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Donnerstag, 19. Mai 2022

114. Jahrgang

Nr. 20

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Konzert für Laufens Kirchengeschichte Isidor Lombriser, Kirchenchordirigent, Organist und vor allem Vollblutmusiker, hat ein Konzert mit über 70 Musizierenden zur Aufführung gebracht, das nach zweimaliger Verschiebung nun auf 727 statt 725 Jahre Laufner Kirchengeschichte zurückblickte.

16 ºC 32 ºC

18 ºC 26 ºC

Freitag, 20.5.2022 Trotz Schleier- und Quellwolken ist es meistens sonnig. Gegen Abend sind Schauer oder Gewitter möglich. Samstag, 21.5.2022 Wechselhafte Bewölkung mit einigen sonnigen Abschnitten. Es sind auch Regengüsse oder Gewitter möglich. Sonntag, 22.5.2022 Der ganze Tag präsentiert sich sonnig und warm.

14 ºC 28 ºC

Martin Staub Zwei Kirchenchöre — jener von Laufen und jener von Breitenbach —, die Isidor Lombriser schon seit Jahren leitet, dazu Organist Christian Lübbert und ein Dutzend Musizierende. Mit den Sängerinnen und Sängern teilten sich somit über 70 Personen den Platz auf der Empore. «Nicht nur des Kontakts zum Organisten wegen, sondern auch der wesentlich besseren Akustik geschuldet, führen wir ‹Musik und Wort› (so der Titel der Aufführung, Anm. d. R.) hier oben auf», erklärte der Autor, Arrangeur und Leiter dieses imposanten Werkes. Also war das anderthalbstündige Epos über Laufens bewegte Kirchengeschichte für die zahlreichen Zuhörer im Kirchenschiff nur akustisch wahrzunehmen. Vorne am Ambo Rezitatorin Margrit Roth, die in sich reimenden Vierzeilern mit dem 26. Dezember 1295, als Laufen das Stadtrecht erhielt, ihre Moderation begann. Am 26. Dezember 2020, also genau am «Geburtstag» des Stadtrechts, war im Rahmen des Jubiläumsjahres 725 Jahre Stadt Laufen diese Aufführung vorgesehen gewesen. Aus bekannten Gründen wurde sie ein Jahr später noch einmal verschoben, bis sie dieses Jahr nun endlich möglich wurde.

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Laufen

Drei Laien-Tanzgruppen führten ihre einstudierten Choreografien vor dem Alte Schlachthuus auf. Zum Schluss tanzten alle gemeinsam – inklusive Publikum.

Gedränge auf der Empore: Isidor Lombriser hat jede Stimme unter Kontrolle.

Imposante Kompositionen zu gewichtigen Ereignissen

Die Musik war durchwegs feierlich, pathetisch fast. Positive Zeiten, wie jene nach dem Erhalt des Stadtrechts, interpretierten Chor und Orchester mit festlichen, wohlklingenden Kompositionen von Bach, Delibes, Berlioz oder Haydn, um nur die bekanntesten zu nennen. Bei dramatischen Phasen, wie jene des Dreissigjährigen Krieges, wüteten Pauken, Trompeten und Streicher zu Kompositionen von Frigyes Hidas, welche die Tragik jener Zeiten mitschwingen liessen. Die Mischung «Musik und Wort» gestaltete die anderthalbstündige Aufführung nicht nur abwechslungsreich und

kurzweilig, sondern vor allem auch spannend und lehrreich. Mit seinen selbstverfassten Texten hat es Isidor Lombriser geschafft, die bewegte Geschichte der Laufner Kirchen aufs Wesentlichste zusammenzufassen und mit Margrit Roth hat er die richtige Rezitatorin gefunden. Gut verständlich folgten die Zuhörerinnen und Zuhörer den Zeiten der Reformation (16. Jh.), der Zerstörung der Martinskirche beim heutigen Friedhof (17. Jh.) oder dem Bau der heutigen Herz-JesuKirche (1914). Zur Sprache kam auch die Abspaltung der Christkatholiken, welche die vom Papst verkündete Unfehlbarkeit (1870) partout nicht annehmen wollten und schliesslich die vorher katholische

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FOTO: MARTIN STAUB

St. Katharinenkirche von da an für sich beanspruchten. Und all diesen kurzen Versen folgten die entsprechenden Vertonungen eines Ensembles, das tadellos musizierte. Den Applaus durften die Besucherinnen und Besucher bis zum letzten Ton des Laufenlieds – von Albin Fringeli gedichtet, von Eduard Lombriser, dem Vater des Konzertleiters, komponiert – aufsparen. Umso frenetischer und nicht enden wollend fiel dieser zum Schluss aus. Die Gruss-, Lob- und Abschiedsworte der selbst mitsingenden Kirchenpräsidentin Marlen Candreia sowie der Stadträtin Sabine Asprion rundeten das Ereignis zu einem grossen Tag der Musik und der Geschichte ab.

Witterswil

13 Das Engagement für Naturschutz vor der Haustüre steigt. Das zeigen zwei Beispiele aus Witterswil, wo nebst einer Weiherkette auch ein Schwalbennest errichtet wurde.

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

L AUFEN

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Schlagzeuger überlässt Platz den Kids

Der Unterhaltungsabend der Stadtharmonie Laufen unter dem Dirigat von Miguel Etchegoncelay stand unter dem Motto «Chansons d’Amour» mit Colette Greder und Andrei Ichtchenko. Es gab aber noch weit mehr. Thomas Brunnschweiler Die Tische in der MZH Serafin waren alle besetzt, als das Jugendorchester «Fortissimo» der Musikschule Laufental-Thierstein unter der Leitung von Reto Vogt «Into The Clouds» von Richard Saucedo intonierte. Jorin Flück, Larissa Essig, Matthias Vogt und Timo Wohlgemut spielten als Waldhornquartett mit warmem, homogenem Klang die «Waldhornballade». Auch das effektvolle Medley aus «Music from Aladdin» aus dem Trickfilm «Aladdin» und «Marches of John William» mit der Titelmelodie von «Indiana Jones» und weiterer Filmmusik waren geprägt durch präzises Spiel und eine beachtliche und effektvolle Klangentfaltung. Vereinspräsidentin Nicole Biri begrüsste das Publikum und dankte «Fortissimo» für seinen Einsatz. Anschliessend erklang das witzige Stück «A Circus Suite» von Stuart Johnson mit bewusst eingesetzten Dissonanzen. Manchmal glaubte man, das «Tü-ta» eines Feuerwehrwagens zu hören. Herrlich! Als Zugabe gab’s den rockigen «Crazy Train» von Ozzy Osbourne. In der Pause sprachen viele dem attraktiven Kuchenbuffet zu und bestellten bei den flinken Helferinnen und Helfern neue Tranksame. Als Auftakt der Stadtharmonie wurde der «Florentiner Marsch» präsentiert. Ursprünglich hiess er «La Rosa di Tosca-

na». Der Marsch enthält symphonische, ja opernhafte Elemente. In den ersten acht Takten antworten Piccolos auf eine Cornet-Fanfarenfigur. Der Komponist Julius Fucik hat diesen weit ausholenden Marsch mit grösster Raffinesse zu Papier gebracht. Die Stadtharmonie wurde dem Stück durch einen harmonischen, innigen und vollen Gesamtklang gerecht, ohne in akustische Penetranz zu verfallen. Die beiden jungen Musikantinnen Leonie und Nadine führten sympathisch durch das Programm. Das folgende Medley «Cirque du Soleil» ist ein vierteiliges Medley mit der Musik des berühmten internationalen Zirkus. «Family Guy», die Titelmelodie der amerikanischen Trickfilmserie, bot flotten und humorvollen Swing.

Colette Greder als charismatisches Glanzlicht

Nun wurde das Publikum wie von Zauberhand nach Paris versetzt. Das Orchester spielte die Melodie von Piafs «La vie, l’amour». Unter starkem Applaus betrat Colette Greder, der Spatz von Basel, die Bühne und sang zwei eher untypische Lieder der grossen Pariser Sängerin. Mit «Les amants d’un jour», «Johnny tu n’es pas un ange», «T’es beau, tu sais» und «Padam, Padam, Padam » von Norbert Glanzberg verzauberten Colette Greder und ihr Akkordeonist Andrei Ichtchenko das Publikum. «Hymne à l’amour» ist eine ergreifende Hommage an Edith Piafs grosse Liebe Marcel Cerdan, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Es folgten die Hits «Milord» und «Non, je ne regrette rien». Die Stadtharmonie konnte mit ihrer musikalischen Qualität dank Miguel Etchegoncelay die Spannung bis am Ende halten und es gab nach langem Applaus noch zwei Zugaben.

Versetzte das Publikum nach Paris: Colette Greder.

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

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Erste Probe im Übungsraum von Wish and the Mob: (v. l.) Bassist Albert Illi, Sängerin Anna Villarosa, Schlagzeuglehrer Antonio FOTO: ZVG Maggio und einer seiner Schüler am Schlagzeug.

Einmal auf der Bühne eine Band mit dem Schlagzeug begleiten — diesen Traum erfüllt Antonio Maggio seinen Schülerinnen und Schülern. Am Samstag findet die «Nacht der jungen Drummer» statt. Gaby Walther Zwölf Jungs und zwei Mädchen nützen am Samstag die Gelegenheit, mit einer Liveband auf der Bühne zu sein und ihr Können am Schlagzeug zu beweisen. «Alle haben ein oder zwei Lieder aus dem Repertoire der Band ausgewählt und eine Schlagzeugbegleitung dazu einstudiert», erzählt Antonio Maggio von der Schlagzeugschule Laufental. Es war schon lange sein Wunsch, den Schülerinnen und Schülern eine solche Möglichkeit zu bieten. Doch war es nicht einfach, eine Band zu finden, die bereit war, an diesem Projekt mitzumachen. Mit der Lenzburger Coverband Wish and the Mob wurde der Schlagzeuglehrer fündig. Die Band spielt Songs der Stilrichtungen Rock, Pop, Soul, Blues und Funk aus den letzten 40 Jahren. Vor fünf Jahren stieg Maggio als Schlagzeuger bei der Band ein und hatte seither verschiedene Auftritte mit ihnen. Schliesslich konnte er sie von seiner Idee überzeugen und 2019 erfolgte die erste

«Nacht der jungen Drummer» im Alte Schlachthuus in Laufen. Während des eineinhalbstündigen Konzerts nehmen die Jugendlichen, die zwischen 10 und 17 Jahre alt sind, den Platz von Maggio ein und geben den Rhythmus an. «So ein Konzert ist einmalig und gibt es, soviel ich weiss, sonst nirgends auf der Welt. Es ist top, dass die Band da mitmacht», schwärmt der Musiker. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Originalsong der Band per Video zugeschickt und üben den Schlagzeugpart nach Gehör ein. «Natürlich müssen die Kids sauber den Takt spielen können und die Übergänge beherrschen. Sie können aber auch eigene Ideen einbauen», erklärt Maggio. Nach dem Üben in den Schlagzeugstunden erfolgen zwei Proben mit der Band: Vor zwei Wochen zum ersten Mal im Übungsraum der Band in Lenzburg vor einem kleinen Publikum und am Samstag nach dem Soundcheck als Hauptprobe vor dem grossen Auftritt. «Natürlich haben alle Lampenfieber. Aber das letzte Mal wollten die Kids gerade auf Tournee gehen, so begeistert waren sie. Auch den Bandmitgliedern hat der Auftritt Spass gemacht», erzählt Maggio. Ein solches Konzert, welches nicht nur den auftretenden Jugendlichen, sondern auch dem Publikum Spass bereiten soll, möchte er jedes Jahr durchführen.

Lehrer aus Leidenschaft

Antonio Maggio ist seit 1999 Schlagzeuglehrer. Seine Schlagzeugschule befindet sich seit 13 Jahren an der Wahlenstrasse 100 in Laufen. Ans Aufhören denkt der

62-Jährige noch lange nicht. «Ich bin Musiker. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, unterrichte aus Freude und werde dies machen, solange ich kann», erzählt Maggio. Diese Einstellung widerspiegelt sich im kommenden Konzert, bei seiner Fasnachtsband «rättäpängs», mit welcher er mit seinen Schülerinnen und Schülern an der Fasnacht teilnimmt sowie in seinem Unterricht. «Das Wichtigste am Unterricht ist die Vermittlung von Freude am Instrument und an der Musik. Der Anfänger gibt das Lerntempo selber an. Je mehr er übt, desto schneller geht es voran», heisst es auf seiner Website.

Gute Vorbeugung gegen Demenz

Antonio Maggio ist überzeugt, dass mit dem Schlagzeugspielen auch Demenz vorgebeugt werden kann. «Die Bewegungen beim Schlagzeugspielen gehen von links nach rechts, von oben nach unten und übers Kreuz. Das ist ein sehr effektives Gehirntraining», erklärt der Musiker und hat ein paar Übungen zusammengestellt, die er gerne Erwachsenen weitervermittelt. Damit man dafür nicht ein Schlagzeug kaufen muss, hat er ein Gerät gebastelt, das er für jeweils 18 Franken verkauft und mit dem zu Hause geübt werden kann. «Bei mir wird das Geübte dann natürlich auf dem Schlagzeug gespielt. Das ist dann immer ein Erlebnis», lacht Maggio. «2. Nacht der jungen Drummer»: 21. Mai, 19.30 Uhr, Alts Schlachthuus, Laufen, Eintritt gratis www.schlagzeugschule-laufental.ch

EIN LEBEN WIE VIELE

Gebetet, gespielt, geschlittelt und Vanillecrème gegessen An Sonn- und Feiertagen war das ganze Dorf am Spazieren, getrennt unterwegs nach Familien vom Vorderberg und Hinterberg. Benildis Bentolila Wie alle Mütter im Bergbauerndorf ging Mutter Agnes bei schönem Wetter am Sonntagnachmittag mit ihrer Kinderschar spazieren. Die Väter waren stets dabei, aber ich erinnere mich nicht, dass sie Kinderwagen gestossen hätten. Das war damals nicht «Mode». Spazieren war erst angesagt, nachdem um halb zwei Uhr der Nachmittagsgottesdienst besucht worden war. Bei Regen, Wind und Schneetreiben blieb man daheim in der Stube und vertrieb sich die Zeit mit Spielen (Jassen, Elfer raus, Eile mit Weile, Monopoly). Dabei gab es manchmal Tränen, weil Vater uns Kinder auslachte, wenn wir verloren. Wenn im Winter auf rund 1000 Meter Höhe Schnee lag, gingen wir bei sonnigem Wetter schlitteln. Das bedeutete, den Schlitten den steilen Hügel hinaufziehen, sich draufzusetzen —und schon war man unten. Stundenlang haben wir uns bei diesem «Sport» vergnügt. Nachher gab’s Znacht, meistens Vanillecrème mit einem Stück Brot. Wir

Der sonntägliche Spaziergang: Mutter Agnes mit den Kindern auf der Allmend. FOTO: ZVG/BENILDIS BENTOLILA

mussten früh ins Bett, weil wir morgens früh aus den Federn mussten. Alle Kinder, nicht nur jene auf den Bauernhöfen, hatten ihre Pflichten zu erfüllen, bevor es in die Schule ging. Auf dem Bild aus dem Jahr 1952 haben sich die Kinder um die Mutter geschart.

Sie schaut zufrieden, schliesslich hatte sie ihre zwei Mädchen und vier Buben um sich und trug ein weiteres Kind unter dem Herzen. Die Kinder schauen nicht alle zufrieden in die Welt, denn diese Spaziergänge waren nicht immer begehrt. Man traf auf die halbe Gemeinde,

blieb stehen, damit die Eltern reden konnten, und wir Kinder mussten still sein. Meine vierjährige Schwester Iren rechts ist nicht guter Laune. Ich erinnere mich, dass sie sich nicht fotografieren lassen wollte. Das ist mir geblieben, weil sie ein vorbildlich liebes, braves Kind und stets darauf bedacht war, den Eltern Freude zu bereiten. Sie wurde mir, der älteren Schwester, oft als gutes Beispiel vorgegeben. Ein paar Monate später war sie nicht mehr bei uns. Mutter war stets darauf bedacht, dass sie, Vater und die Kinder sauber und nett angezogen waren. Auch wenn das Geld nicht für viele Kleider reichte. Ich erinnere mich, dass sie sich riesig gefreut hatte, als Vater ihr und mir diese aus Holz geschnitzten Schmuckanhänger geschenkt hatte: für mich ein Rehlein, für Mutter eine Blume. Die Medaillons hängen an einem Textilband. Er war auf einer Schützenvereinsreise gewesen und hatte sie als «Bhaltis» mitgebracht. Später habe ich mich gefragt, wie er sich die Schmuckstücke, die ich noch besitze, leisten konnte. Direkt ins Auge sticht der weisse Geiferlatz des damals Jüngsten. Kleinkinder trugen diese, solange sie geiferten, um die Kleider zu schonen. Das störte niemanden. Schliesslich waren es oft wahre Kunsthandwerke, von Hand bestickt und

mit Spitzen umrahmt. Das Exemplar im Bild ist eindeutig ein Sonntagslatz; wir könnten es als «Ausgangslatz» bezeichnen. Im letzten Jahr porträtierte das «Wochenblatt» unter der Serie «50 Jahre Frauenstimmrecht» verschiedene Persönlichkeiten. Unter der Rubrik «Ein Leben wie viele» beschreibt Benildis Bentolila in diesem Jahr monatlich einen Teil ihrer Lebensgeschichte. Die 77-Jährige wuchs als ältestes von sieben Kindern auf. Es ist ein Leben, wie viele Frauen ihrer Generation es erlebten. Die Autorin schreibt seit vielen Jahren als freie Journalistin fürs «Wochenblatt» und die «BauernZeitung».

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Freitag, 20. Mai, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Bluemoon Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 19. Mai, 15.00 Uhr, Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 14. Juni und 23. Juni 2022. Samstag, 21. Mai, 17.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Kleinlützel Sonntag, 22. Mai, 13.30 Uhr Wanderung mit Feldgottesdienst. Treffpunkt bei Stählis, Huggerwaldstrasse 468, Kleinlützel um 13.30 Uhr. Wir wandern durch die Rüti zum Mettenberg, wo der Gottesdienst stattfindet, über den Ring und ein Stück Jakobsweg wieder zurück. Die Wanderung geht insgesamt etwa 1.30 h. Anschliessend sind alle herzlich eingeladen zu Kaffee und Kuchen bei Stählis im Garten. Mitwirkende: Pfarrer Claudius Jäggi, Hans und Veronika Stähli (Wanderung und leibliches Wohl), Lea Borer (Musik). Wer ein Taxi braucht, kann sich gerne unter der Telefonnummer 079 379 59 83 melden. Bei wettertechnischen Fragen zur Durchführung 033 783 17 28.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 22. Mai, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation von Gruppe 2 zum Thema «Zukunft». Mit den Konfirmanden: Noah Cueni, Himmelried; Lena Graber, Beinwil; Waiata Saner, Nunningen; Melanie Semling, Büsserach; Michèle Stebler, Nunningen. Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon. Ansprache: Kirchgde.-Präsidentin S. Martino. Mit Kinderhüte der SoSchule/ ChinderChilche. Donnerstag, 26. Mai, 10.00 Uhr, Grosser Saal im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Auffahrtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Sakristanin Rita Jeger, Organistin Ingrid Mayr. Sonntag, 29. Mai, kein Gottesdienst. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 22. Mai 10.15–11.45 Uhr: Kinderhüte im Gde.-Saal, während der Konfirmation in der ref. Kirche Th. B.bach Konfirmationsvorbereitung: Unterricht/Vorprobe Gr. 2: Do. 19. Mai, 18.00-19.30 Uhr, Gde.-Saal + ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Hauptprobe Gr. 2: Sa. 21. Mai, 14.00-17.00 Uhr, Gde.-Saal + ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Konfirmation Gr. 2: So. 22. Mai, 9.00 Uhr: Fotoshooting, 9.30 Uhr: Einsingen, 10.15 Uhr: GD-Beginn: Thema: Zukunft. Offene Tafel / Ein Mittagessen für alle: Mit ukrainischen Spezialitäten! Bist Du neu zugezogen? Bist Du geflüchtet? Hast Du keine Zeit, um selber zu kochen? Willst Du nicht alleine essen? Möchtest Du neue Leute kennenlernen und leckere Mahlzeiten? Dann komm am Samstag, 28. Mai um 12.00 Uhr in das reformierte Kirchgemeindehaus an der Fehrenstrasse 46 in Breitenbach! Ein Team von Frauen kocht für alle ein feines Mittagessen: für Schweizer/-innen, für Ukrainer/ -innen, für Eriträer/-innen und so weiter: für alle Nationen, die kommen wollen! Leute zum Mithelfen sind auch willkommen! Was kostet das?  Jeder gibt, soviel er geben kann und möchte. Bitte melde Dich an bis zum Donnerstag, 26. Mai bei Sandra Martino: Tel. 079 792 89 46 (Deutsch, Français, English) oder bei Iryna Bütikofer: Tel. 076 430 67 96 (Ukrainisch, Deutsch). Du kannst für Deine Anmeldung telefonieren, ein SMS schicken oder auch ein Whatsapp senden.

Breitenbach, im Mai 2022

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm alle Kraft. Schlaf nun in Frieden ruhe sanft, und hab für alles vielen Dank!

«Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind.» Victor Hugo

DANKSAGUNG

TODESANZEIGE

Wir sind überwältigt über die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Nach kurzer Krankheit hat Gott unsere Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Beat Schöni-Jeger

Hildegard Hänggi-Dreier

erfahren durften. Die Wertschätzung, die Beat in seinem Leben erfahren hat, hat uns zutiefst berührt. Von ganzem Herzen danken wir allen, die uns in den vergangenen Monaten beigestanden sind. Vielen Dank für die Zuwendungen an wohltätige Institutionen und andere Spenden. Beat bleibt immer in unseren Herzen. Béatrice, Sibylle, Jolanda und Raffael mit Annika und Flurina

Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein.

Margrit Staub-Fritschi

20. 11. 1935 – 12. 5. 2022 von ihren Altersbeschwerden erlöst.

Rolf und Esther Hänggi-von Gunten mit Gregory und Nastasja Marcel und Claudia Hänggi-Halbeisen mit Christian und Amanda Cornelia und Angelo Volpe-Hänggi mit Sascha und Nicole Doris und Markus Gasser-Hänggi mit Tim und Patrik Abdankungsfeier: Freitag, 20. Mai 2022 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch, Zullwil-Nunningen Anschliessende Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Dreissigster: Samstag, 18. Juni 2022, um 18.00 Uhr in Oberkirch Anstelle von Blumen gedenke man dem Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, IBAN CH98 0833 4000 0S51 0588 A, «Vermerk Hänggi Hildegard». Traueradresse: Volpe-Hänggi Cornelia, Kirchweg 278, 4234 Zullwil

16.08.1917 – 12.05.2022 Gemeinsam gingen wir einen langen Weg. Du hast deinen in Frieden und erfüllt vollendet. Wir nehmen in Trauer Abschied Grittli und Franz Käslin-Staub Egon und Germaine Staub Hansjörg und Elsbeth Staub Emanuel und Verena Staub sowie Verwandte und Freunde

Eines Morgens wachst du nicht mehr auf. Die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tageslauf. Nur du bist fortgegangen. Du bist frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.

Urnenbeisetzung am Freitag, 20. Mai 2022, um 14.30 Uhr im Kreise der Familie und Angehörigen. HERZLICHEN DANK

Traueradresse: Emanuel Staub, Niedermatt 631, 4245 Kleinlützel

für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir erleben durften beim Abschied von

Pauline Tschäni-Cueni

Wer Martina kannte, weiss was wir mit ihr verloren haben. Was bleibt ist Liebe, Dank und wunderschöne Erinnerungen.

Von ganzem Herzen danken wir für die vielen persönlichen Briefe, Karten und Zeichen der Wertschätzung mit der Verstorbenen. Ein besonderer Dank geht an Pfarrerin Regine Kokontis für die einfühlsame und persönliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes und an die Organistin, welche diesen würdig begleitet hat.

Martina Erb-Gloor 19. November 1969 – 9. Mai 2022

Mit unbändigem Willen und tiefer Überzeugung konntest Du den Krebs über weite Strecken mit Erfolg bekämpfen, bis die Krankheit Dich schliesslich von uns nahm.

In Liebe und Dankbarkeit Martin Erb mit Sereina Helga Gloor Andreas Gloor mit Salma und Zaria Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 20. Mai 2022, um 14.00 Uhr in der Kirche St. Remigius in Metzerlen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man das Tierheim Basel, CH28 0077 0254 2381 8200 1, mit Vermerk: Martina Erb-Gloor. Traueradressen: Martin Erb, Döllenring 30, 4116 Metzerlen Helga Gloor, Pfaffenlohweg 26, 4125 Riehen

Danken möchten wir auch Frau Dr. Tanja Grandinetti (Hausarztpraxis Hinterfeld), welche die Verstorbene in den letzten Jahren sehr persönlich ärztlich betreut hat, sowie Elisabeth Kämpfer (Spitex Vitalis GmbH) für ihre wertvolle medizinische Unterstützung und Pflege in den letzten Monaten. Wir danken für die herzlichen Umarmungen, die tröstenden Worte und Zeichen der Freundschaft und Liebe sowie die Geldspenden und Zuwendungen an wohltätige Institutionen. Dittingen, im Mai 2022

Die Trauerfamilie

Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern Lukasevangelium 16, 13 verachten. Eine letzte Berührung bevor die Asche

dem Wasser übergeben wird

www.die-bestatterin.ch

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Bestattungsdienst Doris Passalacqua

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 16. Mai 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Finale Verabschiedung der Jahresrechnung 2021 nach der Revision. • Grundsatzentscheid für die Genehmigung und Umsetzung eines Netzwerkkonzepts am Primarschulzentrum. • Eine Vernehmlassung zur Anpassung des Kantonalen Richtplans. • Möglicherweise mehrwöchige Sanierung der Vorstadtbrücke (Bahnhofstrasse) in den Sommerferien.

• Ausnahmsweise Gewährung einer Anzahl von Gratiseintritten in das Schwimmbad Nau für das Kinder- und Jugendheim Laufen. • Kenntnisnahme über den Projektstand «Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein».

Öffnungszeiten über Auffahrt Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die kommenden Feiertage wie folgt geändert sind: – Mittwoch, 25. Mai 2022, ab 16.00 Uhr geschlossen

– Donnerstag, 26. Mai 2022, ganzer Tag geschlossen – Freitag, 27. Mai 2022, ganzer Tag geschlossen Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54. Wir sind am Montag 30. Mai 2022 wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen Ihnen ein schönes Auffahrtswochenende!

Abstimmungsresultate vom 15. Mai 2022 Die detaillierten Abstimmungsresultate finden Sie auf der Website des Kantons unter https://abstimmungen.bl.ch/ oder im Aushang der Stadtverwaltung.

Stedtli (Hauptstrasse): Verkehrsanordnung Sonntag, 29. Mai 2022 von 11.00 bis 20.00 Uhr Seit einiger Zeit ist mit Vertretern der IG Laufen und der Stadt für dieses Jahr ein Pilot-Versuch für vier autofreie Sonntage in der Hauptstrasse beraten worden. Am 29. Mai,

26. Juni, 31. Juli (zusammen mit der Bundesfeier) und am 28. August 2022 soll von 11.00 bis 20.00 Uhr die freibleibende Verkehrsfläche als Flanier- und Begegnungsfläche dienen. Damit sollen die Gastrobetriebe im Stedtli mit ihrer Boulevardgastronomie positiv in den Vordergrund gerückt sowie die Passantinnen und Passanten zum Verweilen angeregt werden. Der erste Sonntag steht bald an, womit folgende Verkehrsanordnung bekannt gemacht wird: In der ganzen Hauptstrasse gilt ab 11.00 bis 20.00 Uhr ein allgemeines Fahr- und Parkverbot, inklusive Kreuzung Wassertorgasse. Die übrigen Gassen, insbesondere auch Amthaus- und Viehmarktgasse, bleiben die ganze Zeit normal befahrbar. Danke für das Verständnis.

Herzlich willkommen am Laufner Banntag Am Auffahrtstag am 26. Mai findet in Laufen wieder ein Banntag statt. Früher war der Banntag eine ernste Angelegenheit. Alle Bürger einer Gemeinde (lange Zeit war das eine reine Männerangelegenheit) schritten einmal im Jahr gemeinsam die Grenzen der Gemeinde, den Gemeindebann, ab. Sie teilten sich dabei in Rotten auf und kontrollierten, ob die Grenzsteine noch am richtigen Ort waren und nicht etwa vom Nachbarn mutwillig verschoben wurden. Begleitet wurde dieser Marsch von Trommel- und Pfeiferklängen und dem Knallen aus Vorderladern und Guidenpistolen. Mit der modernen Vermessung hat der Brauch an Bedeutung verloren, wird aber vielerorts immer noch als Volksfest gefeiert.

Banntag in Laufen

In Laufen wird ebenfalls ein Banntag durchgeführt (früher noch: Waldgang).

In den geraden Jahren wird der Anlass von der Stadt Laufen organisiert, in den ungeraden von den Stadtburgern. Heuer ist nun wieder die Stadt Laufen an der Reihe. Wer sich für eine Wanderung interessiert, trifft sich am 26. Mai um 13.30 Uhr beim Restaurant Loki in Laufen. Auf einer Route via Birsholle wird bis zur Reithalle auf Saal gewandert. Unterwegs wird es einen Zwischenhalt mit einigen Informationen geben. Wer die Wanderung nicht absolvieren möchte, kann sich selbstverständlich auch auf direktem Weg zur Reithalle begeben. Ab 15.30 Uhr wird vor Ort musikalische Unterhaltung geboten. Zudem werden allen Anwesenden ein «Waldfest» (Chlöpfer und Brot) und Getränke offeriert. «Es het solangs het.» Der Laufner Banntag dauert bis ca. 18.00 Uhr. Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Laufen sind herzlich willkommen. (stl)

Lange Tradition: Bilder vom Laufner Waldgang im Jahr 1965.

FOTOS: MUSEUM-LAUFENTAL/FOTOSAMMLUNG SCHALTENBRAND

Aktuelles zur Situation Baustelle Amthausgasse 3

Auch dabei: Die Jugendlichen haben sich ihr eigenes Plätzchen gesucht.

Verschiebung der Hauskehricht-Abfuhr an Auffahrt Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wegen Auffahrt der Hauskehricht nicht am Donnerstag, 26. Mai 2022, sondern erst am Samstag, 28. Mai 2022 durch den Kehrichtwagen der KELSAG AG eingesammelt wird. Da es sich um ein Verschiebedatum handelt, ist der Hauskehricht bereits um 6.00 Uhr am Sammeltag oder frühestens am Vorabend bereitzustellen. Vielen Dank für ihre wertvolle Mithilfe. Technische Dienste

QR-Code für das Entsorgungsmerkblatt

Wie bereits mitgeteilt, bleibt das Untertor noch bis spätestens 8. August 2022 für den motorisierten Strassenverkehr geschlossen. Der komplexe Komplett-Umbau der Liegenschaft, die von der Stadt Laufen im Baurecht abgegeben worden ist, hat mit Verzögerungen und Problemen zu kämpfen. Entsprechend bewahrheiteten sich die sportliche Terminplanung und die optimistischen zeitlichen Voraussagen leider nicht. So kann der Hausdurchgang immer noch nicht freigegeben werden. Der Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger kommt jedoch oberste Priorität zu, womit diese weiterhin den aktuell installierten geschützten Durchgang durch das Törli nehmen können. Ein Mischverkehr ist dabei unmöglich. (stl)

In Laufen entsteht der weltweit erste Ricola Flagshipstore In ihrer über 90-jährigen Geschichte hat Ricola schon viele ungewöhnliche Projekte umgesetzt. Was jedoch weltweit noch fehlt, ist ein Ricola Flagshipstore: ein repräsentatives Geschäftslokal, das ausschliesslich unseren Kräuterspezialitäten gewidmet ist. Dies wird sich bald ändern, denn im Dezember 2022 werden wir einen solch exklusiven Laden an der Amthausgasse 3 im Laufen eröffnen. Im weltweit ersten Ricola Flagshipstore im Stedtli Laufen werden wir unseren Konsumentinnen und Konsumenten ein ganz spezielles Markenerlebnis bieten: Auf zwei Etagen werden sie die Möglichkeit haben, in angenehmem Ambiente die Welt von Ricola und der Schweizer Alpenkräuter mit all ihren Sinnen zu erfahren. Regelmässig durchgeführte Aktionen und Anlässe werden den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Herstellung der Ricola Produkte gewähren, so etwa in die Kunst des Bonbon-Machens. Und selbstverständlich können sie sich in unserem Sortiment umsehen und Kräuterspezialitäten erwerben. Ricola plant, mit ihrem ersten Flagshipstore Interessierte aus der ganzen Region anzuziehen, aber auch Besucherinnen und Besucher von weiter her ins schöne Stedtli zu locken. Damit wollen wir insbesondere einen Beitrag zur Attraktivität und zum touristischen Angebot von Laufen leisten. Leider sind die Renovationsarbeiten am Gebäude der Amthausgasse 3 mit einer Sperrung des Untertors verbunden. Diese dauert aufgrund baulicher Verzögerungen länger als ursprünglich geplant, was wir sehr bedauern. Dass dies bei den Ladenbesitzerinnen und Ladenbesitzern sowie der Kundschaft im Stedtli zu Unzufriedenheit führt, können wir gut verstehen. Wir werden alles daran setzen, die Auswirkungen so kurz wie möglich zu halten und bitten um Nachsicht. Das Resultat sollte so überzeugend ausfallen, dass es für die temporäre Belästigung mehr als entschädigt. Ricola


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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr Gottesdienst zum Thema: «Vom Beten (Lk 11,5–13)», Pfarrer Stefan Berg

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Peter und Nicole Jeker, Staadackerstrasse 475, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Erstellen von Besucherparkplätzen (Mergelbelag) in Ausführung Bauplatz: Staadackerstrasse Bauparzelle: GB Nr. 1790 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. Juni 2022

Hofstetten-Flüh

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, immer helfend für die Deinen, ruhe sanft und habe Dank. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Papi, Sohn, Bruder und Schwager

Thomas Wyss-Glanzmann 25. September 1966 – 11. Mai 2022

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte. Wir vermissen Dich: Ruth Wyss-Glanzmann mit Simon und Lukas Ruth und Hans Wyss Marcel Wyss Stefan Wyss Oliver Wyss Käthy und Hans Glanzmann Karin und Thomas Liechti mit Samira und Alena Renate und Michel Ryser mit Sven und David Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Ruth Wyss-Glanzmann, Kohlrütti 6, 4244 Röschenz

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. (Franz Kafka)

Traurig, aber getröstet durch die vielen wunderschönen, gemeinsamen Jahre, nehmen wir Abschied von unserem Mutti, unserer Schwiegermutter, Grossmutti, Urgrossmutti und Schwägerin

Helena Stebler-Jeger 4. 4. 1934 – 15. 5. 2022

Baupublikation

Seewen

In liebevoller Erinnerung Anton Stebler und Renate Fankhauser Werner und Regina Stebler-Lenzin Margreth und Willi Hänggi-Stebler Rudolf und Regula Stebler-Müller Verena und Christian Borer-Stebler Grosskinder und Urgrosskinder Trauergottesdienst: Freitag, 27. Mai 2022, um 14.30 Uhr in der röm.-kath. Pfarrkirche Oberkirch, Nunningen.

Von Herzen danken wir: – Herrn Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam für die Gestaltung des einfühlsamen Trauergottesdienstes – für die musikalische und sängerische Umrahmung von Rolf Stebler, Fabienne Studer, Jenny Högström und Cesile Mansuy – der Hausärztin Frau Dr. Claudia Rosamilia für die langjährige medizinische Betreuung – dem Unispital Basel und den Kantonsspitälern Bruderholz und Liestal – der Gnos Betreuung bei der Dialyseunterstützung – der Physiotherapeutin Frau Ganz – sowie der Fahnendelegation der Stadtharmonie Laufen, Musikkameraden, Schulkameraden und der Polizeidelegation Basel-Stadt Ebenso danken wir für die vielen Beileidkarten, Blumen- und Geldspenden, tröstenden Worte und allen, die Peter im Leben Gutes erwiesen und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Büsserach, im Mai 2022

Die Trauerfamilie

«Tüğ i dì, con amoranza, mètiga e basgiòléga, tand da destrégass quant da imbasgiaa insèma cat’coss et novento, cor vall, per er vall.» Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

berghilfe.ch

Büsserach

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Büsserach

Im Sinne der Verstorbenen unterstütze man das Seraphisches Liebeswerk Antoniushaus Solothurn, Postkonto 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1, BIC: POFICHBEXXX.

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung

Dreissigster: Samstag, 18. Juni 2022, um 18.00 Uhr.

Montag, 30. Mai 2022, 20.15 Uhr, im Lokal unter der Kirche

Traueradresse: Margreth Hänggi-Stebler, Hof Freisnacht 1, 4208 Nunningen

Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung Protokoll KGV vom 29.11.2021 3. Beschlussfassung Projekt Parkplatz Kirche: Antrag Kirchenrat zur Bevollmächtigung in Sachen Errichtung der Begründung eines selbstständigen und dauernden Baurechtes im Sinne von Art. 675 und 779 ff. ZGB (Baurechtszins CHF 133'650.00 einmalig für 9 Parkplätze) und Begründung der Dienstbarkeiten (Entschädigung Benützungsrecht CHF 29'700.00 einmalig für 2 Parkplätze) zwischen den Parteien Grundeigentümerin GB Büsserach Nr. 170 der Röm. kath. Kirchgemeinde Büsserach und zukünftigen Grundeigentümerin des selbstständigen und dauernden Baurechts Remo Fluri Immobilien AG Gipf-Oberfrick 4. Genehmigung Jahresrechnung 2021 4.1 Nachtragskredit 4.2 Laufende Rechnung 4.3 Investitionsrechnung 4.4 Bestimmung Verwendung Überschuss 5. KGV-Beschluss Antrag der WBG Lingenberg, Büsserach, zur Erneuerung des Darlehens CHF 100'000 für weitere 10 Jahre 6. Verschiedenes

Gilt als Leidzirkular.

Baupublikation

Bauherr: Cornelia und Markus Wohlgemuth-Disler, Bretzwilerstrasse 12, 4206 Seewen Bauprojekt: Neuinstallation Wärmepumpe und PV-Anlage auf Dach Bauplatz: Bretzwilerstrasse 12 Bauparzelle: GB 3018 Zone: Kernzone Verantwortlicher: Müller-Rieder AG, Bürenstrasse 23, 4206 Seewen Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Juni 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen

erfahren durften.

Du warst so herzensgut und lieb zu uns. Du hast deine Krankheit mit Würde getragen. Nach dem langen Weg wurdest du nun erlöst und kehrst in Frieden heim.

Metzerlen-Mariastein Bauherrschaft: Gemeinde Metzerlen-Mariastein Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen Bauvorhaben: Neubau Photovoltaik-Anlage Bauort: Hauptstrasse 2 + 4, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2071 + 2072 (Kernzone) Projektverfasser: Stichsolar Photovoltaik, Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 2. Juni 2022

Peter Schütz-Meyer

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 25. Mai 2022 um 14.00 Uhr, in der Kirche in Röschenz statt.

Baupublikation

Bauherr: Capitalconnect AG, St. Alban-Anlage 70, 4052 Basel Projektverfasser: Montanaro & Kriesi Architekten GmbH, Schmiedengasse 18, 4104 Oberwil Bauobjekt: 2 DEFH mit Carport Bauplatz: In den Reben, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr: 4571.4572, 4573.4574 (Stammparzelle 2467) Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 19. Mai 2022 – 2. Juni 2022

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Du, Gott, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost. Psalm 109, 21 Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Tina und Stephan Ritter St. Pantaleonstrasse 28/30, 4413 Büren Projekt: Gartenumgestaltung mit Pergola Projektverfasser: Moor-Nebel Gärten GmbH Herrenmattweg 1, 4146 Hochwald Bauplatz: St. Pantaleonstrasse 28/30 Grundbuch-Nr.: 2449 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 3. Juni 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Oser Dominique Oberdorfstrasse 73, 4412 Nuglar Projekt: Knotengitterzaun Projektverfasser: Hatt Marius Gässli 15, 4413 Büren Bauplatz: Landwirtschaftszone / Juraschutzzone Grundbuch-Nr.: 880 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 03.06.2022

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 29.11.2021 und die Jahresrechnung 2021 liegen am Schalter der politischen Gemeindeverwaltung auf. Der Kirchgemeinderat


LAUFENTAL

Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

L AUFEN

L AUFENTAL

Zum Schluss tanzten alle zusammen

«Im Kleinen helfen mit den richtigen Kontakten»

Das Projekt «Zämmeheebe» des Theaters Roxy in Birsfelden brachte im Rahmen des Tanzfestes Basel drei Tanzgruppen zusammen. Gemeinsam mit je einer Choreografin studierten sie drei Nummern ein und brachten diese unter anderem letzten Sonntag im Hof des Kulturzentrums Alts Schlachthuus auf die Bühne. Melanie Brêchet Bei rund 30 Grad waren die Voraussetzungen für eine Tanzvorführung mehr als schweisstreibend. Die drei Tanzensembles meisterten diese Aufgabe jedoch bravourös. Unterschiedlicher hätten die drei Gruppen nicht zusammengesetzt sein können: In der Gruppe aus Liestal fanden sich hauptsächlich Frauen jüngeren Alters zusammen, in Laufen waren

es Frauen, die bereits in ihrer zweiten Lebenshälfte stehen, und in Basel, der auch altersmässig weitaus heterogensten Truppe, nahmen auch drei Männer teil. Die Liestalerinnen begeisterten mit einer abwechslungsreichen Choreografie, wobei sie teilweise sogar von Livemusik begleitet wurden. In ihren einheitlich schwarzen Bühnenkostümen wirkte das Dargebotene zusätzlich harmonisch. Die Basler Truppe setzte das Motto «Zämmeheebe» wohl am präzisesten um: Die Gruppe stand viel in Körperkontakt und zeigte tänzerisch auf, wie eine Gesellschaft aus einer Krise gestärkt hervorgehen kann. Die Laufnerinnen hatten schliesslich ein Heimspiel: Komplett in Rot- und Rosatöne gekleidet begeisterten sie das Publikum mit einer selbstbewussten Nummer, da hatte die Choreografin Johanna Heusser ganze Arbeit geleistet. Zum Schluss wurde das Publikum zum Mittanzen aufgefordert und leistete dieser Aufforderung auch gerne Folge.

Heimspiel: Die Tanztruppe aus Laufen konnte vor heimischem Publikum auftreten und FOTO: MELANIE BRÊCHET überzeugte mit viel Tanzfreude und einer richtig coolen Nummer.

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Der Verein Freunde RefLaufental hat am Sonntag in Grellingen seine 2. Generalversammlung durchgeführt. Der junge Verein blickt im Jahresbericht 2021 auf erfolgreiche Projekte im sozialen Bereich zurück und hat neue Ideen für 2022. Franziska Fasolin Seit der Gründung am 7. November 2020 unterstützt der Verein Freunde RefLaufental regionale Projekte, soziales Engagement, Vereine und Anlässe mit sozialem oder gemeinnützigem Charakter. Zum Beispiel erhielten Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen zu Weihnachten selbst gemachte Guetzli mit einem ebenso selbst gemachten und von Hand geschriebenen Kärtchen plus 200 Franken in bar. Diese Aktion fand sogar schon zum zweiten Mal statt und erfreute rund 34 Menschen in der Region. Mit Spendengeldern, Gönnerbeiträgen und ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden sind solche kleinen Dinge, die für die Beschenkten aber Grosses bedeuten, möglich. Vereinspräsident Thomas Boillat beleuchtete im Rückblick auf 2021 auch das Projekt «Obst ernten», das der breiten Öffentlichkeit bis anhin noch nicht sehr bekannt ist. An unter diesem Namen aufgeführten Bäumen ist jeweils ein Schild mit folgendem Hinweis angebracht: «Die Früchte dieses Baumes dürfen Sie kostenlos für den Eigengebrauch ernten». So soll dem Umstand entgegengewirkt werden, dass jedes Jahr haufenweise Obst an

Der neue Vorstand: (v.l.) Martha Boillat (neu), Benni Wenk, Pascal Karrer, Thomas Boillat, FOTO: FRANZISKA FASOLIN Regine Kokontis (alle bisher). den Bäumen hängen bleibt und verdirbt. Interessierte sind dazu eingeladen, Bäume zur freien Ernte zu melden. Diese werden anschliessend mit Angabe des Standorts in einer Karte eingetragen und auf der Website des Vereins veröffentlicht.

Ausblick auf kommende Projekte

Die Ideen gehen dem Verein auch für das laufende Jahr nicht aus. Das Projekt «Unterstützung an Schulen» wurde mit 3200 Franken budgetiert und soll finanziell schwächeren Familien helfen, mit einem Zustupf von bis zu 100 Franken an ein benötigtes elektronisches Hilfsmittel oder an ein Schullager das Haushaltsbudget zu entlasten. Ein weiteres Projekt möchte «Zahnbehandlungen für alle» erleichtern. Dieses Projekt wurde vom Verein Laufechuchi angestossen und soll Menschen die Angst vor dem Zahnarzt nehmen. Es liegen bereits Zusagen einiger Zahnarztpraxen für einen Infoabend

vor. Dieser wird im Herbst stattfinden, sodass voraussichtlich bereits im Jahr 2023 mit der Umsetzung begonnen werden kann.

Wechsel im Vorstand

Nach der Genehmigung der Jahresrechnung 2021, des Budgets 2022 und des Revisorenberichts inkl. Entlastung des Vorstands kamen die Vorstandswahlen an die Reihe. Neu wurde Martha Boillat in den Vorstand gewählt. Sie ersetzt die austretende Mägie Ceccon. Thomas Boillat, Benni Wenk, Regine Kokontis und Pascal Karrer wurden wiedergewählt. Auch die Revisoren Ruedi Wenk und Sarah Boillat wurden für das neue Vereinsjahr erneut bestätigt. Auf der Website freundereflaufental.ch kann man sich über weitere Projekte informieren, Mitglied oder Gönner werden und den Verein finanziell und/oder durch persönliches Engagement unterstützen. Die Beiträge können von den Steuern abgezogen werden.

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die

nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org

Museum Laufental. Jeden So von 13.00–17.00. Jura-

Fossilien, Urgeschichte, August Cueni, Kantonswechsel des Laufentals. Sonderausstellungen: Glasmalerei, Tore und Türme, die Region während des Mittelalters. www.museum-laufental.ch

SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport

Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227

Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr

CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch

Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch

NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).

Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Gar-

ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

KAMPFKUNST Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 14 in

Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-

tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-

neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

Judo Club Nunningen. Training Kinder und Jugend-

ness: Kneippen, Wickel, Einzelsauna, Wandern. Auch Fasten möglich. Programme werden individuell gestaltet, in der Kleingruppe oder Einzeln. www.beautyerelax.ch, E. Racheter, 079 283 95 41.

gruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Vinyasa Yoga Laufen. Jeden Donnerstag von 7.00–

4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.

8.00 und 8.30–9.30 im Life Physio Studio an der Baslerstrasse 20 mit Vanessa Kübler. Einstieg jederzeit möglich, für alle Levels. Mehr Infos unter www.vanessakuebler.ch

Vocabella singt. Jeden Mo, 20.00–21.45, Pfarreisaal Kath. Kirche Breitenbach. Singfreudige Frauen sind herzlich willkommen. Kontakte und Infos: katharinamediger@gmail.com oder 079 704 89 70. www.breitenbach.ch

Tanz-Workout mit Elementen des Jazztanzes und

des Modern Dance. Beschwingte Tanzstunde jeweils Freitagabend von 20.00-21.15. Ort: Zentrum SANA VIDA, Zwingen. Laufende Anmeldung möglich. Kontakt und Anmeldung bei: Romana Imler 077 478 61 61, romes4223@gmail.com

FAMILIEN Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19,

liche: Mo/Mi/Fr, 18.45–20.00; Training Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, 4208 Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com

Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

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MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38,

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ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

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8

Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Witterswil

Grellingen

Änderung der Annahmeschlusszeiten Erscheinungsweise über Auffahrt 2022

Baupublikation

Bauherr: Ch. Bard, Baslerstrasse 58, 4142 Münchenstein Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-21, Umbau und Erweiterung EFH (mit Erdwärmesonden) Projektverfasser: Immo Bau AG NWS, Griebengasse 24, 4144 Arlesheim Bauplatz: Landskronweg 14 Bauparzelle: GB-Nr. 1398 Ausnahmeantrag: Überschreitung Strassenbaulinie Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 2. Juni 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: F. & S. Escher-Sommer, Im Bohnacker 33, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-20, Wärmepumpe Projektverfasser: Y. Grienenberger, Brühlmattweg 5, 4107 Ettingen Bauplatz: Im Bohnacker 33 Bauparzelle: GB-Nr. 1133 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 2. Juni 2022

Bitte beachten Sie die vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

Gemeinde Grellingen

Ausgabe

Planauflage

Umlegung Langemattstrasse inkl. Kanalisation und Werkhofzufahrt Das vom Gemeinderat beschlossene Bauprojekt Umlegung Langemattweg und Werkhofzufahrt wird gemäss § 6 und 7 des Strassenreglements der Einwohnergemeinde Grellingen während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Die Unterlagen liegen vom Donnerstag, 19. Mai 2022 bis Freitag, 17. Juni 2022 öffentlich auf der Gemeindeverwaltung Grellingen, Baselstrasse 6, 4203 Grellingen, auf und können zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Webseite unter www.grellingen.ch aufgeschaltet.

Anzeigenschluss

für Inserate und Reklamen

Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Freitag, 27.5. Montag, 23.5.

16 Uhr

Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Freitag, 27.5. Montag, 23.5.

16 Uhr

Oberbaselbieter Zeitung Freitag, 27.5.

Montag, 23.5.

16 Uhr

Birsigtal-Bote Freitag, 27.5.

Montag, 23.5.

16 Uhr

Traueranzeigen können online über www.gedenkzeit.ch oder per E-Mail auf todesanzeigen@chmedia.ch aufgegeben werden.

Einsprachen sind schriftlich und begründet bis spätestens am 17. Juni 2022 an den Gemeinderat Grellingen einzureichen. Gemeinderat Grellingen CH Regionalmedien AG Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 058 200 53 53, inserate@chmedia.ch www.chmediawerbung.ch


Standortförderung Laufental Schwarzbubenland

Hauptprobe fürs Vorstellungsgespräch jobbt und so zusätzliche Erfahrungen gesammelt. Nachdem er bislang schnuppernd die Berufe des Zimmermanns und des Drechslers entdeckt hat, trifft er nun am Berufsinfoabend erneut auf einen Zimmermann, einen Vertreter des Metallbaus sowie einen Landschaftsgärtner. «Die Kurzgespräche am Berufsinfoabend sind ein gutes Training für die noch folgenden Vorstellungsgespräche», so Elias. Banknachbar Hüseyin ist fasziniert von den Experimenten im Chemie-Unterricht und tendiert dementsprechend in Richtung Pharma, Chemie oder Life Sciences. Sandro schwankt zwischen einer Tätigkeit im Holz- oder Metallbau. «Beide Berufe lassen sich problemlos hier in der Region lernen», sagt er.

2. Juni 2022 GV Promotion Laufental Ort: Zwingen 8. Juni 2022 GV Forum Schwarzbubenland Ort: Alte Brennerei, Nuglar 6. Juli 2022 Gratulationsfeier Ort: Alts Schlachthuus, Laufen

Meine Meinung

«Die Kurzgespräche am Berufsinfoabend sind ein gutes Training für die noch folgenden Vorstellungsgespräche.» Elias, Schüler E2a

Peilen eine handwerkliche Karriere in der Region an: Elias, Sandro und Matthias. Mehr als 60 Berufe werden heute Abend am Zweiten Berufsinfoabend der Gewerbevereine Gilgenberg und Lüsseltal vertreten sein. Rund 40 regionale Unternehmen engagieren sich, um den zukünftigen Berufsnachwuchs beim Kurzgespräch kennenzulernen. Wir haben vorab die Klasse E2a der Kreisschule Thierstein West besucht. Auf den Bildschirmen im IT-Zimmer der Kreisschule Thierstein West sind Bewerbungsschreiben und Lebensläufe zu sehen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse E2a, die sich im achten obligatorischen Schuljahr befinden, lernen gerade, welche Bestandteile diese Dokumente enthalten sollen und welche nicht. «Bis zum Start ins neunte Schuljahr im August 2022 hat man idealerweise die Berufswahl bereits getroffen, damit man sich konkret mit den Bewerbungen auseinandersetzen kann», sagt Michael Ischer, der das Fach Berufsorientierung unterrichtet. Rund 15 Wochen vor den grossen Sommerferien ist die Justierung der beruflichen Karriere bei den Schulkindern verschieden: Ramona tendiert bereits ziemlich dezidiert in Richtung Fachfrau Gesundheit, während sich Kollegin LenaMarina für mehrere Berufsfelder interessiert. Sie schwankt zwischen Informatik, Lehramt oder Kleinkinderzieherin. «Gemäss meinen Interessen habe

ich am Berufsinfoabend die Gesprächspartner ausgewählt. Ich erhoffe mir von den Unterhaltungen, dass ich im Anschluss eine Entscheidung fällen kann», sagt Lena-Marina. Berufslehre im Fokus Heute Donnerstagabend kommen die Schülerinnen und Schüler der E2a in den Genuss des Berufsinfoabends, der zum zweiten Mal stattfindet. «Die Premiere im März 2019 war ein Erfolg. Aufgrund der Pandemie mussten wir für den zweiten Anlass vier vergebliche Anläufe nehmen und freuen uns nun umso mehr, diesen endlich durchführen zu können», sagt der scheidende regionale Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. Doch nicht nur die E2a, sondern insgesamt rund 100 Schulkinder der Kreisschulen Thierstein West und Gilgenberg, werden am Berufsinfoabend teilnehmen. Organisiert wird der Event

zu insgesamt 60 Berufen unterhalten. Im Fokus stehen die Berufslehre und deren vielversprechende Karrieremöglichkeiten. Im Anschluss an die Gespräche erhalten die Schülerinnen und Schüler von den Betrieben ein Feedback zum Gespräch. In der Region An einem weiteren Tisch sitzen fünf potentielle Fachkräfte für das regionale Handwerk. Alle Jungs haben bereits Schnuppertage absolviert und so einen ersten Einblick in die Berufswelt erhalten. Elias hat zudem auch schon in den Ferien bei einem regionalen KMU ge-

Erstklassige Möglichkeit Unterhält man sich mit den werdenden Neuntklässlern, stellt man schnell fest, dass sich die Schulkinder schon intensiv mit der Berufsfindung wie auch mit dem nahenden Berufsinfoabend befasst haben. Obwohl auf das Wesentliche komprimierte Gespräche mit Erwachsenen anstehen, scheint die Vorfreude die Nervosität klar zu überflügeln. «Mit dem Berufsinfoabend bietet das regionale Gewerbe eine erstklassige Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, sich näher mit den Berufen zu befassen und die Arbeitgeber persönlich kennenzulernen», sagt Lehrer Michael Ischer.

«Ich erhoffe mir von den Gesprächen, dass ich im Anschluss eine Entscheidung fällen kann.»

Der Berufsinfoabend ist ein enormer Gewinn für unsere Region. Ein idealer Anlass für das Zusammenkommen von Gewerbe und Berufsnachwuchs. Der persönliche Kontakt schafft Nähe und Vertrauen und die Schulkinder können sich auf die Bewerbungsgespräche im Vorfeld mit tatkräftiger Unterstützung der Lehrpersonen optimal auf den Termin vorbereiten. Vor ein paar Jahren wurde ich vom Gewerbeverein Gelterkinden zu ihrem Berufsinfoabend eingeladen. Ich war sofort fasziniert und hatte gleich das Ziel, dies auch in unserer Region durchzuführen. Der erste Berufsinfoabend war ein voller Erfolg. Die Gewerbevereine Gilgenberg und Lüsseltal sehen als eine ihrer Aufgaben, mit diesem Event Gewerbe und Nachwuchs zusammenzubringen, um so das regionale Gewerbe zu stärken. Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.

Lena-Marina, Schülerin E2a

von den Gewerbevereinen Gilgenberg und Lüsseltal in Kooperation mit den beiden Kreisschulen. 40 regionale Unternehmen stellen ihre Fachkräfte zur Verfügung, die sich mit den Kindern in Form von 15-minütigen Kurzgesprächen

Markus Würsch Präsident Gewerbeverein Lüsseltal

Haben sich gut auf den Berufsinfoabend vorbereitet: Ramona, Lena-Marina und Elias.

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THIERSTEIN

Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

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ZULLWIL

Wohnungssuche bisher erfolgreich Beschlüsse Gemeinderat vom 16.05.22 

Der Rat verabschiedete die Rechnung 2021 zu Handen der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2022. Die Rechnung schließt mit einem Aufwandüberschuss von CHF 82‘610.21 (Budget: Aufwandüberschuss von CHF 386‘704.-). Die Pro-Kopf-Verschuldung konnte aufgrund des erzielten Cash-Flows von CHF 3‘346.- auf CHF 3‘019.- reduziert werden. Die Steuereinnahmen Natürlicher Personen erhöhten sich um 5.7% auf CHF 11‘120‘000.-. Aufgrund der Auswirkungen der Steuervorlage STAF halbierten sich die Einnahmen aus Steuern Juristischer Personen auf CHF 510‘000.-. Die Details zu der Rechnung 2021 erhalten die Einwohnerinnen und Einwohnern wie jedes Jahr mit einem „Spezial-Infoblatt“ zugestellt. Der Gemeinderat diskutierte die Unterlagen zur anstehenden Generalversammlung der KELSAG Liesberg. Der Rat entschied aus grundsätzlichen Überlegungen, dem Jahresbericht die Zustimmung zu verweigern und sich bezüglich der Genehmigung der Jahresrechnung zu enthalten. Den übrigen Geschäften der Generalversammlung wird zugestimmt. Der Rat diskutierte einen modifizierten Vertragsentwurf zum Betrieb der Gemeinschaftsschiessanlage Rüti. Dem Entwurf wurde zugestimmt. Die Anpassungen wurden erarbeitet, um einer an einem Beitritt interessierten Gemeinde ein konkretes Angebot unterbreiten zu können. Die Gemeindeversammlung wird abschließend über die Modifikation des bestehenden Vertrags zu befinden haben.

Abstimmungsresultate vom 15.05.2022 Eidgenössische Abstimmungsresultate:

JA

NEIN

Lex Netflix (Stimmbeteiligung: 34.7%) Transplantationsgesetz (Stimmbeteiligung: 35.0%) Bundesbeschluss Frontex (Stimmbeteiligung: 34.7%)

410 462 635

463 415 240

Kantonale Abstimmungsresultate: Verfassungsänderung Schulen (Stimmbeteiligung: 33.8%) Gesetzesinitiative «Scheinflüchtlinge» (Stimmbet. 34.0%) «Jetz si mir dra» (Stimmbeteiligung 34.1%) Gegenvorschlag «Jetz si mir dra» Stichfrage «Jetz si mir dra» / Initiative Stichfrage «Jetz si mir dra» / Gegenvorschlag

JA

NEIN

674 422 436 408 380 429

142 425 418 398

EINLADUNG: Auffahrt = Banntag!

Die Sozialregion Thierstein bietet den Gemeinden an, die Betreuung der Flüchtlinge zu übernehmen. Bea Asper

An Auffahrt, 26. Mai bewandert man die Breitenbacher Grenzen! Der Verschönerungsverein Breitenbach lädt Sie herzlich zur traditionellen Bannbegehung ein. Geniessen Sie gemeinsam mit vielen Breitenbacherinnen und Breitenbachern einen unterhaltsamen Tag: 13:00 Uhr

Unterkunft: Asylkoordinator Hans Göller (Mitte) zusammen mit dem Nunninger Gemeindeschreiber Beat Zimmer (l.) zu Besuch bei FOTO: ZVG einer der Gastfamilie im Roderis und ihren aufgenommenen Flüchtlingen.

Besammlung vor dem Werkhof neben dem Bushof.

Im Anschluss trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein, Unterhaltung, Speis und Trank auf dem oberen Pausenplatz des Schulhauses Mur. Der Verschönerungsverein freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und offeriert allen ein „zünftiges“ Wurst und Brot mit einem Getränk!

Gemeindeverwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt an Auffahrt und am darauffolgenden Freitag, 26. und 27. Mai geschlossen. Wir bedanken uns für die Kenntnisnahme.

«Die Koordination erfolgt durch die Gemeinde oder aber die Thiersteiner greifen bei der Unterstützung der Flüchtlinge aus der Ukraine auf das Angebot der Sozialregion zurück», sagte Hans Göller, Vizepräsident des Zweckverbandes Sozialregion Thierstein, an der Delegiertenversammlung im Gemeindehaus von Zullwil. Dank dem eingespielten Team und dem funktionierenden Netzwerk sei es im Gilgenberg zum Beispiel gelungen, innert weniger Tage für 21 Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Unterkünfte und Betreuung sicherzustellen. Dabei zeigte sich Göller tief beeindruckt von der spontanen Hilfsbereitschaft der heimischen Bevölkerung. «Die Wohnungssuche verlief hier einfacher als in anderen Regionen des Kantons Solothurn», weiss Göller. «Auch meldeten sich Freiwillige für einen kostenlosen

Übersetzungsdienst.» Die Verständigung funktioniere einwandfrei. «Viele Ukrainerinnen sprechen Englisch und haben eine solide Berufsausbildung in Bereichen, in denen hier Fachpersonal gesucht wird.» Bei der Finanzierung würde man derzeit die Nothilfe aus der Asylkasse der Sozialregion bevorschussen.

«Die Wohnungssuche verlief hier einfacher als in anderen Regionen des Kantons Solothurn.» HANS GÖLLER,

und der solidarischen Unterstützung und werde finanziell nicht entschädigt, erklärt Göller. Für die Wohnkosten würden die Gastfamilien eine Abgeltung erhalten, welche von den Sozialregionen ausgerichtet werde. Der Anspruch beginne mit dem Monat, in welchem der entsprechende Antrag gestellt worden sei. Die Abgeltung werde pro Haushalt berechnet und betrage monatlich bei ein bis drei untergebrachten Personen 200 Franken und ab vier Personen 400 Franken. Die Beiträge für die Lebensunterhaltskosten (rund 700 Franken pro Monat) seien vom Kanton vorgegeben wie auch die Kostengutsprache für Deutschunterricht, führte Göller gegenüber dieser Zeitung aus.

Kaum Kostenanstieg

Die Ausgaben würden aber vom Bund rückerstattet. Verankert sei dies im Bundesratsbeschluss vom 11. März 2022. Demnach erhalten ukrainische Staatsbürger und ihre Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 in der Ukraine wohnhaft waren, den SchutzStatus (S) zugesprochen und haben Anspruch auf Sozialhilfe. Die Aufnahme der Schutzsuchenden in Gastfamilien erfolge im Rahmen des sozialen Engagements

An der Delegiertenversammlung der Sozialregion Thierstein zeigten sich die Gemeindevertreter insgesamt zufrieden mit der Asylkoordination und der Präsentation der Rechnung 2021. Es gab für die einzelnen Gemeinden kaum Kostenanstiege. Die Befürchtung, dass die Anträge auf Sozialhilfe wegen der Coronamassnahmen in die Höhe schnellen könnten, sei bisher nicht eingetroffen, sagte der Finanzverantwortliche Marcel Schenker.

Anlässe 20. Mai 21. Mai, 8-12h 21. Mai, 9-11h 21. Mai, 10-17h 22. Mai, 10:15h 23. Mai 27. Mai, 13h 28. Mai, 12-15h

Papiersammlung, Tour, Kreisschule Thierstein West BLS-AED Refresh, ZSA Grien, Samariterverein FraueZmorge mit Vortrag, Saal FMG L’tal-T’stein LTA Frühlingsevent 2022, Sportanlage Grien Konfirmation, Evang.-Ref. Kirchgemeinde T’stein Kartonsammlung, Tour, Einwohnergemeinde Wanderung, AHV-Wandergruppe Offene Tafel für ALLE, Evang.-Ref. Kirchgemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

BREITENBACH

Das Defizit ist kleiner als befürchtet Der Gemeinderat von Breitenbach analysiert die Abweichungen vom Budget zur Jahresrechnung 2021. Bea Asper

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Bei den juristischen Personen macht sich der Steuerausfall in der Rechnung 2021 stärker bemerkbar als angenommen. Budgetiert war ein Ertrag von knapp einer Million Franken, eingegangen sind 510 000 Franken, sagte Finanzchef Christian Thalmann. Der Bezirkshauptort des Thiersteins als historischer Industriestandort ist von den Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform betroffen und setzt mit der Neugestaltung des Von Roll Areals auf Steuererträge bei den natürlichen Personen. Erste Anzeichen, dass sich die rege Bautätigkeit der letzten Jahre und das Bevölkerungswachstum

positiv auswirken, seien da, meinte Thalmann. Er wies darauf hin, dass der Steuerertrag bei den natürlichen Personen in der Jahresrechnung 2021 um 650 000 Franken höher liege als im Budget. Dank hoher Disziplin bei den Ausgaben kann die Exekutive der Gemeindeversammlung nun ein besseres Gesamtergebnis präsentieren als sie im Budget verabschiedet hatte. Anstelle eines befürchteten Defizits von knapp 400 000 Franken schliesst die Jahresrechnung mit einem Aufwandüberschuss von 82 000 Franken. Die Gemeinderäte zeigten sich darüber erfreut, betonten aber, dass die Gefahr des strukturellen Defizits nicht gebannt und der Spardruck vorhanden sei. Dabei werde man mittel- bis längerfristig die kostenintensiven Angebote unter die Lupe nehmen. Mit dem schönen Wetter steige bei den Einwohnerinnen und Einwohnern die Lust auf einen Badibesuch, buchhalterisch schlägt sich dies in der

Gemeinderechnung mit Ausgaben von 145 000 Franken nieder. Die Pro KopfVerschuldung liege derzeit bei 3000 Franken, führte Thalmann aus.

Kritik an der Kelsag

Weiter fasste der Gemeinderat am Montag die Parolen zur Generalversammlung der Kelsag. In der vorliegenden Form könne Breitenbach dem Geschäftsbericht des Verwaltungsrates nicht zustimmen, war sich der Rat einig. Die Darstellung erwecke den Eindruck, dass innerhalb der Kelsag alles in Ordnung sei. In Tat und Wahrheit gebe es einige Kritik an der Arbeit des Verwaltungsrates: In der Frage der künftigen Strategie herrsche keineswegs Einigkeit und die Diskussion darüber werde verschwiegen. Da bezüglich der Statutenänderung sogar ein Gerichtsverfahren am Laufen sei, gelte es zu prüfen, ob die vom Verwaltungsrat versandte Traktandenliste korrekt sei.


125. Solothurner Kantonalschwingfest

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Nunningen, 21./ 22. Mai 2022

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Am Wochenende ist in der Region Schwingsport angesagt. In Nunningen finden gleich zwei Schwingfeste statt. Am Samstag das Jungschwingerfest mit über 200 Schwingern und am Sonntag das 125. Solothurner Kantonalschwingfest mit rund 130 Schwingern. Im Vorfeld des Eidgenössischen vom 27./28. August 2022 in Pratteln eine ideale Gelegenheit, sich mit dem Schwingsport vertraut zu machen. Das OK hat alles unternommen, damit auch in Nunningen in einer Arena geschwungen werden kann. Welcher Top-Schwinger aus dem Nordwestschweizerischen Teilverband setzt sich durch? Der organisierende Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental wurde im vergangenen Jahr 100 Jahre alt. Da die Schwinghalle seit 2018 in Nunningen beheimatet ist, wird nun dieser Doppel-Anlass so etwas wie ein Jubiläums-Anlass. © eh-presse

SAMSTAG den 21.05.2022

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Nachwuchsschwingertag 07.30 07.30 08.00 08.15 08.30 16.30

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Eröffnung Festgelände Notenblattausgabe auf dem Festgelände Kampfrichtersitzung vor dem Rechnungsbüro Antreten der Jungschwinger Wettkampfbeginn Rangverkündigung

SONNTAG den 22.05.2022

Rindli-Sponsor

Fohlen-Sponsoren

Aktivschwingfest

Muni Simon, hier bei der Taufe durch Alex Fluri von Sponsor Selmoni Burger AG aus Laufen ist das Ziel der Begierde. Ihn bekommt der Gewinner des Solothurner Kantonalschwingfestes am Sonntagabend. © eh-presse

07.00 07.30 08.15 08.45 11.00 12.00 13.00 14.00 14.45 15.15 16.30 17.30

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Eröffnung Festgelände Kampfrichtersitzung vor dem Rechnungsbüro Appell der Schwinger auf dem Festplatz Wettkampfbeginn Empfang der Ehrengäste Mittagspause Fortsetzung des Wettkampfes Kranzausstich 5. Gang Festakt mit Fahnenübergabe Kranzausstich 6. Gang Schlussgang Rangverkündigung mit Ehrung der Kranzschwinger

Autogrammstunde mit Schwingerkönig Wenger Kilian Am Sonntag von 14 – 15 Uhr !

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Das Festgelände © Volonte Bau

Beide Schwingfeste finden bei jeder Witterung statt! Sitzplatztickets können so lange vorrätig an der Tageskasse bezogen werden. Es empfiehlt sich jedoch die Tickets bis Samstag auf der Webseite sksf-Nunningen.ch zu bestellen.

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DORNECK/LEIMENTAL

Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

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SEEWEN

WIT TERSWIL

Das Museum wird umgebaut

Eine Weiherkette für den Glögglifrosch und ein Hotel für die Schwalben

Wie alle Museen hatte auch das Musikautomatenmuseum unter den coronabedingten Lockdowns zu leiden. Dies war an der Generalversammlung der Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS), deren Mitglieder das Museum unterstützen, von GMS-Präsident Hans Büttiker zu hören. Thomas Immoos Nachdem die letztjährige GV auf schriftlichem Weg hatte stattfinden müssen, trafen sich die Mitglieder nun zur 31. GV in den Räumlichkeiten des Museums. Büttiker dankte den Mitgliedern, dass sie der Gesellschaft die Treue gehalten haben, obwohl wegen der Pandemie keine Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Allerdings seien die Mitgliederzahlen rückläufig — zurzeit sind es rund 350 Mitglieder. Der Präsident richtete einen Appell an die Mitglieder, neue Vereinsmitglieder anzuwerben. Der Finanzchef René Fuchs verwies in seinem Bericht auf «zwei spezielle Jahre, in denen es kaum Ausgaben gab». Einem Aufwand von rund 22 000 Franken steht ein Ertrag von 30 000 Franken gegenüber, sodass im Jahr 2021 ein Gewinn von 8000 Franken verbucht werden kann. Dieser fliesst in das Vereinsvermögen, das nun bei 86 000 Franken liegt. Dieser hohe Betrag ermögliche attraktive Neuanschaffungen, äusserte Fuchs zufrieden. Wegen Umbauarbeiten ist das Museum vom 4. Juli bis 15. August geschlossen. Ansonsten ist es seit Monaten wieder für die Besucher geöffnet. Und auch die GMS kann wieder Veranstaltungen und Anlässe durchführen, wie David Schönhaus, Verantwortlicher für diesen Bereich, ausführte. «Es gibt eine lange Warteliste von Künstlerinnen und Künstlern», die in Seewen auftreten wollten, aber wegen Corona Absagen erhielten. Am 21. August findet eine musikalische Lesung mit Guy Krneta und Daniel Woodtli statt. Am 30. Oktober konzertieren Thilo Muster und Samuel Freiburghaus mit osteuropäischer Musik. Und am 20. November treten Shirley Grimes und Hank Shizzoe in Seewen auf. Den Jahresabschluss bildet das «Trio Pflanzplätz». Auch für das Jahr 2023 sind vielversprechende Anlässe geplant, stellte Schönhaus in Aussicht. Der Herbstausflug wird die GMSMitglieder am 17. September nach Lützelflüh ins Gotthelf-Museum und nach

Trachselwald ins Zither-Museum führen. Büttiker wies auch auf einige Neuanschaffungen hin, die im letzten Jahr getätigt werden konnten. Darunter sind eine Zylindermusikdose aus Genf aus dem Jahre 1850, «ein Wunderwerk der Technik», wie der GMS-Präsident schwärmte. Bereits 2019 erworben wurde eine Juke Box. Als Geschenke erhielt man einen Musikautomaten als Miniaturkathedrale sowie zwei weitere Zylindermusikdosen aus Schweizer Produktion. Käuflich erworben wurde zudem ein Musikautomat, der lange Jahre im Bahnhof Lausanne gestanden hatte. Sogar aus München stammt der Reproduktionsflügel, ein automatisches Klavier. Diese neuen Stücke bereichern das reichhaltig bestückte und jederzeit besuchenswerte Musikautomatenmuseum. Die ordentlichen Traktanden fanden einhellige Zustimmung. Wiedergewählt wurden Präsident Hans Büttiker, Aktuar Peter Jeger und Kassier René Fuchs.

Einweihung der Weiherkette bei Witterswil und Bättwil: Pro Natura Solothurn initiierte das Projekt und konnte es schliesslich FOTO: ZVG dank der Unterstützung durch Stiftungen und die Bürger- und Einwohnergemeinde realisieren.

Im Solothurnischen Leimental steigt das private Engagement für den Naturschutz. Bea Asper Heute feiert die Bevölkerung in Witterswil ihr neues Schwalbenhotel mit einem Apéro. Die Konstruktion am Dorfrand, für welche die Witterswiler mit dem kantonalen Baudepartement um eine Ausnahmebewilligung rangen, soll den Schwalben eine neue Heimat bieten. «Weil in den Dörfern immer mehr alte Scheunen zu Wohnungen umgebaut werden, fehlen den Vögeln Nistmöglichkeiten», erklärt Mark Winkler. Der FDPKantonspolitiker gehört in Witterswil zu den Mitinitianten für die Errichtung eines Schwalbenhotels. «Möglich war der Bau nur dank der Unterstützung zahlreicher Einwohnerinnen und Einwohner, die einen finanziellen Beitrag leisteten», erklärt Winkler.

Kathedrale: Als Geschenk in den Besitz des Musikautomatenmuseums kam dieser Musikautomat in der Form einer Kathedrale. FOTO: THOMAS IMMOOS

Weiherkette für grösseres Nahrungsangebot

Die Aussicht, dass die Schwalben auch wirklich nach Witterswil zurückkehren, hat sich durch ein zweites privates Naturschutzprojekt verbessert. So gibt es auf

Bättwiler und Witterswiler Boden neu eine Weiherkette. Die sechs errichteten Weiher begünstigen das Insektenaufkommen und damit das Nahrungsangebot für Vögel und Reptilien. Durch die Waldrandaufwertung erhöhe sich die Amphibien- und Insektendichte massiv, heisst es. Die Initiantin der Weiherkette ist die Pro Natura Solothurn. Sie konnte ihre Idee dank der Finanzierung durch

Eine neue Behausung für Schwalben: Das Schwalbenhotel in Witterswil möchte fehlende Nistmöglichkeiten ausgleichen. FOTO: BEA ASPER

Stiftungen und Unterstützung durch die Bürger- und die Einwohnergemeinde als Landeigentümerinnen und der Forstbetriebsgemeinschaft am Blauen, welche die Pf lege der Weiher übernimmt, realisieren. «Insgesamt», resümierte Gemeindepräsidentin Doris Weisskopf, «ist spürbar, dass das private Engagement für den Naturschutz zunimmt.» Bei der kürzlichen Einweihung der Weiherkette und der Abendexkursion für die Bevölkerung stand die stark gefährdete Population der Geburtshelferkröte — bekannt als Glögglifrosch — im Fokus. «An warmen Abenden zwischen März und August ertönt der Paarungsruf der Kröte. Der Klang des Rufes erinnert an feine Glöckchen oder melancholisches Pfeifen», erklärte Franziska Studer vom Ingenieurbüro Götz und führte aus: «Bei der Paarung entlässt das Weibchen bis zu 50 Eiern, die entlang einer Laichschnur aufgeperlt sind. Die männliche Kröte besamt die Eier, greift mit den Hinterbeinen die Schnüre und streift sie sich über die Fersengelenke. Dann kümmert sich der Vater um das Eipaket, das er fortan mit sich herumträgt.» Der Vorgang führte zum Namen «Geburtshelferkröte». Der Glögglifrosch verbringt viel Zeit an Land. Erst wenn die Larven schlupfbereit sind, hüpft das Männchen ins Wasser und innerhalb von maximal einer Stunde schlüpfen die Kaulquappen.

RODERSDORF

Zwischen Befürchtung und Zuversicht — der Wald verändert sich schneller als gedacht Brigit Wyss, Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements, nahm am Montag Stellung zum Kahlschlag im Wald des Solothurnischen Leimentals. Bea Asper «Es ist noch heftiger als angenommen», sagte Regierungsrätin Brigit Wyss bei der Waldbesichtigung vom Montag im Solothurnischen Leimental. Zwei Jahre nach der Aufnahme der Trockenheitsschäden schaut Wyss auf eine sieben Hektaren grosse Waldfläche, auf der nur noch einzelne Bäume stehen. Die Forstbetriebsgemeinschaft FBG am Blauen musste die ausgetrockneten Buchen dem Kahlschlag opfern — aus Sicherheitsgründen. Durch das Gebiet oberhalb von Rodersdorf führt der Pilgerweg zum Kloster Mariastein und der Solothurner Wanderweg. «Dieser Ort soll der Bevölkerung weiterhin als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen», erklärte Revierförster Christoph Sütterlin und räumte ein: «Der Eingriff schmerzte und übertraf die Befürchtungen, die sich aus der Entwicklung ableiten, die ich in meiner dreissigjährigen Tätigkeit hier im Wald wahrnehme. Doch offenbar ist es die neue Realität, an die wir uns gewöhnen müssen.» An einzelnen, abgelegenen Orten prüfe man in Zusammenarbeit mit der Vogel-

Informierten über den Zustand des Waldes: Die Solothurner Regierungsrätin FOTO: BEA ASPER Brigit Wyss und Revierförster Christoph Sütterlin. warte, auf Eingriffe zu verzichten, ergänzte Sütterlin.

Das Waldsterben nimmt seinen Lauf

«Der Wald verändert sich in kurzer Zeit schneller, als wir alle dachten», zu diesem Fazit kommt Rolf Manser, Chef des Amtes für Wald im Kanton Solothurn. Er

sprach aber nicht zuletzt — dank der grossartigen Arbeit des neunköpfigen FGB-Teams — auch von Zuversicht. Durch Neubepflanzung sei man im Begriff, aus dem Buchenwald ein Mischwald entstehen zu lassen. Bisher würden die neuen Pflänzchen gedeihen und er habe den Eindruck, dass Christoph Sütterlin auch wieder etwas positiver in die Zukunft

blicke als vor zwei Jahren. Nebst der Natur mit ihrem derzeit wunderschönen Bild des hoffnungsvollen Grüns seien es die Reaktionen von Bund, Kanton und Gemeinden, welche die Stimmung anheben. «Ich kann Politik und Verwaltung ein Kränzchen winden, es wurden hilfreiche Unterstützungsprogramme lanciert und Gelder gesprochen», meinte Sütterlin. Die Herausforderungen seien hoch: «Der Pflegeaufwand wird enorm ansteigen und die Forstbetriebe kämpfen bereits jetzt mit einem Mangel an Fachkräften.» Letztlich liege es in den Händen der Politik und der Gesellschaft, wie sich der Wald weiter entwickeln werde, gab Sütterlin zu bedenken. Die Problematik des Waldsterbens und die Faktoren, die den Vorgang beschleunigen, seien bekannt, hiess es denn am Montag an der Pressekonferenz des Wald-Dauer-Beobachtungsprogramms. Die Wissenschafter des Instituts für angewandte Pflanzenbiologie sagten, dass die intensive Landwirtschaft zu den Hauptverursachern gehöre. Der Dünger, der in der Landwirtschaft in der Produktion von Getreide für Mehl und Teigwaren und in der Milchund Fleischwirtschaft eingesetzt werde, verirre sich in den Wald und dort schade er der Pflanzenwelt. «Über die Luft gelangen die Stickstoffverbindungen in den Wald. Einträge von mehr als 15 Kilogramm Stickstoff pro Hektare und Jahr

hätten negative Auswirkungen auf das Waldökosystem. Solche Belastungen würden auf allen untersuchten Flächen im Kanton Solothurn sowie in 89 Prozent der Schweizer Wälder überschritten», erklärte Sabine Braun, Leiterin des Instituts. Die Folgen seien Nährstoffungleichgewichte, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Trockenheit und Krankheiten, Ausbreitung von stickstoffliebenden Pflanzen im Wald (z. B. Brennnesseln und Brombeeren) und ansteigende Bodenversauerung. «Die Bäume können bei Bodenversauerung die Nährstoffe schlechter aufnehmen, sie wurzeln weniger tief und sind anfälliger gegenüber Trockenheit und Stürmen. Wichtige Mykorrhizapilze und sogar Regenwürmer verschwinden», resümierte Braun. Die statistische Auswertung der verschiedenen Beobachtungsflächen zeige, dass die Belastungen im Mittelland deutlich höher sind als im Schwarzbubenland. Brigit Wyss, Chefin von Forst und Landwirtschaft, sagte, dass der Kanton bei der Einflussnahme an seine Grenzen stosse. Die nationale Landwirtschaftspolitik habe es in der Hand und sei aber auch daran, Gegensteuer zu geben, unter anderem mit der Vorgabe, dass in Zukunft Gülle nur noch mit dem Schleppschlauchverfahren ausgebracht werden darf, damit der Dünger dort bleibt, wo er nützt.


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SPORT

Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

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FUSSBALL

Das Warten hat ein Ende

in den Heimspielen lief es dem

Mit einem Schützenfest gegen Absteiger BCO Alemannia und dank der Niederlage von Oberwil kann Leader Laufen am Samstag im Nau mit einem Sieg gegen Binningen die Aufstiegssause starten. Zwingen und Breitenbach verloren ihre Partien.

Team zuletzt sehr gut. 20 Tore in

Edgar Hänggi

2. Liga Regional Samstag, 21. Mai 2022 – 17.00 Uhr

FC Laufen – SC Binningen Sportplatz Nau, Laufen

eh. – Der FC Laufen blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Vor allem

den letzten vier Heimpartien! Am vergangenen Samstag schickte Laufen Absteiger BCO Alemannia gleich mit 8:0 auf den Heimweg. Da später der Tabellenzweite Oberwil in Binningen verlor und auch Therwil eine Niederlage bezog, kann Laufen bereits am Samstag mit einem Heimsieg gegen Binningen den Wiederaufstieg feiern. Es wäre der 19. Erfolg in der laufenden Saison und die Bilanz ist eindrücklich. 86 erzielten Toren stehen nur 16 erhaltene gegenüber. Man müsse sich die Ziele immer hoch ansetzen, damit die Konzentration nicht nachlasse, meinte Trainer Rishi Suhanthan. Das Erreichen von 100 Toren wäre so eine Motivationsmarke.

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TENNIS

Erfolgreicher TC Breitenbach

Trainer Rishi Suhanthan musste einmal mehr auf zahlreiche Spieler verzichten. Darunter mit Cédric Cueni, Anuchan Jeyaseelan, Liridon Osmanaj, Alexander Rothen, Fabien Freiberger und Arthur Akong auf alle auf diese Saison getätigten Zuzüge. «Die Mehrheit ist verletzt und Akong und Freiberger haben wir in die zweite Mannschaft abgegeben. Wie auch unseren Goalie Sascha Iten.» Der Trainer kann es locker nehmen, weil er weiss, dass, egal wen er aufs Feld schickt, es funktioniert. Laufen eilt in der Rückrunde selbstbewusst und unwiderstehlich von Erfolg zu Erfolg. Die Niederlage gegen Black Stars habe allen rechtzeitig aufgezeigt, dass man nichts geschenkt bekomme, meint der scheidende Sportchef Jonny Walthert. Für ihn wird Alessandro Fellino übernehmen. Im Gegensatz zum Hinrundenspiel auf dem Hörnli waren die Basler jetzt völlig überfordert. Nach 22 Minuten führte Laufen bereits 4:0. Enrique Morera (3./22.), Christoph Stenz (7.) und Florent Pepsi (15.) liessen den Gästen keine Gelegenheit, an eine mögliche Überraschung denken zu können. Lars Kölliker erzielte vor der Pause zwei Tore und machte sich dann für den Einsatz in der zweiten Equipe bereit. Zwei frühe Treffer von Dario Plattner nach Wiederbeginn schraubten das Ergebnis auf 8:0. «Dann war die Luft

Frühstarter: Enrique Morera erzielte nach 22 Minuten bereits zwei Tore bei FOTO: EH-PRESSE Laufens Kantersieg. draussen», meinte Suhanthan. Irgendwie war es aber allen egal, dass es nicht zum «Stängeli» reichte. Nachdem später auf den Sieg der zweiten Equipe angestossen wurde, kam noch die Kunde aus Binningen, dass Oberwil das Derby verloren hatte. So ist jetzt klar, dass Laufen am Samstag zu Hause den Aufstieg feiern kann. Diese Gelegenheit will man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

«Schade. Es begann so gut»

Weniger Freude hatten die beiden anderen regionalen Teams. Zwingen führte zur Pause in Bubendorf dank einem Tor von Daniel Stegmüller 1:0 und schien auf dem Weg zu einem weiteren Sieg. Dann kassierte die Equipe von Peter Sprenger gleich nach Wiederbeginn den Ausgleich und nach einem Aussetzer des Torhüters zwei Minuten später das 1:2. Mental gezeichnet, musste Zwingen in der 51. Minute auch noch den dritten Gegen-

treffer schlucken. Zwei weitere Tore und ein Platzverweis von Patrick Müller folgten und Zwingen war bedient. «Schade. Es begann so gut. Aber mit solchen Situationen musst du umgehen können. Wir können es besser und das werden wir beweisen.» Dabei kann der Aufsteiger mit dem Verlauf der Saison zufrieden sein. Breitenbach konnte in Gelterkinden einen 0:2-Halbzeitstand durch Aurelian Merckx und Pascal Contessi zwar ausgleichen, kassierte dann aber noch zwei Tore und verlor 2:4. Das Auf und Ab geht munter weiter. Die Strafpunkte sind eine Hypothek, denn auf Platz sieben fehlt ein Punkt und zu Rang 12 sind es nur zwei Punkte Vorsprung. Man tut gut daran, die Saison am Ende nicht aufgrund des Tabellenplatzes zu werten, egal, was es am Ende wird. Laufen – Binningen (SA, 17 Uhr) und Zwingen – Gelterkinden (19 Uhr). Breitenbach ist spielfrei.

FUSSBALL

Die Kugel fiel auf Schwarz Drei Runden vor Schluss fiel die Kugel auf Schwarz. Laufen II gewann den Spitzenkampf im Nau gegen Ettingen 5:0, und weil der FC Röschenz im Heimspiel gegen den mutmasslichen Absteiger FC Kleinlützel nicht über ein Remis hinauskam, hat die Equipe von Tobias Schnell jetzt drei Matchbälle. Edgar Hänggi

Die Damen-Mannschaft mit Glücksbringer Enya: (v.l.) Alexandra Früh, Alina Ugolini, FOTO: ZVG Jolanda Marti, Julia Stegmüller und Denise Dietler. Erneut ein erfolgreiches Wochenende für die Teams des TC Breitenbach: die erste Herrenmannschaft um Captain Dominik Wasmer in der zweiten Liga gewann nach dem 8:1 in der ersten Runde nun auswärts in Füllinsdorf sogar glatt mit 9:0. Damit ist das erste Saisonziel, das Erreichen der Aufstiegsspiele, bereits sichergestellt. Die zweite Equipe unterlag hingegen in der dritten Liga beim TC Sissach mit 3:6. Die Jungsenioren verloren gegen Füllinsdorf mit 2:7. Marcel Assmann spielte erstmals mit und gewann dabei seine Einzelpartie. Den zweiten Saisonsieg eingefahren haben auch die Senioren in der zweiten Liga: gegen Leimental resultierte ein 5:2-Erfolg. Gerold Bieli, Erwin Hänggi und Res Saner haben bisher alle ihre Einzel gewonnen. Ebenfalls erneut erfolgreich waren die Seniorinnen um Captain Regula Dietler mit einem 4:2 gegen Möhlin. Damit sind auch sie Tabellenerste in ihrer 3.-Liga-Gruppe. Die ers-

te Damenequipe verlor zwar gegen Brugg mit 2:4, aber die beiden TCB-Vorstandsmitglieder, Clubpräsidentin Julia Stegmüller und Spielleiterin Jolanda Marti, gewannen gegen höher eingestufte Gegnerinnen ihre Einzel. Am nächsten Samstag-Vormittag geht es gegen den TC Kleinbasel nun darum, sich für die Abstiegsrunde eine gute Ausgangslage zu schaffen. Einen BilderbuchInterclub-Tag erlebten die Veteranen bei der (verdienten) 2:4-Niederlage in Beringen bei Schaffhausen. Spannende und äusserst faire Spiele bei prächtigem Wetter. Für Breitenbach gewannen Captain Stefan Scherrer und Kuno Simonetti ihre Einzel. Bei einem gemeinsamen Nachtessen mit Captain-Ansprachen, die jeder Kleinkunstbühne zur Ehre gereicht hätten, ging der Tag zu Ende. So muss Interclub sein! Hans-Peter Marti

Das Restprogramm sprach für Röschenz. Doch auch deren Trainer Dominik Flury warnte. «Derbys sind generell keine Selbstläufer.» Laufen hat vom Programm her die happigste Aufgabe zu lösen. Ettingen (3.), Dornach (5.) und Aesch (4.). Daher war auch klar, dass im Spitzenkampf auf die letzte Möglichkeit, Spieler von der ersten Mannschaft einsetzen zu dürfen, nicht verzichtet werden durfte. «Ich sprach es schon vorher an. Natürlich will jeder spielen. Aber wir sind ein Team und wir wollen als Team aufsteigen. All jene, die so nicht zum Einsatz kamen, haben toll reagiert», erklärt Schnell die doch nicht ganz so einfache Situation. Ettingen leistete harte Gegenwehr und bewies, wieso das Team derart stark in der Rückrunde auftrat. Die Laufentaler hatten allerdings auch alles auf ihrer Seite. Es war noch keine Minute gespielt, da brachte Andrin Steiner Laufen in Führung. Als die Gäste immer besser ins Spiel kamen, traf Dominik Kofmehl zum 2:0 und mit dem Penalty-Treffer von Eric Anklin mit dem Pausenpfiff war die Begegnung so gut wie entschieden. Laufen zeigte kämpferisch wie spielerisch eine reife Leistung und machte mit dem zweiten Elfmeter von Anklin und dem 5:0 von David Guntern alles klar. «Ettingen war

bis zum 3:0 im Spiel. Das frühe Tor half uns, vor allem mental, enorm. Wir hatten bisher unnötig Punkte liegen lassen. Heute sah man, was wir leisten können. Jetzt folgen aber mit Dornach und Aesch noch zwei Brocken.» Kopfsache war es auch in Röschenz. Matthias Tschan brachte Kleinlützel in Führung, doch Roberto Cerone glich sofort aus. Kevin Schenk sorgte aber prompt wieder für Jubel beim Gast. Als Livio Metzger nach 27 Minuten gar auf 3:1 erhöhte, gab es schon etwas ratlose Gesichter bei den Gelben. Cerones Anschlusstor kurz vor der Pause und der Ausgleich von Victor Misev in der 70. Minute stimmten alle wieder optimistisch. Der dringend notwendige, vierte Treffer fiel aber nicht mehr. «Jetzt wird es hart. Wir versuchen unsere Aufgabe besser zu lösen und neun Punkte zu holen. Dann müssen wir hoffen», so Flury. Kleinlützel wird dieser Punkt kaum mehr reichen, zumal Therwil gegen Bris-

lach gleich 10:0 gewann. Innenverteidiger Imran Fejzulahovic sah bereits in der 27. Minute die rote Karte, und das war bei der Wärme ein zusätzlicher Faktor, dass Brislach nicht mehr in Schwung kam. Das Ergebnis war auch für die Moral nicht gut. In den letzten drei Partien fasste Brislach 25 Tore. Wegen der Strafpunkte muss Brislach fünf Punkte gutmachen auf Therwil. Unmöglich ist das nicht. Riederwald kam in Oberwil zu einem 1:1 und hat den Klassenerhalt trotz ungenügender Rückrunde praktisch im Sack. In der Gruppe zwei war Gilgenberg United gegen Nordstern auf verlorenem Posten. Das Trainergespann Ejup Demiri/Bruno Mühlheim wollte mit seinen zahlreichen technisch versierten Spielern dem Gegner gleich von Beginn an den Schneid abkaufen. «Dass es dann so gut läuft, konnten wir ja nicht ahnen», lachte Demiri. Mit dem 5:0-Erfolg übernahm Nordstern gleichzeitig auch noch die Tabellenführung.

Enthusiastisch: Eric Anklin (links) und Dominik Kofmehl freuen sich über ihre drei Tore. FOTO: MICHAEL MOSER


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SCHWINGEN

Nunningen mit makelloser Bilanz Am vergangenen Wochenende fanden in Erschwil die zweiten Runden der Schweizer NLA/ NLB-Meisterschaft bei den Herren sowie die erste Runde bei den Damen statt. NLA-Aufsteiger Nunningen gewann seine drei Spiele und steht vor der Heimrunde am 28. Mai mit nur einem Punkt Rückstand auf Meister Pieterlen auf Platz drei. Edgar Hänggi Organisator Erschwil hatte sich einiges vorgenommen für die Heimrunde. In der ersten Runde schauten drei Punkte heraus. Das wollte das Team von Trainer Hanspeter Jeker verbessern. «Wir haben den Verlust unseres wichtigsten Spielers zu verkraften. Maurice Humair verletzte sich, nachdem er erst von einer Verletzung zurückkam», erklärt Jeker. Dennoch wollte man gegen Vizemeister Grundel das Startspiel für sich entscheiden. Daraus wurde nichts. Die Solothurner machten von Beginn weg Druck und waren auch im Abschluss sicherer. Am Ende musste Jeker Grindel-Coach Marc Schmidlin zum 8:5-Erfolg gratulieren. «Die Defensive hat funktioniert. Wir haben das Spiel in der Offensive verloren, denn nur fünf Körbe ist zu wenig. Wir haben ein junges Team mit viel Potenzial, da leidet dann halt schon mal die Genauigkeit in den Würfen, gerade in den Derbys.» Jeker kann diese Niederlage auch einfacher akzeptieren. «Grindel ist Cupsieger und hat eine eingespielte Equipe. Ich zähle sie, wie auch Nunningen, zu den Anwärtern auf den Meistertitel.» Im zweiten Spiel, gegen Altnau-Kreuzlingen, lief es besser. Allerdings hätte Jeker auch lieber den Sieg als das Remis mit 9:9 gesehen. So stand man im dritten Einsatz bereits unter Druck. Gegen Eggethof reichte es zu einem 10:8-Sieg. «Es war ein gutes Spiel von uns, und der Sieg bringt uns in der Tabelle auf Platz vier, mit nur vier Punkten Rückstand.» Grindel musste sich im zweiten Derby, gegen Nunningen, mit 5:8 geschlagen geben. Zum Abschluss reichte es gegen AltnauKreuzlingen zu einem 15:12. Mit jetzt fünf Punkten ist man im breiten Mittelfeld. Eine starke Runde absolvierte Aufsteiger Nunningen. Gegen Neukirch-Roggwil

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schaute ein sicherer 15:9-Erfolg heraus. Dann folgte der Sieg gegen Grindel und zum Abschluss wurde auch Bözberg mit 12:7 klar besiegt. Die Schwarzbuben haben bisher nur gegen Pieterlen verloren, sind mit 66 Körben treffsicherstes Team. Am 28. Mai spielt Nunningen in der Heimrunde gegen Erschwil, Madiswil und Hochwald-Gempen. «Die Liga ist enger beisammen, sodass man mit einer guten Runde in der Rangliste schnell einige Plätze gut machen kann», blickt Jeker, der mit Jürgen «Polo» Saner ein Trainer-Duo bildet, bereits voraus. Er weiss aber auch, dass auch das Gegenteil eintreffen kann. «Wir schauen jetzt nicht nur auf diese Saison. Ich bin überzeugt, dass man Erschwil in etwa zwei Jahren wieder ganz oben sehen wird», meint er. «Wir haben im Verein gute junge Spieler und legen grossen Wert auf eine gute Ausbildung. Das wird Früchte tragen. Wenn es uns gelingt, das Team beisammen zu halten, liegt einiges drin.» Dies trifft auch auf Hochwald-Gempen zu. In Erschwil gab es drei Punkte. Dies dank einem 10:9-Sieg gegen Altnau-Kreuzlingen und einem 9:9 gegen Eggethofen. Zum Abschluss musste man sich gegen Madiswil 7:15 geschlagen geben. In der NLB schlagen sich die regionalen Teams im hinteren Tabellenteil herum. Meltingen mit vier Punkten auf Platz sieben, Nunningen mit drei Zählern auf Position acht und Erschwil mit einem Punkt auf Rang neun. Im Gegensatz zur ersten Mannschaft kehrte Nunningen II mit einem Nuller nach Hause. Meltingen gewann gegen Erschwil II. «Uns fehlt in der zweiten Mannschaft für die NLB etwas die Qualität. Wir werden aber auch hier schauen, dass wir mit den jungen Spielern Fortschritte erzielen können. Um erfolgreich zu sein, braucht es viel Training, und da sind nicht immer alle bereit, mitzumachen. Die Jungen haben heute viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten», weiss Jeker.

Nur ein Frauenteam

Bei den Frauen ist einzig das Team von Erschwil-Grindel in der NLA vertreten. Die Equipe von Dominik Erzer absolvierte die erste Runde. Im Startmatch gegen Wettingen schaute mit 8:8 gleich der erste Punkt heraus. Dann gab es auch gegen Zihlschlacht ein 8:8, ehe gegen Pfyn nichts zu holen war.

«Mannen an die Arbeit»

Alles im Griff: OK-Präsident Kuno Gasser vor dem erbauten Medien-Bereich.

Am kommenden Wochenende finden in Nunningen zwei grosse Schwingfeste statt: am Samstag der Jungschwingertag und am Sonntag das Solothurner Kantonalschwingfest. Organisator der beiden Anlässe ist der Schwingklub Dorneck-ThiersteinLaufental, welcher 2021 100 Jahre alt wurde. Edgar Hänggi Kuno Gasser von Co-Hauptsponsor Baloise SoBa ist OK-Präsident. Das «Wochenblatt» hat sich mit ihm auf dem Schwingplatz umgesehen und über den Anlass, auch drei Monate vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Pratteln, unterhalten. Wie ist der Stand der Arbeiten? Bis jetzt läuft alles nach Plan. Die Tribüne wurde am vergangenen Samstag aufgestellt, das Sägemehl liegt bereit und das Festzelt steht. Wir sind auf Kurs. Wie kommt es, dass ihr erst ein Jahr nach dem Jubiläum 100 Jahre Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental das Solothurner Kantonalschwingfest durchführt? Die Pandemie machte uns einen Strich durch unsere Planung. Matzendorf konnte das Kantonale 2020 nicht durchführen und war dann 2021 an der Reihe und wir mussten bis 2022 warten. Doch jetzt schaut es ja gut aus.

Einsatz lohnt: Nur wer um jeden Ball kämpft, jubelt am Ende. Nunningen macht es vor. FOTO: EH-PRESSE

Am vergangenen Donnerstag dann die

Hiobsbotschaft, dass sich Wenger Kilian, Schwingerkönig und Aushängeschild, wegen einer Verletzung abmelden musste. Wie geht ihr damit um? Wir machen das Beste daraus. Wenger wird in Nunningen leider nicht kämpfen können. Er wird aber extra nach Nunningen kommen und am Sonntag von 14 bis 15 Uhr Autogramm geben. Viele Schwingfans wollten Wenger in Nunningen im Einsatz sehen. Es sind aber noch immer über 120 Schwinger anwesend. Welche stehen jetzt im Fokus? Die fünf Eidgenossen des Nordwestschweizer Schwinger Verbandes sowie jene, welche sich in Pratteln neu unter die eidgenössischen Kranzschwinger einreihen möchten. Es wird garantiert toller Sport geboten, sodass sich ein Besuch lohnt. Wie lange seid ihr schon an der Arbeit? «Dank» der Pandemie sind wir seit fast drei Jahren im Einsatz. Das OK besteht aus 20 Mitgliedern, wobei viel Arbeit in kleinen Teil-OKs erledigt wird. Schwinger, Funktionäre, Medien, Zuschauer — sie alle wollen verpflegt werden. Die Verpflegung erfordert tatsächlich logistische Höchstleistungen. Das Menü für rund 100 Veteranen: kleiner Salat, Rindsund Schweinsbraten, Kartoffelgratin, Gemüse, Dessert. Für die rund 220 Jungschwinger am Samstag gibt es Gehacktes mit Hörnli und Apfelmus. Dann haben wir 580 Bankettkarten. Hier gibt es Geschnetzeltes, Teigwaren, Gemüse und ein Dessert. Daneben muss unser Wirtschaftschef Christian Leutwyler 100 Kilogramm Steak (Schweinshals mariniert), 300 Kalbsbratwürste, 300 Schweinsbratwürste, 200 Chlöpfer und 200 Wienerli (Hotdog) bereithalten. Daneben gibt es Pom-

FOTO: EH-PRESSE

mes, Brot, Nussgipfel, Gipfeli, Zöpfe, Kuchen und Getränke fast aller Art. Wurde das OK vor spezielle Herausforderung gestellt? Die Organisation der unterschiedlichen Verkehrsträger, (Zu- und Wegfahrten, Parkplätze etc.) erforderte sehr viele Absprachen unter allen Beteiligten und auch viel Verständnis von den Landbesitzern und Anwohnern. Wofür ich an dieser Stelle gleich Danke sage. Wie viele Zuschauer werden erwartet? Wir hoffen, 1500 bis 2000 Zuschauer in Nunningen begrüssen zu dürfen. Dabei ist das Wetter bei den Schwingern nebensächlich. Schwingfeste finden bei jedem Wetter statt. Der Anlass dürfte eine logistische Herausforderung darstellen. Nunningen hat gegen 2000 Einwohner. Das heisst, dass mit den Schwingern und Funktionären etc. ebenso viele Menschen in den Hauptort des Gilgenbergs kommen. Mithilfe von befreundeten Vereinen, Landbesitzern, Anwohnern und einer grossen Zahl von freiwilligen Helfern bekommen wir das in den Griff. Gibt es noch Tickets? Ja, die kann man über unsere Homepage www.sksf-nunningen.ch bestellen. Am Festtag können noch Tickets an der Tageskasse gekauft werden. Sie waren viele Jahre Gemeindepräsident in Nunningen. Ein sportlicher Ort! Eine Woche später findet an gleicher Stätte eine Runde der Schweizer Korbball-Meisterschaft statt. Das ist richtig: Nunningen hat viele sehr aktive Vereine unterschiedlichster Prägung. Davon kann sich jeder und jede sehr gerne überzeugen. Das Gilgenberg ist ein Ausflug wert.

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

SAMSTAG 21. MAI 2022 - LTA FRÜHLINGSEVENT PROGRAMM 9.30 Uhr Beginn C-Meeting 11.15 Uhr Beginn UBS Kids Cup Zeitplan und weitere Infos unter: www.lt-athletics.ch FESTWIRTSCHAFT IM FC BEIZLI AB 9.00 UHR

ImletztenJahrwurdeimBreitenbacher „Grien“ die neue Leichtathletikanlage Laufental-Thierstein eingeweiht.

Staffelwettbewerbe sowie Hochsprung und die Wurfdisziplinen Kugelstossen und Diskuswerfen durchführen.

Auf der nun zur Verfügung stehenden Wettkampfanlage werden wir am Samstag, 21. Mai 2022 erstmals als LaufentalThiersteinAthletics (ehemals LZ Thierstein) ein nationales C-Meeting mit diversen Disziplinen für die Kategorien U16 - Aktive wie z.B. 80m, 100m, 200m, 600m, 800m inklusive

Für die jüngeren Athlet*innen organisieren wir einen UBS Kids Cup Qualifikationswettkampf mit den Disziplinen Ballwurf, Sprint und Weitsprung. Am Samstag, 21. Mai 2022 bietet sich also die Gelegenheit zahlreiche sportliche Wettkämpfe im „Grien“

mitzuverfolgen und die Athlet*innen anzufeuern. Der LTA und alle seine Athlet*innen freuen sich auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen abwechslungsreichen Tag auf der neuen Leichtathletikanlage. Kommen Sie doch vorbei!

Heidi-Reisen Liesberg

Carreisen & Kleinbusvermietung 23. Mai Wandercar – Glaubenberg Fahrt, 13 Km, 4 Std., mittelschwer

Fr. 45.–

24. Mai Spargelschiff Breisach D Fahrt, Schifffahrt mit Spargelbuffet

Fr. 89.–

1. Juni Wochenmarkt in Luino I Nur Fahrt

Fr. 55.–

Entsorgung & Recycling Liesberg

2. Juni Alpfahrt uf Site Alp oberhalb Zweisimmen Fahrt, Mittagessen Fr. 80.–

Samstag, 28. Januar Mai 2022 Samstag, 29. 2022

3. Juni Nockis (Ex Nockalm Quintett) in Kilchberg SG Fahrt, 2-Gang-Menü und Konzert Fr. 119.–

Neue Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 07:30 – 11:45 Uhr | 13:00 – 16:45 Uhr +41 61 775 10 10 www.kelsag.ch Wir sind für Sie da – nah und sympathisch

6. Juni Wandercar Prés-d’Orvin - Twannbachschlucht Fahrt, 13,7 Km, 4 Std., mittelschwer Fr. 45.– 9. Juni Klausenpass Fahrt, Mittagessen

Fr. 85.–

14. Juni Panoramasicht auf der Marbachegg Fahrt, Bahnfahrt, Apéro, Mittagessen

Fr. 91.–

21. Juni Avers Juf – Höchstgelegenes Dorf Europas Fahrt, Mittagessen Fr. 94.– 24. Juni Wandercar Engelberg – Brunni - Bannalpsee Fahrt, 11,2 Km, 4 Std. Mittelschwer Fr. 45.– 28. Juni Panoramabahn Schynigi Platte Fahrt, Bahnfahrt, Mittagessen

KATZEN AUSSTELLUNG

Fr. 109.–

28. Juni – 2. Juli 40 Jahre Jubiläumsfahrt – Südfrankreich Fahrt, Hotel 3* mit HP, Ausflüge, Eintritte Fr. 1279.– 10. – 17. Juli Ferienwoche Österreich – Salzburgerland Fahrt, Hotel 4* mit HP + SPA, Ausflüge, Musikabend Fr. 1269.– 20. Juli – 3. August Königstour an das Nordkap SK Fahrt, Hotels & Fähre mit HP und vieles mehr Fr. 4099.–

Anmeldungen / Info

Tel: 061 771 03 06 www.heidi-reisen.ch

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Papier- und Kartonsammlungen

offen 8:30–– 12:30 12:30 Uhr offen 08:30

Festprogramm Freitag 27. Mai 2022

27./28. MAI

ab 20 Uhr Counttry-Musik vom m Feinsten

FREIER EINTRITT ! ➤ GRATIS MINIGOLF ➤ Feines vom Grill ➤ Herrliche Salate

Bereitstellung bis spätestens 7:00 Uhr Papier und Karton (Bereitstellung getrennt und gebündelt) 30. Mai Seewen 03. Juni 31. Mai Rodersdorf, Burg 09. Juni 02. Juni Zwingen, Nenzlingen 23. Juni Weitere Informationen unter: www.kelsag.ch

Dittingen, Grindel, Wahlen Fehren, Meltingen, Zullwil Hofstetten-Flüh

Samstag 28. Mai 2022 16 - 18 Uhr Entertainer Nobby mit dem top Mussiker Peter Renz ab 20 Uhr

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Herzlich willkommen! Restaurant Chez Georges Baselstrasse 58 4203 Grellingen

Die Veranstaltungen finden auf der wunderschönen Gartenterrasse und in den Innenräumen des Restaurants statt. Türöffnung Restaurant und Minigolf am Samstag, 28.05.2022 ab 14:00 Uhr


MOSAIK EINGESANDT

EINGESANDT

Der Kantonalmeister kommt aus Laufen

Schwingsport kommt zum Publikum

Auf dem ersten Platz: Gian Hübscher holte sich in Reinach in der Kategorie 5 Gold.

Der Turnverein Laufen reiste am Sonntagabend von der Kantonalen Meisterschaft im Geräteturnen von Reinach reich dekoriert nach Hause: Die dreissig Turnerinnen und Turner errangen Gold, zwei Silber-, zwei Bronzemedaillen und sieben Auszeichnungen. Gian Hübscher erturnte sich in der Kategorie 5 verdienterweise Gold. Nach dem ersten Gerät Reck lag er bereits an dritter Stelle, nach der Bestnote am Boden schloss er zum ersten Turner auf, fiel durch die Ringübung etwas zurück, doch setzte er sich mit einem hervorragenden Sprung mit Bestnote an die Spitze. Die letzte, kräftezehrende Übung am Barren festigte seinen verdienten Meistertitel. An ihren ersten Kantonalen Meisterschaften überhaupt zeigten Luna Schlosser, K1 und Romeo Supino, K2 durchgehend solide Übungen und erturnten sich Silber; Théo Valet, K1 und Elena Rainone, K3 holten Bronze, wobei Elena im Sprung eine selten hohe Note von 9.80 erhielt — also nur zwei Zehntel Abzug für den technisch schwierigen Dreiviertelsalto. Sieben Auszeichnungen erturnten sich verdient Aurel Beeler, K1, Lotta Kurth und Dafne Valentina Vidal, K2, Safiya Ismailov und Livia Lucidoni, K3, Alicia Bucher, K4 und Darina Schmidlin, K5. Der TV Laufen ist nach der Pandemie wieder im Spiel und freut sich auf die kommende Weiterentwicklung. Nach diesem letzten Wettkampf freuen sich nun alle auf das Erlernen neuer und auch schwierigerer Elemente. Martin Meury

FOTO: ZVG

Am 21./22. Mai finden in Nunningen zwei grosse Schwingfeste statt. Am Samstag der Jungschwingertag und am Sonntag das Solothurner Kantonalschwingfest. Aus dem Grund führte der organisierende Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental am 30. April in Breitenbach und am 7. Mai in Laufen je eine Schwing-Demonstration durch. Jung- und Aktivschwinger zeigten diverse Schwünge. Zudem war auch das Eidgenössische Schwingfest Ende August in Pratteln ein Thema. In Breitenbach fand zudem die

Taufe des Sieger-Munis Simon statt. Der Red Holstein-Muni wurde im November 2020 geboren und bringt stattliche 73 Kilogramm auf die Waage. Das Erraten von Simons Gewicht war denn auch im Wettbewerbe, der aus diesem Anlass durchgeführt wurde, gefragt. Die Gewinner wurden ermittelt: 1. Preis mit 3 kg Differenz G. Liechti aus Cham. 2. Preis (4kg) M. Henz aus Erschwil und S. Blättler aus Seewen. Edgar Hänggi

Stolzes Gewicht: Sieger-Muni Simon bringt 73 Kilogramm auf die Waage.

VER ANSTALTUNG

WANDERUNG

EINGESANDT

Sommer-HallenFlohmarkt

Gurnigelpass–Pfyffe– Riffenmatt

Das Ferienpassprogramm ist da

WoS. Zum 15. Mal wird am Sonntag 28. August in Zwingen in und vor dem Gemeindesaal ein grosser «Antik & Flohmi» durchgeführt. Dies, nachdem coronabedingt der alljährliche Flohmarkt im Januar schon zweimal ausfallen musste. Nun wichen die Organisatoren des Verschönerung-Vereins Zwingen ausnahmsweise auf den Sommer aus und hoffen auf regen Besuch.

WoS. Am Mittwoch 8. Juni organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung. Vom Gurnigelpass führt die Wanderung über den Selibühlsattel zum Gäggersteg. Der Gäggersteg ist ein einzigartiger Holzsteg mitten durch die Bäume im Waldreservat an der Pfyffe. Der Weg führt über das Sturmholz mit seinen wuchtigen Wurzeltellern und lässt den Besuchern die natürliche Wiederbewaldung im Reservat hautnah miterleben. Nach dem Aussichtspunkt «Pfyffe» geht es über den Horbüehlpass nach Riffenmatt.

Anmeldungen immer noch möglich

Es hat noch freie Plätze für Interessierte — eine gute Gelegenheit, um daheim wieder Platz zu schaffen. Das Team des Verschönung-Vereins Zwingen und die Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch. Infos und Anmeldung unter www.vvz-zwingen.ch / info@vvz-zwingen.ch. ANZEIGE

Organisatorisches

Abfahrt in Olten um 7.29 Uhr. Startpunkt: Gurnigel Berghaus um 9.10 Uhr. Wanderzeit ca. 4 ¼ Std. Verpflegung aus dem Rucksack. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Gurnigel Berghaus und ab Riffenmatt selber. Telefonische Anmeldung für alle Teilnehmenden: Montag vor der Wanderung von 19 bis 21 Uhr an Heinz Kamber, Tel. 062 530 06 56, oder spätestens bis Donnerstag 21 Uhr: www.solothurner-wanderwege.ch. Durchführung: Auskunft bei der Anmeldung. Detailprogramm im Internet unter: www.solothurnerwanderwege.ch.

WANDERUNG

Wanderexkursion ins Chaltbrunnental

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WoS. Theaterspektakel, Segelfliegen oder Holzofen-Brot backen: Über 230 verschiedene Veranstaltungen und zusätzliche Angebote wie Badi- oder TierparkEintritte bietet der Ferienpass LaufentalThierstein dieses Jahr. Anmeldestart ist der 25. Mai. Man kann sich bis Ende der Sommerferien anmelden. Das Angebot für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren dauert neu die ganzen Sommerferien vom 4. Juli bis zum 14. August.

Abenteuer auf der Bühne oder im Feriendorf Büsserach

Einige Kurse dauern eine ganze Woche: zum Beispiel «Flips zauberhafte Zirkuswelt» in der Fita Pratteln. Wer gerne singt, tanzt und auf der Bühne steht, entscheidet sich für das MusicalCamp. Die Teilnehmenden lernen neue Songs und die dazu passende Choreografie. Mit der Jubla Zwingen erleben die Kinder eine abenteuerliche Lagerwoche. Vom 8. bis zum 12. August findet auch wieder das beliebte Feriendorf in Büsserach statt, das mit seinen Spiel-, Sport- und BastelAngeboten den Kindern ganz alleine gehört.

Vom Mikroskop bis zum Weltall

Naturinteressierte erforschen Wassertiere unter dem Mikroskop oder wagen einen Blick ins Weltall in der Stedtlibibliothek Laufen. Sportbegeisterte stählen ihre Muskeln beim Bouldern, auf einer

FOTO: ZVG

Mountainbike-Tour oder beim Schwingen. Wer kreativ sein möchte, gestaltet in der Ev.-ref. Kirchgemeinde Thierstein Fische nach dem Vorbild berühmter Künstler. Natürlich kommen auch alle Tierfreunde, Bastel-Fans und GourmetKöche auf ihre Kosten. Ein weiteres Highlight ist das internationale Ikkaido Kampfkunst Festival vom 12./13./14. August. Es schliesst den Ferienpass 2022 ab. Die Ferienpass-Teilnehmenden können dort kostenlos teilnehmen.

Ferienpass für alle

Wer in einer der 23 Gemeinden des Trägerverbundes wohnt, zahlt eine Grundgebühr von 35 Franken für den Pass. Für Kinder ausserhalb des Trägerbundes kostet er 68 Franken. Fehlende Finanzen sollen aber kein Hindernis sein. Für Menschen mit kleinem Portemonnaie übernimmt der Unterstützungsfonds des Jugendsozialwerks einen Teil der Finanzierung. Für die sichere Durchführung einiger Anlässe werden noch Begleitpersonen gesucht. Interessierte Personen ab 16 Jahren melden sich bitte unter info@ ferienpass.ch. Alle Infos zum Ferienpass findet man unter www.ferienpass.ch. Der Ferienpass Laufental-Thierstein ist ein Angebot von Kind.Jugend.Familie KJF (www.kjf.swiss), das zur Stiftung Jugendsozialwerk gehört. Zu deren Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www. jsw.swiss).

WoS. Der Prähistoriker Ingmar Braun führt am 29. Mai eine Wanderexkursion ins Chaltbrunnental durch. Die Wanderung führt zu den altsteinzeitlichen Fundstellen Kohlerhöhle, Heidechuchi und Chastelhöhle. Im Chaltbrunnental wird ein Picknick eingenommen. Nach der Fahrt mit dem Zug nach Laufen wird dort die Dauerausstellung «Urgeschichte» im Museum Laufental besucht.

GEDANKENSTRICH

Wo bleiben die Eisheiligen?

Benildis Bentolila

«Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist», sagt eine Bauernregel etwas holprig. Und jetzt? Die Eisheiligen (11. bis 15. Mai) sind vorüber, die vergangene Woche bescherte uns prächtiges Wetter. Es war frühlingshaft, gar sommerlich warm. Keine Frage: Garten und Balkon konnten begrünt werden, denn jetzt kann den zarten Pflänzlein nichts mehr passieren. «Aber halt!», meint jemand, «es gilt noch, die Schafskälte anfangs Juni abzuwarten.» Die Eisheiligen waren früher für uns auf rund 1000 Meter Höhe wichtig; wir richteten uns nach ihnen. Hingegen erinnere ich mich nicht, in meiner Kindheit und Jugendzeit den Begriff «Schafskälte» gehört zu haben. Das sei das meteorologische Phänomen, das anfangs Juni in Mitteleuropa einbreche, lese ich bei Wikipedia. Es sei benannt nach den Schafen, die bis dahin bereits geschoren seien und für die der Kälteeinbruch bedrohlich sein könne. Zu meiner Schulzeit gab es in meinem Bergdorf nur Milchkühe, selbstverständlich Braunvieh mit prächtigen Hörnern. Es gab Familien, die hielten ein paar Geissen und mindestens ein Schwein, welches gut gemästet im Herbst auf dem Hof geschlachtet wurde. Uns sagte also das Wort Schafskälte nichts, hingegen werweissten die Eltern, wenn die Eisheiligen vorbei waren, ob sie Ende Mai die Vorfenster wegnehmen konnten. Das waren die Winterfenster, die vor dem Wintereinbruch vor die eigentlichen Fenster eingesetzt wurden. Den Sommer über lagerten sie auf dem Estrich. Ende Herbst wurden sie heruntergeholt, gereinigt und unter Umständen repariert, nachdem die Sommerblumenkisten vor den Fenstern entfernt und in den Keller gestellt worden waren. Im Spätfrühling die gleichen Arbeiten, halt umgekehrt. Bei älteren Häusern, in denen bei Sturm im Haus die Kerzen unruhig und gespenstisch flackerten, waren die Leute froh, wenn sie zusätzlich zu den doppelten Fenstern noch die «Brittli» (Fensterläden) zumachen konnten. Da wurde es sogar gemütlich in der Küche und in der Stube, den beiden einzigen geheizten Räumen. Weder der Abort oder der «Abe», wie wir das WC damals nannten, noch das Badezimmer, das als Kühlraum für die Lebensmittel diente, waren geheizt. Sie lagen an der Felswand, woran sich das Haus anlehnte. Bevor sich die Kinder ins Bett begaben, wurde in der Stube das Brett über dem Kachelofen weggeschoben. Darüber lag das Elternschlafzimmer, wo zusätzlich zwei Kinderbetten standen. Zudem wurde die Tür zum Treppenhaus geöffnet, das in den oberen Stock führte. Es wurde zwar nicht kuschelig warm, aber wir liebten es, uns in den dicken Barchent-Leintüchern zu verkriechen.

Redaktionsschluss

Organisatorisches

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Treffpunkt ist um 10.15 Uhr vor dem Kiosk am Bahnhof Grellingen. Ende der Veranstaltung ist um ca. 16.30 in Laufen. Verpflegung und Fahrtkosten sind Sache der Teilnehmenden. Die Kosten für die Exkursion inkl. Kursunterlagen betragen 45 Franken. Anmeldung für die Wanderexkursion im Kaltbrunnental bis spätestens 27. Mai bei Ingmar Braun. E-Mail: ingmarbraun@gmx.ch; Tel: 061 601 40 50. Weitere Informationen: www.palaeolithikum.com.

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Auf die Kinder wartet ein abwechslungsreiches Programm: Hier ein Bild aus einem FOTO: ZVG vergangenen Jahr, wo die Kinder mit Lamas unterwegs sein durften.

Die Redaktion


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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Wir sind ein, in der Region Basel etabliertes kleineres Immobilien Dienstleistungsbüro mit Sitz in Witterswil und suchen nach Vereinbarung ein/e

Immobilienbewirtschafter/In 80% – 100 % Sie unterstützen das Team in ihren täglichen Aufgaben wie: • Bewirtschaftung der Miet;- und STWEG-Objekte • Verantwortlich für die technische Bewirtschaftung • Budgetplanung von Investitionen und Unterhalt • Einberufen und Führen von STWEG Versammlungen • Rechnungskontrolle und deren Kontierung Sie ziehen mit einem aufgeschlossenen, motivierten Team an einem Strang, prägen das Unternehmen nachhaltig und kümmern sich mit Leidenschaft um die Anliegen von Eigentümern und Mietern. Sie müssten folgende Qualifikationen und Eigenschaften mitbringen: • • • • •

Kaufmännische Grundausbildung oder gleichwertiger Abschluss Erfahrungen im Bereich Immobilienbewirtschaftung Sprachkenntnisse Deutsch in Wort und Schrift, Fremdsprachen von Vorteil Gute EDV-Kenntnisse (REM, Rimo, Immotop) Führerschein (Fahrzeug vorhanden)

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post oder auch gerne per Mail an; h.halter@halter-partner.ch Halter & Partner GmbH, Immobilienverwaltungen und Vermittlungen und Verkauf In den Reben 12, 4108 Witterswil www.halter-partner.ch

Das «Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental» ist das amtliche Publikationsorgan in der Region. Es erscheint jeden Donnerstag gratis in allen Haushaltungen und erreicht rund 21'000 Leserinnen und Leser.

Freier Journalist auf Auftragsbasis (a) Deine Aufgaben

Dein Profil

• Du verfasst ein bis zwei Artikel pro Woche von 2100-3800 Zeichen • Du berichtest über aktuelle regionale Themen im Bereich Politik, Kultur und Gesellschaft • Du recherchierst vor Ort und gehst aktuellen Ereignissen und gesellschaftspolitischen Themen auf den Grund • Auch die Erstellung von Fotografien für die Bebilderung der eigenen Texte gehört zu Deinen Aufgaben

• Du bist sprachgewandt und Schreiben ist Deine Leidenschaft • Du interessierst Dich für die regionale Politik, Kultur und Gesellschaft im Laufental, Thierstein und Dorneck • Du bist flexibel einsetzbar und bereit, am Abend und am Wochenende Veranstaltungen zu besuchen • Eine breite Allgemeinbildung sowie ein ausgeprägtes Gespür für spannende Themen und Geschichten zeichnen Dich aus • Du bist proaktiv und hast Ideen für Reportagen in Bezug zur Region • Dein Wohnort liegt idealerweise im Laufental oder Thierstein/Dorneck

Warum bei uns ein (a) im Stellentitel steht? Weil bei uns die Bewerbungen aller Menschen willkommen sind, die Lust darauf haben, uns mit ihren vielfältigen Talenten weiterzubringen. Das allein zählt – und nicht Alter oder Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung.

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Dein nächster Schritt Tönt gut? Finden wir auch! Sinta Bachmann, HR Spezialistin, freut sich auf Deine Bewerbung. Für weitere Auskünfte steht Dir Gaby Walther, Redaktionsleiterin, unter Tel. 041 61 789 93 38, gerne zur Verfügung. Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs

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Liebe Einwohner/-innen, liebe Gewerbler Anlässlich der Generalversammlung des Gewerbevereins vom 29. April wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neu ist Herr Thomas Jeger Präsident. Im Weiteren wurde beschlossen, eine Fusion der Gewerbevereine Lützel und Lüssetal anzustreben, für mehr Synergien untereinander. Ich wünsche dem neuen Vorstand viel Erfolg und danke allen für die Unterstützung, die mir entgegengebracht wurde. Roland Schmid

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Hauswirtschaft ist weit mehr als Putzen. Die hauswirtschaftlichen Mitarbeitenden der SPITEX Laufental sind mehr als Reinigungskräfte. Der umfassende Nutzen der Hauswirtschaft ist zwar erwiesen, in der öffentlichen Wahrnehmung wird er aber massiv unterschätzt. Die Hilfe ist sehr effektiv, jedoch eher leise und oftmals abseits der «Schlagzeilen». Jede fünfte Person ab 65 Jahren, die in den eigenen vier Wänden lebt, ist in ihren Aktivitäten im Alltag eingeschränkt. Die zunehmende Hochaltrigkeit führt oft nicht unmittelbar zu einem Pflegebedarf im Sinne von kassenpflichtigen Leistungen, sondern zu einem Bedarf an Unterstützung im Haushalt, beispielsweise beim Erledigen von Hausarbeiten, bei der Wäschepflege, beim Einkaufen oder der Essenszubereitung. Geh-, Seh- und Hörprobleme erhöhen zudem das Risiko von Einschränkungen. Oftmals leisten die Angehörigen neben ihrer beruflichen Tätigkeit viel Unterstützungsarbeit, u.a. weil es für Betroffene anfangs immer schwer ist, fremde Hilfe zu akzeptieren. Gerade in diesem Bereich kann aber die SPITEX Laufental viel zur Entlastung von pflegenden Angehörigen beitragen, die ansonsten einen wesentlichen Teil der Haushaltsführung selber übernehmen müssen. Dank der Unterstützung durch die SPITEX Laufental werden pflegende Ehepartner, Ehepartnerinnen und/oder Kinder entlastet, wird das familiäre Netzwerk gestärkt und der Heimeintritt einer auf Unterstützung angewiesene Person hinausgezögert oder vermieden. Anita Schäfli Geschäftsleitung SPITEX Laufental

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Naherholungsgebiet geschädigt

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Auf der ganzen Welt werden für den Klimaschutz Bäume angepflanzt. Und in Kleinlützel passiert auf Verordnung und nach Plan des Kantons Solothurn das Gegenteil. Da werden auf unserer Holle innert weniger Tage weit über tausend junge und auch etwas ältere, gesunde Bäume gefällt, um dann in einem dreitägigen spektakulären Helikoptertransport in die Ebene hinunter geflogen zu werden. Die Holle war doch bis anhin unser so geliebtes Naherholungsgebiet. Wochentags waren die Mütter oder Grosseltern mit ihren Kindern oder Enkeln unterwegs. An den Wochenenden begegegneten sich dort ganze Familien, die den so beliebten lauschigen Hollenweg benutzten. All diese Romantik, die dieser Weg ausstrahlte, ist nun weg. Stattdessen gähnt uns jetzt über weite Strecken eine Öde entgegen. Nicht nur den Verantwortlichen «ännet am Bärg» gehört ein schlechtes Zeugnis ausgestellt, sondern auch unserem Förster, der so viele Bäume markierte oder markieren liess. Man hat uns älteren Menschen, aber auch den Jungen ein grosses Stück Lebensqualität genommen. Da wird ein Projekt am Schreibtisch ausgeheckt und sogar noch ausgeführt, ohne dessen nachteilige Folgen an Ort und Stelle zu begutachten. In den letzten 100 Jahren, von denen ich selbst 93 miterleben durfte, aber auch vorher, ist von der Holle her nie etwas gravierendes passiert. Was man hier mit unserer Holle gemacht hat, ist eine himmelschreiende, bodenlose Frechheit und ein grosser, unvergesslicher Frevel an der Natur. Willy Hammel Kleinlützel

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss:

in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen.

Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an:

Montag, 12.00 Uhr.

Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Sebastian Jermann

Roman Bossert

PR. Seit Jahren ist die Mobiliar in der Region Thierstein kompetente Partnerin für Versicherungen und Vorsorge. Mit unserem Büro in Breitenbach bieten wir Ihnen von der Beratung bis zum Schadenfall einen lokalen, persönlichen Vollservice. Dank unserer genossenschaftlichen Verankerung sind wir in

erster Linie unseren Kunden verpflichtet. Sie stehen bei uns immer im Zentrum — und kommen jährlich in den Genuss von Prämienverbilligungen aus dem Überschussfonds.

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LESERINNENBRIEF

Tönt das wirklich besser? In unserem kleinen, wunderbaren Land gibt es vier Amtssprachen — weltweit eine Eigenart: das eher herbe Deutsch mit seinen unzähligen Schweizerdialekten, das elegante Französisch, das klangvolle Italienisch und schliesslich das eigenartige Romanisch, dem man den lateinischen Ursprung noch stark anmerkt. Doch um ein Primarschulfest in Laufen zu feiern, bemüht man Englisch, das mit

unserem Land nichts zu tun hat — will man dabei «modern» erscheinen und die Kinder noch mehr von den Wurzeln entfernen? «Together» tönt besser als zusammen? Mir scheint in der digitalen Welt ist der Einheitsbrei schon schlimm genug. Lotty Zemp Laufen

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Regula Studer nimmt Abschied Seit mehr als 32 Jahren war die Schwarzbuebe-Apotheke ihr Ein und Alles. Jetzt nimmt Apothekerin und Inhaberin Regula Studer Abschied. Sie übergibt die Apotheke dem jungen Apothekerpaar Sandra und Michael Misev. Sie haben die Schwarzbuebe-Apotheke im Jahr 1990 gegründet und seither mit viel Herzblut auf- und ausgebaut. Wie geht es Ihnen so kurz vor dem Abschied von Ihrem Lebenswerk? Regula Studer: Die Führung einer Apotheke ist anspruchsvoll. Man ist ständig gefordert mit Personalfragen, Anpassung von Angebot und Dienstleistungen, Qualitätssicherung, Vorschriften, wirtschaftlichen Aspekten und vielem mehr. Dass ich all diese Aufgaben nun in jüngere Hände geben kann, empfinde ich nach so vielen Jahren als Erleichterung. Aber natürlich kommt auch Wehmut auf. Ich werde meine Kundinnen und Kunden und mein Team vermissen! Werden Sie gelegentlich noch einspringen? Das ist nicht geplant. Meine Nachfolger Sandra und Michael Misev stammen aus der Gegend, sind sehr gut eingearbeitet, kennen Apotheke und Kundschaft bestens. Sie müssen freie Hand haben und die Apotheke nach ihren Vorstellungen führen. Aber da ich in Breitenbach wohne, bleibe ich der Apotheke natürlich weiterhin verbunden. Sie haben in den vergangenen 32 Jahren neue Dienstleistungen aufgebaut und die Apotheke immer wieder modernisiert. Auf der anderen Seite steigt der Kostendruck. Wie sieht die Zukunft für Ihre Nachfolger aus? Sandra und Michael Misev sind für mich ein Glücksfall. Sie sind bereit, Risiko und harte Arbeit auf sich zu nehmen, und sie bringen das persönliche Engagement und den Elan mit, die es braucht, um einen so vielseitigen und anspruchsvollen Betrieb wie die Schwarzbuebe-Apotheke zu übernehmen. Sie werden erfolgreich sein, davon bin ich überzeugt. Ich wünsche den beiden von Herzen alles Gute! Und was machen Sie, wenn Sie ab 1. Juli viel freie Zeit haben? Es gibt so vieles, das in den vergangenen Jahren zurückstehen musste: gemütlich mit Freunden zusammensitzen, kulturelle Veranstaltungen besuchen, vielleicht auch mal Vorlesungen an der Senioren-Universität hören oder an einem Tanzkurs teilnehmen. Für all diese Dinge nun ausgiebig Zeit zu haben, darauf freue ich mich sehr. Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

Die irides AG ist ein Wohn- und Pflegeheim für sehbehinderte, hörsehbehinderte, blinde und betagte Menschen. Angegliedert an das Wohnheim haben wir zudem diverse abwechslungsreiche geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze integriert.

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

EINGESANDT

Konfirmation der Gruppe 1 in der reformierten Kirchgemeinde Thierstein Am Sonntag 15. Mai 2022 wurden in der reformierten Kirche Thierstein in Breitenbach folgende Konfirmandinnen und Konfirmanden zu Konfirmierten: Sven Jäggi aus Büsserach, Florian Kosa aus Büsserach, Amanda Gutknecht aus Breitenbach, Nadja Holzherr aus Beinwil, Nicolas Landuydt aus Breitenbach und Jonas Schaub aus Beinwil (von links nach rechts so auf dem Foto). Das von ihnen für die Konfirmation gewählte Thema war «Liebe und Vertrauen». Sie lasen am Mikrofon verschiedene selbst verfasste Wortbeiträge und sangen dazu passende Lieder wie «Ewigi Liebi» oder «Ich wünsch dir noch ein geiles Leben», bei allem begleitet von der Organistin Blandine Abgottspon aus Basel. Der Gottesdienst war kurzweilig und endete etwas früher als in anderen Jahren. Toll, auch das Wetter machte an diesem Tag mit: Sonne, nicht zu knapp! Stéphane Barth Pfarrer

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden: Die erste Gruppe im Innenhof der ref. Kirche FOTO: ZVG/PAUL MARK Thierstein in Breitenbach. Rechts: Pfarrer Stéphane Barth.

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bru. Im Mittelpunkt des Musiktheaters «Tochter aus Elysium» am Neuen Theater Dornach steht das einmalige Replikat einer im 16. Jahrhundert verbotenen Orgel, die man Arciorgano nennt. Im Jahr 1555 präsentierte der Komponist Nicola Vicentino im Herzen Italiens ein Instrument, das den Ganzton in fünf zu teilen vermag. Damit lasse sich alles erklären: Raum, Zeit, Sinn. Die Kirche bezichtigte ihn der Amoral und des Bundes mit dem Teufel, doch Nicola Vicentino arbeitete weiter. Im Stück «Tochter aus Elysium» erklingt das Basler Replikat des Arciorgano erstmals. Joël Lázló hat sein spannendes Musiktheater in die antike Götterwelt verlegt, denn die Renaissance hatte einen starken Bezug zum griechischen Götterhimmel. «Tochter aus Elysium» ist eine musikalische Reise, die in den Klangräumen eines verschollenen Instruments Antworten auf die Fragen nach dem Entstehen der Welt sucht. Schon der Musikjournalist Joachim Ernst Berendt schrieb: «Die Welt ist Klang.» Jonas Darvas führt Regie und Johannes Keller obliegt die musikalische Leitung. Es spielen Robert Baranowski, Jonas Gygax und Florentine Krafft. Für den Gesang ist das Vokalensemble Voces Suaves zuständig. Caspar Reimer schreibt: «Ein Musiktheater, das ganz grosse Fragen aufwirft, aber ANZEIGE

auch einen Bogen in Gegenwart und Zukunft spannt.» Eine Fahrt nach Dornach lohnt sich bei diesem Stück auf jeden Fall. «Tochter aus Elysium» von Joël László; Premiere, Vorstellungen: 20., 21., und 24. Mai jeweils um 19.30 Uhr. Informationen und Tickets: ww.neuestheater.ch.

Tochter aus Elysium: Das Arciorgano wird buchstäblich belagert und bestaunt. FOTO: LUCIA HUNZIKER, ZVG.

Nach einer langen Pause konnten die Mitglieder Drehscheibe Aesch-PfeffingenDuggingen endlich wieder an einer Generalversammlung im Pfarreiheim begrüsst werden. Fast hundert Personen fanden sich am Dienstag 10. Mai im Pfarreisaal ein. Präsident Armin Hauser begrüsste die Mitglieder, die Gemeinderäte der drei Gemeinden wie auch die zahlreichen Helfenden und führte durch den formellen Teil. Ein kleiner Rückblick auf die letzten zwei Jahre wie auch Aussichten auf das kommende Jahr wurde präsentiert. Mit Freude konnten als neues Vorstandsmitglied Maja Knörle sowie als Revisor Andreas Schärer begrüsst und bestätigt werden. Mit grossem Bedauern verlässt unsere Aktuarin Violanta Götte den Vorstand nach sechs Jahren. Die Mitglieder hatten keine weiteren Fragen an den Vorstand und so konnte der offizielle Teil mit einem Dank an die Mitglieder, Helfenden und Anwesenden abgeschlossen werden. Der Vorstand wurde mit einem grossen Applaus bestätigt. Jetzt konnten sich alle am grossen Kuchenbuffet bedienen und bei einem Glas Wein oder einem Kaffee den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. Mit einem Blumentopf und süssem Schmetterling konnten sie sich auf den Heimweg begeben. Es war schön, die vielen Mitglieder persönlich begrüssen zu dürfen und wir freuen uns auf die nächste Gelegenheit.

Nach langer Pause infolge der Coronapandemie stieg im Kulturcafé des Röschenzerhofs ein Jazzkonzert von besonderer Klasse. Die Musikerinnen und Musiker der Fachhochschule Nordwestschweiz, die am Jazz-Campus Basel studieren, liessen unter der Leitung von Sascha Schönhaus mit ihren Improvisationen von zum Teil alten Kompositionen Jazzthemen erklingen, die den Zuschauenden buchstäblich in die Kultur jenes betreffenden Landes versetzten, aus dem die Arrangements herrühren. Von ergreifender Schönheit erklangen die Variationen zu einem albanischen Volkslied, die von der Pianistin Catherine Tang und dem Bassklarinettisten Baptiste Pfaff aufs Feinste intoniert wurden. Hierbei sorgte der Gesangsbeitrag von Emanuelle Bonnet für eine wertvolle Be-

reicherung. Die Solis der Gitarristen Josef Bijon und Leon Cremonini, sowie des Bassisten Paul Pattusch, des Drummers Pascal Lorenzetti und letztlich insbesondere der Saxophonisten Ruben Kilchling (es-Altosax) und Sascha Schönhaus (Tenorsax) verbanden in mitreissender Art und Weise die Welten des Jazz und der Volksmusik, Brücken schlagend zwischen lyrischen Klängen, expressiven free parts und Blueselementen. Die Organisation dieses Anlasses durch Werner Gerber, Architekt, und Beatrice Speiser liessen diesen Abend zu einem Erlebnisvolltreffer werden. Namens der Bewohnerschaft Hofgärten Röschenz Guido Doliman

Christine Masek

EINGESANDT

Grellinger Gewerbeapéro Am 12. Mai fand im Gemeindesaal in Grellingen der erste lokale Gewerbe-Apéro statt. Der Gemeinderat hatte die Unternehmerinnen und Unternehmer zu diesem Austausch zwischen Politik und Gewerbe eingeladen. Schon seit längerem stand dieser Anlass auf der Pendenzenliste der Gemeinde und konnte aus bekannten Gründen in den letzten zwei Jahren nicht durchgeführt werden. Nachdem der Gemeindepräsident Alex Hein die Bedeutung des Anlasses und die Situation des Grellinger Gewerbes in der Vergangenheit und heute erläutert hatte, stellte der ebenfalls eingeladene Landrat Franz Meyer den Anwesenden das regionale Entwicklungskonzept Arbeitsplatzstandorte Laufental / Thierstein vor. Die Beteiligung war nicht ganz so gross wie erwartet. Die anwesenden Gewerbler nutzten aber die Gelegenheit, sich beim anschliessenden Apéro rege mit den politischen Vertretern auszutauschen. Alles in allem ein von allen Beteiligten als gelungener Anlass wahrgenommen, wird dieser sicher nächstes Jahr in Grellingen wieder auf dem Programm stehen. Alex Hein Gemeindepräsident Grellingen

Bewiesen im Kulturcafé des Röschenzerhofs ihr Können: Musiker und Musikerinnen der FOTO: ZVG Fachhochschule Nordwestschweiz. ANZEIGE

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Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

erstmals eine Frau an die Spitze einer Sektion in der Gebäudetechnikbranche gewählt.

Bei ihrer Dankesrede an die Delegierten merkte man schnell, dass ihr die Anliegen aller Mitglieder und die Ausbildung der Lernenden am Herzen liegen. Seit der Gründung der suissetec Nord- Sie freut sich auf ihre neuen Aufgaben westschweiz im Jahre 2003 war Beat und auf einen konstruktiven Austausch Marrer im Vorstand tätig, die letzten 9 mit den Verbandsmitgliedern. Ein KurzJahre als Präsident. interview ist auf unserer Homepage Neue Wege – www.stnws.ch aufgeschaltet. Die erste Präsidentin einer Nun hat er das Zepter übergeben, und zwar an Rosi Wohlgemuth. Sie ist In- Wir freuen uns auf unsere neue Sektion in der haberin der Wohlgemuth Dach AG in Präsidentin. Gebäudetechnikbranche Erschwil und seit 4 Jahren im Vorstand der suissetec Nordwestschweiz als Kas- Vorstand und Geschäftsstelle Der 12. Mai 2022 war für die suissetec sierin aktiv. Dank ihrem grossen Wis- suissetec Nordwestschweiz sen im Bereich Bildung und durch die Nordwestschweiz ein historischer Tag. über 20-jährige Erfahrung im eigenen Mit Rosi Wohlgemuth wurde an der Betrieb ist Rosi Wohlgemuth die ideale 19. Generalversammlung einstimmig Nachfolgerin.

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 19. Mai 2022 Nr. 20

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AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Nachmeldepflicht Feuerwaffen

KT. SOLOTHURN. WoS. Seit dem 15. August 2019 gilt in der Schweiz das neue Waffengesetz. Am 15. August 2022 endet die Übergangsfrist für das Nachmelden bestimmter Waffen wie zum Beispiel der Sturmgewehre 57 und 90 sowie von deren wesentlichen Bestandteilen. Ausgenommen sind Feuerwaffen, welche bereits im kantonalen Waffenregister eingetragen sind, und Ordonnanzfeuerwaffen, welche vom Besitzer/von der Besitzerin direkt aus dem Militärdienst übernommen wurden. Das kantonale Waffenbüro weist auf die Nachmeldungspflicht hin und steht bei Fragen zur Verfügung.

Mehr Zahnunfälle Die Freuden des Sommers: Planschen und Sonnenbaden im Weiher.

FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI

K T SOLOTHURN

K T. BASELL AND

Gegenvorschlag gewinnt knapp

Der Bezirk Laufen hätte Erneuerung der Filmgesetzt abgelehnt Dorfstrasse

WoS. Im Kanton Solothurn wurde am Sonntag über die Senkung der Steuern abgestimmt. Die Initiative «Jetzt si mir draa» wurde mit 58 Prozent Nein-Stimmen vom Kanton Solothurn klar verworfen. Wobei im Bezirk Thierstein sieben der zwölf Gemeinden die Initiative angenommen hätten. Im Bezirk Dorneck waren die Mehrheit der Dörfer Büren und Gempen von der Initiative überzeugt. Der Gegenvorschlag machte hingegen äusserst knapp das Rennen: im Bezirk Thierstein mit 1783 zu 1688 Stimmen, im Bezirk Dorneck etwas klarer mit 3368 zu 2226 Stimmen. Die SVP-Asylinitiative holte sich im Bezirk Thierstein 1890 Ja- und 1805 Neinstimmen. Kantonal hatte die Initiative jedoch keine Chance und wurde mit 36 726 Nein- zu 30 487 Ja-Stimmen klar verworfen. Klar angenommen wurde die Vorlage «Öffentliche Schulen».

WoS. Die Abstimmungen vom letzten Sonntag ergaben im Kanton Baselland klare Resultate. Bei den kantonalen Abstimmungen wurden die Vorlage «Bestimmungen über Ombudspersonen» mit 86,4 Prozent sowie die Vorlage «Anreize stärken — Arbeitsintegration fördern» mit 63,82 Prozent angenommen. Kein einziger Ort sprach sich gegen die Vorlagen aus. Ebenfalls ein klares Resultat zeigte die eidgenössische Vorlage «Ausbau Frontex» mit 75,1 Ja-Stimmen. Beim Thema Filmgesetz war hingegen die Mehrheit des Bezirks Laufen anderer Meinung als die Schweiz. Mit 2366 zu 2282 Stimmen hatte der Bezirk die Vorlage abgelehnt. 8 der 13 Orte hatten ja gestimmt. Der Kanton hat das Gesetz mit 55,87 Prozent angenommen. Dem Transplantationsgesetz stimmten ebenfalls nur 6 Laufentaler Gemeinden zu, während der Kanton mit 55,14 Prozent zusagte.

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WoS. Am Montag haben die Bauarbeiten für die Erneuerung der Dorfstrasse in Dittingen begonnen. Gleichzeitig wird die Bacheindolung für einen verbesserten Hochwasserschutz ausgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte 2024. Die bestehende Bacheindolung an der Dorfstrasse in Dittingen genügt den heutigen Anforderungen an den Hochwasserschutz nicht mehr und wird auf ein hundertjährliches Hochwasserereignis ausgebaut, schreibt der Kanton. Aufgrund des grösseren Platzbedarfs der neuen Eindolung gegenüber der alten Leitung müssen sämtliche Werkleitungen neu verlegt werden. Zudem wird der Strassenraum zwischen Einmündung des Schulwegs und der «Alten Strasse» erneuert. Um die Sicherheit der Fussgänger zu erhöhen, wird ein Trottoir erstellt. Während den Bauarbeiten wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt.

KT. BL UND BS. WoS. Vielerorts hat bereits die Badesaison begonnen. Beim unbeschwerten Spielen und Herumtollen häufen sich jedoch auch wieder die Zahnunfälle. Das rasche und korrekte Verhalten bei einem Zahnunfall hilft mit, die Auswirkungen von Zahnschäden wesentlich zu reduzieren. Darum legt die Zahnärztegesellschaft SSO beider Basel grossen Wert auf Prävention. In jedem Fall sollte der abgebrochene Zahn so schnell wie möglich feucht gelagert und sofort ein Zahnarzt aufgesucht werden. Weitere Informationen sind unter www.sso.ch zu finden.

Weitere Sammelrunde

REGION. WoS. An den kommenden zwei Samstagen sammelt die Reformierte Kirche Laufental ein weiteres Mal für ukrainische Flüchtlinge. Dieses Mal geht es primär um Wohnungseinrichtungen. Damit die Sammelaktion gezielt durchgeführt werden kann, sollen Angebote zuerst per Whatsapp oder SMS an die Nummer 077 437 71 39 gesendet werden. Spenden, die angenommen und nach der Abklärung gutgeheissen werden, werden an den Samstagen vom 21. und 28. Mai von 9-11 Uhr beim Outletgebäude von Karrersport in Laufen angenommen. Hilfe für den Transport kann unter oben genannter Nummer angefragt werden.

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Wir empfehlen

Zeitschrift: Erneuerbare Energien Der Umstieg auf umwelt- und ressourcenschonende Energiequellen ist das Thema der Stunde. In der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift «Erneuerbare Energien» aus unserer Zeitschriftenabteilung können wir vom Fachwissen des Schweizerischen Vereins für Sonnenenergie (SSES) profitieren. Gegründet wurde der SSES in einer ähnlichen weltpolitischen Situation, nämlich als die Abhängigkeit vom Erdöl während des Krieges im Nahen Osten ebenso deutlich wurde wie heute im Kontext des Ukrainekrieges. Das Heft bietet konkrete Informationen über technische Entwicklungen, Projekte und Innovationen rund um die Nutzung alternativer Energien für Privathaushalte oder Unternehmen. In der aktuellen Ausgabe zum Beispiel wird unter anderem über die Nationale Photovoltaik-Tagung informiert, die Ende März in Bern durchgeführt wurde. Thematisiert werden auch der Windpark SainteCroix oder eine neuartige Solarthermieanlage, die in Pratteln die Warmwasserversorgung einer ganzen Siedlung abdeckt. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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