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Donnerstag, 17. Juni 2021

112. Jahrgang Nr. 24

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Schwitzen für Schanghai Vergangene Woche trainierten die besten Berufsleute aus der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie in Arlesheim für internationale Wettkämpfe.

Aesch

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Caspar Reimer Wer derzeit an Meisterschaften denkt, sieht vor dem geistigen Auge meist einen weissen Ball auf grünem Rasen und ein paar Männer, die versuchen, ihn ins eine oder andere Tor zu befördern. Dabei gibt es doch Wettkämpfe ganz anderer Art, auch welche, die mit Sport im engeren Sinne gar nichts zu tun haben und von ihren Teilnehmern trotzdem Höchstleistung fordern: Dario Flükiger, Mario Liechti, Adrian Matthys, Jan Meier, Yunus Ruff und Silvan Wiedmer: Es sind diese sechs jungen, klugen Köpfe, die im vergangenen Jahr für die eidgenössische Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie den Titel Schweizer Meister an der Berufsmeisterschaft Swiss Skills erkoren haben. «Die besten unserer Berufsleute kämpften auf höchstem Niveau um den Titel», teilte der Branchenverband Swissmem mit. Dieser Erfolg ist für die Talente nur eine erste Zwischenstufe auf dem Weg nach Graz, wo Ende September die Europameisterschaft der Berufe, Euro Skills 2021, stattfindet und nach Schanghai, wo sie 2022 antreten werden, um sich mit den besten der Welt zu messen.

Zu Gast bei Uptown Basel

Swissmem hatte seine Jungtalente vergangene Woche zu einem zweitägigen Vorbereitungstraining ins Uptown Basel in Arlesheim eingeladen. Auf dem 70 000 Quadratmeter grossen Areal, ein Anziehungspunkt für Hightech-Firmen aus der ganzen Schweiz, wurden die jungen Männer unterstützt, gefordert und motiviert,

Aesch sagt Ja zum Dom: Die Gemeindeversammlung nimmt den Investitionskredit in Höhe von 14,5 Millionen Franken an. Die Projektgegner haben bereits ein Referendum angekündigt.

Dornach

Echte Profis: Die Kandidaten mussten sich im Updown Basel in Arlesheim komplexen Aufgaben stellen. Blut zu schwitzen und ihr Bestes zu geben. «Für uns ist es sehr wichtig, den Stand der Vorbereitung unter realen Bedingungen zu überprüfen», sagt Oliver Habegger, Leiter Berufsmeisterschaften bei Swissmem. Die Athleten setzen sich im Hinblick auf die Meisterschaften zwar schon im Betrieb mit der Materie auseinander, aber: «Während dieser beiden Tage sind sie mit ähnlichen Aufgaben konfrontiert, wie sie an den Wettkämpfen in Graz oder Schanghai vorkommen können.» Die Berufsleute arbeiteten am Mittwoch und Donnerstag mit den Betreuern und internationalen Experten eng zusammen, übernachten auswärts – weg von zu Hause: «Die Sportpsychologen

sehen so, wie sich die Kandidaten in dieser Situation zurechtfinden und sich weiterentwickeln.»

Faszination Technik

Die sechs Talente treten in vier Disziplinen an: Automation, Industry 4.0, Elektronik und Konstruktion. «Wir müssen bestehende Systeme mit neuen Technologien erweitern. Dabei benötigen wir gute Kenntnisse über die Funktionalität der Anlage sowie ein gutes Verständnis für die neu einzubauenden Technologien», so Silvan Wiedmer über die zu lösende Aufgabe. Und Kollege Yunus Ruff, der zusammen mit Wiedmer die Disziplin Industry 4.0 vertritt, ist «durch langjähriges Interesse an Digitalisierung

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FOTO: ZVG

und Internet» zu seinem Beruf gekommen. Mario Liechti hatte sich schon als Kind für Elektronik interessiert, ist ihr treu geblieben und hat sie nun zum Beruf gemacht: «Es macht Freude, am Ende eines Projektes ein funktionierendes Produkt in den Händen zu haben.» Als Einziger tritt er in der Disziplin Elektronik an, und Jan Meier vertritt solo die Disziplin Konstruktion: «Ich bekomme an jedem Wettkampftag in Graz eine Aufgabe, anhand der ich komplexe 3D-Modelle von Einzelteilen oder Baugruppen sowie Explosionsansichten oder Animationen erstellen muss.» Für die Disziplin Automation steigen Adrian Matthys und Dario Flükiger ins Rennen. Fortsetzung auf Seite 2

Wahlen: Die Dornacherinnen und Dornacher haben Daniel Urech zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Auf den 37-Jährigen warten wichtige Aufgaben.

Agenda

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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

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Schwitzen für Schanghai

LESERBRIEF

Fortsetzung von Seite 1

Einleitend: Dieser Leserbrief soll kein Statement für oder wider das Impfen gegen Corona sein. Mitteilen möchte ich vielmehr, dass, wer sich denn zu einer Impfung entscheidet, im Baselbiet am richtigen Ort ist. Vergangene Woche trat ich im Kantonalen Impfzentrum in Lausen zum ersten Piekser an und war über die Organisation, den Ablauf und die Freundlichkeit der Menschen in all dem Trubel schlicht begeistert. Im Austausch mit weiteren

Unterschiedliche Mentalitäten

An den bevorstehenden Euro- und Weltmeisterschaften müssen sich die Berufsleute mit Fachkräften anderer Länder messen. Auf die Frage, ob es wichtig sei, etwas über die Industrie und den Entwicklungsstand der anderen teilnehmenden Länder zu wissen, erzählt Habegger: «Durch die Erfahrungen wissen wir, wer die harten Konkurrenten sind und wie sie sich auf die internationalen Anlässe vorbereiten.» Die meisten Konkurrenten würden während Jahren ausschliesslich für diesen Event trainieren, in einigen Ländern sogar in Internaten. «Unsere Kandidaten sind dagegen Lernende oder solche, die vor kurzem ihre Lehre abgeschlossen haben. Alle arbeiten zurzeit in ihren Betrieben und absolvieren die Vorbereitungen nebenbei.» Die SchweizerMEM-Industrie aber, sie könne sich auf jeden Fall sehen lassen, aktuell läuft etwa ein Reformprojekt zur Digitalisierung der technischen Industrie-Berufe. «Die Schweiz ist immer führend und vorbildlich bei der Einführung von neuen Zukunftsdisziplinen.» Neben dem Vorbereitungstraining nutzten Uptown Basel und Swissmem die Gelegenheit, eine «langfristige Gold-Partnerschaft» für die Berufswettkämpfe zu unterzeichnen. Die besten Schweizer Berufsleute der MEM-Industrie dürften also nicht zum letzten Mal in Arlesheim gewesen sein.

Impfen im Baselbiet: Grosses Kino! Geimpften hörte ich vom gleichen reibungslosen Ablauf – auch in Muttenz und Laufen. Von den meisten wurde das mit einem Schulterzucken als Selbstverständlichkeit angesehen. Ist es aber nicht! Was unser Kanton hier mit riesigem Effort hochgezogen hat, ist ganz grosses Kino und trägt dazu bei, dass das schweizweit oft belächelte Baselbiet (meinen Sie Basel? …) im nationalen Vergleich für einmal top ist. Ich mag als Mitarbeiter einer Verwaltung ein gebranntes Kind

sein, denn allzu oft wird alles, was mit Behörden zu tun hat, gerne vorverurteilend als träge abgestempelt – unsere «Beamten» halt. Gerne rege ich dazu an, sich nicht nur zu beschweren, wenn mal nicht alles wie am Schnürchen läuft, sondern hier und dort auch mal wertzuschätzen, auf welche formidablen öffentlichen Dienste wir bauen können. Simon Eglin Mitarbeiter Gemeinde Münchenstein

15. SCHWEIZER WANDERNACHT

Für Nachteulen und Wandervögel WOB. Wer zu Berg will, steht in der Regel früh auf. Nicht so am Samstag, 26. Juni. Dann fängt nicht der frühe Vogel, sondern die Nachteule den Wurm. Im Rahmen der Schweizer Wandernacht finden seit 15 Jahren in einer Sommernacht nahe bei Vollmond geführte Wanderungen statt. In der ganzen Schweiz geht es mit Stirnlampe ausgerüstet in der Abenddämmerung los und mancherorts erst nach Sonnenaufgang wieder zurück. Alle schwärmen in derselben Nacht aus: abenteuerlustige Familien, Gipfelstürmerinnen, Gletschergänger und Genusswanderer. Knapp 80 geführte Wanderungen werden über das ganze Land verteilt von individuellen Veranstaltern, darunter Tourismus- und WanderwegOrganisationen, angeboten. «Die Wan-

dernacht steht unter einem guten Stern. Wir sind dankbar, dass wir sie schon seit 15 Jahren mit treuen Partnern und vielen engagierten Anbietern durchführen können», freut sich Michael Roschi, Geschäftsleiter der Schweizer Wanderwege, die den Anlass 2006 lancierten. Im Jubiläumsjahr bieten die Schweizer Wanderwege erstmals zusammen mit der Schweizerischen Post und PostAuto auch selbst eine Nachtwanderung an.

Mit Stirnlampe und co.

Für jeden Wandertyp findet sich das passende Angebot: Die Routen variieren von einfach bis anspruchsvoll – von der familienfreundlichen Abendwanderung bis zur herausfordernden Gipfeltour. Gestartet wird am späten Nachmittag, in der

Abenddämmerung, mitten in der Nacht oder gar erst bei Tagesanbruch. Die Vielfältigkeit der Wanderungen und spannende Sinneseindrücke in der Dunkelheit haben sich über die Jahre als Erfolgsrezept bewährt. «Die Beliebtheit der Wandernacht ist bei Organisatoren und Teilnehmenden ungebrochen. Einige Angebote dürften erfahrungsgemäss rasch ausgebucht sein», bemerkt Michael Roschi. Oftmals beinhalten die Wanderangebote ergänzende Aktivitäten im Bereich Kultur, Natur, Musik oder Kulinarik. Dazu gehören beispielsweise Sagenerzählungen, Tierbeobachtungen oder das Verkosten regionaler Spezialitäten. Eine Übersicht aller Wanderungen findet sich unter www.wandernacht.ch.

Neuestheater.ch: Ein junges dynamisches Team übernimmt das Zepter IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Nach zwanzig Jahren übergaben Johanna Schwarz und Georg Darvas den Schlüssel an die nächste Generation. Diese will das Theater mit neuen, innovativen Formaten bespielen. Fabia Maieroni «Es braucht schon etwas Mut», sagte Esther Roth anlässlich des Festakts am Samstagabend. Mut, ein solches Projekt ausserhalb der Stadt zu starten, Mut, die Grenzen zu überschreiten und Neues zu wagen. Und die Leiterin des Amts für Kultur Basel-Landschaft betonte: «Georg Darvas und Johanna Schwarz hinterlassen ein grosses Vermächtnis.» Auch der Solothurner Regierungsrat Remo Ankli fand für das Theater am Bahnhof nur lobende Worte: «Das Theater ist heute ein kleines, feines Mehrspartenhaus, das in der Schweiz seinesgleichen sucht.» Dank dem Theater sei Dornach zum «sichtbaren Punkt auf der Karte des deutschsprachigen Theaterschaffens» geworden. Dem konnte Gemeindepräsident Christian Schlatter nur beipflichten: Er sei sehr stolz, dieses Haus in Dornach zu wissen und wünschte dem neuen Team alles Gute für die kommenden Jahre. Auch Gemeindepräsident Markus Eigenmann betonte, wie wichtig das Kulturhaus für die umliegenden Gemeinden sei und sagte mit einer guten Prise Humor, dass das Theater «ja eigentlich auch ein Arlesheimer Haus» sei, schliesslich habe es zwischenzeitlich auf Arlesheimer Boden gespielt, als es noch in der alten «Wochenblatt»-Druckerei am Stollenrain zu Hause war. «Ich freue mich auf die Arlesheimer Chroniken, sagte er mit einem Augenzwinkern in Richtung des neuen Leitungsteams. Eine bewegende Rede hielt die Schauspielerin Gina Haller, die bei Johanna Schwarz und Georg Darvas als Teenager das erste Mal Theaterluft schnuppern durfte: «Ich bin heute Schauspielerin wegen euch», sagte sie und dankte dem Paar von Herzen dafür, dass es sich unermüdlich für sie eingesetzt habe.

20 Rosen für 20 Jahre

Johanna Schwarz dankte den unzähligen Menschen, die das Theater, so wie es heu-

Auf der Bühne vereint: Das alte und das neue Leitungsteam. te ist, geprägt hätten. «Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen», betonte sie mehrfach. Und Theatermacher Georg Darvas erzählte, wie das Haus in seiner 20-jährigen Laufbahn gleich dreimal neu starten musste. Alles begann im alten Dorfkino in Dornach, einem «zerfallenden Haus», wo aber die Miete bezahlbar war. Als das Gebäude abgerissen wurde, zog der Theaterbetrieb weiter nach Arlesheim in die alte Druckerei des «Wochenblattes». 2015 konnte endlich der Neubau am Dornacher Bahnhof realisiert werden. Über die Zeit hätten sie den grossen Spardruck in der Kultur immer gespürt. Aber aufgeben, das sei nie in Frage gekommen. Mehr als einmal habe er die skeptische Äusserung gehört: «Mir hän das Theater nid bschtellt!» Doch ein Theater könne nicht bestellt, sondern nur von Menschen mit Leidenschaft erschaffen werden. Zum Schluss seiner Rede dankte Darvas Johanna Schwarz mit einem Strauss aus 20 Rosen – für jedes gemeinsame Theaterjahr eine. Wie bereits bei der Neu-

baueröffnung im Jahr 2015 führte Urs Bihler wiederum als der schusselige Hauswart durch den Abend. Der Schauspieler ist mit dem Haus schon lange verbunden und regelmässig auf der Dornacher Bühne zu sehen. Seine köstlich humoristischen Einlagen erheiterten die rund 100 Gäste aus Politik, Kultur und der Theaterwelt und sorgten für viele Lacher. Der fantastische Mezzosopran von Solenn’ Lavanant bereitete dem Publikum zwischendrin wohlige Gänsehautmomente.

Raus ins Dorf

Und dann war es endlich so weit: Johanna Schwarz und Georg Darvas übergaben den Schlüssel an das neue Leitungsteam rund um Jonas Darvas, Eleni Foskett-Prelorentzos, Laure Aebi und Daniel Wernli. Das junge Team will die Theaterräume mit neuen, innovativen Formaten bespielen. «Ein Highlight wird sicherlich ‹Die Vermessung der Dörfer›. Dabei gehen Künstlerinnen und Künstler raus in unsere Region und erkunden Dörfer in der

FOTO: HEINER LEUTHARDT

Umgebung. Mit verschiedenen Medienformen werden sie ihre Eindrücke dann zurück ins Theater bringen», umreisst Jonas Darvas das Projekt gegenüber dem «Wochenblatt». Ob es eine grosse Veränderung unter seiner Leitung geben werde? «Ich bin 30 Jahre jünger als mein Vater, ich glaube, schon nur deswegen wird es eine Veränderung geben», sagt der Regisseur und lacht. Sein Ziel sei es, das Publikum stark miteinzubeziehen – es soll «mittendrin» sein. Das Theater soll zu einer neuartigen Produktionsstätte für das Geschichtenerzählen heranwachsen. Dass Jonas Darvas auf der Bühne hervorragend Geschichten erzählen kann, hat auch der Kanton bemerkt: Am 9. Juni erhielt der Regisseur, Produktionsleiter und Produzent für Theatermusik den mit 15 000 Franken dotierten Förderpreis Theater vom Kanton Solothurn. Das neuestheater.ch in Dornach wird seine Türen am 30. September unter der neuen Leitung öffnen. Die nächste Saison wird sicher einige Überraschungen bringen.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen

Abstimmungen vom 13. Juni 2021

Baugesuch Nr. 2021-1214

Die Resultate aus Arlesheim

Projekt: Aufstockung Einfamilienhaus – Standort: Parzelle Nr. 1434, Birseckstrasse 62, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Muriel Jaschok-Spindler, Birseckstrasse 62, 4144 Arlesheim / Joachim Jaschok, Birseckstrasse 62, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Atelier für Achitektologie GmbH, Bäumleingasse 9, 4051 Basel

Baugesuch Nr. 2021-1221 Projekt: Klimagerät – Standort: Parzelle Nr. 207, Gartenweg 4, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Enrique Marlés, Gartenweg 2, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: L1 ARCHITEKTEN AG, Hauptstrasse 32, 4144 Arlesheim

Baugesuch Nr. 2021-1235 Projekt: Anbau Wohnhaus – Standort: Parzelle Nr. 49, Obere Gasse 13, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Thomas Meier, Obere Gasse 13, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Ulrich Oelssner, Schlossweg 91, 4143 Dornach

Auflagefrist: 17.06.2021 bis 28.06.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Schnell, ausdauernd und sprungkräftig

Eidgenössische Abstimmungen – Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» 1747 Nein 2123 Ja Stimmbeteiligung: 63.47% – Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» 1792 Nein 2077 Ja Stimmbeteiligung: 63.54% – Covid-19-Gesetz 1565 Nein 2266 Ja Stimmbeteiligung: 63.27% – CO2-Gesetz 2304 Ja 1557 Nein Stimmbeteiligung: 63.50% – Bundesgesetz zur Bekämpfung von Terrorismus 1935 Nein 1878 Ja Stimmberechtigung: 63.22% Kantonale Abstimmungen – Landratsbeschluss, Salina Raurica, Tramverlängerung Linie 14 1705 Nein 1816 Ja Stimmbeteiligung: 59.33% Die Gemeindeverwaltung Leitbild 2035

Rechnung 2020

Abschluss der Gemeinde Arlesheim Die Jahresrechnung schliesst bei einem Aufwand von 58.174 Millionen und einem Ertrag von 55.153 Millionen mit einem Verlust von 2.993 Millionen ab (Budget Verlust 105 540.–). Gegenüber dem Budget entspricht dies einer Verschlechterung von über CHF 2.88 Mio. Diverse grössere Abweichungen auf der Aufwand- sowie auf der Ertragsseite haben zu diesem Resultat beigetragen. Selbst bei einer seriösen Budgetierung fallen diverse Mehrkosten und Minderausgaben an. Im Bereich der gebundenen Ausgaben (gesetzlich vorgeschrieben) werden Mengengerüste aufgrund von Erfahrungswerten geschätzt. Dies kann Ungenauigkeiten zur Folge haben. Beim Aufwand hat der Gemeinderat im Budget 2020 viele Einsparungen gemacht, diese wurden eingehalten. Im Budget der Steuereinnahmen war der Gemeinderat im 2020 zu optimistisch (–2.2 Mio. CHF). Es hat sich gezeigt, dass der Steuerausfall von Einzelpersonen eine grosse Wirkung hat und dass die Finanzmärkte im Berichtsjahr praktisch keinen Zuwachs verzeichnet haben. 2020 wurden Nettoinvestitionen von CHF 6.9 Mio. getätigt, was der budgetierten Erwartung von CHF 6.3 Mio. ziemlich genau entspricht. Die grösste Ausgabeposition bei den Investitionen war der neue Gemeindesaal. Der Selbstfinanzierungsgrad des Gesamthaushaltes beträgt –9%, die Investitionen konnten somit nicht mit eigen erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. Der ausgewiesene Verlust von CHF 2 993 632.28 wird dem Eigenkapital belastet, welches damit per 31.12.2020 ein Kapital von CHF 22 426 649.95 ausweist und vergleichsweise hoch ist. Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten betragen unverändert CHF 20.5 Mio. Der Gemeinderat

Definitive Fassung ist erstellt Der Inhalt zum Leitbild 2035 ist erstellt und vom Gemeinderat verabschiedet. Die Teilnahme an der Vernehmlassung wurde rege genutzt und die Beiträge wurden nochmals sorgfältig überprüft. Ein grosser Teil wurde berücksichtigt und, wenn nicht wortgetreu, dann doch sinngemäss in das neue Leitbild eingearbeitet. Das Leitbild setzt sich aus sechs Handlungsfeldern zusammen: • Zusammenleben • Raum- und Bevölkerungsentwicklung • Wohnen und öffentliche Räume • Gewerbe und Wirtschaft • Natur und Umwelt • Politik und Verwaltung Zu jedem Handlungsfeld wurden Leitsätze, welche die langfristig geltenden politischen Grundsätze der Gemeinde definieren, formuliert. Zu den Leitsätzen wurden aus heutiger Sicht geltende strategische Ziele für die nächsten 15 Jahre definiert. Sie dienen als Leitlinien für die kommenden Legislaturperioden. Das neue Leitbild finden Sie auf der Website der Gemeinde unter Politik/Leitbild 2035. In einer zweiten Phase hat der Gemeinderat nun die Massnahmen zu den Strategischen Zielen anhand seines Legislaturprogramms erarbeitet. Dieser Vorschlag geht erneut bei den Behörden, Parteien und Kommission in die Vernehmlassung. Parallel dazu wird die Publikationsform des Leitbildes 2035 diskutiert. Die definitive Publikation des Leitbilds inklusive Legislaturprogramm 2021–2024 wird im Spätherbst 2021 erscheinen. Der Gemeinderat (Fortsetzung auf Seite 4)

Betreuungsgutscheine an die familienergänzende Kinderbetreuung Die Kostengutsprache für Betreuungsgutscheine an die familienergänzende Kinderbetreuung ist bis 31. Juli 2021 befristet. Die Erneuerung bedingt einen erneuten Antrag. Den Antrag finden Sie auf der Website der Gemeinde Arlesheim: www.arlesheim.ch / Bildung und Familie / externe Kinderbetreuung Der Antrag ist mit allen Beilagen einzureichen an: Gemeinde Arlesheim Abteilung Familie, Bildung und Kultur Domplatz 8 4144 Arlesheim

Setzt voll auf den Sport: Leon Berthold.

Der Arlesheimer Leon Berthold schaffte Aussergewöhnliches: Er wurde in einem Rennen U23und Elite-SchweizerMeister über 3000 Meter Steeple. Tobias Gfeller Es war ein taktisch gelaufenes Rennen vor knapp zwei Wochen in Uster, als der 20-jährige Leon Berthold in ein und demselben Rennen Schweizer Meister bei den unter 23-Jährigen und bei den Erwachsenen über 3000 Meter Steeple wurde. Dass er dabei seine persönliche Bestzeit auf unter neun Minuten verbesserte, obwohl das Rennen eben taktisch geprägt war und nicht von Beginn weg voll gelaufen wurde, gibt ihm zusätzlich ein positives Gefühl. «Das zeigt mir, dass noch viel in mir steckt.» Der U23-Titel kam wenig überraschend, Elite-Gold schon eher. Doch er selber hat schon damit gerechnet, dass er auch um den Titel bei den Erwachsenen mitlaufen kann. Gold holte sich Leon Berthold in einem packenden Schlusssprint um gerade mal vier tausendstel Sekunden. Erst über zehn Minuten nach seinem Zieleinlauf stand sein Sieg fest. 3000 Meter Steeple sind siebeneinhalb

Bahnrunden mit jeweils vier 91,4 Zentimeter hohen Hürden. Dieser Hindernislauf frönt in der Schweizer Leichtathletik eher ein Nischendasein und wird international von afrikanischen Läuferinnen und Läufern dominiert. Dieses Nischendasein hat die Sportart nicht verdient, ist sie doch immer wieder Garant für spektakuläre Bilder und Rennen. Grund dafür ist unter anderem der legendäre Wassergraben, in den die Läuferinnen und Läufer nach einer der vier Hürden springen müssen. «Wenn mehrere Läufer auf einmal auf diese Hürde zulaufen, gibt dies teilweise ein Chaos», erzählt Leon Berthold. Alle hätten das Ziel, möglichst weit zu springen, um nur einmal ins Wasser stehen zu müssen und im eher flacheren Bereich des Wassergrabens zu landen.

Als Teenager ein erfolgreicher Strassenläufer

Es ist dem Läufer vom TV Arlesheim anzumerken, dass ihn die Disziplin gepackt hat. Dazu kam er aber erst vor drei Jahren. «Ich hatte Spass am Weitsprung und an Mittelstreckenläufen. Ich dachte mir, die Sprungkraft und die Ausdauer würden sich bestens für den Steeple-Lauf eignen.» Leon Berthold hatte Recht. Er gewann sogleich sein erstes Rennen und wurde so 2018 bereits U20-SchweizerMeister. Vor dem Disziplinenwechsel war der heute 20-Jährige seit seinem achten Lebensjahr als Leichtathlet in fast allen Disziplinen aktiv. In frühen Jugendjahren

KORRIGENDUM

MUSIK VEREIN ARLESHEIM

Kantonalkirche, nicht Kirchenrat

Wir proben wieder

WOB. Im Artikel «Versammlung soll über Zukunft von Pfarrer Grüninger entscheide» vom 10. Juni hat sich ein Fehler eingeschlichen. Im letzten Abschnitt hiess es: «Die Kirchenpflege befragte aufgrund der unsicheren rechtlichen Lage den Kirchenrat, der dazu aber keine konkrete Auskunft geben konnte […].» Die Kirchenpflege befragte jedoch die Kantonalkirche, nicht den Kirchenrat. Die Redaktion entschuldigt sich für den Fehler. ANZEIGE

z'Rynach isch

Dienstag

29. Juni

oder per Mail an fbk@arlesheim.bl.ch

10 - 22 Uhr

Sommermarkt

Am Samstag, 12. Juni, um 19.30 Uhr konnte Marco Kaiser die 149. Generalversammlung des Musikvereins Arlesheim in der Mehrzweckhalle des Domplatzschulhauses eröffnen. Leider konnten wir unsere Generalversammlung im März aufgrund der Covid-19-Situation nicht durchführen. Nun unternahmen wir einen neuen Versuch, unter Einhaltung der aktuellen Schutzmassnahmen. Dieses Mal kamen der Verein und die GV-Teilnehmer nicht in den Genuss eines feinen Nachtessens, es wurde stattdessen etwas Kleines für Zuhause abgegeben. In diesem Jahr können gerade drei Mitglieder zum kantonalen Veteranen ernennt werden: Carina Strahm, Ronald Wiss und Daniel Strahm. Wenn es die Situation zulässt, können die Ehrungen im September am Musiktag in Eptingen durchgeführt werden. Der Verein wird sie dorthin begleiten. Leider musste der Verein den Austritt von Bärni Stebler zur Kenntnis nehmen. Ueli Zehnder konnte

FOTO: TOBIAS GFELLER

gewann er mehrere Strassenläufe. Doch dem damaligen Teenager fehlte verständlicherweise trotz Talent die Motivation, im Training alleine längere Läufe zu absolvieren. Als er 2018 von einer Trainingsgruppe im Mittel- und Langstreckenbereich vernahm, griff er zu. Heute trainiert Leon Berthold im Nationalen Leistungszentrum Nordwestschweiz im Leichtathletikstadion St. Jakob. Während im Winter mit längeren Läufen jeweils die Grundlagen im Bereich Ausdauer gelegt werden, steht im Sommer die Grundschnelligkeit im Vordergrund.

Voll auf die Karte Sport

Die intensive Arbeit der letzten Jahre zahlt sich immer mehr aus. Mit der U23Europameisterschaft Anfang Juli in Tallin steht für Leon Berthold bereits der nächste Höhepunkt an. Dabei strebt der Arlesheimer die Finalqualifikation an. In den nächsten zwei Jahren will er die Limite für die Elite-EM 2024 in Rom laufen. Um seine Ziele zu erreichen, setzt Leon Berthold voll auf die Karte Sport. Dabei wird er finanziell vor allem von seinen Eltern unterstützt. Nach der Rudolf-SteinerSchule Birseck in Aesch machte er innerhalb eines Jahres in Österreich die offizielle Matur, in dem er eine Abendschule besuchte, die vorwiegend von Berufstätigen besucht wird. Langfristig ist es sein Ziel, europäisch vorne mitzulaufen und sich irgendwann mal für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.

neu in den Verein aufgenommen werden. Er unterstützt uns tatkräftig auf dem Trompetenregister. Die Geschäfte und Wahlen wurden zügig abgewickelt und fanden die Zustimmung der Mitglieder. Aufgrund von Covid-19 mussten im ersten Halbjahr sämtliche Anlässe abgesagt werden. Das Frühjahrskonzert wurde auf Juni 2022 verschoben, wo es ein Dorffest anlässlich dem 125-Jahr-Jubiläum des Musikvereins geben wird. Seit Ende April proben wir nun wieder aktiv in der Mehrzweckhalle, zuerst in kleinen Gruppen und seit anfangs Juni wieder als gesamter Verein. Wir sind trotzdem zuversichtlich, dass in diesem Jahr die Weihnachtskonzerte vom Samstag und Sonntag, 18. und 19. Dezember in der reformierten Kirche stattfinden können. Das Thema ist «traumhafte Weihnachten». Die Konzerte werden der aktuellen Situation angepasst. Weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Christine Haydn


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ARLESHEIM

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Birsstadt-TV

(Fortsetzung von Seite 3)

Neue Sendung

Adelheid Roggo

98. Geburtstag Am Sonntag, 20.Juni 2021, feiert Frau Adelheid Roggo, wohnhaft am Obesunneweg 9 in Arlesheim, ihren 98. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat

In der kommenden Sendung vom 21. Juni 2021 sehen Sie einen Beitrag zu den traktandierten Geschäften der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2021. Gemeinderätin Ursula Laager erläutert die Rechnung 2020 und die Quartierplanung Finkelerweg. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim. ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

K AMMERMUSIK ARLESHEIM

El Grupo Vaivén Am Freitag, 25. Juni, um 19.30 Uhr ist «El Grupo Vaivén» auf dem Vorplatz der reformierten Kirche Arlesheim zu Gast. Das Ensemble, bestehend aus Myriam Hidber Dickinson (Querflöte), Nadia Oberli (Gitarre), Carmen Ehinger (Cuatro/Gesang) und Emanuel Schnyder (Kontrabass), hat sich ganz einer Sache verschrieben: Der Musik aus Venezuela in ihrer unendlichen Vielfalt, ihrer überraschenden Lebendigkeit und in ihrer tiefen Emotionalität. In dieser Musik spiegelt sich die Geschichte eines einzigartig schönen Landes zwischen Karibik und Anden: Die indigenen musikalischen Wurzeln mischen sich mit Einflüssen der spanischen Eroberer, die Rhythmen der afrikanischen Sklaven unterlegen die manchmal europäisch anmutenden Melodien der

Einwanderer aus allen Teilen der alten Welt. «El Grupo Valvén» nimmt uns mit auf eine musikalische Reise nach Venezuela und lässt in Liedern die schönen und die schmerzhaften Seiten der Liebe zum Leben erklingen.Das Konzert wird als «2. Arlesheimer Klappstuhlserenade» durchgeführt. Wer mag, bringe bitte einen Klappstuhl oder eine andere Sitzvorrichtung für sich mit. Eine Anzahl Stühle steht für ältere Konzertbesucherinnen und Besucher zur Verfügung. Selbstverständlich werden alle offiziellen Hygienevorschriften eingehalten. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im reformierten Kirchgemeindehaus statt. Der Eintritt ist frei. Ein freiwilliger Beitrag zur Unterstützung der Künstler wird dankend angenommen. Kammermusik Arlesheim

REFORMIERTE KIRCHE

Claudia Laager verabschiedet Die rund 60 anwesenden Mitglieder der Reformierten Kirchgemeinde Arlesheim haben am vergangenen Sonntag unter der Leitung von Präsidentin Kathrin Meffert die Kirchenpflege entlastet, indem sie den Jahresbericht der Kirchenpflege sowie den pfarramtlichen Jahresbericht 2020 guthiessen. Die von Oliver Ehinger präsentierte Jahresrechnung 2020 wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Die Betriebsrechnung schliesst bei einem Aufwand von 1,684 Mio. Franken mit einem Mehrertrag von rund 31 530 Franken. Zusammen mit dem Vortrag aus dem Vorjahr kann ein Bilanzgewinn von 45 464 Franken auf die neue Rechnung

vorgetragen werden. Mit grossem Dank und Anerkennung für ihre während der vergangenen 18 Jahre in der Kirchgemeinde geleistete Arbeit wurde Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach verabschiedet, die eine neue berufliche Herausforderung annimmt. Mit Blick auf ihre unmittelbare Nachfolge hat die Kirchenpflege entschieden, Pfarrerin Judit Bedö für ein Jahr als Langzeitstellvertretung anzustellen. Mit herzlichem Dank verabschiedet wurden auch Nicole Schüpbach als Leiterin der Geschäftsstelle und Vikar Christopher Tornes. Für die Kirchenpflege Dominique von Hahn

VEREIN FREUNDE DER ERMITAGE

Jetzt kann gebaut werden Die letzte Hürde in einem langen Prozess ist genommen. Die Baubewilligung ist eingetroffen. Es ist ein Ziel des Vereins, mitzuhelfen, Elemente der damaligen Gartenarchitektur zu bewahren. Gartengebäude waren wichtige architektonische Elemente, die erst einen Landschaftsgarten zu einem Kunstwerk machten. Die Sophienruhe war ein solches Element. Das kleine Bauwerk eröffnete den Besuchern einen wunderbaren Blick auf den Landschaftsgarten. 1947 wurde sie entfernt. Die neue Sophienruhe wird als eine einfache Holzbaute gebaut. Eine Steinbank an der Waldböschung ladet zum Ausruhen und Verweilen ein. Der Weg wird unverändert durch das kleine Bauwerk hindurch verlaufen. Mit der Sophienruhe wird die Ermitage mit einem weiteren gartenarchitektonischen Element ergänzt. Das Projekt wurde von Flubacher Nyfeler Partner Architekten im Dialog mit der Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck und der Denkmalpflege Baselland entwickelt. Die Vorbereitungen für die Realisation sind im vollen Gange. Dank der Unterstützung unserer

Sophienruhe: Geplant ist eine einfache Holzbaute. Mitglieder und der Erlöse unserer Benefizveranstaltungen, sowie grosszügigen Spenden, ist die Finanzierung des Projektes nun gesichert. An dieser Stelle möchten wir allen für die grosse Unterstützung herzlich danken. Wir bleiben

FOTO: ZVG

aktiv und setzen uns auch künftig mit vollem Elan für den Erhalt und die Attraktivität der Ermitage ein. Dafür sind Spenden stets herzlich willkommen. Regine Nyfeler Präsidentin Freunde der Ermitage

ELTERNR AT

Sammelaktion Schulsäcke Das Schuljahr neigt sich langsam dem Ende zu. Im neuen Schuljahr werden für die Kinder der Ersten Klasse die Kindsgitäschli durch Schulsäcke ersetzt. In der Oberstufe machen die Schulsäcke aus der Primarzeit dem coolen Schulrucksack Platz. Der Elternrat der Kindergärten und Primarschule Arlesheim möchte gut erhaltene Schulsäcke aller Art sammeln und lokalen Familien sowie Schulkindern im Kosovo spenden. Die Idee hinter dieser Sammelaktion ist, dass wir unseren Kindern die Mög-

lichkeit geben möchten, sich sozial zu engagieren. Gleichzeitig möchten wir sie sensibilisieren, dass in unserer Gesellschaft der Wohlstand nicht für jeden zur Normalität gehört. Wir freuen uns, bei der Schulsackaktion zusammen mit dem Elternrat Dornach zusammenarbeiten. Gut erhaltene Kindsgitäschli, Schul-, Sport-, Rucksäcke und Etuis können bei SaLi4you (www.sali4you.org; Gartenweg 3, Arlesheim) vom 16. Juni bis 14. Juli jeweils mittwochs und samstags von 9 bis 12 Uhr abgegeben werden. Sali4you

arbeitet mit den evangelischen und katholischen Einrichtungen in Arlesheim/ Münchenstein, der Sozialberatung Arlesheim und der Sozialregion Dorneck zusammen. Familien mit Bezugskarten können die Schulsachen vom 7. Juli bis 14. August bei SaLi4you gratis abholen. Für Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an elternrat@kigaprima.ch. Wir danken herzlich für Ihre Unterstützung. Vorstand Elternrat Kindergärten und Primarschule Arlesheim

SONOS QUARTET T

Uraufführung in Arlesheim Am 25. Juni gibt das Sonos Quartett zusammen mit Ludovic van Hellemont (Klavier) und Kiyoe Wellington (Kontrabass) um 20.15 Uhr in der Aula Gerenmatte I in Arlesheim ein Konzert. Neben dem Streichquintett op. 77 von A. Dvorak und Kompositionen von L. van Hellemont, O. Messiaen und J. Brahms kommt ein Sextett «viandantes» des Basler Kom-

ponisten Jean-Jacques Dünki zur Uraufführung. Der Komponist schreibt dazu: Der spanische Titel verweist auf den Roman «Don Quijote» von Cervantes, der mich seit Kindertagen fasziniert, und auf die Pilgerfahrten nach Santiago de Compostela, die Luis Bunuel in seinem Film «la voie lactée» evoziert; dies sind auch die Hauptquellen meiner Imagination.

Allerdings nimmt diese Pilgerreise auch unerwartete Wendungen und endet im Dunkeln, Verborgenen. Fragmente französischer und spanischer Lyrik (Machaut; Manrique, Machado, Valle-Inclán), mir seit Jugendzeiten vertraut, kommen in Episoden dazu und werden ebenso unorthodox «vertont». Kollekte am Ausgang. Jiri Nemecek

VEREINSNACHRICHTEN

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Tertianum-Momente – Vitalität und Genuss

Für Ihr leibliches Wohl wird mit Liebe gesorgt.

Die Tertianum Residenz St. Jakob-Park besticht durch verschiedene hausinterne, qualitativ hochstehende WohlfühlDienstleistungen. Die Gäste geniessen es, jederzeit einen Termin bei der Coiffeuse, Kosmetikerin, Podologin, Fussreflexzonenmasseurin oder dem Physiotherapeuten buchen zu können. Frau L., welche seit vier Jahren in der Residenz wohnt, meint dazu: «Es ist sehr angenehm, solch eine grosse Auswahl an Verwöhn-Dienstleistungen direkt im Hause zu haben, über die kurzen Wege bin ich jedes Jahr dankbarer. Ich bin froh, dass ich nicht bis in die Stadt pendeln muss». Die Damen und Herren gehen dabei mit Freude auf die individuellen Wünsche und Vorlieben der Gäste ein und mit der Zeit baut sich dadurch eine gegenseitige Vertrautheit auf. Frau L.: «Ich fühle mich bei den Wellness-Terminen immer sehr wohl

und gut aufgehoben. Ich werde stets äusserst fürsorglich behandelt, meinen wöchentlichen Coiffeur-Termin bei der lieben Julia möchte ich nicht missen». Die Coiffeuse, Julia Rettenberger, hat ihren Salon «Romeo by Julia» jeweils am Dienstag und Mittwoch geöffnet und kümmert sich mit grösster Sorgfalt um die vielfältigen Frisurund Haarpflegewünsche der Gäste. «Ich bin froh, dass ich einmal in der Woche zu Julia kann, da es mir mittlerweile schwerfällt, meine Haare selber zu waschen und zu föhnen. Mir ist es wichtig, stets gepflegt zu sein, das steigert mein Wohlbefinden. Wir haben während den Rendezvous immer angenehme Gespräche». Die Manikür-Termine sind, wie die Coiffeur-Termine, sehr beliebt. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über den Empfang. Die Geschäftsführerin der Tertianum Residenz St. Jakob-Park, Cornelia Braun, ist jeden Tag im regen Austausch mit den Gästen und nimmt sich deren Wünsche an. So wurde auf Vorschlag der Gäste ein moderner Fitnessraum im 7. Stock der Residenz eröffnet und seit letztem Jahr sind neben der Maniküre weitere Kosmetikdienstleistungen, wie zum Beispiel Gesichtsbehandlungen und Augenbrauenzupfen, buchbar. Was die Gäste sehr schätzen, ist die grosse Flexibilität der Anbieter: Sie brauchen spontan eine Stunde beim Physiotherapeuten oder der Physiotherapeutin? Das

sympathische Team setzt alles daran, dass Sie so rasch wie möglich einen passenden Termin erhalten. Im Fitnessraum können die Gäste zudem jederzeit selbstständig trainieren. Was natürlich auch zu vollkommenen Wohlbefinden beiträgt, ist das köstliche Essen im Restaurant Classico, Frau L. meint dazu: «Mein Mann und ich schätzen die vielfältigen Tagesmenüs. Wir können jeden Tag zwischen einem Fleisch-, Fisch-, À-la-minute- oder einem leichten Vital-menü wählen. Zusätzlich gibt es täglich ein abwechslungsreiches Salat- und Dessertbuffet und einen feinen frischgepressten Fruchtsaft. Das Servicepersonal ist höchst aufmerksam und erfüllt uns jeden Wunsch – man fühlt sich wie in den Ferien». Testen Sie unsere Wellness-Dienstleistungen in einer «Vitalwoche» und machen Sie sich ein eigenes Bild:

Die Vitalwoche – Unser Verwöhn-Angebot für Sie: • 7 Übernachtungen inkl. Halbpension • 1 wohltuende Fussreflexzonenmassage • 1 Deluxe-Gesichtsbehandlung • Teilnahme am Aktivitätenprogramm • Preis: 1 Person 1495.–/2 Personen 1845.– (gültig bis 31. Dezember 2021)

Besichtigungen sind gegen Voranmeldung möglich. Rufen Sie uns an unter Tel. 061 315 16 16 Wir freuen uns auf Sie!

ARLESHEIM Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Jugend Kurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Chef Nachwuchs Andreas Meier: andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25 und Infos unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch

Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betag-

ter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinder-

betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52.

Das sympathische Physiotherapie-Team ist gerne für Sie da.

Tertianum AG Residenz St. Jakob-Park St. Jakobs-Strasse 395 4052 Basel Telefon 061 315 16 16 stjakobspark@tertianum.ch www.stjakobpark.tertianum.ch

Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft: www.tvarlesheim.ch


ARLESHEIM ORCHESTER ARLESHEIM

Das Orchester spielt wieder Endlich dürfen wir wieder Konzerte veranstalten! Die musikalische Durststrecke, die wir vor allem mit der Arbeit in kleinen Formationen, zeitweise als Quintett, dann wieder in 15er-Gruppen, überbrückt haben, liegt hinter uns. Wir treten wieder auf! Natürlich gemäss BAG-Bestimmungen und nur vor jeweils max. 100 Personen im Publikum. Dafür spielen wir das Konzert in der reformierten Kirche Arlesheim zweimal und zwar am Samstag, 19. Juni um 19 Uhr und am Sonntag, 20. Juni um 17 Uhr. Aufgrund der beschränkten Platzzahl ist eine vorgängige Reservation sinnvoll (info@orchester-arlesheim.ch oder Mo bis Fr 10 bis 12 Uhr: 061 751 70 45). Reservierte Plätze behalten ihre Gültigkeit bis 15 Min. vor Konzertbeginn. Zu hören sind die Werke, die wir während der letzten Monate im speziellen «Corona-Modus» er-

arbeitet haben. So gibt es dieses Mal mit «A Simple Symphony» von Benjamin Britten und der Streicherserenade von Edward Elgar, dirigiert von Markus Teutschbein, zwei Werke für reines Streichorchester. Lassen Sie sich vom vielfältigen Klang der beiden meisterlichen Werke in den Sommer entführen. Die 10 Bläser des Orchesters spielen unter der Leitung von Michela Scali das Divertissement Op. 36 von Emile Bernard, ein Werk der französischen Romantik, das besonders schön in wunderbaren Farben und Facetten im Zusammenspiel der verschiedenen Blasinstrumente präsentiert. Mehr über unser Orchester und unsere Konzerte im September 2021 und Januar 2022 finden Sie auf unserer Website www.orchester-arlesheim.ch oder auf https://crossiety.app/. Andreas Nüesch Orchester Arlesheim

Die Rechnung der Bürgergemeinde Arlesheim für das Jahr 2020 schliesst mit einem unerwartet guten Ergebnis. Ein Wermutstropfen sind die ausgefallenen Anlässe. Heiner Leuthardt

Platzreservation empfohlen

Reformierte Kirche Arlesheim Markus Teutschbein, Leitung

FELDSCHÜTZENGESELLSCHAFT

ORCHESTER ARLESHEIM Britten / Bernard / Elgar Samstag, 19. Juni 2021, 19.00h Sonntag, 20. Juni 2021, 17.00h

Kollekte zur Deckung der Konzertauslagen

WELTGRUPPE ST. ODILIA

Kommen Sie mit uns ins Gespräch Am Samstag, 19. Juni ist die Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia Arlesheim von 9 bis 16 Uhr auf dem Postplatz präsent. Sie kommen mit uns ins Gespräch. Sie holen sich die neusten Informationen zu unseren Bildungsprojekten in Haiti, Indien und Syrien Sie können bei uns leckere Kuchen, Salziges, fruchtige Konfitüren,

Holunderblütensirup und dieses Jahr zusätzlich Handarbeiten aus verschiedenen Ländern kaufen. Im Angebot sind auch die beliebten Schenkungsurkunden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ihre Unterstützung, denn das Corona-Virus hat auch unsere Projektländer schwer getroffen. Claire Zaia

BÜRGERR AT

Feldschützen am Eröffnungsschiessen Am Eröffnungsschiessen des Eidg. Schützenfests in Emmen nahmen die 8 Arlesheimer Feldschützen, Borkeloh Friedel, Day Partic, Scheid Karl-Heinz, Strub Daniel, Rüfenacht Nick, Wohlgemuth Jürg, Wohlgemuth Sven und Wohlgemuth Urs teil. Nach dem absolvieren des anspruchsvollen Schiess-Programms mit 30 Schuss in vier Minuten auf die Distanz von 300m, war Partic Day als bester Feldschütze mit 260 Punkten von maximal 300 Punkten auf Rang 315 positioniert von insgesamt 1472 teilnehmenden Schützen. Daniel Strub Feldschützengesellschaft Arlesheim ANZEIGE

Holzverbrauch beim Pulverhüsli Liebe Besucherinnen und Besucher, es freut uns, dass der Platz beim Pulverhüsli intensiv von Menschen genutzt wird. Das Brennholz wird von der Bürgergemeinde Arlesheim in Fronarbeit regelmässig zur Verfügung gestellt. Bitte gehen Sie sparsam mit dem Holz um

VEREINSNACHRICHTEN

Openair Konzerte im Badhof Klezmer, ein Detektivkonzert und Mundartsongs! Das Theater auf dem Lande feiert das 40. Jubiläum mit drei openair Konzerten am 18. und 19. Juni im Badhof Arlesheim, Obere Gasse 6A gleich hinter dem Dom. Zuerst tritt die bekannte Klezmer Band «Bait Jaffe» mit ihrem ProANZEIGE

JUBILÄUMSPROGRAMM IM BADHOF ARLESHEIM Freitag, 18. Juni 2021, 19.00 Uhr Bait Jaffe, Klezmer Orchestra

«Mazel Tov!»

Samstag, 19. Juni 2021, 14.30 Uhr Silberbüx, Detektivkonzert (ab 5 J.)

«Spure im Sinn»

Samstag, 19. Juni 2021, 19.00 Uhr Riklin & Schaub, ein Liederabend

«Was wäre wenn»

Kasse ab 18.30 Uhr bzw. 13.30 Uhr Tickets: www.tadl.ch // reservationen@tadl.ch

gramm «Mazel Tov!» am Freitag 18.6. auf. Jiddische Lieder, Klezmer und Musik aus Osteuropa haben sie im Gepäck. Und sicherlich auch die eine oder andere Geschichte. Am Samstag 19.6. geht es um 14.30 Uhr weiter mit der Zürcher Kinderband Silberbüx. Ihr Detektivkonzert «Spure im Sinn» (für Alle ab fünf Jahren) erzählt, wie alles begann mit Silberbüx, mit dem Geheimversteck, der Gründung der Detektivbande – und der Band. Ein Hoch auf die Freundschaft und das grosse Glück, miteinander Musik zu machen! Am Abend um 19 Uhr ertönen MundartSongs der Multi-Instrumentalisten Riklin & Schaub. In ihrem Liederabend «Was wäre wenn» outen sie sich als Liebhaber von Katzen-Videos, führen einen Indianer-Tanz auf und verblüffen mit Mandoline und Synthie-Bass. Tickets können unter reservationen@tadl.ch reserviert werden à 25/30 Fr. , die Abendkasse ist ab 18.30 Uhr geöffnet (bzw. 15/10 Fr., Kasse ab 13.30 Uhr für das Kinderprogramm). Ebenso sind Tickets online verfügbar unter www.tadl.ch. Dieser Anlass findet mit Schutzkonzept und Maske auf jeden Fall statt, bei ungünstiger Witterung unter dem Schenendach des Badhofes. Theater auf dem Lande Arlesheim Barbro Hartmann

umsichtige Umgang der Verwaltung und des Bürgerrates mit den nicht gerade üppig zur Verfügung stehenden Finanzen mit dem Ziel, positive Abschlüsse zu erzielen.

Forstrechnung unerwartet positiv

Bruno Holzer zeigte auf, dass die ausgefallenen Anlässe zu einem Minderaufwand führten. Umgekehrt stiegen Dank der vermehrten Einbürgerungen die Gebühreneinnahmen. Das führte bei der Verwaltung zu einer Halbierung des budgetierten Mehraufwandes. Bei der Forstwirtschaft verzeichnete man bei der Waldpflege einen höheren Aufwand, dafür stieg der Holzerlös bei tieferen Erntekosten. Das freundliche Wetter sorgte zudem für geringeren Wegunterhalt und es flossen Entschädigungen wegen Sturmschäden und für die Wiederbewaldung, sodass der Forst mit einem unerwartet hohen Gewinn von 72 800 Franken abschloss. Bei den Liegenschaften werden Unterhaltsarbeiten beim «Schürli» erst 2022 ausgeführt, dafür mussten Stützbalken beim Bürgerhaus sofort ersetzt werden. Insgesamt schloss der Bereich Vermögens- und Schuldenverwaltung sowie Liegenschaften mit einem Mehrertrag ab.

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Di-

verse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30, Mittwoch, 9.00–11.00. 061 701 55 45.

Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und

jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30– 20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30– 20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@ boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www. boccia-arlesheim.ch

Jeweils einstimmig angenommen wurden die Einbürgerungsanträge.

1.-August-Feier kann wohl stattfinden

Beim Tätigkeitsbericht des Präsidenten der Bürgergemeinde Stephan Kink verdunkelte sich sein Gesicht sofort in Moll, wie er von der totalen «Corona-Streichmusik» im vergangenen Jahr berichtete. Eine erste Aufhellung dann mit dem Blick auf den kommenden 1. August, der aller Wahrscheinlichkeit nach wieder öffentlich gefeiert werden kann. Ebenso ist er zuversichtlich für die weiteren Anlässe. Weiter berichtete er von der beliebten Feuerstelle beim Pulverhüsli, dass das bereitgestellte Feuerholz in Rekordzeit verbraucht worden ist. Bei der eingeführten Besucherlenkung im Wald hofft er, dass diese mit Kontrollen durchgesetzt werde. Schliesslich wies er auf das Fest 200 Jahre «Schürli» hin, das coronabedingt auf das kommende Jahr verschoben wurde. Bereits in der Herbstausgabe von «My Arlese», der neuen Zeitung der Bürgergemeinde, wird «s Schürli» ausführlich vorgestellt. Wer nicht Bürger ist, aber trotzdem «My Arlese» erhalten möchte, kann sich unter bgarlesheim@intergga. ch oder Tel.: 061 599 41 41 melden.

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 19. Juni 15.00 Münchenstein: Taufe 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 20. Juni 10.00 Münchenstein, Hofmatt: Ökum. Mitsommergottesdienst 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 12.30 Arlesheim: Taufe 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 22. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 23. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier Donnerstag, 24. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 15.30 Münchenstein, Hofmatt: kath. Gottesdienst 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

und verwenden Sie es ausschliesslich zum Grillieren! Wir zählen auf Ihre Solidarität. Beim Grillieren wünschen wir Ihnen weiterhin viel Spass und Freude und bedanken uns herzlich für das Verständnis. Bürgerrat Arlesheim

THEATER AUF DEM L ANDE

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Hoffen auf ein Ende der «Corona-Streichmusik»

Der Finanzchef der Bürgergemeinde Arlesheim Bruno Holzer strahlte am Donnerstag letzter Woche bei der Vorstellung der Rechnung 2020 mit der Sonne um die Wette, denn seit langen Jahren durfte er endlich wieder eine Rechnung vorlegen, die bei einem Aufwand von rund 240 000 Franken mit einem Überschuss von 75 000 Franken abschliesst. Auffallend ist, dass im Budget noch mit einem Aufwand von 350 000 Franken und einem Gewinn von 1670 Franken gerechnet worden ist. Verschiedene Faktoren führten zum unerwartet guten Ergebnis. Dazu gehört, wie der Sprecher der Rechnungsprüfungskommission Martin Kohler betonte, der seit Jahren

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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Freitag, 25. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff, Fiire mit de Chline 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 18. Juni 10.15 Reformierter Gottesdienst in der Obesunne

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15.00 bis 17.30 Trauercafé im Kirchgemeindehaus. Zeit und Raum für trauernde Menschen mit Ursula Meier-Thüring, Trauerbegleiterin Sonntag, 20. Juni 9.55 Sonntagschule (Treffpunkt vor der Kirche) 10.00 Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag (öffentlich in der Kirche) mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, Livestream um 10.00 auf www.ref-kirchearelsheim.ch Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 22. Juni 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34, c.laager@ref-kirchearlesheim.ch 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 23. Juni Telefonisch im Dialog mit einer Pfarrperson: Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht. – Claudia Laager, Pfarrerin 061 701 40 11 (14.00 bis 16.00) – Thomas Mory, Pfarrer 061 701 26 11 (17.30 bis 19.00) – Markus Wagner, Pfarrer 079 482 80 41 (17.30 bis 19.00) Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage («Agenda») www.ref-kirchearlesheim.ch


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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

TODESFÄLLE

Mit Tapferkeit, Hoffnung und Demut hast Du Deine Krankheit ertragen. Der Krebs hat Deinen Körper besiegt, nicht Deine Seele, sie ist ewig. In tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied von unserem geliebten

Robert Trummer

Aesch Markus Lüthi-Pfirter, geb. 10. November 1945, gest. 11. Juni 2021, von Aesch BL, Basel, Rüderswil BE (wohnhaft gewesen Steinweg 21). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

Gemma Wiesli-Aerschmann 8. Januar 1926 – 7. Juni 2021 In dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von unserem Mami, Schwiegermami, unserem Grosi und meiner Schwester. Erlöst von ihren Altersbeschwerden durfte sie friedlich einschlafen.

Dornach

18. 4. 1964 bis 10. 6. 2021 Deine Liebe und Herzlichkeit, Deine gütige und aufrichtige Art, Deine Musik und Dein Gesang haben wundervolle Spuren hinterlassen, bei Deiner Familie, in der Jugendarbeit und im Religionsunterricht, in all den Institutionen und bei allen Deinen Freunden. Robi, Du hast diese Erde mit Licht und Liebe erhellt. Wir tragen Dich in unseren Herzen. Auf Wiedersehen!

Die Trauerfamilie Patricia Demund-Trummer mit Joel Trummer und mit Noemie, Lea, Sarah und Jonas Trummer Liselotte Trummer Markus und Renate Trummer Gabriela und Remo mit Andrin Verwandte und Freunde Das Abschiednehmen findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Alois Wiesli mit Davide und Arnold Dayana Gabriele und Anita Monika und Martin Kohler-Wiesli mit Dominic und Nadja Christoph und André Esther Gianella

Adolf Hanspeter Hame, geb. 19. Oktober 1941, gest. 6. Juni 2021, von Hölstein BL (wohnhaft gewesen im Alters- und Pflegeheim Weingarten, Olten). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt iim engsten Familienkreis statt. Lotty Hänggi-Moosmann, geb. 17. April 1926, gest. 9. Juni 2021, von Nunningen SO (wohnhaft gewesen Dorneckstrasse 33). Trauerfeier: Montag, 21. Juni 2021, 14.30 Uhr, Friedhofkapelle, Dornach. Die Urnenbeisetzung findet im Anschluss an die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Bethli (Berthe Lina) Braun-Stöckli, geb. 13. Juli 1949, gest. 12. Juni 2021, von Basel, Münchenstein BL (wohnhaft gewesen Lärchenstrasse 38). Abdankung und Beisetzung: Freitag, 25. Juni 2021, 14.00 Uhr, ref. Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Reinach Paul Feigenwinter-Krebs, geb. 30. November 1929, gest. 3. Juni 2021, von Reinach BL (wohnhaft gewesen Unterer Rebbergweg 35). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Jean-Pierre Walgenwitz-Baudraz, geb. 8. September 1940, gest. 11. Juni 2021, von Frankreich (wohnhaft gewesen Tulpenweg 19). Trauerfeier im engsten Familienkreis.

Die Abdankung findet am Freitag, 18. Juni 2021, 14.00 Uhr im Dom zu Arlesheim im engen Familienkreis statt. Traueradresse: Monika Kohler-Wiesli, Birseckstrasse 9, 4144 Arlesheim Diese Anzeige gilt als Leidzirkular.

Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen. Mahatma Gandhi

Nach schwerer Krankheit ist am frühen Morgen des 9. Juni 2021 unser amtierender Gemeinderat und Alt-Feuerwehrkommandant

Kuno Trösch (24. 1. 1964 – 9. 6. 2021) viel zu früh verstorben. Mit grosser Betroffenheit denken wir an einen loyalen, ehrlichen und direkten Kollegen, welcher sich mit seinem langjährigen Wissen für unsere Gemeinde engagierte. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten ganz besonders seiner Frau Heidi und seiner Familie.

Reiche und Arme begegnen einander; der Herr hat sie alle gemacht. Sprüche 22,2

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Seewen SO Anstatt Blumen gedenke man der Krebsliga beider Basel mit einer Spende. (Postkonto 40–28150–6, IBAN CH11 0900 0000 4002 8150 6, Vermerk: Kuno Trösch) Die Trauerfeier findet am Freitag, 18. Juni 2021, 14.30 Uhr im Kreis der Familie und Freunde in der Kirche St. Germann in Seewen SO statt.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

«Ich bin ein Teamplayer und nicht interessiert an Alleingängen»

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

DIE GEMEINDE INFORMIERT Reinacher Ergebnisse der Abstimmungen vom 13. Juni 2021 Eidgenössische Vorlagen Volksinitiative vom 18. Januar 2018 «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» Zahl der gültigen Stimmen: 7155 Zahl der leeren Stimmzettel: 59 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 236 Stimmbeteiligung: 59.11% Es stimmten mit Ja: 3049 Es stimmten mit Nein: 4047 Volksinitiative vom 25. Mai 2018 «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» Zahl der gültigen Stimmen: 7132 Zahl der leeren Stimmzettel: 73 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 238 Stimmbeteiligung: 58.95% Es stimmten mit Ja: 2918 Es stimmten mit Nein: 4141 Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) Zahl der gültigen Stimmen: 7137 Zahl der leeren Stimmzettel: 72 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 243 Stimmbeteiligung: 59.03% Es stimmten mit Ja: 4366 Es stimmten mit Nein: 2699 Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) Zahl der gültigen Stimmen: 7143 Zahl der leeren Stimmzettel: 59 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 243 Stimmbeteiligung: 59.07% Es stimmten mit Ja: 3359 Es stimmten mit Nein: 3725 Bundesgesetz vom 25. September 2020 über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus Zahl der gültigen Stimmen: 7120 Zahl der leeren Stimmzettel: 87 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 238 Stimmbeteiligung: 58.85% Es stimmten mit Ja: 4143 Es stimmten mit Nein: 2890

Kantonale Vorlage Landratsbeschluss vom 3. Dezember 2020 betreffend Salina Raurica, Tramverlängerung Linie 14: Ausgabenbewilligung Projektierung und vorgezogener Landerwerb Zahl der gültigen Stimmen: 6794 Zahl der leeren Stimmzettel: 128 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 230 Stimmbeteiligung: 56.18% Es stimmten mit Ja: 2816 Es stimmten mit Nein: 3850 Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit dieser Abstimmungen sind innert 3 Tagen seit Veröffentlichung dem Regierungsrat einzureichen (gem. § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte).

SEB Ferienbetreuung während den Sommerferien Im Rahmen der schulergänzenden Betreuung wird während der Sommerferien (5. Juli bis 13. August 2021) eine Ferienbetreuung für Kinder angeboten. Die Ferienbetreuung steht auch Kindern offen, die das Angebot der schulergänzenden Betreuung (SEB) während der Schulzeit nicht nutzen. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen können bei der Administration FeB/SEB, 061 511 63 98 oder per E-Mail seb@reinach-bl.ch verlangt werden. Anmeldeschluss ist am Montag, 21. Juni 2021. Alle Formulare sind auch unter www.reinach-bl.ch erhältlich.

Verschiebung Jazz Weekend auf 25. und 26. Juni 2022 Infolge Corona müssen die Co-Organisatorinnen AGLR Lebendiges Reinach und die Gemeinde Reinach das diesjährige Jazz Weekend noch einmal um ein Jahr verschieben. Die CoOrganisatorinnen, Vereinsvertreterinnen und -vertreter sind trotz den Rückschlägen immer noch hoch motiviert, damit am 25. und 26. Juni 2022 der Jazz in Reinach wieder zelebriert und die regionale Bevölkerung begeistert werden kann.

Bauarbeiten Kägenstrasse ab 23. Juni 2021 In der Kägenstrasse setzt der Gasverbund Mittelland (GVM) Sicherheitsmassnahmen an der Transportleitung um. Zeitgleich saniert die Gemeinde den Fahrbahnbelag. Diese Bauarbeiten beginnen am Mittwoch, 23. Juni 2021 und dauern bis Ende August 2021. Betroffen ist der Abschnitt von der Einmündung ChristophMerian-Ring bis zur Kurve vor der Neuhofstrasse. Während der gesamten Bauzeit kann die Kägenstrasse im Baustellenbereich nur in Fahrtrichtung nach Süden (in Richtung Aesch) befahren werden. Die Gegenfahrtrichtung wird via Duggingerstrasse umgeleitet. Die Einmündung in den Christoph-Merian-Ring muss zeitweise für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Auch das Trottoir muss im Baustellenbereich teilweise für die Bauarbeiten gesperrt und die Fussgänger auf das gegenüberliegende Trottoir umgeleitet werden. Die Beschilderungen sind zu beachten.

Birsstadt-TV: Bürgergemeinde Reinach Im Fokus der Sendung vom 14. Juni 2021 steht die Bürgergemeinde Reinach. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTubeKanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Anlässe in Reinach – 18. Juni, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 20. Juni, 18.00-19.00 Uhr, Sommerlich beschwingte Klänge von Haydn bis Klezmer, Aula Bachmatten – 24. Juni 19.00-23.30 Uhr, Gastro-Anlass «Wine & Dine», Restaurant Piazza Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

(Fortsetzung auf Seite 9)

Abfuhrdaten

22. Juni Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 23. Juni Häckseldienst Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Voller Tatendrang: Ferdinand Pulver will bereit sein, wenn er Ende August in sein neues Amt gewählt wird.

Der Reinacher Gemeinderat Ferdinand Pulver wird aller Voraussicht nach neuer Präsident der FDP Baselland und damit Nachfolger von Saskia Schenker. Das Wochenblatt traf sich mit ihm zum Gespräch. Interview: Caspar Reimer Wochenblatt: Die Findungskommission für die Nachfolge von FDP-Präsidentin Saskia Schenker schlägt Sie als einzigen Kandidaten zur Wahl vor. Haben Sie damit gerechnet? Ferdinand Pulver: Überhaupt nicht. Ich habe mir schon überlegt, wer für dieses Amt in Frage kommen könnte. An mich habe ich dabei nicht gedacht, denn eigentlich ist es üblich, jemanden vorzuschlagen, der in der Landratsfraktion tätig ist. Dort stand niemand zur Verfügung und so war ich für die Findungskommission der erste valable Kandidat, der ausserhalb der Fraktion in Frage kommt. Warum? Bei den Nationalratswahlen 2019 hatte ich auf Anfrage die Wahlkampfleitung für die FDP Baselland übernommen. Dies ist mit der jetzigen Situation insofern vergleichbar, als dass es sich bei beiden Ämtern – dem Wahlkampfleiter und dem Parteipräsidenten – um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt. Man wusste also, dass ich bereit bin, für die Partei Zeit und Energie zu investieren. Unentgeltlich. Die Kol-

leginnen und Kollegen konnten bis in die einzelnen Sektionen meinen Führungsstil kennen lernen: Ich bin ein Teamplayer und nicht interessiert an Alleingängen oder Selbstdarstellung. Es geht mir um die Sache und Wertschätzung des Gegenübers. Seit ich das Amt als Gemeinderat innehabe, war ich nicht mehr gross in Kontakt mit der Kantonalpartei, aber offenbar hat man mich in guter Erinnerung. Sie betonen immer wieder, wie Sie durch Ihre Lebenserfahrung geprägt wurden. Dabei sprechen Sie auch über Ihren Motorradunfall, den Sie vor 14 Jahren erlitten haben. Inwieweit hilft Ihnen das in der Politik? Als Gemeinderat mit dem entsprechenden Ressort befasse ich mich auch mit Sozialpolitik. Als Paraplegiker und IV-Rentner gehöre ich zu jenen Menschen, die ohne ein soziales Netz verloren wären. Obwohl ich mich nicht schwach fühle, habe ich natürlich dieses Bewusstsein, dass ich ohne Support der Gesellschaft zusammenpacken könnte. Dieses Bewusstsein prägt auch meine Politik. Inwiefern? Auch wenn Sozialpolitik häufig von linker Seite kommt, gibt es in diesem Bereich durchaus liberale, freisinnige Ansatzpunkte – Frühförderung zum Beispiel. Wir müssen in die Menschen investieren, damit sie nicht Gefahr laufen, in die Sozialhilfe abzurutschen. Gleichzeitig muss uns aber auch bewusst sein, woher das Geld kommt, nämlich von Firmen, guten Steuerzahlern, die selbst auf privater Basis soziale Verantwortung übernehmen – ich denke da an das WBZ oder beispielsweise die Firma Endress und Hauser. Ich rede also von einer Sozialpolitik, die sich we-

FOTO: CASPAR REIMER

niger an Betroffenheit, sondern mehr an der Wirkung orientiert. Diesen Ansatz kann ich vielleicht vermehrt in die FDP bringen. Sie betonten den sozialen Aspekt. Gerade in Reinach ist dies jetzt Thema, wenn es um die Sparmassnahmen der Gemeinde geht . Die Sparmassnahmen sollten zusammen mit der Steuererhöhung ein wirkungsorientiertes Paket sein, um wieder ausgeglichene Finanzen vorweisen zu können. Es ist klar, dass dies allen wehtut. Meine Sorge ist, dass die Massnahme ihre Wirkung verliert, wenn wir uns zu sehr in Partikularinteressen verlieren, den einen weniger kürzen und den anderen mehr. Was werden Ihre ersten Amtshandlungen als Präsident der FDP Baselland sein? Damit ich am 25. August bereitstehe, wenn ich gewählt werde, bin ich jetzt schon mitten in den Vorbereitungen und nahm auch schon an Sitzungen teil. Dann möchte ich gerne Kontakt zu den einzelnen Sektionen aufnehmen, denn es ist wichtig, dass ich die Personen in den einzelnen Gemeinden kenne und umgekehrt. Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade politisch oder für ihr Grafikdesign-Unternehmen tätig sind? Ich bin viel mit meinem Hand-Bike unterwegs, so kennt man mich auch. Das ist mir extrem wichtig, denn ich brauche Bewegung und als Rollstuhlfahrer muss man sich diesbezüglich organisieren. Ein weiteres Hobby ist auch Gleitschirmfliegen, wobei ich damit natürlich deutlich weniger als mit dem Bike unterwegs bin.

AUS DER GEMEINDE

Freiräume und Natur gehören in die Stadt Ein Beitrag zu einer vielfältigen Stadtnatur ist einfach: dies sollen vier Hochbeete mit Wildstauden zeigen, die an gut frequentierten Orten in Reinach stehen. Freiräume sind ein wichtiger Bestandteil des Siedlungsraums. Sie sollen den Menschen dienen, aber auch den Tieren, die sich mit uns die Stadt teilen. Neben öffentlichem Grün spielen auch Gärten und Balkone eine wesentliche Rolle. Einheimische Wildstauden bieten auch im Balkonkistchen oder einer Gartenecke Nahrung und Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen & Co. Die einheimischen Wildstauden sind an unsere Umweltbedingungen angepasst und meistens pflegeleichter und robuster als viele andere Gartenpflanzen.

Wie dies aussehen kann, zeigen vier Hochbeete mit Wildstauden, die den Sommer hindurch auf dem Dorfplatz, vor dem Gemeindehaus und beim Mischeli zu finden sind. Die Hochbeete wurden von der Schreinerei Erlenhof aus ausgedienten Palletten hergestellt und nach einem Konzept von BioDiversity4YOU mit einheimischen Stauden verschieden bepflanzt. Jedes Hochbeet enthält ein Rätsel. Die Rätselfragen, weitere Aktivitäten und mehr Infos finden sich auf der Gemeinde-Website (Stichwort: Stadtnatur).

Vor dem Gemeindehaus stehen zwei Hochbeete mit Wildstauden. FOTO: GEMEINDE REINACH


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REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

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Baugesuch

055/21 Gesuchsteller - Vekic Daniel, Neueneichweg 31, 4153 Reinach – Projekt - Balkonverglasung 1. OG (Westfassade) – Parz. 2522, Neueneichweg 31 – Projektverfasser - Vekic Daniel, Neueneichweg 31, 4153 Reinach

Einsprachen gegen dieses Baugesuch, mit dem geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom

18.06.2021 bis 28.06.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach das Baugesuch noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantworten.

EIDG. ABSTIMMUNG

Klimaziele bleiben Die Co2-Abstimmung vom Wochenende wurde von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt. Die realistischen Ziele, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu senken René Meier und bis 2050 (Im (GLP) Vergleich zu 1990) bei Netto-Null anzukommen, bleiben auf dem Tisch. Die Schweiz hat dies am Pariser Klimaabkommen 2015 auch so unterschrieben und sich dazu verpflichtet. Auch die Gegner stimmen mit den Zielen überein – aber scheinbar nicht mit den Mitteln. «Technische Massnahmen» sollen dies ermöglichen, die vorgeschlagenen Methoden würden zu hohe Kosten auf Haushalte und Konsumenten verteilen. Aha. Und technische Massnahmen

sind also preiswerter, einfacher umsetzbar und das Benutzen dieser in den Haushalten ist dann wohl auch kostengünstig, obwohl sie grössten Teils erst noch erfunden werden müssen? Während die Gegner der Initiative emotionale Argumente lieferten, wurden nüchterne Fakten und Tatsachen unter den Teppich gekehrt. Wir werden diese aber nicht dort belassen, sondern erneut der Schweizer Bevölkerung bewusst machen und uns weiterhin unermüdlich für die Erreichung der Klimaziele einsetzten. Es wurde eine riesige Chance verpasst, und dies wurmt von links bis fast rechts. Wurmt es auch Sie? Statt die Faust im Sack zu machen laden wir Sie ein, sich der Grünliberalen Partei anzuschliessen. Am einfachsten melden Sie sich bei Herrn Christoph Layer, layerfamily@ bluewin.ch. Jetzt erst recht! René Meier Grünliberale Reinach

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AUS DER BÜRGERGEMEINDE

Bürgergemeindeversammlung vom 10. Juni 2021 Knapp 80 Reinacher Ortsbürgerinnen und -bürger waren anwesend, als Bürgergemeinde-Präsident Andreas Jeppesen die Versammlung eröffnete. Für einmal waren keine Kandidierenden für die Einbürgerung anwesend. Bürgerrat Jürg Feigenwinter konnte der Versammlung einige Informationen zu den drei Schweizern und 66 ausländischen Staatsangehörigen aus 17 verschiedenen Ländern geben. Alle Gesuche wurden einstimmig genehmigt. Da im November keine Versammlung stattgefunden hat, galt es, das Budget 2021 sowie die Rechnungen 2020 zu verabschieden. Bürgerrat Thomas Leimgruber erläuterte zuerst das Budget, welches mit Gesamteinnahmen von Fr. 997 900.00 und einem Gesamtaufwand von Fr. 996 500.00 abschliesst. Der erwartete Ertragsüberschuss beläuft sich auf Fr. 1400.00. Anschliessend präsentierte die Rechnungen 2020. Obwohl fürs Jahr 2020 erstmals rote Zahlen budgetiert waren, konnte die Rechnung mit einem kleinen Ertragsüberschuss von Fr. 4696.89 abschliessen, dies bei Einnahmen von Fr. 1 048 256.73 und Aus-

gaben von Fr. 1 043 559.84. Insbesondere zu erwähnen ist, dass wir Corona-Hilfen im Gesamtbetrage von Fr. 44 000.00 an Vereine, Institutionen und Pächter ausgeschüttet haben. Das Budget 2021 sowie die Rechnungen 2020 wurden einstimmig genehmigt. Beim Traktandum Infrastruktur wurden die Anwesenden informiert, dass der Heizungsersatz im Restaurant Reinacherheide/Häxehüüsli erfolgt ist. Fürs Projekt Dornacherweg ist die Baueingabe erfolgt, wir warten die entsprechende Bewilligung der Gemeinde Reinach ab. Bürgerrätin Daniela Grieder musste der Versammlung mitteilen, dass wir seit letztem Frühling praktisch alle Anlässe abgesagt haben. Trotzdem wurden Maibäume aufgestellt, um der Bevölkerung eine Freude zu bereiten. Einige Anlässe sowie die Galeriennacht (13. und 14. November) und ein Künstlerevent mit Michel Gammenthaler (20. November) sind geplant, Details sind jeweils auf der Website

der Bürgergemeinde, www.bgreinach.ch aufgeschaltet. Der Waldchef, Lukas Giger, durfte einige Informationen zum Wald geben. Im ersten Quartal wurden grosse Holzschläge infolge Trockenheit, Schädlingsbefall und Eschentriebsterben durchgeführt. Die Forstequipe konnte rund 2000 neue Bäume pflanzen. Aufgrund des Klimawandels werden sich die Baumarten im Wald verändern. So wird die Buche aus unseren heimischen Wäldern verschwinden, dafür werden Bäume wie z.B. die Edelkastanie vermehrt bei uns zu sehen sein. Nochmals wird die Freiwilligenarbeit, welche im Frühling im Wald geleistet wurde, herzlich verdankt. Nach über 30-jähriger Tätigkeit als Rechnungsrevisor der Bürgergemeinde hat Paul Kocher sein Amt abgegeben. Sein Einsatz wird herzlich verdankt. Als Nachfolger wurde Herr Urban Roth einstimmig durch die Versammlung gewählt. Um 21.00 Uhr konnte eine ruhige Versammlung beendet werden. Für den Bürgerrat, Kathrin Beck-Siegrist

LESERBRIEF

Reinach geht eigene Wege – leider Zum Artikel «Pilotprojekt: Post holt Plastiksäcke» vom 3. Juni Reinach geht beim Kuststoffrecycling neue Wege. So hiess es im Wochenblatt Nr. 22 vom 3. Juni. Ich meine Reinach geht beim Kunststoffrecycling eigene Wege – leider! Schade, dass sich die neu angebotene Lösung von Reinach darauf beschränkt, nur Flaschen und Getränkekartons zu sammeln. In meinem Sammelsack befinden sich aber hauptsächlich Lebensmittelverpackungen, Tiefziehschalen, Guetzliverpackungen, Joghurtbecher,

Folien für Multipacks, usw. Die Abfallwirtschafter unserer umliegenden Gemeinden arbeiten alle mit dem Sammelsack der Firma Innorecycling AG in Eschlikon. Über diesen kann jeglicher Kunststoff in den Kreislauf rückgeführt werden. Ich habe mich vor ca. zwei Jahren bei der Gemeinde Reinach, Abteilung Umwelt und Energie, zu einem Gespräch angemeldet, um die Energiestadt Reinach mit Goldlabel zum Kunststoffsammeln zu gewinnen. Von den Verantwortlichen wurde ich auf eine Motion im Einwohnerrat «vertrös-

tet». Ob das Ziel des Motionärs mit der nun angebotenen Lösung erreicht wird, möchte ich stark bezweifeln. Wer kauft denn einen Sack von der Gemeinde, wenn er die Flaschen beim Grossverteiler gratis loswerden kann? Wir sammeln weiterhin mit dem Sammelsack! Dies, weil wir weit mehr Verpackungsmaterial als Kunststoffflaschen rückführen möchten, so unseren Hausmüll deutlich reduzieren können und dabei auch noch Geld sparen. Ein Preisvergleich lohnt sich! Clemens Höhener

EIDG. ABSTIMMUNG

Wer braucht schon Biodiversität

TC REINACHERHEIDE

Der 13. Juni 2021 ist ein trauriger Tag. Die Stimmung bei uns lässt meinen, jemand sei gestorben. Man könnte sagen, die Hoffnung in die Vernunft der Schweizer Bevölkerung ist tragischerweise verschieden. Aber danke an alle, die Ja gestimmt haben. Alle drei Umweltinitiativen abgelehnt, ist ein Schlag für alle nach uns kommenden Schweizerinnen und Schweizer. Diese Schweiz macht mir Angst, sie vermittelt mir ein Bild von Selbstsüchtigkeit und einer «No-fucks-given» Einstellung oder für die Älteren

Kein perfektes Wochenende

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Kämpfen gegen den Abstieg: die NLC-Mannschaft des TC Reinacherheide.

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Warenmarkt Reinach 10 bis 22 Uhr Dienstag

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Sommermarkt

Reinach

Juni

entlang der Hauptstrasse und in der Kirchgasse

zweiten Runde konnte die Nummer 1 des TCR Klaus Jank in drei spannenden Sätzen seinen Gegner besiegen, sowie Gian Durrer an Position 4 sich klar in zwei Sätzen durchsetzen konnte. Mit 2:4 nach den Einzeln mussten zwei Doppel gewonnen werden um noch in die Aufstiegsrunde zu kommen. Die Spannung ging in den Doppeln verloren und es mussten alle drei Punkte dem Gegner überlassen werden. Nun spielt der TCR in zwei, drei Wochen gegen den TC Thalwil oder TC Richterswil im Kampf gegen den Abstieg. Wir bedanken uns für die tolle Unterstützung am vergangenen Samstag und hoffen bei einem Heimspiel wieder auf zahlreichen Support. Nicolas Ernst Captain NLC Herren Aktiv TC Reinacherheide

unter uns: Nach mir die Sintflut. Ein Freund schrieb auf Social Media: «Alle wollen die Umwelt retten und das Klima schützen, solange es nichts kostet.» Es ist eine Schande, dass eines der reichsten Länder der Welt, welches es sich leisten und als Paradebeispiel für alle anderen Länder dienen könnte, diese Initiativen ablehnt, nur um… ja, um was zu haben? Importiertes Antibiotika-Poulet aus Slowenien und 15 Rappen weniger pro Liter Benzin. Jährlich sterben bis zu 58 000 Spezies, gemäss Forschern von Science.

Durch den Verlust von Arten verändern sich unsere Ökosysteme und wir laufen Gefahr, die Ökosystemdienstleistungen nicht mehr nutzen zu können. Wir wissen was passiert, wenn wir jetzt nichts tun, aber anscheinend sind wir bereit, für die kommenden Konsequenzen viel, sehr viel Geld auszugeben. Es schmerzt mich als junger Mensch zu sehen wie wir Menschen alles zugrunde richten. Aber die Band auf der Titanic spielte auch bis zum Schluss. Tanya Vögeli

GESCHÄF TSWELT

Redaktionsschluss

In der dritten und letzten Runde in der Gruppenphase des RADO Interclubs kam der LTC Winterthur zu Gast auf die Reinacherheide. Mit 10 Matchpunkten stand die NLC-Mannschaft des TC Reinacherheide an guter zweiter Stelle, doch der TC Horgen sass mit 6 Matchpunkten dicht im Nacken des TCR und es was somit Spannung pur angesagt für die letzte Begegnung. In der ersten Runde mussten sich Mattias Folkesson (Nr.5) und Nils Schmassmann (Nr.6) ihren starken Gegnern geschlagen geben. Nicolas Ernst an Position 2 verletzte sich unglücklich am Anfang des Matches und musste gezwungenermassen seinem jungen, talentierten Gegner den Vortritt lassen. Somit stand es 0 zu 3 nach der ersten Runde und es wurde immer schwerer sich einen Platz in der Aufstiegsrunde zu sichern. In der

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Zuverlässige

Die Mitglieder des Care Teams Solothurn stellen nach Alarmierung (7/24) die psychische bzw. emotionale und seelsorgerische Nothilfe für Personen sicher, die durch ein aussergewöhnlich belastendes Ereignis betroffen sind. Das Care Team steht in der Akutphase des Ereignisses zur Verfügung und leitet nach Bedarf weitere Massnahmen ein, um möglichen posttraumatischen Belastungsstörungen vorzubeugen. Zur Unterstützung des Care Teams Solothurn suchen wir in den Solothurner Gemeinden der Bezirke Laufental, Thierstein und Dorneck

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Endlich wieder Zusammensein – Endlich wieder Fussball Das Jugendcafi Paradiso hat während der Zeiten grösster Abstandnahme und sozialer Zurückgezogenheit viele kreative Lösungen gefunden, um weiterhin einTreffpunkt für Jugendliche zu bleiben: So gab es koordinierte Hilfseinsätze von Jugendlichen für besonders gefährdete Gruppen, es gab offene Sprechstunden, teilautonome Nutzungsrechte der Räume und regelmässige Blog-Einträge auf den Social Medias, um in Verbindung zu bleiben. So verwundert es nicht, dass es wiederum die Jungen sind, die sich ins Das Paradiso wird EM-tauglich gemacht. Zeug legen, um während der Fussball Matteo Costacurta am Werk… EM Zusammensein und Zusammengeniessen möglich zu machen. Liveviewing! Unter diesem Stichwort laden die Freunde des Jugendcafi Paradiso zum gemeinsamen Erleben der Fussballspiele ein. Fast alle Spiele werden live gezeigt – auf grossem Screen und mit Verpflegungsmöglichkeiten. Jeweils eine Stunde vor dem ersten gezeigten Spiel wird der Grill angeworfen und das Bier gezapft. Bei den Nati-Spielen wird typisch Schweizerisches serviert: Hörnli mit Ghacktem und Gin-Degustation am 12.6., Älplermakronen (16.6.) und Raclette (20.6.). S’het solang s’het …, wer sich eine Portion reservieren will, kann dies über die Nummer 079 387 69 14 tun (bis 2 Tage vorher). Zusätzlich steht eine Goalwand und eine Tombola für Sie bereit! Koordiniert wird das vom 11. Juni bis 11. Juli dauernde Liveviewing von Philip Zoller. Philip beendet derzeit sein Vorpraktikum bei uns und beginnt unter der kundigen Leitung unseres Jugendarbeiters Oliver Widmer ab August in unserer Kirchgemeinde seine zweijährige Ausbildung zum Fachmann Betreuung. Er kann bei seiner Mammutaufgabe auf eine grosse, engagierte Gruppe von Jugendlichen, Eltern und Freiwilligen und natürlich auf Oliver Widmer zurückgreifen. Sie alle beteiligen sich aktiv, stehen am Grill, kochen, geben Drinks aus und sind einfach da, um zu geniessen. Wir bedanken uns im Voraus bei allen und auch bei Ihnen, dass Sie vorbeischauen und mit uns den Fussball, das Leben und die Gemeinschaft feiern. Das Paradiso findet sich an der Bruderholzstrasse 39, gleich neben der Mischelikirche. Es ist gegen den Kinderspielplatz Mischeli ausgerichtet. Friends of Paradiso Paradox Was wir sehen, erfahren und wissen, ist durch die Gesetze der Natur, der Technik und der Wissenschaft festgelegt. Das bestimmt unser Denken, Empfinden und unsere Vorstellungen. Was nicht in dieses System passt, erscheint uns als kaum glaubhaft, widersinnig und stimmt uns skeptisch. Das Wort «paradox» kommt aus dem Griechischen und heisst wörtlich «neben der Meinung, der Vorstellung», eben neben dem gewohnten Normalen, Alltäglichen. – Als Jesus in einem Hause lehrte, waren darin so viele Leute, dass ein Gelähmter durch das geöffnete Dach vor Jesus gelegt wurde. Jesus heilte diesen Mann. Die Leute dort erklärten, «so etwas Unglaubliches haben wir noch nie gesehen», in der Luther-Übersetzung: «seltsame Dinge gesehen» (Lukas 5, 26). Das Wort, das mit «unglaublich» oder «seltsam» übersetzt ist, heisst im Originaltext eben «paradox». Wunder sind ausserhalb des Normalen, der Wissenschaft, der Medizin und der Natur. Es ist deshalb schwer für uns, an die geschilderte Heilung zu glauben, an etwas, was nicht fassbar und nach unseren Erfahrungen einsehbar ist. Solches verunsichert uns zutiefst; im zitierten Bericht steht denn auch, «die Leute entsetzten sich und wurden von Furcht erfüllt»! Der grosse Dichter Friedrich Dürrenmatt erklärte, er glaube nicht an Gott, «weil er mir nicht einleuchtet». Gott ist eben nicht etwas Erfassbares, «Einleuchtendes», seine Kraft steht über den Naturgesetzen, denn er ist der Schöpfer von Allem. Haben wir den Mut, dies als über-wissenschaftlich, als nicht beweisbar anzunehmen, eben zu glauben, auch wenn wir es nicht verstehen! Christoph Erhardt Flüchtlingsfest abgesagt – die Thematik bleibt Es gehört in Reinach zur festenTradition, dass wir anlässlich des Schweizerischen Flüchtlingstages nach dem ökumenischen Gottesdienst mit den asylsuchenden und vorläufig bei uns aufgenommenen Mitmenschen ein Fest feiern: um sie kennenzulernen, willkommen zu heissen und um Beziehungen zu knüpfen. Dieses Jahr können wir nicht so feiern, wie wir es gewohnt sind und haben deshalb das Fest abgesagt. Aber das Thema wird uns am Sonntag, den 20. Juni im Gottesdienst dennoch beschäftigen. Vor lauter Corona haben wir etwas aus dem Blick verloren, dass unzählig viele Menschen wegen Gewalt oder fehlender Lebensgrundlagen gezwungen wurden, aufzubrechen und irgendwo im Unbekannten nach einem neuen Zuhause zu suchen. Solidarität ist mehr gefragt denn je. Den Gottesdienst am Sonntag leitet Pfarrer Benedikt Schölly. Good News – wieder öffentlicher Gottesdienst im Seniorenzentrum und Glöggli-Apéro nach dem Mischeligottesdienst Zwei Good News: ab sofort dürfen wieder Besucherinnen und Besucher von ausserhalb zum Sonntagsgottesdienst von 9.15 Uhr in die Kapelle des Seniorenzentrums eingeladen werden. Bitte beachten Sie einfach am Eingang die Desinfektionsstation sowie die Namensliste um sich einzutragen. Nach dem Mischeli-Sonntagsgottesdienst von 10.30 Uhr gibt es wieder einen Glöggli-Apéro für unsere Gottesdienstbesuchenden. Das Maskentragen ist bis zum Absitzen obligatorisch und ebenso das Einhalten der 4-Personenpro-Tisch-Regel. Aber ansonsten: Hoch die Tassen! Wir freuen uns sehr über die beiden zurückgewonnenen, lieben Gewohnheiten! Das gute Wort zum Schluss Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen. Psalm 103, 2.3 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch

Der öffentliche Parkraum soll künftig auch etwas kosten Was in vielen umliegenden Gemeinden bereits gang und gäbe ist, soll jetzt auch in Reinach eingeführt werden: Die öffentlichen Parkplätze und -felder sollen künftig bewirtschaftet werden. Öffentliche Parkplätze sollen von Anwohnenden, Kundschaft und Besuchenden gleichermassen genutzt werden können. Doch oft wird der Parkraum in Reinach von Pendlerinnen und Pendlern belegt. Da viele umliegende Gemeinden ein Parkregime eingeführt haben, weichen auswärtige Fahrzeuglenkerinnen und – lenker auf das Gemeindegebiet von Reinach aus. Durch die Einführung einer so genannten Parkraumbewirtschaftung sollen folgende wesentlichen Ziele erreicht werden: Steigerung der Lebensqualität für die Anwohnenden, die durch die Reduktion des Pendler- und Suchverkehrs vor Lärm und Luftverschmutzung geschützt werden. Verbesserung des Verkehrsablaufs durch die Bereitstellung öffentlicher Parkplätze für die ursprünglich vorgesehenen Nutzungsgruppen (insb. Anwohnende, Besuchende, Kundschaft).

Wie es dazu kam

Im Herbst 2019 wünschte der Einwohnerrat ein Konzept zur Einführung einer f lächendeckenden Parkraumbewirtschaftung. Auf Basis des Konzepts wurde eine Revision des Parkraumreglements entworfen. Der Gemeinderat übergibt dem Einwohnerrat nun eine entsprechende Vorlage zur Beschlussfassung.

Einführung einer Parkraumbewirtschaftung im gesamten Gemeindegebiet

Mit der neuen Parkraumbewirtschaftung sollen alle Betroffenen fair behandelt werden. Die Parkier-Angebote sollen einfach verständlich und bei gleichen Ausgangslagen gleich ausgestaltet sein. Dabei wird eine Balance zwischen dem Parkierbedürfnis der Bevölkerung und dem Schutz des begrenzten Gemeinguts «öffentlicher Raum» angestrebt.

Einwohnerinnen und Einwohner können Parkkarten kaufen

Die Gemeinde Reinach will die öffentlichen Parkfelder durch die Einführung von kostenpflichtigen Parkkarten bewirtschaften. Es sind unterschiedliche Parkkarten für Einwohnerinnen und Einwohner, für Geschäftsfahrzeuge von Unternehmungen mit Domizil Reinach und für Besucherinnen und Besucher vorgesehen.

Auch weisse Zonen sollen kostenpflichtig werden

Die Parkfelder der Blauen und der Weissen Zone bleiben in dieser Zuteilung erhalten. In der Weissen Zone wird die Parkierdauer tagsüber von Montag bis Freitag von mehr als drei Stunden kosten-

Die öffentlichen Parkplätze und -felder sollen künftig bewirtschaftet werden. FOTO: GEMEINDE REINACH

pflichtig. Parkuhren sollen auf zusammenhängenden Parkierflächen, wie z. B. dem Weiermattparkplatz, installiert werden. Die Einführung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung stützt sich auf Grundlagen des Agglomerationsprogramms und auf ein Konzept der Birsstadt-Gemeinden. Die Vorlage an den Einwohnerrat wird ab Ende Juni auf der Gemeinde-Website zugänglich sein.

KULTUR IN REINACH

Sommerlich beschwingte Klänge Am Sonntag, den 20. Juni ist es wieder soweit: kultur in reinach freut sich, sein erstes Kammermusikrezital nach der langen Coronapause anbieten zu können. Das Duo Christian Müller, Querflöte und Bettina Urfer, Klavier, spielt ein reichhaltiges Programm aus klassischer Musik, gefolgt von einer farbenfrohen Zusammenstellung aus irischen Melodien, Klezmer und Jazz. Den Anfang bilden Flötensonaten von Vivaldi, Johann Bap-

tiste Vanhal und Michael Haydn. Dieser, weit weniger bekannt als sein Bruder Joseph Haydn, war ebenfalls ein erfolgreicher Komponist. Seine Werke aber verbreiteten sich lediglich durch handschriftliche Kopien. Die Inspiration für den zweiten Konzertteil kommt aus der Liebe zu irischen Musiktraditionen, dem Jazz des Swing und Bossa Nova der 20erbis 50er-Jahre und der alten jüdischen Musiktradition des Klezmer - der in Rei-

nach schon einige Male ein begeistertes Publikum gefunden hat. Da bereits viele Voranmeldungen eingegangen sind, wird das Konzert doppelt geführt: um 17 und um 19 Uhr. Sichern Sie sich also rechtzeitig einen Platz unter 075 417 34 66 oder per Mail: bestellung@kulturinreinach.ch Sonntag, 20. Juni in der Aula Bachmatten, Egertenstr. 8 in Reinach. Christian Hickel kultur in reinach

genheit die Gemeindeverwaltung nicht betreffe, man solle doch dem Unternehmer Saxer anrufen. Die Gemeinde Reinach rühmt sich immer mit der eigenen Bauverwaltung, es sollte doch möglich sein, dass die Bauverwaltung, der Bauleiter «Baselstr. 41» und die Fa. Saxer ge-

meinsam eine Lösung finden, z.B. einen Zeitkorridor, in welchen die Zufahrt gewährleistet ist. Die Bemerkung am Montagmorgen vom Stadtbüro, die Leute sollen doch den Kehricht dorthin tragen wo der Wagen hinfährt, ist definitiv nicht kundenfreundlich. Thomas Reiniger

LESERBRIEF

Uns stinkt’s! Wieder einmal mehr wird infolge der Baustelle «Baselstrasse 41» nähe Tramstation Lochacker bei den dahinterliegenden Wohnhäuser weder das Altpapier noch der Kehricht abgeholt. Seitens der Gemeindeverwaltung Reinach wird vom Stadtbüro mitgeteilt, dass diese Angele-

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«Kloster Dornach 2021» mit KONZERT «Soul Meeting» und offenen KUNSTZIMMERN, Mittwoch, 30. Juni, 18.30 Uhr, Klostergarten Ansprache: Regierungsrat Dr. Remo Ankli, Buchpräsentation: Barbara van der Meulen. Einlass mit Souljazz ab 18 Uhr (Alex Hendriksen – sax, Lucio Marelli – drums, Benedikt VonderMühll – bass, Simone Bollini – piano). Bitte frühzeitig reservieren, auf Wunsch mit Abendessen ab ca. 19.30 Uhr.

AUSSTELLUNGEN

Informationsblätter liegen bei der Rezeption zum Mitnehmen bereit. Infos über unser Rahmen- und Vermittlungsprogramm unter www.klosterdornach.ch. «Wind of Change», bis 26. Sept., diversen Orte im Kloster und Klostergarten Mit künstlerischen Werken von Claudia Breitschmid, Esther Ernst, Ingo Giezendanner, Florian Graf, Tamara Janes, Marinka Limat, kuratiert von Anja Seiler und Katrin Sperry. Sonntag, 20. Juni, 10 – 12 Uhr, Treffpunkt: Rezeption «wo ich war», Performance-Lecture von Esther Ernst und Führung mit der Kuratorin Anja Seiler (10 – 11 Uhr Führung, 11 – 12 Uhr Performance). Limitierte Plätze, wir bitten um Anmeldung. «Beackerung», eine Installation von Lea Fröhlicher im Gewächshaus des Klostergartens, bis 31. Okt. 2021.

KONZERTE «Händel & Roman» – Arien und Sonaten des Hochbarock Samstag, 19. Juni, 20.00 – 21.15 Uhr, Klosterkirche Ensemble «Forum Romanum» Abendkasse ab 19 Uhr Eintritt CHF 35.– /Studierende CHF 25.– Reservation/Tickets: basil.moesch@bluewin.ch

Jazz & Soul-Afterwork

«Sarah Chaksad Trio» Donnerstag, 24. Juni, 18.30 – 20.00 Uhr, Klostergarten, bei schlechtem Wetter Refektorium Sarah Chaksad (sax), Dominique Girod (bass), Gregor Hilbe (dr) Kollekte mit Richtpreis CHF 20.– Ab Dienstag, 22. Juni, 9 Uhr, Info auf www.klosterdornach.ch oder 061 705 10 80 über den definitiven Aufführungsort. Reservation auf Wunsch mit Abendessen.

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REINACH LESERBRIEF

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

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VEREINSNACHRICHTEN

Portemonnaie in Kirche entwendet An die Person, die das kleine schwarze Ausweis-Portemonnaie an sich genommen hat, das am Sonntag, 13. Juni, in der Kirche St. Nikolaus Reinach auf einer Kniebank lag: «Gelegenheit macht Diebe», müssen wir hier wohl annehmen. Aber Sie haben immer noch die Gelegenheit, sich anders zu besinnen! Zumindest falls Sie das Portemonnaie in der Zwischenzeit noch nicht entsorgt haben.

Werfen Sie es doch beim Pfarramt neben der Kirche in den Briefkasten. Oder legen Sie es in der Kirche irgendwo wieder hin, wo es der Sakristan finden kann. Ob dann das wenige Bargeld noch drin ist oder nicht mehr, ist nebensächlich. Wir würden uns freuen – auch für Sie. Danke! P. K. (Name der Redaktion bekannt)

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Donnerstag, 17. Juni 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier

Montag, 21. Juni 6.00 Männergebet

Dienstag, 22. Juni 17.00 Rosenkranz

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 20. Juni (Flüchtlingssonntag) 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly Es gilt Masken- und Abstandspflicht

– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32

Öffnungszeiten Bistro Glöggli Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Dienstag bis Samstag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30 Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und

Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert,

von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach.

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45

schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25.

Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Ver-

mietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch

Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30,

Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, info@qvrn.ch

Mittwoch, 23. Juni 20.00 Gottesdienst

und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Peter Heimlich, 061 462 18 65, 077 432 14 05 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariterreinach.bl

Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis September, jeden Dienstagabend, ab 17.00, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach.

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die

Sonntag, 20. Juni 9.30 Gottesdienst

Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen

Präs.: Jean Schär, Talstrasse 48, 4112 Flüh, Telefon 061 715 57 54. Proben jeweils am Di, 19.30–22.00 im Schulhaus Bruggweg in Dornach.

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Sonntag, 20. Juni 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom

076 589 13 73. Handball: Mo 20.00–22.00, SH Fiechten, Raphael Eggimann, 076 574 23 98. Fitness: Fr 20.00–22.00, TH Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Polysport (Damen und Herren): Michael Roschi, 076 377 67 64.

KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger.

Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils am Freitag, 20.00 im Weiermatt-Schulhaus. Neue Mitspieler/innen sind willkommen. Kontakt: Urban Roth (Präsident), praesidium@ mgkreinach.ch; www.mgkreinach.ch

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch

Donnerstag, 24. Juni 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier

Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.

in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch

Mittwoch, 23. Juni 20.00 Hauskreise und Kleingruppen

Mittwoch, 23. Juni 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion

22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.

kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte

Sonntag, 20. Juni 10.00 Gottesdienst, Predigt: Peter Gloor, Schatzinsel und Kidstreff

Sonntag, 20. Juni 10.30 Eucharistiefeier

Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–

Oerinstrasse 83, 4153 Reinach, E-Mail info@ koffermarkt-reinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarkt-reinach.ch

Donnerstag, 17. Juni 14.30 60+ Nachmittag

Samstag, 19. Juni 17.30 Eucharistiefeier

zeiten: Jeweils So 14.00 – 17.00. Geschlossen während den Schulferien BL. Präsident: Mauro Visentin, Tel. 079 876 93 98.

Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

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REINACH Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Öffnungs-

Reinacher Sportverein. Präsident: Joachim Bausch,

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für jedes Alter. Kinderschwimmkurse (Winterkurse) samstags um 8.00, 9.00 und 10.00 neu ab 9. Januar 2021 in der Schwimmhalle Aesch. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien) im Hallenbad Muttenz (dienstags zwischen 18.30 und 20.30 und mittwochs zwischen 18.00 und 20.00) und im Hallenbad Oberwil (freitags zwischen 18.30 und 20.30). Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch

le; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40.

Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitrag: 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch

Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Tur-

nen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und LeichtathletikJugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Montag/Donnerstag, jeweils 18.15, Samstag, 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz, Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder praesident@vcreinach.ch

Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Aus-

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Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30– 21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42.

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Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse!

Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www.

sp-reinach.ch, Co-Präsident Claude Hodel, 061 711 62 83, hodel@intergga.ch und Co-Präsidentin Bianca-Maag-Streit, 061 711 55 86, bianca.maag@ bluewin.ch

SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach, Präsident Csaba Zvekan, Zihlackerstrasse 54, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeweils vor der Fraktionssitzung um 18.00 im Restaurant Cucina Amici; Daten jeweils auf www.svp-reinach.ch Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockacker-

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 8. Juni 2021 In seiner Sitzung vom 8. Juni 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle Corona Lage besprochen. • Auf dem ehemaligen Industrieareal der Firma Stöcklin entsteht in den Gemeinden Reinach und Aesch ein neuer Quartierplan mit Wohnungen, Dienstleistungen und Gewerbe. Der Gemeinderat hat das dazugehörige Mobilitätskonzept besprochen. • Die Gemeinde wurde vom Kanton, Abteilung öffentlicher Verkehr, eingeladen, bis zum 13. Juni 2021 zur Fahrplanentwurf 2022 Stellung zu nehmen und Änderungsbegehren einzugeben. Der Gemeinderat hat den Fahrplanentwurf 2022 zur Kenntnis genommen und begrüsst die zusätzlichen Fahrten auf der Buslinie 68 in den Abendstunden. Der Gemeinderat fordert einen Viertelstundentakt der S3 zwischen Aesch und Basel, sowie eine Busverbindung zur Erschliessung von Aesch Soleil. • Der Terminplan der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2021 für das Budget 2022 wurde vom Gemeinderat beschlossen. • Der Gemeinderat hat die Kulturförderbeiträge 2021 verabschiedet. • Der Gemeinderat hat sein Stimmrecht zur 15. ordentlichen Gemeindeversammlung der Raurica Wald AG und zur 18. ordentliche Generalversammlung der interGGA AG auf schriftlichem Weg wahrgenommen. • Des Weiteren beschloss der Gemeinderat, dem Komitee N18 Basel-Jura beizutreten. • Der Gemeinderat hat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: – Protokoll der konstituierenden Wahlbüro-Sitzung vom 27. Mai 2021; – Protokoll der Gemeindekommission vom 1. Juni 2021; – Protokoll Verein Birsstadt vom 28. Mai 2021; – Neue Geschäftsordnung der Geschäftsprüfungskommission; – Bericht der Geschäftsprüfungskommission 2020/2021; – Protokoll der Verwaltungskommission GSA Schürfeld vom 26. Mai 2021; – Revisionsbericht zur Jahresrechnung 2020 des Tageselternvereins; – Protokoll der Umweltschutz- und Energiekommission (UEK) vom 17. Mai 2021; – Diverse Protokolle der Gemeinde- und Schulbibliothek. Gemeinderat Aesch

Abstimmungsresultate vom 13. Juni 2021 Stimmberechtigte: 6457

Eidgenössische Vorlagen 1. Bundesgesetz vom 25.09.2020 über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus Stimmbeteiligung: 53.96% 1942 Ja (55.68%) 1546 Nein (44.32%) 2. Bundesgesetz vom 25.09.2020 über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) Stimmbeteiligung: 54.08% 1509 Ja (42.76%) 2020 Nein (57.24%) 3. Bundesgesetz vom 25.09.2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) Stimmbeteiligung: 54.23% 1955 Ja (55.49%) 1568 Nein (44.51%) 4. Volksinitiative vom 18.01.2018 «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» Stimmbeteiligung: 54.20% 1406 Ja (39.77%) 2129 Nein (60.23%) 5. Volksinitiative vom 25.05.2018 «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» Stimmbeteiligung: 54.15% 1375 Ja (39.06%) 2145 Nein (60.94%)

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

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Aesch sagt Ja zum Dom

Kantonale Vorlagen 1. Landratsbeschluss vom 3.12.2020 betreffend Salina Raurica, Tramverlängerung Linie 14: Ausgabenbewilligung Projektierung und vorgezogener Landerwerb (LRV 2020/431) Stimmbeteiligung: 49.58% 1330 Ja (41.71%) 1859 Nein (58.29%) Beschwerden sind innert 3 Tagen nach der ordentlichen Veröffentlichung an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zu richten (§ 83 des Gesetzes über die politischen Rechte). Gemeinderat Aesch

Baupublikation

Baugesuch Nr.: 1207/2021 Parzelle(n) Nr.: 1815 – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Rebgasse 4, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Heggendorn Lukas und Nicole, Rebgasse 4, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Heggendorn Lukas und Nicole, Rebgasse 4, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1247/2021 Parzelle(n) Nr.: 3252 – Projekt: Gartenhaus, Im Kirschgarten 7, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Karrer Franz Markus, Im Kirschgarten 7, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: architektur nussbaumer ag, Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Webseite des aktuellen Amtsblattes www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 28. Juni 2021 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.

Häckseldienst

Am Dienstag, 22. Juni 2021. (Anmeldung telefonisch oder per Internet) Am Dienstag, 22. Juni 2021, haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 GratisMinuten folgende erste Viertelstunde kostet 30 Franken. Danach werden pro weitere Viertelstunde je 50 Franken verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Das Material kann in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor der Liegenschaft deponiert werden. Das Häckselmaterial wird nicht mitgenommen. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass gewisse Liegenschaften erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 21. Juni 2021, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50 oder per Internet: www.aesch.bl.ch >> Online-Schalter >> Häckseldienst. Bauabteilung Aesch

Ausbau der Velo- und Rollerabstellplätze am Bahnhof Aesch Am Aescher Bahnhof werden die in die Jahre gekommenen Veloabstellplätze durch moderne doppelstöckige Veloabstellplätze ersetzt. Ausserdem wird für E-Bikes und Roller ein separater Unterstand errichtet. Weiter wird die sanierungsbedürftige WC-Anlage nach den neusten Ausbaustandards der SBB saniert. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 21. Juni 2021. Sie dauern voraussichtlich bis ca. am 9. Juli 2021. Die WC-Anlage kann voraussichtlich ca. Ende August in Betrieb genommen werden. (Fortsetzung auf Seite 17)

Volle Ränge: An der Gemeindeversammlung auf dem Löhrenacker nahmen etwa 450 Personen teil.

Die Gemeindeversammlung nimmt den Investitionskredit in Höhe von 14,5 Millionen Franken an. Die Projektgegner sammeln jedoch bereits für ein Referendum. Fabia Maieroni Nachdem das Traktandum zweimal verschoben werden musste, konnte der «Dom» am Mittwoch endlich der Gemeindeversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. Der Gemeinderat war nach der Auszählung der Stimmen sichtlich erleichtert: Der Souverän stimmte dem Holzkuppelprojekt mit 252 Ja-Stimmen gegenüber 116 Nein-Stimmen bei 8 Enthaltungen klar zu. An der Versammlung auf dem Kunstrasenfeld im Löhrenacker nahmen rund 450 Personen teil. Der Dom soll aus heimischem Holz aus dem Aescher Wald gebaut werden und sowohl der Kultur als auch dem Sport ein Dach über dem Kopf geben. Der Kuppelbau ist in der Mitte zweigeteilt und bietet Platz für bis zu 3400 Personen. Das Raumangebot richte sich nach den Bedürfnissen der Vereine und sei aufgrund einer Bedarfsanalyse erarbeitet worden, rief Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher nochmals die wichtigsten Fakten zum Bau ins Gedächtnis der Anwesenden. Das Verkehrskonzept setze sowohl auf den Individual- als auch auf den öffentlichen Verkehr, erklärte der zuständige Gemeinderat Stephan Hohl an der Sitzung. Insgesamt seien 387 Parkplätze geplant, private Unternehmen aus der Umgebung hätten der Gemeinde ihre Parkplätze zur Nutzung bereits schriftlich zugesichert.

Skepsis trotz Kostendach

Mehr als das Verkehrskonzept beschäftigten die Votanten an der Gemeindeversammlung aber die Kosten. Die Herstellerin, die Häring & Co AG, garantiert ein Kostendach in der Höhe von 19,5 Millionen Franken, der Differenzbetrag zwischen dem von der Gemeindeversammlung genehmigten Kredit und den effektiven Baukosten wird durch Dritte finanziert. Die Bürgergemeinde und die BLKB zahlen je eine Million ans Projekt, eine Million wird aus dem Standortförderungsfonds genommen und zwei Millionen steuert das Kantonale Sportanlagen-Konzept (KASAK) bei. Ob und in welchem Umfang sich die Gemeinde Pfeffingen am Projekt beteiligen wird, werde erst die Pfeffinger Gemeindeversammlung vom 24. Juni zeigen, hiess es vom Gemeinderat. Die Betriebskosten des Doms belaufen sich auf jährlich 280 000 Franken. Finanzchef Andreas Spindler versicherte der Versammlung, dass Aesch sich den Dom trotz des Defizits leisten könne. «Wir haben sehr grosszügig kalkuliert und gehen keine Risiken ein.» Als einzige Partei riet die SVP der Versammlung zur Ablehnung des Kredits. Ueli Siegenthaler begründete die Parole damit, dass die unsichere finanzielle Lage der Gemeinde aufgrund der Coronapandemie keine so grosse Investition erlaube. Zudem hätte die Partei eine dezentralere Lösung im Dorf favorisiert. Die Befürworter des Projekts hingegen, allen voran die FDP und die CVP, lobten die ausgereifte Planung und das sichere Finanzierungskonzept. Das Projekt sei wichtig für die Aescher Kulturund Sportvereine, die den Platz dringend benötigten und kaum Ausweichmöglichkeiten hätten, sagte CVP-Parteichef Christian Helfenstein.

FOTO: BENJAMIN WIELAND

«Das ist einfach stillos»

Am Schluss der Versammlung eröffnete Ueli Siegenthaler (SVP) der Gemeindeversammlung in der Fragestunde, dass ein überparteiliches Komitee das Referendum gegen den heutigen Entscheid ergreifen werde. Die Anwesenden regierten prompt mit Buhrufen. Die ehemalige Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger, die das Projekt Dom wesentlich vorangetrieben hatte, zeigte sich nach der Versammlung verärgert über das Vorgehen: «Das ist einfach stillos», warf sie Siegenthaler an den Kopf, der die Bögen bereits verteilte. Das überparteiliche Komitee setzt sich aus Aescher Persönlichkeiten zusammen, die sich bereits im Vorfeld kritisch zum Dom geäussert hatten – darunter auch alt Gemeinderat Paul Svoboda (SP). Kriegt das Komitee die benötigten 500 Unterschriften zusammen, wird die Aescher Stimmbevölkerung an der Urne über das Projekt entscheiden. Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher sieht einer möglichen Abstimmung positiv entgegen, gibt aber zu bedenken: «Das Referendum hat Einfluss auf den Baustart, der sich verzögert, sollte das Referendum eingereicht werden.» Das Geschäft kommt dann frühestens im September an die Urne. Plante die Gemeinde ursprünglich mit einem Projektstart im Juli, so würde sich dieser in den Herbst verschieben.

Rechnung weist Defizit auf

Neben dem Hauptthema «Dom» wurde der Gemeindeversammlung auch die Rechnung 2020 vorgelegt. Sie schliesst nach der Entnahme aus der Finanzpolitischen Reserven in Höhe von 1,54 Millionen mit einem Aufwandüberschuss von 698 000 Franken. Die Rechnung wurde von der Gemeindeversammlung mit grossem Mehr gutgeheissen.

BÜRGERGEMEINDE

Zum 90. Geburtstag von Paul Neidhart Paul Neidhart, Alt-Bürgerratspräsident aus Pfeffingen, konnte am 24. Mai seinen 90. Geburtstag zusammen mit seiner Familie sowie Freunden feiern. Wir gratulieren Paul ganz herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen ihm weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und nur das Beste. Anlässlich der BGV vom 4. Juni wurde Paul mit einer gelungenen Laudatio überrascht, unterstrichen mit schönen Erinnerungsfotos während seiner Tätigkeit im Bürgerrat. Paul und seine

Familie wurden 1976 in Pfeffingen eingebürgert, wobei Paul bereits seit 1974 als Bürgerschreiber und Kassier in der BG tätig war. Als der damalige Bürgergemeindepräsident Elmar Weber nach 16 Jahren sein Amt zur Verfügung stellte, übernahm Paul 1988 das Präsidium. Nach drei Legislaturen übergab Paul im Jahre 2000 den Vorsitz an seinen Nachfolger. Von 2008 bis 2017 durfte die BG weiterhin auf Paul als humorvollen Gantmeister zählen, welcher immer mit einer Prise

Witz, Ehrlichkeit und Spass die Holzverkäufe vor Ort im Wald zu Rekordumsätzen vorantrieb. Nicht zu vergessen seinen Einsatz als Weihnachtsbaum-Mann anlässlich des jährlichen Weihnachtsbaumverkaufes… und noch heute hat er sein Amt als BG-Pöstler für die Frondienste inne! Lieber Paul, herzlichen Dank, dass du seit grandiosen 47 Jahren für den Bürgerrat und für die Pfeffinger Bürger tätig bist. Wir schätzen dich sehr. Bürgerrat Pfeffingen

MUSIKSCHULE

«Hier gilt die Faxenpflicht» Unter diesem Motto tritt die Klavier-und Keyboardklasse von Stephan Wolf mit Tastenmusik und Klamauk live im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C) auf. Der Vortragsabend findet statt am Freitag, 18. Juni, und beginnt um 18.30 Uhr. Lassen Sie sich überraschen! Die Platz-

zahl ist beschränkt, es gilt die Maskenpflicht. Nach langer Zeit ohne öffentliche Auftritte dürfen auch die Orchester endlich wieder ein Konzert vor Publikum spielen. Die beiden Streichorchester «Piccoli Virtuosi» (Leitung S. Schmidlin) und «Crescendo» (Leitung R. Lopes) treten

am Freitag, 18. Juni, in der reformierten Kirche in Aesch auf und freuen sich, Ihnen ihr neues Programm vorstellen zu dürfen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, die Platzzahl ist beschränkt und es gilt auch hier die Maskenpflicht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Andreas Kirschner, Schulleitung


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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

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Während der Umbauarbeiten ist mit Behinderungen zu rechnen. Für Velos wird ein provisorischer Abstellplatz eingerichtet. Die Bauführenden sind bemüht, die Beeinträchtigungen durch die Arbeiten auf ein Minimum zu reduzieren und danken bereits jetzt für das Verständnis. Gemeinderat Aesch SBB AG

Für Familien: Zelten @Badi – 50 Stunden im Gartenbad

Am zweiten Juli-Wochenende wird das Gartenbad Aesch-Pfeffingen zum Zeltplatz: Unter dem Motto «Zelten @Badi – 50 Stunden im Gartenbad» kann vom Freitag, 9. Juli, 18.00 Uhr bis am Sonntag, 11. Juli, um 20.00 Uhr im Gartenbad gebadet, gespielt, gegrillt und übernachtet werden. 50 einzigartige Stunden im Rahmen des 50. Gartenbad-Geburtstags! Organisiert und begleitet wird das Zelt-Weekend durch die Aescher Pfadi 3 Tannen. Die Pfadis sorgen für das Ambiente und das Rahmenprogramm mit Morgenyoga und Spiel und Spass an Land und im Wasser. Abends sorgen eine Kinder-Disco und Feuerschalen zum grillieren sowie Gesang und Spiele für stimmungsvolle Momente. Das Angebot richtet sich an alle Familien, die gerne in der Badi übernachten möchten (keine Pfadi-Mitgliedschaft erforderlich). Kinder dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen teilnehmen. Die Verantwortung für die Kinder liegt bei den Erziehungsberechtigten. Gruppen von Jugendlichen werden nicht akzeptiert. Preis: CHF 10.– pro Person inkl. 50 Stunden-Ticket Anmeldungen: E-Mail an die Pfadiabteilung 3 Tannen unter al.drei.tannen@gmail.com Mitnehmen: Zelt, Verpflegung inkl. Getränke (das Gartenbad-Restaurant ist geöffnet), bei Bedarf Sitzgelegenheiten (z.B. Campingstuhl), Badesachen, Schlafsack sowie Mätteli etc. zum Übernachten. Mit dem 50 Stunden-Ticket (Bändeli) kann das Schwimmbad jederzeit verlassen und wieder betreten werden. Nicht gültig ist das Ticket für die Kulturveranstaltungen an besagtem Wochenende (Stiller Has am 9.07. und Impronauten am 10.07.). Tickets für diese Events sind an der Gartenbadkasse erhältlich. Wir freuen uns auf viele zeltende Familien im Gartenbad! Pfadi 3 Tannen

Obligatorische Bundesübungen Nachdem letztes Jahr die Schiesspflicht ausgesetzt wurde, gilt diese 2021 wieder für Angehörige der Armee (AdA). Schiesspflichtig sind Soldaten, Gefreite, Korporale, Wachtmeister, Oberwachtmeister und Subalternoffiziere (Lt/ Oblt), die 2019 oder früher die Rekrutenschule absolviert haben. Die Schiesspflicht dauert bis zum Jahr vor der Entlassung aus der Armee, längstens jedoch bis zum Ende des Jahres, in dem sie das 34. Altersjahr vollenden. In der Regel werden die AdA mit einem Pisa-Aufgebot bedient. Sollte dieses fehlen oder verloren gegangen sein, ist dies kein Problem. Die Schiessdaten 2021 in der GSA Schürfeld Aesch: Samstag, 19. Juni, 9.00 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 18. August, 17.30 bis 19.30 Uhr und für dieses Jahr ausserordentlich verlängert am Samstag, 25. September, 9.00 bis 11.30 Uhr. Wir machen gerne darauf aufmerksam, dass vorgängig des Obligatoriums das Feldschiessen mit Kranzmöglichkeit geschossen werden kann. So spart man sich die kostenpflichtigen Probeschüsse vor dem Pflichtprogramm. Schützenklub Aesch

Palmen als GartenbadBotschafter im Dorf

Palmen! Seit ein paar Tagen stehen sie verteilt im Dorf und werben für das Kulturprogramm zum 50. Geburtstag des Gartenbads AeschPfeffingen. Im Juli und August finden dort insgesamt zehn Veranstaltungen in den Bereichen Konzert, Kino und Kleintheater/ Comedy statt. Der Vorverkauf läuft seit dieser Woche. Verkauft werden nicht nur die Kulturtickets, sondern auch die insgesamt sechs Palmen – zu beziehen sind diese allerdings erst zum Ende der Badesaison im September. Die Palmen werden von der Landi Aesch zum Spezialpreis von CHF 100.– verkauft. Interessierte können sich per E-Mail unter marketing@landireba.ch melden. Wir bedanken uns bei der Landi Reba AG Aesch für die Palmen als perfekte GartenbadBotschafter im Dorf. Gemeinderat Aesch

Birsstadt TV

Synchronschwimm-Show und Kulturprogramm im Gartenbad Am vergangenen Wochenende kam es im Gartenbad Aesch-Pfeffingen zu einem ersten Höhepunkt des Jubiläumsprogramms: Die Synchronschwimmerinnen des Synchrovereins Bern präsentierten ihre Show den zahlreichen Badegästen. Birsstadt TV war vor Ort und hat u.a. mit Svea Ursprung geredet. Die junge Pfeffingerin ist Teil des «Artistic Swimming»Nationalteams und wird mit diesem bald am der Junioren-EM in Malta teilnehmen. Daneben wird in der aktuellen Birsstadt TV-Sendung ein Einblick ins Kulturprogramm des Gartenbad-Jubiläumssommers gewährt: Unter dem Motto «3×3 in 6 Wochen» finden im Juli und August Veranstaltungen in den Bereichen Konzert, Kino und Kleintheater/Comedy statt. Tickets sind seit Anfang Woche an der Gartenbad-Kasse erhältlich. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Kronjuwelene Hochzeit

Am 13. Juni durfte das Ehepaar HäringBeuret Elisabeth und Hermann das Fest der kronjuwelenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

(Fortsetzung auf Seite 19)

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AUS DER GEMEINDE

Danke für die Solidarität mit Burkina Faso «Die ärmsten Menschen der Welt nicht vergessen.» Das gilt in ganz «normalen» Zeiten und erst recht jetzt, in Zeiten einer weltweiten Pandemie. Die Einwohnerinnen und Einwohner aus Aesch und Pfeffingen haben einmal mehr ihre Solidarität bewiesen. Töpfen wird Reis- oder Hirsebrei gekocht. Und nach der Regenzeit gibt es etwas Bohnensauce dazu. Oft essen die Schulkinder nicht alles auf, sie bringen den kleinen Geschwistern vom Brei mit nach Hause. Dank dieser warmen Mahlzeit schicken immer mehr Eltern ihre Kinder zur Schule. Besonders schön: auch die Mädchen. Mit der warmen Mahlzeit im Magen anstatt mit Hunger, lernen die Kinder leichter, haben Spass und konzentrieren sich besser. Wie gut wir das verstehen! Die Spenden der Weihnachtssammlung aus Aesch und Pfeffingen machen die Kinder satt und stillen gleichzeitig deren unbändigen Hunger auf Bildung. Ausserdem können dank zusätzlichen Spenden aus den Nachbargemeinden

Arlesheim und Dornach sowie privaten Geldgebern weitere Mittagstische für insgesamt über 3000 Kinder finanziert werden. «So guet!» Wir sagen herzlich Dankeschön für die Grosszügigkeit und die Solidarität! Kommission Entwicklungsprojekte Ausland Gemeinderat Aesch

Dies behaupten die Schützen seit jeher bezogen auf die Teilnahme an schiesssportlichen Anlässen. Und siehe da, der 88-jährige Aescher Claudio Flora setzt sich mit 65 Punkten als Bester des Vereins an die Spitze und die 18-jährige Melanie Schmitt aus Termen oberhalb Brig erreicht mit sehr guten 60 Punkten den 11. Rang von 61 Schützeninnen und Schützen. Rang 2 belegt Jonathan Brunner mit 64; 3. ist Werner Häring mit 63 vor Thomas Zihler und Michael Wirz beide 62 Punkte. Der Verein erreicht mit einem

Durchschnitt von 62.672 Punkten den 8. Rang von 16 Rangierten im Bezirk Arlesheim. Obwohl das Feldschiessen 2021 noch nicht abgeschlossen ist, die besondere Lage sprich Covid-19 ist dafür verantwortlich, ist kaum anzunehmen, dass Claudio Flora noch von der Spitze verdrängt wird. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass er dann Gewinner des von ihm selbst gestifteten Wanderpreises wird. Wir gratulieren allen 27 Auszeichnungsgewinnern und danken allen für die Teilnahme, die gute Stimmung und

nicht zuletzt für das verantwortungsvolle, Corona-konforme Verhalten während dem Aufenthalt in der GSA Schürfeld. Wie bereits vermerkt, ist das Feldschiessen 2021 noch nicht abgeschlossen. Für alle die den Termin nicht wahrnehmen konnten kann dieses vor der obligatorischen Bundesübung geschossen werden kann. Nächstens am Samstagmorgen, 19. Juni ab 9 Uhr in der GSA Schürfeld Aesch. Werner J. Häring Präsident Schützenklub Aesch

GESCHÄF TSWELT

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Jahres-Ausflug nach Romont

Meist sind persönliche Gegenstände besser abgesichert als man selbst. Diese Lücken in der persönlichen Vorsorge können bei Unfall, Krankheit oder gar einem Todesfall zu einer misslichen finanziellen Lage führen. Insbesondere wer Familie und oder Wohneigentum hat, trägt eine besondere Verantwortung, denn meist fehlt dann vom einen Tag auf den anderen das Einkommen der verunglückten Person. Mit unseren ergänzenden Versicherungslösungen können Sie für den passenden Schutz vorsorgen. Einerseits garantieren Sie sich selbst ein Ersatzeinkommen für den Fall, dass Sie nicht mehr arbeiten können. Andererseits hat Ihre Familie im Todesfall eine finanzielle Sorge weniger. Dank unserer Partnerschaft mit der Mobiliar erhalten Sie das komplette Vorsorgepaket aus einer Hand. So sind Sie jederzeit rundum gut beraten. Im Rahmen einer ganzheitlichen Vorsorge-Analyse wird Ihre persönliche Situation umfassend betrachtet und allfällige Lücken identifiziert. Wir beraten Sie gerne. Ylenia Zarra, Anlage- und Vermögensberatung, Vorsorgespezialistin

Eine erwartungsfreudige Schar von 45 Frauen des reformierten Frauenvereins Aesch-Pfeffingen besuchte letzten Freitag das Städtchen Romont. Nach einer Kaffeepause ging die Fahrt weiter zum Schloss. Dort machte sich eine Gruppe bereit für die Stadtführung. Viel Sehens- und Wissenswertes vermittelte uns die Stadtführerin über die Geschichte und der Entstehung von Romont, die bis zu der Bronzezeit und den Römern zurückgeht. Ein Spaziergang bei der Umfassungsmauer durfte nicht fehlen. Am Schluss der Führung besichtigten wir die gotische Kollegiatkirche Notre-Dame mit den Glasfenstern aus dem 14./ 15./ 18. und 19. Jahrhundert und dem reich geschnitzten Chorgestühl. In der Zwischenzeit durfte die andere Gruppe die freie Zeit selber

Die Weihnachtssammlung hat bis Ende Mai 2021 sage und schreibe CHF 17 406.– eingebracht. Mehr als im Vorjahr! Das Geld kommt den Mittagstischen an «unseren» Schulen in Burkina Faso zu gute. Was für ein wunderbares Zeichen für die Kinder in einem der ärmsten Länder der Welt – «Wir haben Euch nicht vergessen». Burkina Faso hat nicht viele schwere Corona-Fälle, fast die Hälfte der Bevölkerung ist unter 16 Jahre alt. Zum Glück! Denn es gibt praktisch keine Gesundheitsversorgung, nur ganz wenig Ärzte, erbärmliche Spitäler (wenn überhaupt) und keine Krankenkasse. Dazu leidet ein grosser Teil der Bevölkerung an Unterernährung, besonders die Kinder. Da sind die Mittagstische – genannt «les cantines» – ein wahrer Segen. In riesigen

SCHÜTZENKLUB AESCH

Für Jung und Alt

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Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch

Dienstag, 22. Juni 20.00 Kirchgemeindeversammlung. Ref. Kirche Aesch

Samstag, 19. Juni 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion

Amtswoche: 19. bis 25. Juni Pfarrer Ingo Koch

Mittwoch, 23. Juni 9.15 Eucharistiefeier

Gemeinsame Träume ermöglichen und Sicherheit geben.

Donnerstag, 24. Juni 16.30 Rosenkranzgebet

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 19. Juni Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 20. Juni 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunion

Dank der gebündelten Kompetenz von Raiffeisen und Mobiliar. Ylenia Zarra Anlage- und Vermögensberatung Vorsorgespezialistin Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen Hauptstrasse 107, 4147 Aesch-Pfeffingen Tel. 061 756 50 61 www.raiffeisen.ch/ aesch-pfeffingen

gestalten und Romont zu Fuss erkunden. Sehenswert war das Schweizerische Museum für Glasmalerei aus verschiedenen Epochen, das uns alle sehr beeindruckte. Nach dem gemeinsamen Essen durfte die zweite Gruppe die Stadtführung geniessen, bevor wir die Heimreise antraten. Die Fahrt ging vorbei an saftigen Wiesen, blühenden Blumen und grasenden Tieren im Freiburgerland. Auf der Autobahn erlebten wir einen Wechsel von Gewittern, starkem Regen und Sonnenschein. Doch nicht alle interessierte das Wetter, denn viele schliefen glücklich nach dem erfüllten Tag mit den vielen Eindrücken. Ein herzliches Dankeschön geht an Annamarie für das Organisieren des Ausfluges und an Heinz Frei für die sichere und ruhige Fahrt. Ottilia Häberli

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 20. Juni 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion

Goldene Hochzeit

Am 11. Juni durfte das Ehepaar ThüringKleiber Marlyse und Werner das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Mittwoch, 23. Juni 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 25. Juni 9.15 Eucharistiefeier, mitgestaltet von Frauen

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 20. Juni 10.00 Gottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: HEKS Komitee BL

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 20. Juni 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Arnold Muggli. Sonntagsschule und Kinderbetreuung Mittwoch, 23. Juni 19.30 Gebetsabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort mit max 100 Besucher wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Wahrend des Gottesdienstes gilt eine Maskenpflicht. Weiter Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird auch per livestream übertragen. Sonntag, 20. Juni 10.00 Predigt Michael Mierich Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 24. Juni 6.00 bis 7.00 Frühgebet


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Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Rheinstrasse 3, 4410 Liestal

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.arlesheim@wochenblatt.ch oder Telefon 061 927 26 70

wochenblatt.ch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

Ev.-Ref. Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen

Kirchgemeinde-Versammlung

Dienstag, 22. Juni 2021, 20.00 Uhr in der Ref. Kirche Aesch

Traktandenliste 1. Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dez. 2020* Genehmigung 2. Jahresrechnung 2020* Diskussion und Genehmigung 3. Jahresbericht Kirchenpflege* Genehmigung 4. Aus der Kirchenpflege/Kirchgemeinde Information 5. Aus der Synode Information

6. Verabschiedung Sylvia Diethelm 7. Mitteilungen und Varia

Bitte beachten Sie, werte Kirchgemeindemitglieder, dass: • Anträge für die Kirchgemeindeversammlung 10 Tage vor der KGV eingereicht werden müssen • gewünschte Budgetanträge für das Folgejahr bis spätestens am 30. Juni 2021 einzugeben sind Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Ihre Kirchenpflege

Redaktionsschluss

Amtliche Publikationen

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es gibt keine Garantie auf Veröffentlichung und es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

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z'Rynach isch

Dienstag

29. Juni

* Die Unterlagen liegen ab Donnerstag, 10. Juni 2021 bis zur Kirchgemeindeversammlung im Sekretariat auf und können abgeholt werden.

10 - 22 Uhr

Sommermarkt

VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte

April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen TennisSandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch

Turnerinnen Aesch. Frauen/Seniorinnen: MZH

Löhrenacker, Mi, 20.00–21.00. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.30. Gymn./Wettkampf Gruppe Mädchen 10–16J: S1 Neumattschule, Do, 18.00–20.15. Je nach Niveau in 2 Gruppen. Auskunft: Iris Rietmann, Tel. 078 727 32 24.

Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball

(Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch

Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Markus Lenherr, Arlesheimerstrasse 30, 4147 Aesch, Tel. 061 751 71 97. ANZEIGE

Dr. med. Heinz Schön

FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend: 24. Juni bis 18. Juli 2021 Info über Stellvertretung: www.dr-schoen.ch

Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon

Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Stefan Heumesser. Proben: Do, 20.00–22.00, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.

Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im

Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.

Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli

andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www. attraktivesaesch.ch

Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit brei-

tem Repertoire. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Proben und weitere Infos siehe www.bacchanalchor.ch. Kontakt: Ingo Koch/Jutta Reisen, info@bacchanalchor.ch

Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30.

Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook. com oder www.bcaesch.ch

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontakt-

adresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,

Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Do. des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.

Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche. CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident:

Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen ver-

mittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch

Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisa-

beth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06.

Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsiden-

tin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45.

Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offe-

ner Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli. ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20.

Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin

Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15.

FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch,

Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www. fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter E-Mail info@ fdp-aesch.ch

FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660

95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch

Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neu-

matt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00– 11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00– 18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.

SCHNAPPSCHUSS

Abstimmungsergebnisse vom 13. Juni 2021 Stimmberechtigte: 1685 Stimmbeteiligung: 65.7%

Eidgenössische Abstimmungsvorlagen – Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» 371 Ja 708 Nein (34.4%) (65.6%) – Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» 377 Ja 700 Nein (35.0%) (65.0%) – Bundesgesetz «Covid-19-Gesetz» 645 Ja 430 Nein (60.0%) (40.0%) – Bundesgesetz über die Verminderung von Treibhausgas-Emissionen (CO2-Gesetz) 423 Ja 648 Nein (39.5%) (60.5%) – Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus 690 Ja 384 Nein (64.3%) (35.7%) Kantonale Abstimmungsvorlagen – Landratsbeschluss betreffend Salina Raurica, Tramverlängerung Linie 14 433 Ja 570 Nein (43.2%) (56.8%) Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der Abstimmungen und Wahlen sind gemäss § 83 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981 (SGS 120) innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft einzureichen. Wahlbüro Pfeffingen

Eingabefrist für das Budget 2022 Das alljährliche Zusammentragen der Zahlen für die Erstellung des Budgets für das kommende Jahr steht wieder bevor. Allfällige Budgetbegehren für das Jahr 2022 sind schriftlich bis spätestens 30. Juni 2021 dem Gemeinderat einzureichen. Wir erinnern insbesondere die Vereine daran, ihre Budgetbegehren mittels des ihnen im Februar 2021 direkt zugestellten Beitragsgesuchsformulars fristgerecht einzureichen. Nach diesem Datum eingehende Begehren können nicht mehr berücksichtigt werden. Es werden keine persönlichen Aufforderungen zur Budgeteingabe verschickt.

PFEFFINGEN

Für die rechtzeitige Einreichung der Budgetbegehren danken Ihnen der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung im Voraus. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Baupublikation

Baugesuch Nr. 0663/2019 Gesuchsteller/in: Bruhin Monika und Thomas, Mattenweg 23, 4148 Pfeffingen – Projekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus / Carport mit Schopf, Neuauflage: Aussentreppe verschoben, Parz. 466, Mattenweg 23, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Huber + Vögtli Architektur AG, Bahnhofstrasse 10, Postfach 314, 4147 Aesch Baugesuch Nr. 1251/2021 Gesuchsteller/in: Stefanelli Projektmanagement AG, Schauenburgerstrasse 6, 4133 Pratteln – Projekt: 6 Einfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle / Liftturm, Parz. 259, 681, 682, Bergmattenweg / Hangelimattweg, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Antonio Stefanelli Architektur und Planung GmbH, Schauenburgerstrasse 6, 4133 Pratteln Auflagefrist: 28. Juni 2021 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Baugesuchs-Pläne können, bei erteilter Zustimmung durch die Bauherrschaft, unter folgendem Link online eingesehen werden: https://bgauflage.bl.ch/2772 Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Metall

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Verwandlung: Was früher ein Kirschbaum war, ist heute ein wunderbar blühender Rosenbaum. Entdeckt hat ihn Hansruedi Loretz am Hollenweg in Arlesheim. Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

19

findet statt am Dienstag, 22. Juni 2021 Mittwoch, 23. Juni 2021 Mittwoch, 30. Juni 2021 Montag, 23. August 2021 Mittwoch, 22. September 2021 Mittwoch, 20. Oktober 2021


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Emma hat es ausprobiert: Pouletstreifen an Limetten-Kerbel-Sauce

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen

Nr. 2021-1256 Gesuchsteller: Felix Huggel und Elke Oehme, Heiligholzstrasse 74, 4142 Münchenstein – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle: 3396, Heiligholzstrasse 74, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Schatteplatz GmbH, Werbhollenstrasse 54, 4143 Dornach Auflagefrist: 28. Juni 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Begehren für die bauliche Erweiterung des Schulstandorts Dillacker eingereicht Aktuell werden am Schulstandort Dillacker eine Kindergartenklasse mit einem ersten und zweiten Kindergarten und eine Primarschulklasse als Mehrjahrgangsklasse mit zwei Jahrgängen geführt. Aufgrund des Zuwachses an Kindergartenkindern im Einzugsgebiet Dillacker werden ab dem nächsten Schuljahr neu zwei Kindergartenklassen am Schulstandort Dillacker unterrichtet. Zu Gunsten dieser zweiten Kindergartenklasse im Dillacker ist die Führung der Primarschulklasse ab dem nächsten Schuljahr 21/22 im Schulhaus Lange Heid vorgesehen wo entsprechender Schulraum zur Verfügung steht. Trotz allem Verständnis der vornehmlich von betroffenen Eltern aus dem Quartier Dillacker geäusserten Kritik hat es der Gemeinderat abgelehnt, ab dem Schuljahr 21/22 Provisorien im Dillacker errichten zu lassen. Es ist Aufgabe des Gemeinderates, für einen haushälterischen Umgang mit den Finanzmitteln der Gemeinde besorgt zu sein. Dies beinhaltet unter anderem auch, dass der bestehende Schulraum optimal genutzt wird und nicht parallel zu verfügbaren Klassenzimmern teure Provisorien errichtet werden. Die billigste Lösung hätte die Errichtung von Container mit einmaligen Investitionen von rund CHF 65 000.– und jährlichen Mietausgaben von rund CHF 50 000.– zuzüglich Nebenkosten beinhaltet. Dies mit dem Nachteil, dass ein grosser Teil des Aussenraums und des rege genutzten Fussballfeldes verbaut würden. Auch aus ökologischen Aspekten sollten Containerlösungen nur dann umgesetzt werden, wenn keine anderen Lösungen möglich sind. Aktuell wird geprüft, ob und welche Massnahmen zur Schulwegsicherung nötig oder sinnvoll sind und zu Beginn des neuen Schuljahres eingeführt werden sollen. Am 7. Juni 2021 hat ein Komitee ein Begehren gemäss § 54 Abs. 2 des Gemeindegesetzes mit 604 gültigen Unterschriften für die Einberufung einer Gemeindeversammlung eingereicht. Gegenstand des Begehrens ist ein Verpflichtungskredit zur Erstellung des Schulraums für die Kindergartenstufe und die 1. und 2. Primarstufe am Standort Dillacker, spätestens ab dem Schuljahr 2022/2023. Gemäss dem Gemeinderecht ist ein solches Begehren innert sechs Monaten seit der Einreichung einer Gemeindeversammlung zur Beurteilung vorzulegen. An seiner Sitzung vom 15. Juni 2021 hat der Gemeinderat dieses Begehren erstmals gemeinderechtlich beurteilt und geht davon aus, dass es zulässig ist. Der Gemeinderat hat dabei auch die Absicht geäussert, eine entsprechende Sondervorlage für die ordentliche Gemeindeversammlung vom 22. September 2021 vorzubereiten. Der Gemeinderat

Abstimmungsresultate vom 13. Juni 2021

(Gemeinde Münchenstein) Stimmberechtigte: 7621 Stimmbeteiligung: 56,6%

Eidgenössische Vorlagen – Wollen Sie die Volksinitiative vom 18. Januar 2018 «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» annehmen? Ja 2112 Nein 2052 (Leer 47, Ungültig 70) – Wollen Sie die Volksinitiative vom 25. Mai 2018 «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» annehmen? Ja 2029 Nein 2131 (Leer 50, Ungültig 70)

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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Von fantastischen Kartoffeln und realen Robotern

– Wollen Sie das Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) annehmen? Ja 2591 Nein 1580 (Leer 41, Ungültig 71) – Wollen Sie das Bundesgesetz vom 25. September 2020 über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) annehmen? Ja 2243 Nein 1933 (Leer 34, Ungültig 70) – Wollen Sie das Bundesgesetz vom 25. September 2020 über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus annehmen? Ja 2116 Nein 1981 (Leer 106, Ungültig 70)

Kantonale Vorlage – Wollen Sie den Landratsbeschluss vom 3. Dezember 2020 betreffend Salina Raurica, Tramverlängerung Linie 14: Aufgabenbewilligung Projektierung und vorgezogener Landerwerb (LRV 2020/431) annehmen? Ja 2133 Nein 1816 (Leer 73, Ungültig 64) Allfällige Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts oder wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Regierungsrat einzureichen. In der Beschwerdebegründung ist glaubhaft zu machen, dass die geltend gemachten Unregelmässigkeiten nach Art und Umfang geeignet waren, das Ergebnis wesentlich zu beeinflussen. Das Wahlbüro

Halbjahresvignetten für Bioabfall-Abfuhr erhältlich Ab kommendem Montag, 21. Juni 2021, können die Halbjahresvignetten für Bioabfall beim Empfang der Gemeindeverwaltung Münchenstein an der Schulackerstrasse 4 bezogen werden. Sie sind bis zum 31. Januar 2022 gültig und werden zu folgenden Preisen abgegeben: • 80 Liter CHF 25.00 (1 hellgrüne Vignette) • 140 Liter: CHF 50.00 (2 hellgrüne Vignetten) • 240 Liter: CHF 75.00 (3 hellgrüne Vignetten) • 770/800 Liter: CHF 200.00 (1 pinke Vignette) Die Bauverwaltung

Kehrichtabfuhr

Rückgabe Gebührenmarken bis Ende Juni 2021 Im Oktober 2020 wurde das bisherige System der Kehrichtabfuhr mit Gebührenmarken durch den «Münchensteiner Sagg» abgelöst. Der weisse Kehrichtsack mit rotem Aufdruck und die neuen Sperrgutmarken sind bei den üblichen Verkaufsstellen erhältlich. Das Sperrgut kann weiterhin der Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Hierfür gibt es neue Gebührenmarken à CHF 3.20 pro 7.5 kg Gewicht. Bogen à 5 Marken sind für CHF 16.00 erhältlich. Die herkömmlichen, nicht verwendeten Gebührenmarken für die Kehrichtabfuhr sind nicht mehr gültig und können bis spätestens Ende Juni 2021 gegen Barzahlung am Schalter der Gemeindeverwaltung retourniert werden. Die Bauverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 22)

Im Lockdown entstanden: Das Video «Dinner Party» hat Maria Guta ganz alleine mit Tisch, Kamera und Computer produziert. FOTOS: ZVG

Künstliche Intelligenz und digitale Selbstdarstellung: Im HEK sind derzeit Werke der Preisträgerinnen des Pax Art Awards 2020 zu sehen. Caspar Reimer Im Haus der Elektronischen Künste HEK vermischt sich das Reale mit dem Fiktiven, das Analoge mit dem Digitalen. Drei Einzelausstellungen, die seit Mittwoch vergangener Woche zu sehen sind, zeigen dies wieder einmal eindrücklich: Da ist etwa die Kunstinstallation des Schweizer Duos Monica Studer und Christoph van den Berg, Koryphäen auf dem Gebiet der elektronischen Kunst, die von einem Forschungsprojekt, das sich mit den Grundlagen für ein lernendes Netzwerk, aus dem ein digitales Bewusstsein entstehen soll, beschäftigt. Auf die Frage eines Journalisten beim Presserundgang, ob dieses Forschungsprojekt auf einer realen Grundlage beruhe, also quasi wirklich existiere, entgegnete der Künstler etwas erstaunt: «Nein, selbstverständlich nicht.» Die neue Installation mit dem Titel «An Entity of Unknown Status» bedient sich zwar auf eine vertiefte und detailgetreue Art und Weise realer Fragestellungen, die bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz eine Rolle spielen, doch ist die Geschichte unter dem Strich frei erfunden und kippt dann auch ins Fantastische, wie etwa an Strom angeschlossene Kartoffeln oder eine KI in einer Holzkiste, die den Besuchern Weisheiten mit auf den Weg gibt, zeigen. Eine weitere Arbeit von Studer und van der Berg mit dem Titel «T.R.I.P. Transcendence for Real and Implicit Personalities» macht wieder ein hypothetisches Forschungsprojekt um drogeninduzierte Bewusstseinserweiterung von digitalen Geräten zum Thema.

Stein oder Stuhl?

Die zweite Ausstellung zeigt Werke der in Rumänien geborenen und in der Schweiz arbeitenden Künstlerin Maria Guta, wobei es bei ihrer Arbeit nicht um Forschungsprojekte, sondern um Selbstdarstellung im digitalen Raum, konkret auf Instagram, geht. «The Many Lives of Lola Lane» besteht aus 85 Selfies, welche die Künstlerin seit 2017 auf ihren AlterEgo-Account gepostet hat, wobei der fiktive Charakter Lola Lane bestimmte Stereotype von Selbstdarstellungen in sozialen Medien verkörpert. Thematisch ähnlich gelagert ist ihr Video «The Soothsayings of Iris» und ebenfalls sehenswert ihre ganz neue Arbeit «Dinner Party», die während des Lockdowns in Bukarest gedreht wurde: Sie zeigt unterschiedliche digitale Persönlichkeiten, einige von ihnen sehr fantastisch und surreal, die an einem Tisch sitzend gemeinsam Faxen machen. Maria Guta hatte dafür jede einzelne Figur dargestellt, aufgezeichnet und bearbeitet – eine aufwendige, aber gute Aufgabe in der Isolation des Lockdowns, wie die Künstlerin erzählt. Die dritte Ausstellung spannt wieder einen Bogen zur ersten, weil es auch da wieder um die Entwicklung von künstlicher In-

telligenz geht: Simone C. Niquilles Werk mit dem Titel «Sorting Song» arbeitet mit Datensätzen aus der tatsächlich existierenden technischen Hochschule Imperial College London, die für die Entwicklung zukünftiger Haushaltsroboter zusammengestellt wurden. «Homeschool» setzt sich dann damit auseinander, wie Roboter Objekte in einer häuslichen Umgebung erkennen und verstehen können. Um dies zu verdeutlichen, ist neben der Videoinstallation ein Stein zu sehen, der an der Oberseite abgeflacht ist und aus dem sich die Frage ableiten lässt: Wann ist ein Stein ein Stein? Wann ist er ein Stuhl? Oder wann ist es keines von beidem?

Drei Preisträger

Das Künstlerduo Studer und van den Berg sowie die Künstlerinnen Guta und Niquille sind Preisträger des Pax Art Awards 2020. Seit 2018 wird der Preis von der Art Foundation Pax verliehen, einer Stiftung zur Förderung der digitalen und bildenden Kunst. Die drei Einzelausstellungen unter dem Titel «Schweizer Medienkunst. Pax Art Awards 2020» sind bis am 15. August im HEK zu sehen. Weitere Informationen: www.hek.ch

Was ist was? In Simone C. Niquilles Arbeiten stellt sich die Frage, wie Roboter Objekte erkennen können.

SENIORENR AT

Was verstehen Sie unter «Freiheit»? «Freiheit, die ich meine», so beginnt der Text eines Liedes, das 1813 entstanden ist. Der gefühlvolle Überschwang dieser Hymne auf die Freiheit scheint nach dem Sieg über Napoleons Truppen bei der Völkerschlacht zu Leipzig den Nerv der Zeit gut getroffen zu haben. Zurück in unsere Tage: Da textet ein Schweizer Musiker: «D’Händ sind gwäsche – und d`Freiheit isch verchauft.» Die Freiheit, von der in diesem Song die Rede ist, hat mit den behördlich verordneten CoronaWeisungen zu tun, und der Protest richtet sich ferner gegen vermeintliche politische Machthaber, die «vom Thron» hinuntersteigen sollen. Zielgerichtet an jeder geistigen Verhältnismässigkeit

vorbei grölt dann der Song : «Mir sind s Volk.» Er missbraucht den Ruf, mit dem in der ehemaligen DDR bei oft riskanten Demonstrationen für Freiheit und Selbständigkeit geworben wurde. Vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln soll der Ausspruch stammen «Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden.» Tatsächlich lässt sich oft schwer abgrenzen, wo meine Freiheit enden muss, weil sie die Freiheit eines Mitmenschen allzu stark einschränkt oder das Wohl einer Gemeinschaft gefährdet. Eindeutig falsch ist es jedoch, wenn der bedeutungsvolle Begriff Freiheit durch den Fleischwolf des populistischen Protests gedreht und

abgewertet wird. Gute Gedanken und stabile Gesundheit wünscht Ihnen Ihr Seniorenrat ANZEIGE

z'Rynach isch

Dienstag

29. Juni

10 - 22 Uhr

Sommermarkt


22

MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Plakatausstellung Birspark Landschaft Die Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Duggingen, Grellingen, Münchenstein, Muttenz und Reinach verfolgen in der Arbeitsgruppe Birspark Landschaft (BiLa) gemeinsame Natur- und Erholungsprojekte im Birsraum. Die Arbeit der BiLa basiert auf dem gemeinsamen Aktionsplan Birspark Landschaft. In den vergangenen Jahren haben die Gemeinden der BiLa einige grössere und kleinere Projekte aus dem Aktionsplan umgesetzt, andere wiederum befinden sich in Arbeit oder in Planung. Die BiLa möchte dies zum Anlass nehmen und die Projekte in den einzelnen Gemeinden in Form einer Plakatausstellung der Bevölkerung näherbringen. Auf insgesamt zehn Plakaten werden die sogenannten Leuchtturmprojekte vorgestellt. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Münchenstein sind herzlich dazu eingeladen, die Ausstellung zu besichtigen. Von Montag, 21. Juni, bis Freitag, 23. Juli 2021, können die Plakate vor der Gemeindeverwaltung Münchenstein an der Schulackerstrasse 4 in Augenschein genommen werden. Im Rahmen der Ausstellung findet auch eine digitale Umfrage zum Birsraum statt. Auf einem der Plakate ist ein QR-Code abgebildet, der mit dem Smartphone eingescannt werden kann und direkt zur Umfrage weiterleitet. Mit dem Link https://birsstadt.swiss/wunschbaum/ gelangt man auch ohne QR-Code zur Umfrage. Alternativ können Anregungen auch per E-Mail an benjamin.kobler@muenchenstein.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung Münchenstein, Herr Benjamin Kobler, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein gesendet werden. Die Bauverwaltung

Friedhof

Erneuerung Bodenbelag Urnennischen Grabfeld L Auf dem Friedhof wird im hinteren Bereich des Grabfeldes L, das sich im Nordosten des Geländes befindet, der Bodenbelag erneuert. Die Arbeiten werden am Montag, 21. Juni 2021, aufgenommen und nehmen rund zwei Wochen in Anspruch. In dieser Phase wird die Zugänglichkeit zu den Urnennischen erschwert sein. Die Bauverwaltung

Glücks Reise Glück am 3. Juli

Mitmach-Spielfest für Kinder von 2 bis 6 Jahren und ihre Erwachsenen Am Samstag, 3. Juli 2021, veranstaltet die Gemeindebibliothek gemeinsam mit dem Familienzentrum FAZ von 14.00 bis 17.00 Uhr eine beglückende Reise durch Bücherwelten in der Bibliothek und rund ums FAZ. Herzlich eingeladen sind Kinder zwischen 2 und 6 Jahren mit ihren erwachsenen Begleitpersonen. In Kleingruppen verreisen wir zu MitmachAbenteuern – vom Reisebüro zum Gedichtplatz, vom Geschichtenzelt zu den Bastelkoffern und mit Entdeckerspielen wieder zurück. Organisiert und begleitet wird der Anlass von Leseanimatorinnen SIKJM sowie von der Gemeindebibliothek und dem FAZ. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung via E-Mail ist erforderlich an: gemeindebibliothek@muenchenstein.ch

SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein.

www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium: Miriam Locher, Schmidholzstrasse 47, Tel. 061 411 16 35, miriam.locher@bluewin.ch und Dieter Rehmann, Drosselstrasse 19, Tel. 061 711 10 15, dieter. rehmann@bluewin.ch

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident

Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88.

Feiern mit den Tieren lässt sich in der Stiftung Hofmatt live erfahren. Dort leben Menschen und Tiere friedlich miteinander. Und so laden wir Sie ein zu unserem Mittsommer-Gottesdienst in den Garten der Hofmatt (Höchstzahl: 300 Personen). Wir feiern dort in ökumenischer Verbundenheit mit den Tieren, insbesondere den Hühnern. Für die Kinder gibt es ein ökumenisches Programm mit den Schweinchen im Innenhof. Wir hoffen, dass die Natur es gut mit uns meint, und die Sonne über uns lacht. Bei schlechtem Wetter zügeln wir ins Ref. KGH an der Lärchenstr. 3 – ohne Hühner und Kinderkirche. Aktuelle Infos auf den Websites der Kirchen und der Hofmatt. In ökumenischer Verbundenheit: Stiftung Hofmatt Katholische Pfarrei Reformierte Kirchgemeinde

Es gelten die aktuellen Schutzmassnahmen, d.h. für Erwachsene besteht eine Maskenpflicht. Aktuelle Informationen sind auf der Website der Gemeindebibliothek zu finden: www.bibliothek.muenchenstein.ch Die Gemeindebibliothek

Mittsommergottesdienst am 20. Juni Die Stiftung Hofmatt lädt gemeinsam mit der Reformierten und der Katholischen Kirchgemeinde am kommenden Sonntagmorgen, 20. Juni 2021, 10.00 Uhr, im Garten der Stiftung Hofmatt zum Mittsommergottesdienst ein. Für Kinder wird zeitgleich ein separates Programm rund um den Säuli-Stall angeboten. Das Motto des Gottesdienstes lautet: «Tier und wir!». Eines Tages werden Menschen und Tiere in Frieden miteinander leben. Das ist eine der grossen Visionen der Bibel. In der Stiftung Hofmatt ist diese schon heute erlebbar. Neben Menschen leben hier auch Schafe, Hühner, Katzen und vier Schweine zu Hause in einer friedlichen Gemeinschaft. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst im Reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 statt – dann allerdings ohne Kinderkirche. Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen auf den folgenden Webseiten der beiden Kirchen und der Stiftung Hofmatt, die ab dem 18. Juni 2021 aufgeschaltet sein werden: www.hofmatt.ch www.refk-mstein.ch www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Koordinationsstelle für das Alter

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung

am Sonntag, 27. Juni 2021, um 11.30 Uhr im Kirchgemeindehaus anschliessend an den Gottesdienst Traktanden 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Dezember 2020 2. Jahresbericht 2020 3. Jahresrechnung 2020 3.1 Erläuterungen 3.2 Revisorenbericht 3.3 Beschlussfassung 4. Nachwahlen Kirchenpflege für die verbleibende Amtsperiode 2021–2024 4.1 Die Kandidatin und der Kandidat stellen sich vor 4.2 Nomination der Kandidatin und des Kandidaten 4.3 Wahlmodus festlegen 4.4 Fiktiven Wahltermin festlegen 5. Bericht aus der Synode 6. Gemeindeentwicklung 7. Stand Pfarrwahl 8. Personelles a) Umlagerung Stellenprozente Pfarrperson/Sozialdiakonie 9. Information Stand Bericht der Abklärung Antrag A. Scherrer betreffend Gemeindebrief 10.Bericht aus den Ressorts 11.Verschiedenes Der Ratschlag zur Versammlung liegt ab dem 15. Juni 2021 im Kirchgemeindehaus, in der Dorfkirche und in der Gemeindeverwaltung auf oder kann auf unserer Website heruntergeladen werden: www.refk-mstein.ch Ihre Kirchenpflege

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Füreinander da: Tier und Mensch in der Hofmatt.

FOTO: ZVG

Ökumene

Zwischen Tieren und Menschen herrscht Krieg. Davon berichtet bereits eine der ersten Geschichten der Bibel und davon

zeugt der aktuelle Zustand unseres Planeten Erde. Dass es auch anders geht, davon träumten die Propheten – und das

Mittsommer-Gottesdienst Sonntag, 20. Juni, 10.00 Uhr in der Stiftung Hofmatt Mit eigenem Programm für Kinder

LESERBRIEF

Mehr Bildung, weniger Polizeipräsenz An der Gemeindeversammlung vom Herbst 2020 wurde ein Kredit für eine zusätzliche Polizeistelle in Münchenstein bewilligt. Die Sicherheitslage hat sich nicht verschlechtert und seit längerem sind auf den Gemeindestrassen Polizisten mit Laserpistolen im Einsatz, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Ich befürworte an sich Geschwindigkeitskontrollen in 30er-Zonen ,um so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der zusätzliche Polizist muss nun jedoch innerhalb von einem Jahr quasi seinen Lohn selbstständig mit Bussen erwirtschaften.

Dies ist eine klare Auflage vom Gemeinderat, da die Stelle nicht mit zusätzlichem Budget aufgestockt wurde. Rein rechnerisch müsste der Polizist bei einem Jahreseinkommen von 100 000 Franken (sieben Tage die Woche und Ferien und Feiertage nicht miteinberechnet) pro Tag ca. 300 Franken an Bussen einnehmen. Hinzu kommt, dass das neue Dienstfahrzeug Volvo (mind. 60 000 Franken Listenpreis) in keinem Verhältnis zum Budget der Gemeinde steht. Ein halb so teurer Skoda würde für eine Gemeinde durchaus ausreichen.

Der Gemeinderat fährt derzeit eine intensiven Sparkurs und will u.a. auch bei den Primarschulen massiv Geld einsparen. Für ein lebenswertes Münchenstein wünsche ich mir zukünftig überlegte und zielführende Investitionen wie z. B. mehr Geld für die Bildung und nachhaltige Investitionen für genug grosse Schulhäuser. Damit würde auch dem Quartierprinzip mehr Rechnung getragen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich die neue Polizeistelle selbst wieder abschafft. Kristian Müller

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

18.00 Münchenstein: Vesper

Sonntag, 20. Juni, Ökumenischer Gottesdienst 10.00 Stiftung Hofmatt, bei schlechtem Wetter im Kirchgemeindehaus. Gottesdienstgestaltung: Pfarrer Markus Perrenoud und Pastoralassistent Josef Anton Willa. Kollekte: OESA, ökumenische Seelsorge für Asylsuchende

Samstag, 19. Juni 15.00 Münchenstein: Taufe

Anlässe:

11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier

Donnerstag, 17. Juni 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff

12.30 Arlesheim: Taufe

GOTTESDIENSTE

Freitag, 18. Juni 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff 19.00 KGH, Workshop Bible Art Journaling Samstag, 19. Juni 9.30 und 13.30 KGH, Workshop Bible Art Journaling Dienstag, 22. Juni 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe

17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 20. Juni 10.00 Münchenstein, Hofmatt: Ökum. Mitsommergottesdienst

19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 25. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff, Fiire mit de Chline 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

Eckstein Birseck

18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 22. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 23. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier

Donnerstag, 24. Juni 12.00 KGH, BaDuBa 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer

Donnerstag, 24. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes

Amtswoche: 19. bis 25. Juni Pfarrer Markus Perrenoud, 077 493 21 36

15.30 Münchenstein, Hofmatt: kath. Gottesdienst

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlichen vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 20. Juni 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Während den Gottesdiensten findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

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Praxis Dr. Schlienger 3 Wochen Ferien Fr. 2.7. – Fr. 23.7.21 Die Vertreter: Dr. Vollgraff 061 411 07 07 Frau Dr. Safranek 061 411 44 53

Eröffnungsfeier am Samstag, 19. Juni 2021 ab 14.00 Uhr

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

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ABSTIMMUNG VOM 13. JUNI 2021

MEDIENMITTEILUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG

Am letzten Sonntag fanden folgende eidgenössische und kommunale Abstimmungen statt: – Vorlage 1: Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» – Vorlage 2: Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» – Vorlage 3: Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) – Vorlage 4: Bundesgesetz über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) – Vorlage 5: Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) – Vorlage 6: Neubau des Schwerverkehrskontrollzentrums SVKZ in Oensingen; Bewilligung eines Verpflichtungskredites – Gemeindepräsidiumswahl – Vizepräsidiumswahl – Friedensrichterwahl (stille Wahl)

Am 9. Juni 2021 fand die erste Gemeindeversammlung des Jahres auf dem Rasenplatz unterhalb der Turnhalle Bruggweg statt, aufgrund Corona unter besonderen Rahmenbedingungen. Die Versammlung war mit 272 Stimmberechtigten und 11 Gästen sehr gut besucht.

Alle unten aufgeführten Gemeinderesultate zu eidgenössischen und kantonalen Wahlen und Abstimmungen sind nur Teilresultate. Die gesamten Resultate des Kantons finden Sie auf der Website der Staatskanzlei Solothurn und jene des Bundes bei der Bundeskanzlei. Die Dornacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben wie folgt abgestimmt: Stimmberechtigte: 4326

Vorlage 1: Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» Stimmbeteiligung: 65.0% Ja 1510 Nein 1275 Vorlage 2: Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» Stimmbeteiligung: 63.9% Ja 1474 Nein 1274 Vorlage 3: Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) Stimmbeteiligung: 64.5% Ja 1419 Nein 1333 Vorlage 4: Bundesgesetz über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) Stimmbeteiligung: 65.0% Ja 1439 Nein 1334 Vorlage 5: Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) Stimmbeteiligung: 64.7% Ja 1238 Nein 1506 Vorlage 6: Neubau des Schwerverkehrskontrollzentrums SVKZ in Oensingen; Bewilligung eines Verpflichtungskredites Stimmbeteiligung: 51.1% Ja 1537 Nein 558 Gemeindepräsidiumswahl Stimmberechtigte: 4206 Wahlbeteiligung: 56.4% Resultate der Kandidat/-innen: – Lutgen-Haas Annabelle: 1049 Stimmen – Urech Daniel: 1261 Stimmen (gewählt) Vizepräsidiumswahl Stimmberechtigte: 4206 Wahlbeteiligung: 44.0% Resultate der Kandidat/-innen: – Müller Daniel: 1288 Stimmen (gewählt) Friedensrichterwahl: – Walter Lötscher, bisher: in stiller Wahl wiedergewählt Wahlbüro

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

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Daniel Urech übernimmt das Dornacher Präsidium

Verleihung des Dornacher Anerkennungspreises 2021 Der Dornacher Anerkennungspreis 2021 wurde Susann Barkholdt verliehen. Susann Barkholdt engagiert sich stark in verschiedenen Bereichen für das Dorf, so beim Flohmarkt, bei der Kleiderbörse, im SchubLaden, mit dem Büchertauschschrank an der Gemeindeverwaltung, in der Ludothek, im Elternrat oder auch beim Mittagstisch. Mit dem Anerkennungspreis zeichnet die Gemeinde Personen aus Dornach aus, die Grosses geleistet haben oder Menschen, die im vergangenen Jahr durch spezielles Engagement im kulturellen, sozialen oder sportlichen Bereich hervorgetreten sind und sich in besonderem Ausmass für und in der Gemeinde eingesetzt haben. Der Preis ist mit CHF 3000 dotiert. Jahresrechnung 2020 Die Jahresrechnung 2020 wurde mit sehr grossem Mehr bei einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen genehmigt. Sie schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 1 426 786.19. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von CHF 31 800. Das Defizit resultiert aufgrund mehrerer Faktoren. Haupttreiber sind der Einbruch des Steuerertrags und die Corona-Situation. In der Erfolgsrechnung wie auch in der Investitionsrechnung sind grössere Abweichungen auszumachen, die der momentanen Situation geschuldet sind. Das ausserordentliche Jahr mit seinen Auswirkungen ist auch finanziell spürbar. Dass die guten Jahre zur Neige gehen, war bekannt und hat sich mit der Jahresrechnung 2020 bereits etwas früher bestätigt. Die Trendwende wurde jedoch erst im Jahr 2021 erwartet. Aufgrund der Pandemie schreibt die Gemeinde ein Jahr früher rote Zahlen. Grund zur Beunruhigung besteht aufgrund des hohen Eigenkapitals und der fehlenden Verschuldung nicht. Die finanzielle Situation der Einwohnergemeinde Dornach kann trotz Defizit im Jahr 2020 nach wie vor als gut bezeichnet werden. Einführung einer Grüngutgebühr Mit dieser Vorlage wurde der Gemeindeversammlung die Einführung einer Grüngutgebühr nach dem Verursacherprinzip beantragt. Bisher war die Grüngutentsorgung für die Bevölkerung kostenlos und wird von der Allgemeinheit über die Abfallgrundgebühren finanziert. Der Gemeinderat schlug vor, dass zukünftig für die Entgegennahme von Grüngut eine volumenabhängige Gebühr anfällt. Hätte die Gemeindeversammlung dem Antrag des Gemeinderates zugestimmt, würde beispielsweise ein 80-Liter Gartenbag oder ein Bündel mit Ästen ab dem 1. September je CHF 2.00 kosten. Der Gemeinderat hatte ausserdem vorgeschlagen, die Nutzung von Containern zu fördern. Zahlreiche Voten betonten den Wert von privaten Gärten und des darin enthaltenen Grüns für die Biodiversität und dessen Beitrag zur Dämpfung der sommerlichen Hitze. Die Gemeindeversammlung hat die Vorlage grossmehrheitlich abgelehnt. Teilrevision des Reglements über die Musikschule Mit sehr grossem Mehr bei nur zwei Gegenstimmen wurde das revidierte Reglement und die neuen Tarife der Musikschule genehmigt. Damit wird die Musikschule künftig ihr Angebot um das Fach «Eltern-Kind Unterricht» und um den Erwachsenenunterricht erweitern können. Zudem werden die Tarife angepasst. Mit der Einführung des Erwachsenenunterrichts wird die Jugendmusikschule zudem in Musikschule umbenannt. Nach knapp 10 Jahren gleichbleibender Tarife (Elternbeiträge) wurde die Höhe der Jahresstunde und die Elternbeiträge im regionalen und kantonalen Vergleich überprüft. Aus dieser Überprüfung resultierte der Antrag auf Erhöhung der Elternbeiträge um 7,1%. Die Erhöhung der Elternbeiträge geht einher mit der Einführung eines Geschwisterrabatts, der an vielen Musikschulen üblich ist. Auf den Einzelunterricht wird ab dem Schuljahr 2021/22 auf ein Instrument ein Geschwisterrabatt gewährt: Das erste Kind bezahlt 100%, das zweite Kind erhält 20% (Fortsetzung auf Seite 24)

Tritt sein neues Amt per 1. August an: Daniel Urech (FWD).

Mit 1261 Stimmen wurde Daniel Urech (FWD) zum neuen Gemeindepräsidenten von Dornach gewählt. Auf ihn warten wichtige Aufgaben. Fabia Maieroni Am Sonntag entschieden sich die Dornacherinnen und Dornacher für den Kandidaten der Freien Wähler. Daniel Urech, der bei den Kantonsratswahlen im April für die Grünen angetreten war und in seiner Heimatgemeinde das beste persönliche Resultat erzielt hatte, konnte sich gegen die Freisinnige Annabelle Lutgen (1049 Stimmen) durchsetzen. Daniel Müller (FDP) wurde im Amt als Vizepräsident bestätigt. Daniel Urech zeigt sich am Tag nach seiner Wahl sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Er freue sich auf seine neue Aufgabe, sei sich allerdings bewusst, dass die kommenden Monate nicht einfach würden. Seine Kontrahentin Annabelle Lutgen nimmt die Wahlniederlage sportlich. Sie sei enttäuscht, ihr Resultat sei aber dennoch beachtlich. Und es sei ein

klares Signal: «Die Bevölkerung von Dornach wünscht sich eine Veränderung.» Im Rückblick hätte sie ihre Positionen noch etwas klarer darlegen können, meint Lutgen. Dem Wahlsieger wünsche sie nun viel «Geduld und Kraft», denn er übernehme keine einfache Aufgabe. Urech galt im Vorfeld der Wahl als Favorit, das Wahlresultat war jedoch etwas weniger deutlich ausgefallen als erwartet. Die Bürgerlichen und eine Wählergruppierung setzten im Wahlkampf alles daran, dass das Präsidium wieder in freisinnige Hände gelangt, und lancierten eine umfangreiche Kampagne. Den Wahlkampf empfand Daniel Urech als intensiv. Er bedaure, dass der Ton teilweise negativ war, und hoffe, dass dieser nicht in die nächste Legislatur überschwappe. Und er mahnt: «So ein Wahlkampf kann abschreckend wirken für künftige Kandidierende.»

Wegweisende Entscheide stehen an

Der neugewählte Gemeindepräsident wird in der kommenden Legislatur nun alle Hände voll zu tun haben. Wichtige Themen wie die Ortsplanungsrevision, die Planung des A-18-Anschlusses, aber auch die Weiterentwicklung der Schulund Sportinfrastruktur stehen an. Zudem wird sich der Gemeinderat mit den

FOTO: JURI JUNKOV

Gemeindefinanzen beschäftigen müssen, nachdem die Rechnung zum zweiten Mal ein Defizit aufwies. Am dringlichsten ist gemäss Daniel Urech nun die Etablierung des neuen Gemeinderates und die Besetzung der Vakanzen, besonders jene des Gemeindeverwalters – ein entsprechendes Bewerbungsverfahren laufe, erklärt Urech. «Es ist ein neuer Start mit einem neuen System. Ich habe schon Respekt vor der Aufgabe und es wird am Anfang sicher nicht alles rundlaufen. Darauf bin ich mental aber eingestellt.» Eine Übergangszeit mit Christian Schlatter wird es nicht geben. Der abtretende Gemeindepräsident werde Daniel Urech die Pendenzen übergeben. «Meine Einarbeitungszeit wird am Anfang sicherlich sehr intensiv werden und über mein Pensum hinausgehen.» Die Tätigkeit in seiner Kanzlei in Dornach wird der 37-jährige Rechtsanwalt und Notar deshalb reduzieren. Der bisherige Gemeindepräsident Christian Schlatter war als Gemeindepräsident im Vollamt beschäftigt, Daniel Urech wird das Präsidium in einem 50-Prozent-Pensum antreten. Den einzelnen Gemeinderäten wird neu jeweils ein Ressort zugeteilt. Die Legislatur beginnt am 1. August.

MUSEUMSKONZERTE

Französische Musik 2021 stehen die Museumskonzerte unter dem Motto «Unerhört» – Komponistinnen im Spiegel der Zeit. In dieser Saison bildet also das Schaffen von Komponistinnen, die über Jahrhunderte im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen, einen Schwerpunkt. Wir eröffnen unsere Konzertreihe mit französischer Musik aus dem 17. Jahrhundert, die rund um den Sonnenkönig Louis XIV entstanden ist. Bereits damals gab es zahlreiche Musikerinnen, die an seinem Hofe auftraten und

auch komponierten, Elisabeth Jacquet de La Guerre, Julie Pinel oder Antonia Bembo z.B., die Opern, Kantaten und Motteten schrieb, aber auch Françoise-Charlotte de la Ferté eine junge Aristokratin, die bereits als neunjährige für den König Cembalo spielte. Das Ensemble Ignis Musicalis mit der Geigerin Claire Foltzer, der Sopranistin Maud Haering, der Cembalistin Gwennaëlle Alibert, der Blockflötistin Rachel Heymans und der Gambistin Mathilde Gomas haben ein wunder-

bar farbiges Programm zusammengestellt, das auch Werke von Louis Couperin und Marains Marais vorsieht. Lassen Sie sich entführen in die strahlende höfische Musikwelt des Sonnenkönigs. 213. Museumskonzert: Ensemble Ignis Musicalis, Sonntag, 20. Juni, 11 Uhr, Heimatmuseum Schwarzbubenland (Alte Kirche Dornach). Zu Ihrer Sicherheit bitten wir Sie während dem Konzert eine Schutzmaske zu tragen. Eva Oertle

KLOSTER DORNACH

Esther Ernst mit «wo ich war» Die Performance-Lecture der Solothurner Künstlerin Esther Ernst (1977) kommenden Sonntag, 20. Juni, dreht sich um ihre Karteikastensammlung mit dem Titel «wo ich war». Seit 2004 archiviert die heute zwischen Solothurn und Berlin pendelnde Künstlerin persönliche Notizen zu allen von ihr besuchten Ausstellungen, Museen, Galerien, Vorträgen, Konzerten und Theatervorstellungen. Auf Karteikarten hält sie neben Fakten wie Künstlername, Werktitel, Ort und Datum meist flüchtig und aus der Erinnerung heraus

ihre Eindrücke, Empfindungen und Wertungen fest. Performativ bricht Esther Ernst in der Performance-Lecture die alphabetische Ordnung der Karteikästen auf, um inhaltliche Bezüge herzustellen. Sie verweist auf Widersprüche, versucht schleichende Veränderungen sichtbar zu machen und stellt die Kunstschaffenden und Ausstellungen einander thematisch gegenüber. Esther Ernst absolvierte ein Kunst- und Bühnenbildstudium. 2020 erhielt sie den Solothurner Preis für Zeichnung und Malerei. 2017 gewann sie den

Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die neue Sekundarschule Laufen und realisierte ihn kürzlich mit neun bestickten Vorhängen, die an den Schulalltag wie an die Freizeit von Teenagern erinnern. Vor der Performance-Lecture (11 bis 12 Uhr) gibt es eine Führung durch die Ausstellung «Wind of Change» mit der Co-Kuratorin Anja Seiler (10 bis 11 Uhr). Wir bitten um Anmeldung unter info@klosterdornach. ch oder 061 705 10 80, auf Wunsch mit einem Mittagessen danach im Klostergarten. Barbara van der Meulen


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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Individuelle Prämienverbilligung 2021 Quellenbesteuerte Personen Ein Anspruch auf eine individuelle Prämienverbilligung (IPV) für quellenbesteuerte Personen wird auf deren Antrag hin geprüft, sofern unter anderem folgende Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind:

Obligatorische Krankenpflegeversicherung in der Schweiz Aufenthaltsbewilligung B, F, G oder L Steuerrechtlicher Wohnsitz oder Aufenthalt im Kanton Solothurn am 1. Januar 2021 oder unterjähriger Zuzug aus dem Ausland

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Die Einreichungsfrist ist der 31. Dezember 2021. Bei zu spät eingereichten Anträgen verwirkt der Anspruch auf eine individuelle Prämienverbilligung.

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Wie erhalten Sie ein Antragsformular? Quellenbesteuerte Personen können jeweils ab Mai das Antragsformular beim Arbeitgeber verlangen oder direkt unter www.akso.ch/ipv beziehen.

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01.07.2021, 14.00 – 15.00 Uhr 15.07.2021, 14.00 – 15.00 Uhr

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 23)

Rabatt, das dritte und jedes weitere Kind je 30% Rabatt. Wurden im Gründungsjahr der Musikschule vor gut 60 Jahren vereinzelte Instrumente durch wenige Lehrpersonen unterrichtet, kann heute an der Musikschule ein breites Angebot mit 27 Fächern genutzt werden. Im Frühjahressemester 2021 werden 355 Schülerinnen und Schüler von 30 Lehrpersonen unterrichtet. Ferner hat die Gemeindeversammlung 1. die Fusion der regionalen Zivilschutzorganisation RZSO Dorneck und Thierstein genehmigt; 2. das Unterstützungsgesuch der Sonnhalde Gempen aus dem Stöckli-Heimberg-Fonds genehmigt. Die Gemeindeversammlung war die letzte der Legislatur. Fünf Mitglieder des Gemeinderates sowie Gemeindepräsident Christian Schlatter wurden am Ende der Versammlung verabschiedet. Alle Informationen finden Sie auf www.dornach.ch unter den Menüpunkten «Aktuelles und Behörden» >> «Gemeindeversammlung». Gemeindepräsidium

BAUPUBLIKATIONEN

Dossier-Nr.: 2021-0038 Bauherr: WLH Real Estate AG – Adresse: Dornacherstrasse 8, 4053 Basel – Grundeigentümer: WLH Real Estate AG, Dornacherstrasse 8, 4053 Basel – Bauobjekt: Umnutzung bestehende Zimmer in Wohnung – Bauplatz: Amthausstrasse 11/13 – Parzelle GB Dornach Nr.: 44, 40 – Projektverfasser: Sodor Immobilien Management AG, Dornacherstrasse 8, 4053 Basel Publiziert am: 17. Juni 2021 Einsprachefrist bis: 1. Juli 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

Bäume, Hecken, Lebhäge und Sträucher dürfen die Strassenübersicht nicht stören. Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer werden darauf aufmerksam gemacht, dass Bäume, Äste und Sträucher, die in den Lichtraum von öffentlichen Strassen, Rad- und Gehwegen ragen, aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmässig auf die gesetzlichen Abstände zurückgeschnitten werden müssen. Lebhäge, Zierbäume, Sträucher und andere Bepflanzungen sind gemäss Strassengesetz so zurückzuschneiden, dass sie für die Verkehrsteilnehmenden die Übersicht nicht beeinträchtigen, insbesondere gilt dies bei gefährlichen Strassenstellen, Kreuzungen, Kurven und Einmündungen. Zudem dürfen auch Verkehrssignalisationen, Strassenbezeichnungen, Hydranten und öffentliche Beleuchtungen durch Bepflanzungen nicht verdeckt werden. Herzlichen Dank an alle, die Ihre Sträucher und Hecken zurückschneiden und dadurch mithelfen, die Verkehrssituation in unserem Dorf zu verbessern. Bauverwaltung

WAHLERGEBNIS DER EV.-REF. KIRCHGEMEINDE DORNACH-GEMPEN-HOCHWALD Die Wahl des Präsidenten, der Präsidentin des Kirchgemeinderates der Evang.-reformierten Kirche Dornach-Gempen-Hochwald erfolgte am 13. Juni 2021 und ergab folgendes Ergebnis: Anzahl Stimmende: 302 Leere Wahlzettel: 21 Ungültige Wahlzettel: 0 Gültige Wahlzettel: 281 Wahlbeteiligung in %: 25,36 Absolutes Mehr: 152 Gewählt zur Präsidentin des Kirchgemeinderates mit 281 Stimmen ist Frau Evelyn Borer. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Für das Wahlbüro: Andreas Pachlatko, René Burri

Elternbildung: Vortrag Pubertät heisst, sinnvoll Grenzen zu setzen. Der Vortrag findet am Donnerstag, den 24. Juni, von 19.30 bis 21 Uhr, in der Aula vom Schulhaus Brühl (Gempenring 34, 4143 Dornach) statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Dieser Vortrag findet unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln statt. Wir bitten um Anmeldung unter elternrat@ schulen-dornach.ch, damit wir Sie bei Programmänderungen informieren können. Für den Elternrat der Schulen Dornach Barbara Hockenjos, Constanze Daum Petra Koch, Projektgruppe Elternbildung

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Ich danke für das Vertrauen! Die erhaltenen 1261 Stimmen sind mir ein klarer Auftrag, in den kommenden vier Jahren das Amt des Gemeindepräsidenten mit Motivation und Respekt auf die Zukunft orientiert auszuüben. Ich danke allen von ganzem Herzen, die mir mit ihrer Stimme das Vertrauen geschenkt

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Danke

für Ihr Vertrauen! V Daniel Urech

«Der Dank geht an die Menschen, die meine verrückten Ideen umsetzen»

BÄUME, STRÄUCHER UND HECKEN ZURÜCKSCHNEIDEN

ELTERNBILDUNG

Wenn Eltern schwierig werden oder man meint, dass man einen Kaktus umarmt. Fragen Sie sich manchmal, ob Sie eine andere Sprache als Ihr heranwachsendes Kind sprechen? Fühlen Sie die Achterbahn der Gefühle, die Ihr Kind mitmacht und haben Sie das Gefühl, dass Wut und Tränen, Grenzüberschreitungen und Provokationen in der Familie Einzug gehalten haben? Wir laden Sie ein zum Vortrag Pubertät mit Jens Winkler. Dieser eignet sich für Eltern von Kindern von 10 bis 16 Jahren. Lernen Sie an diesem Abend, was es

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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

haben! Annabelle Lutgen gratuliere ich zu ihrem starken Resultat und freue mich auf die gute Zusammenarbeit, die wir uns gegenseitig in Aussicht gestellt haben. Trotz gewissen Nebentönen, die ich unschön fand, wurden im Wahlkampf auch viele inhaltliche Fragen kontrovers diskutiert. Damit war es nicht nur eine Personen-, sondern auch eine Richtungswahl und ich werde selbstverständlich die von mir avisierte und kommunizierte Richtung einschlagen – gemeinsam mit dem Gemeinderat. Dabei können sich aber alle sicher sein, dass mir der Respekt gegenüber verschiedenen Meinungen und die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätze und Regeln wichtig sind. Das Gemeindepräsidium gehört weder einer Partei noch einer Person – es gehört Dornach als Gemeinwesen! Daniel Urech, frisch gewählter Gemeindepräsident

Erhielt den Anerkennungspreis: Susann Barkholdt.

Susann Barkholdt wird mit dem Dornacher Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der gemeinderätliche Vorschlag zur Grüngut-Gebühr stiess bei der Gemeindeversammlung auf Ablehnung. Bea Asper «Wer kennt sie nicht», zitierte Roland Müller aus dem Empfehlungsschreiben, welches der Jury vorlag. Er und die weiteren Jurymitglieder seien sich rasch einig gewesen, den Dornacher Anerkennungspreis der umtriebigen Projektinitiantin Susann Barkholdt zu verleihen. Das jüngste Beispiel sei der geplante Mittagstisch im «Gigersloch», den sie angestossen hatte (das «Wochenblatt» berichtete). Mit unzähligen weiteren Projekten fördert Barkholdt die Vernetzung der Dornacherinnen und Dornacher, sei das mit der Plattform Emmma, einer Art Dornacher Ricardo, beim Flohmarkt, der Kleiderbörse, dem Bücheraustauschschrank, in der Ludothek und dem Elternrat. Mit dem jährlichen Preis zeichnet die Gemeinde Personen aus Dornach aus, die sich in besonderem Ausmass eingesetzt haben. Sie freue sich ausserordentlich über die entgegengebrachte Wertschätzung, sagte Barkholdt in ihrer Dankesrede zu Beginn

der Gemeindeversammlung am Mittwoch vor einer Woche. Sie reiche die Wertschätzung weiter an die Menschen, die bei der Umsetzung ihrer «verrückten Ideen» jeweils zur Stelle sind und dann mit dem nötigen Engagement dafür sorgen, dass sich die Projekte etablieren. «Der Dank gehört all diesen Menschen und natürlich auch meiner Familie, die mich machen lässt», betonte Barkholdt. Sie habe für den besonderen Moment zwei kontroverse Tipps erhalten: «Nutze die grosse Bühne sowie: Gute Preisträger halten sich kurz.» Sie entschied sich für das Prägnante, so wie es ihr liegt: machen statt diskutieren. In diesem Sinne wünschte sie der Versammlung: «Gutes Gelingen.»

«Grüngut ist kein Abfall»

Die Landsgemeindeversammlung war bei allen Themen derselben Meinung wie der Gemeinderat ausser beim Grüngut. Die grosse Mehrheit der 273 Stimmberechtigten wollte nichts wissen vom neuen Finanzierungsmodell. Der Gemeinderat war dem Grundsatz gefolgt, das Verursacherprinzip anzuwenden. Deswegen senkte er die Grundgebühr von 80 auf 40 Franken und verlangt neu eine Mengengebühr. Bereits in der Eintretensdebatte forderten Votanten, dass man auf den Vorschlag des Gemeinderates nicht eingeht. Die Mehrheit beschloss dann, die Diskussion zu führen und später die Rückweisung mit dem Auftrag, den Ausgleich der Abfallkasse auf eine andere Art zu lösen. In der Argumentation hiess es,

FOTO: BEA ASPER

die Mengengebühr führe in Dornach zu einem Widerspruch. Im Leitbild sei verankert, dass man grüne, vielseitige Gärten fördere, auf der anderen Seite wolle man, dass Besitzer der arbeitsintensiven Gärten mehr bezahlen als jene, die sich den Unterhalt einfach machen mit einer Steinwüste. Dabei sei schon der Denkansatz falsch, denn Grüngut sei kein Abfall, sondern ein zentrales Element des Lebens. «Selbstverständlich ist Grüngut kein Abfall, genauso wenig wie die Stoffe Papier, Altglas und Metall, welche ebenfalls über die Abfallkasse laufen», räumt der zuständige Gemeinderat Thomas Gschwind auf Anfrage ein. Dennoch verursache der Abtransport «dieser Wertstoffe» der Gemeinde Kosten, welche über die Abfallkasse finanziert werden müssen. «Mit der Einführung der Grüngutgebühren wäre auch eine neue Dienstleistung eingeführt worden. Mit der wöchentlichen Abholung hätte die Möglichkeit zur Entsorgung, respektive Verwertung von Speiseresten und Küchenabfällen bestanden. Ob der Gemeinderat auf 2022 eine Änderung vorschlägt, wird das neu zusammengesetzte Gremium entscheiden», meint Gschwind und weist darauf hin: «Deutlich zum Ausdruck kam, dass den Stimmbürgern von Dornach die grünen Gärten wichtig sind.» Zum Schluss der Versammlung wurden die antretenden Gemeinderätinnen und -räte sowie Gemeindepräsident Christian Schlatter verabschiedet.

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98 Menschen spendeten Blut

Herzliche Gratulation, Daniel Urech!

Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Hochwald und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Dorneckberg gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 9. Dezember in Hochwald, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch. Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel ANZEIGE

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Dienstag

29. Juni

10 - 22 Uhr

Sommermarkt

Wir Grüne Dorneck-Thierstein freuen uns ausserordentlich über die Wahl unseres Kantonsrats Daniel Urech zum Gemeindepräsidenten von Dornach und gratulieren ihm herzlich zur Wahl! Mit ihm wird erstmals ein Mitglied der Grünen Präsident der grössten Gemeinde des Schwarzbubenlands, was uns besonders freut. Auf Dornach warten grosse Herausforderungen, doch wir sind überzeugt, dass Da-

niel Urech das ideale Rüstzeug mitbringt und genau die richtige Person ist, um diese mit Tatkraft und Umsicht anzupacken. Wir sind froh, mit ihm weiter in eine nachhaltige und blühende Zukunft für Dornach und die Region blicken zu können und wünschen dem neuen Gemeindepräsidenten viel Freude und Erfolg in seinem neuen Amt! Florian Lüthi Grüne Dorneck-Thierstein

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Vielen Dank für Ihre Stimme Die Freien Wähler Dornach freuen sich sehr über die Wahl von Daniel Urech zum Gemeindepräsidenten und bedanken sich ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, die ihm mit ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben. Annabelle Lutgen gratulieren wir herzlich zu ihrem guten Wahlresultat und wir möchten uns auch bei ihr bedanken, dass sie der Bevölkerung mit ihrer Kandidatur eine echte Wahl ermöglicht hat. Dem Ge-

meindepräsidenten und allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten wünschen wir im August einen guten Start in die neue Legislatur mit dem Ressortsystem. Wir sind zuversichtlich, dass der neu zusammengesetzte Gemeinderat zu einer konstruktiven Zusammenarbeit finden wird und hoffen, dass er von der Bevölkerung den dazu nötigen Rückhalt bekommt. Monica Palatini, Präsidentin FWD


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Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

ABSTIMMUNGSRESULTATE VOM 13. JUNI 2021 Eidgenössische Volksabstimmung Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» Eingegangene Stimmzettel 429 Leer 5 Ungültig 0 Ja 228 Nein 196 Stimmbeteiligung 70,4% Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» Eingegangene Stimmzettel 438 Leer 3 Ungültig 0 Ja 245 Nein 190 Stimmbeteiligung 71,9% Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) Eingegangene Stimmzettel 435 Leer 6 Ungültig 0 Ja 191 Nein 238 Stimmbeteiligung 71,4% Bundesgesetz über die Verminderung von Treibhausgasemissionen (CO2-Gesetz) Eingegangene Stimmzettel 436 Leer 4 Ungültig 0 Ja 186 Nein 246 Stimmbeteiligung 71,6% Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) Eingegangene Stimmzettel 438 Leer 8 Ungültig 0 Ja 190 Nein 240 Stimmbeteiligung 71,9%

Kantonale Volksabstimmung Neubau des Schwerverkehrskontrollzentrums SVKZ in Oensingen; Bewilligung eines Verpflichtungskredites Eingegangene Stimmzettel 383 Leer 21 Ungültig 0 Ja 234 Nein 128 Stimmbeteiligung 62,9% Wahlbüro

EINLADUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG Dienstag, 29. Juni 2021, 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle

Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 10. Dezember 2020 3. Rechnung 2020 3.1 Erfolgsrechnung 3.2 Investitionsrechnung 3.3 Bilanz 3.4 Nachtragskredite 3.5 Schlussabstimmung Rechnung 2020 vor Gewinnverwendung 3.6 Verwendung des Ertragsüberschusses 4. Friedhof- und Bestattungsreglement 5. Bestätigung der bestehenden Ressorts; Neues Ressort: Sonnhalde Gempen 6. Verschiedenes Die Anträge des Gemeinderates, die detaillierte Rechnung, das Friedhof- und Bestattungsreglement und das Protokoll liegen ab dem 21. Juni 2021 in der Gemeindeverwaltung auf. Bitte ausserordentliche Kanzleiöffnungszeiten beachten. Alle Unterlagen können ausserdem auf der Homepage unter www.gempen.ch abgerufen werden. An der Gemeindeversammlung herrscht Maskenpflicht. Es werden vor Ort Hygienemasken abgegeben. Für besonders gefährdete Personen stehen FFP2 Masken zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bis zum 25. Juni 2021 auf der Verwaltung. Die Gemeindepräsidentin

MITTEILUNG AUS DER VERWALTUNG Ab Freitag, 18. Juni 2021, wird Herr Roland Gassmann die Mutterschaftsvertretung in der Gemeindeverwaltung Gempen mit allen Aufgaben von Frau Nicole Hamburger übernehmen (Steuern). Er ist per E-Mail unter r.gassmann@gempen.ch erreichbar. Telefonisch sind wir jeden Morgen von 8.00 bis 12.00 Uhr zu erreichen (coronabedingt im Moment noch). Frau Luana Napoli (Gebühren) und Frau Sonja Gübelin (Einwohnerkontrolle) werden weiterhin ihren Zuständigkeitsbereich haben (siehe auch www.gempen.ch). Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme. Gemeindeverwaltung Gempen

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DANKE

Gempen

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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Dornach

Von ganzen Herzen wollen wir uns bei Ihnen, im Namen der Kinder in der Sonnhalde Gempen, sowie aller Verantwortlichen vor Ort bedanken. Wir freuen uns sehr, dass Sie unseren Antrag an der Gemeindeversammlung am 9. Juni mit einem überwältigendem Mehr angenommen haben! MitIhremwertvollenZeichenderSolidaritätunddemgrossartigenBetragvon 1 Million Franken aus dem Stöckli-Heimberg-Fonds ist die Finanzierung des Ersatzneubaus Kindergarten/Tagessonderschule der Sonnhalde Gempen gesichert. Christoph Eymann

Präsident Patronatskomitee

Barbara Schneider

Präsidentin Verein Sonnhalde Gempen

Josef Reichmann

Geschäftsleiter Sonnhalde Gempen

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Eine Frage des Stils

Wahrhaftiger Pyrrhussieg

In seinem Beitrag im Wochenblatt vom 10. Juni schreibt R. Griesser: «…selbstverständlich würden die FWD noch so gerne und ohne Bedenken beide Ämter (Präsidium und Vizepräsidium, UK) für sich haben wollen…» Als Christian Schlatter 2012 zum Gemeindepräsidenten gewählt wurde war ich Vizepräsidentin und somit waren neu beide politischen Führungsämter von FWD-Vertreterin und -Vertreter besetzt. Nach Rücksprache mit dem Gemeinderat, blieb ich bis Legislaturende im Amt. Bei der Wahl 2013 trat ich nicht mehr für dieses Amt an, weil Christian Schlatter sich zur Wiederwahl stellte. Bei der Tradition die beiden Ämter aus verschiedenen Parteien zu besetzen geht es um Ausgewogenheit, um «Checks and Balances». Nicht alles was rechtens ist, ist auch richtig zu tun. Es ist auch eine Frage des Stils. Ursula Kradolfer ehem. Gemeinderätin FWD

War Favorit Daniel Urech für viele seiner Wähler praktisch gewählt, verlief die Wahl für das Dornacher Gemeindepräsidium äusserst spannend. Das Dorf, die bürgerlichen Parteien, wie auch die Gruppe Dornach2021 spürten die Unzufriedenheit mit der vom Volk entfremdeten FWD-Politik und so war es naheliegend, dass sich in den letzten Wochen ein hoher Anteil der Wählerschaft hinter Annabelle Lutgen formierte und mobilisierte. In der Endausmarchung fehlten ihr als bürgerliche Kandidatin nur gerade 212 Stimmen zum Sieg. Dies ist mehr als ein Achtungserfolg! Er widerspiegelt ihre hervorragende Wahlkampagne, politische Beharrlichkeit und Prinzipientreue. Zugleich verspricht ihr dieses Resultat künftig viele politische Optionen. Daniel Urech gratulieren wir als

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Gruppe Dornach2021 zur Wahl, welche für ihn zum Pyrrhussieg wurde. In Anbetracht der vielen Stimmen Lutgens müsste er eigentlich einen gemässigten Kurs fahren. Als Präsident wird er viel aufräumen und dabei mehrere unpopuläre Entscheidungen treffen, auch einige entgegen der Meinung seiner Wähler, will er eine ausgewogene Politik betreiben. Ernsthaft und ohne Häme wünscht ihm die Gruppe Dornach2021 für dieses Vorhaben viel Mut, Kraft und Ausdauer. Unsere Gruppe, welche den Dornacher Stimmbürger bekanntlich über offensichtliche Fehlentwicklungen in unserer Einwohnergemeinde informiert, wird seine Präsidialpolitik aufmerksam verfolgen und sich bei Bedarf im Sinne der Bürger einbringen. Gruppe Dornach2021

LESERBRIEF

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Fundierte Kritik Die Gemeindepräsidiumswahl ist vorbei. Ich freue mich, Daniel Urech zu seinem Sieg und Daniel Müller zur Wiederwahl als Vize zu gratulieren und Annabel Lutgen für das gute Resultat Respekt zu zollen. Nun sind die Startbedingungen für die neue Gemeinderatslegislatur gelegt. Endlich kann das Gremium an die vielen Aufgaben gehen, die künftig gelöst werden müssen. Leider war der Wahlkampf für Gemeinderat und Präsidium von Einzelvoten überschattet, die es schwer machen, unbelastet einen Neuanfang zu wagen. Ich denke da an den «Filz»-Leserbrief von René Umher im letzten Wochenblatt. Er fragt, ob «man» ganz von Sinnen sei, indem «man» die Ortplanungskommission ohne Parteiproporz neu besetzt habe. Er verlangt, diesen Entscheid sofort umzustossen. Die Gemeindeordnung unterscheidet nun allerdings zwischen ständigen und nicht ständigen Kommissionen. Die ständigen Gremien werden im Parteienproporz bestimmt. Hingegen obliegt es dem Gemeinderat, die nicht ständigen Kommission in eigener Befugnis zu besetzen. Dies als vorschriftswidrig zu bezeichnen, belegt die Unkenntnis von Herrn Umher über die rechtlichen Vorgaben. Trotz solcher Beitöne wünsche ich dem neu gewählten Gemeinderat alles Gute für den Start in die neue Legislatur. Begleiten wir die Gewählten kritisch und wohlwollend zugleich bei ihrer Arbeit. Aber vergessen wir bitte nicht, zuerst sich kundig zu machen, bevor wir kritisieren! Hanspeter Ruesch

Rainer Koch hat korrekt erklärt, dass im Brüggli 16 000 Fahrzeuge durchfahren. Ein Teil ist aus Arlesheim. Gemäss der Mobilitätsstudie Kontextplan fahren im Bruggweg täglich 4400 Fahrzeuge und 1100 öV (Busbewegungen) im 2016. Betrachtet man die Zählungen des Kantons Solothurn auf der Neuarlesheimerstrasse kann man für die letzten 10 Jahre jeweils rund 14 000 Bewegungen täglich feststellen (www.so.ch/Verkehrsentwicklung_2010-2019.pdf) Die Differenz zwischen der Zählung Neuarlesheimerstrasse und der Zählung Bruggweg ist im Mobilitätskonzept nicht erklärt! Es stellt sich doch die Frage mit welchen Massnahmen man den Durchgangsverkehr Bruggweg reduzieren kann. Schon angedacht ist die Endstation des Ortsbusses

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Gratulation an Daniel Urech Dornach hat Daniel Urech zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt und ich spreche ihm meine aufrichtige Gratulation zu seiner erfolgreichen Wahl aus. Ich bin zuversichtlich, dass man mit Daniel Urech als neuen Gemeindepräsidenten, welcher mit mir stets einen fairen Wahlkampf geführt hat, zielstrebig zu einer ergebnisorientierten Arbeit zurückfinden und man dabei gemeinsam die Kräfte zum Wohle Dornachs bündeln wird. Meine erste Enttäuschung ist nun gewichen und die Anspannung abgefallen, somit schaue ich nun positiv auf die kom-

mende Legislatur, in der es grosse Aufgaben zu meistern gilt. Ich werde auch in der kommenden Legislatur für die liberalen Werte einstehen und meinen Anteil zum Vorankommen von Dornach leisten. Abschliessend möchte ich meinen Dank allen meinen Wählern sowie ehrenamtlichen Helfern, meiner Familie und meinen Freunden, aussprechen. Es war mir eine Freude, dass ich für das Amt als Gemeindepräsidentin kandidieren durfte. Annabelle Lutgen Gemeinderätin Dornach FDP. Die Liberalen

VEREINSNACHRICHTEN DORNACH Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen:

Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der

Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

GOTTESDIENSTE

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Katholische Gottesdienste in Dornach Samstag, 19. Juni 15.00 Erstkommunion Gr. 1 17.00 Erstkommunion Gr. 2

Hohe Anerkennung

Nur für Erstkommunikanten und ihre Angehörigen

Nach einem spannenden und aufregenden Wahlkampf erzielte Annabelle Lutgen, Gemeinderätin FDP, mit 1049 oder 45.4 Prozent der Stimmen eine hohe Anerkennung für ihre Kandidatur. Wir danken allen Wählerinnen und Wähler die Annabelle Lutgen zu diesem glanzvollen Resultat verholfen haben. Gleichzeitig möchten wir Daniel Urech zu seiner Wahl gratulieren. Er hat eine grosse Verpflichtung mit zahlreichen Versprechen zur vernünftigen Weiterentwicklung unserer Gemeinde eingegangen. Die bürgerlichen Gemeinderäte werden mit ihrer Arbeit die dringenden Ziele unterstützen und für den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen sorgen. Ludwig Binkert, Präsident FDP

und der Linie 67 bei der Migros (dies ergibt eine Einsparung von 1100 Bewegungen). Durch die Birsquerung möchte man eine weitere Reduktion des Verkehrs in Richtung Bruggweg/Neuarlesheimerstrasse erzielen. Es stellt sich da die Frage: Wie viele Fahrzeuge würden bei einer Variante Mitte (geplant seit 2005, Distanz zur Weidenstrasse/Bruggweg Kreuzung 700 Meter) und wie viele Fahrzeuge würden bei Variante Süd (Distanz zur Kreuzung 1275 Meter), die neue Birsquerung nutzen? Diese Frage wurde noch nicht mit Daten ergänzt. Zudem stellt sich die Frage was Arlesheim zur Entlastung des Durchgangsverkehrs im Brüggli beitragen könnte. Ludwig Binkert Präsident FDP. Die Liberalen

Sonntag, 20. Juni Kein Gemeindegottesdienst 9.00 Erstkommunion 11.00 Erstkommunion Nur für Erstkommunikanten und ihre Angehörigen 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Mittwoch, 23. Juni 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 20. Juni 9.15 Gottesdienst mit Kommunion Katholische Gottesdienste in Hochwald Samstag, 19. Juni 18.30 Gottesdienst mit Kommunion

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 20. Juni 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum. Pfarrerin Cristina Camichel. Musik Raouf Mamedov Nächste Schatzsucher: Samstag, 21. August 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 20. Juni 9.00 Wortgottesfeier


DORNACH GEMPEN HOCHWALD KLOSTER DORNACH

Meister und Bewunderer Georg Friedrich Händel (1685-1759) machte einen sehr grossen Eindruck auf den schwedischen Komponisten Johan Helmich Roman (1694-1758), der ein begeisterter Anhänger Händels war und seinen virtuosen Kompositionsstil deutlich beeinflusste. Als erster schwedischer Komponist von grösserer Bedeutung wird er auch «der schwedische Händel» genannt. Er ist der bedeutendste schwedische Komponist des Hochbarock, dessen Musik von den seinerzeit wichtigsten Komponisten ganz Europas beeinflusst wurde. Roman verbrachte mehrere Jahre in England, wo er vermutlich bei Händel und Pepusch Kompositionsunterricht nahm und 1716 bis 1717 in Händels Orchester am King’s Theater angestellt war.

Der Bröllopsmusik von J. H. Roman am Anfang des Konzerts steht die Händelkantate Mi palpita il cor am Ende des Programms gegenüber. Hier kommt die Eleganz und Virtuosität Händels in den verschiedenen Aspekten seines kompositorischen Schaffens zum Ausdruck. Im Mittelteil des Konzerts werden die beiden Protagonisten (Meister und Bewunderer) des Konzerts zusammengeführt mit einem Pasticcio aus Instrumentalmusik beider Komponisten, in deren Zentrum die von Roman bearbeitete Händelarie aus Acis und Galatea steht. Das Barockkonzert findet statt am Samstag, 19. Juni, um 20 Uhr in der Klosterkirche Dornach (Abendkasse ab 19 Uhr). Basil Moesch

Die farbenfrohe Welt der Tagfalter zeigt uns in diesen Tagen wieder ihre ganze Pracht und Schönheit. Die zerbrechlichen Wesen sind jedoch gefährdet durch den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft. Auch sie bleiben vom traurigen Phänomen des Insektensterbens nicht verschont. Gärten bieten als ökologische Nischen ein grosses Potential, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Durch eine naturnahe Gartengestaltung mit vielen Wildblumen und Stauden können wertvolle Lebensräume für Schmetterlinge entstehen.

Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach lädt alle Interessierten herzlich zu einem Besuch in einem solchen Naturparadies ein. Im «Spechtgarten» in Hochwald wird uns der Schmetterlingsexperte Claude Müller auf einem Streifzug die Welt der Sommervögel näherbringen. Wir treffen uns am Sonntag, den 20. Juni um 10 Uhr im Höfliweg 31 in Hochwald (Dauer ca. zwei Stunden). Bei Regen kann der Anlass nicht stattfinden. Weitere Auskünfte unter kontakt@nvddornach.ch. www.nvd-dornach.ch Natur- und Vogelschutzverein Dornach

LESERBRIEF

Gratulationen und Dank! Aus dem Quartier «Apfelsee» gratulieren wir den neugewählten Gemeindepräsident Daniel Urech sehr herzlich und wünschen eine reichhaltige Zeit in unserem Dorf! Unserseits hoffen wir auf baldige Zugeständnisse bei der gerechten Führung des zukünftigen Verkehrs in unserem Wohnquartier. Daniel Urech hat sich bereits mit dem Vorprojekt kurz beschäftigt, deshalb setzen wir grosse Hoffnung auf die kluge und volksnahe Projektierung des rollenden Verkehrs im strukturierten Quartier. Bei der Suche von Verkehrsentlastungen im Zentrum Dornachs helfen wir aktiv mit Lösungen, wir wollen unseren «Autoverkehr» so weit wie möglich aus dieser Zone fernhalten! Dem Entlastungsverkehr aus Aesch durch unser Wohnquartier und das neue, geplante Wohnquartier, werden wir niemals zustimmen. Eine nachhaltige Lö-

sung dieses Quartieranschlusses ist anzustreben. Wir gratulieren dem soeben frisch gewählten Gemeindepräsidenten und wünschen ihm gutes Gelingen, Ausdauer und Erfolg! Gleichzeitig danken wir sehr herzlich Christian Schlatter für seine schwerste Arbeit in der neunjährigen Tätigkeit als Ammann, welche trotz volksgerechter Zustimmung, bei sehr wenigen Fällen nicht das erhoffte Ziel erreichten. Einfachheitshalber wurden ihm diese «Rohrkrepierer» zur Last gelegt. So wird heute leider der Unmut umgelagert! Die gefällige Verabschiedung des zurücktretenden Ammanns durch den Vizeammann Daniel Müller bleibt uns im Gedächtnis. Vielen Dank, Christian, wir wünschen Dir alles Gute für Deine Zukunft. Robert Scheidegger Gérald Donzé, Rolf Wild

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

Die SVP Dornach gratuliert Dornach hat einen Gemeindepräsidenten und seinen Vize gewählt. Wir sprechen Daniel Urech unsere Glückwünsche für seinen Wahlsieg zum neuen Präsidenten aus. Wie bekannt, unterstützten wir bis zuletzt die Mitbewerberin Annabelle Lutgen mit grosser Überzeugung. Obwohl sie nicht gleich politisiert, überzeugte uns ihre Kandidatur, weil sie bei wesentlichen Aspekten die bürgerlichen Anliegen besser vertrat (u.a. Vermeidung Steuererhöhungen, zeitnaher A18-Anschluss, vernünftige Turnhalle/Tagesstruktur, auf die Bedürfnisse des Gewerbes/KMU eingehen, Lösungen in den Fällen: Juraweg und Nathalie). Für das sehr gute Wahlresultat gratulieren wir ihr, wie auch Daniel Müller für seine Wiederwahl zum VizeAmmann, wodurch Dornach auf einen

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bürgerlichen Vertreter mit Beamtenstatus zählen darf. Aufgrund des doch unerwartet knappen Resultats bei den Präsidiumswahlen bitten wir alle zu berücksichtigen, dass Dornach gespalten aus dieser Wahl herausgeht. Es wäre begrüssenswert, würden die bürgerlichen Anliegen in der künftigen präsidialen Politik mitberücksichtigt. Dies würde auch unsere Funktion als Oppositionspartei wesentlich vereinfachen und die Lokalpolitik für uns alle angenehmer gestalten. Abschliessend wünschen wir allen im August einen guten Start und viel Erfolg in der neuen Legislaturperiode, speziell Daniel Urech, viel Weitsicht und Feingefühl für dieses verantwortungsvolle Amt als neuer Gemeindepräsident. Sibylle Jeker, SVP Dornach

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SVP zieht in den Hobler Gemeinderat ein

NVD

Schmetterlinge im «Spechtgarten»

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Patricia De Bernardis SP (bisher) 512 Stimmen

Georg Schwabegger SP (bisher) 500 Stimmen

Peter Haberthür CVP (bisher) 424 Stimmen

Jürg Vögtli FDP (neu) 390 Stimmen

Andreas Schäfer FDP (bisher) 330 Stimmen

Beat Kübler FDP (neu) 311 Stimmen

SVP-Kandidat Sebastian Rastberger gewinnt auf Anhieb einen Sitz in der Exekutive von Hochwald. Bei der FDP kommt es zu Abwahlen, insgesamt verliert sie aber nicht an Stärke. Bea Asper Patricia De Bernardis ist und bleibt in Hochwald die einzige Frau im Gemeinderat und sie verbuchte das beste Ergebnis bei den Erneuerungswahlen vom Sonntag. Sie kam auf 512 Kandidatenstimmen. «Ich freue mich riesig darüber, finde es aber schade, dass die Frauen untervertreten sind im Gemeinderat», meint sie auf Anfrage. Es sei unklar, warum es an Kandidatinnen fehlte, während bei den Männern das Interesse an der Dorfpolitik ungebrochen gross ist. «Der Gemeinderat von Hochwald zeichnet sich aus durch einen ausgesprochen respektvollen Umgang – auch wenn man eine andere Meinung hat. Das war für mich auch ausschlaggebend, mich weiterhin in diesem

Gremium zu engagieren», führt Patricia De Bernardis aus. Über ein sehr gutes Resultat durfte sich auch ihr Parteikollege und Gemeindepräsident Georg Schwabegger freuen. Er kam auf 500 Stimmen, die SP erhielt mit 304 Zusatzstimmen insgesamt 1316 Stimmen. Die stärkste Kraft im Dorf bleibt die FDP mit einem Total von 1709 Stimmen (inklusive 197 Zusatzstimmen). Allerdings kommt es hier zu zwei Abwahlen von den bisherigen Gemeinderäten Johannes Schumacher (266) und Markus Dobler (215 Stimmen). Für sie ziehen nun Jürg Vögtli in den Gemeinderat ein, der auf 390 Stimmen kam, sowie Beat Kübler mit 311 Stimmen. Im Amt bestätigt wurde der bisherige FDP-Gemeinderat Andreas Schäfer mit 330 Stimmen.

SVP gewinnt zu Lasten der CVP

Die grosse Überraschung gelang der SVP. So hat Sebastian Rastberger, der erst vor zwei Jahren Hochwald als neue Heimat entdeckte, allen Grund zum Feiern. Ihm gelang es als alleiniger Kandidat auf der SVP-Liste, auf Anhieb einen Sitz zu ergattern – er zieht auch als Vertreter der IG Hobel in die Exekutive ein und kann nun deren Meinung bezüglich Mobilfunkantennen direkt in die Ratdis-

Sebastian Rastberger SVP (neu) 243 Stimmen kussion einbringen. Rastberger kam auf 243 Kandidatenstimmen und 247 Zusatzstimmen, damit vereinte er 490 Parteistimmen. Dies geht zu Lasten der CVP, die einen ihrer beiden Sitze verliert. Ihr langjähriger Gemeinderat Hanspeter Vögtli war nicht mehr zu den Wahlen angetreten. Inklusive der Zusatzstimmen (91) kam die CVP bei den Wahlen vom Sonntag auf 897 Stimmen. Der bisherige Statthalter Peter Haberthür konnte dabei 424 Stimmen für sich gewinnen, während die beiden anderen CVP-Kandidaten Roland Wallmeier 222 Stimmen und Urs Vögtli 160 Stimmen verbuchten. Die Wahlbeteiligung lag weit über dem Durchschnitt. Bei der Urnenabstimmung mit den Eidgenössischen Vorlagen verzeichnete Hochwald sogar die Rekord-Stimmbeteiligung von über 76 Prozent.

Hochwald investiert in das Betreuungsangebot Hochwald bietet als eine der ersten Gemeinden im Schwarzbubenland schulergänzende Tagesstrukturen an. Die Gemeindeversammlung bewilligte letzten Donnerstag die Ausgaben für das dreijährige Pilotprojekt. Bea Asper An der Rechnungsgemeindeversammlung von letztem Donnerstag verbuchte der Gemeinderat von Hochwald einen besonderen Erfolg. Als einer der ersten Gemeinderäte im Schwarzbubenland präsentierte er einen Vorschlag für schulergänzende Tagesstrukturen – die von Kanton und Bund unterstützt werden – und stiess bei den 83 Stimmberechtigten auf ausgesprochenes Wohlwollen. Zur Ausführung bewilligte die Versammlung mit grossem Mehr einen Investitionskredit in der Höhe von 84 000 Franken so-

wie einen Bruttobetrag in der Höhe von je 240 000 Franken für die Betriebszeit ab Januar 2022 bis Ende 2024. Ressortleiterin Patricia De Bernardis hatte vor zwei Jahren den Wunsch seitens der Eltern aufgenommen und seither in einer breit abgestützten Arbeitsgruppe Schritt um Schritt das Projekt auf der Basis einer Bedarfsanalyse ausgereift. Für die Umsetzung holte man eine Offerte bei der Stiftung KJF (Kind.Jugend.Familie) ein, welche Erfahrung hat im Angebot von Tagesstrukturen. Dem Gemeinderat von Hochwald sei es gelungen, im Förderprogramm von Bund und Kanton aufgenommen zu werden, deswegen sei man an Auflagen gebunden, erklärte De Bernardis.

Planungen noch am Anfang

Das dreijährige Pilotprojekt sieht vor, als schulergänzende Tagesstrukturen für Kinder ab vier Jahren jeweils ab Mittag verschiedene Betreuungsmodule anzubieten – und zwar nach einem Konzept, welches eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung vorsieht. Es geht um die gezielte Förderung der psychosozialen Kompetenzen, von Bewegung, Spiel,

Sport und um eine gesunde Ernährung. Es gibt drei Module während der 38 Schulwochen – und für sechs der vierzehn Ferienwochen ist zusätzlich ein Ganztagesmodul vorgesehen, zeigte De Bernardis in ihrer anschaulichen Präsentation auf. Das erklärte Ziel sei, dass Hochwald ab dem nächsten Jahr schulergänzende Tagesstrukturen anbieten kann. Diese sollen vorerst im oberen Stockwerk des Mehrzweckgebäudes ihren Platz finden. Die hier ansässige Schulleitung zieht um in die von der Gemeinde erworbene Raiffeisen-Liegenschaft beim Hobeltreff. Später möchte der Gemeinderat im sanierten «Generationenhaus Juhu» an der Hauptstrasse 4 die Tagesstrukturen anbieten können. Die Planungen für dieses Gebäude stehen noch am Anfang. An der Gemeindeversammlung unbestritten war auch die Genehmigung der Jahresrechnung 2020. Diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 444 986 Franken ab. In der vorsichtigen Budgetierung war man von einem Defizit von 273 570 Franken ausgegangen. Die Mehreinnahmen wurden hauptsächlich bei den Einkommens- und Sondersteuern erreicht.


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AGENDA

Donnerstag, 17. Juni 2021 Nr. 24

Reinach Sommerlich beschwingte Klänge von Haydn bis Klezmer. Duo Christian Müller, Querflöte und Bettina Urfer, Klavier. Aula Bachmatten, Egertenstr. 8. 17 und 19 Uhr. Reservation: 075 417 34 66 oder bestellung@kulturinreinach.ch.

Donnerstag, 24. Juni Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71. «Sarah Chaksad Trio». Klostergarten, bei schlechtem Wetter Refektorium. Reservation: 061 705 10 80. 18.30 Uhr. Jazz & Soul Afterwork: Sarah Chaksad Trio. Kloster Dornach. 18.30 Uhr. info@ klosterdornach.ch oder 061 705 10 80.

Ausstellungen Arlesheim «Erlebte Farbe». Bilder von Christoph Koller. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr, So 9 bis 20 Uhr. Bis 20. Juni.

Sommerrätsel: Was ist das? A) eine grafische Malerei B) eine italienische Spezialität C) eine Solarisation? Finden Sie die Antwort an der Ausstellung Ausstellung Spuren - Traces in Münchenstein raus. FOTO: ZVG Donnerstag, 17. Juni

14.30 Uhr. Tickets: reservationen@tadl.ch

Dornach

Riklin & Schaub mit «Was wäre wenn». Badhof 19 Uhr. Tickets: reservationen@tadl.ch

Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11.00 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Freitag, 18. Juni

Konzert des Orchester Arlesheim. Reformierte Kirche. 19 Uhr. Tickets: info@orchester-arlesheim.ch

Dornach

Arlesheim Openair Konzert von «Bait Jaffe» mit ihrem Programm «Mazel Tov!». Badhof. 19 Uhr. Tickets: reservationen@tadl.ch

Samstag, 19. Juni

«Händel & Roman» – Arien und Sonaten des Hochbarock. Klosterkirche. Tickets: basil.moesch@bluewin.ch. 20 bis 21.15 Uhr. Abendkasse ab 19 Uhr.

Sonntag, 20. Juni

Arlesheim Silberbüx mit «Spure im Sinn». Badhof.

Arlesheim Konzert des Orchester Arlesheim.

Reformierte Kirche. 17 Uhr. Tickets: info@orchester-arlesheim.ch

«Von A bis Z». Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Di, Mi, Do, Fr 13 bis 17 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr. Bis 18. Juli. «(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Di, Mi, Do, Fr 13 bis 17 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr.

Silvio Panosetti / Terre de Salvaesche – Reise ins Innere einer Landschaft. KunstRaumRhein. Sa./So. 14 bis 18 Uhr, sowie auf Anfrage. Bis 4. Juli. info@kunstraumrhein.ch Eine Bäume-Studie über die Wochenspruche der Seelenkalender. Bilder von Gwenola Hemlin. Atelierhaus Galerie, Brosiweg 41. Mo bis So, 13 bis 18 Uhr. Bis 31. August. Ausstellung zu Geschichte und Kultur des Schwarzbubenlandes. Heimatmuseum Schwarzbubenland. So. 15 bis 17 Uhr.

Münchenstein Schweizer Medienkunst: Studer/van den Berg, Maria Guta, Simone C. Niquille – Pax Art Awards 2020. Haus der Elektronischen Künste.Freilager Platz 9. www.hek. ch. Ab 9. Juni. Bis 15. August. Traces – Spuren. Shirley Müller zu Gast bei artriedwyl. Amselstrasse 6. Öffnungszeiten nach Vereinbarung: peter.riedwyl@ sunrise.ch oder 079 597 76 07. Bis 26. September.

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Kritisch – klar – besinnlich – lehrreich Sendungen für das neue Zeitalter

«Die Neue Zeit TV» GRATIS-APP oder WEB-TV www.die-neue-zeit-tv.ch

Dornach «Wo ich war». Performance-Lecture der Künstlerin Esther Ernst. Kloster Dornach. 11 bis 12 Uhr. info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80. «Unerhört». Komponistinnen im Spiegel der Zeit. Ensemble Ignis Musicalis. Heimatmuseum Schwarzbubenland (Alte Kirche Dornach). 11 Uhr.

Hochwald Schmetterlinge im «Spechtgarten». Exkursion mit dem NVD. Höfliweg 31. 10 Uhr. Bei Regenwetter kann der Anlass nicht stattfinden. Weitere Auskünfte unter kontakt@nvd-dornach.ch

Dornach «Wind of Change». Ausstellung mit künstlerischen Werken von Claudia Breitschmid, Esther Ernst, Ingo Giezendanner, Florian Graf, Tamara Janes, Marinka Limat. Diverse Orte im Kloster Dornach. Täglich 7 bis 18 Uhr. Bis 26. September. «Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, im Gewächshaus des Klostergartens. Bis 31. Oktober. «BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022.

Schon gehört? Der Bider & Tanner CD-Tipp

CD des Monats Juni

Herzlichen Glückwunsch

30 Jahre «Die Prinzen»

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 10. Juni 2021 Peter Morgenroth Im Augarten 3 4147 Aesch

CHF 23.10

statt CHF 28.90

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal.

DONNA LEON: Flüchtiges Begehren Kriminalroman, Diogenes Verlag 2. LUCINDA RILEY: Die verschwundene Schwester Roman, Goldmann Verlag 3. MAX KÜNG: Fremde Freunde Roman, Kein & Aber Verlag 4. MARTIN WALKER: Französisches Roulette Kriminalroman, Diogenes Verlag

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 21. Juni 2021, bei uns eintreffen.

5.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

MITHU M. SANYAL: Identitti Roman, Carl Hanser Verlag

Die Prinzen: Krone der Schöpfung

Es lese Basel! Wir Basel.

Lösung 23/2021: KLASSE

1.

Bücher | Musik | Tickets Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel www.biderundtanner.ch

Sechs Jahre sind seit der letzten Platte der Prinzen vergangen. Ihr 30-jähriges Band-Jubiläum feiern die Prinzen nun mit ihrem neuen Album «Krone der Schöpfung». Dazu sagt Sänger Sebastian Krumbiegel in einem Statement: «Wir haben ein sehr breites Spektrum, aber ich glaube, dass unser Erfolg auch mit Haltung zu tun hat. Es ist wichtig drei Harmonien zu können, aber es ist viel wichtiger, über etwas zu erzählen, was sonst noch keiner erzählt hat». Auf der CD sind neue Songs, aber auch alte Ohrwürmer versammelt, die leicht modernisiert wurden. Warner, 2021

6. BONI KOLLER / DANIEL FRICK (ILLUSTRATIONEN): Globi und Roger Kinderbuch, Orell Füssli Kinderbuch Verlag 7. ADELHEID DUVANEL: Fern von hier Gesammelte Erzählungen, Limmat Verlag 8. BENEDICT WELLS: Hard Land Roman, Diogenes Verlag 9. RAPHAEL ZEHNDER: Müller und die Schützenmatte Basler Kriminalroman, Emons Verlag 10. BEAT STERCHI: Capricho – Ein Sommer in meinem Garten Roman, Diogenes Verlag

1. FERDINAND VON SCHIRACH: Jeder Mensch Zeitgenössische Philosophie, Luchterhand Literaturverlag 2. GEO EPOCHE: Schweiz 1291–2021 Die bewegte Geschichte der Eidgenossenschaft Geschichte, Verlag Deutscher Pressevertrieb 3. TANJA GRANDITS: Tanja Vegetarisch Grüne Lieblingsrezepte für jeden Tag einfach & genussvoll Kochbuch, AT Verlag 4. SAHRA WAGENKNECHT: Die Selbstgerechten Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt Politik, Campus Verlag 5. MELINDA SCHOUTENS / ROBERT SCHOUTENS: Frischluftkinder Schweiz. Band 2, Hüttenabenteuer Wander- und Ausflugsführer, Helvetiq Verlag 6. FLORIANNE KOECHLIN: Von Böden die klingen und Pflanzen die tanzen Neue Streifzüge durch wissenschaftliches Unterholz Natur, Lenos Verlag 7. AUF DEM HELLEN HÜGEL: Das Basler Stadtquartier Bruderholz. Mit Spazier-Band und Literatur-Heft Basiliensia, Neutraler Quartierverein Bruderholz 8. UELI HINTERMEISTER / DANIEL VONWILLER: Die schönsten Höhenwege der Schweiz Wanderführer, AT Verlag 9. SUSANN SITZLER: Väter und Töchter Ein Beziehungsbuch Ratgeber, Klett-Cotta Literatur-Verlag 10. Gäll, du findsch mi nid? E Fasnachtswimmelbuech nachere Idee vom Michel Mesmer Wimmelsachbuch, Verein Fasnachtshuus Basel


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