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Donnerstag, 12. September 2019

111. Jahrgang – Nr. 37

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Eine fotografische Retrospektive

12ºC 25ºC

Die Zukunft des Spitalstandorts Laufen ist ungewiss, der Blick in die Vergangenheit zeigt ein Pionierwerk. Benannt nach seinem Gründer, ist das Feningerspital das älteste im Baselbiet. Seine bewegte Geschichte wird derzeit gewürdigt mit einer Fotoausstellung.

12ºC 24ºC

12ºC 26ºC

Freitag, 13. September 2019 Nach rascher Auflösung lokal möglicher Nebelschwaden meist sonnig und warm. Samstag, 14. September 2019 Nach Auflösung von lokal etwas möglichem Nebel oder Hochnebel recht sonnig. Sonntag, 15. September 2019 Keine grosse Änderung, viel Sonnenschein und spätsommerlich warm.

Zwingen

Quecksilber war in der Vergangenheit geläufig, um Holz zu imprägnieren. Mehr als 30 Jahre später sind die Spätfolgen brutal. Eine Halle in Zwingen muss geschlossen werden.

Bea Asper

A

us alten Postkarten sind grosse Bilder geworden mit vielen Erinnerungen. Der Gang durch den Flur wird zur Zeitreise. «150 Jahre Spital in Laufen: Eine fotografische Retrospektive» heisst die Ausstellung, die am Freitag feierlich eröffnet wurde und bis zum Jahresende im Spital Laufen zu sehen ist. Die Grundlagen dazu kamen vom Museum Laufental, vor allem aus der Schaltenbrand-Sammlung. Jürg Schmutz, Anita Kuoni und Mara Wicki vom Marketing des Kantonsspital Baselland haben dann mit viel Liebe zum Detail das historische Material modern aufbereitet. In stundenlanger Feinstarbeit am Bildschirm wurden auf den Schwarz-Weiss-Aufnahmen die Narben der Zeit entfernt, Flecken und Kratzer ausradiert und die Kontraste verbessert. «Es ist eine digitale Restauration», beschreibt Jürg Schmutz seine Grafikarbeit. Als Hilfsmittel setzte er vor allem auf das Programm Photoshop. Dann gingen die Daten in den Grossformatdruck im Plottverfahren. Abgerundet wird die Ausstellung mit einzelnen farbigen Fotoaufnahmen aus jüngster Zeit. Alle Bilder können am Ende der Aus-

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Präsentieren die Ausstellung: (v. l.) Michael Rolaz, stellvertretender CEO Kantonsspital Baselland; Anita Kuoni, Leiterin Marketing und Kommunikation; Lilli Kuonen, Präsidentin Museum Laufental; Mara Wicki und Jürg Schmutz von der Abteilung FOTO: BEA ASPER Marketing und Kommunikation des Kantonsspitals Baselland. stellung erworben werden. «Sollte es für ein Bild mehrere Interessenten geben, könnten wir einen zusätzlichen Ausdruck veranlassen», führt Schmutz gegenüber dieser Zeitung aus. Die dafür anfallenden Kosten müssten noch genau eruiert werden, er schätzt sie auf 100 bis 150 Franken pro Bild. Die Ausstellung zeigt auf sehr eindrückliche Weise, wie sich der Gesundheitsbereich, die technischen Anlagen und die Bedeutung des Spitals gewandelt haben. Die Einweihung des neuen Spitalgebäudes am heutigen Standort war am 18. Oktober 1953 ein riesiges Volksfest und die Einrichtungen zählten zu den modernsten. Zuvor befand sich das Spital beim Obertor im StadthausGebäude. Der beliebte Laufner Arzt Joseph Feninger hatte dort seine Praxis

betrieben und mit der Einrichtung seines Testaments das Spital gegründet. 1872 nahm das Feningerspital mit fünf Betten seinen Betrieb auf und wurde vor allem während des Ersten Weltkrieges und in der Zeit der Spanischen Grippe zur lebenswichtigen Institution, erklärte Lilli Kuonen, Präsidentin des Museums Laufental, an der Vernissage. Michael Rolaz, stellvertretender CEO des Kantonsspitals Baselland, freute sich sehr, dass mit der Ausstellung die bewegte Geschichte des Spitalstandorts Laufen gewürdigt wird, denn dieses Spital habe es vor den anderen Baselbieter Spitälern gegeben. Zur Zukunftsfrage verwies er auf den Wandel der Zeit – der auch immer die Chance auf etwas Neues beinhalte – und den politischen Entscheid, der aktuell bei der Regierung hängig ist.

Einweihung: Am 18. Oktober 1953 wurde das neue Spitalgebäude mit einem grossen Volksfest eingeweiht. FOTO: ARCHIV MUSEUM LAUFENTAL

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IMPRESSUM

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LAUFENTAL VERANSTALTUNG

ROGGENBURG

In Brislach ist wieder Kürbis-Sonntag

Drei Tage wildester Wildwesten im Grenzdorf

Kürbisse: «Sie sind nichts für Erbsenzähler», sagt ein Sprichwort. Dieser Kürbis hält tatsächlich nichts von solchen. FOTO: ROLAND BÜRKI

Das 7. Kürbisfest auf dem Brislacher Gehrenhof vom 22. September glänzt mit einem reichen Kürbisangebot, kulinarischen Kürbisspezialitäten und kurzweiliger Unterhaltung für Gross und Klein. Mit dabei auch das Schwyzerörgelitrio Chriesichratte und der Männerchor Dittingen. bü. Ja, Erbsenzähler wären mit dem Zählen der botanisch grössten Beeren der Welt, den Kürbissen, schon von deren Grösse her tatsächlich überfordert. Erbsenzähler lieben das Kleinkarierte, bildlich symbolisiert durch die kleinen Erbsen. Dazu gelten sie als geizig und tragen nicht zu Unrecht Übernamen wie «Rappenspalter» oder «Pfennigfuchser». Im Gegensatz dazu geizt die Bauernfamilie Albert und Agnes Hügli-Studinger vom Brislacher Gehrenhof auch an ihrem siebten «Kürbisfest» nicht mit einem reichhaltigen Angebot an Kürbissen, die einst als «Speise der armen Leute» galten, heute aber auch in keiner Haute-Cuisine-Küche fehlen dürfen. Gegen 50 Sorten an Speise- und Zierkürbissen, ausgelegt auf Wagen, in Containern oder aufgerichtet zu eigenwilligen, dekorativen Elementen erfreuen vor allem die Damenwelt, die gerade an neuen Rezepten wie beispielsweise den mit Kräuterkäse gefüllten ButternussKürbis oder dann an einer eindrück-

lich-schauerlichen Halloween-Dekoration herumstudiert. Während es die Herren der Schöpfung eher nach einem Kürbisbier gelüstet, haben die Damen des Hauses ausreichend Gelegenheit, sich an den kleinen bis grössten Kürbisexemplaren sattzusehen. Sattessen hingegen können sich alle Besucher an Kürbissuppe und Kürbisbratwurst mit frischem Buurebrot, gekrönt von einem feinen Kürbiskuchen zum Dessert. Lüpfige Melodien dazu serviert das Schwyzerörgeli-Trio Chriesichratte, während der Männerchor Dittingen um 13.00 Uhr in der zur Festhalle mutierten Scheune mit frohem Gesang aufwartet und bestimmt auch seinen umwerfenden «Siloballen-Blues» zum Besten geben dürfte. Auf die Kinder warten Bauernhoftiere, Ponyreiten, Mithilfe beim Vermosten von Äpfeln oder dann der absolute Hit, das Schnitzen von Kürbissen mit Mama oder Papa, aus dem sich meist gruselige Halloween-Fratzen herausschälen. Solche Schrecken überstehen die Eltern dann am besten bei einem befreienden Cüpli an der kürbisgeschmückten Cüpli-Bar. Das 7. Kürbisfest von Sonntag, 22. September, findet von 10.00 bis 16.30 Uhr auf dem Gehrenhof in Brislach statt. Wegweiser und Kürbisse weisen den Weg zu Hof und Parkplätzen. www.gehrenhof-brislach.ch

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

825 Jahre Zwingen

Tanzkurse in Laufen

WoS. Am Sonntag, 15. September, findet im Museum Laufental von 11 bis 13 Uhr die Vernissage der Sonderausstellung zu 825 Jahre Zwingen statt. Die Geschichte der Laufentaler Gemeinde wird anhand von Gemälden, Stichen, Texten, Fotos und Raritäten dargestellt. Der Architekturhistoriker Richard Buser führt in das Thema ein. Der Vorstand des Museumsvereins Laufental und die Burgerkorporation Zwingen freuen sich auf viele Gäste.

WoS. Seit zwei Jahren bietet das Kulturforum Laufen Tanzkurse für Standardund Lateintänze an. In den beiden Fortgeschrittenenkurse F1 am Sonntag- und Montagabend gibt es noch freie Plätze. Voraussetzung ist, dass die Tanzpaare schon einmal einen Grundkurs besucht haben. Die Kurse beginnen am 15. respektive am 16. September.

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Donnerstag, 12. September 2019 Nr. 37

Es herrschte tatsächlich Ausnahmezustand dieses Wochenende hier im westlichsten Dorf des Baselbiets. Viel Volk genoss das Feeling des «wild, wild west» am Dorffest von Roggenburg. Martin Staub

S

cheunen, Schuppen, Plätze und originelle Räume, alles in Privatliegenschaften, wurden von Einwohnerinnen und Einwohnern leer geräumt, für drei Tage umfunktioniert in Saloons, Bars, Steakhouses oder anderes. Und wo es nur Platz, aber keine Räumlichkeiten gab, haben die unzähligen Helferinnen und Helfer Zelte hingestellt, die aber als solche kaum mehr erkennbar waren. Die Roggenburger verstanden es, ihr Dorf mit gemalten Wildwestfassaden für drei Tage wie eine Kleinstadt in Texas aussehen zu lassen. Die Besuchenden genossen den Spaziergang durch die «Mainstreet» mit Beizli, einem interessanten Markt mit Handarbeiten und Kulinarischem und der Bewunderung von Werken der beiden regionalen Künstlerinnen Alenka Müller (Bilder) und Lara Oser (Skulpturen). Die regelmässig eingeschobenen Darbietungen und Präsentationen – alles natürlich themengerecht wildwestlich – machten aus dem Besuch des

Rogenburger Dorffestes einen erlebnisreichen Aufenthalt. Da war zum Beispiel der Hufschmied Michel Meister aus Vicques, der vor Ort vorführte, wie ein Pferd beschlagen wird oder wie man aus einem Stück Eisen ein Gartenwerkzeug schmiedet. Als spannend und äusserst beliebt erwies sich das Rindertreiben. Die Reiterinnen und Reiter des Familienbetriebs «Quarterfarms R5» aus dem nahen Elsass demonstrierten, wie aus einer Herde Rinder ein bestimmtes Tier in nur zwei Minuten aus einem Gehege A in ein Gehege B getrieben wird. Gemütlicher oder auch ungemütlicher – je nachdem, was Klein oder

Kein Wäscheladen: Hier gibts köstliche Apéros, die Appetit auf mehr machen.

Fototermin: Das Bild malte die Roggenburger Künstlerin Alenka Müller.

Rindertreiben: Da fühlt man sich doch live dabei auf einer Farm in Texas. FOTOS: MARTIN STAUB

Gross gerade bevorzugte – gings beim Kinderschminken und beim Bullriding zu. Beansprucht wurden beide Aktivitäten weitgehend nahtlos. Die Organisatorinnen und Organisatoren um Häuptling Gerhard (Fidi) Walther schienen an ihrem aufwendigen Fest genauso Spass zu haben wie die unzähligen Besucherinnen und Besucher, die aus der Region aber auch von weiter weg nach «Wild-West City» in Roggenburg pilgerten. Gut möglich, dass die hiesigen Cowgirls und -boys bald wieder in ihre Westernkluft steigen, um ein weiteres Grossereignis dieser Art auf die Beine zu stellen.

Nähere Informationen unter www.kfl.ch.

VERANSTALTUNG

KINO

Herbstmarkt in Blauen WoS. Am 21. September findet in Blauen der traditionelle Herbstmarkt statt. Ab 9 Uhr morgens wird an rund 35 Marktständen im Dorfkern alles, was Land und Garten hergibt, feilgeboten. Auch Gebasteltes, Gestricktes, Gehäkeltes, Gemaltes, Getontes, Wolliges, Flohmarktartikel, Bücher, Mineralien und Fossilien gibts zu kaufen. In der Kulturschüre befinden sich die Raclettestube der Theatergruppe sowie die Kaffeestube des Musikvereins. In der Scheune eingangs Dorf wartet das Chorstübli auf die Gäste. Beim Dorfladen «im BlaueHuus» gibt es Sachen vom Grill, im «Holzerbeizli» hat es Speck-Brättli, im «Western Saloon» saftige Burger und beim «Food Truck» Öpfelchüechli. Auf dem «Hübeli» sollte der legendäre «Hübelikafi» probiert werden. Ein Drehorgel-Mann darf natürlich nicht fehlen und die Campfire-Band sorgt «on the road» im ganzen Marktgelände für Unterhaltung. Für die kleinen Marktbesucher sind Kinderschminken, eine Rössliryti und der Circus Maus mit seinem Programm «Der kleine Bauernhof» mit Ziegen und Hühnern angesagt.

Donnerstag, 19. September, 20.30 Uhr

Das Wunder von Mals

In diesem Dokumentarfilm geht es um ein rebellisches Dorf in Südtirol, das durch ein Referendum Pestizide auf dem Gemeindegebiet verboten hat. Bauernbund, Landesregierung und die Pharmaindustrie bekämpfen diesen Beschluss mit allen Mitteln. Regie: Alexander Schiebel. 2018, 84 Min. www.kfl.ch GALERIE

Bis Sonntag, 15. September 2019

Sybille Krauer-Büttiker – Bilder Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr DISCO

Freitag, 13. September, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ CL-Shorty & DJ Toni

Start in die Saison mit dem bekannten, stets voll motivierten Duo DJ CL-Shorty und DJ Toni. Die beiden reisen aus Deutschland an und freuen sich auf das hiesige Disco-Publikum, das bei der tollen Musik sofort loslegt.

KONZERT

Freitag, 20. September 2019, 20.15 Uhr

Chanson goes Gypsy mit Christine Schmid und Gaetano Siino*

Eine musikalische Collage bekannter Chansons mit jazziger Gypsy-Note und Rumba-Flamenco-Färbungen. Die Akkordeonistin und Sängerin Christine Schmid wird begleitet von Gaetano Siino, einem «viel-saitigen» Gitarristen aus Sizilien. *Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 12. September 2019 Nr. 37

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 15. September 2019 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Ökumenischer Gottesdienst mit Kinderprogramm Sonntag, 15. September 2019 10.30 Uhr im Seniorenzentrum Rosengarten, Laufen, anschliessend gemeinsames Mittagessen «Teilete»

www.bewegungplus-laufen.ch

Edith Fabri 26. Januar 1935 – 16. August 2019 Als letzten Gruss und Dank für die Anteilnahme. Hermann Fabri Marion Molnar-Fabri Kristian Fabri und Ingrid Modes Fabri

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 15. Sept., 10.15 Uhr in der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Bettagsgottesdienst mit Abendmahl. Dienstag, 17. Sept., 15.00 Uhr Seniorennachmittag im Kirchgemeindezentrum in Breitenbach. Sonntag, 22. Sept., 9.30 Uhr ökumenischer Gottesdienst in Büsserach.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 15. September

> 11.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Landskrongottesdienst, Pfarrer Stefan Berg, Pfarrer Günter Hulin, Pfarrer Paul Schwindenhammer, Cäcilienchor Hofstetten-Flüh mit Barbara Schröder. Anschl. Mittagessen. (Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt.)

Dienstag, 17. September

> 19.15 Uhr Runder Tisch: Den Jugendlichen zuhören. Martina Hausberger und Catherine Adamus Mittwoch, 18. September > 17.00 Uhr Meitliträff, Rate- und Spieleabend, Anmeldung bis 17. September bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 Freitag, 20. September > 20.00 Uhr Ökumenische Taizé-Feier, Martina Hausberger und Vorbereitungsteam, Kirche Witterswil

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Donnerstag, 12. September, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen. Pfarrer Claudius Jäggi beschert uns einen kurzweiligen Nachmittag. Freitag, 13. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 15. September, 10.30 Uhr, Alterszentrum Rosengarten in Laufen, ökumenischer Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss und Bettag, mit Pastoralassistent Alexander Mediger und Pfarrer Claudius Jäggi, Freiwillige aus dem Quartier Stedtli. Kleinlützel Samstag, 14. September, 16.00 Uhr, Besammlung auf dem Kirchenparkplatz und gemeinsamer Spaziergang zur Sebastianskapelle im Taläggerli, ökumenische Feier beginnt um 16.15 Uhr mit Pfarrer Claudius Jäggi und Christof Klingenbeck, Liturgiegruppe Kleinlützel, mit Kinderprogramm, anschliessend gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank, die Feier findet bei jeder Witterung statt. Liesberg Samstag, 14. September, 18.30 Uhr, Dorfkirche Liesberg, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Burg im Leimental Sonntag, 15. September, 19.00 Uhr, ökumenische Feier im Pfarreisaal mit Pfarrer Günter Hulin und Pfarrer Claudius Jäggi.

Yvette Hänggi 18. August 1951 – 4. September 2019 Yvette hat das Leben genossen – als langjährige Primarlehrerin, auf vielen Reisen, bei Konzert- und Theaterbesuchen, beim Lesen und Kochen. Nun ist sie, nach längerer Krankheit, auf der Reise in eine andere Welt. Danke für all deine Liebe, Fürsorge und Herzlichkeit.

Wir vermissen dich Deine Familie und Freunde Traueradresse: Liliane Hänggi-Gobet, Rohrgasse 16, 4226 Breitenbach Auf ausdrücklichen Wunsch von Yvette findet keine Trauerfeier statt. Wir nehmen Abschied im engsten Familien- und Freundeskreis. Gilt als Leidzirkular

Denk Dir ein Bild – Weites Meer Ein Segelschiff setzt seine weissen Segel und gleitet hinaus in die offene See. Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. Da sagt jemand: «Nun ist es gegangen!» Ein anderer sagt: «Es kommt!»

Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

Der Lebenskreis von

Alfred (Fredy) Kuhn 20. Juni 1930 – 6. September 2019 hat sich geschlossen. Unser geliebter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Onkel durfte nach weiteren geschenkten vier Jahren unter der fürsorglichen Pflege in der Stiftung Hofmatt in Münchenstein nach kurzer, schwerer Krankheit seine Augen in Frieden und schmerzfrei schliessen. Wir sind tieftraurig, aber unendlich dankbar für die vielen schönen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Johanna und Michael Kuhn, Münchenstein Cäcilia und Hannes Brand-Kohli mit Yanik und Yara, Schönbühl Alain Kohli, Zweisimmen Ramona Kuhn, Oftringen Klaus Kuhn und Michelle de Prez mit Sophia und Raphael (F) Maya Kuhn und Guy Burren mit Pauline, Forel Rolf Kuhn mit Tim und Ellie, Oberwil Guido Kuhn, Münchenstein Nichten und Neffen Die Bestattung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abschiedsfeier, zu der Familie und Bekannte herzlich eingeladen sind, findet am 20. September 2019 um 11.00 Uhr im Saal der Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, in Münchenstein statt. Traueradresse: Johanna Kuhn, Melchior Berri-Strasse 16, 4142 Münchenstein Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen, seit 1886 Tag und Nacht 24 h Laufen und Umgebung 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch


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Donnerstag, 12. September 2019 Nr. 37

Die OL-Elite zu Gast in Laufen

Stressfrei durchs letschte Schueljoor

Rund 1700 Orientierungsläuferinnen und -läufer werden sich am letzten Septemberwochenende in Laufen sportlich messen. Der Anlass fordert aber nicht nur die Athletinnen und Athleten.

A

m Wochenende vom 27. bis 29. September ist Laufen Schauplatz eines besonderen Events. Der OL-Weltcup macht im Stedtli halt. Dies bietet der Stadt Laufen die Gelegenheit, sich nach aussen zu präsentieren, umso mehr, da der Anlass in einer Fernsehübertragung live mitverfolgt werden kann. Die Planung für dieses sportliche Grossereignis läuft bereits seit über einem Jahr. Nicht zuletzt ist hier auch die Stadt Laufen gefordert. Während der Veranstalter für den Grossteil der Infrastruktur verantwortlich ist, sorgt die Stadt Laufen für die nötigen Rahmenbedingungen, wie den Stromanschluss und die Internetleitungen. Weiter ist Laufen unter anderem auch für das Aufstellen von Moderatorenhäuschen, Kamerapodesten, Absperrgittern und der Podeste für Start und Ziel zuständig. In den Tagen vor und nach dem Anlass werden darum nicht zuletzt die Mitarbeitenden des Werkhofes stark gefordert sein. Nicht zuständig ist Laufen für die Beschilderung und die Sicherheit auf der Laufstrecke.

Temporäre Einschränkungen im Verkehr

Das Zentrum von Laufen steht Ende September also während einiger Tage ganz im Zeichen des OL-Weltcups. Erwartet werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Wettbewerb OL-Weltcup und 1500 Athletinnen und Athleten im Wettbewerb OL-National. Ein Anlass dieser Grössenordnung benötigt viel Platz. Aus diesem Grund muss die Laufner Bevölkerung einige Änderungen in Kauf nehmen. Bereits ab Mittwoch, den 25. September, wird die gesamte Infrastruktur aufgebaut.

Von diesem Zeitpunkt an ist mit erheblichen Einschränkungen im Verkehr zu rechnen. Auch Parkplätze stehen im und um das Stedtli nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung. Der Start- und

THOMAS HOFER, STADTRAT

Das letzte Zeugnis war ja nicht so prall. Aber nun steht das letzte Schuljahr an und es geht noch einmal um die Wurst. Schliesslich wird man sich mit dem nächsten Zeugnis bewerben müssen. Und da sollte aus der 4 in Deutsch besser doch noch eine 5 werden. Hier sind Tipps für euch, wie ihr stressfrei und mit guten Noten durch das letzte Schuljahr kommt.

Sperrung der Parkplätze • Grosser Amthausparkplatz: Dienstag, 24. September, ab 18.00 Uhr, bis Montag, 30. September 2019, bis ca. 18.00 Uhr gesperrt • Kleiner Amthausparkplatz: Mittwoch, 25. September, ab 12.00 Uhr, bis Montag, 30. September 2019, bis ca. 18.00 Uhr gesperrt • Parkplatz «Alts Schlachthuus»: Samstag, 28. September, ab 12.00 Uhr, bis Sonntag, 29. September 2019, bis ca. 18.00 Uhr gesperrt Strassensperrungen • Amthausgasse: – Samstag, 28. September 2019, ab 7.00 bis ca. 20.00 Uhr kompl. gesperrt – Sonntag, 29. September 2019, ab 7.00 bis ca. 20.00 Uhr kompl. gesperrt • Kernzone Altstadt: – Samstag, 28. September 2019, ab 13.00 bis ca. 18.00 Uhr kompl. gesperrt (ab 11 Uhr keine Parkplätze mehr) – Sonntag, 29. September 2019, ab 10.00 bis ca. 17.00 Uhr kompl. gesperrt

Begegnungszone Altstadt

Sperrung der Parkplätze: Die Ersatzparkplätze sind bei der Eissporthalle zu finden. Zielbereich befindet sich auf dem kleinen Amthausparkplatz, er wird daher bereits ab Dienstagabend gesperrt sein. Die Entsorgungsstelle wird für eine Woche an den Schliffweg bei der Zufahrt zur Eishalle gezügelt. Ab Mittwochmorgen betrifft dies auch den grossen Amthausparkplatz, wo am Wochenende das Festzelt, Toiletten und diverse Infostände zu stehen kommen. Ab Samstagmittag ist dann auch das Parkieren auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus» nicht mehr möglich. Für Inhaber einer Parkkarte wird auf dem ehemaligen Trainingsplatz San Siro bei der Eissport- und Freizeithalle ein Ersatzparkplatz eingerichtet. Der Weg ist ausgeschildert. Zum Teil werden die Wettkämpfe auch in der Altstadt ausgetragen. Die Kernzone Altstadt muss daher zeitweise für sämtlichen Verkehr gesperrt werden und auch das Parkieren in der blauen Zone ist nicht mehr möglich (siehe Infobox und Grafik). Die Stadt Laufen bittet Gewerbetrei-

bende, Zu- und Auslieferungen rechtzeitig zu tätigen.

Stadtpolizei für Verkehrsdienst zuständig

Um das Wochenende in verkehrstechnischer Hinsicht reibungslos zu meistern, wird die Stadtpolizei den Verkehrsdienst leiten. Sie wird es auch sein, welche die Zu- und Ausfahrt durch das Untertor für Notfälle bewilligen kann. Fahrzeuge, die den Verkehr behindern oder widerrechtlich abgestellt werden, werden kostenpflichtig abgeschleppt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, über das betroffene Wochenende wenn immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Laufen zu reisen. Die Stadt Laufen blickt mit grosser Vorfreude auf den OL-Weltcup und bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Einschränkungen, die vor, während und im Anschluss an das Ereignis unumgänglich sind. (stl)

• AMTLICHE MITTEILUNGEN

Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen

Wissen Sie Bescheid? Die Begegnungszone ist seit dem 1. Januar 2002 in der Schweiz zugelassen. Die Signalisationsverordnung (SSV) beschreibt den Einsatz und die Regeln für die Einführung solcher Zonensignalisationen. Die Begegnungszonen dürfen auf Nebenstrassen in Bereichen mit Wohn- und/oder Geschäftsnutzung eingerichtet werden.

Schwimmbad «Nau»: Saisonende 2019

Die Tage werden kürzer und die Nächte werden kühler. Langsam neigt sich die Badesaison 2019 dem Ende zu. Es ist jedoch immer noch genug Zeit für Sie da, um das Schwimmbad Laufen zu geniessen. Das Schwimmbad ist noch geöffnet bis

Samstag, 14. September 2019, 18.00 Uhr und geht dann in die Winterpause. Der Stadtrat und das Badi-Team danken den geschätzten Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern für die rege Benützung des Schwimmbads und freuen sich, Sie auch nächstes Jahr wieder als Gäste begrüssen zu dürfen.

Was lange währt, wird endlich gut Letztes Wochenende durfte Laufen endlich seinen neuen Kunstrasen einweihen. Ein freudiges Ereignis – nicht nur für den FC Laufen.

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m Dezember letzten Jahres bewilligte die Laufner Bevölkerung einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für einen neuen Kunstrasen im Nau. Mit einem grossen Fest und spannenden Matches wurde dieser Rasen nun eingeweiht. Der neue Kunstrasen wurde in Rekordzeit angelegt und kann seit Mitte August bespielt werden. Profitieren kann dabei nicht nur der FC Laufen. Da der Kunstrasen auch im Winter genutzt werden kann, müssen die Wintertrainings des Fussballclubs nicht mehr in den Turnhallen stattfinden. Das verschafft anderen Ver-

einen mehr Platz in den Hallen. Auch die Schulen sollen Sportstunden im Freien auf den Kunstrasen verlegen können. Stolz konnte der Stadtrat letzten Freitag verkünden, dass man beim Bau des neuen Grüns unter dem Budget geblieben sei. Und dies, obwohl man mit dem gewählten Schweizer Produkt den besten Kunstrasen gewählt habe, der momentan auf dem Markt sei. Bewusst habe man sich für einen Rasen ohne Granulat, also eine sogenannt unverfüllte Variante, entschieden. Das verringert einerseits die Unterhaltskosten auf jährlich rund Fr. 15 000.– (bisher Fr. 75 000.–) und schont ausserdem die Umwelt. Einen namhaften Beitrag für den Bau des neuen Kunstrasens konnte die Stadt Laufen ausserdem vom Swisslos-Fonds entgegennehmen. (stl)

Tipp 1 – Ordnung schaffen Ganz ehrlich! Wie sieht euer Schreibtisch aus? Oft herrscht auf den Schreibtischen deutscher Schüler grosse Unordnung. Das Chaos auf dem Tisch spiegelt allzu oft das im Kopf wider. Räumt ihn auf. Ordnet alle Hefter des letzten Jahres und legt euch zurecht, was ihr in nächster Zeit brauchen könntet. In einem aufgeräumten Umfeld lernt es sich gleich viel besser. Ausserdem wichtig: Packt euren Rucksack. In der Schule lernt es sich nur dann gut, wenn alle Unterrichtsmaterialien dabei sind.

Tipp 2 – Genug schlafen So banal es klingen mag, aber viele Schüler bekommen zu wenig Schlaf und sind deswegen in der Schule müde und unkonzentriert. Bemüht ihr euch, spätestens 22.00 Uhr das Licht auszuschalten, kommt ihr auf die benötigten acht Stunden Schlaf.

Tipp 3 – Mitarbeiten Ist der Ranzen gepackt und ihr seid ausgeschlafen, steht einem erfolgreichen Schultag nichts mehr im Wege. Eigentlich. Jeder hat ein Fach, das er nicht mag. Oder auch zwei. Und die Lehrer sind genauso, wie man es nicht sein würde, wenn man denn selbst am längeren Hebel sässe. Es nützt aber alles nichts – denn sie verteilen nun einmal die Noten. Da Lehrer nicht gerade verwöhnt sind, lassen sie sich recht einfach beeindrucken. Durch gute Mitarbeit nämlich. Nehmt ihr euch fest vor, in jeder Unterrichtsstunde wenigstens zweimal die Hand zu heben, gewinnt ihr doppelt: Der Lehrer wird euch mögen und ihr passt automatisch besser auf. Dann bleibt auch der Stoff besser hängen. Punkten könnt ihr auch, wenn ihr freiwillig ein Referat anbietet.

Tipp 4 – Hausaufgaben – Erst die Arbeit, dann das Vergnügen Ein kurzer Abstecher beim Kumpel direkt nach dem Unterricht ist sehr verlockend. Erst recht, wenn er ein neues Spiel für seine Playstation hat. Nehmt euch dennoch vor, immer zuerst die Hausaufgaben zu erledigen, bevor ihr zum vergnüglichen Teil des Tages übergeht.

Tipp 5 – Lernt vor Tests

Stolz auf das Resultat (v. l.): Thomas Hofer, Stadtrat; Alex Imhof, Stadtpräsident; Walter Ziltener, Stadtverwalter; Fabio Rota, Projektverantwortlicher FC Laufen; Pascal Bolliger, Stadtrat; Fredy Egli, Technischer Leiter FC Laufen; Eric Hardman, Projektplanung und -umsetzung; Martin Hofer, Leiter Bau und Planung Stadt Laufen; Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste Stadt Laufen.

Die meisten Noten sammeln Schüler durch Klausuren und Leistungskontrollen. Hier solltet ihr nicht fahrlässig sein und unvorbereitet zur Prüfung kommen. Wenigstens eine Lernstunde am Tag vor der Arbeit ist Pflicht. Besser ist es, wenn ihr schon ein paar Tage eher mit der Vorbereitung beginnt. So prägt sich der Stoff besser ein.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Grellingen

Einwohnergemeinde Grellingen

Gemeinde Grellingen Öffentliches Mitwirkungsverfahren Quartierplanung Langimatt Der Gemeinderat Grellingen führt gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 und § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 das Mitwirkungsverfahren durch. Die Quartierplanvorschriften mit Planungsbericht werden vom 12. September bis 11. Oktober 2019 auf der Gemeindeverwaltung Grellingen öffentlich aufgelegt und können während der ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Alle Unterlagen der Mutation sind ab 12. September 2019 auch auf der Homepage der Gemeinde unter www.grellingen.ch abrufbar. Ihre Anregungen und Änderungsvorschläge zur vorliegenden Mutation richten Sie bis spätestens 11. Oktober 2019 an den Gemeinderat Grellingen. Es gilt das Datum des Poststempels. Gemeinderat Grellingen

Seewen

Baupublikation

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Anton Borer Leimgrubenstrasse 9, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Standort: Leimgrubenstrasse 9 Grundstück: GB 492 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Haener AG Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 27. September 2019

Bauherrschaft: Bachmann Gody Rechtenberg 1, 4206 Seewen Projektverfasser: Krieger AG Planung und Stalleinrichtung Rütmattstrasse 6, 6017 Ruswil Bauobjekt: Abbruch best. Ökonomiegebäude und Neubau Milchvieh-Laufstall Bauplatz: Rechtenberg 1b Bauparzelle: GB 4157 Planauflage: beim Aktuar am Montag, den 16. Sept. 2019 von 18.30 bis 19.00 Uhr im Büro Baukommission, Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: bis 27. September 2019 an die Baukommission, 4206 Seewen

Baupublikation

2. Publikation Bauherrschaft: Frau Manser Verena und Herr Manser Benjamin Peter Birsstrasse 94, 4052 Basel Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage Bauplatz: Lindenrainstrasse 29 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 4148 Planauflage: beim Aktuar Einsprachefrist: bis 20. September 2019 an die Baukommission, 4206 Seewen

Baupublikation

Gesuchsteller: Brigitte Jeger-Kübler Neumattstrasse 50, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Standort: Neumattstrasse 50 Grundstück: GB 733 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Kurt Borer AG Wydenmattstrasse 23, 4228 Erschwil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 27. September 2019

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Herr Martin Pauli Laufenstrasse 719, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Umbau Gewerberaum in 1½-Zimmer-Wohnung (BG: 556) Bauplatz: Laufenstrasse 719 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 2845 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 27. September 2019

Baupublikation

Bauherrschaft: Herr und Frau Edgar und Margrit Schott Huggerwaldstrasse 215, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wärmepumpe Aussenaufstellung (BG: 557) Bauplatz: Huggerwaldstrasse 215 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 2849 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 27. September 2019

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL

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LAUFEN

ZWINGEN

Übersicht beim Impfen bekommen

Altes Quecksilber schlägt zurück Quecksilber war in der Vergangenheit geläufig, um Holz zu imprägnieren. Mehr als 30 Jahre später sind die Spätfolgen brutal. Gini Minonzio

G Bewerben den elektronischen Impfausweis: Pia Fankhauser (l.), Präsidentin «Gesundes Laufental», im Gespräch mit Kantonsärztin Monika Hänggi. FOTO: GINI MINONZIO gin. Wer einen Hund hat, kennt das. Jedes Jahr kommt ein Brief der netten Tierärztin. Sie mahnt, den Fellfreund wieder zu impfen. Dieser Service wird wohl für die Vierbeiner, doch kaum für Herrchen und Frauchen angeboten. Diese müssen sich selber um sich kümmern. Wobei «müssten» den Sachverhalt wohl bei den meisten Erwachsenen besser umschreibt. Elektronischer Ausweis schafft Übersicht Diesen Zustand möchte der Verein Gesundes Laufental verbessern. Deshalb organisiert er Informationsveranstaltungen zum Thema elektronischer Impfausweis. Letzte Woche stellte ihn die Laufner Apothekerin Nicole Kuster im Seniorenzentrum Rosengarten vor. Jedermann kann seinen elektronischen Impfausweis auf der Internetseite www.meineimpfungen.ch selber anlegen und verwalten. Er kann auch seine Ärztin oder seinen Apotheker beauftragen, einen elektronischen Impfausweis für ihn zu erstellen. Der grosse Vorteil ist, dass der elektronische Impfausweis darauf aufmerksam macht, wann eine Auffrischung nötig ist oder wo eine Impflücke besteht. Auf Wunsch kann man sich die Erinnerung für nötige Impfungen auch per SMS oder E-Mail schicken lassen.

Nützlich sei zudem, dass man auch bei einer notfallmässigen ärztlichen Konsultation Zugriff auf seine Impfinformationen habe. Zusätzlich mache das Programm bei geplanten Reisen Impfempfehlungen, so Kuster. Kantonsärztin Monika Hänggi stellte in ihrem Referat ihren alten, unübersichtlichen Papier-Impfausweis ihrem neuen elektronischen Impfausweis gegenüber. In der Tat sind in Letzterem alle Informationen übersichtlich aufgelistet. Sie schätzt vor allem, dass sie Benachrichtigungen zu Auffrischungen erhält. Auch die Reiseempfehlungen findet sie sehr nützlich. Die Plattform wird von der Stiftung Meineimpfungen gratis betrieben. Sie wird vom Bundesamt für Gesundheit unterstützt. Ein Wermutstropfen scheint die Sicherheit der Daten zu sein. Der Internetauftritt www.meineimpfungen.ch gibt unter der Seite allgemeine Bedingungen folgende Warnung zur Datensicherheit: «Die absolute Sicherheit kann nicht einmal gewährleistet werden, wenn die Sicherheitsmassnahmen auf dem Rechner des Benutzers dem allerletzten Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen. Je nach Sicherheitsmassnahmen bleiben unbefugte Zugriffe auf Ihre Daten möglich.»

VERANSTALTUNG

Paris-Rom-Berlin – Chanson goes Gypsy

Eröffnen den Saisonstart: Christine Schmid mit ihrem Akkordeon und Gaetano Siino mit der Gitarre. FOTO: ZVG WoS. Am 20. September startet die Saison des Kulturforums Laufen im Schlachthaus mit einer abwechslungsreichen und extravaganten musikalischen Reise. Reiseleitung haben Christine Schmid mit ihrem Akkordeon zusammen mit Gaetano Siino dem «vielsaitigen» Gitarristen aus Sizilien. Frech, frivol und witzig, aber immer mitten ins Herz, geht die Reise von französischen und deutschen Chansons bis hin zu neapolitanischen Canzone, gespickt mit rhythmischen Gypsy-Solos à la Django Reinhardt. Christine Schmid spielt seit ihrem dritten Lebensjahr Akkordeon. Die Akkordeonistin und Sängerin studierte am Konservatorium, Jazzschule und Opernstudio und ist Preisträgerin des deutsch-französischen Chansonpreises. Es folgten TV-Auftritte in Paris, der Schweiz, Deutschland, und am Jazzfestival New Orleans mit «Gypsy» Jazz. Ei-

ne betörende Stimme, virtuoses Akkordeonspiel und eine unwiderstehliche Ausstrahlung sind ihre Markenzeichen. Begleitet wird sie von Gaetano Siino. Mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und Fingerfertigkeit bringt Siino die Saiten zum Schwingen, entlockte seiner Gitarre mal harte, klare Töne, dann wieder harmonische, weiche Klänge. Auch Gaetano Siino kann auf eine erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken mit erfolgreichen Konzertauftritten in Italien, Konzertaufnahmen für das Italienische Fernsehen (RAI) und Teilnahme an internationalen GitarrenFestivals. Christine Schmid und Gaetano Siino – die perfekte Zusammenführung der unterschiedlichen Klangwelten des Duos – laden ein zu einem bunten Liederabend mit Kompositionen entlang der Achse Paris-Rom-Berlin mit Abstechern nach Russland und Argentinien.

lück im Unglück haben wohl etliche der rund zehn Wagencliquen, die ihre Wagen in der Halle der ehemaligen Arizona Pool Schweiz AG in Zwingen abgestellt haben. Denn das giftige Quecksilber verdampft vor allem während der heissen Jahreszeit. Und im Augenblick müssen sie auch kaum in die Halle. Dies im Gegensatz zu den Besitzern der Wohnwagen. Die Halle ist nämlich seit Ende August aufgrund einer Verfügung der Gemeinde Zwingen gesperrt. In der Innenluft war die Konzentration an elementarem Quecksilber an warmen Tagen und ja nach Luftdruck bis zu dreimal so hoch wie der aktuelle Grenzwert an Arbeitsplätzen, erklärt Rainer Bachmann vom kantonalen Amt für Umweltschutz und Energie. Gemäss der Verfügung bleibt die Halle sicher bis Ende November gesperrt. So lange können die Mieter sie nur betreten, um unter Begleitung ihre Sachen zu holen. Um die Quecksilberbelastung in der Hallenluft zu senken, werden Sofortmassnahmen geprüft. Das Quecksilber verdampft zum grössten Teil aus dem Untergrund in der Nähe der zwei ehemaligen Tauchbecken. Da wurde quecksilberhaltige Beize benutzt, um hölzerne Poolumrandungen zu imprägnieren, so Bachmann. In diesem Bereich saugt nun das Solothurner Umweltbüro SolGeo AG die Luft ab und filtert das Quecksilber aus. Ob das zielführend ist, wird sich Ende November zeigen. Dann kann die Gemeinde Zwingen über das weitere Vorgehen entscheiden.

Komplexe Vorgänge bedingen komplexe Messungen und Abklärungen Dass die Hallenluft dermassen mit Quecksilber belastet ist, kommt für den Kanton überraschend. Bereits 2017 lag nach umfangreichen Altlastenuntersuchungen eine Sanierungsvariante vor, welche auf rund 10 Millionen Franken geschätzt wurde. Aufgrund der hohen Kosten habe der Kanton beschlossen, zum Sanierungsvorhaben ein Drittgutachten zu erstellen. Dabei hat sich gezeigt, dass weitere Standortuntersuchungen notwendig sind. Diese hat der Grundeigentümer dann beantragt. Allerdings suchte man damals vor allem nach Quecksilberkontaminationen im Untergrund des Areals. Man stellte fest, dass das Quecksilber unmittelbar beim Standort auch ins Grundwasser gelangt. «Allerdings konnte bei der Pumpstation Wyden kein Quecksilber im Trinkwasser gemessen werden», sagt Bachmann. Wieso wurde das Quecksilber in der Luft nicht vorher entdeckt? Diese Messung sei nicht üblich, erklärt Manfred Flum von der Firma SolGeo AG. Auch gebe es für Quecksilber in der Schweiz keine Anwendungen mehr, sodass nicht

Blick durch das offene Tor: Hinter der Abschrankung, beim ehemaligen Tauchbecken, wird Quecksilber aus der bodennahen Luft abgesaugt. FOTO: GINI MINONZIO viel Wissen vorhanden sei. Deshalb hätten die Vorgänger keine Luftmessung gemacht. Bachmann rechnet damit, dass 2020 das Sanierungsprojekt ausgearbeitet und ab 2021 das Areal saniert werden kann. Die vorliegende Sanierungsvariante sieht vor, die Halle abzubrechen und das belastete Material auszuheben. Ein beträchtlicher Teil der Kosten wird wohl am Kanton hängen bleiben, da die verantwortliche Arizona Pool Schweiz AG 2011 Konkurs ging. Martin Jermann ist Eigentümer des Areals und war am Anfang zusammen mit seinem Bruder Erich Jermann Eigentümer der Arizona Pool. Er rechnet damit, einen Teil an die Sanierung zahlen zu müssen, ebenso der jetzige Baurechtnehmer. Wenn die Halle abgerissen ist, könne man auf dem Areal attraktive Wohnhäuser bauen, so Jermann. Harzige Absperrung Die Empfehlung, die Halle sofort zu sperren, kam vom Kanton. Weil die Gemeinde auch die Funktion der Gesundheitspolizei hat, ist sie mit der Durchsetzung beauftragt. Gemäss Andreas Schärer, Zwingener Gemeindeverwalter, wurde die Firma Wyss Treuhand AG als Vermieterin per Verfügung verpflichtet, die Mieter zu informieren. Vier Tage nach der sofortigen Sperrung hatte die Aescher Wyss Treuhand AG noch keinen Hinweis an die Türen der Halle geschlagen. Dem Wochenblatt gelang es an jenem Abend, mit drei Mietparteien zu sprechen. Sie alle sagten, sie seien nicht vom Vermieter kontaktiert worden. Sie machen sich aber auch keine Sorgen um ihre Gesundheit. Pascal Pelladoni von der Basler Wagenclique «Zäpflibysser» sorgt sich mehr darum, ob er einen anderen Platz für den Wagen findet. Eine Woche nach der sofortigen Sperrung der Halle erklärt Alain Wyss vom Treuhandbüro Wyss AG, dass selbstverständlich alle effektiv betroffenen Mieter informiert wurden. «Wir hatten bereits mit einigen davon Kontakt und haben bisher sämtliche Anliegen klären können.»

Ernsthafte Gesundheitsgefährdung Quecksilber kann sehr ernsthafte und auch dauerhafte Krankheiten auslösen. Es greift gemäss Suva-Datenblatt vor allem Nerven, Nieren, den Magen-DarmTrakt und die Haut an. Es dauert viele Jahre, bis Quecksilber wieder aus dem Gehirn abgebaut wird. Die Baselbieter Kantonsärztin Monika Hänggi empfiehlt, zur Hausärztin zu gehen, wenn ein ehemaliger Mitarbeiter oder ein Mieter Bedenken habe. Quecksilber könne man im Blut nachweisen. Allerdings sei es schwer zu sagen, welche Konsequenzen es habe. Einmal aufgenommen, kann Quecksilber medizinisch nicht aus dem Körper entfernt werden.

Wie kommt es vor? gin. Ja nachdem, wie Quecksilber vorliegt, ist es mehr oder weniger giftig. In früheren Imprägniermitteln für Holz wurde es salzförmig benutzt, als Quecksilber(II)-chlorid. Vom behandelten Holz geht keine direkte Gefahr für den Menschen aus. Es ist seit 1987 in den Farben verboten. Mit diesem Quecksilber(II)chlorid wurden in der ehemaligen Arizona Pool Holzumrandungen imprägniert. Im Verlaufe der Jahre hat sich im verschütteten Imprägniermittel wieder elementares Quecksilber gebildet. Diese Substanz wurde früher in Thermometern verwendet. Elementares Quecksilber beginnt bereits bei Raumtemperatur zu verdampfen. Isst man es, so ist das laut Wikipedia vergleichsweise ungefährlich, eingeatmete Dämpfe wirken aber stark giftig. In der Nahrungskette wird Quecksilber in Methylquecksilber umgewandelt. Dies ist extrem giftig. Die Hauptquelle für die menschliche Belastung ist der Verzehr von fettem Meeresfisch.


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Empfehlungen

Die Allgemeinmedizin-Praxis von M. und I. Franc in Brislach wird Ende Februar 2020 wegen Pensionierung und ohne Nachfolge geschlossen. Die Patienten sind gebeten, sich einen neuen Hausarzt zu suchen. Die Aktenßbergabe erfolgt ab 1. März 2020. Fahrzeugmarkt


THIERSTEIN

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ZULLWIL

Eine Atmosphäre wie in den schottischen Highlands Die spezielle Akustik anlässlich einer musikalischen Aufführung an einem Hochzeitsfest war der zündende Funke, hier auf Schloss Gilgenberg einen grösseren Musikanlass mit schottischem Flair durchzuführen. Das erste Tattoo in den Highlands des Gilgenbergerlandes war geboren. Martin Staub

T

rotz kühler Witterung und wolkenbehangenem Himmel wagten sich am Samstag viele Musikund Schottlandfans den steilen Weg hinauf zur schön gelegenen Burg Gilgenberg mit ihrer aussichtsreichen Holzbrücke vor dem Eingangstor. Dass sich der Aufstieg in die geschichtsträchtigen 700-jährigen Gemäuer gelohnt hat, zeigte sich in den folgenden zwei Stunden eindrücklich. Organisiert durch den Musikverein Konkordia Nunningen, erlebten die rund 200 Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm, wie es bunter nicht hätte sein können. Nach der musikalischen Eröffnung durch den Gastgeber MVK Nunningen, der auf der für rund 40 Musizierende etwas eng bemessenen Bühne ziemlich eng stehen musste – Dirigentin Isabelle van Rijs meisterte den Balanceakt an der Kante der zum Glück nicht allzu hohen Bühne vorzüglich – traten drei exklusive Formationen auf, wie sie hierzulande eher seltener zu bewundern sind.

Trommeln nicht nur auf Trommeln: Die Tambourengruppe der Stadtmusik Laufen. FOTO: MARTIN STAUB

Die Tambourengruppe der Stadtmusik Laufen marschierte mit ihrer schlagkräftigen Formation vollzählig und akustisch eindrucksvoll durch den Zuschauerraum auf die Bühne. In der Folge zeigten die zehn Tambouren in einer unterhaltenden Show, was sie mit ihren flinken Fingern an rhythmischen Kunststücken so alles drauf hatten. Mit Pauken, Steel Pan, allerlei Instrumenten für lateinamerikanische Rhythmen und sogar Bauhelmen begeisterten sie das Publikum, welches die Gruppe erst ziehen liess, nachdem diese mit ihren quietschenden Plastikhämmern noch einmal aufeinander eindroschen. Alles genau im Metrum, versteht sich. Als besonderer Leckerbissen erwies sich der Auftritt der Batterie Fanfare L’Audacieuse Bienne. Den vorwiegend älteren Semestern – allerdings mit jungem Blut gewürzt – hat es die französische Militärmusik angetan. So spielten diese rund zwanzig Musikerinnen und Musiker durchwegs auf Instrumenten

ohne Ventile alte und auch selbstkomponierte Clairon-Kompositionen. Ein Augen- und Ohrenschmaus, auch wenn nicht alle Akkorde gänzlich astrein klangen. Den Abschluss und der eigentliche Höhepunkt bildete die City of Basel Caledonia Pipe Band, die eigentlich in Münchenstein beheimatet ist und sich der traditionellen schottischen Pipesand-Drums-Musik verschrieben hat. Eine kleine Truppe, die mit ihren drei Dudelsack-Spielern und zwei Trommlern echte Tattoo-Stimmung aufkommen liess. Die drei Männer und zwei Frauen zelebrierten die Volksmusik des nördlichen Grossbritannien in Perfektion. Mit dem bekannten Amazing Grace, bei dem alle beteiligten Gruppen mitwirkten, ging der Samstag des ersten MVK Nunningen Tattoo zu Ende. Eine weitere Aufführung ohne französische Militärmusik, dafür mit der Jugendmusik Gilgenberg erfreute weitere Gäste am Sonntagnachmittag.

BEINWIL

Heimatlich tönende «Alpabfahrt» zur Viehschau Unter unablässigem Glockenklang und den lauten Rufen der Begleitpersonen zogen blumengeschmückt 35 Kühe, 6 Rinder und ein Stier des Hofs Obere Buche die kurvenreiche Passwangstrasse hinunter zur Jubiläums-Viehschau in Oberbeinwil. bü. Geräuschvoll kündigt sich kurz vor acht Uhr morgens der Zug der Kühe, Rinder und des Stiers vom Hof Obere Buche hoch über den Kehren der Passwangstrasse an. Etliche Autos, darunter auch ein Car mit der reiselustigen Brass Band Erschwil, müssen sich irgendwie, irgendwo neben die Strasse drängen. Dies, nachdem sie auf der Fahrt zum Passwang bereits zwei oder drei Mal von einer Baustelle mit Rotlicht abgebremst worden sind. Die meisten Lenker nehmen es mit Gelassenheit und Humor: «So was sieht man ja nicht alle Tage» oder «die Kuhfladen bleiben sicher nicht bis zur Heimkehr an den Reifen haften» Im Gedächtnis haften bleibt ihnen sicher die stolz an der Spitze mit Stecken und Edelweisshemd marschierende Familie von Landwirt Urs Saner, dem OK-Präsidenten dieser Beinwiler Viehschau 2019, sicher aber auch die wunderbar mit Blumen geschmückten Kühe, der unablässige dumpfe Glockenklang, die zahlreichen Helferinnen und Helfer in den Warnwesten und deren antreibenden Rufe. «Chum se, se, se, chum» locken sie an der Spitze, während hinten anfeuerndes «hoi, hoi, hoi» ertönt. Ein schöner Zug und ein Brauchtum, das man unbedingt erhalten sollte, wie jemand am Strassenrand bemerkt und dem Zug nachschaut, der talwärts dem Neuhüsli und dann der Viehschau auf dem Hof Dürrenast zustrebt. Hier treffen Saners Kühe, die er praktisch alle mit Namen kennt, auf die Tiere aus anderen Höfen. Rund 100 Kühe

Brauchtum vor Verkehr: Viele Autos mussten dem langen Zug der Kühe irgendwie weichen FOTO: ROLAND BÜRKII stellen sich dort der morgendlichen Einteilung in zwölf Kategorien durch den Viehschau-Experten Werner Walter aus Riedholz. Grande Finale um zwei Miss-Titel Allerliebst präsentiert sich am frühen Nachmittag die Kälbli-Parade, an welcher Mädchen und Buben in Tracht, Edelweisshemd oder gar im Mutz von Moderatorin Susana Mateos zu ihrem am Strick geführten Liebling befragt und mit einem Glöckli belohnt werden. Beinahe hätte Kuh Amelie keine so schöne Siegerglocke für die höchste Milch-Lebensleistung erhalten, war sie doch schon beim Metzger angemeldet. «Doch dann hat sie mir tief in die Augen geschaut…,» berührt Besitzer Urs Saner mit leicht feuchten Augen das Publi-

kum. Experte Werner Walter gratuliert zu 85 Jahren Rindviehzuchtverein Beinwil, zweifelt aber angesichts des Milchpreisschwunds, ob es in 25 Jahren noch Milchbauern geben werde. Es bleibe aber immer noch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. «Diese Kuh mit extremem Vor- und bestem Hintereuter kann alt werden», vergibt Walter den Titel «Miss Schöneuter» an «Hanna» vom Hof Hirni des Urban Roth. Den Titel der «Miss Beinwil» erringt, nomen est omen, die Kuh «Fantastique» von Daniel Schaub, Hof Girlang, dank der «wie eine Schnur» geraden Rückenlinie, einem «Supereuter und einem Superfundament». Klar, dass die beiden Kühe zusammen mit den Besitzern und den Siegerglocken stolz vor einem Beifall spendenden grossen Publikum posieren.


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das

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert Lösung 36/2019:

das

Sudoku im Wochenblatt

TELESKOP Gewonnen hat:

René Haberthür Gehrenweg 4 4226 Breitenbach Wir gratulieren zum Gewinn im Wert von 50 Franken, gespendet von:

AZ Anzeiger AG, Laufen

Mitmachen und gewinnen

Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 17. September 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken.. Einzulösen bei:

AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN

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BÜSSERACH

Ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit Bis zu 50 000 Tonnen Altglas sollen in Büsserach jährlich verarbeitet werden. Der Neubau der Firma Dryden Aqua AG, welche aus dem Glas Filtermaterial zur Wasseraufbereitung herstellt, ist bereits weit fortgeschritten. Im Januar soll die Produktion aufgenommen werden. Gaby Walther

D

ominik Graf ist ein Macher. Da wird nicht lange diskutiert, abgewogen, verworfen und neudiskutiert. Wenn der Verwaltungspräsident der Aqua Solar AG von etwas überzeugt ist, wird es angepackt und ausgeführt. Vor knapp zwei Jahren, im März 2018, entstand die Idee, im Industrielareal von Büsserach einen Produktions- und Logistikneubau der Dryden Aqua AG zu erstellen. Im Januar sollen nun bereits die Bauarbeiten abgeschlossen und die Produktion in Betrieb genommen werden. Mitverantwortlich für dieses Tempo ist Projektleiter und Architekt Heinz Jeker. Dabei weist der Bau einige aussergewöhnliche Details auf und Ökologie wird grossgeschrieben. So soll nebst der hundertprozentigen Nutzung des Regenwassers die geplante Photovoltaik-Fassade, nicht nur 90 Prozent des Strombedarfs des gesamten Campus Aqua liefern, sondern dank dem farbigen Glas, je nach Licht und Blickwinkel in Hellgrün bis Anthrazit erscheinen und sich in die ländliche Landschaft optisch einpassen.

Das Dach zum Schluss Der Logistikneubau wird in Anlehnung an die drei bisherigen Bauten der Aqua Solar AG gestaltet. Kernstück des 20 Millionen teuren Neubau-Komplexes ist das Produktionsgebäude mit 1000 Quadratmetern Produktionsfläche und einer Gebäudehöhe von 15 Metern. Bereits jetzt beeindrucken die imposanten Betonarbeiten. Angeliefert werden im Moment die Stahlträger und mit grosser Präzision wird die Produktions-, Verpackungs- und Waschanlage in die Bauhülle eingefügt. Erst wenn die Betriebseinrichtung platziert ist, wird das Dach aufgesetzt. Verantwortlich für die kom-

Innovativ: Dominik Graf (r.), Geschäftsführer der Dryden Aqua AG, zusammen mit Architekt Heinz Jeker auf der Baustelle in Büsserach. FOTOS: GABY WALTHER plexe Einrichtung ist die polnische Firma Omnikon AG. Deren Mitarbeiter hatten bereits den Prototyp der ersten Produktionsanlage der Dryden Aqua AG in Edinburg erstellt. Für die übrigen Arbeiten wurden regionale Unternehmen beauftragt. Dank Altglas sauberes Wasser Die Aqua Solar AG ist der führende Player in der Schwimmbadbranche. Wasser ist somit das Kernthema von Dominik Graf. 2006 lernte er Howard Dryden in Schottland kennen, war von dem Mann, seinem Wissen und seiner Innovation fasziniert und beteiligte sich an dessen Firma. Heute wird in Edinburg aus 20 000 Tonnen Altglas das Filtermaterial AFM (Acivated Filter Media) hergestellt. Die Produktionskapazität ist dort erreicht und hier kommt Büs-

serach zum Zuge. Bis zu 50 000 Tonnen Altglas sollen einst an diesem zweiten Standort verarbeitet werden. Das aus der Region zum Beispiel von der Kelsag angelieferte Glas wird gewaschen, farblich sortiert und zerkleinert. Dieses hochwertige, ökologische Filtermaterial wird für Schwimmbäder, Aquarien und zur Wasseraufbereitung und -reinigung verwendet. So kam das Filtersystem unter anderem bei der Aufbereitung des Abwassers in einer Textilindustrie in Bangladesh und in Entsalzungsanlagen zum Einsatz. «Sauberes Wasser und die Reinigung von Abwasser werden in Zukunft die grossen Themen sein», ist Graf überzeugt. Er selbst bezeichnet sich als grünliberal: «Ökologie und Ökonomie sollen zusammenspielen.» Graf verfolgt bereits weitere Pläne. Firmen in USA und Asien sollen folgen.

Präzisionsarbeit: In die Betonhülle wird die Produktionsanlage eingefügt.

BREITENBACH

«Neue Leute braucht das Industriemuseum» LESERGALERIE

«Pingu in Rot»: Die lustige Tomate wuchs im Garten von Rita Oser. FOTO: RITA OSER, NENZLINGEN

Vor dem Gemeinderat skizzierte Maria Cajochen, neue Präsidentin des Museumsvereins, die künftige Ausrichtung des Museums Breitenbach, während namens der Schulleitung Iris Huber und Felix Schenker erschöpfend Auskunft über das Globalbudget 2020-2023 der Schulen Breitenbach erteilten. bü. «Das bisherige Museum Breitenbach soll nicht einfach den Anschein eines der üblichen Dorfmuseen erwecken, sondern künftig unter dem Namen «Industriemuseum» aufzeigen, was die Industrie für Breitenbach und die ganze Region gebracht hat», ging Maria Cajochen, Archäologin und neue Präsidentin des Museumsvereins, gleich zur Sache und präsentierte dem Gemeinderat das Konzept für die Zukunft eines regionalen Industriemuseums. So soll ein neues Sammlungskonzept definieren, was wie gesammelt wird, um der Bedeutung der Industrie für diese Gegend auch gerecht zu werden. Weiter geplant sind laut der Präsidentin ein elektronisch erfasstes Inventar und eine publikumswirksame Information mit Plakat und Website, da-

mit das Industriemuseum auch lebe. «Eltern und Kinder sollen die Industriegeschichte spielerisch erleben dürfen, während im Besonderen die Metallgeschichte der Isola-Werke, die Stoffgeschichte der Bandfabrik und die Uhrengeschichte der Brac einen Platz im Schulprogramm finden sollten», so Cajochen. Weiter will der Museumsverein die seit 2005 unveränderte Sammlung erneuern und am Schulhausfest vom 21. September gleich mit einer Sonderausstellung über «Die erste Schule in Breitenbach» überraschen. Als grössten Herzenswunsch an die Breitenbacher Exekutive äusserte sie wiederholt die Bitte um einen gültigen Vertrag zur weiteren Nutzung der bisherigen Ausstellungsfläche im Rundbau. Das sei existenziell. Der Rat nahm dies gebührend zur Kenntnis. «Und schliesslich braucht das Industriemuseum auch neue Mitglieder, aktive junge Frauen und Männer, sowie Sponsoren» blickte Cajochen hoffnungsvoll in eine neue Museumszukunft. Mit der teilautonomen geleiteten Schule kam auch das passende Global-

budget, das den Schulleitungen einen entsprechend grösseren Spielraum einräumt. Im Dezember 2009 stimmte die Breitenbacher Gemeindeversammlung erstmals einem zweijährigen Pilotversuch «Globalbudget Schulen Breitenbach» zu. «Wir haben seither drei Mal positiv abgerechnet», erklärte Schulleiter Felix Schenker dem Gemeinderat, «und im kommenden Globalbudget mit Ausnahme von drei Konten im Bereich der Informatik mit Ausbildung, Hardwarebeschaffung und ICT-Unterhalt die gleichen Beträge wie im letzten Globalbudget 2016-2019 eingesetzt. Schenker und Co-Schulleiterin Iris Huber konnten erschöpfend Auskunft über diese Informatikmehrkosten von 28 500 Franken pro Jahr geben, die aufgrund kantonaler Vorgaben letztlich auch dazu dienen, dass die Schülerinnen und Schüler später in der zunehmend digitalisierten Welt mithalten können. Nochmals zur Sprache kommen wird das Schul-Globalbudget am Budget-Workshop des Gemeinderates und an der Budget-Gemeindeversammlung.


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Heidi-Reisen Liesberg

Carreisen & Kleinbusvermietung

Freude schenken mit Reisegutscheinen! 19. Sept., Aareschifffahrt Biel – Solothurn Fahrt, Schifffahrt, Mittagessen auf dem Schiff Fr. 104.– 2. + 9. Okt., Wochenmarkt in Luino Nur Fahrt Fr. 55.– 3. Okt., Indian Sommer am Klöntalersee Fahrt, Mittagessen Fr. 85.– 14. Okt., OLMA in St. Gallen Fahrt und Eintritt Fr. 62.– 15. Okt., Goldenes Engadin Fahrt, Mittagessen Fr. 91.– 24.–27. Okt., Saisonschlussfahrt ins Salzburgerland Fahrt, Hotel 4*, HP, 2× ME, Musikabend, Ausflug Fr. 679.– 31. Okt., Chrisanthema in Lahr D Fahrt, Führung, Mittagessen Fr. 79.– 3. Nov., Saisonschlussfahrt ins Alpthal Fahrt Apéro, Mittaggessen Fr. 86.–

Anmeldungen / Info

Tel. 061 771 03 06, www.heidi-reisen.ch

Neuhof-Schüüre Wahlen Hoftheater.ch Freitag, 27. September 2019 www.neuhof-schüüre.ch

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mo – Do 14.00 – 24.00 Uhr Fr 14.00 – 02.00 Uhr Sa 14.00 – 02.00 Uhr So 14.00 – 23.00 Uhr Fr/Sa ab 21.00 Uhr (Mindestalter 18 Jahre) Das Salmen-Team freut sich auf Ihren Besuch!

Liebe Gäste Wir haben eine grosse Auswahl an Speisen für Sie bereit. Ein grosser Saal steht Ihnen für drei Stunden kostenlos zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gasthof Rütli

Delsbergstrasse 58, Liesberg

Liäbi Tanja

Mir gratulierä Dir zum Titel «Feschtsiegerin» Kat. E-Junioren 300 m am KSF beider Basel 2019. «Hesch super gmacht» Dr Papi, s Mami, dr Joël, d Sina und alli Schützäkollegä vo dr SG Zwingä und dä FS Nänzligä


SPORT

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FUSSBALL

Laufen verpasst Sieg bei Eröffnung Laufens 2.-Liga-Team verpasste anlässlich des Kunstrasen-EinweihungsFestes den durchaus möglichen Sieg gegen den FC Reinach nach einer 3:1 Führung und musste mit einem 3:3 zufrieden sein. Dafür gewann Laufen II in der 4. Liga das Spitzenspiel gegen Zwingen und bleibt Tabellenführer. Edgar Hänggi

I

m Nau war von Freitag bis Sonntag Feststimmung angesagt. Nach der offiziellen Einweihung mit Einsegnung durch Pfarrer Christof Klingenbeck waren am Samstag die beiden Aktivteams an der Arbeit. Laufen hatte gegen Reinach lange alle Vorteile auf seiner Seite. Der auffälligste Spieler war bis zu seiner Auswechslung Jonas Käser, der sein Team früh hätte in Führung bringen können, den Platzverweis von Gäste-Keeper Claudio Serratore provozierte, einen Freistoss an den Pfosten setzte, das 2:1 erzielte und das 3:1 vorbereitete. Reinach kam trotz Unterzahl nochmals ins Spiel und zu zwei Toren und bewies viel Moral. «Es fühlt sich an wie eine Niederlage», meinte Sportchef Jonny Walthert. «Wir hatten bis zum 3:1 durch Mark Birk alle Vorteile auf unse-

Ausgleich: Christoph Stenz gelang kurz vor der Pause der 1:1-Ausgleich. FOTO: EH-PRESSE

rer Seite, hätten aber zwingend den vierten Treffer erzielen müssen. Wir sind noch nicht so stabil, um ein Spiel ruhig über die Zeit zu bringen.» Kommendes Wochenende ruht der Meisterschaftsbetrieb für den Basler Cup. Laufen trägt sein 1/16-Final-Spiel erst am 18. September beim gleichklassigen Birsfelden aus. 4. Liga, Gruppe 3 Am Samstag standen sich die vier Erstplatzierten gegenüber. In Breitenbach kam es zum Duell mit Ettingen. Das Team von Franz Glaser war wie die Schwarzbuben zuvor noch ohne Punktverlust und hatte bisher bereits 25 Tore erzielt. Nik Musaj, Trainer von Breiten-

bach, musste den gefährlichen Jan Ganster in den Griff bekommen, was dem Team sehr gut gelang. «Ganster erzielte zwar ein Tor, trat sonst aber nicht gross in Erscheinung», meint Musaj. In der 17. Minute brachte Edison Krasniqi das Heimteam in Führung. Innert drei Minuten kehrten die Gäste dank gütiger Unterstützung (ein Eigentor) von Breitenbach das Ergebnis. Obwohl die Schwarzbuben mehr Ballbesitz und ausreichend Möglichkeiten hatten und kurz vor Schluss nur die Latte trafen (Krasniqi), reichte es nicht mehr zum verdienten Punktgewinn. Im Nau kam es vor zahlreichen Zuschauern zum LokalDuell gegen Zwingen. «Wir hatten Zwingen in der ersten, besseren Hälfte im Griff. Dank dem Führungstor schauten wir nach der Pause mehr auf das Resultat, wobei Zwingen dann immer mehr Druck aufsetzte», erklärte Eric Anklin, der sein Team in Führung brachte. «Wir zeigten ein gutes Spiel, scheiterten jedoch an der mangelhaften Chancenauswertung», ärgerte sich FC Zwingen-Verteidiger Sandro Schütz. Die Gäste machten nach der Pause viel Druck, trafen durch Sandro Piatti nur die Latte und hatten durch Cyrill Lüscher und Dominik Studer gute Möglichkeiten. Den entscheidenden Treffer erzielte aber Laufen. Eric Borer sicherte seinem Team den Sieg mit einem Kunstschuss. «Wir merken, dass Erfolg beflügelt. Die Stimmung ist toll und wir können auch das Glück, das es braucht, erzwingen. Im Moment läuft es toll, und die Mischung im Team passt auch. Wir versuchen den Schwung zu wahren, um möglichst lange ganz oben zu bleiben», so Anklin.

ORIENTIERUNGSLAUF

Interview mit einem Kartografen ich auch schon seltenere Tiere beobachten wie Marder, Dachse oder kürzlich sogar einen Luchs. Anderseits zeichne ich jeweils abends gerne zu Hause die neu kartierte Fläche auf dem PC ein. Dies ist meist quasi das Dessert dieser Tätigkeit.

Cäsar Scherrer, 63 Jahre alt, seit 1999 wohnhaft in Bättwil, ist seit über 50 Jahren aktiver Orientierungsläufer und Wettkampforganisator sowie seit 2016 OL-Kartenhersteller. Im Interview beantwortet er die Fragen von Franz Karrer.

EISHOCKEY

In einem Monat gilt es ernst WoS. Bereits zwei Testspiele konnte die 1. Mannschaft des EHC Laufen diese Saison bestreiten. In exakt einem Monat gilt es aber ernst. Das erste Spiel für den

EHC Laufen in der 2. Liga findet am 12. Oktober gegen den EHC Meinisberg statt. Das erste Heimspiel ist am 19. Oktober gegen den EHC Rheinfelden.

Franz Karrer: Was muss sich ein «Nicht-Orientierungsläufer» unter einer «OL-Karte herstellen» vorstellen. Wie geht das vor sich? C. Scherrer: Die OL-Karte im Wald wird im Vergleich zur bekannten Landeskarte, zum Beispiel 1:25 000, üblicherweise im Massstab 1:10 000 und 1:15 000 hergestellt. Dazu benötigt man sogenannte Lidar-Daten, welche sehr detailreich unter anderem genau die Ein-Meter-Höhenkurven, Vegetationsdaten wie Kahlschläge, Dickichtstufen mit leichter oder starker Laufbehinderung, kleine Senken, kleine Hügel liefern. Als Kartograf marschiere ich danach mit dem ausgedruckten Plan im Massstab 1:5000 fast jeden Quadratmeter im Wald ab und zeichne sämtliche Zäune, Wasserquellen, Brunnen, kleine Mulden, Steine (mindestens ab einem Meter Höhe), Dickichtstufen, Waldhütten, kleine Wege/Pfa-

de, kleine Wasserrinnen usw. manuell mit Farbstiften auf dem ausgedruckten Plan ein. Zu Hause scanne ich die Daten ein und zeichne mehrfarbig digital mit der OL-Software Ocad diese Kartendetails nach.

Karten herstellen ist eine Arbeit, die Geduld, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit benötigt. Welches sind Erlebnisse oder Ereignisse, die es wert sind, diese Mühe auf sich zu nehmen? Neben dem vorhin Erwähnten sind es auch zahlreiche Gespräche mit Waldspaziergängern. Dann erkläre ich gerne, was ich tue. Bei diesen zufälligen Begegnungen ergeben sich meist interessante und unterhaltsame Gespräche.

Was fasziniert dich am OL-KartenErstellen? Einerseits halte ich mich beim Kartenaufnehmen mehrere Stunden im Wald oder im offenen Gelände auf, also oft in unserer freien Natur. Immer wieder kommen Begegnungen mit Waldspaziergängern, aber auch mit Tieren vor, die mich beim Kartieren gerne ablenken. Neben Hasen und Rehen konnte

Du hast die Brislachallmet-LenenOL-Karte für den Nationalen OL vom 28. September neu hergestellt. Wie viel Aufwand bedeutete das für dich? Für diese Karte, die von Zwingen mit 5,5 Kilometern bis Fehren reicht, habe ich mich 241 Stunden während dreier Monate im Wald aufgehalten. Zu Hause am PC habe ich ca. 150 Stunden gezeichnet.

Kartenausschnitt: Links ein Ausschnitt der Landeskarte, rechts der gleiche Ausschnitt auf der OL-Karte. FOTO: ZVG


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DORFPLATZ LESERBRIEF

GESCHÄFTSWELT

Reise ins Unbekannte

Chastelbach-Bier ist gerettet

Silvesterabend irgendwo in Nordmazedonien und weit und breit keine Übernachtungsmöglichkeit? Als Privatperson bin ich offen für Reisen, bei denen nicht im Voraus klar ist, wohin sie führen. Risiko begrenzt, Erfahrungsgewinn garantiert, beteiligt und je nach dem betroffen ist neben mir höchstens meine Familie… Als Bürger und politischer Mensch vertrete ich diese Haltung grundsätzlich ebenfalls, aber: Bei der am 22.9. zu beschliessenden neuen Gemeindeordnung der Stadt Laufen ist Experimentierfreude fehl am Platz. Dort betroffen wären ein bisher funktionierendes politisches System und damit alle Laufnerinnen und Laufner. Ich gab mir redlich Mühe, die Ziele und Vorteile der angestrebten Veränderung zu erkennen, war selbstverständlich an den Gemeindeversammlungen dabei und habe mit Leuten verschiedener politischer Couleur (auch mit Stadträten bis ganz oben!) diskutiert. Fazit: Keine Überzeugung wahrnehmbar, wenig echte Argumentation, Gewinn und Nutzen diffus, Stil «im positiven Fall könnte sich ergeben…». (Man beachte die Formulierung in der offiziellen Abstimmungsbotschaft: «Im Idealfall ist die Gemeindekommission…»!) Empfehlung: Unbedingt zurückstellen und eine breite ordentliche Vernehmlassung ohne Zeitdruck in die Wege leiten. Gefahr am 22.9.: Tiefe Stimmbeteiligung, sodass eine Handvoll Ja-Sagende mit ihrer «Fahrt ins Unbekannte» durchkommt. Heisst: Alle stimmen ab und stimmen Nein! Ergänzungen für diejenigen, welche an nicht ausgesprochene weitere Beweggründe für diesen Leserbrief denken: Mein Einstehen gegen die neue Gemeindeordnung hat nichts mit meiner Funktion als Mitglied der Sozialhilfebehörde zu tun. Deren angestrebte Reduktion von sieben auf fünf Mitglieder wäre grundsätzlich machbar, vorausgesetzt die fünf Gewählten «beherrschen» die komplexe Materie und sind immer vollzählig anwesend. Und: Ich bin parteilos. Daniel Gerber-Meury, Laufen

PR. Bier-Kenner in der Region Basel dürfen aufatmen. Das beliebte Chastelbach-Bier aus Himmelried wird auch weiterhin durch durstige Kehlen fliessen. Weil Brauer Gilbert Oberson sich aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Unternehmen zurückziehen muss, hatten er und seine Frau Silvia lange vergeblich nach einem Nachfolger für ihre Brauerei gesucht. Nun sind sie fündig geworden. Die Obersons übergeben ihre Brauerei per 1. Januar 2020 dem neuen Besitzer Urs Meier (49) aus Himmelried. Urs Meier arbeitet noch bis Ende Jahr als Pressechef bei Coop am Hauptsitz in Basel. Danach tauscht er Telefon und Computer gegen Brauerschürze und Zapfhahn. Meier wohnt zusammen mit seiner Frau und drei Kindern in Himmelried. Der neue Besitzer der Himmelrieder Brauerei will die bewährten Chastelbach-Spezialbiere erhalten. Auch das beliebte Bierhüsli im Zentrum von Him-

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GEDANKENSTRICH

Eine Hommage an den Neuanfang

Übergabe: Gilbert Oberson (l.), übergab die Brauerei am 5. September an Urs Meier. FOTO: ZVG melried soll weitergeführt werden. Geplant ist anfangs April 2020 eine Wiedereröffnung – mit frisch gezapftem Chastelbach-Bier. Wer nicht so lange warten möchte: Chastelbach-Bier gibt es auch weiterhin

im Landgasthof Roderis in Nunningen, im Winzerstübli von Monika Fanti in Aesch, im Milchhüsli Laufen sowie in Himmelried in der Bäckerei Pflugi, im Bioladen Schüüre und bei der Getränke Borer AG.

EINGESANDT

Power-Müsli, Energy-Brot und Piratenschiffli Regelmässig bereiten in der Primarschule Laufen Kinder ein Znünibuffet zu. Jeweils eine Klasse richtet sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail eine gesunde Zwischenmahlzeit für alle Kinder der Schule. In der grossen Pause können die Kinder dann gegen eine kleine Gebühr ein wunderbares Znüni kaufen und geniessen. Lydia und Lena dazu: «Das ist einfach lecker und sinnvoll dazu.» Mit der Ernährung und der Frage nach gesunder Ernährung beschäftigte sich Klasse 6a unter Thomy Ryf bei der Vorbereitung des Znünis und kreierte in der Folge Power-Müsli mit Flöckli und frischen Beeren, belegte Brote mit Frischkäse und Gemüse und Obstspiessli, die als Pira-

Znüni: An der Primarschule Laufen wird ein gesundes Znüni angeboten. FOTO: ZVG

tenschiffli reissenden Absatz fanden. Diese Form der Auseinandersetzung mit unserer Ernährung bietet eine willkommene Möglichkeit, Lernen handelnd zu erleben. Beim Einkaufen und beim Verkaufen wird der Umgang mit Geld erlebt. Beim Vorbereiten und beim Aufräumen sind die Zusammenarbeit und die Organisation gefragt. Beim Vorbereiten und organisieren waren Strukturen und Kreativität in ein Gleichgewicht zu bringen. Alles Kompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg entscheidend weiterbringen. Nefzat bringt es auf den Punkt: «Es ist cool und schmeckt gut!» Thomas Schmid Schulleiter

EINGESANDT

Am Samstag einen Ausflug nach Samstagern Zweiter Samstag im September, der Jahresausflug des VVL ist fällig. Wie gewohnt führte die «Einsammelaktion» durchs Leimental nach Oberwil, wo der Car der Robert Saner Reisen mit Chauffeur Lulzim mit 46 Personen an Bord, die Fahrt Richtung Autobahn aufnahm. Am Samstag kommt man zügig voran, so dass wir kurz nach 9 Uhr Kaffee und Gipfeli beim Steiner Beck in Samstagern geniessen konnten. Danach dislozierten wir zum SAGI-Museum, zum 1. «Clou des Tages». Seit der ersten Erwähnung anno 1656 hat die Sägerei mehrmals gebrannt und die Besitzer gewechselt, bis 1987 die neu gegründete Genossenschaft Pro Sagi Samstagern in vielen Stunden von Freiwilligen-Arbeit ein interessantes Museum einrichten konnte. Das Wasserrad mit sieben Meter Durchmesser

Unterwegs: Der VerkehrsVerein Leimental VVL auf seinem Jahresausflug. und 56 Schaufeln bringt eine Leistung von vier PS. Die restaurierten Maschinen sowie eine bis um etwa 1900 kommerziell genutzte Knochenstampfe können damit angetrieben werden. Das aus

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FOTO: ZVG

den Knochen gewonnene Mehl wurde zu Seife, Leim oder als Dünger weiterverwendet. Nachdem wir noch das Sägen eines ganzen Baumstammes erleben konnten, ging es weiter nach Einsiedeln

ins Tulipan, wo uns ein köstliches Mittagessen erwartete. Während des Essens kam der 2. Clou, Andreas Haussener konnte das Kinderjodelchörli Einsiedeln für einen Auftritt beim VVL begeistern; dies wahrscheinlich nur, weil eine seiner Enkelinnen dort mitjodelt, übrigens dieses nette Mädchen mit dem «bösen» Schwingerblick, das seit Anfang Jahr von den VOLG-Plakaten auf uns herunterschaut. Die Kinder im Trachtenlook sangen frisch von der Leber weg, es war eine wahre Freude und das ohne Dirigentin. Nach einem Spaziergang im Klosterdorf traten wir um 17.00 Uhr die Heimfahrt an und trafen glücklich und zufrieden wieder im Leimental ein. Peter Billeter Vizepräsident VVL

Melanie Brêchet Veränderungen sind am Anfang hart, in der Mitte chaotisch und am Ende wunderbar. Während draussen die ersten Blätter an den Bäumen damit begonnen haben, ihre Farbe zu wechseln, befinde ich mich inmitten eines Neuanfangs. Bis vor kurzem noch am Mikrofon, geselle ich mich zur schreibenden Zunft. Es ist nicht länger meine Stimme, die meinen Texten zusätzliches Leben einhaucht, es sind einzig meine geschriebenen Worte, welche Geschichten und Neuigkeiten umschreiben, das Spiel mit der Sprache gewinnt an Bedeutung. Wie die Bäume jeweils im Herbst musste ich jedoch in den vergangenen Wochen Blätter fallen lassen. Es ist nie einfach, vertrautes Gelände zu verlassen. Man lässt jedes Mal ein Stück von sich selber los – und die Routine hinter sich. Lieb gewonnene Kolleginnen und Kollegen verliert man zwar nicht aus den Augen, man begegnet sich aber seltener und teilt mit ihnen keinen Alltag mehr. Die vertraute Umgebung wird zu einer Erinnerung, die langsam verblasst und schliesslich auf verklärte Art und Weise im Gedächtnis abgespeichert wird. Die neuen Aufgaben holen einen dann ziemlich rasch auf den Boden der Tatsachen zurück, für Wehmut bleibt nicht viel Zeit. Man wird eingehüllt in eine Flut von Informationen und neuen Bekanntschaften. Kurzzeitig regiert in der Tat das Chaos, welches mal mehr, mal weniger schnell geordnet werden kann, und man dreht zeitweilig im roten Bereich. Und wie die Bäume im Winter versucht man dabei immer wieder innezuhalten und sich ins Bewusstsein zu rufen: Es wird wieder grün. Aktuell befinde ich mich noch in dieser chaotischen Mitte. Ein Zustand, der gefühlt ewig dauert, aber dann plötzlich verfliegt, als wäre er nie da gewesen. Und dann wirds Frühling. Die jungen Blätter spriessen, sowohl Kolleginnen und Kollegen als auch die Umgebung sind wieder vertraut und der Neuanfang offenbart sich als wunderbar.


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EINGESANDT

GESCHÄFTSWELT

150 Kilogramm Abfall gesammelt

Wiedereröffnung des Kinderladen NANU in Laufen

Ufer geputzt: Freiwilligen vom Verein Suuberewald und Int. Volunteers FOTO: ZVG WWF. Samstag 31. August, um 10 Uhr, Bahnhof Zwingen. Wir, ein Dutzend Personen vom Verein Suuberewald und den Int. Volunteers WWF, haben uns dort zusammengefunden, um die Ufer der Lüssel zu putzen. Es war bitter nötig, denn da hat sich über die Jahre viel Abfall angesammelt oder besser gesagt wurde dort weggeworfen und illegal entsorgt. Nach zwei Stunden schweisstreibender Arbeit haben wir rund 150 Kilogramm Abfall jeglicher Art gefunden

und zusammengetragen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Etwas traurig wegen dem vielen Abfall, aber auch glücklich, dass die Natur jetzt wieder etwas Sauberer ist, sind wir dann alle zusammen ins Restaurant Löwen «eine go schnappe»! Danke der Gemeinde Zwingen und dem Werkhof, dass sie den ganzen Abfallberg danach abtransportiert und entsorgt haben. Marco Agostini Suuberwald

EINGESANDT

Die SVP Lüsseltal auf Wanderung

Glück gehabt mit dem Wetter: Die SVP Lüsseltal auf ihrem Ausflug. Die Wettervorhersage war nicht erfreulich, doch wir von der SVP Lüsseltal hatten auf unserem Ausflug am letzten Samstag optimales Wetter. Vom Chall her wanderten wir zum Grillplatz beim Windpark-Projekt. Die «Musik-Welle» sorgte für eine Super-Stimmung. Christian Leutwyler führte mit seinem Bührer Oldtimer Traktor samt Anhänger Speis und Trank mit und ein Generator sorgte

FOTO: ZVG

für Kaffee. Zu Oberst auf dem Bild sieht man unseren Nationalrat und Ständeratskandidaten Christian Imark. Seine 10 Monate junge Tochter Liah sitzt friedlich auf dem Schoss seiner Schwester Susanne vorne rechts. Wir danken Petrus, denn am folgenden Tag war definitiv kein Grillwetter. Peter M. Linz SVP Lüsseltal

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Am 23. August eröffnete der Kinderladen NANU (ehemaliger Stofftreff Kunterbunt) an der Amthausgasse 21 in Laufen wieder seine Tür. Das Sortiment wurde den Kundenbedürfnissen angepasst. Nebst den liebevoll selbstgemachten Baby- und Kinderkleidern sowie ab jetzt bereits zugeschnittenen Kinderstoffen und Bündchen gibt es neu schöne Kindermode von Grösse 50-110 im Angebot. Im Kinderladen NANU wurde auch das Babysortiment erweitert. Schnuller, Kinderwagentaschen, Schmusetücher, Greiflinge, Schlafsäcke sowie Geschenkkörbe sind ab sofort im süss eingerichteten Kinderladen erhältlich. Petra Buchwalder Öffnungszeiten unter: www.kinderladen-nanu.ch

Schönes für Baby und Kind: Petra Buchwalder im neu eröffneten Kinderladen.

FOTO: ZVG

GESCHÄFTSWELT

Aus der AutoBasel wird die Auto/Mobil Basel PR. Am Wochenende vom 13. – 15. September ist es wieder so weit: Die Auto/Mobil Basel öffnet für alle, die sich für Autos und alle Themen rund um die individuelle Mobilität interessieren, für drei Tage in der Messe Basel ihre Tore. Zum ersten Mal in diesem Jahr wird die Auto/Mobil Basel zu weit mehr als nur einer Ausstellung von Neuwagen. Da die Mobilität in ihren verschiedensten Formen im Zentrum der dreitägigen Expo steht, heisst die Ausstellung auch nicht mehr nur AutoBasel sondern neu Auto/Mobil Basel. Die Themen rund um die Mobilität an der diesjährigen Ausstellung sind das Erleben verschiedenster alternativer Antriebsformen, eine Verkaufsausstellung von Classic Cars und Youngtimern, die Ausstellung von Freizeitfahrzeugen, einem Drohnenrennen zur Schweizer Meisterschaft der Formel-1-Piloten der Lüfte und ein Berufswettstreit der besten regionalen Nachwuchsmechaniker.

Die Auto/Mobil Basel zeigt mit einer Ausstellung zu Erdgas/Biogas-Fahrzeugen von gazenergie konkrete Lösungen für eine saubere Mobilität und bringt den Besuchern der Auto/Mobil Basel die Vorteile des umweltfreundlichen Treibstoffs Erdgas/Biogas näher. An der Sonderausstellung Driv-E, die sich auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb fokussiert, stehen 15 verschiedene Fahrzeuge mit rein elektrischem-Antrieb zur spontanen Probefahrt bereit. Neu gibt es an der Auto/Mobil Basel eine Sonderausstellung mit über 50 Classic Cars- und Youngtimer-Fahrzeugen, die nicht nur bestaunt sondern bei Interesse auch gekauft werden können. Auch der Trend der Freizeit-Fahrzeuge wird aufgenommen. Wer sich für einen Camper interessiert, findet verschiedenste Modelle, die ausgestellt sind. Während der Auto/Mobil Basel wird von Freitag (Training) bis Sonntag (Finalläufe) eines von sechs Drohnenrennen

der «Swiss Drone League», der Schweizermeisterschaft der Drohnenpiloten, ausgetragen. Die besten Lehrlinge des regionalen Automobilgewerbes messen sich während der drei Ausstellungstage an den dritten Berufsmeisterschaften des Autogewerbeverbands und ermitteln den regionalen Berufsmeister. Bewährt bleibt an der Auto/Mobil Basel 2019, dass über dreihundertfünfzig Neuwagen von über 40 Marken mit einer Welt-, einer Europa- und diversen Schweizerpremieren zu erleben sein werden. Damit sind praktisch alle Personenwagen und Nutzfahrzeuge, die diesen Herbst im Schweizer Autohandel verfügbar sein werden, in einem kompakten Messerundgang zu erleben. Und auch in diesem Jahr ist der Eintritt frei. Auto/Mobil Basel, Messe Schweiz, Basel, Öffnungszeiten: Freitag: 12.00 - 20.00 Uhr, Samstag: 10.00 - 18.00 Uhr, Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr, www.auto-basel.ch

VERANSTALTUNG

Bettagsgottesdienst auf der Landskron PR. Für Sonntag, den 15. September, 11 Uhr lädt die Ökumene Solothurnisches Leimental zu einem wahrhaft grenzüberschreitenden Gottesdienst auf der Ruine Landskron ein. Im Rahmen der monatlichen Ökumenischen Sonntage wird an diesem Tag der Eidgenössische

Dank-, Buss- und Bettag gefeiert – gemeinsam mit der Paroisse de Leymen, also nicht nur über Konfessions-, sondern auch über Landesgrenzen hinweg. Die Pfarrer Paul Schwindenhammer, Günter Hulin und Stefan Berg sowie der katholische Cäcilienchor Hofstetten un-

ter Barbara Schröder gestalten diesen zweisprachigen Gottesdienst. Im Anschluss ist bei einem einfachen Mittagessen Gelegenheit, gemütlich zusammenzusitzen und sich näher kennen zu lernen. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt.


DIES UND DAS SESSIONSKOMMENTAR

LESERBRIEF

St/St/St (Staatsanwälte, Städte und Steuern)

CVP sagt Ja zur Gemeindeordnung

Ich nehme an, Sie hatten als «Normal»-Bürger noch nie etwas mit der Staatsanwaltschaft zu tun gehabt. Wie schön für Sie, ich auch nicht. Doch es gibt einige dreiste Strolche und kriminelle Zeitgenossen, welche durch ihr Verhalten die Staatsanwaltschaft – und somit auch Polizei und Gerichte – beschäftigen. Das Parlament bewilligte kürzlich die Einsetzung von ausserordentlichen Staatsanwälten, um die Pendenzenlast abzuarbeiten. Die Regierung verlangte nun weitere Stellenerhöhungen, welche jedoch stark umstritten waren. Nach Auffassung der Bürgerlichen Parteien ist eine gute Strafverfolgungsbehörde wichtig, doch sollte eine Aufstockung derselben mit Augenmass erfolgen. Die Beibehaltung des Status quo fand jedoch keine Mehrheiten im Parlament. Einzig sicher ist: Mit mehr Staatsanwälten wird nun die Geschäftslast der Gerichte und der Anwälte sicher nicht abnehmen… Im Gegensatz zum Parlament des Vereinigten Königreiches sind die Sessionen in Solothurn relativ ruhig und ge-

hen gesittet vonstatten. Ausser eben bei Staatsanwälten und wenn es um das liebe Geld geht. Der Kantonsrat legte die Steuerungsgrössen für den Finanz- und Lastenausgleich der Gemeinden fest. Insbesondere der Zwist zwischen Solothurn und Grenchen – wenn es um die Verteilung der Zentrumslasten in Höhe von 1 Mio. Franken geht – konnte nicht beigelegt werden. So erhält die Stadt Solothurn aufgrund erhobener Daten über 62%, Grenchen noch 3% und die Stadt Olten rund 35% dieser Million. Der Kantonsrat schuf zudem die gesetzlichen Voraussetzungen, damit im kommenden Jahr die Steuererklärungen elektronisch eingereicht werden können. Ein Ausdruck per Post oder eine Unterschrift ist nicht mehr notwendig. Selbstverständlich kann die Steuererklärung weiterhin in Papierform ausgefüllt werden. Das Parlament wird die Steuervorlage, welche vom Volk knapp abgelehnt worden ist, neu beraten und sodann einen hoffentlich vernünftigen Beschluss fassen, um die hohe Steuerlast für Firmen und Natürliche Personen nach Massen zu senken. Auf den Ausgang dürfen wir gespannt sein! Christian Thalmann Kantonsrat FDP, Breitenbach

Die CVP unterstützt die Revision der Gemeindeordnung. Die Umstellung vom Proporz- auf das Majorzverfahren bei der Stadtratswahl stärkt die Personenwahl. Im Vordergrund steht nicht mehr die Parteizugehörigkeit, sondern die Persönlichkeit. Nur noch drei Gemeinden im Kanton Baselland wählen ihre Gemeinderäte im Proporz – auch Laufen sollte sich hier der gesellschaftlichen Entwicklung anpassen. Die Einführung einer 15-köpfigen Gemeindekommission ist sehr wichtig. Gerade weil immer weniger Menschen an der Gemeindeversammlung teilenehmen. Denn die Gemeindekommission kann die Geschäfte vorprüfen und stärkt damit die Position der Bevölkerung gegenüber dem Stadtrat. Dass unter anderemder Schulrat und die Sozialhilfebehörde nicht mehr vom Volk gewählt werden müssen, sondern von der Gemeindekommission, ist eine begrüssenswerte Vereinfachung. Die vorgeschlagene Verkleinerung des Stadtrats auf fünf Mitglieder verbessert die Effizienz des Rates; auch andere Gemeinden wie zum Beispiel. Liestal funktionieren mit fünf Mitgliedern bestens. Die CVP Laufen empfiehlt ein «Ja» zur Gemeindeordnung. Thomas Grob, Präsident CVP Laufen

LESERBRIEF

LESERBRIEF

National- und Ständeratswahlen

Gute Wahl fürs Laufental

Bereits hängen sie wieder. Die Plakate für die National- und Ständeratswahlen. Und es wird zweifellos wieder einige geben, die sich darüber ärgern. Dann frage ich mich jeweils, wie man sich über die Demokratie und die Möglichkeit der politischen Mitsprache ärgern kann. Ich ärgere mich nach den Wahlen häufig über die «Motzer», die mir dann gestehen, dass sie gar nicht gewählt hätten. Und die es damit zulassen, dass andere über sie bestimmen. In der Politik ist es manchmal so wie beim Fussball. Die wahren Kenner und Könner sitzen auf der Tribüne. Dass Politik Einsatz, Arbeit, Gespräche und Auseinandersetzungen, Lust und Frust mit sich bringt, können sich diejenigen auf den Zuschauerrängen gar nicht so recht vorstellen. Aber stellen Sie sich vor, Sie könnten über die Wahl von Trainern oder Fussballern mitbestimmen. Tun es

aber nicht, sondern kritisieren dann das Spiel! Wir wissen sehr genau, für was welche Parteien und deren Vertreter stehen. Und dann sollten wir uns überlegen, was die konkreten Folgen dieser Vorhaben für jeden Einzelnen sind. Zum Beispiel:. Wollen wir mehr Steuern und Abgaben bezahlen, wollen wir unsere heutigen Freiheits- und Mitspracherechte aufgeben? Wie steht es mit der Finanzierung der Altersvorsorge, wie gehen wir mit den steigenden Krankenkassenprämien um und dem Gefühl, manchmal Fremde im eigenen Land zu sein? Ich weiss, wofür sich die SVP Kandidierenden einsetzen und für welche Ideale sie einstehen. Und deshalb werde ich wählen (Liste 3 SVP). Ich hoffe, sie tun es auch. Daniel Müller, Präsident SVP Zwingen und Umgebung

EINGESANDT

Herbstwanderung

Was macht einen guten Nationalrat aus? Im richtigen Moment das Rampenlicht suchen? Gute Verbands-Connections mit viel Geld haben? Mit dem Strom schwimmen, um ja nicht anzuecken? Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom, Lobbyvertreter gibt es genug in Bern und für einen klaren Blick in die Zukunft braucht es das Rampenlicht nicht. Remo Oser engagiert sich seit seinen Jugendjahren für unsere Talschaft und den Kanton Baselland. Er war Präsident der Jungen Kraft Laufental. Als Präsident der JCVP BL war er Mitbegründer des Baselbieter Jugendrates und verhalf als aktives Wahlkampf-Teammitglied 1994 der ersten Frau zum Einzug in den Baselbieter Regierungsrat. Bereits über zehn Jahre ist er als Gemeinderat und späterer Gemeindepräsident von Röschenz tätig. Unter unter anderem. hat er sich bei der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit und der Straffung und Reorganisation des Sozialwesens im Laufental engagiert. Als ehrenamtlicher Präsident der Wirtschaftsförderung Promotion Laufental initiiert er zahlreiche Projekte zur Steigerung der Standortattraktivität und als Gründungsmitglied und Vizepräsident des Forums «Erneuerbare Energien Laufental» setzt er sich für eine nachhaltige Energieversorgung ein. Ein kluger Kopf, der sich mit viel Ausdauer und Herzblut für die Sache einsetzt. Deshalb Remo Oser in den Nationalrat: Mi Wahl fürs Laufetal! Edmund Frey Kuron

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DENKPAUSE

Auf dem Holzweg in die Zukunft dämpfen. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit auf dem Weg zu einer klimaverträglichen Wirtschaft.

Remo Oser Gemeindepräsident Röschenz Inmitten des Himalaya-Gebirges liegt das buddhistische Königreich Bhutan. Seine Bevölkerung gilt als eines der glücklichsten der Welt. Als einziges Land erreichte Bhutan 2015 die weltweit vereinbarten Klimaziele. Wie hat es das geschafft? In der Verfassung dieses kleinen Landes wurde festgeschrieben, dass 60 Prozent des Staatsgebietes mit Wald bedeckt sein müssen. Mit einem hohen Waldbestand allein ist jedoch noch nichts gewonnen, denn sobald ein Baum verbrennt oder das Holz verrottet, kehrt das von ihm gebundene CO² zurück in die Atmosphäre. Erst durch gezielte Aufforstung und durch eine nachhaltige Bewirtschaftung ist es dem Land gelungen, sogar eine CO²-Negativbilanz auszuweisen. Die ETH Zürich hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie vorgerechnet, dass «mehr Wald» derzeit eine effiziente verfügbare Methode ist, um den momentanen CO² Ausstoss zu

Auch ein kräftiger Regenguss konnte die FDP.die Liberalen nicht von ihrer traditionellen Herbstwanderung abhalten. Nach einer interessanten Wanderung durch den Hexengraben traf sich die Partei zu einem Grillplausch in der

Hammerschmiede Beinwil. Mit dabei waren auch verschiedene Kandidaten für die kommenden Wahlen im Oktober. Mark Winkler FDP Dorneck-Thierstein

Umwelt- und Raumplanung Mit ihrem fundierten Wissen, unter anderem in Fragen der Umwelt- und Raumplanung, setzt sie sich für den Ausgleich zwischen Schutz, Naherho-

Mittelfristig sollen die, durch nachhaltige Holzwirtschaft entstehenden Mindereinnahmen – ähnlich wie in der Landwirtschaft – durch entsprechende Ausgleichszahlungen kompensiert werden. Langfristig führt aber kein Weg an der eigentlichen harzigen Mammutaufgabe vorbei, nämlich unsere Wirtschaft in den nächsten 20 Jahren komplett auf erneuerbare Energien umzustellen.

Verzicht für eine intakte Natur Herr und Frau Schweizers grösste Sorgen sind gemäss dem neuesten Sorgenbarometer die hohen Krankenkassenprämien und der Klimawandel. Eine drastische Reduktion des Verzehrs toter Tiere und tierischer Ausscheidungen, würde beide Probleme auf sehr positive Weise beeinflussen. So ist die Produktion tierischer Nahrung gemäss dem Weltklimarat die wichtigste Einzelursache für die Klimakatastrophe. Der Einfluss dieses Sektors ist grösser als jener des gesamten globalen Verkehrs. Die Schweizer Bauern importieren über 200’000 Tonnen Soja und rund 500 Tonnen Palmöl jährlich als Tierfutter. Aber auch die Nutzung des Graslandes ist problematisch. Intensivwiesen werden heute mehrmals jährlich gemäht, häufig mit dem Kreiselmäher, der gemäss einer Studie von Agroscope über die Hälfte der Insekten tötet. Gülle und Mist sorgen dafür, dass die Artenvielfalt der Wiesen schwindet. Es dominiert einheitliches Grün statt bunter Blumenteppiche. Unsere Wiesen sind oft Wüsten für Schmetterlinge, Schwebefliegen, Käfer, Wildbienen und Co. All das müsste nicht sein. Wer sich pflanzlich ernährt, braucht nur ein Viertel der Anbaufläche gegenüber einem durchschnittlichen Allesesser. Riesige Flächen könnten der Natur zurückgegeben werden. Das wäre ein Segen für die bedrohte Erde, denn diese erlebt gegen-

Unsere Stimme in Bern, Ihre Stimme für Sabine Asprion Die Kandidaten: (v.l.)Die Bildungspolitikerin und Kantonsrätin Karin Büttler aus Laupersdorf, David Häner Gemeinderat aus Breitenbach als Kandidat der Jungliberalen, Kantonsrat und Finanzpolitiker Christian Thalmann aus Breitenbach, Kantonalparteipräsident Stände-und Nationalratskandidat Stefan Nünlist aus Olten und der Anwalt und Vizepräsident des Kantonalen Gewerbeverbands Dr. Roman Baumann aus Gempen.

Hierzulande macht laut Studie in erster Linie Aufforstung im Mittelland, in den Voralpen und im Jura Sinn. Womit wir als Region direkt angesprochen sind. Wie steht es um unseren Wald? «Die Trockenheit vom Sommer 2018 hat dem Wald zugesetzt» schreibt die NZZ und die BZ spricht von einer «Waldkrise». Betroffen sind hauptsächlich die waldbesitzenden Bürgergemeinden in der Region, für die eine nachhaltige Forstbewirtschaftung zum Defizitgeschäft wird. Während Sturmschäden vom Kanton abgegolten werden, erhalten die Waldbesitzer bei Schäden durch Trockenheit keine Kompensation und werden buchstäblich auf dem Trockenen sitzen gelassen. Das lässt sich kurzfristig ändern. Entsprechende Vorstösse im Landrat sind unterwegs.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Am 20. Oktober haben wir die Gelegenheit, mit Sabine Asprion eine sehr kompetente Politikerin in den Nationalrat zu wählen. Im Laufental geboren und aufgewachsen, engagiert sie sich seit Jahren auf vielen Ebenen im kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region. Seit über zehn Jahren ist sie Stadträtin in Laufen.

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lung und Siedlungsentwicklung ein. Es ist ihr ein Anliegen, das Entwicklungspotenzial innerhalb der bestehenden Siedlungsgrenzen gut zu nutzen und die Grüngürtel zu pflegen. Schutze des Grundwassers Ein weiteres Anliegen ist ihr naturnahes Bauern, zum Schutze unseres Grundwassers.Ebenfalls setzt sie sich für regional verankerte Arbeitsplätze ein. Ihre Stimme für Sabine Asprion, eine Politikerin mit Bodenhaftung. Esther Wüthrich Wahlen

wärtig das grösste Artensterben ihrer Geschichte. - und natürlich auch für uns Menschen, denn wir sind letztlich von einem intakten Ökosystem abhängig. Ein weiterer Segen des Verzichts auf Tierprodukte wird immer offensichtlicher: unsere Gesundheit. Krankheiten haben verschiedenste Ursachen, und ich möchte hier nicht behaupten, dass Pflanzenkost jedes Problem lösen kann. Ich kenne aber inzwischen viele vegan lebende Menschen, die durch den Verzicht auf Fleisch, Milch und Eier ihre Krankheiten überwunden haben. Darunter massives Übergewicht, Bluthochdruck bis hin zum Infarkt, Diabetes Typ II, Arthrose, Neurodermitis, Morbus Crohn und sogar Multiple Sklerose. All das zur grossen Verwunderung ihrer Ärzte. Diese Leiden haben einen grossen Anteil an den stetig steigenden Gesundheitskosten. Leider geht der Löwenanteil unserer Landwirtschaftssubventionen in die Tierhaltung, was die Preise verfälscht und falsche Anreize setzt. Auch die Milch- und Fleischwerbung wird staatlich finanziert. Das müsste sich ändern, auch angesichts des brennenden Amazonas. Doch welche Partei wagt es, dieses heisse Eisen anzupacken und der starken Lobby unseres Landes die Stirn zu bieten? Alexander Stebler


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Donnerstag, 12. September 2019 Nr. 37

Die Stiftung Hirsacker bietet erwachsenen Menschen mit mehrfachen Entwicklungsbeeinträchtigungen ein Zuhause und eine Beschäftigung. Für unseren Technischen Dienst suchen wir nach Vereinbarung einen tüchtigen

Mitarbeiter 70–90% Tätigkeiten: Sie unterstützen das Team in den täglich anfallenden Arbeiten wie Unterhalt unserer Liegenschaften, Wartung und Unterhalt des Fuhrparks sowie Transporte unserer BewohnerInnen etc. Dabei stehen Sie häufig in Kontakt mit internen und externen Stellen. Unsere Erwartungen: Flexible, aufmerksame und teamfähige Persönlichkeit, physische und psychische Belastbarkeit, abgeschlossene handwerkliche Ausbildung (mind. EFZ), Führerschein Kat. B, einwandfreier Leumund und Offenheit gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir bieten: Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in familiärer Atmosphäre, ein aufgestelltes Team und fortschrittliche Anstellungsbedingungen. Aufgrund der Erreichbarkeit des Arbeitsortes ist ein eigenes Auto unerlässlich. Ihre Bewerbung (komplettes Dossier) senden Sie bitte per Post oder E-Mail an folgende Adresse: Stiftung Hirsacker Michael Pöllendorfer Baselstrasse 2 4253 Liesberg E-Mail: wbhirsacker@bluewin.ch Telefon 061 771 90 95

EINWOHNERGEMEINDE WITTERSWIL

Witterswil liegt mit seinen rund 1500 Einwohnern/-innen im solothurnischen Leimental. Zur Verstärkung unseres Verwaltungsteams suchen wir nach Vereinbarung einen/eine

Verwaltungsmitarbeiter/-in 40–60% mit Schwerpunkt Finanzen Ihr zukünftiges Aufgabengebiet umfasst: – Mitarbeit in der Buchhaltung – Fakturierungen diverser Gebühren und Dienstleistungen – Kreditorenbewirtschaftung – Stellvertretung im Team und Schalterdienst Ihr Profil: – Kaufmännische Ausbildung (vorzugsweise öffentliche Verwaltung) oder gleichwertige Ausbildung – Erfahrung in Buchhaltung und Fakturierung – Idealerweise Erfahrung mit dem Hürlimann-System (HiSoft) – Gute EDV-Anwenderkenntnisse (Excel, Word) – Engagierte, belastbare und flexible Persönlichkeit – Initiativ und teamorientiert Wir bieten Ihnen eine selbstständige, anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit im kleinen Verwaltungsteam, moderne Büroräume und Infrastruktur. Insbesondere bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Weiterbildung im Gemeindeverwaltungsbereich. Sind Sie an dieser Herausforderung interessiert? Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung (inkl. Foto) bis am 20. September 2019 an den Gemeindepräsidenten Mark Seelig, Einwohnergemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil, oder per E-Mail an mark.seelig@witterswil.ch. Für die Beantwortung allfälliger Fragen steht Ihnen der Gemeindepräsident unter Telefon 079 255 05 15 gerne zur Verfügung.

Für den Zweckverband ARA Rodersdorf / Metzerlen suchen wir einen/eine

Klärwärter oder Klärwärterin Generelle Aufgaben: Laufende Bedienung und Kontrolle der Anlagen, ab Prozessrechner und vor Ort, insbesondere zwei Abwasserpumpwerke und die ARA Rodersdorf. Aufwand: rund 1–2 Stunden pro Tag, abhängig von den anfallenden Arbeiten. Hauptaufgaben: • Selbstständige Abwicklung von Facharbeiten in den Anlagen des Zweckverbandes • Bedienung, Unterhalt und Wartung der Einrichtungen • Durchführung von analytischen Arbeiten im Labor • Reinigungsarbeiten auf den ganzen Anlagen • Nachbestellung von Betriebsmitteln • Organisation der Rechengut-, Sandfang- und Klärschlammentsorgung Ihr Profil: • handwerkliche / technische oder landwirtschaftliche Berufsausbildung • Bereitschaft zum Besuch der VSA-Kurse A1, A2, E • Zuverlässigkeit, Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit • Bereitschaft für vereinzelte Einsätze nachts und an Wochenenden bei Störfällen • Führerausweis Kat. B • Robuste körperliche Konstitution für Arbeiten, die im Freien bei jeder Witterung durchgeführt werden müssen. Für Auskünfte stehen Ihnen Heini Gröli, Klärwärter, unter 061 731 20 95, und Heinz Frömelt, Präsident Zweckverband ARA, unter 079 646 78 15, gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen an heinz.froemelt@vtxmail.ch oder an Zweckverband ARA, Rodersdorf / Metzerlen, Mariasteinstrasse 12, 4118 Rodersdorf.

Mitarbeiter Gartenbau, 100% Wir suchen einen Mitarbeiter mit Erfahrung im Gartenbau; vorzugsweise mit abgeschlossener Lehre als Landschaftsgärtner. Stellenantritt: per sofort oder nach Vereinbarung. Armin Kündig Gartenbau Friedhofstrasse 12 4227 Büsserach Telefon 076 387 07 92

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir einen

Heizungs- oder Sanitärmonteur Wir sind ein Unternehmen in der Haustechnikbranche. Haben Sie eine Berufsbildung als Heizungs- oder Sanitärmonteur, sind selbständig und haben eine exakte Arbeitsweise, dann sind Sie bei uns genau richtig. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung.

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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Welt-Alzheimertag BREITENBACH. WoS. Am Mittwoch, 18. September, 18.30 Uhr, beleuchtet das Kompetenzzentrum Zentrum Passwang in Breitenbach, zusammen mit dem Fachspezialisten Andreas Studer, leitender Arzt Alterspsychiatrie, Universitäre Altersmedizin Felix Platter, Basel, die Krankheit Demenz, den Umgang damit und die Fortschritte. Der Eintritt zum öffentlichen Vortrag ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Faszinierend: Die Blauschwarze Holzbiene erreicht eine Grösse von bis zu 28 Millimetern. Sie ist anhand ihres hummelartigen Körpers und der meist schwarzen Behaarung sowie den schwärzlichen, violett irisierenden Flügeln gut von anderen Bienengattungen zu unterscheiden. FAM. CUENI

NUNNINGEN

LAUFEN

MARIASTEIN

Wildpflanzenverkauf am Herbstmarkt

Zwei schwere Unfälle

Pilgerfahrt mit Kardinal

WoS. Zwei verletzte Personen hatten letzten Montag zwei Unfälle zur Folge, die in direktem Zusammenhang zueinander standen. Auf der Delsbergerstrasse in Richtung Liesberg kam es am frühen Abend zu einem frontalen Zusammenstoss zweier Autos. Eine junge Frau musste verletzt mit der Rega abtransportiert werden. Eine 24-jährige Fahrzeuglenkerin kollidierte kurz später auf der Lützelstrasse mit einemFeuerwehrfahrzeug, welches auf dem Weg zum ersten Unfall war. Auch hier musste die Rega für den Transport der Frau aufgeboten werden. An allen Fahrzeugen entstand gemäss Baselbieter Polizei Totalschaden. Durch die Unfälle herrschte auf den Strassen in und um Laufen für einige Zeit ein Chaos.

WoS. Aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums der Pilgerfahrt der Italiener nach Mariastein erhält die Pfarrei St. Pio X, die italienischsprachige Gemeinde der Nordwestschweiz, hohen Besuch. Kardinal Francesco Montenegro, Erzbischof von Agrigento (Italien), wird in Basel weilen und an mehreren Veranstaltungen der Pfarrei St. Pio X teilnehmen. Am Sonntag, 15. September, begleitet Kardinal Francesco Montenegro die Pilgerfahrt zur Jungfrau im Kloster Mariastein im hinteren Leimental. Der Kardinal wird die Prozession ab Flüh sowie ab 15 Uhr die Eucharistiefeier in der Basilika von Mariastein leiten, an welcher sich die italienischsprachigen katholischen Gemeinschaften des Bistums Basel beteiligen werden.

WoS. Im Garten, in dem von März bis Oktober immer etwas blüht, fühlen sich Tier und Mensch wohl. Einheimische Wildpflanzen spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine Auswahl davon verkauft der Naturschutzverein Gilgenberg am Herbstmarkt in Nunningen vom kommenden Samstag. Denn der Herbst ist der perfekte Zeitpunkt, um mehrjährigen Pflanzen wie Flockenblumen, Johanniskraut oder Natternkopf zu setzen. Sie werden uns bereits im kommenden Jahr mit ihrer Blütenpracht erfreuen. Die Setzlinge stammen aus der Gärtnerei Eulenhof in Möhlin. Herbstmarkt Nunningen, Samstag, 14. September, 8.30 – 17 Uhr, Dorfplatz Nunningen

Ausstellung im Dorf RODERSDORF. WoS. Malerei, Objekte, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Collagen Installationen, Stein, Ölfarbe, Papier, Kreide, Glas, Wolle, Acrylfarbe, Draht, Leinwand, Holz, Aquarelle, Metall – über 20 Menschen aus Rodersdorf stellen aus und laden ein, ihre Werke an verschiedenen Standorten im Dorf zu entdecken. Organisiert wird der Anlass von der Jugend-, Sport- und Kulturkommission Rodersdorf. Eröffnet wird der Anlass mit einem Apéro am Samstag, 14. September im Gemeindesaal. Die Ausstellung kann am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr besucht werden. Arbeitslosenquote bleibt auf 1,7 % KANTON SOLOTHURN. WoS. Im August stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 89 auf 2629 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrt weiter bei 1,7 Prozent. Der Anstieg im August erfolgte hauptsächlich in der Altersgruppe der Schul- und Lehrabgänger. Für den Monat Juni rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 594 Ausfallstunden für zwölf betroffene Arbeitnehmer in zwei Betrieben ab. Im August meldeten sich vier Betriebe für Kurzarbeit an.

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Wir empfehlen

Unhaltbare Zustände von Alain Claude Sulzer

Einen Assistenten könnte Stettler, Schaufensterdekorateur im Warenhaus Quatre Saisons brauchen. Gerade vor Weihnachten gibt es viel zu tun und mit fast 60 ist man ja auch nicht mehr der Jüngste. Eingestellt wird aber keine Hilfskraft, sondern ein junger Dekorateur. Das bringt nicht nur Stettlers berufliches Selbstverständnis ins Wanken, sondern wirft ihn auch persönlich aus der Bahn. Der neuste Roman des Basler Autors Alain Claude Sulzer spielt im Jahr 1968 an. Nicht nur die Welt seines Protagonisten gerät aus den Fugen. In der ganzen Welt revoltieren Jugendliche gegen starre Normen, in Zürich fliegen an den Globuskrawallen die Pflastersteine. Die Aufbruchstimmung erfasst alle Bereiche: Die Jungen tragen lange Haare, die Älteren verstehen die Welt nicht mehr. Sulzer verknüpft den gesellschaftlichen Umbruch mit der persönlichen Krise seiner Figur und schildert einfühlsam, ohne Kitsch und falsches Pathos wie es ist, wenn einer plötzlich zum alten Eisen gehören soll. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch


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