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Donnerstag, 18. Juli 2019

111. Jahrgang – Nr. 29

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Die neue Landi Laufen ist eröffnet! Über 200 Personen strömten an die Neueröffnung der Landi Laufen. Es war ein grosses, gemütliches Fest.

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Benildis Bentolila 18ºC 28ºC

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elch ein Fest am Mittwochabend letzte Woche auf dem Areal der Landi Laufen an der Güterstrasse! Über 200 legere und sommerlich gekleidete Personen waren gekommen, um die offizielle Wiedereröffnung des Landi-Ladens und der Agrola-Tankstelle zu feiern. Gut, es waren auch festlich angezogene Menschen dabei, nämlich Musikanten und Musikantinnen der Harmonie Laufen (in Rot) und der Stadtmusik Laufen (in Blau). Stadtpräsident Alex Imhof sagte in seiner Grussbotschaft: «Die Landi gehört zu Laufen. Deshalb ist es uns wichtig, die Eröffnung feierlich und melodiös zu umrahmen.» Ernst Hunkeler, CEO Landi Schweiz, wandte sich an die Mitarbeitenden: «Einen schönen, neuen Laden aus Schweizer Holz habt ihr jetzt. Aber der Laden ist eben nur ein Gebäude, das ihr nun mit Wärme und Freundlichkeit füllen werdet. Ihr seid – wie es auf euren Rücken geschrieben steht – angenehm anders.» Er wandte sich an die Kundschaft, denn sie sei ebenso wichtig, dass im Gebäude Leben entstehe und Freude einziehe. Operation am offenen Herz Beat Gisin, Geschäftsführer Landi Reba, war überwältigt von der grossen Schar Menschen, die sich vor ihm aufgestellt hatte. «Wir haben Sie unter dem Motto ‹Gemeinsam zum Erfolg› eingeladen, und Sie sind gekommen; Behördenvertreter, Bau- und Geschäftspartner, Nach-

Freitag, 19. Juli 2019 Viel Sonne mit Schleier- und Quellwolken. Gegen Nachmittag und Abend über dem Jura lokale Schauer und Gewitter möglich. Samstag, 20. Juli 2019 Viel Sonne mit Schleier- und Quellwolken. Am Nachmittag und Abend lokale Schauer oder Gewitter möglich. Sonntag, 21. Juli 2019 Der Sonntag zeigt sich weiterhin sehr sommerlich und warm.

Wahlen

3 In Wahlen werden 1500 Orgelpfeifen geputzt und gestimmt werden, damit sie in der katholischen Kirche wieder voll ertönen können.

Breitenbach

Schrott von wertvollen historischen Funden zu unterscheiden, ist gar nicht so einfach. Die kantonale Archäologie hilft weiter. Aber ob Schrott oder Schatz: Beides macht Spass!

Auf gehts: Verwaltungsratspräsident Christian Banga überreicht Geschäftsführer Landi Reba, Beat Gisin, und Ladenleiter Landi Laufen, Thomas Steinacher, den Schlüssel zum schönen neuen Laden (v. l.). FOTO: BENILDIS BENTOLILA barn, Verwaltungsräte und Aktionärinnen, Mitarbeitende und Freunde.» Das Projekt, den neuen Laden und die neue Tankstelle nach dem Abreissen nicht auf der grünen Wiese, sondern auf dem gegebenen Platz wiederaufzurichten, sei wie eine «Operation am offenen Herzen» gewesen. Laden und Agrarhandel seien während der Bauzeit geöffnet gewesen. «Um ein solches Projekt in möglichst kurzer Zeit gut durchziehen zu können, braucht es starke und loyale Partnerinnen und Partner – eben Sie, die Sie heute Abend mit uns feiern!», hielt er fest. Er und Verwaltungsratspräsident Christian Banga dankten der Mannschaft der Landi Laufen, welche die vielen Monate im Baumodus geduldig ertragen und trotzdem die volle Leistung erbracht hatte.

Ladenerlebnis oder Pakete? Gisin stellte in seiner Rede die Fragen, ob es «gescheit» sei in der heutigen Zeit, wo jetzt schon jährlich 20 Millionen Kleinpakete aus dem asiatischen Raum in die Schweiz gelangen, in einen stationären Detailhandel zu investieren? Und in eine Tankstelle mit fossilen Treibstoffen, wo wir bald nur noch von Elektroautos beziehungsweise von Vehikeln mit Wasserstoffantrieb reden werden? Die Fragen hätten Verwaltung und Geschäftsleitung der Landi Reba mit Ja beantwortet, weil sie glauben, dass es weiterhin Kunden und Kundinnen jeden Alters gebe, die lieber im Laden Dinge berühren und sich mit dem Verkaufspersonal austauschen. Worauf

Grill-Hit! Lammfiletspiessli an feiner Knoblauchmarinade!

Laufen 061 761 67 41

eine ältere Frau aus der Menschenmenge fröhlich rief: «Sicher scho!» Nach den humorvollen Reden, die über eine Stunde dauerten, wobei kaum jemand mit dem Smartphone spielte, ging es in den neuen Laden, wo sich alle frei bewegen konnten. Nach dem Rundgang waren die Gäste eingeladen zum Apéro riche. Wie bei Landi-Anlässen üblich, blieben sie lange sitzen. Erste Kunden stehen an Am nächsten Morgen um zehn vor acht Uhr warteten über 30 Personen darauf, als Erste den neuen Laden zu betreten. Es war der Anfang des viertägigen fröhlichen Eröffnungsfestes für die Kundschaft.

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Empfehlungen

Betriebsferien

vom 22. bis 29. Juli 2019

Während dieser Zeit bleibt unser Betrieb geschlossen. Ab 30. Juli freuen wir uns, Sie wieder zu bedienen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine schöne Ferienzeit! Remo Borer Weinhandel UND Getränke-Center Festzeltvermietung Baselstrasse 19 4243 Dittingen Laufen 061 761 61 17

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)

Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

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LAUFENTAL VERANSTALTUNG

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WAHLEN

Jodlerchilbi auf der Bärgweid

1500 Pfeifen müssen geputzt und gestimmt werden

Gemütlicher Festplatz: Bärgweid Liesberg

FOTO: JÜRG JEANLOZ

jjz. Wie gewohnt lässt der Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg für alle Daheimgebliebenen sein volkstümliches Stelldichein (27./28. Juli) auf der Liesberger Bärgweid steigen. Ein Ausflug in die herrliche Natur lohnt sich allein schon der fantastischen Aussicht und der heimeligen Chilbiatmosphäre wegen. Aus dem freiburgischen Mittelland wird am Samstagabend der Jodlerklub Cordast erwartet, der mit urchigen Klängen die Gäste zum Schwärmen bringt. Ihm zur Seite steht der JK Muttenz mit aussergewöhnlichen Liedern. Beide bieten Jodelgesang vom Feinsten und lassen sich immer wieder vom Schwyzerörgeliquartett Bodenständig ablösen. Sobald es einnachtet, ziehen die Baselbieter Fluhtrychler ein und verbreiten gespenstige Lebensfreude. Am Sonntagmorgen beginnt die Chilbi mit einem Feldgottesdienst mit Jodellieder der Bärgbrünneler. Zum Frühschoppenkonzert spielt der Musikverein Wahlen und anschliessend darf der zweite Liesberger Jodlerklub Jurarösli Riederwald begrüsst werden. Mit dem Jodlerklub Herzogenbuchsee werden sie die Gäste am Sonntagnachmittag bes-

tens unterhalten. In der herrlichen Bergwelt dürfen natürlich die Klänge der Alphorngruppe Enzian Nuglar (mit Fahnenschwinger) nicht fehlen. Zum Tanz und gemütlichen Zusammensein spielt das Schwyzerörgeliquartett Bodenständig. Am 31. Juli ist die Bundesfeier von Liesberg angesagt. Nach der Jungbürgeraufnahme wird flotte Musik mit dem Schwyzerörgelitrio Eggflue zelebriert. Dazwischen findet der Fackelumzug der Kinder statt. Wer in der Liesberger Weide einige entspannte Stunden verbringen und sich von der Festwirtschaft verwöhnen lassen will, ist herzlich eingeladen, zu Fuss, per Auto oder mit dem Pendelbus auf die Bärgweid zu kommen. 200 gedeckte Sitzplätze, eine reichhaltige Tombola und die Bärgweidbar am Freitag 26. Juli ab 20 Uhr mit DJ Tizi stehen weiter im Angebot.

Bärgweid-Chilbi mit Festwirtschaft: Samstag, 27. Juli ab 18 Uhr mit Jodlerklubs, Treichlergruppe und Schwyzerörgeliquartett. Sonntag, 30. Juli ab 10 Uhr Feldgottesdienst, Frühschoppenkonzert, Jodlerklubs, Alphornbläser. Bundesfeier am 31. Juli ab 18 Uhr mit Jungbürgeraufnahme und Tanzmusik. Der Eintritt ist an allen Tagen frei!

«Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks» «Avengers Endgame»

Do. 16.8.19 Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Das unbeugsame Volk leistet natürlich zu jeder Zeit Widerstand! Druide Miraculix sorgt sich nach einem Sturz von einem Baum um die Zukunft des Dorfes und macht sich gemeinsam mit Asterix und Obelix auf, einen Nachfolger zu finden, dem er das Geheimnis des legendären Zaubertranks anvertrauen kann. Doch auch der hinterhältige Dämonix versucht, in den Besitz der magischen Formel zu kommen und schreckt dafür nicht einmal vor einem Pakt mit den Römern zurück. Während Asterix und Obelix auf ihrer Suche nach einem würdigen Druiden-Lehrling ganz Gallien durchqueren, müssen die Frauen das Dorf allein gegen

Donnerstag, 18. Juli 2019 Nr. 29

Die Bevölkerung in Wahlen hatte für einmal die Möglichkeit, in das Innere einer Orgel zu schauen. Während neun Wochen revidieren, putzen und stimmen Rolf Emmenegger und zwei Mitarbeiter die Orgel in der Kirche. Gaby Walther

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er zurzeit zur Empore in der Kirche in Wahlen hochsteigt, kommt ins Staunen. Grosse, kleine, hölzerne und metallene Pfeifen liegen und stehen geordnet im Raum verteilt. Das grosse hölzerne Orgelgehäuse ist offen und gibt Einblick in das System und die Luftkanäle der Orgel. Sie wird zurzeit von Rolf Emmenegger und zweier seiner Mitarbeiter sorgfältig revidiert. Am 22. Juni hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, einen Einblick in das Innenleben der Orgel zu erhalten. 35 Personen hatten davon Gebrauch gemacht. Nun sind die Orgelbauer wieder ungestört am Arbeiten. Die Revision dauert rund neun Wochen. Eine Revision ist nach ca. 20 bis 25 Jahren nötig.

Verrusste Pfeifen in katholischer Kirche Bereits 1994 war Emmenegger als frisch gelernter Orgelbauer zur Revision in Wahlen. Heute, 25 Jahre später, ist er Inhaber eines eigenen Geschäftes in Muttenz mit einer Werkstatt in Nenzlingen und wieder anwesend, um die elektrische Pfeifenorgel zu revidieren. «Beim Putzen der Pfeifen erkenne ich sofort, ob ich in einer katholischen oder reformierten Kirche bin. In der katholischen sind die Pfeifen wegen dem häufigeren Gebrauch von Kerzen stärker verschmutzt», erklärt Emmenegger. 1500 Pfeifen aus 22 Register hat er ausgebaut. «Orgeln werden nach der Grösse des Kirchenraumes gebaut und mit Pfeifen bestückt. Die Kirche hier in Wahlen ist gut ausgestattet.» Neben dem Putzen müssen aufgrund von brandschutztechnischen Auflagen an der Orgel aus dem Jahr 1952 vor allem elektrische Arbeiten ausgeführt werden. Die alten Kabel, welche eine Isolierung aus Stoff hatten, müssen durch Kabel mit Kunststoffisolierung ersetzt werden. Ebenso müssen neu Sicherungen eingebaut werden. Die Revision von Orgeln liegt Emmenegger näher als der Bau einer neuen

Stimmen einer Pfeife: Durch das Verlängern oder Kürzen der Zunge oben an der Pfeife wird der optimale Ton erzeugt. FOTOS: GABY WALTHER Orgel. Ihn faszinieren die Vielseitigkeit der Arbeit und das Material. Es sei spannend, die Ursache eines Problems zu suchen und die Funktion zu verbessern. Bei der Orgel in Wahlen waren die Luftverteilung und der Druck nicht mehr optimal. Die Orgel «jammerte». Das Schöne sei, am Ende der Arbeit ein Resultat zu sehen. Nebst Orgeln revidiert Emmenegger auch Harmonien. Diese klavierähnlichen Instrumente, ausgestattet mit der Technik des Akkordeons, werden heute zwar nicht mehr hergestellt. Sie waren aber, bis sie um 1925 vom Klavier abgelöst wurden, ein Massenprodukt und deshalb heute noch häufig zu finden. Das Gegenteil der Wegwerfgesellschaft Auch Mitarbeiter Alain Ott kommt ins Schwärmen über seine Arbeit, die er seit 41 Jahren ausübt. Es sei schön, an etwas zu arbeiten, das schon alt ist, langlebig

die römischen Soldaten verteidigen. Und die Zaubertrank-Vorräte reichen nicht ewig… Sa. 17.8.19 Die Hälfte allen Lebens im Universum wurde von Titan Thanos ausgelöscht. Besitzen die Avengers, rund um Iron Man, Captain America und ihre verbündeten Superhelden, was nötig ist, um die vernichtende Macht der Infinitiysteine aufzuheben? Die Zeit für das letzte Spiel ist gekommen und es müssen Opfer gebracht werden. Open-Air-Kino Laufen, 15. bis 24. August, auf dem Parkplatz «Alts Schlachthuus». Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks, Do. 16.8.19 Avengers Endgame, Sa. 17.8.19 Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr.

Eine Geduldsarbeit: Rolf Emmenegger ersetzt die alten Kabel.

und an eine nächste Generation weitergegeben werden kann. Ihre Arbeit sei das Gegenteil der heutigen Wegwerfgesellschaft. Als die Orgel entstand, hatte das Material einen hohen Wert, höher als die Arbeit. Heute sei es umgekehrt: Kostspielig sind die Arbeitsstunden, das Material nichts mehr wert. So kostet der Neubau einer Orgel, da viel Handarbeit drinsteckt, gut und gern 700 000 Franken. Romantiker seien sie, bestätigt Emmenegger die Aussagen von Ott. Sie schätzen den Wert eines alten Gegenstandes. Wenn die Orgel zusammengebaut ist und jede Pfeife wieder ihren Platz hat, wird sie gestimmt. Eine Arbeit, die jedes Jahr ansteht. Temperaturschwankungen können zu einer Verstimmung führen. Jede Pfeife wird geprüft und durch Verlängern oder Kürzen der Zunge der richtige Ton erzeugt.


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Donnerstag, 18. Juli 2019 Nr. 29

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 21. Juli 2019 10.30 Uhr Gottesdienst in Soyhières Kein Gottesdienst in Breitenbach Gäste sind herzlich willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 21. Juli, 10 Uhr

Ökumenischer Sonntag: Musikalischer Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner und Georg Sigrist, Saxofon, und Sharon Prushansky, Orgel. Keine Sunntigsschuel, anschl. Sommerapéro

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel.-Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 19. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 21. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Béatrice Lutz.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntage, 21., 28. Juli und 4. August: keine Gottesdienste Vertretungen im Pfarramt: Pfarrer Stéphane Barth bezieht nach elf Amtsjahren den dreimonatigen Studienurlaub, der ihm von der Kirchenordnung der Ev.-ref. Kirche Solothurn nach zehn Amtsjahren zusteht. Daraus ergeben sich folgende Zuständigkeiten: 15. bis 31. Juli 2019: Pfarrerin Christine Surbeck, Itelpfad 16, 4058 Basel; Beerdigungen und Seelsorge in der Sommerferienzeit; Telefon 061 691 92 89 / Mobile 078 805 27 24 1. August bis 31. Oktober 2019: Pfarrerin Barbara Jansen, Kirschgartenstr. 3, 4402 Frenkendorf: Pfarramtsaufgaben (Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienste, Seelsorge, Konfirmanden- und Oberstufenunterricht), Tel. 061 901 20 62 /Mobile 079 361 57 35 12. Aug. bis 31. Okt. 2019: Katechetin Patricia Gisler, Kirchstrasse 2, 4628 Wolfwil: Religionsunterricht bei der 5. / 6. Klasse in Fehren, Telefon 079 305 63 22

Ich war als Gast auf dieser Erde.

HERZLICHEN DANK für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme beim Abschied von

Rosmarie Borer-Koch Besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Stéphane Barth für den schön gestalteten Abschiedsgottesdienst. Ebenso Dank für die vielen Karten und Geldspenden sowie den Fahnendelegationen. Danke an alle, die Freud und Leid mit Rosmarie geteilt haben. Grindel, im Juli 2019

Die Trauerfamilie

Weinet nicht an meinem Grabe, tretet leise nur hinzu. Denkt was ich gelitten habe, gönnet mir die ewige Ruh.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Gattin, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Erna Häner-Berglas 12. Juni 1942 – 11. Juli 2019 Nach langer Krankheit wurde sie von ihrem schweren Leiden erlöst. Wir werden Dich vermissen, in unseren Herzen lebst Du weiter.

In stiller Trauer: Leo Häner-Berglas Maria Lanfranconi-Berglas mit Familie Anita Lavelli-Berglas Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier findet am Freitag, 19. Juli 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Dreissigster: Sonntag, 11. August 2019, 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch. Traueradresse: Leo Häner-Berglas, Bretzwilerstrasse 3, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


Donnerstag, 18. Juli 2019 Nr. 29

• AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 15. Juli 2019

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • An der Gemeindeversammlung vom 13. März 2018 wurde für die Bauprojekte Strassenbau und Wasserleitung in der Diebachstrasse ein Baukredit von CHF 2035000.00 bewilligt. Die Baumeisterarbeiten Diebachstrasse wurden vergeben. • Mit dem geplanten EGK-Neubau drängt sich eine Umbenennung des Abzweigers vom Schliffweg auf. Der Strassenabschnitt von der Naustrasse bis zur Eishalle/Kletterturm erhält den Strassennamen «Birspark». Die Umbenennung ist Anfang 2021 vorgesehen.

• Die Standaktionen der CVP Basel-Landschaft vom 11. September und 12. Oktober 2019 werden bewilligt. • Das Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants EAT Imbiss wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. • Das Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants Pine wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Baugesuche, Auflage vom 18. bis 29. Juli 2019 BG-Nr. 1074/2019. Bauherrschaft: Pia Hübscher Schmidlin und Kilian Schmidlin / St.-Martins-Weg 4 / 4242 Laufen. Projekt: Anbau Carport, Parz. 3702, St.-Martins-Weg 4, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Roland Hübscher GmbH, Hübscher Roland / Lochbruggstrasse 46 / 4242 Laufen

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BG-Nr. 1080/2019. Bauherrschaft: Carmen und Marcel Stöcklin / Hauptstrasse 45 / 4243 Dittingen. Projekt: Zweckänderung: alt Pub in neu Laden-Bistro / Wohnungen / Terrassenanbau, Parz. 1652, Delsbergerstrasse 32, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Gomez Architekten / Im langen Loh 174 / 4054 Basel BG-Nr. 0905/2019. Bauherrschaft: Melanie und Olav Imark / Wahlenstrasse 26 / 4242 Laufen. Projekt: Vordach mit seitlicher Windund Wetterschutzverglasung, Neuauflage: Profile, Parz. 4290, Wahlenstrasse 26, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Olav Imark / Wahlenstrasse 26 / 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.

Boulevard-Cafés erfreuen die Gäste Seit einigen Wochen beleben mehrere Boulevard-Cafés das Stedtli. Mehrere Restaurants und Cafés nutzen die Möglichkeit, ihre Gäste auf dem Trottoir bedienen zu können.

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ie einzelnen Strassenbeizli sind liebevoll gestaltet und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Das Ganze ist ein Versuch, der ursprünglich bis Ende Juli geplant war. Nun wird er, aufgrund des grossen Interesses sowohl der Bäckerei- und Gastronomiebetriebe als auch der Gäste, bis Ende September verlängert. Danach werden die Erfahrungen ausgetauscht und ausgewertet. Fällt das Ergebnis dieser Erhebung positiv aus, könnten die Boulevard-Cafés zu einer ständigen Bereicherung im Stedtli werden. Dank den Strassenbeizli wird auch optisch verstärkt, dass es sich beim Stedtli um eine Begegnungszone (Tempo 20) handelt. Nun ist den initiativen Wirtsleuten ein sonnenreicher Sommer zu wünschen. (stl)

An der Amthausgasse und an der Bauerngasse gibt es Sitzplätze vor dem «Go-In».

Auch in der Viehmarktgasse gibt es ein Boulevard-Café – das «La Luna». FOTOS STL

2. Bauetappe der Arbeiten im Vorstadt-Kreisel: vom 22. Juli bis 9. August 2019

Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk Da bei der Stadtverwaltung Laufen alljährlich Reklamationen eingehen über das Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk aller Art bereits Tage vor und ebenfalls noch Tage nach der Bundesfeier möchten wir Sie auf das Polizeireglement der Stadt Laufen, aufmerksam machen. Nach § 20 des Polizeireglements ist es ausserhalb von traditionellen Anlässen (Silvester, Neujahr, Bundesfeier 31. Juli und 1. August) ohne ausdrückliche Bewilligung des Stadtrates untersagt, Knallkörper und Feuerwerk jeder Art abzubrennen Wir bitten Sie um Rücksichtnahme auf die MitbürgerInnen, Tiere und die Umwelt. Stadtpolizei Laufen

Beim Rathausplatz können sich die Gäste vor dem «Rathausstübli» verwöhnen lassen.

Zwei Plattformen für die Gäste stehen vor dem «Café Niederberger» zur Verfügung.

Die Verkehrsführung für die 2. Bauetappe der Arbeiten im Vorstadt-Kreisel vom 22. Juli bis 9. August 2019.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büsserach BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Büsserach Passwangstrasse Bushaltestellen «Alte Mühle» bis Schlosshof Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement:

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Hürbi Max Hof Regelts 103, 4424 Arboldswil Bauobjekt: Dach neu eindecken & Fassade neu streichen. Bereits ausgeführt Bauzone: W2a Bauplatz: Steinenbühlstrasse 8 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 213 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 5. August 2019

Hofstetten-Flüh

Wegen Strassenbauarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baustellenbereich. Der Verkehr wird durch eine Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. – Die einmündenden Gemeindestrassen werden zeitweise gesperrt bzw. behindert. Die Einmündung Brücke Lüsselstrasse im Baubereich endet als Sackgasse. Diese Erschliessung erfolgt rückwärtig. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften im Baustellenbereich werden vorübergehend behindert. – Die Fussgänger werden innerhalb der Baustelle und oder über die Pfarrgasse resp. Friedhofstrasse umgeleitet. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet. Dauer: Montag, 5. August, bis ca. Freitag, 4. Oktober 2019 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 19. Juli 2019

Baupublikation

Bauherr: August Brigitte und Christoph Römerstrasse 92, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Hasler Bedachungen AG, Mühlemattstrasse 25, 4104 Oberwil Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster Bauplatz: Römerstrasse 92, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3123 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. August 2019

Baupublikation

Bauherr: Baumann Angela und Roman Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Baumann Angela und Roman, Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Neubau Stützmauer Bauplatz: Rauracherweg 30, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3696 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. August 2019

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Raphael Gutzwiller Bauobjekt: Sichtschutz/ Lärmschutz Bauplatz: Ahornstrasse 8 Bauparzelle: 356 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 30. Juli 2019

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: BB Bauunternehmung AG Blerim Rexhepi, Hohlstrasse 192, 4004 Zürich Landeigentümer: Schindelholz Thomas Georg Rieselbrunnackerweg 12, 4203 Grellingen Bauobjekt: Neubau von 5 Einfamilienhäuser mit Garage und Wärmepumpenanlage Bauplatz: Lindenrainstrasse 1, 3, 9, 11 und 13 Projektverfasser: Lehmann Ueli Hardturmstrasse 169, 8005 Zürich Bauparzellen: GB 3271, 4097, 4094, 4093, 4092 Planauflage: Beim Aktuar, und am Montag, dem 22. Juli 2019, von 18.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: Bis 2. August 2019 an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Fankhauser Andreas und Andrea Winterhalde 10, 4451 Wintersingen Bauobjekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit 4 Wohnungen Bauplatz: Dorfstrasse 19 Projektverfasser: A. Fankhauser / MET Architects Winterhalde 10, 4451 Wintersingen Bauparzelle: GB 2468 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, dem 22. Juli 2019, von 18.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: Bis 2. August 2019 an die Baukommission, 4206 Seewen

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Henriksen Stephan & Vanessa Kastelhöhe 399, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: allsol GmbH Sternenhofstrasse 11, 4153 Reinach BL Bauvorhaben: Luft-/Wasserwärmepumpe in Aussenaufstellung Bauort: Kastelhöhe 399 Bauparzelle: GB-Nr. 221 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 2. August 2019

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Gewerbezentrum Gilgenberg (GZG) Grellingerstrasse 23, 4208 Nunningen Bauobjekt: Aussentreppen und div. Brandschutzmassnahmen im Innenbereich Projektverfasser: Atelier für Bau & Design Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauplatz: Ellenbach 109 Bauparzelle: GB 308 / Gewerbezone Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 2, August 2019


LAUFENTAL

Donnerstag, 18. Juli 2019 Nr. 29

VERANSTALTUNG

ZWINGEN

Gottesdienst und ein grosses Fest zum Jubiläum

Eintauchen ins Mittelalter

50 Jahre Maria Kirche: Die Kirche in Zwingen bietet Platz für 440 Menschen. In aller Bescheidenheit und Einfachheit empfängt er mich, Silver Scherrer (87), der 32 Jahre Präsident des Kirchenrates von Zwingen war. Zuvor war er noch acht weitere Jahre im Kirchenrat. «Die alte Kirche hatte Platz für ca. 300 Menschen und die neue Kirche für 440, teilte er mir mit. Ausserdem, im Vergleich zu der alten Kirche, zeigt die Neue, in ihrer Bauform, die Offenheit. In der alten Kirche wurden drei Messen am Wochenende, bei meist voller Kirche, gefeiert. Obwohl einige Menschen vor der Kirche mit Zigaretten in der Hand gestanden sind, mit der Begründung, dass es kein Platz drinnen gibt, hatte die Kirche einen anderen Stellenwert als heute. Es war eine Gemeinschaft, kein Verein, und das Zentrum des Lebens in unserem Dorf. Die Kirche war Tradition und hat die Tradition weitervermittelt, um den Menschen Sicherheit und Unterstützung in ihrem Leben zu geben.» Wehmütig schaut Scherrer zurück aber nicht resigniert. Auf die Frage, was er der heutigen Kirche wünscht, sagte er: «Dass es wieder aufwärts geht!» Bischof Hänggi weihte die Kirche ein Die neue Kirche wurde auf die Initiative vom damaligen Pfarrer Anton Striby gebaut. Sehr viele Familien hatten den Bau finanziell unterstützt. Der Vater von Silver Scherrer, Fridolin Scherrer, war Präsident der Baukommission. Diese konnte den Kirchenbau für Schulden von ca. 1,4 Mio. abschliessen. Die Baukommission liess die alte Kirche stehen, bis die neue Kirche gebaut wurde. Im Jahre 1968 war die Kirche fertig gebaut und am Fest Maria-Himmelfahrt, am 15. August 1969 vom Bischof Anton Hänggi eingeweiht. Es war die erste Kirche, für die er als neuer Bischof den Grundstein und darauf die

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FOTO: ZVG

neue Kirche einweihen durfte. Die erste Taufe als Knabe hat am Einweihungstag Anton Scherrer und als Mädchen Nicole Jermann empfangen. Der Vater von Nicole, Josef Jermann-Studer, hat die ganze alte Holzdecke gestiftet. Eucharistiefeier mit Bischof Felix Gmür Die Botschaft des Wortes Gottes und die 50 Jahre der Kirchweihe bewegen die Menschen auch heute und so soll am Sonntag, 18. August 2019, ein Fest gefeiet werden, zu dem alle eingeladen sind. Um 10 Uhr feiern wir, in der 50 Jahre alten Kirche, eine Eucharistiefeier mit Bischof Felix Gmür. Die Kirchenchöre aus Blauen und Dittingen, unter der Leitung von Gabriela Lanter sowie unser Solist, Henryk Polus, werden den Gottesdienst musikalisch begleiten. An der Orgel wird Gabriel Gully spielen. Nach dem Gottesdienst sind alle von Kirchenrat Zwingen herzlich eingeladen zur Festwirtschaft bis ca. 17 Uhr. Bei Selbstbedienung gibt es gratis Raclette, Bratwurst, alkoholfreie Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Die alkoholischen Getränke kann man für einen Aufpreis für einen guten Zweck für «Carton du Couer» kaufen. Die Brassband Konkordia wird im Festzelt spielen. Die Jubla Zwingen wird ein Kinderprogramm anbieten. Orgelkonzert zum Kirchweihfest Am Vorabend des Festes, am 17. August um 18-19 Uhr, findet ein Orgelkonzert mit Johannes Fankhauser, Konzertorganist, in der Maria Kirche in Zwingen statt. Das Besondere bei diesem Konzert ist, dass das Publikum seine Wunsch-Lieder und Musikstücke sagen darf und er wird dann auf diese Lieder und Musikstücke Improvisationen spielen. Albert Dani, Kirchenrat Zwingen

Bearbeitung von Leder: Corine Borer verkauft nicht nur importierte Ware, sondern stellt auch eigene Produkte her. FOTO: GABY WALTHER

Wer zurück ins Mittelalter entfliehen möchte, findet die Ausrüstung dazu bei Corine Borer. In Zwingen und online vertreibt sie importierte Ware sowie selbst hergestellte Lederprodukte. Gaby Walther

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ittelalterfeste boomen. Es scheint ein Bedürfnis vorhanden zu sein, in eine Welt vor der Digitalisierung, Industrialisierung und Aufklärung beziehungsweise in eine Fantasiewelt einzutauchen. Gesucht wird ein Wochenende in Einfachheit, ohne Stress, Handy und Verpflichtungen. So sieht es jedenfalls Corine Borer. Infiziert mit dem Virus Mittelalter hatte sich die 34-Jährige am grossen Mittelalterfest in Bad Säckingen. Doch stellte sie fest, dass es schwie-

rig ist, Ausrüstung, Kleider und Material zu kaufen. So begann sie 2015 zusammen mit ihrem Lebenspartner einen Online-Shop für Mittelalter und Modellbau mit Sitz in Zwingen aufzubauen. In der Wohnung am Kleebodenweg 10 gibt es einiges zu bestaunen. Da ist ein Kettenhemd, das zehn Kilogramm wiegt und nur mit Hilfe angezogen werden kann. Axt, Schwert, Felle, Kleider und sogar ein Pirat zieren den Raum. Hinzu kommen bemalte Miniaturfiguren auf Holzsockel. Die gelernte Schreinerin begnügt sich aber nicht mit dem Einkauf, sondern stellt einige Produkte selber her. Das sind einerseits Truhen, Tische und Sessel aus Holz, die mit Schnitzereien verziert werden, anderseits hat Corine Borer die Freude an Lederprodukten entdeckt. In ihrem Hobbyraum punziert sie Musterungen ins Leder, färbt und verarbeitet dieses, um daraus Lederscheiden für Axt und Messer, Geldbeutel oder Gürtel herzustellen. Die handgefertigten Produkte haben ihren Preis. So kostet die kunstvolle Lederscheide um die 300 Franken. Ein Markt für diese authentischen Stücke

scheint vorhanden zu sein. Die Leute sind bereit, für ihr Hobby Geld auszugeben. Die Mittelalterware kann nicht nur online bestellt, sondern direkt in Zwingen gekauft werden. Im Moment dient die Wohnung noch als Verkaufsfläche. Gesucht wird aber ein Verkaufslokal. Anfangs noch Teilzeit arbeitend als Schreinerin, konzentriert sich Corine Borer seit drei Monaten ganz auf den Shop und die Produktion. Sie und ihr Partner gehen mit ihrer Ware auch auf die Mittelaltermärkte – im letzten Jahr bei der Ruine Gilgenberg. «An den Märkten können alte, traditionelle Handwerke erlebt werden. Dadurch gehen diese nicht in Vergessenheit», freut sich Borer. In diesem Jahr werden Corine Borer und ihr Partner ihr Zelt am 12./13. Oktober in Wangen an der Aare aufschlagen. Aber auch privat besuchen die beiden die meisten Mittelaltermärkte in der Schweiz. Bis anhin ging Borer als Kriegerin an die Feste, nun bestickt sie ein Kleid und will es einmal als Burgfräulein versuchen.

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FOTOGALERIE

Drei Männer in der Sonne

Sommerzeit: Genuss ist überall möglich.

FOTO: MARTIN STAUB


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Rätsel

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THIERSTEIN

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BREITENBACH

Macht Dolche zu Pflugmessern Wer einen ungewöhnlichen Fund macht, kann ihn der kantonalen Archäologie einschicken. Überraschungen sind gewiss! Gini Minonzio

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eter Müller* gehört zu den Menschen, die keine Schätze suchen, sondern sie einfach finden. So auch an jenem Sommertag, als er auf seinem Bauernhof in Breitenbach bei der Kontrolle der Weiden an einem frischen Leitungsgraben vorbeiging. Da entdeckte er im Aushubmaterial ein Stück Eisen: verrostet, länglich, 33 Zentimeter lang. Wie jeder Bauer steckte er das Ding erst einmal in seine Hosentasche. Klar, denn kleine Metallteile können eine Kuh lange quälen oder gar töten, wenn sie gefressen werden. Und grosse Teile können einen Mäher oder einen Ladewagen spielend zur Strecke bringen.

Schrott oder Schatz? Von der Hosentasche landete der Fund dann auf dem Küchentisch, wo das Ding in der Familie begutachtet wurde. «Es sieht aus wie ein Dolch, und doch nicht», war die einhellige Meinung. Denn die Klinge ist eindeutig zweischneidig. Zudem ist die Steckangel, also der Griff, ungewöhnlich grob. Schrott oder Schatz? Als Laie nicht immer leicht zu erkennen. Deshalb kontaktierte Müller die Kantonsarchäologie. «Es könnte ein spätmittelalterlicher Dolch sein», erklärte Andrea Nold, die Projektleite-

Überraschung!: Lehrling Laurin Bader führt den «mittelalterlichen Dolch» vor, der sich später als Pflugmesser entpuppte. FOTO: GINI MINONZIO rin bei der Fachstelle Baugesuche und Fundstelleninventar der Kantonsarchäologie ist. Doch man wisse mehr, wenn Spezialisten das Metallteil gründlich untersucht hätten. Ein friedliches Werkzeug Nach einem Jahr fragt das Wochenblatt bei Nold nach. «Ein spätmittelalterlicher Dolch ist es leider nicht», bedauert sie. Es ist eindeutig ein Sech, ein Pflugmesser. Diese wurden am Pflugbaum befestigt und dienten dazu, den Erdstreifen senkrecht abzuschneiden. Damit wurde die Furche genauer und man brauchte auch weniger Zugkraft. Das war wichtig in einer Zeit, als man für einen Räderpflug drei bis vier Ochsen oder zwei Pferde brauchte. Nold schätzt, dass das gefundene Sech zwischen 50 und 200 Jahre alt ist. Genau könne man Eisenstücke nicht

datieren. Trotzdem ist Nold froh, dass das gute Stück eingeschickt wurde. Sie werde lieber einmal zu oft als einmal zu wenig kontaktiert. Statt eines Heldendolches nun plötzlich ein banaler Teil eines langweiligen Pfluges? Müller findet, dass das Eisenstück nichts von seiner Faszination eingebüsst hat. «Seit Menschengedenken wird dort am Waldrand nicht gepflügt. Wer den Boden beobachtet, sieht, dass der Untergrund hier sehr felsig ist», erklärt er. Vielleicht hat es der letzte Besserwisser auf die harte Tour gelernt, als er nämlich den felsigen Boden pflügen wollte, dabei den Pflug beschädigte und das Sech verlor? *Name geändert Falls Sie etwas gefunden haben: Telefon 032 627 25 77, Kantonsarchäologie, Werkhofstrasse 55, 4500 Solothurn.

NUNNINGEN/ALASKA

Ein Schwarzbube in Alaska Dass eine der erfolgreichsten Popikonen der USA ihre Wurzeln in Nunningen hat, mag viele, nicht nur aus dem Schwarzbubenland, erstaunen. Jewel Kilcher, Tochter von Atz und Nedra Kilcher, gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Vertreterinnen der Popund Country-Musik in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Der Verkauf ihrer CDs liegt in zweistelliger Millionenhöhe. Mit ihrem Vater Atz, der ebenfalls ein begnadeter Musiker und Showman mit mehreren erfolgreichen Hits ist, tritt Jewel regelmässig auf. Dabei bekennen sich die beiden Stars auch zu ihren Schweizer Wurzeln, indem sie zum Gaudi der Konzertbesucherinnen und -besucher kunstvoll gesungene Jodeleingaben zum Besten geben.

FOTOGALERIE

Die Farbe des Sommers

Per Autostopp durch Nordafrika Atz Kilcher ist der älteste Sohn von Yule Kilcher. Yule Kilcher, 1913 in Laufen geboren und Bürger von Nunningen, wuchs in Solothurn und Zuchwil auf. Sein Taufname war Julius Jacob Kilcher. Seinen Namen änderte er später in Alaska in Yule Forenorth Kilcher um. Schon als Gymnasiast interessierte sich Jule für fremde Kulturen, Geschichte und Anthropologie. Im Alter von 16

Vergänglich: Bald wird die letzte Mohnblume im Getreide gedroschen.

FOTO: MARTIN STAUB

Auswanderer: Julius Jacob Kilcher.

Heimreise: Die Familie Kilcher bei ihrer Heimreise in der Schweiz 1958. FOTOS: ZVG

Jahren reiste er per Autostopp durch Europa und Nordafrika. Er war vom einfachen Leben der Menschen unter kargen Bedingungen beeindruckt. In den Karpaten und in Schweden erlernte er den Blockhausbau. Nach und nach schmiedete er Pläne für seine Auswanderung mit dem Ziel, eine neue Heimat zu finden und zu gestalten. Jule träumte vom freien und unabhängigen Leben in freier Natur. Nachdem Neuseeland und Argentinien als mögliche Ziele wegfielen, reiste er 1936 nach New York. Über Colorado und British Columbia gelangte er schliesslich per Autostopp nach Alaska. Zu Fuss, mit einer Leiter auf dem Rücken, um die Spalten im Eis zu überbrücken, erreichte er Homer auf der Kenai-Halbinsel: Hier sollte seine neue Heimat entstehen! Aufbau von US-Stützpunkten 1939 kehrte Yule für kurze Zeit in die Schweiz zurück, um Gleichgesinnte für Alaska zu finden. Ruth Weber aus Pratteln folgte ihm. Sie heirateten in Anchorage. Yule verdiente sein Brot zunächst beim Aufbau von US-Stützpunkten in Anchorage. 1944 zog die junge Familie definitiv nach Homer, wo sie sich ein Blockhaus baute. Alaska gehörte bis 1867 zum russischen Kaiserreich. In diesem Jahr wurde das unwirtliche Ge-

biet von den USA gekauft. Erst 1959 wurde Alaska, mit dem Beinamen «The Last Frontier», zum 49. Staat der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Jeder Einwanderer, der versprach, das Land zu bewirtschaften, bekam 600 Hektar Land, so auch Yule. Selbstversorger Die Familie wuchs, acht Kinder erblickten zwischen 1942 und 1957 das Licht der Welt. Die Grossfamilie versorgte sich in der Abgeschiedenheit mit den Erzeugnissen aus ihrem Land und den Wäldern. Die zu bewirtschaftende Farm umfasste 267 Hektaren. Yule war enttäuscht, dass er keine ehemaligen Weggenossen, mit denen er in der Jugend die gleichen Ideale geteilt hatte, zu sich nach Alaska bewegen konnte. Ruth war die Einzige. Für sie spielte auch das unter dem Faschismus leidende Europa eine Rolle für die Auswanderung: Dieses Europa konnte ihr keine Heimat mehr bieten. Klaus Fischer Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe. Die ganze Geschichte erschien im «Dr Schwarzbueb», Jahr- und Heimatbuch 2019, Seite 70-72. Unter dem Titel «Neue Heimat» sind in der Kalenderausgabe Menschen porträtiert, die ausgewandert sind, um eine neue Heimat zu finden.


DORNECK

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VERANSTALTUNG

HOFSTETTEN

Sommer der Stimmen

«Wir sind alle Tanzfüdli!»

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Frauen des Bäuerinnenund Landfrauenvereins Leimental übten sich als Cowgirls. Benildis Bentolila

W Kettwiger Bach-Ensemble: Die Sängerinnen und Sänger geben ein Konzert im kloster FOTO: ZVG Mariastein. Die Führung und das Sommerkonzert sind ein schönes Angebot für Daheimgebliebene. Die öffentliche Führung findet am kommenden Samstag, um 16.30 Uhr statt. Ein Mönch führt durch das Benediktinerkloster Mariastein. Mariastein ist der grösste Wallfahrtsort in der Nordwestschweiz. Der Eintritt ist frei. Besammlung: vorderste Bänke der Klosterkirche. Am Freitag, 19. Juli, um 20.00 Uhr folgt das Konzert «Sommer der Stimmen». Das Kettwiger Bach-Ensemble, bestehend aus 25 Sängerinnen und Sänger, begleitet mit Orgel und Violinen lassen Werke von H. Schütz, G. Frescobaldi, A. Vivaldi und W.A. Mozart erklingen. Der Eintritt ist frei. Exerzitien «In die Tiefe steigen» Im November bieten die Mönche von Mariastein Exerzitienkurse an. Empfeh-

lung: Kurs von P. Ludwig Ziegerer in Zusammenarbeit mit Sr. Lea Blöchlinger OP Cazis. Er richtet sich an Menschen, die in diesen Tagen ihren Glauben vertiefen möchten. Es gibt keine anderen Voraussetzungen als die Sehnsucht nach ein paar Tagen in Stille und Besinnung und einer kurzen Rücksprache mit P. Ludwig/Sr. Lea vor der Anmeldung. Das Schwergewicht liegt auf dem Schweigen, dem täglichen Einzelgespräch mit der Leiterin oder dem Leiter sowie der Teilnahme an der täglichen Eucharistiefeier in der Gnadenkapelle (evtl. Teilnahme am Chorgebet der Mönche). 18.-22. November 2019, für Ordensleute und Laien. Tel. 061 735 11 11 (P. Ludwig), 081 632 30 60 (Sr. M. Lea) www.kloster-mariastein.ch

ährend ein paar Wochen wurde es fröhlich und laut an gewissen Abenden im Tanzsaal von Lilo Mächler in Hofstetten; da trafen sich nämlich die «Cowgirls» zu ihrer Probe zum Line Dance. Die Idee für diesen Kurs brachte sie als Mitglied beim Bäuerinnen- und Landfrauenverein Leimental ein. «Die Präsidentin Ida Schaffter von Metzerlen war begeistert», erinnert sich Lilo Mächler, «und das Angebot wurde auf die Tätigkeitsliste gesetzt.» Offensichtlich gefiel die Idee vielen Mitgliedern und im Nu lagen zwölf Anmeldungen vor. Am Abend, als das Wochenblatt als Zuschauerin dabei sein darf, kommen acht Frauen die Kellertreppe herunter: Doris, Marlen, Elvira, Nadja, Nicole, Rita, Edith, Erika (Cowgirls kennen sich beim Vornamen). Sie lachen, schwatzen, erzählen: «Also ich habe geübt wie verrückt», hört man. «Und ich habe mich gefreut, euch wiederzusehen.» Es dünkt einen, dass sie alle recht aufgedreht sind. Also in der richtigen Stimmung zum Tanzen. «Beginnen wir mit dem Achy Braky Heart», sagt die Tanzleiterin Rachel. Der Country Song von anfangs 1990-er-Jahre tönt aus der Boxe und die neun «Mädels» zwischen 30 und 70 Jahren tanzen, wie wenn sie nie etwas anderes gemacht hätten. Rachel meint zwar, es dürfte noch besser auf eine gerade Linie geachtet werden, aber das ergebe sich. Die Tänzerinnen haben

Die Cowgirls aus Hofstetten: An sechs Abenden haben sie sich zum Line Dance Training getroffen und beherrschen bereits vier Tänze. FOTO: BENILDIS BENTOLILA sich noch nicht erholt vom ersten Tanz, und schon geht’s ran an den «Tennessee Valse». Einfach grossartig, wie alle mitmachen, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn sie auf die falsche Seite drehen oder sich nach vorne statt nach hinten bewegen. Noch zwei Tänze werden getanzt. An sechs Abenden haben sie sich bisher getroffen und meistern bereits vier Tänze. Auf die Frage, ob Line Dance so einfach sei oder ob die Teilnehmerinnen Erfahrung im Tanzen hätten, meint eine Frau: «Wir sind halt alle Tanzfüdli!» Sie vereinbaren nach jedem Training einen Termin, der möglichst allen passt, ohne auf einen bestimmten Tag oder auf eine zwingende Zeitspanne zwischen den Terminen zu schauen. Nachdem die vier «alten» Tänze so gut hingelegt wurden, entscheidet die Leiterin, zum Schluss eine neue, schwierigere Choreografie ein-

zuüben. Sie tanzt vor und erklärt: «Wenn jemand die fixierten Schrittfolgen noch nicht beherrscht, so stampft einfach viermal; das reicht zum Anfang.»

KlangGruppen & Meditation in den Hofbäder Röschenz. Jeden 1. Freitag im Monat von 18.30– 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger 079 296 86 60, www.judith-klang.ch

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Line Dance Line Dance ist eine choreografierte Tanzform, bei der einzelne Tänzer unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen. Beim Line Dance können Personen, die sich nicht kennen und möglicherweise keine gemeinsame Sprache sprechen, miteinander tanzen.

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches

+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch

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Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz,

K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


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DORFPLATZ

VERANSTALTUNG

SOMMERSERIE: ZERO WASTE

Saxofon und Orgel in der Kirche

Kleidung lange nutzen und Stoff statt Papier verwenden

GEDANKENSTRICH

Diese Zero Waste Folge nimmt die Abfallvermeidung von Textilien und die Minimierung des Altpapiers unter die Lupe.

Gini Minonzio

Marianne Volonté Kirche für alle: Zum Gottesdienst mit Musik sind alle Gäste gleich welcher Konfession oder Religion eingeladen. FOTO: ZVG WoS. Antoine Joseph Sax erfand 1840 das Saxofon für die klassische Musik. Erst knapp 100 Jahre später begann dieses Blasinstrument mit der Jazz-Musik seinen Siegeszug. Am Ökumenischen Sonntag am 21. Juli, um 10 Uhr hören die Gäste in der Heiliggeist-Kirche Flüh Georg Sigrist (Saxofon und Arrangements), Pfarrer Michael Brunner (Saxofon) und Sharon Prushansky an der Orgel mit einer Auswahl klassischer und moderner Stücke. Die Musik in diesem Gottesdienst umrahmt ein Abendmahl, zu dem alle Gäste gleich welcher Konfession oder Religion herzlich eingeladen sind. Bei einem Apéro auf dem Kirchplatz lassen wir diesen Sommermorgen gemeinsam ausklingen. Heiliggeist-Kirche Flüh, Ökumenischen Sonntag, 21. Juli, 10 Uhr

Z

ero Waste im Kleidungsbereich anzuwenden bedeutet, die Kleidung, die man besitzt, möglichst lange zu benutzen. Sie an der frischen Luft zu tragen und nicht im Schrank versauern zu lassen. Wenn möglich die Kleidung zu flicken oder abzuändern, so dass sie noch länger gebraucht werden kann. Ungetragene Kleider, die nicht mehr passen oder gefallen, können weiterverschenkt oder verkauft werden. Wer «neue» Kleidung braucht oder gerne wieder mal etwas Abwechslung im Kleiderschrank möchte, kauft seine Kleidung am besten secondhand. In der Region findet man Kleider für Erwachsene in einem Secondhand-Laden in Laufen (naehmode-chantal.ch) und in zwei Läden in Liestal (garederobe.ch und latua.ch). Oder man nimmt an einem Kleidertausch teil. Ein solcher lässt sich auch unkompliziert unter Freundinnen und Freunden selbst organisieren. Auch der Papierabfall ist in einem Haushalt nicht unerheblich. Obwohl die

Kleidertausch: Die Frauenkleidertage in Nunningen sind beliebt. Kleider können gebracht und solche die gefallen, mitgenommen werden. FOTO: MARIANNE VOLONTÉ Recyclingquote in der Schweiz hoch ist, ist die Vermeidung von Papier für die Umwelt die bessere Lösung. Papier als Einwegverbrauchsgegenstand im Haushalt kann oft und einfach durch eine Variante aus Stoff ersetzt werden. So kann er nach Gebrauch gewaschen und wieder benutzt werden und landet nicht in der Mülltüte oder im Recycling. Das ist zum Beispiel bei Taschentüchern und Servietten sehr gut möglich. Menschen in meinem Alter können sich gut daran erinnern, dass früher ein Leben ohne Küchenpapierrolle möglich war. Das ist heute noch so, auch wenn

mir die Umstellung ehrlich gesagt sehr schwergefallen ist und eine ganze Weile gedauert hat. Anstatt Küchenpapier zu verwenden, greift man einfach öfter zu Waschlappen und Küchentuch. Bei der Körperhygiene können Abschminkpads aus Watte oder Kleenex durch waschbare Stoffpads ersetzt werden. Diese kann man selber nähen oder kaufen.

Buchtipp: Das Zero Waste Nähbuch Internet: smarticular.net – bietet eine Fülle von Ideen, was man wie selber und einfach herstellen kann. Nächste Folge: Unterwegs sein, Geschenke verpacken

FOTOWETTBEWERB

Glücksorte der Wochenblattleserinnen und -leser gwa. Das Wochenblatt hatte vor ein paar Wochen zum Fotowettbewerb aufgerufen. «Sei ein Influencer und zeig uns einen Deiner Glücksorte» war das Thema. Wir wollten wissen, welches die Glücksorte unserer Leserinnen und Leser sind. Noch in dieser, wie schon letzte Woche, und in der kommenden Ausgabe veröffentlichen wir die Lieblingsplätze der Wochenblattleserinnen und -lesern. In der nächsten Ausgabe wird auch die oder der durch das Los bestimmte Siegerin oder Sieger des Fotowettbewerbs bekannt gegeben.

Stürmenkopf, Wahlen, Natur pur: Wir machen mit unseren Kindern oft Stürmenkopf-Spaziergänge und verbringen viel Zeit im Wald, weil wir dort die Seele baumeln lassen können. BEITRAG: HIRAM MONDRAGON, WAHLEN

Kraftorte alter Birnenbaum in Nunningen: Er stammt von den immer seltener werdenden Hofratsbirnen ab und ist mehr als doppelt so alt wie ich. Bei ihm zu sitzen gibt mir Ruhe, Entspannung, Erholung und Kraft. Unter seinem Blätterdach lässt sich jeder heisse Sommertag problemlos aushalten. Er schenkt uns so viel mehr als nur seine Früchte im Herbst und ich bin dankbar für diesen grossen Schatz im Garten. FOTO: MARIANNE VOLONTÉ

Nicht ganz bei Trost

Blockhütte Planetenweg Laufen: «Grossvater’s Brunnen» wie wir ihn nennen, ist eine Erinnerung an A. Saner. Er erbaute diesen Brunnen zusammen mit einem Freund. Ein Glücksort mit der Botschaft «Wasser isch Läbe, heb Sorg dr’zue». Erster Ausflug zum Brunnen mit Urenkel Léon Matteo. BEITRAG: TINA LOOSLI- TRUMMER, LAUFEN

Letzte Woche war ich in einer Weinhandlung. Ich schilderte der Verkäuferin, was ich brauchte, nämlich einen guten Tropfen, der meine Stimmung hebt, die etwas getrübt war. «Darf es auch etwas mit roten Trauben sein?», fragte sie mich. Sie überreichte mir eine schön etikettierte Flasche und ich ihr im Gegenzug 19,80 Franken. Zu Hause öffnete ich sogleich die Flasche, schenkte mir ein, machte es mir gemütlich und las die Etikette: «Zusammensetzung: Wasser, Zucker, Extrakt aus Trauben (1 ‰)» Nur ein einziges Gramm Traubensaft auf einen Liter Flüssigkeit? Das kann doch nicht sein, dachte ich mir. Trotzdem trank ich das Glas aus. Genützt hat es rein gar nichts. Meine Stimmung war weiterhin getrübt. Was sagen Sie, liebe Leserin, lieber Leser? Sie glauben mir kein Wort? Es kann niemand Wein verkaufen, der nur zu einem Tausendstel aus Trauben besteht? Recht haben Sie! Nicht meine Stimmung war getrübt, sondern meine Sicht, weil ich Schlieren auf einem Auge hatte. Und ich habe auch keinen Wein gekauft, sondern war in einer Apotheke und habe Augentrost-Augentropfen erstanden. Alles, alles habe ich erfunden, nur das mit dem Wasser und dem Promille nicht. In diesen Augentropfen der wohlbekannten Firma ist tatsächlich nur 1 einsames Promille eines Teeauszuges der Heilpflanze Augentrost drin. Der Rest sind Wasser und Salz. Und damit man das nicht sogleich merkt, gibt die Firma das nicht in Promille an, sondern in kleinstmöglicher Schrift unter der Bezeichnung D3. Da inzwischen Samstagabend war, brauchte ich notgedrungen das Zeug. Salzwasser befeuchtet schliesslich auch. Da die Schlieren aber auf dem Auge blieben, begann ich zu rechnen und kam zu folgenden Resultaten: A) In 1 Liter dieses Salzwassers ist 1 Milliliter Augentrosttee. Also etwa so viel, wie das letzte Glied meines kleinen Fingers gross ist. B) Die Apotheke hat mir 8 Milliliter Augentropfen verkauft, zu 19,80 Franken. Darin enthalten sind total 1/6 Tropfen Augentrosttee. C) Das macht 2475 Franken für 1 Liter Salzwasser, der 20 Tropfen Augentrosttee enthält. Stellte ich das selber her, kostete mich das etwa 1 Rappen. Wenn ich grosszügig rechne, vielleicht auch 10 Rappen. Was sagen Sie? Vor lauter Zahlen sehen Sie nur noch verschwommen? Machen Sie sich doch einen unverdünnten Augentrosttee oder Schwarztee und baden Sie Ihre Augen. Ist günstig und nützt!


DIES UND DAS

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EBENFEIN

Ein leichtes Gericht für heisse Tage gin. Landfrauenküche ist einfach die beste. Da wird ohne Brimborium gekocht; mit dem, was Garten, Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung, die dazu noch wunderbar schmeckt. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am EbenrainZentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Die besten Rezepte sind online und werden neu im Wochenblatt abgedruckt. Guten Appetit! Zander mit Fenchel und Tomaten 700 g Fenchel 700 g Zanderfilet 2 Zitronen 70 ml Weisswein 400 g Cherrytomaten

Fenchelstreifen schneiden, in wenig Butter dünsten Fenchelstreifen in eine Auflaufform geben, mit Salz würzen Backen 1: Ofen vorgeheizt,175 °C, mittlere Schiene, 20-30 Minuten Zander mit Zitronensaft innen und aussen beträufeln, Zitronen schälen, in Scheiben schneiden, Fisch und Zitronenscheiben zum Fenchel geben Weisswein über den Fenchel und den Fisch giessen, mit Salz, Pfeffer würzen Backen 2: Ofen vorgeheizt,175 °C, mitt-

lere Schiene, 10-20 Minuten ( je nach Grösse und Dicke der Zanderfilets) Cherrytomaten halbieren, 5 Minuten vor Garzeitende in die Auflaufform geben Dazu passt: Brot / Fladenbrot und Käse oder zusätzlich pro Person ein gekochtes Ei hacken und dazu servieren. Das Rezept ist für vier Personen. Dieses und viel mehr Rezepte finden Sie auf der Seite des landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain. https://ebenfein.bl.ch

EINGESANDT

Jugilager Grindel 2019

FOTOGALERIE

Blumen sind Leben Jugi Grindel: Sie trieben viel Sport in ihrem Jugilager in Obergesteln.

Viel Verkehr!: So viele wollen sich an der Blume laben. FOTO: REINHARD HÄNGGI

Das Jugilager der Jugendriege Grindel erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Knapp 60 Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren und 17 freiwillige Leiterinnen und Leiter machten sich am Sonntag, 7. Juli, auf den Weg über den Grimselpass nach Obergesteln, am Ursprung der Rhone in der Region Obergoms gelegen. Der vorwiegend in Grindel und Bärschwil beheimatete Nachwuchs genoss ein sonniges und geselliges Lager im Zeichen der Bewegung und des Sports. In fünf Leistungsgruppen aufgeteilt trainierten die Kinder mittels altersspezifischen Aktivitäten verschiedene Bewegungsgrundformen. Zu den Höhepunkten gehörten ein abwechslungsreicher Orientierungslauf rund um Obergesteln, der UBS Kids

Cup und eine anspruchsvolle Tageswanderung. Die älteren Kinder legten auf ihrer Rundwanderung stattliche 18 Kilometer und 900 Höhenmeter zurück. Die «Kleinen» konnten sich auf ihrer verkürzten Wanderung während der Mittagspause auf dem grossen Spielplatz im Nachbarsdorf austoben. Neben altersspezifischen Lektionen wurde an zwei Nachmittagen Gross und Klein für Teamwettkämpfe in Ballsportarten sowie Geschicklichkeits- und Denkspielen gemischt. Das ganze Lager hindurch scheute das eigene Küchenteam keine Mühe, um die hungrigen Mäuler mit abwechslungsreichen und nahrhaften Menüs zu versorgen. Sogar der Pizzateig wurde zu Qualitätszwecken selbst zubereitet.

FOTO: ZVG

Nach abschliessenden Siegerehrungen, einem Rückblick in Form eines Lagerfilms, Aufräumen, Putzen und einem Gruppenfoto traten wir am Freitag die Rückreise an. Zur Begrüssung der Eltern in Grindel führten die Kinder ein letztes Mal den Lagertanz auf. Schliesslich übergab das Leiterteam erschöpft und erleichtert die Kinder wieder in die Obhut ihrer Eltern bis (hoffentlich) zum nächsten Jugilager vom 5. bis 10. Juli 2020 in Parpan bei Lenzerheide, dessen Planung dank den vielen motivierten Kindern, treuen Sponsoren und engagierten Leiterinnen und Leitern bereits in Angriff genommen werden kann. Simon Lutz, Grindel


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DIES UND DAS

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EINGESANDT

Happy Birthday Jugendzentrum Laufen – eine Porträtserie

Dion, 22, Laufen Woher kennst du das Jugendzentrum Laufen (wie und warum hast du es genutzt/besucht)? Ich kenne das Jugendzentrum, weil ich selber in Laufen wohne und Freunde mich damals mitgenommen haben. Wir waren oft da, einfach nur zum Chillen. Manchmal konnten wir dort auch über unsere Sorgen reden oder mit den Mitarbeitenden unsere Bewerbungen überarbeiten.

Blauringlager Erschwil — Rettet den Olymp!

Was hat sich seither verändert (bei dir und im Jugendzentrum)? Wir sind alle älter geworden. Ich habe nicht mehr viel Zeit, das Jugendzentrum zu besuchen. Bei Fragen oder Problemen, sind sie jedoch noch immer für uns da. 10 Jahre Jugendzentrum Laufen – Happy Birthday! Was wünscht du dem Jugendzentrum Laufen für die nächsten 10 Jahre? Ich wünsche dem Jugendzentrum alles Gute und dem Team weiterhin viel Erfolg! Das Jugendzentrum Laufen an der Delsbergerstrasse 62 ist geöffnet am Mittwoch von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am Samstag von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Weitere Informationen zur Offenen Jugendarbeit Region Laufen: www.deinticker.ch/laufen

EINGESANDT

Seewener Stute glänzt

Voller Erfolg: Das Lager in Balsthal war voller Sport und Spiel. Am Samstag, 6. Juli, reisten 15 Mädchen und vier Leiterinnen nach Balsthal, um den Olymp zu retten. Während einer Woche erspielten sich die Teilnehmerinnen ein Wahrheitsserum, um den Unruhestifter unter den Göttern zu entlarven. So wurden Geländespiele absolviert, während eines Orientierungslaufes nach

dem richtigen Weg gesucht, Turniere gewonnen und Rätsel gelöst. Selbst der Schuldige konnte entlarvt werden. Eine Wanderung auf dem «Holzweg» und einen Ausflug in die Badi bildeten nur zwei Highlights der Lagerwoche. Zum ersten Mal seit über 15 Jahren verlängerte der Blauring die Dauer des La-

FOTO: ZVG

gers auf eine Woche — dies auch aufgrund des 60-jährigen Jubiläums. Im Rahmen dieses Geburtstages wird am 7. September ein öffentlicher Lottomatch mit Festwirtschaft in der Mehrzweckhalle Brühl stattfinden. Corina Borer Die Leiterinnen des Blauring Erschwil

FOTOGALERIE

Spröde Schönheit

Höchstnoten: Durga vom Eigen.

Anlässlich der CH-Prämien-Zuchtstutenschau in Avenches vom 13. Juli vergaben die Juroren für die 3-jährige Stute Durga vom Eigen Höchstnoten und erkürten sie zur Siegerin (bezüglich Dressur)

FOTO: ZVG

Herzliche Gratulation dem erfolgreichen Züchter Josef Wiggli vom Eigenhof in Seewen, sowie der Besitzerin Eva Lachat aus Bellelay. Heinz Klötzli, Nunningen

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Leiter Richtung Himmel: Die Biomill in Laufen.

FOTO: MARTIN STAUB


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KALEIDOSKOP

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F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Mit der Maschine durchs Dach: Die Schreinerei Weber AG in Seewen musste das Dach der Fabrikationshalle abdecken, um die neue vollautomatische Fenstermaschine zu installieren. Sie ist 15 Meter lang. Das schwerste Teil wog 8 Tonnen. Der Kran wog 130 Tonnen und die Ausladung betrug 35 Meter. Das ritzte an den Grenzen des physikalisch Möglichen. FOTO: MARCEL WEBER, SEEWEN

KANTON BASELLAND

NUGLAR-ST. PANTALEON

Falsche Polizisten – neue Masche

Trinkwasser freigegeben

WoS. In den vergangenen Tagen gingen bei der der Polizei Basel-Landschaft insgesamt 17 Meldungen aus der Bevölkerung ein, wonach sich falsche Polizisten telefonisch gemeldet hätten. Dies vor allem aus den Gemeinden Wahlen und Münchenstein. Meist sprachen diese Hochdeutsch und gaben vor, Mitarbeitende der Kantonspolizei Basel-Landschaft zu sein, die bestimmte Abklärungen, oft im Zusammenhang mit Einbrüchen, zu tätigen hätten. Neu ist, dass die angerufenen Personen angewiesen wurden, nach einem Pieps Ton die Telefonnummer 117 zu wählen. Danach sei ein anderer, schweizerdeutsch sprechender Polizist am Telefon gewesen, welcher angab, ein Polizist aus Muttenz zu sein. Er bestätigte in der Folge die Angaben seines Kollegen. Diese falschen Polizisten erkundigten sich nach Wertsachen im Hause, der finanziellen Situation,

nach Anwesenheiten und Ähnlichem. Alle Anrufempfänger haben sich vorbildlich verhalten und gingen nicht auf die Anweisungen der falschen Polizisten ein, sondern informierten umgehend die Einsatzleitzentrale der Polizei über die Vorfälle. Entsprechende Ermittlungen sind bei der Polizei Basel-Landschaft am Laufen. Die Polizei rät zur Vorsicht vor falschen Polizisten und echt erscheinenden Telefonnummern. Der Display-Anzeige kann nicht getraut werden. Die Anzeige auf dem Telefon kann manipuliert sein. Es sollen keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt gegeben werden. Ebenso wenig soll Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten übergeben werden. Bei Verdacht soll die Notrufnummer 112 der Polizei gewählt werden.

WoS. Seit letzten Donnerstagnachmittag ist das Trinkwasser in den Gemeinden Liestal, Lausen, Arisdorf, Seltisberg, Lupsingen und Nuglar-St. Pantaleon, wieder trinkbar. Nach der Abgabe von Chlor konnte keine Keimbelastung im Leitungsnetz mehr nachgewiesen werden. In der Folge wurden die Chlorabgabe ausgesetzt und überprüft, ob es zu einem erneuten Anstieg der Keimbelastung kommt. Wasserproben belegten, dass das Trinkwasser im Leitungsnetz der betroffenen Gemeinden wieder sauber ist. Entsprechend konnte der Kantonale Krisenstab die Trinkwasser-Konsumation freigeben. Der Verdacht, wonach die Ursache der Verschmutzung auf Bautätigkeiten am Leitungsnetz in Liestal zurückzuführen ist, hat sich nach Angaben des Kantons sehr stark erhärtet.

Mit Hanf im Blut Unfall gemacht DUGGINGEN. WoS. Am Montagmorgen, kurz vor 8 Uhr, ereignete sich in der Seewenstrasse in Duggingen ein Selbstunfall. Personen wurden dabei keine verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 18-jährige Lenker eines Personenwagens in der Seewenstrasse Richtung Seewen. Aus bis anhin nicht restlos geklärten Gründen geriet er kurz nach der Seewental-Garage auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal bis seitlich mit der ansteigenden Strassenböschung und mehreren massiven Holzpfosten. Schlussendlich kam der Personenwagen auf der Seewenstrasse zum Stillstand. Der beim verantwortlichen Lenker durchgeführte Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben und wird nun an die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft verzeigt. Das beschädigte Fahrzeug musste abtransportiert werden, teilt die Polizei mit. Grösserer Coop BÄTTWIL-FLÜH. WoS. Die Coop-Filiale in Bättwil-Flüh wurde modernisiert und hat nun eine grössere Verkaufsfläche. Das Angebot an frischen Lebensmitteln wurde vergrössert. Die Baumaterialien entsprechen ökologischen Standards, teilt das Unternehmen mit. Badewasser hat gute Qualität LIESTAL. WoS. Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen führte diesen Sommer erneut Badewasserkontrollen in den Freibädern durch. In vier Freibädern (in einem Rutschbahnbecken und in drei Kinderplanschbecken) konnten Keime, welche auf eine Verschmutzung durch Kot hinweisen, und krankmachende Keime nachgewiesen werden. Da aber die betroffenen Becken über einen ausreichenden Chlorgehalt verfügten, mussten keine weiteren Massnahmen getroffen werden.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Die kleine Hummel Bommel entdeckt die Wiese von Britta Sabbag, Maite Kelly und Joelle Tourlonias

Die kleine Hummel Bommel kennt man aus Bilderbüchern. Nun ist das erste Natur-Sachbuch mit der kleinen Hummel erschienen. Bommel führt uns durch den Lebensraum Wiese. Was für Tiere und Pflanzen gibt es auf einer Blumenwiese? Die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling wird ebenso erklärt wie die Entstehung des Honigs. Was passiert auf der Wiese, wenn es regnet? Die einzelnen Tiere werden in verständlichen Textblöcken, Fotos und liebevollen Zeichnungen vorgestellt. Es macht Freude, dieses Kinder- Sachbuch gemeinsam anzuschauen. Die Vielfalt einer gewöhnlichen Wiese lassen auch noch den Erwachsenen staunen. Wussten Sie, dass es weltweit etwa 250 Hummelarten gibt? Einige Arten sind vom Aussterben bedroht. Deshalb ist der Erhalt solcher Blumenwiesen wichtig. Was man im Kleinen dafür tun kann? Auch dazu gibt es im Buch Vorschläge. Die kleine Hummel Bommel meint: Du bist ein Glückspilz, wenn du eine Hummel siehst. Freuen wir uns doch an allem, was eine Wiese zu bieten hat. Hannelore Rüegg www.klv-breitenbach.ch

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