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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 2. April 2020, 59. Jahrgang, Nr. 14

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Fast jede zweite Stimme an Burger 525 Neuenhoferinnen und Neuenhofer wählten Daniel Burger (parteilos) zum neuen Gemeinderat. Tim Voser (FDP) erzielte mit 373 Stimmen das zweitbeste Resultat. MELANIE BÄR

«Ich freue mich extrem und danke meiner Wählerschaft», sagt Daniel Burger am Montag nach der Wahl gegenüber der Limmatwelle. Angestossen hat er mit Frau und Sohn, auf eine Wahlfeier musste er aufgrund der aktuellen Lage verzichten. Positive Rückmeldungen hat er dennoch erhalten: Rund 100 Gratulationsschreiben seien eingegangen. Jemand habe sogar eine handgeschriebene Karte in seinen Briefkasten gelegt. Als Parteiloser sei er besonders froh um diesen Rückhalt

und über die Deutlichkeit der Wahl. 44,7 Prozent aller Stimmen gingen an Burger, Tim Voser erhielt 373 Stimmen, Jürg Peter Amrein 136 und Christoph Güdel 106. 30 Prozent der Stimmberechtigten haben gewählt, sechs Personen an der Urne, der Rest brieflich. Finanzen und Limmattalbahn bewegen die Bevölkerung «Ich werde versuchen, die Interessen und Anliegen der Bevölkerung zu vertreten», sagt Burger. Bei den Gesprächen während des Wahlkampfs seien zwei Anliegen immer wieder genannt worden, so Burger: «Eine Gesundung der finanziellen Lage Neuenhofs und kritische Stimmen gegenüber der Limmattalbahn.» Dieser Themen will sich Burger annehmen. Ein grundsätzliches Nein zur Limmattalbahn sei für ihn aber der falsche Weg: «Wir müssen den Dialog suchen, denn wer mitredet, kann auch mitbestimmen.»

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Daniel Burger folgt auf den zurückgetretenen Andreas Muff (parteilos) und tritt als Feuerwehrkommandant zurück, sobald die Nachfolge geregelt ist. Melanie Bär/Archiv Tim Voser zeigte sich nicht enttäuscht über den zweiten Platz: «Im Gegenteil. Ich freue mich, dass ich trotz meines Alters viele von mir überzeugen konnte und ein starkes Resultat erzielte.» Er freue sich auch, die Arbeit in der Finanzkommission weiterzuführen, und bleibe

weiter politisch aktiv. Auch Jürg Amrein und Christoph Güdel nehmen die Nichtwahl sportlich. «Für mich war es eine interessante Erfahrung», so Güdel. Und Jürg Amrein sagt: «Ich gönne Daniel Burger die Wahl und wünsche ihm viel Freude bei dieser Aufgabe.»


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WETTINGEN

MARKTNOTIZEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

Fest nicht abgesagt Das Organisationskomitee des zehntägigen Jubiläumsfests hofft weiterhin auf eine Durchführung des Anlasses im August.

Zu jeder Jahreszeit gibt es in der herrlichen Fjordwelt Skandinaviens abseits des Massentourismus immer wieder Neues zu entdecken und zu erleben.

Der Norden lockt das ganze Jahr Jetzt ist die richtige Zeit, sich mit Sommer-, Herbst- und Winter-ferien zu befassen. Gemeinsam Pläne schmieden killt den «Corona-blues». Die ganze Familie kann sich über spannende Gespräche und positive Zukunftsperspektiven freuen. Für alle, die nach dem Coronaspuk weiterhin die grossen Tourismusströme und Hotspots meiden wollen, bietet sich eine Nordlandreise an. Sei es ökologisch mit einem Elektro-Hybrid-Auto, per Bahn oder im Camper. In Zusammenarbeit mit Norden Tours sind die Experten von «diga reisen» die richtigen Ansprechpartner für Island und SkanINSERATE

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Das 17-köpfige Organisationskomitee lasse sich die Vorfreude auf «975 Jahre Wettingen» nicht nehmen, steht in der Medienmitteilung, die am Freitag versandt worden ist. «Die Vorbereitungen zu unserem grossen Dorffest laufen auf Hochtouren weiter», wird Paul Koller, OK-Präsident, darin zitiert. Sobald der Bundesrat über die Aufhebung oder Weiterführung des vorerst bis am 19. April geltenden Veranstal-

Fahne wirbt für Jubiläumsfest.

bär

tungsverbots entscheidet, will auch das OK seinen definitiven Entscheid fällen. «Bis Ende April wird der Entscheid der Öffentlichkeit und allen direkt Betroffenen mitgeteilt», heisst es weiter. (bär) www.wettingen975.ch

AUS DEM GEMEINDERAT Erreichbarkeit Gemeindeverwaltung Die Dienstleistungen stehen auch in der aktuellen Situation zur Verfügung. Damit der Betrieb nicht durch Krankheitsfälle gefährdet wird, gibt es gewisse Einschränkungen im Zutritt zu den Verwaltungsgebäuden. Ein solcher wird nur noch gewährt, wenn vorgängig ein Termin vereinbart wurde. Die Verwaltung ist bemüht, einen Grossteil der Dienstleis-

tungen telefonisch, elektronisch oder auf dem Postweg anzubieten. Die Bevölkerung ist gebeten, sich vor dem Gang zur Gemeinde telefonisch zu informieren. Sämtliche Verwaltungsstellen sind über die Zentrale 056 437 71 11 (Mo.–Fr., 8.30–12 und 13.30–16 Uhr) und www.wettingen.ch erreichbar. Termine können auch ausserhalb der aktuell geltenden Öffnungszeiten vereinbart werden.


WETTINGEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

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Wie gewonnen, so zerronnen Die Coronakrise relativiert den positiven Rechnungsabschluss der Gemeinde Wettingen. Trotzdem ist Vizeammann Maibach zufrieden. MELANIE BORTER

Die Gemeinde Wettingen präsentiert einen überraschend positiven Rechnungsabschluss 2019, der die strategischen Vorgaben und politischen Erwartungen dank ausserordentlichen Erträgen beim Finanzertrag deutlich übertrifft. Dieser muss aber relativiert werden: Der Buchgewinn bei den Finanzanlagen ist durch den rapiden Abfall der Börsenindizes ab dem 19. Februar bereits wieder zerronnen. Trotzdem ist Vizeammann Markus Maibach zufrieden: «Das ist dennoch ein solides Ergebnis, das den Kurswechsel bestätigt. Auch ohne die Sondereffekte kann die Gemeinde ein positives operatives Ergebnis präsentieren.» Budgetiert wird beim operativen Ergebnis, das die Gemeinde zu den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zählt, jeweils eine Null. Denn fällt dieses negativ aus, wie das in Wettingen etwa in den Jahren 2016 und 2017 der Fall war, so heisst das, dass die Gemeinde für die Aufgabenerfüllung nicht genügend eigene Mittel bereitstellen kann. Diese Tatsache bleibt auch bestehen, wenn das Gesamtergebnis zum Beispiel durch den Verkauf von Immobilien verschönert wird, wie das in Wettingen in den Jahren 2016 und 2017 geschah. Ist das operative Ergebnis weit im Plus, wie in den Rechnungsabschlüssen 2018 und 2019, so muss auch das begründet werden. «Das grosse Plus im Jahre 2018 geschah durch ausserordentliche Steuererträge und im nun präsentierten Rechnungsabschluss 2019 schlugen ausserordentliche Erträge beim Finanzertrag zu Buche», sagt Maibach auf Anfrage und relativiert: «Das sind nicht reale Erträge, sondern börsenbedingte Buchgewinne, die am Stichtag, dem 31.12.2019, galten.» Diesen Buchgewinn muss die Gemeinde im Rechnungsabschluss ausweisen, auch wenn er aktuell nicht mehr gilt. «Durch den Coronaeffekt ist der Gewinn von 1,6 Millionen Franken aktuell um fast 90 Prozent geschrumpft», sagt Maibach. Viel wichtiger als ein solch ausseror-

Die Trendwende hin zu einem positiven operativen Ergebnis wird 2019 bestätigt. dentlicher Buchgewinn ist aber für den Vizeammann, dass die Trendwende, die 2018 mit dem positiven operativen Ergebnis eingeläutet wurde, nun 2019 bestätigt wird. Einige Details aus dem Rechnungsabschluss bestätigen diesen Trend: Bezüglich Personalaufwand liegt die Gemeinde unter dem Budget. «Wir haben gut gehaushaltet», sagt Maibach dazu, das bedeute aber nichts für die Zukunft, «denn die Einsparungen beim Personalaufwand von rund 0,25 Millionen Franken sind auf Stellenvakanzen bei der Regionalpolizei und der Bauverwaltung zurückzuführen». Nettoverschuldung liegt bei 5457 Franken pro Kopf Beim Sachaufwand kann das Budget eine Punktlandung verzeichnen. Im Bereich Verwaltung konnten zwar diverse Einsparungen erzielt werden, die baulichen und betrieblichen Unterhaltskosten liegen mit rund 0,1 Millionen Franken aber über dem Budget. «Beim Erhalt der baulichen Substanz wurde nicht gespart», sagt Maibach. «Wenn man heute zu viel spart am Unterhalt, dann werden zukünftige Generationen damit belastet. Das ist dann kein Sparen, sondern ein Aufsparen», sagt Maibach. Er erinnert sich gut an die 90erund 00er-Jahre, in denen die Gemeinde Wettingen sehr wenig investierte, dafür aber einen sehr tiefen Steuerfuss hatte. «Weil damals sehr wenig für den Unterhalt getan wurde, müssen wir heute so

viel investieren», sagt er. Die Investitionen schlagen auch zu Buche: Wettingen hat eine sehr hohe Schuldenlast. Der Kanton Aargau gibt einen Richtwert von 2500 Franken Nettoschuld pro Einwohner vor, Wettingen beziffert diese Nettoschuld pro Einwohner aktuell mit 5457 Franken. Zwar konnten aus den Negativzinsen bei den kurzfristigen Finanzierungen Zinserträge von über 180 000 Franken erwirtschaftet werden. Dennoch ist die Gemeinde bemüht, die Schuldenlast mittelfristig abzubauen. «Weil die Kosten für den Kapitaldienst und das Fremdkapital künftig eine Herausforderung und ein Risiko darstellen», so Maibach. Baldiger Entscheid des Regierungsrats über Budget erwartet Mit dem vom Volk klar abgelehnten Budget 2020 und der damit verbundenen Steuerfusserhöhung wollte der Gemeinderat diesen Abbau einläuten. Nun muss der Kanton entscheiden. «Das wird demnächst der Fall sein», sagt Maibach, der betont, dass die Steuerfusserhöhung nach wie vor nötig sei. «Nicht nur zum Abbau der Schulden, sondern vor allem, damit wir auch in Zukunft ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielen.» Die Gemeinde Wettingen hat im Vergleich zu anderen ähnlich grossen Gemeinden – also Städten – einen deutlich weniger grossen Verwaltungsaufwand pro Kopf, bis zu 25 Prozent weniger. Da, wo sie Spielraum hat, ist die Gemeinde also sehr sparsam. Bei

Grafik: zVg

den gebundenen Ausgaben, die etwa 85 Prozent des Aufwandes ausmachen, ist die Tendenz jedoch steigend. So werden wohl auch in Zukunft die Ausgaben für Pflege, Spitex, Tagesstrukturen steigen. «Dank der erfreulichen Verbesserung des Sozialhilfeergebnisses konnten die Mehrausgaben in diesen Bereichen im Rechnungsjahr 2019 aber kompensiert werden», heisst es im Rechnungsabschluss. Bedeutet das, dass es im Jahr 2019 in Wettingen weniger Sozialhilfeempfänger gab? «Ja, zum einen hatte es weniger Bezüger. Das ist ein positives Signal für Wettingen, aber diese Ersparnis ist für mich keine Errungenschaft, weil wir nur beschränkt Einfluss darauf nehmen können», sagt Maibach. Und zum anderen? «Weil wir vor eineinhalb Jahren fünf Personen eingestellt haben, können wir bei den Fällen nun auch à jour bleiben. Das heisst, es ist den Mitarbeitenden möglich, die Fälle besser zu managen, und es können auch Rückforderungen eingeholt werden». Die Fälle dürften aufgrund der Coronakrise wohl in diesem Jahr wieder zunehmen. Dass die Coronakrise auf viele Bereiche der Budgetplanung einen Einfluss haben wird, ist Maibach klar. «Es wird auch wichtig sein, dass wir mit den öffentlichen Investitionen einen Beitrag für das regionale Gewerbe leisten», prognostiziert er. Berechnungen für ein Corona-bereinigtes Budget stellt er aber noch nicht an. Dafür sei es noch zu früh, sagt er.


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WETTINGEN/NEUENHOF

Zivilschutz hilft in Seit anderthalb Wochen stehen Zivilschützer der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal am Eingang der Alterssiedlung Sonnmatt in Neuenhof. RAHEL BÜHLER

In diesen Tagen trifft man sie an Lesungen wie auf dem Bild vom 2.9.2019 finden zurzeit keine statt, ab sofort wer- vielen Orten an, die Zivilschützer: den Bücher nach vorgängiger Bestellung in Wettingen ausgeliefert. zVg vor Migros-Filialen, unterwegs auf den Strassen. Seit vergangenem Dienstag auch in der Alterssiedlung Sonnmatt in Neuenhof. Pro Tag machen zwei Mitglieder der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limwerden in Tragtaschen ausgeliefert mattal (ZSO) am Eingang der AltersAb sofort liefert die Geund zurückgenommene Medien in siedlung Eingangskontrollen. «Wir meindebibliothek in Wetder Bibliothek mit Desinfektions- erklären den Bewohnern, warum tingen Bücher nach Hause. mittel gereinigt und 24 Stunden sie das Haus nicht verlassen, und gelagert, bevor sie wieder heraus- den Angehörigen, warum sie nicht MELANIE BÄR gegeben werden. auf Besuch gehen dürfen», sagt RoWährend der Zeit der Biblio- nald Rickenbacher, Kommandant «Als bekannt wurde, dass die Schule schliesst, kamen sehr viele Eltern theksschliessung werden die Me- der Zivilschutzorganisation Wettinund Schüler vorbei, um sich mit dien automatisch verlängert und es gen-Limmattal. Senioren gehören zu jener GrupBüchern einzudecken», sagt Katrin fallen keine Mahngebühren an. ZuDiab, stellvertretende Leiterin der dem haben in dieser Zeit auch Kin- pe, für die der Coronavirus gefährGemeindebibliothek Wettingen. Be- der Zugang auf E-Medien. lich sein könnte. Deshalb gilt in sonders beliebt seien Belletristik, der «Sonnmatt» seit 13. März ein Comics, Kindersachbücher sowie Es werden immer mehr Besuchsverbot, wie Thomas Zeller, Erstlesebücher wie zum Beispiel Bücher ausgeliehen Geschäftsführer der Neuenhofer «Das magische Baumhaus». Mittler- Die Gemeindebibliothek ist nicht Alterssiedlung, sagt. Um dieses weile dürften einige die Bücher ge- nur in der jetzigen Zeit, wo die Men- Verbot durchzusetzen, habe die lesen haben. Damit den Wettingern schen angewiesen sind, daheim zu «Sonnmatt» beim Kanton Aargau trotz Bibliotheksschliessung der bleiben, beliebt. Vergangenes Jahr um die Unterstützung des ZivilLesestoff nicht ausgeht, greifen die konnten die Ausleihzahlen gegen- schutzes gebeten. «So können wir Mitarbeitenden der Bibliothek zu über dem Jahr 2018 um 8,2 Prozent unser Alterszentrum vollständig ungewöhnlichen Mitteln: Sie liefern gesteigert werden. Bei Erwachsenen abriegeln. Nur noch das Personal ab sofort einmal wöchentlich Bü- wächst der Trend zum Herunterla- kann rein und raus», sagt Zeller. cher nach Hause. «Wir wollen der den von elektronischen Medien. Nach draussen dürfe nur, wer Bevölkerung so die langen Tage und Auch die Zahl der aktiven Benutze- einen Arzttermin habe oder es aus Wochen in der Quarantäne etwas rinnen und Benutzer hat im Ver- gesundheitlichen Gründen muss. verkürzen», so Diab. gleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent Als Beispiel nennt er demente BeAb sofort können Kunden der Bi- zugenommen. «Dieser Aufwärts- wohner mit Bewegungsdrang. Diebliothek, die in Wettingen wohnen, trend ist vor allem im Kinder- und se dürften nur in Begleitung einer bis Donnerstagmittag, 12 Uhr bis zu Jugendsegment deutlich sichtbar Pflegefachkraft oder des Ehepartfünf Medien online, per E-Mail oder und kann grösstenteils auch auf das ners nach draussen und müssen telefonisch bestellen. Am Freitag neu lancierte Projekt Klassenfüh- sich beim Zivilschutz an- und abliefern Jugendliche der Jugend- rung zurückgeführt werden», lautet melden. arbeit Wettingen die Bücher dann das Fazit der Bibliotheksmitarbeian die Wohnadressen. Rückgabebü- tenden. Im Schuljahr 2019/2020 Die Zivilschützer patrouillieren cher von Personen, die über 65 Jahr wurde die Zusammenarbeit mit der mehrmals pro Stunde alt sind oder der Risikogruppe an- Primarschule Wettingen durch die Auch gehen die Zivilschützer laut gehören und nicht aus dem Haus Einführung obligatorischer und Zeller mehrmals pro Stunde auf Padürfen, werden am Freitagmorgen aufbauender Klassenführungen für trouille durch den Park. «Wenn sie von den Jugendlichen im Paketfach die 2.-Kindergärten sowie die 2. und fremde Leute sehen, schicken sie des Briefkastens abgeholt. Alle an- 4. Klassen gemäss Lehrplan 21 aus- diese weg», sagt er. deren können nicht mehr gebrauch- gebaut und vertieft. Bücherbestellung Die Zivilschützer kontrollieren te Bücher in den Rückgabekasten bis Donnerstagmittag, 12 Uhr: www. nicht nur die Eingänge: Laut Rickenbeim Eingang der Bibliothek legen. winmedio.net/wettingen, bibliothek@ bacher überbringen sie den Bewoh«Selbstverständlich halten wir wettingen.ch oder unter Telefon 056 427 nern auch Essen von ihren Angehödie Hygienevorschriften ein», so 11 10 (Di./Mi.: 10–12 und 14–16 Uhr). rigen: «So kann sich das PflegeperDiab. Die Jugendlichen tragen beim Auch Neukunden, die in Wettingen woh- sonal auf die Pflege konzentrieren.» Liefern Einweghandschuhe, Medien nen, sind willkommen. Falls etwas Ungewöhnliches pas-

Lesen statt langweilen

In der Alterssiedlung Sonnmatt hilft seit siert, stünden zudem zwei weitere Zivilschützer auf Reserve parat. Bis jetzt laufe der Einsatz gut, so der Kommandant. Es habe schon schwierige Situationen gegeben, in

«Durch unsere Unterstützung kann sich das Pflegepersonal auf die Pflege konzentrieren.» RONALD RICKENBACHER, KOMMANDANT ZSO

denen Bewohner zuerst kein Verständnis für die Massnahmen gezeigt hätten. «Nachdem man es ihnen erklärt hat, haben sie sich daran gewöhnt.» Noch keine Ansteckung in der «Sonnmatt» Bis dato gibt es in der Alterssiedlung Sonnmatt noch keine Person – weder Personal noch Bewohner –, die positiv auf den Coronavirus getestet worden ist. «Das Risiko ist aber hoch und steigt täglich», ist sich Geschäftsführer Zeller bewusst. Falls es so weit kommen würde, seien sie vorbereitet, sagt er: Etwa durch das Pandemiekonzept, das sowieso jedes Altersheim habe. «Zudem haben wir eine


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der «Sonnmatt»

AUS DEM GEMEINDERAT Ressortverteilung des Gemeinderates für den Rest der laufenden Amtsperiode 2018–2021, Gemeinderat Daniel Burger übernimmt das Ressort Soziales/Gesundheit. Aufgrund der Ersatzwahl vom 29. März eines Mitgliedes des Gemeinderates Neuenhof für den Rest der Amtsperiode 2018–2021 hat sich der Gemeinderat an der Sitzung vom 30. März neu konstituiert. Der neu gewählte Gemeinderat Daniel Burger übernimmt neu das Ressort Soziales/Gesundheit. Die anderen Gemeinderäte behalten ihre bisherigen Ressorts. Das Organigramm des Gemeinderates ist auf der Webseite der Gemeinde (www. neuenhof.ch/verwaltung/organigramme) einsehbar. Ersatzwahl Stimmenzähler Mit 557 Stimmen wurde Viviane Feuz als Stimmenzählerin im zweiten Wahlgang gewählt.

anderthalb Wochen die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal aus.

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Coronavirus, aktuelle Information Tagtäglich gibt es Informationen und Bestimmungen über den Coronavirus. Die Bevölkerung wird gebeten, die Informationen zur Gemeinde auch auf der Webseite www. neuenhof.ch einzusehen, welche laufend aktualisiert werden. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung Neuenhof schliessen am Gründonnerstag, 9. April, bereits um 16 Uhr und bleiben am Karfreitag, 10. April, sowie am Ostermontag, 13. April, den ganzen Tag geschlossen. Die Pikettdienstnummern sind auf der Webseite www.neuenhof.ch ersichtlich.

LESERZEICHNUNG

Die Zivilschützer kontrollieren unter anderem den Eingang. leer stehende Alterswohnung zur Coronastation mit zwei Betten umfunktioniert.» Wenn sich also ein Bewohner anstecken würde, könnte man ihn dort isolieren. Zudem würden die Abstands- und Hygienemassnahmen sowie das Besuchsverbot eingehalten. Bei Bedarf würden diese Massnahmen noch verschärft, etwa mit zusätzlichen organisatorischen und personellen Abgrenzungen.

Bereits seit mehreren Wochen ist das öffentliche Restaurant der «Sonnmatt» nur noch intern geöffnet. Zudem hat die Alterssiedlung einen Einkaufsservice auf die Beine gestellt: «Die Senioren können uns bis um 11 Uhr ihre Einkaufslisten abgeben. Dann gehen zwei Freiwillige aus Neuenhof einkaufen und bringen die Einkäufe am Nachmittag zu uns», erklärt Zeller.

Die elfjährige Alicia aus Neuenhof hat diesen Minion «für alle Leuten, denen es schlecht geht» gezeichnet und wünscht: «Kopf hoch». Die Redaktion dankt herzlich! Gerne publizieren wir Kinderzeichnungen oder Fotos. Schicken Sie Ihre Beiträge an redaktion@limmatwelle.ch.

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IN EIGENER SACHE

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

Liebe Leserinnen und Leser Wir sind überwältigt von Ihren Rückmeldungen nach Erscheinen der letzten Limmatwelle. Herzlichen Dank dafür. Wir sind froh um diesen Kontakt mit Ihnen. Seit bald drei Wochen arbeiten wir nicht mehr auf der Redaktion, sondern vorwiegend im Home-Office. Wir können deshalb gut nachfühlen, wenn Sie sich daheim manchmal einsam fühlen, wir vermissen die persönlichen Kontakte auch. Statt der Pressekonferenz zum Wettinger Rechnungsabschluss gabs ein Telefoninterview mit Vizeammann Markus Maibach; das Bild vom neugewählten Neuenhofer Gemeinderat Daniel Burger stammt aus dem Archiv, Wahlfeier gab es keine. Umso wichtiger, dass wir trotzdem in Kontakt bleiben: Mit Anrufen, Mails oder Skypen. Und am Donnerstag über die Limmatwelle. Ihre Rückmeldungen zeigen: Ermutigende Berichterstattung ist im Moment besonders wichtig. Deshalb gebe ich Ihnen gerne ein paar Leserrückmeldungen weiter. Eine stammt von Helene Hartmann, die langzeitarbeitslose Menschen in den ersten Arbeitsmarkt begleitet. Sie schreibt: «Trotz Betriebsstilllegungen konnten zwei ausgesteuerte Klienten Arbeits- oder Lehrlingsverträge unterzeichnen und werden bald wieder im ersten Arbeitsmarkt arbeiten.» «Lachen stärkt das Immunsystem», schreibt die Würenloserin Barbara Bucher Senn, die sonst Lachtreffs durchführt und stattdessen unter www.lachraum.ch ein Lachtelefonangebot eingerichtet hat. Oder Rosmarie Mannarino, die im Namen des Wettinger Landfrauenvorstands schreibt, dass ihnen die Mitglieder am Herzen liegen, und auffordert, daheim und gesund zu bleiben. Erfreulich auch die Meldung der Wettinger Gemeindebibliothek (S. 4), die ab sofort Bücher ausliefert. Halten wir uns weiterhin über diese positiven Meldungen auf dem Laufenden und bleiben so miteinander in Kontakt, – damit auch jetzt nicht Angst, sondern Liebe unser Leben prägt. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch


GEMEINDE NEUENHOF Baugesuche Bauherrschaft: Bürgler Immobilien AG c/o KMP Architektur AG Bahnhofstrasse 1 5430 Wettingen Robert Meier c/o Felix Meier Lerchenstrasse 6 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Arealüberbauung Lägernstrasse Baustelle: Seminarstrasse 93, Lägernstrasse 2, Schwyzerstrasse 3 Parzelle: 282/283/2658 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Iris Wenger und Patrick Neuenschwander Schönenbühlstrasse 36 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Zweifamilienhaus Baustelle: Tägerhardstrasse 49 Parzelle: 4644 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Hans Widmer Dorfstrasse 57c 5430 Wettingen Bauobjekt: Zusätzlicher Abstellplatz Baustelle: Dorfstrasse 57c Parzelle: 2957 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Hans Widmer Dorfstrasse 57c 5430 Wettingen Bauobjekt: Terrassenerweiterung Baustelle: St. Bernhardstrasse 17 Parzelle: 4524 Zusatzgesuche: keine

Ersatzwahl vom 29. März 2020 eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, Wahlresultat 2. Wahlgang Stimmberechtigte 3781 Brieflich Stimmende 1157 davon ungültige briefliche Stimmabgaben 18 Stimmrechtsausweise Urne 6 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 1145

Oster-Tradition Wägitaler

OSTER-GITZI

GEMEINDERAT (1 Sitz) Amrein, Jürg Peter Burger, Daniel Güdel, Christoph Rudolf Voser, Tim

parteilos parteilos Grüne FDP

Stimmbeteiligung

136 525 106 373

Stimmen Stimmen Stimmen Stimmen

nicht gewählt gewählt nicht gewählt nicht gewählt

30.2 %

Wahl- und Abstimmungsbeschwerden gemäss §§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Eine Beschwerde hat nur aufschiebende Wirkung, wenn diese von der Beschwerdeinstanz angeordnet wird. Neuenhof, 29. März 2020

WAHLBÜRO NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF Ersatzwahl vom 29. März 2020 eines Mitglieds der Stimmenzähler (Wahlbüro) für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, Wahlresultat 2. Wahlgang Stimmberechtigte 3781 Brieflich Stimmende 1157 davon ungültige briefliche Stimmabgaben 18 Stimmrechtsausweise Urne 6 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 1145 MITGLIED STIMMENZÄHLER (WAHLBÜRO) (1 Sitz) Feuz, Viviane Maria Hutzli, Denise Lucie Patrizia Stimmbeteiligung

CVP parteilos

557 Stimmen gewählt 494 Stimmen nicht gewählt 28.6%

Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 4. April bis 4. Mai 2020. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Wahl- und Abstimmungsbeschwerden gemäss §§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Eine Beschwerde hat nur aufschiebende Wirkung, wenn diese von der Beschwerdeinstanz angeordnet wird.

Bau- und Planungsabteilung

Neuenhof, 29. März 2020

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KILLWANGEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

AUS DEM GEMEINDERAT Schalter Gemeindeverwaltung und Akteneinsicht Baugesuche Aufgrund der ausserordentlichen Lage hat die Gemeinde Killwangen zum Schutze der Bevölkerung und der Mitarbeitenden die Schalter der Gemeindeverwaltung geschlossen. Die Dienstleistungen der Gemeinde stehen der Bevölkerung jedoch auch in der aktuellen Situation auf telefonische Anfrage zur Verfügung. Um den Kontakt möglichst zu vermeiden und trotzdem Einsicht in sämtliche Pläne von öffentlich ausgeschriebenen Baueingaben gewähren zu können, stellt die Gemeindekanzlei die Akten digital zu. Sie können telefonisch (056 418 10 60) oder per Mail (gemeindekanzlei@ killwangen.ch) bei der Gemeindekanzlei eingefordert werden. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Aytac Kahveciusagi, Rütihaldenstrasse 28a, Killwangen, für den Anbau eines Wintergartens, Parz. Nr. 473, Rütihaldenstrasse 28a; Sabrina Krank und Matthias Mast, Dorfstrasse 12, Killwangen, für die Erneuerung des Eingangsbereichs, Parz. Nr. 311, Dorfstrasse 12. Jahresrechnung 2019 – Einwohnergemeinde Killwangen Erfolgsrechnung Die Aufwand- und Ertragsentwicklung der Einwohnergemeinde zeigt im Rechnungsjahr 2019 wiederum ein erfreuliches Bild. Wie schon mit der Publikation des Steuerabschlusses 2019 mitgeteilt, konnte der Gesamtsteuerertrag gegenüber dem Budget um rund 45 900 Franken oder 0,8 Prozent gesteigert werden (Vergleich zum Jahr 2018 ein Rückgang von rund 89 300 Franken oder 1,6 Prozent, dies jedoch aufgrund der hohen Wertberichtigung auf Steuerforderungen im Jahr 2019 über rund 241 500 Franken, da sich diese in einem noch nicht abgeschlossenen Rechtsmittelverfahren mit derzeit noch ungewissem Ausgang befinden). Wesentliche Kosteneinsparungen konnten bei folgenden Positionen erzielt werden: • Gemeindeverwaltung: Im Jahr 2019 wurden trotz Mehraufwänden innerhalb der Verwaltung die möglichen und budgetierten Aufwände für befristete Arbeitsverträge nur teilweise ausgenutzt, was gegenüber dem Budget zu Minderkosten von rund 20 300 Franken führte. • Schulgelder: Tieferer Aufwand von rund 28 600 Franken gegenüber dem Budget. • Weitere deutliche Kostenreduzierungen beim Beitrag

an den Gemeindeverband Kindesund Erwachsenenschutzdienst des Bezirks Baden, dem Defizitbeitrag an die Spitex, den Unterhaltskosten des Meierbädlis sowie bei den Restkosten an den Kanton Aargau für Sonderschulen, Heime und Werkstätten. Neben diesen erfreulichen Ergebnissen gab es auch verschiedene begründete Kostenüberschreitungen gegenüber dem Budget. Es konnte ein Ertragsüberschuss von 226 016 Franken (gegenüber einem budgetiertem Ertragsüberschuss von 58 511 Franken) ausgewiesen werden, was somit die Verschuldung um rund 245 329 Franken sinken lässt. Eigenwirtschaftsbetriebe Die Wasserversorgung wies einen Ertragsüberschuss von 25 701 Franken aus (Budget: Aufwandüberschuss von 36 540 Franken). Bei der Abwasserbeseitigung resultierte ein Aufwandüberschuss von 255 313 Franken (Budget: Aufwandüberschuss von 252 930). Bei der Abfallbewirtschaftung konnte ein Ertragsüberschuss von 15 093 verbucht werden (Budget: Ertragsüberschuss von 5650 Franken) und die Elektrizitätsversorgung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 227 780 Franken ab (Budget: Ertragsüberschuss von 137 770 Franken). Die Rechnung 2019 der Ortsbürgergemeinde schloss mit einem Aufwandüberschuss von 8064 Franken (Entnahme aus dem Eigenkapital) ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 17 150 Franken. Dadurch, dass die statische Überprüfung des Spychers bereits im Jahr 2018 vorgenommen wurde, schloss die Jahresrechnung leicht besser ab als ursprünglich prognostiziert. Das Eigenkapital der Ortsbürgergemeinde beträgt per 31.12.2019 1 529 305 Franken.

Budgetabstimmung an Sommergmeind Der Kanton hat dem Antrag des Gemeinderats stattgegeben: Die Killwangener stimmen an der Sommergmeind vom 15. Juni über das abgelehnte Budget ab. MELANIE BÄR

Am 9. Februar haben die Einwohnerinnen und Einwohner von Killwangen das Budget an der Referendumsabstimmung mit 192 Nein- gegen 191 Ja-Stimmen abgelehnt. Gemeinderat und Finanzkommission sind verpflichtet, das Budget zu überprüfen. Dieses muss dem Stimmvolk innerhalb von 60 Tagen nach Ablehnung nochmals unterbreitet werden. Deshalb war geplant, im April eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchzuführen. Daraus wird nun nichts. Aufgrund des durch den Bundesrat verhängten Versammlungsverbots bis mindestens 19. April dürfen auch keine Gemeindeversammlungen durchgeführt werden. Am 16. März hat der Gemeinderat Killwangen deshalb eine Fristerstreckung beim Kanton eingereicht. Am 20. März hat der Kanton diese bis zum 15. Juni erstreckt. Weiter teilte der Kanton in seinem Schreiben an den Gemeinderat mit, dass «seitens des Kantons Alternativen zur Beschlussfassung an der Gemeindeversammlung geprüft werden». Der Gemeinderat werde informiert, sobald es diesbezüglich Neuigkeiten gibt. Wäre es auch möglich, das Stimmvolk nochmals an der Urne darüber abstimmen zu lassen? «Nein, das ist nach geltendem Recht nicht möglich», sagt Gemeindeammann Werner Scherer.

LESERBRIEF In der Limmatwelle vom 26. März ist ein Baugesuch zur Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes an einem neuen Standort publiziert worden. Über das geplante Bauvorhaben kann man sich während der Schalteröffnungszeiten der aktuell geschlossenen Gemeindekanzlei informieren. Dies ist nicht ausreichend. Grosse Teile der Bevölkerung sind am Gemeinschaftsgrab und an einer gepflegten Friedhofanlage interessiert. Der Bereich des bestehenden Gemeinschaftsgrabes ist mangels ausreichender Pflege düster und zu deprimierend

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für eine besinnliche Andacht. Ich hoffe, dass auch hier eine Aufwertung erfolgt. Ich ersuche somit den Gemeinderat, die Öffentlichkeit über die Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes mit dem neuen Standort und allfällig zusätzlichen Gestaltungsmassnahmen zu informieren. Geeignet dazu ist die Limmatwelle. Max Ritter Anmerkung der Redaktion: Die Limmatwelle greift das Thema in der nächsten Ausgabe gerne auf. Die Bevölkerung kann sich von der Gemeindekanzlei Akten elektronisch zustellen lassen.

Gemeindeammann Werner Scherer. Archiv Am Vorbereiten für Abstimmung an ordentlicher Sommergmeind «Wir bereiten nun alles vor, damit an der ordentlichen Gemeindeversammlung am 15. Juni darüber abgestimmt werden kann», sagt Scherer auf Anfrage. Denn selbst wenn das Versammlungsverbot vom Bundesrat nach dem 19. April aufgehoben würde, hätte eine Durchführung im April nicht gereicht, so Scherer: «Das müssten wir bereits jetzt wissen, um die Abstimmungsunterlagen rechtzeitig drucken und verschicken zu können.» Auch eine Aktenauflage sei in der momentanen Lage nicht durchführbar. «Und kurz vor der ordentlichen Gemeindeversammlung eine ausserordentliche durchzuführen, verursacht nur unnötige Kosten und ist mit dem Risiko behaftet, dass sie bei einer Verlängerung des Versammlungsverbots wieder abgesagt werden muss.» Killwangen bleibt weiterhin ohne rechtskräftiges Budget Killwangen hat also weiterhin kein rechtskräftiges Budget. Es dürfen nur die für den Verwaltungs- und Schulbetrieb absolut notwendigen Ausgaben getätigt werden. Probleme habe es deswegen bisher keine gegeben, sagt Scherer: «Einzig die Kosten fürs Skilager konnten wir nicht übernehmen. Wir haben aber eine Person gefunden, die den Betrag vorfinanziert hat», so Scherer. Sollten die Killwangenerinnen und Killwangener an der Sommergmeind das überarbeitete Budget erneut ablehnen, müsste der Regierungsrat über das Budget befinden – so wie in der Gemeinde Wettingen.


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SPREITENBACH/WÜRENLOS

PERSÖNLICH

Gaby Kost Fachlehrerin und freie Mitarbeiterin Limmatwelle

«Säg em Nany guet Nacht», tönt es in den Raum. Der vier Monate alte Enkel guckt etwas entgeistert in den Bildschirm. Auf der anderen Seite winke ich ihm zu. Erkennt er mich wohl? Ein verstecktes Lächeln lässt es mich glauben und berührt mein Herz. Nichts ist mehr, wie es war. Obwohl wir Grosseltern noch nicht pensioniert sind, haben wir wegen der Coronapandemie auch familienintern Vorsichtsmassnahmen getroffen. Unter anderem bedeutet dies Verzicht, was nicht einfach ist. Doch die Vernunft siegt. Der digitale Alltag hat uns im Griff. Statt im Schulraum werden die Mittelschülerinnen und -schüler nun im Fernunterricht gelehrt und erhalten meine Aufträge über Microsoft Teams. Video-Calls eignen sich dazu, auf Fragen einzugehen und Probleme zu beseitigen. Auf den runden Geburtstag einer Freundin stossen wir an einer mitternächtlichen Videokonferenz an und das Mobil Phone muss nun zweimal täglich aufgeladen werden. Doch heute lockt das herrliche Wetter an die frische Luft. Mit der Kamera um den Hals entdecke ich den erblühenden Frühling in der Stille der Natur. Verschiedene Blütenfarben verwandeln nicht nur grüne Hecken und Sträucher in lebhafte Bepflanzungen, sondern heben sich mit gezielten Kontrasten gegenseitig hervor. Was für ein Genuss für das fotografische Auge. Eine Stange Zigaretten liegt zuhause bereit und soll zu meiner 88-jährigen Mutter gebracht werden. Da die Türen im Altersheim für Besucher geschlossen sind, melde ich mich telefonisch bei ihr an: «Ich bin in 10 Minuten bei dir im Altersheim; schau doch aus dem Fenster.» Gesagt, getan. Ich gebe die Zigaretten bei der Pforte ab und rufe meiner Mutter zu. Erkennt sie mich wohl? Ein Lächeln lässt es mich glauben und berührt mein Herz. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

Spreitenbach kämpft mit Pla im Grünabfall und in Kartons

Im vergangenen Oktober hat die Gemeinde Sackgebühren eingeführt. Eine Bilanz nach fünf Monaten zeigt: Probleme macht vor allem Abfall im Grüngut und im Karton. RAHEL BÜHLER

Seit vergangenem Oktober stehen montags und donnerstags nicht mehr schwarze, sondern gebührenpflichtige weisse Abfallsäcke an den Strassenrändern von Spreitenbach. Damit war die Gemeinde die letzte im Aargau, die Sackgebühren einführte (die Limmatwelle berichtete). Das hat scheinbar ein neues Problem hervorgerufen: «Seither entsorgen viele Leute Teile ihres normalen Abfalls im Grüngut», sagt Werner Hauenstein, Einwohner von Spreitenbach und Präsident der Natur- und Umweltschutzkommission. So würden Getränkedosen oder Plastikteile in den Grüngutcontainern landen. Die Entsorgungsfirma leert die Container jeden Montag und liefert sie bei der Kompostierungsanlage Spreitenbach ab. In Handarbeit müssten die Mitarbeitenden den Abfall aus dem Grüngut sortieren, so Hauenstein. Denn: Der Grünabfall wird in der Anlage zu Kompost vergoren. Der aussortierte Abfall in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt. «Dieser sinnlose Mehraufwand und die Kosten sind untragbar für die Betreiber», findet Hauenstein. Er habe die Gemeinde schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Karl Neuhaus ist Leiter der Kompostierungsanlage in Spreitenbach. Er bestätigt die Aussagen: «Diese Woche wurden 12 Tonnen Grüngut angeliefert. Im Anschluss musste ich 12 Stunden Grüngut vom Plastik trennen.» Dieses Sortieren habe zugenommen, seit die Gemeinde im Oktober die Sackgebühren eingeführt hat. «Es hat schon Fuhren gegeben, die wir in die Verbrennung bringen mussten, weil sie mehr Plastik als Grüngut drin hatten», so Neuhaus. Normalerweise verkauft er den Kompost an Landwirte, die ihn für ihre Felder brauchen. «Ich

Diese Aufnahme zeigt Hausabfall im Spreitenbacher Grüngut vom 16. März. Sie stammt v versuche, den Kompost möglichst sauber zu halten. Aber ich sehe nicht alles.» So habe es schon Reklamationen von Landwirten gegeben. Auch der Gemeindepräsident bestätigt das Problem Auf das Problem angesprochen, sagt auch Gemeindepräsident Valentin Schmid: «Es landet immer noch viel Abfall im Grüngut.» Wenn die Mitarbeitenden der Müllabfuhr auf ihrer Tour am Montag Container sehen, in denen es normalen Abfall drin hat, würden sie ihn stehen lassen, führt er aus. «Wenn nicht, bemerken sie den Abfall erst, wenn sie den Wagen in der Kompostierungsanlage leeren.» Das anschliessende Sortieren mache einen Mehraufwand von fünf bis acht Stunden aus. Dieser ist mit Kosten verbunden. Die Bevölkerung bezahlt sie durch die Grundgebühren. «Das ist nicht fair. Die Verursacher veräppeln so die Allgemeinheit», findet Schmid. Die Gemeinde sei dran, Lösungen zu finden. Eine sei etwa, die Bevölkerung erneut darauf hinzuweisen, wie sie den Abfall korrekt entsorgen muss. Plastik im Grüngut scheint nicht das einzige Problem zu sein: «Bei den vergangenen zwei Papiersammlungen wurde vermehrt normaler Abfall in den Kartonschachteln festgestellt», so der Gemeindepräsident.

Die Papiersammlung findet in tenbach achtmal pro Jahr statt Jugend- und Sportvereine übe men sie. Das Papier sei mei korrekt gebündelt am Strassen deponiert, so Schmid. Auch die tonschachteln sähen auf den e Blick korrekt aus. In den Schac befinde sich aber im untere reich oft normaler Hausmül mit Karton zugedeckt wird. «D unser wirkliches Problem.» Zu würden in Papiertragtaschen T packs entsorgt, was nicht zu sei, so Schmid. Auch hier sei d meinde an Lösungen interes Konkrete Massnahmen habe Gemeinderat zwar noch nich troffen. In erster Linie gehe es darum, die Bevölkerung zu i mieren und an deren Selbstdisz zu appellieren. In Spreitenbach nen Private Karton gratis entso etwa im Recycling-Paradies od Entsorgungspark Viktor Webe anderen Orten muss man dafü zahlen. «Das könnte doch ein sporn für die Leute sein: Wir sorgen unseren Karton kor dafür weiterhin gratis», finde Gemeindepräsident.

Ansonsten sei die Umstellung a Sackgebühren gut verlaufen Wie verlief denn die Einführun Sackgebühr im Allgemeinen? Ende Oktober berichtete «20 M


WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

astik sammlung

von Werner Hauenstein.

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AUS DEM GEMEINDERAT Verkehr mit Gemeindeverwaltung und Werken Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke sind nach wie vor im Einsatz und setzen ihre Tätigkeiten fort. Es ist aber zu beachten, dass die Schalter aufgrund der Coronapandemie weiterhin geschlossen sind. Wichtige Sachgeschäfte sind wenn immer möglich per E-Mail, Briefpost oder Telefon zu klären. Persönliche Gespräche sind nur nach Vereinbarung per E-Mail oder Telefon möglich. Unter www.spreitenbach.ch sind alle Kontaktdaten ersichtlich. Personen ohne Internetanschluss können sich an folgende zentrale Telefonnummer der Gemeindeverwaltung wenden: 056 418 85 11. Für das Verständnis wird gedankt.

zVg

ten» über kaputte Velos, Pfannen und zerrissene Abfallsäcke, die in Spreitenbach auf den Strassen liegen. Schmid bestätigt: «Am Anfang standen noch viele schwarze, also nicht-gebührenpflichtige Säcke an den Strassenrändern.» Das habe sich mittlerweile verändert: «Jetzt stehen meist die richtigen, weissen Säcke parat», bilanziert Schmid.

Wie entsorgen? Hauskehricht: Brennbarer Kehricht, soweit nicht wiederverwend- oder kompostierbar. Der Hauskehricht wird jeden Montag und Donnerstag eingesammelt. Grüngut: Rüstabfälle, Eierschalen, Kaffee- und Teesatz, Schnittblumen, Kleintiermist, reine Holzasche (nur in kaltem Zustand), Rasen, Sträucher- und Baumschnitt, Pf lanzenresten. Das Grüngut wird jeden Montag eingesammelt. Papier: Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Papier, Prospekte. Karton: Karton. Die Papier- und Kartonsammlung findet achtmal im Jahr statt. Informationen zur Entsorgung von weiteren Abfällen: https://www. spreitenbach.ch/umwelt-verkehr/ entsorgung/. (rb)

Klug ist, wer sich schützt Die vom Bundesamt für Gesundheit vorgegebenen Verhaltensregeln werden gut eingehalten. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung dafür bestens. Er bittet, zu beachten, dass das Ziel aber noch nicht erreicht ist. Daher gilt weiterhin: a) Zu Hause bleiben und dieses nur für absolut Zwingendes (Arbeit, Arzt, Lebensmitteleinkauf, unaufschiebbare Nachbarschaftshilfe) verlassen. b) Häufig Händewaschen mit Wasser und Seife oder Desinfektionsmittel. c) Auf Händedruck verzichten und Abstand zu anderen Personen hal-

ren nochmals massiv an Intensität gewonnen hat. Die «vierte industrielle Revolution» ist dabei in wesentlichen Punkten auf die Digitalisierung zurückzuführen. Dieser Prozess berührt ohne Frage alle sozialen, kommunikativen und administrativen Lebensbereiche der Menschen. Die «digitale Transformation» der Gesellschaft ist überall greifbar. Im Bereich der öffentlichen Verwaltung geht es dabei unter anderem um die effiziente elektronische Datenbewirtschaftung und Datenarchivierung als auch um die ortsunabhängige Verfügbarkeit dieser Daten. Der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni wird nun ein Kreditantrag über 180 000 Franken zur Teildigitalisierung der Gemeindeverwaltung unterbreitet. In diesem Teilschritt sollen die Bereiche Gemeinderat, Gemeindekanzlei sowie Geschäftsverwaltung moderten. Insbesondere bei schönem Wet- nisiert und umgestellt werden. ter im Freien besteht noch Verbesserungspotenzial bezüglich der Baubewilligungen sind erteilt worden Einhaltung eines Mindestabstandes. an Velopa AG, Spreitenbach, für eine Firmenanschrift Velopa, LimmatTeildigitalisierung Gemeindeverwal- strasse 2; Limmattalbahn AG, Dietung Tagtäglich ist man von einer tikon, für Preisanzeige AVIA-Tankrasant verlaufenden Entwicklung stelle, Willestrasse 13; C&A Mode mit tiefgreifenden sozialen, politi- AG, Baar, für Umbau C&A, Tivoli. schen, kulturellen und ökonomischen Umstellungen betroffen, Termine 4. bis 19. April: Frühwelche in den letzten 5 bis 10 Jah- lings-Schulferien. INSERATE

LESERZEICHNUNG Die neunjährige Talia aus Würenlos hat diese Hasen gezeichnet und grüsst damit ihre Granny, die ebenfalls in Würenlos wohnt und die Talia im Moment nicht besuchen kann. Die Redaktion dankt herzlich! Gerne publizieren wir Kinderzeichnungen oder Fotos. Schicken Sie Ihre Beiträge an redaktion@ limmatwelle.ch.

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3172 XLCH GmbH, Rössliweg 48, 4852 Rothrist Bauobjekt: Mieterausbau Möbelhaus Baustelle: Industriestrasse 171 Parzelle: 857 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. April 2020 bis 5. Mai 2020 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach


Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Hauber, Wolfgang (m), geb. 1958, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Shopping-Center 11 2. Ilic, Nikola (m), geb. 1985, Ilic geb. Cosic, Snežana (w), geb. 1986, Ilic, Nikolina (w), geb. 2010, Ilic, Antonina (w), geb. 2013, alle serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Glattlerweg 14 3. Muharemi, Diellza (w), geb. 2000, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 54 4. Muharemi, Liana (w), geb. 2009, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 78 5. Özdemir, Hasan (m), geb. 1997, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Shopping-Center 7 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

Dorfstrasse 44 · 8957 Spreitenbach Telefon 056 401 59 49 · Fax 056 401 59 69 weber-mueller@flashcable.ch www.weber-mueller.ch

Pikettdienst während Ostern Freitag, 10. April 2020 (Karfreitag) sowie am Montag, 13. April 2020 (Ostermontag) bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Tel. 117 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20 Gemeinderat und Personal

Gemeindewahlen 17. Mai 2020

Markus Mötteli

Spreitenbach

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als Gemeindepräsident Erfahren und Lösungsorientiert verheiratet, 61, drei erwachsene Söhne dipl. Bauingenieur ETH / Verkehrsplaner SVI / Vorstand CVP Spreitenbach früher Mitglied Finanzkommission, Schulpflege, Vorstand Quartierverein Schleipfe www.cvp-spreitenbach.ch

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Coronavirus – Verkehr mit Gemeindeverwaltung Die öffentliche Verwaltung der Gemeinde Würenlos hält ihren Betrieb in angepasstem Rahmen aufrecht. Das Gemeindehaus und die Schule (Schulverwaltung) sind grundsätzlich nicht öffentlich zugänglich. Die Verwaltung ist während der normalen Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail oder per Brief erreichbar. Es können in dringenden Fällen resp. in Fällen, die einen Besuch am Schalter zwingend erfordern, Termine vereinbart werden. Dabei sollen die Besuche wenn möglich auf 15 Minuten Dauer beschränkt werden und es sind die Abstandsregeln (2 Meter) einzuhalten. Wer das Gemeindehaus/Schulhaus betritt, ist aufgefordert, seine Hände zu desinfizieren. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Diensten sind auf der Website der Gemeinde auffindbar. Siehe auch Limmatwelle vom 26. März. Hilfe beim Einkauf? Wer Hilfe braucht, melde sich bei der Gemeindekanzlei unter Tel. 056 436 87 20. Die Gemeinde wird jemanden vermitteln. Für Personen, die zur Risikogruppe zählen und deshalb ihr Zuhause nicht verlassen sollten (insbesondere Personen über 65 Jahren) und die auf Hilfe beim Einkaufen angewiesen sind, gibt es bereits einige private Angebote für Würenlos. Zu finden auf der Internetplattform www.hilf-jetzt.ch (> Gruppe finden > Suchen in Würenlos) und/oder über das App «Five up». Personen, die ihre Hilfe anbieten möchten, können diese beiden Angebote verwenden oder sich bei der Gemeindekanzlei melden. Einkäufe übernimmt auch die Spitex Würenlos (Tel. 056 424 12 86). Mahlzeitendienst der Pro Senectute Der bewährte Mahlzeitendienst der Pro Senectute Aargau bietet jede Woche frische, regional gekochte Menüs, welche nach modernen Ernährungsgrundsätzen zusammengestellt werden. Die Mitarbeitenden der Pro Senectute bringen die bestellten Menüs einmal pro Woche

zu den Senioren nach Hause. Die Mahlzeiten sind im Kühlschrank bis zu 14 Tage haltbar. Die Gerichte können in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmt werden. Auf der Verpackung ist die genaue Zubereitungsanleitung zu entnehmen. Die Menüpläne, die Tarife und weitere Infos sind auf der Website www.ag.prosenectute.ch unter Hilfen > Mahlzeitendienst zu finden. Schulunterricht ab 20. April Ab dem 20. April wird die Schulpflicht an der Aargauer Volksschule wieder in Kraft gesetzt. Die aktuelle ausserordentliche Situation wird vermutlich andauern. Das Lehren und Lernen erfolgt nach den Frühlingsferien daher in Form eines Fernunterrichts. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in der Regel zuhause lernen und arbeiten und die Wissensvermittlung aus der Distanz erfolgt. Die Schulen vor Ort setzen den Fernunterricht gemäss den Möglichkeiten und Voraussetzungen der Schule, der Schulstufen und den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zuhause um. Die Eltern werden mit einem detaillierten Schreiben des Departements Bildung, Kultur und Sport informiert. Weitere Informationen sind auf der Website der Gemeinde Wü-

renlos und der Schule Würenlos zu finden. Entsorgungsdienst läuft normal Die Kehricht- und Grüngutentsorgung läuft auch während der aktuellen ausserordentlichen Lage normal nach Abfallkalender weiter. Unentgeltliche Rechtsauskunft per Telefon Aufgrund der momentanen Situation mit dem Coronavirus können die persönlichen Beratungstermine der unentgeltlichen Rechtsauskunft aktuell nicht stattfinden. Als Ersatzlösung wird die unentgeltliche Rechtsauskunft während dieser Zeit telefonisch angeboten. Für die kommenden Tage wird die Auskunft wie folgt angeboten: 6. April, 17.30–18.30 Uhr, Tel. 056 200 07 32, 16.30–17.30 Uhr, Tel. 062 888 25 25; 7. April, 12–13 Uhr, Tel. 079 133 18 23; 8. April, 12–13.30 Uhr, Tel. 056 245 62 45; 9. April, 18–19 Uhr, Tel. 056 203 00 14; 16. April, 18.30–19.30 Uhr, Tel. 056 204 02 07; 20. April, 17.15–19 Uhr, Tel. 062 886 50 00, 17–18.30 Uhr, Tel. 062 751 24 30. Alle Auskunftstermine und die entsprechenden Auskunftstelefonnummern sind unter www.anwaltsverband-ag.ch aufgeschaltet. Die Termine für Mai werden Ende April bekannt gegeben.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (1. TEIL) Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat April feiern können, recht herzlich und wünscht weiterhin gute Gesundheit. Gottfried Brunner, Im Steindler 6, Niederwil Walter Müller, Juchstrasse 26 Herbert Laufer, Ländliweg 23 Bruno Ernst, Juchstrasse 22 Edith Huber-Ackermann, Lättenstrasse 8 Zita Keller-Koller, Altwiesenstrasse 68 Marta Ernst-Meier, Ländliweg 24 Magdalena Anner-Nebiker, Kohlgrubenweg 2 Marianna Rocchetti-Ernst, Mühlegasse 23

02./91 Jahre 05./84 Jahre 09./81 Jahre 06./80 Jahre 02./79 Jahre 05./79 Jahre 07./79 Jahre 08./77 Jahre 01./75 Jahre

Personen, welche keine Publikationen ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.

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WÜRENLOS

Die Zentrumsschüür soll aufleben Eine Gruppe von neun Leuten möchte der Scheune mit kulturellen Anlässen neues Leben einhauchen. Wegen des Coronavirus ist das weitere Vorgehen allerdings unklar. RAHEL BÜHLER

Fallen die Stichworte «Würenloser Dorfzentrum» oder «Zentrumswiese», kommt einem das Alterszentrum in den Sinn. Doch auch im Gebäude daneben tut sich etwas: In die Zentrumsscheune, «Zentrumsschüür» genannt, soll Leben einkehren. Brigitte Welte, Isabelle Wiederkehr und Hans Arnold sind drei von neun Gruppenmitgliedern, die sich um das Projekt Zentrumsschür kümmern. «Wir möchten aus der Zentrumsschüür einen Treffpunkt für Jung und Alt machen», sagt Welte. Diese Idee ist nicht neu: «Bereits vor zehn Jahren erarbeitete eine Würenloser Bürgergruppe ein Leitbild für die Gemeinde. Darin ist auch die Zentrumsschüür erwähnt», erinnert sich Arnold. Laut dem pensionierten Architekten stammt die Scheune aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde früher als Kuhstall gebraucht. Dieses Leitbild nennt sich Masterplan für das Würenloser Zentrum, wie ein Blick ins Archiv zeigt: 2007 hat der damalige Gemeinderat diesen Plan genehmigt. 2017 hat ihn das Gremium angepasst. «Die Scheune, die heute als Ökonomiegebäude genutzt wird, soll als bedeutendes Kulturgut erhalten und einer zentrumsgerechten Nutzung zugeführt werden», heisst es darin. Als Beispiele schlagen die Urheber des Plans kulturelle Nutzungen vor, «die auf den zukünftigen Zentrumsplatz abgestimmt sind und die erwünschte Attraktivitätssteigerung des Zentrums unterstützen». Welte, Wiederkehr und Arnold haben sich an einem Anlass der überparteilichen Gruppierung «Initiative 5436» vor zwei Jahren kennengelernt. Mit sechs weiteren Würenlosern waren sie sich einig: Mit der Zentrumsscheune soll es vorwärtsgehen. Daraufhin haben sie sich in regelmässigen Abständen getroffen: «Wir haben uns gefragt, was wir uns für die Zentrumsschüür wünschen», sagt Wieder-

Derzeit nutzt der Werkhof einen Teil der Zentrumsschüür. Vielleicht finden dort einst kulturelle Veranstaltungen statt. kehr. Die 48-jährige Ergotherapeutin ist in Würenlos aufgewachsen. Herausgekommen sei der Begegnungsort für Jung und Alt. Von der Bevölkerung für die Bevölkerung. «Wir haben einen riesigen Fundus an Ideen», ergänzt Welte, die 54-jährige Primarlehrerin. Im Januar 2019 hat die Gruppe ihre Ideen dem Gemeinderat vorgestellt. «Erst in Absprache mit dem Gemeinderat konnte die Bevölkerung informiert werden», erklärt Wiederkehr. Man sei beim Gemeinderat auf offene Ohren gestossen. «Auch uns liegen kulturelle Veranstaltungen in unserem Dorf am Herzen», sagt Gemeindeammann Anton Möckel dazu. Wichtige Bedingung des Gremiums: Es muss sich eine Trägerschaft um den Aufbau der Zentrumsscheune als kulturellen Ort kümmern. Erstes Treffen mit dem Gemeinderat hat bereits stattgefunden Im November 2019 hat die Gruppe mit einem Informationsstand vor dem Coop nach den Bedürfnissen der Bevölkerung gefragt. Das Ergebnis: eine Pinnwand voller Post-Its. «Es waren alle begeistert von unserer Initiative», sagt Wiederkehr. Die Ideen der Bevölkerung seien ähnlich wie jene der Gruppe: ein Repair-Café, eine Bibliothek, generationenübergreifende Projekte. Die bisherigen Veranstaltungen, etwa der Christkindlimarkt oder das Openair-Kino, sollen mit zusätzlichen Angeboten ergänzt werden. Sowohl der Gemeinderat als auch die Projektinitianten betonen, dass diese Veranstaltungen bislang aus-

rb

Vor der Zentrumsschüür Brigitte Welte, Hans Arnold und Isabelle Wiederkehr am 5. März. schliesslich gesammelte Ideen sind. Beschlossen sei noch nichts. In den vergangenen Monaten haben einige Gruppenmitglieder die Standaktion ausgewertet. Die anderen haben sich um die Vorbereitung einer Informationsveranstaltung gekümmert. Denn: In erster Linie geht es nun darum, eine Trägerschaft für das Vorhaben zu finden. Welte und Wiederkehr können sich vorstellen, Mitglieder der Trägerschaft zu sein. Der 83-jährige Arnold lehnt ab: «Für mich ist es Zeit, in den Ruhestand zu treten.» Der Infoanlass wäre im April geplant gewesen. Er ist nun wegen des Coronavirus verschoben. Vor dem Anlass wäre auch ein zweites Treffen mit dem Gemeinderat geplant gewesen. Dort hätten die beiden Parteien die Ideen und das weitere Vorgehen diskutieren wollen. Auch dieses Treffen ist bis auf weiteres verschoben. «Wir können derzeit

noch nicht sagen, wann und wie es weitergeht», so Möckel. Die Türe des Gemeinderats stehe nach der Pandemie offen für weitere Gespräche. Verläuft der Informationsanlass erfolgreich und es entsteht eine Trägerschaft, könnte diese mit dem Planen von Umbauten, einem Umnutzungsgesuch und Veranstaltungen beginnen. Derzeit verwendet der Werkhof allerdings einen Teil der «Schüür». Mitte April sollte er diesen räumen. Auch ob und welche bauliche Massnahmen es an der Scheune braucht, ist noch in Abklärung. Wichtig ist der Gruppe aber: «Die Scheune soll so wenig wie möglich verändert werden.» Vom Rest des Zentrums isoliert soll die Scheune keinesfalls sein: «Eventuell können die Bewohner des zukünftigen Altersheims die Schür auch benutzen», so Arnold. Es soll ein Gemeinschaftswerk von und für Würenlos sein.


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Einwohner wünscht sich mehr Informationen Würenlos erfahre zu wenig, wie es mit dem Alterszentrum weitergeht, findet Ernst Rohrbach. Er hat dem Gemeinderat einen offenen Brief geschrieben. RAHEL BÜHLER

«Ich schreibe diesen offenen Brief an den Gemeinderat, weil ich das Gefühl nicht loswerde, dass im Moment wieder nichts geschieht», schreibt Ernst Rohrbach in seinem Brief, der auch der Limmatwelle vorliegt. Konkret geht es um den Informationsfluss rund um das Alterszentrum: «Wir Würenloser als eigentliche Auftraggeber wissen nicht, um was es im Moment geht bei diesen Einsprachen und wie lange es noch dauert, bis ein definitives Baugesuch eingereicht werden kann.» Der Würenloser hat den Brief am 10. März dem Gemeinderat geschickt. Bis Montag habe er noch

Das Alterszentrum Margerite soll auf der Zentrumswiese gebaut werden. rb/Archiv keine Antwort erhalten. Ihm sei bewusst, dass der Gemeinderat mit der Coronakrise anderes zu tun habe. Trotzdem möchte er wissen, wie es mit «Margerite» weitergeht. Er ist 72 Jahre alt und würde dereinst gerne das Würenloser Alterszentrum beziehen. Gemeindeschreiber Daniel Huggler bestätigt den Eingang des Briefs. «Wir werden ihn diese Woche beantworten.» Vieles zum Vorentscheidungsgesuch laufe intern ab.

So habe der Gemeinderat zwei Gutachten eingeholt und den Einwendern zugestellt. Zwei der zehn Einwender wünschten eine Verhandlung. «Weil dies nicht die Mehrheit ist und wegen der Coronakrise verzichtet der Rat auf Verhandlungen», so Huggler. Die Einwender hätten bis 20. April Zeit für letzte schriftliche Bemerkungen oder Ergänzungen erhalten. Aktuell ist die Bauverwaltung laut Bauverwalter Markus Roth nach wie vor damit beschäf-

NACHRUF Silvia Haab, langjährige Präsidentin des Kulturkreises Wohl niemand hat den Kulturkreis Würenlos in den über 50 Jahren seines Bestehens so sehr geprägt wie Silvia HaabOetiker. Von 1987 bis 2001 präsidierte sie den Kulturkreis, aktiv in diesem hatte sie aber schon seit den frühen 1970er-Jahren mitgewirkt. Sie hat mit Leidenschaft, Herzblut und Engagement zusammen mit dem jeweiligen Führungsteam viel zum anhaltenden Erfolg des Kulturkreises beigetragen. Ihr Ziel war stets, dem Dorf ein qualitativ hochstehendes, vielseitiges und attraktives Programm zu bieten. Davon rückte sie auch dann nicht ab, wenn sie Widerstand zu spüren bekam. Bevor 1992 die Jazzband New Harlem Ramblers in der Alten Kirche auftrat, prophezeite eine Einwohnerin, dass das Konzert gestört werden würde. Denn das sei ein heiliger Ort mit einem Friedhof daneben und da passe keine Jazzband hinein. Nun, die Frau konnte beruhigt werden und es passierte nichts. Auch vor einem Auftritt der Hellseherin Asmi Nardo erhielt der Kulturkreis Drohungen. Die Polizei

wurde benachrichtigt, um Zwischenfälle zu verhindern. Der Zulauf war enorm. Wie schon unter ihrem Vorgänger Walter Sager bot der Kulturkreis auch unter Silvia Haab nicht nur Künstlerinnen und Künstlern verschiedenster Sparten ein Podium, sondern auch anderen interessanten Menschen aus nah und fern. Dank ihren persönlichen Kontakten und Beziehungen gelang es Silvia Haab immer wieder, weit über die Region hinaus bekannte Persönlichkeiten für einen Auftritt zu gewinnen. So hielt der Menschenrechtsaktivist Bruno Manser 1999 einen Filmvortrag über Borneo, die Volksgruppe der Penan und die Zerstörung der Regenwälder – acht Monate bevor er in Malaysia verschwunden und bis heute verschollen geblieben ist. Sehr verbunden fühlte sie sich mit der Dichterin und Nonne Silja Walter, was sich in etlichen Kulturkreis-Veranstaltungen niederschlug. Unter Silvia Haab wurde es zur Tradition, dass in jedem Jahresprogramm eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller von Rang und Namen eine Lesung hielt. In ihrer Präsidiumszeit waren dies etwa Hermann Burger, Hugo Loetscher, Erika Burkart, Otto F. Walter, Thomas Hürlimann und Klaus Merz.

Silvia Haab war eine umsichtige Kulturmanagerin, bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Aus Überzeugung hielt sie zwar am Grundsatz fest, dass beim Kulturkreis der Eintritt frei sein müsse. Aber eine Ausnahme machte sie: Beim populären Cabaret Rotstift, das alle seine Programme in Würenlos zeigte. Es füllte garantiert die Mehrzweckhalle … und die Kulturkreis-Kasse. Ihr Engagement galt nicht nur dem Kulturkreis. Sie hat sich auch als grosszügige Kulturförderin betätigt, so in den Klöstern Fahr (wo sie den Silja-Walter-Raum stiftete) und Einsiedeln – und dies als Nicht-Katholikin. Nun ist sie Anfang März nach einem Sturz und einer schweren Lungenentzündung im Alter von fast 89 Jahren verstorben. Der Kulturkreis und Würenlos sind Silvia Haab zu grossem Dank verpflichtet.

tigt, diese Einwendungen zum Vorentscheidungsgesuch zu bearbeiten. Wegen des Coronavirus sei dieser Prozess ins Stocken geraten: «Wir überlegen derzeit, wie wir weiterfahren können», sagt er. Eine Prognose, wann sie die Einwendungen verarbeitet haben und der Gemeinderat einen Beschluss zum Gesuch treffen kann, könne er nicht abgeben. Bis dies so weit ist, sind auch dem Verwaltungsrat die Hände gebunden: «Solange wir nicht wissen, ob der Gemeinderat das Gesuch gutheisst, können wir am Projekt nicht weiterarbeiten», sagt Anton Möckel, Verwaltungsratspräsident der Alterszentrum Würenlos AG. Untätig sei der Rat nicht: «Als es noch möglich war, haben wir das Alterszentrum Wetzikon besucht. Die Oase AG, die auch unser Heim führen wird, leitet diesen Standort.» Zudem sei der Rat mit dem Aufbauen der Organisationsstrukturen des zukünftigen Heims beschäftigt.

Schutzkleider für Spitex gesucht Vizeammann und Spitexpräsident Nico Kunz suchte auf Facebook Schutzkleidung für Spitexmitarbeitende.

«Als Spitexpräsident von Würenlos habe ich ein Anliegen», schrieb Vizeammann Nico Kunz vergangene Woche in seinem Beitrag, der auf Facebook über 200-mal geteilt wurde. Er rief dazu auf, Schutzbekleidung wie beispielsweise Kittel oder Einwegoveralls Pflegefachleuten und regionalen Spitexorganisationen zur Verfügung zu stellen statt daheim zu lagern. «Einige Firmen und Privatpersonen haben sich gemeldet und Material in Aussicht gestellt», so Kunz. Die Spitexmitarbeitenden betreuen in Würenlos rund 175 Klienten. Weiteres Material nimmt Gaby HiltIm Namen des Kulturkreises Würenlos: pold, Tel. 056 436 87 32, Gaby.Hiltpold@ Alexandra Zihlmann und Peter Früh spitex-wuerenlos.ch gerne entgegen. (bär)

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LIMMATTAL

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

Doppelt so viele Kunden wie üblich Apotheken sind während der Coronakrise besonders gefordert. Mauro Santin von der TopPharm Neuenhofer Apotheke und Claudia Wolf van Spyk von der Altenburg-Apotheke in Wettingen erzählen, wie sie mit dem Kundenansturm umgehen. SIBYLLE EGLOFF

Personen warten draussen vor der TopPharm Neuenhofer Apotheke, obwohl im Geschäft nur drei Kunden bedient werden. Schwarze Absperrbänder formen drei Bahnen, die zur Kassentheke führen. «Bitte Abstand halten. Danke», steht auf Klebern am Boden. «Es dürfen sich nur drei Kunden aufs Mal in der Apotheke aufhalten», sagt Mauro Santin, Inhaber der TopPharm Neuenhofer Apotheke. Er und sein 16-köpfiges Team sind seit Ausbruch des Coronavirus in der Schweiz stark gefordert. «Am Freitag, 13. März, bemerkten wir am Nachmittag einen massiven Anstieg der Kundenzahl», erinnert sich Santin. An diesem Nachmittag habe man mehr als doppelt so viele Kundinnen und Kunden gezählt wie an einem normalen Tag. Auch in den darauffolgenden Tagen legte sich der Ansturm nicht. Viele Kunde hätten sich mit ihren Dauerrezept-Medikamenten für das nächste Halb- bis Dreivierteljahr eingedeckt oder Handdesinfektionsmittel und Atemschutzmasken ver-

Absperrbänder und Bodenmarkierungen: Mauro Santin und sein Team von der TopPharm Neuenhofer Apotheke schützen sich und ihre Kunden in Zeiten der Coronakrise. Sibylle Egloff langt. «Wir kamen nicht mehr nach mit Handdesinfektionsmittel-Abfüllen, kaum hatten wir 20 Fläschchen bereit, waren sie auch schon wieder weg», sagt Santin. Ihm gelang es, drei Helfer aus seinem Freundeskreis für das Abfüllen einzuspannen. Der Apotheker setzte sie zudem für Hauslieferdienste ein. «Normalerweise bringen wir zweimal täglich Bestellungen zu unserer Kundschaft. Jetzt liefern wir vierbis sechsmal aus, und das auch bei Kunden, die weiter weg wohnen.» Das sei in dieser Ausnahmesituation wichtig. «Vor allem unsere älteren Kunden und Risikopatienten sollen wenn möglich nicht in die Apotheke kommen», betont Santin. Doch vielfach hätte die ältere Kundschaft Hemmungen anzurufen und nicht persönlich vorbeizukommen. «Sie haben das Gefühl, dass sie uns da-

mit mehr Aufwand bereiten, doch das stimmt nicht.» Santin und sein Team schützen sich und die Kundschaft, indem sie Atemschutzmasken und Handschuhe tragen. «Auf Plexiglasscheiben verzichten wir, weil wir mit den bereits getroffenen Massnahmen das Social Distancing gut einhalten können.» Santin kann der Notsituation auch Positives abgewinnen. «Wir haben einen guten Teamgeist entwickelt und jeder ist besorgt um die Gesundheit des anderen und unserer Kundschaft. Das ist schön.» Auch mehr Kunden in der Altenburg-Apotheke in Wettingen Einen Kundenanstieg verzeichnet auch Claudia Wolf van Spyk in der Altenburg-Apotheke in Wettingen. Die Apothekerin betreibt das Geschäft seit 30 Jahren. «Wir haben in

all diesen Jahren noch nie so intensiv gearbeitet wie in den letzten Wochen», sagt sie. Die tägliche Kundenzahl habe sich seit dem Coronanotstand mehr als verdoppelt und auch der Hauslieferdienst wurde hochgefahren. «Ende Februar nahm die Nachfrage nach Atemschutzmasken und Handdesinfektionsmittel stark zu. Bald war beides nicht mehr lieferbar. Wir begannen daher, selbst Desinfektionsmittel herzustellen», erzählt Wolf van Spyk. In der ersten Märzwoche deckte man die Ladentheke teilweise mit Plexiglas ab und stellte draussen vor der Apotheke Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Am allermeisten Kunden zählten Wolf van Spyk und ihre elf Arbeitskolleginnen am 16. März. Nun kehre langsam wieder Ruhe ein. «Doch wir haben nach wie vor 25 Prozent mehr Kunden als sonst.» Das Team schützt sich und die Kundschaft mit Atemschutzmasken. «So minimieren wir das Risiko, dass das ganze Personal ausfällt, wenn sich einer von uns mit Covid-19 ansteckt.» Für Wolf van Spyk und ihr Team ist der Ausnahmezustand nicht nur anstrengend, sondern auch spannend. «Wir müssen viele Entscheidungen treffen und kreativ sein.» Die Krise tue ihrem Berufsstand gut. «Wir können in dieser Notlage nützlich sein. Der Bevölkerung wird bewusst, was wir leisten.» Von der Kundschaft erlebten sie viel Zuspruch. «Wir erhalten viele Dankeschöns. Man wünscht einander mit Nachdruck gute Gesundheit und ich glaube, man meinte es noch nie so ernst wie in diesen Tagen.»

DIESE HILFSANGEBOTE HABEN SICH IN DER REGION BEREITS FORMIERT «FiveUp»: In der App vom Schweizerischen Roten Kreuz können Menschen Hilfe anbieten oder suchen. Erhältlich im Play-Store und im Apple-Store.

Turgi. Freiwillige gehen einkaufen: takt: yuma@burghorn.ch oder 079 geht einkaufen. Kontakt: Patricia Huggenberger unter 078 761 46 56. 056 200 81 85. 398 98 63.

Die Apps «Wettingen Info» und «Wü- Die Gemeinde Neuenhof bietet unter renlos Info» wurden mit den Rubri- Tel. 056 416 21 76 Hilfe an. ken Nachbarschaftshilfe und Corohilf-jetzt.ch: Auf der Website kann nasolidarität ergänzt. Gemeinsam stark: Das Seelsorgeman selbst eine Gruppe gründen team, die Katechetinnen und Kateoder einer beitreten. Gibt man den Facebook-Gruppe «Gern gscheh – cheten aus Neuenhof, Killwangen Ort im Suchfeld ein, findet man die Wettige hilft»: Mitglieder bieten ent- und Spreitenbach bieten unter geKontakte zu den Whatsapp-Gruppen weder ihre Unterstützung an oder meinsamstark.parishnet.ch ver«Support Wettingen», «Spreiti und suchen nach Hilfe. schiedene Angebote, Impulse und Co. hälfet» und «Würenlos hilft». Gedanken für Jung und Alt an. Die Pfadi Burghorn Wettingen geht Elsa hilft: Hotline der Gemeinden einkaufen, bringt Pakete zur Post Die Evangelisch-Reformierte KirchBaden, Wettingen, Ennetbaden und oder besorgt Medikamente. Kon- gemeinde Spreitenbach-Killwangen

Der Rugbyclub Würenlos bietet seine Unterstützung für alle an, die in Würenlos und Umgebung wohnen. Kontakt: youarenotalone@gmx.ch. Beim Christilichen Sozialwerk Hope an der Stadtturmstrasse 16 in Baden können Lebensmittelsäcke abgeholt werden. Diese Liste ist nicht abschliessend und wird jede Woche ergänzt. Hinweise an: redaktion@limmatwelle.ch.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

«Wir sind nicht der Schöpfer unseres Lebens» Stefan Burkhard* ist Pfarrer der reformierten Kirche Wettingen-Neuenhof. Er hat sich im nachfolgenden Text Gedanken über das gegenwärtige «Schweigen Gottes» gemacht.

Aufgrund des Coronaausbruchs fallen die Gottesdienste nun sogar an Karfreitag und Ostern aus. Für uns Christen ist das eine bittere Pille. Aber: Wir leben jetzt ja auch in der Passionszeit, in der «Leidenszeit». So bekommt dieser Begriff ungewollt eine ganz neue Aktualität. Den Gürtel müssen wir mit Sicherheit an manchem Ort enger schnallen. Das tut weh. Aber nicht nur uns als Kirche, sondern dem ganzen Land, der ganzen Privat- und Volkswirtschaft. Das gegenwärtige «Schweigen Gottes» – also der momentane Ausfall der Gottesdienste, aber auch der allgemeine Religionsverlust vieler Menschen sowie die Stille, die sich jetzt über das ganze Land gelegt hat – redet darum mit ziemlicher Sicherheit viel lauter als alle bisherigen Gottesdienste und als alle Betriebsamkeit, die unser Leben bis anhin prägte. Vielleicht ist das der eigentliche Karfreitagsgottesdienst. Und wir sollten verstehen, dass wir folglich keineswegs der Schöpfer unseres Ichs und Lebens sind, sondern in allem ein Geschöpf bleiben. Wir merken jetzt, dass uns das Leben gar nichts schuldet, obwohl wir immer wieder meinen, dass sich das Leben vor uns wie ein roter Teppich ausrollen müsse. Aber das Leben behält selbst dann noch recht, wenn es gar nicht recht hat. Denn nicht wir bestimmen über die Zeit, sondern die Zeit und das Zeitgeschehen bestimmen über uns. Und vielleicht ist es darum gar nicht so sehr wahr, dass die Zeit vergeht, sondern

Auch wenn im Moment keine Gottesdienste stattfinden – an der Schönheit der Natur kann man sich immer erfreuen. Gaby Kost vielmehr so, dass wir in der Zeit ver- nach Möglichkeit daheim bleiben. gehen. All das und noch viel mehr Die soziale Distanzierung ist also die kann uns der Coronaausbruch be- aktuelle Form der Nächstenliebe. wusst machen. Darum kann uns all das helfen, wieder etwas weniger selbstbezogen, dafür aber bescheidener und ehrlicher und auch solidarischer zu leben. Aber: Es ist besonders für die westliche Welt ein gewaltiger Kulturschock, wenn deutlich wird: Nicht wir sind der Schöpfer unseres Ichs, sondern wir sind und bleiben ein Geschöpf, und unsere Ressourcen und Möglichkeiten sind trotz * Stefan Burkhard ist Pfarrer der reTechnik, Medizin und Geld be- formierten Kirche Wettingen-Neuengrenzt. So gilt es in diesen Tagen hof. Er ist 58 Jahre alt, verheiratet, hat auch, ganz diszipliniert die Regeln drei erwachsene Kinder und wohnt in Wettingen. des BAG einzuhalten. Das alte Wort «fromm» – auf Lateinisch «pius» – hatte nämlich Da zurzeit keine Gottesdienste auch die Bedeutung von pflichtbe- stattfinden, bietet die Limmatwelwusst. Das Römische Reich baute le den Kirchgemeinden an, dass gerade auf diesem Wert auf. Genau verschiedene Kirchenvertreter diese Disziplin – dieses Pflichtbe- hier ein persönliches Wort an wusstsein und diese «Frömmigkeit» ihre Gemeinde und die Leserin– müssen wir, die wir sonst so gerne nen und Leser der Limmatwelle als Individualisten aus der Reihe richten können. Den zweiten Teil tanzen, uns wieder aneignen ler- macht Stefan Burkhard von der nen. Darum ist es auch so wichtig, reformierten Kirche Wettindass sich jetzt alle an die Massnah- gen-Neuenhof. men des Bundesrates halten und

Info-Box

KIRCHLICHE MITTEILUNG Gottesdienstliches Angebot Die Pandemiesituation lässt es derzeit leider nicht zu, dass man sich zu Gottesdiensten versammelt. Dies

bedeutet aber nicht, dass auf das Feiern von Gottesdiensten verzichtet werden muss. Es finden Gottesdienstübertragungen per Fernse-

her, Radio und Internet statt. Die genauen Angaben dazu sowie die Zeiten sind unter www.spreitenbach-killwangen.ch zu finden.

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«MEIN GOTT»

Benjamin Meier Katholischer Pfarreiseelsorger Seelsorgeeinheit NeuenhofKillwangenSpreitenbach

Wieder ist es so weit: Die Sommerzeit hat uns eine Stunde Schlaf gestohlen. Der Jetlag – dieser körperliche und seelische Zustand, den wir normalerweise nach Reisen über mehrere Zeitzonen hinweg erleben – wirkt bei vielen auch bei nur einer Stunde Verschiebung. Dies zeigt, dass wir doch sehr fragile Wesen sind, die trotz allem Fortschritt dieser Zeit eigentlich dem normalen Wandel der Natur unterworfen sind. Wir gehen mit den Jahreszeiten. Unser Körper und unsere Seele brauchen Zeit für die Angewöhnung. Zeit, die man in dieser hochökonomischen Welt eigentlich nicht mehr hat. Doch es lässt sich nicht verleugnen: Körper und Seele sind langsam. Sie lassen sich nicht stressen und in eine Ökonomie des «immer mehr» hineinpressen. Entweder rebelliert der Körper oder unser seelisches Wohlbefinden zeigt an, dass es Zeit wäre, einen oder vielleicht zwei Gänge zurückzuschrauben. Ganz unfreiwillig ist das nun vielen von uns durch den Coronavirus aufgezwängt. Auch dafür brauchen wir Zeit, uns auf diese neue Situation einzustellen. Wir brauchen auch Zeit, Veränderungen dieser schnelllebigen Zeit mitmachen zu können. Vielfach scheinen wir diese Zeit aber nicht mehr zu haben. Warum eigentlich? «Zeit ist Geld» – ein Mantra, das uns die Wirtschaft immer wieder vorsagt. Doch ich bin der Meinung: «Zeit ist auch Wohlbefinden». Wer Zeit hat, lebt gesünder, ist kreativer und auch eher bereit, etwas von dieser Zeit anderen zu schenken. Und dies wirkt ansteckend – im Gegensatz zum Virus nicht zum Nachteil des anderen. Häufig kommt etwas von dieser «verschenkten» Zeit zurück. Zurück kommt die Zeit in unserer Zeitrechnung aber sonst nie – ausser vielleicht im Herbst, beim Wechsel zur Winterzeit. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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RÄTSEL

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 2. APRIL 2020

KREUZWORTRÄTSEL 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

BINOLOGIC

SUDOKU

REDAKTIONSTEAM Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

In jeder Zeile oder Spalte, aber auch in jedem der neun Quadrate, müssen Zahlen von 1 bis 9 stehen. Jede Zahl darf in jeder Zeile oder Spalte sowie in jedem Quadrat nur einmal vorkommen.

Es dürfen nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende X oder O in jeder Zeile oder Spalte vorkommen und in jeder Zeile und jeder Spalte stehen gleich viele X und O. Alle Zeilen und alle Spalten sind einzigartig.

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