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21. November 2019, 58. Jahrgang, Nr. 47

Wichtiges Traktandum

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Eisfelder in Beschlag genommen

Die Spreitenbacher entscheiden am Dienstag an der Gemeindeversammlung darüber, ob 600 Woh- Rund 1000 Besucher nungen beim Shoppi Tivoli gebaut werden können oder nicht. Peter kamen am Sonntag zur Wurzer vom Verein Pro Spreiten- Eröffnung der Eisfelder bach hofft, dass auch die Jungen ins Tägi. abstimmen: «Es ist ja schliesslich ihre Zukunft.» (bär) S. 15 Trotz Regen kamen die Besucher am Sonntag in Scharen ins Tägi, um sich die neuen Eisfelder anzuschauen. Dank der Überdeckung des einen Eisfeldes wurden die Besucher dort trotzdem nicht nass. Zumindest nicht wegen des ReDer Gemeinderat Würenlos gens. Thomy Jeker, Moderator schlägt der Bevölkerung eine vom Eishockeyverein Zug, führte Steuersenkung vor. Jetzt liegt der durch das Fest. Auf dem Spielfeld Steuerfuss bei 106 Prozent. Wird standen nicht nur Profispieler, der Vorschlag angenommen, sind sondern auch Persönlichkeiten es noch deren 103. (rb) S. 21 aus der Region. (bär) S. 2/3 Die Nachwuchsspieler der Argovia Stars nehmen die Eisfelder in Beschlag.

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Einwohnerrat, Beschlüsse vom 14. November 2019 1. Die Teiländerung Nutzungsplanung Schutzobjekte (Ortsbild 1+2) wird beschlossen. 2. Der Totalrevision des Personalreglements wird zugestimmt. 3. Die Motion Fraktion CVP vom 13. Juni 2019 betreffend Lärmemission muss in Wettingen reduziert werden wird überwiesen. 4. Das Postulat Fraktion CVP vom 13. Juni 2019 betreffend Littering muss in Wettingen vermehrt kontrolliert und somit reduziert werden wird überwiesen. 5. Das Postulat Chapuis François, CVP, vom 13. Juni 2019 betreffend bauliche Sofortmassnahmen an den Sporthallen der Bezirksschule Wettingen zur Verhinderung von Folgeschäden (vorgezogene Dachsanierung) und gleichzeitiger Realisierung einer Photovoltaikanlage wird zurückgezogen. 6. Das Postulat Fraktion FDP vom 13. Juni 2019 betreffend Heizverbände auf Basis erneuerbarer Energien wird überwiesen. 7. Von der Beantwortung der Interpellation Fraktion CVP vom 13. Juni 2019 betreffend Dreifachturnhalle Margeläcker - ein Desaster! wird Kenntnis genommen. 8. Von der Beantwortung der Interpellation Chapuis François, CVP, vom 13. Juni 2019 betreffend aufgestauten baulichen Unterhalt im Immobilienbestand der Einwohnergemeinde Wettingen wird Kenntnis genommen. Die Beschlüsse unter Ziffer 1 und 2 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (21. November 2019) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

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WETTINGEN

Einweihungsspiel Der ZSC Lions (rot) und der EV Zug (blau) traten zusammen mit Laienspielern aus der Region gegeneinander an.

AUS DEM GEMEINDERAT Gratulationen Folgende Personen feiern im November ihren 90. Geburtstag: Am 22. November: Charlotte Meier, Rebbergstrasse 24. Am 23. November: Adolf Christen, St. Bernhardstrasse 31. Am 27. November: Hildegard Schmid-Ernst, Zederstrasse 10. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und wünscht alles Gute. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende in Wettingen wohnhafte Personen haben bei der Gemeinde Wettingen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Dilara Turunç (w), geboren 1995, türkische Staatsangehörige, Lindenhof 2; Sila Turunç (w), geboren 2004, türkische Staatsangehörige, Lindenhof 2; Emine Sebnem Aksoyoglu Sloan (w), geboren 1957, türkische und italienische Staatsangehörige, Im Bungert 10; Fabio Covello (m), geboren 1995, italienischer Staatsangehöriger, Titlisstrasse 1a; Nicola Lippolis (m), geboren 1976, Jasmin Lippolis (w), geboren 1982, Francesca Lippolis (w), geboren 2010, Adriano Lippolis (m), geboren 2013, alle italienische Staatsangehörige, Altenburgstrasse 90c; Vanessa Ann Jeffery (w), geboren 1978, Jack Jeffery Marcus (m), geboren 2009, Noemi Sofia Marcus (w), geboren 2013, alle amerikanische Staatsangehörige, Schönenbühlstrasse 58. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Gaby Kost

Tägi nunfürjedes Wetterfit Teileröffnung im Tägi: Am Sonntag wurden die Eisfelder sportlich eröffnet. Die Gesamtanlage wird ab Mai offen sein.

Eine Saison lang mussten Bevölkerung und Sportler aufs Eis verzichten. Seit anderthalb Jahren wird das Tägi saniert. Am Sonntagmorgen wars dann endlich so weit: Um 10 Uhr wurde das Aus- RegierungsratMarkusDiethaufdemEis. HeidiHugenervomWettingerEislaufclub. seneisfeld in Beschlag genommen und zwei Stunden später das Band zum gedeckten Eisfeld durchschnitten. «Das Dach vom Tägi, säg i, isch de Hit! Denn jetzt sind mer för jedes Wätter fit», sangen die Kinder danach im Chor. Rund 1000 Besucher kamen am Sonntag ins Tägi. Unter ihnen auch Eishockeyspieler vom EV Zug und von den ZSC Lions. Zusammen mit Laien aus der Region lieferten sie sich ein Duell. Schliesslich siegte das Team des ZSC mit 6:8. (bär) Auch das Fondue-Chalet wurde in Betrieb genommen.

Um Punkt 12 Uhr versammelten sich die Gemeinderäte und die Kinder, um das Band durchzuschneiden.


WETTINGEN

Tipps und Tricks gegen Cyberkriminalität

In der Arwo-Stiftung fand der neunte Wirtschaftsapéro der NAB und des HGV statt. Ein Thema war die Kriminalität im Internet. STEFAN BIEDERMANN

Die Neue Aargauer Bank (NAB) und der Handels- und Gewerbeverband (HGV) Wettingen luden vergangene Woche zum neunten Wirtschaftsapéro ein. Über 100 Teilnehmer aus Gewerbe und Politik trafen sich in der Arwo-Stiftung. Karin Madliger, Regionenleiterin der NAB Baden, begrüsste die Gäste und stellte die zwei Referenten, Emilie Gachet und Urs Steiner, vor. Emilie Gachet, eine Ökonomin der Credit Suisse, erläuterte die Ergebnisse der NAB-Studie zum «Aargauer Immobilienmarkt»: Die Region Baden gehört laut der Studie zu den attraktivsten Wirtschaftsregionen der Schweiz. Sie profitiere beim Wohneigentum von klaren Vorteilen gegenüber grossen Zentren

Über 100 Personen nahmen am neunten Wirtschaftsapéro teil.

Stefan Biedermann

und bei den Mietwohnungen sich intensiv mit dieser neuen wachsen zwar die Leerstände, je- Herausforderung befassen, weil Unterlassungssünden teuer werdoch auf tiefem Niveau. den können oder in Extremfällen ANSCHLIESSEND REFERIERTE Urs die Existenz der Firma bedrohen. Steiner, Senior Investigator Secu- Steiner zeigte gängige Methoden rity Forensics Switzerland der Cre- der Verbrecher auf und gab prakdit Suisse, über die Gefahren von tische Hinweise zum Aufbau von Cyberkriminalität für Unterneh- wirksamen Schutzmechanismen men. Besonders die Verantwortli- für die kleinen und mittleren Unchen in KMU-Betrieben müssen ternehmen.

VERMISCHTES tag, 23. November, um 16 Uhr und am Sonntag, 24. November, um 11 Uhr statt.

Das Wettinger Kleinunternehmen Siroperia GmbH gewinnt am Schweizer Wettbewerb der Regionalen Produkte erneut die höchsten Auszeichnungen. Nach einer Goldmedaille für den «Sunne-Sirup» an der letzten Austragung im Jahr 2017 wurden heuer vier Produkte ausgezeichnet: der «Sunne-Sirup» und der «Bergli-Sirup» wurden von der Fachjury mit der höchsten Auszeichnung prämiert. Zwei weitere Produkte, der «Feen-Sirup» und der «Chrütli-Sirup» wurden mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. AUSZEICHNUNG

FIGURENTHEATER Frederike Krahl ist mit Pinguin Pit zu Gast im Figurentheater im Gluri-Suter-Huus. Es ist ein Figurentheater frei nach dem Bilderbuch von Marcus Pfister. Die Vorstellung ist für Kinder ab vier Jahren. Sie findet am Sams- Pinguin Pit im Figurentheater.

Mitarbeitende der Gemeinde Wettingen dürfe

Neu gibts Die Gemeinde hat ihr Personalreglement überarbeitet. Bekommt die Partnerin eines Gemeindemitarbeitenden ein Kind, kann die Person zwölf Tage in die Ferien. RAHEL BÜHLER

GUITARS AND MORE Zum vierten An der Einwohnerratssitzung vom

Mal wird das Foyer in der Sporthalle Tägi zum Gitarren-Mekka. Am 24. November können verschiedene Gitarrenbauer und Gitarrenvertreter kennen gelernt werden. Zudem gibt es diverse Workshops. An «Diagnose- und Notfallstationen» werden GratisChecks und kleinere Soforteingriffe für mitgebrachte Gitarren angeboten. In einigen Räumen können auch Instrumente getestet werden. Die Ausstellung dauert von 10 bis 17 Uhr.

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GEMEINDEBIBLIOTHEK Dominik Beer liest für Erwachsene Geschichten vor. Dies am Dienstag, 26. November, um 18.30 Uhr. Die Lesung dauert eine halbe Stunde.

vergangenen Donnerstag stand nicht das Budget, sondern die Änderung der Nutzungsplanung für Schutzobjekte und das neue Personalreglement im Zentrum. Das revidierte Personalreglement war das zweite wichtige Thema an der Sitzung. «Die verbesserten Arbeitsbedingungen steigern die Attraktivität der Gemeinde als Arbeitgeber und die Leistungen der Mitarbeitenden werden honoriert», erläuterte Thomas Wolf von der Geschäftsprüfungskommission. Deshalb sage seine Kommission einstimmig «Ja» dazu. Dies sahen auch die anderen Fraktionen so. Mit Ausnahme der SVP: «Braucht es wirklich zwölf Tage Vaterschaftsurlaub?


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Die CVP will Kontrollen gegen Littering einführen. Dieter Minder/Archiv

Einwohnerrat will Littering bekämpfen

en mit dem neuen Personalreglement zwölf Tage in die Ferien. Dies gilt auch für Frauen in eingetragener Partnerschaft.

rb/Archiv

einen Elternschaftsurlaub Zehn sind bereits äusserst grosszügig», bemerkte Martin Fricker. Er kritisierte vor allem den Erarbeitungsprozess und fragte, wieso die Personalkommission nicht darin einbezogen wurde. Nach den Statements von allen Fraktionen ging es in die Detailberatung: Einwohnerratspräsident Hansjörg Huser rief jeweils die Seitenzahl auf. Hatte eine Fraktion einen Änderungswunsch zu einem Paragrafen, konnte sie diesen nennen und begründen. Im Anschluss kam es zur Abstimmung. Dieses Prozedere wiederholte sich viermal. Dreimal die FDP und einmal die SP forderten eine Änderung. Lange diskutierten die Einwohnerräte darüber, wann einem Gemeindeangestellten eine Überbrückungsrente zustehe. Das revidierte Personalreglement sah vor, jenem Mitarbeitenden, der mindestens 15 Jahre auf der Wettinger Gemeinde gearbeitet hatte und sich früher pensionieren möchte, eine solche Rente zu geben. Die FDP hingegen wollte, dass jede Person einen Antrag auf die Rente stellen muss und sie nicht automatisch erhält. Der Einwohnerrat nahm den FDP-Antrag mit 25 zu 18 Stimmen an. Auch die SP stellte einen Änderungsantrag: Das neue Personalre-

glement sieht einen Vaterschaftsurlaub von zwölf Tagen vor. Die SP verlangte, dass dieser auch für Frauen gilt, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben und deren Lebenspartnerin ein Kind auf die Welt brachte. Wie beim ersten Änderungsantrag zum Personalregister verordnete der Einwohnerratspräsident auch dazu eine Diskussionspause. Diese endete mit einem klaren Resultat: 36 Räte stimmten für den SP-Antrag, 8 dagegen, 3 enthielten sich. Auffallend: Die SVP votierte geschlossen für den SP-Antrag. Einzig die CVP war grösstenteils dagegen. Als jede Seite des neuen Reglements einzeln abgesegnet wurde, fand die Schlussabstimmung statt. Mit 40 Ja- zu 6 Nein-Stimmen und einer Enthaltung nahm der Einwohnerrat das neue Personalreglement an. DIE ÄNDERUNG der Nutzungspla-

nung für Schutzobjekte hat zum Ziel, «ortsbildprägende Gebäude für künftige Generationen zu erhalten». In Wettingen gibt es mit der neuen Regelung 58 geschützte Objekte. Will ein Eigentümer die Gebäudehülle verändern, muss er Anforderungen erfüllen. Die Fraktionen reagierten mehrheitlich positiv: «Es ist ein Kom-

promiss zwischen dem öffentlichen Interesse und jenem der Grundeigentümer», sagte MarieMadeleine Minder (EVP/Forum5430). Andreas Benz von der CVP nannte den Plan eine «Wettingen-spezifische Regelung für den Ortsbildschutz». Einzig die FDP äusserte sich kritisch: Es sei für sie nicht nachvollziehbar, wie das eine oder andere Objekt auf die Liste der schützenswerten Objekte gelangen konnte, monierte Desirée Mollet. Ihre Partei werde dem Vorhaben dennoch zustimmen. Gegen Ende der Diskussion stellte Leo Scherer (WettiGrüen) einen Rückweisungsantrag: «Alle Kosten gehen zulasten der Grundeigentümer. Das stört mein Gerechtigkeitsempfinden.» Er forderte eine Regelung für Gemeindebeiträge. Gemeindeammann Roland Kuster hatte kein Verständnis dafür: «Der Kanton kann vielleicht Geld sprechen. Uns sehe ich dazu nicht in der Lage.» Eine deutliche Mehrheit des Einwohnerrats war mit Kuster einig: Lediglich vier Räte unterstützten den Rückweisungsantrag von Scherer. Schliesslich nahm der Rat die Teiländerung mit 42 Jaund 3 Nein-Stimmen an. Enthaltungen gab es zwei.

Von den acht Traktanden der Einwohnerratssitzung vom vergangenen Donnerstag waren deren sechs Motionen, Postulate oder Interpellationen. So forderte die CVP in einem Postulat im Juni, das Littering müsse in Wettingen kontrolliert und reduziert werden. Er fordert Bussen in der Höhe von 300 Franken und vermehrte Kontrollen in Parks, an Bushaltestellen und generell auf öffentlichem Grund. Der Gemeinderat wollte das Postulat entgegennehmen und gleichzeitig abschreiben. «Wir machen bereits viel gegen Littering», sagte Gemeinderätin Kristen Ernst und erinnerte unter anderem an Wettingens erstmalige Teilnahme am nationalen Cleanup-Day. Zudem wurden 2018 35 Anzeigen wegen Littering ausgestellt. Ernst: «Es wurden Leute jeweils in flagranti erwischt oder man konnte ihnen durch Kontakthinweise das illegale Entsorgen nachweisen.» Postulant Simon Bürgler hingegen will an seinem Vorstoss festhalten. «Wir finden, wenn der Gemeinderat die nötigen Arbeiten ausführt, wird man in Wettingen wieder voll und ganz eine saubere Umwelt vorfinden.» Die Mehrheit im Einwohnerrat sah es wie die CVP: 40 Räte stimmten für die Weiterbearbeitung des Postulats, 4 dagegen, 3 enthielten sich. Der Vorstoss wird also nicht abgeschrieben. Die einzige traktandierte Motion (zu Lärmemissionen) und das Postulat zu möglichen Heizverbänden nahm der Gemeinderat entgegen. Das Postulat zu baulichen Sofortmassnahmen an den Turnhallen der Bezirksschule lehnte er ab. Postulant François Chappuis zog den Vorstoss in der Folge zurück. (rb)


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PARTEINOTIZEN

25 Personen besichtigten vergangenen Freitag die RVBW in Wettingen.

Die 44 Mitglieder des Rotary-Clubs sammelten 100 Kilogramm Abfall.

Rotary-Club feiert 15. Geburtstag

Vor 15 Jahren wurde der Rotary-Club Wettingen-Heitersberg gegründet.

Am 2. November feierte der Rotary-Club Wettingen-Heitersberg sein 15-Jahr-Jubiläum mit einem Clean-up-Day auf der Klosterhalb-

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insel Wettingen. Ausgestattet mit Abfallgreifer und Abfallsack schritten die Mitglieder des RC Wettingen-Heitersberg verschiedene Routen auf der Klosterhalbinsel ab. Auf der Sammeltour kamen 100 Kilogramm Abfall zusammen. (zVg)

FDP Am vergangenen Freitag lud die FDP Wettingen zur Firmenbesichtigung der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) ein. 25 Personen, darunter auch Mitglieder der FDP Baden und Würenlos, folgten dieser Einladung. Pascal Zandonella, Betriebsplaner für öffentlichen Verkehr der RVBW, nahm sich während zweier Stunden Zeit, die RVBW vorzustellen und die Gäste durch Leitstelle, Waschstrasse, Depot und Werkstatt zu führen. Dabei konnten Eindrücke hinter der Kulisse gewonnen werden. An-

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schliessend waren alle Mitglieder zu einem Apéro eingeladen. EVP Lutz Fischer-Lamprecht tritt die Nachfolge von Lilian Studer im Grossen Rat an. Fischer-Lamprecht ist Präsident der EVP Regionalpartei Wettingen-Limmattal und seit 2016 Einwohnerrat in Wettingen. Seine politischen Schwerpunkte sind Verkehrs-, Finanz- und Umweltpolitik. Die EVP Wettingen wünscht ihm weiterhin viel Freud in der politischen Tätigkeit und gutes Geschick auf kantonaler Ebene.


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Am Zukunftstag demonstrierten die Polizisten der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal eine Festnahme.

Melanie Bär

Täter überwältigt und Baum gefällt Am Zukunftstag erhielten Jugendliche Einblick in die verschiedenen Abteilungen der Gemeinde.

MELANIE BÄR

Vergangenen Donnerstag um Viertel nach zwei Uhr. Gespannt hören 15 Jugendliche zu, was Michael Krassnig über die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal erzählt. Ein Teil des 40-köpfigen Korps sei rund um die Uhr für die 52 000 Einwohner im Einsatz, informiert der stellvertretende Repol-Chef. «Für viele ist Polizist ein Traumberuf, das war auch bei mir so.» Vier Minuten später bekommen die Jugendlichen einen Einblick in den Alltag der Gesetzes-

hüter. Vier Polizisten verfolgen gerade einen Flüchtigen, der einen Raubüberfall verübt hat. Um halb drei treffen die Autos vor den Augen der Kinder ein. Sie sehen zu, wie die Polizisten den Täter überwältigen und abführen. Die Kinder wissen, dass weder Täter noch Pistolen echt sind, beeindruckt sind sie trotzdem. Nicht nur von der Polizei, sondern auch vom Werkhof und vom Forstwart, wo sie den Morgen verbracht haben. Dort durften sie Luftbläser und Salzstreuer ausprobieren und zusehen, wie ein Baum gefällt wird. «Es ist das erste Mal, dass die Kinder am Zukunftstag Einblick in die verschiedenen Abteilungen erhielten, und es kam gut an», sagt Berufsbildnerin Francisca Schneider vom Gemeindebüro. Im Wald konnten die Kinder zusehen, wie ein Baum gefällt wird.

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Jérôme, 12, Berikon

Mike, 11, Lupfig

Lynn, 12, Baden-Dättwil

Ramon, 11, Lupfig

Maximilian, 10, Wettingen

«Ich durfte die Polizeiausrüstung anziehen. Auch das Baumfällen hat mich beeindruckt. Ich habe gerne Natur und wenn man beim Baumfällen dabei sein darf, ist das natürlich cool.»

«Zusammen mit meinem Freund begleitete ich meinen Vater bei der Regionalpolizei am Zukunftstag. Auch beim Förster gefiel es mir sehr gut. Beim Baumfällen war es sehr laut.»

«Ich durfte mit meinem Gotti am Zukunftstag den Journalistenberuf schnuppern. Wir besuchten die Regionalpolizei und verfassten danach die Umfrage und machten das Layout.»

«Mir gefiel das Fahren mit dem Schneepflug besonders gut. Damit rückwärts zu fahren, war sehr schwierig. Ich habe noch keinen Traumberuf.»

«Mir gefiel der ganze Tag. Der Einsatz der Polizei, bei dem sie eine Verhaftung demonstrierten, war cool. Auch das Baumfällen war eindrücklich. Der Baum war mega gross.»


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LESERBRIEF

95 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren turnten am vergangenen Sonntag in der Turnhalle der Bezirksschule.

95 Kinder am Klettern

Gaby Kost

Am Wochenende feierte die Stiftung Idée Sport ihr 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum turnte die Kletterin Petra Klingler mit Primarschulkindern am Open Sunday.

Markus Zoller, Wettingen

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GABY KOST

Ungefähr 95 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren trudeln am Sonntag in der Bezirksschulturnhalle ein. Ein Bewegungsevent mit einem Überraschungsgast steht auf dem Programm: Petra Klingler, 24 Jahre alt, erste Schweizer Weltmeisterin in der Boulderdisziplin bei der WM 2016 in Paris. «Es ist schön, den Lieblingssport jungen Leuten etwas näherzubringen», sagt die Weltmeisterin. «Das Wichtigste ist aber, dass sich Kinder bewegen und Freude am Sport haben.» Da nicht alle gleichzeitig an die Kletterwand können, wird in verschiedenen Bereichen trainiert. An der Sprossenwand üben einige das Klettern, andere schwingen mit einem Seil durch die Halle. Auch Kletterparcours stehen bereit. Im Untergeschoss wird Fussball gespielt, wobei die Mannschaft bei jedem Tortreffer ausgewechselt wird. Ein Würfel entscheidet darüber, wer spielt. Anes Gracic bereitet das Zvieri für die Kinder vor: Heute gibt es

Nicole Meier Doka – die beste Wahl für die Schulpflege Wettingen Nicole Meier Doka kandidiert für die Wahl in die Schulpflege Wettingen am kommenden 24. November. Nicole vertrat die CVP zwischen 1997 und 2012 im Grossen Rat. Von 2012 bis 2017 präsidierte sie die Bildungskommission der CVP Aargau und war Vizepräsidentin der ständigen Kommission Bildung, Kultur und Sport (BKS). Nebst den politischen Tätigkeiten und Erfahrungen schätze ich ihr überlegtes Vorgehen sowie ihre positive Art, welche für jedes Gremium eine Bereicherung sind. Nicole ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren. Sie kennt den Schulbetrieb aufgrund ihres politischen Engagements sowie als Mutter aus sämtlichen Blickwinkeln. Nicole ist eine überaus kompetente Persönlichkeit und bringt für dieses anspruchsvolle Amt die besten Voraussetzungen mit. Deshalb wähle ich mit Überzeugung Nicole Meier Doka in die Schulpflege Wettingen.

Die Weltmeisterin Petra Klingler vor der Kletterwand. Äpfel, Brot und Getränke. Er ist Projektmanager bei der Stiftung Idée Sport und sagt: «Wir feiern das 20-jährige Bestehen von offenen Sporthallen für Kinder und Jugendliche. Aktuell haben wir 45 Open Sundays für Primarschüler in der ganzen Schweiz.» Midnight Sports für Oberstufenschüler gebe es schon länger. Die neuste Innovation sei allerdings der Mini Move für Knirpse im Alter von zwei bis fünf Jahren zusammen mit einem Elternteil. JUGENDLICHE UND junge Erwachse-

ne betreuen die Teilnehmer. Sie nehmen eine Vorbildfunktion ein. Gleichzeitig werden die Oberstufenschüler oder Gymnasiasten selbst gefördert und für den Berufsalltag vorbereitet. Sie erhalten

zum Beispiel ein Arbeitszeugnis, das sie bei Bewerbungen beilegen und so ihre Sozial- und Teamfähigkeit beweisen können. Petra Klingler wurde durch ihre Eltern zum Klettern inspiriert. «Dieser Sport ist eine Lehre für das Leben», sagt sie und erklärt: «Man lernt, mit anderen Menschen umzugehen und Niederlagen zu ertragen.» Der Ehrgeiz und das über sich Hinauswachsen sei ein positiver Effekt. «Auch 5-Jährige kommen immer einen Schritt weiter, was ein besonderes Erfolgserlebnis ist», sagt Klingler. Klettern ist eine neue Disziplin an den Olympischen Spielen. Auf die Frage, ob sie im Sommer 2020 an den Olympischen Spielen in Tokio zu finden ist, sagt sie stolz: «Ja, ich bin dabei.» www.wettingen.ch/opensunday


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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT

Die Fachstelle Integration der Neuenhofer Schule organisierte Workshops.

Workshops mit Eltern Im Zentrum der Treffen der Fachstelle Integration stand die Entwicklung der Kinder. Die Fachstelle Integration der Schule Neuenhof hat im Oktober und November zu Workshops zum Thema «Elternalltag» eingeladen. Die Veranstaltung wurde von Bettina Pelosi von der Suchtprävention Aargau moderiert. Im Mittelpunkt der Workshops standen Fragen wie: Was braucht mein Kind, damit es sich gut entwickeln kann? Wie mache ich mit meinem Kind Regeln ab? Wie können Eltern bei einem Streit sinnvoll reagieren? TEILNEHMERINNEN erhielten Tipps, welche Reaktionsmöglich-

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keiten sie bei alltäglichen Problemen haben, und erfuhren, was die Hintergründe für das Verhalten der Kinder sein könnten. Der Ansatz der Suchtprävention ist lösungsorientiert: Kinder und Jugendliche haben oft gute Ideen, wie sich Probleme lösen lassen. Wenn man diese Fähigkeiten in der Familie einüben kann und die Kinder sich dadurch zutrauen, in der Welt etwas zu bewegen, sind sie für die Erwachsenenwelt gut vorbereitet. Bettina Pelosi erklärte die Sachlage mit immer neuen Beispielen und ging spontan auf die Teilnehmenden ein, was zu einer tollen Stimmung beitrug. Die Plakate, Bilder, Partnergespräche, Filme und kurzen Rollenspiele machten das Ganze anschaulich und kurzweilig. (zVg)

Nach dem Umzug im Eich-Quartier gab es einen Imbiss in der Aula.

Laternenumzug mit 70 Kindern

Gemeinsam mit 120 Erwachsenen spazierten sie am vergangenen Donnerstag durchs Eich-Quartier.

Der Verein Ort für Kinder in Neuenhof, der die Kindertagesstätte Meister Petz geschaffen hat, führte am vergangenen Donnerstag den jährlichen Laternenumzug

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durch. Für den Umzug und das gemeinsame Abendessen haben sich 120 Erwachsene und 70 Kinder angemeldet. Gemeinsam mit der Kindertagesstätte spazierten sie mit den vorrangig selbst gebastelten Laternen am Donnerstagabend durch das Eich-Quartier. Und man hat viele Lieder gesungen. (zVg)

Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November, Information des Gemeinderates zur Traktandenliste Im Hinblick auf die Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November findet jeweils eine Sitzung mit der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof statt, in der unter anderem die traktandierten Geschäfte für die bevorstehende Versammlung beraten werden. Der Gemeinderat kommt nach Rücksprache mit der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Neuenhof zum Schluss, dass folgende Geschäfte einer erneuten Überprüfung unterzogen werden sollen und somit von der Traktandenliste der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November genommen werden. Es sind dies folgende Traktanden: 4. Rückbau Pavillons 1 und 2 sowie Kindergarten Hard, Kreditgenehmigung von 1 Million Franken; 5. Bau eines neuen Jugendraumes auf dem Areal des ehemaligen Kindergartens Hard, Kreditgenehmigung von 467 000 Franken. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass eine erneute Überprüfung der beiden Traktanden mit der Prüfung verschiedener Optionen angezeigt ist. Er möchte betonen, dass das gefasste Legislaturziel 2018/2019 des Gemeinderates, einen Jugendraum im Zentrum von Neuenhof zu realisieren, nach wie vor als wichtig erachtet wird. Der Gemeinderat wird das weitere Vorgehen in Bezug auf die weitere Bearbeitung der beiden Geschäfte in den nächsten Wochen beschliessen. Der Gemeinderat ist zuständig für die ordentliche Einberufung der Gemeindeversammlung und die Festlegung der Traktandenliste (§ 22 Gemeindegesetz). Diese obenerwähnten Geschäfte werden somit an der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November nicht zur Beschlussfassung unterbreitet. Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, die Stimmbevölkerung vorgängig und an der Einwohnergemeindeversammlung über die Rücknahme dieser Traktanden zu orientieren. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für das Verständnis. Grosser Widerstand gegen 5GTechnologie in Neuenhof Ist die 5G-Technologie ein Segen oder ein Fluch? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Bevölkerung, son-

dern auch die Fachwelt und die Behörden. Die Unsicherheit und Angst aufgrund fehlender Regelungen und Vollzugsempfehlungen des Bundes ist gross. Mit viel Engagement machen die Neuenhofer daher mobil gegen mögliche Anlagestandorte in Neuenhof. Der Gemeinderat versteht die Sorgen und Ängste der Bevölkerung und möchte mit einer offenen Informationspolitik über die Haltung und Bewilligungspraxis des Gemeinderates informieren. Grundlagen: 1. Im Jahre 2009 wurde zwischen den Gemeinden, dem Kanton und Mobilfunkanbietern einer Standortkoordinationsvereinbarung für Mobilfunkanlagen zugestimmt. In dieser Vereinbarung wurde festgehalten, dass der Kanton die Standortevaluation übernimmt und überprüft. Dafür werden die Gemeinden regelmässig von den Betreibern über geplante Projekte informiert. So kann auf Projekte rechtzeitig reagiert und der Antrag für einen alternativen Standort gestellt werden. 2. Bei Mobilfunkanlagen werden die vom Bundesrat erlassenen Grenzwerte durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt geprüft. 3. Der Gemeinderat hat eine Bewilligungspraxis festgelegt, die besagt, dass im Interesse des Ortsbildes Anlagen auf freistehenden Masten in Neuenhof nicht bewilligungsfähig sind. 4. Am 17. April hat der Bundesrat eine Revision der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) beschlossen. Die revidierte NISV trat am 1. Juni in Kraft. 5. Das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas) wird bis Ende 2019 eine Empfehlung für die Messung von 5G-Antennen erarbeiten. Aufgrund dieser Grundlagen und der noch ausstehenden Emp-


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FRAKTIONSBERICHTE ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 25. NOVEMBER LDU In der gut besuchten Informati- Marco Hürsch informierte ausführlich Franken gerechnet. Dank dem nun re-

fehlungen und vor allem aufgrund der unsicheren Rechtslage hält sich der Gemeinderat an folgende Bewilligungspraxis: 1. Anlagen auf freistehenden Masten werden nicht bewilligt. 2. Anlagen bis zur 4G-Technologie werden nach der Zustimmung durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt bewilligt. 3. Anlagen mit der 5G-Technologie werden bis zum Vorliegen einer definitiven Rechtsgrundlage nicht bewilligt. 4. Aus- und Umbau bestehender Anlagen sind in Neuenhof bewilligungspflichtig und müssen durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, geprüft werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dieser Bewilligungspraxis im Sinne der Bevölkerung und des öffentlichen Interesses zu handeln. Die Abteilung Bau und Planung, Neuenhof, steht für weitere Fragen zur Verfügung.

onsveranstaltung vom 11. November mag es zwar dem Grossteil der Besucher verlockend erscheinen, aus dieser Verselbstständigung liquide Mittel zur Schuldentilgung zu schöpfen. Diese Überlegungen halten aber einer genaueren und detaillierten Überprüfung nicht stand. Die LdU beurteilt sie als nicht zukunftsträchtig. So wird erwartet, dass man aus Gebührenüberschüssen der Werke Gewinne abschöpfen kann, die der Gemeindekasse zufliessen. Damit entzieht man den Werken die Möglichkeit, eigene Investitionen zu tätigen. Durchschnittlich werden pro Jahr gegen 500 000 Franken an Investitionen erwartet. Die Gemeinde muss die Werke finanziell garantieren. Sorgen macht der LdU, dass bei einer Verselbstständigung der Werke die Gemeinde keinen Einblick mehr in die Bautätigkeit der Werke hat. Schon eine Vorprüfung durch die Finanz- und die Geschäftsprüfungskommissionen würde nicht mehr stattfinden können. Sie hätten keinen Einblick mehr in die Buchhaltung der Werke und damit auch keinen Zugriff auf einzelne Belege. Geldverschiebungen müssen transparent bleiben. Es ist auf jeden Fall sicherzustellen, dass die Finanz- und die Geschäftsprüfungskommission in die Aufsicht eingebunden werden. Dies ist nur ein Konzentrat der Bedenken, die die LdU zu einer Ablehnung der Verselbstständigung der Werke bewegen.

CVP Die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November wurden anlässlich der gutbesuchten CVP-Ortsparteiversammlung diskutiert. Der anwesende Gemeinderat

über die verschiedenen Traktanden. Die Eigenwirtschaftsbetriebe Elektrizität und Wasser sollen in eine selbstständige öffentlich-rechtliche Gemeindeanstalt mit dem Namen «ewn» (elektrizität wasser neuenhof) überführt werden. Die Umwandlung in eine Anstalt hat den grossen Vorteil, dass operative Entscheide sehr schnell gefällt werden können, gemäss der wechselnden Marktbedingungen. Auch ist bisher vorgeschrieben, dass die Verzinsung der Investitionen in die Wasser- und Stromtarife eingerechnet werden müssen. Auf der anderen Seite darf aber keine Verzinsung der Investitionen zum Kapitalgeber (Einwohnergemeinde) geleistet werden. Das führte bisher dazu, dass diese zwei Eigenwirtschaftsbetriebe grosse Eigenkapitalsummen anhäufen mussten, ohne sie verwenden zu können. Mit der Umwandlung in eine Anstalt kann nun dieser erhobene Zins zu Recht für die Investitionsverzinsung an die Einwohnergemeinde verwendet werden. Auch ganz wichtig: Im Gegensatz zu einer früher angestrebten Aktiengesellschaft bleibt die Anstalt immer unter der Kontrolle der Einwohnergemeindeversammlung und kann nicht veräussert werden. Aus diesen Gründen unterstützt die CVP Neuenhof einstimmig die Umwandlung in eine selbstständige öffentlich-rechtliche Gemeindeanstalt. Beim Voranschlag 2020 wurde im Detail über verschiedene interessante Aspekte des neuen Budgets informiert. Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 112 Prozent wird mit einem kleinen Aufwandüberschuss von 100 000

gelmässig fliessenden (und regelkonformen) Beitrag aus dem neuen Finanz- und Lastenausgleich weist Neuenhof nur dieses kleine Budgetdefizit auf. Dies trotz steigender Kosten zum Beispiel bei der Pflegefinanzierung, bei der Spitex und bei gestiegenen Abschreibungen. Auch hier beschliesst die CVP einstimmig die Zusage zum Budget. Die beiden Traktanden Rückbau Pavillon 1 und 2 sowie Kindergarten Hard und Bau eines Jugendraumes hat in der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission zu diversen Fragen an den Gemeinderat geführt. Aufgrund dessen hat der Gemeinderat beschlossen, diese zwei Traktanden zurückzuziehen. Beim Traktandum Strassen- und Werkleitungserneuerung der Dorfstrasse war unbestritten, dass die Strasse und ein Teil der bestehenden Leitungen erneuert werden müssen. Jedoch wurde in der ausführlichen Diskussion bemängelt, dass ohne öffentliche Mitwirkung nur eine gleichwertige Sanierung geplant wird. Gemäss einiger Voten wird die Chance verpasst, um das Herzstück von Neuenhof bei dieser Gelegenheit gestalterisch aufzuwerten (zum Beispiel Vorplatz des Speichers, Teilöffnung des Dorfbaches). Ebenso wurde angemerkt, dass durch den Ersatz der roten Strassenpflästerung durch eine graue Granitpflästerung die Chance verpasst wird, um in dieser sensiblen Dorfzone für etwas weniger Strassenlärm zu sorgen. Trotz all dieser Bedenken stimmt die CVP diesem Traktandum mehrheitlich zu.

EINWEIHUNG DES EISFELDES IM TÄGI IN WETTINGEN

Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an: Andreas und Yvonne Loosli, Neuenhof, sowie Eveline Voser und Raphael Waeber, Muntelier, Bewilligung energetische Massnahmen/Schallschutz, auf der Parzelle Nr. 1816, Zürcherstrasse 164, in Neuenhof. Novak Matic und Divna Pejakovic, Neuenhof, für die Projektänderung zum BG 2018-0024, auf der Parzelle Nr. 588, Bankstrasse 10a, in Neuenhof. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.

Clubmitglieder vom Tennisclub Neuenhof haben an der Einweihung Kunsteisbahn Tägi teilgenommen. Sie haben tatkräftig

Ruedi Imhof unterstützt, welcher für den EV Zug aufgelaufen ist. (zVg)


KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT Die übrigen Strassen und Wege werden nur bei Bedarf und nach Situation geräumt. Bei allfälligen Fragen oder Reklamationen kann sich die Bevölkerung an die Gemeindekanzlei wenden unter Telefon 056 418 10 60, gemeindekanzlei@killwangen.ch. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung bereits jetzt für das Verständnis, dass nicht alle Strassen und Wege gleichzeitig geräumt Änderung bei der Elektrizitätsver- werden können. sorgung Am 1. November haben die Regionalwerke AG Baden Autoparkierung im Winter Im Hinneben dem Pikettdienst der blick auf die SchneeräumungsarWasserversorgung auch denje- beiten werden die Motorfahrzeugnigen der Elektrizitätsversor- halter aufgefordert, ihre Fahrzeugung übernommen. Kunden, ge nicht entlang öffentlicher die einen Stromausfall im ge- Strassen, Gehwege und Plätze zu samten Gebäude oder sogar im parkieren, weil dadurch die WinQuartier feststellen, kontaktie- terdienstarbeiten erheblich erren bitte ab sofort die Störungs- schwert werden. Auch besteht die Gefahr, dass nummer der Regionalwerke AG solche Fahrzeuge durch den Baden, 056 200 94 00. Schneepflug oder durch beiseiteReduzierter Winterdienst Ein redu- geschobene Schneemassen bezierter Winterdienst bedeutet, schädigt werden. Die Gemeinde dass folgende Strassen und Wege lehnt jede Haftung für solche schwarz geräumt werden, das Schäden vollumfänglich ab. Der Gemeinderat und die mit heisst Entfernung von Schnee und Eis durch Pflügen und Salzen: den Winterdienstarbeiten Beauf•Hauptverkehrsstrasse, d. h. tragten danken der Bevölkerung Zürcherstrasse (erfolgt durch den für ihre Mithilfe durch gebührende Beachtung dieser Weisungen. Kanton); •Steilstrecken; •Strassen mit öffentlichen Ver- Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei kehrsmitteln (samt Haltestellen Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– des öffentlichen Verkehrs); •Strassen zum Bahnhof, zu den 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittöffentlichen Gebäuden (Gemein- woch, 8.30–11.30 Uhr, nachmitdehaus, Schulhaus, Kindergarten tags geschlossen; Donnerstag, und Kirche) sowie Industrieanla- 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgegen mit starkem Verkehr; •Wichtige Fussgängerverbin- hend). Telefon 056 418 10 60, Edungen, Treppenanlagen und Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch. Radwege. Neues Mitglied in der Ortsbürgerkommission An der Ortsbürgerversammlung vom 14. Juni ist beschlossen worden, dass die Ortsbürgerkommission um ein Mitglied erweitert wird. Auf Antrag der Ortsbürgerkommission hat der Gemeinderat Thomas Telle als neues Mitglied für den Rest der Amtsperiode 2018– 2021 gewählt.

INSERATE

Die ehrliche Verbundenheit und grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Nada Todorović 10. 11. 1942 – 7. 11. 2019 erfahren durften, haben uns überwältigt. Alle, die uns in dieser schweren Zeit begleitet haben, geben uns Kraft, den schmerzlichen Verlust zu verarbeiten. Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn herzlich bedanken. Im Namen aller Angehörigen Gojko Todorović

Die Unterstufenschüler voller Vorfreude kurz vor dem Start des Räbeliechtliumzugs.

«Räbeliechtli,Räbelie Nicht die Eltern, sondern die Mittelstufenschüler halfen in Killwangen den Kindergärtlern und den Unterstufenschülern beim Schnitzen der Räben. MELANIE BÄR

«Ihr habt das tipptopp gemacht», rühmte Schulleiter Urs Bolliger die Mittelstufenschüler kurz vor Umzugsstart. Sie hatten den Kleineren am Morgen beim Schnitzen der Räben geholfen. Selber liefen sie nicht mehr mit, waren aber in grosser Zahl anwesend. So auch Die Schüler der Mittelstufe halfen den Jünge Fünftklässler Dilan, der es «cool» fand, als er selber noch mitlief und heute unter anderem wegen des Punsches als Zuschauer am Anlass dabei war. Die 9-jährige Emilie hingegen freut sich auf den Umzug und hat Sternen, Glocken, Sternschnuppen und ein Herz in ihre Räbe geschnitzt. «Die Formen auszustechen, war recht schwierig», sagt sie. Das bestätigt auch Drittklässler Elias. Seine Räbe hatte am Abend schon einen Riss, den er unkompliziert mit einem Klebstreifen reparierte, bevor es um halb sieben dann losging. Im Chor sangen die Kinder «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gasch hii?» und zogen durchs Quartier. Die Kinder sangen während des Umzugs Liede


WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 21. NOVEMBER 2019

Sybille Müller gab Eltern Tipps, wie sie erfolgreich mit ihren Kindern lernen.

Mit Kindern lernen Coach Sybille Müller referierte zum Thema Lernen. Melanie Bär

echtli,wogaschhii?»

eren beim Schnitzen der Räben.

Danillo, Dennis und Noemi (v.l.)

er.

Sternen waren beliebte Räbenmotive.

«Wie kann ich mein Kind fürs Lernen motivieren, es zu mehr Selbstständigkeit anleiten und wie Hausaufgabenkämpfe reduzieren?» Antworten auf diese und andere Fragen gab Sybille Müller Anfang November am von der Schulpflege organisierten Elternvortrag. Die ehemalige Fachlehrerin an den Kindergärten Killwangen, Lerncoach und therapeutische Zauberin mit eigener Praxis vermittelte Eltern und Lehrpersonen Grundlagen für erfolgreiches Lernen. Mit einem passenden knotenlösenden Zaubertrick stieg sie direkt ins Thema und in die damit verbundenen Fragen ein. Müller lud die Anwesenden immer wieder zum Mitdenken und Mitmachen ein. Neben witzigen Situationsbeschreibungen und konkreten Beispielen enthielt ihre Präsentation auch verschiedene Grundlagen und Stolpersteine des Lernens. Damit schuf sie im Laufe des 90-minütigen Vortrags für die Eltern eine vielfältige Kiste an Werkzeugen, Tipps und Möglichkeiten, um die Situation des Lernens in den Familien in kleinen Schritten zu verbessern. Eine umfassende Lösung, vorhandene Probleme zu beheben, gibt es gemäss Referentin zwar nicht. Wohl aber Möglichkeiten, die Situation mit entspannten und erfolgreichen Erlebnissen zu verbessern. Müller weiss, dass die Hausaufgabenzeit in vielen Familien Stress, Streit und Machtkämpfe auslöst, was die Beziehung zum Kind belastet und es in seinem vorhandenen Bestreben schwächt, sein Bestes zu geben. Da es keine genetischen Voraussetzungen für Rechnen, Lesen und Schreiben gebe, seien die mit dem Lernen ge-

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zVg

machten Erfahrungen und Gefühle für eine positive Entwicklung von zentraler Wichtigkeit. Sie empfahl den Eltern, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und sich zu überlegen, zu welcher Zeit und auf welche Art sie ihr Kind beim Lernen unterstützen können. Das fördere einen entspannten Umgang mit den Hausaufgaben und dem Lernen. Eine positive gegenseitige Beziehung stehe im Vordergrund, die von Anerkennung und klaren Vereinbarungen geprägt wird. Dazu gehören beispielsweise Abmachungen über die Aufgaben- und Pausenzeiten, das Verhalten oder auch Klarheit zum Umgang mit dem Nichteinhalten dieser Verbindlichkeiten. Wichtig zu beachten ist dabei das Zeitfenster, während dem sich ein Kind wirklich konzentrieren kann. Das werde leider meist überschätzt. Der Einsatz einer zeitlich begrenzten «Motzzeit» könne als Einstieg sehr gut zum Rückgang von Konflikten und unnötigen Diskussionen beitragen. Zentral dabei sei, dass die Eltern ruhig bleiben und keinesfalls mit Gegenargumenten dem Kind das Gefühl des Nicht-ernst-genommen-Werdens auslösen oder noch verstärken. Ebenso wichtig für eine entspanntere Lernsituation sind gemäss Referentin neben dem gemeinsamen Planen und dem vorgängigen Klären von Fragen eine lobende und wertschätzende Grundhaltung. Dabei sind gezielte Lobeinheiten auch auf kleinere Fortschritte oder bisher noch nicht gezeigte Fertigkeiten viel erfolgreicher als ein einfaches «Das hast du super gemacht». Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden die Inputs der Referentin. Die positiven Rückmeldungen zeigten deutlich, dass der Vortrag sehr geschätzt wurde und eine Fortsetzung dieser Reihe einem Bedürfnis entspricht. (zVg)


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«Neumatt» Beklag Dich nicht, wenn Du an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2019 nicht abgestimmt hast!


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SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT

50. Klauseinzug Am Sonntag, 1. Dezember, wird am späten Nachmittag der St. Nikolaus mit seinem Gefolge in Spreitenbach seinen Einzug halten. Um 16.45 Uhr wird in der kath. Kirche der Segen erteilt. Alle sind herzlich dazu eingeladen. Projekt Neumatt Skizze des aktuellen Zwischenstands der Gestaltung des Stadtplatzes. zVg Anschliessend beginnt der Klauseinzug um 17 Uhr beim Parkplatz der kath. Kirche Spreitenbach. Er führt folgender Route entlang (Achtung: Die Route wurde gegenüber den letzten Jahren angepasst): Am Dienstag stimmen es gibt auch einige, die dagegen DER VEREIN PRO SPREITENBACH Kirchenparkplatz–Eichstrasse–Wisind, weil sie kein Wachstum wol- möchte, dass sich die Bevölkedie Spreitenbacher an rung übers Projekt Neumatt inforgartestrasse–Brüelstrasse–untere len», so Erny. der Gemeindeversammmiert und an der GemeindeverDorfstrasse–Dorfstrasse–Sternenplatz. Auf dem Sternenplatz findet lung über die Teilrevisi«SPREITENBACH wurde vom Kanton sammlung abstimmt. Deshalb hat eine Klausfeier statt. Alle Kinder, Wohnschwerpunkt festgelegt. er in der Limmatwelle Inserate on Bau- und Nutzungs- als die dem St. Nikolaus mit einem Aufgrund des Raumplanungsge- mit dem Text publiziert: «Beklag «Liechtli» den Weg zeigen, erhalten ordnung Neumatt ab. Je setzes und des kantonalen Richt- Dich nicht, wenn Du an der Genach der Klausfeier ein kleines nach Ausgang können plans wird es in Spreitenbach zur meindeversammlung vom 26. NoKlaussäckli. kommen, ob wir wol- vember 2019 nicht abgestimmt die 600 Wohnungen ge- Verdichtung Am Sonntag, 8. Dezember, von len oder nicht», sagt Gemeindeprä- hast.» Mit dem Text wolle man 11 bis 16 Uhr können die Kinder baut werden oder nicht. sident Valentin Schmid. Er sieht zwar keine Meinung vorgeben, zusätzlich den Samichlaus im die geplanten 600 Wohnungen im aber zum Abstimmen auffordern, Vereinspräsident Peter Waldhüsli (Waldhütte Spreiten- MELANIE BÄR Neumatt als Chance, diese Ver- sagt bach) besuchen. Zehnmal informierten Fachperso- dichtung zu erreichen, ohne dass Wurzer: «Wir sind ein Verein und nen von Losinger Marazzi die Be- die bestehenden Quartiere verän- geben deshalb keine Richtung Termine 23. November, 12–20 Uhr: völkerung im Shoppi Tivoli und dert werden müssten. «Wir könn- vor. Uns ist aber wichtig, dass sich Weihnachtsmarkt, Sternenplatz zweimal im Gasthof Sternen über ten so die Innenentwicklung vor- auch die Jungen mit diesem zuund Chilegass; 26. November, das Projekt Neumatt. Das Schwei- nehmen, ohne die Landschaft und kunftsweisenden und wichtigen Projekt befassen und abstimmen. 19.30 Uhr: Einwohner-Gemeinde- zer Bauunternehmen hat das Pro- die Quartiere zu verschandeln.» versammlung, Turnhalle Boos- jekt im Auftrag der Credit Suisse Er sieht Neumatt als Chance: Es ist ja schliesslich ihre Zukunft.» Lehnt der Souverän die Teilrevitock, Poststrasse, gegenüber Ge- Real Estate Fund Interswiss ausge- «Die Investoren würden als Mehrmeindehaus; 2. Dezember, 17 arbeitet und beim Mitwirkungs- wertausgleich den Stadtplatz fi- sion Bau- und Nutzungsordnung Uhr: Unentgeltliche Rechtsaus- verfahren und an einem öffentli- nanzieren und es gäbe eine Ver- Neumatt ab, können die Hochkunft, Gemeindehaus. chen Workshop auch die Mei- bindung zwischen Shoppi Tivoli häuser nicht gebaut werden. Einung der Bevölkerung eingeholt. und der Limmattalbahn», sagt nen Plan B gebe es nicht, wie in Vor einer Woche liessen sich in Schmid. Auch die Angst, dass den an die Bevölkerung verschickÖffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt der Mall rund 20 Personen übers durch die neuen Hochhausbe- ten Projektunterlagen von Losingeöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und Projekt informieren. «Es gab Fra- wohner sozialschwache Personen ger Marazzi steht: «Bei einem Pro13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., gen zum Stadtplatz, Verkehr und nach Spreitenbach ziehen, sei un- jekt dieser Grössenordnung kann 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, zur Etappierung», sagt Sabina Erny begründet. Zusammen mit dem nicht noch ein zweites Projekt paFr., 8.30–15 Uhr. Telefon von Losinger Marazzi. Es ist vorge- Investor hat der Gemeinderat ei- rallel ausgearbeitet werden.» Wür056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. sehen, dass der erste Teil mit dem ne Studie bei der Wüest Partner de ein Referendum gegen den www.spreitenbach.ch. neuen Parkhaus und den Doppel- AG in Auftrag geben und die so- Entscheid ergriffen, müsste es hochhäusern Richtung Langäcker ziodemografischen Merkmale der von 20 Prozent der StimmberechSchalteröffnungszeiten der Regio- frühestens im Jahr 2026 bezugsbe- Bewohner von Hochhäusern un- tigten innerhalb von 30 Tagen unnalpolizei an der Poststrasse 13 in reit wäre und der zweite Teil mit tersuchen lassen. «Das Resultat terschrieben werden. «Diese Zahl Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 dem Stadtplatz, der Post und den zeigt: Bewohner in nach dem Jahr ist relativ hoch», so Schmid. Einwohnergemeindeversammlung, Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Diens- Doppelhochhäusern Süd Richtung 2000 gebauten Hochhäusern vertag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Pos- Feuerwehr frühestens im 2029. Die dienen überdurchschnittlich viel Turnhalle Boostock, Dienstag, 26. ten geschlossen; Donnerstag, Reaktionen seien vergangene Wo- und auch ihr Beschäftigungsgrad November, 19.30 Uhr, www.spreitenbach.ch. 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr. che häufig positiv gewesen. «Aber ist höher als der Durchschnitt.»

Zukunftsweisendes Projekt an GV


SPREITENBACH FRAKTIONSBERICHTE ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 26. NOVEMBER

SP Spreitenbach ist ein wenig Dorf, ein wenig Planstadt ab Reissbrett, mit einem überdimensionierten Shoppingcenter mit Sogwirkung weit übers Limmattal hinaus. Mehrere Faktoren lösten in den 1950er-Jahren eine turbulente Entwicklung aus. Die Bevölkerungszahl verdreifachte sich in einem Jahrzehnt. In- und ausländische Neuzuzüger kamen in grosser Zahl. Doch sind einige in der Vergangenheit gemachte Fehler ein Vorwand, für die zukünftigen Generationen nichts mehr zu wagen? Der Unterschied: Spreitenbach hat aus der Euphorie und dem Kater danach gelernt. Man kann ohne Hektik eine neue Phase der Siedlungsentwicklung in Spreitenbach einleiten. Man gewann in den Workshops und Begleitgruppensitzungen den Eindruck, dass die Investoren Wert auf eine hohe Qualität bei den Bauten und bei der Umgebungsgestaltung legen – und erneuerbare Energien nutzen wollen. Die Mitwirkung der Bevölkerung war durch den Investor gewünscht. Ja, das Bauprojekt sieht wieder Hochhäuser vor. Aber stört es die bestehende «Skyline» von Spreitenbach – in gebührendem Abstand zum alten Dorfkern? In Schönheit sterbende Einfamilienhausquartiere sind kaum die richtige Antwort auf das dynamische Wachstum im Limmattal. Bei Singles, Doppelverdienerpaaren und Menschen, die eher einen städtischen Lebensstil mögen, ist das Leben im Hochhaus beliebt. In einem Punkt gibt es keinen Unterschied: Die unwirtliche Umgebung aus Parkplätzen, Asphalt, hässlichen Unterbrüchen in der Begehbarkeit des Shoppi-Areals ist geblieben. Jetzt gilt es, aus der Einöde etwas Schöneres, Wohnlicheres zu machen. Die SP Spreitenbach hat sich mit Nachdruck eingesetzt, dass aufgrund dieses Projekts das Shoppi in ein durchlässiges Wegesystem eingebunden und mit den übrigen Quartieren besser verwoben wird. Die SP will mehr Lebensqualität, mehr Langsamverkehr, eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, kommerz-

freie Erholungsecken, Kinderkrippen und weitere Dienstleistungen. Die SP meint: Diese Forderungen sind innerhalb des Projektperimeters durchsetzbar. Und über die Mehrwertabgabe ist gewährleistet, dass der Investor für die Unterhaltskosten aufkommen wird. Die SP bleibt dran und kritisiert die noch ungelösten Probleme. Aber sie sagt Ja zur BNO-Teilrevision Neumatt. Spreitenbach wird dadurch bunter, urbaner, umweltfreundlicher und attraktiver.

CVP An der Parteiversammlung

vom 13. November wurden die Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlung diskutiert. Es stehen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft an. Einerseits der Baukredit für ein neues Gemeindehaus, andererseits die Teilrevision Neumatt der Bau- und Nutzungsordnung. Vertreter von der Credit Suisse und Losinger Marazzi informierten nochmals über das Projekt Neumatt. Aus der anschliessenden Diskussion resultierte eine grossmehrheitliche Zustimmung zur Teilrevision der BNO. Die Chancen dieser zukunftsweisenden Entwicklung des Zentrumsgebietes wurden schliesslich stärker gewichtet als mögliche Risiken. Mit der geplanten Überbauung wird eine positive Entwicklung für Spreitenbach angestossen – auch bezüglich Steuereinnahmen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Stillstand keine positiven Impulse setzen kann. Der Baukredit zum neuen Gemeindehaus wurde kurz diskutiert. Die Vorlage entspricht den Versprechen des Gemeinderats anlässlich der Diskussion zum gekürzten Projektierungskredit. Und die Strategie, das alte Gemeindehaus zu einem Schulhaus umzubauen, überzeugt. Der Baukredit wird einstimmig unterstützt. Nicht ganz zu überzeugen vermochte die Option «Erweiterung Parkplätze». Sie fand nach der Diskussion nur eine knappe Unterstützung. Kopfschütteln gab es zur Auslagerung der Wasserversorgung:

Mit Bestimmtheit das am intensivsten und am heissesten diskutierte Thema dieser Versammlung. Auch eine Vertretung von Entwickler und Grundeigentümer war vor Ort und hat viele Fragen beantwortet. Man ist sich bewusst, dass keine Garantien für einen Erfolg abgegeben werden können. Unter dem Strich sieht man für Spreitenbach mehr Chancen als Risiken. Viele Fakten sprechen dafür. Wenn das Projekt so, wie es jetzt über lange Zeit seriös ausgearbeitet vorliegt, realisiert werden kann, stehen die Chancen für den Zuzug einkommensstarker Personen gut. Das ist dringend nötig und eines der brennendsten und grössten Probleme dieser Gemeinde. Ebenfalls wird die Meinung vertreten, dass damit der Standort gestärkt wird. Nach langen Diskussionen wird der Teilrevision Neumatt mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen sehr klare Zustimmung gegeben. Die Zunahmen des Sach- und Betriebsaufwandes wurden hinterfragt. Beim Zivilschutz stellt man eine Kostenentwicklung fest, welche genauer beobachtet werden sollte. Trotzdem wird das BudFDP Die Parteiversammlung war get einstimmig genehmigt. sehr gut besucht. Viele Fragen wurden gestellt, die durch den anwesenden Gemeindepräsidenten wie auch die FDP-Gemeinderätin Doris Schmid, die Kommissionsmitglieder und Mitwirkende diverser Arbeitsgruppen beantwortet wurden. Zu allen Geschäften konnte eine klare Position bezogen werden. Es ist erfreulich, dass jetzt ein Kreditantrag für einen vernünfti- SVP Am 7. November diskutierten gen Neubau des Gemeindehauses die SVP-Mitglieder die Traktanden im Rahmen der Vorgaben vor- der kommenden Einwohnergeliegt. Es ist nicht zuletzt der FDP meindeversammlung. und ihren Mitgliedern zu verdanZum Neubau eines grösseren ken, dass gegenüber einem ersten Gemeindehauses sind in der BotVorhaben mehrere Millionen schaft die Bevölkerungszahlen Franken eingespart werden. Die und Wachstumsprognosen aufgeNotwendigkeit der Parkplätze wie zählt. Als Planungsziel wird durch der Photovoltaikanlage wurde dis- Änderungen in der Bau- und Nutkutiert. Schliesslich stimmt die zungsordnung mit 16 000 PersoFDP einstimmig dem Baukredit nen spekuliert. Das erste Projekt über 13,65 Millionen Franken zu. wurde zurückgewiesen. Nun wurSchon heute ist es kritisch, mit de auf Basis von 15 000 Einwoheinem Zweimannbetrieb und ei- nern ein kleineres Projekt unter nem externen Pikettdienst die Or- Mithilfen einer erweiterten Arganisation aufrechtzuhalten. beitsgruppe erstellt. Durch die guEbenfalls sei es schwierig, Fach- te Arbeit und Kostenaffinität diepersonal mit entsprechender Aus- ser Gruppe soll das (um-)geplante bildung zu rekrutieren. Da auch Gemeindehaus nun mit einem bezüglich der Kosten eine gute Lö- Kostendach von 13,65 Millionen sung vorliegt, findet dieses Ge- statt 18,4 Millionen erstellt werschäft einstimmige Zustimmung. den. Hauptgründe sind eine etwas Warum kann eine Gemeinde in der Grössenordnung von Spreitenbach keine eigene Wasserversorgung betreiben? Die CVP ist der Meinung, die Auslagerung sei ein Fehler, und hofft, dass dies nur eine temporäre Lösung darstellt. In der Hoffnung, dass dieser Schritt bei nächstmöglicher Gelegenheit wieder rückgängig gemacht wird und mangels kurzfristiger Alternativen unterstützt die CVP diesen Schritt mit äusserst knapper Mehrheit. Das Budget 2020 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 108 Prozent ist mit einem kleinen Ertragsüberschuss ausgeglichen. Dies wiederum dank hohen Entnahmen aus der Aufwertungsreserve und einem grossen Beitrag aus dem Finanzausgleich. Die CVP ist mit dem vorgelegten Budget einstimmig einverstanden.


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LESERBRIEFE kleinere Kubatur und eine mehrheitlich andere Bautechnik der tragenden Elemente (Beton statt Holz). Die SVP empfiehlt dieses Projekt mit den vier zusätzlichen Parkfeldern zur Annahme. Verwundert reagierten die Teilnehmer auf den Antrag zur Auslagerung der Wasserwerke. Spreitenbach hat bestes Trinkwasser zu einem günstigen Tarif. Das Leitungsnetz sowie andere Infrastruktur sind auf sehr gutem Niveau und es ereignen sich wenige Rohrbrüche im Verhältnis zum Leitungsnetz. Ein solch wertvolles Gut gehört nicht in fremde Hände. Deshalb möchte die SVP beliebt machen, den «Status quo» beizubehalten und das dazu benötigte Personal zu rekrutieren. Haupttraktandum und Brennpunkt war die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung Neumatt. Selten haben sich ein Konsortium und der Gemeinderat so um eine Akzeptanz für ein Projekt bemüht. An unzähligen Veranstaltungen wurden die Bürger darüber informiert. Trotzdem wurde auch dieses Thema im SVP-Kreis nochmals kontrovers diskutiert. An der abschliessenden Meinungsabgabe obsiegte eine Zweidrittelmehrheit, die dem Projekt eine Absage erteilte. Zu den Hauptargumenten zählte vor allem die ungebremste, pausenlose Bautätigkeit. Eventuell könnte man sich mit einer Konsolidierung und Verschiebung um einige Jahre eher anfreunden. Alternativ könnte auch in anderen Zonen mit Aufstockungen und Erhöhung der Nutzungszahl verdichtet oder gar abgerissen und neu gebaut werden. Die SVP kann dem vorliegenden Änderungsantrag nicht zustimmen. Das Budget 2020 soll mit einer «schwarzen Null» abschliessen. Dies wurde durch gute Arbeit im Gemeinderat beschlossen und mit Streichungen von geplanten Ausgaben erreicht. Dass der Gemeinderat aber eine halbe Million an Kürzungen finden musste, zeigt auf, dass in einigen Abteilungen noch immer nicht begriffen wurde, was es heisst, mit Steuergeldern sorgsam umzugehen. Es wäre wünschenswert, wenn einige Posten nicht einfach auf «Vorjahresniveau» bleiben oder schleichend erhöht würden, sondern den wirklichen Bedarf bei sparsamem Umgang mit den Ressourcen decken würden. Dem Budget mit angegliedertem Stellenplan wird zugestimmt.

Neumatt: Parkplatzzahl bleibt gleich Die Neumatt-Kritiker führen ins Feld, das Projekt werde zu Mehrverkehr führen und Spreitenbach sei sowieso schon zu stark mit Verkehr belastet. Dazu sind zwei Dinge zu sagen: Nach der Realisierung der Neumatt im Jahr 2030 wird es im Gesamtkomplex Shoppi Tivoli und in der Neumatt nicht mehr Parkplätze haben als vorher. Das sieht man im Gestaltungsplan. Das Shoppi Tivoli muss dazu Parkplätze an die Neumatt-Bewohner abgeben. Und da Wohnparkplätze weniger Fahrten verursachen als Shoppi-Parkplätze, wird es unter dem Strich sogar weniger Fahrten geben. Mit den aktuellen Verkehrsproblemen hat die Neumatt nichts zu tun. Die sind durch den Bau der Limmattalbahn verursacht. Das Shoppi Tivoli wird zusätzliche Kunden mit der Limmattalbahn erreichen. Top Brands werden in Zukunft da ihre Shops eröffnen, wo die Menschen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Wir werden nicht nur ein vollvermietetes Einkaufscenter mit Top Brands haben, sondern bieten auch über 1500 Arbeitsplätze. Die Neumatt leistet einen wichtigen Beitrag, dass es dem Shoppi Tivoli auch langfristig gut geht. Patrick Stäuble, Leiter Center und Vorsitzender der Geschäftsleitung vom Shoppi Tivoli

Neumatt: Positive Impulse für Spreitenbach Teilrevision Bauund Nutzungsordnung Neumatt: Was sich so trocken anhört, ist für die Zukunft der Gemeinde Spreitenbach ein zentrales Thema. Aus Sicht der Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH), in dem viele Spreitenbacher Industrie- und Gewerbebetriebe vertreten sind, verdient das Geschäft an der Gemeindeversammlung vom 26. November ein klares Ja. Erstens ermöglicht die Neumatt mit dem Stadtplatz einen attraktiven und freundlichen Ankommensort, der die Passagiere von der Limmattalbahn und den öffentlichen Bussen empfängt. Zweitens öffnet die Neumatt die Chance, ein bisher graues und von Asphalt geprägtes Gebiet in einen grünen und lebendigen Freiraum für die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher zu verwandeln. Und drittens bringt die Neumatt Impulse und Entwicklungsmöglichkeiten für die Spreitenbacher Geschäfte und Betriebe, die vielen Menschen Ar-

beitsplätze bieten. Auch auf das Image der Gemeinde wird sich dies positiv auswirken. Einen solchen Wandel wünschen sich die Wirtschaft und die Bevölkerung gleichermassen. Wir sind überzeugt, dass ein Ja die Gemeinde Spreitenbach weiterbringt. Die Neumatt verdient die Unterstützung der Bevölkerung. Fredi Pahr, Präsident IDH, Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach

Ein neues Bild von Spreitenbach Wir sagen alle, dass wir uns über die Sprüche von Auswärtigen über Spreitenbach nicht ärgern. Wir sind 1995, trotz diesen Sprüchen, nach Spreitenbach gezogen.

Bis heute hat sich in Spreitenbach nicht viel geändert, das diese Sprüche verhindern könnte. Jetzt haben wir die Chance, mit dem Projekt Neumatt dies nachhaltig zu ändern. Es bringt mit seinen Freiräumen viel Lebensqualität in die Gemeinde. Die architektonischen Ansätze gefallen uns sehr gut und der vorgesehene Stadtplatz wird die Leute künftig mit seiner tollen Gestaltungsidee begrüssen. Mit all diesen Punkten trägt die Neumatt dazu bei, dass Spreitenbach positiv von sich reden macht. Das können wir gut brauchen – deshalb Ja zur Neumatt. Bernhard und Elisabeth Oehrli, Spreitenbach

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SPREITENBACH

WOCHE NR. 47 DONNERSTAG, 21. NOVEMBER 2019

VERMISCHTES GEMEINDEBIBLITOHEK In der Gemeindebibliothek findet morgen, Freitag, 22. November, eine Geschichtenstunde statt. Claudia Trefz erzählt eine Bildergeschichte. Der Anlass ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Er beginnt um 15 Uhr. GEMEINDEBIBLIOTHEK Am Samstag, 23. November, findet von 9.30 bis 10.30 Uhr der Buchstart in der Gemeindebibliothek statt. Sibylle Müller erzählt eine Geschichte und Versli für die ganz Kleinen ab neun Monaten bis vier Jahren. Die Kinder müssen in Begleitung eines Erwachsenen sein. Der Stand des Spreitenbacher Männer-Kochklubs wird sich am Samstag direkt vor dem Sprützehüsli befinden. GEMEINDEBIBLIOTHEK In der Ge-

meindebibliothek findet am Dienstag, 26. November, um 16 Uhr ein «Kamishibai» statt. Claudia Steiner erzählt eine Bildergeschichte aus dem japanischen Koffertheater. Der Anlass ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. ANZEIGE

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3151 Odai Emine, Dorfstrasse 71, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Umnutzung Büro in Arztpraxis Baustelle: Fegistrasse 18 Parzelle: 2550 Zusatzbew.: Departement Volkswirtschaft und Inneres Aargauische Gebäudeversicherung BG Nr: Bauherr:

3156 Pensionskasse D & A Gruppe, Dinkelbergstrasse 15, 4127 Birsfelden Bauobjekt: Anpassung der Parkierungsanlage Baustelle: Bahnhofstrasse 60-62 Parzelle: 2671 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 25. November 2019 bis 24. Dezember 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

zVg

Der Männer-Kochklub ist erstmals am Weihnachtsmarkt dabei vermehrt bei öffentlichen Anlässen zu engagieren. Dies war in diesem Jahr bereits am Waldreinigungstag und am Sommernachtsfest der Fall. Nun ist der MännerKochklub erstmals am Weihnachtsmarkt vom 23. November An der Generalversammlung vom dabei. Nachdem bekannt wurde, 14. Januar hat der Männer-Koch- was am Weihnachtsmarkt an Essklub beschlossen, sich in Zukunft waren und Getränken angeboten

Der Spreitenbacher Verein wird am Weihnachtsmarkt «Hörnli und Ghackets» servieren.

wird, haben die Mitglieder vom Kochklub beschlossen, «Hörnli und Ghackets» zu servieren. Der zugewiesene Standort könnte nicht besser sein: Direkt vor dem Sprützehüsli auf dem Sternenplatz steht der Marktstand vom Männer-Kochklub. Gekocht wird in grossen Pfannen auf dem Gasfeuer vor Ort. (zVg)

Realschüler waren zu Gast in der Welt der Bücher Die 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 2C stellten neue Bücher vor. Vor zwei Monaten kündigte die Lehrerin der Klasse Real 2c in Spreitenbach an, dass die Schülerinnen und Schüler eine Präsentation über ein neu erschienenes Buch halten werden. An einem Freitagnachmittag traf sich die Klasse in der Buchhandlung Orell Füssli im Tivoli. Dort wurde sie von Claudia Trefz, der Leiterin der Gemeindebibliothek Spreitenbach, der Klassenlehrerin und einer Mitarbeiterin erwartet. Im Anschluss durften sich die Jugendlichen eine Neuerscheinung aussuchen. Dann lasen sie die Bücher. Dafür hatten sie einen Monat Zeit. Anschliessend hat sich die Klasse für die Präsentation vor den Eltern vorbereitet. Dazu gehörte, dass die Schüler eine Zusammenfassung, eine Empfehlung und die wichtigsten Informationen über den Autor schrieben.

Jede und jeder der 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse Real 2C stellte an einer Präsentation vor den Eltern ein Buch vor. zVg Am 4. November war es so weit: Die Klasse durften in der Gemeindebibliothek in Spreitenbach ihre Bücher den Eltern präsentieren. Die Bücherauswahl war vielfältig, von Krimis bis zu Fantasybüchern. Nach vorne gehen, das Buch in den Aussteller,

tief Luft holen und los ging die Präsentation. Die Eltern bekamen 16 komplett verschiedene Bücher vorgestellt. Nach jeder Präsentation gab es einen grossen Applaus, was den Schülerinnen und Schülern die Angst nahm und sie motivierte. (zVg)


WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Orientierung über den Winterdienst/ Schneeräumung Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass parkierte Fahrzeuge auf öffentlichen Strassen und Plätzen die Schneeräumung und den Winterdienst behindern. Es wird auf Art. 20 Abs. 3 der Verkehrsregelungsverordnung (VRV) hingewiesen: «Fahrzeuge sind von öffentlichen Strassen und Parkplätzen zu entfernen, wenn sie eine bevorstehende Schneeräumung behindern könnten.» Für Schäden an Fahrzeugen, die infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift entstehen, wird jegliche Haftung abgelehnt. Schnee von privaten Vorplätzen darf nicht auf öffentliche Strassen geräumt werden. Besten Dank für die Beachtung dieses Hinweises und für das Verständnis.

Ab heute bis 30. November 2019 verwöhnen wir Sie jeweils ab 18 Uhr mit unserer feinen

Metzgete

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

INSERATE WÜRENLOS

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 201988 Bauherrschaft: Habegger-Wülser Christian, Erlenweg 42, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Luft-WasserWärmepumpe, Ersatz Hecke und Bäume durch Sichtschutz Lage: Parzelle 4356 (Plan 75), Erlenweg 42 Zone: Wohnzone W2

Baugesuch Nr.: 201990

Zählerablesung 2019 Vom 02. Dezember 2019 bis Ende Januar 2020 erfolgt die Jahresablesung der Strom- und Wasserzähler durch die Technischen Betriebe Würenlos. Damit wir die Ablesung speditiv erledigen können, bitten wir Sie, unseren Mitarbeiterinnen Zugang zu den Zählern zu gewähren. Die Ableserinnen verfügen über einen Personalausweis, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Technische Betriebe Würenlos, Geschäftsleitung

Parkplätze zu vermieten In der Tiefgarage der Überbauung Brunnerhof am Chileweg 7 können per sofort oder nach Vereinbarung einzelne Einstellplätze gemietet werden. Die Einstellplätze werden durch die Ortsbürgergemeinde Würenlos vermietet und kosten 120 Franken pro Monat. Interessentinnen oder Interessenten melden sich bitte bei der Gemeindekanzlei, Telefon 056 436 87 20/ gemeindekanzlei@wuerenlos.ch.

Pflegekinderaufsicht; Aufruf Wer ein Kind im Alter unter 15 Jahren zur Pflege und Erziehung für mehr als drei Monate oder auf unbestimmte Zeit zu sich in seinen Haushalt aufnimmt, benötigt dafür eine Bewilligung des Gemeinderates. Zuständig ist jeweils der Gemeinderat am Ort des Pflegeverhältnisses. Der Kontrollpflicht unterliegen auch die Tagespflegeplätze. Nicht massgebend ist, ob die Aufnahme entgeltlich oder unentgeltlich erfolgt. Mit der Aufsicht der Pflegeverhältnisse ist in Würenlos die Jugend- Cynthia Wirz.

GEMEINDE

Reservation erwünscht unter Tel. 056 424 21 19 Schulstrasse 25, Würenlos

und Familienberatung beauftragt. Familien und Einzelpersonen, welche Kinder bei sich aufgenommen haben, werden ersucht, dies zu melden, sofern nicht bereits eine Pflegeplatzbewilligung besteht. Die Jugend- und Familienberatung (Tel. 056 436 87 80) erteilt gerne weitere Auskünfte.

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Erneuerung Regenbecken «Träntsch» Lage: Parzellen 1027 und 3936 (Plan 73), Halde Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuch: Departement BVU Gesuchsauflage vom 22. November bis 23. Dezember 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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Personelles Schulverwaltung Anfang Februar 2020 erwartet Schulverwalterin Vanessa Minghetti Nachwuchs. Sie wird im Hinblick darauf ihr Pensum von heute 100 Prozent auf 30 Prozent reduzieren. Die Schulverwaltung wird neu ergänzt durch Cynthia Wirz, geb. 1981, in Untersiggenthal. Sie tritt ihre Stelle per 26. November an und wird in der Folge durch Vanessa Minghetti eingearbeitet. Das Schulverwaltungsteam wird mit Anette Rykart Brogle, die ihr 70-Prozent-Pensum beibehält, komplettiert. Gemeinderat und Gemeindepersonal heissen Cynthia Wirz heute schon willkommen und wünschen ihr viel Erfolg, Freude und Befriedigung in ihrer neuen Aufgabe. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.


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Der Gemeinderat will die Steuern auf 103 Prozent senken Sagen die Würenloser Ja, bezahlen sie in den nächsten drei Jahren drei Prozent weniger Steuern.

RAHEL BÜHLER

106 Prozent beträgt der Steuerfuss in Würenlos. Nun möchte ihn der Gemeinderat um drei Prozent auf 103 Prozent senken. Dies gab er an der Informationsveranstaltung zur kommenden Wintergmeind vom 5. Dezember bekannt. Dazu geführt haben unter anderem «ausserordentliche Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren und ein wohl sehr gutes Rechnungsergebnis 2019», wie Gemeinderat Lukas Wopmann im Gmeindschäller erklärte. Das Budget 2020 sieht ein Plus von 2,33 Millionen Franken vor. Lange wird die Steuerreduktion wohl aber nicht anhalten. Der Gemeinderat beantragt sie nur für drei Jahre. «Wir haben finanzintensive Jahre vor uns», sagte Wopmann weiter. Damit meint er unter anderem den Umbau des Gemeindehauses oder den Bau des Der Gemeinderat möchte die Steuern in Würenlos für die nächsten drei Jahre um drei Prozent senken. AZ/Archiv Alterszentrums. Zudem soll es eine neue Schliess- «Die Finanzlage liess dieses Pro- schutzanlage leben Asylbewerber ERSTERER WAR denn auch ein The- anlage und Sonnenschutzfolien jekt bislang nicht zu», führte Mö- aus verschiedenen Nationen und ma an der Infoveranstaltung. We- geben. 2021 erfolgt mit dem Um- ckel weiter aus. Die Kosten für mit verschiedenem Sozialverhalgen des konstanten Wachstums bau der Einwohnerdienste sowie dieses Traktandum betragen ten zusammen. Das führt laut Möckel oft zu Problemen. Unter ander Gemeinde gebe es auch mehr der Jugend- und Familienbera- 900 000 Franken. derem wegen dieser Konflikte inAufgaben im öffentlichen Be- tung die zweite Etappe des Umreich, sagte Gemeinderat Markus baus. Total wird er 1,9 Millionen DER GEMEINDERAT informierte wei- teressiert sich der Gemeinderat ter über den Kauf der alten Landi für den Kauf der alten Landi. Dort Hugi. Das Gebäude präsentiere Franken kosten. sich zwar in einem sehr guten ZuGeht es nach dem Gemeinde- an der Landstrasse 40. Seit dem könnten Wohngruppen gebildet stand, das Dach müsse aber drin- rat, soll auch der rote Platz beim Umzug der Landi steht es leer. Der werden. Damit könnten UnstimSchulhaus saniert werden. «Das Gemeinderat möchte es gerne migkeiten verringert und die InteGeschäft schieben wir seit zehn kaufen, will aber zuerst prüfen, gration gefördert werden. «Das Geschäft schieben Jahren vor uns her», sagte Ge- ob dieser Plan auch in der Bevöl- In den Obergeschossen der Lanwir seit zehn Jahren vor meindeammann Anton Möckel. kerung ankommt. Mit dem Kauf di befinden sich bereits zwei Woh«Nun hat der Platz das Ende sei- wolle der Gemeinderat erstens bei nungen. «Wir möchten sie nach uns her.» ner Lebensdauer erreicht.» Aus- der Zukunft des Bahnhofareals dem Kauf rasch bewohnbar maANTON MÖCKEL, GEMEINDEAMMANN serdem sei eine Vergrösserung weiterhin mitbestimmen, erklär- chen», so Möckel. Dann könnten notwendig, da er auch als Pausen- te der Gemeindeammann. Zwei- die ersten Bewerber bereits dort platz genutzt wird. Durch den tens könne die Gemeinde so beim einziehen. Der Rest würde dann gend saniert werden. Um das Bau- Bau des Oberstufenschulhauses Erscheinungsbild, das für Würen- nach dem Umbau des Erdgeschosvorhaben zu überprüfen, hat der mit 13 Klassen hat Würenlos los bedeutend sei, mitentschei- ses, dort wo die Landi früher war, Gemeinderat eine Machbarkeits- schlicht mehr Schulkinder. Der- den. Und drittens biete sich eine folgen. Zwei Standorte will der studie durchführen lassen. Diese zeit sind es um die 800. Das Vor- Zwischennutzung: Der Gemein- Gemeinderat nicht betreiben. Die Würenloser Bevölkerung sieht einen Umbau in zwei Teilen haben des Gemeinderats sieht derat möchte das Gebäude in vor: 2020 soll die Bauverwaltung auch die Erneuerung der Neben- Wohnungen umbauen. Und die wird über diese und weitere Geumgebaut, das Dach saniert und anlagen vor: Dazu gehören die 25 Asylbewerber, die derzeit in schäfte an der Gemeindevereine neue, behindertengerechte Weitsprung- und Kugelstossanla- der Zivilschutzanlage wohnen, sammlung vom 5. Dezember abEingangstüre eingebaut werden. ge sowie die 100-Meter-Laufbahn. dort unterbringen. In der Zivil- stimmen.


WÜRENLOS / KIRCHLICHE MITTEILUNGEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Der Turnverein Würenlos freut sich, am Samstag, 23. November, die Turnervorstellung unter dem Titel 543.6 FM zu präsentieren. zVg

Abtauchen in die Welt des Radios Die Turnervorstellung des Turnvereins Würenlos ist eines der grossen Highlights im 2019 und findet am Samstag, 23. November, unter dem Titel 543.6 FM statt.

Es wird abgetaucht in die Welt des Radios. Akustisches wie Musik, News, Krimi etc. wird kreativ, turnerisch und unterhaltsam auf der Bühne umgesetzt. Die Vorstellung wird einen Einblick in das «Radiostudio Mehrweckhalle» oder eine Liveschaltung auf den Dorfplatz geben. Überraschungen sind garantiert! Schon seit Wochen sind das OK sowie die einzelnen Riegen in den Vorbereitungen. Stolze 17 Nummern stehen auf dem Programm mit insgesamt 350 Mit-

wirkenden. In diesem Jahr wird auf einen Vorverkauf verzichtet und der TV Würenlos freut sich auf viele Zuschauer beim Ticketverkauf vor Ort. Die Festwirtschaft sorgt für ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken. Grosse und kleine Überraschungen werden bei der Tombola bereitstehen. Nach der Show besteht die Möglichkeit, den Abend an der Bar in der Mehrzweckhalle bei einem Glas Prosecco oder einem Bier ausklingen zu lassen, oder man lässt es bei der After-Show-Party im Gmeindschäller noch so richtig krachen. Man darf sich auf ein farbenfrohes und unterhaltsames Programm freuen. (zVg) Mehrzweckhalle, Samstag, 23. November, Nachmittag: Türöffnung um 12.30 Uhr, Show um 13.30 Uhr; Abend: Türöffnung um 18 Uhr, Show um 20 Uhr.

Katholische Kirchgemeinde Würenlos Ein bunter Strauss von Traktanden stand am 11. November an; über 100 Personen folgten der Einladung in die Alte Kirche. Kirchenpflegepräsidentin Verena Zehnder gab gleich zu Beginn dem neugewählten Gemeindeleiter Markus Heil Gelegenheit, sich vorzustellen. Darauf wurden die Standardtraktanden Rechnungsabnahme 2018 – bei 1,1 Millionen Franken Umsatz – und Budget 2020 – bei unverändertem Steuerfuss von 16 Prozent – einstimmig genehmigt. Fragen hatte vor über zwei Jahren der Zusammenarbeitsvertrag zum «Pastoralraum Aargauer Limmattal» aufgeworfen, sodass damals die Würenloser einen Entscheid aufschoben. Kirchenpfleger Harald Völker zeigte nun, wie diese Fragen inzwischen beantwortet werden konnten, sodass die Versammlung jetzt voll zustimmte. Ein sehr spezielles Würenloser Problem bilden die hier seit 1937 bestehenden zwei Friedhöfe, wobei im Moment nur auf dem reformierten Friedhof ein Gemeinschaftsgrab existiert, das inzwischen an Platzgrenzen stösst. Daher hat Gemeindeammann Anton Möckel, hier als Gartenfachmann, die Möglichkeiten eines zweiten Gemeinschaftsgrabes auf dem katholischen Friedhof vorgestellt. In einer Konsultativabstimmung wurde dann grossmehrheitlich gewünscht, dass die Urnenbeisetzungen wie auf dem reformierten Friedhof erfolgen und beide Friedhöfe auch Verstorbenen anderer Glaubensrichtungen offen sein sollen. Dann wurde über das Projekt Neubau Chilematt (früher Chilemetzg) orientiert. Kirchenpflege und Baukommission hoffen auf grünes Licht der Baubehörden im Jahr 2020. Und zum Schluss weckte noch ein Detail am Rande dieses Bauprojekts die Diskussionsfreude der Versammlung, denn mindestens eine der Linden auf dem Kirchenvorplatz ist geschwächt, die Versammlung akzeptierte grossmehrheitlich, dass sie allenfalls gefällt werden muss. Die durchwegs klaren Entscheide waren eine gute Basis für angeregte Gespräche beim anschliessenden Apéro. (zVg)

VERMISCHTES

Charly Schmid.

zVg

TRÄFF 55 PLUS MIT CHARLY SCHMID

Er wohnt seit bald 20 Jahren in Würenlos, war bis zu seiner Pensionierung vor zwei Jahren Chef-

Einsatzleiter der Stadtpolizei Zürich, ist leidenschaftlicher Hobby-Filmer und bereiste mit seiner Reiselust schon fast die ganze Welt. In einem ersten Teil wird er kurz über sein Leben berichten. Zu seinem beruflichen Teil gibt er anhand eines professionell gedrehten Dokumentarspielfilmes Einblick in den Polizeialltag in der Einsatzzentrale. In einem dritten Teil wird er auf lockere und lustige Art mit einem Trailer zum eigenproduzierten Thriller zeigen, wie ein Film entsteht und welcher Aufwand getrieben wird. Zudem gewährt er dem Zuschauer einen

kurzen Einblick in die Geschichte des Thrillers «Spurlos», eines Politfilms. Ein interessanter Nachmittag ist garantiert. Im Anschluss Apéro. Alte Kirche Würenlos, Schulstrasse, Montag, 25. November, 14.30 bis 16.30 Uhr. SAMICHLAUSBESUCH ERWÜNSCHT?

Interesse an einem Samichlausbesuch zu Hause? In Neuenhof und Killwangen helfen ihm die Jungwacht und der Blauring bei der Arbeit. Anmeldung unter www.samichlausneuenhof.webnode.com oder Tel. 078 926 25 05. Anmeldeschluss: 30. November.

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 23. November, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog) – musikalisch begleitet vom AntoniusChor und vom Chor St. Sebastian; 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mittwoch, 27. November, 9 Uhr, Eucharistiefeier – die Frauengemeinschaft St. Sebastian gestaltet den Gottesdienst mit; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Donnerstag, 28. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Samstag, 23. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Anschliessend Verkauf Adventskränze und -gestecke. Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, Krabbelgottesdienst in der Kapelle; 11 Uhr, Santa Messa; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 27. November, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Freitag, 22. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier – Stiftungsfeier

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kolibri, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 22. November, 15.30 Uhr. Krabbelgottesdienst – «Anderssein» der Gruppe junger Mütter Wettingen. Gemeinsam wird mit den Kleinsten ein einfacher Gottesdienst zum Thema «Anderssein» gefeiert. Danach geht es in die Kapelle. Dort hören die Kinder eine Geschichte, basteln etwas Kleines zum Mitnehmen und singen miteinander. Alle Kinder von 0 bis 5 Jahren mit Geschwistern, Eltern, Grosseltern usw. sind herzlich dazu eingeladen. Ohne Anmeldung. Treffpunkt 9.20 Uhr auf dem Kirchplatz. Kapelle St. Anton, Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr. Internationaler Begegnungstag Nach dem Gottesdienst mit musikalischen Beiträgen aus verschiedenen Kulturen sind alle


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«Freunde des Klosters Wettingen» (Vinzenz Wohlwend), musikalisch begleitet vom Antonius-Chor und vom Kirchenchor St. Sebastian. Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Anschliessend Verkauf Adventskränze und -gestecke.

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 22. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 22. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 23. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 (Franz Toni Schallberger), Jahrzeit Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, für Agnes Widmer-Sedelberger, Gottesdienst (Renate Bolliger KöGedächtnis für Veronique Rüedi. nig), Moritz Roelcke, Klarinette, Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, und Jonas Hablützel, Orgel. Begrüssungsgottesdienst für die Kommunionkinder 2020 (Abbé Zacharie und Geraldina Curiale). NEUENHOF Musikalische Mitwirkung: Kath. Kath. Pfarrkirche St. Josef, Kinder- und Jugendchor, im AnGlärnischstrasse 12 Samstag, 23. November, 17 Uhr, schluss Apéro im kath. PfarreiRosenkranzgebet. Sonntag, 24. heim; 18 Uhr, Santa Messa. MittNovember, 10 Uhr, Internationawoch, 27. November, 9.30 Uhr, Euler Begegnungstag (Zacharie Wasu- charistiefeier, Gedächtnis für Maka, Jacqueline und Benjamin Meirie Ruckstuhl-Gnos (kath. Frauener), musikalisch begleitet vom verein); 15 Uhr, Rosario im SitPhilippininnenchor und dem Syri- zungszimmer altes Pfarrhaus. schen Chor. Montag, 25. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 27. November, 19 Uhr, untere Dorfstrasse 10 Eucharistiefeier. Donnerstag, 28. Freitag, 22. November, 10.15 Uhr, November, 17 Uhr, RosenkranzEucharistiefeier. Dienstag, 26. Nogebet. vember, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist). Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Ev.-ref. Dorfkirche, Sonntag, 24. November, 10.30 Uhr, Chilegass 18 Gottesdienst (Stefan Burkhard). Sonntag, 24. November, 9.30

herzlich zu einer Teilete eingeladen. Gerne werden Spezialitäten aus verschiedenen Küchen für das gemeinsame Buffet entgegengenommen. Die Speisen oder Desserts können vor dem Gottesdienst im Pfarreiheim abgegeben werden. Kath. Kirche St. Josef, Neuenhof, Sonntag, 24. November, 10 Uhr. Kirchenkonzert des Blasorchesters Baden-Wettingen. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12, Wettingen, Sonntag, 24. November, 17 Uhr. Konzert Stringendo Zürich Jugendstreichorchester, ref. Kirche, Etzelstrasse 22, Wettingen, Sonntag, 24. November, 17 Uhr. Leitung: Jens Lohmann. Kirchgemeindeversammlung, kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12, Wettingen, Montag, 25. November, 20 Uhr.

VERGISSMEINNICHT – oder die seltsamen Launen der Musikgeschichte Das Stadtorchester Schlieren unter der Leitung von Hugo Bollschweiler gastiert in Würenlos. Solistin Evamaria Diesmal mit eiFelder. zVg nem spannenden Ansatz: Was hat Bestand in der Musikgeschichte? Im ersten Teil des Konzerts stehen sich die von Mozart kopierte Sinfonie von C. F. Abel und das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester von W. A. Mozart gegenüber – ein Direktvergleich der beiden Zeitgenossen also. Solistinnen sind Evamaria Felder, Flöte, und Joanna Thalmann, Harfe. Im zweiten Teil geht es ebenfalls um zwei Komponisten,

Uhr, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag (Stefan Siegrist). Gedenken aller im vergangenen Kirchenjahr verstorbenen Gemeindeglieder. Anschliessend Kirchenkaffee.

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«MEIN GOTT»

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 22. November, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Samstag, 23. November, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 24. November, 10 Uhr, Wortgottesfeier (Mario Stöckli); 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 27. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, anschliessend Mittwochskaffee. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Ewigkeitssonntag, musikalischer Ausklang (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 23. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

von denen der eine dank seinen «Easy Listening»-Hits unsterblich bleibt, während der andere fast völlig in Vergessenheit geraten ist. 1929 wurde Albert William Ketèlbey zu «Britain’s greatest living composer» erklärt. Doch trotz dieses Titels kennt ihn und sein Werk kaum noch jemand. Leroy Anderson dagegen bleibt bis heute ein erfolgreicher Vertreter der sogenannten «Light Music». Wer bleibt, wer verschwindet? Katholische Kirche Würenlos, Mittwoch, 27. November, 20 Uhr. Tickets erhältlich auf eventfrog.ch. English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 28. November, 8.50/10 Uhr. Bibelforum zum Advent mit Jesaja, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 28. November, 19 Uhr.

Evelyn Windisch, Mitglied Frauenverein Würenlos Ich stand am vergangenen Samstag für den zweiten Tag der Aktion «Weihnachtspäckli» vor dem Coop in Würenlos. In den vergangenen Jahren hatten wir gegen 300 Päckli verpackt, dieses Jahr sieht es schlecht aus. Nach 15 Jahren habe ich immer weniger Helfer. Höre ich deshalb auf und bin entmutigt, weil der Erfolg kleiner wird? Nein, denn ich weiss, dass jedes Päckchen ein Herz mehr zum Strahlen bringt. Ich lasse mich nicht von Erfolg oder Niederlage leiten, weil ich dann das Ziel aus den Augen verliere. Mein Ziel ist es, Menschen zu zeigen, dass sie an Weihnachten nicht alleine sind. Ob es am Schluss 50 oder 300 Päckchen sind, das spielt keine Rolle. Ich lese in der Bibel, dass Menschen, die Gott kennen und auf ihn hören, nie das Ziel aus den Augen verlieren. So sehr vertrauen sie Gott, dass sie auch bei grossen Problemen nicht aufgeben, selbst wenn es brenzlig wird. Das hat mir Mut gemacht. Aus Überzeugung handeln, auch wenn es anstrengend und kalt ist wie am vergangenen Samstag beim Coop, gehört für mich dazu. Dieses Tagesziel kann man auch weiterziehen und die Frage nach einem Lebensziel stellen. Oft ist nur das Hier und Jetzt wichtig. Natürlich hoffen wir alle auf ein bequemes, reiches Leben bei guter Gesundheit. Das ist auch toll, aber taugt dies als Lebensziel, wenn uns die Bequemlichkeit und die Gesundheit ganz unerwartet genommen werden? Ich bin überzeugt, dass ein erfülltes Leben kein Zufall ist, dass ein erfülltes Leben meistens die Folge richtiger Entscheidungen ist. Ich halte mich da gerne an einen Gott, der die Menschen liebt und uns auffordert, aus der Gleichgültigkeit aufzuwachen und unsere Mitmenschen zu lieben. Und das ist meine Motivation, jedes Jahr für diese Aktion hinzustehen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

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KILLWANGEN «Weihnachtsmärt» Gschänkstübli von Rose Schori, Dienstag, 26. November, 13–19 Uhr, Mittwoch, 27. November, 13–19 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

NEUENHOF Weihnachtsausstellung im Adventshüsli Mit Bistro. Peterskeller, Freitag, 22. November, 16–22 Uhr, Samstag, 23. November, 10–22 Uhr, Sonntag, 24. November, 11–18 Uhr. Pro Senectute Aargau: Handharmonika- und Akkordeon-Gruppe Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: Ueli Jundt, 056 222 88 50, junba@gmx.ch. Ref. Kirche, Montag, 25. November, 14.30 Uhr.

SPREITENBACH «Neue Malerei» – Kunst im Gemeindehaus Gemeindehaus, Freitag, 22. November, 8.30–15 Uhr. Geschichtenstunde Claudia Trefz erzählt eine Bildergeschichte. Ab 4 Jahren. Gemeindebibliothek, Freitag, 22. November, 15 Uhr. «Buchstart 2019 mit Sibylle Müller» Gemeindebibliothek, Samstag, 23. November, 9.30–10.30 Uhr. «Mamalicious Sustainable Market» Eco-Indoor-Weihnachtsmarkt. Umwelt-Arena, Sonntag, 24. November, 10–17 Uhr.

Baden Der Quartierverein Limmat rechts organisiert ein Kerzenziehen. Der Erlös kommt der Stiftung Pro Mente Sana zugut. Regionales Pflegezentrum Baden, Donnerstag, 21. November, und Freitag, 22. November, 9–20 Uhr, Samstag, 23. November, 10–20 Uhr, Sonntag, 24. November, 10–18 Uhr. Valentin Magaro – «Das Letzte Abendmahl» Galerie im Gluri-SuterHuus, Freitag, 22. November, Samstag, 23. November, Sonntag, 24. November, Mittwoch, 27. November, Donnerstag, 28. November, jeweils 15–18 Uhr. Victorine Müller Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 22. November, Samstag, 23. November, Sonntag, 24. November, Mittwoch, 27. November, Donnerstag, 28. November, jeweils 15–18 Uhr.

«Schenk mir eine Geschichte» – in Italienisch Barbara De Angelis erKamishibai Claudia Steiner erzählt zählt Geschichten in Italienisch eine Bildergeschichte aus dem ja- und bastelt mit den Kindern. Eine panischen Koffertheater. Ab 4 Jah- Veranstaltung für Eltern mit ren. Gemeindebibliothek, Dienstag, 26. Kleinkindern. Eintritt frei. Gemeindebibliothek, Samstag, 23. November, November, 16 Uhr. 10–11 Uhr.

WETTINGEN

Pro Senectute Aargau: Seniorenchor Wettingen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 22. November, 14.30–15.45 Uhr. Spielabend für Erwachsene Gemeindebibliothek, Freitag, 22. November, 18–20 Uhr. Figurentheater Friederike Krahl aus Karlsruhe ist mit Pinguin Pit im Figurentheater zu Gast. Vorverkauf unter eventfrog.ch. Für Kinder ab 4 Jahren. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 23. November, 16 Uhr, Sonntag, 24. November, 11 Uhr.

Ausstellung «Im Fluss» Museum Eduard Spörri. Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 23. November, 14–17 Uhr, Sonntag, 24. November, 14–17 Uhr.

nette Hasler-Gobbi (jhago). Kunstatelier & Galerie Jhago-Art, Sonntag, 24. November, 14–17 Uhr. «Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, Montag, 25. November, 17–20 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen Für Seniorinnen und Senioren ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Auskunft: Beratungsstelle Baden, 056 203 40 80. Ref. Kirche, Montag, 25. November, 13.45–17 Uhr. «Vorlesezeit» Geschichten für Erwachsene. Dominik Beer liest Geschichten vor. Die Zuhörer lassen sich eine halbe Stunde lang von seiner Stimme in die Welt der Buchstaben und Geschichten tragen. Gemeindebibliothek, Dienstag, 26. November, 18.30–19 Uhr. Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 26. November, 14–17 Uhr.

«Guitars and more 2019» Gitarrenbau: Ausstellung, Konzerte, Workshops. Sporthalle Tägerhard, SonnBlockflöten-Ensemble Salteba der tag, 24. November, 10–17 Uhr. Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: «Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschu- Christine Neuhaus, 056 493 47 85. le (Turnhalle), Sonntag, 24. November, Ref. Kirche, Donnerstag, 28. November, 14 Uhr. 13.30–16.30 Uhr. Krabbelgottesdienst «Anderssein». Kirche St. Anton, Sonntag, 24. November, 9.30 Uhr.

WÜRENLOS

Weihnachtsausstellung diverser Direktvertriebe Thermomix-, Gonis-, Offenes Atelier am Sonntag Ausstel- Déesse-, Partylite-, Tupperwarelung mit Acrylbilder von Jeanund Cleafin-Produkte werden

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weihnachtlich präsentiert und man erhält eine Beratung kostenlos dazu. Eintritt frei. Alte Kirche, Sonntag, 24. November, 10–16 Uhr. Träff 55 plus Verein Alterszentrum Würenlos. Alte Kirche, Montag, 25. November, 14.30–16.30 Uhr. «Vergissmeinnicht» Wer bleibt? Wer verschwindet? – ein Blick in die Musikgeschichte. Alte Kirche, Mittwoch, 27. November, 19.30 Uhr. «Vergissmeinnicht» Die seltsamen Launen der Musikgeschichte. Kath. Kirche, Mittwoch, 27. November, 20–21.30 Uhr.

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