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Donnerstag, 16. Juni 2022

114. Jahrgang

Nr. 24

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

Post CH AG

Eine wichtige Tradition feiert ihre Rückkehr Bereit war das Konzept schon vor zwei Jahren. Jetzt endlich konnte die Brass Band Breitenbach die Musiktage Schwarzbubenland 2022 im Grien durchführen.

Freitag, 17.6.2022 Viel Sonnenschein mit vereinzelten Schleierwolken. 16 ºC 30 ºC Samstag, 18.6.2022 Sonnig und sehr heiss. 16 ºC 34 ºC

Martin Staub Und wenn schon, dann bitte gleich richtig. «Woodstock der Blasmusik» nannten es die Organisatoren und begannen bereits am Freitag mit dem Böhmischen Abend. «Ein gelungener Anlass, den wir mit einem ähnlichen Konzept sicher nicht zum letzten Mal durchgeführt haben», sagt Martin Vögtli vom OK. Hier hatten nebst der jungen Power Polka Band und den Fürstenländer-Musikanten auch die einheimischen Kreiselbach Musikanten ihren grossen Auftritt. Dass der Samstag mit dem fantastischen Galakonzert der Brass Band Berner Oberland nicht ganz nach seinen Wünschen besucht war, gibt er allerdings auch zu. «Das dürfte dem schönen Sommerabend und den vielen Parallelanlässen geschuldet sein», vermutet Andy Müller. Als Perkussionist mit grossem Anfahrtsweg über den Passwang, hatte er die Fäden als OK-Präsident immer in sicheren Fingern. «Mit diesem kompetenten Komitee musste dieser Anlass perfekt über die Bühne gehen», erklärt er lachend. Und damit meint der 32-Jährige auch den Sonntag, das grosse Treffen von 17 Formationen aus zwei Bezirken und zwei Kantonen.

Haupttag Sonntag

Nebst vier Vereinen aus dem Dorneck — mit Seewen, Nuglar-St. Pantaleon, Dornach und Metzerlen nur noch ein bescheidenes Quartett von Formationen — beteiligten sich zehn aus dem Thierstein. Dazu erfreuten sich die Gastvereine aus

Sonntag, 19.6.2022 Weiterhin sehr heiss. Gegen Abend zeigen sich einige Quellwolken. 19 ºC 34 ºC

Laufen

3 In einem Jahr verabschiedet sich Isidor Huber als Rektor vom Regionalen Gymnasium Laufental Thierstein. Die Nachfolge steht nun fest.

Empfang der Vereine und Ehrengäste: Eine farbenfrohe Zeremonie bei strahlendem Sonntagswetter.

FOTO: MARTIN STAUB

Breitenbach Brislach und Zwingen über einen gelungenen Auftritt in der Grienhalle Breitenbach. Bereits morgens um 08.30 Uhr mussten die beiden Experten, Peter Stadelmann aus dem luzernischen Hildesrieden und Marco Nussbaumer aus Allschwil, für die Bewertung von insgesamt 16 Vorträgen bereitstehen. Die Juband der Musikschule Laufental-Thierstein spielte ein kleines Konzert ohne Bewertung, dafür mit umso mehr Applaus eines begeisterten Publikums.

Die wichtigsten Höhepunkte

Ein solcher Anlass ohne Marschmusik — heute wird dieser stramme Teil mit

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«Parademusik» modernisiert — wäre kein richtiger Musiktag. Zwischen 16 und 17 Uhr wurde der Grienackerweg mit solcher belegt. Noch heute bannt das Hunderte von Begeisterten an die Strassenränder, während Dutzende von Aushilfen nach dem Schlussakkord am Ziel hintenherum zurückrennen, um beim nächsten Verein spielend und mitmarschierend auszuhelfen. Viel besser sieht es übrigens auch bei den Wettspielvorträgen nicht aus, wo manche Spitzenmusikantinnen und -musikanten gleich bei mehreren Formationen für den guten Klang aushelfen. Ein Zeichen der Zeit, wegen Nachwuchssorgen?

Und der wirkliche Höhepunkt folgt erst ganz zum Schluss: der Festakt mit der Ehrung der Veteranen in Begleitung von sämtlichen Fähnrichen. Roman Christ, Mitglied in der Musikgesellschaft Beinwil durfte von Ivo Cueni, Kantonaler Blasmusikverband SOBV, und Verbandspräsidentin Mariann Gisin für rekordverdächtige 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Gleich sechs Musikanten feierten 60 Jahre, während 30 weitere treue Musikantinnen und Musikanten für fünf verschiedene Jubiläumsetappen zwischen 50 und 20 Jahren ihren Orden in Empfang nehmen durften.

11 In der katholischen Kirche in Breitenbach wurde eine Lebenskreistafel eingeweiht. Erschaffen hat sie der Künstler Martin Staub.

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Renovierung des denkmalgeschützten Rathauses in Laufen

Die sanierte Rück- und …

Das historische Laufener Rathaus war grau und unansehnlich geworden und benötigte eine Auffrischung. Die beiden Firmen Rolf Pecht, Maler und die Bildhauerei und Steinwerk Weber AG erhielten den Auftrag, die ganzen Aussenseiten des Hauses zu sanieren. Die Erdgeschossfassade aus Jurakalkstein weist drei Korbbögen und zwei hochliegende Halbrundfenstern auf. Das durchlaufende Treppenpodest führt zur Eingangstüre. Die Obergeschossfassadenteile sind verputzt. Die Fenstereinfassungen und das durchlaufende Kranzgesims mit dem Zahnfries sind ebenfalls aus Laufener Kalkstein. Die mittlere der fünf Fensterachsen ist hervorgehoben

durch Voluten und ein Dreiecksdach. Die mit neueren Kalksteinplatten ausgekleidete Arkade mit den Läden führt zum Stadttor. Die hintere Fassade ist verputzt und die zahlreichen Fenstereinfassungen sind ebenfalls aus Kalkstein. Als erstes wurde ab dem 2. Mai 2022 vorne und hinten ein Baugerüst aufgestellt und alle Steinelemente im Niederdruckverfahren schonend gereinigt. Der neuere Arkadenbereich wurde nur mit Wasser und Lösungsmittel vorsichtig abgespritzt. Für die Arbeiten am Laufener Kalkstein wurde die Injektionsmethode verwendet, die wir schon erfolgreich am Dolmengrab angewandt und seither

... Hauptfassadenseite Ende Mai 2022 verbessert hatten. Dort, wo Risse und Sprünge auftraten, wurde der ganze Bereich mit Injektionen verfestigt, und so der ursprüngliche Stein erhalten. Kleinere Fehlstellen an allen Steinelementen wurden mit speziellem Steinmörtel ergänzt und abgetönt. Die verputzten Aussenwände des ganzen Hauses wurden abgewaschen, die Risse saniert, grundiert und mit Silikatfassadenfarbe in dem von der Denkmalpflege und der Altstadtkommission bestimmten Farbton gestrichen. Alle Holzteile, das heisst die Dachbalken, der Dachhimmel und die Fensterläden wurden schonend abgewaschen und neu gestrichen. Die Holzfenster im Ar-

kadenbereich wurden abgeschliffen und lasiert. Pünktlich Ende Mai 2022 waren alle Arbeiten beendet. Eine solche Renovation geht leider nicht unbemerkt vonstatten. Es bedeutete für Anwohner, Geschäftsleute und Besucher eine Belastung durch Behinderung, Lärm, Staub, Wasser und schlechte Gerüche. Es tut uns leid, und wir entschuldigen uns dafür. Entschädigt werden alle durch den Anblick des schönen Rathauses, das so wieder Freude macht. Wir danken der Bürgergemeinde Laufen für das Vertrauen und den Auftrag. Besonderen Dank schulden wir dem Projektleiter Andreas Frey sowie Dr. Walter Niederberger von der kantonalen Denk-

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 21 532 Ex. (WEMF 2021)

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LAUFENTAL

Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

BRISL ACH

L AUFEN

Die Meinungen zwischen Kanton und Gemeinde gehen auseinander

Neuer Rektor für das Regionale Gymnasium

In der Frage der künftigen Gestaltung des Studerhaus-Areals steht die Bevölkerung vor dem Entscheid, mit welcher Variante Brislach in das Bewilligungsverfahren starten soll. Bea Asper Die Rechnung 2021 der Gemeinde Brislach schliesst mit einem höheren Gewinn ab als gedacht. Der Ertragsüberschuss summiert sich auf 560 000 Franken, fliesst aber zum grössten Teil in die Vorfinanzierungen (unter anderem in das Projekt Dorfplatz). Die Prognose, dass es wegen der Corona-Krise bei den Steuererträgen zu einem Rückgang kommen würde, bewahrheitete sich nicht, sagte Gemeindepräsident Hannes Niklaus. So weist das Konto der Steuererträge gegenüber dem Budget ein Plus von 280 000 Franken aus. Die Rechnung 2021 gab an der Gemeindeversammlung zu keinen Diskussionen Anlass. Auch die übrigen Geschäfte wurden von den 36 anwesenden Stimmberechtigten klar gutgeheissen —darunter der neue Bau- und Strassenlinienplan «Laufenweg». Dieser Plan, der die Abstände zwischen Gebäude und Strasse regelt, sei in der Vorprüfung vom kantonalen Baudepartement zurückgewiesen worden, informierte Niklaus. Für den Gemeinderat sei dies nicht nachvollziehbar, weil er die Grundlagen für die weitere Planung brauche.

Studerhaus-Areal gibt zu reden

Es geht um die Neugestaltung des Gebietes mit dem Studerhaus im Zentrum von Brislach. Bisher gingen die Vorstellungen von Gemeinderat und dem kantonalen Baudepartement in der Frage der Bebaubarkeit auseinander. Noch ist offen, mit welcher Variante der Gemeinderat das Projekt vorantreiben möchte. Zum einen gibt es die Variante A, die anstelle eines Gebäudes lediglich einen grosszügigen Unterstand mit Buvette vor-

sieht. Mit dem vorgesehenen Wasser- und stromanschluss hätten die Vereine aber die Möglichkeit, das zum Dorfplatz aufgewertete Areal als Festplatz zu nutzen. Mit dieser Zwischennutzung könnte die Fläche der Bevölkerung als Begegnungszone mit polyvalenten Möglichkeiten möglichst rasch zur Verfügung gestellt werden, lauten die Überlegungen des Gemeinderates. Er befürchtet nämlich, dass der Kanton derzeit einer Umzonung und einem Neubau nicht zustimmen würde. An den Mitwirkungsveranstaltungen kam aus der Bevölkerung jedoch der Wunsch, Variante B zumindest in Betracht zu ziehen. Diese sieht den Bau eines Gebäudes mit Dorflädeli und Wohnungen vor. «Im Zentrum steht der Gedanke, dass das Lädeli ins Dorfzentrum geholt werden kann und dass ein Nachfolgebau mit einer ähnlichen Kubatur wie das Studerhaus besser in das Dorfbild passen würde», heisst es im Beschrieb der Variante B. Trotz Gebäude könne die weitere Fläche ebenso als Dorfplatz ausgestaltet werden. Nebst Parkplätzen sei eine Parkanlage mit vielen Sitz- und Spielmöglichkeiten angedacht.

Umfrage bis Ende Juni

Damit der Gemeinderat weiss, in welche Richtung das Projekt weiter vorangetrieben werden soll, startete er dieser Tage bei der Bevölkerung eine Umfrage. Die Einwohnerschaft habe bis zum 30. Juni Zeit, sich für eine der beiden Varianten zu entscheiden und den Umfragetalon der Gemeindeverwaltung zukommen zu lassen. Nachdem die Gemeindeversammlung dem Bau- und Strassenlinienplan zugestimmt hat, will der Gemeinderat die Bebaubarkeit nochmals mit dem Baudepartement des Kantons Basel-Landschaft anschauen, sagte Niklaus. Die Rahmenbedingungen sind erschwert. Brislach hatte vom Kanton den Auftrag erhalten, die Bauzone zu reduzieren, die Verhandlungen über mögliche Umzonungen stehen erst am Anfang.

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Noch bleibt Isidor Huber dem Gymnasium Laufental-Thierstein als Rektor erhalten. Am Dienstag wurden aber bereits die Weichen für die Zukunft gestellt. Martin Staub Markus Leuenberger heisst der neue Rektor, der das Amt von Isidor Huber auf das Schuljahr 2023/24 übernimmt. Leuenberger ist seit acht Jahren als Konrektor am Gymnasium Oberwil BL Mitglied der Schulleitung. Er verfüge über eine grosse Erfahrung in den Bereichen PersonalOrganisations- und Unterrichtsentwicklung, schreibt der Schulrat, die Wahlbehörde des neuen Amtsträgers. Auch vertiefte Informatikkompetenzen, die ihm eine zeitgemässe und moderne Leitung der Schule auf dem Weg in eine digitale Zukunft erlauben, hätten zum einstimmigen Entscheid beigetragen.

Frühzeitige Weichenstellung

Bereits ein Jahr vor dessen Pension kümmerte sich somit der siebenköpfige Schulrat unter dem Präsidium von Esther Schindelholz (Grellingen) um die Nachfolge Isidor Hubers. Im Sommer 2007 übernahm dieser von Vorgänger René Moser das Amt und darf somit Ende des nächsten Schuljahres auf 16 Jahre als Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein zurückblicken. Isidor Huber trat bereits 1987 als Teilzeitlehrer am Gymi Laufen ein und unterrichtete Französisch, Latein und Religion/Lebenskunde. «So komme ich insgesamt auf 36 Dienstjahre am Gymi Laufen», staunt der diplomierte Gymnasiallehrer selbst. Mit seinen sechs Jahren als Konrektor arbeitete der Wahlblauner mit unverwechselbarer

Bereits entschieden: Markus Leuenberger (l.) übernimmt ab August 2023 die FOTO: MARTIN STAUB Schulleitung von Isidor Huber. Thurgauerherkunft 22 Jahre in der Schulleitung des Regionalen Gymnasiums. Hubers Nachfolger freut sich auf die Leitung einer «feinen Institution», wie der bald abtretende Rektor «sein» Gymi Laufen nennt. «Die Schule ist auf einem

«Nach dieser langen Zeit freue ich mich, die Verantwortung weitergeben zu können.» ISIDOR HUBER

Top Level und überzeugt nebst hohem Lernstandard auch mit Errungenschaften, die über den Kanton hinaus Beachtung fanden und finden», sagt Markus Leuenberger. Die gut funktionierende Zusammenarbeit mit dem Lycée Porrentruy mit der bilingualen Matura, die vom Vorgänger vor vierzehn Jahren eingefädelt wurde und heute erfolgreich funktioniert, sei eines dieser guten Beispiele. Isidor Huber und der Schulrat sind überzeugt, dass mit Leuenberger als Romanist die richtige Person für die Weiterführung dieses erfolgreichen Projekts gefunden wurde. Auf Pläne nach der Pension angesprochen, bleibt Isidor Huber noch zurückhaltend gibt aber zu: «Nach dieser langen Zeit freue ich mich, die Verantwortung weitergeben zu können.» Sport, Grosspapa sein und vielleicht auch der Gesellschaft den einen oder andern Dienst erweisen stehen aber schon auf einer noch diffusen Beschäftigungsliste.

L AUFEN

Eintauchen in die Wasserwelt Schottlands — die Heimat der Künstlerin Jill Wäber bespielt die Galerie Alts Schlachthuus mit stimmigen Bildern, vorwiegend in Acryl. «Licht und Wasser» nennt die bekannte Künstlerin aus der Region ihre Ausstellung — die letzte vor der Sommerpause übrigens.

Licht» zeigt die Trägerin zahlreicher Kunstpreise ihre Affinität zum Wasser, dessen Wirkung mit den unterschiedlichen Lichteffekten sie mit dem Pinsel perfekt darzustellen weiss. Auf den ersten Blick abstrakt wirkend, taucht der oder die Betrachtende aus der Vogelperspektive nach und nach in die mit Lichtref lexen bespickte Wasserwelt ein. Versöhnung, Entspannung und Ruhe kehren ein. Die beiden Zeichnungen mit dem Titel «Auf Felsen» — Wachsstift, Bleistift, Tusche —, eine davon im Galerie-Vorraum, die Muschelformen an Felsküsten zeigen, passen sich ausgezeichnet an die Wasserwelt der gemalten Werke an. Sie bilden den Anfang einer neuen Werkserie, wie die Künstlerin erklärt.

Martin Staub Mit virtuosen Melodien der Vibrafonistin Mirjam Voltz und einer dynamischen Perkussionskomposition der siebenköpfigen Gruppe «The Groove Connection» erlebten die rund 50 Gäste an der Vernissage vom letzten Freitag einen fulminanten Start. Ein starker Kontrast zu den bildnerischen Kompositionen einer Künstlerin, die mit neuen Werken ihrem Stil treu bleibt. Der Einstieg passte trotzdem, stand doch Sohn Alex Wäber als Lehrer der jungen Perkussionisten an der Musikakademie Basel im Zentrum dieser musikalischen Einführung.

Jill Wäber, Licht und Wasser: Die Ausstellung des Kulturforums Laufen in der Galerie Alts Schlachthuus ist freitags von 17 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Finissage: 26. Juni. ANZEIGE

Beeinflussung durch die eigene Heimat

Mit 27 Werken in Formaten zwischen 24 x 30 cm und 120 x 150 cm hat Jill Wäber subtil ausgewählt, was den Bildern viel Platz, Kraft und Ausstrahlung gibt. Wie ihre letzte Ausstellung in diesen Räumen vor drei Jahren, mit dem Titel «Ebbe und Flut» wird auch die aktuelle Präsentation von der Heimat der 77-Jährigen beeinflusst. Jill Wäber ist an der Ostküste Schottlands geboren und aufgewachsen — womit das Thema Wasser seit jeher in ihren Arbeiten gesetzt ist. «Am Meer», «Seetang», «Küste» oder «Rockpool» treten unter anderem als Überschriften in Serien der schon früh ins Binnenland Schweiz ausgewanderten Künstlerin auf. Auch mit «Wasser und

Ausführliche Informationen www.kfl.ch AUSSTELLUNG

10. Juni –26. Juni

Jill Wäber Licht und Wasser Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr.

Blick auf das Wesentliche: Jill Wäber in der Galerie Alts Schlachthuus.

FOTO: MARTIN STAUB

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 19. Juni, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Igreja Batista Brasileira em Basel mit Pfarrer Augusto Ricardo Arakaki. Pfarrer Michael Brunner, anschl. Apéro Freitag, 24. Juni, 20.00 Uhr Ökumenische Taizé-Feier, Tatjana Stoecklin

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Samstag, 18. Juni, 10.30 Uhr Am Samstag, 18. Juni, ist wieder von 10.30 Uhr bis etwa 11.30 Uhr «Fiire mit de Chline»-Gottesdienst im reformierten Kirchgemeindehaus oder in der ref. Kirche in Laufen. Es ist eine Feier für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Beim «Fiire mit de Chline» hören wir Musik und eine Geschichte. Anschliessend wird zum jeweiligen Thema gemalt und gebastelt, dazu gibt es Kaffee, Sirup und Zopf. Sonntag, 19. Juni, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen am 18. Juni um 17.00 Uhr! Donnerstag, 23. Juni, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 5. Juli; 7. Juli; 2. August; 4. August; 6. September; 8. September; 18. Oktober; 20. Oktober; 8. November; 10. November; 6. Dezember und 8. Dezember 2022.

Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist ein kein Sterben, es ist Erlösung.

DANKSAGUNG statt Karten Herzlichen Dank für die Anteilnahme und Verbundenheit, die wir erleben durften beim Abschied von

Traurig, aber gefasst nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter und Tante

Margot Fritschi-Leutwyler

Hildegard Hänggi-Dreier

22.5.1921 – 12.6.2022

Besonderen Dank: – Herrn Pfarrer Killian Maduka für die einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes – der Sakristanin Frau Gertrud Vögtlin, dem Organisten und Herrn Hänggi Franz, Roderis – dem Team Blauen vom Zentrum Passwang in Breitenbach für seine liebevolle Betreuung – der Kirchgemeinde Oberkirch und Frau Renate Hueber-Gasser – allen Nachbarn, Verwandten, Bekannten und Freunden, die sie auf dem Lebensweg begleitet und ihr Gutes getan haben Ebenso danken wir für die vielen Beileidskarten, Blumen und Geldspenden, Zuwendungen an wohltätige Institutionen und heilige Messen sowie für die tröstenden Worte und Umarmungen. Allen gehört ein herzliches Vergelt’s Gott, für die Verbundenheit in der schweren Zeit des Abschieds.

Dreissigster: Samstag, 18. Juni 2022 um 18.00 Uhr in Oberkirch

Einschlafen dürfen wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.

Traurig nehmen wir Abschied von unseren lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Gotte und Schwägerin.

Marie-Louise Béguelin-Antenen

Sonntag, 19. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Mittwoch, 22. Juni, 14.00 Uhr, Klosterkirche Beinwil, Abdankung und anschl. Urnenbeisetzung von Frau Marie-Louise Béguelin (1929-2022) auf dem Friedhof Beinwil, Pfr. Stéphane Barth.

In unseren Gedanken lebst du weiter.

René + Dora William + Vreni Margrit + Kurt Enkelkinder und Urenkel Die Abdankung findet am Mittwoch 22. Juni um 14 Uhr in der Klosterkirche Beinwil statt. Anschliessend Urnenbeisetzung.

Traueradresse: René Béguelin-Dambach, Hof Bilstein 68, 4229 Beinwil

Jesus sagt zu seinen Jüngern: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.

Pfr. Stéphane Barth wird während seiner Weiterbildung vom 23. bis 26. Juni von Pfrn. Christine Surbeck aus Basel vertreten: Tel. 061 691 92 89 / Tel. 078 805 27 24. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge da. Sonntagsschule/ChinderChilche:

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Sonntag, 19. Juni, 10.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst, Thema: noch offen: was dann gerade aktuell ist.

Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen Tag und Nacht 24 h In- und Ausland 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch

VERWANDLUNG

Infoabend zum Konf-Kurs 2022/2023: Donnerstag, 18. August, 19.00– 19.45 Uhr, im Gde.-Saal vom ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach. Konfirmandenunterricht. Jeweils donnerstags, 18.00–19.30 Uhr, im Gde.-Saal vom ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach: voraussichtlich wie folgt: Gruppe 1 am 25. August; Gruppe 2 am 1. September 2022

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Konf-Kurs 2022/2023: Ende Juni / Anfangs Juli erhalten die künftigen Konfirmanden aus der Kirchgemeinde die Anmeldungsunterlagen zugestellt. Falls Ihre Tochter oder Ihr Sohn bis zum Beginn der Schulsommerferien (8.7.2022) keinen Infobrief bekommen sollte, melden Sie sich bitte: 061 781 12 50.

Traueradressen: Hansueli Fritschi-Buser, Langhagweg 96, 4242 Laufen Andreas Fritschi-Hausmann, Vorderbergweg 11, 4106 Therwil

WIEDERGEBURT

Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude und Fülle, zu deiner Rechten Wonne Psalm 16, 11 für alle Zeit. Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Nonna, Schwester, Schwiegermutter, Gotte und Tante

Der Tod ist ein Horizont und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

Die Trauerfamilie Der Trauergottesdienst findet am Montag, 20. Juni 2022 um 14.00 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche Laufen statt. Dreissigster ist am Freitag, 5. August 2022, 19.30 Uhr. Traueradresse: Patrick Mamie, Sonnenweg 28, 4242 Laufen

Gilt als Leidzirkular

Sonntag, 26. Juni, kein Gottesdienst

Dienstag, 21. Juni, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Anmeldung bei Esther Rudin, Tel. 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch

Statt Kranz- und Blumengaben gedenke man dem Seniorenzentrum Rosengarten Laufen (IBAN CH86 0076 9016 9100 0789 8).

21. Dezember 1933 – 28. Mai 2022

In stiller Trauer

Vertretung im Pfarramt:

Strickkreis:

Die Abdankungsfeier findet Freitag, 17. Juni, 14 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Laufen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.

Emilia Mamie-Chiti

* 13.01.1929 - † 06.06.2022

Samstag, 18. Juni, 17.00 Uhr ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Benjamin Kokontis, Gitarre, Tatjana Fuog, Orgel.

Gottesdienste:

Andreas und Suzanne Fritschi-Hausmann Hansueli und Jacqueline Fritschi-Buser Sandra Fritschi Wedell und Moritz Wedell mit Lioba und Iris Reto Fritschi Markus Fritschi und Anja Hänggi mit William und Quentin Petra Fritschi Katharina Leutwyler-Schütz Christa Leutwyler und Christoph Hörler Dieter Leutwyler und Hansjörg Surer Heinz Leutwyler und Katrin Kezdi Leutwyler mit Jaël, Valentin und Benjamin

Die Trauerfamilie

Zullwil, im Juni 2022

Grellingen

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Schritt für Schritt hat sie sich in den letzten Jahren von uns weg bewegt und ist nun nach einem langen, eindrücklichen Leben würdevoll verstorben. Wir sind dankbar und werden sie in liebevoller Erinnerung behalten.

Doris Passalacqua

Nunningen 061 791 11 41 Ziefen 061 761 30 50


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Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 13. Juni 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Es wurde davon Kenntnis genommen, dass die – in der Investitionsplanung berücksichtigte – Sanierung der Bahnhofbrücke nun doch auf nächstes oder sogar übernächstes Jahr verschoben werden kann. Berücksichtigt wurden dabei eine aktuelle Einschätzung des Ingenieurs und die fehlende Verfügbarkeit von in Frage kommenden Bauunternehmungen. • Die Jahresrechnung 2021 des Seniorenzentrums Rosengarten wurde zur Kenntnis genommen. • Nach Vorliegen der entsprechenden Revisionsberichte wurden die Jahresrechnungen 2019, 2020 und 2021 des Regionalen Führungsstabs (RFS) sowie der Zivilschutzkompanie Laufental (ZiKoLa) zur Genehmigung empfohlen.

• Als Ersatz für den nicht mehr MFK-tauglichen und gasbetriebenen Ford Transit, wurde – wie in der Investitionsrechnung bereits berücksichtigt - die Beschaffung eines Elektrofahrzeugs mit Ladebrücke zum Preis von CHF 38 000 in Auftrag gegeben.

Baugesuch – Korrigenda zur Auflage von letzter Woche: BG-Nr. 0990/2022. Bauherrschaft: Proinnova AG / Hauptstrasse 126 / 4147 Aesch – Projekt: 7 Einfamilienhäuser mit Carports, Parzellen 1835 und 3854, Weststrasse, 4242 Laufen – Projektverfasser/in: Proinnova AG / Hauptstrasse 126 / 4147 Aesch Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Diese Auflage dauert vom 9. Juni noch bis 20. Juni 2022. Fälschlicherweise wurde als Enddatum der 30. Juni 2022 angegeben, was nicht stimmt. Wir bitten Sie, diesen Verschrieb zu entschuldigen. Gemäss § 126 (Publikation und öffentliche Auflage) des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) werden die Baugesuche im kantonalen Amtsblatt mit Angabe der Auflagefrist veröffentlicht. Gleichzeitig wird das Gesuch in der betreffenden Gemeinde während 10 Tagen öffentlich aufgelegt. Zudem werden die Eigentümer*innen der an das Baugrundstück anstossenden Parzellen direkt angeschrieben. Im Amtsblatt Nr. 23 vom 9. Juni ist die Publikation korrekt erfolgt, mit der üblicherweise bloss zehn Tage dauernden Auflagefrist. (Nur falls seltenerweise ein Umweltverträglichkeitsbericht Inhalt ist, dauert die Auflagefrist 30 Tage). Die Frist beginnt i.d.R. an einem Donnerstag und endet an einem Montag.

Abgabe von Baurechtsparzellen Die Stadt Laufen hat an der Diebachstrasse auf der Parzelle 1224 acht Baurechtsparzellen inkl. eines bestehenden Hausprojekts der Firma CAS zu vergeben. Beim Projekt handelt es sich um acht Doppeleinfamilienhäuser in nachhaltiger Bauweise. Der Basispreis pro Wohneinheit liegt aktuell bei ca. CHF 950 000. Der Stadtrat hat für die Vergabe der Baurechtsparzellen folgende Kriterien definiert: 1. Das Gebäude muss durch den Baurechtsnehmer selbst bewohnt werden. 2. Max. ein Baurechtsvertrag pro Baurechtsnehmer. 3. Bei mehr als acht Interessenten gilt «first come, first served». 4. Weitere vorbehalten. Stadtrat und Gemeindeversammlung haben für die Baurechte folgende Parameter beschlossen: – Basis Landpreis CHF 600/m2 bei einer Grundfläche von je ca. 390 m2 – Zinssatz von derzeit 2.25% (aktueller Referenzzinssatz + 1.0%) Vier Baurechtsparzellen sind bereits reserviert. Für die restlichen vier Baurechtsparzellen sucht die Stadt Laufen noch Interessierte. Sollten Sie die genannten Kriterien erfüllen, nehmen wir gerne Ihre Anmeldung per Mail entgegen, bau@laufen-bl.ch. Im Anschluss daran werden wir Ihnen gerne weitere Informationen zukommen lassen.

Die Bruttoverschuldung konnte reduziert werden An der heutigen Gemeindeversammlung wird unter anderem auch die Rechnung 2021 thematisiert. Das Ergebnis fällt dabei wesentlich besser aus als budgetiert. Die Jahresrechnung 2021 weist in der Erfolgsrechnung einen Verlust von 674 498,34 Franken aus. Gegenüber dem Budget ist dies eine Ergebnisverbesserung um 730 774,81 Franken. Bei der Budgeterstellung hatte man die kantonalen Prognosen bezüglich der Auswirkungen der Coronapandemie auf den Steuerhaushalt berücksichtigt. Bei den Einkommenssteuern von natürlichen Personen lassen sich nun jedoch keine Einflüsse erkennen, der Steuerertrag steigt gegenüber dem Budget sogar um rund 0,198 Mio. Franken. Hingegen wird bei den Vermögenssteuern im Budgetvergleich ein Minderertrag von rund 0,136 Mio. Franken ausgewiesen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die damit verbundenen betrieblichen Geschäftsergebnisse schlagen sich

bei den Ertragssteuern nieder, hier wird ein Minderertrag von rund 0,573 Mio. Franken ausgewiesen. Die steuerlichen Folgen der Steuervorlage SV 17 oder Unternehmenssteuerreform (USR) III wurden nach kantonaler Massgabe budgetiert. Die Prognose erweist sich nun als zu vorsichtig — in der Jahresrechnung resultiert ein Mehrertrag von rund 0,195 Mio. Franken.

Übergeordnete Gesetzgebungen

Mehrkosten von rund 0,283 Mio. Franken ergeben sich im Bildungsbereich, sowie 0,208 Mio. Franken im Gesundheitsbereich. Diese Aufgaben sind stark durch übergeordnete Gesetzgebungen reguliert und lassen dem Stadtrat nur einen eingeschränkten Handlungsspielraum.

Heute Abend Gemeindeversammlung Alle Stimmberechtigten von Laufen sind zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung von heute Abend freundlich eingeladen. Beginn ist um 20 Uhr. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Diese Gemeindeversammlung im Juni findet wieder im Gymnasium statt. Wer sich krank oder unwohl fühlt bitten wir höflich an der Versammlung nicht teilzunehmen. (stl)

Pandemiebedingte Mindereinnahmen

Die Einschränkungen durch die Coronapandemie beeinflussten auch die Geschäftstätigkeit der Stadt Laufen im Jahr 2021. So musste die Eissport- und Freizeithalle zu Jahresbeginn für den öffentlichen Schlittschuhlauf geschlossen bleiben. Im Schwimmbad mussten Höchstbesucherzahlen oder Abstandsregeln eingehalten werden. Auch im Marktwesen mussten die Abstandsregeln beachtet werden, was wiederum zu Mindererträgen führte.

Verlustübertrag auf Eigenkapital

Nach Verlustverrechnung weist die Stadt Laufen ein Eigenkapital von 5 764 099,90 Franken aus.

Investitionsrechnung

Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 986 047,05 Franken und führen zu einem Vermögenszuwachs in der Bilanz. Die Bruttoinvestitionsausgaben betragen rund 2 512 888,65 und die Bruttoinvestitionseinnahmen 1 526 841,60 Franken. Die Investitionsausgaben für Strassen und Wege resultieren vor allem aus den fertiggestellten Strassenbauprojekten Diebachstrasse, Joseph Feninger-Strasse und Schliffweg. Bei den Hochbauten sind vor allem die Investitionsausgaben für die Sanierungen am Stadthaus zu erwähnen.

FOTO: STL

Papiersammlung FC Laufen am Samstag 18. Juni Liebe Laufnerinnen und Laufner Am Samstag 18. Juni ist es wieder so weit: Die Junioren des FC Laufen sammeln das Altpapier für die Juniorenabteilung. Die Helferinnen und Helfer werden sich über jedes bereitgestellte Bündeli freuen.

Bedanken möchten wir uns schon jetzt bei den Laufner Firmen und dem Werkhof, die dem FC Laufen die Autos zu Verfügung stellen. Ohne diese könnten wir die Altpapiersammlung nicht durchführen. Euer FC Laufen

Reduktion der Verschuldung

Die Bruttoverschuldung konnte um 1,0 Mio. Franken reduziert werden. Zusätzlich wurden im letzten Frühjahr weitere 1,5 Mio. Franken amortisiert. (stl)

Papiersammlung am Samstag: Der FC Laufen freut sich über viel Altpapier vor den Häusern.

Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Mai 2022 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Datum

Messort

6.05.2022 10.05.2022 10.05.2022 11.05.2022 12.05.2022 12.05.2022 14.05.2022 14.05.2022 31.05.2022 31.05.2022

Hinterfeldstrasse Schützenweg Schliffweg Lochbruggstrasse Amthausgasse Langhagweg Brislachstrasse Schliffweg Brislachstrasse Viehmarktgasse

V max (km/h)

30 30 30 30 20 40 30 30 30 20

Kontrolle von – bis

10.50 – 12.10 9.20 – 10.50 15.25 – 17.00 15.20 – 16.50 8.45 – 10.30 14.25 – 15.55 13.35 – 15.05 15.15 – 16.15 10.30 – 12.05 15.15 – 16.55

Gemessene Fahrzeuge

63 61 139 49 359 123 134 81 96 89

Anzahl Übertretungen und in %

6 resp. 9.52% 7 resp. 11.48% 27 resp. 19.42% 7 resp. 14.29% 62 resp. 17.27% 3 resp. 2.44% 24 resp. 17.91% 17 resp. 20.99% 29 resp. 30.21% 8 resp. 8.99% Stadtpolizei Laufen

BEGEGNUNGSZONE ALTSTADT

Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen

Wissen Sie Bescheid?

In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.

FOTO: ZVG


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Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Wittendorfer Rolf und Ruth, Rebenweg 43, 4413 Büren Projekt: Dachsanierung mit neuem Dachfenster und PV-Anlage Projektverfasser: az Holz AG, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Rebenweg 43, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2476 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 17. 6. – 1. 7. 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Waser Andrea und Accola Daniel, Brühlweg 12, 4413 Büren Projekt: EFH Umbau, Anbau und Aufstockung Projektverfasser: Altroplan AG, Röschenzerstrasse 13, 4245 Laufen Bauplatz: Rebenweg 25 Grundbuch Nr.: 2480 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 17. Juni – 1. Juli 2022

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Albin Borer AG, Wydenmattstrasse 10, 4228 Erschwil Bauobjekt: Büroprovisorium Containeranlage + Unterstand Standort: Industriestrasse Grundstück: GB 1718 Nutzungszone: Industriezone Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 1. Juli 2022

Breitenbach

Grellingen

Flurgenossenschaft Breitenbach – Büsserach

Vorprojekt Güterregulierung Breitenbach-Büsserach Öffentliche Mitwirkung vom 27. Juni bis 22. August 2022 Der Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach hat beschlossen eine öffentliche Mitwirkung für das Vorprojekt der Güterregulierung Breitenbach-Büsserach durchzuführen. Die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, die Bevölkerung von Breitenbach und Büsserach sowie weitere Interessierte erhalten somit Gelegenheit, sich über die Güterregulierung zu informieren, bzw. mitzuwirken: • Informationsveranstaltungen Am Dienstag, 28. Juni 2022 findet um 19.00 Uhr im Fridolinssaal der Gemeinde Breitenbach eine Informationsveranstaltung zum Vorprojekt statt. • Dauerausstellung / Sprechstunden Die Unterlagen der Güterregulierung können vom 27. Juni 2022 bis 22. August 2022 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltungen Breitenbach und Büsserach, eingesehen werden. Mitglieder des Vorstandes, die Technische Leitung sowie eine Vertretung des Kantons stehen zusätzlich für spezifische Fragen und Anregungen wie folgt zur Verfügung (ohne Voranmeldung): – In Breitenbach (Fridolinssaal): Dienstag, 5. Juli 2022, 18.00 – 21.00 Uhr (mit Kantonsvertretung) – In Büsserach (Gemeindeverwaltung): Donnerstag, 7. Juli 2022, 18.00 – 21.00 Uhr (mit technischer Leitung) Öffentliche Mitwirkung Bis Montag, 22. August 2022 (Poststempel) können schriftliche Anträge zum Vorprojekt der Güterregulierung an den Präsidenten, Heiner Studer, Totengässli 10, 4208 Nunningen oder per Mail an hsbauverwaltung@ bluewin.ch, eingereicht werden (bitte mit Angaben des Absenders). Der Vorstand der Güterregulierung Breitenbach-Büsserach freut sich auf eine rege Beteiligung, konstruktive Gespräche und ein engagiertes Mitwirken aller Interessierten. Nunningen, 13. Juni 2022 Heiner Studer Präsident FG Breitenbach-Büsserach

Baupublikation

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Flückiger-Hänggi Bernadette, Brunngasse 11, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Flückiger-Hänggi Bernadette, Brunngasse 11, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Neubau EFH mit Unterstand Bauplatz: Talstrasse Parzelle: GB-Nr. 3127 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 16. Juni bis 30. Juni 2022

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Kakkattu Chippy Mathai, Wasserstrasse 18, 4056 Basel Projektverfasser/-in: Niederberger Frank, Eichweid 1, 6203 Sempach Station Bauvorhaben: EFH mit Carport Bauplatz: Vorenbrunnenweg Parzelle: GB-Nr. 3010 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 16. Juni bis 30. Juni 2022

Öffentliches Mitwirkungsverfahren Zonenplan Landschaft

Der Gemeinderat Grellingen hat zum Zonenplan Landschaft (Stand Eingabe Regierungsrat, rechtliches Gehör) Ergänzungen zu den Naturschutzzonen / Naturschutzobjekte und die Anpassung Spezialzone für Familiengärten im Entwurf erarbeitet. Gestützt auf § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes wird nun das öffentliche Mitwirkungsverfahren ausgelöst. Die Mitwirkungsauflage dauert von Donnerstag, 16. Juni 2022 bis Montag, 27. Juni 2022. Während dieser Zeit kann der erarbeitete Planungsentwurf auf der Gemeindeverwaltung während den Schalterstunden eingesehen werden. Die Unterlagen sind zudem auf der Webseite der Gemeinde verfügbar. www.grellingen.ch Folgende Entwürfe wurden erarbeitet: •

Zonenplan Landschaft «Anpassungen / Ergänzungen nach rechtlichem Gehör», Situation 1:5‘000

•

Zonenreglement Landschaft «Anpassungen / Ergänzungen nach rechtlichem Gehör»

Allfällige Anregungen und Einwände zum vorliegenden Planungsentwurf sind in schriftlicher Form bis Montag, 27. Juni 2022 (Datum Poststempel) an den Gemeinderat Grellingen zu richten. Dieser prüft die Eingaben und nimmt dazu in einem Mitwirkungsbericht Stellung, inwieweit die Vorschläge bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über die Inhalte zu informieren. Grellingen, im Juni 2022

Römisch – katholische Kirchgemeinde Breitenbach – Fehren – Schindelboden 4226 Breitenbach

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG RECHNUNG 2021 Mittwoch, 29. Juni 2022 um 19.00 Uhr im Pfarreisaal, Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung Protokoll der KGV vom 8. Dezember 2021 4. Genehmigung Jahresrechnung 2021 4.1 Nachtragskredite 4.2 Laufende Rechnung 4.3 Bestimmung über die Verwendung des Überschusses 5. Mitteilungen 6. Pastorale Arbeiten 7. Verschiedenes Die Rechnung 2021 inkl. Traktanden und Anträge liegen ab 16. Juni 2022 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarramt zum Bezuge auf. Die Rechnung 2021 wurde am 11. April 2022, vom Kirchgemeinderat genehmigt. Die Rechnungsprüfungskommission hat die Jahresrechnung am 2. Mai 2022 überprüft und zur Genehmigung empfohlen. * Das Protokoll kann im Pfarrhaus oder auf der Homepage www.kathbreitenbach.ch eingesehen werden.

Gemeinderat Grellingen

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Stefanie und Alessandro Esposito, Neuwilerstrasse 38, 4054 Basel Bauprojekt: Neubau EFH Bauort: Im Rebberg 14, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 2209 (W2a) Projektverfasser: BÜCHLI PFAFF ARCHITEKTEN, Oetlingerstrasse 41a, 4057 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen Einsprachefrist: 1. Juli 2022

Himmelried Bauherrschaft: Keller Rolf und Anouscha, Talstrasse 382, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Keller Rolf und Anouscha, Talstrasse 382, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Div. Bauten (bereits erstellt) und Stützmauer Bauort: Talstrasse 382 Bauparzelle: GB-Nr. 1339 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 30. Juni 2022

Gemeinde Grellingen

Bauherrschaft: WHL Wasserverbund Hinteres Leimental, Postfach, 4114 Hofstetten Bauprojekt: Ersatz Transportwasserleitung WHL Bauort: Steinrain, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 5265, 90042, 90101, 90177 (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Holinger AG, Galmsstrasse 4, 4410 Liestal Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen Einsprachefrist: 1. Juli 2022

Bauherrschaft: Gérard Farkas, Hasenrain 35, 4106 Therwil Bauprojekt: Neubau Einfriedung Bauort: Mariasteinstrasse 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1654 (Kernzone) Projektverfasser: Gérard Farkas, Hasenrain 35, 4106 Therwil Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen Einsprachefrist: 1. Juli 2022

Bauherr: Jörg Koeninger, Riedmattweg 11, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Bauort: Riedmattweg 11, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2112 (W2a) Projektverfasser: DDH Denzler AG, Talstrasse 49, 4112 Flüh Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen Einsprachefrist: 1. Juli 2022

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 22-021 Umbau Dachgeschoss / Innengaube Grundbuch-Nr.: 1213 Adresse: Oberdorfstr. 79, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Elisabeth Progin und Werner Reinhardt, Oltingerstr. 4, 4495 Zeglingen Grundeigentümer: Elisabeth Progin Oltingerstr. 4, 4495 Zeglingen Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 17.6.2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 1.7.2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Baupublikation

Bauobjekt: 22-017 EFH mit Garage Grundbuch-Nr.: 3414 Adresse: Hubmattstrasse 23, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Jörg Meyer AG Birsfelderstrasse 34, 4132 Muttenz Grundeigentümer: Sothimala Ruban Muttenzerstrasse 23, 4133 Pratteln Planverfasser: Jörg Meyer AG Birsfelderstrasse 34, 4132 Muttenz Datum Baugesuch: 17.6.2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 1.7.2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Der Kirchgemeinderat

Rodersdorf Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Wiggli Margareta, Hauptstrasse 156, 4234 Zullwil Bauobjekt: Umnutzung Gewerbehaus (Brothüsli) in Wohnhaus Bauplatz: Kirchstrasse 39 Bauparzelle: GB-Nr. 267 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 16.6.2022 bis 30.6.2022

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Hänggi Christof und Renate, Lämmlismattstrasse 88, 4232 Fehren Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Lämmlismattstrasse 88 Bauparzelle: GB-Nr. 321 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 16.6.2022 bis 30.6.2022

Bauherrschaft: Heinz Kniess Lindenstr. 3, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Lindenstr. 3 Bauparzelle: GB-Nr. 435 (W2a) Projektverfasser: Hierholzer Energiespartechnik Hinterer Wasen 68, 5080 Laufenburg Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: An die Baukommission bis 1. Juli 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Raeto Sprecher Heuschlugge 9, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Heuschlugge 9 Bauparzelle: GB-Nr. 620 (W2b) Projektverfasser: LWS Wärme und Solarenergie Ringstrasse 39, 4106 Therwil Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: An die Baukommission bis 1. Juli 2022


LAUFENTAL LIESBERG

L AUFEN

Gedenkstätte für Sternenkinder

150 Jahre Laufner Schützenvereine

Zufrieden, die Rechnung 2021 «mit einer roten Null» abschliessen zu können, zeigte sich der zuständige Gemeinderat Volker Papenburg an der Gemeindeversammlung von Liesberg. Thomas Immoos Bei einem Aufwand und Ertrag von je rund 4,8 Millionen Franken resultierte ein vergleichsweise geringes Defizit von gut 27 000 Franken. Im Budget war noch ein Fehlbetrag von über 410 000 Franken vorgesehen gewesen. Das bessere Ergebnis dürfte aber nur einmalig sein, räumte der kommunale Finanzminister ein. Denn es resultierte aus der Aufwertung von Liegenschaften, wie es die kantonale Gesetzgebung vorschreibt. Finanzverwalter Ronald Pfister führte denn auch aus, dass man «sich überlegen muss, wie die Rechnung künftig ausgeglichen gestaltet werden kann». Zu genehmigen war im Weiteren die Kreditabrechnung für den Ausbau des Kindergartens. Die bewilligten Kosten von 600 000 Franken wurden um gut 33 000 Franken überschritten. Dies sei, so Gemeindepräsident Markus Wackernagel, zum einen auf die gestiegenen Materialkosten und zum andern auf unvorhergesehene Arbeiten zurückzuführen. So musste der alte Boden im Erdgeschoss vollständig rausgerissen wer-

den. Die Abrechnung wurde ebenso genehmigt wie ein Nachtragskredit für die Anschlussgebühren Wasser und Abwasser dieses Kindergartens. Zustimmung fand auch die Revision des Friedhofreglements. Wie Gemeinderat Tim Oelfke ausführte, wurden einige Anpassungen nötig. So verfügt Liesberg über keinen Aufbahrungsraum mehr. Für Personen, die zu Hause verstorben sind, stand bisher das Kantonsspital Laufen zur Verfügung. Nachdem dieser Mietvertrag Ende 2021 ausgelaufen war, drängte sich eine neue Lösung auf. Da Röschenz und Zwingen über Aufbahrungsräume verfügen, konnte mit diesen Gemeinden eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen werden. Zudem wird auf dem Liesberger Friedhof eine Gedenkstätte für Sternenkinder — Kinder, die während der Schwangerschaft gestorben sind — eingerichtet. Auch dieses Reglement wurde einstimmig genehmigt. Es tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2022 in Kraft.

Erfolgreicher Mittagstisch

Gemeinderätin Andrea Odermatt wies auf den erfreulichen Zuspruch hin, den der Mittagstisch erfährt. Im Durchschnitt nutzen ihn 9 bis 14 Kinder. Nun erwägt der Gemeinderat, diesen auf weitere Tage auszudehnen. Denkbar wäre auch, einen Generationen-Mittagstisch zu organisieren, der dann einmal monatlich im Kultursaal Seemättli stattfände.

GRELLINGEN

Neues Präsidium für die Birsstadt WoS. Am Dienstag 7. Juni trafen sich die zehn Mitgliedsgemeinden zur 5. Mitgliederversammlung des Vereins Birsstadt. Die Berichte zu den laufenden und geplanten Projekten wurden gut aufgenommen. Nach 2013 hatte Christof Hiltmann, Gemeindepräsident von Birsfelden, bereits zum zweiten Mal das jährlich wechselnde Präsidium der Birsstadt inne. Der Verein habe in der Zwischenzeit eine gut organisierte und proaktive Zusammenarbeit entwickelt. «Die Überzeugung ist gewachsen, dass gemeindeübergreifendes Arbeiten in vielen Bereichen sinnvoll ist. Gemeinsame Lösungen und kommunale Eigenständigkeit sind kein Widerspruch», sagte Hiltmann. Die Birsstadt setzte im Jahr 2021/2022 auch ihre Arbeit in den Bereichen Raumplanung und Verkehr, Energie und Birspark Landschaft fort. Die Arbeitsgruppen berichteten von ihren grossen und kleinen Aktivitäten, zum Beispiel über das «Mobilitätskonzept Birsstadt», das bis Ende 2022 inklusive Massnahmenpaket vorliegen soll, über den Projektstart eines digitalen Naturpfads oder die ökologische Aufwertung von Zonen öf-

fentlicher Werke. Hier geht es darum, selbst in Industriegebieten oder an Strassenrändern mögliche Flächen für die ökologische Aufwertung zu nutzen.

Neues Präsidium

In eine ähnliche Richtung geht ein neues Projekt, das alle Arbeitsgruppen der Birsstadt involviert: die Klimaadaption im Siedlungsgebiet. Die Idee ist, dass die Auswirkungen des Klimawandels durch planerische und bauliche Massnahmen minimiert werden. So soll die Birsstadt trotz Hitze und Trockenheit langfristig lebenswert bleiben. Das Projekt ist mit externen Kosten um die 75 000 Franken über zwei Jahre das kostspieligste Vorhaben des Vereins. Es wird vom Bundesamt für Energie mit rund 30 000 Franken subventioniert. Die Mitglieder der Birsstadt billigten diese Ausgaben vorbehaltlos. Wie alle anderen Traktanden der Versammlung wurde das Budget einstimmig angenommen. So konnte Christoph Hiltmann den Präsidialstab getrost an Alex Hein, Gemeindepräsident von Grellingen, weiterreichen.

Neue Leitung: Das Präsidium der Birsstadt wechselt von Christoph Hiltmann (l.), Birsfelden, FOTO: ZVG zu Alex Hein (r.), Grellingen. In der Mitte: Geschäftsführerin Gelgia Herzog.

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Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

Die Schützengesellschaft der Stadt Laufen feierte letzten Freitag das 150-Jahr-Jubiläum seit der Gründung des ersten Laufner Schützenvereins. Michael Meury Die Festivität trug sich auf dem Helyeplatz im Stedtli bei schönsten Sommernachtsbedingungen zu und die Tischreihen waren mit Vereinsmitgliedern, Gästen und Sportschützenbegeisterten aus der Region voll besetzt. Neben den Laufentaler Schützenvereinen aus Blauen, Burg, Brislach, Dittingen, Duggingen, Zwingen, Liesberg, Röschenz, Wahlen und den Untersektionen Sportschützen Laufen und Pistolensektion Laufen, durfte Präsident Jörg Jermann auch die Präsidentin des Bezirksschützenverbands Laufental Margot Gygi sowie eine dreiköpfige Delegation der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft aus Laufen an der Salzach begrüssen. Der Stadtrat war ebenso vertreten durch Sabine Asprion, Simon Felix und Mathias Christ. Zur Eröffnung des offiziellen Teils wurden die schillernden Vereinsfahnen nach vorne getragen. Die leuchtenden Rot-, Weiss- und Gelbtöne der edlen Stoffe muteten im blauen Abendhimmel zu den Klängen des Laufentaler Marschs, der von der Stadtmusik und der Stadtharmonie Laufen gespielt wurde, feierlich an. Letztere umrahmten den Anlass zusammen mit den Tambouren der Stadtmusik. Seit der Gründung des ersten Laufner Schützenvereins sind schon mehr als 150 Jahre vergangen — die Gründungsversammlung tagte am 15. August 1871 im

Fahnengruss: Die Schützengesellschaft der Stadt Laufen hiess die Gäste auf dem FOTO: ZVG/ SASCHA JEGER Helyeplatz mit einem feierlichen Fahnengruss willkommen. Rathaus in Laufen —, doch das Jubiläum konnte 2021 pandemiebedingt nicht in diesem Rahmen gefeiert werden. Die erste Bundesverfassung sei damals gerade knapp über 20 Jahre alt gewesen und das erste Auto war noch nicht einmal patentiert, so Präsident Jermann, der damit das Alter der Schützentradition in Laufen fassbar machen wollte. Der Grundgedanke und der Vereinsgeist hätten sich aber bis heute nicht geändert: der ehrgeizige, ambitionierte Sportgedanke zusammen mit vereinender Geselligkeit und identitätsstiftender Kameradschaftlichkeit. Einen detaillierteren Einblick in die Schützengeschichte von Laufen gibt ein neu veröffentlichtes Buch, zudem lässt sie sich seit dieser Woche anhand einer Fotoausstellung entlang des Schützenweges von Altersheim Rosengarten bis

zum Schützenhaus auf der Fluh erkunden. Andreas Rosshuber, erster Schützenmeister der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Laufen an der Salzach, schritt auch zum Rednerpult, gratulierte zum Jubiläum und äusserte seinen Dank sowie die Zuversicht, dass dieses erste Zusammenkommen der Schützenvereine der beiden Laufen eine andauernde Freundschaft begründen werde. Die Vizepräsidentin des Stadtrats Sabine Asprion lobte die Schützengesellschaft für ihr hohes gesellschaftliches Engagement sowie die vorbildliche Arbeit im Bereich Nachwuchs und Integration der Jungen. Sie gratulierte dem Verein im Namen des ganzen Stadtrates zum 150-Jahr-Jubiläum und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Z WINGEN

«Wir punkten durch eine familiäre Atmosphäre» Golfen wie unter der Sonne Kaliforniens: Das geht auch an der Birs, nämlich in Zwingen beim Birs-Golf. Seit 10 Jahren gibt es die prächtige 9 Loch-Anlage. Am Wochenende konnte man selbst den Golfschläger schwingen, Shows verfolgen und sich im Bistro verköstigen. Franziska Fasolin Am Jubiläumssamstag kurvt Jürg Moosmann mit mir im Golfcart über den Platz. Er ist Verwaltungsratsmitglied und zuständig für Marketing und Kommunikation. Ich fühle mich wie in Amerika, wo man mit diesen kleinen Carts die schweren Golfbags von Loch zu Loch transportiert. Dieser Platz ist kurz, verfügt aber doch über Hindernisse wie Sandbunker und Teich, die man natürlich möglichst umgehen sollte. Moosmann erklärt: «Der Platz ist anspruchsvoll. Auch Erfahrene können hier ideal ihr Kurzspiel trainieren.» Wir halten bei der doppelstöckigen Driving Range, auf deren Dach Golf-Pro Frédéric Schmitt mit verschiedenen Eisen perfekte Bälle mit Links- oder Rechtsdrall demonstriert. Die Anwesenden staunen, sofern sie überhaupt dem Ball folgen können, und applaudieren ehrfürchtig. Vom Dach aus hat man einen guten Blick auf das Übungs-Putting Green, wo die Gäste konzentriert versuchen, Bälle ins Loch zu befördern. Auch bei der Chipping Area sind Gäste daran, Bälle aus dem Sandbunker zurück auf das Fairway zu schlagen. Einige absolvieren eine geführte Golfrunde über zwei Löcher und schnuppern so nicht nur Gras, sondern das echte Spiel auf dem top gepflegten Platz. Letztes Jahr wurde der Platz mit einer Nachlass-Stundung vor dem Konkurs gerettet. Er gehört heute zu 98 Prozent den Mitgliedern. Beim Platz selbst handelt es sich zu 96 Prozent um Pachtland; nur 4 Prozent gehören der

In Feierlaune: Nicole Grünenfelder Fuchs (Verwaltungsratspräsidentin) und Jürg FOTO: FRANZISKA FASOLIN Moosmann (Mitglied VR, Marketing & Kommunikation). Birs-Golf AG. Sie ist der Heimplatz des Golfclub Laufental unter Präsident Patrick Bollbach. Moosmann wünscht sich nun mehr Mitglieder für die Birs-Golf AG. Ideal wären 350, heute sind es rund 300. Um das zu erreichen, seien verschiedene Aktivitäten geplant, einerseits betreffend Zweitmitgliedschaften und anderseits ausgerichtet auf spezifische Zielgruppen. Weiter seien Greenfee-Spieler immer willkommen. Neue Turnierformate sollen auch Interessierte aus anderen Clubs anziehen. Neu habe die Birs-Golf AG eine Jugendsektion. Das Clubleben sei bereits heute grandios und solle so bleiben.

Unkompliziert und familiär

«Wir sind alles normale Menschen», lacht Moosmann. «Es geht locker und familiär zu bei uns, unkompliziert und kollegial. Man duzt sich, jeder spricht und spielt mit jedem.» Verwaltungsratspräsidentin Nicole Grünenfelder Fuchs zufolge kann eine Platzerlaubnis nach wenigen Unterrichtsstunden erworben werden. «Wir möchten die Eintrittsschwelle zum Golfen nicht zu hoch ansetzen. Golf ist eine der einzigen Sportarten, die nicht auf

dem Spielfeld trainiert wird.» Deshalb solle man mit Zustimmung der eigenen Pros schnell einmal auf dem Platz spielen dürfen, ohne zuerst Hunderte von Übungsbällen schlagen zu müssen.

«Wir sind alles normale Menschen.» JÜRG MOOSMANN

Auch für ältere Senioren ist der flache Platz geeignet. Bei den kurzen Distanzen kommt man mit zwei bis drei Schlägen aufs Green. «Die Freude am Spiel steht im Vordergrund», sagt Moosmann. Golf soll allen zugänglich sein, die sich gerne draussen bewegen und sich an einem schönen Ambiente erfreuen. Dies gilt nicht zuletzt auch für das attraktive Bistro Drop-Inn, das öffentlich ist und Leckeres für alle Gaumen bereithält. Die Driving Range ist das ganze Jahr hindurch geöffnet.


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LAUFENTAL

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WAHLEN

REGION

Kein Weiterzug ans Bundesgericht WoS. Nach ausführlicher Beratung mit dem Rechtsvertreter wollen die Beschwerdeführerinnen und -führer aus dem Umfeld des Verein Pro Spital Laufen auf den Weiterzug des vorliegenden Urteils an das Bundesgericht verzichten. Das heisst es in einer schriftlichen Stellungnahme. Man erachte einen Weiterzug nicht als chancenreich. Gestützt auf die vom Verfassungsgericht attestierte Gültigkeit des Laufentalvertrags rechne man aber mit guten Chancen, die geschuldeten Spitalleistungen mittels der verwaltungsrechtlichen Klage einzufordern. Der Verein Pro Spital Laufen nehme zur Kenntnis, dass das Verfassungsgericht des Kantons Basel-Landschaft ein politisches Urteil gefällt hat. Das Gremium, deren Mitglieder von den Parteien vorgeschlagen werden, folgte in seinem Urteil den Worten von Regierungsrat Weber, der dem Verein in einer Anfrage mitteilte, dass der Laufentalvertrag nicht grundsätzlich ungültig, sondern aus heutiger Sicht zu interpretieren sei. Mit grosser Empörung habe der Verein festgestellt, dass sich das schriftliche Urteil erheblich vom mündlichen Urteil unterschieden habe und die Verhandlung nicht aufgezeichnet wurde. Weitere Kritik übt der Verein an den politischen Kräften im Tal. Alle sechs Laufentaler Landräte hätten der Schliessung des eigenen Spitals zugestimmt. Auch der Laufner Stadtrat habe sich nicht

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für den Erhalt des Spitals und dessen 200 Arbeitsplätze eingesetzt. Dies, obwohl er dafür von der Gemeindeversammlung den Auftrag erhalten habe und diese dazu 100 000 Franken gesprochen hat. Den vier Laufner Beschwerdeführern bot der Stadtrat keine Unterstützung. Man sei darüber befremdet, dass das KSBL mit einer 100-Millionen-Anleihe die maroden Standorte auf dem Bruderholz und in Liestal sanieren will, obwohl man in Laufen über ein gut erhaltenes Spital verfüge.

Delegation soll verhandeln

Der Verein will sich nun dennoch weiter für die Gesundheitsversorgung im Laufental einsetzen: Künftig soll eine vom Volk legitimierte Delegation mit dem Kanton verhandeln. Dafür wolle man den «Bezirksrat Gesundheit» ins Leben rufen. Ziel sei es, dass das Spitalgebäude weiterhin für Gesundheitsdienstleistungen genutzt wird. Dafür wolle man insbesondere im Bereich der geriatrischen Behandlungen, wo die Nachfrage besonders hoch sei, entsprechende Partner finden. Gespräche mit lokalen Ärzten hätten ergeben, dass der Wunsch nach einem stationären Angebot gross ist. Den Kanton wolle man künftig auch bei den Patiententransporten belangen, denn mit der Schliessung von Laufen seien die Wege länger und für die Laufentaler Bevölkerung teurer geworden.

Soll auch zukünftig für Gesundheitsdienstleistungen Verwendung finden: Das FOTO: KENNETH NARS/ARCHIV ehemalige Kantonsspital Baselland in Laufen.

Erfolgsgeschichte fortsetzen Der Gewerbeverein KMU Laufental gab an seiner Generalversammlung den neuen OK-Präsidenten für die nächste Aglat bekannt. Bea Asper «Es hat mich tief beeindruckt, wie dynamisch die Gewerbetreibenden die Coronakrise meisterten», sagte Marc Scherrer, Präsident des Gewerbevereins KMU Laufental letzten Donnerstag an der Generalversammlung im Gemeindesaal Wahlen. «Die Frage, welche Unterstützung man bieten kann, beschäftigte den Vorstand sehr. Wir entschieden uns, auf die Region zu setzen.» Aus Erfahrung habe man gewusst, dass auf die Laufentaler und Schwarzbuben Verlass ist. Man investierte in die Kampagne «Dänk dra, lüt a». Die kleinen Filmbeiträge auf Social Media wurden dann auch fleissig geteilt (sie hatten mehrere zehntausend Klicks). Das Engagement zeigte Wirkung und dank des Zusammenhalts gehe man gestärkt aus der Krise hervor. Das gelte auch für den Verein, der in dieser Zeit der Verunsicherung nicht an Mitgliedern eingebüsst habe und sich bei Anlässen über ungebrochenen Zulauf freue. Mit 333 Mitgliedern und 100 Anmeldungen für die Generalversammlung zähle der Gewerbeverein KMU Laufental nach wie vor zu den aktivsten Gewerbevereinen im Kanton. Auch im Vorstand ist nach wie vor grosser Elan spürbar. Scherrer, der ab September ins Haus der Wirtschaft einziehen wird, bleibt dem Verein als Präsident erhalten, Vorstandskollege Martin Schindelholz verstärkt sein Engagement mit der Übernahme des OK-Präsidiums für die nächste Gewerbeausstellung Aglat. Er konnte erfreut verkünden, dass er für die meisten Aufgabenbereiche bereits personelle Unterstützung gefunden habe: «Die Idee ist, nach der Aglat 2019

FOTOGALERIE

Schwerstarbeiterin: Diese Hummel macht sich schwer beladen auf den Rückweg. FOTO: GUIDO DOLIMAN

Seltenes Exemplar: Die Bienen-Ragwurz zeigt sich nicht jedes Jahr gleich häufig. Je FOTO: ROSMARIE SIEGRIST trockener der Winter und Frühling, desto geringer die Anzahl.

Immer wieder schön anzusehen: Der Schwalbenschwanz. FOTO: GABY HENZ, ZULLWIL

Der Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental: (v.l.) Thomas Disler, Christian Borer, Denise Holzherr, Marc Scherrer, Tobias Brunner, Martin SchindelFOTO: BEA ASPER holz. die Erfolgsgeschichte fortzusetzen und sicherlich nicht das Rad neu zu erfinden.» Am bewährten Konzept (und am Standort) halte man fest, lediglich bei einigen Details — zum Beispiel bei der Tombola — könne es Änderungen geben. Punkto Aktivitäten plant der Vorstand für dieses Jahr wieder einen Herbstausflug und ein Treffen mit den Behörden. Dieses findet am 20.Oktober statt, während man am 16. September bei einem Ausflug in den Jura (mit der Dampfbahn) das Networking unter den Gewerbetreibenden fördern will. Weiter rief der Vorstand von KMU Laufental zur Teilnahme an der Baselbieter Genusswoche auf. So kommt es am 24. September auch in Laufen zum Food-Festival: «In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein KMU Laufental, der Stadt Laufen, der IG Laufen und der Promotion Laufental soll im Stedtli eine lange Tafel aufgebaut werden, an der Gäste die loka-

len Köstlichkeiten und das einmalige Ambiente geniessen können», rührte Christian Borer die Werbetrommel. Die Tische und Bänke stünden der Öffentlichkeit zur Verfügung und sollen sich bei schönem Wetter über die Länge der Hauptstrasse erstrecken oder bei Regen auf dem Rathausplatz mit Wetterschutz stehen. Verschiedene Anbieter aus der Region — das können auch Vereine sein — sollen für ein abwechslungsreiches, kulinarisches Verwöhnprogramm sorgen. «Es soll ein Volksfest-Betrieb mit verschiedenen Essens- und Getränkeständen herrschen», hielt Borer fest. «Das ist eine riesige Chance, regionale Spezialitäten bekannter zu machen.» Das Engagement erhalte von den Organisatoren Wertschätzung. «Den Anbietern werden keine Standkosten in Rechnung gestellt», betonte Borer. «Bei Interesse kann man sich bis zum 17. Juni unter info@baselbieter-genusswochen.ch anmelden.»


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BREITENBACH

Eintauchen ins Wasser des Lebens Alle sieben katholischen Pfarreien des Thierstein erhalten eine Lebenskreistafel. Als erste wurde am vergangenen Sonntag die Tafel in der Kirche Breitenbach eingeweiht.

EINLADUNG Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2021 20:00 Uhr, Saal Schulhaus Artegna Traktanden: 1.

Thomas Immoos

Genehmigung Nachtragskredite 2021 1.1 Dringliche Nachtragskredite zur Kenntnisnahme - Erfolgsrechnung CHF 208‘300.13 - Investitionsrechnung CHF 421‘203.‐ 1.2 Ordentliche Nachtragskredite zur Beschlussfassung ‐ Erfolgsrechnung CHF 82‘007.10 ‐ Investitionsrechnung CHF 0.‐

2.

Genehmigung der Jahresrechnung 2021 der Einwohnergemeinde 2.1 Allgemeiner Haushalt 2.2 Spezialfinanzierungen 2.3 Antrag Prüforgan (Geschäfts‐ und Rechnungsprüfungskommission)

3.

Genehmigung eines Kredits von CHF 185‘000.‐ für die Erschließung der Teilparzellen „Rohrhollen“ (ehemals GB 2318)

4.

Verschiedenes

Die Anträge und Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss stehen die Dokumente auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.

Bei der Lebenskreistafel handelt es sich um ein kreisrundes Kunstwerk auf magnetischem Untergrund. Darauf abgebildet ist, wie der Künstler Martin Staub auf Nachfrage sagte, eine Meereslandschaft bei den nordfriesischen Inseln. Die untere Hälfte wird durch Meereswellen bestimmt, während die obere Hälfte einen bewölkten Himmel zeigt, durch den die Sonne durchdringt. Pastoralassistentin Carmen StarkSaner stellte den Gläubigen das Kunstwerk vor. Im Seelsorgeteam habe man nach einer würdigen Form gesucht, um einerseits Täuflinge in der Gemeinde willkommen zu heissen, und um anderseits Verstorbene zu verabschieden. In anderen Kirchen gebe es beispielsweise Taufbäume, Sonnenblumen, Wasserläufe oder Spiralen des Lebens. Im Thier-

Der Fotokünstler: Martin Staub und die Lebenskreistafel von Breitenbach. FOTOS: THOMAS IMMOOS.

stein habe man sich für Lebenskreistafeln entschieden. Die runden Tafeln sind von einem blauen Ring umrahmt — dem Lebenskreis, der sich schliesst. Das Wasser steht für den Täufling, werde doch das neugeborene Kind durch die Taufe in das Wasser des Lebens eingetaucht. Das Wasser als Urelement steht sinnbildlich für das Leben. Deshalb steht im unte-

Beschlüsse Gemeinderat vom 13.06.22  

Der Gemeinderat diskutierte die Geschäfte zu den Delegiertenversamm‐ lungen der Lüsseltaler Wasserversorgung und des Kreisschulverbandes Thierstein West. Den Delegierten wurde Stimmfreigabe erteilt. Der Rat diskutierte die Resultate einer Erhebung zur Verfügbarkeit der Parkplätze im Dorfzentrum ohne Zeitbeschränkung („Weisse Zone“). Die erhobenen Nutzungsstatistiken zeigen während der Wochentage eine fast 100%ige Nutzung dieser Parkplätze.

Symbole: Pastoralassistentin Carmen Stark-Saner bringt für die Täuflinge und die Verstorbenen der Pfarrei Breitenbach Fische und Schmetterlinge an.

Publikation Baugesuche Folgende Bauvorhaben liegen ab dem 16.06.2022 zur Publikation auf. Einsprachefrist ist bis am 01.07.2022: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: GB / Bauplatz:

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Dienstag 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐18:30 Uhr Mittwoch 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐17:00 Uhr

ren Teil des blauen Rings die weisse Inschrift: «Eintauchen ins Licht des Lebens.» Die obere Hälfte steht für den Himmel, in den die Verstorbenen zurückkehren. Darüber steht in schwarzer Schrift: «Zurückkehren ins Licht der Ewigkeit.» Diese Lebenskreistafeln werden in den Thiersteiner Kirchen Zeichen für das Leben und Sterben sein. Sinnbildlich für die Täuflinge des bisherigen Jahres 2022 brachte Carmen Stark-Saner in Breitenbach drei Fische sowie mehrere Schmetterlinge als Symbole für die Verstorbenen der Pfarrei an. In den nächsten Wochen erhalten auch die anderen sechs Thiersteiner Pfarreien Lebenskreistafeln. Diese können im Kirchenraum aufgestellt oder aber an einer Wand montiert werden. Die Pastoralassistentin dankte den Kirchenräten für die Unterstützung und dem Fotokünstler Martin Staub für die Begleitung und Ausführung der Idee. Mit einem Pantun (malaiisches Gedicht) schloss StarkSaner die Einweihungsfeier. Darin heisst es unter anderem: «Das Leben bahnt sich seinen Weg ans Licht. Sag mir: Woher ich komm, wohin ich geh.»

BREITENBACH

Das Zentrum Passwang steht auf gesunden Füssen Die Delegierten des Zweckverbandes Zentrum Passwang haben am 9. Juni ein einstimmiges und diskussionsloses Ja zur Rechnung 2021 gegeben. Trotz Corona resultierte eine rote Null. Carlo Lang In der Kapelle des Zentrums Passwang trafen sich Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter aus 36 Gemeinden und wurden von Brigitte Bos, stv. Präsidentin der Delegiertenversammlung, souverän durch die Traktanden geführt. Nicole Ditzler, Präsidentin, war an diesem Abend verhindert. Den Jahresbericht in neuem Erscheinungsbild präsentierte Michael Rosenberg, Leiter des Zentrums Passwang.

Ein gutes Geschäftsergebnis

Bei einem Umsatz von rund 10 Mio. Franken resultierte ein überschaubarer Verlust von knapp 54 000 Franken. Mehrkosten entstanden im Bereich Hygiene, und weil das Restaurant bis Juni 2021 geschlossen war, konnte dort weniger Gewinn generiert werden als in anderen Jahren. Zudem gab es von den Krankenkassen weniger Geld als noch im Jahr zuvor. Die Auslastung der Pflegeplätze war mit knapp 93 Prozent leicht unter derjenigen des Vorjahres und es gab weniger Heimeintritte als noch 2020. Dieter Künzli, Präsident des Vorstands, präsentierte die Zahlen und erläuterte einzelne Posten separat. So erwähnte er beispielsweise beim Personalaufwand von 7,8 Mio. Franken die angebotenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um Personal halten und gewinnen zu können. Man dürfe auch nicht vergessen,

Zentrum Passwang: Michael Rosenberg, Leiter des Zentrums Passwang, entspannt vor der 36. Delegiertenversammlung: «Die Mitarbeitenden haben auch FOTO: CARLO LANG 2021 einen sehr guten Job gemacht.» dass das Zentrum Passwang kein gewinnorientierter Betrieb und ein Ergebnis um Null herum gut sei. Der anwesende Revisor Paul Schönenberger empfahl denn auch die Rechnung zur Annahme. Die Rechnung 2021 wurde einstimmig genehmigt.

Projekt «Leuchtturm Demenz»

Susanne Tosch, Leitung Pflege und Betreuung, stellte das Projekt «Leuchtturm Demenz» vor. Seit 2014 spricht man von der sogenannten nationalen Demenzstrategie: Betroffene sollen so lange wie möglich zu Hause versorgt werden können. Hier sind mit Beratungen und Taten Spitex-Organisationen, Alters- und Pflegeheime, Hausärzte, Spitäler und weitere Akteure im Gesundheitswesen mit an Bord. Seit April 2022 ist man im

Zentrum Passwang nach langer Planungsphase bereit, und ab August wird Susanne Tosch zu 50 Prozent in diesem Bereich tätig sein. In der Anfangszeit sind Beratungen für Betroffene und deren Angehörige in den Bezirken Thierstein, Dorneck und im Laufental kostenlos, und die Einführungsphase wird während zweier Jahre durch die Fachhochschule OST wissenschaftlich begleitet. Es sei wichtig, so Tosch, die Hemmschwelle tief zu halten, wenn Beratungen in Anspruch genommen werden: «Besser, man informiert sich frühzeitig. Das ist für alle Beteiligten angenehmer, als wenn man kurz vor zwölf noch schnell etwas organisieren muss oder es sogar schon zu spät ist.» Die Delegierten verdankten Susanne Toschs Ausführungen mit Applaus.


Tag der offenen Tür: Behinderung erleben! 25.06.2022, 10–18 Uhr Wir laden herzlich zum Tag der offenen Tür für Gross und Klein ein. Folgendes Programm erwartet Sie: • Ausstellungen, Brocki und Lädeli mit Verkauf • Freie Begehung und Führungen • Jazz-Matinée «Loamvalley Stompers» (10.30 –11Uhr/11.15 –11.45 Uhr)

Weitere Infos:

• Kita-Besichtigung mit Malen für Kinder (10–14 Uhr) • Literarische Lesung und Gitarrenspiel von Walter Beutler (14 –15.30 Uhr ) • Präsentation der Abteilungen, Rollstuhl-Parcours und Sinnesweg-Begehung • Verpflegungsangebote (Restaurant Piazza, Kaffee-Bar und Grill-Stand)

Medienpartner:

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NUGL AR

«Die Region hat ein grosses Potenzial»

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Das Schwarzbubenland ist ein weit verzetteltes Gebiet. Das Forum Schwarzbubenland vereint die Regionen. Wie der Verein dies erfüllt, zeigte er an der GV in der alten Brennerei in Nuglar auf. Gaby Walther «Das Schwarzbubenland ist verzettelt und doch vereint. Der Thierstein, das Leimental, das Ergolztal und das Birsigtal sind verschieden ausgerichtet — nach Laufen, Richtung Frankreich, Liestal oder Basel. Das Forum Schwarzbubenland bietet eine wichtige, zentrale Funktion und ich durfte ein Teil davon sein», erzählte Thomas Boillat. Er lobte den Mut der Region, Ideen zu realisieren, und hob innovative Firmen wie die Marry Jane AG, die den diesjährigen Solothurner Newcomer-Preis holte, das Technologyzentrum in Witterswil oder die Dryden Aqua in Büsserach, die Filtermaterial aus Altglas produziert, hervor. An der GV des Forums Schwarzbubenland von letzter Woche wurde der Wirtschaftsförderer offiziell verabschiedet. Boillat möchte in Zukunft seiner Firma und vor allem seiner Familie mehr Zeit widmen. Karoline Sutter und Rita Stoffel haben das Mandat als Standortförderinnen im Auftrag des Forums Schwarzbubenland und der Promotion Laufental seit dem 1. Mai inne.

Tourismus Schaffhausen interessiert am Projekt E-Bike

Aussergewöhnliches wird in der Region nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im Bereich Tourismus erreicht. Zusammen mit den Partnern Baselland Tourismus und Trailnet.ch startete das Forum Schwarzbubenland letzten September das Projekt «E-Bike-Land Nordwestschweiz». Zehn erlebnisreiche Themen-

Testen das Bier nach der GV: (v. l.) die Standortförderinnen Karoline Sutter und Rita Stoffel, die Präsidentin Sibylle Jeker, das neue Vorstandsmitglied Thomas Bürgi FOTO: GABY WALTHER und der abgetretene Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. touren wurden definiert. An 20 Standorten stehen E-Bike-Ladestationen bereit. «Andere Regionen wie zum Beispiel Tourismus Schaffhausen zeigen Interesse an dem Projekt», freut sich Marcel Schenker von der Arbeitsgruppe Tourismus. Das Angebot soll für Gruppen und Geschäftsleute ausgeweitet und digitalisiert werden. Im Weiteren hat Schwarzbubenland Tourismus im letzten Jahr zum ersten Mal an der Schweizer Wandernacht teilgenommen. In Zusammenarbeit mit den Solothurner Wanderwegen soll auch in diesem Jahr eine Nachtwanderung angeboten werden. An der Versammlung in der «Alten Brennerei» in Nuglar stellten ebenfalls die Arbeitsgruppen «Öffentlichkeitsarbeit», «Gemeinden» und «Wirtschaft» ihre Projekte und Arbeiten vor. Einige Anlässe mussten im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden. Man hofft, diese in diesem Jahr durchführen zu kön-

nen. Der nächste Anlass unter dem Titel «Dialog Wirtschaft und Politik» findet am 24. Juni von 11 bis 13.30 Uhr im Alte Schlachthuus in Laufen statt. «Es hat noch Platz im Vorstand und in den Arbeitsgruppen. Wer sich bei uns engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden», sagte Sibylle Jeker. Seit einem Jahr hat sie das Präsidium inne. Sie freut sich, auch als Kantonsrätin, die Region Schwarzbubenland in Richtung Solothurn vertreten zu dürfen: «Denn unsere Region hat ein grosses Potenzial, das wir nicht unter den Scheffel stellen sollten.» Als Ersatz für François Sandoz wurde Thomas Bürgi, Gemeindepräsident von Rodersdorf, in den Vorstand gewählt. Die Jahresrechnung wurde mit einem Gewinn von 39 000 Franken bei einem Betriebsaufwand von 158 000 Franken von den rund 40 anwesenden Mitgliedern abgesegnet.

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Auf der To-do-Liste ist auch die Gewerbeausstellung Seifenkisten Rennen der Primarschule Breitenbach Wir, die Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klassen von Breitenbach veran‐ stalten am Mittwoch, den 06.07.22 ein Seifenkistenrennen. Das Rennen startet bei der Almendhütte und endet beim Robinson Spielplatz in Breiten‐ bach. Um die Verpflegung müssen Sie sich keine Sorgen machen. Es gibt eine Festwirtschaft und es wird Zwischenunterhaltungen geben. Kommen Sie vorbei und verfolgen Sie unser Rennen live mit! Renntag: Mittwoch, 6.Juli ab 14.00 Uhr Wir freuen uns Sie im Publikum zu sehen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.schulen‐breitenbach.ch. Foto: Aline Lombriser

Anlässe 20.‐24. Juni 21. Juni, 14‐16 Uhr 24. Juni, 13h

Häckseldient, Einwohnergemeinde Strickkreis für ALLE, Evang.‐Ref. Kirchgemeindesaal Wanderung, AHV‐Wandergruppe

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

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Der Gewerbeverein Dorneckberg wählte Jasmin Weber zur neuen Präsidentin. Bea Asper Welch grosse Rolle das lokal verankerte Gewerbe spielt, sei in der Coronakrise deutlich zum Ausdruck gekommen, aber auch bereits zuvor in vielen Lebensbereichen spürbar gewesen, meinte die Solothurner Volkswirtschaftsdirektorin Brigit Wyss letzten Freitag an der Generalversammlung des Gewerbevereins Dorneckberg. Deswegen sei sie gerne der Einladung nach Seewen gefolgt. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen werde der Austausch zwischen Kanton und Gewerbe weiterhin sehr gefragt sein. Die im Energiebereich möglichen Engpässe und der Preisanstieg beschäftigen Politik und Wirtschaft. Weiter brauche es Antworten auf die Fragen, wie man dem Fachkräftemangel entgegenwirken könne. In der Interessensabwägung spiele die Vernetzung eine wichtige Rolle, gab Roman Baumann, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg, zu bedenken. Das Gewerbe profitiere, wenn der Gewerbeverband stark sei. Voraussetzung dafür sei, dass Menschen dazu bereit sind, sich dafür zu engagieren. «Fassen Sie sich ein Herz und melden Sie sich für das Präsidium des Gewerbevereins Dorneckberg», lautete Baumanns Aufruf in der letzten Gewerbezeitung. Das Amt habe ihm immer viel Freude bereitet. «Es hat mir zahlreiche interessante Begegnungen und Kontakte ermöglicht. Nach zehn Jahren ist es jedoch an der Zeit, das Präsidium weiterzugeben.» Sein Appell zeigte Wirkung. «Die Wirtschaftsprüferin Jasmin Weber meldete sich — und der Vorstand ist überzeugt, mit ihr eine vielversprechende Nachfolgerin gefunden zu haben.» Weber ver-

Einsatz für das Gewerbe: (v.l.) OK-Präsident der Gewerbeausstellung Martin Voegtli, Gastrednerin und Regierungsrätin Brigit Wyss, die neue Präsidentin des Gewerbevereins Dorneckberg Jasmin Weber und der abtretende Präsident Roman FOTO: BEA ASPER Baumann. wies darauf, dass sie in Seewen im Haus ihrer Eltern in einem Gewerbebetrieb gross geworden sei und sich aus einer tiefen Verbundenheit heraus für die Anliegen der regionalen KMU einsetzen wolle. Mit den Aufgaben ist sie bereits vertraut und mit ihrer beruflichen Erfahrung in der Standortförderung verfügt sie über ein gutes Netzwerk. Die Generalversammlung wählte sie mit einem kräftigen Applaus zur neuen Präsidentin des Gewerbevereins Dorneckberg. Weber steht nun vor der Aufgabe, über die Zukunft der Gewerbeausstellung zu befinden — vor allem, weil der bisherige OK-Präsident und Vizepräsident des Gewerbevereins, Martin Vögtli, nach 18-jähriger Tätigkeit ebenfalls seinen Rücktritt bekannt gab. Die Versammlung verdankte die Dienste von Baumann und

Vögtli und ernannte die beiden zu Ehrenmitgliedern. Ob, wann und wo eine Gewerbeausstellung realisiert werden kann, müsse nun in Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden der Region abgeklärt werden, gab Weber zu verstehen. Eigentlich war die Durchführung bis zur Absage wegen Corona im Wydeneck in Dornach geplant. Allerdings sei eine Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Dornach im Moment nicht möglich, weil der Verein zurzeit führungslos ist. Eine Wiederbelebung des Vereins sei aber in Planung, erfuhr man vom Geschäftsführer des kantonalen Gewerbevereins Andreas Gasche. Es könne ja nicht sein, dass ein wichtiger Wirtschaftsstandort wie Dornach seinen Gewerbeverein sang- und klanglos aufgebe, meinte Gasche.


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Sommerzeit

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SPORT

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FUSSBALL

Laufen schafft es im dritten Versuch In einem spannenden Spiel bezwingt Laufen II den FC Kleinlützel und steigt dadurch in die 3. Liga auf. Der FC Röschenz konnte als Tabellenzweiter am Mittwoch ein Aufstiegsspiel austragen. Edgar Hänggi Am Samstag erledigte der FC Röschenz seine Aufgabe mehr oder weniger souverän. Bis in die 67. Minute führte Münchenstein 2:1. Das Szenario, dass Laufen auf dem Sofa den Gruppensieg holt, wurde realistischer. Doch dann schlug Jan Steingruber innert drei Minuten zweimal zu und Röschenz übernahm wieder die Tabellenführung. Aufgrund der Strafpunkte reichte Laufen am Sonntag bereits ein Remis in Kleinlützel. Trainer Tobias Schnell warnte: «Nur weil Kleinlützel absteigen wird, bedeutet das nicht, dass wir locker zum Sieg kommen.» Als nach sieben Minuten ein Eigentor zur Führung Laufens führte, schien vor geschätzten 300 Zuschauern (Rekord) die Messe bereits gelesen. Doch Kleinlützel hat unter Davide Fellino, der das Team in schon fast aussichtsloser Lage übernommen hatte, grosse Fortschritte gemacht. Sammy Curro glich zehn Minuten später aus. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und schossen aus allen Lagen. Dario Plattner und Eric Anklin konnten die Gäste denn auch verdient 3:1 in Führung bringen. Tobias Haberthür stellte jedoch nur Sekunden nach dem dritten Gegentreffer bereits den Anschluss her. Als Patrick Spies sieben Minuten nach dem Seitenwechsel zum 3:3 ausglich, war Laufen gefordert. Es war eine bemerkenswerte Vorstellung des Heimteams. Abgestiegen, rund 30 Grad — wollten sie die Rolle des Partykillers einnehmen? Captain Matthias Tschan, der in der Defensive viel zum guten Spiel beitrug, sah es nach dem Spiel nicht so dramatisch.

Verdient: Nach drei Anläufen schafft es Laufen II und steigt in die 3. Liga auf. Laufen feiert damit einen Doppelaufstieg. «Nein, das war nie unsere Absicht. Wir konnten ohne Druck spielen, die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer waren eine zusätzliche Motivation, so wie jedes Tor auch.» Der Druck auf das Tor von Kleinlützel nahm zu und zwei missglückte Aktionen des Torhüters ermöglichte Laufen durch Philipp Schmidlin und David Guntern doch noch, alles klarzumachen. Schnell schien angespannt, schaute immer wieder auf die Uhr und wollte auch nicht, dass die Ersatzspieler in der 85. Minute das Aufstiegs-Shirt anzogen. «Das war mir zu früh und es wäre dem

Gegner gegenüber respektlos gewesen. Und Nervosität war es auch nicht.» Er habe gut geschlafen, was allerdings nicht mit dem Spiel zu tun hatte. «Meine Frau feierte ein Geburtstagsfest und mir ist trotz aller Freude über den Aufstieg, für den wir viel investiert haben, auch viele Nerven, doch auch bewusst, dass es im Leben Wichtigeres als Fussball gibt.» Mit dem 3:5 konnten am Ende beide Seiten leben. Laufen durfte seine Party starten — die Spieler zelebrierten die Feier, die bis spät in die Nacht ging. Kleinlützel geht zuversichtlich in die 5. Liga. «Es macht

Spass, zu sehen, dass wir auf einem guten Weg sind, und daher streben wir auch den direkten Wiederaufstieg an.» Laufen wird heute Donnerstag noch ein Abschlusstraining mit Testspielern absolvieren. «Dann gebe ich allen bis am 14. Juli frei. Alle Spieler haben auch bereits für die 3. Liga zugesagt», blickt Schnell schon voraus. Der FC Röschenz konnte am Mittwoch ein Aufstiegsspiel austragen. Ob es auch für das finale Spiel am Samstag reicht, war bei Redaktionsschluss nicht klar. Dies kann man etwa auf Facebook.com/

TENNIS

SCHÜTZEN

Ligaerhalt souverän geschafft

Feldschiessen im Laufental

Die beiden interregional spielenden Teams des TC Breitenbach schafften mit überzeugenden Siegen den Ligaerhalt: Die Damen in der ersten Liga mit einem 3:1 daheim gegen den TC Solothurn. Clubpräsidentin Julia Stegmüller, Captain Jolanda Marti und Alina Ugolini gewannen ihre Einzel in zwei Sätzen, Denise Dietler gewann einen Satz, sodass die Partie entschieden war und die Doppel gar nicht mehr gespielt werden mussten. Genauso deutlich gewannen die Veteranen in der NLC auswärts in Frick mit 5:1. Den Grundstein legten Captain Stefan Scherrer, Kuno Simonetti und Hans-Peter Marti mit ihren glatten Zweisatz-Siegen im Einzel. Kuno Simonetti war hier der Spieler der Saison: Er gewann alle vier Einzel und zusammen mit Renzo Bernasconi zwei von vier Doppelmatches. In den Aufstiegsspielen räumte die erste Herrenmannschaft um Captain Dominik Wasmer auf dem Weg in die 1. Liga

FOTO: EH-PRESSE

regiosportal oder Instagram finden. Einen versöhnlichen Abschied hatte der FC Brislach: In der Nachspielzeit traf Vigan Bickaj zum 3:3 gegen Riederwald. Ein positives Ende eines Spieles, bei dem sich Brislach und Riederwald nicht mehr gross auf die Füsse traten. Für Brislach ist der Fussball damit vorbei, während Riederwald in der nächsten Saison schauen muss, auch in der zweiten Saisonhälfte regelmässig zu punkten. In der Gruppe 2 verlor Gilgenberg United sein letztes Spiel in Muttenz mit 1:3, was auf die Tabelle jedoch keinen Einfluss mehr hat.

Arlesheim gleich mit 6:0 aus dem Weg. Sehr viel schwieriger dürfte es nun in der entscheidenden zweiten Runde gegen den TC Kleinbasel mit zwei nationalen Spitzenspielern werden. Die Senioren in der zweiten Liga mit Captain Titus Natsch verloren dagegen ihr erstes Aufstiegsspiel in Dornach mit 2:5. Von den Drittligateams gewannen die Herren 2 mit Captain Alexander Tontsch gegen Reinacherheide mit 6:3. Besonders erfreulich ist dabei der Sieg von Robin Müller, der in seiner ersten Interclub-Saison bisher alle Einzel gewonnen hat. Die Seniorinnen mit Captain Regula Dietler gewannen in Füllinsdorf mit 6:0 und liegen als ungeschlagene Tabellenerste sehr gut im Rennen um den Aufstieg. Die Jungsenioren um Captain Urs Christ siegten in Allschwil gegen Helvetia mit 9:0 und liegen auf Platz 2 der Tabelle. Hans-Peter Marti

Die Schützenkönige: (v.l.n.r.) Robin Halbeisen (25 m), Michael Köhli (300 m), Andreas Lutz (50 m).

Die erste Herrenmannschaft spielt am kommenden Wochenende das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die 1. Liga: Samuel Dürr, Cyrill Antony, Dario Borer (hinten von links nach rechts), Janis Borer, Dominik Wasmer, Elia Hänggi (vorne von links nach FOTO: ZVG rechts).

Zum ersten Mal nach 2019 fand am vergangenen Wochenende wieder ein gemeinsames Feldschiessen im Bezirk statt. Gastgeber für die Gewehrschützen (300 m) war Liesberg. Laufen empfing die Pistolenschützen (25 und 50 m). Auf der Distanz 300 m waren es 458 Teilnehmer. Im Vorjahr, als jeder Verein das Feldschiessen auf seinem eigenen Schiessstand absolvierte, waren es 455. Am Pistolenfeldschiessen nahmen 99 Schützinnen und Schützen teil. Das konstant gute und hochsommerliche Wetter sorgte für eine gute Stimmung und nicht zuletzt auch für ansprechende Resultate. In Liesberg schossen

22 Schützinnen und Schützen 67 und mehr Punkte (Maximum: 72 Pkt.). Michael Köhli von der SGS Laufen erzielte mit 70 Punkten das Höchstresultat und durfte sich als Schützenkönig feiern. Als beste Frau wurde Jeanne Hügli, SG Brislach, geehrt. Sie erreichte zusammen mit neun weiteren Schützinnen und Schützen 69 Punkte. Als beste Nachwuchsschützin zeichnete sich Meredith Schweizer, SGS Laufen, mit 66 Punkten aus. Über 50 m schoss Andreas Lutz, PS Laufen, mit 70 Punkten (Maximum: 90 Pkt.) das Bestresultat. Für das Spitzenresultat über 25 m war Robin Halbeisen, PS Laufen, verantwortlich. Er schoss 178 Punk-

FOTO: ZVG

te (Maximum: 180 Pkt.). Als bester Nachwuchsschütze zeichnete sich Timothy Wittmer, PS Laufen, aus. Er erzielte 176 P. Den Vereinswettkampf der Gewehrschützen gewann der SV Liesberg mit 67,629 Punkten, gefolgt von der SGS Laufen mit 67,146 P. und der SG Brislach mit 66,756 P. Bei den Pistolenschützen stand die PS Laufen schon zu Beginn als Siegerin fest, weil Zwingen und Grellingen auf die Teilnahme am gemeinsamen Feldschiessen verzichteten. Trotzdem darf sich das Sektionsresultat von 177,268 P. sehen lassen. Rudolf Grun


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ORIENTIERUNGSL AUF

R ADSPORT

SchweizermeisterTitel

Eine Region im Zeichen des Rades

Am vergangenen Sonntag liefen zwei Mitglieder von OL LaThi — Nadine Schneider und Sandro Hügli — an der Schweizer Sprint-OL-Meisterschaft in der Basler Altstadt mit. Nadine gewann in der Kategorie Damen Lang und Sandro bei den «Herren B». Wir gratulieren beiden herzlich. Am 29. Juni bieten wir gleich zwei Läufe an — einen Schülerlauf und einen OL mit diversen Strecken. Aufgrund der Distanzen und der reizvollen Pfade werden auch Wanderer ihre Freude daran haben, denn auf der längsten Strecke — mit acht Kilometern — gilt es den Stürmechopf und den Chienberg zu besteigen. Wie immer ist für EinsteigerInnen, die wir gerne unterstützen, mit 3 km eine kürzere Strecke dabei. Beim Schüler-OL sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur in der Nähe des Startplatzes unterwegs. David Croll, OL LaThi Nähere Auskünfte siehe www.ol-laufental-thierstein.ch - und Anmeldung – mit Startzeit und Strecke – bitte an Franz Karrer, 4.karrer.24@bluewin.ch oder per Telefon, 079 424 58 45.

Schweizermeistertitel im OL: Nadine FOTO: ZVG Schneider und Sandro Hügli.

Am Montag und Dienstag rollte mit der Tour de Suisse eine der grössten Sportveranstaltungen der Schweiz durch die Region. Im Zentrum stand der Etappenort Aesch. Dank der Streckenführung kam unsere Region gleich zweimal in den Genuss von dem, was die Radsportveranstaltung ausmacht. Edgar Hänggi «Ich bin ja gespannt, wie die den Tross durch diese Baustelle schleusen», sagte SRF-Kommentator Claude Jaggi und meinte damit jene Baustelle in Breitenbach in Richtung Laufen. Rund eine Stunde vor dem Start zu einer Etappe werden die Sicherheitsverantwortlichen der Tour an einer Art Befehlsausgabe darüber informiert, was sie erwartet und was sie tun müssen. Es war ein eindrückliches Bild, das sich da den vielen Zuschauenden am Strassenrand zeigte. 44 Dreiräder tauchten in einer Reihe auf und liessen immer wieder einen Fahrer stehen — der Sicherheitsdienst ist seit vergangenem Jahr mit dem revolutionären Yamaha Niken mit zwei Vorderrädern unterwegs. Die Mitglieder des Sicherheitsdienstes «Delta Group» sperrten rund zehn Minuten bevor die Fahrer eine Passage erreichten den Gegenverkehr. An Verkehrsinseln, Kreiseln und Baustellen wurden Leute platziert, die für die Dauer der Durchfahrt für die Sicherheit der Fahrer sorgten und sich dann sofort wieder ans Ende der Motorradkolonne hängten, um für den nächsten Einsatz breit zu sein. Für die Sicherheit standen auch diverse

Motorradpolizisten aus der ganzen Schweiz im Einsatz. Ohne Militär und Zivilschutz ging es aber nicht: Bei grösster Hitze sorgten Soldaten und Zivilschützer dafür, dass niemand die Strecke betrat, wenn das Fahrerfeld nahte. Viele Schaulustige, vor allem Kinder, säumten die Strecke schon eine gute Stunde bevor der erste Fahrer vorbeisauste. Der Werbetross, respektive die Produkte, die verteilt wurden erwiesen sich als Publikumsmagnet. Zurück zur Baustelle in Breitenbach: Diese wurde schon Tage zuvor in die Dokumente aufgenommen. Für die beiden Durchfahrten musste die Baustelle «aufgeräumt» und so viel Platz wie möglich geschaffen werden. Fazit des Sicherheitschefs: «Es lief alles reibungslos.» 2019 war die Tour de Suisse in Arlesheim, jetzt war Aesch Ankunfts- und Startort. Kein Zufall, denn Primeo Energie, beheimatet in Münchenstein, ist seit 2018 bei der TdS dabei — seit diesem Jahr als Hauptsponsor. Das Aescher OK um Präsident Dominik Häring hat eine tolle

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Viel Publikum: Die Tour de Suisse fuhr gleich zweimal durch die Region. Arbeit geleistet. «Wir wollten ein Volksfest auf die Beine stellen und für alle etwas bieten», meinte Häring. Dabei stellte

Sorgten für Sicherheit auf der Strecke: Der Sicherheitsdienst «Delta Group». FOTOS: EH-PRESSE

die Organisation enorme logistische Herausforderungen dar. Die vielen Fahrzeuge, darunter die Teambusse, mussten auf meist mehrere angrenzende Ortschaften verteilt werden. Vor der Ankunft mussten Hinweistafeln platziert werden, so dass Medien, Werbetross, Teams, Begleitfahrzeuge etc. wussten, wo sie ihr Fahrzeug hinbewegen müssen. Genau geplant wurde das Startprozedere: So wie es eine Marschtabelle mit drei Richtgeschwindigkeiten für die Etappen gab, existierte auch ein Zeitplan mit der Reihenfolge der Fahrzeuge. Das bot den vielen Radsportfans eine tolle Gelegenheit, vor Ort einen Blick auf Fahrer, Räder etc. zu erhaschen. Dass unsere Region gleich zweimal auf derselben Strecke in den Genuss des Tourtrosses kam, sei nicht üblich. Man wollte eine Zusatzschlaufe und da habe es sich durch das Streckenprofil so ergeben, erklärten die für die Streckenwahl zuständigen Leute. Viele Fotos von den beiden Tagen sind auf Facebook. com/regiosportal zu finden.

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Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch


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MOSAIK

Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Jahreskonzert Musikverein Brislach

Wenn das Foyer zur Messehalle wird

Wenn der Musikverein im Gemeindehaus unter der Direktion von Jonas Schmidli am Proben ist, sind vergnügliche Töne zu hören. Normalerweise wäre das Jahreskonzert bereits Vergangenheit. Da wir anfangs Jahr wegen Corona noch keine Proben durchführen konnten, findet unser Jahreskonzert nun erst am 24. und 25. Juni statt.

Gastsänger Timothy Löw

Unsere musikalische Reise geht in 80 Minuten rund um die Welt. Mit vielen schönen Tönen nehmen wir Sie mit auf unsere Weltreise. Timothy Löw ist dabei Ihr Reiseleiter. Er wird mit seinem Humor die Reiseschar durch viele Länder begleiten und auch einige Gesangseinlagen darbieten. Der Musikverein begleitet ihn musikalisch. Timothy Löw ist in Brislach aufgewachsen. In jungen Jahren erhielt er seine erste gesangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Nach einem Vorstudium an der Musikakademie Basel studierte er an der Hochschule Luzern und schloss im Sommer 2019 seinen «Master of Arts in Music Performance» mit Minor «Alte Musik» ab. An unseren beiden Konzertabenden werden wir ausserdem unsere neue Vereinsfahne präsentieren. Die neue Fahne wird am Sonntag 26. Juni um 11 Uhr im Gottesdienst in der Kirche Brislach eingeweiht. Rita Spring Musikverein Brislach

Am 8. Juni herrschte Betriebsamkeit im Foyer des OZL in Bättwil. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Niveaus B und E bereiteten die Marktstandpräsentation ihrer Projektarbeiten vor. Vorfreude und Stolz spiegelte sich in vielen Gesichtern und schon bald präsentierte sich das Foyer wie eine Messehalle. Die Jugendlichen übertrumpften sich gegenseitig mit Dekorationen, Plakaten und dem geschickten Einsatz von Anschauungsmaterial und elektronischen Medien. Auch an feinen Leckereien fehlte es nicht. Hauptgrund für die Bemühungen waren die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die am Abend erwartet wurden. Aber auch die Bewertungsblätter der Lehrpersonen, mit denen die Präsentationen bewertet wurden, wie bereits zuvor die Arbeiten und die schriftlichen Dokumentationen. Die Projekte spiegelten die vielfältigen Interessen der Jugendlichen. Sie reichten von handwerklichen Arbeiten über bildnerische Kunst bis zur Präsentation eigener Rezepte in perfekt gestalteten Kochbüchern. Aber auch die Vorbereitung eines Schultheaters und die politische Vorarbeit für die Lancierung eines

Generationenprojekt Schule: Eine scheidende Klasse hat sich auf dieser Pausenbank aus FOTO: ZVG Eichenholz verewigt. Werden ihre Kinder die Namen der Eltern entdecken? «Pumptrails» waren zu bestaunen. Kulinarisch aufgewertet wurde der Abend von der Klasse 2B, die einen vielfältigen Apéro servierte. Mit der Vorführung des Projekts «Styroplane» — einem rasanten ferngesteuerten Flugmodell — neigte sich der gelun-

gene Anlass seinem Ende entgegen. Bleibt zu hoffen, dass er auch im nächsten Jahr wieder mit Publikum stattfinden kann. Denn er ist für die Jugendlichen eine prägende Erfahrung. Alexander Stebler

OFFENE JUGENDARBEIT

Beim Ferienpass den Traumberuf entdeckt

VER ANSTALTUNG

Open-Air-Konzert

Musikgesellschaft Bärschwil

Vom Wenden unter der Sonne

Franziska Fasolin

Das Jahreskonzert Musikverein Brislach findet am 24. und 25. Juni in der Turnhalle Brislach statt. Beginn ist jeweils um 20.15 Uhr, Türöffnung um 19.15 Uhr. Festwirtschaft mit Bar und Tombola. Der Eintritt beträgt 12 Franken.

WoS. Die Musikgesellschaft Bärschwil lädt am 18. Juni zum Open-Air-Konzert auf dem Turnplatz beim Schulhaus ein. Es steht unter dem Motto «TV-Kultabend». Der Abend wird mit viel Herzblut von den Jungmusikantinnen und Jungmusikanten eröffnet. Danach entführt die Musikgesellschaft Bärschwil unter der Leitung von Silvia Steiner das Publikum mit vielen bekannten Melodien wie «Aladdin», «Jurassic Park» oder «I Will Always Love You» in die Welt des Fernsehens bzw. Kinos. Beginn des Konzertabends ist um 19 Uhr. Die Musikgesellschaft Bärschwil freut sich auf ein zahlreiches Publikum.

GEDANKENSTRICH

Beim Kartenspiel: Erkan Öztürk im Jugendzentrum Laufen. Erkan Öztürk aus Laufen ist 15 Jahre alt. Aber er weiss schon ganz genau, was er einmal werden wird: Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr Basel. «Die Blaulicht-Organisationen haben mich schon immer interessiert. Beim Fe-

FOTO: ZVG

rienpass Laufental-Thierstein konnte ich dazu einen Kurs besuchen.» Das brachte ihn auf die Idee, zur Jugendfeuerwehr zu gehen. Als Erstausbildung plant er jetzt eine Lehre zum Fachmann Gesundheit: «Da kann ich in einer Notlage erste Hilfe

leisten. Ich möchte einfach Menschen helfen.» Regelmässig besucht Erkan das Jugendzentrum Laufen. «Das Jugi ist ein guter Ort, um sich zu treffen und Spass zu haben. Ich finde es super, dass es das gibt.» Im Jugendzentrum spielt er Billard oder Fifa-Match und kocht und isst mit den anderen Jugendlichen. Aber am liebsten unternimmt er draussen etwas. «Ich mag Action», erklärt Erkan. Klar, dass er zusammen mit dem Jugendzentrum am CleanUpDay teilgenommen und Abfall im Wald weggeräumt hat. Und was ist, wenn Erkan mal Probleme hat? «Dario vom Jugi bot mir schon oft an, dass ich mit Problemen zu ihm kommen kann», antwortet Erkan. Glücklicherweise musste er bis jetzt davon keinen Gebrauch machen. Es geht ihm sehr gut. Trotzdem: «Es ist immer gut zu wissen, dass es Jugendarbeitende gibt, die mich im Notfall unterstützen werden.» Sarah Stöckli KJF Region Laufen Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot der Abteilung Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss).

Am 21. Juni ist es wieder soweit: Die Sommersonnenwende beschert uns auf der Nordhalbkugel den längsten Tag des Jahres. Dieser dauert heuer 15 Stunden, 58 Minuten und 49 Sekunden. Demgegenüber steht die kürzeste Nacht mit der restlichen Zeit, bis die üblichen 24 Stunden abgedeckt sind. Für die rechnerisch Unbegabten: Dies sind dann exakt 8 Stunden, 1 Minute und 11 Sekunden. Komisch, meine Nächte dauern immer nur 7 Stunden, nämlich von 23.30 bis 06.30 Uhr. Jedenfalls von Montag bis Freitag. Richtig: Dann verfüge ich jeweils über erfreuliche 17 Tagesstunden. Am Wochenende sind es entsprechend weniger, da meine Nächte dann länger sind. Klar soweit? Lassen wir das Rechnen aber beiseite und beleuchten die Sommersonnenwende von einer anderen Seite. Sie zeigt uns zum Beispiel an, dass wir bald in die Sommerferien fahren dürfen. Mit dem Navigationsgerät versteht sich, denn nebst den rechnerisch Unbegabten gibt es auch Menschen mit fehlender räumlicher Orientierung. Macht ja nichts. Nach einer Tagesreise von 15 Stunden, 58 Minuten und 49 Sekunden (oder auch etwas weniger, denn schliesslich haben wir dann nicht mehr der 21. Juni), kommen wir endlich am heiss ersehnten Urlaubsstrand an, geschickt geführt von der netten Stimme aus dem Navi. Am Rücken klebrig nass geschwitzt, schälen wir uns freudig aus dem Fahrersitz, stürzen uns sogleich ins Badekostüm und mit diesem in die Fluten. Atemlos erreichen wir nach dem prickelnden Schwumm wieder den Strand und dösen im warmen Sand müde vor uns hin. Die frisch gewendete Sommersonne brennt uns auf den Rücken und droht schon am ersten Tag mit einem fürchterlichen Sonnenbrand. Da erschallt zum Glück die Stimme aus dem noch laufenden Navi: «Bitte wenden, bitte wenden».

EINGESANDT

EINGESANDT

Wasserschlacht für Gross und Klein

Erneuerte Feuerstelle begeistert

Bereits zum zweiten Mal fand in Grellingen die Wasserschlacht für Gross und Klein statt und abermals war die Begeisterung gross. Scheinbar gibt es sogar im Himmel einen Fan, denn das Wetter war grossartig. Mit Glace, Obst, Kuchen, Sandwiches, Getränken und indischen Leckereien wurden die Besucher, die teilweise auch von weither anreisten, verwöhnt. Bis zum Ende der Veranstaltung um 18

Uhr ging es sehr sportlich zu und her. Beim Flüchten, Verfolgen, Verstecken und Nachladen fällt es gar nicht auf, wie viele Kilometer man über die Sportwiese macht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr fantasievoll dabei, wie man sich nasspritzen kann, und es wurde neben den am Mittwoch extra für den Anlass aus Schwammtüchern hergestellten Wasserschlachtsbällen unterschiedliche Ausrüstung verwendet. Was-

Ducken oder nass werden: Die Wasserschlacht in Grellingen war ein voller Erfolg.

FOTO: ZVG

serschlachtsbälle aus Schwammtücher sind nachhaltiger, umweltfreundlicher und viel einfacher zu handhaben als Wasserballone, die aus diesem Grund am Anlass verboten waren. Es wäre unmöglich für die Veranstalter, die vielen kleinen Plastikstücke wieder aus der Wiese zu klauben. Man würde damit riskieren, dass dass Vögel und Kleintiere diese mit Nahrung verwechseln und daran verenden. Die Wasserschlachtsbälle, welche die Kinder selber hergestellt hatten, durften nach der Veranstaltung wieder nach Hause genommen werden. Sie können gewaschen und sogar mehrere Jahre wiederverwendet werden. Kurzerhand wurden so Dosen fürs Büchsenwerfen zu Wasserbehältern. Wer stark genug war, versuchte gleich mit halb leerem Fass dem Gegenüber hinterherzulaufen. Sicher ist: Wenn dieses Dorf weiterhin so kreativ gemeinsam Ideen verwirklicht, ist noch viel Luft nach oben, und nach der Wasserschlacht ist vor der Wasserschlacht. Neue Ideen brodeln schon. Man darf also gespannt sein, was sich die Arbeitsgruppe Prävention fürs nächste Jahr noch alles einfallen lässt. Denise Eichelberger Gemeinderätin

Feuerstelle errichtet: Nach getaner Arbeit gibt’s natürlich Durst. Wer in letzter Zeit bei der Allmendhütte in Breitenbach vorbeispaziert ist, konnte feststellen, dass die Feuerstelle am Waldrand in neuem Glanz erscheint. Die Allmendkommission, die Bürgergemeinde, der Verschönerungsverein und die Einwohnergemeinde konnten in einem gemeinsamen Projekt die Standortqualität der Gemeinde Breitenbach weiter erhöhen. In vielen Stunden wurde gemeinsam mit viel Freiwilligenarbeit ein wunderschöner Platz errichtet. Und die Aussicht von der Feuerstelle ist grandios. Selbstverständlich wird der angebrachte Abfalleimer vom Werkdienst der Gemeinde regelmässig geleert. Die Allmendkom-

FOTO: ZVG

mission freut sich sehr darüber, dass dieses Projekt ohne grössere Probleme umgesetzt werden konnte. Selbstverständlich gehen alle Beteiligten davon aus, dass man einen so schönen Grillplatz auch so verlässt, wie man ihn angetroffen hat. Denn nur so ist auch sichergestellt, dass unsere neue Feuerstelle auch in vielen Jahren noch so schön ist wie jetzt. Die Allmendkommission bedankt sich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Jörg Wyss Allmendkommission Breitenbach


MOSAIK Agenda

2022

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

«Und jetzt sind wir da!»

Wechsel in der Schulleitung der Sekundarschule Laufental

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Frühlingszeit – Frischer Wind – Neue Taten Der letzte Schnee dürfte sich mittlerweile auch in den Bergen wieder verflüssigt haben, die Bäume tragen wieder das grüne Kleid und die Vögel pfeifen und zwitschern freudig durch die Wälder des Gilgenberg. Neu und in voller Stärke präsentiert sich auch unser Vorstand und unsere neuesten Taten. Wie das Wochenblatt bereits berichtete, wurde an der Generalversammlung vom 29. April 2022 nebst dem neuen Vorstand mit mir als Präsidenten auch die Fusion mit dem Gewerbeverein Lüsseltal und dem Gewerbeverein Kleinlützel beschlossen. Aber so einfach war es dann doch nicht. Es brauchte ungefähr ein halbes Jahr Vorarbeit und einige gemeinsame Sitzungen der Vorstände. Es mussten verschiedene Szenarien durchgespielt werden, beispielsweise wie und wo man zukünftige Gewerbeausstellungen durchführen könnte oder aber auch wie diese Fusion rechtlich vollzogen werden muss. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe gebildet. Diese schaffte es dann auch die Versammlung des Gewerbeverein Gilgenberg für dieses Vorhaben für sich zu gewinnen. An der Generalversammlung des Gewerbeverein Lüsseltal vom 20. Mai 2022 stellte die Arbeitsgruppe ebenfalls das Projekt «Fusion» vor. Mit grosser Freude wurde dies auch hier einstimmig angenommen! Anfang Juli 2022 findet nun auch noch die Generalversammlung des Gewerbeverein Kleinlützel statt und auch dort hoffen wir gemeinsam auf ein positives Fusions-Resultat. Die Gewerbevereine Lüsseltal und Gilgenberg würden dies auf jeden Fall begrüssen! Die Fusion der drei Gewerbevereine soll die Region stärken und vorhandene Synergien sollen besser genutzt werden können. Gewerbeverein Gilgenberg Der Präsident Thomas Jeger

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Flucht und Integration: Ein Theaterabend FOTO: ZVG im Pastoralraum am Blauen. Am Freitag 17. Juni findet im Pfarreisaal in Grellingen (Delsbergstrasse 21) eine Theater-Aufführung zum Thema: «Und jetzt sind wir da!» statt. Es ist ein Abend mit Szenen der «Theatergruppe Niemandsland» unter der Leitung von Davide Maniscalco. Danach werden wir ein Gespräch über Flucht und Integration führen können. Auch Musik wird an dem Abend nicht fehlen. Anschliessend werden die Menschen aus Eritrea für alle Anwesenden einen Apéro anbieten. Verena Gauthier Furrer wird das Gespräch moderieren. Albert Dani Verena Gauthier Furrer

LESERBRIEF

Die Landwirte halten die Nutztiere korrekt Werte Konsumierende Die kommende Massentierhaltungsinitiative verlangt BIO Suisse Standard in der Tierhaltung, obwohl bereits gesetzlich limitierte Mindestbestände bei Hühnern, Schweinen und Kälbern bestehen. Zudem gilt das Schweizer Tierschutzgesetz als das strengste der Welt. Es beinhaltet unangemeldete Kontrollen auf den Produktionsbetrieben. Ich bin überzeugt, dass auch Ihnen die Landwirte gerne ihre heute ausreichend konformen Ställe zeigen. Das Bioangebot an Lebensmitteln ist heute bereits gedeckt. Mit der Annahme der Initiative werden die Lebensmittel 20 bis 36 Prozent teurer. Erneut müssten mehr Lebensmittel aus dem weniger kontrollierten Ausland importiert werden. Das ist nicht wirtschaftlich und nicht ökologisch. Danke für Ihr Verständnis und lehnen Sie bitte die unnötige Massentierhaltungsiniatitive ab. Daniel Zürcher PR landwirtschaftlicher Bezirksverein Thierstein

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WANDERUNG

Rundwanderung Val Terbi Am 23. Juni wandern wir zuerst von Montsevelier nach Mervelier. Von dort geht es hoch zum Wälschgätterli, von wo wir einen schönen Ausblick ins Baselbiet haben. Ein anderer Pfad führt uns wieder nach Montsevelier hinunter. Die Wanderung hat eine Länge von zwölf Kilometern und dauert rund vier Stunden. Es sind 700 Höhenmeter zu bewältigen,

gutes Schuhwerk und Stöcke werden empfohlen. Verpflegung aus dem Rucksack. Anmeldung bis Dienstag 21. Juni bei Susanne Neuenschwander: susanne. n44@intergga.ch, Mobile: 077 450 50 15, Festnetz: 061 722 01 19. Naturfreunde Baselbiet

Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

Schneckentaxi: Wer nicht laufen mag, nimmt sich eben ein Taxi – das gilt offenbar auch für Schnecken. FOTO: ANDREAS KARRER

Die Sekundarschule Laufental, die durch die Zusammenführung der Sekundarschule Laufen mit der Sekundarschule Zwingen im Jahr 2017 ihren Betrieb aufnahm, hat bewegte Zeiten hinter sich. Vieles musste auf Grund der Zusammenführung neu geregelt werden: Das Schulprogramm wurde überarbeitet und an die neuen Verhältnisse angepasst, die Zusammenarbeit zwischen Laufen und Zwingen wurde intensiver und die Einführung der neuen Schuladministrationslösung (SAL) erforderte einen grossen zusätzlichen Aufwand. Die Realisierung des neuen Sekundarschulhauses in Laufen und der Umzug vom alten ins neue Schulhaus verlangten von allen Beteiligten einiges ab. Hinzu kamen die pandemiebedingten Zusatzarbeiten. Die drei Mitglieder der Schulleitung, Gaston Caviezel, Werner Rickhaus und Dieter Heinz, haben diese anspruchsvollen Aufgeben in den vergangenen Jahren erfolgreich bewältigt. Werner Rickhaus hat sich nach über zwei Jahrzehnten Schulleitungstätigkeit entschieden, sein Mandat abzugeben. Er wird ab August im Bereich der speziellen Förderung weiterhin für die Sekundarschule Laufental tätig sein. Auch Dieter Heinz wird die Schulleitung verlassen und sich ab August 2022 wieder ganz dem Unterrichten widmen. Er bleibt der

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Sekundarschule Laufental als Sekundarlehrer treu. Dieter Heinz hat die Geschicke der Sekundarschule Laufental während vier Jahren als Mitglied der Schulleitung mitbestimmt, Werner Rickhaus arbeitete insgesamt 22 Jahre lang als Schulleiter der Sekundarschule Zwingen, bzw. der Sekundarschule Laufental . Ab August werden neu Anja Weber und Caroline Meier zusammen mit Gaston Caviezel das Leitungsteam der Sekundarschule Laufental bilden. Im Schulhaus Laufen wird Anja Weber für das Tagesgeschäft verantwortlich sein, im Schulhaus Zwingen wird dies Caroline Meier sein. Die Gesamtleitung der Schule liegt bei Gaston Caviezel. Anja Weber, die fünf Jahre Schulleitungserfahrung an einer grossen Schule mitbringt, und Caroline Meier, die drei Jahre lang als Schulleiterin einer kleineren Schule wirkte, heissen wir an der Sekundarschule Laufental herzlich willkommen! Werner Rickhaus und Dieter Heinz danken wir ganz herzlich für ihr Engagement und ihren grossen Einsatz zu Gunsten der Sekundarschule Laufental und wünschen ihnen in ihrer Tätigkeit als Lehrer an unserer Schule weiterhin viel Befriedigung, Schulrat der Sekundarschule Laufental

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

WANDERUNG

Sternwanderung aus vier Kantonen Am Sonntag 26. Juni 2022 organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung. Im Seetalerdorf Sarmenstorf beginnt die Wanderung. Man steigt leicht an zur römischen Villa von Sarmenstorf. Weiter geht es nordostwärts zum Bauernhof in Uezwil, wo das Treffen mit den Teilnehmenden aus dem Aargau und den beiden Basel stattfindet. Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es zum Bahnhof Wohlen. Abfahrt in Olten um 08.37 Uhr. Startpunkt: Sarmenstorf Vorstadt, 09.30 Uhr.

Wanderzeit ca. 3 Stunden. Verpflegung: auf dem Bauernhof der Familie Michel in Uezwil oder aus dem Rucksack. Telefonische Anmeldung für alle Teilnehmenden: Dienstag vor der Wanderung von 19.00 bis 21.00 Uhr an Daniel Schönenberger, Tel. 062 794 11 12 oder spätestens bis Dienstag 21.00 Uhr: www. solothurner-wanderwege.ch. Die Wanderung wird bei jeder Witterung durchgeführt. Detailprogramm im Internet unter: www.solothurner-wanderwege.ch. Heinz Kamber Leiter geführte Wanderungen


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Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

WIR SUCHEN DICH Bauleiter (w/m/d) 80 - 100% in Zwingen BL Für unsere kommunale Kindertagesstätte «Kita im Blauehuus» suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine fachlich kompetente, engagierte Persönlichkeit als

Fachfrau/-mann Betreuung im Stundenlohn (20 – 30%) Welche Aufgaben warten auf Sie? • Unterstützung und Mithilfe bei der Betreuung in der Kita und in den Tagesstrukturen • Mitgestaltung des abwechslungsreichen Tagesplanes • Tagesverantwortung bei Abwesenheit der Kita-Leitung • Unterstützung der Kinder in deren Entwicklung • Sozialkompetenz und Kreativität der Kinder fördern • Ansprechperson für die Eltern Was erwarten wir von Ihnen? • Berufsausbildung zur Fachfrau/-mann Betreuung • Respektvoller und wertschätzender Umgang mit den Kindern

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- klassische Verkaufstätigkeiten - Kundenberatung und -bedienung - Neukundenaquise von Firmenkunden - Bestehende Kunden betreuen - Aussendienst Tätigkeiten für Neukundengewinnung - Bedienung der Kasse - Textildruck und Stick bedienung - Marketing-Technisches Denken und Handeln

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann senden Sie uns Ihr Bewerbungsdossier an Gemeinderat Blauen, Dorfstrasse 15, 4223 Blauen oder per E-Mail an gemeinde@blauen.ch. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Oriana Nunez (Kita-Leiterin) gerne unter 061 763 06 22 oder 079 619 06 98 zur Verfügung.

Ihr Profil: - Idealerweise Berufserfahrung im Verkauf im Bereich Sport oder Arbeitsbekleidung - Grosse Freude am Umgang mit unseren Kunden und Neukunden - Erfahrungen im Bereich Neukundengewinnung für Aussendienst - Erfahrung und lernbereitschaft für Textildruck und Stick - Computer Kentnisse wie Adobe, Word, Exel usw. - Eigenverantwortung tragen, belastbarkeit, Führungsstärken - Abgeschlossene Ausbildung im Verkauf/ Technischer Beruf/ Marketing oder Aussendienst Sollte Sie diese Aufgaben ansprechen, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an Sandro-Sport, z.Hd. Sandro Troxler, Mühlemattstr. 9, 4104 Oberwil BL oder auf info@sandro-sport.ch

Wir sind ein, in der Region Basel etabliertes kleineres Immobilien-Dienstleistungsbüro mit Sitz in Witterswil und suchen nach Vereinbarung ein/e

Immobilienbewirtschafter/in 80% – 100% Sie unterstützen das Team in ihren täglichen Aufgaben wie: • • • • •

Bewirtschaftung der Miet- und STWEG-Objekte Verantwortlich für die technische Bewirtschaftung Budgetplanung von Investitionen und Unterhalt Einberufen und Führen von STWEG-Versammlungen Rechnungskontrolle und deren Kontierung

Sie ziehen mit einem aufgeschlossenen, motivierten Team an einem Strang, prägen das Unternehmen nachhaltig und kümmern sich mit Leidenschaft um die Anliegen von Eigentümern und Mietern. Sie müssten folgende Qualifikationen und Eigenschaften mitbringen:

Diverses

Herzlich willkommen!

Eröffnung: 15. August 2022

• Kaufmännische Grundausbildung oder gleichwertiger Abschluss • Erfahrungen im Bereich Immobilienbewirtschaftung • Sprachkenntnisse Deutsch in Wort und Schrift, Fremdsprachen von Vorteil • Gute EDV-Kenntnisse (REM, Rimo, Immotop) • Führerschein (Fahrzeug vorhanden) Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post oder auch gerne per Mail an: h.halter@halter-partner.ch

www.kinderarztpraxis-aesch.ch Hauptstrasse 73, 4147 Aesch

Halter & Partner GmbH, Immobilienverwaltungen und Vermittlungen und Verkauf In den Reben 12, 4108 Witterswil www.halter-partner.ch

4228 Erschwil Die Solothurner Gemeinde Erschwil mit ihren rund 940 Einwohnern liegt mitten im schönen Naturparadies Jura. Die Gemeinde verfügt über ein intaktes Dorfleben und beheimatet viele spannende Vereine.

Jetzt im Schwarzbubenland.

Infolge Pensionierung der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 15. November 2022 oder nach Vereinbarung eine motivierte und engagierte, einen motivierten und engagierten

Gemeindeschreiberin/Gemeindeschreiber 30 – 40 % Diese verantwortungsvolle Tätigkeit umfasst: Führung der Einwohner-/Fremdenkontrolle und des Stimmregisters, das Protokollieren der Gemeinderatssitzungen und der Gemeindeversammlungen, allgemeine Verwaltungsarbeiten wie Korrespondenz, Ablage, Schalterdienst, usw. Voraussetzungen sind eine kaufmännische oder gleichwertige Ausbildung mit beruflicher Erfahrung, beherrschen der Office-Tools und Gemeinde-Software. Exakte sowie selbständige Arbeitsweise sind für Sie selbstverständlich. Wir wünschen uns eine freundliche Persönlichkeit mit sicherem Auftreten und mit Freude am Umgang mit Menschen. Es erwartet Sie eine vielseitige, anspruchsvolle Aufgabe in einem kleinen motivierten Team. Wir bieten Ihnen fortschrittliche Anstellungsbedingungen mit Besoldung und Sozialleistungen gemäss Dienst- und Gehaltsordnung. Sie können sich auf einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz und Möglichkeit zur Weiterbildung freuen. Die Anstellung erfolgt durch den Gemeinderat. Interessentinnen oder Interessenten melden sich mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bis 30. Juni 2022 bei der Gemeindepräsidentin Susanne Koch, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil.

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MOSAIK

Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

GESCHÄF TSWELT

Frischer Wind aus dem globalen Süden

Auf Taxifahrt in der Sonnhalde

40 Jahre SM Schreinerei AG

In Flüh zu Gast: Pfarrer Ricardo Augusto FOTO: ZVG Arakaki. Wer meint, der christliche Glaube ziehe sich altersschwach ins Stöckli zurück, die oder der schaue einmal über den Tellerrand des alten Europas! Im globalen Süden, nicht zuletzt in Brasilien, blühen verschiedene Kirchen, die in unserer Wahrnehmung eher ein Nischendasein fristen: unter anderem die baptistischen Gemeinden. Was geschieht, wenn der Heilige Geist mit südamerikanischer Energie weht, das kann man an unserem Ökumenischen Sonntag am 19. Juni um 10.00 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh erleben. Zu Gast sind die portugiesischsprachige evangelische Igreja Batista Brasileira em Basel (IBBB) mit Pfarrer Ricardo Augusto Arakaki, der die Gemeinde, die im Basler St. Johann ihr Zentrum hat, seit 2014 leitet. Beim anschliessenden Apéro ist Zeit zum gegenseitigen Austausch. Magdalena Welten

Am Samstag 11. Juni begab sich das Basel Chapter zu einer Charity-Fahrt mit den Bewohnerinnen und Bewohner der Landwirtschaftlichen Wohn-und Arbeitsgemeinschaft Roderis, Nunningen. Schon beim gemeinsamen Eintreffen auf den Motorbikes waren die Spannung und der Enthusiasmus bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, die uns sehnlichst erwarteten, gut spürbar. Einige konnten ihr Temperament kaum zügeln, andere freuten sich einfach sehr, uns zu sehen, und ein kleiner Teil war zurückhaltend gegenüber den grossen Maschinen, die aber sofort interessiert unter die Lupe genommen wurden. Nach dem Apéro war Einteilen, eine kurze Info, Helm aussuchen und Aufsitzen angesagt und schon ratterten wir mit den begeisterten Bewohnerinnen durch die nähere Umgebung. Bis alle Bewohner und deren Begleiter zum Zug kamen, ab-

solvierten wir drei Touren. Nach dem überschwänglichen Empfang bei der Schlussrunde durch die ganze Gemeinschaft posierten wir für ein gemeinsames Foto. Die gute Stimmung wurde mit der Übergabe eines Checks des Basel Chapter Switzerland über 1000 Franken zu Gunsten der Gemeinschaft noch verstärkt. Damit gehört das Chapter, gemäss Mitorganisator Remy Hubschmid, zu den Hauptsponsoren des am 20. August stattfindenden Sommerfests der Sonnhalde. Beim abschliessenden Grillieren und Zusammensitzen wurde uns bewusst, wie wichtig solche Anlässe für solche Institutionen sind. Nach dem warmherzigen Dank beim Abschied hörte ich einige Male: «Also bis nächstes Jahr!» Silvan Steiner

Glückliche Gesichter: Die Bewohnerinnen und Bewohner der Landwirtschaftlichen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Roderis erlebten einen besonderen Tag.

FOTO: ZVG

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Feiert das Jubiläum: Die SM Schreinerei AG Team mit Stefan Moser (2.v.l.) und Pascal FOTO: ZVG Altermatt (4.v.l.). Als gut etablierte und in der Region bekannte Schreinerei darf die SM Schreiner AG dieses Jahr auf ihr 40-jähriges Jubiläum anstossen. Dieser Anlass wurde am Mittwoch 25. Mai gebührend gefeiert. Ein guter Zeitpunkt, die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und in die Zukunft zu schauen. Stefan Moser präsentierte ein paar Eckdaten der Firmengeschichte: Er gründete die Firma 1982 in Büren seinerzeit als Einmannbetrieb. In der Scheune des Elternhauses war damals die Werkstatt untergebracht. Sein allererster Auftrag war ein Sekretär zum Restaurieren. Nach und nach wuchs die Schreinerei und er baute die Werkstatt aus, bis im Jahr 2000 die ganze Schreinerei nach Büsserach in grössere Räumlichkeiten zügelte. Durch ständige Investitionen konnte sich die Schreinerei vergrössern und durch die Anschaffung neuer Maschinen grössere Aufträge annehmen. Im Januar 2019 erfolgte dann der Umzug nach Dittingen an die Baselstrasse. Sowohl Werkstatt als

auch Büros sind grösser und haben viel Licht zum Arbeiten. Der Ausstellungsraum ist grosszügiger und präsentiert nebst den Küchen auch Badzimmer-Einbauten, Schränke und weitere Schreinerarbeiten. Im Jahr 2021 übernahm Pascal Altermatt die Firma und schreibt die Geschichte der SM Schreinerei gemeinsam mit dem gesamten Team weiter. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an unsere Kundinnen und Kunden. Dank ihnen ist diese Entwicklung überhaupt erst möglich geworden. Wir setzen alles daran, die bestehenden und neuen Kundinnen und Kunden auch in Zukunft zuverlässig und in gewohnt hoher Qualität zu bedienen. Mit einem feinen Nachtessen, guten Gesprächen und bei gemütlichem Beisammensein feierte das Team der SM Schreinerei AG das Firmenjubiläum bis spät in die Nacht hinein. SM Schreinerei AG Pascal Altermatt und Team

EINGESANDT

EINGESANDT

Erfolgreicher gemischter Chor Röschenz

Eine Schweizermeisterin aus Laufen

Nach der für alle Chöre sehr schwierigen Zeit der Pandemie mit Probeverboten und starken Einschränkungen bedeutete die Teilnahme unseres Chors am Schweizerischen Gesangsfestival in Gossau ein spezielles Highlight der Chortätigkeit und einen Neustart in eine hoffentlich wieder unbeschwerte Zeit des gemeinsamen Singens. Daher standen die diversen musikali-

schen Auftritte in Gossau klar im Mittelpunkt unseres zweitägigen Aufenthaltes in der gastfreundlichen Ostschweiz am bestens organisierten Festival. Neben den zwei Auftritten auf den Singinseln mit Auszügen aus unserem aktuellen und vielfältigen Repertoire stellte die Liveübertragung des Interviews mit unserer Dirigentin und dem anschliessenden Lied «D Zyt isch do» auf SRF Musikwelle

Erfolgreich unterwegs: Der gemischte Chor Röschenz.

ein besonderes Highlight für unseren Chor dar. Aber auch das Begegnungskonzert mit den drei Chören La Chanson des Hameaux, Liederkranz am Ottenberg und den SinGALLinas sorgte für viel musikalische Freude bei allen Beteiligten. Mit dem Expertenvortrag der Lieder «D Zyt isch do», «‘s isch äbe ne Mönsch uf Ärde» sowie «The Seal Lullaby» fand unser musikalisches Programm seinen krönenden Abschluss. Was gibt es Schöneres für einen Chor, wenn die Expertin in ihrer Bewertung meint, dass sie «den Stift am liebsten einfach hinlegen und nur noch zuhören wollte». Und ihr abschliessendes Urteil «Für die Höchstnote hat es zwar noch nicht ganz gereicht, aber ihr seid nahe dran», sorgte dann definitiv für rundum strahlende Gesichter. Interessierte finden unseren Vortrag auf Facebook und Instagram, #gemchorroeschenz. Wem diese Zeilen Lust auf mehr bereitet haben, darf gerne unverbindlich bei einer unserer wöchentlichen Proben vorbeischauen, detaillierte Informationen zu unserem Chor sind auf https://gemchor-roeschenz.ch zu finden. Daniel Monney

FOTO: ZVG

Erfolgreich: Nika Pflugi aus Laufen. Am 4. und 5. Juni fand die Schweizer Meisterschaft der Rythmischen Gymnastik statt. Austragungsort war das Athletik-Zentrum in St. Gallen. Nicht nur 54 Einzelgymnastinnen lieferten sich ein Stelldichein: Auch 22 Gruppen in mehreren Altersklassen traten in neun Kategorien gegeneinander an. Bei den Junio-

EINGESANDT

«Tour de Suisse» der Himmelrieder Seniorinnen und Senioren Zum Seniorenausflug 22 vom 8. Juni begrüsste zuerst Reiseleiter Peter Klingler die 35 Teilnehmenden. Der langjährige und bewährte Chauffeur Heinz Frei verriet nach seinen Grussworten die Route: Himmelried-Wikon/LU-Luzern-Seelisberg/UR-Flüelen/UR-Himmelried. Nach Kaffee und Gipfeli und reichlichen Gesprächen in Wikon ging es weiter, vorbei am Sempachersee, an Luzern und Stanstaad mit wunderbarem Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Als nächstes erreichten wir unser Mittagsziel Seelisberg, hoch über dem Vierwaldstättersee gelegen, wo wir für das Mittagessen einkehrten. Mit der Standseilbahn ging es anschliessend hinab nach Treib und per Schiff nach Flüelen. Auf dem Urnersee

setzte Regen ein, aber wir sassen ja im Trockenen und genossen etwas Nasses, Kühles oder einen Kaffee. Unser Chauffeur erwartete uns in Flüelen für die Heimfahrt. Über Brunnen, Arth-Goldau, Wohlen und Lenzburg gings zum letzten Halt: In Küttigen bei Aarau labten wir uns an einem guten Nachtessen. Via Staffelegg und Fricktal fuhren wir nach Hause. Wir danken Chauffeur Heinz, Reiseleiter Peter und natürlich der Gemeinde für die Organisation des gemütlichen Ausflugs. Hoffen wir auch auf eine tolle Ausgabe 2023 mit noch mehr Reiselustigen. Hansruedi Rätz Himmelried

Zeit für einen Plausch: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seniorenreise Himmelried. FOTO: ZVG

FOTO: ZVG

rinnen konnte auch ein Nachwuchstalent aus Laufen glänzen. Sieger der Gruppenwettkämpfe G1 ohne Handgerät war die RG Zürichsee, zu der auch Jungtalent Nika Pflugi (Jahrgang 2010) aus Laufen gehört. David Pflugi


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 16. Juni 2022 Nr. 24

FOTO DER WOCHE

IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Arbeitslosenquote

Begegnung: Das am letzen Freitag im Lüsselpark in Breitenbach feierlich enthüllte Kunstwerk von Andreas Malzach. Es lädt als Ort FOTO: RAMON TRÖSCH der Begegnung ein.

REGION

VER ANSTALTUNG

REGION

Krebspest in der Lüssel WBZ öffnet seine Türen Bessere Prävention WoS. In der Lüssel bei Erschwil wurden Ende Mai tote Dohlenkrebse gefunden. Die durchgeführten Untersuchungen haben einen Befall mit der Krebspest bestätigt. Die Krebspest ist eine akut verlaufende Pilzerkrankung, die bei einheimischen Krebsen fast immer tödlich endet. Der Erreger ist ein Pilz, dessen Sporen im Wasser bis zu fünf Tage überleben. Für Menschen, Haustiere und Fische ist die Krankheit ungefährlich. Die Krebspest kann jedoch über kontaminiertes Wasser (via Stiefel, Boote oder auch Haustiere) in neue Gewässer verschleppt werden. Die Kantone haben darum den gesamten Lauf der Lüssel zum Sperrgebiet erklärt. Das Fischen in der Lüssel ist verboten. Auch für andere Freizeitaktivitäten sollte der Fluss nicht betreten werden. Hundehalterinnen und -halter sowie Reiterinnen und Reiter sind aufgerufen, ihre Tiere nicht in die Lüssel zu lassen. Küche & Bad Innenausbau Türen

...aus eigener Produktion in Dittingen

cas. Das WBZ in Reinach steckt mitten in den Vorbereitungen für den «Tag der offenen Tür», der am Samstag kommender Woche stattfindet und die Bevölkerung dazu einlädt, unter dem Motto «Behinderung erleben!» die in der ganzen Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus bekannte Institution kennenzulernen. Der Anlass soll zur Durchmischung von Behinderten und Nichtbehinderten beitragen. Die Menschen sollen für dieses Thema sensibilisiert werden. Neben Ausstellungen, Brocki, kulinarischer Verpflegung, musikalischen und literarischen Darbietungen haben Besucherinnen und Besucher am «Tag der offenen Tür» die Möglichkeit, auf Führungen sämtliche Abteilungen im WBZ kennenzulernen. Der Tag der offenen Tür im WBZ vom Samstag 25. Juni dauert von 10 bis 18 Uhr. Weitere Informationen sind auf der Website www.wbz.ch zu finden.

WoS. Der Sommer ist die Zeit, in der vielerorts wieder Grümpelturniere stattfinden. Die Unfallversicherung SUVA hat dazu eine Information veröffentlicht. Grümpelturniere seien besser als ihr Ruf. Im Vergleich zu einem offiziellen Meisterschaftsfussballspiel komme es bei einem Grümpelturnierspiel zu fünfmal weniger Unfällen. Mit drei Verletzten pro 1000 Spielenden halte sich die Verletzungsbilanz seit fünf Jahren konstant tief. Handlungsbedarf bestehe jedoch bei den Themen Schutzausrüstung und Fairplay. So gelte es, auf und neben dem Platz allen mit Anstand und Respekt zu begegnen und die Entscheide des Schiedsrichters zu akzeptieren. Bei der Ausrüstung müsse das Augenmerk auf das Schuhwerk gerichtet werden — noch immer würden viele mit herkömmlichen Turnschuhen, barfuss oder von der Grösse her unpassenden Schuhen spielen. Auch Schienbeinschoner würden selten getragen.

KT. SOLOTHURN. WoS. Im Mai sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 307 von 3574 auf 3267 Personen. Die Arbeitslosenquote sank von 2,4 auf 2,2 Prozent. Die gut ausgelastete Wirtschaft habe zu diesem weiteren Rückgang geführt, heisst es aus dem Amt für Wirtschaft und Arbeit. Die Quote im Schwarzbubenland sank von 3,0 auf 2,9 Prozent. Dies bei 17 Stellensuchenden weniger. Im Mai haben sich 37 Betriebe für Kurzarbeit vorangemeldet oder wollen die Bewilligung verlängern.

Die Toten von Marnow

Schwer verletzt

Von Holger Karsten Schmidt

Einbruchserie

Endlich wieder Liegestuhl-Lesewetter – da kommt ein Gänsehaut-Politthriller doch gerade recht: Der deutsche Autor Holger Karsten Schmidt führt uns in diesem Pageturner in die ehemalige DDR an die Mecklenburgische Seenplatte. Im Hitzesommer 2003 jagen die Kommissare Frank Elling und Lona Mendt einen Serienkiller und merken bald, dass sie einem hochbrisanten Politskandal auf der Spur sind. Die Ermittler kreuzen dabei den Weg ehemaliger Stasi-Offiziere, die ohne jeden Skrupel versuchen, die Morduntersuchung gewaltsam zu durchkreuzen. Der Autor, der unter dem Pseudonym Gil Ribeiro auch die erfolgreiche Portugal-Krimireihe «Lost in Fuseta» schreibt, erzeugt nicht nur mit einem historisch-politischen Hintergrund glasklare Spannung. Er zeichnet auch die Charaktere mit einer realistischen Mischung aus Durchschnittlichkeit und innerer Zerrissenheit. Der Krimi wurde von der ARD mit Petra Schmidt-Schaller und Sascha Alexander Geršak in den Hauptrollen verfilmt.

LIESBERG. WoS. Am letzten Sonntagnachmittag verursachte der Lenker eines Kleinmotorrads kurz nach 17.00 Uhr einen Selbstunfall und wurde dabei schwer verletzt. Der 77-Jährige war auf der Baselstrasse unterwegs in Richtung Liesberg, als er an den rechten Strassenrand geriet, mit dem Vorderrad den erhöhten Trottoirrand streifte und stürzte. Der Mann musste nach der Erstbetreuung durch den Sanitätsdienst mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Es kam zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. RODERSDORF. WoS. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag vom 09. auf den 10. Juni, sind Unbekannte an der Leimenstrasse in Rodersdorf gewaltsam in insgesamt zehn Wochenendhäuser eingedrungen. Dies, indem die Täterschaft Türen oder Fenster aufbrach und sich so Zutritt in die Häuser verschaffen konnten. Der entstandene Gesamtschaden beträgt mehrere Tausend Franken. Verlässliche Angaben über die entwendeten Gegenstände sind derzeit nicht möglich. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und bittet die Bevölkerung in diesem Zusammenhang um Mithilfe. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, melde sich unter Telefon 061 785 77 01.

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