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Donnerstag, 3. Juni 2021

112. Jahrgang Nr. 22

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Post CH AG

Pilotprojekt: Post nimmt Plastiksäcke mit Reinach geht beim Kunststoffrecycling neue Wege. Plastikflaschen und Getränkeverpackungen können seit Dienstag einfach vor die Tür gestellt werden.

ge in der Schweiz, weshalb sie in Deutschland und Frankreich recycelt werden. Während die Kartonfaser für Wellkarton eingesetzt wird, wird das übriggebliebene Alu-Kunststoff-Gemisch entweder als Brennstoff eingesetzt oder für weitere Produkte genutzt. Sämtliche Stoffe werden in der Schweiz wiederverwertet.

Bringen und holen: Den Pöstlerinnen und Pöstlern kommt mit Reinacher Pilotprojekt eine zusätzliche Rolle zu. FOTO: ZVG Recycling AG gebracht werden. Dabei werden ganz nebenbei auch zusätzliche Lastwagentransporte vermieden, denn die Kunststoffe reisen bis ins Sortierwerk in einem Gebinde, welches sowieso ins Logistikzentrum der Post in Frauenfeld gebracht werden müsste. Eine Fahrt, doppelter Nutzen also. Die Kunststoff-

flaschen und Getränkekartons werden in Frauenfeld sortiert und für das Recycling aufbereitet. Die Flaschen werden dann in der Schweiz zerkleinert, gewaschen und zu Regranulat verarbeitet, aus dem wieder neue Kunststoffprodukte gefertigt werden können. Für Getränkekartons fehlt derzeit eine Recyclinganla-

Der Rücklauf von Kunststoffflaschen, die bisher nur in Sammelstellen bei Grossverteilern wie Migros oder Coop zurückgegeben werden konnten, werde durch das Pilotprojekt erleichtert und derjenige von Getränkekartons überhaupt erst möglich gemacht, so die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung. Kunststoffverpackungen wie Folien oder Joghurtbecher werden im Reinacher Pilotprojekt nicht gesammelt, da es um ein selektives, also gezieltes Recycling geht. Durchgeführt wird die Aktion mit dem Titel «Realcycle» von der Redilo GmbH, welche sich seit bald 20 Jahren für ein Kunststoffrecycling in der Schweiz einsetzt. Co-Projektleiterin Melanie Haupt, die an der ETH Zürich an der Analyse der Abfallströme und den Möglichkeiten des Kunststoffrecyclings forscht, sagt: «Das Pilotprojekt ist ein erster Schritt in Richtung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, wo bestehende Synergien bestmöglich genutzt werden.» Die Sammlung durch die Post vereinfacht es der Bevölkerung, gut verwertbare Kunststoffe separat zu sammeln und vor der Haustür beim Briefkasten abzustellen. «Wir verfügen über die nötige Logistik und das Fachwissen, um ein solches Sammelsystem nachhaltig zu betreiben», sagt Patrick Lampert, Leiter Unit Kreislaufwirtschaft bei der Post CH AG. Vorwärtsgetrieben wird «Realcycle» übrigens vom Migros-Pionierfonds, der «Ideen mit gesellschaftlichem Potenzial» finanziell unterstützt und fördert. Fortsetzung auf Seite 2

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Keine Joghurtbecher oder Folien

Caspar Reimer «Unsere Meere versinken im Kunststoffmüll! Die Ozeane ersticken im Plastik!» Mit solch dramatischen Bildern versuchen Umweltverbände immer wieder, das Thema Kunststoffverschleiss und die daraus resultierende globale Abfallproblematik ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu katapultieren. Die Zahlen sind tatsächlich beeindruckend: In den letzten 40 Jahren hat sich der Kunststoffverbrauch weltweit verzehnfacht, hierzulande wird eine Million Tonnen Plastik pro Jahr verbraucht. Die Schweiz ist zwar Weltmeisterin im Recycling von PET, doch bei den restlichen Kunststoffen sieht die Bilanz mager aus – 80 Prozent davon landen noch immer im Abfall. Damit sind längst nicht nur Getränkeflaschen gemeint, denn fast jedes Produkt ist in Kunststoff verpackt – vom Joghurtbecher über den Salatbeutel bis zur Kosmetikflasche. In Reinach, wo mit Beginn des Junis ein sechsmonatiges Pilotprojekt gestartet ist, soll sich dies jetzt ändern: Pöstlerinnen und Pöstler bringen seit Dienstag nicht nur Briefe und Pakete, sondern holen werktags auch leere Kunststofflachen und Getränkekartons, die im «Recycling-Sack» bei den Briefkästen deponiert werden können, ab. Die Postboten transportieren die eingesammelten Säcke zur Reinacher Poststelle, von wo aus sie mit der Post nach Frauenfeld in ein spezialisiertes Sortierwerk der Müller

Arlesheim

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Wo sich Kinder entfalten

Bekannter Wortakrobat: An einer Lesung im Dom zeigte Franz Hohler sein sprachliches Talent. Statt auf der Bühne stand er an der Kanzel und begeisterte wie eh und je.

Pfeffingen

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Synchronschwimmen: Die Pfeffinger Svea Ursprung hat in diesem Jahr einen Erfolg nach dem andern. Am vergangenen Wochenende kam eine weitere Medaille hinzu.

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Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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Pilotprojekt: Post nimmt Plastiksäcke mit Fortsetzung von Seite 1 Pragmatisches Vorgehen

Für die Energiestadt Reinach macht es sich gut, den vielen Diskussionen, die bereits zum Thema geführt wurden, nun Taten folgen zu lassen. Im Herbst 2019 hatte eine Motion im Reinacher Parlament den Gemeinderat beauftragt, «ein Konzept zum selektiven und damit wirkungsvollen Kunststoffsammeln zu erarbeiten». Das Projekt «Realcycle» kam also wie gerufen: «Als wir davon gehört hatten, war klar, dass wir mitmachen», sagt die zuständige Gemeinderätin Doris Vögeli (BDP). «Wir sind bereits seit längerem mit der Firma Redilo in Kontakt. So sind wir auf das Projekt aufmerksam gemacht worden und bei der Post auf offene Ohren gestossen.» Mit dem Reinacher Projekt werden nicht unbedingt Weltmeere gerettet, aber: «Uns war wichtig, dass mit der Sammlung eine Wirkung erzielt werden kann und Finanz- und Stoffflüsse transparent sind.» Vögeli ist Kennerin der Materie, zieht aber die sachliche Debatte grossen Emotionen vor: «Der Plastik aus Reinach oder aus der Schweiz allgemein landet nicht im Meer, wie oft mit Bildern suggeriert wird — ausser man schmeisst ihn in die Birs oder in den Rhein.» Grundsätzlich stehe an erster Stelle das Vermeiden von Plastik, an zweiter Stelle das Wiederverwenden, an dritter Stelle das Recyceln und an vierter Stelle das Verbrennen. Der 35-Liter-Recycling-Sack ist einzeln bei der Gemeinde, bei der Drogerie Hornstein und bei der Reinigung Näf erhältlich.

5. TASCHENBÖRSE

Taschen für einen guten Zweck

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex.

WOB. Am Samstag, den 5. Juni von 10 Uhr – 16 Uhr wird in der Offenen Kirche Elisabethen in Basel zum 5. Mal eine Taschenbörse stattfinden. Mehr als 3000 neue und gebrauchte, gut erhaltene Taschen jeglicher Art warten auf Kundschaft. Ein umfassendes Schutzkonzept liegt vor. Bargeldloses Zahlen via Twint ist ebenfalls möglich. Die beiden Frauenservice Clubs Zonta und Soroptimist aus Basel und Liestal organisieren gemeinsam und ehrenamtlich diese Taschenbörse. Der Erlös geht an «Frau sein», ein Projekt der Offenen Kirche Elisabethen sowie an working poor Frauen in unserer Region. Mit einem Kauf unterstützen Sie Frauen, die leere Taschen haben.

RUBRIK

Velomärt Basel WOB. Am Samstag, 5. Juni findet der Velomärt Basel wieder statt. Am Velomärt Basel werden rund tausend Velos verkauft. Mitglieder von Pro Velo und VCS können sich bereits ab 9 Uhr gemütlich in der Halle umschauen und die besten Schnäppchen sichern. Mitgliedschaften können direkt vor der Halle 2 (unter der grossen Uhr) abgeschlossen werden. Für alle anderen öffnen die Türen um 10 Uhr. Ende: 16 Uhr. Alle Infos online unter velomaert-basel.ch. ANZEIGE

Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Birsstadt will drohenden Verkehrskollaps verhindern

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Stellte an der GV den Stand der Planungen vor: Nicole Wehrli, Mitarbeiterin der Abteilung Raumplanung der Gemeinde Reinach und Projektleiterin beim Mobilitätskonzept. FOTO: TOBIAS GFELLER

Das Mobilitätskonzept des Vereins Birsstadt sieht die Förderung des ÖV, des Velo- und Fussverkehrs vor. Tobias Gfeller

Bewegungen bedeuten, so Wehrli. «Das ist erheblich und hätte negative Konsequenzen.» Schon heute bestünden aufgrund des Autoverkehrs teilweise Netzund Knotenüberlastungen und belastete Ortsdurchfahrten. Beim öffentlichen Verkehr gebe es heute schon Kapazitätsengpässe, beim Veloverkehr Gefahrenstellen und Lücken im Netz.

Das Szenario der Arbeitsgruppe «Regionalplanung», die sich seit zwei Jahren mit dem Mobilitätskonzept für die BirsstadtGemeinden beschäftigt, ist unmissverständlich: Steigen Bevölkerungszahl und die Anzahl Arbeitsplätze gemäss Vorhersage an, droht der Birsstadt ein Verkehrskollaps. Das Szenario sieht bis 2040 ein Bevölkerungswachstum von 19 Prozent und ein Wachstum an Arbeitsplätzen von 17 Prozent vor, erklärte Nicole Wehrli. Die Mitarbeiterin der Abteilung Raumplanung der Gemeinde Reinach hat die Projektleitung beim Mobilitätskonzept übernommen und präsentierte am Dienstag an der Generalversammlung des Vereins Birsstadt den aktuellen Stand der Planungen. Gemäss diesen Vorhersagen würde der motorisierte Individualverkehr (MIV) – der aktuell rund die Hälfte aller Mobilitätsbewegungen im Birsstadtgebiet ausmacht – bis 2040 um zehn Prozent steigen, der öffentliche Verkehr um 24 Prozent und der Velo- und Fussverkehr um 29 beziehungsweise 17 Prozent ansteigen. Alleine die zehn Prozent Wachstum beim MIV würden 17 000 zusätzliche

Das Mobilitätskonzept soll erklären, wie die zunehmende Mobilität gesteuert wird, um auch die Akzeptanz für das Wachstum zu erhöhen. Eine grundsätzliche Frage sei, so Nicole Wehrli, wie sich Trends, die während Corona Fahrt aufgenommen haben – mehr Homeoffice, mehr E-Bikes und weniger öffentlicher Verkehr – entwickeln werden. Um auf mögliche Entwicklungen vorbereitet zu sein, müsse das Mobilitätskonzept möglichst robust ausfallen. Ein spezielles Augenmerk richtet sich auf den Zubringer Dornach an die Autobahn A18. Dafür wurden vier Varianten ausgearbeitet, drei davon mit einer Birsquerung, eine ohne. Nicole Wehrli sieht unter anderem in der bestehenden ÖV-Struktur und der Autobahn aktuelle Stärken der BirsstadtGemeinden, ineffiziente Nutzung von Verkehrsflächen, Fahrzeitverluste im öffentlichen Verkehr, und die Dominanz der Autos auf den Strassen sieht sie als die Schwächen. Gegen Ende ihres Referats stellte sie nochmals klar: «Das Risiko

KUNST TAGE BASEL

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55 Kunsthäuser nehmen teil

Überraschung für Verliebte

WOB. Ab kommenden Donnerstag (3. Juni) steht Basel erneut im Zeichen der Kunsttage. Dieses Jahr nehmen 55 Museen, Galerien und Kunsträume teil. Die breit abgestützte, gemeinsame Veranstaltung versteht sich als gesellschaftliches Bekenntnis für Kultur und Kunst und macht moderne und zeitgenössische Kunst für ein breites Publikum in der Region erlebbar – von Riehen über Basel bis zum Dreispitz-Areal in Münchenstein. Auch in diesem Jahr warten viele Institutionen mit besonderen Programmen auf. Verschiedene Persönlichkeiten der baselstädtischen Kulturwelt haben als neues Format exklusive digitale EntdeckungsParcours zusammengestellt. Die einzelnen Ausstellungen und Programmpunkte können online abgerufen werden: www.kunsttagebasel.ch. Die Initiantinnen und Initianten der Kunsttage Basel, die auch Idee, Konzept und Organisation verantworten, sind Carlo Knöll (Galerie Knöll), Daniel Kurjaković (Kunstmuseum Basel) und Petra Sigg (Verein Freunde des Kunstmuseums Basel).

Entwicklungsgebiete gut erschlossen

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besteht, dass es zum Kollaps des Strassennetzes kommt.» Als Vorteil sieht die Projektleiterin des Mobilitätskonzepts unter anderem die gute Erschliessung der Entwicklungsgebiete. Die Strategie sieht vor, dass der öffentliche Verkehr und der Velo- und Fussverkehr gestärkt werden. Das vorgestellte Konzept liegt aktuell bei den Gemeinden des Vereins Birsstadt und den Kantonen Baselland und Solothurn zur Vernehmlassung. Bis Ende des laufenden Jahres soll es mit sämtlichen gewünschten Anpassungen, Massnahmen, Priorisierungen und Zuständigkeiten vorliegen. Im kommenden Jahr soll auch die Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung miteinbezogen werden.

Anpassungen beim Finanzausgleich?

An der Generalversammlung des Vereins Birsstadt in Muttenz waren auch die beiden Baselbieter Regierungsräte Kathrin Schweizer (SP) und Anton Lauber (CVP) zu Gast. Als Regierungspräsident hielt Lauber eine kurze Ansprache, in der er verkündete, dass es in Kürze ein Seminar zum Thema Finanzausgleich zwischen den Gemeinden geben werde. Dies laufe unter dem Motto «Chancenausgleich». Die Frage sei, ob sich der heutige Verteilschlüssel bewährt oder Systemanpassungen nötig sind. Auf diese pochen mehrere Gebergemeinden, die sich in einer IG zusammengetan haben, von denen auch einige Mitglied beim Verein Birsstadt sind.

len Vorteilen. Natürlich sind wir im Geschäft für Beratungen gerne für Sie da. Auch bei individuellen Anfertigungen sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Bestellen Sie also noch heute Ihre persönliche Trauringbox unter www.strobeluhren.ch oder telefonisch unter 061 701 25 60. Strobel Uhren und Schmuck

MEIN OHR FÜR DICH

Erstes Alltagstelefon in der Schweiz WOB. Das erste Alltagstelefon in der Schweiz für Jung und Alt: So bezeichnet Daniela Goetschel, Präsidentin des Vereins «Mein Ohr für Dich», das im März in der Deutschschweiz lancierte Projekt. Das Prinzip ist einfach: Wer Lust zum Reden hat, kann über eine Telefon-Hotline mit geschulten Freiwilligen Gespräche über alltägliche Themen führen – kostenlos, anonym, vertraulich. Manche erzählen von der Fernsehsendung vom Vorabend, andere von ihrer schweren Covid-Erkrankung. Bei ernsthaften Pro-

blemen können die Freiwilligen auf eine Liste mit Beratungsstellen und Notfallnummern zurückgreifen. «Wir sind kein Sorgentelefon, wir möchten allen Menschen ein offenes Ohr bieten und ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen – umgehend und unkompliziert.» Der Verein «Mein Ohr für Dich-einfach mal reden!» finanziert dieses einmalige Angebot für die Schweiz ausschliesslich durch Spenden. Die kostenlose Helpline-Nummer lautet 0800 500 400.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Öffentliches Mitwirkungsverfahren

Quartierplanung «Untere Weiden II», Prz. 2222, 4489, 1101, 3445 Quartierpläne, Quartierplanreglemente, Planungsberichte Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit zur Mitwirkung bei der Quartierplanung Untere Weiden II. Die Unterlagen können vom 28. Mai bis 4. Juli während den Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung Arlesheim (1. Stock Bauverwaltung) oder unter www.arlesheim.ch, Rubrik Aktuelles, Projekte/Planungen eingesehen werden. Eingaben (schriftlich und begründet) können bis am 4. Juli 2021 an die Bauverwaltung, z.H. des Gemeinderates eingereicht werden. Der Gemeinderat

Öffentliches Mitwirkungsverfahren und Informationsveranstaltung

Mutation Parzellen Nrn. 2658/2954 Mutationsplan, Planungsund Begleitbericht Am Donnerstag, 10. Juni 2021, ab 19.00 Uhr findet in der Aula Gerenmatten eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Mutation der Parzellen Nrn. 2658/2954 anlässlich der Einleitung des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens statt. Dabei werden die Inhalte der Mutation beleuchtet und es können Fragen gestellt werden. Bei der Veranstaltung bestehen aufgrund der Covid-19-Präventionsvorgaben eine Maskenpflicht sowie eine begrenzte Besucherzahl. Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit zur Mitwirkung bei der Mutation der Parzellen Nrn. 2658/2954. Die Unterlagen können vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 während den Schalterstunden auf der Gemeinde-verwaltung Arlesheim (1. Stock Bauverwaltung) oder unter www.arlesheim.ch, Rubrik Aktuelles, Projekte/Planungen eingesehen werden. Eingaben (schriftlich und begründet) können bis am 11. Juli 2021 an die Bauverwaltung z.H. des Gemeinderates eingereicht werden. Der Gemeinderat

Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2021-1089 Projekt: Doppeleinfamilienhaus/Carports – Standort: Parzelle Nr. 1650, Birkenstrasse, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: GB ImmoVision GmbH/Markus und Verena Geissbühler, Birsigtalstrasse 5, 4153 Reinach BL – Projektverfasser: Staehlin, Gisin + Partner AG, Unterer Batterieweg 46, 4053 Basel Auflagefrist: 3.06.2021 bis 14.06.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim. Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Gemeindebibliothek

Neue Leiterin Am Montag, 31. Mai 2021 war Franz Hohler zu Besuch in Arlesheim. Und obwohl Kathi Jungen, die ehemalige Leiterin der Gemeindebibliothek Ende April pensioniert wurde, war dieser Anlass der persönliche Schlusspunkt ihrer Tätigkeit. Wir danken Kathi Jungen nochmals für ihr grosses Engagement. Wir freuen uns, Ihnen Monika Gschwind als neue Leiterin der Bibliothek vorstellen zu dürfen. Sie ist bereits seit drei Jahren in der Bibliothek tätig und hat nun die Leitung mit genau so viel Engagement und Enthusiasmus übernommen. Wir wünschen Monika Gschwind bei ihrer neuen Tätigkeit viel Freude. Der Gemeinderat

Birsstadt-TV

Neue Sendung In der kommenden Sendung vom 7. Juni 2021 sehen Sie einen Beitrag über den Auftritt von Franz Hohler im Dom. Birsstadt-TV hat mit dem Künstler und mit Kathi Jungen, der

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Wie Hohler die Erde erschuf

ehemaligen Leiterin der Bibliothek, gesprochen. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

Verkehrskommission

Sicherheit auf dem Schulweg Die Verkehrskommission hat einige Anliegen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Bezug auf Verkehrssicherheit, insbesondere auch für Kinder, überprüft. Der Gemeinderat genehmigte die Vorschläge der Kommission. Eine Rabatte am Feldrebenweg wird umgestaltet, womit bessere Sichtverhältnisse geschaffen werden. An der Kreuzung Baselstrasse/Bildstöckliweg sowie auf dem Andlauerweg beim Kindergarten Hofgasse werden Füsschen aufgezeichnet. Die Füsschen dienen den Kindern als Hinweis, wo die Quartierstrassen (Tempo 30) am besten überquert werden können. Der Gemeinderat Zu Besuch im Dom: Franz Hohler mit der frisch pensionierten Kathi Jungen (links) und Monika Gschwind.

FOTO: JAY ALTENBACH

Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 13. Juni 2021 in der Kirche im Anschluss an den Gottesdienst (ca. 11.00 Uhr) Traktanden: 1. Begrüssung 2. Regularien a. Wahl der Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler b. Genehmigung der Traktandenliste c. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Dezember 2020 3. Jahresberichte 2020 a. Jahresbericht der Kirchenpflege b. Pfarramtlicher Jahresbericht 4. Finanzen a. Jahresrechnung 2020 b. Bericht der Rechnungsrevisoren 5. Verabschiedung Pfarrerin Claudia Laager und Leiterin Geschäftsstelle Nicole Schüpbach 6. Pfarrstellvertretung 7. Bericht aus der Synode (Revision Kirchen- und Finanzordnung) 8. Varia a. Aktuelles b. Mitteilungen c. Aussprache Das Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung und die Rechnung 2020 liegen ab dem 3. Juni 2021 in der Geschäftsstelle der Kirchgemeinde auf. Beide Unterlagen können auch bestellt werden und sind im Internet abrufbar unter www.ref-kirchearlesheim.ch Kirchenpflege der reformierten Kirche Arlesheim

Schulergänzende Tagesbetreuung

Anmelde-, Änderungsund Kündigungstermin Kindergarten- und Primarschulkinder, die auf Beginn des Schuljahres 2021/2022 in die schulergänzende Tagesbetreuung eintreten möchten, müssen von den Erziehungsberechtigten bis zum 15.06.2021 schriftlich und verbindlich mittels Anmeldeformular angemeldet werden. Anmeldeformulare und ausführliche Informationen erhalten Sie unter Telefon 061 701 49 25 oder im Internet unter www.sunnegarte.org/tagesbetreuung Die Erziehungsberechtigten der aktuell betreuten Kinder in der Tagesbetreuung Stollenrain sowie Blauenstrasse wurden bereits schriftlich informiert. Auch sie müssen Belegungsänderungen, das neue Schuljahr 2021/2022 betreffend oder Kündigungen per Ende des laufenden Schuljahres, bis am 15.06.2021 schriftlich mitteilen. Die Gemeindeverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 5)

Um eine coronakonforme Lesung der Gemeindebibliothek zu organisieren, fand diese im Dom statt. Statt auf der Bühne stand Franz Hohler an der Kanzel und begeisterte wie eh und je. Jay Altenbach Es scheint, als ob die Organisatorinnen einen direkten Draht zu Bundesrat Alain Berset haben. Just auf den 31. Mai wurden die Coronamassnahmen gelockert, sodass keine Tickets zurückgenommen werden mussten, sondern insgesamt 100 Liebhaberinnen und Liebhaber des feinsinnigen Humors die Lesung des beliebten Schweizer Autoren besuchen durften. Wie alte Freunde stellte die frisch pensionierte Leiterin der Gemeindebibliothek Kathi Jungen den 78-jährigen Franz Hohler vor und hoffte, er möge «alle Register ziehen». Diesem Wunsch kam der Wortakrobat gerne nach. Er betrat «die Bühne» als Königin Corona mit Perücke und Krönchen und legte los. Das Publikum zog er sogleich in seinen Bann und mit der Schöpfungsgeschichte er-

reichte er auch die vielen kleinen Engel, welche den Dom zieren. Es war, als ob sie ihre Münder zu einem Lachen verzogen, als Hohler die Schöpfungsgeschichte vorlas, bei der Gott eine Gemüsekiste voller Erbsen bekam. Am siebten Tag seien einige Erbsen zerplatzt und die Kugeln schossen ins Nichts hinaus, wo sie sich gegenseitig umkreisten und so das Weltall schufen. Auf einer der Erbsen sollen sich später allerlei Lebewesen entwickelt haben und ihn, Gott, als Schöpfer verehren. Es störte Gott nicht, aber er grüble noch bis heute, wer zum Teufel ihm diese Gemüsekiste hingestellt habe.

Allmählichkeitsschäden

Neben den grossen weltlichen Themen widmete Franz Hohler sich dem kleinen Getier im Untergrund mit liebevollem Blick. Seine Geschichten nehmen plötzlich unerwartete Wendungen und eine Assel wird zur Kundschafterin oder eine Ameise zur Liebesbriefschreiberin. Dass die Umwelt ihm schon lange eine Herzensangelegenheit ist, zeigt auch sein «Weltuntergang», den er 1983 geschrieben hat und der bis heute an Aktualität nichts eingebüsst hat. Mit einem unglaublichen Tempo trug er im Sprechgesang das Stück vor und klopfte dabei mit Fingerkuppen und Händen den Takt. Er müsse es aber jedes Mal vorher wieder einüben, gesteht er in seiner

erfrischenden Art. Das Publikum hatte er zu jeder Zeit im Griff. Aber was ist von Franz Hohler auch anderes zu erwarten? Der Kabarettist und Autor steht seit 1965 auf der Bühne und seine Schaffenskraft ist nach wie vor ungebrochen. Obwohl ihn das eine oder andere Zipperlein schon plage, wie er im Text «Allmählichkeitsschaden» zugibt. Dies sei ein Wort, welches er in einer Versicherungspolice entdeckt habe. Es gefalle ihm als Ausdruck für die abnehmende Sehkraft, die Ablagerungen in den Schultern oder die Schmerzen in den Knien. Das Aufseufzen im Publikum zeigte Hohler, dass er nicht der Einzige ist, der an Allmählichkeitsschäden leidet. Genau wie das Gefühl, mit jemandem zu reden, an dessen Namen man sich nicht erinnern könne und ständig überlege, ob genügend Gesprächsstoff vorhanden sei. Wer kennt das nicht? Aber nur Franz Hohler kann diese Alltagsepisoden so herrlich in Worte fassen. Mit dieser Lesung von Franz Hohler geht auch die Ära Kathi Jungen in der Gemeindebibliothek zu Ende. Bereits sind aber die nächsten Lesungen organisiert und mit Monika Gschwind hat das Team eine bestens ausgewiesene Leiterin. Und falls Sie die eine oder andere Geschichte nachlesen möchten, finden Sie viele Bücher von Franz Hohler in der Gemeindebibliothek.

FR AUENVEREIN ARLESHEIM

Führung in den Merian-Gärten Am letzten Donnerstag trafen sich eine fröhliche Schar Frauen vom Frauenverein Arlesheim bei den Merian-Gärten in Brüglingen, wo wir von zwei sachkundigen Führern erwartet wurden. Sie informierten uns über die unterschiedlichen Gebäude, erbaut zwischen 1600 bis 2012, sowie die uralte Mühle vom 13. Jahrhun-

dert, über die verschiedenen Kräuter und ihre Wirksamkeiten wie auch über die grosse Pflanzenwelt. Die Merian-Gärten sind spezialisiert auf Sortenvielfalt und sind Pioniere in der biologischen Gartenbewirtschaftung. Ein Augenschmaus stellt der mit etwa 1500 Sorten farbenprächtige Irisgarten dar. Sämtliche

Gärten werden von Fachleuten liebevoll gepflegt. Im Garten der Villa Merian liessen wir uns mit Kaffee und feinen Kuchen verwöhnen. Alle waren glücklich. Endlich durften wir wieder einmal gemeinsam etwas unternehmen und dies erst noch bei strahlendem Sonnenschein! Yvonne Bickert

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Besuchen Sie den Arleser Märt Am Samstag, 12. Juni führen wir von 9 bis 16 Uhr einen Frühsommermarkt durch. Wie üblich findet dieser im Dorfzentrum statt und es gibt ein reichhaltiges Angebot. Wir von der Arbeitsgruppe Arleser Märt wollten den Marktteilnehmern und Besuchern im ersten Teil dieses Jahres doch noch das Erlebnis eines Marktes ermöglichen, nachdem wir den Frühlingsmarkt situationsbedingt absagen mussten. Nun werden zwar etwas weniger Marktfahrer teilnehmen, aber diese freuen sich umso mehr, Ihnen wieder einmal ihre Waren präsentieren zu dürfen. Und zwischen den Ständen hat es somit gemäss Vorschrift etwas mehr Platz. Gerne möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass laut den heutigen Bestimmungen auf dem ganzen Markt Maskenpflicht herrscht. Das Angebot der Marktfahrer ist dieses Mal besonders

reichhaltig und abwechslungsreich, fiebern doch alle schon so lange dem Moment entgegen, dass sie ihre Waren wieder einmal präsentieren dürfen! Und auch kulinarisch können Sie sich an verschiedenen Ständen verwöhnen lassen. Auch haben wir wieder für Unterhaltung für die kleinen Marktbesucher gesorgt. Das traditionelle Karussell befindet sich auf dem Parkplatz vis-à-vis vom Burri&Burri. Von dort startet am Nachmittag von 13.30 bis 16 Uhr auch das Ponyreiten. Auf dem Platz vor der Bibliothek befindet sich die Hüpfburg der Stiftung Sunnegarte und zudem wird dort auch eine Torwand des FC Arlesheim aufgestellt sein. Und natürlich darf auch das Märli im Bauerngarten bei der Trotte nicht fehlen. Frau Röthlisberger wird Ihnen das Märchen «Fundevogel» erzählen. Ihr Arleser Märt-Team

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ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Wasserversorgung

Bericht Trinkwasser 2020

Herkunft des Wassers Grundwasser von gemeindeeigenen Pumpwerken 89% Wasser von Basel 8.2% Wasser von Münchenstein und Dornach 2.8% im Austausch Die Grundwasserpumpwerke II + III versorgen die Mittel-und Niederzone. Die Hochzonen Homburg und Holle werden von Münchenstein und Dornach im Austauschverfahren mit Wasser versorgt. Behandlung des Wassers Das Wasser des Pumpwerks II wird mit UV behandelt. Das Wasser des Pumpwerks III braucht keine Behandlung. Das Wasser von Münchenstein und Dornach wird mit UV behandelt Hygienische und chemische Beurteilung Das Trinkwasser wird monatlich vom kantonalen Labor BL kontrolliert. Die mikrobiologischen und die chemischen Proben lagen jeweils innerhalb der gesetzlichen Vorschriften. Das Trinkwasser ist hygienisch wie chemisch einwandfrei. Die Proben haben die Anforderungen gemäss Lebensmittelgesetzgebung erfüllt. Wasserhärte: in französischen Härtegraden ca. 27–30 °fH Wasserhärte: in deutschen Härtegraden ca. 16–17 °dH Nitrat: 16 mg/l (Toleranzwert 40 mg/l) Wasser-Temperatur: Ø 12.5 °C Besonderes Arlesheimer Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden. Die Wasserversorgung Arlesheim arbeitet nach dem Wasser-Qualitätssicherungs-System des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW).

Wasserverbrauch der Gemeinde Arlesheim Im Jahr 2020 verbrauchte Arlesheim 833 722 m³ Wasser. Die Wasserversorgung Arlesheim, Brunnenmeister Patrick Grosheny, steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Tel 061 706 95 85, email: wasserversorgung@ arlesheim.bl.ch Pikettdienst bei Leitungsbrüchen und Störungen: Die Wasserversorgung Arlesheim arbeitet mit der Wasserversorgung Münchenstein zusammen. Die Telefonnummer 061 706 95 85 ist für beide Pikettdienste gültig. Informationen zur Trinkwasserqualität und Trinkwasser in der Schweiz finden Sie unter www.wasserqualitaet.ch und www.trinkwasser.ch Die Gemeindeverwaltung

Bürgergemeinde Arlesheim

Einladung zur Bürgergemeinde-Versammlung

Mittwoch, 9. Juni 2021, 19.30 Uhr Mehrzweckhalle Domplatz

Traktanden: 1. Protokoll vom 26. November 2020 2. Beratung und Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2020 3. Einbürgerungen 5 Gesuche von schweizerischen Staatsangehörigen 5 Gesuche von ausländischen Staatsangehörigen 4. Diverses Am 9. Juni 2021 wird Ihnen die Erfolgsrechnung 2020 zur Beratung und Genehmigung vorgelegt. Gleichzeitig können Sie Ihre Beschlüsse zu diversen Einbürgerungsanträgen fassen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Die Vorschriften des BAG werden eingehalten. Bürgerrat Arlesheim

Tai-Chi

auf dem Domplatz 9. Juni – 11. August 2021 jeweils mittwochabends von 19 - 20 Uhr Lernen Sie den Volkssport aus China kennen und tauchen Sie ein in die Kunst der Langsamkeit. Kursleitung: Thomas Gold Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.

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CO2 – ein Fluch ?

Leugger fährt in die Top 10

Initiativen wollen immer Änderungen. Eine gute Initiative gibt uns Lösungen ohne Steuerabgaben. Die Klimaänderung findet auch ohne uns Menschen statt. Die Erde hat eine Wärmeperiode, zukünftig in den folgenden mehreren Tausend Jahren. Dass wir die Umwelt, im Bereich Luft, verbessern wollen spricht für uns. Machen wir es doch ohne Extrasteuern. Hier soll der Markt spielen. Intelligente Technik, sparsame Transportmittel und der Wille unserer Menschheit. Es ist einfacher die Flugtickets und der altbekannte Benzinpreis zu erhöhen. Dazu kommt noch das Heizöl. Hier muss der Eigentümer noch die Heizungen erneuern. Die meisten haben doch keine Vorstellung wie hoch die Kosten sind. Diese Kosten werden dann auch an den Mieter abgerechnet. Sind Wohneigentümer Rentner, dann verlieren sie das Eigentum, denn die Erneuerung können sie nicht mehr bezahlen. Ein Kredit dafür gibt keine Bank mehr. Da hilft nur der Verkauf. Die Spekulanten kreisen bereits jetzt um das Hausdach. Ich schreibe Ihnen keinen Zahlenspiegel. Warum auch, die meisten Statistiken sind immer für oder gegen eine Seite. Jetzt haben wir fast eine Frage vergessen. Für was ? Für 0,1 Prozent bessere Umwelt in der ganzen Welt. Soviel verändern wir. Eine reife Leistung. Nicht mit mir, darum ein klares Nein in die Urne. Roger Pfister

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zum Covid-19 Gesetz Die Arlesheimer Frischluft-Partei schreibt auf ihrer Website sie sei eine «unabhängige Gruppierung, die sich für politische, soziale und kulturelle Anliegen einsetzt». Dann Frage ich mich warum ausgerechnet diese empfiehlt das Covid-19 Gesetzt anzunehmen, da u.a. nur die Unternehmen, bei denen der Jahresumsatz unter 60 Prozent des mehrjährigen Durchschnitts liegt, künftig mit Bundessubventionen unterstützt werden. Somit werden viele die Vorgaben nicht erfüllen und leer ausgehen. So Geringverdiener, Selbstständigerwerbende und Kleinunternehmen, was die Arbeitslosenzahl, die Verschuldung und die Armut dramatisch ansteigen lassen wird, sowie wettbewerbsverzerrende Auswirkungen generiert. Wichtig zu wissen: Bei Annahme des Covid-19 Gesetz bleibt dieses bis 2031 in Kraft und ermöglicht dem Bundesrat (nicht dem Parlament!), weitere Massnahmen über uns zu verhängen, was eine weitere einseitige Machtverschiebung von Volk und Parlament zum Bundesrat bedeuten würde. Daher ist es wichtig, diese gefährliche Entwicklung mit einem Nein zu stoppen und uns so gegen weitere Macht-Missbräuche, von denen es jetzt schon mehr als genug gibt, zu wehren. Ansonsten wird uns die Frischluft Stück für Stück weiter abgedreht, was bekanntlich höchst schädlich ist. Patrick Dörrer, Aesch

Frostiger Frühling Erwarten vom Stimmvolk abgelehnt werden, geht das Insekten- und Vogelsterben weiter. Monotone Landwirtschaftsflächen, im urbanen Raum Steingärten, immer mehr Betonwüsten und RoboterGolfrasen tragen zur Verarmung der Natur bei. Die Frage sei erlaubt: Wollen wir wirklich weiterhin Raubbau an der Natur begehen? Wissenschaftler warnen weltweit seit langem von einem Kollabieren unserer Erde. Wann wird die Menschheit endlich gescheiter und realisiert, dass wir auch ohne Pandemie auf dieser Erde nur kurze Zeit verweilen und ob sich unsere Nachkommen noch an einer lebenswerten Umwelt werden erfreuen können? Deshalb aus Überzeugung zweimal Ja am 13. Juni! Eduard Bucheli, Imker

«

Das neue CO2-Gesetz ignoriert die Energiesparmassnahmen der Baselbieter Wohneigentümer und führt mit unrealistischen Vorschriften zu einer immensen und ungerechtfertigten Verteuerung von Wohneigentum! » Thomas de Courten Nationalrat SVP Rünenberg Deshalb:

NEIN zu

diesem

CO2-Gesetz! Baselbieter Komitee «Nein zu diesem CO2-Gesetz» Postfach 2016, 4133 Pratteln 1 komitee@co2nein.ch

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Schweizermeisterschaften in Gstaad: Seraina Leugger kann einen Erfolg mehr verbuchen. FOTO: ZVG / RALPH SCHÄUBLE

Am letzten Mai-Wochenende fanden im Mountainbiken bei Prachtwetter die Schweizermeisterschaften in der Disziplin Crosscountry in Gstaad statt – bereits die zweiten nationalen Meisterschaften ohne Zuschauer. Aufgrund der Titelkämpfe waren die Startfelder besonders gut besetzt: Die besten Fahrerinnen und Fahrer der Schweiz, welche auch zur Weltspitze gehören, reisten nach Gstaad, um für den Schweizermeister-Titel zu kämpfen. Als eines der wenigen Rennen bisher im Jahre 2021 konnte der Wettkampf bei frühsommerlichen Temperaturen und trockenen Bedingungen in Angriff genommen werden. Auf einem Rundkurs galt es für die Elite-Fahrerinnen insgesamt 28.8 Kilometer und 1080 Höhenmetern zurückzulegen. Start und Ziel befand sich auf dem Flugplatz Saanen, weshalb der erste Kilometer der

Runde relativ flach war und man von Windschatten profitieren konnte. Doch das Rennen wurde hauptsächlich in den teilweise sehr steilen Anstiegen entschieden. Die Goldwurst-Power-Fahrerin Seraina Leugger zeigte bei ihren ersten Titelkämpfen in der Elite-Kategorie eine starke Leistung, insbesondere in den Anstiegen machte sie immer wieder Boden gut. Zeitweise lag die Arlesheimerin auf dem 7. Platz, verlor dann etwas an Terrain, erreichte aber mit grossem Vorsprung zu den weiter hinten platzierten Fahrerinnen den 9. Rang. Jolanda Neff konnte ihren Schweizermeister-Titel erfolgreich verteidigen, während sich Matthias Flückiger bei den Männern zum Schweizermeister krönte und Nino Schurter auf den zweiten Rang verwies. Philipp Hintermann

EIDG. ABSTIMMUNGEN

«Ehrfurcht vor dem Leben» «Nur das Denken, in dem die Gesinnung der Ehrfurcht vor dem Leben zur Macht kommt, ist fähig, die Zeit des Friedens in unserer Welt anbrechen zu lassen». Dieses bekannte Zitat des Elsässer Tropenarztes, Theologen und Philosophen Albert Schweitzer (1875–1965) ist ein guter Leitsatz zur Frage, wie abstimmen zur Trinkwasserinitiative, zur Pestizidinitiative und zum CO2-Gesetz. Alle drei Vorlagen werden bei einer Annahme zu einer spürbaren Verbesserung ökologischer und gesellschaftlicher Probleme führen. Bei den zwei Bürgerinitiativen geht es um die Verschmutzung von Boden, Grund- und Trinkwasser mit Pestiziden und gegen die andauernde Vergiftung von Insekten, Pilzen und Pflanzen Dank zwei unterschiedlichen, aber gut umsetzbaren Lösungsmöglichkeiten mit

langen Übergangsfristen. Beim CO2-Gesetz geht es um nichts anderes als, dass wir uns endlich auf den Weg machen, die Klimakrise aktiv mit zielführenden Massnahmen abzudämpfen. Je länger wir warten, desto mehr werden uns die Wetterextreme kosten. Dass es auf diesem Planeten Menschen gibt, die jetzt schon ihre Häuser verlassen müssen wegen dem steigenden Meeresspiegel zeigt, wie dramatisch die Situation schon ist. «Ehrfurcht vor dem Leben» heisst für mich, Verantwortung übernehmen. Verantwortung nicht nur, was vor meiner Haustüre passiert, sondern was auf unserem Planeten geschieht. Mit einem Ja zur Trinkwasser- und Pestizidinitiative sowie zum CO2-Gesetz nehme ich genau diese Verantwortung wahr. Marcel Liner

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Sonntag, 6. Juni 9.55 Sonntagschule Treffpunkt vor der Kirche

Samstag, 5. Juni 14.30 Münchenstein: Erstkommunion 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

10.00 Predigtottesdienst (öffentlich in der Kirche) mit Pfarrer Thomas Mory, Livestream um 10.00 auf www.ref-kirchearelsheim.ch

Sonntag, 6. Juni 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst

Wohnen verteuern?

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Im April und Anfang Mai gab es etliche Frosttage und -nächte, die den Obst- und Gemüsebauern im In- und Ausland schlaflose Nächte bescherten. Es wurden Feuerkerzen gezündet und Wasser versprüht um Frostschäden in Grenzen zu halten. Ob es wohl Ernteverluste gibt? Fakt ist, dass von den wichtigen Bestäubern (Honig-/Wildbienen) praktisch nur wenig zu hören war. Bei Tagestemperaturen unter 10 Grad fliegen ausser den Hummeln keine Insekten. 90 Prozent der pflanzlichen Nahrung die wir essen, sind auf Insektenbestäubung angewiesen. Ihr Wert bemisst sich in der Schweiz auf rund 350 Millionen Franken. Tatsache ist, dass von den 600 Arten bereits die Hälfte bedroht ist. Sollte die Trinkwasser- und Pestizidinitiative wider

EIDG. ABSTIMMUNG

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weitere Infos auf: arlesheim.ch

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

Dienstag, 8. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 9. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst Donnerstag, 10. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 11. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein: Ökum. Eltern-KindTreff

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 4. Juni 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche «Due wachse, chleini Kaulquappe». Mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team 10.15 Gottesdienst in der Obesunne

Dienstag, 8. Juni 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse 12. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34 Mittwoch, 9. Juni Telefonisch im Dialog mit einer Pfarrperson: Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht. – Claudia Laager, Pfarrerin 061 701 40 11 (14.00 bis 16.00) – Thomas Mory, Pfarrer 061 701 26 11 (17.30 bis 19.00) – Markus Wagner, Pfarrer 079 482 80 41 (17.30 bis 19.00) Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage «Agenda» www.ref-kirchearlesheim.ch

Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland Dienstag, 8. Juni 14.00 Kaffeetreff im Kloster Dornach


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Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

TODESFÄLLE Aesch

Dornach

Salvatore Angioletti, geb. 12. Juni 1952, gest. 28. Mai 2021, von Auswil BE (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 95d). Bestattung: Donnerstag, 10. Juni 2021, 14.00 Uhr, kath. Kirche in Aesch.

Paul Theodor Altenbach, geb. 20. Januar 1929, gest. 26. Mai 2021, von Dornach SO, Rodersdorf SO (wohnhaft gewesen Brosiweg 62). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Fritz Meyer, geb. 14. August 1933, gest. 21. Mai 2021, von Aesch BL (wohnhaft gewesen Bahnhofstrasse 9). Wurde bestattet. Arlesheim Franz Martin Hirschi, geb. 23. Februar 1945, gest. 21. Mai 2021, von Thalwil ZH, Schangnau BE (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Beisetzung im engsten Familienkreis. Karl Schmid, geb. 15. Oktober 1923, gest. 18. Mai 2021, von Muttenz BL (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis.

Rudolf Manfred Julius Blume, geb. 30. Dezember 1929, gest. 25. Mai 2021, von Dornach SO (wohnhaft gewesen Dorneckstrasse 21). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Verena Caviezel-Baumann, geb. 21. März 1931, gest. 23. Mai 2021, von Domleschg GR (wohnhaft gewesen Binningerstrasse 29). Abdankung: Donnerstag, 3. Juni 2021, 14.00 Uhr, Dorfkirche Münchenstein, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Beisetzung im engsten Familienkreis.

Gertrud Schmid-Heuer, geb. 6. September 1930, gest. 24. Mai 2021, von Reiden LU (wohnhaft gewesen in Münchenstein c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3). Reinach Anna Höhener-Ottiger, geb. 1. Januar 1926, gest. 23. Mai 2021, von Appenzell (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Wird im engen Kreis bestattet. Peter Hulliger, geb. 3. November 1950, gest. 18. Mai 2021, von Heimiswil BE (Aufenthalt Stiftung Obesunne, Arlesheim, Bromhübelweg 15). Wurde bestattet. Urs Leuenberger, geb. 24. Juni 1933, gest. 24. Mai 2021, von Walterswil BE (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 32). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Arlesheim, 29. Mai 2021

In stiller Trauer nehmen wir zur Kenntnis, dass unser Ehrenmitglied und langjähriger Fähnrich

Karl Schmid für immer eingeschlafen ist. Obwohl Karli kein Instrument spielte, war er unserem Verein sehr verbunden. 1964 wurde er als Passivmitglied in den Vorstand gewählt und übernahm das Amt des Vize-Präsidenten, das er bis 1978 innehatte. Zusätzlich übernahm Karli 1965 unsere Vereinsfahne als Fähnrich. 1978 wurde Karli Ehrenmitglied unseres Vereins und im Jahr 1999 durfte er die Ehrung zum Veteran des Eidgenössischen Musikverbandes entgegennehmen. Die Fahne unseres Vereins zu präsentieren war für Karli eine Berufung. Kein Fähnrich präsentierte die Fahne an Festen so überzeugend und schwungvoll wie Karli. 2003 übergab Karli die Fahne dann an seinen Nachfolger. Die Verbindung zu unserem Verein aber blieb und wir behalten Karli gerne als temperamentvollsten und schönsten Fähnrich in bester Erinnerung. Seiner Familie entbieten wir unser herzliches Beileid und nehmen in Gedanken Anteil an ihrem Schmerz.

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte. Offenbarung 1,17

Musikantinnen und Musikanten Musikverein Arlesheim


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

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Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

Robinsonspielplatz: unverzichtbar oder Rohrkrepierer?

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 31. MAI 2021 1. In die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK wird an Stelle des zurückgetretenen Kim Thurnherr SP für den Rest der Amtsperiode 2020/2024 gewählt: Markus Maag SP. 2. Die Vorlage Nr. 1225/21 «Sportzone Fiechten Etappe 1, Kreditabrechnung» wird an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK überwiesen.

Hauptstrasse 10 und in der Apotheke Parfümerie Mischeli. Der Preis beträgt pro Woche 9 Franken ohne TNW-Abo und 16 Franken mit TNW-Abo. Übrigens: Mit dem gültigen Wochenstempel haben die Kids auch freien Eintritt in die Gartenbäder der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Reinach und Dornach!

Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern ist Pflicht

3. Die Vorlage Nr. 1231/21 «Natur- und Erlebnisweiher Abrechnung Baukredit» wird an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK überwiesen. 4. Die Vorlage Nr. 1230/21 «Initiative Robinsonspielplatz» wird an die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK überwiesen. Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 3. Juni 2021 und dauert bis zum 5. Juli 2021.

Das Grün in den Gärten ist in den vergangenen Tagen und Wochen wieder stark gewachsen. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Hausbesitzerinnen und -besitzer verpflichtet sind, ihre Pflanzen entlang der Grundstücke 2- bis 3-mal pro Saison zurückzuschneiden (siehe Skizze). Überhängende Baumäste, Sträucher und Hecken beeinträchtigen den Fussgänger- und Fahrverkehr und verdecken die Verkehrssignale, die Strassenschilder und die Strassenbeleuchtung. Sehbehinderte Menschen können durch überhängende Sträucher verletzt oder die Zufahrt des Feuerwehrautos zu einem Unfallort kann beeinträchtigt werden. Auch die Wischmaschine des Werkhofs Reinach kann nicht durchfahren, wenn die Pflanzen nicht zurückgeschnitten sind.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Sommerzeit – Zeit für den Ferien(S)Pass 2021 Während den Sommerferien erwartet die Kinder und Jugendlichen von 6 bis 16 Jahren wieder ein bunt gemischtes Angebot an Aktivitäten. Unter www.regio-ferienpass.ch sind alle Angebote in den Kategorien «Sport und Spiel», «Abenteuer und Natur», «Werken und Basteln» und acht weiteren Themenbereichen aufgelistet. Für die Wunschaktivitäten anmelden kann man sich vom 1. bis 22. Juni. Nach der Anmeldezeit und der Platzzuteilung können alle freien Plätze nach dem Motto «Dr Schnäller isch dr Gschwinder» ebenfalls online gebucht werden. Den Ferienpass und den benötigten Wochenstempel gibts an den Verkaufsstellen im Stadtbüro der Gemeinde Reinach an der

Der Schulpavillon Weiermatten steht Am 1. Juni wurde der Pavillon, der nach den Schulferien von den Kindern der Primarschule und der schulergänzenden Betreuung (SEB) bezogen wird, aufgebaut. Infolge der Aufbauarbeiten musste am 1. Juni die Egertenstrasse für einen Tag gesperrt werden. Der Weiermattparkplatz wird voraussichtlich ab dem 3. Juni wieder frei sein. Auf die Abschlussprüfungen an der WMS wird bestmöglich Rücksicht genommen.Die Anwohnenden wurden persönlich informiert.

Bleibt ein unerfüllter Wunsch: Kinder, die auf dem «Robi» spielen möchten, müssen weiterhin nach Aesch oder Münchenstein ausweichen. FOTO: ZVG

Aufgrund der angespannten finanziellen Lage schlägt der Gemeinderat dem Parlament vor, auf einen Robinsonspielplatz in Reinach zu verzichten. Caspar Reimer Die Aussichten für einen neuen Robinsonspielplatz in Reinach haben sich getrübt – zumindest vorläufig. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage empfiehlt der Gemeinderat dem Parlament in einem zweiten Durchlauf, die 2016 eingereichte Initiative «Robinsonspielplatz für Reinach» abzulehnen. Gemeinderätin Christine Dollinger (SP), die damals dem Initiativkomitee angehörte, sagte am Montag an der Einwohnerratssitzung: «Der Gemeinderat hätte das Bedürfnis nach einem Robinsonspielplatz gerne weiterverfolgt. Doch in einer Zeit, in der die Gemeinde sparen muss, wäre die Umsetzung dieses Begehrens ein falsches Signal.» Ein «Robi» würde jährliche Betriebskosten von rund 100 000 Franken nach sich ziehen, dazu müssten Investitionen

von rund 500 000 Franken getätigt werden.

Lange Geschichte

Während 30 Jahren konnten Kinder von acht bis zwölf Jahren auf dem Areal des alten Werkhofs in idyllischer und sicherer Umgebung gemeinsam mit Gleichalterigen Abenteuer erleben und so Erfahrungen fürs Leben sammeln. Doch 2009 war der Spass aus, als der Abenteuerspielplatz, wie ein «Robi» im Fachjargon genannt wird, einer Überbauung weichen musste. Ursprünglich war von der Gemeinde vorgesehen worden, den Abenteuerspielplatz ins Freizeitzentrum am Rainenweg zu verlegen, doch die Bevölkerung lehnte dieses Projekt ab. 2009 löste sich der «Robi»-Verein auf, was auch das vorläufige Ende der Robinsonspielplatz-Ära in Reinach bedeutete. Im Dezember 2015 hatte sich ein Komitee aus links-grünen Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten gegründet, die Initiative «Robinsonspielplatz für Reinach» lanciert und den Gemeinderat damit beauftragt, eine Vorlage für einen neuen Robinsonspielplatz auszuarbeiten. Da der Einwohnerrat dem Begehren nach kontroverser Debatte zustimmte, konnte auf eine Volksabstimmung verzichtet werden. Der Gemeinderat schlug

anno 2017 einen Robinsonspielplatz am Standort Einschlag vor, allerdings erst auf 2022, wenn der FC Reinach seinen Trainingsbetrieb gänzlich in die Sportzone Fiechten verlegt hat.

Neue Angebote

Nachdem der Gemeinderat nun auf das Geschäft zurückgekommen ist und es aufgrund finanzieller Überlegungen zur Ablehnung vorgeschlagen hatte, wurden im Einwohnerrat die Stimmen laut, welche einem Robinsonspielplatz für Reinach so oder so kritisch gegenüberstehen: «Es gibt in Aesch und Münchenstein ein solches Angebot. Warum braucht Reinach noch eines?», fragte FDP-Einwohnerrat Thierry Bloch. Und er setzte obendrauf: «Wir müssen verhindern, dass es einen Rohrkrepierer gibt.» Bloch schlug den Initianten sogar vor, ihr Begehren zurückzuziehen, denn: Folgt der Einwohner- dem Gemeinderat und lehnt die Initiative quasi in zweiter Instanz ab, wird es zu einer Volksabstimmung kommen. Vorgebracht wurde zudem, dass mit «Saturday Sports» heute ein Angebot für die «Robi»-Altersgruppe existiere. Die Vorlage wird nun weiter beraten. Entschieden wird an einer der kommenden Sitzungen.

(Fortsetzung auf Seite 9) ANZEIGE

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Dankbarkeit – die goldene Sonne im Herzen aktivieren In bewegten Zeiten wie diesen tut es gut, sich auf seine Ressourcen zu besinnen. Für was bin ich gerade jetzt dankbar? Oder am Abend nach einem langen Arbeitstag: Welche goldenen Momente habe ich erlebt? Wofür war ich in meiner Kindheit dankbar? In der Wiederholung wirkt sich die Praxis der Dankbarkeit als ein kraftvolles Gefühl der Zufriedenheit aus. Mit Ihrer Dankbarkeit aktivieren Sie ganz bewusst die Sonne im Herzen. Die Sommer-Morgenpraxis: Während den Sommerferien treffen wir uns jeden Dienstag und/oder Mittwoch morgen von 9.00 bis 10.30 Uhr in der geräumigen Oase nahe beim Bahnhof Dornach. Inspiriert durch die kreativen Impulse von Stefanie Heinis, Tanztherapeutin seit 9 Jahren, vertiefen wir unseren Blick auf die Fülle im Leben. Die vertraute Kleingruppe von 7 bis 12 Männern und Frauen jeden Alters wirkt motivierend auf den eigenen Prozess der Dankbarkeit. Dies ist der dritte Kurs zum Thema Dankbarkeit und er ist sehr beliebt bei Jung und Alt. Beginn: 13. Juli 2021 Anmeldung: bis 20. Juni 2021 an info@tanzenwieichbin.ch oder Tel. 061 301 03 51. Alle sonstigen Tanzangebote finden auch in den Ferien statt: www.tanzenwieichbin.ch

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REINACH

(Fortsetzung von Seite 7)

Bürgergemeinde Reinach

Happy Girls Day in Allschwil

Einladung zur Bürgergemeindeversammlung

Die Jugendarbeiterinnen vom Verein Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) Baselland und Region laden dieses Jahr zum 11. Happy Girls Day ein. Weiblichen Jugendlichen ab 11 Jahren wird eine vielfältige Auswahl an Workshops und eine gesunde Zwischenverpflegung angeboten. Die Genderangebote der OKJA ermöglichen den Mädchen und jungen Frauen mehr über eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung zu erfahren, neue und schöne Dinge auszuprobieren, einen Tag mit Altersgenossinnen zu verbringen und ihren Selbstwert positiv zu stärken. Der Anlass findet am Samstag, 5. Juni von 13 bis 18.30 Uhr im Jugendfreizeithaus Allschwil statt und kostet 15 Franken Eintritt pro Person. Weitere Infos: www.happy-girls-day.ch

Birsstadt-TV: Märkte in Reinach Im Fokus der Sendung vom 31. Mai 2021 stehen die Märkte in Reinach, die auch in den vergangenen Monaten stattgefunden haben und neu organisiert sind. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Anlässe in Reinach – 4. Juni, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 3. Juni, 20-23 Uhr, Jazzkonzert «Nathalie Laesser Zweifel Sextett», Jugendcafi Paradiso – 6. Juni, 11-17 Uhr, Tag der offenen Tür, Tierpark Reinach Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www. reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Die Durchführung von Gemeinde- und Bürgergemeindeversammlungen ist zum heutigen Zeitpunkt möglich. Es freut uns, alle Reinacher Ortsbürgerinnen und Ortsbürger zur Versammlung einzuladen: Donnerstag, 10. Juni 2021. Die Bürgergemeinde-Versammlung findet in der Dreifachsporthalle Fiechten in Reinach statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Türöffnung um 19.00 Uhr. Traktanden: 1. Beschlussprotokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 18. Juni 2020 2. Einbürgerungen 3. Finanzen – Beratung und Beschlussfassung über den Antrag auf Genehmigung des Budgets 2021 – Beratung und Beschlussfassung über den Antrag auf Genehmigung der Rechnungen 2020 4. Infrastruktur 5. Kultur 6. Forst 7. Wahl eines neuen Revisors: für den zurücktretenden Herrn Paul Kocher schlägt Ihnen der Bürgerrat Herrn Urban Roth zur Wahl in die Rechnungsprüfungskommission vor. 8. Diverses Für die Durchführung der Bürgergemeindeversammlung gelten die Schutzmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit BAG (Maskenpflicht, Abstand halten etc.). Es wird nach der Versammlung leider keinen Apéro geben. Wir möchten Sie bitten, den Versammlungsort nach erfolgter Versammlung direkt zu verlassen. Der Bürgerrat

Die Planet-Uhr tickt Egal ob bei Gebäuden, im Verkehr, in der Industrie oder der Landwirtschaft: Beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) geht man davon aus, dass die Schweiz ihre Klimaziele für das Jahr Lucio Sansano 2020 verpasst hat. (FDP) Genaue Zahlen liegen zwar erst für das Jahr 2019 vor, allerdings meldete das Bafu bereits heute, dass es der Schweiz wohl nicht gelungen sei, zwischen 1990 und 2020 ihren Treibhausgas-Ausstoss wie geplant um 20 Prozent zu senken. Denn bis ins Jahr 2019 lagen die Einsparungen erst bei 14 Prozent. Damit verpasst die Schweiz die Klimaziele im derzeit gültigen CO2-Gesetz. Dies entgegen den Aussagen der Gegner des neuen CO2-Gesetzes, welche behaupten die Schweiz sei schon heute auf gutem Wege und weitere Massnahmen seien unnötig. Die Fakten zeigen jedoch klar auf, dass die Treibhausgasemissionen in der Schweiz in Zukunft noch stärker reduziert werden müssen, um drastische Klimaveränderungen zu vermeiden. Deshalb braucht es jetzt den wichtigen Schritt in Richtung effektiver Klimaschutz und in Richtung Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Das neue CO2Gesetz ermöglicht diesen Schritt und ist ein breit abgestützter Kompromiss. Wenn das Gesetz jetzt abgelehnt wird, würden wir damit riskieren, dass die Klimapolitik in der Schweiz auf Jahre blockiert ist. Dies gilt es unbedingt zu verhindern, denn die Planet-Uhr tickt und wartet nicht auf uns. Deshalb sage ich am 13. Juni klar Ja zum neuen CO2-Gesetz. Lucio Sansano, Einwohnerrat FDP Präsident Jungfreisinnige BL

LESERBRIEF

Auf Kosten des Steuerzahlers

16. Juni 2021, 19 Uhr im Feuerwehrmagazin Die Stützpunktfeuerwehr Reinach sucht Verstärkung! Mit neuestem Material, interessanter Ausbildung und Teamgeist bewältigt die Stützpunktfeuerwehr Reinach nicht alltägliche Situationen. Am Infoanlass wird die Stützpunktfeuerwehr Reinach mit all ihren Facetten vorgestellt. unter www.rina.ch. Die aktuellen BAG-Richtlinien werden eingehalten. Infos, App, Newsletter: www.reinach-bl.ch, 061 511 60 00

Für den Steuerzahler ist es nicht nachvollziehbar, dass für die Asylheim- Affäre über 600 000 Franken «verbraten» wurden, welche der damalige Gemeinderat offensichtlich zu verantworten hat. Nun muss der Reinacher Steuerzahler dafür aufkommen, dem vor kurzem eine massive Steuererhöhung aufgebrummt worden ist. Das kann es ja nicht sein? Die verantwortlichen Gemeinderäte müssten dafür zur Rechenschaft gezogen werden, auch diejenigen, die nicht mehr im Amt sind. Immerhin wurden diese ja von uns Bürgerinnen und Bürgern in Treu- und Glauben gewählt um unsere Interessen zu vertreten. Für mich ist dies ein Affront und nicht akzeptabel. Beat von Ins Einwohner und Bürger von Reinach

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es e al te er mi lib -Ko Ja

EIDG. ABSTIMMUNG

Recht auf Selbstbestimmung Am 13. Juni stimmen wir über das CovidGesetz in seiner mittlerweile siebten Version ab (heute gilt die Gesetzesversion vom 1. April 21, welche aber nicht im Abstimmungsbüchlein abgedruckt ist). Es wird dabei auch abgestimmt, ob die Grundlage für ein umfassendes ContactTracing sowie die Einführung eines Gesundheitspasses geschaffen wird oder nicht. Gerade die Einführung der «Impfpässe» würde eine unethische Form von Zwang darstellen und gegen das Prinzip der informierten Zustimmung verstossen. Menschen können verschiedene Gründe haben, warum sie nicht in der Lage oder nicht willens sind, die derzeit verfügbaren Impfstoffe zu erhalten, einschliesslich ernsthafter Gewissensfragen im Zusammenhang mit der Ethik der Impfstoffherstellung oder -prüfung. Wir

riskieren, eine Gesellschaft zu schaffen, in der eine bedeutende Schicht von Menschen, die eine Impfung ablehnen, von wichtigen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen wird. Es besteht auch die berechtigte Befürchtung, dass diese Regelung zu einem Dauerzustand führt, in dem der Covid-Impfstatus auf andere Formen der medizinischen Behandlung und vielleicht sogar auf andere Kriterien darüber hinaus ausgedehnt werden könnte. Darum beenden wir solche Entwicklungen mit einem klaren Nein zum CovidGesetz am 13. Juni. Denn nur bei einer Ablehnung der «alten» Fassung des Covid-Gesetzes sagen wir auch Nein zu den seither ergangenen Revisionen und neuen Regelungen. Jonathan Schwenter

Tiana Moser, Nationalrätin glp (ZH)

«Pestizide verschmutzen unser Trinkwasser und führen zu einem Insekten- und Vogelsterben. Das darf nicht weiter subventioniert werden. Darum Ja zur Trinkwasserinitiative.»

Initiative für sauberes Trinkwasser

JA

Eine liberale Lösung. Liberales Komitee für die Trinkwasserinitiative, Monbijoustrasse 30, 3011 Bern www.liberale-fur-trinkwasser.ch

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Reinach

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EIDG. ABSTIMMUNG

Kirchgemeinde

REINACH

9 Reformierte

Amtliche Publikationen

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

Türen öffnen. Bild von Helene Souza / pixelio.

SEELSORGE IN ZEITEN VON CORONA Türen öffnen «Kommen Sie wieder, Frau Pfarrer?», fragt mein Gegenüber. Tag und Zeit für einen nächsten Besuch sind rasch gefunden, ich trage beides in meine Agenda ein, verabschiede mich und ziehe die Tür hinter mir zu. Auf dem Weg zurück ins Büro denke ich über die Begegnung nach. Ich versuche mir einzuprägen, was ich soeben gehört habe. Manchmal sind es scheinbar banale Gespräche, die beim Hudelwetter beginnen und beim fehlenden Appetit enden. Zwischen den Sätzen jedoch blitzt immer mal wieder eine Frage auf, eine Sorge schleicht sich an. Wird ausgesprochen, zaghaft oft, mit der Zeit mutiger. Eine klare Antwort darauf ist selten zur Hand. Meistens wird auch keine Antwort erwartet; es tut einfach gut, sich mal alles von der Seele sprechen zu können. Einem Menschen Dinge anvertrauen zu dürfen, die man lieber nicht mit der Nachbarin oder mit dem Sohn bespricht. Und zu wissen: Die Pfarrerin wird, was sie gehört und aus meinem Leben erfahren hat, in ihrem Herzen behalten. Sie ist von Amtes wegen an das Seelsorgegeheimnis gebunden und wird niemandem erzählen, welche Sorgen mich quälen. Das ist Seelsorge, wie ich sie verstehe: Einen Menschen zu begleiten, ihm zuzuhören, ihn zu ermutigen, ihm Trost zu spenden. Für mich ist es die wichtigste – und schönste! – Aufgabe, die ich als Pfarrerin habe. In diesen Tagen spüre ich besonders stark, dass es eine wertvolle Aufgabe ist. So manch einer sehnt sich nach einem persönlichen Gespräch, so manch eine möchte mal wieder ihr Herz ausschütten. Corona hinterlässt Spuren. Es war und ist für viele eine einsame, schwierige Zeit, die auch die Besuche zu Hause stark prägt. Maske und Abstand sind selbstverständlich, der Händedruck fehlt. Was geblieben ist, ist ein Gefühl der Zusammengehörigkeit gerade in schwierigen Zeiten. Und die Freude, die aufblitzt, wenn sich vor mir eine Haustüre öffnet. Pfarrerin Gabriella Schneider Trost Du weisst, dass hinter den Wäldern blau die grossen Berge sind. Und heute nur ist der Himmel grau und die Erde blind. Du weisst, dass über den Wolken schwer die schönen Sterne stehn. Und heute ist aus dem goldenen Heer kein einziger zu sehn. Und warum glaubst du dann nicht auch, dass uns die Wolke Welt nur heute als ein flüchtger Hauch die Ewigkeit verstellt? Christian Morgenstern Aus der Behörde Die Behörde hat den erfreulichen Jahresabschluss 2020 zuhanden der Kirchgemeindeversammlung vom Mittwoch, 18. August 2021 verabschiedet. Zudem hat sie die Vergabung von je CHF 2000.– für die Projekte Swiss Burma Aid, Das Hunger Projekt Schweiz und Hilfe für Kinder in der Coronakrise in Indien beschlossen. Heute Abend Zoom-Meeting zur Lage in Burma Heute Abend organisieren wir ein Zoom-Meeting zur aktuellen Lage in Burma. Thawm Mang von der SwissAidHilfe berichtet aus erster Hand und antwortet auf Ihre Fragen. Gerne schicken wir Ihnen den Zoomlink, den Sie unter adrian.bruengger@refk-reinach.ch oder schneider@refk-reinach.ch anfordern können. Das Meeting beginnt um 19.30 Uhr. MISCHELIKONZERT Ein Sommernachtstraum Morgen widmet sich das Mischelikonzert Shakespeares grossem Werk «Ein Sommernachtstraum». Marc Meisel und Saskia Salembier inszenieren den einfach erzählten Text musikalisch. Das Mischelikonzert richtet sich an Gross und Klein: Es eignet sich auch für Kinder! Und noch eine gute Nachricht: Es dürfen 100 Personen teilnehmen! Morgen, Freitag, 4. Juni 2021, 18.00 Uhr, Mischelikirche. Eintritt frei, Kollekte Getauft Am 30. Mai 2021 Emily Rose Oehl, geboren am 30. Juli 2020, Tochter von Claudia und Michael Oehl Am 9. Mai 2021 Yara Moor, geboren am 13. November 2020, Tochter von Marco und Fabienne Moor Gestorben Am 6. Mai 2021 Hans-Jörg Angliker-Kilchmann, geboren am 9. April 1939 Am 11. Mai 2021 Heinrich Müller-Achú, geboren am 9. Februar 1938 Am 12. Mai 2021 Olivier Honegger, geboren am 30. Juni 1959 Das gute Wort zum Schluss Der HERR spricht: Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. Psalm 91,14 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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REINACH EIDG. ABSTIMMUNG

Wir haben nur eine Erde Immer wieder müssen wir lesen, dass wir als kleine Schweiz gar nichts gegen den CO2-Ausstoss unternehmen könnten, da wir nur für einen marginalen CO2-Ausstoss in der Welt verantLadislas von Sury (CVP) wortlich wären. Tatsächlich kann man sich auf diese Art aus der Verantwortung stehlen. Natürlich sollen erst einmal die grossen Verursacherländer mit einer CO2-Reduktion beginnen. Wir Schweizer können uns später anschliessen. Falsch! Wir sind nämlich alle für den CO2-Austausch verantwortlich, unabhängig in welchem Ausmasse diese Verschmutzung stattfindet. Jahr für Jahr schwinden unsere Gletscher. Wollen wir allen Ernstes einfach abwarten, bis sie abgeschmolzen sind? Unsere Gletscher

sollen auch noch von meinen Enkelkindern bewundert werden können. Es kann doch nicht sein, dass wir tatsächlich zulassen, dass sich unser Klima weiter verändert, Naturkatastrophen zunehmen, sich Menschen aufgrund des zunehmenden Wassermangels streiten müssen. Genauso inakzeptabel ist es, dass der Meeresspiegel weiter steigt. Aber auch hier würde der Zyniker sagen, dass es uns ja nicht betreffen würde; wir leben ja in einem relativ geschützten Land. Aber ich als Bürger trage eine Verantwortung in dieser globalisierten Welt, für mein Land, für die nächsten Generationen und für diese Erde. Dieser Planet sollte es uns Wert sein, Sorge für ihn zu tragen, heute und morgen, in der Schweiz und anderswo. Wir Schweizer leben in einem privilegierten Land, gehen wir mit gutem Beispiel voran. Deshalb sage ich Ja zum CO2-Gesetz! Ladislas von Sury Einwohnerrat CVP

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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Dadi Wirz erhält den Spartenpreis Kunst

TC REINACHERHEIDE

Interclub-Saison hat begonnen

Internationale Lebensgeschichte: Dadi Wirz zog es schon früh in die Welt hinaus.

Im Tennisglück: Die erste Interclub-Begegnung nach langer Pause. Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit und die offizielle Interclub-Saison 2021 hat begonnen. Dieses Jahr hat die NLC-Mannschaft des TC Reinacherheide einige tolle Neuzugänge zu verzeichnen. Der 17-jährige, ehrgeizige Nachwuchsspieler Gian Durrer (R1), sowie der 21-jährige, talentierte Nils Schmassmann (R4) stossen in den bisherigen Kader. Die erste Begegnung fand am Sonntag auswärts gegen den TC Horgen statt. An Position 2 erkämpfte sich Nicolas Ernst (N4) nach einem dreieinhalbstündigen Schlagabtausch einen extrem knappen Sieg. An Position 4 gewann Gian Durrer (R1) für den TCR knapp in drei Sätzen und an Position 6 musste sich Leo Schirmer (R4) in drei Sätzen geschlagen geben. Die Nummer 1

FOTO: ZVG

Klaus Jank (N4) verlor gegen einen starken N3-Spieler in zwei Sätzen, Urs Thurau (R1) an Position 3 gewann deutlich in zwei Sätzen und Nils Schmassmann (R4) an Position 5 verlor denkbar knapp in drei Sätzen. Somit stand es 3:3 nach den Einzeln und die Doppel mussten die Entscheidung bringen. Die drei Doppel wurden sehr ausgeglichen aufgestellt. Nach grossem Einsatz in allen drei Doppeln haben es die Tenniscracks vom TCR geschafft das Doppel Nr. 1 und 3 zu gewinnen und somit die Partie am Ende 5:4 für sich zu entscheiden. Kommenden Samstag, den 5. Juni, wartet die Michel Kratochvil Tennis Academy in Bern auf die Jungs. Nicolas Ernst Captain NLC Herren Aktiv TC Reinacherheide

LESERBRIEF

Vergessen und schweigen hilft Vergessen hilft in vielen Belangen. Nicht über ein Vorkommnis zu sprechen, ist noch viel besser, und in der Politik wird vergessen und schweigen sehr oft zelebriert. Man möchte nur über die schönen Dinge sprechen, negative Themen soll es ANZEIGE

13. Juni im Endausbau

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nicht geben und wenn es sie gibt, soll darüber geschwiegen werden. Man kann auch sagen, dass Gras darüber wachsen soll. Selbstverständlich wird Gras über ein Ereignis wie die Asylheimaffäre wachsen, aber darf man nicht Kritik üben und Dinge beim Namen nennen, wenn die leider schon bezahlte sehr hohe Rechnung vorliegt? Soll man schweigen und am besten auch gleich alles vergessen, wie es in vielen Regimen getan wird? Dieses schlussendlich für Reinach teure Abenteuer hätte vermieden werden können. Die Leidtragenden sind natürlich die, welche schlussendlich Hauptdarsteller in diesem Schauspiel waren. Dass man die Geschichte vergessen will, ist verständlich, darüber nicht zu sprechen ist hingegen nicht dienlich. Ein Vertikutierer in diesem Sinne holt das abgestorbene Gras raus, damit mehr gesundes Gras wachsen kann. Wo ist also das Problem, wenn ein Vertikutierer über einen Rasen gelassen wird? Es ist anzunehmen, dass die Leute, welche sich hier glücklicherweise kritisch zu den Kosten geäussert haben, in Teilen der Reinacher Politik einen schweren Stand haben werden, weil sie eben nicht schwiegen. Brigitte Meier

Ende Mai wurden die vier Preisträgerinnen und Preisträger des Kulturpreis BL 2021 verkündet. Der Spartenpreis Kunst geht an den 90-jährigen Künstler Dadi Wirz aus Reinach. Das «Wochenblatt» publiziert die Laudatio. Dominique Mollet Die Biografie von Dadi Wirz liest sich wie ein Abenteuerroman, als das Reisen noch ein wagemutiges Unterfangen war, gespickt mit einer Tour d’Horizon durch die Kunstgeschichte. Als Sohn des Ethnologen Paul Wirz in Muttenz geboren, bereist er schon in den ersten Lebensjahren über ein Dutzend Staaten in Afrika und Asien und verbringt seine Kindheit auf einer Insel in Sri Lanka. Später zieht die Familie in die Dominikanische Republik.

Diese Eindrücke und Perspektivenwechsel werden seine Kunst und seinen weiteren Lebensweg prägen. Voller Freude schildert der heute 90-jährige Künstler und Sammler seine zahlreichen Stationen und die damit verbundene künstlerische Arbeit. Nach einer Fotografenlehre in Basel zieht es ihn in die Welt hinaus. Dank dem Künstler Serge Brignoni, einem Freund der Familie, schickt ihn sein Vater zum Kunst-Studium nach Paris. Er erhält einen Lehrauftrag und lernt Künstler wie Alexander Calder, Max Ernst, Alberto Giacometti oder Jean Arp kennen. Nach einem längeren Aufenthalt in Neuguinea zieht er Mitte der 50er-Jahre in die USA. Dort lehrt er während 15 Jahren in Ohio, Providence und Houston Kunst. Danach folgt er dem Ruf der Schule für Gestaltung in Basel. Seine Reisetätigkeit gibt Dadi Wirz dessen ungeachtet nie auf. Er interessiert sich jetzt vor allem für Drucktechniken. Geografische Bezüge sind ihm wichtig. Bereiste Flussläufe werden zu Reliefs, die Umrisse der französischen Atlantikküste dienen als Grundlage für eine Objektserie. In seiner

FOTO: ZVG / MATTHIAS WILLI

«Wandskulptur Baselbieter Gemeinden» von 2019 werden die Umrisse und Höhenlinien einzelner Gemeinden zu einem abstrakten dreidimensionalen Bild. Objekte und Objets trouvés prägen sein Werk immer stärker, seine Sammeltätigkeit kommt ihm dabei zugute. Ob StalinBüsten aus Moskau, Schiefertafeln oder Schubladenkästen aus ehemaligen Fabriken – alles wird zusammengetragen. Die Sammlung in seinem Haus in Reinach zeugt davon, sie umfasst neben Alltagsgegenständen auch wunderschöne traditionelle Objekte aus Papua-Neuguinea. Der Austausch zu anderen Künstlerinnen und Künstlern und Kulturen bleibt für ihn von grosser Wichtigkeit. Mit Dieter Roth verbindet ihn eine lange Freundschaft. Trotz seiner internationalen Lebensgeschichte bleibt der Kanton Basel-Landschaft die Heimat von Dadi Wirz. Gleichzeitig ist er ein Botschafter und trägt immer ein Stück Baselbiet in die Welt hinaus. Dominique Mollet ist Präsident des Kulturrats Baselland

AUS DER GEMEINDE

Kosten differenziert betrachten An der letzten Sitzung des Einwohnerrats war der Bericht der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission (GRPK) über die finanziellen Folgen der «Asylheim-Affäre» traktandiert. Die Vorkommnisse um das Asylzentrum wurden bereits 2017/18 durch eine externe Prüfung (Bericht «Proficio») wie auch durch die GRPK im Detail aufgearbeitet, analysiert und gewertet. Beide Berichte haben konkrete Massnahmen vorgeschlagen, die künftig dazu beitragen sollen, dass eine ähnliche Situation nicht wieder geschehen kann. Die Ergebnisse des Berichts «Proficio» wurden im Juni 2018 dem Einwohnerrat wie auch der Bevölkerung vorgestellt. Der Einwohnerrat beschäftigte sich Ende Oktober 2018 mit dem Bericht der GRPK. Es herrschte Einigkeit, dass mit den Erkenntnissen aus den Berichten und den daraus abgeleiteten Massnahmen ein Schlussstrich unter die unerfreulichen Ereignisse rund um das Asylzentrum gezogen werden kann. Die geforderten Massnahmen sind in der Zwischenzeit umgesetzt worden. Der jetzt vorliegende Bericht der GRPK zu den Kosten der «Asylheim-Affäre» weist einen Gesamtbetrag von 600 000

CHF aus. Dieser Betrag kann keine Freude auslösen. Um diesen Betrag angemessen zu beurteilen, müssen die darin berücksichtigten Kosten jedoch differenziert betrachtet werden. Das soll aber nicht als Rechtfertigung dienen. Die GRPK hat einen umfassenden Ansatz gewählt. Die 600 000 CHF beinhalten Kosten, die sowohl direkt als auch indirekt mit der «Asylheim-Affäre» verbunden sind. Sie hat die Kosten in vier Kategorien aufgeteilt. Fast zwei Drittel der Kosten sind Personalaufwand. Darin enthalten ist die Lohnfortzahlung für die vorübergehend freigestellte Mitarbeiterin des Asylzentrums. Weil die Aufgaben in der Zeit der Freistellung zu einem wesentlichen Teil mit bestehendem Personal innerhalb der Verwaltung erfüllt werden konnten, betrugen die Mehrkosten ledig-

lich 19 000 CHF. Der Personalaufwand umfasst auch die Kosten für die Ersatzwahl von zwei neuen Gemeinderäten und des Gemeindepräsidiums sowie den Aufwand für die Suche einer neuen Leitung des Asylzentrums und die externe Begleitung des Neustarts im Asylzentrum. Knapp 100 000 CHF betrug der Aufwand für die Erarbeitung des Berichts «Proficio». Dies geschah im Auftrag und im Einvernehmen mit allen Fraktionen des Einwohnerrats. Es bleiben gut 130 000 CHF für Rechts- und Kommunikationsberatung. Forderungen nach dem Rücktritt von Mitgliedern des heutigen Gemeinderats und der Übernahme der finanziellen Verantwortung für die 600 000 CHF sind bei einer differenzierten Betrachtung dieses Betrags völlig unbegründet. Nachdem Gemeinderat und Einwohnerrat die unerfreuliche Geschichte mit dem Bericht «Proficio» und dem Bericht der GRPK Ende 2018 abgeschlossen haben, ist eine erneute Schuldzuweisung unangebracht. Melchior Buchs, Gemeindepräsident


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Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.arlesheim@wochenblatt.ch oder Telefon 061 927 26 70

wochenblatt.ch


REINACH GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 3. Juni, Fronleichnam 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier Samstag, 5. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Juni 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 8. Juni 17.00 Rosenkranz Mittwoch, 9. Juni 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 10. Juni 18.15 Rosenkranz 19.00 Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 4. Juni 18.00 Mischelikonzert in der Mischelikirche Sonntag, 6. Juni 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Jona 1,1–2,2 (3–10) 11 Öffnungszeiten Bistro Glöggli Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Dienstag bis Samstag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

AUS DER BÜRGERGEMEINDE Donnerstag, 3. Juni 14.30 Nachmittagsbibelkreis Samstag, 5. Juni 14.00 Jungschi 18.00Youthchannel Sonntag, 6. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl. Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel und Kidstreff Montag, 7. Juni 6.00 Männergebet Mittwoch, 9. Juni 20.00 Hauskreise und Kleingruppen

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 6. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, evtl. nur per Zoom – Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

berhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.

Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident: Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.

Sonntag, 6. Juni 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 9. Juni 20.00 Gottesdienst

Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen

und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. Internet: www. elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55.

Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruber-

haus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www. elternbildung-reinach.ch

Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch

FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@intergga.ch,www.fdp-reinach.ch

Betagtenhilfe Reinach. Mahlzeitendienst, Haushaltshilfe und Mittagsclub. Wiedenweg 1, 4153 Reinach, 061 711 22 20, www.betagtenhilfe-reinach.ch, sekretariat@betagtenhilfe-reinach.ch. Öffnungszeiten: Mo–Do, 8–12 und 14–16.30. Fr von 8–11.

FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung.

Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30– 10.30, 061 711 22 77.

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nen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

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CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspre-

Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Marianne Vuattoux. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15.

mont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch

Der Skulpturenweg erstrahlt in neuem Glanz Vielleicht haben Sie es schon entdeckt – der Skulpturenweg erstrahlt in neuem Glanz! Die Wege bedurften nach den regen Besucherströmen der letzten Monate sowie der im Jahre 2020 abgesagten Waldputzete dringend einer Überholung. Im April dieses Jahres konnte nun der gesamte Weg dank der Mithilfe von freiwilligen Helferinnen und Helfern neu eingefasst und geschnitzelt werden. An mehreren Tagen wurden so rund 350 Stunden Fronarbeit zum Wohle der Allgemeinheit geleistet. Ebenfalls hat die Klasse 3Pi der Sekundarschule Reinach einen ganzen Morgen im Wald mitgearbeitet. Der Bürgerrat dankt an dieser Stelle nochmals allen fleissigen Helfenden sowie dem Forstrevier Angenstein für den unermüdlichen Einsatz. Übrigens, im letzten Monat wurden im Reinacher Wald rund 2000 junge Bäume gepflanzt. Ebenfalls in diesem Frühling wurde der Waldlehrpfad neu beschildert. Nun helfen Ihnen auch hier QR-Codes, Wis-

senswertes über die Bäume und Sträucher zu erfahren. Verbinden Sie beide Wege und entdecken Sie auf Ihrem Spaziergang die Schönheiten des Leywaldes. Bitte nutzen Sie für Ihren Picknickhalt ausschliesslich die offiziellen Feuerstellen und beachten Sie, dass der Abfall nicht in den Wald gehört sondern in die

Der Bürgerrat

NATUR- UND VOGELSCHUTZ VEREIN

Nachwuchs bei den Reinacher Störchen Auch in diesem Jahr kehrten sie zurück – die Weissstörche vom Erlenhof. Diesmal kam das Storchenweibchen zuerst und erst noch mit einem neuen Partner. Flugs bezogen sie einen der neuen Horste auf dem Dach des Pferdestalls. Etwas sorgenvoll warteten wir auf die Rückkehr von Storchenmann Ring-Nr. SH 217, der während der vier vergangenen Jahre Partner und Inhaber des Horstes gewesen war. Am 22. Februar traf er ein, schlug seinen Rivalen in die Flucht und bezog mit seiner bekannten Partnerin den alten Horst auf der Pappel. Die beiden neu errichteten Dachhorste blieben leer. Nach rund 32 Tagen Brutdauer schlüpfte am 23. April der Nachwuchs. Seitdem zeigt sich das Wetter alles andere als storchenfreundlich. Dank der selbstlosen Pflege ihrer Eltern überlebten bis jetzt zwei Küken. Der VNVR bietet wiederum eine Patenschaft für die beiden Jungstörche an. Möchten Sie eine solche übernehmen oder verschenken? Die Gotte/der Götti wählt für «ihren/seinen» Storch einen Namen und kriegt ein Patenschaftszertifikat. Zur Beringung der Jungstörche im Alter von 6 bis 8 Wochen werden Sie eingeladen. Voraussetzung ist eine Mitglied-

Babyglück: Das Storchenpaar hat zwei Küken durch den kühlen Frühling gebracht. FOTO: TONI DÜRRENBERGER

schaft beim VNVR, siehe www.vnvr.ch/ mitmachen/mitgliedschaft/. Bei überzähligen Anmeldungen entscheidet das Los. Wir würden uns freuen, Sie als Mitglied der Naturschutz-Community begrüssen

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bereit gestellten Abfalleimer. Denken Sie aber daran, dass es im Wald auch viele Tiere gibt, die ihre Ruhe brauchen und Jungpflanzen, die geschützt werden sollen. Bitte verhalten Sie sich im Wald respektvoll und als Gast, herzlichen Dank!

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Informationen zu den Ausstellungen liegen bei der Rezeption zum Mitnehmen bereit. Bitte informieren Sie sich über unser Rahmen- und Vermittlungsprogramm unter www.klosterdornach.ch.

WIR FREUEN UNS AUF SIE! D A S T E A M D E R H Ö R M I T T E L Z E N T R A L E R E I N AC H

«Wind of Change», diverse Orte im Kloster und Klostergarten Mit künstlerischen Werken von Claudia Breitschmid, Esther Ernst, Ingo Giezendanner, Florian Graf, Tamara Janes, Marinka Limat, kuratiert von Anja Seiler und Katrin Sperry, bis 26. September.

Lea Fröhlicher, «Beackerung»

Eine Installation von Lea Fröhlicher im Gewächshaus des Klostergartens, bis 31. Oktober 2021. Schauen Sie der Künstlerin über die Schulter beim Weiterarbeiten: Donnerstag, 10. und Freitag, 11. Juni, von 10 – 19 Uhr.

Fritz Balthaus, «BN/FM/CP/LF»

Vier Skulpturen/Vogelnisthäuser, bis 30. April 2022, Klostergarten.

KONZERTE

Limitierte Plätze. Reservation empfohlen: info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80

Konzert-Matinee

«Entre Révolution et Restauration» Sonntag, 6. Juni, 11.00 – 12.00 Uhr, Klosterkirche Ensemble «Des femmes tenant salon» mit Rachel Heymans (Oboe), Nelly Sturm (Fagott) und Marisa Minder (klassische Gitarre) Kollekte mit Richtpreis CHF 20.– Für ein anschliessendes Mittagessen empfehlen wir zu reservieren: 061 705 10 80

Menu Musica

«Frauenstimmen» Dienstag, 15. Juni, 12.30 – 13.00 Uhr, Klosterkirche Duo Anna Fortova (Cello) und Katrin Schmidlin (Flügel) Trouvaillen von Komponistinnen. CD-Debut und Verkauf. Kollekte mit Richtpreis CHF 20.–

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 25. Mai 2021 In seiner Sitzung vom 25. Mai 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle Corona Lage besprochen. • Der Gemeinderat Aesch und eine Delegation des Gemeinderates Pfeffingen haben die Orientierung von Martin Dätwyler und Rolf Blatter (Komitee N18) zur «Engpassbeseitigung Angenstein», «Umfahrung Laufen und Zwingen» sowie «Ortsdurchfahrt Delémont» zur Kenntnis genommen. • Weiter hat der Gemeinderat den Anschluss an die Stellungnahme des VBLG (Verband Basel Landschaftlicher Gemeinden) betreffend des Gebäudeversicherungsgesetzes Basel-Landschaft (GVG BL) und des Gebäudeversicherungsdekrets Basel-Landschaft (GVD BL) beschlossen. • Des Weiteren wurden die Baumeisterarbeiten für den Ersatz der Wasserleitung Ettingerstrasse im Abschnitt Schürhof bis Landskronstrasse vergeben. • Der Gemeinderat hat das Protokoll der Arbeitsgruppe Arbeitssicherheit vom 11. Mai 2021 zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Aesch

Baupublikation

Baugesuch Nr.: 1907/2021 Parzelle(n) Nr.: 1977 – Projekt: Aufstockung Wohnhaus / Anbau Carport / Fassadenänderung, St. Jakobstrasse 29, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Correia Nelson, Bottmingerstrasse 24, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Serrago 4 home AG, Serrago Marco, Hemmikerstrasse 30, 4466 Ormalingen Baugesuch Nr.: 1102/21 Parzelle(n) Nr.: 1813 – Projekt: Kamin für Cheminée Ofen, Neuhofweg 17, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Odermatt Markus, Neuhofweg 27, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Kaufmann Thomas, Schybenstuckweg 42, 4323 Wallbach Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch oder

über die Webseite des aktuellen Amtsblattes www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 14. Juni 2021 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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Eine Künstlerin im Wasser Die Pfeffinger Synchronschwimmerin Svea Ursprung reiht in diesem Jahr Erfolg an Erfolg. Am vergangenen Wochenende kam eine weitere Medaille hinzu. Tobias Gfeller

A18 Vollanschluss Aesch

Nachtsperrungen Dornacherstrasse im Juni

Von Montag, 7. Juni 2021, bis Samstag, 26. Juni 2021, ist die Dornacherstrasse auf der Höhe Autobahnüberführung A18 jeweils in den Nächten von 20.00 bis 5.00 Uhr gesperrt. Die Sperrungen erfolgen jeweils von Montag bis Freitag für insgesamt 15 Nächte. Am Samstag und Sonntag sind keine Sperrungen vorgesehen. Tagsüber kann die Dornacherstrasse normal befahren werden. Der Fuss- und Veloverkehr sowie der Busbetrieb der Linie 65 sind während der gesamten Zeit gewährleistet. Eine Umleitung wird signalisiert. Grund für die Sperrungen ist der Rückbau des Lehrgerüsts der neuen Brücke über die Dornacherstrasse. Weiterführende Informationen zur Baustelle finden Sie auf der Website des Tiefbauamtes des Kantons Basel-Landschaft unter «Baustellen Kantonsstrassen». Wir sind bemüht, die nächtlichen Lärmimissionen auf ein Minimum zu reduzieren, bitten Sie um Kenntnisnahme und danken für Ihr Verständnis. Tiefbauamt Basel-Landschaft

(Fortsetzung auf Seite 17)

EINLADUNG UND TRAKTANDEN GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 15. JUNI 2021 Der Gemeinderat lädt Sie am Dienstag, 15. Juni 2021, um 19.30 Uhr, zur Einwohnergemeindeversammlung auf dem Kunstrasenfeld auf der Sportanlage Löhrenacker (Landskronstrasse 41) ein. Es werden folgende Geschäfte behandelt: 1. Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung vom 26. Januar 2021 2. Besprechung und Beschlussfassung Jahresrechnung 2020 3. Besprechung und Beschlussfassung Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» 4. Entgegennahme des Berichts der Geschäftsprüfungskommission 2020 / 2021 5. Verschiedenes / Fragestunde / Informationen Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. Januar 2021, der Bericht der Geschäftsprüfungskommission 2020 / 2021 sowie der Anhang mit der detaillierten Rechnung 2020 können während den Schalteröffnungszeiten bei der Einwohnerkontrolle bezogen werden. Die Dokumente sind zudem online abrufbar über den untenstehenden QR-Code oder via ��������������� � ���������� � Gemeindeversammlung vom 15.06.2021. Die Gemeindeversammlung findet bei jedem Wetter im Freien statt. Wir bitten um entsprechende Bekleidung. Corona-Hinweis: Die Durchführung erfolgt unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Vorgaben von Kanton und Bund. Wer sich krank fühlt, soll bitte zu Hause bleiben. Schutzmasken und Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung. Es gilt eine Maskenpflicht. Die Kontaktdaten der Teilnehmenden werden erfasst. Aufgrund der Corona-Situation erfolgt im Anschluss an die GV kein Apéro. NAMENS DES GEMEINDERATES AESCH Präsidentin Verwaltungsleiter E. Sprecher R. Cueni

Vize-Schweizer-Meisterin in der Disziplin «Team Tech» Mitte April an den Schweizer Meisterschaften der Elite in Kloten, Bronze in der Disziplin «Combo» und dazu mehrere Topplatzierungen ausserhalb der Medaillenränge an den Schweizerischen Jugendmeisterschaften am Wochenende in Genf – Svea Ursprungs erstes Halbjahr 2021 verlief bisher bestens, und dies obwohl sie und ihr Team in den Wettkämpfen jeweils zu den Jüngsten gehörten. Bereits Ende Juni folgt für die Pfeffingerin mit der Junioren Europameisterschaft in Malta der nächste Höhepunkt. Um sich mit den Kolleginnen optimal darauf vorzubereiten, reist sie am 16. Juni ins Trainingslager. Sie wird damit wie bereits ihren 14. auch den 16. Geburtstag weg von zu Hause mit ihrem Nationalteam feiern und verpasst das Abschlussfest ihrer Sportklasse an der Sekundarschule Muttenz. Das schmerze schon, gibt sie unumwunden zu. «Da wäre ich gerne dabei gewesen, weil damit unsere gemeinsame Schulzeit endet.» Verzichten gehört bei Svea Ursprung zum Alltag. Während andere Teenager draussen die lauen Sommerabende geniessen und Freunde treffen, fährt sie fast täglich mit dem Zug nach Bern zum Training oder ist mit ihrem Team schon im Wasser, um die nächsten Ziele zu erreichen. Wenn sie jedoch mal frei hat, geniesse sie es umso mehr, mit Freunden etwas zu unternehmen.

Trainiert fast täglich mit ihrem Team: Svea Ursprung (ganz links). und Schule nicht verbinden. Dank der Sportklasse am Gymnasium Liestal wird dies für sie auch nach den Sommerferien möglich sein. Ein Profi sein als Synchronschwimmerin ist in der Schweiz nahezu ausgeschlossen, erklärt Svea Ursprung. «Aktuell sind nur gerade jene zwei Schwimmerinnen für ein Jahr Profis, die die Schweiz bei den Olympischen Spielen vertreten wollen.» Olympia ist auch das grosse Fernziel der Pfeffingerin. Im nationalen Verband Swiss Aquatics ist sie Teil der Leistungsgruppe für Paris 2024.

FOTOS: ZVG

Hälfte des dreiminütigen Programms den Kopf unter Wasser haben und damit fast permanent im anaeroben Bereich sind, wo der Körper quasi mit Sauerstoff unterversorgt ist. Kommt der Kopf über Wasser, müssen sie einerseits tief Luft holen, andererseits aber auch die Ausstrahlung und Haltung bewahren. Denn Artistic Swimming ist, wie der Name schon sagt, auch Kunst.

Permanent bis acht zählen

Artistic Swimming, wie Synchronschwimmen mittlerweile heisst, ist eine trainingsintensive Sportart. Die Unterschiede in der Ausführung der Elemente sind für Laien fast nicht zu erkennen. Über 25 Trainingsstunden kommen bei Svea Ursprung pro Woche zusammen. Der Grossteil davon absolviert sie am nationalen Stützpunkt in Bern. Dazu kommen Trainingslager und Wettkämpfe im In- und Ausland. Ohne die Möglichkeit der Sportklasse könnte sie Spitzensport

Voraussetzung für den Erfolg ist neben dem eigenen Können die Harmonie im Duett oder in der Gruppe. Die Bewegungen der Schwimmerinnen zur Musik müssen zeitlich und räumlich exakt identisch sein. Die Schwimmerinnen merken sich das Programm mittels zählen, beschreibt Svea Ursprung. «Wir zählen während einer Darbietung permanent bis acht und stets in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Bei jeder Zahl wissen wir, welche Bewegung jetzt kommt.» Umso bemerkenswerter ist die Leistung, wenn man bedenkt, dass die Schwimmerinnen während rund der

AESCHER KONZERTABEND

SEELSORGEVERBAND ANGENSTEIN

Konzert mit dem Trio Camerata Rhein

Angehörige von Demenzbetroffenen

Olympia als Fernziel

Herzliche Einladung zum zweiten Aescher Konzertabend in diesem Jahr am Sonntag, 6. Juni, 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Aesch. Das Trio Camerata Rhein ist ein neu gegründetes Kammermusik-Ensemble. Die drei jungen Musiker, die internationale Erfahrung haben und verschiedene Auszeichnungen erhielten, studieren zurzeit an der Musikhochschule in Basel. José Luis Inglés, Klarinette, Dmitry Smirnov, Violine und Bratsche und Denis Linnik, Klavier spielen Werke von Max Bruch, Igor Stravinsky und Arvo Pärt. Der Eintritt in das Konzert ist frei, es wird eine Kollekte am Ausgang erbeten. Es besteht die Möglichkeit, Plätze zu reservieren unter widmer. mariann@gmx.ch. Sie können aber auch gerne spontan kommen. Inga Schmidt Mariann Widmer ANZEIGE

Aescher Konzertabende Camerata Rhein

José Luis Inglés, Klarinette Dmitrry y Smirnov, Violine, Bratsche Denis Linnik, Klavier

Werke von Max Bruch, Igor Stravinsky, Arrvo Pärt rt

Sonntag, 6. Juni 19.30 Uhr Reformiert rte Kirche Aesch Eintritt frei/Kollekte

Das Leben mit Demenz betrifft die Erkrankten, deren Familien und nächste Angehörige, Freunde, Nachbarn und Kolleginnen. Die alltägliche Begleitung ist oft sehr herausfordernd und anstrengend für alle Beteiligten. Sowohl Demenzbetroffene als auch die Begleitenden erfahren sich oft als Menschen, die schleichend spüren, dass sie nicht mehr genügen können. Nun wollen wir im Seel-

«Ausstrahlung und Haltung wahren»: Svea Ursprung (vorne).

sorgeverband Angenstein wieder zum Angebot zurückkehren, uns in einem offenen Gesprächskreis auszutauschen. Dieses Gespräch findet statt am Mittwoch, 9. Juni, von 15.30 bis 17 Uhr im Raum der Stille im Pfarreiheim in Aesch. Melden Sie sich bitte an: 061 756 91 51, aesch@rkk-angenstein.ch oder bei Ralf Kreiselmeyer, 079 731 85 15. Ralf Kreiselmeyer, Pfarreiseelsorger

LESERBRIEF

Volleyball in Aesch Herr R. Gerwer schreibt im Wochenblatt vom 27. Mai, Zitat: «Was viele von Ihnen wahrscheinlich nicht wissen, ist dass der Volleyball-Verein von einem Pfeffinger Einwohner, Heinz Müller, gegründet wurde. Somit ist der Verein im Ursprung ein Pfeffinger Verein.» Diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen. Heinz Müller war zwar ein anerkannter Fachmann des Volleyballs und hat für die Entwicklung des Mini-Volleyballs in Pfeffingen Hervorragendes geleistet. Viele Kinder haben durch ihn die Freude am Volleyballspielen gefunden. Mit dem Volleyball in Aesch hatte er aber gar nichts zu tun. In Aesch begann Ende der 70er-Jahre eine Mädchengruppe erfolgreich an der Juniorinnen-Meisterschaft teilzunehmen. Das Interesse an dieser schönen Sportart nahm in der Folge bei Kindern und Jugendlichen rasch zu. Als zwei Damenteams, eine Herrenmannschaft, mehrere Juniorinnen-

Mannschaften und Minivolleyball-Gruppen am Meisterschaftsbetrieb teilnahmen, entschloss man sich einen rechtsgültigen Verein, den «VBC Aesch», zu gründen. Die Gründungsversammlung fand am 4. September 1982 in einem Schopf im Gebiet «Lochmatt» in Aesch statt. Dort wurden die Statuten in Kraft gesetzt. Als erste Präsidentin wurde Frau Alice Stoll gewählt. Ehrengast war Herr Wirz, als Delegierter des Gemeinderates Aesch. Der VBC Aesch war von Anfang an offen für eine Zusammenarbeit mit Pfeffingen und bot diese auch an. Die Verantwortlichen des Pfeffinger Volleyballs zeigten aber lange kein Interesse. Erst als die 1. Damenmannschaft aus Pfeffingen aufgrund ihrer Ligazugehörigkeit eine grosse Halle brauchte, wurde eine Fusion mit den VBC Aesch angestrebt. Diese wurde unter dem heutigen Namen «Sm’Aesch Pfeffingen» verwirklicht. Hans Rohrer


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Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

AESCH PFEFFINGEN

182. ordentliche Generalversammlung des Musikvereins Aesch Geschätzte Ehren-, Frei- und Passivmitglieder. Am Donnerstag, 17. Juni 2021 findet die 182. ordentliche Generalversammlung des Musikvereins Aesch statt. Da uns das Coronavirus leider immer noch Einschränkungen auferlegt, können wir nur die Aktivmitglieder zu diesem Anlass einladen. Falls jemand von Ihnen trotzdem teilnehmen möchte, bitten wir Sie per E-Mail mit unserer Kassierin Mirjam Fehr (mirjam_fehr@yahoo.com) Kontakt aufzunehmen. Wir hoffen, dass wir die nächste Generalversammlung (voraussichtlich im März 2022) dann wieder im normalen Rahmen organisieren und durchführen können. Vielen Dank für Ihr Verständnis und alles Gute!

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

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Finissage der Sonderausstellung «Schiff ahoi»

Ab sofort können die Kurse und Veranstaltungen des Regio-Ferienpass für Kinder von 6 bis 16 Jahren auf der Homepage www.regio-ferienpass.ch eingesehen und gebucht werden. Es stehen über 170 Veranstaltungen zur Auswahl! Am 22. Juni werden die Plätze zugeteilt.

Die Arbeitsgruppe Ferienpass Aesch wünscht allen Kindern einen tollen Sommer mit dem Ferienpass. Arbeitsgruppe Ferienpass Aesch

Birsstadt TV

Besuch beim eidgenössischen Feldschiessen Am vergangenen Wochenende fand in der ganzen Schweiz das eidgenössische Feldschiessen statt – auch auf der Gemeinschafts-Schiessanlage Schürfeld GSA. Birsstadt TV hat den Traditionsanlass genutzt, um im Schützenhaus Schürfeld mehr über das Feldschiessen und die über 150-jährige Geschichte des Schützenklubs Aesch zu erfahren. Das Feldschiessen kann auch im Vorfeld der obligatorischen Bundesübungen absolviert werden – Kranzmöglichkeit inklusive. So spart man sich die kostenpflichtigen Probeschüsse vor dem Pflichtprogramm. Dazu stehen 2021 folgende Schiessdaten in der GSA Schürfeld zur Verfügung: Samstag, 19. Juni, 9.00 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 18. August, 17.30 bis 19.30 Uhr, und Samstag, 25. September, 9.00 bis 11.30 Uhr. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Ausschreibung Baselbieter Freiwilligenpreis Freiwillige vor! Der Regierungsrat Basel-Landschaft honoriert mit dem Preis für Baselbieter Freiwilligenarbeit ehrenamtliche Einsätze. Teilnahmeberechtigt sind alle, die im Sozialbereich gemeinnützige und nicht kommerzielle Freiwilligenarbeit leisten, die im Kanton Baselland wohnen oder ihren Geschäftssitz haben und deren Engagement mehrheitlich der Baselbieter Bevölkerung zu Gute kommt. Das Preisgeld beträgt CHF 5000. Die Bewerbungsunterlagen können bis am 31. August 2021 mit dem Betreff «Preis für Baselbieter Freiwilligenarbeit im Sozialbereich» eingereicht werden an: Sicherheitsdirektion, Generalsekretariat, Regierungsgebäude, 4410 Liestal. Weitere Informationen sind zu finden unter: www.baselland.ch >> Politik und Behörden >> Direktionen >> Sicherheitsdirektion >> Freiwilligenpreis. Der Gemeinderat würde sich über eine rege Beteiligung aus Aesch sehr freuen. Gemeinderat Aesch

Der Stiftungsrat des Heimatmuseums freut sich, dass aufgrund der Lockerung der Covid 19-Massnahmen sowie der positiven Resonanz aus der Bevölkerung, das Heimatmuseum am kommenden Sonntag, 6. Juni 2021, von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr geöffnet werden kann. Am Nachmittag findet die Finissage statt. Wir sagen den Schiffen «ahoi» Ein letztes Mal haben Sie die Gelegenheit, die aktuelle Sonderausstellung «Schiff ahoi» mit über 40 Schiffsmodellen zu besichtigen. Es werden Personen vom Modellschiffclub für Auskünfte anwesend sein. Für das leibliche Wohl während der Finissage wird gesorgt. Es stehen zusätzliche Sitzgelegenheiten im Freien zur Verfügung. Neben der Sonderausstellung erzählt das Heimatmuseum Aesch seit über 40 Jahren viele bewegte und wissenswerte Geschichten aus der Aescher Vergangenheit und beherbergt wunderbare Schätze. Lassen Sie sich in die Vergangenheit der über 750-jährigen Geschichte unseres Dorfes entführen. Sie finden dabei viel Spannendes aus dem Arbeitsalltag früherer Zeiten. Hunderte Gegenstände und Bilder sind als Zeugen der Zeit ausgestellt und warten auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Die Sicherheitsmassnahmen gegen Covid 19 werden im Heimatmuseum nach wie vor umgesetzt. Es besteht eine Maskenpflicht! Das Heimatmuseum ist jeweils am ersten Sonntag des Monats geöffnet. Besuchen Sie uns am 6. Juni 2021 im Heimatmuseum. Der Stiftungsrat wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch

Goldene Hochzeit

Am 29. Mai durfte das Ehepaar PfleidererBiester Margrit und Albert das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

97. Geburtstag

Am 1. Juni durfte Frau Burk-Gschwind Bertha ihren 97. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Aesch

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 8. Juni 2021, 19.00 Uhr im Pfarreiheim

1. Begrüssung 2. Beschlussprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 18. November 2020 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 Die Unterlagen können im Sekretariat des Pfarramtes während der Bürozeiten eingesehen oder bezogen werden. 4. Informationen vom Seelsorgeteam 5. Genehmigung der hypothekarischen Belastung auf der Baurechtsparzelle «Gartenstrasse» 6. Wahl eines Kirchgemeinderates in die Synode 7. Verabschiedung des langjährigen Mitarbeiters Max Hunziker 8. Diverses – Klausurtagung – Vorinformation – Orgelrevision Der Kirchgemeinderat

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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AUS DER GEMEINDE

Zuteilung Sekundarschule – ein Schritt in die richtige Richtung Das Treffen der Delegation des Aescher Gemeinderats mit Verantwortlichen der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion stimmt zuversichtlich. Der Kanton zeigte viel Verständnis für die Aescher Situation und erklärte sich bereit, weitere Massnahmen für eine allseits zufriedenstellende Sekundarschulzuteilung umzusetzen. Nun ist die Klassenbildung abgeschlossen. Obwohl Kinder in Reinach und Münchenstein eingeteilt wurden, rechnet Aesch mit einer zukünftig nachhaltigen Lösung. Das kantonale Amt für Volksschulen (AVS) hat entschieden: Total elf Kinder aus Aesch besuchen ab kommendem Schuljahr die Sekundarschule in Reinach oder Münchenstein, davon fünf freiwillig. Das AVS hat es sich nicht einfach gemacht. Vorab erfolgten 22 Anhörungen, zehn Direktgespräche auf der Suche nach Freiwilligen und ein sorgfältiges Abwägen jeder einzelnen Situation. Der Aescher Gemeinderat bedauert, dass nicht schon dieses Jahr alle Kinder in die Sekundarschule in Aesch oder zumindest im näher gelegenen Reinach eingeteilt werden konnten. Dennoch verzeichnet er einen kleinen Erfolg. Das AVS zeigte sich beim Treffen äusserst offen dafür, neue Wege einzuschlagen. Auch die Gemeinden Duggingen und Pfeffingen, mit denen der Gemeinderat Kontakt

aufgenommen hat, erklärten sich bereit, gemeinsam Lösungen zu suchen. Allen ist bewusst, dass nachhaltige Ergebnisse Zeit brauchen. Es gilt, neue Ideen auch über die Schulkreisgrenzen hinaus zu entwickeln. Beispielsweise wäre ein Anreizsystem denkbar. Denn einige Sekundarschulen verfügen mit Musikklasse oder Vorbereitung auf eine bilinguale Maturität über interessante und attraktive Ausbildungsoptionen. Eine weitere Möglichkeit ist die Bildung von zusätzlichem Schulraum in Reinach, der für alle Kinder der umliegenden Gemeinden ebenfalls gut erreichbar ist. Auch eine Zuteilung aufgrund der jeweils kürzesten Distanz, unabhängig der Gemeindegrenzen, wäre denkbar. Dies nur einige Ansätze…

MUSIKSCHULE

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Vortragsabend Violine

Ja zum Dom

Nach längerer Durststrecke, während derer sich unsere Musikschülerinnen und Musikschüler nicht vor Publikum präsentieren durften, findet am Freitag,4. Juni endlich wieder ein erster Vortragsabend live im Saal der Musikschule Aesch statt. Es tritt auf die Violinklasse von Simone Schmidlin, begleitet am Flügel von Roland Schmidlin. Da wir unser Platzangebot auf maximal 50 Personen beschränken müssen, wird der Vortragsabend in zwei Teilen, mit einer Pause zum Lüften und Wechsel des Publikums stattfinden. Der Beginn ist auf 18.30 Uhr angesetzt. Details zu den Auftritten und zum Ablauf erfahren Sie von der Lehrperson. Die Kontaktdaten sind auf unserer Homepage www. msaepf.com ersichtlich. Es gelten die allgemeine Maskenpflicht und die Abstandsregeln. Andreas Kirschner, Schulleitung

Zwei Tage nach dem Super-Abstimmungswochenende stimmt die Aescher Bevölkerung am 15. Juni auch über den Dom ab. Von langer Hand vorbereitet wurden schon 2017 erste Umfragen durchgeführt, gefolgt von mehreren Round-Table-Gesprächen 2018, in welchen nebst Projektverfassern und Verwaltung auch zahlreiche Vertreter von Aescher Vereinen aus Kultur und Sport teilnahmen. Mittlerweile ist der Bedarf an zusätzlichen Räumen für das Vereinsleben unbestritten und ein tolles Projekt liegt vor. Dank intensiver Bemühungen um Unterstützung bei der Finanzierung hat Aesch nun die aussergewöhnliche Chance, für einen attraktiven Preis ein tolles, nachhaltiges Projekt bauen zu können, welches die Anforderungen von Gemeinde und Vereinen vollumfänglich

GEMEINDEVERSAMMLUNG

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Ein Dom für Aesch

Dom – wirklich die einzige Lösung?

Konzerte und kulturelle Veranstaltungen in ansprechenden Räumlichkeiten mit guter Ambiance und Akustik sind ein Bedürfnis für viele von uns. Der Bacchanal Chor Aesch, ein regional bekannter und gut vernetzter gemischter Chor, ist auf geeignete Räumlichkeiten vor allem für Konzerte angewiesen. Aus akustischen Gründen und wegen der nicht immer passenden Grösse der vorhandenen Räumlichkeiten sind wir an einem variablen Konzertraum mit entsprechender Infrastruktur und guter Akustik interessiert. Deshalb unterstützen wir das Anliegen der Gemeinde Aesch, das Projekt Dom umzusetzen und empfehlen die Annahme des Projektes an der Gemeindeversammlung vom 15.Juni. Jutta Reisen, Co-Präsidentin Bacchanal Chor Aesch

Nehmen wir einmal an, Sie möchten sich ein Haus bauen? Reicht da der Blick zu Nachbargebäuden aus? Würden Sie bei so hohen Investitionen nicht auch mehrere Varianten prüfen und die eine oder andere Offerte einholen? Beim 20 Millionen Dom hat man dies aber eben nicht gemacht. Ein Ideenwettbewerb mit Einbezug der gesamten Bevölkerung wäre bei einem solchen Generationenprojekt absolut angebracht gewesen. Einen Wettbewerb gab es nie und die Ausschreibung hat man kurzerhand ausgehebelt, mit der rechtlich fragwürdigen Behauptung, es gäbe niemand anderes, der ein solches

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«Mehrimporte vermeiden Schweizer Lebensmittel sollen für alle bezahlbar bleiben.»

AESCH/PFEFFINGEN Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www. gruenereinach.ch

Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach,

4148 Pfeffingen. Präsident: Luca Bembo, 079 263 39 42. dentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreugmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70.

Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter

Präsident Bauernverband b.B.

2X NEIN

zu den extremen Agrar-Initiativen

Mogelpackungen «Trinkwasser» & «Pestizidfrei»

Ein Treffen mit Vertretern der beiden Gemeinden und des Kantons ist für die zweite Jahreshälfte vorgesehen. Dann sollen ohne Hektik und frei vom Druck der erneut anstehenden Klassenbildung für das kommende Schuljahr alle Optionen geprüft werden. Die Bereitschaft aller Beteiligten erfreut den Aescher Gemeinderat sehr. Er wertet dies als ersten Erfolg und einen Schritt in die richtige Richtung. Gemeinderat Aesch

erfüllt und den nächsten Generationen zur Verfügung steht. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie die DOM – Ausstellung auf der Verwaltung. Nach den mutigen Entscheiden der Gemeinde vor ca. 50 Jahren, als in einem einzigen Jahr das Schulhaus Schützenmatt, der Wiederaufbau der abgebrannten Turnhalle Neumatt sowie der Bau des Schwimmbads bewilligt wurden – hat auch die jetzige Generation die Chance, ein zukunftsträchtiges Projekt gutzuheissen, über welches sich nächste Generationen freuen werden. Nutzen Sie Ihre Rechte, und unterstützen Sie an die Gemeindeversammlung den Dom mit Ihrer Stimme – die zahlreichen Vereine werden es Ihnen danken. Rolf Blatter Landrat FDP, Aktivmitglied Akkordeonorchester Aesch

Gebäude bauen könnte. Ein Blick nach Biel (Swatch Hauptsitz) und auf andere Holzkonstruktionen belehren uns eines Besseren. Es gäbe durchaus Alternativen zu diesem überteuerten Projekt. Baut lieber ein schönes Kulturzentrum im Dorf, wo man zu Fuss hingehen kann und sich Vereine und Publikum wirklich zuhause fühlen. Und falls das Hallenproblem wirklich so akut ist, kann man auch in zwei, drei Jahren, wenn die finanziellen Folgen von Covid bekannt sind, eine zweite, zweckdienliche Halle bauen. Dr. Paul Svoboda, Altgemeinderat

VEREINSNACHRICHTEN

Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsi-

Marc Brodbeck

Das Aescher Neumattschulhaus mit Primar- und Sekundarschule.

Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@ bluewin.ch, www.jap.ch. VorverkaufTickets:Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com

Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Ne-

bel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15

Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic Walking-

Training jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils

Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH

Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.

MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bau-

abend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69.

Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag von 20.00 bis 22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin a. i.: Tanja Häring, Mobile 079 945 38 57 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch

Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www. pfadibaerenfels.ch


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Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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Abstimmung 13. Juni 2021

Pestizide sind überall. Du kannst das ändern.

Ja

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für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

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Gesundheit für alle

Intakte Umwelt

10 Jahre Zeit

Synthetische Pestizide können bereits bei Ungeborenen und in der frühen Kindheit Gesundheitsstörungen verursachen. Verschiedene Pestizide sind krebserregend.

Die Zahl der Insekten ging innerhalb von 30 Jahren um 75 Prozent zurück. Für die Biodiversität und eine intakte Umwelt ist ein Verzicht auf synthetische Pestizide unabdingbar.

Die Initiative gilt für die Inlandproduktion sowie zum Schutz von Landwirtschaft und Gesundheit auch für Importe. Für eine schrittweise Umsetzung gibt es zehn Jahre Zeit.

Verein Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide Route des Gouttes d’Or 92 2000 Neuchâtel CH79 0076 6000 1032 1344 9 Neuenburger Kantonalbank, 2001 Neuenburg

JETZT MITMACHEN www.lebenstattgift.ch

Bio Suisse, die Kleinbauern-Vereinigung und der Demeter-Verband empfehlen ein JA.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Vergünstigte Zolli-Tickets Die Gemeinde Pfeffingen unterstützt im Rahmen der jährlichen kulturellen Vergaben unter anderem auch den Zoo Basel. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Pfeffingen können direkt davon profitieren. Die Gemeinde stellt auch dieses Jahr wiederum eine beschränkte Anzahl von subventionierten Tickets (ohne Verfalldatum) zum halben Eintrittspreis, d.h. CHF 10.50 statt CHF 21.00 pro Person, zur Verfügung. Die Karten können direkt am Schalter bezogen oder telefonisch (061 756 81 20) reserviert werden. Pro Einwohnerin und Einwohner kann max. ein Ticket bezogen werden und es gilt: «S’het so lang s’het …!». Sichern sich deshalb rasch Ihr Ticket für einen Besuch. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Entsorgungstag vom 12. Juni 2021 Bei der Sammelstelle vor dem Werkhof Pfeffingen können am Entsorgungstag vom Samstag, 12. Juni 2021, zwischen 9.00 und 12.00 Uhr elektrische und elektronische Geräte sowie Styropor (Polystyrol) abgeben werden. Expandiertes Polystyrol EPS (Styropor, Sagex) kommt als Verpackungsmaterial für empfindliche Güter oder als Isolationsmaterial auf dem Bau zum Einsatz. EPS-Abfälle können aufbereitet und zu neuem Verpackungsmaterial und anderen Produkten verarbeitet werden. Von den Verpackungsmaterialien werden nur saubere, weisse Formteile angenommen. Lose Chips bestehen aus einem andern Material und sind mit dem Kehricht zu entsorgen. Auch Problemabfälle und Haushalt-Sonderabfälle können Sie an diesem Morgen fachund umweltgerecht entsorgen. Die hierfür spezialisierte Firma Thommen-Furler nimmt Gifte, die sich im Verlauf des letzten Jahres in Keller, Estrich oder Garage angesammelt haben, entgegen. Weitere Infos können den beiden in die Haushalte versandten Flyern entnommen werden. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Bäume und Sträucher Aufgrund diverser Rückmeldungen aus der Bevölkerungen rufen wir hiermit die Bestimmungen für den Rückschnitt von Pflanzen entlang der Grundstücksgrenzen in Erinnerung. Dies betrifft insbesondere alle Stellen, an denen Büsche und Bäume gegen eine Strasse oder ein Trottoir hineinwachsen (siehe Skizze).

Die festgesetzten Abstände von Bäumen, Sträuchern oder Hecken zum Trottoir und zur Strasse haben durchaus ihren Sinn. So können z.B. sehbehinderte Menschen durch überhängende Äste verletzt oder zumindest überrascht werden, oder es könnte zu Verkehrsunfällen kommen, wenn Signalisationstafeln oder Strassenbeleuchtungen überwachsen sind. Verkehrsteilnehmer werden bei herauswachsenden Ästen und Hecken gezwungen zur Strassenmitte auszuweichen, was ebenfalls zu kritischen Situationen führen könnte. Im Weiteren können vorbeifahrende Fahrzeuge durch hinausragende Äste beschädigt werden. Wir bitten die Haus- und Gartenbesitzer, ihre Bäume und Sträucher auf die genannten Masse zurückzuschneiden und danken Ihnen für die gewissenhafte regelmässige Erledigung der Pflegearbeiten. Zur Information: Nächste Abfuhr der Gartenabfälle: 9. Juni 2021. Gemeinderat Pfeffingen

Gartenabfälle schaden der Waldgesundheit

Exotische Zierpflanzen bereichern unsere Gärten. Geraten sie in den Wald, kann das fatale Folgen haben. Dort führen sie sich nämlich auf wie Elefanten im Porzellanladen… Es blüht wieder in unseren Gärten. Viele Pflanzen gedeihen diese Wochen besonders prächtig. Was manche Gartenbesitzer nicht wissen: Auch wenn sie noch so schön sind, von einigen als Zierpflanzen von weit hergeholten Gewächsen geht eine ernstzunehmende Gefahr aus. Sie haben bei uns keine natürlichen Konkurrenten, breiten sich leicht über den Gartenzaun hinaus aus und verdrängen wertvolle heimische Arten oder verschleppen Krankheiten und Schädlinge. Besonders betroffen ist der Wald. Folgenschwer ist, wenn solche Pflanzen, sogenannte Neophyten, mit Gartenabfällen direkt ins Ökosystem Wald gelangen. Einmal ausgewildert, ist es für Waldeigentümer und Forstprofis schwierig und teuer, die wuchernden Fremdlinge wieder zu stoppen – mancherorts sogar unmöglich. Unkontrolliert wachsen sie zu neuen, dichten Beständen heran und nehmen anderen Pflanzen, besonders jungen Bäumchen, den Platz und das Licht weg. Darum gehören Gartenabfälle nicht in den Wald. Nie! Auch wenn sich der Rückschnitt der Hecke vielleicht optisch wenig unterscheidet vom Astmaterial der letzten Holzerei oder es sich nicht um Neophyten handelt, sondern um einfachen Rasenschnitt oder Topfballen der verblühten Balkondeko. Denn auch solches Grüngut schadet der Waldgesundheit, weil auf diese Weise Nährstoffe, Düngerreste oder fremde Kleinorganismen wie Viren, Bakterien oder Pilze ins Ökosystem eingetragen werden. Danke, dass Sie verantwortungsbewusst handeln und Ihre Gartenabfälle fachgerecht entsorgen! Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Baupublikation

Baugesuch Nr. 1104/2021 Gesuchsteller/in: Karrer-Reiniger Karin und Martin, Steingrubenweg 22, 4148 Pfeffingen – Projekt: Whirlpool, Parz. 143, Steingrubenweg 22, Pfeffingen – Projektverfasser/in: E. + Th. Schmidli Architektur + Immobilien GmbH, Hauptstrasse 88, 4147 Aesch Auflagefrist: 14. Juni 2021 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Papier-/Kartonsammlung Metall

findet statt am Dienstag, 8. Juni 2021 Mittwoch, 9. Juni 2021 Montag, 14. Juni 2021 Mittwoch, 16. Juni 2021 Mittwoch, 30. Juni 2021 Mittwoch, 20. Oktober 2021

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

GEMEINDEVERSAMMLUNG

FERIENPASS AESCH

«Dom»

Der Ferienpass ist online!

Eine sinnvolle Investition in die Zukunft, ein Leuchtturmprojekt mit grosser, auch überregionaler Wirkkraft, ein Wahrzeichen der Wertschätzung für Kultur und Sport, ein Ort der Begegnung, der Inspiration, des kulturellen Austauschs, ein Treffpunkt für Jung und Alt, eine Drehscheibe für verschiedenste Interessensgemeinschaften, ein spürbarer Mehrwert für Vereine (grosszügige Versammlungs-, Probe- und Materialräume), ein optimaler Veranstaltungsort für jegliche Art von Theater-, Konzert-, Sport- und Gemeindeanlässe, eine pragmatische Einrichtung, einfach – funktional, eine bestechende Bautechnik (die gesamte Kuppel sowie ein grosser Teil des Innenausbaus kann mit Aescher Holz gebaut werden), Kultur und Sport unter einem Dach! Marco Labhart / Markus Back Kulturkommission

Der Regio-Ferienpass ist per sofort auf www.regio-ferienpas.ch freigeschaltet. Den Kindern von 6 bis 16 Jahren stehen über 170 Kurse und Veranstaltungen zur Auswahl, für die man sich online anmelden kann. Allein die Arbeitsgruppe Ferienpass Aesch hat rund 70 Angebote organisiert, die teilweise dank der Unterstützung von Sponsoren realisiert werden konnten. Es empfiehlt sich, sich sehr rasch für die einzelnen Angebote anzumelden, da die Kapazitäten meistens beschränkt sind. Das Vorgehen (Registrierung, etc.) ist auf der Homepage genau erklärt. Am 22. Juni werden die Plätze

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Für Kultur und Sport isch dr DOM dr richtig Ort! Und wie’s uns beidi dunggt: DÄ ORIGINELLI MITTELPUNGGT! M.L. / M.B.

unter den angemeldeten Kindern verlost. Wer für einen Anlass keinen Platz zugelost erhält, kommt auf eine Warteliste und wird informiert, fall es nachrücken kann. Der Ferienpass kann für 9 Franken pro Kalenderwoche auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für 15 Franken ist auch ein TNW-Abo für die ganze Woche enthalten. Für die Erstellung des Ferienpass ist ein Passfoto mitzubringen. Die Arbeitsgruppe Ferienpass Aesch wünscht allen Kindern viel Vergnügen mit dem Regio-Ferienpass. Gaston Ravasi Präsident Ferienpass Aesch

K ANT. ABSTIMMUNG

Ein zuverlässiger Verkehrsträger Die 14er-Tramverlängerung in die Salina Raurica bei Pratteln und Augst ist das wichtigste Puzzlestück der Entwicklung dieses kantonalen Entwicklungsgebietes. Neben der Verlegung der Rheinstrasse die bereits im Bau ist – braucht es das Tram als effizienten und zuverlässigen Verkehrsträger. Ohne die Tramverlängerung droht auf dem Gebiet der Salina Raurica eine Blechlawine. Doch von der Verlängerung des 14ers profitieren nicht nur die Menschen, die

später dort leben und arbeiten, sondern ganz Pratteln. Im Prattler Zentrum soll ein Boulevard entstehen und das Grüssenareal erhält endlich eine ÖV-Anbindung, die es verdient. Mit der Brücke über die A2, welche auch für Fussgänger und Velofahrerinnen geöffnet wird, entsteht eine weitere Verbindung zwischen Pratteln, der Salina Raurica und Augst. Aus diesen Gründen braucht es am 13. Juni ein Ja zur 14er-Tramverlängerung! Jan Kirchmayr, Landrat SP

EIDG. ABSTIMMUNG

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Für die nachfolgenden Generationen

Warum ein Dom in Aesch?

Am 13. Juni stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über wegweisend Vorlagen ab. Dabei muss man sich fragen, wer die Gegner der aktuellen Vorlagen sind. Speziell zu den Agrarvorlagen und beim CO2Gesetz bleibt die Gegnerschaft im Hintergrund und versteckt sich hinter den bürgerlichen Parteien. Sie investieren riesige finanzielle Summen in die Bewahrung eines Wirtschaftsmodells, welches unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstört. Bereits die jetzigen Schäden zu beheben wird Generationen benötigen. Wir brauchen einen Systemwechsel hin zu mehr Respekt und Verantwortung gegenüber unserer Umwelt. Je früher wir damit anfangen, desto besser. Während der Corona-Pandemie hat die Schweizer Wirtschaft gezeigt, dass sie flexibel und anpassungsfähig ist. Ich bin mir sicher, dass wir eine wirtschaftliche Veränderung zu mehr Nachhaltigkeit sehr gut bewältigen werden. Ich lasse mir von der Erdölindustrie und der Agrar-Lobby nicht Angst machen. Denn die Angst ist kein guter Ratgeber, um so wegweisende Entscheidungen zu treffen. Deswegen stimme ich Ja zum CO2-Gesetz, zur der Trinkwasser-Initiative und zur Pestizid-Initiative, denn ich wünsche mir, dass endlich ein ökologisch nachhaltiger Umbau unserer Gesellschaft eingeleitet wird. Mit Ihrer «Ja»Stimme unterstützen Sie die nachfolgenden Generationen, von denen wir diese Welt nur geliehen haben. Nadim Ismail, SP

Weil dieser für die Vereine sehr wichtig ist. Nicht nur für die Sportvereine, sondern auch für die Kulturvereine wie Theatergruppen, Musikverein, Akkordeonverein oder Chöre. Wir brauchen Platz zum Proben und um unsere Musikinstrumente, Requisiten und Kostüme aufzubewahren. Ein solches Lokal kann uns die Gemeinde leider nicht anbieten. Dass die Vereine zu wenig Platz haben und sich die Buchungen in der Mehrzweckhalle oft überschneiden, ist schon lange bekannt und kann mit dem Dom endlich gelöst

Wohnen verteuern?

«

Die Baselbieter Hauseigentümerinnen und -eigentümer leisten dank des Baselbieter Energiepakets einen entscheidenden Beitrag an den Klimaschutz – auch ohne teures und unrealistisches CO2-Gesetz. » Rolf Blatter Vorstand HEV Baselland Landrat FDP, Aesch Deshalb:

NEIN zu

diesem

CO2-Gesetz! Baselbieter Komitee «Nein zu diesem CO2-Gesetz» Postfach 2016, 4133 Pratteln 1 komitee@co2nein.ch

werden. Auch die geplante Kulturhalle ist seit Jahren ein grosses Bedürfnis von den Kulturvereinen und bietet uns endlich eine zeitgemässe Infrastruktur. Ich als aktive Schauspielerin der Dorfbühni Aesch (Trachtenverein) bitte Sie von ganzem Herzen, diesem Projekt eine Chance zu geben! Bitte gehen Sie an die Gemeindeversammlung am 15. Juni und stimmen mit einem wohlwollenden und mutigen Ja dem Dom zu. Für Aesch und seine ca. 100 Vereine. Karin Buchwalder-Häring Trachtenverein Aesch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. Juni 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion im Pfarreiheim 18.00 Firmgottesdienst Sonntag, 6. Juni 9.00 Firmgottesdienst 11.30 Firmgottesdienst 16.30 Firmgottesdienst Mittwoch, 9. Juni 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen Donnerstag, 10. Juni 16.30 Rosenkranzgebet

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 5. Juni Kein Vorabendgottesdienst

ANZEIGE

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Sonntag, 6. Juni 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 9. Juni 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 11. Juni 9.15 Eucharistiefeier

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 6. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst. Konfirmation der dritten Kleingruppe «Altes und Neues». Ref. Kirche Aesch. Pfarrer Ingo Koch. Kollekte: Kirchliche Jugendarbeit

19.30 Aescher Konzertabend. Ref. Kirche Aesch. Mit dem Trio Camerata Rhein. Eintritt frei, Kollekte. Platzreservierung per E-Mail möglich unter: widmer.mariann@gmx.ch Amtswoche: 5. bis 11. Juni Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 6. Juni 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Oswald Hahn Sonntagsschule und Kinderbetreuung Mittwoch, 9. Juni 19.30 Gebetsabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort mit max. 100 Besucher wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per Livestream übertragen. Sonntag, 6. Juni 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 10. Juni 6.00 bis 7.00 Frühgebet Frauenkleiderbörse Pop-up-store Freitag, 4. Juni: 16.00 bis 20.00 Samstag, 5. Juni: 10.00 bis 16.00

VEREINSNACHRICHTEN Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium

Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14.00 Steinackerhaus. Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiesspflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Telefon 061 751 29 20.

www.aesch-klub.ch

SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen. ch. Präsident: Jan Kirchmayr, Tel. 079 625 11 89. Für alle statt für wenige! TageselternvereinAesch. Gemeindezentrum, Hauptstr. 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganz-, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Do 9–11; Fr 9–11.30; 061 756 77 24. Tel. Sprechstunde: Di 14–16, 061 751 12 67.


Standortförderung Laufental Schwarzbubenland

Genuss und Freude – wieder gemeinsam Wir freuen uns, dass die Gastronomiebetriebe am 31. Mai wieder öffnen durften – unterstützen Sie unsere regionalen Betriebe mit einem Besuch. Liebe Gäste, wir wissen, Ihr habt uns vermisst. Endlich darf ich als Präsident des Wirtevereins Gastro Dorneck-Thierstein Euch alle herzlich bitten in die Gastrobetriebe des Schwarzbubenlands einzukehren. Auch unsere Gastrofreunde aus dem Laufental freuen sich auf Ihren Besuch. An dieser Stelle möchte ich mich aussprechen, für eine künftige verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Gastronomen aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland. Ich versichere Ihnen, dass unsere Mitglieder das geforderte Schutzkonzept jeweils vorbildlich umsetzen. Auf das die Gastfreundschaft, das Zusammensein und die Lebensfreude in der Gastronomie wieder erblühen.

Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen Tel. +41 61 763 13 43 wirtschaft@laufental-bl.ch www.laufental.swiss

Forum Schwarzbubenland 4143 Dornach Tel. +41 77 510 72 87 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info

Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.

Mit freundlichen Grüssen aus dem schönen Schwarzbubenland Roger Henz

Medienpartner

Inhaber Restaurant Frohsinn, Nunningen Präsident Gastro Dorneck-Thierstein Vizepräsident GastroSolothurn

Holen wir unseren alltag zurück. Impfen auf Rädern Im Auto sitzen, Musik hören und die Covid-19-Impfung durch das Fahrzeugfenster erhalten? Das ist seit Anfang Juni in den Drive-in-Impfzentren des Kantons Solothurn möglich. Sie können sich bequem auf so.impfung-covid.ch anmelden und auswählen, bei welchem der drei Standorte Sie sich impfen lassen wollen. Die Impfabläufe funktionieren wie in den bestehenden Impfzentren, das heisst: Auch in den Drive-ins führen Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Mitarbeitende aus dem Gesundheitswesen die Impfungen durch.

Weitere Impfmöglichkeit Neben den Drive-ins in Grenchen, Zuchwil und Lostorf bietet der Kanton Solothurn ein vielfältiges Impfangebot. Hier ein Überblick: Impfzentren Am meisten Kapazität bieten die Impfzentren Breitenbach, Olten und Solothurn an.

corona.so.ch

Hausarztpraxen Fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, ob sie die Covid-19-Impfung anbieten. In über 60 Praxen des Kantons Solothurn ist das möglich. Mobile Impfteams Direkt vor Ort impfen die mobilen Impfteams in Alters- und Pflegeheimen sowie in anderen sozialmedizinischen Institutionen die Bewohnenden und die Mitarbeitenden. Apotheken Ein weiterer Grundpfeiler der kantonalen Impfstrategie sind die Apotheken: Derzeit läuft ein Pilotprojekt. Ab Anfang Juni sollen weitere Apotheken am Impfprogramm teilnehmen können.

Anmeldung Impfzentrum

Übersicht Teststandorte

schützen. testen. impfen.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen

Nr. 2021-1079 Gesuchsteller: Primeo Netz AG, Wyss Sascha, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projekt: Unterstand Entsorgungs- und Containerplatz, Parzelle: 773, Weidenstrasse, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Zirkular GmbH, Oefner Andreas, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel Nr. 2021-1095 Gesuchsteller: Anna und Grzegorz Mazgula, Dillackerstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projekt: Aussentreppe, Parzelle: 2544, Dillackerstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: atelier NP GmbH, Heiligholzstrasse 6, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 14. Juni 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Zur Abstimmung vom 13. Juni 2021 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Donnerstag, 3. Juni 2021, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, werden gebeten, diesen bis spätestens Mittwoch, 9. Juni 2021, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: • Samstag, 12. Juni 2021: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 13. Juni 2021: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Gesamtrevision Bau- und Strassenlinienpläne Los 1 (alle kommunalen Strassenzüge westlich der Emil Frey-Strasse)

Öffentliche Planauflage Mit Beschluss vom 23. März 2021 hat die Gemeindeversammlung der Gesamtrevision der Bau- und Strassenlinienpläne, Los 1, zugestimmt. Gemäss § 31 Raumplanungs- und Baugesetz BL (RBG) werden nun die Planungsakten vom 3. Juni 2021 bis 2. Juli 2021 während der Schalterstunden auf der Bauverwaltung öffentlich aufgelegt. Die Planungsakten sind ebenso auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter dem ProjektOrdner «Gesamtrevision Bau- und Strassenlinienpläne» einsehbar (Link auf der Startseite). Allfällige Einsprachen sind innert der Auflagefrist bis spätestens 2. Juli 2021 (Poststempel A-Post), schriftlich und begründet an den Gemeinderat, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein zu richten. Die Bauverwaltung

Planungsgenehmigungen des Regierungsrates Im bisherigen Verlauf des Jahres 2021 wurden folgende drei Planungen vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft genehmigt: – Mutation «Parzelle Nr. 2122» zum Baulinienplan «Im Berg» und zum Bau- und Strassenlinienplan «Steinweg»; gemäss Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 2021399 vom 23. März 2021 – Waldbaulinienplan «Dammstrasse» und Mutation «Kirchgasse» zum Baulinienplan «Im Berg»; gemäss RRB Nr. 2021-608 vom 4. Mai 2021 – Mutation «§ 9 Gebäudeprofil in Gewerbeund Industriezonen» zum Zonenreglement Siedlung; gemäss RRB Nr. 2021-607 vom 4. Mai 2021 Die Bauverwaltung

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

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Ein Chor klingt aus

Friedhof

Erneuerung Bodenbelag Urnennischen Grabfeld L Auf dem Friedhof wird im hinteren Bereich des Grabfeldes L, das sich im Nordosten des Geländes befindet, der Bodenbelag erneuert. Die Arbeiten werden am Montag, 21. Juni 2021, aufgenommen und nehmen rund zwei Wochen in Anspruch. In dieser Phase wird die Zugänglichkeit zu den Urnennischen erschwert sein. Die Bauverwaltung

Kostenloser Reinigungsservice für Grüncontainer Wie in den Vorjahren bietet die Gemeinde Münchenstein auch 2021 einen kostenlosen Reinigungsservice für Container für die Grünabfuhr an. In Zusammenarbeit mit der Firma Anton Saxer AG werden die bereitgestellten Grüncontainer umweltgerecht und kostenlos gereinigt und desinfiziert. Dadurch werden die ganzen Geruchsemmissionen, Krankheitserreger, Bakterien, Pilzarten usw. beseitigt. Die Reinigung findet zusammen mit der ordentlichen Grünabfuhr im Verlauf der Monate Juni und Juli statt. Für den Reinigungsservice wird die Gemeinde Münchenstein in vier Gebiete eingeteilt. Der entsprechende Plan der Zonen, die Reinigungstermine sowie ein Strassenverzeichnis sind auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter «News» zu finden. Es gilt zu beachten, dass die Grüncontainer zwischen 6.00 und 7.00 Uhr bereitgestellt werden müssen. Die Bauverwaltung

Seniorenrat – Neuer Flyer Der Seniorenrat kümmert sich um die Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren Münchensteins. Das Gremium versteht sich als Bindeglied zwischen der älteren Generation, dem Gemeinderat und den Behörden. Der Rat trägt dort die Anliegen vor und begleitet deren Umsetzung. Auch bietet er interessante öffentliche Vorträge an und gibt die dreimal jährlich erscheinende Senioren-Gazette heraus. Der Seniorenrat hat dieser Tage einen neuen Flyer veröffentlicht, der auf der Gemeindeverwaltung, in der Stiftung Hofmatt, in den Kirchen, bei der Spitex Birseck sowie bei der Auforum AG aufliegt. Für entsprechende Anliegen kann Willy Toggenburger, Präsident des Seniorenrates, per E-Mail an seniorenrat@muenchenstein.ch oder per Telefon 061 711 30 02 erreicht werden. Die Koordinationsstelle der Gemeinde befindet sich im regen Austausch mit dem Seniorenrat und kann via E-Mail an joachim.buehler@muenchenstein.ch oder per Telefon 061 411 57 78 erreicht werden. Koordinationsstelle für das Alter

Mittsommergottesdienst am 20. Juni Die Stiftung Hofmatt lädt gemeinsam mit der Reformierten und der Katholischen Kirchgemeinde am Sonntagmorgen, 20. Juni 2021, 10.00 Uhr, im Garten der Stiftung Hofmatt zum Mittsommergottesdienst ein. Für Kinder wird zeitgleich ein separates Programm rund um den Säuli-Stall angeboten. Das Motto des Gottesdienstes lautet: «Tier und wir!». Eines Tages werden Menschen und Tiere in Frieden miteinander leben. Das ist eine der grossen Visionen der Bibel. In der Stiftung Hofmatt ist diese schon heute erlebbar. Neben Menschen leben hier auch Schafe, Hühner, Katzen und vier Schweine zu Hause in einer friedlichen Gemeinschaft. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst im Reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 statt – dann allerdings ohne Kinderkirche. Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen auf den folgenden Webseiten der beiden Kirchen und der Stiftung Hofmatt, die ab dem 18. Juni 2021 aufgeschaltet sein werden: www.hofmatt.ch www.refk-mstein.ch www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Koordinationsstelle für das Alter

(Fortsetzung auf Seite 23)

Ein Bild aus vergangenen Zeiten: der Cäcilienchor Münchenstein.

Seit Januar dieses Jahres ist der Cäcilienchor Münchenstein nach 113 Jahren Existenz Geschichte. Mit einem letzten Auftritt möchte sich der Chor verabschieden. Axel Mannigel «Hätte man uns vor zwei Jahren gefragt, wie die 113. Generalversammlung im Jahr 2021 ablaufen würde, hätten wohl alle gesagt: Na, gleich wie immer. Aber es kam ganz anders!» Claudia Bürgin, die Kommunikationsfrau des Cäcilienchores, erzählt freundlich und gefasst, doch das grosse Bedauern ist ihr anzumerken. «An der diesjährigen GV, welche, wie so viele andere auch, schriftlich abgehalten werden musste, wurde der Cäcilienchor Münchenstein von den verbleibenden 15 Mitgliedern aufgelöst.» Wie kam es nach 113 Jahren zu diesem Schritt? Bürgin sagt, die Lage habe sich über die Jahre immer mehr zugespitzt und es seien wohl verschiedene Faktoren verantwortlich: Zum einen die trotz intensiver Werbung niedrige Mitgliederzahl, zum anderen der Dirigentenwechsel 2019, den einige zum Abgang genutzt haben und natürlich auch die Folgen der Covid-19-Pandemie, die unter anderem für den Gesangsbereich dramatisch waren und sind. «Dazu

kommt, dass wir keine Tenorstimme mehr hatten, doch ohne diese Stimme und mit diesen wenigen Mitgliedern ist es für einen Laienchor sehr schwierig», erklärt Bürgin.

Wichtige Kirchenmusik

Der Cäcilienchor Münchenstein wurde 1907 gegründet und ist so alt wie die Römisch-katholische Pfarrei Münchensteins. Denn, so berichtet Bürgin aus der Chronik des Chores, Papst Pius X habe in seinem Motuproprio, also dem kirchenmusikalischen Gesetzbuch von 1903, festgehalten: «Die Kirchenmusik ist ein wesentlicher Bestandteil der feierlichen Liturgie.» Bürgin, die im Cäcilienchor im Alt mitsang und von sich sagt, sie singe zum Lobe Gottes, weiter: «Bald fanden sich einige Herren zusammen, um mit Pfarrer Lötscher kirchlichen Gesang zu pflegen.» Am 16. Dezember 1907 fand die historische Gründung statt. Der Anfang, berichtet Bürgin, sei nahezu so schwer gewesen wie jetzt das Ende, denn es waren zu Beginn nur sieben Herren, das Geld war knapp und die Pfarrei musste sich in der Diaspora behaupten. 1914 erfolgte die Fusion mit dem neu gegründeten katholischen gemischten Chor, was für die damalige Zeit ein besonderer Schritt war. Das Repertoire reichte in den Anfangszeiten von Choralgesängen bis zu mehrstimmigen Messen, wobei besonders in den ersten Jahren nur Messen aus der cäcilianischen Bewegung gesungen wurden, die sich stark

FOTO: ZVG

gegen die verweltlichte Kirchenmusik einsetzte.

Bewegte Geschichte

Die 113-jährige Geschichte sei eine Zeit mit Höhepunkten, Krisen und Wandlungen gewesen, meint Claudia Bürgin: 1932 erfolgte die Einweihung der neuen Kirche St. Franz Xaver, ab 1939 ergaben sich stimmliche Engpässe durch den Krieg, die 50er-Jahre sahen einen grossen Aufschwung mit weit über 50 Sängerinnen und Sänger, 1951 erhielt die Kirche eine richtige Orgel, 1993 kam es zu einer Mitgliederkrise, als Organist und Dirigent Othmar Lehnherr entlassen wurde. Dazwischen immer wieder Jubiläen, die gross mit Festakten und Messen gefeiert wurden. Das alles scheint 2021 lange her und Claudia Bürgin sagt, die Zeiten und die Prioritäten hätten sich geändert: «Das Vereinsleben wird heute nicht mehr so gelebt wie damals. Ausserdem muss einem geistliche Musik liegen.» Auch der Aspekt, dass viele nicht mehr in der Gemeinde arbeiten und nach langen Arbeitstagen und -wegen sich nicht mehr für einen Chor aufraffen wollten, spiele eine wichtige Rolle. So kommen keine neuen Stimmen mehr nach, der Chor verstummt. Jedoch, vielleicht nicht ganz, denn es gebe die Möglichkeit eines Projekt-Chores für bestimmte Anlässe. Das sei dann aber ein neues Kapitel, das alte wird vorerst am 13. Juni im Gottesdienst mit einer Verabschiedung von der Gemeinde geschlossen.

LESERBRIEF

Sparmassnahmen zu Lasten der Familien Der Gemeinderat hat sich für die nächsten sechs Jahre ein Sparpaket von sage und schreibe 54.8 Millionen Franken ausgedacht. 26.4 Mio. Franken sollen mit Effizienzsteigerungen und Auslagerungen eingespart werden, 25.3 Mio. Franken mit einem Verzicht oder Teilverzicht bei bestehenden Leistungen und 3.1 Mio.

Franken mit personalrelevanten Massnahmen. In Anbetracht von diesen Grössenordnungen muss mit harten Einschnitten zu Lasten von Familien gerechnet werden. Die neu gegründete «Aktion familienfreundliches Münchenstein» fordert vom Gemeinderat mittels einer Petition eine

Finanzpolitik mit Weitsicht und den Verzicht auf unsoziale Sparmassnahmen auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen. Unter www.openpetition.eu/muenchenstein können alle Münchensteinerinnen und Münchensteiner unser Anliegen unterstützen. Brigitte Roller

SENIORENR AT

Die «Schöner Sommer»-Prognose Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen stellen uns einen von vielen CoronaZwängen befreiten, schönen Sommer in Aussicht. Was genau ist ein «schöner» Sommer, abgesehen vom Wetter? Ein Bergbauer hat da andere Vorstellungen und Erwartungen als ein Städter. Der eine Mensch mag Grill-Abende im Garten, für einen anderen ist ein Sommer ohne Fernreise kein richtiger Sommer. Für den einen sind Sommer-Wanderungen im Wald Freude und Erholung. Ein anderer möchte sich zu gerne in eine der Bergsteigergruppen einreihen, die nun wieder dem Mount Everest zustreben und hier ihren Müll liegenlassen. Für viele gehören Radtouren zum Sommer,

während junge Leute sich für mega Openair-Festivals begeistern. Was verstehen Sie ganz persönlich unter einem «schönen» Sommer? Ein deutscher Gesundheitspolitiker, im Allgemeinen kein hochbegabter Rhetoriker, hat im Blick auf den angesagten schönen Sommer die Parole «Zuversicht gepaart mit Vorsicht» verkündet. Man muss ihm wohl Recht geben: Zuversicht und Planungsvorfreude lassen aufatmen. Aber dennoch sollte die neu entdeckte Lebenslust nicht ausufern. Eine Reihe von sinnvollen Vorsichtsmassnahmen müssen weiterhin beachtet werden – damit der schöne Sommer nicht in einen miserablen Herbst einmündet. Also denn: Auf einen schönen Sommer

und viel «Zuvorsicht», die richtige Mischung aus Zuversicht und Vorsicht. Sommer-Vorfreude und gute Gesundheit wünscht Ihnen Ihr Seniorenrat ANZEIGE

Speed-Dating-Event für 52–62 Jährige

1. Juli 2021 um 18 Uhr Restaurant Hofmatt, M‘stein Speed-Dating-Events «Schatzsuche» Weitere Infos und Anmeldung: www.schatz-suche.ch


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

REFORMIERTE KIRCHE

EIDG. ABSTIMMUNG

Schutzängel sy nit dick gsääit

Stimmen Sie «Nein» zum Covid-Gesetz Wussten Sie, dass das Covid-Gesetz erweitert wurde und zum Beispiel das Impf, Genesungs- oder Testzertifikat (Art. 6a) regelt, während Israel den «grünen Pass» bereits wieder abschafft? Dass die Annahme des Covid-Gesetzes die Gesellschaft noch mehr spaltet und eine Zweiklassengesellschaft installiert (z.B.: Vorteile für Geimpfte Art. 3a)? Dass die aktuelle Version des Covid-Gesetzes dem Bundesrat mehr Macht überträgt, weil er die Kriterien und Richtwerte für die Einschränkungen und Erleichterungen festlegen kann (Art. 1a)? Dass das Covid-Ge-

Redaktionsschluss Erzählt aus dem Leben von Helene Bossert: Martin Stingelin. Endlich wieder ein geselliges Treffen, dieses Mal vielleicht sogar mit Kaffee und Kuchen, dazu laden wir Sie am Mittwoch, 9. Juni, 14.30 Uhr im Ref. KGH an der Lärchenstr. 3 ein. Wir lernen die Baselbieter Mundartdichterin Helene Bossert (19071999) kennen, eine originelle und tapfere Persönlichkeit. In ihrem eigenen Leben musste sie erleben, dass «Schutzängel nit dick gsääit sy». Nach langen Jahren der Ächtung wegen einer Russlandreise erhielt sie im Jahr 1987 den Baselbieter Li-

Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: FOTO: ZVG

teraturpreis. Martin Stingelin, bis 2019 Kirchenratspräsident unserer Kantonalkirche, amtet zur Zeit als stellvertretender Pfarrer in unserer Gemeinde. Neben theologischen pflegt er auch literarische und heimatkundliche Interessen. Er wird uns aus dem Leben und dem Werk der Mundartdichterin Helene Bossert erzählen, die einige von uns vielleicht noch persönlich gekannt haben. Herzlich lädt ein das Team Seniorennachmittag

Dienstag, 9 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

setz die digitale Überwachung aller Bürgerinnen und Bürger ermöglicht (Art. 3 Abs. 7 lit. a) und in Härtefällen die Empfänger der Unterstützung alles offenliegen müssen, entgegen Bankgeheimnis, Steuergeheimnis, Privatsphäre nach geltendem Recht? (Art. 12a Abs. 4) Dass bei Annahme des Gesetzes die grossen Medienhäuser weiterhin mit Millionen Steuergeldern unterstützt werden? (Art. 14) 2020 allein flossen 51 Mio. Steuergelder an die Medien! Dass ohne das CovidGesetz die Finanzhilfen für KMUs auch möglich wären? Durch die Erarbeitung

eines entsprechenden Finanzhilfe-Gesetzes, aber auch direkt gestützt auf die Bundesverfassung. Die Frage muss man hier stellen: Warum hat der Bundesrat der Bevölkerung nicht einen Nachtrag mit den aktuellen Bestimmungen in Abstimmungsbüchlein gelegt? Ist das nicht eine absichtliche Irreführung von uns Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern? Deshalb: Stimmen Sie Nein am 13. Juni zum Covid-Gesetz und informieren Sie sich unter www.covid19referendum.ch Sophia Hausendorf

EIDG. ABSTIMMUNGEN

3 Mal Ja für Klima und Biodiversität Die Klimakrise und die Biodiversitätskrise sind die grössten Herausforderungen unserer Zeit. Sie hängen eng miteinander zusammen und sind eine Bedrohung für unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Die Klimaerhitzung zerstört Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten und führt zu deren Aussterben. Umgekehrt trägt der Verlust der Biodiversität zur Klimaerhitzung bei: Je mehr Moore, Wälder und Grünflächen verschwinden, desto weniger CO2 wird absorbiert. Und je geringer die Artenvielfalt, desto geringer unsere Anpassungsfähigkeit, etwa in der Landwirtschaft, an die Folgen der Klimaerhit-

zung. Die Zeit wird knapp, handeln wir jetzt! Die Lösungen sind da: Ökologische Landwirtschaft, Abschaffung biodiversitätsschädigender Anreize sowie die weitere Senkung des Treibhausgasaustosses. Wir müssen jetzt handeln! Gestalten wir unsere Landwirtschaft ökologischer. Schützen wir das labile Ökosystem vor Übernutzung. Und senken wir konsequent die Treibhausgasemissionen. Darum geht es bei der Pestizid-Initiative, der Trinkwasser-Initiative und dem neuen CO2-Gesetz. Darum dreimal Ja für Klima und Biodiversität am 13. Juni! Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchnestein

rale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.

21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www. jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie.

VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter

60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David

Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www. fdp-muenchenstein.ch

Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe?

Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15

bis 21.45 in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch

FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99

Jährige. Wir freuen uns auf dich! Internet: www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident TobiasHofer,hofer@fcmuenchenstein.ch, 079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, pession@fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekr. Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87.

Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golf-

swing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00– 22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch

Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein,

4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunlibe-

HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu:

Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.

IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson:

Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch

Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis

SCHNAPPSCHUSS

Endlich Frühling: «Auf der Blumenwiese von Münchenstein zum Bruderholz, gesehen und fotografiert», schreibt Wochenblatt-Leser Dieter Winkler aus Aesch. Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17.00. Auskunft: www.kinderhueti.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

ung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo–Fr 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Regio Ferienpass 2021

Der Regio-Ferien(s)pass ist zurück!

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5. Für Kinder ab 6 und Jugendliche bis 16 Jahre, die während der Schulsommerferien daheimbleiben, gibt es ein Rezept gegen Langeweile: Mit dem Regio-Ferienpass werden die Sommerferien zum kurzweiligen Erlebnis. Ab sofort und bis zum 22. Juni 2021 können Eltern und Kinder auf der Website www.regio-ferienpass.ch im vielfältigen Angebot stöbern und sich mit dem eigenen Login für ihre Wunschaktivitäten anmelden. Die verfügbaren Plätze werden nach dem Anmeldeschluss nach dem Zufallsprinzip und unabhängig vom Eingangsdatum der Anmeldung verteilt. Für die Teilnahme an den Aktivitäten wird der gültige Ferienpass mit Passfoto benötigt. Dieser kann ab 24. Juni 2021 kostengünstig an den folgenden Verkaufsstellen bezogen werden: – Empfangsschalter Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4 (zu den üblichen Öffnungszeiten) – Gemeindebibliothek, Einkaufszentrum Gartenstadt (zu den üblichen Öffnungszeiten) – Bücher- und Musikbörse, Emil Frey-Strasse 159 (zu den üblichen Öffnungszeiten) Ein Kind zahlt pro Woche 9 Franken, respektive 16 Franken inklusive uneingeschränkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs im TNW. Zudem erlaubt der gültige Ferienpass den Gratis-Eintritt in die Gartenbäder Aesch, Arlesheim, Dornach und Reinach. Der Ferienpass ist jeweils gültig von Montag bis Sonntag der gebuchten Woche. Team Münchenstein Regio Ferienpass

Bürgergemeinde Münchenstein

Beschlüsse der Bürgergemeindeversammlung vom 27. Mai 2021 Die Bürgergemeindeversammlung vom 27. Mai 2021 hat mit einer Präsenz von 78 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 46b Publikationen des kantonalen Gemeindegesetzes veröffentlicht werden. Der Antrag auf Änderung der Traktandenliste (eingeschobenes Traktandum 7, Landabtausch Parzellen 2019 / 700) wurde genehmigt. 1. Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 4. Dezember 2020 wird genehmigt. 2. Der Jahresbericht 2020 wird zur Kenntnis genommen. 3. Es werden 5 Bürgerrechts-Urkunden an Schweizer Bürgerinnen und Bürger sowie 7 Bürgerrechts-Urkunden an ausländische Staatsangehörige, die durch die Bürgergemeindeversammlungen vom 29. November

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2019, 14. Februar und 24. September 2020 rechtswirksam geworden sind, übergeben. Den vom Bürgerrat empfohlenen Einbürgerungen von 2 Gesuchen von Schweizer Bürgerinnen und Bürger und 14 Gesuchen von ausländischen Staatsangehörigen wird in allen 16 Fällen einstimmig zugestimmt. Dies unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidg. Einbürgerungsbewilligung. Die Rechnung 2020 wird einstimmig genehmigt. Die Bauabrechnung «Bodensanierung Hofmattsaal» schliesst mit einem Total von CHF 50 618.75 ab. Dies entspricht einem Minderaufwand von CHF 5381.25 gegenüber dem budgetierten Betrag, gemäss Ratschlag BGV vom 24.09.2020. Der Baurechnung «Bodensanierung Hofmattsaal» wird einstimmig zugestimmt. Unter Traktandum 7, Landabtausch Parzellen 2019 / 700 werden die Bürgerinnen und Bürger über ein geplantes Landabtauschgeschäft informiert. Unter Traktandum 8, Verschiedenes, werden die Bürgerinnen und Bürger über diverse Themen informiert.

Gemäss Bürgergemeindeordnung § 22 untersteht das Traktandum 6 dem fakultativen Referendum.

Rechtsmittelhinweis: Allfällige Beschwerden gegen Beschlüsse der Bürgergemeindeversammlung gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte sind spätestens bis am 3. Tag seit der amtlichen Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, einzureichen. Der Bürgerrat

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Münchenstein

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 13. Juni, 2021, 11.00 Uhr im Pfarreiheim

Traktanden 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 22. November 2020 2. Jahresrechnung 2020 3. Bericht und Antrag der Prüfungskommission 4. Abnahme der Jahresrechnung und Erteilung der Décharge 5. Verwendung des Einnahmenüberschusses 6. Abrechnung der Generalrevision der Orgel 7. Zweckverband Arlesheim-Münchenstein 8. Diverses Alle notwendigen Dokumente können auf dem Pfarramt bezogen werden oder sind im Internet unter www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch zu finden. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und danken Ihnen für Ihr Interesse. Der Kirchgemeinderat

LESERBRIEF

Bevor ein Quartierproblem auf die Gemeinde ausweitet wird, sollte man gewisse Fakten nicht aus den Augen verlieren. «Es werde auf dem Buckel der Jüngsten gespart» steht im Widerspruch zu den Investitionen von 6,73 Mio Franken für Sport- und Freizeitanlagen. Münchenstein hat genügend Schulraumreserven. Diese sind auf die vier Primarstandorte verteilt und als Steuerzahler darf man erwarten, dass diese Reserven optimal belegt werden. Wer dem Gemeinderat unterstellt, er habe die künftige Schulraumentwicklung nicht im Griff, sollte sich mit den Prozessen vertraut machen, welche die Abläufe für das Erstellen von Schulraum vorgeben und wird erkennen, dass eine weitsichtige Planung mit Nachhaltigkeit notwendig ist, dessen sich unser Gemeinderat sicherlich bewusst ist. Wer meint, dass

man einen temporären Schulbau mit geringem finanziellem Aufwand erstellen kann, sollte sich mit den Baunormen und -anforderungen auseinandersetzen und wird feststellen, dass die gleichen Voraussetzungen wie für den Bau eines Einfamilienhauses gelten. Ist ein Schulweg von 1400 Metern Länge für Schulkinder wirklich eine Zumutung? Würden die betreffenden Eltern ihre Energie dafür aufwenden und die verbleibende Zeit bis zum Schulanfang im August nutzen, ihre Kinder auf die neue Situation vorzubereiten und zu sensibilisieren, wäre diesen sehr damit geholfen. Erfahrungen zeigen, dass sich Kinder sehr rasch auf neue Situationen einstellen können und dies nicht so eng sehen wie ihre Eltern. Markus Feichtinger

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«Es ist nicht so, dass einfach irgendwelche Räume frei sind» Im Schulhaus Lange Heid muss der Religionsunterricht weichen, damit die Kinder aus dem Dillackerquartier Platz haben. Tobias Gfeller Zuerst müsse der freie Schulraum im Schulhaus Lange Heid genutzt werden, entgegnete der Gemeinderat dem Wunsch vieler Eltern, beim Schulhaus Dillacker ein Containerprovisorium zu errichten, damit die Erst- und Zweitklässler weiterhin im Quartier zur Schule gehen können. Die Mitteilung des Gemeinderats hörte sich so an, als sei der freie Schulraum im Lange Heid garantiert. Doch dem ist mitnichten so, wie

Jenny Rentsch am vergangenen Samstag erfahren musste, als sie wie andere Eltern, die gegen die Schuleinteilung Beschwerde eingelegt haben, vom Schulrat angehört wurden. «Es hiess, dass für die neue Klasse ein Religionszimmer umgestaltet wird und dafür der Religionsunterricht ausserhalb des Schulhauses beim Familienzentrum durchgeführt wird.» Das habe sie schon sehr überrascht, betont Rentsch. «Das steht ja eigentlich im Widerspruch zur Kommunikation des Gemeinderats.»

Schulleitung wäre Provisorium lieber

Die Version von Jenny Rentsch bestätigt Andreas Näf, Co-Schulleiter des Schulhaus Lange Heid. Es komme halt immer darauf an, wie man es anschaut, ob freier Schulraum vorhanden ist. «Wir können schon ein Klassenzimmer frei-

machen, in dem wir ein Religionszimmer auflösen. Es ist aber nicht so, dass einfach irgendwelche Räume frei sind.» Andreas Näf kann die Sorgen der Eltern um den Schulraum für ihre Kinder nachvollziehen. Auch die Schulleitung hätte ein Provisorium beim Schulhaus Dillacker bevorzugt. Die Schwierigkeit bestehe darin, dass Münchenstein wachsen will und auch wachsen wird, die Schulleitung aber nicht weiss, was dies für die Schülerzahlen für Folgen hat. «Es wird für Münchenstein gewiss eine grosse Herausforderung, das so zu planen, dass genügend Schulraum vorhanden ist», meint Näf. Um ihre Besorgnis zu unterstreichen, haben sich Eltern zur Gruppe «Familienfreundliches Münchenstein» zusammengetan und sammeln im Rahmen einer Petition Unterschriften.

EIDG. ABSTIMMUNG

Ein blosser Verdacht reicht Grundsätzlich möchten alle Einwohner jedes Landes vor terroristischen Anschlägen geschützt werden. Zu diesem Zweck soll ein Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus eingeführt werden. Das Gesetz wird es den Polizeibehörden erlauben, nur auf Verdacht hin, schwerwiegende Massnahmen gegen Personen zu verfügen, welche eine terroristische Tätigkeit ausüben könnten. Für diese Personen

wird der schwammige Begriff «Gefährder» gebraucht, ohne diesen genau zu definieren. Ein Beweis für eine geplante Straftat oder eine richterliche Verfügung ist dafür nicht nötig. Es reicht die Einschätzung der Polizeibehörden. Unsere bestehenden Gesetzte reichen aus, terroristische Gefahren zu überwachen und im Sinne eines Rechtsstaates zu bekämpfen. Mit diesem Gesetz wird jedoch ein System eingeführt, welches sonst nur

K ANT. ABSTIMMUNG

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zum Trämli!

Die Klimakrise ist da

Sind Sie schon mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Grüssen Center nach Pratteln gefahren? Dann können Sie meine Einschätzung zum mühsamen Umsteigen, der abgasbelasteten Haltestelle, dem umständlichen Fussweg, dem zu engen Bus und so weiter bestimmt teilen. Die wenigsten Menschen entscheiden sich deshalb dafür, mit dem ÖV dorthin zu fahren und nehmen lieber das Auto und sei es nur um Servietten und Rechaudkerzli aus der Ikea zu besorgen. Am 13. Juni stimmen wir über die Projektierung der Tramverlängerung der Linie 14 ab. Dieses Tram würde nebst der Erschliessung von Salina Raurica eben auch das Grüssen Center bedienen und so sicher viele Menschen dazu bewegen, auf den Individualverkehr zu verzichten. Auch für die nachhaltige Entwicklung von Salina Raurica ist das Tram 14 ein entscheidendes Element. 20 Jahre seriöse Planung für ein Schlüsselareal der kantonalen Entwicklung liegen hinter uns. Es ist jetzt an der Zeit diese Planung ohne weitere Verzögerungen umzusetzen. Das Tram ist ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige und ökologische Mobilität, deshalb stimme ich am 13. Juni Ja zum Trämli! Miriam Locher Landrätin SP Münchenstein

Seit 2010 verlieren unsere Gletscher jährlich zwei Prozent Masse. Seit den CO2-Hitzewellen 2003, 2015 und 2018 nehmen trockene Wälder und Wasserknappheit zu. Die Kirschbäume treiben immer früher aus und sind anfälliger für späten Frost. Jahreszeiten verschwimmen, unser Alpenland erwärmt sich doppelt so stark wie der globale Durchschnitt. Die Klimakrise ist da. Wir müssen handeln. Das neue CO2-Gesetz ist ein wichtiger Schritt unserer Klimapolitik. Alle Parteien ausser der SVP, Mehrheiten aus Wirtschaft und Gesellschaft –vom Städte- bis zum Bauernverband –wollen in einem gut schweizerischen Kompromiss das CO2-Gesetz nun so aktualisieren, dass wir unsere heimische Wirtschaft fördern können. Jährlich blei-

Abstimmungsparolen vom 13. Juni 2021

Nein zum Terrorgesetz Ja zum CO -Gesetz 2

Ja

zur Pestizid-Initiative

Ja

zur Trinkwasser-Initiative

Ja

zum Covid-19-Gesetz

Ja

zur Verlängerung des Tram 14 Für alle statt für wenige SP Münchenstein

in Diktaturen und autoritären Staaten existiert. Bitte stimmen Sie nein und verhindern, dass unschuldige Personen auf blossen Verdacht hin als Terroristen abgestempelt werden. Jürg Berger, GLP

Abstimmungsempfehlungen muenchenstein.grunliberale.ch

ben über 1.5 Mia. Franken zusätzliche Wertschöpfung in der Schweiz und sichern Arbeitsplätze und Wohlstand. Dank Rückerstattungen eines Teils der Einnahmen aus der Flugticket- und der CO2-Abgabe und den Energiekosteneinsparungen bei Fahrzeugen und Gebäuden kann Klimaschutz auf soziale Weise umgesetzt werden. Das Geld fliesst zur Hälfte als Ökobonus an die Bevölkerung zurück. Die Mehrheit der Bevölkerung, die wenig oder gar nicht fliegt, profitiert somit auch finanziell. Auf dem neuen CO2-Gesetz können wir aufbauen. Wir müssen unsere Kräfte jetzt für diese Verbesserungen einsetzen! Stimmen Sie dem neuen CO2 Gesetz am 13. Juni zu. Susanne Kaufmann Grüne Münchenstein

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 6. Juni 10.15 Dorfkirche mit Abendmahl. Predigt: Pfarrerin Annina Rast. Kollekte: Open doors Donnerstag, 10. Juni 15.30 Stiftung Hofmatt. Allgemeiner Gottesdienst mit Abendmahl. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud Anlässe:

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Primarschul-Chaos?

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

Donnerstag, 3. Juni 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff Freitag, 4. Juni 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff

Dienstag, 8. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 9. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst Donnerstag, 10. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

Dienstag, 8. Juni 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe

Freitag, 11. Juni 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein: Ökum. Eltern-KindTreff

Mittwoch, 9. Juni 14.30 KGH, Seniorennachmittag, «Schutzängel sy nit dick gsääit» mit Pfarrer Martin Stingelin

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org

Amtswoche: 5. bis 11. Juni Pfarrerin Annina Rast, 061 411 08 11

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 5. Juni 14.30 Münchenstein: Erstkommunion 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 6. Juni 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst

Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlichen vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 6. Juni 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Während den Gottesdiensten findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

VORSCHAU AUF DIE GEMEINDEVERSAMMLUNG Am 9. Juni 2021 findet die erste Gemeindeversammlung des Jahres auf dem Rasenplatz unterhalb der Turnhalle Bruggweg statt, aufgrund Corona unter besonderen Rahmenbedingungen. Die Versammlung beginnt mit der Verleihung des Anerkennungspreises 2021, anschliessend stehen sieben Sachvorlagen im Fokus. Jahresrechnung 2020 Die Jahresrechnung 2020 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 1 426 786.19. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von CHF 31 800. Das Defizit resultiert aufgrund mehrerer Faktoren. Haupttreiber sind der Einbruch des Steuerertrags und die CoronaSituation. In der Erfolgsrechnung wie auch in der Investitionsrechnung sind grössere Abweichungen auszumachen, die der momentanen Situation geschuldet sind. Das ausserordentliche Jahr mit seinen Auswirkungen ist auch finanziell spürbar. Dass die guten Jahre zur Neige gehen, war bekannt und hat sich mit der Jahresrechnung 2020 bereits etwas früher bestätigt. Die Trendwende wurde jedoch erst im Jahr 2021 erwartet. Aufgrund der Pandemie schreibt die Gemeinde ein Jahr früher rote Zahlen. Grund zur Beunruhigung besteht aufgrund des hohen Eigenkapitals und der fehlenden Verschuldung nicht. Die finanzielle Situation der Einwohnergemeinde Dornach kann trotz Defizit im Jahr 2020 nach wie vor als gut bezeichnet werden. Einführung einer Grüngutgebühr Mit dieser Vorlage wird der Gemeindeversammlung die Einführung der Grüngutgebühr nach dem Verursacherprinzip beantragt. Heute ist die Grüngutentsorgung für die Bevölkerung kostenlos und wird von der Allgemeinheit über die Abfallgrundgebühren finanziert. Der Gemeinderat schlägt vor, dass zukünftig für die Entgegennahme von Grüngut eine volumenabhängige Gebühr anfällt. Wenn die Gemeindeversammlung dem Antrag des Gemeinderates zustimmt, wird beispielsweise ein 80-Liter Gartenbag oder ein Bündel mit Ästen ab dem 1. September je CHF 2.00 kosten. Der Gemeinderat hat ausserdem beschlossen, die Nutzung von Containern zu fördern. Grüngut in Rollcontainern kann aus diesem Grund noch bis Ende 2021 kostenlos entsorgt werden. Ab 2022 ist es möglich, Jahrescontainermarken zu erwerben, die dazu berechtigen, den Container wöchentlich und von November bis April zweiwöchentlich leeren zu lassen. Wer einen Normcontainer nutzt, kann zukünftig gemischte Bioabfälle, also auch Küchen- und Speiseabfälle, entsorgen lassen. Teilrevision des Reglements über die Musikschule Mit dieser Vorlage werden der Gemeindeversammlung das revidierte Reglement und die neuen Tarife zur Genehmigung beantragt. Stimmt die Gemeindeversammlung zu, dann ermöglicht sie die Erweiterung des Angebots der Musikschule um das Fach «Eltern-Kind Unterricht» und um den Erwachsenenunterricht sowie die Anpassung der Tarife. Mit der Einführung des Erwachsenenunterrichts soll die Jugendmusikschule zudem in Musikschule umbenannt werden. Nach knapp 10 Jahren gleichbleibender Tarife (Elternbeiträge) wurde die Höhe der Jahresstunde und die Elternbeiträge im regionalen und kantonalen Vergleich überprüft. Aus dieser Überprüfung resultiert der Antrag auf Erhöhung der Elternbeiträge um 7,1%. Die Erhöhung der Elternbeiträge geht einher mit der Einführung eines Geschwisterrabatts, der an vielen Musikschulen üblich ist. Auf den Einzelunterricht wird ab dem Schuljahr 2021/22 auf ein Instrument ein Geschwisterrabatt gewährt: Das erste Kind bezahlt 100%, das zweite Kind erhält 20% Rabatt, das dritte und jedes weitere Kind je 30% Rabatt. Wurden im Gründungsjahr der Musikschule vor gut 60 Jahren vereinzelte Instrumente durch wenige Lehrpersonen unterrichtet, kann heute an der Musikschule ein breites Angebot mit 27 Fächern genutzt werden. Im Frühjahressemester 2021 werden 355 Schülerinnen und Schüler von 30 Lehrpersonen unterrichtet. Weitere Traktanden an der Gemeindeversammlung sind die Fusion der regionalen Zivilschutzorganisation RZSO Dorneck und Thierstein und das Unterstützungsgesuch der Sonnhalde Gempen aus dem Stöckli-Heimberg-Fonds. Aufgrund des Legislaturwechsels werden ausserdem sechs der neun Gemeinderäte verdankt und verabschiedet. Alle Informationen finden Sie auf www.dornach.ch unter den Menüpunkten «Aktuelles und Behörden» >> «Gemeindeversammlung». Gemeinderat

Ein neuer Mittagstisch im Gigersloch für Dornacher Kinder

ERINNERUNG

EINLADUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG Die Gemeindeversammlung findet statt am Mittwoch, 9. Juni 2021, 19.00 Uhr Die Gemeindeversammlung wird auf dem Rasenplatz zwischen der Turnhalle Bruggweg und der Schwimmhalle Gwänd stattfinden Die Unterlagen zu den Traktanden können während den Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen oder auf der Website der Gemeinde www.dornach.ch abgerufen werden. Wichtig: Die Einladung zur Gemeindeversammlung erfolgt mittels persönlich an alle Stimmberechtigten adressierten Stimmrechtsausweis. Bitte erscheinen Sie aufgrund der Eingangskontrolle (Corona-Schutzmassnahmen) rechtzeitig. Einlass ab 18.30 Uhr. Bringen Sie Ihren Stimmrechtsausweis und Ihre ID mit. Der Gemeinderat

AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 31. Mai 2021 hat der Gemeinderat: – eine Anpassung des Schiessplans zur dezentralen Durchführung des eidgenössischen Schützenfests und des Feldschiessens beschlossen; – Christoph Rothenfluh, Martina Hasler und Ramon Glatz in die Bildungskommission gewählt. Annabelle Lutgen und Maria Montero treten als Neumitglieder des Gemeinderates per 1.08.2021 aus der Bildungskommission aus. Die revidierte Gemeindeordnung lässt nicht mehr zu, dass Mitglieder des Gemeinderates gleichzeitig Mitglied einer gemeinderätlichen Kommission sind. Ebenfalls tritt Lucia Lauber aus der Bildungskommission zurück; – festgelegt, dass die bisherigen Mitglieder der Ortsplanungskommission bis zum Abschluss der Ortsplanungsrevision in der Kommission bleiben und per Legislaturwechsel zusätzlich das neue Präsidium Mitglied der Kommission wird; – die Richtlinien und Grundsätze zur Budgetierung 2022 festgelegt; – die angepasste Mehrjahresinvestitionsplanung 2022–2031 beraten und als Grundlage zur Budgetierung beschlossen. Die Beratung erfolgte im Wissen und in Berücksichtigung der Stellungnahmen der angefragten Fachkommissionen; – den Jahresbericht 2020 zur Kenntnis genommen. Die Publikation des Jahresberichts erfolgt neu nur noch elektronisch am 07.06.2021. Der Gemeinderat

BAUPUBLIKATION

Dossier-Nr.: 2021-0071 Bauherr: Varouxis Georgios und Ekaterini, Quellenstrasse 41d, 4310 Rheinfelden – Grundeigentümer: Varouxis Georgios und Ekaterini, Quellenstrasse 41d, 4310 Rheinfelden – Bauobjekt: Umgestaltung Räume im 1. und 2. Obergeschoss – Bauplatz: Bruggweg 61 – Parzelle GB Dornach Nr.: 460 – Projektverfasser: replan gmbh, Heiligholzstrasse 6, 4142 Münchenstein Dossier-Nr.: 2021-0073 Bauherr: Steiger Marlise, Herzentalstrasse 35b, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Steiger Marlise, Herzentalstrasse 35b, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Cheminéeofen mit Aussenkamin, Nordfassade – Bauplatz: Herzentalstr. 35b, Parzelle GB Dornach Nr.: 2870 – Projektverfasser: Everest Wohnbau GmbH, Am Kägenrain 1–3, 4153 Reinach Dossier-Nr.: 2021-0076 Bauherr: Gschwind Pannier Thomas, Gempenring 105, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gschwind Pannier Thomas, Gempenring 105, 4143 Dornach – Bauobjekt: Gartengestaltung mit Teich und Installation PV-Anlage – Bauplatz: Gempenring 105 – Parzelle GB Dornach Nr.: 802 – Projektverfasser: Gschwind Pannier Thomas, Gempenring 105, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2021-0072 Bauherr: Wahl Marc und Simone, Brosiweg 35, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Wahl Marc und Simone, Brosiweg 35, 4143 Dornach – Bauobjekt: Verlängerung Überdachung Terrasse – Bauplatz: Brosiweg 35 – Parzelle GB Dornach Nr.: 975 – Projektverfasser: Wahl Marc und Simone, Brosiweg 35, 4143 Dornach

(Fortsetzung auf Seite 25)

Sorgen für neues Betreuungsangebot: Gerda Heynen, Barbara Hockenjos und Susann Barkholdt haben mit weiteren engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern den Verein Mitti Dornach gegründet. FOTO: BEA ASPER

Der Gemeinde Dornach fehlen die Räume für die Tagesstrukturen. Engagierten Eltern ist es trotzdem gelungen, eine Lösung für den Mittagstisch zu finden. Bea Asper «Wir Eltern möchten nicht länger warten», waren sich Barbara Hockenjos, Gerda Heynen und Susann Barkholdt einig. Sie engagieren sich in der IG Tagesstruktur zusammen mit weiteren Einwohnerinnen und Einwohnern von Dornach dafür, den Tagesstrukturen, von denen die Gemeinde seit langem spricht, auf die Sprünge zu helfen. Die Schaffung von Angeboten war bisher auf die lange Bank geschoben worden, weil Räumlichkeiten dafür fehlten. Das bestehende Angebot eines Mittagstisches in den Räumlichkeiten der reformierten Kirche platzt aus allen Nähten. «Viele Möglichkeiten wurden diskutiert: So wurde geprüft, ob in der Aula, in der Kochschule, im Treff 12 oder in Containerbauten auf der Möschlerwiese ein Mittagstisch angeboten werden kann. Doch letztlich liessen sich manche Hürden nicht aus dem Weg räumen», resümiert Hockenjos, verkündet nun aber: «Das Raumproblem zu lösen,

war nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Ab August wird es in der Freizeit- und Sportanlage Gigersloch für Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren einen betreuten Mittagstisch geben.»

Maximal 30 Plätze pro Tag

Möglich macht dies der neu gegründete Verein «Mitti-Dornach», der für die Durchführung des Mittagstisches verantwortlich ist. «Wir konnten uns mit dem Pächter der Anlage, dem SC Dornach, über die Modalitäten einigen und stiessen beim Leiter des Restaurantbetriebes auf offene Ohren. Er wird die Zubereitung des Essens übernehmen, während der Verein die Menupläne erstellen wird», führt Hockenjos aus. Es werde auf eine ausgewogene Ernährung geachtet, die den Geschmack der Kinder treffe. «Es stehen täglich zwei Menus zur Auswahl, eines davon ist vegetarisch.» Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der Betreuungspersonen mit einer fairen Entschädigung wertzuschätzen: «Damit sind die Voraussetzungen intakt, ein ausreichend grosses Helferteam aufbauen zu können», meint Barkholdt. Die Einsatz-Entschädigung wird vom Vereinsvorstand festgelegt und beträgt für die Tagesleitung 25 Franken und für weitere Helfende 15 Franken pro geleisteten Einsatz. Bei der Budgetierung geht der Verein in der Startphase von einer durchschnittlichen Belegung von zehn Plätzen pro

Mittagstisch aus. Dies könnte ausgebaut werden auf maximal 30 Plätze pro Tag.

Betreuung bis 13.30 Uhr

Die Kosten für den Mittagstisch betragen 20 Franken, darin enthalten ist auch die Betreuung. «Für jüngere Kinder besteht die Möglichkeit einer Wegbegleitung. Der Begleitdienst erfolgt vom Kindergarten oder der Schule ins Mitti-Dornach und vom Mitti-Dornach zurück zum Kindergarten oder zur Schule. Für die Schulen Dornach ist der Treffpunkt auf der Möschlerwiese, Ecke Schule/ Kindergarten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen können die Kinder spielen, Hausaufgaben erledigen oder sich einfach ausruhen. Um 13.30 Uhr endet die Betreuung der Kinder», führt Heynen aus. Die Eltern können bei der Gemeinde eine Kostenbeteiligung beantragen. In Dornach gilt das Prinzip der Subjektunterstützung, das heisst, die Gemeinde zahlt ihre Beiträge nicht an die Organisationen, sondern an die Eltern. «Der Verein Mitti-Dornach wird beim Ausfüllen des Formulars unterstützend wirken», verspricht Barkholdt. Für die Anund Abmeldungen für den Mittagstisch werden die Eltern auf ein elektronisches System unter www.mitti-dornach.ch zurückgreifen können. Nebst der Planungssicherheit gebe es auch die Möglichkeit, das Kind kurzfristig für den Mittagstisch anzumelden.

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Wir unterstützen Daniel Urech für die Wahl präsident am 13. Juni 2021! als Gemeindep Claudia Alge Marion Ammann Christine Basler Sandra Berg Theres Brun Willi Buser Angelika Christofori Prof. Gerhard Christofori Salome Derrer Janine Eggs Felix Gebhardt Ramon Glatz Dieter Grass Irène Gschwind Thomas Gschwind Daniel Haberthür Regula Haberthür

Rudolf Hafner Dr. Heinrich Hänger Susanne Hänger Ursula Hänggi Nanette Hartmann Felix Heiber Anna Hochstrasser Bruno Holzherr Marc Hübner Prof. Peter Huggenberger Toni Immeli Dr. Andreas Immeli Benjamin Jutzi Brigitte Kaldenberg Daniela Karrer Rainer Koch Ursula Kradolfer

Katharina Lachenmeier Marcus Lachenmeier Lucia Lauber Florian Lüthi Irene Mathiuet Patrick Meier Dr. Simon Mugier Dr. Roland Müller Monica Palatini-Merz Suzanne Pochon Madeleine Ronner Martin Schmalenberg Dr. Silvia Streit Edith van Randwyk Barbara Vögtli Verena Vögtli


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 24)

Dossier-Nr.: 2021-0074 Bauherr: Mohr Klara, Hügelweg 41, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Mohr Klara, Hügelweg 41, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Pizzaofen mit Stützmauer und Geräteunterstand – Bauplatz: Hügelweg 41, Parzelle GB Dornach Nr.: 341 – Projektverfasser: Gartenbau Birseck, Laurens Fontein, Auf der Höhe 12, 4144 Arlesheim Dossier-Nr.: 2021-0075 Bauherr: Weiser Werner, Dorneckstrasse 117, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Weiser Werner, Dorneckstrasse 117, 4143 Dornach – Bauobjekt: Ersatz Öl-Heizung durch Wärmepumpe – Bauplatz: Dorneckstrasse 117 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2052 – Projektverfasser: Weiser Werner, Dorneckstrasse 117, 4143 Dornach Publiziert am: 3. Juni 2021 Einsprachefrist bis: 18. Juni 2021 Die Pläne zu diesen Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

BÜRGERGEMEINDE DORNACH

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN GEMEINDEVERSAMMLUNG Donnerstag, 17. Juni 2021 20.00 Uhr in der Aula Brühl, Dornach

Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 (Bericht und Antrag zur Jahresrechnung) a) Gemeinderechnung b) Forstrechnung c) Abschreibungen 3. Informationen 4. Verschiedenes Der Antrag des Bürgerrates, mit den dazu erforderlichen Unterlagen, liegt bei unserem Verwalter, Hansruedi Götz, Hauptstrasse 25 (Bürgerhaus), 4143 Dornach, vom 3. Juni bis 17. Juni 2021 zur Einsichtnahme auf. Bitte telefonische Voranmeldung unter Tel. Nr. 061 701 66 00. In der Aula Brühl kann der Abstand eingehalten werden, es besteht Maskenpflicht und es liegt ein Schutzkonzept vor. Der Apéro anschliessend an die Versammlung entfällt. BÜRGERGEMEINDE DORNACH Bernhard Meister, Bürgerpräsident Barbara Voegtli, Bürgerschreiberin

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

Gelungene Standaktion Letzten Samstag durfte ich vor dem Coop in Dornach viele Stimmbürger von Dornach treffen und mit ihnen die wichtigsten politischen Themen diskutieren. Es entwickelten sich spannende Diskussionen über die neusten Entwicklungen rund um die Grüngutgebühr und den A18 Anschluss. Gegenstand der Gespräche waren auch meine Ziele in der Ortsplanung sowie die Schulinfrastruktur. Ich konnte

bekannte Gesichter begrüssen, aber auch viele Neue kennenlernen. Der direkte Austausch macht mir grosse Freude und gibt mir die Möglichkeit, die Bedürfnisse der Einwohner von Dornach direkt zu hören. Vielen Dank an alle, die sich am Samstag Zeit genommen haben, um mich an meinem Stand zu besuchen und das Gespräch mit mir gesucht haben. Annabelle Lutgen Kandidatin Gemeindepräsidium

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

Daniel Urechs regionale Vernetzung Die Kandidaten für das Gemeindepräsidium stehen inmitten des gegenseitig fairen aber zugleich engen und kompetitiv geführten Wahlkampfs. Vergangene Woche legten wir uns für Annabelle Lutgen fest; zuvor beleuchteten wir beide Kandidaten kritisch. Hier einige der vorangegangenen Überlegungen zum Gegenkandidaten. Regelmässig erwähnt Daniel Urech seine guten Kontakte zum Kanton Solothurn und zum Landrat in Baselland. Inwieweit konnte er diese Kontakte bereits für unsere Gemeinde vorteilhaft einsetzen? Hat er federführend ein Geschäft für Dornach in die Hand genommen und dabei in Solothurn die Bedürfnisse unserer Gemeinde Dornach vertreten? Für Dornach wäre es beispielsweise wichtig, es würde ein überkantonaler Schulkreis mit Baselland ANZEIGE

gebildet, damit man auf der Sekundarstufe eine Zusammenarbeit zustande bringt, welche verhindert, dass wir eine Mini-Schule mit exorbitanten Kosten führen müssen. Tätigte er hier bereits irgendeine Abklärung oder reichte einen Vorstoss im Kantonsrat ein? Nein, er machte sich für einen publikumswirksamen Vorstoss zur Temporeduktion auf der Gempenstrasse stark. Hierdurch versprach er sich allenfalls mehr Presse. Wir sind der Meinung, dass Herr Urech in den vergangenen sechzehn Jahren mehr für die Gemeinde hätte erreichen können – der Verdacht, dass er eher an seine Karriere denkt ist zumindest nicht auszuschliessen. Auf Stufe Gemeinde geht es um Knochenarbeit – und diese ist nicht publikumswirksam. Gruppe Dornach2021

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

HEIMATMUSEUM

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

Das Bild des Monats

Urech bekommt meine Stimme

Das Heimatmuseum Schwarzbubenland in Dornach präsentiert in diesem Jahr jeden Monat ein anderes Bild aus seinem reichen Fundus. Für den Monat Juni ist es das Gemälde «Im Chaltbrunnental» von Ernst Traugott Schelker (1890-1987), gemalt 1960. «Er ist der Lyriker unter den Malern der Region. Wie er den Wasserfall und den sonnenbeschienenen Strauch im Waldesinnern darstellt, so trifft man es heute selten». (O. Kaiser, Mitteilungen der Freunde des Heimatmuseums 1973). Das Museum ist geöffnet jeden Sonntag von 15-17 Uhr. Zum Besuch ladet freundlich ein Der Stiftungsrat

Am Podiumsgespräch vom 20. Mai präsentierten sich die Kandidierenden für das Gemeindepräsidium. Im ersten Teil beantworteten beide die vorbereiteten Fragen souverän und nahmen Stellung zu verschiedenen aktuellen Themen. Im zweiten Teil, mit spontanen Fragen und Reaktionen aus dem Publikum, zeigten sich deutliche Unterschiede in der Kenntnis der Sachthemen und politischen Prozesse. Daniel Urech überzeugte mich mit einer klaren, stringenten Haltung, seiner Ausdrucksweise, mit welcher er die Themen auf den Punkt bringt und seiner Motivation, mit welcher er in dieses Amt gehen wird. Ich traue ihm zu, dass er ein offenes Ohr für die verschiedensten Interessen und Bedürfnisse hat und es

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Mit Daniel Urech in die Zukunft Es ist sehr erfreulich, dass wir für die Präsidiumswahlen von Dornach mit zwei Kandidierenden aus unterschiedlichen Parteien eine gute Auswahl erhalten. Als Kantonsrat der Grünen Dorneck-Thierstein repräsentiert Daniel Urech diejenige Partei, die bei den letzten Kantonsratswahlen in Dornach mit 28.5 Prozent der Stimmen ihren Status als klar wählendenstärkste Partei ausbauen konnte. Darüber hinaus kann er als integrierende Persönlichkeit für die gesamte Bevölkerung politisieren und ist mit seiner Kompetenz und Erfahrung bestens gerüstet, um die Interessen Dornachs in der Vernetzung mit der Region und dem Kanton zu vertreten. Es stehen viele langfristige Planungsentscheide für unsere Gemeinde an: Die Entwicklung des WideneckAreals, der Ausbau der Schulinfrastruktur, eine neue Mehrzweckhalle, eine Tagesstruktur, eine Verbesserung des Verkehrskonzepts von Dornach in Verbindung mit dem Entscheid über den A18-Anschluss, die Ortsplanungsrevision und die Renovation des Gemeindehauses. All diese Projekte müssen ökologisch und innovativ gestaltet werden, damit unsere Gemeinde mit Vorbildfunktion in die Zukunft schauen kann. Dafür ist Daniel Urech als Grüner mit seinem umsichtigen Nachhaltigkeitskompass und viel Erfahrung als langjähriger Kantonsund Gemeinderat sowie mit seinem Beruf als Rechtsanwalt und Notar die ideale Person, um Dornach in eine blühende und nachhaltige Zukunft zu führen. Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

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Kompetenz und Verlässlichkeit Eine Gemeindepräsidiumswahl mit zwei geeigneten Kandidaten, und nun wieder eine Frau dabei! Mit dieser Erwartung bin ich zu deren Podiumsdiskussion gegangen. Beide betonten zu Beginn, wie wichtig ihnen Zusammenhalt und Zusammenarbeit des neuen Gemeinderats seien. Gerade Annabelle Lutgen wies darauf hin, dass sie ein starkes Kosten-Nutzen Bewusstsein habe und sich für gesunde Gemeindefinanzen einsetzen würde. Waren das alles nur leere Versprechungen? Während Daniel Urech bei Detailfragen konkret und in sich stimmig antwortete, verwickelte sie sich in Widersprüche: So möchte sie trotz Investstau bei der Strasseninfrastruktur die Wartungsperiode erhöhen, wo sie doch als Immobilienunternehmerin den Werterhalt durch rechtzeitige Wartung kennen müsste. Dann eine Entgleisung mit doppelter Folge: Sie spricht sich gegen das auch mit ihrer Gemeinderatsstimme beschlossene neue Grünabfuhrreglement aus, will trotz Spargebot die Gemeindekasse auf jährlich 100000Franken sitzen lassen. Sie verstiess damit gegen die von ihr gelobte und in Dornach dringend benötigte Solidarität. War das wirklich die von mir geschätzte Gemeinderätin Lutgen?! Mich überzeugte nur Daniel Urech, der auf Fragen vieler zukunftswichtiger und komplexer anstehender Aufgaben, z.B. des H18-Anschlusses oder der Schulinfrastruktur aufgrund seiner langjährigen Politikerfahrung spontan und transparent antwortete. Mit ihm als Präsident gewinnt Dornach. Dr. Burghardt Schmidt

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schafft, daraus für die Allgemeinheit gute Lösungen zu entwickeln. In seinen Stellungnahmen zu den Themen Ortsplanrevision und Vollanschluss Aesch war dies am Podiumsgespräch bereits deutlich erkennbar. Diese Fähigkeit wird ihm auch innerhalb des Gemeinderats helfen, immer wieder Konsens zu finden, welcher vom gesamten Gemeinderat getragen werden kann. Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen wurde von diversen Seiten verlangt, dass eine erfahrene Persönlichkeit das Präsidium übernehmen soll. Parteizugehörigkeit und Machtansprüche sollten bei dieser Wahl keine Argumente für oder gegen eine/n Kandidat/in sein. Daniel Urech bekommt meine Stimme. Rainer Koch

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CVP-Die Mitte: Stimmfreigabe Anlässlich der Parteiversammlung der Dornacher CVP–Die Mitte vom 27. Mai hat sich die Partei unter anderem mit den anstehenden Wahlen und den Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung befasst. Sowohl für die Wahl des Gemeindepräsidiums wie auch des Vizepräsidiums wurde Stimmfreigabe beschlossen. Andreas Fritschi stellte dabei klar, dass seine Empfehlung auf dem Flyer der FDP als Privatperson erfolgte, bevor er eine Funktion in der Parteileitung übernahm. Er bedauert, sollte dies jemand als Parteimeinung verstanden haben. Im Vorstand CVP-Die Mitte fand ein Generationenwechsel statt. Nach zwölf Jahren gab Hans Abt seinen Rücktritt als Parteipräsident bekannt. Der Zeitpunkt

war gut gewählt, denn mit der Wahl von Maria Montero in den Gemeinderat und der von Fabian Kunz sowie Benedikt Kuhn in den Bürgerrat darf die Partei auf einen erfolgreichen Wahlkampf zurückblicken. Neu als Präsident wurde Andreas Fritschi gewählt. Daniel Grossenbacher übernimmt das Vizepräsidium, Géraldine Häring ersetzt den langjährigen Kassier Klaus Boder und Martina Hasler ist neu Aktuarin und für die Kommunikation zuständig. Die nächste Parteiversammlung findet am 26. August statt. Dann will die neue Leitung aufzeigen, wie sie auf dem «Frisch aus der Mitte»-Weg weitergehen will. Sie sind herzlich eingeladen, reservieren sie sich schon jetzt das Datum. Der Vorstand CVP–Die Mitte Dornach

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

Teamgeist und Fairplay Zur bevorstehenden GemeindepräsidentInnen Wahl in Dornach, liegt es an den Einwohnerinnen und Einwohnern die nächsten vier Jahre mitzugestalten. Grosse Aufgaben und unvollendete Projekte stehen an. Die Gemeinde Dornach braucht eine fähige Führung, die zusammen mit dem neuen Team der Gemeinderäteinnen und Gemeinderäte, die Geschicke in die Hand nimmt und unter Einbezug aller Parteien und deren Meinungen, diese Aufgaben aufgreift. Die Ökonomin Annabelle Lutgen, seit einigen Jahren mit der Gemeinde vertraut, ist für das Präsidium aufgestellt. Sie bringt das notwendige Fachwissen mit, um die Finanzen und die angefangenen Projekte in die Hand zu nehmen. Es ist Ihr ein Anliegen, dass der jetzige

Steuersatz stabil bleibt. Als Berufsfrau und Mutter ist Sie gewohnt zu organisieren und zu koordinieren. Voraussetzungen, um die Gemeinde Dornach wieder in ruhigere Gewässer zu steuern und gute Kommunikation, Teamgeist und Fairplay, zu fördern. Das, was ein Vorwärtskommen möglich macht und die Einwohnerinnen und Einwohner für die nächste Amtszeit dringend benötigen. Zur Umweltpolitik bringt Sie es mit Ihrer Aussage selbst auf den Punkt: «Für mich ist die liberale Umweltpolitik der richtige Weg. Lenkung statt Verbote». Wir regen an, Frau Annabelle Lutgen als Gemeindepräsidentin zu wählen. Margareta Leuthardt «Neubeginn Dornach»

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zum CO2-Gesetz Ich bin überzeugt: Die Fakten zum Klimawandel sind längst klar genug von der Wissenschaft nachgewiesen. Wir müssen uns konsequent auf den Weg der Reduktion des Ausstosses von Treibhausgasen machen. Mit dem CO2-Gesetz, über das wir am 13. Juni abstimmen können, schlägt die Schweiz diesen Weg ein und beginnt, ihre Verpflichtungen gemäss dem Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen. Der «geringe» Anteil der Schweiz an den weltweiten Emissionen ist keineswegs ein Grund, nichts zu tun;

umso mehr, als die Schweiz als Technologie- und Wissenschaftsstandort und als besonders stark von der Erwärmung bedrohtes Land prädestiniert dafür ist, aktiv zu werden. Zusammen mit den Grünen Dorneck-Thierstein bin ich am Samstag 5. Juni von 9 bis 11 Uhr bei einer Standaktion vor dem Coop in Dornach für das CO2-Gesetz präsent. Ich freue mich, Sie dort zu treffen und hoffe, dass aus Dornach ein klares Ja zu diesem wichtigen Gesetz kommt! Daniel Urech Kandidat für das Gemeindepräsidium

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«Das CO2-Gesetz ist dringend notwendig, wenn die Schweiz ihren Beitrag zur Verhinderung der Klimakatastrophe leisten will. Wer Zukunft will, sagt JA!» Daniel Urech

Gemeinderat und Kantonsrat Grüne, Dornach

Klimaschutz CO2-Gesetz

13. Juni 2021

CO2-Gesetz JA, Niklaus-Konradstrasse 18, 4500 Solothurn

JA


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

GEMEINDEVERSAMMLUNG

DIE POLIZEI MELDET

GESCHÄF TSWELT

Grüngut-Monster in Dornach

Motorradlenker prallt in Postauto

Neueröffnung Restaurant Jura

Der Dornacher Gemeinderat legt an der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2021 den Einwohnern die Einführung einer Grüngutgebühr zur Genehmigung vor. Das Grüngut soll künftig wie Hauskehricht und Abfall mengenmässig verrechnet werden. Wer davon mehr produziert, wird durch höhere Gebühren bestraft. Die Gartenbesitzer werden also umdenken müssen: mit Vorteil Steingärten anlegen, damit möglichst wenig Grüngut anfällt. Die Gebühr ist bei Abgabe im Ramstel gleich hoch wie bei Abholung durch einen grossen Lastwagen mit mindestens drei Personen. Dazu sollen die Gartenbesitzer Plastikcontainer kaufen. Es werden unzählige unansehnliche Plastikcontainer die Gärten und das Ortsbild verschandeln. Wer einen grossen Garten bewirtschaftet, wird mehrere dieser Container benötigen, die ausserhalb der Gartensaison unnütz herumstehen. Erstaunlicherweise wird in der Energiestadt

Dornach verkannt, dass Grüngut wertvolle kompostierbare Biomasse ist. Die Gebühren verursachen zusätzlich einen gigantischen administrativen Mehraufwand für das Erfassen der abgelieferten Mengen und die korrekte individuelle Verrechnung der Kosten. Man stelle sich das entstehende Chaos in der Sammelstelle Ramstel vor, wenn jeder Grüngutsack kontrolliert, gewogen und verrechnet werden muss! Die Abgabe von Grüngut im Ramstel muss auch in Zukunft für die Einwohner von Dornach gebührenfrei bleiben – es ist die weitaus einfachste und effizienteste Entsorgungsmöglichkeit. Die vorgeschlagene Grüngutgebühr ist weder ökologisch noch zielführend und in der Umsetzung ein teurer bürokratischer Albtraum. Ich empfehle den Stimmberechtigten, die Einführung dieser unsinnigen Grüngutgebühr an der Gemeindeversammlung am 9. Juni abzulehnen. Peter Zollinger

WOB. In einer Kurve auf der Gempenstrasse in Dornach hat sich am Sonntagnachmittag eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Postauto ereignet. Im Bereich einer Linkskurve prallte der Motorradfahrer aus noch zu klärenden Gründen in den Frontbereich eines Postautos. Beim Aufprall wurde der Motorradfahrer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht. Aufgrund dieses Ereignisses musste die Gempenstrasse während rund eineinhalb Stunden für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Sperrung erfolgte durch die Feuerwehren Dornach und Gempen. ANZEIGE

Wohnen verteuern?

«

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 6. Juni 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach Mittwoch, 9. Juni 9.00 Frauengottesdienst mit Eucharistie Freitag, 11. Juni 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 6. Juni 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie

Nein zu übertriebenen Zwangsmassnahmen. Diese verteuern das Wohnen für Hauseigentümer und Mieter!»

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 6. Juni 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum. Pfarrer Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov Nächste Schatzsucher: Samstag, 12. Juni 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Mark Winkler

Deshalb:

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

Samstag, 5. Juni 18.30 Gottesdienst mit Eucharistie

Sonntag, 6. Juni 9.00 Wortgottesfeier

Regionale Küche Am Wochenende durchgehend geöffnet www.jura-dornach.ch

Eine fähige Frau wählen! Annabelle Lutgen kandidiert nach vier Jahren im Gemeinderat am 13. Juni für das Gemeindepräsidium. Für mich sprechen drei Gründe für ihre Wahl: Sie kennt die Arbeit des Gemeinderates und hat in diesem Gremium vier Jahre lang gute Arbeit geleistet. Sie ist als Ökonomin und dank ihrer berufliche Erfahrung die ideale Person, um den neuen Gemeinderat erfolgreich in seine neue Organisation führen. Wer sie kennt, darf ihr auch zutrauen, den Gemeinderat wieder zu ei-

nem Team zusammenzufügen und die unseligen Streitigkeiten der vergangenen Jahre zu überwinden. Sie kann sich politisch ohne andere Bindungen im Kanton voll und uneingeschränkt für unsere Gemeinde einsetzen. Aus diesen Überlegungen wünsche ich mir Annabelle Lutgen als neue Gemeindepräsidentin und habe ihr meine Stimme gegeben. Andreas Burckhardt, Dornach ehem. Grossratspräsident BS

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe je-

CO2-Gesetz!

den Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch,

HEV Dorneck-Thierstein hev-dorneck-thierstein.ch

NEU!

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

DORNACH

NEIN zu

diesem

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

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VEREINSNACHRICHTEN

Witterswil Kantonsrat FDP

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

PR. Unser Restaurant ist von Mittwoch – Sonntag geöffnet. Andreas Utting steht selbst am Herd und kocht mit Leidenschaft und Liebe altbekannte Speisen, aber neu interpretiert. Unsere Küche ist regional und wir legen viel Wert auf Saisonalität und eine absolute Frische sowie Produkte mit hoher Qualität. Wir haben ein Augenmerk auf Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Unsere Menüs können individuell zusammengestellt werden und viele Speisen sind gluten- und laktosefrei. Am Wochenende haben wir immer hausgemachte Kuchen und Torten im Angebot. Hotel-Restaurant Jura

20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der

Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

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Daniel Probst Kantonsrat FDP

Klimaschutz

JA

Landwirt, Mariastein

«Damit wir Bauernfamilien weiterhin lokale Lebensmittel produzieren können.»

CO2-Gesetz 13. Juni 2021 CO2-Gesetz JA, Niklaus-Konradstrasse 18, 4500 Solothurn

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Robert Dreier

extreme-agrarinitiativen-nein.ch

«Das CO2-Gesetz ist verhältnismässig, zielgerichtet und marktorientiert, setzt auf Anreize und Lenkung, enthält keine Mikrovorschriften und Technologieverbote und ist damit liberal ausgeprägt.»

KELSAG Papier- und Kartonsammlung in Hochwald Am Montag, 7. Juni 2021, findet in Hochwald die Papier- und Kartonsammlung im Auftrag der KELSAG statt.

Bitte stellen Sie das Papier und Karton bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt* und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1'500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren. Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baupublikationen

Bauherr: Stephan Röösli und Sandra Karli, Schartenmattweg 12, 4145 Gempen – Bauobjekt: Gartenumbau mit Pool und Blocksteinmauer – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Schartenmattweg 12 – Bauparzelle: GB Nr. 2181 Bauherr: Oliver Saladin, Bürenweg 8, 4145 Gempen – Bauobjekt: Einbau Sitzfenster – Architekt: Simone Gosteli, Bürenweg 8, 4145 Gempen – Bauplatz: Bürenweg 8 – Bauparzelle: GB Nr. 1905

Planauflage: vom 2021 in der Gemeindeverwaltung auf telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 061 701 86 26

Einsprachefrist: 18. Juni 2021 Baukommission Gempen

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Verwaltungsferien Unsere Verwaltung ist weiterhin nur mit Terminvereinbarung geöffnet. Beachten Sie, dass wir telefonisch jeden Morgen von 8.00 bis 12.00 Uhr erreichbar sind. Vereinbaren Sie einen individuellen Termin mit der entsprechenden Sachbearbeiterin, wenn eine persönliche Vorsprache notwendig ist. Sie erreichen uns per Mail und Telefon wie folgt: Allgemein: Tel. 061 701 86 26, info@gempen.ch Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr Einwohnerkontrolle: Sonja Gübelin, s.guebelin@gempen.ch Steuern: Nicole Hamburger, n.hamburger@gempen.ch Gebühren/Kreditoren: Luana Napoli, l.napoli@gempen.ch Verwaltungsferien vom Montag, 12. Juli, bis und mit Freitag, 30. Juli 2021. In Notfällen beachten Sie unsere Ansage auf dem Anrufbeantworter. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

KLOSTER DORNACH

Matinee mit Pariser Salonmusik

Konzertieren im Kloster Dornach: «Des femmes tenant salon». Nach der überaus erfolgreichen ersten Matinee letzten Sonntag setzen wir die sonntägliche Konzertreihe mit drei exzellenten Musikerinnen weiter. Das Ensemble «Des femmes tenant salon» mit Rachel Heymans an der Oboe (Flötenlehrerin an der JMS Dornach), Nelly Sturm am Fagott und Marisa Minder an der klassischen Gitarre spielt Salon-Musik unter dem Konzerttitel «Entre Révolution et Restauration». Literarisch-musikalische Salons waren seit dem 17. Jahrhundert Begegnungsorte adeliger und mit der französischen Revolution auch zunehmend bürgerlicher Bevölkerungsschichten in ganz Europa. Die bezaubernde Musik der Pariser und Wiener Salons zwischen 1780 und 1830 wird kommenden Sonntag, 6. Juni, von 11 bis

FOTO: ZVG

12 Uhr in der Klosterkirche Dornach auf historischen Instrumenten zum Klingen gebracht. Die Platzzahl ist limitiert. Wir bitten um eine frühzeitige Reservation unter info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80. Türöffnung ab 10.30 Uhr, Kollekte mit Richtpreis 20 Franken. Ihre hoffentlich grosszügige Kollekte bedeutet nicht nur eine Wertschätzung der Musikerinnen und des Konzerts, sondern Sie bildet auch die Gage für dieses professionellen und engagierten Ensembles aus unserer Region in schwierigen Zeiten. Nach dem Konzert verwöhnt Sie unser Klosterteam mit einem feinen Mittagessen, bitte reservieren Sie auch hier frühzeitig Ihren Tisch. Für das Klosterteam Barbara van der Meulen

PARTEIEN

Zur Gemeindeversammlung Nächsten Mittwoch findet die Gemeindeversammlung statt. Gemeinsam treffen wir weittragende Entscheidungen! Wichtigste Traktanden und unsere Empfehlungen: 2) Jahresrechnung 2020: hinterfragen Sie kritisch das Minus von 1,5 Millionen Franken! Um unnötige Aufwände zu vermeiden: keine Ablehnung. 3) Neue Grüngutgebühr: Grüngut ist ein kompostierbarer und wieder verwendbarer Wertstoff und kein Abfall. Die Pauschalbehauptung von Gemeinderat Gschwind, es handle sich um Abfall, der verursachergerecht entsorgt werden muss, bestreiten wir. Betrug die Abfallgebühr bisher 80 Franken (Abfallkonto schloss in der Regel mit einer schwarzen Null) würde es künftig für ein Einfamilienhaus rund 200 Franken kosten (Wer profitiert von der Erhöhung?). Die Kostenexplosion und die wöchentlichen

Lastwagen-Fahrten (auch in Wintermonaten) ist ein Blödsinn. Empfehlung: Lehnen wir geschlossen diese Gebührenänderung ab. 6) Die Sonnhalde Gempen hat einen Unterstützungsgesuch an unseren Stöckli-Heimberg-Fonds gestellt. Sie wollen 1 Million Franken für Neubauten erhalten, wobei der Fonds noch zirka 1,9 Millionen Franken umfasst. Die Sonnhalde Gempen ist eine wichtige Institution, aber sollten die Unterstützungsgelder nicht in kleineren Mengen fair an mehrere Empfänger (im Dorneck) verteilt werden? Übrigens: Gemeindepräsidiumskandidat Urech ist im Patronatskommitee der Sonnhalde Gempen. Das sagt viel aus. Aus diesem Grund empfehlen wir: Ablehnung des Geschäfts! Sibylle Jeker, Präsidentin ad interim SVP Dornach

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Strukturelles Defizit: Dornach stellt sich auf Sparen ein Die finanzielle Lage der Gemeinde ist angespannt. Budgetiert werden soll nur, was nötig und machbar ist. Bea Asper In Dornach kommt es bei einigen Projekten zu Verzögerungen. Wegen des gemeinderätlichen Systemwechsels und der Vakanzen in der Verwaltung will man sich vorerst auf das Wesentliche konzentrieren, hiess es an der Gemeinderatssitzung vom Montag in der Aula Brühl beim Traktandum Mehrjahresplanung. Einige Projekte werden auf der Zeitachse nach hinten geschoben, weil Vorbereitungen mehr Zeit in Anspruch nehmen als gedacht. Die Bau- und Planungskommission kommt in ihrer Stellungnahme zum Schluss, dass derzeit nur wenige Projekte zu stemmen seien. «Weil die meisten Projekte den Tiefbau betreffen und die Stelle Leiter Tiefbau noch immer vakant ist, doch auch weil durch den Wechsel im Gemeinderat andere Fragen im Vordergrund stehen, ist nur das Nö-

tigste für das kommende Jahr vorgesehen.» Die Situation führe dazu, dass das Projekt Mehrzweckhalle Brühl für das nächste Jahr nur noch mit Planungskosten enthalten ist. Nach dem Nein an der Urne seien Grundsatzdiskussionen nicht auszuschliessen. Weiter heisst es, «dass das SuSi-Projekt am Bruggweg vermutlich noch einige Zeit liegen bleiben wird». Für das nächste Jahr aufgenommen wurden Planungskosten für den möglichen A18-Anschluss und SBB-Unterführungen beim Bahnhof und im Apfelsee. «Die Planungen für den A18-Anschluss und für die beiden Unterführungen sind sehr aktuell, doch liegen noch keine konkreten Zahlen vor», gab Bauverwalter Martin Zweifel zu Protokoll.

Weniger Steuerertrag erwartet

In der Mehrjahresplanung weiterhin enthalten sind Strassensanierungen, die Projekte für den Ausbau Velonetz und die barrierefreie Anpassung der Bushaltestellen des Ortsbusses. «Für die Projekte Hiag-Areal und Treff-12 sind noch keine Kosten fassbar, weil eine entsprechende Planung fehlt», war weiter von Zweifel zu erfahren. Eine ausführliche Debatte fand im öffentlichen Teil der Gemeinderats-

sitzung nicht statt. Auch nicht zur neuen Weisung im Hinblick auf die kommende Budgetierung. Adrian Stocker, Finanzverwalter ad interim, ruft in seinem Papier die Gemeinderäte, Verwaltung und Kommissionen zum Sparen auf. «Es zeichnet sich ab, dass die finanzielle Lage der Gemeinde langsam unter Druck gerät. Die Gemeinde weist ein strukturelles Defizit aus, welches angegangen werden muss.» Der Einfluss der Krise auf die wirtschaftlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen könne momentan nicht abschliessend beurteilt werden. «Mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage muss gerechnet werden. Die Konsequenzen werden auch verschiedene Gemeindebereiche spüren. Insbesondere im Bereich Steuerertrag und Soziale Sicherheit.» Bei den Grundsätzen für die Erstellung des Budgets heisst es deswegen: «Generell gilt: Es darf lediglich das absolut Machbare und Notwendige budgetiert werden. Anschaffungen und Projekte sind bezüglich personeller Ressourcen zu berücksichtigen.» Gemeinderat und Finanzkommission sind daran, eine Finanzstrategie auszuarbeiten. Die Beratung des Budgets wird dann im neuen Gemeinderat stattfinden.

PARTEIEN

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Talk mit Felix Wettstein und Daniel Urech

Wählen wir Annabelle Lutgen

Am Dienstag, 8. Juni um 19.30 Uhr laden die Grünen Dorneck-Thierstein in den Saal des Neuen Theaters beim Bahnhof Dornach-Arlesheim zum Polit-Talk ein. Unser Gemeindepräsidiumskandidat Daniel Urech und der grüne Nationalrat Felix Wettstein werden über die Themen der bevorstehenden Volksabstimmungen und allgemein über Politik sprechen. Nachdem wir uns nun lange im virtuellen Raum mit Politik beschäftigt haben, freuen wir uns, wieder eine Möglichkeit zum physischen Austausch bieten zu können. Selbstverständlich unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. Die Platzzahl ist limitiert. Für eine garantierte Teilnahme an der Veranstaltung freuen wir uns über Ihre Anmeldung per Mail auf dorneck-thierstein@gruene-so. ch. Für Kurzentschlossenen gilt die Reihenfolge der Ankunft. Da das Foyer geschlossen sein wird, erfolgt der Zugang zum Saal über den Seiteneingang links des Gebäudes. Es stehen wichtige kommunale und nationale Entscheidungen an, wir freuen uns auf die Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

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Daniel Urech als Gemeindepräsident Daniel Urech bringt genau die Qualitäten mit, die für das Gemeindepräsidium notwendig sind. Durch seine lange politische Tätigkeit kennt er Dornach und die Anliegen und Wünsche der Bevölkerung bestens. Dank seiner langjährige Erfahrung weiss er, wo die Herausforderungen bei einzelnen Projekten und im Dorf ganz allgemein liegen und er kennt auch die Chancen, die sich für Dornach bieten. Daniel Urech politisiert nicht engstirnig, sondern er hat stets ein offenes Ohr für die Argumente des politischen Gegenübers. Er politisiert mit Respekt und gemäss dem Kollegialitätsprinzip und er weiss, wann es notwendig ist, Kompromisse einzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Er wird sich weiterhin für ein attraktives und lebenswertes Dornach engagieren – für ein Dornach, das sowohl im Sozialen, im Wirtschaftlichen als auch in Umweltbelangen nachhaltig ist. Wählen Sie Daniel Urech am 13. Juni zum Gemeindepräsidenten, weil er genau das mitbringt, was Dornach jetzt braucht. Janine Eggs Kantonsrätin Grüne

Ich wähle Annabelle Lutgen weil ich sicher bin, dass sie als kompetente und bestens ausgewiesene Person versteht, unabhängig und vorurteilslos zu entscheiden und zu arbeiten. Annabelle Lutgen wird mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen als Gemeindepräsi-

dentin agieren und wirken. Auch bin ich überzeugt, dass Annabelle Lutgen mit neuen Ideen und ihrem vollen Einsatz eine Bereicherung für die Bürger und Bürgerinnen von Dornach sein wird. Annabelle Lutgen als Gemeindepräsidentin – die richtige Wahl! Hanny Schlienger

LESERBRIEF

Verkehrsumleitung im Apfelsee Ein Hauptthema bei der Wahl des Gemeindepräsidenten in Dornach ist die Verkehrssituation im Apfelsee. Ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse von uns QuartierAnwohnern planen Protagonisten einen eigensinnigen Verkehrsablauf. Bürgerliche planen eine massive Strassenbelastung, die Freien Wähler stehen mit vielen Anwohnern eindeutig für eine örtliche Lösung. Das Apfelseequartier will ihre Handwerks- und Gewerbestruktur behalten, bzw. erweitern, daneben entsteht eine Wohn- und Erholungszone. Die HIAG AG, Besitzerin des ganzen Areals, plant eifrig und will Gewerbe, Wohnen und Ruhezone an der Birs integrieren. Dazu wollen wir den Verkehr im Zentrum von Dornach um ca. 11000 Einheiten senken.

Diese Umleitung über die Birs, nach dem Anschluss an der Weidenstrasse, ermöglicht eine spürbare Entlastung im Zentrum. Schlaue Köpfe wollen zusätzlich den Aescher Schleichverkehr mit dem Weiterausbau ihrer Industriestrasse auf fremdem Boden in unserer Siedlung durchziehen! Aesch traut uns die Aufnahme von weiteren 12000 Fahrzeugen zu. Diese Verkehrsmenge in einem Wohngebiet ist albern und schädlich. Unser FWD-Gemeinderat, Daniel Urech, ehemaliger Kantonsratspräsident, hört unsere Ausführungen und möchte eine gute Lösung anstreben, welche leider von einigen Ratskollegen vehement bekämpft wird. Robert Scheidegger-Müller, Rolf Wild-Altmeyer, Gérald Donzé

GEMEINDEPR ÄSIDIUMSWAHL

Wir fordern eine bürgernahe Politik Im Dezember 2020 setzten wir uns gegen die teure Mehrzweckhalle Brühl sowie für eine bürgernahe Politik mit einem neuen Präsidium ein. Jetzt sehen wir, wie Präsidium-Kandidat Daniel Urech auf eine von der bürgerlichen Basis entfremdete Politik setzt. Wir wollen das nicht! Sehr geehrter Herr Gemeinderat Daniel Urech, werden Sie alles unternehmen, um eine Steuererhöhung (wir von der Initiative befürchteten dies bereits im vergangenen Dezember) zu vermeiden und allenfalls gewisse Investitionen besonnen und mit einem weiteren Durchführungshorizont zu tätigen? Wann distanzieren Sie sich öffentlich von den Machenschaften der Freien Wähler, welche in Dornach zu Misswirtschaft, einer hohen Personalfluktuation, eine prekäre Finanzlage sowie strittigen ungelösten Fällen («Nathalie» und «Juraweg») führten? Bekennen Sie sich zu Dornach? Wollen Sie Dornach nur als Karriere-Sprungbrett nutzen, um dann im 2025 als grüner Regierungsrats-Kandidat anzutreten und Dornach den Rücken zuzukehren? Haben Sie, neben Ihren verschiedenen Tätigkeiten (Anwalt und Notar sowie als Kantonsrat), genug Zeit für das Gemein-

depräsidium? Wir wünschen, dass Sie sich öffentlich für eine bürgernahe Politik bekennen. Nur dann gelten Sie auch für uns als potentieller Kandidat, sonst werden wir all unseren Mitstreitern empfehlen, Annabelle Lutgen zu wählen, denn Sie verfolgt bisher eine greifbare und auf Vernunft basierende bürgerliche Politik. Für die Initiative: Paula Rodrigues ANZEIGE


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AGENDA

Donnerstag, 3. Juni 2021 Nr. 22

(Oboe), Nelly Sturm(Fagott) und Marisa Minder (klassische Gitarre). Klosterkirche. 11 bis 12 Uhr. Reservation: info@ klosterdornach.ch oder 061 705 10 80.

«Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, im Gewächshaus des Klostergartens. Bis 31. Oktober.

Minicirc mit dem Programm EiEiEI! Park der Jugendmusikschule, Gempenstrasse. 15 und 19 Uhr.

«BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022.

Mittwoch, 9. Juni

«Design schafft eine neue Kultur des Bahnreisens – Innovative Züge beleben den Bahnverkehr 1980–2000». Goetheanum. Terrassensaal. Bis 4. Juni.

Arlesheim Tai-Chi auf dem Domplatz. Kostenlos, keine Anmeldung nötig. 19 bis 20 Uhr.

Silvio Panosetti / Terre de Salvaesche – Reise ins Innere einer Landschaft. KunstRaumRhein. Vernissage, 29. Mai, 18 bis 20 Uhr. Sa./So. 14 bis 18 Uhr, sowie auf Anfrage. Bis 4. Juli. info@kunstraumrhein.ch

Dornach Einwohnergemeindeversammlung. Rasenplatz Bruggweg. 19 Uhr.

Donnerstag, 10. Juni Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Ausstellungen Aesch «Schiff ahoi!». Modell-Schiffbau-Club Basel. Heimatmuseum Aesch. Jeweils am 1. Sonntag des Monats, 10 bis 12, 15 bis 17 Uhr. Weitere Öffnungszeiten, 061 756 77 54. Finissage: 6. Juni, 15 bis 17 Uhr.

Ausstellung zu Geschichte und Kultur des Schwarzbubenlandes. Heimatmuseum Schwarzbubenland. So. 15 bis 17 Uhr.

Münchenstein HeK Sammlung Fokus #1. Vom 3. Juni bis 6. Juni im Rahmen der Basler Kunsttage. Haus der elektronischen Künste. Freilager Platz 9. www.hek.ch Schweizer Medienkunst: Studer/van den Berg, Maria Guta, Simone C. Niquille – Pax Art Awards 2020. Haus der Elektronischen Künste.Freilager Platz 9. www.hek. ch. Ab 9. Juni. Bis 15. August.

Arlesheim

Aescher Konzertabend: Das Trio Camerata Rhein ist am Sonntag, 6. Juni, in der reformierten Kirche Aesch zu Gast. Donnerstag, 3. Juni

Freitag, 4. Juni

Sonntag, 6. Juni

Dornach

Dornach

Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Minicirc mit dem Programm EiEiEI! Park der Jugendmusikschule, Gempenstrasse. 19 Uhr.

Aesch

Reinach Jazzkonzert «Nathalie Laesser Zweifel Sextett». Jugendkaffi Paradiso. Kirchgemeindehaus Mischeli. 20 Uhr. Reservation 075 417 34 66 oder bestellung@ kulturinreinach.ch

Samstag, 5. Juni Dornach «Die Panne» von Friedrich Dürrenmatt. neuestheater.ch. 19.30 Uhr. Minicirc mit dem Programm EiEiEI! Park der Jugendmusikschule, Gempenstrasse. 15 und 19 Uhr.

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«Erlebte Farbe». Bilder von Christoph Koller. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr, So 9 bis 20 Uhr. Bis 20. Juni. «Von A bis Z». Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Di, Mi, Do, Fr 13 bis 17 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr. Bis 18. Juli.

Aescher Konzertabend mit dem Trio Camerata Rhein. Reformierte Kirche Aesch. 19.30 Uhr.

«(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Di, Mi, Do, Fr 13 bis 17 Uhr, Sa, So 11 bis 17 Uhr.

Dornach

Dornach

«Die Panne» von Friedrich Dürrenmatt. neuestheater.ch. 18 Uhr. Konzert-Matinee. «Entre Révolution et Restauration». Ensemble «Des femmes tenant salon», mit Rachel Heymans

«Wind of Change». Ausstellung mit künstlerischen Werken von Claudia Breitschmid, Esther Ernst, Ingo Giezendanner, Florian Graf, Tamara Janes, Marinka Limat. Kloster Dornach, Innenhof. Täglich 7 bis 18 Uhr. Bis 26. September.

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Pionierleistung: Ita Wegman gründete vor 100 Jahren die erste anthroposophische Klinik der Welt. Seite 33

Inspirationsquelle: Auf den Spuren der plastisch-organischen Architektur rund um das Goetheanum. Seite 35

Kosmische Kräfte: Ein Besuch auf dem Demeter-Bauernhof Untere Tüfleten in Dornach. Seite 39

WochenblattWettbewerb auf Seite 33

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100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

Sonderbeilage Donnerstag, 3. Juni 2021

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Das Zentrum der Anthroposophie Seit rund 100 Jahren treffen sich im Goetheanum Anthroposophen aus der ganzen Welt. Offen steht es allen – auch Nichtanthroposophen. Fabia Maieroni Das Goetheanum gibt der Anthroposophie ein Zuhause – ein Dach über dem Kopf. Es will ein Ort der Begegnung sein, ein Ort, an dem anthroposophische Lehren weiterentwickelt werden. Rudolf Steiners Anliegen sei es immer gewesen, dass seine Theorien hinterfragt, erforscht und praktisch angewandt werden, erklärt Stefan Hasler, Mitglied der Goetheanum-Leitung, Intendant der Goetheanum-Bühne und Leiter der Sektion für Redende und Musizierende Künste. «Steiner hat das Goetheanum entworfen, weil er einen Ort schaffen wollte, an dem die Menschen zusammenkommen.» Seit seiner Eröffnung vor rund 100 Jahren zieht der monumentale Bau jedes Jahr Tausende Menschen an. Anthroposophen aus der ganzen Welt besuchen hier regelmässig Symposien und Kurse, um sich in verschiedenen Fachrichtungen wie Landwirtschaft, Medizin oder Eurythmie weiterzubilden. Der Grosse Saal, das Herzstück des Goetheanums – heute wie auch schon im ersten Holzbau –, ist mit tausend Plätzen der grösste Eventraum der Region. Theaterstücke wie Goethes «Faust», der hier seit 1938 aufgeführt wird, aber auch Konzerte von hochkarätigen Orchestern locken regelmässig auch Nichtanthroposophen auf den Hügel. Sinfonieorchester aus Zürich und Basel benützen heute den Grossen Saal und seine hervorragende Akustik, um ihre CD-Aufnahmen zu produzieren. Ein Dach über dem Kopf bietet das Goetheanum auch seinen elf Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Die Mitarbeitenden der Sektionen haben alle zuerst den «klassischen Weg»

Anthroposophie ist omnipräsent Die Anthroposophie war und ist für unsere Region prägend. Hier liegt das Zentrum dieser spirituellen Weltanschauung, die einst von Rudolf Steiner Fabia Maieroni begründet wurde. Wichtige MeilenRedaktionsleiterin steine mit internationaler Wirkkraft wurden vor 100 Jahren genau hier, in unserer Region, gelegt: Ende 1920 wurde das erste Goetheanum in Dornach eröffnet, 1921 gründete die Ärztin Ita Wegman die Klinik Arlesheim und im selben Jahr wurde auch die Heilmittelherstellerin Weleda gegründet, die seither von Arlesheim aus die Weltmärkte erobert. Es folgte in den Jahrzehnten danach die Einrichtung von Steinerschulen, Demeter-Landwirtschaftsbetrieben, Werkstätten, Restaurants, Kultureinrichtungen und vielem mehr. Es gibt heute kaum einen Lebensbereich in unserer Region, der nicht auch anthroposophisch geprägt ist. Und schliesslich sind anthroposophische Unternehmen und Kultureinrichtungen ein wichtiger ökonomischer Player. In dieser Sonderbeilage des Wochenblattes wollen wir Ihnen einen Einblick in die anthroposophischen Lebensbereiche geben und ihren Einfluss auf unsere Gemeinden beleuchten. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, erwartet ein bunter Strauss an spannenden Themen – unabhängig davon, ob sie sich der Anthroposophie zugehörig fühlen oder nicht. Das Redaktionsteam wünscht Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

Dornacher Hügel: 1913 besucht Steiner das erste Mal den Ort, an dem später das monumentale Goetheanum realisiert wird.

Teil der Entwicklung einer Gesellschaft.» So entstand der Vorwurf, die Gemeinschaft sei eine Art Sekte und das Goetheanum fungiere als Tempel Steiners. «Dieser Vorwurf ist nicht neu, aber noch immer einseitig. Es ist auch ein Konferenzzentrum, eine Studienstätte, ein bisschen ein Museum und vor allem eine Kulturinstitution», hält Stefan Hasler fest. «Ausserdem kann man von ungefähr zwölf Strömungsrichtungen innerhalb der Anthroposophie sprechen. Die eine reine Lehre gibt es nicht, jeder muss den Weg selbst gehen», ergänzt Konstanze Brefin Alt. In den letzten Jahren habe sich viel getan, auch wenn in den Köpfen einiger noch immer das Bild einer abgehobenen Gemeinschaft verankert sein mag, versichert Hasler. «Wir möchten heute aber als öffentliches Kulturhaus wahrgenommen werden und sind deshalb im engen Kontakt mit der lokalen Politik und mit dem Kanton.» Und man versucht, das anthroposophische Zentrum auch für Aussenstehende zu öffnen.

FOTO: BENJAMIN WIELAND

bestritten und eine universitäre Laufbahn absolviert, waren Bauern oder Künstler. Im Goetheanum erforschen sie die «geistige Dimension», die in allen Dingen steckt, auch in den Naturwissenschaften, immer unter Einbezug Steiners Schriften. Hier in Dornach werden die Regularien für anthroposophische Ausund Weiterbildungen erarbeitet. «Die Qualitätsentwicklungsverfahren laufen über das Goetheanum», erklärt Hasler. «Auch wir funktionieren im Prinzip wie ein Unternehmen. Allerdings sind wir ausschliesslich über Spenden und Zuwendungen finanziert. Wir erhalten aktuell keine Gelder vom Kanton.»

Über 40 000 Besitzerinnen und Besitzer

Eigentümer dieses «Unternehmens» sowie der gesamten Grundstücksfläche, die sich über 45 000 Quadratmeter erstreckt, sind die 43 000 Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

(AAG), die ihren Sitz in Dornach hat und 1925 gegründet wurde. Sie fungiert als Arbeitgeberin der am Goetheanum tätigen Mitarbeitenden und bietet überdies Gesprächszusammenkünfte für ihre Mitglieder an. Unter ihrem Dach vereinen sich wiederum 34 Landesgesellschaften. Die Schweizerische Landesgesellschaft, die ihren Sitz ebenfalls in Dornach hat, allerdings in einem anderen Gebäude, vereint allein 48 Zweige. Mitglied werden kann, wer sich mit der Anthroposophie näher auseinandersetzen möchte. Einzige Voraussetzung ist gemäss Statuten, dass man im «Bestand einer solchen Institution, wie sie das Goetheanum als freie Hochschule für Geisteswissenschaft ist, etwas Berechtigtes sieht». «Die Anthroposophie durchdringt jeden Lebensaspekt, sie ist prägend. In den Arbeitsgruppen tauschen sich die Mitglieder darüber aus», erklärt Konstanze Brefin Alt, Mitglied der Landesgesellschaft und Redaktorin der Monatsschrift

Eintauchen in ein Holzmodell

«Anthroposophie – Schweizer Mitteilungen».

Steiners Tempel?

fam. Mit vier Ausstellungsräumen, die Anfang Juli eröffnet werden sollen, will das Goetheanum auf seine Geschichte aufmerksam machen. Das Highlight ist das beeindruckende Modell des ersten Goetheanums, das von Rudolf Feuerstack mit unglaublicher Präzision in jahrzehntelanger Arbeit nachgebaut wurde. Der Clou: Das Modell im Massstab 1:20 wurde so konstruiert, dass es teilweise begehbar ist und ein Einstieg mitten in den Grossen Saal möglich wird. Die kleinen Sitze, die alle einzeln angefertigt wurden, sind sogar klappbar. Der Kopf des Betrachters findet sich mitten im Publikum wieder – mit direktem Blick auf die eindrückliche Bühne.

In den vergangenen hundert Jahren hat sich in der Anthroposophie und ihrer Beziehung zu Nichtanthroposophen ein starker Wandel vollzogen. Während des Ersten Weltkriegs bauten in Dornach Menschen aus verschiedensten miteinander im Krieg stehenden Ländern zusammen am Goetheanum. «In den 1920er-Jahren waren die Anthroposophen – meist Städter – in den kleinen Dörfern Dornach und Arlesheim noch sehr fremd, ja gar ungern gesehen. Man sprach von der Anthroposophenkolonie, die den Hügel einnahm.» Dennoch hätten sich die Neuzuzüger mit ihrer Region auseinandergesetzt, sagt Hasler. Diese Kultur der Offenheit wandelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg, es folgte eine Phase der Abschottung. «Die Anthroposophen waren zu jener Zeit mit sich selbst beschäftigt. Auch das ist ein

Das erste Goetheanum: ein Pionierprojekt 1920 wurde der Holzbau eröffnet, bereits 1922 fiel er einem Brand zum Opfer. Doch Steiner liess sich davon nicht entmutigen. Fabia Maieroni Vor etwas mehr als 100 Jahren – vom 26. September bis zum 16. Oktober 1920 – fand am Goetheanum der erste Hochschulkurs der Anthroposophischen Gesellschaft statt und der imposante Holzbau auf dem Dornacher Hügel – wenn auch eher inoffiziell – wurde eröffnet. Das erste Goetheanum war ein Meisterwerk der Baukunst. Es stand auf einem Unterbau aus Beton und wies zwei ungleich grosse Kuppeln auf, die sich gegenseitig durchdrangen. «Es gab Stimmen, die sich Sorgen machten, ob die Kuppeln tatsächlich halten, wenn die Gerüste weggenommen werden», weiss Christoph Lüthi, der seit vielen Jahren Führungen im Goetheanum anbietet. «Und doch: Die Architekten hatten recht behalten, die beiden Holzkuppeln verzahnten sich ineinander. Nichts brach zusammen.» Hoch über dem Dorf, auf dem «Bluthügel», der seinen Namen der äusserst brutalen Schlacht bei Dornach von 1499 zu verdanken hat, stellten der Zahnarzt Emil Grosheintz und weitere Schweizer Freunde Rudolf Steiner Bauland für sein monumentales Gebäude zur Verfügung, nachdem das Vorhaben, einen «Johannesbau» in München zu realisieren, an den örtlichen Behörden gescheitert war.

Foto vom Mai 1921: Der Bau fasziniert besonders wegen seiner zwei Holzkuppeln. Was den Plänen Steiners in die Karten spielte: In Dornach gab es Anfang der 1910er-Jahre noch kein Baugesetz. Im März 1913 besuchte Steiner Dornach zum ersten Mal zusammen mit seinem Architekten, und bereits im September 1913 wurde der Grundstein für das erste Goetheanum gelegt.

Skepsis in der Bevölkerung

Nicht alle Anwohner reagierten positiv auf den Zuzug der Anthroposophischen Gesellschaft. Kritik wurde sowohl an der Lehre an sich als auch am Goetheanum

selbst geübt. An vorderster Front kämpfte der Arlesheimer Pfarrer Max Kully gegen die Anthroposophen. Er hielt demagogische Reden und schoss gegen Steiner und die Ärztin Ita Wegman, die in Arlesheim eine anthroposophische Klinik gründete und ein heilpädagogisches Heim leitete. In der Silvesternacht 1922/1923 brannte der Holzbau nieder – es war höchstwahrscheinlich Brandstiftung. Vom ersten Goetheanum blieb nur der Betonsockel übrig. Steiner, der grossen Gefallen an der Schweiz gefunden hatte und in

FOTO: O. RIETMANN / ZVG GOETHEANUM

Dornach bleiben wollte, liess sich vom Brand jedoch nicht entmutigen. Bereits drei Monate später veröffentlichte er die Pläne für einen zweiten Bau. Es sollte ein mächtiges Gebäude aus Beton werden, «denn, so glaubte man, durch das harte Material sei der Neubau nicht mehr zerstörbar», erklärt Lüthi. Die Bauarbeiten begannen 1925, kurz vor Steiners Tod am 30. März desselben Jahres. Er starb im Alter von 64 Jahren – die Vollendung des neuen Goetheanums, das heute Menschen aus der ganzen Welt bewundern, erlebte er nicht mehr.


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100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

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Sonderbeilage Donnerstag, 3. Juni 2021

Am Anfang stand eine starke Frau 1921 gründete die Ärztin Ita Wegman die erste anthroposophische Klinik der Welt in Arlesheim – eine Pionierleistung.

wie das Klinisch-Therapeutische Institut ab 1971 heisst, und die Lukas Klinik gehen fortan für 50 Jahre separate Wege. Erst 2014 fusionieren die beiden Kliniken, deren verbindendes Element neben der Anthroposophischen Medizin auch die Lage in Arlesheim ist. Die finanziell stark angeschlagene Lukas Klinik kann so vor einem Konkurs bewahrt werden. Heute ist die Klinik Arlesheim mit 82 stationären Betten und 550 Angestellten das grösste Baselbieter Privatspital und das grösste anthroposophische Kompetenzzentrum der Schweiz. Besitzer der Klinik ist der gemeinnützige Verein Klinisch-Therapeutisches Institut, der bereits 1931 von Ita Wegman gegründet wurde.

Fabia Maieroni Sommer 1920: Eine engagierte Frauenärztin steht vor einem kleinen Häuschen am Pfeffingerweg in Arlesheim. Besonders der schöne Garten mit dem grossen Apfelbaum hat es ihr angetan. Kurz entschlossen klingelt sie an der Tür. Die Hausbesitzerin öffnet, die Medizinerin erzählt der Frau von ihren Plänen: Sie will eine Klinik eröffnen. Hier, in dem schönen Häuschen, das ihr dafür sehr geeignet erscheint. Die Frau mit der Vision ist Ita Wegman.

Ausgeschlossen und rehabilitiert

Von der Kolonie zur Anthroposophie

Maria Ita Wegman wird 1876 als Tochter eines Zuckerplantagenverwalters auf Java geboren und wächst in einer holländischen Kolonie auf. 1900 bricht sie nach Mitteleuropa auf, wo sie in Holland und Deutschland Heilgymnastik und Massage erlernt. 1902 lernt sie in Berlin Rudolf Steiner kennen, der ihr zeitlebens ein enger Begleiter sein wird. Im Alter von 30 Jahren beginnt sie – auf Anraten Steiners – Medizin an der Universität Zürich zu studieren. Nach ihrem Abschluss im Jahr 1912 arbeitet sie in verschiedenen Kliniken als Frauenärztin. Schon früh beginnt sie sich für die

Beschaulich: Das Klinisch-Therapeutische Institut in Arlesheim. Ideen der noch neu entstehenden anthroposophischen Medizin zu interessieren. Ihre Pläne, eine Klinik in der Nähe der anthroposophischen Hochburg Dornach zu errichten, nehmen Ende der 1910er-Jahre Fahrt auf. Im September 1920 kann die ausgebildete Frauenärztin das kleine Haus mit dem Apfelbaum am Pfeffingerweg 1 erwerben. Innert kurzer Zeit lässt sie dieses umbauen. Bereits am 8. Juni 1921 wird die Klinik eröffnet – 12 bis 15 Patientinnen und Patienten können im neuen «Klinisch-Therapeutischen Institut» aufgenommen werden. So entsteht Anfang der 1920er-Jahre in Arlesheim die weltweit erste Klinik für Anthroposophische Medizin.

Im Sprechzimmer zu Hause Ärztin mit Pioniergeist: Ita Wegman.

In den darauffolgenden Jahren erarbeitet Wegman Therapien, entwickelt anthro-

posophische Heilmittel und neue Pflegeansätze. Unterstützt wird sie dabei von Rudolf Steiner, mit dem sie sich oft direkt am Krankenbett über Therapiemöglichkeiten unterhält. Wegman und Steiner arbeiten bis zu seinem Tod im Jahr 1925 eng zusammen. Auch eine Liebschaft wird den beiden nachgesagt – gesichert ist dies jedoch nicht. Auf Steiners Wunsch wird 1924 für die Klinikleiterin eine Wohnbaracke aus Holz – heute das Ita Wegman Haus – gebaut. Bis dahin hatte die Ärztin meist in ihrem Sprechzimmer übernachtet.

Widerstand gegen eine Schulklinik

Nach Steiners Tod 1925 wird die Klinik ein Jahr später das erste Mal erweitert, in den 1950er-Jahren folgt der zweite Ausbau. Es entsteht die Idee, eine Station für Krebspatienten im Klinisch-Therapeutischen Institut zu eröffnen – eine Art

Der Begründer der Anthroposophie Ein Kurzporträt über Rudolf Steiner. Fabia Maieroni Rudolf Joseph Lorenz Steiner wird am 25. oder 27. Februar 1861 (Steiner selbst gibt seinen Geburtstag an verschiedenen Tagen an) in Donji Kraljevec im heutigen Kroatien geboren. Steiner studiert an der Technischen Hochschule Wien Biologie, Chemie, Physik und Mathematik, daneben besucht er Lehrveranstaltungen in Philosophie, allerdings ohne einen Abschluss zu machen. 1891 reicht er dennoch

seine Dissertation in Rostock ein und wird mit der Note «rite» (ausreichend) zum Dr. phil. promoviert. Steiners wissenschaftliches Schaffen beginnt in Wien mit der Edition der naturwissenschaftlichen Schriften Johann Wolfgang von Goethes. Auch als Redaktor und als Hauslehrer ist er tätig. Mit 29 Jahren wird Steiner Mitarbeiter im GoetheSchiller-Archiv in Weimar. Zeitlebens widmet er sich der Forschung zu Goethes Werken, weswegen auch der Bau auf dem Dornacher Hügel den Namen «Goetheanum» erhält. 1902 übernimmt Steiner zusammen mit Marie von Sivers, seiner späteren Ehefrau, die Leitung der neu ge-

Rudolf Steiner: Hier mit seinem selbstentworfenen Modell des ersten Goetheanums. FOTO: O.RIETMANN / ZVG

gründeten deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Aufgrund zunehmender Differenzen kommt es rund zehn Jahre später zum Bruch mit der Theosophischen Gesellschaft. Steiner gründet daraufhin die Anthroposophische Gesellschaft in Köln, die sich rasch auch in anderen Ländern ausbreitet. 1913 reist Steiner nach Dornach, wo er Land erhält, auf dem er zusammen mit Architekten das erste Goetheanum realisiert – es wird das sichtbare Zentrum der Anthroposophie. Über 6000 Vorträge, von denen etwas mehr als die Hälfte mitstenografiert werden, hält der Begründer der Anthroposophie im Laufe seines Lebens. Zudem erarbeitetet er zusammen mit Fachleuten wie Ita Wegman neue Konzepte in der Medizin, Pädagogik, Landwirtschaft und anderen Lebensbereichen. Am 30. März 1925 stirbt Rudolf Steiner im Alter von 64 Jahren in Dornach. Seine Urne wird über Jahrzehnte in einem Raum beim «Menschheitsrepräsentant», einer acht Meter hohen, von Rudolf Steiner entworfenen und gemeinsam mit der Bildhauerin Edith Maryon geschaffenen Holzskulptur, aufbewahrt. Über die Jahrzehnte wächst die Zahl der Urnen in diesem Raum an, denn viele Anthroposophen wollen in der Nähe Steiners die letzte Ruhe finden. 1992 wird seine Asche zusammen mit anderen im Gedenkhain des Goetheanums beigesetzt. Steiner hinterlässt unzählige Dokumente, die noch heute erforscht und editiert werden.

FOTOS: ZVG / ITA WEGMAN ARCHIV ARLESHEIM

Schulklinik, in der Praxis, Lehre und Forschung vereint werden sollen. Schon früh hatte Ita Wegman das Potenzial der Misteltherapie bei Krebserkrankungen erforscht und den Verein für Krebsforschung mitbegründet. Die Pläne einer integrierten Klinik stossen in den 1950er-Jahren beim Institut jedoch auf heftigen Widerstand. In der Folge baut der Verein für Krebsforschung mithilfe von Gönnern eine zweite Klinik in Arlesheim: die Lukas Klinik. Geführt wird diese von Rita Leroi, die sich zusammen mit ihrem Ehemann Alexandre im Vorfeld für den Bau einer eigenen Krebsklinik starkgemacht hatte. Am 1. Oktober 1963 wird die Lukas Klinik feierlich eröffnet. Sie wird zur Fortbildungsstätte für Ärzte aus ganz Europa mit dem Ziel, anthroposophische Krebstherapien an die «Nachwuchsgeneration» weiterzugeben. Die Ita Wegman Klinik,

Und was geschah mit der Pionierin Ita Wegman, die 1920 vor dem kleinen Häuschen in Arlesheim von ihrer Vision erzählte? Nach Steiners Tod wurde sie 1935 aus der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft ausgeschlossen. Sie stand im Mittelpunkt eines Konflikts über die neue Ausrichtung dieser anthroposophischen Gesellschaft, der nach dem Tod Rudolf Steiners entfachte. Rivalitäten zwischen ihr und der Ehefrau Steiners, Marie Steiner, aber auch aufkommende Kritik an ihrer Krebstherapie sorgten zudem für den Bruch. Doch trotz dieses Ausschlusses widmete sie sich fortwährend dem Aufbau weiterer Heilstätten in Europa, betreute bis zu ihrem Tod im Jahr 1943 kranke Menschen und setzte sich für Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg ein. 2018 wurde Wegman von der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft offiziell rehabilitiert. Heute gilt Ita Wegman als eine zentrale Figur in der Anthroposophischen Medizin. Und ihre Klinik feiert bereits den 100. Geburtstag.

Jubiläumsfestakt Am 8. Juni findet um 19 Uhr in der reformierten Kirche Arlesheim ein Festakt mit geladenen Gästen zum 100-Jahr-Jubiläum der Klinik Arlesheim statt. Informationen und Livestream: 100.klinik-arlesheim.ch.

Gewinnen Sie eine exklusive Führung Wie werden die Heilmittel in der Klinik Arlesheim hergestellt? Welche Komponenten braucht es dazu und wer stellt sie her? Woher stammen die Rohstoffe? Zum 100-Jahr-Jubiläum der Klinik Arlesheim verlost das Wochenblatt eine Führung für 10 Personen mit Gallus Stöckler, Leiter der Klinik-Apotheke und Amélie Pequignot, Leiterin Heilmittelherstellung. Die beiden Fachpersonen geben Ihnen während 1,5 Stunden einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Heilmittelherstellung. Zum Schluss erhalten Sie einen attraktiven Giveaway-Bag der Klinik Arlesheim. Die Führung findet am Donnerstag, 17. Juni um 18.30 Uhr statt. Um einen Platz an der Führung zu ergattern, müssen Sie folgende Frage korrekt beantworten:

Wann wurde die Klinik von Ita Wegman eröffnet? Senden Sie uns Ihre Antwort bis zum 10. Juni an wettbewerb@wochenblatt.ch Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden per E-Mail informiert. Viel Glück!

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100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

«Unser Archiv ist offen für alle» Früher galt das Rudolf Steiner Archiv als Hort für Insider. Das hat sich geändert. Das «Wochenblatt» hat mit dem Archivleiter Dr. David Marc Hoffmann gesprochen.

sogenannten 5. Evangelium, das über die Zeit von der Geburt bis zur Taufe Jesu handle. Man ist immer wieder baff über Aussagen von ihm. Welche Bedeutung hat das Rudolf Steiner Archiv für die Anthroposophie und die Forschung als Ganzes? Wir arbeiten unabhängig von der anthroposophischen Gesellschaft und müssen uns um die Finanzierung unserer Arbeit selbst kümmern. Das Rudolf Steiner Archiv ist eine kulturhistorische Institution ohne «weltanschaulichen Auftrag». Unsere Aufgabe ist, dem Werk durch eine saubere Edition und durch freie Zugänglichkeit zu den Archivalien zu dienen. Archivbenutzer kommen sowohl von weit her als auch aus der Region. Es sind z. B. russische oder polnische Eurythmistinnen, Museumskuratoren, Philosophiehistoriker oder Mediziner. Viele Gäste kommen auch einfach als Besucher der Ausstellungen und stammen aus Japan, Südamerika und anderen Teilen der Welt.

Thomas Brunnschweiler Wochenblatt: Herr Hoffmann, können Sie kurz erklären, was das Rudolf Steiner Archiv ist? David Hoffmann: Es ist eine private Institution, die auf die Gründung von Marie Steiner 1943 zurückgeht. Das Archiv verwaltet den Nachlass von Rudolf Steiner und anderen anthroposophischen Persönlichkeiten. Nach Rudolf Steiners Tod hat seine Frau Marie Steiner dessen Werke herausgegeben und dann testamentarisch die Aufgabe einer Gesamtausgabe an ihre Nachfolger übergeben. Diese Gesamtausgabe wurde dann 1961 in Angriff genommen, sie soll zum 100. Todesjahr Steiners 2025 abgeschlossen sein. Bis heute liegen über 400 Bände vor. Ausstehend sind noch 34 Bände. Die Edition, die von zehn Teammitgliedern betreut wird, ist keine historisch-kritische Edition, doch sie soll transparent und wissenschaftlich zuverlässig sein. Seit sieben Jahren betreiben wir auch einen Lesesaal, der täglich für alle Interessierten offen steht und in dem Archivalien und Dokumente eingesehen werden können. Was enthält das Archiv? Der Hauptbestand sind Rudolf Steiners

Archivleiter David Hoffmann vor der Gesamtausgabe von Rudolf Steiners Schriften und Vorträgen. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Manuskripte, Briefe, Vortragsmitschriften und Notizen. Der zweite wichtige Bestand ist der Nachlass von Marie Steiner. Der dritte Teil umfasst diverse Bibliotheksbestände sowie Nachlässe anderer Anthroposophen. Alles in allem sind es rund 1300 Regalmeter. Rudolf Steiner hat unglaublich viel

bogenfarben esoterisch. Rudolf Steiner nimmt hier Bezug auf Goethes «Zur Farbenlehre» (1810), die das klassische Universalgenie als sein wichtigstes Werk ansah. Von Joseph Beuys, Santiago Calatrava, Wassily Kandinsky bis Jean Tinguely wurden viele Kunstschaffende von Steiners Kunstimpuls beeinflusst. Am Goetheanum umfasst die Arbeit der Sektion für Bildende Künste alle Inhalte und Methoden auf dem Gebiet der visuellen Künste. Die Sektion stellt sich in Tagungen und Vorträgen auch immer wieder aktuellen Fragen (z.B. Kultur in Zeiten von Corona). Das Goetheanum veranstaltet Wechselausstellungen anthroposophischer Künstlerinnen und Künstler und verfügt über eine grosse Sammlung von Kunstwerken. Das unabhängige KunstSchauDepot der Stiftung Trigon dokumentiert ebenfalls anthroposophisches Kunstschaffen.

Musik bru. Rudolf Steiner hat sich immer wieder mit der Musik auseinandergesetzt. Frühe prägende Eindrücke kamen von Bruckner und Richard Strauss und von der Musik Wagners. Für Steiners Verständnis der Musik ist die Kosmologie des griechischen Philosophen Pythagoras grundlegend. Es ist die Überzeugung, dass der Kosmos eine durch mathematische Proportionen geordnete Ganzheit sei. So zeigen sich in der Astronomie dieselben Gesetzmässigkeiten wie in der Musik. Man spricht daher von der Sphärenharmonie oder Sphärenmusik. Steiner sah hinter dem Begriff der Sphärenharmonie eine reale, nicht sinnliche, sondern rein geistige Wahrnehmung. Dem Geschulten sei diese Wahrnehmung über das «geistige Ohr» möglich. Für Steiner tritt der Astralleib im Schlaf aus dem physischen Leib heraus und erlebt die Sphärenklänge. Der Tonkünstler setzt dann Rhythmen, Harmo-

Mensch im Dialog mit dem Kosmos. Er schaute bei allem dahinter, setzte sich mit der zeitgenössischen Wissenschaft, mit philologisch-historischen Fragen wie auch mit der geistigen Welt auseinander. Er verstand sich als aktiver Forscher in einem geistigen «Offenbarungsstrom». So berichtete er zum Beispiel aus der immateriellen «Akasha-Chronik» von einem

Eurythmie

Kunst bru. Die anthroposophische Kunst zu definieren, ist nicht so leicht. Ausgangspunkt ist der Kunstimpuls Rudolf Steiners. Im Zentrum steht der sich entwickelnde Mensch (gr. «anthropos»). Die Gestaltungsprinzipien der menschlichen Gestalt – tätiges Denken (Kopf), Fühlen (Brust) und Tat (Glieder) – spiegeln sich in der organisch-plastischen Architektur anthroposophischer Bauten. Ein charakteristisches Gestaltungsprinzip der anthroposophischen bildenden Kunst, besonders in der Architektur und Skulptur, ist die Metamorphose oder Formverwandlung. Zwischen Polaritäten soll ein Ausgleich gefunden werden. Das Metamorphoseprinzip geht auf Goethe zurück, der dem Goetheanum seinen Namen gab. Rudolf Steiner vertrat die Ansicht, jede Zeit müsse ihren Stil als Ausdruck der aktuellen geistigen Situation finden. Für Aussenstehende wirkt die Farbgebung in den typischen Regen-

geschrieben. Wie war das überhaupt möglich? Nur 50 Bände des Gesamtwerks sind selbst geschriebene Texte. Steiner war vor allem als Vortragsredner unglaublich produktiv. Von den rund 6000 Vorträgen, die er während seines Lebens hielt, sind etwa 3700 mitstenografiert worden. Steiner war ein universell ausgerichteter

bru. Wer am Goetheanum eine Faust-Aufführung gesehen hat, kennt die Eurythmie als elegante, fast schwebende Bewegungsform. Von allen anthroposophischen Künsten ist Aussenstehenden die Eurythmie wohl am fremdesten. Eurythmie kommt vom griechischen «eu» (schön, gut) und «rhythmos» (harmonisch geordnete Bewegung», schreibt sich aber nur mit «r». Es ist eine Bewegungskunst, die in professioneller Form von Eurythmistinnen und Eurythmisten ausgeübt wird. Die Eurythmie wurde nach ersten Ansätzen ab 1908 zwischen 1912 und 1924 von Rudolf Steiner und Lory Maier-Smits entwickelt. Seit 2006 gibt es an der Alanus Hochschule in Mannheim einen offiziellen, international akkreditierten Lehrstuhl für Eurythmie. Die von Steiner begründete Bewegungskunst ist gleichsam eine dritte Dimension, die in Worten und Tönen verborgen lebt und die seelisch-geistige

AUSSTELLUNGSTIPP Substanz von Sprache und Musik sichtbar macht. Eurythmie ist nicht eine Tanzkunst im allgemeinen Sinne, weil es bei ihr keine willkürlichen oder konventionellen Elemente gibt. Wenn der Mensch spricht oder singt, wird der geistige Gehalt nur akustisch wiedergegeben. Eurythmie verwandelt ihn zu einer lebendigen Bewegung des menschlichen Körpers im Raum. Zur künstlerischen Eurythmie auf der Bühne gesellen sich die pädagogische Eurythmie und die Heileurythmie als weitere Disziplinen. Das Goetheanum unterhält ein professionelles 15-köpfiges Eurythmie-Ensemble, das hier regelmässige Aufführungen veranstaltet und auch auf Tournee geht. Jahrelang war das Goetheanum Ausbildungsstätte für Eurythmistinnen und Eurythmisten (bis 2010). Mittlerweile arbeitet das Haus eng mit Eurythmeum CH, der Ausbildungsstätte für Eurythmie in Dornach zusammen.

Sprachgestaltung und Schauspiel nien und Melodien in einer physischen Tonfolge um. Steiners Hinweise zu einer Erneuerung des Gesangs und des Instrumentalspiels sowie die Einführung neuer Instrumente sind ebenfalls in diesem Zusammenhang zu sehen. Mit Steiners Musikimpuls haben sich bis heute zahlreiche Musiker und Komponisten beschäftigt. Der Grosse Saal am Goetheanum hat eine hervorragende Akustik und bietet insgesamt 1000 Besucherplätze. Es fanden hier Gastkonzerte des Sinfonieorchesters Basel und des Neuen Orchesters Basel sowie der Medien- und Theaterproduktionsfirma Pamy statt. Letztere produzierte hier unter anderem Mozarts «Die Zauberflöte» und «Figaros Hochzeit». Ausserdem gastieren hier immer wieder Solokünstlerinnen und -künstler. Bei der Renovierung und Erneuerung der Bühne und der Bühnentechnik 2015 bis 2016 wurde auch der Orchestergraben ausgebaut.

bru. Die anthroposophische Sprachgestaltung wurde seit 1903 von Rudolf Steiner und der Rezitatorin Marie von Sievers entwickelt. Ausgangspunkt ist die sprachkünstlerische Interpretation von Literatur in Rezitation, Deklamation und Konversation. Es geht nicht einfach um eine Sprechtechnik, sondern um die individuelle, authentische künstlerische Aussage. Wichtig ist dabei die geistige Durchdringung von Laut, Rhythmus, Wort-Atemgebärde, Inhalt und Stil. Rudolf Steiner schrieb zwischen 1910 und 1913 für die Goetheanumbühne eigens vier Mysteriendramen, die den Weg einer Gruppe von Menschen nachzeichnet, die in ihrem Wunsch nach Einweihung in ein höheres Geistesleben ständigen Anfechtungen und Prüfungen ausgesetzt sind. Ein wesentliches Verdienst der Goetheanumbühne ist die erste integrale Aufführung der beiden Faust-Dramen von Goethe im Jahre 1938. Zwei grosse, tech-

Wie sind Sie persönlich zu dieser anspruchsvollen Tätigkeit gekommen? Ich habe Germanistik, Geschichte und Museologie studiert. Mit dem Archiv kam ich schon bei meinem Lizenziat über Christian Morgenstern in Berührung. 1985 erhielt ich die Anfrage, im Archiv mitzuarbeiten. Während dieser Zeit konnte ich meine Doktorarbeit über das Weimarer NietzscheArchiv schreiben. Das war eine Einübung im archivalischen und editorischen Umgang mit einem philosophisch brisanten Werk. 1995 wechselte ich für 17 Jahre zum Basler Schwabe-Verlag. Da mein Vorgänger in der Archivleitung im Rudolf Steiner Archiv pensioniert wurde, wurde ich 2012 für seine Nachfolge angefragt.

nisch hochmoderne Theater-Bühnen sind im Goetheanum unterbracht (Grosser Saal und Grundstein-Saal). Von 1910 bis 2010 gab es am Goetheanum eine Ausbildungsstätte für Sprachgestaltung und ein professionelles Schauspielensemble; aus wirtschaftlichen Gründen musste diese Arbeit 2010 beendet werden. Es finden aber weiterhin Gastauftritte statt. Die Junge Bühne unter Andrea Pfaehler zeigt in Kooperation mit dem Goetheanum im Jahr 10 Aufführungen. 2020 wurden die beiden Faustdramen in einer auf neun Stunden gekürzter Fassung gezeigt. Neben einem regelmässigen Kinderprogramm mit Schauspiel, Puppenspiel und Erzähltheater an der Goetheanumbühne werden auf Spendenbasis seit den 1920ern auch die Oberuferer Weihnachtsspiele zur Aufführung gebracht. Auf dem Gelände beherbergt das Goetheanum seit 19 328 das Puppentheater Felicia.

Eine neue Kultur des Bahnreisens bru. «Innovative Züge beleben den Bahnverkehr 1980 bis 2000». Dieser Untertitel der Ausstellung im Terrassensaal des Goetheanums weist bereits auf die Aufbruchsjahre der Deutschen Bahn hin. Mit dem Programm «Die Neue Bahn» gelang in den 80er-Jahren ein Auf bruch im Bahnverkehr, getragen durch eine differenzierte Unternehmenskultur und real erlebbar in kundenorientierten Gestaltungen des Rollmaterials. Die Gestaltung von Zügen ist immer ein Spiegel des jeweiligen Menschenbildes. Wenige wissen, dass anthroposophisch orientierte Architekten, Designer und Künstler massgeblich zum neuen Gesicht des Bahnfahrens in Deutschland beigetragen haben. Die Ausstellung von Prof. Dipl.Ing. Karl-Dieter Bodack vermittelt mit den ICE-, InterRegio-, Nachtzügen und S-Bahnen die «neue Kultur des Bahnreisens» und zeigt die geisteswissenschaftlichen Grundlagen auf. Von einem integralen Menschenbild bis zur konkreten Form- und Farbgebung und zur Rhythmisierung des Raums war es ein langwieriger und komplexer Prozess, der sich auszahlte. Unter anderem verringerten sich die Vandalenakte in den Zügen merklich. Die Ausstellung am Goetheanum wurde bis am 13. Juni verlängert.

1 zu 20: Blick ins erste Modell des InterRegio von Karl-Dieter Bodack und Jens Peter. BRU


100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

Das Glashaus (1914): erinnert an den Bau des 1. Goetheanums.

FOTOS: MARIANNE VETTER

Sonderbeilage Donnerstag, 3. Juni 2021

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Haus Duldeck (1915): Einst Privathaus, heute Rudolf-Steiner-Archiv.

Mensch und Natur als Inspirationsquelle Ein Erlebnis der besonderen Art: auf den Spuren der plastisch-organischen Architektur. Marianne Vetter Vor mir thront ein riesiger Betonbau, skulpturenartig, umgeben von Gebäuden, die sich wie selbstverständlich in eine parkähnliche Landschaft einfügen. Wow! Ich bin begeistert. So lässt sich meine Empfindung wohl am ehesten beschreiben, als ich zum ersten Mal mit dem bedeutendsten architektonischen Erbe Rudolf Steiners auf dem Dornacher Hügel in Berührung kam. Nichts ist hier dem Zufall überlassen. Rund um das Goetheanum wurden im Laufe der letzten gut 100 Jahre gegen 200 Wohn- und Zweckbauten errichtet, die Formensprache orientiert sich am plastisch-organischen Stil. Einige der Gebäude entwarf Rudolf Steiner noch selbst, wie das Glashaus, das Heizhaus, die Eurythmiehäuser, das Haus Duldeck oder das Künstlerhaus de Jaager. Jedes der Häuser ist ein Unikat und dennoch scheinen die Gebäude miteinander verbunden. Es ist die Begegnung mit einer Vielfalt an Formen, die fasziniert. Gewölbte, f liessende Dächer, die eins werden mit den Häuserfronten, Treppenaufgänge, bei denen keine Stufe der anderen gleicht. Nichts entspricht der Norm.

Heute habe ich Herbert Holliger, Guide und Geschäftsführer des Vereins Architekturpfad Dornach Arlesheim, an meiner Seite. Bei unserer Erkundungstour merke ich schnell, ich muss mich bewusst und achtsam bewegen. Sei es auch nur, damit ich auf den Stufen nicht stolpere oder mir beim Öffnen der schmiedeeisernen Türklinke nicht die Finger verklemme. Ein Mechanismus, der sich nicht auf Anhieb erschliesst.

«Mit dem durchscheinenden Sonnenlicht entstand das eigentliche Kunstwerk» Wir sind beim Glashaus: ein aussergewöhnliches Gebäude, das 1914 als Schleifatelier erstellt wurde und in dem heute natur- und geisteswissenschaftlich und auch landwirtschaftlich geforscht und gelehrt wird. Es ist der Ort, an dem die farbigen Glasfenster des ersten Goetheanums künstlerisch bearbeitet wurden. «Angewandt wurde die Technik der Glasradierung. Dort, wo am tiefsten eingraviert wurde, entstanden die hellsten Stellen», erklärt Holliger, «aber erst mit dem durchscheinenden Sonnenlicht entstand das eigentliche Kunstwerk.» Vom Charakter her erinnert das Glashaus

Eurythmiehäuser (1921): Das Ensemble wurde für die am Goetheanum wirkenden Eurythmistinnen gebaut.

stark an das erste abgebrannte Goetheanum. Es ist ein reiner Holzbau, die Aussenwände sind mit Holzschindeln verkleidet, die Kuppeln mit norwegischem Schiefer, der das Himmelslicht spiegelt, gedeckt. Von der Terrasse aus, die sich zwischen den beiden Kuppeln befindet, hat man einen Blick auf das nur einige Meter entfernte Heizhaus, in dem sich die Heizanlage für das Goetheanum und 15 umliegende Häuser befindet. Das markante Gebäude mit dem auffälligen Schornstein ist übrigens der erste Betonbau, den Rudolf Steiner realisiert hat. Wer schon einmal ein anthroposophisches Gebäude betreten hat, weiss, hier gibt es nur wenige rechte Winkel. Gerundete Ecken, Bögen, Schwünge und geometrische, trapezförmige Formen dominieren das Bild. «Es sind Gebäude, die die Seele der Menschen ansprechen», hält Holliger fest. «Die fliessenden Linien, die wir fortwährend mit unseren Augen abtasten, bewegen unser Seelenleben und machen dieses elastisch.» Rudolf Steiner übertrug das Prinzip der Metamorphose, ausgehend vom Naturverständnis Goethes, auf all seine Konstruktionen und ging dabei an die Grenzen des technisch Machbaren. Am Bau des ersten Goetheanums waren 17 Nationen beteiligt. Schiffsbauer wurden zu Rate gezogen, Architekten aus aller Welt orientierten sich an der Kunst des Kathedralenbaus, um dieses monumentale Bauwerk umzusetzen. Verfolgt man am heutigen Bau die vielen Wendungen der Betonflächen, die sich nach innen, dann wieder nach aus-

sen biegen, lässt sich erahnen, was den Bauarbeitern und dem Material zugemutet wurde. Auf der Hügelkuppe, dem Goetheanum sehr nahe, liegt das Haus Duldeck. Es ist das erste von Rudolf Steiner entworfene Wohnhaus und wurde zwei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten des ersten Goetheanums errichtet. Was hier besonders ins Auge sticht, ist das kunstvolle Dach des Hauses. «Die wulstig hängende Dachform wäre ohne eine entsprechende Eisenbewehrung nicht umzusetzen gewesen», weiss Holliger. «Für das Jahr 1915 dürfte dies schon etwas Aussergewöhnliches gewesen sein, denn ein Betondach auch nach innen hin zu biegen, hatte bis dahin wohl noch niemand gewagt.» Vom Haus Duldeck sind es nur wenige Schritte zum Künstlerhaus de Jaager. Die Witwe des erfolgreichen Bildhauers Jacques de Jaager liess das Haus auf Anregung und nach einem Modell von Rudolf Steiner bauen. Das Haus fällt vor allem durch seine hohe, fensterlose Front auf. Es ist Wohnhaus und Ausstellungsraum zugleich. Im über 7 Meter hohen Atelier, das nur durch ein grosses Oberlicht erhellt

wird, befinden sich noch heute einige der Werke des mit 31 Jahren verstorbenen Künstlers. Östlich vom Haus de Jaager bilden die drei Eurythmiehäuser ein unverkennbares Ensemble. Die auf verschiedenen Höhen stehenden Häuser, die ein Dreieck bilden, wurden für die damals am Goetheanum wirkenden Eurythmistinnen nach Plänen von Rudolf Steiner und der englischen Bildhauerin Edith Maryon gebaut. «Die Innenräume sind sehr bescheiden. Luxus konnte man sich nicht leisten, und gegessen haben alle in der Kantine», so Holliger. «Es sind die vielen Erker, die in diesen Häusern eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Denn das Erste, was einen Raum gestaltet, ist das Licht.» Was immer wieder auffällt: Jedes der Gebäude ist ganz individuell auf die Bedürfnisse seiner ursprünglichen Bewohner oder dem Zweck entsprechend zugeschnitten. Ein Ort, den man unbedingt erkunden sollte – dabei spielt es keine Rolle, ob man diese Art von Architektur als schön empfindet oder nicht. Es ist in jedem Fall – immer wieder aufs Neue – ein inspirierendes und beflügelndes Erlebnis.

Organische Architektur Entstanden ist die organische Architektur in der Zeit um 1900. Zu den Pionieren gehörten unter anderem Frank Lloyd Wright, Antoni Gaudi und Hugo Häring. Auf dem Dornacher Hügel verwirklichten neben und mit Rudolf Steiner zahlreiche junge Architekten ihre ersten Projekte. Viele Grössen der Architektur wie Le Corbusier oder Hans Scharoun liessen sich vom Schaffen Steiners inspirieren.

Haus de Jaager (1921): Das Künstlerhaus ist Ausstellungsraum und Wohnhaus zugleich und fällt vor allem durch seine hohe fensterlose Front auf.

Das Heizhaus (1914): Der erste Betonbau den Rudolf Steiner realisierte.


Bis zum 100. Todesjahr Rudolf Steiners 2025 soll die 1961 begonnene Gesamtausgabe abgeschlossen werden, es stehen noch 34 Bände aus. Dafür werden noch rund CHF 5.2 Mio. benötigt. Die Rudolf Steiner Gesamtausgabe wird allein durch freie Spenden finanziert. Die Arbeit erhält keinen Anteil von Beiträgen der Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft oder der öffentlichen Hand.

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Helfen Sie mit, die Gesamtausgabe zu ermöglichen: • mit einmaligen Spenden • mit einem jährlich wiederkehrenden Spendenengagement bis 2025 • mit Legaten (Vermächtnissen) Für Spenden: Internationale Fördergemeinschaft Rudolf Steiner Archiv Raiffeisenbank, 4144 Arlesheim IBAN: CH87 8080 8002 1493 5140 7 Gerne zeigen wir Ihnen unsere Archivbestände und die Arbeit an der Edition. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit uns auf: Rudolf Steiner Archiv Haus Duldeck, Rüttiweg 15 4143 Dornach, Tel. 061 706 82 10 archiv@rudolf-steiner.com

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100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

Sonderbeilage Donnerstag, 3. Juni 2021

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Zwei anthroposophisch geprägte Gemeinden Auf einem Spaziergang rund ums Goetheanum sprechen die Gemeindepräsidenten von Arlesheim und Dornach, Markus Eigenmann und Christian Schlatter, über ihre persönliche Beziehung zur Anthroposophie und die Bedeutung der Bewegung in ihren Gemeinden.

Zusammenarbeit mit anderen Spitälern als auch mit der Bevölkerung. Die Vermischung zwischen Anthroposophen und der übrigen Bevölkerung ist in Arlesheim ausgeprägter.

«Man sagt ja immer, in Arlesheim wohnen die anthroposophischen Realos, in Dornach eher die Fundis.»

Tobias Gfeller Markus Eigenmann, Christian Schlatter, haben Sie eine persönliche Verbindung zur Anthroposophie? Eigenmann: Persönlich habe ich keinen Bezug. Aber es ist klar, dass man, wenn man in Arlesheim wohnt, fast nicht drumherum kommt, sich über die Anthroposophie zu informieren, weil sie ja schon Einfluss auf das Leben in Arlesheim hat. Ich begann unter anderem über die Geschichte der Anthroposophie zu lesen. Heute als Gemeindepräsident habe ich von Amtes wegen insbesondere mit der Klinik Arlesheim, dem Sonnenhof und der Weleda, gelegentlich auch mit dem Goetheanum, Berührungspunkte. Schlatter: Meine Familie kam über die Arbeit meines Grossvaters bei den Metallwerken nach Dornach. Als Kind war zu spüren, dass das Dorf irgendwie zweigeteilt ist. Wohl die meisten Kinder aus anthroposophischen Familien haben ihre Bildung über die Steiner Schulen erworben, da gab es keine Berührungspunkte im Schulbetrieb. Mir schien, es gab auch «optisch» Unterschiede, da anthroposophisch geprägte Kinder manchmal anders angezogen waren als wir. Diese «zwei Lager» im Dorf gab es in den 1980er-Jahren noch viel stärker als heute. Ich finde, das Interesse der anthroposophischen Kreise an ihrem Wohnumfeld ist heute sehr viel offener. Sie wünschten sich mehr ein Zusammen als ein Gegeneinander zwischen der Anthroposophie und dem Rest der Bevölkerung? Schlatter: Man kann sehr viel mehr erreichen, wenn man die Kräfte bündelt. Da hat man in der Vergangenheit sicher nicht immer das ganze Potenzial ausgeschöpft.

Markus Eigenmann Gemeindepräsident Arlesheim

Im Gespräch: Markus Eigenmann (l.), Gemeindepräsident von Arlesheim, und Christian Schlatter, Gemeindepräsident von Dornach. FOTO: TOBIAS GFELLER Dornach zeichnet sich ganz klar durch das Goetheanum aus und wäre ohne dieses eher eine 08/15-Gemeinde, und zwar mit schönen und wichtigen Zeitzeugen und historischen Bauten. Arlesheim hat da eine andere Entwicklung erlebt, die mindestens baulich weniger stark von der Anthroposophie geprägt ist. Was Dornach speziell macht, ist wirklich die Anthroposophie. Der zweite Treiber der Gemeindeentwicklung, die Metallwerke, hat zwar ebenso viel zum heutigen Dorfbild bei-

«Was Dornach speziell macht, ist wirklich die Anthroposophie» Christian Schlatter Gemeindepräsident Dornach

getragen, aber in einer Form, die sich an manch anderem Ort ebenfalls finden lässt. Sind es in Arlesheim vorwiegend die Klinik und das Unternehmen Weleda, die die Anthroposophie im Dorf ausmachen? Eigenmann: Wir haben im Gegensatz zu Dornach keine spürbare anthroposophische Strömung in der Politik. Die Klinik und Weleda sorgen lokal für Arbeitsplätze und tragen den Namen Arlesheims in die Schweiz und die Welt hinaus. Es gibt Patienten, die von weit her nach Arlesheim kommen. Das spüren wir auch auf dem Wohnungsmarkt und bei dem, was im Detailhandel nachgefragt wird. Die Klinik prägt Arlesheim am Dorfeingang landschaftlich und ist von ihren Angeboten her natürlich toll für die Bevölkerung. Und das Goetheanum hat auch eine grosse Wirkung auf Arlesheim. Was hier in Fussdistanz zum Dorfzentrum auf kultureller Ebene geboten wird, ist einmalig. Schlatter: Für mich ist interessant,

dass Anthroposophie in Arlesheim vor allem in einem wirtschaftlichen Zusammenhang steht, während Dornach eher vom geistig-pädagogischen Aspekt geprägt wird. Eigenmann: Man sagt ja immer: In Arlesheim wohnen die anthroposophischen Realos, in Dornach eher die Fundis. Schlatter: Das ist wirklich so. Die Orientierung an den Wurzeln der Bewegung ist sicherlich stärker in Dornach spürbar, da steht ja immerhin auch das geistige Zentrum der Bewegung. Die «wirtschaftlichen» Aspekte, die in Arlesheim vorherrschen, machen es einfacher, miteinander in eine gemeinsame Zukunft zu steuern. Dafür beneide ich euch. Der Zugang über Arbeitsplätze ist einfacher, da verbindender, als zum Beispiel über Schulen, die die Kinder voneinander trennen. Eigenmann: Das war nicht immer so. Die Klinik Arlesheim sucht diese Offenheit bewusst – sowohl medizinisch durch die

Sie haben die anthroposophischen Schulen angesprochen. Wie wichtig sind diese für Arlesheim und Dornach? Eigenmann: Wir haben sicherlich einen höheren Privatschulanteil als andere Gemeinden, allen voran bei den Steiner Schulen. Das ist kein Problem, hat aber natürlich Einfluss aufs Mengengerüst an den Staatsschulen, sodass man nicht einfach die kantonalen durchschnittlichen Schülerzahlen auf Arlesheim herunterbrechen kann. Schlatter: Bei uns geht gut ein Viertel der Kinder in Privatschulen, im Wesentlichen natürlich in die Steiner Schule. Mir fehlt der Austausch zwischen den Schulen. Man könnte viel mehr voneinander profitieren und lernen. Im musischen Bereich ist die Steiner Schule natürlich unerreicht. Die Staatsschule ist wahrscheinlich stärker in den Naturwissenschaften und im Sport, gerade was die Infrastruktur betrifft. Eigenmann: Die Vermischung findet bei uns zum Beispiel in der Musikschule statt, auch innerhalb der Ensembles. Grundsätzlich ist es auch in den Vereinen ein Miteinander. Schlatter: Bei uns funktioniert das Miteinander zum Beispiel beim Orchester, was ich toll finde. Wir müssen diese Berührungsängste zwischen der Anthroposophie und dem Rest der Bevölkerung endlich ablegen. Wir haben allen Grund zur Hoffnung: In den letzten Jahren habe ich eine grosse Offenheit unter den Verantwortlichen der Anthroposophischen Gesellschaft erleben dürfen. Darauf können wir bauen.

«Steinerpädagogik orientiert sich am Entwicklungspotenzial» Die Rudolf Steiner Schulen in Aesch und Münchenstein sind gefragt. Ihr Fokus liegt auf dem Handwerk, der Kunst und der Musik.

betont Ursula Kradolfer, Geschäftsleitungsmitglied der Steiner Schule Birseck. «Projektbezogenes Arbeiten mit öffentlichen Aufführungen bildet die Brücke zu einer heute im Berufsleben stark geforderten Auftrittskompetenz und dem sicheren Umgang mit der Sprache.»

Tobias Gfeller

Es würden grundsätzlich die gleichen Unterrichtsinhalte gelehrt wie an der Staatsschule, da das gleiche Bildungsniveau erreicht werden soll. Der grosse Unterschied liege in der Methodik, beschreibt Vanessa Pohl, Lehrerin und CoSchulleiterin der Steiner Schule Münchenstein. «Die Steinerpädagogik orientiert sich massgeblich am jeweiligen Alter des Kindes und am entsprechenden Entwicklungspotenzial.» So beginnen die Steiner Schulen bereits in den ersten Klassen mit Fremdsprachen. Die Verantwortlichen der beiden Schulen sind überzeugt, dass die Steiner Schulen Kinder und Jugendliche optimal auf die private und berufliche Laufbahn vorbereiten. Das projektorientierte Lernen der Steiner Schulen fördere die Freude am Lernprozess. Diese Begeisterung für lebenslanges Lernen sei die beste Voraussetzung für jede berufliche Laufbahn.

Auf dem Areal der Steiner Schule Birseck hinter dem Bahnhof Aesch herrscht eifriger Betrieb. Die einen Kinder haben gerade Pause, die anderen sind noch voll im Unterricht beschäftigt. Denn der Pausenhof und vor allem auch der Schulgarten mit seinen Pflanzen und seinen Tieren sind immer wieder Bestandteile des Unterrichts und wichtige Lernorte. Die Steiner Schulen sind die wichtigsten Privatschulen in der Region und mit den Standorten Aesch und Münchenstein auch im Birseck. Sie legen einen starken Fokus auf handwerklich-künstlerischmusischen Unterricht: Dazu gehören Werken, Schneidern, Schmieden, Kupfertreiben, Malen, perspektivisches Zeichnen, Theater und Eurythmie, wobei die Naturwissenschaften und die Sprachförderung nicht ausgeklammert werden,

Fremdsprachen ab der ersten Klasse

Die beiden Schulen sind eigenständig als Vereine organisiert und haben unterschiedliche Profile, haben aber aufgrund der geografischen Nähe mehrere Berührungspunkte. Es sei immer wieder zu Wechseln zwischen den beiden Schulen gekommen. «Das unterschiedliche Angebot ist für die Region sicherlich ein Gewinn», meint Constanze Ermel, Lehrerin und Co-Schulleiterin des Standorts Münchenstein. Während in Münchenstein nach der obligatorischen Schule das Angebot endet, geht es in Aesch bis zur 12. Klasse. In Münchenstein ist alles etwas kleiner und individueller, während die Schule Birseck als klassische Steiner Schule gilt. An beiden Schulen ist das Fördern des Individuums zentral, wobei auch das Gemeinschaftliche eine tragende Rolle spielt. Dabei spielen auch die Eltern eine wesentliche Rolle.

ner, Koordinator und Lehrer der Schule Birseck. Alle vier sind dezidiert der Meinung, dass von einer Zusammenarbeit beide Seiten profitieren würden. Unkompliziert funktionieren Übertritte und

Wechsel zwischen den Steiner Schulen und der Staatsschule. Fürs staatliche Gymnasium braucht es aktuell nach der 9. Klasse der Steiner Schule eine Aufnahmeprüfung.

Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium

Die Zusammenarbeit mit der Staatsschule funktioniert bis anhin nur bedingt. In Dornach gab es zwar diesbezügliche Bemühungen von Seiten der Politik, erinnert Ursula Kradolfer, doch konkret entstanden ist daraus noch nichts. «Es ist organisatorisch und logistisch fast nicht möglich», bedauert Samuel Schaff-

Schulleitungsmitglieder von Münchenstein und Aesch (v. l.): Samuel Schaffner, Ursula Kradolfer, Constanze Ermel und Vanessa Pohl.


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100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

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Sonderbeilage Donnerstag, 3. Juni 2021

Kosmische Kräfte und starke Rituale Was ist das Besondere an Demeter? Und was hat es mit den Kuhhornpräparaten auf sich? Für unsere Sonderbeilage haben wir auf dem Schulbauernhof Untere Tüfleten nachgefragt. Marianne Vetter Der Hof Untere Tüfleten, eingebettet in einem kleinen Juratal zwischen Dornach, Aesch und Hochwald, ist einer von rund 350 Demeterhöfen in der Schweiz, die biologisch-dynamische Landwirtschaft betreiben. Die Hofbesitzer Ursula Kradolfer und Felix Gebhardt sind Demeter-Landwirte aus Überzeugung. Sie praktizieren Mutterkuhhaltung. Chemisch-synthetische Pestizide und chemische Düngemittel kommen für sie nicht in Frage. Ihnen geht es darum, sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umzugehen, Stoffkreisläufe zu schliessen und so die Natur zu bewahren und zu unterstützen. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft pflegt Rituale im Rhythmus der Jahreszeiten, säen und ernten wird auf die Mondphase und Planetenposition abgestimmt und basiert auf der Lehre des Anthroposophen Rudolf Steiner. 1924 hat Steiner seine Theorie zur naturnahen Landwirtschaft vorgestellt. Zu einer Zeit, in der Industrialisierung und Rationalisierung den Takt angaben. Mit seiner Demeter-Lehre wollte Steiner gegensteuern. Die Landwirtschaft hat er als Organismus betrachtet, bei der Mensch, Tier, Boden und Pflanze harmonisch zusammenwirken.

Demeter ist die konsequenteste Form des Bioanbaus

Der Hof Tüfleten ist ein Betrieb, der seit zwei Generationen biologisch geführt wird. Seine erste urkundliche Erwähnung findet der Hof im 15. Jahrhundert. Bewirtschaftet werden 20 Hektaren landwirtschaftliche Fläche und 11 Hektaren Wald. Seit 2003 ist der Hof Demeter zertifiziert. Was macht den Unterschied von «normaler» ökologischer Landwirtschaft und Demeter aus? Demeter ist nicht nur die älteste, sondern auch die konsequenteste Form des Bioanbaus. Biologischdynamische Höfe setzen auf Diversität. Hecken werden gepflanzt, die Fruchtfolge auf den Feldern schliesst mehr Sorten ein, die Artenvielfalt wird erhöht. Ein wichtiges Element ist der Einsatz von biodynamischen Präparaten

Natur pur: Der Hof Tüfleten ist umgeben von bewaldeten Felsbändern; Felix Gebhardt bei der täglichen Arbeit; saftiges Grün für das Rätische Grauvieh und handzahme Hühner. FOTOS: MARIANNE VETTER

aus Kräutern, Kuhmist und Mineralien, die den Boden lebendig halten. Ursula Kradolfer und Felix Gebhardt richten den Zeitpunkt der Aussaat auf kosmische Konstellationen aus. Auch sie verwenden Heilpflanzen wie Brennnessel, Baldrian oder Eichenrinde, die in verarbeiteter Form für bessere Lebensbedingungen sorgen. «Ihre Wirkungsweise setzt da an, wo Materie und Geistiges in Lebensprozessen zusammenwirken», hält Felix Gebhardt fest. «Es geht immer um die Stärkung des Ganzen.»

Fruchtbarkeit und Wurzelwachstum

Bei den biodynamischen Präparaten, die tierische und pflanzliche Stoffe enthalten, wird der anthroposophische Ursprung besonders deutlich. Ein Beispiel: Kuhmist wird in Kuhhörner gefüllt und über den Winter vergraben. Die «gewonnene» Substanz wird dann in geringen Mengen in Wasser aufgelöst – verrührt – und im Frühjahr auf den Feldern verteilt. Es geht darum, Kräfte zu vermitteln, ähnlich wie in der Homöopathie. Dieses Vorgehen soll den Boden für die Saat

öffnen, die Fruchtbarkeit fördern und das Wurzelwachstum anregen. «Ich selbst sehe mich eher als nüchternen Menschen», so Gebhardt, «aber die Erfahrung zeigt, es wirkt. Und verbessert nicht nur den Boden, sondern auch die Qualität der Produkte.»

Maiglöckchen für Weleda

Es wundert nicht, dass der Hof Tüfleten auch Weleda und die Klinik Arlesheim mit Heilpflanzen versorgte. Auf rund 100 Quadratmetern pflanzten die Landwirte Maiglöckchen an, die über Jahre

für die Herstellung von medizinischen Heilmitteln verwendet wurden. Ursula Kradolfer und Felix Gebhardt arbeiten eng mit dem Goetheanum zusammen. Hier werden auch die Kuhhornpräparate hergestellt. Ein Verfahren, das sehr aufwendig ist. «Für die eigene Herstellung fehlt uns leider schlichtweg die Zeit», so Gebhardt. In den Sommermonaten sind ihre Tiere, das Rätische Grauvieh, auf den Weiden des Goetheanums anzutreffen. Mittlerweile ein fester Bestandteil des Landschaftsparks auf dem Dornacher Hügel.

Schulbauernhof: Pädagogik und Landwirtschaft

Was sagt die FiBL-Langzeitstudie?

mv. Seit 2015 ist der Hof Untere Tüfleten auch Schulbauernhof. Möglich machte dies nicht zuletzt Wolfgang Unger, früher Lehrer an der Rudolf Steiner Schule, der jetzt als selbstständiger Pädagoge auf dem Hof tätig ist. Der Hof Tüfleten bietet Schülerinnen und Schülern zahlreiche Aktivitäten in der freien Natur, sei es innerhalb der Klasse oder einzeln am Nachmittag. Zudem gibt es «Time-out»-Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die sich in einer schwierigen Lebensphase befinden. Der Hof hat es Wolfgang Unger, selbst Vater von vier Kindern, angetan. Aus den ursprünglich geplanten zwei Jahren als Hofpädagoge sind mittlerweile sechs Jahre geworden. Auf dem Hof gibt es viel zu entdecken: vom Hühnerstall über das Bienenhaus bis hin zur Mutterkuhhaltung. Spannend sind vor allem auch die handwerklichen Erfahrungen, welche die Kinder machen. Gemeinsam haben Unger und seine Schützlinge im Rahmen eines Projekts einen Brotbackofen gebaut, der rege auf dem Hof genutzt wird, und auch einen Schafstall, der den Schafen beim Goetheanum als Unter-

mv. Am Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz läuft seit 1978 ein Langzeitversuch zum Vergleich von biodynamischen, organischen und konventionellen landwirtschaftlichen Anbausystemen, bekannt als DOK-Versuch. Er liegt in Therwil auf dem Gelände der Agrico Genossenschaft, wo diese Praxissysteme Seite an Seite verglichen werden. Im Gespräch mit Paul Mäder, Dr. Biol. Dipl.Ing. agr. ETH, vom FiBL, der für den Versuch seit über 34 Jahren verantwortlich ist.

Vom Korn zum Brot: Wolfgang Unger hat angefeuert. kunft dient. «Rund 2000 Kindernasen sind jährlich auf dem Hof», so Unger. «Der regelmässige Umgang mit den Tieren, mit und in der Natur, stärkt und hilft

FOTO: ZVG

dabei, ins Leben und mehr zu sich selbst zu finden, sprich: mehr zum Erdenbürgern zu werden.» www.schule-bauernhof.ch

Herr Mäder, was zeigen die Forschungsergebnisse? Das Ertragsniveau der biologisch angebauten Kulturen ist um zirka 20% gegenüber konventionell gedüngten Kulturen reduziert, dies bei einem um 65% geringeren Einsatz von löslichem Stickstoff und einer um rund 40% geringeren Zufuhr von Phosphor und Kalium. Auch die Energiezufuhr in Form von Treibstoff und grauer Energie ist bei den Bioverfahren 50% geringer. Fazit: Biosysteme produzieren effizienter, schonen die Ressourcen und das Klima, tragen zur Artenvielfalt bei und halten Böden fruchtbar.

Wie sieht es speziell beim biodynamischen Landbau aus? Die biodynamischen Böden haben in der Tat die beste Qualität, die beste Struktur und die meisten Lebewesen. Sie bilden auch mehr Humus, emittieren weniger Treibhausgase und haben insgesamt eine günstigere Klimabilanz. Liegt dies an den Präparaten? Die Unterschiede sind wohl hauptsächlich auf den Einsatz von qualitativ hochwertigen Komposten aus Mist zurückzuführen. Im DOK-Versuch können wir aber die Einzelwirkung der Präparate nicht quantifizieren, wir vergleichen Systeme miteinander. Über ihre Wirkung sind trotz jahrzehntelanger Forschung und Praxiserfahrung zahlreiche Wissenslücken offen geblieben. In Einzeljahren konnten gesicherte Unterschiede im mikrobiellen C/N-Verhältnis (Veränderung von pilzlichen und bakteriellen Populationen im Boden) und im pH-Wert (Säuregrad) des Bodens festgestellt werden, was sich im Langzeittrend jedoch nicht bestätigte. Auf den Ertrag hatten die Präparate keinen Einfluss.


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Der Verein Anfora bietet in Dornach betreutes Wohnen und Arbeiten an. Die Angebote von Anfora richten sich an Menschen mit einer psychischen oder einer kognitiven Beeinträchtigung. In der Sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft Herzental und im Betreuten Wohnen Brugg bieten wir Unterstützung im Bereich Wohnen, in der Freizeitgestaltung und im Pflegen von sozialen Beziehungen. Die Tagesstätte Andrena ist ein Verbund von Kleinbetrieben in Dornach mit integrativen Beschäftigungsplätzen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen.

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Dienstag , Donne rsta Anmeld en: +41 76 g, Freitag 641 73 0 6 Hügelw eg 34 Dornach

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Die HFHS Dornach bildet aus. Sozialpädagogik HF

mehr unter: www.anfora.ch

Praxis – Theorie – Kunst

© HFHS

Die HFHS Dornach ist eine Höhere Fachschule, die Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Heil- und Sozialpädagogik anbietet. Seit 2005 gibt es die Ausbildung Sozialpädagogik HF mit rund 100 Studierenden. Sie ist praxisintegriert, dauert drei Jahre und ist eidgenössisch anerkannt.

Die bz gratuliert zum 100-Jahr-Jubiläum! Anthroposophischer Studiengang Kunsttherapie

© Mayk Wendt

Eidg. zertifizierte Berufsausbildung µ

Künstlerische Fähigkeiten Modulare Kurse frei wählbar, Einstieg jederzeit möglich

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Therapeutische Ausbildung

Malen und Plastizieren Nächster Beginn: September 2022

www.studiengang-kunsttherapie.ch info@studiengang-kunsttherapie.ch

Kennzeichen der HFHS sind aktuelles Fachwissen, anthroposophische Ausrichtung und kreatives Arbeiten. Im Zusammenwirken von Praxis, Theorie und Kunst entwickeln Studierende ihre Professionalität für die sozialpädagogische Tätigkeit.

Fort- und Weiterbildungen

Vorbereitungskurs ab sofort bis Herbst 2022

Ausbildung Sozialpädagogik HF

© Mayk Wendt

Die Fort- und Weiterbildungen richten sich an Fachpersonen aus allen Tätigkeitsbereichen der Sozialen Arbeit. Interessiert? Dann informieren Sie sich unter hfhs.ch oder rufen Sie uns an, Tel. 061 701 81 00. Wir beraten Sie gerne.

p h a r m a z i e AnthroMed ® ist ein seit 2007 als Marke eingetragenes Qualitätslabel für anthroposophisch-medizinische Anbieter wie Spitäler und Apotheken. AnthroMed ® Pharmazie bezeichnet dabei das Qualitätslabel für Apotheken und steht für Kompetenz in Beratung und Herstellung von anthroposophischen Arzneimitteln.

In der Region haben wir zwei AnthroMed ® Apotheken mit einem breiten Sortiment an anthroposophischen Heilmitteln:

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• Apotheke der Klinik Arlesheim • Saner Apotheke Dornach Bahnhof


100 Jahre Anthroposophie im Birseck und Dorneck

Sonderbeilage Donnerstag, 3. Juni 2021

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Von Arlesheim aus die Welt erobert Was 1921 mit der Gründung von Laboratorien in Arlesheim begann, ist heute ein international tätiges Unternehmen anthroposophischer Prägung. Caspar Reimer Wer kennt es nicht, das Arnika-Massageöl von Weleda? Das aus Extrakten der blühenden Pflanze hergestellte Pflegeprodukt ist wohl eines der bekanntesten Erzeugnisse, das die in Arlesheim beheimatete Weleda AG auf fünf Kontinenten und in über 50 Ländern vertreibt. Der Name Weleda geht auf altgermanische heilkundige Frauen zurück und wurde 1924 von Rudolf Steiner vorgeschlagen, doch die eigentliche Gründung des Arzneimittelherstellers ist wie jene der Klinik Arlesheim datiert aus dem Jahr 1921 – beide feiern derzeit also ihr 100-Jahr-Jubiläum. Die Entstehungsgeschichte der Klinik und jene von Weleda sind eng miteinander verbunden, wie Theo Stepp, der als Senior Global Communications Manager von Weleda die Firmengeschichte bestens kennt, erzählt: «Ita Wegman hatte 1921 die Klinik gegründet und bat Rudolf Steiner, bei Krankenbesuchen beratend zur Seite zu stehen. Es wurde deutlich, dass es viele Heilmittel so noch nicht gab und es fehlte der Betrieb, der sie hätte herstellen können. So kam es schliesslich zur Gründung von Laboratorien und im weiteren Verlauf zur Internationalen Laboratorien AG, woraus dann die Weleda AG wurde. Ita Wegman und Rudolf Steiner gehörten zu den Gründerpersönlichkeiten.» Die beiden Pioniere entwickelten also die ersten Heilmittel und Pflegeprodukte, und im Laufe der Zeit schlossen sich in vielen Ländern Mediziner, Pharmazeuten und Patienten zusammen und gründeten eigene Weleda-Niederlassungen. Nach Betrieben in der Schweiz und in Deutschland folgten in den 1920erJahren Österreich, Frankreich, die Tschechoslowakei, Grossbritannien und die Niederlande.

Modern und anthroposophisch inspiriert

Ihrem Leitsatz, der Natur immer nur soviel zu entnehmen, wie man ihr wieder zurückgeben kann, ist das Unternehmen bis heute treu geblieben. Stark gewandelt hingegen hat sich im Laufe der Firmengeschichte die Herstellung der Produkte: «Vieles wurde in der Gründerzeit

Der Hauptsitz in Arlesheim: Hier hat die Erfolgsgeschichte von Weleda vor 100 Jahren ihren Anfang genommen. noch von Hand gemacht. Es gab damals kaum regulatorische Vorschriften», so Stepp. Ganz anders heute, wo Weleda mit modernsten Maschinen und nach den Vorschriften einer guten Herstellerpraxis arbeitet und sich somit nicht von anderen pharmazeutischen Unternehmen unterscheidet: «Da sind wir komplett State of the Art.» Nach wie vor besonders sei «die magistrale Herstel-

lung, gerade hier in Arlesheim, wo Arzneimittel in geringer Stückzahl auf Bestellung gefertigt werden.» Weleda sieht sich heute als ein von der Anthroposophie inspiriertes Unternehmen: «Die wenigsten Mitarbeiter sind Anthroposophen, aber alle schätzen den gegenseitigen Umgang, die Art der Führung, die wertschätzende Kommunikation und die Gestaltung der Räume und

Was gibt es heute zu feiern?

blkb.ch

Aussenanlagen. All dies wäre ohne Anthroposophie so nicht geworden.»

Wirtschaftsfaktor für die Region

Weleda fühlt sich mit der Region verbunden, auch wenn es speziell hierzulande und besonders während der Gründerzeit viele Menschen gab, die der Anthroposophie kritisch gegenüberstanden: «Es gab und gibt immer Anfeindungen. Aber

FOTO: MARIANNE VETTER

gerade hier in der Region herrscht eine gute Atmosphäre», sagt Stepp dazu. Die Weleda AG ist heute im Birseck eine bedeutende Arbeitgeberin und somit auch ein Wirtschaftsfaktor – rund 1000 Arzneimittel, eine Vielzahl von Manufakturherstellungen sowie 120 NaturkosmetikProdukte gehören zum Portfolio. 2020 lag der Jahresumsatz bei 424 Millionen Euro.

100 Jahre nachhaltig, 100 Jahre zukunftsorientiert. Wir gratulieren zum Jubiläum.


Das Goetheanum dankt für die gute Nachbarschaft!

Herzlich Willkommen im Gartenpark, im Konzert und im Theater! Alle Veranstaltungen und Angebote: www.goetheanum.org


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