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Oberbaselbieter Zeitung vom 12. März 2020

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Nr. 11 22. Jahrgang Donnerstag, 12. März 2020

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Region Liestal

Die ObZ besuchte den Räbhof, wo Menschen mit einer Behinderung wohnen und arbeiten können. Seite 6

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Region Gelterkinden

Am Fasnachtsdienstag fand in Rothenfluh trotz Coronaviren der Schnitzelbankabend statt. Seite 9

Region Waldenburg

Die Jass-Saison des Seniorenvereins WB-Tal wurde erfolgreich in Waldenburg abgeschlossen. Seite 13

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Tanzparkett ist nicht gleich Konzertbühne

Gelterkinden Sänger Florian Ast trainiert in Gelterkinden für die SRF-Promi-Show «Darf ich bitten?» MARC S CHAFFNER

Florian Ast lässt sich in den Sessel fallen, stöhnt, er habe Muskelkater, heute wieder mal im Rücken: «Es ist immer spannend, jedes Mal spüre ich es woanders.» Seit rund drei Monaten trainiert der Sänger für die Promi-Tanz-Show «Darf ich bitten?», und zwar in der Tanzschule Tanz-Arena in Gelterkinden. Dass es ihn ins Oberbaselbiet verschlagen hat, liegt daran, dass sein Coach, der ihm vom Fernsehsender SRF zugeteilt wurde, in der Tanz-Arena arbeitet: die Sissacherin Valery Reuser, die schon bei den vergangenen vier Staffeln von «Darf ich bitten?» dabei war. Sie sei «mega froh», dass sie in dieser Staffel Florian Ast als Partner habe, sagt sie zur «ObZ». Nicht etwa, weil er ein besonders talentierter Tänzer wäre. Sondern eher im Gegenteil: «Florian ist das perfekte Beispiel für alle Herren dort draussen, die sagen, sie könnten nicht tanzen.» Valery Reuser hofft, dass ihn sich der eine oder andere zum Vorbild nimmt und es selber mal mit dem Tanzen versucht. «Jeder kann es lernen und Freude daran haben.» Florian Ast gibt auch unumwunden zu, dass er nicht der geborene Tänzer ist. Für ihn sei alles schwierig: die Schritte, die Kondition, sich alles merken … Aber er besitze Disziplin, und wenn ihn etwas packe, ziehe er es durch. Drei vorgegebene Tänze hat das Paar bereits einstudiert: einen Cha-cha-cha, einen Walzer und einen Jive. «Ich brauche pro Tanz etwa einen Monat», stellt Florian Ast fest. Der Walzer gehe am besten und entspreche am ehesten dem, was er sich unter Tanzen vorgestellt habe. Aber auch der Jive, ein lustiger, fröhlicher Tanz, komme langsam.

Valery Reuser und Florian Ast beim Training in der Tanz-Arena in Gelterkinden. Das Konzept der SRF-Sendung sieht vor, dass immer eine prominente Person und eine Profitänzerin oder ein Profitänzer ein Wettbewerbspaar bilden und sich von einer Jury beurteilen lassen. Die Hälfte der Paare hat bereits an der Qualifikationsshow vergangenen Samstag getanzt. Florian Ast und Valery Reuser sind nun mit der zweiten Tranche am 14. März dran. Es bleibt ihnen also noch eine kurze Gnadenfrist – die sie intensiv nutzen werden. Was der hauptberufliche Sänger aus

dem Bernbiet im Vorfeld der Sendung bewältigen muss, ist nicht ohne. «Es reicht nicht, einfach die Grundschritte zu lernen und ein paar Minuten lang herumzuwalzern», erklärt Valery Reuser. Vielmehr müsse eine genaue Choreografie bis auf den letzten Schritt erarbeitet werden. Auch einiges an Akrobatik stecke drin. Tanz soll Stimmung ausdrücken So muss Florian Ast in den Tänzen verschiedene Hebungen ausführen, was

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ihm laut eigener Aussage recht gut gelingt. Allerdings machten sich im Verlauf des Trainings Probleme an der Schulter bemerkbar, worauf ihm der Arzt empfahl, auf gewisse Bewegungen zu verzichten. Es geht nicht nur um seine Gesundheit, sondern auch um seine Berufsausübung: Wenn die Schulter nicht mehr funktioniert, kann er nicht mehr Gitarre spielen. Aber die Akrobatik und Technik ist nur das eine. Jeder Tanz soll auch eine Fortsetzung auf Seite 2

Kolumne

Kann die Schweiz Satire? Humor ist bekanntlich Geschmackssache. Meine Meinung ist also subjektiv und Sie müssen sie keineswegs teilen. Ich sage ganz ungeschützt: Die Schweiz tut sich schwer mit bissigem Humor. Wir sind harmoniebedürftig, wenn nicht -süchtig. Die Schweizer sind schnell eingeschnappt, wenn Satirisches an ihr Ohr dringt. Auch Ironie ist ihre Sache nicht. Politisches Kabarett à la Dieter Hildebrandt, «Die HeuteShow» oder gar «Die Anstalt» wären in der Schweiz undenkbar. Unser Spätformat «Late Update» mit dem allzu sympathischen Musterknaben Michael Elsener wurde begreiflicherweise bald abgesetzt. Das war «Satire light». Der egomaische Spätpunker Deville hat zwar viele Fans, ist aber in Sachen Politsatire so zahnlos wie ein Säbelzahntiger mit Altersprothese. Satire in der Schweiz will niemandem wirklich wehtun. Es ist bezeichnend, dass Hazel Brugger, deren Bühnenfigur ebenso genervt wie nervig ist, in Deutschland und nicht in der Schweiz durchstarten konnte. «Die Schweizer sind nun mal kein Volk der Spötter», formulierte es Julia Stephan. In der Schweiz darf man nicht anecken. Es gilt der vorauseilende Gehorsam. Kritik ist schon fast Landesverrat oder Blasphemie. Einen «Feel Good Comedian» nennt sich Joël von Mutzenbecher seit kurzem. Ja, wir wollen uns bei Satire gut fühlen. Sie muss einfach sauglatt sein wie bei Divertimento, Peach Weber oder dem unerträglichen Blödelduo Lapsus. Und bitte: Satire muss politisch korrekt sein, obwohl die Aufgabe der Satire niemals die Korrektheit war. Wer bei uns ausschert wie Andreas Thiel, den bestraft der mediale Mainstream. Persönlich mag ich Thiel mit seiner Arroganz, seinem Cüpli und seiner Wiedehopffrisur nicht unbedingt, aber ich gestehe ihm doch Mut zu. Satire soll nicht Honig im Ohr sein, sondern Chili in der Nase. Nur dann bewirkt sie etwas. Und sie müsste die Verhältnisse so fundiert analysieren, wie das in der Sendung «Die Anstalt» geschieht. Nein, in meinen Augen kann die Schweiz bis auf wenige Ausnahmen keine Satire – wie es auf Neudeutsch formuliert heisst. Humortechnisch sind wir gegenüber Deutschland ein Entwicklungsland. Wir lieben Alpinismus, Konsumismus, doch am liebsten Sauglattismus. THOMAS BRUNNS CHWEILER

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Baselland

ObZ 12. März 2020

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Tanzparkett ist nicht gleich Konzertbühne Schafzuchtverein sagt GV und Frühlingsschau ab

Fortsetzung von Seite 1

Geschichte erzählen und eine Stimmung ausdrücken. «Versuche mal, ‹männlichŽ zu laufen», gibt Florian Ast als Beispiel an und verwirft die Hände. Valery Reuser erklärt: Beim «flirty» Cha-cha-cha gehe Florian drei Schritte auf sie zu, und diese Sequenz sollte tänzerisch aussehen und technisch korrekt sein. «Wir haben das stundenlang geübt, aber es ist immer noch eine Herausforderung», ist sie sich bewusst. Eigentlich sollte man meinen, einem Entertainment-Profi sollte es leicht fallen, ausdrucksstark aufzutreten. Tanzen sei aber «ganz ein anderer Film», als mit der Gitarre auf der Bühne zu stehen, betont Florian Ast. Er sei authentisch – «ich bin, wie ich bin» – und gehöre zu den Wilderen, aber beim Tan-

zen sei er einer, der eher Hemmungen habe. Singen sei etwas, das er von Kind auf mache und seit 25 Jahren professionell betreibe, und dort habe er sein Mikro und seine Instrumente, die ihm Sicherheit gäben und hinter denen er sich auch mal «verstecken» könne. «Dort bin ich der Chef – aber hier bin ich nicht der Chef, sondern komme immer drunter», witzelt der Sänger.

Die Chemie stimmt Gegenseitige Sticheleien gehören bei dem Tanzpaar zum Programm: Auf den ersten Blick ist klar, dass sich die beiden prima verstehen und die Chemie stimmt. «Sie ist toll und eigentlich lieb», sagt Florian Ast – «Was heisst eigentlich?», kommt als Antwort zurück, inklusive Ellbogenstoss. Valery Reuser, die Tanz unterrichtet, seit sie 14 ist,

lässt keinen Zweifel daran, dass sie die Zügel in der Hand hat. Als erfahrener Coach weiss sie auch genau, wo die Schwachstellen liegen. Und bis zum Fernsehauftritt gilt es noch einiges zu perfektionieren; zudem sei die Konkurrenz in dieser Staffel besonders stark, weiss Valery Reuser. Florian Ast geht es jedoch nicht primär ums Gewinnen. Er mache es für sich selber und habe sehr viel Spass daran, und das komme beim Tanzen auch durch, glaubt er. Nervös sei er noch nicht, was ihn selber verwundere. «Warte mal ab, bis es so weit ist», hält ihm Valery Reuser entgegen. Auch wenn Florian Ast nicht verbissen vor die Jury treten wird, wie er selber sagt – ein bisschen Ehrgeiz hat er trotzdem: «Für Valery fände ich es toll, wenn wir eine Runde weiterkämen.»

Übergangsleitung im Kantonsspital

Nach der Rücktrittsankündigung von Jürg Aebi als CEO übernimmt ad interim ein Führungsteam, bestehend aus Madeleine Stöckli, Verwaltungsratspräsidentin, Michael Rolaz, Leiter Strategie & Projekte, Remo Anceschi, CFO, und Michael Tschopp, Leiter Transformationsteam, die Leitung des Kantonsspitals Baselland (KSBL). Jürg Aebi wird mit einem reduzierten Pensum weiterhin im KSBL tätig sein. Jürg Aebi hat ab Februar sein Pensum beim KSBL auf eigenen Wunsch auf 80 Prozent reduziert. In den sieben Jahren an der Spitze des KSBL hat Jürg Aebi Enormes geleistet. So hat er zum Beispiel das Lean-Management im medizinischen Kernge-

schäft eingeführt und die Organisation mit standortübergreifenden, patientenorientierten Verantwortungen grundsätzlich verändert. Er hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass nach dem Entscheid des Regierungsrates für eine neue strategische Ausrichtung das KSBL auch künftig eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung im Kanton Basel-Landschaft anbieten kann. Als Nachfolger von Peter Bodziak, Leitung Bereich Querschnitt, der das KSBL Ende Mai verlassen wird, übernimmt Jürg Aebi die Verantwortung für das OP-Management. Mit einem kürzlich gestarteten Projekt, dessen Ziel es ist, die besten ambulanten und stationären

Abläufe zu entwickeln und umzusetzen, will das KSBL in diesem Bereich entscheidende Fortschritte erzielen und den Patientinnen und Patienten eine positive und möglichst stressfreie präund postoperative Erfahrung ermöglichen. Das Führungsteam wird so lange die operative Verantwortung für dass KSBL übernehmen, bis ein/e neue/r CEO sein/ihr Amt antreten kann. «Wir sind zuversichtlich, dass wir die/den neue/n CEO anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse werden vorstellen können», gibt sich Verwaltungsratspräsidentin Madeleine Stöckli optimistisch. Derzeit läuft das Rekrutierungsverfahren. KS BL

kendorf. Projekt: Anbau Carport / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 135, Ergolzstrasse 8. Projektverantwortliche Person: Architektur Marco Fiechter, Eiweg 12, 4460 Gelterkinden. Füllinsdorf. Nr. 0364/2020. Bauherrschaft: Tennisclub Füllinsdorf, Ergolzstrasse 69, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Tennisplatz, Parzelle Nr. 2199, 2200BR, Ergolzstrasse. Projektverantwortliche Person: Völlmin HansPeter, Parkstrasse 6, 4414 Füllinsdorf. Läufelfingen. Nr. 0327/2020. Bauherrschaft: Ritter Gilles, Schmittenackerstrasse 40, 4448 Läufelfingen. Projekt: Anbau Carport, Parzelle Nr. 1001, Schmittenackerstrasse 40. Projektverantwortliche Person: Marti Holztechnik GmbH, Marti Susanne, Hauptstrasse 102, 4441 Thürnen. Liestal. Nr. 0210/2019. Bauherrschaft: Terrimo AG, Dorfstrasse 46, 4612 Wangen b. Olten. Projekt: Mehrfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1538, Burgstrasse. Projektverantwortliche Person: Abewo GmbH, Dorfstrasse 46, 4612 Wangen b. Olten. Niederdorf. Nr. 0361/2020. Bauherrschaft: Wahl Iris u. Florian, Im Hänseliacker 3, 4435 Niederdorf. Projekt: Erweiterung Unterstand und Sitzplatzüberdachung mit seitlicher Wind- und Wetterschutzverglasung, Parzelle Nr. 1384, Im Hänseliacker 3. Projektverantwortliche Person: e4 AG, Weidentalweg 9, 4436 Oberdorf. Nr. 0370/2020. Bauherrschaft: Stockwerkeigentümergemeinschaft Burghaldenweg 3+5 Niederdorf, v.d. Hofer Treuhand GmbH, Fortini Nicole, Bündtenweg 40, 4434 Hölstein. Projekt: Kamin für Pelletsheizung, Parzelle Nr. 1084, Burghaldenweg 5. Projektverantwortliche Person: Kiwera AG, Olsbergerstrasse 2, 4310 Rheinfelden. Oberdorf. Nr. 0344/2020. Bauherrschaft: Leupin Susanne, Neumattstrasse 17, 4436 Oberdorf. Projekt: Kamin für CheminéeOfen, Parzelle Nr. 1188, Neumattstrasse 17.

Projektverantwortliche Person: Meier Karl, Talweg 46, 4436 Oberdorf. Ormalingen. Nr. 1737/2019. Bauherrschaft: Baukonsortium Hauptstrasse, v.d. Bussinger Architektur GmbH, Säge 119, 4467 Rothenfluh. Projekt: Mehrfamilienhaus / Carport. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 283, Hauptstrasse 12. Projektverantwortliche Person: Werner Bussinger Architektur GmbH, Säge 119, 4467 Rothenfluh. Ramlinsburg. Nr. 0342/2020. Bauherrschaft: Verein für Naturschutz Ramlinsburg, v.d. Strübin Doreth, Hohle Gasse 13, 4433 Ramlinsburg. Projekt: 2 Weiher, Parzelle Nr. 505, Buechen. Projektverantwortliche Person: Verein für Naturschutz Ramlinsburg, v.d. Plattner Markus, Dalbenweg 24, 4416 Bubendorf. Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung Sissach. Nr. 0358/2020. Bauherrschaft: Karl und Emma Sonntag-Buser Stiftung, Lindenweg 1, 4450 Sissach. Projekt: Umbau Wohnhaus / Zweckänderung: alt Ökonomiegebäude in neu Wohnungen, Parzelle Nr. 387, Lindenweg 1. Projektverantwortliche Person: Erny & Schneider Architekten AG, St. Alban-Vorstadt 68a, 4052 Basel. Thürnen. Nr. 1433/2018. Bauherrschaft: Mutschler-Schaffner Stiftung, v.d. Altersund Pflegeheim Jakobushaus, Rebgasse 9, 4441 Thürnen. Projekt: Um- und Ausbau Alters- und Pflegeheim / Anbau Velounterstand. Neuauflage: geänderte Grösse und Lüftungsanlage, Parzelle Nr. 388, Rebgasse 9. Projektverantwortliche Person: Madörin Ruedi, Hauptstrasse 62, 4469 Anwil. Zeglingen. Nr. 0348/2020. Bauherrschaft: Mittner Jannie u. Fries Christoph, Im Winkel 6, 4495 Zeglingen. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus / Fassadenänderung / Geräteschopf, Parzelle Nr. 253, Im Winkel 6. Projektverantwortliche Person: Kuster & Martin GmbH, Mattenweg 184, 4494 Oltingen.

Nach Rücksprache mit Gesundheitsdirektor Regierungsrat Thomas Weber hat der Schafzuchtverein Baselland und Umgebung entschieden, die Generalversammlung vom 17. März abzusagen und auf einen noch zu bestimmenden Termin zu verschieben. Da viele Mitglieder über 65 Jahre alt seien und somit zur Risikogruppe zählten, sei das Risiko einer möglichen Ansteckung mit dem Virus Corona/COVID-19 zu gross, begründet Vereinspräsident Ambros Zurfluh in einem Brief an die Vereinsmitglieder. Die GV mit nur sehr wenigen Teilnehmenden durchzuführen, mache auch wenig

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

OBZ

Arxhof erhält ab August einen neuen Direktor Der Regierungsrat hat Francesco Castelli zum neuen Direktor des Massnahmenzentrums für junge Erwachsene Arxhof (MZjE) ernannt. Der 41-jährige gebürtige Bündner tritt seine neue Stelle am 1. August 2020 an.

Baugesuche Auflagefrist: 16. 03. 2020 Anwil. Nr. 0337/2020. Bauherrschaft: Schaffner Fredy, Raimattweg 102, 4469 Anwil. Projekt: Garage, Parzelle Nr. 1513, Raimattweg. Projektverantwortliche Person: Max Zumstein AG, Solothurnstrasse 2, 4536 Attiswil. Arisdorf. Nr. 0493/2019. Bauherrschaft: Quaranta Isabelle u. Davide, Hauptstrasse 133, 4422 Arisdorf. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 4455, Hauptstrasse. Projektverantwortliche Person: Lehner + Tomaselli AG, Gelterkinderstrasse 28, 4450 Sissach. Bretzwil. Nr. 0368/2020. Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Bretzwil, Kirchgasse 3, 4207 Bretzwil. Projekt: Entsorgungsstelle / Stützmauern, Parzelle Nr. 1045, 1793, 1119, Schulgasse. Projektverantwortliche Person: Otto Partner Architekten AG, Benzburweg 30, 4410 Liestal. Bubendorf. Nr. 1891/2017. Bauherrschaft: Günthert Peter, Hauptstrasse 26, 4431 Bennwil. Projekt: Mehrfamilienhaus. Neuauflage: zusätzliche Aussentreppen, Parzelle Nr. 1259, Rainstrasse 19. Projektverantwortliche Person: Günthert Peter Architektur AG, Hauptstrasse 26, 4431 Bennwil. Diegten. Nr. 0355/2020. Bauherrschaft: Timberhaus Schweiz GmbH, Bahnhofstrasse 85, 9240 Uzwil. Projekt: Einfamilienhaus / Carport, Parzelle Nr. 3171, 2204, Känerkinderstrasse. Projektverantwortliche Person: Timberhaus Schweiz GmbH, Bahnhofstrasse 85, 9240 Uzwil. Nr. 0365/2020. Bauherrschaft: Koller Camilla u. Schäublin Daniel, Oberdorfstrasse 14, 4458 Eptingen. Projekt: Einfamilienhaus / Schwimmbad, Parzelle Nr. 3010, Hegiweg. Projektverantwortliche Person: Mangold Architekten AG, Schorenmattweg 20, 4443 Wittinsburg. Frenkendorf. Nr. 0353/2020. Bauherrschaft: Lourenco-Jovanovic Katarina u. Lourenco Filipe, Ergolzstrasse 8, 4402 Fren-

Sinn. Über den neuen Termin der fünften ordentlichen GV werde rechtzeitig informiert. Aus gleichem Grund wird nach Rücksprache mit dem Kantonstierarzt auch die Frühjahrsschau vom 28. März abgesagt. Für folgende Tiere wird eine noch zu bestimmende Stallschau organisiert: • Widder, die nachpunktiert werden sollten oder welche noch keine DNAProbe haben, • Auen, welche noch nie punktiert waren und vor der Herbstschau am 3. Oktober 2020 älter als 18 Monate sind.

Francesco Castelli.

FOTO: Z VG

Francesco Castelli leitete zuletzt während knapp neun Jahren die Stiftung Sucht in Basel. Zuvor war er Leiter Direktionsdienste der Sozialen Dienste der Stadt Zürich. Castelli schloss sein Studium an der Uni Fribourg mit einem Lizentiat in Sozialarbeit und Sozialpolitik ab, zudem verfügt er über einen Masterabschluss in Systemischer Organisationsberatung. Francesco Castelli ist verheiratet, Vater von drei Kindern und wohnt im Baselbiet. Der Regierungsrat gratuliert Francesco Castelli zur Wahl und wünscht ihm viel Freude, Erfüllung und Erfolg bei seiner anspruchsvollen neuen Aufgabe. Gleichzeitig dankt der Regierungsrat dem abtretenden Direktor Peter Ulrich für seine geleisteten Dienste und die Weiterentwicklung des MZjE und wünscht ihm schon jetzt zur vorzeitigen Pensionierung alles Gute. Per 1. Januar 2021 wird das MZjE in das Amt für Justizvollzug der Sicherheitsdirektion integriert. SID

Logopädiestudenten informieren Eltern Redet Ihr Kind nicht? Spricht es undeutlich? Oder haben Sie das Gefühl, dass die Sprache bereits besser entwickelt sein sollte? Logopäden/-innen sind unter anderem zuständig für Abklärungen, Beratungen und Therapien bei Kleinkindern, die eine verzögerte Sprachentwicklung zeigen, unverständlich oder überhaupt nicht sprechen. Im Folgenden wollen wir, vier Logopädie-Studentinnen von der FHNW Muttenz, aufzeigen, wie Sie Ihr Kind in der Sprachentwicklung fördern und unterstützen können. Eltern helfen dem Kind Worten und Lauten einen Sinn zu geben und in Kommunikation mit der Welt zu treten. Der Säugling reagiert auf Ihre Stimme, wendet sich Ihnen zu, und beginnt Blickkontakt aufzunehmen. Mit ca. vier Monaten beginnt die erste Lallphase, in der Ihr Kind seine Sprechorgane spielerisch entdeckt. Etwa zwei Monate darauf werden in der zweiten Lallphase Silben wiederholt. Im gleichen Zeitraum entstehen erste Lalldialoge und Spiele wie «Guck-guck» werden entdeckt. Ihr

Kind versteht ca. ab dem neunten Monat sein erstes Wort und mit ca. einem Jahr werden die ersten Worte gesprochen. Sie können Ihr Kind bei diesem Schritt unterstützen, indem sie Ihre Sprache dem Baby anpassen. In den Monaten zehn bis zwanzig wird das eigene Wort-Lexikon aufgebaut. Diese Worte haben eine hohe Alltagsrelevanz und umfassen auch Lautmalereien wie «Wauwau». Mit 2,5 Jahren sollte Ihr Kind von aussenstehenden Personen verstanden werden und einfache Sätze bilden können. Sollten bei Ihrem Kind diese Entwicklungsschritte massiv verzögert sein oder gar nicht vorhanden, legen wir Ihnen ans Herz, sich Hilfe zu holen. Melden Sie sich bei Ihrem Kinderarzt. Informieren Sie sich beim DLV: info@logopaedie.ch, www.logopaedie.ch. Melden Sie sich bei logopädischen Beratungs- und Therapiestellen oder logopädischen Praxen in Ihrer Umgebung. NICOLE GYS IN, ANNIKA HOFER, S IMONE KÜRY, IVANA WOLF

Druck CH Media Print AG Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von

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Kind entdeckt die Welt und die Kommunikation durch das Ertasten.

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Baselland

ObZ 12. März 2020

Lust am Singen ist universell

Liestal «La la la. Eine Ausstellung zum Mitsingen» im Museum.BL

Mensch und Tier singen sozial «Bei Gemeinschaft, sexueller Selektion, Signalwirkung denken wir an Tiere, aber ich behaupte, bei uns ist das nicht anders», sagt Ausstellungsmacher Pit Schmid. Die Forschung gehe heute auch davon aus, dass sich singende LauAnzeige

Das Gedächtnis lässt sich trainieren – ein Leben lang Gezieltes Training für den Erhalt der Gehirnleistung

MARC S CHAFFNER

Singen ist zu einem Massenphänomen geworden: Alle paar Monate wird ein neuer Projektchor gegründet und im Fernsehen folgt eine Sing-Show auf die nächste, von «MusicStar» bis zu «Sing meinen Song». Das Museum.BL in Liestal greift diesen Trend mit der neuen Ausstellung «La la la» auf. Diese ist sehr interaktiv gestaltet: Die Besucherinnen und Besucher können in geschlossenen Kabinen einen Songworkshop per Video-Tutorial absolvieren, sie können sich als Songwriterin oder Songwriter betätigen und ein Lied mit Rhythmus und Begleitung aufnehmen und sich aufs Smartphone schicken. Die Anleitung dazu gibt der bekannte Musiker Flavian Graber – auf einem Video. Für die ganz Mutigen steht dann am Ende des Ausstellungsrundgangs eine Bühne zur Verfügung – ausgestattet mit Mikrofonen, einer Gitarre, einem Keyboard und einer Karaokestation –, wo sie ihren eigenen oder einen im Workshop gelernten Song zum Besten geben können. Wie immer sucht das Museum.BL die Verbindung zwischen kulturellen Phänomenen und Naturwissenschaft. Anhand von Tierpräparaten, zum Teil aus der eigenen Sammlung, zeigt die Ausstellung, dass Singen und Musizieren auch im Tierreich verbreitet ist. Vögel, Insekten, Affen, ja sogar Fische bringen singähnliche Laute hervor, wie man sich mit einem Knopfdruck überzeugen kann. Die Siamangs, eine Gibbon-Art, singen jeden Morgen im Duett mit ihrem Partner, um die Beziehung zu festigen, und geben das Familienlied auch an ihren Nachwuchs weiter. Oder wie ein Video zeigt: Seehunde können eine einfache Melodie nachsingen – was in dem Experiment sogar die Forscherinnen und Forscher erstaunt hat. Hier ist die Ausstellung ganz nah dran an aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen. Wurden tierische Geräusche früher als evolutionäre Nebenerscheinung abgetan, so erkennt man heute Parallelen zu menschlichem Gesang.

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Selber einen Song schreiben und aufnehmen: das Museum.BL machts möglich. te in der Menschheitsgeschichte vor Sprechlauten entwickelt hätten. «Singen ist etwas sehr Menschliches, es ist sehr nahe beim Menschen, aber auch bei Tieren – allgemein bei sozialen Wesen», fasst Pit Schmid zusammen. Aufgrund unseres Herzschlags und der Tatsache, dass wir zwei Beine haben und beim Gehen einen Zweiertakt vollführen, sind wir Menschen von Natur aus rhythmische Wesen. Ein hörbarrer Herzschlag stimmt die Besucherinnen und Besucher schon beim Aufstieg zur Ausstellung auf diesen Zusammenhang ein. «Singen ist universell, alle Kulturen machen es, und es besteht eine grosse Verwandtschaft zwischen den Gesängen», sagt Pit Schmid. An Hörstationen können die Besucherinnen und Besucher testen, ob diese These stimmt, und sich anhören, wie Liebes-, Klage-, Freude-, Tanz- und Schlaflieder in anderen Kulturen tönen. Eine weitere Abteilung liefert Fakten zu historischen Hintergründen des Sin-

Auch manche Tiere singen …

FOTOS: ZVG

Dass unser Gehirn in jedem Alter lernfähig ist und aktiviert werden kann, ist erwiesen. Gedächtnistraining belebt das Gehirn und ist damit genauso wichtig wie Körpertraining, um gesund und fit zu bleiben. Das Rote Kreuz Baselland führt schon seit Jahren erfolgreich den Kurs «Gedächtnistraining» durch. In einer kleinen Gruppe in entspannter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden die wichtigsten Gehirnfunktionen mit interessanten, abwechslungsreichen und heiteren Übungen. Sie fördern neben ihrem Gedächtnis auch die Konzentrations- und Wortfindungsfähigkeit sowie das logische Denken. Ende März starten neue Kurse in Birsfelden und in Liestal. Alle Kursdaten finden Sie auf www.srk-baselland.ch/ Kurse. Melden Sie sich rasch an.

Für weitere Informationen und Anmeldung steht Ihnen das Rote Kreuz Baselland, Frau Nussbaum oder Frau Furlan, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal unter Telefon 061 905 82 00 oder bildung@srk-baselland.ch gerne zur Verfügung. ROTES KREUZ BASELLAND/FOTO: ZVG

gens. So erfährt man, dass den Verfassern von Spottgesängen die Todesstrafe drohte oder dass die Beatles Tonabfolgen verwendeten, die das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren, damit ihre Hits besonders angenehm klingen. Dass Frauen früher in der Kirche nicht singen durften, sei auf eine Fehlinterpretation zurückzuführen, erklärt Ausstellungsassistent Timo Bertschin. Die Frauenstimmen seien zuerst durch Kinderstimmen ersetzt worden, dann durch Falsettgesang und schliesslich durch Kastraten.

Optic Clavadetscher präsentiert Leica Eyecare

Sopranistin und Vogelkundler Ganz interessant sind auch die aufgezeichneten Video-Diskussionen zwischen Musiker/-innen, Wissenschafter/ -innen, älteren und jüngeren Menschen. Der Sänger Florian Schneider redet mit einer Ärztin, ein Nachtigallforscher mit einer Sopranistin, eine Singer-Songwriterin mit einem Rapper. Auch die Besucher/-innen sind eingeladen, ihre Gedanken übers Singen zu teilen und Fragebögen auszufüllen, die dann auf Notenständern ausgestellt werden. Die Ausstellung wird von einem Veranstaltungsprogramm begleitet, zum Teil mit den Persönlichkeiten, die auf den Videos zu sehen sind. Ausserdem ist eine Liederbox mit QR-Codes zu bekannten Schweizer Liedern erhältlich und es finden öffentliche Führungen statt. Achtung: Die geplante Vernissage von morgen Freitag ist abgesagt. Ab Samstag kann die Ausstellung aber zu den normalen Museumsöffnungszeiten besucht werden. www.museum.bl.ch

pr. Leica Eyecare hat ein vollkommen neues Gleitsichtglas speziell für alterssichtige Träger auf den Markt gebracht. Dieses einzigartige Glas stammt aus eiGian Clavadetscher ner weiterentwickelten Berechnungsmethode der FreeForm-Oberflächen, das man nach mehreren Jahren interner Entwicklung patentieren liess. Optic Clavadetscher darf sich mit Leica Eyecare freuen, Ihnen das neuste Gleitsichtglas Variovid Volterra aus der EO-tech-Technologie, als erstes Optiker-Fachgeschäft in der NordwestSchweiz, vorstellen zu dürfen. Wie wurde diesem Glas der letzte Schliff verliehen? Durch die Anwendung der mathematischen Reihen von Vito Volterra (Italienischer Mathematiker 1860–1940) bei der Berechnung des Glasdesigns. Die Volterra-Reihen

Gedächtnistraining belebt das Gehirn.

Geschäftsnotizen

Der neue Gleitsichtglas-Sehkomfort

wurden bisher hauptsächlich in anderen Bereichen (z. B. der Akustik) angewandt, jedoch noch nie in der Optik. Wir haben somit den ersten «Equalizer» optischer Flächen kreiert. Als Weltneuheit gibt es den Trägern das Gefühl, ein Einstärkenglas zu tragen. Mit Stolz konnte Leica Eyecare den Silmo d’Or 2019 entgegennehmen. Diese höchste Auszeichnung im augenoptischen Markt wurde in Paris bei der Erstvorstellung verliehen. Auch wenn die offizielle Vorstellung des Glases erst Anfang 2020 in München stattfindet, können das Variovid-Volterra-Gleitsichtglas ausgewählte und zertifizierte LeicaEyecare-Partner bereits anbieten. Optic Clavadetscher gehört in der NordwestSchweiz zu diesem Kreis und bietet Ihnen attraktive Einführungs-Rabatte. Nutzen diese einmaligen Angebote bis 31. März 2020. Optic Clavadetscher, Ochsengasse 2, 4460 Gelterkinden, Tel. 061 985 94 00, www.optic-clavadetscher.ch


Baselland

ObZ 12. März 2020

Nicht mehr genug zum Leben

Baselland Fachorganisationen lehnen den Sozialhilfegesetz-Entwurf dezidiert ab MARC SCHAFFNER

Die Sozialhilfe ist im Baselbiet bereits jetzt sehr restriktiv geregelt, wenn man mit anderen Kantonen vergleicht. Und nun soll es für die Sozialhilfebeziehenden noch enger werden, wenn es nach dem Entwurf des Regierungsrates für die Änderung des Sozialhilfegesetzes geht. Eine Reihe von Fachorganisationen weist diesen dezidiert zurück – am Dienstag legten sie den Medien in Liestal ihre Gründe dar. Am Anfang stand die «Motion Riebli»: Sozialhilfebeziehende sollen 30 Prozent weniger Geld für ihren Grundbedarf erhalten. Nur wenn sie sich besonders engagieren, wird der Betrag aufgestockt. Der Landrat hat die Motion mit 42 zu 41 Stimmen knapp überwiesen, der Regierungsrat bezeichnete sie allerdings als «unzumutbar» und legte einen eigenen, abgeschwächten Entwurf für die Umsetzung vor. «Man hört oft, dass es ein Kompromissvorschlag ist, aber das ist definitiv nicht der Fall», betonte Basil Weingartner von der Unabhängigen Fachstelle für Sozialhilferecht (UFS). «Wenn dieser Entwurf angenommen würde, hätten viele Sozialhilfebeziehenden nicht mehr genug zum Leben.» Schon jetzt seien die Leistungen in Baselland in vielen Fällen ungenügend, sagte auch UFS-Juristin Zoë von Streng. Sie kritisierte, dass der Entwurf mit fünf Leistungsstufen enorm komplex sei und die Gemeinden vermehrt zu Ermessensentscheiden zwingen würde. Er bedeute zudem einen Rückschritt hinter die interkantonale Harmonisierung. Von der niedrigen Einstiegsstufe seien Sozialhilfebeziehende nicht nur ein bis zwei Monate lang betroffen, wie die Regierung behaupte. «Alle in der Sozialhilfe Tätigen wissen, dass es viel länger dauert», meint Zoë von Streng. Vom

Donat Oberson, Stellenleiter Sozialberatung Heilsarmee Basel; Domenico Sposato, Geschäftsleiter Caritas beider Basel; Zoë von Streng, Juristin Unabhängige Fachstelle für Sozialhilferecht UFS; Annina Grob, Co-Geschäftsleiterin AvenirSocial; Roland Plattner-Steinmann, Präsident Winterhilfe Baselland; Basil Weingartner, Leiter Öffentlichkeitsarbeit UFS. FOTO: M. SCHAFFNER Antrag für eine höhere Stufe bis zum Entscheid könnte ein halbes Jahr vergehen. Dabei seien bedarfsdeckende Leistungen gerade zu Beginn besonders wichtig, um prekäre Verhältnisse zu stabilisieren. «Tiefe Leistungen verstärken die Armut und sind kein Anreiz zur Arbeitsintegration», ist Zoë von Streng überzeugt. 99 Prozent verhalten sich korrekt Im Übrigen konstruiere die «Motion Riebli» und der vorliegende Entwurf ein Problem, das nicht existiere: «Der Regierungsrat hat festgestellt, dass es in Baselland fast keine Person gibt, die die Auflagen nicht erfüllt», unterstrich Zoë von Streng. Auch in Zürich habe man festgestellt, dass 99 Prozent alles täten, was von ihnen verlangt werde. Der Grossteil der Sozialhilfebeziehenden habe aufgrund gesellschaftlicher Rahmenbedingungen gar keine Möglichkeit zu arbeiten, verdeutlichte Domenico Sposato, Geschäftsleiter Caritas beider Basel. Die Lösung wäre eher, die Löhne in gewissen Branchen zu erhöhen.

Domenico Sposato kritisierte ferner die Abkehr vom Bedarfsprinzip: Die Sozialhilfe solle als letztes Auffangnetz in Notlagen Abhilfe schaffen und nicht nach Ursachen fragen. Annina Grob, Co-Geschäftsleiterin AvenirSocial, betonte den administrativen Mehraufwand, den die Gesetzesänderung bringen würde. In der Sozialarbeit würde es gar nicht mehr darum gehen, dass die Person wieder «Fuss fasse», sondern nur noch, welchen Geldbetrag sie erhalte: «Die Leute werden sich in der Notwendigkeit sehen, nur irgendwie den Alltag zu organisieren.» Donat Oberson, Stellenleiter Sozialberatung Heilsarmee Basel, wies darauf hin, dass der «strenge» Entwurf im Widerspruch dazu stehe, dass der Kanton gerade eine Armutsstudie erstelle. Nichtstaatliche Organisationen, die heute nur subsidiär tätig seien, müssten vermehrt Unterstützung im Grundbedarf leisten, befürchtet Roland Plattner, Präsident Winterhilfe Baselland. Das würde der Kantonsverfassung widersprechen – eine Konformitätsprüfung habe nicht stattgefunden.

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Betrachtung zur Woche

Menschlichkeit Die Journalistin Michèle Binswanger berichtet in einem Artikel von Tamedia vom Mailänder Rektor eines Gymnasiums, Domenico Squillace, der seinen Schülerinnen und Schülern einen Brief geschrieben hat. In Italien sind bekanntlich alle Schulen und anderen Bildungseinrichtungen bis auf Weiteres geschlossen. Ob in Friedenszeiten bereits einmal eine solche Massnahme landesweit verfügt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls ist es eine drastische Massnahme, so drastisch, dass besagter Rektor sie mit den Ereignissen der Pestepidemie aus dem 17. Jahrhundert vergleicht. Er ermuntert seine Schülerinnen und Schüler im Buch «Die Verlobten», das in Italien zur Lektüre in jeder weiterführenden Schule gehört, das Kapitel zu lesen, in dem geschildert wird, wie sich die Menschen angesichts der Pest in Mailand verhalten haben. Es ist das 31. Kapitel, gegen Ende des Buches, und es lohnt sich wirklich, diese Seiten zu lesen und was Domenico Squillace dazu sagt, zu bedenken: «Alles findet man hier: die Gewissheit, dass Fremde gefährlich sind, … die Gerüchte, die verrücktesten Heilmittel, das Hamstern von Lebensmitteln …» Die grösste Gefahr aber, schreibt der Rektor seinen Schülerinnen und Schülern, sei nicht die Krankheit selbst, sondern die Vergiftung des Zwischenmenschlichen. Er schliesst seinen Brief mit den Worten: «Nun gilt es, das Kostbarste zu erhalten, dass man hat, die Menschlichkeit. Erst wenn man diese preis gibt, hat die Pest gewonnen.» Mich haben der Artikel von Michèle Binswanger und die Worte von Domenico Squillace sehr berührt. Ich hoffe natürlich nicht, dass die aktuelle Pandemie die Ausmasse der Pest im ausge-

henden Mittelalter erreichen wird. Die Krankheit selbst und vor allem die zur Verfügung stehenden Mittel, sie zu bekämpfen, sind ja Gott sei Dank nicht vergleichbar. Aber unsere Menschlichkeit ist sicher auf die Probe gestellt. Eine Facette davon ist, dass uns in der Angst um unsere Lieben und um uns selbst vor Augen bleibt, wie viele Menschen auch ohne Coronavirus auf ein funktionierendes Gesundheitswesen angewiesen sind. Auch im Blick auf sie müssen von allen – auch von den Jüngeren, denen das Virus wenig anhaben kann – die Massnahmen unterstützt werden, die seine Ausbreitung verlangsamen, um das Gesundheitssystem funktionsfähig zu halten. Und es dürfen darüber hinaus die Menschen nicht vergessen gehen, die in Ländern leben, deren Gesundheitsversorgung auch ohne Pandemie ständig überlastet und unterversorgt ist. Uns im Homburgertal vermag die Pestzeit vielleicht noch einen besonderen Hinweis zu geben. Bekanntlich sind in unserem Tal im 17. Jahrhundert in Folge von zwei Pestzügen mehr als die Hälfte der Einwohnenden gestorben. Die Zusammenhänge kann man im Baselbieter Heimatbuch 15 in einem Beitrag von Peter Stöcklin nachlesen. Interessant und wohl auch für die jetzige Situation lehrreich ist, wie der Versuch, wirtschaftliche Interessen mehr zu gewichten, als die Gesundheit der Bevölkerung, fehl schlug und im Endeffekt viel teurer zu stehen kam, als wenn von Beginn an die Gesundheit der Bevölkerung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestanden hätte. Auch dies ist im Übrigen eine Facette der Menschlichkeit, die es angesichts der Krise zu erhalten gilt. MARKUS ENZ -ALTMANN, RÜMLINGEN

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Baselland

ObZ 12. März 2020

Uni sucht nach Wirkstoffen gegen das Coronavirus Die Universität Basel arbeitet mit an der weltweiten Suche nach einem Wirkstoff gegen das momentan grassierende Coronavirus: Forschende der Gruppe «Computational Pharmacy» haben bisher fast 700 Millionen verschiedene Substanzen an einem spezifischen Angriffspunkt des Virus virtuell getestet – mit dem Ziel, dessen Vermehrung zu blockieren. Wegen der momentanen Notlage werden erste Ergebnisse der Tests anderen Forschungsgruppen sofort zur Verfügung gestellt. Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Markus Lill am Departement Pharmazeutische Wissenschaften hat in den

letzten Wochen ihre computergestützten Methoden eingesetzt, um nach möglichen Wirkstoffen gegen das momentane Coronavirus zu suchen, ebenso gegen zukünftige ähnliche Epidemien. Dabei haben die Wissenschaftler mehr als 680 Millionen Substanzen an einem wichtigen Protein des Virus, der zentralen Protease, rein virtuell getestet. Durch dieses «Virtuell Screening» wurden bereits einige interessante Substanzen identifiziert, die das Potenzial haben, das kritische Enzym des Virus zu blockieren – und damit dessen weitere Vermehrung. «Auch wenn die vollständige Entwicklung eines Wirkstoffs ge-

Basler Forschende haben am Computer mehr als 680 Millionen Substanzen an einem wichtigen Protein des Virus, der zentralen Protease, virtuell getestet. FOTO: UNIVERSITÄT BASEL, COMPUTATIONAL P HARMACY

gen das momentane Coronavirus die Dauer der momentanen Epidemie wahrscheinlich übersteigen dürfte, ist es wichtig, Wirkstoffe für zukünftige Coronaviren zu entwickeln. So können ähnliche Gesundheitsnotstände wie der momentane im Keim erstickt werden», sagt Forschungsgruppenleiter Lill. Testergebnisse öffentlich Im Anbetracht der aktuellen Notlage hat sich die Gruppe zu einem eher untypischen Vorgehen entschlossen, indem sie nämlich die Testergebnisse sofort als Open Source der Öffentlichkeit in Form eines Preprints zur Verfügung stellt. Die Publikation wurde in den ersten 48 Stunden schon mehr als 3000 Mal konsultiert. Die Basler Forschenden hoffen nun, dass weltweit eine grössere Anzahl an Forschungsgruppen ihre Vorschläge aufnimmt, sie am Virus testet und weiterführende Studien einleitet. Normalerweise würden für das Wirkstoffdesign die interessanten Moleküle zusammen mit andern Gruppen experimentell getestet, bevor die Ergebnisse patentiert und publiziert werden. Der Hauptfokus von anderen laufenden Studien zum Coronavirus liegt momentan auf der Verwertbarkeit von existierenden antiviralen Medikamenten oder der Neuausrichtung von anderen Medikamenten. UNIVERS ITÄT BASEL

Bikedepot: viel Velo für wenig Geld

Markenvelos zu Liquidationspreisen in der Fahrbar auf dem Walzwerk Münchenstein pr. Vom 20. bis 22. März lohnt es sich, ins Walzwerk (Fahrbar-Depot) nach Münchenstein zu kommen: Es ist erneut ein Bikedepot-Verkaufswochenende, mit hunderten von qualitativ hochwertigen Markenvelos zu Schnäppchenpreisen. Velofachgeschäfte aus der Region präsentieren an diesem Märzwochenende Markenvelos der Jahrgänge 2018 bis 2020 mit bis zu 70% Rabatt auf den Normalpreis. Darunter finden sich tolle Bikes der bekannten Marken Kettler, Bulls, Bergamont, Orbea und Felt. Wir

haben eine grosse Auswahl an BoschE-Bikes, City-Bikes, Mountainbikes, Damenvelos, Kindervelos und Rennvelos: Für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis ist etwas dabei – für Gross und Klein, für Jung und Alt. Das Spezielle bei diesem Anlass: Das kompetente Verkaufspersonal steht während des ganzen Wochenendes zu Ihrer Verfügung und berät Sie bei allen Fragen – Probefahrt inklusive! Darüber hinaus profitieren alle verkauften Modelle – vom Kindervelo bis zum Hightech-E-Bike – von der handelsüblichen

Werksgarantie. Roger Beutler ist als Initiant des Bike-Depots schon jetzt überzeugt, dass es keinen besseren und gesünderen Start in den Frühling gibt als auf dem Zweirad: «Einfach losfahren, in die Landschaft und in die Sonne blinzeln und gleichzeitig den Wind ums Haar wehen lassen – was könnte schöner und beglückender sein als das alles auf einem Velo zu erleben?» Freitag, 20. März, 14–20 Uhr Samstag, 21. März, 10–18 Uhr Sonntag, 22. März, 10–16 Uhr www.bikedepot.ch

Reinigung mit Ayurveda: Gesundheit, Schönheit und ein langes Leben pr. Die älteste Heilkunst der Welt – Ayurveda – bietet vielfältige Ansätze, um Körper und Geist zu reinigen. Starten Sie mit Ayurveda in den Tag und bringen Sie sich ins Gleichgewicht. Unser Lebensstil im 21. Jahrhundert bringt verschiedene negative Begleiterscheinungen mit sich: Stress im Alltag, suboptimale Ernährung oder mangelnde Bewegung sind heute bei vielen Menschen an der Tagesordnung. Um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, empfiehlt sich deshalb regelmässiges Entgiften und Entschlacken. Die gute Nachricht vorweg: Die älteste Heilkunst der Welt – Ayurveda – bietet vielfältige Ansätze um Körper und Geist zu reinigen.

Triphala-Plus und Ama-Clean Im Zentrum der Reinigung nach Ayurveda stehen zwei hochwertige Präpara-

Klimaversammlungen am Sonntag – auch in Liestal Im Februar hat die Klimastreikbewegung dazu aufgerufen, überall lokale Klimagruppen zu gründen – in den Gemeinden, am Arbeitsplatz oder im Verein. Am Sonntag feiern die über 80 neu gegründeten Gruppen nun ihre Premiere: In der ganzen Schweiz organisieren sie sogenannte Klimaversammlungen, bei welchen die lokale Bevölkerung sich gemeinsam mit der Klimakrise beschäftigt. Wie sind wir betroffen? Was können wir tun? Wie können wir uns am Strike for Future beteiligen? Die Ideen werden anschliessend unabhängig von der Politik oder durch die Gemeindeparlamente lokal umgesetzt. Die Gemeinden sollen so nachhaltiger werden und ihren Beitrag zum ökologischen Wandel leisten. Die lokalen Klimagruppen organisieren sich In den Klimagruppen finden auch all jene Menschen Platz sich fürs Klima zu engagieren, die sich im letzten Jahr noch nicht vollständig mit der Klimastreikbewegung identifizieren konnten

– weil sie sich an Demonstrationen nicht wohl fühlen oder weil sie sich aufgrund ihres Alters nicht zur «Klimajugend» zählen. Nun will sich der Klimastreik zur gesamtgesellschaftlichen Bewegung ausweiten. Durch verschiedene Events sollen die Klimagruppen ihr Umfeld mobilisieren, etwa durch die Klimaversammlungen diesen Sonntag oder durch Aktionen am nationalen Infotag der Klimakrise am 24. April. Auch am 15. Mai, dem Strike for Future, werden sich die Klimagruppen mit dezentralen Aktionen beteiligen und so den Tag mittragen. Die entstehenden Strukturen sollen auch längerfristig genutzt werden, um den ökologischen und sozialen Wandel voranzutreiben. Klimaversammlung in Liestal: «Was können wir ändern, damit klimagerechtes Leben in Liestal leicht gemacht und zum Normalfall wird?», Sonntag, 15. März, 15.30 bis 17.30 Uhr, Mühlegasse 2, Liestal, Laufwerk Bar Weitere Infos: strikeforfuture.ch/wasist-strikeforfuture/klimaversammlungen-15-marz KLIMASTREIK SCHWEIZ

VAGS-Erkenntnisse fliessen ins Baugesetz ein Der Regierungsrat setzt am 1. April 2020 die Ergebnisse des VAGS-Projekts «Raumplanung» in Form einer Anpassung des Raumplanungs- und Baugesetzes vom 1. August 1998 (SGS 400) in

Kraft. Den Gemeinden werden damit neue Instrumente für eine gemeinsame, regionale Zusammenarbeit, Planung und Entwicklung zur Verfügung gestellt. REGIERUNGSR AT

Neue Geschäftsführerin bei den Grünen Nach fast sechs Jahren lassen die Grünen Baselland ihre Geschäftsführerin Nathalie Martin ziehen. Die Stelle wurde auf den 1. Februar 2020 mit Nadine Freiermuth Samardžic neu besetzt. Nadine Freiermuth Samardžic (Dr. des.) hat zuletzt am Lehrstuhl für Ost-

europäische Geschichte an der Universität Basel gearbeitet, gelehrt und promoviert. Daneben leitet sie das Hilfsprojekt Abraçar Mozambique, das eine Primarschule in der Provinz Inhambane in Mozambique unterstützt. GRÜNE BL

Sport

Geschäftsnotizen

Gleichgewicht ist das Zauberwort Die vedische Hochkultur Indiens kennt drei verschiedene Funktionsprinzipien, so genannte Doshas, die im Menschen wirken. Jeweils ein Zustand kann im Vordergrund stehen, man ist also ein Vata-, ein Pitta- oder ein Kapha-Typ. Um die drei Funktionsprinzipien im Gleichgewicht zu halten, spielt die Ernährung eine ebenso grosse Rolle wie die Bewegung oder die Erholung. Zentral dabei: Das Ausscheiden von Stoffwechselprodukten, die nicht in unseren Körper gehören.

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Bringen Sie mit Ayurveda Ihren Körper und Geist zum Erblühen. te: Die Triphalla Plus-Tabletten sind eine Kräuterkombination aus den Früchten Haritaki, Amalaki und Bibhitaki, die zur Langlebigkeit und zur Verjüngung des Körpers beitragen. Sie wirken leicht abführend und entgiftend. Die bitterherb schmeckende Mischung Ama Clean hingegen hilft Stoffwechselschlacken und Giftstoffe – sogenanntes Ama – abzubauen. Wenn Sie mehr über die Reinigung nach Ayurveda oder andere Entgiftungsmethoden erfahren möchten, heissen wir Sie herzlich in der Saner Apotheke willkommen. Die AyurvedaSpezialistin Marianne Eglin bringt Ihnen ausserdem die Reinigung nach

«Challenge the Limits» Thommy Steinmann ist fit für die neue Saison

Seit über 50 Jahren fährt Thomas Steinmann aus Frenkendorf Motorrad, die letzten zehn Jahre davon Motorradrennen. Zwei Vize-Champion-Titel in der Deutschen Klassik Trophy (2015 mit Honda CBR 600, 2019 mit Kawasaki ZXR 400) und ein 7. Rang in der Swiss Moto Legend Trophy 2018 (mit Yamaha YZF-R6) gehören zu seinem Palmarès. Gemäss seinem Credo: «Höre nie auf, das Limit zu suchen, die Grenzen verschieben sich von selbst!» bereitet er sich akribisch auf die neue Saison vor. Um der neuen Herausforderung – im Hinblick auf sein Alter – gerecht zu wer-

den, trainiert er drei Mal pro Woche im Fitnessstudio in Frenkendorf (Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht) und hat seine Ernährung komplett umgestellt. Damit hat er bereits sieben Kilogramm abgenommen und nähert sich mit Riesenschritten seinem Idealgewicht. Die ersten Trainingsfahrten, die er auf einer KTM 690 SMR absolvieren wird, finden im März statt, genau am Samstag, 14. März, auf dem Hockenheimring. Drei Tage später wird er seinen 69. Geburtstag (!) feiern. BADC AT RACING TEAM FRENKEND ORF

GRAFIK: LILIANE S TEINER

Ayurveda in einem Vortrag näher. Sie spricht am 25. März um 19.30 Uhr im Kulturhotel Guggenheim in Liestal. Anmelden können Sie sich unter 061 307 92 07 oder bei veranstaltungen@saner-apotheke.ch.

Veranstaltung

Reinigung mit Ayurveda Mittwoch, 25 März,, 19.30 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal Unkostenbeitrag 24.Anmeldung unter 061 307 92 07 oder veranstaltungen@saner-apotheke.ch

Thomas Steinmann absolviert am Samstag die ersten Trainingsfahrten.

FOTO: Z VG


ObZ

12. März 2020

Region Liestal

Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Zu Besuch bei Menschen mit Behinderung

Lausen Die ObZ verbrachte einen Tag am Räbhof, wo Menschen mit einer Behinderung wohnen und arbeiten können BENILDIS BENTOLILA

«Was du hast, können viele haben. Doch was du bist, kann keiner sein.» Mit dieser Lebensweisheit werden Besucher des Räbhof Lausen beim Eintritt begrüsst. Man steht still, liest die Aussage noch einmal, und sagt zu sich selbst: «Genauso ist es; der Satz trifft auf alle Menschen zu.» Eine Korrespondentin der Oberbaselbieter Zeitung verbrachte einen Tag im Räbhof, wo Menschen mit Behinderung wohnen und arbeiten. Seit 26 Jahren. Vor rund 35 Jahren hatte Beat Thommen, ausgebildeter Sozialpädagoge, eine Vision. Er wollte Menschen mit Behinderungen nicht ausschliessen vom gesellschaftlichen Leben; deshalb musste ein Wohnhaus und ein Atelier für Menschen mit Behinderung gefunden werden, wo diese wohnen und arbeiten konnten, und zwar im Zentrum eines Dorfes. Nah genug beim öffentlichen Verkehr, damit diese Menschen unabhängig und selbstständig zirkulieren können. Morgens um 8 Uhr ist «Arbeitsantritt» für die Journalistin. Sie wird einer jungen Frau zugeteilt, die am Buffet und im Speisesaal hantiert. Ruhig, gekonnt, ja routiniert. Seit acht Jahren arbeitet G. von Montag bis Donnerstag in der Gruppe Interne Dienstleistungen, wo unter der Leitung von Fachpersonal die Sektoren Hausdienst, Küche, Reinigung, Unterhaltsarbeiten betreut werden. Akribisch beschreibt die 30-Jährige, welche Aufgaben ihr obliegen, nachdem sie um 7.50 Uhr ihren Dienst angetreten hat. Zwischendurch begrüsst sie ihre Kolleginnen und Kameraden. Manchmal liegt ein kleiner Schwatz, eine lustige Geschichte, drin, aber schnell geht’s wieder ans Vorbereiten der heissen und kalten Getränke für die Pause. G. wohnt seit ein paar Wochen selbstständig in einer kleinen Wohnung, in der Nähe ihrer Eltern. «Nein», sagt sie dezidiert, «ich sehe meine Familie nicht oft, denn ich will jetzt möglichst unabhängig sein.» Sie zählt auf, welche Termine sie an ihrem nächsten freien Tag wahrzunehmen hat, die sie alle selbst abgemacht hat. «Mir gefällt es sehr hier am Räbhof», erklärt sie. Arbeit und Pause Nun folgt ein Abstecher in die Küche, wo Gemüse gerüstet wird fürs Mittagessen, denn die Leitung legt Wert auf gesunde Ernährung. Es fällt bereits hier und nachmittags in den Werkstätten auf, dass die Menschen zwar gemächlich, aber stetig arbeiten. Mit Ausnahmen, wie sie auch bei Nichtbehinderten vorkommen. Auch Pausen werden genau eingehalten. An den fasnächtlich dekorierten Tischen sitzen Behinderte und Mitarbeitende sowie die Geschäftsleitung bunt gemischt. An manchen Tischen würde man von aussen kaum bemerken, dass hier am Räbhof etwas anders ist als in einem «normalen» Büro. Eine Frau schimpft aufgeregt über etwas, das sie an ihrem Wohnort erlebt hat. Beat Thommen sagt ihr, sie solle sich wehren und sagen, was nicht annehmbar ist, das sei ihr gutes Recht. Zufrieden antwortet sie: «Wenn ich das darf, mache ich das.» Viele Behinderte wür-

«Gell, ich habe heute Vormittag schon viel gearbeitet», strahlt B. – Sina, Fachfrau für Betreuung, lobt ihn für die schönen Schalen, die er geschaffen hat. den wahrnehmen, dass sie beeinträchtigt seien. Wenn ihnen dann von Nichtbehinderten keine Achtung, ja Missbilligung entgegengebracht werde, würden sie darunter leiden. So gelte es, ihnen klar zu machen, dass auch ihnen Respekt statt Demütigung entgegengebracht werde. Nach der Pause erläutert F., welche in der Reinigung tätig ist, der Journalistin ihre Aufgaben. Sie freut sich, dass alle in ihrer Gruppe eine Art Uniform tragen, die aus einer bequemen Hose und einer netten Bluse besteht. Auffallend ist, wie genau und geduldig alle ihre Tätigkeiten beschreiben. Auf Fragen antworten sie meistens kichernd im Sinne von «Jetzt weiss die nicht einmal das». Die Mittagszeit dauert eine Stunde, wo eine feine Mahlzeit am Buffet serviert wird; nachher gibt’s Kaffee und Tee. Jetzt geht’s vom Hauptgebäude über die Strasse in die Werkstätten. Viele erledigen ihre Arbeiten, die an Fliessbandarbeit erinnert, selbstständig. Sie führen Konfektions- und Verpackungsaufträge und einfache Montage-Arbeiten durch. Auf die Frage, ob das nicht langweilig sei, sagen alle durchs Band: «Nein, sie müssten ja nicht immer das Gleiche machen.» Dann wird genau erklärt, woraus ihre Tätigkeit besteht. Bei den meisten gewinnt man den Eindruck, sie seien stolz, etwas herzustellen. Mithilfe von Betreuerinnen werden tolle Gebrauchs- und Dekorationsartikel geschaffen, die im eigenen Laden in Liestal, dem Mosaiko, angeboten werden. B. hat heute bereits mehrere Keramikschalen kreiert. «Nun darfst du diese mit Blümchen verzieren», fordert Sina ihn auf. Die junge Frau ist Fachfrau für Kinderbetreuung und kam vor zweieinhalb Jahren an den Räbhof. Auf die Frage, ob es ihr hier gefalle, braucht sie keine lange Antwort, denn mit einem sonnigen Strahlen antwortet sie: «Ja, sehr!»

«Wir machen hier die verschiedensten Dinge», erklärt ein Bewohner. «Kerzen, Insektenhotels, Holzprodukte, die in unserem Laden Mosaiko in Liestal verkauft werden.»

Kaffeepause an den fasnächtlich dekorierten Tischen. Lena (2. v. l.) ist seit einem halben Jahr Praktikantin und bereitet sich aufs Studium «Soziale Arbeit» vor.

Ruth’s Augenblicke Das Stedtli war fast leer an diesem Montag, nach der verbotenen Fasnacht. Einzig einige leere Bierdosen rollten trostlos hin und her. Jetzt aber schnaufte Heidi herbei, dampfend und schnaubend, wie einst das gute alte Waldenburgerli. Man hörte ihr die Übellaunigkeit sofort an, weil sie schon von weitem brüllte, dass ich mal warten soll. Die Sombrerobänke waren alle entfernt worden, wegen dem abgesagten Chienbäse. Also standen wir. «Es ist dies ein Angriff auf die Reformierten!», wetterte sie los. «Der alte Religionskrieg, modern geführt, durch Viren!» Ich verstand bloss «chinesisch», begriff nicht, was sie meinte. «Die Katholischen hatten ihre Fasnacht: die Luzerner, die Innerschweizer, die Allschwiler, die von Aesch-bi-Gott! Die sind nun schon brav am Fasten. Aber kaum kämen wir Reformierten dran, wird es verboten. Sehr verdächtig, oder?!» Ich musste lachen: «Und die Tessiner? Denen hat man den Carnevale, kaum begonnen, schon verboten, trotz katholisch. Erzähl doch keinen solchen Schwachsinn, Heidi!» Heidi starrte mich beleidigt an, dann machte sie rechtsumkehrt und verschwand grusslos in der Kanonengasse. Ich lachte noch immer. Religionskrieg durch Viren ... so etwas Konfuses kann bloss jemand wie Heidi erfinden! Ha! Nachtragend ist Heidi nicht. Als wir uns eine Woche danach wieder trafen, trug sie eine hellblaue Schutzmaske. Sie rollte die Augen hinter ihren dicken Brilllengläsern und rief gedämpft: «Stopp! Keine Hand geben, spinnst du?! Und meine SBB-Tageskarte schenke ich dir, du hast ja bald Geburtstag! Glaubst du, ich fahre noch Zug, bei diesem Virenbefall?!» Sie überreichte mir mit ausgestrecktem Arm ein Couvert. Ob ich, bei «diesem Virenbefall», überhaupt noch reisen will, interessierte sie nicht. «Deine Maske schützt dich übrigens gar nicht, das ist bloss sinnvoll, um andere nicht anzustecken», wagte ich sie zu belehren. Heidis Augenbrauen wurden zu zornigen Wülsten. «Geht dich eigentlich nichts an, oder? Ich gehe jetzt. Der Wirt da unten, im Beizli, verkauft mir noch Fasnachtsbratwürste, für zwei Franken das Stück. Er hat die Gefriertruhe überladen. Es blieben ja alle auf Würsten und Orangen hocken. Also ich sage dir! Dieser Kronenvirus!» Heidi zupfte ihre himmelblaue Maske zurecht und watschelte davon. Ich kam nicht einmal mehr dazu, ihr für mein Geburtstagsgeschenk zu danken. RUTH PETITJEAN-P LATTNER

Diese von Bewohnerinnen und Bewohnern gestaltete Lebensweisheit begrüsst die Besucher beim Eintritt in den Räbhof Lausen.

Räbhof Lausen

Im Werk- und Kreativatelier, Mosaiko und Zentrale Dienste beschäftigt der Räbhof rund 38 Mitarbeitende mit Rente. Am Räbhof stehen 15 Plätze für betreutes Wohnen zur Verfügung, in der Aussenwohngruppe 6 Plätze. Bei der Wohnbegleitung für Externe sind 7 bis 8 Plätze vorhanden. Das Werk- und Kreativ-Atelier sowie der Laden Mosaiko bietet 28 Plätze für Betreute Tagesgestaltung. www.raebhof.ch www.mosaiko.ch

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Tag der offenen Tür im Palazzo pr. Das Palazzo Liestal öffnet seine Toren und lädt zu einem Besuch ein: Kurzfilme, Führungen durch die Kunsthalle oder das Miterleben einer offenen Probe im Theater Palazzo lassen aufhorchen. Natürlich sind auch die Gastrobetriebe und der tolle Buchladen offen für Neugierige. Samstag, 14. März,14 bis 20 Uhr, www.palazzo.ch

Köbernick/Huber

Menschen mit einer Behinderung halten sich vorbildlich an ihre Arbeitszeit und geniessen die Pausen. Rechts aussen Beat Thommen, Geschäftsführer des Räbhof seit der Eröffnung. FOTOS: B. BENTOLILA

pr. Im Theater Palazzo steht am Freitag, 13. März, um 20 Uhr die deutsche Kabarettistin Uta Köbernick auf der Bühne. Das Schweizer Fernsehen wird für die Sendung «10vor10» ein Portrait der Ausnahmekünstlerin drehen. Am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr spielt Michael Huber mit seinem Figurentheater den «Joggeli, der nicht wott».


Region Liestal

ObZ 12. März 2020

Vorsichtig optimistisch

Humortage beginnen bald

Bubendorf Musikfest-OK hofft, dass sich die Corona-Lage bis im Mai beruhigt HANSPETER THOMMEN

Langsam aber sicher biegen die Vorbereitungsarbeiten für das grosse kantonale Musikfest in Bubendorf vom 22. bis 24. Mai in die Zielgerade ein. Immerhin sind es nur noch knapp zehn Wochen bis zu diesem Fest. Und genau dieser Umstand bereitet dem Organisationskomitee etwas Bauchweh. Dieses Bauchweh kommt jedoch nicht davon, dass die Organisatoren noch nicht weit genug wären. In dieser Hinsicht ist alles im grünen Bereich. Doch zurzeit müssen fast alle Anlässe abgesagt werden. Die angeordneten Massnahmen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus lassen grössere Anlässe nicht zu. Das OK wie auch alle teilnehmenden Musikantinnen und Musikanten hoffen natürlich, dass sich die Lage in den kommenden immerhin zehn Wochen soweit beruhigen wird, dass das Musikfest durchgeführt werden kann. In dieser Hinsicht sind alle im Moment vorsichtig optimistisch. Diesen vorsichtigen Optimismus verbreitete das OK auch am vergangenen Samstag bei Informationsvormittag zum Musikfest. Eingeladen waren die Dirigenten sowie die Präsidenten der Musikkommissionen aller angemelde-

ten Vereine. OK-Präsidentin Mägi Hochuli orientierte in der Mehrzweckhalle über den generellen Festablauf aber auch über die Anfahrts- und Parkierungsmöglichkeiten. Sie bat die Musikantinnen und Musikanten, wenn möglich mit dem ÖV oder doch zumindest nicht einzeln mit dem PW anzureisen. Immerhin sei Bubendorf immer noch ein Dorf und kein Parkplatz. Was

Sepp Fink zeigt den Vereinsvertretern vor Ort die verschiedenen Lokale.

wäre ein solches Fest, vor allem für Musikantinnen und Musikanten, wenn es keinen Ort für ein gemütliches Beisammensein gäbe? Dabei spielt die «Fressmeile» eine grosse Rolle. Diese wird sich rund um die Sporthalle Sappeten befinden. Dort werden die Gäste von verschiedenen Vereinen unterhalten, welche sich für den freien Vortrag, das heisst ohne Bewertung, angemeldet haben. Sepp Fink erörterte Details zum musikalischen Ablauf. Wo sind die Vorprobelokale, wo die Wettspiellokale? Auch die Parademusikstrecke gab er bekannt. Dabei wies er darauf hin, dass die Strecke maximal 250 Meter lang ist. Zwischen 210 und 250 Metern muss der Marschvortrag fertig sein. Nötigenfalls müssen am gespielten Marsch Anpassungen vorgenommen werden. Zwischen Orientierung und verdientem Apéro wurden den Vereinsvertretern die Noten für das Aufgabenstück verteilt. Neben dem Selbstwahlstück haben nun die Vereine zehn Wochen Zeit, um dieses Stück einzustudieren. Dann werden sie es, wenn alles gut geht, vor den gestrengen Juroren vorspielen. Es bleibt dabei: Die Musikantinnen und Musikanten sind von Natur aus optimistisch gesinnt, im vorliegenden Fall eben vorsichtig optimistisch. FOTO: H. THOMMEN

Lichtblicke 2019 war die grösste bisher

In einem Newsletter blickt der Verein Liestal Kultur auf die vergangene Lichtblicke Kulturnacht Liestal 2019 zurück. Mit 2366 Besucher/-innen hat sie wiederholt einen Rekord gebrochen. Die Zahlen der letzten Jahre bewegten sich um 2000 Personen herum und stiegen stetig. Nur 2018 waren es mit 1717 deutlich weniger, was damit zu tun hatte, dass die Pädagogische Hochschule weggezogen war, die sich bisher stark engagiert hatte. In der Folge wurde der Shuttlebus zum Hanro-Areal nicht mehr angeboten. Hinzu kamen ein or-

ganisatorischer Wechsel bei Liestal Kultur, Wetterpech und die Tatsache, dass der Engel-Saal an diesem Tag nicht zur Verfügung stand. Mit umso mehr Schwung startete der Verein Liestal Kultur ins Folgejahr: «2019 war wohl das grösste Angebot, das es bis jetzt gegeben hat mit rund 45 Veranstaltungsorten», sagt Koordinator Michael Giertz auf Nachfrage der «ObZ». Es habe sich als gute Entscheidung erwiesen, die Kulturnacht auf den Samstag zu verschieben und den Beginn auf 16 Uhr vorzuverlegen, gerade für Angebote für

Familien. Nach einem Unterbruch seien etwa die Musikschule und Move in Arts wieder dabei gewesen, neu auch die Zirkuswerkstatt und das Jugendtheater Baselland. Die meisten Veranstalter hätten gute bis sehr gute Besucherzahlen erlebt. Besonders eng sei es in gewissen Lichtblicke-Restaurants geworden, weil viele andere Gastrobetriebe am Samstag geschlossen hätten. Als Limit für weiteres Wachstum sieht Michael Giertz das knappe Raumangebot in Liestal. Ein Glück sei, dass der Ziegelhof als neues Areal dazugekommen sei. OBZ

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Ein Nachmittag, der es bewiesen hat: Fasnacht verbindet!

Zum Artikel «Eine Fasnacht für die Geschichte» in der ObZ vom 5. März Nach der Absage jeglicher Fasnachtsanlässe in Liestal am Freitag, aufgrund des neuen Coronavirus, blutete das Herz eines jeden Fasnächtlers. So erstaunte es wenig, dass sich am Sonntag dennoch viele Leute, teils kostümiert, in Liestal versammelten. So trafen auch wir uns zu einem kurzfristig organisierten, internen Apéro und schauten, was wohl noch so passieren würde. Schon früh bemerkten wir die hohe Polizeipräsenz und unser oberstes Gebot war es, uns als Verein korrekt zu verhalten. Als dann kurz vor 13 Uhr tatsächlich die «Milchgugge Liestal» einen Auftritt vor dem Törli zum Besten gab, waren alle Anwesenden sichtlich begeistert. Die Polizei liess das Geschehen laufen und war darum besorgt, dass der Verkehr auf dem Wasserturmplatz nicht gestört wurde. Nach dem Konzert löste sich die Menschenmenge auf und auch wir verzogen uns auf eine private Terrasse. Als wir bereits wieder am Aufbrechen waren, entschieden wir uns kurzfristig,

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doch auch noch vor dem Törli zu spielen, um den vielen Anwesenden eine Freude zu bereiten. Wir marschierten mit unseren Instrumenten an und die Polizei suchte sofort den Dialog mit uns. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass wir nie vorhatten, durch die Rathausstrasse zu marschieren, wie dies dargestellt wurde. Nach einem kurzen Gespräch mit den Einsatzkräften wurde uns ein Kurzauftritt von zehn Minuten genehmigt. Die Stimmung in diesen zehn Minuten war grossartig und traurig zugleich, wussten wir doch, dass dies der einzige Auftritt an dieser «Fasnacht» sein würde. Wie abgemacht verliessen wir den Platz nach der genehmigten Limite wieder und spielten keinen Ton mehr, auch wenn dies von den vielen Anwesenden lautstark gefordert wurde. Wir respektierten die Forderungen der Polizei, denn uns war bewusst, dass auch sie nur ihre Pflicht erfüllen müssen. Uns wurde auch erklärt, warum wir nach dieser kurzen Zeit be-

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reits wieder aufbrechen mussten. Es ging immer darum, den Verkehr nicht zu behindern und wie vom Bund vorgeschrieben, keine zu grosse Menschenansammlung zuzulassen. Die Polizei hatte die Situation immer unter Kontrolle und handelte sehr vorbildlich und überlegt. Ich möchte mich im Namen der Lupo-Rueche Lupsingen bei den anwesenden Einsatzkräften der Kantonspolizei Baselland sowie bei allen Fasnächtlern bedanken. Es war wunderbar zu sehen, wie man zusammen den Dialog suchte und beide Seiten für die andere Verständnis zeigte. Es verlief den ganzen Nachmittag sehr friedlich und es war, trotz Verboten und Angstmacherei wegen des Coronavirus, ganz klar ersichtlich, wenn man zusammenarbeitet, schafft man (fast) alles! Fasnacht verbindet und genau aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr auf das nächste Jahr! TIMO GIS IN, VORSTANDSMITGLIED LUPO-RUECHE LUPSINGEN 2012

Nächste Woche, vom 16. bis 21. März, finden in Liestal zum sechsten Mal die Humortage statt. Wiederum hat der Verein Liestal Kultur «herausragende Künstlerinnen und Experten des Humors» engagiert, die in verschiedenen Kulturlocations im und ums Stedtli auftreten. 16. März, 20.30 Uhr, Kulturscheune: Lukas Rohner; 17. März, 19.30 Uhr,

Dichter- und Stadtmuseum: Matto Kämpf; 18. März, 19.30 Uhr, Kantonsbibliothek: Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni; 19. März, 20 Uhr, Guggenheim: Christoph Simon; 20. März, 20 Uhr, Guggenheim: Gala der komischen Künste; 21. März, 20 Uhr, Theater Palazzo: Joachim Rittmeyer. www.humortage-liestal.ch OBZ

Kunst auf Augenhöhe – Seien Sie dabei Liestal Kunstausstellung «artESB»

Sind auch Sie diesmal dabei!? Bewerben Sie sich und werden Sie Teil der «artESB 2020». Einsendeschluss ist der 10. Mai 2020, alle Infos dazu unter: www.esb-bl.ch. Nach dem zweiten Erfolg geht die ESB mit Überzeugung an die nächste Organisation. Die nächste «artESB» findet im kommenden Herbst vom 9. bis 18. Oktober 2020 statt. Das Konzept hat sich bewährt. Eine Plattform zu bieten, bei welcher Kunstschaffende mit und ohne Behinderung zusammen auftreten zu können. Es zählen ausdrucksstarke Werke, die den Gast berühren und nicht die Lebenssituation der einzelnen Kunstschaffenden. Diese Durchmischung ist eine Spezialität dieser Ausstellung und schliesst eine Lücke in der Region. An der «artESB» 2019 waren 31 Kunstschaffende aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich mit Herzblut dabei. Von 72 Bewerbungen hat die ebenfalls durchmischte Jury Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, dies war kein einfacher Entscheidungsprozess. Die gut besuchte Vernissage wurde von Melchior Buchs, Gemeindepräsident Reinach miteröffnet und durch «Tobias Kirchmeyer» musikalisch umrahmt. Die Kulturkommission der ESB erfreute sich einmal mehr über die überwältigende Besucherzahl, ca. 260 Gäste sahen sich die Ausstellung an und die ESB wurde zu einem ungezwunge-

nen Begegnungsort. Die Ausstellung wird mit einem Katalog begleitet und für Lebendigkeit sorgt die Prämierung des Publikumspreises. Dieser ging 2019 an Janik Bürgin mit dem Bild «first». Nach der ersten Ausstellung entstand der Stammtisch für Kunstschaffende und Kunstinteressierte. Eine Gelegenheit, um sich auszutauschen, gehört zu werden oder zum Zuhören, sich zu vernetzen, zu visionieren oder um gemeinsame Pläne zu schmieden … Kommen Sie zum Stammtisch, wir freuen uns auf Sie! Am 11. Mai 2020, 18 Uhr, Ort: ESB, Schauenburgerstrasse 16, Liestal. EINGLIED ERUNGSSTÄTTE BASELLAND ESB

Der Publikumspreis ging 2019 an Janik Bürgin für das Bild «first». FOTO: Z VG

Bauarbeiten in Seltisberg Die Kantonsstrasse in Seltisberg wird ab dem Ortsausgang bis zum Hof Vordere Sonnhalde in Bubendorf instand gestellt. Dabei werden Strassen- und Werkleitungsarbeiten durchgeführt. Neben Rodungsarbeiten sind auch Sicherungsmassnahmen an den Böschungen mittels Betonsporen und Beton-

mauern geplant. Im Weiteren werden Werkleitungen für die Strassenentwässerung und Leitungen der Elektra Baselland verlegt. Die Sperrung der Kantonsstrasse zwischen dem Ortsausgang Seltisberg und dem Hof Vordere Sonnhalde in Bubendorf dauert vom 16. März bis 29. Mai. BUD

Geschäftsnotizen

Ihr Trauringexperte in Arlesheim pr. Mit den verschiedenen TrauringKollektionen von Marken wie Diadoro, Gloria Star und Timeless Design findet bei Strobel Uhren und Schmuck in Arlesheim jedes Brautpaar den persönlichen Ring. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem kompetenten Fachwissen kann Sie das Strobel-Team individuell beraten. Besuchen Sie Strobel Uhren und Schmuck auch an der neuen Hochzeitsmesse im Schloss Binningen

am 21. und 22. März (kostenloser Eintritt, Infos unter hochzeitsschloss.ch). Im Geschäft finden Sie eine grosse Auswahl an Trauringen, welche Sie auch ohne Termin anschauen können. Kommen Sie doch nach Ihrem Termin auf dem Standesamt gleich zu Strobel Uhren und Schmuck. www.strobel-uhren.ch STROBEL UHREN UND SCHMUCK ARLESHEIM


Region Liestal

ObZ 12. März 2020

Nach Rücktritten sind jetzt alle Lücken gefüllt

Beste Forschungsarbeit der Schweiz aus Sek Liestal Lego-Robotik Sieg gegen amtierende Vize-Weltmeister

Lausen Jahresversammlung der Senioren Regio Liestal Am 22. Februar trafen sich 88 Teilnehmer der insgesamt 208 Mitglieder der Senioren Regio Liestal in der Aula des Mühlemattschulhauses in Lausen zu ihrer 90. Jahresversammlung. Zu Beginn wurden die vier Jubilare des Jahrganges 1944 und drei Ehrenmitglieder, plus der Vorstand zum Apéro eingeladen. Die Jubilare erhielten ein kleines Geschenk. Bei schönen Klängen der Alphorngruppe Enzian wurde auf die Jubilare angestossen. Anschliessend servierte uns der gemischte Chor aus Bennwil ein vorzügliches Drei-Gang-Mittagessen und liess keine Wünsche offen. Pünktlich um 13.45 Uhr begrüsste der Präsident Hans Peter Eppler die Anwesenden zur 90. Jahresversammlung. Gemeinderätin Nicole Thüring aus Lausen und Gemeindepräsident Walter Bieri aus Bubendorf überbrachten die guten Wünsche ihrer Gemeinden, und stellten die Altersprobleme dar und lobten die Arbeiten, die in den Seniorenvereinen geleistet wird. Die Traktanden gingen zügig voran und alle waren gut gesinnt, und die Stimmenzähler hatten fast nichts zu zählen. Peter Hug amtete als Tagespräsident und führte das Wahlprozedere souverän durch, als ob er das täglich tun würde. Evi Eppler als Kassierin, Rösli Käser als Fahnenträgerin und Oswald Finsterwald als Beisitzer treten auf die Jahresversammlung hin zurück. Der Vorstand hat aber die Lücken schliessen können, und so wurde Walter Schertenleib als Kassier und Heidi Müller als Beisitzerin einstimmig gewählt. Der Posten als Fähnrich/-in wurde gemäss den neuen Statuten abgeschafft, weshalb sich dieser Posten erübrigt. Den Abtretenden wurde ein grosser Dank ausgesprochen für ihren langjährigen Einsatz. Sie durf-

Stolz auf ihre Auszeichnung für die beste Forschungsarbeit der Schweiz, fuhren die Space Girls – das LegorobotikMädchenteam der Sek Liestal – am 15. Februar nach Hause. Mit ihrer Idee, den umstrittenen Roche Tower in Basel unter die Erde zu verlegen, und ihrem detaillierten Umsetzungskonzept überzeugten sie die kritische Jury an der Schweizermeisterschaft der First Lego League (FLL) in Brugg und besiegten das amtierende Vize-Weltmeisterteam aus Baden (AG) in der Sparte Forschung. Mit diesem tollen Rang dürfen sich die Space Girls nun als Teilnehmerinnen am 10. Global Innovation Award der FLL in Florida bewerben; es bleibt also spannend. Auch in den übrigen Disziplinen (Teamwork, Roboter-Design und Robot

Abtretende Vorstandsmitglieder: Oswald Finsterwald und Rösli Kässer. ten ein Geschenk in Empfang nehmen. Der Vorstand ist somit wieder komplett und kann seines Amtes walten. Nach einer kleinen Pause kamen wir in den Genuss eines Liederblockes des gemischten Chores von Bennwil. Spon-

Jubiläumskuchen mit Logo.

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Games) haben sich die erst seit 2018 aktiven Newcomer Space Girls gut geschlagen – so gut, dass ihnen am Schluss nur ganze zwei Punkte von über 180 für eine Teilnahme an der Europameisterschaft im März fehlten. «Es ist bitter, dass es so knapp war», so das Team, «aber wir haben uns sehr gefreut, dass neu zwei weitere reine Mädchenteams und einige gut gemischte Teams mitgemacht haben. Mädchen in MINTFächern als Selbstverständlichkeit – das ist toll!» Als nächste Etappe heisst es für die Space Girls «Auf ins Bundeshaus». Auf Einladung von Bundesrätin Viola Amherd werden sie als einziges Schweizer Legorobotik-Team ihre Arbeit im VBS präsentieren. ANNE RÜS ING, SYNOPSIS WIRTSCHAFTSKOMMUNIKATION

FOTOS: ZVG

tan haben sie ihre Küchenarbeit liegengelassen und traten einheitlich gekleidet vor dem Publikum auf. Wir kamen in den Genuss einer ganz neuen Melodie und Worte des Baselbieterliedes, was allen unbekannt war. Alle anderen Traktanden wurden zügig und diskussionslos genehmigt und so konnte die Jahresversammlung um 16 Uhr geschlossen werden, nicht bevor die Alphorngruppe Enzian auch noch schöne Alphorntöne von sich gab. Zum Schluss hörten wir noch den bekannten Bänklialp-Song. Es war eine Freude den schönen Klängen zuzuhören. Ein herzliches Dankeschön an das Team des Küchenpersonals, dem Servierpersonal, der Alphorngruppe Enzian, den Vertretern der Gemeinden, besonderen Dank an die Gemeinde Bubendorf für den spendierten Kaffee und an alle Helfer, Kuchenbäckerinnen und allen teilnehmenden Mitgliedern. EVI EPPLER, SENIOREN REGIO LIESTAL

Das Mädchenteam der Sek Liestal an der FLL in Brugg.

FOTO: Z VG

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ

Spaghetti Pomodoro mit Thon und Oliven Für 4 Personen. Zutaten: 1 Glas Tomaten in Öl 600 g Spaghetti 1 Bund Peterli, glattblättrig 100 g schwarze Oliven, entsteint 1 Dose Thon, grob zerzupft 4 EL Aceto balsamico bianco Salz, Pfeffer aus der Mühle

Dieses Werbefeld wird beachtet!

Zubereitung: 1. Tomaten abtropfen lassen und Öl auffangen. Viel Wasser aufkochen, salzen und die Spaghetti darin al dente kochen. 2. Inzwischen Oliven in Scheiben, Tomaten in feine Streifen und Peterli grob schneiden. 3. Spaghetti abschütten. Etwas aufgefangenes Olivenöl mit Spaghetti und den restlichen Zutaten mischen und servieren.

Au+ösung der letzten Woche

Sichern Sie sich heute noch diesen exklusiven Platz für Ihre Werbebotschaft zum interessanten Preis von Fr. 230.– Interessiert? Wir beraten Sie gerne Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch

Zubereitung: ca. 20 Min.

LÖSUNG 09/2020: REKORD

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


ObZ

12. März 2020

Region Gelterkinden

Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Verfehlungen der Obrigkeit aufgedeckt

Rothenfluh Schnitzelbänke bringen die Wahrheit ans Licht

Die «Wüehlmüüs» aus Rickenbach» hakten hier ein und meinten: Sir de letschte Wahle isch s uf dr ganze Wält bekannt: Oltige isch die grüenschti Gmein im ganze Schwizerland. Me chönnt jo dört jetz d Greta Thunberg als Ehrebürger neh. Denn würd die s erscht Mol in ihrem Läbe es Traktorpulling gseh. Die «Buckter Fröschebei», optisch und akustisch seit Jahrzehnten ein Highlight in der Szene. Das Familienunternehmen überzeugt auch stimmlich und setzt auf den praktischen Wert der grünen Welle: Dank dr Greta Thunberg hei mir d’Auge offe,

Gemeinden

Wittinsburg

Einladung zur EGV Montag, 16. März 2020, im Mehrzweckraum in Wittinsburg. 19 Uhr: Besichtigung der Pläne Schangihuus, mit Auskunft von Architekt P. Günthert und der Baukommission. 20 Uhr: Versammlung. Traktanden der Versammlung: 1. Protokoll vom 5. Dezember 2019. 2. Weiterentwicklung «Schangi-Areal» (Parzellen-Nr. 1039 und 1040). a. Beschlussfassung Baukredit «Schangi-huus» von Fr. 4 981 000 Franken. b. Beschlussfassung Baukredit Feuerwehrmagazin von 80 000 Franken. c. Beschlussfassung Wärmelieferungsvertrag. 3. Kreditantrag: Entwässerung Kronengässli/Hinterhag von 45 000 Franken. 4. Disskussion und Verschiedenes.

NACHTHEUEL

Wie in den besten Zeiten – Coronaviren hin oder her – ging am Fasnachtsdienstag im Rössli in Rothenfluh der Schnitzelbankabend über die Bühne. In rascher Folge legten die sieben Bänke schonungslos dar, welche Fehlleistungen sich die Obrigkeit in den vergangenen zwölf Monaten zu Schulden kommen liess. Die Formationen aus dem ganzen Oberbaselbiet scheuten sich nicht, dem Volk reinen Wein einzuschenken. Die Untertanen brannten darauf, die Wahrheit zu erfahren. Das Rössli-Team mit Wirtin Anca Zamfira an der Spitze war gut auf den Ansturm vorbereitet und bunkerte ausreichend kulinarische Vorräte, sodass alles wie am Schnürchen ablief. «Wir spielen wie geplant das ganze Programm durch. Einschränkungen wegen der Corona-Geschichte gibt es nicht», erklärte ihr Partner Remo Ratti gegenüber dem Nachtheuel im Vorfeld des Anlasses zuversichtlich. Und so kam es denn auch. Die grüne Welle war erwartungsgemäss für mehrere Bänke ein willkommenes Sujet. So meinte «dr Rätschueli»: S änderet im Läbe vill, s isch nümme wie früehner. Politisch, me hett’s gseh cho, das wird immer grüener. Im Baselbiet do isch’s frappant, mir säge das ganz küehn, z’Oltige lüchte jetz sogar d Strosselampe grüen.

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Itingen Neue Kampfjets braucht das Land, finden die Fröschebei aus Buckten. Gseie, was uf der Wält alles falsch isch gloffe. Es isch halt alles nümm eso wie früehner. Drum wird s Parlamänt nach de Wahle au vill grüener. Die Farb mag me nid numme z Bärn, Au mir hei grüen sehr gärn. Mir schätze’s sehr, mit der grüene Wälle z’fahre Z Basel vom Ample zu Ample mit eusem Chare. Die «Wüehlmüüs» scheuen sich nicht, seit bald vierzig Jahren brisante weltpolitische Eisen anzufassen. Einmal mehr fuhren sie Donald Trump an den Karren: Dr Donald Trump will Grönland chaufe! Dä sell das nume mache! Und no grad dört ane zieh mit allne sine Sache. Mir wüsse, dass das komisch tönt und villicht chli vermässe. Doch s chönnt jo sy, dass ihn e Ysbär gli

Was Greta blüht, sollte sie Ehrebürgerin von Oltingen werden, verkünden die Rickenbacher Wüehlmüüs.

druf abe würdi frässe. Lokalpolitisch traditionell stark sind die «Büchel Rueche» aus Zunzgen. Dass sie keine Gelegenheit auslassen, dem lieben Nachbar Sissach eins auszuwischen liegt auf der Hand: Sissach und Zunzge hei ’s eigentlich guet mitenand. Wenn me sich gseht, seit me höi oder git sich d’Hand. Süscht hei mer eigentlich nüt meh z’säge, that’s it, Fehlt für Sissech nur no sone Art wie e Brexit. Die Gelterkinder «Brootwurschtzipfel» sorgen sich um die Zukunft der Gemeinde und setzten sich mit der Wahl um das Gemeindepräsidium auseinander: S Christin Mangold seit adieu, die Lingge spitze d’Ohre. Mir wei dr Martin Rüegg als Presidänt, hei die sich gschwore.

FOTOS: NACHTHEUEL

Jetz stellet euch das vor, dr Rüegg wird euse oberscht Maa. Drumm bitte, bitte, liebe Christin, hän no es paar Jöhrli draa. Der gleiche Bank befasste sich auch mit dem Irrflug der Patrouille Suisse und unterhielt sich deswegen mit Bundesrätin Viola Amherd: D Verteidigungsamhärdminischtere het eus erklärt, au eusi Patrouille Suisse, die isch veraltet und isch nüt wärt. Drum fliege die im Schissdräck umme, und das isch dr Bescht, statt zu de Oscar Bider Gescht, nach Mümliswil ans Jodlerfescht. Zum Schnitzelbankabend im Rössli gehören traditionell auch Mehlsuppe, Chees- und Ziebelewäihe. Zudem belebte heuer ein Dudelsackpfeifer im Kilt, dem schottischen Knierock, die Szene. Und draussen vor der Tür erleuchteten ein paar Originalchienbesen aus Liestal die Gassen unter der Roten Flue.

Die Brotwurschtzipfel befragten Viola Amherd zum Irrflug der Patrouille Suisse.

Papiersammlung Die nächste Papiersammlung findet an folgendem Datum statt: Mittwoch, 18. März 2020, ab 7.30 Uhr. Wir bitten Sie um Beachtung folgender Punkte: Das Papier ist zu bündeln und nicht in Tragtaschen, Säcken oder Schachteln zu verpacken. Halten Sie Ihr Altpapier, getrennt von Abfällen aller Art. Sie helfen dadurch mit, Entsorgungskosten zu sparen und neue, qualitativ hochstehende Produkte zu erzeugen. Sie erleichtern dem Sammelpersonal die Arbeit, wenn Sie starke Schnüre verwenden und stabile Bündel schnüren. Die Papierbündel werden von der Sekundarschule Sissach eingesammelt.

Sperrung Weiermattweg Ost/ Aktueller Stand Am Montag, 23. September 2019 haben die Bauarbeiten für den Ausbau des Weiermattweges Ost sowie die Neuerstellung der Fusswegverbindung zum Scheihagweg inkl. Ausbau der Werkleitungen (Abwasser, Wasser, Elektrisch, TV, Swisscom, etc) begonnen. Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran. Die Bauarbeiten bedingen die Vollsperrung des Streckenabschnittes Weiermattweg Ost für sämtlichen Fahr- sowie Fussgängerverkehr. Die Zufahrt zu den angrenzenden Grundstücken wird daher während der Bauarbeiten erschwert oder zeitweise nicht möglich sein. Die kantonale Radroute sowie der Fussgängerverkehr werden während der Bauzeit über den Mergelweg entlang der Ergolz umgeleitet. Der Kinderspielplatz auf der Parzelle 1089 ist aktuell gesperrt und wird als Installationsfläche verwendet. Wir bitten Sie um Verständnis. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Läufelfingen

Wasserschaden im Schulhaus Herrenmatt Die Austrocknung der Räume nach dem Wasserschaden im UG des Schulhauses Herrenmatt läuft planmässig. Die vorzunehmenden Sanierungsarbeiten wurden in Auftrag gegeben. Der genaue Zeitpunkt für die Wiederbenutzung ist noch offen.

Ein Überraschungsgast Abend auf.

lockerte

den

Original Chienbesen aus Liestal.

Auch die Büchel Rueche mokierten sich ob der grünen Greta und fuhren den Sissachern an den Karren.

Projekts «Blühende Borde» Im Rahmen des Projekts «Blühende Borde» hat die Pro Natura in Läufelfingen den Bahndamm entlang des Linienwegleins und des Sägewegs sowie die Böschung unter der Hauptstrasse bei der Mühle gemäht. Durch die regelmässige Pflege sollen an diesen Standorten wieder Magerwiesen mit einer grossen Vielfalt an Pflanzen entstehen.


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Freitag, 13. März 12.00 Uhr Abgesagt «Punkt 12»-Jugendgottesdienst Samstag, 14. März 12.00 Uhr Abgesagt Ökumenischer Suppentag 14.00 Uhr Jungschi Spiders – die Schlümpfe im Unterrichtshüsli und im Kirchgemeindezentrum — Zopfaktion Sonntag, 15. März 10.00 Uhr Sonntagschule im Kirchgemeindezentrum 10.15 Uhr Gottesdienst in der Kapelle in Rickenbach, Pfr. Eric Hub. Predigttext: Matthäus 18, 1–9, Thema: Jesus verschreibt bittere Medizin. Was steckt dahinter Selbstverneinung, Demut oder Solidarität? Kollekte: Jahresspendenprojekt in den Südanden. Orgel: Theresia Berlinger 16.50 Uhr Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 17.00 Uhr Sunntig.L.Obe «unplugged» in der Kirche Gelterkinden. Pfr. Eric Hub und das Sunntig.L.Obe-Team und Musiker. Modernere Musik, Predigt, Gebet, Kerzen. Predigttext und Thema und Kollekte wie Morgengottesdienst. Fahrdienst: Hanni Biedert, Telefon: 079 430 27 62 Montag, 16. März 19.45 Uhr Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 17. März 11.00 Uhr Gottesdienst im Altersheim Mittwoch, 18. März 8.30 Uhr Mittwuch-Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Uhr Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Uhr Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet in der Kirche Donnerstag, 19. März 18.30 Uhr Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Samstag, 21. März 9.00 Uhr 7.-Klassprojekt im Kirchgemeindezentrum 12.00 Uhr Abgesagt Ökumenischer Suppentag Amtswochen 2.– 22. März Eric Hub Wir danken für die Kollekten Für die Jugendallianz BL aus dem APH 62 Franken. Aus dem GD vom 16. 2. 321 Franken. Für die Haliciana Schola Cantorum vom 16. 2. in Tecknau 399 Franken Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 14. März 12.00 Ökumenische Fastensuppe in der EMK Gelterkinden (Turnhallenstrasse 11) Sonntag, 15. März – 3. Fastensonntag 10.15 Kommunionfeier Dienstag, 17. März 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12 Uhr ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Donnerstag, 19. März 14.00 Ritrovo Pensionati Italiani im Pfarreisaal Rosenkranz in Gelterkinden Ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Uhr Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: — Dienstag, 11.00 Uhr Altersheim Ormalingen: — Donnerstag, 10.00 Uhr

ObZ 12. März 2020 Katholische Kirche Sissach Samstag, 14. März 14.00 Tauffeier Sonntag, 15. März 9.00 Eucharistiefeier portugiesisch 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenzeit, anschliessend Imbiss mit afghanischen Spezialitäten 18.00 Santa Messa Mittwoch, 18. März 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Eucharistiefeier ital./dt. Donnerstag, 19. März 19.00Passionsandacht Freitag, 20. März 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach 19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Freitag, 13. März 19.00 Jungschar Generalversammlung Samstag, 14. März 12.00 der ökumenischer Suppenzmittag ist wegen dem Corona Virus abgesagt 14.00 Jungschar Sonntag, 15. März 10.15 Gottesdienst (Hanna Wilhelm) und Metro Montag bis Freitag, 16.—20. März 10.00 Passionsandacht Mittwoch, 18. März 18.30 Passionsandacht Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Sonntag, 15. März 17.00 Uhr, Abend-Gottesdienst «Die Party ist vorbei!» im Lindenhof, mit Philippe Gerber, Kinder-Gottesdienst parallel, anschl. Nachtessen www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 15. März 10.00 Uhr Gottesdienst in Buus mit Taufe, geleitet von Pfarrer Gert Oelrichs anschliessend Chille-Kaffi im Pfarrhaus Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Donnerstag, 12. März 10.00 Uhr, Gottesdienst im Zentrum Ergolz in Ormalingen mit Pfrn. Regina Degen-Ballmer Sonntag, 15. März 17.15 Uhr, Bilder aus Zimbabwe, Weltgebetstags-Land 2020 17.30 Uhr, Feier der Liturgie aus Zimbabwe «Steh auf, nimm deine Matte und gehe deinen Weg!», Pfrn. Regina Degen-Ballmer und Team. Oltingen–Wenslingen–Anwil Freitag 13. März 12.00 Uhr, Punkt 12 Gottesdienst für Jugendliche in Gelterkinden. Gemeindezentrum. Sonntag, 15. März 9.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler.

Sonntagsschule Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. Ab 9.30 Uhr während des Gottesdienstes im Pfarrhaus, erleben die Kinder die biblischen Geschichten, lebendig erzählt und kreativ vertieft mit Silvia Eschbach. Glaubensgespräch Mittwoch 25. März 17.00 Uhr, Niklausstube Oltingen, Leitung: Pfarrer Christian Bühler. Der Brief des Paulus an die Römer. Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Freitag, 13. März 12.00 Uhr, Jugendgottesdienst «Punkt 12» im Kirchgemeindezentrum der evang.-ref. Kirchgemeinde Gelterkinden, Durchführung offen, bitte Informationen auf Webseite beachten Samstag, 14. März 11.30 Uhr, Suppentag in der Bürgerstube Ormalingen, Durchführung offen, bitte Informationen auf Webseite beachten

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Fussball statt Fasnacht Kinderfasnacht und Guggenkonzert abgesagt

NOEMI WELLAUER

Der Fasnachtsdienstag verlief im Oberbaselbiet gemächlich. Die Kinderfasnacht in Gelterkinden und das Guggenkonzert in Sissach fanden nicht statt und die Fasnächtler hielten sich daran. Besonders in Gelterkinden zeugte am Dienstagnachmittag ausser den Fasnachtsdekorationen im Dorf wenig von Fasnacht. Die Leute gingen dem Alltag nach. Die Mehrzweckhalle, die sonst jedes Jahr bunt geschmückt ist, blieb geschlossen. Draussen spielten einige Jungen Fussball und genossen es, den Sportplatz für sich alleine zu haben. Das frühlingshafte Wetter und die Passanten in der Begegnungszone und im Park liessen einem beinahe

vergessen, dass es am Fasnachtsdienstag sonst immer recht wild zugeht, wenn Dutzende Kinder gemeinsam Konfetti um sich werfen und farbig verkleidet und quietschfröhlich durch den Dorfkern ziehen. In Sissach herrschte am Abend ein ähnliches Bild. Nach den Aufregungen vom Sonntagabend blieb es am Dienstag in Sissach ruhig. Die sonst für gewöhnlich überfüllte Begegnungszone war dieses Jahr leer. Keine Konzertbühne, keine Guggenmusik. Stattdessen war es ruhig, die Polizei fuhr Patrouille, aber Sissach schien friedlich. In den Restaurants und Bars war zwar einiges los, aber Guggenklänge, Platzkonzerte und Gedrängel in der Begegnungszone gibt es erst nächstes Jahr wieder.

Sonntag, 15. März 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Taufe in der Kirche Ormalingen mit Pfarrer Detlef Noffke, anschliessend offenes Pfarrhaus Mittwoch, 18. März Ab 14.00 Uhr, Seniorenkaffee Plus im Zentrum Ergolz, Liedervortrag mit dem Männerchor Ormalingen findet nicht statt, wird auf einen späteren Termin verschoben 14.00–16.00 Uhr, «Rägeboge Chindertreff» im Pfarrhaus Ormalingen Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 19. März 10.00 Uhr, Gottesdienst, Pfarrer Christian Bühler (Oltingen) www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Im Blick auf die Ausbreitung des CoronaVirus kann es sein, dass kirchliche Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden müssen. Wir bitten Sie, sich online zu informieren unter: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch. Sonntag, 15. März 18.00 Uhr Feier zum Weltgebetstag, Weltgebetstagteam unter der Leitung von Solveig Vogel mit Läufelfingen in Rümlingen. 17.30 Uhr: Einsingen. Orgel Yvonne Yiu. Weltgebetstagkollekte. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum kulinarischen Ausklang eingeladen.

«Just chillin’…. Nächstes Jahr dann wieder», so lautete das Motto vom Fasnachtsdienstag. FOTO: N. WELLAUER

Himmlisches Regenbogen-Spektakel

Konfweekend in Seewen Freitag, 20. März bis Sonntag, 22. März 2020 Rosenverkauf in Buckten Zugunsten des Hilfswerks der evangelischen Kirchen der Schweiz Samstag, 21. März 2020 Sonntag, 22. März 9.45 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrerin Trude Bernoulli. Kein Gottesdienst in Rümlingen. Montagskino Montag, 23. März, 19.30 Uhr. «I am not your negro» von Raoul Peck (2017) Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Wenn Sonne und Wolken sich abwechseln und die Sonne in einem bestimmten Winkel in die Regentropfen scheint, dann bricht das Licht und es entstehen wunderschöne Regenbogen, so wie auf diesem Bild, aufgenommen in Gelterkinden. FOTO: ZVG


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ 12. März 2020

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Neu in unserem Bestand: Tonie-Figuren

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Beratungsstelle für Altersfragen der Gemeinde Gelterkinden Die Pro Senectute beider Basel nimmt für die Gemeinde Gelterkinden die vom Gesetz vorgesehene Aufgabe einer Beratungsstelle für Altersfragen wahr. Die Beratungsstelle richtet sich an ältere Menschen ab 60 Jahren sowie deren Angehörige und gibt Auskunft zu allen Fragen rund ums Altern: • Lokale und regionale Dienstleistungen und Angebote (Pflegeheime, ambulante Dienste, Hauswirtschaft, Betreuung, Entlastungsmöglichkeiten, Freiwilligenarbeit, Mahlzeitendienste, Senioren für Senioren usw.) • Wohnungswechsel, Wohnangebote wie betreute und nichtbetreute Alterssiedlungen, begleitetes Wohnen mit Service-Leistungen • Wohnraumanpassung, hindernisfreies Wohnen, Sicherheit • Mobilität, Hilfsmittel • Finanzielle Fragen (Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung) • Suche nach Heim- und Ferienplatz • Prävention und Prophylaxe • Anregung zu Aktivitäten, Seniorensport, Bildung, Kultur und Freizeit • Angehörigenpflege und Entlastung • Krisensituationen, Einsamkeit Die Beratungsstelle steht für telefonische Auskünfte unter 061 206 44 44 zur Verfügung. Die Beratungsstelle befindet sich an der Bahnhofstrasse 4 in 4410 Liestal. Für die Kundinnen und Kunden entstehen keine Kosten.

Tonies sind kleine Hartgummi-Figuren, die zusammen mit der Toniebox für einen kinderleichten Hörgenuss sorgen. Wir bieten neu über 30 verschiedene Hörspiele der beliebtesten Kinderbuchfiguren zur Ausleihe an. • Die Ausleihzeit beträgt 30 Tage • Pro Kundenkarte können 2 Tonies ausgeliehen werden • Eine Toniebox kann in der Ludothek ausgeliehen werden Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bürgergemeinde Gelterkinden

Einladung zur Waldräumung Samstag, 21. 3. 2020 oder bei schlechter Witterung Samstag, 28. 3. 2020 Besammlung 13.00 Uhr beim Schützenhaus. Alle sind herzlich willkommen. BÜRGERRAT GELTERKIND EN

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Information zu den Erneuerungswahlen vom 17. Mai 2020

AltmetallSammlung

• Gemeindepräsidium • Schulrat Kindergarten/Primarschule und Schulrat Sekundarschule Erneuerungswahl Gemeindepräsidium für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 Die laufende Amtsperiode der Gemeindepräsidien endet im Kanton BaselLandschaft am 30. Juni 2020. Die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 finden in der Gemeinde Gelterkinden am 17. Mai 2020 statt. Eine allfällige Nachwahl findet am 14. Juni 2020 statt. Gemäss § 84 Abs. 1 des Gemeindegesetzes des Kantons Basel-Landschaft sind die Mitglieder des Gemeinderates der entsprechenden Amtsperiode als Gemeindepräsident/in wählbar. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Erneuerungswahlen Schulrat Kindergarten / Primarschule und Schulrat Sekundarschule Gelterkinden für die Amtsperiode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 Die laufende Amtsperiode der Schulräte endet im Kanton Basel-Landschaft am 31. Juli 2020. Die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 finden in der Gemeinde Gelterkinden am 17. Mai 2020 statt. Eine allfällige Nachwahl findet am 14. Juni 2020 statt. Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar. Gemäss § 79 Abs. 4 des kantonalen Bildungsgesetzes können Lehrpersonen nicht in den Schulrat der Schule, an der sie unterrichten, gewählt werden. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Schulrat Kindergarten / Primarschule Es sind 7 Mandate zu besetzen. Von den 7 Mandaten des Schulrates Kindergarten / Primarschule delegiert der Gemeinderat gemäss § 80 Abs. 2 des kantonalen Bildungsgesetzes ein Mitglied aus seiner Mitte. Somit sind im Schulrat Kindergarten / Primarschule 6 Mandate an der Urne zu wählen.

Schulrat Sekundarschule Gelterkinden Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft hat mit Brief vom 21. Oktober 2020 festgelegt, dass die Gemeinde Gelterkinden im elfköpfigen Schulrat des Sekundarschulstandortes Gelterkinden in der Amtsperiode 2020 bis 2024 mit fünf Mitgliedern vertreten ist. Gemäss Art. 7 der kommunalen Gemeindeordnung wählt der Gemeinderat ein Mitglied aus seiner Mitte. Somit sind für den Schulrat Sekundarschule vier Mandate an der Urne zu wählen. Möglichkeit der Stillen Wahl Für beide Wahlen ist gemäss Art. 4 und 6 der kommunalen Gemeindeordnung die Stille Wahl möglich. Wahlvorschläge sind bis zum 30. März 2020, 17.00 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen. Die Formulare «Gemeindewahlen: Einheitsformular Majorz, Namentliche Wahlvorschläge, Bestätigung der Wahlvorschläge» sind auf der Website des Kantons Basel-Landschaft herunterzuladen: https://www. baselland.ch/themen/p/politische-rechte/wahlen/wahlvorbereitungen Muss eine Nachwahl angesetzt werden, müssen die Wahlvorschläge bis zum 25. Mai 2020, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung eingetroffen sein (gemäss Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte SGS 120.11). Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120): § 30 Ziff. 3 und 4 / § 33 Ziff. 3 – 5 / § 33a Ziff. 1, 3, 4 Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch.

Inkl. Haushalt- und Elektronikschrott Samstag, 21. März 2020, 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Areal der Firma Graf Söhne AG, Allmendstrasse 13, Gelterkinden Altmetall, Haushalt- und Elektronikschrott von Privatpersonen mit Wohnsitz in Gelterkinden werden kostenlos entgegengenommen. Die Sammlung wird von Markus Graf aus Gelterkinden betreut. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu.

Entsorgung von Sonderabfällen Sonderabfälle aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Dünger, Medikamente oder Quecksilberthermometer sind problematisch für Mensch und Umwelt und müssen separat entsorgt und verwertet werden. Sie gehören nicht in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Grundsätzlich gibt es im Kanton Basel-Landschaft drei Wege um Sonderabfälle aus Haushalten kostenlos zu entsorgen: 1. Rückgabe in den Verkaufsstellen Hersteller und Handel sind per Gesetz zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet; 2. Abgabe an den kommunalen Sonderabfall-Sammeltagen; 3. Abgabe von Kleinmengen von beispielsweise Medikamenten in Apotheken und Drogerien Bei grösseren Mengen Sonderabfälle aus Privathaushalten, beispielsweise aus Hausräumungen, kontaktieren Sie das Amt für Umweltschutz und Energie in Liestal (061 552 55 05). Sicherer Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt • Nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgen. • Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. • Lagern Sie alle Sonderabfälle in der Originalverpackung. • Lagern Sie alle Sonderabfälle an einem trockenen und sicheren Ort sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern. • Lagern Sie alle Sonderabfälle in einem auslaufsicheren Behälter mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Gemeinderat

Leitbild 2020 des Gemeinderates Gelterkinden Ihre Meinung ist gefragt! Gelterkinden will’s wissen – bis am Freitag, 27. März 2020. Bis dann ist die Online-Umfrage für die Bevölkerung zum Leitbild 2020 auf der Gemeinde-Website www.gelterkinden.ch aufgeschaltet.

Für die Abgabe von Grossmengen und Metallabfällen des Gewerbes nehmen Sie ausserhalb der Sammeltage direkt mit Markus Graf, Tel. 079 659 25 15, Kontakt auf. In diesen Fällen wird eine Gebühr erhoben.

Für die Erarbeitung des Leitbilds 2020 der Gemeinde Gelterkinden setzen der Gemeinderat und die Finanzplanungs- und Leitbildkommission auf die Meinung der Bevölkerung. Seit der Aufschaltung der Online-Umfrage Anfang Februar 2020 auf der Homepage der Gemeinde-Website www.gelterkinden.ch sind bereits zahlreiche spannende und konstruktive Rückmeldungen eingegangen. Diese werden von der Kommission ausgewertet und für die Überarbeitung des bestehenden Leitbildes aus dem Jahr 2007 verwendet.

Es werden auch elektrische Haushaltgeräte und Unterhaltungselektronikgeräte entgegengenommen. Die Firma ist Mitglied der SWICO Recycling. Die Entgegennahme von Elektronikschrott wird auch am Montag, Mittwoch und Freitag angeboten. Anfragen an Markus Graf, Telefon: 079 659 25 15.

Wer bislang noch nicht an der unkomplizierten OnlineUmfrage teilgenommen hat, kann dies noch bis und mit Freitag, 27. März 2020, tun. Für die Teilnahme an der Umfrage begibt man sich auf die Gemeinde-Website www.gelterkinden.ch und wählt auf der Startseite den Link zur Umfrage. Unter allen Teilnehmenden werden drei 10er-Abonnements für die Badi verlost. Aus Gründen der Effizienz und der Nachhaltigkeit findet die Umfrage in erster Linie online statt. Es besteht allerdings die Möglichkeit, zu den üblichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung einen gedruckten Fragebogen zu beziehen und diesen dort auch wieder ausgefüllt zu retournieren. QR-Code zur Online-Umfrage:


Diverses

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12. März 2020

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Das «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» ist das amtliche Publikationsorgan in den Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Münchenstein, Pfe?ingen und Reinach. Es erscheint jeden Donnerstag gratis in den Haushaltungen und erreicht 30'000 Leserinnen und Leser.

Produzent / Redaktor 60–80% (w/m) Ihre Aufgaben

Ihr Pro2l

• Sie verarbeiten eingesandte Texte und redigieren Artikel von freien Journalistinnen und Journalisten. • Sie planen und gestalten Zeitungsseiten nach vorgegebenen Regeln. • Sie helfen mit beim Umbruch des Anzeigers. • Sie platzieren Texte zusammen mit Reklamen und stehen in regelmässigem Austausch mit dem Anzeigenverkauf. • Sie liefern redaktionelle Inputs und schreiben ab und zu auch eigene Texte über das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen im Birseck. • Sie übernehmen die Stellvertretung der Redaktionsleitung bei Ferienabwesenheit.

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Journalismus, der orientiert. Unterhaltung, die bewegt. Medien, die verbinden.


ObZ

12. März 2020

13 Generalversammlung vom 19. März 2020

Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg

im Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal

abgesagt

Jass-Saison erfolgreich abgeschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation betreffend Coronavirus können bis auf weiteres im Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal keine öffentlichen Veranstaltungen durchgeführt werden.

Waldenburg Jassturnier des Seniorenvereins Waldenburgertal Am 6. März fand das Jassturnier des Seniorenvereins Waldenburgertal statt und so konnte die Jass-Saison 2019/2020 erfolgreich abgeschlossen werden. Nicht im Gritt wurde gejasst, sondern im Ristorante Bella Sicilia bei Monique Gallo in Waldenburg. Ein herzliches Dankeschön an die Wirtin für ihre spontane Zusage. Ja, der Coronavirus liess die Durchführung am gewohnten Ort nicht zu. Nach eingehender Abwägung beschloss der Vorstand, den Anlass mit entsprechender Vorsicht trotz allem durchzuführen. So gabs beim Windfang zum Säli eine Desinfektionsstation für die Hände, dort wurden alle Teilnehmer durchgeschleust. Selbstverständlich wurde aufs Händeschütteln verzichtet. Vor dem Startschuss zum Jassen bat die Organisatorin Elsbeth Mosimann die Teilnehmenden nochmals eindringlich, sich an die empfohlenen Massnahmen zu halten. Auch wurden die Jasskarten nach Halbzeit ausgewechselt und das Säli gut gelüftet. So gewappnet starteten die 36 Teilnehmer frohgemut in den Nachmittag. Der Gabentisch, einmal mehr mit vielen gluschtigen Preisen bestückt, wartete darauf, leergeräumt zu werden. Der diesjährige Sieg ging an Karl Salathe, gefolgt von Karl Wagner und

Aus diesem und weiteren Gründen hat der Vorstand des HEV Waldenburg und Umgebung beschlossen, die Generalversammlung vom 19. März 2020 abzusagen. Die Generalversammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ort und Datum werden rechtzeitig bekannt gegeben. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Vorstand des Hauseigentümervereins des Bezirks Waldenburg und Umgebung Mitglied des Kantonalen und des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes

Blutspende

55 Menschen aus Oberdorf und Umgebung spendeten ihr Blut und retten damit Mitmenschen nach Unfällen und Operationen das Leben. Die nächste Spendemöglichkeit findet statt am 17. 8. 2020 in Oberdorf. STIFTUNG BLUTSPENDEZENTRUM SRK BD. BASEL

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Entspannte Stimmung beim Jassturnier.

FOTO: Z VG

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Edith Meyer. Die besten Glückwünsche an diese drei Besten. Ein allerherzliches Dankeschön geht an Elsbeth Mosimann. Sie organisiert

immer wieder mit grosser Begeisterung die Jassnachmittage und das abschliessende Turnier. In den Dank eingeschlossen sei natürlich auch Ernst

Thommen, der als Assistent für einen geordneten Ablauf des Turniers sorgte.

Frauenverein vom 13. März 2020 Aufgrund der momentanen Situation und der behördlichen Auflagen im Fall «Coronavirus» findet die Jahresversammlung des Frauenvereins Niederdorf vom Freitag, 13. 3. 2020 nicht statt. Es folgt eine neue Einladung. Wir danken für das Verständnis.

se für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt werden. Ebenso werden alle Zugänge ins Einsatzgebiet, sowie die Parkplätze im Gefahrenbereich gesperrt. Es besteht während der Arbeitszeit Lebensgefahr! Bitte halten Sie sich deshalb an die Absperrungen und an die Weisungen des ausführenden Forstpersonals.

Langenbruck

• Händeschütteln vermeiden • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation • Abstand zu anderen Menschen halten (1 bis 2 Meter) Weitere Informationen finden Sie unter: www.bag-coronavirus.ch Der Gemeinderat

Coronavirus und die Gemeinde Langenbruck Was unternimmt die Verwaltung, um die Gemeinde zu schützen? Wie soll man sich richtig verhalten? Gemeinderat Claudio Rossi, Ressortverantwortlicher Zivilschutz, hat in Zusammenarbeit eines Pandemie-Teams einen Leitfaden zur «Vorbereitung eines möglichen Pandemiefalles» verfasst. Der Gesamtgemeinderat hat diesen Leitfaden am Sonntag, 1. März 2020 genehmigt. Bereits am darauffolgenden Montag wurden Präventivmassnahmen des Leitfadens in Angriff genommen und am Dienstag abgeschlossen. Folgende Präventivmassnahmen wurden umgesetzt: • Aufstellen von Handdesinfektionsspender: Schule, Kindergarten, Revue, Turnhalle, Gemeindeverwaltung, Kirche und Volg wurden ausgerüstet. • Organisation einer täglichen Reinigung von Treppengeländer und Türfallen: Dies wird primär an der Schule und Kindergarten umgesetzt, um einer Verbreitung des Virus vorzubeugen. • Ersatz von Handtüchern aus Stoff durch Papiertücher Gemeinderat C. Rossi ist in ständigem Kontakt mit dem Zivilschutz und den Personen des Pandemie-Teams. Sollte sich die allgemeine Lage ändern, so ist Langenbruck vorbereitet schnell reagieren zu können.

Mobile Pumptrack-Anlage auf dem Schulhausplatz Am Abend vom Freitag, 13. März 2020 wird die Firma Flying Metal eine mobile Pumptrack-Anlage auf dem Schulhausplatz aufstellen. Diese bleibt bis Anfang April stehen. Die Firma Flying Metal baut ebenfalls geteerte Pumptracks, Flowtrails und Biketrails. Die Dorfbevölkerung ist eingeladen, die mobile Anlage rege zu nutzen und auszuprobieren oder auch nur zu besichtigen. Am Dienstag, 31. März 2020 wird an der Einwohnergemeindeversammlung die Pumptrack-Anlage bei der Oberen Au traktandiert (detaillierte Infos folgen in der nächsten Dorfzytig). Der mobile Pumptrack bietet Gelegenheit, sich ein Bild von einer solchen Anlage zu machen.

MARIANNE JATON, SEKRETARIAT SENIORENVEREIN WALD ENBURGERTAl

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Gemeinden

Hölstein

Terminverschiebung Seniorennachmittag Der ursprünglich am 4. April 2020 festgelegte Seniorennachmittag wird aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Situation auf unbestimmte Zeit verschoben. Weitere Infos werden in den nächsten Wochen folgen.

Niederdorf

Gemeindeversammlung Am Montag, 30. März 2020 findet um 20 Uhr im Allzweckraum des Oberen Schulhauses die nächste Gemeindeversammlung mit den folgenden Traktanden statt: Protokoll; Änderung der Gemeindeordnung; Verschiedenes. Im Anschluss an die Versammlung wird ein Apéro offeriert.

Gemeindewahlen – Wahlbüro Für das Wahlbüro sind sieben Mitglieder zu wählen. Bei der Gemeindeverwaltung ist eine Liste mit fünf Wahlvorschlägen eingegangen. Damit eine Stille Wahl durchgeführt werden kann, müssen bis zum Montag, 30. März 2020, 17 Uhr noch zwei weitere Wahlvorschläge vorliegen. Formulare für Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung bezogen oder auf der Kantonswebseite www.bl.ch Stichwort «Wahlvorbereitungen» heruntergeladen werden. Interessierte Personen können sich bei einem heutigen Kommissionsmitglied oder bei der Gemeindeverwaltung über die Tätigkeit erkundigen. Andernfalls findet am 17. Mai 2020 die Erneuerungswahl statt. Häckseldienst vom 24./25. März Der nächste Häckseldienst findet am 24./25. März statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 23. März, 12 Uhr entgegen. Sämtliche Häckseldaten für das Jahr 2020 finden Sie auf der Webseite der Gemeinde unter Verwaltung – Dienstleistungen – Abfallwesen. Jahresversammlung

DER VORSTAND , FRAUENVEREIN NIEDERD ORF

Waldenburg

Instrumentenpräsentation Die Instrumentenpräsentation vom 28. 3. 2020 sowie Schul-Aufführungen von «Pippi macht ein Fest» vom 27. 3. 2020 – Absage Am 28. 3. 2020 sollte in Niederdorf die Instrumentenpräsentation der Musikschule beider Frenkentäler sowie am 27. 3. 2020 die Schul-Aufführung von «Pippi macht ein Fest» stattfinden. Infolge der aktuellen Situation betr. des Corona-Virus und der offiziellen Empfehlungen des BAG und AVS sind beide Veranstaltungen abgesagt worden.

Oberdorf

Anstellung Gemeindeverwaltung Der Gemeinderat hat Cornelia Rudin-Gehri als neue Verwaltungsangestellte der Gemeindeverwaltung gewählt. Wir gratulieren der gewählten Stelleninhaberin ganz herzlich.

Sicherheitsholzung Bad Oberdorf Im Hang oberhalb von Bad Oberdorf kommt es aus Sicherheitsgründen zur teilweisen Räumung des Waldbestandes. Es handelt sich hierbei um einen vom Revierförster genehmigten Holzschlag innerhalb eines Schutzwaldperimeters. Der Einsatzbeginn ist auf Montag, 16. 3. 2020 festgelegt. Der Einsatz dauert ca. eine Woche. Für die Dauer des Einsatzes muss der Badrainweg zwischen Einmündung Eimattstrasse und Abzweig Neumattstras-

Was ist los in Oberdorf? Abgesagt: Der am 18. 3. 2020 vorgesehene Unterhaltungsnachmittag Ü60 (Lotto) des Frauenvereins wurde abgesagt. 18. 3. 2020, 16.15 bis17.00 Uhr: Bibliothek, Geschichtenzeit (Gemeinde Bibliothek). Gemeinde Oberdorf

Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 23. März 2020, um 20.00 Uhr im Singsaal der Sekundarschule Waldenburgertal Traktanden: 1. Genehmigung Protokoll 2. Vereinigung der Bürgergemeinde Oberdorf mit der Einwohnerge-meinde Oberdorf gestützt auf § 134 Gemeindegesetz 3. Genehmigung Stellenplan Sozialdienst Oberdorf ab 01.01.2021 4. Genehmigung Reglement über die Organisation der Sozialhilfe der Einwohnergemeinde Oberdorf 5. Genehmigung Dienstbarkeitsvertrag unselbständiges Baurecht zu-gunsten der Jagdgesellschaft Oberdorf 6. Genehmigung Änderungen Wasserliefervertrag Auf Arten 7. Verschiedenes • Information über den Stand Revision Zonenvorschriften Siedlung Der Gemeinderat Das Mitteilungsblatt mit den detaillierten Erläuterungen kann auf der Gemeindeverwaltung einzeln oder als Abo bezogen werden. Ausserdem kann es auf unserer Homepage heruntergeladen werden: www.oberdorf.bl.ch/Politik/Gemeindeversammlung Sie erreichen uns unter: Tel. 061 965 90 90 oder per E-Mail: info@oberdorf.bl.ch

Baugesuch Das folgende Baugesuch befindet sich zur Behandlung beim Gemeinderat: Unterstand Hof Freichelen, Parz. 210, Dettwiler Martin.

Empfehlungen des Bundes Beachten Sie bitte die Empfehlungen des Bundes, damit wir nicht nur uns selber, sondern vielmehr gesundheitlich gefährdete Mitmenschen schützen können. So schützen wir uns • Regelmässig gründlich Hände waschen • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben

Start in die neue GrünabfuhrSaison Am 16. März 2020 startet die Grünabfuhr 2020. Das Grüngut wird jeweils am Montag und am Donnerstag abgeholt. Bitte beachten Sie, dass an Feiertagen keine Abfuhr stattfindet. Alle bisherigen Nutzer dieses Services haben die Rechnung für die neue Grünabfuhr-Saison erhalten. Nach Zahlungseingang werden wir Ihnen jeweils in der Folgewoche die Containermarke zustellen. Wenn Sie noch keinen Container haben und das Angebot der Grünabfuhr nutzen möchten, können Sie sich auf der Verwaltung melden. Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Dienstag, 17. März Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr, Sibylle Obrecht, Maya Brägger


Veranstaltungen

ObZ

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Zwischen Fake und News – eine Leidensgeschichte des Lesens

Vortrag von Daniel Baumgartner Pädagoge, Buchautor (Muttenz)

Keine Angst vor starken Gefühlen

in der Kantonsbibliothek Liestal Freitag, 20. März 2020, 20.00 Uhr (EintrittP Fr. 15.W Abendkasse ab 19.00 Uhr) Wie gehen wir mit Informationen, Bildungsinhalten und letztlich mit Wahrheit um? Wie verwandeln und erweitern wir das Denken, um neue Perspektiven zu eröffnen?

z . Mär So. 22 7.00 Uhr

. Fr. 20 on 10.00 - 1 jeweil

Wie unterstütze ich mein Kind in traurigen Momenten.

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Kirchen

ObZ 12. März 2020

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 15. März Suppentag abgesagt – Gottesdienst findet statt 11.00 Uhr, katholische Kirche Bruder Klaus Oberdorf, ökumenischer Gottesdienst mit Gemeindeleiterin Sabine Brantschen, Pfarrer Torsten Amling und Pfarrer Hanspeter Schürch. Dieses Jahr bereichert der neu gegründete Frauen-Chor «Femtastix» unter der Leitung von Karin Hauswirth mit Gospels und rockigen A-capella-Gesängen die Feier. Aufgrund der aktuellen Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben wir uns in Absprache mit der katholischen Kirchgemeinde entschieden, den Suppentag nur in seinem ersten Teil stattfinden zu lassen. Das anschliessende Suppenessen mit Kuchenbuffet und 3. Weltladen wird abgesagt. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Anlässe Vokalensemble Waldenburg

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

Jeden Dienstag, um 20 Uhr in der Pfarrscheune Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, Tel.: 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, Tel. :061 961 01 02 lespresso, Bücherflohmarkt Kirche Waldenburg, im 1. Stock, Eingang Turm. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Jeden Mittwoch, von 9 bis 11 Uhr, jeden Freitag, von 17 bis 20 Uhr und jeden ersten Dienstag im Monat von 9 bis 17 Uhr. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55. Fiire mit de Chliine Samstag, 14. März, um 15.30 Uhr in der katholischen Kirche Bruder Klaus in Oberdorf. Dies ist ein Gottesdienst für kleine und grosse Leute, aber speziell gemacht für die Jüngsten unter uns. Kinder und Eltern aller Konfessionen sind herzlich dazu eingeladen. Offenes Abendsingen Dienstag, 17. März, 19 Uhr in der Kirche Waldenburg Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Zmorge. Aus unserem neuen Buch besprechen wir das Thema Versöhnung. Donnerstag, 19. März, 9 bis 11 Uhr in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, Telefpn: 061 961 01 55 Krabbelgruppe In der Pfarrscheune Waldenburg. Mittwoch, 25. März, 9 bis 11 Uhr. Kontaktperson: Esther Schürch, Tel.: 061 961 01 55 Konzert Blechsalat Montag, 30. März, 19 Uhr, beehrt uns wieder die famose Blechformation «Blechsalat» mit Claude Plattner in der Kirche Waldenburg. Das siebenköpfige Ensemble intoniert Musik querbeet, von Klassik bis Moderne. Eintritt frei – Kollekte. Mitteilungen Amtswoche Bis 15. März Pfarrer Torsten Amling, Telefon: 062 390 11 52 Ab 16. März Pfarrer Hanspeter Schürch, Telefon: 061 961 00 51 Homepage www.kirche-waldenburg.ch

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 15. März 11.00 Uhr, katholische Kapelle, Familiengottesdienst mit Katechetin Rita Ackermann und Daniel Poltera, an der Orgel spielt Niggi Hublard

Sonntag, 15. März 10.00 Uhr, Kirche Diegten, Walter Eglin Gottesdienst, Pfr. Ch. Weber

www.kirche-langenbruck.ch

Vereinsnotizen

Fondue, Jass und Spiele Waldenburg Altersnachmittag

Am 5. März 2020 organisierte der Frauenverein Waldenburg einen weiteren Altersnachmittag mit dem Motto «Fondue, Jass und Spiele». Zur Stärkung konnten die Seniorinnen und Senioren zwischen Kürbissuppe mit Wienerli und Fondue wählen. Nach dem feinen Essen vergnügten sich die Anwesenden beim Jassen und Spielen. Dessert und Kaffee rundeten den gemütlichen Nachmittag ab. Die

Präsidentin dankt allen Teilnehmenden und auch den Unterstützenden aus Oberdorf. Dank gilt auch allen Helfern. Die Jahresversammlung wird aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus bis aufs Weitere verschoben. Der nächste Altersnachmittag mit Pfarrer Torsten Amling findet am 23. April 2020, in der Pfarrscheune Waldenburg statt. ROLAND BERGER

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Sonntag, 15. März 17.00 Hölstein, Abendgottesdienst mit Pfr. Roland Bressan und der Jugendgruppe der Gemeinde, Kollekte: JUGI Für Kinder und Jugendliche Freitag, 13. März BLü13 Teenie-Club, Bowling in Pratteln Sonntag, 15. März 17.00 Blü13 Teenie-Club, Abendgottesdienst Samstag, 14. März 9.00—12.00 MBG Hölstein, Schulhaus Holde, Tim und Struppi beim Sport (Sportkleider und Hallenturnschuhe mitnehmen!) Samstag, 14. März 14.00—17.00 Jungschi Bämbel, Jungschilokal, Vianna Montag, 16. März 17.15—18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Anzeigen Seniorennachmittag

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Mittwoch, 18. März, um 14 Uhr im Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zum interessanten Nachmittag mit einem Film über Bennwil «Bämel läbt! und einem feinen Zvieri. 2008 wurde der Film vom Dorfmuseum Bennwil veröffentlicht. Es werden u. a. historische Aufnahmen vom Dorffest 1971 und Bilder aus dem Archiv des Museums gezeigt. Erzählungen von Zeitzeugen führen zum Teil bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurück. Pfarrer Roland Bressan und das Vorbereitungsteam freuen sich auf Ihren Besuch! Voranzeigen Jugendgottesdienst Sonntag, 22. März, um 18 Uhr, Vineyard Liestal. Junge Menschen machen sich auf den Weg, gemeinsam Jesus Christus nachzufolgen und ihn in dieser Welt zu repräsentieren. Weitere Informationen: www.jugendallianz-baselbiet.ch

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Sunnewirbel Hölstein. Die Gruppe «Frauenvorträge im Waldenburgertal» lädt ein zum Frühjahrsmorgenessen und Vortrag «Entdecke dein Herz» mit Referentin Silvia Pauli. Fiire mit de Chliine Dienstag, 31. März, um 9.30 Uhr in der ref. Kirche Hölstein. Kinder und Eltern aller Konfessionen sind herzlich eingeladen! Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 1. April, um 12 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Das Kochteam der Kirchgemeinde lädt herzlich zu einem feinen Mittagessen ein. Mitteilungen

Café complet Dienstag, 24. März, von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Abendessen!

Wanderwochenende 2020 Freitag, 14. bis Sonntag, 16. August, in Adelboden. Weitere Informationen finden Sie auf den Flyern in den Kirchen oder auf unserer Homepage www.ref-behoela.ch. Pfarrer Roland Bressan steht für Auskünfte ebenfalls gerne zur Verfügung. Anmeldung im Sekretariat, Telefon 061 951 20 27 oder E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch bis spätestens 30. April.

Entdecke dein Herz Mittwoch, 25. März, von 9 bis 11 Uhr im

Amtswoche vom 12. bis 27. März Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste

19.00 Spielabend Frauenverein

Sonntag, 15. März 11.00 Ökum. Gottesdienst kath. Kirche Oberdorf. Anschliessender Suppentag ist abgesagt. 11.00Ökum. Familiengottesdienst Langenbruck

Mitteilungen

Montag, 16. März 10.00 Gritt Gottesdienst Agenda Freitag, 13. März 17.00 Kids-Treff Samstag, 14. März 15.30 Fiire mit de Chliine Dienstag, 17. März 18.00 Probe Singwälle Mittwoch, 18. März 9.15Rosenkranzgebet 14.30 Ü60-Nachmittag Lotto 19.30 KGR-Sitzung Donnerstag, 19. März 6.00 Eine Stunde Stille Freitag, 20. März

Kids-Treff Vom 13. März, 17.00 bis 20.00 Uhr. Wir basteln einen «Töggeli-Kasten». Bitte nehmt eine Schuhschachtel mit. Die Kosten betragen 5 Franken. Suppentag Die beiden Kirchgemeinden Bruder Klaus und Waldenburg St. Peter laden zum Gottesdienst ein. Träumen und Säen, das wird das Thema des Gottesdienstes sein. Josef konnte die Träume des Pharaos deuten. Was eine grosse Gabe war, denn dadurch gab es ganz neue Möglichkeiten das Leben anders und neu zu gestalten. Was sagen uns unserer Träume? Was säen wir? Mit den fantastischen «Femtastix» dürfen wir weiterträumen, denn sie verschönern den Gottesdienst mit ihren Stimmen und ihrer Musik. Der diesjährige Erlös geht an die «Escue-la Rayito de Luz». Helfen Sie, Freude zu schenken und Sinn zu vermitteln. Ihre Spende können Sie direkt mit dem EZ überweisen oder in den Kollektenkorb legen. Herzlichen Dank.

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Singen mit der Singwälle Der nächste Singwälle-Gottesdienst ist am Palmsonntag 5. April, um 17.00 Uhr. Die Proben sind am Dienstag, 17. März, 24. März, und 31. März, um 18 Uhr in der Kirche in Oberdorf. Anmeldung und Informationen bei Kinga Bär. Flyer liegen in der Kirche auf. Bitte bedienen Sie sich!

Gemütliche Jass-Runde.

FOTO: ZVG

Sport

Erfolgreiches Rennwochenende

Wassserfallen-Derby und Clubrennen des SC Reigoldswil Ausgerechnet in seinem Jubiläumsjahr musste der Skiclub Reigoldswil um die Durchführung seiner einzigen beiden Skirennen bangen – und dies nicht etwa aufgrund Schneemangels: So war es wegen der jetzigen Lage rund um das Coronavirus lange unklar, ob das regionale Punkterennen Wasserfallen-Derby und das vereinsinterne Clubrennen stattfinden können. Doch die Behörden des Kantons Luzern gaben schliesslich grünes Licht und erteilten dem Skiclub Reigoldswil eine Anlassbewilligung, womit die beiden Anlässe auf dem Sörenberg auch im Jahr des 75-jährigen Bestehens des Skiclubs durchgeführt werden. So trafen sich am vergangenen Samstag die Skirennfahrer im Entlebuch ein, um am Wasserfallen-Derby teilzunehmen. Rund hundert Athletinnen und Athleten standen in den verschiedenen Kategorien am Start des regionalen Rie-

senslaloms. «Die Teilnehmenden zeigten sich zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe des Derbys», sagte Skiclub-Präsidentin Fabienne Ballmer. Und auch das Organisationskomitee rund um den Rünenberger Tobias Vogt zog eine positive Bilanz. Am Sonntag wurde bei optimalen Wetterbedingungen das Clubrennen als Vereinsmeisterschaft durchgeführt. Nachdem viele Vereinsmitglieder am Samstag als Helfer im Einsatz standen, stiegen sie dabei selbst ins Renndress. Bei den Jugendkategorien sicherten sich Niklas Plattner und Maria Ballmer den Sieg, bei den Elitekategorien Cyril Degen und Vivianne Vogt. Letztere kürte sich dank der schnellsten Tageszeit aller Frauen zudem zur Klubmeisterin. Der Titel des Klubmeisters bei den Männern ging an Niklas Plattner. VORSTAND SKICLUB R EIGOLDSWIL

Es hat noch Stühle zum Vergeben Wir verschenken die «alten» Stühle aus der Kapelle Hölstein. Wer gerne einen, zwei oder mehrere Stühle hätte, melde sich bitte. Ü60-Nachmittag Lotto Mittwoch, 18. März, um 14.30 Uhr im Pfarreisaal. Spielen Sie gern in gemütlicher Runde? Dann sind Sie hier genau richtig. Es gibt schöne Preise zu gewinnen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Abholdienst: Heidi Thommen, Telefon: 079 374 26 17. Das Ü60-Team hat entschieden diesen Anlass abzusagen! Wichtige Information Wegen der Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus werden wir fortlaufend entscheiden, welche Anlässe abgesagt werden müssen. Auf unserer Website www.rkkoderdorf.ch erfahren Sie aktuelle Hinweise.

Nachdem die Mitglieder des Skiclubs Reigoldswil am Samstag das Wasserfallen-Derby organisierten, standen sie am Sonntag beim Clubrennen selbst am Start. FOTO: ZVG


Veranstaltungen

ObZ

12. März 2020

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Oberdorf

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Wir wollen keinen alternden «Dorfkönig» W darum wählen wir

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parteilos, unabhängig junge Generation unvoreingenommen steht im Berufsleben will etwas bewirken Hoffnungsvolle Wählerinnen und Wähler

Generalversammlung des Seniorenvereins Waldenburgertal abgesagt. Aqualino Baby- und Kinderschwimmen Babys liebevoll und sanft an das Wasser gewöhnen. Kinder mit viel Spass und ohne Druck zum sicheren Schwimmen führen, hat sich Aqualino zum Ziel gesetzt. Eine wundervolle, effiziente Aufbaureihe bildet der rote Faden der Aqualino-Schwimmkurse. Ab 20. April 2020 starten die neuen Kurse im Privatbad der ESB in Liestal und im Hallenbad Gelterkinden. Melden Sie sich jetzt an: 077 448 12 19 / 061 871 07 54 www.aqualino.ch

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Oberbaselbieter Zeitung vom 12. März 2020 by AZ-Anzeiger - Issuu