Donnerstag, 23. August 2018
110. Jahrgang – Nr. 34
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
Mut zur Zentrumsfunktion
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Laufen ist bekannt für seinen Markt und die idyllische Altstadt. Doch die Laufner fürchten sich vor dem langsamen Sterben in Schönheit. Nun wollen sie gemeinsam handeln und das Stedtli fit für die Zukunft machen.
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Dimitri Hofer
Lieferservice schon an Weihnachten Was man unternehmen will, um mehr Besucher ins Stedtli zu locken, ist vielfältig und teilweise aufsehenerregend. «Die wichtigste Massnahme ist klar die Anstellung eines City-Managers», erklärte Thomas Bretscher, der mit seiner Firma Retail Impulse als Projektleiter das Entwicklungsprogramm verantwortet. Am letzten Mittwoch stellte er mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe den
Samstag, 25. August 2018 Am Samstag veränderlich mit sonnigen Abschnitten und Regengüssen und vorallem etwas kühl. Sonntag, 26. August 2018 Der Sonntag freundlicher mit Sonne aber auch einige Wolken.
Laufen
E
ine geschlossene Altstadt, in der sich Geschäft an Geschäft reiht, gibt es im Baselbiet sonst nur noch im Hauptort Liestal. Trotzdem sind im Laufner Stedtli an einem gewöhnlichen Wochentag oftmals erstaunlich wenige Menschen unterwegs. Das stört neben den ansässigen Gewerbetreibenden auch die Stadtverantwortlichen, weshalb sie sich etwas haben einfallen lassen. In den vergangenen Monaten entwickelte eine Arbeitsgruppe 21 Massnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Altstadt von Laufen. Hinter dem grossen Ideenkatalog stehen der Verein Interessensgemeinschaft Laufen, dem fast alle Firmen im Stedtli angehören, sowie die Stadt Laufen. Ziel des Stadtentwicklungsprogramms namens «Stedtli Laufen 2020» ist es, möglichst viele der Massnahmen umzusetzen.
Freitag, 24. August 2018 Am Freitag wechselhaft mit Sonne, Wolken und gewittrigen Regengüssen.
3 Das Stedtli Laufen hat eine reiche Geschichte. Auf einem kulturhistorischen Rundgang wurde sie nun vorgestellt.
Will eine Zukunft für Laufen: Stadträsident Alexander Imhof ist an vorderster Front engagiert. Gewerblern im Alten Schlachthuus in Laufen das 28 Seiten dicke Dokument vor. Der gesuchte Stadtentwickler müsse Leidenschaft für die Region mitbringen sowie über Kenntnisse in den Bereichen Gewerbe und Gastronomie verfügen. Derzeit ist Alex Beck, Präsident der Interessensgemeinschaft Laufen, daran, einen Leistungsauftrag und ein Pflichtenheft auszuarbeiten. Für mehr Frequenz im Stedtli soll die Entwicklung einer neuen Verkehrs- und Parkingstrategie für die Kernzone und damit verbunden ein besucherfreundliches Zahlsystem sorgen. Die fehlenden Parkplätze sind eines der grossen Probleme von Laufen und werden jeweils an der Fasnacht ausgespielt. Eine Massnahme sieht vor, eine Stunde kostenloses Parken für Kundinnen und Kunden zu prüfen. Eine weitere die Errichtung von Parkfeldern für Elektrofahrzeuge
mit der Möglichkeit, Strom zu beziehen. Um die Aufenthaltsqualität zu verbessern, will man Sitzgelegenheiten in der Altstadt anbieten. «Die Sichtbarkeit der Geschäfte möchten wir durch Schilder optimieren», sagte Bretscher. Damit die Eltern in Ruhe in den Läden einkaufen oder sich in einem der drei Cafés ein Stück Patisserie gönnen können, steht zur Diskussion, im Stedtli einen Kinderhort zu errichten. Geräte sollen Besucher zählen An verschiedenen Orten im Stedtli soll es zudem künftig kostenloses Internet und Handystationen geben. Schon in naher Zukunft wird ein Heimlieferservice zur Verfügung stehen, der den Kunden die Einkäufe aus den Geschäften nach Hause bringt. «Es ist geplant, dass dieses Angebot schon an Weihnachten genutzt werden kann.» Auch wenn viele
FOTO: PETER WALTHARD
der Massnahmen bereits konkrete Züge haben, ist noch nichts umgesetzt. Jede Massnahme hat einen Verantwortlichen, der prüft, ob und wie man sie verwirklichen kann. Im kommenden November und im April 2019 informieren die Zuständigen die Arbeitsgruppe über den aktuellen Stand. Im September des nächsten Jahres liegt der Abschlussbericht vor. «Dann wissen wir, was wir umsetzen können und was nicht», sagte der Laufner Stadtpräsident Alexander Imhof (CVP), der selbst bei vier Massnahmen den Lead hat. Um dereinst überprüfen zu können, ob es tatsächlich gelungen ist, mehr Leute ins Stedtli zu bringen, hat man vor, an neuralgischen Punkten im Stedtli Frequenzmesser aufzustellen. Die Geräte zählen die Besucher und werden aufzeigen, ob das Stadtentwicklungsprogramm erfolgreich war.
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Breitenbach
9 Adrian Stocker heisst der neue Geschäftsführer des Forums Schwarzbubenland. Er will sich für mehr Kooperation unter den Gemeinden starkmachen.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 23. August 2018 Nr. 34
LAUFEN
LAUFEN
Notfalls gehen die Laufentaler für den Notfall vor Gericht
Geschichte mit Geschichten erzählt
Der Laufentalvertrag soll das Angebot im jüngsten Bezirk sichern. Darin ist unter anderem festgehalten, dass das Spital «dauernd» gesichert sei. Was allerdings das Wort «dauernd» bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Überzeugung war es nicht. Vielmehr ein taktischer Schachzug im Hinblick auf die parlamentarische Debatte und die Abstimmung über die Spitalfusion. Im April gab der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) auf Drängen der Laufentaler nach. Der Kompromiss sieht vor, dass das Spital in Laufen weiterhin einen 24-StundenNotfall und ein stationäres Angebot für Innere Medizin führen werde. Das Angebot wird den Kanton jährlich 1,67 Millionen Franken kosten – sofern es im Landrat überhaupt eine Mehrheit erreicht. Das ist ungewiss, wie dem vor kurzem publizierten Bericht der vorberatenden Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission (VGK) zu entnehmen ist. Lediglich sechs Kommissionsmitglieder sprachen sich für die angestrebte Beibehaltung des Angebots im Laufental aus, vier stimmten dagegen, zwei enthielten sich. Sven Inäbnit (FDP) hält insbesondere die Aufrechterhaltung des stationären Angebots im Laufental für unsinnig. «Die Infrastruktur ist dermassen fixkostenintensiv. Das lohnt sich versorgungstechnisch einfach nicht.» Noch heisser dürfte die Debatte um den Notfall werden. Einige Kommissionsmitglieder stellten sich auf den Standpunkt, dass die Anbindung an die regionale Gesundheitsversorgung auch ohne durchgängig geöffnete Notfallstation gewährleistet sei. «Dieses Argument wurde gestützt mit dem Verweis auf die vollwertigen Notfallstationen in Dornach und Delémont (in jeweils 20 Minuten zu erreichen) oder auf dem Bruderholz (in 25 Minuten Auto-Distanz)», ist dem Kommissionsbericht zu entnehmen. Inäbnit hält die angedachte 24Stunden-Permanence in Laufen aus einem anderen Grund für unnötig. «Wenn man sieht, was für Symptome hier be-
handelt werden, dann muss man sagen: Hiermit kann der Patient auch bis zum nächsten Morgen warten.» Tatsächlich ist im Laufentaler Notfall lediglich die Behandlung leichter Fälle vorgesehen: Quetschungen, Verstauchungen oder Hals- und Ohrenschmerzen etwa. Inäbnit ist jedenfalls der Meinung, dass das «Zugeständnis» ans Laufental überflüssig sei. Scherrer will «auf Tutti» gehen Eine knappe Kommissions-Mehrheit vertritt Marc Scherrer (CVP), selbst Laufentaler. Er setzt sich für das Spital ein und hält sowohl die 24-Stunden-Permanence als auch das stationäre Angebot für gerechtfertigt. «Nachts um zwei Uhr verlierst du wertvolle Zeit, wenn du einen dringenden Notfall hast», sagt er. Auch eine gewisse Bettenkapazität brauche es. Die Differenzen zur Zukunft des Laufentaler Spitals sind gross – und werden womöglich nicht nur politisch, sondern juristisch ausgefochten. Im Zentrum steht hier der Laufentalvertrag, der den 1994 vollzogenen Kantonswechsel des Bezirks zu Baselland regelte. Darin ist unter anderem festgehalten, dass das Spital «dauernd» gesichert sei. Was allerdings das Wort «dauernd» bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Selbst ein vor etwas über fünf Jahren in Auftrag gegebenes Gutachten brachte keine Klarheit. Scherrer jedenfalls will nicht ausschliessen, dass es im Fall einer Niederlage im Landrat zu einem juristischen Showdown kommt. «Ich könnte mir vorstellen, dass wir Laufentaler hier auf Tutti gehen und wissen wollen, wie die Rechtsgrundlage dieses Vertrags aussieht. Es muss einmal abschliessend geklärt werden, was das Wort ‹dauernd› bedeutet. Dies müsste auch im Interesse des Kantons sein.» Dem würde auch Inäbnit offen gegenüber stehen. «Wenn das geklärt ist, würden die Diskussionen endlich verstummen, die alle paar Jahre geführt werden.» Leif Simonsen (BZ)
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«Laufen hat alles» lautete vor einiger Zeit ein Werbeslogan. Seit letztem Wochenende hat das Städtchen an der Birs sogar einen kulturhistorischen Audio-Rundgang. Martin Staub
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ute Ideen kommen immer gut an», begrüsste Stadtpräsident Alex Imhof am vergangenen Freitag die zahlreichen Gäste auf dem Helyeplatz. Lukas Richterich gelangte vor knapp zwei Jahren mit einer solchen an den Stadtrat, und Pascal Bolliger, zuständig für Kultur, machte sich daran, die richtigen Personen und Institutionen zu finden, die diese Idee professionell umsetzen. «Laufen erzählt Geschichte», so der Titel des kulturhistorischen Pfads, lädt ein zu einem Rundgang an zehn Standorte, welche die Geschichte, die diese bergen, in vier- bis sechsminütigen Sequenzen hörbar machen. Dazu brauchts ein Mobiltelefon, mit welchem der QR-Code auf der entsprechenden Rundtafel eingescannt wird und so die spannende Geschichte von 2400 v. Chr.
Die Schauspieler: Kathrin Veith und Lukas Kubik vor der Tafel 1637 an der Fassade der ehemaligen Stedtlibibliothek. FOTOS: MARTIN STAUB (Dolmengräber) bis 1989 (zweite Laufental-Abstimmung) lebendig macht. Kathrin Veith und Lukas Kubik, zwei ausgebildete Schauspieler, erzählen die entsprechenden Geschichten spannend und authentisch. Für die Episode über den Dreissigjährigen Krieg beispielswei-
Eine runde Sache: (v. l.) Alex Imhof, Stadtpräsident, Lukas Richterich, Emil-und-RosaRichterich-Beck-Stiftung, Reto Marti, Kantonsarchäologe, und Pascal Bolliger, zuständiger FOTOS: MARTIN STAUB Stadtrat, präsentieren die Tafel 1528 vor der St.-Katharinen-Kirche.
se steigt der Erzähler in die Rolle von Heinrich, einem Söldner, der über das «Bauernkaff» Laufen berichtet, wo zu dieser Zeit (1637) kein Stein auf dem andern blieb. «Laufen erzählt Geschichte», der unter anderem von Reto Marti, Leiter Archäologie Baselland, und Barbara Piatti umgesetzte kulturhistorische Pfad, ist eine touristischeBereicherung, jedoch für Laufner und Interessierte der Region jeden Alters ebenso spannend und unterhaltend. Stadtrat Bolliger, der die Vernissage vom vergangenen Freitag eröffnete, zeigte sich begeistert über das Gelingen des einzigartigen Projekts, das nur dank der Idee von Lukas Richterich und der Finanzierung durch die Emilund-Rosa- Richterich-Beck-Stiftung sowie der Zusammenarbeit mit dem Museumsverein Laufental zustande kam. «Herkunft braucht Zukunft – Zukunft braucht Herkunft», brachte Lukas Richterich seine ideologischen Beweggründe für das Projekt auf den Punkt. «Aus der Geschichte können wir lernen, wie man es machen oder nicht machen soll», philosophierte Stadtpräsident Imhof weiter. Infos und Texte auch unter http://www.archaeologie.bl.ch/stadt-laufen
LAUFEN
Ein Stadtfest für alle
LAUFEN
Tanzkurse im Schlachthuus WoS. Im Frühling fand im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen der erste Standard-Tanzkurs statt. Elf Paare lernten in lockerer Atmosphäre erste Figuren und Grundschritte einiger Tänze. Im Herbst nun findet an sechs Sonntagabenden nochmals ein Anfängerkurs und ein Fortsetzungskurs statt. Der Basiskurs setzt keine Vorkenntnisse voraus. Bei den Fortgeschrittenen sollte das Paar bereits einen Basis-Tanzkurs besucht haben, dieser kann jedoch auch länger zurückliegen. Für beide Kurse braucht man eine Tanzpartnerin bzw. einen Tanzpart-
ner. Das begeisterte Tanzpaar Valeska und Axel Mannigel verfügt über einige Erfahrung im Unterrichten. Die beiden kreieren mit ihrer ungezwungenen Art eine entspannte Atmosphäre, sodass das Tanzen zu zweit im grosszügigen Saal des Alten Schlachthauses richtig Spass macht. Der Kurs wird im Rahmen vom Kulturforum Laufen angeboten, siehe auch www.kfl.ch Kursbeginn Anfänger/Fortgeschrittene: Sonntag 16.09., jeweils 17.30 Uhr bzw. 18.45 Uhr. Weitere Informationen/Anmeldung: Karin Zubler, kazubler@gmail.com
ZWINGEN
Pilzausstellung WoS. Der Pilzverein Laufental-Thierstein veranstaltet am 6. und 7. Oktober 2018 im Gemeindesaal Zwingen eine grosse Pilzausstellung.
meb. Bereits zum zweiten Mal nach 2016 wird im Stedtli Laufen am ersten Septemberwochenende usegstuehlt – und gefeiert. Das Laufner Stedtli ist schon bald wieder Schauplatz für ein grosses Stadtfest. Nach den traditionellen Anlässen Bundesfeier und Stedtli Beach Ende Juli und Mitte August folgt am ersten Septemberwochenende das Usestuehle 2018. Dieses Jahr richten die IG Laufen und die Stadt Laufen mit der grossen Kelle an: Vor dem eigentlichen Usestuehle am Sonntag findet am Samstagabend zum ersten Mal das Barfestival statt. Laut OK-Präsident und Vorstandsmitglied der IG Laufen Nafi Emri, haben fast alle Gastronomiebetriebe im Stedtli ihre Teilnahme zugesagt. Und auch von anderen Gastronomiebetrieben in Laufen werden in Zelten und sogenannten Foodtrucks für jeden Geschmack Speisen angeboten. Am Samstagabend wird aber nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch für das seelische. Mehrere Musiker sorgen auf der Bühne ab sechs Uhr abends für Unterhaltung. Sämtliche Acts stammen gemäss Nafi Emri aus Laufen. Und dabei stechen einige bekannte Namen ins Auge: Auftreten werden Manuel Lafa Milia, DJ Alex Costanzo, die Esteriore Family Band und Blue-s-Sky, eine Band die sich mit Folk/Country- Musik einen Namen gemacht hat. Alle hätten sofort begeistert für den Abend zugesagt und würden für wenig Gage die Leute zum Tanzen bringen. «Die Musiker freuen sich darauf, in
Laufsteg im Stedtli: Wie bei der Erstausgabe von Usestuehle, soll auch dieses Jahr unter FOTO: MARTIN STAUB vielen andern Attraktionen eine Modenschau stattfinden. ihrer Heimat zu spielen», so Emri. Bis zwei Uhr Nachts darf im Stedtli gefeiert werden. Nafi Emri hofft, mit diesem Programm auch die jungen Leute in Laufen anzusprechen. In Laufen gebe es für Jugendliche kein grosses Angebot, das Barfestival und die Konzerte sollen hier einen Beitrag leisten. Am Sonntag folgt dann das eigentliche Usestuehle. Um zehn Uhr morgens startet das Programm im Stedtli. Die Laufner Geschäfte präsentieren sich mit zahlreichen Ständen und Überraschun-
gen. Geplant sind ausserdem eine Modenschau, die von den Boutiquen im Stedtli organisiert wird, und ein Unterhaltungsprogramm auf der Bühne. Dazu öffnen unter anderem auch die Stedtlibibliothek und das Birscenter ihre Türen für Kunden. Nafi Emri freut sich riesig auf das ganze Wochenende. Das Laufner Gewerbe könne seine Vielfalt unter Beweis stellen, gleichzeitig würden die Besucher bestens unterhalten. Für den Anlass sei alles bereit, jetzt müsse nur noch das Wetter mitspielen.
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Donnerstag, 23. August 2018 Nr. 34
Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 2. September 2018 Mit Kidstreff in der neuen Spielhalle für die Kleinen und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen
www.bewegungplus-laufen.ch Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch
Sonntag, 26. August 2018 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 28. August 2018 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 26. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch, Pfarrerin Franziska Eich Gradwohl, im Anschluss: Kirchenkaffee Sonntag, 2. September, 10.00 Uhr, Klosterkirche, Beinwil, ökumenischer Gottesdienst mit Apéro, Thema: Von der Trockenheit und vom Beibler Glace, Pfarrer Stéphane Barth, Pfarrer Andreas Gschwind Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal des ref. KGH: Gruppe 1 am 23. August; Gruppe 2 am 30. August
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 24. August, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Pfarrer Armin Mettler und Team, Kirche Metzerlen Sonntag, 26. August, 11 Uhr Ökum. Schulanfangsgottesdienst, Pfarrer Günter Hulin und Pfarrer Michael Brunner, Kirche Rodersdorf Mittwoch, 29. August, 16.30 Uhr Streetdance Minis
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Neue Zeit! Auf Anregung der Grellinger Mitglieder beginnen wir neu die Gottesdienste am Sonntagmorgen eine Viertelstunde später, damit auch gemütlich mit dem öV angereist werden kann. Laufen Freitag, 24. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 26. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, ökumenische Segnungsfeier zum Schulanfang mit Pfarrerin Regine Kokontis, Pastoralassistent Alexander Mediger, Katechetinnen Denise Meyer und Esther Gasser. Am 26. August laden wir speziell die neuen Erstklässler und Erstklässlerinnen ein für die Segnungsfeier. Es sind aber auch alle anderen Schüler und Schülerinnen willkommen, den Segen für ein gutes Schuljahr zu empfangen. Die neuen Konfirmanden und Konfirmandinnen sind mit dabei. Piano und Orgelklänge bereichern die Feier. Wir beginnen um 10.15 Uhr und lassen den Anlass beim Apéro ab ca. 11.15 Uhr ausklingen. Dittingen Sonntag, 26. August, 9.30 Uhr, beim Hangar auf dem Dittinger Flugfeld, ökumenischer Gottesdienst an den Flugtagen mit Pfarrer Markus Wagner und Gemeindeleiter Albert Dani.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
HERZLICHEN DANK Für die mitfühlende Anteilnahme und die vielen Zeichen der Freundschaft beim Abschied von unserer allerbesten Mama, Schwiegermama, Grossmama, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte
Maria Pally-Cueni «Marieli»
danken wir von Herzen. Ein besonderes Dankeschön – Pfarrer Ignacy Bokwa und Sakristanin Monika Fringeli für die feinfühlige Begleitung in den Tagen des Abschieds und den schön gestalteten Trauergottesdienst; – dem Organisten Vinzenz Stich für seinen stimmungsvollen Beitrag in der Kirche; – der Heimleitung und dem Personal des APH Stäglen in Nunningen für die Pflege und Betreuung in den letzten 2¼ Jahren; – Pfarrer Markus Fellmann für die Spende der Sterbesakramente; – der Hausärztin Dr. Luzia Huber-Borer für die langjährige ärztliche Betreuung; – Herrn Paul Stebler für seine monatlichen Besuche zur Spende der heiligen Kommunion, als unsere Mama noch im eigenen Heim leben durfte; – für die tröstenden Worte und Briefe; – für die Zuwendungen an wohltätige Institutionen; – für die schönen Blumen und Gaben für späteren Grabschmuck; – allen, die unsere Mama durch ihr Leben begleitet und sie im APH Stäglen besucht haben; – allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die sie zur letzten Ruhestätte begleitet haben. Liebe Mama, in unseren Herzen und Erinnerungen wirst Du weiterleben!
Meltingen, im August 2018
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Samstag, 8. September 2018, um 18.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Meltingen.
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.
WIR DANKEN GANZ HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und der Wertschätzung, welche wir beim Abschied von
Jrene Heizmann-Thalmann entgegennehmen durften. Besonders danken wir: Der Trauergemeinde, welche unser Mutti beim Abschied begleitet hat, sowie allen Menschen, welche mit Jrene ein Stück auf ihrem Lebensweg gegangen sind. Herrn Pfarrer John Obinna Agbakwuo, welcher mit einfühlsamen und wertschätzenden Worten das Wesen der lieben Verstorbenen gewürdigt hat. Wir danken auch der Organistin Frau Maria Morósova für die musikalische Begleitung auf der Orgel. Frau Dr. Luzia Huber für die ärztliche Betreuung und ihre Verbundenheit mit der lieben Verstorbenen. Dem Team des AZB in Breitenbach für die Betreuung und fürsorgliche Pflege in den letzten drei Jahren. Für die vielen Beileidsbezeugungen, Kondolenzkarten, den Blumenschmuck und die Geldspenden für Messen und späteren Grabschmuck.
Im August 2018
Die Trauerfamilie
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Donnerstag, 23. August 2018 Nr. 34
• AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 20. August 2018
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Ab 1. September 2018 ist Simon Croll neu im Stadtrat. Er folgt auf Patrik Stähli, welcher seinen Rücktritt erklärt hat. Der Stadtrat hat sich konstituiert und die Departemente zugeteilt. Dabei kommt es zu einer kleinen Rochade. Stadträtin Sabine Asprion übernimmt das Departement Bau & Planung, Stadtrat Simon Croll wird für die Technischen Dienste zuständig sein. Der Stadtrat dankt Patrik Stähli für die geleisteten Dienste und Simon Croll für die Bereitschaft, sich zugunsten der Bevölkerung Laufens einzusetzen. • Der Botschaftstext wurde mit redaktionellen Änderungen zuhanden der Gemeindeversammlung vom 18. September 2018 verabschiedet. • Erich Rubitschung hat seinen sofortigen Rücktritt aus dem Schulrat eingereicht. Gemäss § 5 der Gemeindeordnung erfolgt die Wahl des Schulrats im Mehrheitswahlverfahren (Majorz). Die stille Wahl ist möglich (§ 6 Gemeindeordnung). Es kommt damit zu einer Ersatzwahl nach § 31 des Gesetzes über die politischen Rechte. Der Termin für die Ersatzwahl wurde auf den nächsten ordentlichen Wahl- und Abstimmungstermin, 25. November 2018, angesetzt. Zur Ermöglichung der stillen Wahl können bei der Stadtverwaltung bis zum 48. Tag vor dem Wahltag, also bis zum 8. Oktober 2018, Wahlvorschläge eingereicht werden. Wenn am 34. Tag vor dem Wahltag, also der 22. Oktober 2018, die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl, erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt und veröffentlicht die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit (§ 30 Abs. 2 + 3 GpR).
Gemeindeversammlung vom 18. September 2018, 20.00 Uhr im Regionalen Gymnasium LaufentalThierstein, Steinackerweg 7, Laufen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2018 TRAKTANDEN 1. EGK-Neubau auf dem Areal Nau (Parzelle 1530) 2. Abrechnung Verpflichtungskredite 3. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge
Traktandum 1: EGK-Neubau auf dem Areal Nau (Parzelle 1530) 1. Kaufrecht Nach der Ablehnung der Konzeptstudie Nau durch das Volk im Jahr 2016 soll das Areal schrittweise überbaut werden. Als Erstes sollen der EGK-Gesundheitskasse (EGK) 3500 m² abgetreten werden, damit diese darauf den neuen Hauptsitz bauen kann. Dafür wird ein Kaufrechtsvertrag abgeschlossen. Das abzutretende Grundstück muss anschliessend noch umgezont werden. Der entsprechende Quartierplan wird im 2. Schritt im Dezember 2018 der Gemeindeversammlung vorgelegt. Wie der restliche Teil des Areals bebaut wird, soll erst später entschieden werden, wenn der Kanton die Hochwasserschutzmassnahmen und die Birsausweitung umgesetzt hat. Das hat den grossen Vorteil, dass die dannzumaligen Bedürfnisse der Stadt neu angeschaut werden können und sich die Bürgerinnen und Bürger auch ein Bild darüber machen können, wie das Gelände dann aussehen soll. Die EGK Gesundheitskasse ist ein für Laufen sehr wichtiges Unternehmen mit 150 Arbeitsplätzen. Sie zahlt hier erhebliche Steuern und ist auch in Bezug auf ihre Unternehmenspolitik vorbildlich. Es ist sehr erfreulich, dass sich die EGK dafür entschieden hat, dem Standort Laufen als Hauptsitz treu zu bleiben und hier zu investieren. Es kann als grosses Glück bezeichnet werden, dass die Stadt in der Lage ist, der EGK ein geeignetes Grundstück anzubieten und so die EGK auch für die Zukunft an Laufen zu binden. Zudem profitieren hier viele Betriebe auf unterschiedliche Art und Weise direkt oder indirekt vom grössten Dienstleister und seinen Mitarbeitenden. Die wesentlichen Abmachungen im Kaufrechtsvertrag sind: − Das Kaufrecht umfasst eine Grundstücksfläche von 3500 m² − Das Kaufrecht gilt für 5 Jahre − Der Grund und Boden wird vollständig saniert, sodass der Eintrag der Parzelle im kantonalen Kataster der belasteten Standorte obsolet wird. Dabei führt der Kaufrechtnehmer sämtliche Aushubarbeiten zu seinen Lasten und in seinem Auftrag aus. Der Kaufrechtgeber übernimmt die Mehrkosten für die Triage und die separate Entsorgung des belasteten Aushubmaterials − Die unterirdischen Parkplätze der EGK stehen der Öffentlichkeit abends und am Wochenende zur Verfügung Der Verkaufspreis für die 3500 m² beträgt CHF 2 262 000.–, das sind knapp CHF 650.– pro Quadratmeter. Dieser Preis ist angemessen; die Landkäuferin trägt zusätzliche Kosten von ca. CHF 400000.– gegenüber einem bereits baureifen Grundstück für die Quartierplanung, den
Studienauftrag und die Projektierung. Sie trägt auch das volle Risiko für die investierte Zeit und die Kosten für Planung und Projektierung, auch bei einer allfälligen Ablehnung der Quartierplanung oder des Landverkaufs durch das Volk. Die Öffentlichkeit hat einen Mehrnutzen dank der Bereitstellung der Einstellhalleneinfahrt für das Gesamtareal, die Parkierungsmöglichkeit in der Einstellhalle ausserhalb der Öffnungszeiten sowie das öffentliche Fusswegrecht über den Vorplatz im Südwesten des Areals. Letztlich sollte im Rahmen der Wirtschaftsförderung nicht ein Maximalpreis verlangt werden, wie er möglicherweise von einem kommerziellen Investor verlangt würde, da es für Laufen äusserst wichtig ist, einem wichtigen Arbeitgeber in Laufen gute Rahmenbedingungen anbieten zu können. 2. Abbruch Gebäude und Entsorgung Altlasten Mit dem Neubau der EGK-Gesundheitskasse müssen folgende bestehenden Gebäude auf der Parzelle 1530 abgebrochen und entsorgt werden: − Naustrasse 63 (Villa Nau) − Naustrasse 63a (Carport) − Naustrasse 65 (Bürogebäude) − Naustrasse 67 (Materiallager) Es darf darauf hingewiesen werden, dass die Mieterin der Villa Nau, die Kreisschule, einen neuen Standort gefunden hat, der bereits im Oktober bezogen wird. Auch für das Materiallager des Werkhofs wurde eine Lösung gefunden. Die Parzelle 1530 ist im Kataster der mit Altlasten belasteten Standorte des Kantons eingetragen. Darum wurden in den letzten Wochen die Gebäude und der Boden untersucht. Anschliessend wurde ein Entsorgungskonzept festgelegt und die Kosten für Abbrucharbeiten, Transporte und Deponie ermittelt.
wird eine dreijährige Ausbildung zur Kauffrau EFZ absolvieren. Gleichzeitig hat Herr Daniel Bühler im Werkhof die Ausbildung zum Betriebspraktiker Werkdienst begonnen. Der Stadtrat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und des Werkhofs wünschen den beiden eine lehrreiche Zeit und heissen sie in der Berufswelt herzlich willkommen.
Anmeldefrist Christchindlimärt 2018 Die Anmeldefrist für den Christchindlimärt vom 8./9. Dezember 2018 endet am 27.8.2018. Interessenten melden sich bei der Stadtverwaltung Laufen, Marktkommission, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen,unter Telefon 061 766 33 37, E-Mail margot.borer@laufen-bl.ch oder per Fax 061 766 33 39.
Bauprojekt Hochwasserschutz Birs; Planauflage Gestützt auf § 21 des Gesetzes über den Wasserbau und die Nutzung der Gewässer vom 1. April 2004 hat die Bau- und Umweltschutzdirektion hat am 25. Juni 2018 (BUDE Nr. 2018/228) das Bauprojekt für Hochwasserschutz entlang der Birs in der Stadt Laufen beschlossen. Das Bauprojekt wird gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 1998 und § 40 des Gesetzes über die Enteignung vom 19. Juni 1950 während 30 Tagen, d.h. vom 20. August bis 17. September 2018 in der Stadtverwaltung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.
Einsprachen zu diesem Bauprojekt sowie die Forderungen für Landabtretungen, Eingriffe in Miet- und Pachtverhältnisse und die zu enteignenden Rechte sind bis spätestens 17. September 2018 schriftlich und begründet der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, einzureiEs ist vorgesehen, sämtliche oberirdischen Gebäude vor dem chen. Baustart der EGK durch die Stadt abzubrechen und zu entsor- Allfällige Fragen wollen Sie bitte direkt an den Projektleiter gen. Die unterirdischen Altlasten werden zusammen mit dem des Tiefbauamtes, Herrn Philipp Meyer, richten Aushub für die Einstellhalle der EGK-Gesundheitskasse aus(philipp.meyer@bl.ch). gehoben und entsorgt. Gemäss Kostenvoranschlag ist für die Stadt mit folgenden Kosten zu rechnen: Abbruch und Entsorgung Gebäude CHF 450000.– Entsorgung Altlasten CHF 370000.– Total Kosten Stadt Laufen CHF 820000.– Für die Entsorgung der Altlasten besteht eine Rückstellung, aus welcher diese finanziert wird. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Der Stadtrat wird ermächtigt, 3500 m² ab Parzelle 1530 zum Preis von CHF 2 262 000.– zu verkaufen und den Kaufrechtsvertrag mit der EGK-Gesundheitskasse zu unterzeichnen. 2. Für den Abbruch der Gebäude und die Entsorgung der Altlasten wird ein Kredit von CHF 820 000.– bewilligt.
Traktandum 2: Abrechnung Verpflichtungskredit Kreditbeschluss: 13.9.2001 Bezeichnung: Projektierung Diebachstrasse und SBB-Unterführung Nau Kreditsumme: CHF 160000.– Abrechnung: CHF 162842.70 SR-Beschluss: 303-2018 Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Abrechnung des Verpflichtungskredits wird genehmigt.
Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum Gemäss dem kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) ist die Fläche des Waldeigentums massgebend für die Bewilligungspflicht für Holzschläge. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum unterschieden. Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen: 1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholzversorgung. Alle andern Holzschläge sind bewilligungspflichtig. 2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Waldeigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht. 3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar.
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4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist. 5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eidgenössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar. Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster oder die Revierförsterin. Von ihm oder ihr erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden. Die Gemeinden werden gebeten, diese Bekanntmachung in gebührender Weise zu veröffentlichen. Amt für Wald beider Basel
Gelegenheitswirtschaftspatent oder Verkaufsstand Laufner Fasnacht 2019 Die Vorbereitungen auf die Fasnacht vom 3. bis 5. März 2019 laufen bereits auf Hochtouren. In der «Verordnung betreffend die Fasnacht» sind die Kriterien zur Vergabe der Standplätze für Verkaufsstände und Fasnachtsbeizli sowie die Gebühren geregelt. Auf Wunsch der Verkaufsstand- und Beizlibetreiber wurde die «Verordnung betreffend die Fasnacht» überarbeitet. Die Anmeldefrist wurde vorverlegt. Die «Verordnung betreffend die Fasnacht» mit einem Übersichtsplan der Standplätze für Verkaufsstände und Beizli sowie das offizielle Anmeldungsformular können ab Donnerstag, 23. August 2018, bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen, Vorstadtplatz 2, bezogen werden. Damit die Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften koordiniert werden können, bitten wir Sie, sich bis zum 28. September 2018 bei der Stadtverwaltung Laufen mit dem offiziellen Anmeldungsformular anzumelden. Die Zuoder Absage Ihres Gesuches wird Ihnen durch die Stadt Laufen bis am 31. Oktober 2018 zugestellt. Kosten: − Platz oder Standgebühr pro Tag: CHF 100.00 − Gelegenheitswirtschaftspatent pro Tag CHF 50.00 − Abfallentsorgung pro Tag CHF 30.00 Der Abfall wird täglich zwischen 22.00 und 24.00 Uhr durch den Werkhof der Stadt Laufen eingesammelt. Anmeldungen nach dem 28. September 2018 werden aus organisatorischen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Vielen Dank für das Verständnis.
Redesign Homepage Seit 22. August 2018 ist die erneuerte Homepage online. Optisch wurde die Website komplett überarbeitet und zeigt sich jetzt hell und freundlich. Technisch wurde die Homepage auf den aktuellen Stand gebracht. Durch die full-responsive Umsetzung und die Mobile-Optimierung passt sich die Website allen Gerätegrössen und Auflösungen automatisch an.
Baugesuch, Auflage vom 23.8. bis 3.9.2018 BG-Nr. 0682/2017. Bauherrschaft: Karrer-Saner Barbara / Zielweg 13 / 4244 Röschenz. Projekt: 2 Dachaufbauten, Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 711, Güterstrasse 14, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Karrer-Saner Barbara / Zielweg 13 / 4244 Röschenz Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
Bürgerbrief für den Jahrgang 2000
Traktandum 3: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge Auflage Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Politik/Gemeindeversammlungen).
Herzlich willkommen Mit Beginn des neuen Lehrjahres Anfang August ist Frau Bora Xhahaj zum Team der Stadtverwaltung gestossen. Sie
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ie Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 2000 von Laufen erhielten den Bürgerbrief. Stadtpräsident Alexander Imhof gratulierte den jungen Menschen zu diesem wichtigen Meilenstein in ihrem Leben. Zwei Vertreterinnen des Jugendrates Baselland berichteten über ihre Arbeit; sie zeigten, wie
wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen für sich selbst und für die Gesellschaft. Die Besichtigung des Stadthauses fand grosses Interesse. In witziger Runde bei feiner Pizza wurde ausgiebig geplaudert, bevor der Abend mit dem gemeinsamen Besuch des Open-AirKinos («Mission Impossible») ausklang. (stl)
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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Beinwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Amt für Verkehr und Tiefbau Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Bauobjekt: Ergänzung Sickerleitung Schiltloch Bauplatz: Schiltloch Bauparzelle: GB Nr. 131 und 2 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 7. September 2018
Stadt Laufen
Burgergemeinde Laufen-Stadt
Ersatzwahl von 1 Burgerratsmitglied Der Burgerrat hat nach der Rücktrittserklärung eines Burgerratsmitgliedes per 31. Dezember 2018 die Ersatzwahl (Majorzwahl) für 1 Mitglied des Burgerrates für die restliche Amtsdauer vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2020 auf den Abstimmungssonntag vom 25. November 2018 angeordnet. Die Wahlvorschläge gelten als rechtzeitig eingegangen, wenn sie bei Burgerschreiber Martin Richterich, Hinterfeldstrasse 27, 4242 Laufen, bis spätestens am 8. Oktober 2018, 17.00 Uhr, eingegangen oder abgegeben worden sind. Der Burgerschreiber stellt auf Wunsch auch das Einheitsformular zur Einreichung von Wahlvorschlägen zur Verfügung und beantwortet gerne allfällige Fragen im Zusammenhang mit der Ersatzwahl. Die Stille Wahl ist gemäss § 10 der Gemeindeordnung möglich. Burgerrat Laufen-Stadt
Büsserach
Bättwil
Feuerwehr Büsserach
Baupublikation
Bauherrschaft: Martin Doppler Mühlemattstrasse 6, 4112 Bättwil Projektverfasser: Atelier Randin GmbH, 4112 Bättwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2018-017 Landmaschinenhalle, Holzschnitzel-Depot, Retentionsteich Bauplatz: Mühlemattstrasse Bauparzelle: GB Nrn. 1163, 386 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 6. September 2018
Nunningen
Rekrutierung 2018 Es werden aufgeboten: • Jahrgang 1998 (Rekrutierung gemäss Reglement §11 obligatorisch) • alle Feuerwehr-Interessierten der Jahrgänge 1997 und älter (falls FW-Dienstbüchlein vorhanden, bitte mitbringen) Ort: Feuerwehrmagazin Büsserach Datum: Dienstag, 4. September 2018 Zeit: 19.00 Uhr Die Feuerwehrkommission Büsserach
Baupublikation
Baupublikation
Bauherr: Reichert Charlotte und Dieter Gass 13, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sanierung Scheune mit Fassadenöffnung Verantwortlich: g3 Architektur GmbH Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauplatz: Gass 13 Bauparzelle: GB Nr. 1594 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 23. 8. 2018 bis 6. 9. 2018
Zwingen
Ergänzungswahl Mitglied Gemeinderat Hans-Peter Gilgen (CVP) hat seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat eingereicht. Die CVP hat für den ihr zustehenden Sitz im Gemeinderat einen Wahlvorschlag eingereicht und einen Kandidaten vorgeschlagen. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission hat Herrn Schneider Hans-Peter, Jahrgang 1960, als Mitglied des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode bis 30. Juni 2020 gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
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Bauherr: Gasser David / Ditzler Corinne Zihlackerstrasse 17, 4153 Reinach Bauobjekt: Einfamilienhaus Verantwortlich: az Holz AG Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Leisibühl Bauparzelle: GB Nr. 3683 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 23. 8. 2018 bis 6. 9. 2018
LAUFENTAL RÖSCHENZ
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ZWINGEN
High-School-Girl aus dem Laufental Sie ist gross, blond, jung, und ihr Lachen reicht von einem Wangengrübchen zum anderen. Auf den ersten Blick ist Fabienne Eggenschwiler, wohnhaft im US-Bundesstaat New Jersey, ein amerikanisches High-School-Girl, wie es im Buche steht. Dann öffnet sie ihren Mund, und man ist sofort wieder ins Laufental versetzt. Den Fabienne Eggenschwiler spricht Laufentaler Dialekt, wie man ihn von ihren Altersgenossinnen hierzulande nicht mehr so intensiv hört. Die Sprache hat sie von ihrer Mutter. Zusammen mit ihrem Mann aus Fehren ist sie noch vor Fabiennes Geburt in die USA eingewandert. In Amerika geboren, hat ihre Tochter nun auch das dortige Bürgerrecht. Dort, wo ihr Herz schlägt, ist sie aber Schweizerin: Auf dem Basketballfeld. Denn Eggenschwiler ist seit diesem Jahr Mitglied der Schweizer U18-Nationalmannschaft im Basketball. Aus ihrer amerikanischen Heimat bringt sie viel Erfahrung mit. Dort ist Basketball ein grosser Volkssport, ähnlich wie Fussball in Europa. Entsprechend gering sind deswegen aber auch die Chancen, in einem Nationalteam mitzuspielen. Anders in der Schweiz: Hier freute man sich über die Spielerin mit Erfahrung aus dem Heimatland des Sports. Auch Fabienne konnte im Schweizer Team viel lernen. «Es wurde noch viel
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disziplinierter trainiert und gespielt als in meinem Team in New Jersey», zeigt sie sich begeistert. Diesen Schweizer Kampfgeist will sie nun zu Hause auf ihre Teamkolleginnen übertragen. Zwischen den Einsätzen auf dem Basketballfeld hatte die Sechzehnjährige endlich einmal wieder Gelegenheit, etwas Zeit in der Heimat ihrer Eltern zu verbringen, dem Laufental und dem Schwarzbubenland. «Ich liebe es», sagt sie so, wie es eben nur Amerikaner können. Besonders positiv aufgefallen sei ihr die Freundlichkeit der Leute. «Man ist offen und grüsst sich auf der Strasse», sagt sie. Und dann ist da noch das Essen. Und eine kleine Überraschung für die Schweizer. Auf die Frage, was sie in der Heimat ihrer Eltern am liebsten hat, antwortet sie: «Die Pommes frites!». Nirgendwo seien diese so gut wie in der Schweiz. Und nichts passe besser dazu als eine schöne Bratwurst. Ihre Zukunft aber liegt in den Vereinigten Staaten, wo sie bald aufs College gehen wird. Der Sport wird ihr dabei helfen: Wer sich nämlich für ein College-Team verpflichtet, kann in den USA gratis studieren. Es dürfte der Höhepunkt ihrer Karriere sein. Denn eines stellt Fabienne Eggenschwiler klar: Ihre Zukunft sieht sie nicht im Sport, sondern in einer soliden Ausbildung. Zumindest darin ist das High-School-Girl ganz Schweizerin geblieben.
Trockenheit tut der ARA gut
Meister des sauberen Wassers: Thomas Blach und Philipp Borer (v.l.) stehen vor dem entleerten Vorklärbecken. Links daneben ist das volle Vorklärbecken zu sehen. FOTO: GINI MINONZIO
Bei der ARA musste wegen der Trockenheit ein Vorklärbecken entleert werden. Stimmt die Grösse der Becken und damit die Durchlaufzeit, begünstigt das trockene Wetter jedoch die Reinigung des Abwassers. Gini Minonzio
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Erfahrung aus den USA: U18-Spielerin Fabienne Eggenschwiler.
FOTO: ZVG
etzt, wo so viele Kinder gerne in der Birs rumplantschen, stellt sich die grosse Frage: Wie geht es eigentlich den Kläranlagen? Wie ertragen ihre Mikroorganismen die Hitze? Bekanntlich bleiben beim aktuellen Wetter viele Fäkalien in den Kanalisationsrohren bis zum nächsten kräftigen Regen liegen. Haben die Mikroorganismen in den Klärbecken nun zu wenig Nahrung? Fliesst eine Brühe von der ARA in die Birs? «Der ARA Zwingen geht es gut», erklärt der ARA-Teamleiter Philipp Borer. Aber die Mitarbeiter mussten grosse Änderungen in der Handhabung vorneh-
men. Sie haben ein von zwei Vorklärbecken trockengelegt. «Im Augenblick fliessen nur rund 50 Liter Abwasser pro Sekunde in die ARA. Bei Regen sind es deren 400», erklärt der technische Berater, Thomas Blach. Entsprechend gross gebaut sind die beiden Vorklärbecken, in denen sich die festen Teilchen am Boden absetzen und so als Primärschlamm aus den Becken entnommen werden können. Ja kein faulendes Abwasser Idealerweise verbleibt das Abwasser drei Stunden in den Vorklärbecken. Zu Beginn der extremen Trockenheit verlängerte sich dies auf bis zu zehn Stunden. «Um die Verweildauer im Vorklärbecken wieder zu reduzieren, haben wir ein Becken trockengelegt, was ein sehr grosser Aufwand ist», erklärt Borer. Bleibt das Abwasser nämlich zu lange im Vorklärbecken, so wird sämtlicher im Abwasser enthaltene Sauerstoff verbraucht. Das Abwasser beginnt deshalb zu faulen. Die Konsequenz: Die Mikroorganismen bilden Methan, das die Ozonschicht angreift. Zudem ist die Gefahr gross, dass der Schlamm als Schwimmdecke auftreibt, die sich nur schwer bekämpfen lässt. Im schlimmsten Fall schwimmt der Schlamm durch alle folgenden Becken
und gelangt so in die Birs. Zudem wären die Mikroorganismen in den Biologiebecken in ihrer Funktion beeinträchtigt. Auch das würde bedeuten, dass mehr Schmutz in die Birs gelangt. «Es hängt alles zusammen. Die Abstimmung ist sehr komplex. Die ARA ist wie ein grosser Organismus, der richtig gepflegt werden muss», sagt Borer dazu. Das geht sogar so weit, dass die Anlagen an 365 Tagen im Jahr mindestens zwei Mal am Tag vor Ort kontrolliert werden. Damit es den «Kollegen», wie Blach die Mikroorganismen liebevoll nennt, auch sicher gut geht. Auf Regen vorbereitet Grundsätzlich sei es gut, wenn wenig unverschmutztes Regen- oder Grundwasser beigemischt ist, erklärtBlach. Es sei besser für die Reinigungsleistung und brauche auch weniger Energie. Deshalb sei die jetzige Trockenheit kein Problem. Man habe eben lediglich ein Vorklärbecken trockenlegen müssen. Und was passiert, wenn plötzlich ein grosser Regen einsetzt und die Berge an liegengebliebenen Fäkalien in die ARA anspült? «Der erste Schwall landet sowieso in den vorhandenen Rückhaltebecken und wird dann dosiert in die ARA geleitet», sagt Borer.
EINGESANDT
Schachlete-Waldlauf Während man sich gemeinhin wünscht, der Sommer möge endlich eine Pause einlegen, ist man in der regionalen Laufszene glücklich darüber, dass der 22. Intersport-Laufcup seine Pause hinter sich und die zweite Saisonhälfte in Angriff genommen hat. Zum Auftakt versammelten sich am 14. August knapp fünfzig Laufsportbegeisterte im Alter zwischen 4 und 81 Jahren zum Schachlete-Waldlauf. Dabei liess Lokalmatador Manuel Hügli einmal mehr nichts anbrennen und zog schon kurz nach dem Start davon. Die 7.5 km lange und mit 155 Hö-
henmetern gespickte Strecke bewältigte er in eindrücklichen 26.58,90. Dabei konnte er auf den zweitplatzierten Maximilien Vuylsteke aus Grellingen mehr als zwei Minuten herauslaufen. Bei den Damen sicherte sich Veronika Ziemke in 37.29,77 den Sieg vor Isabel Stamm. Aber auch im Mittelfeld wurden starke Zeiten gelaufen. Die vollständigen Ranglisten sowie der Link zur Fotogalerie sind auf www.lsglaufen.ch aufgeschaltet. Lukas Reinhard
Zwei Laufentaler im Kegel-Nationalteam bü. Judith Rinderknecht aus Brislach und der Liesberger Stefan Kocsis kegeln am 6. Oktober an der Kegel-Europameisterschaft NBN 2018 im Raum Colmar um Medaillen und hoffen auf viele Schweizer Fans. 15 Sportkeglerinnen und Sportkegler aus der Schweiz stellten sich am vergangenen 17. Juni 2018 im elsässischen Ungersheim einem Ausscheidungs-Wettkampf mit 17 Würfen in verschiedenen Disziplinen, um sich für die je fünf Plätze im Damen- und Herrennationalteam zu qualifizieren. Erfreulicherweise
schafften diese Hürde auch Judith Rinderknecht aus Brislach und Stefan Kocsis aus Liesberg, die damit vom 5. – 7. Oktober die Schweiz an der Kegel-EM im Raum Colmar (F) vertreten dürfen. «Wir freuen uns riesig darüber», sagte Judith Rinderknecht dem Wochenblatt und hofft nun auf ganz viele Schweizer Fans. Besonders natürlich solche aus der Region Laufental-Thierstein. Ein Ausflug in die bezaubernde Gegend von Colmar, verbunden mit dem Besuch der Wettkämpfe am Samstag, 6. Oktober 2018, auf den Doppelanlagen in Niede-
rhergheim (F-68) und Logelheim (F-68) sei reizvoll und spannend zugleich. Rinderknecht verwies dabei auf das spezielle Angebot des Damen- und Herrennationalteams für diesen Wettkampfsamstag. Dieses schliesse zum Preis von 47 Euro ein Mittagessen und die Teilnahme am anschliessenden Gala-Abend samt Diner ein. Schriftliche Anmeldungen per Post nimmt Nationalcoach Theo Ziebold, Bornstrasse 108, 4612 Wangen bei Olten oder per E-Mail an ziebold@sskv.ch bis 27. August 2018 entgegen.
THIERSTEIN
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REGION
Ersatz für eine Unersetzbare Über ein Jahrzehnt hinweg prägte Geschäftsleiterin Gelgia Herzog die Arbeit des Forums Schwarzbubenland. Nach ihrem Abgang will die Organisation Akzente setzen: mit dem neuen Geschäftsleiter Adrian Stocker. Peter Walthard
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ines ist klar: Die Arbeit des Forums Schwarzbubenland wird sich verändern. Denn die Kombination an Kompetenzen und Interessen, die die bisherige Geschäftsleiterin Gelgia Herzog in sich vereinte, ist auf dem Arbeitsmarkt selten im Paket zu finden. Man habe sich dazu entschlossen, dies als Chance zu sehen, sagt Christian Schlatter, Gemeindepräsident von Dornach und Präsident des ForumVorstands. «Das ist eine gute Gelegenheit, um neue Akzente zu setzen.» Setzen wird diese Akzente Adrian Stocker, vorerst auf Mandatsbasis für ein Jahr angestellt. Er kennt das Leben in den Gemeinden der Region. Als Leiter der Verwaltung von Nuglar-St. Pantaleon und langjähriger Gemeindeberater weiss er aus erster Hand, mit welchen Herausforderungen die Kommunalpolitik in Zeiten der Professionalisierung zu kämpfen hat. So sieht er seine Aufgabe denn auch stark im Politischen. «Wir brauchen bei den Gemeinden einfach mehr Zusammenarbeit», zeigt er sich im Gespräch mit dem Wochenblatt überzeugt.
Mehr Effizienz auf den Verwaltungen Denn die alten Strukturen geraten unter Druck. Jüngstes Beispiel: Zullwil. Ein Streit um die Auslagerung von Dienstleistungen artete derart aus, dass die im Milizsystem gewählten Ratsmitglieder in einer Tumultsitzung aus dem Gemeinderat zurücktraten und nun ein professioneller Sachwalter im Namen des Kantons die Geschicke der Gemeinde lenkt. Dass es zwar selten, aber doch immer wieder zu Zwangsverwaltungen komme, sei symptomatisch, sagt Stocker. Denn: «Das Milizsystem kommt an seine Grenzen.» Ein Grund dafür seien auch die Anforderungen des Kan-
In den Startlöchern: Adrian Stocker, neuer Geschäftsleiter des Forums. tons, der die Gemeinden finanziell unterstütze. Das seien nicht einfach Almosen, so Stocker. «In Solothurn erwartet man im Gegenzug eine entsprechend professionelle Qualität bei den Dienstleistungen.» Dabei geht es nicht nur um den Service an den Einwohnern, sondern auch um Effizienz in der Verwaltung. «Mancherorts sind diese beiden Begriffe noch schwer zusammenzubringen», weiss Stocker. Günstiges Umfeld für Veränderung Wird das Forum Schwarzbubenland, das unter der Leitung von Gelgia Herzog viel in den Bereichen Imagemarketing, Tourismus und regionale Produkte getan hat, nun wieder politischer? Er orientiere sich am verstorbenen Vorgän-
FOTO: ZVG
ger Herzogs, Peter Holzherr, sagt Stocker. Dieser hatte sich bereits vor zehn Jahren dafür starkgemacht, dass Gemeinden intensiver zusammenarbeiten – und stiess damit vielerorts auf Widerstand. In den letzten zehn Jahren sei das Umfeld für solche Versuche günstiger geworden, sagt Stocker. Das liege sowohl am noch fehlenden finanziellen Druck, aber auch an den veränderten technischen Möglichkeiten. «Vor zehn Jahren noch stand in jedem Gemeindehaus ein Server mit einer eigenen EDV, in der alle Daten gespeichert waren.» Heute habe man Cloud-Lösungen. «Es spielt eigentlich keine Rolle mehr, von welchem Büro aus man auf die Daten zurückgreift.»
BREITENBACH
Inspiriert von der Natur Über 15 Jahre diente sie im AZB Breitenbach als Pflegefachfrau. Nun präsentiert sich Heidi Wagner dort als Künstlerin mit einer sehenswerten Ausstellung. dust. Titel sucht man vergebens in Heidi Wagners Werkliste. «Der Betrachtende soll sich selber ein Bild machen», kommentiert die Künstlerin, die im Kulturforum Bodenacker bereits zum zweiten Mal ausstellt. «Ich bin oft in der Natur und in den Bergen und hole da meine Inspiration für neues Schaffen» erklärt sie dem Wochenblatt-Journalisten anlässlich der Vernissage vom vergangenen Sonntag. Sie male spontan aus dem Bauch heraus, wisse zu Beginn nicht, was am Ende rauskommt. Dass die 70Jährige mitunter die Leinwand mit Pinsel, Farbe und diversen weiteren Materialien richtiggehend «attackiert», wie sie ihre Arbeitsweise selber bezeichnet, sieht man einigen Werken besonders gut an. Zum Beispiel die gerahmte Collage im Format 62x102 cm, bei welcher ausser Acrylfarbe auch Wellkarton und vieles mehr zum Zug kam, wirkt durch die vielen Schichten räumlich, wie eine Theaterkulisse. «Für mich gleicht das Dargestellte einer Baustelle», gibt die Künstlerin doch noch einen Hinweis zu ihrer Intention preis. Ansonsten keine Titel, keine Erklärung, kein Beschrieb. «Ich beende ein Werk, wenn es für mich stimmt», sagt sie. Einige von Heidi Wagners Bilder sprechen besonders an, lö-
Die Künstlerin und ein Werk: Heidi Wagner zeigt im Kulturforum KF Bodenacker noch mehr davon. FOTO: MARTIN STAUB
sen etwas beim Betrachtenden aus. Dies bestätigt auch die Sängerin Sabine Schädler: «Dieses Bild (sie zeigt darauf) löst bei mir ein inneres Lachen aus, stimmt mich fröhlich und beschwingt», sagt sie und beendet zusammen mit Felix Hohl dementsprechend beschwingt singend den fulminanten, musikalischen Auftakt zur Vernissage. Urs Spielmann, ehemaliger AZB- Zentrumsleiter und somit langjähriger Vorge-
setzter von Mitarbeiterin Heidi Wagner, konnte krankheitshalber nicht an der Vernissage teilnehmen. Heinz Zenhäusern, aktueller Leiter AZB, präsentierte Spielmanns Eröffnungsansprache mit einigen Episoden, die der Künstlerin und den zahlreichen Vernissage-Besuchern da und dort ein Schmunzeln entlockte. Kulturforum KF Bodenacker, Breitenbach. Täglich geöffnet von 09.30 bis 18.00 Uhr. Bis 23. September 2018.
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das
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Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert
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Lösung 33/2018:
Sudoku im Wochenblatt
DATTEL Gewonnen hat:
Luzia Schaad Hinterfeldstrasse 16 4242 Laufen Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 60 Franken, gespendet von:
Creative floristic, Breitenbach Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 28. August 2018, 12 Uhr, per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei:
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mittel
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NUNNINGEN
Die Nacht durchgetanzt
Tanzen: Ausgelassene Stimmung am Sommerfest im Roderis
Das Sommerfest Roderis übertraf die Erwartungen bei weitem. Bea Asper
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émy Hubschmied wusste es: «Das diesjährige Sommerfest in der Sonnhalde Roderis wird zum Genuss für alle Sinne werden und sich tief einprägen in den Gedankengängen.» Wer letzten Samstag daran teilhatte, war in der Tat tief berührt. Es ist das Sommermärchen der Region. Mit dem Fragespiel und dem Parcours durchs Gelände fanden die zahlreich erschienenen Besucher mitten in das Leben der Bewohner der landwirtschaftlichen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Roderis. Langsam aber sicher wurden die Distanzen kleiner und man begann die facettenreichen Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation auszuschöpfen. Man liess nicht mehr die Gedanken sprechen, sondern die Gefühle. Eine anfängliche Scheu wandelte sich in Neugierde, sich auf eine Entdeckungsreise einzulassen. Im gemütlich eingerichteten Bühnenzelt versammelten sich die Bewohner und luden die Besucher zum Mitmachen ein, zum Musizieren und zum Tanzen. Aus leisen Klängen wurde
ein intensives Trommelkonzert, immer mehr Gäste folgten dem Takt der Musik und tanzten den Tanz der Lebensfreude. Die ausgelassene Stimmung noch weiter anzuheizen, dies gelang der argentinischen Gastband «Super Cumbia» bereits in den ersten Minuten ihres Auftritts. Mit ihrem südamerikanischen Temperament und ihrer zehnjährigen Erfahrung als Strassenmusiker beherrschen sie die Kunst, den Menschen ein Lachen ins Gesicht zu zaubern und sie unentwegt zum Tanzen zu bewegen. «Mach aus jedem Tag das Beste, ist unser Lebensmotto», erzählten die Bandmitglieder. Sie kennen in ihrer Heimat als Lehrer, Ingenieur, Journalist, Chauffeur und als Musiker die Angst um die Existenz. «In Argentinien ist die wirtschaftliche Situation ganz anders als in der Schweiz. Viele Menschen haben mit
FOTOS: BEA ASPER
der Armut zu kämpfen, selbst mit einer guten Ausbildung sind die Aussichten auf einen fairen Arbeitsverdienst klein», erzählten die Musiker. Vor allem auch im politischen System seien die Unterschiede zur Schweiz gewaltig. In ihrer Heimat sei es so, «dass man einem Politiker nicht trauen kann.» Die argentinischen Superhelden, wie sie sich nennen, touren zur Zeit durch Europa und genossen sichtlich ihre Teilnahme am Sommerfest Roderis und ihren einwöchigen Aufenthalt im Schwarzbubenland. Die herzliche Gastfreundschaft sei einzigartig. Sich gemütlich um das Racletteöfeli zu versammeln und sich den geschmolzenen Käse auf der Zunge zergehen zu lassen, diesen Brauch werden sie mitnehmen auf ihre weitere Reise – sowie die wunderbaren Erinnerungen an ein unvergessliches Sommerfest.
Die Musiker: Die Bandmitglieder genossen ihren Wochen-Aufenthalt im Gilgenberg: (v.l.) Joel, Valentino, Sofia, Jonatan, Juana, Luciano und David.
BÜSSERACH
Sommerjutz in den Sternenhimmel ERSCHWIL
Nur noch von der Hülle getragen
Innen hohl, aussen voll: Dieser Baum in Erschwil trägt noch jede Menge feiner Äpfel. FOTO: MARTIN STAUB
jjz. Ein Stelldichein der besonderen Art fand im Schlossguet von Büsserach statt: Als Gastgeber lud der Jodlerklub Erschwil-Beinwil drei tolle Formationen aus Buochs, Münsingen und Schänis ein und feierte mit ihnen eine gemütliche Jodlernacht. Hühnerhaut überzog die Zuhörerschaft, als die Jodlerfamilie Herger aus Buochs zum wunderschönen Lied «Nidwaldner tiemer sey» anhob. Rund um Sepp Herger, sitzend an der Handorgel, bildeten seine Geschwister Lydia, Martin, Tobias, Pius und Walty einen Halbkreis und intonierten die feine Melodie. Mit glasklarer Stimme leitete Sepp zum Jodel über und erzeugte damit ein fantastisches Klangerlebnis. Wie Moderator Stephan Haldemann kurz erläuterte, wurde das Singen den Geschwistern schon in die Wiege gelegt und beim Abwaschen und Melken wurde fleissig weitergeträllert. Sepp Herger, ein vielseitiger Musikus und Komponist, kündete gleich selbst sein freches Lumpeliedli, «Drei Schwestern», an und erhielt damit tosenden Applaus von den vielen Gästen, die der Jodlernacht beiwohnten. Der Jodlerklub Alpenrösli aus Münsingen überzeugte nicht minder mit glanzvollen Vorträgen. Im besten Berndeutsch führte dessen Dirigent Stephan Haldemann durchs Programm und wusste mit originellen Begebenheiten aus der Jodlerszene zu gefallen. «S’Jodlerhärz» war schlicht hinreissend, das Lied «Abeschtärn» passend zum Nachthimmel mit der gespenstischen Burg Thierstein. Analog dem Gassenhauer
«Dini Seel ä chli la bambälä la»: Alle Formationen im Gesamtchor «We d’Schwälbeli i Süde zieh» entliessen sie schliesslich unsere anmutigen Flugkünstler in wärmere Gefilde. Jodel zum Tanzen Mit dem «Undermösler» leitete der Jodlerklub Schänis (St. Gallen) zu einem gewaltigen Naturjutz über. Mit Leidenschaft und Inbrunst trugen die Ostschweizer diese herrliche Komposition vor und überzeugten mit kräftigen Stimmen. Als kecke Überraschung wählten sie als Zugabe den Hit «Mama loo», der Les Humphries Singers in den Siebzigerjahren berühmt gemacht hatte. Da-
FOTO: JÜRG JEANLOZ
bei wippten und tanzten sie, was das Zeug hielt. Der gastgebende Jodlerklub Erschwil-Beinwil liess in seinem Vortrag «Summerjutz» nicht nur seine sängerischen Qualitäten aufleben, sondern organisierte unter dem OK-Präsidenten Kurt Kupferschmid die Jodlernacht einfach perfekt. Ein tolles Programm, die mit herrlichen Blumen und Fahnen geschmückte Anlage und ein vielseitiges Verpflegungsangebot überzeugten vollends. Gemeinsam mit den Jodlerkollegen und den 300 Gästen entspannten sich alle mit dem Strassenfeger «Dini Seel ä chli la bambälä la».
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DORNECK HOFSTETTEN-FLÜH
Bergwirtschaft wird renoviert Weiter gab an der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend die Liegenschaft Restaurant Bergmatten zu reden. Nachdem die Gemeinde in den letzten Jahren Renovationen aufgeschoben hatte, möchte der Rat das Versäumte nachholen. Dazu beriet er einen von der Bauverwaltung vorgeschlagenen Massnahmenkatalog. In einem ersten Schritt sollen die Innen-
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HOFSTETTEN-FLÜH
Gemeinderat investiert in Liegensschaften bea. Der Kauf der Liegenschaft Pfarrgasse 10 in Hofstetten steht vor dem Abschluss. Ausserdem investiert der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh in die Aufwertung des beliebten Restaurants Bergmatten. Der Beschluss der Gemeindeversammlung vom Juni, die Liegenschaft Pfarrgasse 10 zu kaufen, ist rechtskräftig. Die Gegner, die das Geschäft verhindern wollten, liessen die Beschwerdefrist ungenutzt verstreichen. Gemeindepräsident Felix Schenker gab an der Gemeinderatssitzung zu verstehen, dass die Unterzeichnung des Kaufvertrages nur noch Formsache sei. Er habe sich mit den Vertreter der Erbengemeinschaft getroffen und in diesem Gespräch konnten allfällige Missverständnisse ausgeräumt werden. Diesen Freitag soll die Liegenschaft in das Finanzvermögen der Gemeinde übergehen. Der Gemeinderat erteilte dem Gemeindepräsidenten die Ermächtigung, das Rechtsgeschäft abzuschliessen. Schenker zeigte sich zuversichtlich, dass alle Beteiligten der Erbengemeinschaft auf der Amtschreiberei den Kaufvertrag unterzeichnen werden. Sie haben bereits ihr Versprechen eingelöst, die Liegenschaft leer zu räumen. In einer Versteigerungsaktion haben sie die vielen gesammelten Gegenstände ihrer Eltern unter die Leute gebracht oder in einem Container abtransportieren lassen. Wie Schenker gegenüber dem Wochenblatt ausführte, hat sich an der Absicht des Gemeinderates, beide Wohnungen als Asylunterkunft zu nutzen, nichts geändert. Ein entsprechendes Vertragswerk mit der Sozialregion sei in Arbeit.
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räume, Installationen sowie die Einrichtungen erneuert werden. Danach stehe die Sanierung der Aussenhülle auf dem Programm, lautete der Vorschlag von Sandro Borer und Helga Imbach Gloor von der Bauverwaltung. Dass bisher sogar kleinere Unterhaltsarbeiten nicht ausgeführt worden seien, begründete Pächter Andreas Bolt mit Unstimmigkeiten zwischen ihm und früheren Behördenmitgliedern. Dabei sei teils viel Geschirr zerschlagen worden, gab er zu bedenken und verwies darauf, dass er in den letzten 28 Jahren «viel Herzblut in das Restaurant steckte und 1,6 Millionen Franken Pachtzins bezahlte, während die Bauern von Direktzahlungen von über zwei Millionen Franken profitierten». Er hofft nun auf die Unterstützung der Ratsmitglieder, denn er sei gewillt, sich in den nächsten zehn Jahren weiterhin für das Aushängeschild von Hofstetten-Flüh einzusetzen und die Gäste mit Altbewährtem aber auch mit neuen Kreationen zu verwöhnen. Mit der Analyse, welche die Bauverwaltung in Zusammenarbeit mit Baufachleuten vorgenommen hat, sei der Bedarfsnachweis gegeben und daraus leite sich der Marschplan ab, meinte Schenker. PET-Flaschen wieder gesammelt Gemeinderat Domenik Schuppli als auch Gemeindeverwalter Bruno Benz sprachen sich ebenfalls dafür aus, das umfassende Investitionsprogramm für das Bergrestaurant voranzutreiben. Wie hoch die jeweiligen Ausgaben sein sollen, werde im Rahmen der Jahresbudgets festgelegt und dort habe bekanntlich das Volk das letzte Wort, war sich der Rat einig. Handeln will der Rat auch in einer anderen Sache. Aufgrund der Reklamationen aus der Bevölkerung beschloss er auf seinen früheren Entscheid beim Abfallkonzept zurückzukommen. Mit dem Stichentscheid des Gemeindepräsidenten verfügte die Ratsmehrheit die Wiedereinführung der Sammelstelle für PET-Flaschen in beiden Ortsteilen per sofort und ohne Absprache mit der Energie- und Umweltkommission.
«Go East»: Byzantinischer Gottesdienst in der Ökumenischen Kirche Flüh Für einmal ging es am Gottesdienst in der evangelisch-reformierten Kirche Hofstetten-Flüh ungewohnt feierlich zu und her: Der Romanos-Chor gab einen Einblick in die musikalische Welt der orthodoxen Kirchen. Georges H. Wolf
A
n diesem sonnigen Sommersonntag hatte man Gelegenheit in die uns weniger bekannte Welt der byzantinischen Liturgie einzutauchen. Vor vollbesetzter, mit Ikonenbildern und reich verzierten Kerzenleuchtern geschmückten Kirche konnte man dem an Gesängen so reichen byzantinischen Gottesdienst folgen. Faszinierend war das musikalische Zusammenspiel zwischen Priester und Chor, die wunderbare Baritonstimme von Mihail Holosnjaj, assistiert von Diakon Jean-Paul Deschler und dem stimmlich sehr homogenen Romanos Chor unter der einfühlsamen und hochprofessionellen Leitung von Werner Dudli. Eindrücklich war der sehr ornamentreiche Gesang, der kein in sich geschlossener musikalischer Beitrag war, sondern integriertes und mittragendes Element des Gottesdienstes. Der Romanos Chor wurde in seiner jetzigen Form von Peter Vitovec, Schüler von Pater Ludwig Pichler SJ , dem Chorleiter am Collegium Russicum in Rom, 1973 gegründet. Seit seinem Tod 2012 steht nun der Chor unter der Leitung von Werner Dudli und singt regelmässig bei byzantinischen Gottesdiensten in orthodoxen, katholischen und reformierten Kirchen in der Schweiz und im Ausland auf. Der Chor singt in kirchenslawischer Sprache und pflegt die bei uns weniger bekannte Tradition des
Feierlich: Der Gottesdienst brachte die christlich-orthodoxe Spiritualität in die ökumenische Kirche in Flüh. FOTO: GEORGES H. WOLF liturgischen Gesanges der russischen Klöster und Kirchen. Zu seinem Repertoire gehören Kompositionen der russischen, bulgarischen, karpato-russischen und serbischen Chorgesangsliteratur. Ermöglicht hat dieses sonntägliche
Erlebnis die Ökumene solothurnisches Leimental und Pfarrer Armin Mettler. Nach dem Gottesdienst hatte man Gelegenheit, sich bei einem Apero mit den Chormitgliedern über das Erlebte auszutauschen.
HOFSTETTEN-FLÜH
WITTERSWIL
SEEWEN
Kulturgut Kartoffelanbau
Dieses Wochenende: Dorfladenfest
Indien aus ungewöhnlicher Perspektive
WoS. Am 24./25. August 2018 findet zum 19. Mal das Dorfladenfest in Witterswil statt. Rund um die Mehrzweckhalle wird ein Festgelände aufgebaut, welches den optimalen Rahmen für dieses familiäre Fest darstellt. Es werden Gäste aus dem ganzen Leimental erwartet. Die Festbesucher werden an beiden Tagen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. So werden nicht nur Grilladen serviert, sondern man kann sich auch mit Raclette, Pizza und Crèpes eindecken. Selbstverständlich darf auch ein vielfältiges Kuchenbuffet nicht fehlen.
Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Am Freitag wird die Appenzeller Streichmusik Birkenbau für folkloristische Stimmung sorgen. Am Samstag wird das Due Twostrum auf ihren beiden Gitarren Songs von den Beatles bis zu Patent Ochsner zum Besten geben. Der Reingewinn kommt wie jedes Jahr dem Dorfladen zu Gute, können doch auf diese Weise Investitionsprojekte (beispielsweise Ersatz einer Kühltruhe) finanziert werden. Das Dorfladenteam und das Oranisationskomitee freuen sich über jeden Besucher.
Technikgeschichte: Solche Maschinen wurden früher beim Kartoffelanbau eingesetzt. In der Kulturwerkstatt kann man sie nun bewundern. FOTO: ZVG Die Ausstellung in der Kulturwerkstatt, «Die Kartoffel von der Herkunft bis zur Verwertung» kann auch nach der Sommerpause besucht werden. Sie ist noch an den Sonntagen 2. September, 7. Oktober und 4. November jeweils von 14 –
17 Uhr geöffnet. Für Gruppen ist der Besuch bis Ende Oktober ausserhalb der Öffnungszeiten möglich, wenn gewünscht auch verbunden mit einem Apéro:wwwkulturwerkstatt-hofstettenflueh.ch»
NUGLAR- ST.-PANTALEON
Erntedankfest WoS. Am kommenden Sonntag, 26. August, findet im «Roggenstein», St. Pantaleon, ein ökumenischer Gottesdienst zum Erntedank unter Mitwirkung der Musikgesellschaft statt. Beginn: 10.30 Uhr. Anschliessend Wirtschaftsbetrieb mit Speis und Trank.
Immer gut besucht: Das Dorfladenfest bei der Schulanlage Witterswil.
FOTO: ZVG
WoS. Im Winter 2015 bereiste der Autor Walter Beutler mit dem Rollstuhl während dreier Monate Indien. Die Lesung zur indischen Lebenswelt behandelt Gesellschaft und Religionen ebenso wie die Freuden und Tücken, die ein Rollstuhlfahrer in diesem Land erfährt. Mit dem Rollstuhl ans Ende der Welt. Literarisches Matinee. Sonntag, 26. August, 11.15 Uhr, Museum für Musikautomaten, Seewen. Eintritt frei – Kollekte.
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SPORT
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FUSSBALL
Laufens grosse Chance gegen Neuling
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Laufen hat am Samstag zu Hause die grosse Chance, sich mit einem Erfolg gegen Liga-Neuling Wallbach im oberen Drittel festzusetzen. In der vierten Liga riss die Erfolgsserie von Röschenz im Derby gegen Breitenbach. Edgar Hänggi
N
ach dem Kantersieg zum Saisonstart im Nau gegen Dardania traf Laufen am Samstag auf ein Birsfelden, das sich auf die neue Spielzeit hin verstärkt hat und mit dem neuen Trainerduo Sorg/Degen nach der starken letzten Saison etwas erreichen will. Michael Henz brachte Laufen per Elfmeter früh in Front und hätte Noah Guntern eine Minute später Abschlussglück gehabt, hätte das Team von Adnan Ercedogan die Weichen auf Sieg stellen können. So aber fiel kurz nach der Pause der Ausgleich. Beide Teams hatten Möglichkeiten für den Sieg, können aber mit dem einen Punkt auch leben. Für die Laufentaler geht es am Samstag gegen den FC Wallbach weiter. Die Fricktaler spielen erstmals in der 2. Liga und nahmen die Aufstiegs Euphorie mit. Getragen wird das Team, bei dem Captain Florian Guarda und Topskorer Manuel Guarda markante Elemente sind, von den vielen treuen Anhängern. Dennoch hat Laufen die Chance, das Heimspiel zu gewinnen und mit dann sieben
Elfmeter: Laufens Michael Henz war in Birsfelden Laufens einziger Torschütze. FOTO: EH-PRESSE/MONDRAGON
Punkten würde man sich schon mal weit vorne festsetzen. 4. Liga: Serie gerissen 15 Spiele, saisonübergreifend, hat der FC Röschenz in Folge gewonnen. Am Samstag riss die Serie und das ausgerechnet in einem Derby. Absteiger Breitenbach stellte in Röschenz unter Beweis, dass mit dem neuen Trainer Nik Musaj der Turnaround geschafft werden kann. In der neunten Minute brachte Edison Krasniqi die Gäste in Führung. Auch in der Folgezeit war Breitenbach die bessere Equipe, so dass das 2:0 durch Marco Borer (36.) in Ordnung ging. Röschenz begann nach der Pause stärker, hatte mehr Aktionen, versuchte sein Heil aber zu oft in weiten Bällen,
welche Breitenbachs Defensivverbund auffing. Dennoch sorgte der Anschlusstreffer von Lukas Jecker (62.) für Spannung. Lange konnte man aber nicht überlegen, ob die Laufentaler den Ausgleich schaffen können, denn nur drei Minuten später sorgte Krasniqi für die Entscheidung mit dem 3:1. Das MusajTeam hatte dann die Partie im Griff und kam durch Borer kurz vor Schluss gar noch zum 4:1. Heute Donnerstag empfangen die Schwarzbuben im Basler Cup den FC Oberwil aus der 3. Liga und am Samstag (20.15) kommt es auf dem Grien zum Spitzenkampf gegen Therwil. Zwingen spielte gegen Binningen 1:1, Soleita gewann gegen Reinach 3:2 und Laufen verlor in Therwil 0:4.
FUSSBALL
Service public und «FAIRimaa»
FUSSBALL
Fördertraining für Talente Ab der neuen Saison 2018 / 2019 bietet der FC Laufen, zusammen mit seinem Leading Partner POOLPROFI, für ausgewählte Spieler ein zusätzliches Fördertraining an. Dieses findet jeweils am Montag auf dem Hauptfeld im Nau statt. Dieses Training ist für besonders talentierte und motivierte Spieler gedacht, die den Sprung ins Stützpunkttraining knapp verpasst haben und sich fussballerisch weiterentwickeln wollen. Das Fördertraining wird von mir persönlich koordiniert und geleitet. Der FC Laufen und sein Leading
Partner POOLPROFI stellen das Trainingsmaterial (T-Shirt, Hose, Stulpen / Socken, Trinkflasche, Fussball Gr. 4) zur Verfügung. Der Spieler benötigt lediglich seine Fussballschuhe, Schienbeinschoner und Duschutensilien. Im Fördertraining werden nicht nur fussballerische und taktische, sondern auch sportmedizinische, mentale und soziale Elemente des Fussballs vermittelt. Das Ausbildungsniveau befindet sich auf Stufe Footeco (Altersgerecht). Michel Meier Nachwuchsförderung FC Laufen
eh. An der 79. Delegiertenversammlung des Nordwestschweizer Fussballverbandes gab es mahnende Worte und den Dank von Landratspräsident Hannes Schweizer. Da es kein Wahljahr war, ändert sich an der Besetzung des Vorstands nichts. Präsident ist Roland Paolucci, der von Werner Rufi (Vize), René Krug (Finanzen), Hasan Kanber (Integration), Atilla Sahin (Präsident Technische Abteilung), Markus Comment (Präsident Schiedsrichterkommission), Daniel Schaub (Präsident Wettspielkommission) und René Hirschi (Senioren) unterstützt wird. In Reinach begab sich auch Landratspräsident Hannes Schweizer, der noch immer als aktiver Platzwart des FC Oberdorf hautnah den Puls des regionalen Fussballs spürt, ans Rednerpult. «Im Rahmen eines Service public sehen sich viele als Konsumenten von Dienstleistungen», ärgert er sich über manche Mitglieder und Eltern. Man müsse heute die zu leistende Arbeit auf
Präsentiert wurde auch das Projekt des «FAIRimaa». Zehn Personen werden künftig in grünen Shirts Vereine und Spiele besuchen und darauf achten, dass der Fairplay-Gedanke gelebt wird. Man mache das beratend, aufklärend und nicht als eine Art Polizist mit Strafen, meinte Daniel Schaub am Sonntag anlässlich des Verbands-Nachwuchsturnieres in Basel. Wie gewohnt gab es auch zahlreiche Ehrungen. Für Vereint: Landratspräsident Hannes Schweizer (l.) die beste Vereinsgesamtleistung und Verbandspräsident Roland Paolucci vereint. durfte SV Muttenz-Präsident FOTO: EH-PRESSE Hans Beat Rohr etwa den grosmöglichst viele Schultern verteilen und sen Pokal in Empfang nehmen. Das golsolle all jene, die sich für den Verein ein- dene Verdienstabzeichen für jahrelange setzen, auch unterstützen. «Ich verneige Arbeit im Regionalfussball erhielt auch mich vor allen, die sich freiwillig enga- Jack Wyss vom FC Breitenbach. Da er gieren. Sie alle machen eine grossartige an der DV nicht teilnehmen konnte, Arbeit, die den innigsten Dank ver- ging Präsident Paolucci am Freitag an dient.» Dafür erntete Schweizer Ap- die GV des FC Breitenbach und überplaus von den anwesenden Delegierten. reichte ihm da die Nadel.
DORFPLATZ
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EINGESANDT
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GEDANKENSTRICH
Jugendsportlager in Schüpfheim
Mut ist lernbar!
Gini Minonzio Auf den Spuren der Legionäre: Der TSV Röschenz in Schüpfheim. Der TSV Röschenz fuhr der letzten Sommerferienwoche für das diesjährige Jugilager ins Entlebuch nach Schüpfheim. Am Sonntagmorgen bei der Besammlung auf dem Dorfplatz in Röschenz fanden wir einen Zeitungsausschnitt aus dem «Schüpfheimer Tagblatt», in dem von zwei Römern auf Schatzsuche berichtet wurde. Dem mussten wir natürlich nachgehen. Und so machten wir uns mit dem Car Richtung Innerschweiz auf. Unterwegs legten wir einen Stopp in Sempach für eine Besichtigung der Vogelwarte ein. In Schüpfheim angekommen, starteten wir mit dem Sportprogramm. Wir mussten doch so fit wie die römischen Legionäre werden, damit wir bei der Schatzsuche mithalten konnten. So standen in dieser Woche Lektionen zur Vorbereitung des Spieltages, Lektionen
FOTO: ZVG
im Geräteturnen, in der Gymnastik und in der Leichtathletik auf dem Programm, aber auch eine Lagerolympiade mit einem römischen Zehnkampf, bei dem wir uns Disziplinen wie Diskuswerfen, Wagenrennen und weiteren römischen Sportarten massen. Ebenfalls begaben wir uns auf einen OL in Heiligkreuz, da dort die Römer gesichtet wurden. Auch fanden wir unter der Woche immer wieder Spuren der beiden römischen Legionäre oder sahen sie von weitem bei Kampfübungen. Am Donnerstagabend hatten wir dann nach einem kurzen Treffen mit Cäsar und Kleopatra alle Teile der Schatzkarte zusammen, um uns auf die Schatzsuche zu machen, und fanden diesen nahe dem Lagerhaus gefüllt mit Süssigkeiten. Alexandra Mamie, TSV Röschenz
EINGESANDT
Bike-Tour mit dem Sportshop Karrer
Sportlich unterwegs: Die Teilnehmer der Ferienpass-Biketour. Auch dieses Jahr fand im Rahmen des Ferienpasses eine Bike-Tour mit dem Sportshop Karrer statt. Nach der Kontrolle aller Bikes führte uns der Weg der Birs entlang Richtung Soyhières. Wir versuchten dem Schatten zu folgen, da es wieder einer dieser heissen Sommer-
FOTO: ZVG
tage war. Die motivierte Gruppe Kinder hatte grossen Spass an der Tour und lernte auch wie ein Reifenwechsel geht. Später fuhren wir auf einem Geschicklichkeits-Parcours, um das Bike besser beherrschen zu lernen. . Regula Blättler
VERANSTALTUNG
Himmelried feiert
Leserbriefe Schule Zwingen Dass die betroffenen Eltern nun verlangen, dass der gesamte Schulrat demissionieren soll ist nicht wirklich reiflich überlegt. Der Schulrat ist für den Schulunterricht nicht verantwortlich. Dies ist seit dem neuen Gesetz in Baselland alleine Sache des Schulleiters. Der Schulrat darf die Lehrerinnen und Lehrer gar nicht qualifizieren auch dies ist Sache der Schulleitung. Die Eltern die betroffen sind und sich ja dann für den Schulrat zur Verfügung stellen wollen wären ja in diesem Fall sowieso befangen gewesen und hätten in den Ausstand treten müssen somit wäre dann der Schulrat gar nicht mehr handlungsfähig gewesen. Die Motivation in den Schulrat gewählt zu werden darf nicht geleitet werden und davon abhängen, dass eigene Kinder diese besuchen, das ist eine falsche Motivation und gehört nicht in den Schulrat. Der Schulrat hat ja nun gehandelt ob das nun richtig ist oder nicht steht mir vor Ort nicht zu dies zu beurteilen. Jean-Pierre Egger Ehemaliger Schulratspräsident Primarschule Zwingen Es geht um das Spital in Laufen Zur Zeit lese ich als ein Thiersteiner in der Regionalpresse von Bemühungen um den Fortbestand des Spitals in Lau-
fen. Womöglich soll sogar dessen Fortbestand durch Gerichte erfochten werden. Politiker in Liestal wollen sich über vertragliche Vereinbarungen hinweg setzen und das Spital Laufen zu einer kostengünstigen Pflegeversorgung umfunktionieren. Das kann doch auch uns Thiersteinern nicht egal sein! Es irritiert mich vollends, wieso die Laufner keinerlei politische Unterstützung aus Solothurn und ins besonders aus dem Bezirk Thierstein erhalten. Noch ist die Liquidierung des Spitals in Breitenbach in bester Erinnerung. Schon damals wurden wir auf die Nähe des Spitals in Laufen vertröstet.Vertröste man uns nicht mit Dornach, die haben dort auch schon jede Menge Patienten aus dem angrenzendem Baselland. Für uns Thiersteiner ist das Spital in Laufen, weil näher gelegen, unter Umständen entscheidend über Leben und Tod. Deshalb auch braucht es ein politisches Engagement von der Solothurner-Seite zum gesicherten Fortbestand des Spitals in Laufen. Walter Studer, Breitenbach Antwort zu Leserbrief von Toni Fricker Ich finde es schade, dass es Neider gibt, die solche Anlässe als Sprachrohr für persönliche Probleme mit anderen Leuten benutz wird. Vielleicht auch als Wahlpropaganda der eigenen Partei?
Die Ansprache von NR Albert Rösti, die bei den anwesenden Personen meines Erachtens gut angekommen ist, die sogar für Zwischenapplaus geführt hat, sollte nicht von einer Person als Abstimmungs- und Wahlveranstaltung der SVP abgetan werden. Wie überall in der Schweiz haben Politiker aller Parteien Reden gehalten, die sicher mehr oder weniger gut angekommen sind. Dass Politiker zu ihrer Partei stehen, und auch aus diesen Programmen sprechen, ist ganz normal. Jeder in der Schweiz hat das Recht sich frei zu äussern, und jeder kann es annehmen wie er es möchte. Ich finde es nicht nötig, nur für einen Wahlkampf solche unfaire Artikel zu schreiben. Ich möchte NR Albert Rösti für die gute und abwechslungsreiche, ja zum Teil auch witzige Ansprache, der Gemeinde Zwingen, und dem FC Zwingen für die Organisation und Durchführung für das würdige Fest im Schloss Zwingen danken. Daniel Müller, Präsident der SVP Sektion Zwingen u. U.
WoS. Dieses Jahr findet wieder das Dorfplatzfest in Himmelried am Samstag, 25.8.18 ab 15 - 01 Uhr statt. Organisiert wird es unter der von der Organisation «pro Himmelried» in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Dorfvereinen wurde ein breites Angebot an Ständen und ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Die Mundartband «Hans &Hausi sowie das abwechslungsreiche Vorabendprogramm und die Kinderunterhaltungen dürften begeistern. Abends unterhält «Pink Perazzi mit seiner Twang-Gang» die Gäste. Für diesen Anlass wird die Dorfstrasse vom Bierhüsli bis zur Kreuzung beim Gemeindehaus den ganzen Samstag gesperrt sein. Das Postauto verkehrt jedoch fahrplanmässig. Ein Gratis-«Shuttlebus» für die Ortsteile Baumgarten/Steffen/Kastel eingerichtet. Parkplätze für Auswärtige Besucher finden sich beim Schulhaus/MZH.
32. Laufentaler OL Samstag, 15. September 2018 Ausschreibung unter www.ol-laufental-thierstein.ch
Bei unserem lieben Freund Paul wurde eingebrochen. Tagsüber. Als er von der Arbeit heimkam, stand er völlig überraschend in einer verwüsteten Wohnung. Als 50-jähriger, erfahrener Geschäftsinhaber einer bedeutenden Firma ist er darin geübt, Krisen zu bewältigen. Ohne Spuren zu verwischen, griff er also geistesgegenwärtig zum Telefon und rief an: seine Mutter! Die notabene doch recht betagt ist. Ich muss ehrlich sagen, ich bewundere seinen Mut. Wie er die Geschichte anderen Leuten erzählt! Hier zeigt sich wohl seine Erfahrung. Es gibt verschiedene Wege, mit Angst umzugehen. Einer der schlechtesten Wege ist es, die Fassade als Mutprotz aufrechtzuerhalten. Das kostet zusätzlich viel Energie. Diese steht dann nicht mehr zur Verfügung, um die Angst zu überwinden. Bei Vorträgen habe ich einen einfachen Trick, den ich Ihnen gerne verrate. Jedem kann es mal passieren, den Faden zu verlieren. Dann wird man nervös. Versucht man nun krampfhaft, seine Nervosität zu verbergen, fällt es schwer, den Faden wieder zu finden. Klaro – die meisten Gehirne können sich nur einer Sache aufs Mal widmen. Entweder klar denken oder Gesichtsausdruck, Stimme und Puls regulieren. Einfacher ist es, die Schwäche zuzugeben: «Ou, ich glaube, ich habe den Faden verloren.» Dann kann sich das Gehirn voll mit der Suche beschäftigen. Zudem gibt es immer Leute, die freundlich dabei helfen. Diese Strategie wählte mein Nachhilfeschüler Patrick letzte Woche beim Motivationstraining im Seilpark. Beim ersten Posten schrie er noch eins um andere Mal: «Mir rutscht das Herz in die Hose!» Natürlich nicht. Bei Jugendlichen tönt das so: «Ich schwör, Mann! Do verliersch Härz!» Ab dem dritten Posten hatte er dann Spass an der Chose. Den absoluten Königsweg, um Angst zu überwinden, ist für mich Humor. Wenn man lacht, können sich Probleme nicht mehr aufplustern. Ich bewundere alle, die das können, so auch meinen Schüler David. Der krächzte mir beim ersten Posten im Seilpark mit überhöhter Stimme zu: «Sagen Sie meiner Mutter, ich liebe sie», lachte aus vollem Hals und schwang sich durch die Lüfte.
EINGESANDT
Karte «Lingenberg» Nach über 15-jährigem Unterbruch findet am Samstag 15. September wiederum der Laufentaler OL statt. Extra für diesen Lauf wurde vom Regionalen OL Verband Nordwestschweiz die neue Karte «Lingenberg» in Auftrag gegeben. Das Kartengebiet reicht von Fehren bis zum Schloss Büsserach. Für Einsteiger wie Profis gibt es angepasste Laufstrecken – insgesamt 12 verschiedene Strecken in 20 Kategorien. Ein Kompass kann ausgeliehen werden. www.ol-laufental-thierstein.ch
DIES UND DAS
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Wie aus Gras Fleisch wird
Help-Point schönes Haar Sonnengebleichtes Haar – ausgewaschene Haarfarbe vom Badewasser – ungewünschte Gelbstiche – dies alles muss nicht sein - jetzt ist es Zeit um ihre Coloration wieder in Hochglanz erstrahlen zu lassen! Topaktuelle neue Produkte unseres Produktepartners Schwarzkopf Professional geben uns jetzt die Möglichkeit sanft und schonungsvoll Glanz und leuchtend schöne Haarfarbe zurück in ihr Haar zu bringen. Milde Colorationsshampoo mit leichter Farbgebung (auch zum selbermachen als Home-Auffrisch-Anwendung bei uns erhältlich) und hochpigmentierte Colorationsshampoo für trendige Farbgebung verleihen auch ihrem Haar die gewünschte Schönheit. Verbinden Sie ihre Farbauffrischung mit intensiver Pflege ihrer Haare (Achtung – Pflegeshampoo allein reicht für ein Topresultat nicht!) und sie werden umgehend wieder viel Freude an ihrer Frisur geniessen dürfen. Haben Sie zudem gewusst, dass wir ihnen zur Unterstützung einer Frisurenund Colorationsberatung die Möglichkeit bieten uns per WhatsApp ihre Bilder (Ist-Zustand und Wunschfrisur/Wunschfarbe) zuzustellen? Senden Sie uns diese Bilder mit ihrem Kommentar auf die Nummer 079 921 18 80 und schon kann es losgehen. Wir sind ihre Frisuren- und Haarspezialisten. Schönes Haar ist unser Beruf. Das Stedtlicoiffeur-Team beratet Sie gerne!
Christian Hamann, Coiffeur-Unternehmer und Lehrmeister
PR. Auf dem Sennhof in Ramiswil, in unmittelbarer Nähe zum Schwarzbubenland, geniesst beef.ch vom 24. bis zum 26. August 2018 zum ersten Mal Gastrecht im solothurnischen Bezirk Thal. Das Wochenende steht im Zeichen von «beef.ch – Erlebnis Rind». Neun verschiedene Fleischrinderrassen und andere Bauernhoftiere werden auf der Weide zu besichtigen sein. Wiederum als Gast wird der Erlebnishof Hatti dabei sein – ein beliebter Anziehungspunkt vor allem für die kleinen Gäste. Eltern können ihren Nachwuchs auch für eine Weile in der betreuten Kinderecke beaufsichtigen lassen, um sich in Ruhe auf dem Sennhof und im frisch umgebauten Restaurant Guldenthal umzusehen und kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die Mutterkuhhaltung zeichnet sich durch die natürliche Haltung der Tiere aus. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter. Die Fütterung besteht vorwiegend aus Muttermilch, später auch aus Gras und Heu. Der Einsatz von wachstumsfördernden Zusatzstoffen, tierischen Eiweissen oder Fetten und gentechnisch veränderten Futtermitteln ist verboten. Mit Fleischrassen wie Angus, Limousin, Charolais, Simmental oder Highland Cattle entsteht auf diese Weise erstklassiges Qualitätsfleisch. Fleisch aus der Mutterkuhhaltung wird in der Schweiz unter den Marken Natura Veal, Natura Beef und SwissPrimGourmet vermarktet. Keine Nahrungsmittelkonkurrenz Der Grundsatz unserer Philosophie ist: «Fleisch aus Gras» – die Schweiz ist ein Grünland. Nutzen wir die in der Schweiz in grossen Mengen vorkommende Ressource Gras und produzieren daraus gutes Schweizer Fleisch. Die Pflege und Nutzung der Wiesen ist mit der Mutterkuhhaltung nachhaltig und ressourcenschonend. Das Kalb trinkt Mut-
Viel Auslauf: Die Tux-Zillertaler-Herde mit dem Sennhof im Hintergrund. termilch. Dazu ernährt es sich wie die Mutter und der Rest der Herde vorwiegend von Gras und Heu. Rindviecher können als Wiederkäuer, im Gegensatz zu uns Menschen, Gras und Heu verwerten. Dies dank ihrem einzigartigen Verdauungssystem. So können aus Gras und Heu die wertvollen Nahrungsmittel Milch und
Strenger als das Tierschutzgesetz Die Aufzucht in der Mutterkuhherde ist eine natürliche Haltungsform, welche Tierwohl und Tiergesundheit optimal berücksichtigt. Die Kühe leben mit ihren
GESCHÄFTSWELT
Eine Krankenkasse für alle Laufner PR. Immer wieder begegne ich auf der Strasse im Stedtli älteren Einwohnerinnen und Einwohnern, die die EGK zu einer Zeit erlebt haben, zu der ich noch nicht einmal wusste, was eine Krankenversicherung überhaupt ist. Die EGK-Gesundheitskasse ist für viele von ihnen eine Institution, mit der sie sich eng verbunden fühlen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viele Bewohner des Seniorenzentrums Rosengarten noch ihr altes Versicherungsbüchlein aufbewahren. In diesem wurden vor dem digitalen Zeitalter, als die EGK-Kassiere noch von Haustür zu Haustür zogen, um die Prämien einzuziehen und Leistungen auszubezahlen, alle Zahlungen und Behandlungen festgehalten. Zeitdokumente, die für uns bis heute sehr wertvoll sind. Die damals noch Krankenkasse des Birstals genannte EGK ist zwar von ansässigen Industriellen gegründet worden, um ihre Angestellten und deren Familien vor den finanziellen Risiken einer Erkrankung zu schützen. Es war aber schon damals allen Bürgerinnen und Bürgern der Region möglich, freiwillig eine Versicherung abzuschliessen. Schatz im Bücherregal In der Vorgängerzeitung des Wochenblatts schrieb der erste designierte Präsident dementsprechend zu Beginn des Jahres 1919: «An alle Industrien des Birstales und an die ganze Einwohnerschaft geht die Aufforderung, sich der Kasse anzuschliessen. Je grösser die Zahl der Versicherten, je lebensfähiger wird die Kasse sein und um so grösser wird ihre Bedeutung werden in sozialer Beziehung.» Und so wurden die Versichertenbüchlein wie Schätze gehegt. Sie waren die Garantie dafür, dass im Notfall für
Fleisch produziert werden und es entsteht kaum Nahrungsmittelkonkurrenz für den Menschen. Zudem ist der Einsatz von wachstumsfördernden Zusatzstoffen, tierischen Eiweissen oder Fetten, Soja und gentechnisch veränderten Futtermitteln verboten. In der Schweiz produziertes Fleisch verursacht kurze Transportwege und schont so zusätzlich die Umwelt.
einen gesorgt wurde, auch wenn die Haushaltskasse schmal war. Die EGK-Gesundheitskasse ist heute schweizweit tätig, es ist ihr jedoch wichtig, ihre Wurzeln in unserer Region speziell zu pflegen. Deshalb wurde die Agentur Basel auch bereits vor mehreren Jahren nach Laufen verlegt – um vor Ort eine Ansprechstelle zu haben für die Anliegen unserer langjährigsten Kunden. Und mit dem Neubau im Areal Birspark, dessen Mitwirkungsverfahren vor den Sommerferien zu Ende ging, hoffen wir, diese Wurzeln noch weiter stärken zu können. Reto Flury, Geschäftsleiter
FOTO: ZVG
Kälbern und gewöhnlich einem Stier im Familienverbund zusammen auf der Weide und im Stall. Freilaufhaltung mit Sommerweide und Winterauslauf ist Voraussetzung für eine natürliche Tierhaltung. Die Tiere nutzen Wiesen und Weiden auf extensive Weise. Die Richtlinien der Markenprogramme von Mutterkuh Schweiz sind deutlich strenger als das Schweizer Tierschutzgesetz. Für die konsequente Einhaltung dieser Richtlinien wird durch regelmässige Kontrollen von Beef Control oder dem Schweizer Tierschutz gesorgt. www.guldenthal.ch.
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Schutzrain 7, 4242 Laufen
Als Ergänzung in unserem Sigristen-Team suchen wir per 1. Januar 2019 oder nach Vereinbarung eine zuverlässige, teamorientierte, engagierte und selbstständige Person als
Sigristen/Sigristin (30–50%) Sie sind mitverantwortlich für die Pflege unserer zwei Kirchen in Laufen und Grellingen, der Pfarr- und Kirchgemeindehäuser, deren Umgebung und den technischen Anlagen. Mit Ihrer zeitlichen Flexibilität decken Sie auch Wochenend- und Abendeinsätze ab. Ihre Aufgaben: • Unterhalt von Gebäuden und Aussenanlagen • Einrichten und Begleiten von Anlässen und Gottesdiensten • Allgemeine Reinigungsarbeiten • Betreuung von Fremdhandwerkern Für diese anspruchsvolle Tätigkeit setzen wir eine technische Ausbildung oder eine Ausbildung als Hauswart/Hauswartin mit eidg. Fähigkeitsausweis voraus. Zudem erwarten wir von Ihnen: • Interesse am Einsatz in einer reformierten Kirchgemeinde • Speditive und zuverlässige Arbeitsweise • Freude am Kontakt mit verschiedenen Menschen • Flair für technische Einrichtungen Als moderne Kirchgemeinde bieten wir Ihnen zeitgemässe Anstellungsbedingungen gemäss dem Besoldungssystem des Kantons Baselland. Bei uns treffen Sie ein kameradschaftliches und aufgestelltes Mitarbeiterteam. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Daniel Scholer, Ressort Liegenschaften (Tel. 061 688 43 14), oder Pfarrerin Regine Kokontis (Tel. 061 761 62 53), gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre elektronische Bewerbung mit den dafür üblichen Unterlagen bis spätestens 1. Oktober 2018 an: daniel.scholer@roche.com.
Bei uns ist eine Stelle frei! In unserem Hauptgeschäft in Büsserach
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Per 1. September oder nach Vereinbarung
Sie haben etwas Berufserfahrung? Sind flexibel und auch bereit, 1–2 Sonntage im Monat zu arbeiten? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir sind ein moderner, mittelgrosser Betrieb und bieten gute und faire Entlöhnung. Senden Sie Ihre Bewerbung an: Bäckerei-Konditorei Jeker, Rolf Jeker, Breitenbachstrasse 20, 4227 Büsserach
Liesberg
Infolge Wechsel der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Dezember 2018 oder nach Vereinbarung eine/n fachlich kompetente/n und engagierte/n
Gemeindeverwalter/in (80 –100%) Hauptaufgabenbereich: • Leitung der Gemeindeverwaltung gemäss den gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben: • Führen eines kleinen Teams in fachlicher und personeller Hinsicht • Berater/in des Gemeinderates, von Behörden und Kommissionen in rechtlichen, fachlichen und organisatorischen Fragen • Sekretär/in des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung • Ansprechperson der Bevölkerung • Sie tragen die Verantwortung für sämtliche Belange und das optimale Funktionieren der Gemeindeverwaltung • Finanzverantwortung Ihr Profil: Sie sind eine vertrauenswürdige, initiative und flexible Persönlichkeit und sind gewohnt, zuverlässig und speditiv zu arbeiten. Ausserdem erwarten wir: • Fundierte kaufmännische Ausbildung mit einigen Jahren Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung oder vergleichbarer Tätigkeit • Gute Informatikkenntnisse • Führungserfahrung, Organisationstalent und gute Sozialkompetenz • Offen, belastbar und verschwiegen • Selbstständiges Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein • HRM 2 Kenntnisse Wir bieten eine interessante, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit sowie einen modern eingerichteten Arbeitsplatz. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie Ihre vollständige Bewerbung bis spätestens am 14. September 2018 per Mail als PDF an den Gemeindepräsidenten Markus Wackernagel: fm.wackernagel@bluewin.ch.
Empfehlungen
DIES UND DAS
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BREITENBACH
«Endlich meine Grösse!» Für Frauen, die etwas länger oder fülliger sind als der Durchschnitt, wir der Shoppingausflug schnell zur Qual. Viele Geschäfte führen gar keine Grössen für sie. «Eine Marktlücke», dachte sich Ramona Zutter aus Breitenbach. Aus ihrem Internetversand ist nun ein richtiger Laden geworden. Peter Walthard
W
ie so oft in diesen Tage begann alles auf Facebook. Immer wieder stiess Ramona Zutter, Hausfrau, dort auf verzweifelte Frauen, die in Gruppen und auf Pinnwänden nach Kleidern in ihrer Grösse suchten. «Da muss sich doch was machen lassen», dachte sich die findige Geschäftsfrau. Bald verkaufte sie über Facebook erst Kleider in Übergrössen. Die Nachfrage war riesig. Einige Jahre später wurde es in ihrer Wohnung zu eng. «Überall standen nur noch Kisten», erinnert sie sich. Um Abhilfe zu schaffen, mietete sie sich in einer Lokalität in Breitenbach ein. Und um ihren Kundinnen zu ermöglichen, die Ware vor der Bestellung anzuprobieren und so die lästigen Rücksendungen zu ersparen, öffnete sie das Lager für die Öffentlichkeit. «Big Mode» war geboren. Doch noch kam nur selten Kundschaft vorbei. Der alte Laden sei etwas
Alle sind wilkommen: Ramona Zutter vor ihrem Laden. versteckt gelegen gewesen, sagt Zutter. Damit ist es nun vorbei: Sie hat sich direkt am Breitenbacher Kreisel eingemietet, die Ladenauslage springt jedem ins Auge, der vorbeifährt oder zu Fuss im Dorfzentrum unterwegs ist. «Jetzt sind wir ein richtiger Laden», freut sich Zutter. Die Ladenfläche ist geräumig, das Angebot gross. «Ich will, dass die Leute hier richtig shoppen können», sagt Zutter. Für viele sei der Besuch im Plus Size ein Erlebnis. «Endlich haben sie meine Grösse», höre sie oft. Zutter setzt auf Ehrlichkeit bei der Grössenangabe. «Eine 44 ist bei mir wirklich eine 44», betont sie. Shoppen ohne Scham Das Angebot richtet sich explizit auch an junge Frauen. Diese sind im Big Mode Central bis jetzt noch nicht allzu häufig anzutreffen. Es gebe Kundinnen, die sich wegen ihrer grossen Kleidergrössen
Einfach besser hören
Publireportage
FOTO: PETER WALTHARD
schämten, weiss Zutter. Bei ihr sei das aber völlig unnötig. Mit ihrem Laden wolle sie doch gerade ein Umfeld bieten, in der Frauen aller Grössen und Formen nach Herzenslust shoppen könnten. Ohne das Herzblut gäbe es Big Mode Central nicht. Denn von den Einkünften des Geschäfts könnte Zutter nicht Leben. Für sie ist die Arbeit mit den Kundinnen eine willkommene Abwechslung im Leben als Hausfrau. Den Grossteil ihres Umsatzes macht sie nach wie vor über Facebook. Dennoch freut sie sich über ihren Laden. «Es ist schon etwas anderes, wenn man ein Kleid nach dem anderen anprobieren kann, als wenn man alles einzeln bestellen muss», sagt sie. Und ausserdem leistet sie so einen Beitrag dazu, dass sich auch Frauen wohl fühlen können in ihrer Haut, die nicht immer den gängigen Schlankheits- und Schönheitsidealen entsprechen.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
GESCHÄFTSWELT
GESUNDHEITSTIPP
«Wer gibt, gewinnt!»
Fischers Fritz
Tag und Nacht, pausenlos sind unsere Ohren im Einsatz – ein Leben lang. Dabei leisten sie Unglaubliches: Wir können extrem leise Geräusche wahrnehmen. Nimmt die Hörqualität erst einmal ab, merken wir wie wichtig unsere Ohren sind. Obwohl ein Hörverlust gerade in der älteren Bevölkerung sehr verbreitet ist, ist schlechtes Hören immer noch ein Tabuthema. Oft merkt die Umwelt vor den Betroffenen, dass das Hören nachlässt. Betroffene Personen merken meistens, dass etwas mit dem Gehör nicht mehr stimmt, schämen sich aber, darüber zu sprechen und etwas zu unternehmen. Dafür gibt es aber keinen Grund. Je früher Sie bei nachlassendem Gehör etwas unternehmen, desto besser! Hörverlust geht mit einem erhöhten Risiko von sozialem Rückzug, Vereinsamung und Altersdepression einher. Darüber hinaus verlernt das Gehirn bei Schwerhörigkeit allmählich das Hören, sodass es zusätzlich zur Innenohrschwerhörigkeit auch noch zu einem zentralen Hörverlust kommen kann. All dem kann durch die rechtzeitige Versorgung mit einem Hörgerät wirkungsvoll vorgebeugt werden. Hörverlust kann vielerlei Ursachen haben. Diese können harmlos sein und einfach behoben werden, wie z. B. ein Ohrenschmalzpfropf. Andere wiederum können zu einer dauerhaften Schädigung des Gehörs führen. Die häufigste Ursache für einen Hörverlust ist aber der natürliche Alterungsprozess des Gehörs. Von den 60- bis 70-Jährigen hört jeder Dritte nicht mehr gut, von den über 70-Jährigen sind etwa 60 Prozent betroffen. Es ist also völlig normal, wenn ältere Menschen allmählich weniger gut hören.
Die Topwell Apotheke Stedtli Laufen bietet Ihnen die Möglichkeit, mit einem kostenlosen 10-Minuten-Hörtest abzuklären, ob ein Hörverlust besteht. Betroffene können bei einem bestehenden Hörverlust ein passendes Profi-Hörgerät von Sonetik unverbindlich 3 Tage in ihrer gewohnten Umgebung probetragen und bei Zufriedenheit zu einem Tiefpreis kaufen. Wagen Sie den Schritt und reservieren Sie noch heute Ihren Beratungstermin am Dienstag, 4. 9. 18, unter der Nummer 061 765 96 96! Ein Sonetik-Spezialist wird vor Ort sein und gerne die Hörgeräte näher vorstellen und Ihre Fragen beantworten.
Nicole Kuster, Eidg. dipl. Apothekerin und Geschäftsführerin der Topwell Apotheke Stedtli Laufen.
Topwell Apotheke Stedtli Laufen Hauptstrasse 20 | 4242 Laufen | BL T 061 765 96 96 stedtli.laufen@topwell.ch
Stolze Gewinner: Das Unternehmerteam «Passwang» gewann den BNI-Award. PR. «Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen»: Mit diesem Vorsatz haben sich im vergangenen und aktuellen Jahr diverse Unternehmer aus der Region rund um Breitenbach entschlossen, im BNI-Unternehmerteam «Passwang» mitzuwirken. Ganz im Sinne der BNI-Philosophie «Wer gibt, gewinnt!» haben sich die 40 Unternehmerinnen und Unternehmer vorgenommen, sich gegenseitig durch aktive Empfehlungen, regelmässiges Netzwerken und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen zu mehr Umsatz zu verhelfen. Seit der offiziellen Gründung des BNI-Unternehmerteams «Passwang» am 21. November 2017 konnten die Mitglieder nun eine erste positive Bilanz ziehen. Dank der engen Zusammenarbeit in einem Umfeld des Vertrauens wurden seit der Gründung 681 Geschäftsempfehlungen ausgetauscht und damit ein Mehrumsatz von nahezu sieben Millionen Franken generiert. Anlässlich des letzten Treffens wurde dem Team «Passwang» zudem der BNI-Award «Hall of Fame Chapter» übergeben. Diese Auszeichnung wird Gruppen überreicht, die über 35 Mit-
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glieder im Gründungsmonat aufweisen. Das BNI Unternehmerteam «Passwang» möchte den bisherigen Erfolg noch weiter ausbauen und sucht daher motivierte Unternehmer aus der Region, die mit ihrem Unternehmen dank eines strukturierten, positiven und professionellen Empfehlungsmarketing-Programms wachsen möchten. Weitere Informationen und Besuch einer BNI-Unternehmergruppe: www.bni.swiss BNI steht für Business Network International und wurde 1985 von Unternehmensberater Dr. Ivan Misner gegründet. BNI ist weltweit auf allen Kontinenten präsent und seit 2005 in der Schweiz aktiv. Im Unterschied zu Service-Clubs visiert BNI folgendes Ziel an: Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen. Zu den wesentlichen Merkmalen der bewährten Netzwerkplattform zählen: Effiziente Organisation, erfolgsorientierte Leitlinien, Orientierung an messbaren Ergebnissen, professionelles Schulungs- und Marketingmaterial, Exklusivität des Fachgebiets pro Unternehmergruppe, Provisionsfreiheit und jährliche Qualifizierung über Aktivität und Leistung.
Fischers Fritz fischt frische Fische. Der Fisch braucht gutes Wasser, um gesund zu bleiben. Das Wasser ist sein Element. Nur so bleibt er frisch. Das Wasser wiederum benötigt ein ideales Flussbett oder Seebecken mit Zufluss und Abfluss damit es nicht verstaut oder verstopft. Die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft sind die Grundpfeiler des alten naturmedizinischen Wissens. Über sie wird ein ganzheitliches Gesundheitssystem beschrieben und erklärt, welches medizinische, emotionale psychophysiologische und philosophische Aspekte beinhaltet. Wir Menschen besitzen ein cleveres inneres Abflusssystem bestehend aus Nieren, Harnleitern, Blase und Harnröhre. Es kontrolliert, sondiert, sortiert und ordnet den Flüssigkeitshaushalt. Wir unterstützen diese Arbeit indem wir genügend trinken, Gemüse und Früchte essen, uns bewegen, genug schlafen und zufrieden handeln. Sie können den Harn wöchentlich in einem sauberen Glas beurteilen. Am besten morgens. Ist er klar, dunkelgelb, sandig, trüb? Riecht er aussergewöhnlich? Das entspricht einer einfachen Harnschau. Wenn sie dies regelmässig praktizieren werden sie daraus lernen. Sie werden Unterschiede erkennen und einfache gesundheitliche Rückschlüsse ziehen können. Das Abflusssystem, die Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe unterstützen wir mit Solidago virgaurea, der echten Goldrute, oder mit Zinnkraut, als Tropfen oder Tee. Birkenblätter und Brennessel wenden wir vor allem im Frühling an. Damit auch wir frisch bleiben. Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
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Die Kübler Haustechnik AG kann mehr als Badezimmer sanieren Im Bereich Heizungsbau überzeugen wir als flexibles Unternehmen nicht nur mit der konventionellen Ölheizung.
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ab Mi, 26. September, 19.00–21.30 Uhr (8 Abende, Fr. 250.–, exkl. Mat.)
Kinderkurs Kurs III:
Beginn: Sa, 17. November 9.30–11.30 Uhr (3 Vormittage, Fr. 60.–, exkl. Mat.)
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Empfehlungen
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 23. August 2018 Nr. 34
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Wegen Dürreeinsätzen: Keine Super Pumas an den Flugtagen Dittingen. WoS. Wegen der grossen Trockenheit müssen die Besucher der Dittinger Flugtage auf eine Attraktion verzichten: Die Armee hat den Auftritt des Helikopters «Super Puma» abgesagt. Grund dafür sind die zahlreichen Einsätze, die die Maschinen in den letzten Wochen auslasteten. Mit den Super Pumas wurde unter anderem Wasser auf ausgetrocknete Alpen geflogen. Nach dem sie den Sommer über fast Tag und Nacht im Einsatz standen, bräuchten Piloten und Crew eine Pause, schreibt das Organisationskomittee der Flugtage in einer Mitteilung und bittet um Verständnis: «Jeder AviatikFan wird das verstehen». Nach der Dürre: Wilkommener Regen für die Birsfische in Zwingen.
FOTO: REINHARD HÄNGGI
GRELLINGEN
BLAUEN
Chastelbach geputzt
Grosser Einsatz für Kinder
WoS. Umweltaktivist Marco Agostini hat sich über den Sommer dem Chastelbachtal angenommen. In der Zwischenzeit sei der Bach im Chastelbachtal sauber, teilt er dem Wochenblatt mit. Das gefundene Material, darunter viel Plastik und Aludosen, aber auch Pneus und Kanister, wurde vom Werkthof Grellingen entsorgt. «Das war eine echt tolle Zusammenarbeit», lobt Agostini die Angestellten der Gemeinden. Vom Tisch ist das Thema Abfall und Umwelt im Chastelbachtal aber noch nicht. Agostini stiess nämlich auch auf eine lecke, legale Deponie, die ganz unten am Chastelbach angrenzt, und ausserdem eine illegale Deponie, wo Unmengen an Abfall einfach so in den Wald gekippt wurden. Er hat nun beide Fälle dem Amt für Umwelt und Energie in Liestal gemeldet, dessen Experten sich der Sache annehmen werden.
WoS. Im Beisein von zahlreichen Schülen und Schülerinnen und den politischen Verantwortlichen der Gemeinde Blauen überreichte Alex Frei, Delegierter des Schweizerischen Komitees für UNICEF dem Gemeindepräsidenten von Blauen, Dieter Wissler, die Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde». Die feierliche Übergabe fand am Donnerstagnachmittag, 17. August in der Mehrzweckhalle von Blauen statt. Vor vier Jahren wurde Blauen als erste Kleingemeinde der Schweiz mit dem Label «Kinderfreundliche Gemeinde» ausgezeichnet. Seither hat Blauen mit seinen knapp 800 Einwohnern – davon rund 100 Kinder – viel erreicht: Etwa der Bau des neuen Gemeindezentrums «Blauehuus», das seit 2017 in Betrieb ist und mitunter die Kindertagesstätte «Hand in Hand» mit 12 Tagesbetreuungsplätze beherbergt. Die Kita bietet
zudem Primarschülern von Blauen während zwei Tagen einen Mittagstisch an. Das ebenfalls im Gemeindezentrum integrierte «Dorfstübli» dient Jugendlichen am Freitag- und Samstagabend als Treffpunkt. Ausserdem können die Teenager im Zentrum einen DiscoRaum nutzen. Weiter hat der Gemeinderat die vergangenen vier Jahre eine Kindes- und Jugendbeauftrage sowie einen Jugendrat institutionalisiert und dazu ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Darin sind mitunter ein Unterstützungsbeitrag pro Anlass oder Projekt von maximal 3 000 Franken sowie eine Defizitgarantie bei Veranstaltungen vorgesehen. Bisher haben im Kanton Basel-Land die Gemeinden Arlesheim, Blauen, Reinach und Therwil das Zertifikat erhalten.
Lastwagenverbot auf der Route Internationale KLEINLÜTZEL WoS Lastwagen mit mehr als 3,5 Tonnen dürfen die Route Internationale bis auf weiteres nicht befahren. Grund für die Massnahme ist der schlechte Zustand der Strasse auf französischem Boden. Der vor ein paar Jahren eingebaute Belag hat unter der extremen Hitze des Sommers stark gelitten. Mit dem Lastwagenverbot sollen weitere Schäden verhindert werden. Die Postautos sind von der Regelung ausgenommen und verkehren weiterhin normal. Post übernimmt Altkleidersammlung im Laufental REGION. WoS. Noch bis am 14. September nimmt die Post gratis Altkleider mit, die der Organisation Texaid gespendet werden. Die Kleider können im Sammelsack beim Briefkasten deponiert werden und werden vom Pöstler mitgenommen. So entstehen keine Leerfahrten und die Synergien werden optimal genutzt. Die Texaid holt die gesammelten Kleider dann im Briefzentrum Basel ab. Falls bereits zuviel Sammelgut vorhanden ist, nimmt der Pöstler den Sack am nächsten Tag mit.
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Neues aus unserer Bibliothek
Unter Palmen aus Stahl von Dominik Bloh
Wie begegnen wir obdachlosen Menschen? Freundlich? Genervt? Mit Mitleid oder mit Unverständnis? Oft wenden wir den Blick ab, machen einen Bogen um die Person, weichen aus, wenn wir um eine Spende gebeten werden. Dominik Bloh, heute 29 Jahre alt, zeigt uns in seinem Buch «Unter Palmen aus Stahl» die Perspektive jener, die auf der Parkbank übernachten müssen, mit Kälte, Hunger, Einsamkeit und Dreck zu kämpfen haben und mit vielen verachtenden und wenigen freundlichen Worten und Blicken konfrontiert sind. Der junge Hamburger ist 16, als ihn seine Mutter aus der Wohnung wirft. Elf Jahre lang lebt Dominik Bloh danach auf der Strasse. Er besucht trotzdem die Schule, schafft das Abitur und engagiert sich, obwohl er selber nichts hat, in der Flüchtlingshilfe. Seinen harten Alltag auf der Strasse schildert er sachlich und sehr eindringlich. Uns schenkt er damit einen neuen Blick auf die Menschen ganz unten. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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Küchen • Fenster • Innenausbau schreinerei-weber.ch 4206 Seewen 061 911 01 74
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