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Oberbaselbieter Zeitung vom 9. Dezember 2021

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Nr. 49 23. Jahrgang Donnerstag, 9. Dezember 2021

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Region Waldenburg

Das Orchester Gelterkinden gab unter Osvaldo Ovejero ein Sinfoniekonzert in Sissach. Seite 12

Der 91-jährige Hans Vogt ist der älteste Einwohner Langenbrucks.

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Seite 15

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Der grösste Jimi-Hendrix-Fan

Kolumne

Merry sad Christmas

Liestal Nur wenige kennen Roland Zellers Sammlung von Jimi-Hendrix-Memorabilien BEAT EGLIN

Roland Zeller bezeichnet sich als den grössten Jimi-Hendrix Fan. Über Jahre stellte er eine Sammlung über sein Idol zusammen. Liebhaber aus aller Welt besuchen ihn, um die kostbaren Erinnerungsstücke zu bestaunen. Er führt kein offizielles Museum und stellt vorwiegend Kopien aus. Die wertvollen Originale sind sicher verwahrt. Schon als 13-Jähriger gründete Zeller den Schweizer Jimi-Hendrix-Verein. Gitarrist Hendrix hatte gerade seinen grossen Hit «Hey Joe» lanciert und sofort ging dem Schüler der Knopf auf. Zuvor hatte er seinen Musikstil noch nicht gefunden. Er hörte die Hits der Bee Gees. Als er dann das Geburtsdatum (27. November 1942) entdeckte, fuhr es richtig in ihn hinein. Zeller hat am gleichen Tag Geburtstag wie sein Idol, ist aber elf Jahre jünger. Heute kennt er die halbe Familie Hendrix persönlich. Schon zwei Mal war er bei Jimi’s Vater James Allen zu Besuch in den USA. Noch heute schwärmt er vom ersten Besuch 1991. Er war an einem Samstagvormittag in Seattle. Und sechs Jahre später folgte der zweite. Zu Jimi’s Bruder Lionel hat Zeller bis heute fast monatlichen Kontakt. Interviews und Briefe In der Ausstellung entdeckt man viele Fotos, Briefe und Interviews, alles schön gerahmt. Wer sich genügend Zeit nimmt, findet auch Videos, Posters, DVDs, Singles und LPs, teilweise noch in Originalverpackung. Es ist fast selbstverständlich, dass das gesamte Repertoire vor-

Zeichnungen von Jimi Hendrix.

Wer kennt nicht den schwarzen Hut von Jimi. handen ist. Zeller meint, dass sie beide ähnliches Gedankengut hätten. Jimi’s Grossmutter Nora war eine Cherokee-Indianerin und wurde 101 Jahre alt. Jimi’s Vater starb 2002 mit 83. Jimi wurde nur 28. Er starb am 18. September 1974 in Notting Hill/London. Es war um 11.20 Uhr, ergänzt der Hendrix-Experte Zeller und erzählt, dass die Ursache eine Schlafmittelvergiftung war und der Totenschein bei ihm ausgestellt sei.

F O T O S: B . E GL IN

Immer wieder wird der Sammler nach seinen Schätzen gefragt. Er hat viele Originale, die er aber weder verschenkt noch verkauft. Vom Innendekorateur zum Hendrix-Experten Roland Zeller wuchs in Liestal auf und machte eine Lehre als Innendekorateur/ Bodenleger. Danach arbeitete er bei verschiedenen Firmen in der Schweiz. Zwi-

Roland Zeller präsentiert ein besonderes Sammelstück.

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schendurch lockte es ihn in die USA, um sein Englisch zu verbessern. Schon im Elternhaus richtete er einen Jimi-Hendrix-Keller mit Bar ein. Zeller kennt alle ca. 300 Jimi-Hendrix-Cover-Bands. Eine davon will er nächstes Jahr nach Liestal holen. Heute ist Zeller als Hendrix-Botschafter und -Berater unterwegs. Es gibt kaum ein Detail oder eine Zahl zu Hendrix, die er nicht auswendig kennt. Zu 80 von 250 Exponaten weiss er genau, woher sie stammen oder wo die Fotos aufgenommen wurden. Und gerne erzählt er die Geschichten dazu. Der Experte weiss, dass Jimi zu Beginn seiner Karriere Kleider in Second-Hand-Shops kaufte. Später änderte das und er beeinflusste sogar die Mode. Hendrix begann erst mit zehn Jahren, Gitarre zu spielen. Zuvor zeichnete und malte er. Auch solche Exponate sind in seiner Kollektion. «Für jemand, der ihn nie persönlich traf, bin ich sicher einer, der ihm nahesteht. Das fühle ich», sagt er strahlend zum Abschluss. Die Ausstellung in der Bar Lounge Z33 an der Zeughausgasse 33 in Liestal ist am Mittwoch, Donnerstag und Samstag von 16 bis 24 Uhr, Freitag ab 15, offen. Bilder: www.presstime.ch > Kultur

Udo Jürgens reimte einst: «One two three four/When the snow falls wunderbar/And the children happy are/ When the Glatteis on the street/And we all a Glühwein need/Then you know es ist soweit/She is hier the Weihnachtszeit.» Heute würde Jürgens anders weiterdichten: «Shopping is not angesagt/deeply of Corona g’plagt/ every one of the Geimpften sagt/that man now gelockdownt ist/O sad Christmas, what a Mist!» Zynismus beiseite! Und doch ist bei den massiven Problemen mit den Lieferketten an eine unbeschwerte Bescherung nicht zu denken. Ist das schlimm? Unsere Weihnachtsillusionen, die den Konsum ankurbeln, beruhen auf den Geburtsgeschichten des Lukas- und Matthäusevangeliums. Der früheste Evangelist Markus weiss nichts von der Geburt Jesu zu erzählen. Lukas und Matthäus erzählen Legenden, keine historischen Berichte. Die Weihnachtsgeschichten sind Literatur, die der Verkündigung dienen und Jesus als denjenigen zeigen sollen, der angeblich im Alten Testament schon prophezeit worden ist. Die ersten Christen haben Weihnachten nicht gefeiert. Der 25. Dezember war bei den Römern der Tag der «unbesiegbaren Sonne». Als das Christentum Staatsreligion wurde, deutete man den römischen Festtag christlich um und sah in Christus die «wahre Sonne» des Römischen Reichs. Der historische Jesus verkündete das Reich Gottes als Reich des Friedens, der Gleichheit aller Menschen und des Wegfalls unterdrückender Mächte. Die Kirche scherte sich ab dem 4. Jahrhundert nicht mehr um diese Vision Jesu. Sie verbündete sich mit den Herrschern und begann «Heiden» zu massakrieren. Der grösste Anteil der Zerstörung antiker Kulturgüter geht auf fanatische Mönche und Priester zurück. Es wäre 2021 angebracht, auf die Vision des Nazareners zurückzukommen und sie kritisch mit unseren Weihnachts-Konsumidealen zu vergleichen. THOMAS BRUNNSCHWEILER

In eigener Sache

Letzte Ausgabe am 16. Dezember Die letzte Ausgabe der ObZ im Jahr 2021 erscheint am Donnerstag, 16. Dezember. Nach zwei Wochen Pause geht es am 6. Januar weiter mit der ersten Ausgabe im 2022. Redaktion und Inserateverkauf sind in dieser Zeit per E-Mail und telefonisch erreichbar. Wichtig: Der Redaktionsschluss für die letzte Ausgabe im 2021 ist am 13. Dezember um 10 Uhr, der Anzeigenschluss am selben Tag um 16 Uhr. Der Redaktionsschluss für die erste Ausgabe im 2022 ist am 3. Januar um 10 Uhr, der Anzeigenschluss um 16 Uhr. Wir wünschen allen Leser/-innen und Inserent/-innen eine schöne Adventszeit! IHR OBZ-TE AM


Baselland

ObZ

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Landrat live

What’s up im Landrat

Mehr Uni-Geld und Eigentums-Eingriff

Covid und andere wichtige Themen

Eines der ersten Geschäfte der letzten Sitzung trug den Titel «Verzicht auf die Rückzahlung des Darlehens an die Universität Basel». Kernpunkt: Abschreibung Markus Meier des vom Kanton BL 2007 gegenüber BS gewährten zinslosen Darlehens. Dieses wurde als Vorschuss für die jeweils erst im Folgejahr an die Uni ausbezahlten Bundesbeiträge geleistet. Der Systemwechsel bei den Bundesbeiträgen von «nachschüssig» auf «periodengerecht» führte im 2012 zu einem einmaligen Ausfall derselben. Laut Regierung ist ein Forderungsverzicht die geeignete Lösung zur Aufhebung des Darlehens. Einverstanden: Geeignet ist sie sicher für die Uni, die somit das Darlehen aus den Büchern streichen kann, ohne einen Verlust auszuweisen. Eine Rückzahlung hätte jedoch auch aus dem nicht geringen Eigenkapital der Uni finanziert wer-

den können. Man aber davon Abstand genommen, weil infolge geänderter Rechnungslegung der «neue Blick auf die Eigenkapitalsituation» abzuwarten sei. Der neue Blick auf die Baselbieter Staatsfinanzen hingegen ist klar: mit den Ja-Stimmen von 65 Landräten erhöht sich durch diesen «Abschreiber» der diesjährige Check an die Uni auf stattliche 200 Millionen Franken. Viel zu reden gaben die «Anpassungen des Raumplanungs- und Baugesetzes an die Teilrevision vom 15. Juni des Bundesgesetzes über die Raumplanung». Kernpunkt dieser Vorlage ist der neue Paragraf 52b «Baulandverflüssigung». Bei öffentlichem Interesse kann eine Gemeinde gegenüber einem Eigentümer eine Frist von fünf Jahren zur Bebauung eines eingezonten und erschlossenen Grundstücks ansetzen. Wird es innert dieser Frist nicht zu mindestens 50 Prozent überbaut, erhebt die Gemeinde gegenüber dem Eigentümer einen einmaligen Flächenbeitrag von 20 bis 100 Franken pro Quadratmeter. Bei einer

Überbauung innerhalb fünf weiterer Jahre wird dieser Beitrag mit den Anschlussgebühren verrechnet. Danach nimmt der verrechenbare Beitrag jährlich um zehn Prozent ab, um nach wiederum fünf Jahren dann ganz zu verfallen. Wird also ein Eigentümer regelrecht zum Bauen gezwungen, muss er bei Nutzung einer längeren Frist eine Strafabgabe zahlen, die er bei Bebauung dann im besten Fall vollständig zurückerhalten kann. So soll «BaulandHortern» und «Grundstück-Spekulanten» entgegengewirkt werden. Für die allermeisten Grundeigentümern ein Affront, die nämlich mit ihren Baulandreserven sorgsam und weitsichtig umgehen. Dass Linksgrün in der Diskussion eine mögliche Rückerstattung von bereits abgelieferten finanziellen Abgaben als «Schnäppchen» und quasi «Steuergeschenk» an «Privilegierte» bezeichnete, kann nur als Beleg für das (Nicht-) Verständnis dieser Kreise für das Eigentum gewertet werden. MARKUS MEIER, L ANDRAT SVP, ORMALINGEN

Land-Rot us erschter Hand

Pandemie, Aufräumen und Mobilität In der Fraktion fehlte aufgrund der Pandemie ein Mitglied, das sich mit ihrer Klasse mit Covid angesteckt hat. Die SP ist besorgt, dass von den 71 Primarschulen 31 Mirjam Würth von Covid-19-Fällen betroffen sind und damit viele Kinder wieder nicht in die Schule gehen. Denn wir sind überzeugt, dass für den Lernerfolg und die psychische Gesundheit der Kinder der Präsenzunterricht, wenn immer möglich sichergestellt werden muss. Ein Weg dazu ist, die Impfanstrengungen zu intensivieren und die Booster-Impfung zu beschleunigen. Dazu hat der ganze Landrat die Regierung gedrängt. Auch hat sich die SP dafür eingesetzt, dass der Streitpunkt um ein Darlehen an die Universität endlich beigelegt werden kann. Vor 15 Jahren hat der Kanton Baselland der Uni ein Darlehen von 30 Mil-

lionen Franken gewährt, um die Zahlungslücke zu schliessen, die durch eine nachschüssige Bezahlung des Bundes verursacht worden ist. Nun hat das Bundesgericht abschliessend entschieden, dass der Bund nie nachschüssig bezahlt hat und diesen Betrag nicht an Baselland zurückzahlen muss. Damit diese Sache aus der Welt geschaffen werden kann, muss BL auf diese Verbindlichkeit verzichten. Im Sinne des Aufräumens haben fast alle Fraktionen dieses Vorgehen einstimmig gutgeheissen. Das Horten von Bauland ist seit Jahren ein Problem in der Raumplanung. Vor acht Jahren hat der Kanton Baselland mit 70 Prozent Ja-Stimmen der Teilrevision des Schweizer Raumplanungsgesetzes zugestimmt. Trotz dieses deutlichen Signals lässt die Umsetzung auf sich warten. Nun liegt ein Gesetzesvorschlag vor, der Eigentümer von Bauland in den Kernzonen verpflichtet, das eingezonte Land innert nützlicher Frist auch zu überbauen. Auf der einen Seite erhöht

die Verdichtung in den Kernzonen die Nutzung durch Läden und Dienstleister und schützt auf der anderen Seite das unverbaute Land für Landwirtschaft und Natur. Für die SP ist der Gesetzesvorschlag zu wenig griffig und der effektive Nutzen nur sehr beschränkt. Der transparente Umgang mit öffentlich zugänglichen Daten ist für die SP von zentraler Bedeutung. Denn Daten sind die Währung der Zukunft. Deshalb hat die SP sich dafür eingesetzt, dass öffentliche Daten auch einfach zugänglich sind. Trotz des Einsatzes der SP wurde der Vorstoss, die massgeblichen Faktoren der Baselbieter Strassenfinanzierung kostenwahr und zeitgemäss darzustellen, nicht überwiesen. Damit wurde meines Erachtens eine Chance vergeben, aufzuzeigen, welche Kosten durch die motorisierte Mobilität anfallen, ganz abgesehen davon, dass für die Mobilität innerorts ein Auto 140 m2, ein Velo 41 m2 und eine Fussgänger/-in 1 m2 Raum beansprucht.

gegen schlug ein Prozent Teuerungsausgleich vor. Der SP-Antrag von 0,5 Prozent wurde mit 26:48 Stimmen abgelehnt. Nach heftigen Debatten, auch über den etwas kleinlich anmutenden Prozentsatz von 0,05, welcher immerhin Mehrausgaben von 320 000 Franken bedeutet, beschloss der Landrat mit 59:14, dass für das kommende Jahr ein Teuerungsausgleich von 0,05 Prozent ausgerichtet wird. Mit 65:14 haben wir dem Verzicht auf die Rückzahlung des Darlehens an die Universität Basel zugestimmt. Gemäss dem Vertrag zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt über die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel stellten die beiden Kantone der Universität je ein Darlehen über 30 Millionen Franken zur Verfügung. Die Darlehen dienten der Vorfinanzierung der nachschüssig ausgerichteten Beiträge des Bundes. Nachdem der Bund die Ausrichtung der Beiträge von nachschüssig auf das laufende Jahr umgestellt hat, ist

das Darlehen gegenstandslos geworden. Das Postulat von EVP-Kollege Werner Hotz mit dem Anliegen, die Strassenfinanzierung in unserem Kanton zu überprüfen und die massgeblichen Faktoren kostenwahr zu errechnen, ist leider knapp nicht überwiesen worden. Eine Untersuchung wäre interessant gewesen, aber in den Augen der Regierung und etlicher Landratsmitglieder eher schwer zu bemessen. So hätten neben den Kosten für Strassenbau, deren Unterhalt, dem Einsatz der Verkehrspolizei auch Parameter wie Umweltschäden, Rodungen, Lärmemissionen und sekundäre Folgekosten in den Bereichen Natur und Umwelt sowie Gesundheit der Bevölkerung in Betracht gezogen werden können. Mit grosser Freude darf ich mitteilen, dass die vor kurzem aus dem Landrat ausgetretene EVPlerin Sara Fritz an der letzten Sitzung als Richterin ans Strafgericht gewählt wurde – herzliche Gratulation! IRENE WOLF, L ANDRÄTIN E VP

MIR JAM WÜRTH, L ANDRÄTIN SP, FRENKENDORF

Landrat – mittendrin

Das liebe Geld Geschätzte Leserinnen und Leser Meine Partei-Kollegin Andrea Heger hat den Kommissionsbericht betreffend Teuerungsausgleich 2022 für die Kantonsangestellten Irene Wolf vorgestellt. Unabhängig vom Teuerungsausgleich gewährt der Kanton seinem Personal jedes Jahr eine Lohnentwicklung von rund einem Prozent, generell und individuell. Die Ermittlung des Teuerungssatzes, gestützt auf den Landesindex der Konsumentenpreise, wurde analog der kantonalen Praxis der letzten Jahre durchgeführt. Die Teuerung von Oktober 2019 bis September 2021 betrug 0,05 Prozent. Der Regierungsrat hat aus diesem Grund und hinsichtlich der finanziellen Situation des Kantons an den 0,05 Prozent festgehalten. Die Arbeitsgemeinschaft der Baselbieter Personalverbände hin-

Impressum

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Druck CH Media Print AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Adresse/Sekretariat

Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

EE: Regierungsrat Thomas Weber hat heute über die Situation betreffend Covid informiert. Der Krisenstab wird wieder aktiv. Da die Ansteckungszahlen hochErika Eichenberger schnellen, finde ich es wichtig, dass die Regierung sofort weitere Massnahmen ergreift. Ich erachte diese als angemessen. Beim Booster müssen die Kapazitäten der Nachfrage angepasst werden. Daneben befürworte ich die erneute Maskenpflicht in Innenräumen – auch an den Schulen. So können Geimpfte und Ungeimpfte zusätzlich geschützt werden. FD: Was mich beschäftigt, ist die Spaltung der Gesellschaft, die sich in der Diskussion über Covid abzeichnet. Gegenseitige Schuldzuweisung kostet nur viel Energie, welche uns fehlt für konstruktive Lösungen bei Covid und vor allem bei Themen, die insbesondere für die kommende Generation voraussichtlich viel entscheidender und von grösserer Bedeutung sein werden. Ich denke dabei an die Decarbonisierung, Landund Bodennutzung oder an die Biodiversität. Auch wenn die Bedrohungen bei uns nicht immer direkt erlebbar sind, so besteht dringender Handlungsbedarf, denn was wir diesbezüglich heute verpassen, wird für unsere Kinder wirklich problematisch und dies auch ökonomisch. EE: … und auch gesundheitlich! Lei-

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der werden heute unsere Vorstösse zur Mobilität noch nicht behandelt. Neue Verkehrskonzepte und das Entwickeln von Park and Ride-Konzepten inklusive Velos und E-Bikes mit Fredy Dinkel Ladestationen, könnten einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses leisten. Wir müssen denjenigen Menschen, die bereit sind, auf einen neuen Mobilitätsmix umzusteigen, ein attraktives Angebot bereitstellen. FD: Gerade in diesem Bereich sind Fortschritte wichtig. So zeigt das Klimainventar der Schweiz, dass – im Gegensatz zu anderen Bereichen- bei der Mobilität immer noch gleich viel klimaschädigende Stoffe emittiert werden wie im Jahre 1990! EE: Ein traktandierter Vorstoss der Grünen fragt nach der Möglichkeit von Tempo 30 auf Kantonsstrassen. Der Kanton hat hierfür Kriterien formuliert. Gestützt auf die Umweltschutzgesetzgebung ist zu prüfen, ob eine übermässige Lärmbelastung durch eine Tempoanpassung auf 30 km/h. reduziert werden kann. Auch Schutzbedürfnisse für Fussgänger/-innen können auf Kantonsstrassenabschnitten diese Anordnung erfordern. Es liegen berechtigte Anträge der Stadt Liestal zur weiteren Prüfung vor. ERIK A EICHENBERGER (EE), FREDY DINKEL (FD), L ANDRÄTIN UND L ANDRAT DER GRÜNEN

FDP im Landrot

0,5 Promille oder doch mehr Die kürzlich im Landratssaal etwas gelockerten Corona-Auflagen, unter anderem mit 3G-Zertifikat keine zwingende Maskenpflicht, blieben lediglich für eine Heinz Lerf einzige Sitzung in Kraft. Mittlerweile gelten wieder die bekannten Einschränkungen im Saal. Also auch das Tragen einer Hygienemaske während der ganzen Sitzung und dies auch beim Sprechen am Platz. Trotzdem wurde am letzten Donnerstag wieder viel und ausgiebig diskutiert. Ich beschränke mich in meinen Ausführungen auf zwei Themen. Wie erwartet, wurde das Traktandum Nr. 12, der «Teuerungsausgleich gemäss § 49 des Personaldekrets für das Jahr 2022» kontrovers und auch sehr lange besprochen. Der Regierungsrat ermittelt die jeweils abzugeltende Teuerung seit vielen Jahren mit einer komplexen Formel. Orientierungsgrösse ist der «Gemittelte Landesindex der Konsumentenpreise». Die Berechnungen haben nun einen Ausgleich der Teuerung für das kommende Jahr von – ja Sie lesen richtig – 0,05 Prozent oder eben 0,5 Promille ergeben. Etlichen Ratsmitgliedern haben beim ersten Überfliegen dieser Zahl wohl einen Schreibfehler vermutet. Spätestens nach dem Studium der Akten war

klar, dass die Zahl korrekt ermittelt wurde. In der vorberatenden Personalkommission wurde das Anliegen kontrovers diskutiert. Die Mehrheit der Kommission folgte jedoch dem Antrag der Regierung mit Erhöhung um die bekannten 0,05 Prozent. Im Landratsplenum wurden nochmals die verschiedensten Voten zur Anhebung des Satzes, über das Folgen der Regierung, über die generelle Wertschätzung der Kantonsangestellten und über Lohnsysteme im Allgemeinen abgegeben. Ein Antrag der SP-Fraktion um Erhöhung der Teuerung auf 0,5 Prozent wurde deutlich abgelehnt. Die Schlussabstimmung ergab das folgende Resultat: 59 Ja/14 Nein/5 Enthaltungen. Noch dies, die Grössenordnung 0,5 Promille dürfte uns allen aus dem Schweizerischen Strassenverkehrsgesetz ein Begriff sein. Viel zu reden gab es auch in der Fragestunde. Die meisten Fragen und Zusatzfragen drehten sich um die aktuelle «Booster»-Impfungen. Da wollte man von den Verantwortlichen erfahren, wie und wann der Kanton gedenkt, die Impfkapazitäten deutlich zu steigern. Im Namen der FDP-Fraktion hat Landrat Sven Inäbnit ein dringliches Postulat mit dem Titel «Das Virus wartet nicht auf Baselland – Booster-Impfungen für alle unverzüglich anbieten» eingereicht. Die Dringlichkeit wurde anerkannt und der Vorstoss sofort überwiesen. HEINZ LERF, L ANDRAT FDP, LIESTAL

Leser-Foto

Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von www.chmedia.ch

Meister Reineke am helllichten Tag auf der Sichternwiese.

F O T O: H A NS P E T ER S T R AUM A NN


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Donnerstag, 9. Dezember 2021

Gemeinden zufrieden mit VBLG

Volleyballerin Maja Storck gewinnt den Sportpreis

Nachdem die letzten zwei Veranstaltungen wegen Covid-19 abgesagt werden mussten, hat am 13. November die neuste Tagsatzung des VBLG unter der Moderation des Geschäftsführers Matthias Gysin stattgefunden. Als Tagsatzung werden die halbjährlichen Zusammenkünfte aller Gemeindepräsidien im Kanton Basel-Landschaft bezeichnet. Der Präsidentin des VBLG, Regula Meschberger, war es einleitend wichtig zu betonen, dass der Verband sich für die Zukunft positionieren will. Meschberger: «Der Verband muss wissen, was die 86 Gemeinden denken. Deshalb haben wir eine Befragung der Mitglieder in Auftrag gegeben.» Urs Bieri von GFS Bern hat die Ergebnisse der Mitgliederbefragung vorgestellt. Bieri wies insbesondere darauf hin, dass die Zufriedenheit mit dem Verband sehr hoch ausfalle. 84 Prozent der antwortenden Gemeinderatsmitglieder

Die Wahl war so knapp wie noch nie in der Geschichte der Baselbieter Sportpreisverleihung. Mit nicht einmal 0,4 Prozent Vorsprung respektive einem Stimmenanteil von 35,86 Prozent sicherte sich die Volleyballerin Maja Storck den Sieg. Dahinter platzierten sich der Leichtathlet Jason Joseph mit 35,47 Prozent und Felix Rätz mit 28,67 Prozent auf dem zweiten respektive dritten Schlussrang. Das Endergebnis setzte sich aus der Abstimmung der Mitglieder der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten und des Vorstandes der Interessensgemeinschaft Baselbieter Sportverbände, der «bz»-Online-Abstimmung sowie dem Saalvoting zusammen.

Novembertagsatzung des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden und Verwaltungsleitungen seien grundsätzlich zufrieden mit der Arbeit des Verbands. Dies gelte insbesondere auch für die Interessensvertretung gegenüber dem Kanton. Es bestünden aber auch Herausforderungen für die Zukunft. Diese müssen nun nach der Veranstaltung weiterbearbeitet und an einer nächsten Tagsatzung diskutiert werden. Gemeinden organisieren sich Was auffällt, ist der hohe Kooperationsgrad unter den Gemeinden. Die Gemeinden überlegen sich anscheinend gut, was sie selbst erbringen können und wo sie zusammenarbeiten müssen. Dabei gehen sie sehr flexibel vor. «Die Aufgabe sucht sich die richtige Organisationsform und nicht die Form bestimmt die Aufgabe», so Bieri. Daraus lässt sich ableiten, dass es keine fixen Kooperationsregionen und -modelle braucht, sondern im Einzelfall entschieden wird, mit wel-

cher Nachbargemeinde man einen Zweckverband gründet, eine Leistungsvereinbarung abschliesst oder eine andere Art von Zusammenarbeit wählt. Zivilschutz als kommunale Aufgabe Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden anstehende Fragen zum Zivilschutz diskutiert. Die Gemeindepräsidien waren sich fast einstimmig einig, dass der Zivilschutz eine Gemeindeaufgabe bleiben soll, die wie bereits heute mehrheitlich regional erbracht wird. Allerdings erschwert der Bund die Rekrutierung neuer Zivilschutzleistender. Künftig werden den Zivilschutzregionen weniger Angehörige zur Verfügung stehen. Diese Herausforderung wird nun zusammen mit der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft weiterbearbeitet. Die Gemeinden erwarten aber grundsätzlich, dass der Bund die Rekrutierung verbessert. VBLG

Kleinste Traubenernte seit Jahrzehnten Die Qualität der Weintrauben zur Ernte sei erfreulich, meldet die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion. Der überdurchschnittlich warme September und die sonnigen Tage zu Oktoberbeginn hätten die wenigen Trauben, die nach Frost, Hagel und verregnetem Sommer vorhanden gewesen seien, gut ausreifen lassen. Doch wie nahezu in der ganzen

Schweiz ist auch in der Region Basel/ Solothurn die Traubenernte 2021 sehr gering ausgefallen. Mit 479 Tonnen ist es die mengenmässig kleinste Lese seit Jahrzehnten (ohne das Frostjahr 2017, in dem 85 Prozent der Ernte bereits im April verloren gingen). Nachdem schon die Weinjahre 2019 und 2020 mit 764 Tonnen und 752 Ton-

nen unterdurchschnittlich waren und die Winzer aus Qualitätsgründen nie ans Ertragsmaximum gehen, sind bei gewissen regionalen Weinen die Vorräte nahezu aufgebraucht. Wer vorsorgen will, sollte sich nun – besonders auf die Festtage hin – nicht zu knapp mit den feinen regionalen Tropfen ausstatten. OBZ

Demenzkurse stärken Angehörige Der Kanton Basel-Landschaft hat zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie verschiedene Massnahmen ergriffen. Unter anderem unterstützt der Kanton ein Schulungsangebot für Freiwillige sowie pflegende und betreuende Angehörige mit dem Roten Kreuz Baselland. Bereits im Januar 2022 startet die Organisation mit neuen Kursen und ladet auch zu einem kostenlosen Austauschtreffen statt. Willkommen sind alle Interessierten, die eine demente Person pflegen und betreuen. Fachreferenten vermitteln

Wissen und Tipps zum Thema «Selbstbestimmung in der Demenz». Die Teilnehmenden können sich austauschen und erfahren, wie schwierige Situationen gemeistert werden können. Die zweistündige Veranstaltung findet in Liestal statt. Das Rote Kreuz Baselland bietet neben den Kursen zum Thema Demenz auch ein vielfältiges Kursprogramm an. Dieses enthält beliebte und bewährte Angebote im Bereich Pflege und Betreuung sowie Wohlbefinden und Gesundheit. Zudem finden auch Eltern interessante

Kurse für sich selbst oder für ihre Kinder im Jugendalter. So zum Beispiel der neue Kurs «Nikotinkoffer». Dieser Kurs kann kostenlos angeboten werden, da die Kosten von der Gesundheitsförderung BaselLandschaft getragen werden. Alle Kurse sind unter www.srk-baselland.ch/bildung abrufbar und man kann sich auch online anmelden. Auf Wunsch senden wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar zu. Bestellen Sie dieses unter bildung@srk-baselland.ch oder telefonisch unter 061 905 82 99. ROTES KREUZ BASELL AND

Neun weitere Preise vergeben Von Landratspräsidentin Regula Steinemann gewürdigt wurden die vier jungen Persönlichkeiten, die einen Förderpreis erhielten. Mit Leon Berthold (Leichtathletik), Leo Grazioli (Handball), Seraina König (Biathlon) und Jan Sebesta (Tennis) gingen die Preise dieses Jahr in vier verschiedene Sportarten. Des Weiteren wurden Tanja Imhof (Fussball), Roger Itin (Schiessen) und

Kevin Müri (Basketball) mit Anerkennungspreisen geehrt. Pascal Buser, Präsident der IG Baselbieter Sportverbände, betonte in seiner Laudatio die grossartige Arbeit und das unermüdliche Engagement für den regionalen Sport. Auch Regierungsrätin Monica Gschwind hob in ihrer Ansprache hervor, wie die Freiwilligenarbeit das Fundament des Baselbieter Sports bilde und dankte den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Abschliessend wurden zwei Spezialpreise vergeben. Einer davon ging nach Birsfelden zu den Starwings Basket Regio Basel, welche für den Gewinn des Vizeschweizermeistertitels ausgezeichnet wurden. Unter tosendem Applaus aus dem Leistungssport verabschiedet wurde der Handbiker Tobias Fankhauser, der unter anderem zwei Medaillen an paralympischen Spielen gewann. Mit ganz vielen schönen Erinnerungen im Gepäck möchte er sich fortan seiner beruflichen Karriere widmen. Mehr zur Sportpreisverleihung 2021: www.sportpreis-bl.ch SPORTAMT

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Adventsanlass von Frauenplus Dieses Jahr hat sich der Frauenverein Oltingen als Gastgeber zur Verfügung gestellt, zusammen mit Frauenplus BL, den traditionellen Adventsanlass zu organisieren. Frauenplus dankt der Präsidentin des Frauenvereines Marion Hufschmid und der Vizepräsidentin Madlene Weisskopf sowie ihren Helferinnen für ihr grosses Engagement! Da dieser Anlass letztes Jahr nicht stattfinden konnte, war die Freude gross, sich wieder zu treffen. Trotz Zertifikats- und Maskenpflicht fand sich eine beachtliche Anzahl Frauen in der wunderschön geschmückten Turnhalle ein. Der Veteranenchor beider Basel, unter der Leitung von Ursula Schäublin und Barbara Hahn, wartete mit einem wunderbaren Programm auf. Mit ihren mehrstimmigen Liedern und einer Weihnachtsgeschichte trug der Veteranenchor mit herausragenden Klängen zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei. Ein besonderer Höhepunkt war das anschliessende Zusammensein bei Kaffee und verschiede-

nen Sorten Weihnachtsguetzli. Diese wurden vom Frauenverein und seinen Helferinnen mit viel Sorgfalt und Krea-

tivität selbst gebacken. Was für ein Genuss! Nach regen Tischgesprächen und wundervoll berührt von der adventlichen Stimmung, die uns in dieser besonderen Zeit begleitet, verabschiedeten sich die Frauen und freuen sich aufs nächste Jahr. ELISABE TH AUGSTBURGER,

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Todesfälle Bretzwil Dora Hänggi-Jörg, geb. 21. April 1965, gest. 28. November 2021, von Nunningen SO, Lützelflüh BE (wohnhaft gewesen im APH Moosmatt, 4418 Reigoldswil). Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bubendorf Nelly Sterchi, geb. 3. Juli 1928, von Lutzelflüh BE und Kandergrund BE. Öffentliche Abdankung (Zertifikatspflicht): Donnerstag, 16. Dezember 2021, in der ref. Kirche Bubendorf, 14.00 Uhr, Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Vorstand Frauenverein Oltingen mit Helferinnen und dem Präsidium Marion Hufschmid F O T O S: Z V G und Madlene Weisskopf.

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Otto Tschopp, geb. 22. Januar 1939, von Ziefen BL. Die Abdankung findet am Montag, 13. Dezember 2021, 14.00 Uhr in der ref. Kirche Bubendorf statt (Zertifikatspflicht).

Zeglingen Roland Gerster, geb. 20. August 1952, von Basel (wohnhaft gewesen Oltingerstrasse 5). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

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Bubendorf, im Dezember 2021 Im Gedenken an

PRÄSIDENTIN FRAUENPLUS BL

Otto Tschopp-Meier 22. 1. 1939 – 25. 11. 2021

Mehr als 2 Jahrzehnte durften wir bei Otto Tschopp im Morgental, Bubendorf das Gastrecht als Clique geniessen. Unvergessen bleiben viele schöne und gesellige Momente. Wir sind dankbar und werden diese Zeiten bei Otto immer in bester Erinnerung behalten. In stiller Trauer Veteranenchor beider Basel, mit der Leitung Ursula Schäublin und Barbara Hahn. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind willkommen!

Fasnachtsclique MORGETALER, Bubendorf

Eine der wunderschön angefertigten Dekorationen am Adventsanlass.

Wurzeln und Lebenswege

In stiller Trauer haben wir Abschied genommen von

Sei ehrlich und friedlich

Peter Bönzli

Serie Interview mit Emin Sulejmani, 37, Muttenz, über die albanische und schweizerische Kultur nicht, denn wir beide Eltern der albanischen Herkunft sind. Meine Frau ist in Deutschland aufgewachsen. Darum können wir nicht sagen, sie sollen Deutsche oder Schweizer sein. Nein, es ist besser sie bleiben Albaner (lacht).

ObZ: Emin, wo sind Deine Wurzeln geblieben? Emin Sulejmani: Ich bin Albaner und meine Wurzeln sind in Mazedonien. Was bedeuten die Wurzeln in deinem Leben? Jeder, der seine Kultur in einem anderen Land leben kann, hat nur Vorteile. Die feste Verbundenheit mit der Familie gabs bei uns seit eh und je, und das will ich beibehalten.

Was ist in deinem Charakter oder Deinen Einstellungen albanisch und was ist schweizerisch? Die Offenheit ist in mir sicher albanisch. Bei der Essenskultur bin ich sicher mehr albanisch, aber auch sehr schweizerisch. Weil ich sehr gerne den Käse und solchen Sachen zum Essen mag. Ansonsten ist mein Alltags- und Berufsleben auch eher schweizerisch geprägt: wie ich z. B. meinen Arbeitstag plane und organisiere.

Wo findet dein Leben statt? Mein ganzes Lebenssystem ist hier, aber was meine Familie und Wurzeln angeht, ist dort. Ich will das nicht verlieren: Meine vertraute Umgebung, meine Mitmenschen, die zu mir gehören. Wie war Dein Berufsweg? Mein Berufsweg war ähnlich wie bei vielen anderen. Es gab Herausforderungen in der Schule mit der Sprache, später bei der Lehrstellensuche und in der Berufsschule. Man hat schon den Unterschied unter uns Lehrlingen gemacht, ob man ein Schweizer oder Ausländer ist. Wie reagierst Du auf solchen Ungerechtigkeiten? Wenn ich etwas zu spüren bekomme, erwidere ich sofort und sage meine Meinung offen. Da werde ich schon schweizerisch.

Emin Sulejmani hat ein Dentallabor in Muttenz übernommen. Der Beruf, den Du jetzt ausübst, ist auch Dein Wunschberuf? Eigentlich wollte ich KonstrukteurZeichner werden. Doch mit der Zeit hat das Zahntechnische mich immer wie mehr fasziniert. Obwohl mir war es auch bewusst, dass dieser Beruf sehr stark mit der Zeit, der kniffligen Arbeit verbunden ist, und nicht genügend entlöhnt wird. Wird die albanische Kultur in deiner Familie auch gepflegt? Ich will sagen, dass zu ca. 80 Prozent

F O T O S: Z V G

leben wir die albanische Kultur. Wenn auch meine Kinder hier geboren sind, haben sie auch meine albanischen Wurzeln. Ich finde diese Konstellation als eine Bereicherung, die man jemandem passieren kann. Zwei Kulturen, zwei Sprachen gleichzeitig gut zu beherrschen! Sollten Deine Kinder auch Albaner sein? Unsere Kinder fühlen sich nicht unbedingt schweizerisch. Das geht auch

Heute hast Du sogar ein eigenes Unternehmen? Ich habe gelernt, dass man sich im Leben durchsetzen muss. Ich hatte immer die Einstellung, das Maximum aus meinem Tun herauszuholen. Jetzt bin ich selbstständiger Zahntechniker und habe ein Dentallabor in Muttenz aus der dritten Generation übernommen. Das Unternehmen heisst jetzt Zahntechnisches Labor Rappo AG. In der Berufslehre warst Du sogar ein «Rangkandidat» Ja, im Jahr 2005 schloss ich meine Berufslehre mit der Abschlussnote 5,5 ab.

F O T O: Z V G

Peter war sechzehn Jahre lang Gemeindepräsident in Niederdorf. Er hat sein anspruchsvolles Amt mit Leidenschaft und Respekt ausgeführt und sich für das Wohl aller eingesetzt. Seiner Familie entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme. Gemeinderat Niederdorf

Weihnachtsbäume schmücken Liestal

Wie erlebst Du die Schweizer/-innen in Deinem Alltag? Die ältere Generation der Schweizer/-innen hat so eine eigene Art in ihrem Umgang mit Ausländern. Das hatte ich schon zwei- dreimal an mir selbst zu spüren bekommen. Was wäre das Entgegenkommen von Albanern selbst? Es wäre gut, wenn die ältere Generation der albanischen Diaspora nicht alles und sofort negativ betrachten würde und das Positive zu eigenem Nutzen macht. Es wäre wichtig, dass man die Ängste von beiden Seiten versteht. Das man langsam aufhört zu denken «Der kommt von da und die von dort …» Für welche drei Dinge bist Du in Deinem Leben dankbar? Für meine Eltern, für meine Familie und für meine Erziehung, weil alles andere auf der Erziehung aufgebaut ist. Wenn das alles nicht gewesen wäre, wäre ich auch kein fürsorglicher Mensch geworden. INTERVIEW: KOISYN SCHNEIDER

Emin Sulejmani, der Lebens- und Bewegungsmensch.

23. 9. 1938 – 25. 11. 2021

Koisyn Schneider ist Erwachsenen-Ausbilderin, Sprachlehrerin, Trainerin interkulturelle Kompetenzen und Dolmetscherin und wohnt in Büren.

Knapp 30 Mitglieder von KMU Liestal haben vor ihrem Geschäft einen Weihnachtsbaum der Bürgergemeinde aufgestellt. Mit dieser Aktion will das Gewerbe dazu beitragen, dass im Stedtli Weihnachtsstimmung aufkommt. OBZ/F O T O S: M . S C H A F F NER


Diverses

ObZ Donnerstag, 9. Dezember 2021

Kurse in Liestal

Eintritt ins Seniorenzentrum vorbereiten − vorausschauend planen Der Eintritt ins Seniorenzentrum wird als eines der herausforderndsten Lebensereignisse bezeichnet. Umso wichtiger ist es, sich vorausschauend damit auseinanderzusetzen.

Freitag, 7. Januar 2022, 14 – 17 Uhr CHF 30.–, Kurs-Nr. 4021.1

Menschen mit Demenz in den Alltag mit einbeziehen Die Vorstellung, den eigenen Verfall der geistigen Kräfte, den zunehmenden Verlust von Fähigkeiten mitzuerleben, löst Angst aus. Als Angehörige/r zeigen wir Ihnen, wie Betroffene sich im Alltag beteiligen können.

Samstag, 15. Januar 2022, 08.30 – 12.30 Uhr CHF 40.–, Kurs-Nr. 4020.1

Selbstbestimmung in der Demenz Austaustreffen für Interessierte und Angehörige

Donnerstag, 17. Februar 2022, 14 – 17 Uhr

Sonntagsverkauf 12. Dezember von 13 – 18 Uhr

kostenlos, Kurs-Nr. 4013.1

Anmeldung und Information: 061 905 82 99 bildung@srk-baselland.ch

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Region Liestal

ObZ

«Zeit, etwas zu machen» «Max Braun gehört wie das Törli zur Kantonshauptstadt», sagt Stefan Saladin von der IG Stadthalle Liestal. Der Vergleich passt: Das Stadttor gehört, als personifizierte Karikatur, zu den häufigsten Sujets des Zeichners. In seinen «Stedtli-Chöpf», die er seit 1999 wöchentlich gezeichnet und jährlich in Buchform veröffentlicht hat, taucht es immer wieder auf. Inzwischen nimmt es der 88-Jährige zwar ein bisschen ruhiger, doch für das Projekt Stadthalle hat er nochmals den Stift zur Hand genommen. Das Resultat sehen Sie im grossen Bild rechts. Stefan Saladin freut sich über die Unterstützung: «Seine Törli sind immer gut gelaunt und haben ein Schmunzeln im Gesicht, wie er selber auch. Manchmal ist dieses Schmunzeln etwas versteckt durch den weissen Bart», scherzt Saladin. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich Max Braun für eine Stadthalle einsetzt. Er ist nämlich nicht nur Zeichner, sondern auch Fasnächtler, Kabarettist und Bühnenunterhalter – unvergesslich sind seine Auftritte im «Cabaret Rotstab», das er 25 Jahre lang mitprägte. Er kennt somit die Nöte der Auftretenden, der Techniker und der Veranstalter: «Ich finde es schlecht, dass wir in Liestal keine Säle haben, die technisch im Schuss sind», kritisiert er. Jetzt wäre es an der Zeit, etwas zu verändern, anstatt immer nur zu sagen, man sollte, aber es geht nicht. Max Braun sieht es als Problem, wenn ein Unternehmen wie Raiffeisen in die Mehrzweckhalle von Lausen ausweichen müsse, wenn sie einen Anlass durchführen wolle. «Es wäre besser, sie könnten hier in Liestal bleiben, schliesslich ist es die Hauptstadt von Baselland», meint Max Braun. Die Probleme sind nicht neu. Unzählige Male ist Max Braun im Liestaler Engel-Saal oder im KV-Saal aufgetreten, aber auch ausserhalb, sowohl in Dörfern als auch in Basel-Stadt, wo der WahlLiestaler aufwuchs. Überall traf er auf technische oder bauliche Unzulänglichkeiten: «Wenn man lange herumlaufen muss, bis man in einer Garderobe ist, ist das nicht gut», sagt er mit Blick auf den Engel-Saal. Dort hätten sich die «Stedt-

Max Braun, wie er sich selber sieht.

le?» – «Jooo!», habe es aus dem Saal gedröhnt. Also habe er seinen Witz erzählt, dann einen zweiten, und das Publikum habe immer mehr verlangt. Währenddessen sei das Ammann Trio aber parat gewesen und der Vorhang sei immer weiter nach vorne gedrückt worden, um ihn von der Bühne zu drängen – was das Publikum natürlich mitbekommen habe. «Ich stellte mich auf die Zehenspitzen an den Bühnenrand, die Leute waren begeistert», erinnert er sich an diese Episode zurück. Seine geringe Körpergrösse sei ihm oft zu Gute gekommen, stellt Max Braun fest. Oft sei er erfolgreich gewesen, wenn er mit einer besonders grossen Person aufgetreten sei. Sowohl im Berufsleben – Braun arbeitete bei der Ciba – als auch im Militär machte er mit Humor wett, was ihm an Körpergrösse fehlte. Ein Beispiel: Als ihm ein potenzieller Kunde Bescheid gab, er habe als Offertsteller «eine Zwei auf dem Rücken», trat Braun beim nächsten Besuch rückwärts in dessen Büro ein. Die Begründung: «Damit Sie die Zwei auf meinem Rücken sehen!» Der Auftrag war ihm danach sicher. Mit Humor könne man viel erreichen, aber man müsse dann auch 100-prozentige Arbeit liefern, betont Braun. Auch im Militär habe er als Vorgesetzter alles «auf die lustige Art» gemacht. Beispielsweise habe er als Auflockerung nach Handzeichen exerzieren lassen und damit einen ahnungslosen Offizier beeindruckt. Apropos Militär: In Liestal gibt es ja eine Militärhalle, die manchmal auch für kulturelle oder politische Anlässe genutzt wird. Doch Max Braun winkt ab: «Sie ist zu gross und der Ton ist nicht gut.» Für jemanden, der nicht gut höre, sei es anstrengend dort. Nein, eine Stadthalle müsse gemütlich sein und ein Ort, wo man gerne sei. «Gerade an solchen Orten trifft man Bekannte, und dann ist es wichtig, dass man einen richtigen Saal hat», findet Max Braun. Man sollte jetzt endlich etwas machen und nicht immer sagen, es fehle an Geld. Es gäbe sicher viele Leute, die ein solches Projekt unterstützen würden, auch Firmen, ist Max Braun überzeugt. Weitere Infos zum Projekt Stadthalle: www.ig-stadthalle.ch

Selektion für EM Junioren/U21

59 Menschen spendeten Blut

Gestützt auf die Wettkampferfolge auf internationaler Ebene im 2021 (innerhalb Europa), der guten Leistungen und der kämpferischen Einstellungen an Wettkämpfen, wurden Marco Nani (Kumite Herren –84 kg/U21) und Mika Wagner (Kumite Herren +84 kg/U21) am 25. November 2021 vom Selektionsausschuss der Swiss Karate Federation (SKF) für die 49. EKF Junioren-U21 Karate Europameisterschaften in Prag (Tschechien) selektioniert. Marco Nani und Mika Wagner (mehrfache Medaillengewinner an nationalen und internationalen Turnieren) sind beides Nachwuchstalente aus der Region Baselland und trainieren im regionalen Stützpunkt beider Basel (Budo Sport Center) in Liestal. Für Marco ist es das zweite und für Mika das erste Mal, dass sie sich für eine offizielle EKF Karate Europameisterschaft selektionieren konnten. Die beiden Leistungssportler sind Mitglied der Nationalen Kaders der Swiss Karate Federation (SKF).

Die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel dankt den 59 Menschen aus Lausen und Umgebung, die Blut gespendet haben. Ein Dank geht auch an das freiwillige Helferteam des Samaritervereins Lausen. Die nächste Spendemöglichkeit in Lausen ist am 25. April 2022. Weitere Informationen: www.blutspende-basel.ch OBZ

Das Liestaler «Törli» wünscht sich eine Stadthalle. li-Singers» des Rotstab-Cabarets ein kleines Zimmer als Garderobe teilen müsse. Was nicht heisst, dass sich Max Braun nicht zu helfen wusste. Schon in jungen Jahren war er in Veranstaltungslokalen unterwegs, unter anderem mit seinem Vater und seinem Onkel als «Trio Braun». Im Vergleich zu damaligen Verhältnissen sind heutige Säle geradezu luxuriös ausgestattet: So erinnert sich Max Braun an einen Auftritt als 15- oder 16-Jähriger im Basler Stadtcasino, wo er Zara Leander mimte und die Lippen zur Musik bewegte. Der Ton kam nicht etwa aus einer Soundanlage, sondern von einem Grammophon, das hinter einer Pflanze versteckt war. «Damals gab es nichts anderes», bemerkt Braun. Das Publikum sei trotzdem völlig aus dem Häuschen gewesen. Der einfallsreiche Entertainer braucht auch gar nicht viel, um die Leute in seinen Bann zu ziehen. «Ich habe immer das Beste draus gemacht, es war lustig»,

Variété Winterzauber im Guggenheim Liestal 13. bis 20. Dezember 2021 pr. Wegen Umbauarbeiten auf dem EBLAreal findet das «variété im werkhaus» 2021 und 2022 im Kulturhotel Guggenheim statt. Dominik Muheim führt die Regie und präsentiert das «Variété Winterzauber» mit viel Comedy, Musik, Tanz und natürlich Gaumenfreuden. Der Anlass wird begleitet mit einem tollen Menü und eignet sich bestens für Geschäftsessen und Teamanlässe.

Variété Winterzauber im Guggenheim, 13. bis 20. Dezember, mit Dominik Muheim, Bänz Friedli, Anet Corti, Michel Gammenthaler, Daniel Wäch, Anna Gosteli, Annalea Wüthrich & Move in Arts. Start 18 Uhr, Ende ca 22 Uhr, CHF 99.–, 4-Gang Menü und Ticket, exkl. Getränke. www.variete-liestal.ch www.guggenheimliestal.ch

GR A F IK EN: M A X BR AUN

erzählt Max Braun. Einmal habe er im roten Saal der Mustermesse das Max Ammann Trio ankündigen sollen, das hinter dem Vorhang noch mit Vorbereiten beschäftigt gewesen sei. Um Zeit herauszuschlagen, habe er den Unbeholfenen gespielt: «Söll i e Witz verzel-

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Ruth’s Augenblicke

Liestal Stedtli-Chöpf-Zeichner Max Braun unterstützt das Projekt «Stadthalle Liestal» MARC SCHAFFNER

Donnerstag, 9. Dezember 2021

«Nun will ich nichts, aber auch gar nichts über Corona, oder Covid-19, oder Zertifikat und so Zeug vorlesen!» Das war mein Plan, bei der Vorbereitung zu einer endlich wieder möglich gewordenen Lesung. Frohgemut machte ich mich auf in einen der schönen Baselbieter Kirchgemeindesäle. «Dieser Nachmittag soll unbeschwert, unbelastet und fröhlich werden», dachte ich. Die ausgewählten Kurzgeschichten und Kolumnen hatte ich meist vor Corona geschrieben, als die Welt noch in Ordnung schien – jedenfalls was die Pandemie betraf. Ich näherte mich dem Veranstaltungsort. Es war ein geselliger Seniorennachmittag angesagt, an dem erfahrungsgemäss stets viele Gäste teilnahmen. Dass man jetzt bloss mit Zertifikat herein kommen darf, konnte man im Inserat lesen. Vor dem grossen Eingangstor stiess ich auf zwei erzürnte ältere Damen: «Die lassen uns nicht herein! Die sind garstig zu uns! Bloss weil wir nicht geimpft oder getestet sind, lassen die uns nicht herein! Können sie ein gutes Wort einlegen für uns?» Eine der Frauen wischte sich eine Träne weg. Ich versprach, ich wolle nochmals nachfragen gehen, ob sie nicht vielleicht ganz hinten im Saal sitzen könnten, an einem Zweiertischchen. Am Saaleingang aber wurde mir erklärt, dass die Regeln streng seien, dass bei Kontrolle sogar Bussen anfallen können, dass die Leute, welche mit Zertifikat herein gekommen sind, sich stören würden an plötzlichen Ausnahmen. Das alles stimmt natürlich. Ich eilte wieder vor das Haus, um den beiden Frauen alles nochmals sorgfältig zu erläutern. «Das ist unchristlich!», rief die Eine aus. «Sogar in den Gottesdienst durfte man nur mit Zertifikat! Ha, wenn Jesus das wüsste ... das wäre ganz gewiss nicht in seinem Sinn! Zertifizierte Christenheit!» Die Zweite erklärte mir, dass sie kürzlich an einer Abdankung draussen vor der Kirche habe sitzen müssen. «Nur Geimpfte dürfen die Verstorbenen ehren, wie es sich gehört. Das alles macht mich ganz konfus. Das ist wirklich unchristlich!» Ich empfahl den beiden, doch zusammen gemütlich einen Kaffee trinken zu gehen, im Beizli nebenan. Aber das durften sie wohl auch nicht. Das kam mir erst in den Sinn, als sie schon weg waren. Tja, meine Lesung danach hatte nichts mit Corona, Zertifikaten, Covid etc. zu tun. Diese Themen liessen wir wohlweislich draussen, vor der Tür ... RUTH PE TITJE AN-PL AT TNER

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EVP unterstützt Meschberger

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Der Vorstand der EVP Liestal hat beschlossen, bei dieser Stadtratswahl nicht mit einer eigenen Kandidatur anzutreten, sondern die Kandidatin der SP zu unterstützen. Pascale Meschberger, Einwohnerrätin und Landrätin, ist eine kompetente, erfahrende und lösungsorientierte Politikerin. Sie arbeitet mit anderen Parteien erfolgreich zusammen und hat innert kurzer Zeit einen beachtlichen Leistungsausweis erreicht. E VP LIESTAL

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Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 9. Dezember 2021

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Trummer – Familienalbum pr. Der Mundart-Singer und -Songwriter Trummer präsentiert in der Kulturscheune Liestal sein neuestes Werk «Familienalbum», sein zweites Album in CD-Buchform. In diesem Werk stellt er sich Fragen wie: Was gehen uns unsere Eltern und unsere Familiengeschichte an? Welche Spuren haben sie hinterlassen? Was machen wir daraus? Und welche Spuren hinterlassen wir selbst? In den Songs des Projektes geht er der Geschichte seiner eigenen Eltern nach. Aus persönlicher Sicht, aber auch indem er ihre Perspektiven einnimmt, erzählt das Album von einem ganz normalen Leben zweier ganz normaler Menschen, eine Liebesgeschichte, auch eine Ernüchterungsgeschichte. Zusammen mit Nadja Stoller (Gesang, diverse Instrumente) und Samuel Baur

(Gesang, Perkussion) werden die Songs vielseitig interpretiert, und mit dieser herzlichen und vertrauten Band gehen die Aufführungen des Familienalbums über reine Konzerte hinaus. Ein gemeinsames Nachdenken, Erinnern und Erzählen, eine Art Themenabend.

Trummer (Gesang, Gitarre), Nadja Stoller (Gesang, diverse Instrumente) und Samuel Baur (Gesang, Perkussion).Weitere Infos: www.trummeronline.ch.

Trummer mit Nadja Stoller und Samuel F O T O: Z V G Baur.

Samstag, 11. Dezember, Kulturscheune Liestal. Zwei Konzerte an einem Abend mit höchstens je 45 Zuhörer/-innen. 1. Konzert: 19 Uhr, 2. Konzert: 20.45 Uhr Bitte beachten Sie: Gemäss den aktuellen Richtlinien können nur Personen mit einem am Veranstaltungstag gültigen Covid-Zertifikat (Geimpfte, Genesene, Getestete) ans Konzert zugelassen werden. Maskentragen ist Pflicht. Eintrittspreise: Erwachsene: Fr. 35.– / Junge (bis 24 Jahre): Fr. 20.–, Vvk: Buchantiquariat «Poete-Näscht», Rathausstrasse 30, 4410 Liestal, Tel 061 921 01 25 oder via Kulturscheune, www.kulturscheune.ch

kinden. Projekt: Wintergarten, Parzelle Nr. 1522, Eggweg 22. Hölstein. Nr. 0034/2021. Bauherrschaft: Huber Angela Eve u. Stefan, Oberer Holdenweg 1, 4434 Hölstein. Projekt: Anbau Doppelgarage. Neuauflage: zusätzliche Aussentreppe und Stützmauer, Parzelle Nr. 1142, Oberer Holdenweg 1a. Nr. 2173/2021. Bauherrschaft: Milch- und Landwirtschaftliche Genossenschaft Hölstein, Degen Felix, Eichhofstrasse 1, 4434 Hölstein. Projekt: Erweiterung Take- Away mit 4 Innen- und 6 Aussensitzplätze, Parzelle Nr. 167, Hauptstrasse 61. Itingen. Nr. 1409/2019. Bauherrschaft: Italiano Sonya u. Mirko, Geissbrunnenweg 37, 4452 Itingen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1393, Geissbrunnenweg. Lampenberg. Nr. 2153/2021. Bauherrschaft: Steffen Beat, Archweg 42, 4226 Breitenbach. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle und Autolift / Gedeckter Sitzplatz, Parzelle Nr. 255, Ebeni. Lausen. Nr. 1219/2021. Bauherrschaft: ALDI SUISSE AG Zweigniederlassung Perlen, Vassalli Rinaldo, Aldi-Suisse-Strasse 2, 6035 Perlen. Projekt: Erweiterung Verkaufsladen / Einkaufswagenüberdachung / Klimageräte. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 349, Hauptstrasse 8. Nr. 2167/2021. Bauherrschaft: HRS Real Estate AG, Hochbergerstrasse 60c, 4057 Basel. Projekt: Wohnüberbauung / Altersund Pflegeheim / Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 3183, 3184, 3185, Hauptstrasse. Liestal. Nr. 0397/2019. Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Local Project Management, Herr Studer, Grosspeterstrasse 20PF, 4002 Basel. Projekt: Abbruch und Neubau einer Mobilfunkanlage mit Mast und neuen Antennen / LIRO. Neuauflage:

geändertes Projekt, Parzelle Nr. 7457, Gestadeckplatz 6. Nr. 1675/2019. Bauherrschaft: Sun Hill Living AG, Bergweg 39, 4450 Sissach. Projekt: 2 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle und Spielplatz. Neuauflage: zusätzliches Schwimmbad, Parzelle Nr. 2847, Bodenackerstrasse 10. Nr. 2164/2021. Bauherrschaft: Sutter Stéphanie u. Andreas, Weidweg 23, 4410 Liestal. Projekt: Umbau Wohnhaus / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 3311, Weidweg 23. Lupsingen. Nr. 2176/2021. Bauherrschaft: United Homes, Tannenweg 4, 4304 Giebenach. Projekt: 4 Einfamilienhäuser mit Carports, Parzelle Nr. 570, 579, 897, 896, 878, 894, Gartenstrasse. Oltingen. Nr. 2162/2021. Bauherrschaft: Itin Claudia u. Weisskopf Peter, Hauptstrasse 43, 4494 Oltingen. Projekt: Fassadenänderung, Parzelle Nr. 1145, Hauptstrasse 43. Sissach. Nr. 2149/2021. Bauherrschaft: Kanton Basel-Landschaft, Vogt Martin, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Projekt: Erweiterung Tankstelle, Parzelle Nr. 3877, Netzenstrasse 1d. Nr. 2155/2021. Bauherrschaft: Fiechter Eva u. Martin, Römerweg 8, 4450 Sissach. Projekt: Aufstockung Wohnhaus, Parzelle Nr. 1865, Römerweg 8. Titterten. Nr. 1473/2021. Bauherrschaft: Ulrich Patrick u. Claudia, Teufiweg 2, 4425 Titterten. Projekt: Ausbau Dachgeschoss / Sitzplatzüberdachung. Neuauflage: zusätzliches Dachflächenfenster / Whirlpool / Stützmauer, Parzelle Nr. 938, Teufiweg 2. Waldenburg. Nr. 0111/2020. Bauherrschaft: Schmutz Margrit u. Gusti, Kellenberg 51, 4437 Waldenburg. Projekt: Laufstall mit Jauchegrube / Siloballenplatz / Stützmauer. Neuauflage: zusätzliche Stützmauer, Parzelle Nr. 490, Kellenberg.

Baugesuche Auflagefrist: 13. Dezember 2021 Anwil. Nr. 2175/2021. Bauherrschaft: Derungs Nicole u. Guido, Laufrainweg 112, 4469 Anwil. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage, Parzelle Nr. 1108, Hostmattweg. Bubendorf. Nr. 2144/2021. Bauherrschaft: Bühler Sandra u. Marcel, Weidstrasse 22, 4416 Bubendorf. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 1362, Weidstrasse 22. Eptingen. Nr. 1972/2021. Bauherrschaft: Mohler Sven, Schulstrasse 6, 4458 Eptingen. Projekt: Wärmepumpe, Parzelle Nr. 1016, Schulstrasse 6. Frenkendorf. Nr. 2150/2021. Bauherrschaft: Senst Angelika, Schmidholzstrasse 31, 4142 Münchenstein. Projekt: Zweckänderung: alt Wohnhaus in neu Betreutes Wohnen, Parzelle Nr. 180, Gartenstrasse 5. Nr. 2171/2021. Bauherrschaft: Arnold Anna Luisa u. Philipp Ramon, Brunnmattstrasse 12a, 4402 Frenkendorf. Projekt: Wintergarten, Parzelle Nr. 1358, Brunnmattstrasse 12a. Füllinsdorf. Nr. 2151/2021. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Kies/Humus Deponie, Parzelle Nr. 786, Wölferstrasse. Nr. 2170/2021. Bauherrschaft: Uttinger Daniel, Poolstrasse 27, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Umbau und Aufstockung Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1573, Poolstrasse 27. Nr. 2172/2021. Bauherrschaft: Yanik Sakire u. Süleyman, Achilles Bischoffstrasse 6, 4053 Basel. Projekt: Kamin für Cheminée, Parzelle Nr. 1715, Rheinstrasse 58. Gelterkinden. Nr. 2154/2021. Bauherrschaft: Bossert Katharina u. Sutton Felix, Bachmattstrasse 50, 8048 Zürich. Projekt: Einfamilienhaus mit Unterstand, Parzelle Nr. 5268, Langacherweg. Hemmiken. Nr. 2156/2021. Bauherrschaft: GGS Konzept AG, Chapfweg 4, 4460 Gelter-

Kraniche über Seltisberg.

F O T O S: S . K EL L ER

Aussergewöhnliche Vögel als Winterboten und Gäste

Vogelkundler Simon Keller erzählt von seinen Beobachtungen In den letzten Wochen konnte man mit etwas Glück die majestätischen Kraniche auf ihrem Zug in den Süden beobachten. So sah ich bei Tagesanbruch über Liestal gut 50 Exemplare als Trupp in V-Formation vorbei ziehen, wobei ihre trompetenden Rufe bis zu mir auf den Seltisberg zu hören waren. Wenige Stunden später wurde aufgrund der gleichen Anzahl der wohl selbe Trupp bei Cressier im Kanton Neuenburg gesehen. Ein weiterer Trupp in dieser Grössenordnung wurde der Vogelwarte einige Wochen später auch aus Wintersingen gemeldet. Seit wenigen Jahren streifen Kraniche im Frühjahr und Spätherbst/Frühwinter nicht nur den Nordrand der Schweiz, sondern ziehen vermehrt in breiterer Front durch bis in ihre präferierten Wintergebiete in Spanien und Nordafrika. Selbst über der Stadt Zürich entdeckte ich einmal einen Trupp von über 100 Exemplaren im November – am Lac du Der in Frankreich ziehen wiederum abertausende durch. Zur Brutzeit benötigen die Vögel weite, ungestörte Sumpfgebiete mit Bruchwäldern, wo sie ihre spektakulären Balztänze zeigen. In ähnlichen Habitaten im Norden und Osten Europas kommen auch Raubwürger und Kornweihen vor, welche bei uns in spärlicher Zahl durchziehen und noch seltener auch überwintern. Letzteres machen sie am liebsten in abwechslungsreichen Feldfluren, wo sie unter anderem Mäuse und kleine Vögel jagen. Im November jagten und rasteten

einzelne Kornweihenmännchen und -weibchen auf dem Seltisberg in der ehemaligen Deponie. Als Überraschungsjäger gaukelten sie knapp über dem Boden des wilden und strukturreichen Halboffenlandhabitats. Der Raubwürger wiederum – bis zu seinem Aussterben 1986 noch Brutvogel in der Schweiz – braucht neben ausreichend Nahrung vor allem Hecken und einzelne Feldbäume als Jagdwarten in Halboffenlandschaften, welcher er seit Wochen am gleichen Ort nutzt wie die Kornweihen. Wälder hingegen sind für diese beiden Arten ungeeignete Lebensräume. Der Raubwürger zeigt im Flug seine schön kontrastierenden weiss-schwarzen Flügel- und Schwanzfedern, wobei er auch den Rüttelflug beherrscht, wie der bei uns heimische Turmfalke. Ich konnte sogar beobachten, wie der Raubwürger den grösseren Turmfalken von hinten attackierte und zu vertreiben versuchte. Eventuell sieht er ihn als Nahrungskonkurrenten an oder macht sich einfach ein Spiel daraus, den Grösseren zu necken. Weitere Chancen auf Kornweihen und Raubwürger im Winter in unserer Region zu treffen, bieten noch Relikte von eher wilden, meist mit Buntbrachen, Hecken und Asthaufen aufgewerteten Feldfluren im Leimenund Laufental sowie auf dem Wenslingerfeld. Wenn man sich ruhig verhält und auf den Wegen bleibt, nähern sich die eindrücklichen Tiere manchmal sogar von selbst. SIMON KELLER, SELTISBERG

Kornweihe (w), ehm. Deponie Seltisberg.

Überwinternder Raubwürger in Seltisberg.

Klimafreundliche Banken? Ja, das geht. Wir haben Träume. Und verwirklichen sie. Jetzt aktiv werden. #dreampeace


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 9. Dezember 2021

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Waldenburger Teams dominieren den Chlausä-Cup

Zunzgen Am 25. Chlausä-Cup kamen Unihockeyfreunde wieder auf ihre Kosten Nach der coronabedingten Pause im Vorjahr, meldete sich das Unihockeyturnier Chlausä-Cup am Wochenende zurück. Trotz kurzfristiger Absage der Jugendkategorien, kamen die Unihockeyfreunde in Zunzgen dennoch wieder auf ihre Kosten – und dies bereits zum 25. Mal. Keine Jugend-Kategorien am Sonntag, dies beschloss das Turnier-OK am Donnerstagabend schweren Herzens, nachdem in den letzten Tagen die CoronaFallzahlen an den regionalen Schulen massiv angestiegen waren. Zum Schutz aller Beteiligten entschied das Organisationskomitee den dritten Spieltag aus dem Turnierplan zu streichen. Aus dem traditionell dreitägigen Chlausä-Cup

wurde bei seiner 25. Austragung so eine zweitägige verkürzte Version. Sportlich gesehen hatten es aber auch die verbleibenden beiden Turniertage durchwegs in sich. Nachdem das Unihockeyturnier des Turnvereins Zunzgen im vergangenen Jahr komplett Corona zum Opfer fiel, war die Vorfreude bei den teilnehmenden Teams umso grösser, konnten in diesem Jahr wenigstens zwei Drittel des Cups ausgetragen werden. In den drei verbleibenden Kategorien standen letztlich 50 Mannschaften in den beiden Sporthallen in Zunzgen im Einsatz. Während der Freitagabend ganz im Zeichen der Frauen/Mixed-Kategorie stand, duellierten sich am Samstagvormittag zuerst die Ü40-Mannschaften

Das Team «Sich selber» des TV Oberdorf (blaue Dress) triumphieren in der Aktiv-Kategorie am Chlausä-Cup.

miteinander, ehe der Samstagnachmittag ganz im Zeichen der Hauptkategorie, jener der Aktiven, stand. Dominiert wurde die diesjährige Ausgabe des ChlausäCups von den Mannschaften aus dem Waldenburgertal. Sowohl bei den Frauen/Mixed als auch bei den Aktiven standen jeweils zwei Teams aus jener Region auf dem Podest. Im Halbfinal der MixedKategorie zwischen den zwei Teams aus dem Waldenburgertal gelang dem Team «Hinkebein» im Penaltyschiessen gegen «Multiple Scorgasms» der Finaleinzug. Dort traf das Team, gespickt aus Spielern der Waldenburg Eagles, auf den Turnverein Zeglingen. Die Waldenburger feierten mit einem knappen 1:0 den Turniersieg am Freitagabend. Im kleinen

Final setzte sich das zweite Waldenburger Team, die «Multiple Scorgasms», gegen die Swiffer Böckten mit 2:0 durch. Ein reines Sissacher Bild zierte dann am Samstagmorgen das Podest in der Kategorie Ü40. In einem Hin- und Rückrunde-Modus konnte der «UHC Landmänner Chuchi», das Team aus UHCSissach-Spielern, die meisten Punkte verbuchen und feierten so den Kategoriensieg. Gefolgt von den beiden weiteren Sissacher Teams «Traktor UHU Sissach» und «Pinkpower». Waren die Finalspiele am Freitagabend eher eine knappe Angelegenheit, so sorgte das Team «Sich sälber» des TV Oberdorf am Samstag in der Aktivkategorie resultatmässig für klare Verhält-

nisse. Im Final besiegten die Oberdörfer den Turnverein Gunzgen deutlich mit 4:0. Derweil die zweite TVO-Mannschaft «Die Andere» im kleinen Final gegen das Böckter Team «HC Wolfloch» mehr zu kämpfen hatte, ehe der 3:2-Sieg und damit Rang drei feststand. Die Böckter, bei der letzten Austragung des ChlausäCups vor zwei Jahren noch Turniersieger, mussten in diesem Jahr mit dem vierten Schlussrang vorliebnehmen. Für einen farblichen Hingucker sorgten die Böckter aber dank ihrer kreativen Verkleidung auch in diesem Jahr wieder. Eine Tradition, die beinahe so lange besteht, wie das Unihockeyturnier in Zunzgen. THOMAS DIT ZLER, TURNVEREIN ZUNZGEN

Glänzen seit Jahren mit ihrer kreativen Teambekleidung: Das «HC Wolfloch»-Team aus Böckten.

F O T O S: Z V G

Grosse Spende von 11111 Franken für «Ärzte ohne Grenzen»

Gelterkinden Selbst gemacht! Kerzenziehen 2021 URSULA HANDSCHIN

Freudiges und erleichtertes Strahlen von Kari Meiller nach den intensiven zwei Wochen des Kerzenziehens im November. Trotz der Auflagen für Corona mit Covid-Zerifikat für die Erwachsenen, strömten 450 Schüler/-innen mit ihren Klassen, 1000 Erwachsene und ca. 2000 Kinder und Jugendliche zum stimmungsvollen Kerzenziehen ins alte Zeughaus Gelterkinden, wo der Organisator mit seinem 46-köpfigen ehrenamtlichen Kerzenzieh-Team eine gemütliche Atmosphäre geschaffen hatte. Neben den verschiedenen farbigen Wachstöpfen, an denen andächtig versunken oder eifrig konzentriert grosse und kleine Kerzenzieherinnen hin – und herwuselten, standen Tische, an denen die fertig gezogenen Kerzen mit oder ohne Hilfe der jeweils vier bis fünf Helfenden zu Kunstwerken geschmückt und

vollendet wurden. Ob zu Bananen, Bleistiften, Hexen, Pinguinen und vielen anderen Varianten. Der Fantasie war fast keine Grenzen gesetzt. An den Tischen der Wirtschaft konnten die begleitenden Erwachsenen oder nach vollendetem Werk alle Köstlichkeiten geniessen. Das Wirtepaar Jeannette Tanner und Ernst Rüegsegger sorgten mit unzähligen Hot Dogs, Kuchen und Waffeln aus Teig von Natalie Lack für zufriedene Gesichter. Im Raum nebenan roch es nach Bienenwachskerzen. Zum Ausruhen lud ein Sofa ein, auf dem man die Filmpräsentation von der eindrücklichen und notwendigen Arbeit der Organisation «Medecines sans Frontières» mitverfolgen durfte, für die der Reinerlös seit Jahren bestimmt ist. Kari Meiller verkündete darum überglücklich bei der Übergabe des stolzen Betrags von wiederum 11 111 Franken, dass dies dank

Janusz Grzybeck, langjähriges Kerzenziehmitglied, hilft beim Vollenden des Kunstwerkes, währenddem an den Tischen nebenan Köstlichkeiten serviert werden.

des guten Besuchs des Anlasses, der florierenden Wirtschaft und dem Einsatz des ehrenamtlichen Helferteams während der 900 Arbeitsstunden und trotz des höheren Wachspreises und der Corona-Einschränkungen möglich gewesen war. Die beiden Vertreterinnen der «Ärzte ohne Grenzen», staunten und nahmen den grossen Check am vergangenen Donnerstag mit einem kleinen Zeremoniell dankend entgegen. Zudem hatten Schulkinder aus Gelterkinden und Umgebung, private Kinder und Erwachsene wieder viele kreative besinnliche und gemütliche Stunden erlebt mit dem stolzen Ergebnis von kunstvollen Kerzen in stimmungsvoller und vorweihnachtlicher Ambiance. Kari Meiller hofft, dass sich zum vorgesehenen Datum 20. Nobember bis 4. Dezember 2022 wieder ein so motiviertes Helferteam einfinden wird wie dieses Jahr!

Über die Übergabe der Spende von 11111 Franken freuten sich die Spender Kari und Marianne Meiller, Ernst Rüeggsegger, Janusz Grzybeck, Urs Grieder (v. r.) und die Empfängerinnen von Medecines sans Frontières Nathalia Dunn und Jeanne Send (mit Spendencheck).

Nationalrätin Florence Brenzikofer (v. l.) ergänzte das Kerzenzieherteam Sabine Buess, F O T O S: U. H A ND S C HIN Kari Meiller und Sandro Kamber für einen Nachmittag.

Hexen, Eulen und andere Kunstwerke.


Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Bei allen Veranstaltungen der Kirchgemeinde halten wir uns an die Vorgaben des BAG. Veranstaltungen können kurzfristig geändert oder abgesagt werden. Es besteht Zertifikatspflicht, wo es das BAG vorgibt. Angaben auf der Homepage www.ref-gelterkinden.ch beachten. Donnerstag, 9. Dezember 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof 17.30 Teenagerclub im Unterrichtshüsli Freitag, 10. Dezember 14.00 bis 16.00 Weihnachtsgeschichtenkiste - Kinder hören Weihnachtsgeschichten, das Bistro lädt zu Kaffee und Kuchen, am Büchertisch können die gehörten Geschichten gekauft werden. Mit Zertifikatspflicht Samstag, 11. Dezember Ab 17.30 Verpflegung in weihnächtlichem Ambiente vor der Mehrzweckhalle 19.00 Weihnachtsspiel «wenn dä Stern ufgoht» alle Kirchen von Gelterkinden, Mehrzweckhalle Gelterkinden. Mit Zertifikatspflicht. Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 12. Dezember 17.00 Weihnachtsspiel «wenn dä Stern ufgoht» alle Kirchen von Gelterkinden, Mehrzweckhalle Gelterkinden. Mit Zertifikatspflicht. Eintritt frei, Kollekte. Fahrdienst: Silvia Bürgin, 061 981 58 87. Nach der Aufführung Verpflegung in weihnächtlichem Ambiente vor der Mehrzweckhalle Dienstag, 14. Dezember 11.00 Gottesdienst im Altersheim (C. Wiederkehr/D. Strub) Mittwoch, 15. Dezember Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 19.10 Taizé Gebet in der Kirche Lieder-StilleGesang Donnerstag, 16. Dezember 16.30 Hilfsleitertreff im Unterrichtshüsli 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Samstag, 18. Dezember 14.00 Jungschi im und ums Unterrichtshüsli 16.30 Fiire mit de Chliine - Gottesdienst für die Kleinsten im Pfarrhofgarten unterhalb der Kirche am Lagerfeuer. Weihnachtsgeschichte, singen und basteln. Kleines Zvieri und heisse Getränke vom Feuer. Information: Eric Hub fällt wegen einer Rücken-Operation bis 22.12. aus. Amtswochen bis 12.12., Pfr. Andreas Berde, a.berde@gmx.de und 0049 (0) 7624 988 89 72 13.-19.12., Pfr. Samuel Maurer, 061 981 34 90 Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag,11. Dezember 19.00 Weihnachtsspiel «Wenn dä Stärn ufgoot» in der Mehrzweckhalle Gelterkinden 3. Adventsonntag, 12. Dezember 17.00 Weihnachtsspiel «Wenn dä Stärn ufgoot» in der Mehrzweckhalle Gelterkinden Dienstag, 14. Dezember (Zertifikat) 12.15 Offener MittagsTisch und Ritrovo Pensionati Italiani. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, 061 981 11 25 Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00 – Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 11. Dezember 18.00 Versöhnungsgottesdienst

Sonntag, 12. Dezember, 3. Advent 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen 11.00 Kommunionfeier 15.00 Christkatholischer Gottesdienst 16.00 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen Mittwoch, 15. Dezember 6.30 Ökumenischer Rorate-Gottesdienst 17.00 Kommunionfeier dt./ital. Freitag, 17. Dezember 19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der ref. Kirche

ObZ

Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 12. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler Gemeindeweihnachtsfeier Anwil Sonntag, 12. Dezember 16.00 Besammlung beim Schulhaus. Nach einem Spaziergang zum Reizacker feiert die Gemeinde ab 16.45 rund um den Weihnachtbaum mit Liedern und Geschichten die Advents und Weihnachtszeit.

Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Sonntag, 12. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Taufen in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke – dieser Gottesdienst findet MIT Zertifikat statt!

Samstag, 11. Dezember 19.00 Weihnachtsspiel Mehrzweckhalle Sonntag, 12. Dezember 17.00 Weihnachtsspiel Mehrzweckhalle Dienstag, 14. Dezember 14.30 Treffen 60+

17.00 Offenes Adventssingen hinter dem Zentrum Ergolz, Ulrike Noffke und Musikverein Ormalingen

Bitte informieren sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Dienstag, 14. Dezember 19.30 Uhr «Offene Weihnachtschor- Probe» in der Kirche Ormalingen – dieser Anlass findet MIT Zertifikat statt.

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Mittwoch, 15. Dezember Lesekeller Adventsfenster im Pfarrhauskeller Ormalingen:

Sonntag, 12. Dezember 17.00 Krippenspiel für die ganze Gemeinde mit der Stärnschnuppe zum 3. Advent in der Kirche Buus – mit Raphael Weber und Pfarrer Daniel Hanselmann, für diesen Gottesdienst gilt die Zertifikatspflicht. Rund um meine Kirche Stärnschnuppe Samstag, 11. Dezember, 10.00 bis 11.30, Hauptprobe für das Weihnachtsspiel «So ein Kamel», für alle Kinder welche beim Krippenspiel mitwirken. Im Pfarrhaus Buus mit Znüni. Kirchgemeindeversammlung vom 5. Dezember 2021 Es waren folgende Traktanden vorgesehen: 1. Begrüssung / 2. Traktandenliste / 3. Beschlussprotokoll KGV vom 20.6.2021 / 4. Tätigkeitsbericht / 5. Voranschlag 2022 und Festsetzung des Steuerfusses/ 6. Verschiedenes Die 23 anwesenden Stimmberechtigten haben zu allen Traktanden ihre Zustimmung gegeben: Traktandenliste wie bei der Einladung vorgeschlagen; Beschlussprotokoll der KGV vom 20.6.2021; Voranschlag mit einem Ertrag von CHF 487 750, einem Aufwand von CHF 490 201 und dem daraus resultierenden Defizit von CHF 2451. Der Steuerfuss bleibt bei 0.7% vom steuerbaren Einkommen und 0,07% vom steuerbaren Vermögen. Regina Rupf vom Revisoren-Team las den Revisorenbericht und dankte dem Kassier Raymond Sommer für den detaillierten, situationsgerechten und vorsichtig budgetierten Voranschlag 2022. Erfreulicherweise stellt sich Céline Graf, welche bis anfangs November als Präsidentin ad interim agierte, zur Verfügung das Präsidenten-Amt für die Amtsperiode 2021/2024 definitiv zu übernehmen. Der Tätigkeitsbericht von Céline Graf war nicht wie üblich ein Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen, sondern ein Rückblick auf das Schaffen der KirchenpflegerInnen, den damit verbundenen Arbeiten und Sitzungen. Da Corona bedingt kein Apéro möglich war, wurde nach der Sitzung allen Versammlungsbesuchern ein feiner «Grättimann», ein «Schoggistängeli» und ein Süssmost abgegeben. Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 12. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 3. Advent, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer

– 17.00 Geschichte für Kinder – 19.30 bis 21.00 Geschichten für Erwachsene Leitung: Ruth Strunk, Michael Jankowski und Silvia Gürtler Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 9. Dezember 2021

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Leser schreiben

Genügsamkeit - Suffizienz Das Wort «Suffizienz» stammt aus dem Lateinischen und kann auf Deutsch mit Genügsamkeit übersetzt werden. Dieses Wort taucht zu Recht mehr und mehr im Zusammenhang von Klimawandel und Klimaschutz auf. An einem Klimaseminar vom 1. bis 3. Oktober habe ich gehört, dass ein Grossteil der Bevölkerung sehr wohl um die Dringlichkeit des Umdenkens und Um-Handelns bezüglich der Klimaerwärmung weiss. Dass sich aber erst ein viel kleinerer Teil der Bevölkerung entschlossen für den Klimaschutz einsetzt, habe vermutlich zwei Gründe: Die Menschen fühlen sich angesichts des sehr komplexen und alle Lebensbereiche betreffenden Problems überfordert. Sie ziehen sich resignierend zurück und sagen: Ich kann eh nichts machen. Die Menschen haben Angst vor einem Wohlstandsverlust. Hat dieser mit den Einschränkungen durch die Pandemie nicht bereits eingesetzt? Und hatten die Extremwetterlagen nicht auch schon Einschränkungen unserer Möglichkeiten zur Folge? Ich denke wir brauchen eine Neudefinition von Lebensqualität. Suffizienz, Genügsamkeit, Sparsamkeit und Ver-

zicht können glücklich machen. Warum schreibe ich diese Zeilen zwischen «Black Friday», der hoffentlich bald der Vergangenheit angehört, und Fridays (oder «all days …») for future? Weil Weihnachten vor der Türe steht. Brauchen wir nicht dringender denn je statt Geschenke, respektvolle Begegnungen? Nach einer gehässigen Zeit über Coronamassnahmen eine Kultur des Verzeihens, des neu aufeinander Zugehens? Statt neue Luxusartikel anschaffen, Menschen einladen, besuchen, Weihnachtskarten schreiben, telefonieren. Der Verzicht aufs Netflix, aufs Auto, aufs Fernsehen oder auf den Fleischkonsum, beschert mir eine Menge Genugtuung, Unabhängigkeit, Lebensfreude. Gespräche statt Whatsup und Mails. Zurück zum Klimaseminar. Eine junge Amerikanerin aus Minnesota hatte ich mich korrigiert, als ich vom «Kampf» für Klimagerechtigkeit sprach. Der Einsatz für ein Umdenken und Veränderung soll kein «Chrampf» sein, sondern soll beflügeln und Vergnügen bereiten. Und ich habe das tatsächlich letztes und dieses Jahr schon erlebt bei den «Klimagesprächen», die ich inzwischen in Basel und bald in Baselland moderiere. DONAT OBERSON

Donnerstag, 16. Dezember 10.00 Weihnachtsfeier mit Gottesdienst und Abendmahl inkl. Bewohner Haus C im Zentrum Ergolz, Pfarrer Detlef Noffke Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 12. Dezember 19.15 (Einläuten 19.00) Kleine Feier zur Ankunft des Friedenslichts von Bethlehem mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für Selam. Gottesdienst ohne Zertifikatserfordernis, die Teilnehmendenzahl ist auf 50 begrenzt. Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92 Montagskino Montag, 13. Dezember, 19.30. Wir zeigen den Film «Un sac de billes», (Ein Sack voll Murmeln) von Christian Duguay, Frankreich 2017. Anlass mit Zertifikatserfordernis Sonntag, 19. Dezember 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen. Gottesdienst ohne Zertifikatserfordernis, die Teil-nehmendenzahl ist auf 50 begrenzt. Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92. KONTAKT Pfarramt Rümlingen Pfarrer Markus Enz, Tel. 062 299 12 33; E-Mail enzruem@bluewin.ch Homepage der Kirchgemeinde www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Bitte beachten Sie weiterhin die Handhygiene und die Abstandsregeln. Bei Unsicherheit konsultieren Sie bitte den Schaukasten, oder die Webseite! www.ref-wintersingen-nusshof.ch An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Kasperli möchte bei Groseli Geburtstag feiern.

F O T O S: U. H A ND S C HIN

Tri Tra Trallala, der Kasperli war da Gelterkinden Lustige Unterhaltung für die Kinder URSULA HANDSCHIN

Nach einem Jahr Pause wegen Corona wagten es die Vorstandsfrauen des Frauenvereins wieder, Manuela Steiner mit ihrem Kasperlitheater Gwundernäsli aus Steffisburg einzuladen, um den Kindern der Region dieses Vergnügen zu bieten. Zwar begrüsste die Präsidentin Irène Persson dieses Mal mit 35 Kindern und 21 begleitenden Eltern und Grosseltern nur die Hälfte der sonst üblichen Anzahl Besucher/-innen. Dafür konnten die nötigen Abstände eingehalten werden. Erwachsene und Kinder freuten sich auf jeden Fall und waren gespannt auf die Erlebnisse des «Kasperli im töife Meer». Einmal mehr wurde er nämlich überrascht beim Schreiben der Einladungen zu seinem Geburtstagsfest, dieses Mal von einer Prinzessin und dem Seeräuber, die ihn um Hilfe baten. Einerseits war ihrem Vater, dem König Balduin der Schlüssel zu Schatzkammer und ande-

rerseits dem Seeräuber der Schatz abhanden gekommen. Gestohlen vom Haifisch Klapperzahn, der im tiefen Meer wohnt. Bei seiner abenteuerlichen Rettungsaktion wurde Kasperli von der Seejungfrau unterstützt, die als Einzige keine Angst vor dem Hai zeigte, nachdem die Schildkröte, der Tinten- und der Clownfisch sich fürchteten. Natürlich halfen die Kinder kräftig mit Klatschen und Stampfen, um den Räuber ausser Gefecht zu setzen, währenddem Kasperli in dessen Höhle die gestohlenen Sachen holen konnte: Schlüssel, Schatz und die Perle der Seejungfrau. Als der mutige Kasperli mit dem räuberischen Hai schimpfte, klagte der, dass ihn niemand gern habe, und darum sei er so böse. Mit einer Umarmung des Hais verabschiedete sich das Geburtstagskind und konnte endlich mit Groseli und seinen Gästen feiern. Gross und Klein war wieder begeistert von dieser unterhaltsamen und warmherzigen Vorstellung.

Gemeinden

Ormalingen Beschlüsse der EGV vom 3. Dezember 2021 Protokolle: Das Beschluss-Protokoll und das Detail-Protokoll vom 2. Juni 2021 werden diskussionslos genehmigt. Traktandum 1: • Budget 2022: Das Budget 2022 mit einem Aufwandüberschuss von 315000 Franken und einer Nettoinvestition von 2045000 Franken wird einstimmig genehmigt. • Der Gemeindesteuersatz natürlicher Personen verbleibt für das Jahr 2022

bei 59 Prozent der Staatssteuer. • Die Kapitalsteuer juristischer Personen beträgt 0,055 Prozent. Die Ertragssteuer juristischer Personen beträgt 5 Prozent.

Traktandum 4: Ersatz Wasserleitung Mattenweg – Kredit • Für den Ersatz der Wasserleitung Mattenweg wird ein Investitionskredit in Höhe von 550000 Franken bewilligt.

Traktandum 2: Finanzplan 2022 bis 2026: • Der Finanzplan für die Berichtsperiode 2022 bis 2026 wird zur Kenntnis genommen. Traktandum 3: Sanierung WC-Anlagen Schulhaus Dorf – Kredit • Für die Sanierung der WC-Anlagen im Schulhaus Dorf wird ein Investitionskredit von 300000 Franken einstimmig genehmigt.

Traktandum 5: Ersatz Strassenbelag Mattenweg • Für den Belagsersatz Mattenweg wird ein Investitionskredit von 400000 Franken genehmigt. • Traktandum 6: Grundwasserfassung «Pfarrmatt» • Für den Ausbau der Grundwasserfassung «Pfarrmatt» wird ein Investitionskredit in Höhe von 420000 Franken gewilligt.

Die Puppenspielerin Manuela Steiner begrüsst mit Papagei Karli die Kleinen und Grossen und die Organisatorin Irène Persson (sitzend an der Wand).


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 9. Dezember 2021

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Strassenbeleuchtung Die Elektra Baselland erledigt im Auftrag der Gemeinde den Unterhalt der Strassenbeleuchtung in Gelterkinden. Mitteilungen betreffend defekten Strassenlampen können daher mit Angabe des genauen Standortes und wenn möglich der Kandelabernummer direkt an die Elektra Baselland gerichtet werden:

Kerzenscheinschwimmen in der Badi am Freitag, 10. Dezember 2021

Telefon: 0800 325 000 oder online unter www.ebl.ch Die Bevölkerung wird angehalten, Pflanzen, die die Lichtkegel der Strassenlampen beeinträchtigen, entsprechend zurückzuschneiden. Besten Dank für Ihre Mithilfe.

Badi-Gutschein für ein «nasses Vergnügen» Ideal zum Verschenken Verschenken Sie zu Weihnachten einen Badi-Gutschein. Die Geschenkgutscheine sind in unserem Bistro, im Webshop auf gelterkinden.ch oder auf https://badshop.gelterkinden.ch/de erhältlich. Das Badi- und Bistro-Team wünscht Ihnen schöne Festtage.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Von 17.00 bis 21.30 Uhr verzaubern warmes Kerzenlicht und weihnachtliche Musik das Hallenbad. Für das leibliche Wohl sorgt unser neues BistroAngebot. Im Aussenbereich wird Glühwein, Suppe und Raclette serviert, bei wärmenden Finnenkerzen. Lassen Sie sich verzaubern und geniessen Sie den Auftakt in die Weihnachtszeit. Im Aussenbereich keine Zertifikatspflicht! Das Badi- und Bistro-Team freut sich auf Ihren Besuch.

HALLEN-FREIBAD GELTERKINDEN Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden T 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch

Reinigung von Kanalisations- und Sauberwasserleitungen Jedes Jahr werden in Gelterkinden in einem bestimmten Gebiet die Kanalisations- und Sauberwasserleitungen gereinigt. Diese Reinigungsarbeiten dauern jeweils rund drei Wochen. Dieses Jahr sind ab dem 13. Dezember folgende Strassen betroffen: Ergolzstrasse – Sägegasse – Staffelenweg – Auf der Staffelen – Handschinweg – Farnsbergweg – Farnsbergwegli – Baumgärtliring – Im Baumgärtli – Ormalingerstrasse – Langmattweg – Marenweg – Höcherainweg – Fabrikweg – Mühlegasse – Breitiweg – Kirchrain – Dorfplatz – Gansacherweg – Strehlgasse – Bachgasse – Ochsengasse – Rössligasse – Bützenen – Bohnygasse – Hinterdorfgasse In der Regel haben diese Reinigungsarbeiten keine negativen Auswirkungen auf die Hausanschlussleitungen. In seltenen Fällen kann es aber bei Hausanschlüssen zu einem Sog oder Überdruck kommen, so dass es allenfalls einen Rückstoss in die Toiletten gibt. Es wird empfohlen, die Toilettendeckel zu schliessen und allenfalls zu beschweren. Bei Fragen steht der Leiter Werkhof, Silvio Auf der Mauer, Telefon 061 981 55 59, gerne zur Verfügung. Der Werkhof und die Gemeinde bedanken sich für Ihr Verständnis.

Badi-Bistro Neue Leitung – neues Angebot

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Öffnungszeiten über die Festtage Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung bleibt von Freitag, 24. Dezember 2021 bis Sonntag, 2. Januar 2022 geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen. Entsorgungsstelle Werkhof Fääli Samstag, 25. Dezember 2021: Ganzer Tag geschlossen Samstag, 1. Januar 2021: Ganzer Tag geschlossen An den anderen Tagen gelten die üblichen Öffnungszeiten. Gemeinde- und Schulbibliothek Die Bibliothek hat während den Weihnachts-Schulferien jeweils am Mittwoch, von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Suchen Sie einen Einstellhallenplatz? Wir vermieten folgende nicht zugewiesene Einstellhallenplätze per 1. Januar 2022: Einstellhalle Bützenen 3 Parkplätze (Mietkosten CHF 110.00.– pro Monat und Platz)

Seit 1. Dezember 2021 hat Mirko Storm die Leitung des Badi-Bistros übernommen. Zurzeit ist er am Aufbau des neuen Bistro-Konzepts. Daher steht bis Ende Jahr ein reduziertes Angebot zur Verfügung.

Wie sicher wohnen Sie? bfu-Tipp Zuhause prüfen und Stürze verhindern

Zu Hause passieren jedes Jahr rund 260 000 Unfälle. Fast die Hälfte davon sind Stürze. Es lohnt sich also, die eigenen vier Wände unter die Lupe zu nehmen und für Sicherheit zu sorgen. Bereits mit einfachen Massnahmen lässt sich das Sturzrisiko reduzieren. Der erste und vielleicht offensichtlichste Tipp: Stolperfallen beseitigen. Räumen Sie lose Kabel, herumliegende Schuhe, Spielsachen und andere Gegenstände weg. Die wichtigsten Tipps • Stolperfallen beseitigen • Teppiche mit Gleitschutzmatten unterlegen • Anti-Rutschbänder an Treppenstufen anbringen • In Lampen hellere Leuchtmittel einsetzen • Standfeste Möbel verwenden Auch Teppiche können Stolperfallen sein. Und sie rutschen leicht weg. Deshalb Tipp Nr. 2: Teppiche immer mit Gleitschutzmatten auslegen. Die gibt es z. B. in Baumärkten.

Bleiben wir am Boden und kommen zu Tipp Nr. 3: Anti-Rutschbänder an den Vorderkanten von Treppen-stufen anbringen. Die wirken gleich doppelt: Sie geben Halt und machen die Stufen besser sichtbar. Apropos «Sichtbarkeit»: Eine gut ausgeleuchtete Wohnung erhöht ebenfalls die Sicherheit. Deshalb der 4. Tipp: In Lampen hellere Leuchtmittel einsetzen. In einem gut ausgeleuchteten Zuhause nehmen wir Sturzgefahren besser wahr – und können darauf reagieren. Aber Vorsicht: Die Lampen dürfen nicht blenden. Das wäre kontraproduktiv. Und schliesslich noch der 5. Tipp: Standfeste Möbel verwenden. Kommt es doch mal zu einem Stolperer, kann man sich im Notfall daran festhalten. Regale, Schränke und Kommoden wenn nötig an der Wand festschrauben – dann kippen sie garantiert nicht um. Sie wollen noch mehr Sicherheit bei sich zu Hause? Auf bfu.ch/haushalt finden Sie noch mehr Sicherheitstipps und eine detaillierte Checkliste, um Ihr Daheim auf Herz und Niere zu prüfen. BFU

Einstellhalle Gemeindehaus 2 Parkplätze (Mietkosten CHF 110.00.– pro Monat und Platz) 1 Parkplatz für ein Motorrad (Mietkosten CHF 55.00.– pro Monat)

Ab 1. Januar 2022 startet das Bistro den Normalbetrieb mit typischen Badi-Gerichten aber auch mit feinen Salatbowls und weiteren Spezialitäten. Öffnungszeiten Badi-Bistro: Montag bis Freitag, 9.00 bis 21.30 Uhr Samstag und Sonntag, 9.00 bis 18.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi- und Bistro-Team

«MÄRLI und GSCHICHTE» Jeden Mittwoch von 14.00 – 14.45 Uhr bis 23. Februar 2022

Interessenten melden sich bitte bei der Einwohnergemeinde Gelterkinden Abteilung Bau, Susanne Wanzenried susanne.wanzenried@gelterkinden.ch 061 985 22 53

Kinder ab 4 Jahren kommen in den Genuss von erzählten Märchen und lustigen Geschichten. Unsere Erzählerinnen freuen sich, die Kinder ins Reich der Fantasie zu entführen. Kinder, die alleine kommen, werden von uns betreut. Begleitpersonen sind willkommen, für Personen ab 16 Jahren gilt die Zertifikatspflicht.

Prioritäten für die Vermietung von Parkplätzen: • Eigentümer/in oder Mieter/in einer Liegenschaft für welche Parkplatzersatzabgabe geleistet wurde. Siehe Reglement Ersatzabgabe für Parkplätze. • oder wohnhaft im Ortskern • oder Arbeitsplatz oder Geschäft im Ortskern. • weitere Gesuche (nur Einstellhalle Bützenen) Weitere Bedingung: Es können nur Fahrzeuge mit einem Kontrollschild abgestellt werden (keine Wechselschilder).

HALLEN-FREIBAD GELTERKINDEN Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden T 061 981 28 85 www.gelterkinden ch

Kommt und lasst euch überraschen. Wir freuen uns auf euch! Die Bibliothek ist in den Weihnachtsferien jeweils am Mittwoch, 22.12. und 29.12. von 15.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Der «Märli- und Gschichte» Nachmittag findet dann ebenfalls statt.

Mit einfachen Massnahmen lässt sich das Sturzrisiko reduzieren.

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Weitere Infos auf: www.bibliothek–gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden


Region Gelterkinden

ObZ

Sinfonisches aus dem Norden und dem Baselbiet Sissach Das Orchester Gelterkinden gab unter Osvaldo Ovejero ein Sinfoniekonzert Immer noch gilt: Aller Wiederanfang ist schwer. Dies musste auch das Orchester Gelterkinden erfahren, das am letzten Wochenende in Sissach und Gelterkinden endlich wieder musizieren durfte. Wie Orchesterpräsident Gerhard Schafroth zur Einleitung anmerkte, war die Durchführung des Konzerts bis kurz vor Beginn – Corona sei Dank – auf Messers Schneide. Dank Zertifikat und Maske sowie dem Einsatz und Willen aller Beteiligten konnte das einzige Sinfonieorchester des Oberbaselbiets seine Darbietung zur Freude der Zuhörerinnen und Zuhörer aufführen. Gespannt wartete man auf die Sinfonie zu Ehren des Baselbiets, doch zuerst eröffneten die Musikerinnen und Musiker mit einem besonderen musikalischen Brocken: Giacomo Rossinis Ouvertüre zur Oper «Wilhelm Tell». Und wieder einmal bewahrheitete sich, dass Rossini zwar leicht klingt, aber von den Instrumentalisten alles forderte. Dann nahm der Chor seinen Platz vor dem Orchester ein und nach einer kurzen Einführung gab der Dirigent und Komponist Osvaldo Ovejero den Einsatz zur Uraufführung seiner Baselbieter Sinfonie. Dem vierteiligen Werk waren vier bekannte Melodien, die mit dem Baselbiet zu tun haben, unterlegt. Zuerst das Gelterkinder Lied, das solistisch von einer Sopranistin, und dann vom ganzen Kammerchor intoniert wurde. Dabei zeigte sich die Fähigkeit des Komponisten, nicht nur eine Ab-

Eltern-Kind-Singen Lasst uns zusammen die wundervolle Tradition des gemeinsamen Singens und Spielens wieder entdecken, Kindheitserinnerungen aus längst vergangenen Tagen wecken und diese mit den heutigen Kindern teilen. Start: 31. Januar / 1. Februar 2022, 15 Lektionen Montag in Ormalingen, 10.00 – 10.50 Uhr Dienstag in Gelterkinden, 10.00 – 10.50 Uhr Gruppengrösse: Max. 10 Elternteil-Kind-Paare pro Kurs Kosten: Pauschal CHF 250.– Anmeldeschluss: 15. Januar 2022

Die Cello-Sektion während der ersten Töne zu Rossinis Ouvertüre. folge von Variationen der zugrunde liegenden Lieder aneinander zu reihen. Er komponierte jeweils eigenständige Musik um die Lieder herum, die trotzdem klar zu erkennen waren. Dazu verhalf der Ad-hoc-Chor unter Dieter Hersberger. Von den vier Liedern wurde das zweite, das Baselbieter Lied, mit viel Emphase gesungen und musiziert. Satz 3 galt «Z’Basel a mym Rhy» und Satz 4 dem von den Steppin Stompers als «Waldenburger Tschou Tschou Train» adaptierten Lied von Glenn Miller. Die Sinfonie wurde vom Publikum herzlich aufgenommen. Nach der Pause spielte das Orchester Gelterkinden die beiden Peer-Gynt-Sui-

F O T O S: A . JE G GE

ten von Edvard Grieg. Auch dies ist eine Musik, die weitum bekannt ist vielfältige Stimmungen vermittelt. Doch auch sie fordert den Musikerinnen und Musikern alles ab, damit musikalisch die tragischen Bilder zu Peer Gynts Leben evoziert werden. Zum Schluss kam als Aperçu dann Leroy Anderson’s «The Typewriter» mit dem jungen Schlagzeuger Tobias Gröflin an der Schreibmaschine. Seine Zugabe für Marimba solo setzte dem Konzert einen würdigen Schlusspunkt. Insgesamt war allen Beteiligten Freude und Spielspass daran anzumerken, solch anspruchsvolle Werke einmal selbst zu spielen. Auch das ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens.

Info/Anmeldung: Regionale Musikschule Gelterkinden, 061 985 70 80 oder per E-Mail info@msgelterkinden.ch

Der Schlagzeuger Tobias Gröflin an seinem Spezialinstrument, der Schreibmaschine.

Instrumentenkarussell 2022

Kurs mit 12 Lektionen: jede Woche ein anderes Instrument kennen lernen! Leitung: Lehrerinnen und Lehrer der RMSG Alter: Ab 1. Kindergarten möglich Daten: 8./15./22./29. Januar, 5./12./19. Februar, 19./26. März, 2. April, 7./14. Mai 2022 Tag/Zeit: Samstag Gruppe 1: 9.00 – 9.40 Uhr Gruppe 2: 10.00 – 10.40 Uhr Gruppe 3: 11.00 – 11.40 Uhr Ort: Saal Musikschulhaus, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden Kosten: Fr. 80.– pauschal Info/Anmeldung: Regionale Musikschule Gelterkinden, 061 985 70 80 oder per E-Mail: info@msgelterkinden.ch Anmeldeschluss: 15. Dezember 2021

Musizierstunde Live und Zoom

Musizierstunde Live und Zoom

Eintritt frei – Kollekte (Zutritt mit Maske und Ticket)

Eintritt frei – Kollekte (Zutritt mit Maske und Ticket)

https://fm.msgelterkinden.ch/ fmi/webd/Tickets

https://fm.msgelterkinden.ch/ fmi/webd/Tickets

Zoom: https://us02web.zoom. us/j/88380153644 Passwort: RMSG

Zoom: https://us02web.zoom. us/j/88380153644 Passwort: RMSG

Dienstag, 14. Dezember 2021, 19.00 Uhr und 20.00 Uhr Musikschulsaal, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Montag, 13. Dezember 2021, 18.00 und 19.00 Uhr Musikschulsaal, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der E-Gitarrenklasse Jérôme von Allmen.

Buckten

Während des «Gelterkinder Lieds» forderte der Dirigent Osvaldo Ovejero das Publikum vehement auf, mitzusingen.

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Gemeinde Gelterkinden

Ein Kurs für Kinder im Alter von 1.5 – 4 Jahren von und mit Janina Schülin

ALEXANDER JEGGE

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Jungbürgeraufnahme Nachdem im letzten Jahr die Jungbürgeraufnahme wegen den Corona-Beschränkungen nicht durchgeführt werden konnte, hat der Gemeinderat dieses Jahr die traditionelle Jungbürgeraufnahme durchgeführt. Von den acht eingeladenen Jungbürgerinnen und Jungbürgern haben sich leider nur vier angemeldet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Trompetenklasse Bruno Martin-Eglin.

der Übergabe eines kleinen Präsents an die Jungbürger/-innen begaben wir uns in das Restaurant Mond, wo wir den Abend mit einem gemeinsamen Nachtessen ausklingen liessen. Spende für Spielplatz Der Frauenverein Buckten hat der Gemeinde 5531 Franken für die Spielplatz-Sanierung überwiesen. Der Gemeinderat und die Begleitgruppe Spielplatz bedanken sich ganz herzlich für diese grosszügige Spende!

Erneuerung der Wasserleitung und Strassenbelag Ormalingen Budget 2022 mit einem Aufwandüberschuss SANDER VAN RIEMSDIJK

Wasser war das grosse Thema an der spärlich besuchten Ormalinger Gemeindeversammlung vom letzten Freitag. Im Gebiet «Pfarrmatt» werden nämlich unterirdische Wasservorkommen erwartet, die allenfalls für die Gemeinde je nach Qualität und Menge äusserst interessant sein können, wie Gemeinderat Heinrich Weber berichte-

te: «Damit könnte die Wasserversorgungssicherheit in trockenen Zeiten erhöht und allfällige Spitzen abgedeckt werden.» Mit einem Ausbau der Bohrungen könnten die Wasservorkommen genutzt werden. Bei den ersten Probebohrungen wurden zwei Aquifere verbunden, die wieder mit grossen Kosten geschlossen werden müssen. Mit überschaubaren Mehrkosten

Im Gebiet Pfarrmatt (roter Kreis) wird nach Wasser gebohrt.

F O T O S: S . VA N RIEMS DI JK

könnten die Grundlagen geschaffen werden, um die Wasservorkommen für die Wasserversorgung zu erschliessen. Dabei ist mit Gesamtkosten in der Höhe von 420 000 Franken zu rechnen, die von der Versammlung ohne Gegenstimme angenommen wurden. Sollten die Wasservorkommen genutzt werden, sind weitere Aufwendungen nötig, die in einer zweiten Phase zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Gemeinderat Heinrich Weber informierte anhand der Gemeindekarte über Wasservorkommen im Gebiet Pfarrmatt.

Aufwandüberschuss für 2022 Gemeindepräsidentin Verena Schürmann konnte dem Souverän ein Budget für das Jahr 2022 präsentieren, das mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von 315 000 Franken rechnet. Die Investitionsrechnung sieht eine Nettoinvestition von 2 045 000 Franken vor. Die Gemeindesteuersätze sollten mit 59 Prozent der Staatssteuer für natürliche Personen, mit 0,055 Prozent für juristische Personen und mit Ertragssteuern für juristische Personen bei fünf Prozent unverändert bleiben. Der Finanzplan 2022 bis 2026, welcher der Versammlung zur Kenntnisnahme vorgelegt wurde, zeigt auf, dass die Investitionstätigkeit gegenüber den vorliegenden Jahren abnehmen wird. Dies hat zur Folge, dass das Eigenkapital weniger wird. Die Erfolgsrechnung weist über diese Planungsphase jeweils Aufwandüberschüsse auf, die dem Präsidenten der Rechnungs- und Prüfungskommission, Thomas Vollenweider, Sorgen bereitet. Er machte die zwanzig Stimmberechtigten darauf aufmerksam, dass die Finanzplanung momentan zwar noch nicht alarmierend sei, dies sich jedoch künftig ändern könnte. Die Versammlung hiess den Antrag zur Budgetgenehmigung ohne Nachfragen und ohne Gegenstimme gut.

Wasserleitung und Strassenbelag erneuert Die Wasserleitung Mattenweg ist unterdessen 40 Jahre alt und hat nach verschiedenen Reparaturen das Ende der Lebensdauer erreicht. Eine Erneuerung soll in zwei Etappen realisiert werden, so Gemeinderat Heinrich Weber, und diese wurde mit 550 000 Franken veranschlagt. Das südliche Teilstück im Jahr 2022, das nördliche Teilstück ein Jahr später. Im Zuge der Sanierung wird auch der Strassenbelag in Mitleidenschaft gezogen, dessen Sanierung auch in zwei Etappen erfolgen wird. Dazu braucht es einen Belagsersatz, der mit 400 000 Franken zu Buche schlägt. Bei beiden Mattenweg-Anträgen sowie bei der Sanierung der WC-Anlagen im Schulhaus Dorf mit Kosten von rund 300 000 Franken herrschte beim Souverän über die Annahme Einstimmigkeit. Am Schluss informierte Gemeinderat Henri Rigo über den Sanierungsbedarf des Kindergartens und Gemeinderätin Katharina Zimmermann über die Zunahme der Anzahl Kinder in der Schule und die damit einhergehende Steigung der Kosten. Für Gemeindeverwalter Felix Beyeler war es die letzte Einwohnergemeindeversammlung als Protokollant, geht er doch Ende April 2022 nach 30 Jahren im Dienst der Gemeinde in Pension.


Region Waldenburg Alle Gemeinden

Hölstein

Präventive Massnahmen zum Schutz vor der Vogelgrippe Im Zürcher Unterland wurde am 23. November 2021 bei einer GeflügelHobbyhaltung ein Fall von Vogelgrippe (Aviäre Influenza Subtyp H5N1) festgestellt. Das Virus ist hochansteckend für Geflügel, nach heutigen Erkenntnissen jedoch nicht auf Menschen übertragbar. Seit Ende Oktober haben die Fälle von Vogelgrippe (Aviäre Influenza) bei wild lebenden Wasservögeln in Europa stark zugenommen. Der Fall in einer Hobbyhaltung mit Hühnern und Wasservögeln im Zürcher Unterland im Gebiet des Rheins ist nun der erste in der Schweiz. Das grösste Übertragungsrisiko bei Hausgeflügel ist der direkte Kontakt zu wild lebenden Wasservögeln. Derzeit treffen wild lebende Wasservögel auch an unseren Gewässern zur Überwinterung ein. Daher sind vorbeugende Massnahmen in der ganzen Schweiz wichtig. Im Fokus stehen dabei die Wildvögel, die die Seuche einschleppen können. Um ein Übergreifen der Seuche von Wildvögeln auf Hausgeflügel zu verhindern, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen entschieden, in der gesamten Schweiz präventive Massnahmen zu ergreifen. Seit dem 29. November 2021, werden die Uferstreifen im Abstand von ein bzw. drei Kilometern um alle grossen Gewässer im Schweizer Mittelland zu sogenannten Kontrollund Beobachtungsgebieten. Im Kanton Basel-Landschaft betrifft dies die Ufergebiete der entlang des Rheins liegenden Gemeinden Allschwil, Augst, Binningen, Birsfelden, Füllinsdorf, Giebenach, Münchenstein, Muttenz sowie Pratteln. Für die Eindämmung der Vogelgrippe ist es wichtig, dass der Bund sowie die kantonalen Veterinärdienste alle Geflügelbetriebe kennen. Seit dem 1. Januar 2010 ist deshalb die Registrierung von Geflügelhaltungen obligatorisch. Dies gilt auch für Hobbyhaltungen. Geflügelhalter, die ihr Geflügel noch nicht gemeldet haben, werden daher aufgefordert, dies unverzüglich nachzuholen.

Winterdienstpflichten Die Gemeinde ist für die Schnee- und Eisbekämpfung auf allen öffentlichen Strassen und Trottoirs verantwortlich. Das Werkhofpersonal ist in den Wintermonaten deshalb durchgehend auf Pikett. Bei Schneefall oder Glatteisgefahr ist das Team meist unbemerkt schon in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden unterwegs. Strassen und Wege der Gemeinde werden nach Prioritätsplan schwarz geräumt und gesalzen. Private Liegenschaftsbesitzer sind für die Schneeräumung auf eigenem Grund und Boden verantwortlich. Dies gilt insbesondere auch für öffentliche Gehwege, welche über Privatareal führen. Ist das Trottoir oder die Strasse zuvor bereits durch die Gemeinde gepflügt worden, darf der Schnee nicht wieder in den öffentlichen Strassenraum zurück geschoben werden. Bei einem dadurch ausgelösten Unfall würde die Haftpflicht ansonsten auf den Verursacher übergehen. Mit Vernunft und Voraussicht lässt sich die Schneebewältigung aber sicher im Interesse aller gut bewältigen. Rechnungsstellung am Jahresende Mit Blick auf das ablaufende Rechnungsjahr 2021 wird dazu aufgerufen, sämtliche Forderungen gegenüber der Gemeinde bis spätestens in der zweiten Januarwoche geltend zu machen. Neben Rechnungen für Arbeitsleistungen oder Warenlieferungen sollen auch die Abrechnungen über Sitzungsgelder und Spesenansprüche bis zu diesem Termin eingereicht werden. Weihnachtsbäume Am Samstag, 18. Dezember 2021, zwischen 9 und 12 Uhr, werden im Gemeindewerkhof Weihnachtsbäume der Bürgergemeinde zum Kauf angeboten. Die Bäume sind alle aus einheimischem Anbau. Nach den Feiertagen können Sie den Weihnachtsbaum einer Extratour zur Entsorgung mitgeben. Der Gemeindewerkhof sammelt am Montag, 10. Januar 2022, die bis 7.30 Uhr an den üblichen Kehrichtsammelstellen bereitge-

ObZ

stellten Bäume ein. Das Dekorationsmaterial muss entfernt sein und es werden ausschliesslich Weihnachtsbäume mitgenommen. Sie können Ihren ausgedienten Baum aber auch während der regulären GrüngutAnnahme beim Gemeindewerkhof abgeben. Einladung zum Neujahrsapéro Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich zum Neujahrsapéro eingeladen. Der Gemeinderat erwartet Sie zusammen mit Ihrer Familie am Sonntag, 2. Januar 2022 zwischen 16 und 18 Uhr in der Turnhalle Rübmatt. In ungezwungener Atmosphäre möchten wir gerne mit Ihnen auf das neue Jahr anstossen. Sollte der Anlass infolge Corona nicht möglich sein, wird die Gemeinde über die gewohnten Publikationsorgane (Webseite und Gemeinde App) rechtzeitig informieren.

Niederdorf Instandstellung Fusswege Die Werkhofequipe hat das schöne Herbstwetter genutzt und dringende Unterhaltsarbeiten an verschiedenen Fusswegen in Niederdorf ausgeführt. So wurden der viel benutzte Fussweg über den Mettlensteg, der Fussweg entlang dem Mettlenbächli und der Fürholdenweg saniert und instand gestellt. Beim Mettlensteg, welcher das Mettlen-Burghaldenquartier mit der Stolltenstrasse verbindet, wurde die Grasnarbe abgetragen, der Weg geebnet und ausgeglichen, mit Mergel gefüllt und abschliessend mit Netstaler Kalksteinschotter abgewalzt und verdichtet. So sind drei tolle neu-sanierte Fusswege entstanden, auf welchen sich ein Winterspaziergang an der frischen Luft lohnt. Neuorganisation der Abfallbewirtschaftung in Niederdorf Der Gemeinderat möchte die Abfallbewirtschaftung in Niederdorf neu organisieren. Angedacht ist, dass im Siedlungsgebiet flächendeckend Container aufgestellt werden, in welchen der Abfall

tagesunabhängig entsorgt werden kann. Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand. Ist der Kehrichtsack voll, kann dieser in einem der Container entsorgt werden und muss nicht bis zum Tag der Kehrichtabfuhr zwischengelagert werden. Die von der Gemeinde beauftragte Kehrichtentsorgungsfirma hat die Abfallmengen im Siedlungsgebiet Niederdorf erhoben und ihre Empfehlungen über mögliche Standorte und Anzahl der benötigten Container abgegeben. In einem ersten Schritt wurden in den vergangenen Tagen die Eigentümerinnen und Eigentümern von bereits bestehenden, privaten Container angefragt, ob ihre Container in die Neuorganisation einbezogen werden dürfen. In einem nächsten Schritt werden die Verantwortlichen der Gemeinde die Landeigentümer der empfohlenen Standorte anfragen, ob sie ihr Land für einen Containersammelplatz zur Verfügung stellen. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit der geplanten Neuorganisation der Abfallbewirtschaftung eine attraktive Lösung für die Einwohnerinnen und Einwohner anzubieten und hofft auf eine breite Unterstützung.

Waldenburg Wärmeverbund für Waldenburg In der Gemeinde Waldenburg soll ein Wärmeverbund entstehen, der einen grossen Teil des Stedtlis mit erneuerbarer Wärmeenergie für Heizung und Warmwasser versorgen kann. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Gemeinde Waldenburg mit der EBL, die in diesem Bereich über langjährige Erfahrung und ein grosses Know-how verfügt. Auch in Waldenburg, auf dem Schulareal, betreibt die EBL bereits einen kleinen Wärmeverbund mit einer Holzschnitzelfeuerung. Diese muss in den kommenden Jahren ersetzt werden. Im Rahmen der Überlegungen zum Ersatz der bestehenden Anlage ist die Projektidee für einen grösseren Wärmeverbund entstanden. Eine durch die EBL in

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Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat klar gezeigt, dass in Waldenburg grosses Potenzial für einen Wärmeverbund besteht. Bedingung für die Umsetzung ist allerdings, dass neben der Gemeinde, die ausser der Turnhalle künftig auch die Kirche über die Fernwärme heizen möchte, genügend weitere Gebäudebesitzer von einem Anschluss an die Fernwärme profitieren wollen. Mit der Realisierung des Wärmeverbundes entsteht für das Stedtli Waldenburg eine grosse Chance, den Adelberg aufzuwerten. Die Aufwertung wurde als Massnahme in die Nutzungsstrategie aufgenommen. Heizen mit einheimischem Holz Für den künftigen Wärmeverbund ist der Bau einer neuen Wärmezentrale mit dem dazugehörigen Verteilnetz für die Fernwärme nötig. Dabei übernimmt die EBL als Vertragspartner die Planung, die Finanzierung und den Betrieb der Anlage. Das Herzstück bildet die neue Anlage zur Wärmeerzeugung. Auf dem Areal der Firma Tschudin + Heid soll die Heizzentrale in bestehenden Räumen erstellt werden. Zur Wärmeerzeugung ist eine moderne Holzfeuerung mit effizienten AbgasFilteranlagen vorgesehen. Diese sorgen dafür, dass im Vergleich zu einzelnen Heizanlagen kaum Emissionen verursacht werden. Zur Beheizung verwendet EBL immer einheimische Holzschnitzel aus den regionalen Wäldern. Das macht einen Wärmeverbund auch für die hiesigen Forstbetriebe interessant. Um den Spitzenwärmebedarf im Winter sicherzustellen sowie zur Versorgungssicherheit, zum Beispiel bei Revisionsarbeiten, verfügt die Anlage zusätzlich über ein konventionelles ölbetriebenes Heizsystem. Dieses wird nur bei Bedarf zugeschaltet. Das im Boden verlegte Fernwärmeleitungsnetz transportiert das aufgewärmte Wasser im Zentrum von Waldenburg und via Hausanschluss zum Endkunden. Komfortabel und sicher Für den Endkunden ist der Anschluss an den Wärmeverbund der EBL eine komfortable Lösung. Fortsetzung auf Seite 15

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ

Wintersalat mit Himbeerdressing für 4 Personen Zutaten 2 Chicorées 1 Cicorino rosso 1/4 Lavata 1/2 dl Apfelessig 50 g Himbeeren, aufgetaut 1/2 TL Senf Salz, Pfeffer aus der Mühle 5 EL Rapsöl 4 EL Kernenmix

Auflösung der letzten Woche

Zubereitung 1. Salate rüsten, in Blätter zerteilen und waschen. Salate in grobe Stücke teilen oder schneiden. 2. Essig und Himbeeren pürieren, durch Sieb streichen. Senf, wenig Salz und Pfeffer dazugeben, Rapsöl darunter rühren. Salat und Sauce gut mischen und Kernenmix darübergeben.

LÖSUNG 47/2021: SAENGERIN

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


Region Waldenburg

ObZ

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch

Gottesdienste Sonntag, 3. Advent, 12. Dezember 17.00 Wir treffen uns im Pfarrhof zur Einstimmung und gehen gemächlich mit unserem weihnächtlichen Liedschatz durchs Städtli. Anschliessend gibt es heissen Tee und Weihnachtsgebäck. Bitte eigenen Becher mitbringen. Anlässe Geschichtenzelt in Waldenburg Hier haben sie die Gelegenheit, eine stimmige Adventsgeschichte, live und handerzählt zu hören und zu erleben. Für Kinder ab Kindergarten bis 3. Primar. Immer Montag, Dienstag und Freitag um 16.30 bis ca. 17.00 im Stübli der Pfarrscheune Waldenburg, Pfarrgasse 10. Keine Kosten, Anmeldung nicht nötig. Waldenburg ist ein Adventskalender Herzliche Einladung zum 16. begehbaren Adventskalender. Jeden Abend wird ein neues, weihnachtlich dekoriertes Fenster, Garten oder Türe eröffnet. Diese sind ab der

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch

Dämmerung bis ca. 22.00 beleuchtet und laden zu einem stimmungsvollen Spaziergang ein. Die Adressen der Mitwirkenden finden Sie auf unserer Homepage, gleich auf der ersten Seite rechts. Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19. lespresso Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 und jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr lespresso-Team www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Offenes Abendsingen Dienstag, 14. Dezember, jeweils 19.00 bis 19.45, Kirche Waldenburg. Bitte Zertifikatspflicht beachten. Krabbelgruppe In der Pfarrscheune Waldenburg. Mittwoch,

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

15. Dezember, 9.00 bis 11.00. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55. Adventskonzert Musikschule beider Frenkentäler Mittwoch, 15. Dezember um 19.00 in der Kirche Waldenburg. Es spielen Schülerinnen und Schüler von Andy Hammersley, Martin Meier, Reto Vogt und Daniel Zellweger. Kollekte zur Deckung der Unkosten. Zertifikatspflicht. Mitteilungen Amtswoche Bis 12. Dezember, Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 13. Dezember, Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 www.kirche-waldenburg.ch Hier finden Sie auch alle Informationen zu unserer Senioren- und Gemeindereise 2022. Gerne dürfen Sie auch im Sekretariat anfragen.

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Oberdorf

Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck 3. Advent, Sonntag, 12. Dezember 10.00 Pfarrer Torsten Amling, Familiengottesdienst zum Advent, anschliessend Kirchgemeindeversammlung

60 Menschen spendeten Blut

17.00 Adventskonzert der Musikgesellschaft

Diese beachtliche Anzahl Blutspenderinnen und Blutspender aus Oberdorf und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Dafür dankt die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Oberdorf herzlich. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spende Möglichkeit am 21. Februar 2022 in Oberdorf. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch

www.kirche-langenbruck.ch Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Samstag, 11. Dezember 9.30 Kirche Eptingen, Fiire mit de Chliine (3-6jährige), Pfrn. M. Muhmenthaler mit Team, anschl. Znüni 3. Advent, 12. Dezember 10.00 Kirche Diegten, Gottesdienst, Pfrn. M. Muhmenthaler, Org. M. Krüger und Chor Diegten 14.00 bis 17.00 Gemeindesaal Diegten, Seniorenweihnacht (Zertifikatspflicht)

STIF TUNG BLUTSPENDEZENTRUM SRK BEIDER BASEL

Rent a Family – D Tante Jutta vo Kalkutta

Holderbank Theatergruppe führt Schwank in drei Akten auf

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Freitag, 10. Dezember 19.00 bis 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Sonntag, 12. Dezember 17.00 Hölstein, Abendgottesdienst am 3. Advent mit Pfarrer Roland Bressan. Kollekte: Roma Nàdej Für Kinder und Jugendliche Freitag, 10. Dezember 19.00 bis 21.30 BLü13 Teenie-Club im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein: Weihnachtsball Samstag, 11. Dezember 15.00 bis 19.00 Jungschi Bämbel, Thema: Fünf Freunde - Der grosse Erfolg. Achtung: Warme Kleidung anziehen! Montag, 13. Dezember 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Dies ist der letzte Anlass in diesem Jahr. Nach den Weihnachtsferien startet der Kids-Treff wieder am 10. Januar.

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Winterlager FaJu Ab sofort können alle Kinder und Jugendliche für die neuen Winter- und Frühlingslager angemeldet werden, welche von der Fachstelle für Jugendarbeit der reformierten Kirche Baselland zusammengetragen wurden. Verschiedene Kirchgemeinden mit ihren bewährten Teams bieten hier ihre Ski- und Snowboardlager an. Die Teilnehmenden erleben eine spannende Ferienwoche zum Auftanken und Geniessen. Die Leiterteams legen dabei Wert auf Achtsamkeit, Rücksicht, Vertrauen, Teilen und Gemeinschaft. Auf der Website www.faju.ch finden Sie die Anmeldeformulare und alle wichtigen Angaben zu den Lagerangeboten. Veranstaltungen Adventsfenster Samstag, 11. Dezember ab 18.00 auf dem Rübmatt-Areal in Hölstein. Herzliche Einladung zum Öffnen des 11. Fensters am Hölsteiner Adventshaus. Magdalena und Martin Hess haben das Fenster liebevoll für die Kirche geschmückt. Es gibt einen kleinen Umtrunk, bringen Sie eine Tasse mit. Das Adventshaus wird über den Jahreswechsel

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

hinaus stehen bleiben und allabendlich leuchten. Seniorennachmittag Mittwoch, 15. Dezember um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zur Adventsfeier und einem stimmungsvollen Nachmittag mit Liedern, Geschichte, Kerzenlicht und einem feinen Zvieri. Pfarrer Roland Bressan und das Vorbereitungsteam freuen sich auf Ihren Besuch. Veranstaltung mit Covid-Zertifikat. Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Amtswoche vom 20. November bis 14. Dezember Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Amtswoche vom 15. Dezember bis 7. Januar Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Alle detaillierten Informationen finden Sie auch auf unserer Website: www.ref-behoela.ch

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Donnerstag, 9. Dezember 17.00 Probe Krippenspiel

Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag, 12. Dezember den Gottesdienst feiern.

Freitag, 10. Dezember 19.00 Taizé in der kath. Kapelle Hölstein Samstag, 11. Dezember 15.30 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Oberdorf Sonntag, 12. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Kollekte: Behindertenforum. Jahrzeit: Karl Bischof-Bucher, Edgar Bischof 11.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier in Langenbruck 18.00 Firmung Themenabend im Saal Montag, 13. Dezember 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 15. Dezember 9.15 Rosenkranzgebet Donnerstag, 16. Dezember 17.00 Probe Krippenspiel Freitag, 17. Dezember 17.00 Kids-Treff Weihnachtliches Basteln im Saal 19.00 Sternengebet. Musik: Reto Müller

Wir haben Abschied genommen von Peter Werner Bönzli aus Niederdorf, verstorben am 25. November 2021 im 83. Lebensjahr. Gott schenke dem Verstorbenen den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft. Samstag, 11. Dezember Fiire mit de Chliine 15.30 Wir hören die Geschichte: Stella und der Weihnachtsstern. Liebe Kinder Möchtet ihr wissen, was für eine wunderbare Idee, der kleine Stern Stella hatte? Kommt einfach vorbei und hört gut zu. Nach der Geschichte, könnt ihr etwas ganz Tolles basteln. Herzliche Einladung zur ökumenischen Adventsfeier in der kath. Kirche Oberdorf.

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Der Komödienklassiker schlechthin, welcher seit der Schweizer Erstaufführung im Jahre 1970 über 300 Produktionen erlebt hat, präsentiert sich in neuem Gewand und hält dank der Neubearbeitung noch mehr Spannung, Witz und Überraschungen bereit Pflichtverteidiger Thomas Nägeli lässt es sich gut gehen. Er hat eine teure Wohnung mit Seeblick, einen eigenen Butler und unterstützt auch seine Klienten immer wieder grosszügig. Doch für diesen Lebenswandel reicht sein Einkommen hinten und vorne nicht. Zum Glück hat er eine reiche Erbtante, die im entfernten Indien lebt und regelmässig Geld schickt. Damit das Geld immer weiter fliesst, muss Nägeli ganz schön in die Trickkiste greifen und erfindet so eine ganze Familie. Das Spiel geht so lange gut, bis der fällige Check ausbleibt, dafür aber die Tante vor der Türe steht. Wo

bekommt Nägeli nun eine Familie her? Und wie wird er die Tante wieder los? Das erste mal für die Theatergruppe Holderbank inszeniert Jürg Schenk von Lausen diese Produktion und wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit. Die Theatergruppe Holderbank freut sich, sie liebes Publikum, nach einem Jahr Pause, wieder in Holderbank in der Mehrzweckhalle begrüssen zu dürfen und ihnen einen unvergesslichen Abend zu bieten. HANS PROBST Aufführungen: Freitag 14. Januar, Samstag, 15. Januar, je 20 Uhr Sonntag, 16. Januar, 15 Uhr Mittwoch, 19. Januar bis Samstag, 22. Januar, je 20 Uhr Vorverkauf ab 20. Dezember: www.theatergruppe-holderbank.ch oder 079 830 19 89 (Montag bis Freitag 9 Uhr bis 12 Uhr) Eintritt mit gültigem Covid-Zertifikat

Leser schreiben

Weihnachten – heile Welt? Wagen wir doch einmal einen Blick hinter die Fassaden von Weihnachten. Hinter Glitzer, Gaumenschmaus und Geschenken, hinter die heimelige Atmosphäre und die ergreifenden Weihnachtslieder. Die Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen sinkt auch zu Weihnachten nicht. Die Polizei verzeichnet in diesen Tagen besonders viele Einsätze wegen häuslicher Gewalt. Kaufrausch und Stress. Weihnachten

neu entdecken, warum Jesus geboren wurde, sich sogar töten liess. Das lässt sich nicht in wenigen Sätzen umfassend darstellen, aber man kann es im Johannes-Evangelium nachlesen. Ich lade Sie ein an den langen Wintertagen das Johannes-Evangelium zu lesen. So können wir Weihnachten in seinem wahren Sinn feiern, ohne Selbsttäuschung und Illusion. Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten! HEINZ SCHWOB, L AMPENBERG

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Friedenslicht Bethlehem Wird ab Mittwoch, 15. Dezember bei uns in der Kirche für Sie brennen. Um das Licht mit nach Hause zu nehmen, erhalten Sie zum Selbstkostenpreis von 5 Franken Transport-Kerzen oder Sie bringen eine Laterne mit. Bewilligungszettel für den öffentlichen Verkehr liegen auf. Herzliche Einladung das Licht weiterzutragen. Sabine Brantschen Zitat zum Bericht der KGV von Meister Friedensreich Hundertwasser zur Kirche von Bärnbach, Steiermark, welche der Künstler 1987/88 umgestaltete: «Die Kirche wurde so gestaltet, dass sie anziehend und einladend ist. Kommt zu mir! Hier ist es schön und gerecht. Eine festliche Kirche ohne Angst. Eine Kirche muss schön sein, man muss sich in ihr geborgen fühlen, und es soll in ihr eine Atmosphäre herrschen, in der man eine Brücke zur Natur, zur Schöpfung und zu Gott findet. Lichtvoller Advent Wir wünschen allen einen lichtvollen Advent und laden Sie zu unseren feierlichen und besinnlichen Anlässen ein.

Sie sind: team- und offen und authentisch, selbständig und kreativ, zeitlich flexibel (Arbeitszeit teilweise abends und am Wochenende) Sie haben: Freude an jungen Menschen, Erfahrung in Kinder- und Jugendarbeit, Bezug zur Kirche, Leiterausbildung in Spiel und Sport (wünschenswert)

Wir sind: motivierte Leiterteams in bestehenden Jugendgruppen unter dem Dachverband des blauen Kreuzes, eine lebendige, offene Kirchgemeinde mit einem Pfarrteam (150%) Wir bieten: eine gute Infrastruktur und teilweise flexible Arbeitszeiten, angemessene Entlöhnung, Stellenantritt nach Vereinbarung

Bewerbungsunterlagen sind bis am 31. Dezember 2021 zu richten an: Evang ref. Kirchgemeinde Bennwil Hölstein Lampenberg, z. H. Rosina Christ, Martinshübel 8, 4431 Bennwil rosina.christ@gmail.com Auskünfte erteilt: Pfrn. Rosina Christ: 079 785 64 88


Region Waldenburg

ObZ

Ein Konzert, das berührte

Waldenburg Fortsetzung von Seite 13

BEAT EGLIN

Die so genannte Übergabestation im Haus läuft automatisch, ist wartungsarm und ohne Aufwand für den Hausbesitzer. Dabei braucht sie beispielsweise in einem Einfamilienhaus weniger Platz als eine Waschmaschine. Die Gebühr für den Grundservice sowie die Abrechnung für das Warmwasser und die Heizleistungen sind einfach und transparent gestaltet. Während die EBL in die Heizungsanlage und das Verteilnetz des Wärmeverbundes investiert, entstehen auf der Seite der Hausbesitzer nur kleine Investitionen. Durch die Auslegung der Zentrale mit mehreren Heiz-kesseln und unterschiedlichen Energieträgern ist eine Wärmeversorgung zudem rund um die Uhr sichergestellt und sorgt zuverlässig für eine behagliche Temperatur.

kel» (1884) stammt aus dem Tirol. Hier dominierten die Männer. Die höheren Stimmen harmonierten perfekt mit den tieferen Bässen. Eine Leadstimme liess das Publikum den Text deutlich hören und verstehen. Fast stereo ertönten die vereinigten Chöre – die Männer auf der einen, die Frauen auf der anderen Seite. Und aus dem Hintergrund strömte der sanfte Klang der begleitenden, aber niemals dominierenden Kirchenorgel. Die Stimmen waren immer im Vordergrund und bildeten zusammen mit dem Kircheninstrument eine zusammenpassende Einheit. Zu Mozarts «Laudate Dominum» erzählte der Dirigent, dass der Komponist nicht auf sein Lieblingsinstrument verzichten konnte: die Sopranstimme. Die stimmgewaltigen Soli von Sopranistin Vera Hiltbrunner begeister-

Solistin Vera Hiltbrunner begeisterte.

Wunderschönes Weihnachtskonzert.

Weihnachtskonzert des Gemischten Chors Bennwil.

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Gemeindenachrichten

Oberdorf Weihnächtliche und besinnliche Klänge zum Geniessen Für ihr Weihnachtskonzert in Oberdorf suchte sich der Gemischte Chor Bennwil – auch bekannt unter dem Namen Bämbel Bees – die Kirche St. Peter aus. Eine passendere Kulisse mit der Kirchenorgel im Hintergrund und der Kanzel an der Seite ist kaum zu finden. Die Lieder gingen bis in die Anfangszeit der Kirche zurück. Der Klang der wunderschönen Stimmen kam ausgezeichnet und intensiv zur Geltung. Mit voller Konzentration und wechselnden Blicken von den Notenblättern zum Dirigenten sangen die Künstlerinnen und Künstler mit höchster Präzision. «Wir haben heute einen Männerchor. Ich habe auch einen Frauenchor aus dem Gemischten Chor gebastelt», erklärte Dirigent und Bariton Santiago Garzón Arredono mit einem Lächeln. Somit gab es zwischendurch auch einmal eine kurze Pause für die eine oder andere Gruppe. Einen Vergleich mit Profis muss der Chor nicht scheuen. Der Dirigent und Chorleiter hat das Talent, aus jeder Person das Maximum herauszuholen, sie richtig einzusetzen und entsprechend zu kombinieren. So sagte er denn während des Konzertes mehr als einmal: «Ihr werdet sehen, jede Stimme blüht auf ihre eigene Art und Weise. Und ich bin stolz auf meinen Chor.» Diese Aussage passte zum Mottet «O magnum mysterium» von Tomás Luis de Victoria ganz besonders. Das präsentierte Repertoire ging vom 20. Jahrhundert zurück bis ins fünfzehnte. Die Lieder waren perfekt aufeinander abgestimmt. In zwei Gesangspausen wurden die Geschichten «Schuelwiehnachte» und «König und Hirten» vorgelesen. «Es wird schon gleich dun-

Donnerstag, 9. Dezember 2021

F O T O S: B . E GL IN

ten und das Publikum belohnte sie mit grosszügigem Applaus. Es war nicht ihr einziger Auftritt, denn sie begleitete auch den Chor. Zum englischen Carol «God rest you merry gentlemen» sagte Arredono, dass er froh sei, mit seinem Chor nicht von Tür zu Tür gehen zu müssen. Er bevorzugte – wie das Publikum – die Wärme und Geborgenheit in der alten Kirche. Das war das letzte Lied. Da aber niemand aufstand, um zu gehen, meinte der Dirigent, dass man noch ein weiteres Lied singen würde. Zu hören war nochmals die hohe Klasse der Solistin und der beiden Chöre. Danke Santiago für den wundervollen Adventsabend! Bilder + Filme: www.presstime.ch > Kultur

Sie interessieren sich für einen Anschluss? Ihre Heizungsanlage benötigt in den kommenden Jahren eine Sanierung und Sie wollen sich über die Kosten eines Wärmeanschluss informieren? Melden Sie sich hierzu gerne über unser Kundenportal unter www.ebl.ch/waerme-waldenburg. Unsere Kundenberater beraten Sie gerne persönlich über die entstehenden Kosten und die Möglichkeiten eines späteren Anschlusses an die Wärmeversorgung. Bis Frühling 2022 möchte die EBL definitiv entscheiden, ob genügend Wärmenachfrage im Versorgungsperimeter vorhanden ist, damit das Projekt umgesetzt werden kann. Das Ziel dabei ist, den Wärmeverbund Waldenburg im Jahr 2024 in Betrieb zu nehmen. Begehbarer Adventskalender im Stedtli Seit Dienstag, 1. Dezember, wird auch in diesem Jahr täglich ein Adventsfenster geöffnet. Nutzen Sie doch die Gelegenheit, spazieren Sie abends durch unser Stedtli, erfreuen Sie sich an den weihnachtlich dekorierten Fenstern und erholen Sie sich vom Alltagsstress. Der Gemeinderat dankt allen Mitmachenden für ihr Engagement, ihre Kreativität und ihren Willen, auch in dieser schwierigen Zeit das Stedtli zu verschönern. Folgende Fenster sind Anfang Dezember zu bestaunen: 10. Dezember Familie Imgrüth, Burgmattstrasse 19 11. Dezember Familie Schilt, Froburgerstrasse 6 12. Dezember Familie Krause, Adelberg 24 13. Dezember Familie Tschudin, Schanzstrasse 30 14. Dezember Frau Lucia Trosi, Haupt-

strasse 45 15. Dezember Familie Rudin, Adelberg 16 16. Dezember Familie Maurer, Froburgerstrasse 12 Die nachfolgenden Fenster werden in den nächsten Mitteilungen veröffentlicht. Gemeinde Waldenburg

Was ist los in Waldenburg Samstag, 11. Dezember 9.00–16.00 Uhr Lädeli Alti Wacht Sonntag, 12. Dezember 17.00 Uhr, Adventskonzert, Kirche Langenbruck Mittwoch, 15. Dezember 14.00–18.30 Uhr, Lädeli Alti Wacht Jeden Samstag von 9.00–12.00 Uhr: Waldenburger Markt beim Törli

Langenbruck Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Donnerstag, 9. Dezember • Adventsfenster, Fam. A. Bötschi und J. Wenger, Hauptstr. 42 • Treffpunkt für alle Einwohner/-innen (Zertifikatspflicht), AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal, Parterre MZH Freitag, 10. Dezember Adventsfenster, Familie Blaser, Auf der Mauer 7 Samstag, 11. Dezember Adventsfenster, Familie Ramseier, Ausserdorf 12A Sonntag, 12. Dezember • Adventsfenster, Familie Gabsi, Mittlere Gasse 1 • Adventskonzert, Musikgesellschaft, Ref. Kirche Montag, 13. Dezember Adventsfenster, Hotel Erica, Erikaweg 7 Dienstag, 14. Dezember • Adventsfenster, Ursula Tschan, Hauptstr. 15 • Mütter- und Väterberatung (Voranmeldung - 079 877 72 70), 1. OG, Turnhallengebäude Mittwoch, 15. Dezember Adventsfenster, Familie Amling, Kirchgasse 2 Donnerstag, 16. Dezember • Adventsfenster, Haus Harmonie, Schöntalstr. 19 • Treffpunkt für alle Einwohner/-innen (Zertifikatspflicht), AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal, Parterre MZH

«Mich wird niemand überholen», sagt der 91-jährige Hans Vogt Langenbruck Hans Vogt, auf dem Helfenberg geboren, aufgewachsen und geblieben, ist der älteste Einwohner Langenbrucks BENILDIS BENTOLILA

«Ich bin der älteste Einwohner Langenbrucks», schmunzelt Landwirt Hans Vogt. «Und es wird mich wohl niemand mehr überholen.» Der 91-jährige ist noch voller Schalk und Witz; mit ihm zu sprechen ist unterhaltsam und geistreich. Er wurde als einziges Kind auf dem Hof Helfenberg geboren. So war es gegeben, dass er den Betrieb übernahm. «Zu jener Zeit überlegten wir uns gar nicht, ob eine andere Lösung in Frage käme», hält er fest. Und fügt sofort an: «Aber ich wollte eh nur Bauer werden.» Damals sei es nicht «Mode» gewesen, die Landwirtschaftliche Schule zu besuchen. Er habe über längere Zeit die von Otti Buess (1919 bis 1997), Dr. sc. tech. Ing. Agr. ETH Zürich, Schulleiter Landwirtschaftliche Schule Baselland von 1960 bis 1984, in Oberdorf angebotenen aus- und Fortbildungskurse besucht. Die Braut war angestellt im Chilchzimmer 1960 heiratete er die Bauerntochter Elsbeth Senn von Wintersingen. Sie war bäuerliche Hausangestellte bei Familie Schmutz vom Chilchzimmer, Lan-

genbruck. Elsbeth und Hans lernten sich an einem Tanzabend kennen. Er lacht: «Ich war Zeit meines Lebens ein richtiges Tanzfüdli. Meine Frau weniger, aber sie hielt mir zuliebe mit, denn ich liess keinen Unterhaltungsabend des Bergbauernvereins Langenbruck aus.» Sechs Kindern wurden Vogts geschenkt: Verena, die in Hägendorf lebt; Ueli, der den Helfenberg übernahm; Rita, die auf dem Rünenberg wohnt; Heidi, die als einzige weiter wegzog, nämlich nach Schwarzsee; Silvia lebt in Egerkingen und Beat in Gerlafingen. Zur eigenen Kinderschar nahm das Paar zwei Pflegesöhne auf, nämlich Markus während zwei Jahren und Thomas während seiner ganzen Schulzeit. Seine Nachkommen schenkten ihm zwölf Grosskinder und fünf Urgrosskinder. Seine Frau Elsbeth starb Ende letztes Jahr, nachdem sie ein Jahr im Altersheim gelebt hatte. Er selbst wohnte bereits mit seiner Frau im Stöckli, im ausgebauten Estrich, der früher als Getreidekammer diente. Seine Töchter und Schwiegertöchter würden ihn gut unterstützen. Natürlich habe er «Bräschte», wie das so sei in diesem hohen Alter. «Aber», grinst er, «ich bin eine gute Occasion!»

Er habe gesund gelebt, nicht geraucht, nicht getrunken. Gut, gibt er zu, hie und da sonntags einen Stumpen gepafft. Auch gegen die «Brääme»! 2016 wurde die Gallenblase entfernt und seit zwei Jahren hat er einen Herzschrittmacher. Dann erzählt er die Geschichte von der braunen Schnecke. Als er noch ledig war, sei ein Geschwür festgestellt worden im Zwölffingerdarm. Er wollte sich nicht operieren lassen. Jemand habe ich gesagt, er müsse eine braune schleimige Schnecke ganz schlucken. «Das tat ich», erinnert er sich, «und nach zwei Tagen spürte ich nichts mehr.» Nach ein paar Jahren, als seine Kinder zur Schule gingen, habe er bemerkt, dass da wieder etwas nicht stimme. Also runter mit einer weiteren Schnecke – und seither habe er nicht mehr gespürt. Im Winter nimmt er’s gemütlich Als Hans Vogt 1965 zusammen mit seiner Frau den Hof übernahm, hielten sie Simmentaler Kühe. Später wechselten sie zu Kälbermast und Aufzucht. «In den 1980-er-Jahren hielten wir Mastschweine», erinnert er sich. Bis nach Liestal seien sie gefahren und hätten Hotelabfälle geholt. Vogts haben viel

Der 91-jährige Landwirt Hans Vogt, ältester Einwohner von Langenbruck, liebt seinen F O T O: B . BEN T O L IL A 30 Jahre alten Polytrac Fiat Traktor. gearbeitet ihr Leben lang. Und der Urgrossvater macht weiter. Im Winter stehe er nicht mehr so früh auf, nehme es gemächlich, gehe nicht mehr in den Stall. Aber wenn es dann ans Mähen gehen und Heuen gehe, da setze er sich wieder auf seinen Traktor,

erzählt seine Enkelin Anna RuckstuhlVogt. Sie ist auf dem Helfenberg aufgewachsen und hat einen guten Draht zum Grossvater. Sie bewundert ihn, wie er zufrieden sein Leben lebt und seinen Sohn Ueli draussen im Feld und auf dem Acker unterstützt.


Diverses

ObZ Donnerstag, 9. Dezember 2021

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Encanto

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House of Gucci

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17.00

West Side Story

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20.00

Do 09.12.

Fr 10.12.

Sa 11.12.

So 12.12.

Mo 13.12.

Di 14.12.

Mi 15.12.

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METZGETE vom 9.12. – 13.12.2021 WILD aus heimischer Jagd

18 BONS ZUM SPAREN

Grosser Weihnachtswettbewerb mit attraktiven Wochenpreisen

Weitere interessante Filme auf unserer virtuellen Kinoleinwand: https://www.the25hour.ch/cinema/146 ATLAS 88 Min. OV italienisch mit deutschen Untertiteln Die kletterbegeisterte Allegra wurde Opfer eines Terroranschlags, bei dem drei ihrer Freunde ums Leben kamen. Von Schuldgefühlen und Rachegedanken getrieben, zieht sie sich in ihrer Einsamkeit zurück. Ihre Familie und Freunde finden keinen Zugang mehr zu ihr. Um in die Realität zurückzukehren und das Leben wieder lieben zu lernen, muss sie sich mit der Vergangenheit und dem Fremden auseinandersetzen. Als sie Arad, einen jungen Flüchtling aus dem Nahen Osten kennenlernt, findet sie einen Weg zu sich und ihrem Lebenswillen. Kinooris Bar GmbH – Kanonengasse 15 – 4410 Liestal – Tel. 061 922 06 12 – www.kinooris.ch – info@kinooris.ch

Sa 11. Dez. 2021, 19.00h & 20.45h Ort: Kulturscheune

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Oberbaselbieter Zeitung vom 9. Dezember 2021 by AZ-Anzeiger - Issuu