mehrheit einen ergänzenden Antrag der CVP abgelehnt hatte. Des Weiteren nahm die Gemeindeversammlung ebenfalls einstimmig die Teilrevision des Reglements über Zusatzbeiträge zum Gesetz über Ergänzungsleistungen an, mit der zwei bestehende Mängel im Reglement korrigiert wurden. Zum Schluss der Versammlung stellte Noëmi Sibold im Namen der SP den Antrag an den Gemeinderat, bei künftigen Quartierplänen mit Wohneinheiten mindestens 15 Prozent gemeinnützigen Wohnraum bereitzustellen. Der Gemeinderat werde den Antrag prüfen und in einer der nächsten Gemeindeversammlungen zur Sprache bringen, versprach Gemeindepräsident Markus Eigenmann.

«Eine Pioniergemeinde im Baselbiet» Beschlüsse der Gemeindeversammlung können künftig der ganzen Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden. Caspar Reimer

Stabat mater von Antonín Dvořák

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Vierfache Einstimmigkeit an der Gemeindeversammlung

Ja zu 30 Prozent Mehrwertabgabe

NATURSCHUTZ VEREIN

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Mit einer gewaltigen Zustimmung von 86 Prozent haben sich die Arlesheimerinnen und Arlesheimer am Sonntag für die Schlussabstimmung an der Urne ausgesprochen. Künftig kann also ein Drittel der bei einer Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten auf Antrag beschliessen, das Geschäft der ganzen Bevölkerung zur Abstimmung vorzulegen. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, das deutlicher als erwartet ausfiel. Damit ist Arlesheim eine Pioniergemeinde im Baselbiet», sagt Landrat und Präsident der FDP Arlesheim, Balz Stückelberger. Die FDP, die auch den Gemeindepräsidenten Markus Eigenmann stellt, hatte sich mit einer eigenen Kampagne für die Vorlage eingesetzt: «Mit der

Möglichkeit einer Schlussabstimmung an der Urne würde die Basisdemokratie gestärkt und weiterentwickelt.»

Versammlung bleibt zentral

Auch in den Reihen von SP und Frischluft freut man sich über das deutliche Ja, denn «es zeigt, dass die Urnenabstimmung über Gemeindeversammlungsbeschlüsse einem grossen Bedürfnis entspricht», so Co-Präsidentin der SP, Lea Mani. Die Legitimation eines umstrittenen Geschäfts könne somit erhöht werden: «Dies ist wichtig, weil aufgrund der geringen Beteiligung an der Gemeindeversammlung ein Entscheid schnell von Partikularinteressen dominiert werden kann.» Die Gemeindeversammlungen seien zwar eine lebendige Form der Demokratie, sagt auch Thomas Arnet, CoPräsident Frischluft, «allerdings nehmen üblicherweise nur zwischen zwei bis fünf Prozent der Stimmberechtigten daran teil, wohingegen an kantonalen oder nationalen Abstimmungen 45 bis 55 Prozent der Stimmberechtigten mitentscheiden». Die Zustimmung der Gemeindeversammlung zur Schlussabstimmung an

der Urne im vergangenen April war zwar auch deutlich, aber keineswegs so rosig wie das Resultat vom vergangenen Sonntag: Immerhin 50 Nein-Stimmen stellten sich 107 Befürworterinnen und Befürwortern entgegen. Die Kritiker fürchteten um eine Schwächung der Gemeindeversammlung, da diese nicht mehr abschliessend befinden könne, an Bedeutung verliere und somit noch weniger Stimmberechtigte anlocken könne. Weiter führten die Kritiker zeitliche Verzögerungen und Mehrkosten an. Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP) sagt dazu: «Der Gemeinderat geht davon aus, dass für Urnenabstimmungen eidgenössische und kantonale Abstimmungstermine und keine separaten Urnengänge angesetzt werden. Dadurch fallen lediglich unbedeutende Kosten für den Druck der Erläuterungen und der Wahlzettel an.» Die Gemeindeversammlung sei zudem noch wie vor der zentrale Ort, wo Themen im Detail besprochen würden. Vorbehältlich der Genehmigung durch den Regierungsrat gilt die Schlussabstimmung an der Urne ab der Gemeindeversammlung vom 25. November.


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ARLESHEIM

FC ARLESHEIM

ORCHESTER ARLESHEIM

Neue Kräfte im Vorstand

Unterhaltsames und gehaltvolles Konzert

Nach der GV: Abschied vom Vorstandsmitglied Murielle Galliker (Mitte); die Co-Präsidenten Balz Stückelberger (l.), Beni Huggel (r.) und Vizepräsident Nicola Paolone (2. v. l.). FOTO: ZVG Am vergangenen Freitagabend traf sich die FC Arlesheim-Familie vor dem Clubhaus in den «Widen» zur 88. Generalversammlung. Traditionsgemäss wurden die statutarischen Traktanden zügig, aber mit der nötigen Sorgfalt behandelt. Damit blieb noch genügend Zeit für den gemütlichen Teil bei einer Wurst vom Grill an diesem Spätsommerabend. Neben dem sportlichen Rück- und Ausblick standen die Informationen zum Neubau des Kunstrasenfelds im Vordergrund der Berichterstattung des Vorstands. Nachdem nun endlich die Baubewilligung vorliegt, kann es nach Abschluss der Herbstrunde losgehen mit den Bauarbeiten. Für ein lachendes und ein weinendes Auge sorgte das Traktandum Wahlen: Murielle Galliker, Patric Käser und Do-

minik Köppel stellten sich nicht mehr zur Wahl als Vorstandsmitglieder, werden dem Verein aber weiterhin im Hintergrund zur Verfügung stehen. Neu in den Vorstand wurden Carla Hagenbach und Kirsty Forsyth gewählt. Zu diesen von Frauenpower geprägten Wahlen passte auch die Tatsache, dass vor der GV das erste Training der neuen U12-MädchenMannschaft stattfinden konnte. Damit setzt der FC Arlesheim seine Strategie zur Förderung des Frauenfussballs erfolgreich um. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden glanzvoll für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt. Auch die Co-Präsidenten Beni Huggel und Balz Stückelberger wurden mit Applaus in ihrem Amt bestätigt. Vorstand FC Arlesheim 1933

Ansprechendes Programm: Louis Diana interpretierte Haydns Trompetenkonzert in Es-Dur. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Schubert zählt, wurde – wie auch die vorhergehenden Werke – von Markus Teutschbein mit Präzision und Eleganz

dirigiert. Langer Applaus für ein ebenso unterhaltsames wie gehaltvolles Konzert. Thomas Brunnschweiler

ARBEITSGRUPPE KLEIDERBÖRSE

Winterbörse mit tollen Waren

BIBLIOTHEK

Lesefieber mit Manu Hofstätter Manuela Hofstätter ist Buchhändlerin und die erfolgreichste Buchbloggerin der Schweiz (www.lesefieber.ch). Ihre grosse Leidenschaft ist das Lesen. Sie ist mit ihren Buchempfehlungen in der ganzen Schweiz auf Tournee. Spielerisch vermittelt sie die Leidenschaft für das Buch und verbreitet «Lesefieber». Am Freitag, 29. Oktober, wird sie dem Publikum wieder interessante Bücher auf ihre unkonven-

Das Orchester Arlesheim präsentierte sich am Sonntagnachmittag unter der Leitung von Markus Teutschbein mit einem höchst ansprechenden Programm. Es startete mit der relativ kurzen, aber gewichtigen Ouvertüre zur opera seria «La clemenza di Tito». Das in Mozarts Todesjahr unter grossem Zeitdruck entstandene Werk ist eine einsätzige Miniatur-Sinfonie von hoher Qualität. Das Orchester meisterte das Werk mit kompaktem Klang, dynamischer Differenziertheit und erstaunlicher Transparenz. Das zweite Stück, Joseph Haydns Trompetenkonzert in Es-Dur, ist ein beliebtes Werk für Solotrompete und Orchester. Auf der von Anton Weidinger erfundenen Klappentrompete konnte man plötzlich auch chromatische Läufe spielen. Der 27 Jahre alte französische Trompeter Louis Diana begeisterte mit reinem und klarem Ton und durchdringendem, aber nicht grellem Klang. Im ersten Satz erreicht die Trompete das «berüchtigte» dreigestrichene Des. Es war die einzige Stelle, bei der Diana eine kleine Unsicherheit zeigte, wobei die weitere solistische Durchführung für dieselbe mehr als entschädigte. Im dritten Satz konnte der Solist nochmals seine ganze Virtuosität und Brillanz ausspielen, wobei das Orchester stets flexibel und wach begleitete. Als Abschluss erklang Franz Schuberts Sinfonie Nr. 5 in B-Dur, die der Komponist im Alter von 19 fertigstellte. Das Werk, das wegen seiner unbeschreiblichen jugendlichen Leichtigkeit zu den beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken von

tionelle und lustvolle Art vorstellen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr (Türöffnung 19 Uhr) im Reformierten Kirchgemeindehaus, Stollenrain 20a. Die musikalische Umrahmung übernehmen Lisa Travella, Laura Spichtig, Georg Jäschke (www.triomomo.ch). Für den Besuch der Veranstaltung ist ein Covid-Zertifikat nötig. Eintritt frei – Kollekte. Monika Gschwind, Bibliotheksleitung

Vom 19. bis 21. Oktober findet die alljährliche Winterbörse in der Trotte Arlesheim statt. Ein Schutzkonzept ist vorhanden. Es wird empfohlen, eine Maske zu tragen. Am Dienstag nehmen wir zwischen 14 und 19 Uhr Ihre gut erhaltenen, modisch aktuellen und sauberen Wintersportartikel für Kinder (ab Gr. 104!), Jugendliche und junge Erwachsene zum Weiterverkauf entgegen. Auch Spielsachen und Kinderbücher in gutem Zustand sind willkommen. Keine Herrenkleider. Annahmegebühr: Vier Franken. Jeder Artikel muss mit einer Kartonetikette mit folgenden Angaben angeschrie-

ben sein: Artikelbezeichnung, Farbe, Grösse, Preis (nur ganze Frankenbeträge) sowie Telefonnummer und Kundennummer. Bisherige Kunden behalten ihre Nummer vom Vorjahr oder von der Sommerbörse. Neu: Neukunden müssen im Voraus eine Nummer bei der Verantwortlichen der Börse beziehen. Maximale Artikelzahl: 40 Stück. Die Verkaufspreise werden von Ihnen festgesetzt. Der Erlös geht nach Abzug eines Unkostenbeitrages von 20 Prozent an die Eigentümer der Waren. Verkauf ist am Mittwoch von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr. Nicht verkaufte Artikel bzw. Auszahlungen

können am Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr abgeholt werden. Nicht abgeholte Artikel und Auszahlungen verfallen nach diesem Zeitpunkt zugunsten einer wohltätigen Institution. Der gesamte Reinerlös kommt sozialen Institutionen in Arlesheim zugute. Aktive Mithilfe während einiger Stunden nehmen wir gerne an. Auskunft: Kathrin Pregger, Telefon 076 481 72 98, Mail: kathrinpregger@ quickline.ch. kleiderboerse-arlesheim. jimdofree.com oder www.arlesheim.ch/ Veranstaltungskalender. Kathrin Pregger, Arbeitsgruppe Kleiderbörse

FR AUENVEREIN ARLESHEIM

Jubilarinnen-Treff Am letzten Donnerstag durften wir wieder Geburtstag feiern. Der Vorstand des Frauenvereins freute sich mit den Jubilarinnen, welche in diesem Jahr einen runden oder halbrunden Geburtstag zelebrierten, mit einem Cüpli auf die Gesundheit anstossen zu dürfen. Am feierlich gedeckten Tisch offerierten wir Kaffee und selbst gebackenen Kuchen sowie Torten. Schon sehr bald entstanden angeregte Gespräche. Eine gemütliche und fröhliche Stimmung erfüllte den Raum.

FREUNDE DER ERMITAGE Auch ob den vielen lustigen Anekdoten wurde viel gelacht. Ja, das waren noch Zeiten, war eine Aussage die man nicht selten hörte und es tut so gut mit Gleichgesinnten Erlebtes Revue passieren zu lassen! Es war toll, dass man sich wieder einmal treffen durfte. Mit dieser Äusserung verabschiedeten sich die glücklichen Jubilarinnen und durften vom Vorstand noch eine Rose entgegennehmen. Yvonne Bickert

Die Ermitage-Decke ist wieder da der, Balbina von Andlau und Heinrich von Ligertz, führten sie in kleinen Gruppen auf den verschlungenen Pfaden von Szenerie zu Szenerie. Im ersten Jahr, 1785, besuchten 413 Gäste die Eremitage, 1786 kamen bereits doppelt so viele nach Arlesheim und im Rekordjahr 1788 wurden 1570 Personen gezählt, die sich in das Gästebuch eintrugen. Das Ziel war erreicht: Arlesheim und seine Ermitage wurden weltberühmt. Der Erlös aus dem Verkauf der ErmitageDecke geht an den Verein Freunde der Ermitage. Der Verein unterstützt die Erhaltung der Ermitage und nimmt Projekte in Angriff, um Elemente der Gartenarchitektur für zukünftige Generationen zu bewahren. So war er federführend bei der Erneuerung des Holzstosses und aktuell beim Neubau der Sophienruhe. Ein Projekt von Veronique Perks, Thomas Fleig und Sibylle von Heydebrand

GASTHAUS ZUM STÄRNE

Ema – Die Flamme von Valparaíso PR. Am Freitag, 1. Oktober, wird im Gasthaus Stärne der Film «Ema» (Pablo Larraín - Chile - 2019 ) gezeigt. Eine weitere Aufführung ist für den 9. Oktober geplant. In dem Liebesfilm, zu den Rhythmen des Reggaeton sind Ema und Gastón zwar in einer Krise, lieben einander trotzdem heftig. Im malerischen Valparaíso, durchlebt Ema einen Liebesrausch mit fast allen Figuren denen sie begegnet und setzt sich für ihre Anliegen und das ihrer Generation ein: Freiheit. Larraín hat seine Hauptfiguren mit der platinblonden Mariana Di Girolamo und mit Gael García Bernal, einem offenen Querdenker, ideal besetzt. Ema ist blutjung und die Frau von Gastón, der 12 Jahre älter ist. Ema tanzt und Choreograf Gastón begleitet die experimentierfreudige Tanztruppe, die alle möglichen Orte der Stadt besetzen. Sie adoptierten Polo, einen Jungen aus Ko-

lumbien, der zehn Monaten bei ihnen lebte. Damit waren sie jedoch überfordert und am Ende auch mit sich selber. Sie gaben Polo der Adoptivbehörde zurück. Jetzt plagt Ema das Verlangen nach ihm. Gastón versucht gefasst zu bleiben, doch Ema rutscht in eine tiefe Krise. Sie lässt sich treiben, geht Affären ein, lässt sich mit ihren Tanz-Freundinnen in den Strassen von Valparaíso zu wilden Tänzen hinreissen und greift auch zum Flammenwerfer. Gleichzeitig lässt sie nichts unversucht, Polo wieder zurückzubekommen. Vorführungen im Gasthaus zum Stärne in Arlesheim (mit Zertifikatspflicht): 1. Oktober, 19 Uhr; 9. Oktober, ca. 20.15 Uhr (um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Filmland angepasstes Nachtessen). Menü für diesen Abend auf www.werkstar.ch. Anmeldungen für das Nachtessen: Tel. 061 701 99 52. Das Stärne Team

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Historisches Motiv: «Vue de l’Entrée de la Solitude romantique d’Arlesheim». PR. Die beliebte Ermitage-Decke wird in einer leicht geänderten Farbgebung in Grautönen neu aufgelegt. Das Motiv auf der Decke entspricht wie bereits 2013 der Aquatinta von Christian Mechel und Wilhelm Friedrich Gmelin von 1790: «Vue de l’Entrée de la Solitude romantique d’Arlesheim». Mit dem historischen Motiv erinnern wir an die grosse Beliebt-

FOTO: ZVG

heit der Ermitage in ihrer Blütezeit. Unter dem Motto «natura amicis suis» – «die Natur ihren Freunden» wurden Freundinnen und Freunde englischer Landschaftsgärten nach Arlesheim eingeladen. Sie kamen aus ganz Europa und sogar aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Santo Domingo, um die Ermitage zu besuchen. Die beiden Begrün-

Die Ermitage-Decke ist eingetroffen! CHF 89.00, Erlös zugunsten des Vereins Freunde der Ermitage Verkaufsstellen: Atelier Nique, Ermitagestrasse 10 Vinothek Vis-à-Wyy, Ermitagestrasse 14 … und am Herbstmärt vom 23.10.2021 bei Atelier Nique


ARLESHEIM

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«Nachhaltigkeit» durchdringt alle Lebensbereiche Die Frischluft lud am Samstag in Kooperation mit Weleda zum Rundgang ein. Thema der zwei Stunden war «nachhaltig Leben in Arlesheim».

über die Jahrzehnte allerdings stark verändert: «Bäuerinnen und Bauern sind heute nicht mehr nur Produzenten, sondern ebenfalls Dienstleister.» Auch die Förderung der Biodiversität sei heute eine Aufgabe der Schweizer Bauern. Die beiden landwirtschaftlichen Betriebe, die in Arlesheim noch aktiv sind, bewirtschaften ihr Land nach den Grundsätzen der biologischen Landwirtschaft. Auf den Feldern nahe der Birs stünden im Sommer deshalb zwischen dem Getreide sogenannte Ackerbeikräuter wie beispielsweise Mohn. Diese seien besonders für die Biodiversität sehr wichtig, führte Liner aus.

Fabia Maieroni Die Natur schonen und Ressourcen sparsam verwenden: Das Bewusstsein für ein «nachhaltiges Leben» ist in den vergangenen Jahren in unserer Gesellschaft grösser geworden. Doch was heute schon fast ein Modewort ist, hat seinen Ursprung im frühen 18. Jahrhundert: Hans Carl von Carlowitz, ein sächsischer Oberberghauptmann, führte den Begriff Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum wohl als Erster ein, um damit ein forstwirtschaftliches Prinzip zur Holznutzung zu beschreiben. Dabei sollte die natürliche Regenerationsfähigkeit des Waldes berücksichtigt werden: Man sollte also nicht mehr Bäume fällen, als im gleichen Zeitraum nachwachsen können, erklärte Gemeinderat Felix Berchten (Frischluft), selbst Forstingenieur, den rund 30 Teilnehmenden auf einem Spaziergang an der Birs. Etwa die Hälfte des Arlesheimer Gemeindegebietes ist Wald, ein Grossteil davon kantonales Naturschutzgebiet. Ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere – und gerade in Arlesheim sei der Wald besonders artenreich, führte Berchten aus. Da der Wald heute allerdings auch Naherholungsgebiet für eine stetig wachsende Zahl von Menschen ist, müssten Besucherströme entsprechend gelenkt werden. «Seien Sie der Gemeinde also nicht böse, wenn einige Wege teilweise gesperrt sind», sagte der diplomierte Forstingenieur ETH mit

Erblühen und verwelken

Was uns meist verborgen bleibt: Weleda-Gärtner Henrick Hoeren zeigt anhand eines Schaukastens, was sich unter der Erde abspielt. FOTOS: FABIA MAIERONI einem Augenzwinkern. Während der Begriff der Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft schon lange verwendet wird, ist er in der Landwirtschaft vergleichsweise neu. Agronom Marcel Liner erklärte der Gruppe, dass in der Schweiz jährlich eine

Fläche so gross wie der Zugersee verbaut werde. Durch den grossen Siedlungsdruck sei die Landwirtschaft heute mehr denn je gefordert. «Klar ist, dass wir alle von der Landwirtschaft abhängig sind.» Die Aufgaben der Landwirte hätten sich

Zurück beim Weleda-Hauptsitz begrüsste Geschäftsleitungsmitglied Michael Brenner die Gruppe mit einer Einführung über die Werte des Unternehmens. Seit genau 100 Jahren ist Weleda fest in Arlesheim verankert und setzt sich hohe Ziele: «Der Welt soll es mit Weleda besser gehen als ohne», sagte Michael Brenner überzeugt. In fünf Jahren soll das Unternehmen deshalb klimaneutral wirtschaften, wobei bei der Analyse deutlich mehr Faktoren einbezogen würden, als in anderen Unternehmen, versicherte Brenner. Auch an der Umweltverträglichkeit der Verpackungen arbeite Weleda stetig weiter. Anschliessend wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen eingeteilt. Weleda-Gärtner Henrik Hoeren nahm eine Gruppe mit in den Schaugarten, wo er die Grundsätze des biodynamischen Anbaus erklärte. Im Weleda Schaugarten wachsen grösstenteils Heilpflanzen, diese würden jedoch nicht für die Produktion verwendet, sondern dienten als Anschauungsmaterial, erklärte Hoeren. Die Pflanzen machen deshalb auch ihre natürlichen Zyklen durch. «Gerade ver-

welkte Pflanzen bieten Unterschlupf und wichtige Nistmöglichkeiten für Tiere.» Der Schaugarten ist in verschiedene Zonen eingeteilt, immer entsprechend den Boden- und Lichtverhältnissen angepasst. In den Übergangszonen sei am meisten Biodiversität zu finden, erklärte der Gärtner und appellierte an die Anwesenden, den eigenen Garten deshalb nicht zu sehr «aufzuräumen».

Nachhaltigkeit beim Bauen

Vieles hätten die Teilnehmenden über den Garten und seine Pflanzen weiter erfahren wollen, doch die Zeit drängte und so machte sich die Gruppe auf den Weg zum 2018 fertiggestellten, neuesten Gebäude der Weleda. Bei dem Bau, der zu 90 Prozent aus Schweizer Holz besteht, sei die Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium gewesen, erklärte Michael Brenner, der seitens Weleda für die Planung zuständig war. Vier Faktoren beeinflussten die Nachhaltigkeit des Gebäudes: Die Wahl der richtigen Materialien, eine verträgliche Heiz- und Kühllösung, die Rezyklierbarkeit der verwendeten Materialien sowie die Wahl regionaler Handwerksbetriebe. Die Heizung des Gebäudes, das nach Minergie P Standards gebaut wurde, verläuft in Rohren durch die Decke. Dadurch, dass im Sommer ungefähr vier Grad kühles Wasser durch diese Röhren geleitet wird, kann die «Heizung» den Bau auch kühlen: «Etwa sieben Grad Differenz schaffen wir damit zur Aussentemperatur – ohne eine Klimaanlage», erklärte Brenner. «Wir konnten ein Gebäude realisieren, in dem unsere Mitarbeitenden in einem gesunden Klima arbeiten können.» Nach einem kurzen Rundgang in den Büroräumlichkeiten lud Weleda die Teilnehmenden im Anschluss zu einem vegetarischen Apéro ein – auch hier war Nachhaltigkeit oberstes Gebot.

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Zukunftsorientierte Beratung zahlt sich aus Die BLKB steht für Nähe und Beratungsqualität. Mit ihrer zukunftsorientierten Beratung und ihrem nachhaltigen Dienstleistungsangebot eröffnet sie sowohl Privat- wie auch Unternehmenskunden interessante Perspektiven für all ihre finanziellen Bedürfnisse – heute wie auch morgen. Zukunftsorientierung ist für die BLKB mehr als nur ein Auftrag. Nachhaltiges und verantwortliches Denken und Handeln ist für die Bank eine Herzensangelegenheit. Seit über 150 Jahren übernimmt sie Verantwortung für die Menschen in der Region Nordwestschweiz und setzt mit ihrer Geschäftspolitik seit Jahren auf nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungen. Zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen «Da liegt es auf der Hand, dass wir unsere gesamten Produkte und Dienstleistungen zukunftsfähig, im Sinne von Nachhaltigkeit, ausrichten», betont Marc Teuber, der ab 1. Oktober die Leitung der Region Arlesheim und Münchenstein übernimmt. Bei der Beurteilung des kommerziellen Kreditgeschäfts berücksichtigt die BLKB neben den Finanzkennzahlen und Risikofaktoren auch Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (kurz: ESG-Kriterien). Zudem verpflichtet sich die Bank auch bei allen Anlageentscheiden zur Berücksichtigung der ESG-Kriterien. Zukunftsfähige Beratung lohnt sich Wir beraten unsere Kundinnen und Kun-

den immer umfassend und abhängig von ihrer persönlichen Lebenssituation. Unser Ziel ist es, die finanziellen Angelegenheiten überraschend einfach zu lösen. Im Zentrum steht immer der Kunde/ die Kundin mit seinen/ihren Wünschen und Bedürfnissen. Der Erwerb eines Eigenheims ist für viele die grösste Investition, die sie in ihrem Leben tätigen. Dem tragen wir mit unserer Next-Generation-Hypothek Rechnung. Alle, die zum ersten Mal selbst genutztes Wohneigentum kaufen, wohnen im ersten Halbjahr zinslos und profitieren überdies hinaus von attraktiven Konditionen. Vorsorge ist das Gebot der Stunde AHV und Pensionskasse vermögen nur noch zwischen 60 – 70% des ursprünglichen Einkommens abzudecken. Deshalb ist eine zukunftsfähige Vorsorgeplanung wichtig. Je früher, desto besser. Am freiwilligen Vorsorgen führt kein Weg vorbei. Kunden sind deshalb gut beraten, wenn sie rechtzeitig allfällige Vorsorgelücken schliessen. Mit den BLKB-Vorsorgeprodukten sind sie im Ruhestand finanziell bessergestellt, so dass sich noch viele Träume und Pläne verwirklichen

lassen. «Mein Tipp: Optimieren Sie Ihre Rendite auf dem Säule-3a-Konto, in dem Sie Ihr Geld zusätzlich in Fonds anlegen», empfiehlt Marc Teuber. Die BLKB bietet ihren Kundinnen und Kunden sämtliche Finanzdienstleistungen an – mit Lösungen in den Bereichen Vorsorgen, Anlegen und Finanzieren, die auch noch morgen zählen werden. Neuer Leiter Region Arlesheim und Münchenstein Am 1. Oktober übernimmt Marc Teuber die Leitung der Region Arlesheim und Münchenstein von Sandro Schwob, der nach 16 Jahren die Leitung der Region Birsfelden, Muttenz und Pratteln übernimmt. Seit 20 Jahren ist Marc Teuber bei der BLKB tätig. Er leitete die Niederlassung Münchenstein und war lange Jahre als Trainer und Coach für Kundenberatende und Führungskräfte tätig. Bisher führte er das Ressort Marketing am Hauptsitz. «Ich freue mich sehr darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie umfassend und weitsichtig beraten zu dürfen, ganz im Sinne unseres Versprechens, was morgen für Sie zählt».

Marc Teuber Leiter Region Arlesheim und Münchenstein Lassen Sie sich von uns beraten. Wir freuen uns auf Sie.

061 925 94 94, marc.teuber@blkb.ch www.blkb.ch


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ARLESHEIM

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KLINIK ARLESHEIM

GOTTESDIENSTE

Thementag «Innere Medizin» PR. An unserem ersten Thementag können Sie Diagnostik ausprobieren und integrative Therapien erleben. Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten zeigen Hand in Hand, wie man innere Organe des Menschen untersucht und in ihrer Funktion unterstützen kann. Wir schauen in einen Magen hinein, machen Lungenfunktionstests und messen Atmung, Herzschlag und Gehirnaktivität. So können wir herausfinden, ob die inneren Organe gut funktionieren und woran es liegen kann, wenn sie dies nicht tun. Sie als Teilnehmende erhalten Einblicke in die Untersuchungsmöglichkeiten, können Heileurythmie und

Kunsttherapie ausprobieren, die Station Innere Medizin kennenlernen und die wohltuende Wirkung von Äusseren Anwendungen wie Fussbad, Wickel oder Salbenkompresse erleben. Dieser Thementag findet im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen «100 Jahre Klinik Arlesheim» statt. Ihre Teilnahme ist nur mit gültigem Covid-Zertifikat möglich. Ausserhalb des Veranstaltungsraumes besteht Maskentragpflicht, auch für Personen mit Attest. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – vergessen Sie nicht, sich anzumelden. Die Anmeldung ist obligatorisch auf: 100.klinik-arlesheim.ch Ihre Klinik Arlesheim

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Katholische Gottesdienste in Arlesheim

Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim

Auskunft: Pfarrerin Judit Bedö, 061 701 40 11, j.bedoe@ref-kirchearlesheim.ch

www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Donnerstag, 7. Oktober 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich

14.00 Zyschtigskaffi mit Zertifikatspflicht im Kirchgemeindehaus

Samstag, 2. Oktober 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 3. Oktober 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 5. Oktober 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet

THEMENTAG

Innere Medizin zum Entdecken Samstag, 16. Okt., 9 bis 13 Uhr Info und Anmeldung: 100.klinik-arlesheim.ch

Mittwoch, 6. Oktober 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit

ARLESHEIM Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole

Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@ bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas. arnet@intergga.ch; www.frischluft-arlesheim.ch

Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trai-

ningsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7×24h), WD RegioNet AG, 4702 Oensingen.

Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Er-

mitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.

glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim,

Wie steht es um Ihre Immunabwehr? PR. Wer ein starkes Immunsystem hat, ist weniger anfällig für Erkältungen. Dank immer wieder neuer Forschungsergebnisse sowie jahrelanger Erfahrung mit erprobten Präparaten, steht uns heute eine grosse Palette von verschiedenen Produkten und Möglichkeiten zur Immunstimulierung zur Verfügung. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können Sie mit dem praktischen Mundspray Spagyros Ribes nigrum einen Gegenangriff auf die Erkältungsviren starten. Die Gemmotherapie macht das «Lebendigste» der Pflanzen – nämlich die Knospen – als Regenerations- und Heilkraft für den

Menschen nutzbar. Der aus diesen Pflanzenteilen gewonnene Extrakt der schwarzen Johannisbeere wirkt antiallergisch, entzündungshemmend, abwehrstärkend, schmerzlindernd, aufbauend und stärkend. Gerne bietet Ihnen unsere Spagyros-Expertin Frau Schalch individuell für Sie zubereitete Mischungen an. Lassen Sie sich von unserem kompetenten Team beraten. ab Mitte Oktober bieten wir wieder Grippe-Impfungen an, Ihren persönlichen Termin können Sie ab sofort bei uns unter Tel. 058 878 11 40 vereinbaren. Ihr Team der Amavita Apotheke Schneeberger

4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: JeanClaude Fausel, Mobile 079 222 80 84.

Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat und Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG, Telefon 061 702 01 10, E-Mail nwidmer@ futuro-immobilien.ch

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Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland Sonntag, 3. Oktober 11.00 Eucharistiefeier in der römischkatholischen Kirche St. Josef Sissach Anschliessende Möglichkeit zum Mittagessen vor Ort

bad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch

Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltun-

Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz,

gen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, 079 771 05 01 (L. Savitzky-Ruh), kfv.arlesheim@gmail. com. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!

Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Lea Mani (CoPräsidentin), General Guisan-Str. 33, 4144 Arlesheim; E-Mail kontakt.sparlesheim@gmail.com. Mehr unter www.sp-arlesheim.ch

Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab

Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwi-

6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrittene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe!

Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, Tel. 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www. maennerchor-arlesheim.ch

Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball, Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 061 701 26 41, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Frei-

Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag: 15.00–18.00, Mittwoch: 14.00–18.00, Donnerstag: 15.00–18.00, Freitag: 16.00–18.00/20.00–23.00, Samstag: 14.00–18.00/20.00–23.00, Sonntag: 14.00–17.00 (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44.

Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeit-

beschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z.B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd,

Aus unserer Trigon-Film-Reihe sehen Sie im Monat Oktober

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Pablo Larrain — Chile — 2019 Eine gestalterisch aussergewöhnliche Geschichte voller Liebe, Tanz und Musik. Ein energiegeladener Film über eine junge Frau, die sich nicht um Konventionen schert. Ein bildgewaltiges Werk mit Sogwirkung. 09. Oktober 18.30 Uhr Essen (Fr. 25.50) 20.15 Uhr Filmvorführung

Wir machen den Weg frei

Für alle eventuell nötig werdenden Corona-bedingten Anpassungen verweisen wir auf die Hompage unserer Kirchgemeinde www.ref-kirchearlesheim.ch

Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14.00–16.00. Präses ist Michael Meier: michimeier@gmx.net, Tel. 079 226 03 42, www.jubla-arlesheim.ch

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch

19.45 bis 21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: Therese Holinger, Präsidentin, 076 438 00 79, tholinger@ bluewin.ch, www.jodlerclub-arlesheim.ch

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Sonntag, 3. Oktober 10.00 Predigtgottesdienst mit Markus Wagner, anschliessed Kirchenkaffee

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Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 1. Oktober 10.15 Reformierter Gottesdienst in der «Obesunne»

Weitere Daten der Livestreams entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Website.

VEREINSNACHRICHTEN

GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061

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Freitag, 8. Oktober 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

19.30 Predigtvorbereitungsgespäch mit Zertifikatspflicht im Kirchgemeindehaus

Aufgrund der aktuellen Lage (mit Zertifikatspflicht) ist eine Anmeldung für beide Filmvorführungen erwünscht. Für das Essen ist eine Anmeldung erforderlich. Eintritt Fr. 10.—, AHV/IV/Schüler Fr. 8.— Gasthaus zum Stärne 061 701 99 52

Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim.

E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60.

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ter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

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betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch


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Brisanter Stoff, flüssig erzählt

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 27. SEPTEMBER 2021 1. Betreffend Vorlage Nr. 1233/21 «Ergebnisverbesserung (Motion 145): Leistungsverträge» 1.1. Massnahme 17, Sport und Bewegung/FC Reinach: Der Barbeitrag an den FC Reinach wird um 20% von CHF 56 500 auf CHF 45 200 reduziert. 1.2. Massnahme 18, Sport und Bewegung/Saturday Sports: Der Barbeitrag an den Verein Saturday Sports wird um 20% von CHF 13 170 auf CHF 10 536 reduziert. 1.3. Massnahme 25, Kultur und Begegnung/Jugendcafi Paradiso: 1.3.1. Die Reduktion des Leistungsbeitrags wird sistiert und der bisherige Barbeitrag in Höhe von CHF 7000 wird im 2022 nochmals ausbezahlt. 1.3.2.Der Gemeinderat wird beauftragt, die offene Kinder- und Jugendarbeit einer ganzheitlichen Betrachtung zu unterziehen und anschliessend über die Resultate zu berichten. 1.4. Massnahme 29, Kultur und Begegnung/AGLR Lebendiges Reinach: Der Barbeitrag an den Verein AGLR Lebendiges Reinach inkl. Jazz Weekend wird um 20% von CHF 44 300 auf CHF 35 440 reduziert. 1.5. Massnahme 30, Kultur und Begegnung/Elternbildung Reinach (neu Verein Familienzentrum OASE): 1.5.1. Der Barbeitrag an den Verein Elternbildung Reinach bzw. an den Verein Familienzentrum OASE wird von CHF 19 000 auf CHF 13 000 reduziert. 1.5.2.Sofern ein Elterntag durchgeführt wird, soll ein zusätzlicher Beitrag von CHF 1000 ausbezahlt werden. 1.6. Massnahme 31, Kultur und Begegnung/Fasnachtskomitee Rynach: Der Leistungsbarbeitrag an das Fasnachtskomitee Rynach wird um 20% von CHF 13 000 auf CHF 10 400 reduziert. 1.7. Massnahme 32, Kultur und Begegnung/Filmtage Reinach:

Der Barbeitrag an den Verein Filmtage Reinach wird um 20% von CHF 8000 auf CHF 6400 reduziert. 1.8. Massnahme 33, Kultur und Begegnung /Gemeinde- und Schulbibliothek: Der Barbeitrag an die Gemeindeund Schulbibliothek wird um 11.5% von CHF 171 790 auf CHF 151 990 reduziert. 1.9. Massnahme 34, Kultur und Begegnung/Heimatmuseum: Der Barbeitrag an die Heimatmuseumskommission wird um 20% von CHF 22 200 auf CHF 17 760 reduziert. 1.10. Massnahme 35, Kultur und Begegnung/Kultur in Reinach: Der Barbeitrag an den Verein Kultur in Reinach wird von CHF 32 000 auf CHF 22 600 reduziert. 1.11. Massnahme 36, Sport und Bewegung/Midnight Sports: Der Barbeitrag an den Verein «Midnight Sports» wird um 20% von CHF 20 000 auf CHF 16 000 reduziert. 1.12. Massnahme 38, Kultur und Begegnung/Tierpark: Der Barbeitrag an den Tierpark Reinach wird um 20% von CHF 89 410 auf CHF 71 528 reduziert. 1.13. Massnahme 39, Kultur und Begegnung/Trägerverein Treffpunkt Leimgruberhaus: 1.13.1. Der Barbeitrag an den Trägerverein Treffpunkt Leimgruberhaus wird um 20% von CHF 57 740 auf CHF 41 192 reduziert. 1.13.2.Der Beitrag für die Reinigungskosten in Höhe von CHF 5000 erfolgt durch den LB Soziales (ist im Budget bereits entsprechend berücksichtigt). 1.14. Massnahme 70, Soziales/Leistungsvereinbarung Netzwerk Rynach: Der Barbeitrag an das Netzwerk Rynach wird nicht gekürzt. 1.15. Massnahme 71, Soziales/Leistungsvereinbarung mit dem Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ): Der Barbeitrag an das WBZ wird um 20% von CHF 30 000 auf CHF 24 000 reduziert. 1.16. Massnahme 72, Soziales/Leistungsvereinbarung mit dem Verein PHARI: (Fortsetzung auf Seite 9)

Abfuhrdaten

5. Oktober Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 6. Oktober Papierabfuhr Kreis Ost 6. Oktober Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Letzte Billette erhältlich! Für Reinacher Kinder ab der Primarstufe. Drachenreiter Montag, 11. Oktober, 15–17 Uhr (ab 6 J.) Kung Fu Panda 2 Dienstag, 12. Oktober, 15–16.50 Uhr (ab 6 J.) Der Wunschtraumbaum Mittwoch, 13. Oktober, 15–16.50 Uhr (ab 4 J.) Das kostenlose Angebot richtet sich an Reinacher

hauses statt. Die Platzzahl ist begrenzt. Billette gibt Infos, App, Newsletter: www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00

Tabea Koenig: Die Reinacher Schriftstellerin liest aus ihrem vierten Roman.

Am letzten Donnerstag las die Reinacherin Tabea Koenig in der Gemeindebibliothek aus ihrem vierten Roman. Für das Publikum war das Thema eine eindrückliche Überraschung, da das Cover in die Irre führt. Thomas Brunnschweiler Gegenüber ihrem neuen historischen Roman «Die Maskenbildnerin von Paris» wirken die Themen der «Huren»-Trilogie fast stereotypenhaft. So ist etwa der Stoff «Jack the Ripper» in «Hurenmord – Die Rose von Whitechapel» nicht originell, jedoch in origineller Weise erzählt. Die Autorin hat mit dem neuen Werk, das in Frankreich spielt, einen literarischen Schritt nach vorn gemacht. Das war auch den Zuhörerinnen und Zuhörern nach der eindrücklichen Lesung anzumerken. Das süssliche Cover, auf dem eine schöne Frau mit Hut und das Panorama von Paris zu sehen sind, repräsentiert alles, nur

nicht die Ernsthaftigkeit und Vielschichtigkeit des Plots. Die Hauptfigur Valérie Massé wird nach den Jahren im Fin de Siècle im Ersten Weltkrieg unter der Anleitung der Bildhauerin Anna Coleman Ladd zur Herstellerin von Gesichtsprothesen von versehrten Kriegsopfern. Natürlich ist in die Handlung auch eine Liebesgeschichte verwoben.

Eindrückliche Präsentation

Tabea Koenig baute die Lesung geschickt auf, indem sie zwischen den einzelnen Textteilen historische Fotos zeigte und kommentierte. Als ein vierminütiger Film über die Gesichtsprothesen und die verunstalteten Gesichter der Soldaten gezeigt wurde, war es mucksmäuschenstill im Saal. Im Prolog greift die Autorin vor und schildert die Stimmung in Paris des Januars 1917. In der zweiten Lesung stellte sie das Elternhaus Valéries im fiktiven Dorf Raduille vor. Es ist das Jahr 1912. Valérie ist ein gebildetes, kreatives und neugieriges Mädchen, das in Paris eine künstlerische Karriere machen will. Sie verliebt sich in den Postmeistersohn Gabriel Pigalle, doch ihre Wege trennen sich, da er in Raduille bleiben will. Tabea Koenig schilderte anschaulich «La Belle Époque» (1884–1914) und Valéries Eintritt

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

in die Künstlergemeinschaft der Rive Gauche in Paris. Dort lernt sie den Schriftsteller Apollinaire, den Bildhauer Modigliani, Picasso und die Mäzenin und Kunstsammlerin Gertrude Stein kennen. In der vierten Lesung erfuhr man von der naiven Kriegsbegeisterung der Franzosen. Die Frauen übernehmen Männerarbeiten. Gabriel fällt in den Schützengräben von Verdun.

Brisant und aktualitätsbezogen

In der Bekanntschaft mit Anna Coleman Ladd findet Valérie einen neuen Lebenssinn. Sie formt Masken aus Kupfer mit Emailüberzug, die den gesichtslosen Kriegsopfern wieder eine Identität geben. Schliesslich verliebt sich die Protagonistin in Louis, der selbst ein Opfer einer Gesichtsverwundung geworden ist. Mit der akribisch recherchierten Geschichte und dem Thema der Gesichtsprothesen greift die Autorin das Thema der Identität und des Identitätsverlusts auf, das auch in heutigen Kriegen eine unveränderte Bedeutung hat. Damals war man sich des psychologischen und traumatischen Effekts noch nicht so bewusst wie heute. Ein Buch, das bedeutend mehr bietet, als das Cover verspricht!

Reinach verkauft Kabelsalat Die Geschichte um das gemeindeeigene Kabelnetz ging mit einem deutlichen Abstimmungsergebnis am Sonntag zu Ende. Caspar Reimer Reinach verkauft das gemeindeeigene Kabel- und Glasfasernetz für 14,56 Mio. Franken an die Improware AG. Rund 66 Prozent der Stimmenden haben sich bei einer Beteiligung von 54 Prozent für den Verkauf ausgesprochen und sind damit der Empfehlung von Gemeindeund Einwohnerrat gefolgt. Bereits während der Einwohnerratsdebatte im Frühling ging das Geschäft mehr oder weniger sang- und klanglos über die Bühne – der klare Parlamentsbeschluss von 34 zu 4 Stimmen unterstand jedoch dem obligatorischen Referendum, weshalb die Bevölkerung nun das letzte Wort zu sprechen hatte. «Das

Resultat ist klar ausgefallen, die Zustimmung deutlich», so die zuständige Gemeinderätin Doris Vögeli (BDP) gegenüber dem «Wochenblatt». Unter den gegebenen Umständen, wie der finanziellen Lage und dem Investitionsbedarf in der Gemeinde, nimmt die Gemeinderätin das Resultat mit Erleichterung zur Kenntnis. Und: Offenbar teile die Bevölkerung die Ansicht, «dass das Betreiben eines Kabelnetzes keine Kernaufgabe der Gemeinde ist. Dieser Trend zeichnet sich auch in anderen Gemeinden deutlich ab.» Da der Käufer seit dem Rauswurf der InterGGA im vergangenen Jahr auch der Provider ist, ändert sich für die Einwohnerinnen und Einwohner bis auf weiteres nichts. Aufgrund der Panne im Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte WBZ, welches die Wahlunterlagen im Auftrag der Gemeinde verpackt und versendet, hatte eine unbekannte Zahl Stimmberechtigter ihre Abstimmungsunterlagen zu spät erhalten. Eine Stimmrechtsbeschwerde sei zwar möglich, allerdings aufgrund des deutlichen Ergebnisses nicht wahrscheinlich,

so Vögeli. «Die Gemeinde wird nun mit der Improware in die abschliessenden Vertragsverhandlungen treten, wobei im Grundsatz die wichtigsten Eckwerte bereits in einem Vorvertrag, welcher Teil der Abstimmungsunterlagen war, festgeschrieben sind.»

Thema auf Sparflamme

Der Kabelnetzverkauf markiert das Ende einer langwierigen und komplexen Politgeschichte, die mit der Gründung der InterGGA im Jahr 2002 ihren Anfang nahm. Trotz der trockenen Materie vermochte das Reinacher Kabelnetz einen verlässlichen Teil der Bevölkerung – eine stille Mehrheit scherte sich wenig bis gar nicht um das Thema – immer wieder und insbesondere bei der Frage in Wallung zu versetzen, wie viel die Bevölkerung bei der Wahl des Providers mitzureden hatte. Seit die InterGGA aus dem Spiel und Improware wieder Provider ist, scheinen sich die Wogen geglättet zu haben, das Thema reduzierte sich zur Sparflamme – ein Abstimmungskampf fand im Vorfeld des vergangenen Sonntags nicht statt.


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(Fortsetzung von Seite 7)

Der Barbeitrag an den Verein PHARI wird nicht gekürzt. 1.17. Massnahme 80, Gesundheit/Leistungsvereinbarung mit dem Verein Betagtenhilfe: Der Barbeitrag an den Verein Betagtenhilfe wird nicht gekürzt. 1.18. Massnahme 27, Kultur und Begegnung/Regionale Beiträge: 1.18.1. Die Regionalen Kulturbeiträge werden um 20% von CHF 100 000 auf CHF 80 000 reduziert. 1.18.2.Der Paragraf 9 Abs. 1 des Reglements betreffend die Beiträge der Gemeinde an Vereine und Organisationen sowie Veranstaltungen im Kultur-, Freizeit- und Unterhaltungsbereich (Beitragsreglement) vom 23. Juni 1997 wird wie folgt angepasst: 1 Die Gemeinde kann Vereinen und Institutionen der Stadt Basel zur Abgeltung ihrer kulturellen Zentrumsleistungen jährliche Unterstützungsbeiträge ausrichten, welche gegebenenfalls im Rahmen des Voranschlages (Jahres- und Entwicklungsplan) festgesetzt werden. 1.18.3.Das Beitragsreglement wird dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt. 1.19. Massnahme 37, Kultur und Begegnung/Neues Theater am Bahnhof: Der Barbeitrag an das «Neue Theater» wird um 20% von CHF 25 000 auf CHF 20 000 reduziert. 1.20.Massnahme 40, Kultur und Begegnung/Warenmarkt: Der Barbeitrag für den Warenmarkt Reinach wird um 20% von CHF 16 000 auf CHF 12 800 reduziert. Einwohnerrat Reinach Urs Künti, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin

Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 30. September 2021 und dauert bis zum 1. November 2021.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Ergebnis der kommunalen Abstimmung vom 26. September 2021 Kabel- / Glasfasernetz Reinach – Netzverkauf Zahl der gültigen Stimmen: 5927 Zahl der leeren Stimmzettel: 179 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 228 Stimmbeteiligung: 48.97% Es stimmten mit Ja: 4081 Es stimmten mit Nein: 1667

Reinacher Ergebnisse der eidg. Abstimmungen vom 26. September 2021

Volksinitiative vom 2. April 2019 «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» (99% Initiative) Zahl der gültigen Stimmen: 6374 Zahl der leeren Stimmzettel: 86 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 259 Stimmbeteiligung: 52.77% Es stimmten mit Ja: 2053 Es stimmten mit Nein: 4235 Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) Zahl der gültigen Stimmen: 6460 Zahl der leeren Stimmzettel: 70 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 268 Stimmbeteiligung: 53.53% Es stimmten mit Ja: 4257 Es stimmten mit Nein: 2133 Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit dieser Abstimmungen sind innert 3 Tagen seit Veröffentlichung dem Regierungsrat einzureichen (gem. § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte).

In den nächsten Wochen muss die Gemeinde aus Sicherheitsgründen Bäume fällen An verschiedenen Standorten in Reinach gibt es durch Krankheit stark beschädigte Bäume, die leider gefällt werden müssen. Trotz Pflegemassnahmen in den letzten Jahren konnte ihr Gesundheitszustand nicht verbessert werden, so dass sie mittlerweile ein Sicherheitsrisiko darstellen. Betroffen sind eine Akazie und eine Ulme auf dem Spielplatz/Kindergarten Habshag, eine grosse Ulme auf dem Parkplatz Weiermatten und eine Akazie auf dem Friedhof Dorf. Wo möglich und sinnvoll, werden Ersatzbäume gepflanzt. Die kranken Bäume werden in den kommenden Wochen gefällt.

Vorsorgliche Kontrolle der Erdgasleitungen in Reinach Jedes Jahr lässt die IWB die Erdgasleitungen auf ihre Dichtheit überprüfen. Die Gasspürer der Firma Sewerin sind vom 29.9. bis 29.10.2021 in Reinach unterwegs. Ausgerüstet mit einer so genannten Teppichsonde, Computer, Messgerät und GPS-Empfangsgerät prüfen sie, ob die Luft Ergasanteile im Millionstel-Bereich enthält. Schon diese geringe Menge könnte auf Materialermüdungen hinweisen, lange bevor die Menge negative Auswirkungen haben könnte. Teilweise nehmen die Prüfer Sondierbohrungen vor, um einen Befund genauer anzuschauen. Die Gasspürer kontrollieren auch die Leitungsabschnitte zu den Liegenschaften hin. Dazu müssen sie privaten Grund betreten. Die Gemeinde Reinach bittet die Anwohnenden um ihr Verständnis.

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(Fortsetzung auf Seite 11)

Beringungsstation Auf der Ulmethöchi ob Lauwil auf 970 m.ü.M. werden von Ende September bis Anfang November die durchziehenden Vögel beobachtet, registriert und vereinzelt gefangen. Die Ulmet-Aktion steht unter dem Patronat der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Einzelne, mit feinen Nylonnetzen gefangene Kleinvögel werden beringt, vermessen und gewogen. Diese Beringungsdaten zeigen die körperliche Verfassung der Zugvögel und liefern Angaben über die Alters- und Geschlechterzusammensetzung der Zugvogelpopulationen. Die Zahlen der durchziehenden Vögel geben Aufschluss über langfristige Veränderungen der Populationen. Sie lassen mit der Zeit auch mögliche Einflüsse wie z.B. der Klimaerwärmung auf den Vogelzug erkennen. Wann: Sonntag, 3. Oktober; Treffpunkt: Parkplatz gegenüber Post Reinach (Angensteinerplatz) um 6.30 Uhr; Wanderung ca. 1 Kilometer; Ausrüstung: Fernglas und Bestimmungsbuch (wenn vorhanden, dem Wetter angepasste Kleidung. Anmeldung bis 1. Oktober per E-Mail an info@vnvr.ch oder bei Fabio Di Pietro, Tel. 061 712 55 06 (mit Angabe, ob mit oder ohne Auto, Bildung von Fahrgemeinschaften). Zurück in Reinach: Pro Auto individuell möglich, z.B. um 10.30 Uhr. Leitung: Bruno Thoma und Fabio Di Pietro. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! www.vnvr.ch Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Danke für das Ja zum Netzverkauf An der kommunalen Abstimmung vom letzten Wochenende haben erfreulicherweise 54 Prozent aller Stimmberechtigten teilgenommen. Die FDP Reinach hat sich unter anderem mit zahlreichen Leserbriefen für den Verkauf des Kabelnetzes stark gemacht. Es freut mich daher sehr, dass sich 69 Prozent der Stimmenden unseren Argumenten anschlossen und ein Ja zum Verkauf in die Urne legten. Ich bedanke mich jedoch nicht nur bei den Befürworterinnen und Befürwortern, sondern auch der BDP, SP und SVP für die gemeinsame Plakataktion. Philipp Hammel, Präsident FDP Reinach

ALTERSVEREIN REINACH

Spezieller Rynacher Rundgang Bei der Einladung des Vorstandes für einen privaten, leicht verkürzten Rynacher Rundgang dachten wir zuerst: Kommt jemand? Diese Rundgänge werden doch schon jahrelang durchgeführt. Weit gefehlt: Kaum war der A-Post-Brief in den Briefkästen unserer Mitglieder, klingelte das Telefon pausenlos und die E-Mails liefen heiss. 62 Personen wollten sich das Vergnügen nicht nehmen lassen und waren schlussendlich hell begeistert von dem «Schauspielerpaar». Einfach Spitzenklasse! Und dass anschliessend zu Kaffee und Kuchen im Leimgruberhaus eingeladen wurde, machte den Nachmittag zum gemütlichen Gedankenaustausch. Rainer Rohrbach

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9 Reformierte

Amtliche Publikationen

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Könfis zeigen ihre Engelkraft Angelforce ist ein überregionales Projekt der kirchlichen Jugendarbeit. Während einer Woche beteiligen sich Jugendliche mit ihren ganz eigenen Ideen und mit ihren Talenten an Aktionen, die die Gemeinschaft fördern. «Dabei sollen die Aktionen den Teilnehmenden Spass machen und lebendig sein», betont das Initiativkomitee. In den letzten Jahren wurden grossartige Ideen umgesetzt. So haben Jugendliche eine grosse Parkputzaktion gestartet und damit ein Zeichen gegen Littering und für den Naturschutz gesetzt. Andere haben zu einem Gala-Dinner eingeladen, um Mitglieder der Kirchgemeinde einander näherzubringen. Wieder andere haben Kerzengläser dekoriert und verschenkt, um damit symbolisch Licht zu den Menschen zu bringen. Der Klassiker vom Gutzeli-Verteilen mit einem Lächeln kam auch immer wieder gut an … Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden dekorieren flache Steine mit einem schönen Gedanken, einem aufstellenden Bild oder mit quotes. Quotes nennt man selbstgeschriebene Sinnsprüche wie «Don’t follow a trend. Follow your heart» oder «Alle haben denselben Himmel, aber nicht alle denselben Horizont». Diese Steine legen die Könfis dann jemandem in den Milchkasten, auf den Fenstersims oder vor die Haustür. Einfach als kleines Zeichen der Zusammengehörigkeit, ohne dafür ein Dankeschön oder ein Gegengeschenk zu erwarten. Dahinter steht die Idee, dass wir hier in Reinach eine Gemeinschaft sind – trotz aller Unterschiedlichkeit und trotz aller Zufälligkeit des Da-Seins – wir gehören einfach zusammen. Für und mit der Konfklasse Florence Develey Theo(F)logisches Wie Linkshänder zu Helden werden Schon auf dem Wickeltisch hätte ich mit der linken Hand nach dem Babypuder gegriffen, erzählt meine Mutter. Da wurde ihr klar: Flöli ist Linkshänderin. In meiner Generation war das kein Problem mehr und ich wurde nicht mehr umerzogen. Früher war das anders und viele Linkshänder wurden gezwungen, ihre «gehemmte» Hand so zu trainieren, dass sie zu ihrer privilegierten wurde. Der Ausdruck «gehemmte» Hand entstammt der Bibel. Im Richterbuch lesen wir vom charismatischen Führer Ehud, einem der sogenannten Grossen Richter. Dieser wurde zum Helden, weil es ihm gelang, seine Waffe an allen Ehud ermordet den voll fetten König mit links. Sicherheitschecks und Bodyguards, die Darmstadt 1360. Quelle: wikimedia den moabitischen König vor Attentätern schützen sollten, vorbeizuschmuggeln, sie zu zücken und den feindlichen König damit niederzustrecken. Warum ihm das gelang? Weil er Linkshänder war! Als ebensolcher band Ehud seine Waffe an seinen rechten Oberschenkel unter seinen Kleidern. Die Sicherheitsleute kontrollierten aber nur seine linke Seite, denn dort würde ein Rechtshänder seinen Dolch verstecken, um ihn dann mit seiner rechten Hand herauszuziehen. So kann die Bibel schreiben: «Ehud streckte seine linke Hand aus und nahm den Dolch von seiner rechten Hüfte und stiess ihm (dem König Eglon) den in seinen Bauch.» Richter 3, 21. Da der König so fett war, blieb der Dolch in seinem Bauch stecken, ja mehr noch, das Bauchfett stülpte sich derart über die Klinge, dass vom Messer unter den Bauch-Pirellis nichts mehr zu sehen war und gleichzeitig die Schnittwunde verschloss. Als die Diener und Beamten sich zu wundern begannen, warum vom König schon seit geraumer Zeit nichts mehr zu hören sei, spähten sie durch den Türspalt und sahen ihren kolossalen König dasitzen, aber sie sahen kein Blut und keine Verletzung. So hatte Ehud alle Zeit der Welt, sich ungeschoren aus dem Staub zu machen. Was lernen wir daraus? Mit uns Linken ist immer zu rechnen. Wir haben Kasse gemacht Dank der Mithilfe so vieler Leute, die uns an unserem Stand am FC ReinachJubiläumsfest mit ihrer Zeit und ihren Backkünsten unterstützt haben, konnten wir einen Reingewinn von CHF 769.20 erzielen! Diesen Betrag spenden wir gerne und mit grosser Überzeugung an das Frauenhaus Basel. Danke nochmals allen von Herzen! Gestorben Am 17. September 2021 Werner Denz-Schuster, geboren am 19. September 1932 Am 21. September 2021 Käty Sträuli-Graf, geboren am 31. August 1945 Das gute Wort zum Schluss Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Matthäus-Evangelium 5,4 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

Birsstadt-TV

(Fortsetzung von Seite 9)

Jetzt Klima schützen und auf erneuerbare Energie umstellen Am Info-Anlass in Reinach zum Thema «erneuerbar heizen» kamen verschiedene Experten zu Wort und haben über alternative Heizmethoden, wie Wärmepumpen, Fotovoltaik, Pelletheizungen referiert. Und ein Finanzspezialist erklärte, warum Heizen mit erneuerbarer Energie nicht nur für die Umwelt, sondern auch fürs Portemonnaie vorteilhaft ist. Die Gemeinde Reinach hat den Info-Anlass gefilmt. Wer nicht teilnehmen konnte, kann alle Referate auf der Gemeinde-Website (Stichwort: erneuerbare Energie) nachschauen.

Informationsanlass der Alterskommission wird verschoben Jährlich im Herbst hat die Alterskommission einen Informationsanlass über ein aktuelles Thema organisiert und im Gemeindehaus durchgeführt. Nach einigem Hin und Her hat sich die Alterskommission entschieden den diesjährigen Anlass nicht durchzuführen. Mit einer Zertifikatspflicht hätte der Anlass wohl stattfinden können, trotzdem wären etliche Personen ausgeschlossen worden. Der Anlass wird verschoben und voraussichtlich im Frühling 2022 durchgeführt. Der Flyer zum Informationsanlass wird frühzeitig verschickt und im Wochenblatt publiziert. Wir bitte Sie um Ihr Verständnis. Schon gewusst?

Abfälle gehören nicht ins WC WC-Papier und menschliche Exkremente sind das einzige, das in eine Toilette gehört. Taschentücher, Tissues, Feuchttüchlein, Binden, Tampons, Windeln, Watte, Wattestäbchen, Kondome und Zahnseide müssen separat im Abfallkübel entsorgt werden. Und selbstverständlich auch alles andere: Medikamente, Speisereste, Katzensand, Zigaretten, Öle aller Art und so weiter. Dies alles kann die sanitären Einrichtungen verstopfen oder sogar beschädigen. Oder es gelangt in die Kläranlage und muss dort wieder mühsam und kostenaufwendig herausgefiltert werden.

Gartenbad-Saison 2021 Im Fokus der Sendung vom 27. September 2021 steht der Rückblick auf die GartenbadSaison 2021. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19.00 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Baugesuch

079/21 Gesuchsteller Endress + Hauser Flowtec AG, Christoph Merian-Ring 4, 4153 Reinach – Projekt Velo- und Motounterstände – Parz. 7584, Kägenstrasse 7 – Projektverfasser -Rapp Architekten AG, Freilager-Platz 4, 4142 Münchenstein Einsprachen gegen dieses Baugesuch, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 1.10.2021 bis 11.10.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Die Pläne sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Baugesuchs-Pläne bei denen eine entsprechende Einverständniserklärung des verantwortlichen Projektverfassers vorliegt, können unter folgendem Link auch online eingesehen werden: https:// bgauflage.bl.ch/. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach das Baugesuch noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantworten.

Familien- und Jugendberatung Birseck

Anlässe in Reinach – 1.10., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 3.10., 6.30-10 Uhr, Vogelzug, Ulmethöchi – 11.10., 15-17 Uhr, Kinderfilmfestival: Drachenreiter, Gewölbekeller – 12.10., 15-17 Uhr, Kinderfilmfestival: Kung Fu Panda 2, Gewölbekeller – 13.10., 15-17 Uhr, Kinderfilmfestival: Der Wunschtraumbaum, Gewölbekeller Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Herbstferien Die Familien- und Jugendberatung Birseck, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, 4. Oktober bis Freitag, 15. Oktober 2021 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. Oktober 2021 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Keine Kürzungen für wohltätige Vereine Das Parlament segnete die Sparvorhaben des Gemeinderates mehrheitlich ab. Einzig Kürzungen sozialer Institutionen wurden mit SP-Stimmen gekippt.

zustellen sowie über die Konsequenzen zu informieren: «Auch nach den Gesprächen stehen wir zur Idee der Gleichbehandlung, allen Vereinen 20 Prozent des Barbeitrags zu kürzen», sagte Gemeindepräsident Melchior Buchs eingangs der Marathondebatte. Und: «Im Vergleich mit anderen Gemeinden macht Reinach auch mit diesen Sparmassnahmen nach wie vor viel für die Vereine.»

Caspar Reimer

Gegen strikte Gleichbehandlung

Nur mit einem einzigen Thema beschäftigte sich der Reinacher Einwohnerrat am vergangenen Montag, dies dafür aber ganze dreieinhalb Stunden lang. Dabei war das Traktandum, nämlich die definitive Beschlussfassung in der Sparrunde zu Ungunsten der Reinacher Vereine, nicht besonders kontrovers oder komplex – die Linien und Achsen, denen entlang sich die Debatte bewegte, wurde rasch deutlich und änderte sich wenig. Doch der Gemeinderat hatte im Vorfeld der Sitzung mit allen von den Kürzungen betroffenen Vereinen gesprochen und nahm sich die Mühe, jeden einzeln vor-

Insbesondere in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur, worunter Vereine wie der FC Reinach, Saturday Sports, die Arbeitsgruppe Lebendiges Reinach, der Tierpark oder die Filmtage Reinach fallen, folgte der Rat überwiegend den Anträgen des Gemeinderates. Nur die ungewöhnliche Allianz aus Grünen und SVP stellte sich gegen das Prinzip der Gleichbehandlung, «weil Freizeitangebote anders als soziale Institutionen zu gewichten sind», so SVP-Einwohnerrat Adrian Billerbeck. Und im Bereich der sozialen Angebote bekam die Allianz Schützenhilfe von Seiten der Sozialdemokraten, denn «Sparrunden in diesem Bereich ge-

hen mit der Gefahr einher, dass Menschen in der Sozialhilfe landen», so ein immer wieder vorgebrachtes SP-Votum. Mit Unterstützung der SP wurden die Kürzungsabsichten für die Vereine Netzwerk Rynach, Phari und Betagtenhilfe gestrichen. Vom Prinzip der Gleichbehandlung wich der Gemeinderat allerdings selber beim Jugendcafé Paradiso und bei der Gemeinde- und Schulbibliothek ab. Bei Letzterer sei eine Kürzung von 20 Prozent nicht möglich, «weil die Leistung einer Schulbibliothek gesetzlich vorgeschrieben ist», so SP-Gemeinderätin Christine Dollinger. Und das Jugendcafé Paradiso sei als wichtiger Partner in der Jugendarbeit unmittelbar in seiner Existenz bedroht, weshalb der Barbeitrag noch einmal ausbezahlt wird. Die Leistungsvereinbarungen mit den betroffenen Organisationen sind bereits gekündigt und werden nun entsprechend den Parlamentsbeschlüssen neu aufgesetzt. Der Gemeindepräsident und Ratsmitglieder aus dem liberalen Lager appellierten an die Vereine, vermehrt «unternehmerisch zu denken», um andere Unterstützungsbeiträge zu generieren.

SENIORENZENTRUM AUMAT T

Tagesbetreuung für Betagte eröffnet Nach dreimonatiger Umbauzeit konnte das Tageszentrum für Betagte, welches seit 1995 in Reinach betrieben wird, am 1. September in die neuen Räumlichkeiten im Seniorenzentrum Aumatt einziehen. In einer Eröffnungsfeier, die aufgrund der Corona-Situation in kleinerem Rahmen stattgefunden hat, wurden die Räumlichkeiten am Samstag, 25. September eingeweiht. Die geladenen Gäste aus Politik und diversen Institutionen des Gesundheitsbereichs wurden von Lilly Senn, Präsidentin der Seniorenstiftung Aumatt, begrüsst. Die anwesenden Gäste besichtigten in geselligem Rahmen die grossen und vor allem hellen Räumlichkeiten und genossen die vom Küchenchef des Seniorenzentrums Aumatt zubereiteten Köstlichkeiten auf dem schön gestalteten Aussensitzplatz der Tagesbetreuung für Betagte. Die Rückmeldungen im Rahmen des Eröffnungsanlasses, aber auch der Tagesgäste und ihren Angehörigen, sind durchweg positiv und alle freuen sich über das gelungene Projekt nach anfänglich etwas harzigem Start. Die Tagesbetreuung für Betagte im Seniorenzentrum Aumatt ist eine ideale Ergänzung zum Leben daheim. Durch

Einweihung: Die hellen Räumlichkeiten mit Aussensitzplatz kamen bei den Betagten und Gästen gut an. FOTO: ZVG die Entlastung haben pflegende und betreuende Angehörige die Möglichkeit, wieder Kraft zu tanken. Von Montag bis Freitag, jeweils zwischen 9 und 17 Uhr, werden die Tagesgäste durch die erfahrenen Mitarbeiterinnen betreut und durch verschiedene Tätigkeiten in ihren vorhandenen Ressourcen gefördert. Ausserdem haben sie die Möglichkeit, Termine bei den hausinternen Dienstleistungen wie Coiffeur, Podologie oder

Physiotherapie zu vereinbaren. Eine kostengünstige Transportmöglichkeit wird bei Bedarf ebenfalls organisiert. Interessierte können jederzeit unverbindlich und kostenlos einen Schnuppertag vereinbaren. Tagesbetreuung für Betagte: Aumattstrasse 79 in Reinach, Tel. 061 717 89 34, tagesbetreuung@sz-aumatt.ch

Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Trainingszeiten Montag/Donnerstag, jeweils 18.15, Samstag, 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz, Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder praesident@vcreinach.ch

Lilly Senn, Präsidentin der Seniorenstiftung Aumatt

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sche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitrag: 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch

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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

AUS DER GEMEINDE

«Raus auf die Bühne – rein ins Leben» Trotz schlechten Wetters Bilanz im Gartenbad zufriedenstellend Obwohl es in diesem Sommer mehr regnete als sonst, verzeichnet das Gartenbad für die Saison 2021 gute Besuchszahlen. Die Betriebsleitung ging diese Saison in neue Hände über. Pünktlich am 1. Mai 2021 konnte das Gartenbad Reinach seine Tore für die Bevölkerung öffnen. Trotz regnerischem Wetter und einer Aussentemperatur von nur 10 Grad genossen 49 Badegäste das Gartenbad am Eröffnungstag. Das Schutzkonzept der Gemeinde Reinach hat für die Saison 2021 eine maximale Besuchszahl von 2150 Personen zugelassen, die nie überschritten wurde. In dieser Saison konnte das sanierte Kinderbecken eingeweiht werden. Damit ist die Gemeinde Reinach den Kundenwünschen entgegengekommen und kann jetzt ein Becken mit geringerer Wassertiefe anbieten. In den Wintermonaten soll nun im Gartenbad der Spielplatz erneu-

Die jungen Zillertaler: Am 30. November zu Gast beim Skiclub Reinach. Viele Veranstaltungen fielen dem CoronaVirus zum Opfer und konnten somit nicht durchgeführt werden. Dies schmerzt die Künstler, welche von den Einnahmen leben und ihren Unterhalt daraus ziehen, die Zuschauer, die «Fans» und nicht zuletzt die Veranstalter. Am 20. November steht nun wieder ein Highlight an: Die Jungen Zillertaler kommen nach Reinach in die Weiermatthalle. Im Vorfeld der Veranstaltung werden uns die Geschwis-

FOTO: ZVG

ter Weber musikalisch unterhalten. Lassen Sie sich von den Geschwister Weber und den Juzi's überzeugen und wagen wir gemeinsam einen Schritt zurück in die Normalität. Der Eintritt beträgt 49 Franken; Türöffnung: 17.30 Uhr; Showbeginn: 19.30 Uhr (warme Küche und grosse Tombola). Für den Anlass gilt die 3G-Regel. Tickets: Tel. 079 347 87 28, vvjuzi@bluewin.ch Skiclub Reinach

EIDG. ABSTIMMUNG

Die Mutter und der Samenspender Das Ergebnis der Abstimmung vom vergangenen Wochenende ist deutlich und zu akzeptieren. Der «Ehe für alle» hätte ich zugestimmt, nicht aber der damit verbundenen Samenspende. Ich bedauere das Ja zur «Ehe für alle» hauptsächlich aus Sicht des Kindes. Es ging nämlich bei der Initiative klar nicht nur darum, wer wen lieben darf. In meiner Wahrnehmung liegt die Problematik vielmehr darin, dass die gewonnene Initiative die Rechte der Kinder schädigt. Die Samenspende für lesbische Paare stellt sich über das Wohl und das natürliche Bedürfnis der Kinder mit Mutter und Vater aufzuwachsen und den Vater zu kennen. Das Kind ist dem Kinderanspruch der Eltern ausgeliefert. Geht das Wohl der Mutter und ihrer Ehefrau dem Kindswohl vor? Im vierten Gebot heisst es, du sollst

Vater und Mutter ehren. Dass solche allgemeinen Leitlinien heute kaum mehr was wert sind, sieht man immer mehr auch am Verhalten der Landeskirchen in politischen Fragen. Wenn Kirchen und Gesellschaft es zulassen, dass der Begriff Vater durch «Samenspender» ersetzt wird, haben wir es tatsächlich sehr weit gebracht. Und die nächste Forderung wurde bereits präsentiert: Auch schwule Paare wollen Kinder auf Bestellung. Die Leihmutterschaft wird als nächste politische Forderung kommen. Bereits jetzt ist ein Vorstoss der Grünliberalen im Bundesparlament hängig, der die Legalisierung der Eizellenspende in der Schweiz fordert. Wir stehen diesbezüglich vor hektischen politischen Zeiten. Paul Wenger, e Landrat SVP Reinach

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus

Dienstag bis Samstag, jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Werktags: Maskenpflicht, Kontaktdaten, max. 50 Personen Donnerstag, 30. September 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier Samstag, 2. Oktober 16.45 bis 17.15 Beichtgelegenheit 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Oktober 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 5. Oktober 17.00 Rosenkranz Mittwoch, 6. Oktober 9.15 Eucharistiefeier Seniorenzentrum Aumatt Freitag, 1. Oktober 10.15 Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 3. Oktober 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider. Predigtreihe: Markus-Evangelium, Markus 2 Es gilt Maskenpflicht und die Kontaktdaten werden erhoben. Platzbeschränkung von 50 Personen. Betriebsferien Bistro Glöggli bis und mit Montag, 4. Oktober. Ab Dienstag, 5. Oktober sind wir wieder für Sie da! Das Bistro ist nach den Ferien wie folgt geöffnet:

Im letzten Winter wurde das Kinderbecken saniert. FOTO: GEMEINDE REINACH mit auf den Weg geben. Das ganze Team des Gartenbades wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Am 19. September beschloss nach 142 Betriebstagen das Gartenbad Reinach die Saison 2021.

AUS DER GEMEINDE

Bald werden die Heizungen wieder kontrolliert Wer eine Liegenschaft besitzt und eine Öl- oder Gasheizung hat, muss diese regelmässig kontrollieren lassen. Die Feuerungskontrolle kann eine private Servicefirma, ein Kaminfeger oder der Feuerungskontrolleur der Gemeinde durchführen. Zurzeit gibt es keinen von der Gemeinde Reinach beauftragten Feuerungskontrolleur. Nach der Pensionierung des bis dahin von der Gemeinde angestellten Feuerungskontrolleurs wurde die Dienstleistung ausgeschrieben. Keines der Angebote entsprach allerdings dem Marktpreis für die ausgeschriebene Dienstleistung.

Gebühren der Feuerungskontrolle sollen gleich bleiben

Der Gemeinderat hat in Übereinstimmung mit dem Beschaffungsgesetz entschieden das Ausschreibungsverfahren abzubrechen und darauf abgestützt auf ein freihändiges Verfahren zu wechseln. Damit ist der Weg für Verhandlungen mit möglichen Anbietern frei. Ziel der Gemeinde Reinach ist es, das Angebot des amtlichen Feuerungskontrolleurs zu einem Preis auszulagern, der im Rahmen des Gemeindebudgets und der heutigen Gebühren liegt. Sobald entschieden ist,

wer die amtlichen Feuerungskontrollen durchführen wird, informiert die Gemeinde Reinach die Liegenschaftsbesitzer*innen erneut.

Bei welchen Liegenschaften ist die Feuerungskontrolle aktuell fällig?

Bei welchen Liegenschaften die Feuerungskontrolle aktuell fällig ist, steht auf der Liste «Übersicht Strassen Heizperiode 2021/2022», die auf der GemeindeWebsite zu finden ist (Stichwort: Feuerungskontrolle). Eigentümer*innen von Liegenschaften mit Öl-Heizungen, die bisher eine private Servicefirma oder den Kaminfeger beauftragten, können bei ihrer Liegenschaft die Feuerungskontrolle wie bis anhin in Auftrag geben. Die entsprechenden Unterlagen (Rapport, Messstreifen und Russfilter) müssen bis spätestens Ende Februar 2022 auf der Gemeinde Reinach eingetroffen sein. Liegenschaftseigentümer*innen mit Öl-Heizungen, die

Zurzeit gibt es keinen von der Gemeinde beauftragten Feuerungskontrolleur. FOTO: GEMEINDE REINACH

ihre Heizung bisher durch den amtlichen Feuerungskontrolleur messen liessen, werden von der Gemeinde informiert, sobald der neue amtliche Feuerungskontrolleur feststeht. Bei Gas-Heizungen ist eine Abgaskontrolle nur alle vier Jahre fällig. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt gemessen. Die betroffenen Eigentümer*innen werden zu gegebener Zeit ebenfalls schriftlich informiert.

AUS DER GEMEINDE

Kinderfilmfestival 2021: lustig, spannend, bärenstark In der 2. Herbstferienwoche findet wiederum das beliebte Kinderfilmfestival im Gewölbekeller des Gemeindehauses statt. Für Reinacher Kinder der Primarstufe ist dies immer wieder ein tolles Erlebnis.

GOTTESDIENSTE

Samstag/Sonntag: Mit Zertifikatspflicht – ohne Platzbeschränkung

ert werden. Neben Kinderbecken, Wasserrutsche und Sprungturm wird damit das Angebot noch attraktiver. Dank präventiver und schneller Interventionen kam es auch dieses Jahr zu keinen schweren Badeunfällen. Trotz des bescheidenen Sommerwetters war die Besuchszahl dank des warmen Septembers mit 64’545 Eintritten gut. Auch die Badibeiz ist mit ihrem attraktiven Angebot auf ein positives Echo gestossen. Mitte Saison 2021 wurde der langjährige Betriebsleiter Aldo Battilana pensioniert. Nach 28 Jahren im Gartenbad Reinach konnte er seinem Nachfolger Reto Sütterlin, der diese Saison bereits mitgearbeitet hatte, viele wertvolle Tipps

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 30. September 14.30 Nachmittagsbibelkreis Sonntag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Hans Wüst Bitte informieren sie sich über unsere Schutz- und Hygienemassnahmen. Sie finden alle Informationen unter www.chrischonareinach.ch

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst, ohne Zoom – Aktuellste Informationen auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 3. Oktober 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 6. Oktober 20.00 Gottesdienst

Lustig und spannend zugleich startet der Montag mit «Drachenreiter». Nach dem Roman von Cornelia Funke begibt sich der junge Silberdrache auf die Suche nach dem ‹Saum des Himmels›. Dies ist ein geheimnisvoller Zufluchtsort der letzten verbleibenden Drachen, wo sie sich vor den Menschen schützen können. Die abenteuerliche Reise kann nur gelingen, wenn sich alle vertragen und gemeinsame Sache machen. Ein bärenstarkes Abenteuer erwartet die Kinder am Dienstag mit «Kung Fu Panda 2». Gemeinsam mit seinen Freunden verteidigt Kung Fu Panda Po als Drachenkrieger das Tal des Friedens. Gefordert wird er, als ein neuer Bösewicht auftaucht, der ganz China mit einer neuartigen Superwaffe in die Knie zwingen und zerstören will.

Süss und farbenfroh ist der Mittwoch dann ein Höhepunkt für die ganz Kleinen. Im «Wunschtraumbaum» wünscht sich ein junges Mädchen Schnee und Eis und pflückt dafür die letzte Blüte. Doch was es nicht weiss: Damit beschwört es einen Fluch herauf und der Wunschtraumbaum vertrocknet und kann keine Wünsche mehr erfüllen. Um ihre Stadt Wallabong City zu retten, muss sie auf eine abenteuerliche Reise in die gefährliche Wildnis ausserhalb der Stadt gehen. Das Kinderfilmfestival richtet sich an Reinacher Kinder der Primarstufe. Der Eintritt ist frei, allerdings muss jedes Kind ein Eintrittsbillett haben, das es im Stadtbüro an der Hauptstrasse 10 gibt. Darauf müssen die Kinder ihren Namen schreiben. Türöffnung ist um 14.50 Uhr, die Filme beginnen jeweils um 15 Uhr

VEREINSNACHRICHTEN Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgym-

nastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62.

Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30– 21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42.

Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami.

Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90.

Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach,

www.talzunft.ch, Zunftmeister Fredy Fecker,

Spass und Spannung verspricht das Kinderfilmfestival in diesem Jahr. FOTO: ADOBE STOCK

und dauern ca. zwei Stunden. Die Kinder erhalten ein Zvieri und etwas zu trinken, das von der Gemeinde Reinach ebenfalls offeriert wird. In diesem Jahr sind pro Nachmittag nur 50 Kinder zugelassen, Kinder ab 12 Jahre müssen eine Maske tragen. Eltern haften für ihre Kinder. ANZEIGE

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Freitag 1. 10. ab 18.00 Uhr Samstag 2. 10. von 11.30 – 13.30 Uhr und von 18.00 – 20.00 Uhr An diesen Tagen gibt es nur Metzgete und Pizza. Bitte reservieren Sie unter Telefon 061 711 35 66


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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

TODESFÄLLE Aesch Anife Arifi-Sefa, geb. 11. Mai 1957, gest. 24. September 2021, von Aesch BL (wohnhaft gewesen Birsmatt 11). Wird im engsten Familienkreis in Mazedonien beigesetzt. Angela Travaglione-Pedrosa, geb. 2. Februar 1944, gest. 20. September 2021, von Italien (wohnhaft gewesen Steinackerstrasse 30). Wurde bestattet. Arlesheim Rosemarie Kleinschmidt, geb. 20. Dezember 1934, gest. 26. September 2021, von Deutschland (wohnhaft gewesen Bromhübelweg 17). Trauerfeier: Donnerstag, 7. Oktober 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Bromhübel in Arlesheim. Laurette Meyer, geb. 12. September 1934, gest. 18. September 2021, von Schaffhausen (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis. Paul Nussbaum, geb. 9. April 1940, gest. 28. September 2021, von Arlesheim BL (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis.

Monika Rippstein, geb. 24. März 1947, gest. 21. September 2021, von Kienberg SO, Arlesheim BL (wohnhaft gewesen Stollenrain 4). Trauerfeier im Familien- und Freundeskreis. Dornach Guido Ernst, geb. 8. August 1935, gest. 27. September 2021, von Rickenbach SO (wohnhaft gewesen Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Regina Margareta Iselin, geb. 28. Januar 1949, gest. 26. September 2021, von Winterthur ZH, Basel, Quarten SG (wohnhaft gewesen Dorneckstrasse 10). Trauerfeier: Mittwoch, 6. Oktober 2021, 14.30 Uhr, Kapelle I, Friedhof Hörnli. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Monika Breitenstein, geb. 17. September 1956, gest. 25. September 2021, von

Basel (wohnhaft gewesen Langackerstrasse 6). Abschied im engsten Familienkreis. Reinach Benno Bernert-Rahm, geb. 24. Juni 1928, gest. 22. September 2021, von Basel (wohnhaft gewesen Binningerstrasse 35). Trauerfeier: Freitag, 1. Oktober 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Jürg Meier, geb. 15. Oktober 1955, gest. 17. September 2021, von Basel, Roggwil BE (wohnhaft gewesen Steinrebenstrasse 126). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Käty Sträuli-Graf, geb. 31. August 1945, gest. 21. September 2021, von Winterthur ZH (wohnhaft gewesen Mischelistrasse 19). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Verena Tschan, geb. 27. April 1945, gest. 23. September 2021, von Basel, Holderbank SO (wohnhaft gewesen Hubackerweg 16). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Ich freue mich über dein Wort wie jemand, der einen wertvollen Schatz findet. Psalm 119,162


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Abstimmungsresultate vom 26. September 2021 Stimmberechtigte: 6839

Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative vom 2. April 2019 «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» Stimmbeteiligung: 56.48% 1192 Ja (31.79%) 2558 Nein (68.21%) 2. Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) Stimmbeteiligung: 57.68% 2614 Ja (67.55%) 1256 Nein (32.45%)

Kommunale Vorlagen 1. Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» Stimmbeteiligung: 56.57% 1558 Ja (41,11%) 2232 Nein (58,89%) Beschwerden sind innert 3 Tagen nach der ordentlichen Veröffentlichung an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zu richten (§ 83 des Gesetzes über die politischen Rechte). Gemeinderat Aesch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 21. September 2021 In seiner Sitzung vom 21. September 2021 hat ein Austausch zwischen Gemeinderat und Mitarbeiterrat stattgefunden. Zudem hat der Gemeinderat das Protokoll der Arbeitsgruppe Ferienpass vom 23. August 2021 zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Aesch

Absage Kultur-, Sozialund Sportpreis Aufgrund der Corona bedingten Verzögerungen und des zuvor lange Zeit zum erliegen gekommenen Veranstaltungsbetriebs haben Gemeinderat und Bürgerrat beschlossen, den Kultur-, Sozial- und Sportpreis dieses Jahr nicht zu vergeben.

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Sm’Aesch will auch ohne Dom gewinnen

Der mit CHF 15 000 dotierte Preis wurde bisher je zur Hälfte von der Einwohnergemeinde und von der Bürgergemeinde gestiftet. Auch ohne Preisverleihung bedanken sich Gemeinderat und Bürgerrat bei allen engagierten Aescherinnen und Aeschern für ihren Einsatz. Gemeinderat Aesch Bürgerrat Aesch

Ersatz der Holzbrücke über den Klusbach (Klaffenbrunnen) Am kommenden Montag, 4. Oktober 2021, beginnen die Bauarbeiten für den Ersatz der Klusbrücke im Bereich Klaffenbrunnen. Die bestehende Holzbrücke ist in die Tage gekommen und wird durch eine neue Betonbrücke ersetzt. Die bestehenden Brückenwiderlager sowie die Böschungssicherung werden angepasst. Die Bauarbeiten dauern bis ca. Ende Dezember 2021. Während der gesamten Bauzeit ist die Brücke über den Klusbach für den Landwirtschaftsverkehr gesperrt. Für den Fussgängerverkehr wird eine provisorische Brücke über den Klusbach erstellt. Wir danken Ihnen für das Verständnis während der anstehenden Bauarbeiten. Der Ersatz der Klusbrücke Klaffenbrunnen ist Teil der gestaffelten Renovation sämtlicher Brücken über den Klusbach und den Leimattbach. Bauabteilung Aesch

Strassensperrung zwischen Aesch und Ettingen

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 5. Oktober 2021

Am Dienstag, 5. Oktober 2021, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container. Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter der Telefon 061 332 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Auf Titeljagd: Das neue Sm’Aesch-Team will auch künftig jubeln.

Sm’Aesch Pfeffingen will in der kommenden NLASaison Freude bereiten und mit den Fans mögliche Titel feiern. Riccardo Ferraro

Die Erneuerung der Aeschstrasse zwischen Ettingen und Aesch kommt gut voran. Bereits seit Anfang Juli 2021 ist das Wechselverkehrsregime ausserorts aufgehoben und der Verkehr wird im Bereich innerorts durch eine Ampel geregelt. Für den Einbau des Deckbelags muss die Aeschstrasse von Samstag, 9. Oktober 2021, 17.00 Uhr bis Montag, 11. Oktober 2021, um 6.00 Uhr vollständig gesperrt werden. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Fürstensteinstrasse in Ettingen und der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld in Aesch. Der Verkehr wird in dieser Zeit über Therwil und Reinach umgeleitet. Die bestehende Umleitung des Veloverkehrs und der kantonalen (Fortsetzung auf Seite 17)

ABSTIMMUNGSRESULTAT VOM 26.09.2021 ZUM KULTUR + SPORT ZENTRUM LÖHRENACKER DOM Am vergangenen Abstimmungssonntag hat die Stimmbevölkerung in Aesch den Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum

Eine multifunktionale Halle für die lokalen Vereine hätte er werden sollen – der Dom in Aesch. Lokale Kulturvereine aber auch Sportvereine, die zu wenig oder nicht adäquaten Platz haben, hätten damit ihre infrastrukturellen Probleme gelöst. Einer dieser Vereine, die gerne in den Dom umgezogen wären, ist Sm’Aesch Pfeffingen. Zu wenige Zeitfenster stehen für den Volleyballverein momentan zur Verfügung. Die Löhrenackerhalle ist zudem für internationale Spiele bestimmter Kategorien nicht zugelassen. Eine mögliche Lösung stand mit dem Bau des Doms bereit, doch die Einwohner Aeschs lehnten das Projekt am Sonntag ab (siehe Frontartikel). «Natürlich habe ich das Resultat der Abstimmung angeschaut. Ich war etwas überrascht darüber», sagt Trainer Andi Vollmer. Auch Sm’AeschCaptain Madlaina Matter hat das Resultat gesehen, will sich jetzt aber vor allem auf die kommende Saison fokussieren. Diese beginnt für Sm’Aesch am Sonntag. Im Val de Travers wird sich das NLA-Volleyballteam mit Groupe E Valtra messen. Dabei wird sich zeigen, ob die Vorbereitung fruchtet und das Team erfolgreich ist.

Vorbereitung war kürzer als sonst

Im Sommer standen drei Spielerinnen für die Schweiz und eine für Schweden an der Europameisterschaft im Einsatz. So kommt es, dass das Team nicht die

Anzahl Trainingseinheiten und Testspiele absolviert hat wie in den Saisons zuvor. «Wir haben gerade Mal drei Wochen gemeinsam trainiert und haben dazu noch die Testspiele gemacht. Das ist natürlich extrem wenig», sagt Andi Vollmer.

Defizite schnellstmöglich ausgleichen

Die Spielerinnen sammelten in der Vorbereitung viele Erfahrungen, zum Beispiel in Wiesbaden: «Die Gegnerinnen hatten so viele Verletzte, dass wir ihnen eine unserer Passeusen geben mussten, damit das Spiel überhaupt beendet werden konnte», erzählt Matter. Die vorhandenen Defizite aus der kurzen Vorbereitung müssen schnellstmöglich ausgeglichen und die neuen Spielerinnen ins Team integriert werden. Denn das Team will Titel gewinnen und dafür muss es von Anfang an bereit sein. Die anderen Teams in der Liga sind ebenfalls ambitioniert:«Es gibt keine Übermannschaft, wie früher Voléro Zürich, die unantastbar ist», sagt der Trainer. «Neuenburg hat das Team verstärkt, Schaffhausen oder Düdingen haben wohl eher Federn gelassen.» Eine wichtige Spielerin wird dabei Sarah Van Rooij. Der Neuzugang aus Cheseaux ist eine erfahrene Spielerin und unterstützt das Team charakterlich. Eine weitere Spielerin, die dem Team auf dem Feld hilft, ist An Saita. Die spielstarke Japanerin reisst ihre Mitspielerinnen regelmässig mit. «Unsere Stärke ist jedoch wieder die Breite im Kader», sagt Vollmer. Er weist darauf hin, dass die neuen Spielerinnen zuerst ihre Rollen und Funktionen im Team finden müssen. Wie und ob das funktioniert, wird sich in den ersten Spielen der Saison zeigen. Neben Van Rooij sind Jaidyn Blanchfield, Meline Pierret, Tabea Eichler, Marie-Alex Bélan-

FOTO: ZVG

ger, Vilma Andersson und Martina Koch neu im Team der Baselbieterinnen. Im Trainerteam kam es ebenfalls zu Anpassungen. Neben Headcoach Andi Vollmer ist weiterhin Alex Stravs für die Athletik zuständig. Als Assistenztrainer kommt vom griechischen Topklub Olympiakos der Grieche Yiorgos Somponis dazu.

Ein eigener Hotdog und Freibier

Letztes Jahr reichte es zu Beginn der Saison zum Supercup-Sieg. Das ist Trainer Vollmer nicht genug. «Jeder, der mich kennt, weiss, dass ich total leistungsorientiert bin und immer gewinnen will», sagt er. Vor allem will er dem Co-Präsidenten Matthias Preiswerk als Dank für sein Engagement einen Pokal schenken. «Er gibt uns viel Rückendeckung und lässt uns arbeiten. Das ist toll.» Um einen möglichen Titel gebührend zu feiern, braucht es Fans. Und genau diese möchte Sm’Aesch so zahlreich wie möglich in der Halle haben. «Mit Zuschauern ist es eben anders zu spielen», sagt Vollmer. Die Heimspiele vom Sm’Aesch sollen die Zuschauer mit Zertifikat frei von anderen Auflagen besuchen können. Zusätzlich werden regionale Vereine eingeladen, um ihre Vorbilder live zu sehen. Damit das Spiel in Erinnerung bleibt, hat Sm’Aesch einen eigenen «Sm’Aesch Dog» entworfen und schenkt am ersten Heimspiel sogar gratis Bier aus. International will Sm’Aesch dieses Jahr ebenfalls wieder spielen. Wer der Gegner ist, bleibt noch offen. Klar ist jedoch, dass die Erleichterung und Anpassung an die international geforderten infrastrukturellen Standards, die der Dom garantiert hätte, nicht eintreten werden. Das Stimmvolk war dagegen. Doch der Verein lässt sich davon nicht entmutigen und geht den eingeschlagenen Weg weiter.

Löhrenacker «DOM» abgelehnt. Der Gemeinderat bedauert den Entscheid.

DOM

Gleichzeitig ist der Gemeinderat erfreut ob der hohen Stimmbeteiligung und bedankt sich bei allen, die sich für das Projekt eingesetzt haben. So unter anderem bei den Sponsoren BLKB, Bürgergemeinde, Sportamt Baselland, dem Komitee «Ja zum Dom» und vor allem bei den Mitarbeitenden der Verwaltung. Selbstverständlich wird sich der Gemeinderat weiterhin mit aller Kraft für die Anliegen und Bedürfnisse der Vereine und der Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen. Gemeinderat Aesch

Schulraum und Kultur gemeinsam planen Die SP Aesch-Pfeffingen respektiert den Entscheid der Aescher Stimmbevölkerung zum Bauprojekt Dom. Aus Sicht der SP ist Nichtstun keine Lösung, deshalb regt sie an, einen Kultursaal neu gemeinsam mit dem Schulraum zu planen. Die Sportinfrastruktur im Löhrenacker soll bedarfsgerecht ausgebaut werden. In einem teilweise emotional geführten Abstimmungskampf zum Bauprojekt Dom, in dem die SP Aesch-Pfeffingen eine Stimmfreigabe empfohlen hatte, war man sich auf beiden Seiten insofern einig, dass in Aesch ein zentraler Ort, an dem Kultur stattfinden kann, fehlt und das Engagement der Vereine für das Leben

im Dorf essenziell ist. Das nun verworfene Bauprojekt Dom kann als Chance gesehen werden, damit neue Denkansätze in den Vordergrund rücken. So regt die SP Aesch-Pfeffingen an, einen Kultursaal neu gemeinsam mit der Schulraumplanung anzugehen. So ist der Bedarf nach neuen Räumlichkeiten für Kindergärten im Umfeld des Neumattschulhauses und Investitionen in die familienergänzende Betreuung (inklusive Mittagstisch) seit längerem bekannt. Gleichzeitig verfügt die Primarschule Neumatt über keine Aula. Würde man das Bedürfnis nach einem Kultursaal mit den nötigen Investitionen in den Schulraum gemeinsam

angehen und eine Lösung unter einem Dach planen, könnte in Zentrumsnähe ein spannender Neubau – den man auch «Haus der Vereine» nennen könnte – entstehen, der den verschiedenen Ansprüchen gerecht wird. Bezüglich Sportinfrastruktur regt die SP Aesch-Pfeffingen einen runden Tisch mit den Sportvereinen an. Nach dem Dom-Nein sollen die Bedürfnisse, aber auch das Machbare offen diskutiert werden. Für die SP hat in diesem Fall eine bedarfsgerechte Erweiterung der bestehenden Mehrzweckhalle Priorität. Jan Kirchmayr Präsident SP Aesch-Pfeffingen


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Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

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DANKE Die Gartenbadsaison 2021 ist vorbei und wir bedanken uns bei allen Gästen für die zahlreichen und treuen Besuche sowie die tolle Unterstützung im ersten Jahr bei uns im Badi Beizli. Die wertvollen Tipps und Anregungen haben wir gerne entgegengenommen. Sicher wird das Eine oder Andere in der kommenden Saison umgesetzt. Ebenso möchten wir dem Team der Bademeister und der Gemeinde Aesch gebührend danken. Wir freuen uns auf die nächste Saison.

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AESCH

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Radroute gilt unverändert. Die Buslinie 68 wird mit einem Kleinbus betrieben, der über den Feldweg umgeleitet wird, so dass alle Haltestellen regulär bedient werden. Der Einbau des Deckbelags ist wetterabhängig. Falls notwendig, erfolgt der Einbau eine Woche später. Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft

Birsstadt TV

Reaktionen zur «Dom»-Abstimmung Diese Woche geht es in der Aescher Birsstadt TV-Ausgabe um die «Dom»-Abstimmung vom vergangenen Sonntag. Die Aescher Stimmbevölkerung hat die Vorlage zum Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» mit 2232 Nein-Stimmen (58,89%) gegenüber 1558 Ja-Stimmen (41,11%) abgelehnt (Stimmbeteiligung: 56.57%). Birsstadt TV hat sich nach Bekanntgabe des Abstimmungsresultats mit Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher sowie Vertretern des Ja- und des Nein-Komitees unterhalten. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf der Gemeindewebsite www.aesch.bl.ch unter dem Suchbegriff «Birsstadt TV» zu finden. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Heimatmuseum Aesch

Vernissage zur Sonderausstellung

Alfred Vogel - der Aescher Naturheilkunde-Pionier Am kommenden Freitag, 1. Oktober 2021, wird im Heimatmuseum Aesch die Sonderausstellung zum Aescher Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel (1902-1996) eröffnet.

Die Vernissage beginnt um 18.30 Uhr beim Geburtshaus von Alfred Vogel an der Unteren Kirchgasse 2 (vis-à-vis Restaurant Sonne) und endet im Heimatmuseum bei einem Apéro im Freien. Die Sonderausstellung zeigt, wie «der kleine Doktor» zum bekannten Naturheil-Pionier wurde und warum er bis heute eng verbunden ist mit dem Heimatmuseum. Dabei werden ca. 100 Souvenir-Gegenstände aus aller Welt präsentiert, die A. Vogel von seinen zahlreichen Forschungsreisen heimbrachte. Auf seiner Amerikareise 1953 begegnet der Naturheilmittel-Pionier etwa dem Oglala Lakota-Häuptling Ben Black Elk, der ihn mit der Heilkraft des Roten Sonnenhutes (Echinacea purpurea) vertraut machte – mit jener Pflanze, aus der A. Vogel das bekannte Naturheilmittel Echinaforce entwickelt hat. Neben der Präsentation von heilenden Kräutern und Blättern werden an der Vernissage Vogel-BIO-Müsli und diverse Tees serviert. Der Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Das Museum ist ausserdem am Sonntag, 3. Oktober 2021 von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet! Im Museum gelten die aktuellen CovidMassnahmen. Es besteht Maskenpflicht. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch Familien- und Jugendberatung Birseck

Herbstferien Die Familien- und Jugendberatung Birseck, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, 4. Oktober bis Freitag, 15. Oktober 2021 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. Oktober 2021 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

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DOM

DREHSCHEIBE

Der Pyrrhus-Sieg der Domgegner

Mehr Zeit nach der Pensionierung

Der Dom ist abgelehnt. Die Gegner glauben gewonnen zu haben. Als Konsequenz bleibt der Platzmangel für die Vereine in Sport und Kultur nicht nur bestehen, sondern wird sich angesichts des Wachstums der Gemeinde in den kommenden Jahren noch verschärfen. Der von den Gegnern und neu von der SP geforderte Kulturraum im Zentrum wird nie kommen, weil sich die jeweiligen Anwohner vehement dagegen wehren werden. In ca. fünf Jahren werden auch die Domgegner feststellen, dass es ohne einen Neubau auf der grünen Wiese nicht mehr geht und werden ein Projekt vorstellen, das weder punkto Ästhetik noch Funktionalität noch Nachhaltigkeit mit dem Dom mithalten kann. Dafür wird es wesentlich teurer werden. Liebe Domgegner, geniesst den «Sieg», denn es wird eine kurze Freude sein. Gaston Ravasi

PARTEIEN

Namenswechsel Die 107. Generalversammlung der CVP Aesch-Pfeffingen vom 8. September war eine historische: Die Mitglieder haben zum Namenswechsel zu «Die Mitte AeschPfeffingen» und zur Revision der Statuten einstimmig «Ja» gesagt. Ab 1. Januar 2022 werden wir unter dem neuen Namen auftreten. Der Vorstand, bestehend aus Christian Helfenstein, Präsident, Paul Nicolet, Vize-Präsident, Urs Küng, Jaqueline Blatter und Patrik Nicolet wurde einstimmig wiedergewählt. Wir freuen uns über das Vertrauen der Mitglieder. Leider mussten wir unsere langjährigen Mitglieder Géraldine und Pauline Häring wegen Wechsel des Wohnorts aus dem Vorstand verabschieden. Eine historische Generalversammlung erfordert einen einmaligen Rahmen: Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen durften wir sie unter einem grossen Baum in der Aescher Badi durchführen. Anschliessend konnte man sich im Badi-Beizli verwöhnen lassen. Wir danken dem Beizli-Team für die gute Bewirtung. Als «Die Mitte Aesch-Pfeffingen» werden wir uns weiterhin für die Aescher Bevölkerung und für ihre Anliegen einsetzen. Wir sind enttäuscht vom Resultat der Abstimmung über den Dom. Unsere Vereine hätten mehr Wertschätzung verdient. Die CVP Aesch-Pfeffingen wird sich weiterhin für eine angemessene Infrastruktur für unsere Vereine, Kultur und Sport stark machen. Für den Vorstand: Christian Helfenstein, Präsident CVP Aesch-Pfeffingen

Nach meiner Pensionierung wollte ich einen Teil meiner frei gewordenen Zeit und die im bisherigen Leben erworbenen Talente, einem freiwilligen Dienst zur Verfügung stellen. Da bot sich die Drehscheibe als wunderbares Wirkungsfeld an. Durch sie habe ich Einblick in den Alltag der Menschen bekommen, die Hilfe annehmen müssen und wollen, um weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld bleiben zu können. Bei den unterschiedlichen Angeboten kann jeder In-

Aesch und seine gescheiterten Projekte Das Komitee «Ja zum Dom» hat vom Abstimmungsergebnis gegen den Dom Kenntnis genommen und akzeptiert dieses Resultat nach demokratischen Spielregeln. Gleichzeitig danken wir den 1558 Personen, welche zum zukunftsträchtigen Projekt Ja gesagt und uns dadurch unterstützt hatten. Nach der Absage der Projekte «IKEA Aesch» (1991; IKEA hätte sich massgeblich an den Kosten für den Durchstich beteiligt), «Überbauung Victus» (2009; einzige Lösung mit Arealerschliessung über die Hauptstrasse), eidg. Schwingfest 2022 (2018; «Hoppel Hase» zu schützen war wichtiger als die nachhaltige Bekanntheit von Aesch zu verbessern) reiht sich 2021 mit der Ablehnung auch der Dom leider in eine beachtliche Reihe von gescheiterten, innovativen Projekten ein. Glücklicherweise war Aesch – zwei bis drei Generationen früher – mutiger, sonst hätten wir heute wohl weder ein (mittler-

Sabri Jashari ist schnellste Aescherin Am letzten Samstag konnte der Turnverein Aesch bei perfekten Wetterbedingungen auf dem Löhrenacker den und die «Schnällschti Aescher/In 2021» über 80m Sprint ermitteln. Das Starterfeld war bunt gemischt und zwischen dem jüngsten Teilnehmer mit Jahrgang 2018 und dem ältesten Teilnehmer lagen ganze 60 Jahre Altersunterschied. Der Spass an der Bewegung unter freiem Himmel stand zwar im Vordergrund, jedoch wurde auch mit der nötigen Konzentration um die Kategorien- und Tagessiege gelaufen (Resultate auf der Homepage des TV Aesch). Dabei kürte sich Sabri Jashari mit 13.2 Sekunden auf 80

Die Ausflugsregion Wasserfallen ist ab sofort um eine Attraktion reicher. Der neue Erlebnisspielplatz bietet Spaß und Abenteuer für alle Kinder und macht einen Ausflug auf die Wasserfallen noch spannender und unvergesslicher.

Die geräumige Plattform mit Tischen und Bänken gehört ebenfalls zum Spielplatz und bietet ausreichend Platz für ein Picknick oder eine kleine Ver-

schnaufpause von den wilden Kletterabenteuern. Speisen und Getränke können bei Bedarf beim Restaurant Heidistübli, direkt neben der Bergstation bezogen werden.

für alle Altersklassen. Die Binggis können sich bereits ab 4 Jahren im Kinderseilpark austoben und über verschiedene Parcours durch die Bäume klettern.

Mit dem neuen Erlebnisspielplatz wird auf der Wasserfallen eine letzte Lücke im Angebot für die Gäste geschlossen. Nun haben auch die kleineren Kinder eine schöne Gelegenheit, aufregende und spannende Dinge zu erleben.

Für ältere Kinder ab 8 Jahren und alle Erwachsenen gibt es im grossen Seilpark diverse Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu bewältigen. Sausen Sie schwerelos durch den Wald, machen Sie mutige Sprünge in den freien Fall, beweisen Sie Ihr Geschick an der kniffligen «Rock Tour» oder schweben Sie auf der 150m langen Seilrutsche «Wassi-Flyer» über den kleinen See.

Gratis-Fahrt mit dem Gondeli Als große Eröffnungsaktion fahren alle Kinder bis 12 Jahre, während den Herbstferien von Montag bis Freitag, gratis mit dem Gondeli auf die Wasserfallen. Kletterabenteuer der besonderen Art Ist der Kletterspass auf dem Spielplatz nicht genug, so kann auf dem Waldseilpark Wasserfallen ein weiteres Abenteuer in Angriff genommen werden. Im Waldseilpark Wasserfallen bietet das Kletterabenteuer für Gross und Klein Spass und Action

weile architektonisch geschütztes) S1 noch ein Schwimmbad (viel zu gross, zu teuer). Wir hatten uns einen fairen Abstimmungskampf gewünscht, in welchem Halb- und Unwahrheiten über das Projekt keinen Platz haben – dieser Wunsch wurde leider nicht erfüllt. Auch zahlreiche Kommentare auf sozialen Medien zeugen leider nicht von Anstand der jeweiligen Autoren. Es ist nicht zu erwarten, dass vom Referendumskomitee nach der Abstimmung machbare Lösungen oder auch nur Ideen kommen. Der Gemeinderat wird neue Ideen entwickeln und diese der Gemeindeversammlung wieder vorlegen müssen. Wir freuen uns darauf, denn das Problem mit dem ungenügenden Angebot an Infrastrukturen für Gemeinde und Vereine ist mit dieser Ablehnung leider nicht gelöst worden. Rolf Blatter, Landrat FDP Komitee «Ja zum Dom»

TURNVEREIN AESCH

Neuer Erlebnisspielplatz auf der Wasserfallen

Wer es lieber ein wenig ruhiger angeht, den laden zwei Schaukeln zu vergnüglichen Aktivitäten ein. An einem überdimensionalen Wanderschuh können die kleinen Kinder einen Kletterversuch machen oder im Inneren des Schuhes Verstecken spielen. Das Wackelpodest erfordert einiges an Geschicklichkeit und Gleichgewicht, bietet dafür aber ein lustiges und «wackeliges» Vergnügen für die Kinder. Auf dem großen Hirschgeweih aus Holz können die Kinder herumturnen und ein kleines Kletterabenteuer erleben.

teressierte die ihm zusagende Hilfe anbieten, und den Zeitpunkt selbst bestimmen. Diese Freiheit unterstützte meine Motivation und die Entscheidung bei der Drehscheibe mitzuwirken. Nun, seit vielen Jahren bei der Drehscheibe, sind die Begegnungen mit den Menschen immer noch bereichernd und ein Erlebnis von aktivem Geben und Nehmen. Brigitte Fiedler, Helfende, Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen

DOM

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Einzigartige Spielgeräte Die Hauptattraktion ist ein überdimensionaler Holzschlitten, welcher über eine Brücke mit dem Kletterturm verbunden ist. Mit ein wenig Geschick und Mut können die Kinder auf den Holzschlitten gelangen und die tolle Aussicht genießen. Mit einer Rutschbahn geht es dann zurück auf den Boden.

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Mit dem hochmodernen Sicherungssystem können Sie Ihren Ausflug unbeschwert geniessen und sich voll und ganz auf das Klettervergnügen konzentrieren. Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen (LRW) Oberbiel 62, 4418 Reigoldswil Tel. 061 941 18 20 www.region-wasserfallen.ch

Meter zur schnällschte Aescherin 2021. Mit einer Zeit von 10.7 Sekunden wurde Marco Erdin als schnällschte Aescher 2021 gestoppt. Anlässlich der Siegerehrung im Anschluss an die Läufe wurde jeweils den Kategorien Siegern ein Gewinner-Zertifikat sowie ein Preis übergeben – herzliche Gratulation! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wenn es dann heisst: Wer wird «schnällschti Aescher/In 2022»? Am besten gleich mit dem Training beginnen – Trainingszeiten sind auf der Homepage zu finden: www.turnverein-aesch.ch Turnverein Aesch, Reto Meyer


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Frühpensionierung: Kann ich mir das leisten? Damit der Traum von der Frühpensionierung wahr wird, braucht es eine umsichtige Planung.

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in der Schweiz träumt davon, sich vorzeitig pensionieren zu lassen.

Die schlechte Nachricht vorweg: Eine Frühpensionierung ist nicht günstig. Wer seine AHV-Rente ein Jahr früher bezieht, muss eine lebenslängliche Rentenkürzung von 6,8 Prozent in Kauf nehmen. Bei der Pensionskasse wirkt sich die frühe Pension gleich doppelt negativ aus: Es wird weniger Alterskapital angespart, und dieses muss für eine voraussichtlich längere Bezugsdauer reichen. Die Folge davon ist ein tieferes monatliches Renteneinkommen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung darf man das nicht unterschätzen. Nun aber zur guten Nachricht: Mit einer umsichtigen Planung kann Ihr Traum von der Frühpensionierung wahr werden. Genau lässt sich das aber nur individuell beurteilen. Die ganzheitliche Analyse und

professionelle Beratung sind deshalb unabdingbar. Das sind die wichtigsten Punkte: Planen Sie frühzeitig. Für eine frühzeitige Pensionierung sollten Sie sich mindestens zehn Jahre im Voraus mit den finanziellen Gegebenheiten auseinandersetzen. Je früher Sie sich damit beschäftigen, umso einfacher lassen sich Vorsorgelücken schliessen und Steueroptimierungen planen. Informieren Sie sich bei Ihrer Pensionskasse. Pensionskassen regeln die Frühpensionierung unterschiedlich und die steuerlichen Folgen sind von Kanton zu Kanton anders. Klären Sie ab, welche Optionen Sie haben. Interessant können beispielsweise frei-

willige Einzahlungen sein. Oder Sie entscheiden sich für eine Teilpensionierung, um sich langsam aus dem Erwerbsleben zu verabschieden.

Anlass vor Ort und Livestreaming

Machen Sie einen Finanzplan. Erstellen Sie ein Budget und auf dieser Basis einen umfassenden Finanzplan. So wissen Sie, wie viel Sie zusätzlich sparen müssen, um Einkommenslücken nach der Pensionierung zu schliessen.

Je früher Sie damit beginnen, sich mit Ihrer Vorsorge zu befassen, umso gelassener können Sie dem neuen Lebensabschnitt entgegensehen, auch finanziell. Wir zeigen Ihnen auf, was bei Ihrer Vorsorgeplanung wichtig ist. Für mehr Rente im Alter.

Investieren Sie in Ihre private Vorsorge. Dafür eignen sich die Säule 3a, beispielsweise Wertschriftensparen, sowie freiwillige Einzahlungen in die Pensionskasse. Damit stärken Sie nicht nur Ihre Altersvorsorge, Sie profitieren auch von steuerlichen Vorteilen. Holen Sie kompetente Hilfe. Beziehen Sie auf jeden Fall eine Fachperson in die Planung mit ein. In einer umfassenden Beratung klären wir offene Fragen rund um Ihre Vorsorge und besprechen Ihre Möglichkeiten hinsichtlich einer Frühpensionierung.

Lassen Sie sich von uns beraten. Mehr Infos: www.bkb.ch/vorsorge Kontakt: 061 266 33 33

«Sorgenfrei in den Ruhestand»

19. Oktober 2021, 18.00 –19.00 Uhr

Es informieren: Dr. Sandro Merino Chief Investment Officer Melanie Bissig Fachspezialistin Vorsorge und Pensionierung Jetzt anmelden: www.bkb.ch/anlass-sorgenfrei


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Abstimmungsergebnisse vom 26. September 2021 Stimmberechtigte: 1689 Stimmbeteiligung: 63.6%

Eidgenössische Abstimmungsvorlagen – Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» 206 Ja 831 Nein (19.9%) (80.1%) – Änderung Schweizerisches Zivilgesetzbuch «Ehe für alle» 658 Ja 376 Nein (63.6%) (36.4%) Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der Abstimmungen und Wahlen sind gemäss § 83 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981 (SGS 120) innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft einzureichen. Wahlbüro Pfeffingen

Verabschiedung Mitarbeiterinnen Mittagstisch Pfeffingen Am morgigen Freitag, 1. Oktober 2021, wird der Mittagstisch Pfeffingen letztmals in den Räumlichkeiten des Mehrzweckgebäudes angeboten. Nach fast 18 Jahren endet somit dieses Angebot für die Kinder der Primarstufe Pfeffingen. Nach den Herbstschulferien startet das neue Angebot «Kinderbetreuung Pfeffingen (KiBeP)». Der Verein familea übernimmt ab diesem Zeitpunkt den Betrieb des erweiterten Betreuungsangebots (täglicher Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung, sowie Ferienbetreuung) in den hierfür umgebauten Räumlichkeiten des alten Schulhauses. Der Gemeinderat würdigt an dieser Stelle den ausserordentlichen, wertvollen und unermüdlichen Einsatz zu Gunsten unserer Schulkinder der Leiterin des Mittagstisches, Frau Nicole Farronato. Frau Farronato hat den Mittagstisch seit dem Start am 1. Januar 2004 ununterbrochen geleitet, betreut und mitentwickelt. Zusammen mit ihrem Team gewährleistete sie jederzeit, auch in den schwierigen Pandemiezeiten, einen funktionierenden Mittagstisch. Mit dem Start des neuen Angebots, endet die Tätigkeit in den Diensten der Einwohnergemeinde Pfeffingen. Gleichzeitig verabschieden wir auch die nachfolgenden Mitarbeiterinnen des Mittagstisches Pfeffingen: Verena Gasser (Eintritt: 04.2008), Ursula Hunziker (Eintritt: 08.2012), Jacqueline Rommel (Eintritt: 01.2018), Irene Schlumpf (Eintritt: 10.2018), Nicole Schneider (Eintritt: 10.2020), Ruth Stöcklin (Eintritt: 01.2021) und Liliane Thommen (Eintritt: 09.2020). Allen zuletzt aktiv tätigen Mitarbeiterinnen des Mittagstisches dankt der Gemeinderat ganz herzlich für ihr sehr geschätztes Engagement und hofft, dass ihnen die Zeit in Pfeffingen in guter Erinnerung bleiben wird. Gemeinderat Pfeffingen

Auflösung Betriebskommission Mittagstisch Mit dem Start des neuen Kinderbetreuungsangebots nach den Herbstschulferien enden auch die Aufgaben der Betriebskommission

Mittagstisch. Aus diesem Grunde wird diese Kommission per Ende September 2021 offiziell aufgelöst. Der Gemeinderat dankt der Kommissionspräsidentin Esther Oser, sowie den beiden Kommissionsmitgliedern Sibylle Bühler und Tanja Stöckli, für ihr langjähriges Engagement. Dank umsichtiger organisatorischer und administrativer Planung gelang es ihnen, die Betreuung der angemeldeten Mittagstischkinder jederzeit sicherzustellen, was insbesondere während den verschiedenen Pandemiephasen mit zusätzlichen organisatorischen Aufwand verbunden war. Herzlichen Dank und alles Gute! Gemeinderat Pfeffingen

Ergebnis Altkleidersammlung 2020

Die beiden Container für die Sammlung von Altkleidern und Gebrauchtschuhen bei der Gemeindesammelstelle neben dem Werkhof wurden auch im vergangenen Jahr rege genutzt. Wie uns die Firma TEXAID Textilverwertungs-AG mitteilt, wurden im Jahre 2020 insgesamt 11 187 kg Altkleider und Schuhe entsorgt. Das Sammelergebnis 2020 liegt um 674 kg unter dem Ergebnis des Vorjahres (– 5.7%). TEXAID hat 2018, in Zusammenarbeit mit Swiss Climate, den Gemeinden erstmals eine Auszeichnung für die ökologische Altkleidersammlung verliehen. Eine von TEXAID in Auftrag gegebene Studie AG belegt, dass Alttextilrecycling die Umwelt nachweislich entlastet. Durch ein professionelles Alttextilmanagement können Ressourcen geschont und der Wasserverbrauch sowie die Umweltbelastung durch Pestizide verringert werden. Ohne separate Sammlung sowie hochwertige Sortierung und gezielte Verwertung landen Alttextilien im Haushaltkehricht. Auch im Jahre 2020 erhielt die Gemeinde Pfeffingen eine entsprechende Auszeichnung. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Absage Hauptübung 2021 der Feuerwehr Klus Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation müssen wir dieses Jahr leider von einer Durchführung unserer Hauptübung absehen. Wir bedauern diesen Entscheid ausserordentlich und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder eine Hauptübung durchführen können. In der Zwischenzeit wünschen wir Ihnen beste Gesundheit und danken für das Verständnis. Feuerwehrkommando Klus

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, 4. Oktober 2021 bis Freitag, 15. Oktober 2021 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozial-beratung Ihrer Gemeinde (für Pfeffingen: Tel. 061 756 77 80). Ab Montag 18. Oktober 2021 ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Metall Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar

Grosses Dankeschön an die Helfenden Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen lud am 23. September zum Informations- und Erfahrungsaustausch ein. Über 20 Helfende meldeten sich an, doch leider gab es aufgrund der ZertifikatsPflicht auch Abmeldungen. Der Präsident begrüsste die Helferinnen und Helfer und bedankte sich für ihre wertvollen Einsätze. Ein weiteres Dankeschön richtete er an die drei Gemeinden für die Unterstützung der Geschäftsstelle und an Nicole Schwob, unsere Geschäftsstel-

lenleiterin/Vermittlung, sowie an die fünf Stellvertreterinnen. Als neues Vorstandsmitglied wurde Christine Masek Huber vorgestellt. Der Vorstand möchte sich weiter um ein bis zwei Mitglieder vergrössern. Für die nach sieben Jahren per Ende 2021 zurücktretende Jass-Organisatorin Fida Husi muss eine Nachfolge gefunden werden. Es wäre sehr schade, wenn wir den etwa 24 Jasserinnen und Jassern das Angebot streichen müssten. Zurzeit erschei-

MUSIKSCHULE

DOM

Erster Rang für Schlagzeugtalente

Unsere Demokratie lebt

Unsere beiden jungen Schlagzeugtalente, Leonard Marjanovic und James Leadbeater, haben an der «Swiss Percussion Competition» in Winterthur in ihrer Kategorie (Elite) den 1. Rang erspielt. An dieser Stelle möchte ich den beiden jungen Musikern und ihrem Lehrer, Dominik Dolega, ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg gratulieren. Weiter so! Andreas Kirschner, Schulleitung

SENIORENR AT

«Lang leben – aber nicht alt werden» Dieses Jahr wird es wieder einen Seniorentag geben. Der Seniorenrat hat an seiner letzten Sitzung nach eingehender Diskussion beschlossen, den für 2020 vorgesehenen Vortrag mit Herrn Prof. Dr. Josef Imbach nachzuholen. Das Thema «Alle möchten lang leben – aber niemand will alt sein» spricht uns alle an. Viele von Ihnen kennen Herrn Prof. Dr. Imbach schon von früheren Vorträgen im Rahmen der Seniorentreffs und dürfen sich mit uns auf einen vergnüglichen Samstagvormittag freuen. Die leidige CovidPandemie wird uns allerdings auch bei diesem Anlass nicht ganz in Ruhe lassen. Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir die BAG-Regeln einhalten, d.h. es wird eine Einlasskontrolle geben, bei welcher Sie ein gültiges Covid-Zertifikat und Ihre ID vorweisen müssen. Wir zählen auf ihr Verständnis für diese Massnahme! Auf diese Weise können wir alle den Anlass entspannt geniessen und sogar wieder mit einem Apéro ausklingen lassen. Team Öffentlichkeitsarbeit, Christa Juzl ANZEIGE

Montag, 1. November 2021 Mittwoch, 15. Dezember 2021

Seniorentag 2021 13. Nov. 2021, 9 – 13 Uhr Einlass nur mit gültigem COVID-Zertifikat und ID!

dentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreugmbh.ch; Kassier: Michael Dreier, 061 226 27 09; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, 061 361 71 70.

Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@ bluewin.ch, www.jap.ch. VorverkaufTickets:Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Ne-

bel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr. Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz über Erscheinen oder Nichterscheinen geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag: redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

Kunstwerkstatt Raumeswelten. Plastizieren mit

Tonerde, Mo 9–12, Di 18–21. Wochenendseminare am 2./3.10., 13./14.11., 4./5.12.2021. Kunsttherapie nach Vereinbarung. www.raumeswelten.ch, Cornelia Jacob, 078 221 76 54.

Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic Walking-

Training jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

nen im Wochenblatt und im Dugginger Dorfblatt Inserate, um neue Helfende zu finden. Hätten Sie Interesse, Lust und etwas Zeit, unsere sinnvolle Institution zu unterstützen? Beim von der Gemeinde gespendeten Apéro konnten Erfahrungen ausgetauscht, Probleme besprochen und Tipps weiter gegeben werden. Die nächste Generalversammlung ist am 22. März 2022 geplant. Im Namen des Vorstandes Armin Hauser

Standpunkte darlegen. Obwohl es durchaus auch Gründe für den Dom gab, haben wir mit unseren Argumenten offensichtlich überzeugt. Eine deutliche Mehrheit hat sich gegen das Projekt des Gemeinderates ausgesprochen und damit den Weg frei gemacht für eine nachhaltige Finanzpolitik und für eine bessere Lösung insbesondere im Bereich Kultur. Der Gemeinderat wird sich nun vorrangig um eine gute, zentrumsnahe Lösung für die Kultur bemühen müssen. Wir freuen uns hier Hand zu einer konstruktiven Mitarbeit bieten zu dürfen. Referendumskomitee Ueli Siegenthaler, Niklaus Wasem, Ralph Huber, Paul Svoboda

EIDG. ABSTIMMUNG

Wir müssen draussen bleiben Mit der Zertifikatspflicht ist die Gesellschaft an einem neuen Tiefpunkt angelangt. Das Schild «wir müssen draussen bleiben», was früher noch den Hunden vorbehalten war, gilt nun auch für gesunde Bürger, welche über kein Zertifikat verfügen. Eine solche Diskriminierung wäre wohl vor einiger Zeit nicht vorstellbar gewesen und zeigt wie unsere Denkweise beeinflusst wird. Die Gesellschaft driftet auseinander und lässt jegliche Empathie vermissen. Das «Zämmestoh» für einander wurde durch den Abstand der Ideologien ersetzt. Eine medizinische Entscheidung (für oder gegen die Impfung) einer Person bestimmt über ihre volle Teilnahme an der Gesellschaft. Die Zertifizierung der Leute in verschiedene

Klassen (verbunden mit «Privilegien») ist ein schwerer Eingriff in die Grundrechte und ist nicht zu tolerieren. Leider haben sich die politischen Entscheidungsträger dafür entschieden, eine einheitliche Behandlungsstrategie zu erzwingen – dies wird sicherlich den ganz jungen Leuten nicht dienlich sein, da eine Nutzen-Risikoabwägung gar nicht mehr vorgenommen wird. Die Zertifikatspflicht an den Universitäten zeigt uns, wohin die Reise geht und sie wird ohne ein Nein am 28. November auch bald in unseren Schulen Einzug halten wollen. Die Abstimmung dient nicht der Regelung der Vergangenheit, sondern was in Zukunft geschehen soll. Deshalb ein klares Nein zum Covid19-Gesetz! Oliver Bertesaghi

GOTTESDIENSTE

Samstag, 2. Oktober 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion. Für diesen Gottesdienst ist ein CovidZertifikat erforderlich Sonntag, 3. Oktober 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 6. Oktober 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Donnerstag, 7. Oktober 16.30 Rosenkranzgebet

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15

Redaktionsschluss

Jede und jeder soll seine Meinung zum 20 Mio. Projekt Dom abgeben dürfen. Dies war für uns der Hauptgrund für die Ergreifung des Referendums. Und von diesem Recht wurde rege Gebrauch gemacht. Bei einer fast rekordverdächtigen Stimmbeteiligung von gegen 57% haben sich sagenhafte 2232 (58,89 %) Stimmberechtigte gegen den Dom und für eine alternative Lösung entschieden. Ein Resultat, dass an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Das Referendumskomitee möchte sich für die gewaltige Unterstützung, die vielen Leserbriefen und Spenden herzlich bedanken. Die Abstimmung hat zu der gewünschten vertieften Diskussion und Interessenabwägung geführt. Beide Seiten konnten ihre

Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch

Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsi-

findet statt am Dienstag, 5. Oktober 2021 Mittwoch, 13. Oktober 2021 Mittwoch, 20. Oktober 2021 Mittwoch, 27. Oktober 2021

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DREHSCHEIBE

VEREINSNACHRICHTEN

UMWELT-INFO

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 2. Oktober Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 3. Oktober 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 6. Oktober 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 8. Oktober Kein Freitgsgottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Donnerstag, 30. September Atempause 19.00 Reformierte Kirche Aesch. Eine halbe Stunde Text – Stille – Musik. Gestaltet von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Atempause Sonntag, 3. Oktober Gottesdienst 10.00 Reformierte Kirche Aesch. Gestaltet von der Liturgiegruppe mit Annemarie Polak, Marianne Häring und Reinhard Schefer. Kollekte: Oeku – Kirche und Umwelt

Amtswoche: 2. bis 8. Oktober Pfarrer Ingo Koch, Tel. 061 751 17 00 Hinweis Bitte beachten Sie, dass während den Herbstferien ab Samstag, 2. Oktober bis und mit Sonntag, 15. Oktober das Sekretariat und die Verwaltung Steinackerhaus geschlossen sind.

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 3. Oktober 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Arnold Muggli Sonntagsschule und Kinderbetreuung Dienstag, 5. Oktober 9.30 Gebetsgemeinschaft Mittwoch, 6. Oktober 19.30 Bibel- und Gebetsabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Für den Gottesdienst besteht keine Zertifikationspflicht. Da max. 50 Personen erlaubt sind, ist eine Anmeldung zwingend. Maskenpflicht und Abstandsregel gelten nach wie vor. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per Livestream übertragen. Sonntag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst: Martin HoppeBoeken Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 7. Oktober 6.00 bis 7.00 Frühgebet


EIN NACHHALTIGES KOCHBUCH

Alessandra Willingsdorfer Saisonal & Regional 52 Meatless Monday-Rezepte 118 Seiten, Hardcover ISBN 978-3-7245-2501-1 CHF 24.80

Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen

Nr. 2021-1848 Gesuchsteller: Ramdas und Gayatri Pisharody, J.C. Rosenburger-Strasse 76, 4142 Münchenstein – Projekt: Wintergarten, Parzelle: 5528, J.C. Rosenburger-Strasse 76, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: TrinklerStulaAchille Architekten AG, Henric Petri-Strasse 19, 4051 Basel Auflagefrist: 11. Oktober 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 22. September 2021 Die Gemeindeversammlung vom 22. September 2021 hat mit einer Präsenz von 180 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 4 Abs. 1 des Verwaltungs- und Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Münchenstein publiziert werden: 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2021 wird genehmigt. 2. In Abänderung des ursprünglich beantragten Verpflichtungskredits über CHF 4 640 000.– wurde, nach Bereinigung von verschiedenen Änderungsanträgen, in der Schlussabstimmung, ein Kreditbetrag von CHF 1 331 000.– für die Sanierung des Schulraums am Standort «Dillacker» mit 182 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme genehmigt. 3. Die Änderung von § 8 des Bestattungsund Friedhofreglements, betreffend die Wiedereinführung der gebührenpflichtigen Bestattung, wird, nach Ablehnung eines Änderungsantrages, mit 88 Ja- zu 48 NeinStimmen genehmigt. 4. Die Änderung von § 3 Abs. 1 des Steuerreglements, betreffend die Übertragung der Veranlagung unselbständig erwerbender und nicht erwerbstätiger steuerpflichtigen Personen an die kantonale Steuerverwaltung, wird mit 111 Ja- zu 3 Nein-Stimmen genehmigt. Die Beschlussfassung gemäss der vorstehenden Ziffer 1. untersteht nicht dem fakultativen Referendum. Die Beschlussfassungen gemäss den vorstehenden Ziffern 2., 3. und 4. unterstehen dem fakultativen Referendum. Rechtsmittelhinweis: Allfällige Entscheide der Stimmberechtigten und der Organe der Gemeinde gemäss § 172 Gemeindegesetz BL können beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal angefochten werden. Die Beschwerde gemäss § 172 Absatz 2 Gemeindegesetz BL ist wie folgt einzureichen: a) wegen mangelhafter Vorbereitung der Gemeindeversammlung innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, b) wegen mangelhafter Durchführung der Gemeindeversammlung innert 10 Tagen seit der Beschlussfassung, c) wegen übriger Missachtung der Rechte der Stimmberechtigten innert 10 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes. Gemäss § 172a Gemeindegesetz BL ist das Beschwerdeverfahren unter Vorbehalt von § 20 Absatz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 13. Juni 1988 kostenlos gegen Erlasse und Entscheide der Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

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Ein Debakel oder eine Chance für etwas Besseres?

Abstimmungsresultate vom 26. September 2021 (Gemeinde Münchenstein) Stimmberechtigte: 7604 Stimmbeteiligung: 54,8% Eidgenössische Vorlagen – Wollen Sie die Volksinitiative vom 2. April 2019 «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» annehmen? Ja 1583 Nein 2339 (Leer 74, Ungültig 80) – Wollen Sie die Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) annehmen? Ja 2808 Nein 1207 (Leer 50, Ungültig 81) Kommunale Vorlage – Wollen Sie der Quartierplanung «vanBaerle», die von der Gemeindeversammlung am 22. März 2021 mit 176 Ja- zu 42 NeinStimmen beschlossen wurde, zustimmen? Ja 1898 Nein 1908 (Leer 60, Ungültig 74) Allfällige Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts oder wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Regierungsrat einzureichen. In der Beschwerdebegründung ist glaubhaft zu machen, dass die geltend gemachten Unregelmässigkeiten nach Art und Umfang geeignet waren, das Ergebnis wesentlich zu beeinflussen. Das Wahlbüro

Quartierplanung «vanBaerle» abgelehnt Der Münchensteiner Souverän hat am vergangenen Abstimmungssonntag, 26. September 2021, der Quartierplanung «vanBaerle» mit 1908 Nein-Stimmen zu 1898 Ja-Stimmen eine hauchdünne Abfuhr erteilt. Somit werden die jahrelange Planungsarbeit und die vorgesehene Umnutzung des Industrieareals zu einem vielfältigen Wohnquartier gegenstandslos. Mit der Quartierplanung «vanBaerle» verfolgte die Gemeinde Münchenstein das Ziel, das bislang industriell genutzte Areal in ein Wohnquartier umzuwandeln. Insgesamt wären 12 Gebäude mit rund 415 Wohneinheiten entstanden. Rund 1‘600 m2 wären für quartierdienliche Nutzungen wie Verkauf, Gastronomie, Kleingewerbe etc. vorgesehen gewesen. An gut erschlossener Lage war hier attraktiver Wohnraum angedacht – ohne dass hierfür Grünflächen oder neues Bauland verbaut werden müssten. An der Gemeindeversammlung vom 22. März 2021 wurde der Quartierplan «vanBaerle» mit 176 Ja- zu 42 Nein-Stimmen beschlossen. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen. Mit der Ablehnung des Quartierplans an der Urne wird nun der Gemeindeversammlungsbeschluss abgelehnt und die Quartierplanung «van Baerle» gegenstandslos. Das Industrieareal verbleibt in der bereits heute geltenden Zone mit Quartierplanpflicht. Es bleibt vorderhand offen, ob und wie das Areal weiterentwickelt wird. Der Gemeinderat (Fortsetzung auf Seite 22)

VanBaerle-Areal: Am Ende waren es nur 10 Stimmen Differenz, die für das Nein zum Quartierplan sorgten.

Nach dem knappen Nein zum Quartierplan vanBaerle zeichnen Befürworter und Gegner ein diametral anderes Bild der Zukunft des Industrieareals. Tobias Gfeller Am Ende waren es bei einer Stimmbeteiligung von knapp 52 Prozent nur zehn Stimmen Unterschied. Münchenstein sagte am Sonntag mit 1908 zu 1898 Stimmen Nein zum Quartierplan vanBaerle. Die Überbauung auf dem 22 000 Quadratmeter grossen Industrieareal zwischen Bahn- und Tramgleisen für über 400 Wohnungen und rund 1000 neue Bewohnerinnen und Bewohner wird nicht realisiert. «Von allem zu viel», resümierte Abstimmungssiegerin Isabelle Viva, die aus Verärgerung über den Vorstand aufgrund dessen Parolenfassung aus der Ortspartei der Grünen ausgetreten war. Stefan Haydn, Co-Präsident der SVP Münchenstein, bläst ins gleiche Horn. «Beim Quartierplan hat man es mit der Verdichtung schlichtweg übertrieben. Das wollte die Stimmbevölkerung nicht.» Anders tönt es beim zuständigen Gemeinderat Daniel Altermatt (GLP). Der Quartierplan vanBaerle hätte von den ökologischen Gesichtspunkten her neue Massstäbe und weit über Münchenstein

hinaus Standards gesetzt. Altermatt nimmt bei seiner Analyse kein Blatt vor den Mund. Die Folgen des Neins seien «gravierend» und für Münchenstein «ein Debakel». Es habe sich wieder einmal gezeigt, dass «im Moment alles abgelehnt wird, das Weiterentwicklung und Fortschritt bedeuten würde». Für Altermatt war der Quartierplan vanBaerle das «Filetstück» unter den Quartierplänen. Dessen Ablehnung habe für Münchenstein schlimme finanzielle Folgen. «Wir können so nicht wachsen und kommen vom strukturellen Defizit nicht weg.» Dass damit der mit den Investoren vereinbarte Infrastrukturbeitrag ausbleibt, verstärke die negativen finanziellen Folgen des Neins. «An der Gemeindeversammlung im März haben wir Millionen für die Sportanlagen und Spielplätze gesprochen. Es war klar, dass dafür auch der Infrastrukturbeitrag aus dem Quartierplan vanBaerle eingeplant war. Wir als Gemeinderat müssen jetzt schauen, in welchem Rahmen wir die Investitionen noch tätigen können.»

Aufwertung der Sportanlagen in Gefahr?

Daniel Altermatt glaubt im Gegensatz zu Isabelle Viva und Stefan Haydn nicht, dass die Investoren so schnell ein neues Projekt aufgleisen werden. «Und wenn, muss man wieder bei null anfangen. Es dauert mindestens acht Jahre, bis etwas Neues realisiert werden könnte.» Altermatt sieht eine Industriebrache und damit viele Probleme auf Münchenstein zukommen. Viva und Haydn sind im

Gegensatz dazu überzeugt, dass die Investoren rund um die Halter AG rasch ein «neues, besseres» Projekt ausarbeiten werden. Zu wertvoll sei das Areal, um es brachliegen zu lassen.

Ärger über Partikularinteressen

Zu den Verlierern gehörte am Sonntag auch alt Gemeindepräsident Giorgio Lüthi (CVP), der sich als Co-Präsident im Ja-Komitee engagierte. Lüthi hadert mit der aktuellen Lokalpolitik in Münchenstein. «Es kommt immer öfter vor, auch an Gemeindeversammlungen, dass Leute nur ihre Partikularinteressen vertreten und sich sonst für nichts interessieren.» Der ehemalige Gemeindepräsident kann sich vorstellen, dass der Quartierplan vanBaerle der berühmte Tropfen zu viel war, der das Wachstumsfass zum Überlaufen gebracht hat. Die Botschaft, warum die Überbauung für Münchenstein positiv und wichtig gewesen wäre, sei zu wenig durchgedrungen, klagt Lüthi. Für Isabelle Viva ist klar, dass es unbedingt eine Quartierplanungskommission braucht, die dafür sorgt, dass Quartierpläne von Beginn weg in der Bevölkerung breiter abgestützt sind. Eine solche Kommission schlugen die Grünen an der letzten Gemeindeversammlung per Antrag vor. Ziel einer solchen Kommission sei es, die gesamte Bevölkerung frühzeitig in die Prozesse von Quartierplanungsverfahren miteinzubeziehen und sie laufend über den Stand der Planungen zu informieren. Auch soll die Bevölkerung Quartierpläne aktiver mitgestalten können.

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ES GIBT EINEN BESTEN WEG ZURÜCK ZUR MOBILITÄT. Die Hirslanden Klinik Birshof in Münchenstein steht für erstklassige Versorgung im Bereich des Bewegungsapparates. Wir legen besonderen Wert auf individuelle Pflege und Betreuung.

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FOTO: ZVG / ARCHIV

24h

Unser Notfalldienst ist für Sie da.


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Clean Up-Day – Schulkinder unterwegs für die Umwelt Zehn Klassen der Primarschule Münchenstein beteiligten sich am Freitag, 17. September 2021 am Clean Up-Day. An verschiedenen Stationen wurden die 3.- bis 6.-Klässler zu den Themen Littering, Abfallentsorgung und Ressourcenschonung informiert und sensibilisiert. Unter fachkundiger Führung von Seiten Fischerverein Münchenstein-Reinach lernten die Schulkinder die Littering-Hotspots entlang der Birs kennen. Bei den Posten der Jugendarbeit sowie beim Materialmarkt Offcut wurde die Aufwertung von vermeintlich unbrauchbarem Abfall praktiziert (Upcycling). Die Kompostberatung präsentierte die verschiedenen Wertstoff-Kreisläufe und im Rahmen des Themas Food Waste behandelten die Schulkinder den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und bereiteten sich gleich selbst ein Znüni zu. Ebenfalls aktiv am Clean Up-Day beteiligt waren der örtliche Verschönerungs-Verein und der Natur- und Vogelschutzverein sowie der Werkhof.

Der lehrreiche Freitagvormittag wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen beim Schulhaus Lange Heid beendet. Gemeindepräsidentin Jeanne Locher-Polier bedankte sich bei den Schulkindern und Lehrpersonen für den Einsatz und überreichte jeder Klasse ein Diplom für die Teilnahme. Die Erlebnisse des Vormittags wurden im Nachmittagsunterricht noch vertieft. Die Teilnahme am Clean Up-Day ist eine von mehreren Massnahmen des Projekts KLAR der Gemeinde Münchenstein, welches das übergeordnete Ziel verfolgt, den attraktiven Lebensraum Münchensteins zu erhalten. KLAR steht für: K Kampagne sauberes Münchenstein L Littering gemeinsam stoppen A Abfall korrekt entsorgen R Ressourcen in unserem Lebensraum schonen Die Bauverwaltung

Ersatz Wasserleitung Grabenackerstrasse ab Oktober In der Grabenackerstrasse wird ab Montag, 4. Oktober 2021, bis voraussichtlich Mitte Dezember 2021 die Trinkwasserleitung erneuert. Die Zufahrten zu den direkt betroffenen Liegenschaften und Gewerbebetrieben sind mit Einschränken grundsätzlich gewährleistet. Für die Tiefbauarbeiten ist es erforderlich, dass die bestehende Wasserleitung ausser Betrieb genommen wird. Damit die betroffenen Liegenschaften während der Bauzeit mit Trinkwasser versorgt werden können, ist die Verlegung provisorischer Leitungen vorgesehen. Das Provisorium wird in der Regel an einen im Aussenbereich liegenden Wasserhahn oder bei der Hauptverteilung im Keller angeschlossen. Dementsprechend wurde die Anwohnerschaft darum gebeten, der Montageequipe der Wasserversorgung den Zugang zur Liegenschaft zu gewähren. Die Bauverwaltung

Sonderabfallsammeltag am 30. Oktober 2021 Am Samstag, 30. Oktober 2021, steht auf dem Areal des Werkhofs an der Pumpwerkstrasse 7 von 8.30 bis 15.30 Uhr eine mobile Sammelstelle zur Entgegennahme von Haushalt-Sonderabfällen bereit.

Rückkehr zu den Bestattungsgebühren

Die von der Gemeinde organisierte Sammelaktion findet einmal pro Jahr statt und soll Anlass geben, Putzschränke, Hausapotheken, Keller und Garagen zu entrümpeln. Was alles als Sonderabfall gilt und abgegeben werden kann, ist auf einem Merkblatt festgehalten, das in der Woche vor der Aktion an alle Haushalte verteilt wird. Ebendieses Merkblatt kann auch auf der Website der Gemeinde Münchenstein unter der Rubrik «News» abgerufen werden. Nicht angenommen werden am Sammeltag Sonderabfälle aus Gewerbe und Industrie. Die Sammelaktion stellt eine Ergänzung zu den permanenten Abgabestellen für Sonderabfälle aus Haushaltungen dar. Das ganze Jahr hindurch können die bestehenden Rückgabemöglichkeiten der Verkaufsstellen und Fachgeschäfte genutzt werden. Die Bauverwaltung

Kompostberatung: Helfende Hände gesucht Der Betrieb des Kompostplatzes Lange Heid musste im Sommer 2019 aus Mangel an interessierten Helfenden leider eingestellt werden. Gerne unternimmt die Kompostberatung Münchenstein einen erneuten Anlauf, um neue Kompostbetreibende zu finden. Gesucht werden einerseits eine hauptverantwortliche Person sowie weitere Helfende, welche die Kompostanlage ehrenamtlich wieder aufleben lassen und betreuen. Die Beteiligung am Betrieb eines Kompostplatzes ist eine wertvolle und sinnvolle Tätigkeit. Nebst dem Umweltgedanken fördert der Einsatz auch das Miteinander der Menschen im Quartier. Für die Gemeinde Münchenstein ist es ein Anliegen, dass organisches Material wie Rüst- und Gartenabfälle richtig entsorgt wird, denn rund ein Drittel der Abfälle, die im Kehricht landen, könnten mit wenig Aufwand kompostiert und so zu neuer Erde verarbeitet werden. Somit leistet Kompostieren nicht nur einen Beitrag für die Umwelt, sondern schont auch das Portemonnaie. Wir freuen uns über Ihre Interesse. Unser Kompostberatungs-Team erteilt unter Telefon 079 833 48 17 oder per E-Mail an kompostberatung@arlesheim.bl.ch gerne weitere Informationen. Kompostberatung Münchenstein

Gemeindebibliothek: Öffnungszeiten Herbstferien Während der Schulherbstferien vom 2. bis 17. Oktober 2021 ist die Gemeindebibliothek wie folgt geöffnet: – Montag, 4. Oktober: 14.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 6. Oktober: 14.00 bis 18.00 Uhr – Montag, 11. Oktober: 14.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 13. Oktober: 14.00 bis 18.00 Uhr Der Rückgabekasten ist jeweils von Montag bis Mittwoch zugänglich. Ab Montag, 18. Oktober 2021, herrscht wieder Normalbetrieb von Montag bis Samstag. Nach wie vor gilt das Angebot der doppelten Ausleihe. Das Team der Gemeindebibliothek freut sich auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten Robinsonspielplatz in den Herbstferien In der ersten Woche der Schulherbstferien, also von Montag, 4. Oktober 2021, bis und mit Freitag, 8. Oktober 2021, ist der Robinsonspielplatz täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In der zweiten Ferienwoche, vom 11. bis 15. Oktober 2021 bleibt der Robinsonspielplatz hingegen geschlossen. Ab Montag, 18. Oktober, gelten dann wieder die üblichen Öffnungszeiten. Das Team des Robinsonspielplatzes

Koordinationsstelle für das Alter

«10 Übungen im Alltag» am 19. Oktober Am Dienstag, 19. Oktober 2021, findet von 15.00 bis 16.00 Uhr in der Stiftung Hofmatt an der Pumpwerkstrasse 3 in Münchenstein die Veranstaltung «10 Übungen im Alltag» statt, zu der die Koordinationsstelle für das Alter herzlich einlädt. (Fortsetzung auf Seite 23)

Angehörige müssen selber zahlen: Der Gemeinderat rechnet dadurch mit Einsparpotenzial von jährlich gut 130 000 Franken. FOTO: TOBIAS GFELLER

Aufgrund des Spardrucks müssen Angehörige von Verstorbenen wieder Bestattungsgebühren bezahlen. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Vorschlag des Gemeinderats deutlich zu. Tobias Gfeller Es war ein Duell zwischen nüchtern-rationalen und emotionalen Voten. Auf der einen Seite die beiden Gemeinderäte René Nusch (parteilos) und Andreas Knörzer (GLP) sowie mehrere Parteienvertreterinnen und -vertreter, auf der anderen Seite Susanne Wermuth und Clive Spichty: Der Spardruck aufgrund des strukturellen Defizits der Gemeinde treffe viele Bereiche, so auch das Sterben, argumentierten die Befürworterinnen und Befürworter der Wiedereinführung der Bestattungsgebühren. Für Wermuth und Spichty ist das reine Orientieren am Geld moralisch und emotional verwerflich. Nur die Finanzlage der Gemeinde und nicht die Gefühlslage der Hinterbliebenen hätten sich geändert, mahnte Spichty. Die eindringlich vorgetragenen Voten halfen nicht. Die Gemeindeversammlung beschloss mit 88 zu 48 Stimmen die Rückkehr zu den Bestattungsgebühren. Diese wurden erst vor drei Jahren abgeschafft. 2800 Franken für ein Sarggrab,

1200 Franken für ein Urnengrab und 600 Franken für eine Urnennische – der Gemeinderat rechnet mit Einsparpotenzial von jährlich gut 130 000 Franken. Die Angehörigen müssen die Gebühren aus dem Nachlass der Verstorbenen bezahlen. SP und Grüne sehen in den Bestattungsgebühren deshalb eine Art Ersatz für die ihrer Meinung nach fehlende Erbschaftssteuer. Dem widersprach SVP-Präsident Stefan Haydn. Er erinnerte daran, dass der Nachlass zu Lebzeiten der Verstorbenen bereits mehrfach versteuert wurde. Die Gemeinderäte Nusch und Knörzer stellten klar, dass es dem Gemeinderat nicht darum gehe, mit den Toten Geld zu verdienen. «Wir wollen einfach die Kosten decken.»

Neuer Kindergarten löst Schulraumproblem

Die Gemeindeversammlung stimmte einem Verpf lichtungskredit über 1,33 Millionen Franken für die Sanierung des Dillackerschulhauses deutlich zu. Die vorgezogene Sanierung schlug der Gemeinderat als Gegenvorschlag zum vom Elternkomitee mit über 600 Unterschriften geforderten Neubau des Schulhauses vor. Gemeinderat René Nusch begründete den Gegenvorschlag mit der finanziellen Situation der Gemeinde. Ein Neubau würde gemäss Studie über 4,5 Millionen Franken kosten. Die Sanierung des Schulhauses würde in wenigen Jahren sowieso nötig werden, erinnerte der Gemeinderat. Das Elternkomitee erwirkte per Antrag, dass der ursprüngliche Sanierungskredit von 1,23 Millionen Franken um

100 000 Franken erhöht wurde, damit bereits auf das kommende Schuljahr hin beim Dillackerschulhaus ein Provisorium erstellt werden kann, damit am Standort schon früher wieder eine Primarklasse geführt werden kann.

Streitigkeiten hätten verhindert werden können

Aktuell bietet das Quartierschulhaus Platz für zwei Kindergärten. Die jahrgangsgemischte Primarklasse musste dem zweiten Kindergarten weichen und ins Schulhaus Lange Heid zügeln, was aufgrund der längeren Schulwege zu Widerstand führte. Die Streitigkeiten über den fehlenden Schulraum wären aber zu verhindern gewesen, wie René Nusch zugab. Im Sommer bemerkte die Gemeinde, dass im Quartier Loog, in dem die Kinderzahlen zuletzt stark angestiegen sind, in Räumlichkeiten der römisch-katholischen Kirche an der Loogstrasse die Gemeindeverwaltung eingemietet ist. Einst dienten die Räumlichkeiten einem Kindergarten. Nun zieht die Gemeindeverwaltung aus, damit dort wieder ein Kindergarten einziehen kann. Damit würde der zweite Kindergarten am Standort Dillacker obsolet, erklärte Nusch. Grund für das Übersehen des möglichen Kindergartenstandorts war die fehlende Kommunikation zwischen Schulleitung und Gemeindeverwaltung. René Nusch gelobte diesbezüglich Besserung. Die Schulwege für die Primarschulkinder aus dem Dillackerquartier ins Lange Heid sollen mit Lotsen und neuen Markierungen sicherer gemacht werden.

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 3. Oktober 10.15 Dorfkirche. Predigt: Pfarrer Martin Stingelin. Kollekte: cfd, Christlicher Friedensdienst. Anschliessend Chillekaffi Anlässe: Donnerstag, 30. September 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier, Integrationsprojekt 19.30 KGH Jubilate Chor Freitag, 1. Oktober 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Donnerstag, 7. Oktober 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 2. bis 8. Oktober Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 2. Oktober 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

Sonntag, 3. Oktober 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 5. Oktober 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 6. Oktober 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 7. Oktober 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich

Freitag, 8. Oktober 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst Kaffeetreff im ref. Kirchgemeindehaus Der nächste Kaffeetreff von Donnerstag, 7. Oktober findet wie gewohnt statt, jedoch müssen alle Teilnehmer ein Zertifikat vorweisen. Wir freuen uns auf euch.

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlich vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Gottesdienst im Eckstein während der Herbstferien: Sonntag, 3. Oktober 10.00 bis 11.00 Während des Gottesdienstes findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 22)

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Regelmässig Kraft, Koordination und Beweglichkeit zu trainieren, ist sehr wertvoll für die Gesundheit. Kleine Übungen wie z. B. Treppen steigen, den Schritt beschleunigen oder Walken, unterstützen dabei, auch im fortgeschrittenen Alter fit zu bleiben und können wunderbar in den Alltag eingebaut werden. Daniel Krapf von der Physiotherapiepraxis RückGrat, die in der Stiftung Hofmatt beheimatet ist, wird kurz auf die Theorie eingehen. Wichtiger ist es ihm allerdings, mit den Gästen zu trainieren. Vorgestellt werden 10 Übungen, die nach Wunsch direkt vor Ort ausprobiert werden können. Koordinationsstelle für das Alter

Tageszentrum in der Stiftung Hofmatt

Menschen, die ihre betagten Angehörigen pflegen, sind oft bis zur Erschöpfung für andere da, und leben oft in Unsicherheit, ob die entsprechende Person wohlauf ist. Gerne macht die Koordinationsstelle für das Alter in diesem Zusammenhang auf das Tageszentrum der Stiftung Hofmatt aufmerksam, welches für pflegende Angehörige Entlastung anbietet. An fünf Tagen in der Woche werden im Tageszentrum zwischen 9.00 und 17.00 Uhr

Menschen in einer familiären Gemeinschaft liebevoll beschäftigt, gepflegt sowie mit Znüni, Mittagessen und Zvieri versorgt. Das erfahrene Personal ist für einen anregenden und abwechslungsreichen Tag besorgt – es besteht auch die Möglichkeit zur Mittagsruhe. Interessenten wenden sich bitte unverbindlich an Beatrice Fiechter, Leiterin Tageszentrum: Tel. 061 417 94 78. Es besteht auch die Möglichkeit für einen Schnuppertag. Koordinationsstelle für das Alter

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Beschlüsse der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung von Sonntag, 19. September 2021 Traktanden 1. Bericht der Pfarrwahlkommission Die Pfarrwahlkommission empfiehlt der Kirchgemeindeversammlung Pfarrer Hans Ulrich Meier mit einem Pensum von 50% und Stellenantritt per 1. Januar 2022 zur Wahl (Pensum genehmigt an der KGV vom 27. Juni 2021). 2. Pfarrwahl Die Kirchgemeindeversammlung nominiert Pfarrer Hans Ulrich Meier einstimmig zur Wahl. Die Kirchgemeindeversammlung beschliesst einstimmig, das Wahlverfahren mit stiller Wahl durchzuführen. Die Kirchgemeindeversammlung beschliesst einstimmig die Privatwohnsitznahme von Pfarrer Hans Ulrich Meier ausserhalb von Münchenstein. 3. Diverses Demission per Ende Kalenderjahr 2021 von Corinne Löw als Co-Präsidentin. Die Kirchenpflege

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Quartierplan vanBaerle vertagt Auf dem Gelände zwischen Bahn- und Tramgleisen plante der Gemeinderat mit den Investoren dieses extrem verdichtete Wohnquartier. Nun haben die Investoren, der Gemeinderat und alle Ortsparteien, ausser der SVP, eine Niederlage erlitten. Der zuständige Gemeinderat Daniel Altermatt (GLP) meint, das «Filetstück», wie er den Quartierplan vanBaerle bezeichnet, wäre wichtig gewesen um das Steuersubstrat markant zu erhöhen, damit die Gemeinde aus der finanziellen Schieflage heraus komme. Auch wenn die Investoren neu planen wollen, müsste man wieder bei null beginnen und es

würde mindestens acht Jahre dauern, bis ein Projekt realisierbar wäre. Bis dahin liege das Areal brach und könnte für Münchenstein zum Problem werden. Tatsache ist, dass die Rechnung der Gemeinde seit Jahren nur durch Sondereffekte diverser Art ausgeglichen präsentiert werden konnte. Quartierplan Überbauungen garantieren keine positive Rechnung! Ich finde es beschämend, dass nun der Gemeinderat versucht mit solchen Aussagen den Stimmbügerinnen und Stimmbürgern die gegen den Quartierplan vanBaerle gestimmt haben, ein schlechtes Gewissen einzureden. Dieter Rammelmeyer

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

BÜRGERGEMEINDE

Abstimmungsresultat: Blindflug annulliert

Rock’n’Roll mit Zertifikat

Mit grossem Schmerz (frei nach HelvetiaGV) musste der Gemeinderat zur Kenntnis nehmen, dass der Souverän dem VanBaerle-Projekt die Starterlaubnis vorerst verweigert. Vermutlich waren mehrere Gründe dafür verantwortlich. Denkbar ist ein Mix aus einem überdimensionierten Projekt, gekoppelt mit Verkehrsproblemen und den undurchsichtigen Auswirkungen auf den Finanzhaushalt der Gemeinde. Dass für Blindflugtickets die Nachfrage fehlt, wird der Gemeinderat hoffentlich bei zukünftigen Vorlagen berücksichtigen. Denn nur transparente Vorlagen bieten Gewähr, dass sich der ohnehin desolate Zustand der Gemeindefinanzen nicht weiter verschlechtert. Nicht zuletzt würde auch der Gemeinderat von transparenten Vorlagen profitieren, denn mit Steuererhöhungen oder weiteren Einschränkungen holt er sich keine Lorbeeren. Urs Thomann Ehemaliges Mitglied Rechnungsprüfungskommission Münchenstein

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

sanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch

Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchenstein. ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56/Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muen chenstein.ch

Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knaben- und Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, Tel. 061 411 35 60, rzumbi@ ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch

Schachklub Birseck. Spielabend jeden Freitag ab 19.30 (ausser Schulferien). Jugendschach 18.00– 19.00. Auskunft: Hanspeter Marti, Präsident, Rosenstrasse 3, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 2147. Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags

Der Münchensteiner Souverän hat am heutigen Abstimmungssonntag der Quartierplanung «vanBaerle» mit 1908 NeinStimmen zu 1898 Ja-Stimmen eine Abfuhr erteilt. Das Referendumskomitee dankt allen Stimmberechtigten, die gegen den masslosen Quartierplan «vanBaerle» ein Nein in die Urne legten. Sie haben erkannt, dass das präsentierte Grossprojekt zu viel wollte, nicht zu Münchenstein und nicht ins Gstad gepasst hätte. Mit der Ablehnung des Quartierplans an der Urne wird nun der Gemeindeversammlungsbeschluss hinfällig und die geplante Überbauung gegenstandslos. Das Industrieareal verbleibt in der bereits heute geltenden Zone mit Quartierplanpflicht. Der Investor hat nun die Möglichkeit einen Quartierplan zu präsentieren, der besser zum Quartier im Gstad und zu Münchenstein passt. Für das Referendumskomitee Dieter Rammelmeyer

SO IST’S RICHTIG

REFORMIERTE KIRCHE

Zum Leserbrief «Ghetto?»

Über Konfitüre

Dank an die Stimmberechtigten

WOB. In der Wochenblattausgabe Nr. 38 vom 23. September 2021 ist ein Leserbrief von Tom C. Fetsch mit dem Titel «Ghetto?» erschienen. In der Autorenzeile wurde seine Funktion als Co-Präsident der Grünen Münchenstein genannt. Der Leserbrief wurde jedoch von Herrn Fetsch als Privatperson eingesandt. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Lapsus.

Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, Tel. 061 413 13 00, www.tgcm.ch

19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31.

Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präs.

SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein.

TTC Münchenstein-City. Training Turnhalle Löffelmattschulhaus, Münchenstein Mi+Fr 18.00– 21.50. Kontaktperson: Jacqueline Thüring, Tramstrasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 13 06.

www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium: Veronica Münger, Tel. 079 656 45 71, veromue@ hotmail.com und Patrick Rickenbach, Tel. 079 210 59 39, patrick.rickenbach@gmx.ch

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident

Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88.

Marco Born, Karl-Loeligerstr. 25, Münchenstein, Tel. 061 711 43 47, www.tc-muenchenstein.ch

Turnverein Münchenstein. Aktive: Fr 20.00–22.00,

Lärchenschulhaus. Nach dem Training lässt der TVM die Woche im Café Birseck ausklingen.

Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruck-

feldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19.

Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, ANZEIGE

tageszentrum und kurzaufenthalte für ältere Menschen

hofmatt.ch, Münchenstein, 061 417 94 44

Rock’n’Roll: Flagstaff 50’s Jump’n’Jive verfügt über ein grosses Repertoire aus den 1950er-Jahren. Nun ist es wieder so weit: Am Freitag, 22. Oktober, kommen Flagstaff 50’s Jump’n’Jive in die Trotte! Die Band kann auf über 300 Konzerte zurückblicken und hat die Bühne mit Grössen wie Bill Haley’s Comets und Buddy Holly’s Crickets geteilt. Flagstaff verfügt über ein grosses Repertoire aus den 1950er-Jahren und ist von Bill Haley & His Comets, Louis Prima, Gene Vincent, Louis Jordan und The Jodimars inspiriert. Die Musik ist durch die einzelnen Musiker geprägt, die musikalisch wie auch persönlich eng verbunden sind. Flagstaff spielt in Münchenstein als Quartett: Edo Löw (Schlagzeug, Gesang), Daniel Schluchter (Saxofon, Gesang), Claudio Caruso (Bass), Phil Schaeppi (Gitarre). Aufruf an alle Rock’n’Roll-Fans: Kommt am 22. Oktober in die Trotte in Münchenstein, schwelgt in Erinnerungen und schwingt das Tanzbein. Für das leibliche Wohl sorgt der Damenturnverein in Selbstbedienung mit Sandwiches und verschiedenen Getränken. Saalöffnung ist um 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr. Eintritt nur mit Zertifikat. Kosten: 25 Franken. Für die Kulturkommission, MarevaSpichty

VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Su-

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Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85.

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

Zurzeit übe ich ein schönes Nebenamt aus: ich koche Konfitüre! Der Apfelbaum hinter unserer Kirche hat viel Frucht gebracht. Diese droht nun zu faulen. Was tun? Die Antwort ist klar wie - Konfitüre! Und so stehe ich nebenamtlich in der Küche, rüstend, kochend, rührend, schöpfend. Ab und zu blubbert ein Gedanke auf. Konfitüre, brüte ich vor mich hin, ist nicht nur fein, sondern auch tröstlich. Gar vieles kann man von ihr lernen. Ein Beispiel: In meinen Kreisen wird oft beklagt, dass die Kirchen in Europa schrumpfen und das Christentum allmählich verdampft. Aber vielleicht handelt es sich gar nicht um einen Niedergang, sondern einfach um eine Verdickung und Verdichtung – wie bei der Konfitüre. Einiges geht dabei verloren, anderes wird gewonnen: Geschmack, Konsistenz, Kohärenz, wir wollen es hoffen! Ich rühre weiter. Bei vielen Dingen

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FOTO: ZVG

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Bürgergemeinde Münchenstein Die Kulturkommission lädt ein zu

Flagstaff 50’s Jump’n’Jive Rock’n‘Roll mit Tanz und Zertifikat

Wann

Freitag, 22. Oktober 2021 20 Uhr (Saalöffnung 19 Uhr) Bewirtung Damenturnverein Wo Trotte Münchenstein Hauptstrasse 25 Eintritt CHF 25.– Vorverkauf ab sofort in den Apotheken Gartenstadt und Zollweiden sowie bei Gebrüder Loeliger Velos/Motorgeräte/Mofas Anfahrt Tramlinie 10 bis Münchenstein Dorf, Bus 58 bis Friedhof. Parkplätze beim Friedhof.

Zeit

Eintritt nur mit Covid-Zertifikat!

ist das ja so. Was auf den ersten Blick wie ein Verlust aussieht, kann auch als Verwesentlichung betrachtet werden. Denken wir an das Alter. Wenn der Herbst des Lebens kommt, verwelkt gar vieles. Anderes aber findet erst zu seiner Reife: Erfahrung, Persönlichkeit, Stil, wir wollen es hoffen! Und dann? Was passiert, wenn es ans Eingemachte geht? Auch da tröstet uns die Konfitüre: Nicht alles verdirbt, es bleibt die Essenz. Ganz in diesem Sinn spricht der Apostel Paulus davon, dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern wir verwandelt, gereinigt und geläutert werden wie durch Feuer hindurch – wir wollen es hoffen! Apropos: Wenn Sie eine Konfitüre nach Pfarrer-Art kosten wollen, dann ist das problemlos möglich. Immer Sonntag morgens in der Kirche. Wir erwarten Sie gerne – notabene hauptamtlich! Pfarrer Markus Perrenoud

LESERBRIEF

Fertigstellung Bottmingerstrasse Das unsere Gemeinde knapp bei Kasse ist, dürfte zwischenzeitlich allen bekannt sein. Es werden Kochkurse für Senioren gestrichen, Personal abgebaut und die Friedhofsgebühren wieder eingeführt, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Nun halte ich mit Erstaunen einen Flyer in der Hand, auf welchem die Anwohner der Bottmingerstrasse anlässlich der Fertigstellung zu einem Apéro eingeladen werden, als Dank für die Umstände. Ich frage mich ernsthaft, ob die Damen und Herren an der Schulackerstrasse 4 immer noch nicht begriffen haben, dass für sol-

che Extras kein Geld mehr vorhanden ist? Wo bleibt da die Sensibilität gegenüber den Steuerzahlern, welche mit ihren Steuergeldern ebenfalls zu der Strassensanierung beigetragen haben? Haben unsere Gemeindevertreter so wenig Anlässe, wo sie an einem Cüpli-Glas nippen dürfen? Den Dank an die betroffenen Anwohner kann man auch auf eine andere Art zum Ausdruck bringen und damit ein Zeichen setzen, dass man gewillt ist, auch mit kleineren Beträgen dem Sparwillen Ausdruck zu verleihen. Markus Feichtinger


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Gemeinsamkeiten unterstreichen Die Welt steht Kopf. Richtig oder falsch. Wissen oder Vermutungen. Segen oder Fluch. Selten war es so schwierig, dass eine vom anderen zu unterscheiden. Unsere Kinder erleben täglich die Konfrontationen und Verunsicherungen von uns Erwachsenen und sie übernehmen dies zusehens. Nun zeigten sich viele unter uns, stets bestrebt unseren Kindern beizubringen, dass religiöse Ansichten zu respektieren sind, die Herkunft keine Rolle spielt und kulturelle Unterschiede als Bereicherung verstanden werden und zur Vielfalt beitragen. Leider bewegen wir uns durch die aktuellen politischen und medizinischen Meinungsverschiedenheiten von dieser schützenswerten Ebene weg.

Wir befinden uns im 22. Monat der Pandemie. Die Meinungen sind längst gemacht und mit jeder Auseinandersetzung verhärten sich die Fronten zunehmend. Was bleiben uns also für Möglichkeiten? Wir können weiterhin einen tiefen Graben schaufeln, welcher nicht nur uns, sondern auch unsere Kinder spalten wird, oder wir können uns auf das berufen, was uns eint. Das Wohl unserer Kinder. Zweifellos wollen wir alle dasselbe für sie: Normalität. Wir wollen, dass die Schulen weiterhin geöffnet bleiben und dass die Masken irgendwann komplett aus den Klassenzim­ mern verschwinden.

Wir wollen unnötige Quarantänen vermeiden, für die Kinder, welche nicht mehr rausdürfen und für die Eltern, die deswegen nicht mehr zur Arbeit können. Wir wollen, dass die Kinder auf dem Pausenhof fangis spielen, anstatt sich gegenseitig zu fragen, ob die Eltern geimpft sind. Schleichend übertragen wir diesen Disput auf die jüngeren Generationen, weshalb wir nun alle gemeinsam vor derselben Aufgabe stehen. Wir alle haben bestimmt auch schon einmal laut die eigene Meinung zur Impfung, zu Massnahmen, zum individuellen Umgang mit Covid­19 gesagt.

Wir müssen unseren Kindern auch in dieser Angelegenheit Toleranz beibringen, wie wir es zuvor mit Religionen, Kulturen und Ethnien getan haben. Lasst uns wieder vermehrt auf die Dinge konzentrieren, die uns verbinden, als auf jene, die uns trennen. Wir sind Geimpfte, Ungeimpfte, Genesene, Getestete und Ungetestete; namentlich Anastazia Hrnjak, Angela Doss, Annabelle Lutgen, Anthea Bischof, Barbara Hockenjos, Burcin Schindelholz, Cheyenne Walter, Christine Melcher, Claudia Ballmer, Cornelius Wagner, Daniela Doss, Désirée Michienzi, Edisa Mujic, Gerda Heynen, Kevin Voegtli, Irina Mende, Jay Altenbach, Liliana Sanchez, Maria Montero, Maria Winninger, Martin Stadler, Max Sutter, Monika Kaiser, Nadia Zuber, Niki Cavadini, Pascale Thommen, Patricia Paiano, Petra Koch, Rainer Koch, René Burri, Sabina Richli, Sarah Kromer, Seline Moret, Sibylle Meier, Susana Baumann, Susann Barkholdt, Thierry Ballmer

Lieblin ngsrezept gefund den n! Emma hat es ausprobiert: Pouletstreifen an Limetteen-Kerbel-Sauce

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

ABSTIMMUNGSWOCHENENDE VOM 26. SEPTEMBER 2021 Alle unten aufgeführten Resultate zu eidgenössischen und kantonalen Wahlen und Abstimmungen sind nur Teilresultate der Gemeinde Dornach. Die gesamten Resultate des Kantons finden Sie auf der Website der Staatskanzlei Solothurn. Die Dornacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben wie folgt abgestimmt: Stimmberechtigte: 4333

Eidgenössische Vorlagen – Vorlage 1: Volksinitiative vom 2. April 2019 «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» Stimmbeteiligung: 55% Ja 930 Nein 1403 – Vorlage 2: Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) Stimmbeteiligung: 55.6% Ja 1633 Nein 737 Kantonale Vorlagen – Vorlage 3: Balstahl, Verkehrsanbindung Thal; Bewilligung eines Verpflichtungskredites Stimmbeteiligung: 49% Ja 1007 Nein 972 – Vorlage 4: Volksinitiative «Erweiterung der Gemeindeautonomie betreffend Vergabe des Stimm- und Wahlrechts auf kommunaler Ebene» Stimmbeteiligung: 49.4% Ja 760 Nein 1300 – Ergebnisse der Erneuerungswahlen der Bau-, Werk- und Planungskommission vom 26. September 2021 4208 Stimmberechtigte 1845 Stimmende 43.8% Wahlbeteiligung

Liste 1: FDP – Die Liberalen – 1.01 Bendel Urs, dipl. Bauführer: 705 Stimmen (gewählt) – 1.02 Rahmen Michael, Verkaufsleiter: 632 Stimmen – 1.03 Eckenstein Fabian, Geschäftsführer: 514 Stimmen – 1.04 Binkert Ludwig, Betriebsökonom (bisher): 644 Stimmen (gewählt) Summe der Kandidatenstimmen: 2495 Zahl der Zusatzstimmen: 683 Zusammen gleich der Parteistimmenzahl: 3178 Liste 2: Sozialdemokratische Partei Dornach – 2.01 Hochstrasser Anna, Zimmerin: 1032 Stimmen (gewählt) Summe der Kandidatenstimmen: 1032 Zahl der Zusatzstimmen: 1007 Zusammen gleich der Parteistimmenzahl: 2039 Liste 3: Freie Wähler Dornach (FWD) – 3.01 Limacher Daniel, Hauswart: 602 Stimmen – 3.02 Belnava Daniel, Elektromonteur: 649 Stimmen (gewählt) – 3.03 Piserchia Pasquale, dipl. Techniker HF (bisher): 892 Stimmen (gewählt) – 3.04 Straub Erich, eidg. dipl. Elektroinstallateur: 518 Stimmen Summe der Kandidatenstimmen: 2661 Zahl der Zusatzstimmen: 746 Zusammen gleich der Parteistimmenzahl: 3407 Liste 4: CVP – Die Mitte – 4.01 Grossenbacher Daniel, Verfahrensing. (bisher): 1099 Stimmen (gewählt) – 4.01 Grossenbacher Daniel, Verfahrensing. (bisher): 1099 Stimmen (gewählt) – 4.02 Holzherr Bruno, Telematik Techn. TS: 826 Stimmen (gewählt) – 4.02 Holzherr Bruno, Telematik Techn. TS: 826 Stimmen (gewählt) Summe der Kandidatenstimmen: 1925 Zahl der Zusatzstimmen: 651 Zusammen gleich der Parteistimmenzahl: 2576 Liste 5: SVP Dornach – 5.01 Tschudin Dominic, Elektromonteur: 455 Stimmen – 5.01 Tschudin Dominic, Elektromonteur: 455 Stimmen

Summe der Kandidatenstimmen: 455 Zahl der Zusatzstimmen: 607 Zusammen gleich der Parteistimmenzahl: 1062 Wahlbüro

AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 27. September 2021 hat der Gemeinderat: – den Auftrag für die Erneuerung der IT-Infrastruktur an der Hauptstrasse 33 an die Firma Avacone AG vergeben. – für die Angestellten der Einwohnergemeinde die Vorsorgelösung «Basis» der Pensionskasse Solothurn gewählt. – Präzisierungen bezüglich Spesen und Entgelt von Gemeinderatsmitgliedern beschlossen. Mit der Einführung des Ressortsystems auf Gemeinderatsebene wurde mit Wirkung ab 1.08.2021 die Entschädigung der Gemeinderäte neu geregelt. – beschlossen, die Planungszone «Brosi» um zwei Jahre zu verlängern. Die Planauflage erfolgt vom 30.09. bis 29.10.2021. Die Planungszone wurde mit Gemeinderatsbeschluss vom 24.09.2018 erlassen. Der Entwurf zur Erneuerung der Ortsplanung liegt zurzeit erst zur Vorprüfung beim Amt für Raumplanung. Die Ideen zum Gebiet Brosi sind jedoch noch nicht rechtlich gesichert und verbindlich. – den Antrag zur Stellungnahme betreffend Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Tramlinie von Dornach bis Therwil zurückgewiesen und der Ortsplanungskommission zur Beratung übergeben. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Therwil, Reinach und Arlesheim wurde vom Kanton Baselland eine Machbarkeitsstudie mit einem Realisierungshorizont 2040 erarbeitet. Die Flächen für diese Tramlinie müssten bereits heute festgelegt und gesichert werden. – entschieden, am Forschungsprojekt «CO2-Sensor in Klassenzimmern» der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) teilzunehmen. Das Volksschulamt und die FHNW erarbeiten zusammen mit interessierten Gemeinden Empfehlungen aus, welche Luftreinigungsgeräte und Systeme sinnvoll sind. Zur Verbesserung der Belüftungssituation in den Schulzimmern werden verschiedene Massnahmen wie Lüften nach Zeitplan, Installation von CO2-Sensoren, Ventilatoren zur besseren Durchlüftung oder auch Luftreinigungsanlagen untersucht. Im Rahmen des Forschungsprojektes wird die FHNW mehrere Klassenzimmer in Dornach für entsprechende Versuche nutzen und voraussichtlich in den Herbstferien CO2-Sensoren installieren. Der Gemeinderat

BAUPUBLIKATIONEN

Dossier-Nr.: 2021-0115 Bauherr: Stolz Daniela und Michael – Adresse: Unterer Brühlweg 8, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Stolz Daniela und Michael, Unterer Brühlweg 8, 4143 Dornach – Bauobjekt: Einbau von zwei Dachflächenfenster mit Sonnenschutz in Sitzplatzdach – Bauplatz: Unterer Brühlweg 8 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3088 – Projektverfasser: Hasler Bedachungen AG, Mühlemattstrasse 25, 4104 Oberwil Dossier-Nr.: 2021-0116 Bauherr: Kuhn Monique und Dominique – Adresse: Magdalenenweg 2, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Kuhn Dominique, Magdalenenweg 2, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Schwimmbecken und Gartengestaltung mit Treppe und Naturstützmauer – Bauplatz: Magdalenenweg 2 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1029 – Projektverfasser: Poolprofi AG, Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Dossier-Nr.: 2021-0118 Bauherr: Hristidis Vasili und Nancy – Adresse: Ingelsteinweg 36, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Hristidis Vasili und Nancy, Ingelsteinweg 36, 4143 Dornach – Bauobjekt: Demontage bestehende Anlage, Neumontage Glasdach – Bauplatz: Ingelsteinweg 36, Parzelle GB Dornach Nr.: 2123 – Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt Publiziert am: 30. September 2021 Einsprachefrist bis: 14. OKtober 2021 Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. (Fortsetzung auf Seite 26)

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Verlängerung der Tramlinie 10: Zwei Varianten stehen zur Diskussion Die Mehrheit des Dornacher Gemeinderates beschloss, sich nicht im Eilverfahren zu Zukunftsplänen zu äussern. Bea Asper «Braucht es ab dem Jahr 2040 zwischen Therwil und Dornach eine Tramverbindung?» Die Antwort auf diese Frage fiel im Gemeinderat Dornach sehr unterschiedlich aus. «Ja, die jetzigen ÖV-Verbindungen sind ungenügend», meinte Janine Eggs (Freie Wähler) und SP-Vertreter Kevin Voegtli zeigte sich überzeugt, dass im Einklang mit dem spürbaren Wachstum der Gemeinden Dornach, Reinach und Therwil auch neue Verkehrslösungen gefragt sein werden. Annabelle Lutgen (FDP) rief dazu auf, die Vorlage etwas kritischer unter die Lupe zu nehmen. «Wir Gemeinderäte sind gewählt worden, um die Interessen der Dornacherinnen und Dornacher zu vertreten, gerade auch nach aussen.» Die gewählte Linienführung sei mit Nachteilen für Dornach verbunden. Das Tram würde den Autofahrern den Platz wegnehmen. Beim Bahnhofplatz würde das Verdrängen von Parkplätzen dem Gewerbe schaden. Ihrer Meinung nach könnte das Tram auf dem Stöcklin-Areal eine Schlaufe machen. Würde man Pendlerströme bewusst über den Nepomuk-Platz führen, könnte das dortige Gewerbe profitieren, anstatt dass man es links liegen

lassen würde. Und überhaupt brauche es für solche Ausbaupläne durch einen zusätzlichen Verkehrsträger zuerst konkrete Aussichten auf Entlastung im Brüggli, indem man beim geplanten Autobahnzubringer vorwärts machen würde. Gemäss Gemeindepräsident Daniel Urech geht es bei den Plänen für eine Tramverlängerung derzeit um die Klärung von Grundsatzfragen auf Exekutivebene. Man stehe am Anfang.

Machbarkeitsstudie durchgeführt

Der Kanton Basel-Landschaft und die BLT haben offenbar in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Therwil, Reinach, Dornach und Arlesheim eine Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Tramlinie 10 von Dornach nach Therwil durchführen lassen. Urech gab zu bedenken, dass die regionale Betrachtungsweise beim Ausbau des ÖV-Netzes von zentraler Bedeutung sei. Für individuelle Problemstellungen gebe es das Mittel der flankierenden Massnahmen. Natürlich setze man sich dabei für das Optimum ein, betonte Urech. Für den Dornacher Gemeinderat sei es jetzt vor allem um den Variantenentscheid gegangen. Variante A schlug vor, das Tram durch die Amtshausstrasse zum Bahnhof und zurück zu führen. Variante B, «Schlaufe Nord», führt im Einbahnsystem durch die Amtshausstrasse zum Bahnhof und auf Arlesheimer Boden zurück über die Bahnhofsstrasse und Birseckstrasse. Bei beiden Varianten würden die Tramgleise von Reinach kommend, nach der Birsquerung durch die

Neuarlesheimerstrasse, über den Amtshauskreisel in die Amtshausstrasse zum Bahnhof Dornach-Arlesheim verlaufen. CVP-Gemeinderätin Maria Montero Immeli regte im Verlauf der Diskussion an, die Dornacher Kommissionsmitglieder, welche sich bereits mit der Fragen der Tramverlängerung befasst hätten, sollten in die Vernehmlassung mit einbezogen werden. Der Gemeinderat stimmte ihrem Antrag zu, das Thema der Ortsplanungskommission für eine ausführliche Stellungnahme zu überweisen. OPK-Präsident Roland Müller war als Gast vor Ort und gab zu verstehen, dass seiner Meinung nach auch eine Linienführung zu prüfen wäre, welche über die stillgelegte Gleisanlage der Metallwerke führt, nicht zuletzt, um das bis im Jahr 2040 überbaute Widenareal in die Erschliessung mit einzubeziehen. Maria Montero Immeli gab zu bedenken, dass der Zeithorizont keine übereilte Stellungnahme von Dornach notwendig mache. Zu solchen Zukunftsplänen könne man nicht im Eilverfahren Ja sagen, der Fächer müsse geöffnet werden, es brauche weitere Überlegungen aus dem Blickwinkel Dornach, bevor man zuhanden der anderen Gemeinden eine Stellungnahme abgebe. Gemäss Urech war der Gemeinderat aufgefordert, bis Ende dieses Monats Bescheid zu geben, mit welcher Variante (A oder B) Dornach die Tramverlängerung von Therwil zum Bahnhof Dornach (als Verkehrsdrehscheibe) ermöglichen könnte – als Teil eines grossen Ganzen.

Dornach besiegt Concordia knapp Der SC Dornach gewann am Wochenende sein Heimspiel in der 2. Liga interregional gegen Concordia Basel mit 2:1 (2:0) und konnte auf die überraschende Heimniederlage vor einer Woche gegen Liestal reagieren. Edgar Hänggi Concordia dagegen verlor innert einer Woche mit dem Schweizer Cup drei Spiele hintereinander, wird dies jedoch richtig einschätzen können. Beide Teams, sowohl der SC Dornach als auch Concordia Basel, haben Ambitionen und wollen in die 1. Liga. Eine Niederlage würde in der Tabelle im Moment dafür sorgen, dass der Anschluss an die Spitze verloren ginge. Das Heimteam aus Dornach hatte etwas gut zu machen und begann entschlossen. Trainer Dejan Rakitic brachte im Angriff Felipe für Aldin Hrvanovic und in der Abwehr spielte Roman Lehmann für den gesperrten Abd-Allah Fahdy. Concordias Trainer Nikola Marunic konnte die verletzten Mittelfeldspieler Seyfettin Kalayci und Manuel Jenni nicht eins zu eins ersetzen. Das sah auch Mittelfeldspieler Mergim Ahmeti so: «Die Absenz der beiden spürt man extrem. Die Jungen machen es gut, aber in Derbys wie gegen OB und Dornach ist auch Erfahrung gefragt.» Die Basler gerieten auf dem tiefen Gigersloch in ein Startgewitter der Dornacher. In der 7. Minute sorgte ein Eckball von Valon Muslija für Verwirrung im Basler Strafraum. Zweimal konnten Abschlüsse noch abgewehrt werden, doch gegen den Distanzschuss von Simon Dünki von der Strafraumgrenze war CongeliTorhüter Corsin Schüpbach machtlos. Das Heimteam machte weiter Tempo und neun Minuten später schloss Momo Coulibaly ein herrliches Kombinationsspiel mit Elias Kägi und Felipe zum 2:0 ab – Verwunderung bei den zahlreichen Zuschauern. Nach rund 25 Minuten hatten sich die Gäste jedoch auf das Spiel der Solothurner eingestellt, konnten offensiv jedoch nichts Entscheidendes bewirken. Topskorer Manuel Alessio lief, kämpfte,

Hart umkämpft: Der Dornacher Momo Coulibaly lässt sich nicht aufhalten. FOTO: EDGAR HÄNGGI

holte Bälle, aber ohne die überraschenden Zuspiele aus dem Mittelfeld und ohne Raum rieb er sich auf. Ahmeti sorgte zwar immer wieder für Power nach vorne, prallte jedoch stets an der Defensivmauer ab.

«Ich musste mehrmals laut werden»

Die Gäste deuteten zu Beginn der zweiten Hälfte sofort an, dass sie das Spiel nicht verloren gaben. In der 57. Minute drückte Mihael Validzic den Ball aus fünf Metern über die Linie, als Dornach gleich mehrmals den Ball nicht befreien konnte. Das Heimteam baute im Spiel nach vorne zusehends ab. Kam man dennoch in die Gefahrenzone, fehlte die Überzeugung zu einem gefährlichen Abschluss. «Ich musste in der zweiten Hälfte mehrmals laut werden, denn die Distanz zwischen den Linien stimmte nicht mehr. Hinten waren wir aber stets kompakt und liessen wenig zu», erklärte Dünki. Concordia arbeitete, suchte nach Lösungen, fand den Schlüssel, um die Defensive der Dornacher zu öffnen, je-

doch nicht. Hinzu kam, dass Validzic auf ein Foul von Muslija an ihm unbeherrscht reagierte und vom Platz musste (73.). Dornach machte jedoch nichts aus der Überzahl, ja verlor nur sieben Minuten später gar den in der 65. Minute eingewechselten Hrvanovic ebenfalls durch einen Platzverweis. Noch auf dem Platz verhinderte er allerdings fünf Minuten zuvor den möglichen Ausgleich, als er das Spielgerät für den geschlagenen Emre Sahin vor der Torlinie wegschlagen konnte. In den Schlussminuten verteidigte das Rakitic-Team in erster Linie die Führung und liess Konterchancen schon fast kläglich aus. «Wir mussten das Spiel gewinnen und deshalb war am Ende die Abwehr gefragt. Es mag vielleicht nicht so schön ausgesehen haben, aber wir haben das Ziel erreicht», meinte Dünki. Dass Concordia bereits sein drittes Spiel in der Meisterschaft verlor, will Ahmeti nicht zu sehr gewichten. «Wir fühlen uns nicht unter Druck, weil so viele uns den direkten Aufstieg prophezeiten. Wir haben Zeit, uns zu entwickeln, und wissen um unsere Qualitäten.»


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Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 25)

Familien- und Jugendberatung Birseck

Herbstferien Die Familien- und Jugendberatung Birseck, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, 4. Oktober bis Freitag, 15. Oktober 2021 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an

den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. Oktober 2021 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Telefon 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

HEIMATMUSEUM SCHWAR ZBUBENL AND

Das Bild des Monats Als letztes Bild der diesjährigen Museumssaison zeigt das Heimatmuseum als Einstimmung auf die kommende Wintersaison das Bild «Winter im Wald» des Landschaftsmalers Ernst Hodel junior (1881-1955). Wie sein Vater widmete er sich in seiner künstlerischen Tätigkeit vor allem der Alpenwelt. Daneben schuf

er aber auch grossflächige Wandbilder, so unter anderem das vor einigen Jahren restaurierte Wandgemälde «Vierwaldstättersee» in der grossen Schalterhalle im Bahnhof Basel. Geöffnet jeweils Sonntag 15 bis 17 Uhr. Am 31. Oktober schliesst das Museum seine Pforten bis zum 24. April 2022. Der Stiftungsrat

WAHLEN

Vielen Dank für die Wiederwahl Für die breite Unterstützung bei der kommunalen Abstimmung am vergangenen Wochenende möchte ich mich herzlich bedanken. Durch Euer Vertrauen und Eure Stimmen ist mir die Möglichkeit geboten, während der kommenden Legislatur als Mitglied der Bau-, Werk- und Planungskommission (BWPK) einen Beitrag für die bauliche Entwicklung unserer Wohngemeinde zu leisten. Dies, als Vertreter der Einwohner und Bürger von Dornach. Gestützt auf die letzten dreieinhalb Jahre, werde ich mich bei der BWPK weiterhin für konstruktive, partei-

politisch ungebundene Diskussionen und Beratungen einbringen sowie Empfehlungen an den Gemeinderat unterstützen. Darüber hinaus möchte ich meinen initiierten, mir am Herz liegenden Vorstoss der flächendeckenden Einführung der öffentlichen, dimmbaren LED-Beleuchtungsanlagen weiter in die Umsetzungsphase begleiten. Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, können Sie mich jederzeit per E-Mail (pas.piserchia@ gmail.com) kontaktieren. Pasquale Piserchia FWD, Freie Wähler Dornach

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Georg Schwabegger gewinnt Wahl mit Rekordwerten Ein emotional geführter Wahlkampf ging am Sonntag mit einem deutlichen Sieg für den bisherigen Gemeindepräsidenten Georg Schwabegger (SP) zu Ende. Bea Asper «Die Freude ist riesig und ich danke den vielen Einwohnerinnen und Einwohnern von Hochwald für ihr Vertrauen», sagt Georg Schwabegger nach seinem Wahlerfolg vom Sonntag. Ein neuer Rekord in der Geschichte der Gemeinde Hochwald: Die Stimmbeteiligung lag bei 72,4 Prozent und übertraf die kühnsten Erwartungen. Allerdings war es auch zum ersten Mal eine solch aufregende Kampfwahl um das Gemeindepräsidium in der idyllischen Gemeinde: SVP-Kandidat Sebastian Rastberger, der den amtierenden Schwabegger herausforderte, fiel im Vorfeld der Wahl mit irritierenden und teils diskriminierenden Aussagen auf seiner Website auf (das «Wochenblatt» berichtete). Eindeutig ist nun das Resultat: Der bisherige Gemeindepräsident Georg Schwabegger (SP) kam auf 556 Stimmen, sein Herausforderer Sebastian Rastberger (SVP) auf 98 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 340 Stimmen. Es waren 719 Wahlzettel eingeworfen worden, davon waren acht ungültig und 25 leer. Sebastian Rastberger erklärte auf Anfrage, «dass ein solches Resultat nach der Hetzkampagne, die in keiner Weise der Wahrheit entspricht, zu erwarten war». Seine Danksagung gelte seiner Wählerschaft. «Ich danke den rund 100 Wählern für ihre Unterstützung und werde sie im Rahmen der mir gegebenen Möglichkeiten vertreten.» Nach seinem Wirkungsbereich als neuer Gemeinderat gefragt meint Rastberger: «Zu meinen Schwerpunkten kann ich noch nichts sagen. Vier Ressorts wurden bereits den bisherigen Mitgliedern zugeteilt, die restlichen drei Ressorts werden am 26. Oktober unter den neuen Gemeinderäten aufgeteilt werden.» Auch FDP und CVP lieferten sich einen Wahlkampf, beide schickten Kandidaten für das Vizepräsidium ins Rennen. Sieger der Wahl ist der bisherige Amtsinhaber Peter Haberthür (CVP), er kam auf 396 Stimmen, FDP-Gemeinderat Andreas Schäfer erhielt 246 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 333 Stimmen.

Wiedergewählt: Georg Schwabegger (SP) erzielte 556 Stimmen.

Es stehen wichtige Geschäfte an

Schwabegger ist guten Mutes: «Ich blicke mit Zuversicht auf die neue Legislatur», erklärt der Gemeindepräsident gegenüber dem Wochenblatt. Die Emotionen werden sich legen. So führt Schwabegger den Wirbel, den es zu einzelnen Sachgeschäften gegeben hatte, letztlich auch auf das Wahlgeplänkel zurück. Bezüglich Mobilfunkantennen strebe der Gemeinderat an, im Rahmen der Ortsplanungsrevision die Konzentration auf bestehende Standorte im Zonenreglement zu verankern. Der Gemeinderat habe deswegen bisher Ausbaupläne im Gebiet Mettenberg abgelehnt. Das räumliche Leitbild als Auftakt zur Zonenplanrevision sei nun zurückgekommen aus Solothurn und soll fertiggestellt werden. Über ein Jahr lang war es bei den kantonalen Amtsstellen zur Vorprüfung. «Die Leitsätze sollen an einer Informationsversammlung mit der Bevölkerung besprochen und später vom Gemeinderat zu Handen der Ge-

FOTO: ZVG

meindeversammlung verabschiedet werden», hält Schwabegger fest und führt aus: «Bei der Überarbeitung der Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) und der Gemeindeordnung gibt es einen runden Tisch mit Exponenten der Parteien, zusätzlich ist eine breite Vernehmlassungen bei der Bevölkerung geplant – wahrscheinlich mit persönlichem Gedankenaustausch an einer öffentlichen Versammlung.» Bei der Revision der DGO und Gemeindeordnung war der Gemeinderat bisher auf grosse Skepsis gestossen. Im Januar war die Vorlage an der ausserordentlichen Urnenabstimmung, welche gemäss Solothurnischen Coronaverordnung die Gemeindeversammlung ersetzen sollte, abgelehnt worden, und im Frühling irrte sich der Gemeinderat, als er meinte, es sei bloss eine Formsache. Die sehr gut besuchte Gemeindeversammlung gab dem Gemeinderat in aller Deutlichkeit zu verstehen, dass das Geschäft noch nicht spruchreif sei.

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vollziehbarer arbeitet und dass sie zugleich verhältnismässigere Entscheide treffen soll, richtig waren. Stolz, wenn ich vergleiche, dass der bestgewählte Kandidat (Daniel Grossenbacher) 1099 und jener mit am wenigsten Stimmen (Ludwig Binkert) nur insgesamt 644 Stimmen erzielte. So hadere ich nicht und konzentriere mich als SVP-DornachCo-Vizepräsident darauf, dass wir in vier Jahren hoffentlich mehr Kandidaten für die Beamtenwahlen vorschlagen können, was unsere Chancen um ein vielfaches

erhöhen dürfte. Bedanken möchte ich mich insbesondere bei allen Menschen, welche mich bei der Wahlkampagne unterstützten, beratend und auch finanziell. Noch eine Anmerkung zu den Wahlen: ich bin sehr froh, dass sich der Dornacher Souverän mit 60% Nein-Stimmen klar gegen die eidgenössische Vorlage der «99%-Initiative» und bei der kantonalen Vorlage mit 51% Ja-Stimmen für die eminent wichtige «Verkehrsanbindung Thal» aussprach! Dominic Tschudin SVP Dornach, Co-Vizepräsident

SANER APOTHEKE

Corona Antigen-Schnelltest

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22’750.—*

Die BWPK-Mitglieder sind gewählt. Meine herzliche Gratulation geht an die gewählten U. Bendel, L. Binkert (FDP), A. Hochstrasser (SP), P. Piserchia, D. Belnava (FWD), D. Grossenbacher und B. Holzherr (CVP). Ich trat als einziger SVP-Dornach-Kandidat an, erhielt in der Gesamtstimmenzahl 1062 Stimmen, ein respektables Resultat – und das macht mich sehr stolz. Stolz, weil ich nun weiss, dass meine klaren Voten für eine BWPK, welche künftig wieder bei sensiblen Bauvorhaben speditiver, kompetenter und nach-

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PR. Seit letzter Woche bietet die Saner Apotheke Dornach Bahnhof aufgrund erhöhter Nachfrage neben der Covid19-Impfung auch Corona-AntigenSchnelltests an. Mit der Ausweitung der Zertifikatspflicht steigt auch im Birseck und Dorneck die Nachfrage nach CoronaAntigen-Schnelltests. Seit Montag, 13. September, gilt im Innern von Restaurants, von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie an Veranstaltungen in Innenräumen eine vom Bundesrat beschlossene Zertifikats-

pflicht. Die Saner Apotheke Dornach Bahnhof hat deshalb ihr Angebot erweitert. «Das Angebot kommt bei der Bevölkerung sehr gut an und wurde bereits in den ersten Tagen rege genutzt», so Edith Ehrsam, Apothekerin und Geschäftsführerin der Saner Apotheke Dornach Bahnhof. «In den letzten Wochen haben uns vermehrt Anfragen zu Testmöglichkeiten erreicht, weshalb wir uns entschieden haben, für die Menschen in der Region dieses Angebot zu schaffen», so Ehrsam weiter. Die Kosten für Corona-

Antigen-Schnelltests werden bis zum 10. Oktober vom Bund getragen. Die Saner Apotheke testet die Kundschaft von Montag bis Samstag im extra dafür eingerichteten Container direkt neben der Apotheke am Bahnhof Dornach-Arlesheim. Termine für Corona-Antigen-Schnelltests können ausschliesslich online gebucht werden. Das Testresultat wird nach dem Nasen-Rachen-Abstrich innerhalb von 30 Minuten direkt elektronisch übermittelt. Johannes Kossmann, Saner Apotheke


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Abstimmungsresultate vom 26. September 2021

Eidgenössische Volksabstimmung – Volksinitiative vom 2. April 2019 «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» Eingegangene Stimmzettel 366 Leer 10 Ungültig 1 Ja 139 Nein 216 Stimmbeteiligung 58,5% – Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches «Ehe für Alle» Eingegangene Stimmzettel 370 Leer 7 Ungültig 0 Ja 245 Nein 118 Stimmbeteiligung 59,1%

Kantonale Volksabstimmung – Balsthal, Verkehrsanbindung Thal; Bewilligung eines Verpflichtungskredites Eingegangene Stimmzettel 317 Leer 18 Ungültig 0 Ja 140 Nein 159 Stimmbeteiligung 50,6% – Volksinitiative «Erweiterung der Gemeindeautonomie betreffend Vergabe des Stimmund Wahlrechts auf kommunaler Ebene» Eingegangene Stimmzettel 341 Leer 12 Ungültig 0 Ja 137 Nein 192 Stimmbeteiligung 54,5%

Infoveranstaltung zum Wydeneck und mit welchen Aufgaben sich die Gemeinde auseinandersetzen muss. Dabei geht es primär darum einen Gesamtüberblick zu erhalten. Einen vertieften Diskurs einzelner Projekte kann in weiteren Veranstaltungen aufgenommen werden. Es informieren die verantwortlichen Vertreter der Firma HIAG AG sowie der Gemeinde Dornach. Die Dauer der Veranstaltung ist auf zwei Stunden beschränkt. Einlass erfolgt nur mit Covid-Zertifikat und nach vorgängiger Anmeldung. Das Online-Anmeldeformular ist auf der Website www. die-mitte-dornach.ch bis zum 18. Oktober aufgeschaltet. Die Mitte Dornach

LESERBRIEF

Gedanken zum A18-Zubringer Ich versteh nur Bahnhof – das ist doch der grösste Schildbürgerstreich oder fehlt mir ein Puzzlestein? Ein Zubringer beim Apfelsee würde ja nur Sinn machen, wenn der ganze Verkehr von Richtung Hochwald–Seewen–Gempen–Liestal am besten unterirdisch von Oberdornach zu dem Zubringer führen würde. Dann könnte man auch gleich den Tunnel unter der Birs bis zur Autobahn führen! Aber jetzt mit der engen Serpentine, in der es jedes Mal, wenn der Ortsbus kommt, ein Würgen und Hängen gibt, macht das doch überhaupt keinen Sinn. Und die Apfelseestrasse Richtung Aesch ist ja auch mehr

oder weniger eine Sackgasse mit der engen Brücke beim Bahnhof Aesch. In Richtung Dornach gibt es auch immer wieder grösseren Rückstau und es ist ein Bravourstück, wenn man unbeschadet über die Kreuzung nach Dornach Brugg einfädeln kann. Daher ist das ganze doch ein schlechter Witz! Der Rückstau nach allen Seiten wäre vorprogrammiert. Das ist so sinnvoll, wie wenn man ein 1-Meter-Kanalisationsrohr in die Mitte einer normalen Wasserleitung legt: das Wasser wird dadurch nicht schneller fliessen! Nur mit Tunnel macht’s Sinn! Thomas Kucheida, Dornach

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Gut vorbereitet in die Pension PR. Eben erst die 30 gefeiert, schon blickt man auf 40, 50 oder 60 Jahre seines Lebens zurück. Jedes Alter hat seine individuellen Ziele. Nur einen Plan sollte man ANZEIGE

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Wir machen den Weg frei! Fabian Peter Leiter Anlage- und Pensionsberatung Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12 4143 Dornach Tel. 061 706 86 76 www.raiffeisen.ch/dornach

Power Flower – Theatercollage von Dalit Bloch WOB. Mitten in Zeiten der Pandemie gründete Dalit Bloch das Theater Power Flower. Das Schauspielprojekt holt Menschen über 60 Jahre aus dem Rückzug und gibt ihnen die Plattform des Theaters in all seinen Facetten. «because the world is round» ist eine theatrale Collage, die mit Spiel, Tanz und Musik die Bedeutung(en) von Enge und Weite auslotet. Das Ensemble wird von drei Tänzerinnen und Tänzern begleitet. Premiere ist am Donnerstag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen am Freitag, 22., und Samstag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 24. Oktober, um 18 Uhr, im Neuen Theater in Dornach, Bahnhofstrasse 32. www.neuestheater.ch

KOMM. WAHLEN

Gratulation und Danke

PARTEIEN

Die Dornacher Parteien arbeiten Hand in Hand, um der Bevölkerung parteiübergreifende Themen näher zu bringen und einheitliche Informationsgrundlagen zu schaffen, die wiederum der breiten politischen Diskussion und Meinungsbildung dienen. In diesem Sinne organisiert Die Mitte Dornach am 20. Oktober um 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Brühl eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Entwicklung des Wydeneck-Areals (www.wydeneck.ch). Die interessierte Bevölkerung soll aus erster Hand erfahren, was auf Seite des Grundstückeigentümers HIAG an Planungsarbeiten läuft

NEUES THEATER

über alle Jahre hinweg verfolgen: den Vorsorgeplan. Die Pension ist ein allgegenwärtiges Thema, weil unsere Gesellschaft immer älter wird. Über 2,5 Millionen Menschen in der Schweiz werden im Jahr 2050 älter als 65 sein – das sind 50 % mehr als heute. Apropos heute: Machen Sie sich Gedanken über Ihre Pensionierung? Haben Sie einen konkreten Plan, wie diese Zeit aussehen soll? Vielleicht sparen Sie seit längerem darauf? Oder schieben Sie dieses Thema noch etwas vor sich her? Was sind Ihre Ansprüche an das Leben nach der Pensionierung? Wir empfehlen: Erstellen Sie eine persönliche Standortbestimmung. Rechnen Sie Ihren Lebensstandard durch. Treffen Sie konkrete VorsorgeMassnahmen, um spätere Lücken zu vermeiden. Sprechen Sie mit einem Fachspezialisten. Öfters bekommen wir in Gesprächen zu hören: «Hätte ich doch nur früher daran gedacht, aber in jüngeren Jahren waren mir andere Dinge wichtiger.» Diese Denkweise und der Wunsch, das Leben für sich so gut wie möglich zu gestalten, schliesst Vorsorgen nicht aus. Im Gegenteil, eine frühzeitige finanzielle Planung ist unabdingbar für die Zukunft. Gerne begleiten wir Sie auf dem Weg dahin. Fabian Peter, Leiter Anlage- und Pensionsberatung,

Wir gratulieren Anna Hochstrasser zum zweitbesten Ergebnis bei der Wahl in die Bau-, Werk- und Planungskommission. Die vielen Zusatzstimmen, die sie aus allen Parteien erhalten hat, zeigen, dass sie auf die Unterstützung weiter Kreise zählen darf. Handwerklich orientiert, auf dem Bau aktiv, einzige Frau als Kandidatin für die BWPK und dazu noch jung: das waren sicher Gründe, warum sie so gut abgeschnitten hat. Den Wählerinnen und Wählern dankt die SP für die grosse Unterstützung. Für Anna Hochstrasser alles Gute in ihrem anspruchsvollen Amt. SP Dornach, Hanspeter Ruesch

KOMM. WAHLEN

FDP Vertretung in der BWPK Bei einer Stimmbeteiligung von 43,8 Prozent wurden zwei von vier FDP-Kandidaten in die Baukommission gewählt. Es sind dies Urs Bendel mit 705 Stimmen und Ludwig Binkert mit 644 Stimmen. Ein grosser Dank gilt all den Wählerinnen und Wählern, welche die FDP Dornach unterstützt haben. Die Gewählten danken Ihnen für ihr Vertrauen. Sie werden sich engagiert und verantwortungsvoll für die Gemeinde und die anstehenden Aufgaben einsetzen. Der Vorstand FDP

KOMM. WAHLEN

Die Mitte Dornach bedankt sich! Geschätzte Dornacherinnen und Dornacher! Eine spannende Zeit ist mit den Wahlen in die Bau-, Werk- und Planungskommission (BWPK) am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. Das Vertrauen, welches Sie uns mit der Wahl in die BWPK entgegengebracht haben, hat uns gezeigt, dass Sie auf Kontinuität und Erfahrung in den Sachgeschäften setzen und uns beauftragen diese zum Wohle unserer Gemeinde umzusetzen. Dafür bedanken wir uns bei allen die unser Engagement für Dornach, insbesondere in der BWPK, unterstützen und uns ihre Stimme gegeben haben. Bruno Holzherr und Daniel Grossenbacher ANZEIGE

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Amtliche Publikationen

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HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Baupublikationen

Bauherrschaft: Silvia Vögtli, whft. Bündtenackerweg 14, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Neubau Gartenmauer/Stützmauer – Bauplatz: Bündtenackerweg 14, GB-Nr. 2083 – Projektverfasser: Zimmermann, Gempen

Planauflage: Schalter Gemeindeverwaltung, sowie jeder 1. und 3. Montag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr bei der Baukommission Einsprachefrist bis: 14. Oktober 2021 Baukommission Hochwald

NATUR- UND VOGELSCHUTZ VEREIN DORNACH

Freiheit der Zugvögel hier erleben Der Herbstzug der Vögel ist seit jeher ein faszinierendes Ereignis. Nun erfüllt er uns aber mit einer besonders starken Symbolik der persönlichen Freiheit. Am Sonntagmorgen, 3. Oktober, wird auf dem Gempen von 8 bis 13 Uhr der gemeinsame Beobachtungs- und Infostand der Natur- und Vogelschutzvereine Arlesheim und Dornach stehen. Dort zählen und «kommentieren» wir dann die vorbeiziehenden Vögel, die unterwegs in

ihre Winterquartiere sind. Fernrohre und einige Feldstecher sind vorhanden. Alle sind herzlich willkommen! Schauen auch Sie gern vorbei, es lohnt sich! Sie finden den Beobachtungsstand auf dem Gempen-Plateau beim Räckholder (Wegkreuz) – der Weg dorthin ist ab Dorf Gempen ausgeschildert und eine Karte finden Sie online unter www.nvddornach.ch/Aktuell/ Lukas Howald

VEREINSNACHRICHTEN Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und

Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.

refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Donnerstag, 30. September 19.00 Infoabend für zukünftige Firmanden im Pfarreisaal

Katholische Gottesdienste in Hochwald Donnerstag, 30. September 19.00 Infoabend für zukünftige Firmanden im Pfarreisaal in Dornach

Samstag, 2. Oktober 15.30 Gottesdienst mit Kommunion in der Alterssiedlung

Sonntag, 3. Oktober 9.15 Gottesdienst mit Kommunion. Dreissigster für Theo Fonk

Sonntag, 3. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Kommunion. Gest. JM für Klara Forster; Walter und Klara Otzenberger-Gigandet; Anna und Jakob Ditzler-Gechter, Jakob und Elisabeth Ditzler-Gasser, Hans und Jeanette Ditzler-Frey, Annelise OserDitzler; Liseli und Richard GasserWittwer; Richard Gasser-Hermann

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Timotheus-Zentrum. Pfarrerin Elisabeth Grözinger. Musik Markus Grütter

18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach Freitag, 8. Oktober 15.00 Gottesdienst mit Kommunion im APH Wollmatt

Nächste Schatzsucher Samstag, 23. Oktober Samstags, 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Katholische Gottesdienste in Gempen Donnerstag, 30. September 19.00 Infoabend für zukünftige Firmanden im Pfarreisaal in Dornach

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 3. Oktober 9.00 Wortgottesfeier

PARTEIEN

Führungswechsel bei der SVP Eine Weisheit besagt: «Jeder neue Schritt endet vor dem nächsten und wir bestimmen, wie weit wir gehen» – und wir gehen weiter unseren Weg! Am 24. September fand anlässlich der Generalversammlung der geordnete Führungswechsel in der Parteispitze statt. Die Mitglieder wählten den Alt-Gemeinderat und Beisitzer René Umher einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten. Die Vorgängerin, Sibylle Jeker, welche ihre letzte Generalversammlung leitete, legte ihr interimistisch geführtes Präsidentenamt plangemäss nach über einem Jahr nieder und genoss die Ehrungen über ihre sehr wertvolle Arbeit für unsere Ortspartei. Im Gesamtvorstand erfolgten nur geringfügige Änderungen: während im Vorstand der Wechsel einzig das Präsidium betraf (Marisol Fürst und Dominic Tschudin/Co-Vizepräsidenten, Roger Schütz/Sekretär und Daniela Fabris/Kassiererin: alle unverändert), verzichtete Damiano Emmenegger aus beruflichen und persönlichen Gründen auf die Weiterführung des Amts als Rechnungsrevisor. Finanzkommissionsmitglied Hans-Rudolf Tschudin, bisheriger Beisitzer, übernimmt. Der erweiterte Vorstand zählt wie bisher fünf Beisitzer: Walter Zeltner, Andreas Fürst, Alain Ulmi

und Melanie Tschudin (neu/diesjährige Gemeinderatskandidatin); Sibylle Jeker wird uns als fünfte Beisitzerin erfreulicherweise weiter verbunden bleiben. Das aktualisierte Organigramm und den Jahresbericht über die Amtsperiode von AltPräsidentin Jeker sind auf unserer Webseite einsehbar. Ihre SVP Dornach ANZEIGE


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AGENDA

Donnerstag, 30. September 2021 Nr. 39

und Therapie». Das Lebenswerk von Günter Meier. Ausstellung zum 100. Geburtstag. An Werktagen von 17 bis 18.30 Uhr. Anmeldung: mail@stiftung-trigon.ch. Bis 9. November.

Donnerstag, 30. September Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

«Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, Gewächshaus Klostergarten.

Jazz & Soul - Afterwork mit B-Pocket. Hotel Restaurant Kloster Dornach, Innenhof oder Refektorium. 18.30 bis 20 Uhr.

«BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022.

Freitag, 1. Oktober Filmvorführung im Stärne: Ema von Pablo Larrain, Chile 2019.ma Restaurant zum Stärne. 19 bis 22.30 Uhr.

Ausstellung zu Geschichte und Kultur des Schwarzbubenlandes. Heimatmuseum Schwarzbubenland. Bild des Monats: «Winter im Wald» des Landschaftsmalers Ernst Hodel junior (1881-1955).. So. 15 bis 17 Uhr. Bis 31. Oktober.

Dornach

Münchenstein

Saisoneröffnung: «Die fahrende Brücke», ein Schauspiel von Noëmi Steffen. Neues Theater. 19.30 Uhr.

Traces – Spuren. Shirley Müller zu Gast bei artriedwyl. Amselstrasse 6. peterriedwyl@sunrise.ch / 079 59 77 607.

La noble musique - Ensemble Seraphim. Hotel Restaurant Kloster. Innenhof Refektorium. 19.30 bis 21 Uhr.

Radical Gaming: Immersion Simulation Subversion. HeK – Haus der elektronischen Künste. Führung: 3. Oktober, 15 Uhr; Happy Sunday, 12 bis 18 Uhr. Freilager-Platz 9. Jeweils Mi, Do, Fr, Sa, So, 12 bis 18 Uhr. Bis 14. November.

Arlesheim

Münchenstein Pedro Lenz’ berndeutscher Primitivo. Bürgergemeinde. Trotte. 19.30 Uhr.

Reinach

Samstag, 2. Oktober Dornach Saisoneröffnung: «Die fahrende Brücke», ein Schauspiel von Noëmi Steffen. Neues Theater. 19.30 Uhr.

Sonntag, 3. Oktober Gempen Euro Birdwatch – Internationaler Zuvogeltag. Naturschutzvereine Arlesheim und Dornach. Gempen-Plateau. 8 bis 13 Uhr.

Reinach Vogelzug auf der Ulmethöchi. Natur- und Vogelschutz. Treffpunkt: Parkplatz gegenüber Post Reinach. 6.30 Uhr.

Montag, 4. Oktober Arlesheim Treffpunkt Stärne. 14.30 Uhr.

Pedro Lenz’ berndeutscher Primitivo: Am Freitag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr tritt Pedro Lenz in der Trotte Münchenstein auf.

FOTO: ZVG

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Wohnheim Wydehöfli. Bis 23. Oktober. www.inklusivarlesheim.art

Donnerstag, 7. Oktober

Ausstellungen

Arlesheim

Aesch

Gesundheitsform «Stress und Burnout». Dr. med. Markus Schlemmer, Facharzt Psychiatrie / Psychotherapie, Kirstin Kaiser, Therapeutische Sprachgestalterin. Anmeldung obligatorisch: https://100. klinik-arlesheim.ch. Pfeffingerhof, Saal Dachgeschoss. 19 Uhr.

«Alfred Vogel - der Aescher Naturheilkunde-Pionier. Sonderausstellung im Heimatmuseum. Vernissage am 1. Oktober, Geburtshaus von Alfred Vogel, Unter Kirchgasse 2. 18.30 Uhr. Museum am Sonntag, 3. Oktober, von 10 bis 12, und von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Dornach

Arlesheim

Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, 061 401 25 71.

«Dialog» – Collagen und Objekte von Anna Elisabeth Altorfer. Trotte. Von 24. September bis 3. Oktober.

Dornach

Freiluftausstellung Inklusiv Arlesheim. Ein Dorf wird zur Galerie.

Kunst-Schau-Depot. Juraweg 2–6. «Pflanzenfarben für Pädagogik, Kunst

Vernissage zur Ausstellung «Gefühlsbegegnung» von Antonie Josefa Latscha. Am 30. September, 17.30 Uhr. Foyer des Business Parc. Während der Bürozeiten, 8 bis 12.15 und 13.15 bis 17.00 Uhr.

Farben von Mittelerde. Bilder von Michèle Burri. Foyer Haus Wegman. Klinik Arlesheim. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag, 9 bis 20 Uhr. Bis 7. November. «(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. «Von A bis Z – Künstlerbücher in der Sammlung Würth». Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr.

Schon gewusst?

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 23. September 2021

Read@B&T: Online-Buchclub mit Luzia Stettler

Rosmarie Müller Zum wisse Segel 18 4144 Arlesheim In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 4. Oktober 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Buchjahr wartet mit hochinteressanten Neuerscheinungen auf. Aber − wer die Wahl hat, hat die Qual: Was sind lesenswerte Titel? Und wie denken andere über diese? Diskutieren Sie mit in unserem neuen Online-Buchclub mit Luzia Stettler, langjährige Literaturredaktorin bei Schweizer Radio SRF («Buchzeichen», «52 Beste Bücher»).

Lösung 37/2021: MUSTER

Im Fokus stehen drei aktuelle Romane: Yvonne Zitzmann «Tage des Vergessens» (19.10.2021, 20.00 Uhr), Judith Hermann «Daheim» (16.11.2021, 20.00 Uhr), Jan-Philipp Sendker «Die Rebellin und der Dieb» (7.12.2021, 20.00 Uhr). An vier Abenden können Sie in unserem Online-Buchclub mitdiskutieren. Den Abschluss bildet am vierten Abend das virtuelle Treffen mit dem Autor Jan-Philipp Sendker. (14.12.2021, 20.00 Uhr) Anmeldung: buchclub@biderundtanner.ch

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1. PETER STAMM: PETER STAMM: Das Archiv der Gefühle Das Archiv der Gefühle Roman Roman, S. Fischer Verlag S. Fischer Verlag 2. 2. JEAN-LUC BANNALEC: GEO EPOCHE: Bretonische Idylle Schweiz 1291 − 2021. Kriminalroman, Die bewegte Geschichte der Kiepenheuer & Witsch Eidgenossenschaft. Geschichte, Verlag Deutscher Verlag Pressevertrieb 3. 3. LORENZ PAULI / THOMAS BLUBACHER: KATHRIN SCHÄRER: Letzte Ruhe am Rheinknie Als Rigo Mäuse Spaziergänge zu bemeranpflanzte und Rosa die kenswerten Toten auf Basels Leoparden erfand Friedhöfen Bilderbuch, Basiliensia, Zytglogge Verlag Atlantis Verlag 4. 4. GERHARD ROTH: Über den Menschen PIERRE MARTIN: Madame le Commissaire Philosophie, Suhrkamp Verlag und die panische Diva 5. Kriminalroman, Der neue Kosmos Knaur Verlag Welt-Almanach & Atlas 2022 5. Geografie, Kosmos Verlag ANNIE ERNAUX: 6. Das Ereignis CHRISTIAN PFISTER / Roman, Suhrkamp Verlag HEINZ WANNER: Klima und 6. Gesellschaft in Europa DANIEL LÖW / DOMO LÖW: Die letzten tausend Jahre S isch Mäss Klimafragen, Haupt Verlag Bilderbuch, 7. Christoph Merian Verlag IRVIN D. YALOM / MARILYN YALOM: Unzertrennlich 7. Über den Tod und das Leben VIRGINIA WOOLF: Psychologie, btb Verlag Freiheit ist erst der 8. Anfang Rede, Arche Literatur Verlag FLORIANNE KOECHLIN: Von Böden die klingen und 8. Pflanzen die tanzen. Neue Streifzüge durch wissenKURT MARTI: schaftliches Unterholz. Wortwarenladen Natur, Lenos Verlag Lyrik, Engeler Verlag 9. 9. FRANK SCHÄTZING: ADELHEID DUVANEL: Was, wenn wir einfach die Fern von hier Welt retten? Handeln in der Erzählungen, Klimakrise. Klimafragen, Limmat Verlag Kiepenheuer & Witsch Verlag 10. 10. SALLY ROONEY: ULRICH TILGNER: Schöne Welt, wo bist du Krieg im Orient Roman, Das Scheitern des Westens Claassen Verlag Politik, Rowohlt Verlag


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