Skip to main content

22_20190530_WOZ_WOSANZ.pdf

Page 1

Donnerstag, 30. Mai 2019

111. Jahrgang – Nr. 22

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Die Laufentaler Wirtschaft boomt

Freitag, 31. Mai 2019 Trotz zeitweise dichten Wolkenfeldern ziemlich sonnig. 10ºC 23ºC

25 000 Personen besuchten am Wochenende die Gewerbeausstellung AGLAT in Laufen. An den drei Tagen zeigten die 160 Aussteller auf kreative Art, was im Laufental geleistet wird und was es in der Region zu erwerben gibt.

Samstag, 1. Juni 2019 Meist sonnig. Im Tagesverlauf einzelne Quellwolken. 12ºC 26ºC

14ºC 27ºC

Sonntag, 2. Juni 2019 Meist sonnig. Im Tagesverlauf Quellwolken und einzelne Schauer möglich.

Laufen

Die Kelsag setzt voll auf umweltgerechte Energie: Strom aus dem Blockheizkraftwerk und der Photovoltaikanlage sowie Elektro-Abfallwagen für Kehricht.

Gaby Walther

G

enial, ich bin unglaublich stolz auf die Aussteller», schwärmt OK-Präsident Martin Vogel. Alles habe hervorragend geklappt, die glücklichen und zufriedenen Gesichter der Besucherinnen und Besucher seien ein grosser Lohn für die Arbeit des OK gewesen. Mit einem Umzug durchs Stedtli, begleitet von Prominenz aus Politik und Wirtschaft, wurde die AGLAT 19 am letzten Freitagabend eröffnet. «Für diese drei Tage ist während zweieinhalb Jahren viel Energie und Zeit investiert worden. Das Resultat ist einmalig», lobte Marc Scherrer die Verantwortlichen. Der Präsident des Gewerbevereins KMU Laufental hob die Wichtigkeit eines solchen Anlasses für die KMUs hervor. Die Gewerbeausstellung sei ein wichtiger Anziehungspunkt für neue Firmen. Dank der AGLAT konnte der Verein in den letzten 12 Monaten 70 neue Mitglieder gewinnen und ist nun auf über 330 Mitglieder angewachsen. «Die AGLAT ist ein Schaufenster für die Leistungsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Sie ist Sympathieträger für Laufen, das Laufental und Baselland», betonte Stadtpräsident Alex Imhof. Regierungspräsidentin Monika Gschwind erwähnte, dass das Laufental eine der höchsten Wirtschaftswachstumsraten

3

Breitenbach

Die FDP des Kantons Solothurn kann einmal mehr auf das Schwarzbubenland zählen und setzt bei den Wahlen für den Nationalrat auf eine starke Vertretung der Regionen.

Eröffnung: (v. l.) OK-Präsident Martin Vogel, Laufener Stadtpräsident Alex Imhof, Präsident des Gewerbevereins KMU Laufental Marc Scherrer, Regierungspräsidentin Monika Gschwind und Direktor der Wirtschaftskammer Baselland Christoph Buser. FOTO: GABY WALTHER

im Kanton Baselland aufweise. 600 Arbeitsplätze seien am Entstehen. «Das Laufental boomt», meinte Gschwind euphorisch. Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, stellte fest, dass Gewerbeausstellungen wieder im Kommen sind. Der Mensch und nicht das Internet stehe vermehrt im Vordergrund. Tatsächlich pilgerte bereits am Freitag ein grosses Publikum nach Laufen. Insgesamt besuchten an den drei Tagen über 25 000 Menschen die AGLAT in und rund um die Eissport- und Freizeithalle in Laufen. Auf rund 5000 Quadratmetern präsentierten 160 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen.

Geboten wurde einiges. Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität waren die Stände aufgebaut worden. Ein Gärtner hatte ein Bächlein angelegt, das mit einem Floss befahren werden konnte, ein anderer ein Wohnzimmer in Grün eingerichtet. An einem Stand konnte ein Racletteofen angefertigt werden, andernorts wurde beim Drehen des Gewinnrades das Glück gefordert. Oft gab es etwas zu gewinnen, zu trinken oder ein Werbegeschenk zum Mitnehmen. An verschiedenen Orten war Kunst zu entdecken und Plakate mit Lebensläufen wiesen auf die unterschiedlichen Berufswege verschiedenster Menschen hin. Erfolgreich und beliebt war der

AGLAT-Treff, an dem die Laufentaler Gastronomie ihre Gäste mit vielen Köstlichkeiten verwöhnte. Mit dem grossen und vielfältigen Angebot war die AGLAT einmal mehr nicht nur etwas für Fachspezialisten, sondern ein Ort der Begegnungen, mit Angeboten für die verschiedensten Bedürfnisse. Die AGLAT, so das OK, dürfe als Meilenstein in die Geschichte der Laufentaler Wirtschaft eingehen und habe neue Massstäbe für künftige Gewerbeausstellungen im Laufental und Baselbiet gesetzt. Die nächste AGLAT soll in rund fünf Jahren stattfinden. Weitere Fotos Seite 7

11

Aktuell Stellen Immobilien

13/14 14 19

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Saftige Koteletts vom Freilandsäuli Unser Grillhit! 5-Zi.-Einfamilienhaus. Neuwertig, an bester Südhanglage, tolle Fernsicht, in Liesberg, Preis: Fr. 860000.–. Bahnhofstrasse 3, Laufen N. Jeker, Tel. 061 761 65 15, nik.jeker@neu-immo.ch, www.neu-immo.ch


2

Empfehlungen

Waren-, Vieh- und Jahrmärkte 2019 1. Mai 4. Juni 2. Juli 6. August

Brauchen Sie einen sauberen

MALER

der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)

Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

3. September 1. Oktober 5. November 3. Dezember


LAUFENTAL WAHLEN

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

3

REGION/ HOCHWALD

Braucht es die Antenne noch?

Kehrichtsammlung zukünftig geräuschlos Wie an der 43. Generalversammlung zu erfahren war, setzte die Kelsag voll auf umweltgerechte Energie: Strom aus dem Blockheizkraftwerk (Biogas) und der Photovoltaikanlage sowie Elektro-Abfallwagen für Kehricht ab Mitte 2019. Jürg Jeanloz

Problemlos: Die Stimmberechtigten haben sämtliche Geschäfte ohne Gegenstimme angenommen. FOTO: GINI MINONZIO gin. Wahlens Gemeindepräsident Willy Asprion freute sich sichtlich auf die Glasfaserkabel, die bald Wahlens Strassen durchziehen werden. Swisscom müsse dafür keinen grossen Aufwand betreiben, sagte er an der Gemeindeversammlung vom Montag den 60 anwesenden Stimmberechtigten. Danach garantiere Swisscom, dass eine Internetgeschwindigkeit von 100 Mbit erreicht werde. «Wir profitieren nun davon, dass wir in den vergangenen 15 Jahren die Werkleitungen in den Strassen zukunftsgerichtet ausgebaut haben», freute er sich. Zwei Stimmberechtigte ergriffen flugs die Gelegenheit zu sagen, dass es bei diesem ultraschnellen Glasfaserkabel die geplante 4G-Antenne im Kirchturm gar nicht mehr brauche. Konrad Halbeisen stellte den Antrag, dass die Gemeinde ein Kaskadenmodell erstellen müsse. Das solle vorsehen, wo künftig auf dem Gemeindegebiet Mobilfunkantennen installiert werden dürfen. «Wenn es um den Schutz unserer Gesundheit und der Natur geht, dürfen nicht nur die Kosten beurteilt werden.» Asprion nahm den Antrag zuhanden der nächsten Einwohner-Gemeindeversammlung entgegen. Er machte aber gleichzeitig deutlich, dass die Kirchgemeinde in einem demokratischen Verfahren beschlossen habe, die 4G-Antenne aufzustellen. Die Einwohnergemeinde habe gar keine Handhabe, sich einzumischen, und der Rat wolle auch gar

nicht. «Der Gemeinderat ist einstimmig dafür, dass wir in Wahlen eine zukunftsorientierte Infrastruktur haben», schloss er seine Ausführungen. Erfreuliche Rechnung Die Gemeinderechnung konnte mit einem kleinen Ertragsüberschuss von knapp 10 000 Franken abgeschlossen werden. Wahlen konnte die Erfolgsrechnung 2018 mit 13,3 Millionen Franken schliessen. Die Kosten der Abwasserbeseitigung sind seit 2017 um fast einen Drittel gesunken. Die Einlagen in die Spezialfinanzierung hingegen sind immer noch hoch. Bereits auf 2019 sind die Abwassergebühren gesenkt worden und der Gemeinderat überlege sich eine weitere Senkung, so Asprion. Die Kosten sanken, weil der Kanton andere Abschreibungssätze vorschreibt. Als letzte Gemeinde hat Wahlen dem Beitritt zum Verein Region Laufental zugestimmt. Damit werde die bestehende Gemeindepräsidentenkonferenz (GPK) abgelöst, erklärte Asprion gegenüber dem Wochenblatt. Die Zeiten, wo die GPK wie ein Altherrentreffen ohne Agenda und ohne Protokoll durchgeführt worden sei, seien zwar schon länger vorbei. Aber der Verein Region Laufental agiere noch transparenter, habe Geld zur Verfügung und könne nun Projekte für die Zusammenarbeit in der Region ausarbeiten, so Asprion.

VERANSTALTUNG

Gemeinsam über Stock und Stein

Wanderlandschaft: Von Brislach Richtung Wahlen. Im Juni wandern wir durch alle 13 Ortschaften unserer Kirchgemeinde. An ausgewählten Stellen legen wir eine Pause ein, lassen uns mit Kleinigkeiten verwöhnen oder geniessen ein Apéro. Mitnehmen müssen Sie gutes Schuhwerk, Sonnen- oder Regenschutz, etwas zu Trinken und eventuell U-Abo/Geld

FOTO: ZVG

für Ihre Rückreise. Wir starten bei jedem Wetter ausser bei Sturmwarnung. Kim Colin Dällenbach Vikar, ref. Kirchgemeinde Laufental Anmeldung an: ich-chumm-mit@gmx.ch oder Textnachricht an 076 747 56 53. Programm unter: www.ref-laufental.ch/Erwachsene.htm.

LAUFEN

Die Stedtlibibliothek geht Baden WoS. Der Sommer kommt bestimmt und was gibt es da Schöneres, als die Sonne und das kühle Nass im Schwimmbad bei spannender Lektüre zu geniessen? Wie bereits in den vergangenen Jahren ist die Stedtlibibliothek zu Gast im Schwimmbad Nau und

stellt den Besuchern Bücher und Zeitschriften zur Verfügung. Die drei vollbepackten Kisten haben für alle etwas zu bieten: Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Comics, Romane und Zeitschriften. Die Bücher und Zeitschriften dürfen gratis ausgeliehen werden.

N

och nie erzielte das Blockheizkraftwerk aus Bioabfällen von Haushalten und Gastrobetrieben so viel Strom wie 2018. «2240 Megawattstunden erneuerbarer Strom konnte ins Netz der EBM eingespeist werden», sagte stolz Kelsag-Verwaltungspräsident Germann Wiggli. Ebenso lieferte die Photovoltaik-Anlage beachtliche 442 MWh. Ab Mitte Juli soll zudem der Haushaltabfall mit CO²-freien Elektrolastwagen eingesammelt werden. Der vor einem Jahr zum Verwaltungsrat gewählte Edmund Frey Kuron übernahm am 1.12.2018 die Geschäftsführung und Betriebsleitung der Kelsag von seinem Vorgänger Guiseppe Guanci. «Wegen den Regeln der angemessenen Unternehmungsführung kann er nicht gleichzeitig Verwaltungsrat und Geschäftsführer sein», erklärte Wiggli. Er scheidet deshalb aus dem VR aus. Für den freiwerdenden Sitz haben sich folgende Herren beworben: Der 57-jährige Landrat Franz Meyer arbeitet als Projektmanager für Kommunikationsanlagen, ist Präsident der Baselbieter Umwelt- und Energiekommission und war Gemeindepräsident von Grellingen, während der pensionierte Dipl. ETHIngenieur Jörg Schwander als technischer Leiter in der Industrie tätig war, als Präsident der Römisch-katholischen

Zuerst Verwaltungsrat, jetzt Geschäftsführer der Kelsag: Verwaltungsratspräsident Germann Wiggli (l.) überreicht Geschhäftsführer Edmund Frey Kuron eine Flasche Wein. FOTO: JÜRG JEANLOZ Kirche in Laufen amtet und Gemeinderat von Laufen war. Aus dem Aktionärskreis bemängelte Jacqueline Wunderer, dass die Kommunikation zu den beiden Bewerbern zu knapp war und Gemeindepräsident Hannes Niklaus aus Brislach empfahl, den Unternehmer Schwander zu wählen. Mit 1446 von 1885 möglichen Aktionärsstimmen wurde Franz Meyer gewählt. Da die Schlackendeponierung auf dem hinteren Chestel in Liesberg abgeschlossen ist, hat die Kelsag der Gemeinde Liesberg als Standortentschädigung für die Jahre 2017 und 2018 noch 254 633 Franken zugestanden. Wie der Liesberger Gemeinderat Volker Papenburg darlegte, will Liesberg weiterhin eine Entschädigung für Standort, Lastwagen- und Geruchsimmissionen. Dem widersprach Wiggli und verwies auf

weitere Gespräche zwischen dem VR und den Liesberger Behörden. Nachdem die Klage der Gemeinde Duggingen gegen die Kelsag am Kantonsgericht betreffs Rückerstattung der zuviel bezahlten Kehrrichtgebühren einstimmig abgewiesen wurde, meldete sich unter Verschiedenem der Dugginger Gemeindevizepräsident Peter Tschudin und verlangte, dass die Generalversammlung darüber abstimmen soll, ob Duggingen aus dem von der IWB an die Kelsag zurückerstatteten vier Mio. doch noch einen Beitrag erhält. Wiggli machte geltend, dass Duggingen seit 1.1.2017 seine Abfallentsorgung selbst vornimmt und dadurch keinen Anspruch mehr hat, wie das Kantonsgericht feststellte. Es stehe der Gemeinde selbstverständlich weiterhin frei, die Dienstleistungen der Kelsag wieder in Anspruch zu nehmen.

LAUFEN

Hauptsache ist und bleibt die Musik dust. Zweimal im Jahr treffen sich die Delegierten der Musikschule LaufentalThierstein. Vorgestern Dienstag erlebten 35 der 50 Gemeindevertreter aus den Bezirken Laufen und Thierstein eine rekordverdächtig kurze Versammlung. Von den rund vierzig Minuten beanspruchten Kassier Max Vogt, Schulleiter Ulrich Thiersch und Musikschülerin Zoe Zbinden den Hauptteil. Und das war gut so. Das perfekt gespielte Bach Präludium und die virtuose spanische Serenata der 19-jährigen Pianistin leiteten die 5. Delegiertenversammlung von René Lutz als Präsident würdig ein. Ulrich Thiersch, der 2008 als Cello-Lehrer an die hiesige Musikschule kam, hob Zoe Zbinden als Ausnahmetalent hervor, die, wie er, vor elf Jahren als Musikschülerin hier gestartet war und ab Sommer ihr letztes Jahr im Pre College

in Basel als angehende Musikstudentin absolviert. Thiersch durfte noch einige Ausnahmetalente mehr vorstellen, betonte aber, dass die Musikschule Laufental-Thierstein kein Talentschuppen ist, sondern allen Kindern, die Freude an der Musik haben, Gelegenheit biete, ihr Lieblingsinstrument zu lernen. Das etwas trockenere Traktandum Budget ging trotz eines deutlichen Mehraufwands von ca. 100 000 Franken, die Max Vogt aber plausibel begründen konnte, reibungslos über die Bühne. Unter diversen kleineren Beträgen werden 70 000 Franken davon zur Ausfinanzierung der Pensionskasse (350 000 in 5 Jahres-Tranchen) budgetiert, rund 6000 Franken gehen auf das Konto Weiterbildung für Lehrpersonen und rund 9000 Franken werden für den Ersatz des Servers inklusive Software

benötigt. Dies alles Beträge, die letztes Jahr noch nicht belastet wurden. Die Schülerbeiträge bleiben im kommenden Schuljahr 2019/20 unverändert und die Zahl der Schülereinheiten schätzt der Vorstand auf 406, 254 aus dem Laufental und 152 aus dem Thierstein. Die Bruttokosten pro Schülereinheit (1 Schülereinheit = 1 Lektion an 1 Stunde) werden sich voraussichtlich auf 6934 Franken belaufen. Das sind 297 Franken mehr als im laufenden Schuljahr. Mitgliedergemeinden unterstützen die Schülerinnen und Schüler der Musikschule mit einem Drittel der Kosten. Die Eltern tragen zwei Drittel dazu bei. Der Förderverein, der seit 26 Jahren existiert, unterstützt den Musikunterricht für Kinder von Eltern mit geringem Einkommen zusätzlich.

LAUFEN

Das Erklingen der russischen Seele bru. Der Auftritt des Neuen Orchesters Basel mit seinem Programm «Come back» am Samstagabend in der St. Katharinenkirche in Laufen war eine eindrückliche musikalische Erfahrung. Zunächst spielte das Orchester unter dem fliessenden und präzisen Dirigat von Christian Knüsel den «Winter» aus Vivaldis «Die vier Jahreszeiten». Die vom Bass zur ersten Geige aufsteigenden Achtelnoten waren metallisch-kratzend gestaltet, um die Eiseskälte spürbar zu machen. Volker Biesenbender gab den «Winter» mit zusätzlichen Verzierungen zum Besten; für Puristen etwas gewöhnungsbedürftig. Doch der Solist kann

sich auf die barocke Spielpraxis berufen. Vom gebürtigen Russen Leopold van der Pals stammt das Werk «Frühling», ein neuromantisches Stück, das in eine dramatische Steigerung mündet. Volker Biesenbender, Sergej Simbirev (Bajan/Akkordeon) sowie Sergey Kondratyev (Balalaika) traten mit russischen Volksweisen auf, die von David Lichtsteiner und Christian Knüsel genial mit Partien aus Rachmaninows Sinfonie Nr. 2 amalgamiert waren. Von langsamen Melodien bis hin zur humorvollen und verspielt vorgetragenen «Kalinka» wusste das Trio zu gefallen. Mit einer furiosen Coda endete das Stück.

Kondratyev zeigte auf seiner Balalaika noch ein Kabinettstück, indem er sie selbsttätig spielen liess. Nach der Pause erklang mit grossem romantischem Orchester die ganze Sinfonie Nr. 2 von Rachmaninow, die «Sinfonie der Sinnkrise». Er wechselt hier ständig zwischen Schwermut und lebensbejahendem Schönklang. Die Harmonien sind gross und russisch. Knüsel gelang es, dem Werk einen weiten Spannungsbogen zu verleihen. Der Klangkörper bewies, dass er es mit jedem Orchester aufnehmen kann. Langer Applaus, auch für einzelne Instrumentalisten.


4

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Gottesdienste Nicht nur trauern wollen wir, dass wir dich verloren haben, sondern auch dankbar sein, dass wir dich so lange hatten.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Donnerstag, 30. Mai 2019 10.00 Uhr Auffahrtsgottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Sonntag, 2. Juni 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Mittwoch, 5. Juni 2019 14.00 Uhr Schatzsucher

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter

Martha Haberthür-Juen

14. März 1923 – 27. Mai 2019

Gäste sind herzlich willkommen.

Nach einem langen und erfüllten Leben ist unsere Mutter kurz nach ihrem 96. Geburtstag friedlich eingeschlafen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Wir danken Dir von ganzem Herzen für Deine Güte, Wärme und Herzlichkeit. Du wirst uns in liebevoller Erinnerung bleiben.

Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel.-Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 31. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 2. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Dienstag, 4. Juni, 10.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag. 10.00–12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr.

Die Trauerfamilien: Marius und Anna Haberthür-Schwarz mit Judith Haberthür Marlene Kasper-Haberthür mit Alfons Colombo mit Claude und Martina Kasper-Wetzel, Elena und Julia Silvio und Nathalie Haberthür-Wyss mit Maximilian Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 6. Juni 2019, um 14.00 Uhr in der Kirche St. Remigius in Metzerlen statt. Dreissigster: 6. Juli 2019, um 18.00 Uhr. Anstelle von Blumen unterstütze man das Antoniushaus in Solothurn, Postkonto 45-676-1. Traueradresse: Silvio Haberthür, Brünnliackerweg 10, 4116 Metzerlen

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Samstag, 1. Juni, 9–9.30 Uhr Kantonale Kirchensynode – Eröffnungsgottesdienst, Pfarrer Michael Brunner. 10–13 Uhr Synodensitzung Sonntag, 2. Juni, 17 Uhr Klein und Gross Abendgottesdienst, Martina Hausberger und Team, anschl. kleines Znacht Mittwoch, 5. Juni, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer im Kloster Mariastein, Sigrid Petitjean und Pater Ludwig Ziegerer. Besammlung bei der Pforte. Anmeldung per Mail bis 1. Juni: martina.hausberger@kgleimental.ch Donnerstag, 6. Juni, Treffpunkt im Kloster Mariastein, Pfarrer Stefan Berg und Team. Besuch des Chorgebets um 15 Uhr, anschl. Klosterführung um 15.15 Uhr

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste:

Sonntag, 2. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, Kirchenkaffee im Anschluss Donnerstag, 6. Juni, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 9. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth Konfirmandenunterricht bei der Gruppe 2: jeweils im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein Breitenbach: am Do, 6. und 13. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr und am Sa, 15. Juni, von 14 bis 17 Uhr: Hauptprobe. Konfirmation am So, 16. Juni: um 9 Uhr: Fotoshooting, um 9.20 Uhr: Einsingen, um 10.15 Uhr: Beginn der Konfirmation. Ende derselben: 11.45 Uhr. Seniorennachmittag: Dienstag, 11. Juni, 13.30–18 Uhr, Ausflug mit dem Kleinbus (9-Plätzer) in die Ajoie, mit kurzer Wanderung. 9 Anmeldungen möglich: Telefon 061 781 12 50, Berücksichtigung gemäss Eingang. Zvieri-Halt unterwegs. Beerdigung: Freitag, 31. Mai 2019, um 14.30 Uhr, in der kath. Kirche Himmelried, Trauerfeier zum Hinschied von Frau Esther NefWerthmüller (18. 07. 1928–21. 05. 2019), mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Himmelrieder Gemeinschaftsgrab.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit beim Abschied von unserer lieben

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

Elsbeth Schloter-Schneider

Traurig und viel zu früh müssen wir Abschied nehmen von unserem Aktivmitglied

Wir möchten uns besonders bedanken bei – Herrn Pfarrer Franz Sabo für die einfühlsamen Worte und die Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes; – Herrn Dr. med. P. Hofer und dem Spitex-Team Laufen für die gute und liebevolle Betreuung; – allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Beileidsbekundungen mit tröstenden Worten, Spenden und allen, die Elsbeth auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Bruno Surer

Die Trauerfamilie Dreissigster: Sonntag, 9. Juni 2019, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz

ABSCHIED UND DANK In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Mutter und Schwiegermutter

Anneli Heizmann-Locher 21. 6. 1944 – 26. 5. 2019 Als der Herr sah, dass der Weg zu lang, die Berge zu steil und der Atmen zu schwach wurde, legte er seinen Arm um mich und sprach: «Komm heim zu mir, dein Platz ist bereit.»

Fredy und Irena Heizmann Herzlichen Dank an alle, die Anneli mit Wertschätzung und Freundschaft begegnet sind, besonderen Dank richten wir an das Altersheim Pfauen und die Spitex Bad Zurzach. Auf Wunsch der Verstorbenen wird die Trauerfeier im engsten Familienkreis abgehalten. Traueradresse: Fredy Heizmann, Via Chischlun 17, 7137 Flond Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

12. Dezember 1954 – 25. Mai 2019 Wir werden Bruno als liebenswerten Musikkameraden in Erinnerung behalten. Seiner Familie und seinen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.

Musikverein Blauen

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10


5

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

•

dialog@stadthaus

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 27. Mai 2019

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Botschaftstext wurde mit redaktionellen Änderungen zuhanden der Versammlung vom 20. Juni 2019 verabschiedet. • Das kleine und bescheidene Skigebiet «Hohe Winde» ist in der ganzen Region bekannt und lockt auch viele Familien und Wintersportfreunde aus Laufen an. Viele haben «uf dr Winge» ihre ersten Versuche auf Ski gemacht. Seit über 40 Jahren wird der Skilift mit dem dazugehörigen Restaurant mit viel Herzblut und freiwilligen Helferinnen und Helfern während des Winters und bei guten Schneebedingungen betrieben. Nun ist es Zeit, das «Wingä-Beizli» zu renovieren. Bereits im Frühling 2018 konnte dank grosszügigen Spenden und Freiwilligenarbeit das Dach saniert und die Beleuchtung erneuert werden. Jetzt stehen Innenerneuerungen an, konkret werden die Küche und das Buffet saniert. Für die Sanierung wird mit Kosten von CHF 50000.00 gerechnet. Die Stadt Laufen wird sich als «Bronze-Sponsor» mit einer einmaligen Zahlung über CHF 1000.00 an der Renovation beteiligen. • Die Projektierungs- und Ausführungsplanung der Neugestaltung Pausenplatz Serafin wurde vergeben. • Nach § 15 Abs. 1 und 2 des Altersbetreuungs- und Pflegegesetzes betreiben die Gemeinden innerhalb der Versorgungsregion eine Informations- und Beratungsstelle zu Fragen der Betreuung und Pflege im Alter oder sie beauftragen eine Institution mit der Führung einer solchen Stelle. Die Informationsund Beratungsstelle umfasst mindestens folgende Angebote: Information der Einwohnerinnen und Einwohner; Beratung und Bedarfsabklärung durch eine Pflegefachperson, insbesondere vor einem Ersteintritt in eine stationäre Pflegeeinrichtung; Vermittlung von geeigneten Angeboten. Im Auftrag der Gemeindepräsidentenkonferenz hat eine Arbeitsgruppe das «Versorgungskonzept Gesundheit und Alter Laufental», den «Wäägwyyser, Gut leben und wohnen im Alter» ausgearbeitet. Es ist vorgesehen, die Versorgungsregion in Form eines Zweckverbandes zu organisieren. Dem «Versorgungskonzept Gesundheit und Alter Laufental» wird zugestimmt, mit der Auflage einer Kostenreduktion. • Die Verordnung zum Reglement über die Kinder- und Jugendzahnpflege vom 13. Dezember 2018 wurde beschlossen und per sofort in Kraft gesetzt. • Das Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants Rathausstübli wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. • Zwei Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet.

Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2019 20.00 Uhr im Regionalen Gymnasium Laufental-Thierstein, Steinackerweg 7, Laufen Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. März 2019

Traktanden 1. Rechnung 2018 2. Nachtragskredit; Stellenschaffung 3. Gemeindeordnung 4. Einbürgerungen 5. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge

Traktandum 1: Rechnung 2018 Die Rechnung 2018 weist in der Erfolgsrechnung einen Gewinn von CHF 35 262.37 auf. Gegenüber dem Budget ist dies eine Ergebnisverbesserung um CHF 268 232.37. Nach dem Gewinnübertrag weist die Stadt Laufen ein Eigenkapital von CHF 8 150 895.44 aus. Ausstehende, noch nicht definitiv veranlagte Steuern werden per Ende Jahr berechnet und in der Jahresrechnung berücksichtigt. Aus der Berechnung resultierte eine Steuerabgrenzung der Einkommenssteuern um CHF 9,154 Mio., der Vermögenssteuern um CHF 0,103 Mio. und der Kapitalsteuern um CHF 0,200 Mio. sowie eine Verminderung der Ertragssteuern um CHF 0,251 Mio. Der Kanton hat der Stadt Laufen aufgrund der Fairness-Initiative eine einmalige Kompensationszahlung von CHF 0,581 Mio. geleistet. Dieser Betrag war im Budget nicht eingestellt. Anders als budgetiert ist der Zahlungsstrom beim ungebundenen Finanzausgleich ausgefallen. Die Stadt Laufen ist nicht mehr Nehmergemeinde. Aufgrund der Steuerkraft leistet die Stadt Laufen als Gebergemeinde einen Beitrag über CHF 0,090 Mio. Im Budget war ein Ertrag von CHF 0,420 Mio. eingestellt. Im Berichtsjahr wurden Bruttoinvestitionen von rund CHF 1.537 Mio. getätigt. Nach Verrechnung der Investitionseinnahmen resultiert ein Investitionseinnahmenüberschuss von CHF 830 586.94. Geplant war, dass mit der Sanierung der Röschenzstrasse im Verlauf des Berichtjahres begonnen wird. Der Baubeginn verzögerte sich jedoch bis ins Jahr 2019. In der Folge konnte auch die Stadt Laufen nicht mit ihren Strassensanierungen und Ersatzinvestitionen ins Wasser- und Abwasserleitungsnetz beginnen. Auch der Investitionsbeitrag an den Zweckverband Abwasserregion Laufental-Lüsseltal verzögerte sich dadurch. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Jahresrechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 354 262.37 zugunsten des Eigenkapitals wird genehmigt. Die Investitionsrechnung wird genehmigt.

Traktandum 2: Nachtragskredit; Stellenschaffung Sowohl in der Abteilung Bau & Planung wie auch in der Abteilung Technische Dienste fallen viele Projekte an, so exemplarisch, um grössere Projekte zu nennen, der Hochwasserschutz und der neue Werkhof. Zudem stehen einige Projekte an, die schon lange auf der Pendenzenliste stehen und die politisch gefordert sind (z.B. Ortsplanungsrevision) und für deren Kosten mit dem Budget 2019 auch die Rechtsgrundlage vorliegt. Mit der gegenwärtigen Stellendotation ist die Arbeit nicht zu bewältigen. Es soll die Stelle eines/er Projektleiters/in Tief-

bau geschaffen werden. Der Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen die Tiefbauprojekte (Strasse, Wasser, Abwasser, Abfall), den Strassenunterhalt, kleinere Hochbauprojekte und die Wasserversorgung. Mit der Anstellung einer/es Projektleiters/in Tiefbau werden die Leiter Bau & Planung sowie Technische Dienste so entlastet, dass sie Zeit finden, um die grossen und übergeordneten Projekte und Planungen zu bearbeiten. Die Stelle ist im Budget nicht vorgesehen. Es ist mit Bruttolohnkosten von etwa CHF 110000 zu rechnen. Ausgehend von einer Anstellung ab September sind CHF 50000 für das Jahr 2019 vorzusehen. Die Lohnkosten werden aufgeteilt in die Erfolgsrechnung, die Spezialfinanzierung Wasserversorgung und die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung.

porzverfahren: Brislach, Zwingen, Röschenz. Die Gemeindekommission hat gemäss § 88 des Gemeindegesetzes die Aufgabe, die Geschäfte der Gemeindeversammlung zu beraten und ihr Antrag zu stellen. Um die Gemeindekommission attraktiver zu gestalten, werden ihr zusätzliche finanzielle Kompetenzen und Wahlen übertragen. Im Idealfall ist die Gemeindekommission ein wertvoller Sparringpartner für den Stadtrat. Stadtrat, Stadtpräsident bzw. Stadtpräsidentin und Gemeindekommission werden an der Urne gewählt. Die Gemeindekommission wählt das Gemeindeversammlungspräsidium, 4 Mitglieder der Sozialhilfebehörde, 4 Mitglieder des Schulrats des Kindergartens und der Primarschule, die Mitglieder des Wahlbüros und der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission.

Der Stadtrat beantragt der GemeindeversammDer Stadtrat beantragt der Gemeindeversamm- lung, folgenden Beschluss zu fassen: lung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Gemeindeordnung wird genehmigt. Für die Schaffung einer Stelle Projektleiter/in Tiefbau wird ein Nachtragskredit in der Höhe von CHF 50 000.00 bewilTraktandum 4: Einbürgerungen ligt. Für die Gesuchstellenden ist die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung durch die SicherTraktandum 3: Gemeindeordnung heitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft erteilt worden. Am 29. September 2011 hat die GemeindeverDer Stadtrat beantragt der Gemeindeversammsammlung die geltende Gemeindeordnung belung folgenden Beschluss zu fassen: schlossen und am 27. November 2011 wurde sie an der Urnenabstimmung gutgeheissen. Im Name Vorname Geburtstag / in der Schweiz seit / in Laufen seit Sinne einer Modernisierung sind Änderungen angezeigt. Fashola Taiwo (m) Die wichtigsten Änderungen sind die Reduktion 16.5.1962 / 7.11.1997 / 1.8.2006 der Anzahl Mitglieder des Stadtrates, der Sozial- Fashola-Oni Modupe Folashade O. (f) hilfebehörde, des Schulrates und der Geschäfts- 29.11.1963 / 7.11.1997 / 1.8.2006 und Rechnungsprüfungskommission auf 5 Mitglieder. Der Stadtrat wird künftig im Mehrheits- Fashola Oluwatobi Abigail (f) wahlverfahren (Majorz) gewählt. Eine Gemein- 31.1.2000 / seit Geburt / 1.08.2006 Kanthepan Kishoth (m) dekommission wird eingeführt, bestehend aus 15 Mitgliedern, die im Verhältniswahlverfahren 11.11.1999 / seit Geburt / 1.9.2009 (Proporz) gewählt werden. Bedzeti Shkelzen (m) 25.10.1996 / seit Geburt / 1.12.2004 Die Arbeitsbelastung in den Ressorts ist unterschiedlich. Ein kleineres Team kann effizienter Erpolat Dilan (m) arbeiten. Es bringt klare, einfachere und schlan- 15.12.2001 / seit Geburt / 1.4.2006 kere Strukturen. Der Koordinationsaufwand sinkt. Es wird dem Umstand Rechnung getragen, dass es immer schwieriger wird, die Stadt- Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: ratssitze zu besetzen. Die Behördentätigkeit wird interessanter und attraktiver. Die Ressorts Fashola Taiwo, Fashola-Oni Modupe werden vielseitiger. Die Behörden sollen deshalb Folashade O., Fashola Oluwatobi, auf 5 Mitglieder reduziert werden. Kanthepan Kishoth, Bedzeti Shkelzen, Die Parteien haben zusehends Mühe, genügend Erpolat Dilan. Kandidierende zu finden, um die Listen zu füllen, insbesondere im Stadtrat. Es gibt keine LisTraktandum 5: Verschiedenes, tenfüller mehr. Im Proporzverfahren ist, um zu kandidieren, de facto eine Parteimitgliedschaft, Mitteilungen, Anträge mindestens eine Parteinähe nötig. Im Majorzverfahren ist eine parteilose Kandidatur leichter Auflage möglich. Das erweitert das Reservoir an potenziellen Behördenmitgliedern. Wenn im Proporz- Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung verfahren bei einem Rücktritt im Laufe der bei der Präsidialabteilung zur Einsicht auf und Amtsperiode ein Ratsmitglied zurücktritt und der Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Polikann, kommt es zu einer Ergänzungswahl. 10 Unterzeichner der Liste, auf welcher das ausge- tik/Gemeindeversammlungen). schiedene Mitglied gewählt worden ist, haben das Recht auf Einreichung eines WahlvorschlaMit dem nebensteges. Ein pragmatisches, aber nicht sehr demohenden Code gelankratisches Verfahren. Demgegenüber kommt es gen Sie direkt auf die im Majorzverfahren zu einer Ersatzwahl. ProWebsite, von der Sie porzwahlen sind Parteienwahlen, Majorzwahdie Details zu den len sind Personenwahlen. Die direkte Wahl von Geschäften herunterPersonen legitimiert die Personen als solche laden können. besser. Neben Laufen wählen noch drei Baselbieter Gemeinden den Gemeinderat im Pro-

Gute Gespräche mit der Bevölkerung An der Aglat war auch die Stadt Laufen erneut mit einem Stand präsent. Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung nutzten die Gelegenheit, mit den Besucherinnen und Besuchern in Kontakt zu kommen.

«E

s gab einige gute Gespräche», fast Stadtpräsident Alex Imhof seine Eindrücke zusammen. Viele nutzten die Chance, Anliegen und Wünsche, aber auch Kritik vorzubringen. Im Mittelpunkt des Standes stand das 725-Jahr-Jubiläum der Stadt Laufen, das im kommenden Jahr gefeiert wird. An einer zu Beginn noch leeren Wand konnte man mit bunten Filzstiften Anregungen notieren. Die Wunschliste ist gross. Dazu gehören etwa: be-

zahlbarer Wohnraum, mehr Parkplätze, Ortsbus, Birsufer mit Sitzstufen, Probelokale, Sportanlagen, bessere Betreuung für Senioren, ein Tanzlokal für Menschen über 50 und vieles andere. Einige Wünsche waren wohl eher humorvoll gemeint, wie zum Beispiel: Laufen zur Hauptstadt der Schweiz zu machen. Auch Touristisches stand bald auf der Wunschliste, unter anderem eine Seilbahn auf den Stürmenchopf. Statt handschriftlich seine Wünsche zu äussern, konnten auch beschriftete Magnete an der Pinwand angebracht werden. Hinter den Schildern mit den Aufschriften «»Ortsbus oder »autofrei» äusserten spätere Besucher mit Jassstrichen ihre Zustimmung. Auf einer Holzbank konnte gestrickt werden. Damit verbunden war eine

Stadtpräsident Alex Imhof im Gespräch mit Aglat-Besuchern. (Foto stl) Wettbewerbsfrage. Die Teilnehmenden sollten schätzen, wie lange der Schal bis zum Ende des Jubiläumsjahres am

26. Dezember 2020 sein wird. «Am Schal kann an jedem der zahlreichen Jubiläumsanlässe im nächsten Jahr weitergestrickt werden», erläuterte Stadtverwalter Walter Ziltener. Beeindruckt von der regen Teilnahme zeigte sich auch der Stadtpräsident, der die bunte Vielfalt und die gute Stimmung an der Aglat genoss. Dass die Stadt an der Aglat an der Gewerbe-Ausstellung vertreten ist, sei auch damit begründet, dass auch die Gemeinde Arbeitgeber sei. «Wichtig aber sind die persönlichen Kontakte», so Alex Imhof weiter. Was die geäusserten Wünsche angeht, so werde sich der Stadtrat damit befassen. Alle dürften kaum verwirklicht werden können. Aber der Stadtpräsident verspricht: «Einiges davon lässt sich gewiss umsetzen.» (stl)

SABINE ASPRION, STADTRÄTIN

Mit: Sarah Zuber, MPA und Pianistin

Liebe Sarah Wie ich hast du eine Art PatchworkArbeitssituation. Ich weiss, dass du als Medizinische Praxisassistentin arbeitest, gelegentlich schenkst du mir einen Drink als Barfrau bei der «Wandelbar» aus und du bist Pianistin bei den «Edlen Schnittchen» – ein ordentlicher Spagat zwischen Berufen, Funktionen und Welten! Ich liebe die Abwechslung zwischen der Standard-Welt (MPA), der Zwischen-Welt (Barkeeperin) und der Künstler-Welt (MusikKünstlerin). Aus jeder schöpfe ich Inspiration und Wissen für die anderen. Der Beruf der MPA bringt mich nach dem Bühnenrausch zurück in die Realität. Bei der MPA ist die Kreativität eingeschränkt und in der Musik darf ich aus dem Vollen schöpfen. Im Gegenzug geben sich die Disziplinen in beiden Berufen die Hände. Bei der Künstlerin in der Endphase zahlen sich Disziplin und Durchhaltevermögen auf das Resultat und den Erfolg aus. In der Barkeeperin vereinigen sich körperlich strenge Arbeit und kreative Herausforderung: Welcher Drink passt zu welchem Gast? MPA und Barkeeperin müssen empathisch sein: herausfinden, was wem fehlt, Möglichkeiten aufzeigen und Empfehlungen abgeben, eine Wohlfühloase schaffen. Durch mein Tontechniker-Studium geht jetzt eine neue Welt auf, die sich perfekt zu den anderen fügt. Ich kann die Musiker mit meinem Wissen supporten und gleichzeitig das Publikum noch gezielter Musik erleben lassen, weil ich weiss, welche Frequenzen was im Menschen auslösen. So entfaltet sich der Spagat nicht zu einer Anstrengung, sondern zu einer entspannten Yogaübung. Welche Art von Kultur brauchen wir? Jede/r empfindet Kultur anders – das ist gut so, das macht ja Kultur aus, sie besteht aus einer Diversität. Ich vermisse, dass Kultur nicht mehr gelebt wird. Wenn jeder nur dabei sein will, ohne etwas selbst zu tun, kann nichts entstehen. Ob Kultur gelebt wird, kann man nicht messen, eher spüren. In Laufen haben wir viel Kultur, nur leider spüre ich das Feuer nicht. Z.B. Fasnacht: Was an Maskenbällen in den Dörfern mit Verkleiden und Intrigieren stattfindet, ist an der Weiberfasnacht in Laufen fast gänzlich verloren gegangen. Im Vordergrund steht Konsumation, nicht konstruktiver Austausch von Kultur und Spass. Ich spüre Passion bei einzelnen Wagen: ausgeklügelte Architektur, Kunst im Malen, ein Spruch mit Poesie und Witz, der leicht wirkt – dann steckt viel Arbeit und Passion dahinter. Aus der Spontanität entsteht Ausserordentliches. Künstler/-innen leben oft in wirtschaftlich prekären Situationen. Was entgegnest du, wenn jemand sagt, die sollen halt «richtig» arbeiten? Menschen sind Individuen, nicht Roboter. Was heisst «richtig» arbeiten? Wer als Künstler nur mit Kunst Geld verdienen will, kann nicht nebenbei Vollzeit arbeiten. Das wäre, wie wenn jemand nach 8 Stunden Arbeit nochmals 4 bis 8 weitere Stunden als Handwerker oder im Service arbeitete, 4–6 Stunden schlafen würde, und dann wieder von vorne, Tag für Tag. Was nach 8 Stunden folgt, ist normalerweise doch Freizeit. Bei anderen Berufen käme es niemandem in den Sinn, «richtiges» Arbeiten einzufordern. Wie bei allem braucht es auch in der Kunst eine Basis. Mit dieser entsteht die Arbeit, je nach Wissen schneller, oder auch reichhaltiger. Wenn man es als Ganzes anschaut, ist es ein «richtiges» Arbeiten – nur wird dies oft nicht wahrgenommen. Unser letztes Treffen vor Redaktionsschluss war ungeplant, du warst gerade unterwegs zwischen Maske und Auftritt. Ich spürte deine Vorfreude auf das Publikum und eine Art Metamorphose, welche du mit der Maske schon angefangen hattest. Ja, so ist es. Die Zeit der Maske und des Umziehens ist – neben aller Organisation des Auftritts – immer eine Art Transformation von der privaten Sarah in die Bühnen-Sarah. Ich spüre das auch für mich und diese Gefühle helfen mir auch, in die andere Rolle zu schlüpfen.


6

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: T. + M. Ronchi Hauptstrasse 30a, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-004 Ersatz Thuja mit neuer Sichtschutzwand Bauplatz: Hauptstrasse 30a Bauparzelle: GB Nr. 1013 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 14. Juni 2019

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Nachbur Fabian Hauptstrasse 84, 4411 Seltisberg Bauobjekt: Neubau EFH Projektverfasser: Werkpol AG Zeughausgasse 33, 4410 Liestal Bauplatz: Kilpenweg 7, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2408 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 14. Juni 2019

Erschwil

Baupublikation

Bauherr: Borer-Gunti Walter Nonnenbrühlstrasse 11, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Frei & Partner AG Lüsselmattstrasse 3, 4222 Zwingen Bauprojekt: Wärmepumpe Bauplatz: Nonnenbrühlstrasse 11 Bauparzelle: 505 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. bis 17. Juni 2019

Baupublikation

Bauherr: Neuschwander Rita und Michael Schmalenweg 26, 4228 Erschwil Verantwortlicher: g3 Architektur gmbh Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauprojekt: Sanierung EFH Bauplatz: Schmalenweg 16 Bauparzelle: 993 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. Juni 2019 bis 17. Juni 2019

Baupublikation

Bauherr: Erzer Daniel Passwangstrasse 4, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Erzer Daniel Passwangstrasse 4, 4228 Erschwil Bauprojekt: Parkplatz, Lagerplatz Bauplatz: Passwangstrasse 4 Bauparzelle: 872 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. Juni 2019 bis 17. Juni 2019

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Thomas Oser, Bitzigasse 2, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Stützmauer mit Vorplatzerweiterung (geändertes Projekt) Bauort: Bitzigasse 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1623, (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Thomas Oser, Bitzigasse 2, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 14. Juni 2019

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 19-014 Dachfenster-Einbau Grundbuch-Nr.: 1918 Adresse: Ausserdorfstrasse 41, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon Ausserdorfstrasse 49, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 31. Mai 2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 17. Juni 2019 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Bättwil

Büsserach

Einladung

EINWOHNERGEMEINDE 4227 BÜSSERACH

zur

Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.30 Uhr im Foyer OZL, Bättwil Traktanden 1.

Wahl der Stimmenzähler

2.

Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2018

3. 3.1. 3.2. 3.3. 3.4.

Jahresrechnung 2018 Erläuterungen zur Erfolgs- und Investitionsrechnung Nachtragskredite Revisionsbericht Genehmigung Rechnung

4. Genehmigung des folgenden Investitionskredites (brutto): 4.1. Ersatz Wasserleitung Mühlemattstrasse 1. Etappe Fr. 170’000.– 5.

Verschiedenes

Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 5. Juni 2019 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat

Seewen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Seewen Bürenstrasse Dorfstrasse bis Bürenweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Fertigstellungsarbeiten (Einbau des Deckbelages) sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Bürenstrasse wird im besagtem Abschnitt für den Gesamtverkehr gesperrt. – Die Kantonsstrassenverbindung Seewen – Büren wird ebenfalls bis auf den Postautodienst für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Umleitung ist signalisiert und erfolgt über Seewen - Hochwald – Gempen – Nuglar – St. Pantaleon – Büren sowie umgekehrt. – Die Einmündungen der Gemeindestrassen im Baubereich enden als Sackgasse. Deren Erschliessungen erfolgen rückwärtig. – Der Postautodienst (Linien 67, 111 und 116) verkehrt auf der Umleitungsroute in Seewen via Dümmetenstrasse – Bollbodenstrasse – Lehmgrubenstrasse – Bürenweg und umgekehrt. Die Bushaltestellen «Zelgli» werden (in beiden Richtungen) aufgehoben. Auf der Umleitungsroute über die Gemeindestrassen ist das Parkieren beidseitig verboten. – Die Trottoirs im Baubereich sind begehbar. – Die Zugänge für Fahrzeuge zu den direktbetroffenen Anstössern im Baustellenbereich sind nicht erreichbar. Die Anstösser haben ihr Fahrzeug ausserhalb des Baubereichs zu parkieren. Fussgänger sind davon nicht betroffen. Dauer: Samstag, 8. Juni 2019, ab 5.00 Uhr bis Sonntag, 9. Juni 2019, um 5.00 Uhr Ausweichtermin bei schlechter Witterung: (Sonntag, 23. Juni 2019, ab 5.00 Uhr bis Montag, 24. Juni 2019, um 5.00 Uhr). Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 31. Mai 2019 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Rodersdorf

Öffentliche Planauflage Angepasster Gestaltungsplan (Nutzungsplan) «Oberdorfstrasse/Friedhofstrasse» Die Einwohnergemeinde Büsserach legt gestützt auf die §§ 15 ff. PBG den oben genannten Plan öffentlich auf.

– Gestaltungsplan «Oberdorfstrasse/Friedhofstrasse» mit Sonderbauvorschriften Auflagedauer: 31. Mai 2019 – 1. Juli 2019 Auflageort: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22 Zeit: während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten Einsprachen gegen den Plan können innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet beim Gemeinderat Büsserach eingereicht werden. 4227 Büsserach, 27. Mai 2019

Nunningen

Baupublikation

Bauherr: Stebler Immo AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Temporäre Bürocontainer Verantwortlich: Holzart Architektur AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Bretzwilerstrasse Bauparzelle: GB 2458 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 3. bis 17. Juni 2019

Baupublikation

Bauherr: Stebler Immo AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neue Produktions-/Büroräume Verantwortlich: Holzart Architektur AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Bretzwilerstrasse 30 Bauparzelle: GB 2439 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 3. bis 17. Juni 2019

Der Gemeinderat

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Heim-Kunz Evelin Sternenbergstrasse 3, 4112 Flüh Heim-Kunz Thomas Sternenbergstrasse 3, 4112 Flüh Projektverfasser: Heim-Kunz Evelin Sternenbergstrasse 3, 4112 Flüh Heim-Kunz Thomas Sternenbergstrasse 3, 4112 Flüh Bauobjekt: Teilrückbau Hühnerhaus/Neubau Gartenhaus mit Pultdach und Anlehnungsgewächshaus Bauplatz: Sternenbergstrasse 3 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3833 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 18. Juni 2019

Baupublikation

Bauherr: Stebler Immo AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neue Zufahrt Verantwortlich: Holzart Architektur AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Bretzwilerstrasse 30 Bauparzelle: GB 2439 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 3. bis 17. Juni 2019

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen Büsche, Hecken, Sträucher, Stauden, hohe Gräser und Bäume können in das Lichtraumprofil von Strassen und Wegen wachsen – wenn man sie lässt. Sie behindern dann die Sicht und gefährden die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die anderen Verkehrsteilnehmer. Im Interesse der Sicherheit und zur Vorbeugung vor Unfällen fordern wir hiermit alle Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen höflich auf, ihre Pflanzen entlang von Strassen und Wegen den Vorschriften entsprechend zurückzuschneiden. Pflanzen dürfen grundsätzlich nicht über die Grundstücksgrenze in das Strassenareal ragen. Hecken, Sträucher, Stauden und Bäume müssen senkrecht über der Grenze auf folgende Höhen zurückgeschnitten werden: – Trottoir- und Fusswegbereiche auf 2,50 m Höhe – Strassen- und Fahrbahnbereiche auf 4,20 m Höhe. Die Gemeinde wird ab 10. Juli 2019 den Rückschnitt kontrollieren. Bei Nichtbeachtung der erwähnten Regeln werden die Pflanzen von der Gemeinde auf Kosten der Eigentümerschaft zurückgeschnitten. Bei Fragen steht Ihnen der Techn. Dienst unter Tel. 079 435 61 92 gerne zur Verfügung. EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

143

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15


LAUFENTAL

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

7

LAUFEN

Eindrücke von der AGLAT, der grössten Gewerbeschau der Region Basel

Aufstieg: Viele Angebote konnten direkt am Stand ausprobiert werden.

Umzug aufs Festgelände: Auf dem Feuerwehrauto sind zu sehen (v. l.) Stadtpräsident Alex Imhof, Ständerat Claude Janiak, der Solothurner Regierungsrat Remo Ankli und die Baselbieter Regierungspräsidentin Monika Gschwind. FOTOS: GABY WALTHER

Verpflegung: Verschiedene Angebote lockten ins Zelt AGLAT-Treff.

Begegnungen: Die Gewerbeausstellung war auch ein beliebter Treffpunkt.

Fluss mit Floss: Gebaut extra für die Gewerbeausstellung.

Änisbrötli mit Kirchtürmen: Auch die Kirche war mit einem Stand anwesend.

Destination Asien: Das Reisebüro thematisierte eines ihrer Angebote.

Handwerk: Mit etwas Geschick entsteht ein Raclette-Öfeli.

Ausblick: Verschiedene Bauten boten einen Blick übers Ausstellungsgelände.

Auch das Wochenblatt war mit einem Stand an der AGALT. Eine Fotoserie davon werden Sie in der folgenden Ausgabe finden.


8

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Empfehlungen

Steueramt des Kantons Solothurn

Einreichen der Steuererklärungen juristische Personen

Praxiserweiterung Salmen Praxis Ab sofort werden wir durch Herrn Dr. med. dent. Antonio Guarneri (ehemals Breitenbach) verstärkt. Dr. Guarneri wird in unserem Team mitwirken und uns in allen Tätigkeiten, insbesondere in der Kieferorthopädie/Orthofolio (durchsichtige Spange) unterstützen.

Die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen 2018 für juristische Personen läuft am 30. 6. 2019 ab. Kostenlose Gesuche für Fristverlängerungen bis 31.10. 2019 können auf unserer Homepage www.steueramt.so.ch elektronisch oder mit der Karte, die der Steuererklärung beiliegt, beantragt werden. Fristgesuche über den 31.10. 2019 hinaus sind gebührenpflichtig und kosten CHF 30 je steuerpflichtige Person. Diese Gesuche sind zu begründen. Ab Juli 2019 werden juristische Personen, die ohne Fristerstreckung die Steuererklärung noch nicht eingereicht haben, gemahnt. Es erfolgt nur eine Mahnung, die Gebühr für diese Mahnung beträgt CHF 60. Nachträgliche Fristerstreckungen sind nicht mehr möglich.

Prophylaxe Parodontitis Laser

Kronen/Brücken Prothetik Implantate

Eine Steuerpflicht – und damit die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung – besteht auch, wenn eine juristische Person im Kanton Solothurn eine Betriebsstätte unterhält oder Liegenschaften besitzt.

Dr. med. dent. St. Jeker

Dr. med. dent. B. Roth

Vereine sind grundsätzlich steuerpflichtig. Die Besteuerung erfolgt je nach Vereinszweck ab einem steuerbaren Gewinn von CHF 20 000 (ideeller Zweck) bzw. CHF 5000 (übrige Zwecke) oder ab einem steuerbaren Kapital von CHF 200 000. Diesbezüglich besteht eine gesetzliche Meldepflicht. Steuerpflichtige juristische Personen, die keine Steuererklärung erhalten haben, sind aufgefordert, sich beim Kantonalen Steueramt, Abteilung juristische Personen, Tel. 032 627 87 42, sekretariat-jp@fd.so.ch, zu melden. Wir danken allen für die vollständig und gründlich ausgefüllten Steuererklärungen sowie für die fristgerechte Einreichung. Steueramt des Kantons Solothurn Juristische Personen

Unsere Fachgebiete: Kieferorthopädie Orthofolio Myofunkionelle Therapie

Dr. med. dent. St. Borer

Dr. med. dent. A. Hongler

Lachgas Narkose

MFT Facial Kinetics A. Schneider

Salmen Praxis, Dr. med. dent. Stephan Jeker, Rampenweg 2, 4242 Laufen Telefon 061 761 61 61, mail@salmenpraxis.ch


THIERSTEIN

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

9

BREITENBACH

Bezugsbereit im Frühjahr

Spatenstich: (v.l.) Reto Saner (Baukommission); Heinz Zehnhäusern (Geschäftsführer AZB); Wally Allemann (Präsidentin Zweckverband AZB); Michael Thommen (Baukommission); Dölf Leutwyler (Baukommission und Bauherrenvertreter); Paul Henz FOTO: BEA ASPER (Präsident Baukommission); Markus Oegerli (Projektleiter H-O Architekten)

Das Erscheinungsbild von Breitenbach verändert sich weiter – und aus dem AZB wird das Zentrum für das Alter. Bea Asper

D

er Zweckverband des Alterszentrums Bodenacker in Breitenbach legt los mit den Bauarbeiten für das neue JeKa-Haus. Dieses ist benannt nach dem Ehepaar JegerKaufmann, welches durch seine grosszügige Schenkung das Bauvorhaben erst möglich machte, erklärte Verbandspräsidentin Wally Allemann. Bereits vor einiger Zeit hatte sich der Vorstand intensiv mit dem gesellschaftlichen Wandel auseinandergesetzt und war in Absprache mit den zuständigen Stellen des Kantons zum Schluss gekommen, aus dem Alters- und Pflegeheim ein Zentrum für das Alter zu machen. Dazu plante das AZB neue Woh-

nungen mit einem Dienstleistungsangebot, welches nach persönlichen Wünschen zusammengestellt werden kann. Von der Idee, dem Projekt über die Statutenänderung und Genehmigung der Gemeinden bis zur Baubewilligung sind einige Jahre vergangen. Nun luden der Vorstand und die Projektverantwortlichen die Vertreter der Gemeinden sowie der Baloise Bank Soba zum Spatenstich ein. Die Baloise Bank Soba spielte eine Schlüsselrolle beim Projekt als Verkäuferin des Areals (1600 Quadratmeter), bei der Finanzierung und als künftige Mieterin in den neuen Räumlichkeiten. Das JeKa-Haus, verkündete Allemann, soll bereits im nächsten Frühjahr bezugsbereit sein. Das sei ein sehr ehrgeiziger Fahrplan, meinte der Breitenbacher Gemeinderat Christian Thalmann. Als Nachbar freue er sich natürlich, wenn die Bauarbeiten ein rasches Ende finden, deswegen versprach er spontan, die Projektverantwortlichen zum Apéro einzuladen, sollte ihnen der Bau verzögerungsfrei gelingen. «Ich freue mich auf diesen Apéro», lautete Allemanns Zuversicht.

Mit dem Baufortschritt werden sich auch die Verkaufsverhandlungen intensivieren, sagte sie. Für einige Wohnungen sind die Vorverträge bereits unter Dach und Fach. Gebaut werden 21 Wohnungseinheiten von rund 70 Quadratmetern mit Loggia für einen Mietpreis von 1300 bis 1700 Franken sowie drei Attika-Wohnungen. In der Budgetierung geht man von einer Rendite aus. Auf diese Weise sei das Kapital gut angelegt, so dass der Wunsch des Ehepaars Jeger-Kaufmann erfüllt werde, den Bewohnern des AZB den Alltag zu verschönern. Mit der finanziell positiven Entwicklung des AZB entlaste man natürlich auch die Gemeinden, gab Allemann zu bedenken. Die Chancen für das regionale Gewerbe auf Aufträge seien intakt, erwähnte Allemann. Markus Oegerli von H-O Architekten bestätigte gegenüber dieser Zeitung, dass bei der Arbeitsvergabe nicht nur der Preis ausschlaggebend sei, sondern auch die Nachhaltigkeit. Es würden Kriterien wie der Weg vom Domizil bis zur Baustelle, die Referenzen und die Anzahl Ausbildungsplätze mitberücksichtigt werden.

BÜSSERACH

Wer ist die Schönste im ganzen Land?

EINGESANDT

Hirzenkäfer unter neuer Führung An der letzten Generalversammlung vom 7. Mai kam es zur Stabübergabe im Vorstand des Vereins Kinderhort Hirzenkäfer. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Yvonne Graf-Cathomen, Ralph Borer und Dominique Huber haben nach weit über 10 Jahren die Vorstandsposten an Edin Hasani, Christian Spring und Reto Christ abgegeben. Mit viel Herzblut und Engagement haben die drei abtretenden Vorstandsmitglieder die Geschicke des Hortes geleitet. Unter anderem konnte vor wenigen Jahren der neue Spielplatz in Betrieb genommen werden, auf dem unsere Kinder bei jedem Wetter ein spannendes Abenteuer erleben. Zusammen

mit dem neuen Vorstand wurden die Weichen des Kinderhortes Hirzenkäfer, welcher seit mehr als 20 Jahren besteht, für die Zukunft gestellt. Mit neuem Schwung und Ideen wird sich der neu gewählte Vorstand gleichermassen für den Kinderhort einsetzten. In diesem Jahr soll auch mit den geplanten Umbauarbeiten im Hort begonnen werden, um den Bedürfnissen unserer Kinder noch gerechter zu werden. Der Vorstand sowie das ganze Hirzenkäfer-Team freuen sich auf viele Kinder, welche die Räumlichkeiten des Kinderhorts Hirzenkäfer mit ihrem Lachen füllen. Reto Christ Verein Kinderhort Hirzenkäfer

Wie aus 1001 Nacht: Dieser frühmittelalterliche Knochenkamm kam bei der aktuellen Grabung in Büsserach wieder ans Tageslicht. Solche Kostbarkeiten findet man sonst eher als Grabbeigabe. FOTO: KANTONSARCHÄOLOGIE SOLOTHURN, MARTIN BÖSCH gin. Als absolutes Prunkstück kam im Mai bei der Notgrabung in Büsserach ein wunderschön verzierter frühmittelalterlicher Knochenkamm zum Vorschein. Der Kamm besteht aus einer Grundplatte mit den Zähnen und zwei aufgenieteten Mittelrispen, die der Verstärkung dienen. Solche Knochenkämme benutzten auch die Römer. Normalerweise findet man solche Prunkkämme als Grabbeigabe. In diesem Fall kam er aber inmitten der frühmittelalterlichen Gewerbesiedlung zu Tage. Die Konservierung wurde schnell an die Hand genommen, weil der Kamm sehr brüchig ist.

Als Vergleich: Ein römischer Kamm aus dem 4./5. Jahrhundert. Ausstellungsstück im Römermuseum Kastell Boiotro in Passau. FOTO: WOLFGANG SAUBER / WIKIPEDIA


10

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Jetzt auch in Ihrer Region! Fenster / Türen in Kunststoff und Kunststoff/Alu FT Fenstertechnik, Küchen- und Holzbau AG Eigene Produktion in Oensingen und Wangen bei Olten 062 388 32 88 www.ft-ag.ch

das

Rolf Stöckli Ihr Berater in der Nordwestschweiz Im Letten 3, 4202 Duggingen Telefon 062 388 32 80 E-Mail rolf.stoeckli@ft-ag.ch

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

Lösung 21/2019:

das

Sudoku im Wochenblatt

TAPETE Gewonnen hat:

Verena Müller Rittenbergweg 17 4223 Blauen Wir gratulieren zum Gewinn im Wert von 50 Franken, gespendet von:

AZ Anzeiger AG, Laufen Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 4. Juni 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken.

AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

BEINWIL

BREITENBACH

Feierliche Maiandacht im Kloster Beinwil

Thalmann will in den Nationalrat

Begrüssung: Abt Archimandrit Damaskinos begrüsst die Gläubigen der Katholischen Bauernvereinigung, Sektion Thierstein, zur gemeinsamen Maiandacht. FOTO: BENILDIS BENTOLILA BB. Die Vorstandsmitglieder der Katholischen Bauernvereinigung des Kantons Solothurn, Sektion Thierstein, freuten sich, als am Sonntagabend immer mehr Gläubige eintrafen vor der Klosterkirche Beinwil. «Es sind mehr als doppelt so viele wie in früheren Jahren, die jeweils an der traditionellen feierlichen Maiandacht teilnahmen», stellte Agath Stadelmann, fest. Das zeige, dass Interesse bestehe, zusammen mit der griechisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft, die seit anfangs Jahr im Kloster Beinwil daheim ist, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. So wurde zu Ehren der Mutter Gottes miteinander gesungen

und gebetet. Die Kollekte der Bäuerinnen und Bauern ging an die Klosterbewohner mit dem Wunsch, Beinwil werde ihnen zur Heimat. Nach der Maiandacht trafen sich die über 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Bauernvereinigung und die vier geistlichen Personen zum frohen Zusammensein im Klostersaal. Der Vereinsvorstand servierte Kaffee und Kuchen. Die Stimmung war fröhlich und freundschaftlich; es gab keine Barrieren zwischen den Ordensleuten und den weltlichen Gläubigen. Eine friedfertige Atmosphäre, von der wohl die meisten Menschen träumen …

EINGESANDT

Grosser Einsatz in Breitenbach

Kandidieren auf zwei Listen: Nicht alle Kandidierenden konnten in Breitenbach persönlich erscheinen.

Die FDP des Kantons Solothurn kann einmal mehr auf das Schwarzbubenland zählen und setzt bei den Wahlen für den Nationalrat auf eine starke Vertretung der Regionen. Bea Asper

B

ei der Kandidatur für den Ständerat entschied sich die FDP des Kantons Solothurn für ihren Präsidenten Stefan Nünlist. Er hatte sich an der Nominationsveranstaltung vor einem Monat gegen den Herausforderer Dieter Künzli klar durchgesetzt. Der Schwarzbube trat letzte Woche noch einmal vor die Delegiertenversammlung — in seiner Funktion als Gemeindepräsident von Breitenbach und hiess die Liberalen willkommen im schönen Schwarzbubenland. Dass die zahlreichen Delegierten den weiten Weg auf die andere Seite des Passwangs auf sich nahmen, freute die Ortspartei Breitenbach sehr. Sie sorgte dafür, dass es den Gästen an nichts fehlte und offerierte einen edlen Tropfen (aus dem Wallis) zum Anstossen auf die frisch nominierten Nationalratskandidaten. Allerdings sollten die Delegierten später auf ihrem Heimweg die Erfahrung machen, dass

die Kantonspolizei Solothurn weit weg von der Hauptstadt ebenfalls präsent ist und die Fahrtüchtigkeit unter die Lupe nimmt, wobei sogar die Frage gestellt wurde, ob man an der Delegiertenversammlung gewesen sei. Sorgen machte den Freisinnigen die Ablehnung der kantonalen Vorlage zur Steuersenkung für Unternehmungen. Doch «weil nach dem Spiel vor dem Spiel ist», sprachen sich die Redner dafür aus, sich nicht in Trübsal zu verlieren, sondern dir Kräfte für einen neuen Lösungsvorschlag einzusetzen. Regierungsrat und Kantonsrat müssten die Fragen neu thematisieren, denn das erfreuliche Ja zur Steuersenkung auf eidgenössischer Ebene werde kantonale Anpassungen unabdingbar machen, hiess es. Auch für Nationalrat kandidieren Vereint und mit geballter Kraft steigen die Freisinnigen in den Wahlkampf für die Nationalratswahlen. Dabei machte Nationalrat Kurt Fluri (Stadtpräsident von Solothurn) klar, dass nur eine Listenverbindung mit den Jungfreisinnigen infrage komme. Erstmals hatte die Partei einen Personalausschuss eingesetzt, und diesem ist es nach intensiver Arbeit auch gelungen, zwei Listen mit Spitzenkandidaten zu präsentieren. Wobei sich die beiden Coaches Felix Hug und Urs Bader sehr freuten, dass alle Regionen stark vertreten sind. Für das Schwarzbubenland gehen Roman Baumann, (Vize-

11

FOTO: BEA ASPER

präsident des kantonalen Gewerbeverbandes) sowie Kantonsrat Christian Thalmann auf Stimmenfang. Einzig beim Frauenanteil hätten sich die Coaches mehr Resonanz gewünscht. Dies liege aber nicht daran, dass es der FDP in ihrer starken Arbeit auf der kommunalen und kantonalen Ebene an engagierten Frauen fehle, betonte Hug im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Freisinnigen hätten viel mehr Gemeindepräsidentinnen in ihren Reihen als die anderen Parteien. Der Grund sei vielmehr im Grundsätzlichen zu suchen: Frauen seien zurückhaltender, sich neben Arbeit und Familie auf einen zeitaufwendigen Wahlkampf einzulassen, resümierte Hug. Ausserdem ist es keine billige Sache. Auf die Kandidierenden kommen Ausgaben von mehreren Tausend Franken zu. FDP will zulegen Hoch ist der Siegeswille. Die FDP trete mit dem klaren Ziel an, «neben dem Sitz im Ständerat einen zweiten Sitz für den Solothurner Freisinn im Nationalrat zu erobern», sagten Hug und Bader und schärften den Gemeinschaftssinn. «Solothurn will. Gemeinsam weiterkommen», hallte es durch den Griensaal. Mit aufmunternden Worten und kräftigem Applaus bestätigten die Delegierten die Nomination und versprachen tatkräftige Unterstützung bei den Wahlveranstaltungen in den kommenden Monaten.

BÜSSERACH Fehrenstrasse: Der Deckbelag wurde nach Plan rechtzeitig fertiggestellt. Am Samstagmorgen, den 25. Mai, um 4 Uhr begannen im Zuge der Strassensanierung an der Fehrenstrasse in Breitenbach die Arbeiten für den neuen Strassendeckbelag. Der Gemeinde Breitenbach und der Albin Borer AG war es ein grosses Anliegen, die Arbeiten speditiv und dennoch professionell durchzuführen, damit die Strasse für den Verkehr bald wieder geöffnet werden konnte. Dank grossem Einsatz der Mitarbeiter der Albin Borer AG wurde dieses Ziel erreicht. Anschliessend gab es für sie ein gutes Steak, Getränke und zum Dessert Russenzopf. Paul Mark

FOTOS: ZVG

Steak und Russenzopf: Verdiente Verpflegung für die Mitarbeitenden.

Gemeinderat schlägt vor, Restaurant Traube zu kaufen bea. Die Bevölkerung von Büsserach steht vor der Frage, ob die Einwohnergemeinde Eigentümerin werden soll von der Liegenschaft Restaurant Traube. Dafür beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung vom 24. Juni, einem Bruttokredit von 1,665 Millionen Franken zuzustimmen. Im Kredit enthalten seien der Kaufpreis sowie die Sanierungskosten, erklärt Gemeindeschreiberin Cathrin Schmid auf Anfrage dieser Zeitung. Am bisherigen Nutzen als Gaststube mit Saal für öffentliche Anlässe soll festgehalten werden. Die Frage, ob das Obergeschoss als Woh-

nung für den Pächter gedacht sei oder extern vermietet werden soll, werde in einem separaten Traktandum besprochen werden, führt Schmid aus. Dafür beantragt der Gemeinderat der Versammlung, einem Planungskredit von 50 000 Franken zuzustimmen. Unter anderem geht es um die Frage, ob für den Zugang zur Wohnung eine Lösung ausserhalb des Restaurants gefunden werden muss. Die Dorfexekutive hat überdies beschlossen, die Bevölkerung aus erster Hand zu informieren. «Anfang Juni werden alle Haushaltungen ein Schreiben erhalten, in welchem der

Gemeinderat seine Überlegungen ausführt und die Vor- und Nachteile auflistet», kündigt Schmid an. Damit verbunden sei aber auch die Hoffnung, dass sich möglichst viele Einwohner an der Abstimmung beteiligen. Als «Mittelweg» zwischen der öffentlichen Abstimmung und einer Urnenabstimmung habe sich der Gemeinderat für eine geheime Abstimmung an der Gemeindeversammlung entschieden. Dazu werden im Saal Zettel verteilt. Diese werden eingesammelt und von den gewählten Verantwortlichen ausgezählt werden, veranschaulicht Schmid.


Restaurant Kaltbrunnental B. & P. Jacquemai Schindelboden 46 / 4204 Himmelried 061 741 21 31 / 079 631 56 03

Volkstümlicher Abend Freitag, 7. Juni 2019, ab 19.00 Uhr

Drei volkstümliche Formationen aus der Region spielen für Sie! Schal(L)berg-Örgeler Laufentaler Gruess LTG Räbäfäger

www.roderis.ch

Eichelbergstrasse 6 . 4208 Nunningen Telefon 061 791 03 21 Jetzt bei uns... Frischer Spargel «paniert isch beliebt» Diverse Fitnessteller Täglich verschiedene Mittagsmenüs!

Haben Sie etwas zu feiern? Wir haben die richtigen Räumlichkeiten. Individuelle Gerichte nach Ihren Wünschen. Fragen Sie uns . . . wir beraten Sie gerne!

Gartensaison eröffnet Geniessen Sie bei uns

Wildhackbraten und Rehbratwurst aus der Region

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Zwingenstrasse 20 Tel. 061 783 75 75

• Fleisch auf heissem Stein • 2 verschiedene Sonntagsmenüs • Pizza zum Mitnehmen Fr. 14.– und Salat gratis Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Montag Ruhetag

Restaurant Hofer

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Paul & Rita Neuenschwander-Bieri mit Sohn Sebastian und Team 061 781 50 40

4232 Fehren Tel. 061 791 00 83

WOHLFÜHLEN & GENIESSEN

www.littlenashville.ch

PIZZERIA/RESTAURANT/GELATERIA

• • • • •

knusprig gebackene Holzofen-Pizzas Pizza Giro «all you can eat» Glacehersteller seit 1984 feine Risottos & Pasta jeden Mittag ein frisches Menü

Die heimelige Gartenwirtschaft ist eröffnet mit leckeren, leichten Sommerangeboten wie: Fitnessteller mit knackigem Salat in verschiedenen Variationen Zanderfilet Müllerinnen Art Kalbsleberli auf unsere Art Weiderind mit hausgemachter Kräuterbutter Auf Ihren Besuch freuen sich Gilbert Hofer und sein Team

Nashvillebrunch à discrétion 2. Juni 2019 ab 10.00 Uhr, Fr. 35.–

Barbecue mit mexikanischem Trio Mariachi Orchestra 20. Juli 2019 ab 19.00 Uhr, Eintritt Fr. 45.–

Doris Schindelholz freut sich auf Sie! Little Nashville, Baselstrasse 176 4253 Liesberg, info@littlenashville.ch Tel. 021 515 49 49, www.littlenashville.ch

AKTUELL Neu – Coupe-Karte und Gin-Karte Do. bis Mo. immer mittags & abends geöffnet. Sonntag bis 15.00h 4242 Laufen/061 761 30 88/moltobene-pizzeria.ch

Frisch zubereitet, mit verschiedenen

Café | Restaurant | Catering

• • • • •

à la carte Freestyle Fingerfood jeden Mittag ein frisches Menü Glacehersteller seit 1984 Znüni & Zvieri

AKTUELLES Neu: Mohn-Streuselkuchen und Popcorn-Glace Do. bis Mo. durchgehend geöffnet. 4227 Büsserach | 061 781 12 14 www.cafebrueggli.ch

4208 Nunningen Tel. 061 791 03 53

Restaurant Rose

Steinrain 4, 4112 Flüh Do – Mo 9.00 – 23.30 Uhr Di und Mi geschlossen Tel. 061 731 31 75 Fax 061 731 34 05 info@roseflueh.ch • www.roseflueh.ch

Aktuell!

Geniessen Sie den zarten badischen Spargel und natürlich alle Klassiker aus unserer feinbürgerlichen Frischküche.

Sonntag, 16. Juni, um 11.30 Uhr

Jazz-Lunch mit den neu gegründeten Groovi-Stompers Kurze Ferienpause vom Di, 28. Mai, bis Mi, 5. Juni 2019 Wir freuen uns auf Ihre Reservierung Ihr Team Restaurant zur Rose

Sommerkarte Ab diesem Wochenende finden Sie auf unserer Speisekarte leckere Fitnessteller und weitere kulinarische Köstlichkeiten. Sonntags durchgehend warme Küche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Hauptstrasse 23, 4242 Laufen Tel. +41 61 761 63 22 I www.lamm-laufen.ch


Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Heidi-Reisen Liesberg

Carreisen & Kleinbusvermietung

Tanzabend

Freude schenken mit Reisegutscheinen! 4. Juni, Voralpenpässe – Schallenberg-Panoramastrasse Fahrt, feines Mittagessen Fr. 79.– 11. Juni, 2-Seen-Fahrt – Zuger- und Ägerisee Fahrt, Mittagessen und Dessert auf dem Schiff Fr. 104.– 26. Juni, Klausenpass – Urnerboden Fahrt, Mittagessen Fr. 83.– 27. Juni, Bischofszeller Rosenwoche Fahrt und Eintritt Fr. 59.– 29. Juni – 6. Juli, Cornwall (GB) – Rosamunde Pilcher Fahrt, Hotels mit HP, RL, Fähre, Bahn, Package... Fr. 1959.– 1.–3. Aug., Nationalfeiertag im Engadin – Pontresina Fahrt, 3*-Hotel mit HP, 2× ME Fr. 589.– 10.–12. Aug., Sommerhit im Wallis – Unterbäch Fahrt, 3*-Hotel mit HP, 1× Kaffeehalt, 1× ME Fr. 499.– 10. Aug., Romeo + Julia Theater auf dem Ballenberg Fahrt, Nachtessen, Eintritt Fr. 119.– 17. Aug., Thunerseespiele – Ich war noch niemals in New York, Fahrt und Eintritt 1. Klasse Fr. 183.–

Anmeldungen / Info

Tel. 061 771 03 06, www.heidi-reisen.ch

für jedermann/jedefrau

2019

Immer am ersten Freitag des Monats Nächster am 7. Juni Nächster am 7. Juni Türöffnung 19.30 Uhr Verpflegungsmöglichkeit

Neuhof-Schüüre In den Spitzen 5 4246 Wahlen Live-Musik mit dem

Duo LOS DOMINGOS Eintritt: Fr. 10.– Herzlich willkommen!

LOS DOMINGOS Brigitte und Rolf

Fahrzeugmarkt

Fahrzeugmarkt

13


14

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Neuhof-Schüüre Wahlen

2. Juni: Tag der offenen Hoftüren

– Buurehofspielgruppe – Ponyreiten – Allgemeine Besichtigung und Verpflegung im Event-Saal www.neuhof-schüüre.ch

Gesucht für Bistro in Breitenbach

Serviceangestellte

2- bis 3-mal wöchentlich ab 16.00 Uhr, zusätzliche Einsätze bei Ferien, Krankheit und Events. M. Rudin Telefon 061 781 53 80 oder 079 644 58 08

Wir suchen eine Die SPITEX Laufental ist mit einem Team von ca. 40 Mitarbeitenden für die häusliche Hilfe und Pflege in den Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Wahlen und Zwingen zuständig. Wir suchen ab sofort oder nach Vereinbarung eine/einen

Fachfrau/Fachmann Gesundheit 50% und eine/einen Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF (AKP, Dl, Dll) 50–60% Unter www.spitex-laufental.ch finden Sie die detaillierten Ausschreibungen sowie umfassende Informationen zu unserer Organisation. Gerne gibt Ihnen die Geschäftsleiterin, Frau Anita Schäfli, weitere Auskünfte (Tel.-Nr. 061 763 02 89). Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung (per Mail oder Post) an die SPITEX Laufental, z. H. Frau Anita Schäfli, Schützenweg 25, 4242 Laufen, anita.schaefli@spitex-laufental.ch.

Babysitterin

(ca. 3 Stunden/Woche) für unseren Sohn (2 Jahre) Wir wohnen beim Stedtli in

Laufen Für ein unverbindliches Gespräch bitte Kontaktnahme unter 075 414 37 88.

Gesucht per 1. August 2019

eine Praktikantin / ein Praktikant

für die Kindergartenklasse in Duggingen. Sie brauchen für Ihre weitere Berufsausbildung ein Praktikum? Sie wollen herausfinden, ob der Lehrberuf das Richtige für Sie ist? Sie haben die FMS oder das Gymnasium abgeschlossen und machen ein Zwischenjahr? Wir bieten einen spannenden Praktikumsplatz. Sie arbeiten zwischen 70 und 100% im Kindergarten. Das Pensum ist verhandelbar. Sie werden eng vom pädagogischen Team begleitet und von der Schulleitung unterstützt. Zusätzlich werden Sie in kleinem Umfang die Hausaufgabenhilfe in der Primarschule betreuen und den Spielnachmittag leiten. Die Vergütung beträgt 500.– bis 800.–/Monat. Für nähere Auskünfte wenden Sie sich direkt an die Schulleitung Duggingen: Erich Rubitschung, Tel. 079 521 59 30 oder per E-Mail: erich.rubitschung@psduggingen.ch Besuchen Sie unsere Website und informieren Sie sich: www.primarschuleduggingen.ch

Gesucht für kleines, familiäres Tagesrestaurant mit gutbürgerlicher Schweizer Küche per 1. 7. 2019 nette, freundliche

Servicemitarbeiterin 100%

mit langjähriger Erfahrung im Service. Sie sind Schweizerin, zuverlässig, ehrlich, pünktlich und der Gast ist bei Ihnen König? Sie sind zwischen 35 und 58 Jahre alt, flexibel und motiviert? Sie behalten in hektischen Zeiten immer den Überblick? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto. Stern Gastro, Restaurant Waldeck Laufenstrasse 11, 4222 Zwingen, 079 558 39 73


DORNECK

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

15

METZERLEN

Unter der Patina steckt ein Kleinod men», betont Huggel. Denn solche Kacheln wurden damals verbreitet gebraucht. Vom Single zur Grossfamilie Interessant ist auch, wie viele Menschen das Haus bewohnten. 1818 lebte der Besitzer Josef Widolf im Haus. Gesellschaft leistete ihm lediglich die Magd. Danach waren es immerhin drei Bewohnerinnen: die Schwestern Anna Maria und Magdalena Gschwind mit ihrer Magd. Einen Höhepunkt erlebte das Haus, als ab 1904 die Gebrüder Remigius und Josef Meier in den beiden Wohnungen lebten. Wobei zu sagen ist, dass Remigius verheiratet war und 14 Kinder hatte! 1935 dann ersteigerte die Bauernfamilie Renz den Hof. Sie renovierte lediglich den einen Hausteil etwas. Der andere blieb unbewohnt – und unberührt. Was der Region dieses Kleinod erhielt. Hat bessere Zeiten gekannt: Ehemaliges Bauernhaus. Die Steinfratze befindet sich an der sichtbaren Hausecke auf der Höhe der Parterrefenster. FOTOS: DORIS HUGGEL

Hauszeichen: Diese Steinfratze hat als Neidkopf seit dem 16. Jahrhundert das Übel abgewehrt.

Hinter einer grauen Fassade schlummert das wohl älteste Haus von Metzerlen. Sein ehemaliger Glanz hat unter dem Staub der Jahrhunderte überdauert und könnte mit einer Renovation wieder zum Leuchten gebracht werden.

wird, ist es ein Kleinod!» Huggel muss es wissen, hat sie doch das Haus an der Burgstrasse 2 und seine Geschichte untersucht. Damit hat sie ein Kapitel zum geplanten Buch über die Solothurner Bauernhäuser verfasst. Es ist das älteste bekannte, noch bestehende Haus in Metzerlen und steht unter Denkmalschutz. Es machte etliche Umbauten mit. Der Kernbau ist mit 1607/08 datiert. Huggel geht jedoch davon aus, dass es schon einen Vorgängerbau hatte. Möglicherweise gehöre die Steinfratze an der südwestlichen Hausecke zu diesem Vorgängerbau. Denn um die Mitte des 16. Jahrhunderts hatten solche Steinfratzen bei Wohnhäusern und Burgen in der Gegend Hochkonjunktur. Auch die beiden kleinen gotischen Fensterchen oberhalb des Hauseingangs mit der Freitreppe weisen auf ein sehr hohes Alter des Ursprungshauses hin.

Vom Prachtsbau zum einfachen Haus Im Verlauf der Jahrhunderte wurde das Haus mehrfach erweitert und erhielt eine zweite Wohnung. Etliche Fenster wurden versetzt und vergrössert. Und im Inneren haben die Hausherren wiederholt Stuben modernisiert sowie Durch- und Zugänge verändert. Doch je älter das Haus wurde, desto mehr erlahmte die Baufreude. Was als Prachtsbau begann, wurde immer weniger gepflegt. Die früheren Besitzer scheinen immer mehr von der Substanz gelebt zu haben. Erst im 20. Jahrhundert erhielt eine der beiden Küchen einen modernen geschlossenen Herd. In der anderen blieb der altertümliche Feuerherd bestehen, der keinen geschlossenen Rauchabzug hat — also eine Küche mit allem Rauch und Russ, den ein Rauchfang mit sich brachte. Sogar erst in den 1950erJahren wurde ein Badezimmer eingebaut.

Die Holzheizung tat’s auch – zum Glück! Die letzten Bewohner verliessen das Haus 1997. Eine Zentralheizung besassen sie nicht. Sie behalfen sich wie eh und je mit mehreren Holzöfen. Das ist auch ein grosses Glück, denn so blieb ein wunderbarer, grüner Kachelofen erhalten. «Dieser ist eine absolute Rarität», freut sich Huggel. Die Reliefkacheln sind rund 400 Jahre alt! Allerdings musste auch die damalige Besitzerfamilie offensichtlich sparen. Die Ofenkacheln waren nämlich beim Ofenbau im Jahr 1687 nicht neu. Sie waren entweder als Occasionskacheln gekauft worden oder zum Schnäppchenpreis, als ein Hafner sein Lager auflöste. Ein Lokalhistoriker machte Huggel darauf aufmerksam, dass es die gleichen Kacheln sind, die beim Kloster Mariastein gefunden wurden. «Das heisst aber noch lange nicht, dass die Metzerler Kacheln vom Kloster stam-

+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Gini Minonzio

L

aien brauchen wohl etwas Anleitung, damit sie die Schönheit dieses ehemaligen Bauernhauses in Metzerlen sehen. Doch für die Architekturhistorikerin Doris Huggel ist klar: «Wenn das Haus sachkundig renoviert

Die Bauernhäuser der Schweiz gin. Das Kapitel über das Bauernhaus in Metzerlen erscheint in: «Die Bauernhäuser des Kantons Solothurn». Das Buch erscheint im Dezember 2019 und ist im Buchhandel, beim Lehrmittelverlag Solothurn und bei der Druckerei Gassmann AG in Biel zu beziehen. Als Band 36 der Serie «Die Bauernhäuser der Schweiz» ist er der letzte dieser Reihe. Band 1 handelte den Kanton Graubünden ab und erschien vor 54 Jahren. Der Band «Die Bauernhäuser der Kantone Basel-Landschaft und BaselStadt» erschien 1999 (Band 25).

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

˜

Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

˜

Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch

˜

Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch

˜

Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr) Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. www.yogaoase-breitenbach.ch Wir bieten therapeutische Yoga Kurse und div. Workshops an. Alle Kursleiterinnen sind gut ausgebildet mit langjähriger Yoga Erfahrung. Tel. 079 921 70 34 oder 079 287 01 92. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2.

Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net

˜

Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

˜

Mütter- und Väterberatung

Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

˜

Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.:

061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch

˜

Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

˜

Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


16

SPORT

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

FUSSBALL

Laufen hat wieder in die Spur gefunden FITNESS-STUDIO

Alles unter einem Dach! F. Cueni

www.cosmos-fitness.ch Weststrasse 75, 4242 Laufen, 061 761 32 01

Spielwaren und Tombola 4246 Wahlen bei Laufen Telefon 061 761 71 00 Beatrice Imhof, Wahlen Beatrice Imhof, Wahlen

Kurz vor Ende der Saison hat Laufens Zweitligateam wieder in die Spur gefunden. Nach zwei Siegen in Folge und angesichts des Restprogrammes liegt das Saisonziel – ein Rang in der ersten Tabellenhälfte – auf einmal wieder drin. In der 4. Liga befinden sich Breitenbach und Soleita Hofstetten in der Defensive. Edgar Hänggi

N

ach dem Heimsieg gegen Reinach kehrte Laufen auch von Absteiger Amicitia Riehen mit drei Punkten zurück. Am Sonntag gewann die Equipe von Adnan Ercedogan in Riehen 4:3. Mit den sechs Punkten rückten die Laufentaler bereits auf Rang sieben vor, punktgleich mit den Old Boys. Das Restprogramm mit OB am Samstag und Absteiger Sissach am Mittwoch lässt weitere sechs Zähler als durchaus möglich erscheinen und damit wäre Platz sechs gesichert. Für die Laufner ist diese Ausgangslage ideal, denn so hat man für die ursprünglich unbedeutenden letzten Spiele plötzlich wieder Motivation. Man will auch Trainer Ercedogan einen erfolgreichen Abgang ermöglichen. Es braucht allerdings gegen das junge Old-Boys-Team einen konzentrierten Einsatz. Die Basler sind gerade auf Besuch erfolgreich, gewannen sie doch in der Rückrunde bei Bubendorf und Concordia. Am Sonntag fielen bezüglich 2. Liga weitere Entscheidun-

Abschied: Trainer Adnan Ercedogan steht vor seinem letzten Heimspiel mit dem FC Laufen. FOTO: EH-PRESSE gen. Nachdem eine Woche zuvor klar war, dass Sissach und Amicitia in die 3. Liga gehen, sicherte sich Bubendorf mit dem Heimsieg gegen Wallbach den Gruppensieg und damit den erstmaligen Aufstieg. Noch ist es nicht Tatsache, doch aus der interregionalen 2. Liga dürfte die AS Timau dem Abstieg kaum mehr entgehen. In der dritten Liga hat am Sonntag Muttenz a den Aufstieg in die 2. Liga geschafft. In der letzten Runde, am kommenden Sonntag, entscheidet sich in der anderen Gruppe zwischen Möhlin-Riburg/ACLI und dem FC Münchenstein, wer als zweiter Aufsteiger feiern darf. In der Poleposition sind die Aargauer, die drei Punkte Vorsprung haben. 4. Liga Der FC Breitenbach führte die 4.-LigaGruppe 3 von Beginn weg an. In der

vorletzten Runde waren die Schwarzbuben spielfrei und wurden von Posavina überholt. Vor der letzten Runde spricht nun alles für einen Aufstieg von Posavina: Ein Punkt Vorsprung, weniger Strafpunkte und mit Laufen (auswärts) die einfachere Aufgabe als Breitenbach, das Zuhause gegen den FC Zwingen spielen muss. Soleita Hofstetten hat erneut die Chance im letzten Spiel den Klassenerhalt zu schaffen. Dafür braucht es aber zwingend einen Sieg zu Hause gegen Kleinlützel, dann wäre man dank der Fairplay Wertung vor Oberwil. Erfolgsmeldungen gibt es von regionalen Teams auch aus der 5. Liga. Riederwald und Brislach kehren in die 4. Liga zurück. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal.

TENNIS

Qualifikationsspiele Nach dem letzten Wochenende ist klar, wer um den Aufstieg bzw. Abstieg spielen wird. Die Herren 2 Aktiv in der 2. Liga von Leonardo Norambuena sicherten sich trotz einer Niederlage gegen Leimental den Gruppensieg und treffen nun daheim auf Allschwil. Ebenso um den Aufstieg spielen die Herren 1 aktiv von Dominik Wasmer, die auswärts auf Casino Basel treffen. Die Herren Senioren 2. Liga von Titus Natsch, der Einzel und Doppel gewann, gewannen gegen Haugraben Bättwil und spielen nun daheim

SCHIESSSPORT

Doppelsieg am Feldschiessen

gegen den TC Muri AG. Rasch für klare Verhältnisse sorgten die Herren Veteranen National-Liga C in Kaltbrunn SG, indem Stefan Scherrer, Renzo Bernasconi und Hans-Peter Marti ihre Einzel gewannen. Für das Aufstiegsspiel dürfen sie ins Tessin nach Melide reisen. Um den Abstieg spielen werden die Damen Aktiv 1. Liga, welche in Zollikofen zum dritten Mal auf übermächtige Gegnerinnen trafen und nun wohl in Delémont spielen werden. Knapp in die Abstiegsspiele verbannt wurde das Team der Seniorinnen 2. Liga, die gute Aus-

gangslage konnte wegen einer hohen Niederlage gegen Reichacherheide leider nicht genutzt werden. Sie treten in Allschwil zum entscheidenden Spiel an. Die vom Verletzungspech verfolgten Jungsenioren 2. Liga verloren gegen den TC Old Boys nur knapp und müssen nun wohl in Porrentruy gegen den Abstieg spielen. Die Damen Aktiv 2. Liga spielten im Gruppenspiel gegen Böckten 3:3, wobei Mélanie Natsch zum dritten Mal ihr Einzel souverän gewann. Hans-Peter Marti

SCHIESSSPORT

Grossaufmarsch in Meltingen Schützenkönige: Andreas Lutz (l.) und Markus Köhli. 579 Laufentalerinnen und Laufentaler mit dem Gewehr (2018: 547) und 162 mit der Pistole (2018: 190) nahmen am Feldschiessen des Bezirksschützenverbandes Laufental in Breitenbach teil. Für die grösste Beteiligung bei den Gewehrschützen war die SG Brislach verantwortlich, der es als Organisatorin des diesjährigen Feldschiessens gelang, 171 Schützinnen und Schützen zu mobilisieren. Die Kranzquote auf der Distanz 300 m betrug diesmal lediglich 54,92% (2018: 70,20%), hauptsächlich verursacht durch das wechselhafte Wetter mit schwierigen Lichtverhältnissen. Trotzdem schossen 15 Schützinnen und Schützen 67 und mehr Punkte (2018: 32). Andreas Lutz, Standschützen Burg, und Hansruedi Zeugin, SGS Laufen, erreichten beide 70 Punkte und mussten am Schützenkönigausstich nochmals antreten, den Andreas mit 68 Punkten überlegen gewann. Der Sieg von Andreas Lutz geht schon deshalb in die Ge-

FOTO: ZVG

schichte des Bezirksschützenverbandes Laufental ein, weil er eine Stunde zuvor auf dem Schiessplatz in Zwingen für die Pistolensektion Laufen den Schützenkönigausstich über die Distanz 50 m gewann. Dieses Kunststück – zwei Schützenkönigstitel in zwei verschiedenen Disziplinen im gleichen Jahr – gelang bis jetzt noch keinem anderen Laufentaler Schützen. Die Spezialauszeichnung für den besten Nachwuchsschützen ging an Silvan Jeger von der SG Brislach (66 Punkte). Den Laufentaler Sektionswettkampf 300 m gewann der SV Liesberg mit 67,510 P., gefolgt von der SG Brislach mit 67,008 P. und der SGS Laufen mit 66,917 P. Den Schützenkönigstitel über 25 m holte sich einmal mehr Markus Köhli von der Pistolensektion Laufen mit 178 Punkten. Die PS Laufen gewann den Wettkampf der Sektionen beim Pistolenfeldschiessen mit 153,329 Punkten. Ruedi Grun, Bezirksschützenverband Laufental

Beim Feldschiessen zeigte sich erneut eindrücklich, dass die Schützen nicht nur faire Verlierer sind, sondern sich auch im Wettkampf als grosse Sportler zeigen. Wie der Präsident des BSV Thierstein richtig feststellte, ist der Bezirk Thierstein eine Hochburg des Schützenwesens, was sich letztlich auch in der Ablehnung der Abstimmung zur Übernahme der EU-Waffenrechtlinie zeigte. Für einmal war Meltingen beim Feldschiessen 2019 der Nabel der Schützenwelt und der BSV Thierstein durfte mit grosser Freude feststellen, dass die Gastgeber der Schützengesellschaft Meltingen eine super Arbeit geleistet haben. Stolze 426 Gewehr- und 87 Pistolenschützen haben beim diesjährigen Grossanlass teilgenommen und sich mit Leidenschaft um die Podestränge bemüht. Bei der Siegerehrung am Sonntag durften sich dann die besten Sportlerinnen und Sportler im Festzelt für die erreichten Leistungen auszeichnen lassen. Der Auszug aus der Bestenliste mit den Goldkränzen präsentiert sich folgendermassen. Disziplin Gewehr 300 Meter: 1. Borer Stefan (Schützenkönig), 2. Christ Axel, 3. Meier Christi-

Goldkränze: (v. l.) Christian Meier, Edgar Hänggi, Ehrendame, Silvia Schmid, Erich Hänggi, Nicolas Bader. FOTO: ZVG an; Veteranen: Jost Markus, Junioren (U21): Hänggi Simon; Jugendliche (U17): Stebler Matthias; Beste Dame: Borer Corina. – Disziplin Pistole 25/50 Meter: 1. Hänggi Erich (Schützenkönig), 2. Meier Christian, 3. Hänggi Edgar; Veteranen: Häner René, Junioren (U17–U21): Coendoz Cédric; Beste Dame: Silvia Schmid. Bei der Sektionsrangliste Gewehr 300 Meter holten sich

die Schützen von Nunnigen-Frei Gold, Nunningen Feld Silber und Meltingen Bronze; bei den Pistolenschützen 25/50 Meter erreichte die Pistolensektion Gilgenberg Gold, Bärschwil-Grindel sicherte sich Silber und Bronze holte sich die Pistolensektion Thierstein. Marcel Schenker BSV Thierstein


DORFPLATZ VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Jubiläumsgala – 140 Jahre MVBBL Liesberg

Konfirmation bei schönem Wetter

Die Vorbereitungen zur Jubiläumsgala 140 Jahre Musikverein Brass Band Liesberg und zur Neuuniformierung laufen auf Hochtouren. Unsere neuen Uniformen sind in Produktion gegangen und wir dürfen auf eine grossartige Unterstützung für unser Projekt in der Bevölkerung und bei den Firmen zählen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Gönnern und Sponsoren. Die Jubiläumsgala und Neuuniformierung ist der Höhepunkt von unserem Vereinsjahr. Das OK ist bemüht, diesen Anlass zu einem unvergesslichen Abend werden zu lassen. Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns, Sie an unserem grossen Fest im Seemättli Liesberg begrüssen zu dürfen. Auf unterhaltsame Weise werden Sie Wissenswertes, Nostalgisches, Lustiges und Buntgemischtes aus 140 Jahre Vereinsgeschichte erfahren und unsere Festwirtschaft wird Sie mit einem feinen kulinarischen Angebot verwöhnen. «Ein Fest ohne Musik ist zwar möglich, aber sinnlos», sagte einst Loriot. Mit dem Brassquintett «Generell 5» aus Zürich ist es uns gelungen, eine der angesagtesten Formationen der Schweizer Blasmusik-Szene zu verpflichten. Die fünf professionellen Musiker bieten ein Konzert der Extraklasse, gespickt mit musikalischen Comedyeinlagen und Blechbläsermusik auf höchstem Niveau. Für ihre unnachahmlichen und witzigen Programme wurde «Generell 5» im Jahr 2014 mit dem «Kleinen Prix Walo» ausgezeichnet. Ramona Hunziker

forderung, pünktlich zum Beginn der Feier in der Kirche zu sein. Denn in Breitenbach wurde an den beiden Vortagen der Deckenbelag der Fehrenstrasse erneuert. Aber alle schafften es trotz Absperrungen zeitig: bravo! Die ver-

schiedenen Beiträge der Konfirmanden wurden mit musikalischen Einlagen aufgelockert. Carmen Gerber begleitete sie mit der Gitarre zu Songs von Peter Reber, Guns and Roses und Leonard Cohen. Drei Konfirmandinnen gaben am Mikrofon— und zum Teil begleitet von Organistin Blandine Abgottspon — je ein Lied von Birdy und von Andreas Bourani zum Besten: Rabea Hänggi, Jana Gerber und Kira Kehrli. Die Konfirmanden Tobias Semling und Andrin Graf schnitten eigenhändig einen Freundschafts-Kurzfilm. Vize-Kirchgemeindepräsidentin Sandra Martino beglückwünschte die Konfirmierten zum Geschafften, wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute und dankte auch den Eltern und dem Vorbereitungsteam für ihren Einsatz. Eindrücklich war ihre Beschreibung vom Kind zum Erwachsenen und der Rolle der Eltern dabei. Gegen Mittag konnten die 14 Konfirmierten mit ihren Familien zur Feier im privaten Rahmen übergehen. Pfarrer Stéphane Barth Breitenbach

EINGESANDT

Letzte Hauptprobe vor dem Eidgenössischen Turnfest

Jubiläumsgala MVBBL Liesberg: Samstag 1. Juni, 20 Uhr, Seemättli Liesberg

EINGESANDT

Jugendliche Spielfreude Jugendmusikformationen aus der ganzen Nordwestschweiz trafen sich in Laufen zur zwölften Ausgabe des Wettbewerbs um den Jugendblasmusikpreis Dreiländereck. Anlässlich ihres 125Jahr-Jubiläums organisierte die Stadtmusik Laufen in Zusammenarbeit mit dem Musikverband beider Basel diesen schönen Anlass. Gestartet wurde in drei Kategorien. In der Kategorie 1 durften die Mitspielenden nicht älter als 22 Jahre alt sein. 17 Jahre betrug die Alterslimite bei der Kategorie 2, in der Kategorie 3 lediglich 12 Jahre. Insgesamt 14 Jugendmusiken mit rund 400 Mitspielenden nahmen an diesem Wettspiel teil. Gezeigt wurde eine sehr breite Palette an Musik. Die gespielten Stücke reichten von originalen Blasmusikwerken über Märsche bis hin zu bekannten Titeln aus Rock und Pop. Eines hatten die Auftritte gemeinsam. Alle Formationen zeigten eine überschäumend jugendliche Spielfreude. Die Jüngsten spielten nicht um Punkte und Ränge. Doch sie wurden mit Prädikaten ausgezeichnet. Die Bläserklasse «Golden Kings» und die Jugendbrassband Früh-Frech, beide aus Liestal, holten sich dabei ein «Sehr gut» ab. In der Kategorie 2 erspielte sich die Jugendmusik Bubendorf den Siegerpokal. Zweite wurde die Jugendmusik Möhlin. Die Jugendmusik Gelterkinden/Ormalingen schaffte es auf den Bronzeplatz. Dafür holte sie sich den Spezialpreis für ihre gelungene Moderation. Zudem gewann Janis Bracher (JM G/O) mit dem Tenorsaxofon den Solistenpreis. Unbestrittener Sieger dieses Tages war jedoch die Future Band aus Buckten. Sie eroberte den Siegerpokal in der Kategorie 1. Zudem gewann sie die Auszeichnung für das beste gespielte Werk und den besten gespielten Marsch. Zu guter Letzt siegte auch die Cornettistin Annja Bitterli bei den Solisten der Kategorie 1. Den guten vierten Rang erspielte sich das noch sehr junge Jugendblasorchester Fortissimo aus Laufen. Das Niveau war gesamthaft recht hoch, was sich in der Punktgebung der Juroren widerspiegelte. Dieser Umstand weckt grosse Hoffnungen für die Zukunft der Blasmusik in unserer Region. Hanspeter Thommen

Froschkönig: Brislach zeigt ihre Gymnastik. Knapp einen Monat vor dem Eidgenössischen Turnfest in Aarau nutzten 600 Kinder die Chance für eine letzte Hauptprobe am Laufentaler Jugendsporttag – stattgefunden hat dieser am Sonntag, 19. Mai auf den Sportanlagen in Zwingen. Durchgeführt vom DTV und TV Brislach und unter der neuen Wettkampfleitung von Denise Stegmüller startete der UBS Kids Cup um Punkt acht Uhr. Beim 60m Sprint, Ballwurf und Weitsprung ging es um Meter und Sekunden. Lautstark wurden die motivierten Teilnehmer von ihren Trainern, Eltern und Bekannten angefeuert.

FOTO: ZVG

Auch die jüngsten Teilnehmer konnten frühmorgens beim Hindernislauf und der Pendelstafette zeigen, was sie lange und fleissig in den Turnhallen geübt haben. Während die «Grossen» bereits an der Pendelstafette ihr Bestes zeigten, warteten die KiTu’s (Kinderturnern im Kindergartenalter) mit grossen Augen auf ihre Rangverkündigung. An den strahlenden Gesichtern der Kinder konnte man den Stolz, mitgemacht zu haben, förmlich ablesen. Wetterbedingt mussten die Gerätevorführungen am Nachmittag in die Halle verlegt werden. Dass dies die tollen Vorführungen in keiner Weise beein-

trächtige, sah man an den tollen Leistungen der Turnerinnen und Turner. Die Gymnastik konnte unter freiem Himmel durchgeführt werden. Währenddessen schwitzten die restlichen Kinder beim Hindernislauf und im Allround Parcours – lautstark angefeuert von vielen Zuschauern. Beim erstmals durchgeführten OLLauf konnten die Kinder in der Pause spielerisch die Umgebung erkunden. Nach all den Wettkämpfen war die Spannung gross, als die Rangverkündigung begann. Die Kinder freuten sich über die gewonnen Preisen und schön glänzenden Pokalen. Die Hauptprobe darf in doppelter Hinsicht als gelungen bezeichnet werden: Die Laufentaler Jugend- und Mädchenriegen sind bereit fürs Eidgenössische Turnfest. Aber auch die neue Wettkampfleitung hat ihre Feuerprobe erfolgreich gemeistert. Der polysportive Anlass hinterlässt viel Positives – vor allem aber zufriedene Kinder, die nach diesem Tag sicher gut eingeschlafen sind – und das macht auch die Eltern glücklich. Gewinner bei den Jugendlichen im dreiteiligen Vereinswettkampfs war TV Grellingen, vor TSV Wahlen und TSV Röschenz. Den 1. Rang bei den KiTu’s belegte ebenfalls Grellingen, vor Dittingen und Laufen. Denise Stegmüller, LTV

EINGESANDT

Vom Grünzeug zum Erdgas

Ein Ausflug nach Pratteln zu Biopower: Mike Keller erklärt die Anlage. Seit im Jahre 2006 die Biopower unsere Küchenabfälle in Biogas und anschliessend in Erdgas verwandelt, besuchte der VVL bereits zum zweiten Mal diesen interessanten Betrieb in Pratteln. War es doch schon 10 Jahre her und der VVL erfreut sich immer wieder an neuen Mitgliedern. Empfangen und durch die Anlage geführt wurden wir von Mike Keller, sei-

17

GEDANKENSTRICH

Konfirmation: Gruppe 1 der Konfirmanden und Konfirmandinnen am Morgen vom 26. Mai. FOTO: ZVG Sieben Konfirmandinnen und sieben Konfirmanden, die erste von zwei Gruppen, stellten sich letzten Sonntag im Konfirmationsgottesdienst dem Thema Freundschaft. Für die Gottesdienstbesucher war es diesmal eine echte Heraus-

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

FOTO: ZVG

nes Zeichens CEO der Biopower Nordwestschweiz AG und Vorstandsmitglied unseres Vereins. 39 interessierte Mitglieder folgten seinen spannenden Ausführungen. Im Pavillon zeigte er zuerst mittels einer Präsentation die ganzen Vorgänge in verständlicher Form, wie eigentlich aus «Abfall» Biogas entsteht. Und dieser «Abfall» entsteht in unserer Küche, aber

auch in Restaurants, Kantinen usw. Er wird je nach Gemeinde eingesammelt und dem Standort zugeführt. Anschliessend kam der Rundgang in der Anlage. Man darf ruhig sagen, dass die Gerüche, die dort herrschten, nicht für jede Nase sehr angenehm waren, doch produzieren wir das alles selbst. Mit dem Erzählen verschiedener Anekdoten lockerte er die ganzen Erklärungen auf, was die Führung noch spannender machte. Neben dem Gas entsteht auch noch Kompost, der wieder auf Feldern verwendet werden kann. Zum Schluss muss das Biogas noch in Erdgas «verwandelt» werden, damit es ins Netz eingeleitet werden kann. Wir sehen also, unsere Lebensmittelabfälle können dank Biopower noch einen Zweck erfüllen, das will aber nicht heissen, noch mehr davon zu produzieren, aber sammeln! Wie es sich bei einem VVL-Anlass gehört, darf auch der Apéro nicht fehlen. Offeriert von der Biopower und schön präsentiert durch Claudine Keller, genossen wir diesen anschliessend auf der «Terrasse» des Pavillons, das Ganze bei schönem Wetter. Peter Billeter Vizepräsident

Was Boulevard anrichtet

Gini Minonzio «Operation gelungen, Patient genesen, Spitalkoch gestorben, nächstes Thema», so ungefähr könnte man die Artikel der Tagespresse über das Oberstufenzentrum Büren zusammenfassen. Verschiedene Dinge sind schiefgelaufen. Löblicherweise hat unsere grösste Boulevardzeitung die Identität des mutmasslichen Angreifers und des mutmasslichen Opfers geschützt. Beiden verpasste sie geänderte Namen. Damit hat sie dem Gesetz Genüge getan. Entsprechend nannte sie den einen Jugendlichen neu Maurice und den anderen Amir. Allerdings kennzeichnete sie erst spät im Artikel mit einem Stern, dass es sich um abgeänderte Namen handelt. Auch dass beide Namen relativ selten sind, kümmert sie nicht. Die Tageszeitung aus Basel übernahm dann den Namen «Amir» und sparte sich die Kennzeichnung als Alias. Bedauerlicherweise gibt es im Umfeld der Schule Jugendliche, die wirklich so heissen und nun im Gerede stehen. Für die Boulevardzeitung genügte es auch nicht, dass ein Ex-Schüler mutmasslich bewaffnet in der Schule auftaucht. Was in meinen Augen schon schlimm genug ist. Nein, sie musste die ganze Sache so übertreiben, dass gewöhnliche Wörter nicht mehr ausreichen und neue erfunden werden mussten. Sie bezeichnete den Ex-Schüler als «Amok». Dabei bezeichnet «Amok» die Tat und nicht den Täter. Und überhaupt, die gängige Definition von «Amok» lautet: «Wahlloser Angriff auf mehrere Menschen, um sie zu töten.» Wenn jemand eine Waffe zückt, um Geld zu bekommen, heisst das immer noch «Raub». Was schlimm genug ist. Die Schulleiterin Regula Meschberger bat die Jugendlichen darum, keine Gerüchte zu verbreiten. Wen immer ich kontaktierte, hielt sich daran. In dieser Hinsicht könnten die oben gemeinten Tageszeitungen etwas dazulernen. So, fertig genörgelt! Wie ich erfahren habe, hat die falsche und rücksichtslose Berichterstattung nämlich zumindest für unbetroffene Jugendliche eine gute Seite. Sie regen sich dermassen über die Zeitungsartikel auf, dass im Vergleich dazu der mutmassliche Raubversuch an ihrer Schule zu einer Nebensächlichkeit gerät.

VERANSTALTUNG

Kunst im Rohbau WoS. Unter diesem Motto stellen die vier Künstler Martine Neubrand aus Leymen, Martin Staub aus Kleinlützel, Steve Meyer aus Basel und Kurt Niggli aus Flüh ihre Werke im Rohbau der Überbauung am Mühleweg in Flüh aus. Zudem werden Plakate der behinderten Künstlerin Helena vom Verein ich bin da und Bilder aus Bali, Kuba und Australien von einer privaten Sammlung gezeigt. Die Ausstellung ist am Freitag, 7. Juni von 14-21Uhr und am Samstag, 8. Juni von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag, 7. Juni um 18 Uhr lädt die Künstlerin Martine Neubrand mit einer Art-Action zu einer speziellen Perfomance.


18

DIES UND DAS

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

EINGESANDT

LESERBRIEF

Dank an Helferinnen und Helfer

Danke an die Schulleitung Dornach

Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen lud am 23. Mai zu einem Erfahrungsaustausch mit vorgängigen Informationen ein. Nach dem Willkomm begrüsste unser Präsident speziell den Gemeindepräsidenten von Duggingen und bedankte sich für die grosszügige Gastfreundschaft im sehr schönen Mehrzweckraum und die finanzielle Unterstützung unserer Geschäftsstelle. Herr Fankhauser überbrachte die Grussworte der Gemeinde, betonte die Wichtigkeit der Drehscheiben-Dienstleistung und bedankte sich bei Vorstand und allen Helfenden für ihren gemeinnützigen Einsatz. Armin Hauser gab bekannt, dass Nicole Schwob per 1. Juni für die Leitung der Geschäftsstelle und für das Vermitteln von Helfenden an die Hilfesuchenden angestellt werden konnte. Wir heissen sie herzlich willkommen, wünschen ihr einen guten Start und Freude an den vielen Kontakten. Der grosse Einsatz der fünf VermittlungsStellvertreter/-innen in den letzten drei Monaten wurde bestens verdankt. Beim von der Gemeinde gesponserten Apéro konnten zwischen den Helfenden Erfahrungen ausgetauscht, Probleme besprochen und Tipps weitergegeben werden. Der Vorstand möchte sich gerne um 1–2 Mitglieder vergrössern: Haben Sie Interesse und Lust, unsere sehr sinnvolle Institution zu unterstützen? Als Vereinsmitglied oder eben im Vorstand (Schnuppern erlaubt)? Armin Hauser

EINGESANDT

GV der SP Dornach Am 13. Mai traf sich die SP Dornach zur Generalversammlung. Die ordentlichen Geschäfte gingen speditiv über die Bühne, denn die Mitglieder hatten die Berichte des Vorstandes und der Kommissionsmitglieder vor der Sitzung schriftlich erhalten. Anhand der Rapporte ergaben sich etliche Themen, über die intensiv diskutiert worden ist. So wird der Vorstand das Anliegen einer Geschäftsprüfungskommission näher prüfen. Das zunehmende Littering rund um Bushaltestellen oder am Birsufer macht vielen Sorge. Auch hier will die SP Anstösse zur Verbesserung geben. An einer Sondersitzung im September sind alle Mitglieder und Sympathisanten eingeladen, ihre politischen Anliegen auf Gemeindeebene darzulegen. Daraus sollen Ziele erarbeitet werden, die in die Arbeit der SP einfliessen sollen. So will die SP im neuen Amtsjahr nahe bei den Bürgern sein.

Liebe Leser Ich möchte Danke sagen, meistens liest man hier nur negative Schlagzeilen, mir liegt es am Herzen, mal was Gutes über die Schule Dornach loszuwerden. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte mein Sohn, frisch in der Oberstufe, ein Burnout mit Essstörungen und konnte von heute auf morgen die Schule nicht mehr besuchen, was für uns Eltern ein ziemlicher Schock war, zumal man immer wieder schlechte Schlagzeilen über die Schulleitung von Dornach hörte, welche deswegen gerade frisch besetzt war. Was wir dann erfahren durften, ist einfach nur lobenswert. Vom ersten Tag an wurden wir unterstützt und aufgefan-

gen, es wurde jederzeit nach Lösungen gesucht und nach einem Time-out auf dem Bauernhof, intensiven Gesprächen und einem tollen Jahr in der TADO Solothurn konnte unser Sohn wieder in die Regelschule reintegriert werden. Nie haben wir uns alleine oder hilflos gefühlt und sind sehr dankbar, dass wir immer solche Unterstützung hatten. Deswegen gebührt der Schule und Schulleitung sowie der TADO auch mal ein riesengrosses Dankeschön. Wir wissen ja alle, dass es nicht immer einfach ist, den Kids von heute gerecht zu werden. Carole Bund Dornach

LESERBRIEF

«Ängstliche Krieger» Replik auf den Leserbrief «Was ist mit den Schweizern los?» von Martin Bracher, Büsserach. Herr Bracher bezeichnet zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer als «Hosenscheisser» und scheint – trotz gegenteiliger Beteuerung – ein schlechter Demokrat zu sein. Wie er selber schreibt, ist es nicht statthaft, nach einer Abstimmung über das Resultat zu stänkern. Und seine Argumentation teile ich ganz und gar nicht. Wer Waffengewalt einsetzt, ist in den meisten Fällen angstmotiviert. Und meist handelt er nicht frei, sondern übt Befehle aus. Es stellt sich in den Dienst eines Räderwerks der Macht, von dessen Propaganda er sich instrumentalisieren liess oder gegen welches er sich nicht zu stellen traut. Wahre Heldinnen und Helden sind für mich die gewaltlosen Kämpferinnen und Kämpfer, wie zum Beispiel Sophie Scholl oder Martin Luther King. Sie haben in ihrem Kampf ihr Leben verloren

und sind dabei für Millionen zu leuchtenden Vorbildern geworden. Ihr Einsatz wirkt bis heute weiter in den Menschen. Ganz im Gegensatz zu den Abermillionen von nutzlos vertanen Leben auf den Schlachtfeldern dieser Erde. Leben von Menschen, die ihre Waffe auf andere gerichtet haben, die zufälligerweise in einem anderen Land geboren wurden oder einer anderen Ethnie angehörten. Meist aus purer Angst davor, selber erschossen zu werden, wenn sie nicht zuerst schiessen. Wir leben alle als Schicksalsgemeinschaft auf dem Raumschiff Erde, und dieses Raumschiff ist bedroht. Wir müssen damit aufhören, uns gegenseitig zu bedrohen und umzubringen. Wir müssen damit anfangen, uns zusammenzuschliessen und gemeinsam Lösungen für die wahren Probleme zu finden. Vielleicht ist es genau diese Erkenntnis, die zu diesem deutlichen JA beigetragen hat. Es wäre uns zu wünschen. Alexander Stebler

Meldeschluss für «Mille Gruyère» WoS. Am Mittwoch, 12. Juni, wird im Stadion Gitterli in Liestal der Regionalfinal von «Mille Gruyère» ausgetragen. Dies ist ein Lauf über 600 oder 1000 Meter auf der Rundbahn und steht allen bis 15-jährigen Mädchen und Knaben offen. Die Teilnahme ist gratis. Anmeldeschluss für diesen Wettbewerb ist der 5. Juni, am besten per E-Mail an theodor.steinmann@bluewin.ch oder via Internet: www.swiss-athletics.ch/de/online-anmeldung-athleten-neu.

VERANSTALTUNG

Sonderausstellungen im Museum Laufental WoS. Am nächsten Sonntag, 2. Juni, hat das Museum Laufental beim HelyePlatz in Laufen von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Aktuell sind zwei Sonderausstellungen zu sehen. Die eine beschäftigt sich mit dem Laufental während des 1. Weltkriegs, die andere mit der Natur und Landschaft in der Region Basel.

Glücksfee Das jüngste Vereinmitglied zieht den Gewinner.

FOTO: ZVG

Vereinsmitglied (wir kennen auch Familienmitgliedschaften) den Wettbewerbsgewinner gezogen. Wir gratulieren Michael Franz aus Laufen zum Gewinn des 2000-Franken-Gutscheins, einlösbar bei einem der beteiligten Unternehmen. Mario Wälti, Präsident FEEL

KLINIK ARLESHEIM

Integrative Onkologie Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächste Führung findet am Mittwoch, 5. Juni, statt. Nina Artinger-Reis, Oberärztin auf unserer onkologischen Station, erwartet Sie um 17 Uhr im Foy-

Linard Candreia, Landrat, Laufen Der russische Schriftsteller Leo Tolstoi lobte im Sommer 1857 die Lage der Stadt Luzern in höchsten Tönen, «inmitten dieser seltsam majestätischen und zugleich unbeschreiblich harmonischen und weichen Landschaft», hingegen die Innenstadt mit ihren «engen, schmutzigen, unbeleuchteten Gassen» gebe ein düsteres Bild ab. Tolstoi war in einem luxuriösen Hotel abgestiegen, wo ihm aber einiges nicht passte. Die Hotelgäste, vorwiegend englische Touristen, seien an ihren Tischen so schweigsam: «Wenn von diesen hundert Personen zwei zusammen reden, so kann man wetten, dass das Gespräch entweder vom Wetter oder von der Besteigung des Rigi handelt.» Ein Tiroler Strassenmusikant, miserabel gekleidet, sang und spielte mit seiner Gitarre vor dem Hotel reizvolle Melodien. Den Touristen «an den Fenstern und auf den Balkonen» schien die Unterhaltung zu gefallen. Am Schluss aber, als es darum ging, dem armen Teufel ein bisschen Geld zu spenden, folgten keine Taten, die Zuhörer lachten nur, was Tolstoi nicht begreifen konnte:

«Ich empfand ein schmerzvolles Gefühl von Erbitterung und Scham für diesen kleinen Mann, diese Menge und für mich selbst, als ob ich es wäre, der um Geld gebettelt und nichts bekommen hatte, den man ausgelacht hatte.» Tolstoi gab dem armen Musikanten einen Obolus und lud ihn später noch zu einer Flasche Wein ins Luxushotel ein. Was sich nun abspielte, machte den Schriftsteller noch zorniger: Die Hotelangestellten behandelten die beiden Gäste schlechter als die übrigen, ein englisches Paar beim Abendessen verliess sogar den Saal, wobei sich der Lord beim Kellner beschwerte. Leo Tolstoi schrieb seine Gedanken kurz darauf in der Erzählung «Luzern» frisch von der Leber nieder, unter anderem auch die folgenden Zeilen: «Wer ist mehr Mensch und wer mehr Barbar: jener Lord, der beim Anblick der schäbigen Kleidung des Sängers wütend vom Tische fortlief, der ihm für seine Mühe auch nicht den millionsten Teil seines Vermögens gab und der jetzt in seinem bequemen, hell erleuchteten Zimmer ruhig über die Ereignisse in China (gemeint: 2. Opiumkrieg) spricht und die dort geschehenden Mordtaten gutheisst – oder der kleine Sänger, der, in ständiger Gefahr, ins Gefängnis gesperrt zu werden, mit einem Franken in der Tasche seit zwanzig Jahren, ohne jemand zu schaden, Berge und Täler durchwandert, mit seinem Gesänge Menschen erfreut, den man heute beleidigt und beinahe hinausgeworfen hat und der nun müde, hungrig und beschämt irgendeiner Herberge mit faulendem Strohlager zustrebt?»

Grosses Bauvorhaben in Bärschwil

Nachhaltiger Gewinn

Das Forum erneuerbare Energien Laufental (FEEL) bedankt sich bei allen, die unseren Gemeinschaftsstand «FEEL good - Lebe nachhaltig!» an der AGLAT besucht haben. Zusammen mit regionalen Unternehmen wurden nachhaltige Wohn- und Mobilitätslösungen vorgestellt. Zum Schluss hat unser jüngstes

Was Tolstoi nicht passte

EINGESANDT

EINGESANDT

Hanspeter Ruesch SP Dornach

VERANSTALTUNG

DENKPAUSE

er Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Nach einer Einführung in das Schwerpunktthema «Wärme – Misteltherapie und Hyperthermi» zeigt sie Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Führungen finden am 3. Juli und 7. August statt. Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim

Die St.-Lukas-Kirche gehört neben der St.-Wendelins-Kapelle und dem Pfarrhaus zu den Blickfängen des Dorfes. Die Fassade der Kirche St. Lukas ist in einem schlechten Zustand. Der Verputz bröckelt, hat diverse Risse und ist sehr stark mit Rotalgen befallen. Das Zifferblatt am Glockenturm wie auch das Kreuz auf dem Turm rosten zusehends. Auch die Kirchturmtechnik braucht dringend eine Erneuerung. Ein weiteres Problem ist die Feuchtigkeit, die im Inneren der Kirche gut sichtbar ist. An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 25. Februar wurde dem nötigen Bruttokredit zur Sanierung der Fassade, des Glockenturmes und des Sockelbereiches innen einstimmig zugestimmt. Das beauftragte Architekturbüro Wohlgemuth & Pafumi Architekten AG, Reinach, hat die nötigen Offerten eingeholt. Gemäss diesen Zahlen wird mit Kosten von 625 000 Franken gerechnet. Der Beginn der Fassadenrenovation ist auf den 3. Juni terminiert.

Die St.-Lukas-Kirche: 625 000 Franken soll die Sanierung kosten. FOTO: ZVG Der Kirchenrat ist bestrebt, dieses Kulturgut zu erhalten und ist für jede finanzielle Unterstützung dankbar. Kirchgemeinderat Bärschwil Bankverbindung: Raiffeisenbank Laufental-Thierstein, 4242 Laufen, Postkonto 40-12286-8 IBAN CH98 8009 7000 0020 7050 2


Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

Zu vermieten

Zu verkaufen

3 – 3½-Zimmer

Häuser

Diverses

Zu vermieten in Brislach, Lüsselweg 11

3-Zi.-Wohnung ohne Balkon 75 m², im 1. OG, grosse Wohnküche. Idyllische Lage am Lüsselbach. Miete Fr. 940.– plus NK Fr. 150.– Wohnung inkl. Autoabstellplatz, frei ab sofort, ohne Hund. Auskunft: Telefon 077 253 91 38, Frau Götschi Mögen Sie eine ruhige Wohnlage? Dann sind Sie hier richtig.

4 – 4½-Zimmer und grösser Zu vermieten in Breitenbach per sofort, Nähe öV, sehr schöne, luxuriöse, grosse

4½-Zimmer-Dachwohnung Zu vermieten heimeliges

3½-Zimmer-Bijou in Zullwil Ruhige, sonnige 88 m², an der Hauptstrasse 63, mit Waschmaschine, Tumbler, Geschirrwaschmaschine, Glaskeramikherd und Tiba-Herd mit Kachelofen. Gartensitzplatz kann mitgenutzt werden. Miete Fr. 1350.– inkl. NK. Telefon 079 372 49 67 Zu vermieten wunderschöne

3-Zi.-Erdgeschosswohnung in Zullwil Ruhige, sonnige 80 m², an der Hauptstrasse 63, mit Waschmaschine, Tumbler, Geschirrwaschmaschine und Glaskeramikherd. Gartensitzplatz kann mitgenutzt werden. Miete Fr. 1’250.– inkl. NK. Telefon 079 372 49 67

Zullwil

zu vermieten moderne, ruhige, sehr sonnige

3.5-Zimmerwohnung Balkon, Sportraum im DG, Keller Fr. 1’200.- + Fr. 140.- NK Auskunft: Nat. 078 879 36 44 Aufkunft: Nat. 078 611 07 45

mit allem Komfort. Cheminée, Massivküche, Natursteinböden, Marmorbad und Balkon usw. Miete Fr. 1685.– p. Mt. exkl. NK Auskunft erteilt gerne 079 791 21 73.

Wohnungen

Diverses Zu vermieten

Kellerabteil, ca. 10 m² und Musikprobelokal/ Bastelraum, ca. 25 m² Fehrenstrasse 12, 4226 Breitenbach Telefon 079 411 31 34 Lichtdurchfluteter Raum, ca. 50 m² mit kleiner Küche (2e-KF, KS, GWM) zu vermieten Geeignet für Schulungen, Therapien, Sitzungen oder als Büro etc. 3. OG (Lift), rollstuhlgängig, zentral gelegen an der Fehrenstrasse 12 4226 Breitenbach 079 411 31 34 Grosszügiger, heller Raum, ca. 55 m² zu vermieten als Therapie-, Kurs-, Sitzungs-, Büroraum etc. 2. OG (Lift, rollstuhlgängig, gleich beim Busbahnhof Fehrenstrasse 12 4226 Breitenbach 079 411 31 34

Zu vermieten

Einstellhallenplatz Gehrenweg 15, 4226 Breitenbach Per 1. Juli 2019, Fr. 115.–/Monat Telefon 079 411 31 34

Wohnungen Zu verkaufen Gesucht

RODERSDORF

«Wohnen am Bahnhöfli»

NEUE EIGENTUMSWOHNUNGEN – – – –

Ebenerdig zur Tramstation BLT, 100 m Hindernisfrei, mit allem Komfort, Lift 5 Einheiten, 80 – 140 m² Bezugsbereit ab Herbst 2020

Auskunft: Architekt SBS AG, Stefan Sick Tel. 061 921 25 25 stefan.sick@sbs-ag.ch

19


20

Donnerstag, 30. Mai 2019 Nr. 22

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE 117 Menschen spendeten Blut LAUFEN. WoS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Laufen und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Laufen gebührt Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Spendemöglichkeit in Laufen ist am 13.11.19.

Pech gehabt: Hier hat der Vogel keine Chance mehr.

BÜREN

FOTO: NORBERT HENZ, BÄRSCHWIL

LAUFEN

Polizeieinsatz in Schule Aktuellen Planungen Gebiet Wahlenstrasse WoS. Am Mittwoch vor einer Woche rückte die Kantonspolizei Solothurn mit einem grösseren Aufgebot auf das Areal der Schule Dorneckberg in Büren aus. Grund war die Meldung, dass ein Jugendlicher Drohungen gegen einzelne Schüler ausgesprochen hat und mit einer Waffe unterwegs gewesen sein soll. Im Anschluss verliess er das Areal. Um die Situation zu klären, waren in Büren mehrere Einsatzkräfte der Kantonspolizei Solothurn sowie der Polizei BaselLandschaft unterwegs. Die Schülerinnen und Schüler wurden in eine Turnhalle gebracht und dort betreut, das Areal wurde bewacht. Eine unmittelbare Gefährdung von Drittpersonen bestand nicht. Verletzt wurde niemand. Kurz nach 15 Uhr konnte der Jugendliche angehalten werden. Er wurde für weitere Abklärungen auf einen Polizeiposten mitgenommen.

WoS. Die Standortförderung Baselland, die Stadt Laufen und das Tiefbauamt Basel-Landschaft haben am 20. Mai an einem Nachbarschaftsanlass der Gewerbetreibenden über aktuelle Planungen im Gebiet Wahlenstrasse in Laufen informiert. Präsentiert wurde auch das Zwischenresultat der aktuellen Planungen von Verkehrsprojekten von der Stadt Laufen gemeinsam mit dem Tiefbauamt Basel-Landschaft. Auch das Neubauprojekt der Stöcklin Logistik AG an der Wahlenstrasse wurde von CEO Urs Grütter vorgestellt. Das Wirtschaftsgebiet an der Wahlenstrasse in Laufen entwickelt sich dynamisch. Der Neubau der Stöcklin Logistik AG, der Zuzug der Bischag AG, aber auch andere industrielle und gewerbliche Aktivitäten beleben das Gebiet. In der Folge stellt sich die Frage, mit welchen Folgen für den Verkehr ge-

rechnet werden muss und wie diese aufgenommen werden können? Die gute öV-Erreichbarkeit von Laufen und räumliche Nähe des Wirtschaftsgebiets zum regionalen Zentrum Laufen sind Stärken, die genutzt werden können. Während das Verkehrsaufkommen von Laufen in Richtung Basel in den vergangenen Jahren leicht – aber langsamer als vor 15 Jahren –zugenommen hat, ist es auf den anderen Achsen um Laufen stabil. Eine Herausforderung stellt der hohe Anteil an Schwerverkehr insbesondere auf der H18, wo dieser auf gewissen Abschnitten über 10 Prozent beträgt. Der Anlass diente als Plattform für die Gewerbetreibenden, um sich auszutauschen und zu diskutieren. Die offizielle Kommunikation des Kantons zu Projekten im Raum Wahlenstrasse findet voraussichtlich im Herbst 2019 statt.

Sensekurs HIMMELRIED. WoS. PICUS, der Natur- und Vogelschutzverein von Breitenbach, Fehren und Himmelried, bietet am 29. Juni einen Sensekurs für Anfänger und Fortgeschrittene an unter der Leitung von Hansjörg von Känel. Der Umgang mit der Sense inkl. Wetzen und Dengeln werden vom Kursleiter erläutert und in der Praxis umgesetzt. Anmeldung unter mypicus@gmx.ch. Grellingen wird zum Nadelöhr GRELLINGEN. WoS. Nächsten Montag beginnen in Grellingen die Instandsetzungsarbeiten an der Delsbergstrasse zwischen Unterdorf und Birsackerweg. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende April 2020. Auf dem ganzen Strassenabschnitt wird ein lärmmindernder Belag eingebaut. Gleichzeitig werden diverse Leitungen erneuert. Der betroffene Strassenabschnitt wird jeweils hälftig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Plagette Wettbewärb 2019 LAUFEN. WoS. Alle Jahre wieder lanciert das Fasnachts Comité Laufen einen Plagetten-Wettbewerb. Jeder kann mitmachen und Vorschläge respektive Entwürfe einreichen. Der Wettbewerb ist strikt anonym. Einsendeschluss ist der 12. Juni 2019. Aus allen eingesandten Vorschlägen wählt das Comité den Besten aus. Die drei besten Motive Gewinnen tolle Preise. Weitere Infos unter www.laufnerfasnacht.ch.

Altershalber zu verkaufen

Haushaltservicegeschäft Gut zugängliche Zufahrt mit eigenen Parkplätzen. Notwendiges Eigenkapital für Einrichtung, Maschinen und gut eingerichteten Servicewagen: Fr. 60’000.–. AZ Anzeiger AG, Chiffre 5282, Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl Von Judith Kerr

95 Jahre alt war Judith Kerr, als sie vergangene Woche in London starb. «Als Hitler das rosa Kaninchen stahl» ist ihre Jugendbiografie. Sie schildert darin die Flucht ihrer Familie im Jahr 1933 vor den Nazis von Berlin nach Zürich und weiter nach London. Ihren ganzen Besitz muss die Familie in Berlin zurücklassen — auch das rosa Plüschkaninchen der damals achtjährigen Anna. In den weiteren zwei Bänden der als Trilogie angelegten Geschichte reisen wir mit Anna durch die Zeit bis in die 50er-Jahre. 1974 wurde der Roman mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, an Brisanz verloren hat die Geschichte auch 46 Jahre nach Erscheinen der deutschen Ausgabe nicht. Wie Judith Kerr Rechtspopulismus, Antisemitismus und Fremdenhass aus der Perspektive eines Kindes schildert, ist ebenso berührend wie humorvoll — und sehr aktuell. Eine Neuverfilmung des preisgekrönten Jugendbuches kommt demnächst in die Kinos. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
22_20190530_WOZ_WOSANZ.pdf by AZ-Anzeiger - Issuu