Donnerstag, 24. Juni 2021
112. Jahrgang Nr. 25
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Neuer Kulturtempel in der alten Metalli Auf dem ehemaligen Metalliareal in Dornach wird die alte Kantine zu neuem Leben erweckt. Sie soll ein bebendes Kulturlokal in der Region werden.
Reinach
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Fabia Maieroni Die Metallwerke Dornach verarbeiten auf dem rund 130 000 Quadratmeter grossen Werkareal seit über 125 Jahren unterschiedlichste Metalle zu verschiedenartigen Halbfabrikaten. Unter anderem wurden hier die Rohlinge für die Schweizer Fünffrankenstücke fabriziert. Zu den Hochzeiten arbeiteten auf dem Areal knapp 2000 Menschen. Damit ist 2025/26 Schluss, die letzten Produktionseinheiten werden an einen anderen Standort verlegt. Das Areal soll sich in den kommenden Jahren vom Industrie- zu einem gemischtgenutzten Wohn- und Gewerbequartier mit dem Namen «Wydeneck» verwandeln. Bis dahin will die Besitzerin, die Hiag AG, das Areal für Zwischennutzungen freigeben. Hier setzt der vor kurzem gegründete Verein Wydekantine an: Während dieser Phase, die etwa zehn Jahre dauern wird, will er das Areal kulturell beleben.
Vision, für die man anpacken muss
Herzstück des Projekts ist das alte Refektorium, das den Arbeitern über knapp hundert Jahre als Kantine diente. Die Vision von Patrick Tschan und Gelgia Herzog: Hier soll ein neuer Kulturtempel entstehen, der Auftrittsmöglichkeiten sowohl für Musikschulen, Chöre, Kellerbands und Laientheater als auch für Stars und aufgehende Sternchen aus dem professionellen Kulturbetrieb bieten will. Eine Bar und ein Foodtruck
Neue Privatschule: Martina Miedaner will im «Lernort Erle» individuelles Lernen in der Schule mit Betreuung durch die Eltern zu Hause kombinieren. Gratis gibt es das selbstverständlich nicht.
Aesch
Wird wiederbelebt: Das alte Refektorium, das den Arbeitern über knapp hundert Jahre als Kantine diente, soll neu ein Ort der Kultur werden. FOTO: ZVG sollen den Kulturgenuss gastronomisch abrunden. «Als ich mit Patrick Tschan im Februar im Rahmen einer Besichtigung über das Areal spazierte, hatte ich Gänsehaut», schwärmt Gelgia Herzog. Spontan kam ihnen die Idee, das Areal kulturell zu beleben. Der in Dornach lebende Patrick Tschan ist Schriftsteller und Kolumnist, Gelgia Herzog ist Geschäftsführerin des Vereins Birsstadt und betreibt ein Planungs- und Kommunikationsbüro in Nunnigen. Beide sind in der Region bestens vernetzt. Und beide sind sich einig: Die Wydekantine soll der «Place to be» im «wilden Westen von Basel» werden. Bis es losgehen kann, steht den Vereinsgründern allerdings noch viel Arbeit
bevor: Das baufällige Gebäude muss dringend renoviert werden – das Dach ist undicht, die Fenster teilweise kaputt, Toiletten fehlen genauso wie Rampen für den barrierefreien Zugang. Die Hiag investiert einen grösseren Betrag, um das Haus nutzbar zu machen, den Rest will der Verein mit Hilfe von Freiwilligen selbst schaffen. «Unser Ziel ist es, die Wydekantine mit eigener Man- und Womanpower wieder in Schuss zu bringen», sagt Gelgia Herzog. Dazu braucht der Verein Mitglieder, die tatkräftig anpacken und bei den Arbeiten mithelfen. Auch Materialspenden seien sehr willkommen: «Stühle, Tische, Bänke – wir nehmen alles gerne», sagt Gelgia Herzog und lacht.
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Grosses Open Air im September
Um das Projekt zu finanzieren, planen Tschan und Herzog am Freitag, 10. September, und Samstag, 11. September, ein Open Air für bis zu 1000 Personen auf dem Drehscheibenplatz vor der Wydekantine (sofern es die dann aktuelle Coronalage erlaubt). Das Line-up lässt sich sehen: Den Auftakt am Freitag macht Koenix, eine Folk-Rock-Band aus Solothurn, am Samstag folgen Konzerte von Snakeskin Boozeband aus dem Laufental und Crown of Glory aus Bern. Beide bringen eine Prise Metal in die Metalli. Die national bekannte AC/DC-Tributeband live/wire konnten die Organisatoren ebenso gewinnen. Fortsetzung auf Seite 2
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Kulturtempel in der alten Metalli Fortsetzung von Seite 1 Neben regionalen und nationalen Stars sollen auch die Bands der Jugendmusikschule Dornach einen Auftritt erhalten. «Es ist uns wichtig, die Jugend miteinzubeziehen und ihr eine Plattform zu bieten», erklärt Herzog. Mit dabei sind auch die bereits ansässigen Unternehmen: Urs Erbachers Bikerlokal «FatInn», das gleich gegenüber der neuen Wydekantine liegt, wird die Gäste bewirten und dank der Tipioase wird es einen gemütlichen «Chill-out»-Bereich geben. Die Pläne, inklusive Schutzkonzept, habe sie vor kurzem der Gemeinde zur Genehmigung eingereicht, erzählt Herzog. Mit den Einnahmen aus dem Openair will der Verein die Umbaukosten für das neue Kulturzentrum stemmen. Dieses soll – sofern alles klappt – Anfang 2022 eröffnet werden und jeweils zweimal im Monat einen kulturellen Leckerbissen bieten. Und Gelgia Herzog verrät: «Wir können uns auch vorstellen, das Angebot auszubauen, wenn es auf grosses Interesse stösst.» www.wydekantine.ch
DIE POLIZEI MELDET
Erneut Anrufe von falschen Polizisten
IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr
WOB. Aktuell ist der Kanton Basel-Landschaft in besonders starkem Ausmass von Anrufen «falscher Polizisten» betroffen. In den letzten Tagen gingen bereits 25 Meldungen bei der Polizei ein. Seit Jahresbeginn sind es somit total über 200 gemeldete Fälle. Typischerweise werden vor allem Personen angerufen, die einen «alt» klingenden Vornamen haben. Die vier am meisten betroffenen Namen waren in diesem Jahr Verena, Gertrud, Martha und Doris. Meist sprachen die Anrufer Hochdeutsch und gaben vor, Mitarbeitende der Polizei zu sein, die bestimmte Abklärungen, oft im Zusammenhang mit Einbrüchen, zu tätigen hätten. Diese falschen Polizisten erkundigten sich nach Wertsachen im Haus, der finanziellen Situation der Bewohnerinnen und Bewohner, nach deren Anwesenheiten etc. Alle Anrufempfänger verhielten sich vorbildlich und gingen nicht auf die Anweisungen der falschen Polizisten ein, sondern informierten umgehend die Polizei. Diese rät zur Vorsicht und echt erscheinenden Telefonnummern. Sie bittet die Bevölkerung, folgende Verhaltensregeln zu beachten: Trauen Sie der Display-Anzeige nicht. Die Anzeige auf Ihrem Telefon kann manipuliert sein. Wenn ein angeblicher Polizist Sie anruft und dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren, dann brechen Sie den Anruf ab. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten. Informieren Sie sofort über die Notrufnummer 112 die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.
Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)
Inseratetarife als PDF
Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
MIGROS BASEL
Anita Weckherlin wird CEO der Migros Basel PR. Die Verwaltung der Genossenschaft Migros Basel hat Anita Weckherlin (40) zur neuen CEO gewählt. Sie tritt ihre Funktion am 1. Dezember an. «Mit Anita Weckherlin haben wir eine inspirierende und kommunikationsstarke Persönlichkeit gefunden, welche das Unternehmen weiterentwickeln und mit viel Leidenschaft erfolgreich in die Zukunft führt», erklärt Werner Krättli, Präsident des Verwaltungsrates der Migros Basel. Weckherlin verfügt über einen Master in Betriebswirtschaft der Universität Zürich sowie langjährige Führungserfahrung in verschiedenen leitenden Positionen. Aktuell ist sie als Mitglied der Geschäftsleitung in der Funktion als Chief Sales Officer bei Globus tätig. Zuvor arbeitete sie rund neun Jahre für LIDL Schweiz.
REGION
Pilotprojekt: Dornacher Apotheke bietet Corona-Impfungen an Seit zwei Wochen wird in der Saner Apotheke am Bahnhof Dornach-Arlesheim gegen Covid-19 geimpft. Weil angebrochene Ampullen schnell verabreicht werden müssen, muss die Apotheke ihre Impftermine gut planen. Fabia Maieroni Der Kanton Solothurn hat, im Gegensatz zu den Kantonen Basel-Stadt und BaselLandschaft, mit der Abgabe von Covid19-Impfstoffen an wenige Apotheken begonnen. Eine dieser «Pilotapotheken» ist die Saner Apotheke am Bahnhof DornachArlesheim. Sie verimpft seit rund zwei Wochen den Impfstoff von Moderna. Wer sich den Weg ins kantonale Impfzentrum sparen will, der kann sich online bei der Apotheke anmelden, auch wenn der erste Termin in einem kantonalen Impfzentrum wahrgenommen wurde. Voraussetzung ist dann allerdings, dass beim ersten Termin der Impfstoff von Moderna verimpft wurde, da die Apotheke nur diesen zur Verfügung gestellt bekommt. Die Impfung wird von einer Medizinischen Praxisassistentin verabreicht, die an drei Halbtagen in der Woche zu uns kommt», erklärt Edith Ehrsam, geschäftsleitende Apothekerin der Saner Apotheke und für die Impfungen verantwortlich. Edith Ehrsam hat zusätzlich eine Ausbildung gemacht, die ihr erlaubt, im Notfall – beispielsweise bei allergischen Reaktion – einzugreifen. «Vor jeder Impfung werden die Daten der Person kontrolliert und Fragen gestellt, um mögliche Risiken zu erkennen. In der Apotheke können wir individuell auf jeden und jede eingehen», sagt Ehrsam. Der Start sei gut verlaufen, die Resonanzen der geimpften Personen bisher positiv.
Heikle Lagerung: Nach Anbruch müssen die Impfdosen innert weniger Stunden verabreicht werden. FOTO: FABIA MAIERONI für eine Impfung hat oder kurzfristig jemand absagt. Denn eine angebrochene Ampulle, auch Vial genannt, reicht für 11 Impfungen (auf der Packung steht zwar 10, es reicht aber für 11) und muss innerhalb von sechs Stunden verbraucht werden. «Deshalb ist es für uns wichtig, auf das Angebot aufmerksam zu machen. Sollten die Termine nicht vergeben sein, müssten wir im schlimmsten Fall Impfdosen vernichten», erklärt Edith Ehrsam. Das wolle man natürlich vermeiden.
Basel-Stadt und -land ziehen nach
kontrovers diskutiert und die Saner Apotheke bedient auch Menschen, die der Impfung kritisch gegenüberstehen. Zwischen einem alternativmedizinischen Angebot und der Covid-19-Impfung sieht Ehrsam aber keinen Widerspruch. Jeder und jede könne sich in der Apotheke das Angebot aussuchen, das ihm entspreche. «Ausserdem bieten wir seit Jahren bereits andere Impfungen wie zum Beispiel gegen Grippeviren an.» Nach und nach sollen im Kanton Solothurn nun auch weitere Apotheken den Impfstoff verabreichen können. Im Kanton Basel-Stadt sollen die Impfungen ab Herbst schrittweise in Arztpraxen und Apotheken verabreicht werden. Im Kanton Baselland ist das Pilotprojekt der Impfungen in Arztpraxen offiziell abgeschlossen worden, wie der Kanton in einer Mitteilung im Mai mitteilte. Das Ziel sei es, die Impfungen «mittelfristig» in den Arztpraxen und Apotheken durchzuführen.
Der Impfstoff von Moderna wird vom Kanton an die Apotheke geliefert. Anschliessend ist er 30 Tage im Kühlschrank lagerbar. Heikel wird es für die Apotheke dann, wenn sie nicht genügend Anmeldungen
Dass die Saner Apotheke, die sich mit einem grossen alternativmedizinischen Angebot einen Namen gemacht hat, den Modernaimpfstoff anbietet, habe einige Kundinnen und Kunden schon irritiert, gibt Ehrsam zu. «Am ersten Tag, als wir das Schild vor der Apotheke aufstellten, ging es keine fünf Minuten und es gab die erste Reaktion darauf.» Das ist nicht überraschend, denn das Thema wird
PREISVERLEIHUNG
EVANGELISCHE FR AUENHILFE
Prix Schappo geht an «Die Sammlerei»
Monica Somacal wird Präsidentin
Offene Vials nur 6 Stunden haltbar
WOB. Seit 2017 ernten und verarbeiten Frauen und Männer mit seelischen Wunden die Ernte von Bäumen und Sträuchern aus Basler und Baselbieter Gärten, die sonst nicht verwendet würden. Die bunt gefüllten Einmachgläser der «Sammlerei» sind mit Konfi, Mus, Kompott, Chutney und Süss-Saurem aus eigens gesammeltem Obst und Gemüse gefüllt. Seit Beginn des Projektes wurden 2,5 Tonnen Früchte und Gemüse geerntet, eingekocht, in 5400 Gläser gefüllt, etikettiert und verkauft. Alle Freiwilligen beteiligen sich bei der Sammlerei aktiv und gestalten das Projekt nach ihren Möglichkeiten mit: Es wird gemeinsam ohne Zeitdruck gearbeitet, man lernt sich kennen und es gibt Zeit für Gespräche und Austausch. Die Beteiligten erhalten eine Struktur und erleben sich selber auf eine wertvolle Art und Weise. Zudem leistet das Projekt einen Beitrag an den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Und durch den entstandenen zwischenmenschlichen Austausch – unter anderem mit den rund 80 Garteneigentümerinnen und -eigentümer sowie den Personen in den Verkaufsstellen – fördert die Sammlerei den Diskurs über psychische Erkrankungen. «Eine in vielerlei Hinsicht gut durchdachte Sache, die den Prix schappo verdient», begründet die schappo Kommission ihren Entscheid. Der Anerkennungspreis schappo wird vom Kanton Basel-Stadt zweimal im Jahr an Menschen verliehen, die sich im Bereich der Freiwilligenarbeit engagieren und sich für ein attraktives Lebensumfeld der Kantonsbewohnerinnen und -bewohner einsetzen. Der Preis ist nicht dotiert.
Der Vorstand (v.l.): Marc Siegrist, Monica Somacal, Milena Graf, Stephanie Hofstetter, Corinne Böhler, Natascha Studer, Silvia Bolliger, es fehlen: Peruth Nzeyimana, Kathy Gallo. FOTO: ZVG Mitglieder und Vorstand der Evangelischen Frauenhilfe Baselland trafen sich Ende Mai im Kirchgemeindehaus St. Martin in Liestal anlässlich der Mitgliederversammlung. Stephanie Hofstetter führte die letzten 16 Jahre das Präsidium mit viel Herz und Engagement und wurde an der diesjährigen Versammlung gebührend verabschiedet. Ihre Geschicke legte sie bereits 2020 in die Hände von Monica Somacal, welche den Verein seither präsidiert. In letzter Zeit konnten weitere aktive Frauen gewonnen werden, was neuen Schwung in die Tätigkeiten des 7-köpfigen Vorstands brachte. Monica Somacal erläuterte neben dem neuen Leitbild auch die Zukunftspläne des Vereins, wie Workshops zu Frauenthemen und «Well-
ness-Wochenende» für belastete Mütter. Damit verbunden wirbt der Verein aktiv für neue Mitglieder, welche die Ideen unterstützen. Die Evangelische Frauenhilfe Baselland blickt bereits auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Damals und heute setzt sich der gemeinnützige Verein für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und die Stärkung von Frauen in der Gesellschaft ein. Der Verein verfügt über ein Lager- und Freizeithaus in Läufelfingen – ein Ort der Ruhe in schönster Natur. Dieses kann beispielsweise für Schullager oder private Feiern gemietet werden. Neu im Team der Verwaltung ist Natascha Studer – sie organisiert die Reservationen und das Sekretariat. Silvia Gallo-Stern
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www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Ida Wuhrmann
90. Geburtstag Am Sonntag, 27. Juni 2021, feiert Frau Ida Wuhrman, wohnhaft in den Hagebuchen 6 in Arlesheim, ihren 90. Geburtstag. Wir
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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Zirkuswiese soll nicht mehr als Schwimmbadparkplatz dienen
gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat
Gemeindeversammlung in der Sporthalle Hagenbuchen
Donnerstag, 24. Juni 2021 – 19.30 Uhr Der Gemeinderat präsentiert Ihnen die Rechnung 2020, beantragt die Genehmigung der Quartierplanung Finkelerweg und die Geschäftsprüfungskommission stellt ihren Bericht zum Jahr 2020 vor. Gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass während der ganzen Versammlung eine Maskentragpflicht gilt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Weitere Infos auf: arlesheim.ch (Rubrik: Politik/ Gemeindeversammlung/Einladungen)
SM TR AMPOLIN
Wer fliegt sich zum Meistertitel? WOB. Nach einer einjährigen CoronaZwangspause messen sich die TrampolinTurnenden wieder an den Schweizer Meisterschaften vom 26./27. Juni in Arlesheim. Es zeichnen sich ausgeglichene Duelle im Kampf um die Goldmedaillen im Einzel- und Synchronwettkampf ab. An den Wettkämpfen sind alle qualifizierten Turnerinnen und Turner teilnahmeberechtigt. Die Limite im Einzelturnen für die Schweizer Meisterschaften musste an einem der drei Qualifikationswettkämpfe (Punktzahl der Vorrunde) erreicht werden. Im Einzel turnen die Athleten jeweils zuerst eine Pflichtübung
(mit Vorgaben) und als dann eine Kürübung (freie Elementwahl). Die jeweiligen Punkte ergeben zusammengezählt die Vornote. Dieser Wettkampf beginnt wieder bei null und es wird nur noch eine Kürübung geturnt. Die Wettkämpfe im Einzelturnen werden in verschiedenen Kategorien analog den Qualifikationswettkämpfen durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Schweizer Meisterschaften in Arlesheim mit 100 Zuschauern pro Kategorien-Wettkampf statt. Der Wettkampf kann im Live-Stream (https://smtrampolin2021.ch/livestream) mitverfolgt werden.
ELTERNR AT KINDERGÄRTEN UND PRIMARSCHULE
Sammelaktion Schulsäcke Im neuen Schuljahr werden für die Kinder der Ersten Klasse die «Kindsgitäschli» durch Schulsäcke ersetzt. In der Oberstufe machen die Schulsäcke aus der Primarzeit dem coolen Schulrucksack Platz. Der Elternrat der Kindergärten und Primarschule Arlesheim möchte gut erhaltene Schulsäcke aller Art sammeln und lokalen Familien sowie Schulkindern im Kosovo spenden. Die Idee hinter dieser Sammelaktion ist, dass wir unseren Kindern die Möglichkeit geben möchten, sich sozial zu engagieren. Gleichzeitig möchten wir sie sensibilisieren, dass in unserer Gesellschaft der Wohlstand nicht für jeden zur Normalität gehört. Wir freuen uns, bei der Schulsackaktion zusammen mit dem Elternrat Dornach zusammenarbeiten. Gut erhaltene Kinds-
gitäschli, Schul-, Sport-, Rucksäcke und Etuis können bei SaLi4you (www.sali4you.org; Gartenweg 3, Arlesheim) vom 16. Juni bis 14. Juli, jeweils mittwochs und samstags, von 9 bis 12 Uhr abgegeben erden. Sali4you arbeitet mit den evangelischen und katholischen Einrichtungen in Arlesheim/Münchenstein, der Sozialberatung Arlesheim und der Sozialregion Dorneck zusammen. Familien mit Bezugskarten können die Schulsachen vom 7. Juli bis 14. August bei SaLi4you gratis abholen. Für Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an elternrat@kigaprima.ch. Wir danken für Ihre Unterstützung. Kathrin Locher, Livia Jape, Concetta Eichmann, Fox Eichmann, Jutta Enderlin, Vorstand Elternrat Kindergärten und Primarschule Arlesheim
PARTEIEN
Historische Mitgliederversammlung Geschätzte Arlesheimerinnen und Arlesheimer. An der Mitgliederversammlung vom Montag, 14. Juni, wurde ohne Gegenstimme entschieden, dass wir ab dem 1. Januar 2022 unter dem Namen «Die Mitte Arlesheim» unsere Politik der christlichen Werte weiterführen werden. Wir danken dem Präsidenten der CVP Basel-
Landschaft, Silvio Fareri, für den Besuch in Arlesheim und die Präsentation des Rebrandings der Partei. Mit Besorgnis stimmen wir der tiefroten Rechnung der Einwohnergemeinde zu. Wir erwarten vom Gemeinderat eine Strategie, wie wir auch künftig für potente Steuerzahler attraktiv sind, damit wir uns ein lebenswertes Arlesheim leisten können. Der Quartierplan Finkelerweg überzeugt uns. Fragen bezüglich der ÖV-Anbindung stellen sich generell in diesem sich stark entwickelnden Gebiet von Arlesheim. Die Vorlagen des Gemeinderats wurden uns durch Gemeindevizepräsidentin Ursula Laager kompetent vorgestellt. CVP Arlesheim
Hat die Nase voll von Abgasen: Marco Gigli will hier mehr Biodiversität statt Autos.
172 Personen haben eine Petition unterschrieben, die fordert, dass das Parkieren auf der Zirkuswiese verboten wird, um das Gelände zu schonen. Tobias Gfeller Samstagnachmittag, gut 30 Grad und Sonne satt – die Menschen strömen ins Schwimmbad Arlesheim. Es hat sich eingebürgert, dass an solchen Tagen die Zirkuswiese zum erweiterten Schwimmbad-Parkplatz wird. Wer es nicht weiss, bekommt das Gefühl, dass dies offiziell so ist. Auch an diesem Sommertag ist die Zirkuswiese zur Hälfte mit Autos besetzt. Das passt Marco Gigli gar nicht. «Mit ihrem Gewicht verdichten die Fahrzeuge die Wiese. Beim An- und Abfahren zerstören sie die Grasnarben, das Abgas ist sicher auch nicht förderlich und wenn es ganz blöd kommt, läuft Öl auf die Wiese. Das kann es doch nicht sein.» Marco Gigli, Mitglied der Kulturkommission und der Frischluft, ist das Parkieren auf der Zirkuswiese seit längerem ein Dorn im Auge. Es habe zuletzt sogar
noch zugenommen. Und dies, obwohl es gleich nebenan bei den Gerenmattschulen an den Wochenenden stets freie Parkplätze hat. So auch an diesem Samstag. «Die sind am Wochenende sogar gratis», erinnert Gigli. Nun hat er eine Petition lanciert, für die 172 Unterschriften zusammengekommen sind. Der Tenor der Unterzeichnenden ist klar: Das Parkieren auf der Zirkuswiese soll verboten werden. Marco Gigli kann nicht verstehen, dass die Gemeinde einfach so hinnimmt, dass eine öffentliche Wiese zum Parkplatz wird – und dies erst noch kostenlos. «Es ist für die Schwimmbadbesucherinnen und -besucher schon normal, auf der Wiese zu parkieren. Es interessiert gar niemanden, dass dies eigentlich gar kein Parkplatz ist.» Alle machen es, obwohl es wenige Meter daneben freie Parkfelder hat.
Gärtner: Kulturwiese ist gesund
Gigli kann verstehen, dass die Badi für Auswärtige mit dem öffentlichen Verkehr nicht optimal zu erreichen ist. Dementsprechend sei es an der Gemeinde, dafür zu sorgen, dass es genügend Parkiermöglichkeiten gibt. Doch Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP), der am Samstagnachmittag zufällig vorbeikommt, um die Aufbauarbeiten für den Kulturzirkus
FOTO: TOBIAS GFELLER
zu besichtigen, sieht keinen Bedarf für zusätzliche Parkplätze. «An rund zehn Tagen im Jahr wird auf der Zirkuswiese parkiert. Da lohnt es sich nicht, neue Parkiermöglichkeiten zu schaffen.» Wenn es eine Alternative gäbe, würde man diese gerne nehmen. Aber das Problem sei zu wenig gross, um extra eine Alternative zu schaffen. Im Rahmen der Abklärungen für den Kulturzirkus habe ihm ein Gärtner versichert, dass es keine gesündere Wiese gebe als die Zirkuswiese für die Belastung durch Anlässe und spielende Kinder. Darauf entgegnet Marco Gigli, dass man es auch anders sehen kann, da die Wiese von den Autos schon so kaputtgemacht wurde. «Ein natürliches Leben findet auf dieser Wiese schon lange nicht mehr statt. Von Biodiversität ganz zu schweigen.» Gigli goutiert es nicht, dass Kinder aus dem Quartier diese Wiese an heissen Sommertagen durch Autos versperrt bleibt. «In den zunehmend verdichtet verbauten Agglomerationsgemeinden sind solche Freiflächen enorm wichtig.» Mit der Petition hofft Marco Gigli, auf der Verwaltung und beim Gemeinderat etwas bewegen zu können. «Vielleicht kann die Petition sogar in Richtung Birsstadt etwas auslösen, wo zurzeit ja ein gemeinsames Parkregime erarbeitet wird.»
BASKETBALL
BC Arlesheim holt Bronzemedaille In drückender schwüler Hitze fand am vergangenen Wochenende die Ausmarchung um den Schweizer Meister in der Kategorie HU17 in Arlesheim statt. Die 4 Teams qualifizierten in den Interligen für diesen Anlass. Der BC Arlesheim schaffte es erfreulicherweise als bestes Deutschschweizerteam in die Final Four. Im Halbfinal zeigten sich die Arlesheimer lange als ebenbürtig, doch eine schlechte Wurfausbeute (Nervosität?) und mehr individuelle Fehler liessen den Traum auf den Final platzen. Im zweiten Halbfinal gewann Sam Massagno dank der besseren Spielorganisation und der besseren individuellen Technik gegen die körperlich überlegenen Spieler aus Veyrier-Salève. Im Spiel um den dritten Platz dominierte das Team von Veyrier-Salève die Arlesheimer bis zum Halbzeitpfiff und lag nach 20 Minuten mit 10 Punkten in Führung. Die Arlesheimer bewiesen jedoch eine hohe Moral, kämpften um jeden Ball und konnten den Rückstand von Minute zu Minute reduzieren. Es war ein offener Schlagabtausch spannend bis zur letzten Sekunde. Die Arlesheimer feierten mit grosser Freude den 3. Platz und die Bronzemedaille. Im Final verschlief Sam Massagno den Beginn, kämpfte sich zurück und lag in der Pause mit zwei Punkten in Führung. Das Spiel war bis in die
War das beste Deutschschweizerteam: Die Herren U17-Mannshaft vom BC Arlesheim. FOTO: ZVG
Schlussminuten umkämpft und am Schluss gewann mit ES Vernier Basket
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Ein Geschenk für Arlesheim Die Wohnbaugenossenschaft «Unterem Dach» hat ein neues Mehrfamilienhaus gebaut. Der Neubau am Mattweg 80 ist schon bezogen. Die grosszügigen Terrassen, die modernen Einrichtungen, der grosse Garten mit Spielturm, die gefällige Architektur mit der Klinkerfassade begeistern viele. Geplant und gebaut wurde dieser Vorzeigebau von Valentin Hänggi, Hänggi Architekten, Arlesheim. Dank dem Baurechtsvertrag, welchen die Wohnbaugenossenschaft «Unterem Dach» mit der Gemeinde abschliessen konnte, entstand der Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bereits bestehenden Mehrfamilienhäusern der Wohnbaugenossenschaft an der Blauenstrasse.
Familien aus Arlesheim fanden dort für einige Jahre ein Zuhause. Daraus entstand eine «Blauenstrasse Community» mit vielen tollen Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit. Dank fairen Mieten und einer umsichtigen Finanzpolitik konnte der Vorstand jetzt den Neubau am Mattweg 80 mit 13 Wohnungen realisieren.
Der Bau enthält auch drei mit Gold zertifizierte LEA Wohnungen (Living Every Age) und trägt damit der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung. Können sich Junge, Familien, Alleinstehende oder ältere Menschen noch eine Wohnung in Arlesheim leisten? Genau für diese Personengruppen engagiert sich unsere Vor bald 30 Jahren wurde die Wohnbaugenossenschaft Wohnbaugenossenschaft «Unterem Dach» seit bald 30 auf Initiative unseres Präsidenten Oswald Mathis und Jahren, ein Geschenk für Arlesheim. von Gemeindepräsident Hannes Hänggi sel., zusammen mit Mitgliedern der CVP gegründet, mit dem Zweck, Hugo Huber, familienfreundliche Wohnungen zu bauen. Viele junge Gründungsmitglied und Kassier
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ortho-notfall.ch T +41 61 305 14 00
IM NOTFALL – FÜR SIE DA!
Sofort-Hilfe bei Verletzungen und Beschwerden am Bewegungsapparat
Rolf Stöckli Ihr Berater in der Nordwestschweiz Im Letten 3, 4202 Duggingen Telefon 062 388 32 80 E-Mail rolf.stoeckli@ft-ag.ch
ARLESHEIM
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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
GERENMAT TSCHULE
PARTEIEN
Artikel 2: Alle Kinder sind gleich
Frischluft zur Rechnung 2020
Augen auf für Kinder: Die Klasse 4b der Gerenmattschule macht sich für die Rechte der Kinder stark. FOTO: ZVG Mit der Karten-Verkaufsaktion «Augen auf für Kinder» schliesst die Klasse 4b der Gerenmattschule ihre (vorläufigen) Aktivitäten betreffend Kinderrechte ab – nach der Sommerpause gehts weiter. Die Schülerinnen und Schüler sind der Meinung «Wir stimmen dem Artikel 2 aus der Kon-
vention der Kinderrechte auf jeden Fall zu.» In der Diskussion wird deutlich, dass die Kinder zahlreiche Beobachtungen und Erfahrungen im Alltag gemacht haben, die diesem Artikel widersprechen. Sie fordern klar, dass alle Kinder und Erwachsene alle Menschen respektieren. Bella
formuliert treffend «Wir sind eh alle anders, wir brauchen keine Unterschiede zu machen!» Die Klasse ist sich einig, dass Vorstellungen und Strukturen hinterfragt sein wollen, weil sonst Unrecht entstehen kann. Mutig haben sich die Mädchen und Jungen aufgemacht, Passantinnen und Passanten in einem Interview auf den Artikel 2 aufmerksam zu machen. Zahlreiche Gespräche haben stattgefunden. Die Zusammenfassung hält fest: Sehr wenige Personen wissen, dass es Kinderrechte gibt. Fast alle erwachsene Personen haben als Kinder Drohungen, Schläge und Rücksichtslosigkeit erlebt haben! Die Interviewten sind einhellig der Meinung, dass Kinder eigene Bedürfnisse haben und besonderen Schutz brauchen. Die meisten Erwachsenen sind sich bewusst, dass allen Kindern, egal welcher Herkunft, egal welchen Geschlechts, gleiche Rechte zustehen und Kinder nicht nur im persönlichen Umfeld, sondern auch auf politischer Ebene gehört werden sollten. Vorschläge wie die Gründung eines Kinderparlamentes, der Festlegung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre sowie der generelle Ruf nach Toleranz und Solidarität haben den Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b Eindruck gemacht. Susanne Holm-Moog, Primarlehrperson
WANDERKONZERT
KLINIK ARLESHEIM
Flavian Graber in der Ermitage
Liebe fürs Filzen
Diesen Sommer lädt uns Flavian Graber, bisher bekannt als Frontmann von «We Invented Paris», zu einem neuartigen Konzerterlebnis ein. Inspiriert von den Pandemie-Umständen des letzten Jahres, welche Live-Musik in neue Formen und an neue Orte verbannten, entwickelte er die «Wanderkonzerte». Ein Zusammenspiel von Musik, Texten und Umgebungsgeräuschen der Natur. Gemeinsam mit dem Solokünstler wandern die Konzertgäste seinen Mundart Songs und der Natur lauschend eine Route, geplant mit der Unterstützung der Wanderwege beider Basel. Von einer Sonnenaufgangs-Wanderung zu einem Aussichtspunkt im Baselbiet, über eine Matinée mit anschliessendem Zmittag in der Beiz, von der
Wanderung durch den Rebberg mit Weindegustation während des Sonnenuntergangs, bis zum Sommernachtsspaziergang in die Basler Innenstadt sind viele einmalige Erlebnisse garantiert. Die Konzerte finden bei fast jedem Wetter statt. Bei Sommerregen wird die Geräuschkulisse umso spannender. In Arlesheim führt das Wanderkonzert während der Apéro-Zeit von 17 bis 18.30 Uhr ca. zwei Kilometer durch die Eremitage. Anschliessend kann bei einem selbstmitgebrachten Apéro über das erlebte Konzert ausgetauscht werden. Termin: 26. Juni, Ermitage, 17 Uhr, Wanderkonzert «Apéro». Weitere Infos und Tickets: www.wanderkonzerte.ch Dominik Asche
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 26. Juni 15.00 Münchenstein: Taufe 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 27. Juni 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 29. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 30. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 1. Juli 7.30 Arlesheim: Laudes 14.30 Münchenstein: Kaffeetreff 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 2. Juli 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst
Sonntag, 27. Juni 10.00 Gemeindesonntag Gottesdienst (öffentlich in der Kirche) mit Pfarrer Thomas Miry, Livestream um 10.00 auf www.ref-kirchearelsheim.ch – Anschliessend falls coronabedingt möglich – Mittagessen im Garten des Kirchgemeindehauses (Grill/Teilete) und Hip-Hop-Aufführung 14.00 Hip-Hop-Aufführung mit den Mädchen des Dance Center Arlesheim unter der Leitung von Alexandra Richterich 19.00 «Musik unter Sternen» in der Kirche mit Babette Mondry, Pedalflügel und Orgel Dienstag, 29. Juni 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34, c.laager@ref-kirchearlesheim.ch 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 30. Juni Telefonisch im Dialog mit einer Pfarrperson: Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht. – Claudia Laager, Pfarrerin 061 701 40 11 (14.00 bis 16.00) – Thomas Mory, Pfarrer 061 701 26 11 (17.30 bis 19.00) – Markus Wagner, Pfarrer 079 482 80 41 (17.30 bis 19.00)
PR. Marlyse Salcedo kam nach ihrem Studium der Psychologie und Pädagogik für eine Eurythmieausbildung in die Schweiz, nach St. Prex. Neben der Eurythmie entdeckte sie dort auch einen neuen Zugang zur Malerei. Die Aquarellmalerei, ausgehend von leuchtenden Farben, nicht von den Formen, wurde ihr dann auch zum Ausgleich während ihres gesamten Berufslebens: Sie arbeitete in der sozialtherapeutischen Gemeinschaft La Branche bei Lausanne und übernahm zunehmend Verantwortung bis hin zur Leitung der Institution. Über ihre Tochter, welche die Rudolf Steiner Schule besuchte, lernte sie dann ihre Liebe für das Filzen kennen. Nach der Pensionierung absolvierte sie deshalb als erstes eine dreijährige Filzausbildung in Winterthur, «um über das Stadium des Bastelns» hinauszukommen. Somit vereinigen sich nun in ihren vielfältigen Filzbildern das souveräne und liebevolle Handhaben des differenzierten Materials, ein freier Umgang mit den Farben und die Bewegungsschulung aus der Eurythmie. Georg Hegglin ANZEIGE
Freie Wege mit Filz Bilder von Marlyse Salcedo im Foyer Haus Wegman der Klinik Arlesheim Vernissage Freitag, 25. Juni, 19 Uhr Ausstellung 27. Juni bis 22. August 2021 Mo bis Sa 8 bis 20 Uhr sonntags 9 bis 20 Uhr Es gilt Maskenpflicht!
Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage («Agenda») www.ref-kirchearlesheim.ch
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim
Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland
Freitag, 25. Juni 10.15 Katholischer Gottesdienst in der Obesunne
Sonntag, 27. Juni 10.30 Diakonale Lichtfeier in der Klosterkirche Dornach mit Karin Schaub
klinik-arlesheim.ch
Die Rechnung der Gemeinde schliesst mit einem Defizit von rund drei Millionen Franken Im Budget war ein Verlust von rund 100 000 Franken geplant. Gründe für die enorme Abweichung sind geringere Steuereinnahmen von rund 2,2 Millionen Franken sowie die periodenfremde Ausbuchung des Buchwertes des 2017 an das Altersheim Obesunne verkauften Grundstücks von rund 800 000 Franken. Die Gemeindeverwaltung hat sehr gut gearbeitet und das Budget bei den ungebundenen Ausgaben eingehalten. Bereits die Rechnung 2019 ergab einen Verlust von rund 900 000 Franken (Budget: Überschuss 250 000 Franken). Die Frischluft hat schon an der Gemeindeversammlung vom November 2020 zum Budget 2021 darauf hingewiesen, dass die Gemeinde Arlesheim an einem Punkt angelangt ist, an dem sie sich für eine Erhöhung der Einnahmen und/oder eine
Kürzung der Ausgaben entscheiden muss, um die Finanzen in Zukunft ausgeglichen gestalten zu können. Der Frischluft ist wichtig, dass in folgenden Bereichen kein weiterer Leistungsabbau erfolgen darf: Umwelt, Sozialleistungen, Bildung und Kultur. Dies bestätigt auch der Prozess zum Leitbild 2035, bei dem die Bevölkerung diese Themen stark gewichtet hat. Auch zeigen die Ergebnisse in der Gemeinde Arlesheim zu den eidg. Abstimmungen vom 13. Juni ganz klar, dass Umweltanliegen für unsere Bevölkerung absolut zentral sind. Die vom Gemeinderat im Finanzplan vorgesehene Erhöhung des Gemeindesteuerfusses ab dem Jahr 2022 ist für die Frischluft unumgänglich. Wir empfehlen, den beiden Anträgen des Gemeinderates zur Rechnung 2020 und dem Quartierplan Finkelerweg zu folgen und diese anzunehmen. Ihre Frischluft
SEIFENKISTENRENNEN
Spektakel für Gross und Klein
Seifenkistenfreunde aufgepasst: Am 19. September rollen und rumpeln sie wieder durch die Ermitage. FOTO: ZVG Letztes Jahr hatten wir uns zu früh gefreut, aber diesmal sind wir uns sicher: Das Arlesheimer Seifenkistenrennen wird stattfinden. Und zwar am 19. September wie alleweil beim Hinteren Weiher in der Ermitage. Dabei steht die diesjährige Austragung gleich in zweierlei Hinsicht unter besonderen Vorzeichen: Denn das Arlesheimer Seifenkistenrennen feiert seinen 60. Geburtstag! 1961 wurde es von Jungwächtler Urs Heller erstmals organisiert und war seinerzeit möglicherweise sogar das erste Seifenkistenrennen in der Schweiz. Wer damals gewonnen hat, ist nicht überliefert. Bekannt ist: Die Gebrüder Fredy und Peter Leuthard mussten an der Rebgasse, wo damals gefahren wurde, in einem dritten Lauf ins Stechen, Ausgang un-
bekannt. Dieses Jahr ist indes bereits klar, wer das Rennen nicht gewinnen wird. Die Altersguillotine hat beim sechsfachen Seriensieger Nicolas Bucher zugeschlagen. Der Wanderpokal wird dieses Jahr also in neue Hände übergehen. Bleibt nur noch eine einzige Unwägbarkeit. Der Anlass ist unter Vorbehalt allfälliger Pandemie bedingter Einschränkungen bewilligt. Viel mehr als letztes Jahr, als eben diese Massnahmen die Durchführung des Rennens dann doch vereitelten, sind wir zuversichtlich, dass die Seifenkisten auch diese Hürde nehmen werden. Die Anmeldung und weitere Informationen stehen ab sofort auf der Website der Jubla Arlesheim bereit. www.jubla-arlesheim.ch/ seifenkistenrennen
GESCHÄF TSWELT
Bald ist es wieder soweit! PR. Damit nichts diese Urlaubsfreuden trüben kann, sollten Sie Ihre Reiseapotheke vor Reiseantritt noch einmal anschauen. Je nach Destination, Alter aller Reisenden in der Gruppe und der Reiseart sowie -dauer gibt es unterschiedliche Punkte zu beachten. Die Amavita Apotheke Schneeberger in Arlesheim steht Ihnen als erste Anlaufstelle für Ihre Gesundheit auch bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Reiseapotheke unterstützend zur Seite. Bei uns finden Sie neben den notwendigen Medikamenten auch viele weitere nützliche Produkte für Ihren Reisekoffer wie Insektenschutzmittel und alles, was Sie zur Versorgung von kleineren Verletzungen benötigen. Leiden Sie während oder nach einem Flug oder einer längeren Fahrt an geschwollenen Beinen? Beugen Sie diesen Beschwerden mit einem passenden Reisestrumpf aus unserer Sanitätsabteilung vor. Vorab noch zwei Tipps zu Ihrer Reiseapotheke: Haben Sie genügend Vorrat an Ihren persönlichen regelmässigen Medikamenten? Wie sieht es mit den Ver-
falldaten der bereits vorhandenen Medikamente in Ihrer Reiseapotheke aus? In der Apotheke halten wir verschiedene Ferien-Ratgeber für Sie parat und freuen uns auf Ihren Besuch. Um Ihnen den Ferienbeginn etwas zu versüssen, finden Sie vom 21. Juni bis zum 25.Juli viele tolle Kosmetik- und Pflegeprodukte um 50 Prozent reduziert. Ob ein neuer Duft oder ein schicker Lippenstift, bei uns werden Sie fündig. Geniessen Sie den Sommer in vollen Zügen, egal ob zu Hause oder unterwegs! Amavita Apotheke und Drogerie Schneeberger ANZEIGE
z'Rynach isch
Dienstag
29. Juni
10 - 22 Uhr
Sommermarkt
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ARLESHEIM
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
MUSIK UNTER STERNEN
MOUNTAINBIKE
Mit Hand und Fuss
Seraina Leugger knackt die Top 10
Gastsolistin von Musik unter Sternen vom Sonntag, 27. Juni, 19 Uhr, in der ref. Kirche ist Babette Mondry, Organistin an der Stadtkirche Thun. Sie wird ein heutzutage selten zu hörendes Tasteninstrument vorstellen, das, so wie die Orgel, auch mit den Füssen gespielt wird: Der im 18. Jh. erstmals erbaute und während der Romantik weiterentwickelte Pedalflügel, der eine mit der Mechanik gekoppelte Pedalklaviatur besitzt, erweitert die spieltechnischen Eigenschaften des Flügels und ermöglicht die Ausführung von Orgelwerken. Clara
Schumann notierte 1845 in ihrem Tagebuch: «Am 24. April erhielten wir ein Pedal unter den Flügel zur Miete, was uns viel Vergnügen schaffte. Der Zweck war hauptsächlich, für das Orgelspiel zu üben. Robert fand aber bald ein höheres Interesse für dieses Instrument.» Am 27. April findet sich in Schumanns Aufzeichnungen der erste Hinweis auf die «Idee für Pedalflügel zu componiren» und noch im gleichen Jahr erschienen die «6 Stücke in kanonischer Form» op. 56 im Druck, die auch von seinem grossen Interesse an barockem Kontrapunkt
zeugen. Schumanns Verehrung von J. S. Bach ist für Babette Mondry Beweggrund, auch das Präludium C-Dur BWV 545 auf dem Pedalflügel zu spielen und so den Eindrücken, die Robert und Clara Schumann beim Spielen von Bachs Orgelwerken gehabt haben mögen, etwas näher zu kommen. Ebenfalls ein Bach-Verehrer war Franz Liszt. Sein berühmtes Präludium und Fuge über B-AC-H, von Babette Mondry dann auf der Orgel gespielt, rundet ihr Programm ab. Dominique von Hahn Kirchenpflege
PARTEIEN
Lieferte ein spannendes Rennen: Die Goldwurst Power Fahrerin Seraina Leugger. FOTO: RALPH SCHÄUBLE / EGO-PROMOTION BZW. BASTIEN RUFFIEUX
Zwei Petitionen für Arlesheim Die Frischluft lanciert aktuell zwei Petitionen für Arlesheim. Die erste mit der Forderung nach einer Parkraumbewirtschaftung für unsere Gemeinde. Die Bautätigkeit in und um Arlesheim wird in den kommenden Jahren eine Zunahme des Verkehrs auslösen. Bereits heute sind zahlreiche Parkplätze in Arlesheim durch auswärtige Pendler besetzt. Weil Basel-Stadt alle Möglichkeiten zum kostenlosen Parkieren aufgehoben hat, und die direkt an Basel angrenzenden Gemeinden ebenfalls Parkraumbewirtschaftungen einführen, wird sich die Problematik weiter verschärfen. Der
Suchverkehr nach Gratisparkplätzen verursacht zunehmend Ärger und Gefahren. Arlesheim ist eine zertifizierte Energiestadt, und daraus ergibt sich eine Verantwortung, welche besser wahrgenommen werden muss! Zusätzlich soll ein Ausbau des Angebots an Veloparkplätzen sowie direkten und sicheren Fusswegen zu ÖV-Stationen überprüft werden. Die zweite Petition nimmt sich der Bäume in Arlesheim an. Anhand der aktuellen Klimaszenarien des Bundes «CH2018» werden auch die Auswirkungen des Klimawandels innerhalb des
Kantons Basel-Landschaft eruiert. In diesen Szenarien werden die potenzielle Effektivität und Notwendigkeit von Grünflächen und die Beschattung von Verkehrswegen im Siedlungsraum betont, um Hitzewellen erträglicher zu gestalten. Konkret fordern wir deshalb unseren Gemeinderat auf, eine Strategie «Mehr Bäume in Arlesheim» umzusetzen. Es sollen mehr Bäume gepflanzt werden sowie die notwendigen Ressourcen beim Werkhof zur Verfügung gestellt werden. Mehr Bäume werden schon in naher Zukunft eindeutig mehr Lebensqualität bedeuten! Frischluft
THEATER AUF DEM L ANDE
SOMMERKURSE
Saisonschluss im Badhof
TaiChi und Qigong
Klezmer, ein Detektivkonzert und Mundartsongs gingen am vergangenen Wochenende im Badhof Arlesheim als openair Konzerte über die Bühne. Damit konnte endlich 40 Jahre «Theater auf dem Lande»/ TadL Arlesheim unter dem Scheunendach gefeiert werden. An dieser Stelle sei den beteiligten Künstlern «Bait Jaffe», «Silberbüx» und «Riklin & Schaub» ein grosser Dank ausgesprochen für musikalische Live-Erlebnisse. Ebenfalls ein Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer, die mit grossem Einsatz
PR. In der Ermitage Arlesheim finden auch dieses Jahr wieder die Sommerkurse für TaiChi und Qigong statt. Der Landschaftsgarten im englischen Stil unterhalb des Schloss Birseck, mit seinen Teichen und Bächlein, schattigen Wegen, kühlen Plätzen und Höhlen eignet sich hervorragend für das Üben ruhiger und meditativer Bewegungen wie TaiChi und Qigong. Durch die langsamen und konzentrierten Atemheilbewegungen des Qigong und die fliessend-weichen, die Natur imitierenden Bewegungen des TaiChi, kann die Kraft dieser Orte vielleicht noch intensiver wahr- und aufgenommen werden. Vom 19. Juli bis 7. August können jeweils am Morgen und am Abend entspannende und zugleich kräftigende Übungen eingeübt und praktiziert werden. Ziel der Kurse ist es auch, dass die einstudierten Bewegungsfolgen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern so vertraut werden, dass ein selbstständiges Praktizieren möglich wird. In anschliessend weitergeführten Wochenkursen können die Übungen aber auch vertieft und erweitert werden. Es werden einfache Übungsfolgen praktiziert, die auch für Anfängerinnen und Anfänger sowie für alle Altersgruppen gut geeignet sind. Thomas Gold, dipl. TaiChi- und Qigonglehrer
Technik, Barbetrieb und Koordination gewährleisteten. All dies wäre allerdings nicht möglich gewesen ohne die Mitarbeiter des Werkhofes, die hilfsbereit, zuverlässig und effizient eine kleine Freilichtbühne ermöglichten- Hut ab! Ein letztes Dankeschön geht an das Publikum, mit dem TadL vertraut oder auch neu. Schon jetzt freuen wir uns auf mehr Kleinkunst ab September, weitere Infos auf www.tadl.ch. Theater auf dem Lande Arlesheim Barbro Hartmann und Marco Gigli
PARTEIEN
FDP definiert ihre Schwerpunkte Endlich! Mit den steigenden Temperaturen und den gleichzeitig abnehmenden Corona-Massnahmen sind gesellschaftliche Treffen wieder möglich. Die sehr gut besuchten Veranstaltungen der FDP Arlesheim der letzten Tage und Wochen zeigen, wie sehr dieser Austausch gefehlt hat. An der Mitgliederversammlung vom 9. Juni in der Andlauerhofscheune gab es nicht nur Feines vom Grill, sondern auch Informationen zur Gemeindeversammlung von heute Abend. Die FDP empfiehlt die Quartierplanung Finkelerweg zur Annahme. Gleiches gilt für die tiefrote Jahresrechnung 2020. Die finanzielle Situation der Gemeinde Arlesheim hat die
FDP zum Anlass genommen, ein Positionspapier zur kommunalen Steuerpolitik zu verfassen, das von der Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Darin sind auch klare Kriterien und Voraussetzungen für eine allfällige Anpassung des Steuerfusses aus Sicht der FDP definiert. An der Klausurtagung auf Burg Reichenstein vom vergangenen Samstag wurden schliesslich die politischen Schwerpunkte für die nächsten zwei Jahre definiert. Dabei steht die Förderung der hohen Wohn- und Standortqualität sowie der sorgsame Umgang mit den Gemeindefinanzen im Vordergrund. Nach der heutigen Gemeindeversammlung beginnt die politische Sommerpause. Die FDP Arlesheim wünscht allen Arlesheimerinnen und Arlesheimern eine schöne und erholsame Sommerzeit. Wir danken den Initianten des Kulturzirkus Arlesheim für die grossartige Idee einer Sommerbespielung der Zirkuswiese und freuen uns auf spannende Begegnungen an lauen Sommerabenden. FDP.Die Liberalen Arlesheim
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25.
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@cvp-arlesheim.ch
Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.
FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes
TaiChi und Qigong In der Eremitage
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Vom 19. Juli bis 7. August Kurs A: TaiChi am Morgen (5 Lektionen) vom 19.7. – 23.7. jeweils 8.00 – 9.00 Uhr
Kurs B: Qigong am Abend (5 Lektionen) vom 19.7.–23.7. jeweils von 20.00–21.00 Uhr
VEREINSNACHRICHTEN ARLESHEIM
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Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net
Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches
Kurs C: Qigong am Morgen (5 Lektionen) vom 26.7. – 30.7. jeweils von 8.00 –9.00 Uhr Kurs D: TaiChi am Abend (5 Lektionen) vom 26.7. – 30.7. jeweils von 20.00 – 21.00 Uhr
300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlichwillkommen.AktuelleInfoswww.fsg-arlesheim.ch
Kurs E: Intensivkurs Qigong und Meditation (20 Lektionen) vom 2.8. – 6.8. jeweils von 7.30 Uhr – 9.30 Uhr und von 20.00 – 22.00 Uhr
Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere Homepage: www.frauenverein-arlesheim.ch
Anmeldung und Info betreffend Kursplatz und Kurskosten: thomasgold@bluewin.ch
Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole
Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@ bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas. arnet@intergga.ch; www.frischluft-arlesheim.ch
Thomas Gold psychologischer Therapeut dipl. Qigong- und TaiChilehrer (SGQT / Ausbilder) Telefon 061 701 11 85 www.thomasgold.ch www.qigongausbildung.ch
Brütende Hitze brachte die Mountainbikerinnen in Gränichen bereits vor dem Startschuss zum Schwitzen. Am vergangenen Wochenende massen sich die CrossCountry-FahrerInnen erneut im Rahmen des Swiss Bike Cups in Gränichen (AG). Das Rennen zählte zur Hors Class (HC), der höchsten Rennkategorie nach dem Weltcup. Als Spezialität führt es über weite Strecken durch eine Kiesgrube. Dementsprechend staubig waren die Verhältnisse auf der Strecke. Nebst steilen Aufstiegen gab es viele abwechslungsreiche und technisch herausfordernde Abfahrten mit rutschigen Kurven, Sprüngen und Wurzeln in den Waldabschnitten. Das renommierte Startfeld umfasste auch zwei Schweizer Athletinnen, welche für die olympischen Spiele selektioniert sind. Linda Indergand
(SUI) konnte sich bereits in der ersten Runde vom restlichen Startfeld absetzen, doch Evie Richards (GBR) und später auch Sina Frei (SUI) vermochten Linda Indergand einzuholen und zu distanzieren. Seraina Leugger konnte sich dank zwei schnellen ersten Runden in den Top 10 etablieren. Zusammen mit der Niederländerin Sophie von Berswordt lieferte sie sich einen engen Kampf, konnte sich schlussendlich in der zweitletzten Runde von ihr in einem steilen Anstieg entscheidend absetzen und sich den begehrten Platz in den Top 10 sichern. Dies ist die erste Top 10 Klassierung für die Fahrerin des Goldwurst-Power Teams an einem HC Rennen, dementsprechend zufrieden ist sie mit dem Resultat. Den Sieg sicherte sich Evie Richards mit fast zwei Minuten Vorsprung. Friedrich Dähler
LESERBRIEF
Eine andere Darstellung Die am 3.Juni in der Wochenblattbeilage zu lesende Darstellung: 2014 fusionierten Ita Wegman Klinik und Lukas Klinik, und weiter «die finanziell stark angeschlagene Lukas Klinik konnte so vor dem Konkurs bewahrt werden» ist hochproblematisch. Als Teil des «gesunden» Verein für Krebsforschung (VfK), konnte sie für sich gar nicht in Konkurs gehen. Zutreffend war die Aussage von A. Gass im TV seinerzeit: Wir haben die Lukas Klinik geschenkt bekommen und dafür keinen Franken gezahlt. Richtig ist: Der stationäre Bereich war – im Gegensatz zur Ambulanz und Apotheke – hoch defizitär. Die Ursachen hierfür waren vielgestaltig ,aber keinesfalls Gott gegeben. Wenn man sich schon von dem Gründungsmotto: «Forschung und Klinik unter einem Dach» trennte, war es doch – sicher nicht nur für mich – überraschend, dass dann nicht das grosse Grundstück für viele Millionen Franken
verkauft und den primären Zielen des VfK zugeführt wurde. «Bewahrt» wurde im Übrigen gar nichts! Der Bettentrakt stand anschliessend leer und gehört heute zur Psychiatrie. Es ist für mich keine Frage: Auch nach dem Untergang der Lukas Klinik wurden und werden Krebspatienten in Arlesheim hervorragend betreut und behandelt. Aber eben nicht mehr im Rahmen der besonderen durch Rita Leroi geschaffenen «Klinikkultur», die weltweit bekannt war und immer auch prominente Persönlichkeiten anzog. Besonders schmerzlich ist diese Entwicklung nicht zuletzt für die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Pionierphase, auch unter finanziellen Opfern, die Entstehung und Erhaltung der besonderen Klinik ermöglicht haben. Dr. med. Johannes Hoffmann (ehem. Chefarzt der Lukasklinik und ehem. Vorstandsmitglied des VfK)
ZIRKUSWIESE
Hereinspaziert: Kulturzirkus Laue Sommerabende, ein kühles Getränk und dazu die Live-Performance auf der Bühne unter freiem Himmel geniessen: Dazu brauchen Sie nicht in die Ferien zu fahren. Diesen Sommer reicht ein Besuch auf der Zirkuswiese, die in den letzten Tagen zu einem schmucken Mini-Festivalgelände umgestaltet wurde. Die Pios der Pfadi Rychestei bauten am vergangenen Samstag eine wunderbare Kulturbühne, und die hilfsbereiten Werkhofmitarbeitenden installierten Strom, Wasser und was es sonst noch so braucht für einen Gastro- und Kulturbetrieb während neun Wochen. Und schliesslich platzierte unser Gastropartner Miguel Engewald seinen silbernen Foodtrailer, damit auch Speis &Trank nicht zu kurz kommen. Damit ist nun alles bereit für die Eröffnung am Freitag, 25. Juni um 18 Uhr. Der Kulturzirkus bietet rund 50 Sitzplätze und ist bei schönem Wetter jeweils von Mittwoch bis Samstag zwischen 18 Uhr und 23 Uhr geöffnet. An den Mittwochund Samstagabenden wird ein attraktives und vielfältiges Live-Kulturprogramm geboten. Weitere Informationen zum aktuellen Programm folgen jeweils im Wochenblatt und sind auf www.kulturzirkus.ch verfügbar. Wir danken jetzt schon allen Institutionen, Vereinen und Firmen für die grossartige Unterstützung
unserer spontanen Idee, namentlich: Gemeinde Arlesheim, Kanton Basel-Landschaft, Abteilung Kulturelles.BL, Verein Treffpunkt Arlesheim, Pooljam, Pfadi Rychestei, Wochenblatt, H. Vogelsanger AG und Sommerer&Co. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Michael Honegger und Balz Stückelberger Co-Präsidenten und Veranstalter Kulturzirkus Arlesheim ANZEIGE
Foodtrailer Mi bis Sa 18.000 bis 23.00 Nächste Live Acts (19.30 bis 22.00) Fr 25.6. Heidi’s Heroes Sa 26.6. Mison Jazz, Windstärke 7 Sa 3.7. Trio Falsa Details und aktuelle Tagesinfo auf www.kulturzirkus.ch
REINACH Amtliche Publikationen
REINACH
www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch
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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Neues Schulkonzept verspricht mehr Lust am Lernen
Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung
AUS DEM EINWOHNERRAT Einladung zur 484. Sitzung des Einwohnerrates
Montag, 28. Juni 2021, 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiermatten Es besteht eine Maskenpflicht! TRAKTANDENLISTE: 1. Beschlussprotokoll der 483. Sitzung vom 31. Mai 2021
2. Vorlage Nr. 1226/21 des Gemeinderates Jahresbericht 2020 Berichte der Kommissionen Büroantrag: Direktberatung
9. Wahlen Einwohnerratspräsident/-präsidentin Einwohnerrats-Vizepräsident/-präsidentin 3 Stimmenzähler/Stimmenzählerinnen (Büromitglieder) 10. Allfällige neue persönliche Vorstösse 11. Diverses und Mitteilungen 12. Schlusswort des abtretenden Einwohnerratspräsidenten Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin
Um die Abstände einhalten zu können, ist die Sitzung NICHT öffentlich!
3. Vorlage Nr. 1229/21 des Gemeinderates Motion 145, Ergebnisverbesserung Anträge der Grüne- und SVP-Fraktion Büroantrag: Direktberatung
Das Büro beantragt, die Sitzung um 21.15 Uhr zu schliessen. Im Anschluss an die Sitzung gemütlicher Ausklang mit Imbiss.
4. Antrag der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK Ergebnisverbesserung, LB 82 Büroantrag: Direktberatung
DIE GEMEINDE INFORMIERT
5. Vorlage Nr. 1232/21 des Gemeinderates Aktive Wirtschaftsförderung durch Erweiterung des Business Parc Reinach Büroantrag: Überweisung an die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK 6. Vorlage Nr. 1227/21 des Gemeinderates Parkraumbewirtschaftung Büroantrag: Überweisung an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM 7. Tätigkeitsbericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK für das Jahr 2020 Büroantrag: Beratung 8. Interpellation Nr. 781 von Marie-Therese Müller BDP Hitzestau im Sommer Schriftliche Antwort des Gemeinderates
Abstimmungen vom 26. September 2021 Am 26. September 2021 werden folgende Vorlagen zur Abstimmung gelangen: Kommunale Vorlage a) Kabel-/Glasfasernetz Reinach - Netzverkauf Eidgenössische Vorlagen b) Volksinitiative vom 2. April 2019 «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» c) Änderung vom 18. Dezember 2020 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) Kantonale Vorlagen werden keine zur Abstimmung gelangen. Versand von Abstimmungsempfehlungen: Bedarfsmeldung bis am 9. Juli Bitte melden Sie einen allfälligen Versand von Abstimmungsempfehlungen für die kommunale Abstimmung bis am 9. Juli 2021 bei regula.fellmann@reinach-bl.ch
(Fortsetzung auf Seite 9)
Abfuhrdaten
29. Juni Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.
$ # '" %' " ")&%(& Mit Olympiabecken, Mehrzweckbecken mit Wasserrutsche, Kinderbecken mit Wasserspielen und Sonnensegel, Sprungturm, Restaurant und " & $ ( Reinach eines der beliebtesten der Region. ! '" Kasse ab 8.30 Uhr, davor Eintritt mit Abo oder Bargeld möglich. Tram 11 (Lochacker/Landererstrasse) ' # $ Autos vorhanden. % % ! www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00
Initiantin der Schule: Martina Miedaner.
Der «Lernort Erle» kombiniert individuelles Lernen in der Schule mit Betreuung durch die Eltern zu Hause – ein Novum in der Region. Caspar Reimer Kinder und Jugendliche, die von einem Termin zum nächsten rennen und nebenbei noch Schulstoff büffeln, sind heutzutage eher Regel als Ausnahme. Deshalb wirkt das, was gerade im hügeligen Westrand von Reinach entsteht, wie aus der Zeit gefallen: Der «Lernort Erle», eine «Schule für individuelles und bindungsbasiertes Lernen» wird auf Beginn des kommenden Schuljahres den Betrieb aufnehmen. Das Angebot der vom Kanton bewilligten Privatschule umfasst 28 Plätze von Kindergartenstufe bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit. Das ländlich anmutende Gebäude, das jetzt noch vom Zentrum Erlenhof genutzt wird, liegt an der Erlenhofstrasse 29, ein idyllischer Ort, eingebettet in einen blühenden Garten, der das Gefühl von Geborgenheit und Familie ausstrahlt. Das ist kein Zufall, denn: «Die Grundlage für Bildung ist Beziehung», so steht es im pädagogischen und auf wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiteten Konzept der Schule. Emotionale Geborgenheit und damit die seelische Entwicklung des Kindes komme in der Staatsschule, wo eine Lehrperson mehr als 20 Kinder betreuen muss, häufig zu kurz – Lernen werde oft nicht als lustvoll, sondern als Zwang empfunden.
«alternativen Bildungsangeboten» sei gross, erzählt Gründerin und Leiterin der Schule, Martina Miedaner. Sie und ihr Mann hatten sich schon vor Jahren entschieden, ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken, sondern zu Hause zu unterrichten, und zwar nicht im Sinne von Homeschooling, bei welchem der Schulstoff nach einem vorgeschriebenen Raster vermittelt wird, sondern nach dem Konzept des Freilernens, welches davon ausgeht, dass jedes Kind lernen will, doch eben auf seine ganz eigene und individuelle Weise. «Hinzu kommt, dass man auf diesem Bildungsweg mehr Zeit als Familie verbringen kann. Das ist sehr wertvoll.» Mit der Zeit reifte die Idee, eine eigene Schule, die auf diesem Konzept basiert, zu gründen. «Dadurch, dass wir mit unseren Kindern nur gute Erfahrungen gesammelt hatten, hat sich diese Kombination von individuellem Lernen zu Hause und der Schule verfestigt.» Kinder- und Jugendpsychologen, Lehrkräfte aus der Staatsschule, Pädagogen und viele weitere Fachkräfte hatten ihr dabei geholfen, ein Konzept zu erarbeiten: «Wir sind sowohl bei Kanton wie auch bei der Gemeinde auf grosses Wohlwollen gestossen.»
FOTO: CASPAR REIMER
Privatschule für alle?
Was schön klingt, hat auch seinen Preis und dies im ganz konkreten Sinne: So ist ein monatliches Schulgeld zu zahlen, dessen Spannweite von aktuell 690 Franken für Kindergärtler bis 1390 für Sekundarschüler reicht. Zudem sollte zumindest ein Elternteil genügend Zeit aufwenden können, um die Kinder zwei Tage die Woche zu Hause beim Lernen zu unterstützen. Und häufig seien es die Mütter, die diesen Part übernehmen, denn «mindestens ein Elternteil braucht ein Einkommen, um sich die Kosten der Schule leisten zu können.» Zwar zahlt der Kanton Unterstützungsbeiträge an Eltern, die Kosten einer Privatschule nicht aus eigener Tasche zahlen können, doch dies eben auch nur in «Ausnahmefällen», wie auf der Website des Kantons Baselland zu lesen ist. Miedaner sagt dazu: «Es ist unser Herzenswunsch, diesen Weg allen Familien, die ihn gehen möchten, zu ermöglichen.» Deshalb setzt sie sich neben ihrer Arbeit als Schulleiterin für ein «breites und für alle zugängliches Bildungsangebot in der Schweiz» ein. Damit der Startschub für die Schule gut über die Bühne geht, hat die Schulleitung eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Doch so oder so: Der Schulbetrieb beginnt am 16. August um 9 Uhr.
Mehr Familienzeit
Im «Lernort Erle» soll dies anders sein: Jede Schülerin, jeder Schüler komme in den Genuss einer individuellen Begleitung durch ausgebildete Lehrpersonen. Das Bildungsangebot, das sich am Lehrplan 21 orientiert, umfasst drei Schultage die Woche, an den anderen Tagen findet das Lernen zu Hause unter Begleitung und in Zusammenarbeit mit den Eltern statt. Die Nachfrage nach
Startbereit: Die ersten Schülerinnen und Schüler beginnen nach den Sommerferien.
FOTO: ZVG
DIE POLIZEI MELDET
Kollision zwischen Velo und Lastwagen WOB. Am Dienstag, 15. Juni, kurz vor 11.30 Uhr, kam es auf dem Hinterkirchweg in Reinach zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer Fahrradlenkerin. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr die 85-jährige Fahrradfahrerin auf dem Hinterkirchweg in Richtung Pfeffingerstrasse. Beim dortigen Kreisverkehrsplatz
musste sie anhalten. Hinter der Velofahrerin fuhr ein Lastwagenchauffeur, welcher ebenfalls beabsichtigte in den Kreisverkehrsplatz einzubiegen. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Die Fahrradlenkerin musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Sachverhaltsauf-
nahme musste der Kreisverkehrsplatz gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Da der genaue Unfallhergang noch unklar ist, sucht die Polizei Zeugen. Personen welche die Kollision beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Tel. 061 553 35 35, zu melden.
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Ohne Bedarfsmeldung bis am 9. Juli 2021 wird auf einen Versand von Abstimmungsempfehlungen verzichtet. Versand von Abstimmungsempfehlungen Allfällige Abstimmungsempfehlungen werden wie gewohnt durch das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ), Aumattstrasse 70–72, 4153 Reinach verpackt und zum Versand gebracht. Die Kosten für die Verpackung und den Versand gehen zu Lasten der Gemeinde. Die Empfehlungen werden jedem Haushalt zugestellt. Damit die Empfehlungen rechtzeitig bei den Stimmberechtigten eintreffen, ist die Gemeinde Reinach mit dem WBZ übereingekommen, dass diese in einer Auflage von 10 000 Exemplaren bis Donnerstag, 12. August 2021, 12 Uhr an das WBZ geliefert werden. Die Empfehlungen werden vom 12. August 2021 bis 24. August 2021 verpackt und versandt. Für den Inhalt und das Format der Empfehlungen gelten die Bestimmungen der §§ 13–17 des Reglements über Wahlen und Abstimmungen sowie das Nachrücken in Behörden und Kommissionen vom 29. März 2004. Verantwortlich für die fristgerechte Ablieferung der Empfehlungen sind die beteiligten Parteien und politischen Gruppierungen. Zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen wird kein Empfehlungsversand angeboten. Reservation von gemeindeeigenen Plakatständern Die Gemeinde stellt bei jedem kommunalen Urnengang Plakatständer zur Verfügung. Sollten nicht alle Plakatständer beansprucht werden, können diese auch für die eidgenössischen Abstimmungen vergeben werden. Gesuche für die Benützung von gemeindeeigenen Plakatständern sind via E-Mail bis Freitag, 9. Juli 2021 an regula.fellmann@ reinach-bl.ch zu richten. Bitte geben Sie darin die Bezeichnung der politischen Gruppierung sowie Name, Vorname und Anschrift der zuständigen Person an. Über die Zahl der Plakatständer kann erst entschieden werden, wenn bekannt ist, wie viele Parteien und politische Gruppierungen sich an den Wahlen und Abstimmungen beteiligen. Gemäss geltender Praxis werden die Plakatständer den Parteien und politischen Gruppierungen durch die Gemeinde zugelost. Die Bekanntgabe der Standorte erfolgt bis Dienstag, 13. Juli 2021. Die Ständer stehen in der Zeit vom 14. August 2021 bis 26. September 2021 zur Verfügung. Die bei der Gemeindeverwaltung akkreditierten Parteien wurden informiert.
Am 25. Juni 2021 erfolgt die offizielle «Stabsübergabe» des Frischwarenmarktes. Mit dem Verein Warenmarkt Reinach BL wurde eine Vereinbarung abgeschlossen, welche vorsieht, dass per 1. Juli 2021 die Organisation des Frischwarenmarktes von der Gemeinde an den Verein übergeht. Eine Win-Win-Situation für die Gemeinde und den Verein Warenmarkt, aber auch für die Bevölkerung. Der bestehende Frischwarenmarkt wird auf den westlichen Gemeindehausplatz beim Brunnen ausgeweitet. Nach den Sommerferien soll dieser mit Foodtrucks belegt werden, welche über den Mittag und auch am Feierabend frisches Essen zubereiten. Dementsprechend wurden für diesen Teil des Marktes die Verkaufszeiten auf bis spätestens 20 Uhr festgelegt. Durch die guten Kontakte des Vereins Warenmarkt Reinach BL und die zur Verfügung stehenden Ressourcen sollen nach Möglichkeit auch die Angebote am Frischwarenmarkt ausgeweitet werden, insbesondere saisonal. Der Aufwand der Gemeinde wird sich ab 1. Juli 2021 lediglich auf die Terminabsprachen bei der Festlegung der Markttermine und die Anlieferung des Marktmobiliars beschränken. Der Verein Warenmarkt Reinach BL erhält keine finanziellen Mittel der Gemeinde für die Organisation der Frischwarenmärkte, sondern erstattet der Gemeinde die Aufwendungen für die Anlieferung des Marktmobiliars: ein Novum bei den Leistungsverträgen. Die Einnahmen aus der Miete der Standplätze gehen vollumfänglich zu Gunsten des Vereins und decken so dessen Unkosten für die Organisation.
Warenmarkt Reinach 10 bis 22 Uhr Dienstag
29 Juni
Sommermarkt
Ruhestörung durch Rasenmäher Leider häufen sich die Meldungen aus der Gemeinde, dass vielerorts die allgemeinen Ruhezeiten und die öffentlichen Ruhetage nicht eingehalten werden. Um ein gutes und friedliches Zusammenleben in gegenseitigem Verständnis und Toleranz führen zu können, bittet die Gemeinde alle Einwohner und Einwohnerinnen, sich an die gesetzlichen Regelungen zu halten. So dürfen lärmverursachende Haus- und Gartenarbeiten von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr ausgeführt werden. An Sonn- und Feiertagen sind lärmverursachende Arbeiten und Aktivitäten (Rasenmähen, Häckseln etc.) untersagt.
Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern ist Pflicht
Vorübergehende Aufhebung der Recycling-Stelle Coop Dorf Aufgrund der Sanierung des Coop-Gebäudes muss die Recycling-Stelle beim Coop Dorf per 23. Juni 2021 vorübergehend bis ca. Ende 2021 geschlossen werden. Auf dem Gemeindegebiet gibt es weitere elf Sammelstellen für die Glas- resp. Dosenentsorgung. Die nächstgelegenen Sammelstellen befinden sich beim Parkplatz Wielandstrasse und bei der Schalbergstrasse.
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GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 24. Juni 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier Samstag, 26. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 27. Juni 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 29. Juni 17.00 Rosenkranz Mittwoch, 30. Juni 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 1. Juli 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 27. Juni 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Florence Develey 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Jona 3–4.
Das Grün in den Gärten ist in den vergangenen Tagen und Wochen wieder stark gewachsen. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Hausbesitzerinnen und -besitzer verpflichtet (Fortsetzung auf Seite 11)
Hilfe beim Aufräumen, Einkaufen oder Entrümpeln gesucht? Suchen Sie jemanden, der Ihnen beim Putzen, bei der Gartenarbeit oder bei der Inventur hilft? Oder Ihre Katze füttert? ! $ #! ! ! ! ! auf. Bis auf Widerruf können auch Personen und Firmen aus umliegenden Gemeinden Jobs ausschreiben. Der Lohn der Jugendlichen entspricht ' # %& (%& " ! Weitere Infos: ! ! ! tragte der Gemeinde Reinach, Tel 061 511 64 97, mirjam.strub@reinach-bl.ch Infos, App, Newsletter: www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00
Es gilt Masken- und Abstandspflicht. Öffnungszeiten Bistro Glöggli Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Dienstag bis Samstag, jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
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Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 27. Juni 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 30. Juni 20.00 Gottesdienst
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Frischwarenmarkt ab 1. Juli 2021 neu organisiert
Die schon lange diskutierte Bewirtschaftung des öffentlichen Parkraums soll nun doch endlich vor der Realisation stehen, was sehr zu begrüssen ist. Es wird allerdings von gebührenpflichtigem Parkieren von über drei Stunden von Montag bis Freitag gesprochen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass der Parkraum aber gerade übers Wochenende durch Geschäftswagen rege benützt wird, sollte auch zu dieser Zeit nicht gebührenfrei parkiert werden dürfen. Auch hier sollten die anfallenden Kosten für Parkkarten sorgfältig nach Verursacherprinzip gestaffelt werden. In etlichen engen Quartierstrassen muss eine dauernde Verbesserung der Situation resultieren und die Taxen entsprechend angesetzt werden. Peter Wunderlin
Reinach
(Fortsetzung von Seite 7)
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LESERBRIEF
Kirchgemeinde
REINACH
9 Reformierte
Amtliche Publikationen
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Respekt vor allem Leben hilft Tiere schützen Joseph Massandi war jahrzehntelang Koch im Spital von Albert Schweitzer im afrikanischen Lambaréné (heutiges Gabun). Mit zunehmender Begeisterung erzählt er folgendes über den Grand Docteur: «Er pflegte alle – die Akele, die Galoa, die Mitsogho, Leben, das leben will. Foto Margrit Waltz/pixelio die Fang (verschiedene Volksstämme). Er hat uns alle gepflegt, sogar die Katholiken, sogar die Protestanten und die Heiden, die Schwarzen und die Weissen, sogar die Tiere und die Pflanzen. Er machte keinen Unterschied! Der Grand Docteur schlug keine Mücke tot. Er sagte, die Mücke ist von Gott gemacht, alle Dinge hat Gott hervorgebracht, sogar die Pflanzen des Waldes, sogar das Stachelschwein – es kommt aus dem Wald heraus und es geht in den Wald zurück – wir müssen es lassen. Eines Tages kam der Doktor aus seinem Haus. Ich sah eine Mücke auf seiner Schulter und schlug auf sie. Der Doktor sagte: Halt, was machst du da? Du schlägst die Mücke tot, aber du – von was lebst du? Du isst, du trinkst. Schau, die arme Mücke kam auch nur zum Essen zu mir.» Den Respekt vor allem, was lebt, hat der grosse Arzt, Theologe und Ethiker Albert Schweitzer auf die Formel «Ehrfurcht vor dem Leben» gebracht. Bezeichnenderweise kam er auf diese Formel, als er sich auf einer langen Reise zu einem Patienten flussaufwärts auf dem Ogowe-Fluss befand. Am Flussufer spazierte eine Nilpferdmutter mit ihrem Jungen auf der Suche nach Nahrung. Beim Anblick dieser Szene durchfuhr es Albert Schweitzer und er fand die Antwort auf seine jahrelange Suche nach seiner theologisch-ethischen Frage, wie er die Menschheit dazu bringen könne, nicht nur ihresgleichen, sondern ALLES Leben zu schützen. Hinter der Szene der Nilpferdmama und ihrem Kleinen erkannte er das «Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will.» «Alles Leben will einfach leben», sagte Albert Schweitzer. Es gibt dabei nicht besseres oder schlechteres Leben, wertvolleres oder unwürdiges. Genauso wie wir möchten, dass unsere Kinder gesund, gut und sicher gross werden, geht es auch den Tieren und ihrem Nachwuchs. «Eines Tages begegnete Schweitzer dem Schreiner von Monsieur Foing in Atadie und seinem Buben. Dieser hatte einen jungen Vogel in der Hand. Der Grand Docteur stellte sich vor die beiden hin und wandte sich an den Vater: «Wer ist der Vater dieses Knaben?», «Ich habe ihn in die Welt gesetzt.»‚ «Dann gehört der Knabe also dir?» «Ja.» «Gut. Jetzt kommt ein Fremder, der nimmt dein Kind, geht weg mit ihm und lässt dich allein. Bist du dann zufrieden?» «Nein.» «Und wie geht es jetzt dem Vogelvater? Er hatte ein Kind. Dann kam dein Sohn und hat es ihm weggenommen. Jetzt weint der Vogelvater nach seinem Kind. Ist das gut?» (Joseph Massandi). Wer mit Ehrfurcht allem Leben begegnet, setzt die Segel neu. Ehrfurcht vor dem Leben schiebt dem Egoismus und der Gedankenlosigkeit, mit denen wir so viel Schaden anrichten, einen Riegel vor. Dass man dafür nicht zwingend wie Albert Schweitzer nach Afrika reisen und ein Spital gründen muss, betonte er schon selbst: «Es gibt nicht nur ein Lambaréné, jeder kann sein Lambaréné haben.» Florence Develey Theo(F)logisches LAND, WO MILCH UND HONIG FLIESST Hie und da hört man ihn noch, den Ausdruck «Land, wo Milch und Honig fliesst.» Er entstammt der Bibel und meint das Land Kanaan, das nach dem Buch Genesis Abraham und seinen Nachkommen von Gott als Besitz versprochen worden ist. Allerdings ist es nach biblischem Bericht erst Mose, dem viel später Geborenen, vergönnt, bis an die Grenzen des Gelobten Landes zu gelangen. Mose hatte das Volk Israel nach seiner Flucht aus Ägypten durch die Wüste bis zum fruchtbaren Halbmond, dem damaligen Kanaan und heutigen Israel, geführt. Er musste sich ein unheimlich dickes Fell zulegen, um all das Gequengel und Gemoser des Volkes ertragen zu können. Dauernd schrien sie rum, sie wollten wieder zurück zu den Fleischtöpfen Ägyptens. Stattdessen würden sie in der Wüste vor Hunger und Durst umkommen. Endlich an den Grenzen Kanaans angekommen, sandte Mose Boten ins Land. Als diese zurückkamen, berichteten sie geradezu von einem Paradies. Im Landesinneren gäbe es Weintrauben, die so gross seien, dass sie von zwei Mann auf einer Stange getragen werden müssten. Den durch die lange Wüstenwanderung ausgezehrten Menschen gingen die Augen über, als sie von den Datteln und Nüssen, der Milch und den vielen saftigen Früchten, die das Land zu bieten hatte, hörten. Viel später, als das Volk Kanaan eingenommen und sich dort niedergelassen hatte, begegnet uns der Ausdruck wieder. Diesmal sind es die Propheten, die ihn mahnend und drohend verwenden: «Gott hat Euch dieses herrliche Land, in dem Milch und Honig fliesst, gegeben. Und was macht ihr? Anstatt ihm dankbar zu sein, wendet Ihr Euch von ihm ab.» Prophetische Worte, in der Tat! Flo Develey Statt Jazz-Gottesdienst – Jona im Mischeli Der traditionelle ökumenische Gottesdienst im Rahmen des Jazz-Weekends findet nicht statt. Dafür machen wir weiter in der Mischelikirche mit der Auslegung des biblischen Büchleins «Jona». Im Zentrum stehen die Kapitel 3 und 4. Nachdem Jona pinoccio-gleich aus dem Walfischbauch an Land gespien wurde, geht er nun doch in die fremde Stadt Ninive, um diese vor dem bevorstehenden Untergang zu warnen. Was er dort erlebt und wie dies zu verstehen ist, hören wir von Pfarrerin Florence Develey im Gottesdienst vom 27. Juni 2021 um 10.30 Uhr in der Mischelikirche. Gestorben Am 8. Juni 2021 Alfred (Toni) Eckstein, geboren am 4. Juli 1936 Am 3. Juni 2021 Paul Feigenwinter-Krebs, geboren am 30. November 1929 Das gute Wort zum Schluss Ich bin dir zu nichts verpflichtet. Und trotzdem vergebe ich deine Schuld und denke nicht mehr an deine Verfehlungen – weil ich es so will. Jesaja 43, 25 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch
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sind, ihre Pflanzen entlang der Grundstücke 2- bis 3-mal pro Saison zurückzuschneiden (siehe Skizze). Überhängende Baumäste, Sträucher und Hecken beeinträchtigen den Fussgänger- und Fahrverkehr und verdecken die Verkehrssignale, die Strassenschilder und die Strassenbeleuchtung. Sehbehinderte Menschen können durch überhängende Sträucher verletzt oder die Zufahrt des Feuerwehrautos zu einem Unfallort kann beeinträchtigt werden. Auch die Wischmaschine des Werkhofs Reinach kann nicht durchfahren, wenn die Pflanzen nicht zurückgeschnitten sind.
Erneut Anrufe von falschen Polizisten Aktuell ist der Kanton Basel-Landschaft in besonders starkem Ausmass von Anrufen «falscher Polizisten» betroffen. In den letzten Tagen gingen bereits 25 Meldungen bei der Polizei Basel-Landschaft ein. Meist sprachen die Anrufer Hochdeutsch und gaben vor, Mitarbeitende der Polizei Basel-Landschaft oder der Bundespolizei zu sein, die bestimmte Abklärungen, oft im Zusammenhang mit Einbrüchen, zu tätigen hätten. Die Polizei Basel-Landschaft rät zur Vorsicht vor falschen Polizisten und echt erscheinenden Telefonnummern.
Im Fokus der Sendung vom 21. Juni 2021 steht das Pilotprojekt zur Sammlung von Getränkekartons und Kunststoffflaschen. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.
– 24. Juni 19-23.30 Uhr, Gastro-Anlass «Wine & Dine», Restaurant Piazza – 25. Juni, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 27. Juni, 15-16.30 Uhr, Schlusskonzert des Gesangsvereins «The Funny Girls», Aula Bachmatten Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www. reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.
Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident: Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.
Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch
Betagtenhilfe Reinach. Mahlzeitendienst, Haus-
haltshilfe und Mittagsclub. Wiedenweg 1, 4153 Reinach, 061 711 22 20, www.betagtenhilfe-reinach.ch, sekretariat@betagtenhilfe-reinach.ch. Öffnungszeiten: Mo–Do, 8–12 und 14–16.30. Fr von 8–11.
Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.
CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch
Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen
hören? Dazwischen liegt der Spielplatz, wo nachts anderer Lärm herrscht von anderen Gruppen! Dazu kann ich bezeugen, dass nach Spielschluss der Fernseher abgestellt worden ist und um 23 Uhr absolute Ruhe herrschte. An diesem Samstag, 19. Juni, herrschte aber auf dem Spielplatz mächtig Lärm, aber nicht von Paradiso-Besuchern, sondern von Fremden. Die Polizei erschien um 23.45 Uhr und sorgte für Ruhe. Ich frage mich, wie kommt die Gemeindepolizei dazu, wegen einer Person so eine Bewilligung auszustellen? Hat sie überhaupt eine solche Berechtigung dazu? Denn als ich noch im Einwohnerrat war hatten wir beschlossen, die Nachtruhe von 22 auf 23 Uhr anzuheben. Um 23 Uhr war das Paradiso bereits dunkel und verlassen. Bernhard Bütschli, ehemaliger Einwohnerrat
Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sport-
platz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, Tel. 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, Tel. 079 236 59 38. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86.
Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Marianne Vuattoux. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Rei-
nach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail maya.welz@intergga.ch
Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Hu-
ber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, www.gruenereinach.ch
Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 061 711 48 33. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, Fitness-Team, Turnhalle Surbaum; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessen-
gemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch
und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. Internet: www. elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55.
Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Öffnungs-
Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruber-
22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.
haus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www. elternbildung-reinach.ch
FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunn-
gasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@intergga.ch,www.fdp-reinach.ch
FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung.
Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30– 10.30, 061 711 22 77.
Die um ein Jahr verschobene Fussball Europameisterschaft ist seit knapp zwei Wochen in vollem Gange. An diesem Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juni, organisiere ich deshalb in Reinach ein grosses EM-Public-Viewing auf dem Ernst Feigenwinter-Platz, zu dem ich Sie herzlich einladen möchte. Gezeigt werden die ersten vier Achtelfinalspiele, die jeweils
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Public Viewing in Reinach
Sa. & So. 26.-27.06.2021 Ernst Feigenwinter-Platz
Achtelfinalspiele jeweils um 18:00 Uhr & 21:00 Uhr Eintritt frei, Konsumation vor Ort ab 17:00 Uhr Unterstützt durch:
Grosser Sommer-Flohmarkt
VEREINSNACHRICHTEN
berhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.
Organisiert den Event: Lucio Sansano.
um 18 und 21 Uhr angepfiffen werden. Essen, Trinken und sich gemeinsam auf die Spiele einstimmen ist jeweils bereits ab 17 Uhr möglich. Neben einem grossen 5-Meter-Screen wird es ein Torwandschiessen geben, wo es Reinacher Bons und weitere von der BLKB gesponserte Preise zu gewinnen gibt. Das Public Viewing findet auch bei schlechtem Wetter statt. Mit Schirmen und Zelten werden wir uns zu helfen wissen, auch wenn ich natürlich sehr auf schönes Wetter hoffe. Selbstverständlich gibt es auch ein Schutzkonzept: Grundsätzlich gelten dieselben Regeln wie im Restaurant, sprich Maskenpflicht ausser im Sitzen beim Konsumieren. Es wird 300 Plätze an 50 Tischen geben. Reservationen sind keine möglich, der Eintritt ist frei. Abschliessend möchte ich die Gelegenheit nutzen, der BLKB, Saturday Sports Reinach, Birsstadt TV sowie der Bürgergemeinde Reinach herzlich für ihre Unterstützung zu danken. Ich freue mich sehr auf zwei tolle Fussballabende unter freiem Himmel in Reinach. Lucio Sansano, Organisator Public Viewing
BIBLIOTHEK
Getrübtes Geniessen der EM-Spiele
REINACH AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgru-
EM-Spektakel auf dem Feigenwinter-Platz
FOTO: ZVG
Anlässe in Reinach
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PUBLIC VIEWING
Birsstadt-TV: Pilotprojekt Recycling-Sack
LESERBRIEF
Bei der Mischeli Kirche ist der Jugendtreff «Das Paradiso». Dort wurde unter der Leitung von Oliver Widmer und Philip Zoller ein toller Anlass auf die Beine gestellt. Die EM-Matchs können im Freien genossen werden, dazu kann gegessen und getrunken werden. Leider ist der Anlass ein wenig getrübt. Ein Nachbar, der ca. 100 Meter vom Paradiso weg wohnt, hat bei der Gemeindepolizei erreicht, dass diese für die zwei Nachmittagsspiele mit Ton Erlaubnis erteilt haben, für das Abendspiel jedoch ab 21 Uhr ohne Ton. Ob man Sacha Rufer braucht ist jedem seine eigene Sache. Ich bin ein «alter Sagg» mit zwei Hörgeräten und wohne ca. 30 Meter vom Fernseher des «Paradiso» entfernt im ersten Stock. Ich habe den Aussenlautsprecher nicht gehört. Wie kann jemand über 100 Meter weit weg da noch etwas
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
zeiten: Jeweils So 14.00 – 17.00. Geschlossen während den Schulferien BL. Präsident: Mauro Visentin, Tel. 079 876 93 98.
Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–
Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j.
Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.
KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.
In der Gemeindebibliothek finden wieder Veranstaltungen statt. Auftakt machte im Juni der Manga-Workshop. Am Freitag, 4. Juni, durften wir mit 24 Jugendlichen den Manga-Workshop mit Simone Xie durchführen. Da der Workshop immer sehr beliebt ist, war er auch dieses Mal sehr schnell ausgebucht. Frau Xie zeigte Schritt für Schritt, wie sich eine Mangafigur anhand von Hilfspunkten einfach zeichnen lässt. Die Jugendlichen waren mit Inbrunst dabei und zeichneten und schraffierten während zwei Stunden voller Enthusiasmus und Konzentration.
Der grosse Sommer-Flohmarkt rundet das erste Halbjahr ab. Für einen geringen Beitrag können Sie bei uns ausgeschiedene Bücher, Zeitschriften, DVDs und vieles mehr kaufen. Bei der Aktion «Pagg e Sagg» füllen Sie eine Papiertasche mit Flohmarktartikeln und bezahlen nur fünf Franken. Nach den Sommerferien folgen verschiedene Veranstaltungen, wie Buchstart und Kamishibai. Am 23. September freuen wir uns auf die Lesung mit der Reinacher Autorin Tabea Koenig mit ihrem neuen historischen Roman «Die Maskenbildnerin von Paris». Das
doch eher aussergewöhnliche Jahr 2021 findet im Dezember mit «Märchen und Geschichten unterm Weihnachtsbaum» mit Beatrix Häni einen würdigen Ausklang. Aktueller Veranstaltungskalender auf: www.bibliothek-reinach.ch oder Sie besuchen uns direkt an der Weiermattstrasse 11. Unsere Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, 9.15 bis 19.15 Uhr. In den Schulferien ist die Bibliothek ebenfalls geöffnet: Dienstag von 9 bis 11 Uhr, Mittwoch von 17 bis 20 Uhr, Donnerstag von 15 bis 18 Uhr. Wir freuen uns auf Sie. Ihr Bibliotheksteam
LESERBRIEF
Biodiversität in Balkonkistchen Ich komme aus dem Einkaufszentrum «Mischeli» und sehe in der Nähe des Plakatständers ein viereckiges Objekt. Neugierig schaue ich es mir an. Es ist ein Hochbeet mit ein paar Pflanzen darin. Auf der Verpackung steht das Wort «Biodiversität». Im Wochenblatt kann ich lesen, dass die Gemeinde vier solcher Hochbeete im Ort aufgestellt hat. Unter dem Titel «Freiräume und Natur gehören in die Stadt» will die Gemeinde die Bevölkerung be-
lehren, was Biodiversität heisst und wo man sie anwenden könnte, nämlich in Balkonkistli und Blumentöpfen. In Reinach werden Tausende von Wohnungen gebaut. Es wird enorm viel Boden verdichtet und die Biodiversität massiv reduziert. Die meisten Quartierpläne kommen auf grünen Boden. Andere Bauten ersetzen Einfamilienhäuser, deren Gärten teils sehr vielfältig bepflanzt waren. Nach dem Bauen wird es ein paar grüne Streifen geben und dazu die üblichen
Alibibäume. Zum Klimaschutz gehört aber nicht nur das Herabfahren des CO2Ausstosses. Der Klimawandel verlangt nach mehr Biodiversität und weniger Bodenverdichtung. Es genügt nicht, ein paar Balkonkistchen und Blumentöpfe mit Wildpflanzen zu bepflanzen. Es muss mehr Grün bei den neuen Überbauungen geben, auch grosse Bäume müssen erhalten bleiben. Da ist die Gemeinde in der Pflicht! Hannelore Jeker
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Dr. med. Melanie Schönenberger Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Hausarztmedizin Fachärztin für Nierenkrankheiten Wir freuen uns über die Mitarbeit von Frau Dr. med. Melanie Schönenberger, die ihre Sprechstundentätigkeit als Hausärztin aufgenommen hat. Frau Dr. Schönenberger war zuvor als Oberärztin auf der Transplantationsimmunologie und Nephrologie am Universitätsspital Basel tätig. Gerne können Sie einen Termin in der Sprechstunde von Frau Schönenberger vereinbaren. Haut- und Geschlechtskrankheiten Dr. med. Heini Grob Dr. med. Simone Schwarzenbach Dr. med. Maja Brenner Cortázar Dr. med. Florence Jeker Dr. med. Katharina Belge Dr. med. Lorenzo Branca Dipl. Ärztin Amanda Catizane Iten
Hausarztmedizin Dr. med. Claude Schwarz Dr. med. Martina Stephan Dipl. Ärztin Anna Deman Dr. med. Dominique Fasel
Praxis Reinacherhof im Reinacherhof 51/53/55 4153 Reinach BL Tel. 061 717 80 70 info@praxisreinacherhof.ch www.praxisreinacherhof.ch Anreise: Tram Nr. 11 Tramhaltestelle «Reinacherhof» Autobahnausfahrt Reinach Nord
JUNI 2021
Bewegt durch die Natur Bewegung in der Natur steigert die Lebenslust und hält gesund. Die Naturheilkunde schenkt Ihnen Kraft für einzigartige Erlebnisse und fördert die nachhaltige Erholung. Ausser dem Zwitschern der Vögel ist nichts zu hören während die Sonnenstrahlen durch das satte Grün des sommerlichen Birkenwaldes glitzern. Noch liegt etwas Tau auf den violetten Kelchen des Beinwells. Die erfrischend kühle Luft streicht um das Gesicht und trocknet die kleinen Schweissperlen auf der Stirn. Bald wird sich der Laubwald auftun – sich mit dem mächtigen Antlitz der Berge abwechseln. Das Herz hüpft in der Brust beim Gedanken an die überwältigende Aussicht, an die wohltuende Ruhe und an die reine Luft. Es sind diese Momente, in denen wir unsere Energiespeicher wieder auffüllen – Momente, die uns bewegen und die Lebenslust steigern. Doch Wandern, Biken und Joggen können auch ganz schön anstrengend sein und sich durchaus hinterher noch einige Tage bemerkbar machen. Hier kann uns die Naturheilkunde unterstützen und uns für die Bewegung in der Natur Kraft und Erholung schenken.
Die unscheinbare dunkelrote Rübe, die im Winterhalbjahr auf unseren Feldern wächst, bewirkt bei der Bewegung wahre Wunder. Randen enthalten Nitrate, welche unser Körper innerhalb kurzer Zeit zu blutdrucksenkendem Stickstoffmonoxid verwerten kann – einem potenten Stoff, der die sportliche Leistung verbessert. Wir empfehlen dazu 500ml Randensaft ca. 1.5 Stunden vor der Aktivität zu trinken. Ebenfalls sollte die Ernährung nicht zu kurz kommen, damit Sie auch auf längeren Wanderungen oder Radtouren Energie bis zum Ziel und somit Freude an der Bewegung haben. Dazu eignen sich Superfoods wie Hanfprotein und Macapulver zum Frühstück oder auch im Smoothie für unterwegs – sie spenden sofort und langanhaltend Energie. Wenn Sie darüber hinaus Ihren Muskeln jetzt schon etwas Gutes tun möchten, empfehlen wir Magnesium Direkt von naturafit – es ist praktisch einzunehmen, trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei und unterstützt die Entsäuerung.
Heldin der Vorbereitung:
die Birke
Bewegung in der Natur beginnt mit der Vorbereitung. Die Birke ist dabei unsere Helferin. Präparate aus dem Baum mit der charakteristischen weissen Rinde helfen den Wasserstoffwechsel anzuregen und überschüssige Säure über die Niere auszuscheiden. Das Säure-Basen-Gleichgewicht ist wichtig für Bewegung und Sport, denn es beeinflusst die Leistungs- und Regulationsfähigkeit des Körpers. Ein saures Milieu in unserem Gewebe begünstigt zudem Entzündungen aller Art. Den Säure-Basen-Haushalt unterstützen Sie in erster Linie mit genügend Flüssigkeitszufuhr und einer basischen Ernährung. Nicht immer ist es möglich, sich basisch zu ernähren. In diesen Zeiten hilft uns die Birke, die beispielsweise im SanerLife Basentee oder im Weleda Birkenelixier zu finden ist. Auch das Basenpulver aus der Saner Manufaktur oder das Nahrungsergänzungsmittel «Entwässerung» von Naturafit unterstützen hier unseren Körper. Mit einem ausgeglichenen Säure-Basen Haushalt und der Zufuhr von unterstützenden Mikronährstoffen sind Sie bestens auf einen bewegungsreichen Tag in der Natur vorbereitet.
Bestimmt kennen Sie das Gefühl, nach einem bewegungsreichen Tag müde und zufrieden in die Federn zu sinken. Die Überraschung kommt am nächsten Morgen: unser Körper lässt uns die Anstrengung vom Vortag deutlich spüren. Doch das muss nicht so sein. Mit der richtigen Erholung macht auch der nächste Morgen Spass. Hier ist die wertvolle Arnika eine wahre Heldin der Natur. Die gelbe Blume ist als revitalisierende Heilpflanze bekannt, die in Form von Massageölen, Duschbädern oder Gels eine wohltuende Wirkung auf Gelenke und Muskeln hat. Auch die Produktlinie LianTong aus Schweizer Herstellung wirkt entzündungshemmend auf die Muskulatur und ist inspiriert vom uralten Wissen der Chinesischen Tradition. Denken Sie ausserdem nach der Bewegung noch einmal an Ihren Säure-Basen-Haushalt: Ein Basen-Fuss- oder Vollbad kann nun helfen, die überschüssige Säure über die Haut auszuscheiden und Ihnen so manchen Muskelkater zu ersparen.
Nicht immer läuft bei der aktiven Bewegung alles glatt. So kommt es vor, dass eine kurze Unaufmerksamkeit zu Stolpern oder Stürzen führt. Die Folge können leichte Verstauchungen, Prellungen oder auch Schürfungen sein. Eine beeindruckende Pflanze, die nun helfen kann, ist der Beinwell, hierzulande auch Wallwurz genannt. Die Heilpflanze mit den violetten traubenförmigen Blütenständen wächst vorzugsweise in heimischen Wäldern und Wiesen; überall dort wo es feuchte und nährstoffreiche Böden gibt. In Form von Salben und Tinkturen hilft Beinwell bei Schmerzen in Sehnen, Muskeln, Bändern und Knochen. Stürze werden zudem oft von Schürfungen begleitet. In diesem Fall unterstützt Sie die Calendula. Die Heilpflanze ist so heilkräftig wie schön anzusehen und hat eine wundheilende und entzündungshemmende Wirkung. Die einheimische Natur schenkt uns nicht nur die Naturheilmittel für aktive Bewegung, nein, Sie lädt uns darüber hinaus zum Wandern, Radfahren und Joggen ein. Lassen Sie sich durch die Natur bewegen und steigern Sie mit Pflanzenpower aus der Saner Apotheke Ihre Lebenslust.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.saner-apotheke.ch
Burgerstein FlexVital Für unbeschwertes Bewegen. Burgerstein FlexVital enthält patentierte, teilhydrolysierte Eierschalenmembran, die besonders gut vom Körper verwertet wird. Ergänzt wird die Gelenkformel durch einen natürlichen Vitamin-E-Komplex, sowie die Spurenelemente Bor, Selen und Mangan, das zur Einhaltung normaler Bindegewebsbildung und Knochen beiträgt. Burgerstein FlexVital eignet sich für die Einnahme bei kurzzeitigem Bedarf oder als Kur. Verzehrsempfehlung: 1 Kapsel pro Tag Burgerstein FlexVital ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Schmerzhafte Prellungen oder Zerrungen sind im Nu passiert. Dann ist schnelle Hilfe angesagt: Entlastung, Kühlen und Kompression, um Schwellungen und Schmerzen möglichst gering zu halten. Wer zusätzlich Gels und Salben mit Heilpflanzenextrakt aus Arnica montana anwendet, ist dabei gut beraten. Bei Prellungen, Quetschungen und Gelenkbeschwerden: Für unterwegs eignet sich das Weleda Arnica-Gel zur Schmerzlinderung und Kühlung. Bei länger andauernden Heilungsprozessen empfiehlt sich, Weleda Arnica-Salbe zur Entzündungshemmung einzumassieren. In Weleda Arzneimitteln bei stumpfen Verletzungen wird die frische, ganze Arnica-Pflanze sofort nach der Ernte verarbeitet. Seit 100 Jahren steht Weleda für besonders hohe Ansprüche an Qualität und nachhaltige Herkunft der verwendeten Heilpflanzen aus partnerschaftlichen Anbauprojekten, biologisch-dynamischem Anbau und zertifizierter Wildsammlung.
Schnelle Hilfe im Verletzungsfall
Die na , um in Bewegung zu bleiben.
Durch Stress sowie körperliche und geistige Überanstrengung kann es zu einer Unterversorgung mit Magnesium kommen. In naturafit Magnesium 130 Citrat sind pro Kapsel 130 mg reines Magnesium enthalten, welches organisch gebun
Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Weleda AG, Schweiz
Mepha-Tipp: Generika können neben dem günstigeren Preis weitere Vorteile bieten
Heute stehen in der Schweiz günstige Generika für die Behandlung vieler Erkrankungen zur Verfügung. Das Sortiment von Mepha umfasst über 230 verschiedene Präparate gegen praktisch alle häufig auftretenden Erkrankungen. Generika enthalten den gleichen Wirkstoff wie die entsprechenden Originale und sind in Bezug auf Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit mit dem Original austauschbar. Manche Generika weisen neben dem um 20 bis 70 Prozent günstigeren Preis weitere Vorteile auf. So bietet Mepha ihre Generika nach Möglichkeit in einer Darreichungsform an, die Patientinnen und Patienten die Anwendung der Therapie erleichtert. Eine kleinere Tablette oder ein angenehmerer Geschmack können beispielsweise das Schlucken eines Medikaments vereinfachen. Auch wenn sich eine Tablette in Wasser auflösen oder leicht teilen lässt, kann dies für Patientinnen und Patienten vorteilhaft sein.
Die Natur macht uns gesund
Weitere Informationen enthält der Ratgeber «Besser informiert über Generika von Mepha», der kostenlos in der Saner Apotheke und auf www.mepha.ch erhältlich ist.
Mit seiner Biochemie hat Dr. Wilhelm Schüssler die Medizin auf den Kopf gestellt. Dieses Jahr würde der Arzt 200 Jahre alt. Seine Schüssler Salze sind so beliebt wie nie zuvor. Was Dr. Schüssler vor über 150 Jahren entdeckt hat, war eine ganz andere Art der medizinischen Sichtweise und ist in seiner Bedeutung auch heute noch gar nicht recht einzuordnen. Sein biochemischer Ansatz beschreibt Krankheiten als Organstörungen, denen – wegen Zellblockaden – ein Mangel an lebensnotwendigen Mineralsalzen zugrunde liegt. Bei der Therapie ging es ihm somit um das Lösen der Zellblockade und nicht direkt um das Ausgleichen des Mangels. Dazu fand er selbst 12 Mineralsalze, die er durch Potenzierung derart verkleinerte, dass sie in ihrer feinstofflichen Form als Türöffner in die Zellen eindringen, diese wieder aufnahmefähig machen und somit den Mineralstoff-Haushalt ins Gleichgewicht bringen. Heute sind diese Mineralsalze inklusive der später hinzugefügten 13 Salze als «Schüssler Salze» weltbekannt und werden von Menschen rund um den Globus bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt.
Der neue Weg von Dr. Schüssler
Natur wirkt positiv auf unsere Gesundheit. Deshalb setzt sich die EGK dafür ein, einen barrieref
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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
TODESFÄLLE
Fassungslos und voller Schmerz nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater. Dein plötzlicher Tod hat uns erschüttert. Dein Herz hat aufgehört zu schlagen und Du bist friedlich eingeschlafen. Wir fragen, die Antworten fehlen. In unseren Herzen wirst du für immer weiterleben.
In stiller Trauer Rosa Minervini-Bellusci Stefano Minervini mit Laura und Joya-Rose Claudia Minervini und Daniel mit Christian Francesca und Gaetano Malatacca-Minervini mit Mattia und Elia Der Trauergottesdienst hat am Mittwoch, den 23. Juni 2021 stattgefunden. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis, Spendenkonto 40-654647-1.
Domenico Minervini 8. 9. 1939 – 17. 6. 2021
Sconcertati e pieni di dolore diciamo addio al mio caro Marito, nostro Papà, Suocero e Nonno. La tua morte improvvisa ci ha sconvolti. Il tuo cuore ha smesso di battere e ti sei addormentato serenamente. Le nostre domande non hanno risposte. Nei nostri cuori continuerai a vivere per sempre.
In silenzio Rosa Minervini-Bellusci Stefano Minervini con Laura e Joya-Rose Claudia Minervini e Daniel con Christian Francesca e Gaetano Malatacca-Minervini con Mattia e Elia La messa funebre si è svolta mercoledì 23 giugno 2021. Al posto delle donazioni floreali, si prega di sostenere la Fondazione per i bambini con il cancro, Regio Basiliensis, conto di donazione 40-654647-1. Traueradresse / Indirizzo per condoglianze: Rosa Minervini-Bellusci, Baselstrasse 62, 4144 Arlesheim
Weine nicht, dass die leuchtenden Tage vorüber sind, lächle, dass sie da waren.
Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Tante, Schwester und Schwägerin
Iréne Weidmann-Moser
Aesch Enrico Ferraino-Bangerter, geb. 18. September 1931, gest. 20. Juni 2021, von Binningen BL (wohnhaft gewesen Tschöpperlistrasse 11). Bestattung: Dienstag, 29. Juni 2021, 14.00 Uhr in Pfeffingen. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Heinz Moser-Schranz, geb. 24. März 1945, gest. 2. Juni 2021, von Basel, Schüpfen BE (wohnhaft gewesen Lerchenstrasse 15). Wurde bestattet.
Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Denise Gysin-Weidmann, Sonnenbergstrasse 9, 4127 Birsfelden
Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch
Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester
Edith Jeppesen 9. April 1935 – 19. Juni 2021 Unerwartet schnell ist sie nach schwerer Krankheit von uns gegangen.
Arlesheim Domenico Minervini, geb. 8. September 1939, gest. 17. Juni 2021, von Italien (wohnhaft gewesen Baselstrasse 62). Bestattung im engsten Familien- und Freundeskreis. Irène Doris Rey, geb. 22. April 1932, gest. 15. Juni 2021, von Muri AG (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Bestattung: Montag, 28. Juni 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Bromhübel Arlesheim (Gemeinschaftsgrab). Dornach Mathias Reinhold Ganz, geb. 17. Januar 1936, gest. 20. Juni 2021, von Embrach ZH (wohnhaft gewesen Oberer Zielweg 20). Abdankungsfeier: Donnerstag, 24. Juni 2021, 14.30 Uhr, Friedhofkapelle Dornach. Urnenbeisetzung: Mittwoch, 7. Juli 2021, 14.30 Uhr auf dem Friedhof Dornach. Münchenstein Esther Debrunner, geb. 27. September 1948, gest. 21. Juni 2021, von Hüttlingen TG (wohnhaft gewesen Emil-FreyStrasse 83). Wurde bestattet. Irène Weidmann-Moser, geb. 15. Oktober 1933, gest. 18. Juni 2021, von Steinmaur ZH, Münchenstein BL (wohnhaft gewesen Pumpwerkstrasse 3). Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Reinach Vreni Böhm-Kromer, geb. 3. Juli 1933, gest. 13. Juni 2021, von Basel, Wilchingen SH (Aufenthalt: Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15, Arlesheim). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Edith Klara Jappesen, geb. 9. April 1935, gest. 19. Juni 2021, von Reinach BL, Appenzell (wohnhaft gewesen Römerstrasse 46). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im Familienkreis. Marianne Agnes Saenger, geb. 8. Oktober 1943, gest. 18. Juni 2021, von Basel (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier: Freitag, 25. Juni 2021, 11.00 Uhr im kleinen Kreis, Friedhof Fiechten, Reinach. Christiane Wenger, geb. 4. Dezember 1945, gest. 14. Juni 2021, von Blumenstein BE (wohnhaft gewesen GeneralGuisan-Strasse 22). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 2. Juli 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.
15. 10. 1933 – 18. 6. 2021
In unseren Herzen lebst du weiter Denise und Kurt Gysin-Weidmann mit Simone, Andreas und Denise Peter und Christine Weidmann-Kohler mit Celina, Michèle und Alicia Verwandte und Freunde
Wenn die Kraft versiegt die Sonne nicht mehr wärmt der Schmerz das Lächeln einholt dann ist der ewige Frieden eine Erlösung
Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Römer 12,15
In Liebe und Dankbarkeit: Christian und Brigitt Neff mit Familie Kathrin und Andy Kunz mit Familie Simone Wittlin Marco Wittlin Knut Jeppesen Urnenbeisetzung und Trauerfeier finden im Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Sehbehindertenhilfe Basel, IBAN CH27 0900 0000 4000 7509 3 Auf Wunsch der Verstorbenen werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Christian Neff, Rotackerstrasse 3, 4410 Liestal
Mathias Reinhold Ganz 17. Januar 1936 – 20. Juni 2021
Ein künstlerisch intensives Schaffen war sein Leben. Gemeinsam begleiteten wir ihn auf seinem Weg zur Schwelle. Innig berührt: Adi Pauletto Felicitas Rufer-Ganz Michaela Ganz Monja Marbacher David Ganz Familien und Verwandte Monika Lüthi Abdankungsfeier: Do. 24. Juni 2021 14:30 Uhr in der Friedhofskapelle Dornach Urnenbeisetzung: Mi. 7. Juli 2021 14:30 Uhr auf dem Friedhof Dornach Traueradresse: Rufer-Ganz, Hügelweg 27, 4143 Dornach
DANKSAGUNG Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd. Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser! Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind! Johann Wolfgang von Goethe
Die ehrliche Verbundenheit und die grosse Anteilnahme, die wir nach dem unerwarteten Abschied von
Hildi Lehmann-Hefti 5. 7. 1950 – 5. 6. 2021
erfahren dürfen, haben uns überwältigt. Wir danken von Herzen für all die tröstenden Worte und Begegnungen, die uns in dieser schweren Zeit Trost spenden. Familie Lehmann, Gempen
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2021
1. Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung vom 26. Januar 2021 Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. Januar 2021 wird einstimmig genehmigt. 2. Besprechung und Beschlussfassung Jahresrechnung 2020 Die Gemeindeversammlung genehmigt bei grossem Mehr und zwei Gegenstimmen die Jahresrechnung 2020 sowie die Entnahme aus der finanzpolitischen Reserve und stimmt zu, das Ergebnis mit dem Eigenkapital zu verrechnen und auf die neue Rechnung vorzutragen. 3. Besprechung und Beschlussfassung Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» Die Gemeindeversammlung beschliesst bei 252 Ja-Stimmen, 116 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen 1. Dem Projekt Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» zuzustimmen und den erforderlichen Bruttoinvestitionskredit von CHF 19.5 Mio. inkl. MwSt. zu genehmigen und den Gemeinderat zu ermächtigen, die für die Realisierung des Projektes notwendigen Verträge abzuschliessen. 2. Einen Beitrag an die Projektkosten in der Höhe von CHF 1.0 Mio. aus dem Fonds Standortentwicklung zu genehmigen. 3. Einem Investitionskredit von CHF 1.25 Mio. für die Anschlussgebühren für das Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» zuzustimmen. Gegen Gemeindeversammlungsbeschlüsse kann gemäss § 49 des Gemeindegesetzes innert 30 Tagen nach Beschlussfassung das Referendum ergriffen werden. Das gesamte Protokoll ist ab circa Mitte August 2021 auf der Internetseite der Gemeinde Aesch www. aesch.bl.ch nachzulesen. Gemeindeversammlung Aesch
In seiner Sitzung vom 15. Juni 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2021 vorbesprochen. • Aesch macht einen grossen Schritt vorwärts im Bereich E-Mobilität. Der Gemeinderat hat die Gebietserweiterung zwischen Pick-e-Bike und der Einwohnergemeinde Aesch beschlossen. Die Vereinbarung tritt am 18.06.2021 für die Dauer von drei Jahren in Kraft. • Weiter hat der Gemeinderat beschlossen, als neues Dienstfahrzeug der Gemeindepolizei einen Skoda Enyaq anzuschaffen. Im Einklang mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie sowie dem Energiestadt-Label von Aesch hat sich der Gemeinderat für ein vollelektrisches Fahrzeug entschieden. Das aktuelle Fahrzeug wird bei Fahrzeugübernahme eingetauscht, vorbehältlich dem Verkauf an eine Blaulichtorganisation. • Der Gemeinderat hat die Delegiertenversammlung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Birstal vom 21. Juni 2021 vorbesprochen. • Des Weiteren hat der Gemeinderat einen Kompetenzkredit für die Anschaffung einer neuen Haubenspülmaschine für das Gartenbadrestaurant beschlossen. • Der Gemeinderat hat sich der Stellungnahme des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) betreffend Anhörung «Neue Modellumschreibungen/Einreihungen schulische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Logopädie» angeschlossen. • Abschliessend hat der Gemeinderat den Antrag des Schulrates gutgeheissen und eine Kostengutsprache für die Erhöhung von fünf Lektionen der Logopädie im 1. Semester des Schuljahres 2021/2022 genehmigt. Im Anschluss an seine Sitzung hat der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung auf dem Kunstrasen der Sportanlage Löhrenacker teilgenommen. Gemeinderat Aesch
Radarkontrollen von Kantons- und Gemeindepolizei in Aesch im Mai 2021 Messort
3.05.2021 3.05.2021 4.05.2021 4.05.2021 4.05.2021 5.05.2021 6.05.2021 18.05.2021
Gartenstrasse Arlesheimerstrasse Klusstrasse St. Jakobstrasse Herrenweg Hofgasse Austrasse Pfeffingerstrasse
V max (km/h)
30 50 30 30 30 30 30 50
15
Teilen ist das neue Haben
Aus der Gemeinderatssitzung vom 15. Juni 2021
(Fortsetzung auf Seite 17)
Datum
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Kontrolle von/bis
7.45 – 8.50 Uhr 13.40 – 15.00 Uhr 7.30 – 8.45 Uhr 15.45 – 16.30 Uhr 16.35 – 17.10 Uhr 7.45 – 8.45 Uhr 7.45 – 8.50 Uhr 10.10 – 11.11 Uhr
Gemessene Fahrzeuge
139 385 30 36 111 98 71 85
Anzahl Übertretungen
11 13 3 6 18 8 6 4
Gemeinderat Aesch
RÄBESUNNTIG Z‘AESCH IN DR KLUS SONNTAG, 27. JUNI 2021 Am kommenden Sonntag, 27. Juni 2021, von 10 Uhr bis 18 Uhr findet in den Aescher Weinbaugebieten Klus und Tschäpperli der «Räbesunntig» statt. Trotz Corona-Einschränkungen laden insgesamt sieben Beizli mit Spezialitäten zum Verweilen ein. Gemeinderat Aesch Weinbaugenossenschaft Aesch
Setzen auf E-Mobilität: (von links) Thomas Häring-Haslach, Bürgerrat Aesch, Eveline Sprecher, Gemeindepräsidentin Aesch, Sven Stohler, Gemeindepräsident Pfeffingen, Roman Cueni, Verwaltungsleiter Aesch, Stephan Hohl, Gemeinderat Aesch. FOTO: MARIANNE VETTER
Am Montag stellte die Energiestadt Aesch vier neue E-Mobilitätsangebote vor, bei der vor allem auch der Velo-Verkehr profitiert. Marianne Vetter «Keine 100 Seiten Konzepte und keine 50 Power-Point-Folien. In Aesch setzt man nachhaltige, neue Mobilitätsformen einfach um», so Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher beim Medienanlass auf dem Aescher Schlossplatz. In der Tat, mit einem Cargo-Leihrad, zwei E-Bike-Schnellladestationen, dem «Pick-e-Bike»-Sharing-Angebot und drei neuen Ladestationen für Autos sorgt Aesch zweifellos für «positive Energie». Die erste Neuerung: Ab sofort steht in Aesch das Sharing-Angebot «Carvelo2go» zur Verfügung. Das elektrische Lastenvelo kann stundenweise gemietet werden und ist online auf «Carvelo2go» buchbar. Stationiert ist das von der Gemeinde finanzierte Velo bei der TopPharm Apotheke Kunz im Dorfzentrum. Die Buchungsgebühr beträgt fünf Franken, danach bezahlt man 2,50 Franken pro Stunde. Mit einer TCS-Mitgliedschaft oder einem «carvelo2go»-Halbtax-Abo a 90 Franken halbieren sich die Mietpreise. «Das Carvelo ergänzt das Mobilitätsangebot in Aesch perfekt. Dank «carvelo2go» können Aescherinnen und Aescher schwere Lasten bis zu 100 Kilogramm umweltfreundlich und bequem nach Hause transportieren», so Roman Cueni, Verwaltungsleiter, «und auch das Aescher Gewerbe kann von diesem Angebot profitieren.» Und Dr. Jörg
Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie, Initiantin des Angebots, freut sich: «Carvelos entlasten den Stadtverkehr. Sind Erwachsene und Kinder erstmals vom Lastenvelovirus infiziert, wollen sie immer seltener zurück auf den Vorder- oder Rücksitz eines Autos.»
Schnellladestationen für E-Bikes
Eine richtig gute Sache sind auch die zwei neuen E-Bike-Schnellladestationen, die beim Restaurant Mühle und auf dem Löhrenacker installiert und bereits ab August genutzt werden können. Hier können alle gängigen E-Bike-Modelle ohne eigenes Ladegerät innert kurzer aufgeladen werden. Ein Angebot von dem auch der regionale Tourismus profitiert. Die Ladestationen werden von der EWA Energie Uri erstellt. Kein Zufall, denn wie zu erfahren war, ist der verantwortliche Leiter bei der EWA-energieUri, Iwan Imholz, im Nebenamt auch Gemeindepräsident der Aescher Patengemeinde Unterschächen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Baselland Tourismus, der Gemeinde und der Bürgergemeinde initiiert.
Weiter entstehen in Aesch in Zusammenarbeit mit der IWB (Industrielle Werke Basel) drei neue E-Ladestationen. Die «Zapfsäulen» für Elektro-Autos werden beim Bahnhof Aesch, beim Gartenbad und beim Friedhof zur Verfügung stehen. Und: Ab sofort können Pick-e-Bikes auch in Aesch und Pfeffingen genutzt werden. Ein System, das bereits vielerorts das Stadtbild prägt: Per App sucht man sich via Smartphone ein freies E-Bike, nutzt es und stellt es innerhalb einer definierten Pick-e-Bike-Zone wieder ab. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls via App (Kreditkarte) im Minutentarif. Dabei gibt keine monatlichen Fixkosten, keine sonstigen versteckten Gebühren. Das SharingAngebot der BLT Baselland und Transport AG, der PrimioEnergie und der Basler Kantonalbank wurde 2018 in der Region lanciert und wird seither laufend erweitert. Eine runde Sache, die in Aesch auf die Beine gestellt wurde. Da passte es gut, dass am Tag der kleinen Feierlichkeit auch der Baustart für die Erneuerung der Velo, E-Bike und -Rollerabstellplätze am Bahnhof in Aesch erfolgte.
Die Birsstadt macht vorwärts WOB. Der Verein Birsstadt hat mit dem Bike-Sharing Anbieter Pick-e-Bike einen Rahmenvertrag für die ganze Birsstadt unterzeichnet. Darin geregelt ist das gemeindeübergreifende Angebot von E-Mietvelos. Gemeinden können sich mit einem individuellen Vertrag anschliessen. Ziel ist, das Angebot für Einwohnerinnen und Einwohner zu vereinfachen, das Angebot gemeinsam zu bewerben und ein durchlässiges und flexibles
System für die Zukunft zu schaffen. Die Birsstadt setzt damit ein Zeichen für die Zukunft. Im Mobilitätskonzept Birsstadt, welches derzeit erarbeitet wird, liegt der Fokus stark auf dem Ausbau des Veloverkehrs und Sharing-Angeboten. Der Rahmenvertrag bietet den Birsstadt-Gemeinden dafür nun eine ideale Basis. Aesch und Pfeffingen haben den Vertrag unterzeichnet und die Bevölkerung profitiert vom neuen Angebot.
EV-.REFORMIERTE KIRCHE
WEINBAUGENOSSENSCHAF T AESCH
Zum Rebensonntag ein ökum. Gottesdienst
Räbesunntig im Tal der sieben Beizli
In diesem Jahr sind es die beiden Aescher Kirchgemeinden, die vor den Sommerferien zum Gottesdienst in die Rebberge einladen. Am Sonntag, 27. Juni, findet der ökumenische Gottesdienst mit Tauffeier um 9.45 Uhr im Steigrüebli statt. In diesem Jahr wird der Gottesdienst musikalisch wiederum vom Bacchanal Chor Aesch mitgestaltet. Leider steht aufgrund der bestehenden Schutzmassnahmen in diesem Jahr kein Shuttle-Bus in die Rebberge zur Verfügung. Wir freuen uns über alle, die dennoch im ökumenischen Sinn und Geist mitten in der Natur im Steigrüebli zusammenkommen, um die Gemeinschaft zu feiern. Bei schlechtem Wetter in der kath. Kirche). Auskunft ab Samstagmittag bei Pfarrer Ingo Koch, Tel. 061 751 1700. Seelsorgeverband Angenstein
Dieses Jahr findet am 27. Juni in der Klus und im Tschäpperli wieder der Räbesunntig statt. Das Rebjahr 2020 war erfreulich, obwohl auch die Winzerinnen und Winzer Einbussen beim Weinverkauf und bei der Durchführung von Events hinnehmen mussten. Wir nehmen die Gelegenheit des Räbesunntig gerne wahr, um Ihnen die Weine der Klus und des Tschäpperli im direkten Kontakt vorzustellen. Bei Speis und Trank und auch Musik können Sie im Tal in den sieben Beizli, die dieses Jahr geführt werden, einen gemütlichen Sonntag verbringen. Im 2020 hat die Weinbaugenossenschaft Aesch ein Biodiversitätsprojekt in der Klus und im Tschäpperli lanciert (www.rebberg-aesch.ch). Bei einem Spaziergang über den Oberen Rebbergweg (Einstieg beim Vitaparcours) können Sie erste Arbeiten wie z.B. das Biotop beim
Steingrüebli, die Hirschkäferwiege und freigelegte Felsbänder wahrnehmen. Wir bleiben vorsichtig und verzichten auf das Rebentaxi. Nutzen Sie den ÖV oder parkieren Sie Ihr Fahrzeug beim Fussballplatz Lörenacker oder bei den markierten Parkplätzen. Eine beschränkte Anzahl Parkplätze finden sie auch ausgangs Aesch in Richtung Klus. Wir bitten Sie, sich an die Vorgaben des BAG und der Beizlibetreiberinnen und -betreiber zu halten. Diese sind für die Umsetzung der Weisungen des BAG verantwortlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Klus und im Tschäpperli am 27. Juni von 11 bis 18 Uhr. Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 9.45 Uhr im Steigrüebli oberhalb des Vitaparcours. Weinbaugenossenschaft Aesch Dieter von Blarer, Präsident
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Wir suchen auf August 2021 oder nach Vereinbarung
Pflegehelfer/in gesucht
Bäcker – Konditor – Confiseur/in EFZ Sie verfügen über Erfahrung in der Konditorei. Es bereitet Ihnen Freude, qualitative und feine Produkte herzustellen. Es erwartet Sie eine interessante, abwechslungsreiche Arbeit in unserem kleinen Backstubenteam. In der Regel haben Sie Samstag/ Sonntag, oder Sonntag/Montag frei. Auf Ihre Kontaktaufnahme freuen wir uns unter
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Arlesheim ist ein lebendiger Ort zum Wohnen und die Gemeinde eine attraktive Arbeitgeberin. Im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung suchen wir für unsere Abteilung Raumplanung, Bau und Umwelt per September 2021 oder nach Vereinbarung eine/n
Projektleiterin / Projektleiter Hochbau 80% Ihre Aufgaben Prüfung von Baugesuchen auf kommunaler Ebene (Zonenplanreglement) Verfassung von Anträgen, Berichten und baurechtlichen Stellungnahmen zuhanden des Gemeinderates Teilnahme und Protokollführung an Kommissionssitzungen (z.B. Ortskern- und Baukommission) Projektverantwortung und -koordination sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit (Projektinitiierung bis Inbetriebnahme inkl. Submission) Bauherrenvertretung inkl. Baukosten- und Rechnungskontrolle Budgetverantwortung und -bewirtschaftung im Bereich Hochbau Vorbereitung von Auftragsvergaben und Führen von Verhandlungen Beratung und Erteilung von fachlichen Auskünften an externe Stellen
Unsere Erwartungen Höhere technische Ausbildung im Bauwesen (Architekt/in, Ingenieur/in, Bautechniker/in oder gleichwertig) Erfahrung in der Bauherrenvertretung Berufserfahrung im Projektmanagement Bereich Hochbau Kenntnisse im Raumplanungs- und Baugesetz (von Vorteil Kanton BL) Kenntnisse in nachhaltigem Bauen und im Baulebenszyklus Kenntnisse im öffentlichen Beschaffungswesen von Vorteil Stilsichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Organisations- und Koordinationsflair Kommunikations- und Verhandlungsgeschick Analytisches Denkvermögen und Zahlenverständnis Wir bieten attraktive Anstellungsbedingungen ein kollegiales und motiviertes Team Gestaltungsmöglichkeiten in einem komplexen, abwechslungsreichen und dynamischen Umfeld
Gratulieren Sie Ihren Lehrabgängern zur bestandenen Prüfung auf unseren Sonderseiten «Lehrabschlüsse». jetzt inserieren. Erscheinung Inserateschluss
Donnerstag, 15. Juli 2021 Donnerstag, 8. Juli 2021
Verkauf und Beratung Birsigtal Bote Tel. 061 927 26 70, inserate@bibo.ch, www.bibo.ch Wochenblatt Birseck und Dorneck Tel. 061 927 26 70, inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Herr Samuel Müller, Abteilungsleiter Raumplanung, Bau und Umwelt, erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte unter Tel. 061 706 95 54. Senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte in elektronischer Form an personal@arlesheim.bl.ch
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)
Baupublikation
Baugesuch Nr.: 1305/2021 Parzelle(n) Nr.: 747 – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Brüelweg 43, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Diederich Zsuzsanna und Daniel, Brüelweg 43, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Architekturbüro GmbH, Gordon Taddio, Maiersackerweg 1, 4242 Laufen Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Webseite des aktuellen Amtsblattes www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 5. Juli 2021 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.
Badewasserqualität von Fliessgewässern – Birs schneidet gut ab Die erste Untersuchung zur Badewasserqualität von Fliessgewässern in diesem Jahr wurde am 15. Juni 2021 durchgeführt. Hierbei wurde das Wasser der untenstehenden Flüsse und Bäche untersucht. Die Untersuchungen zur mikrobiologischen Wasserqualität stützen sich auf eidgenössische Empfehlungen. Dabei konzentriert sich die Untersuchung auf das Vorhandensein von Darmbakterien wie Escherichia coli und intestinale Enterokokken. Der Nachweis dieser Bakterien kann auf eine fäkale Verunreinigung menschlicher oder tierischer Herkunft hinweisen. In Abhängigkeit der Resultate erfolgt eine Einteilung des Gewässers in die vier Qualitätsklassen A bis D. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Schwimmen oder Schlucken von Fluss- oder Bachwasser ist bei den Qualitätsklassen A und B nicht zu erwarten, aber bei den Qualitätsklassen C bis D nicht auszuschliessen, respektive möglich. Die Untersuchung führte zu folgender Beurteilung: Qualitätsklasse A Rhein (Höhe Schweizerhalle) Qualitätsklasse B Birs (Liesberg, Aesch und Birsfelden), Frenke (Bubendorf), Lüssel (Brislach), Lützel (Röschenz) Qualitätsklasse C Birsig (Binningen), Ergolz (Pratteln), Marchbach (Oberwil), Schliefbach (Therwil) Qualitätsklasse D Eibach (Gelterkinden), Wasserfall Giessen (Kilchberg) An den beprobten Stellen, bei welchen die Wasserqualität in die Qualitätsklassen C fallen, sollten Badende das Tauchen vermeiden und nach dem Baden eine gründliche Dusche nehmen. An Stellen, bei denen die Wasserqualität in die Qualitätsklasse D fällt, ist vom Baden abzusehen. Grundsätzlich gilt: Unterhalb von ARA-Einleitungen sollte nicht gebadet werden, da dort die gereinigten Abwässer eingeleitet werden, die mikrobiologisch stark belastet sein können. Je näher sich eine Badestelle bei einer ARA befindet, desto problematischer ist die Badewasserqualität. Es sei zudem darauf hingewiesen, dass nach Niederschlägen die Wasserqualität in der Regel schlechter sein kann. Neben den Abwasserreinigungsanlagen tragen vor allem oberflächliche Abschwemmungen und Entlastungswasser aus den Kanalisationen zur mikrobiologischen Verunreinigung bei. Die Wasserqualität bessert sich in der Regel nach zwei bis vier Tagen. Lebensmittelsicherheit Kanton BL
E-Mobilität – die Energiestadt Aesch macht vorwärts
Aesch macht einen grossen Schritt vorwärts im Bereich Elektromobilität: Anfang Woche hat die Gemeinde zusammen mit Partnern vier neue Angebote für die Bevölkerung vorgestellt:
Carvelo2go: ein elektrisches Cargo-Velo Das Cargo-Bike wurde von der Gemeinde finanziert und ist bei der Apotheke Kunz im Dorfzentrum stationiert. Carvelo2go ist eine Sharing-Plattform, über die in wenigen Schritten elektrische Cargo-Bikes ausgeliehen werden können. Pick-e-Bike: ab sofort auch in Aesch und Pfeffingen verfügbar Aesch und Pfeffingen sind die ersten Gemeinden in der Birsstadt, die das Bike-Sharing-Angebot unter dem neuen Rahmenvertrag der Birsstadt erweitern. Dank der Unterstützung der Gemeinden können die Pick-e-Bikes via Smartphone für nur 35 Rp pro Minute ausgeliehen werden. Die IWB sorgt für öffentliche ElektroLadestationen für Autos In Zusammenarbeit mit den Industriellen Werken Basel (IWB) entstehen in Aesch drei öffentliche E-Ladestationen. In einem ersten Schritt steht in den kommenden Tagen die E-Ladestation beim Bahnhof zur Verfügung. Weitere Stationen sind auf den Parkplätzen beim Gartenbad und beim Friedhof geplant. Öffentliche E-Bike-Ladestationen für Aesch Zusammen mit Baselland Tourismus bieten Gemeinde und Bürgergemeinde ab August 2021 zwei 2 E-Bike-Schnellladestation in Aesch an. Die Ladestationen werden durch die Firma EWA-energieUri beim Restaurant Mühle und auf dem Löhrenacker installiert. Iwan Imholz, der Leiter Energievertrieb bei der EWA-energieUri, ist auch Gemeindepräsident der Aescher Patengemeinde Unterschächen – was die Zusammenarbeit noch intensiver macht. Der Gemeinderat ist hoch erfreut über den rasanten Ausbau im Bereich Elektromobilität in der Energiestadt Aesch. Mehr Informationen zu den neuen Aescher E-Angeboten sind auf der Gemeindewebsite www.aesch.bl.ch zu finden. Seit dieser Woche werden zudem am Aescher Bahnhof die in die Jahre gekommenen Veloabstellplätze durch moderne doppelstöckige Veloabstellplätze ersetzt und mit separaten Unterständen für E-Bikes und Roller ergänzt. Gemeinderat Aesch Birsstadt TV
GV sagt Ja zum «Dom» und Staatswein und Räbesunntig In der aktuellen Birsstadt TV-Folge wird auf die Gemeindeversammlung von vergangener Woche zurückgeblickt – an dieser wurden die Jahresrechnung 2020 sowie der Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» deutlich angenommen. Daneben gibt’s einen Ausflug ins Weinbaugebiet Klus und Tschäpperli: Dort findet am kommenden Sonntag, 27. Juni 2021, von 10 Uhr bis 18 Uhr der Räbesunntig statt. Trotz Corona-Einschränkungen laden sieben Angebote zum Verweilen ein. Unter anderem das Weingut Tschäpperli, welches vergangene Woche zum wiederholten Mal mit einem «Staatswein» ausgezeichnet wurde. Mehr dazu in der neusten Birsstadt TV-Folge. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch
Ein weiterer «Staatswein» aus Aesch
Gratulation ans Weingut Tschäpperli Vergangene Woche wurden im Sissacher Schloss Ebenrain die neuen Staatsweine gekürt – erstmals als gemeinsamer Anlass beider Basel. Auch dieses Mal befindet sich unter den ausgezeichneten Crus ein Wein aus Aesch: Das Weingut Tschäpperli hat mit seinem Pinot Gris 2019 in der Kategorie «Weisse Spezialitäten» gesiegt. Dass das Weingut Tschäpperli auch unter den neuen Bedingungen erneut mit einem Wein brillieren kann, macht diesen Erfolg umso schöner. Gut möglich, dass der Kluser Pinot Gris bald auch in der Stadt bei einem Empfang kredenzt wird. Der Gemeinderat gratuliert Ueli Bänninger und seinem Team des Weinguts Tschäpperli für die hervorragende Arbeit und bedankt sich für die ausgezeichnete Werbung für Aesch. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 18)
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
AESCHER KONZERTABENDE
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Violoncello und Klavier
Volksabstimmung zum Dom
Herzliche Einladung zum letzten Aescher Konzertabend in diesem Jahr am Samstag, 26. Juni, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Aesch. Das Duo Cyprian Kohut, Violoncello, und Brigitte Subkov, Klavier, spielt Werke von Antonio Vivaldi, Ludwig van Beethoven und Claude Debussy. Cyprian Kohut ist in Polen, Deutschland und in der Region Basel sowohl solistisch als auch in Kammermusik-Ensembles aufgetreten und hat als Zuzüger in verschiedenen Orchestern gespielt. Brigitte Subkov studierte am Royal College of Musik in London und an der Hochschule für Musik in Basel. Sie leitet Meisterkurse für junge Pianistinnen und Pianisten. Seit 2015 begeistert sie ein internationales Publikum als Solistin und Kammermusikerin. Der Eintritt in das Konzert ist frei, es wird eine Kollekte am Ausgang erbeten.
Vielleicht hatten Sie am Dienstag, 15. Juni, keine Gelegenheit an die Gemeindeversammlung zu kommen. Das Komitee mit Mitgliedern aus allen Parteien und Parteilosen möchte, dass die ganze Bevölkerung die Möglichkeit hat über dieses Grossprojekt von 14.5 Millionen Franken netto abzustimmen. Dafür brauchen wir sofort mindestens 500 Unterschriften. Bitte laden Sie den Referendumsbogen auf der Website herunter: www.svpaesch-ch/dom oder kontaktieren Sie
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Aescher Konzertabende Cyprian Kohut, Violoncello Brigitte Subkov, Klavier spielen Werke von Antonio Vivaldi Ludwig van Beethoven Claude Debussy Samstag, 26. Juni 19.00 Uhr Reformierrte Kirche Aesch Eintritt frei/Kollekte
MUSIKSCHULE
Sonntagsmatinee Am Sonntag, 27. Juni, tritt um 11 Uhr die Violinen- und Bratschenklasse von Maja Briner in einer zweiteiligen Matinee auf. Der zweite Teil beginnt um 11.45 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen nur einen oder auch beide Teile zu besuchen. Die Matinee findet statt im Musiksaal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C) und es gilt weiterhin die Maskenpflicht. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm von Vivaldi über Mozart bis hin zu Scott Joplin. Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich auf Ihren Besuch. A. Kirschner, Schulleitung
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Bravo Aesch! Toll, ich bin zufrieden! Kompliment an den Gemeinderat, der nach all den CovidWirren den Dom nun zur Abstimmung gebracht hat. Kompliment an die Befürworter für das weitsichtige Ja und auch an die Gegner dafür, dass sie sich aktiv eingebracht und nicht nur die Faust im Sack gemacht haben. Das Projekt für Vereine, Freizeit und Veranstaltungen fällt im Kultur- und Sportbegeisterten Aesch auf fruchtbaren Boden. Das Referendum war im Vorfeld bereits angekündigt und ist selbstverständlich gesetzeskonform. Die Presse berichtete ausführlich über den Start des Referendums bereits während der Gemeindeversammlung, was viele Stimmbürger, darunter auch mich, verärgerte. Nun wird im Herbst an der Urne abgestimmt, bis dahin können offene Fragen beantwortet werden. So kann zum Kostendach Christoph Häring als Inhaber der Häring AG persönlich erklären, warum dieses «verhebt» und welche unternehmerischen Vorkehrungen dazu bereits getroffen wurden. Es ist ein grosser Glücksfall für die Gemeinde Aesch, für dieses Innovationsprojekt exakte Kostensicherheit zu haben dank dem Kostendach. Der Preis des Projektes erscheint sogar den Gegnern ausgesprochen vorteilhaft, wie Wortmeldungen an der Gemeindeversammlung aufzeigten. Freuen wir uns nun auf konstruktive Diskussionen. Es wird in Aesch ganz sicher keine «Saure-Gruken-Sommerzeit» geben! Ja zum Dom! Ja zu einem lebendigen Aesch bigott! Marianne Hollinger
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mich persönlich und wir bringen Ihnen einen Unterschriftenbogen vorbei. Ausgefüllte (auch nur teilweise ausgefüllte) Referendumsbogen bitte bis spätestens Ende Juni einsenden. Am nächsten Samstag, 26. Juni sammeln wir Unterschriften auf dem Dorfplatz beim Coop und bei der Migros von 9 bis 12 Uhr – kommen Sie vorbei und reden Sie mit uns. Ueli Siegenthaler, Präsident überparteiliches Referendumskomitee
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Dom-Referendum ist nötig An der letzten GV wurden die 19,5 Mio. Steuergelder für den Dom von nur 252 Stimmbürger bewilligt. Daher habe ich Verständnis,dass dagegen ein Referendum erhoben wurde. Diese grosse Kiste muss an die Urne, damit die ca. 7000 Stimmbürger mitbestimmen können was mit ihren Steuergelder passiert. Würde dort der Dom gutgeheissen, so hat auch der Gemeinderat eine grössere Legitimation ihr Leuchturm-Projekt zu verwirklichen. Jeder kann dann für sich entscheiden, ob der Dom ein «nice to have»-Projekt ist oder eine dringende Notwendigkeit. Viel-
leicht würde er lieber statt Schulden machen die Steuergelder zukünftig besser in Schulraum, altersgerechtes Wohnen, Kitas etc. investieren. Auch eine Senkung der Steuerbelastung könnte man diskutieren, so ist Aesch mit ihren 56 Prozent doch relativ hoch (Pfeffingen 45 Prozent) . Aesch gehört laut einer Studie von der CS in der BZ publiziert jetzt schon zu den teuersten Gemeinden der Schweiz. Unterschreibt das Referendum, damit demokratisch alle Stimmbürger entscheiden können, was mit ihren Steuergelder geschieht. Andreas Hübscher
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Dankeschön für Ihr «Ja» Einmal mehr hat der Aescher Souverän gezeigt, wie wichtig ihm Kultur und Sport ist. Über 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten haben sich für den Dom ausgesprochen – ein starkes Zeichen. Der vielfach gehörte Einwand der unsicheren Zeiten ist tatsächlich ein klares Argument für den Dom. Wir brauchen Optimismus, Zuversicht und Engagement, um den Laden wieder in Schwung zu bringen. Zudem zeigen fast 70 Prozent Ja-Stimmen, dass eine satte Mehrheit der Meinung ist, dass Kultur
und Sport für unsere Gesellschaft systemrelevant sind, und dass sich Investitionen in diesen Bereichen bezahlt machen, da es auch Investitionen in die Jugend und somit in die Zukunft sind. Das klare «Ja» zum Dom ist ein mächtiges Votum für Kultur und Sport in Aesch, jetzt und in Zukunft, und für diese Weitsicht möchte ich mich bei den Aescherinnen und Aeschern von ganzem Herzen bedanken. Patrick Goetz Präsident Vereinskartell Aesch Vizepräsident FC Aesch
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Aesch sagt «Ja» zum Dom In unserem Dorf lässt es sich gut leben. Wir Einwohner sind eine lebendige, solidarische Gemeinschaft. Gemeinschaft ist ein Geben und Nehmen. Einmal profitieren jene, manchmal andere. Der Dom ist ein einmaliges Projekt für das ganze Dorf. Einige mögen sich davor fürchten, dass bei einer Realisation das Geld fehlt, um ihre berechtigten Anliegen zu verwirklichen. Sie werden ein anderes Mal zum Zuge kommen. Im langfristigen In-
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vestitionsplan der Gemeinde sind ihre Anliegen berücksichtigt. Dank Sponsoren kann der Dom zu angemessenen Kosten verwirklicht werden. Die Mehrheit der Einwohner steht hinter diesem Projekt. Sie wollen diese einmalige Chance nutzen. An der Gemeindeversammlung haben sie mit einem zweidrittel Mehr «Ja» gesagt: Aesch sagt Ja zum Dom. Komitee «Ja zum Dom»
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AESCH PFEFFINGEN
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)
Energiestadt – Info 06/21
Altes oder neues Auto: Was ist besser für die Umwelt? Um einen Mittelklassewagen herzustellen, sind etwa 30 000 kWh Energie erforderlich. Damit liesse sich mit demselben Auto eine Strecke von etwa 45 000 km zurücklegen (Verbrauch 7.8l/100km). Zwar handelt es sich bei diesem Beispiel um eine Milchbüchleinrechnung. Trotzdem veranschaulicht sie ein Problem: In der Energiebilanz eines Autos zählt nicht nur der Treibstoffverbrauch, sondern auch die graue Energie, die in ihm steckt. Aus ökologischer Sicht ist es daher nicht immer sinnvoll, von einem alten Auto auf ein neues, verbrauchsärmeres umzusteigen. Denn die graue Energie muss über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs amortisiert
werden. Heute rechnet man mit einer Lebensdauer von 200 000 bis 250 000 Kilometern für ein Auto. Wird es schon nach 125 000 Kilometern verschrottet, so fällt die graue Energie – bezogen auf die Fahrkilometer – doppelt ins Gewicht. Wann sich der Ersatz eines Wagens aus ökologischer Sicht lohnt, ist selbst für die Wissenschaft nur schwer berechenbar. Einfach gesagt, ist ein Ersatz umso empfehlenswerter, je mehr Kilometer das Fahrzeug auf dem Zähler hat und je älter es ist. Gleichzeitig ist auch das Nutzerprofil wichtig. Je weniger jemand pro Jahr fährt, desto weniger kommt der tiefere Verbrauch eines Neuwagens in der Umweltbilanz zum Tragen. Eine brauchbare, datenbasierte Annäherung an die Frage «Neues oder altes Auto?» liefert das Onlinetool des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg unter www.emobil-umwelt.de. Mit diesem Werkzeug lassen sich alte und neue Autos unterschiedlicher Bauweise ungefähr vergleichen (Quelle: Magazin Auto-Umweltliste). Bauabteilung Aesch
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Demokratieverständnis Das Projekt «Dom» ist und bleibt umstritten. Der Platzbedarf der Vereine ist mehrheitlich anerkannt, aber muss es ein derart grosses Gebäude sein, muss man so viel Geld ausgeben, ist das Ganze nicht übertrieben? Immerhin müssen die Steuerzahlenden dafür einstehen. Dazu kann man verschiedene Meinungen haben, die zu akzeptieren sind. Die Gemeindeversammlung hat es mit grossem Mehr angenommen, auch weil die interessierten Kreise geschlossen aufmarschiert sind. Das ist erlaubt. Es ist aber auch erlaubt gegen einen solchen Beschluss das Referendum zu ergreifen. Die Ankündigung eines möglichen Referendums an derselben Gemeindeversammlung war nicht sehr geschickt, aber effektvoll. Die Re-
aktion einiger «Aescher» Persönlichkeiten dazu ist aber ebenso ungeschickt, lässt sie doch ein Mangel an Demokratieverständnis erkennen. Interessengemeinschaften können eben leicht Gemeindeversammlungsabstimmungen einseitig beeinflussen, so dass das Ergebnis nur noch eingeschränkt repräsentativ ist und es deswegen sinnvoll sein kann mit einem Referendum eine repräsentative Volksabstimmung herbeizuführen, dann herrscht Klarheit. Genau deswegen ist die Möglichkeit eines Referendums im Gemeindegesetz verankert. Immerhin braucht es für ein Referendum auch eine Mindestmenge an Unterschriften. Das Ganze ist eben Demokratie! Dieter Widmer
GEMEINDEVERSAMMLUNG
20-Millionen-Dom muss an die Urne! Lediglich 3.8 Prozent der Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung dem Dom zugestimmt. Ein äusserst geringer Stimmenanteil für ein Projekt solcher Tragweite. Nicht allen war es möglich an der GV teilzunehmen. Gründe dafür gibt es unzählige. Das Gemeindegesetz sieht aus diesem Grund die Möglichkeit eines Referendums vor. Die Hürden dafür sind hoch. Es braucht genau doppelt so viele Unterschriften, wie es Ja-Stimmen zum Projekt gab. Aber ist ein Referendum tatsächlich eine Missachtung des Volkswillens, wie es einzelne Befürworter bereits kolportieren? Wer so etwas behauptet, hat nichts von unse-
rem demokratischen System verstanden. Ein Referendum ist im Gegenteil eines der wichtigsten Instrumente der direkten Demokratie! Und da die Frist vom 30 Tagen mit der Beschlussfassung anfängt, ist es doch nur logisch, dass man bereits an der GV darüber informiert. Warum soll das Wahrnehmen unserer demokratischen Rechte unhöflich oder respektlos sein? Wir wollen, dass unsere Demokratie lebt, dass sich die gesamte Bevölkerung zu solch einem 20-Millionen-Projekt äussern kann. Wer einen breit abgestützten Volksentscheid will, sagt ja zum Referendum! Paul Svoboda, Niklaus Wasem Überparteiliches Referendumskomitee
AUS DER GEMEINDE
Bevölkerung sagt Ja zur Rechnung 2020 und zum Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom»
Mit grossem Mehr wurde die Rechnung 2020 der Einwohnergemeinde Aesch von der Gemeindeversammlung am 15. Juni 2021 genehmigt. Mit einem klaren Mehr von 252 Ja-Stimmen (116 Nein Stimmen) wurde auch notwendige Investitionskre-
dit zum neuen Sport + Kultur Zentrum Löhrenacker «Dom» gesprochen. Damit hat die Gemeindeversammlung die Zustimmung zur Erweiterung der Räumlichkeiten für unsere Vereine im kulturellen und sportlichen Bereich er-
MUSIKSCHULE
GEMEINDEVERSAMMLUNG PFEFFINGEN
Konzerte der besonderen Art
Aesch bezahlt, Pfeffingen profitiert?
Am Freitag, 25. Juni, findet im Musiksaal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C) ein hochkarätiges Konzert mit jungen Künstlerinnen und Künstlern der Talentförderung Baselland statt. Das Repertoire reicht von Klassik bis Jazz. Der Konzertabend beginnt um 19.30 Uhr. Es gilt weiterhin die Maskenpflicht.
Querflöte und Piccolos
Weiter geht es am Samstag, 26. Juni, mit einem besonderen Konzertmorgen mit Querflöte und Piccolos. Dieser findet im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C) statt. Um 10.15 Uhr tritt die Querflöten- und Piccoloklasse von Jasmin Roth auf und um 11.30 Uhr spielen die Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse von Noemi Locher ihr Sommerkonzert. Es erwartet Sie ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Die jungen Musikerinnen, Musiker und ihre Lehrpersonen freuen sich auf Ihren Besuch.
Trommelsolisten und Ensembles
Am Mittwoch, 30. Juni, findet um 18.30 Uhr ein Vortragsabend der Schlagzeugklasse von Dominik Dolega statt. Sie hören viele Trommelsolisten und auch Ensemblebeiträge. Achtung: der Vortragsabend ist nicht im Musiksaal, sondern diesmal im Mehrzweckraum (Schützenmattschule Trakt B). Die jungen Schlagzeuger freuen sich auf Ihren Besuch. A. Kirschner, Schulleitung
In den dreissig Jahren in denen ich hier in Pfeffingen lebe, habe ich diesen Satz immer wieder mehr oder weniger offen vernommen. Ich finde es ist höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert. Auch aus diesem Grund habe ich einen Antrag zuhanden des Pfeffinger Gemeinderats eingereicht. Gerne möchte ich erreichen, dass dieser prüft, wieweit wir Aesch beim Bau des neuen Sport- und Kulturzentrums «Dom» finanziell unterstützen können. Leider teilt der Gemeinderat meine Ansicht nicht und möchte meinen Antrag für «nichterheblich» erklären. Aesch ist unser wichtigster Nachbar, ohne diesen,
teilt. Eine wichtige Grundlage für ein lebendiges Dorf Aesch. Der Gemeinderat zeigt sich erfreut, ab der sehr grossen Zustimmung zu diesen beiden Geschäften und bedankt sich bei der Bevölkerung für das Vertrauen. Gemeinderat Aesch
würde das Leben in unserem Dorf nicht mehr funktionieren. Auch Sport und Kultur sind wichtig. Das haben wir alle im Corona-Jahr gemerkt. Dieses Projekt ist auch eine gute Investition um das lokale Gewerbe und damit Arbeitsplätze langfristig zu garantieren. Darum ist es nicht recht unter Nachbarn, wenn einer bezahlt und beide profitieren. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mich heute Abend um 20 Uhr an der Gemeindeversammlung in Pfeffingen unterstützen und mit mir gemeinsam ein Zeichen setzen, dass wir unsere Nachbarn schätzen und mögen und wir wissen was wir an Ihnen haben. Nadim Ismail
VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www. gruenereinach.ch
Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präsident: Luca Bembo, 079 263 39 42. Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsi-
dentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreugmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70.
Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter
Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel.
061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@ bluewin.ch, www.jap.ch. VorverkaufTickets:Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com
Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Ne-
bel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch
Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15
Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.
Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic Walking-
Training jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch
Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils
Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!
SCHNAPPSCHUSS
GEMEINDEVERSAMMLUNG
Freude herrscht «Freude herrscht» sagte einst der innovative und zukunftsorientierte SVP-Bundesrat Adolf Ogi. Ohne seine Visionen und den Drang, die Schweiz weiterzubringen, wären wir heute um viele neue Projekte ärmer. Um nur sein grösstes Werk zu nennen: Die Neat. Wer könnte sich heute noch vorstellen, mit der Bahn via Goppenstein nach Ausserberg ins Wallis zu reisen? Sehr wahrscheinlich niemand. Auch er musste viele Steine aus dem Weg räumen und etliche Kritiker für seine Visionen überzeugen. Und ausgerechnet seine SVP ist eine vehemente Gegnerin für neue Visionen bei uns in Aesch. Den Dom. Ich denke Alt Bundesrat Ogi würde sicherlich die Stirn runzeln. Ein Dom, der dringend für unsere Vereine benötigt wird, der Platz bietet für Sport und Kultur unter einem Dach, der einzigartig hier bei uns in der Nordwestschweiz ist. Stellen Sie sich mal vor, unser Dorf lebt wieder! Endlich, würde ich sagen. Ein wachsendes Aesch für alle!
Und das sogar, ohne die Bewohner von Aesch mit Lärm zu belästigen. Denn der Dom wird dort gebaut, wo sich heute schon die Jungend und Sport mit der Kultur vereinen, auf dem Löhrenacker. Oder können Sie sich vorstellen, dass mitten im Dorf bei den Bewohnern eine Kulturstätte gebaut wird? Lärm und Suchverkehr jedes Wochenende. Nehmen Sie sich doch unseren wunderschönen «Wyyschluuch» zum Beispiel. Durch die berechtigen Interventionen der Anwohner darf dieser Veranstaltungsort nur noch bis Mitternacht benutzt werden. Weil der Lärm der Raucher, Autos, lachenden Menschen einfach zu gross ist. Ich, Martin Glatz, stehe zu 100 Prozent hinter dem dringend benötigten Dom und empfehle Ihnen, das Referendum nicht zu unterstützen. Für ein zukunftsorientiertes Aesch bigott. Vize Schulratspräsident Gemeindekommissionsmitglied Martin Glatz
Sommer-Mohn: Dieses schöne Sommerbild entstand auf einer Velotour von Ettingen nach Reinach. FOTO: DIETER UND ELSA WINKLER, AESCH
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
PFEFFINGEN
www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch
Einladung Gemeindeversammlung Gerne erinnern wir Sie daran, dass heute Donnerstag-Abend, 24. Juni 2021, um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle die «RechnungsGemeindeversammlung» stattfindet. Die Traktanden entnehmen Sie bitte der per Post in alle Haushalte verteilten Einladung oder unserer Homepage www.pfeffingen.ch Bitte beachten Sie die in der Einladung ausführlich beschriebenen Schutzvorkehrungen COVID-19. Zudem erleichtern Sie uns die Organisation des Anlasses, wenn Sie sich vorgängig anmelden: telefonisch unter 061 756 81 22 oder per E-Mail an gemeinde@pfeffingen.bl.ch Wir laden Sie herzlich ein, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Gemeinderat Pfeffingen
Aussen-Instandstellung «Milchhüsli Pfeffingen»
In den vergangenen Monaten wurde die gesamte Aussenhülle des «Milchhüsli» einer Renovation unterzogen. Ersetzt wurden das gesamte Dach, die Fensterläden und die Eingangstüre. Die Aussentreppe wurde instandgestellt und die Fassade mit einem neuen Verputz sowie einem neuen Anstrich versehen. Seit Kurzem erstrahlt das markante kleine Gebäude im Dorfkern wieder in «alter Frische». Wir danken allen Beteiligten Handwerkern sowie der Bauleitung für ihre umsichtige Arbeit. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung
Pick-e-Bike auch in Aesch und Pfeffingen verfügbar Ab sofort kann Pick-e-Bike auch in Aesch und Pfeffingen genutzt werden. Das beliebte Sharing-Angebot der BLT Baselland Transport AG, der PrimeoEnergie AG und der Basler Kantonalbank wurde 2018 in der Region lanciert und seither laufend erfolgreich erweitert. Zusammen mit dem Verein Birsstadt wurde das zukünftige Angebot nun in der ganzen Birsstadt gemeindeübergreifend optimiert und in einem Rahmenvertrag festgehalten. Dabei stehen das flächendeckende, kundenorientierte Angebot und die gemeinsame Kommunikation im Vordergrund. Pick-e-Bikes können via Smartphone gemietet und an einem beliebigen öffentlichen Ort innerhalb einer definierten Zone wieder abgestellt werden. Aesch und Pfeffingen sind die ersten Gemeinden in der Birsstadt, welche das Angebot unter dem neuen Rahmenvertrag der Birsstadt erweitern und damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Gesamtmobilität in der gesamten Birsstadt leisten. Dank der Unterstützung der Gemeinden können die Pick-e-Bikes für nur 35 Rp. pro Minute ausgeliehen und an
einem anderen Ort innerhalb der Birsstadt, der Stadt Basel und weiteren Gemeinden im Leimental zurückgegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter: www.pickebike.ch Gemeinderat Pfeffingen
Seniorinnen und Senioren im Unterricht Auf das neue Schuljahr möchten wir das Projekt Seniorinnen und Senioren im Klassenzimmer weiter ausbauen. Dazu suchen wir freiwillige ältere Menschen, welche während mindestens einem halben Tag pro Woche eine Klasse im Kindergarten besuchen und begleiten. Möchten Sie als unterstützende Begleitperson Ihre Lebenserfahrung, Geduld und Zeit zur Verfügung stellen? So treffen drei Generationen aufeinander, die sich gegenseitig kennen- und wertschätzen lernen. Ihre Aufgaben können sein: Geschichten vorlesen, Kindern zuhören, mit Kindern spielen, basteln, musizieren, von früher erzählen, Begleitung der Klasse während Ausflügen und Exkursionen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Schulleiterin Judith Müller-Vögtli unter der Nummer 061 531 18 21 (Montag bis Donnerstag, von 8.00 bis 12.00 Uhr) oder per E-Mail an j.mueller@schulepfeffingen.ch Wir freuen uns auf Sie. Das Schulleitungsteam der Primarstufe Pfeffingen und die Kindergärtnerinnen
Wie komme ich als Schweizer Bürgerin oder Schweizer Bürger rasch, einfach und bequem zu einem neuen Schweizerpass? Indem Sie den neuen Ausweis oder die neuen Ausweise (Pass und IDK als Kombi) via der Internetplattform www.schweizerpass.ch beantragen. Die Vorteile der Ausweisbestellung via Internet liegen klar auf der Hand. Sie können während 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche den Ausweis oder die Ausweise einfach und bequem bei www.schweizerpass.ch beantragen, ohne längere Wartezeiten oder gar mehrmaliges Anrufen in Kauf nehmen zu müssen. Das Passbüro garantiert, dass alle Internetanträge, die bis 16.00 Uhr eintreffen, am selben Tag (ausser Wochenende) verarbeitet werden. Sie erhalten nach Ihrer Datenübermittlung eine E-Mail als Bestätigung der Ausweisbestellung und anschliessend, nach Prüfung der Daten, einen Link, mit dem Sie wiederum bequem und einfach sowie ohne zeitliche Einschränkung den Termin für die Aufnahme der biometrischen Daten selbst buchen können. Seit Juli 2020 können Schweizerinnen und Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft ihre biometrischen Daten in Liestal (Mühlegasse 8) oder auch in Basel (Spiegelgasse 6) erfassen und sich einen Pass oder ein Kombi (Pass und Identitätskarte) ausstellen lassen. Nutzen Sie diese einfache und von den Büroöffnungszeiten unabhängige Art der Ausweisbeantragung! Herzlichen Dank. Passbüro Basel-Landschaft
AUS DEM SCHULRAT PRIMARSTUFE
Die Primarstufe Aesch im personellen Wandel Das neue Schuljahr bringt in der Primarstufe Aesch im personellen Bereich einige Veränderungen mit sich. Verabschiedung
Herr Niggi Thurnherr wird per Ende Schuljahr seine wohlverdiente Pension antreten. Er trat im August 2013 die Stelle als Schulleiter in Aesch an. Zuvor wirkte Niggi in Muttenz als Hauptschulleiter – wir durften uns also auf einen Mann mit grosser Erfahrung freuen. Im Schuljahr 2016/2017 übernahm er für zwei Jahre die Hauptschulleitung, bis er sich im Rahmen einer Teilpensionierung im August 2018 wieder als Schulleiter im 50%-Pensum engagierte. Niggi war im Kollegium allseits sehr geschätzt! Seine ruhige, vorausschauende Art und sein immenses Wissen, welches er unter anderem aus seiner Tätigkeit beim Amt für Volksschulen mitbrachte, war stets ein Gewinn in allen Bereichen der Zusammenarbeit! So sagt Schulratspräsidentin Monika Leu Pfiffner über ihn: «Ich erlebe Niggi als von Visionen geleitet, der die Zusammenarbeit im Team als tragender Erfolgsfaktor sieht und mit viel Herzblut bei der Sache ist». Niggi Thurnherr hat die Primarstufe Aesch weitergebracht und entscheidend geprägt. Wir danken ihm für das Geleis-
Entsorgungskalender Pfeffingen
Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Papier-/Kartonsammlung Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Metall
Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH
Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.
MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bau-
abend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69.
Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am
Donnerstag von 20.00 bis 22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin a. i.: Tanja Häring, Mobile 079 945 38 57 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch
Montag, 23. August 2021 Mittwoch, 22. September 2021 Mittwoch, 20. Oktober 2021
Dr. med. B. STARK
InseratAllgemeine Medizin FMH
Krebsenbachweg 5 4147 Aesch Telefon 061 753 11 30 Die Praxis bleibt vom . . 2021 bis . . 2021 wegen Ferien geschlossen. Das Praxistelefon gibt über unsere Vertreter Auskunft.
Neu im Schulleitungsteam dürfen wir Frau Simona Gafner und Herr Felix Sprecher begrüssen – Simona Gafner mit einem 60%-Pensum als Konrektorin und Felix Sprecher mit einem 80%-Pensum als Konrektor. Wir wünschen den beiden einen guten Start und heissen sie herzlich willkommen!
Jubilare und Jubilarinnen
Wir möchten an dieser Stelle nicht unterlassen, einigen Kollegen und Kolleginnen, die im aktuellen Schuljahr zwanzig oder mehr Dienstjahre feiern dürfen, zu ihren Jubiläen zu gratulieren: – Monika Bitterlin 40 Jahre – Monika Langlotz 35 Jahre – Regula Calvé 30 Jahre – Roger Pellaton 30 Jahre – Rahel Ramseyer 25 Jahre – Cornelia Hildbrand 20 Jahre
Niggi Thurnherr. Der Primarschulrat wünscht allen Mitarbeitenden viel Glück und alles Gute für die kommenden Jahre. Wir freuen uns auf die weitere, angenehme Zusammenarbeit. Schulrat Primarstufe Aesch
Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch
Turnerinnen Aesch. Frauen/Seniorinnen: MZH
Löhrenacker, Mi, 20.00–21.00. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.30. Gymn./Wettkampf Gruppe Mädchen 10–16J: S1 Neumattschule, Do, 18.00–20.15. Je nach Niveau in 2 Gruppen. Auskunft: Iris Rietmann, Tel. 078 727 32 24.
Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball
Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30.
Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook. com oder www.bcaesch.ch
Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,
Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Do. des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.
Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche. CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident:
(Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch
Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch
Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium
Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Markus Lenherr, Arlesheimerstrasse 30, 4147 Aesch, Tel. 061 751 71 97.
mittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch
bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www. pfadibaerenfels.ch
Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14.00 Steinackerhaus.
Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportli-
che Schiessen und alle Fragen über die Schiesspflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Telefon 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch
SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.
ch. Präsident: Jan Kirchmayr, Tel. 079 625 11 89. Für alle statt für wenige!
TageselternvereinAesch. Gemeindezentrum, Haupt-
str. 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganz-, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Do 9–11; Fr 9–11.30; 061 756 77 24. Tel. Sprechstunde: Di 14–16, 061 751 12 67.
Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon
Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Stefan Heumesser. Proben: Do, 20.00–22.00, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.
Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im
Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.
Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli
andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www. attraktivesaesch.ch
Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen ver-
Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45.
Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offe-
ner Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli. ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20.
Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15.
Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit brei-
tem Repertoire. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Proben und weitere Infos siehe www.bacchanalchor.ch. Kontakt: Ingo Koch/Jutta Reisen, info@bacchanalchor.ch
FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www. fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter E-Mail info@ fdp-aesch.ch
Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch
und Brigitte Subkov, Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Platzreservation per E-Mail möglich unter widmer.mariann@gmx.ch
Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60
Samstag, 26. Juni 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion
Sonntag, 27. Juni 9.45 Ökumenischer Gottesdienst zum Rebensonntag. Im Steigrüebli. Mit Pfarrer Felix Terrier und Pfarrer Ingo Koch. Musikalische Mitwirkung: Bacchanalchor
Gottesdienst vor Ort mit max. 100 Besuchern wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Während des Gottesdienstes gilt eine Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch
20.30 Jugendgottesdienst zur Sommerzeit «…und sprach: es werde Licht!» Mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse, Religionslehrer Schmied und Pfarrer Ingo Koch
Der Gottesdienst wird per livestream übertragen.
Amtswoche: 26. Juni bis 2. Juli Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00
Parallel Kindergottesdienst
Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte
April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen TennisSandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und
GOTTESDIENSTE
Donnerstag, 1. Juli 16.30 Rosenkranzgebet
Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 26. Juni Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 27. Juni 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 30. Juni 17.00 Rosenkranzgebet
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Begrüssung
Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6
Mittwoch, 30. Juni 9.15 Eucharistiefeier
findet statt am Dienstag, 29. Juni 2021 Mittwoch, 30. Juni 2021 Mittwoch, 7. Juli 2021
tete und wünschen ihm für seine Zeit im Ruhestand alles Gute. Geniess Deinen neuen Lebensabschnitt – jetzt beginnt eine Zeit voller Freiheit, Genuss und neuen Möglichkeiten!
VEREINSNACHRICHTEN
Sonntag, 27. Juni 9.45 Ökumenischer Gottesdienst zum Räbestunntig im Steigrüebli
UMWELT-INFO
19
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Freitag, 2. Juli 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion
Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Samstag, 26. Juni 19.00 Aescher Konzertabend. Ref. Kirche Aesch. Mit Cyprian Kohut, Violoncello
Hinweis: Das Sekretariat und das Steinackerhaus bleiben während den ersten 5 Sommerferienwochen ab Samstag, 3. Juli bis und mit Sonntag, 8. August geschlossen.
Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 27. Juni 9.00 Gebet
Sonntag, 27. Juni 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Donnerstag, 1. Juli 6.00 bis 7.00 Frühgebet
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Dienstag
29. Juni
9.30 Gottesdienst mit Predigt von Peter Blaser Sonntagsschule und Kinderbetreuung Mittwoch, 30. Juni 19.30 Bibel- und Gebetsabend
10 - 22 Uhr
Sommermarkt
20
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
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Samstag, 26. Juni 2021 | 20.00 h
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Nr. 2021-1282 Gesuchsteller: Markus Bard-Schori, Pantelweg 16, 4153 Reinach – Projekt: Zweckänderung: alt Bastelraum in neu Wohnung, Parzelle: 2433, Kreuzmattweg 11, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Markus Bard-Schori, Pantelweg 16, 4153 Reinach Nr. 2021-1285
Gesuchsteller: ETRA Immobilien AG, Luftgässlein 4, 4051 Basel – Projekt: 2 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle / 2 Velounterstände, Parzelle: 3429, Im Steinenmüller, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: englerarchitekten GmbH sia, Gemsberg 7a, 4051 Basel Auflagefrist: 5. Juli 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2021 Die Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2021 hat mit einer Präsenz von 65 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 4 Abs. 1 des Verwaltungs- und Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Münchenstein publiziert werden: 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 22. und 23. März 2021 wird genehmigt. 2. Vom Jahresbericht 2020 wird Kenntnis genommen. 3. Die Jahresrechnung 2020, umfassend die Erfolgsrechnung, die Investitionsrechnung, die Bilanz und den Anhang, mit einem Aufwandüberschuss von CHF 3 413 080.88 und Nettoinvestitionen von CHF 2 886 283.16, wird genehmigt. Der Aufwandüberschuss der Jahresrechnung 2020 wird dem Bilanzüberschuss entnommen. Zusätzlich werden die Rechnungen 2020 der Spezialfinanzierungen mit folgenden Ergebnissen genehmigt: – 7101 Wasserversorgung: Ertragsüberschuss CHF 93 583.91 – 7201 Abwasserbeseitigung: Aufwandüberschuss CHF 95 449.19 – 7301 Abfallbeseitigung: Aufwandüberschuss CHF 140 644.97 Die Ergebnisse der Spezialfinanzierungen werden jeweils den Verpflichtungen gegenüber den Spezialfinanzierungen entnommen (Aufwandüberschuss) oder in die Verpflichtungen eingelegt (Ertragsüberschuss). Die Beschlussfassungen gemäss der vorstehenden Ziffern 1., 2. und 3. unterstehen nicht dem fakultativen Referendum. Rechtsmittelhinweis: Allfällige Entscheide der Stimmberechtigten und der Organe der Gemeinde gemäss § 172 Gemeindegesetz BL können beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal angefochten werden. Die Beschwerde gemäss § 172 Absatz 2 Gemeindegesetz BL ist wie folgt einzureichen: a) wegen mangelhafter Vorbereitung der Gemeindeversammlung innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, b) wegen mangelhafter Durchführung der Gemeindeversammlung innert 10 Tagen seit der Beschlussfassung, c) wegen übriger Missachtung der Rechte der Stimmberechtigten innert 10 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes. Gemäss § 172a Gemeindegesetz BL ist das Beschwerdeverfahren unter Vorbehalt von § 20 Absatz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 13. Juni 1988 kostenlos gegen Erlasse und Entscheide der Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung
Kein «langer Mittwoch» in den Schulsommerferien Während der Schulsommerferien vom Montag, 5. Juli 2021, bis und mit Freitag, 13. August 2021, schliessen die Schalter der Gemeindeverwaltung mittwochs jeweils schon um 16.30 Uhr, statt wie üblich um 18.30 Uhr. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Kundenfrequenz generell in der Sommerferienzeit und vor allem am «langen Mittwochabend» bedeutend geringer ist als im sonstigen Verlauf des Jahres.
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
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Höhere Abgaben und Kündigungen auf der Verwaltung
Wie üblich können für dringende Anliegen auch ausserhalb der üblichen Öffnungszeiten telefonisch Termine vereinbart werden unter Tel. 061 416 11 00. Die Gemeindeverwaltung
Gemeindebibliothek
Öffnungszeiten Sommerferien Während der Schulsommerferien vom 3. Juli bis 15. August 2021 ist die Gemeindebibliothek in der Regel montags und mittwochs geöffnet – ausser während der Betriebsferien vom 15. Juli bis und mit 1. August 2021 (3. und 4. Ferienwoche). Dementsprechend ist die Bibliothek an den folgenden Tagen jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet: 1. Ferienwoche: Montag, 5. Juli, und Mittwoch, 7. Juli 2. Ferienwoche: Montag, 12. Juli, und Mittwoch, 14. Juli 5. Ferienwoche: Montag, 2. August, und Mittwoch, 4. August 6. Ferienwoche: Montag, 9. August, und Mittwoch, 11. August Der Rückgabekasten ist jeweils während der «geöffneten» Wochen von montags bis mittwochs zugänglich – während der Betriebsferien bleibt er geschlossen. Das Team der Gemeindebibliothek
Öffnungszeiten Robinsonspielplatz in den Sommerferien In den ersten drei Schulferienwochen, vom 5. bis 25. Juli 2021, bleibt der Robinsonspielplatz geschlossen. Von der vierten bis zur sechsten Ferienwoche, also ab Montag, 26. Juli 2021, ist der Robinsonspielplatz jeweils von Montag bis Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet für gemeinsames Basteln und Spiel nach Lust und Laune. Jeweils um 16.00 Uhr wird ein Zvieri offeriert. Das Team des Robinsonspielplatzes
Wird künftig wieder kosten: Bis zu einer halben Million Franken könnte die Wiedereinführung der Bestattungsgebühren bringen, hofft der Gemeinderat. FOTO: TOBIAS GFELLER
An der Gemeindeversammlung präsentierte der Münchensteiner Gemeinderat erstmals Details zum Stabilisierungsprogramm. Es gab viel Kritik. Tobias Gfeller
Sommerferien-Programm Jugendarbeit In den ersten beiden Sommerferienwochen bleibt das Jugendhaus geschlossen. In dieser Zeit findet die Sommerferienjob-Aktion statt: Wer 14 bis 16 Jahre alt ist und einen Ferienjob sucht, ist beim Team der Jugendarbeit richtig per E-Mail an jugendarbeit@muenchenstein.ch oder Telefon an 061 411 00 52 oder 079 512 61 56. In der dritten und sechsten Sommerferienwoche öffnet das Jugendhaus zu den üblichen Öffnungszeiten seine Türen: – Mittwoch, 21. Juli, 15.00 bis 18.00 Uhr – Donnerstag, 22. Juli, 14.00 bis 22.00 Uhr – Freitag, 23. Juli, 17.00 bis 22.00 Uhr – Mittwoch, 11. August, 15.00 bis 18.00 Uhr – Donnerstag, 12. August, 14.00 bis 22.00 Uhr – Freitag, 13. August, 17.00 bis 22.00 Uhr Wer zündende Ideen für Projekte, Ausflüge und weitere Unternehmungen hat, ist damit jederzeit beim Team der Jugendarbeit willkommen. Das Team der Jugendarbeit
Save the Date: «Dreispitz 4142» am 18. September 2021
Wohnen – Bildung – Kultur – Politik Wie keine zweite Location illustriert der Freilager-Platz auf dem Areal Dreispitz den Wandel und die Innovationskraft Münchensteins. Hier trifft direkt an der Tramstation der BLT-Linie 11 in verschiedensten Variationen Arbeiten auf Wohnen sowie Bildung auf Kultur und Freizeit. Nicht zuletzt im Hinblick auf die laufende Planung zu Gunsten des Universitäts-Standorts auf dem Areal Dreispitz ist der Freilagerplatz und das Umfeld im Dreispitz genau der richtige Schauplatz für eine Veranstaltung, welche die Entwicklung, die Standortqualitäten und das Potential der Gemeinde Münchenstein auf unterhaltsame Art und Weise abbildet. Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Samstagnachmittag, 18. September 2021 zwischen 14.00 und 19.00 Uhr ein interessanter Anlass auf und rund um den Freilager-Platz mit unzähligen Einblicken, Kontakten, Unterhaltung und natürlich auch Verpflegungsmöglichkeiten. (Fortsetzung auf Seite 23)
Die Jahresrechnung 2020 schloss noch schlechter ab als erwartet. Statt des budgetierten Aufwandüberschusses von 1,7 Millionen Franken resultierte bei Gesamtausgaben von gut 62 Millionen Franken ein Verlust von 3,4 Millionen Franken. Nimmt man nur das operative Ergebnis, liegt der Verlust sogar bei happigen 6,8 Millionen Franken. «Das zu korrigieren, wird eine Herkulesaufgabe», meinte Gemeinderat Andreas Knörzer (GLP). Das strukturelle Defizit von gut vier Millionen Franken war schon vor der Rechnungs-Gmeini bekannt. Auch, dass der Gemeinderat zusammen mit der Verwaltung ein Stabilisierungsprogramm lanciert hat. Gut 42 Millionen Franken sollen damit bis 2026 eingespart oder über höhere Gebühren mehr eingenommen werden. Andreas Knörzer präsentierte erstmals Details zu den 104 Einzelmassnahmen, welche zu grossen Teilen in der Kompetenz des Gemeinderats und der Verwaltung und nur zu kleinen Teilen in der Kompetenz der Stimmbevölkerung liegen. Gespart wird fast in allen Bereichen. «Opfersymmetrie» nennt dies Andreas Knörzer. Der Kochkurs für Senioren soll
genauso wegfallen wie zahlreiche Netzwerkanlässe der Gemeinde mit der Öffentlichkeit. Social Media statt Grillplausch lautet das Motto der zukünftigen Kommunikation der Gemeinde nach aussen. Es soll genau geprüft werden, welche gedruckten Publikationen noch nötig sind. Auf der Bauverwaltung werden raumplanerische Projekte priorisiert, was wohl heisst, dass auf gewisse Vorhaben verzichtet wird. Damit könnte bis 2026 bis zu einer halben Million Franken eingespart werden. Mehreinnahmen soll die Erhöhung des Wasserzinses sowie der Pachtzinsen generieren. So werden zum Beispiel die Pachtverträge mit dem Familiengarten-Verein überprüft. Bis zu einer halben Million Franken könnte die Wiedereinführung der Bestattungsgebühren bringen. Und bei den Mittagstischen wird die Mahlzeitenzubereitung an einen externen Caterer vergeben. Im Bereich Bildung werde möglicherweise mehr Mehrjahrgangsklassen gebildet.
Kündigungen unvermeidlich
Auch beim Gemeindepersonal wird der Hebel angesetzt. So sollen bei frühzeitigen Pensionierungen keine Übergangsrenten mehr bezahlt werden und der automatische Anspruch auf Lohnerhöhungen und Prämien soll wegfallen. Es werde auch zu Kündigungen kommen, betonte Gemeindeverwalter Stefan Friedli auf Nachfrage aus dem Plenum. «Etwas anderes zu sagen, wäre Augenwischerei.» Unabhängig vom Stabilisierungsprogramm wurde bereits im vergangenen Jahr zwölf Mitarbeitenden gekündigt. Weil die Sparmassnahmen noch nicht final definiert sind, sei noch nicht klar,
wie stark die Auswirkungen auf das Personal sein werden, erklärte Finanzchef Andreas Knörzer. Der Gemeinderat stellte auch klar, was nicht geplant ist: Dazu gehören die Schliessungen der Bibliothek, des Jugendhauses, des Robinsonspielplatzes und des Familienzentrums, die Aufgabe der schulergänzenden Betreuungsangebote, der Verzicht auf die Schulsozialarbeit und die Familien- und Elternberatung sowie der Verzicht auf pädagogische Angebote wie die Logopädie oder die Musikschule.
Schulraum sorgte für Diskussionen
Dass Münchenstein sparen muss, war an der Gemeindeversammlung unbestritten. Vielmehr störten sich Votantinnen und Votanten – vor allem von der SP und den Grünen – an der ihrer Meinung nach mangelnden Kommunikation von Seiten Gemeinde und brachten so wie erwartet das Thema Schulraum auf. Die Grünen legten ein Vorstosspaket mit gegen 30 Fragen vor, die an der kommenden Gemeindeversammlung im September vom Gemeinderat beantwortet werden. Sie wollen klare Antworten, wie der Gemeinderat die künftige Schulraumplanung vorsieht und wo unter anderem die Kinder aus dem van Baerle-Areal, falls der Quartierplan an der Urne angenommen wird, zur Schule gehen sollen. An der September-Gmeini wird dann auch die von der Aktion «Familienfreundliches Münchenstein» mit 619 Unterschriften geforderte Sondervorlage für einen Investitionskredit für den Neubau oder die Erweiterung des Schulstandortes Dillacker zur Abstimmung kommen.
DIE POLIZEI MELDET
SENIORENR AT
Auseinandersetzung: Zeugen gesucht
Können Sie gönnen?
WOB. Am Sonntag, 20. Juni, um 14.15 Uhr, kam es auf dem «Biberpfad», welcher von Basel nach Arlesheim führt, in Münchenstein zu einer tätlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es zu einem verbalen Streit zwischen vier Personen. Aus noch zu klärenden Gründen eskalierte der Streit und gipfelte in gegenseitigen Tätlichkeiten. Drei der beteiligten Personen zogen sich bei der Auseinandersetzung Schürfungen und Prellungen zu. Zur Klärung des genauen Tathergangs sucht die Polizei Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Hinweise sind können der Polizei Basel-Landschaft unter der Rufnummer 061 553 35 35 gemeldet werden.
Die Formulierung «Ich kann gönnen» ist hierzulande nicht geläufig. Ihr Sinn jedoch ist klar: Ich bin fähig und willens, einem Mitmenschen oder einer bestimmten Gruppe etwas zu gönnen, was ich nicht haben kann oder was mir nicht zugänglich ist. Wer einem andern nichts Gutes gönnen mag, neigt zu Missgunst. Diese Spielart des Neides ist nun bei der Covid-Impfsituation zu beobachten: Impfgegner beklagen sich über die «Zweiklassengesellschaft», die den Geimpften Vorteile gewähre und all jene benachteilige, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht impfen lassen möchten. Abgesehen davon, dass noch nicht restlos klar ist, welche Privilegien geimpfte Personen allenfalls bekommen sollen: Wie wäre es mit ein bisschen
«Gönnenkönnen»? Als emotionaler Stossdämpfer könnte überdies der volkstümliche Spruch «Man kann nicht den Batzen und das Weggli haben» in Erwägung gezogen werden. Ob es klüger ist, auf das Weggli zu verzichten und den Batzen im Portemonnaie zu behalten oder ob es mehr Sinn macht, ins Weggli zu beissen: Im Leben geht es immer wieder um Entscheide, um ganz kleine, alltägliche oder grössere und weitreichende. «Glück heisst, sich entscheiden können», sagte mal ein kluger Mensch. Aber ob es uns passt oder nicht: Jeder Entscheid, den wir treffen, hat irgendeine Konsequenz, mit der wir im Nachhinein zurechtkommen müssen. Gute Entscheide und gesunde Sommertage wünscht Ihnen Ihr Seniorenrat
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O. Jeker AG und BMT Brunner AG zukünftig unter einem Dach. Der künftige Firmenstandort ist nach einem geplanten Umzug im Herbst 2021 an der Neumattstrasse in Breitenbach, in der Liegenschaft der BMT Brunner AG. «Die Zukunft beginnt heute.» Mit dieser Grundüberzeugung führen Tanja und Olivier Jeker-Künzli ihr Unternehmen seit nunmehr über 20 Jahren. Stetiges Wachstum und die ebenso stetige Erweiterung der Geschäftsbereiche sind Ausweis des damit verbundenen Erfolgs. Ende der vergangenen Woche, am Freitag, 28. Mai 2021 hat die O. Jeker AG auf
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diesem Weg einen weiteren Meilenstein gesetzt: Die neugegründete Jeker Holding AG hat die BMT Brunner AG mitsamt der Liegenschaft an der Neumattstrasse 60 in Breitenbach übernommen und vereint die O. Jeker AG und die BMT Brunner AG somit unter einem Dach. Die O. Jeker AG wird ab Herbst auch ihren Firmenstandort in den Gebäuden der BMT Brunner AG haben. Damit stellt sich das Unternehmer-Ehepaar schon heute auf die Herausforderungen der Zukunft ein. «Dringender Platzbedarf, eine bessere Strukturierung und Optimierung unserer Prozesse mit ‹kurzen Wegen›, aber auch die Schaffung von Lagermöglichkeiten – das hat den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben», erklären Olivier und Tanja Jeker-Künzli. Die Chance, sich auf eigenem Grund weiter zu entwickeln, betrachten die beiden ausserdem als entscheidenden Vorteil. Nicht zuletzt wolle man mit diesem Schritt auch schon frühzeitig die Tür zum nächsten Entwicklungsschritt aufstossen, nämlich der jüngeren Generation Verantwortung übertragen zu können, betonen sie weiter. Die O. Jeker AG aus Breitenbach ist seit 1999 in den Bereichen Sanitär, Heizung, Schwimmbad, Regenwasser- und Bewässerungsmanagement in der ganzen Nordwestschweiz
tätig. Sie hat im letzten Jahr mit dem Kauf des Schwimmbadbereichs der renommierten Firma Tschantré AG die schon bestehende Schwimmbadabteilung ausgebaut und sich in der Region als einer der führenden Partner vieler Bauherren empfohlen, welche die ausgewiesene Expertise des Breitenbacher Unternehmens zu schätzen wissen. Die Übernahme der Gebietsvertretung von Regenwasseranlagen der Otto Graf GmbH (Marktführer in Europa) erfolgte ebenfalls im 2020. Damit schaffte die O. Jeker AG auch den Sprung zum regionalen Vertrieb von Neuanlagen, Service und Instandhaltung von Regenwasseranlagen in der ganzen Nordwestschweiz. Mit inzwischen 26 Mitarbeitenden und fünf Lernenden ist die O. Jeker AG ein wichtiger handwerklicher Arbeitgeber der Region. «Wir möchten in der Region ein positives Signal setzen und freuen uns schon heute auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren gewerblichen und privaten Kunden.» Das Unternehmer-Ehepaar will so mit seiner hoch motivierten Mannschaft und den jungen Führungskräften das ganze Zukunftspotential eines dynamischen Marktes nutzen, der nicht zuletzt von den Trends der optimierten Energieversorgung und nachhaltigen Ressourcennutzung getrieben wird.
v.l.n.r. Tanja Jeker-Künzli (O. Jeker AG), Jeannette Brunner (BMT AG), Olivier Jeker-Künzli (O. Jeker AG)
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Mehr zum Programm und den Details gibt es demnächst im Wochenblatt sowie auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch zu erfahren. Auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher freut sich schon heute Der Gemeinderat
werden für den Schulstart bis spätestens 31. Juli 2021 entgegengenommen. Spätere Anmeldungen können jeweils per Monatsbeginn berücksichtigt werden. Weitere Informationen erteilt auf Nachfrage gerne die Leitung SEB per E-Mail an lejla.niksic@muenchenstein.ch oder telefonisch unter der Nummer 079 840 82 19. Das Team der Schulergänzenden Betreuung
Tagesheim Münchenstein
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(Fortsetzung von Seite 21)
Brücke zwischen den Generationen
Das Tagesheim der Gemeinde Münchenstein ist in den Räumlichkeiten der Stiftung Hofmatt angesiedelt, wo ältere Menschen ein Zuhause finden, die ihren Alltag nicht mehr selber bestreiten können oder wollen. Durch die örtliche Nähe der beiden Institutionen ist es in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Begegnungen zwischen der jüngsten Generation mit Seniorinnen und Senioren gekommen – die jeweils für beide Seiten eine Bereicherung darstellten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden solche Begegnungen und Kooperationen leider über einen längeren Zeitraum hinweg verunmöglicht. Umso schöner, konnte vor kurzem wieder ein gemeinsames Projekt realisiert werden, das von einer Mitarbeiterin des Tagesheims, den Lernenden sowie einer Aktivierungsfachfrau der Stiftung Hofmatt initiiert worden ist: Die Kinder des Tagesheims haben im Innenhof des Altersheims die Aussenseite der Fenster bemalt, während sich zeitgleich die Bewohnenden der Stiftung auf der Innenseite kreativ betätigt haben. Entstanden sind dadurch im wahrsten Sinne des Wortes berührende Interaktionen zwischen den Kleinkindern und den betagten Menschen, welche die Hoffnung nähren, dass bald auch wieder Begegnungen ohne «Wand dazwischen» stattfinden können. Das Team des Tagesheim Münchenstein
Schulergänzende Betreuung SEB
Jetzt anmelden für das Schuljahr 2021/2022 An vier verschiedenen Standorten leitet die Schulergänzende Betreuung (SEB) einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Angebot richtet sich an Kinder ab dem Kindergarteneintritt bis zum Ende der Primarschulzeit – in der Regel sind die Kinder zwischen 4 und 12 Jahre alt. Die SEB fokussiert sich auf den Mittag und die Gestaltung des Nachmittages sowie die Begleitung der Kinder in verschiedenen Lernund Lebensphasen. Auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch sind unter dem Suchbegriff «SEB» weitere Informationen und Publikationen zum Tun und Wirken der SEB zu finden. Ebenso kann man sich hier via Online-Schalter für die Schulergänzende Betreuung im Schuljahr 2021/2022 anmelden. Anmeldungen
Mitmach-Spielfest für Kinder von 2 bis 6 Jahren und ihre Erwachsenen Am Samstag, 3. Juli 2021, veranstaltet die Gemeindebibliothek gemeinsam mit dem Familienzentrum FAZ von 14.00 bis 17.00 Uhr eine beglückende Reise durch Bücherwelten in der Bibliothek und rund ums FAZ. Herzlich eingeladen sind Kinder zwischen 2 und 6 Jahren mit ihren erwachsenen Begleitpersonen. In Kleingruppen verreisen wir zu MitmachAbenteuern – vom Reisebüro zum Gedichtplatz, vom Geschichtenzelt zu den Bastelkoffern und mit Entdeckerspielen wieder zurück. Organisiert und begleitet wird der Anlass von Leseanimatorinnen SIKJM sowie von der Gemeindebibliothek und dem FAZ. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung via E-Mail ist erforderlich an gemeindebibliothek@muenchenstein.ch Es gelten die aktuellen Schutzmassnahmen, d.h. für Erwachsene besteht eine Maskenpflicht. Aktuelle Informationen sind auf der Website der Gemeindebibliothek zu finden: www.bibliothek.muenchenstein.ch Die Gemeindebibliothek
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Wahlen und Taufe
Werkschau: «Die vier Elemente»
Kasualien sind gottesdienstliche Feiern an den Wendepunkten unseres Lebens. Dazu gehören Taufe, Konfirmation, Hochzeit oder auch ein Abschied. Es sind schöne Gottesdienste, die zeigen, dass Leben und Glauben, Individuum und Gemeinschaft zusammengehören und aufeinander angewiesen sind. Am Sonntag, den 27. Juni, 10.15 Uhr im Ref. KGH, feiern wir die Taufe von Juna Moana. Wir stellen sie unter den Segen Gottes, geben ihr ein gutes Wort mit auf den Weg und nehmen sie mit einem lauten «Amen!» auf in unsere Gemeinde. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir Sie um 11.30 Uhr ein zur Kirchgemeindeversammlung. Traktandiert ist unter anderem die Wahl von zwei neuen Kirchenpflegerinnen/Kirchenpflegern – Halleluja! – und unser neuer Newsletter. Den Ratschlag finden Sie auf unserer Website. Pfarrerin Bea Root Bächtold, Pfarrer Markus Perrenoud, Kirchenpflege
PR. Die Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde sind allumfassend und verbinden uns mit unserem Ursprung. Der bewusste Umgang mit ihnen erlaubt uns, unsere Umgebung intensiv wahrzunehmen. Am Freitag, 25. Juni, um 18 Uhr findet an der Visual Art School Basel im Walzwerk die Vernissage der Werkschau «Die vier Elemente» statt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der Vollzeitstudenten in Malerei, Druckgraphik und Objekt sowie den dokumentierten Prozess, welchen diese während der Erarbeitung der eigenen Projekte durchlaufen. Sie ist geöffnet am Samstag von 11 bis 18 Uhr. Die Visual Art
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gen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein
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Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www. fdp-muenchenstein.ch
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Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein,
4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.
HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu:
Kollision mit Velo: Zeugen gesucht es zu einer Kollision zwischen dem Auto und dem Fahrradlenker, der zu Boden stürzte. Der Velofahrer wurde verletzt und musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden. Da der genaue Unfallhergang noch unklar ist, sucht die Polizei Zeugen. Personen welche die Kollision beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Tel. 061 553 35 35, zu melden.
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School Basel ist eine private Kunstschule mit Schwerpunkt Malerei, Zeichnung und Druckgraphik. Sie wurde 2011 von den beiden Künstlern und Kunstdozenten Charles Blockey und Fredy Buchwalder gegründet. Das Vollzeitstudium dauert vier Jahre mit Diplomabschluss. Jedes Studienjahr gliedert sich in drei Themenbereiche von je zehn Wochen. Das berufsbegleitende Studium dauert ebenfalls vier Jahre. Ein Diplom der Visual Art School Basel öffnet Perspektiven für kunstpädagogische und kunsttherapeutische Berufe sowie für freischaffende künstlerische Arbeit. www.visualartschool.ch.
PARTEIEN
Wechsel im Präsidium der Grünen Wir freuen uns sehr, einen Wechsel im Präsidium bekannt geben zu dürfen. An unserer letzten GV haben wir unsere Kollegin Kathrin Hasler als neue Co-Präsidentin gewählt. Kathrin Hasler ist seit zwei Jahren Vorstandsmitglied der Grünen, und konnte bei den letzten Wahlen direkt einen zweiten Sitz für die Grünen in der Gemeindekommission erobern. Auf Anhieb wurde sie dort zur Vize-Präsidentin gewählt. Während ihrer politischen Arbeit konnte sich die Diplom-Architektin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bundesamts für Wohnungswesen eine grosse Anerkennung über alle Parteien hinweg erarbeiten. Sowohl ihre fachliche als auch ihre menschliche Kompetenz wird in der GK sehr geschätzt. Darüber hinaus konnte sie auf der Gemeindever-
sammlung zum Quartierplan des vanBaerle-Areals mit ihrem Sachverstand punkten, als sie die Anträge der Grünen in ihrer bekannt sachlichen Art vortrug und damit massgeblich zur Annahme unserer Anträge beitrug. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unserem langjährigen Präsidenten Toni Bischofberger, der die Arbeit der Grüne Münchenstein über Jahrzehnte geprägt hat, für seine hervorragende Arbeit bedanken. Sein tatkräftiger Einsatz ist ihm nicht hoch genug anzurechnen. Ich freue mich als Co-Präsident sehr darauf, zusammen mit meiner Co-Präsidiums-Kollegin Kathrin Hasler, die Zukunft zum Wohle aller Einwohnerinnen und Einwohner Münchensteins verantwortungsvoll mitzugestalten. Tom C Fetsch, Grüne Münchenstein
BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt.
tin: Nadja Lüthi, 079 753 83 29. Kontakt: info@ cvp-muenchenstein.ch. Homepage: www.cvpmuenchenstein.ch
DIE POLIZEI MELDET
WOB. Am Sonntagnachmittag, 20. Juni, um 15 Uhr, kam es auf der Schwertrainstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr ein 25-jähriger Velofahrer auf der Schwertrainstrasse in Richtung Muttenz. Gleichzeitig beabsichtigte ein Personenwagenlenker rückwärts aus einem Parkfeld auf die Schwertrainstrasse in Richtung Muttenz zu fahren. In der Folge kam
REFORMIERTE KIRCHE
CVP Münchenstein. 4142 Münchenstein. Präsiden-
Im Rahmen des Programms «Salute» vom Roten Kreuz Baselland begleiten Freiwillige Einzelpersonen und Familien bei der Bewältigung des Alltags. Deutsch sprechen, Angebote der Gemeinde kennenlernen, vertrauter mit hiesigen Strukturen, Werten und Anforderungen zu sein oder Hilfe in der beruflichen Integration sind wichtige Themen. Die Treffen finden wöchentlich oder 14-täglich für ein bis zwei Stunden während mindestens sechs Monaten statt. Die regelmässige Beziehung zu einer externen Bezugsperson stärkt und fördert die teilnehmenden Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten. Das Rote Kreuz Baselland bereitet Freiwillige sorgfältig auf ihre Aufgabe vor und begleitet sie während der ganzen Einsatzdauer. Freiwillige werden unterstützt durch Weiterbildungen und Austauschtreffen mit anderen Engagierten. Möchten auch Sie Ihre eigenen Erfahrungen weitergeben und Neues kennenlernen? Dann melden Sie sich unverbindlich bei: Rotes Kreuz Baselland, Janine Egger, Tel. 061 905 82 00, E-Mail: freiwillige@srk-baselland.ch Weitere Informationen auch unter www.srk-baselland.ch Die Gemeindeverwaltung
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.
Mittagstisch mit Catering: nein, danke! An der Gemeindeversammlung erfuhren die Anwesenden, wie der Sparkurs der Gemeinde aussehen soll. Am Personal sparen und Auslagern ist vorgesehen, beispielsweise beim Mittagstisch. Wie haben wir paar Frauen, als wir 1997 den ersten Mittagstisch eröffneten, darum gekämpft, dass am Mittagstisch für die Kinder das Essen frisch zubereitet wird, damit sich die Kinder nicht alleine zu Hause mit Pommes-Chips und Eistee ernähren. Wir fanden es wichtig, dass die Kinder mit andern Kindern zusammen ein gesundes Essen
Dienstag
29. Juni
10 - 22 Uhr
Sommermarkt
mit anschliessender Betreuung erhalten. Heute kocht unsere Köchin und ihr Team eine rechte Anzahl an Mittagessen, das in die verschiedenen Schulhäuser geliefert wird. Soll die langjährige Köchin und ihre Mitarbeiterinnen die Stelle verlieren, weil ein Cateringservice das vorgekochte Essen bringt? Ich könnte dieser Sparmassnahme nicht zustimmen, und ich hoffe, dass der Gemeinderat zu seinen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch aus anderen Berufszweigen Sorge trägt. Hanni Huggel
GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Freitag, 25. Juni 20.15 Niklauskapelle Münster Basel. Iona-Spirituality, Liturgical Evening Prayer Sonntag, 27. Juni, modern 10.00 KGH, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Blaues Kreuz, Jugendsozialwerk. Im Anschluss um 11.30 Kirchgemeindehaus, Kirchgemeindeversammlung
Dienstag, 29. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 30. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 1. Juli 7.30 Arlesheim: Laudes 14.30 Münchenstein: Kaffeetreff
Anlässe:
18.00 Münchenstein: Vesper
Donnerstag, 24. Juni 12.00 KGH, BaDuBa
19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich
14.30 KGH, Geschichtenabenteuer Freitag, 25. Juni 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff und Fiire mit dä Chline
Freitag, 2. Juli 7.30 Arlesheim: Laudes
Dienstag, 29. Juni 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe
9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff
Donnerstag, 1. Juli 14.30 KGH, Kaffeetreff
10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst
Amtswoche: 26. Juni bis 2. Juli Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 676 31 33
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 26. Juni 15.00 Münchenstein: Taufe
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z'Rynach isch
LESERBRIEF
17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 27. Juni 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst
Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlichen vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 27. Juni 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Während den Gottesdiensten findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
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Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Amtliche Publikationen
DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH
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AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 21. Juni 2021 hat der Gemeinderat: – die Spendengesuche des zweiten Quartals genehmigt. – beschlossen, die Sitzungsgelder der Kommissionen und Funktionsträger der Gemeinde ab dem Geschäftsjahr 2022 direkt in der Geschäftsverwaltung CMI der Gemeinde zu erfassen. Die Abrechnungsperiode für sämtliche Sitzungsgelder und Aversalentschädigungen wird künftig auf das Kalenderjahr festgesetzt. Für den Übergang wird die derzeitige Abrechnungsperiode angepasst und umfasst neu den Zeitraum November 2020 bis einschliesslich Dezember 2021. Aufgrund dieser Umstellung kann der Prozess deutlich optimiert werden. – Gemeinderat Bruno Holzherr beauftragt, die Umsetzung und Koordination der IT-Infrastruktur bis zur Umsetzung (voraussichtlich Ende 2021/Anfang 2022) zu unterstützen. Damit wird die Betreuung des ganzen Umzugsprojekts an die Hauptstrasse 33 im Bereich der IT-Infrastruktur sichergestellt. – den Zuschlag für den Kauf einer Autodrehleiter für die Feuerwehr an die Firma Rosenbauer Schweiz AG verfügt. Die administrative Abwicklung der Beschaffung wird der Beschaffungsgruppe ADL übertragen. Der Beschaffung einer Autodrehleiter wurde mit Gemeinderatsbeschluss vom Oktober 2019 sowie an der Gemeindeversammlung vom November 2019 mit einem Betrag von CHF 500 000.00 einstimmig zugestimmt. – entschieden, die nachgereichten Präzisierungsfragen des Interpellanten René Umher mit der Zustellung eines Auszugs des Protokolls des Gemeinderats vom 22.03.2021 zu beantworten. Mit diesem Beschluss wurde dem Gemeinderat umfassend zur Abrechnung des Projekts Mehrzweckhalle Brühl Auskunft erteilt. – den Rechenschaftsbericht zum Legislaturprogramm 2017–2021 genehmigt. Für die Amtsperiode 2017–2021 hat der Gemeinderat seine Schwerpunkte, Ziele und Massnahmen erarbeitet und in einem Legislaturprogramm dokumentiert. Das Legislaturprogramm umfasst fünf Schwerpunkte mit 13 Zielen und insgesamt 50 Massnahmen aus allen Handlungsgebieten der Gemeinde. – die Anordnung der Zonensignalisation Tempo 30 mit den geplanten Massnahmen bewilligt und publiziert. Nach Ablauf der Einsprachefrist werden diese gemäss Konzept umgesetzt. Der Massnahmeplan wurde im Sommer 2020 vom Gemeinderat genehmigt und im Oktober 2020 von der kantonalen Verkehrskommission geprüft. Die Massnahmen betreffen hauptsächlich Beschilderungen und Markierungen auf den Strassen. – dem Verein Mitti-Dornach eine einmalige Anschubfinanzierung für das Projekt Mittagstisch in der Höhe von CHF 3000 gewährt. Bei erfolgreicher Weiterführung des Mittagstisch-Projekts soll ein jährlicher Betrag von CHF 2500 gesprochen werden. Aufgrund der Ablehnung des Bauprojekts Turnhalle mit Tagesstruktur und Mehrzwecknutzung an der Abstimmung vom Januar 2021 hat sich der neu gegründete gemeinnützige Verein Dornach-Mitti entschlossen, dem grossen Bedürfnis nach einer Mittagsbetreuung in Dornach nachzukommen und in den Räumlichkeiten der Sportanlage Gigersloch einen Mittagstisch für Dornacher Schülerinnen und Schüler anzubieten. Das Pilotprojekt startet nach den Sommerferien. Im November 2021 soll über die Fortführung des Projekts entschieden werden. – das Bedürfnis der Bevölkerung nach weiteren Mittagstisch-Plätzen bestätigt. Mit der Mittagstisch-Nutzung des Clublokals Gigersloch, soll der Bedarf übergangsweise erfüllt werden. Somit erklärt der Gemeinderat, dass die Nutzung des Lokals in der Zone ÖBA im Sinne und nach dem Wunsch der Bevölkerung und im Interesse der Allgemeinheit ist. – das Altersleitbild in einer ersten Lesung beraten. Die Alters- und Gesundheitskommission hat zu Beginn der Legislaturperiode den Auftrag erhalten, das bestehende Altersleitbild zu überarbeiten und den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen anzupassen. Aufgrund der Ergebnisse aus der Umfrage Altersfreundlichkeit in Dornach wurde in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute ein Entwurf Altersmodell erarbeitet.
– das Kinder- und Jugendleitbild verabschiedet. Die Erarbeitung eines Kinderund Jugendleitbildes ist Bestandteil der Legislaturplanung. Das Leitbild wurde von einer Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit externen Fachpersonen der FHNW und unter Einbezug der Bevölkerung an Workshops erstellt. – die Finanzstrategie und -politik in einer ersten Lesung beraten und dem zukünftigen Gemeinderat als Empfehlung und zur weiteren Vertiefung und Verabschiedung übergeben. Die zentralen Elemente dieser Finanzstrategie und -politik sind die Grundsätze für eine zukünftige Finanzstrategie und Finanzpolitik sowie deren Umsetzung. – Kenntnis vom aktuellen Stand der Arbeiten zur Einführung des Ressortsystems genommen. – entschieden, die Delegation der Mitglieder des Gemeinderates in die Gremien der Gemeinde dem neuen Gemeinderat zu übergeben. – die jährlichen Entschädigungen der Gemeinderatsmitglieder ab neuer Legislatur festgelegt: Pauschale für Gemeindepräsidium: CHF 70 000 plus CHF 5000 Spesen; Vizegemeindepräsidium CHF 26 500 und CHF 2000 Spesen; Gemeinderatsmitglieder je CHF 21 500 und CHF 2000 Spesen. Sitzungsgelder können für Sitzungen ausserhalb der Gemeinderatssitzungen und ausserhalb der Fachkommissionen geltend gemacht werden. Die Grundlage dafür stellt die Liste der Delegationen dar. Die Höhe der Entschädigungen wurde an der Urnenabstimmung vom 10.01.2021 beschlossen. – die Kompetenzmatrizen der Geschäftsordnung beraten. Eine wesentliche Grundlage der Einführung des Ressortsystems stellt die Organisation der Kompetenzen dar. Diese wurden für alle Abteilungen entworfen. – die totalrevidierte Geschäftsordnung beraten und beschlossen. Sie tritt per 1.08.2021 in Kraft. Die Liste der Delegationen und die dazugehörigen Regelungen betreffend Sitzungsgeld werden zur Kenntnis genommen und dem neuen Gemeinderat zur endgültigen Verabschiedung im Rahmen der Konstituierung übergeben. – den Gemeindepräsidenten und die stellvertretende Gemeindeschreiberin zur Unterzeichnung des Reglements zur Miteigentümerschaft an der Parzelle 3598 ermächtigt. Die Gemeinden Arlesheim und Dornach haben das gemeinsame Reservoir Goben auf der Parzelle 3598 im Baurecht erstellt. Im Reglement wird vereinbart, wie im Sinne einer Nutzungs- und Verwaltungsordnung die Nutzung, die Verwaltung, die Kostenbeteiligung und die Vertretung unter den Miteigentümern sowie gegenüber Dritten für das gemeinschaftliche Eigentum (Miteigentum) geregelt wird. Arlesheim wird sich damit am Reservoir Obererli auch finanziell beteiligen. – die austretenden Gemeinderatsmitglieder verdankt und verabschiedet. Gemeinderat
VERFÜGUNG ZUSCHLAG AUTODREHLEITER 32M MIT KNICK
1. Gegenstand und Umfang Lieferung einer Autodrehleiter 32m mit Knick 2. Art des angewendeten Verfahrens Offenes Verfahren 3. Name und Anschrift der Auftraggeberin Einwohnergemeinde Dornach, Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach 4. Datum des Zuschlages Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 21.06.2021 den Zuschlag an die Firma Rosenbauer Schweiz AG verfügt. 5. Name und Anschrift des berücksichtigten Anbieters Rosenbauer Schweiz AG, Eichweg 4, 8154 Oberglatt 6. Preis des berücksichtigten Anbieters Der Auftragswert gemäss Offerte inkl. gewählter Optionen beläuft sich auf CHF 994 408.30
(Fortsetzung auf Seite 26)
Gigersloch: Anwohner setzen sich gegen die Gemeinde durch
Die Schirme bleiben zu: Das Clublokal darf künftig nur dann geöffnet sein, wenn der SC Dornach trainiert oder ein Turnier spielt. FOTO: BEA ASPER
Das Solothurnische Baudepartement verfügt, dass das Clublokal im Gigersloch nicht als Restaurant genutzt werden darf. Bea Asper Dunkle Gewitterwolken ziehen über dem Gigersloch auf: Die Gastwirtschaft hat ihren Betrieb eingestellt und wird künftig auch an manchen sonnigen Tagen geschlossen bleiben. Die neuste Verfügung aus Solothurn besagt, dass die bisherigen Öffnungszeiten reduziert werden müssen. Die Gemeinde darf die Räumlichkeiten dem SC Dornach nicht als Restaurant verpachten, sondern nur als Clublokal mit Öffnungszeiten, die an den Trainingsbetrieb und an Sportanlässe gekoppelt sind. Als Gast wurde man im Gigersloch in den letzten Jahrzehnten immer bedient wie in einem Restaurant. «Das war schon immer so», sagt Urs Kilcher, Präsident der Baukommission, auf Anfrage. Deswegen habe die Kommission das Umnutzungsgesuch, welches am 1. März 2019 von der Gemeinde eingereicht worden war, gutgeheissen und die Einsprachen seitens Anwohnerschaft abgelehnt. Die Behörden waren von einer formellen Angelegenheit ausgegangen. Denn im neuen Pachtvertrag zwischen der Gemeinde – unterzeichnet von Gemeindepräsident Christian Schlatter – und dem SC Dornach war explizit die Rede von Restau-
rant. Für dessen Betriebsbewilligung vermisste die Behörde in Solothurn allerdings die entsprechende Baubewilligung für ein Restaurant.
Solothurn rügt Baubehörde
Bereits lange vor der Umbenennung von Clublokal in Restaurant waren Anwohner bei der Gemeinde vorstellig geworden und machten auf Lärmprobleme aufmerksam. Im späteren Rechtsverfahren hielten sie fest, dass eine Umnutzung eines Clublokals in ein Restaurant mit höheren Emissionen verbunden sei. Die Auswirkungen seien zu prüfen, doch dies sei nicht erfolgt. In ihrer Beschwerde warfen die Anwohner der Gemeinde nicht nur eine Verletzung der Zonenvorschriften, sondern auch grobe Verfahrensfehler vor. Solothurn gibt ihnen Recht. So verweist das Baudepartement darauf, dass eine Baubehörde im Rahmen der Beurteilung von Baugesuchen zu prüfen hat, ob diese den Vorschriften des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und der Lärmschutzverordnung Rechnung tragen und Massnahmen anzuordnen sind. «Dem ist die Vorinstanz nicht nachgekommen, hat sie doch die Rügen der Beschwerdeführer zum Lärm (wie auch bezüglich anderer Emissionen) in keiner Weise geprüft, sondern diese gar als zivilrechtlich abgetan. Damit hat die Vorinstanz die Bauvorhaben unzureichend geprüft und das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer in grober Weise verletzt», hält Solothurn fest und beanstandet weiter: «Aufgrund der einge-
reichten Baugesuchsunterlagen wäre eine korrekte Beurteilung gar nicht möglich gewesen: In den Baugesuchen fehlen zum Beispiel jegliche Angaben zur Anzahl Sitzplätze und damit zur möglichen Maximalbelegung, die sich unweigerlich auf die zu erwartende Lärmbelastung auswirkt. Ebenso wenig äussern sich die Baugesuche zur Parkplatzsituation. Alles in allem sind die Baugesuche unvollständig.»
SC Dornach will Lösung suchen
Das Baudepartement des Kantons kommt zum Schluss, dass die Umnutzung des Clubhauses zu einem Restaurant sowie die zugehörige Aussenbestuhlung in vorliegender Form mangels Zonenkonformität nicht bewilligungsfähig sei. Der selbstständige Betrieb eines Restaurants sei eine privatwirtschaftliche Tätigkeit. Dass ein Restaurant der Öffentlichkeit zugänglich ist, ändere daran nichts. Welche Konsequenzen Solothurns Entscheid hat, konnte SC Dornach-Präsident Stefan Schindelholz jetzt noch nicht sagen. Der SC Dornach werde zusammen mit dem neuen Gemeinderat nach einer Lösung suchen müssen. Gemeindepräsident Christian Schlatter hält auf Anfrage fest, dass das Umnutzungsgesuch eingereicht worden war, «da der Charakter der Nutzung jener eines Restaurants entsprochen hat. Das hatte man wohl 1988 aus verständlichen Gründen nicht gewollt, mittlerweile sind von der Betreiberin Fakten geschaffen worden, die auf eine solide rechtliche Basis gestellt werden müssen.»
Wohin mit dem Mittagstisch? Der Verein «MittiDornach» hält an den Plänen fest, den Mittagstisch ab August im Gigersloch anzubieten. Der Gemeinderat unterstützt das Vorhaben. Bea Asper Die Nachricht, dass der Gästebetrieb im Gigersloch kein Restaurant sein darf, warf die Pläne des neu gegründeten Vereins «Mitti-Dornach» über den Haufen. «Es gibt bereits erste Anmeldungen für den Mittagstisch, den wir ab August im Gigersloch anbieten wollen. Aufgeben kommt also nicht in Frage», sagt Präsidentin Susann Barkholdt auf Anfrage. Es wurden Krisensitzungen einberufen. Mit Unterstützung von Behördenmitgliedern habe man nun einen Plan A und einen
Plan B entwickelt. «Gemäss Auskunft des kantonalen Baudepartements gibt es die Möglichkeit im Rahmen eines Baugesuchsverfahren die Bewilligung für die Durchführung des Mittagstisches im Clublokal Gigersloch zu erhalten», erklärt Barkholdt. Voraussetzung dafür sei, dass der Verein den Mittagstisch aus dem Bedürfnis der Gemeinde heraus und auf Wunsch der Gemeindeorgane anbietet – weil das Clublokal in der Zone für öffentliche Bauten liegt. Sollte sich Plan A wegen Einsprachen verzögern, werde man eine andere Gaststätte suchen.
Gemeinde unterstützt finanziell
Der Gemeinderat zeigte sich an seiner Sitzung vom Montag auf Antrag von Annabelle Lutgen (FDP) mit einem Baugesuchsverfahren für die Durchführung des Mittagstisches im Clublokal Gigersloch einverstanden. Die Gemeinde sei gefordert, Tagesstrukturen anzubieten. «Der Bedarf nach einem Mittagstisch ist gross», sagte Lutgen. Gemäss Zonenreglement
sind in den Zonen für öffentliche Bauten nur öffentlichen Zwecken dienende Nutzungen gestattet. Angebote für Tagesstrukturen erfüllen diese Voraussetzung, informierte Lutgen. In der Frage, ob der Gemeinderat den Verein «Mitti-Dornach» auch finanziell unterstützt, gingen die Meinungen im Rat auseinander. Marysol Fürst (SVP) sprach sich gegen eine Pauschale im Voraus aus. Sie plädierte für eine spezifische Unterstützung, wenn das Geld wirklich fehlt. Die Ratsmehrheit sprach sich dann aber dafür aus, beide Gesuche des Vereins zu bewilligen, zum einen die einmalige Anschubfinanzierung in der Höhe von 3000 Franken sowie die jährliche Unterstützung von 2500 Franken. Barbara Vögtli (SP) gab zu bedenken, dass man damit eine Ungleichbehandlung schaffe, weil man dem bestehenden Mittagstisch der reformierten Kirche keine Pauschale entrichte. Sollte ein entsprechendes Gesuch eintreffen, werde man beide Angebote finanziell gleich behandeln, meinte Lutgen.
DORNACH GEMPEN HOCHWALD
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WESPENNESTERBESEITIGUNG etc. zertifiziert / gesamte Regionen Natel 079 302 58 59 www.pilotti.ch 365 Tage / 24 Std.
Leistungen der AHV Die AHV kennt folgende Leistungen: • Altersrenten • Hinterlassenenrenten • Hilflosenentschädigung • Hilfsmittel Anspruch auf Altersrenten haben Frauen ab dem 64. Altersjahr und Männer ab dem 65. Altersjahr. Altersrenten können um maximal 2 Jahre vorbezogen oder um 5 Jahre aufgeschoben werden. Anmeldung Der Anspruch auf Leistungen ist mit den offiziellen Anmeldeformularen geltend zu machen. Alle Formulare können bei der Ausgleichskasse bezogen oder auf unserer Webseite heruntergeladen werden. Ohne Anmeldung kann keine Leistung ausgerichtet werden. Die Anmeldung für die Altersrente sollte spätestens im Monat der Vollendung des massgebenden Altersjahres bei der zuständigen Ausgleichskasse eingereicht werden. Weitere Informationen rund um die Leistungen der AHV erhalten Sie unter T 032 686 22 00 renten@akso.ch www.akso.ch/le AKSO | Allmendweg 6 | 4528 Zuchwil | T 032 686 22 00 | www.akso.ch
Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Rheinstrasse 3, 4410 Liestal
Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.arlesheim@wochenblatt.ch oder Telefon 061 927 26 70
wochenblatt.ch
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Amtliche Publikationen
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7. Begründung Die Beschaffungsgruppe Autodrehleiter hat alle eingereichten Offerten gemäss den publizierten Zuschlagskriterien geprüft. Die Offerte der Firma Rosenbauer Schweiz AG erreichte mit 4.86 von maximal 5 Punkten den höchsten Wert aller eingereichten Offerten. Insbesondere überzeugte dieses Angebot durch die beste Übereinstimmung mit den technischen Vorgaben gemäss Pflichtenheft. Die Auftragserteilung erfolgt nach der Genehmigung der VK der SGV. www.fwdornach.ch
BAUPUBLIKATIONEN
Dossier-Nr.: 2021-0079 Bauherr: Reibe Martina und Carsten – Adresse: Zugerstrasse 1, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Reibe Martina und Carsten, Zugerstrasse 1, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Schwimmbad, Neue Terraingestaltung, Erstellen Sichtschutz aus Holz, Erstellen Aussenwärmepumpe und zusätzlicher Parkplatz – Bauplatz: Zugerstr. 1 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1298 – Projektverfasser: GOS ARCHITEKTUR AG, Stegackerstrasse 6, 8409 Winterthur Dossier-Nr.: 2021-0081 Bauherr: Einwohnergemeinde Dornach – Adresse: Hauptstrasse 33, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach – Bauobjekt: Nutzung bestehendes Clublokal über
den Mittag für einen Mittagstisch – Bauplatz: Grundackerstr. 12 – Parzelle GB Dornach Nr.: 844 – Projektverfasser: Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach Publiziert am: 24. Juni 2021 Einsprachefrist bis: 8. Juli 2021 Einwendungen gegen diese Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung
FERIENWOCHE FÜR DORNACHER SENIOR*INNEN
vom 19. bis 27. September 2021 im Parkhotel Gunten am Thunersee Informationen: Renate Moser, Tel. 061 701 63 70 Anmeldung: Sekretariat kath. Pfarramt , Bruggweg 106, 4143 Dornach, Frau Monika von Wartburg, Tel. 061 701 16 33 Info-Anlass: Donnerstag 22. Juli 2021, 14.00 Uhr im Pfarreisaal, kath. Kirche OK Ferienwoche
LESERBRIEF
Doppelsieg für die IG Hobel In den Gemeinderatswahlen vom 13. Juni zog Sebastian Rastberger (SVP) von der IG Hobel in den Gemeinderat ein. Wir von der IG Hobel gratulieren ihm ganz herzlich und wünschen ihm viel Erfolg. Er hat eine umfassende Sachkenntnis, was den Mobilfunk anbelangt. Zugleich stand in der Gemeindeversammlung eine Motion zum Baustopp von 5G, die vom Gemeinderat in ein Postulat umgewandelt worden ist, mit grösster Mehrheit auf unserer Seite. Von ca. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern habe nur vier gegen das Postulat gestimmt. Die Gemeinde steht hinter der IG Hobel. Haben wir doch vier Broschüren im Dorf verteilt, mit denen wir die Bewohner vom Hochwald auf die schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden des Mobilfunks umfassend und wissenschaftlich fundiert
aufmerksam gemacht haben. Die Gemeinde ist dafür aufgewacht. Dessen ungeachtet plant der Gemeinderat, den Ausbau von Antennen voranzutreiben. «Die Planung liegt nicht in der Kompetenz des Souveräns, sondern beim Gemeinderat.» (Wochenblatt vom 10. Juni Nr. 23) Sprich: Planung und Ausführung liegt in den Händen des Gemeinderates. Trotzdem die Bevölkerung von Hochwald mehrheitlich hinter der IG steht, kümmert sich der Gemeinderat nicht um diese Tatsache. Er scheint mit der Einstellung einer autoritären Demokratur, seine Auffassung von Mobilfunk gegen die Bevölkerung durchsetzen zu wollen, obwohl er lauthals im Jahre 2020 verkündet hat: «Ihre Gesundheit ist uns wichtig!» Aber eben: Worte von Politikern! Eugen Meier
PRIMARSCHULE HOCHWALD
Gemeinsam gegen Food Waste Wir in der 4./5. Klasse der Primarschule Hochwald haben in der Schule das Thema «Ernährung» durchgenommen. Dabei haben wir erfahren, dass rund ein Drittel aller Lebensmittel verschwendet werden. Die meisten dieser Lebensmittel gehen im Haushalt verloren. Aus diesem Grund wollen wir auf das Thema «Food Waste» aufmerksam machen und etwas dagegen unternehmen. Wir haben Plakate gezeichnet, welche in unserer Schule aufgehängt werden und allen Kindern zeigen sollen, dass jede/r etwas gegen Food Waste tun kann. Parallel erhielten wir einen Besuch der Food-Waste-Expertin Annalea Stebler, welche mit zwei Kolleginnen ein Kinderbuch gegen Food Waste mit dem Namen «Diese Banane ess’ ich noch» geschrieben hat. In ihrem Buch geht es um den kleinen Louis, der in verschiedenen Kurzgeschichten vorkommt. Gegen Ende des Buches gibt es Rezeptvorschläge, wie veraltete Lebensmittel trotzdem noch verwendet werden können. Annalea Stebler hat uns ihr Buch vorgestellt und gemeinsam haben wir dann aus braunen Bananen Bananenmilch hergestellt. Die Bananenmilch war sehr lecker! Die 4./5. Klasse hat verschie-
Zu viele Lebensmittel landen im Müll: Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Hochwald setzten sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander. FOTO: ZVG dene Tipps gegen Food Waste: Beim Einkaufen besser planen! Auch krummes Gemüse/Früchte ist gut! Wenn etwas abgelaufen ist, sollte man es zuerst pro-
bieren, denn es ist oft noch gut. Wir hoffen, wir konnten mit diesem Beitrag auch bei Ihnen etwas bewirken. 4./5. Klasse der Primarschule Hochwald
ORCHESTER DORNACH
Mit gewohntem Elan Das Orchester Dornach hat am vergangenen Sonntag, nach pandemiebedingter Pause, wiederum einen löblichen Beitrag zum Kulturleben unserer Region erbracht. Den Anfang setzte ein junges Schweizer Talent, der Cellist Samuel Niederhauser. Schon in den ersten Takten verriet er eine tief empfindende Ader für die unsterbliche Musik von Joseph Haydn. Dessen Konzert in C-Dur zeichnet sich durch elegante Themen, Wohlklang des Soloinstruments und vorantreibenden Schwung aus. All diesen Merkmalen
wurde Samuel Niederhauser in höchstem Masse gerecht. Nicht nur in den elegischen Passagen verriet er eine ausserordentliche Feinfühligkeit. Der Solist meisterte auch die hohen technischen Anforderungen an die Präzisions- und Fingerfertigkeit mit Bravour. Der seit Jahren mit dem Orchester arbeitende Dirigent verstand es, die Musiker in das folgende, hochexpressive Werk «I Crisantemi» von G. Puccini hineinzuführen und das fast übersteigerte Pathos über die ganze Dauer aufrechtzuerhalten. Zum
Schluss kam die «Simple Symphony», von Benjamin Britten in jungen Jahren geschrieben, zur Aufführung. Die Sinfonie beruht auf acht Kinderthemen. Das Orchester Dornach verstand es meisterlich, den Charakter des Werks, von ungestümen, aber auch sentimentalen Passagen, bis hin zum ausgelassenen Finale, zum Ausdruck zu bringen. Es zeigte sich einmal mehr, dass dieses Orchester fähig ist, sich auf einem bemerkenswerten Leistungsniveau zu präsentieren. E. Landtwing
SCHWEIZER WANDERNACHT
Nachts unterwegs im Schwarzbubenland WOB. Die Schweizer Wandernacht führt erstmals auch ins Schwarzbubenland. Die geführte Tour startet Samstagnacht, 26. Juni um 19 Uhr auf dem Klosterplatz des Klosters Mariastein. Von dort geht es via Hofstetten und Burg Rotberg nach Metzerlen und wieder zurück nach Mariastein. Die drei- bis vierstündige Wanderung ist eine von über 60 Nachwanderungen
unter dem Patronat der Schweizer Wanderwege. Der Verband hat die Wandernacht 2006 ins Leben gerufen unter dem Motto: «Sehen und erleben Sie das Wanderland Schweiz einmal in einem ganz anderen Licht – nämlich bei Mondschein!» Denn die nächtliche Welt hat weit mehr zu bieten als lange Schatten und funkelnde Sterne. Organisiert und durchgeführt
werden die Touren von lokalen Organisationen. Veranstalter der Wandernacht ab Mariastein ist das Forum Schwarzbubenland in Zusammenarbeit mit den Solothurner Wanderwegen. Die Anmeldung erfolgt direkt auf der Homepage der Schweizer Wanderwege. Teilnehmende bezahlen einen Unkostenbeitrag von 10 Franken. www.wandernacht.ch
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Ergebnisse der schriftlichen Abstimmung 2021 und Unterstützung lokaler Gastronomie Auch dieses Jahr musste sich der Verwaltungsrat wegen der Situation rund um Corona für eine schriftliche Abstimmung entscheiden. Sämtliche vier Traktanden wurden mit über 98% deutlich angenommen: – Genehmigung der Jahresrechnung 2020 – Verzinsung der Genossenschaftsanteilscheine mit 6 % – Entlastung der Organe – Wahl der Revisionsstelle Ernst & Young (EY) für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 Die detaillierten Ergebnisse finden Sie unter: www.raiffeisen.ch/dornach
ein 11‘000 Kilometer langes Wegnetz zum Wandern oder Biken genutzt werden. Mit unserem Angebot laden wir Sie ein, von Mai bis November Graubünden zu bevorzugten Konditionen (bis zu 50 % auf Hotels, öffentliche Verkehrsmittel und Ausflüge) kennenzulernen. Machen Sie sich auf den Weg, es gibt vieles zu entdecken (Gletscher, Palmen, Berge, Schluchten, Viadukt unter UNESCO-Weltkulturerbe, moderne Architektur, Schweizer Nationalpark). Alle Erlebnismöglichkeiten finden Sie unter: www.raiffeisen.ch/graubuenden
Unsere traditionelle Generalversammlung mit Nachtessen konnte leider wiederum nicht stattfinden. Als Ersatz für diesen Abend und als Dank für die Teilnahme an der Abstimmung erhalten 1‘330 Genossenschaftsmitglieder einen Gutschein, welchen sie in ausgewählten Restaurants im Geschäftskreis einlösen können. Damit unterstützt die Raiffeisenbank Dornach gleichzeitig das Gastgewerbe mit rund CHF 40‘000. Damit leisten wir einen Beitrag an eine der Branchen, welche in den letzten Monaten aufgrund von Corona besonders stark betroffen waren.
Nachhaltigkeit Die Umwelt nimmt bei Raiffeisen einen wichtigen Platz ein. Wir bieten mit dem Analysetool eVALO für energetische Sanierung die Möglichkeit, Einsparpotenzial und Kosten für die Renovation eines Gebäudes zu berechnen. Nachhaltigkeit und Rendite stehen nicht im Widerspruch. Mit unserer Fondspalette und dem Vermögensverwaltungsmandat Futura investieren Sie Ihr Vermögen in Unternehmen, die bei Ihrer Tätigkeit ökologische, ethische und soziale Aspekte berücksichtigen. Raiffeisen hat sich zum Ziel gesetzt, dass bei sämtlichen Angeboten im Anlagebereich Schritt für Schritt die Aspekte der Nachhaltigkeit einfliessen werden.
Mitgliederangebot Für den vielseitigen Kanton Graubünden gibt es in diesem Jahr ein spezielles Mitgliederangebot. Unter anderem kann
Unterwegs mit unserem eigenen Strom …. Zukünftig kurven wir geräuschlos und mit reduzierter Co2-Emission durch die Strassen der Umgebung. Für unsere
regionalen Fahrten haben wir uns ein Elektroauto angeschafft. Unsere Mitarbeitenden werden statt mit dem eigenen Fahrzeug nun «elektrisiert» zu unseren Kunden unterwegs sein. Mit der Fotovoltaik-Anlage auf unserem Dach nutzen wir den Strom für unser Gebäude und laden künftig auch unser Fahrzeug. Wir machen den «nachhaltigen» Weg frei!
Raiffeisenbank Dornach Jürg Hürlimann Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12 4143 Dornach Tel. 061 706 86 86 www.raiffeisen.ch/dornach
DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen
GEMPEN
www.gempen.ch info@gempen.ch
Einwohnergemeinde Gempen
Einladung zur Gemeindeversammlung
Dienstag, 29. Juni 2021, 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle
Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 10. Dezember 2020 3. Rechnung 2020 4. Friedhof- und Bestattungsreglement 5. Bestätigung der bestehenden Ressorts; Neues Ressort: Sonnhalde Gempen 6. Verschiedenes Die Anträge des Gemeinderates, die detaillierte Rechnung, das Friedhof- und Bestattungsreglement und das Protokoll liegen ab dem 21. Juni 2021 in der Gemeindeverwaltung auf. Bitte ausserordentliche Kanzleiöffnungszeiten beachten. Alle Unterlagen können ausserdem auf der Homepage unter www.gempen.ch abgerufen werden.
An der Gemeindeversammlung herrscht Maskenpflicht. Es werden vor Ort Hygienemasken abgegeben. Für besonders gefährdete Personen stehen FFP2 Masken zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bis zum 25. Juni 2021 auf der Verwaltung. Die Gemeindepräsidentin
Baupublikationen
Bauherr: Francesco di Benedetto / Danièle Grüring, Neumattering 14, 4145 Gempen – Bauobjekt: Heizungserneuerung durch Wärmepumpe – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Neumattering 14 – Bauparzelle: GB Nr. 974 Bauherr: Vanessa Timken, Bürenweg 33, 4145 Gempen – Bauobjekt: Einfriedung der Parzellen – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Bürenweg 33 – Bauparzelle: GB Nr. 1941 und 1942 Planauflage: vom 24. Juni 2021 in der Gemeindeverwaltung auf telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 061 701 86 26 Einsprachefrist: 8. Juli 2021 Baukommission Gempen
Helligkeit und Schatten: der Fotograf Silvio Panosetti vor seinem grossen «Burggarten». Dahinter beginnt vielleicht die Anderswelt. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER
Kooperation statt Spaltung entwicklungen» einzubringen. Beides bringt Dornach nicht weiter, es droht eine weitere Legislaturperiode der Blockade, die niemand ernsthaft wollen kann. Wie wäre es stattdessen, Fehlentwicklungen nicht nur zu benennen, sondern sich konstruktiv an der Lösung von Problemen zu beteiligen und den Gemeinderat in seiner Arbeit zu unterstützen, zum Beispiel in einer Kommission? Ich wünsche allen gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten die nötige Ruhe, eine Kultur des sachlichen, respektvollen Umgangs zu entwickeln. Um ihr grosses Engagement zum Wohle unserer Gemeinde möglichst frei von Störmanövern zu erbringen. Patrick Meier
HISTORISCHE FÜHRUNG
Anthroposophische Siedlung Am kommenden Samstagnachmittag, 26. Juni, sind alle Interessierten zu einer historischen Führung mit Tabitha Walther und Robin Schmidt eingeladen: Wir besichtigen die anthroposophische Siedlung in Dornach und fragen nach den Anfängen und Intentionen dieser neuzeitlichen Erneuerungsbewegung mit ihrer unverwechselbaren Architektur. So ist der markante Bau des Goetheanum ein Jahrhundertbau und architektonischer Ausdruck einer religions-philosophisch und christlich grundierten Erneuerungsbewegung. Diese hat Relevanz für viele Gesellschaftsbereiche, etwa Pädagogik, Kunst, Landwirtschaft und Gesundheit. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionen sind heute Mitglieder in der Anthroposophischen Gesellschaft. Gleich-
zeitig finden sich in Rudolf Steiners Werk auch problematische Aspekte in Bezug auf die interreligiöse Fragestellung. Wir spazieren unter kundiger Führung des Historikers, Dr. Robin Schmidt, durch die anthroposophische Siedlung und kommen nach der Führung ins Gespräch. Anschliessend fakultatives Nachtessen im Goetheanum. Treffpunkt um 16 Uhr an der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf (Tramlinie 10). Die Führung Kostet 20 Franken und wird am Anfang eingezogen. Anmeldungen für die Führung und Nachtessen bitte per SMS an Tabitha Walther unter 079 631 30 77. Pfarrerin Dr. des. Tabitha Walther, Fachverantwortliche Christentum, Züricher Institut für Interreligiösen Dialog (ZIID)
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 27. Juni 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie – Abschiedsgottesdienst für Ruedi Grolimund 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Freitag, 2. Juli 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für die Gefallenen der Schlacht zu Dornach; Nachhaltung für Paul StöcklinRenz und Rinaldo Donzé-Wermeille
Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 27. Juni 10.30 Gottesdienst mit Reisesegen für Gempen und Hochwald in Hochwald
Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 27. Juni 10.30 Gottesdienst mit Reisesegen für Gempen und Hochwald
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Blicke in die Anderswelt
LESERBRIEF
Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten vom Neustart im Gemeinderat gesprochen und geschrieben. Ein Grossteil der Dornacherinnen und Dornacher erhofft sich nach den Querelen der letzten Jahre wieder eine konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat. Die «Gratulationen» der SVP und der Gruppe Dornach 2021 im letzten Wochenblatt stimmen in dieser Hinsicht allerdings wenig zuversichtlich. Erstere schreibt bereits ein Spaltung Dornachs herbei und sieht sich in der Opposition. Letztere macht die Ankündigung, die Arbeit des frisch gewählten Gemeindepräsidenten genau zu beobachten und sich «im Sinne der Bürger» bei «offensichtlichen Fehl-
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum. Pfarrer Haiko Behrens. Musik Siegfried Bongartz Nächste Schatzsucher: Samstag, 21. August 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach
Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 27. Juni 9.00 Wortgottesfeier
Die Fotoausstellung von Silvio Panosetti im KunstRaum-Rhein in Dornach thematisiert die Ermitage als Gralsgebiet.
abgespielt haben sollen. Diese steile These folgt weniger handfesten Beweisen als dem Motto «Man sieht immer das, was man sehen will.»
nisvolle schwarz-weisse Naturporträts zu verwandeln, die uns in ihren Bann ziehen.
Hartes Licht, neuer Blick
Der Fine-Art-Print «Burggarten» (Schloss Birseck; 150 × 109 cm) arbeitet mit scharfen Lichtkontrasten. Hinter dem Burgtor ist es unscharf-hell. Parzivalliebhaber denken an die Nebel von Avalon. Die Eremitenklause wird zur Hütte des Trevrizent, der grosse Weiher zum See Brumbane. Silvio Panosetti legt im Katalog detailliert Rechenschaft über seine Fototechnik ab. Dorothee Deimann hat den Schaffensprozess Panosettis treffend dargelegt: «Schönheit findet nicht in den Augen statt. Sie beginnt in den Vorstellungen unserer Seele», schreibt sie, und: «Die Schönheit seiner Arbeiten wohnt in der Erinnerung des Gefühls [...], sie beschreibt auch das Glück der Gleichzeitigkeit, in der Intuition und Wille sich entsprechen.» Stilvoll und gelungen sind auch die weissen Banner, die von der Decke des Kunstraums hängen. Darauf jeweils ein stilisiertes Wappen und ein Zitat aus dem Parzival von Wolfram.
Ideologiefreie Ausstellung
Die Ermitage, diese anmutige Talmulde mit ihren Höhlen und Seen hinter Arlesheim, wurde von Rudolf Steiner schon am Anfang des 20. Jahrhunderts als Wolframs Gralsgebiet (terre de salvaesche) bezeichnet. Der Versroman «Parzival» (vom frz. perceval / Durchstoss-das-Tal) von Wolfram von Eschenbach, der zwischen 1200 und 1210 entstand, ist einer der wirkmächtigsten Texte des Abendlandes. Auch im Film ist er immer wieder Thema: «Monty Python And The Holy Grail», «Indiana Jones And The Last Crusade», «Da Vinci Code». Steiner wie auch der Gralsforscher Werner Greub hatten einen von der Forschung abweichenden Ansatz. Beide verlegten die Gralsgeschichte ins 9. Jahrhundert. Greub ortete die Gralsburg «Munsalvaesche» auf dem Hornichopf, obwohl es keinen archäologischen Beweis dafür gibt. Damit wurde die Ermitage zur «Terre de Salvaesche», wo sich viele Parzivalepisoden
Der 1952 in Basel geborene Fotograf Silvio Panosetti wurde auf Werner Greubs Buch «Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals» (1974) aufmerksam gemacht. Im epochalen Jahr 1989, in dem die Mauer fiel und die Homecomputer richtig Fuss fassten, zog es Panosetti in die Stille der Ermitage. Er machte teilweise nur ein bis zwei Fotos pro Tag, wartete auf das richtige Licht zwischen 11 und 15 Uhr. Nicht die «L’Heure bleu» suchte er, das sanfte Abendlicht, sondern hartes Licht, das Helligkeit und Schatten zum Ausdruck brachte. «Damals war die Ermitage noch naturnäher», sagt Silvio Panosetti, «die Bilder könnten auch schon hundert Jahre alt sein. Sie haben etwas Zeitloses an sich.» Zeit- und Ortlosigkeit sind Merkmale der Artussagen. Überall, wo die Gralsburg oder der Wald Broceliande stehen, und der See Brumbane liegt, geht es zur Anderswelt, die für den Uneingeweihten unsichtbar bleibt. Silvio Panosetti gelang es, mit seiner Analogkamera, Blicke in diese Anderswelt zu erhaschen, unseren alltäglichen Blick auf die Ermitage in geheim-
FREIBAD «GLUNGGE»
KLOSTER DORNACH
Pool-Night im Gartenbad
Buchvernissage und «Soulmeeting»
Thomas Brunnschweiler
Am Freitag 2. Juli bleibt das Freibad «Glungge» bei schönem Wetter für einmal bis 23 Uhr geöffnet. Die «Nachtöffnung» wird durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dornach, der Schwimmbadaufsicht Frau Hodzic und der Jugendarbeit Dornach ermöglicht. Hauptzielgruppe an diesem Abend sind die Jugendlichen, herzlich willkommen sind auch Kinder und Erwachsene die Freude an einem lebendigen Abend mit Federball, Kubb, Fussballtennis, PingPong und verschiedenen Spielen im Schwimmbecken haben. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Ferienanfang und bitten um entsprechendes Verständnis bei den Nachbarn. Jugendarbeit Dornach
Bald 350 Jahre Kloster Dornach, 25 Jahre Stiftung Kloster Dornach und 5 Jahre Kulturprogramm sind Jubiläen genug, ein reich illustriertes Buch feierlich zu präsentieren. Am Mittwoch, 30. Juni, ab 18 Uhr, spielt die Band «Soul-Meeting» mit Alex Hendriksen am Sax, Benedikt VonderMühll am Bass, Simone Bollini am Klavier draussen im Klostergarten bei einem Willkommensdrink. Um 18.30 Uhr folgt eine Ansprache von Regierungsrat Dr. Remo Ankli, im Anschluss stellt Barbara van der Meulen, Leiterin Kultur, das grossformatige Buch vor. Danach laden wir zur freien Besichtigung der von Sandra Löwe neu gestalteten Themen- und Kunstzimmer, von neuen historischen Bildern des Klosters im Restaurant sowie der aktuellen Ausstellung «Wind of Change», die sich anlässlich der Auflö-
Silvio Panosetti: Terre de Salvaesche, Kunst-Raum-Rhein, Dorneckstrasse 37, Dornach, bis 11. Juli verlängert. Infos unter www.kunstraumrhein.ch.
sung des Kapuzinerkonvents vor 30 Jahren den Themen Neuorientierung und Aufbruch widmet. Das Buch ist für 27 Franken am Anlass erhältlich und erhält neben vielen historischen wie neuen Bildern des Klosters, zum ersten Mal einen historischen Abriss der Klostergeschichte von 1672 bis 1991 von Dr. Christian Schweizer, Leiter des Provinzarchivs der Schweizer Kapuziner sowie weiteren extra für das Buch verfassten Texten von Dr. Remo Ankli, Stiftungsratspräsident Lorenz Altenbach, Leiter Gastronomie und Hotellerie Jonas Rapp, Kirchenrektor Felix Terrier, Sandra Löwe sowie der Herausgeberin selber, Barbara van der Meulen. Reservation, auf Wunsch mit Abendessen ab 19.30 Uhr entwerder über info@ klosterdornach.ch oder 061 705 10 80. Dr. Barbara van der Meulen
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z'Rynach isch
Dienstag
29. Juni
10 - 22 Uhr
Sommermarkt
VEREINSNACHRICHTEN DORNACH Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und
Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm wäh-
rend der Schulferien, Gemeindebrief auf www. refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch
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AGENDA
Donnerstag, 24. Juni 2021 Nr. 25
Goetheanum. Vernissage: 25. Juni, 18 Uhr. Bis 30. September.
Donnerstag, 24. Juni
Sonntag, 27. Juni
Arlesheim
Aesch
Einwohnergemeindeversammlung. Sporthalle Hagenbuchen. 19.30 Uhr.
Sonntagsmatinée in der Musikschule Aesch-Pfeffingen. Violinen-und Bratschenklasse von Maja Briner. Musiksaal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C). 11 Uhr.
Dornach Elternbildung. Vortrag Pubertät. Referent: Jens Winkler. Schulhaus Brühl.Aula. 19.30 bis 21 Uhr.
Räbesunntig. Gesamte Klus. 10 bis 18 Uhr.
Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11.00 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.
Musik unter Sternen mit Gastsolistin Babette Mondry. Ref. Kirche. 19 Uhr.
Pfeffingen
Gempen
«Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, im Gewächshaus des Klostergartens. Bis 31. Oktober.
Arlesheim
Mittwoch, 29. Juni
Einwohnergemeindeversammlung. Mehrzweckhalle. 20 Uhr.
Einwohnergemeindeversammlung. Mehrzweckhalle. 20 Uhr.
Freitag, 25. Juni
Reinach
«BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022.
Silvio Panosetti / Terre de Salvaesche – Reise ins Innere einer Landschaft. KunstRaumRhein. Sa./So. 14 bis 18 Uhr, sowie auf Anfrage. Bis 11. Juli.
Sommermarkt. 10 bis 22 Uhr.
Aesch Podiumskonzert der Talentförderung Baselland. Musiksaal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C). 19.30 Uhr.
Mittwoch, 30. Juni
Sonos Quartett mit Ludovic van Hellemont (Klavier) und Kiyoe Wellington (Kontrabass). Aula Gerenmatte I. 20.15 Uhr. 2. Arlesheimer Klappstuhlserenade. Kammermusik Arlesheim. El Grupo Vaiven - Musik aus Venezuela. Vorplatz ref. Kirche. 19.30 Uhr.
Vortragsabend der Schlagzeugklasse von Dominik Dolega. Mehrzweckraum (Schützenmattschule Trakt B). 18.30 Uhr.
Aesch Konzertmorgen der Musikschule. Querflöten-und Piccoloklasse von Jasmin Roth. Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C). 10.15 Uhr. Aescher Konzertabend. Cyprian Kohut, Violoncello, Brigitte Subkov, Klavier. Ref. Kirche. 19 Uhr.
Münchenstein Schweizer Medienkunst: Studer/van den Berg, Maria Guta, Simone C. Niquille – Pax Art Awards 2020. Haus der Elektronischen Künste. Freilager Platz 9. www.hek. hek.ch. Bis 15. August. Traces – Spuren. Shirley Müller zu Gast bei artriedwyl. Amselstrasse 6. Öffnungszeiten nach Vereinbarung: peter. riedwyl@sunrise.ch oder 079 597 76 07. Bis 26. September. Werkschau «Die vier Elemente» – Visual Art School Basel. Walzwerk Münchenstein. Vernissage: 24. Juni, 18 Uhr.
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Dornach
Wanderkonzert: Flavian Graber lädt am Samstag, 26. Juni, 17 Uhr, zu einem neuartigen Konzerterlebnis durch die Ermitage ein. FOTO: DOMINIK ASCHE Arlesheim Kulturzirkus. Mison Jazz, Windstärke 7. Zirkuswiese. 19.30 Uhr. Geöffnet ab 18 Uhr. Wanderkonzert durch die Ermitage mit Solokünstler Flavian Gardner. Ermitage. 17 Uhr.
Samstag, 26. Juni
Eine Bäume-Studie über die Wochenspru-
Ausstellung zu Geschichte und Kultur des Schwarzbubenlandes. Heimatmuseum Schwarzbubenland. So. 15 bis 17 Uhr.
Aesch
Arlesheim Eröffnung Kulturzirkus. Heidi's Heroes. Live-Performance auf der Bühne unter freiem Himmel. Zirkuswiese. 19.30 Uhr.Kultur- und Gastrobetrieb geöffnet.
«Wind of Change». Ausstellung mit künstlerischen Werken von Claudia Breitschmid, Esther Ernst, Ingo Giezendanner, Florian Graf, Tamara Janes, Marinka Limat. Diverse Orte im Kloster Dornach. Täglich 7 bis 18 Uhr. Bis 26. September.
che der Seelenkalender. Bilder von Gwenola Hemlin. Atelierhaus Galerie, Brosiweg 41. Mo bis So, 13 bis 18 Uhr. Bis 31. August.
Arlesheim/Dornach Historische Führung mit Dr. des. Tabitha Walther und Dr. Robin Schmidt. «Die anthroposophische Siedlung in Dornach interreligiös betrachtet.» Treff: 16 Uhr Tramhaltestelle Arlesheim Dorf. Anmeldungen: Tel. 079 631 30 77.
Buchpräsentation mit Soul Meeting und offenen Kunstzimmern. Ansprache Regierungsrat Dr. Remo Ankli; Buchpräsentation Dr. Barbara van der Meulen. 18.30 Uhr.
Ausstellungen Arlesheim «Freie Wege mit Filz», Bilder von Malyse Salcedo (ab 27. Juni). Vernissage: 25. Juni, 19 Uhr. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr, So 9 bis 20 Uhr. Bis 22. August. «Von A bis Z». Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Di, Mi, Do, Fr 13 bis 17 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr. Bis 18. Juli. «(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth.
Dornach Concentric Circles. 50 Ölbilder und Monotypien von Heikedine Günther.
Unser Tipp für den Sommer
Herzlichen Glückwunsch
Sommerhit – Wickelfisch
Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 17. Juni 2021 Marguerite Canonica Starenweg 7 4144 Arlesheim
In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 28. Juni 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wickelfisch – Das Basler Kultobjekt für einen unvergesslichen Sommer! Der Wickelfisch ist ein genialer wasserdichter Badesack. Bei einem Sprung ins erfrischende Rheinwasser können die Utensilien (Kleider, Wertsachen, Handy etc.) mitgenommen werden, ohne dass diese nass werden. Die Wickelfische sind in diversen Farben und Grössen erhältlich. Für literarische Erfrischungen sorgt der hauseigene Wickelfisch von Bider & Tanner. Ebenso beliebt sind die Strandkabinen (spezielle Badetücher), die Schwimmrucksäcke sowie die Schwimm-Bikinitäschchen.
Lösung 24/2021: TORBOGEN
Kommen Sie vorbei und suchen Sie sich Ihren Lieblingswickelfisch aus oder bestellen Sie direkt unter: www.biderundtanner.ch
1.
1. FLORIANNE KOECHLIN: Von Böden die klingen und Pflanzen die tanzen Neue Streifzüge durch wissenschaftliches Unterholz 2. Natur, Lenos Verlag 2. BONI KOLLER / DANIEL FRICK (ILLUSTRATIONEN): TANJA GRANDITS: Globi und Roger Tanja Vegetarisch Grüne Lieblingsrezepte für Kinderbuch, jeden Tag einfach & genussvoll Orell Füssli Kochbuch, AT Verlag Kinderbuch Verlag 3. 3. BERNHARD JUNGEN: Unfassbar LUCINDA RILEY: Wie die Basler Gastronomie Die verschwundene der Krise trotzt Schwester Basiliensia, Friedrich Reinhardt Roman, Verlag Goldmann Verlag 4. 4. GEO EPOCHE: Schweiz 1291−2021 Die bewegte Geschichte der ADELHEID DUVANEL: Eidgenossenschaft Fern von hier Geschichte, Verlag Deutscher Gesammelte Erzählungen, Pressevertrieb Limmat Verlag 5. 5. SAHRA WAGENKNECHT: MAX KÜNG: Die Selbstgerechten Fremde Freunde Mein Gegenprogramm – für Roman, Gemeinsinn und Zusammenhalt Kein & Aber Verlag Politik, Campus Verlag 6. 6. FERDINAND VON SCHIRACH: MARTIN WALKER: Jeder Mensch Französisches Roulette Zeitgenössische Philosophie, Kriminalroman, Luchterhand Literaturverlag Diogenes Verlag 7. 7. AUF DEM HELLEN HÜGEL: Das Basler Stadtquartier JULI ZEH: Bruderholz. Mit Spazier-Band Über Menschen und Literatur-Heft Roman, Luchterhand Literaturverlag Basiliensia, Neutraler Quartierverein Bruderholz 8. 8. RAPHAEL ZEHNDER: UELI HINTERMEISTER / DANIEL Müller und die VONWILLER: Die schönsten Schützenmatte Höhenwege der Schweiz Basler Kriminalroman, Wanderführer, AT Verlag Emons Verlag 9. 9. Melinda Schoutens / BEAT STERCHI: Capricho – Robert Schoutens: Frischluftkinder Schweiz. Ein Sommer in meinem Band 2. Hüttenabenteuer Garten Wander- und Ausflugsführer, Roman, Helvetiq Verlag Diogenes Verlag 10. 10. Gäll, du findsch mi nid? E Fasnachtswimmelbuech JUDITH HERMANN: nachere Idee vom Michel Mesmer Daheim Wimmelsachbuch, Roman, Verein Fasnachtshuus Basel S. Fischer Verlag DONNA LEON: Flüchtiges Begehren Kriminalroman, Diogenes Verlag