Donnerstag, 13. September 2018
110. Jahrgang – Nr. 37
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
«Gesang wischt den Staub vom Herzen» Zehn Chöre des Sängerverbands Thierstein-Laufental-Dorneck liessen an ihrem 80. Verbandsgesangsfest mit ihrem bunten Liederstrauss diese mittelalterliche Erkenntnis wahr werden.
16ºC 21ºC
12ºC 23ºC
11ºC 25ºC
Freitag, 14. September 2018 Am Freitag wechselnd bewölkt, vor allem am Vormittag auch vereinzelt Schauer möglich. Samstag, 15. September 2018 Am Samstag teilweise sonnig und wahrscheinlich trocken. Sonntag, 16. September 2018 Der Sonntag zeigt sich freundlich mit Sonne mit ein paar durchziehendenen Wolken.
Laufen
Roland Bürki
Der Künstler Rolf Blösch zeigt seine neuen Werke im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen.
E
ine Woche nach der Präsentation bisher verborgener Kirchenschätze stand die historische Kirche «Maria im Hag» erneut im Mittelpunkt und überraschte mit ihrer feinen Akustik. Fünf Gemischte und fünf Männerchöre hatten sich mit Eifer in ihre ausgewählten Lieder vertieft und beeindruckten das Publikum in den dichtbesetzten Bankreihen mit einem laut Experte Peter Rufer «anspruchsvollen Liedgut», aus dem sie «das Beste herausgeholt haben». So entpuppte sich etwa der Männerchor Witterswil mit seinen Liedern als dreisprachig, während der Gemischte Chor aus Röschenz einmal nicht für die Spezies «Mattegumper», sondern vehement für «Mona Mu, meine liebste Kuh» schwärmte. Fröhlich-kurios das «Jägerlein» des Männerchors Büsserach, welches vor lauter «Lieb und Lust» das Schiessen vergass. Und auch der Chor Grellingen besang einen Jäger, einen furchtsamen, der seine Büchse ruhen liess. Anders der junge Jägersmann – Sim sa la bim, bam ba, sa la du, sa la dim – des Männerchors Himmelried, der ganz mutig auf den Kuckuck schoss. Moderator Paul Stebler wusste die Zuhörer mit spannenden Hintergrundinformationen zu den Liedern bei guter Laune zu halten. «Mal schauen, ob es den Männerchor Dittin-
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Kleinlützel
Die Solothurner Regierungsrätin Brigit Wyss besichtigte letzte Woche das Werk der Assa Abloy in Kleinlützel. Dabei gab die Firma einen Einblick in die Produktionsweisen der Zukunft.
Bunt: Sowohl das afrikanische Lied «Tshotsholoza» als auch der Gemischte Chor Nunningen samt Sängerverbandspräsident Bruno Rentsch (mit Bart) FOTO: ROLAND BÜRKI gen noch gibt», scherzte er, als der Schnägge-Chor etwas auf sich warten liess, dann aber mit «Solang man Träume noch leben kann» echt brillierte. Viel Beifall gab es auch für den keck jodelnden «Tirolerbue» des Gemischten Chors Leimental und für das munterfröhlich gesungene afrikanische Lied «Tshotsholoza» des Gemischten Chors Nunningen. Und da war noch einmal ein gemischter Chor namens St. Ottilia Fehren mit einem Herz voll Paprika, der mit seiner «Juliska aus Budapest» dem männlichen Publikum keine Ruhe mehr liess. Das bügelten die Herren des Chor-
verbands Breitenbach/Wahlen mit ihrem schunkelnden Schmusekurs wieder aus, als sie der Damenwelt singenderweise «Dunkelrote Rosen» widmeten. Beste Wünsche vom Regierungsrat «Während Jahrzehnten war der Regierungsrat ein Männerchor», wies Regierungsrat Remo Ankli auf den heute gemischten Regierungs-Chor hin. Es gebe Kritiker, welche dessen Darbietungen nicht immer schätzten. So gäben etwa die Register, die Harmonie und das Zusammenspiel zu reden. «Sie alle wissen, wovon ich rede», sagte Ankli, «Sie alle
verbindet der Wunsch, kreativ zu sein und die Sangeskultur zu fördern.» Aber auch Freude und Geselligkeit seien den Chören eigen, ein Grund, das Leben nicht immer so bierernst zu nehmen, gratulierte Ankli dem Sängerverband zum 80. Verbandsgesangsfest. Gemeindepräsident Erich Fidler stellte seine an kulturellen Aktivitäten reiche Gemeinde Meltingen vor, dankte den Vereinen wie dem für das Fest verantwortlichen Männerchor Meltingen und zitierte für den Heimweg Martin Luther: «Wer nicht liebt, Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr ein Leben lang.»
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LAUFENTAL
Donnerstag, 13. September 2018 Nr. 37
GRELLINGEN
LAUFEN
Studierende denken den Dorfkern neu
Katalanische Inspiration
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Der Künstler Rolf Blösch zeigt seine neuen Werke im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen. Melanie Brêchet
R Vision: Für einige Gebäude und Ensembles wurden von den Studierenden auch unkonventionelle Vorschläge gemacht. FOTO: THOMAS IMMOOS tim. Gemeindepräsident Alex Hein zeigte sich beeindruckt vom grossen Publikumsaufmarsch. Der Gemeindesaal platzte aus allen Nähten, als sich die Interessierten rund um die Informationswände und die Architekturmodelle gruppierten, sie begutachteten und kommentierten. Der Gemeinderat sei mit der Bitte an die Abteilung Architektur der Fachhochschule Nordwestschweiz gelangt, «sich einmal das Dorf Grellingen anzuschauen und Vorschläge zu machen, wie das Ortszentrum gestaltet werden könnte», umriss Hein die Aufgabe. Bachelorstudierende von Professor Dominique Salathé machten sich in der Folge während Monaten daran, sich im Dorf umzusehen, die Häuser, Strassen und Gassen zu begutachten, Baubrachen zu erkunden und mit den Hauseigentümern und der Bevölkerung zu sprechen. Engagiert und unbefangen Entstanden ist eine Fülle von Vorschlägen, deren Modelle und Skizzen für einige Tage im Gemeindesaal zu sehen waren. Josef Scherrer, als Präsident der Bau- und Planungskommission einer der Initiatoren des Projekts, wies auf den einzigartigen Charakter des Dorfes hin. Es gehe darum, wertvolles Bauland sinnvoll zu nutzen, denn: «Bauland lässt sich nicht vermehren.» Scherrer wies auf den Umbau des Pfarrhauses und des
Greslyhofes hin; auch auf dem Areal der ehemaligen Papieri sei etwas geplant. Deshalb sei der Zeitpunkt richtig. «Wir suchten nach Ideen» – und die Studierenden hätten nun einige Vorschläge gemacht, die Grundlage für die künftige Dorfentwicklung sein könnten. Professor Dominique Salathé führte aus, dass die 20 Studierenden sehr engagiert und unbefangen an die Arbeit gegangen seien. «Dabei sind einige mutige Vorschläge gemacht worden.» Auch wenn sich nicht alles umsetzen lasse, so hätten die Gemeinden mehr Möglichkeiten, den Spielraum zu nutzen, welche die Bundes- und kantonalen Bauvorschriften böten. Salathé ermunterte die Grellinger Verantwortlichen, auch Ungewohntes zu wagen und die eingereichten Projekte weiterzudenken. Vermehrt Ausnahmen zulassen Gemeinderat Stefan Pabst zeigte sich überzeugt, dass «Grellingen viel Potenzial hat». Einiges lasse sich sicherlich realisieren. Massgebend sei allerdings nicht die Gemeinde allein, sondern auch der Wille der Hauseigentümer, ungewohnte Wege zu gehen. FHNW-Direktor Ruedi Hofer sagte, für die duale Schule in Muttenz sei die Anfrage Grellingens eine gute Möglichkeit gewesen, Wissenschaft und Praxis zu verbinden und wand so den Behörden der Gemeinde ein Kränzchen.
EINGESANDT
Unternehmertreffen über die Kantonsgrenzen hinweg wos. Am 6. September 2018 fand das 1. Forum Entreprises in Delémont statt. Die Führungskräfte von rund 25 Firmen aus den Bezirken Delémont (JU) und Laufen (BL) sowie aus dem solothurnischen Schwarzbubenland trafen sich auf Einladung der Agglomération Delémont, der Promotion Laufental und des Forum Schwarzbubenlandes in den Hallen der Turck duotec in Delémont. Die Unternehmen ergänzen sich ideal und profitieren voneinander und die Zusammenarbeit der drei Kantone Baselland, Basel-Stadt und Jura funktioniert bereits heute hervorragend. Das Forum Entreprises passt deshalb bes-
olf Blösch hat sich in seinen Werken der Abstraktion verschrieben, oder anders gesagt: der gegenstandslosen Malerei. Auf vielfältige Weise setzt sich der Künstler in seinen Bildern mit verschiedenen Themen auseinander und projiziert seine Gedanken auf die Leinwand. Die Laudatio anlässlich der Vernissage am vergangenen Freitag hielt Alice Anthony. Sie sei eine Notlösung, sagte sie, eine Lückenbüsserin oder einfach «die zweite Frau» an diesem Abend. An ihrer Stelle hätte nämlich Urs Spielmann stehen sollen. Der Kolumnist musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Was von Rolf Blösch und der Galeriegruppe des Kulturforums natürlich sehr bedauert wurde. Im Vorfeld der Ausstellung entstand nämlich sogar die Idee für ein gemeinsames Projekt: Urs Spielmanns Kurzgeschichten sind unterdessen unter dem Titel «Kolumnarium» erschienen und wurden von Rolf Blösch passend bebildert.
Eigene Bildsprache Alice Anthony, Mitglied der Galeriegruppe des Kulturforums, erwies sich als hervorragende Vertretung und würdigte Rolf Blöschs Werk mit einer kurzweiligen Rede. Auf verschiedenem Untergrund, mit unterschiedlichstem Werkzeug und vor allem vielfältigen Materialien kreiere Blösch seine Bilder. So fänden sich auf seinen Werken zum Beispiel Lack, Acryl, Marmorsand, Asche oder auch Zement oder Tonerde. Verarbeitet würden diese Materialien mit Kopf, Herz und Hand, so Anthony. Das Ergebnis sei vielschichtig und tiefgründig. Die Bilder wirkten manchmal skizzenhaft, dann wieder dynamisch und explosiv. Feurig sei denn gelegentlich auch die Entstehung der Bilder: So kommt bei Rolf Blösch durchaus auch der Bunsen-
Arbeitet mit Kopf, Herz und Hand: Rolf Blösch vor seinen Werken in der Galerie des Kulturzentrum Alts Schlachthuus. FOTO: MELANIE BRÊCHET brenner zum Einsatz, um Materialien zu verändern, ihnen eine neue Erscheinung zu geben. Inspirieren lässt sich Rolf Blösch von Antoni Tapies. Der spanische oder genauer gesagt katalanische Maler, Grafiker und Bildhauer starb im Jahr 2012 und galt in seinem Land als bedeutender Künstler der informellen, abstrakten Kunst.
EINGESANDT
Schokolade macht glücklich!
tens und kommt zum richtigen Zeitpunkt, weshalb es auch durch die Standortförderungen in Baselland und Jura unterstützt wurde. Die Eindrücke und Rückmeldungen der teilnehmenden Firmen am 1. Forum Entreprieses waren durchwegs positiv. Die Firmen hatten genügend Zeit sich kennenzulernen und sich gegenseitig zu präsentieren. Die Vorstellungsrunde brachte die Vielfalt der regionalen Wirtschaft zu Vorschein. Alle Technologiefelder waren vertreten. Thomas Boillat Wirtschaftsförderer Promotion Laufental
www.kfl.ch GALERIE 7. bis 23. September
Rolf Blösch – Bilder
Öffnungszeiten: Freitag, 17.00 bis 21.00 Uhr Sonntag, 11.00 bis 16.00 Uhr KABARETT
Freitag, 14. September, 20.15 Uhr
Duo luna-tic On Air *
Zwei Frauen und ihre Chansons, laut und leise, voller Herz und Schmerz.
LAUFEN
DISCO
Das Museum ist offen wos. Am nächsten Sonntag, dem 16. September, ist das Museum Laufental von 14.00 bis 16.30 geöffnet. Zur Zeit ist eine spannende Sonderausstellung über die Pressegeschichte des Laufentals zu sehen. Der Vorstand des Museumsvereins freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Rolf Blösch versucht, Tapies Werk in seine eigene Bildsprache umzusetzen, ohne diesen zu kopieren. Rolf Blöschs Schaffen ist noch bis am 23. September im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen zu sehen. Geöffnet ist die Galerie jeweils freitags von 17 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr.
Freitag, 21. September, 21.00 Uhr
Schlachthuus-Disco mit DJ Bruno
DJ Bruno, der regelmässig in der Region auflegt, hat im Schlachthuus seine Premiere.
Markus Ramseier: Er las aus seinem Buch «In einer unmöblierten Nacht». Am vergangenen Donnerstag war der bekannte und beliebte Autor Markus Ramseier zu Gast in der Stedtlibibliothek Laufen. Mitgebracht hatte der Schriftsteller, Journalist und Flurnamenforscher sein neuestes Werk, «In einer unmöblierten Nacht». Ebenso mit dabei war auch die «Waldmümpfeli»-Schokolade, eine Delikatesse, die eigens zum Buch kreiert wurde. Warum? Das liessen sich die anwesenden Gäste erzählen. Ob-
FOTO: ZVG
wohl nur eine kleine Anzahl Besucherinnen und Besucher den Weg in die Bibliothek fand, liess sich der Autor nicht beirren und gab mit seiner kurzweiligen und interessanten Lesung Einblick in die Geschichte eines äusserst ungewöhnlichen Paares, welches sich im Rampenlicht zwischen «Schein und Sein» bewegt. Petra Rentsch www.stebilaufen.ch
JUGEND-KINO Samstag, 22. September, 19.15 Uhr
Lucy
Action, Science-Fiction, USA, 2014 Regie: Luc Besson, mit Scarlett Johansson, Morgan Freeman u. a. * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen oder auf www.kfl.ch
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Gottesdienste Als Gott sah, dass die Strasse zu lang, der Berg zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm um sie und sprach: «Der Friede sei Dein.»
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 16. September, 10 Uhr, Chirche für die Jüngste, ökum. Gottesdienst, Simone Mangold und Team, Kirche Witterswil (Dauer ca. 30 Min.) 11 Uhr, Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst auf der Ruine Landskron, Pfarrer Paul Schwindenhammer, Armin Mettler, Günter Hulin und Posaunenensemble Trombonauten mit Jasmine Weber. Anschliessend Mittagessen. Anlass bei jedem Wetter. Mittwoch, 19. September, 17 Uhr Meitliträff, Quiz-Contest. Anmeldung bis 18. 9. bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 16. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Kindern und Eltern und mit Abendmahl, Thema: Was macht, dass wir dankbar sind? Mit dem AnimationsKurzfilm «Alike», Pfr. Stéphane Barth. Mittwoch, 19. September, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Henrietta spürt den Wind – Über Handy- und Computersucht, mit Zvieri und Basteln. Samstag, 22. September, 10.00 Uhr, Kapelle vom Zentrum Passwang, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.
TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber dankbar für die schönen Momente nehmen wir Abschied von
Konfirmandenunterricht: jeweils am Do. von 18 Uhr bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal des ref. KGH, Breitenbach: Gruppe 2 am 13. September. Gruppe 1 am 20. September.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 13. September, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. «Pfarrer Markus Wagner erzählt». Jahrelang war Pfarrer Markus Wagner in Oberdorf BL Pfarrer. Nun wirkt er für eine Zeit bei uns. Er erzählt uns aus seinem langen Berufsleben. Wir hören heitere Anekdoten. Freitag, 14. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 16. September, 10.30 Uhr, ökumenische Bettagsfeier im Seniorenzentrum Rosengarten mit Kinderprogramm und anschliessender Teilete. Dieses Jahr wird der Gottesdienst «schau mal!» von Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers «Höhe» mitvorbereitet, musikalisch werden wir ebenfalls aus jenen Reihen verwöhnt werden. Sie sind alle herzlich eingeladen, auch Angehörige keiner oder anderer Religionen: im Seniorenzentrum Rosengarten, 10.30 Uhr ökumenischer Gottesdienst, anschliessend gemeinsames Essen. Wer kann und mag, bringt etwas Gebackenes oder Gekochtes mit fürs Buffet. Das Seniorenzentrum Rosengarten spendiert Suppe und Getränke. Donnerstag, 20. September, 18.00 Uhr, Gesprächsrunde, 18.00 bis ca. 20.00 Uhr mit Imbiss in der ref. Kirche Laufen. «Mein Alltag war früher ausgefüllt mit Familie und Job ein buntes Karussell, das sich langsam und stetig drehte. Jetzt, wo die Kinder selbstständig sind und ihr eigenes Leben führen, sind da vor allem noch die Arbeitswelt und mein Lebensabschnitt ohne Familie im Mittelpunkt, die mich fordern, Über viele Begegnungen und Situationen in meinem Umfeld mache ich mir Gedanken, setze mich damit auseinander und bilde mir eine Meinung. Ich habe das Bedürfnis, mich mitzuteilen und andere Sichtweisen zu entdecken, Raum zu schaffen, fürs Zuhören und miteinanderreden.» Susan Salomon. Gerne laden wir ein zur Gesprächsrunde in der ref. Kirche Laufen. Brot, Käse, Früchte und und Getränke stehen bereit. Frauen und Männer jeden Alters sind herzlich willkommen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich ungeniert an Pfarrerin Regine Kokontis. Kleinlützel Samstag, 15. September, 16.00 Uhr, Einweihung der Bergkapelle oberhalb von Kleinlützel, ökumenische Feier. Besammlung ist um 15.30 Uhr auf dem Kirchenparkplatz. Gemeinsam gehen wir den Kreuzweg entlang zur Bergkapelle. Für jene, die eine Mitfahrgelegenheit brauchen, stehen um 15.30 Uhr Autos zur Verfügung. Die Feier bei der Kapelle beginnt um 16.00 Uhr. Anschliessend stehen Getränke und Würste zum Geniessen bereit. Wer gerne einen Kuchen mitbringt fürs Buffet, kann das sehr gerne tun. Burg im Leimental Sonntag, 16. September, 19.00 Uhr, Pfarreisaal in Burg, ökumenische Feier mit Vikar Kim Dällenbach, Pfarrerin Regine Kokontis und Pfarrer Günter Hulin, gemütlichem Zusammensein.
Meine Ehefrau, unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Tante ist von uns gegangen.
Annelies Halbeisen-Weibel 21. 1. 1933 – 7. 9. 2018
Martha Müller-Keller
Ehemann
Charles Halbeisen-Weibel Kinder
20. Mai 1926 – 6. September 2018
Monica Schaub-Halbeisen und Familie Charles Halbeisen Rita Soltermann-Halbeisen und Familie Eleonore Miserez-Halbeisen und Familie Susanne Burger-Halbeisen und Familie
Nach einem erfüllten Leben durfte sie im Alterszentrum Bodenacker friedlich einschlafen.
In stiller Trauer: Beatrice Fauser mit Familie Edith und Axel Feiler mit Familie Susanne und Günter Bahnmüller mit Familie Andreas Grögli Elsbeth und Hans-Peter Koch-Holenstein und Familie Peter Will und Anverwandte
Schwester
Pia Brennecke-Weibel und Familie Der Trauergottesdienst findet statt am 21. September 2018 um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Martin. Briefe: Charles Halbeisen-Weibel, Obere Höhe 28, 4242 Laufen
Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet Donnerstag, 20. September 2018, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Seewen statt. Traueradresse: Elsbeth Koch, Kirchgasse 8, 9606 Bütschwil Gilt als Leidzirkular.
Sonntag, 23. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Amélie Grossmann aus Nunningen, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 16. September, um 10.15 Uhr, mit Beginn im Bettagsgottesdienst und beim Abendmahl. Sonntag, 23. September, um 10.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst.
Leben geht zu Ende Leben kommt Enge wird Hoffnung Wir hoffen auf einen gütigen Gott Im Himmel und auf Erden
Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts, ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts. Gottfried Keller
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Josef Häner 27. Januar 1950 – 4. September 2018 Nach schwerer Krankheit ist er leise von uns gegangen.
Brigitta und Rolf Schober-Häner Dorly und Jules Kohler-Häner mit Familie Astrid Brun-Häner mit Familie Heidi und Franz Pflugi-Häner mit Familie Leo und Erna Häner-Berglas Regina und Paolo Massmünster-Häner René und Karin Häner-Meury mit Familie Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 19. September 2018, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Heidi Pflugi-Häner, Hollenweg 6, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen nicht nur wir allein. Die Zeit der Sorgen und des Leids, es ist vorbei, die Liebe bleibt.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Gotte
Helene Meury-Neyerlin 21. Juli 1931 bis 6. September 2018 In den späten Abendstunden des 6. September 2018 schloss sich der irdische Kreis für immer und sie durfte friedlich einschlafen. In unseren Herzen wird sie immer bei uns sein.
Brigitte und Ferdinand Sonja Simon und Heidi Matthias und Marilyn Gross- und Urgrosskinder Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 20. September 2018, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Martin in Blauen, statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man im Sinne der Verstorbenen die Spitex Laufental, IBAN CH27 0900 0000 4002 1331 8. Dreissigter: Sonntag, 7. Oktober 2018, um 9.30 Uhr in der Kirche von Blauen. Traueradresse: Simon Meury, Steigenweg 1, 4223 Blauen
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 16. September 2018 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.
BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Ökumenischer Gottesdienst mit Kinderprogramm am Sonntag, 16. September 2018 im Seniorenzentrum Rosengarten, Laufen, anschliessend gemeinsames Mittagessen
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Gedenke an den Herrn, deinen Gott; denn er ist’s, der dir Kräfte gibt. 5. Mose 8, 18
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AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 10. September 2018
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Stadtrat hat von der ersten Fassung der Erfolgsrechnung des Budgets 2019 Kenntnis genommen. • Die Gemeindeversammlung hat am 28. Juni 2018 das Reglement betreffend die Entlastung von Anstösserbeiträgen für den Hochwasserschutz beschlossen. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat das Reglement mit Entscheid vom 17. August 2018 genehmigt. Das Reglement betreffend die Entlastung von Anstösserbeiträgen für den Hochwasserschutz wird auf den 1. Oktober 2018 in Kraft gesetzt. • Dem Reglement über die familienergänzende Betreuung wurde zugestimmt, zur Vernehmlassung freigegeben und dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht. • Die Fachstelle Arbeitsintegration hat ihr Konzept und die Abläufe dem Stadtrat vorgestellt. Ziel ist eine deutliche Steigerung des Arbeitsund Integrationserfolges von Sozialhilfe-
bezügern und damit verbundene Kosteneinsparungen.
Publikation Mitwirkungsbericht Quartierplanung «EGK-Neubau» Der Stadtrat hat am 3. September 2018 den Mitwirkungsbericht Quartierplanung «EGKNeubau» beschlossen. Gemäss § 2 der Verordnung zum kantonalen Raumplanungs- und Baugesetz wird der Mitwirkungsbericht zur Quartierplanung «EGK-Neubau» vom 13. September bis 27. September 2018 zur Einsichtnahme öffentlich aufgelegt. Die Auflage erfolgt während der ord. Bürostunden bei der Abt. Bau und Planung der Stadtverwaltung Laufen, Stadthaus, 2. Stock. Der Bericht kann auch auf der Homepage der Stadt Laufen, www.laufen-bl.ch, eingesehen werden.
Gelegenheitswirtschaftspatent oder Verkaufsstand Laufner Fasnacht 2019 Die Vorbereitungen auf die Fasnacht vom 3. bis 5. März 2019 laufen bereits auf Hochtouren. In der «Verordnung betreffend die Fasnacht» sind
die Kriterien zur Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli sowie die Gebühren geregelt. Auf Wunsch der Verkaufsstand- und Beizlibetreiber wurde die «Verordnung betreffend die Fasnacht» überarbeitet. Die Anmeldefrist wurde vorverlegt. Die «Verordnung betreffend die Fasnacht» mit einem Übersichtsplan der Standplätze für Verkaufsstände und Beizli sowie das offizielle Anmeldungsformular können ab Donnerstag, 23. August 2018, bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, bezogen werden. Damit die Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften koordiniert werden können, bitten wir Sie, sich bis zum 28. September 2018 bei der Stadtverwaltung Laufen mit dem offiziellen Anmeldungsformular anzumelden. Die Zu- oder Absage Ihres Gesuches wird Ihnen durch die Stadt Laufen bis am 31. Oktober 2018 zugestellt. Kosten Platz oder Standgebühr pro Tag: CHF 100.00 Gelegenheitswirtschaftspatent pro Tag: CHF 50.00
Abfallentsorgung pro Tag:
CHF 30.00 Der Abfall wird täglich zwischen 22.00 und 24.00 Uhr durch den Werkhof eingesammelt. Anmeldungen nach dem 28. September 2018 werden aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Vielen Dank für das Verständnis.
Vakanz Schwimmbadkommission Die Schwimmbadkommission führt das Schwimmbad nach wirtschaftlichen Grundsätzen. Sie berät und unterstützt den Stadtrat in der Regelung der Benützung des Schwimmbads durch die Öffentlichkeit und die Vereine. Sie setzt sich dafür ein, dass das Schwimmbad einer breiten Nutzerschaft zur Verfügung steht. Die Stadt Laufen sucht eine/n Vertreter/-in der Nutzer, die regelmässig mit der Familie ins Schwimmbad Nau geht und Wohnsitz in Laufen hat. Interessenten melden sich bitte mit einem kurzen Motivationsschreiben an Stadtverwaltung Laufen, Präsidialabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, oder per E-Mail an info@laufen-bl.ch. mit Stichwort «Schwimmbadkommission».
Auf einem Teil des Areals Nau plant die Eidgenössische Gesundheitskasse (EGK) ihren neuen Hauptsitz. An der Gemeindeversammlung vom kommenden Dienstag (20 Uhr, Gymnasium Laufen) wird über den Verkauf der Parzelle beraten und entschieden.
D
Regionales Gymnasium Laufental-Thierstein, Steinackerweg 7, Laufen, Beginn: 20.00 Uhr. Folgende Geschäfte werden behandelt: EGK-Neubau auf dem Areal Nau, Abrechnungen Verpflichtungskredite und Verschiedenes/Mitteilungen/Anträge. Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Politik/Gemeindeversammlungen).
Angenommen, du könntest einen Tag lang Hamburg besuchen: Würdest du dich für ein Mietvelo oder für eine öV-Tageskarte entscheiden?
Klar für das Velo! Mit ihm wird der Weg zum Ziel. Mit dem öV bleiben oft spannende Quartiere buchstäblich auf der Strecke. Zudem fährt das Velo mit erneuerbarer Energie: Hamburgs frische Fischbrötchen eignen sich bestimmt hervorragend als Treibstoff. Jaja, die Fischbrötchen sind fein und in Hamburg sicher auch immer frisch. Zudem haben sie keinen Transportweg über Hunderte von Kilometern hinter sich.
Von den zentrumsnahen Wohngebieten in der Ebene erreicht man Läden, Bahnhof etc. gut zu Fuss oder mit dem Velo. Auto und öV sind aufgrund von Distanzen und Topografie praktisch kein Bedürfnis: der verkehrstechnische Idealfall! Deshalb ist die konsequente Raumplanung Laufens (innere Verdichtung statt Zersiedelung) sehr zu begrüssen.
Die Skizze zeigt – rot umrandet – das Areal, auf dem die EGK ihren Hauptsitz realisieren möchte. Skizze zVg können, um so die EGK langfristig an Laufen zu binden. Der Hauptsitz einer schweizweit tätigen, renommierten Krankenkasse ist auch ein Imagegewinn für Laufen. Vom Unternehmen profitieren in Laufen und Umgebung zahlreiche Betriebe auf unterschiedliche Art und Weise, direkt oder indirekt. Der Kaufrechtsvertrag sieht vor, 3500 Quadratmeter an die EGK zu verkaufen; das Kaufrecht gilt für fünf Jahre. Grund und Boden des Areals werden vollständig saniert, sodass die Parzelle danach aus dem Kataster der belasteten Standorte entfernt werden kann.
Mehrnutzen für die Öffentlichkeit
Gemeindeversammlung vom 18. September 2018
Lieber Raphael
Eine optimale Verkehrserschliessung ist nur mit einer optimalen Raumplanung zu haben, und hier ist Laufen auf gutem Weg.
EGK ist ein wichtiger Arbeitgeber
Nächstes oder übernächstes Jahr beginnen ja in Birsnähe die Arbeiten für die Hochwasserschutzmassnahmen und die Birsausweitung durch den Kanton. Das ermöglicht der Stadt, zuzuwarten und zu schauen, wie sich die Bedürfnisse bis in einigen Jahren entwickelt haben. Auch die Bürgerinnen und Bürger erhalten so die Möglichkeit, sich ein Bild und Gedanken über die künftige Nutzung des Areals zu machen. «Dem Stadtrat ist es ganz wichtig, dass die Bevölkerung vor weiteren Entscheidungen weiss, wie das Gebiet nach der Birsausweitung aussieht», sagt Stadtpräsident Alex Imhof dazu. Für Laufen ist die EGK ein wichtiges Unternehmen mit 150 Arbeitsplätzen und erheblichem Steueraufkommen. Auch in Bezug auf ihre Unternehmenspolitik ist die EGK vorbildlich. Aus Sicht der Stadt Laufen ist es erfreulich, dass sich die Gesundheitskasse dafür entschieden hat, in Laufen zu bleiben und hier zu investieren. Stadtpräsident Imhof spricht von einem Glücksfall, dass die Stadt in der Lage ist, dafür ein geeignetes Grundstück anbieten zu
Mit: Raphael Joray, Student, HobbyJournalist, Velound öV-Fan
Mir fällt deine Maturaarbeit für einen Ortsbus in Laufen ein. Diese ist ein paar Jahre her und immer mehr ist die Rede von selbstfahrenden Autos. Wie würde die optimale Verkehrserschliessung von Laufen aus deiner Sicht aussehen?
EGK möchte neuen Hauptsitz bauen
ie Eidgenössische Gesundheitskasse (EGK) wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Nun will die schweizweit tätige Krankenkasse in Laufen ihren neuen Hauptsitz realisieren. Hintergrund ist der Umstand, dass die EGK in Laufen in mehreren, auf dem ganzen Gemeindegebiet verstreuten Liegenschaften untergebracht ist. Vor zwei Jahren wurde ein Gesamtkonzept für die Überbauung des Areals Nau und angrenzender Gebiete an der Urne abgelehnt. Als Alternative sieht der Stadtrat nun die Möglichkeit vor, das Gebiet schrittweise zu überbauen. Als Erstes sollen rund 3500 Quadratmeter zum Preis von 2,263 Millionen Franken an die EGK verkauft werden. Dazu hat die Gemeindeversammlung den Kaufrechtsvertrag zu genehmigen. Nach dem Verkauf ist noch eine Umzonung des Areals notwendig. Im Dezember wird die Gemeindeversammlung, vorausgesetzt, sie stimmt dem Verkauf zu, als zweiter Schritt über den Quartierplan für das betreffende Nau-Teilstück zu befinden habe. Was mit dem weiteren Teil des Nau-Areals geschehen soll, wird erst später entschieden.
SABINE ASPRION, STADTRÄTIN
Der Kaufpreis beläuft sich auf knapp 650 Franken je Quadratmeter, insgesamt also auf 2,263 Millionen Franken. Dies ist nach Auffassung des Stadtrates ein angemessener Preis. Für die EGK fallen weitere Kosten von 400 000 Franken für die Quartierplanung, einen Studienauftrag und die Projektierung an. Die Öffentlichkeit hat einen Mehrnutzen aus der Überbauung, indem die Einfahrt zur Einstellhalle für das Gesamtareal und die Parkplätze in der Tiefgarage ausserhalb der Bürozeiten öffentlich zugänglich sind. Ausserdem räumt die EGK der Öffentlichkeit ein öffentliches Fusswegrecht über den Vorplatz im Südwesten des Areals ein. Nicht zuletzt aus Gründen der kommunalen Wirtschaftsförderung möchte die Stadt Laufen nicht einen Maximalpreis
verlangen, wie ihn möglicherweise ein kommerzieller Investor verlangen würde. Für Laufen steht im Vordergrund, einem wichtigen Arbeitgeber gute Rahmenbedingungen anbieten zu können. Um den Neubau realisieren zu können, müssen einige Gebäude auf der Parzelle 1530 abgebrochen und entsorgt werden. Es handelt sich um die SteinerVilla, der Carport, ein Bürogebäude sowie ein Materiallager (Naustrasse 63, 63a, 65 und 67). Die bisherige Mieterin der Steiner-Villa, die Kreisschule mit dem Logopädischen Dienst, hat bereits einen neuen Standort gefunden, in den sie kommenden Monat einziehen wird. Im Kataster der mit Altlasten belasteten Standorte des Kantons ist die Parzelle eingetragen. Deshalb wurden Gebäude und Boden in den letzten Wochen umfassend untersucht. Darauf fussend legte man ein Entsorgungskonzept fest und es wurden die Kosten für die Abbrucharbeiten, Transporte und Deponie ermittelt. Sämtliche oberirdischen Gebäude werden vor dem Baustart der EGK durch die Stadt Laufen abgebrochen und entsorgt. Die unterirdischen Altlasten werden – gemeinsam mit dem Aushub für die Einstellhalle – ausgehoben und ebenfalls entsorgt. Für die Stadt Laufen entstehen dadurch Kosten von 820 000 bis 450 000 Franken für Abbruch und Entsorgung der Gebäude, 370 000 Franken für die Entsorgung der Altlasten. (stl)
Die Wohngebiete auf den Anhöhen können hingegen nur mühsam zu Fuss oder mit dem Velo erreicht werden. Eine öV-Erschliessung wäre hier angebracht, ist aber kostspielig – deshalb ist meine Ortsbus-Idee gescheitert. Ein «selbstfahrender Ortsbus» könnte die Kosten reduzieren, ist aber Zukunftsmusik. E-Bikes könnten für gewisse Zwecke interessant sein. Das Auto wird auf den Anhöhen aber weiter dominieren. Ladestationen im Zentrum könnten dazu beitragen, dass die Autoflotte schneller elektrisiert wird. Mit der Diebachstrasse bietet sich für einen Smartshuttle neu eine attraktive Linienführung an: Bahnhof–Schlachthaus–Eishalle–Fussballplatz–Badi–Schlyffi–Bleiholle. Aufgrund des SUST-Jahresberichts bin ich der Meinung, wir sollten in Laufen die Binnenschifffahrt als Hauptverkehrsmittel einführen: keines ist so sicher! Wieso hast du Ökonomie studiert und wurdest nicht Verkehrsingenieur?
Die Ökonomie analysiert, wie sich Menschen bei Knappheit verhalten. Verkehrsingenieure sind daher auch Ökonomen: Sie analysieren, wie knappe Ressourcen (Land, Treibstoffe, Zeit) verwendet werden, um die Mobilitätsbedürfnisse zu befriedigen, und wie man diese Ressourcenverwendung optimieren könnte. Die Ökonomie ist sehr umfassend und interdisziplinär. Keynes hat gesagt, dass ein guter Ökonom gleichzeitig Mathematiker, Historiker, Staatsmann und Philosoph sein müsse. Eine spannende Kombination! Wann und in welcher Rolle sehen wir dich als Staatsmann? Du darfst für diese Frage auch einen Joker ziehen…
Es gibt nur wenige Persönlichkeiten, die ich als Staatsmänner bezeichnen würde. Zu diesem Kreis werde ich bestimmt nie gehören. Im kleineren Rahmen kann ich mir aber ein politisches Amt gut vorstellen. Aber alles zu seiner Zeit...
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Donnerstag, 13. September 2018 Nr. 37
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15
Fehren Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein war ein Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Unendlich traurig, dass du nicht mehr da bist, aber voller Dankbarkeit und erfüllt von unzähligen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine und Gotte
Dr. med. P. Hofer-Kym
Elsa Minder-Bieli
Bahnhofstrasse 16 4242 Laufen
9. November 1944 bis 8. September 2018
Herbstferien vom 22.9. bis 7.10.2018
Es wird nie meh so si, wies emol gsi isch. Nie vergässe, uf ewig vermisst! Alli, wo di im Härze trage Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 26. September 2018, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Daniela Cueni, Fehrenstrasse 35, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
EINWOHNERGEMEINDE 4232 FEHREN
Gestützt auf die kantonale Verordnung über die Grundeigentümerbeiträge und -gebühren sowie das Reglement über die Erschliessungsbeiträge und -gebühren der Gemeinde Fehren gelangt zur öffentlichen Auflage: Beitragsverfahren STUTZMATTSTRASSE – Strassenteilsanierung Auflageort:
Gemeindeverwaltung Fehren (zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten)
Auflagefrist:
13. September bis 12. Oktober 2018
Die vom Beitragsplan betroffenen Grundeigentümer werden schriftlich orientiert. Einsprachen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an das Gemeindepräsidium, z. H. des Gemeinderates, Kirchstrasse 215, 4232 Fehren, zu richten. Der Einwohnergemeinderat
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Sascha und Belinda Schönhaus Bauobjekt: Doppelgarage/ Ein- und Ausfahrt/ Einfriedung Bauplatz: Leimenstrasse 33 Bauparzelle: 231 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 27. September 2018
Grellingen
Baupublikation
Bauherr: Aline Jeker, Christian Ziegler Bauobjekt: Fassadenveränderung, Ausbau 1. OG Bauplatz: Kirchgasse 13 Bauparzelle: 542 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 27. September 2018
Erschwil
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Kanzok Stephan & Ute Landskronweg 5, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 28–18 Einfriedigung Projektverfasser: Bauherr Bauplatz: Landskronweg 5 Bauparzelle: GB-Nr. 1664 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 27. September 2018
Zullwil
Baupublikation
Bauherr: B. + M. Dalle Carbonare Kappenmattstrasse 337, 4234 Zullwil Bauobjekt: Lager/Keller, Umgebungsgestaltung Bauplatz: Kappenmattstrasse 337 Bauparzelle: GB-Nr. 337 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 18. September 2018
Baupublikation
Bauherr: Wyser Ursula und Martin, Holackerweg 15, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Bauprojekt: Anbau Garage/Hobbyraum Bemerkungen: Ausnahmegesuch: Unterschreitung der Strassenbaulinie Bauplatz: Holackerweg 15 Bauparzelle: 316 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. September 2018
Einwohnergemeinde Grellingen
Fehren
Bauherrschaft: Saxer Sven Stutzmattstrasse 142, 4232 Fehren Bauobjekt: Ersatz Glasbausteine durch Fenster, Katzennetz auf der Terrasse Bauzone: W2a Bauplatz: Stutzmattstrasse 142 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 376 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 27. September 2018
Kleinlützel
Baupublikation Bauherrschaft: Herr + Frau J. + B. Mosimann, Mühlerain 443, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Aussenkamin an der Fassade und Cheminéeofen Grundeigentümer: Herr + Frau J. + B. Mosimann, Mühlerain 443, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Mühlerain 443, 4245 Kleinlützel Bauparzelle: GB 3100 (BG 513) Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 28. September 2018
Baupublikation
Bauherrschaft: Herr und Frau Andreas und Anita Schlemmermeyer, Rosenbergli 1, 7310 Bad Ragaz Bauobjekt: Umnutzung Schopf in Katzenstation, Gebäude 429, div. Bauten für Kleintiere und Einzäunung Grundeigentümer: Herr und Frau Andreas und Anita Schlemmermeyer, Rosenbergli 1, 7310 Bad Ragaz Projektverfasser: Herr und Frau Andreas und Anita Schlemmermeyer Bauplatz: Unterer Mühlerain 429, 4242 Kleinlützel Bauparzelle: 3038 (BG 522) Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 28. September 2018
Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Zeit:
Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Donnerstag, 27. September 2018, 20.00 Uhr
Traktanden 1.
Protokoll der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2018
2.
Erteilung des Gemeindebürgerrechts an: Frau Rexhepi Naziktere, geb. 1994, Lehre als Fachfrau Kinderbetreuung, Staatsangehörige aus dem Kosovo
3.
Genehmigung der folgenden Verpflichtungskredite: a) Fr. 32 000.– für die Sanierung des Primarschulhauses, Modernisierung Innenräume, Phase 1, Honorar- und Baunebenkosten b) Fr. 280 000.– für den Ersatz der Wasserleitung in der Delsbergstrasse
4.
Mutation Zonenplan Siedlung; Genehmigung der Quartierplanvorschriften «Gerenagger»
5.
Kompetenzerteilung an den Gemeinderat zum Verkauf eines Teils der Parzelle 984 im Umfang von 2929 m²
6.
Verschiedenes
Die Detailunterlagen zu den Traktanden 1, 3, 4 und 5 sind auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt und mindestens teilweise im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Grellingen, im September 2018
Mariastein-Metzerlen
Baupublikation
Bauherrschaft: Sarah und Dario Oemeroglu, Hauptstrasse 74, 4127 Birsfelden Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus Bauort: Kienstelweg 14, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2104 (W2a) Projektverfasser: Altermatt Hausbau AG, Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 27. September 2018
Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Wohlgemuth AG Bödeli 12, 4206 Seewen Bauobjekt: Wasser- und Abwasseranschlüsse, Anbau Büro auf der Nordseite, Anpassungen Einfahrt und Tor Bauplatz: Bödeli 12 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzellen: GB 2185 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 28. September 2018 an die Baukommission 4206 Seewen
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
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Baupublikation
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Donnerstag, 13. September 2018 Nr. 37
Empfehlungen
THIERSTEIN
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KLEINLÜTZEL
Industrie 4.0 im Lützeltal EINLADUNG Gemeindeversammlung vom 17. September 2018
20:00 Uhr, Fridolinssaal Gemeindeverwaltung Traktanden: 1.
Genehmigung eines Kredits von CHF 1‘600‘000.- für den Erwerb der Parzelle GB 2318
2.
Information Projekt Schulhausneubau
3.
Verschiedenes
Der Antrag zum Traktandum 1 kann während den ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss steht das Dokument auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.
Beschlüsse des Gemeinderats vom 10.09.2018
Der Gemeinderat diskutierte einen Vorschlag betreffend die Neugestaltung der Außenflächen im Schulareal. Besprochen wurden unter anderem die im Zuge des Projekts Kinderkraftwerk initiierten Projekte. Der Rat stimmte der Budgetierung der erforderlichen Mittel für das Jahr 2019 zu. Der Rat genehmigte ein Konzept zur Verbesserung der Zusammenarbeit der Ratsmitglieder im Bereich IT. Unter anderem sollen im Fridolinssaal die Präsentationseinrichtungen erneuert werden.
Feuerwehr Breitenbach
Rekrutierung 2018 Obligatorische Feuerwehrrekrutierung 2018 Die Feuerwehr Breitenbach muss ihren Personalbestand auch in diesem Jahr wieder mit jungen, dynamischen Leuten ergänzen. Wir suchen pflichtbewusste Damen und Herren im Alter zwischen 21 und 45 Jahren, die gewillt sind, engagiert und tatkräftig eine anspruchsvolle Aufgabe im Dienste unserer Mitmenschen auszuüben. Um Ihnen die Organisation der Feuerwehr näher vorstellen zu können, laden wir alle Interessierten zur diesjährigen Feuerwehrrekrutierung ein. Für den erstmals feuerwehrpflichtigen Jahrgang 1998, den Jahrgang 1995 und die im letzten Jahr zurückgestellten ist die Teilnahme an einem dieser Termine obligatorisch! Folgende Daten stehen zur Auswahl:
Dienstag, 19. September 2018 Mittwoch 26. September 2018 jeweils von 20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr
Ort: Feuerwehrmagazin, Passwangstrasse 20, 4226 Breitenbach Diese Einwohner werden zusätzlich mit einem persönlichen Schreiben aufgeboten. Weitere Informationen zur Feuerwehr Breitenbach finden Sie im Internet unter www.breitenbach.lodur-so.ch Feuerwehrkommission und Kommando Feuerwehr
Stell Dir vor es brennt und keiner geht hin! Saisonende im Naturbad Am kommenden Sonntag endet die Freiluft-Badesaison in Breitenbach. Das Naturbad schliesst am 16. September seine Tore. Die öffentliche Nutzung des Hallenbades beginnt im Anschluss an die Herbstferien, erstmals am 23. Oktober. Das Hallenbad steht Ihnen jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 19:00-21:00 Uhr, zur Verfügung.
Anlässe im September 15. September, 14-22h 17. September, 20h 21. September, 13h 22. September, 20h
VEBO Summerfescht, Grien Gemeindeversammlung, Fridolinssaal Surprise-Wanderung, AHV-Wandergruppe OROPAX „Faden- und Beigeschmack“, Gemeindesaal Grien, Kultur- und Leseverein
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Die Solothurner Regierungsrätin Brigit Wyss besichtigte letzte Woche das Werk der Assa Abloy in Kleinlützel. Dabei gab die Firma einen Einblick in die Produktionsweisen der Zukunft. Pete Walthard
S
eit 1892 werden in der Schlossfabrik in Kleinlützel Türschlösser produziert. Daran hat sich nichts geändert. Sonst aber ist alles anders geworden. Die Fabrik an der Lützel hat alle Veränderungen der letzten Jahrzehnte mitgemacht, gehört heute zu einem globalen Konzern und wurde von diesem nach allen Regeln der betriebswirtschaftlichen Kunst auf Effizienz getrimmt. Doch die grösste Veränderung steht noch bevor: Anlässlich eines von der Wirtschaftsförderung Forum Schwarzbubenland organisierten Besuches der Solothurner Regierungsrätin Brigit Wyss und der Leiterin der Solothurner Wirtschaftsförderung, Sarah Koch, gewährte Standortleiter Aristidis Kotarelas einen Einblick in die Zukunft. Die hat in Kleinlützel nämlich schon begonnen. Wo früher Arbeiter Wagen mit Material durch die Hallen schleppten, sind heute führerlose «Automated Vehicles» unterwegs und bringen die Schrauben und Metalteile an die Arbeitsplätze, wo Frauen und Männer konzentriert an ihren Maschinen arbeiten. Das heisst, an jenen Arbeitsplätzen, an denen es noch Menschen braucht. Denn bereits stehen in den Produktionshallen die ersten Roboter, die mit unbestechlicher Präzision Teile stanzen, lasern, zusammenfügen. Bis zu 16 Stunden am Stück laufen sie, fast doppelt so lange, wie ein Arbeiter Schicht hat. Und dabei brauchen sie keine Kaffeepause, werden nie müde und machen deshalb auch keine Fehler. «Industrie 4.0» nennt Kotarelas das Konzept, das die Wirtschaftswelt in den nächsten Jahren auf den Kopf stellen dürfte.
Kiste bestellt selbst Nachschub Eingesetzt werden die Maschinen dort, wo Präzision und Ausdauer gefragt ist. Einfache Handarbeiten sollen in Zukunft verstärkt ausgelagert werden, an Betriebe, in denen Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen arbeiten. Automatisiert wird in der Industrie 4.0 aber nicht nur die eigentliche Produktion, sondern auch die Verwaltung. Wo früher Arbeiter Formulare ausfüllen und Bürolisten Briefe schreiben und Rechnungen bezahlen mussten, um Ersatzteile zu bestellen, läuft heute alles «seamless», wie es in Kotarelas’ Mana-
Arbeitsplatz der Zukunft: Die Assa Abloy setzt in Kleinlützel auf vollautomatische Produktionsprozesse. FOTO: PETER WALTHARD gerdeutsch heisst. Was das bedeutet, zeigt er an einem Beispiel in der Produktionshalle. Die Schrauben sind hier nicht etwa in einer Kartonschachtel gelagert, sondern in einer mit Sensoren versehenen Kiste, die täglich das Gewicht ihres Inhalts misst. Fällt es unter einen bestimmten Wert, gibt sie automatisch eine Bestellung in Auftrag. Ohne dass ein Mensch einen Finger rührt, wird diese an den Lieferanten übermittelt, und schon wird der Nachschub abgefüllt und geliefert. Abgerechnet wird einmal im Jahr. Auch die Firmenstruktur der Assa Abloy zeigt, wohin für die regionale Industrie die Reise gehen könnte. Gegründed in Schweden, hat sich die Firma zum Ziel gesetzt, im Bereich Türen die Führung im weltweiten Markt zu erringen. Konkret bedeutet dies, dass Assa Abloy im Schnitt eine Firma pro Monat
«akquiriert», das heisst: aufkauft. So war es auch in Kleinlützel. Die Geschäftsleitung war ins Pensionsalter gekommen, die Nachfolge unklar. In solchen Fällen springen die Schweden ein und übernehmen den Betrieb, der unter dem alten Namen weiterläuft, aber von der Zentrale in Schweden aus gesteuert wird. Von dort aus wird die Effizienz des Betriebs genau überwacht. Nicht nur Arbeitszeiten und Fehltage, sondern auch Wasser- und Stromvebrauch werden an die Zentrale übermittelt, die die Werte ständig zu verbessern versucht. Auf diese Weise soll ein ökologisch nachhaltiger Betrieb sichergestellt werden. Das lässt sich der Konzern etwas kosten: Allein in den nächsten zwei Jahren sind am Standort Kleinlützel Investitionen von 2,5 Millionen Franken vorgesehen.
BÄRSCHWIL
Dorffest geht als Grosserfolg in die Geschichte ein bea. «Weil das Dorffest so wunderschön war, wurde angeregt, die Pflege der Festkultur im Auge zu behalten», zitierte OK-Präsident Alban Henz die ersten Reaktionen der Vereine. Das Hauptziel des Grossanlasses sei klar erreicht worden: Der Zusammenhalt im Dorf konnte gestärkt werden und die Bärschwiler Vereine gehen mit Elan und einem finanziellen Zustupf in die Zukunft. Ausserdem kehrt neues Leben in den Alltag ein: Das Restaurant Kreuz hat wieder seine Türen geöffnet und im ehemaligen Milchhüsli ist sogar ein Dorfbeizli entstanden, welches zum Treffpunkt für Jung und Alt werden könnte. Nur für den Dorfladen, der vor einem Jahr dicht machte, gibt es noch keine Alternative. Doch vielleicht hat der Markt vom Dorffest mit den wunderbaren Natur-Produkten der Region mögliche Impulse gesetzt. Henz ist jedenfalls zuversichtlich, dass der Grosserfolg des Dorf-
Bestes Wetter: Am Bärschwiler Dorffest lief alles rund. festes nachhaltige, positive Wirkung auf Bärschwil haben wird. Die Zahlen seien noch nicht ausgewertet, der OK-Präsident geht davon
FOTO: BEA ASPER
aus, dass alle Beizlis schöne Gewinne erzielen konnten. Die Anzahl der zu erwartenden Besuchern sei bei weitem übertroffen worden, sagt Henz.
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das
Donnerstag, 13. September 2018 Nr. 37
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert Lösung 36/2018:
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Sudoku im Wochenblatt
NAHRUNG Gewonnen hat:
Susanne Imber Sinsenstrasse 26 4244 Röschenz Wir gratulieren zum Buch «Letzte Worte» gespendet vom:
Reinhardt Verlag, 4001 Basel Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 18. September 2018, 12 Uhr, per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Exemplar des Buches «Leben passiert» des
Reinhardt Verlag, 4001 Basel Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
DORNECK SEEWEN
schichtsträchtige Uhr für die Bevölkerung wieder sichtbar zu machen. Aktuell überlegt er sich, wie er das Geld für die Restaurierung auftreiben kann. Es ging um die Grösse Die Kirche von Seewen ist wegen ihrer Schönheit gefragt für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten. «Eine erste schriftliche Erwähnung der Kirche geht zurück auf das Jahr 1252. Bis dahin sind auch die Pfarrherren dokumentiert», sagte Baumann und führte aus: «Bei der erneuerten zweitürmigen Kirche von 1815 wurde wohl dem Dom von Arlesheim einiges abgeschaut. Arlesheim zählte damals 616 Einwohner und Seewen 900 Einwohner. Von der Dorfgrösse ausgehend beanspruchte Seewen zwei Türme.» Im Innern der Kirche warteten auch verborgene Schätze auf die zahlreich erschienenen Besucher. Baumann und Gehrig öffneten die Türen zur Kammer unter der Treppe, in welcher handgeschnitzte Holzfiguren lagern, die aufwendig restauriert worden sind. Begeistert zeigten sich die Besucher auch von der Kletterpartie in den Kirchturm, wo sie die jahrhundertealte Glocke, die 1000 Kilogramm wiegt, berühren durften. Die heute elektronisch gesteuerte Glocke erfüllt noch immer täglich ihren Dienst.
Die römische Villa in Rodersdorf wird grösser und grösser Bereits bekannt war, dass die römische Villa in Rodersdorf ein rechtes Anwesen war. Nun haben die Archäologen weitere Räume freigelegt. Die Villa ist somit noch bedeutender, als bisher angenommen. Gini Minonzio
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Noch in Betrieb: Die tonnenschwere Glocke der Kirche St. Germann in Seewen ist Jahrhunderte alt. FOTO: BEA ASPER
eit grösser als bisher angenommen ist die römische Villa in Rodersdorf. «Es ist fantastisch, dass wir ein weiteres Stück der Villa gefunden haben», sagt dazu der im Auftrag des Kantons Solothurn arbeitende Archäologe Paul Gutzwiller. Er geht nun davon aus, dass das Herrschaftshaus mindestens 100 Meter lang war. Ein riesiger Prunkbau! Die ersten Teile der römischen Villa haben die Archäologen zu Beginn der Jahrtausendwende bei der Bahnhofstrasse ausgegraben. Die damaligen Funde wiesen darauf hin, dass die römische Villa um das Jahr 70 n. Chr. entstand. Wenn römische Soldaten nach 25 Jahren pensioniert wurden, kauften sie sich mit der Abfindung oft ein Landgut und bauten sich ein Herrschaftshaus. So könnte es auch bei der Villa in Rodersdorf gewesen sein. Der innere Kern solcher Gutsbetriebe war von einer Mauer umgeben. Auf dem Gelände gab es jeweils mehrere Wohngebäude für die Herrschaft und das Gesinde; zudem Ställe und Handwerksgebäude wie eine Schmiede oder einen eigenen Tempel. Auch gab es jeweils einen Lustgarten und einen Gemüsegarten. Man geht davon aus, dass dieses Hofgelände in Rodersdorf rund 400 mal 500 Meter gross war. Diesen Frühling wurde an der Bahnhofstrasse in Rodersdorf ein weiteres Wohnhaus mit Zufahrtsstrasse gebaut. Einen Monat lang begleitete Archäologe Paul Gutzwiller die Aushubarbeiten. Dabei ging er manchmal dreimal am Tag
HOCHSPRUNG
SEEWEN
Grosserfolg für zwei Schwarzmeitli
Kühe statt Facebook-Likes
Spung aufs Podest: Céline Berger vom LZ Thierstein. Als Favoritin gestartet und am Ende zuoberst. Noëlle Berger (LV Frenke) wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich in ihrer jungen Leichtathletikkarriere den ersten Schweizermeistertitel in Frauenfeld. Auch einen starker Auftritt zeigte ihrer Schwester Céline Berger
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RODERSDORF
Als die Seewner einen zweiten Kirchturm bauten bea. Sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben, dazu hatte der Europäische Tag des Denkmals eingeladen, und in Seewen zeigten sich die Besucher beeindruckt ob der Schätze. Die Mitglieder des Kulturvereins überraschten mit Details zu den ehrwürdigen Gebäuden und ihren Geschichten vom früheren Leben – vom Schlössli Steinegg, einer Burgstelle von 1100, über die römische Siedlungsstelle auf dem Buchenberg bis zur Wegkapelle «Chäppeli» mit dem Kreuzweg. Nebst dem Musikautomatenmuseum ging es um das national geschützte Dorfbild mit seinem markanten Bauwerk, der Sankt-Germann-Kirche, auf dem Hügel sowie um das ehemalige Kirchturmuhrwerk aus dem Jahre 1867. Dieses sei vom Uhrmacher Friedrich Hoffmann aus Sissach in Strassburg beschafft und in der Kirche Seewen mit den drei dazugehörenden Zifferblättern installiert worden, berichteten Hubert Gehrig und Franz Baumann vom Kulturverein Seewen auf den geführten Rundgängen. «Das Werk kostete damals mit allem Zubehör 1280 Franken und war eine technisch hochstehende Entwicklung.» 1960 sei das Uhrwerk umgebaut und elektrifiziert worden. Später wurde es im Musikautomatenmuseum eingelagert, doch der Kulturverein hat sich vorgenommen, die ge-
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FOTO: ZVG
(LZ Thierstein), die an den Schweizermeisterschaften in Aarau einen beherzten Wettkampf zeigte und mit einer übersprungenen Höhe von 1.65m sich den 3. Podestplatz sicherte. Der LZ Thierstein und LV Frenke gratuliert euch für diesen tollen Erfolg.
bea.. Während andere politische Gruppierungen auf Plakate und Social Media setzen, machen die Initianten der Hornkuhinitiative mit Bauernhoffesten Abstimmungskampf: Dieses Wochenende auch in Seewen. Es sei eben nicht eine bäuerliche Angelegenheit, sondern ein Thema für den Konsumenten, sagte Initiant Armin Capaul am Sonntag in Seewen. Das Volk müsse die Antwort auf seine Frage geben, ob die Schweiz weiterhin bereit sei, die Industrialisierung der Landwirtschaft über die Würde der Tiere zu stellen: «Und zwar am 25. November an der Urne.» In der Werbung schwärmten die Milch- und Fleischverarbeiter von der natürlichen Haltung der Tiere. Die Realität der Schweiz zeige aber ein anderes Bild: «Nur noch ein Bruchteil der Schweizer Kälber entgeht dem schmerzhaften Enthornen, Milchkühe werden weniger auf Weiden dafür mehr auf
Geduldsarbeit: Paul Gutzwiller (r.) und das Team der Kantonsarchäologie legen auf dem Trassee eines Zufahrtsweges einen gemörtelten Boden frei. FOTO: ZVG zur Baustelle. Dabei stiess er auf vier neue Räume. Diese hat er zusammen mit einem Grabungsteam der Kantonsarchäologie Solothurn genauer untersucht. Wie kann er sicher sein, dass diese Räume zum Herrschaftshaus gehörten? «An einer Stelle fanden wir Reste von Tubuli, also Heizungsrohren. Zudem auch Teile eines Terrazzo-Mörtelbodens, wie er in einer römischen Heizanlage, einer Hypokaust, verwendet wurde», erklärt Paul Gutzwiller. Eine solche Boden-Wand-Heizung war ein teurer Luxus, den sich nur Reiche leisten konnten. Interessant sind auch die freigelegten Fundamente. Manche sind nur 50 Zentimeter tief und bestehen im unteren Teil aus hineingeworfenen Kalksteinen. Nur
Betonausläufen gehalten, aus kleinen überschaubaren Höfen werden Tierfabriken», gibt Capaul zu bedenken. Seit Jahren kämpft er für einen Kurswechsel in der Landwirtschaft. Längst ist Capaul kein Einzelkämpfer mehr. Die IG Hornkuh kann auf eine grosse Unterstützung von Tier- und Konsumentenschützern zählen. Die Medienpräsenz ist hoch und mit Plakat-Aktionen sorgt man für Aufsehen und man lädt die Bevölkerung seit acht Jahren zum Schweizer Hornfest ein. Dieses fand letzten Sonntag in Seewen statt auf dem Hof der Familie Sieber. Die Konsumenten konnten sich selber ein Bild machen vom Hornkuhleben. Die zahlreich erschienenen Gäste und Wandersleute schauten den weidenden Simmentaler Kühen auf die Hörner und merkten rasch, dass das durchblutete Organ in der Kommunikation der Tiere eine wesentliche Rolle spielt. Je nach
der obere Teil ist gemörtelt. «Eventuell gehören diese Fundamente zu einem Holzriegelbau oder Fachwerkbau, so wie man sie auch aus der Römerstadt Pompeji kennt. Denn das Leimental ist ja nicht besonders steinreich», mutmasst Gutzwiller. Gleich daneben hat er jedoch auch Fundamente gefunden, die 1,4 Meter tief sind. Wozu sie dienten, kann man nicht wissen. Denn bei der ganzen Notgrabung hat Gutzwiller ausser Fundamenten, Mauern und Teilen einer Heizung nur wenige Keramikscherben gefunden. War die Notgrabung also ein Schlag ins Wasser? «Ganz und gar nicht», widerspricht Gutzwiller, «denn es ist grossartig zu wissen, dass das Herrschaftshaus so bedeutend war.»
Ausprägung der Hörner reicht ein leichtes Anheben des Kopfes und die Frage der Rangordnung ist geklärt. «Bei Kühen ohne Hörner kommt es in den Freilaufställen manchmal zu harten Kämpfen, wobei sich die Kühe beim Hinfallen auf den Betonausläufen schwer verletzen können», erklärt Landwirt Peter Sieber. Er ist landesweit sehr engagiert in der Tierzucht und wurde dabei Zeuge, «welch schreckliche Züge die Entwicklung angenommen hat. Im Leistungswahn blieb die Tiergesundheit auf der Strecke», ist sein Fazit. Dass er im Schwarzbubenland mit der Horninitiative kaum bäuerliche Mitstreiter hat, beunruhigt ihn keineswegs. Denn von der Bevölkerung (und die macht gegenüber den Bauern 98 Prozent aus) spüre er grosse Sympathie für mehr Tierwohl. Gemeindepräsident Simon Esslinger freute sich dagegen einfach über die Wahrnehmung Seewens.
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GEDANKENSTRICH
Sex oder Geld?
Die Küche teilen? Das geht einfach zu weit! Gini Minonzio Schlechte Nachrichten für Veganer. Unter den dunklen Pünktchen, wie sie zum Beispiel auf einer Mango vorkommen, lauern oftmals Maden. Winzig klein zwar, aber dennoch: Maden! Und zwar Maden der Taufliege, im Volksmund auch Fruchtfliege oder Essigfliege genannt. Doch auch wer keine exotischen Früchte kauft, muss vor allem dieses Jahr seine Küche unfreiwillig mit diesen Tierchen teilen. Ja, genau, es sind diese Nervensägen, die schlagartig auffliegen, wenn wir uns unserer Obstschale nähern. Oder sollte man schreiben: «Wenn wir uns IHRER Obstschale nähern»? Denn immerhin sind sie in der Überzahl. Letzte Woche habe ich bei offenem Fenster Konfitüre gemacht. Nachts um ein Uhr habe ich das letzte Glas zugeschraubt, und dann, ich muss es gestehen, die Küche sich selbst überlassen. Niemand wird das Chaos sehen, dachte ich. So kann man sich irren. Am nächsten Morgen musste ich feststellen, dass mindestens 400 Augen den Eimer mit den Zwetschgenkernen, die Pfannen und den Putzlappen inspizierten. Wo
kommen diese Taufliegen denn alle her? Hatte ich die Woche zuvor den Kompostkessel zu lange im Haus? Übertragen sie Krankheiten? Und vor allem: Wie werde ich sie wieder los? Heldin der Medizinalforschung Der erste Griff ist zu Wikipedia. Hier erfahre ich Dreierlei. Erstens: Das Tierchen mit dem wissenschaftlichen Namen Drosophila melanogaster wird seit 100 Jahren untersucht. Weil es nur acht Chromosomen und damit sehr wenige Gene hat, eignet es sich bestens für die Forschung. In den USA findet jährlich ein Drosophila-Kongress mit über 2000 Teilnehmenden statt. Zweitens: Die Taufliege hat wunderschöne rote Augen. Und drittens: Mein Bio-Wissen reicht nicht dazu aus, um im Irrgarten von synzytialem Blastoderm, Metathorakalneuromeren und Anverwandten einen Weg zu finden. Weitere Internetseiten informieren mich, dass die Taufliege bei der Entwicklung von Medikamenten gegen Hautinfektionen, Lungen- und Hirnhautentzündungen beteiligt war. Auch um Krebs und Alzheimer besser zu verstehen, werden Taufliegen untersucht. Mein Respekt vor ihnen wächst. Trotzdem will ich sie nicht in meiner Küche!
So erobern sie unsere Küchen: Zwei Taufliegen sorgen für Nachwuchs.
FOTO: WIKIPEDIA
Schlimmer als Kaninchen Ich lese weiter: Die Taufliegen ernähren sich nicht von den Zwetschgen und anderen Früchten, sondern vor allem von den Hefen und Bakterien, die auf dem Obst leben. Bei 25 Grad dauert die Generationenfolge elf Tage. Aus den Eiern schlüpfen nach einem Tag Maden. Die sind bis vier Millimeter lang, häuten sich zwei Mal und verpuppen sich schliesslich. Nach vier weiteren Tagen schlüpfen die erwachsenen Taufliegen. Die Weibchen können einen Monat lang jeden Tag an verschiedenen Stellen 20 Eier legen, bevor sie sterben. Nun mache ich mir aber echte Sorgen! Also rufe ich beim Naturhistorischen Museum Basel an. Christoph Germann, Kurator Biowissenschaften, entpuppt sich als Taufliegen-Fan: «Taufliegen haben grossartige Fähigkeiten! Sie riechen gärende Früchte bis einen Kilometer weit und fliegen dorthin!» Und er kann mich auf der ganzen Linie beruhigen. Die Maden krabbeln zwar rum, aber sie bleiben auf den Früchten oder im Kompostkessel. Deckt man den Kompostkessel blitzschnell zu und spediert ihn raus, ist die Sache grösstenteils erledigt, erklärt Germann. Natürlich muss man die Obstschale in den Kühlschrank stellen, sonst kommen die rotäugigen Schnüffler zum nächsten Fenster wieder herein. Auch mit den Schneidbrettern oder den Abwaschlappen muss man aufpassen. Bleibt Fruchtsaft hängen, sind diese für die Taufliegen sehr attraktiv. Bohren sie sich durch die Magenwand? Und was ist mit Krankheiten? «Auch wenn man Maden mitessen sollte, ist das unproblematisch. Sie können die Magenwand nicht durchbohren», weiss Christoph Germann. Im Gegensatz zu Stubenfliegen laben sich Taufliegen auch niemals mit Kot und verschleppen somit keine Krankheiten wie Cholera oder Salmonellose. «Das Beste ist, dass sich das Problem im Herbst von selbst erledigt. Sobald die Temperatur unter 10 Grad sinkt, entwickeln sich die Taufliegen kaum mehr. Wird es noch kälter, verfallen sie in eine Starre, um so zu über-
EINGESANDT
EINGESANDT
Kampfesspiele
Packende Spiele am Jugendspieltag
Fair miteinander zu kämpfen ist toll und macht Spass. Bei den Kampfesspielen Väter und Söhne geht es um Respekt und Fairness und wir merken: Kämpflen ist okay, wir müssen aber die Regeln abmachen. Für den kommenden Kurs in Bärschwil (15. und 22. September) haben wir noch Plätze frei. Die Anmeldefrist läuft heute Donnerstag aus. Infos unter www.kaempfair.ch. Roger Schlumpf
Kaum verdunstete am vergangenen Sonntag der Morgentau, lieferten sich 44 Jugi-Teams spannende Spiele im Korbball, Linienball und Ball über die Schnur. Zur Freude aller Teilnehmenden am diesjährigen Laufentaler Jugendspieltag, liess sich der Sommer noch einmal blicken. Im warmen Sonnenschein wurde das Spielen und Zuschauen richtig genossen. Aus allen Seiten hörte man Punktejubel unterbro-
chen von den Ansagen der Speaker. Beim Jugendspieltag geht es nicht nur ums Gewinnen, sondern vor allem ums Mitmachen. Durch aus um den Erfolg ging es für die älteren Teilnehmer im Korbball. Die Märi Brislach und der TV Dittingen hatten sich den 1. Platz in ihren Kategorien geholt. Waren die Partien vorbei, lieferten sich die Kinder (und einige Erwachsene) Wasserschlachten.
Peter Walthard Wenn wir früher in der Schule unbedingt Aufmerksamkeit wollten, schrieben wir ganz einfach in Grossbuchstaben «Sex» über die Botschaft. Das funktionierte immer. Heute scheint man sich da ein bisschen weiterentwickelt zu haben. Soeben habe ich eine E-Mail mit dem simplen Betreff «Geld» erhalten. Wie man das so macht bei Spam, habe ich die Mail sofort ungelesen gelöscht. Aber ein paar tausend werden beim Anblick der magischen vier Buchstaben sofort geklickt haben. Hätte ja sein können, dass man etwas erhält.
Raffiniert: Die kleinen Löcher verhindern, dass andere Tiere in die Falle tappen. FOTO: GINI MINONZIO wintern», macht Germann klar. Falle für die rotäugigen Schnüffler So lange möchte ich also doch nicht warten. Deshalb baue ich ähnliche Fallen, wie sie der Dittinger Urs Asprion gegen Kirschessigfliegen benutzt. Dazu brenne ich mit einer glühenden Büroklammer ein Dutzend Löcher in den oberen Teil einer Halbliter-Petflasche. Wichtig: Die Löcher nicht ringsherum machen, sonst gibt es beim Befüllen nasse Füsse! In die Falle giesse ich je einen halben Deziliter Most und Apfelessig. Dazu kommt noch ein Tropfen Spülmittel, damit die Tiere schnell ertrinken. Ich stelle die Falle auf und beobachte. Und freue mich ungemein fies, dass die Taufliegen so gut riechen können!
Auch in der Festwirtschaft lief was: feines vom Grill, Pommes und Hotdogs standen auf dem Menu. Letztere waren im Nu ausverkauft. Eine riesige Auswahl an Leckereien in der Kaffeestube, inklusive Soft-Ice, setzte viele Käufer vor der Qual der Wahl. Lucia Villar OK-Jugendspieltag
Geld sei wichtig, hat man mir beigebracht. In den letzten Jahren scheint der schnöde Mammon sogar noch eine fast metapyhsische Bedeutung erhalten zu haben. Er ist jetzt nämlich nicht mehr nur Gegenwert für die zuallermeist nutzlosen Anschaffungen, die wir neben Nahrungserwerb, Wohnkosten und dem obligaten alljährlichen Opfer für «das Gemeinwohl», wie sich der Staat gerne nennen lässt, tätigen. Geld sei nämlich auch Anerkennung, sagt man mir. Offenbar sind die Zeiten vorbei, als es noch ein herzliches Dankeschön und ein ehrliches «Vergelts Gott» tat. Dessen Lohn gilt anscheinend nicht mehr viel, lässt er sich doch meist nicht in Franken und Rappen abwägen. Man hört es von Bands, die beim Geburtstagsfest auf ihre Gagen pochen, es dringt durch die Forderung nach Bezahlung für Haus- und Pflegearbeit in der Familie: Geld ist Anerkennung, was nicht kostet, das ist nichts mehr wert. Das sind schlechte Voraussetzungen für unser Milizsystem und unsere Vereine. Sie leben von Voraussetzungen, die unsere Zeit offenbar nicht mehr schaffen kann: Dem Glauben daran, dass es gut tut, etwas Gutes zu tun. Und man dafür nicht unbedingt Anerkennung braucht. Und schon gar kein Geld.
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DIES UND DAS
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FUSSBALL
HANDBALL
Laufen von alten Problemen eingeholt
Veritabler Fehlstart
eh. Beim Zweitligisten Laufen wird man von den alten Problemen eingeholt. Die Absenzenliste wächst, was sich auf die Spiele auswirkt. Die Niederlage in Aesch hat jedoch nicht nur damit zu tun. – In der 4. Liga kamen Breitenbach, Laufen und Röschenz zu Siegen. FCL-Trainer Adnan Ercedogan nimmt es mit Galgenhumor. «Bei den vielen Verletzungen muss ich ja noch froh sein, sind es keine muskulären Probleme, sonst würde das noch auf mich zurückfallen.» Wie in der vergangenen Vorrunde und wie in der Rückrunde, so wiederholt sich anscheinend die Geschichte. Gute Phase mit Siegen und eine interessante Ausgangslage in der Tabelle, dann fallen mehrere Spieler aus und man rutscht in der Tabelle wieder ab. Es seien, so Ercedogan, jedoch nicht nur Verletzungen. Die Prioritäten der Spieler hätten sich in den letzten Jahren merklich verschoben. «Mit diesem Problem kämpfen wir alle, die einen mehr, die anderen weniger.» In der aktuellen Saison kann man erstmals vier Auswechslungen vornehmen. «Da sind jetzt Teams wie Concordia oder Bubendorf, bei denen meist alle Kadermitglieder einsatzfähig sind, im Vorteil.» Am Samstag kam es in Aesch zu einem Familienduell mit Bruder Ergün, der beim Gegner an der Linie stand. «Das kann man ausblenden. Wir begannen leider erst nach einer Stunde Fussball zu spielen und lagen da nach einem Fehler im Mittelfeld 0:1 hinten.» Laufen hatte Möglichkeiten und einen Pfostenschuss, aber für den Trainer ging das Ergebnis letztlich in Ordnung. Dabei spielte es keine Rolle, dass der Sieg so oder so in der Familie blieb. Am Samstag (17 Uhr)
KLEINLÜTZEL
Kapelle neu eröffnet wos. Der Kleinlützler Kreuzweg ist bald wieder vollständig: Dank eines Legats von Ottilia Meyer konnten die Bergkapelle und die Grabesstation des Kreuzwegs renoviert werden. Am Samstag, 15. September wird die renovierte Bergkapelle mit einer ökumenischen Feier offiziell eingeweiht. Besammlung ist um 15.30 auf dem Kirchenparkplatz, von dort geht es zu Fuss dem Kreuzweg entlang auf den Berg. Wer will, kann auch mit dem Auto direkt zur Kapelle fahren. Anschliessend an die Feier ist bräteln und gemütliches Zusammensitzen angesagt.
LAUFEN
Bettag im Rosengarten wos. Schon zum dritten Mal feiert die Stadt Laufen den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag im Seniorenzentrum Rosengarten. Dieses Jahr wird der Gottesdienst unter dem Motto «Schau mal!» von Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers «Höhe» mitvorbereitet, auch musikalisch werden wir aus jenen Reihen verwöhnt werden. Sie sind alle herzlich eingeladen, auch als Angehörige keiner oder einer anderen Religionen. Anschliessend essen wir gemeinsam. Wer kann und mag, bringt etwas Gebackenes oder Gekochtes mit fürs Buffet. Das Seniorenzentrum Rosengarten spendiert Suppe und Getränke.
LAUFEN
Benefizkonzert in der Katharinenkirche wos. Am Samstag geben die drei Musikvereine von Laufen in der Katharinenkirche ein Benefizkonzert. Der Erlös wird als Beitrag an die Renovation gespendet. Das Konzert beginnt um 16.00 und dauert rund 45 Minuten. Es spielen Stadtharmonie, Stadtmusik und das Stadtorchester. Auf dem Programm stehen unter anderem vier Sätze aus der berühmten Nussknacker-Suite von Peter Iljitsch Tschaikowsky, ausserdem die Gassenfeger «Pirates of the Caribbean» und «Highland Cathedral». Zwischen den Auftritten gibt es eine kurze Pause.
Pflege: Monika Ackermann hat derzeit beim FC Laufen viel Arbeit mit den verletzten Spielern des Teams. FOTO: EH-PRESSE spielt Laufen im Basler Cup im Nau gegen das gleichklassige Gelterkinden und nur eine Woche später kommt derselbe Gegner auch in der Meisterschaft ins Nau. Eine spezielle Konstellation, die Laufen auch bereits letzte Saison hatte, und auch da kam der Gegner (Sissach) aus dem Oberbaselbiet. «Man kann sich das ja nicht aussuchen», so Ercedogan. «Zumindest können wir zu Hause spielen. Angesichts der personellen Lage werde ich im Cup aber nicht alles riskieren. Die Meisterschaft hat Priorität.» In der 4. Liga bleibt Breitenbach nach dem 2:1-Heimsieg gegen Soleita Hofstetten weiter mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Wieder fiel die
Entscheidung zugunsten der Breitenbacher kurz vor Schluss. Allerdings verlor man in der Endphase zwei Spieler mit Platzverweisen. Am Samstag (20 Uhr) empfangen die Schwarzbuben im Basler Cup den starken 4.-Ligisten Frenkendorf. – Wieder in die Spur gefunden hat Röschenz. In Kleinlützel gab es einen deutlichen 5:2-Erfolg. Noch klarer setzte sich Laufen II in Oberwil durch, obwohl man zur Pause 1:2 hinten lag. Vier Tore innert 15 Minuten nach der Pause brachten den Laufentalern den zweiten Saisonsieg. Mehr regionale Sportnews auf www.facebook.com/regiosportal
DENKPAUSE
Ein Dank dem Laufner Feuerwehrverein
Georges Thüring, Landrrat SVP Am letzten August-Sonntag in diesem Jahr war ich Ehrengast beim Anlass «92 Jahre Omeli». Es war ein grossartiges Fest zu Ehren der ältesten noch fahrbaren Automobilspritze der Schweiz. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen mit dem Jahrgang 1926 waren ebenfalls dazu eingeladen. Sie wurden mit dem «Omeli» zuhause abgeholt und durften das vom Feuerwehrverein der Stadt Laufen durchgeführte Fest als Ehrengäste geniessen. Wirklich eine tolle Idee. Solche Aktivitäten sind nicht selbstverständlich, und deshalb ist es mir ein Anliegen, dem Feuerwehrverein an dieser Stelle zu danken und ihm gleichzeitig zu seinen vielfältigen Aktivitäten zu gratulieren. An dieser Stelle durfte ich dem einheimischen Kulturleben schon verschiedentlich eine Lanze brechen. Das Omeli-Fest ist für mich ein Paradebeispiel einer lebendigen einheimischen Kultur. Mit seinen jährlichen Anlässen wie dem Raclette-Plausch, dem Röschti-Festival, dem Sommerfest, dem Oldtimer-Träff, dem BänzenJass oder mit der «Waldwiehnacht» erweist sich der Feuerwehrverein nicht nur als äusserst aktiver Stadtverein, sondern er trägt damit zu einem lebendigen gesellschaftlichen Stadtleben bei. Diese und viele Aktivitäten anderer Vereine in Laufen, im Laufental, ja im ganzen
Baselbiet machen unsere Kultur aus. Deshalb schreibe ich es an dieser Stelle zum wiederholten Male: Tragen wir Sorge zu unseren Dorfverein, denn sie sind die Trägerinnen unserer kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt. Im Gegensatz zu den Ereignissen der so genannten «Hochkultur» – Theater Basel, Basler Museen, Baloise Session und dergleichen – erzeugt dieses alltägliche, ja normale und vermeintlich unspektakuläre Kulturgeschehen in der Regel keine grosse mediale Wirkung. Es verhält sich ähnlich wie beim Sport: Jeden Tag lesen wir mittlerweile über die unterschiedlichen Befindlichkeiten des FC Basel. Oftmals könnte man meinen, dass unsere Region sportlich nur aus dem grossen, übermächtigen FCB besteht. Doch auch dies ist falsch. Denn die grosse, letztlich für die Entwicklung unserer Gesellschaft wirklich wichtige und nachhaltige Arbeit wird auch hier in den unzähligen Fussballvereinen in unseren Dörfern gemacht – und nicht unbedingt bei den Rotblauen. Ich meine, wir setzen oft falsche Massstäbe und lassen uns von sogenannten Vorzeige-Organisationen blenden. Ohne Zweifel: Es braucht beides – den Spitzen- wie den Breitensport oder eben kulturelles Schaffen und Engagement auf allen Ebenen. Aus diesem Grunde werde ich auch weiterhin – mit oder ohne politisches Amt – ein vehementer Fürsprecher unserer Dorfvereine sein und mich dafür einsetzen, dass diese gefördert und auch von der öffentlichen Hand unterstützt werden. Denn sie prägen unser Zusammenleben und sorgen in erster Linie für eine nachhaltige Entwicklung unserer Dörfer, Städte und Regionen. Das leuchtende Beispiel des Feuerwehrvereins der Stadt Laufen steht stellvertretend für viele andere tolle Vereine. Ihnen allen schulden wir Dank und Respekt.
Allen entwischt: Janick Leuzinger beim Torwurf.
2. Liga us. SG Wahlen Laufen – TV Kleinbasel 24:25 (11:14): In der letzten Saison noch 2. Liga Meister, steht nun die SG Wahlen Laufen nach zwei Partien mit null Punkten mit anderen Teams am Tabellenende. Dies obwohl das Kader keine Veränderungen erfahren hat. Man war sich klar, dass das Spiel gegen die Städter nicht einfach werden würde – aber die Laufentaler waren in der Schussauswertung wie auch in der Haltequote der Torhüter den Gästen klar unterlegen. Zudem vergab man noch Penaltys und dann ist es bei einer knappen Partie schnell passiert. Aber auch im Bereich der technischen Fehler vermochte die SG Wahlen Laufen nicht zu überzeugen. In Bezug auf die Kampfstärke kann der Mannschaft kein Vorwurf gemacht werden. Die Niederlagen fallen jeweils knapp aus, also entscheiden die kleinen Details. In der nächsten Woche geht auch die Militärzeit einiger
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FOTO: FREDY SCHMIDLIN
Spielern zu Ende, sodass Abläufe und Passgenauigkeit wieder besser trainiert werden können. Aber es ist nun an der Zeit, dass sich die Mannschaft auf ihre Qualitäten besinnt und diese auch umsetzt. Am kommenden Sonntag, 16. September 2018, um 19.39 Uhr muss man auswärts gegen den ebenfalls noch punktelosen TV Birsfelden II antreten – eine schwierige Auseinandersetzung. 3. Liga SG Wahlen Laufen – TV Pratteln NS III 24:26 (09:12): Auch das «Zwei» musste seine Partie gegen ein starkes Pratteln nur knapp verloren geben. Aber auch hier dieselben Fehler, wie unnötige Ballverluste und überhastete Abschlüsse. Auch müssen hier einige Spieler in der Kampfkraft, vorallem in der Abwehr noch zulegen. Nächstes Spiel am kommenden Samstag, 15. September 2018, um 18.30 Uhr gegen den HC Vikings Liestal II.
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erscheint am Donnerstag, 11. Oktober 2018
DIES UND DAS
Donnerstag, 13. September 2018 Nr. 37
LESERBRIEF
EINGESANDT
Fair ernähren oder der Wolf im Schafspelz
Wildpflanzenverkauf am Herbstmarkt
Am 23. September stimmen wir unter anderem über die beiden Agrarinitiativen «Fair-Food» und «Für Ernährungssouveränität» ab. Die Initiativen lesen sich auf den ersten Blick gut und vernünftig. Auf den zweiten Blick stellt man jedoch fest, dass dem Stimmbürger, einmal mehr ein «Wolf im Schafspelz» vorgelegt wird. Beide Initiativen haben ähnliche Ziele. Höheren Anforderungen und Vorschriften an die Produktion. Dadurch entstehen höhere Kosten sowohl für inländische wie auch ausländischen Waren. Das Resultat für uns Konsumenten: teurere Lebensmittel. Die Hochpreisinsel Schweiz wird unweigerlich zur Superhochpreisinsel. Aufgrund die vom Gesetz verlangten konsequenten Höchst-Standard bei allen verfügbaren Lebensmitteln werden die Preise weiter steigen – allenfalls bis zu 50 Prozent. Dies trifft vor allem Familien mit kleinem Budget hart. Beide Initiativen zwingen Staat und Lebensmittelhersteller einen teuren Kontrollapparat im Inund Ausland aufzubauen. Zusätzliche Beamte müssen überprüfen, ob diese Vorschriften von den Landwirten und Lebensmittelherstellern auch eingehal-
ten werden. Jede importierte Gurke und jedes importierte Kilo Kaffee müsste ein Kontrolleur in Spanien oder Costa Rica sicherstellen, dass entsprechend dem Schweizer Standard produziert wurde. Diese Bürokratie ist auch gemäss Bundesrat im Inland nicht nötig und im Ausland «kaum», ich behaupte «nicht» umsetzbar. Leidtragende sind nicht nur wir Konsumenten, die höhere Preise zu berappen haben. Die Bauern und die Lebensmittelindustrie geraten bei der Umsetzung der Initiativen stark unter Druck. Kleine Familienunternehmen können diesen extremen Forderungen der Vorlagen schwerlich oder gar nicht Folge leisten. Die Exportindustrie wird gegenüber der ausländischen Konkurrenz aufgrund der Vorschriften, nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Einmal mehr, gut gemeinte, weltfremde, ideologisch gefärbte und unrealistische Initiativen. Lassen Sie sich nicht bevormunden. Wählen Sie selbst, welche Produkte bei Ihnen auf den Tisch kommen und wie Sie Ihr Haushaltbudget einsetzen. Deshalb 2x NEIN zu diesen Vorlagen. Mark Winkler, Witterswil Kantonsrat SO FDP.die Liberalen
EINGESANDT
Selbstbestimmung auf dem Teller
BILDUNG
Neues Angebot für Mathe-Nachhilfe PR. Lücken im Wissen einer Schülerin oder eines Schülers führen oft dazu, dass das betroffene Kind dem neuen Stoff im Schulunterricht nicht mehr folgen kann und somit den Anschluss an die Klasse verpasst. Beim Eintritt in die Mathiblitz-Nachhilfe wird zuerst das Wissen des Schulkindes geprüft. Aufgrund der festgestellten Lücken in der Kenntnis des Schulstoffes wird für jede Schülerin und jeden Schüler ein individuelles Lernprogramm zusammengestellt. Hierfür verwendet Mathiblitz ein eigenes Lehrmittel, das ausschliesslich für die Mathiblitz-Methode entwickelt wurde. Durch das systematische Schliessen der Wissenslücken führen wir jedes Kind seinem individuellen Lerntempo folgend an das Niveau seiner Schulstufe hin. Das Mathematiknachhilfesystem wurde 1999 gegründet und wir heute
bereits an 38 Niederlassungen angeboten. Mathiblitz führt seit dem 1. September 2018 in Laufen einen Standort. Spass beim Rechnen Die Kinder besuchen den MathiblitzUnterricht einmal in der Woche. Eine Lektion dauert 45 Minuten. Ein tägliches, kurzes Rechentraining zu Hause festigt das Gelernte und gibt schon nach kurzer Zeit wieder Sicherheit und oft sogar Spass beim Rechnen. Die Mathiblitz-Nachhilfe findet jeweils am Dienstag- oder Donnerstagnachmittag oder nach Vereinbarung statt und richtet sich an Kinder der 1. – 6. Primarschulklasse. Gerne können Sie unverbindlich Kontakt mit mir aufnehmen. Jeannette Husistein www.mathiblitz.ch
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Am 23. September stimmen wir unter anderem über die Fair-Food-Initiative von den Grünen und die Initiative für Ernährungssouveränität der Bauerngewerkschaft uniterre ab, welche sich mit der Agrarpolitik beschäftigen, sich inhaltlich aber nur in der Radikalität unterscheiden. Der Staat wird mit der Fair-Food-Initiative verpflichtet, einen Kontrollapparat aufzubauen, um die staatlichen, ökologischen und sozialen Anforderungen an die Lebensmittelproduktion zu überwachen. Ausländische Produkte, welche den Standards nicht genügen, werden mit einem Importverbot belegt, was die Einkaufsregale und die Auswahl an Produkten schrumpfen lassen würde. Die Initiative zur Ernährungssouveränität hat im Grundsatz die Planwirtschaft als Zukunftsrezept. Mittels höherer Zölle, zusätzlicher Subventionen und höherer Steuerbelastung, zusätzlichem Personal im Landwirtschaftssektor, weiteren staat-
lichen Eingriffen (Recht auf Nutzung, Vermehrung, Austausch und Vermarktung von Saatgut), der Schaffung einer Bauernorganisation zur Steuerung von Angebot und Nachfrage, dem Erlass und Überwachung staatlicher Arbeitsbedingungen wollen die Initianten der Bevölkerung ihre Vorstellungen der künftigen Agrarpolitik schmackhaft machen. Beide Initiativen sind ein Rückschritt in vergangen geglaubte Zeiten (Beispiel DDR), wirken innovationshemmend, verteuern die Lebensmittel, verknappen die Auswahl und werden ein weiteres Bauernsterben zur Folge haben. Hinzu kommt die Bevormundung, dass der Staat entscheiden soll, was bei Ihnen zu welchem Preis auf dem Teller landet. Ein doppeltes Nein an der Urne ist somit notwendig, vernünftig und richtig. Marcel Schenker Mitglied Parteipräsidium SVP Solothurn
LESERBRIEF
Am 23. September klar Ja zu Fair-Food Die Fair-Food Initiative sollten wir annehmen! Ein Beispiel weshalb: In der Schweiz ist die tierquälerische Batteriehaltung von Hühnern verboten. Dennoch ist es erlaubt, dass aus dem Ausland Produkte mit Eiern von Hühnern aus Batteriehaltung importiert werden. Dies ist sowohl für die Hühner im Ausland als auch für die Landwirtschaft im Inland eine Katastrophe. Unsere Landwirte leiden unter dem Preisdruck und wir Konsumenten erfahren vielleicht nicht einmal, dass importierte Lebensmittel unter hoher Belastung für die Umwelt, Tiere und ausgebeutete Arbeitskräfte produziert wurden. Mit den Regeln der Fair Food Initiative würde dies anders – zumindest eine klare Deklaration müsste sein, bei krassen Fällen ein Importverbot. Während ein durchschnitt-
licher Schweizer Haushalt in den 40erJahren rund 35% des Einkommens für Lebensmittel ausgab, sind es 2015 noch 6.3%. Wir müssen uns fragen, ob es richtig ist, alles immer billiger haben zu wollen: Die Kosten tragen Menschen anderswo, Tiere und die Umwelt. Die FairFood Initiative würde aber nicht bedeuten, dass wir nur Bio-Lebensmittel einkaufen dürften; sie will lediglich in Bezug auf den Tier- und Umweltschutz und auf ausbeuterische Arbeitsbedingungen einen Minimalstandard festsetzen, hinter den wir nicht zurückfallen. Die Auswirkungen auf Auswahl und Preise wären nicht relevant. Darum stimme ich am 23. September klar Ja! Daniel Urech Kantonsrat Grüne, Dornach
LESERBRIEF
Frustrierter Feminismus Der Feminismus ist präsent wie noch nie. Manchen Ausrufen zufolge könnte man meinen, vor 100 Jahren hätte die Emanzipation der Frau stattgefunden und heute würde man im Patriarchat leben. «Diskriminierung» hört man immer wieder. Doch wo eigentlich? Beim Rentenalter? Bei der Dienstpflicht? Beim Lohn? Erwähnenswert wäre hier die Aussage von Ständerat Caroni gegenüber «20 Minuten»: Wenn der Bundesrat eine Analyse mit relevanten Faktoren machen würde, würde die These der Lohndiskriminierung zusammenfallen wie ein Soufflé. In-
teressant ist die Studie des Soziologen Martin Schröder. Dieser erklärte im «Tages-Anzeiger»: Frauen waren in den 1970er-Jahren zufriedener als heute. Seine Schlussfolgerung: Frauen wurden bei zunehmender Teilhabe am Arbeitsmarkt unzufriedener. Die Freiheiten sind zu begrüssen. Aber von einer Diskriminierung der Frau, wie Frau Funiciello zu betonen pflegt, sind wir weiter entfernt als vom nächsten Sonnensystem. Pascal Käser, Rüttenen
Grosse Auswahl: Ein Besuch des Wildpflanzenmarkts lohnt sich. FOTO: ZVG Im Garten, in dem von März bis Oktober immer etwas blüht, in dem Wildbienen, Schmetterlinge und Hummel Nahrung und Unterschlupf finden, in dem es zirpt, summt und flattert – in so einem Garten fühlen sich Tier und Mensch wohl. Die Grundlage dieser natürlichen Pracht sind einheimische Wildpflanzen. Eine Auswahl davon verkauft der Naturschutzverein Gilgenberg am Herbstmarkt in Nunningen. Denn der Herbst ist der perfekte Zeitpunkt, um mehrjährigen Pflanzen wie z.B. Flockenblumen, Johanniskraut, Natternkopf, Sommerastern und viele weitere zu setzen. Sie werden uns bereits im kommenden Jahr mit ihrer Blütenpracht erfreuen. Die Setzlinge stammen aus der biologischen Staudengärtnerei Eulenhof in Möhlin. Herbstmarkt Nunningen, Samstag, 15. September, 8.30–17 Uhr, Dorfplatz Nunningen. Nicole Egloff Vorstand Naturschutz Gilgenberg
EINGESANDT
Älter werden in Bärschwil Die Einladung der Pro Sencetute für einen Informationsnachmittag in Bärschwil war ein richtiger Erfolg. Über 50 Personen liessen sich zu allen Bereichen des Alters informieren. Der Gemeindepräsident Theo Henz formulierte das Ziel für die von der Gemeinde mitorganisierte Veranstaltung wie folgt: «Der Lebensraum in Bärschwil soll altersgerecht und generationenverbindend sein. Ein würdiges Alter beginnt im Kopf. Daher gehen wir aktiv ans Alter heran.» In ihrem Eröffnungsreferat forderte die Leiterin der Pro Senectute Kanton Solothurn, Ida Boos, die Teilnehmer auf, von den Informationen diejenigen mitzunehmen, die für sie wichtig sind. Es geht darum, Möglichkeiten und Gefahren aufzuzeigen und positiv zu denken, denn das gefühlte und das kalendarische Alter verändern sich von Tag zu Tag. In Anlehnung an die Broschüre «Älter werden in Bärschwil», die von Pro Senectute und der Gemeinde Bärschwil an die Senioren von Bärschwil abgegeben wurde, formulierte Frau Boos eine Liste von Ratschlägen. Stichworte waren beispielsweise Zufriedenheit, Pflege von Sozialkontakten, Bewegung, Wohneinrichtungen, digital mitmachen. Bettina Schönenberger, Sozialberaterin in Breitenbach, stellte ihr Beratungsfeld vor. Normalerweise braucht es eine individuelle Beratung, die kostenlos ist. Themen ihrer Aufführungen waren die Finanzen wie Ergänzungsleistungen, individuelle Finanzhilfe der Pro Senectute, Hilflosenentschädigung, Pflegheimfinanzierung, Entschädigung der Angehörigenarbeit. Ebenso wies Frau Schönenberger auf die Wichtigkeit der Vorsorgedokumente hin. Sie zeigte die wichtigsten Punkte bezüglich auf, unter dem Leitsatz: Wer heute vorsorgt, braucht sich später nicht zu sorgen! Im dritten Teil gaben der Präventionsverantwortliche der Kantonspolizei Kanton Solothurn, Jürg Tschanz, und der Postenchef Stv. von Breitenbach, Patrick Amrein, Verhaltenstipps zum Enkeltrick, zur Vorsorge gegen Einbrüche und zum «falschen Polizisten» ab. Die Geschäftsleiterin der Spitex Thierstein/Dorneckberg, Frau Simone Benne, stellte den Spitex-24-h Notruf vor. Stebler Anton Pro Senectute Regionale Information
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Heimweh
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Zusammen mit Nationalrat Kurt Fluri und Regierungsrat Remo Ankli konnte die FDP. die Liberalen Dorneck-Thierstein ihre traditionelle Sonntagswanderung geniessen. Von links nach rechts: Roger Zimmermann, Mark Winkler, Sarah Stebler, Stefan Sauter, Remo Ankli, Andreas Bringold, Kurt Fluri, Hanspeter Stebler FOTO: ZVG
gin. Der Solothurner Archäologe Paul Gutzwiller hat in Breitenbach schon etlicheDie spannende römische und prähistofür Schweizer Verhältnisse sehr hohen Plattenverkäufe rische Funde gemacht. Weil beim PfarrSwiss MusicUfAwards haus,und beizwei der Schulanlage Mur und beimsprechen Blattenacker in der Vergangenheit für die Populärität schon Funde gemacht vonarchäologische Heimweh. Es ist ein vom wurden, hat er in den letzten Monaten Grindelwalder Musikproduzenten Georg Schlunegger ins hat Le- er die Aushube begleitet. Nirgends ben gerufene historisch WertvollesMännerchor-Progefunden. Beim hat er jekt.Blattenacker Aktuell wirken elfSondierunSänger gen aus in der der Ausgrabung von achtNähe Kantonen der SPORT 1990 vorgenommen. Dass Deutschschweiz mit. er auf nichts Nach gestossen «Heimweh» (2016) und Weiteres ist, bestätigt ihn in «Blueme» (2017) ist «Vom seiner bisherigen Annahme: Es dürfte sich Gipfel um eine kleine römische is Tal» der bereits Schenke dritte gehandelt haben, und nicht um eine VilHitalbum (Phonag Records). la. Für eine Villa sind die Als Favoritin gestartet undgefundenen am Ende Fundamente zu klein. Für präsentieeine Schenke zuoberst: Noëlle Berger wurde ihrer Auf dem Coverfoto ren dass sich er diegerecht Protagonisten imsich spricht, bei der Ausgrabung von Favoritenrolle und holte in ihrer Leichtathletikkarriere Mutz im Berner Oberland mitund 1990 sehrjungen viele Fragmente von EssTrinkgeschirr gefunden hatte. den ersten Schweizermeistertitel dem majestätischen Wetter- in Frauenfeld. horn im Hintergrund. Das Im Vorlauf zeigte sie mit Gefühle 11.70s auf, weckt bodenständige Heimweh dassund mit solche ihr zu bedienen rechnen ist. Im Zwireichlich. denmit elf neuen schenlauf legteIn sie 11.63s Lienochmalsdern einegeht neue es Bestleistung nämlich um auf die Bahn. Im Final Hoffnung kämpfte sieund sich nach Sehnsucht, einem verhaltenen StartHeimat an die Spitze Träume, um Liebe, und Es sind Geschichten und Familie. überquerte in 11.68s die Ziellinie und Empfindungen, welche als Erste. Ein starker Auftritt. Ebenfalls einen starkerwie Auftritt die Chormitglieder viele zeigte ihrer Schwester andere Leute imCéline AlltagBerger, erle- die an ben. den Schweizermeisterschaften in Heimweh bringen die Aarau einen beherzten Wettkampf emotionale Volksmusik, in der sichund traditionelle mit zeigte mit einer Folklore übersprungenen Höhe von 1.65m sich den 3.«Vom PodestPop vermischt, gekonnt platzGipfel sicherte. is Tal».
Noëlle Berger wird Schweizer Meisterin
REGION
LAUFEN
Wiggli tritt zurück
Laufentaler Delegation zieht Bilanz
wap. Germann Wiggli wird seine Tätigkeit als Vorsitzender der Geschäftsleitung der WIR-Bank Ende Mai 2019 abgeben. Dies meldet die Bank in einer Mitteilung. Nachfolger wird Bruno Stiegeler. Wiggli soll neu Mitglied des Verwaltungsrates werden. Der Wechsel sei seit längerem geplant gewesenr: «Es war sein Wunsch, sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen und sein Fachwissen im strategischen Bereich einzusetzen.» Wiggli war zuletzt mit einer Fehde mit Transporteur Urs Bieli in die Schlagzeilen geraten. Dieser hatte ihn in seiner Rolle als Verwaltungsratspräsident der Kelsag mit den Worten «es filzelet» kritisiert, worauf Wiggli Klage wegen Verleumdung einreichte. Wie die «Basler Zeitung» meldet, hat das Kantonsgericht diese jüngst abgelehnt.
wap. Heute ist im Landrat das Geschäft «zur Genehmigung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen für das Spital Laufen» traktandiert. Zur Debatte hat die Laufentaler Verhandlungsdelegation unter dem Vorsitz des Laufner Stadtpräsidenten Alexander Imhof in einer Medieninformation öffentlich Bilanz gezogen. Das Verhandlungsergebnis sei ein staatspolitischer Meilenstein, schreibt Imhof: «Die Laufentaler nehmen damit Abschied von Maximalforderungen im Hinblick auf den Laufentalvertrag». «Vertrauen geschaffen» Die Schliessung der Geburtenabteilung, der Chirurgie und der Operationssäle sowie der Abbau des Defizits von ursprünglich 10 Millionen Franken jährlich würden von den Laufentalern offi-
ziell akzeptiert, im Gegenzug bekenne sich der Kanton zu seiner Verpflichtung aus dem Laufentalvertrag. Imhof lobt die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion unter Leitung von Regierungsrat Thomas Weber: Diesem sei es sehr hoch anzurechnen, dass er sich auf die Verhandlungen eingelassen habe. «Damit wurde sehr viel Vertrauen und Goodwill geschaffen», so Imhof. Die Region Laufental habe mit ihren 30 000 Einwohnern und ihrer zeitweise schwierigen Verkehrsanbindung an Basel und Liestal ein Anrecht auf eine optimale Gesundheitsversorgung. Die ursprünglichen Pläne hatten zu einem Ausbluten des Gesundheitswesens in der Region geführt. So aber könne der Wirtschaftsfaktor Gesundheitswesen gestützt und gestärkt werden.
Benno Hueber
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