Donnerstag, 25. Juni 2020
112. Jahrgang Nr. 26
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Lebhafter Schlagabtausch trotz Corona-Modus 16 ºC 30 ºC
An der Gemeindeversammlung gingen die Wellen hoch: Spital, Weststrasse, Werkhof, Stadthaus und Finanzen kamen nochmals aufs Tapet und wurden mit Vorwürfen und Anträgen intensiv aufgemischt.
18 ºC 28 ºC
Samstag, 27. Juni 2020: Weiterhin recht sonnig, dabei jeweils in der zweiten Tageshälfte etwas erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko. Sonntag, 28. Juni 2020: Etwas mehr Bewölkung. Es dürfte aber trocken bleiben.
18 ºC 27 ºC
Laufen
Jürg Jeanloz
Rolf Richterich liess gleich zu Beginn der Versammlung die Katze aus dem Sack und beantragte, das Traktandum 7 «Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge» sofort zu behandeln. Mit 20 zu 19 Stimmen folgten ihm die Stimmberechtigten, worauf er den Stadtrat aufforderte, den «Gremiendschungel» (Vereine und Verbände) zu durchforsten und auszulichten. Darauf setzte er zum Frontalangriff an: «Warum fragt man nicht die Bevölkerung, ob das Feninger-Spital geschlossen werden soll?» Der Stadtrat würde eigenmächtig darüber befinden, ein regionales Gesundheitszentrum zu errichten und die Schliessung in Kauf zu nehmen. Der Kanton ziehe sich elegant aus dem Laufental zurück. Stadtpräsident Alex Imhof verteidigte das Gesundheitszentrum als zukunftsweisend mit modernen Hausarztpraxen. Aus dem Spital könne gewinnbringend etwas Neues entstehen. Als nächster Redner trat Hans Herter vor die Versammlung und tadelte den Stadtrat, beim Ausbau der Weststrasse unsorgfältig vorgegangen zu sein. Die Stadt hatte Perimeterbeiträge der Anstösser im Zuge der Überbauung Kirchgarten verlangt, worauf sich ein Betroffener zur Wehr gesetzt hatte. Enteignungsgericht, Kantonsgericht und schliesslich sogar das Bundesgericht hatten solche Beiträge
Freitag, 26. Juni 2020: Recht sonnig, dabei jeweils in der zweiten Tageshälfte etwas erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko.
3 Innert weniger Monate ist an der Wahlenstrasse ein Permakulturgarten entstanden. Das Projekt verbindet Ökologisches mit Sozialem.
Corona-Abstand einhalten: Die Gemeindeversammlung fand ausnahmsweise in der MZH Serafin in Laufen statt. verneint, sodass der Stadt Laufen nicht nur die Perimeterbeiträge entgingen, sondern auch Anwalts- und Gerichtskosten von 100 000 Franken blieben.
Erfreulicher Jahresabschluss
Erfreulicher sah der Abschluss des Jahres 2019 aus. Der Nettogewinn ergab 900 000 Franken, wobei zusätzlich 1,47 Mio. für den geplanten Hochwasserschutz zurückgestellt wurden. Das gute Ergebnis wurde unter anderem dank des Verkaufs des Aktienpakets Gasag und dem Buchgewinn aus der Neubewertung von Grundstückparzellen und Liegenschaften erwirtschaftet. Die Verschuldung von 2063 Franken je Einwohner bleibt hoch und die wirtschaftlichen Aussichten der Corona-Krise
sind düster. Nachdem die Versammlung den Nachtragskredit von 80 000 Franken für die Projektierung eines Reservoirs «Uf Saal» zugestimmt hatten, ging eine heftige Diskussion über den Bau eines neuen Werkhofs in der Neumatt los. Stadtrat Simon Croll beantragte einen Projektierungskredit von 250 000 Franken und begründete seine Forderung mit dem veralteten, unpraktischen Standort am Seidenweg und mit dezentralen Aussenstellen, wo Material und Maschinen lagern. «Die geplanten 6,3 Mio. Franken sind einfach zu viel, das macht mir Bauchweh», sagte Thomas Locher, «ich beantrage Nichteintreten.» «Wir brauchen den neuen Werkhof, die Arbeitsabläufe sind umständlich und kostentreibend», kon-
FOTO: JÜRG JEANLOZ
terte Alex Imhof. «Dieses Leuchtturmprojekt können wir uns in dieser Wirtschaftskrise nicht leisten», doppelte Richterich nach. Nichteintreten wurde abgelehnt und der Kredit mit 34 zu 20 Stimmen angenommen. Nachdem ein Baukredit von 839 000 Franken für die Teilsanierung des Stadthauses mit neuen Fenstern und attraktivem Eingangsbereich mit 40 zu 10 Stimmen angenommen wurde, verabschiedete Stadträtin Sabine Asprion die Versammlungsleiter Dieter Jermann und Martin Dätwyler (Ersatz) sowie die Stadträte Thomas Hofer, Simon Croll und Präsident Alex Imhof. Ihm zu Ehren traten Raphi und Jölle auf und lobten singend «Euse Alex» als schlagfertig, pfiffig und schlitzohrig.
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IMPRESSUM
26. Juni 18.00-21.00 27. Juni 11.00-18.00 Freitag 18.00 Samstag 14.00
LAUFENTAL
Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
REGION
Z WINGEN
Nachholbedarf bei der Informationspolitik
Kleines Ferienparadies für Kinder
Viel Platz: Auf dem Gelände in Büsserach werden unter anderem (v.l.) Beat Häner, Jennifer Christ, Nina Christ und Dario Plattner das «Feriendorf» aufbauen.
Bald beginnen die Sommerferien und somit auch der beliebte Ferienpass. Dieses Jahr hat das Team etwas Neues in ihr fantastisches Programm hinzugefügt: das «Feriendorf». Zoe Zbinden
Die Umstände der letzten Monate haben die Organisation des Ferienpass nicht einfach gemacht. Für einige Programme mussten Alternativen gefunden werden sowie für die Teilnehmenden und Begleitpersonen Schutzkonzepte verfasst werden. Das
Ferienpass-Team hat in den letzten Wochen auf Hochtouren gearbeitet und konnte diese Punkte nun alle von der Todo-Liste streichen. Obwohl sich viele Familien dieses Jahr wahrscheinlich für Ferien Zuhause entscheiden werden, sind leider noch nicht so viele Anmeldungen eingegangen wie erwünscht. Doch seit Montag ist die zweite Anmeldephase eröffnet und das Team bleibt optimistisch. Diese Phase ist nun bis zum Ende der Ferien offen, also darf man sich die ganzen sechs Wochen über für die verschieden Programme einschreiben. Dies ermöglicht Familien viel Flexibilität in der Ferienplanung. Flexibilität musste das FerienpassTeam während dieser Organisationszeit beweisen. Das Wegfallen der sehr beliebten «Ferienwerkstadt» war ein kleines
Sorgenkind in der Planung. Doch die Offene Jugendarbeit der Region Laufen und freiwillige Helfer und Helferinnen haben mit viel Kreativität und Motivation innerhalb von kurzer Zeit ein tolles, neues Programm entwickelt, welches während einer Woche vielen Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit bietet. Ein grosses Dankeschön gilt der Gemeinde Büsserach, die das alles überhaupt möglich gemacht hat. Die Gemeinde stellt das Gelände des Vereinshauses Wydematt, welches früher das alte Schulhaus war, zur Verfügung. Dort hat das Team genug Platz, um das neue «Feriendorf» zu errichten. Es werden verschiedene Zelte aufgestellt, mit diversen Aktivitäten wie Basteln, Malen, Musikinstrumente bauen und noch viel mehr. Und auch ausserhalb der Zelte gibt
FOTO: ZOE ZBINDEN
es für die Kids viel zu entdecken: Pingpong spielen, sich auf der Hüpfburg austoben oder Pfeilbogen schiessen — all das steht auf dem Programm. Das Feriendorf wird vom 20. bis zum 24. Juli, jeweils von 13.30 bis 18 Uhr, geöffnet sein. Für dieses Jahr kann das Ferienpass-Team ein weiteres, fantastisches Angebot machen: vom 29. Juni bis zum 17. Juli werden Tages- und Wochenbetreuungen in der Fita in Pratteln angeboten. Ausserdem kann man mit dem Ferienpass von vielen anderen Grundangeboten profitieren. Es gibt gratis Glace, Gebäck und diverse Vergünstigungen bei Eintritten und vieles mehr. Wer sich noch anmelden oder informieren möchte, findet alles Wichtige auf der Website www.ferienpass.ch.
L AUFEN
Auf den Kreislauf der Natur achten Innert weniger Monate ist an der Wahlenstrasse ein Permakulturgarten entstanden. Das Projekt verbindet Ökologisches mit Sozialem. tim. An dieser Stelle würde man kein Projekt vermuten, das ökologische mit sozialen Zielen verbindet. Hinter Industrie- und Gewerbebauten wurde an der Wahlenstrasse in Laufen ein Permakulturgarten eingeweiht. Nur gerade ein Jahr stand zwischen der Gründung des Vereins Permakulturgarten «Grüner Zweig» Laufental-Thierstein und der Einweihung. «Wegen der Corona-Krise haben wir auf den Spatenstich verzichten müssen», sagte Vereinspräsident Peter Seeberger. Seit der Gründung im Juni 2019 sei es Schlag auf Schlag gegangen. Von der Stiftung Abendrot habe man die rund 1,2 Hektaren grosse Industriebrache pachten können. Entstanden ist die Idee der Permakulturgärten vor knapp fünfzig Jahren in Australien, führte Vorstandsmitglied
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Gemüsegarten: Auf der Anhöhe des Geländes werden verschiedene Gemüse und Beeren angepflanzt. Luigi Gschwind aus. Dabei geht es um ein nachhaltiges Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau. Selbstverständlich wird biologisch angebaut, ohne Düngemittel, ohne schwere, den Boden erodierende Geräte. Im Wesentlichen will man auf die
Effizienz: Vereinspräsident Peter Seeberger freut sich über die kurze Zeit von einem Jahr zwischen Vereinsgründung und Einweihung des Permakulturgartens.
natürlichen Ökosysteme und Kreisläufe der Natur achten. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, indem die Produkte regional vermarktet und organische Abfälle wiederverwertet werden. Ertragsmaximierung steht nicht im Mittelpunkt. Gleichzeitig will man Arbeitslosen, Seniorinnen und IV-Rentnern eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit anbieten, betonte Evelyn Graf Kotan, Leiterin der Fachstelle Arbeitsintegration der Stadt Laufen. Hier können diese Menschen nicht nur Gemüse und Obst anbauen, «sondern sich auch fit machen für den ersten Arbeitsmarkt». In diesem Sinne ist dieser Garten ein Bindeglied zwischen der Stadt Laufen und dem Verein Permakultur. Stadtrat Simon Croll würdigte die Arbeit des Vereins, der die Biodiversität betone und einen schonenden Umgang mit den Ressourcen und dem Boden propagiere: «In der Nähe des Stedtlis wurde ein Schaugarten geschaffen, wo man sich ein Bild des Permakultur-Konzepts machen kann.»
FOTOS: THOMAS IMMOOS
Für Rita Diggelmann von balanced garden (Grellingen) ist es mit dem neuen Permakulturgarten in Laufen gelungen, mit einem Projekt, das Ökologisches mit Sozialem verbindet, einen Traum umzusetzen. Angepflanzt werden Gemüse, Obst und Beeren, «und es sollen möglichst viele Menschen hierher kommen können». Bei der Planung habe man nicht nur die Qualität des Bodens geprüft, sondern auch die Sonneneinstrahlung und den Wind. An dieser Stelle herrscht oft eine leichte Bise. Diese Erkenntnisse machte man sich zunutze. Während die Gemüsebeete auf der Anhöhe angelegt sind, liegt der Kräutergarten windgeschützt hinter den Gewerbebauten. Auf diesem Kräutergarten standen zahlreiche Töpfchen mit Kräutern. Die Gäste der Einweihung wurden eingeladen, diese von Pro Natura gestifteten Kräuter in den kreisrunden Garten einzupflanzen. Während sich einige Besucher gleich ans Werk machten, gingen andere auf einen Rundgang durch den neuen Permakulturgarten.
bea. Nach der nationalen Lockerung der Corona-Massnahmen lud der Gemeinderat von Zwingen am letzten Dienstag zur Gemeindeversammlung, um die Sanierung und Umgestaltung des Verwaltungsgebäudes voranzubringen. «Die Gemeindeversammlung auf dem Schlossplatz durchzuführen ist eine Premiere», sagte Gemeindepräsident Thomas Schmid. Zur ersten Versammlung unter seiner Leitung erschienen rekordverdächtige 87 Stimmberechtigte. Auf der Traktandenliste stand der Antrag des Gemeinderates, einen Brutto-Investitionskredit in der Höhe von 4,6 Millionen Franken für den Umbau der Gemeindeverwaltung im Schlossareal zu genehmigen. Im März hätte das Projekt an einem Informationsanlass im Detail besprochen werden sollen — dieser fand wegen Corona nicht statt. Die Pläne waren aber einsehbar. Der Gemeinderat möchte im unteren Bereich die Räumlichkeiten für die Verwaltung optimieren und barrierefrei gestalten. Im oberen Stockwerk will er aus den heutigen drei zu grossen Wohnungen sieben zeitgemässe Wohnungen bauen. Allerdings muss das Gebäude wegen Altlasten (Asbest) und Energieverlust einer Totalsanierung unterzogen werden. Bis zur Altlastensanierung mussten die Mietverhältnisse gekündigt werden, sagt Schmid. Für das Problem des Parkplatzmangels fand man auf der benachbarten Parzelle die Lösung für 25 Parkplätze. Mit dem Bruttokredit beabsichtigte der Rat, das Projekt rasch voranzutreiben. Doch davon wollte die Versammlung nichts wissen, sie verweigerte das Eintreten auf die Vorlage mit 47 zu 27 Stimmen. Verschiedenen Wortäusserungen nach fühlte sich die Bevölkerung bei der Ausarbeitung des Projektes und der Informationspolitik des Gemeinderates übergangen. Man stösst sich daran, dass das Projekt bereits zur Baubewilligung ausgeschrieben ist. Man habe sich mit einer Liste von Änderungsvorschlägen an den Gemeinderat gewandt — doch auf eine Einladung zu einem klärenden Gespräch hätten die Mitunterzeichnenden vergebens gewartet, gab ein Votant zu bedenken. Hinzu kamen Bedenken, dass die künftigen Sozialausgaben die Gemeinderechnung stark belasten werden wegen der Corona-Wirtschaftskrise. Jetzt sei Sparsamkeit angesagt. Schmid erklärt gegenüber dieser Zeitung, dass noch weitere Stellungnahmen bei der Gemeinde eingegangen seien und man daran sei, die Anregungen zu prüfen. Ausgerechnet an der Premiere-Gemeindeversammlung auf dem Schlossplatz unter der neuen Leitung dem Gemeinderat einen Denkzettel zu verpassen, sei nicht das Ziel des Widerstandes gewesen, rechtfertigte ein Teilnehmer. «Doch es blieb uns keine andere Wahl.» Eine Gemeindeversammlung dürfe nicht zur Farce verkommen, indem man Anträge bloss abnicke. Wie es mit dem Projekt weitergeht, wird der Rat im Verlauf der nächsten Wochen bekanntgeben. Dank grösserer Einnahmen des Finanzausgleiches und durch Verkauf eines Aktienpakets wurde aus einem budgetierten Minus ein Plus. Die Rechnung 2019 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 132 749 Franken. Davon gehen 100 000 Franken in die Vorfinanzierung für den Primarschulhaus-Neubau. Diese Kasse steigt auf 3,1 Millionen Franken.
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RGO SCHNUPPE
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Immer für alle dagewesen. Immer das Beste gewollt. Immer das Beste gegeben. Wir haben das Beste verloren.
Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12. Laufen: Donnerstag, 25. Juni, 18.00 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, Gesprächsrunde Offline, es sind alle willkommen zu Austausch und Diskussion. Bei Bedarf Input von Regine Kokontis. Kleiner Imbiss. Bis ca. 19.30 Uhr. Samstag, 27. Juni, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Dialogpredigt: Vikarin Rahel Weber und Pfarrerin Regine Kokontis im Gespräch zu Themen aus der Kirchenpflege-Retraite. Tatjana Fuog am Flügel. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 28. Juni, 18.00 Uhr Abendsegen, Martina Hausberger und Tatjana Stoecklin. Bei gutem Wetter findet der Anlass draussen statt. Bitte eigenes Sitzkissen mitbringen.
DANKSAGUNG Wir danken allen herzlich, die sich mit uns in der vergangenen schweren Zeit des Abschieds von unserem lieben Mutti
Klara Altermatt-Stebler verbunden fühlten und uns ihre Anteilnahme spüren liessen. Ein besonderer Dank ... … Paul Stebler für die schöne, feierliche Urnenbeisetzung … den Ärzten und dem Pflegeteam des Spitals Dornach … Frau Dr. med. Luzia Huber für die langjährige hervorragende ärztliche Betreuung … der Spitex Thierstein/Dorneckberg … für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die vielen Spenden sowie hl. Messen … allen, die mit Kläri ein Stück durchs Leben gegangen sind, die ihr Freundschaft und viele glückliche und schöne Begegnungen geschenkt haben Aufgrund der Lockerungen dürfen wir nun unter Einhaltung des Schutzkonzeptes der Pfarrei Abschied nehmen. Die Abschiedsfeier findet am 3. Juli 2020 um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt. Zullwil, im Juni 2020
Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf jene, die mich lieben.
Gottesdienste:
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mutti, Grosi, Urgrosi, Schwester, Schwiegermutter, Schwägerin, Gotti und Tante
Sonntag, 5. Juli 2020, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Predigt: Stéphane Barth, Organistin: Monika Hoffmann, Täufling: Annalena Hänggi aus Nunningen. Platzanweisung: D. Klasnic. Mit Schutzkonzept. Chinder-Chilche: Sonntag, 28. Juni, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Jacqueline Wirz: im gut gelüfteten Gemeindesaal / draussen an der frischen Luft. Konfirmanden- und Religionsunterricht: Jeweils Do.-abends von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche. Am 25. Juni für Gruppe 1 und 2. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind gebeten, die Juni-Gottesdienste zu besuchen. Seelsorge und Gespräche: Via Telefon und Handy; oder einzeln in Kirche oder im Jugendraum des Pfarrhauses: dort mit Plexiglasschutz! Pfarramt: Tel. 079 465 77 69. Kirchenvorstand: Er nimmt Ihre Anliegen auf (z.B. Einkäufen tätigen und Lindern materieller Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen). Koordination via Pfarramt: Tel. 061 781 12 50.
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter und Omi
Monika Ruth Meury-Hügli 21. September 1944 – 22. Juni 2020
Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie nach kurzem Leiden friedlich einschlafen. Die schönen und unvergesslichen Erinnerungen bleiben für uns ein kostbares Geschenk.
Rolf und Melanie Meury-Steiner mit Celine und Roy, Linda und Tobias, Jeannine und Nico Manfred und Nadia Meury mit Pascal und Tina Geschwister, Anverwandte und Freunde Die Abdankung ohne Beisetzung findet am Donnerstag, 2. Juli 2020, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Zwingen statt. Traueradresse: Rolf Meury-Steiner, Emmenweg 12, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.
Die Trauerfamilien
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Sonntag, 28. Juni 2020, 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst: Predigt: St. Barth; Orgel: B. Abgottspon; Violonist: M. Abgottspon, Platzanweisung: D. Klasnic. Mit Schutzkonzept.
«Ein Auge schläft, das nur in Liebe wacht, ein Herz erlosch, das nur an Güte dachte. Und eine Hand sank kraftlos, die im Leben, wieviel sie auch erhielt, stets mehr gegeben.»
Roswitha Trutmann-Fischli 15. Juni 1932 – 17. Juni 2020
Wir alle dürfen auf viele schöne gemeinsame Jahre zurückblicken. Diese Erinnerungen geben uns Kraft und bleiben für immer in unseren Herzen.
Esther und Peter Inhelder-Trutmann Monika und Peter Zoss-Trutmann Christian und Esther Trutmann-Hänggi Andreas und Lorella Trutmann-Filippin Gabriela Hänggi-Trutmann Andrea Trutmann Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 21. Juli 2020 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach statt. Traueradresse: Andreas Trutmann, Isenbachweg 29, 4226 Breitenbach
Niggi Léchenne 25. 4. 1948 – 11. 6. 2020
ist weitergezogen Uns bleiben seine wunderschönen Bilder und die Erinnerung an einen inspirierenden, naturverbundenen Menschen. Wir denken in Liebe und Dankbarkeit zurück an die gemeinsame Zeit und sehen dich in jedem Bach, Felsen und Wurzelstock. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Fabia Dalbert; Josianne, Monique und Isabelle Léchenne mit Familie und Enkel
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Zündstoff
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 22. Juni 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Im Auftrag des Bundes und des Kantons sind die Betreiber von Kraftwerksanlagen verpflichtet, die Fischgängigkeit von Kraftwerksanlagen wiederherzustellen. Dies betrifft auch das Kraftwerk beim Wasserfall in Laufen. Die Sanierung des Kraftwerks mit der Verbesserung der Fischgängigkeit ist gemäss der strategischen Planung zur Wiederherstellung der Fischwanderung“ mit anderen betroffenen Fachstellen zu koordinieren. Der Wasserfall ist ein natürliches Hindernis, welches erst in jüngerer Zeit zusätzlich mit einem Kraftwerk zur Energienutzung erweitert worden ist. Wahrscheinlich war bereits durch den Wasserfall seit langer Zeit die Fischwanderung in Laufen unterbrochen. Der Eingriff des neuen Fischaufstiegs in den Bestand ist beträchtlich und tangiert das öffentliche Interesse in wesentlichen Punkten. Die Massnahmen betr. Fischgängigkeit sind flussabwärts zu koordinieren. Eine Sanierung macht keinen Sinn, wenn die darunterliegenden Kraftwerke die Fischgängigkeit nicht gewährleisten. Entsprechend den Erwägungen wird die geplante Fischtreppe abgelehnt. • Der BKW AG wurde der Auftrag zum Ersatz der restlichen Quecksilberdampflampen erteilt. Mit SR-Beschluss 178/2018 wurde der Auftrag für 102 LED-Lampen an die Firma BKW AG zum Preis von CHF 159 709.65 vergeben. Das Projekt konnte auf Jahresende 2019 abgeschlossen werden. Die Verpflichtungskreditkontrolle weist Gesamtkosten von CHF 119 982.30 aus. Dies nach Abzug einer internen Buchung von CHF 76 000.00. Diese soll die energiesparenden Massnahmen würdigen und stammt auf der Auflage, wonach die Stadt Laufen jährlich für die stadteigenen Anlagen energiesparende Massnahmen umsetzen soll. Die Abrechnung des Ersatzes der Quecksilberdampflampen wird mit einer Kostenunterschreitung von CHF 40 017.70 genehmigt.
• Die Abrechnung des Kredits für die
Umsetzung von GEP-Massnahmen zum Betrag von CHF 48 514.65 wurde mit einer Kostenunterschreitung von CHF 1485.35 genehmigt. • Im Legislaturprogramm 2016-2020 ist die Inangriffnahme der Ortsplanungsrevision enthalten. In diesen Tagen wird das Hochwasserschutzprojekt, das alle weiteren Planungen in Laufen massgeblich beeinflusst, vom Regierungsrat in Rechtskraft gesetzt. Somit kann mit der Ortsplanungsrevision jetzt begonnen werden. Die Ortsplanungsrevision besteht aus einem konzeptionellen Teil sowie aus der Revision der Zonenvorschriften. Den Inhalt des konzeptionellen Teils bestimmt die Stadt Laufen, der Inhalt der Revision der Zonenvorschriften ist vom Kanton vorgegeben. Drei Planungsbüros haben ihren Vorgehensvorschlag vorgestellt. Die Metron AG hat in den drei vergangenen Jahren die Räumlichen Entwicklungskonzepte für Oberwil, Sissach und Allschwil erstellt. Auf Nachfrage gaben alle Gemeinden eine sehr gute Referenz für Metron AG. Die Metron AG wurde mit der Erstellung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes beauftragt.
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom18. Juni 2020 Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 des Organisationsreglements sind die Gemeindeversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung bekannt zu geben. Die 65 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 wurde diskussionslos ge¬nehmigt. Traktandum 1: Einbürgerungen Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: • Baskaran Aibesan (m) • Cairone Antonino (m)
• • • • • • • • • • • • • •
Cairone-Lizzo Isabella (f) Cairone Luca (m) Hildesheim Julia (f) Hildesheim Anna-Lena (f) Rodriguez Lopez Isabel (f) Vallejo Rodriguez Ivan (m) Vallejo Rodriguez Andres (m) Shkodra Shkurte (f) Shkodra Lorena (f) Shkodra Jon (m) Bianco Claudio Massimiliano (m) Bianco Rosina Patricia (f) Bianco Valentina (f) Bianco Samuele (m)
Traktandum 2: Rechnung 2019 Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Die Jahresrechnung 2019 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 900 386.55 zugunsten des Eigenkapitals wird genehmigt. ://: Die Investitionsrechnung wird genehmigt. Traktandum 3: Projektierung Reservoir Uf Saal, Nachtragskredit CHF 80000.00 Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Für das Bauprojekt Neubau „Reservoir Uf Saal“ wird ein Nachtragskredit von CHF 80 000.00 bewilligt. Traktandum 4: Neubau Werkhof, Projektierungskredit CHF 250000.00 Die Gemeindeversammlung hat mit 35 zu 16 Stimmen beschlossen: ://: Der Antrag auf Nichteintreten wird abgewiesen. Die Gemeindeversammlung hat mit 34 zu 20 Stimmen beschlossen: ://: Für die Projektierung des Neubaus des Werkhofs Laufen wird ein Kredit in der Höhe von CHF 250 000.00 bewilligt.
Traktandum 5: Teilsanierung Stadthaus, Baukredit CHF 839000.00 Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Für die Teilsanierung des Stadthauses Laufen wird ein Baukredit in der Höhe von CHF 839 000.00 bewilligt. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG, In fidem, der Sekretär: Walter Ziltener, Stadtverwalter
Erweiterung Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof St. Martin Die Friedhofkommission hat das Projekt der Erweiterung des Gemeinschaftsgrabs auf dem Friedhof St. Martin erarbeitet. Diese Woche beginnen nun die Arbeiten der Landschaftsgärtner, welche ca. 3 Wochen dauern. Wir werden versuchen die Beeinträchtigungen möglichst klein zu halten. Während Beerdigungen werden die Arbeiten unterbrochen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Technische Dienste
Baugesuche, Auflage vom 25. Juni bis 6. Juli 2020 BG-Nr. 0984/2020. Bauherrschaft: Burger AG / Bahnhofstrasse 2 / 4242 Laufen. Projekt: Unterstand/Fassadenänderung, Parz. 2065, Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: FE Gebäudeunterhalt GmbH / Bahnhofstrasse 6, 4242 Laufen BG-Nr. 0987/2020. Bauherrschaft: Ketterer Carole u. Imhof Christoph / Käppeligarten 32 / 4242 Laufen. Projekt: Einfamilienhaus, Parz. 1174, Langhagweg, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH / Amthausgasse 27, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
«Laufen lebt vom Engagement der Leute» Am kommenden Wochenende geht für Stadtpräsident Alex Imhof eine intensive Zeit zu Ende. Er übergibt sein Amt seinem Nachfolger und freut sich auf mehr Zeit für anderes. 2008 war es, als Alex Imhof für die CVP in den Laufner Stadtrat gewählt wurde. Er sei dort von Anfang an motiviert gewesen, für Laufen etwas zu erreichen, und er war sich sicher, dass er etwas für die Stadt bewirken könne, zu Anfang im Ressort Bau und Planung, ab 2012 dann als Stadtpräsident. Seine Anfangszeit im Baudepartement bezeichnet Alex Imhof als sehr spannend. Schon bald ging es um die Themen Stadtentwicklung, gemeinsam mit der Bevölkerung wurden Ideen entwickelt um Laufen Schritt für Schritt weiterzubringen. «Rückblickend muss ich sagen, dass sich Laufen gut entwickelt hat», sagt Alex Imhof zufrieden. «Laufen hat in verschiedenen Bereichen eine dynamische Entwicklung gezeigt: Wirtschaftlich, kulturell und bezüglich Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner hat sich viel getan.» Laufen als Gemeinde mit wichtigen Zentrumsfunktionen könne stolz sein auf das Erreichte. Es gelte nun aber auch, vorauszudenken. «Wir bleiben nicht automatisch gut», gibt Imhof zu bedenken, «man muss planen, zukunftsorientiert denken und immer einen Schritt vorwärts machen.» Man müsse sich als Politiker im Klaren darüber sein, dass nicht immer alles so schnell umgesetzt werden kann, wie man das gerne hätte, denn schlussendlich sei die Bevölkerung die Regierung und habe
das letzte Wort. «Einfach ist es selten», resümiert Alex Imhof, «die Leute sind kritisch und der Einbezug verschiedener Parteien brauche manchmal viel Geduld. Gewisse Projekte sind darum auch zeitintensiv und komplex.» Entsprechend ist Alex Imhof der Ansicht, dass es schon bald Zeit ist für eine erneute Partizipation. Gerade was die Zonenplanrevision angehe, sollte die Bevölkerung seiner Meinung nach eingebunden werden. Nach wie vor sei eine gewisse Angst vor grossen Überbauungen vorhanden, es sei darum wichtig, dass die Leute aus diesen Projekten auch einen Nutzen ziehen könnten. Als gelungene Beispiele nennt Alex Imhof die Überbauung Kirchgarten, die einerseits günstigen Wohnraum biete und andererseits den Einwohnerinnen und Einwohnern einen tollen Spielplatz beschert habe oder die jüngst eröffnete Diebachstrasse, die für das Bleihollequartier eine tolle Aufwertung bedeute. Ein wichtiges Thema in naher Zukunft sei auch die Zentrumsentlastung bezüglich Verkehr, diesbezüglich sei bereits einiges aufgegleist.
Zufriedener Blick zurück
Alex Imhof blickt auf schöne Ereignisse in seiner Zeit als Stadtrat und Stadtpräsident zurück. Vor allem der Kontakt mit den Menschen habe er immer als sehr bereichernd empfunden, erklärt er. Er habe auch immer gerne die Verantwortung für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getragen und es sei vor allen Dingen schön gewesen, etwas bewegen zu können, seien es grosse Projekte wie der Bau des Schulhauses Serafin oder der Diebachstrasse oder kleinere Verbesserungen wie Tempo 30 Zonen oder das Ermöglichen der Boulevardgastronomie
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Zeit. Die Zusammenarbeit mit seinen Kolleginnen und Kollegen und der Verwaltung sei immer sehr angenehm gewesen, sagt er. Immer wieder sei es eindrücklich gewesen zu sehen, wie sich die Leute für ihre Stadt einsetzten, sei es im Beruf oder auch Ehrenamtlich. «Laufen lebt vom Engagement der Leute», fasst Imhof zusammen.
Mehr Zeit für andere
– viele tolle Projekte würden jetzt noch folgen. Nicht zu vergessen seien dabei gute Partner. Das beginne innerhalb der Stadt Laufen und gehe über die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden und dem Kanton. Über diesen laufen beispielsweise wichtige Projekte wie der Hochwasserschutz oder diverse Verkehrsprojekte.
Gute Zusammenarbeit
Die letzten zwölf Jahre im Stadtrat, ob im Ressort Bau oder als Stadtpräsident, empfindet Alex Imhof als bereichernde
«Das Amt des Stadtpräsidenten ist eines der schönsten politischen Ämter, die man bekleiden kann», erklärt Imhof. In der Politik mache er jetzt darum zufrieden einen Schlussstrich. Dafür soll für den Beruf wieder mehr Zeit bleiben: Er und seine Partner hätten das Anwaltsbüro neu aufgebaut, dort wolle er sich in Zukunft vermehrt einbringen. Aber auch seine dazu gewonnene Freizeit möchte Alex Imhof geniessen. Sicherlich sei es ein Vorsatz, mehr Sport zu treiben, Ausflüge zu machen und zu reisen. Und er habe auch Lust dazu, sich seiner Modelleisenbahn zu widmen, dieses Hobby ist lange auf Eis gelegen. Nicht zuletzt freue er sich darauf, Freundschaften zu pflegen. Ein wenig schade sei, dass seine letzten Monate im Amt, aufgrund von Corona, sehr speziell gewesen seien. Gerne hätte er als Stadtpräsident noch einen Teil des Jubiläumsjahres begleitet. „Das wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen“, bedauert Alex Imhof. Immerhin habe man trotz allem das neue Stadt-Logo einführen können und die neue Laufen-Broschüre sei auch bereits druckreif. Seinem Nachfolger Pascal Bolliger habe er einige Tipps auf den Weg gegeben. Alex Imhof ist davon überzeugt, dass dieser seinen Weg gut machen wird. (stl)
SIMON FELIX STADTRAT
Die erste Jahreshälfte dieses doch sehr speziellen 2020 ist bald Geschichte. Noch immer begleitet uns das Coronavirus. Die teils massiven Einschränkungen wurden glücklicherweise gelockert und wir haben viele Freiheiten zurückerhalten. Zum Glück. Trotzdem, der Lockdown legte scheinbar die Nerven blank und aufgestaute Wut frei. Die Welt brodelt. Stuttgart erlebte vergangene Woche eine Krawallnacht von besonderem Ausmass. Aus den USA erreichten uns die schrecklichen Bilder von tödlicher Polizeigewalt, die landesweit Proteste auslösten. Auch in der Schweiz demonstrierten tausende gegen Rassismus. Die hiesige Polizei drückte bei den geltenden Coronaregeln beide Augen zu und solidarisierte sich mit den Demonstranten. Anders bei der unbewilligten Frauenstreik-Demo in Basel, wo durchgegriffen wurde und ein fragwürdiges Exempel statuiert wurde. In Laufen wurde am vergangenen Samstag friedlich demonstriert. Die Unzufriedenheit und die Wut wurden aber mit deutlichen Worten kundgetan. Die Rassismus-Debatte hat auch Laufen erreicht. Die Manor kippte unseren Mohrenkopf aus dem Sortiment und brachte das Laufner Traditionsunternehmen schweizweit in die Schlagzeilen. Bei mir löste das Kopfschütteln aus. Ich habe während meiner Schulzeit in dieser Fabrik gearbeitet und mit dem Verzehr von Mohrenköpfen heimlich meinen Lohn aufgebessert. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dabei an einen Menschen aus Afrika zu denken. Dasselbe gilt übrigens auch, wenn ich einen Berliner oder einen Hamburger verzehre. Rassismus hat doch nichts mit dem traditionellen Namen zu tun, sondern entsteht durch Vorurteile, Mobbing und Propaganda. Hier müssen wir ansetzen, wenn wir das Problem aus der Welt schaffen und Lincoln’s Erbe zu Ende führen wollen. Als Weltenbummler habe ich bereits Menschen aus rund hundert Ländern und jeglicher Couleur getroffen. Dabei halte ich mich immer an ein Zitat von Viktor Frankl: Es gibt nur zwei Rassen: die Anständigen und die Unanständigen. Der Satz «Die da oben machen ja sowieso was sie wollen» ist leider Realität. Die Politik interessiert sich nur vor den Wahlen für das Volk. Ansonsten nimmt sie es nicht ernst und setzt schamlos seine eigenen Interessen durch. Kommt nun eine drohende Rezession und die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust, gibt das noch weiteren Zündstoff und gefährdet den sozialen Frieden. Die Politik, als massgebender Teil des Problems der Unzufriedenheit, jetzt stark gefordert. Nicht nur in den USA, auch bei uns.
Neue SchalterÖffnungszeiten Gerne teilen wir mit, dass die Schalter neu ab 6. Juli 2020 wie folgt geöffnet: Montag: 10.00 bis 12.00, 14.00 bis 17.00 Dienstag: 10.00 bis 12.00, 14.00 bis 17.00 Mittwoch: 14.00 bis 17.00 Donnerstag: 10.00 bis 12.00, 15.00 bis 18.00 Freitag: 9.00 bis 12.00 Termine ausserhalb der SchalterÖffnungszeiten können weiterhin vereinbart werden. Ihre Stadtverwaltung
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend 29. Juni bis 3. Juli 2020 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch
Bärschwil
Büsserach
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller: Einwohnergemeinde Büsserach, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Projektverfasser: Jermann Architekten und Raumplaner AG, Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Bauobjekt: Hindernisfreie Erschliessung Konzertsaal + zusätzlicher Fluchtweg Standort: Schulstrasse 2 Grundstück: GB 1436 Nutzungszone: ÖBA Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 10. Juli 2020
Bauherr: Jürg Jeker, Leinstrasse 29, 5037 Muhen Bauobjekt: Ersatz Stützmauer Bauplatz: Fahrenbodenstrasse 294 / 294a Bauparzelle: GB-NR: 1664 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 10. Juli 2020
Bättwil
Gesuchsteller/in: ASF Immobilien AG, Eichelbergstrasse 6, 4208 Nunningen Projektverfasser/in: ASF Immobilien AG, Eichelbergstrasse 6, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Weiher als Retentionsbecken Bauplatz: Eichelbergstrasse 6 Parzelle: GB-Nr. 131 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 9. Juli 2020
Hofstetten-Flüh
Bauherrschaft: Zweckverband Schulen Leimental, 4112 Bättwil Projektverfasser: Stefan Meyer Architekten AG, 4051 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-011, Umgestaltung Böschung Sportplatz Bauplatz: Hauptstrasse 74 Bauparzelle: GB Nr. 650 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Bitte telefonisch voranmelden) Einsprachefrist: 7. Juli 2020
Am 26. Mai 2020 wurde die Wahl von Thomas Schmid als Gemeindepräsident für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 ordnungsgemäss publiziert.
Baupublikation
Bauherr: Insektisumm-garten, Koni Gschwind, Flühstrasse 34, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Koni Gschwind, Flühstrasse 34, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Reklametafeln Bauplatz: Flühstrasse 34, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2681 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 25. Juni 2020 – 9. Juli 2020
Bauherrschaft: Bachmann Gody Hofgut Rechtenberg, 4206 Seewen Landeigentümer: Gemeinderschaft Hofgut Rechtenberg, Zahn, Blankart + Consortium Projektverfasser: Krieger AG Planung und Stalleinrichtung, Rütmattstrasse 6 6017 Ruswil / LU Bauobjekt: Verwertung Bodenaushub (Auffüllungen und Neueindeckung best. Schuppen Bauplatz: Hofgut Rechtenberg Bauparzelle: GB 4157 und 2814 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 10. Juli 2020 an die Baukommission 4206 Seewen
Regionales Gymnasium Laufental-Thierstein Gymnasium Laufental-Thierstein, Steinackerweg 7, 4242 Laufen
Aufgrund grosser Nachfrage suchen wir zusätzliche
Gastfamilien für Schüler/innen aus dem Jura
Kleinlützel
Baupublikation
Erwahrung Wahl Gemeindepräsident
Gegen diese Wahl wurde keine Beschwerde erhoben und die Wahl wurde von der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission per 22. Juni 2020 erwahrt.
Seewen
Baupublikation
Baupublikation
Baupublikation
Baupublikation
Bauherr: Dario Borer, Hof Berg 511, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Umbau / energetische Sanierung Dach, Wände, Wohnhaus, neue Eingangstüre bestehende Liegenschaft Hof Berg 511 / Stützmauer süd (BG: 591) Bauplatz: Hof Berg 511 Bauparzelle: GB-Nr. 3069 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 9. Juli 2020
Die Schüler/innen besuchen unseren bilingualen Maturitätslehrgang BL/JU. Sie benötigen ein Zimmer in der Region, mit Kost und Logis von Montag bis Mittwoch oder von Montag bis Freitag, ausgenommen in der Ferienzeit. Vertraglich fixierter Unkostenbeitrag. Aufnahmedauer und -modalitäten nach Absprache. Fragen bitte an Rektor Isidor Huber (061 552 15 50) oder Gabriela Sosa (gabriela.sosa@sbl.ch).
Lieber Olivier
Von Herzen gratulieren wir Dir zur bestandenen Zweitlehre als Sanitärinstallateur EFZ mit der Note 5,1. Wir wünschen Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg auf deinem Berufsweg.
Mama und Papa
Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Abschluss als Konstrukteurin EFZ
Lieber Nils
Larissa Mona-Lisa Hartmann
von Mami, Papi und Gabriel
Zum Lehrabschluss als Fleischfachmann EFZ mit der Supernote 5.1 gratulieren wir Dir herzlich. Wir sind stolz auf Dich! Für Deinen weiteren Lebensweg wünschen wir Dir alles Liebe und Gute Mami, Papi & Janosch Oma & Opa Gotti & Götti
Liebe Melina Wir freuen uns riesig, dass du die LAP zur Fachfrau Gesundheit EFZ mit der Note 5.3 bestanden hast. Wir sind sehr stolz auf dich und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute!
Moi und Markus
THIERSTEIN
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
NUNNINGEN
Neue Taschen aus alten Schläuchen
Von Hauskehricht und Wildtieren Die Wildtiere erobern mehr und mehr den Siedlungsraum. So sehr wir uns darüber freuen, in der Nacht das eine oder andere Wildtier beobachten zu können, so sehr zwingt uns dies auch, lieb gewonnene Verhaltensmuster anzupassen. Viele dieser Tiere lieben es, sich über unseren Zivilisationsabfall herzumachen. Aus diesem Grund ist es für uns alle unerlässlich, die Abfallsäcke erst am Abholungstag (Mittwoch) frühmorgens an den Strassenrand zu stellen. Wir bedanken uns bei der Bevölkerung für die Befolgung dieser Regel.
Naturbad – Abo ab sofort online bestellbar!
Endlich beginnt der Sommer! Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen im Naturbad! Möchten sie Ihr Abonnement online bestellen und gleich per Kreditkarte bezahlen? Diese Dienstleistung steht Ihnen ab sofort im Online-Schalter unserer Homepage zur Verfügung. Das Abonnement wird Ihnen umgehend bequem per Post nach Hause geschickt.
Einladung
Bundesfeier 2020
Details folgen!
Gini Minonzio
Kann man sich in Veloschläuche verlieben? In gebrauchte Veloschläuche gar? Wenn man einen Nachmittag mit Doris Altermatt verbringt, dann schon. Denn sie ist den Weg schon vorausgegangen und steckt alle mit ihrer Leidenschaft an. Man ist gar versucht zu sagen, die Nunnigerin habe in den alten Veloschläuchen die Liebe ihres Lebens gefunden. Ein Ausdruck, den sie lachend billigt, denn schliesslich haben die Nunniger den Dorfnamen «Schlüüch». Die gebrauchten Schläuche besorgt sie sich bei Velohändlern und näht daraus Taschen. «Ich habe schon aus vielen Materialien Taschen genäht; aus Wolle, Filz, Blachen, Netz. Doch jetzt, mit den Schläuchen, bin ich glücklich. Ich werde nur noch mit Schläuchen nähen», sagt sie und strahlt. Bis an ihr Lebensende, fragen wir. «Ja, solange ich lebe!», ist die bestimmte Antwort.
Hobby am Scheideweg
Samstag, 1. August, abends Oberer Pausenplatz Schulhaus Mur
Reise ins Ausland? Voraussichtlich werden weniger Menschen als in den vergangenen Jahren ihren Sommerurlaub im Ausland verbringen. Alle diejenigen, die dies trotz aller Widrigkeiten tun werden, bitten wir, die Gültigkeit der eigenen Reisepapiere frühzeitig sicherzustellen.
Anlässe 1. Juli, 19:45h 3. Juli, 13h
Die Welt teilt sich in zwei Kategorien: Näherinnen und andere. Das wissen alle, die von diesem Virus befallen sind. Doris Altermatt näht, seit sie denken kann. Ihre Nähleidenschaft ist ansteckend.
Samariter Sammlung, Samariterverein Wanderung, AHV-Wanderverein
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Bekanntlich lernen Kinder noch im Mutterbauch die Stimme der Mutter und andere beruhigende Geräusche zu schätzen. Eines dieser Geräusche muss bei Altermatt das Rattern der Nähmaschine gewesen sein, denn ihre Mutter nähte sehr viele Kleider für die Familie. Kaum konnte sie eine Nadel halten, kleidete Klein Doris alle ihre Puppen wöchentlich mit eigenen Kreationen neu ein. Vor 31 Jahren begann sie, ihre Nähwerke auf Märkten zu verkaufen. Und was finanzierte sie sich damit? Ihre Zweitausbildung als Handarbeitslehrerin! Nun ist sie Teilzeit in ihrem Beruf beschäftigt und Vollzeit mit ihrem Hobby. Just in diesen Tagen steht sie an einer Weggabelung. Ihre Schlauchtaschen wurden zum vollen Erfolg. Die Nachfrage ist so gross, dass sie nun einen Online-
Leidenschaft: Doris Altermatt inmitten der alten Schläuche und der neuen Tasche. FOTO: GINI MINONZIO
shop (www.nanooh.ch) betreibt und eigentlich ihren Beruf als Handarbeitslehrerin aufgeben müsste, um Taschen zu produzieren. «Doch ist das Nähen dann noch ein Hobby? Dann kann ich nicht mehr jede Tasche so machen, wie es mir gerade einfällt, sondern ich muss produzieren, damit es rentiert», fasst Altermatt ihr Dilemma zusammen. Fragt man sie, was sie an ihrem Nähhobby so begeistere, so muss man schon Zeit haben. Denn die Antwort ist lang! Hier der Versuch einer Zusammenfassung: Bis sie ihre Werke unter die Leute gebracht hat, braucht es sehr viele Schritte, die ihr alle Freude machen. Sie entwirft immer wieder neue Produkte wie die Lagerungskissen für Frühgeborene, die sie für das Kinderspital Basel nähen darf. Bis sie mit dem Endprodukt zufrieden ist, können auch Monate des Tüftelns vergehen. «Das Nähen selber ist besonders schön, denn dabei kann ich mich richtig hingeben, ich fühle mich frei und meine Gedanken fliessen.» Während sie beim Nähen ganz allein ist, nimmt sie beim Verkaufen an den Märkten ein Bad in der Menge. Sie mag den Wechsel, auch wenn der manchmal recht happig ist. «Ich habe immer wieder gute Gespräche und habe viele Freundschaften geschlossen.» Und als Drittes liebt sie es, wenn sie den Funken weitergeben kann. «Die Leute müssen gar nichts an meinem Stand
kaufen. Doch wenn sie inspiriert nach Hause gehen, und ihr altes Strickzeug hervorsuchen und wieder etwas stricken, so erfüllt mich das!» Als Starthilfe für alle, denen es in den Händen juckt, schaltet Altermatt auf ihrer Facebook-Seite nanooh.ch immer wieder Bastelanleitungen auf.
Leidenschaft Ein Hobby auszuüben bringt weder Ruhm noch Geld. Es ist Leidenschaft für etwas, das einem einfach nur Freude bereitet. In dieser aussergewöhnlichen Zeit, in der das Vereinsleben fast komplett zum Erliegen gekommen ist, möchte das «Wochenblatt» gerne Menschen porträtieren, welche mit Leidenschaft ihr Hobby ausüben. Sei dies das Restaurieren von exklusiven Objekten, das Herstellen von nicht alltäglichen Gegenständen oder speziellen Forschungstätigkeiten – melden Sie sich beim «Wochenblatt» (redaktion.laufen@wochenblatt.ch) und wir berichten gerne darüber. Dies gibt auch anderen die Möglichkeit, ein neues Hobby zu entdecken.
BÜSSER ACH
Büsserach mit Rekordgewinn Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
FOTOGALERIE
Saftig: Der Regen der letzten Woche hat den Obstbäumen gut getan.
FOTO: MELANIE BRÊCHET
Die Gemeindeversammlung Büsserach fand unter Einhaltung der Abstandsregelung im Konzertsaal statt und debattierte über Strassenprojeke, die mit Emotionen verbunden sind. bea. 650 000 Franken hatte die Gemeinde Büsserach budgetiert, um der Gemeinde Breitenbach im Streit um die Neumattstrasse entgegenzukommen. Bisher gab es keine Verwendung dafür, erklärte Ivan Künzli, Ressortchef Finanzen, der Gemeindeversammlung vom Montag. Diese fand mit knapp 35 Anwesenden unter Einhaltung der Abstandsregelung im Konzertsaal statt. Obwohl man in der Kostenfrage auf einen gemeinsamen Nenner gekommen war, geht der Streit um die Strasse nun doch in eine nächste Runde und beschäftigt einmal mehr die Juristen beim Kanton. Gemeindepräsident Josef Christ teilte der Versammlung mit, dass der Gemeinderat von Büsserach Einsprache erhoben hat gegen den jüngsten Entscheid des Breitenbacher Gemeinderates, die Strassenschliessung um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der Grund liegt in der Forderung der Breitenbacher Anwohner, welche den Durchgangsverkehr verhindern wollen, insbesondere für den Zubringerdienst des Industriegebietes von Büsserach. Aufgrund der fehlenden Ausweichmöglichkeiten für den Langsamverkehr sei es in Vergangenheit zu gefährlichen Situationen auf der Neumatt-
strasse gekommen, argumentierten die Bewohner des Quartiers. Wie Christ gegenüber dieser Zeitung ausführte, wollte sich Büsserach an den Kosten für einen Ausbau der Strasse zur Verbesserung der Sicherheit beteiligen, doch die Projektierung dafür werde in Breitenbach verhindert. Büsserach gehe es darum, einen Ausweg aus dieser verworrenen Situation zu finden. Deswegen setze man ein weiteres Zeichen mit der Einrichtung einer Vorfinanzierung (über 400 000 Franken) für die Option Spange West, also für die Projektvariante einer neuen Strassenführung über das Feld. «Aufgrund der Auswirkungen auf die Landwirtschaftszone muss bei diesem Projekt allerdings mit einem Zeithorizont von über 20 Jahren gerechnet werden», räumte Christ ein.
Gute Lage
Die finanzielle Situation der Gemeinde Büsserach macht es derzeit möglich, Gelder in Vorfinanzierungen zu stecken sowie zusätzliche Abschreibungen vorzunehmen. Die Rechnung 2019 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp einer Million Franken bei Nettoinvestitionen von über zwei Millionen Franken und einem hohen Selbstfinanzierungsgrad. Unter anderem führten höhere Steuererträge sowie Minderausgaben zum hervorragenden Ergebnis, erklärte Finanzverwalter Roger Strohmeier. Er erinnerte daran, dass die Entwicklung kein Zufall sei. Büsserach habe in den letzten 25 Jahren 35 Millionen Franken
für Investitionen ausgegeben und die Steuerkraft kontinuierlich steigern können, was die Gemeinde mittlerweile zu einer Gebergemeinde macht im kantonalen Finanzausgleich. Die Verschuldung liegt bei unter 1000 Franken pro Kopf, und letzten Dezember konnte der Steuerfuss von 116 auf 111 Prozent gesenkt werden. Die Rechnung 2019 wurde einstimmig gutgeheissen.
Defizit beim Landverkauf
Beim Landverkauf an die Albin Borer AG war allerdings ein Verlust von 72 000 Franken verbucht worden. Eigentlich war ein Gewinn von 150 000 Franken vorgesehen. Künzli sagte dazu, dass eine Arsen-Belastung zum Vorschein kam, die überraschend war. «Das Areal war nicht im Altlastenkataster enthalten.» Die Sanierungskosten waren auf eine halbe Million Franken veranschlagt worden. Dank einer einvernehmlichen Lösung und einer letzten Deponiemöglichkeit bei der Kelsag in Liesberg sei man letztlich mit einem Pauschalbetrag von 150 000 Franken und der Handänderungsgebühr davon gekommen, führte Künzli aus.
Millioneninvestitionen
Büsserach beschloss am Montag Millioneninvestitionen in den Ausbau von Strasse und Kanalisation. So beantragte der Gemeinderat die Genehmigung von 2 150 000 Franken für den Ausbau der Industriestrasse mit Trottoir und für eine verbesserte Einfahrt in die Wahlenstrasse.
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
Reinigungshilfe
Röm.-Kath. Kirchgemeinde 4227 Büsserach Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams für das Schuljahr 2020/2021 eine/n
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… mehr als nur grün ... Für die Gestaltung und die Pflege schöner Gärten suchen wir in unser motiviertes Team eine/n gelernte/n
Landschaftsgärtner/-in EFZ Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per Mail oder Post. Bei Fragen steht Ihnen Frau Michelle Jeger gerne zur Verfügung. VITA VERDE AG, Neumatt 12, 4242 Laufen, Tel. 061 763 09 60, info@vitaverde.ch, www.vitaverde.ch
Bei Fragen gebe ich Ihnen gerne Auskunft 079 215 75 65
Gemeinde Hofstetten-Flüh Hofstetten-Flüh ist eine lebendige Agglomerationsgemeinde mit ca. 3200 Einwohnern. Die Gemeinde liegt in einem landschaftlich sehr reizvollen Gebiet, bietet eine hohe Lebensqualität und eine ausgezeichnete Infrastruktur. Infolge einer Neubesetzung suchen wir ab 1. Januar 2021 oder nach Vereinbarung eine engagierte und sozialkompetente Persönlichkeit für die Position als
stellvertretende Leiterin Bauverwaltung / stellvertretender Leiter Bauverwaltung 100% Ihre Aufgaben Sie betreuen das Baugesuchsverfahren (Beratung von Bauherren/Planern, Prüfung nach geltendem Recht, Bau- und Schlusskontrollen), organisieren die Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Liegenschaften und nehmen beratend an relevanten Kommissionssitzungen teil. Sie leiten zudem ein Team von ca. drei Mitarbeitenden, sind direkt dem Leiter der Bauverwaltung unterstellt und stellen dessen Stellvertretung sicher. Ihr Profil Für diese anspruchsvolle Tätigkeit überzeugen Sie mit einer fundierten und breiten Erfahrung im Bereich Hochbau. Idealerweise haben Sie Kenntnisse vom solothurnischen Bau- und Planungsrecht sowie von der Bewirtschaftung von Liegenschaften. Zudem besitzen Sie eine ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit Kunden, können sich schriftlich gut ausdrücken und sich schnell ein Netzwerk aufbauen. Wir stellen uns eine abgeschlossene Berufslehre als Hochbauzeichner/in, Bauleiter/in oder etwas Vergleichbares vor. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Bauverwalter Patrick Gamba gerne zur Verfügung (061 735 91 82 oder patrick.gamba@hofstetten-flueh.ch). Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis spätestens 12. August 2020 an folgende Adresse: Gemeinde HofstettenFlüh, Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten.
Bewerbungen schriftlich bitte an: Zuber Aushub + Transport AG Zwingenstr. 74, 4225 Brislach www.zuber-zwingen.ch
Gemeinde Hofstetten-Flüh Die Gemeinde Hofstetten-Flüh mit rund 3200 Einwohnerinnen und Einwohnern sucht zur Verstärkung unseres Hauswart-Teams per Januar 2021 oder nach Vereinbarung eine/n
Mitarbeiter*in im Hauswartdienst (100%) Das Team ist für die bauliche und technische Betriebsbereitschaft der Gemeindebauten verantwortlich. Das Aufgabengebiet umfasst: • • • • • • • •
Ausführung von Reinigungs-, Unterhalts- und Wartungsarbeiten Kontrollen der technischen Anlagen/Einrichtungen Erledigung von kleineren Reparaturen Pflege der Sport- und Aussenanlagen Betreuung von Anlässen in Gemeindeliegenschaften, teilweise auch an Wochenenden Piketteinsätze im ca. 6-Wochen-Turnus Winterdienst bei den öffentlichen Gebäuden und auf dem Gemeindestrassennetz Mithilfe im Bereich vom Werkhof
Sie verfügen über eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung, von Vorteil mit Erfahrung im Hauswartdienst. Für den Grünunterhalt sind Sie körperlich in guter Verfassung und haben Freude an der Pflege der Grünanlagen. Der Führerausweis der Kategorie B muss vorhanden sein. Wir suchen eine einsatzfreudige und teamfähige Persönlichkeit, die sich durch gründliches und selbständiges Arbeiten auszeichnet. Sie schätzen den Kontakt zur Bevölkerung, zu Schüler- und Lehrerschaft und sind flexibel für Pikett- und Spontaneinsätze. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Aufgabe in einem kompetenten Team. Ihr Engagement honorieren wir mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen und einem sehr gut ausgerüsteten Arbeitsplatz. Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bis spätestens 12. August 2020 an folgende Adresse: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten. Auskünfte erteilt Ihnen Thomas Schelker vom Hauswartdienst, 061 735 91 97, oder Patrick Gamba, Bauverwalter, 061 735 91 82.
Ihr Landgasthof mit gutbürgerlicher Küche für Familienfeste Taufe, Kommunion & Hochzeiten Geschäftsessen & Seminare Gartengolf und grosse Terrasse
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Regionale und sommerliche Gerichte mit einem Hauch Ticino. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Ihre Gastgeberfamilie Paul & Rita Neuenschwander mit Sebastian
Restaurant Hofer 4232 Fehren Fehren 061 791 791 00 00 83 83 Tel. 061 Mo. + Di. Ruhetag
Entdecken Sie die feine Schweizer Küche im Restaurant Hofer. Geniessen Sie eine kulinarische Auszeit im gemütlichen Sääli oder im Garten mit südlichem Flair unter den Reben. Unsere feinen Spezialangebote sind nach wie vor ein heisser Renner.
Andreas Noirjean Röschenzstrasse 3 4242 Laufen Tel. 061 7616103 info@central-laufen.ch www.central-laufen.ch
Auf Ihren Besuch freuen sich Gilbert Hofer und sein Team.
Aktuell im Juli 10.-12. Cordon bleu in Variationen 26. Sonntagsbraten ab 27. Ferien bis 02.08.2020
Take Away
Geniessen Sie unsere Sommergerichte nun auch zu Hause. Informationen unter: www.central-laufen.ch
Restaurant zur Rose
Steinrain 4 4112 Flüh Tel. +41 /61 7313175 info@roseflueh.ch www.roseflueh.ch
-lich willkommen - wir freuen uns auf Sie!
Was lauft Leichte Sommerteller, Spezialitäten vom Küchengrill und natürlich alle Klassiker aus unserer feinbürgerlichen Frischküche.
Sonntag 12. Juli ab 11.00 Uhr
Feinster Jazz, Swing und Boogie woogie mit den Loamwalley Stompers. Dazu servieren wir eine kulinarische Reise durch die Schweiz.
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HOFSTET TEN
Obstbäume müssen wegen Mehraufwand weichen Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh befasste sich an seiner Sitzung mit Fragen zum Garten seiner Liegenschaft, die er als Asylunterkunft nutzt, und zur Schulwegsicherheit. Bea Asper
«Für das Fällen der Bäume bräuchte es keinen Gemeinderatsentscheid», stellte Gemeindepräsident Felix Schenker an der Ratssitzung letzte Woche im Probelokal des Mammut-Gebäudes fest. In Hofstetten-Flüh finden die Gemeinderatssitzungen nun wieder in einem Saal und nicht mehr per Videokonferenz statt. Auf der Traktandenliste stand unter anderem: «Pfarrgasse 10: Unterhalt Garten mit Obstbäumen». Der Ressortverantwortliche Bauen, Domenik Schuppli, stellte sich auf den Standpunkt, «dass sich die Kommissionsmitglieder sowie die Mitarbeiter des technischen Dienstes nicht den Vorwurf gefallen lassen möchten, sie hätten die Bäume gefällt, ohne dafür vom Gemeinderat die Bewilligung erhalten zu haben.» Wie die Diskussion zeigte, spaltet das Thema die Geister. Auf
der einen Seite konnte man Schupplis Argumentation folgen, dass die Bäume dem technischen Dienst Mehraufwand generieren. Beim Kauf der Liegenschaft vor zwei Jahren hatte man die Vorstellung, dass die künftigen Bewohner, Asylsuchende, den Garten nutzen und unterhalten könnten. Auf jeden Fall war es nicht die Idee, das Pflücken des Obstes an die Mit-
LESERGALERIE
WIT TERSWIL
Fallobst stört den Nachbarn: Die Äpfel sollten geerntet werden.
FOTO: ZVG
arbeiter des Werkhofs zu delegieren. Wunschvorstellung und Realität stimmen nun nicht überein. Der Nachbar fordere die Mitarbeitenden des technischen Dienstes immer wieder auf, für Ordnung zu sorgen, damit das faule Obst und die herunterfallenden Blätter nicht seinen Garten, den er mit viel Aufwand unterhalte, verschandeln würden. Die Störfaktoren des Gartens der Liegen-
schaft 10 sollen deswegen entfernt werden, führte Schuppli aus. Damit seien die Bäume aber auch das Gartenhäuschen gemeint, welches von den jetzigen Hausbewohnern ebenfalls nicht genutzt werde. Gemeindeverwalter Bruno Benz gab zu bedenken, dass diese Handlung voreilig wäre, weil es noch andere Nutzungsoptionen für die Liegenschaft gebe. «Man sollte sich einfach noch etwas gedulden.» Gemeinderat Thomas Zeis konnte sich weder mit der Baumfällaktion noch mit dem Entfernen des Gartenhäuschens anfreunden. Damit gehe die Gemeinde nicht mit gutem Beispiel voran. Es brauche andere Lösungen – in Zusammenarbeit mit Kommissionsmitgliedern, die sich für den Naturschutz und das Museum einsetzen und die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen würden. Gemeinderätin Andrea Meppiel erinnerte daran, dass die nun eingetretenen Probleme, die Bedenken waren, warum sich die SVP gegen den Kauf der Liegenschaft zur Nutzung als Asylunterkunft ausgesprochen hatte. Sie ärgert sich über die Undankbarkeit: Es gebe auch Menschen, die froh wären, von der Gemeinde ein Haus mit Garten und Obstbäumen nutzen zu können. Der Gedanke der Selbstversorgung erfahre derzeit bekanntlich einen neuen Stellenwert. Seit Corona hätten in der Region die
Selbst-Pflückanlagen einen Besucheransturm verzeichnet wie nie zuvor. Die Ratsmehrheit stellte sich letztlich auf den Standpunkt, dass mit dem Fällen der Bäume das jetzige Problem aus der Welt geschafft werden könne und das nicht ausschliesse, dass man später bei einer anderen Nutzung der Liegenschaft neue Bäume pflanzen werde. Das Gartenhäuschen hingegen soll bestehen bleiben.
Schule ins Projekt miteinbeziehen
Weiter diskutierten die Ratsmitglieder das Thema Schulwegsicherheit. Die von Andrea Meppiel vor zwei Jahren angeregten baulichen Massnahmen werden nun im Zuge der laufenden Strassensanierung umgesetzt. In Flüh sollen die Abklärungen bezüglich empfohlener Schulwegrouten ausgedehnt und über das gesamte Gemeindegebiet hinweg gewisse Punkte nochmals angeschaut werden – vor allem auch aus der Optik der Kinder. Dafür sollte die Schule in das Projekt miteinbezogen werden. Peter Gubser regte an, zur Verbesserung der Schulwegsicherheit auch den Appell an die Eltern, ihre Gewohnheiten zu hinterfragen, in den Massnahmenkatalog aufzunehmen. Durch die Elterntaxi steige die Verkehrsdichte und damit das Gefahrenpotenzial für jene Kinder, die zu Fuss oder mit dem Zweirad zur Schule kommen.
Willkommen zurück zur Livemusik Mit einem Konzert im kleinen Rahmen beendete am Wochenende der Basler Pink Pedrazzi die Corona-Pause im grossen Stil.
Reif: Die Kirschen auf dem Dittinger Feld. FOTO: EDI JERMANN, DITTINGEN
Durchs Dach gewachsen: Die Rosen wachsen dem Himmel entgegen. FOTO: KÄTHI SCHWYZER, LIESBERG
dust. Geplant war der Konzertzyklus «Music makes Witterswil a better place» bereits vor dem Lockdown. «Vier Auftritte bekannter regionaler Rock-, Blues-, Beat- oder Folkinterpreten pro Jahr wollten wir nach Witterswil bringen», erklärt Mark Winkler, der gemeinsam mit Fredy Girod das Projekt ins Leben rief. Nachdem der erste Termin am 28. März noch abgesagt werden musste, richtete sich der Basler Pink Pedrazzi am vergangenen Samstag im Restaurant Landhuus mit zwei Gitarren und einer Ukulele ein, um endlich wieder vor Publikum loszulegen. «Mit fast ausschliesslich eigenen Songs», wie der Mann mit Zylinder zu Beginn des rund zweistündigen Konzertes versprach. Rund vierzig Musikbegeisterte, vorwiegend aus dem Dorf und der näheren Umgebung, begaben sich in den Saal des Restaurants und sorgten mit vorgängiger Verpflegung und Getränkekonsum auch noch für einen willkommenen Umsatzbatzen für die Wirtsleute.
Begeistert auch junge Zuhörer: Pink Pedrazzis erster Auftritt nach dem Lockdown. FOTO: MARTIN STAUB
Pünktlich um 20 Uhr setzte Pink Pedrazzi seinen Hut auf, packte seine Ukulele und begeisterte sein Publikum vom ersten Ton an. Seine in englisch dargebotenen Songs – einzuordnen in Mixturen aller obgenannten Musikstile – führte der 64-Jährige jeweils mit interessanten Anekdoten und Geschichten ein. Sein Programm gefiel dem Publikum, und der Applaus steigerte sich von Stück zu Stück. Da der Singer-Songwriter in der Regel im Trio als Pink Pedrazzi & The Big Easy auftritt, bediente sich der Interpret für die Instrumentalsoli nicht nur seiner Gitarre, die er ausserordentlich virtuos beherrscht, sondern auch seiner Stimme, was durchaus auflockernd und unterhaltend beim Publikum ankam. So wie die Besucherinnen und Besucher freute sich auch er selbst über seinen ersten Auftritt nach dem Lockdown: «Ich habe zwar öfter zu Hause im Hinterhof geübt, bin aber überglücklich, nun auch mal wieder das Publikum zu spüren», zeigte sich der Interpret dankbar. Der von den beiden Witterswilern Winkler und Girod ins Leben gerufene Konzertzyklus hat seine Feuertaufe bestanden: «Music makes Witterswil a better place» wird am 5. September mit UG five (Fusion Jazz) am gleichen Ort zur selben Zeit seinen Fortgang nehmen.
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Baselbieter Kantonalturnfest 18. – 27. Juni 2021 – das Turnfest auf der Birsinsel in Zwingen
Turnemotionen im Inselparadies Schon in 12 Monaten findet das Baselbieter Kantonalturnfest auf der Birsinsel in Zwingen statt. Seit gut drei Jahren plant das OK den spannenden Grossanlass. Dieses Inselturnfest sollte man nicht verpassen.
Turnfest Talk
Franz Meyer OK Präsident im Verein des KTF 2021 Landrat BL seit 2010
Was fasziniert dich am Turnsport? Mich fasziniert die Kombination von Bewegung, Teamgeist und Kameradschaft. Welche Erwartungen hast du ans Kantonalturnfest im Laufental? Es wird ein Aushängeschild für den Turnsport und soll die Attraktivität und Vielfalt des Laufental aufzeigen. Das Motto lautet „mir sy turnfescht!“ – warum bist du „turnfescht“? Weil nach einem fairen Turnwettkampf die Freundschaft und Geselligkeit unter den Turnerinnen/Turnern insbesondere dazu führen, dass ein tolles Fest gefeiert werden kann.
Der Laufentaler Turnverband macht sich zu seinem 100 Jahr Jubiläum nächstes Jahr gleich selber das grösste Geschenk: Das Kantonalturnfest im Laufental wird nun endlich real! In drei spannenden Workshops erarbeiteten die Laufentaler Turnvereine den Rahmen des Turnanlasses. Unter dem Motto „Mir sy turnfescht“ wird auf der Birsinsel in Zwingen im Juni 2021 ein einmaliges Kantonalturnfest durchgeführt. Das OK-Team konnte vollumfänglich aus den Reihen der Laufentaler Turnvereine besetzt werden. Mit Franz Meyer (Landrat BL) als OK-Präsident und Martin Leber als Präsident des Baselbieter Turnverbands stehen dem OK-Team zwei bestens vernetzte Persönlichkeiten zur Verfügung. Die Anforderungen an die Organisation eines kantonalen Anlasses bedingen überzeugende Konzepte und eine stetige Koordination mit allen Beteiligten. Aus diesem Grund wurde schon wäh-
rend der Konzeptphase mit den kantonalen Stellen das Gespräch gesucht. Das OK darf aber auch auf den Support der Gemeinde Zwingen und der Burgergemeinde von Zwingen zählen. Herausforderungen machen kreativ Intensiv war die Suche nach einem passenden Gelände. Der Glücksfall liegt aber mitten im Herzen des Laufentals: Das Gebiet Chleeboden/ Das OK v.l.n.r. Denise Holzherr, Martin Leber, Cédric Thommen, Franz Meyer, Rolf Nussbaumer, Obermatt wird von der Birs roman- Fabio D’Elia, Elsbeth Richterich, Roman Pflugi, Daniel Henz, Florian Meury, Alex Hein, Mario tisch umschlungen und formt dadurch Borer eine wunderschöne Insel. Das OK war die teilnehmenden Turnvereine opti- Fahne und die Durchführung eines wersich schnell einig, dass das Gelände male Freifeldbedingungen antreffen Jubiläum-Jugendsporttags die besten Voraussetzungen für ein werden. Für ihr grosses Engage- den dabei im Zentrum stehen. tolles Insel-Turnfest bietet. Die unmit- ment möchten wir den Landwirten telbare Nähe zum Bahnhof Zwingen schon jetzt von Herzen danken. Am zweiten Wochenende findet der mehrteilige Vereinswettkampf statt. unterstützt zusätzlich die einfache Anreise zum Festgelände mit dem ÖV. Turnen und Schlafen auf der Insel Atemberaubende Vorführungen von Das Insel-Turnfest vom 18.- 27. Juni Spitzenvereinen, spannende Duelle Zudem ist es uns gelungen, die Bewirt- 2021 wird Hunderte von Turnvereinen zwischen den Vereinen und stimschafter des Geländes von unserem aus allen Landesteilen in unsere Region mungsvollen Sommerpartys mit tolVorhaben zu überzeugen. Dank ihrer locken. Das erste Wochenende wird ge- len Liveacts am Abend werden aber Unterstützung kann das Gelände ab die- prägt sein durch das 100-Jahr Jubiläum auch die Gäste vollends begeistern. sem Herbst so vorbereitet werden, dass des LTV. Die Einweihung einer neuen Weitere Infos unter www.ktf21.ch und auf Social Media mit #ktf21 & #mirsyturnfescht
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SPORT
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
FUSSBALL
Regenbogen gibt Stimmung in Röschenz wieder Der FC Röschenz trotzt der Corona-Krise und scheint gestärkt daraus hervorzugehen. Eine positive Stimmung im Verein, eine grosse Nachwuchsbewegung und Zuversicht in der ersten Mannschaft. Edgar Hänggi
Am vergangenen Freitag fand die GV des FC Röschenz statt. Im «Hüttli», wie das Klubrestaurant liebevoll betitelt wird, sassen die sechs Vorstandsmitglieder jedoch alleine am Tisch. «Wegen Corona haben wir entschlossen, die diesjährige GV auf schriftlichem Weg durchzuführen», erklärt Präsident Lukas Jecker. Es war für die Lage in Röschenz dann fast schon ein Symbolbild. Zuerst goss es an jenem Abend bei Blitz und Donner wie aus Kübeln, und just als sich die Vorstandsmitglieder auf dem Rasen zum Gruppenbild aufstellten, kam die Sonne hervor und über den idyllisch gelegenen Platz zog sich ein Regenbogen.
Ein E-Junioren-Trainer fehlt
Erst am 8. Juni gab die Vereinsleitung grünes Licht für den Trainingsbetrieb. Der Nachwuchs kam damit gut zurecht. «Als die Auflagen gelockert wurden, stürmten aber dann nicht nur die Kinder auf den Platz», weiss Juniorenpräsident Sascha Kaiser. «Als gar nichts lief, war es einfach, alle verstanden, dass nicht trainiert werden durfte.» Fragen tauchten auf, als die Fünferregel bewilligt wurde. Der Aufwand erschien uns zu gross und der Nutzen zu gering, deswegen verzichteten wir, wie viele andere Vereine auch, auf das Training. Erfreulicherweise blieben aber
Motiviert: Die Vereinsleitung von links: Norbey Hueber, Philippe Starck, Lukas Jecker, Sascha Kaiser, Danilo Fellino, Raphael Mani.
alle verständnisvoll und geduldig.» Der FC Röschenz hat als kleiner Verein rund 100 Nachwuchsspieler in allen Altersklassen. «Für einen kleinen Ort, wie es Röschenz mit rund 1860 Einwohnern ist, dürfen wir stolz sein auf unsere Juniorenabteilung. Es sagt aber auch viel über das Vertrauen der Bevölkerung in den Verein aus. Allerdings sind wir bei so vielen Spielern auch auf viele Trainer angewiesen. Leider fehlt uns aktuell ein Trainer bei den E-Junioren. Elf Spieler können so nicht am Spielbetrieb mitmachen, was doch sehr schade ist. Vielleicht finden wir auf diesem Weg noch jemanden», hofft Kaiser. Auf Video-Trainings über
Youtube hat der Laufentaler Verein verzichtet. «Wir haben es diskutiert, kamen aber zum Schluss, dass alle die Pause sinnvoll nutzen und dann, wenn es wieder losgeht, dafür Vollgas geben», meint Vizepräsident Danilo Fellino, der auch Assistenztrainer der ersten Mannschaft ist. «Die Vorbereitung fällt jetzt länger als üblich aus, denn wir trainieren über die Sommerpause hinaus. Es wird jedoch nicht mehr Trainings geben, wir verteilen sie aber besser und bestreiten Testspiele.»
das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Motivierte Jugend
Der FC Röschenz hat einen jungen Vorstand. Präsident Lukas Jecker ist gerade
FOTO: EH-PRESSE
mal 27 Jahre alt, aber bereits vier Jahre dabei. Er spielt ebenso wie Kassier Raphael Mani und Spielbetriebschef Norbey Hueber in einem der Aktivteams. Vizepräsident Danilo Fellino ist in jenem Team Assistenztrainer und der Routinier im Vorstand, gehört er doch schon bald zehn Jahre dazu. Juniorenpräsident Sascha Kaiser und Philippe Starck (Infrastruktur) sind weitere wichtige Pfeiler in der Leitung. «Die Jungen geniessen das Vertrauen aller im Verein, und so macht es auch Spass etwas zu machen. Der Fasnachtsanlass ist für die Vereinsfinanzen sehr wichtig, und auch da sind es junge Spieler aus den beiden Aktivteams, welche sich an der Front einset-
zen. Das hat Aussenwirkung bei den älteren Mitgliedern, die auch wieder vermehrt kommen und anpacken, wenn sie sehen, dass etwas geht», weiss Jecker. Auch punkto Finanzen ist man zuversichtlich. «Klar, wir haben Einnahmen, die weggefallen sind. Etwa beim «Hüttli». Auf der anderen Seite mussten keine Schiedsrichter bezahlt werden, es gab keine Bussen und wir konnten bei den Trainern für die Zeit, als nichts lief, die Entschädigung kürzen. Alle nahmen dies grossartig auf. Wir sind zudem daran, den Mitgliedern eine Reduktion der Beiträge zu gewähren. Der FC Röschenz ist gesund und gut aufgestellt», so Finanzchef Mani.
Regula Esposito, 079 564 61 45.
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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
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DORFPLATZ
Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
EINGESANDT
EINGESANDT
Biodiversität?
Erfolgreiche «Züglete» des Schwalbenhauses Zwingen
Heute waren die Arbeiter vom Kantonalen Strassenunterhalt in Zullwil fleissig. Eigentlich wollte ich hier an dieser Stelle meiner Entrüstung Platz verschaffen, weil sie doch all die, für unsere einheimische Biodiversität wichtigen Wildkräuter mitten in der Blüte abgesäbelt haben. Zum zweiten Mal in diesem Jahr. Doch dann erinnerte ich mich wieder an meine Zeit auf dem Gartenbau und in der Baumschulwartung. Und ich wusste wieder, was für eine schweisstreibende, anstrengende Arbeit es doch ist. Man hat tagelang von morgens bis abends den Lärm des Fadenmähers und der Autos um die Ohren, hofft, dass alle Fahrzeuglenker achtsam sind, und wird mit allem bespritzt, was vom Faden zerfetzt wird: Schnecken und Käfer, Pflanzensaft und -fasern, Glas- und PET-Flaschen, Getränkebüchsen, Essensverpackungen, etc. und nicht zuletzt Hundekot. Ich lass das also lieber sein mit dem Meckern über ihre radikale Arbeitsweise und überlege mir lieber eine gute Idee, damit dieses Thema möglichst bald eine Lösung mit gegenseitigem Respekt erhält. Katharina Hänggi-Kirchner Zullwil
L AUFEN
Da der Natur-und Vogelschutzverein Blauen-Dittingen-Nenzlingen die einzige BNV-Sektion im Laufental ist, schauen wir auch öfters «über die Dorfgrenzen» hinaus. Heute dürfen wir von der erfolgreichen Umplatzierung des Schwalbenhauses Zwingen berichten. Dieses war durch die Schwalben leider nie besiedelt worden. Anfang des Jahres erreichte uns eine Anfrage von Daniel Blaser, seines Zeichens Eigentümer der Holzbauplanung Blaser AG am Obermattweg in Zwingen. Letzten Sommer war ihm aufgefallen, dass sein Gebäude von unzähligen Schwalben und Mauerseglern umschwärmt wurde, die offensichtlich auf der Suche nach Nistplätzen waren. Der Grund für den massiv erhöhten «Luftverkehr» war, dass durch den Abriss der grossen Papierfabrik viele Nistplätze verloren gingen. Herr Blaser wollte den Schwalben Unterkunft bieten und fragte den NVBDN um Rat. Dabei entstand der Gedanke, das seit 2013 unbenutzte Schwalbenhaus an einen geeigneteren Standort zu platzieren. Nach Einholung des Einverständnisses des Gemeinderats Zwingen und unzähligen Telefonaten mit den damaligen Spenderinnen und Spendern wurde mit der basellandschaftlichen Gebäudeversicherung BGV und der
Primeo Energy (ehemals EBM) Kontakt aufgenommen. Nach Vorstellung des Projektes wurde uns durch beide Firmen grosszügige Unterstützung zugesagt. Anfang April wurde das Schwalbenhaus an seinem alten Standort mittels Kranwagen abmontiert und ohne Mast an den neuen Ort transportiert, wo es nach den nötigen Anpassungsarbeiten auf dem neuen Mast montiert wurde. Die Finanzierung der Demontage, Transport und Montage wurde grosszügigerweise
REGION
EINGESANDT
Neues Glasfasernetz in Nächste Etappe bei weiteren Gemeinden A2-Schänzli-Sanierung WoS. Nach mehrmonatigen Ausbauarbeiten sind neu auch die Gemeinden Röschenz, Laufen, Wahlen, Ettingen und Muttenz ans Glasfasernetz angeschlossen, wie die Swisscom mitteilt. Dabei sei nun eine Internetgeschwindigkeit von zehn Gigabit pro Sekunde möglich. Bis Ende 2021 baut die Swisscom ihr Netz in jeder der 2202 Gemeinden der Schweiz mit neuster Glasfasertechnologie aus. Für das Netz investieren sie über 1,6 Mia. Franken jährlich.
WoS. Bei der Schänzli-Sanierung steht die nächste Etappe bevor: Acht Wochen lang werden die Bauarbeiten dauern, um die Querverbindung bei Muttenz Süd– Münchenstein in Stand zu setzen. Der Beginn ist für diesen Freitag geplant, wie aus der Medienmitteilung des Bundesamts für Strassen hervorgeht. Dabei wird in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine Fahrspur gesperrt, was auch Auswirkungen auf die Buslinien 60 und 63 haben kann.
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Neues Zuhause: Eine der ersten Bewohnerinnen geniesst das neue Heim.
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durch die basellandschaftliche Gebäudeversicherung BGV übernommen. Nach sechs Wochen durften wir mit grosser Freude zur Kenntnis nehmen, dass die Mehlschwalben nach sieben Jahren die Nistplätze endlich anfliegen und definitiv besiedelt haben. Wir möchten allen Beteiligten für das Engagement und die Unterstützung danken. Bea Steffen Vorstand NVBDN, Blauen
Skilager auf dem Dittinger Feld Die 1. und 2. Klasse der Primarschule Dittingen konnten doch noch ihr Skilager erleben, welches wegen Corona im März abgesagt wurde. Mit dem Motto: «Mir bliibä mit em Velo do» beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler eine ganze Woche, ausserhalb des Schulhauses, auf dem Feld und in den Lokalitäten der SGD. Jeden Tag mit dem Velo hochfahren, Aufund Absteigen üben, mit einer oder keiner Hand fahren etc. So wurden die Fähigkeiten rund ums Velo geübt und gefördert. Neben dem Velofahren war der Bau eines Sesselliftes wohl das grösste Highlight dieser Lagerwoche. Pascal Buser, Inhaber der Firma Montatech, sponserte und baute diesen mit viel Geschick und zur grossen Freude aller Kinder sowie Lehrerinnen. Mehrmals täglich fuhren sie mit Skiausrüstung auf dem Lift und träumten von Adelboden. Ein wei-
teres Highlight war, dass die dreiköpfige Küchenmannschaft des Skilagers den Kindern jeden Tag eines der feinen Skilagermenüs kochte. Vreni Tschermoneg, Käthi und Georg Strauss gebührt da ein riesiges Kompliment für ihren unermüdlichen Einsatz. Ein Fondue am Abend zu Klängen des Alphorns, Übernachten in improvisierten Zimmern, Frühstücken mit der selbstgemachten Konfitüre. All dies waren wunderbare Momente. Eine kleine Aufführung mit feinen Apéro rundete die Woche ab. Damit eine solche Woche stattfinden kann, braucht es ein grosses Engagement, Herzblut und viel Leidenschaft. So reisten wir doch noch nach Adelboden. Danke allen, die es möglich machten! Anita Jermann Dittingen
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Pascal Buser mit seinem genialen Sessellift: Die Freude war jedes Mal gross, wenn die FOTO: ZVG Kinder Lift fahren durften.
Als Kolumnistin hat man ja den Vorteil, seine Ansichten sowie Freud und Leid mit ganz vielen Menschen teilen zu können. Oder man kann auch mal so richtig jammern, über Schmerzen zum Beispiel. Aber von vorne. Sie müssen wissen, dass ich zum letzten Mal vor ziemlich genau 23 Jahren ein Fitnessstudio besucht habe. Damals sahen die Geräte noch aus, als seien sie direkt einer Folterkammer entsprungen. Und alle Menschen dort waren schön, schlank und mindestens dreimal so sportlich wie ich selbst. Immerhin dieser Umstand hat sich bis heute nicht geändert, wie ich Anfang dieser Woche feststellen musste. Ich kam mir etwas vor wie der Alien in der Babbel-Werbung. Aufmerksame TV-Konsumentinnen und -Konsumenten wissen, was ich meine. Mein Abenteuer damals dauerte darum nicht lange – mein mit grosser Motivation gekauftes Fitnessabonnement lief klammheimlich und praktisch ungenutzt ab. Nun war es diese Woche also wieder so weit. Ich machte mich auf in den Fitnesstempel meiner Wahl. Geschehen ist das dieses Mal nur mehr oder weniger freiwillig. Eine Sportverletzung im letzten Herbst hat mich dazu bewogen. Schliesslich soll die Reha so gut verlaufen wie nur möglich. Und ich habe ausserdem im Sinn, irgendwann wieder auf dem Volleyballfeld zu stehen und mit meinem Team ganz viele Spiele zu bestreiten. Drei Monate verordnetes Krafttraining sollten mich diesem Ziel näherbringen, so mein Arzt. Die freundliche Physiotherapeutin instruierte mich jedenfalls in die Bedienung der diversen Gerätschaften, die deutlich benutzerfreundlicher daherkommen als noch vor über 20 Jahren. Und trotzdem war es wohl nicht zu übersehen, dass ich für eben diese Zeitspanne kein Studio mehr betreten hatte. Ich hatte nämlich keinen Plan, wie ich diese Geräte bedienen oder mit welchen Gewichten ich hantieren sollte. Zumindest diese Frage klärte sich ziemlich schnell – ich «durfte» in der Regel ziemlich tief einsteigen. Nach knapp 90 Minuten trat ich ins Freie. Meine Beine fühlten sich an wie alter Kaugummi, und ich war froh, dass ich diese erste Lektion unbeschadet überstanden hatte. Wobei unbeschadet relativ ist. Was mir die Physiotherapeutin nämlich prophezeit hat, ist heute, da ich diesen Text schreibe, wahr geworden. Nachdem ich meinen alten Bekannten schon seit Monaten nicht mehr auf Besuch hatte, ist er heute regelrecht mit der Tür ins Haus gefallen: hallo Muskelkater! Wir werden uns wohl in nächster Zeit wieder regelmässiger treffen.
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dem Trocknen und Aufrauen werden die Rohre innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und langlebig geschützt. Das Endprodukt ist eine Art «Rohr-in-Rohr-System», das den heutigen Kunststoffrohren punkto Dauerhaftigkeit und Qualität in nichts nachsteht. Das Beschichtungsmaterial ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, es besteht aus demselben Material wie die meisten Lebensmitteldosen.
Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer von Wasserleitungen 30–50 Jahre, je nach Wasser- und Materialqualität. In Wasserleitungen aus verzinkten Eisenrohren Equipment oder aus Kupfer bilden sich nach etwa 10 bis 15 Jahren unweigerlich Rost- und oder Kalkablagerungen. Gründe gibt es viele: Verunreinigungen, Erosionskorrosion durch Sand, Lochfrass in Kupferrohren durch eingeschwemmten Rost, usw. Die Ablagerungen bauen sich über die Jahre langsam auf und werden erst bemerkt, wenn rostbraunes Wasser, Rostgeschmack, Druckabfall, ein dünner Wasserstrahl oder ein Wasserrohrbruch auftritt.
Die Vorteile gegenüber dem Auswechseln der Leitungen überwiegen, immer fliessendes Wasser, keine baulichen Massnahmen, bis zu 3 Mal günstiger und die Arbeiten dauern nur 2– 5 Tage (EFH/Whg). Folgende Leitungen können saniert werden: Verzinkte-Trinkwasserleitungen (Kalt- und Warmwasser), Trinkwasserleitungen aus Kupfer (Kalt- und Warmwasser), Schwimmbadleitungen, Feuerlöschleitungen und Heizleitungen (Kupfer/Stahl).
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Sauberes Trinkwasser Ohne nachzudenken trinken wir Leitungswasser mit dem Kaffee oder Tee, mit einer Suppe oder einfach pur. Kein Problem, sollte man meinen, schliesslich ist Trinkwasser eines der am besten überwachten Lebensmittel überhaupt. Doch da sind ja noch die Leitungen, durch die es fliesst. Ab der Wasseruhr ist der Hausbesitzer für die Wasserleitungen und die Wasserqualität verantwortlich. Das Promotec®-System Das Verfahren beginnt mit der Nassreinigung, welche schonend und gründlich vor- und rückwärts reinigt. Nach
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DIES UND DAS MUSIK-TIPP
Reinhard Mey Das neue Album «Das Haus an der Ampel» (Universal Music) des deutschen Liedermachers beinhaltet zwei CDs und ein Booklet. CD 1 («Das Album») umfasst 15 selber komponierte und getextete Lieder mit teils autobiografischen Bezügen sowie den aus fremder Feder stammenden Folk-Song «Scarlet Ribbons», den Reinhard Mey zusammen mit seiner Tochter Victoria-Luise englisch vorträgt. Alle wurden mit einem Ensemble von Musikern aufgenommen. Die meisten Lieder sind mit Gitarren, Klavier, Keyboards und Schlagzeug dezent instrumentiert; bei einigen kommen zusätzlich Geigen, Bratschen und Cello zum Einsatz. Reinhard Mey versteht es auch auf seinem 28. Studioalbum meisterhaft, Alltagssituationen und Befindlichkeiten von Menschen sowie gesellschaftliche Probleme mit sprachlicher Kunstfertigkeit zu beschreiben. Seine Ausdrucksweise ist eine Mischung von Satire, Ironie, Lebensfreude und Nachdenklichkeit. Auf CD 2 («Skizzenbuch») präsentiert Reinhard Mey dieselben Lieder als Unplugged-Aufnahmen solo nur mit Stimme und akustischer Gitarre. Benno Hueber
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
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GESCHÄF TSWELT
VER ANSTALTUNG
LESERBRIEF
Spitex bildet aus
Gemeinsam wieder Freude spüren
Leistung statt Polemik
Die Spitex als Dienstleisterin für die professionelle Hilfe und Pflege zuhause ist ein wichtiger Zweig unserer Gesundheitsversorgung. Für eine optimale Betreuung unserer Klienten braucht es motivierte und flexible Mitarbeitende unterschiedlichster Qualifikationen aus den Gesundheitsberufen. Damit wir mit den Anforderungen der Zeit Schritt halten können und auch in Zukunft die Pflege und Betreuung der kranken und pflegebedürftigen Mitmenschen zuhause gesichert ist, haben wir Interesse daran, für einen fachlich gut ausgebildeten «Nachwuchs» zu sorgen. Seit den Anfängen der Ausbildung zum Fachmann, zur Fachfrau Gesundheit sind wir als Ausbildungsbetrieb registriert. Im Bereich Berufsbildung arbeiten wir eng mit dem Zentrum Passwang zusammen und bieten den Lernenden die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche einen Einblick zu erhalten. Während der dreijährigen Ausbildung zur FaGe EFZ (Fachperson Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis) werden unsere Lernenden in der Praxis begleitet. Sie gehen mit auf die Tour und unterstützen uns im administrativen Bereich. Zudem unterstützen sie die Aktivierung des Zentrums Passwang und bekommen die Möglichkeit, auf einer Abteilung des Zepas mitzuwirken. Dadurch sammeln sie wichtige Erfahrungen auf verschiedenen Gebieten. Bei Interesse bilden wir unsere Mitarbeitenden in der FaGe Nachholbildung aus. Unsere Lernenden schätzen es, dass sie Verantwortung übernehmen dürfen und gefördert werden, selbstständig unterwegs zu sein. Wenn auch Sie Interesse an einer Lehrstelle bei uns haben, dann melden Sie sich unverbindlich bei Simone Benne. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
Wiedersehen: Christian Imark mit Rolf Meyer, Sekretär der SVP Kleinlützel. FOTO: ZVG
Zu zweit, zu dritt oder gar zu viert ist das Teilen von Freude und Wohlbefinden einfach viel schöner. Darum freut sich Nationalrat Christian Imark, Präsident der SVP Solothurn, auf ein zahlreiches Wiedersehen einer vertrauten Gemeinschaft. Am Freitag, 26. Juni ist nach einer «Zwangspause» wieder die Gelegenheit, dass sich alle Mitglieder der SVP Kleinlützel, Interessierte und Neugierige aus nah und fern beim «Zämmä sii» begegnen. Die Begegnung findet ab 19 Uhr statt und der vertraute Saal des Restaurants Don Pepe lässt bestimmt so manche Erinnerung wach werden an den freudigen Anlass vom 12. März, als das «Tauffest» der im November 2019 neu gegründeten Ortspartei zu einem unvergesslichen Abend wurde. Dieses «Zämmä sii» steht unter dem Motto «Neuigkeiten der SVP
Kleinlützel/Ausgabe 2» und setzt eigentlich die im Januar an alle Haushalte verschickte Mitteilung fort. Nur diesmal in Form von persönlichen Kontakten und regem Informationsaustausch! Viel gibt es zu berichten und so einiges soll gemeinsam besprochen werden. Dabei ist für Imark klar: «Fernab von Bundesbern und den kantonalen Parlamenten ist das Miteinander in den örtlichen Gemeinschaften das Wohltuendste und Erfreulichste an der Arbeit eines Politikers!» Informationen aus erster Hand und Überraschendes werden also präsentiert und der morgige Abend in der solothurnischen Enklave soll so freudig enden, dass das Verlangen nach einem erneuten «Zämmä sii» einfach nicht aus dem Sinn geht… Rolf Meyer SVP Kleinlützel
LESERBRIEF
Grünes Ärgernis in Kleinlützel In Kleinlützel steht seit Ende 2019 ein Holzkraftwerk zur Stromgewinnung. Seit zwei Wochen ist dieses Werk nun im 24/7 Dauerbetrieb. Aufgrund der nicht unerheblichen Emissionen des Werkes stellen sich für uns Anwohner folgende Fragen: Wer will schon saubere Luft atmen? Wer will schon ungestört schlafen? Denn wer kann schon etwas gegen eine Geräuschkulisse wie dem Aufheulen von intervallgesteuerten Flammenzündungen, dem Rumpeln des Verbrennungsvorganges oder dem Kreischen von Metall auf Metall, welches beim Vorschub der Holzschnitzel Tag und Nacht so ungedämpft das Ohr der Anwohner trifft oder dem lauten Gebläse der Kühlung, haben? Wen stört schon die nach Verbranntem riechenden Rauchschwaden, die dieses Aggregat via Kamin ablässt? Ja, all das
verursacht ein Aggregat dieses «grünen» Kraftwerkes. Aber davon gibt es zehn. Das heisst, neun lärmende, rauchausstossende Aggregate warten auf die Betriebsbewilligung. Jetzt mal im Ernst ohne jemandem nahetreten zu wollen – welchem bürokratisch orientierten «Menschenfreund» ist denn eingefallen ein solches «grünes» Werk inmitten eines Wohngebietes zu bewilligen? War diesem bewilligungsfreudigen Philanthrop denn nicht klar, dass es Menschen im direkten Umfeld des Werkes gibt, die hier leben, atmen und schlafen wollen? Ist das das Ergebnis grün ausgerichteter Politik? Dann sollte hier einiges dringend neu überdacht werden, denn wir akzeptieren das nicht. Marion Pfefferkorn Kleinlützel
LESERBRIEF
Unbegrenzte Möglichkeiten Das derzeit jüngste Mitglied im Team: Shania Hirt
Shania Hirt arbeitet seit August 2019 als auszubildende Pharma-Assistentin in der Schwarzbuebe-Apotheke. Sie mag den Kontakt zu Menschen und findet die Arbeit in der Apotheke abwechslungsreich und vielseitig. Vor einigen Wochen durften sie erstmals Kunden bedienen. Wie war der Start? Shania Hirt: Es ging alles gut. Ich gehe gerne auf Menschen zu, und wenn ich jemandem helfen kann, freut mich das sehr. Aber natürlich benötige ich derzeit noch die Unterstützung meiner Kolleginnen. Helfen kann man in vielen Berufen. Was gab den Ausschlag für die Ausbildung zur Pharma-Assistentin? Mir gefällt der Umgang mit Medikamenten, und auch der medizinische Aspekt meiner Arbeit interessiert mich sehr. Der Beruf ist vielseitig. Das macht die Arbeit abwechslungsreich. Wie kamen Sie zur Schwarzbuebe-Apotheke? Ich schnupperte in mehreren Apotheken. Hier gefiel es mir am besten. Ausserdem wohne ich in Büsserach und bin mit dem Roller in drei Minuten da. Ich freute mich über den Lehrvertrag, den ich wegen meinem Au-pair-Jahr in Lausanne und Genf etwas früher als üblich unterzeichnen durfte. Sie sprechen somit fliessend Französisch? Fliessend ist etwas übertrieben, aber ja, ich kann mich gut verständigen. Helfen Ihnen die Erfahrungen, die Sie in Ihrem Au-pair-Jahr gemacht haben? Das war eine wertvolle Zeit. Ich war in zwei Familien mit Kindern und lernte das Leben in den beiden Städten kennen. Gelegentlich plagte mich das Heimweh. Ich war erst 15, als ich von zu Hause wegging. Aber es war eine gute Erfahrung, zum ersten Mal auf sich selbst gestellt zu sein. Haben Sie bereits berufliche Pläne für die Zukunft? Einer meiner Kindheitsträume war es, eines Tages Polizistin zu werden. Dafür muss man eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Aber jetzt konzentriere ich mich als erstes darauf, die Lehre gut abzuschliessen. Mir gefällt die Arbeit in der Apotheke. Es kann gut sein, dass ich nach dem Lehrabschluss weiterhin in einer Apotheke arbeite.
Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44
SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!
Möchten Sie wissen, wie es sich anfühlt, neben dem Holzheizkraftwerk in der Neumatt in Kleinlützel eine Nacht zu verbringen? Dieses Gefühl können Sie ganz einfach nachempfinden, indem Sie Folgendes machen: Heizen Sie Ihren Grill ein und stellen Sie ihn vor Ihr geöffnetes Fenster. Machen Sie eine Tonaufnahme von zwei Metallen die aufeinander kratzen und lassen Sie dieses Geräusch in regelmässigen Abständen während der ganzen Nacht abspielen. Und ganz wichtig, lassen Sie die ganze Nacht Ihren Dampfabzug laufen. Nun legen Sie sich ins Bett, schliessen die Augen und stellen sich vor, Sie sind
in Kleinlützel. Sie hören jetzt sowohl das Surren der Holzschnitzeltrocknung sowie den regelmässigen Vorschub der Holzschnitzel (Kratzböden) während der Trocknung. Und zu guter Letzt riechen Sie auch noch den Duft von «Verbranntem», und das die ganze Nacht. Wenn Sie dann am Morgen aufstehen, fühlen Sie sich wie nach einer durchzechten Nacht. Leichte Übelkeit und Kopfschmerzen begleiten Sie den ganzen Tag, und dies alles ganz ohne Alkohol! Das gibt es nur in Kleinlützel, dem Dorf der unbegrenzten Möglichkeiten. Simone Spies Kleinlützel
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Wer die Wahl hat
Wahlen in Röschenz
Als Röschenzer Einwohnerin habe auch ich mir noch einige Gedanken zur bevorstehenden Wahl des Gemeindepräsidiums gemacht. Ich wünsche mir für unser Dorf einen Gemeindepräsidenten, welcher sich für alle Einwohner engagiert und sich für die Gemeindeanliegen zum Wohle aller Einwohner stark macht. Einer, der sich durch herausragende Arbeit, ohne Prahlerei, für die Gemeinde Röschenz einsetzt. Und einen Präsidenten, welcher das Dorf hoffentlich wieder als Ganzes vereint. Holger Wahl hat in der Vergangenheit bewiesen, sei es als Kirchengemeindepräsident, wie auch früher im Gemeinderat, dass man mit viel Herzblut und Einsatz dieses Ziel erreichen kann. Karin Dreier May Röschenz
Wenn man die Leserbriefe der vergangenen zwei Wochen studiert hat, werden Menschen angeprangert, die noch nicht einmal zur Wahl stehen. Gehässige und aus dem Zusammenhang gerissene Leserbriefe, die wohl der einen Seite mehr schaden als nutzen. Zwischenmenschliche Probleme gibt es immer wieder, aber wenn es dem derzeitige Gemeindepräsidenten während seiner siebenjährigen Präsidialzeit nicht gelungen ist, die Wogen zu glätten, dann ist es Zeit für Veränderung. Eigeninteressen und politische Spiele sind auf Gemeindeebene nur hinderlich. Für einen dringenden Neubeginn wählen wir Holger Wahl. Guido Karrer Röschenz
Bei der Lektüre des Wochenblatts zu den Wahlen ums Gemeindepräsidium von Röschenz wähnt man sich seit ein paar Wochen in einen veritablen verbalen Kreuzzug versetzt. Selten geht es um die Sache, also um die Frage, welcher Kandidat (Kandidatinnen hat es leider keine) sich für das Amt fachlich und charakterlich besser eignet. Vielfach geht um «recht haben», teils auch um Neid und Missgunst. Einigen Personen geht es auch ganz einfach um die Chance, private Interessen im Gemeinderat künftig besser durchsetzen, beziehungsweise schützen zu können. Doch was ist eigentlich die Aufgabe eines Gemeindepräsidenten? Nebst der guten Führung seines Fachressorts soll er die verschiedensten Interessen in einem Dorf zusammenführen können; soll ausgleichend wirken und Brücken bauen können. Weiter soll er die Interessen der Gemeinde nach aussen vertreten und im Verbund mit anderen Gemeinden und dem Kanton zu konstruktiven Lösungen beitragen. An diesen Kriterien gemessen verfügt Remo Oser seit dem Jahr 2008 als Gemeinderat und ab 2013 als Gemeindepräsident über einen beachtlichen Leistungsausweis. Als zuständiger Ressortchef im Gemeinderat hat er die Finanzen seit Jahren im Griff. Trotz der Herausforderung «Pensionskassenloch» – welche er mit einer Arbeitsgruppe gleich für das ganze Tal in Angriff genommen hatte – waren Steuersenkungen möglich. Weiter können die Vereine eine gut ausgebaute Infrastruktur benützen. Eine Erweiterung der Turnhalle kommt demnächst zur Abstimmung. Auch der Gemeindebeitrag zur Vereins-Jugendförderung wurde vervielfacht. Sein Einsatz für die Quartierund Zonenplanung ebnete den Weg für die Erneuerung des «Röschenzerhofs», die Einrichtung eines Kulturcafés und den Bau von altersgerechtem Wohnraum. Die von Remo Oser geleitete Reorganisation der Sozialberatung Laufental stärkt die Solidarität unter den Laufentaler Gemeinden und spart dem Steuerzahler unnötige Bürokratiekosten. Die Gründung der Kreisschule Röschenz-Roggenburg ist ein weiteres, gelungenes Beispiel kommunaler Zusammenarbeit. Dazu kommen weitere Laufentaler Projekte, die Osers Handschrift tragen. Auch auf kantonaler Ebene bringt Oser seine Fachkompetenz in der regierungsrätlichen «Konsultativkommission für Aufgabenteilung und Finanzausgleich» und dem «IT-Forum Kanton-Gemeinden» ein. Remo Oser hat sich somit als Gemeindepräsident mehr als bewährt. Seine offene, konstruktive und frische Art bringen Röschenz vorwärts. Die geleistete Arbeit und seine Tatkraft überzeugen. René Merz ehem. Gemeindepräsident Röschenz
LESERBRIEF
Vernetzung Mit «Vernetzung» schmückt sich heute jeder gerne; nun hört man es auch wieder in der Röschenzer Präsidiumswahl. Wie aber sieht die Realität aus? Vernetzung bedeutet ja nicht, viele Gleichgesinnte zu kennen, die dasselbe Süppchen kochen, sondern, dass man über Meinungs- und Parteigrenzen hinweg arbeiten, kommunizieren und Lösungen erarbeiten kann. Nach meinem Eindruck werden bei uns hingegen mit viel Liebe «Feindbilder» gepflegt: Der «politische Gegner» darf nicht glänzen, mit Vernetzung hat das wenig zu tun. An den Gemeindeversammlungen wundere ich mich oft, dass wir kaum Alternativen besprechen: Es gibt nur genau eine Lösung, es ist alles angerichtet, der Souverän soll nicken. Danke. Genau das hat auch mit Vernetzung zu tun: mit Vernetzung in der Gemeinde, mit dem Willen, eine gute Lösung zu schaffen, nicht genau «das eine» Projekt, sondern Lösungen, die in guten Gesprächen erarbeitet werden und gemeinsam getragen werden. Ich wünsche mir für unsere Gemeinde, dass wir in Zukunft wieder gemeinsam alternativen und Lösungen erarbeiten können, miteinander reden und entscheiden dürfen. Wir haben die Wahl. Kilian Corbat Röschenz
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
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Meine Ausbildung habe ich einst bei Coiffeur Diana in Laufen abgeschlossen. Ich konnte einiges an Erfahrungen mitnehmen und schon bald wurde mir bewusst, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe. Nach meiner Ausbildungszeit in Laufen, suchte ich nach neuer Herausforderung, wobei es mich in die Stadt Basel zog. Nebenbei machte ich verschiedene Weiterbildungskurse, eine Visagistenausbildung in Winterthur, wie auch die Berufsbildnerprüfung in Olten. Durch mein Engagement und dem Interesse immer weiter zu kommen, öffnete sich ein Tor für mich und ich erhielt eine Beförderung als Geschäftsführerin in einem sehr schönen Salon an bester Lage in Basel. Es war eine sehr schöne Zeit, welche ich niemals missen möchte. Trotz dieser schönen Zeit, liess mich der Drang nach mehr Selbstständigkeit nicht los. Es fiel mir nicht leicht, nach dieser Zeit zu kündigen und mir
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Gedanken darüber zu machen wie es bei mir weitergehen sollte. Gerne ging ich zur Arbeit nach Basel, doch in Laufen fühlte ich mich einfach nach wie
vor zu Hause. Durch Zufall ging ich eines Tages an meinem heutigen Salon in Aesch vorbei. Die Lage war einfach perfekt! Das schöne kleine idyllische Dorf,
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welches in der Mitte von Laufen und Basel lag, wo auch viele meiner Stammkundschaft her kommt. Ich erkundigte mich umgehend ob diese schöne Bijou noch zu haben war. Wie durch Schicksal ergab es sich gleichzeitig, dass eine meiner früheren Auszubildenden und sehr geschätzten Kollegin, Sarah Malzach, gerade auf Jobsuche war. Ab dem Augenblick ging alles sehr schnell und fühlte sich wie ein Höhenflug an. Das Geschäft in Aesch wurde neu Renoviert und nach Jahren wieder zum Ursprung des Hauses eröffnete ich im November meinen eigenen Coiffeursalon. Unsere Kundschaft legt Ihr ganzes Vertrauen in unsere Hände um gepflegtes, glänzendes und perfekt geschnittenes Haar zu bekommen. Wir bieten unseren Kunden kreatives, modernes Haardesign und Styling. Um sich ein eigenes Bild zu machen sollten sie einfach mal vorbei kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
Das «grösste» Motorradgeschäft der Nord-West Schweiz ist eröffnet! Auf rund 2500 m2 Boden sind drei auffällige Gebäude entstanden
SWISS-MOTO-BIKE
motorräder und elektromobilität
Weitere Informationen erhalten Sie bei: SWISS-MOTO-BIKE Andreas Giger 061 913 77 77 info@swiss-moto-bike.ch www.swiss-moto-bike.ch Demnächst mit E-Shop
Das Konzept beinhaltet einerseits eine attraktive Motorradaustellung mit rund 600 m2 Ausstellungsfläche, einem CONDOR – Ersatzteilelager (von Schweizer Armeemaschinen A250, A350, A580, A750, A1000) mit rund 430 m2, einem Occasionslager für Gebrauchtmaschinen und Restaurationsobjekte von rund 380 m2 und einer Werkstätte mit ca. 100 m2 für 3 bis 4 Werkstatt Arbeitsplätze. Der Geschäftsführer der SWISS-MOTO-BIKE, Andreas Giger, hat von seinem Vater Dominik Giger, (dem CONDOR Vater in der Oldtimer Szene), die umfangreiche Oldtimersammlung übernommen, und führt das grosse Ersatzteillager der Condorwerke und der Schweizer Armee für die Marke CONDOR Motorräder weiter. Der mitt-
lerweile 90-jährige Senior, Dominik Giger, steht der SWISS-MOTO-BIKE immer noch beratend zur Seite, denn die rund 30-jährige Erfahrung im Veteranensektor machen ihn und sein Wissen über diese Motorräder, einzigartig und sind in unbezahlbar.
motorräder und elektromobilität
neueröffnung
Andreas Giger ist früher Enduro Rennen gefahren und sammelte selbst die letzten 20 Jahre leidenschaftlich Enduros, – machte aber auch für seinen Vater Umbauten und Restaurationen in seiner Freizeit. Die eigene Sammlung von Enduros, Scrambler, Flattrack verschmolzen mit deren des Vaters. Mittlerweile sind es rund 150 Motorräder, welche hier in Seewen zu sehen sind. Davon einige neue Marken, welche die Schweiz noch gar nicht kennt, aber auch namhafte und bekannte Marken und natürlich diverse Roller für den Alltag sind hier zu finden. Ganz speziell und einzig sind auch die rund 50 elektrischen Gefährte… die sogenannten E-Motos. Vom Trotti mit Strassenzulassung, zum E-Scooter, E-Roller bis zum Elektromotorrad. «Mit der Marke ZERO (USA/California) haben wir die führende Marke der Elektromotorräder, welche ein umfassendes Verkaufsprogramm bietet», sagt der Geschäftsführer begeistert. Supermotos, Enduros oder Naked Bike – das E-Feeling muss man einfach «erfahren» haben. Die SWISS-MOTO-BIKE hat ebenfalls eine Fachwerkstätte, welche mit dem Werkstattchef, Thomas Ottiger, dem stellvertretenden Geschäftsführer, einen ausgewiesenen Spezialisten hat, der eine langjährige Werkstatterfahrung mit-
das
SWISS-MOTO-BIKE
samstag, 27.6.20 08-18'00h sonntag, 28.6.20, 10-16'00h motos auf 600m2 motos l service l an- & verkauf 4206 seewen l im angel 5, 061 913 77 77 swiss-moto-bike.ch l neu mit E-shop bringt. Die Werkstätte erledigt Servicearbeiten und Reparaturen an allen Marken. Aber auch Umbauten, Restaurationen an Oldtimerfahrzeugen. Alle Spezialwerkzeuge für CONDOR sind vorhanden, so dass Motor-, Getrieberevisionen aber auch Seitenwagenanbauten, Umrüstungen auf elektronische Zündungen, Tunings, Customizing durchgeführt werden können. Und ausserdem, – kann man hier auch Motos
probefahren. Motorräder, E-Bikes, Fat-Bikes mieten, Motorräder einstellen oder überwintern lassen, Motorradanhänger mieten und- oder einfach das neue Ausstellungskonzept geniessen. Thomas Ottiger meint: Wir möchten einfach mehr bieten als nur Motorräder. EMOTIONEN AUF 2 RÄDERN. Lass dich überraschen, – das SWISS-MOTO-BIKE Team freut sich riesig auf den Neustart und auf zahlreiche motorradbegeisterte Besucher.
Rätsel
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Lösung der letzten Ausgabe
3 2 7 4 1 5 8 9 6
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Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert
Lösung 25/2020:
das
Sudoku im Wochenblatt
MESSING
Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.
CH Regionalmedien AG, Laufen
mittel
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 25. Juni 2020 Nr. 26
FOTO DER WOCHE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
IN KÜRZE Räumung Theaterlager
Demonstration im Stedtli: Rund 150 bis 200 Personen versammelten sich am letzten Samstag auf dem Laufner Rathausplatz, um für den Erhalt des Spitals zu kämpfen. Marisa Hänggi von der IG Pro Spital Laufen verwies auf den Laufentaler Vertrag, welcher FOTO: GABY WALTHER nach Paragraf 45 die dauernde Gewährleistung des Spitals garantiert.
L AUFEN
SOLOTHURN
L AUFEN
Covid-19-Fall an Schule Ludothek im Sommer
Weitere Lockerungen
WoS. Eine Lehrerin der Primarschule in Laufen wurde positiv auf Covid-19 getestet. Die Frau musste sich in Quarantäne, und nach Vorliegen des positiven Testergebnisses in Isolation begeben. Die Lehrerin hatte zuvor noch Schülerinnen und Schüler unterrichtet; dies unter Einhaltung der entsprechenden Hygienekonzepte und Abstandsregeln. Auch eine Arbeitskollegin an der Schule in Laufen wurde in Quarantäne geschickt. Die weiteren Entscheide seien sehr differenziert gefällt worden, teilt der Kanton mit. Dies geschah unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen Umstände und Hintergründe in diesem Fall. Nachdem der Ansteckungsweg rückverfolgt und das schulinterne Schutzkonzept umgesetzt wurden, seien keine weiteren Quarantäneanordnungen erforderlich gewesen, und die Primarschüler der betroffenen Klasse gingen weiterhin normal zur Schule.
WoS. Seit letzter Woche gelten im Kanton Solothurn gelockerte Besuchsregeln für Alters- und Pflegeheime. Neu dürfen Heimbewohnerinnen und -Bewohner wieder auf ihren Zimmern besucht werden – vorausgesetzt, dass sich Besucherinnen und Besucher weiterhin strikt an die Hygiene- und Distanzregeln halten. Ausserdem ändert der Kanton seine bisherigen Empfehlungen zu Aussenaufenthalten ab: Die Bewohnerinnen und Bewohner dürfen sich unter gewissen Auflagen wieder ausserhalb des Heims bewegen. Bis anhin wurde dies seitens Kanton mit Verweis auf das erhöhte Ansteckungsrisiko nur in Ausnahmefälle empfohlen. Um die Wichtigkeit der Hygienemassnahmen zu betonen, hat der Kanton rund 20 000 Desinfektionsfläschchen an verschiedene Institutionen verteilt, in denen die Einhaltung der Hygieneregeln durch Auswärtige besonders wichtig ist.
Küche & Bad Innenausbau Türen
WoS. Covid-19 hat viele Pläne durchkreuzt. Vor allem auch viele Ferienpläne von Familien, die nun, anstatt zu verreisen, zu Hause bleiben. Darum hat sich die Ludothek Laufental-Thierstein dazu entschlossen, diesen Sommer die Ludothek nicht nur am Freitag von 16 bis 19 Uhr, sondern zusätzlich auch am Dienstag von 9 bis 11 Uhr zu öffnen. Nach den ersten Lockerungen entwickelten die Verantwortlichen rasch ein Schutzkonzept, um möglichst schnell den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Zusätzlich zu den üblichen Hygienemassnahmen und Abstandsregeln wurden die retournierten Spiele zunächst 72 Stunden lang in der Quarantäne belassen, bevor diese durch das Team wieder verräumt wurden. Dies, um sicher zu gehen, dass sich allfällige Viren verflüchtigt haben, bevor die Spiele kontrolliert werden und an neue Kundschaft bedenkenlos weiter verliehen werden können.
ARLESHEIM. WoS. Ab August wird im neuestheater.ch in Dornach wieder Publikum empfangen und es werden spannende, besinnliche, nachdenkliche, aber auch heitere Produktionen angeboten. Bevor das Theater in die neue Saison startet, soll der Theaterfundus in Arlesheim geräumt werden. Es gibt einen Flohmarkt mit Kostümen, Requisiten, Büchern, Stühlen usw. Der Flohmarkt am Stollenrain 17 in Arlesheim findet heute Donnerstag statt. Er beginnt um 15 Uhr, bis 19 Uhr werden die Artikel verkauft. Eine Übersicht der neuen Spielzeit ist ab Ende Juni auf der Website zu finden. Der Vorverkauf beginnt Mitte August.
Vierhändiges Klavierkonzert
DORNACH. WoS. Im Hotel Restaurant Kloster Dornach findet am nächsten Dienstag, 30. Juni, ein vierhändiges Klavierkonzert mit Maki Wiederkehr und Elina Kaikova statt. Gemeinsam interpretieren sie eine Auswahl an Slawischen Tänzen op. 72 von Antonin Dvorak und Die Ungarische Rhapsodie Nr. 2 von Franz Liszt. Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr und dauert eine halbe Stunde. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte geben.
Erfolgreiche Blutspendeaktion
BÄRSCHWIL. WoS. 55 Personen aus Bärschwil und Umgebung spendeten bei der letzten Blutspendeaktion der Stiftung Blutspendezentrum des SRK beider Basel ihr Blut. Diese beachtliche Anzahl Menschen rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Kleinlützel gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Die nächste Spendemöglichkeit in Bärschwil ist am 19. Oktober dieses Jahres. Weitere Informationen findet man unter www.blutspende-basel.ch.
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Fahrplanmässiger Aufenthalt
Franz Hohler
«Ein Hoffnungsschimmer und eine Scheidungsquote trafen sich in der Eingangshalle der Stadtverwaltung.» Derart skurril fängt eine der 43 Geschichten im neuen Buch von Franz Hohler an. Fans dieses Meisters der Kurzgeschichte reiben sich bei einem solch typischen Hohler-Auftakt die Hände und freuen sich auf weitere Überraschungen. Und sie werden auch diesmal nicht enttäuscht. Diese Geschichten handeln vom Unterwegssein, im Alltag oder ganz wortgemäss als Reisende. Und ob Franz Hohler durch Krasnojarsk, Odessa oder das Appenzellerland streift oder in Wiedikon aus dem Zug steigt – immer erwartet die Lesenden eine völlig neue Situation, eine neue Welt, eine unerwartete Wendung. Denn dieser Autor lässt sich in keine Schublade stecken, seit er 1965 mit seinem ersten Kabarett-Soloprogramm auf der Bühne stand und sich seither als einer der vielseitigsten Autoren der Schweiz etabliert hat. Seine kürzeste Geschichte übrigens geht so: «Es war einmal ein Zwerg, der war 1,89 m gross. » Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch
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