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Donnerstag, 2. September 2021

112. Jahrgang Nr. 35

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Das Dreispitzareal im Scheinwerferlicht Die Gemeinde Münchenstein organisiert mit den Institutionen auf dem Dreispitz eine Vielzahl an Informationsveranstaltungen. Auch die Diskussion um den Uni-Standort wird wieder aufgenommen.

de wie Münchenstein gut geht. Jeanne Locher stimmt zu: «Man muss aufzeigen, und das wollen wir auch mit ‹Dreispitz 4142› machen, dass jeder Ort eine für sich passende Entwicklung benötigt. Nur wenn wir die Voraussetzungen eines Orts respektieren und dementsprechend planen, gelingt auch eine Entwicklung wie hier auf dem Dreispitz, die wirklich vorbildhaft ist.» Das Dreispitzareal und alles, was damit zusammenhängt, wird ausserhalb der Region nur selten mit Münchenstein in Verbindung gebracht, bemerkt Jeanne Locher. Deshalb sei der Anlass auch ein Fingerzeig nach Basel und in die ganze Schweiz hinaus. Wie bedeutend das Dreispitzareal für die Nordwestschweiz ist, zeigt die Tatsache, dass mit Esther Keller (GLP) die Basler Baudirektorin, für den Kanton Baselland der Leiter der Standortförderung Thomas Kübler und die amtlich höchste Baselbieterin – Landratspräsidentin Regula Steinemann (GLP) – eine Ansprache halten werden. Im Anschluss daran beginnt eine prominent besetzte Podiumsdiskussion, die sich um die Zukunft des Dreispitzareals als Uni-Standort dreht. Das Kunsthaus Baselland gewährt einen Einblick in seinen neuen Standort und zeigt auf, wie weit die Bauarbeiten bereits fortgeschritten sind.

Tobias Gfeller Am Nachmittag und frühen Abend des 18. September wird das Dreispitzareal rund um den Freilager-Platz zum Zentrum von Münchenstein. Die Gemeinde lädt mit rund 20 dort ansässigen Institutionen zur Veranstaltung «Dreispitz 4142». Die Themen Wohnen, Bildung, Kultur und Politik werden passiv als Ausstellungen und interaktiv zum Teilhaben abgehandelt. «Es wird aber kein Fest als solches sein», stellt Gemeindepräsidentin Jeanne Locher (SP) fest. Das wäre angesichts der Münchensteiner Gemeindefinanzen auch nicht angebracht. An den rund 30 Standorten stehe vielmehr der Informationsgehalt im Zentrum. Gemeinderat und Hauptorganisator Daniel Altermatt (GLP) ergänzt: Die Bevölkerung soll von nahem erfahren, was das Dreispitzareal ausmacht und welche Potenziale bereits entwickelt wurden und welche noch lauern. Münchenstein soll sich mit dem Anlass als Arbeits-, Wohn- und Bildungsort und als Kulturstätte positionieren, beschreibt Locher. Wie keine zweite Location illustriert der Freilager-Platz auf dem Areal Dreispitz den Wandel und die Innovationskraft Münchensteins, schreibt die Gemeinde auf dem Einladungsflyer. Das Problem ist aber, dass dies vielen Münchensteinerinnen und Münchensteinern gar nicht bewusst ist. «Die meisten Leute fahren hier vorbei und realisieren nicht, dass dies ein Teil der Gemeinde Mün-

Die originellste Draisine gewinnt Werben für den Dreispitz: die Münchensteiner Gemeindepräsidentin Jeanne Locher und Gemeinderat Daniel Altermatt. FOTO: TOBIAS GFELLER chenstein ist», gibt Jeanne Locher zu bedenken. Auch Daniel Altermatt empfindet dies so. «Das hier ist schon eine kleine Welt für sich, ganz anders, als das, was ausserhalb des Areals abläuft.»

Beispielhafte Entwicklung

Es ist zu spüren: Der Raumplanungschef des Gemeinderats ist begeistert über die

Entwicklung des Dreispitzareals. Und diese soll auf keinen Fall ein Ende haben. «Status Quo erhalten heisst verlieren. Wenn wir uns nicht weiterentwickeln, laufen wir in strukturelle Defizite.» Damit spielt Altermatt auch auf die aktuelle Debatte um die Überbauung vanBaerle an. Nur beibehalten, wie es ist, reiche nicht, damit es einer Gemein-

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Rock, Metal, Mittelalter und Tanzen, bis die Ohren wackeln: Am 10. und 11. September findet die erste Ausgabe des Wyde-Openair mit prominenten Line-up vor historischer Kulisse statt. Das «Wochenblatt» verlost vier Festivalpässe.

Aesch

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Ein Bau, zwei Meinungen: Am 26. September stimmt Aesch über den Dom ab. Das «Wochenblatt» hat Rolf Blatter (FDP) vom Komitee «Ja zum Dom» und Ueli Siegenthaler (SVP) vom überparteilichen Referendumskomitee zum Gespräch geladen.

Agenda

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Organisatorin des Anlasses ist die Gemeinde Münchenstein. Finanziell getragen wird der Anlass von Sponsoren. Die Gemeinde leiste dabei einen «minimalen Betrag – wenn überhaupt» und habe eine Defizitgarantie gesprochen, verrät Gemeinderat Daniel Altermatt. Parallel zu «Dreispitz 4142» findet als Partnerevent das legendäre Draisinen-Derby statt, bei dem sich hoffentlich fahrtüchtige Wagen über die längst eingestellten Gleise in der Venedig-Strasse bewegen. Originalität ist da für einmal wichtiger als Geschwindigkeit.

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Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

1. Wyde-Openair: Rock, Metal, Mittelalter und Tanzen bis die Ohren wackeln Am 10. und 11. September findet die erste Ausgabe des «Wyde-Openair» mit prominentem Line-up vor historischer Kulisse statt. Caspar Reimer Auf dem 130 000 Quadratmeter grossen ehemaligen Metalliareal in Dornach, wo seit über 125 Jahren Metalle verarbeitet wurden, feiert am Freitag und Samstag kommender Woche ein besonderes Open Air seine Premiere. Das Wyde-Openair zaubert Rock- und Metalklänge an einen Ort, «wo es nach Metall, Feuer und harter Arbeit riecht und so ein Konzert- und Tanzerlebnis der ganz besonderen Art entsteht», sagt Mitorganisator Patrick Tschan. Der Freitagabend steht unter dem Motto «Mittelalter und Tanz» und auf dessen Höhepunkt lässt es die Berliner Mittelalter-Kultband Tanzwut krachen. Harter Rock gepaart mit Mittelaltermelodien soll das Publikum in die Tanzwut treiben, wie damals im 14. Jahrhundert, als die Pest in Europa wütete, Menschen ekstatisch tanzten, um dem Leid zu entkommen. Zuvor sorgt die Schweizer Band Koenix mit Drehleier, Sackpfeifen, Schlagzeug und Gesang für ein magisches Ambiente. Ihre Lieder sind inspiriert von «Folkmusik und mittelalterlichen Schweizer Melodien.» Nicht minder turbulent dürfte es am Samstagabend, der unter dem Motto «Metal und Hard» steht, abgehen: Die anno 2002 in der Region Basel gegründete AC/DC-Tributeband live/wire wird eine zweistündige Tributeshow hinlegen, und zwar so, «dass es einem die Schuluniform auszieht». Zudem werden Crown of Glory, international gelobte Urgesteine der

KULTURDUO

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

REGION

Vorerst kein Gipfeltreffen mehr Am vergangenen Sonntag ging das 9. Gipfeltreffen über die Bühne und beendete damit den dritten Jahrgang. Trotz Pandemie-Auflagen haben wir unsere Gipfeltreffen bisher auch mit Einschränkungen durchgeführt. Mehrmals mussten wir wegen aktualisierter Schutzkonzepte die Veranstaltungen selbst neu anpassen und organisieren, erst mit reduziertem Publikum, danach im leeren Foyer per Live Stream mit zusätzliche Kosten. Dieses Film-Format war fürs Erste eine gute Überbrückung. Unser Anliegen war und ist es jedoch, Geselligkeit zu fördern und Persönlichkeiten aus unserer Region auf der Bühne glänzen zulassen. Es war vor allem auch die Möglichkeit, bei Kaffee und Gipfel miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch der Austausch mit Talkgästen und Kunstschaffenden in persönlicher Atmosphäre wurde sehr geschätzt. Dieser einzigartige Mix machte den Erfolg und den Charme des Gipfeltreffens aus. Zurzeit ist das Gipfeltreffen im ursprünglichen Sinn leider nicht mehr möglich. Deshalb hat sich das Kulturduo schweren Herzens entschieden, eine Gipfeltreffen-Pause nach Beendung der 3. Staffel einzulegen. Wir danken den Gemeinden Reinach, Duggingen, Aesch, Dornach, Oberwil, Binningen und Arlesheim herzlich für die finanzielle Unterstützung und freuen uns auf bessere Zeiten. Besonderer Dank geht auch an Kulturelles Baselland und an die BLKB. Sehr glücklich waren wir und unser Publikum über die Sachspenden der Bäckerei & Confisserie Grellinger, des Klosterrestaurants Dornach und von Aldi Suisse. Vielen Dank! Barbara Preusler und Aernschd Born

Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge: Dienstag, 9.00 Uhr redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Wollen das Open Air zur jährlichen Tradition machen: Die Organisatoren Patrick Tschan und Gelgia Herzog. Schweizer Metalszene, und die Snakeskin Boozeband aus dem Laufental zu sehen sein.

Die Vorgeschichte

Das Wyde-Openair ist Auftakt zum Wandel, den das ehemalige Areal der Metallwerke Dornach in den kommenden Monaten und Jahren durchlaufen wird – aus dem Industrie- soll nämlich ein Wohnund Gewerbequartier mit dem Namen Wydeneck werden. Bis dahin ist das Areal zur Zwischennutzung freigegeben und hier setzt der Verein Wydekantine an: Während dieser Phase, die etwa zehn Jahre dauern wird, will er das Areal kulturell beleben. So soll etwa in der 100 Jahre alten Kantine ein neuer Kulturtempel für die Region entstehen. Um die Wydekantine wieder in Schuss zu brin-

gen und das Projekt zu etablieren, ist der Verein auf finanzielle Mittel angewiesen: «Dank zweier Stiftungen ist die finanzielle Basis fast schon gelegt und auch die Kulturförderung des Kantons Solothurn will sich unsere Idee vor Ort ansehen», berichtet Tschan. Die Einnahmen des Wyde-Openair fliessen direkt in das Projekt des Vereins. «Das Festival soll aber nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in Zukunft jährlich stattfinden. Ein Besuch lohnt sich wirklich.»

Wyde-Openair

Freitag, 10. September: 19.30 Koenix, 22 Uhr Tanzwut; Samstag, 11. September: 14 bis 17 Uhr diverse Formationen der Musikschule Dornach (freier Eintritt), 18.45 Snakeskin Boozeband, 20 Uhr Crown of Glory, 22 Uhr live/wire. Bar-

FOTO: ZVG

betrieb in beiden Nächten bis 3 Uhr. Tickets: Vorverkauf 40 Franken, Abendkasse 45 Franken, Festivalpass 75 Franken. Weitere Infos: wydeopenair.ch

Festivalpass gewinnen Das «Wochenblatt» verlost vier Festivalpässe für das Wyde-Openair von 10. und 11. September. Einfach bis Montag, 6. September, 14 Uhr, ein E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch senden. Name, Telefonnummer und Adresse nicht vergessen. Viel Glück!

Ferdinand Pulver zum Präsidenten der Baselbieter FDP gewählt Einstimmig wählten die Freisinnigen am Mittwochabend den Reinacher Gemeinderat Ferdinand Pulver zum Nachfolger von Saskia Schenker als Präsidenten der Kantonalpartei. Michael Nittnaus Dabei eckt Pulver mit seinen pointierten Haltungen durchaus an. Kaum stand er Anfang Juni als einziger Kandidat fürs Präsidium der FDP Baselland fest, redete Ferdinand Pulver im Gespräch mit der bz Klartext: «Wenn ich an die Wirtschaftskammer Baselland denke, die man vor allem früher mit der FDP verbunden hat. Damit habe ich nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Ich bin weder in Wirtschaftsverbänden, noch anders beeinflusst. Ich bin sehr offen und total unbelastet. Daher gelingt es mir vielleicht tatsächlich, neue Impulse zu setzen und zu verändern, wie die FDP wahrgenommen wird.» Schon damals fügte er an, dass er dennoch mit den regionalen Wirtschaftsverbänden zusammenarbeiten möchte. Die FDP werde unter seinem Präsidium aber auf alle Fälle unabhängig bleiben.

Freisinnige Sozialpolitik anstossen

Kaum hatten ihn die Mitglieder am Parteitag auf dem Areal von Uptown Basel in Arlesheim am Mittwochabend einstimmig gewählt, schlug Pulver im Gespräch mit seiner Vorgängerin Saskia Schenker sogleich eine weitaus diplomatischere Tonart an. Gemäss dem Communiqué der Partei war die Unabhängigkeit zur Wirtschaftskammer weniger ein Thema: «Mir ist die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Partnern wichtig. Ich

Geht auf Abstand zur Wirtschaftskammer: Ferdinand Pulver wurde am Mittwochabend am FDP-Parteitag in Arlesheim einstimmig gewählt. FOTO: JURI JUNKOW denke da in erster Linie an die regionalen Wirtschaftsverbände und an unsere Mitstreiter der FDP Basel-Stadt, denn viele Themen können wir nur gemeinsam als Region lösen.» Der 55-Jährige, der seit 2020 im Reinacher Gemeinderat sitzt, möchte den Schwerpunkt auf die Steuer- und Wirtschaftspolitik legen. Aber auch in der

Klimapolitik möchte Pulver Akzente setzen. Neu zu einem freisinnigen Thema machen möchte Pulver, der seit einem Motorradunfall vor 13 Jahren im Rollstuhl sitzt, die Sozialpolitik. Es gilt abzuwarten, ob er damit intern auf mehr Widerstände stossen wird als mit seinen Wikakritischen Voten.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

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Baugesuch Nr. 2021-1715 Projekt: Umbau Aufbahrungshalle / Rampe – Standort: Parzelle Nr. 598, Dornachweg 7a, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Gemeinde Arlesheim, Domplatz 8, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Fox Wälle Architekten SIA GmbH, Altenmatteweg 2, 4144 Arlesheim

Auflagefrist: 2.09.2021 bis 13.09.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. AGIV

Austausch mit dem Gemeinderat Letzte Woche haben sich der Gemeinderat und der Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein (AGIV) zu einer jährlichen Besprechung getroffen. Es wurden Themen wie die Corona-Situation, die Arleser Bons, ein nachhaltig attraktives Steuerklima, der Stand der Quartierplanung Postplatz, Aussichten zu den Parkplätzen bei der Ortskernrevision, der Stand betreffend der Realisierung des Gemeindesaals und das Label Fair Trade Town diskutiert. Der Gemeinderat dankt dem Vorstand des AGIV für den angenehmen und konstruktiven Austausch. Der Gemeinderat Gemeindesaal

Baubewilligung In Kürze wird die Baubewilligung für den Gemeindesaal erwartet, weshalb mit den ersten Abrissarbeiten der Gebäude am Stollenrain 15 und 17 begonnen werden kann. Die Gemeindeverwaltung Amt für Wald

Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum Gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brenn- und Nutzholzversorgung. Alle andern Holzschläge sind bewilligungspflichtig.

2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster oder die Revierförsterin. Von ihm oder ihr erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden. Die Gemeindeverwaltung Hedwig Batzer

100. Geburtstag Am Dienstag, 7. September 2021, feiert Frau Hedwig Batzer, wohnhaft am Rainweg 7 in Arlesheim, ihren 100. Geburtstag. Zu diesem aussergewöhnlichen Fest gratulieren wir herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat Monika und Werner Duss

Diamantene Hochzeit Am Sonntag, 5. September 2021 feiern die Ehegatten Monika und Werner Duss, wohnhaft am Schöngrundweg 12 in Arlesheim, ihren 60. Hochzeitstag. Zu diesem festlichen Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute, Zuversicht und noch viele gemeinsame Jahre. Der Gemeinderat Ref. Kirchgemeinde Arlesheim

Kurzbericht über die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung Die rund 130 anwesenden Mitglieder der Reformierten Kirchgemeinde Arlesheim sind an der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag, 26. August 2021 dem Antrag der Kirchenpflege auf Nichteintreten auf die vom Komitee «Pro Pfarrer Grüninger» gestellten Traktanden mit 77 Ja-Stimmen, 44 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gefolgt. Die Kirchenpflege

VEREINSNACHRICHTEN ARLESHEIM

702 14 00.

Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen:

jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30– 20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30– 20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

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Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere Homepage: www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole

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ningsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

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701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7×24h), WD RegioNet AG, 4702 Oensingen.

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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Deutliche Niederlage für das Lager von Pfarrer Grüninger Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung tritt erst gar nicht auf das Traktandum ein, mit dem Pfarrer Grüninger wieder ins Amt hätte gebracht werden sollen. Tobias Gfeller Es war eine Abstimmung vergangene Woche, die womöglich das endgültige Ende von Matthias Grüninger als Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Arlesheim bedeuten könnte. An der vom Komitee «Pro Pfarrer Grüninger» mit über 100 Unterschriften herbeigeführten ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung plädierte eine deutliche Mehrheit von 77 zu 44 Stimmen gemäss Antrag der Kirchenpflege auf Nichteintreten. Damit wurde über das eigentliche Traktandum, die Rückkehr des vor eineinhalb Jahren freigestellten Matthias Grüninger ins Pfarramt, erst gar nicht abgestimmt. Das Resultat ist ein Sieg für die Kirchenpflege und eine Niederlage für Pfarrer Grüninger und seine Anhängerinnen und Anhänger. Wie bereits im Vorfeld drehte sich die Diskussion an der Versammlung vorwiegend um die Frage, ob die Freistellung von Matthias Grüninger eine rein arbeitsrechtliche Frage darstellt oder nicht. Wenn ja, liegt die Entscheidung komplett bei der Kirchenpflege als Anstellungsbehörde. Dies betonte auch Kirchenpflege-Präsidentin Kathrin Meffert und verwies abermals auf das Gutachten, das die Kantonalkirche in Auftrag gegeben hatte. Doch die Anhängerinnen und Anhänger von Pfarrer Grüninger sahen es anders. «Man hätte leicht ein zweites Gutachten in Auftrag geben können und dieses hätte dann das Gegenteil ausgesagt», ist Beat Aeschlimann überzeugt. Er hat zusammen mit seiner Frau das Komitee angeführt, das für die Durchführung der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung gesorgt hat. Für Aeschlimann ist die Anstellung eines ordinierten Pfarrers weit mehr als bloss eine arbeitsrechtliche Frage. Deshalb sei es auch nicht zulässig gewesen, dass die Kirchenpflege Matthias Grüninger freistellt, nur weil ihr nicht gepasst habe, was dieser predigte.

Weiterhin freigestellt: Pfarrer Matthias Grüninger.

Kommt es zu einer Mediation?

Beat Aeschlimann gibt zu, dass er mehr Stimmen für Matthias Grüninger erwartet hätte. Doch die Ausgangslage war schwierig. Kathrin Meffert betonte gleich zu Beginn, dass Matthias Grüninger zugestimmt hätte, gemeinsam mit der Kirchenpflege einen mediatorischen Weg zu beschreiten und man diesen mit einer Abstimmung um eine mögliche Rückkehr des Pfarrers ins Amt nicht gefährden solle. Doch Matthias Grüninger stellt klar, dass er dem mediatorischen Weg nur kurz zugestimmt hätte. «Die Kirchenpflege legte mir eine Finte. Wir haben uns im Vorfeld zweimal getroffen. Beim ersten Treffen war ich guter Dinge, beim zweiten war ich wieder enttäuscht.» Er würde einer Mediation nur zustimmen – und das habe er der Kirchenpflege klar gesagt – wenn er per sofort wieder ins Pfarramt zurückkehren dürfe und die Kirchenpflege die Forderung beim Kirchenrat in Liestal nach seiner Entlassung zurückzieht. Dominique von Hahn, Sprecherin der Kirchenpflege, widerspricht am Morgen nach der Versammlung gleich in mehreren Punkten. «Eine Amtsenthe-

FOTO: WOB ARCHIV

bung wurde bislang weder von der Kirchenpflege gefordert noch vom Kirchenrat beschlossen. Die Kirchenpflege und Pfarrer Matthias Grüninger haben hingegen vor wenigen Tagen einem mediatorischen Lösungsweg zugestimmt.»

Grüninger erhält noch immer Lohn

Wie es nun weitergeht, ist nicht klar. Die Anhängerinnen und Anhänger von Matthias Grüninger um Beat Aeschlimann werden sich zusammensetzen und die neue Ausgangslage besprechen. «Wer Pfarrer Grüninger kennt und weiss, was er für die Kirchgemeinde geleistet hat, weiss, dass das drohende Ende der Zeit von Matthias Grüninger als Pfarrer ein grosser Verlust darstellt.» Ganz aufgeben möchte Matthias Grüninger seine Pfarrlaufbahn in Arlesheim aber noch nicht. Er überlegt, sich im kommenden Frühjahr einer öffentlichen Wahl für seine sechste Anstellungsperiode à fünf Jahren zu stellen. Noch immer hält der freigestellte Pfarrer den ordentlichen Lohn. Die Versammlung war nicht öffentlich und auch Medienschaffende waren nicht zugelassen.

VEREIN KULTURZIRKUS

Der Kulturzirkus sagt Danke! Liebe Arlesheimerinnen, liebe Arlesheimer, der erste Kulturzirkus Arlesheim ist Geschichte. Mit einem grossartigen Doppelkonzert setzten die beiden Bands «I-Van & The Cargo Handlers» und «BarbieQ» einen fulminanten Schlusspunkt und lockten ein letztes Mal die Zuschauerinnen und Zuschauer in Scharen auf die Zirkuswiese. Von Ende Juni bis Ende August bot der Kulturzirkus über 30 Konzerte und Auftritte von lokalen und regionalen Kulturschaffenden. Die Programmvielfalt reichte von Blues, Rock, Jazz über klassische Musik, Slam-Poetry bis zum Jodlerclub. Der Kulturzirkus war aber auch an Aben-

den ohne Darbietungen ein gut und gerne besuchter Ort, um unter freiem Himmel Leute zu treffen und zum Beispiel ein Glas Wein und einen Flammenkuchen aus der Foodtrailer-Küche zu geniessen. Was als spontanes Projekt zur Ermöglichung von Kulturveranstaltungen und Begegnungen lanciert wurde, hat sich zu einem kleinen, aber feinen Mini-Festival entwickelt. Wir danken allen Institutionen und Organisationen, die uns hinter der Bühne grosszügig unterstützt haben, namentlich: Gemeinde Arlesheim, Werkhof und Feuerwehr Arlesheim, Kanton Basel-Landschaft (Kulturelles.bl), Pfadiabteilung Rychestei,

Vereine Treffpunkt Arlesheim und Pooljam, die Unternehmen Sommerer, Vogelsanger, Text und Media, Mano Sport, Gasthof zum Ochsen, StageCom sowie dem Medienpartner Wochenblatt. Und selbstverständlich gilt ein ganz besonderer Dank den Anwohnerinnen und Anwohner der Zirkuswiese für Ihr grosses Verständnis und Ihre Toleranz. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir diesen wunderbaren Kultursommer auf der Zirkuswiese möglich machen durften. Balz Stückelberger und Michael Honegger, Co-Präsidenten, Verein Kulturzirkus Arlesheim

INKLUSIV ARLESHEIM

Freiluftausstellung der besonderen Art PR. Ein Dorf wird zur Galerie. Die Freiluftausstellung Inklusiv Arlesheim beleuchtet das Thema Inklusion aus Sicht von Menschen mit und ohne Behinderung und bringt Besucherinnen und Besucher deren Lebenswelten näher. Die Eröffnung der Ausstellung wird am Samstag, 4. September, mit einem Fest gefeiert. Durch Kunst und Kultur die Lebenswelten von Menschen mit einer Behinderung sichtbar machen – das ist das Ziel der Freiluftausstellung Inklusiv Arlesheim. Die Künstlerinnen und Künstler sind dabei Expertinnen und Experten in eigener Sache: Ein Grossteil der Werke

wurde von Menschen mit einer Behinderung kreiert. Anlass der Ausstellung ist das 30-Jahr-Jubiläum des Wydehöfli, eines Wohnheims für Menschen mit einer Behinderung in Arlesheim. Auf einem Rundgang durch die Gemeinde Arlesheim treffen Besucherinnen und Besucher vom 4. September bis zum 23. Oktober auf Kunstwerke zum Thema Inklusion. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden des Wydehöfli stellen auch Kunst-Studierende der FHNW ihre Werke aus. Sie alle zeigen dabei ihre individuelle Sicht auf die Inklusion. Und sie werfen die Frage

auf: Wie inklusiv ist unsere Gesellschaft heute? Während der Dauer der Ausstellung finden immer wieder Events und Performances statt. Konzerte, Begegnungsabende und Führungen durch die Ausstellung bringen die Besucherinnen und Besucher in Berührung mit dem Thema Inklusion. Zum Start der Ausstellung lädt das Wohnheim Wydehöfli zur Vernissage mit Kunst-Food-Markt. Live-Musik, kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Weltregionen und KunstWorkshops bieten ein spannendes Programm für kleine und grosse Menschen mit und ohne Behinderung.


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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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Türöffnung

19.00

Begrüssung Thomas Boillat

19.10

Wort des Gastgebers und Kurzvorstellung der Firma Lehmwerk ch Marc Hübner

19.20

Vortrag «Nachhaltige Outdoorbekleidung aus Schweizer Produktion» Oliver Gross, ROTAUF

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Podium mit Marc Hübner, Lehmwerk ch Oliver Gross, ROTAUF Martin Schmidlin, Klein Fein Unverpackt

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Inklusiv Arlesheim Vernissage

Ort: Wohnheim Wydehöfli, Birseckstrasse 82, 4144 Arlesheim Programm: • Festbetrieb ab 11.00 Uhr • Gemeinsame Begehung der Ausstellung um 11.30 Uhr • Art-Food-Stände (ganzer Tag) • Kunstworkshops und Keramik Raku-Brand für Besucher*innen (ganzer Tag) • Eröffnungsrede um 13.00 Uhr • Konzert: Klang – Raum Klang – Farbe um 15.00 Uhr auf dem alten Friedhof • Live Tanzmusik aus Brasilien um 20.30 Uhr: Thiago Ke p Expresso BêÉrre

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Pascal Bolliger, EGK-Gesundheitkasse, Laufen Moderation: Christian Schlatter Umweltnaturwissenschafter ETH 20.30

Apéro riche

22.30

Ende der Veranstaltung Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich auf www.eventfrog.ch/kmupodium2021 Anmeldefrist: 17. September 2021 Das Schutzkonzept wird den Teilnehmern vor dem Anlass zugesandt.


ARLESHEIM

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

THEATER AUF DEM L ANDE

ZIRKUSSPEK TAKEL

PFARREI ST. ODILIA

Bühne frei für die Kleinkunst

FahrAwaY mit neuer Produktion «Ballett»

Seniorenferien in Sarnen

Kleinkunst – noch nie gehört? Das ist Theater in seiner minimalsten Form: eine kleine Bühne, wenig Bühnenbild, und kein grosses Künstlerteam. Dafür aber grosse Auftritte mit intensivem Charme. Neugierig geworden? Das Theater auf dem Lande zeigt 11 Programme aus der Kleinkunstszene bis zum Sommer 2022. Alle spielen mit der Sprache: kabarettis-

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Freitag, 10. September 2021, 20 Uhr, Trotte Arlesheim

Dakar Produktion «Im System»

Eine inszenierte Lesung mit Puppen und Live-Musik Tickets: www.tadl.ch reservationen@tadl.ch

tisch, musikalisch, theatral oder figural. Den Saisonauftakt bilden die Figuren. Lebensgrosse Puppen, von Puppenspielern fast unsichtbar geführt, bewegen sich zu Live-Musik durch den Kosmos Büro. Im Herbst bringen sich Nina Dimitri und Silvana Gargiulo mit ihrem «teatro comico» gegenseitig aus der Fassung. Es folgen im Programm: Slampoetry, Lieblingslieder, eine musikalische Reise zu einem Bergsee, ein biblischer Hiob, eine scharfzüngige Patti Basler, die verspielte Feldmaus Frederick für die kleinsten Zuschauer. Ein suboptimistischer Poet rundet dieses Kleinkunstspektrum ab. Das gesamte Saisonprogramm ist auf www.tadl.ch zu finden, hier können auch online Tickets erworben werden. Das Puppentheater «Im System» wird am Freitag, 10. September, um 20 Uhr in der Trotte aufgeführt. Das Tragen einer Maske ist weiterhin obligatorisch, die Teilnehmerkapazität beschränkt. Tickets zu 20/25 Franken können unter reservationen@tadl.ch vorbestellt oder direkt an der Abendkasse ab 19.30 Uhr bezogen werden. Theater auf dem Lande Arlesheim, Barbro Hartmann

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 4. September 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion und Taufe Sonntag, 5. September 9.45 Münchenstein, Ökum. Gottesdienst mit Kinderkirche, anschl. Grillplausch 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 7. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 8. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Münchenstein, Stiftung Hofmatt: Ökum. Gottesdienst zum Erntedank Donnerstag, 9. September 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 10. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 3. September 9.30 Krabbelgottesdienst in der Kirche

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Aus unserer Trigon-Film-Reihe sehen Sie im Monat September

Notre-Dame du Nil Atiq Rahimi — Ruanda — 2019 Dem Film gelingt der schwierige Balanceakt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Nähe und Distanz. Ein aufrüttelnder Film mit kunstvoll-poetischen Bildern. 03. September 19.00 Uhr Filmvorführung

11. September 18.30 Uhr Essen (Fr.25.50)

20.15 Uhr Filmvorführung Aufgrund der aktuellen Lage ist eine Anmeldung für beide Filmvorführungen erwünscht. Für das Essen ist eine Anmeldung erforderlich. Eintritt Fr. 10.—, AHV/IV/Schüler Fr. 8.— Gasthaus zum Stärne 061 701 99 52

«Du bisch e Gschängg» mit Pfarrerin Judit Bedö und Team 10.15 Katholischer Gottesdienst in der Obesunne Sonntag, 5. September 10.00 Festlicher Gottesdienst zum Verenasonntag mit Pfarrer Markus Wagner und dem Kammerchor. Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 7. September 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse. Auskunft: Pfarrerin Judit Bedö, 061 701 40 11, j.bedoe@ref-kirchearlesheim.ch 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus 19.30 Predigtvorbereitungsgespräch im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 8. September 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus. Auskunft: Carmen Ehinger 061 701 27 44 Donnerstag, 9. September 15.00 Altersstube im Kirchgemeindehaus Lotto mit Vreni Weitere Daten der Livestreams entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Website. Für alle eventuell nötig werdenden Coronabedingten Anpassungen verweisen wir auf die Hompage unserer Kirchgemeinde www.ref-kirchearlesheim.ch

Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland Sonntag, 5. September 10.30 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach Donnerstag, 9. September 10.00 Kaffee im Klostergarten Restaurant in Dornach

WOB. Anmutige Tänzerinnen, Tänzer und graziöse Sprünge? Fehlanzeige. Hubwagen, Spanngurte, Vorschlaghämmer stehen im Mittelpunkt von «Ballett». In der neuen Produktion von FahrAwaY wirbeln sieben Artistinnen und Artisten mächtig Staub auf: ein Stück ungewöhnlicher Zirkus, spektakulär und absurd, waghalsig und poetisch, nachdenklich und lustig, mit packender, pulsierender Livemusik. «Ballett» liefert einen kompakt verpackten Zirkus an einen seltsamen Ort – eine menschenleere Landstrasse oder ein Umschlagplatz im Industriegebiet? Eine nahe Zukunft? Die Ankömmlinge packen unbeirrt aus, fantasieren eine ganze Welt herbei, bauen Türme und reissen sie wieder ein. Die Musik aus abenteuerlichen Instrumenten fährt buchstäblich über die Bühne, das Geschehen erscheint in immer wieder neuem Licht. «Ballett» ist ein Erlebnis und berührt und begeistert Menschen jeden Alters ganz ohne spezifische Sprachkenntnisse. Der Zirkus FahrAwaY ist ein kleiner, feiner Zirkus der vor über zehn Jahren aus einem Sommerabenteuer entstanden ist. Die neue Produktion ist in konsequenter Arbeit im Kollektiv entstanden. In der Schlussphase haben verschiedene Künstlerinnen und Künstler die Gruppe beim letzten Schliff von Dramaturgie und Musik unterstützt. Die Vorstellungen finden am Samstag, 4. September, 20 Uhr, und Sonntag, 5. September, 18 Uhr, quasi im Heimathafen konkret bei der Alti Papiere am Schorenweg – statt. www.zirkusfahraway.ch

KLINIK ARLESHEIM

Integrative Medizin überwindet Grenzen PR. Am 11. September zeigen Klinik Arlesheim und Universitätsspital Basel an einem ersten gemeinsamen Wissenschaftskongress den Stand der Forschung in der Integrativen Medizin – über Kantonsgrenzen ebenso hinweg wie über Grenzen zwischen Privat- und öffentlichem Spital, zwischen schulmedizinischem Universitätsspital und integrativmedizinischem Grundversorger. Anlass für den ersten Wissenschaftskongress zum Stand der Forschung in der Integrativen Medizin ist das Jubiläum «100 Jahre Klinik Arlesheim» und damit die jahrzehntelange Erfahrung in der Integrativmedizin. Für das Patronat dieses Kongresses, der für die Klinik Arlesheim einen Meilenstein in der Zusammenarbeit mit universitären Partnern bedeutet, konnten sowohl die VR-Präsidenten als auch die Ärztlichen Direktoren des Universitätsspitals Basel und der Klinik Arlesheim gewonnen werden. Die Klinik Arlesheim freut sich, mit dem Universitätsspital einen starken Partner für den Wissenschaftskongress am 11. September zu haben, dessen Schwerpunkt auf vielfältigen integrativmedizinischen Themen und neuen Erkenntnissen aus der dafür notwendigen Forschung liegt. Namhafte Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland werden Fragen und Antworten zu Forschungsthemen der Integrativen Medizin vorstellen. Integrative Medizin hat interessante wissenschaftliche Forschung vorzuweisen. Das zeigen Forschende und medizinisch Tätige der Schul- und Komplementärmedizin am universitären Kongress am Universitätsspital Basel, wenn es zum Beispiel um die Möglichkeiten der Komplementärmedizin in der gynäkologischen Onkologie geht oder um das Thema der Antibiotikaresistenzen. Die Bevölkerung wünscht – dies hat das Ja an der Urne bewiesen – eine ausreichende Berücksichtigung der Komplementärmedizin.

WANDERKONZERT

Mit Flavian Graber in der Ermitage WOB. Am Samstag, 4. September, ist ein Wanderkonzert mit Flavian Graber in der Ermitage angesagt. Beginn ist um 17 Uhr. Treffpunkt ist in der Ermitagestrasse 55. Weitere Informationen und Tickets sind auf www.wanderkonzerte.ch erhältlich.

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Gelungene Woche: Die Seniorinnen und Senioren genossen die Auszeit vom Alltag. FOTO: ZVG Die wohl schönste und wärmste Sommerferienwoche dieses Jahres wurde der von den Ehepaaren Delley und Dudler vorbildlich organisierten Seniorenferienwoche vom 10. bis 17. August in Sarnen OW beschieden. Die Hin- und Rückfahrt mit einem komfortablen Bus der Firma Birseck Reisen verlief ohne Probleme. Das an einer Durchgangsstrasse gelegenen Hotel Krone in Sarnen war etwas lärmig, die Verpflegung und der Service hingegen waren ausgezeichnet. Das vorgesehene Programm konnte, angefangen mit der Besinnung und der Gymnastik am Vormittag, fast ohne Abstriche durchgeführt werden, welches einen Spaziergang vom Hotel der Sarner Aa entlang zum Sarnersee, einen spannenden Vortrag mit anschliessender Dorfführung, eine gemütliche Rundfahrt auf dem Sarnersee, einen Ausflug zum Wirkungsort von Bruder Klaus in Flüeli-Ranft, eine Rundwanderung durch das Hochmoor

von Langis an der Glaubenbergpassstrasse und einen Besuch der Glasmanufaktur in Hergiswil beinhaltete. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht an den angebotenen Aktivitäten teilnehmen konnten oder wollten, wurden Alternativprogramme angeboten. Nach dem Abendessen wurde, in einem grösseren Raum, der unserer Gruppe allein zur Verfügung stand, gesungen und gespielt. Am Sonntag, am Fest Maria Himmelfahrt, erlebten wir in der Kapuzinerkirche einen festlichen Gottesdienst, mit Orgel und Trompetenklängen. Alle, die in irgendeiner Form Hilfe benötigten, wurden vom Organisationsteam unterstützt, sodass sich während des Aufenthalts in Sarnen alle wohl fühlten. Ein grosses Dankeschön dem Organisationsteam für die Planung und Durchführung sowie der Kirchgemeinde und den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung. Hans-Peter Maritz

GASTHAUS ZUM STÄRNE

«Notre Dame du Nil» PR. Am 3. und 11. September wird der Spielfilm «Notre-Dame du Nil» von Atiq Rahimi (Ruanda 2019) im «Stärne» gezeigt. In einem Quellgebiet des Nils, in den Bergen, steht in den frühen 1970erJahren eine schwarze Marienfigur in einem katholischen Mädcheninternat. Egal woher die Schülerinnen kommen, Töchter von Ministern, Botschaftern oder hochrangigen Beamten, sie sind sich in ihrer Lebensfreude und ihren Träumen ähnlich. Im Internat werden sie, auch wenn sie eine prestigeträchtige Zukunft vor sich haben, mit strenger Disziplin auf häusliche Aufgaben vorbereitet und ausgebildet. Putzen, waschen, die Umgebung pflegen, vor allem die Statue der Jungfrau Maria, der Schutzherrin der Schule. Die Mehrheit der Mädchen ist Hutu, doch die Mutter Oberin lässt auch ein paar junge Tutsi-Mädchen wie Virginia und Veronica zu. Wenn die Mädchen aus ihren Ferien zurückkehren, bringen sie meist

Geschenke mit, vor allem aber die Feindseligkeit gegen die Tutsi. Eines Tages beschädigt Gloriosa, ein Hutu-Mädchen, die Marien-Statue beim Versuch, ihr eine Hutu-Nase zu geben. Um sich selber zu schützen, gibt sie den Tutsi die Schuld. Die fantastisch schönen Bilder geben einen Kontrast zur sozialen und physischen Gewalt, die durch die rassistische Geschichtserzählung der Behörden Ruandas aufrechterhalten wurde und 1994 zum Genozid führte. Am 11. September, um ca. 20.15 Uhr (um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Filmland angepasstes feines Nachtessen). Das Menü für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden Sie sich für das Nachtessen telefonisch unter Tel. 061 701 99 52 an. Aufgrund der aktuellen Lage ist eine Anmeldung auch für die Filmvorführung vom 3. September, 19 Uhr, erwünscht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Stärne Team

LESERBRIEF

Gigantisches Bauprojekt hinterm Dom Nachdem die Gemeinde Arlesheim im Badhof die Wohngebäude an die Stiftung Edith Marion veräussert hat, plant sie nun, dem Sonnenhof dort weiteres Gemeindeland abzutreten, damit dieser sein Territorium erweitern und im grossen Stil am hinteren Domplatz bauen kann. Obwohl Sonnenhof und Gemeinde das Projekt zusammen planen, bleibt offen, ob schliesslich der Sonnenhof die Bauherrschaft allein übernimmt. Die Gemeinde überlässt ihren Besitz hinter dem Dom offenbar portionenweise anthroposophischen Institutionen. Wem im Wochenblatt vom 19. August das Kleingedruckte unter den amtlichen Publikationen nicht entgangen ist, konnte vergangenes Wochenende in einer Ausstellung im Sonnenhof einen Augenschein vom Ausmass der geplanten Siedlung nehmen. Immerhin ist das Projekt

auch noch bis am 12. September auf der Internetseite der Gemeinde einsehbar. Die zurückhaltende Information der Öffentlichkeit und die fehlende Transparenz der Strategie der Gemeinde geben dem Projekt allerdings einen unguten Beigeschmack. Offenbar soll um die Planung der vier Stockwerke hohen, alle Bauten in der Umgebung weit überragenden Gebäude sowohl entlang dem Sonnenhofareal an der Oberen Gasse als auch auf Gemeindeland im Badhof am hinteren Domplatz möglichst wenig Aufhebens gemacht werden. Werden die Pläne aber umgesetzt, wird einem in Zukunft gleich hinter dem Dom eine Front von Blöcken Luft, Sicht und Licht nehmen. Wem Dorfkern, Dom und Domplatz am Herzen liegen, kann nur bestürzt sein über einen solchen Gigantismus. Daniela Feigenwinter Kaiser


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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Arlesheim, 31. August 2021 Menschen, die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Onkel, Grossonkel und Schwager

Erwin Franz-Heller 9. März 1938 bis 26. August 2021 Nach längerer tapfer erduldeter Krankheit hat sein Herz aufgehört zu schlagen und er durfte friedlich einschlafen. Wir danken dir für alles. Du wirst in unseren Herzen weiterleben.

In liebevoller Erinnerung: Elisabeth Franz-Heller Sabine und Pierre Steinmetz-Franz mit Caroline und Nicole Daniel Franz mit Isolde Maurer Lamjeak Franz-Thongkui mit Anthony Verwandte, Bekannte und Freunde Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

wenn d‘Sunne untergoht, denn lüchte d‘Stärnä vo de Erinnerige. mir nämme Abschied vo mim liebe Fraueli, unserem Mami, Grossmami und Urgrossmami

Elisabeth Häring-Beuret 23. Februar 1924 – 17. August 2021

mir vermisse Di Hermann Häring-Beuret Jacqueline Roger und Vreni Michèle und Stefan mit Isabel Doris und Manfred Andrea und Patrik Simone und Luca mit Dario und Nerina uff Wunsch vo euse Eltere, hänn mir s‘Mami im Familiekreis verabschiedet. Truuradresse: Jacqueline Häring, Binningerstrasse 70, 4153 Reinach

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.

Nach einem langen und erfüllten Leben ist unser Vater, Grossvater, Schwager, Onkel und Weggefährte

Barthélémy Arnold CROSA-STREUN 20. Januar 1928 – 23. August 2021 friedlich eingeschlafen. Du warst eine Frohnatur! Mit einer guten Portion Humor, viel Charme und bei bester Gesundheit gingst Du stets mutig und tapfer durchs Leben. Wir sind stolz und dankbar, einen so kraftvollen Vater erlebt zu haben. In Liebe bleibst Du für immer in unseren Herzen und Gedanken.

In stiller Trauer: ´ Caroline und Boro Pavlovic-Crosa Adrien Crosa und Julia Kalbermatten sowie Petra Irion Francis Crosa und Caroline Küng mit Claudine Crosa Monica Grassi Maffi und Mirco Maffi Pascal und François Bornèque Familie Buess-Streun Helene Nägelin Freunde und Bekannte Die Trauerfeier mit anschliessender Beisetzung findet statt am Mittwoch, 8. September 2021, um 14.00 Uhr in der Kapelle des Friedhofs Fiechten, Birsigtalstrasse 17, 4153 Reinach BL. Traueradresse: Familie Caroline und Boro Pavlovic-Crosa, ´ Steinrebenstrasse 20, 4153 Reinach BL

TODESFÄLLE

Traueradresse: Elisabeth Franz-Heller, Bromhübelweg 17, 4144 Arlesheim

Arlesheim Edmondo Albino Alfonso Bondolfi, geb. 28. Dezember 1923, gest. 28. August 2021, von Riehen BS, Poschiavo GR (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier im engsten Familienkreis. Erwin Emil Franz, geb. 9. März 1938, gest. 26. August 2021, von Liesberg BL (wohnhaft gewesen Bromhübelweg 17). Beisetzung im engsten Kreis. Münchenstein Antonietta Gloor-Suter, geb. 1. Juni 1944, gest. 23. August 2021, von Seon AG (wohnhaft gewesen Allschwilerstrasse 4). Beisetzung im engsten Familienkreis. Abdankung: Donnerstag, 2. September 2021, 14.00 Uhr in der ref. Kirche in Münchenstein. Ilse Lisa, geb. 24. Juli 1931, gest. 29. August 2021, von Ochlenberg BE (wohnhaft gewesen Zollweidenstrasse 30). Abdankung: Mittwoch, 8. September 2021, 14.00 Uhr in der ref. Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Rosa Soland-Mischler, geb. 22. Februar 1929, gest. 28. August 2021, von Trimbach SO (wohnhaft gewesen in Arlesheim, c/o Stiftung Landruhe, Ermitagestrasse 4, 4144 Arlesheim). Abdankung und Beisetzung: Dienstag, 14. September 2021, 14.00 Uhr, ref. Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein. Reinach Annegret Benecke-Kalauch, geb. 14. Mai 1939, gest. 29. August 2021, von Deutschland (wohnhaft gewesen Mischelistrasse 61). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Montag, 6. September 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Jahr- und Heimatbuch 2022 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Dr Schwarzbueb Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Anfang November erscheint die 100. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.

Letzte Gelegenheit!

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Christel Brücher, geb. 27. Juli 1943, gest. 17. August 2021, von Deutschland (wohnhaft gewesen Vogesenstrasse 31). Wurde bestattet. Marthe Lina-Marie Dätwyler, geb. 9. März 1927, gest. 22. August 2021, von Staffelbach AG (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Urnenbeisetzung: Donnerstag, 9. September 2021, 15.30 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2. Timotheus 1,7


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Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 30. AUGUST 2021 1. In die Planungskommission PlaKo wird an Stelle der zurückgetretenen Esther Kourrich SP für den Rest der Amtsperiode 2020/2024 gewählt: Christoph Stähli SP. 2. Die Vorlage Nr. 1232/21 «Aktive Wirtschaftsförderung durch Erweiterung des Business Parc Reinach» wird an die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK überwiesen. 3. Die Vorlage Nr. 1227/21 «Parkraumbewirtschaftung: Konzept und flächendeckende Einführung inkl. Revision Parkraumreglement» wird an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM überwiesen. 4. Betreffend Vorlage Nr. 1234 «Teilrevision Bestattungs- und Friedhofreglement, Korrektur» 4.1. Der Einwohnerrat beschliesst die Teilrevision von § 27 Abs. 1 des Bestattungsund Friedhofreglements gemäss Vorlage 1234/21 rückwirkend auf den 1.07.2021. 4.2. Er beauftragt den Gemeinderat, dem Kanton die teilrevidierte Bestimmung des Bestattungs- und Friedhofreglements zur

Genehmigung vorzulegen und anschliessend in Kraft zu setzen. 5. Betreffend Tätigkeitsbericht der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission GRPK für das Jahr 2020 5.1. Der Einwohnerrat nimmt Kenntnis vom Tätigkeitsbericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK für das Jahr 2020. 5.2. Das Geschäftsreglement für den Einwohnerrat wird wie folgt geändert: § 12, Absatz 5: Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission erstattet dem Einwohnerrat jeweils zeitnah nach Abschluss einer Prüfung in schriftlicher Form Bericht über ihre gemachten Feststellungen. 6. Das Postulat Nr. 486 von Lucio Sansano FDP «Reinacher Politik für Reinacher Vereine» wird nicht überwiesen. Einwohnerrat Reinach Urs Künti, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 2. September 2021 und dauert bis zum 4. Oktober 2021. (Fortsetzung auf Seite 9)

Abfuhrdaten

7. September Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 8. September Kartonabfuhr Kreis Ost 8. September Papierabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Instrumentenkarussell Vom 21.10.2021 bis 31.3.2022, donnerstags um 16.10–17 Uhr im Schulhaus Aumatten Willst du ein Instrument erlernen? Im Instrumentenkarussellkurs kannst du dich spielerisch mit allen Instrumenten bekannt machen und $ $ $!' " Die Instrumente werden von der Musikschule zur $ !# #" $ ! !# # )*&" ! $!! !# ( " # )&)(" ! $ $ % # # ' !# $ $ # %%%" $! ! $ "

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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Parkplatzvorlage erntet Kritik von links bis rechts Die Debatte zur flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung hat am Montag begonnen. Zudem wurde dem Postulat «Reinacher Politik für Reinacher Vereine» eine Abfuhr erteilt. Caspar Reimer «Muss Reinach weiterhin der Parkplatz fürs Birstal bleiben?», fragte Gemeinderat Markus Huber (SP) den am vergangenen Montag versammelten Einwohnerrat während der Debatte um die Einführung einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung in der Stadt vor der Stadt. «Parkplätze sollen jenen Personen zur Verfügung stehen, für die sie gedacht sind.» In der Realität würden sie häufig von Pendlern belegt, die auf diese Weise zur Arbeit, zu Tram- oder Bushaltestellen gelangen. In vielen Gemeinden rund um Basel – inklusive dem grenznahen Ausland – existiert bereits eine koordinierte Parkraumbewirtschaftung, in Reinach wurde diese 2015 erst in den Wohngebieten Steinreben und Sonnenhof per Einwohnerratsbeschluss eingeführt. Für jedes weitere Wohngebiet hätte der Einwohnerrat seine Zustimmung geben müssen, doch angesichts des zunehmenden Pendlerverkehrs und der vorhersehbaren Ausweichbewegungen in andere Quartiere ist die Überzeugung gereift, dass nur eine gemeindeweite Regelung Wirkung erzielt. Die Vorlage, die der Gemeinderat dem Parlament nun präsentiert hatte, wurde von links bis rechts kritisch aufgenommen, auch wenn das Anliegen an sich nicht in Frage gestellt wurde. Doch die jährliche Gebühr von 300 Franken für eine Einwohnerparkkarte sei – gerade angesichts der höheren Steuern und Gebühren, welche die Reinacherinnen und Reinacher im Zuge der Sparmassnahmen zu erwarten haben – «überrissen» und bestrafe die Falschen, nämlich die Anwohnerschaft, so der Tenor. «Wir haben Verständnis für das Vorhaben, befürchten aber, dass hier ein Bürokratiemonster entsteht», sagte etwa Einwohnerrat Christoph Layer (GLP). Für die Umsetzung einer Parkraumbewirtschaftung sei keine Gratisparkkarte möglich, weil diese mit etlichen Ausgaben für Infrastruktur, Software oder Kontrolle verbunden sei, «es geht jedoch nur darum, Kosten zu decken», so Huber. Und zu den Kontrollen, die einen beachtlichen Teil der Kosten ausmacht, sagte der Gemeinderat: «Wir kontrollieren wenig. Aber gänzlich ohne Kontrolle funktioniert eine Parkplatzbewirtschaftung nicht.» Katrin Joos-Reimer gab der Befürchtung Ausdruck, dass es sich bei der Vorlage um «eine Geldgenerierungsquelle» handle. Die Vorlage wird im Einwohnerrat weiter zu Reden geben, denn vorerst wurde sie an die Sachkommission Be-

Sonnenhofring: Bereits seit 2015 existiert die Parkraumbewirtschaftung in diesem Wohnquartier. FOTO: MARIANNE VETTER völkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur (BUM) überwiesen.

Bruchlandung für Politiker-Fonds

Eine Niederlage musste am Montag der jüngste Einwohnerrat Lucio Sansano (FDP) einstecken: Sein Postulat «Reinacher Politik für Reinacher Vereine» wurde mit Ausnahme der eigenen Fraktion von fast allen Parlamentariern in den Wind geschlagen. Seine Idee zur Schaffung eines Fonds, in den Reinacher Politiker und Amtsträger mit einer freiwilligen Abgabe ihrer Sitzungsgelder Vereine und Institutionen unterstützen, die wegen der Sparmassnahmen in ihrer Existenz bedroht sind, wurde breit kritisiert: Es sei nicht Aufgabe einzelner Einwoh-

nerräte, jene Sparmassnahmen abzufedern, welche er in seiner Funktion beschliesst, so ein Votum. Ein Fonds, in den nur Politiker und Amtsträger einzahlen, generiere ausserdem zu wenig Geld, um den Vereinen wirklich zu helfen: «Er müsste grösser, breiter und auf privater Basis aufgezogen werden», so Einwohnerrat Claude Hodel (SP). Und: Einwohnerräte setzten sich bereits im Rahmen ihrer politischen Gestaltungsmöglichkeiten für Vereine ein, fügte Adrian Billerbeck (SVP) hinzu. Sansano brachte seine Befürchtung, einzelne Vereine könnten bei der kommenden Spardebatte unterschiedlich beurteilt werden, zwar erneut vor, doch von seiner Vorlage zu überzeugen, vermochte er den Rat nicht.

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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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(Fortsetzung von Seite 7)

Senkung der Lagerbeiträge Am 28. Juni 2021 hat der Einwohnerrat im Rahmen der ER-Vorlage Nr. 1229/21 «Ergebnisverbesserung (Motion 145)» beschlossen, die Lagerbeiträge zu senken. Der bisherige Beitrag von CHF 7.50 pro Nacht und in Reinach wohnhaftem Kind oder Jugendlichen unter 25 Jahren wird per 1. Januar 2022 auf CHF 6 gesenkt.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Gemeinde Reinach übergibt dem FC Reinach das 2. Kunstrasenfeld Pünktlich zur Jubiläumsfeier zum 100. Geburtstag konnte der FC Reinach das 2. Kunstrasenfeld in der Sportzone Fiechten in Betrieb nehmen. Wie bereits das 1. Feld ist auch dieses ohne Granulat verlegt. Das Kunstrasenfeld konnte mit einem namhaften Beitrag des Swisslos Sportfonds realisiert werden, den der Kanton Basel-Landschaft der Gemeinde Reinach dafür gesprochen hatte. Der FC Reinach begeht sein Jubiläum am Wochenende vom 3. bis 5. September mit einem grossen Fest in der Sportzone Fiechten.

Verkürzte Öffnungszeiten am 10. September Wegen eines Personalanlasses schliessen Gemeindehaus und Werkhof am Freitag, 10. September 2021 ausnahmsweise schon um 12.00 Uhr.

Holzschläge in nicht betriebspflichtigen Waldungen Gemäss dem kantonalen Waldgesetz ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümer*innen gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle anderen Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich

Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Reinacher Waldeigentümer*innen wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an das Forstrevier Angenstein, per Mail an forstbetrieb@bgaesch.ch oder telefonisch unter 061 751 38 75. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden.

Musikschule Reinach: Feierabendkonzert Am Mittwoch, 8. September 2021 spielen Schülerinnen und Schüler von Heiner Krause (Horn) um 18 Uhr in der Aula Bachmatten.

Jugendwoche.ch

Herbstferienangebot für Jugendliche Die Jugendwoche bietet vom 12. bis 15. Oktober ein spannendes und vielfältiges Programm an. Während dieser Zeit können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 60 Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen über 700 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht von Selbstverteidigung, 3D-Drucker, Nothelferkurs über Fotografie bis hin zu Reiten. Alle Teilnehmer*innen profitieren von einer kostenlosen Verpflegung, einem Mädchen- respektive Jungstreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Eine Anmeldung ist ab dem 5. September online möglich. Alle Infos sind unter www.jugendwoche.ch zu finden.

Informationen zur Wasserqualität im 2. Quartal 2021

Chemische Beurteilung: - Gesamthärte des Trinkwassers: 28 °fH (französische Härtegrad), resp. 15.7 °dH (deutsche Härtegrade) - Nitratgehalt: 16.4 mg/l NO3, der Toleranzwert liegt bei 40mg pro Liter Trinkwasser Hygienische Beurteilung: - Von 60 bakteriologischen Trinkwasserproben entsprachen 59 in den geprüften Belangen den gesetzlichen Anforderungen. - 1 Probe wurde beanstandet. Die Nachprobe entsprach den gesetzlichen Anforderungen. - Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Herkunft des Wassers: - Grundwasser aus Pumpwerken Reinacherheide: 75.6% (901 087 m3) - Fremdwasserbezug von IWB, Hardwasser: 24.4% (290 832 m3)

Samstag, 18. September, 13.30–15.30 Uhr Helfen Sie mit, entlang der Birs in Reinach sauber zu machen. Die Gemeinde Reinach freut sich über jedes Engagement für eine saubere Umwelt! Anschliessend gibt es einen von der Gemeinde

Aufgrund von Corona und der Organisation des notwendigen Materials bitten wir Sie, sich anzumelden. evelyn.lenzin@reinach-bl.ch oder info@suuberewald.com (079 353 08 91) Infos, App, Newsletter: www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00

(Fortsetzung auf Seite 11)

Caring Communities Wenn Menschen füreinander sorgen, sich helfen und sich für das gemeinsame Zusammenleben engagieren, entstehen Caring Communities, sorgende Gemeinschaften. Wie wichtig diese sind, hat sich besonders in der Coronakrise gezeigt. Die sorgenden Gemeinschaften werden künftig eine zentrale Funktion einnehmen. Doch wie können wir Sorge und Mitverantwortung fördern? Hierzu mehr an unserer Tagung mit spannenden Referaten und vielen innovativen Projekten und Praxisbeispielen. Unter anderem mit den Ergebnissen der neusten FHNW Studie zum Thema Caring Communities (mit Prof. Peter Zängl). Tagung Caring Communities: 11. September, 9 bis 16.30 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli. Anmeldungen bis 3. September über www. refbl.ch/refbl/aktuell/caringcommunities. Judith Borter, Pfarrerin, Stellenleiterin Fachstelle für Genderfragen und Erwachsenenbildung der ERK BL

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Nein zum Verkauf des Kabelnetzes Die Regierung unter M. Thatcher privatisierte alle Infrastrukturen, um die Staatskasse zu sanieren. Genau diesen Weg beschreitet nun auch unsere Gemeinde unter M. Buchs. Das Resultat dieser Politik von Thatcher mit dem Ausverkauf der staatlichen Infrastrukturen ist bekannt. Verlotterte Geleise, Stromleitungen die an Drittweltländer erinnern und undichte Wasserleitungen. Alles Einrichtungen die der Staat schlussendlich selber wieder teuer sanieren darf. Die Gemeinde muss langfristig und im Sinne seiner Einwohner denken und planen. Infrastrukturen wie Energie, Wasser, Verkehr und Telekommunikation gehören nicht in privates Eigentum das dann zum Spekulationsobjekt wird. Mit dem Modell; das Eigentum beim Staat und den Betrieb durch Private, können wir die Risiken minimieren. Was passiert mit dem Netz bei einem Konkurs des Eigentümers? Dem Netz würde der Strom abgestellt und dann wäre Reinach längere Zeit offline. Mit meiner Erfahrung in diesem Bereich empfehle ich das Netz nur zu verpachten. Hans-Peter Bieger

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Ja zum Verkauf des Kabelnetzes Die Gemeinde will das Kabelnetz verkaufen - richtig! In der Vergangenheit hat uns das eigene Netz gute Dienste geleistet. Nun können wir das Netz zu einem attraktiven Preis verkaufen. Dafür liegt uns ein Angebot vor, das wir annehmen sollten. Der Unterhalt eines eigenen Netzes muss ständig steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden, dies ist verbunden mit grossen Investitionen. Diese Aufgabe sollte sich eine weitsichtige Gemeinde nicht weiter zumuten. Das Bestehen in der Konkurrenz wird technisch anspruchsvoller und auch teurer. Ein Verkauf des Netzes wird für Sie, die Kunden, nichts ändern. Sie werden kein anderes Modem installieren müssen und auch Ihre persönlichen Daten bleiben bestehen. Der Wechsel ist deshalb für Sie quasi unsichtbar, Sie müssen nur zustimmen! Bitte sagen Sie Ja zum Verkauf des Kabelnetzes, denn ein so gutes Angebot dafür werden wir nicht mehr bekommen. Klaus Endress, FDP Reinach ANZEIGE

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Reinach

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

ERWACHSENENBILDUNG

Kirchgemeinde

REINACH

9 Reformierte

Amtliche Publikationen

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Kleine Ausstellung zu Frauen in der Bibel an der Bruderholzstrasse 39

Grossartige Frauen in der Bibel Spricht man über die grossen Geschichten der Bibel, tauchen oft rasch Namen wie David, Mose oder Jesus auf. Und bekannterweise drehen sich auch wirklich viele biblische Geschichten vorwiegend um Männer und sind, soweit man weiss, auch von Männern überliefert worden. Doch was ist eigentlich mit der neutestamentlichen Lydia, die es geschafft hat, in einem patriarchal geprägten Umfeld von einer Sklavin zur Hausbesitzerin und Geschäftsführerin aufzusteigen? Nach ihrer Taufe hat sie ihr Haus für Reisende geöffnet und so die junge christliche Gemeinde unterstützt. Oder was ist mit Debora, die das Amt einer Richterin ausübte und durch ihre mutigen Entscheide gegen den kanaanäischen König Jabin dem Volk Israel für 40 Jahre Frieden brachte? Ganz geschweige denn von Rut, die sich in einem völlig fremden Land niedergelassen hat, Arbeit fand, eine Familie gründete und einen Sohn gebar, der dann der Grossvater von König David wurde? Diesen und weiteren Spuren grossartiger Frauen ging die Predigtreihe «Frauen in der Bibel» in den vergangenen Sommerferien nach und hat Interessantes und Bereicherndes zu Tage gebracht. Über mehrere Wochen drehte sich die Predigt im Gottesdienst ausschliesslich um jene mutigen Frauen, die sonst zu Unrecht eher im Schatten bleiben und deren Geschichten es allemal wert sind, erzählt zu werden. Im Kirchgemeindehaus Mischeli sind ihre Geschichten anhand kurzer Porträts dokumentiert und können im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Marc-Andrin Eggenschwiler, Vikar Eingangsbereich besichtigt werden. MISCHELIKONZERT Mozart und Haydn: Freundschaft und gegenseitige Bewunderung Das Ende des 18. Jahrhunderts war gleichzeitig eine Jahrhundertwende und das Ende einer Welt. Die Ideen der französischen Revolution breiteten sich aus, erfassten Europa und wurden mächtig. Im Zuge dieser gesellschaftlichen Umwälzungen begannen auch die Kunst und die Kunstschaffenden sich neu zu definieren. Künstlerinnen und Künstler schrieben nicht mehr zum Ruhme eines Mäzens, sondern zur Entfaltung von Ideen wie Liebe, Freiheit … Allerdings funktionierte die Welt für Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) und Joseph Haydn (1732 – 1809) noch nach der «guten alten Ordnung». Die Musik floss mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit: alles perfekt – zu perfekt? Saskia Salembier und Marc Meisel werden am Mischeli-Konzert im September eine Musik-Auswahl der beiden Komponisten präsentieren: Lieder, KlavierSonaten, Violin-Sonaten und Orgelwerke. «Au programme»: Virtuosität, Feinheit und Charme. Am Freitag, 10. September um 18 Uhr in der Mischeli-Kirche Saskia Salembier, Gesang und Violine; Marc Meisel, Klavier und Orgel Eintritt frei – Kollekte. www.mischelikonzerte.ch ÖKUMENISCHER SENIORENNACHMITTAG Treff am Grill Es ist etwas wie ein neues Team – mit neuen und mit bekannten Gesichtern – das die ökumenischen Senioren-Nachmittage weiterträgt. Wir beginnen Mittwoch, 15. September, 15.30 Uhr bei der Dorfkirche St. Nikolaus mit einer lockeren Runde bei einem Waldfest und mit Fragen nach der Form der kommenden Anlässe. Alex L. Meier und Benedikt Schölly Kaffee und Kuchen am FC-Jubiläum im Fiechten Dieses Wochenende sind wir auf dem FC Areal im Fiechten anzutreffen. Wir Reformierten betreuen dort den Kaffee- und Kuchenstand. Kommen Sie uns doch besuchen! Wir sind dort am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 10 Uhr und am Sonntag von 10 – 18 Uhr. Wir würden uns über Ihren Besuch freuen! Das gute Wort zum Schluss Du, Gott, salbst mein Haupt mit Öl, um mich zu ehren, und füllst meinen Becher bis zum Überfliessen. Psalm 23,5

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Behandlung des Wassers: - Pumpwerke 2, 5 und 6: temporäre Behandlung mit UV-Anlage Besonderes: Das Wasserwerk Reinach und Umgebung sowie die im Versorgungsgebiet liegenden Gemeinden (Ettingen, Biel-Benken, Bottmingen, Oberwil, Reinach, Therwil) sind mit dem Qualitätszertifikat des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfachs SVGW ausgezeichnet. Für weiterführende Auskünfte steht Frau Miriam Lindner, Wasserwerk Reinach und Umgebung, Telefon 061 511 63 63, E-Mail miriam.lindner@reinach-bl.ch gerne zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.wwr.ch zu finden. Sowie Informationen zur Trinkwasserqualität und Trinkwasser in der Schweiz unter www.wasserqualitaet.ch und www.trinkwasser.ch

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10 Jahre kinderfreundliche Gemeinde Reinach Im Fokus der Sendung vom 30. August 2021 steht das Fest «kinderfreundliche Gemeinde», das im September 2022 stattfinden wird. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie

auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www. birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Schon gewusst?

Heckenschnitt kann gratis entsorgt werden In den regnerischen Sommermonaten ist das Grün in den Gärten wieder stark gewachsen. Für Hausbesitzer*innen bedeutet das: Die Pflanzen entlang der Grundstücke müssen zurückgeschnitten werden. Denn die überhängenden Baumäste, Sträucher und Hecken beeinträchtigen den Fussgänger- und Fahrverkehr und verdecken die Verkehrssignale, die Strassenschilder und die Strassenbeleuchtung. Sehbehinderte Menschen können durch überhängende Sträucher verletzt oder die Zufahrt des Feuerwehrautos zu einem Unfallort kann beeinträchtigt werden. Auch die Wischmaschine des Werkhofs Reinach kann nicht durchfahren, wenn die Pflanzen nicht zurückgeschnitten sind. In Reinach ist die Bio-/Grünabfuhr gratis. Von März bis November wird das Grüngut jeden Dienstag, im Januar, Februar und Dezember (Fortsetzung auf Seite 12)

Seit im Juni das Pilotprojekt mit dem Recycling-Sack startete, wurden bereits 950 Säcke gekauft. Noch bis Ende Jahr können damit Kunst!# ') ! $ # # ! % Briefkasten gestellt werden. Die Post holt den Recycling-Sack direkt dort ab. # % % rung wissen, wie die Sammlung ankommt. Machen ! ," "+(+* # ! ! &! ## www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00

Irina van Bürck zur Pfarrerin ordiniert Am Sonntag, 29. August, wurde Irina van Bürck zur Pfarrerin ordiniert und in das Pfarrkollegium der Reformierten Kirche Baselland aufgenommen. Der fröhliche und von wunderbarer Musik umrahmte Festgottesdienst mit rund 80 Besucherinnen und Besuchern in der reformierten Mischeli-Kirche in Reinach stellte die Barmherzigkeit und Nachfolge in den Mittelpunkt. Irina van Bürck feierte in der Kirchgemeinde, in welcher sie aufgewachsen ist, mit der Ordination den Abschluss ihrer Ausbildung. Nach dem Theologiestudium und einem pfarramtlichen Praktikum (Vikariat), das sie in der Kirchgemeinde Riehen-Bettingen absolviert hatte, wurde sie zur Verbi Divini Ministra ordiniert, also zur Dienerin am göttlichen Wort. Ihr Ordinationsgelübde legte sie im Kreis ihrer Baselbieter Pfarrkolleginnen und -kollegen ab. Die Begleitung der Menschen, aber auch das Ringen um den Glauben gehören zum Pfarramt und so predigte Irina van Bürck im Anschluss an ihre Ordination zu Matthäus 9, 9-13. Der Text handelt von der Berufung des Matthäus, der alles hinter sich lässt und Jesus auf seinen Ruf hin folgt, und dem Mahl von Jesus mit den Zöllnern. Der Text stellt die Nachfolge und Barmherzigkeit in den Mittelpunkt. Der grossen Freude von Irina van Bürck und allen

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Wir machen den Weg frei

Mitwirkenden und Anwesenden verlieh auch die wunderbare Musik von Anja Müller, Querflöte, und Marc Meisel, Orgel, Ausdruck. Kirchenratspräsident Christoph Herrmann überbrachte ein Grusswort. Der Festgottesdienst wurde aufmerksam verfolgt von Cookie, dem kleinen Hund von Irina van Bürck. «Die-

ser könne durchaus mitordiniert werden, denn es habe wohl kaum ein anderer Hund so viele Theologievorlesungen absolviert», wie Vikariatsleiter Pfarrer Stefan Fischer bei seiner Ansprache bemerkte. Irina van Bürck tritt am 1. September ein Pfarramt in der Reformierten Kirche Wegenstettertal an. Stephanie Krieger

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Festgottesdienst (v.l.): Praktikumspfarrer Stefan Fischer, Ortspfarrerin Florence Develey; Pfarrer Markus Enz, Pfarrerin Irina van Bürck mit Hund Cookie; Kirchenratspräsident Pfarrer Christoph Herrmann, Pfarrkonventspräsidentin Doris Wagner-Salathe. FOTO: ZVG-

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EVANGELISCH - REFORMIERTE KIRCHE

In der Gemeinde- und Schulbibliothek Reinach findet vier Mal im Jahr eine Buchstart-Veranstaltung statt. Hier erfahren schon die ganz Kleinen, wie spannend Sprache sein kann. So werden Kinder spielerisch an die Welt der Bücher herangeführt. Sprachliche Anregung ist gut für die Entwicklung. Kinder, die mit Büchern aufwachsen, lernen besser lesen und haben einen grösseren Wortschatz. So etwa helfen Bilderbücher beim Spracherwerb, Vorlesen regt die Fantasie an und schafft Momente von Geborgenheit und Nähe. Herzlich laden wir Sie und Ihr Kind zur nächsten Buchstart-Veranstaltung am Donnerstag, 9. September, um 10 Uhr in die Gemeindebibliothek ein. Anschliessend können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Bibliothek auskundschaften. Ihr Bibliotheksteam

Nutzen Sie den Sack, mit dem Kunst

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Seit letzter Woche sind über 30-Jährige in Israel berechtigt, Booster-Injektionen zu erhalten. Es wird erwartet, dass gegen Ende des Monats ein derartiges Impfangebot allen über Zwölfjährigen, die ihre zweite Dosis vor fünf Monaten erhielten, gemacht werden kann. Ab dann werden in Israel die «Grünen Pässe» derart angepasst, dass diese nur noch an DreifachGeimpfte ausgestellt und ein auf sechs Monate beschränktes Verfalldatum aufweisen werden. Während immer mehr Personen in der Schweiz die «Gehorsamsschule» tolerieren und den zweifachen Pieks erhalten, um ja zum «2G»Club (genesen und/oder geimpft) zu gehören, verstehen die wenigsten, dass die Corona-Impfung ein «Bund fürs Leben» ist. Das milliardenschwere Geschäftsmodell mit alljährlichen «All-in-one»-Grippeimpfungen wird längst unverblümt von Politikern als eigentliche Zielsetzung genannt. Das Impfen wird keine einmalige Angelegenheit und ein Befreiungsschlag sein. Auffrischungsimpfungen werden längst als alternativlos dargestellt. Wir werden den Piks die nächsten Jahre immer wieder brauchen. Und wie die US-Gesundheitsbehörde unlängst verkündet hat, vermag das bisherige CoronaPCR-Testverfahren nicht zwischen der Influenza und «Covid-19» zu unterscheiden. Dies nährt doch den Verdacht, dass seit dem Ausbruch der Corona-Krise die weltweit nicht mehr registrierten GrippeFälle dem «neuartigen Virus» zugerechnet werden. Ein künftiges Impfabonnement zeichnet sich da ab. Jonathan Schwenter

Voller Freude und mit grossen Erwartungen haben wir anfangs August unser neues Tagesheim NANi in den Räumlichkeiten des Pfarrheims St. Marien in Betrieb genommen. Von der katholischen Kirchgemeinde erhielten wir die Gelegenheit, mehrere Räume (Spiel- und Schlafzimmer, Küche/Bad) zu mieten und diese kinderfreundlich und bedarfsgerecht einzurichten. Sie bilden zusammen mit der grosszügigen und kindergerechten Umgebung im Grünen die ideale Grundlage für unsere tolle Tagesstätte mit insgesamt 15 Betreuungsplätzen. Das NANi bietet eine familienergän-

zende Tagesbetreuung für Kinder im Alter von drei Monaten bis zum Schuleintritt. Im neu eingerichteten Umfeld dürfen wir bereits heute mehrere Kinder empfangen und liebevoll betreuen. Weitere Betreuungsplätze sind zurzeit noch verfügbar. Für die freundliche Aufnahme im Pfarrheim St. Marien und die angenehme Zusammenarbeit sowie für das Vertrauen bedanken wir uns bei der katholischen Kirchgemeinde ganz herzlich. Weitere Informationen zum NANi sind unter https://tagesheim-nani.ch/ verfügbar.Nicole Breisinger und Nadine Stocker Leitung Tagesheim NANi

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Kabelnetzverkauf: Überzeugtes Ja Ein funktionierender Telekommunikationsdienst ist für die laufend fortschreitende Digitalisierung sehr wichtig. Seitens der Einwohnerinnen und Einwohner und der ortsansässigen Unternehmen besteht der Anspruch auf ein technisch leistungsfähiges, verlässliches Kabelnetz. Der Verkauf an die Firma ImproWare AG ist vor allem aus finanztechnischen Gründen ein Gewinn für die Gemeinde. Dies löst zwar unsere finanziellen Probleme nicht, generiert aber wenigstens keine neuen. Was ändert sich für Sie als Nutzer? Vorerst gar nichts. Es gibt keine Umstellungen, keine Änderungen bei der

Nutzung. Die ImproWare AG musste sich sogar verpflichten, die Gebühren in den nächsten zwei Jahren nicht zu erhöhen. Dies müsste die Gemeinde beim Behalt des Netzes auf jeden Fall tun. Die ImproWare AG steht in direkter Konkurrenz zu anderen Netzbetreibern und kann somit auch nicht von einer Monopolstellung profitieren. Das Kabel- und Glasfaserbusiness gehört nicht zu den Kerngeschäften, resp. Kernkompetenzen der Gemeinde. Überlassen wir das den Profis. Deshalb werde ich ein überzeugtes Ja in die Urne legen. Marie-Therese Müller, Einwohnerrätin BDP

SCHWIMMEN FÜR ALLE

Schnellsty Rynacher Delfin Am vergangenen Samstag herrschte im Gartenbad Reinach Wettkampfstimmung. Der vom Verein «Schwimmen für Alle Reinach» organisierte Plauschwettkampf wurde bereits zum 24. Mal ausgetragen. Obwohl die Wassertemperatur mit 21 Grad eher frisch war, zeigten sich die motivierten Schwimmerinnen und Schwimmer von ihrer besten Seite. Über die 50 Meter Freistil holte sich Samira Wyss mit einer Zeit von 33,22 Sekunden den Titel als schnellsten Reinacher Delfin und verdiente sich so eine Gravur im Wanderpokal. Auch in den Kategorien 100 Meter Freistil, 4 mal 50 Meter Staffel und Familienplausch wurden hervorragende Leistungen erbracht. Eine herzliche Gratulation und ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Im Namen des Vereins bedanke ich mich ebenfalls bei allen Mitwirkenden und insbesondere den Sponsoren Bäckerei Grellinger und Metzgerei Jenzer. Livia Ott, Verein Schwimmen für Alle

Schnellster Delfin: Samira Wyss holte sich den Titel. FOTO: ZVG


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REINACH

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)

jeden zweiten Dienstag mitgenommen. Das Grüngut kann in Containern oder in Bündeln zusammengeschnürt oder in einem luftdurchlässigen Behälter, z.B. einem Korb, bereitgestellt werden. Zudem gibt es einen kostenlosen Häckseldienst, zu dem man sich aber anmelden muss. In den grünen Containern mit mind. 80L Inhalt können übrigens auch Küchen- und Speiseabfälle entsorgt werden.

Anlässe in Reinach – 3.9., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 3.–5.9., Jubiläumsfest 100 Jahre FC Reinach, Sportanlage Fiechten – 8.9., ab 18 Uhr, Musikschule Reinach: Feierabendkonzert, Aula Bachmatten – 9.9., 10-10.30 Uhr, Buchstart, Bibliothek Reinach Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

AUS DER GEMEINDE

Die Rettungsdienste wachsen weiter Beim Feuerwehrmagazin entsteht zurzeit ein Anbau. Dieser wird in Eigenregie und mit Manpower der Abteilung Schutz und Rettung realisiert. In Reinach sind seit einiger Zeit Feuerwehr, Zivilschutz und Rettungsdienste NWS an der Pfeffingerstrasse zentral untergebracht. Als sich die Rettungsdienste einmieteten, wurde das Gebäude umstrukturiert, es kamen Ruhezonen Aufenthaltsräume und Büros dazu. Da die Rettungsdienste laufend weiter wachsen, wurden die Platzverhältnisse bald eng. So entstand die Idee eines Anbaus.

Alles in Eigenregie

PARTEIEN

Elena Kasper – neue Co-Präsidentin Kürzlich wurdest du Elena als neue CoPräsidentin der Juso Baselland gewählt. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen dir für dieses Amt die nötige Ausdauer, Gelassenheit, Mut und vor allem viel Freude. Mit 20 Jahren stehst du an vorderster Front der stärksten Jungpartei unseres Kantons. Wahrlich keine leichte Aufgabe, aber wir sind überzeugt, dass du mit deinem Durchstehvermögen und deiner politischen Weitsicht viel zu einer aktiven und prosperierenden Juso beitragen wirst. An

Engagement fehlt es dir auf jeden Fall nicht. So hast du dich unter anderem auch erfolgreich für die Initiative «ÖV für alle» eingesetzt. In nur einem Monat kamen 2100 Unterschriften zusammen. Chapeau! 2020 kandidiertest du für den Einwohnerrat und hast damit deine politischen Ambitionen unter Beweis gestellt. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Herzlich dein Co-Präsidium der SP Reinach. Anne-Marlen Riemensperger und Claude Hodel

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 2. September 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier Samstag, 4. September 16.45 bis 17.15 Beichtgelegenheit 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. September 10.30 Firmung (kein öffentlicher Gottesdienst)

Dienstag bis Samstag, jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 2. September 14.30 Nachmittagsbibelkreis

Dienstag, 7. September 17.00 Rosenkranz Mittwoch, 8. September 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion

Montag, 6. September 6.00 Männergebet

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 5. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom

10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider. Predigttext: Lk 10, 25–37

– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen

Es gilt Masken- und Abstandspflicht.

– Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch

Montag, 6. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli

– Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

20.00 Singprobe der Kantorei im Reformierten Zentrum Mischeli

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32

Dienstag, 7. September Kein Mittagstisch

Sonntag, 5. September 9.30 Gottesdienst

Öffnungszeiten Bistro Glöggli Das Bistro ist wie folgt geöffnet:

Mittwoch, 8. September 20.00 Gottesdienst

REINACH Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–

22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.

Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j.

Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.

KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger.

Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.

kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte

von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach.

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.00

in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch

Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikpro-

ben jeweils am Freitag, 20.00 im Weiermatt-Schulhaus. Neue Mitspieler/innen sind willkommen. Kontakt: Urban Roth (Präsident), praesidium@ mgkreinach.ch; www.mgkreinach.ch

netzwerk rynach begleitet Menschen in einer

schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25.

Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Ver-

mietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch

Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30,

Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die

ANZEIGEN

WESPENNESTERBESEITIGUNG etc. zertifiziert / gesamte Regionen Natel 079 302 58 59 www.pilotti.ch 365 Tage / 24 Std.

Flohmi in Rynach Campingplatz Waldhort, Heideweg 16 Wirtschaftsbetrieb

Sonntag, 26. September 2021 9.00 Uhr – 16.00 Uhr (Aufstellen ab 8.00 Uhr) Gedeckte Plätze! Pro Tisch Fr. 20.– Anmelden bis 19.9.2021: sekretaer@ccbb-basel.ch

«Synergien nutzen» ist hier mehr als ein Schlagwort

Was bereits heute bestens funktioniert, soll dank des Neubaus weiter gestärkt werden: die fast selbstverständliche Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungskräfte. So haben die Rettungssanitäter beispielsweise alle Feuerwehrleute zu First Respondern ausgebildet, damit sie im Ernstfall jederzeit auch bei einer medizinischen Notlage einsatzbereit sind. Bereits heute verzeichnen die medizinischen Rettungsdienste gegen 1000 Einsätze pro Jahr allein in Reinach, Tendenz steigend. Durch die pragmatische Zusammenarbeit bei einem Einsatz, aber auch ganz allgemein im Alltag, bedeutet der zentrale Standort in Reinach mit einer gemeinsamen Infrastuktur und Logistik für alle einen Mehrwert, von dem alle profitieren. Der Anbau zeigt ganz

Der Anbau wurde mit viel Eigenleistung realisiert. FOTO: GEMEINDE REINACH

9. Januar 2021 in der Schwimmhalle Aesch. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien) im Hallenbad Muttenz (dienstags zwischen 18.30 und 20.30 und mittwochs zwischen 18.00 und 20.00) und im Hallenbad Oberwil (freitags zwischen 18.30 und 20.30). Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch

AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgru-

konkret, dass hier alle Hand in Hand arbeiten: Neubau und Altbau sind mit Türen verbunden und die Räumlichkeiten der verschiedenen Rettungsdienste können neu durch kürzere Wege im Einsatzfall effizienter genutzt werden.

Ende Jahr bezugsbereit

Mitte September sollten die Fenster geliefert werden können, Mitte Oktober die Türen. Gleichzeitig wird die Fassade vereinheitlicht, so dass gegen aussen wieder alles gleich aussieht. Geplant ist, dass per Ende Jahr alles fertig ist und die Räumlichkeiten bezogen werden können.

VEREINSNACHRICHTEN

Sonntag, 5. September 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel und Kidstreff

Donnerstag, 9. September 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier

Von der Planung bis zur Realisation konnten die Mitarbeitenden von «Schutz und Rettung» der Gemeinde Reinach sowie die Feuerwehrleute, die Zivilschützer und die Rettungssanitäter den Anbau hauptsächlich in der Freizeit selbst übernehmen. Mitte Juli wurden nach der Baubewilligung die Holzfertigbauteile geliefert. Zusammen mit einem Fachmann hatte ein Team von jeweils vier Personen in drei Tagen den Anbau gestellt, schon nach dem ersten Morgen war der 1. Stock fertig. Natürlich wurden dafür Vorarbeiten geleistet, damit alles zügig vorangehen konnte. Durch den starken Regen in den Sommermonaten musste der Anbau zwischendurch wieder getrocknet werden, bevor die Bauarbeiten weitergehen konnten.

Nicht nur die vielen Stunden an Eigenleistung schonten das Budget massgeblich. Für einzelne Bauteile, die Möblierung und die sanitären Anlagen fanden die Verantwortlichen gebrauchte Materialien von ehemaligen Firmenstandorten, die sie kostengünstig übernehmen konnten. Auch damit konnte Geld gespart und gleichzeitig etwas Nachhaltiges geleistet werden.

Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch

Reinacher Sportverein. Präsident: Joachim Bausch,

076 589 13 73. Handball: Mo 20.00–22.00, SH Fiechten, Raphael Eggimann, 076 574 23 98. Fitness: Fr 20.00–22.00, TH Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Polysport (Damen und Herren): Michael Roschi, 076 377 67 64.

Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen

und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Peter Heimlich, 061 462 18 65, 077 432 14 05 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariterreinach.bl

Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und

Präs.: Jean Schär, Talstrasse 48, 4112 Flüh, Telefon 061 715 57 54. Proben jeweils am Di, 19.30–22.00 im Schulhaus Bruggweg in Dornach.

Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis Sep-

Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern

und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch

berhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Herr Lukas Schreier, Präsident.

Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident:

Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches…

BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.

Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl.ch.

Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch

Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www.

Betagtenhilfe Reinach. Mahlzeitendienst, Haushaltshilfe und Mittagsclub. Wiedenweg 1, 4153 Reinach, 061 711 22 20, www.betagtenhilfe-reinach.ch, sekretariat@betagtenhilfe-reinach.ch. Öffnungszeiten: Mo–Do, 8–12 und 14–16.30. Fr von 8–11.

Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse! sp-reinach.ch, Co-Präsident Claude Hodel, 061 711 62 83, hodel@intergga.ch und Co-Präsidentin Bianca-Maag-Streit, 061 711 55 86, bianca.maag@ bluewin.ch

SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach

355, 4153 Reinach, Präsident Csaba Zvekan, Zihlackerstrasse 54, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeweils vor der Fraktionssitzung um 18.00 im Restaurant Cucina Amici; Daten jeweils auf www.svp-reinach.ch

Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockacker-

strasse 36A, Mo, Mi und Fr, 9.00–17.00. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06.

Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Rei-

nach. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40.

Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hir-

sche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitrag: 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch

Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Tur-

nen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und LeichtathletikJugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Montag/Donnerstag, jeweils 18.15, Samstag, 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz, Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder praesident@vcreinach.ch

Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Aus-

Briefmarkensammlerverein Birseck. Informatio-

nen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch

Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen

und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. Internet: www. elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55.

Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruber-

haus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www. elternbildung-reinach.ch

FDP Reinach. Präsident: Philipp Hammel, Hollenweg 57, 4153 Reinach. info@fdp-reinach.ch, www. fdp-reinach.ch

FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung.

Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30– 10.30, 061 711 22 77.

Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sport-

platz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, Tel. 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, Tel. 079 236 59 38. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86.

Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Marianne Vuattoux. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Rei-

kunft und Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, Tel. 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info@vnvr.ch

nach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail maya.welz@intergga.ch

Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62.

ber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, www.gruenereinach.ch

Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30– 21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42.

Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Hu-

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt

tember, jeden Dienstagabend, ab 17.00, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach.

Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90.

Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami.

Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr

Schwimmen für Alle Reinach SfAR. Schwimmkurse

Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach,

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 24. August 2021 In seiner Sitzung vom 24. August 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: – Der Gemeinderat hat die Anschlussgebühren der Kanalisation bzw. die Wasser- und Abwasserbeitragsrechnungen genehmigt. – Die Beträge für die Vergabungen an Hilfswerke im Inland wurden beschlossen. Im Anschluss traf sich der Gemeinderat gemeinsam mit dem Bürgerrat zu einer gemeinsamen Sitzung mit anschliessendem Abendessen. Gemeinderat Aesch

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 7. September 2021

Am Dienstag, 7. September 2021, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container. Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter Tel. 061 332 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Der Schulrat Primarstufe Aesch stellt sich vor

Der Schulrat der Primarstufe Aesch hat sich letzte Woche zu seiner ersten Sitzung im neuen Schuljahr getroffen. Er ist eine vom Volk gewählte Gemeindebehörde und besteht aus sieben Angehörigen. Zu seinen Aufgaben gehören das Beschwerdewesen sowie Anhörungen und Anstellungen im Bereich der Primarstufe Aesch. Er pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Kollegium und trifft sich monatlich zu gemeinsamen Sitzungen. Präsidiert wird der Schulrat von Frau Monika Leu. Herr Martin Glatz hat das Vizepräsidium inne und kümmert sich um das Ressort Personal. Das Aktuariat führt Herr Nathan Diaz-Zeugin. Der Gemeinderat wird innerhalb des Schulrates von Frau Brigitte Vogel Lancashire vertreten. Um die Finanzen kümmert sich Herr Patrik Nicolet und Frau Tina Saladin führt die Evaluation. Letztlich bleibt noch das Ressort PR, dieses obliegt Herrn Thomas Meyer. Der Schulstart ist zwar mittlerweile schon mehr als zwei Wochen her. Trotzdem möchten wir die Gelegenheit nutzen und allen Kindern, sei es nun im Kindergarten oder in der Schule, einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt wünschen. Auch allen Lehrpersonen und der Schulleitung wünschen wir viel Freude im neuen Schuljahr und danken für die angenehme Zusammenarbeit. Schulrat Primarstufe Aesch

Temporärer Pumptrack beim Schützenmatt-Schulhaus Am kommenden Sonntag, 5. September, findet auf der Sportanlage Schützenmatt der 13. Baselbieter Familiensporttag statt, organisiert durch das Sportamt BL. Für diesen Anlass wurde auf dem roten Sportplatz der Schulanlage Schützenmatt eine Pumptrack-Anlage aufgestellt. Diese kann bis zum Abbau am Montag, 13. September 2021, von allen genutzt werden. Gemeinderat Aesch

Birsegg-Lauf und Pfarreifest

Nathan Diaz-Zeugin, Monika Leu, Brigitte Vogel Lancashire, Martin Glatz, Thomas Meyer, Tina Saladin, Patrik Nicolet (v.l.n.r).

Seit dem ersten Volkslauf zum Pfarrei-Jubiläum 2003 finden der Birsegg-Lauf und das Pfarreifest des Seelsorgeverbands Angenstein zusammen statt. Am letzten Samstag war es nach einem Jahr Zwangspause endlich wieder soweit – und Birsstadt TV mit der Kamera mit dabei. (Fortsetzung auf Seite 17)

NEUE AUSSTELLUNGS-TERMINE KULTUR + SPORT ZENTRUM LÖHRENACKER DOM

Nach sorgfältiger Planung sollen die Aescher Vereine mit dem Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» den dringend benötigten Platz erhalten. Eine multifunktionale, ideal gelegene Halle aus lokalem Holz und mit klar definiertem Kostendach. Der Investitionskredit wurde an der Gemeindeversammlung im Juni deutlich angenommen. Am 26. September 2021 können die Stimmberechtigten nun an der Urne über die definitive Umsetzung des «DOM» abstimmen. Damit die Bevölkerung bestmöglich informiert ist, lädt die Gemeinde zu weiteren Ausstellungs-Terminen ein an denen Gemeinderat und Verwaltungsleitung für Auskünfte zur Verfügung stehen: Samstag, 04. September (10-13 Uhr) und Mittwoch, 15. September (17-20 Uhr). Die Ausstellung findet im 1. Stock des Verwaltungsgebäudes an der Hauptstrasse 25 statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gemeinderat Aesch

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Dom: Nonplusultra oder absolutes No-Go?

Unterschiedliche Ansichten: Rolf Blatter (l., FDP) vom Komitee «Ja zum Dom» und Ueli Siegenthaler (SVP) vom überparteilichen Referendumskomitee im Gespräch über den Aescher Dom. FOTO: FABIA MAIERONI

Am 26. September stimmt Aesch über den Dom ab. Das Wochenblatt hat Rolf Blatter (FDP) vom Komitee «Ja zum Dom» und Ueli Siegenthaler (SVP) vom überparteilichen Referendumskomitee zum Gespräch geladen. Interview: Fabia Maieroni

Birsstadt TV

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Herr Blatter, ist der geplante Holzkuppelbau mit seiner Doppelfunktion (Sport und Kultur) das, was Aesch braucht? Rolf Blatter: Primär braucht Aesch zusätzliche Flächen für die Vereine. Diese haben in einer wissenschaftlich begleiteten Umfrage deklariert, dass der in bestehenden Bauten vorhandene Raum nicht reicht. Welches Dach die Halle erhält, hat mit dem Bedarf nichts zu tun. Aber ich denke, der Dom bietet eine optimale Kombination der Flächen. Ueli Siegenthaler: Wir sind und waren immer der Meinung, dass Aesch für die Kultur zusätzliche Flächen braucht. Aber die Form des Doms und die Idee der Doppelfunktion ist unserer Meinung nach nicht geeignet. Kultur und Sport gleichzeitig kann nicht funktionieren, ein Teil wird so immer gestört. Wir sind zudem der Meinung, dass die Kultur im Dorf bleiben soll, nicht ausserhalb. Blatter: Mich nähme Wunder, wo Herr Siegenthaler Optionen für einen Neubau im Dorf sieht. Wir haben nicht genug Bauflächen dafür. Siegenthaler: Die Gemeinde hat noch Flächen, zum Beispiel hinter dem Feuerwehrmagazin, wo heute die Schrebergärten sind. Blatter: Und die SVP will diese Gärten opfern? Siegenthaler: Nein, aber das Beispiel zeigt, dass es noch freie Bauflächen gibt. Eine Option wäre auch, bestehende Gebäude auszubauen, beispielsweise das Pfarreiheim. Blatter: Dieses gehört allerdings der Kirche, es ist fraglich, ob diese ihr Gebäude für die Einwohnergemeinde ausbauen würde. Der Gemeinderat schlägt nun aber einen Neubau auf dem Löhrenacker vor. 14,5 Millionen soll er nach Abzug von Drittfinanzierungen kosten. Kann sich die Gemeinde ein solches Projekt leisten? Siegenthaler: Wenn man betrachtet, wie sich die Gemeinde entwickelt, muss man klar sagen: Nein. Die Kosten sind einfach zu hoch. Und 14,5 Millionen ist auch ein Preis, der so nicht ganz stimmt. Dazu kommen noch Umgebungsarbeiten in der Höhe von rund 600000 Franken und Kosten für Materialien und Mobilien in der Höhe von

ungefähr 170000 Franken. Das sind Kosten, die das Gebäude belasten. Ausserdem kommt eine Million aus der Standortförderung, das muss man auch zuerst bei der Bank holen. Wenn die Gemeinde in einem Beitrag im Wochenblatt schreibt, dass die zusätzliche Verschuldung drei Millionen Franken beträgt, kann das nicht sein. Wo sind die anderen 11 Millionen? Blatter: Die drei Millionen beziehen sich auf eine langfristige Verschuldung, die ist über einen Zeitraum von 25 Jahren gerechnet. Das hat mit der Neuverschuldung nichts zu tun, da werden zwei Sachen verwechselt. Siegenthaler: Aber grundsätzlich muss man das Geld holen und sich dafür verschulden. Und das sind dann im Gesamten eben 17 Millionen. Blatter: Für die politische Diskussion muss man über den Betrag reden, den die Bevölkerung letztlich tragen muss. Die Projektkosten betragen 19,5 Millionen, das ist richtig. Mobilien sind in den Projektkosten enthalten. Auch die Wärmezentrale wird ein Kostenpunkt sein, diese muss die Gemeinde allerdings so oder so bauen, unabhängig vom Dom. Nach Abzug der fünf zugesicherten Millionen sind es 14,5 Millionen Franken, die von der Gemeinde getragen werden müssen. Dazu kommt, dass die Gemeinde Pfeffingen einen Beitrag leisten wird. Blatter: Ich rechne nicht damit, dass Pfeffingen eine Million beisteuern wird. Die Gemeindeversammlung wird im Dezember stattfinden, erst dann wissen wir, welchen Betrag wir erwarten dürfen. Aber es werden sicher nicht nur ein paar tausend Franken sein. Die Gemeinde wird für den Dom auch mehr Parkplätze realisieren müssen. Blatter: Ja, es gibt klare Pläne, für welche Bauten wie viele Parkplätze zur Verfügung stehen müssen. Die bestehenden werden jetzt erneuert. Zudem soll die Parkierung entlang der Strasse vor der Mehrzweckhalle ausgebaut werden und man greift auf private Parkplätze nahe gelegener Firmen zurück, die zur Verfügung gestellt werden. Siegenthaler: Wenn tausend Personen an einem Anlass teilnehmen, fallen etwa 500 bis 700 Autos an. Der bestehende Parkplatz reicht nicht, das ist klar. Aber ich habe Mühe damit, wenn neue Parkplätze entlang der Strasse in der Landwirtschaftszone gebaut werden. Das sind Feldwege. Auch glaube ich nicht, dass private Parkplätze wirklich zur Verfügung stehen, wenn die Anlässe unter der Woche bereits am Nachmittag beginnen. Die Firmen arbeiten dann nämlich noch. Dieses Konzept überzeugt mich überhaupt nicht und ich frage mich, wie eine Verkehrsabteilung beim Kanton so etwas bewilligen kann. Blatter: Wenn das Tiefbauamt das Parkregime so bewilligt, ist das, weil es so funktioniert. Und unter der Woche finden Anlässe sowieso nicht am Nachmittag statt.

Beim Bau von Parkplätzen werden grosse Flächen versiegelt. Wie bewerten Sie die Umweltverträglichkeit des gesamten Projektes? Siegenthaler: Was heisst umweltverträglich für uns? Grundsätzlich ist positiv, dass der Dom aus Holz gebaut wird. Was nicht umweltverträglich ist, ist, dass es keine Unterkellerung gibt. Das ist in der heutigen Zeit, in der der Boden knapp ist, nicht mehr nachhaltig gedacht. Blatter: Die Umweltverträglichkeit ist gegeben. Man hat eine Variante der Unterkellerung geprüft, aber dann wäre das Projekt etwa fünf Millionen teurer geworden. Und das ist ja bereits jetzt das einzige Argument der Gegner: Der Dom wird zu teuer. Siegenthaler: Das ist richtig, dann wäre es erst recht zu teuer. Deshalb muss man sich überlegen, ob es nicht grundsätzlich eine günstigere Variante gäbe. Also sollte man gar kein neues Gebäude für die Vereine realisieren? Siegenthaler: Die Kultur braucht Platz, doch. Aber ob der Sport wirklich nochmals eine Halle braucht, da bin ich nicht sicher. Die Gemeinde verwehrt uns den Zugang zu den Belegungsplänen. Die ISB hat ihn uns ausgehändigt und da sind fünf von sechs Abende frei. Die ISB ist ein Privatunternehmen, dort fällt eine Hallenmiete an, bei gemeindeeigenen Hallen nicht. Siegenthaler: Das weiss ich nicht genau. Aber grundsätzlich sollte man die Bedarfsstudie, die mit den Vereinen gemacht wurde, mit Vorsicht geniessen. Es sind nur vier Hauptvereine aufgelistet. Zwei davon benötigen den Dom gar nicht. Und es ist fraglich, ob wir den Dom wirklich nur für die Profimannschaft für Sm’Aesch Pfeffingen – wo vor allem Ausländerinnen spielen – bauen sollen. Denn für den Verein und den Volley-Nachwuchs gibt es genug Trainingsflächen. Welche Konsequenzen hätte ein «Nein» an der Urne für die Vereine? Blatter: Die Vereine und die Jugend wären die grossen Verlierer. Die Gegner sagen immer, es ist zu teuer. Mit der Behauptung, dass mit weniger Geld eine adäquate Alternative gebaut werden kann, wird Sand in die Augen der Stimmbürger gestreut. Wenn es ein Nein gibt, muss ein neues Projekt ausgearbeitet werden, das nicht günstiger als 14,5 Millionen wird. Siegenthaler: Kurzfristig bleibt alles beim alten. Aber langfristig müsste ein Gebäude für die Kulturvereine realisiert werden, allerdings in einem kleineren Rahmen. Herr Siegenthaler, in drei Schlagworten, weshalb empfehlen Sie ein Nein? Zu gross, zu teuer, nicht schön – von aussen gesehen. Herr Blatter, drei Schlagworte weshalb Sie für ein Ja plädieren? Sehr schön, löst Platzprobleme, öffnet überregionale Möglichkeiten.


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«Eine grosse Chance für das Vereinsleben – mit Strahlkraft über die ganze Region hinaus» AESCH. BLKB-Geschäftsleitungsmitglied Kaspar Schweizer zum geplanten Kultur- und Sportzentrum Löhrenacker. Über den Kredit dafür entscheidet die Aescher Stimmbevölkerung am 26. September 2021.

Kaspar Schweizer, Leiter Private Vermögens- & Finanzberatung, im Interview Kaspar Schweizer, das neue Kultur- und Sportzentrum Löhrenacker trägt nicht umsonst auch den Namen «Dom». Wie finden Sie die imposante Erscheinung des geplanten Gebäudes? Der geplante Neubau im Aescher Löhrenacker wird mit Holz aus der Region gebaut – ein Baustil, der mir persönlich sehr zusagt und der meiner Meinung nach auch optisch einen Mehrwert für den vorgesehenen Standort darstellen wird. Das einheimische Holz kommt aber nicht nur beim Bau zum Einsatz: Nach der Fertigstellung wird das Gebäude mit Fernwärme geheizt, die über die Verbrennung von Holz aus der Region generiert wird. Eine nachhaltige Heizmethode. Wie wichtig war für die BLKB die Nachhaltigkeit des Projekts, um den Dom überhaupt zu unterstützen? Absolut zentral. Wir haben bei diesem Projekt die Chance, etwas Sinnvolles zu unterstützen, von dem noch die Generationen nach uns profitieren werden. Dass dies nicht auf Kosten der Umwelt geschehen darf, ist für uns als nachhaltige Bank total wichtig. Wir verstehen Nachhaltigkeit aber ganzheitlich, der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist da nur ein Faktor. Und die anderen? Beim neuen Kultur- und Sportzentrum Löhrenacker steht für uns auch die nachhaltige Wirkung eines solchen Baus für das kulturelle und sportliche Leben in Aesch und der Region im Vordergrund. Unsere Gesellschaft funktioniert unter anderem deshalb so gut, weil die vielen kleinen und grösseren Vereine

Quellenangabe: Häring & Co.

den Zusammenhalt unter den verschiedenen Gesellschaftsgruppierungen stärken. Für diese Vereine eröffnet der geplante Dom neue Möglichkeiten, insbesondere was Veranstaltungen, Kultur oder das Ausüben ihres Sportes anbelangt.

Im Vorfeld sorgte auch die finanzielle Belastung dieses Grossprojekts für die Gemeindekasse in Aesch für Vorbehalte – gerade jetzt, wo schon die CoronaKrise den Haushalt belastet. Ist es nicht der falsche Moment für so ein Vorhaben?

Nun gibt es aber in der Umgebung bereits andere Kultur- und Sportzentren. Warum braucht es ein weiteres?

Corona kann für die Finanzhaushalte vieler Gemeinden eine Herausforderung darstellen. Aber das Projekt ist finanziell breit abgestützt, auch wir als BLKB tragen sehr gerne unseren Teil zu den Gesamtprojektkosten von 19,5 Millionen Franken bei: Die BLKB unterstützt einerseits als Bank bei der Finanzierung und beteiligt sich andererseits mit einem Sponsoring von 1 Million Franken an diesem tollen Projekt.

In dieser Grösse gibt es bisher keinenVeranstaltungsort. Es gibt die erwähnten Kultur- und Sportzentren in verschiedenen Gemeinden und dann gibt es die St. Jakobshalle. Wir bei der BLKB merken als Unternehmen selbst immer wieder, dass es dazwischen noch eine mittlere Grösse brauchen würde, die grosse Veranstaltungen zulässt, ohne dass man gleich das Budget für eine Grossveranstaltung einsetzen muss. Diese Lücke würde der Dom im Aescher Löhrenacker aus unserer Sicht wunderbar schliessen. Das Vorhaben hat denn auch eine Art Leuchtturmfunktion, also eine Ausstrahlung als sportlicher und kultureller Anziehungspunkt. Wenn, wie geplant, künftig der Volleyballverein Sm’Aesch Pfeffingen im Dom seine internationalen Turniere austragen wird, wirkt die Strahlkraft sogar deutlich über die Region hinaus. Und was ein tolles Stadion für die Erfolge eines Leistungsteams und dessen Fangemeinschaft und den Breitensport bedeuten kann, hat man in der Vergangenheit schon an diversen Fussballstadien in der Schweiz gesehen. Grosse Veranstaltungen gehen mit einem entsprechend grossen Verkehrsaufkommen einher. Ist die Verkehrssituation aus Ihrer Sicht im geplanten Projekt gelöst? Darauf wurde in der Planung viel Wert gelegt. Das Gebiet Löhrenacker ist einerseits durch die Buslinie 68 und die Tramlinie 11 mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Andererseits ist es gerade aus der Gemeinde Aesch selbst zu Fuss und mit dem Velo gut erreichbar. Für diejenigen, die trotzdem mit dem Auto anreisen, hat es genügend Parkplätze in der Nähe. Und wie die Aescher Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher im Juni in einem BaZ-Interview mitteilte, konnte die Gemeinde inzwischen mit den umliegenden Land- und Firmenbesitzern Vereinbarungen aushandeln, dass diese zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stellen, falls es Veranstaltungen gibt, bei denen die bestehende Anzahl nicht ausreicht. Das alles in Kombination gibt mir ein gutes Gefühl.

Quellenangabe: Häring & Co. Corona hat uns neben den finanziellen Auswirkungen aber noch etwas anderes gezeigt: die Wichtigkeit des Vereinslebens, des sozialen Austauschs. Aus meiner Sicht – und aus Sicht der zahlreichen Unterstützer des Projekts – ist der Dom eine grosse Chance für das Vereinsleben. Und wie gesagt: mit Strahlkraft über die Region hinaus. Mich würde es sowohl im Namen der BLKB, aber auch als Privatperson und Bürger dieser Region sehr freuen, wenn wir mit diesem Projekt ein starkes Zeichen für eine lebendige Zukunft setzen könnten.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf der Gemeindewebsite www.aesch.bl.ch unter dem Suchbegriff «Birsstadt TV» zu finden. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Feuerwehrmagazin Aesch (Ettingerstrasse 11, Aesch). Weitere Informationen sind erhältlich unter www.feuerwehr-klus.ch. Wir freuen uns, Sie an der Rekrutierungsveranstaltung begrüssen und kennenlernen zu dürfen. Feuerwehrkommando Klus Info-Anlass

Prix Velo – mitmachen und gewinnen

Wie gerne fahren Sie Velo in der EnergieRegion Birsstadt? Fahren Sie Velo in der Energie-Region Birsstadt? Fühlen Sie sich wohl und sicher? Wo drückt der Schuh? Bewerten Sie die Energie-Region Birsstadt auf www.prixvelo.ch und tragen Sie zum grossen, schweizweiten Velorating von Pro Velo bei. Denn im Frühling 2022 wird Pro Velo die velofreundlichsten Schweizer Städte und Gemeinden mit dem «Prix Velo» auszeichnen. Unter den Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost. Als Hauptpreis winkt ein E-Bike von Tour de Suisse im Wert von 5000 Franken. Ihre Stimme zählt – helfen Sie mit, das Velofahren angenehmer und sicherer zu machen! Bauabteilung Aesch

Infoveranstaltung Rekrutierung Feuerwehr Klus

Zur personellen Verstärkung der Feuerwehrkompanie sucht die Feuerwehr Klus geeignete und begeisterungsfähige Feuerwehrleute. Die vielfältigen und interessanten Aufgaben der Feuerwehr beinhalten Einsätze bei Brandfällen, Sturmgefahren, Überschwemmungen und Unfällen jeglicher Art. Priorität haben dabei immer die Rettung bedrohter Leben und der Schutz von Eigentum. Zur Ausführung dieser anspruchsvollen Tätigkeiten benötigt die Feuerwehr Klus (Aesch/ Pfeffingen/Grellingen) fähige und motivierte Menschen, denen das Wohl ihrer Mitmenschen ein persönliches Anliegen ist und die interessiert sind an technischen Gerätschaften und Fahrzeugen. Das nötige Fachwissen erhalten Sie durch umfassende Schulung und Instruktion sowie bei Übungen. Fühlen Sie sich angesprochen und möchten sich dieser spannenden Herausforderung stellen? Wenn ja, dann ist dies ist die Gelegenheit! Feuerwehrdienstpflichtig ist grundsätzlich jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Beginn des Jahres an, in dem sie/er das 22. Altersjahr erreicht, bis zum Ende des Jahres in welchem sie/er das 42. Altersjahr vollendet. Gerne laden wir alle Interessenten zur Informationsveranstaltung ein am Donnerstag, 9. September 2021, um 19.30 Uhr im

Heizung ersetzen und sparen – so geht’s! Auf was ist beim Ersatz der Heizung zu achten? Am 23. September 2021 verraten Experten an einem kostenlosen Info-Anlass in der Mehrzweckhalle Löhrenacker kompetent und praxisnah, wie klimafreundlich geheizt und Geld gespart werden kann. Rund ein Drittel unseres gesamten Energieverbrauchs geht auf das Konto des Wohnens. Durch Modernisierung von Wohnhäusern und den Ersatz von veralteten Heizsystemen lassen sich grosse Einsparungen erzielen. Denn viele Häuser stammen aus einer Zeit, in der umweltfreundliche Heizsysteme und Energieeffizienz noch geringe Bedeutung hatten. Auch in der Energiestadt Aesch ist das Sanierungspotenzial bei Gebäuden und Heizsystemen enorm. Die Gemeinde möchte der Bevölkerung deshalb mit dem Info-Anlass «Heizung ersetzen und sparen – so geht’s!» Informationen aus erster Hand bieten. Der Anlass bietet aktuelle und umfassende Informationen zu Sanierungsmassnahmen mit Schwerpunkt Heizungsersatz, zu möglichen Kombinationen mit Solarenergie, sowie zu Förderbeiträgen und Finanzierung. Daneben wird die Fernwärme in Aesch vorgestellt. An einer Tischausstellung präsentieren zudem verschiedene Fachpartner ihre modernen Sanierungstechnologien, Heizsysteme und Solarenergielösungen. Die Besucher der Veranstaltung können sich fachkundig und unverbindlich beraten lassen. Unterstützt wird die Veranstaltung von Primeo Energie und der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen. Der Anlass wird von Energie Zukunft Schweiz im Auftrag der Gemeinde Aesch organisiert. Datum: Donnerstag, 23. September 2021 Mehrzweckhalle Löhrenacker, Ort: Landskronstrasse 41, 4147 Aesch Zeit: Türöffnung 18.15 Uhr; Beginn Referate 19.15 Uhr Im Anschluss an den Anlass findet ein Apéro statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten um eine Einhaltung der dann geltenden Corona-Sicherheitsmassnahmen. Es besteht eine Maskenpflicht. Gemeinderat Aesch

(Fortsetzung auf Seite 18)

Zubringer Dornach – Aesch an die A18 (ZDA-A18) Gemeinde Aesch: Planungszone ZDA-A18 / Widen Erlass Planungszone Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat am 23. August 2021 eine Planungszone gemäss § 53 des Raumplanungs- und Baugesetzes Kanton Basel-Landschaft, SGS 400, für das Projekt Zubringer Dornach – Aesch an die A18 (ZDA-A18) beschlossen. Von der Planungszone betroffen sind die Parzellen Nr. 1876, 2097 und 1243, Grundbuch Aesch. Gegen die Planungszone kann innert 10 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt schriftlich und begründet beim Regierungsrat, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss ein klar umschriebenes Begehren sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden oder der sie vertretenden Person enthalten. Das Beschwerdeverfahren ist im Falle des Unterliegens kostenpflichtig; es werden Entscheidgebühren von CHF 300 bis CHF 600 erhoben. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Beschwerden sowie in bestimmten weiteren Fällen (§ 20 Absatz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz Basel-Landschaft, SGS 175) können Entscheidgebühren bis CHF 5‘000 erhoben werden. Einer Beschwerde gegen eine Planungszone kommt von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zu.

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AUS DER GEMEINDE

Teil 2: Fragen und Antworten zum Sport + Kultur Zentrum Löhrenacker «DOM» Nach sorgfältiger Planung sollen die Aescher Vereine mit dem Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» den dringend benötigten Platz erhalten: Eine multifunktionale Halle aus lokalem Holz mit klar definiertem Kostendach. Am 26. September 2021 können die Stimmberechtigten an der Urne über die definitive Umsetzung des «DOM» abstimmen. Der Gemeinderat legt grossen Wert darauf, dass alle Stimmberechtigten über genügend Informationen und eine korrekte Entscheidungsgrundlage verfügen. Deshalb wurden unter www.aesch.bl.ch die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQs) zum «DOM» zusammengestellt. In einer Artikelserie soll ein Teil dieser Fragen in gekürzter Form beantwortet werden. Nachdem es ersten Teil um Kosten und Finanzierung des Projekts ging, stehen nun Bedarf und Nutzen für die Vereine im Zentrum.

1. Aus welchem Grund braucht es den «DOM»?

Vereine wie z.B. der Musikverein, der FC Aesch, Sm’Aesch-Pfeffingen oder die Theatergruppen sind mit ihren Anliegen mangelnder oder ungenügender Räumlichkeiten auf die Gemeinde zugekommen. Dazu kamen die Engpässe in der Mehrzweckhalle (MZH) – abends unter der Woche sowie an den Wochenenden – die der Gemeinde bereits bekannt waren. Aufgrund dieser Tatsachen wurde eine Bedarfsabklärung bei den Vereinen gemacht. Diese zeigte auf, dass Handlungsbedarf nicht nur im sportlichen, sondern vor allem auch im kulturellen Bereich besteht. Mit dem Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» kann der seit vielen Jahren bestehende Platzmangel der Vereine und weiteren Nutzern optimal gelöst werden. Damit bringt der «DOM» den Vereinen einen spürbaren Mehrwert und lässt neue Veranstaltungen und bestehende Anlässe unter optimierten Verhältnissen zu. Für eine Ge-

werbeausstellung müssen beispielsweise nicht aufwändig Zelte aufgestellt und im Anschluss wieder abgebaut werden. Und für den FC Aesch stehen mit dem «DOM» endlich wieder genügend Garderboben zur Verfügung.

2. Wurde vor der Renovation der bestehenden MZH eine Bedarfsabklärung mit den Vereinen gemacht?

Bereits 2012 wurde in den Planungsunterlagen festgehalten: Die Mehrzweckhalle Löhrenacker ist stark ausgelastet. Obwohl man sich der Engpässe schon damals bewusst war, hat man sich entschieden, keinen zusätzlichen Raum zu schaffen. Inzwischen sind die Vereine weitergewachsen und die Platznot hat sich weiter verschärft. Zudem verfügen nun auch die Kulturvereine nicht mehr über Räumlichkeiten, welche den aktuellen Anforderungen genügen.

3. Kann Sport und Kultur unabhängig voneinander betrieben werden?

Ja. Die Bereiche Sport und Kultur werden transparent durch eine zu öffnende speziell verglaste Wand getrennt. Ergänzend wird der Kulturteil mit verschiebbaren Wandelementen und einem Schallschutzvorhang ausgestattet, sodass ein Parallelbetrieb von Kultur und Sport möglich ist. Sport- und Kulturanlässe können auch unmittelbar aufeinander folgend stattfinden, ohne Überschneidung für den Auf- und Abbau. Der grosszügige Eingangsbereich kann als attraktives Foyer genutzt werden.

4. Hat es im «DOM» Proberäume zur Verfügung?

Ja. Im ersten Obergeschoss stehen zwei grosse Probe- und Sitzungszimmer mit einem Platzangebot von bis zu 200 Sitzplätzen zur Verfügung. Es wurde darauf geachtet, dass die Raumhöhe mit 3,2 Me-

ter optimale Bedingungen für Proben von Musikvereinen ermöglicht. Auf der Rückseite der Zuschauertribünen sowie an den Stirnseiten des «DOMs» stehen ausreichend Stau- und Lagermöglichkeiten für Musikinstrumente, Requisiten und weitere Materialien der Vereine zur Verfügung. Weitere FAQs: Sämtliche Antworten stehen in voller Länge auf der Gemeindewebsite www. aesch.bl.ch unter Kultur+Spor t Zentrum Löhrenacker «DOM» in der Rubrik FAQs zur Verfügung – zu finden über den nebenstehenden QR-Code oder mit dem Suchbegriff «DOM». Für weitere Informationen und Fragen gibt es zusätzliche Ausstellungs-Termine an denen Gemeinderat und Verwaltungsleitung für Auskünfte zur Verfügung stehen: Samstag 4. September (10.00 bis 13.00 Uhr) und Mittwoch 15. September (17.00 bis 20.00 Uhr). Die Ausstellung findet im 1. Stock des Verwaltungsgebäudes an der Hauptstrasse 25 statt. Die Abstimmungsunterlagen für den 26. September werden den Stimmberechtigten im Laufe dieser Woche zugestellt. Gemeinderat Aesch

DOM

Luxus und Finanzausgleich In den letzten zehn Jahren gehörte die Gemeinde Aesch aufgrund ihrer schwachen finanziellen Situation insgesamt sieben Mal zu den Empfängergemeinden aus dem kantonalen Finanzausgleich. So auch in den letzten drei Jahren. Waren es im 2018 noch 512 000 Franken und im 2020 704 000 Franken, so sind es dieses Jahr stolze 2 781 000 Franken, die Aesch von den Gebergemeinden aus dem Finanzausgleich erhält. Trotzdem erklären der Gemeinderat und die Dom-Befürwor-

terinnen und Befürworter, die Aescher Finanzen seien gesund und Aesch könne sich diesen überdimensionierten Luxusbau samt den jährlich anfallenden Betriebs- und Unterhaltskosten in beachtlicher Höhe locker leisten. Gerne würde ich mich dieser Meinung anschliessen. Doch allein mir fehlt der Glaube. Denn das Ganze passt für mich einfach nicht zusammen. Gerade auch vor dem Hintergrund der finanziellen Herausforderungen, die auf unsere Gemeinde noch zukommen

werden: fehlender Schulraum, Überalterung der Bevölkerung mit steigenden Pflegekosten, Auswirkungen der CoronaKrise auf die Arbeitslosenzahlen und die Sozialhilfekosten. Der Luxus-Dom steht für mich deshalb quer in der finanzpolitischen Landschaft. Ein bisschen mehr Bescheidenheit würde unserem Dorf gut anstehen. Wir brauchen keinen Dom, eine ganz normale Kirche tut es auch. Also: Nein zum Dom! Franz Bloch-Bacci, alt Landrat und alt Gemeinderat

DOM

Bleibt auf dem Teppich Bei der Lektüre diverser Leserbriefe kommen mir schlicht die Tränen: Wie hinterhältig müssen Gemeinderäte sein, die uns mit falschen Zahlen und Behauptungen sowie unfairer Bevorzugung bestimmter Vereine hinters Licht führen wollen! Bleibt bitte auf dem Teppich. Fakt ist, dass die Gemeinde durch externe Expertenanalyse wie durch Abklärungen mit potenziellen Nutzniessern den aktuellen Bedarf unmissverständlich nachgewiesen hat. Fakt ist weiter, dass die Verantwortlichen der

Geldgeber (Bank, Bürgergemeinde, Kanton etc.) das Projekt «Dom» kritisch auf Herz und Nieren geprüft und für realistisch befunden haben, bevor sie sich engagiert haben. Wir alle können von diesem Projekt ebenso profitieren wie die Jugendlichen, als Eltern, Grosseltern, Einzelpersonen oder Gruppen: als aktive Vereinsmitglieder, Zuschauer, Besucher oder Ausführende kultureller Events. Besonders aber sind wir verantwortlich für unsere Jugend und müssen ihr jetzt – nicht in

ungewisser Zukunft mit entsprechend nebulösen Kosten – eine adäquate Infrastruktur bereitstellen. Einen besseren Standort in der Gemeinde fordern nur Träumer. Meines Wissens ist die Kalotten-Bauweise mit Holz aus dem Revier nicht nur nachhaltig, sondern auch weitgehend erdbebensicher, was bei 08/15-Bauten nur mit zusätzlichen Kosten erreicht werden kann. Wir sind solidarisch mit den möglichen Nutzern und stimmen Ja zum Dom. Jean-Claude Frei, Aesch

DOM

Nein zum Dom und Steuererhöhungen Die Erstellungskosten für den Dom betragen gemäss Broschüre der Gemeinde Aesch mit Umgebung, Mobiliar und Anschlussbeiträgen total 21,5 Mio. Franken (exkl. Sponsoren). Da es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt (notabene ohne öffentliche Ausschreibung!) ist bis zum Projektende mit einer üblichen Kostenüberschreitung von ca. 25 bis 30 Prozent zu rechnen. Die Realisierungskosten werden folglich näher bei 27 Mio. Franken

liegen. Bereits in der Budgetvorlage zur Gemeindeabstimmung rechnet die Gemeinde mit einem jährlichen Dom-Betriebsdefizit. Was passiert also, wenn die Bauabrechnung, der Hypothekarzins oder die Betriebskosten höher als budgetiert ausfallen? Und zwar nicht nur für die nächsten fünf Jahre, sondern über Jahrzehnte? Wer übernimmt das wiederkehrende Betriebsdefizit? Der beauftragte Event-Veranstalter? Die Vereine? Natürlich

nicht. Am Ende bezahlen wir Einwohner das Defizit! Als Privatschuldner würden Sie unter diesen Voraussetzungen von keiner Bank eine Finanzierung erhalten, aber das spielt hier keine Rolle, weil wir Aescher für dieses gigantische Dom-Projekt und diese Zusatzverschuldung alle solidarisch haften, und zwar mittels Steuererhöhungen über Generationen hinaus! Nein zum Dom mit Steuererhöhungen! Assia Schwarz, Immobilienmaklerin


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

PFARREIFEST AESCH

CHRISTLICHEN BEGEGNUNGSZENTRUM AESCH

Herzlichen Dank!

Ladies-Event

Das Pfarreifest 2021 gehört der Vergangenheit an und es wieder einmal ein gelungenes, fröhliches und begegnungsreiches Fest. An dieser Stelle möchten wir besonders allen Helfenden danken für ihr Engagement und dass sie auch dieses Jahr unter den speziellen Umständen zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Denn nur dank ihrem grossen Einsatz wird das Pfarreifest lebendig – Danke! Ebenso danken wir unseren Sponsoren, die unser Fest immer wieder finanziell unterstützen und wir somit so viele Attraktionen günstig anbieten können. Danke! Auf www.rkk-angenstein.ch findet man noch Schnappschüsse vom Pfarreifest. Carmen Roos, OK Pfarreifest

Am Freitag, 17. September, findet ab 19.30 Uhr ein «Ladies Event» im Christlichen Begegnungszentrum (CBZ) in Aesch statt. Du bist nicht das, was dir passiert ist, weil du was wert bist! Diese Aussage stammt von Déborah Rosenkranz, einer erfolgreichen, begabten, hübschen, jungen Frau mit einer beeindruckenden Stimme. Deborah weiss aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, über Jahre schwer essgestört zu sein, emotional und sexuell missbraucht zu sein, verlassen zu werden und depressiv am Rande des Abgrunds zu stehen. Doch nichts davon sieht man der Strahlefrau heute an, wenn sie über die Bühne wirbelt und mit Überzeugung «Du bist nicht das, was dir passiert ist»,

DOM

LESERBRIEF

Ein tolles Projekt

Nein zur Juso-Initiative

Am 27. September 2021 durfte das Ehepaar Strebel-Studer Severin und Elisabeth das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Der Dom ist ein tolles Projekt für alle Menschen in Aesch. Gut ausgearbeitet und dank der Unterstützung von vielen Partnern sehr günstig und bestens finanziert. Ich hoffe sehr, dass man den Gemeinderat und sein Projekt unterstützt. Seine Initiative und seriöse Arbeit verdienen es. Klaus Kirchmayr, Landrat Grüne

90. Geburtstag

RUDOLF STEINER SCHULE

Juso-Steuerinitiative trifft Haus- und Wohnungseigentümer. Die Jungsozialisten geben vor, mit ihrer Steuer-Initiative nur auf ein paar «Superreiche» zu zielen. In Tat und Wahrheit wären von der Initiative aber auch weite Teile des Mittelstands betroffen. So richtet sich die Vorlage zum Beispiel nicht nur gegen Familienunternehmer, sondern auch gegen alle Wohneigentümer. Die Umverteilungsinitiative führt generell eine neue Grundstückgewinnsteuer auf Bundesebene ab dem ersten Franken ein. Zudem sieht sie vor, dass diese Gewinne ab einem gewissen Schwellenwert sogar zu 150 % besteuert werden könnten. Auch wenn der Initia-

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

Waldwirtschaft Nutzungsperiode 2021/2022 (BL)

Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum Gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle anderen Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen

ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster oder die Revierförsterin. Von ihm oder ihr erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden. Amt für Wald beider Basel

Goldene Hochzeit

Am heutigen 2. September 2021 darf Herr Bloser-Hartz Hans-Ruedi seinen 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

DOM

Dom, so unnötig wie überteuert Die Joggelihalle für die Stadt Basel mit seinen fast 200 000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist ja schon recht gross, nämlich 60 Meter lang, 40 Meter breit und 18 Meter hoch. Und trotzdem kleiner als der Dom für 10 000 Einwohner mit einem Durchmesser von 75 Meter und einer Kuppelhöhe von 21 Meter. Ist dies nicht doch ein wenig übertrieben? Und weshalb haben doppelt so grosse Gemeinden wie Allschwil oder Reinach oder andere grössere Gemeinden keine zweite Dreifachhalle? Sie haben doch sicher nicht weniger Vereine als Aesch. Ich denke, es braucht diese zweite Halle nicht. Zu diesem Entschluss ist die Gemeinde im Übrigen schon im Jahre 2014 von selbst gekommen. In ihrer Botschaft zur Gemeindeversammlung für den

«Kreditantrag zur Sanierung der MZH Löhrenacker» kam der Gemeinderat zur Erkenntnis, dass Aesch nicht über genügend Finanzmittel für eine neue MZH im Betrag von 10 Mio. Franken verfügt und deshalb die Sanierung genügen müsse. Was hat sich denn seitdem fundamental verändert? Gibt es plötzlich mehr Vereine in Aesch? Kann ich mir nicht vorstellen. Hier geht es nicht um die Vereine. Der Dom ist einfach nur ein Prestigeobjekt für ein paar wenige, das uns 30 Millionen Schulden hinterlässt. Der Gemeinderat verschweigt zudem die Risiken des Projekts und informiert einseitig und unkorrekt. Dom, ein Projekt, so unnötig wie überteuert. Wer klug, weitsichtig und verantwortungsvoll entscheiden möchte, sagt klar Nein! Kevin Dind

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Figaro heiratet in der Birseckschule Musiktheaterprojekt der zwölften Klasse: Cherubino kommt überraschend aus Verstecken hervor und springt in Blumenbeete hinab. Der Graf sticht sich an einer Nadel, mit der ein falscher Liebesbrief versiegelt ist. Und die klugen Frauen, Susanna und die Gräfin, sorgen für ein glückliches Ende in ihrem Sinne. Ist es nicht wunderbar, die beste aller MozartOpern endlich wieder einmal auf einer Bühne sehen zu können? Die zwölfte Klasse der Rudolf Steiner Schule Aesch führt in ihrem Theatersaal «Figaros Hochzeit» in einer gekürzten Fassung auf, und zwar am 5., 8., 9., 10. und 11. Sptember. Ausser der Premiere um 17 Uhr beginnen alle Vorstellungen um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind aufgrund der aktuellen PandemieMassnahmen auf eine Anzahl von 120 beschränkt, so dass eine Anmeldung unter eventbrite.ch erforderlich ist. Fragen können an figaro-rssb@outlook.com gesendet werden. Sichern Sie sich noch heute Ihren Platz und freuen Sie sich auf einen spritzigen Abend, an dessen Ende «tutti contenti» sind! Für die Leitung des Musiktheaters Caroline Balmer, Joanna Keetman und Matthias Kühn

DOM

Solidarität für Aesch Generalversammlung Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen Donnerstag, 9. September, 19.00 Uhr im Gasthof „Mühle“ in Aesch. Nach den statutarischen Traktanden wird ein Referat von Herrn Andreas Weber, Berater der Firma Heizwert AG, zum Thema „Heizungsersatz – wie komme ich zu einer zukunftsfähigen Heizung?“ den Abschluss bilden. Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen. Wir bitten um Anmeldung unter Telefon 061 751 61 71. Der Vorstand Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen

Und wann nutzen Sie die vielen Vorteile einer Mitgliedschaft im Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen? Für Fragen zur Mitgliedschaft: Heidi Häring, Präsidentin Telefon 061 751 61 71 www.hev-aesch-pfeffingen.ch

info@hev-aesch.ch

Ich frage mich, ob es den kostengesteuerten Dauer-Nein-Sagern, was für mich ans «Ameisentätowieren» grenzt, nicht langsam peinlich wird, oder merken sie das wirklich nicht? Aufnahme von Fremdkapital zu einem Zinssatz von 1 Prozent (sehr gut gerechnet) ergibt beim «Dom» 150 000 Franken. Bei ca. 6000 Steuerzahlenden macht das durchschnittlich ca. 25 Franken pro Jahr. Die zu erwartenden Einnahmen sind noch nicht abgezogen. Kann sich das unsere Gemeinde für die Allgemeinheit, die Vereine und die Jugend nicht leisten? Oder, ein Bauernbetrieb erhält jährlich durchschnittlich 56 000 Franken, also zahle ich überzeugt und gerne ca. 10 Franken/ Jahr Subventionen an einen Bauernbetrieb in Aesch, tun sie doch auch etwas für die Allgemeinheit. Oder, es wird eine neue Kanalisation in der Ettingerstrasse, für im Verhältnis wenige Benutzer, eingebaut. Was kostet das den Steuerzahler und rechnet sich das? Schlussendlich ja, auch diese Leute haben ein Recht auf Solidarität und eine Kanalisation. Also in diesem Sinne: Tretet ein paar Schritte zurück und öffnet den Sichtwinkel. Das Projekt ist wichtig und wird gebraucht. Ein donnerndes Ja zum «Dom», zur Solidarität und zu Aesch. Urs Häring

singt. Bist du interessiert, diese Frau kennen zu lernen? Zu hören, wie das geschehen konnte und mit wie viel Engagement sie sich für die einsetzt, die dasselbe oder ähnliches wie sie durchmachen müssen? Dann komm zu unserem Ladies-Event! Ein super Konzert und ganz viel Mutmachendes erwartet dich. Nimm deine Freundin, deine Mama, deine Tochter, deine Schwiegermutter, deine Nachbarin oder am besten gleich alle zusammen mit und komm an diesem Abend ins CBZ. Aktuelle Informationen, Schutzkonzept und Anmeldung auf www.cbz.ch. Der Unkostenbeitrag ist freiwillig. Wir freuen uns auf dich! Daniela Süess, CBZ Aesch (im Landi-Gebäude)

tivtext der Juso überaus schwammig formuliert ist, steht fest: Wer eine Wohnung oder ein Haus sein Eigen nennt, müsste künftig mit erheblichen Mehrbelastungen rechnen. Die Kosten, die den Eigentümern durch die höhere Steuerlast entstehen, müssen an anderer Stelle eingespart werden. So könnten im Einzelfall z.B. Unterhaltsarbeiten oder energetische Sanierungen aufgeschoben werden müssen. Das wiederum trifft Handwerker, Architekten und andere Gewerbebetreibende. Ich sage deshalb ganz klar Nein zu dieser populistischen und schädlichen Initiative der Jos. Rolf Blatter, Landrat FDP, Aesch Kantonalvorstand HEV BL

DOM

Beschimpfungen in sozialen Medien Es gibt durchaus gute Gründe für oder gegen den Dom zu sein. Die Diskussion darüber sollte jedoch sachlich bleiben. Gegen pointierte Leserbriefe ist nichts auszusetzen. Auch Missstände dürfen jederzeit beim Namen genannt werden. Was aber nicht geht, ist die Beschimpfung derjenigen, welche nicht die Meinung des Kampagne-Leiters (Ja-Komitee) teilen. Dieser fällt leider von Anfang an mit teilweise fragwürdigen Posts in den sozialen Medien auf. So bezeichnet er bereits das Ergreifen des Referendums als undemokratisch und beweist damit, dass er unser politisches System nicht akzeptieren will. Und das als Präsident der Geschäftsprüfungskommission. Was aber überhaupt nicht geht, ist, diejenigen, welche sich aus gu-

ten Gründen gegen den Dom zur Wehr setzen, als egoistisch, kurzsichtig und dumm zu bezeichnen. Überzeugen Sie bitte mit Argumenten, aber nicht mit Beschimpfungen und Ausfälligkeiten. Und überlegen sie sich, ob Sie mit solch einer Haltung dem politischen Amt als GPKPräsident noch gewachsen sind. Wir bleiben dabei, der Dom wird uns noch Jahre mit hohen Kosten belasten. Verwenden wir einen Teil des Geldes für sinnvollere Projekte und stimmen Nein gegen den Dom. www.referendum-dom.ch Referendumskomitee Ueli Siegenthaler, Niklaus Wasem, Ralph Huber, Paul Svoboda, Claudia Zumsteg, Jean-Pierre Müller, Nicolas Dolder, Erich Brunner, Nadja Bertesaghi und weitere

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Wie wohnen nach der Pensionierung? PR. Mit der Pensionierung beginnt ein Lebensabschnitt mit einer für Sie vielleicht ungewohnten Lebensweise, in der Freizeit und eine selbstbestimmte Agenda im Vordergrund stehen. Diese neue Lebensphase sollte gut und vor allem frühzeitig vorbereitet werden, auch in Bezug auf das eigene Zuhause. Möchten Sie in den eigenen vier Wänden bleiben und allenfalls renovieren? Oder eine kleinere, zentraler gelegene Wohnung kaufen oder mieten? Das aktuelle Eigentum verkaufen, vermieten oder innerhalb der Familie weitergeben? Die Antworten auf diese Fragen löst einen intensiven Entscheidungsprozess aus. Wichtig ist, dass man sich überhaupt Gedanken macht und die Szenarien kennt, mit denen man für die Zukunft planen will. Viele Eigenheimbesitzer fragen sich zudem, ob sie sich ihr Eigenheim auch nach der Pensionierung noch leisten können. Gut zu wissen ist, dass die Bank bereits bei Abschluss oder Erneuerung einer Hypothek prüft, ob die Tragbarkeit langfristig gegeben ist. Wer nach der Pensionierung weiterhin unbeschwert sein Eigenheim geniessen möchte, sollte sich trotzdem frühzeitig beraten lassen und auch Überlegungen zu Renovationen in die Überprüfung der Finanzierung einbeziehen. Auch die Frage, ob es sich lohnt die Hypothek zu amortisieren, kann nur individuell beantworten werden. Was passiert,

wenn der Partner nicht mehr da ist? Wie kann das Eigenheim den Nachkommen übertragen werden? Gerne können Sie mit uns eine für Sie passende Lösung erarbeiten. André Moritz, Anlage- und Pensionsberater ANZEIGE

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

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Kinderbetreuung Pfeffingen (KiBeP): Start am 4. Oktober 2021 Gerne erinnern wir Sie daran, dass das neue Angebot «Kinderbetreuung Pfeffingen (KiBeP)» mit Beginn der Herbst-Schulferien allen im Schuljahr 2021/2022 schulpflichtigen Kindern der Primarstufe Pfeffingen (Kindergarten oder Primarschule) zur Verfügung steht. Der bisherige «Mittagstisch Pfeffingen» wird auf alle Schultage ausgeweitet und wird durch ein professionelles Nachmittagsbetreuungsangebot ergänzt. Die Angebote können modulartig gebucht werden. Der Betrieb des Angebots wird durch den Verein «familea» geführt. «familea» steht seit vielen Jahren für eine qualitativ hochstehende Kinderbetreuung. Als Nonprofit-Organisation mit einer 120-jährigen Tradition setzt sich «familea» für Kinder, Familien und Frauen ein. Genutzt werden die Räumlichkeiten des alten Schulhauses, welche in den vergangenen Wochen für die zukünftige neue Nutzung umgebaut wurden. Es sind noch freie Betreuungsplätze verfügbar. Anmeldungen nimmt der Verein «familea» entgegen und beantwortet gerne auch Ihre allfälligen Fragen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.pfeffingen.ch, Stichwort «KiBeP». Wir freuen uns gemeinsam mit «familea» auf den Start dieses Angebots. Gemeinderat Pfeffingen

Unterbruch Kabelnetz Pfeffingen Um der stetig wachsenden Nachfrage nach mehr Bandbreite und höheren Übertragungskapazitäten zu genügen, baut die interGGA zusammen mit ihrem Service-Provider Quickline ihre Netzinfrastruktur weiter aus. Aufgrund dieser Arbeiten wird es auf dem Kabelnetz zu einem temporären Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen. Kabelnetz Pfeffingen Gebiet: ganzes Gemeindegebiet Datum: Mittwoch, 8. September 2021 Zeit: 2.00 bis 6.00 Uhr Dauer: ca. 30 min. Wir bitten alle betroffenen Abonnenten um Kenntnisnahme und um das nötige Verständnis für die bevorstehenden Unterhaltsarbeiten. interGGA AG

Rekrutierung Feuerwehr Klus Zur personellen Verstärkung der Feuerwehrkompanie sucht die Feuerwehr Klus geeignete und begeisterungsfähige Feuerwehrleute. Die vielfältigen und interessanten Aufgaben der Feuerwehr beinhalten Einsätze bei Brandfällen, Sturmgefahren, Überschwemmungen und Unfällen jeglicher Art. Priorität haben dabei immer die Rettung bedrohter Leben und der Schutz von Eigentum. Zur Ausführung dieser anspruchsvollen Tätigkeiten benötigt die Feuerwehr Klus (Aesch/ Pfeffingen/Grellingen) fähige und motivierte Menschen, denen das Wohl ihrer Mitmenschen ein persönliches Anliegen ist und die interessiert sind an technischen Gerätschaften und Fahrzeugen. Das nötige Fachwissen erhalten Sie durch umfassende Schulung und Instruktion sowie bei Übungen. Fühlen Sie sich angesprochen und möchten sich dieser spannenden Herausforderung stellen? Wenn ja, dann ist dies ist die Gelegenheit! Feuerwehrdienstpflichtig ist grundsätzlich jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Beginn des Jahres an, in welchem sie/er das 22. Altersjahr erreicht, bis zum Ende des Jahres in welchem sie/er das 42. Altersjahr vollendet.

Gerne laden wir alle Interessenten zur Informationsveranstaltung ein: Datum: 9. September 2021 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Feuerwehrmagazin Aesch, Ettingerstrasse 11, Aesch Weitere Informationen sind erhältlich unter www.feuerwehr-klus.ch. Wir freuen uns, Sie an der Rekrutierungsveranstaltung begrüssen und kennenlernen zu dürfen. Feuerwehrkommando Klus

Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum Gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss § 20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle anderen Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster oder die Revierförsterin. Von ihm oder ihr erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden. Amt für Wald beider Basel

jugendwoche.ch

Herbstferienangebot für Jugendliche Gerne machen wir auf das Angebot der Interkantonalen Jugendwoche aufmerksam. Während einer Woche können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 60 Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen über 700 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht von Selbstverteidigung, 3D-Drucker, Nothelferkurs über Fotografie bis hin zu Reiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von einer

UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Papier-/Kartonsammlung Metall

findet statt am Dienstag, 7. September 2021 Mittwoch, 15. September 2021 Mittwoch, 22. September 2021 Montag, 27. September 2021 Mittwoch, 29. September 2021 Mittwoch, 20. Oktober 2021

PFÄFFIGE L ÄBT

Pärklifest «Pfäffige läbt» – wir sind in den letzten Zügen mit dem Organisieren der kulinarischen Köstlichkeiten und freuen uns darauf, wenn Ihr euch mit euren Nachbarn, Bekannten oder Freunden auf den Weg zum Pärkli (Dorfplatz hinter der Bushaltestelle im Pärkli) nach Pfeffingen macht. Nach über 19 Monaten seit unserem letzten Event, dem Tannenbaumwerfen 2020, kribbelt es bei uns und die Vorfreude ist riesig. Treff zum «Pfäffiger Pärklifest» ist am Samstag, 4. September. Beginn ist um 15 Uhr (bis 22 Uhr). Wir werden für eine gemütliche Atmosphäre mit gedeckten, ungedeckten Sitzplätzen (und einem angepassten Covidkonzept) sorgen. Also, wir sehen uns zum ungezwungenen «Pfäffiger Pärklifest» auf dem Dorfplatz (hinter der Bushaltestelle im Park) zum «Pfäffige läbt» - dr Dorfplatz fägt! Euer OK «Pfäffige läbt»

REGIO - FERIENSPASS

Ferienspass war grosser Erfolg Der Regio-Ferienpass konnte in diesem Jahr wieder im gewohnten Rahmen stattfinden, nachdem wir im letzten Jahr wegen der coronabedingten Absage den «Aescher Summer-Spass» speziell für die Aescher Kinder organisiert hatten. Die Arbeitsgruppe Ferienpass Aesch hat in diesem Jahr 74 Aktivitäten mit insgesamt 850 Plätzen für Kinder von 6 bis 16 Jahren organisiert. Trotz des wettermässig lausigen Sommers musste nur ein einziger Anlass wetterbedingt abgesagt werden. Kinder aus der ganzen Region haben 721 Plätze belegt, so dass die durchschnittliche Auslastung der Kurse bei über 87 Prozent lag. Viele Aktivitäten hatten sogar eine Warteliste, da total über 1000 Anmeldungen eingegangen sind. Lediglich zwei Kurse mussten wegen zu wenig Anmeldungen abgesagt werden und ein Anlass wurde vom Veranstalter leider kurzfristig abgesagt. Der Ferienpass ging am letzten Ferientag mit dem «Spiel ohne Grenzen» in der Badi Aesch zu Ende, an dem über 70 Kinder teilgenommen haben. Wir sind sehr froh, dass es den ganzen Sommer über keine nennenswerten Zwischenfälle gab. Unser Dank gilt den vielen Anbieterinnen und Anbietern sowie den Helferinnen und Helfern, ohne die der Ferienpass nicht möglich wäre. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Sponsoren, die uns unterstützt haben. Gaston Ravasi, Präsident Arbeitsgruppe Ferienpass Aesch

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch kostenlosen Verpflegung, einem Mädchenrespektive Jungstreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Jugendwoche findet vom 12. bis 15. Oktober statt und eine Anmeldung ist ab dem 5. September online möglich. Alle Infos finden Sie unter: www.jugenwoche.ch Team Jugendwoche, Jugendarbeit Dornach

Baupublikation

Baugesuch Nr. 1690/2021 Gesuchsteller/in: Gysling Hannes, Alemannenweg 6, 4148 Pfeffingen – Projekt: Vordach, Parz. 627, Alemannenweg 6, 4148 Pfeffingen – Projektverfasser/in: L1 Architekten AG, Hauptstrasse 32, 4144 Arlesheim Auflagefrist: 13. September 2021 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während

der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

BIRSEGG - L AUF

Ältester Läufer war 76 Jahre alt Der 18. Birsegg-Lauf Aesch ging am Samstag, 28. August, bei besten äusseren Bedingungen über die Bühne. Erneut trafen sich zahlreiche junge und etwas ältere Läuferinnen und Läufer – der älteste Teilnehmer am 10-Kilometer-Lauf war 76 Jahre alt – in Aesch und nahmen die Laufstrecken unter ihre Füsse. Im Ziel sah man praktisch durchweg zufriedene und lachende Gesichter, was zeigt, dass die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen guten Job gemacht haben. Der Tagessieg bei den Frauen ging an Selina Nardiello aus Birsfelden in einer Zeit von 43:51,1. Bei den Männern gewann

Nuno Valente aus Basel. Er benötigte für die coupierte 10-Kilometer-Strecke mit 160 m Höhendifferenz lediglich 36:07,2. Den Jogginglauf (5.1 km) gewann bei den Frauen Rilana Täschler aus Basel (Siegerzeit: 22:06,8) bei den Männern gewann Nicolas Collas, der den bisherigen Streckenrekord von 18:25,5 richtig pulverisierte und mit 16:27,0 eine neue fabelhafte Rekordzeit hinlegte. Das OK freut sich zusammen mit allen Helferinnen und Helfern sowie dem Hauptsponsor der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen über das gelungene Lauffest. Das Lauf-OK

VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Kunstwerkstatt Raumeswelten. Menschenbildung

durch Kunst, Kurse, Seminare, Vorträge, Forum für Junge. Wochenendseminar Plastizieren 4. und 5. Sept. 2021. Neue Kleingruppen «Freies Plastizieren» Montagvormittags, 9.00 bis 12.00 ab 6. Sept. oder Dienstagabends ab 7. Sept., 18.00 bis 21.00. Auskunft und Programm: Cornelia Jacob, 078 221 76 54, www.raumeswelten.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Do. des Monats im

Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81. Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche. CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident: Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch

FELDSCHÜTZEN PFEFFINGEN

Neue Vorstandsmitglieder Am Freitag vergangener Woche konnten die Feldschützen Pfeffingen im Restaurant Rebstock endlich ihre Generalversammlung nachholen. Präsident Jürg Meyer durfte 29 Schützinnen und Schützen begrüssen, unter ihnen auch neun Jungschützen. In den verschiedenen Jahresberichten wurde nochmals die, aus bekannten Gründen etwas mühsame und reduzierte Schiesssaison 2020, gestreift. So unter anderem das erstmals gemeinsam mit den Reinacher Kollegen durchgeführte Birseckschiessen oder das spezielle Feldschiessen im September. Zu reden gab auch das ins laufende Jahr verschobene Eidgenössische Schützenfest mit der dezentralen Durchführung. Sieger der Vereinsmeisterschaft wurde Martin Brodmann. Den Pflümlicup konnte Iwan Klicinovic für sich entscheiden. Für die aus dem Vorstand Scheidenden, Daniel Marti und Jerôme Marti, wurden neu Iwan Klicinovic und Thierry Oes in die Vereinsleitung gewählt. Als Anerkennung für seine grossen Verdienste wurde Daniel Marti unter grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Er wirkte 21 Jahre als Kassier im Vorstand und als Vereinswirt und Organisator wurden unsere verschiedenen Aktivitäten stets zu einem grossen Erfolg. Nach der Versammlung waren alle zum Nachtessen eingeladen und damit stand einem geselligen Abend nichts mehr im Wege. Die Feldschützen danken dem Rebstock-Team für die Gastfreundschaft. Jürg Meyer

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Donnerstag, 2. September 16.30 Rosenkranzgebet Samstag, 4. September 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 5. September 9.00 Erster Erstkommunionsgottesdienst 11.00 Zweiter Erstkommunionsgottesdienst Mittwoch, 8. September 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen Donnerstag, 9. September 16.30 Rosenkranzgebet

neueren Liedern zur Schöpfung. Ref. Kirche Aesch. Pfarrer Ingo Koch und Vikarin Sari Wagner. Kollekte: HEKS-Komitee BL Amtswoche: 4. bis 10. September Pfarrer Ingo Koche, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 5. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Alexander Janzen vom Missionswerk Friedensbote Sonntagsschule und Kinderbetreuung Dienstag, 7. September 9.30 Gebetsgemeinschaft

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch

Mittwoch, 8. September 19.30 Bibel- und Gebetsabend

Freitag, 3. September 9.15 Gottesdienst

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60

Samstag, 4. September Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 5. September 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 8. September 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 10. September 9.15 Gottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 5. September 10.00 Singgottesdienst mit alten und

Auf Grund der Lockerung besteht für den Gottesdienst keine Anmeldepflicht mehr. Das Schutzkonzept ebenso die Maskenpflicht gilt nach wie vor. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per Livestream übertragen Sonntag, 5. September 10.00 Predigt: Matt Reigel Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 9. September 6.00 bis 7.00 Frühgebet


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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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Baupublikationen

Nr. 2021-1705 Gesuchsteller: Luana und Christian SaladinoPopa, Schluchtstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projekt: Aufstockung Wohnhaus, Parzelle: 3590, Schluchtstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Luana und Christian Saladino-Popa, Schluchtstrasse 27, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 13. September 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Mittwoch, 22. September 2021, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2021 2. Verpflichtungskredit zur Erstellung des Schulraums für die Kindergartenstufe und die 1. und 2. Primarstufe am Standort Dillacker (Antrag gemäss § 54 Abs. 2 Gemeindegesetz) 3. Teilrevision Bestattungs- und Friedhofreglement (§ 8 Bestattungsgebühren) 4. Übertragung der Veranlagung der unselbständig erwerbenden und nicht erwerbstätigen steuerpflichtigen Personen an den Kanton Basel-Landschaft per 1. Januar 2022 (Änderung von § 3 Abs. 1 des Steuerreglements) 5. Verschiedenes – Mündliche Beantwortung: Anfragen gemäss § 69 Gemeindegesetz zu diversen Themen aus der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2021 – Information über die Massnahmen zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen – Information über die Ergebnisse der Analyse der Zufriedenheit der Einwohnerinnen und Einwohner Zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeindeversammlung ist gemäss COVID-19-Schutzkonzept das Tragen von Schutzmasken während der gesamten Dauer der Gemeindeversammlung obligatorisch. Schutzmasken werden am Eingang zum KUSPO abgegeben. Die Teilnehmenden der Gemeindeversammlung werden gebeten, den Stimmrechtsausweis zwecks Erfassung der Personalien mitzubringen. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation > Politik > Gemeindeversammlungen > 22. September 2021 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Der ausführliche Ratschlag kann überdies kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Gemeinderat

DREISPITZ 4142 am 18. September 2021

Jetzt Führungen buchen auf www.muenchenstein.ch Die Besucherinnen und Besucher des FreilagerPlatzes dürfen sich am Samstag, 18. September 2021 zwischen 14.00 und 19.00 Uhr auf einen interessanten Anlass für die ganze Familie mit vielen Einblicken, Unterhaltung und Verpflegungsmöglichkeiten freuen. Die Gemeinde Münchenstein sowie rund 20 Institutionen öffnen ihre Türen, bieten exklusive Angebote, diskutieren auf dem Podium und lassen Draisinen um die Wette fahren. Auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch besteht neu die Möglichkeit, sich im Rahmen des Anlasses für mehrere Führungen anzumelden. Da die Anzahl Teilnehmende beschränkt ist, sollten drei bis vier Führungen angewählt werden, damit mit Sicherheit zwei Rundgänge zugeteilt werden können. Auf der Gemeinde-Website ist überdies der Anlass-Flyer zu finden, der Auskunft zu den Ausstellenden sowie zum Programm gibt. Auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher freut sich Der Gemeinderat

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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«Die Überbauung wirkt wie ein Gefängnis»

Termine Schiessanlage Au An folgenden Terminen bis und mit September 2021 herrscht auf der Schiessanlage Au voraussichtlich Schiessbetrieb: – Donnerstag, 2. September, 18.00 bis 20.00 Uhr – Samstag, 4. September, 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr – Donnerstag, 9. September, 18.00 bis 20.00 Uhr – Freitag, 10. September, 17.00 bis 20.00 Uhr – Samstag, 11. September, 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr – Donnerstag, 16. September, 18.00 bis 20.00 Uhr – Freitag, 17. September, 18.00 bis 20.00 Uhr – Donnerstag, 23. September, 18.00 bis 20.00 Uhr – Freitag, 24. September, 18.00 bis 20.00 Uhr Allgemeine Dienste und Sicherheit

Bewilligungspflicht für Holzschläge im Wald Das Amt für Wald beider Basel teilt mit, dass gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge ist. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle anderen Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar. 4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster. Dort werden die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald erteilt. Darüber hinaus können dort die benötigten Gesuchformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden. Die Gemeindeverwaltung

Nein-Komitee (v. l.): David Huggel, Alfred Speiser, Isabelle Viva und Stefan Haydn, hier in der Schützenmattstrasse mit Blick Richtung vanBaerle-Areal. FOTO: TOBIAS GFELLER

Das Nein-Komitee zur vanBaerle-Überbauung stört sich an den Dimensionen des Quartierplans. Die viel gepriesene Nachhaltigkeit sei Augenwischerei. Tobias Gfeller «Schauen Sie, es hat fast keinen Platz durch diese Strasse.» Stefan Haydn zeigt auf einen grossen Lastwagen, der sich beim Restaurant Birseck um die Kurve in die Schützenmattstrasse zwängt. Für den Präsidenten der SVP Münchenstein ist klar: «Das Mobilitätskonzept wird in der Praxis nicht funktionieren. Es hat hier für so viele Leute schlichtweg keinen Platz auf den Strassen.» Haydn ist Teil des Referendumskomitees, das die vanBaerle-Überbauung am 26. September an der Urne zu Fall bringen möchte. «Alles zu viel und zu dicht», schimpft Isabelle Viva. Noch ist sie Mitglied der Münchensteiner Grünen. «Aber nicht mehr lange», wie sie klarstellt. «Ich werde austreten. Wie das mit der Parolenfassung für den Quartierplan gelaufen ist, kann ich nicht akzeptieren.» Der Vorstand der Grünen habe alleine – und dies erst noch knapp mit nur vier Ja-Stimmen bei sieben Mitgliedern – entschieden, die Ja-Parole für den Quartierplan zu fassen. «Die Partei und damit die Basis wurden gar nicht erst gefragt», klagt Viva.

Nachhaltigkeit nur ein Vorwand?

Das Nein-Komitee ist überzeugt, dass durch die Überbauung die Schulen, die heute schon sehr ausgelastet seien, die Kinderzahlen nicht mehr bewältigen werden können. «Es fehlt auch diesbezüglich eine Strategie», mahnt Isa-

belle Viva. Für David Huggel, der an der Gemeindeversammlung versucht hatte, per Antrag die Gebäude zu verkleinern, geht es auch um Verhältnismässigkeit, was das Quartier ertragen kann. Dass das Ja-Komitee nun die Nachhaltigkeit des Quartierplans mit der Zertifizierung SNBS und Minergie A unterstreicht, löst bei Huggel nur müdes Kopfschütteln aus. «Dieser Standard kann eben gar nicht eingehalten werden, weil zu wenig Energie auf dem Areal selber produziert wird und deshalb Energie zugekauft werden muss.» Und überhaupt, erinnert Gemeindekommissionsmitglied Huggel, könne ein Bau mit so viel Beton gar nicht erst nachhaltig sein. Dass die Befürworterinnen und Befürworter die Einkaufsmöglichkeiten im geplanten Quartier unterstreichen, ist für Anwohner Alfred Speiser «ein Hohn». Dieser kleine Quartierladen werde die Versorgungsproblematik im Gstad nicht beheben. Zudem werde in Münchenstein schon genug gebaut. Dem Nein-Komitee sei es grundsätzlich ein Anliegen, zu betonen, dass man nicht per se eine Bebauung des vanBaerle-Areals verhindern möchte, stellt Isabelle Viva klar. «Aber nicht in diesen Dimensionen!» David Huggel präzisiert: «Da können auch ‹Plus Energie›-Bauten mit einer Höhe von 30 Metern zu stehen kommen. Aber es muss ökologisch und architektonisch einfach zusammen und nachhaltig in die Umgebung passen. Das ist mit dem vorliegenden Vorschlag überhaupt nicht der Fall.»

Herrenjass auch für Damen Auch schon gehört? Im reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 gibt es jeweils am ersten und dritten Donnerstag des Monats ab 14 Uhr eine gemütliche Jass-Runde. Wir spielen einen gepflegten Schieber mit den französischen Karten inklusive Weisen und Slalom. Ein geselliges Zusammensein ist garantiert, ein paar lockere Sprüche und

Feuerwehr Münchenstein

ein feines Zvieri gibt es obendrauf, alles zum Null-Tarif. Neben den Herren sind auch die Damen herzlich eingeladen. Unser nächstes Treffen findet statt am Donnerstag, 2. September, 14 Uhr. Schauen Sie doch einfach einmal ganz unverbindlich bei uns vorbei. Gute Karten beim Jassen und im Leben wünscht Pfarrer Markus Perrenoud

VEREINSNACHRICHTEN SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident

Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88.

Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aus-

sensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, Tel. 061 413 13 00, www.tgcm.ch

Mi – Fr:

12 – 19 Uhr

Sa:

11 – 18 Uhr

(Fortsetzung auf Seite 22)

Die Grünen sind nicht die einzige Partei, die in der Sache vanBaerle gespalten ist. Auch bei der SP war die Parolenfassung knapp und gemäss Stefan Haydn gebe es auch bei der SVP Exponenten, die sich für die Überbauung starkmachen. Der Quartierplan spaltet das politische Münchenstein wie selten eine Abstimmung zuvor. Für das Referendumskomitee ist aber klar: Eine solche Überbauung in diesen Dimensionen an diesem Standort darf es nicht geben. Stefan Haydn glaubt nicht, dass damit das Ziel erreicht werde, gute Steuerzahlerinnen und Steuerzahler anzulocken. «Die Überbauung wirkt wie ein Gefängnis. Da will doch niemand wohnen, der Geld hat.» Das Gegenteil sei der Fall, befürchtet auch Anwohner Alfred Speiser, der vor Jahren Mitglied der SP war. «Es werden wohl viele ärmere Leute – zum Beispiel Sozialhilfeempfänger – hier wohnen. Die Rechnung des Gemeinderats wird nicht aufgehen, weil er auch die Investitionen in die Umgebung unterschätzt.» Speiser und auch Viva betonen, dass es wichtig sei, dass auch ärmere Leute bezahlbaren Wohnraum vorfinden. Aber in dieser Form sei dies der falsche Ansatz.

REFORMIERTE KIRCHE

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«Füürwehr für GLAI und gross» am 11. September Pünktlich um 14.00 Uhr startet am Samstag, 11. September 2021, beim Feuerwehrmagazin an der Loogstrasse 17 die öffentliche Hauptübung der Feuerwehr Münchenstein. Entsprechend dem Motto «Füürwehr für GLAI und gross» sollen vom Anlass besonders Kinder und Jugendliche angesprochen werden. Geboten werden rund 20 Feuerwehr-Spiele. Wer mitmachen möchte, registriert sich zu Beginn und besucht mindestens zehn Posten, um im Anschluss ein «Bhaltis» in Empfang zu nehmen und an der Verlosung teilzunehmen. Die Feuerwehr Münchenstein freut sich auf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Feuerwehr Münchenstein

Zieht Überbauung nur Ärmere an?

Karussell, Spielstände & Strassenkünstler

Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präs. Marco Born, Karl-Loeligerstr. 25, Münchenstein, Tel. 061 711 43 47, www.tc-muenchenstein.ch

TTC Münchenstein-City. Training Turnhalle Löf-

felmattschulhaus, Münchenstein Mi+Fr 18.00– 21.50. Kontaktperson: Jacqueline Thüring, Tramstrasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 13 06.

Turnverein Münchenstein. Aktive: Fr 20.00–22.00, Lärchenschulhaus. Nach dem Training lässt der TVM die Woche im Café Birseck ausklingen. Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85.


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Jugendarbeit

Jugendhaus, Open-Air Kino und Jugendwoche Die Sommerferien sind vorbei und das Jugendhaus an der Tramstrasse 29 ist wieder wie folgt geöffnet: – mittwochs von 15.00 bis 18.00 Uhr – donnerstags von 17.00 bis 22.00 Uhr – freitags von 17.00 bis 22.00 Uhr Wer eine Projektidee hat, einen Ausflug planen oder im und ums Jugendhaus etwas unternehmen möchte, kann sich gerne mit der Jugendarbeit in Verbindung setzen: Telefon 061 411 00 52, E-Mail jugendarbeit@muenchenstein.ch Am Samstagabend, 25. September 2021, wird das Areal des Jugendhauses wieder zum Open-Air Kino. Welcher Film über die Leinwand flimmern wird, muss noch entschieden werden – Inputs werden dankend entgegengenommen. Vom 12. bis 15. Oktober 2021 ist wieder die Jugendwoche geplant, die ein spannendes und vielfältiges Programm für 12- bis 18-Jährige aus den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn anbietet. Nebst den zahlreichen Workshops gibt es offene Mädchen- und Jungstreffs. An den Abenden

wird kostenfrei ein spezielles Programm angeboten und am Freitagabend steht eine Abschlussparty an. Weitere Informationen können gerne vorab via E-Mail an info@jugendwoche.ch oder Telefon an Pascale: 076 412 26 42 (Mädchen), respektive Thomas: 076 510 44 87 (Jungs), eingeholt werden. Weitere aktuelle Informationen zum Angebot der Jugendarbeit sind jederzeit auf der Website jugendarbeit.mstein.ch zu finden. Das Team der Jugendarbeit

Quartier-Flohmarkt Lange Heid am 11. September Am Samstag, 11. September 2021, von 10.00 bis 16.00 Uhr, verwandelt sich das Quartier Lange Heid in einen begehbaren Flohmarkt. Die teilnehmenden Haushalte bieten ihre Ware in ihren Gärten, Garagen, Unterständen etc. an. Bunte Ballone geben darüber Auskunft, wo gekauft werden kann. Für das leibliche Wohl sorgt unter anderem ein Hot Dog-Stand beim Bauwagen des Quartiervereins Lange Heid und pünktlich um 14.00 Uhr wird auf den neuen «Zwärgegarte» angestossen. Quartierverein Lange Heid

TERRE DE HOMMES

Grosse Tombola für Kinderschutz Am Sonntag, 12. September, findet im Park im Grünen in Münchenstein (beim Restaurant Seegarten) von 11 bis 17 Uhr eine grosse Tombola statt. Organisiert wird die Tombola von der Terre des hommes Freiwilligengruppe beider Basel. Terre des hommes ist das führende Schweizer Kinderhilfswerk. Unsere Programme in den Bereichen Gesundheit,

Kinderschutz und Nothilfe unterstützen jährlich mehr als vier Millionen Kinder und ihre Angehörigen in etwa 40 Ländern. Mit dem Reinerlös der Veranstaltung werden Kinderschutzprojekte unterstützt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG werden eingehalten. Theresa Knothe Freiwilligengruppe beider Basel

18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst

14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 8. September 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Münchenstein, Stiftung Hofmatt: Ökum. Gottesdienst zum Erntedank Donnerstag, 9. September 7.30 Arlesheim: Laudes

Anlässe:

18.00 Münchenstein: Vesper

Donnerstag, 2. September 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier, Integrationsprojekt 19.30 KGH Jubilate Chor

19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

Freitag, 3. September 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Dienstag, 7. September 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier, Integrationsprojekt Donnerstag, 9. September 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier, Integrationsprojekt 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 4. bis 10. September Pfarrer Markus Perrenoud, 077 493 21 36

Ja zum massvollen QP

ÖKUMENE

Samstag, 4. September 9.30 Kath. Kirche. «Big Sing», IonaSpirituality mit Theologe Daniel Meier

Freitag, 10. September 7.30 Arlesheim: Laudes

Ökum. Gottesdienst und Beisammensein Am Sonntag, 5. September, feiern wir in der katholischen Kirche um 9.45 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit Kinderkirche zum Thema der Schöpfungszeit: «Ströme lebendigen Wassers». Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zum gemütlichen Beisammensein auf dem Platz der Begegnung. Für Getränke und Speisen (vom Grill) ist gesorgt. Herzlich willkommen! Katholische Pfarrei und reformierte Kirchgemeinde

9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlich vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich.

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Sonntag, 5. September 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Zum Thema «Unterwegs mit Jesus»

Samstag, 4. September 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion und Taufe

Während den Gottesdiensten findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt.

Sonntag, 5. September 9.45 Münchenstein, Ökum. Gottesdienst mit Kinderkirche, anschl. Grillplausch

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

Catchword: ØØØØØ

QUARTIERSPL AN VANBAERLE

9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich

11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

SCHNAPPSCHUSS

Auf dem vanBaerle-Areal ist ein Quartier mit sehr hoher Dichte geplant. 900 Menschen, darunter rund 90 Kinder sollen dereinst dort wohnen. Durch die vom Volk beschlossene Umzonung hat das Land des Investors ohne eigenes Zutun an Wert gewonnen. Dieser Mehrwert wird in einem Vertrag zwischen Gemeinde und Investor aufgeteilt. Mit diesem Geld finanziert die Gemeinde einen Teil der zusätzlich benötigten Infrastruktur (Schule, Erholungsräume, Verwaltung). In Basel bezahlen die Investoren bereitwillig 50 Prozent dieses Mehrwertes. Selbst der Gemeinderat hat vor ein paar Jahren eine Mehrwertabgabe von 40 Prozent verlangt. 2017 hat er mit den Investoren aber nur 25 % ausgehandelt. Der dem Mehrwert zugrunde liegende Landpreis basiert zudem auf einer Schätzung von 2016. Der Gemeinderat hat es unterlassen, im Vertrag eine Indexierung vorzusehen. Die in der Zwischenzeit eingetretene Landpreissteigerung von rund + 50% (Quelle: Fahrländer und Partner) bleibt somit unberücksichtigt. Der Gemeinde entgehen dadurch Einnahmen in Millionenhöhe. Es darf nicht sein, dass die bereits stark verschuldete Gemeinde die fehlenden Infrastruktureinnahmen durch Steuergelder finanzieren muss. Deshalb muss der Quartierplan trotz der erfolgreichen Anträge der Grünen bezüglich Nachhaltigkeit abgelehnt und der Infrastrukturvertrag neu verhandelt werden. Ich bin überzeugt, dass die Firma Halter AG mit sich über die Höhe des Infrastrukturbeitrages wird reden lassen. Arnold Amacher, Grüne

Dienstag, 7. September 7.30 Arlesheim: Laudes

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

Mittwoch, 8. September, Ökumenischer Erntedank-Gottesdienst 15.30 Stiftung Hofmatt. Allgemeiner Gottesdienst. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud und Pastoralassistent Josef Anton Willa

Schlecht verhandelt

Der Quartierplan bringt uns eine gut angepasste Überbauung an die Bedürfnisse von Münchenstein. Mit der massvollen Verdichtung tragen wir zur schonenden Nutzung unseres kostbaren Bodens bei. Die Architektur vereinigt in vorbildlicher Weise die Aspekte von Energieeffizienz, Mobilität der Zukunft, optimierte Nutzung der natürlichen Ressourcen und verbindet dies mit einer attraktiven und ansprechenden Bauweise. Das neue Quartier auf dem vanBaerle-Areal wird über die Kantonsgrenzen hinaus ein Referenzprojekt sein, wie wir heute bauen sollten. Darum lege ich ein Ja zum Quartierplan ein. www.pro-vanbaerle.ch Jürg Berger, glp

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 5. September, Ökumenischer Gottesdienst 9.45 Kath. Kirche mit Kinderkirche. Gottesdienstgestaltung: Pfarrer Markus Perrenoud, Pastoralassistent Josef Anton Willa, Soziadiakonin Annina Liechty, Jugendarbeiterin Anina Suri und Katechetin Kerstin Suter. Kollekte: Helvetas (Überschwemmungsopfer in Bangladesch). Anschliessend Speis und Trank auf dem Platz der Begegnung

QUARTIERPL AN VANBAERLE

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Abstimmungsparolen vom 26. September 2021

Ja

zur Ehe für Alle

Ja

zur «99%-Initiative»

Ja

zur Quartierplanung «vanBaerle»

Für alle statt für wenige SP Münchenstein

Quiz: Welche Münchensteiner Brücke ist hier zu sehen?

FOTO: STANLEY CLINTON, AESCH.

Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

EIDG. ABSTIMMUNG

Grüne sagen Ja zur 99%-Initiative Seit es die Schrift gibt, gibt es eine Welt der Zahlen und eine Welt des täglichen Lebens der Menschen, und diese beiden Welten haben oft wenig gemeinsam. So werden heute mit grossem Gewinn hohe Kapitalvolumen hin- und hergeschoben, ohne dass dies das reale Leben der meisten Menschen tangiert. Wer zum Club der Superreichen gehört, wird noch reicher. Steuerlich wird das gefördert, indem Menschen, die für ihr Geld arbeiten, schlechter gestellt werden als Menschen, die von Kapitaleinkommen leben: steuerbares Lohneinkommen wird höher besteuert als Einkünfte aus Dividenden. Diese Ungerechtigkeit soll durch die 99 %-Initiative korrigiert werden. Indem Kapitaleinkommen, z.B. Dividenden oder Zinserträge, zukünftig höher besteuert werden, sorgt die Initiative für mehr Steuergerechtigkeit und trägt zu einer

gleichmässigeren Vermögensverteilung bei. Es steht mehr Geld zur Verfügung, welches an Personen mit tiefen und mittleren Einkommen zurückverteilt werden kann. Dank eines Freibetrages (den das mehrheitlich bürgerliche Parlament sicher nicht zu tief ansetzen wird) ist sichergestellt, dass KMU, Kleinsparerinnen und Kleinsparer oder Altersrenten nicht von der Initiative betroffen sind. Ein Grossteil der Bevölkerung profitiert von einer tieferen finanziellen Belastung und von besseren staatlichen Leistungen. Das hat nichts mit Neid auf die Reichen zu tun, aber reale Arbeit in Produktion und Dienstleistungen lohnt sich wieder, während Gewinn aus Zahlen etwas weniger lukrativ wird. Deshalb Ja zur 99%-Initiative. Anton Bischofberger, Grüne Münchenstein

QUARTIERSPL AN VAN BAERLE

Lebenswerte Zukunft Münchenstein verdient qualitativen Wohnraum mit dem gewissen Etwas, dem Unverkennbaren, um sich zuhause zu fühlen. Der QP vanBaerle schafft es, sehr hohen Ansprüchen an die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu genügen. Ich bin sicher, dass ein attraktives Quartier entstehen wird, das ein Miteinander, Freiräume und ökologische Ausgleichsflächen, ein breites Angebot an Diensten sowie öffentlichen Nutzungen und zukunftsfähige Energieund Mobilitätskonzepte zu vereinen schafft. Dieser Pfad zeigt in eine suffiziente und lebenswerte Zukunft. Ich habe mich persönlich an der GV vom 22. März für Verbesserungen des QP eingesetzt. Mussten wir Grüne uns beim QP Spenglerpark noch bei dem von uns in die Diskussion gebrachten Standard für Nachhaltiges

Bauen Schweiz mit der Stufe Silber zufriedengeben, so verlangten wir beim QP vanBaerle Platin und machten an der Gemeindeversammlung den Standard Gold mit Minergie A mehrheitsfähig. Die Mehrheit der Abstimmenden haben die Anträge der Grünen zum QP, über den Münchenstein nun am 26. September abstimmt, mit grossem Mehr angenommen. Es bietet sich daher nun die Möglichkeit, die jahrelangen Aufwände für grosse Projekte mit der Bevölkerung gemeinsam in Angriff zu nehmen und mit der Abstimmung allen die Möglichkeit zu geben, ihre abschliessende Meinung dazu abgeben zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass es sich für uns alle lohnen wird und stimme Ja zum QP vanBaerle. www.pro-vanbaerle.ch Kathrin Hasler, Co-Präsidentin Grüne Münchenstein


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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LESERBRIEF

GARTENSTADT

Hingehen und Hinsehen

Herbst-Chilbi mit Karussel und Strassenkünstlern

Haben Sie auch schon versonnen den vorbeiziehenden Wolken nachgeschaut und plötzlich einen Kopf, ein Tier oder ein Gesicht darin entdeckt ? Das passiert Shirley Müller, wenn sie auf ein gehobeltes Brett schaut und sich die Maserierung genauer ansieht. Dann greift sie plötzlich zum Stichel, fährt damit den Linien des Holzes nach und schon entsteht die Kontur einer Figur oder einer Figurengruppe. Der Anfang für einen Holzstich ist gemacht. Wenn Peter Riedwyl mit seinem Kamera-Auge in einen Wald hinein oder über eine Wasseroberfläche schaut, dann machen auch seine Gedanken mit ihm manchmal, was sie wollen. Er entdeckt Strukturen, Linien, Flächenkompositionen, welche plötzlich ein Eigenleben bekommen. Nun sind die beiden

PR. Endlich ist wieder Chilbi-Zeit! Das Einkaufszentrum Gartenstadt Münchenstein lädt vom 8. bis 11. September ein zu einem fröhlichen Herbst-Fest mit Zuckerwatte, Popcorn, Strassenkünstlern, Spielständen und einem Karussell. Während den vier Festtagen können die Besucherinnen und Besucher die goldenen Herbsttage ganz besonders geniessen. An der Herbst-Chilbi kommt bestimmt keine Langeweile auf: Tolle Stände mit Sofortpreisen, wie «Büchsenschiessen», «Heisser Draht» oder ein klassisches Glücksrad, aber auch weitere Attraktionen, wie ein Karussell oder coole Kinderspielautomaten laden zu Spiel und Spass ein. Verschiedene Strassenkünstlerinnen und -künstler mit Zauber-, Stelzen-, Ballon- und Clown-Shows freuen sich auf staunende Augen und offene Münder. Die Herbst-Chilbi in der Gartenstadt ist offen von Mittwoch bis Freitag, 12 bis 19 Uhr, und am Samstag, 11. September, von 11 bis 18 Uhr. Einkaufszentrum Gartenstadt, Stöckackerstrasse 8. Weitere Informationen gibt’s online unter www.gartenstadt-muenchenstein.ch

Ohne Zuckerwatte keine Herbst-Chilbi: Spiel, Spass und Spannung sind von 8. bis 11. September in der Gartenstadt angesagt. FOTO: ZVG

LESERBRIEF

QUARTIERPL AN VAN BAERLE

Danke HPS

Wunschdenken: Einkaufen in Gstad

Vor rund 15 Jahren durfte ich mein Zusatzdiplom für Heilpädagogik entgegennehmen und habe bis zu diesem Sommer mit Leidenschaft an der Heilpädagogischen Tagesschule an der Lärchenstrasse Reli unterrichtet. Heilpädagogik, ein Begriff, der sehr viel beinhaltet, mit Ausnahme einer «Heilung». Verschiedenste Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren haben mir den Einblick in eine Welt ermöglicht, die man als eher Aussenstehende wohl kennt, als Involvierte jedoch ganz anders wahrnimmt. Die Herausforderung, sich stets auf neue Situationen oder Reaktionen einzustellen, habe mir (meistens) grosse Freude bereitet und mich viel gelehrt. Dazu gehört u.a. auch, zugeben zu können, wenn Hilfe von Nöten ist. Die Bereitschaft der Kinder und der Lehrpersonen mitzuarbeiten und mitzugestalten haben mich immer wieder tief berührt. Ich danke der HPS, allen Kleinen und Grossen, allen Menschen mit und ohne Behinderungen, die dieser Institution Leben geben. Ich danke für die Fülle an Erfahrungen und wünsche den Kindern auch weiterhin Motivation und viel Erfolg dabei, ihre Ressourcen auszuschöpfen und am Leben Freude zu haben. Meinen Nachfolgerinnen und allen weiteren Lehrpersonen wünsche ich Geduld, Verständnis und natürlich viel Humor! Jeanne Locher-Polier

Der Quartierplan van Baerle wird bei den Befürwortern vom Projekt u.a. mit dem Slogan Einkaufen im Gstad umworben. Auf den Wahlplakaten hört sich dies gut an, hat jedoch mit der Realität leider nichts zu tun. Es wird bei den erhofften 950 Zuzügerinnen und Zuzügern auch in Zukunft keine Möglichkeit geben in einem Coop oder Migros im Gstad einkaufen zu können. Die vielen geplanten Veloparkplätze können die neuen Bewohnerinnen und Bewohner wohl auch nicht dazu bewegen, mit dem Cargobike Richtung Zollweiden oder Gartenstadt zum Einkauf zu gehen. Bei einer Annahme vom Projekt wird es wohl zu einem massiven Anstieg von Individualverkehr kommen sei es durch Lieferdienste der Detailhändler

auf die Idee gekommen, ihre Werke einmal in Gegenüberstellungen einem breiten Publikum zu zeigen. In der Galerie Artriedwyl an der Amselstrasse 6 kann man Paare von Fotografien und Drucken oder Gemälden betrachten, die sich verblüffend ähnlich sind, sich ergänzen oder überschneiden. Manchmal akzentuiert auch der Kontrast die Wirkung der Einzelwerke. Man kommt ins rasende Hinund Herschauen und dabei oft auch ins Schmunzeln. Es lohnt sich hinzugehen und genau hinzusehen. Das kann man noch bis am 26. September. Shirley Müller unter Tel. 079 831 06 46 und Peter Riedwyl unter Tel. 079 597 76 07 dosieren pandemiebedingt den Zustrom und öffnen Ihnen gern die Tür und – wie mir – die Augen. Christian Huber

QUARTIERPL AN VANBAERLE

Nein zum Quartierplan Am 26. September stimmen wir über den Quartierplan Van Baerle ab. Auf diesem Areal soll eine Überbauung mit mehreren Gebäuden und Hochhäusern entstehen. Das höchste Gebäude wird 49 Meter hoch. Das sind ganze 9 Meter höher, als in der Hochhausplanung der Gemeinde vorgesehen ist! Die Ausnützungsziffer von 2,26 beim QP liegt an der obersten Grenze, welche der Kanton vielleicht noch bewilligt. Ein Naherholungsgebiet gibt es ja nicht. In der Region bewegt sich die Ziffer zwischen 0,8 bis 1,5. Der QP Dychrain Ost hat eine Nutzung von 1,32. Zu viele Menschen auf so wenig Fläche zu platzieren, sprengt den Rahmen einer wohnlichen Verdichtung. Sprechen wir hier doch von über 900 Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu mangelt es an Infra-

struktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Schulhäuser und vor allem Verkehrswege. Stellen Sie sich nur mal vor, wie sich 1300 Velos und 352 Autos am Morgen durch die 2 x 2 Meter breiten Strassen «quetschen» sollen. Dazu müsste es ja im Interesse der Gemeinde resp. dem Gemeinderat sein, aufgrund der sehr schwierigen finanziellen Situation, gute Steuerzahler nach Münchenstein zu bringen. Wenn ich diese Überbauung anschaue, sehe ich eher ein Gefängnis, als einen Ort an dem man gerne leben möchte. Gute Steuerzahler ziehen hier sicher nicht hin. Deshalb Nein zum QP Van Baerle. Damit geben wir der Gemeinde und dem Investor die Chance eine vernünftige Lösung auszuarbeiten. Stefan Haydn

QUARTIERPL AN VANBAERLE

Wo bleibt die Innovation? Dem Quartierplan vanBaerle fehlt die architektonisch innovative Strahlkraft. Die geplanten Gebäude fügen sich nicht in das bestehende Quartierbild ein und drohen mit seinen dicht gedrängten Wohnblocks und Hochhäusern über die Jahre zum anonymen «Getto» zu verkommen. Ein wohl durchdachter Quartierplan ermöglicht eine bauliche Verdichtung für gute Wohn- und Lebensqualität. Er sollte in gleicher Weise die Interessen von Investor, Öffentlichkeit und Anwohnern vereinen. Die Wohnungen mit ihren Gärten im Norden liegen die meiste Zeit im Schatten der Überbauung. Dieser Quartierplan ist ein schlechtes Beispiel für die angestrebte, qualitätsvolle und langfristige Entwicklung von Münchenstein. Das kantonale Raumplanungs- und Baugesetz für

Siedlungsentwicklung besagt: die verdichtete Bauweise muss eine hohe Siedlungs- und Wohnqualität, sowie eine gute Einfügung in die landschaftliche und bauliche Umgebung gewährleisten. Mit nur 9 Quadratmeter Freifläche pro Person stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern viel zu wenig Frei- und Grünfläche zur Verfügung. Dieses Problem wurde vom Kanton BL schon bei der Vorprüfung bemängelt und ist nicht gelöst. Dies widerspricht einem lebenswerten Münchenstein. Beim QP vanBaerle profitiert vor allem der Investor. Die Öffentlichkeit und die angrenzenden Wohngebiete tragen die Lasten. Münchenstein verdient bessere Quartierpläne, deshalb sage ich Nein zum vorliegenden Quartierplan vanBaerle. Dieter Rammelmeyer

VEREINSNACHRICHTEN Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,

Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt.

Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

CVP Münchenstein. 4142 Münchenstein. Präsiden-

tin: Nadja Lüthi, 079 753 83 29. Kontakt: info@ cvp-muenchenstein.ch. Homepage: www.cvpmuenchenstein.ch

Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse

zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71.

Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein

Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter

60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David

Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www. fdp-muenchenstein.ch

Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15 bis 21.45 in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch

FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99

Jährige. Wir freuen uns auf dich! Internet: www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident TobiasHofer,hofer@fcmuenchenstein.ch, 079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, pession@fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekr. Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87.

Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golf-

swing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00– 22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch

KINDERBURG

Kinderartikelflohmarkt Am Samstag, 4. September, findet von 14 bis 17 Uhr unser Kinderartikelflohmarkt auf dem Loogschulhausplatz in Münchenstein statt. Tauschen, Kaufen und Verkaufen der gebrauchten Spielsachen, Kleider, Bücher, Schuhe und Fahrzeuge aller Art wird an diesem Tag gross geschrieben. Daneben bietet die Kinderburg Münchenstein dieses Jahr ein Backevent mit einem mobilen Holzofen an. Auch zum Spielen ist genügend Platz vorhanden. Decken oder Tische können selbst mitgebracht werden, es wird ein kleiner Beitrag in Form einer Standgebühr (drei Meter à 5 Franken) verlangt. Teresa Kaeser, Kitaleitung

Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein,

4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. Im Herz Bistro im Gesundheitszentrum Dy-Fit in Münchenstein treffen sich Menschen mit einer Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankung zum Erfahrungsaustausch sowie zur gegenseitigen Unterstützung. In einer ungezwungenen Runde bei einer Tasse Kaffee dürfen Ängste, Sorgen und Bedenken ausgetauscht werden. Treffpunkt ist immer Montags um 9.30 Uhr im Gesundheitszentrum Dy-Fit auf dem Walzwerkareal. Eine Anmeldung ist nicht nötig, darf aber gerne unter 061 411 16 05 oder info@dy-fit.ch angebracht werden.

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Termin für Kinderartikelflohmarkt auf dem Loog Samstag, 04.09.2021, 14.00 – 17.00 Uhr Loogschulhausplatz, Loogstrasse 17, 4142 Münchenstein Buslinie 58, Florastrasse/Tramlinie 10, Hofmatt Tramlinie 11, Loogstrasse Telefon 061 411 11 18 / 079 814 93 95

oder dass die Leute selbstständig mit dem Auto zum Einkaufen fahren. In Anbetracht der Klimadebatte hat Münchenstein ein Projekt verdient, welches beim Thema Einkaufen auch klimaschonend geplant sein sollte und nicht wegen mangelnder Einkaufsmöglichkeiten unnötige zusätzliche Emissionen verursacht. Das fehlende Angebot bezüglich einer kleinen Poststelle oder eines Bankomaten wird dieses Problem nicht mindern. Auch aus diesen Gründen lege ich überzeugt ein Nein in die Urne, um so dem Gemeinderat und dem Projektverfasser aufzuzeigen, dass für ein solches Mammutprojekt mehr Infrastruktur bezüglich alltäglichen Besorgungen in die Planung gehören würde. Kristian Müller

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja, ich will Die Schweiz ist bereit für die «Ehe für alle». Das Parlament, der Bundesrat sowie die überwältigende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (82%) befürworten die Öffnung der Ehe. Auch viele Familienorganisationen und wichtige Religionsgemeinschaften haben sich für die «Ehe für alle» ausgesprochen. Ein Argument der Gegner der Vorlage lautet, dass die «Ehe für alle» den Weg für die Leihmutterschaft ebnet. Tut sie das? Nein. Die Leihmutterschaft ist in der Schweiz für alle Personen, d.h. sowohl für verschiedengeschlechtliche wie auch für gleichgeschlechtliche Paare, verboten. Dies steht im Rahmen der Ehe für alle nicht zur Diskussion. Das Verbot der Leihmutterschaft ist in der Verfassung festgeschrieben und wird durch die Vorlage nicht berührt. Das Gleiche gilt

übrigens auch für die Eizellenspende; auch diese ist weiterhin nicht zulässig. Zwar hat die Schweiz in den letzten zwanzig Jahren einen fundamentalen Wertewandel hin zu mehr Akzeptanz und Inklusion von LGBT-Menschen erfahren: mit dem Inkrafttreten des Partnerschaftsgesetzes 2007, der Stiefkindadoption 2018, des Diskriminierungsverbotes 2020 und der bald in Kraft tretenden vereinfachten Personenstandänderung für Transmenschen. Trotzdem ist sie das zweitletzte europäische Land, das die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare noch nicht geöffnet hat. Es ist an der Zeit, dem gesellschaftlichen Wandel endlich Rechnung zu tragen! Deshalb Ja, ich will. Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

QUARTIERPL AN VANBAERLE

Nutzen wir die Chance Vor einigen Jahren hat der Münchensteiner Souverän vorausschauend und weise beschlossen, keine neuen Gebiete einzuzonen, sondern diese den kommenden Generationen zu reservieren. Es gibt bereits einige gute Beispiele, wie die bestehenden Reserven mit Hilfe von Quartierplänen optimal genutzt und gegen innen verdichtet werden können. Die geplante Umnutzung des vanBaerle-Areals ist für Münchenstein ein Glücksfall. Heute ist das Industrieareal vollständig versiegelt und für die Bevölkerung eine nicht zugängliche Insel. Künftig wird es grüner werden und vor allem die Bäume werden sich positiv auf das Mikroklima auswirken. Das Areal verändert sich zu einem erlebbaren Quartier mit neuen Fussgängerbeziehungen. Der Standort ist mit seiner Nähe zum Bahnhof sowie

den Tram- und Buslinien sehr gut an das öV-Netz angebunden und das innovative Mobilitätskonzept verhilft, dass wir im Gstad keine neuen Verkehrsprobleme infolge übermässigem motorisiertem Individualverkehr schaffen. Mit der Zertifizierung nach dem «Standard nachhaltiges Bauen Schweiz» wird der QP endgültig zu einem Projekt mit Vorbildcharakter, welches über Münchenstein hinaus Beachtung finden wird. Für die Gemeinde erwachsen keine finanziellen Risiken, wie bei einer Neueinzonung, weil das Areal bereits erschlossen ist und wichtige Infrastrukturen, wie etwa ein Kindergarten oder Einkaufsmöglichkeiten bereits Projektbestandteil sind. Diese Chance müssen wir einfach nutzen. Edi Grass Anwohner Gstad


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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

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AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 30.08.2021 hat der Gemeinderat: – die Demission von Janine Eggs aus der Bau-, Werk- und Planungskommission per 1.08.2021 genehmigt. – beschlossen, dass Monika Probst von progemastocker ab 1.09.2021 bis zum Eintritt der neuen Verwaltungsleitung die Funktion der interimistischen Finanzverwalterin übernimmt. – sich über den aktuellen Stand der Umbauarbeiten der Gemeindeverwaltung an der Hauptstrasse 33 informieren lassen. Die Arbeiten schreiten gut voran. Einzig bei der Photovoltaikanlage muss aufgrund grosser Nachfrage im Markt mit einer Verzögerung gerechnet werden. Voraussichtlich wird diese erst im Jahr 2022 installiert werden können. Der Umzug der Verwaltung ist auf Ende Januar 2022 geplant. – den Auftrag zur Anbindung der Weidenstrasse 50 an die Hauptstrasse 33 an die Saphir Group AG vergeben. Die Kernverwaltung der Einwohnergemeinde (Bauverwaltung, Finanzverwaltung, Präsidium und Zentrale Dienste) wird voraussichtlich per Ende Januar 2022 zurück an die Hauptstrasse ziehen. Durch die räumliche Trennung von der Sozialregion entstehen zwei verschiedene Standorte, welche technisch miteinander verbunden werden müssen. – das Kostendach für die Investitionen von CHF 198 000.– für das IT-Projekt Umbau bewilligt und im Budget 2022 aufgenommen. Es müssen wichtige Anpassungen und Erneuerungen der Hardware vorgenommen und zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet werden. Ausserdem entstehen weitere Kosten im Bereich Umzug/Installation der Firewall sowie das Umschalten der Datenleitung von der Weidenstrasse an die Hauptstrasse. – die Zusatzentschädigung des Gemeindepräsidenten befristet bis zur Einstellung einer Verwaltungsleitung festgelegt. Der Gemeinderat

NACHNOMINATION BAU-, WERK- UND PLANUNGSKOMMISSION Infolge Demission scheidet Janine Eggs (FWD) per 1.08.2021 aus der Bau-, Werk und Planungskommission aus. Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden, hat die Eingabestelle die Listenvertretung aufzufordern, innert Frist einen Wahlvorschlag einzureichen (§ 127 Abs. 1 Gesetz über die politischen Rechte GpR). Gemäss § 127 Abs. 3 GpR gilt die vorgeschlagene Person als in stiller Wahl gewählt. Gemäss Wahlvorschlag der FWD, eingegangen am 23.08.2021, wird somit für den Rest der Amtsperiode 2017–2021 per 1.08.2021 als ordentliches Mitglied der Bau-, Werk- und Planungskommission als gewählt erklärt: Belnava, Daniel (1976). Gemeindepräsidium Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens

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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Von Bienchen und Blümchen

jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag oder im Publikationsorgan der Gemeinde (§§ 160 und 49 Abs. 2 GpR i.V.m. § 21 Abs. 1 Bst. d. VpR).

JUGENDWOCHE.CH

HERBSTFERIENANGEBOT FÜR JUGENDLICHE Gerne machen wir auf das Angebot der interkantonalen Jugendwoche aufmerksam. Während einer Woche können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 60 Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen über 700 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht von Selbstverteidigung, 3D-Drucker, Nothelferkurs über Fotografie bis hin zu Reiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von einer kostenlosen Verpflegung, einem Mädchen- respektive Jungstreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Jugendwoche findet vom 12. bis 15. Oktober statt und eine Anmeldung ist ab dem 5. September online möglich. Alle Infos finden Sie unter: www.jugendwoche.ch Die Gemeindeverwaltung

Zufrieden mit dem Anlass: Mahena Haizmann (r.) mit einer Freiwilligen am Stand des Tierschutzbundes Basel Regional. FOTOS: BENEDIKT KAISER

BAUPUBLIKATIONEN

Dossier-Nr.: 2021-0106 Bauherr: Röm-kath. Kirchgemeinde Dornach – Adresse: Bruggweg 106, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Röm-kath. Kirchgemeinde Dornach, Bruggweg 106, 4143 Dornach – Bauobjekt: Neuer Velounterstand – Bauplatz: Bruggweg 106 – Parzelle GB Dornach Nr.: 576 – Projektverfasser: Röm-kath. Kirchgemeinde Dornach, Bruggweg 106, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2021-0108 Bauherr: Merz Christian – Adresse: Unterer Zielweg 85, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Merz Christian, Unterer Zielweg 85, 4143 Dornach – Bauobjekt: Umnutzung bestehendes Mehrfamilienhaus in ein Einfamilienhaus - ohne bauliche Veränderungen – Bauplatz: Unterer Zielweg 85 – Parzelle GB Dornach Nr.: 408 – Projektverfasser: Merz Christian, Unterer Zielweg 85, 4143 Dornach Publiziert am: 2. September 2021 Einsprachefrist bis: 16. September 2021 Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

SCHLIESSUNG GARTENBAD «GLUNGGE» Die Tore der «Glungge» werden nach einer unfallfreien Badesaison am Montag, 20. September 2021 geschlossen. Wir möchten den Pächtern, der Badeaufsicht und den Besuchern herzlich danken. Bauverwaltung

Vergangenes Wochenende organisierte der Tierschutzbund Basel Regional einen Informationsanlass zum Thema Tier- und Naturschutz in Gempen. Benedikt Kaiser Traditionellerweise ist es das Katzenheim des Tierschutzbundes Basel Regional, das einmal pro Jahr im Rahmen eines Tages der offenen Tür von spezieller Aufmerksamkeit profitiert. Dieses Jahr spielten die Katzen aber für einmal nur eine Nebenrolle, denn der Tierschutzbund Basel Regional entschloss sich, anstelle eines Tages der offenen Tür im Katzenheim einen breitgefächerten Informationsanlass zur Flora und Fauna des einheimischen Waldes durchzuführen. «Seit Beginn der Pandemie sind wieder viel mehr Leute im Wald unterwegs», erklärt Mahena Haizmann, Geschäftsführerin beim Tierschutzbund Basel Regional. Darunter seien viele, denen der Wald und seine Bewohner relativ unvertraut seien. Aus diesem Grund habe man sich beim Tierschutzbund Basel Regional dazu entschlossen, mit dem Informationsanlass vom letzten Wochenende ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten.

einen Einblick in ihre Arbeit. Damit das Ganze nicht allzu theoretisch blieb und auch die Kinder auf ihre Kosten kamen, boten die einzelnen Vereine wann immer möglich interaktive Elemente an. So führte beispielsweise die Rehkitzrettung Drohnenflüge durch, die nicht nur bei den jüngeren Besuchern des Anlasses für glänzende Augen sorgten. «Einmal abgesehen davon, dass so das Angebot einfach viel attraktiver ist, bleiben derartige Erlebnisse den Besucherinnen auch besser im Gedächtnis», ist Haizmann überzeugt. Auch sonst gab sich der Tierschutzbund Basel Regional sichtlich Mühe, den Informationsanlass aufzulockern. So lud er beispielsweise mit Festwirtschaft und Tombola zum geselligen Miteinander ein. Dass dieser Mix bei den Leuten ankam, bewies die ziemlich statt-

liche Anzahl Besucher, die trotz des durchzogenen Wetters ihren Weg zum Forstwerkhof fanden. «Natürlich hätten wir gerne noch ein paar Leute mehr gehabt», räumt Haizmann ein, «doch ich denke, dass wir gerade in Anbetracht des Wetters zufrieden sein können.» Sehr zufrieden zeigt sich Haizmann auch mit den Reaktionen, die sie von den Besucherinnen und Besuchern des Anlasses erhalten hat. «Wir haben durchs Band positives Feedback bekommen», strahlt sie. Auch die am Anlass beteiligten Vereine hätten sich begeistert gezeigt und gefragt, ob man den Anlass nicht jährlich durchführen wolle. Haizmann selbst kann und will zwar nichts versprechen, ist der Idee aber nicht abgeneigt: «Ich könnte es mir auf jeden Fall vorstellen!»

Auch ein bisschen Volksfest

Konkret geschah dies in Form vieler verschiedener Informationsstände, die rund um den Forstwerkhof Gempen aufgebaut waren. Zahlreiche Vereine wie etwa Pro Igel, die Eichhörnchenstation Buttwil oder die Rehkitzrettung ermöglichten

Nicht nur Infos, sondern auch Action: Hanspeter Rutschmann von der Rehkitzrettung sorgte mit seinen Drohnenflügen für ein Highlight.

PARTEIEN

BWPK – eine wichtige Wahl Die BWPK nimmt in Dornach wichtige Funktionen ein, denn sie behandelt schwierige Themen wie z.B. Baurechtsbeschwerden oder auch grosse Infrastrukturprojekte, die für Dornach richtungsweisend sind. Umso wichtiger ist es, dass die gewählten Kommissionsmitglieder auch die geeigneten Qualifikationen hierfür mitbringen. Die FDP.Die Liberalen Dornach hat hierfür vier sehr gut qualifizierte Kandidaten gefunden, wel-

che wir Ihnen gerne zur Wahl empfehlen. Unsere Kandidaten sind allesamt im Bauund Immobiliensektor tätig oder tätig gewesen und wissen, worauf es ankommt. Fabian Eckenstein, Micha Rahmen, Urs Bendel, Ludwig Binkert (bisher) sind motiviert und qualifiziert sich in der BWPK zu engagieren. Geben Sie ihnen Ihre Stimme! Wählen Sie Liste 1. Annabelle Lutgen, Gemeinderätin, FDP.Die Liberalen Dornach

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II.

Dornach, das Zentrum der Jugendwoche In der zweiten Herbstferienwoche vom 12. bis 15. Oktober findet die legendäre Jugendwoche statt. Jugendliche (ab der 6. Klasse) können sich aus rund 60 Workshops und tollen Abendprogrammen ein eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Die Klassiker wie «Klettern», «Nothelferkurs» und «Journalis-

mus» sind wieder dabei, aber auch neue wie «Kreativ für das Klima», «Tiktok & Instagram oder «Bubble-Tea – Molekularküche». Wir rechnen damit, dass wir trotz der aktuellen Covid-19-Lage die Woche mit den nötigen Vorkehrungen durchführen können. Das Anmeldefenster öffnet diesen Sonntag am 5. Septem-

ber um 18 Uhr. Die Jugendarbeit Dornach organisiert die Jugendwoche mit verschiedenen Partnern und Ehrenamtlichen aus der ganzen Region. Unter www.jugendwoche.ch gibt es weitere Informationen und die Onlineanmeldung. Jugendarbeit Dornach

DORNACHER WEIHNACHTSMARK T

VEREINSNACHRICHTEN DORNACH

JUGENDARBEIT DORNACH

Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30– 21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Standreservationen für den Weihnachtsmarkt Mit einem Team hat Daniel Müller, Gemeinderat und Vizeammann, von 2009 bis 2019 den Dornacher Weihnachtsmarkt in Oberdornach, durchgeführt. Der Anlass war jeweils gut besucht und trug zu einem attraktiven Dornach bei. Es haben sich im 2020 ein paar Freiwillige zu einem

neuen OK Team Dornacher Weihnachtsmarkt mit Ludwig Binkert zusammengetan. Wegen der Covid-19-Pandemie musste Ende Oktober 2020 der Weihnachtsmarkt, trotz gutem Bestand an Standreservationen, abgesagt werden. Die Vorbereitungsarbeiten für den Dornacher

Weihnachtsmarkt vom 4. und 5. Dezember sind gut aufgegleist. Die Veranstalter werden wieder einen attraktiven Markt organisieren. Sie können noch bis am 5. November Reservationen entgegennehmen. www.dornacherweihnachtsmarkt.ch Ludwig Binkert, Marktchef


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Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Altmetallabfuhr Die nächste Altmetallabfuhr findet statt am Mittwoch, 8. September 2021. Bitte beachten Sie, dass die Abmessungen max. 200 × 100 × 50 cm und das Gewicht max. 30 kg betragen dürfen. Elektrische Geräte und Maschinen werden nicht angenommen. Diese Geräte können an den Verkaufsstellen gratis zurückgegeben werden. Bitte stellen Sie das Altmetall rechtzeitig zur Abholung bereit. Vielen Dank. Die Gemeindeverwaltung

jugendwoche.ch

Herbstferienangebot für Jugendliche Gerne machen wir auf das Angebot der Interkantonalen Jugendwoche aufmerksam. Während einer Woche können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren (6. Klasse) aus über 60 Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen über 700 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht von Selbstverteidigung, 3D-Drucker, Nothelferkurs über Fotografie bis hin zu Reiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von einer kostenlosen Verpflegung, einem Mädchen- respektive Jungstreff und einem freiwilligen Abendprogramm. Die Jugendwoche findet vom 12. bis 15. Oktober statt und eine Anmeldung ist ab dem

5. September online möglich. Alle Infos finden Sie unter: www.jugendwoche.ch Die Gemeindeverwaltung

Röm.-kath. Kirchgemeinde Gempen

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Mittwoch, 15. September 2021, 20.00 Uhr Brügglistube Kirchackerweg 2, Gempen

Traktanden: 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der letzten KG-Versammlung vom 4. Dezember 2020 3. Rechnung 2020 a) Laufende Rechnung 2020, Beratung und Beschlussfassung b) Bestandesrechnung 2020, Beratung und Beschlussfassung c) Verwendung des Aufwandüberschuss 4. Nachtragskredit Sanierung Pfarrhaus Budget 2021 Kto. 310.503.04 Sanierung Pfarrhaus Fr. 45 000.– 5. Information aus dem Seelsorgeverband Dornach-Gempen-Hochwald bzw. Pastoralraum Birstal 6. Verschiedenes Der Kirchenrat

Umbauarbeiten auf Kurs Der Dornacher Gemeinderat nahm am Montag erfreut zur Kenntnis, dass die Umbauarbeiten am Gemeindehaus planmässig voranschreiten. Zudem beriet er über die Entschädigung der interimistischen Verwaltungsleitung. Bea Asper «Die Rückbauarbeiten sind beendet», erklärte Daniel Müller (FDP), Leiter der Arbeitsgruppe Umbau an der Gemeinderatssitzung vom Montag. Die Schadstoffbeseitigung sei anspruchsvoller gewesen als gedacht, doch das Problem konnte gelöst werden. «Ein grosser Teil der Decken mit dem Brandschutz wurde ebenfalls schon montiert», hielt Müller fest. Bei den Bodenarbeiten sei es wie erwartet zu Herausforderungen gekommen, die aber gemeistert wurden. «Aktuell ist eine Mannschaft von Gipsern daran, die neuen Wände einzuziehen.» Die Gestaltung des Empfang- und Schalterbereichs sei in enger Zusammenarbeit mit den Zentralen Diensten und dem Schreiner

besprochen worden. «Die Gebäudefassade wurde bereits gestrichen und die Schlagläden sind ebenfalls schon wieder in neuem Grün. Ein grosser Teil der Fenster wurde bereits ersetzt», führte Müller aus. Insgesamt werde es keine Kostenüberschreitung geben. Die Fotovoltaikanlage könne allerdings wohl erst später montiert werden, weil die Hersteller aufgrund grosser Nachfrage längere Lieferfristen angeben, erklärte Müller und stellte in Aussicht, dass die Verwaltungsteams Ende Januar das Gemeindehaus beziehen könnten. Für die Bevölkerung ist ein Tag der offenen Türe geplant.

Urech übernimmt ad interim

Die Mitarbeitenden der Sozialregion werden im Provisorium im Wydenareal bleiben, bis die Standortfrage geklärt sei, hielt Gemeindepräsident Daniel Urech (FWD) fest. Für die Ausstattung der Arbeitsplätze und die Digitalisierung im neu gestalteten Gemeindehaus sprach der Gemeinderat am Montag einen Kredit von 198 000 Franken. Noch offen ist, ob beim Einzugstermin auch die Schlüsselstellen in der Verwaltung besetzt sein werden. Offiziell hat Dornach ab August den an der Urne beschlossenen Systemwechsel mit einer damit einhergehenden Entflechtung der strategischen von der operativen Leitung

eingeläutet. Doch weil die Gemeinde noch keinen Verwaltungsleiter finden konnte, ist der Gemeindepräsident in die Bresche gesprungen. Urech bestätigte auf Anfrage, dass ihm die Verwaltungsleitung ad interim anvertraut worden sei. Im nicht öffentlichen Teil (Urech war im Ausstand) beriet der Gemeinderat am Montag über die Frage der Entschädigung, da sich das Pensum des Gemeindepräsidenten dadurch erhöht. Da man auch für den Finanzverwalter, der vor über einem Jahr gekündigt hat, noch keine Nachfolgeregelung gefunden hat, bewilligte der Gemeinderat am Montag die Verlängerung der Übergangslösung mit dem Büro von Adrian Stocker und Monika Probst. Urech sagte gegenüber dem «Wochenblatt», dass er keine Prognose abgeben könne, wann die Vakanzen in der Verwaltung besetzt sein werden. Er könne nur sagen, der Bewerbungsprozess sei am Laufen. Unter Verschiedenem erkundigte sich Daniel Müller, wann der Gemeindepräsident das Thema Linienführung A18-Zubringer traktandieren werde. Urech sagte, dass er sich im September zu einem Gespräch mit der Gemeindepräsidentin von Aesch treffen werde und davon ausgehe, dass er das Traktandum noch vor Ende dieses Jahres im Gemeinderat zur Sprache bringen könne.

DOKUMENTARFILM

«Dornach 1499 – Söldner im endlosen Krieg

LESERBRIEF

Für Kontinuität in der BWPK In den kommenden vier Jahren stehen in Dornach sowohl in der Infrastruktur als auch im Hochbau grosse und richtungweisende Projekte an. Diese wurden in der Bau-, Werks- und PlaDaniel Grossennungskommission bacher (CVP) (BWPK) schon in den letzten Jahren thematisiert und die Kommission wird sie als beratendes Organ des (neu gewählten) Gemeinderats weiterhin bearbeiten. Mit meiner Wiederwahl in die BWPK will ich aktiv mithelfen, dass die in der ablaufenden Legislaturperiode gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auch in den nächsten vier Jahren genutzt werden. Bei einer Wiederwahl kann ich in dieser Kommission für die notwen-

dige Kontinuität sorgen und den Verlust von professionellem Know-how überbrücken, den die zahlreichen Demissionen langjähriger Kommissionsmitglieder hinterlassen. Die Fortsetzung meines BWPKEngagements ist mir aber auch ein ganz persönliches Anliegen, denn ich möchte die angefangenen Projekte gerne weiterbearbeiten und möglichst bis zu deren erfolgreichen Abschlüssen begleiten. Mein Vorteil ist, dass ich die anstehenden Herausforderungen im Bereich der Gemeindeinfrastruktur bereits kenne und diese (ohne berufliche Verflechtungen) im Interesse der breiten Bevölkerung beurteile. Mein Ziel ist es, die Gemeinde in ihrer Entwicklung voran zu bringen und für uns Einwohnerinnen und Einwohner lebenswert zu machen. Ein attraktiver Wohn- und Lebensraum liegt mir sehr am Herzen. Danke für Ihre Stimme! Daniel Grossenbacher, BWPK-Kandidat

SINGKREIS

Singst du gerne? Dann bist Du bei uns willkommen! Der Singkreis findet immer donnerstags um 19 Uhr statt. Gesungen wird Mehrstimmiges aus aller Welt. Auskunft erteilt

Danielle Volkart, d.volkart@gmx.net. Auch das integrative «Stegreif»-Kammermusikensemble braucht dringend gute Violinen-Unterstützung. Daniele Volkart

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Donnerstag, 2. September 12.00 Beginn Mittagsclub im Pfarreisaal Samstag, 4. September 82. Gelöbniswallfahrt nach Mariastein, Programm siehe Mitteilungen Sonntag, 5. September 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach Mittwoch, 8. September 9.00 Frauengottesdienst, anschl. gemütliches Beisammensein im Pfarreisaal 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 5. September 10.00 Begrüssungsgottesdienst der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Haiko Behrens. Einsetzung Kirchgemeinderätinnen Alena Annaheim und Jaike Wolfkamp. Musik: Raouf Mamedov. Im Anschluss findet der Informationsanlass für die Eltern der KonfirmandInnen im Gemeinschaftssaal statt.

Freitag, 10. September 15.00 Gottesdienst mit Kommunion im APH Wollmatt

Nächste Schatzsucher Samstag, 18. September. Samstags, 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 5. September 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Katholische Gottesdienste in Hochwald Samstag, 4. September 18.30 Gottesdienst mit Kommunion

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 5. September 9.00 Wortgottesfeier

Eine Reise ins Spätmittelalter: Der Film erzählt die Geschichte Dornachs und der Burg Dorneck. WOB. Der erste von drei geplanten Dokumentarfilmen zur Geschichte Dornachs wird am Samstag, 4. September, um 16 und um 19 Uhr im neuestheater.ch gezeigt. Der Dokumentarfilm «Dornach 1499» erzählt die Geschichte Dornachs und der Burg Dorneck. Er nimmt Sie mit auf eine Reise ins Spätmittelalter und erzählt die Ereignisse und Kontexte des Schwabenkriegs und der entscheidenden

Schlacht bei Dornach. Der Tragweite und der Fokus sind überraschenderweise weit grösser als das kleine Dorf in Solothurn uns erahnen lässt: Es geht um die Konflikte zwischen dem Königreich Frankreich auf der einen Seite, und den Gebieten des «Heilige Römischen Reiches» bestehend aus dem damaligen Deutschland und Österreich und deren Bündnispartnern auf der anderen Seite. Der Film

KLOSTER DORNACH

KLOSTER DORNACH

Der Garten als Kunstform

Franz von Assisi für Leute von heute

Flying Science und die Freunde der Merian Gärten präsentieren: Der Garten als Kunstform. Kurzvorträge im Kloster Dornach, bei schönem Wetter im Freien, widmen sich dem Garten als Kunstform. Denn: Was in einem Garten aussieht, als ob es immer schon so wäre, ist tatsächlich geplant, es wurden Entscheidungen getroffen, ein Konzept erstellt und viel Arbeit investiert. An den nächsten beiden Mittwochen berichten der Leiter des Botanischen Gartens in Basel und die Baselbieter Denkmalpflegerin auf ihrer (Garten-)Arbeit: Mittwoch, 8. September, 18.30 Uhr, mit Prof. Dr. Ansgar Kahmen, Direktor Botanischer Garten, Universität Basel. Der Botanische Garten der Universität Basel – Zukunftsstrategie für einen Garten mit langer Geschichte. Mittwoch, 15. September, 18.30 Uhr, mit Brigitte Frei-Heitz, Kantonale Denkmalpflegerin. Zwischen Kunst und Natur. Visionäre Gärten des 20. Jahrhunderts Veranstaltungsort. Eintritt frei, Anmeldung auf servus@flyingscience.ch. Veranstaltungsort: Kloster Dornach. www.flyingscience.ch. Matthias Buschle

Hermann Hesse schrieb ein ganzes Buch über Franz von Assisi und auch heute wirkt diese aussergewöhnliche Persönlichkeit aus dem Mittelalter immer noch in unsere Gegenwart mit einer Aktualität, die es in diesem Kurs zu entdecken gibt. Niklaus Kuster (1962), Schweizer Kapuziner und Doktor der Theologie ist an verschiedenen Hochschulen Dozent für franziskanische Spiritualität und ein international gefragter Referent und Kursleiter. Wir freuen uns sehr, ihn zusammen mit Nadia Rudolf von Rohr (1975), Co-Leiterin der Franziskanischen Gemeinschaft der Deutschschweiz am kommenden Samstag, 4. September, von 10 bis 16 Uhr, für einen Tageskurs zu Gast zu haben. Der Kurs wird auf die Persönlichkeit und das Leben von Franz von Assisi blicken und dazu einladen, Impulse für das eigene Leben mitzunehmen. Die Kurskosten von 80 Franken sind in bar am Kurstag mitzubringen. Es gibt eine Pausenverpflegung sowie ein vegetarisches Mittagessen aus dem Rezeptbuch der Kapuziner. Weitere Informationen auf www.klosterdornach.ch. Es sind noch wenige Plätze frei, Anmeldung bis

FOTO: ZVG

bietet einen Einblick in das Söldnerwesen und die Geschehnisse aus der aktuellen Sicht von Historikerinnen und Historikern. «Dornach 1499» (Produktion: Francis de Andrade, Regie und Drehbuch: Moritz Willenegger); Dauer der Filmvorführung 40 Minuten, Eintritt 17 Franken / Studenten 10 Franken; Plätze solange vorrätig; Reservation über Raiffeisenbank Dornach vorteilhaft.

Niklaus Kuster: Am Samstag, 4. September, im Kloster Dornach zu Gast. FOTO: ZVG spätestens Freitag, Tel. 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch Barbara van der Meulen, Programmleitung Kloster Dornach


DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

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Aufwühlende, atemberaubende «Odyssee» Am 28. August fand am Goetheanum die Premiere von Homers «Odyssee» der Jungen Bühne statt. Das Skript und die Inszenierung von Andrea Pfaehler können als genial bezeichnet werden. Thomas Brunnschweiler Was die Zuschauerinnen und Zuschauer zu sehen bekommen, ist nicht weniger als die 24 Gesänge mit insgesamt 12 110 Hexameterversen von Homers «Odyssee», verdichtet und in Episoden verpackt. Nach einem zweieinhalbstündigen Bilderbogen kennt man die wichtigsten Erzählstränge der Odyssee. Es ist das erste grosse Werk der Weltliteratur, das wohl um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert vor Christus festgehalten wurde. Das Epos von Homer ist ein zeitloses Weltgedicht, die archetypische Erzählung von Strafe, Irrfahrt und Rückkehr, von Leid, Schmerz, Sehnsucht, Versuchung, Trauer, Angst, Freude, Hoffnung, aber auch Rache an den schmarotzerischen Freiern in Ithaka. Das pralle Leben also, das Odysseus bis in die nebelgeschwängerte Unterwelt hinabführt. Der Philosoph Adorno sah in Odysseus den «ersten modernen Menschentyp in der Literaturgeschichte»: Er kämpft gegen die Götter und das Schicksal. Oft leugnet Odysseus seine Identität, um sie gerade

dadurch zu erhalten. «Wirklich zu Hause sein kann ein Mann nur, wenn er von irgendwo zurückgekommen ist», schreibt die Schriftstellerin Inge Merkel.

Überzeugendes Ensemble

Die Junge Bühne hat mit «Odyssee» ihre Meisterprüfung mit Bravour bestanden. Alle Mitspielenden verwandeln sich sprachlich, mimisch und gestisch in ihre Figuren. Die Gefühle kommen glaubwürdig über die Rampe. Es wird getrauert, geweint, getrotzt, beschimpft und geschrien. Zwischen Gespräch und Aktion gibt es auch berührende Momente des Innehaltens. Kurz, dem Publikum wird es niemals langweilig. Jeweils in einem der beiden Teile tritt ein anderer Schauspieler als Odysseus auf. Zuerst ist es Cameron Gough, nach der Pause Orell Semmelroggen; beide spielen den Protagonisten der Lebensirrfahrt mit gleicher intensiver Leidenschaft. Ludowika Held gibt Penelope, der heftig umworbenen Frau von Odysseus, den Charakter einer anmutigen, schlauen Frau, die während des langen Wartens ihre eigene Irrfahrt bestehen muss. Telemachos, der ohnmächtig zusehen muss, wie die Freier das Hab und Gut seiner Eltern aufzehren, wird von Michael Hintze gespielt: jugendlich, leidenschaftlich und zunehmend erwachsen werdend. Die gewitzte und wankelmütige Thalassa, die Vertraute von Penelope, spielt Sophia Gfeller mit sichtlicher Freude für ihre ambivalente Rolle. Auch die hier nicht genannten Mitspielenden überzeugen in ihren Rollen völlig. Ein besonderer Moment ist der

Souverän: der mächtige Zeus (Lukas Hayoz) und die hilfreiche Pallas Athene (Sabine Held). Gesang des blinden Sängers, der den Beginn der Odyssee anstimmt «Sage mir Muse, die Taten des viel gewanderten Mannes, welcher so weit geirrt, nach der heiligen Troja-Zerstörung». Zu erwähnen sind auch die stimmige Musik, das ein-

fache Bühnenbild, die professionelle Lichtführung, die schönen Kostüme und die persönliche Programmzeitung. Fazit: Wer die «Odyssee» der Jungen Bühne nicht besucht, verpasst ein Theaterereignis der Extraklasse.

HEIMATMUSEUM SCHWAR ZBUBENL AND

TC DORNACH

Das Bild des Monats

Top Tennis vom 3. bis 5. September

Als Auftakt zum Frühherbst und als zweitletztes Bild der diesjährigen Museumssaison zeigt das Heimatmuseum im Monat September das Gemälde «Der Steinbock» des Dornacher Arztes und Künstlers Hans Jenny (1904-1972). Er beschäftigte sich zu Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit mit Tierbildern, die

Der Tennisclub Dornach organisiert mit seinem Trainer Nicolas Thomann (ehemals die Nr. 106 der Welt) das 1. Dornach Open Turnier. Zu Gast an diesem hochkarätigen Tennisturnier vom 3. bis 5. September sind junge Nachwuchstalente zwischen 18 und 25 Jahren, die in zwei Kategorien um das Preisgeld von 1000

er «Tierlandschaften» nannte: «Tiere sind Hieroglyphen, welche der Weltsprache entstammen; sie sind auch Siegel, welche zum Weltall und seinen Spiegelungen führen. Diese öffnen sich dem, welcher Tiere liebt». Geöffnet jeweils am Sonntag von 15 bis 17 Uhr (Bettag geschlossen) . Der Stiftungsrat

bzw. 400 Franken spielen. Hat Roger Federer die Schweizer Klassierung N1 1, so erwarten wir mit Gian Grünig N3 31, Daniel Valent N3 35 oder Tanguy Genier N3 51 hochklassiges Tennis. Auch der Dornacher Manuel Mesmer, Gewinner des diesjährigen Birseck-Cups, wird sich mit den Top-Spielern messen. Der Eintritt für

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

«Odyssee», Goetheanum Grundsteinsaal, 3. und 4. September, 19.30 Uhr, 5. September, 16.30 Uhr; 10. und 11. September, 19.30 Uhr; 12. September, 16.30 Uhr. Weitere Informationen gibt’s online unter www.junge-buehne.ch.

Interessierte ist frei und es gibt Feines vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Zu finden ist der TC Dornach in der Amthausgasse 4 (hinter dem Amtshaus, Durchgang in Richtung Polizeiposten, nahe der Birs. Alle Informationen auf www.tcdornach.ch. Wir freuen uns auf Sie! Volker Ermuth, TC Dornach

ANZEIGEN

Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

Gemeinde Seewen SO

Öffentliche Planauflage

Erschliessungsplan Teil-GEP Anschluss ARA Birs Gestützt auf § 15 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes werden die nachfolgend aufgeführten Akten der Erschliessungsplanung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt: – Erschliessungsplan Teil-GEP Anschluss ARA Birs

IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1

– Technischer Bericht zum Erschliessungsplan Dem Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu. Damit können ebenfalls eingesehen werden: – Dossier Bauprojekt Umbau ARA, Anschluss an ARA Birs mit:

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Gewinnspiel Coupon

Quiz-Frage zum Campusfest am Goetheanum am 12. September 2021 „Welches Theaterstück wird regelmässig am Goetheanum inszeniert”? � Zauberflöte / � Faust / � Hamlet Coupon für die Verlosung am Campusfest richtig ankreuzen, ausschneiden und am Infotisch abgeben. Name und Kontaktdaten eintragen:_______________________________________________ Gewinn: Zwei Goetheanum Veranstaltungsgutscheine im Wert von jeweils bis zu 48 CHF.

$ Bericht inkl. Beilagen $ Übersichtsplan Leitungsführung $ Längenprofil Leitungsführung $ Schachtbauwerke $ Querprofile $ Umbau ARA Situation und Längsschnitt $ Umbau ARA Schnitte $ Brückenquerungen $ Anschluss WAS KS Duggingen $ Rodungsplan $ Dienstbarkeitsplan Seewen $ Dienstbarkeitsplan Duggingen $ Anschluss an AIB-Plan $ Umgebung ARA $ R+I Schema Pumpwerk Seewen Auflagezeit 3. September 2021 bis 3. Oktober 2021 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Auflageort Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Einsprachen Einsprachen sind während der Auflagezeit (Datum des Poststempels) dem Gemeinderat der Gemeinde Seewen SO schriftlich und begründet einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Beweismittel sind anzugeben. Fehlen diese Erfordernisse, wird auf die Einsprache nicht eingetreten. 4206 Seewen, 17. August 2021

Vogelwarte Sempach

Der Gemeinderat


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AGENDA

Donnerstag, 2. September 2021 Nr. 35

Jungen Bühne. Goetheanum, Grundsteinsaal. 19.30 Uhr. Reservierung: 061 706 44 44, tickets@goetheanum.ch

Amadeus Mozart. Rudolf Steiner Schule, Apfelseestr. 1. Freier Eintritt. 19.30 Uhr. Anmeldung erforderlich: eventbrite.ch

Münchenstein

Dornach

Festival: Oslo-Night. Hek (Haus der elektronischen Künste Basel). Freilagerplatz. 16 bis 4 Uhr.

Der Garten als Kunstform. Vortrag mit Prof. Dr. Ansgar Kahmen, Direktor Botanischer Garten, Universität Basel. Kloster, Bibliothek. 18.30 Uhr. Anmeldung: servus@flyingscience.ch

Kinderartikelflohmarkt. Loogschulhausplatz. 14 bis 17 Uhr.

Münchenstein Herbst-Chilbi. Gartenstadt. 12 bis 19 Uhr.

Donnerstag, 9. September Dornach

Charity-Military. Plausch-Parcours für Mensch und Tier. Tierschutz Hundehilfe Ungarn. Schützenhaus Schürfeld. 10 Uhr. 13. Baselbieter Familiensporttag. Primarschule Schützenmatt. Postenlauf. 10 bis 16 Uhr.

Donnerstag, 2. September Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, 0614012571.

Münchenstein Herrenjass auch für Damen. Ref. Kirchgemeindehaus. 14 Uhr.

Freitag, 3. September Arlesheim

«Figaro» Musiktheater nach Wolfgang Amadeus Mozart. Rudolf Steiner Schule, Apfelseestr. 1. Freier Eintritt. 17 Uhr. Anmeldung erforderlich: eventbrite.ch

tickets@goetheanum.ch

Arlesheim

Reinach

FahrAwaY «Ballett». Alti Papieri, Schorenweg 1. 18 Uhr.

Jubiläumsfest 100 Jahre FC Reinach. Sportanliegen Fiechten. 18 Uhr.

Samstag, 4. September Arlesheim Wanderkonzert mit Flavian Graber. Ermitage. Treff: Ermitagestrasse 55. 17.30 bis 18.30 Uhr. FahrAwaY «Ballett». Alti Papieri, Schorenweg 1. 20 Uhr.

Dornach Die Odyssee von Homer, gespielt von der Jungen Bühne. Goetheanum, Grundsteinsaal. 16.30 Uhr. Reservierung: 061 706 44 44, tickets@goetheanum.ch

Reinach Jubiläumsfest 100 Jahre FC Reinach. Sportanliegen Fiechten. 10 Uhr.

Film: Notre-Dame du Nil. Atiq Rahimi – Ruanda – 2019. Gasthaus zum Stärne. 19 Uhr. Anmeldung: Tel. 061 701 99 52.

Dornach

Montag, 6. September

Flohmarkt. Auf dem Gempenring. 9 bis 15 Uhr.

Arlesheim

Dornach

Dokumentar-Filmpremiere: «Dornach 1499 - Söldner im endlosen Krieg». neuestheater.ch, 16 Uhr und 19 Uhr.

Aesch

Die Odyssee von Homer, gespielt von der

«Figaro» Musiktheater nach Wolfgang

Die Odyssee von Homer. Junge Bühne. Goetheanum, Grundsteinsaal. 19.30 Uhr. Reservierung: Telefon 061 706 44 44,

Concentric Circles. 50 Ölbilder und Monotypien von Heikedine Günther. Goetheanum. Bis 30. September.

Jubiläumsfest 100 Jahre FC Reinach. Sportanliegen Fiechten. 10 Uhr.

Aesch

Kultur im Kloster Dornach: Zu sehen sind derzeit die Ausstellungen «Wind of Change» und «Beackerung» – eine Installation Work in Progress von Lea Fröhlicher. Am 8. September beginnt um 18.30 Uhr der zweite Kurzvortrag «Der Garten als Kunstform». FOTO: ZVG

Irina Bugoslavska: Déjà-vu, KunstRaumRhein, Haus Julian, Dorneckstrasse 37. Bis 25. September. www.kunstraumrhein.ch

Reinach

Sonntag, 5. September

Treffpunkt Stärne. 14.30 bis 16.30 Uhr.

Mittwoch, 8. September

Günter Meier. Ausstellung zum 100. Geburtstag. Vernissage: 3. September, 16 Uhr. An Werktagen von 17 bis 18.30 Uhr. Anmeldung: mail@stiftung-trigon. ch. Bis 9. November.

Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, 061 401 25 71.

Münchenstein Herbst-Chilbi. Gartenstadt. 12 bis 19 Uhr.

Reinach Buchstart. Gemeinde- und Schulbibliothek. 10 bis 10.30 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim

«Wind of Change». Ausstellung mit künstlerischen Werken von Claudia Breitschmid, Esther Ernst, Ingo Giezendanner, Florian Graf, Tamara Janes, Marinka Limat. Diverse Orte im Kloster Dornach. Täglich 7 bis 18 Uhr. Bis 26.September. «Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, Gewächshaus Klostergarten. Bis 31. Oktober. «BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022. Eine Bäume-Studie über die Wochenspruche der Seelenkalender. Bilder von Gwenola Hemlin. Atelierhaus Galerie, Brosiweg 41. Mo bis So, 13 bis 18 Uhr. Verlängert bis 30. September.

Freiluftausstellung Inklusiv Arlesheim. Ein Dorf wird zur Galerie. 4. September, ab 14 Uhr. Wohnheim Wydehöfli. Zur Vernissage mit Kunst-Food-Markt, Live-Musik, kulinarische Spezialitäten und vieles mehr. Bis 23. Oktober. www.inklusivarlesheim.art

Ausstellung zu Geschichte und Kultur des Schwarzbubenlandes. Heimatmuseum Schwarzbubenland. Bild des Monats: «Der Steinbock» des Dornacher Arztes und Künstlers Hans Jenny (1904-1972). So. 15 bis 17 Uhr.

Farben von Mittelerde. Bilder von Michèle Burri. Foyer Haus Wegman. Klinik Arlesheim. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag, 9 bis 20 Uhr. Bis 7. November.

Traces – Spuren. Shirley Müller zu Gast bei artriedwyl. Amselstrasse 6. peterriedwyl@sunrise.ch/ 079 59 77 607.

«(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr.

Münchenstein

Radical Gaming: Immersion Simulation Subversion. HeK - Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Jeweils Mi, Do, Fr, Sa, So 12 bis 18 Uhr. Bis 14. November.

Reinach

Dornach

Heimatmuseum. Bilder Mensch und Natur von Patrick Pfau. Sa./So. 14 bis 17 Uhr, Dienstag 19 bis 21 Uhr geöffnet. Finissage: Sonntag, 5. September.

KunstSchauDepot. Juraweg 2 - 6. «Pflanzenfarben für Pädagogik, Kunst und Therapie». Das Lebenswerk von

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Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 26. August 2021

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CHF 28.70

Lösung 33/2021: HOCHMUT

statt CHF 35.90

Nadja Zimmermann: LouMalou − entspannt, musikalisch, vegetarisch Den ganzen Tag viel um die Ohren gehabt, und dann soll man auch noch was zu essen machen! Ja, ist so. Aber alles schön entspannt: Mit ein wenig Planung, guter Musik und schnellen und unkomplizierten Rezeptideen lässt es sich ohne Druck und gelassen durch die Woche kommen. Nadja Zimmermann stellt einfache, schnelle und fleischlose Rezepte für jeden Tag vor und gibt einen Schuss Musik hinzu. Für alle, die nicht immer die Musse haben, mit der grossen Kelle anzurühren. Und für alle, die sich mit Kochen und Essen locker auf den Feierabend einstimmen möchten. AT Verlag, 2021

1.

1. MIKAEL KROGERUS / ROMAN JEAN-LUC BANNALEC: TSCHÄPPELER: Bretonische Idylle Machen Eine Anleitung fürs Kriminalroman, Loslegen, Dranbleiben und Kiepenheuer & Witsch Verlag zu Ende führen Ratgeber, Kein & Aber Verlag 2. 2. ZERUYA SHALEV: ULRICH TILGNER: Krieg im Schicksal Orient. Das Scheitern des Westens Roman, Berlin Verlag Politik, Rowohlt Verlag 3. 3. IRVIN D. YALOM/ MARILYN ADELHEID DUVANEL: YALOM: Unzertrennlich Fern von hier Über den Tod und das Leben Erzählungen, Psychologie, btb Verlag Limmat Verlag 4. 4. TANJA GRANDITS: Tanja Vegetarisch LUCA VENTURA: Grüne Lieblingsrezepte für Bittersüsse Zitronen jeden Tag einfach & genussvoll Kriminalroman, Kochbuch, AT Verlag Diogenes Verlag 5. HAPE KERKELING: 5. Pfoten vom Tisch. Meine KATHRIN SCHÄRER: Katzen, andere Katzen und ich Da sein Biographisches, Piper Verlag Bilderbuch, 6. Carl Hanser Verlag GEO EPOCHE: Schweiz 1291−2021 6. Die bewegte Geschichte der Eidgenossenschaft JULI ZEH: Geschichte, Verlag Deutscher Über Menschen Pressevertrieb Roman, 7. Luchterhand Literaturverlag FLORIANNE KOECHLIN: 7. Von Böden die klingen und Pflanzen die tanzen DANIELA KRIEN: Neue Streifzüge durch Der Brand wissenschaftliches Unterholz Roman, Natur, Lenos Verlag Diogenes Verlag 8. PETER WOHLLEBEN: 8 Der lange Atem der Bäume MAX KÜNG: Wie Bäume lernen, mit dem Klimawandel umzugehen – Fremde Freunde und warum der Wald uns retten Roman, wird, wenn wir es zulassen Kein & Aber Verlag Natur, Ludwig Verlag 9. 9. RICHARD DAVID PRECHT: MARTIN WALKER: Von der Pflicht Französisches Roulette Eine Betrachtung Kriminalroman, Philosophie, Goldmann Verlag Diogenes Verlag 10. AUF DEM HELLEN HÜGEL: 10. Das Basler Stadtquartier HELGA SCHUBERT: Bruderholz. Mit SpazierVom Aufstehen Band und Literatur-Heft Geschichten, Basiliensia, Neutraler Quartierverein Bruderholz DTV Verlag


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