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Donnerstag, 23. Juli 2020

112. Jahrgang Nr. 30

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Sammler, Tüftler und Visionär

16 ºC 27 ºC

Freitag, 24.07.2020 Ein Mix aus Sonnenschein und Wolken, einzelne Platzregen oder Gewitter möglich. Samstag, 25.07.2020 Am Samstag vermutlich recht sonnig und vorwiegend trocken.

Auf seinen 100. Geburtstag plante die Museumsleitung in Seewen und der Gründer Heinrich Weiss eine Sonderausstellung mit seinen Lieblingsobjekten. Dem Geehrten war es leider nicht vergönnt, dasselbe zu erleben.

16 ºC 27 ºC

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Sonntag, 26.07.2020 Der Sonntag zeigt sich mit wechselhafter Bewölkung und lokal könnten sich auch Gewitter bilden.

Laufen

Das Fischen, das man als Hobby eher älteren Altersgruppen zuschreibt, erlebt durch junge Menschen einen neuen Aufschwung.

Jürg Jeanloz Schon als kleiner Bub begann Heiri alte Wanduhren zu flicken und verblüffte damit Familie und Freunde. Die Mechanikerlehre in Erlenbach ZH schloss er 1939 mit der Konstruktion einer selbst gebauten Dampfmaschine ab. Der wissbegierige und ehrgeizige Praktiker absolvierte sodann das Abendtechnikum in Zürich und wurde Betriebsleiter und Konstrukteur einer Fabrik in Pfäffikon. 1946 heiratete er Berty Stauffacher, vier Jahre später übernahm er die kränkelnde Druckerei seiner Schwiegereltern und brachte sie dank neuer Techniken und viel Geschäftssinn wieder auf Vordermann. Auf Etiketten und Verpackungen spezialisierte sich der innovative Jungunternehmer, ja, er entwickelte sogar die Frühform des Strichcodes. 1950 sah Heinrich Weiss in einem Basler Antiquariat eine Musikdose aus Sainte-Croix in einem gediegenen Holzgehäuse mit Kerbschnitzereien, die er unbedingt haben musste. Nach dem Einwurf einer Münze begann eine liebliche Melodie zu spielen und vier Püppchen tanzten anmutig im Kreise. Seine Sammlerleidenschaft und seine Begeisterung für Musikautomaten waren geweckt, Uhren hatten es ihm schon lange angetan, fortan spezialisierte er sich auf mechanische Musikinstrumente.

Hätte am 22. Juni seinen 100. Geburtstag gefeiert: Heinrich Weiss (l.), hier mit Alfons Eschle (Aufahme 4.3.2017). FOTO: JÜRG JEANLOZ

Musikalische Lieblingsobjekte

In der Sonderausstellung zu seinem 100. Geburtstag, die alle Vorsichtsmassnahmen der Corona-Pandemie erfüllt, werden 12 musikalische Lieblingsobjekte ausgestellt. Besonders mochte er die typische Strassen-Drehorgel «Violino-Clariton», die mit ihren 97 Orgelpfeifen so vielen Leuten auf den Jahrmärkten Freude bereitete. Ganz besonders stolz war der Museumsgründer auf die «Welte-Philharmonie-Orgel», die für die «Britannic», einem Schwesternschiff der 1912 gesunkenen «Titanic», vorgesehen war. Sie ist das Paradestück des Museums und kann sowohl von Hand wie auch mit Papierrollen bespielt werden. Zur Erinnerung an seine Frau Berty, die er beim Tanzen und Wandern auf der Schatzalp kennengelernt hatte, und die ihn später tatkräftig im privaten Museum unterstützte, hat Weiss die Musikdose «Variations» (1865)

ausgewählt, die dank einem Stahlkamm von 194 Tonzungen zwei liebliche Melodien wiedergibt. Seine Frau Berty starb 1986, zehn Jahre später heiratete er Hannemi Winkler.

Der Bundesrat im Museum

«Neben den Lieblingsobjekten habe wir 80 Fotos aus dem Leben von Heinrich Weiss ausgewählt», sagt Museumsleiter Dr. Christoph E. Hänggi. Der ehemalige Bundesrat Otto Stich, der immer wieder das Museum besuchte, hatte sogar den ganzen Bundesrat eingeladen, um die aussergewöhnlichen Kostbarkeiten seinen Kollegen zu zeigen. Hohe Beamten, Kantonsregierungen und Gäste aus dem Ausland gaben sich in Seewen die Ehre. 1976 erhielt Weiss die Ehrendoktorwürde der Universität Basel und zwei Jahre später den Kulturpreis des Kantons Solothurn.

Im Verlauf seines Lebens sammelte der Ehrenbürger von Seewen Hunderte von Musikdosen, Orgeln, Uhren, Musikautomaten, Grammophone und Tonträger, die er auch bedienen und reparieren konnte. Die Sammlung ist einmalig und kulturell unschätzbar. 1990 schenkte Weiss der Schweizerischen Eidgenossenschaft Sammlung und Museum, damit sein Lebenswerk in sichere Hände gelangt. 2019 meldete das Bundesamt für Kultur bei der UNESCO die Kandidatur des Uhrmacherhandwerks als immaterielles Kulturerbe der Menschheit an. Schliesslich war die Schweiz einst führend in der Entwicklung mechanischer Musik. Sonderausstellung bis 1. November 2020 zum 100. Geburtstag von Dr. h. c. Heinrich Weiss im Museum für Musikautomaten mit vielen Fotos und seinen musikalischen Lieblingsobjekten. Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen.

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Sport

13 Das 20. Stedtli Beach hätte aus Sicht des OK etwas Besonderes werden sollen. Speziell ist es nun tatsächlich, aber weit entfernt von dem, was sich die junge Crew erhoffte.

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Keine Ausgabe am 30. Juli 2020 Inserateschluss für den 6. August 2020 ist wie gewohnt am Dienstag der betreffenden Woche um 12 Uhr (mit Probeabzug: Montag um 12 Uhr). Redaktionsschluss ist jeweils am Montag um 12 Uhr.

IMPRESSUM Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz

Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)

Tarife als PDF

Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von

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LAUFENTAL

Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

L AUFEN

ROGGENBURG

Eine Leidenschaft, die satt macht

Gut ausgebildete Berufsleute braucht die Welt

Ein Hobby, das man eher älteren Altersgruppen zuschreibt, erlebt durch junge Menschen wie Dario Adelfio einen neuen Aufschwung. «Das Fischen bietet einen guten Ausgleich zum stressigen Alltag, steckt aber durch viel körperliche Aktivität voller Action.» Lucy Schmid «Ich esse gerne Fisch und fange lieber einen, als ihn im Laden zu kaufen», scherzt der 26-Jährige. Mit dem Fischen kam Dario Adelfio schon in Kinderjahren durch seinen Vater in Berührung. «Er hat immer Geschichten vom Fischen erzählt, und als ich erst fünf oder sechs Jahre alt war, habe ich schon das erste Mal gefischt.» Nachdem im Jugendalter die Leidenschaft etwas abflachte, wurde sie vor sieben Jahren neu entfacht. Seither trifft man Dario in seiner Freizeit hauptsächlich am Wasser, meistens an der Birs, an. «Wenn ich fischen gehe, investiere ich mindestens einen halben Tag. Meistens bin ich aber den ganzen Tag unterwegs und nutze die Morgen- und die Abendstunden.» Dass Fischen keineswegs nur daraus besteht, ruhig neben der Angelrute zu warten, bis etwas anbeisst, wird einem nach kurzem Beobachten schnell klar. Unzählige Male wird der Köder neu ausgeworfen, der Standort gewechselt, Streckenabschnitte des Flusses werden abgelaufen und zu manch guten Orten muss man sogar klettern. Das zeitintensive Hobby fordert aber nicht nur den Körper, sondern auch den Kopf. Das Verhalten der Fische spielt dabei eine zentrale Rolle. Schliesslich fängt man besser, wenn man weiss, wo sich die Fische aufhalten.

Schonzeiten, und das richtige Erlegen grossgeschrieben. «Der Gewässerschutz ist auch eine meiner Hauptmotivationen. Das Aufräumen der Ufer, das Sammeln von Abfall, das Einsetzen von Jungtieren und das Bauen von Höhenaufstiegen gehört genauso zum Fischen wie das Fangen.»

Fischen liegt im Trend

Der junge Hobbyfischer informiert sich laufend über neue Techniken und greift dabei auf eine mittlerweile grosse Fischercommunity im Laufental zurück. Vor allem bei der jüngeren Generation liegt das Fischen gerade im Trend. Die sportliche Aktivität, bei der man gemeinsam in der Natur ist, stosst bei jungen Menschen auf viel Widerhall. Andere Fischer sieht man nicht als Konkurrenten, sondern als Kollegen. Dadurch entsteht kein unangenehmes Wettkampfklima, wenn man mit Freunden fischt. «Es ist ein gemütliches Miteinander, wo man einander unterstützt. Manchmal gerät da das Fischen auch ein wenig in den Hintergrund, aber das ist in Ordnung», witzelt Dario. Auch in den sozialen Medien ist das Fischen mittlerweile sehr präsent. Seit Kurzem betreibt auch Dario einen Instagram-Account (@dariosfishingstory), in dem er mit einer grossen Community interagiert, Tipps einholt und Ratschläge gibt.

Hotspots werden nicht verraten

Seinen Lieblingsfischerort an der Birs möchte Dario aber nicht preisgeben. «Ungeschriebenes Fischergesetz: Hotspots werden nicht verraten», sagt der junge Fischer lachend. Die Bissbereitschaft der Fische wird aber auch durch andere Faktoren wie Jahres- und Tageszeit, Wasserstand, Temperatur und Witterung beeinflusst. Ausserdem wird unter Fischern der Gewässerschutz sowie das weidmännische Handeln, wie Beachten von

Geduld: Manchmal dauerts, aber das Warten lohnt sich, wie auf diesen schönen Barsch. FOTO: LUCY SCHMID

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Erfolgreich haben im letzten Monat viele junge Berufsleute ihre Lehre abgeschlossen. Andere stehen noch am Anfang ihrer Ausbildung, zum Beispiel Iwan Stadelmann. Benildis Bentolila «Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung» hiess es in den letzten zwei Wochenblättern, wie auch in dieser Ausgabe, auf mehreren Seiten. Eltern, Geschwister, Grosseltern, Paten und Patinnen sowie Lehrbetriebe gratulierten den erfolgreichen jungen Berufsleuten. In der heutigen Zeit, wo wir von Influencern und Bloggerinnen im Teenageralter lesen, die aufgrund ihrer starken Präsenz, ihres hohen Ansehens und ihres guten Aussehens in sozialen Netzwerken als erfolgreiche Werbeträger tätig sind und damit viel, sehr viel Geld verdienen, ist es ehrenwert, dass junge Menschen weiterhin einen Beruf erlernen. Während Jahren verzichten sie auf vieles, das sie als Teenager gerne tun — oder eben lassen — würden. Sie besuchen die Berufsschule, widmen sich Freifächern und dem Lernen. Damit wir nachher in der Zeitung lesen können: «Insbesondere freut uns die sensationelle Note 5,7, mit der du abgeschlossen hast.» Die Gesellschaft ist dankbar, auf gut ausgebildete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zählen zu können und ihnen zuzurufen: «Wir sind stolz auf euch!» Stellvertretend für alle strebsamen jungen Berufsleute stellen wir einen Lehrling aus Roggenburg vor, der am Anfang seiner 4-jährigen Ausbildung steht. Damit sein Name in rund drei Jahren in der Zeitung erscheint, muss er vorher allerdings noch einiges beweisen. Iwan Stadelmann ist in der Ausbildung als Anlage- und Apparatebauer EFZ bei Pilatus Flugzeugwerke AG, Stans. Anlage- und Apparatebauer fertigen aufgrund von technischen Zeichnungen Maschinengehäuse, Metallschränke, Klimaanlagen, Rohrsysteme, Teile von Produktionsanlagen, Flugzeugbestandteile, Eisenbahnwagen und Aufzüge. Sie stellen die Einzelteile her und bauen sie zu Komponenten und Baugruppen zusammen. Sie setzen die Anlagen in Betrieb und halten sie instand.

Iwan träumte von der Schifffahrt

Iwan war noch nicht im Kindergarten, da sah er einen Dokumentarfilm über

Iwans neueste Errungenschaft: Ein 3D-Drucker in der Grösse 1,50×1,50×1,50 Meter. Er plant den Bau eines ferngesteuerten Modellflugzeugs. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

den Untergang der Titanic, des unsinkbaren Luxus-Passagierschiffes, das auf seiner Jungfernfahrt im Jahre 1912 mit einem Eisberg kollidierte und sank. «Mich schockierte dieses grosse Unglück; für mich war es nicht vorstellbar, wie 1514 Menschen von 2200, die sich an Bord befanden, umkamen», blickt er zurück. «Dabei hatten die Ingenieure das damals grösste Schiff der Welt als Wunder der Technik und absolut unsinkbar angepriesen.» Die Tragödie der Titanic verfolgte Iwan viele Jahre und damit die Schifffahrt allgemein. Während der Schulzeit wendete sich sein Interesse dann immer mehr der Luftfahrt zu, weil ihm diese unendlicher schien. Als er gegen Ende der Schulzeit während einer Projektwoche darüber nachdachte, ob er sich auf die Matura vorbereiten oder einen Beruf erlernen solle, bewarb er sich bei verschiedenen Firmen um eine Schnupperwoche. «Von den Pilatus-Werken erhielt ich das erste Angebot, wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und durfte mich später einem Test stellen», erzählt der Teenager. Weil auf beiden Seiten alles passte, entschied er sich für die Lehre in Stans. Seine Mutter hatte anfangs Beden-

ken, weil er nur noch am Wochenende daheim sein würde; aber seine Eltern wären seinen Plänen und jenen seiner jüngeren Schwester nie im Wege gestanden. So zügelte der junge Mann vor einem Jahr zu einer Gastfamilie nach Ennetmoos; ab nächstem Monat lebt er im Lehrlingsheim seines Arbeitgebers in Stans.

Eines Tages sich anderen Welten zuwenden

Wenn man dem jungen Mann zuhört, ist die Zufriedenheit über sein Arbeitsleben spürbar. Er lobt seine Lehrfirma, die 16 Lehrberufe anbietet. Bereits liebäugelt er mit der nächsten Berufsrichtung, nämlich der Raumfahrttechnik. «Wenn wir uns vor Augen halten, wie klein die Erde ist und wie die Bevölkerung zunimmt», denkt Iwan laut nach, «werden wir uns eines Tages anderen Welten zuwenden müssen.» Er findet es wunderbar, dass seine Generation die Möglichkeit hat, Lösungen zu finden für die verschiedenen Probleme hier auf Erden. Womit wir zum Anfang des Artikels zurückkehren: Gut ausgebildete Berufsleute, die an ihrer täglichen Arbeit Freude haben, braucht unsere Welt.

FOTOGALERIE

Bester Fang: Dario präsentiert die 61 Zentimeter lange Forelle, ein richtiger Ausnahmefang in der Birs. FOTO: ZVG

Seltenes Spektakel: Kometen ziehen häufig an der Erde vorbei, meist sind sie aber nur mit Fernrohren zu sehen. Alle 5000 bis 7000 Jahre kommt der Komet «Neowise» der Erde so nah, dass er mit blossem Auge zu sehen ist. Nächste Woche soll er der Erde am nächsten stehen. Die eindrückliche Aufnahme des Kometen gelang am Sonntag in Laufen. FOTO: KATERINA USELOVA, LAUFEN

Wunder der Natur: Schlüpft eine Libelle aus dem Rücken ihrer Hülle, hinterlässt sie ein perfektes Häutungshemd. FOTO: ERIKA HARTMANN


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Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 26. Juli, 11.00 Uhr Tour de Leimental: Gottesdienst in Hofstetten, Pfarrer Stefan Berg. Predigt auch online unter kgleimental.ch Mittwoch, 29. Juli, 16.30 – 18.30 Uhr Ferienprogramm für Kinder ab 7 Jahren, Blumenpresse basteln* Donnerstag, 30. Juli, 10.00 – 12.00 Uhr Ferienprogramm für Kinder ab 5 Jahren, eigenes T-Shirt bemalen* *Anmeldung für beide Anlässe bis 27. 7. bzw. 28. 7. bei Martina Hausberger unter kgleimental.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater

Max Richterich-Steiner 7. 3. 1926 – 18. 7. 2020

Nach einem langen und erfüllten Leben konntest Du für uns unerwartet friedlich einschlafen. Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular.

Die Trauerfamilie

Traueradresse: Adrian Richterich, Bruggmattweg 48, 4242 Laufen

Traurig müssen wir Abschied nehmen von

Paul Bürgi-Bader 19. 7. 1934 – 15. 7. 2020

Nach einem tragischen Unfall hat sich sein Lebenskreis unerwartet geschlossen. In stillem Gedenken

Die Trauerfamilien Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 29. Juli 2020 um 14.00 Uhr in der Kirche in Grellingen statt. Traueradresse: Bertha Bürgi-Bader, Oberdorf 1, 4203 Grellingen

Gottesdienste: Sonntag, 26. Juli, kein Gottesdienst

Sonntag, 2. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr Beerdigungen und Seelsorge: Vom 11. Juli bis zum 25. Juli ist Pfr. Stéphane Barth in den Ferien. In dieser Zeit wird er vertreten von Pfr. Fritz Ehrensperger aus Bubendorf BL, Telefon 033 765 32 00 bzw. Mobile 079 380 80 51. Seniorennachmittag: Dienstag, 4. August: Thema: Filmvorführung zum Roman: «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» mit einer kurzen Einführung in das jüdische ZH-Milieu. Kirchenvorstand: Lindern materieller Notlagen bei Covid-19-bedingter Einbussen: Tel. 061 781 21 50 (Sekretariat).

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Amtswoche vom 23. Juli bis 31. Juli hat Pfarrer Markus Wagner, 079 482 80 41. Laufen: Samstag, 25. Juli, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Vikarin Rahel Weber. Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden bei Pfarrerin Regine Kokontis, 076 582 37 24, und Pfarrer Claudius Jäggi, 061 761 64 12. Amtswoche vom 3. August bis 28. August hat Pfarrer Claudius Jäggi, 061 761 64 12. Sonntag, 2. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Dienstag, 4. August, 13.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag. Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt. Offen von 13.00 Uhr – 15.30 Uhr. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!

Überall sind Spuren deines Lebens Gedanken, Augenblicke und Gefühle Sie werden uns immer an dich erinnern In unseren Herzen lebst du weiter.

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

Herzlichen Dank Wir sind tief bewegt von der grossen Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter, unserem Grossmami, Schwiegermutter, Schwester, Gotte und Tante

Klara Cueni-Brunner auf vielfältige und liebevolle Weise erfahren durften. Wir danken allen, die am Trauergottesdienst teilgenommen haben. Gemeindeleiter Herrn Albert Dani für seine einfühlsamen Worte Der Delegation der BBKZ Zwingen für die feierlichen und ergreifenden Klänge Herzlichen Dank Herrn Dr. Marc Cueni für die langjährige, ärztliche Betreuung Der Spitex Laufental für die Pflege Frau Dr. med. C. von Arx-Küng, den Ärzten und dem Pflegepersonal der Spitäler Liestal und Bruderholz Allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Schulkameraden danken wir für die mitfühlenden Worte, für die vielen Beileidsbezeugungen sowie die heiligen Messen, späteren Grabschmuck und die Opferspenden für die Schweizer Berghilfe. Danken möchten wir allen, die Klärli im Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Zwingen, im Juli 2020

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, den 25. Juli 2020, 17.45 Uhr in der Kirche Zwingen

Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24

2. Timotheusbrief 1, 10


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Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

AMTLICHE MITTEILUNGEN Absage Wochenmarkt 31. Juli 2020

Baugesuch, Auflage vom 23.7. bis 3.8.2020

Der Wochenmarkt von Freitag, 31. Juli 2020, wird abgesagt. Der nächste Wochenmarkt wird wieder wie üblich am 7. August 2020 durchgeführt. Die Marktkommission

BG-Nr. 1153/2020. Bauherrschaft: Borer Maria Antoinette und Reinhard / Föhrenweg 10 / 4242 Laufen. Projekt: Schwimmbad

Parz. 2723, Föhrenweg 10, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Poolprofi / Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen.

der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb

MATHIAS CHRIST, STADTRAT

«Ich gehe unvoreingenommen an die Sache heran» Seit diesem Monat amtiert der neue Stadtrat mit drei neuen Mitgliedern. Unter ihnen ist auch Cédric Jeanbourquin von der SVP. «Auf die Aufgabe im Stadtrat freue ich mich sehr!», sagt Cédric Jeanbourquin. Es erfülle ihn mit Stolz, eine solch verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu können. Das Ressort Technische Dienste, das Jeanbourquin von Simon Croll übernommen hat, ist für den 29-Jährigen nicht ganz neu. Cédric Jeanbourquin war nämlich bereits in der Umweltkommission tätig. Er fühle sich daher mit den Themen und den Leuten, welche in seinem Ressort tätig sind, schon sehr vertraut. Besonders freut ihn, dass er jetzt für den Werkhof zuständig sei. Dessen Neubau sei ein sehr grosses Projekt. Der neue Werkhof solle eine funktionale Ausstattung haben. Es müssten aber auch die Kosten beachtet und der Nutzen überprüft werden. Beim Bau des neuen Werkhofs wolle er schliesslich Wert auf regionale Betriebe legen, sagt Jeanbourquin. Cédric Jeanbourquin will in seinem Amt darauf achten, dass er für alle ein offenes Ohr hat. «Eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit schätze ich», sagt er. «Hart in der Sache, aber fair im Umgang sein, das ist mir persönlich sehr wichtig.» Cédric Jeanbourquin bezeichnet sich selbst als Querdenker, der alles kritisch hinterfragt. Dabei

Ein kritischer Denker: Cédric Jeanbourquin möchte mit Sachpolitik zu guten Lösungen kommen. FOTO: STL sei er auch sehr gewillt, Neues dazuzulernen. Letztendlich dreht sich auch im Ressort des SVP-Politikers so einiges um die Kosten. Um jeden Preis sparen sei aber nicht der richtige Weg, erklärt Cédric

Jeanbourquin, man solle mit den vorhandenen Mitteln aber haushälterisch umgehen. Das müssten schliesslich alle machen, so auch die Stadt. Gerade jetzt, wo Corona grossen wirtschaftlichen Schaden anrichte. Umso mehr hofft er, dass

es nicht eine zweite Welle in Form von vielen Geschäftsschliessungen gibt. «Ich habe den grossen Wunsch, dass unsere Unternehmen und Gewerbler weiter Durchhaltevermögen zeigen und weitermachen. Dabei steht auch die Bevölkerung in der Pflicht. Geht in Laufner Restaurants essen und kauft im Stedtli ein!», so der Aufruf von Jeanbourquin. Weiter wünscht er sich auch mutige Veranstalter: «Macht weiter! Nächstes Jahr geht es hoffentlich wieder los, und Laufen lebt nicht zuletzt auch von seinen Anlässen.» Der jüngste gewählte Stadtrat von Laufen will in seinem Amt Sachpolitik betreiben. «Es geht immer um die Sache», sagt Jeanbourquin, «Parteipolitik bringt Laufen nichts, ich will für die Stadt etwas bewegen.» Dafür müsse man die Parteilinie auch mal verlassen. Als Beispiel nennt er seine drei Jahre in der Sozialhilfebehörde, «da sieht man dann gewisse Dinge dann auch mal anders als die eigene Partei», gibt er zu. Der Betriebsökonom Jeanbourquin arbeitet bei der UBS in Muttenz und ist dort seit März stellvertretender Geschäftsleiter. Sein Arbeitgeber unterstütze sein Amt mit viel Flexibilität. Er bekomme bezahlte Freitage, arbeite aber grundsätzlich Vollzeit weiter. In seiner Freizeit reist Cédric Jeanbourquin sehr gerne, «am liebsten dahin, wo es warm ist», ergänzt er. Er möge die Abwechslung, die verschiedenen Landschaften und Kulturen. Ausserdem koche er auch leidenschaftlich gerne und dürfte auch das eine oder andere Mal joggend angetroffen werden. (stl)

Vergangene Jubiläen Eigentlich wollte ich an dieser Stelle etwas zu meinen persönlichen Jubiläumshöhepunkten des kommenden Monats SABINE ASPRION schreiben. Leider kam mir und den Veranstaltern ein kleines, fieses Virus in die Quere. Wieso also nicht zurückblicken? Damals, als ich noch jung war… 1995 feierte die Stadt Laufen das 700-jährige Bestehen des Stadtrechts mit einem grossen Fest im Stedtli und den umliegenden Gassen. Kurz zuvor war ich in die Stadtmusik Laufen aufgenommen worden und produzierte als unerfahrene und noch wenig geschulte «Jung»-Musikantin mit meinem Saxofon zwar Töne, aber alles andere als souveränen Wohlklang. Zusammen mit der Stadtharmonie und der MG Harmonie Büsserach umrahmten wir eine damals neuartige Lasershow namens «Magic Night» auf dem Rathausplatz. Zum Glück konnte ich von einer erfahrenen Mitspielerin neben mir profitieren. Und ja – das Erlebnis war wirklich einzigartig! Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn irgendwo die «Feuerwerksmusik» von Händel erklingt. Und immer noch erinnere ich mich daran, wie die Laufner Auswanderer nach Amerika in der Show dargestellt wurden: Ein mit Laser projiziertes Schiff steuerte über die Leinwand, und die drei Musikvereine intonierten Dvoraks «Neue Welt». In Erinnerung bleibt mir aber auch das wattige Gefühl, das entsteht, wenn Trockeneisnebel durchs Sax strömt: Da geht gar nichts mehr. Was aber nur eine Randnotiz ist. Drei Aufführungen während des Wochenendes zehrten an Konzentration und Kondition – aber ich glaube, wir haben uns nicht nur ordentlich geschlagen, sondern das Publikum geradezu begeistert.

Starten wir mit lokaler Nähe!

Seit dem 1. Juli 2020 darf ich für Laufen das Departement Wirtschaft, Kultur und Sport als Stadtrat verantworten. Ich persönlich freue mich sehr auf spannende Aufgaben, welches dieses facettenreiche Departement mit sich bringt. Als ich Anfang Januar den Leserbrief «Auf ins neue Jahrzehnt» verfasste und darin sinnierte, welche Überraschungen und Veränderungen dieses neue Jahrzehnt bereithalten könnte, hätte ich mir nie träumen lassen, dass wir alle nach wenigen Wochen mit einer solch globalen Herausforderung wie Covid-19 konfrontiert sind. Wohl alle können wir zugeben, dass dieses unsichtbare Virus uns in den letzten Monaten ordentlich durchgeschüttelt hat und es nur sehr wenige Bereiche gibt, in denen nicht bestehende Muster durchbrochen werden mussten und neue Wege gefunden werden wollen. Immerhin hat sich, in meinen Augen, die anfänglich gesellschaftliche Unsicherheit sehr schnell in eine gegenseitige Achtsamkeit gewandelt: Ein Lächeln beim Wege-Kreuzen auf Distanz, ein Zuzwinkern beim sich Hinsetzen mit Maske im ÖV oder gar ein kurzes Gespräch im Restaurant mit dem Nachbartisch ist häufiger geworden. Die Art, wie wir lernen, mit dem Virus im Alltag umzugehen, zeigt sich auch in einer neuen, vielleicht auch «spontaneren Normalität»: Vieles ist aktuell nicht planbar, wird kurzfristig behördlich vorgegeben und muss umgesetzt werden: Unsere Unternehmen sind gefordert, müssen agil sein und schwierige Entscheidungen schnell treffen. Vereine wissen nicht, welche Aktivitäten im zweiten Halbjahr durchführbar sind und die geplanten Familienferien im Ausland sind so unsicher wie nie. Dies stellt uns in absehbarer Zukunft vor grosse Herausforderungen. Als neuer Stadtrat hoffe ich jedoch, dass die Bevölkerung, Unternehmen, Vereine und Kulturträger unserer Region den Mut nicht verlieren, Projekte und Ideen weiter zu verfolgen. Anstelle von Distanz ist nun lokale Nähe angesagt: Unterstützen wir, wenn immer möglich, das lokale Gewerbe im und um unser schönes Stedtli, nutzen wir die vielseitige Sport- und Freizeitinfrastruktur, die Laufen bietet und bleiben wir zuversichtlich, dass hoffentlich auch viele Vereinsaktivitäten nach den Sommerferien wieder starten können.

www.laufen-bl.ch

Trinkwasserkontrolle Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen

Feststimmung: Bereits vor 75 Jahren feierte Laufen sein Jubiläum. Die 650 Jahre, wie auch später die 700 Jahre konnten noch ohne Einschränkungen gefeiert werden. FOTO: ZVG

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen des Kantons Basel-Landschaft hat das Laufner Trinkwasser am 26. Mai 2020 einer periodischen Prüfung unterzogen. Die Analyse der entnommenen Proben ergab an folgenden zehn Standorten den Befund IN ORDNUNG: Netzwasser Werkhof Seidenweg, Netzwasser Sekundarschulhaus Brislachstrasse, Netzwasser Reservoir Bromberg, Reservoir Fluh, Netzwasser Wahlenstrasse bei Ricola, Netzwasser Lochbrugg-

strasse aus Spital, Netzwasser Stadtverwaltung Vorstadtplatz, Netzwasser Schützenweg beim Altersheim, Pumpwerk Birshalde Rohwasser, PW Birshalde nach UV-Entkeimung. Das Trinkwasser entsprach in den untersuchten Parametern den Anforderungen der aktuellen Verordnung über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen. Der Stadtrat


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Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Grellingen Umbauarbeiten an der interGGA-Kopfstation Um der stetig wachsenden Nachfrage nach mehr Bandbreite und schnelleren Internetgeschwindigkeiten zu genügen, baut die interGGA ihre Netzinfrastruktur weiter aus. Das Gesamtprojekt umfasst den Um- und Ausbau der Kopfstation und der Ortshubs. In einem ersten Schritt werden Anpassungen in der Kopfstation vorgenommen, die Ortshubs folgen schrittweise in den nächsten 1-1,5 Jahren. Aufgrund der Umbauarbeiten in der Kopfstation wird es auf dem Kabelnetz zu einem temporären Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen. Datum: Dienstag, 4. August 2020 Zeitraum: 0.30 - 6.00 Uhr

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Staebler Philipp und Daniel, Schauenburgerstr. 24, 4402 Frenkendorf Projektverfasser: Dirk Brandt, Kurzäckerlistr. 48, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Erweiterung Sichtschutz aus Holz Bauplatz: Kurzäckerlistrasse 48 Bauparzelle: GB-NR: 1324 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. August 2020

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Borer Simon und Feryat, Muldenweg 132, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: punktHaus GmbH, Dornacherstrasse 230, 4053 Basel Bauvorhaben: Um- und Anbau / Gartenpool Bauort: Muldenweg 132 Bauparzelle: GB-Nr. 231 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 6. August 2020

Witterswil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Witterswil Bahnhof- / Benkenstrasse Ettingerstrasse bis TZW Technologiezentrum Witterswil

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen weiterführenden Strassenbau- / Werkleitungs- und Kanalisationsarbeiten müssen die angeordneten Verkehrsbeschränkungen verlängert werden und zwar wie folgt: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich (etappenweise Bauausführung). Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlage bzw. zeitweise mit dem Verkehrsdienst geregelt. – Die einmündenden Gemeindestrassen werden zeitweise gesperrt. Die Zufahrten erfolgen, dort wo möglich, rückwärtig. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die Fussgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet. – Die Durchfahrt für Lastwagen ist in beiden Fahrtrichtungen an der Bahnhofstrasse und Benkenstrasse zwischen Ettingerstrasse und TZW Technologiezentrum Witterswil verboten. Vom Verbot ausgenommen ist der Zubringerdienst. – Die Durchfahrt für Motorwagen und Motorräder ist in beiden Fahrtrichtungen in der Achse «Burgunderstrasse» und «In den Reben» verboten. Vom Verbot ausgenommen ist der Zubringerdienst. – Parkverbote auf Gemeindestrassen in beiden Fahrtrichtungen im Falle von Engpässen. Dauer: Samstag, 1. August bis ca. Mittwoch, 30. September 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 24. Juli 2020 fad/rom Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur

Ausserhalb der angegebenen Arbeitszeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre interGGA

Das Kabelnetz Ihrer Gemeinde

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Gasser-Pellegrino Fabiola und Kuno, Zullwilerstrasse 23, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Gasser Kuno, Zullwilerstrasse 23, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Erhöhung best. Böschungssteinmauer Bauplatz: Zuwillerstrasse 23 Parzelle: GB-Nr. 2680 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 6. August 2020

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Distel Rita, Wühry 18, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Distel Rita, Wühry 18, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Einfriedigung Bauplatz: Wühry 18 Parzelle: GB-Nr. 2608 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 6. August 2020


THIERSTEIN

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THIERSTEIN

Zur Schuldenberatung nach Basel statt nach Solothurn ABSAGE

Bundesfeier 2020 Der Gemeinderat hat am 9. Juli entschieden, die Bundesfeier aufgrund der neuerlich verschärften kantonalen Bestimmungen abzusagen. Der Gemeinderat bedankt sich beim organisierenden Skiclub Breitenbach für die Unterstützung.

Publikation Baugesuche Gesuchsteller:

Thomann Pascal und Maya, Gehrenweg 12, 4226 Breitenbach Projektverfasser: Thomann Pascal und Maya, Gehrenweg 12, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Gerätehaus / Schopf Bauplatz: Gehrenweg 12 Grundbuch-Nr.: 2512 Publikation: 23.07.2020 Einsprachefrist: 07.08.2020 Gesuchsteller:

Heinz Nadine und Thomas, Isenbachweg 8, 4226 Breitenbach Projektverfasser: g3Architektur GmbH, Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauvorhaben: Fassadenanpassung und Grundrissanpassung Bauplatz: Isenbachweg 8 Grundbuch-Nr.: 3359 Publikation: 23.07.2020 Einsprachefrist: 07.08.2020

Information Bauarbeiten: Belagsanierung

Fehrenstrasse, Bushaltestelle Margrieben bis Hof Ackermann

Die Fehrenstrasse in Breitenbach, im Abschnitt Bushaltestellen Margrieben bis zum Hof Ackermann, wurde im Rahmen des Unterhaltskonzeptes begutachtet und soll entsprechend saniert werden. Die Baustelle wird mit Lichtsignalanlagen geregelt. Die Zufahrt zu den Landwirtschaftsbetrieben ist gewährleistet. Die Zufahrt zum Gebiet Karhollen ist ebenfalls gewährleistet. Die Verkehrsteilnehmer, welche aus der Karhollen in die Fehrenstrasse einmünden, werden gebeten, die Verkehrsphasen zu beachten. Dauer:

Montag, 27. Juli 2020 bis ca. 25. September 2020

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Die Corona-Massnahmen können dazu führen, dass das Budget zum Leben nicht mehr reicht. Beratung finden betroffene Personen aus dem Bezirk Thierstein in Basel. Gaby Walther Die beiden Löhne waren klein, doch knapp reichten sie, damit die vierköpfige Familie über die Runde kam. Doch wegen coronabedingter Kurzarbeit schrumpfte das eine Einkommen auf 80 Prozent, und das Zusatzeinkommen der Ehefrau als selbstständige Coiffeuse fiel während des Lockdowns komplett aus. Nun wurde es schwierig, die Rechnungen zu bezahlen. Was nun? Kredit aufnehmen und Schulden machen? Die Familie wandte sich an die soziale Beratungsstelle Plusminus. Gemeinsam wurde das Familienbudget überarbeitet. Tatsächlich wurden noch Einsparungsmöglichkeiten gefunden sowie bei der Krankenkassenprämie Vergünstigungen beantragt. Die Beraterin half mit, ein Budget für diese schwierige Zeit aufzustellen. «Betroffene aus dem Bezirk Thierstein, die eine Budget- oder Schuldenberatung in Anspruch nehmen möchten, müssen dafür nicht nach Solothurn reisen, sondern können die Dienste von Plusminus in Basel in Anspruch nehmen», erklärt Agnes Würsch. Als Verantwortliche für Prävention ist es ihr wichtig, die Menschen auf dieses Angebot aufmerksam zu machen. Im Moment sei zwar noch keine verstärkte Nachfrage nach Beratung spürbar. Gegen Ende Sommerferien erwartet der gemeinnützige Verein coronabedingt einen starken Anstieg. «Erfahrungsgemäss versuchen die Leute mit den Mindereinnahmen klarzukommen. Sie erscheinen erst auf der Beratungsstelle, wenn sie komplett verzweifelt und stark verschuldet sind», bedauert Agnes Würsch. «Wir raten den Betroffenen, sich

Geldsorgen: Nicht immer reicht der Inhalt im Portemonnaie. frühzeitig bei uns zu melden und sich beraten zu lassen».

60 000 Franken Schulden

Doch meist kommen die Leute spät. Die Durchschnittsverschuldung der Personen, welche die Beratungsstelle aufsuchen liegt bei rund 60000 Franken. Gründe, welche zur Verschuldung führen, gibt es viele. Ein unerwartetes Ereignis wie zum Beispiel eine Scheidung, ein Unfall, eine ungewollte Schwangerschaft oder Arbeitslosigkeit kann zur Verschuldung führen. «Das grösste Problem in der Schweiz ist jedoch die Steuerschuld», erzählt Agnes Würsch. Sei es, weil kein Geld dafür zur Seite gelegt wurde, weil die Personen das System nicht kennen oder sich die Lebenssituation verändert hat. Der Verein ist deshalb ein starker Befürworter des direkten Steuerabzugs. «Vielen ist auch nicht bewusst, dass der Verzugszins kleiner ist als der Zins für einen Kredit, um die Steuerschuld zu bezahlen», sagt die Fachfrau. Im Gespräch werden Lösungen gesucht. Es wird besprochen, was unternommen werden

FOTO: ZVG

kann, um die Existenz zu sichern, wie eine Neuverschuldung verhindert oder wie eine Schuldensanierung aufgegleist werden kann.

Erste Hilfe im Infoladen

«Plusminus, Budget- und Schuldenberatung Basel» ist ein gemeinnütziger Verein. Er wird von der Christoph-MerianStiftung und der Caritas beider Basel getragen und zusätzlich finanziell unterstützt vom Kanton Basel-Stadt. Im Infoladen an der Ochsengasse 12 in Basel erhalten alle unbürokratisch, kostenlos und ohne Anmeldung erste Hilfe zu Fragen rund ums Geld, um knappe Ressourcen oder Schulden. Das Angebot von Plusminus richtet sich an Menschen aus der Stadt Basel oder dem Bezirk Thierstein. Personen aus dem Bezirk Dorneck erhalten ausserhalb des Kantons Solothurn Unterstützung in Liestal bei der Fachstelle für Schuldenfragen Basel-Landschaft. www.plusminus.ch www.schuldenberatung-bl.ch/

BREITENBACH

Strassenstreit nimmt neue Dimension an Der Gemeinderat von Büsserach hat das Amt für Verkehr in Solothurn aufgefordert, den Breitenbacher Gemeinderat zu zwingen, die Sperrelemente auf der Neumattstrasse zu entfernen. Bea Asper

Anlässe 25. Juli, 17h 31. Juli, 13h 3.-7. August

Hirzefüür, Buchshübel Wanderung, AHV-Wandergruppe Fussball-Camp für Kinder, Verein Kinder-Camps

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Die Gemeinde Büsserach will die Wiederöffnung der Neumattstrasse in Breitenbach mit Hilfe Solothurns erreichen. «Der Gemeinderat hat vom Rechtsanwalt der Gemeinde Büsserach ein Schreiben erhalten mit der Aufforderung, die Sperrung zu entfernen», bestätigt Breitenbachs Gemeindeverwalter Andreas Dürr auf Anfrage. Er erklärt: «Der Gemeinderat konnte aufgrund Ferienabwesenheiten dazu noch keine Stellung nehmen. In seinem letzten Beschluss zur Neumattstrasse hat er die Verlängerung der Sperrung bis Ende Juni 2021 beschlossen.» Im Schreiben sei erwähnt, dass Büsserach nun das Amt für Verkehr in Solothurn einschalten werde. Büsserach rechtfertigt dies damit, dass die von Breitenbach beschlossene Verlängerung der Sperrung bis 2021 nicht rechtskräftig sei, weil dagegen eine Beschwerde läuft. Deswegen müsse die Strasse jetzt wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben werden.

Wiedereröffnung verhindern

In Breitenbach wiederum haben die Einwohner den Druck auf ihren Gemeinderat erhöht und versuchen auf dem politischen Weg (Motion) eine Wiederöffnung der Strasse zu verhindern. Im

Rechtsstreit zur Verlängerung der Strassensperrung, der aktuell beim Baudepartement des Kantons hängig ist, weisen die Breitenbacher darauf hin, «verkehrspolizeiliche Massnahmen dürften ergriffen werden, um insbesondere Wohnquartiere vor Lärm, Luftverschmutzung und Beeinträchtigung der Sicherheit zu schützen». Nur weil die Neumattstrasse bereits früher als Verbindung ins Büsseracher Industriequartier genutzt worden sei, ändere dies nichts an ihrer Klassierung als Gemeindestrasse zur Erschliessung des Quartiers Neumatt und nicht als Ortsverbindungsstrasse im Sinne einer Hauptverkehrsstrasse.

Kosten-Nutzen-Frage

Ein aufgrund der Massnahme nötiger Umwegverkehr von einigen wenigen Hundert Metern sei zumutbar und verhältnismässig, argumentiert der Gemeinderat von Breitenbach. Die Gemeinde Büsserach hatte Breitenbach anerboten, einen Teil der Kosten für den Ausbau der Strasse mit Schutzmassnahmen für Fussgänger und Velofahrer zu übernehmen. Der Breitenbacher Gemeinderat hat ein solches Projekt geprüft, jedoch fallen gelassen — wegen der Kosten-Nutzen-Frage und weil die Anwohner den Gemeinderat auf dem politischen Weg dazu aufgefordert hatten.

Variante «Spange West»

In den Verhandlungen hatten die Gemeinderäte auch eine Übereinstimmung, nämlich dass längerfristig mit der Variante «Spange West» die angestrebten Ziele aller Beteiligten erreicht werden könnten. Dagegen spreche das komplizierte und Jahrzehnte dauernde Bewilligungs-

verfahren, da diese neue Strasse durch die Landwirtschaftszone führen würde, erklärte der Gemeindepräsident von Büsserach an der letzten Gemeindeversammlung. Deswegen brauche es jetzt die Wiederöffnung der Neumattstrasse.

Schutz auch für die Amphibien

Die Anwohner hingegen möchten ihre durch die Sperrung gewonnene Lebensqualität nicht wieder aufgeben. «Die Sicherheit konnte mit der Sperrung wesentlich gesteigert werden. Die Kinder können ihren Schulweg angstfrei und sicher begehen. Die Neumattstrasse wird seither als Promenade für Familien, Paare, Hundebesitzer und ältere Personen sowie Sportler rege genutzt», heisst es in der Motion. Ausserdem seien auch die Tiere weniger Gefahren ausgesetzt. «Dank der Sperrung der Neumattstrasse können die Amphibien ihren Laichweg unbeschadet über die Industriestrasse in Richtung Lüssel wandern.»

Tempo 30 auf Quartierstrassen

Dass die Strasse nicht mehr von Lastwagen benutzt werden kann als direkte Zufahrt zum Industriequartier von Büsserach, sei zum Nutzen aller Einwohner, lautet das Argument der Motionäre. Sie weisen daraufhin, dass die Lärmbelastung deutlich gesunken sei. In ihrer Motion fordern sie den Gemeinderat auf, «das kostenintensive Projekt zur Evaluierung des Neumattstrassen-Ausbaus per sofort einzustellen.» Nebst der Motion für die Sackgasse Neumattstrasse ist in Breitenbach nun auch noch eine Motion hängig, welche vom Gemeinderat flächendeckend die Einführung von Tempo 30 auf Quartierstrassen verlangt.


THIERSTEIN

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BÜSSER ACH

Das Feriendorf öffnet für eine Woche seine Tore Sonniges Wetter, Schulferien, haufenweise Spielmöglichkeiten und viele neue Freunde. Was begehrt ein Kinderherz mehr? Das Feriendorf in Büsserach gibt der Langeweile keine Chance.

Kindern bis 15 Jahren eine Alternative zum sonstigen Ferienzeitvertreibprogramm.

Kreative Aktivitäten

Lucy Schmid Vergangenen Montagnachmittag eröffnete das neu organisierte Feriendorf auf dem Gelände des Vereinshauses Wydenmatt in Büsserach zum ersten Mal seine Pforten. Noch vor rund zwei Monaten war die Durchführung dieses Angebotes des Ferienpasses Laufental-Thierstein corona- aber auch platzbedingt, unklar. Denn das Gelände des Hundesportvereins in Brislach, wo die Ferienwerkstatt in den letzten Jahren betrieben wurde, konnten die Organisatoren leider nicht für sich gewinnen. Dank der Lockerungen und des guten Kontakts des Ferienpass-Teams zu der Gemeinde Büsserach konnte das, von Eltern sowie Kindern geschätzte Feriendorf auf dem alten Schulhof einen neuen Veranstaltungsort finden. Für eine Woche bietet es nun jeweils an den Nachmittagen

Alles da: Das Feriendorf bietet alles, was das Herz begehrt.

FOTOS: LUCY SCHMID

Eines ist sicher, an diesem Ort kommt bestimmt keine Langeweile auf! Fünf Bastelstationen stehen zur freien Verfügung. Die rund 25 jungen Besucherinnen und Besucher des ersten Nachmittages nehmen das Bastelangebot sofort in Beschlag und lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Mit Unterstützung von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern entstehen unter vielen anderen Kunstwerken auch Musikinstrumente, Fotoalben aus selbstgeschöpftem Glitzerpapier und Filzfiguren. Im Malzelt erhalten die Bastelarbeiten dann noch einen bunten Anstrich. Neben den kreativen Aktivitäten wurde zudem für einen spielerischen Ausgleich gesorgt. Töggelikasten, Pingpongtisch, Hüpfburg, Skateboard, Einräder und diverse Brettspiele sind nur wenige Beispiele, mit denen sich die Kinder am Nachmittag austoben können. «Viel Material haben wir von der Offenen Jugendarbeit Laufen beziehen oder von der ehemaligen Ferienwerkstatt übernehmen können», so Sarah Stöckli vom Ferienpass-Team. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt, da bleiben sichtlich keine Kinderwünsche offen.

Klangvoll: Schon beim Bauen der Instrumente wird es mit Hammer und Co. laut.

Neuer Anstrich: Im Malzelt werden die Bastelarbeiten kunstvoll bemalt.

Zvieri: Während die einen das Zvieri vorbereiten, vergnügen sich die anderen.

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SPORT

Gastgeber hat eine Hand am Pokal

Edgar Hänggi Die Entscheidung, wer das Endspiel bestreitet, fiel am vergangenen Samstag. In der Gruppe eins war Gastgeber Zwingen eine Klasse für sich. Nachdem das Team von Peter Sprenger schon gegen den SC Dornach aus der dritten Liga 6:2 gewonnen hatte, setzte es sich nun auch gegen Röschenz mit demselben Ergebnis durch. Assuero Camporesi, Daniel Stegmüller (2), Sandro Schütz, Patrick Müller und Steven Hänggi waren die Torschützen für Zwingen. Für Röschenz, bei dem nicht weniger als acht Spieler wegen Verletzung oder Ferien fehlten, trafen Fabian Karrer und Raphael Imhof. In der zweiten Gruppe hätte Breitenbach mit einem Erfolg mit zwei Toren Differenz gegen Bubendorf II das Endspiel erreicht. Die Schwarzbuben waren überlegen und hatten viele gute Möglichkeiten, doch am Ende schaute «nur» ein 1:0-Erfolg heraus. Einziger Torschütze war Edison Krasniqi. «Wir hatten unsere Möglichkeiten, aber zumindest kamen wir gegen einen guten Gegner zum Sieg», so Breitenbachs Trainer Shtjefen Frrokaj.

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VOLLEYBALL

FUSSBALL

Beim Intersport Corti-Cup in Zwingen kommt es am Samstag zu drei Finalspielen. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen hat der Gastgeber bereits eine Hand am Pokal.

Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

Damit trifft am Samstag um 18 Uhr Schwarz-Weiss b im Final auf den FC Zwingen. Um 16 Uhr bestreiten Breitenbach und Röschenz die Begegnung um Platz drei. Das Spiel um Rang fünf findet um 14 Uhr zwischen dem SC Dornach und Bubendorf statt. Dass Drittligist Dornach nur um Platz fünf spielen kann, habe durchaus seine Gründe, meint Trainer Bruno Mühlheim. «Der SC Dornach hat mit der zweiten Mannschaft einen totalen Schnitt gemacht. Lediglich vier Spieler aus dem letztjährigen Kader sind noch dabei. Der Rest sind A-Junioren, vorwiegend aus Dornach. Zusammen mit Markus Berger versuchen wir das Team voranzubringen. Es sind viele junge, willige Spieler, die jedoch noch Zeit brauchen.» Mühlheim relativiert den bisherigen Auftritt seines Teams in Zwingen. «Gegen ein sehr starkes Zwingen boten wir lange guten Widerstand, vor allem nach dem 2:3 hatten wir durchaus auch unsere Möglichkeiten. Gegen Röschenz mussten wir mehr als eine Hälfte mit nur zehn Spielern auskommen, hätten die Partie aber nicht verlieren dürfen.» Mühlheim nimmt es locker. «Uns ist bewusst, dass wir um den Klassenerhalt spielen werden. Das war aber für mich schon in Breitenbach und dann in Aesch so. Irgendwie scheine ich diesen Nervenkitzel zu brauchen», lacht er, fügt aber an, «zumindest den fünften Rang wollen wir uns jetzt aber schon holen.»

Erfolgreich: Zwingen mit Sandro Piatti (rechts) liess Röschenz (Victor Misev) keine Chance. FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH

OK trotzt allen Widrigkeiten Das 20. Stedtli Beach hätte aus Sicht des OK etwas Besonderes werden sollen. Speziell ist es nun tatsächlich, aber weit entfernt von dem, was sich die junge Crew erhoffte. Ein Besuch der vier Turniertage lohnt sich auf jeden Fall. Edgar Hänggi Sie wirkt abgekämpft, lässt es sich jedoch kaum anmerken, dass sie seit Wochen unzählige Stunden für die Durchführung des Traditionsanlasses gearbeitet hat. Céline Saner, OK-Präsidentin und «Chefin» einer jungen Equipe, freut sich, dass an diesem Wochenende das A2-SwissBeach-Turnier durchgeführt werden kann. Es ist nach der Absage der A1-Turniere und der bisherigen A2-Anlässe das erste Turnier auf höchster Stufe. «Wir kamen früh zur Erkenntnis, dass wir unseren Anlass nicht wie gewohnt im Stedtli durchführen können. Irgendwann kam uns die Blitzidee, das Turnier auf vier Tage aufzuteilen und es komplett im Schwimmbad durchzuführen.» Gemäss Saner schwebte man stets zwischen Absage und Durchführen, denn es brauchte ein Konzept, das umsetzbar war und vom Kanton genehmigt würde. Nach guten Gesprächen mit Roland Niederberger vom FC Laufen sei klar gewesen, dass das Jubiläumsturnier in der Badi stattfindet, so Saner. Der Eingang wird durch das Areal des FC Laufen führen. Es dürfen sich neu nur noch 100 Personen gleichzeitig um die beiden Spielfelder aufhalten. Es wird ein Contact Tracing gemacht und die Helferinnen und Helfer tragen alle Masken. «Wir weisen darauf hin, dass alle Besucher nur mit ID Einlass finden», so die OK-Präsidentin.

Einsatz: Auf den beiden Spielfeldern im Schwimmbad wird um jeden Ball gekämpft. FOTO: EH-PRESSE

Vom Grossbrand betroffen

Das OK arbeitet seit Wochen an der Umsetzung und wurde vor wenigen Tagen beim Grossbrand in Laufen zusätzlich knüppeldick getroffen. «Wir hatten einiges in den Räumen der Firma Hübscher AG eingelagert. Das ist nun verbrannt.» Céline Saner kämpft trotz Widrigkeiten für die Durchführung des Turniers weiter. Die Unterstützung in der Region für die betroffenen Firmen war und ist enorm. Es wäre auch dem VBC Laufen zu gönnen, wenn auch an ihn gedacht würde. «Für Hilfe jeglicher Art sind wir enorm dankbar, wir spüren eine Verbundenheit im Laufental», sagt auch Saner. Für Speis und Trank sei an den Turniertagen gesorgt. Ja, man habe vorsorglich für die zwei Samstage gar eine Polizeistunde eingeholt. «Es ist besser, sie zu haben. Ob sie genutzt wird, schauen wir dann.»

Laufen statt Tokio

Die Freunde des Beachvolleyballs dürfen sich auf das kommende Wochenende freuen. Am Samstag, ab 9 Uhr, spielen 10 Herrenteams um den Titel. Mit Jona-

than Jordan, der jetzt mit Nathan Broch antritt, ist der Sieger des letzten Jahres, damals an der Seite von Alexei Strasser, dabei. Mit Kissling/Zandbergen sowie Müller/Blum und eben erwähnt Jordan/ Broch gibt es bestimmt spannende Matches in der Badi Laufen. Eine Spitzenbesetzung weist das Frauenturnier auf. Mit Nina Betschart, die zusammen mit Schwester Mara spielt, kommt eine Weltklasse-Volleyballerin nach Laufen. Zusammen mit Tanja Hüberli hätte Betschart jetzt an den Olympischen Spielen in Tokio sein können. Aber auch die weiteren Teams versprechen Beachvolleyball vom Feinsten. Dunja Gerson trat im Mai mit erst 25 Jahren als Profi zurück und tritt in Laufen mit der jungen Menia Bentele an. Das Duo wird nach Punkten auf Rang zwei geführt. Wie stark das Teilnehmerfeld ist, zeigt, dass die Siegerinnen des vergangenen Jahres, Fabienne Geiger und Anja Licka, nur auf Position sechs folgen. Das U19-Masters-Turnier der Swiss-Volley-JuniorBeachtour findet dann am 8./9. August statt.

VEREINSNACHRICHTEN KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).

HOBBY/FREIZEIT Offene Singprobe im Restaurant Engel, Kleinlüt-

zel, mit Jogg und Christian, jeweils montags um 17.30 und am Donnerstag, 27. August, 1. Oktober, 29. Oktober und 26. November ab 14.00 im Pfarrsaal Liesberg am Tanznachmittag.

Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an

das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.

Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der

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tenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20– 11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

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an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34.

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Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242

Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223

Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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das

Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

INSERATE

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DORFPLATZ

Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Wie Wahlen zu seiner Lourdes-Grotte kam (Teil 2) Vor 85 Jahren wurde in Wahlen die Lourdes-Grotte gebaut. In einer handschriftlichen Chronik, vermutlich verfasst vom Lehrer Josef Weber, finden sich viele Hinweise, wie die Grotte zwischen dem 26. Mai und dem 8. September 1935 entstand. Nachdem die Röhrenleitung vom Bach zur Grotte gelegt und das Bassin auch fertig war, fragten sich alle: Wird das jetzt auch so funktionieren, wie ausgedacht? Und siehe da: Der Springbrunnen erreichte sofort eine Höhe von 60 Zentimetern; die Pessimisten sollten nicht recht haben. Gegen Ende August wurde aus Lourdes vermeldet, dass die Statuen unterwegs seien. Da meldete sich die Eidgenössische Oberzolldirektion und wollte genaue Angaben zu Grösse und Materialbeschaffenheit. Am 21. August 1935 schrieb der Chronist in seinem Tagebuch: «Broquet Leo holte 1 m 3 Sand. Josef Schmidlin mit Theofiel Schmidlin, Norbert Spindler und Arsenne Schmidlin holten Tuffsteine in Röschenz. Am Grotteninnern mauer-

Gottesdienst: An Maria Himmelfahrt feiert die Pfarrei Wahlen traditionell den Gottesdienst in der Grotte. FOTO: CHARLES SCHMIDLIN ten Franz Karrer, Paul Schmidlin. Die Bank links sowie ein Schacht wurden erstellt von Albert Neyerlin, Josef Halbeisen, Josef Weber (Bildhauer).» Mit dem Laufner Photografen Schaltenbrand wurde über die Herstellung einer Ansichtskarte verhandelt. In der Woche zwischen dem 2. und 7. September wurde täglich aufs Fleissigste und mit Hochdruck am Werk gebaut, denn am kommenden Sonntag sollte das

Werk vollendet sein! Am 8. September, Fest Mariä Geburt, wurde die Grotte mit zwei Prozessionen, einer am Vormittag und einer zweiten am Abend, in Form einer Lichterprozession, unter Mitwirkung der Nachbargemeinde Grindel feierlich eingeweiht. Gemäss einem Zeitungsbericht aus jener Zeit soll Wahlen noch nie eine Prozession von solchem Ausmass gesehen haben. Da Wahlen zu jener Zeit keinen Musikverein

hatte, spielte der Musikverein Grindel auf. Pfarrer Alfred Studer von Grindel hielt die Festpredigt. Die Segnung der Statuen und die Weihe der Grotte wurden vom Pfarrer Leo Buck vorgenommen. Namentlich werden 75 Personen erwähnt, die den Bau der Grotte ermöglicht haben, dazu immer wieder eine unbekannte Anzahl von Schulknaben. Wahrlich, das Werk einer ganzen Dorfgemeinschaft. In 106 Tagen erstellt, und in den letzten 85 Jahren ein äusserst beliebter, viel besuchter Ort der Marienverehrung für Menschen von nah und fern. Für Menschen, die Ruhe und Einkehr suchen, die hier ihre persönlichen Anliegen vorbringen. Am Dienstag, 8. September 2020, Mariä Geburt, soll zur Erinnerung an die Segnung der Lourdes-Grotte von Wahlen vor 85 Jahren abends eine Feier mit Lichterprozession stattfinden. Dies, wenn es die coronabedingten Massnahmen zulassen. Auf jeden Fall wird die Grotte abends mit 85 Kerzen geschmückt. Mehr dazu in einer späteren Ausgabe des «Wochenblattes». Charles Schmidlin Wahlen

SOMMERSERIE

Sommerferien in der Schweiz erleben gwa. Coronabedingt fielen in diesem Jahr wohl für viele die geplanten Sommerferien ins Wasser. Dies ist aber auch eine Chance. Wer in die weite Ferne schweifen wollte, entdeckt nun vielleicht ein nettes Plätzchen in der Schweiz.

Senden Sie uns Ihr Ferienfoto zu

Lassen Sie das Wochenblatt an Ihren Entdeckungen in der Schweiz teilhaben. Senden Sie uns Ihr originelles Bild der Schweiz zu. Schreiben Sie uns, wo sich der Ort befindet, und gerne auch kurz, was Sie dort unternommen haben. Die besten Fotos veröffentlichen wir in den kommenden Ausgaben.

Cudrefin statt England: Anstelle einer geplanten Reise nach Südwest-England durften wir eine wunderschöne Woche in Cudrefin am Neuenburgersee verbringen. Auf dem Bild geniesst unsere 4-jährige Tochter Lea gerade eine erfrischende Dusche nach einem abendlichen Bad im See.

Einsendungen unter Stichwort «Ferien in der Schweiz» an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch

FOTO: SASCHA FÄSSLER, BÄTTWIL

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Abschlussgottesdienst

Was ist das «Nationale Hundehalter Brevet»?

Schon ist ein Jahr vergangen und ich schliesse meine Ausbildung zur Pfarrerin ab. Am Samstag, 25. Juli um 17.00 Uhr findet mein letzter Gottesdienst in der ref. Kirche in Laufen statt. Eine herzliche Einladung an alle – es wird im Anschluss einen kleinen Apéro geben, an dem wir uns persönlich A-Dieu sagen können. Ich freue mich, wenn Sie kommen können. A-Dieu und Gott bhüet Sy. Rahel Weber, Vikarin der ref. Kirchgemeinde Laufental

Aufgaben gut bewältigt: Elf Hund-Mensch-Teams traten in Brislach zur Prüfung an.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

Das Nationale Hundehalter Brevet (NHB) wurde mit dem Bundesamt für Veterinärwesen, dem Tierschutz, den Kantonstierärzten, den Kleintiermedizinern und der Gesellschaft der Tierärzte unter der Federführung des Verbandes Kynologie Ausbildungen Schweiz (VKAS) entwickelt. Bei der Prüfung zum NHB wird das Wissen über korrektes Verhalten der Hundehalter und die Sozialverträglichkeit der Hunde bewertet. Das Brevet enthält elf Alltagsaufgaben wie Leine laufen, am Ort verharren bis der Hundeführer den Hund wieder abholt, Begegnungen mit fremden Hunden, Kinderwagen und Velofahrer oder Jogger. Aber auch das Verbinden einer Pfote, Chipnummer auslesen und Maulkorb anziehen. Auch der Gesamteindruck,

den Hund und Mensch gemeinsam hinterlassen haben, wird bewertet. Die Hundehaltung liegt in der Verantwortung der Kantone. Daher bestehen verschiedene Regelungen. In einigen Kantonen besteht die Auflage für Neuhundehalter zur Absolvierung des Theoriekurses des NHB, bei anderen Kantonen besteht die Pflicht zum Praxiskurs und andere haben die Pflicht zur Praxisprüfung. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass es Gemeinden gibt, welche das freiwillige Engagement der Hundehalter mit Reduktion der Hundesteuer belohnen.

Hundesport Brislach seit 1938

Der Hundesport Brislach wurde 1938 gegründet. Auf dem Areal des Hundesport

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2021 wird zum Partystress

Gaby Walther

Saufen, festen, grölen — Bilder von Mallorcas Partymeilen machten letzte Woche die Runde. Ausgelassen feierten die jungen Menschen ohne Abstand und Masken. «Wie kann man nur? Wie rücksichtslos und unsozial», hallte es durch die Medien. Und doch, ich vermisse es auch. Nicht das Saufen, aber Musik hören, tanzen, spontan Freunde treffen, zusammen feiern, lachen, sich umarmen. Berühre ich heute jemanden – spontan, weil das manchmal meine Art ist, einer Person zu zeigen, dass ich sie mag –, schrecke ich zurück und entschuldige ich mich sofort. Vorsichtig sind wir geworden. Dabei möchte ich hin und wieder den Ernst des Lebens nicht so ernst nehmen. Nächsten Samstag findet ein Rockkonzert statt, das ich besuchen möchte. Doch soll ich dort hingehen, mit der Gefahr, statt auf einen Supermann auf einen Superspreader zu treffen? Tanzen mit Maske und Abstand? Die Vernunft wird wohl siegen und ich zu Hause bleiben. Die reale Welt verliert an Attraktivität. Zu Hause etwas Musik hören und nur zu zweit durch die Wohnung tanzen ist hin und wieder nett. Aber nur hin und wieder. Das Jahr 2020 gehört definitiv den Stubenhockern, Couch-Potatoes und Serienschauern. Ein Jahr kultureller Enthaltsamkeit ist angesagt. Es bleibt die Einsamkeit in einer virtuellen Welt. Immerhin, das kommende Jahr wird voll abgehen. Bereits jetzt ist der Terminkalender proppenvoll. Es stehen die verpassten Jubiläen, verpassten runden Geburtstage, abgesagten und nachgeholten Hochzeiten, Konzerte und Theatervorführungen an. Sportanlässe werden zu Marathonveranstaltungen ausgeweitet und die Bühnen mit altem und neuem Programm gefüllt. Schliesslich hatten die Künstlerinnen und Künstler genug Zeit, eine neue Show auf die Beine zu stellen. Ich bin gespannt, ob ausser Corona noch andere Themen bespielt werden. Alle diese Anlässe werden schliesslich noch kombiniert mit den offiziell schon geplanten Veranstaltungen des kommenden Jahres. 2021 wird eine Wucht. Es wird ein Jahr zum Feiern und Ausgehen. Hoffen wir, dass wir bis dann den Virus im Griff haben. Denn eine weitere Summierung mit Anlässen des 2022 würde wohl unser Partyvermögen übersteigen. Das gäbe dann einen Dauerpartystress, welcher der Gesundheit auch nicht zugute kommen würde.

FOTO: ZVG

Brislach steht ein breites Kursangebot zur Verfügung. In Kombination mit den Hundeschulen von Maria Borer und Claudia Bünter soll das Verhalten der Hunde und ihrer Halter positiv beeinflusst werden. Bei bestem Wetter und super Infrastruktur konnten elf Hund-MenschTeams zur Prüfung antreten und gemeinsam zeigen, was sie in den letzten Monaten f leissig geübt hatten. Mancher Hundehalter hatte eine zitterige Hand und einen erhöhten Puls, doch die Nervosität war unbegründet. Die Teams waren gut vorbereitet und bewältigten die gestellten Aufgaben. René Rudin Verbandsexperte VKAS

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RGO SCHNUPPE


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Lieber Jean-Luc

Liebe Dominic

Mir gratuliere dir ganz härzlich zu dim erfolgriche Lerhrabschluss als

Wir wünschen dir zu deiner bestandenen Lehrabschlussprüfung als

Chemie- und Pharmatechnologe EFZ

Fahrradmechaniker EFZ alles Gute. Für die Zukunft alles Glück der Welt. Es geht immer weiter!

Mir wünsche dir für d’Zuekunft vill Glück und Erfolg Mir si Stolz uf Di

Liebe Grüsse von deiner Familie

Mama, Papa, Victoria und Silvio

Liebi Anna

Andri Thomann

Wir gratulieren hiermit

Joscha Vetter

Leon Metzger

zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Anlagen- und Apparatebauer EFZ. Auf ihren Einsatz und ihre Leistungen sind wir sehr stolz und es erfüllt uns mit Freude, sie auf diesem wichtigen Lebensabschnitt begleitet zu haben. Wir wünschen ihnen für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

Liebe Sinan

Herzlichi Gratulation

Liebi Lisa

Mir gratuliere dir härzlich zur erfolgrich bestandene Abschlussprüefig als

Mir gratulieärä Dir ganz härzlich zum Abschluss

Automobil-Fachfrau NFZ

Zimmerma EFZ

Dis Team vo Linz Nutzfahrzeuge AG

Für d Zuäkunft alläs Lieäbi und Guäti. Mami, Papi, Gian, Luca, Mica und Jeannine

Mir gratuliere dir ganz härzlich zum Abschluss als

Fachmaa Betreuuig EFZ und sin super stolz uf di. Mam, Papi und dini Briedere

Dini Familie

Liebe Lars

Wir gratulieren ZUR ERFOLGREICH BESTANDENEN LEHRABSCHLUSSPRÜFUNG! Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe) Aferdita Asani Raul Berger Melanie Boss Laura Furrer Ronja Gloor David Guntern Sabrina Hofer Doruntina Hylaj Murat Ibili Abiraj Kanthaiah Annina Knol Tabea Kurth Selina Leuthard Joel Lopes Olivia Meisel Janine Oberli Lionel Rolaz Saskia Ruflin Semin Rustemoski Luza Savarimuthu Nadire Shala Anastasia Sörensen Ronja Straumann Silja Sutter Matthias Tirri Salome Wackernagel

Assistent/-in Gesundheit und Soziales (AGS) Loresa Avdiu Samanta Esposito Florian Frey Samire Kabashi Tim Siegel

Fachmann/-frau Textilpflege Özgür Akyol Bora Doru Philip Kunz

Medizinische Praxisassistentin Julia Schmidlin

Kauffrau/-mann Cindy Gari Tamara Roppel Daniela Seiler Kerem Türkyilmaz

Diätköchin/Diätkoch Andi Krämer Jessica Pastano Köchin Laura Bossard Delia Scalone Küchenangestellter Isaac Mensah Hauswirtschaftspraktikerin Yvonne Bischof Fachfrau Betreuung Fachrichtung Kinderkrippe Liv Lenzin

Informatiker Dominique Aeberhard

Nachholbildung FaGe Shaqir Ahmeti-Aellig Ursula Kamber Metap Oezcan Elif Seldüz Nachholbildung Hauswirtschaft Rosaria Angelone www.ksbl.ch

Du hesch Dini 3 Johr Lehr als Köchin EFZ so toll g‘meischteret, au e Dank an Di Lehrbetrieb, Restaurant s‘Zäni in Breitebach, und denn no mit dr Note 5,3 erfolgrich abgschlosse, mir sind sehr stolz uf Di! Mir wünsche Dir uf Dim witere Wäg alles Liebi!

Mir gratuliere dir ganz härzlich zum erfolgriche Lehrabschluss als

Carrosseriespengler

Lieber Andrin

Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deiner bestandenen LAP als Speditions-Kaufmann E-Profil mit der Note 5.0

Mir wünsche dir für Zuekunft alles Gueti und vill Erfolg

Für Deine Zukunft wünschen wir Dir nur das Beste!

Mami, Papi, Lara, Omi und Opa

Mami, Papi und Flavia

Liebe Sarah

Liebe Jonas

Wir gratulieren Dir von Herzen zu deinem super Notendurchschnitt beim Lehrabschluss zur

Mir gratuliere Dir zur erfolgrich bestandene Abschlussprüefig als

Fachfrau Gesundheit EFZ Wir freuen uns, Dich weiter im Team zu haben. Dein Spitex Team Spitex Laufental

Veranstaltungsfachmann EFZ Für Dini Zuekunft wünsche mir Dir viel Glück und alles Gueti! Dini Eltere und Gschwüschterti


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Wir gratulieren unseren Absolventen zum erfolgreichen Lehrabschluss 2020.

Michael Schneider Kaufmann EFZ

Fabian Eicher

Automatiker EFZ

Wir sind stolz auf euch.

Gian-Marco Mathiuet Gärtner EFZ (im Rang)

Fabian Wittlin

Matteo Schiliro

Gärtner EFZ

Gärtner EBA

Fachrichtung Fachrichtung Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau Garten- und Landschaftsbau Garten- und Landschaftsbau

Wir gratulieren herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung

Gartenbau Baselstrasse 55 4147 Aesch Tel. 061 756 55 55

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss

Bekleidungsgestalterin EFZ Dana Sieboth Eliane Bähler Eliane von Arx Jasmin Furrer Joana Andrik Meret Witschi Samira Keller Sarah Ackermann

Derendingen Wangen b. Olten Winznau Balsthal Starrkirch-Wil Solothurn Schnottwil Balsthal

Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten

Grenchen Erlinsbach

Schule für Mode und Gestalten Schule für Mode und Gestalten

Obergerlafingen Solothurn Erlinsbach

Amt für Informatik und Organisation Amt für Soziale Sicherheit Berufsbildungszentrum SolothurnGrenchen

Fachmann Laurent Villars Betriebsunterhalt EFZ

Grenchen

Bildungszentrum Wallierhof

Fachfrau Céline Stilla Hauswirtschaft EFZ

Hubersdorf

Bildungszentrum Wallierhof

Solothurn

Zentralbibliothek

Zuchwil

Amt für Informatik und Organisation

Büsserach Riedholz Egerkingen Bellach Recherswil Solothurn Hägendorf Deitingen Subingen Schnottwil Welschenrohr Riedholz Aarau Rohr

Bekleidungsnäherin EBA Maria-Noemi Frey Michelle Lao Büroassistentin EBA Altina Asllani Parvin Affolter Rukan Akar

von links nach rechts: Sabrina Halbeisen Kauffrau EFZ E Profil Lisa Hege Köchin EFZ Esra Yildirim Hotellerie Angestellte Lena Lutz Assistentin Gesundheit und Soziales

Fachfrau Information und Fabienne Fluri Dokumentation EFZ Informatiker EFZ Charles Liechti

Lars Ziegler Leonie Ast Luana Kopp Lukas Schürch Melisa Fatjani Nadine Kempf Noël Sutter Noemi Bordi

Deitingen Gerlafingen Lüsslingen Grenchen Grenchen Neuendorf Grenchen Derendingen

Peyman Amani Rinor Dakaj Robin Ryf Roman Schöll Sina Gisiger Tatjana Schneeberger

Olten Biberist Feldbrunnen Recherswil Winznau Bellach

Oberamt Dorneck-Thierstein Amt für Landwirtschaft Amtschreiberei Thal-Gäu Personalamt Amt für Soziale Sicherheit Amt für Soziale Sicherheit Amtschreiberei Olten-Gösgen Auslgeichskasse des Kantons Solothurn Amt für Finanzen Amt für Soziale Sicherheit Steueramt Steueramt Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Olten Amt für Wirtschaft und Arbeit Solothurnische Gebäudeversicherung Amt für Soziale Sicherheit IV-Stelle des Kantons Solothurn Amt für Soziale Sicherheit Amtschreiberei Region Solothurn Amtscheiberei Grenchen-Bettlach Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen Amt für Soziale Sicherheit Auslgeichskasse des Kantons Solothurn Amt für Soziale Sicherheit Berufsbildungszentrum Olten Berufsbildungszentrum Olten Amtschreiberei Region Solothurn

Mümliswil Nidau

Bildungszentrum Wallierhof Bildungszentrum Wallierhof

Obergösgen

Berufsbildungszentrum Olten

Grenchen

Hochbauamt

Kaufmann/-frau EFZ Anja Meier Bastian Jäggi Belinda Shala Domenico Verde Emrije Shaini Esmeralda Marnotes Fabienne Müller Gabriel Köpfli Helin Sisman Jasmine Willi Kelly Eggenschwiler Kevin Kaufmann Kevin Züger

Landwirt EFZ Jonas Walser Lionel Gnägi Mediamatiker EFZ Janick Mangold Unterhaltspraktikerin EBA Jennifer Linder

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DIES UND DAS

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MUSIK-TIPP

Neil Young Endlich hat Neil Young das 46 Jahre lang unter Verschluss gehaltene Studioalbum «Homegrown» (Warner Music) in einer restaurierten Fassung veröffentlicht. Die zwölf Songs waren in einer der kreativsten Schaffensperiode zwischen dem Countryrock-Klassiker «Harvest» (1972) und den Alben «On The Beach» und «Tonight’s The Night» (1974/1975) entstanden. Young hatte damals mit emotionalen Songs wie «Separate Ways» und anderen die Trennung von der Schauspielerin Carrie Snodgress verarbeitet, das Album aber wegen des intimen Charakters nicht veröffentlichen wollen. 5 der 12 Songs wurden in der Folge auf späteren Platten bereits publik. Dass Young nun den Release des ganzen Albums nachholte, wird seine Fans freuen. Denn «Homegrown» bietet Qualität. Die Songs sind überwiegend kummervoll, aber nicht hoffnungslos. Musikalisch sind sie zum grössten Teil akustisch und ruhig arrangiert. Soundbasis ist der Folk, doch es fehlt nicht an Stilvielfalt. So kommt das vom Piano begleitete «Mexico» wie eine verträumte Jazzballade daher, «Florida» als Spoken-Word-Stück, «Love Is A Rose» countryesk, «We Don’t Smoke It No More» bluesig und «Vacancy» rockig. Auf «Try» und «Star of Bethlehem» wirkt Emmylou Harris als Gesangspartnerin mit. Benno Hueber

LESERBRIEF

EINGESANDT

Holzkraftwerk in Kleinlützel

Breitenbach soll die Beschilderung entfernen

Im Wochenblatt vom 16. Juli hat Martin Staub unser Gebiet aus Sicht einer längst vergangenen Zeit beschrieben. Bis vor 18 Jahren wurde an diesem Ort eine Sägerei betrieben. In der Nacht und am Wochenende konnten die Anwohner die Stille und die frische Luft geniessen. Alles im grünen Bereich? — Grün sind nur die Container. Laut Aussage der BAK International AG werden wir Anwohner, wenn der Fertigbau bewilligt ist, weitgehend von allen Emissionen befreit. Kaum glaubwürdig, da ja schon nur die Tatsache, dass es sich um ein Provisorium handelt, es rechtfertigen soll, sich über Emissionsgrenzwerte hinweg zu setzen. Alternative Energie sollte nicht beinhalten, dass 2/3 der gewonnenen Energie lediglich zum Trocknen von Hackschnitzel verwendet und der «grosse Rest» ungenutzt mit riesigen Ventilatoren unserem Klima zugeführt wird. Der jetzige Standort dient einzig zum Bezug der Fördergelder. Mangelnde Kommunikation? — Aufgrund einer alten Baubewilligung aus dem Jahre 2014 für ein Kleinkraftwerk auf einer anderen Parzelle erlaubte sich der Betreiber, dieses grosse Kraftwerk ohne Bewilligung zu erstellen. Obwohl gar nicht bewilligt, genehmigte die Behörde einen Teilbetrieb (24 Std. / 7 Tage). Auf eine Antwort unserer Beschwerden warten wir noch immer. Petition: Mit 571 Unterschriften hat die Bevölkerung von Kleinlützel ganz klar Stellung bezogen: «Wir wollen in unserem schönen Dorf kein Kraftwerk.» Ein ganz herzliches Dankeschön! Hansruedi Spies Kleinlützel

Die Gemeinde Breitenbach hatte per Juni 2019 die Sperrung der Neumattstrasse für ein Jahr erwirkt. Dieses Jahr nutzten die beiden Gemeinderäte, um sich mit der verkehrstechnischen Erschliessung des Neumattgebietes auseinander zu setzen. Verschiedene Varianten wurden an mehreren gemeinsamen Besprechungen bezüglich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert. Der Gemeinderat Breitenbach hatte dem Gemeinderat Büsserach zugesichert, in einer ersten Etappe die Neumattstrasse in Breitenbach auszubauen und die Strassensperrung ab 1. Juli 2020 aufzuheben und wieder für den Verkehr freizugeben. Diese Massnahmen hätten auch einen Mehrwert für die Anwohnerschaft und die Gewerbetreibenden aus Büsserach mit sich gebracht. Deshalb hatte der Gemeinderat Büsserach, unter Vorbehalt der Genehmigung durch die

Gemeindeversammlung, eine Finanzbeteiligung von max. 550 000 Franken an den Strassenausbau zugesichert. Damit setzte der Gemeinderat Büsserach das klare Bekenntnis, die Verkehrssituation für die Einwohner in beiden Gemeinden zu verbessern. Ende März 2020 teilte der Gemeinderat Breitenbach dem Gemeinderat Büsserach mit, dass der Gemeinderat aus finanziellen und politischen Gründen den Ausbau der Neumattstrasse nun doch nicht weiterverfolge und die geltende Verkehrsmassnahme auf der Neumattstrasse um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängern werde. In diesem Jahr sei intensiv das Ziel zu verfolgen, die Realisierung der Variante «Spange West» weiter voranzutreiben. Auf die Publikation der Verlängerung der verkehrspolizeilichen Massnahmen hat der Gemeinderat Büsserach fristge-

recht Beschwerde eingereicht. Dieser Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu. Somit sind seit dem 1. Juli 2020 die Verkehrsschilder und Abschrankungen auf der Neumattstrasse, welche die Durchfahrt nach Büsserach verhindern, ohne rechtliche Grundlagen. Trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung hat die Gemeinde Breitenbach es bisher unterlassen, die Abschrankungen zu entfernen und die Beschilderung zumindest abzudecken. Der Gemeinderat sah sich deshalb gezwungen, weitere rechtliche Schritte einzuleiten. Der Gemeinderat Büsserach geht aber nach wie vor davon aus, dass der Gemeinderat Breitenbach gewillt ist, sich rechtskonform zu verhalten und die Beschilderung und die Polder entfernt, bis ein rechtsgültiges Urteil vorliegt. Gemeinde Büsserach

EINGESANDT

Überraschung beim Start der Surprise-Wanderung

VER ANSTALTUNG

Sommerkongress erstmals digital Jedes Jahr laden Jehovas Zeugen weltweit zu ihren grossen Sommerkongressen ein, so auch ihre örtliche Gemeinde in Dittingen. Meist finden diese Kongresse in grossen Stadien oder Kongresshallen mit tausenden Besuchern statt. Aus gegebenen Umständen verzichtet die Religionsgemeinschaft dieses Jahr zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf die Grossveranstaltungen — zumindest in physischer Hinsicht. Stattdessen wird das Programm des dreitägigen Gottesdienstes als Premiere weltweit online zur Verfügung gestellt. Die verschiedenen Programmteile werden nach und nach in den Monaten Juli und August veröffentlicht. Der Inhalt ist komplett einheitlich und wird lediglich in die jeweiligen Landessprachen übersetzt.

«Freut euch immer»

Das bereits seit Längerem feststehende Motto «Freut euch immer» könnte angesichts der aktuellen Krise kaum passender sein. Anhand von Vorträgen, Interviews, Videos und Filmen soll praktisch vermittelt werden, dass echte Freude und Glück nicht von äusseren Umständen

abhängig sind, sondern vor allem einer inneren Haltung zugrunde liegen. Jeder, der Interesse hat, kann sich die Gottesdienste entweder online in seiner Muttersprache ansehen oder downloaden. Mehr Informationen zum Programm oder zur Downloadverfügbarkeit findet man auf jw.org.

Auch interessant

Bereits zu Beginn des Covid-19-Ausbruchs haben Jehovas Zeugen sofort auf ihre öffentliche Missionstätigkeit verzichtet und sich auf Brief-, Email- und Telefonkontakte beschränkt, um sich selbst und andere so gut wie möglich vor einer Virusinfektion zu schützen. Trotz staatlicher Lockerungen zum Versammlungsverbot finden ihre Gottesdienste jedoch weiterhin per Videokonferenz statt. Ausserdem bieten sie vermehrt biblische und praxisorientierte Tipps und Videos zu aktuellen Themen wie Homeschooling und Rassismus auf ihrer offiziellen Website an. A. Rüesch Zeugen Jehovas, Dittingen.

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Zufall: Die Breitenbacher AHV-Wanderer traf auf einen Car mit der Aufschrift «Surprise». Am Freitag, 17. Juli, war für die Breitenbacher AHV-Wanderer die Surprise-Wanderung angesagt. 28 Mannen nahmen teil und besammelten sich am Vormittag beim Werkhof. Ausser den Mitgliedern des Vorstandes wusste keiner, wohin es ging. Als erster Halteort wurde Kleinlützel, Dorfplatz, bekannt gegeben. Nach erfolgtem Appell fuhr man den Pandemiebestimmungen gehorchend maskentragend in verschiedenen PWs nach Kleinlützel. Mitten auf dem Dorfplatz stand dort ein moderner Autocar mit der Aufschrift «Surprise». Der Schreibende ging im ersten Augenblick davon aus, dass dies ein Gag sein könnte, initiiert vom Wanderleiter Fritz Waber. Doch dem war nicht so. Der Car war für einen

sen und über die vielfältige und nützliche Tätigkeit der Jäger. Da sich im Verlaufe des Nachmittags die Witterungsverhältnisse gebessert hatten, konnten wir nach ein paar Stunden gemütlichen Beisammenseins den Rückweg ins Dorf ohne Schirm oder andere Regenschutz-Utensilien absolvieren. Die Kurzwanderer nahmen den Rückweg zum Hardhäuschen unter die Füsse; die Langwanderer kehrten via Blauensteinweg zurück ins Dorf. Ein lautschallendes Dankeschön gebührt allen Wanderkameraden, die in irgendeiner Weise zum Wohlgelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Patrick Gassmann, a. Obmann Breitenbach

EBENFEIN

Erfrischendes für heisse Tage WoS. Die Landfrauenküche verwendet Zutaten, welche der Garten, die Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung, und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Die besten Rezepte sind online. Das Wochenblatt druckt hin und wieder eines dieser Rezepte für 4 Personen ab.

Curry-Zucchettisuppe eisgekühlt

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Transport eines Jugendlagers bestimmt und zufällig dort. Wir alte Hasen wanderten los, aufgeteilt in Kurz- und Langwanderer. Die Langwanderer nahmen den Weg via Kreuzgrotte – Bergfeld zum Hardhäuschen unter die Füsse, wo sie von der Gruppe der Kurzwanderer mit einem vom Obmann Walter Utzinger gespendeten Apéro empfangen wurden. Die beiden Gruppen marschierten anschliessend gemeinsam dem Hardweg entlang zur Oberrüti ins Hauenloch. Das Ziel war die Jagdhütte des Jagdvereins Blauenstein. Nach der Verpflegung mit Cervelats, Brot und Bier sowie Kaffee und Aprikosenkuchen orientierte uns der versierte Jäger Fredi Dreier in einem Kurzvortrag praxisbezogen über das Jagdwe-

FOTO: ZVG

0.5 EL Butter 1 kleine Zwiebel, fein gehackt 300 g Zucchetti, in Würfel 0,5 EL Currypulver 0,5 KL Kreuzkümmel, nach Belieben 2 dl Bouillon 180 g Naturjogurt 50 g saurer Halbrahm

Rezept

Butter und Zwiebel andämpfen. Die Zucchettiwürfel zugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten dämpfen. Currypulver und Kreuzkümmel zugeben, kurz weiterdämpfen. Mit Bouillon ablöschen, 10 Minuten köcheln, pürieren und auskühlen lassen. Naturjogurt, saurer Halbrahm zugeben, mischen, evtl. mit Salz abschmecken, und evtl. mit einigen Eiswürfeln anrichten.

Garnitur

Wenig Zucchettischale, 1-2 Radiesli, ein kleines Rüebli in feinste Streifchen (Juliennes) schneiden oder essbare Blüten über die angerichtete Suppe streuen

Variante

Naturjoghurt und sauren Halbrahm durch die 1,3fache Menge Buttermilch ersetzen.

Dazu passt: Brot oder Crostini


Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 23. Juli 2020 Nr. 30

KINDER SEHEN DIE WELT

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Sperrung der A18

Obstbäume: Madlaina (5 ½) ist mit ihrer Oma am Wandern und bei vielen Obstbäumen vorbeigekommen. Die Bäume tragen reichlich Kirschen und Holunderbeeren. Es macht ihnen Spass im Slalom durch den Baumgarten zu gehen und ihre Hände sind schon ganz rot vom Kirschen essen. FOTO: MARIANNE VOLONTÉE

L AUFEN

Klappe bleibt zu WoS. Geplant war die Saisoneröffnung der Buvette La Birse beim Parkplatz Alts Schlachthuus in Laufen bereits für Mitte Mai. Jetzt haben die Organisatoren mit grossem Bedauern beschlossen, die Buvette-Klappe für die Saison 2020 definitiv geschlossen zu lassen. Grund dafür ist die aktuelle Covid-19-Situation. Die Fallzahlen entwickeln sich ungünstig, es ist nach wie vor von grosser Bedeutung, Menschenansammlungen wo immer möglich zu vermeiden. Die lückenlose Umsetzung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften können in der gegebenen Situation nicht gewährleistet werden. Im Sommer 2021 will die Buvette La Birse die dritte Auflage aber ohne Abstriche nachholen. Die Verantwortlichen hoffen sehr, dass dann einer vielseitigen Saison mit Konzerten, Kofferraum-Flohmarkt, vielen anderen Events und dem einmaligen Buvette-La-Birse-Groove nichts mehr im Weg stehen wird.

GRELLINGEN

K ANTON BASELL AND

Delsbergstrasse gesperrt

Anteil Bio-Betriebe steigt weiter

WoS. Die Sanierung der Delsbergstrasse in Grellingen ist bis auf die Deckbelagsarbeiten abgeschlossen. Der Einbau des Deckbelags muss an einem Wochenende in zwei Etappen erfolgen. Die Delsbergstrasse wird deshalb am letzten Juliwochenende wie folgt gesperrt: Teil 1: Bereich Unterdorf bis Martisackerweg, Samstag, 25. Juli von 6 Uhr bis Sonntag, 26. Juli, 5 Uhr. Teil 2: Bereich Martisackerweg bis Birsackerweg, Sonntag, 26. Juli von 5 Uhr bis Montag, 27. Juli, 6 Uhr. Die Trottoirs sind von der Sperrung nicht betroffen. Das nördliche Trottoir bleibt für Fussgängerinnen und Fussgänger offen, das südliche Trottoir wird für Velos/Mofas reserviert. Der Einbau des Deckbelags erfordert trockenes Wetter. Bei schlechten Witterungsbedingungen werden die Arbeiten auf das Wochenende vom 22./23. August 2020 verschoben.

WoS. Die Zahl der Baselbieter Landwirtschaftsbetriebe bleibt seit 2016 relativ konstant. Dies meldet das Statistische Amt des Kantons Basel-Landschaft. Demnach waren im Jahr 2019 im Baselbiet 907 Landwirtschaftsbetriebe registriert – ein Betrieb weniger als 2018. Seit 2016 bleibt die Anzahl Betriebe auf einem relativ konstanten Niveau von knapp über 900. Der langfristige Trend bleibt jedoch weiterhin rückläufig: 2019 gab es im Baselbiet 360 Landwirtschaftsbetriebe weniger als noch 1996. Die Zahl der Bio-Betriebe hat hingegen stetig zugenommen – von 87 Betrieben im Jahr 1996 auf 151 Betriebe im Jahr 2019. Gegenüber 2018 sind weitere zehn Bio-Betriebe hinzugekommen. Der Anteil der biologisch bewirtschafteten Betriebe lag somit im Jahr 2019 bei 16,6%. Schweizweit lag der Anteil der Bio-Betriebe mit 14,6% leicht tiefer als im Baselbiet.

Reinach/Aesch. WoS. Im Zusammenhang mit dem Projekt Vollanschluss Aesch werden zwei Hilfsbrücken für die provisorische Fahrbahn der A18 versetzt. Für diese Arbeiten muss die Autobahn am kommenden Wochenende in beide Fahrtrichtungen zwischen Reinach Süd und Aesch-Angenstein gesperrt werden. Die Sperrung dauert von Freitag, 24. Juli, 20 Uhr, bis Montag, 27. Juli, 5 Uhr. Ebenfalls gesperrt ist in dieser Zeitspanne die Einund Ausfahrt Aesch. Der Verkehr in Fahrtrichtung Basel wird über die Ausfahrt Aesch-Angenstein umgeleitet. Der Verkehr Richtung Delémont wird über die Ausfahrt Reinach-Süd geführt. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Neue Corona- Teststation

KT. BASELLAND. WoS. Der Betrieb der Abklärungsstation im Kuspo Münchenstein wird auf Ende Juli eingestellt. Jedoch wird nahtlos ein Nachfolgeangebot angeboten: Ab dem 1. August öffnet die neue Abklärungs- und Teststation BL im Spenglerpark in Münchenstein. Der Standort befindet sich an der Emil Frey-Strasse 100 in Münchenstein. Mit dem öffentlichen Verkehr ist der Spenglerpark über die Tram- und Bushaltestelle Schaulager gut erreichbar. Auch die neue Abklärungs- und Teststation BL hat an sieben Tagen in der Woche offen. Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 9 bis 13 Uhr. Neu werden Patientinnen und Patienten ab 12 Jahren getestet.

Polizeikontrolle

KT. SOLOTHURN. WoS. Die Kantonspolizei Solothurn hat übers Wochenende ihre Kontrollmassnahmen im Bereich der Verkehrssicherheit verstärkt. Zusätzlich zu den Geschwindigkeitskontrollen nahm die Kantonspolizei mehrere Verzeigungen wegen SVG-Widerhandlungen vor, wie das Verursachen von unnötigem Lärm oder hochdrehen der Motoren, wegen Nichttragens der Sicherheitsgurte sowie Littering.

Wir empfehlen

Kein Freund ausser den Bergen von Behrouz Boochani

Dieses Buch – ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen - schrieb der kurdisch-iranische Journalist Behrouz Boochani 2018 auf seinem Handy. Immer wieder schickte er kleine Textabschnitte an seinen Verleger in Australien. Entstanden ist ein erschütternder Bericht aus dem «Niemandsland» — so nennt Boochani das Internierungslager Manus auf Papua-Neuguinea, in dem er seit seiner Flucht aus dem Iran im Jahr 2013 eingesperrt war. In solche Lager steckt die australische Regierung seit 2001 alle Flüchtlinge, die einen Asylantrag stellen, in Einwanderungshaft. Mit seinem Buch, mit der Handykamera im Lager gedrehten Filmen und Artikeln, die Boochani via Mobiltelefon an Zeitungen und Menschenrechtsorganisationen schickte, half er massgeblich dabei, die menschenunwürdigen Zustände in den Internierungscamps publik zu machen und den Blick der Weltöffentlichkeit auf die Situation von Flüchtenden zu richten. Insgesamt sind auf der ganzen Welt rund 79 Millionen Menschen auf der Flucht. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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