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Donnerstag, 24. Juni 2021

113. Jahrgang Nr. 25

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Die Muskeln zwangen Daria in die Knie Daria Jermann (23) aus Laufen war angekommen. Beim FC Basel in der AWSL hatte sie alles. In der vergangenen Saison machte ihr Körper aber nicht mehr mit. Nun hängt sie ihre Fussballschuhe an den Nagel. Edgar Hänggi Nach dem letzten Heimspiel gegen Lugano folgte das grosse Abschiednehmen. Fast so wie am letzten Schultag. Während etwa Jung-Star Riola Xhemaili vor die TVKameras musste und alle wissen wollten, welches ihre nächste Station sei, stand Daria Jermann etwas abseits. Vielleicht auch ein wenig symptomatisch. Die Laufentalerin ist keine, die lautstark Werbung in eigener Sache macht und den Ellbogen braucht sie allenfalls bei ihrer Arbeit als Restauratorin. Der Rücktritt sei keine Kurzschluss-Reaktion gewesen, sagt sie. «Wegen der Verletzung fehlte ich acht Monate, kämpfte mich im November 2019 wieder zurück. Dann kam die Pandemie. Bis zum Saisonunterbruch war ich eigentlich gut unterwegs. Dann konnten wir lange nicht richtig trainieren. Es ist gut möglich, dass ich etwas ungeduldig wurde und zu Beginn zu viel machte. Fakt war, dass ich wieder Probleme mit der Muskulatur bekam. Zwei Monate konnte ich nichts machen. Als wieder alles gut schien, absolvierte ich das Trainingslager im Winter und die Probleme kehrten zurück. Nach einer längeren Pause konnte ich erst wieder gegen Saisonende zum Team stossen und Teileinsätze absolvieren.» Die vielen Rückschläge und vor allem die Ungewissheit, was denn nun wirklich das Problem ist, seien frustrierend gewesen. «Ich ging sogar zu

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Region

3 Das Mentoringprogramm Tandem 50 plus ist Menschen über 50 bei der Stellensuche behilflich. Claude Lachat leitet das Programm und gibt Tipps.

Breitenbach Neue Welt: Daria Jermann hängt die Fussballschuhe an den Nagel und hat mehr Zeit für Anderes. FOTO: EH-PRESSE che der Frauen, Stefano Ceccaroni, meinte, sie hätte noch gewaltig Potenzial, müsse dies aber in der ersten Equipe noch wecken. «Der Wechsel zum FC Basel war das Beste, was mir passieren konnte. Ich genoss diese drei Jahre. Mit den Qualifikationsspielen zur Champions League, den Fahrten zum Stadion mit Polizeibegleitung, dem Halbprofitum. Es war alles richtig und gut. Das mit der Gesundheit lässt sich nicht planen. Deshalb höre ich jetzt auf den Körper.» Als es ihr

«dreckig» ging, war sie froh, in der Familie den Rückhalt zu geniessen. Der Vater versuchte, ihr immer wieder Mut zuzusprechen, sie zu ermuntern. «Jetzt bringe ich Vergangenes wieder zum Glänzen und sehe darin auch für mich etwas. Ich bin noch jung und wenn die Muskulatur sich erholt und ich wieder fit bin, sozusagen im alten Glanz erstrahle, kann ich es ja wieder versuchen. Zum Fussball will ich sicher wieder. Ob als Trainerin oder Funktionärin. Wir werden sehen.»

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Naturheilärzten, aber niemand wusste Rat. Es fühlte sich an, als käme ich gerade von einem Marathon nach Hause, dabei war ich lediglich um die Ecke rasch etwas einkaufen.» Mit sieben Jahren ging Daria Jermann zum FC Breitenbach, wohl zur Freude der Nachbarn, denn sie habe mit ein paar Kollegen regelmässig das heimische Garagentor malträtiert. «Meine zwei Brüder spielten sehr gerne mit, hatten jedoch keine Lust, in einen Verein zu gehen.» Im Nachbarort wollte sie eigentlich mit den Mädchen spielen, aber sie war zu gut, wurde zu den Jungs geschickt und machte laufend Fortschritte. Wenn sie heute zurückdenkt, macht sie sich ihre Gedanken. «Alle sagten immer, ich sei gut, ich habe Talent, aber ich durchlief nicht alle Stationen.» Jermann war nur kurz in der U15-Auswahl des regionalen Verbandes. «Ich hatte mit 14 Jahren anderes im Kopf, wollte nicht so viel trainieren, vor allem nicht am Samstag.» Der Ehrgeiz kam jedoch zurück. «Wenn nicht auf dem Verbandsweg, dann versuche ich es auf die eigene Tour», sagte sie sich. Nach der Schule ging Daria nach England, primär der Sprache wegen. Sie wollte dort aber auch spielen. «Weil ich noch nicht 18 Jahre alt war, gab es einen Papierkrieg. 16 Formulare füllte ich aus und als die Bewilligung endlich eintraf, musste ich wieder nach Hause. Ganz ohne Fussball ging es aber doch nicht.» Daria erkundigte sich beim Klub des Wohnortes, ob sie mittrainieren durfte. Sie durfte und machte Fortschritte. «Als ich wieder beim FC Breitenbach war, hatte ich das Gefühl, es habe sich alles verändert. Training und Spiel forderten mich nicht mehr. So wechselte ich in die Stadt, zu den Old Boys.» Der FC Basel hatte es ihr angetan, aber es wäre ihr nicht in den Sinn gekommen, dort anzuklopfen und zu fragen, ob sie allenfalls für das NLATeam infrage käme. Schliesslich kam der Umweg über die U19, wo sie mittrainieren durfte. Der damalige Verantwortli-

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LAUFENTAL

Zum 30. Mal in Folge positiv

Bea Asper Die Gemeindeversammlung von Brislach hatte letzte Woche über die Umsetzung des neuen Gewässerschutzes zu befinden. Das erklärte Ziel ist die Steigerung der Biodiversität und ein besserer Hochwasserschutz. «Damit Gewässer diese Aufgaben erfüllen, benötigen sie genügend Raum», erklärte Gemeindepräsident Hannes Niklaus. Die Gemeindebehörden waren gefordert, die Zonenvorschriften anzupassen. Innerhalb des Siedlungsgebietes betraf es vor allem das Ufer der Lüssel mit einem ausgeschiedenen Raum von 27 Metern. Der Entwurf sei der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet worden. Im Mitwirkungsverfahren hatte sich der Gemeinderat mit 17 Eingaben zu befassen. Dabei gelang es ihm, eine mehrheitsfähige Vorlage auszuarbeiten. Der Souverän stimmte der «Mutation Gewässerraum zum Zonenplan Siedlung und Zonenplan Landschaft» ohne Wenn und Aber zu. Bezüglich Grundwassernutzung zur Speisung von öffentlichen Laufbrunnen konnte der Gemeinderat darauf hinwei-

sen, dass der Regierungsrat vor kurzem die Konzession gutgeheissen habe. «Der Dorfbrunnen darf für die nächsten 30 Jahre Wasser führen», lautete die frohe Botschaft. Einmal mehr positiv fällt die Erfolgsrechnung der Gemeinde aus. Sie weist nach der Gewinnverteilung einen Ertragsüberschuss von 2774 Franken aus. «Es ist das 30. positive Ergebnis in Folge», freute sich Niklaus. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Rechnung 2020 sowie den Bauund Stassenlinienplan «Hinter den Gärten» und den Bau- und Strassenlinienplan «Grienweg» diskussionslos. Der Grienweg werde schon seit längerem für Erschliessungszwecke genutzt und soll nun auf eine Breite von durchgehend vier Meter ausgebaut werden, erklärte Niklaus. Die Parzellierung sei bereits abgeschlossen, sodass kein zusätzlicher Landerwerb erforderlich sei. Nach den Sommerferien werden sich in Brislach die Pläne für die Neugestaltung des Dorfzentrums und der Gemeindeverwaltung konkretisieren. Wie Niklaus auf Anfrage bestätigt, wird der Gemeinderat die Projekte am 25. August an der offenen Diskussion der traditionellen «Hornvieh-Rundi» präsentieren und möglicherweise noch in diesem Jahr die Vorlage vor die Gemeindeversammlung bringen.

RÖSCHENZ

Streit wegen illegalen Kleinbauten In Röschenz führen fehlende Baubewilligungen zu einem Mehraufwand für Behörden und Einwohner. Bea Asper Die Einhaltung der Abstandsregelung war an der Gemeindeversammlung von Röschenz in der Aula des Schulhauses keine besondere Herausforderung. Die Versammlung zählte nur gerade ein Dutzend Stimmberechtigte. Auf der Traktandenliste stand nebst der Gemeinderechnung nur die Genehmigung der beiden Bauabrechnungen Bündtenweg 26 und Sanierung Roh- und Reinwasserbecken Kächbrunnen. Dies erfolgte einstimmig, und auch die Jahresrechnung 2020 gab zu keinen Diskussionen Anlass. Der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Remo Oser erläuterte das neue Modell, welches die Bildung von finanzpolitischen Reserven zulässt. «Mit der finanzpolitischen Reserve hat der Kanton ein neues Instrument geschaffen. In guten Zeiten kann nun eine finanzielle Reserve für schlechte Zeiten gebildet werden. Eine Einlage in die finanzpolitische Reserve darf nur im Umfang des Ertragsüberschusses der Jahresrechnung gebildet werden. Sie wird von der Gemeindeversammlung beim Rechnungsabschluss beschlossen», führte Oser aus. Im Vergleich zum Budget schliesse die Rechnung 2020 um rund eine halbe Million Franken besser ab. Anstatt des befürchteten Aufwandüberschusses sei ein Ertragsüberschuss von 161 445 Franken erzielt worden, der wie folgt verwendet werden: «40 000 Franken fliessen in die Vorfinanzierung der Heizung in der Gemeindeverwaltung, deren Realisierung

noch für dieses Jahr geplant ist. 10 000 Franken sind für die Vorfinanzierung der Heizung im Schulhaus und 111 445 Franken legt man ins Sparkässeli, also in die finanzpolitischen Reserven.» Die Gemeindeversammlung zeigte sich mit diesem Vorgehen einverstanden. Unter Verschiedenem informierte Gemeinderat Mario Pittaro, dass sich die Behörden Gedanken machen zu verschiedenen gesellschaftlichen Phänomenen, die im Dorfleben zum Ausdruck kommen. So hätten Streitigkeiten unter Einwohnern wegen Kleinbauten (Hundezwinger, Kaninchenstall etc.) oder Sichtschutzanlagen in den letzten zwei Jahren spürbar zugenommen. «Beim Kanton nachgefragt, ist dieser Trend in den Baurechtsverfahren bestätigt worden», sagte Pitarro. Dies alles sei für die Betroffenen unschön und verursache den Behörden grossen Mehraufwand. Der Gemeinderat von Röschenz werde versuchen, durch Aufbereitung der geltenden Bestimmungen und Veranschaulichung zum besseren Verständnis der notwendigen Verfahren beizutragen. So stellte Pittaro fest, dass in manchen Fällen Verfahrensfehler zu gerichtlichen Auseinandersetzungen unter Nachbarn führen. «Zum Beispiel, weil bei der Gemeinde für kleinere Bauten nie ein Gesuch eingereicht worden war und somit die Baubewilligung fehlt.» Die Kostenfolgen dieser Verfahrensfehler seien manchmal enorm, vor allem wenn in einem Garten, der sich nicht innerhalb der Bauzone befindet, eine teure Anlage wie ein Pool oder ein Pavillon wegen fehlender Bewilligung rückgebaut werden müsse. Der Gemeinderat von Röschenz setze in Zukunft sicher noch mehr auf Information und Aufklärung, gab Pittaro bekannt.

Mit 50 auf Stellensuche Claude Lachat, wohnhaft in Nunningen, ist Programmleiter bei Tandem 50 plus. Im Interview erzählt er, weshalb ein Mentoringprogramm Sinn macht und dass auch Stellensuchende über 50 durchaus eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Gaby Walther Wochenblatt: Wie schwierig ist es, mit über 50 Jahren noch eine Stelle zu finden? Claude Lachat: Natürlich ist dies branchenabhängig. 50-Jährige sind nicht öfters von Arbeitslosigkeit bedroht, sie benötigen jedoch mehr Zeit, um eine Stelle zu finden. Wo liegt das Problem? Die Stellensuchenden verkaufen sich oft zu wenig gut. Sie reichen einen Lebenslauf mit zahlreichen Details, Dokumenten und Zeugnissen ein. Doch keine Personalchefin hat heute mehr Zeit und Lust, so viel zu lesen. Viel wichtiger ist es, die eigenen Kernkompetenzen herauszustreichen und darzustellen. Zu zeigen, dass man mehr zu bieten hat als einen Lebenslauf. Man darf auch unkonventionelle Methoden anwenden — sogar einem CEO eine Whatsapp schicken, um ins Gespräch zu kommen. Sich nicht einfach auf alles bewerben, sondern sich anbieten, es auf den Punkt bringen und sich gut verkaufen, ist das Rezept. Die Mentorinnen und Mentoren von Tandem 50 plus helfen also, die Kernkompetenzen herauszustreichen? Genau. Im Gespräch wird erörtert, was die Betroffenen gut können, wo sie sich weitere Kompetenzen aneignen können, wie viel Flexibilität vorhanden ist, welcher Weg auch noch eingeschlagen werden könnte. Die Mentorinnen und Mentoren nehmen sich aber auch Zeit zum Zuhören und zum Motivieren. Denn oft sind die Stellensuchenden frustriert, spüren nach längerer Arbeitslosigkeit einen grossen Druck von Seiten der Familie, finanziell und von der Gesellschaft. Sie können an neutraler Stelle über ihre Sorgen reden. Das Angebot ist freiwillig. Die Mentorinnen und Mentoren bieten ihre Zeit unentgeltlich an. Was sind das für Menschen? Im Baselland haben wir rund 100 Personen registriert. Viele sind Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft. Es sind meist engagierte Persönlichkeiten mit einem beruflich grossen Rucksack und einem breiten Netzwerk. Obwohl die meisten beruflich stark eingebunden

Fürs Tandem zuständig: Claude Lachat führt Stellensuchende mit den passenden Mentorinnen und Mentoren zusammen. FOTO: GABY WALTHER sind, engagieren sie sich und möchten etwas von ihrem Erfolg und Glück an die Gesellschaft weitergeben. Wo finden die Gespräche statt? Die Gespräche, etwa zwei bis vier pro Monat, finden im Büro in Liestal statt. Manchmal laden die Mentorinnen und Mentoren die Stellensuchenden zum Gespräch zu sich in den Betrieb ein.

Baselland registriert und anspruchsberechtigt ist, kann sich für das Programm bewerben. Falls man vom RAV nicht darauf aufmerksam gemacht wird, fragt man am besten bei der zugeteilten RAVBeratung nach.

Tandem 50 plus Tandem 50 plus ist ein Mentoringprogramm von benevol Baselland und vom Kantonalen Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA Baselland). Wer beim RAV als arbeitslos gemeldet und arbeitsmarktfähig ist, hat die Möglichkeit, sich übers RAV bei Tandem 50 plus anzumelden. Mentorinnen und Mentoren begleiten, unterstützen und motivieren Stellensuchende zwischen 50 und 60 Jahren während vier Monaten ehrenamtlich im Bewerbungsprozess. Die Stellensuchenden erhalten mit Tandem 50 plus eine Chance, sich neu zu positionieren und zu orientieren. Das Ziel des Tandems ist die Rückkehr in den Arbeitsmarkt. Auch Stellensuchende aus der Region Thierstein/Dorneck, welche sich auf dem RAV in Laufen, statt in Solothurn melden, dürfen, können am basellandschaftlichen Programm teilnehmen.

Was ist Ihre Aufgabe? Die Stellensuchenden müssen sich beim Tandem 50 plus bewerben. Ich lade sie zu einem Interview ein und suche danach eine geeignete Mentorin oder Mentor. Danach bin ich im Erstgespräch und nach vier Monaten beim Abschlussgespräch wieder mit dabei. Hat das Programm Erfolg? Seit dem Start im September 2015 agiert Tandem 50 plus sehr erfolgreich. Die Erfolgsquote für eine Feststelle, Teilzeit oder zumindest einen Zwischenverdienst liegt bei 60 bis 70 Prozent. Vor Corona kamen pro Jahr rund hundert Stellensuchende in den Genuss eines Mentorings, im 2020 coronabedingt die Hälfte. Doch die Begleitungen liefen auch im letzten Jahr erstaunlich gut. Die Wirtschaft ist nicht stehen geblieben. Ein Nachteil war, dass die Gespräche zum Teil virtuell geführt werden mussten. Wer darf am Programm teilnehmen? Wer bei einem der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton

DUGGINGEN

Tempo 30 auf allen Gemeindestrassen? Die Rechnung 2020 von Duggingen gab kaum zu reden. Dafür zeigte sich, dass die Bevölkerung Tempo 30 auf allen Strassen auf Gemeindegebiet wünscht. Thomas Immoos

Diskussionen: In Röschenz gaben weniger die Finanzen, dafür illegale Kleinbauten in privaten Gärten zu reden. FOTO: BEA ASPER

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REGION

BRISL ACH

Die Rechnung 2020 und ZonenMutationen gaben in Brislach zu keinen Diskussionen Anlass.

Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

Die Gemeindeversammlung von Duggingen war kurz; sie dauerte nur knapp 45 Minuten. Zu den ordentlichen Geschäften gab es keine Wortbegehren. Unter Verschiedenem regten jedoch gleich zwei Votanten an, auf allen Gemeindestrassen der Gemeinde Duggingen, also auch auf der Kantonsstrasse, Tempo 30 einzuführen. Der eine von ihnen stellte sogar den Antrag, an einer der nächsten Gemeindeversammlungen darüber diskutieren und befinden zu können. Gemeindepräsident Beat Fankhauser schloss sich der Meinung an, dass man wohl auf keiner Gemeindestrasse schnel-

ler als 30 Stundenkilometer fahren könne. Deshalb stehe der Gemeinderat dem Anliegen positiv gegenüber. Was Tempo 30 auf der Kantonsstrasse angehe, so suche man das Gespräch mit dem Kanton. Denn normalerweise sei auf solchen Strassen Tempo 30 eigentlich nicht erlaubt, seit kurzem aber vereinzelt zugelassen.

Strategische Reserven gebildet

Das Haupttraktandum war die Rechnung 2020. «Trotz Corona ist es ein guter Abschluss», stellte Gemeinderat Matthias Gysin fest. Das Ergebnis komme faktisch einer Punktlandung gleich. Denn bei einem Ertrag und einem Aufwand von je rund sieben Millionen Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 110 000 Franken. Das Budget hatte noch einen Fehlbetrag vorgesehen. Gründe für den Überschuss sieht Gysin im Umstand, dass in einigen Bereichen mehr Geld eingenommen wurde. Zudem seien die Sozialhilfekosten um ein Viertel gesunken. Angesichts der erhöhten Steu-

erkraft der Gemeinde sei aber der Beitrag aus dem kantonalen Finanzausgleich gesunken. Der Überschuss soll in die strategischen Reserven fliessen, damit man für allfällige spätere Projekte Geld zur Verfügung habe. Dies biete der Gemeinde eine höhere Flexibilität. Angesichts der verhältnismässig tiefen Investitionen lag der Selbstfinanzierungsgrad im letzten Jahr bei 245 Prozent. Und das Pro-KopfVermögen betrage rund 1200 Franken. Das Eigenkapital belaufe sich auf 1,67 Millionen Franken. Gysin zeigte sich zuversichtlich, dass die Finanzlage der Gemeinde Duggingen stabil sei, sodass man auch zwei, drei Jahre mit Defiziten verkraften könnte. Die Rechnung fand ebenso einhellige Zustimmung wie der Bau- und Strassenlinienplan Brunngasse/Im Letten. Auf dem Gebiet soll in einigen Jahren eine grössere Überbauung entstehen. Über den entsprechenden Zonenplan wird die Gemeindeversammlung zu einem späteren Zeitpunkt beraten.


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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 27. Juni, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hans Bollinger

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Ruhe sanft, Mutterherz, und schlaf in Frieden. Hab tausend Dank für deine Müh. Wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer liebevollen Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Lidia Borer-Brunner * 4. 5. 1936

† 18. 6. 2021

Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben durfte sie einfach einschlafen. Wir werden sie sehr vermissen. Josef Borer-Brunner Bernadette & Guido Hänggi-Borer Lilian & Peter Hueber-Borer Franz Borer Marianne & Paul Saner-Borer Astrid & Franz Lauber-Borer Christine & Stefan Gallati-Borer Alexander & Karin Borer-Kiefer Grosskinder & Urgrosskinder

Freitag, 25. Juni, 19.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, «Einfach zuhören+», offene Diskussionsrunde zum Thema «kiffen». Wenn es das Wetter erlaubt, sind wir diesmal in einer Runde um die Feuerschale draussen auf dem Kirchenplatz. Samstag, 26. Juni, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de ChliineGottesdienst. Es ist eine Feier für Kinder bis etwa 8 Jahre in Begleitung von Erwachsenen. Beim «Fiire mit de Chliine» hören wir Musik und eine Geschichte. Anschliessend wird zum jeweiligen Thema gemalt und gebastelt. Das FiireTeam und Pfarrer Claudius Jäggi freuen sich und laden alle Interessierten zu dieser Feier ein. Samstag, 26. Juni, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abendgottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Bernadette Hänggi-Borer, March 232, 4233 Meltingen

Gottesdienste: max. TN-Zahl: 100 Pers. Maskenpflicht! Samstag, 26. Juni, 10.00, Kapelle des Zentrums Passwang, Gottesdienst nur für die Hausbewohner-/innen (aus Platzgründen), Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 27. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Luftiger Gottesdienst mit Abschied (Kgde.-Präs. Rolf Schädeli, Kgde.-Rätin Erica Hunziker), Predigt: Pfr. Stéphane Barth. Ansprache: Kgde.-Rätin Sandra Martino. Um eine Anmeldung zum GD wird gebeten! Mit Grill und Teilete nach der Feier im Innenhof. Sonntag, 4. Juli, 10.15, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Emely Aegerter aus Beinwil, Pfr. Stéphane Barth, Org. Blandine Abgottspon, mit SoSchule / ChinderChilche und mit Kirchenkaffee danach. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 4. Juli, 10.15–11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Beginn im Gottesdienst, danach im Gde.-Saal. Thema: «König David: für Gott sind Kleine ganz gross.» Leitung: Susanne Rodella.

Lidia Borer-Brunner † 18. 6. 2021

am Freitag, 18. 6. 2021 ihre Augen für immer geschlossen. Mit ihrem Mann Josef hat sie die Getränkehandlung aufgebaut und geführt. Unermüdlich war ihr Einsatz für die Firma und ihre grosse Familie. Vielen Leuten gab sie Arbeit, Zuversicht und Hoffnung. Wir werden sie sehr vermissen.

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Wir warten aufgrund seiner Verheissung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. 2. Petrusbrief 3, 13

Infoabend Konfirmandenunterricht, Schuljahr 2021/2022. Donnerstag, 19. August, 19.00–19.45 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Konfirmandenunterricht, jeweils donnerstags von 18.00–19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gruppe 1 am 26. August; Gruppe 2 am 2. September. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50

Hans Hänni-Lauzi und

Rita Hänni-Lauzi erfahren durften. Besonders danken wir: Dem Personal vom Zentrum Passwang in Breitenbach, der Spitex Leimental, Herrn Dr. Walter Meier und seinem Team in Rodersdorf, Frau Pfarrerin Regine Kokontis und Herrn Pfarrer Günter Hulin für die einfühlsamen Gottesdienste, allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die lieben sowie tröstenden Worte und für die zahlreichen Spenden.

Die Trauerfamilie

Burg i. L., im Juni 2021

Dreissigster: Donnerstag, 24. Juni 2021 um 19.15 Uhr in der Kirche Burg i. L.

Duggingen, im Juni 2021 Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf die, die mich lieben.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter.

Irma Saladin geb. Plank * 24. 10. 1932 Mauls, Südtirol

† 12. 6. 2021 Obesunne, Arlesheim

Franz Saladin-Plank, Kinder und Grosskinder mit Partnerinnen und Partnern sowie Urgrosskindern Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 2. Juli 2021 um 15:00 Uhr in der Kirche Duggingen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Die Kollekte geht an den Verein Alzheimer beider Basel und wir bitten, auch anstelle von Blumenspenden dieser Organisation zu gedenken. Postkonto 40-10517-6, IBAN CH64 0900 0000 4001 0517 6. Traueradresse: Franz Saladin, Kirchstrasse 12, 4202 Duggingen.

Still und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im ewigen Heimatland.

Konfirmanden-Kurs 2021-2022: Ende Juni/Anf. Juli erhalten die künftigen Konfirmanden aus der Kirchgemeinde die Anmeldungsunterlagen zugestellt. Falls Ihre Tochter/Ihr Sohn bis zum Beginn der Sommerferien keinen Infobrief bekommen sollte, melden Sie sich doch bitte via Tel. 061 781 12 50.

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HERZLICHEN DANK

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Lina Steiner-Franz 24. 8. 1922 – 16. 6. 2021 Im Beisein ihrer Familie durfte sie zuhause friedlich einschlafen. Danke für die wunderschöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Wir vermissen Dich Lora und Roger Joray-Steiner mit Kindern Peter Steiner und Agnes Siegenthaler mit Kindern Kurt und Margrith Steiner-Ryser mit Kindern Willi Steiner mit Kindern Die Abschiedsfeier findet am 25. Juni 2021 um 14.30 Uhr in der römisch-katholischen Pfarrkirche in Liesberg statt. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation findet die Abschiedsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen oder Spenden gedenke man der Stiftung Hirsacker, 4253 Liesberg BLKB Laufen, IBAN CH42 0076 9401 2257 2200 1 Vermerk: Trauerfall Lina Steiner-Franz Der Dreissigste findet am 14. August 2021 um 19.00 Uhr in der römisch-katholischen Pfarrkirche in Liesberg statt. Traueradresse: Willi Steiner, Delsbergstrasse 61, 4253 Liesberg Gilt als Leidzirkular.

Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24 Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch

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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 21. Juni 2021

Schalter geschlossen: Montag, 28. Juni 2021

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Präsentation wurde mit redaktionellen Änderungen zuhanden der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2021 verabschiedet. • Zwei Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet.

Wegen Umbauarbeiten im Stadthaus bleiben die Schalter am Montag, 28. Juni 2021 den ganzen Tag geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Baugesuche, Auflage vom 24. Juni bis 5. Juli 2021 BG-Nr. 1269/2021. Bauherrschaft: Burger-Jeker, Amanda und Markus, Röschenzstrasse 46, 4242 Laufen. – Projekt: Anbau Terrasse

/ Fassadenänderung, Parz. 1650, Röschenzstrasse 46, 4242 Laufen. – Projektverfasser/ in: Roland Hübscher GmbH, Hübscher Roland, Lochbruggstrasse 46, 4242 Laufen BG-Nr. 1266/2021. Bauherrschaft: Gerber Denise und Beat, Wahlenstrasse 60, 4242 Laufen. – Projekt: Schwimmbad, Parz. 1950, Wahlenstrasse 60, 4242 Laufen. – Projektverfasser/in: Poolprofi AG, Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen BG-Nr. 1611/2018. Bauherrschaft: Kern Fabienne und Stefan, Hintere Gasse 42, 4242 Laufen. – Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus, Neuauflage: Kamin verschoben,

Parz. 1761, Hintere Gasse 42, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Architektur & Bautechnik Halbeisen Christian, Grindelstrasse 31, 4246 Wahlen b. Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Sonderabfallsammlung in Laufen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Mai 2021 neue Lockerungsschritte für die Gastronomie, Kulturangebote sowie für Veranstaltungen festgelegt. Somit dürfen im Freien wieder Veranstaltungen bis 300 Personen durchgeführt werden. Diese Massnahme gilt vorerst bis am 30. Juni 2021. Die Bundesfeier in Laufen zieht mit dem schönen Feuerwerk und dem tollen Rahmenprogramm immer 2000 bis 3000 Festbesucher aus der ganzen Region ins Stedtli. Zahlreiche Veranstaltungen im Juni, Juli und August wurden in Laufen erneut wegen der Einhaltung der Massnahmen und Schutzkonzepte abge-

Sonderabfälle geraten immer wieder in den Hausmüll, wo sie unsachgemäss entsorgt der Umwelt schaden. Die Kelsag führt aus diesem Grund eine Sonderabfallsammlung durch, in Laufen findet diese am kommenden Samstag 26. Juni statt. Die Sonderabfälle können von 8.00 bis 11.00 Uhr beim Werkhof am Seidenweg 23 abgegeben werden. Die Bevölke-

rung wird gebeten, von dieser Sonderabfallsammlung Gebrauch zu machen. Sonderabfälle müssen der Umwelt zuliebe richtig entsorgt werden und gehören keinesfalls in den allgemeinen Kehricht. Die Abgabe ist kostenlos. Welche Sonderabfälle abgegeben werden dürfen, entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Flyer. (stl)

KELSAG Kehrichtbeseitigung - Laufental - Schwarzbubenland AG

Sonderabfall sammlung 2021 Sonderabfälle aus dem Haushalt gehören unter keinen Umständen in den Kehricht oder in die Kanalisation. Sie belasten so die Umwelt stark. Deshalb organisiert die KELSAG vom

14. Juni bis 26. Juni 2021 in den verschiedenen Orten) wiederum (siehe Rückseite) wiederum eine Sammlung von Sonderabfällen aus Haushaltungen. Die Abgabe ist kostenlos. Angenommen werden: Altöl, Speiseöl, Bleiakkumulatoren, Batterien, Leuchtstoffröhren, Sparlampen, Dispersion, Farben, Leime, Lacke, Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Altmedikamente und Pestizide.

Kleine Massnahme – grosse Wirkung Für Velofahrerinnen und Velofahrer sorgt seit letzter Woche eine kleine Massnahme beim Rampenweg für eine grosse Erleichterung. Sie geht auf einen Stadtratsbeschluss vom 6. April 2020 zurück. Velofahrende, die vom Stedtli herkommend kurz etwas zur Post bringen oder Richtung Schlachthuus oder Schwimmbad fahren möchten, können ab sofort wieder links in den Rampenweg abbiegen. Die Spur ist für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gut

ersichtlich signalisiert. Für den motorisierten Verkehr bleibt das Linksabbiegen weiterhin verboten. Die STEP-Massnahme (Stadtentwicklungsprogramm) war von einem auf Langsamverkehr spezialisierten Architektur- und Ingenieurbüro entwickelt worden und wurde vom Tiefbauamt BL unterstützt. Dabei wurde nebst der Sicherheit Wert darauf gelegt, die Veränderung ohne bauliche Massnahmen und damit kostengünstig umzusetzen. Das Projekt wurde der Kantonspolizei BL vorab zur Überprüfung vorgelegt und deren Änderungswünsche wurden allesamt übernommen. (stl)

Nicht angenommen werden: Tierkadaver (Tierkadaversammelstelle), Munition und Sprengstoffe (sind bei der Polizei abzugeben), biogene Abfälle, Sonderabfälle aus Industrie und Gewerbe. Wichtig für die Sammlung Falls Sie unsicher sind, wie Ihre Abfälle richtig zu entsorgen sind, so berät Sie das fachkundige Personal gerne am Sammeltag. Bringen Sie Ihre Sonderabfälle möglichst in der Originalverpackung. Auf keinen Fall Sonderabfälle zusammen leeren. Aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen können keine Gebinde entleert oder umgeschüttet werden. Die Sonderabfälle dürfen nicht ausserhalb der Sammelzeit deponiert werden.

“bitte wenden”

Infotel.: 061/ 775 10 10 Delsbergstrasse 2A, 4253 Liesberg, info@kelsag.ch

IBBS Laufental

Fahrerinnen und Fahrer gesucht

Kürzere Wege: Neu können Velofahrerinnen und Velofahrer wieder links in den Rampenweg abbiegen. FOTO: STL

Koffer oder Rucksack?

CÉDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT

Die erste Jahreshälfte dieses nach wie vor speziellen 2021 ist bald Geschichte. Auch ein spezielles Schuljahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Bei der Beobachtung der Schülerinnen und Schüler ist festzustellen, dass etwas anders ist.

Zur Absage der Bundesfeier 2021 sagt (10 Meilen Laufen, Stedtli Blues, Open-Air-Kino, Dittinger Flugtage). Der Bundesrat wird Ende Juni den Fahrplan zur weiteren Lockerung der Massnahmen neu festlegen und an einer Medienkonferenz vorstellen. Voraussichtlich werden ab Juli 2021 Veranstaltungen mit bis zu 3000 Personen möglich sein. Dies unter dem Vorbehalt, dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen zugelassen werden. Diese Massnahmen können vom OK-Bundesfeier nicht eingehalten oder überprüft werden. Mit einer jetzigen Absage entstehen für das OK-Bundesfeier und die Stadt Laufen keine Kosten. (stl)

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Sie verfügen über ein Auto und sind bereit, Seniorinnen und Senioren zum Arzt, zum Zahnarzt, ins Spital oder zur Therapie zu fahren, wenn niemand aus der Familie oder Nachbarschaft dies tun kann? Die IBBS Laufental (Information, Beratung, Bedarfsabklärung) organisiert und vermittelt die Fahrten. Die Einführung und Weiterbildung erfolgt über das Rote Kreuz Baselland (SRK). Auch die Versicherung für die Fahrten wird vom SRK übernommen. Als Fahrpreis sind CHF 0.70/km vorgesehen, die der Fahrgast Ihnen direkt bezahlt. Die Einsätze erfolgen freiwillig und ohne Lohn. Sind Sie interessiert oder haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei der IBBS Laufental: 061 763 85 15, beratung@ibbs-laufental.ch oder kommen Sie direkt an der Hauptstrasse 37 in Laufen vorbei. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Sie müssen seit dem 21. Juni endlich keine Maske mehr tragen, da der Kanton die Covid-19-Verordnung aufgehoben hat. Des Weiteren fällt auf, dass die Schulranzen deutlich leichter aussehen. Genau, die letzten Prüfungen wurden geschrieben und die letzten Schultage können prüfungs- und doch noch maskenfrei absolviert werden, bevor am 3. Juli der Bündelitag ansteht. Richtig, der steht jeweils am Samstag an. Als Bündelitag wird in der Schweiz der schulfreie Samstag vor den Sommerferien bezeichnet, an dem die Bündeli respektive Koffer für die Ferien gepackt werden. Er gilt als Hauptreisetag. Leider ist das Reisen ins Ausland nach wie vor mit Einschränkungen verbunden. Den sogenannt Daheimgebliebenen empfehle ich, auch aufgrund der abgesagten Bundesfeier, folgenden Tagesausflug in die Innerschweiz: Mit der SBB-Gemeindetageskarte und Ihrem vollgepackten Rucksack begeben Sie sich nach Vitznau. Dort angelangt, betreten Sie eines der nostalgischen Dampfschiffe und überqueren den Vierwaldstättersee bis zur Station Treib. Die mehr als 100-jährige Standseilbahn (alles mit SBB Tageskarte) bringt Sie in acht Minuten nach Seelisberg. Wem dies zu schnell geht, kann die 330 Höhenmeter bis zur Bergstation mit einer Steigung bis zu 38 Prozent auch zu Fuss in Angriff nehmen. Oben angekommen erwartet Sie ein wunderschöner Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Dieser Ausblick begleitet Sie während dem leichten, einstündigen Abstieg auf dem Weg der Schweiz Richtung Rütli. Auf der Rütliwiese können Sie Ihr Picknick einnehmen und als Abkühlung beim einladenden Restaurant das speziell für dieses Wirtshaus gebraute «Rütlibier» geniessen. Über den Schwurplatz geht es zur Schiffsstation Rütli. Wer den Rucksack richtig gepackt hat, kann dort alternativ die Abkühlung im See geniessen. Nach der wiederum einstündigen Schifffahrt können Sie in Vitznau den geschichtsträchtigen Tag, geeignet für alle, mit mediterranem Flair ausklingen lassen. «Koffer packen» heisst es demnächst auch für die Angestellten des Stadthauses. Die Fertigstellungsarbeiten im Erdgeschoss sind in vollem Gange und bald empfängt Sie die neue Einwohnerkontrolle, wo Sie die noch wenig verfügbaren SBB-Tageskarten beziehen können. Auch die restlichen Arbeiten befinden sich im Zeitplan und sind demnächst fertiggestellt. Ob Koffer oder Rucksack packen, ich wünsche Ihnen erholsame und sonnige Sommerferien!


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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann

Central 3, Breitenbach, bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, den 2. Juli 2021 bis 24. Juli 2021 geschlossen.

Bärschwil

Mathias Reinhold Ganz 17. Januar 1936 – 20. Juni 2021

Baupublikation

Bauherr: Gregory Steiner Wilerstrasse 255, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Wohnraumerweiterung bestehender Balkon Bauplatz: Wilerstrasse 255 Bauparzelle: 1635 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 09.07.2021

Innig berührt: Adi Pauletto Felicitas Rufer-Ganz Michaela Ganz Monja Marbacher David Ganz Familien und Verwandte Monika Lüthi Abdankungsfeier: Do. 24. Juni 2021 14:30 Uhr in der Friedhofskapelle Dornach Urnenbeisetzung: Mi. 7. Juli 2021 14:30 Uhr auf dem Friedhof Dornach Traueradresse: Rufer-Ganz, Hügelweg 27, 4143 Dornach

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade. Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater und Grossvater

Franz Ackermann-Schnell * 9.7.1941

† 21.6.2021

Jolanda Ackermann-Schnell Heinz und Priska Ackermann mit Tabea Ueli Ackermann und Sandra Pfister-Strub Monika und Dieter Renz-Ackermann mit Jasmine Meltingen den, 21.06.2021 Aufgrund der aktuellen Corona-Lage findet die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Jolanda Ackermann-Schnell, Lehnhollen 173, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Schaad Martin, Rütihofstrasse 13a, 4112 Bättwil Projektverfasser: Brunner Polybau GmbH, 4712 Laupersdorf Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-022, Wintergarten Bauplatz: Rütihofstrasse 13a Bauparzelle: GB Nr. 822 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (mit Voranmeldung) Einsprachefrist: 8. Juli 2021

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Philipp und Ilona KlötzliTschopp, Huggerwald 129, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Finnisches Grillhaus Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Huggerwald Bauparzelle: 3302 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 9. Juli 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Emanuel Staub-Allemann Niedermatt 631, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wärmepumpe (Ausseneinheit) Bauplatz: Niedermatt 631 Bauparzelle: 3092 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 9. Juli 2021

Verkehrsbeschränkung in Seewen Hochwaldstrasse Strassenverbreiterung Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind im Abschnitt Grellingerstrasse bis Dieblesten folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Arbeiten erfolgen als Einzelbaustellen. Im Baustellenbereich wird der Verkehr einspurig geführt. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage bzw. Verkehrsdienst geregelt. – Das Tempo-Regime wird während der Verkehrsbeschränkung auf 50 km/h festgelegt. Dauer: Montag, 28. Juni 2021 bis Mittwoch, 14. Juli 2021 – Sperrung Hochwaldstrasse für den Durchgangsverkehr. Vom Verbot ausgenommen ist der Baustellenverkehr. Die Umleitung erfolgt über Büren – Nuglar – Gempen und wird signalisiert. – Der Postautodienst (Linien Nr. 67 und der Nachtkurs 30) wird über eine Alternativroute umgeleitet. Sie verkehren mittels Kleinpostauto via Dorfstrasse – Dummetenstrasse – Hörnlistrasse – Jegeracker – Bannholz – Stockenweg. – Auf der Alternativroute wird das bestehende Fahrverbot mit dem Zusatz «Bus gestattet» in beide Fahrrichtungen ergänzt. – Die Bushaltestelle Ziegelschür, Hochwaldstrasse, kann temporär nicht mehr bedient werden. – Kommunale Strassen und Zufahrten / Zugänge zu den privaten Liegenschaften werden vorübergehend eingeschränkt oder nach Vorankündigung kurzzeitig gesperrt. Zu Fuss sind sämtliche Liegenschaften erreichbar. – Bei schlechter Witterung wird der Ausführungstermin für die Belagsarbeiten um eine Woche verschoben. Dauer: Donnerstag, 15. Juli 2021 bis Sonntag, 18. Juli 2021 Dauer: Donnerstag, 22. Juli 2021 bis Sonntag, 25. Juli 2021 (Ausweichtermin) Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Bättwil

Bauherrschaft: Lea und Sandro Del Carlo, Probststeiholzweg 11, 4103 Bottmingen Projektverfasser: Back Architekten GmbH, 4001 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-021, Umbau EFH, Anbau ged. Sitzplatz Bauplatz: Im Grienacker 7 Bauparzelle: GB Nr. 706 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (mit Voranmeldung) Einsprachefrist: 8. Juli 2021

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Ein künstlerisch intensives Schaffen war sein Leben. Gemeinsam begleiteten wir ihn auf seinem Weg zur Schwelle.

Baupublikation

Bauherr: Ella und Bruno Gerster, Fahrenbodenstrasse 307, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Ersatz Terrassenüberdachung mit Pavillon Bauplatz: Fahrenbodenstrasse 307 Bauparzellen GB Nr.: 1675 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. Juli 2021

Seewen

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt.

Beamtenwahlen der Kirchgemeinde für die Amtsperiode 2021–2025 Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental Die Erneuerungswahlen für das Präsidium, Vizepräsidium sowie der Rechnungsprüfungskommission der Kirchgemeinde finden am 26. September statt. Wahlvorschläge sind bis Montag, 9. August, 17.00 Uhr bei der Kirchgemeindeverwaltung Buttiweg 28, 4112 Flüh einzureichen. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August, bis Freitag, 13. August im Anschlagkasten der Kirchgemeinde ausgehängt. Flüh, 18. Juni 2021 EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Der Kirchgemeinderat

Solothurn, 25. Juni 2021 vin/zea

Zullwil

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Bauherrschaft: Ronny Wenzel, Kappenmattstrasse 104, 4234 Zullwil Bauobjekt: Parkplatzerweiterung Bauplatz: Kappenmattstrasse 104 Bauparzelle: GB-Nr: 762 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 9. Juli 2021

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger


LAUFENTAL

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WAHLEN

Über die Wege lässt sich streiten An der Versammlung der Meliorationsgenossenschaft Wahlen gaben der Bau des neuen Wegnetzes und eine Kampfwahl ums Präsidium zu reden. Bea Asper Die neuen Wege rund um das Dorf Wahlen sind Freude und Ärgernis zugleich. «Wir erhielten aus der Bevölkerung sehr viel positives Feedback. Vor allem das Rundwegnetz begeistert viele Spaziergänger», sagte Willy Asprion, neuer Präsident der Melioration. An der Genossenschaftsversammlung letzten Samstag gab es allerdings Kritik am Zustand der Wege. Nur kurze Zeit nach Inbetriebnahme seien manche Wege bereits sanierungsbedürftig, lautete die Beanstandung mehrerer Landeigentümer. Sie wollten von der Vollzugskommission der Melioration wissen, wer dafür die Verantwortung trägt und welche Konsequenzen man ziehe. Fredy Schmidlin räumte «gewisse Mängel» ein. «Wir von der Vollzugskommission sind mit der Ausführung durch die beauftragte Unternehmung ebenfalls nicht zufrieden und setzen uns dafür ein, dass die Schäden behoben werden.» Die entsprechenden Verhandlungen seien aber alles andere als einfach. Grundsätzlich sei es ein Problem des Feinbelages, dessen Mischung sich in der Praxis nicht bewähre. Des Weiteren prüfe man zur Eindämmung von Schäden durch Regen den Einbau von Schwellen. Fast zwei Millionen Franken wurden in das Wegnetz gesteckt. Der Ausbau des Wegnetzes war zur Freude aller gedacht, jedenfalls hatte die Gemeinde Wahlen — gemäss Ge-

Neue Wege rund um Wahlen: Am Zustand der Wege wurde an der Meliorationsgenossenschaftsversammlung Kritik laut. FOTO: BEA ASPER

meindeversammlungsbeschluss — einst beschlossen, sich am Verfahren der landwirtschaftlichen Strukturverbesserung mit 1,4 Millionen Franken zu beteiligen, doch bei einer Melioration entstehen aufgrund unterschiedlicher Anspruchshaltungen auch immer wieder Interessenskonflikte. Einige Bewirtschafter haben den Eindruck, dass ihnen Zusagen gemacht worden seien, die man gar nie erfüllen wollte, und man sich nun mit der Begründung, es sei vom Bund untersagt worden, aus der Affäre ziehe. Landwirt Lorenz Schmidlin ärgerte sich jedenfalls über Klauenprobleme bei seinen Milch-

kühen. Bei der Vollzugskommission nachgefragt, warum gewisse Wege, die von Bewirtschaftern als Zugang zur Weide genutzt werden, nicht mit einem Belag versehen werden, der für Kühe und fürs Sauberhalten einfacher ist, verwiesen Fredy Schmidlin und Willy Asprion darauf, dass manche Forderungen einem Wunschdenken gleichkämen. «Natürlich würde man am liebsten alles teeren, doch das erlaubt der Bund nicht und lässt sich auch gar nicht finanzieren», betonte Fredy Schmidlin. Im Nachhinein zu reklamieren sei auf jeden Fall der falsche Weg: Betroffene hätten im Auflagever-

fahren Einsprache einreichen müssen, stellte Asprion klar. Verschiedene Auffassungen in der Melioration führten letztlich auch dazu, dass es bei der Neubesetzung des Präsidiums zur Kampfwahl kam zwischen Willy Asprion (früherer Gemeindepräsident von Wahlen) und dem Gemeindepräsidenten von Brislach, Hannes Niklaus. Er habe als Landeigentümer und Bewirtschafter auch Einblicke in die Meliorationen von Brislach und Breitenbach-Büsserach, bringe als Agronom ETH das erforderliche Fachwissen mit und sei den Umgang mit den Behörden gewohnt, rührte Niklaus die

Werbetrommel. In der Abstimmung unterlag er mit 17 zu 22 Stimmen. Zu Anfang der Versammlung regte er an, die Wahl sei wegen Verfahrensfehlern zu verschieben. Niklaus erreichte dafür aber keine Mehrheit. In den Unterlagen, die den Mitgliedern der Meliorationsgenossenschaft zugestellt worden waren, sei nur der Wahlvorschlag von Willy Asprion aufgeführt gewesen. «Dies, obwohl andere Vorschläge rechtzeitig bei der Vollzugskommission eingetroffen waren und mir auch eine Gleichbehandlung versprochen worden war», erklärte Niklaus. Ein entsprechendes Beschwerdeverfahren ist nun beim Regierungsrat hängig. Fredy Schmidlin meinte dazu, dass man je nach Entscheid des Regierungsrates die Wahl wiederholen würde, «möglicherweise auf schriftlichem Weg». Warum es zur Neubesetzung des Präsidiums kam, wollte Fredy Schmidlin nicht ausführen, weil Remo Breu nach seiner Demission jetzt auch gar nicht anwesend war. Schmidlin meinte nur soviel: «Eine Vollzugskommission besteht nicht nur aus einem Präsidenten.» Der technische Bericht von Gesamtleiter Dominik Kägi vom Ingenieurbüro Sutter AG gab an der Versammlung vom Samstag im Gemeindesaal Wahlen zu keinen Diskussionen Anlass, und auch das Budget 2021 wurde mit grossem Mehr genehmigt. Daraus geht hervor, dass die Vollzugskommission ihr Versprechen, dass die Landbesitzer von Wahlen zu sehr günstigen Konditionen zu einer Gesamt-Bodenverbesserung kommen, weil eben nicht nur Bund und Kanton das Meiste bezahlen, sondern auch die Gemeinde aussergewöhnlich hohe Beiträge leistet, hält. Auf jeden Fall beantragte die Vollzugskommission, den Arenbeitrag für die Genossenschafter auf null zu setzen und erntete bei den 42 Anwesenden Zustimmung.

BL AUEN

Der Blauner Jugendrat löst sich auf — es fehlt an Nachfolgerinnen und Nachfolgern An der Gemeindeversammlung von Blauen wurden die Mitglieder des Jugendrats verabschiedet. In der Frage des nachhaltigen Schutzes für die Quellen, die der Wasserverbund Birstal nutzt, sagte der Souverän Ja zu neuen Zonenvorschriften. Bea Asper Sie sorgten ganz schön für Action in Blauen: die Mitglieder des Jugendrats. In den letzten fünf Jahren stellten sie immer wieder kleinere und grössere Anlässe für das ganze Dorf auf die Beine, sie organisierten Seifenkistenrennen und OpenAir-Veranstaltungen. Ausserdem knüpften sie Kontakte zu den Vereinen und unterstützten diese in der Nachwuchsförderung. Unermüdlich kämpften sie für bessere ÖV-Verbindungen und verschafften sich bei den Behörden Gehör für die Anliegen der Kinder und Jugendlichen. Doch jetzt hätten sie sich für die Auflösung des Jugendrates entschieden, sagte Gemeindepräsident Michael Fuchs an der Gemeindeversammlung vom Montagabend. Die Mitglieder der ersten Stunde seien ausgeflogen und die Nachfolgersuche habe sich als schwierig erwiesen. Doch mit der Organisation «Offene JuANZEIGE

gendarbeit Region Laufen & Jugendzentrum KJF» biete sich eine gute Möglichkeit, die Kinder- und Jugendarbeit in Blauen neu zu gestalten. «Die entsprechende Zusammenarbeit ist auch bereits aufgegleist.» Die Mitglieder des Jugendrates sollten aber gebührend verabschiedet werden, meinte Fuchs. Anwesend waren Nando Wüthrich und Niels Holmegaard. Sie erhielten unter Beifall ein kleines Präsent. «Es war eine sehr spannende Aufgabe und eine tolle Zeit, doch die Schwerpunkte haben sich nun bei den meisten jungen Erwachsenen zur Ausund Weiterbildung verlagert — ausserhalb von Blauen», sagte Wüthrich im Gespräch mit dieser Zeitung. Er sei zuversichtlich, dass sich vielleicht auch projektbezogen neue Kräfte bilden werden und dass sich mit dem KJF Synergien nutzen liessen. Holmegaard betonte, dass er sein Engagement für ÖV-Verbesserungen noch weiterführen werde. Gemeindepräsident Michael Fuchs zeigte sich zuversichtlich, dass aus den früheren Jugendratsmitgliedern später vielleicht einmal engagierte Gemeinderatsmitglieder werden. Die ordentlichen Geschäfte der Gemeindeversammlung gaben bei den 33 Anwesenden zu keinen Diskussionen Anlass. Mit grossem Mehr stimmte der Souverän den neuen Zonenvorschriften zu, die dem nachhaltigen Schutz der Karst-

Nach fünf Jahren ist Schluss: Nando Wüthrich (l.) und Niels Holmegaard vom Blauner Jugendrat. FOTO: BEA ASPER wasserquellen Bernhardsmätteli und Pfandel dienen, die sich auf dem Gebiet der Gemeinde Zwingen befinden und für deren Schutz eine ganze Region ge-

kämpft hatte, indem sie die Deponiepläne des Kantons ablehnte. Der Anpassung der Schutzzonen seien umfangreiche Untersuchungen (auch Färbversuche)

vorausgegangen, informierte Fuchs. Im Auflageverfahren konnte der Gemeinderat mit betroffenen Landbesitzern auf deren Eingabe hin eine Einigung erzielen. Auf dem Gebiet von Blauen gehe es eher um geringfügige Nutzungseinschränkungen, darunter seien Auflagen zu Versickerungsanlagen, während in Zwingen die Vorschriften der Schutzzonen einige wenige Landbesitzer stärker tangieren würden. Deponien werden grundsätzlich ausgeschlossen. Auf Antrag aus dem Plenum entschied die Gemeindeversammlung von Blauen, im Zonenreglement zusätzlich explizit zu erwähnen, dass auch das Deponieren von sauberem Ausubmaterial unzulässig sei. Georg Furler, Präsident des Wasserverbundes Birstal, zeigte sich hoch erfreut über das deutliche Ja zur Schutzzonen-Anpassung. «Damit sorgt Blauen für einen nachhaltigen Schutz der Quellen.» Diese werden genutzt für die Trinkwasseraufbereitung im Wasserverbund, von dem auch Blauen das Wasser bezieht. Einstimmig genehmigten die Blauner die Rechnung 2021, diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 7000 Franken besser ab als erwartet. Der zuständige Gemeinderat Stephan Zahn zeigte auf, dass es bei den einzelnen Posten nur kleine Abweichungen zu verzeichnen gab. Insgesamt sei es eine Punktlandung gewesen, meinte er.


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THIERSTEIN

Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

BÜSSER ACH

BREITENBACH

Büsserach lehnt Zivilschutzvertrag ab

Ein Bewegungstag der coolsten Sorte

Die Gemeindeversammlung Büsserach genehmigte die Rechnung 2020 einstimmig, zu reden gab aber der Beitritt zum Zivilschutzverbund Dorneck-Thierstein. Thomas Immoos «Trotz — oder wegen — Corona sind die Zahlen der Rechnung gut», sagte Finanzverwalter Roger Strohmeier an der Gemeindeversammlung in Büsserach. Wegen der Pandemie hätten einige beliebte Anlässe (Seniorenfeier, Jungbürgerfeier) nicht durchgeführt werden können. Am Ende resultierte ein Ertragsüberschuss von 75 000 Franken. Die Gemeinde stehe gut da. Die Pro-Kopf-Verschuldung mit 989 Franken sei tief, der Selbstfinanzierungsgrad mit 89 Prozent hoch. Die Gemeinde habe auch einiges investiert und zusätzliche Abschreibungen getätigt. Strohmeier wies auf die stetigen Investitionen der Gemeinde hin. Seit 1986 habe man 36 Millionen Franken investiert. Einstimmig genehmigte die Versammlung die Rechnung 2020. Nachdem im vergangenen Jahr das räumliche Leitbild genehmigt worden war, gehe es nun darum, die Ortsplanrevision anzupacken, sagte der Gemeindepräsident. Dies sei, so Gemeinderat Ivan Künzli, alle zehn Jahre empfehlenswert. Dabei setze man nicht auf expansives Wachstum, sondern auf Bewahren

und Erhalten. Es gelte zu regeln, wo wie gebaut werden soll und wie man den Siedlungsraum gestalten wolle. Auch der Kredit für die Ortsplanrevision fand einhellige Zustimmung. Gemeinderat Pascal Moser vertrat den Antrag des Gemeinderates, den Beitritt zum Zivilschutzverbund Dorneck-Thierstein (RZSO) abzulehnen. Andere Gemeinden, ausser Meltingen, hätten den entsprechenden Vertrag zwar bereits genehmigt. Trotzdem lehnt Büsserach diesen ab. Man erkenne keinen Mehrwert gegenüber der bisherigen Lösung. Denn nach wie vor würden die regionalen Zivilschutzorganisationen Thierstein und Dorneck eigene Kompanien führen und demnach auch eigene Budgets. Damit ändere sich gegenüber der jetzigen Lösung kaum etwas. Auch seien die Finanzkompetenzen der RZSOSpitze zu hoch. Gemeindepräsident Josef Christ ist nicht grundsätzlich gegen eine Fusion: «Bei der RZSO vermisse ich aber die Strukturen.» Vermutlich werde nun der Kanton den Beitritt Büsserachs verfügen. Man hoffe aber, dass die Bedenken des Büsseracher Gemeinderates ernst genommen würden. Denkbar wäre langfristig ein Zusammengehen mit der Zivilschutzorganisation Laufental, was aber derzeit politisch kaum umsetzbar sei. Auch in diesem Punkt folgte die Versammlung dem gemeinderätlichen Antrag einstimmig — bei vier Enthaltungen.

FOTOSERIE

Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera Jennifer Melzner Der Liebe wegen bin aus der Nähe von Freiburg/DE 2015 nach Meltingen gezogen. Mittlerweile bin ich Zweifachmama einer fast dreijährigen Tochter Luana sowie eines sechsmonatigen Bubs Nils. Wir bewohnen hier ein schönes Haus mit Garten. Zu 50 Prozent bin ich in Breitenbach beim Kanton Solothurn angestellt. In meiner Freizeit spiele ich gern mit den Kindern, fahre Motorrad, pflege meinen Garten, pflanze eigenes Obst und Gemüse an, lese – sofern ich dazu komme – und verreise gern. Meine Lieblingsmotive sind definitiv meine Kinder und Motive in der Natur. Schon von klein an liebte ich es, Bilder zu machen. Auch als Partyfotografin war ich hobbymässig unterwegs. Mittlerweile fotografiere ich nur noch mit dem Handy, weil die Kamera darin so gut geworden ist.

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Die Sportart «Orientierungslauf» wird vor allem in unseren Breitengraden immer bekannter. Schuld daran ist unter anderem das sCOOL-Projekt, wie es am Dienstag vergangener Woche in Breitenbach über 200 Schülerinnen und Schüler erleben durften. Martin Staub Annelies und Röbi Meier freuten sich, dass sie in letzter Zeit öfters in den Schulen des Laufentals und Schwarzbubenlandes ihre Wunderbox von OL-Spielen auspacken dürfen, um damit die Kinder und Jugendlichen über das ganze Altersspektrum von der ersten bis zur sechstern Klasse zu begeistern. Die beiden Kursleitenden — insgesamt gibt es für das sCOOL-Projekt neun in der ganzen Schweiz — durften bereits mehrere Schulen im Laufental, Dorneck und Thierstein mit ihrem spielerischen Konzept den OLSport Schülern und Lehrpersonen näherbringen — am Vortag zum Beispiel in Nunningen. «Es ist immer toll, wie die Kinder mitmachen und wir beobachten auch öfter, dass sie vor Begeisterung kaum merken, dass sie sich bewegen», freute sich Annelies Meier, die wie ihr Partner Röbi das grosszügig angelegte Schulgelände hier in Breitenbach lobte. Während die grösseren Schülerinnen und Schüler, die Fünft- und Sechstklässler, bereits einen leichten Orientierungslauf im Waldgelände oberhalb des Dorfes absolvierten, übten sich die Erst- und Zweitklässler im Suchen von Walter (Wo ist Walter?), im Durchlaufen eines Irrgartens nach vorgezeichneter Route, im Finden von Standorten nach Fotos oder im Spiel des Milans, der aus der Vogel-

Wo ist Walter?: Die Erst- und Zweitklässler finden ihn auf einem spielerischen Parcours sechs Mal. FOTO: MARTIN STAUB perspektive eine bestimmte Postenabfolge verlangte. Die Begeisterung für diese vielseitigen Bewegungsspiele war den Kindern in die Gesichter gezeichnet. Die Dritt- und Viertklässler durften innerhalb des Schulareals am eigentlichen sCOOLProjekt teilnehmen und anhand einer richtigen OL-Karte durch das ganze Schulareal den Breitenbacher OL-King respektive die OL-Queen unter sich ausmachen. «Dabei gab es tatsächlich nur Sieger», wie Röbi Meier die rund 65 jungen Sportlerinnen und Sportler anlässlich der Rangverkündigung lobte. Applaus gab’s dann berechtigterweise auch an die OLG Laufental-Thierstein mit Präsident Franz Karrer, der mit zwei Helferinnen in der Vorbereitung und vor Ort aktiv war. Karrer, der vor wenigen Jahren die OLG Laufental-Thierstein, die mittler-

weile schon über 20 Mitglieder aufweist, gründete, zeichnet und bearbeitet einen Grossteil der Karten, welche für die sCOOL-Parcours notwendig sind. «Grosses Kompliment an alle Lehrpersonen, die sich mit Verve in das Projekt eingaben», lobte Röbi Meier. Die verantwortliche Lehrerin Andrea Büttler deutete bereits auf eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt hin. Mit identischer Begeisterung verliessen auch die willkommenen Gäste am Schluss die Breitenbacher sCOOL-Bühne. Darunter Reto Flury, CEO der Eidgenössischen Gesundheitskasse mit Sitz in Laufen, welche als Hauptsponsor des Schweizer OL-Sports und des sCOOL-Projekts einen wesentlichen Beitrag für das Bekanntmachen dieser einzigartigen Sportart leistet.

LOK ALHISTORISCHES

Ein irischer Missionar und seine Wunder Kapellen sind starke sakrale Zeichen und fristen nicht selten etwas abgeschieden von den Gläubigen ihr ruhiges Dasein. Sie sind meistens einer oder einem Heiligen geweiht, wie das Beispiel der St. Fridolinskapelle in Breitenbach illustriert. Linard Candreia Der Bau geht ins 15. Jahrhundert und auf die Initiative des Klosters Beinwil zurück. Einst herrschte rund ums «Friedlis-Chäppeli» ein grosser Wallfahrtsbetrieb. St. Fridolin war im Volk beliebt und dies löste Bittgänge aus den umliegenden Gemeinden aus. Vor allem, wenn mal wieder eine Viehseuche wütete, wie das 1735 im Städtchen Laufen der Fall war. Der heilige Fridolin ist kein Unbekannter, rund um seine Person ranken sich Legenden und Sagen.

Die Legende

Fridolin, ein irischer Königssohn, kam im 6. Jahrhundert über Frankreich zu uns und predigte auf seinen ausgiebigen Reisen den Heiden das Christentum. Der Missionar liess sich in Säckingen am Rhein nieder, gründete ein Kloster, von wo aus er auch das entfernte Glarus christianisierte, das den Heiligen später in seinem Kantonswappen verewigte. Was war geschehen? Der wohltätige Urfo hatte Fridolin ein grosses Gut im Glarnerland vermacht. Urfos geiziger Bruder Landolph missgönnte es dem irischen Mönch und als Urfo starb, wollte er das geschenkte Gut im Glarnerland wieder zurückhaben. Aber mit Fridolins List hatte weder er noch das Gericht gerechnet. Fridolin begab sich nämlich zu Urfos Grab, beschwörte seine leiblichen Überreste, sodass diese sich aus der Erde er-

hoben und als Fridolins Zeugen erschienen. Der Fall wurde geklärt und es schauderte sogar Landolph: «Voll Entsetzen fiel Landolph in die Knie und bat ihn um Verzeihung und fügte auch noch sein Gut, das er im Glarnerland besass, zu Urfos Schenkung hinzu.» (Meinrad Lienert, Schweizer Mundart- und Heimatdichter).

Die Legende vom Fridolinsbrünneli

Ernst Baumann, Autor des 1950 erschienenen Werkes «Breitenbach», schreibt in seinem ausführlichen Artikel zur Fridolinskapelle und dessen Quelle: «Die Kapelle liegt im Felde westlich von Breitenbach, zwischen der Lüssel und dem Hügel des Neumattfeldes. (…) Auf einer seiner Reisen kam der heilige Fridolin durch diese Gegend. Er dürstete und stiess hier seinen Stab in die Erde, worauf die Quelle entsprang. Diese Quelle, das Fridolinsbrünneli, befindet sich nur wenige Schritte vom Chor entfernt. Die heutige, wenig ansprechende Fassung wurde im Jahre 1930 erstellt.» Bei der Renovation 1979-1981 sei der Wasseraustritt der Fridolinsquelle ver-

Die St. Fridolinskapelle: Ein eindrücklicher sakraler Bau zwischen der Lüssel und dem Hügel des Neumattfeldes gelegen. FOTOS: LINARD CANDREIA

Die beiden Figuren in der Kapelle: St. Fridolin mit dem Pilgerstab und Urfo mit der Schenkungsurkunde erinnern an eine bekannte Legende. legt und in den Vorplatz integriert worden, schreibt Ursula Vögtlin in ihrem eindrücklichen Buch über die Laufentaler und Thiersteiner Kapellen. Das Wasser wirke gegen Augenleiden und heile das kranke Vieh. Ein metallenes Schildchen bei der neusten Quellfassung weist auch heute noch auf Wunder hin: «Fridolin vom fernen Meere brachtest du uns Christi Lehre, halte mit des Kreuzes Stab böse Mächte von uns ab.» Der 6. März ist dem heiligen Fridolin gewidmet. Weiterführende Literatur: «Schweizer Sagen und Heldengeschichten», Meinrad Lienert, Marix Verlag, 2006 (erste Ausgabe: 1914). «Breitenbach», Ernst Baumann, Buchdruckerei Jeger-Moll, Breitenbach, 1950. «Laufentaler und Thiersteiner Kapellen», Ursula Vögtlin, Eigenverlag, 2009. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.


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Der Laufentaler Gewerbeverein

Impfen lohnt!

Gewerbe impft mit

Martin Schindelholz Vizepräsident Gewerbeverein KMU Laufental

Was die Corona-Impfung betrifft, ist das Baselbiet der Musterknabe der Schweiz. Unsere drei Impfzentren in Muttenz, Lausen und Laufen wurden in kürzester Zeit auf die Beine gestellt und haben ihre Kapazitäten massiv ausgebaut. Nach dem Erfolg der Aktion «Breites Testen Baselland» ist das Impfen eines grösstmöglichen Teils der Bevölkerung nun der nächste logische Schritt, um diese Pandemie zu verabschieden. Für das KMU-Gewerbe hat das Impfen der Mitarbeitenden nur Vorteile: Nur auf diesem Weg kann verhindert werden, dass sich das Virus im Betrieb oder gar bei der Kundschaft ausbreitet und einen Mitarbeitenden nach dem anderen ausknockt. Im schlimmsten Fall droht eine Schliessung des Unternehmens, was nicht nur üble wirtschaftliche Folgen hat, sondern auch einen gehörigen Reputationsschaden. In diesem Sinne sind alle Unternehmen gut beraten, ihre Mitarbeitenden für eine Impfung zu motivieren. Der Ertrag übersteigt den hierfür nötigen Zeitaufwand um Längen. Martin Schindelholz

25. Jahrgang, Nr. 6

Würde man das Corona-Impfzentrum Laufen im Stil eines privatwirtschaftlichen Unternehmens analysieren, spräche man ohne Zweifel von einer Erfolgsstory. Am 19. April 2021 durfte das Impfzentrum seine Türen öffnen und startete mit 100 Impfungen am ersten Tag. In kurzer Zeit wurde die Schallmauer von 1‘000 täglichen Impfungen durchbrochen, und heute werden innerhalb eines Tages rund 1‘500 Impfungen durchgeführt – und dies stets kompetent, top koordiniert und freundlich.

Das Angebot ist eindrücklich, die Nachfrage bislang auch: «Praktisch keine Termine müssen platzen. Vor kurzem wurden an einem Tag gerade mal 3 Impftermine von 1‘500 verpasst», sagt Martin Schindelholz, Stv. Leiter Administration. Auch die Rückmeldungen der Impfwilligen, die aus dem ganzen Kanton nach Laufen kommen, sind praktisch ausschliesslich positiv und wertschätzend. Geniales Team Zum reibungslosen Ablauf im Impfzentrum Laufen trägt ein Team von medizinischem Fachpersonal und vielen weiteren koordinativen und

Wiederauferstehung der Gastronomie administrativen Mitarbeitenden bei. Bislang wurden rund 300 Mitarbeitende ausgebildet und angestellt. An einem betriebsamen Tag sind bis zu 150 Personen im Einsatz. Dem Team haben sich auch mehrere Gewerbetreibende aus Branchen angeschlossen, die besonders unter den Lockdowns litten. Dazu gehört auch Jacqueline Wunderer: «Als ich hörte, dass dringend Leute für den Betrieb des Impfzentrums gesucht werden, habe ich keine Minute gezögert und mich gemeldet», sagt die Wirtin des Restaurant Sonne in Röschenz. Durch den Lockdown wurde der Landrätin über lange Zeit hinweg die Möglichkeit genommen, in ihrem geliebten Betrieb zu arbeiten. Aber Untätigkeit liegt ihr nicht: «Man kann sich doch nicht einfach nur beklagen und die hohle Hand machen. Ich möchte etwas leisten für meinen Lohn», so Wunderer.

Mittlerweile darf die Sonne in Röschenz wieder für ihre Gäste scheinen, das Engagement im Impfzentrum wird Jacqueline Wunderer aber gleichwohl aufrechterhalten, so lange sie noch gebraucht wird: «Hier arbeitet ein bunt zusammengewürfeltes, geniales Team, das Grossartiges leistet.»

Es war im wahrsten Sinne des Wortes eine lange Durststrecke, die am 19. April 2021 zu Ende ging: In seiner Strategie der vorsichtigen schrittweisen Öffnung erlaubte der Bundesrat den Gastronomiebetrieben wieder, unter strengen Spielregeln ihre Terrassen zu öffnen. «Den Ball haben zu Beginn nur wenige angenommen und erst Anfang Mai geöffnet», sagt Christoph Kern, der im Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental für den Detailhandel verantwortlich ist.

Voraussetzung für eine Wiedereröffnung war nicht nur einigermassen ansprechendes Wetter, sondern auch die Möglichkeit, Aussenplätze für die Bewirtung von Gästen anbieten zu können. Erfreulicherweise hat die Stadt Laufen der Gastronomie schon frühzeitig unkompliziert mehr Aussenraum zugesichert. Gleichwohl: An einen lukrativen Betrieb war im April und Mai im Laufner Stedtli nicht zu denken: «Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei schönem Wetter war es rammelvoll, bei Regen und vor allem an den noch kühlen Abenden kam keiner», so Kern.

Back to Beiz Aber allem Übel zum Trotz: Bei den Wirten herrscht eine riesige Freude, endlich wieder für die Gäste da sein zu können. Der nächste Lockerungsschritt per 31. Mai ermöglichte nicht nur die Bewirtung draussen an 6erTischen, sondern neu auch drinnen an 4er-Tischen. Dieser Schritt hat nun das Leben in den Restaurants und Cafés wieder zurückgebracht. Der Nachholbedarf an persönlichem Austausch bei Kaffee, Lunch oder Abendessen ist gross. Vor allem die mehrheitlich gegen Corona geimpfte ältere Bevölkerung ist wieder zurück am Tisch.

Die Reanimation der Gastronomie täuscht aber nicht darüber hinweg, dass in den vergangenen Monaten herbe Verluste entgegengenommen werden mussten. Ausserdem ist insbesondere die Catering-Branche nach wie vor am Boden. «Bislang ist mir glücklicherweise nichts von einer Schliessung im Laufental bekannt. Wir hoffen nun aber sehr darauf, dass bei einer nächsten Lockerungsrunde auch grössere Gesellschaften wieder möglich sind», sagt Christoph Kern.

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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

Arlesheim ist ein lebendiger Ort zum Wohnen und die Gemeinde eine attraktive Arbeitgeberin. Im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung suchen wir für unsere Abteilung Raumplanung, Bau und Umwelt per September 2021 oder nach Vereinbarung eine/n

Projektleiterin / Projektleiter Hochbau 80% Ihre Aufgaben Prüfung von Baugesuchen auf kommunaler Ebene (Zonenplanreglement) Verfassung von Anträgen, Berichten und baurechtlichen Stellungnahmen zuhanden des Gemeinderates Teilnahme und Protokollführung an Kommissionssitzungen (z.B. Ortskern- und Baukommission) Projektverantwortung und -koordination sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit (Projektinitiierung bis Inbetriebnahme inkl. Submission) Bauherrenvertretung inkl. Baukosten- und Rechnungskontrolle Budgetverantwortung und -bewirtschaftung im Bereich Hochbau Vorbereitung von Auftragsvergaben und Führen von Verhandlungen Beratung und Erteilung von fachlichen Auskünften an externe Stellen

Unsere Erwartungen Höhere technische Ausbildung im Bauwesen (Architekt/in, Ingenieur/in, Bautechniker/in oder gleichwertig) Erfahrung in der Bauherrenvertretung Berufserfahrung im Projektmanagement Bereich Hochbau Kenntnisse im Raumplanungs- und Baugesetz (von Vorteil Kanton BL) Kenntnisse in nachhaltigem Bauen und im Baulebenszyklus Kenntnisse im öffentlichen Beschaffungswesen von Vorteil Stilsichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Organisations- und Koordinationsflair Kommunikations- und Verhandlungsgeschick Analytisches Denkvermögen und Zahlenverständnis Wir bieten attraktive Anstellungsbedingungen ein kollegiales und motiviertes Team Gestaltungsmöglichkeiten in einem komplexen, abwechslungsreichen und dynamischen Umfeld Herr Samuel Müller, Abteilungsleiter Raumplanung, Bau und Umwelt, erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte unter Tel. 061 706 95 54. Senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte in elektronischer Form an personal@arlesheim.bl.ch

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SPORT SCHÜTZENWESEN

FUSSBALL

Erfolgreiche Solothurner Kantonale Schwingfeste in Matzendorf

Alles richtig — aber doch zu wenig?

Am Wochenende vom 12./13.06.2021 wurden erfolgreich die Kantonalschwingfeste (Jung und Aktiv) als Pilotprojekt im Kanton Solothurn durchgeführt. Trotz umfangreicher Auflagen bezüglich Pandemie haben die Organisatoren einen grossartigen und würdigen Anlass auf die Beine gestellt! Von Seiten des Schwingklubs DorneckThierstein-Laufental nahmen zehn Jungschwinger sowie nach langer Pause für den Aktiven-Schwingsport, auch wieder sieben Aktivschwinger teil. Beim Nachwuchs konnte durch Balmer Lars, Thomann Micha und Scherz Valentin drei

Zweige erschwungen werden. Für die Aktiven am Sonntag konnten Christ Dario (im 5. und 6. Gang) und Bachmann Samuel (im 6. Gang) um den Kranz schwingen. Leider reichte es am Schluss nicht ganz, trotzdem konnten sich beide im hervorragenden 9. Rang klassieren. Scherrer Johann konnte am Nachmittag durch zwei Siege und einen gestellten Gang noch auf Rang 10 vorrücken. Christ Marino verzeichnete an seinem ersten aktiven Schwingfest mit drei gewonnen und drei verlorenen Gängen ein super Resultat für die Aktiven. Andrea Röthlisberger

TENNIS

Gruppensieg für die Damen 1. Liga des TC Breitenbach Am Wochenende standen nur wenige wegen Regens verschobene Nachtragsspiele auf dem Programm. Einen unerwartet klaren Erfolg feierten dabei die aktiven Damen mit einem glatten 6:0 im Kantonalderby gegen den Tennisclub Solothurn. Julia Stegmüller, Jolanda Marti, Alina Ugolini und Larissa Stegmüller (bei ihrem allerersten Einsatz in der ersten Liga) gewannen ihre Einzelspiele zumeist überlegen. Damit sicherten sich die Spielerinnen erstmals den Gruppensieg in der interregionalen ersten Liga. Herzliche Gratulation zu diesem Erfolg! Zum ersten Aufstiegsspiel in die Nationalliga reist das Team in die Ajoie zum TC Courtedoux, bei einem erneuten Erfolg würde dann wohl eine Reise in den Süden des Tessins zum TC Mendrisio

winken. Von den beiden anderen Spielen des Wochenendes gibt es aus Breitenbacher Sicht leider wenig Erfreuliches zu berichten: Die Seniorinnen in der dritten Liga verloren ohne Captain Regula Dietler in Arlesheim mit 1:5. Immerhin verbuchte Daniela Walker im Einzel gegen eine höher klassierte Gegnerin einen deutlichen Sieg. Gar keinen Spielgewinn zu verzeichnen hatte die zweite aktive Herrenmannschaft in der zweiten Liga: Sie verlor mit 0:9 gegen den TC Birsmatt Therwil und spielt im Kampf gegen den Abstieg wohl daheim gegen den TC Muttenz. Die erste Auf-/Abstiegsrunde findet anfangs Juli statt. Hans-Peter Marti

SCHIESSSPORT

Enge Entscheidungen am Jungschützen-Wettschiessen Am letzten Wochenende haben die Jungschützen von Beinwil, Breitenbach und Kleinlützel zum Abschluss vom diesjährigen Kurs am Wettschiessen in Büsserach teilgenommen. 19 Schützinnen und Schützen stellten sich dem Einzelwettkampf und die drei Erstplatzierten waren lediglich durch einen einzigen Punkt getrennt. Dabei konnte sich Nadja Grolimund aus Beinwil mit 90 Punkten zur Schützenkönigin küren lassen. Mit jeweils 89 Punkten erreichten die Breitenbacher Luca Wetzel und Leandra Semling den zweiten und dritten Rang.

Erfolgreicher Gruppenwettkampf

Nach dem Einzelwettkampf stand der Bezirksfinal im Gruppenwettkampf auf dem Programm. Gegenüber der Qualifikation konnte sich die Kleinlützler Gruppe deutlich steigern und erreichte 326 Punkte. Dennoch verblieb ihr im Final wiederum nur der 3. Rang. Beinwil schoss sechs Punkte mehr und belegte mit seinen 332 Punkten den zweiten Rang. Wie in der Qualifikation hat

sich auch im Final die Gruppe von Breitenbach durchgesetzt. Mit ihren 340 Punkten ist sie sicher für den Kantonalfinal vom 21. August in Balsthal qualifiziert. Aber auch die beiden anderen Gruppen können sich berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme am Kantonalfinal machen — entscheidend werden die Resultate in den anderen Bezirken sein.

Knappes Resultat

Spannend war auch die Entscheidung im Sektionswettkampf. Unter Berücksichtigung der Streichresultate entschieden nur zwei Punkte zu Ungunsten der Breitenbacher, so dass die Beinwiler Schützen die Naturalgabe entgegennehmen konnten. Auch die Kleinlützler gingen nicht mit leeren Händen nach Hause: Beim Wettkampf der Jungschützenleiter erzielte Melanie Meyer mit 89 Punkten das höchste Resultat, ein Punkt vor Tobias Meier aus Breitenbach. Nicolas Bader BSV Thierstein

Können einen grossen Erfolg verbuchen: Die Jungschützengruppe von Breitenbach mit Yannick Fuchs, Robin Jeger, Leandra Semling und Luca Wetzel gewann den Bezirksfinal. FOTO: ZVG

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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

Zwei Spiele — zwei Siege. Laufens Zweitliga-Team ist kaum wieder zu erkennen. Und dennoch könnten die Laufentaler am Samstag im «BaldrianCup» absteigen. Edgar Hänggi Mit dem 2:0 im Nachtragsspiel in Wallbach gelang Laufen nach der langen Pause der Anschluss an die mitgefährdeten Teams. Die rote Laterne konnte aber nicht abgegeben werden. Am letzten Samstag kam der FC Möhlin-Riburg zu Besuch. Die Aargauer erfuhren dabei, dass die zweite Saison nach dem Aufstieg die meist schwierigere ist. Im Nachtragsspiel gegen Birsfelden gelang dem Team von Orazio Ferranti in letzter Minute der 3:3-Ausgleich. Ohne den würde jetzt das Team aus Möhlin das Ende der Tabelle zieren. Laufen gewann 4:0 und bleibt weiter auf der ungünstigsten Position. Trainer Sehid Sinani hat ganze Arbeit geleistet in der Pause, auch wenn es für ihn nicht einfach war und obwohl auch er einen Abbruch wollte. «Wir haben reichlich und lange darüber diskutiert, jetzt lassen wir es gut sein.» Sinani will jetzt nur noch vorwärts schauen. «Wir haben sehr viel gemacht, die Pause genutzt. Es brauchte viel mentale Arbeit und Gespräche, aber jetzt steht ein Team auf dem Platz und, was sehr wichtig ist: Die Jungs haben wieder Spass», erklärt Sinani den Umschwung. Am 12. Oktober 2019 gewann Laufen letztmals ein Heimspiel. Dies ist natürlich der Pandemie geschuldet. Das sei, so Sinani, ein wichtiger Punkt. Die Erfolglosigkeit musste aus den Köpfen und der Funke wieder auf das Publikum springen. Er versuchte alles, unterbrach Trainings, wenn es nicht gut lief. «Wir mussten zurück zu den Basics. Einfach spielen, dem Kolle-

Jubel ohne Ende?: Die Laufner wollen am Samstag auf der Schützenmatte feiern. FOTO: MANON STICH / EH-PRESSE

gen etwas gönnen, selbstsicher werden und die Nerven im Zaum halten.» Die Spieler hielten dem Druck stand. Das kam beim Stand von 2:0 zum Ausdruck, als der Gegner kurz drückte und zu Chancen kam. Auch die Verletzung von Goalie Sascha Iten steckte das Team weg und Daniel Steiner war sofort im Spiel. Das Ergebnis wurde dann dank zweier Treffer zum Schluss noch deutlich. Futter für die geschundene Seele. Am Samstag (18 Uhr) folgt die letzte Runde und die werden viele nur noch mit Baldriantropfen überstehen. Sechs Teams stecken innerhalb eines Punktes im Relegationskampf. Laufens Manko: Man hat einen Punkt weniger und die zweitschlechteste Fairplay-Punktzahl. Die Laufentaler müssen nach Basel zu den Old Boys. Das Team von der Schützenmatte tauschte letzte Woche die Teams, trat in Wallbach mit dem 2.-LigaInterregional-Team an. Werden sie das auch gegen Laufen tun? Möhlin könnte Glück haben mit dem Heimspiel gegen

Dardania. Die Basler werden vermutlich zwangsrelegiert, weil sie keine Nachwuchsteams mehr haben. Das 0:7 gegen Birsfelden lässt bereits auf Resignation schliessen. Timau schien gerettet, die Niederlage gegen Black Stars zog das Rankhof-Team aber wieder nach unten. Gelterkinden holte zwar gegen Pratteln einen Punkt, doch das ist zu wenig. Black Stars muss am Samstag nach Reinach und in Basel stehen sich Timau und Gelterkinden gegenüber. Für Laufen ist klar: Siegen und bleiben! Die Frage ist ausserdem, ob zwei Teams aus der interregionalen 2. Liga absteigen. Allschwil dürfte sich kaum mehr retten und Bubendorf ist auch auf Schützenhilfe angewiesen. «Wir haben bisher das Maximum geleistet und werden uns der Aufgabe in Basel stellen, egal wer gegen uns antritt. Wie gesagt, wir steigen nicht wegen dieses letzten Spiels ab, sollte es denn doch nicht reichen. Aber wir werden bis zum Abpfiff an den Ligaerhalt glauben und darum kämpfen.»

FUSSBALL

Zwingen steigt in die 3. Liga auf Der FC Zwingen musste am Sonntag nicht mehr in die Hosen. Der Aufstieg stand nach dem Forfait von Absteiger Reinach fest. Auch wenn es eine spezielle Saison war — Zwingen hat sich den Aufstieg verdient. Edgar Hänggi Am Samstag erfuhr Zwingen-Trainer Peter Sprenger, dass der FC Reinach mangels Spielern nicht mehr antrete und die Laufentaler 3:0 forfait gewinnen. Damit hatte Zwingen die drei Punkte auf dem Konto, ehe Konkurrent Laufen sein Spiel gegen Kleinlützel noch auszutragen hatte. Das Entscheidende: Zwingen musste somit keine Strafpunkte hinnehmen und war schlussendlich dank der FairplayWertung Gruppensieger. Für Laufen endete auf diese Art eine weitere Saison mit einem unguten Gefühl. Nach dem Losentscheid vor einem Jahr jetzt die Fairplay-Wertung. Es wäre aber nicht fair, würde man das Verdikt jetzt alleine daran heften und suggerieren, der Ausgang basiere nur auf Glück. Zwingen hat, wie auch Laufen, eine starke Saison gespielt. Beide weisen zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten Birsfelden auf. Sprenger hat früh mit dem Training begonnen, forcierte sein Team und bereitete es auf den doch speziellen Abschluss vor. Es wurde alles unternommen, um für das eine Spiel bereit zu sein. «Wir haben so viel investiert, waren immer positiv, auch weil die Ausgangslage für einen Aufstieg sprach. Wir hätten jedoch lieber auf dem Platz den Aufstieg mit einem Sieg gefeiert. Wer Fussball spielt, weiss, was ich meine.» Statt zu spielen, fand am Sonntag im Eichhölzli die Feier statt. «Reinach hat nur ein Spiel gewonnen. So gesehen hätte alles schief laufen müssen, wenn wir es sportlich nicht gepackt hät-

Feier: Statt zu spielen konnten sich die Spieler des FC Zwingen feiern lassen. FOTO: ZVG

ten. Wir müssen uns deswegen nicht rechtfertigen. Wir haben den Aufstieg sportlich verdient. So wäre die Feier halt nach dem Spiel gewesen.» Zwingen hat das Direktduell in Laufen gewonnen und weil man ahnte, dass die Strafpunkte eine Rolle spielen könnten, legte man Wert auf Disziplin. Man sei jetzt einfach glücklich, dass es klappte, sagte Sprenger. Laufen hat mit dem 3:1-Heimsieg gegen Kleinlützel das gemacht, was machbar war. Trainer Tobias Schnell meinte, dass jetzt zwei bittere Pillen geschluckt werden müssen, aber er wisse, was man leisten könne und werde es deshalb nochmals versuchen. Am Samstag schaffte auch der FC Riederwald mit Trainer-Neuling Hiram Mondragon dank eines 3:2-Heimsieges gegen Brislach den Ligaerhalt. Brislach kann trotz der Niederlage mit Rang sechs zufrieden sein. Mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen Oberwil schloss Röschenz die Saison mit einem positiven Erlebnis ab. So

schaffte man es noch auf Platz fünf. Jetzt, da diese Runde gespielt ist, zeigt sich eigentlich erst, wie speziell sie war: Monatelange Vorbereitung für ein Spiel und jetzt ruht der Betrieb wieder, ehe die neue Saison in Angriff genommen wird. Da bleibt die Hoffnung, dass im August wieder eine normale Saison, wie wir sie kennen, gespielt werden kann. Noch nicht beendet ist die Saison in der 3. Liga. In der Gruppe 1 musste sich Breitenbach, das den Klassenerhalt souverän geschafft hat, zu Hause gegen Abstiegskandidat Aesch mit einem 1:1 zufriedengeben. Am Sonntag schliessen die Schwarzbuben die Saison auf dem Bachgraben gegen Schwarz-Weiss ab, sofern die Basler nach dem Forfait von letzter Woche überhaupt antreten. Die Entscheidung an der Spitze ist gefallen. Der SV Sissach ist aufgestiegen. Offen dagegen ist der Abstieg. Aesch und Dornach haben die schlechtesten Karten, sie müssten zum Schluss beide gewinnen.


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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

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Die vier Elemente E emente 2021

Verkauf von Kirschbäumen

Freitag Samstag Vernissage Führung

ab 14.00 Uhr in der Kirschenplantage ab 15.00 Uhr Wegplantage

Visual Art Scho ool Basel Walzwerk Areal Tramstrasse 66 CH 4142 München nstein

Sorten: Kordia, Regina, Heidegger, Langstieler, Schauenburger

Die Allmendkommission

25. Juni 18.00-21.00 26. Juni 11.00-18.00 Freeitag 18.000 Sam mstag 14.00

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Schuh- und Schlüsselservice

NEUERÖFFNUNG AM DONNERSTAG 24.06.2021 IM WYDEHOF-CENTER Einkaufs-Center Breitenbach. wydehofcenter.ch

NEUER POP UP-STORE IM WYDEHOF-CENTER BREITENBACH 350 qm pures Einkaufsvergnügen mit kompetenter Beratung Jeden Freitag Abendverkauf bis 21 Uhr. Kinder-Spielzimmer im 1.Stock


DORFPLATZ LUDOTHEK L AUFENTALTHIERSTEIN STELLT VOR:

Weltreise Die Koffer sind gepackt. Das Flugzeug steht bereit. Ab geht es zu den schönsten Plätzen der Welt. Wem Corona einen Strich durch die Ferienplanung gemacht hat, kann mit dem Spiel Weltreise spielend die Welt entdecken. Jeder Spieler bekommt zufällige Reiserouten, die es clever zu planen gilt. Wer schafft es als Erster, alle Pflichtreiseziele anzusteuern, dabei aber auch noch die meisten Punkte zu sammeln? Mit Aktionskarten kann man Mitspielende von der Reise abbringen oder zu sich einladen. Es ist auch möglich, seine eigene Reiseroute abzukürzen, indem man einen anderen Spieler oder eine andere Spielerin besucht oder ein ungünstig gelegenes Ziel einfach austauscht. Und wer während des Spiels die Infotexte auf den Städtekarten liest, bereist nicht nur die Welt, sondern lernt auch jede Menge Wissenswertes über San Francisco, Montreal, Seoul und Co. Jede Partie nimmt die Spielenden mit auf eine neue, spannende Weltreise, bei der es jede Menge zu entdecken gibt.

Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

EINGESANDT

EINGESANDT

Spendenaktion für die Orang-Utans

The Truck in Zwingen

Schätzungsweise nur noch 57 000 OrangUtans leben in den Regenwäldern von Borneo und Sumatra. Durch ihren immer kleiner werdenden Lebensraum (durch Waldbrände und Abholzung für Palmölplantagen) sind sie vom Aussterben bedroht. Weltweit gibt es mehrere Organisationen, die sich für den Schutz der bedrohten Menschenaffen und ihren Lebensraum einsetzen. Eine davon ist die BOS (Borneo Orangutan Survival) Schweiz. Die BOS Schweiz und ihre Partnerorganisationen — allen voran die BOS Foundation in Indonesien — besitzen in Borneo zwei Rettungsstationen, in welchen verwaiste, verletzte und traumatisierte Orang-Utans medizinisch versorgt, rehabilitiert und bis zu zehn Jahre lang auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. Dieser tolle Einsatz der Organisation beeindruckt uns (Juliette, 13 Jahre und Valentina, 9 Jahre) sehr und daher haben wir seit Herbst/Winter gebastelt, genäht,

Spielen, chillen und vor allem viel lachen: Die Offene Jugendarbeit der Region Laufen stattete Zwingen einen Besuch ab und brachte mit dem «Truck» viel Spass mit. Aufgrund des grossen Andrangs in den letzten zwei Jahren und auf Wunsch vieler Jugendlicher hat sich die Offene Jugendarbeit der Region Laufen dazu entschieden, die Jugendlichen in Zwingen ein zweites Mal in diesem Jahr zu besuchen. Neben dem bewährten Termin im September wurde der «Truck» nun auch am 19. Mai in Zwingen auf dem Schulareal installiert. Trotz Regen und kühlen Temperaturen von Mittwoch bis Samstag wurde der «Truck» täglich von mindestens 50 Jugendlichen besucht. Weder das schlechte Wetter noch die Einschränkungen durch Covid1-9 konnten die Jugendlichen davon abhalten, eine gute Zeit zu verbringen. Der «Truck» war nicht nur interessant für Jugendliche, sondern auch für Kinder. Die teilweise deutlichen Altersunterschiede stellten aber nie ein Problem dar. Alle erlebten während der gesamten vier Tage ein friedliches Miteinander. Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Massnahmen wurde gespielt, gechillt und gelacht. Kinder und Jugendliche konnten die Mitarbeitenden der Offenen Jugendarbeit und ihre Angebote kennen lernen, wobei viele der anwesenden Jugendlichen bereits mit den Mitarbeitenden und ihren Angeboten vertraut waren. Es wurden neue Kontakte aufgebaut und bestehende Kontakte gepflegt. Dabei entstanden einige interessante Ideen für die Gestaltung des nächsten Truckeinsatzes. Einige Jugendliche werden mit Unterstützung der Offenen Jugendarbeit ihre Ideen im September in die Tat umsetzen. Die Kinder und Jugendlichen wie auch die Mitarbeitenden der Offenen Jugendarbeit freuen sich bereits auf den Truckeinsatz im September! Beat Häner KJF Region Laufen

gebaut und sogar ein Fotobilderbuch über unseren Lieblingsplüsch-OrangUtan gestaltet und gedruckt. Letzten Samstagmorgen haben wir unseren selbstgebauten Verkaufsstand vor dem Dorfladen in Kleinützel aufgestellt und unser Sortiment angeboten. Es war ein voller Erfolg! Viele Fotobilderbücher, Wimpelketten, Girlanden, Ohrstecker, reflektierende Arm/Beinbänder, Insektenhotels, Brätzeli und mehr durften wir verkaufen und sehr viele Spenden entgegennehmen. Schlussendlich durften wir uns über einen unglaublichen Betrag von 1069 Franken freuen! Vielen herzlichen Dank! Diesen ganzen Betrag können wir nun der BOS in Zürich übergeben. Es würde uns natürlich freuen, wenn durch diesen Artikel noch weitere Spenden bei BOS Schweiz eingehen würden. Juliette und Valentina Meier Kleinlützel

Gina Wintenberger www.ludolauthi.ch Grosser Erfolg: Valentina und Juliette Meier sammeln für die Orang-Utans.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Im Alarmfall immer für Sie da Das Motto «Allzeit bereit» der Feuerwehr ist weitaus bekannt. Um die Einsatzbereitschaft der Stützpunktfeuerwehr Laufental zu prüfen, hat das Feuerwehrinspektorat am Montag 14. Juni um 14.52 Uhr ohne Ankündigung zu einer Alarmübung aufgeboten. Dabei wird gefordert, dass zehn Minuten nach Alarmeingang acht Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmänner, davon ein Einsatzleiter, ein Maschinist und sechs Atemschutzgeräteträger, ins Magazin eingerückt sind. Als Auftrag werden das korrekte Stellen einer Schiebeleiter und die fachgerechte Inbetriebnahme einer Druckleitung für den Löscheinsatz befohlen und überprüft. Die Stützpunktfeuerwehr Laufental hat mit 16 Personen vor Ort und der Erfüllung aller Aufträge zur vollen Zufriedenheit diese Herausforderung mit Bravour bestanden. 20 Minuten nach Alarmeingang waren sogar 28 Angehörige der Feuerwehr eingerückt — eine Top-Leistung. Wir hoffen nun, dass wir die Feuerwehr nie brauchen werden. Wenn aber der Einsatz doch notwendig sein sollte, wissen wir einmal mehr, dass wir eine sehr hohe Einsatzbereitschaft der Stützpunktfeuerwehr Laufental haben. Sie können sich auf Ihre Feuerwehr verlassen.

EINGESANDT

VER ANSTALTUNG

Sporttag in der Primarschule

Open-Air-Konzert

Nach einem Jahr Pause war es eine Freude, wieder einen Sporttag und den UBS Kids Cup durchzuführen. Die Kinder der Primarschule und des Kindergartens Breitenbach genossen den Tag in vollen Zügen. Auch die Sonne war in Höchstform. So gab es nebst den Leichtathletikdisziplinen eine sehr begehrte Nebenbeschäftigung namens Abkühlung unter dem Rasensprenger. Es fanden auch noch stufengerechte OL statt. Diese wurden von der Organisation sCool bereitgestellt. So herrschte auf dem ganzen Schulgelände und im Wald emsiges Treiben. Die Kinder suchten hoch motiviert mit Hilfe von Karten und Fotos die diversen OL-Posten. Damit nicht genug. In der Grien Turnhalle wurde gebaut, was das

Zeug hält. Mit Kapla Hölzern bauten die Kinder um die Wette und es entstanden tolle Bauten und Kunstwerke. Die 5-jährigen Kinder konnten bei verschiedensten Spielen im Kindergarten um die Wette eifern. Nebst dem Streben nach guten Resultaten kam der Spassfaktor natürlich nicht zu kurz. Den vielen strahlenden Kinderaugen war anzusehen, wie sehr sie es genossen, endlich wieder einmal an einem gemeinsamen Anlass teilzunehmen. Ein grosses Danke geht an alle Kinder und die zahlreichen Helfer und Helferinnen. Es war ein sehr gelungener, hervorragend organisierter Tag. Brigitte Hammer Breitenbach

Stefan Finckh Mannschaftsvertreter Stützpunktfeuerwehr Laufental

VER ANSTALTUNG

Wandernacht WoS. Die Schweizer Wandernacht führt auch ins Schwarzbubenland. Die geführte Tour startet am Samstagabend, 26. Juni um 19 Uhr auf dem Klosterplatz in Mariastein. Von dort geht es via Hofstetten und Burg Rotberg nach Metzerlen und wieder zurück nach Mariastein. Die 3- bis 4-stündige Wanderung wird vom Forum Schwarzbubenland in Zusammenarbeit mit den Solothurner Wanderwegen organisiert. Eine Anmeldung ist nötig unter: www.wandernacht.ch.

Teamarbeit: Die Kinder bauen aus Kapla-Hölzern einen hohen Turm. FOTO: ZVG

Brass Band Konkordia Büsserach Nach langer Zeit der gespenstischen Ruhe präsentiert die Brass Band Konkordia am 26. Juni 2021 ein Brass Open-AirKonzert auf dem Schulhaus-Pausenplatz Kirsgarten in Büsserach. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Bangerter zeigt die Brass Band Konkordia einen Querschnitt populärer Brass Musik aus aller Welt. Von klassischen Märschen, tollen Solo- und TrioStücken, über moderne Brass-Musik bis hin zu zeitgenössischer Filmmusik zeigt die BBKB ihr umfangreiches Repertoire. Nach den erfolgten Lockerungsschritten des BAG haben die Musikantinnen und Musikanten sofort beschlossen, dieses neue Format ins Leben zu rufen. Die BBKB hofft, mit diesem Open Air allen wieder ein wenig Freude und Zuversicht vermitteln zu können. Das Konzert findet selbstverständlich unter den noch geltenden Hygienevorgaben statt. Die Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.00 Uhr werden sie mit Kleinigkeiten vom Grill verwöhnt. Um 19.00 Uhr beginnt dann das Brass Open-Air-Konzert. Die Brass Band Konkordia Büsserach freut sich sehr, alle zu diesem neuen Konzert-Format nach Büsserach einzuladen. Geniessen Sie in ungezwungener Atmosphäre, bei einem guten Schluck und einer kleinen Köstlichkeit vom Grill, tolle Brass-Musik und einen hoffentlich schönen Sommerabend! Ignacio Gomez Präsident Brass Band Konkordia

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GEDANKENSTRICH

Hat Breitenbach heimlich expandiert?

Gini Minonzio

Wussten Sie, dass es schon ganze Artikel gibt, die von Computern geschrieben werden? Wirklich wahr! Ich hatte vor Jahren mal gehört, dass man daran arbeite, die nötigen Programme zu erstellen. Das wird nie klappen, war ich überzeugt. Denn folgende Fallgruben sind auch für Journalistinnen schwer zu umgehen: 1. Die Sprache ist kompliziert. 2. Es ist nicht einfach, Wichtiges von Banalitäten zu unterscheiden. 3. Man muss harte Denkarbeit leisten, um Informationen einzuordnen und zu interpretieren. Sonst lauert hinter jedem Satzanfang die Gefahr, einen närrischen Unsinn rauszulassen. Und nun das: Bei den Onlineartikeln regionaler Verlage tauchen Artikel auf, die mit Hilfe von Algorithmen geschaffen wurden. Natürlich interessiert es mich sehr, wie gut sie sind, und deshalb schaue ich mir das genauer an. Ein Verlag lässt den Computer Artikel über die Statistik der Landwirtschaft herstellen. Online kann man von Hunderten Gemeinden einen massgeschneiderten Artikel abrufen. Ich vergleiche verschiedene Gemeinden und stelle fest, dass logischerweise alle Artikel nach dem gleichen Strickmuster verfasst sind. Ein Journalist hat einen Text mit verschiedenen Varianten verfasst und der Computer setzt dann die Zahlen ein, die er vom Bundesamt für Statistik bezogen hat. Der Text ist sehr spannend geschrieben. Das lese ich nun definitiv lieber als eine trockene Tabelle mit Hunderten von Zahlen. Fazit Punkt 1: Ist wunderbar erfüllt. Ich fange schon an zu schwitzen! Denn immerhin wird da der Anfang des Endes meines Berufes eingeläutet! Und dann steht das: «Mit 2 Bauernhöfen auf 1000 Einwohner liegt Breitenbach unter dem Wert für das ganze Land (5,7 Betriebe pro 1000 Einwohner).» Welch eine wunderbare Banalität! Der Informationsgewinn liegt bei Null. Denn immerhin kann ein Bauernhof so gross sein wie ein Fussballfeld oder auch 100-mal grösser! Fazit Punkt 2: Der Computerartikel hat versagt. Ich bin schon etwas beruhigt, was die Zukunft meines Berufes anbelangt und dann steht das: «Im Gegensatz zum Schweizer Trend hat sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Breitenbach (...) vergrössert. 1990 wurde auf dem heutigen Gemeindegebiet auf 183,5 Hektaren Landwirtschaft betrieben, heute sind es 330,6 Hektaren (+80,1 Prozent).» Uiuiui! Wie hat Breitenbach das denn gemacht? Der Gemeinde Büsserach heimlich 147 Hektaren abgezwackt? Wald gerodet? Die Industriebrachen wieder mit Getreide angesät? Welch wunderbare Narretei! Fazit Punkt 3: Der Computerartikel bringt uns zum Lachen. Dafür gibt’s einen Goldpunkt. Reicht das? PS: Da dieser Gedankenstrich von mir selber und nicht von einem Computer verfasst wurde, kann ich das Thema auch für Sie einordnen. Ich schaue deshalb beim Bundesamt für Statistik nach. Natürlich ist die landwirtschaftliche Fläche in Breitenbach nicht grösser geworden. Lediglich bewirtschaften die bestehenden Betriebe nun mehr Land ausserhalb des Gemeindebanns.


Von der Pfeifenfabrik zum Fachbetrieb für Sonnenstrom Die jubilierenden Geburtstagskinder: Markus Roth (5.v.l.) und Alex Meier (l.) bitten ihre Belegschaft zum Fototermin. Die Gruppe Drechslerei trägt grau (mit Pfeffermühle).

Markus Roth. Seit Anfang dieses Jahres hat Alex Meier aus eigenen Stücken die Geschäftsleitung an Markus Roth abgegeben, um als Leiter Technik und Vertrieb sich besser auf die immer komplexer werdenden Arbeitsprozesse zu konzentrieren. «Es ist enorm, wie der Bereich Photovoltaik unter dem Namen STICHSOLAR derzeit boomt», freut sich Roth und Martin Staub dokumentiert dies mit mittlerchon seit über zehn Jahren weile 15 Mitarbeitenden, siehat die Firma Stich AG zwei ben mehr als vor einem Jahr, Standbeine. STICHSOLAR und und dem nötigen Zukauf von Fahrzeugen für die Montage Stich Design. Während letzder gefragten Photovoltaikantere einer nachvollziehbaren Weiterentwicklung der ehema- lagen. «Unser grosses Plus ist ligen Pfeifen- und Stockfabrik das ganzheitliche Angebot für die Kundschaft, von der Bauentspricht, mutet die Erweieingabe bis zur Inbetriebnahterung auf das Gebiet Photovoltaik etwas befremdend an. me», argumentiert Alex Meier, «Aus der Idee heraus, für den der mit der Gründung dieses eigenen Betrieb Solarstrom zu Bereichs vor rund zehn Jahren auf das richtige Pferd setzte. produzieren entwickelte sich dieser Geschäftszweig mehr Zurzeit stehen bei der Stich AG und mehr zum Erfolg», erinnert sich Alex Meier. «Und die sieben Monteure für die Photraditionelle Drechslerei wurde tovoltaik, sowie fünf Personen damit nicht tangiert», ergänzt für die Administration im EinStich AG ist ein erfolgreiches Unternehmen seit 80 Jahren. Die Drechslerei gehört nach wie vor zum Kerngeschäft der ehemaligen Pfeifen-, Stock- und Holzwarenfabrik. Wesentlich florierender läuft heute aber das Geschäft mit der Photovoltaik.

S

Zwei haben sich gefunden Anna Gehrig ist in Fraubrunnen (zwischen Solothurn und Bern) aufgewachsen. Heute wohnt sie in Kleinlützel und hat Spass,

jeden Tag hier in der Drechslerei Stich zur Arbeit zu gehen. Aus zwei guten Gründen: Hier hat die heute 24-Jährige ihre dreijährige Lehre als Holzverarbeiterin EFZ (Drechslerin) absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Sie liebt ihren Beruf und ist froh, auch nach

satz. Drei Personen, eine Lernende als Holzhandwerkerin EFZ, und zwei Fachpersonen führen die Drechslerei, welche Meier und Roth noch immer als wichtiges Standbein der Firma betrachten. «Schliesslich gibt es in der ganzen Schweiz nur noch fünf Drechslereien mit Angestellten», weiss Alex Meier, der – selber gelernter Drechsler – die sterbende Branche im Land schon lange beobachtet. 80 Jahre – Ein runder Geburtstag Im Sommer 1941 wurde der Familienbetrieb «Stich Söhne Pfeifengenossenschaft Kleinlützel» gegründet. Damit wurde die Gemeinde dem Begriff «das Pfeifendorf» mit nunmehr drei Fabriken endgültig gerecht. Nur hier in diesem Grenzort wurde seit ungefähr 1880 Bruyère-Holz zu Tabakpfeifen verarbeitet. Ein blühendes Geschäft zur damaligen Zeit und bis in die 1970er Jahre. «Später musste man sich aus mangelndem

dem Lehrabschluss hier arbeiten zu dürfen. Zudem ist nebst den gelegentlichen Funken auf der modernen CNC-Drehbank auch plötzlich einer auf Lukas Allemann vom Solar-Team übergesprungen. Was auf Gegenseitigkeit beruht, wie der gelernte Automechaniker (31) unumwunden zugibt. Der 31-Jährige, der seit rund fünf Jahren hier als Solarmonteur arbeitet, und Anna Gehrig haben sich hier in der jubilierenden Firma kennengelernt und sind heute ein Paar.

Absatz etwas Neues einfallen lassen», erklärt Alex Meier, der die Aufnahme von Drechslerarbeiten auf das Jahr 1977 datierte. Hier, in der Drechslerei Stich, startete Alex Meier 1984 als Drechslerlehrling seine Laufbahn im Betrieb, welcher lange Zeit sein Vater Gerhard, der leider vor kurzem völlig überraschend verstarb, leitete. Ein herber Schlag für die aufstrebende Firma war im Jahre 2008 ein Brand, der in einem Kamin ausbrauch. «Vieles wurde damals zerstört und wir hatten daran noch lange zu kauen», erinnert sich Meier. Nach Pfeifen, Spazier- und Skistöcken in den Anfangsjahren wurden später Pinselstiele, Pfeffermühlen, Tisch- und Stuhlbeine sowie spezielle Holzartikel fabriziert, die nur gelernte Fachkräfte an hochwertigen Maschinen herstellen können. «Um gute Fachkräfte zu haben bildet Stich AG in der Drechslerei auch immer wieder Lernende als Holzhandwerker EFZ aus», erklärt Markus Roth.

Als gelernter Drechsler aufs Dach Für eine weitere Synergie zwischen den beiden eigentlich branchenfremden Abteilungen sorgte Lukas Meier, der hier vor vier Jahren erfolgreich seine Lehre als Holzhandwerker EFZ abgeschlossen hatte. «Kurz nach der Lehre reizte mich die Arbeit als Solar-

Die Drechslerei Am längsten ist hier Christian Uhlmann als Holzhandwerker EFZ im Einsatz. Ihm zur Seite steht Anna Gehrig, die im letzten Sommer auch in diesem Betrieb ihren erfolgreichen Berufsabschluss machte, und seither als Drechslerin weiter beschäftigt ist. An ihrer Stelle steht nun Melina Michaelides als ErstlehrjahrStiftin. Die Drechslerei Stich arbeitet für verschiedene Firmen auf Auftrag, stellt aber auch Gegenstände des täglichen Bedarfs her, welche vor Ort im Fabrikladen oder über ‹stichshop.ch› online verkauft werden. Stich AG vertreibt übrigens auch beliebtes und spannendes Holzspielzeug. Die Photovoltaik Seit 2010 setzt Stich AG auf Photovoltaik als zweites Standbein. «Eigentlich eine völlig andere Branche», gibt Alex Meier zu. Aber zur damaligen Zeit war der Boom, auf Einfamilienhäusern mit der Sonne eigenen Strom zu produzieren, klar erkennbar. «So wollte Alex eigentlich nur für den Eigenbedarf der Firma Solarmodule auf dem Dach montieren», sagt Roth. Um das günstig und fachmännisch durchführen zu können, bildete sich der damalige Geschäftsführer zum Solarteur aus. Auf Anfragen wurden weitere Anlagen errichtet und dieser Geschäftszweig musste stetig ausgebaut werden. Heute sind zwei Equipen täglich im Einsatz und montieren Solaranlagen vorwiegend im Raum Basel, Leimental, Laufental und Schwarzbubenland.

monteur und weil da genügend Bedarf an Arbeitskraft vorhanden war, durfte ich wechseln.» Heute fühlt sich Lukas auf den Dächern der Region pudelwohl.

Stich AG | Schulstrasse 339 | 4245 Kleinlützel | 061 771 06 22 | stichsolar.ch | drechseleri-stich.ch | facebook.com/stichsolar


Hotel Restaurant Weisses Kreuz Paul & Rita Neuenschwander-Bieri Fehrenstrasse 1, CH 4226 Breitenbach

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Eichelbergstrasse 6 · 4208 Nunningen Telefon 061 791 03 21

Vitello Roderis

Wir feiern dieses Jahr unser

Besuchen Sie uns in unserer schönen Gartenterrasse.

20-jähriges Jubiläum

Wir freuen uns auf Sie.

Dazu im Angebot finden Sie Highlights, beliebtesten Gerichte der letzten 20 Jahre. Schön, wenn wir Sie als Gast wieder begrüssen dürfen!

in Breitenbach

Restaurant – Rôtisserie Chez Georges, 4203 Grellingen

«Chez Georges» im neuen Kleid«

Neue Öffnungszeiten: Restaurant: Dienstag bis Samstag offen Hotel: 7 Tage offen Paul & Rita Neuenschwander mit Sebastian 4226 Breitenbach

Regionale Grilladen Fitnessteller Fischfondue am Brunnen

4208 Nunningen

Tel. 061 791 03 53 Geniessen Sie jeweils von Freitag bis Sonntag ein schmackhaftes Fischfondue (200g) mit drei leckeren Saucen und Knoblauchbrot. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Willkommen und hereinspaziert in unserem attraktiven und beliebten Restaurant mit heimeliger Gaststube. Wir tun alles, damit Sie sich bei uns wohlfühlen und einen unvergesslichen Aufenthalt erleben. Unsere Terrasse ist schlicht sensationell: Sie speisen vortreffliche Mahlzeiten, sitzen mitten in der Natur, geniessen die herrliche Minigolfanlage und entspannen sich in einer Oase der Ruhe und Beschaulichkeit. Jeden Mittag servieren wir drei Tagesmenüs und bieten auch eine Sommerkarte mit leichten und bekömmlichen Gerichten an.

Hauptstrasse 23, 4242 Laufen Tel. +41 61 7616322 | www.lamm-laufen.ch

Unsere Küche ist einfach unübertroffen

Andreas Noirjean Röschenzstrasse 3 4242 Laufen Tel. 061 7616103 info@central-laufen.ch www.central-laufen.ch

Aktuell im Juli

Steak auf Schieferstein oder als Fitnessteller und noch viele weitere Sommergerichte Informationen unter: www.central-laufen.ch Betriebsferien: 19.07.-08.08.2021

-lich willkommen - wir freuen uns auf Sie!

Ein herrlicher Sommer steht vor der Tür und unser Küchenteam mit Dirk Smits und Gilles Behra überrascht Sie mit genialen Gerichten und erlesenen Zutaten. Es kommt auch mehr frischer Fisch auf den Tisch; kombinieren Sie ihn mit Reis, Kartoffeln, Pasta und Gemüse, dazu finden Sie immer die passenden Saucen. Alle Frischprodukte beziehen wir aus der Region und achten auf saisonale Angebote. Jeden Sonntag servieren wir ein Sonntagsmenü und empfehlen Ihnen danach einen Dessertteller mit frischen Leckereien.

Einmalige Minigolfanlage «Chez Georges» macht Ihren Ausflug zu einem tollen Erlebnis: Zuerst spielen Sie eine Partie Minigolf und dann lassen Sie sich verwöhnen und den Tag auf der Terrasse ausklingen. 18 Bahnen laden zum kurzweiligen Geschicklichkeitsspiel ein, das Sie mit Freunden oder Familie in entspannter Gesellschaft geniessen. Die romantischen Bäume, die prachtvollen Tierskulpturen und der beschauliche Weiher lassen Sie die Alltagssorgen im Nu vergessen. Öffnungszeiten der Minigolfanlage: Mittwoch bis Samstag, 10–21 Uhr, Sonntag, 11–20 Uhr

Restaurant Chez Georges Baselstrasse 58 4203 Grellingen Tel. 061 741 17 00 www.restaurant-chezgeorges.ch

Steinrain 4 4112 Flüh Tel. +41 / 61 731 31 75 info@roseflueh.ch www.roseflueh.ch Was lauft Liebe Gäste und Freunde. Es ist so weit! Wir dürfen unseren Betrieb (innen und aussen) endlich wieder öffnen. Somit freuen wir uns auf einen tollen Sommer mit einem ausgesuchten und saisonalen Angebot. Wir können es kaum erwarten Sie wieder begrüssen und bedienen zu dürfen. Ihr Team Restaurant zur Rose

Euer Team Restaurant zur Rose

4232 Fehren Tel. 061 791 00 83 MO und DI Ruhetag

Für Familienfeste, Hochzeiten oder Firmenanlässe verfügen wir über das Jägerstübli mit 30 Plätzen und die Rôtisserie mit 50 Plätzen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne und verfügen auch über eine reichhaltige Wein- und Spirituosenkarte.

Kommen Sie zu uns, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Parkplätze sind immer genügend vorhanden.

Restaurant zur Rose

Restaurant Hofer

Entdecken Sie die feine Schweizer Küche im Restaurant Hofer Geniessen Sie eine kulinarische Auszeit, im gemütlichen Sääli oder im Garten mit südlichem Flair, unter den Reben. Auf Ihren Besuch freuen sich Gilbert Hofer und sein Team

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 8.30–22.30 Uhr Sonntag, 11–20.30 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag

Diverse Fitnessteller und kalte Köstlichkeiten Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Familie Vögtli Telefon 061 751 40 73 www.restaurantherrenmatt.ch Montag und Dienstag Ruhetag

Landgasthof mit gutbürgerlicher Küche, einer Minigolfanlage & grosser schöner Terrasse für gemütliche Sommerabende! Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! Das Chez Georges Team

restaurant-chezgeorges.ch Baselstrasse 58, Grellingen 061 741 17 00


«Flaschenspiel» ist eine Mischung aus Krimi und Psychothriller, spannend und unvorhersehbar bis zur letzten Seite.

Elisa Monaco Flaschenspiel 462 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-7245-2477-9 CHF 19.80 Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch


DIES UND DAS

Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

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LESERINNENBRIEF

VER ANSTALTUNG

GESCHÄF TSWELT

Die Mobilfunk-Haftungs-Initiative im Endspurt

PopUP Laufen mit Eventkoch

Anita Weckherlin wird neue CEO der Migros Basel

Vorerst möchte ich mich im Namen des Initiativ-Komitees herzlich bedanken bei all jenen, welche die Mobilfunk-Haftungs-Initiative unterschrieben haben oder noch unterschreiben werden. Dass dies nötig ist, zeigt das negative Paradebeispiel in Breitenbach: Dort wurde in der vergangenen Woche die 5G-Mobilfunkantenne direkt neben dem Altersheim mitten im Wohnquartier installiert. Warum wurde diese 5G-Aufrüstung vom Gemeinderat trotz mehrfachen Einsprachen durchgesetzt und vor die Haustüre der Schwächsten gestellt, obwohl das

Ausmass an Gesundheitsschädigungen noch nicht geklärt ist? Nachvollziehbar wäre, wenn diese Antenne in einem Industriegebiet stehen würde, wo mit komplizierten, ferngesteuerten Robotern hantiert wird. Für alles andere reicht 4G vollends aus. Um die Mobilfunk-Haftungs-Initiative zu unterstützen, kann noch bis Ende Juni ‘21 unter: www.mobilfunkhaftung.ch unterschrieben werden. Rita Bracher Beinwil

LESERINNENBRIEF

PR. Mitten im Grünen direkt an der Birs, zentral gelegen werden im PopUP Laufen Klein und Gross für rund drei Monate bewirtet. In diesem Umfang wird dies heuer zum letzten Mal der Fall sein, da mit der Verbreiterung der Birs der Platz verschwinden wird. In diesem Jahr wird ein Eventkoch vom 26. Juni bis Ende September an jedem Wochenende in der Outdoor-Küche ein Überraschungsmenü kreieren. Die Gäste müssen sich keine Gedanken darüber machen, was man essen möchte, sondern lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes überraschen. Eine Reservation (online oder telefonisch mindestens ei-

nen Tag im Voraus) ist erforderlich. Es gibt auch eine kleine Karte für Spontanbesuche. An der Cocktailbar können sich die Gäste mit feinen Kreationen für den Abend einstimmen und mit einem regionalen Feuerwasser ausklingen lassen. Auch darf man sich wieder auf humoristische Einlagen von Roli Noirjean, Marco Knittel, Romi und Magic Mauro freuen. Das PopUP Laufen wird von kulissen.ch veranstaltet. Die Öffnungszeiten sind Freitag und Samstag von 17.00 bis 00.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Reservationen online sowie weitere Informationen über kulissen.ch oder telefonisch unter 061 539 11 00.

VER ANSTALTUNG

Die Katharinenkirche und die Musik Werkschau «Die vier Elemente» Seit einigen Jahrzehnten wagt man es, auch profane Musik in den Kirchen erklingen zu lassen, und so wurden einige akustisch besonders geeignete Kirchen auch zum Konzertlokal. Vielleicht sind wir uns gar nicht richtig bewusst, was für ein Kleinod wir im kleinen Städtchen Laufen mit unserer schönen Barockkirche besitzen, auch in Bezug auf die Musik. Die Akustik ist hervorragend — was durften wir in den letzten Jahrzehnten doch für wundervolle Konzerte mit Interpreten von Weltruf erleben. Ob Streich- oder Blasinstrumente, Orgel, Harfe, Gesang, ob als Solisten, als Ensemble oder gar als ganzes Orchester — immer geben Künstlerinnen und Künstler ihr Bestes und wollen uns etwas aus dem Alltag heben. Die Mystik unseres Kirchenraumes vertieft oft noch den Zauber. Die besten Tonaufnahmen, die kostspieligsten Fernsehübertragungen sind doch nur ein Abglanz zum Liveerlebnis.

Krystian Zimerman, Pianist von Weltgeltung, spielte am letzten Samstag Sonaten von Johanne Brahms. Es war umwerfend — er spielte mit Hingabe, mitreissender Leidenschaft und Gefühl, begleitet von jungen Künstlern an Violine, Bratsche und Cello. Anno 1981, also genau vor 40 Jahren, trat der Pole Krystian Zimerman als junger Pianist erstmals in der Katharinenkirche auf, dank der Vermittlung von Frau Wlodarczak. Er spielte damals Chopin und es war zu dieser Zeit schon beeindruckend. Krystian Zimerman besass zu dieser Zeit schon einige Preise — aber man kannte ihn noch nicht. Unsere 9-jährige Tochter Clivia, welche schon Violine spielte, durfte ihm dazumal einen Blumenstrauss überreichen. Mit grosser Bewunderung und Gratulation. Lotty Zemp Laufen

PR. Die Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde sind allumfassend und verbinden uns mit unserem Ursprung. Der bewusste Umgang mit ihnen erlaubt uns, unsere Umgebung in ihrer Vielfalt intensiv wahrzunehmen. Diesen Freitag am 25. Juni um 18.00 Uhr findet an der Visual Art School Basel im Walzwerk/ Münchenstein die Vernissage der Werkschau «Die vier Elemente» statt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der Vollzeitstudenten in Malerei, Druckgraphik und Objekt sowie den dokumentierten Prozess, welchen diese während der Erforschung und Erarbeitung der eigenen Projekte durchlaufen. Sie ist geöffnet am Samstag von 11.00 bis 18.00 Uhr.

GESCHÄF TSWELT

Präsidentinnenwechsel bei der evangelischen Frauenhilfe Baselland PR. Mitglieder und Vorstand der Evangelischen Frauenhilfe Baselland trafen sich Ende Mai im Kirchgemeindehaus St. Martin in Liestal anlässlich der Mitgliederversammlung. Stephanie Hofstetter führte die letzten 16 Jahre das Präsidium mit viel Herz und Engagement und wurde an der diesjährigen Versammlung gebührend verabschiedet. Ihre Geschicke legte sie bereits 2020 in die Hände von Monica Somacal, welche den Verein seither präsidiert. In letzter Zeit konnten weitere aktive Frauen gewonnen werden, was neuen Schwung in die Tätigkeiten des 7-köpfigen Vorstands brachte. Monica Somacal erläuterte neben dem neuen Leitbild auch die Zukunftspläne des Vereins wie Workshops zu Frauenthemen

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Neue Produktelinie für Kinder homedi-Kind® heisst die neue Produktelinie für Kinder und Eltern, die seit Februar in der Schwarzbuebe-Apotheke erhältlich ist. Angeregt dazu hat Sarah Schwyzer, Pharma-Assistentin, die sich damit bestens auskennt. Was unterscheidet homedi-Kind® von anderen Produktelinien für Kinder? Sarah Schwyzer: homedi-Kind® basiert auf rein pflanzlichen, natürlichen, sehr gut verträglichen Produkten für Mutter und Kind. Die Linie deckt die meisten Bedürfnisse ab, die sich für die Mütter rund um die Geburt und bei der Pflege zarter Babyhaut ergeben. Und wie wir feststellen, greifen auch die Eltern für sich selbst gerne zu den pflegenden Hautprodukten oder bei einem Mückenstich zum Stich-weg Roll-on. Es gibt also ein breites Sortiment? Ja. Die Linie umfasst die Bereiche vor und nach der Geburt, Erkältungszeit, Pflege, Beruhigung und Windelpflege. Neben hautpflegenden Ölen und Balsamen gibt es auch Crèmen und Lotionen bei Hautirritationen und kleinen Wunden, im Winter für den Kälteschutz, im Sommer bei Insektenstichen und – das ganze Jahr nützlich – den Bäuchlein Balsam und vieles mehr. Sie gaben den Anstoss, homedi-Kind ins Sortiment aufzunehmen. Warum? Mich überzeugen das natürliche Konzept und die vielen Anwendungsmöglichkeiten. Einige Produkte habe ich selbst ausprobiert. Sie stehen immer griffbereit bei mir zu Hause. Hat die Linie etwas mit Homöopathie zu tun? Nein, homedi steht für Holistic medicine, dies bedeutet ganzheitliche Medizin. Wie kommt homedi-Kind® bei den Kunden an? Sehr gut. Der ganzheitliche Ansatz überzeugt, einige Produkte wie der Engelwurz-Balsam, das Zahnungsöl und der Autsch-Balsam haben sich bereits zu Verkaufsschlagern entwickelt. Sie halten ein kleines Set in der Hand. Was ist das? Das ist ein Geschenk, das wir – solange Vorrat – unseren Kunden beim Kauf eines homedi-Kind®-Produkts überreichen. Es enthält ein Babypflegeöl in Kleinformat und ein Malbüchlein mit Stiften.

Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44

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Die Visual Art School Basel (VASB) ist eine private Kunstschule mit Schwerpunkt Malerei, Zeichnung und Druckgraphik. Sie wurde 2011 von den beiden Künstlern und Kunstdozenten Charles Blockey und Fredy Buchwalder gegründet. Das Vollzeitstudium dauert vier Jahre mit Diplomabschluss. Jedes Studienjahr gliedert sich in drei Themenbereiche von je zehn Wochen. Das berufsbegleitende Studium dauert ebenfalls vier Jahre. Ein Diplom der Visual Art School Basel öffnet Perspektiven für kunstpädagogische und kunsttherapeutische Berufe sowie für freischaffende künstlerische Arbeit.

und «Wellness-Wochenende» für belastete Mütter. Damit verbunden wirbt der Verein aktiv für neue Mitglieder, welche die Ideen unterstützen. Die Evangelische Frauenhilfe Baselland blickt bereits auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Damals und heute setzt sich der gemeinnützige Verein für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und für die Stärkung von Frauen in der Gesellschaft ein. Der Verein verfügt über ein Lager- und Freizeithaus in Läufelfingen — ein Ort der Ruhe in schönster Natur. Dieses kann beispielsweise für Schullager oder private Feiern gemietet werden. Neu im Team der Verwaltung ist Natascha Studer — sie organisiert die Reservationen und das Sekretariat.

Neue Führungskraft: Anita Weckherlin wird neue CEO der Migros Basel. FOTO: ZVG PR. Die Verwaltung der Genossenschaft Migros Basel hat Anita Weckherlin (40) zur neuen CEO gewählt. Sie tritt ihre Funktion am 1. Dezember 2021 an. «Mit Anita Weckherlin haben wir eine inspirierende und kommunikationsstarke Persönlichkeit gefunden, welche das Unternehmen weiterentwickeln und mit viel Leidenschaft erfolgreich in die Zukunft führt», erklärt Werner Krättli, Präsident des Verwaltungsrates der Migros Basel. Anita Weckherlin verfügt über einen Master in Betriebswirtschaft an der Universität Zürich sowie langjährige Führungserfahrung in verschiedenen leitenden Positionen. Aktuell ist sie als Mitglied der Geschäftsleitung in der Funktion als Chief Sales Officer bei Globus tätig. Zuvor arbeitete sie rund neun Jahre für LIDL Schweiz. Anita Weckherlin verfügt somit über fundierte Kenntnisse im Schweizer Detailhandel.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

Botanische Spuren in den beiden Basel: Helferinnen und Helfer gesucht! Dass in der Region die Pflanzenwelt genau untersucht wird, ist eine uralte Tradition. Bereits 1622 sind in Basel die ersten Lokalfloren erstellt worden. Seither hat sich vieles verändert. So sind seit Jahrzehnten weite Teile der beiden Basel nicht mehr umfassend botanisch untersucht worden. Jetzt wird diese Pflanzenwelt genauer unter die Lupe genommen: Dafür will das Projekt «Flora beider Basel» sorgen. Erkenntnisse helfen der Erhaltung der lokalen Biodiversität und liefern wichtige Grundlagen für Bildung und Wissenschaft. Ein sogenanntes Floreninventar, in dem die Pflanzenwelt eines Gebietes untersucht und festgehalten ist, liefert Kenntnisse über das Vorkommen von gefährdeten, seltenen, aber auch problematischen Arten. «Erfahrungen im In- und Ausland zeigen, dass Floreninventare für die wissenschaftliche Datenerhebung von unschätzbarem Wert sind», sagt der Laufner Jurriaan de Vos, Leiter der Herbarien Basel der Universität. Bei Naturschutzbemühungen helfen diese Kenntnisse, die Mittel dort einzusetzen, wo sie der Natur am besten dienen. Dieses Wissen hilft somit der Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt. Zum Projektstart im Juni sucht der Verein Flora beider Basel botanisch interessier-

Filigran: Die Rispige Graslilie. te Helferinnen und Helfer, die ehrenamtlich beim Erfassen mitwirken. Je nach Präferenzen, botanischen Kenntnissen und Wohnort sind verschiedene Möglichkeiten angedacht. Es besteht die Möglichkeit alleine, im Tandem oder in Gruppen unterwegs zu sein. Veranstaltungen bieten Ihnen zudem Unterstützung bei der

FOTO: ZVG

Kartierung und Bestimmung von Pflanzen und ermöglichen einen regen Austausch mit Gleichgesinnten. Anmeldung und weitere Informationen bei Ramon Müller: ramon.mueller@unibas.ch. Ramon Müller Universität Basel


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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Namenswechsel genehmigt

KT. BASELLAND. WoS. Die CVP Basel-Land heisst neu «Die Mitte Basel-Landschaft». Die Generalversammlung vom letzten Montag hat dem Namenswechsel mit 42 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen zugestimmt. Mit der Statutenänderung wird dieser Namenswechsel auch schriftlich festgehalten und bildet die Grundlage für die Sektionen, ihren Prozess für einen Namenswechsel in Gang zu setzen. Bereits hätten einzelne Sektionen positive Zeichen gesetzt und würden auf der kommunalen Ebene von der Kantonalpartei unterstützt.

Ein schwieriges Jahr Hirschkäfer: Dieses eindrückliche Exemplar wurde in Brislach entdeckt.

FOTO: KURT KIRCHHOFER BRISLACH

K T. BASELL AND

K T. BASELL AND

Erneut Anrufe von falschen Polizisten

«Too Good to Go» auf Erfolgskurs

WoS. Aktuell ist der Kanton Basel-Landschaft in besonders starkem Ausmass von Anrufen «falscher Polizisten» betroffen. Seit Mittwoch 9. Juni gingen bei der Einsatzleitzentrale der Polizei insgesamt 25 Meldungen aus der Bevölkerung ein, wonach sich falsche Polizisten telefonisch gemeldet hätten. Seit Jahresbeginn sind es somit total über 200 gemeldete Fälle. Typischerweise werden vor allem Personen angerufen, die einen «alt» klingenden Vornamen haben. Die vier am meisten betroffenen Namen waren in diesem Jahr Verena, Gertrud, Martha und Doris. 2021 waren bisher vor allem die Gemeinden Therwil, Arlesheim und Ettingen betroffen.

Liesberg aktuell betroffen

In der aktuellen Welle waren es Maisprach und Liesberg. Meist sprachen die Anrufer Hochdeutsch und gaben vor, Mitarbeitende der Polizei Basel-LandKüche & Bad Innenausbau Türen

schaft oder der Bundespolizei zu sein, die bestimmte Abklärungen, oft im Zusammenhang mit Einbrüchen, zu tätigen hätten. Diese falschen Polizisten erkundigten sich nach Wertsachen im Hause, der finanziellen Situation der Bewohner/innen, nach deren Anwesenheiten und Ähnlichem. Alle Anrufempfänger haben sich vorbildlich verhalten und gingen nicht auf die Anweisungen der falschen Polizisten ein, sondern informierten umgehend die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft über die Vorfälle. Entsprechende Ermittlungen sind bei der Polizei Basel-Landschaft am Laufen. Die Polizei rät zur Vorsicht vor falschen Polizisten und echt erscheinenden Telefonnummern. Der Display-Anzeige könne man nicht trauen. Sie bittet die Bevölkerung, bei Verdacht sofort die Polizei über die Notrufnummer 112 zu informieren.

WoS. Too Good To Go trägt mit seiner gleichnamigen App und mehreren Initiativen in der Schweiz seit drei Jahren zur Sensibilisierung gegen Lebensmittelverschwendung bei. So soll übriggebliebenes Essen konsumiert statt weggeschmissen werden. In der Schweiz konnten so bisher über 3 Millionen Mahlzeiten vor der Verschwendung bewahrt werden. Im Kanton Baselland sind mit der App 30 000 Mahlzeiten gerettet worden. Von den 70 Partnerbetrieben auf der App gingen am meisten Mahlzeiten in Allschwil (3800) an umweltbewusste Konsumentinnen und Konsumenten, gefolgt von Pratteln (3000) und Reinach (2500). Mit den geretteten Mahlzeiten in den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt konnten etwa 500 Tonnen CO2 eingespart werden, das entspricht 2700 Flügen von Zürich nach London oder 12 000 Zufahrten von Zürich nach Genf.

KT. SOLOTHURN. WoS. Letzten Dienstag hat die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) ihren Geschäftsbericht 2020 publiziert. Dank der schnellen Reaktion auf neue Anforderungen, eines kosteneffizienten Betriebs, der erfreulichen Entwicklung im Bereich der Finanzanlagen sowie wenig Schäden an Gebäuden habe ein pandemiebedingt schwieriges Jahr mit einem Reingewinn von 19,5 Mio. Franken abgeschlossen werden können, heisst es in einer Mitteilung. Die Gesamtschadenssumme von 15,5 Mio. Franken für 380 Brandschäden und 5399 Elementarschadenereignisse liege zwar über dem Vorjahreswert, aber unter den budgetierten 23 Mio. Franken.

Die Hälfte ist geimpft

KT. BASELLAND. WoS. Im Kanton BaselLandschaft wurden bereits über 50 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft. Im Moment befinden sich keine zehntausend Personen mehr auf der Warteliste für einen Impftermin. Somit sollten mit den in Aussicht gestellten Impfstoff-Lieferungen bis Ende dieses Monates alle impfwilligen Personen im Kanton Basel-Landschaft mit einem Erstimpftermin bedient sein. Bis Ende der letzten Woche wurden ausserdem über 12 000 vom Bund lancierte Covid-Zertifikate ausgestellt.

Wir empfehlen

Stolz und Vorurteil Jane Austen

Liebesromane gehören zum Sommer wie Glacé, Liegestuhl und blauer Himmel. Allesamt empfehlenswert sind die Romane der britischen Autorin Jane Austen – einer wahren Meisterin im Beschreiben der Irrungen und Wirrungen zwischen Liebenden. Sie war erst 21 Jahre alt, als sie mit Eliza Bennet und ihrem Mr. Darcy eines der berühmtesten Liebespaare der Literaturgeschichte schuf: «Stolz und Vorurteil» beschreibt mitreissend die Leiden und Freuden der romantischen Liebe und nicht von ungefähr dient der Roman seit seinem Erscheinen 1813 immer wieder als Vorlage für zahlreiche Romanvarianten und Verfilmungen. In all ihren Romanen beleuchtet Jane Austen aber gleichzeitig auch die gesellschaftlichen Hintergründe einer Zeit, in der die ganze Zukunft einer jungen Frau von ihrem zukünftigen Ehemann abhängig war. Die bekanntesten Austen-Romane sind neu im Bibliotheksbestand und passen in der blumengeschmückten Sonderausgabe perfekt in die Sommerzeit. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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