Donnerstag, 25. Juli 2019
111. Jahrgang – Nr. 30
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
OL-Weltcup findet in Laufen statt Vom 27. bis 29. September tritt die OL-Weltelite in drei Weltcupläufen gegeneinander an. Ausgetragen werden die Wettkämpfe in Laufen, Zwingen und beim «Stürmenchopf». Zielarena wird der Amtshausplatz sein. Parallel zum Weltcup finden zwei nationale OL-Läufe mit rund 1500 Teilnehmenden statt.
22ºC 34ºC
Freitag, 26. Juli 2019 Recht sonnig mit Quellwolken, besonders Richtung Jura am Nachmittag steigendes Gewitterrisiko.
20ºC 30ºC
Samstag, 27. Juli 2019 Zunächst recht sonnig, später vermehrt Quellwolken und teilweise kräftige Gewitter möglich.
18ºC 22ºC
Sonntag, 28. Juli 2019 Es ist vielfach bewölkt und verbreitet nass und etwas kühler.
Röschenz
Seit 30 Jahren betreibt Fabiola KlausHerzog die Brockenstube in Röschenz. Nebst einer grossen Auswahl an Stoffen ist fast alles in ihrer Brocki zu finden.
Gaby Walther
M
it kurzen Hosen an einem Orientierungslauf teilzunehmen, ist nicht die beste Wahl. Quer durch den Wald, durch Dickicht durch Brombeersträucher, über Baustämme und Bäche führt der Weg. Franz Karrer, Präsident der Orientierungslaufgruppe (OLG) Laufental-Thierstein, führt die Schreiberin durchs Gelände. Gesucht wird der erste Posten. Doch das ist nicht so einfach. Viele Zeichen sind auf der Karte 1:10 000 eingezeichnet. Höhenlinien, dichter Wald, Gewässer und Felsen müssen für die Wahl des Weges berücksichtigt werden. Gutes Kartenlesen ist gefragt. Posten eins befindet sich auf einer kleinen Kuppe, sagt die Karte. Die Kuppe ist dann wirklich klein, doch der erste Posten, die orange-weisse Flagge, gefunden und ein Loch in die Kontrollkarte geknipst. Noch weitere 15 Posten müssen gesucht werden. Für Orientierungsläufer kein Problem. Vor 55 Jahren hat der pensionierte Lehrer als Schüler in Laufen den OL entdeckt. Er gründete mit Kollegen 1978
Erklärt die Karte: Franz Karrer (2. v. r.), Präsident der Orientierungslaufgruppe Laufental-Thierstein. den Verein OLG Laufental-Thierstein. Zwischenzeitlich schlief der Verein etwas ein und heute, wieder aktiver, zählt er rund 15 Mitglieder. Ungefähr alle zwei bis drei Wochen findet ein Trainingslauf statt, dazu existieren verschiedene OL-Karten für die Region. «OL ist gut für Geist und Körper. Mitmachen können alle, vom Kind bis zur älteren Person. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen und das Tempo wird selber bestimmt», erklärt Franz Karrer. Rund eine Stunde braucht man zum Absolvieren eines Parcours. Für ihn ist der Aufwand etwas grösser. Rund drei Stunden braucht er jeweils zur Vorbereitung eines OL-Laufes. Er durchquert das Gelände, schaut, wo sich optimale Orte für die Posten befinden könnten, trägt diese in die Karten ein, druckt die Karten für die Teilnehmenden, stellt die Posten auf und sammelt sie am Schluss wieder ein. Auch weitere Klubmitglieder beteiligen sich am OL-Organisieren.
Spitzenläufer rennen durchs Stedtli Zum OL-Hot-Spot wird die Region vom 27. bis 29. September. Dann messen sich OL-Spitzenläuferinnen und -läufer am Orientierungslauf-Weltcup in Laufen. Die EGK mit Hauptsitz in Laufen ist verantwortlich, dass der Anlass im Laufental-Thierstein stattfindet. Als Hauptsponsor verbindet sie das Event mit ihrem 100-Jahr-Jubiläum. Auf dem Programm steht am Freitag ein Mitteldistanzrennen im Waldgebiet «Stürmenchopf». Am Samstag und Sonntag sind ein Knockout-Sprint und ein klassischer Sprintwettkampf durch die Strassen von Laufen und Zwingen zu sehen. Erwartet werden über 200 OL-Topstars aus 25 Nationen. Auf dem Amtshausplatz in Laufen befindet sich am Samstag und Sonntag die Zielarena mit Grossleinwand, Zielpassagen und Speakern. Live werden die Wettkämpfe im Schweizer Fernsehen übertragen.
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FOTO: GABY WALTHER
Training mit OL-Weltmeister Um den Anlass noch attraktiver zu gestalten, organisieren die Vereine des regionalen OL-Verbands Nordwestschweiz zwei nationale Orientierungsläufe in den Gebieten Brislach-Allmet und «Stürmenchopf». 1200 bis 1500 Teilnehmende werden erwartet. Als Kenner der Region wurde Franz Karrer ins OK geholt. Er besorgt zusammen mit weiteren OL-Kennern die Bewilligungen bei den betroffenen Stellen und knüpft die lokalen Kontakte. Ebenso animiert er die 3. bis 6. Primarklassen im Laufental und Thierstein zu einem OLWettkampf. Die besten Mädchen und Knaben jeder Schule erhalten als Belohnung ein Training mit einem OL-Weltmeister am Donnerstag, 26. September, um 13.30 Uhr auf dem Spielplatz Hoppla auf den Reben in Laufen. OL für Einsteiger: 26. August, Treffpunkt: Dittinger Waldhütte, um 18 bis 19 Uhr. Anmeldung bei Franz Karrer: 079 424 58 45.
Kleinlützel
7 Mit Papier, Pinsel und Farben machten sich drei Mädchen und zwei Buben im Garten der alten Pfeifenfabrik auf die Pirsch, um sich für den Malkurs des Ferienpasses von einem Sujet inspirieren zu lassen.
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IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)
Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–
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LAUFENTAL GRELLINGEN
RÖSCHENZ
Entwicklungsprojekt gestoppt Das Industrieareal Ziegler Papier zum Wohngebiet zu entwickeln, ist auf Eis gelegt worden. bea. Über Jahrhunderte hinweg hat die Papierfabrik das Dorf Grellingen geprägt. Anfang 2016 gab die Ziegler Papier AG bekannt, die Produktion von Spezialpapier im Werk Grellingen einzustellen. Das Industrieareal sollte sukzessive in ein Wohngebiet verwandelt werden. Die Landeigentümer lancierten bereits einen Architekturwettbewerb mit der Idee, einen Teil der bestehenden Gebäude umzunutzen, als Zeitzeugen in die Betrachtung miteinzubeziehen und mit Neubauten zu ergänzen. Die Rede war von hohem Entwicklungspotenzial und einer Dreiteilung des Areals mit «Entlang der Birs», «Wohnen im Park» und «Umnutzung Fabrikgebäude». Bis zu 140 Wohnungen sollten entstehen. Ziel: Einwohnerzahl um einen Drittel steigern Grundsätzlich rannten die Arealentwickler beim Gemeinderat offene Türen ein. Dieser verfolgt für die Gemeinde die Strategie des Wachstums. Die Einwohnerzahl soll in den nächsten 20 Jahren um einen Drittel steigen, lautet das Ziel. Mit der Vorwärtsstrategie, die Steuereinnahmen zu erhöhen, will die Gemeinde ihren Finanzhaushalt ins Lot bringen. Aufgrund des grossen Areals von 33 000 Quadratmetern hatte der Gemeinderat die Fachkommission Ortskern unter Mitwirkung des Ressortleiters Hoch- und Tiefbau sowie des Gemeindepräsidenten beauftragt, die Arealentwicklung zu begleiten. «Durch eine Testplanung sollte ein städtebauliches Gestaltungskonzept gesucht werden, auf dessen Basis der Quartierplan erstellt würde», war von Gemeinderat Stephan Pabst zu erfahren. Doch bei der Konkretisierung der Pläne kam es
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zwischen dem Gemeinderat und den Landeigentümern offenbar zu unüberwindbaren Differenzen. Enttäuscht wurde die Gemeinde vor allem in den Hoffnungen auf eine Abgeltung des Mehrwertes durch die Umzonung als auch bei der Linienführung für einen neuen Bahnübergang. Der Gemeinderat teilte jedenfalls der Bevölkerung mit, dass das Entwicklungsprojekt gestoppt sei. «Für die Gemeinde ist damit die Testplanung abgeschlossen», hiess es an der letzten Gemeindeversammlung. 16 000 Franken für Juristische Beratung Die Kosten, welche der Gemeinde entstanden sind, wurden mittels Nachtragskredit genehmigt. Dieser betrug 40 000 Franken und setzte sich wie folgt zusammen: 3000 Franken für die Ermittlung des Landwertes, 16 000 Franken für Juristische Beratung, 4460 Franken Fachkommission Vorbereitung Testplanung, 14 790 Franken Fachkommission Beurteilungsgremium, Planunterlagen 230 Franken, Diverses 1520 Franken. Die Wachstumsstrategie der Gemeinde könne trotzdem weiterverfolgt werden, meinte Pabst und verwies auf die Neubauprojekte in den Gebieten Gehrenacker, Langimatt, Sunnefeld und Seefeld. Man sei zuversichtlich, dass in den nächsten Jahren einige Dutzend moderne Wohnungen entstehen werden, die gute Steuerzahler nach Grellingen bringen werden. Gewerbebetriebe Die Ziegler Papier AG ihrerseits gab bekannt, dass sich auf dem Areal schon einiges bewegt hat. Mit der Verschiebung der Maschinen nach China und Indien seien die grossen Anlagen abgebaut worden und die Gebäude stünden für Mieter zur Verfügung. Auf einem Grossteil der verfügbaren Flächen sei durch Gewerbebetriebe bereits neues Leben eingekehrt.
Zweitälteste Brockenstube der Region
Von hochwertigen Stoffen bis zum Reissverschluss: Fast alles ist in der Brockenstube von Fabiola Klaus-Herzog in Röschenz zu finden. FOTO: GABY WALTHER
Seit 30 Jahren betreibt Fabiola Klaus-Herzog die Brockenstube in Röschenz. Internet sowie Ikea und Co. haben das Kaufverhalten der Leute verändert. Heute sind es hauptsächlich Sammler, welche die Brockenstube aufsuchen. Gaby Walther
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toff, Bücher, Kleider, Geschirr, Silberbesteck, Spielzeug, Schmuck, Taschen, Teppiche, Bilderrahmen, Kleiderbügel – in der Brockenstube von Fabiola Klaus-Herzog ist fast alles zu finden. «Ein Einkaufscenter mit so einer grossen Auswahl an Produkten gibt es kaum», meint die Inhaberin lachend. Eine Fundgrube ist das Brockenhaus in Röschenz für Hobbynäherinnen. Als vor neun Jahren das Nähzentrum in Laufen schloss, konnte Fabiola Klaus die Ware übernehmen. Unterschiedlichste Stoffe von guter Qualität sind bei ihr zu günstigem Preis zu finden. Daneben bietet sie Mercerieartikel, Reissverschlüsse und Knöpfe aller Variationen an. Ihre Leidenschaft für alte Gegenstände hat sie schon früh entdeckt. In ihrer
«Wolkenbruch» «Lion King»
Jugend bot sie Gebrauchtware auf dem Petersplatz in Basel an. Fasziniert war sie von der ersten Brockenstube der Region, von der Brocki in Breitenbach, vis-à-vis vom ehemaligen Jeger Moll, bei welchem sie in der Buchbinderei arbeitete. Später baute Fabiola Klaus die Scheune des Elternhauses in Röschenz als Brockenstube um. Inzwischen kamen ein weiterer Raum und mehr Ware hinzu. Selber stöbert sie immer noch gerne in Brockenhäusern. «Dort findet man Sachen, die es sonst nicht mehr zu kaufen gibt. Keine Mainstreamware, sondern Aussergewöhnliches.» Schränke werden nicht mehr abgelaugt Verändert haben sich über die Jahre die Kundschaft und deren Bedürfnisse. Plötzlich gab es Möbelgeschäfte wie Ikea oder Interio, welche sehr günstige Möbel anboten. «Heute kaufen junge Leute, die noch über wenig Eigenkapital verfügen, lieber billig neue Möbel als gebrauchte ein», erzählt die 54-Jährige. Den grossen Aufwand, alte Schränke oder Truhen abzulaugen und neu zu wachsen, nimmt selten mehr jemand auf sich. Ein altes Biedermeiersofa, welches früher für 3000 Franken verkauft werden konnte, hat heute kaum noch einen Wert von 500 Franken. Porzellangeschirr mit Goldrändern oder Silberbesteck ist nicht mehr so gefragt, da es von Hand gewaschen werden muss. Der Trend «Umweltbewusstsein» sei dadurch zu spüren, dass die Leute ihre
ausrangierten Gegenstände ins Brockenhaus bringen, um nichts fortzuwerfen. Das schlechte Gewissen werde beruhigt. So komme viel mehr rein als raus gehe. Aus diesem Grund macht die vierfache Mutter auch keine Hausräumungen mehr. Mit dem Internet hat sich auch das Kaufverhalten der Sammler verändert. Statt in Brockenhäusern stöbern diese nun eher auf den Websites der verschiedenen Onlinebörsen. Walkingstöcke und Spielzeug Trotz den negativen Entwicklungen sind im Brockenhaus in Röschenz an den beiden geöffneten Tagen, Freitag, 14 bis 18 Uhr, und Samstag, 10 bis 16 Uhr, immer Besucher anzutreffen. Da ist die Grossmutter, die für ihre Enkel zu Hause Spielzeug sucht, oder das Schulmädchen, welches dem Papi zum Vatertag die im Brocki entdeckten Walkingstöcke für acht Franken schenken will. Reich wird Fabiola Klaus mit der Brockenstube nicht, sie geniesst aber den Kontakt zu den Leuten und freut sich, wenn auch junge Menschen den Weg zu ihr finden. Nun wird die Brockenstube 30 Jahre alt. Aus diesem Grund findet am 9. und 10. August ein Jubiläumsapéro statt. Brockenstube und Spezielles, Stoffe und Mercerieartikel, Gasse 3, Röschenz, Öffnungszeiten: Freitag 14–18 Uhr, Samstag 10–16 Uhr, oder nach Vereinbarung: Tel. 061 761 85 25. Jubiläumsapéro: Freitag, 9., und Samstag 10. August.
ROGGENBURG
Roggenburg im «wilden Nordwesten»
Mi. 21.8.19 Bislang hat Motti immer brav getan, was seine jüdisch-orthodoxe Mame ihm vorschreibt. Bärtig und unauffällig gekleidet zeigt sich Motti als beflissener Student an der Zürcher Universität und arbeitet Teilzeit im väterlichen Unternehmen. Als die Mutter ihren Sohn verkuppeln will und lauter junge Frauen einlädt, weicht Motti von dem traditionellen Pfad ab. Er verliebt sich in Laura, eine «Schickse».
erwarten, selbst König zu werden. Doch sein Onkel Scar hegt eigene Pläne, den Thron zu besteigen, und zwingt Simba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen. Mit Hilfe eines ausgelassenen Erdmännchens namens Timon und seines warmherzigen Freundes, des Warzenschweins Pumbaa, lernt Simba erwachsen zu werden, die Verantwortung anzunehmen und in das Land seines Vaters zurückzukehren, um seinen Platz auf dem Königsfelsen einzufordern.
Do. 22.8.19 In den unendlichen Weiten Afrikas wird ein künftiger König geboren: Simba, das lebhafte Löwenjunge, vergöttert seinen Vater, König Mufasa, und kann es kaum
Open-Air-Kino Laufen, 15. bis 24. August, auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus». Wolkenbruch, Mi. 21.8.19 Lion King, Do. 22.8.19 Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr.
Langsam steigt die Nervosität ... Am Wochenende vom 6. bis 8. September 2019 kommt der «Wilde Westen» nach Roggenburg. Die Zeit der Goldgräber, des Faustrechts und der grossen Freiheit. Taucht ein in eine Welt von Cowboys, Indianern, Gesetzlosen und Sheriffs! Vielleicht trefft ihr auf Jesse James, Billy the Kid, Wyatt Earp oder Sitting Bull, die Helden eurer Kindheit? Mit aufwendigen Kulissen und einem abwechslungsreichen Programm werden die Gäste in die Zeit des Wilden Westens versetzt. Schon mal ein richtiges Rindertreiben oder eine Schafhirtenhunde-Vorführung gesehen? Diese Vorführungen können in Roggenburg live miterlebt werden. Es wird auch ein Markt der besonderen Art stattfinden, wo das Handwerk direkt am Stand vorgeführt wird. Die Jüngsten können sich im «Kinderparadies», auf der Hüpfburg, dem BungeeTrampolin oder sonstigen Spielen auf eine unvergessliche Stimmung freuen. Zeige dein Können beim «Bullriding» oder am Schiessstand! Die Vereine führen verschiedene Beizli: Vom Steakhouse bis zur Bar wird
Das OK: Bereiten das Dorffest vom 6. bis 8. September vor. eine grosse Auswahl an Western-Spezialitäten angeboten. Am Freitag wird René Heimgartner und am Samstag die Gruppe Unifour für beste Country-Unterhaltung sorgen. Auf Roggenburg wartet in den kommenden Wochen noch viel Arbeit. Das motivierte OK stellt sich dieser Herausforderung mit viel positivem Teamgeist und der Unterstützung des ganzen Dor-
FOTO: ZVG
fes. Das OK und Roggenburg freuen sich auf ein wunderschönes Dorffest und heissen Sie, geschätzte Leserin, geschätzten Leser, schon heute herzlich willkommen! Im Namen des OKs: Gerhard (Fidi) Walther, Rita Stadelmann www.dorffestroggenburg.ch
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Donnerstag, 25. Juli 2019 Nr. 30
Gottesdienste Ich werde die wiedersehen, die ich auf Erden geliebt habe, und jene erwarten, die mich lieben.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante, Schwägerin, Gotte und Freundin
Sonntag, 28. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst Pfarrer Stefan Berg und Christoph Speiser Kirche Witterswil
Philomena Valerie Saner-Dadak
Sonntag, 4. August, 11 Uhr
Tour de Leimental; Gottesdienst Pfarrer Stefan Berg, Kirche Hofstetten
26. März 1924 – 21. Juli 2019 Nach einem erfüllten Leben wurde sie von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen.
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch
Familie Saner Familie Dadak Familie Aebi Anverwandte und Freunde
Sonntag, 28. Juli 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 30. Juli 2019 19.30 Gebetsabend / 20.30 Bibelabend Sonntag, 4. August 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 31. Juli 2019, um 14.30 Uhr in der Dorfkirche Kleinlützel statt.
Gäste sind herzlich willkommen.
Traueradresse: Markus Saner, Kaysersbergerstrasse 5, 4055 Basel
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 26. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 28. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Béatrice Lutz. Freitag, 2. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 4. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Dienstag, 6. August, 10.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag 10.00–12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Liesberg Freitag, 2. August, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 28. Juli und 4. August: keine Gottesdienste Sonntag, 4. August: kein Gottesdienst Donnerstag, 8. August, 15.30 Uhr in der Aktivierung des Alters- und Pflegezentrums Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Hans Mayr und Organistin Ingrid Mayr-Schmidt Sonntag, 11. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst Pfarrerin Barbara Jansen Seniorennachmittag: Dienstag, 13. August, 50 Jahre tätig im Pfarramt: Aus dem vielseitigen Alltag einer Pfarrerin. Barbara Jansen erzählt von ihrer Tätigkeit als Pfarrerin im Baselbiet und von ihrer Spezialisierung auf bestimmte Fachbereiche. Mit einem Zvieri Vertretungen im Pfarramt: Pfarrer Stéphane Barth bezieht nach elf Amtsjahren den dreimonatigen Studienurlaub, der ihm von der Kirchenordnung der Ev.-ref. Kirche Solothurn nach zehn Amtsjahren zusteht. Daraus ergeben sich folgende Zuständigkeiten: 15. bis 31. Juli 2019: Pfarrerin Christine Surbeck, Itelpfad 16, 4058 Basel; Beerdigungen und Seelsorge in der Sommerferienzeit; Telefon 061 691 92 89 / Mobile 078 805 27 24 1. August bis 31. Oktober 2019: Pfarrerin Barbara Jansen, Kirschgartenstrasse 3, 4402 Frenkendorf: Pfarramtsaufgaben (Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienste, Seelsorge, Konfirmanden- und Oberstufenunterricht), Tel. 061 901 20 62 / Mobile 079 361 57 35
HERZLICHEN DANK für die vielen Zeichen der Anteilnahme, der Verbundenheit und all die tröstenden Worte und Gesten, die wir beim Abschied von unserer lieben
Lina Rosa Borer-Flury Breitenbach, 19. Juli 2019 Wir wollen nicht trauern, dass wir Peter verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir ihn gehabt haben.
TO D E S A N Z E I G E
Peter Viktor Adler 8. Juli 1932 – 19. Juli 2019 In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Onkel und Freund Michael Adler, Hausen am Albis Familie Agnes und Adrian Henz mit Fabian, Breitenbach Nicole und Michel Hänggi, Sydney Jürg Noser, Breitenbach und Bekannte Wir bedanken uns beim Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach für die sorgfältige Pflege und bei Frau Dr. Z. Glanzmann in Laufen für die umsichtige Betreuung. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 25. Juli 2019, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Breitenbach statt. Die Abdankung ist nach dem Gottesdienst auf dem Friedhof hinter der römisch-katholischen Kirche.
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8, 12
14. März 1932 – 19. Juni 2019 erhalten haben. Frau Dr. med. Isabelle Kalinke für die langjährige ärztliche Betreuung. Der Spitex Thierstein/Dorneckberg für die Mithilfe und Unterstützung zu Hause. Dem Pflegepersonal der «Hohenwinde» im Zentrum Passwang, Breitenbach, für die liebevolle Pflege und Umsorgung. Dem Bestattungsdienst Doris Passalacqua für die Begleitung in dieser schweren Zeit. Herrn Diakon Christoph Klingenbeck für die tröstenden Abschiedsworte sowie dem Organisten Herrn Vinzenz Stich für die musikalische Begleitung und der Sigristin Frau Vroni Meier für die Umrahmung der Trauerfeier. An alle Freunde und Bekannte, die s Lineli auf ihrem Lebensweg begleitet haben und ihr so viele schöne Stunden geschenkt haben. Für all die grosszügigen Spenden und Karten mit lieben Worten. Wir alle werden Dich immer im Herzen behalten und die Sonne soll am neuen Ort ewig für Dich scheinen.
Kleinlützel, im Juli 2019
Die Trauerfamilien
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
German Borer-Jeker erfahren durften. Ganz besonders danken wir: Herrn Pfarrer Bruno Stöckli für den würdevollen Trauergottesdienst Der Organistin Maria Morósova und Jacqueline Kuhn für die schöne musikalische Umrahmung Der Fahnendelegation der Musikgesellschaft Grindel Den Ärzten und dem Pflegepersonal der Dialyseabteilung des Spitals Liestal und Dr. Florian Leupold für die fürsorgliche Betreuung Wir danken allen für die vielen Beileidsbezeugungen und allen, die German auf seinem letzten Weg begleitet haben. Dreissigster: Samstag, 3. August 2019, um 18.00 Uhr in Büsserach. Büsserach, Juli 2019
Die Trauerfamilien
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
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Wer Rasen sagt, muss auch Fussball spielen
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Feiertagsregelung 1. August 2019 zu den normalen Öffnungszeiten gerne wieder
Gerne weisen wir darauf hin, dass die Büros der Stadtverwaltung am Mittwoch, 31. Juli 2019, bereits um 16 Uhr schliessen und am Donnerstag, 1. August 2019, den ganzen Tag geschlossen bleiben. Wir wünschen Ihnen einen schönen Bundesfeiertag und sind am Freitag, 2. August 2019,
für Sie da.
Baugesuche, Auflage vom 25. Juli bis 5. August 2019 BG-Nr. 1122/2019. Bauherrschaft: Kunz Sonja, Schlossstrasse 26, 4922 Bützberg. Projekt: Erweiterung Terrassen, Parz. 2005, Schliffweg 1,
4242 Laufen. Projektverfasser/-in: Scherrer Architekt GmbH, Amthausgasse 27, 4242 Laufen BG-Nr. 1123/2016. Bauherrschaft: Sujita Sittampalam-Nagulendran und Ramesbabu Sittampalam, Röschenzstrasse 45, 4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung: alt Gewerbe in neu Wohnnutzung; Neuauflage: geändertes Projekt / Parz. 1870, Röschenzstrasse 45,
4242 Laufen. Projektverfasser/-in: Gordon Taddio Architekturbüro GmbH, Maiersackerweg 1, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
Boulevard-Cafés beleben das Stedtli Das schöne Sommerwetter lockt zurzeit viele Menschen ins Freie. Grossandrang herrscht in der Badi.
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s lohnt sich aber auch, einen Stedtlibummel zu machen, um die schön gestalteten Auslagen der Ladengeschäfte zu betrachten oder einen Einkaufsbummel zu machen. Im Stedtli laden acht Boulevard-Cafés und -Restaurants an der Hauptstrasse zum Verweilen, zwei weitere befinden sich in den Seitengassen (Enge Gase und Viehmarktgasse). (stl)
Schmucker Blumenschmuck trennt vor dem «Lämmli» die Gäste von der Strasse.
PASCAL BOLLIGER, STADTRAT
In den vergangenen Wochen wurde auf dem Fussballplatz hier in Laufen gebaggert. Nun liegt da ein Kunstrasen anstelle des natürlichen Grüns der vergangenen Jahre. Und wissen Sie, was mir kürzlich durch den Kopf geisterte? Was würde passieren, wenn sich ein Natur- und ein Kunstrasen begegnen und sich darüber streiten würden, wer der bessere ist? Hanspeter Natour: He, Kuhnst, das war mal wieder ein Spiel gestern Abend! Dank strömendem Regen waren beide Mannschaften von oben bis unten dreckverspritzt! Das nenne ich Fussball! Köbi Kuhnst: Der Hauswart hat sich sicher ganz besonders gefreut, als er anschliessend die Duschen putzen musste, Natour. In Laufen kann er sich jetzt getrost auch noch seinen anderen Aufgaben widmen, nicht einmal Rasen mähen muss er in Zukunft. Und seit ich am Boden liege, kommen auch die Waschmaschinen nach den Spielen nicht mehr so sehr an ihre Grenzen. Natour: Dass du dich darüber so freust. Dank dir geht doch das ganze natürliche Feeling beim Spielen verloren. Kuhnst: Ja, dafür tritt auch keiner der Spieler mehr in ein Loch und verdreht sich dabei den Knöchel, nachdem der Untergrund zu Matsch geworden ist, weil es regnet. Dass ich belastbarer bin als du, darüber müssen wir uns gar nicht streiten.
Das Café Kern bietet gleich drei Standorte für die Gäste an: an der Hauptstrasse, direkt am Haus an der Wassertorgasse und auf einem idyllischen Vorplatz hinter dem Haus.
Natour: Dafür riechst du nie so verlockend nach frisch gemähtem Gras wie ich. Das macht doch erst recht Lust, ein paar Bälle zu kicken! Beim Café Zemp bieten sich Plätze auf beiden Seiten der Strasse an.
Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk Da bei der Stadtverwaltung Laufen alljährlich Reklamationen eingehen über das Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk aller Art bereits Tage vor und ebenfalls noch Tage nach der Bundesfeier möchten wir Sie auf das Polizeireglement der Stadt Laufen, aufmerksam machen. Nach § 20 des Polizeireglements ist es ausserhalb von traditionellen Anlässen (Silvester, Neujahr, Bundesfeier 31. Juli und 1. August) ohne ausdrückliche Bewilligung des Stadtrates untersagt, Knallkörper und Feuerwerk jeder Art abzubrennen
Auch das Café Dixie hat durch die Bestuhlung auf der Hauptstrasse Sitzplätze gewonnen.
Wir bitten Sie um Rücksichtnahme auf die MitbürgerInnen, Tiere und die Umwelt.
Ebenfalls beidseits der Strasse gibt es Sitzplätze vor dem «Rössli». FOTOS STL
Kuhnst: Lust, ein paar Bälle zu kicken, macht doch mehr meine immergrüne Farbe. Und weil ich auch bei feuchtem Wetter nicht braun werde, können die Erwachsenen im FC Laufen nun immer draussen spielen. So ist die Halle häufiger frei für Schulen und andere Nutzer, die diese in Absprache mit dem FC in Zukunft häufiger benutzen können! Ja, ungefähr so würde ein solches Aufeinandertreffen wohl ablaufen. Auch wenn ich hoffe, dass die Spiele unserer Heimmannschaften so selten wie möglich verregnet werden, bin ich mir sicher, dass die Laufner Fussballer auch bei Sonnenschein viel Freude an ihrem neuen Rasen haben werden. Vielleicht ist er bei den nächsten Spielen sogar ein Heimvorteil!
Verschiebung HauskehrichtAbfuhr wegen Feiertag
Stadtpolizei Laufen
Da der 1. August in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt, wird der Hauskehricht in Laufen nicht am Donnerstag, 1. August 2019, sondern am Freitag, 2. August 2019, eingesammelt. Bitte stellen sie den Kehricht am Abfuhrtag vor 7.00 Uhr am Morgen bereit.
www.laufen-bl.ch
Im Kulturcafé Bären stehen ebenfalls zusätzliche Sitzplätze im Freien zur Verfügung.
Wir danken Ihnen für ihre Mithilfe und wünschen Ihnen angenehme Sommertage. Technische Dienste Stadt Laufen
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Donnerstag, 25. Juli 2019 Nr. 30
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Aydin Baris Flughafenstrasse 67, 4056 Basel Verantwortlicher: Özcakmak Yener Hofmattring 2, 4227 Büsserach Bauprojekt: Terrassenanbau Bauplatz: Schmelzistrasse 63 Bauparzelle: 1021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 25. Juli 2019 bis 8. August 2019
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Liechti Gabriel & Monika, Im Latschget 416, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Bauherrschaft Bauvorhaben:Carport Bauort: Im Latschet 416 Bauparzelle: GB-Nr. 1115 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 9. August 2019
Nunningen
Baupublikation Bauherren: Nicole und Michel Lüthi Brügglistrasse 32, 4208 Nunningen Bauobjekt: Umgebungsarbeiten Verantwortlich: Nicole und Michel Lüthi Brügglistrasse 32, 4208 Nunningen Bauplatz: Brügglistrasse 32 Bauparzelle: GB-Nr. 2740 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 25. Juli 2019 bis 8. August 2019
Erschwil Einwohnergemeinde Erschwil
Ausschreibung «Feuerwehr-Fahrzeuge» 1 Auftraggeberin 2 Art des Verfahrens 3 Gegenstand und Umfang des Auftrags 4 Liefertermin
Einwohnergemeinde, 4228 Erschwil Offenes Verfahren «Feuerwehr-Fahrzeuge: Mannschaftstransporter, Anhänger und 2 Module» Nach Absprache, bis spätestens 31. Dezember 2019 5 Adresse und Frist für Die Unterlagen können vom 29. Juli bis den Bezug der Aus5. August 2019 bestellt werden bei: schreibungsunterlagen Gemeindeverwaltung Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil; verwaltung@erschwil.ch 6 Bes. Bedingungen: Es werden Teilangebote berücksichtigt. 7 Zuschlagskriterien Den Zuschlag erhält der Anbieter mit dem günstigsten Angebot (60% Preis, 40% weitere Kriterien). Die Vergaben erfolgen pro Fahrzeugtyp separat. 8 Adresse und Frist für Die Angebote müssen bis die Einreichung des Freitag, 16. August 2019 Angebotes (Poststempel, A-Post) der Gemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil, eingereicht werden. Das Angebot muss verschlossen und mit dem Kennwort «FW-Fahrzeug» bezeichnet sein. Erschwil, 23. Juli 2019 Einwohnergemeinde Erschwil
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Giger Andreas Im Angel 5, 4206 Seewen
Bauobjekt: Neubau Einstellhalle für Wohnmobile Bauplatz: Im Angel 2 Projektverfasser: th gmbh holzbauplanung + arch. Ormalingerstrasse 37, 4460 Gelterkinden Bauparzelle: GB-Nr. 3081 Planauflage: Beim Aktuar, und am Dienstag, 30. Juli 2019, von 18.30 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Bauk., Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: Bis 9. August 2019 an die Baukommission 4206 Seewen
Witterswil
Baupublikation Bauherrschaft: Innovative Enviromental Services (IES) Ltd, Benkenstrasse 260, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-19 Erweiterung Versuchsanlage (Gewächshaus II) Projektverfasser: Furler und Partner Architektur AG, Gitterlistrasse 5, 4410 Liestal Bauplatz: Teilzonenplan Technologiezentrum Witterswil (Bereich Spezialzone Landwirtschaft) Bauparzelle: GB-Nr. 5086 Grundeigentümer: Technologiezentrum Witterswil AG, Benkenstrasse 254, 4108 Witterswil Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 8. August 2019
Die Kommission für Infrastruktur
Baupublikation Bauherren: Castellani Barbara, Constenla Axel Löhnliweg 9, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sanierung Sitzplatz Verantwortlich: Castellani Barbara, Constenla Axel Löhnliweg 9, 4208 Nunningen Bauplatz: Löhnliweg Bauparzelle: GB-Nr. 2953 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 25. Juli 2019 bis 8. August 2019 Die Kommission für Infrastruktur
Baupublikation
Bauherren: Susanne und Willi Spies-Hänggi Zwigackerstrasse 27, 4208 Nunningen Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Verantwortlich: Susanne und Willi Spies-Hänggi Zwigackerstrasse 27, 4208 Nunningen Bauplatz: Zwigackerstrasse 27 Bauparzelle: GB Nr. 2901 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 25. Juli 2019 bis 8. August 2019 Die Kommission für Infrastruktur
Baupublikation
Bauherr: Studer Daniel Roderisweidweg 1, 4208 Nunningen Bauobjekt: Asphaltierung Hauszufahrt Verantwortlich: Studer Daniel Roderisweidweg 1, 4208 Nunningen Bauplatz: Roderisweidweg 26 Bauparzelle: GB-Nr. 21 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 25. Juli 2019 bis 8. August 2019 Die Kommission für Infrastruktur
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
THIERSTEIN
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KLEINLÜTZEL
Jeder ein kleiner Picasso Mit Papier, Pinsel und Farben machten sich drei Mädchen und zwei Buben im Garten der alten Pfeifenfabrik auf die Pirsch, um sich für den Malkurs des Ferienpasses von einem Sujet oder einer Stimmung inspirieren zu lassen. Jürg Jeanloz
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uf Klappstühlen sitzen fünf Kinder, das Zeichnungsbrett auf den Knien, in einem mit Bäumen und Sträuchern reich gesegneten Garten, um ihre malerischen Ideen in fantasievolle Werke umzusetzen. «Sie sollen malen, wozu sie Lust haben und sollen ihre Gefühle und ihre Verbundenheit mit der Natur frei ausdrücken», sagt Jörg Niederberger, der künstlerische Leiter des Malateliers in Kleinlützel. An diesem herrlichen Montagmorgen erhalten die Kinder im Rahmen des Ferienpass Laufental-Thierstein die Möglichkeit, mit Farben und Pinsel vertraut zu werden und ihre Kreativität auszuleben. Er und die Künstlerin Eva Allemann begleiten die Kinder, muntern sie auf und geben kleine Tipps. Kopf, Herz und Hand, wie Johann Heinrich Pestalozzi vorgab, soll hier gelebt werden. Mit grellen Farben aber auch dezenten Farbtönen drücken die sechs- bis elfjährigen Kinder ihre Eindrücke in dieser Naturoase aus. «Raum Zeit Stille» nennt Jörg Niederberger seinen offenen Ort der Kunst, wo Kurse und Lehrgänge in allen Berei-
Sichtung der Werke: Ferienpass-Kinder mit Künstlerin Eva Allemann und FOTO: JÜRG JEANLOZ künstlerischem Leiter Jörg Niederberger. chen der Malerei angeboten werden. Aus der ehemaligen Pfeifenfabrik BruBu hat der erfahrene Fachmann und Künstler ein Begegnungsort gemacht, wo Maltage, Erholungspausen, Meditationen, Neuorientierung oder sogar Ferien in ruhiger Umgebung erlebt werden können. Kurse für Kinder, Erwachsene und Senioren sollen die Lust an Farben und Formen wecken. Einfache Zimmer und Mahlzeiten für mehrtägige Kurse runden das Angebot ab. Die Znünipause mit Tee, Brötchen und Früchten ist vorüber, die Kinder vollenden ihre Werke. Jörg Niederberger legt 27 Zeichnungen auf den Boden und
fordert die Kinder auf, die Zeichnungen nach ihrer Art und Farbgebung zu ordnen. Siehe da, wie ein roter Faden ziehen sich die Zeichnungsmerkmale durch die Werke. Die Kinder sind ihren Vorlieben und Techniken treu geblieben. Leanders Bäume sind alle im selben Grün gehalten, Magdalena versieht ihre Bilder immer mit einer Sonne und dem Himmel und Jim, ein angehender Schwinger, spritzt dank grossem Temperament immer noch etwas Farbe auf seine Gemälde. Glücklich packen die Kinder ihre Zeichnungen ein und verlassen, reich an Eindrücken, diese Oase der stillen Kunst.
NUNNINGEN/ALASKA
Ein Schwarzbube in Alaska – Fortsetzung Vor allem die ersten Jahre waren hart. Es war ein Kampf ums Überleben. Die Familie musste sich gegen die rohe Natur behaupten. Die Enkelin von Ruth und Yule, Juwel Kilcher, die im gleichen Anwesen wie ihr Vater Atz aufwuchs, berichtet in einem Interview, dass es im Blockhaus kein fliessendes Wasser, keinen Strom und keine Heizung ausser einem Kohleofen gegeben habe. Man lebte von dem, wie sie berichtet, was sie in der näheren Umgebung fanden: Beeren wurden gepflückt, Fische eingefroren, Gärten und Vieh gepflegt. Und wie verbrachten die Kilchers ihre Freizeit, wie meisterten sie die langen Abende? Die Familie pflegte die Hausmusik und das Schachspiel. Ruth unterrichtete ihre acht Kinder im Singen und Spielen von Instrumenten. Yule selber interessierte sich für Sprachen. Ein Sitz im Senat Yule Kilcher identifizierte sich zunehmend mit seiner neuen Heimat, mit Alaska. So liess er sich 1955 in den Verfassungsrat wählen, der die Aufgabe hatte, die Alaska Constitutional Convention auszuarbeiten. Von 1962 bis 1966 hatte er für die Demokraten einen Sitz im Senat inne. Dort vertrat er die
Visionär: Julius Jacob Kilcher.
Wohnort: Das Holzhaus, in dem Kilchers lebten. Halbinsel Kenai. Seinem Naturell entsprechend setzte er sich als Politiker vor allem für den Naturschutz und gegen die Ausbeutung der Bodenschätze ein. Dies war wohl auch mit ein Grund, weshalb er nach vier Jahren Amtszeit seine Wiederwahl knapp verpasste. Zu kritisch war seine Haltung gegenüber der Ölindustrie. Im Jahr 1968 war Kilcher Mitglied der Pionierexpedition, die erstmals das Harding-Eisfeld von Homer nach Seward überquerte. Leben als Film dokumentiert Das Leben seiner Familie dokumentierte Yule Kilcher von Beginn an auf 16Millimeter-Filmen und auf Dias. Daraus entstanden die Filme «The Last Frontier» und «A Pioneer Family in Alaska». Diese Filme zeigte er auf seinen Reisen durch die USA und nach Europa, wo er regelmässig auch seinen Heimatort Nunningen aufsuchte. Besonders in den Siebzigerjahren lockten die Filme eine grosse Anzahl Menschen, die von Kilchers alternativem Lebensstil begeistert waren, nach Homer. Wer aber bei Kilchers leben wollte, musste zupacken. Folglich blieb die Zahl der «Anhänger» klein. Einsatz für die Natur 1984 drehten André Amsler und Alfi Sinniger den Film «Die schwierige
FOTOS: ZVG
Schule des einfachen Lebens» über Yule Kilcher. Seinen letzten Auftritt hatte Kilcher in Erich Junkers Film «Alaska, letzte Wildnis am Rand der Welt», der 1992 entstand. Alle, die mit der Familie Kilcher zu tun hatten, waren begeistert vom inneren Feuer von Yule, von seinem unbedingten Einsatz für die Natur, von seinem grossen Optimismus für eine bessere Welt. Präsident Clinton kondolierte Yule Kilcher starb am 8. Dezember 1998 an den Folgen einer Lungenentzündung in seinem Blockhaus. Seine Kinder fanden nach Wanderjahren grösstenteils wieder zurück nach Homer. Auch seine Frau Ruth, von der er geschieden war, kehrte 1997 zu ihren Kindern zurück. Bei seinem Tod liess der Gouverneur die Fahnen in ganz Alaska auf Halbmast setzen. An der Trauerfeier wurde auch eine Kondolenzbotschaft von Präsident Clinton verlesen. Auf dem Totenschein steht als Berufsbezeichnung – «Visionär». Klaus Fischer Der erste Teil der Erzählung erschien im Wochenblatt vom 18. Juli. Die ganze Geschichte erschien im «Dr Schwarzbueb», Jahr- und Heimatbuch 2019, Seiten 70–72. Unter dem Titel «Neue Heimat» sind in der Kalenderausgabe Menschen porträtiert, die ausgewandert sind, um eine neue Heimat zu finden.
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Rostiges, gereinigtes, beschichtetes Rohr.
Wasseruhr bis zum Wasserhahn. Ab der Wasseruhr ist der Hausbesitzer für die Wasserleitungen und die Wasserqualität verantwortlich. Das Promotec®-System Das Verfahren beginnt mit der Nassreinigung, welche schonend und gründlich vor- und rückwärts reinigt. Nach dem Trocknen und Aufrauen werden die Rohre innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und langlebig geschützt. Das Endprodukt ist eine Art «Rohr-in-Rohr-System», dass den heutigen Kunststoffrohren punkto Dauerhaftigkeit und Qualität in nichts nachsteht. Das Beschichtungsmaterial ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, es besteht aus demselben Material wie die meisten Lebensmitteldosen. Die Vorteile gegenüber dem Auswechseln der Leitungen überwiegen, immer fliessendes Wasser, keine baulichen Massnahmen, bis zu dreimal günstiger und die Arbeiten dauern nur 2–5 Tage (EFH/Whg.). Folgende Leitungen können saniert werden: Verzinkte Trinkwasserleitungen (Kaltund Warmwasser), Trinkwasserleitungen aus Kupfer (Kalt- und Warmwasser), Schwimmbadleitungen, Feuerlöschleitungen und Heizleitungen (Kupfer/Stahl).
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Walter Jermann
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THIERSTEIN
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LESERBRIEF
MELTINGEN
Querschläger oder nur unbequeme Zweitmeinung?
Wenn Mutter und Sohn gleichzeitig abschliessen
Uff, wie soll ich denn anfangen? Vorbelastet im Dorneck und im Thierstein; militärisch sehr verbunden mit dem Laufental, politisch weniger. Als Schreiberling: Fragezeichen? Als Erscheinung etwas dicklich, augensäckig und wenig einprägsam. Vom Alter her angerostet, nur mehr schwach virenresistent und von den Ideen her etwas unkonventionell und höchst angreifbar. Und trotzdem: Ich muss es loswerden und meinen Laufentaler Kolleginnen und Kollegen zumindest sagen, was ich denke. Heute habe ich endlich den Mut. Das Wetter ist so was von trüb; meine Stimmung geknickt und zu verlieren habe ich nichts, ausser meinen Ruf, der eh schon im Keller ist. Was mich, mein Herz und mein Gewissen seit längerem beschäftigt, ist das politische, bisweilen auch populistische Geknatsche um das Spital Laufen. Ich glaube nicht, dass gerade wir in unserem kreativen Dreiecksland Dorneck-Thierstein-Laufental noch nicht gemerkt haben, dass wir zwischenzeitlich im Jahre 2019 angekommen sind. Die Bautätigkeit boomt und viele Jungunternehmer orchestrieren den Zeitgeist ganz hervorragend. Aber in der Spitalfrage blockt der alte, politisch harte Kern. Man betoniert den Status quo; fällt zurück ins Reduit-Denken! Von Aufbruchstimmung keine Spur; dabei ächzt die Schweiz vor der medizinischen Überversorgung. Vor was haben wir denn Angst? Lebensbedrohliche Situationen wie Herzinfarkt? Habe es vier Mal erlebt und jedes Mal gab es eine dringende Überführung in das nächste Kompetenzzentrum, das Universitätsspital Basel. Hochkomplexe Notfallsituationen verlangen heutzutage Spitzenmedizin und diese kann ein Kleinspital wie Laufen ganz einfach nicht mehr anbieten. Schon kostenhalber, aber auch weil die hochgerechneten Belegungszahlen aufgrund des Einzugsgebiets nicht gegeben und in unsrem kleinen Umfeld schon
gar nicht erreichbar sind. Wenn man spitalmässige überleben will und sich zum Ziel setzt, zumindest eine notfallmässige, medizinische Notfall- oder Triagestelle zu erhalten, ist Kreativität gefragt. Wie wärs mit einem Workshop der Laufentaler Intelligenzia? Was sind die Herausforderungen der Zeit in der medizinischen Versorgung? Etwa Burnout-Syndrom? Sicher keine Burn outKlinik, aber vielleicht eine New WaveHospitality. Erholung vom kräftezehrenden Alltag. Persönlicher und geschäftlicher Aufbruch zu neuen Ufern, eingebettet in einem Ambiente voller Kunst, Kreativität und Niveau. Spitalund Betreuungspersonal ist zur Genüge vorhanden und hoch spezialisierte Ärzteschaft, geeignete Physiotherapeuten und Psychologinnen lassen sich rekrutieren. Oder andere heimische Projekte? Und die Finanzierung? Der Kanton Baselland wäre noch so froh, wenn er das Spital abhätte. Ein zweistelliger Millionenbetrag sollte bei der Laufentaler Kleverheit schon drin liegen. Und was für Trümpfe könnten weiter ausgespielt werden? Etwa eine Doppelsprachigkeit analog dem Gymi de Laufon? Interkantonaler Dialog mit dem Kanton Jura? Das ist keine Illusion, das ist Vorwärtsstrategie! Kein Krieg mit dem übrigen Baselland; kein Bundesgerichtsurteil. Einvernehmliche Gestaltung eines innovativen Neuprojekts. Die Zukunft selbst gestalten und einsehen, dass die Zeit der Bezirksspitäler abgelaufen ist. Den Kampf gegen den Zeitgeist hat noch keiner gewonnen. Aber zu spät zu handeln, hat schon manchen nachträglich empfindlich geärgert. Uff, ich habs los und denke, dass es morgen wieder mal Buchstaben hageln wird! Trotzdem, liebe Grüsse an alle knorrigen und knurrigen Leserinnen und Leser. «Sans mir nicht bös!» Urs Spielmann Breitenbach
Ob frisch von der Schule, oder gestandene Berufsfrau: Einen Berufsabschluss kann man in jedem Alter machen. Und so kommt es, dass sich Mütter und Väter gleichzeitig mit ihren Kindern hinter die Lehrbücher klemmen. Gini Minonzio
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ass ein 19-Jähriger in diesen Tagen seine Lehre erfolgreich abschliesst und auf einer Bühne geehrt wird, ist ein grosser Grund zum Feiern, auch wenn es nicht aussergewöhnlich ist. Dass neben ihm eine 47-Jährige ebenfalls für ihr brandneues Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) geehrt wird, ist schon seltener. Und wenn die beiden Mutter und Sohn sind, so ist das eine wunderschöne Geschichte, wie sie nur das Leben schreibt. Daniela Saner aus Meltingen hat nun das EFZ als Fachfrau Betreuung Fachrichtung Behindertenbetreuung; ihr Sohn Benjamin Saner das EFZ als Automobil-Mechatroniker.
Zweite Ausbildung nachgeholt «Eigentlich habe ich schon eine Ausbildung, nämlich als zertifizierte Kinderpflegerin», erzählt Daniela Saner. Später habe sie elf Jahre in der Betreuung von Menschen mit einer Behinderung gearbeitet. Als sie eine neue Stelle suchte,
Gemeinsame Feier: Mutter Daniela Saner und Sohn Benjamin Saner haben ihr Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis gleichzeitig erhalten. FOTO: ZVG musste sie feststellen, dass ihre Ausbildung als zertifizierte Kinderpflegerin in kein Lohnschema und Anstellungsprofil passte. Deshalb beschloss sie, sich das EFZ Fachfrau Betreuung zu holen. Dafür musste sie nicht eine reguläre Lehre machen, sondern mit schriftlichen Arbeiten und einer Prüfung nachweisen, dass sie den Stoff beherrscht. Seit einigen Jahren ist dies für Leute mit Berufserfahrung mit der Nachholbildung möglich. Dafür hat Daniela mächtig Gas gegeben. «Eigentlich hätte ich fünf Jahre Zeit dafür gehabt, ich habe aber nur 16 Monate gebraucht.» Wie war es für sie, auf der Bühne der
Gratulationsfeier in Laufen zu stehen? «Als Alte unter all den Jungen war es schon ein komisches Gefühl. Vielleicht konnte ich aber ein Zeichen setzen, dass man nie zu alt ist, um etwas Neues zu lernen.» Und wie war es eigentlich für den Sohn Benjamin Saner, zusammen mit seiner Mutter auf der Gratulationsbühne zu stehen? «Als ich hörte, dass meine Mutter die Nachholbildung bestanden hat, war ich sehr stolz auf sie, dass sie dies erreicht hat. Den Moment, als wir zusammen auf die Bühne gerufen wurden, werde ich bestimmt nie mehr vergessen.»
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Bibliotheken
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern,
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net KlangGruppen & Meditation in den Hofbäder Röschenz. Jeden 1. Freitag im Monat von 18.30– 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger 079 296 86 60, www.judith-klang.ch
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreu-
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
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Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.00 –12.00 / 13.00 –18.00 Uhr Sa 8.00 –12.00 / 13.00 –16.00 Uhr
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Sonntag, 28. Juli, ab 10 Uhr
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Sonntag, 28. Juli, ab 13 Uhr – – – –
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Samstag u. Sonntag: Schwyzerörgeliquartett Bodenständig Mittwoch, 31. Juli, ab 18 Uhr
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Reichhaltiges Festbuffet, Tombola, Tanz mit Freinacht
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AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
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Schwarzbuebe-Night In wenigen Tagen ist es wieder so weit, wir starten in die zweite SchwarzbuebeNight. Was in den Köpfen von Schülern entstanden ist, wird jetzt am 3. August ab 20 Uhr bereits zum zweiten Mal durchgeführt. In der Zwischenzeit sind wir alle junge Erwachsene und haben uns sehr bemüht, wieder einen Anlass für die Jugend und natürlich die Junggebliebenen auf die Beine zu stellen. Der Anlass wird für jedes Alter etwas zu bieten haben, sei es durch Discomusik, Liveband oder unsere diversen Bars. Natürlich kann man auch eine gute Bratwurst geniessen. Die Party, zwischen Erschwil und Büsserach auf dem Feld, startet ab 20 Uhr, der Eintritt kostet 10 Franken. Mit DJ Börii geht es los, danach startet ab 21 Uhr die deutsche Coverband Slam Jam Hiprock, welche richtig durchstarten wird. Sie wird, mit kurzen Unterbrüchen von DJ DaveS, für mächtig Stimmung sorgen. Nach ihrem Auftritt wird DJ DaveS noch einmal Gas geben und für heisse Musikrhythmen sorgen bis in die frühen Morgenstunden. Schwarzbuebe-Team
LESERBRIEF
Kauf der «Traube» in Büsserach Zur Gemeindeabstimmung an der Urne vom 18. August 2019 Liebe Büsseracherinnen, liebe Büsseracher Stichhaltige Argumente bewegen uns dazu, und hoffentlich auch Sie, gegen den Kauf des Restaurants Traube in Büsserach zu stimmen: Es ist auf keinen Fall die Aufgabe einer Gemeinde, ein baufälliges Restaurant zu kaufen, zu sanieren und dann an die Nachkommen der heutigen Eigentümer günstig zu vermieten. Der Kaufpreis ist viel zu hoch und der Mietzins viel zu tief angesetzt. (Profit für Eigentümer). Die dringend anstehenden Umbau- und Sanierungskosten wurden von den Initianten (noch) nicht bekannt gegeben. Diese Kosten würden erwartungsgemäss sehr hoch ausfallen und die Gemeinde teuer zu stehen bekommen (Altbausanierung !!). Der Gemeinderat hat es bewusst unterlassen, von einer anerkannten neutralen Fachperson eine Liegenschaftsund Inventarwertschatzung einzufordern. Mit diesem Kauf würde sich die Gemeinde nur grosse Probleme aufhalsen und die Katz im Sack kaufen. Mit dem vom Gemeinderat vorgeschlagenen sehr tiefen Mietzins würde sich die Liegenschaft nach geltenden kaufmännischen Regeln nie amortisieren. Die drei anderen, ebenfalls gut geführten Restaurationsbetriebe in Büsserach würden mit dem grossen finanziellen Engagement der Gemeinde beim Kauf und der Vermietung der «Traube» sehr stark benachteiligt sein (Wettbewerbsverzerrung). Sie hätten dann eigentlich das gleiche Recht, sich von der Gemeinde mit Steuergeldern finanzieren zu lassen. Zusammengefasst darf man sagen: Mit dem Kauf der «Traube» setzen wir ca. 2,3 bis 2, 5 Mio. Steuerfranken in den Sand. Das wollen und dürfen wir nicht! Die Gemeinde Büsserach generiert mit dem Kauf der «Traube» keinen Mehrwert, sondern handelt sich nur grosse Nachteile und Risiken ein. Daher, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, fordern wir Sie auf, an die Urne zu gehen und Nein zu stimmen. Josef Ditzler ehem. Kantonsrat, Büsserach
Donnerstag, 25. Juli 2019 Nr. 30
SOMMERSERIE: ZERO WASTE
GEDANKENSTRICH
Unterwegs sein, Geschenke verpacken Mit Essen und Getränken unterwegs sein, ohne Abfall zu hinterlassen, ist mit ein paar passenden Behältern einfach umzusetzen. In unserer Kultur werden Geschenke meist in sehr schönes und aufwendig hergestelltes Papier gepackt, um nach nur einmaligem Gebrauch im Abfall zu landen. Die Japaner können es besser. Furoshiki heisst das Stichwort.
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Furoshiki: Geschenke werden kunstvoll in Tücher eingewickelt. FOTO: MARIANNE VOLONTE
schenke werden dabei kunstvoll in Tücher eingewickelt. Die Stoffverpackung kann man nach dem Auspacken wieder nach Hause nehmen und für das nächste Geschenk gebrauchen oder gleich mit dem Geschenk dazu schenken. Viele Anleitungen darüber findet man im Internet (smarticular.net). Um weniger Papier recyclen zu müssen, eignet sich einseitig bedrucktes Papier als Notiz- und Einkaufszettel. Werbepost, die man nicht liest, lässt sich abbestellen. Nicht jedes am Computer erstellte Dokument muss vollständig auf Papier ausgedruckt werden. Unter Umständen reicht die elektronische Speicherung und das Lesen am Bildschirm.
Beim Schreiben von Briefen und Nachrichten im analogen Stil rät Zero Waste zu Qualitätsschreibzeug, das wieder nachgefüllt werden kann. Eine Zeitung vom Format des Wochenblatts eignet sich übrigens hervorragend zum Falten einer kleinen Mülltüte, die zum Beispiel in einem Badezimmer-Abfalleimer eingesetzt werden kann, anstatt Plastiksäckchen zu gebrauchen. Anleitungen dazu finden Sie auf Youtube. Buchtipp: Furoshiki – Kreative Geschenkverpackungen aus schönen Stoffen. Letzte Folge: Interview mit Moni Altermatt von Zero Waste, Basel.
VERANSTALTUNG
Regierungsrätin Kathrin Schweizer in Röschenz WoS. Die neu gewählte Regierungsrätin Kathrin Schweizer hat ihr Amt am 1. Juli angetreten. Ihr erster öffentlicher Auftritt als Regierungsrätin wird an der Bundesfeier am 31. Juli in Röschenz sein. Danach haben die Mattegumper Jungbürgerinnen und Jungbürger die Ehre, ihren Bürgerbrief von der Regie-
rungsrätin in Empfang nehmen zu dürfen. Ab 18 Uhr öffnet die Festwirtschaft auf dem Fussballplatz in Röschenz ihre Tore. Die Gäste der Bundesfeier erwarten neben Grill-Leckereien auch Kaffee und Kuchen. Für die kleinen Eidgenossinnen und Eidgenossen findet um
21.45 Uhr ein Kinderfackelumzug statt. Jede junge Fackelträgerin und Fackelträger erhält eine 1.-August-Weggen. Alle sind zu unsere Bundesfeier eingeladen. Die organisierenden Vereine Guggemusig Hälmlibieger und der Musikverein Brassband sowie der Gemeinderat freuen sich über viele Gäste.
EINGESANDT
Kulinarische Genusswanderung rund um Zwingen Erstmals in Zwingen – erstmals in der Region! Vorgesehen waren 60 Teilnehmende. Wegen der grossen Nachfrage haben sich am 7. Juli schliesslich über 90 Personen in 5 Gruppen auf die kleine Wanderung mit «Menu Surprise» begeben und sind an vier Posten (Galloway Ranch, Pistolenklub Zwingen, Weinbaujörg, VVZ ) kulinarisch verwöhnt worden. An der letzten Station beim Schloss konnte dann der Tag gemütlich ausklingen. Der Verschönerungsverein Zwingen hat den Anlass organisiert und mit den drei Partnern denn Besuchern einen gelungenen Anlass ermöglicht. Wer ist das nächste Mal dabei? Eliane Schwarzentrub VVZ Zwingen www.vvz-zwingen.ch
Feuerwerk
Gaby Walther
Marianne Volonté iele Menschen nehmen heutzutage Essen und Getränke zur Arbeit mit. Wiederverwendbare Trinkflaschen können den PET-Abfall vermindern. Lunchboxen aus Bambus, Chromstahl oder Plastik sind zigmal wieder zu gebrauchen und sparen somit ebenfalls einiges an Müll ein. An Weihnachten und Geburtstagen kann je nachdem eine ganze Menge Geschenkpapier vom Auspacken direkt ins Altpapier wandern. Schade eigentlich für die kurze Lebensdauer dieses schönen Materials. Eine Alternative wäre, das Geschenk in Papier zu verpacken, das bereits einmal als Kalender, Zeitung oder Magazin seinen Dienst erwiesen hat. Eine japanische Variante, Geschenke zu verpacken, nennt sich «furoshiki», eine Verpackungstechnik mit Stoff. Ge-
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Wanderung mit «Menu Surprise»: 90 Personen in 5 Gruppen nahmen daran teil.FOTO: ZVG
Ohhh und ahhh – so ein Feuerwerk ist eine tolle Sache. Verzaubern lasse ich mich, wenn die Lichterfunken die Nacht erhellen. Klar, das Vergnügen dauert einen kurzen Moment, danach herrscht dichter Nebel. 320 Tonnen Feinstaub, 1 bis 2 Prozent der Gesamtbelastung in der Schweiz, welcher schliesslich als Niederschlag in Böden und Gewässern landet, sind nicht optimal für die Umwelt und die Gesundheit. Doch was solls, die Lunge hat sich bereits an die hohen Ozonwerte gewöhnt, den Feinstaub verkraftet sie auch noch. Eindrücklich ist es, wenn es knallt und kracht. Klar, gemäss der Unfallgesetz-Statistik ereigneten sich zwischen 2012 und 2016 in der Schweiz 1200 Unfälle mit Feuerwerken. Darunter waren 33 Prozent der Verletzungen Verbrennungen und 27 Prozent der Feuerwerk-Unfälle verursachen Hörschäden. Tiere geraten in Panik und ergreifen die Flucht. Zusätzlich bleiben die Reste von Feuerwerken oft liegen und werden mit Futter verwechselt. Aber so ein Feuerwerk ist einfach hammermässig und vor allem Tradition. Die Bundesfeier gedenkt des Bundesbriefs, abgeschlossen Anfang August 1291, wobei erst 600 Jahre zum ersten Mal gefeiert wurde. Damals noch mit Glockengeläute. Bis die pyrotechnischen Chemikalien von China ihren Weg in die Schweiz fanden, ging es noch eine Weile. Wie lange sie noch importiert werden, ist fraglich. Die Migros hat in verschiedenen Filialen aus Gründen des Klimaschutzes den Verkauf eingestellt. Aber ein Feuerwerk ist doch einfach super. Ganz sicher bin ich mir zwar nicht mehr. Vielleicht gehe ich doch lieber mit dem für Raketen und Zuckerstöcke eingesparten Geld richtig fein essen und schaue mir danach die Feuerwerke der anderen an. Derjenigen, die sich nicht so viele Gedanken zur Umwelt machen, es mit viel Freude knallen lassen und ihr Geld in die Luft verpuffen. Es könnte aber auch gut sein, dass die Hitze allen den Spass am 1.-August-Feuerwerk verdirbt. Bereits sitzen die Verantwortlichen der Krisenstäbe zusammen und diskutieren über die Höhe des Risikos, welches sie eingehen möchten. So oder so, der Nationalfeiertag lässt sich auch mit Fahnen, Lampions, Musik, feinem Essen und guter Gesellschaft hervorragend feiern. Es entfallen höchstens die Ahhhs und Ohhhs.
DIES UND DAS
Donnerstag, 25. Juli 2019 Nr. 30
VERANSTALTUNG
FOTOWETTBEWERB
Grosses MusikFeuerwerk geplant
Glücksorte der Wochenblatt-Leserinnen und -Leser
WoS. Die Bundesfeier in Roggenburg soll in diesem Jahr wieder mit einem grossen Musik-Feuerwerk gefeiert werden. Da die Ausgabe im vergangenen Jahr wegen der langanhaltenden Trockenheit leider ohne Feuerwerk stattfinden musste, setzt man dieses Jahr einen drauf. Die Bundesfeier Roggenburg hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Nordwestschweizer 1.-August-Feiern etabliert. Den Charme von der kleinen Feier hat die Bundesfeier Roggenburg dennoch nicht verloren. Es gibt eine grosse Festhalle mit einem tollen Grill-Team, eine Bar mit Innenund Aussenbereich und sogar einen separaten Abbrennplatz mit genügend Sicherheitsabstand, an dem die Kinder ihr eigenes Feuerwerk zünden können. Krönung des Abends ist das grosse Musik-Feuerwerk, das auch in diesem Jahr wieder vom Verein Feuerkunst-Pyrotechnik ausgerichtet wird. Organisiert wird das Fest von den «RoggäburgerWaggis». Der Eintritt ist frei.
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gwa. Das Wochenblatt hatte vor ein paar Wochen zum Fotowettbewerb aufgerufen. «Sei ein Influencer und zeig uns einen Deiner Glücksorte» war das Thema. Wir wollten wissen, welches die Glücksorte unserer Leserinnen und Leser sind. Überflutet von Beiträgen wurden wir leider nicht. Doch die Einsendungen, die uns erreichten, haben uns sehr gefreut. Vielen Dank den Teilnehmenden. In dieser wie bereits in den letzten zwei Ausgaben durften wir die tollen Fotos und Kommentare zu den Lieblingsplätzen der Wochenblatt-Leserinnen und -Lesern veröffentlichen. Gewinner des Fotowettbewerbs Den Hauptpreis hätten alle verdient, das Los hat jedoch entschieden. Gewinner des Fotowettbewerbs ist Hiram Mondragon aus Wahlen. Er gewinnt ein Fotoshooting mit dem Fotografen Martin Staub. Herzlichen Glückwunsch!
Stedtli, Laufen: An diesem wundervollen Ort habe ich im Jahr 2014 geheiratet, deshalb verzaubert mich dieser Platz und ist mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. BEITRAG: HIRAM MONDRAGON, WAHLEN
Bundesfeier: 31. 7. 2019, 18 bis 6.00 Uhr.
VERANSTALTUNG
Oldtimer-Festival im Walzwerk PR. Auch dieses Jahr gibt es wieder das «rollende Museum» in einzigartiger Umgebung zu bewundern. Am Samstag, 10. August, lädt der Oldtimerverein Walzwerk OVW zur 9. Ausgabe nach Münchenstein ein. Unter dem Motto «Ein Museum auf Zeit» erwarten die Organisatoren bis zu 4000 Besucher und 1000 Oldtimer aller Art. Der Anlass beginnt um 10 Uhr und endet um 20 Uhr. Das Oldtimer-Festival im Walzwerk katapultiert die Besucher zurück in die Vergangenheit und sorgt mit seinen historischen Fahrzeugen – ob Auto, Zweirad oder Traktor – für einen Augenschmaus der besonderen Art. Das Walzwerk-Areal mit seinem kreativen Ambiente trägt bestens zum Retro-Flair bei. Neben den Oldtimer-Fahrzeugen wird noch einiges mehr geboten. Drei verschiedene Livebands – von Rock ’n’ Roll bis Disco-Fox – sorgen für musikalische Highlights und beste Stimmung. Auch Sammler von schönen alten Dingen kommen auf ihre Kosten. Hierfür sorgt ein Vintage-«Flohmi» – aus mehreren Oldtimer-Fahrzeugen werden schöne Raritäten angeboten. An kulinarische Genüsse ist ebenfalls gedacht. Es gibt Fish & Chips, Hot Dogs, Bratwurst, Raclette oder Kaffee und Kuchen. Eine «Roof Top Cüplibar» lädt zudem zum Verweilen ein. Zur 9. Auflage des Oldtimer-Festivals im Walzwerk in Münchenstein sind nicht nur Oldtimer-Fans angesprochen. Angesagt ist ein Fest für «Familien mit Kind und Kegel. » Der Besuch ist gratis. In puncto Parkplatzsituation stehen neben Besucherparkplätzen auch zwei Oldtimerbusse als Shuttle-Service zur Verfügung. Verkehrskadetten sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Der OVW freut sich, am Samstag, 10. August, viele Besucher begrüssen zu können.
Schällhüsli, Brislach: Jeden, wirklich jeden Montag um Punkt 8.00 Uhr treffe ich mich mit meiner Freundin, um 10 km zu joggen. Wir geniessen den schönen Wald von Brislach und Breitenbach. Kurz vor dem Ziel kommen wir immer am wunderschönen Schällhüsli vorbei. Dieses zeigt sich je nach Wetter in verschiedenen, atemberaubenden Stimmungen. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir das Schällhüsli sehen, und planen Woche für Woche, dort endlich einmal grillieren zu gehen! BEITRAG: ISABELLE FASCIGLIONE, BREITENBACH
Ausruhen: Die Kapelle Albach in Liesberg ist ein Ort in der Natur, um Ruhe und Frieden zu finden. BEITRAG: MARGARETHA TRUMMER, KLEINLÜTZEL
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Erste Pferde-Gala in Balsthal
Jazz und Soul im Kreuzgang
PR. Die Freiberger Pferde-Stiftung wird in Kooperation mit der IG Pferdesport, Balsthal am Samstag und Sonntag, den 3. und 4. August die erste Pferde Gala, ein Pferdeevent für sämtliche Pferderassen der Schweiz durchführen. Die Vielfalt, Anmut und Schönheit dieser Pferde, welche in Solothurn und in der Schweiz leben, soll der Schweizer Bevölkerung nähergebracht werden. Es wird ein für die Schweiz und für die Region Solothurn unvergesslicher Anlass werden, welchen es bisher in dieser Form noch nicht in der Schweiz gab. Allein an der Pferde- und Rassenpräsentation werden rund 100 Pferde vertreten sein. Zusammen mit der Gala-Show werden rund 200 Pferde im Moos in Balsthal erwartet. Ein Fest für alle Sinne Musik entführt die Gäste zur Feria nach Andalusien, genauso wie in die Römer-
zeit auf die Spuren von Ben Hur. Dabei kommt allerdings auch die Melodie zur klassischen Dressur nicht zu kurz. Es erwarten die Besucher atemberaubende Pferde, grossartige Dressuren, faszinierende Stunts – kurzum: Nervenkitzel, Temperament und Leidenschaft mit den schönsten in der Schweiz lebenden Pferden. Oder besser gesagt, die immerwährende Harmonie zwischen Mensch und Tier. Erstmals in die Schweiz kommen für die Gala-Show die russischen Kosaken-Reiter mit ihrer unglaublichen dynamischen Show. Und dass man im Balsthal kulinarisch verwöhnt wird, ist ja schon eine Selbstverständlichkeit. Für die Kinder werden in Kooperation mit der Pro Juventute Kanton Solothurn Spiele und Basteln angeboten. Zudem werden für die Kinder ein Ponyreiten als auch ein Streichelzoo angeboten. Die ganze Veranstaltung wird sehr familienfreundlich durchgeführt werden.
KLINIK ARLESHEIM
Integrative Onkologie Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächste Führung findet am Mittwoch, 7. August, statt. Susanne Bornhauser, Pflegedienstleiterin Onkologie,
erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und erzählt von den Schwerpunkten unserer Behandlung. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Führungen finden am 4. September und 2. Oktober statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke
Modus-Quartett: Spielen im Kloster in Dornach. FOTO: ZVG
Houry Dora Apartian baut mit ihrer Stimme eine Brücke zwischen Jazz und orientalischer Musik. Der New Yorker Jazzharfenist Park Stickney erweitert den Sound der Band mit seinen zauberhaften Klängen. Der Kontrabassist Lorenz Beyeler und der in Israel geborene Perkussionist Omri Hason bilden den Kern des Quartetts. Es entsteht eine mitreissende, dynamische Musik mit einem breiten Spektrum, das von Melancholie bis zu purer Lebensfreude reicht. Kollekte.
WoS. Treibende Rhythmen, berührende Melodien und der Einfluss verschiedener Kulturen prägen die Musik von Modus: Die syrisch-armenische Sängerin
Jazz & Soul Afterwork im Kreuzgang Innenhof mit dem Modus-Quartett. Donnerstag, 25. Juli, 18.30–20.00 Uhr, Kloster Dornach, mit Barbetrieb ab 18 Uhr.
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Donnerstag, 25. Juli 2019 Nr. 30
VERANSTALTUNG
DENKPAUSE
Unser kleines Land – ein Vorbild?
Sabine Asprion, Stadträtin, Laufen Es gibt nichts zu beschönigen: Die Schweiz mit ihren rund 8 Mio. Einwohnern und einer Fläche von rund 41 000 km² ist klein, in dieser Kleinheit global fast unbedeutend. Die Schweiz ist ungefähr so gross wie Dänemark, Kalifornien ist dagegen zehn Mal grösser und hat fünf Mal mehr Einwohner. Häufig hört man gerade in der Klimadebatte: Was soll die Schweiz als Kleinstaat zur Klimawende beitragen, wenn sie nur für «Null Komma irgendwelche Prozent» des weltweiten CO²-Ausstosses verantwortlich ist? Diese Frage lässt zwei Antworten zu. Zum einen verfügen wir über einen hohen Pro-Kopf-Ausstoss von CO². Spitzenreiterin ist die Schweiz sogar dem Anteil des CO²-Ausstosses, der durch Flugverkehr verursacht wird. Würden alle Erdenbewohner gleich wie wir konsumieren und reisen, stünde der Klimakollaps nicht einfach vor der Türe, vielmehr setzte er bereits an, um die Türe zu öffnen. Die zweite Antwort ist aber wichtiger: Die Schweiz ist flächenmässig unbedeutend. Nicht unbedeutend ist jedoch, was unser Land
politisch macht. So haben wir im Jahr 2008 eine stetig steigende CO²-Lenkunsgabgabe auf fossilen Brennstoffen (Heizöl etc.) eingeführt. Diese Massnahme zeigte sich als sehr wirksam: Der CO²Ausstoss aus Brennstoffen liegt heute knapp 30 Prozent tiefer als 1990. Das ist global gesehen natürlich wenig. Hier kommt nun das grosse Aber: Die Schweiz hat bewiesen, dass sie Rezepte hat, um den CO²-Ausstoss wirksam zu reduzieren. Die Abgabe wurde politisch und wirtschaftlich akzeptiert und hat sich als wirksam erwiesen. Die Grünen in Bayern (fast doppelt so gross wie die Schweiz) wollen nun nach unserem Vorbild diese CO²-Abgabe übernehmen. Diese Schlagzeile lässt mich schon fast «Yes we can!» jubeln! Ja, unser kleines Land hat eine Vorbildfunktion, es kann indirekt über die Grenzen unserer bescheidenen 41 000 km² hinaus etwas bewirken: Wir sind Vorreiter und werden von anderen kopiert. Das gibt mir neben Stolz auch Hoffnung, dass auch weitere, grössere Staaten dem Vorbild Schweiz folgen und ein Domino-, oder noch besser ein Schneeballeffekt entsteht. Ein Effekt, der gross genug wird, um das Klima zu beeinflussen. Mit dieser Vorreiterrolle gewinnt die Schweiz international an Bedeutung. Wir können von Erfahrungen berichten und Ängsten begegnen. Wir sollten unsere Vorreiterrolle behalten und rasch weitere Massnahmen ergreifen, auch wenn die Wirksamkeit vorerst auf die Schweiz beschränkt bleibt.
Porträt Jugendzentrum
gemeinsam immer viel Spass haben. 10 Jahre Jugendzentrum Laufen – Happy Birthday! Was wünschst du dem Jugendzentrum Laufen für die nächsten 10 Jahre? Leandro, 1e, Laufen Ich wünsche dem Jugendzentrum, dass alles weiterhin so gut läuft und dass immer wieder neue Jugendliche Woher kennst du das Jugendzentrum vorbei kommen. Laufen (wie und warum nutzt/besuchst du es)? Was ich sonst noch sagen wollte: Ich kenne das Jugendzentrum von Ich bedanke mich bei den MitarbeiKollegen und ich gehe gerne hin, weil tenden, dass sie immer so freundlich da alle immer sehr freundlich sind und und nett sind und immer ein offenes es echt chillig ist. Ohr für mich haben. Was gefällt dir am und im Jugendzentrum? Mir gefällt am Jugendzentrum, dass alle nett und freundlich sind und wir
DIES UND DAS
Das Jugendzentrum Laufen an der Delsbergstrasse 62 ist geöffnet am Mittwoch von 15.00 bis 22.00 Uhr und am samstag von 18.00 bis 23.00 Uhr. Weitere Informationen zur Offenen Jugendarbeit Region Laufen: www.deinticker.ch/laufen
Bischof Werth aus Sibirien zu Gast in Mariastein Bischof Joseph Werth SJ ist am Samstag, 3. August, in Ettingen und am Sonntag, 4. August, in Mariastein zu Gast und feiert Heilige Messen. In der Predigt berichtet der Bischof über die Situation der katholischen Kirche in Sibirien und die Hilfe von «Kirche in Not» vor Ort. Der Bischof hat seinen Sitz in der westsibirischen Stadt Nowosibirsk. Bischof Joseph Werth steht der Diözese «Verklärung des Herrn» seit dem Jahr 2002 vor. Im Jahr 2018 stellte das Hilfswerk rund 3 Mio. Franken für Projekte in Russland zur Verfügung. Der Zerfall der Sowjetunion brachte eine grosse Veränderung für die Menschen in ihrem Alltag. Viele haben noch immer Mühe, sich in den neuen freiheitlichen Lebensumständen zurechtzufinden. Während die jüngere und gut ausgebildete Generation mit den politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen umzugehen weiss, bekunden ältere Leute und sozial Benachteiligte Schwierigkeiten damit. Die nicht mehr vorhandene staatliche Rundumversorgung stürzt sie in Orientierungs- und Haltlosigkeit. Als Folge davon sind Arbeitslosigkeit, Armut, Alkohol- und Drogenabhängigkeit verbreitet und eine gestiegene Kriminalität sowie Gewalt in der Familie. Die Landflucht führt die Menschen in die Grossstädte, in welchen der Wohnraum teuer ist. Obdachlosigkeit ist ein weitverbreitetes Phänomen auf den Strassen in der westsibirischen Metropole. Dazu kommen die harten äusseren Umstände wie tiefe Wintertemperaturen, in denen das Thermometer bis auf -60 Grad sinken kann.
Im Gespräch: Eine Ordensfrau der Kathedrale in Nowosibirsk, Sibirien. Die Diözese «Verklärung des Herrn» in Westsibirien erstreckt sich über ein Gebiet von zwei Millionen Quadratkilometern (47 x die Grösse der Schweiz). In diesem Bistum leben geschätzte 500 000 Katholiken. Die meisten von ihnen sind deutsch-, polnisch- oder ukrainischstämmig. Der viele Jahrzehnte dauernde Kommunismus liess bei vielen Menschen das religiöse Bewusstsein verschwinden. Für die katholische Kirche gilt Russland selbst rund 30 Jahre nach Ende des Kommunismus nach wie vor als Land, in dem auch die Katholiken wieder für ihren Glauben gewonnen und überzeugt werden müssen. Nur knapp 2 Prozent aller Katholiken nehmen am Sonntag an Gottesdiensten teil. Diese Kirchenferne äussert sich finanziell in geringen Zuwendungen durch die
FOTO: ZVG
Gläubigen, was die Hilfe von ausländischen Hilfswerken wie «Kirche in Not» für die Kirche in Russland nötig macht. So unterstützt das Hilfswerk Ordensschwestern, die karitativ tätig sind: Sie verteilen Nahrungsmittel an Obdachlose, kümmern sich um vernachlässigte Kinder und schenken Todkranken Trost und ein würdiges Ende. Joseph Werth wurde 1952 in Karaganda, Kasachstan geboren. 1975 trat Joseph Werth den Jesuiten bei und empfing 1984 die Priesterweihe. 1991 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Apostolischen Administrator von Sibirien ernannt. Die Infrastruktur der katholischen Kirche musste nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion praktisch von Grund auf neu erstellt werden. Kirche in Not
EBENFEIN
Eine süsse Versuchung WoS. Feines, Gesundes und Nachhaltiges geniessen aus der Region. Dazu hat das Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung zahlreiche Rezepte gesammelt und erprobt. Diese Rezepte stellt der Kanton Basel-Landschaft der Bevölkerung zur Verfügung in einer online Rezeptdatenbank. Eine Auswahl davon werden im Wochenblatt abgedruckt. Guten Appetit! Beeren-Cheesecake 150 g Haferguetzli oder Petit Beurre 50 g Butter, flüssig 80 g Butter, weich 80 g Zucker oder Honig 2 Eier 250 g Magerquark 100 g Ricotta 2 EL Zitronensaft 1 EL Mehl 0,5 KL Backpulver 200 g Himbeeren oder Heidelbeeren Eine Springform von 24-26 cm Ø mit Backpapier belegen. Haferguetzli oder Petit Beurre in einen Plastikbeutel geben und mit einem Wallholz fein zerstossen (Sack evtl. in sauberes Küchentuch wickeln, damit er nicht löchrig wird).
Den flüssigen Butter zugeben, gut vermischen, auf den Springformboden verteilen und mit dem Boden eines Glases gut andrücken, ca. 15 Min. kühl stellen. Den weichen Butter mit Zucker oder Honig schaumig rühren. Eier, Magerquark, Ricotta, Zitronensaft, Mehl und Backpulver zugeben und verrühren. Himbeeren oder Heidelbeeren zugeben, sorgfältig untermischen, Masse in die
Form giessen. Backen: Untere Ofenhälfte (Ofen vorgeheizt), 180 °C, 25-30 Minuten. Variante: Beeren auf dem Tortenboden verteilen, Masse darüber giessen.
Das Rezept ist für vier Personen. Dieses und viel mehr Rezepte finden Sie auf der Seite des landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain. https://ebenfein.bl.ch
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Donnerstag, 25. Juli 2019 Nr. 30
KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Zwei Regierungsräte im Schwarzbubenland MELTINGEN/DORNACH. WoS. Zwei Solothurner Räte halten ihre 1.-August-Ansprachen im Schwarzbubenland. Remo Ankli (FDP) Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur tritt am 31. Juli um 18.30 Uhr in Meltingen auf; Roland Heim (CVP), Vorsteher des Finanzdepartements, hält seine Rede am 1. August, um 18.30 Uhr in Dornach.
Eine glückliche Wiese: Jemand hat ein Smiley in Meltingen in die Wiese gemäht.
FOTO: KURT WASMER, MELTINGEN
REGION
KANTON BASELLAND
Webseite Suisse ePolice erneuert
Gipfeltriebernte per Helikopter
WoS. Die seit 2013 bestehende Webseite Suisse ePolice wurde vollständig erneuert, teilt die Polizei Basel-Landschaft mit. Nebst technischen und grafischen Optimierungen und der Aufschaltung weiterer Kantone ist der Online-Schalter neu auch auf mobilen Geräten über eine App erreichbar. Der virtuelle Polizeiposten hat sich bewährt und steht der Bevölkerung über www.suisse-epolice.ch rund um die Uhr zur Verfügung. 2018 wurden mehr als 28 000 Meldungen über Suisse ePolice eingegeben. Die Webseite ist für Menschen mit Behinderung barrierefrei erreichbar und entsprechend zertifiziert. Die Benutzung der Plattform ist kostenlos und steht in drei Landesprachen zur Verfügung. Suisse ePolice wurde Ende Juni 2019 vollständig erneuert. Neu können über eine Suchfunktion Polizeistellen fast in der gesamten Schweiz ge-
funden werden. Seit Ende Juni ist die Plattform auch für mobile Geräte optimiert und ab sofort als iOS- und Android-App verfügbar. Zudem können nebst der Bevölkerung der bereits aufgeschalteten 13 Kantone zusätzlich die Einwohnerinnen und Einwohner der Kantone Jura und Luzern den Online-Schalter benutzen. Damit sind nun insgesamt 65 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Dienstleistungen des Online-Polizeipostens zugänglich. In den nächsten Monaten sind weitere Neuerungen geplant, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung. Es wird eine Schnittstelle zu Versicherungen eingeführt. Damit können Meldungen bei der Versicherung direkt über Suisse e-Police erfolgen. Zusätzlich wird es in einigen Kantonen möglich sein, über den Online-Schalter Termine bei einer Polizeistelle zu vereinbaren und zu Hause vorzubereiten.
Ferien-Werk-Stadt BRISLACH. WoS. Die Ferien-WerkStadt in Brislach ist seit Montag bis Freitag, 2. August ,wieder offen. Die Kinder haben die Möglichkeit, jeweils von 13 bis 18 Uhr zu spielen und beim Basteln kreativ zu sein. Ein Tageseintritt ohne Ferienpass kostet 15 Franken und einen Franken für Tee und Zvieri. Bezahlbar beim Eintritt. Mit Ferienpass ist der Aufenthalt kostenlos.
WoS. Am Donnerstag, 25., und Freitag, 26. Juli, werden in der Region Basel per Helikopter Proben von Waldbäumen genommen. Die Resultate dienen der Interkantonalen Walddauerbeobachtung, an der sich die Kantone BaselLandschaft und Basel-Stadt beteiligen. Seit 38 Jahren erforscht das Institut für Angewandte Pflanzenbiologie IAP aus Witterswil im Auftrag mehrerer Kantone und des Bundes den Zustand und die Entwicklung der Waldbäume. Bei der Gipfeltriebernte, die alle vier Jahre stattfindet, werden aus dem obersten Kronenbereich pro Baum acht Äste geerntet. Die Proben dienen dazu, das Wachstum der Triebe zu messen, den Fruchtbehang zu bestimmen, Laubproben für Nährstoffanalysen zu nehmen und allfällige Krankheiten und Parasiten festzustellen.
40 Jahre Babysitter-Kurse KANTON BASELLAND. WoS. Das Rote Kreuz Baselland vermittelt seit 40 Jahren jungen interessierten Menschen die Tricks und Kniffe des Babysitter-Jobs. Der Kurs richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren und wird von Kursleitenden erteilt, die entweder eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder eine Ausbildung im Bereich Kinderbetreuung absolviert haben sowie über eine Weiterbildung im pädagogischen Bereich verfügen. Im ganzen Kanton Basel-Landschaft finden pro Jahr in verschiedenen Gemeinden rund 25 Babysitter-Kurse statt. Jährlich bildet das Rote Kreuz Baselland über 300 Jugendliche aus. BLKB mit leicht höherem Gewinn KANTON BASELLAND. WoS. Die BLKB erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein gutes Ergebnis mit einer leichten Gewinnsteigerung von 1,5 Prozent. Dies bezeugen die hohe Zunahme der neuen Kundengelder sowie das erfreuliche Wachstum der Hypotheken.
Fasnachtsplaketten-Ankauf Stückpreise von Fr. 20.– bis Fr. 150.– Tel. 076 778 04 30
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Wir empfehlen
Kühe anstarren verboten! von Rachel Levin
Vor Haien, Wölfen oder Klapperschlangen haben wir ganz von selber gehörigen Respekt. Aber weit mehr Menschen sterben jährlich durch unglückliche Konfrontationen mit Stechmücken, Hunden oder Hirschen, weiss die Wissenschaftsjournalistin Rachel Levin. In diesem Buch gibt sie unter anderem Tipps für Begegnungen mit Haien, Stinktieren oder Spinnen. Bestens gewappnet ist man nach der Lektüre ebenso, falls einem bei der nächsten Wanderung plötzlich ein Wildschwein (langsam rückwärtsgehen!), eine Kuh (nicht in die Augen schauen!) oder eine wütende Eule (Schirm!) begegnen sollte. Auch Ratschläge gegen Kakerlaken, Bettwanzen, Zecken oder Hausstaubmilben und andere unliebsame Hausgenossen werden informativ und unterhaltsam weitergegeben. Mit ihrem gesammelten Wissen möchte die Outdoor-Expertin dazu beitragen, dass sich Tiere und Menschen möglichst konfliktfrei begegnen können. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch