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Donnerstag, 20. Mai 2021

113. Jahrgang Nr. 20

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Neuer Kirchenraum aus alten Formen Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Selzach lädt derzeit nicht zum Gebet. Der ganze Innenraum ist ausgefüllt mit einem ausgeklügelten Gerüstsystem. Ein Kunstschaffender aus Kleinlützel sorgt dort für ein künstlerisches Gesamtwerk.

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Martin Staub Mittendrin im Kirchenschiff hängen Pläne und Bilder des über die Jahre immer wieder veränderten Innenraums. Stilelemente von Romanik – die Kirche soll bereits Anfang 16. Jahrhundert entstanden sein –, Neugotik, 19. Jahrhundert bis 1976 und nachkonziliarer Korrektur nach 1976 prägten den Innenraum, der damit für die Besucherinnen und Besucher nicht mehr sehr einladend wirkte. Die Katholische Kirchgemeinde Selzach beschloss vor ein paar Jahren, die Kirche von Grund auf zu renovieren und ihr eine «Neuinterpretation mit Integration des architektonischen Bestandes» zu verleihen. «Kein leichtes Unterfangen, nicht nur wegen der hohen Kosten von rund 2,5 Mio. Franken», meint Jörg Niederberger und fügt an: «Da galt es, die Anliegen des Bistums, der Denkmalpflege, des Pfarrers, der Kirchenräte unter der Zugkraft von Erwin von Burg, des Architekten Pius Flury von Flury und Rudolf Architekten aus Solothurn, der die Gesamtleitung innehat, und nicht zuletzt derjenigen der Kirchengänger in die Konzeptionen mit einzubeziehen.» Niederberger, der in Kleinlützel wohnhafte Künstler, Kunstpädagoge und Leiter des Seminarhauses Raum-Zeit-Stille, erhielt den Zuschlag für die künstlerische Gestaltung des Kirchenraums. Nach langer

Freitag, 21.05.2021 Aus Westen zunehmend stark bewölkt und aufkommende Niederschläge. Mit auffrischendem Südwestwind um 15 Grad. Samstag, 22.05.2021 Bei veränderlicher Bewölkung teilweise sonnig, zeitweise starker Westwind. Sonntag, 23.05.2021 Ziemlich sonnig, im Tagesverlauf Bildung von Quellwolken, mässiger Westwind .

Liesberg

Der Künstler vor den Plänen: Jörg Niederberger ist zurzeit in der Selzacher Kirche voll beschäftigt. Vorbereitung und unzähligen Sitzungen mit Gesprächen und Gestaltungsvorschlägen ist Niederberger seit Ostern vor Ort und arbeitet mit Fachleuten zusammen.

Ein weiteres Gesamtkunstwerk entsteht

Seine Begeisterung ist fast körperlich spürbar, wenn er über die vielen Gerüsttreppen bis unmittelbar unter den Deckenboden führt. «Unser Ziel ist es, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen», sagt der erfahrene Profi, der schon mehreren Kirchenräumen zu neuem ästhetischem und spirituellem Leben verholfen hatte, darunter der Dreifaltigkeitskirche in Bern ganz unaufgeregt. Bis August dieses Jahres sollten Niederbergers Arbeiten ab-

geschlossen sein. Ein sportlicher Zeitrahmen, den er nur dank helfender Fachleute schafft, die er für dieses Projekt engagiert hat. Vor Ort arbeitet Nadine Wehrli, eine ausgebildete Theatermalerin, an den Ornamenten, welche zum Teil vorgezeichnet bereits greifbar sind. Für die Steinarbeiten — Niederberger verwendet für den Altar, den Ambo und den Tabernakel Liesberger Kalkstein — konnte er den Steinbildhauer Thomas Heini, einen alten Studienkollegen aus seiner Düsseldorfer Zeit, für das Projekt begeistern. Sehnlichst auf die Wiedereröffnung im Spätherbst wartet Erika Burki. Seit 30 Jahren spielt sie in der Kirche Mariä Himmelfahrt die Orgel. Auch heute schaut die begeisterte Musikerin auf der Baustelle

3 Interessenskonflikt zwischen Verwaltungsrat und Gemeinden: Die Diskussion über die Zukunft der Kelsag AG findet ausserhalb der Generalversammlung statt.

FOTO: MARTIN STAUB

vorbei. «Ich freu mich, wenn ich an Sonntagen damit wieder aufspielen darf», sagt sie und schaut etwas wehmütig auf die Hülle, hinter der sich «ihre» Orgel versteckt. Sie bedauert, dass auch in Selzach wie an vielen andern Orten vor einigen Jahren der Kirchenchor aufgelöst wurde, windet aber ihrem jungen Pfarrer Roger Brunner ein Kränzchen. Dieser schafft es immerhin, an Sonntagen noch rund 50 bis 60 Gläubige zu empfangen. Jörg Niederberger schliesst sich dem Lob spontan an: «Herr Brunner ist begeistert von unserem Projekt und unterstützt uns, wo’s nur geht.» Jörg Niederbergers Kunstschaffen ist übrigens ab 28. Mai bis 13. Juni in der Galerie Alts Schlachthuus in Laufen zu sehen.

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Redaktionsschluss Freitag, 21. Mai, 10 Uhr Inserateschluss Freitag, 21. Mai, 12 Uhr Wir wünschen Ihnen schöne Pfingsten!

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LIESBERG

«Was gestern jung, ist heute alt»

Interessenskonflikt zwischen Verwaltungsrat und Gemeinden

Wer zum ersten Mal mit der Eisenbahn auf der Strecke Basel-Laufen fährt, dem fällt vielleicht der reich geschmückte Wappenfels im Chessiloch auf: ein bleibendes Zeugnis aus dem Ersten Weltkrieg an einem strategisch wichtigen Engpass, wo die Soldaten Wache hielten. Dass man aber in derselben Birsenge zwischen Grellingen und Zwingen eine untere und eine obere Brücke passiert, wird einem vielleicht weniger bewusst. Linard Candreia Die Chessilochbrücken wurden am 18. April 1926 feierlich eingeweiht. Eine «gewaltige Volksmenge» liess es sich nicht nehmen, dem einmaligen Anlass beizuwohnen, um ganz nahe dabei zu sein, wenn der 3 Uhr-Dampfzug Basel-Delsberg heranrollte und über die neuen Brücken sauste. Der Grellinger Lokalhistoriker, Ingenieur und Major Emil Kräuliger (18791950) meinte in seiner sprachgewandten Festrede: «Seit anderthalb Jahren waren hier an dieser Stätte Kopf und Hand geistiger und manueller Arbeiter emsig am Werk, bei Sturm und Regen, bei Kälte, Hitze und Sonnenschein, oft Tag und Nacht, bis wir heute nach der denkbar kürzesten Zeit von 18 Monaten das herrliche Bauwerk der beiden Brücken in seiner Vollendung sehen.» Sie würden sehr gut ins Landschaftsbild passen, «in höchst ästhetischer Weise die wild zerrissene Silhouette harmonisch verbindend».

Eiffelbrücken aus dem Jahre 1874

Der Bau der beiden Meisterwerke mit insgesamt 100 m Länge wurde nötig, da seit der Eröffnung der Jurabahn im Jahre 1875 immer kräftigere Fahrzeuge mit grösseren Geschwindigkeiten zum Einsatz ka-

men und nach baulichen Anpassungen geradezu riefen. Oder mit den Worten des Festredners: «Was gestern jung, ist heute alt.» Die alten Brücken aus Eisen hatten ihren Dienst getan. «Kein Geringerer als der Schöpfer des Eiffelturms in Paris, Ingenieur Eiffel, ist auch der Erbauer der bis heute noch existierenden Eisenkonstruktion der alten Brücken.» Die Katastrophe von Münchenstein, wo die Eisenbahnbrücke am 14. Juni 1891 einstürzte und 73 Menschen mit dem Leben bezahlten, beschleunigte sicher den Erneuerungsprozess und den Ruf nach stabileren, tragfähigeren Brücken aus Granitquadern. Die erfahrene Zürcher Firma Rüegg und Cie. erhielt den Zuschlag. Die Schweizerischen Bundesbahnen rechneten mit Gesamtkosten von rund einer Million Franken.

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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

Bahngeschichte in der «Heimatkunde Grellingen»

Unter dem Kapitel «Das Verkehrsdorf» in der 1999 erschienenen Heimatkunde Grellingen führt der Autor Adrian Schmidlin bemerkenswerte Details und Zusammenhänge rund um die Bahngeschichte ins Feld: «Bis zum Ersten Weltkrieg führte die direkte Verbindung und der internationale Bahnverkehrt Schweiz-Frankreich über die Jurabahnstrecke Basel-Delémont und von dort via Delle nach Belfort-Paris. Im Hinblick auf die Eröffnung der Bern-Lötschberg-Simplon Linie wurde 1915 die Strecke Moutier durch den Grenchenbergtunnel in Betrieb genommen und eine schnellere Verbindung Basel-Biel geschaffen. 1931 konnte die Elektrifizierung der Bahn abgeschlossen werden. Die erste elektrische Lokomotive war mit den Wappen aller an der Strecke liegenden Kantone geschmückt und wurde überall mit Jubel begrüsst.» Weiterführende Literatur: «Einweihung der neuen Chessilochbrücken bei Grellingen», Volkszeitung von Aesch, 19. April 1926; «Heimatkunde Grellingen», Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 1999. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Brücke in Grellingen: Die untere Chessilochbrücke präsentiert sich schon fast wie das berühmte Landwasserviadukt. FOTO: LINARD CANDREIA

Neues Zeitalter: Mit dem Abschluss der Deponie in Liesberg hat die Kelsag ihren Gründungsauftrag erfüllt.

Die Diskussion über die Zukunft der Kelsag AG findet ausserhalb der Generalversammlung statt. Bea Asper In einer Arbeitsgruppe beraten Gemeindevertreter darüber, welche Aufgaben die Kelsag AG in Zukunft erfüllen soll. Die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Zweckänderung war im letzten Jahr von der Generalversammlung, die auf dem schriftlichen Weg stattgefunden hatte, abgelehnt worden. Zwischen den Aktionären und dem Verwaltungsrat gehen die Meinungen auseinander. Mit dem Abschluss der Deponie in Liesberg hat die Kelsag ihren Gründungsauftrag erfüllt. «Die Ausgangslage in der Abfallbewirtschaftung ist heute eine andere als vor 30 Jahren. Für das Laufental und das Schwarzbubenland ist der Moment gekommen, die Weichen neu zu stellen», sagt Hannes Niklaus, Gemeindepräsident von Brislach. Er hat gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Liesberg und Duggingen gegen das Vorgehen des Verwaltungsrates bezüglich der vergangenen Generalversammlung Klage eingereicht beim Gericht in Arlesheim. «Der Verwaltungsrat hatte die von Gemeinden eingereichten Anträge nicht berücksichtigt.» Die Gerichtsverhandlung und das Urteil stehen noch aus. Niklaus nimmt seit längerem einen Interessenskonflikt zwischen den Ideen des Verwaltungsrates und den Bedürfnissen der Gemeinden wahr, welche als Aktionäre Eigentümer der Kelsag sind. Die Vorteile der Verbundlösung (bei Ausschreibungen für Entsorgungsaufträge) sollen weiterhin zum Zuge kommen, lautet Niklaus Vorschlag. «Doch die vom Verwaltungsrat in

Eigenregie avisierten Ziele, neue Geschäftsfelder zu eröffnen, bedürfen einer sorgfältigen Prüfung. Vor allem müssen die Gemeinden Gelegenheit erhalten, eine Diskussion zu führen und darüber zu befinden.» Im Moment findet dies in der Arbeitsgruppe (darin vertreten sind auch Laufen und Breitenbach) statt — zu einem Treffen aller Gemeindevertreter im Rahmen der Kelsag Generalversammlung vom 26. Mai kommt es nicht. Der Verwaltungsrat hat erneut beschlossen, diese auf dem schriftlichen Weg durchzuführen, wobei er diesmal nur über das Vergangene und nicht über die Zukunft abstimmen lässt. Die Statuten-Anpassung über den neuen Sinn und Zweck der Kelsag hat der Verwaltungsrat aufgeschoben. Damit kommt es derzeit nicht zum Kräftemessen zwischen der Arbeitsgruppe und dem Verwaltungsrat. Gemäss Niklaus ist abgemacht worden, dass sich

FOTO: ARCHIV

Vertreter der Arbeitsgruppe mit dem Verwaltungsrat demnächst zu einer Aussprache treffen. Verwaltungsratspräsident Germann Wiggli hält fest, «dass man auf eine baldige Klärung der streitigen Fragen hofft und sich auf die bestehende Mission und Vision der Unternehmung konzentriert, sprich auf das Tagesgeschäft.» An der diesjährigen Generalversammlung wird das Budget den Gemeinden nicht zur Abstimmung, sondern nur zur Kenntnis gebracht. Dies sei die Konsequenz der vor einem Jahr vom Verwaltungsrat gewollten Statutenänderung. Diese ist Bestandteil des laufenden Gerichtsverfahrens — der Blick ins Budget mache die Problematik noch deutlicher, erklärt Niklaus: «Der Verwaltungsrat hat einen mehrstelligen Millionenbetrag für eine bei den Aktionären umstrittenen PV-Anlage ins Budget aufgenommen.»

Die Maschinen sind verkauft Dem Geschäftsbericht der Kelsag ist zu entnehmen, dass im September die technische Abnahme der Deponie in Liesberg durch das Amt für Umwelt erfolgte. Im Dezember sei die Rekultivierung und naturnahe Gestaltung begutachtet worden. Anwesend waren Vertreter der Einwohnergemeinde und der Burgerkorporation Liesberg, der Forstbetriebsgemeinschaft und des Landwirtschaftszentrums Ebenrain. «Alle massgebenden Gremien haben die Arbeiten positiv beurteilt und abgenommen», heisst es. Für die Nachsorgephase wird das Bau- und Umweltdepartement des Kantons Basel-Landschaft eine «Abfallrechtliche Betriebsbewilligung für die Deponienachsor-

ge» mit Pflichten und Aufgaben erstellen, welche aus dem bestehenden Deponie-Fonds finanziert werden. Bis Ende 2020 wurden sämtliche Baumaschinen, die ausschliesslich auf der Deponie benötigt wurden, verkauft (Ammann Walze, Cat Bulldozer, Hyunday Raupenbagger). «Hängige Einsprachen von Umweltschutzverbänden gegen die im Juni von der Gemeindeversammlung Liesberg angenommenen Teilzonenvorschriften verzögerten bis dato die weitere Umsetzung einer freistehenden Photovoltaik-Anlage auf Teilen der Deponieoberfläche. Gut Ding will Weile haben», hält der Verwaltungsrat fest, der nach wie vor von «diesem Projekt überzeugt ist.

BREITENBACH/L AUFEN

Limericks statt Chorsingen Die Sängerinnen und Sänger des Chors der Herz-Jesu-Kirche Laufen und des Kirchenchors Breitenbach versuchten sich notgedrungen in der Dichtkunst. Das entstandene Büchlein mit Gedichten zu Corona und dem Alltag soll den Mitgliedern Licht und Hoffnung schenken. Gaby Walther Was machen, wenn gesellschaftliche und musikalische Treffen wie das Chorsingen wegfallen? Die rund 70 Mitglieder des Chors der Herz-Jesu-Kirche Laufen und

des Kirchenchors Breitenbach, welche wie alle Chöre seit über einem Jahr nicht mehr üben und auftreten durften, versuchten, das Gemeinschaftsgefühl mit Massenmails und lustigen Videos zu erhalten. Vor der Fasnacht kam die Idee auf, mit Schnitzelbänken und Gedichten einander aufzuheitern. Entstanden ist eine Sammlung unterschiedlicher Texte. «Einige wurden sehr produktiv und antworteten auf die geschriebenen Gedichte mit weiteren eigenen Gedichten», erzählt Chorleiter Isidor Lombriser. Wer sich nicht getraute, unter dem eigenen Namen seine Lyrik zu veröffentlichen, tat dies unter dem Pseudonym Gallus Anonymus. Noch interessanter sei es geworden, als André Jermann ein Limerick veröffentlichte, erklärt Lombriser. «Eini-

ge recherchierten und kreierten eigene solche Versformen.» Ein Limerick ist ein kurzes, in aller Regel scherzhaftes Gedicht in fünf Zeilen mit dem Reimschema aabba und einem festen metrischen Schema: «Am Mittwoch zur Probe sie geht, / um acht beim Lokal sie schon steht. / Verschlossen die Tür, / wer kann was dafür? / Beim Covid das Lachen vergeht! (Anonymus) Das poetische Vorfasnachtsprojekt dauerte vom 17. Januar bis 15. Februar. «Weil nicht alle einen PC haben, entschieden wir uns, die Gedichte in einem Büchlein abzudrucken. An Ostern verteilten wir dieses an unsere Mitglieder», so Lombriser. «Mimosen, Farben, Frühlingslicht / das Virus liebt dies alles nicht. / Drum

lasst uns dichten, malen, singen, / die Zukunft soll uns Freude bringen», schreibt Bettina Durandi, die Künstlerin, welche das Titelbild des Büchleins gestaltete. Das Dichten habe Freude bereitet, doch nun seien alle froh, dass die Proben wieder stattfinden dürfen und die Gemeinschaft in echt gelebt werden darf, ist Lombriser überzeugt. Seit Mittwoch dürfen sich wieder maximal 15 Personen mit genügend Abstand und Maske zum Chorsingen treffen. «Die meisten haben die erste Impfung erhalten, einige bereits die zweite, sodass wir etwas gelassener uns wieder sehen können», freut sich der Chorleiter. Nach über einem Jahr Abstinenz müsse nun vor allem die Stimme wieder geübt werden.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE

28. Mai –13. Juni 2021 Eröffnung ohne Vernissage: Freitag, 28. Mai, 19.00 Uhr

Jörg Niederberger zeit los | los gelöst Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr

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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 23. Mai, 10.00 Uhr Pfingstgottesdienst* mit Abendmahl, Pfarrer Hans Bollinger Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen: 19.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier*, Pfarrer Hans Bollinger und Vorbereitungsteam 20.00 Uhr Filmabend*: «Das 1. Evangelium – Matthäus», Gustav Ragettli und Magdalena Welten Weitere Infos und Anlässe unter www.langenachtderkirchen.ch *Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht!

Herzlichen Dank für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter und Schwiegermutter

Magdalena Amstad

Konfirmandenunterricht: jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1: 20. Mai und 3. Juni. – Gruppe 2: 27. Mai und 10. Juni. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 20. Mai, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag in der ref. Kirche Laufen. Thema «Hawaii». An diesem Nachmittag entführt uns Bethli Fringeli auf die pazifische Insel, die uns träumen lässt. Sie berichtet von ihrer Reise mit Film und Wort. Donnerstag, 20. Mai, 18.00 Uhr, Gespräch Offline, um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen, Präsenz für Gespräche. Offen für alle. Freitag, 21. Mai, 19.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, «Einfach zuhören+». Menschen, welche diese Zeit ganz unterschiedlich wahrnehmen, kommen zu Wort. Sie erzählen in der Ich-Form über ihre Ängste, was sie wütend macht, worauf sie hoffen, was sie sich wünschen, in welchen Zusammenhängen sie das Aktuelle erleben. Die anderen hören vorerst einfach zu. Im zweiten Teil wird in moderierten Kleingruppen über das Gehörte und das Eigene diskutiert. Musik und Stille gestalten den Abend wesentlich mit. Es sind alle eingeladen, gerade auch die, welche «es» kaum mehr hören können. Sonntag, 23. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Pfingstgottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Dieter Zysset, Saxophon, Markus Schlapp, Orgel.

Margaretha Schmidlin-Tschan

erfahren durften. Wir danken von Herzen allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die lieben Worte, für die zahlreichen Spenden sowie für die tröstenden Worte in Briefen und Karten. Allen, die Therese auf ihrem Lebensweg mit Liebe und Freundschaft begegnet sind, fühlen wir uns tief verbunden. Wahlen, im Mai 2021

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 22. Mai 2021, 17.30 Uhr in der Kirche Wahlen

Sonntag, 23. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 30. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Täufling: Ariano Paul aus Grindel, mit Take Away nach der Feier

Wir trauern um ein aktives Ehrenmitglied und Mitgründerin des Golfplatzes Zwingen.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es dunkel ist. (Franz Kafka)

14. 10. 1940 – 11. 5. 2021 Nach tapfer ertragener Krankheit wurde sie von ihrem Leiden erlöst. Mit Margaretha verlieren wir eine wertvolle und überall geschätzte Golferin. Margaretha war an der Seite von Albert aktiv am Aufbau der BirsGolf in Zwingen beteiligt. Sie war seit über 20 Jahren überall auf ihrem Platz präsent. Viele schöne Golfstunden durften wir mit ihr erleben. Wir verlieren mit ihr eine gute Freundin, sie war die Seele auf unserem schönen Golfplatz. Wir werden sie vermissen. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Wir werden Margaretha stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Golf Club Laufental Birs-Golf AG

Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, welche wir beim Abschied von unserem lieben

Walter Müller-Vögtli * 22. Oktober 1934

† 26. April 2021

Traurig sind wir, dass wir Dich verloren haben, dankbar, dass wir mit Dir leben durften, getröstet, dass Du in unseren Gedanken stets bei uns sein kannst.

Danksagung

erfahren durften. Sie trösten uns und geben uns Kraft. Besonders danken wir dem Personal des Zentrum Passwang in Breitenbach, der Spitex Dorneck/Thierstein, dem Team der Praxis Albrecht in Nunningen, Herrn Pfarrer Killian Maduka für den einfühlsamen Gottesdienst,

Für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, die tröstenden Worte – auch in schriftlicher Form – die schönen Erinnerungen und Geldspenden für unseren

Edwin Hänggi

Sabine Müller-Schneider für die gefühlvolle Orgelmusik, der Fahnendelegation der Brass Band Seewen, allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für ihre liebevollen und tröstenden Worte, die schönen Blumen, die gestifteten heiligen Messen sowie die grosszügigen Spenden. Seewen, im Mai 2021

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 29. Mai 2021 um 19 Uhr in der Kirche St. Germanus in Seewen

Unendlich traurig, aber doch erleichtert, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Weggefährtin, unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester und Freundin

Elisabeth Tissot-Jost

danken wir ganz herzlich. Ein besonderer Dank gilt dem APH Stäglen für die jahrelange fürsorgliche Betreuung und Pflege, Herrn Dr. Rudin für die langjährige ärztliche Betreuung. Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Paul Stebler für den wundervollen und einfühlsamen Abschiedsgottesdienst. Im weiteren danken wir Frau N. Hofer und K. Hänggi für die musikalische Umrahmung während des Gottesdienstes. Unser Dank gilt auch allen Verwandten, Freunden und allen, die unseren Edwin auf seiner letzten Reise begleitet haben.

Die Trauerfamilien Am 26. Juni 2021, um 18.00 Uhr, findet der Dreissigste in der Pfarrkirche Meltingen statt.

geboren am 16. Oktober 1944 in Lindi (Tansania), wo ihr Vater damals als Ingenieur tätig war gestorben am 12. April 2021 in Laufen, wie von ihr erhofft im Bett ihres geliebten neuen Pavillons Nach langem Leiden starb sie unerwartet schnell und schmerzlos. Von einem Leben reich an Kummer gezeichnet, hat sie nun den Weg in den ewigen Frieden gefunden. Wir sind dankbar für die schönen Erinnerungen, aber auch dafür, dass ihr der weitere Verlauf ihrer unheilbaren Krankheit erspart blieb. Ihr Todestag, der 12. April, war auch der Geburtstag ihres eigenen Vaters, der für sie immer ein grosses Vorbild gewesen war. Wir möchten dies als schönes Zeichen deuten. In Liebe und Dankbarkeit Georges Tissot-Jost, Laufen David Tissot, Laufen Yvonne Tissot und Andreas Stalder mit Aline, Bern Hans-Heinrich und Brigitte Jost-Huber, Buchs AG sowie weitere Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet im engeren Familien- und Freundeskreis statt. Für Spenden im Gedenken an Elisabeth bitten wir, den Verein ALS Schweiz, Postkonto 85-137900-1, zu berücksichtigen. Traueradresse: Georges Tissot-Jost, Langhagweg 11, 4242 Laufen

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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

Ferien?

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 17. Mai 2021 Keine Medienmitteilung.

Öffnungszeiten über Pfingsten Gerne weisen wir darauf hin, dass die

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die kommenden Feiertage wie folgt geändert sind: Montag, 24. Mai 2021, ganzer Tag geschlossen. Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54.

Wir sind am Dienstag, 25. Mai 2021 wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen schöne Feiertage!

Baugesuch, Auflage vom 20. bis 31. Mai 2021 BG-Nr. 0987/2021. Bauherrschaft: Sabine

und Olivier Spies, Niedere Höheweg 36, 4242 Laufen. – Projekt: Dacherweiterung, Parz. 2313, Niedere Höheweg 36, 4242 Laufen. – Projektverfasser/in: Sabine und Olivier Spies, Niedere Höheweg 36, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Mahlzeiten coronakonform geliefert La Petite Chenille beliefert Seniorinnen und Senioren verschiedener Gemeinden im Laufental mit gesunder und ausgewogener Ernährung – auch in Zeiten von Corona. Allein in Laufen werden zurzeit täglich rund 25 Personen beliefert. La Petite Chenille achtet bei den Menüs auf Anbieter aus der Region und bevorzugt eine biologische Herstellung. Die Mahlzeiten sind bedürfnisgerecht und kundenorientiert. Es werden auch Allergien, Unverträglichkeiten oder Diabetes der Kundinnen und Kunden. Mit diesem Angebot wird das leibliche Wohl der älteren Bevölkerung unterstützt und es wird so ein kleiner Beitrag an die Gesundheitsförderung geleistet. Die Mahlzeiten können mit dem Caldocasa-System einfach und leicht aufbereitet werden. Der Geschäftsführer Michael Lerchster sagt, dass auch in Coronazeiten für eine sichere Lieferung garantiert wird. Alle Mitarbeitenden von La Petite Chenille lassen sich wöchentlich testen. Bei der Auslieferung gilt ausserdem eine Maskenpflicht und die Hände werden immer wieder desinfiziert. Gemäss Lerchster halte man sich bei den Kundinnen und Kunden je nach dem rund 30 Minuten auf, um bei der Zubereitung der Speisen behilf lich zu sein, falls dies allein nicht mehr möglich ist. «Unsere älteste Kundin ist 103 Jahre alt, sie ist zwar geistig und körperlich noch fit, mit

Lieferdienst La Petit Chenille Preise (exkl. MwSt) – Mittagessen bestehend aus Suppe, Salat, Hauptgang mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch und Dessert CHF 13.50 – Mittagessen ohne Suppe/ Dessert CHF 12.00 – Menü ½ Portionen CHF 12.00

Lieferung

Ausgewogen: La Petite Chenille achtet auf eine gesunde Zusammenstellung der Mahlzeiten. FOTO: ZVG unserer Box zu hantieren ist allerdings nicht mehr möglich.» Während dieser Zeit seien die Kundinnen und Kunden dankbar für einen kleinen Schwatz. Man erkundige sich, ob die Leute genug trinken, oder spreche einfach über das Wetter. Insgesamt seien die Leute seit Corona anhänglicher geworden, sie würden jede

Gelegenheit wahrnehmen, um ein Gespräch zu führen, was angesichts der Situation auch verständlich sei, so Lerchster. Man versuche, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden, was aber auch nicht immer einfach sei, denn «für gewisse Dinge sind wir einfach nicht ausgebildet». (stl)

Die Mahlzeiten werden in Caldocasa Transportboxen verpackt und durch La Petite Chenille im Voraus geliefert. Die für den Transport und die Bereitstellung der Mahlzeiten nötigen Caldocasa Transportboxen werden durch den Lieferdienst zur Verfügung gestellt. Liefertage sind Montag Mittwoch und Freitag, es muss darum ein Kühlschrank vorhanden sein.

Bestellung Die Menüpläne werden mindestens zwei Wochen im Voraus im Webshop aufgeschaltet oder persönlich abgegeben. Die Bestellung erfolgt telefonisch, per Mail den Webshop oder persönlich bei Besuch des Kunden. (stl)

Ein «Sunny Garden» für die Primarschule Laufen Die drei Kirchengebäude von Laufen prägen das Bild und die Silhouette unseres Städtchens. Sie bieten jahraus jahrein Raum für geteilte Freude, geteiltes Leid, Gespräche, Stille, Konzerte, neue Gedanken. Im Laufental sind wir in vielem gemeinsam für die Menschen in dieser Gesellschaft im Einsatz. Daher läuft die Lange Nacht der Kirchen in Laufen auch ökumenisch und als Teil der 725 Jahr Feier der Stadt. In dieser Nacht vom 28. Mai auf den 29. Mai werden die drei Kirchtürme speziell beleuchtet sein und in den Kirchen werden folgende Anlässe stattfinden, zu denen Sie alle eingeladen sind: 19.00 Uhr in der reformierten Kirche, oberhalb vom Bahnhof: Komödie mit Tiefgang! Wir zeigen den Film "Saint-Jacques La Mecque...Pilgern auf Französisch". 21.20 Uhr lädt der eindrückliche Raum der Herz-Jesu-Kirche, an der Röschenzerstrasse, ein aufzutanken mit kurzer Stille, dem Gesang eines Kantors mit Melodien aus Taizé, kurzen Gebeten und Gedankenimpulsen. Ab 22.00 Uhr bis 24.00 Uhr erwartet Sie in der Katharinenkirche, in der Stadtmauer, ein Bildschirmimpuls mit pointierten Fragen zum Thema Glauben. Musikalische Häppli serviert Andreas Küng auf dem Schwyzerörgeli. In der Sitzgruppe mit begrenzter Platzzahl wird diskutiert. In der Schweiz findet die Lange Nacht der Kirchen zum dritten Mal statt. 2021 sind Kirchen in 8 Kantonen beteiligt. Auch in anderen Ländern gibt es sie: Die Lange Nacht der Kirchen: https://langenachtderkirchen.ch/de/kirchen Herzlich willkommen zum Besuch in den Kirchen! Christoph Klingenbeck, Claudius Jäggi, Simon Huber, Anne Burgmer, Alexander Mediger, Regine Kokontis

Im Rahmen der Pausenplatzgestaltung bei der Primarschule Laufen entsteht oberhalb des Schulhauses am Allmendweg ein naturnaher Garten. Ein richtiger «Sunny Garden» soll es werden – für diesen Namen haben sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Primarschule in einer Abstimmung entschieden. Sie sind verantwortlich für die Umsetzung des Gartens. Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Ruth Hellinger, Corina Borer und Nadin Dziagwa und dem übrigen Stufenteam sind sie bereits daran, den Garten herzurichten. Geplant ist es, acht Hochbeete zu platzieren. Diese werden von den Schülerinnen und Schülern im Werkunterricht selbst hergestellt. Gleiches gilt für diverse Insektenhotels. Bereits gesteckt sind Weidenstecken, aus welchen mit der Zeit ein richtiger Weidenzaun werden soll. Es wurden ausserdem Weiden gepflanzt — aus diesen soll es einen Weidenbogen geben. Ein Stück der Gartenfläche ist für Wildblumen reserviert. Entstehen soll ein richtiger «Lernort» für die ganze Primarschule Laufen. Denn auch wenn die Verantwortung für den Garten beim Stufenteam bleiben soll, dürfen auch andere Klassen im Rahmen

ihres Unterrichts davon profitieren. Genuss soll im Garten auch nicht zu kurz kommen. Darum werden in den Klassenzimmern bereits fleissig Pflanzen gezogen, die so bald wie möglich in die Hochbeete zügeln sollen. So zum Beispiel Gurken, verschiedene Sorten Rüebli, Fenchel für Schmetterlinge oder diverse Kräuter. Vorgesehen ist auch der Bau eines Lehmofens, in welchem man Brot oder Pizza backen kann. Dafür wird die Unterstützung von Eltern in Anspruch genommen. (stl)

THOMAS LOCHER, STADTRAT

Ich erinnere mich daran, als ich letzten August geschrieben habe, wie alle Laufner Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrpersonen nach den Sommerferien zurück in die Schule gekehrt sind… Jetzt freuen sich bestimmt viele auf die nächsten langen Ferien. Es stellt sich auch gar nicht die Sinnfrage, wo es hingehen kann. Dieses Thema soll besser anderswo abgehandelt werden. Vielmehr ist die Erholungswirkung vom letzten Sommer ohnehin längst vorbei. Das (Schul-)Jahr war und ist anstrengend. Es ist alles kompliziert(er) gewesen und das Persönliche kam auf Distanz auch zu kurz. In sechs Wochen starten die Ferien, endlich! Es beruhigt zusätzlich, dass die Schulleitung ab Sommer gut aufgestellt ist: Dominique Baeriswyl, Juliana Fraga und Michael Hirschi werden, neu aufgestockt, total 250 Stellenprozente besetzen. Dabei ist eingerechnet, dass inskünftig vertraglich auch die Schulleitungsfunktion für die sechs Einführungsund Kleinklassen der Kreisschule Laufental übernommen wird. Dies bietet sich geradezu an, weil für diese Kinder der Unterricht seit Jahren ohnehin im Primarschulhaus Laufen stattfindet. Wir hoffen, dass damit Konstanz aufgebaut werden kann, welche in den letzten Jahren etwas verloren gegangen ist. In ihrem Laufner Endspurt sind aber die Schulleiterin Karin Sulser, die Schulsekretärin Brigitte Papp und Brigitte Thomet, die Pionierin unseres eigenen Mittagstisches. Nach vielen Jahren Engagement verlassen sie unsere Schule. Ihnen gebührt bereits auch an dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön! Ob für Laufen Proporz, also das Verhältniswahlverfahren, das Richtige ist, müssen andere entscheiden. Das System gewährleistet aber Kontinuität. Mein Parteikollege Daniel Scholer hat nämlich zugesagt, ab August als Listennachrückender meine Position (und grosser Wahrscheinlichkeit nach auch das Departement) im Stadtrat zu übernehmen. Apropos Wahlen: Der Schulrat ist ein wichtiges Scharnier zwischen dem Schulalltag und den Behörden. Es sind jedoch per Sommer drei Plätze vakant. Sie müssen am Juni-Abstimmungstermin neu besetzt werden, übrigens im Majorz, also dem Mehrheitswahlverfahren. Bitte beachten und berücksichtigen Sie die beiden offiziell gemeldeten Kandidierenden, Markus Fritschi und Lorena Nussbaumer. Zu hoffen ist, dass sich bald noch eine dritte Person finden lässt und dieser Name auch rechtzeitig bekannt wird. Nur so gibt es ein Mehrheitsergebnis, damit der Schulrat nach den Ferien wieder komplett ist!

Viel Grün: Mit einem Weidenzaun wird der Schulgarten naturnah gestaltet.

FOTO: ZVG


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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Seewen

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir, und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Baupublikation

Hans Müller-Franz 27. Dezember 1934 bis 14. Mai 2021

Bärschwil

Schweren Herzens nehmen wir Abschied. Nach einem reich erfüllten Leben ist er friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar und stolz für all die vielen schönen Jahre, die wir mit ihm erleben durften.

Baupublikation

Bauherr: Andreas Venzin, Wilerstrasse 252, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Dachsanierung und Einbau von 3 Dachfenstern Bauplatz: Wilerstrasse 252 Bauparzellen GB Nr: 1630 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 4. Juni 2021

Sonja Müller-Franz Claudia und Cyrill Dietler-Müller mit Delia Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet aufgrund der Pandemie im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Sonja Müller-Franz, Röschenzstrasse 49, 4242 Laufen

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Fejzullahu Bajram, Weihermattstrasse 20, 4227 Büsserach Bauobjekt: Gartengestaltung Standort: Weihermattstrasse 20 Grundstück: GB 2184 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 7. Juni 2021

Nuglar-St. Pantaleon

Gilt als Leidzirkular.

Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24

Büsserach

Baupublikation

Bauobjekt: 21-021 EFH, mit einer Erdwärmesonde (Tiefe 200 m) Grundbuch-Nr.: 3428 Adresse: Dorneckstrasse 1, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Tamino und Jackeline Fuchs, Redingstrasse 40, 4052 Basel Grundeigentümer: Tamino Fuchs, Redingstrasse 40, 4052 Basel Planverfasser: MHM Schweiz AG, Gässli 10, 4704 Niederbipp Datum Baugesuch: 20. Mai 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St. Pantaleon Einsprachefrist: 4. Juni 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Baupublikation

Bauherr: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Bauverwaltung HofstettenFlüh, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Grüngutmulden Bauplatz: Talstrasse / Sternenbergstrasse 4, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 582 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 20. Mai 2021 – 4. Juni 2021

Baupublikation

Bauherr: Latscha Claudia und Roger, Römerstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Latscha Claudia und Roger, Römerstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sichtschutz, Fahnenmast, Seitenmarkise Carport Bauplatz: Römerstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr.: 4063 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 20. Mai 2021 – 4. Juni 2021

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Taya Ahmed und Katharina, Schräge Lebern 4, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Taya Ahmed und Katharina, Schräge Lebern 4, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Erhöhung Stützmauer und Umnutzung Schopf in Wohnraum Bauplatz: Schräge Lebern 4 Parzelle: GB-Nr. 2540 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 3. Juni 2021

Röm.- Kath. Kirchgemeinde Büsserach Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Montag, 31. Mai 2021, 20.15 Uhr, im Lokal unter der Kirche Traktanden:

1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung Protokoll KGV vom 23.11.2020 3. Genehmigung Jahresrechnung 2020 3.1 Nachtragskredit 3.2 Laufende Rechnung 3.3 Investitionsrechnung 3.4 Bestimmung Verwendung Überschuss 4. Verschiedenes

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 23.11.2020 und die Jahresrechnung 2020 liegen am Schalter der Gemeindeverwaltung auf. Es gilt unter Einhaltung des Schutzkonzeptes eine generelle Maskenpflicht und Aufnahme der Kontaktdaten. Der Kirchgemeinderat Per 1. September 2021 sucht die Kirchgemeinde eine neue Aktuarin. Interessenten melden sich bitte auf pfarramt.buesserach@bluewin.ch.

Hofstetten-Flüh

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr Ökumenische Kirche Flüh Traktanden 1. 2. 3. 4. 5. 6.

7. 8. 9.

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Begrüssung, Einleitung Wahl der Stimmenzähler Genehmigung der Traktandenliste Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 8.12.2020 Jahresbericht 2020 Jahresrechnung 2020 – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht – Genehmigung der Nachtragskredite Genehmigung der Jahresrechnung 2020 Genehmigung Verwendung des Ertragsüberschusses Jahresrechnung 2020 der Verwaltung Ökum. Kirche – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht – Genehmigung der Nachtragskredite Genehmigung der Jahresrechnung 2020 der Verwaltung Ökum. Kirche Informationen über unsere Aktivitäten im laufenden Jahr mit Bericht zur Retraite Team/Kirchgemeinderat Varia

Protokoll, detaillierte Jahresrechnung und Jahresbericht können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, angefordert werden. Di/Do 8.30 – 11.30 Uhr und Mi 13.30 – 16.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E-Mail: sekretariat@kgleimental.ch EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Magdalena Welten, Präsidentin a.i.

Bauherrschaft: Mäder Daniel und Leimgruber Priscilla, Fulnau 1, 4206 Seewen Projektverfasserin: Leimgruber Priscilla, Fulnau 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Sanierung, Erneuerung und Erweiterung des bestehenden Wohnhauses Bauplatz: Fulnau 2 Bauparzelle: GB 2931 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 4. Juni 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Gemeinde Seewen, z.H. Frau Castanal Bouso, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Projektverfasserin: Rapp Infra AG, z.H. Herrn Walker Michael, Hochstrasse 100, 4018 Basel Bauobjekt: Umbau der ARA in eine Pumpstation und Mischwasserrückhaltebecken sowie diverse Anpassungen Bauplatz: Grellingerstrasse 13 Bauparzelle: GB 3326 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 4. Juni 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Bisannti Gianni, Im Rainacker 5, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-18, Stützmauer und Sichtschutz Bauplatz: Im Rainacker 5 Bauparzelle: GB-Nr. 1298 Hinweis: Teilweise bereits erstellt. Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 3. Juni 2021

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Daniela und Markus Tidmarsh, Olter 153, 4234 Zullwil Bauobjekt: Anbau / Umbau Zweifamilienhaus Bauplatz: Olter 153 Bauparzelle GB-Nr: 817 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 4. Juni 2021


THIERSTEIN

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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

BÜSSER ACH

Mit himmlischen Rezepten zum Erfolg Eigentlich hatte Lilli Mörker nie vor, mit ihren Eiskreationen ein Geschäft aufzuziehen. Gekommen ist es jedoch anders. Melanie Brêchet

Anlässe 24. Mai 28. Mai 31. Mai 17. Juni, 9h

Pfingstmarkt, Einwohnergemeinde Papiersammlung (Tour) Kartonsammlung (Tour) Vier Jahreszeitenwanderung «Sommer»

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Die schwierige Coronazeit hat sich nun wirklich nicht angeboten, um ein neues Geschäft aufzubauen. Rosmarie Mörker, die jedoch von allen einfach Lilli genannt wird, hat es dennoch gewagt und sich mit der Herstellung von Eiscrème selbstständig gemacht. Eis war schon immer eine Leidenschaft von Lilli Mörker. Wer bei ihr auf Besuch war, konnte sich von ihrem Talent, klassische aber auch ausgefallene Eissorten zu kreieren, überzeugen. «Meine Gäste sagten häufig, ich solle diese feinen Glaces unbedingt verkaufen, die seien ausschliesslich für den Hausgebrauch viel zu schade. Ich selbst hielt von dieser Idee eigentlich nicht viel, bis ich letztes Jahr dann doch beschloss, es mit dem Verkauf verschiedener Eissorten zu versuchen», fasst Lilli Mörker die Anfänge von «Lilli’s Glacehimmel» zusammen. Flux wurde die Werkstatt statt im Keller in einer neu erstellten Garage eingerichtet und in den Raum im Keller baute Thomas Mörker eine Küche ein. Im erstaunlich kleinen Produktionsraum hat es neben viel Stauraum, einem Herd, einer Küchenmaschine und dem Waschbecken zwei grosse Eismaschinen, in der Mitte steht ein wuchtiger Esstisch, der in knalligem Pink für einen Farbtupfer sorgt. «Das ist mein kleines Reich, welches ich immer dann betrete, wenn ich Zeit dafür habe», erklärt Lilli Mörker stolz. «Das kann dann auch mal mitten in der Nacht sein», schmunzelt die Familienfrau. Nachdem die strenge Kontrolle des Lebensmittelinspektorats gemacht war, konnte dann endlich losgelegt werden. Am liebsten tüftelt Lilli Mörker an neuen Rezepten und entwirft spannende Geschmackskombinationen. Dabei habe

Ihr kleines Reich: Im Keller ihres Hauses in Büsserach haben sich Lilli Mörker und ihr Mann Thomas eine kleine aber feine Glacémanufaktur aufgebaut. FOTO: MELANIE BRÊCHET

jedes Eis seine ganz eigene Rezeptur, bestehe also nicht nur aus einem Grundrezept mit Beilage, betont sie. Und auch auf Qualität legt sie grossen Wert — ihr Erdbeereis beispielsweise hat über 60 Prozent Fruchtanteil und für das Zitronensorbet nutzt sie wenn immer möglich Amalfi-Zitronen oder, wenn diese nicht erhältlich sind, Biozitronen. Unterdessen existieren fast 40 verschiedene Rezepte. Darunter so spezielle Sorten wie «Weisser Kaffee». Die Eisbecher, welche das Paar noch eigenhändig etikettiert, bestehen aus plastikfreiem Material, die Glace füllt Lilli Mörker von Hand mit einem Spritzbeutel in die Becher und dekoriert anschliessend jede

Sorte ganz individuell — ein immenser Aufwand. Lilli Mörker legt aber grossen Wert darauf, weiterhin so zu verfahren und die Art der Herstellung beizubehalten. «Der Erfolg hat uns fast überrannt. Wir haben Anfragen bis ins Fricktal. Grösser werden wollen wir aber nicht. Ich denke, dass sonst die Qualität leiden würde und das möchte ich nicht», erklärt Lilli Mörker bestimmt. Im Keller stehen mittlerweile zwei grosse Eistruhen für die Produktion — dabei soll es bleiben. Die Kreationen von Lilli’s Glacehimmel können direkt bei Lilli Mörker, Tel. 079 887 11 63, E-Mail lillis.glace_himmel@gmx.ch oder bei Angi’s Backbox in Zwingen bezogen werden. Es sind Packungen zu 125 ml, 450 ml und 900 ml erhältlich.

BREITENBACH Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Den Waldtieren auf der Spur «Finde alle Waldbewohner» lautet die Aufgabe für Kinder und Waldfreunde im Rohrholz (Vitaparcours Breitenbach). Wer die zwölf Holztafeln findet, schreibt deren Nummern und Namen auf einen Teilnahmetalon. Es winken verborgene Geheimnisse und tolle Preise. Jürg Jeanloz

SESSIONSKOMMENTAR

Denkzettel für den Staatsschreiber Zu Beginn der neuen Legislatur hatte der Solothurner Kantonsrat etliche Wahlgeschäfte auf der Traktandenliste. Beamte, darunter auch der Staatsschreiber, mussten für die nächsten vier Jahre gewählt werden. Für Staatsschreiber Andreas Eng (FdP) wurde die Wiederwahl zur Zitterpartie. Mit 52 Stimmen, bei einem absoluten Mehr von 50 Stimmen, schaffte er die Wahl hauchdünn. Im Vorfeld der Wahlen wurde klar, dass es für den 60-jährigen, seit 2008 amtierenden Staatsschreiber knapp werden könnte. Die Bestätigung des sogenannten «Sechsten Regierungsrates» wurde von linker, als auch rechter Seite in Frage gestellt. Andreas Eng war vor vier Jahren noch mit komfortablen 93 Stimmen wieder-

gewählt worden. Ihm wurde in letzter Zeit unter anderem immer wieder vorgeworfen, die Projekte zur Digitalisierung der Staatskanzlei zu wenig energisch voranzutreiben. Neben diesen Wahlgeschäften befasste sich der Kantonsrat mit diversen Anpassungen von Gesetzen zur Abfederung der Schäden, die Covid-19 angerichtet hat. Im Weiteren beauftragte der Rat die Regierung zu prüfen, ob und wie der Kanton einen Beitrag an das Projekt Mariastein 2025 leisten könne. Der Regierungsrat erklärte sich zudem bereit, meinen Vorstoss über «bewilligungsfreie Bauten im Kanton Solothurn» im Rahmen der anstehenden Teilrevision des Bau- und Planungsgesetzes zu prüfen. Ein Rechtsvergleich mit anderen Kantonen zeigt, dass diese von ihrem bundesrechtlich eingeräumten Spielraum Gebrauch machen und Solothurn Handlungsbedarf hat. Kuno Gasser Kantonsrat CVP

Kennen Sie die Gelbbauchunke? Nein? Dann ist es Zeit, den Parcours im Rohrholz zu absolvieren. Sie finden dieses kleine Fröschlein mit dem gelben Bauch und der Vorliebe für Pfützen selten als lebendigen Waldbewohner, dafür auf einer Holztafel, dessen Nummer auf dem Wettbewerbstalon einzutragen ist. Wer ein Handy bei sich hat, kann unter www. wald-viefalt.ch sogleich den Lebensraum und die Merkmale der Unke abfragen. Ein ebenso unbekannter Geselle ist der Hirschkäfer, der mit seinem Geweih um seine Allerliebste kämpft und schliesslich nach wenigen Monaten hinscheidet. Reh, Fledermaus und Ameise sind weitere verborgene Waldbewohner, deren Leben zu erkunden sind. Sogar der reichlich vorkommende Aronstab mit dunkelgrünen Blättern und spindelförmigen gelben Blüten ergänzt die erlauchte Gesellschaft im Walduniversum. Initiiert und angelegt hat der Parcours Förster Josef Borer und sein Team vom Forstbetrieb Schwarzbubenland. Die Kampagne Wald-Vielfalt stammt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, das in der ganzen Schweiz diesen Wettbewerb lanciert und die Holz- und Informationstafeln sowie die Wettbewerbstalons zur

Wertvoller Einsatz für den Wald: Gemeinderätin Irene Marchesi (l.), Lea Gschwend und Förster Josef Borer. FOTO: JÜRG JEANLOZ Verfügung stellt. Kinder und Erwachsene sollen die Artenvielfalt im Wald kennen und schätzen lernen und zu Tieren und Pflanzen Sorge tragen. Gleichzeitig soll der Wald als Ertüchtigungs- und Erholungsraum dienen und den Menschen eine Oase der Ruhe und Besinnung bieten. Die Wettbewerbstalons können in den Apotheken und in der Bäckerei Sutter in Breitenbach bezogen oder die Antworten direkt im Internet eingegeben werden. Monatlich werden vom BAFU tolle Preise ausgelost, der Wettbewerb dauert bis 30. November 2021. Um der Einwohnerschaft von Breitenbach das Leben des Waldes noch näherzubringen, hat Lea Gschwend vor geraumer Zeit ebenfalls ein Waldprojekt initiiert. Mit grosser Unterstützung von

Gemeinderätin Irene Marchesi entstand das Konzept für einen «Erlebnisweg Hirzewald». Dieser soll mit einem Spielplatz, hölzernen Tierskulpturen, spielerischen Posten, Barfussweg, Holzkugelbahn, Klangspiel usw. bestückt werden und im Einklang mit der Natur des Waldes sein. Fauna und Flora soll mit grossem Respekt begegnet werden. Begleitet wird das Projekt von der Einwohnergemeinde, der Bürgergemeinde als Waldeigentümerin, Josef Borer, Vereinen, Schule und Privatpersonen. Die beiden einsatzfreudigen Frauen sind überzeugt, das ökologisch wertvolle Projekt mit Hilfe von Sponsoren nächstes Jahr zu realisieren und der Einwohnerschaft die Funktion und Geheimnisse des Waldes näherzubringen.


THIERSTEIN BREITENBACH

Gini Minonzio Diese Konzentration! Dieser Arbeitswille! Und das an einem freien Nachmittag! Sieben Schülerinnen und Schüler der Kreisschule Thierstein West (KWT) machten in Breitenbach an einem Freikurs mit, um ihre mentale Stärke zu trainieren. Kursleiter war Markus Schnell, Geschäftsführer DMT Schweiz. Ganz wichtig ist, dass Schnell seit 15 Jahren an der KWT als Informatiklehrer und als Lehrer für Spezielle Förderung arbeitet. Die Jugendlichen kennen ihn also schon und man merkt, dass bereits eine Beziehungsbasis vorhanden ist. Schnell führt das Training mit der Methode «Heidelberger Kompetenz-Training» durch. «Ich habe mich für diese Methode entschieden, weil sie wissenschaftlich fundiert ist. Zudem schafft sie keine Abhängigkeiten. Man muss nach dem Kurs nicht weitere Auffrischungstrainings besuchen!», betont Schnell mehrmals.

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SCHWARZBUBENL AND

Mentale Stärke kann man trainieren Was Fussballerinnen und Kunstturner können, können Jugendliche auch: ihre mentale Stärke gezielt trainieren.

Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

Während zwei Nachmittagen wählen die Schülerinnen und Schüler ihr ureigenes Ziel aus, das sie erreichen möchten. Danach erhalten sie während sechs Wochen regelmässig SMS, um dranzubleiben. Sie dürfen in dieser Zeit Schnell auch von sich aus kontaktieren. Und was passiert, wenn sie ihr Ziel nicht erreicht haben? «Das ist noch nie passiert», so Schnell. Sollten die Jugendlichen ein zweites Ziel haben, können sie mit dem Gelernten selbstständig trainieren oder den Kurs nochmals besuchen. Eindrücklich ist auch, dass Schnell die Jugendlichen auf keine Art und Weise beeinflusst und ihre Privatsphäre stark respektiert. So erkundigt er sich nie nach ihren Zielen. Er erfährt nur davon, wenn ihm die Jugendlichen von sich aus erzählen. Oft setzten sich die Jugendlichen das Ziel, Prüfungsangst abzubauen, sicherer zu werden oder das Vorstellungsgespräch zu meistern. «Knaben haben oft auch das Ziel, sich im Sport zu verbessern.» Noch etwas teilt Schnell den Jugendlichen deutlich mit: Das Mentaltraining nützt erst, wenn man an seinen Fähigkeiten gearbeitet hat. Also wenn man beispielsweise die Französischwörtchen gelernt hat, dann aber trotzdem regelmässig schlechte Noten macht.

Neue Fahne für neuen Verband

Bereit für baldige Auftritte: Gerold Borer (2.v.r) präsentiert die neue Fahne mit Fähnrich Georg Borer (2.v.l), Ivo Cueny, Vorstandsmitglied SOBV (l.) und Verbandspräsidentin Mariann Gisin. FOTO: MARTIN STAUB

Vor rund acht Monaten haben sich die beiden Musikverbände Dorneck und Thierstein zum Musikverband Schwarzbubenland vereinigt. Seit ein paar Tagen kann sich dieser mit einer neuen Fahne präsentieren. Martin Staub

Mental gut drauf: Markus Schnell zeigt, wie die Jugendlichen ihre mentale Stärke selbstständig trainieren können. FOTO: GINI MINONZIO

So ganz nach Plan lief es nicht. Die neue Verbandsfahne traf zwar pünktlich ein, jedoch findet das geplante Verbandsmusikfest in Erschwil wieder nicht statt. Hier hätte am Wochenende vom 6. Juni das wirklich gelungene neue Banner, hergestellt von der Schweizer Firma Alpenfahnen, den Musikantinnen und Musikanten der 19 Vereine vorgestellt werden

BREITENBACH

sollen. Dem Fahnengötti scheint das gar nicht ungelegen, obschon auch er bedauert, dass das Verbandsmusikfest Thierstein-Dorneck nochmals der Pandemie zum Opfer fällt. «Ich möchte mein Engagement nicht an die grosse Glocke hängen», erklärt Gerold Borer bescheiden.

Musikant durch und durch

Während 57 Jahren war er eine aktive Stütze der Musikgesellschaft Büsserach. Als Klarinettist und später auf der Bassklarinette. «Mein lädiertes Gehör lässt es leider seit ein paar Jahren nicht mehr zu, die manchmal doch recht lauten Proben zu besuchen», bedauert der 73-Jährige, der aber sichtlich stolz ist, mit seinem grosszügigen Beitrag die neue Fahne ermöglicht zu haben. Gerold Borer bleibt schliesslich Musikant durch und durch und erinnert sich gerne an seine manchmal spektakulären Einsätze als Klarinettist in der Militärmusik, wie sich beim anschliessenden Apéro herausstellte. Des Lobes voll zeigte sich Verbands-

fähnrich Georg Borer, der als eingefleischter «Erschbler» die wichtigsten Leute aus aktuellem Anlass gleich in sein Dorf zum Fototermin aufbot. Schliesslich hätte hier in drei Wochen der grösste Verbandsanlass des Jahres stattgefunden, hätte diesem Covid-19 nicht bereits zum zweiten Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. «Wir bedauern das sehr, werden aber wenigstens für jene Vereine, die möchten, einen fröhlichen Musikantentreff ohne Publikum veranstalten, bei dem drei Vereine sogar einen musikalischen Beitrag leisten werden», informierte Mariann Gisin, die noch junge Verbandspräsidentin aus Büren. Auch für Ivo Cueny, Vorstandsmitglied des Solothurnischen Blasmusikverbandes (SOBV) und ehemaliger Präsident des Bezirksmusikverbandes Thierstein, war eine neue Fahne eine Selbstverständlichkeit: «Es gibt viele Repräsentationspflichten, bei denen es schlecht aussieht, zwar mit einer Delegation, aber ohne Fahne dazustehen.»

FOTOGALERIE

Genehmigung abgelehnt Für den Gemeinderat von Breitenbach lässt die Kelsag AG zur Generalversammlung zu viele Fragen offen. Statt des ausgewiesenen Gewinns sei ein Verlust erkennbar. Bea Asper «Das Vertrauen in den Verwaltungsrat der Kelsag AG ist nicht mehr vorhanden», resümierte Breitenbachs Statthalter Christian Thalmann an der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend. Die vom Verwaltungsrat in seinem Jahresbericht hochgepriesene Transparenz sei ein leeres Versprechen. «Der Blick in die Jahresrechnung 2020 lässt viele Fragen offen und nichts Gutes erahnen.» Die Kelsag weise einen Gewinn von 52 000 Franken aus. «In Wirklichkeit gab es beim betrieblichen Ergebnis einen Verlust von über 150 000 Franken, der mit der Auflösung von stillen Reserven von über 207 000 Franken kaschiert wurde », meinte Thalmann. Wer genauer hinschaue, müsse zudem feststellen, dass die Kelsag AG in der Vergangenheit mit der Beteiligung an der «Biopower» mehrere Millionen Fran-

ken verlocht habe, monierte Thalmann. Und im Budget seien nun 2,8 Millionen Franken für eine geplante PV-Anlage vorgesehen.

keiten, die Kelsag AG zugunsten der Gemeinden zu verändern.

Höchste Zeit für Veränderungen

Die weiteren Geschäfte auf der Traktandenliste des Breitenbacher Gemeinderates gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Für die Gemeinderechnung liegt der Revisionsbericht vor, der nichts zu beanstanden hat, und der Rat konnte die Rechnung 2020 sowie die Nachtragskredite einstimmig zuhanden der Gemeindeversammlung verabschieden. Wie erwartet schliesst die Erfolgsrechnung mit einem Aufwandüberschuss. Dieser beträgt 402 718 Franken. Mit der regen Bautätigkeit in Breitenbach zeichne sich nun aber ab, dass die Steuererträge tendenziell zunehmen. Bei den beeinflussbaren Ausgaben herrschte hohe Budgetdisziplin und man werde weiterhin hohen Wert legen auf den sparsamen Umgang mit den Steuergeldern, lautete die Botschaft. Grund zur Sorge gibt es nicht. Das ausgewiesene Eigenkapital (inklusive Spezialfinanzierungen) beträgt 9,687 Millionen Franken — ohne Spezialfinanzierungen betragen die eigenen Mittel 3,8 Millionen Franken.

«Ich bezweifle, dass die Einwohner mit Sackgebühren eine Anlage finanzieren wollen, deren Rentabilität nicht nachgewiesen ist», sagte Thalmann und stiess bei seinen Ratskollegen auf Zustimmung. Sie alle kamen zum Schluss, sowohl die Genehmigung der Jahresrechnung 2020 der Kelsag AG als auch die Entlastung des Verwaltungsrates abzulehnen. Willi Spaar sagte, eigentlich müsste man den fragwürdigen finanziellen Abwicklungen auf den Grund gehen. Es sei höchste Zeit, bei der Kelsag Veränderungen zu bewirken. Dass der Verwaltungsrat die Generalversammlung auf dem schriftlichen Weg durchführen lässt und die offene Diskussion meide, sei wohl nicht nur wegen Corona. Der Erklärungsbedarf sei riesig. Es brauche nun den Austausch unter den Gemeinden, in diesem Sinn sei die von Gemeindevertretern gegründete Arbeitsgruppe wichtiger denn je. Dies Mitglieder suchen nach Möglich-

Steuererträge werden tendenziell zunehmen

Freude herrscht!: Am Wetter der letzten Tage, wenn nicht Wochen, hatte diese wunderschöne Weinbergschnecke wohl ihre Freude. FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL


Holen wir unseren alltag zurück. Die Impfung ist die zuverlässigste Massnahme, um die Corona-Pandemie einzudämmen und sich selber vor dem Covid-19-Virus zu schützen. Im Kanton Solothurn steht die Impfung allen Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren kostenlos zur Verfügung. Welcher Impfstoff wird verwendet? In der Schweiz sind derzeit die Impfstoffe von Pfizer/BioNtech und Moderna zugelassen. Wo kann man sich impfen lassen? Im Kanton Solothurn steht Impfwilligen ein vielfältiges Angebot an Impfmöglichkeiten zur Verfügung. Neben den drei Impfzentren in Breitenbach, Olten und Solothurn können Sie sich auch in ausgewählten Hausarztpraxen impfen lassen. Ab Juni werden zudem Impfungen in drei Drive-inImpfzentren in Grenchen, Lostorf und Zuchwil sowie in Apotheken angeboten. Wie kann ich mich anmelden? Für die Registrierung in einem der Impfzentren melden Sie sich am einfachsten online an: so.impfung-covid.ch. Telefonische Anmeldungen sind unter folgender Nummer möglich: 032 627 74 11 (täglich 8 bis 19 Uhr). Oder Sie fragen Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, ob sie die Impfung anbieten.

corona.so.ch

Bietet die Impfung einen 100-prozentigen Schutz? Die Covid-19-Impfung reduziert das Risiko, einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden massgeblich. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit nach der Impfung an Corona zu erkranken gering ist, bietet sie keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Ansteckung. Deshalb gilt auch nach der Impfung: Hygiene- und Schutzmassnahmen einhalten. An einem Strang ziehen Lassen uns Sie uns gemeinsam die Pandemie bekämpfen – mit schützen, testen und impfen.

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Übersicht Teststandorte

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DORNECK/LEIMENTAL

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FOTOSERIE

BÄT T WIL

Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera

Die Politik rettet die Postfiliale

David Glanzmann Der 23-jährige David Glanzmannn aus Himmelried ist gelernter Automatiker EFZ und steht zurzeit im sechsten Semester eines Automationsingenieur-Studiums an der FHNW in Windisch. Durch einen Sphair-Kurs ist er der (Klein-) Fliegerei nahe gekommen und besitzt seit drei Jahren die PPL (Private Pilot Licence). Neben dem Fliegen von einmotorigen Kolbenmotorflugzeugen zählen der Feuerwehrdienst und das Skifahren zu seinen Hobbys. Die angehängten Bilder wurden mit einem Handy (Huawei P10 plus) aufgenommen. Ersichtlich sind dabei Glanzmanns Lieblingsmotive: Landschaften aus der Vogelperspektive und technische Geräte (in diesem Falle ein RABe 511.0 der SBB). Gerettet: Die Postfiliale in Bättwil wird nun doch nicht geschlossen.

Die Schweizerische Post ändert ihre Zukunftspläne für das Leimental. Bea Asper Das Engagement der Gemeindebehörden sowie des Komitees «unsere Post bleibe», hat sich gelohnt. Verantwortliche der Schweizerischen Post teilten den Gemeinderäten am Dienstagabend mit, dass die Postfiliale in Bättwil vor einer Schliessung verschont bleibe. Wie Gemeindepräsident François Sandoz gegenüber dieser Zeitung sagt, konnte sich die Politik mit den Bedenken, dass eine ganze Region ihre letzte Postfiliale verlieren würde, und damit der Service Public nicht mehr gewährleistet wäre, durchsetzen. So hat sich auch die Solothurner Volkswirtschaftsdirektorin Brigit Wyss persönlich in Bern für die Anliegen der Leimentaler Bevölkerung eingesetzt. Bei der Post nachgefragt, bestätigt Markus Werner, Spezialist Politik und Kommunikation Region Nord, dass das Gespräch mit den Gemeinden ein wichtiger Bestandteil des Prozesses war. «Bei der Netzentwicklung betrachtet die Post je-

den Fall einzeln für sich. Dies tun wir immer im Dialog mit den betroffenen Gemeinden und jeweils unter Berücksichtigung der konkreten lokalen und regionalen Faktoren und Umständen wie zum Beispiel dem Einzugsgebiet, der Verkehrsanbindung und den Erreichbarkeitskriterien. Wir gehen dabei mit einer offenen Haltung in die Gespräche und versuchen, die bestmögliche Lösung für das lokale Postangebot zu finden. Dies kann durchaus auch bedeuten, dass wir nach der Überprüfung zum Schluss kommen, dass wir eine Filiale weiterführen.»

Keine Zahlen einzelner Filialen

Die Post hatte in ihrer Konzernstrategie 2021-2024 die Schliessung der Filialen Bättwil-Flüh und Ettingen vorgesehen. Der Grund liegt in der Digitalisierung. Der Rückgang der Postgeschäfte am Schalter betrug von 2000 bis 2020 bei den Briefen 75 Prozent, bei den Paketen 25 Prozent und bei den Einzahlungen 57 Prozent — gesamtschweizerisch. Zahlen zu einzelnen Filialen gibt die Post nicht bekannt, sie kommunizierte, «dass eine Öffnung der Filialen und Serviceleistungen für Schweizer Unternehmen einen Mehrwert biete und einen Beitrag leiste,

FOTO: ARCHIV

um das Defizit im Netz zu reduzieren.» Der Gemeinderat von Bättwil sah für die Dienstleistungen der Post keine Alternative zur heutigen Filiale und machte deswegen klar, dass er «falsche Entscheidungen der Post über ein Beschwerdeverfahren korrigieren möchte». Die Vorschläge — zur Diskussion standen eine Kooperation mit Coop oder dem Kiosk — wurden von Bättwil nicht akzeptiert. Eine Agenturlösung gehe mit einem gravierenden Leistungsabbau einher. Dies beklagt jedenfalls der Gemeinderat von HofstettenFlüh, der sich ebenfalls für die Postfiliale in Bättwil einsetzte. Seit der Umwandlung der Poststelle von Hofstetten in eine Agentur sei ein Qualitätsabbau festgestellt worden. Ausserdem fehlen Angebote für die Kontoeröffnung und für Massensendungen. Weiter sei der Datenschutz und das Postgeheimnis nicht immer gewährt, weil Adressen von Besucherinnen und Besuchern des Dorfladens leicht einsehbar seien. Nebst den Gemeindebehörden des Solothurnischen Leimentals kämpfte auch das Komitee «unserepostbleibt.ch» unter der Leitung des CVP-Politikers Glenn Steiger für den Erhalt der Postfilialen Bättwil-Flüh und Ettingen.

DORNACH

Das Bild des Monats im Heimatmuseum WoS. Das Heimatmuseum Schwarzbubenland in Dornach präsentiert in diesem Jahr jeden Monat ein anderes Bild aus seinem reichen Fundus. Für den Monat Mai ist es das Gemälde «Blick auf die alte Dorfkirche St. Mauritius in Dornach» von August Cueni, Zwingen (18831966), gemalt 1947 kurz vor Eröffnung des Museums. August Cueni war der weit über die Region hinaus bekannteste Chronist mit Pinsel und Palette des Laufen- und Birstals sowie des Schwarzbubenlandes. Das Museum ist jeden Sonntag von 15-17 Uhr geöffnet, ausser an Pfingsten und anderen allgemeinen Feiertagen. ANZEIGE

Weit über die Region bekannt: Das Bild «Schloss Zwingen im Winter» von August Cueni. Unter anderem von ihm zeigt das Heimatmuseum Schwarzbubenland Bilder aus seinem BILD: ZVG Fundus.


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FUSSBALL

Nach Pfingsten fällt die Entscheidung

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Alle zufrieden?: Concordia kann aufsteigen und Laufen bleibt in der regionalen 2. Liga. Doch dafür muss zuerst wieder gespielt werden. FOTO: EH-PRESSE

SCHWINGEN

Jung-Schwinger holen sich Zweige und Schlussgangteilnahme

Der Bundesrat hat an seiner Medienkonferenz vom 12. Mai unter anderem dem Fussball grünes Licht erteilt. Am 26. Mai entscheidet sich definitiv, ob der Restart erfolgt. Zwei Laufner Funktionäre blieben derweil nicht untätig. Sie machten eine Umfrage bei allen Fussballvereinen des Landes. Edgar Hänggi

Erfolgreicher Wettkampf: Der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental am Nachwuchsschwingertag Basel-Stadt. FOTO:ZVG WOS. Das vergangene Wochenende war sehr erfolgreich für den Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental. Die Nachwuchssportler konnten erfolgreich am Nachwuchsschwingertag Basel-Stadt im Stadion Rankhof teilnehmen. Da konnten sie sich vier Zweige und eine Schlussgangteilnahme erschwingen. ANZEIGE

Resultate

Jahrgang 2012-2013: Lars Balmer, Liesberg Jahrgang 2010-2011: Ramon Scherz, Liesberg; Max Hänggi, Himmelried Jahrgang 2008-2009: Michael Amport, Bretzwil Jahrgang 2001-2003: Schlussgangteilnahme von Dario Christ, Gempen

Mannschaftssportarten, etwa Fussballspiele mit einer Gruppengrösse von 50 Personen, sollen per Ende Monat wieder erlaubt werden. Darauf hat der Schweizer Fussballverband gewartet, denn nur so ist ein erneuter Saisonabbruch zu verhindern. Die Freude hält sich jedoch (noch) in Grenzen. So meint etwa Amateurliga-Präsident Sandro Stroppa, dass es in die gewünschte Richtung gehe und ein Ende der Planungsunsicherheit absehbar sei. Aber er verweist auch auf den 26. Mai. Dann werde der Bundesrat nach Anhörung aller Kantone endgültig den Daumen nach oben oder unten halten. Und hier liegt die Unsicherheit. So sind nicht alle Kantone begeistert, dass wieder gespielt werden soll. Vor allem der

Kanton Tessin will anscheinend nicht Hand bieten. Werden aber nicht alle Kantone ihr Okay geben, ist das Thema vom Tisch. Denn, das hat man seitens des Fussballverbandes klar kommuniziert: Werden nicht auf allen Stufen die Auf-/ Absteiger ermittelt, funktioniert es nicht. Ebenfalls dürfen die Infektionszahlen nicht wieder ansteigen. Diskutiert wird beim SFV jedoch nicht weiter. Man sei immer in Kontakt mit den Regionalverbänden gestanden, betont Kommunikationschef Adrian Arnold. Zudem sei bereits Anfang Saison klar kommuniziert worden, was passiere, sollte die Saison erneut nicht ordnungsgemäss zu Ende gespielt werden können. Dennoch häufen sich nun mehr und mehr Stimmen aus den Vereinen, dass die Saison abgebrochen werden solle.

Ungemütliche Lage für den FC Laufen

Nicht nur abwarten wollten zwei langjährige Funktionäre des FC Laufen. Sportchef John Walthert und Sandro Rainone, der sich um den Nachwuchs kümmert, haben gehandelt. Sie machten eine Umfrage bei allen Fussballvereinen im Lande. «Natürlich ist da auch Eigennutz dabei», gibt Walthert zu. «Der FC Laufen ist gleich zweifach in einer, sagen wir mal, ungemütlichen Lage. Der ersten Mannschaft droht der Abstieg in die 3. Liga und unserer zweiten Mannschaft könnte das zweite Jahr in Folge der Aufstieg verwehrt werden. Nach dem Lospech jetzt wegen der Fair-Play-Wertung.» 1400 Vereine wurden angeschrie-

ben. «Der Rücklauf war recht gut, denn 461 Vereine haben den Fragebogen ausgefüllt und uns zurückgemailt», sagt Rainone. Dann machten sich die beiden in vielen Arbeitsstunden an die Auswertung und grafische Aufbereitung. «Für 60 Prozent sind die zwei Wochen Vorbereitung zu kurz», erklärt etwa Walthert. Dieselbe Prozentzahl fände, dass eine Wertung der Saison dem Gedanken des Fair Plays widerspreche und 56 Prozent seien, so Walthert, für den sofortigen Abbruch der Saison. «Wir finden nach der Analyse der Daten und der Durchsicht aller Kommentare, dass kein Verein in der aktuellen Coronasituation und den eh schon gravierenden Folgen mit der Wertung oder Nichtwertung einer halben Saison bestraft werden soll.» Walthert wäre dafür zu haben, dass es Aufsteiger geben sollte, dass dann aber auch niemand absteigen müsse. «Dann ist halt die kommende Spielzeit eine Übergangssaison mit zu vielen Teams, was am Ende mit mehr Absteigern kompensiert werden kann.» Dass einige Teams nicht mehr trainieren oder Spieler keine Lust mehr hätten, die ausstehenden Spiele noch zu bestreiten, können viele nicht verstehen. «Wir alle betreiben eine Sportart und wir alle wollen doch eines: Fussball spielen. Wollen wir tatsächlich zwei Saisons ohne Wertung? Es droht dadurch ein viel grösserer Schaden, denn irgendwann haben dann Spieler, Trainer, Funktionäre und Sponsoren keine Lust mehr am Fussball, und das wäre fatal», sagt Concordias Co-Präsident Thomas Steinemann.


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MUSIK-TIPP

GEDANKENSTRICH

Archäologische Exkursion

Tom Jones Auf dem Neuling «Surrounded By Time» (Universal) fehlt zwar ein so schweisstreibender Hitsong wie «Sex Bomb». «Samson And Delilah» ist unter den zwölf Tracks der rockigste und zugleich der einzige selber kreierte Song. Die anderen sind umarrangierte Adaptionen von andern Künstlern. Sie kommen mehr oder weniger gemächlich, aber instrumental und stilmässig vielfältig daher. Es überrascht, dass Tom Jones Todd Sniders «Talking Reality Television Blues» als satirischen Spoken-WordSong samt einer unverblümten Kritik an Donald Trump («reality killed by the reality star») präsentiert. Auch Michel Legrands «The Windmills Of Your Mind», Bob Dylans «One More Cup Of Coffee», Tony Joe Whites «Ol’ Mother Earth», Bobby Coles «I’m Growing Old» und die übrigen Songs covert er gekonnt auf seine eigene Art. Tom Jones führt uns auf dem von seinem Sohn Mark Woodword und Ethan Johns stilvoll produzierten Spätwerk retrospektiv durch mehrere Jahrzehnte Musik- und Sozialgeschichte und zeigt eindrücklich, dass er als bald 81-Jähriger gesanglich immer noch top ist. Benno Hueber

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Offene Jugendarbeit ist unterwegs Das Jugendzentrum in Laufen dient seit mehr als zehn Jahren als attraktiver Freizeittreffpunkt für Jugendliche. Dazu setzt die Offene Jugendarbeit der Region Laufen in den warmen Monaten mit dem Jugendmobil oder dem «Truck» auf mobile Einsätze in den Gemeinden. Durch dieses dezentrale und niederschwellige Angebot erreicht die Offene Jugendarbeit die Jugendlichen der umliegenden Gemeinden noch besser und kann mit ihnen Beziehungen aufbauen und pflegen. Dank den steigenden Temperaturen und den damit einhergehenden Covid-19-Lockerungen konnte die Offene Jugendarbeit Region Laufen mit den mobilen Einsätzen für das Jahr 2021 wie geplant starten.

Experte: Prähistoriker Ingmar M. Braun vor der Rislisberghöhle bei Oensingen. Der mit unserer Region vertraute Prähistoriker Ingmar M. Braun bietet am Sonntag 30. Mai 2021 eine archäologische Exkursion in die Region Olten an. Diese Gegend ist reich an wichtigen Fundstel-

Auf der Suche

FOTO:ZVG

len der jüngeren Altsteinzeit (Magdalénien) und der Jungsteinzeit (Neolithikum). Zwei wichtige magdalénienzeitliche Fundstellen werden besichtigt: die Rislisberghöhle (Gemeinde Oensingen)

Ausblick Zwingen

Der nächste mobile Einsatz lässt nicht lange auf sich warten: Von Mittwoch 19. bis und mit Samstag 22. Mai ist die Offene Jugendarbeit mit dem Truck in Zwingen auf dem Pausenplatz der Sekundarschule im Einsatz! Beat Häner KJF Region Laufen ANZEIGE

Thomas Brunnschweiler Preis inkl. Exkursionsunterlagen: Erwachsene Fr. 45.00; dazu kommen die Fahrkosten des ÖV, Eintritt Museum und Verpflegung. Kontakt: Ingmar M. Braun, ingmarbraun@gmx.ch, 061 601 40 50, www.palaeolithikum.com.

Nationaler Clean Water Tag Der Lions-Club Laufental-Thierstein führt am Samstag 12. Juni mit seinen Mitgliedern und deren Familien eine «Birsputzete», d.h eine Uferreinigung, durch, ab Laufen dem Birsufer entlang aufwärts Richtung Liesberg. Die Motivation für eine möglichst grosse AbfallSammelmenge wird durch Sponsorengelder erhöht, wobei man als Sponsor eine Obergrenze des Spendenbeitrags festlegen kann. Interessierte können sich zum Mithelfen am Clean Water Tag oder als Gönner unter lionsclub@gmx.ch bzw. unter Tel. 079 644 82 46 beim Präsidenten des Lions-Club, Christian Stark, mel-

den. Über den Clean Water Tag informieren kann man sich auch am 24. Mai am Pfingstmarkt in Breitenbach: Am LionsStand erhält man detaillierte Angaben über die Trinkwasserprojekte und kann sich als Gönner oder Mithelfer eintragen. Zudem gibt es neben Getränken und leckeren, gefüllten Brezeln auch die Möglichkeit, Bücher zu kaufen. Der LionsClub wird nämlich begehrte ältere Bücher zum Kauf anbieten, die einen Besuch des Lions-Stands auch für Sammler interessant machen. Christian Stark Lions-Club Laufental-Thierstein

EINGESANDT

Pfingsten ohne Kleintiere Auch in diesem Jahr muss die traditionelle Jungtierschau des Kleintierzüchtervereins Gilgenberg in Nunningen abgesagt

werden. Die hohen Sicherheitsvorschriften des Kantons sind an solch einem Anlass nicht umsetzbar.

Die Bedürfnisse der Jugendlichen kennenlernen

Während der letzten Aprilwoche waren wir mittwochs an der Primarschule Nunningen auf dem Pausenplatz und donnerstags sowie freitags in Meltingen auf dem Schulgelände «March» mit dem Jugendmobil vor Ort. Im Auftrag des Seelsorgeverbands Himmelried-MeltingenOberkirch führten wir in diesen drei Tagen mit den Schülerinnen und Schülern eine Bedarfsanalyse durch. In diesem ersten Schritt konzentrierten wir uns dabei, die Jugendlichen und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen. Trotz wechselhaftem Wetter und niedrigen Temperaturen wurde das Angebot von den Schülerinnen und Schülern rege genutzt, sodass jeder Nachmittag von Spiel, Spass und guten Gesprächen geprägt war.

und das Käsloch (Gemeinde Winznau). Die Gruppe besucht auch die im November 2019 eröffnete Dauerausstellung im Archäologischen Museum des Kantons Solothurn in Olten. Dort befinden sich Funde aus der Rislisberghöhle, dem Käsloch und auch aus der Chastelhöhle (Chaltbrunnental). Der Fussweg vom Bahnhof Klus zur Rislisberghöhle erfordert Trittsicherheit. Wanderschuhe sind daher von Vorteil. Treffpunkte sind entweder um 09.25 Uhr am Bahnhof Basel SBB auf Gleis 17 (S3 Richtung Porrentruy) oder um 10 Uhr an der Bushaltestelle am Bahnhof Zwingen. Bitte bis Anmeldeschluss am 27. Mai den Treffpunkt angeben. Am 28. Mai wird bekannt gegeben, ob die Exkursion stattfindet.

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Am 12. Juni führen die 270 Lions-Clubs in der ganzen Schweiz mit ihren über 10 000 Mitgliedern den nationalen Clean Water Tag durch. Dieser nationale Sammeltag findet zur Unterstützung mehrerer Trinkwasserprojekte in Tadschikistan, einer Republik in Zentralasien, statt. In diesem armen Staat haben rund 4 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser. Die Lions-Clubs werden deshalb mit verschiedenen Aktivitäten Geld sammeln, um somit nicht zuletzt Kindern, Spitälern und Schulen die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Nachdem im Winter alle Kaninchenund Geflügelausstellungen abgesagt wurden, wäre es für die Neumitglieder der wiederaktivierten Abteilung Geflügel der erste Anlass, an dem sie ihre Tiere der Öffentlichkeit zeigen könnten. Auch die Schüler der Primarschule sind enttäuscht, dass sie ihre Küken nicht an der Jungtierschau besuchen können. Schon den Schlupf ihrer Küken im Schulzimmer konnten sie nur per Webcam aus der Quarantäne von zuhause aus beobachten.

Ersatzanlass im Herbst ist geplant

Wenn es die Corona-Situation im September zulässt, wird es einen Tag der Kleintiere geben. Zwar ohne Jungtiere, die sind im Herbst rar, doch die Vielfalt der Kaninchen- und Hühnerrassen kann trotzdem gezeigt werden. Wer sich für die Kleintierzucht interessiert, trifft an dem Anlass auf Gleichgesinnte und kann sich informieren. Der Kleintierzüchterverein Gilgenberg wünscht allen gute Gesundheit und hofft auf ein Wiedersehen im September.

Schade: Die Jungtiere können dieses Jahr nicht ausgestellt werden.

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FOTO: ZVG

Sibylle Emmenegger Kleintierzüchterverein Gilgenberg

Gaby Walther

Schnell noch einkaufen. Früchte, Salat, Brot, Milch, Kaffee, Katzenfutter – das Übliche, wie immer. Ruckzuck geht das bei mir. Doch halt, wo ist das Katzenfutter? Statt vor Sheba, Felix und Whiskas stehe ich vor Pommes-Chips, Tortillas und Nüssen. Verwundert schaue ich mich um. Und es geht nicht nur mir so. Hilflos schauen wir uns gegenseitig über den Rand der Masken an. Wer hatte die verrückte Idee, hier umzuräumen? Seit Jahren gehe ich immer in den gleichen Laden, damit ich nicht suchen muss. Damit ich mich nicht fragen muss, weshalb das Maizena nicht beim Mehl steht, wo sich wohl der Safran versteckt und ob es überhaupt Grillkäse in diesem Geschäft gibt. Doch nun ist grosses Rätselraten angesagt. Wo könnte das Tierfutter untergebracht worden sein? Nicht beim Gemüse, nicht bei der Schokolade und auch nicht beim Putzmittel wurde es eingereiht. Fündig werde ich in der Papeterieabteilung. Na klar, Radiergummi, Bleistift und Spitzer sind bei uns im Büro schon lange verschwunden. Vermisst werden diese Utensilien nicht. Briefpapier und Couvert gehören zu den Auslaufmodellen. Ordner und Hängeregister kenne ich fast nur noch elektronisch. Eine papierene Agenda führen nur noch Nostalgikerinnen. Leergeräumt sind die Regale vom Papierkram. Für Leuchtstift, Kugelschreiber und Notizzettel braucht es keine ganze Abteilung mehr. Ganz anders sieht es mit den Produkten für das liebe Tier aus. Platz braucht es für «À la Carte Fleisch & Fisch», «Gold Raffiniertes Ragout» und «Perle Genuss des Meeres». Auch die Auswahl an Katzenstreu ist immens. Gewählt werden kann unter anderem zwischen «Ultra brilliant», «Silica nicht klumpend», «HygieneStreu» oder «Öko» für Unzimperliche, dafür Umweltbewusste. Und dies alles nur für die Katz. Auch Hamster, Kanarienvogel und Mops haben ihre Bedürfnisse. Na gut, die Lebensgewohnheiten ändern sich. Im Eiltempo kann ich das nächste Mal wieder durch den Laden düsen, jetzt, wo ich weiss, wo wieder alles steht. Eilig mache ich mich ans Schreiben dieser Kolumne. Doch um Himmels willen, wer kommt eigentlich auf die Idee, an den PC-Programmen ständig etwas zu ändern? Wo befindet sich denn jetzt die Suchfunktion im Outlook? Welcher Sinn bringen solche Neuanordnungen? Dahinter kann nur böser Wille oder Bill Gates stecken. Ich brauche einen Kaffee und ruhige Nerven.

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Regionaler Musiktag in Erschwil Die gute Nachricht vorweg: Der Regionale Musiktag findet am 6. Juni in Erschwil statt. In welchem Umfang ist noch unklar, sicherlich aber unter strikter Einhaltung der geltenden Corona-Massnahmen. Der durchführende Verein, die Brass Band Erschwil, informiert kurzfristig im Wochenblatt, auf der Website www.rmte.ch, sowie in den sozialen Medien darüber. Bereits heute steht fest, dass weder die Wettspiele, die Marschmusikparade noch ein Festakt mit Veteranenehrung stattfinden werden. Ein Rückblick mit Vorschau: Bereits vor einem Jahr hätten die Regionalen Musiktage mit einem unvergesslichen 3-tägigen Fest stattfinden sollen. Mit

Wehmut, aber viel Zuversicht, hat die Brass Band Erschwil den Anlass infolge Corona-Pandemie auf 2021 verschoben. Aber die aktuelle Situation ist kaum besser, weshalb der Entschluss fiel, einen eintägigen «Mini-Musiktag» mit ungewissem Programm durchzuführen. Nach bisher 18 OK-Sitzungen und 2 ½ Jahren Vorbereitungszeit kam eine Absage nicht in Frage. Ausserdem lag es den Erschwilern besonders am Herzen, wieder etwas zur Pflege der Kameradschaft in und unter den Vereinen auf die Beine zu stellen. Seit 2019 fand kein Treffen mehr statt, und nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause sind Musikproben erst seit kurzem wieder in eingeschränktem Mass überhaupt

durchführbar. Ebenso ist der Musiktag 2021 der erste Musiktag des «Musikverbandes Schwarzbubenland» nach der Fusion der beiden Musikverbände Dorneck und Thierstein im vergangenen September. Diesem Umstand hat die Brass Band Erschwil Rechnung getragen und einen Festführer erstellt; zwar ohne Programm, aber mit interessanten Kurzporträts aller Mitgliedervereine. Der Festführer ist bald über die Musikvereine verfügbar. Die Brass Band Erschwil freut sich auf einen aussergewöhnlichen Musiktag. Werner Kamber Brass Band Erschwil

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DIES UND DAS Agenda

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Liebe Mitglieder des Gewerbevereins Gilgenberg Demnächst werden Sie von uns zur Generalversammlung eingeladen, die nötigen Unterlagen werden wir Ihnen rechtzeitig zukommen lassen. Unter anderem können zwei neugeworbene Vorstandsmitglieder zur Wahl gestellt werden. Herr Lorenzo P. Giulini von der Firma Ascend Company in Himmelried und Herr Dieter Häner von der Firma Häner Gartenservice in Zullwil freuen sich auf ihren Einsatz als Beisitzer. Wir danken den beiden für ihr Engagement! Im Namen des Vorstandes Roland Schmid, Präsident

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LESERBRIEF

Was mir wichtig ist Vor Jahren — als Jungpolitiker — hat mir ein alter erfahrener Gemeindepräsident einer grossen Agglomerationsgemeinde notabene die folgenden Worte auf den Weg mitgegeben: «Erschtens: s wichtigschte inenere Gmeini sin d’Vereine, die hebe s Dorf zämme und zweitens: zwüscheduure wieder emol e Fescht mache, dass duet allne guet». Diese Worte habe ich mir dann auf meine politische Fahne geschrieben. Unsere ganze Kultur basiert auf einem gemeinsamen Schaffen und dem anschliessenden gemeinsamen Geniessen. Unter den Coronaregeln kam das gezwungenermassen zu kurz. In meiner künftigen Agenda als Gemeindepräsident von Metzerlen–Mariastein wird — neben allen anderen sehr wichtigen Themen (Finanzen, Attraktivität, Umwelt, Wohnraum) — diese Weisheit wieder oben auf der Agenda stehen. Wir brauchen die Vereine in der Dorfgemeinschaft und wir als Politiker müssen sie unterstützen, denn wo gibt es mehr soziales Engagement ohne persönliche Interessen als in einem Dorfverein? Diesen Unterschied in der Denkweise zu kennen, ist wichtig für den Entscheid vom 13. Juni 2021. Den Grundsatz der Förderung der Vereine und die Pflege der Kultur werde ich als Gemeindepräsident zwingend auf meiner Agenda haben und umsetzen. Wenn wir in der Gemeinschaft immer wieder mal ein gemeinsames Highlight haben, dann werden wir zu 100 Prozent auch alle anderen Herausforderungen mit Bravour meistern. Jens Schindelholz Kandidat Gemeindepräsidium

Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

DENKPAUSE

Gift gehört nicht ins Trinkwasser

Susanne Koch, Solothurner Kantonsrätin Die Schweiz unterstützt die Landwirtschaft jährlich mit rund 3,7 Milliarden Franken in Form von Direktzahlungen (75 Prozent) sowie Produktions- und Absatzförderung und Förderung der Strukturverbesserung. Mit diesen Lenkungszahlungen wurde in den letzten Jahrzehnten vieles in Bezug auf die Biodiversität und den Schutz der Umwelt eingeleitet. Leider reichen aber das viele Geld und all die Anreize nicht aus, um Giftstoffe flächendeckend aus unserem Trinkwasser fernzuhalten. Gift gehört nicht ins Trinkwasser — auch nicht in kleinsten Mengen. Wenn wir nicht umgehend eine andere Gangart einlegen, wird diese Hypothek uns und unsere Nachkommen sehr teuer zu stehen kommen. Wenn ich mir vergegenwärtige, wie viel Geld die Gegner der Initiative wie

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Bewusste Verschleierung Während dem ganzen Trauerspiel rund um die Schliessung des Spitals Laufen hat sich kein Politiker und keine Politikerin des Laufentals mit einem Leserbrief über den Verrat am Laufental geäussert. Im Gegenteil: Man biederte sich der Baselbieter Regierung an, indem alle sechs Landräte der Empfehlung der Regierung folgten und einstimmig für die Schliessung des Spital Laufen stimmten und den Bruch des Laufentaler Staatsvertrages mutwillig in Kauf nahmen. Immer mehr plagt unsere Politiker nun das schlechte Gewissen, da sie realisieren, welchen grossen historischen Schaden sie im Laufental angerichtet haben und wie das gesamte Gebilde des Gesundheitszentrums zusammenbrechen könnte. Ganze 18 Politiker und Politikerinnen haben einen Leserbrief unterschrieben und versuchen damit verzweifelt, trotz Rückzug von Medbase, das regionale Gesundheitszentrum immer noch als grosse Errungenschaft zu verkaufen. Sie würden es schätzen, dass das KSBL das Projekt mit unveränderter Zielsetzung vorantreibe, werden sie zitiert. Tatsache ist aber, dass der Rückzug des strategischen Partners Medbase grösste finanzielle Auswirkungen haben wird. Der Kanton übernimmt die Defizitgarantie nur während drei Jahren — anschliessend zahlen die Gemeinden und deren Steuerzahler die gesamten Kosten und der Kanton hat sich des lästigen Laufentaler Spitalthemas entledigt. Peter Hamann Laufen

LESERBRIEF

Erfahrung und Kontinuität in Seewen In Seewen hat die Stimmbevölkerung die Möglichkeit, das Gemeindepräsidium zu wählen. Als amtierender Gemeindepräsident biete ich meine Erfahrung und mein Wissen für das Gemeinwesen für eine zweite Legislatur an. Gerade in der jetzigen Zeit ist Stabilität und Kontinuität in der Führung der Gemeinde wichtig. Eine konstruktive, respektvolle und offene Kultur der Zusammenarbeit im Ge-

meinderat, in der Verwaltung und mit der Bevölkerung zu schaffen, ist eine zentrale Aufgabe des Gemeindepräsidiums. Da ich seit vielen Jahren Kantonsrat bin, profitiert die Gemeinde von meinem überregionalen Netzwerk und dem direkten Draht in die ferne Kantonshauptstadt. Regional vertrete ich die Interessen der Gemeinde mit dem Ziel, diese als verlässliche und starke Partnerin zu eta-

blieren und daraus interessante und stabile Synergien zu schaffen. Gerne vertrete ich für Sie, liebe Wahlberechtigte, weiterhin unsere Gemeinde nach innen und aussen und stelle mich für dieses ehrenvolle, herausfordernde und spannende Amt für die kommende Legislatur wieder zu Verfügung. Simon Esslinger Gemeindepräsident, Kantonsrat, Seewen

etwa Fenaco (Landi), Economiesuisse oder der Bauernverband in die Abstimmungskampagne stecken, so komme ich zum Schluss, dass ein riesiges wirtschaftliches Interesse, insbesondere bei den Futter-, Pestizidhändlern sowie dem Lebensmittelhandel, die treibende Kraft dahinter ist. Aus meiner Sicht lassen sich die Landwirtinnen und Landwirte für diesen Zweck instrumentalisieren. Ich verstehe gut, dass viele Bäuerinnen und Bauern in Anbetracht der Unsicherheiten, welche die beabsichtigten Anpassungen verursachen, Existenzängste haben. Diese Ängste werden in unverantwortlicher Weise durch die Industrie angeheizt. Liebe Landwirte, wir Schweizerinnen und Schweizer werden auch in Zukunft gerne unsere nachhaltig produzierende und regionale Landwirtschaft unterstützen und fördern. Als Politikerin, Konsumentin und besorgte Mutter bin ich aber nicht länger bereit, mit unseren Steuergeldern ein System zu finanzieren, welches es aus eigener Kraft nicht schafft, auf Umweltprobleme rasch und effektiv zu reagieren. Ich bin überzeugt, dass die Zeit für ein Umdenken reif ist, und wir unsere Verantwortung wahrnehmen müssen, deshalb unterstütze ich die Initiative «für sauberes Trinkwasser» und die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide».

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wird jedes dieser kleinen Pflänzchen von Hand auf einem regional hergestellten Holzschild beschriftet. Anschliessend erhalten die Versicherten ein Foto und die Koordinaten ihres Bäumchens. Wir sind nämlich davon überzeugt: Nur in einer gesunden Umwelt kann ein Mensch auch gesund leben. Deshalb setzen wir uns auch seit Jahrzehnten dafür ein, unseren Versicherten einen barrierefreien Zugang zu Naturheilkunde zu ermöglichen. Sie ist nämlich in vielen Fällen eine gute Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden — und damit gut für eine nachhaltige Gesundheit. Interessieren auch Sie sich für eine natürliche Versicherungslösung und unsere Baumpflanzaktion? Wir helfen Ihnen gerne, dass für Sie richtige Produkt zu finden! Bleiben Sie gesund! Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen

LESERBRIEF

Ich stimme für Jens Schindelholz Unser Dorf schätze ich sehr. Es punktet vor allem mit einem attraktiven Umfeld für Familien, den funktionierenden Vereinen und dem kulturellen Leben der Gemeinde. Die Möglichkeit sich gemeinsam in Entwicklungsprozesse der Gemeinde einzubringen, dient einer effektvollen Gestaltung der Zukunft. Metzerlen-Mariastein muss sich weiterentwickeln, um für die nächsten Generationen eine wirtschaftliche, ökologische und soziale Zukunft bieten zu können. Solche herausfordernden Prozesse bedürfen einer fähigen, innovativen und erfahrenen Führungspersönlichkeit. Mit Jens Schindelholz stellt sich eine zuverlässige und transparente Person für den Gemeindepräsidenten zur Wahl. Er ist dank seiner weitreichenden beruflichen und überkontinentalen Erfahrung

den unterschiedlichen Anforderungen eines Gemeindepräsidenten mehr als gewachsen. Jens ist stark auf Gemeinde-, Kantonal- und Bundesebene vernetzt und hält an den Traditionen fest, um eine stabile und von Individualität geprägte Zukunft für unser Dorf zu sichern. Er hat stets ein offenes Ohr für Anliegen aller Bewohner und ist es gewohnt, die Verantwortung auch in unangenehmen Situationen zu übernehmen. Jens scheut sich aufgrund seiner offenen und umgänglichen Art nicht davor, sein Netzwerk mit Jung und Alt zu teilen, was ihn zu einem wertvollen Teamplayer macht. Ich wähle Jens Schindelholz aus Überzeugung und aufgrund der positiven Erfahrungen mit ihm. Noël Yana Clauser Metzerlen


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Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Hauptstrasse 37, 4242 Laufen jeweils von Montag bis Donnerstag möglich

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

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VER ANSTALTUNG

LESERBRIEF

Irrungen einer Überflussgesellschaft Führungen durch die Vorstadt Es gab eine Zeit, da wurden Pflanzenschutzmittel als Lebensretter und Verbesserer unseres Wohlstandes und unserer Gesundheit eingestuft. In dieser Zeit hatte unsere Bevölkerung mit Missernten oder ganzen Ernteausfällen und Pilzbefall mit gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen zu kämpfen. Das führte nicht selten zu Hunger, Krankheiten und einer hohen Kindersterblichkeit. Heute leben wir im Überfluss und viele meinen, es ginge doch auch ohne Pflanzenschutz. Das ist leider nach wie vor nicht der Fall, auch im Biolandbau nicht. Nicht überall gibt es wirk-

same Alternativen. Wir arbeiten aber stetig an Verbesserungen! Dieser Weg ist aber mit den beiden extremen Agrarinitiativen akut bedroht. Diese würden vor allem unsere lokale, regionale Produktion gefährden und so zu Mehrimporten führen. Wir haben eine Verantwortung, einen Beitrag an unsere eigene Lebensmittelversorgung zu leisten, auch wenn wir uns den Zukauf als reiches Land leisten können. Denn Agrarland ist weltweit ein knappes Gut. Daniel Zürcher Kleinlützel

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Seit vielen Jahren interessieren sich zahlreiche Private, Besucher und Touristen aus allen Regionen für die Kernzonen von Laufen. Die lebendige Altstadt mit der über 726 Jahren alten Siedlungsstruktur und die noch ältere Vorstadt bieten attraktive bauliche Zeugen, zahlreiche geschützte Denkmäler und vielfältige und unterschiedliche Infrastrukturen von der Stedtlibibliothek bis zum namengebenden Wasserfall, dem «Louffen». Die historischen Bezüge zu Burgund, zum Heiligen römischen Reich deutscher Nation, zu den Habsburgern, zum Fürstbistum Basel, zum revolutionären Frankreich, zum Kanton Bern und Baselland bieten interessante und attraktive Aspekte. Im vergangenen 20. Jahrhundert fanden pro Jahr höchstens zwei bis drei Führungen statt. Dies ändert sich seit dem Jahrhundertwechsel zunehmend. Die Führungen und die Anzahl der interessierten Besucherinnen und Besucher der letzten vier Jahre von 2017 bis 2020 zeigen eindrücklich, wie bekannt das Stedtli mit seinen vielfältigen und

unterschiedlichen Attraktionen geworden ist. Es erscheint uns als wichtig, wenigstens über die letzten vier Jahre einen kurzen Überblick zu geben. Christine Borer-Hueber (bis 2019), Pierre Gürtler, Bernhard Bucher, Giuseppe Gerster und gelegentlich Bernard Roten boten und bieten Stedtliführungen in den drei Landessprachen und in Englisch an. Rund 760 Personen haben in den letzten vier Jahren an 44 Führungen teilgenommen. Diese beachtliche Zahl lässt den grossen Werbeeffekt für Laufen erahnen. Wegen der Pandemie mussten zahlreiche Interessierte abgewiesen werden oder diese zogen sich selbstständig zurück. Die Anzahl der Führungen blieb gleich wie im Vorjahr, doch die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nahm drastisch ab. Wir gehen davon aus, dass sich bald wieder Interessierte an Führungen in den beiden Kernzonen von Laufen an der Birs melden werden. Bernhard Bucher Pierre Gürtler Giuseppe Gerster.

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Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

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Sehr geehrte Kundinnen, sehr geehrte Kunden Mit grosser Freude dürfen wir Ihnen mitteilen, dass wir, Mary und Kaspar Sutter, unseren Bäckerei-Konditorei Betrieb in Breitenbach nach 40 erfolgreichen Jahren in jüngere Hände, an Chantal Jeger und an Pierre Auchlin übergeben haben. Wir sind überzeugt, dass die beiden die Chance packen und die Herausforderung annehmen werden und die Sutterbeck AG weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft «backen». Wir möchten uns bei Ihnen, liebe Kundinnen, liebe Kunden, für die jahrelange Treue und Berücksichtigung ganz herzlich bedanken. Nur dank Ihnen wurde die Bäckerei-Konditorei für uns eine Erfolgsgeschichte. Wir haben in diesen 40 Jahren eines gelernt, dass nämlich das Personal das wichtigste Kapital eines Betriebes ist. Herzlich danken

möchten wir daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei uns und für uns in dieser Zeit gearbeitet haben. Ein Bisschen Stolz macht uns auch, dass wir in den 40 Jahren 78 Lernende in der Produktion und im Verkauf erfolgreich ausbilden durften. Danken möchten wir aber auch der Gemeindebehörde von Breitenbach, den Institutionen und Vereinen, die uns tatkräftig unterstützt haben. Wir wünschen Ihnen allen nur das Allerbeste und persönliches Wohlergehen. Herzlichen Dank. Mary und Kaspar

Geschäftsübernahme

Sehr geehrte Kundinnen, sehr geehrte Kunden Zuallererst wollen wir uns herzlich bei Ihnen für das Vertrauen und Ihre Treue bedanken. Nun gibt es einen Wandel in der

Geschichte der Sutterbeck AG. Nach 40 Jahren Herzblut haben Mary und Kaspar Sutter uns, Chantal Jeger und Pierre Auchlin, die Chance gegeben, ihr Lebenswerk fortzuführen. Wie bisher unterstützen wir weiterhin das Backstubenteam in der Produktion und freuen uns riesig auf diese Herausforderung, die ein eigenes Geschäft mit sich bringt. Mit unserer kompetenten Ladenchefin Ece Dursun und unserem super Team, das fast einer zweiten Familie gleicht, blicken wir freudig in die Zukunft. Wir hoffen, dass wir die Erfolgsgeschichte vom Sutterbeck in Breitenbach weiterführen Pierre Auchlin

können und wir unseren Kundinnen und Kunden weiterhin ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfen. Unser Motto: Die Tradition pflegen und Neues erschaffen. Chantal und Pierre

Ece Dursun

Chantal Jeger


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 20. Mai 2021 Nr. 20

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Ricolaausstellung weiter offen

LAUFEN. WoS. Die Ausstellung über die Geschichte der Ricola ist noch bis zum 30. Mai im Museum Laufental zu sehen. Das Museum hat jeweils dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Vorstand des Museumsvereins und die Verantwortlichen der Ricola freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Verletzt nach Selbstunfall

Verregneter Mai: Auch der Marienkäfer suchte sich bei diesem nassen Wetter ein trockenes Plätzchen.

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Neues Angebot

Kurse der Krebsliga

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WoS. Primeo Energie, die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) und die Carsharing-Anbieterin Mobility haben sich zusammengeschlossen und bieten Investoren, Planern und Architekten grösserer Bauprojekte ein Komplettpaket rund um die Elektromobilität an. Primeo Energie, die EBL und Mobility stellen die E-Ladeinfrastruktur sicher, versorgen sie mit 100 Prozent erneuerbarer Energie und platzieren an den Standorten eine breite Palette an Elektrofahrzeugen. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die ein Mobility-Abo haben, können die E-Autos dann vor Ort oder in der gesamten Schweiz nutzen. Ziel dieser Initiative ist es zum einen, dass immer mehr Menschen die E-Mobilität gemeinsam nutzen. Zum anderen sollen die Möglichkeiten ausgebaut werden, sich genau dann ein Elektrofahrzeug zu holen, wenn man es braucht. So lasse sich auch die Zahl an Zweitfahrzeugen reduzieren.

WoS. Mit den vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen für Veranstaltungen und Sportgruppen ging auch für Menschen mit Krebs eine lange Zeit der Einsamkeit zu Ende. Die Krebsliga Solothurn begrüsse deshalb die Möglichkeit, nach rund fünfmonatiger Pause wieder Treffpunkte und Kursangebote vor Ort durchführen zu können, teilt sie mit. Die aktuell angebotenen Kurse würden ausserdem auch in Kleinstgruppen durchgeführt. Man nehme es mit der Mindestanzahl zur Durchführung nicht so genau. Das nächste Mal treffen können sich interessierte Betroffene bereits am 18. Mai – dann steht das gemeinsame «Backen mit Urdinkel» auf dem Programm. Ende Mai folgt dann die erste physische «Oase», ein Treffpunkt für Krebsbetroffene, der einen Einblick in die hawaiianische Massage «Lomi Lomi» gewährt. Mehr Informationen zum Programm gibt es auf auf www.krebsliga-so.ch

WoS. Mehrere Gemeinden haben in der Vergangenheit für ihre Kantonsstrassen Tempo 30 beantragt. Durch die Tempoanpassung soll der Strassenlärm reduziert und die Sicherheit der Zufussgehenden und Velofahrenden erhöht werden. Der Baselbieter Regierungsrat ist grundsätzlich für eine Beibehaltung der generellen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf Kantonsstrassen. Dennoch soll künftig eine Tempoanpassung möglich werden, sofern die definierten Kriterien erfüllt sind. Der Regierungsrat gibt diese Vorgehensweise nun zur Anhörung. So soll auf den angrenzenden Gemeindestrassen bereits eine Tempo30-Zone bestehen oder diese soll verbindlich vorgesehen sein. Voraussetzung für Tempo 30 auf einer Kantonsstrasse sei ausserdem ein begründeter Gemeinderatsbeschluss und — falls nötig und möglich — eine Regionale Abstimmung.

Korrigendum

KANTON BASELLAND. WoS. Die Landeskanzlei des Kantons Baselland weist die Stimmberechtigten darauf hin, dass in den kantonalen Abstimmungserläuterungen für den 13. Juni 2021 fälschlicherweise auch die Abstimmungsempfehlungen vom 7. März 2021 abgedruckt wurden. Weil der Fehler offensichtlich ist und weil die korrekten Empfehlungen im Abstimmungsbüchlein ebenfalls publiziert sind, sieht die Landeskanzlei von einem erneuten Versand an die Stimmberechtigten ab. Die korrekten Erläuterungen sind unter www.baselland.ch oder auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden.

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BEINWIL. WoS. Am Donnerstag 13. Mai 2021 fuhr ein Automobilist kurz nach 1 Uhr morgens auf der Passwangstrasse in Richtung Breitenbach. Aus noch unklaren Gründen verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet auf der linken Fahrbahn an die dortige Leitplanke und kollidierte anschliessend mit einer Mauer. Eine Person verletzte sich dabei leicht und wurde von einer Privatperson zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht. Der 18-jährige Lenker und zwei weitere Autoinsassen blieben unverletzt. Das Fahrzeug musste mit einem Kran geborgen werden. Weiter gelangten durch die Kollision Flüssigkeiten ins Wiesland, was zur Folge hatte, dass das betroffene Erdreich durch die aufgebotene Feuerwehr Beinwil ausgehoben werden musste.

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