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Oberbaselbieter Zeitung vom 31. Oktober 2019

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Nr. 44 21. Jahrgang Donnerstag, 31. Oktober 2019

AZ ANZEIGER AG

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Region Liestal

Akrobatik, Tanz, Musik und feines Essen: Das Variété im Werkhaus überzeugt auch in der 14. Saison. Seite 7

INSERATE.OBZ@CHMEDIA.CH 061 924 26 70

Region Gelterkinden

Der Jodlerklub Farnsburg hat zum traditionellen Jodlerabend mit Überraschungen eingeladen. Seite 15

Region Waldenburg

In Langenbruck wurde am Samstag das Theaterstück «De Häfelibrönner von Bätziwil» aufgeführt. Seite 21

GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG

Publikumswirksame Postenarbeit

Kolumne

Ein halbes Leben

Gelterkinden Jugendfeuerwehr auf den Spuren der «Grossen» an der Hauptübung OTTO GRAF

Die Hauptübung diene nicht zuletzt dazu, der Bevölkerung das Handwerk der Feuerwehr näher vorzustellen, erklärte Hauptmann Reto Kunz, Kdt Feuerwehr Region Gelterkinden. «Eine Einsatzübung, etwa bei einem Grossbrand, mag spektakulär aussehen, wird aber spätestens nach 20 Minuten abgebrochen. Danach langweilt sich das Publikum», sagte Kunz weiter. Von Langeweile war aber an den vier Posten auf der Allmend und im Park beim Alters- und Pflegeheim keine Rede. Die mit 25 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren besetzte Jugendfeuerwehr (JFW) zeigte mit dem Verlegen einer Schlauchleitung durch unwegsames Gelände auf eindrückliche Art, dass sie ihr Metier bestens versteht. Wie Postenchef Andreas Mesmer ausführte, führt der Nachwuchs pro Jahr zehn Übungen durch und beteiligt sich zudem an anderen Aktivitäten. So machte sie Ende Mai dieses Jahres an der Schweizermeisterschaft für JFW in Basel mit. Am nächsten Posten, Leitung Vladislav Bukejlovic, wollte es Gemeindepräsidentin Christine Mangold genauer wissen, ob die öffentlichen Gelder für die Feuerwehr auch gut investiert sind. Ausgerüstet mit Jacke und Helm und unterstützt von zwei Feuerwehrleuten ging sie mit dem Strahlrohr gegen den supponierten Brand vor. Ohne Unterstützung hätte sie der Druck der Schlauchleitung glatt aus dem Gleichgewicht gebracht, kommentierte sie ihren Löscheinsatz. Am gleichen Ort produzierte der Wasserwerfer gleich mehrere Regenbögen. Dieses Gerät ist sehr effizient, benötigt aber grosse Wasser-

Bergung einer verletzten Person. mengen. Etwas sparsamer ist das Hydroschild, das mit seiner Wasserwand unter anderem dazu dient, gefährlichen Funkenflug zu unterbinden. An den weiteren Stationen, alles vor den Augen des Publikums, das sich sehr interessiert zeigte, simulierte die Feuerwehr einen Verkehrsunfall, holte mit der mechanischen Leiter ein Büsi von einem Balkon im vierten Stock, errichtete im Eibach eine Ölsperre, räumte einen umgestürzten Baum weg, pumpte Keller leer und traf vorbeugende Massnahmen gegen Überflutungen.

FOTOS: O. GRAF

Der Wasserwerfer in Aktion.

Gemeindepräsidentin Christine Mangold im harten Löscheinsatz.

Sie heissen Aladdin, Bäri, Charly, Diabolo oder auch Emma, Hoppel, Kitty, Luna. Unsere Haustiere tragen die unterschiedlichsten Namen. Je nach Tierart und Geschlecht, Fantasie und Vorliebe der Besitzer. Und es gibt sogar Leute, die taufen ihr Büsi schlicht und einfach «Meiteli», weil sich die Familie auch Tage nach der Geburt nicht auf einen Namen einigen konnte. Sie sind alle herzig und süss und knuddelig – egal, wie sie heissen. Unsere Haustiere begleiten uns meist über eine lange Zeit. Manchmal sogar ein halbes Leben lang – so wie Strizzi. Ich bin jetzt noch knapp 32 Jahre alt und unser Kater gehörte während 16 Jahren zur Familie. Letzten Freitag ist er gestorben. Altersschwäche, vielleicht auch Nierenversagen. Ich sass im Zug von Chur nach Zürich, als es mir meine Mutter mitgeteilt hat. Ein trauriger Moment. Erst dann wurde mir so richtig bewusst, wie lange mich Strizzi begleitet hat. Und früher – wenn auch nicht ganz so lang – die Katzen Jenni und Samira, Kater Carlo oder die Zwerghasen Köbi und Schnüüfi. Die Nachbarn rechts hatten die wunderbaren Hunde Rambo und Rocky, die Nachbarn links wunderschöne Kanarienvögel – die eines Nachts ausgerechnet dann vom Fuchs heimgesucht wurden, als die Familie in den Ferien war. Grauenhaft war das. Unsere Haustiere wachsen uns so fest ans Herz, dass es unglaublich schmerzt, wenn wir sie gehen lassen müssen. Am Ende überwiegt immer zuerst das Leid, auch bei Strizzi. Doch eigentlich ist da so viel mehr Dankbarkeit und Freude, über ein halbes Leben voll schöner und schnurrender Momente. SERAINA DEGEN


Baselland

ObZ 31. Oktober 2019

EVP-Parolen

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Für die kantonalen Abstimmungen vom 24. November hat die EVP Baselland die folgenden Parolen gefasst: nein zur Anpassung des Kantonalen Richtplans zum Ausbau der Langmattstrasse (Oberwil), ja zur Volksinitiative «Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen» und zum Gegenvorschlag (Stichfrage: Initiative), ja zur Steuervorlage 17 (SV17), ja zum Staatsbeitragsgesetz, ja zu den beiden Bildungsinitiativen. Für den 2. Wahlgang der Ständeratswahl empfiehlt die EVP Maya Graf. OBZ

Parolen der SP

Die Delegiertenversammlung der SP hat folgende Parolen zu den kantonalen Vorlagen vom 24. November gefasst: ja zur Initiative «Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen» (Familien-EL), nein zum Gegenvorschlag (Stichfrage: Initiative), nein zur Steuervorlage 17, ja zum Staatsbeitragsgesetz, ja zum Gegenvorschlag zur Initiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern», ja zur Umsetzung der Initiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt», nein zum Ausbau der Langmattstrassein Oberwil. OBZ

Baugesuche Auflagefrist: 4.11.2019 Anwil. Nr. 1544/2019. Bauherrschaft: Schaffner Rita u. Rolf, Reizackerhof 84, 4469 Anwil. Projekt: Kamin für CheminéeOfen, Parzelle Nr. 1483, Reizackerhof 84. Projektverantwortliche Person: Plattner Melanie, Leegasse 19, 4435 Niederdorf. Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Arisdorf. Nr. 1535/2019. Bauherrschaft: Bichler Khalida u. Mark, Pappelnweg 34c, 4310 Rheinfelden. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage, Parzelle Nr. 5293, Hombergerstrasse. Projektverantwortliche Person: Liebi Bauplanungen, Solothurnstrasse 4, 3422 Kirchberg. Bennwil. Nr. 1547/2019. Bauherrschaft: Gysin Tiefbau AG, Bärenmatte 36, 4434 Hölstein. Projekt: Erweiterung Deponie / Siebanlage, Parzelle Nr. 268, Bruggtal. Projektverantwortliche Person: Gysin Tiefbau AG, Bärenmatte 36, 4434 Hölstein. Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Hafenstrasse. Projektverantwortliche Person: A. Aegerter & Dr. O. Bosshardt AG, Hochstrasse 48, 4002 Basel. Buus. Nr. 1312/2018. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 3285, Hellikerstrasse. Projektverantwortliche Person: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Frenkendorf. Nr. 1550/2019. Bauherrschaft: Lupo Di-Marco Maria u. Lupo Serafino, Bahnweg 16, 4402 Frenkendorf. Projekt: Zweckänderung: Um- und Ausbau alt Laden in neu Wohnung, Parzelle Nr. 138, Bahnweg 16. Projektverantwortliche Person: Lupo Serafino, Bahnweg 16, 4402 Frenkendorf. Füllinsdorf. Nr. 1443/2019. Bauherrschaft: Maurer Tobias, Obere Rainweg 20, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Garage. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 3984, Lerchenstrasse. Projektverantwortliche Person: Maurer Tobias, Obere Rainweg 20, 4414 Füllinsdorf. Nr. 1486/2019. Bauherrschaft: Goerke André u. Joelle, Bodenacherstrasse 11, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 3912, Bodenacherstrasse 11. Projektverantwortliche Person: Heinz Stich dipl. Arch. ETH, Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel.

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Nr. 1538/2019. Bauherrschaft: Borer-Groth Kurt, Himmelrichstrasse 17, 6340 Baar. Projekt: Dachaufstockung / Aussentreppe, Parzelle Nr. 1036, Oberer Rainweg 33. Projektverantwortliche Person: Borer-Groth Kurt, Himmelrichstrasse 17, 6340 Baar. Häfelfingen. Nr. 1457/2019. Bauherrschaft: Buess Kevin, Obermattweg 54, 4445 Häfelfingen. Projekt: Hobbyraum mit Carport. Neuauflage: formeller Mangel, Parzelle Nr. 382, Obermattweg. Projektverantwortliche Person: Architektur Fiechter Marco, Eiweg 12, 4460 Gelterkinden. Lausen. Nr. 0631/2017. Bauherrschaft: Spänhauer M. und R., Hofweg 29, 4132 Muttenz. Projekt: Dachaufbau und 2 Dachflächenfenster. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 71, Hauptstrasse 83. Projektverantwortliche Person: Spänhauer M. und R., Hofweg 29, 4132 Muttenz. Liestal. Nr. 1528/2019. Bauherrschaft: Stockwerkeigentümergemeinschaft Baukonsortium Ulrich, v.d. Ulrich Noah Andrea, Allmendstrasse 9, 4410 Liestal. Projekt: Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 2069, Allmendstrasse 9. Projektverantwortliche Person: Rosenmund + Rieder Architekten BSA SIA AG, Ulrich Noah, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal. Nr. 1542/2019. Bauherrschaft: Kaufmännischer Verband Baselland, Gestadeckplatz 21, 4410 Liestal. Projekt: Aufstockung Schulhaus, Parzelle Nr. 1564, 2669BR, Obergestadeckweg 21a. Projektverantwortliche Person: Scherer Architekten AG, Zirkelirain 15, 4410 Liestal. Nr. 1556/2019. Bauherrschaft: Thaqi AG, Güterstrasse 41, 4133 Pratteln. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 2221, Fraumattstrasse 5. Projektverantwortliche Person: Vukadin Gette Architekten GmbH, Giebenacherstrasse 39, 4414 Füllinsdorf. Oberdorf. Nr. 1551/2019. Bauherrschaft: Maric Vinko, Liederstwilerstrasse 3, 4436 Oberdorf. Projekt: Zweckänderung: alt Gewerberaum in neu Wohnraum / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 157, Hauptstrasse 63. Projektverantwortliche Person: VM-Immobau GmbH, Liedertswilerstrasse 3, 4436 Oberdorf. Oltingen. Nr. 1665/2016. Bauherrschaft: Beugger Reto und Beugger Roman, Hauptstrasse 66, 4494 Oltingen. Projekt: Werkhofgebäude. Neuauflage: geändertes Projekt mit zusätzlichen Lagerräumen und Unterstand, Parzelle Nr. 1805, Angerweg. Pro-

jektverantwortliche Person: Lüthy Bauplanung GmbH, Schafmattstrasse 68, 4494 Oltingen. Ormalingen. Nr. 1552/2019. Bauherrschaft: Messerli Samuel, Haldenweg 47, 4460 Gelterkinden. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 520, Ergolzweg. Projektverantwortliche Person: PM Mangold Holzbau AG, Hemmikerstrasse 55, 4466 Ormalingen. Nr. 1647/2016. Bauherrschaft: Beeli Patrik Martin, Hauptstrasse 148, 4466 Ormalingen. Projekt: Um- und Anbau Mehrfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 391, Hauptstrasse 148. Projektverantwortliche Person: Werner Bussinger Architektur GmbH, Säge 119, 4467 Rothenfluh. Reigoldswil. Nr. 1540/2019. Bauherrschaft: Stockwerkeigentümergemeinschaft, v.d. Zuberbühler Markus, Chesiweg 5, 4418 Reigoldswil. Projekt: Terrasse mit Aussentreppe, Parzelle Nr. 205, Chesiweg 5. Projektverantwortliche Person: Zuberbühler Markus, Chesiweg 5, 4418 Reigoldswil. Rickenbach. Nr. 1539/2019. Bauherrschaft: Binggeli Claudia u. Hilber Gabriel, Bärmattweg 6, 4462 Rickenbach. Projekt: Umbau und Aufstockung Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 432, Wildemerweg 5. Projektverantwortliche Person: Binggeli Claudia u. Hilber Gabriel, Bärmattweg 6, 4462 Rickenbach. Sissach. Nr. 0658/2017. Bauherrschaft: m12 architektur GmbH, Hauptstrasse 96, 4450 Sissach. Projekt: Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt und Stützmauern zur Hangsicherung, Parzelle Nr. 3030, 3578, Unterer Mühlestettenweg. Projektverantwortliche Person: m12 architektur GmbH, Hauptstrasse 96, 4450 Sissach. Titterten. Nr. 1614/2016. Bauherrschaft: Baukonsortium Bielgasse, v.d. Eichholzer Architekten, Hauptstrasse 24, 4425 Titterten. Projekt: Neu- und Umbau mit 11 Wohnungen und Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 70, Bielgasse. Projektverantwortliche Person: Eichholzer Architekten GmbH, Hauptstrasse 24, 4425 Titterten. Wittinsburg. Nr. 1549/2019. Bauherrschaft: Gysin Melanie u. Jenni Lukas, Bodenacherstrasse 3, 4443 Wittinsburg. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1495, Kronengässli. Projektverantwortliche Person: Peter Günthert Architektur AG, Günthert Peter, Hauptstrasse 26, 4431 Bennwil.

Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr

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Betrachtung zur Woche

«Donnerstags in Schwarz» Durch Zufall sah ich schwarzen Sticker mit der lila Aufschrift «Thursdays in Black» irgendwo liegen, nahm einen mit und begann zu recherchieren. Was bedeutet das: donnerstags in schwarz? Ich fand heraus, es ist eine einfache, aber tiefgründige Kampagne, eine globale, ökumenische Bewegung. Am Donnerstag schwarz tragen und so ein Zeichen setzen gegen Haltungen und Handlungen, die Vergewaltigung und Gewalt dulden. Und das ist nach wie vor nötig, denn in jedem Land ist geschlechtsbezogene Gewalt eine traurige Realität: Eine von drei Frauen erlebt heute körperliche oder sexuelle Gewalt, meistens durch den Partner, in der Familie. Weltweit werden über acht von zehn Mädchen vor ihrem 17. Geburtstag auf der Strasse belästigt. 70 Prozent der Opfer von Menschenhandel sind Frauen und Mädchen. Jedes vierte Kind unter fünf Jahren lebt in einem Haushalt, in dem es häuslicher Gewalt ausgesetzt ist. (Statistik UN Women und UNICEF). Aber Frauen wehren sich, üben Widerstand. Da waren die Mütter der Plaza de Mayo in Buenos Aires, da sind die schwarz gekleideten Frauen in Israel und Palästina, die bis heute protestieren gegen Krieg und Gewalt. Da war die Black-Sash-Bewegung in Südafrika, die gegen die Apartheid protestierte. Und da ist jetzt die «Thursdays in

CVP-Parolen

Die CVP Baselland unterstützt im zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen die FDP-Kandidatin Daniela Schneeberger. Für die Abstimmungen vom 24. November hat die Partei folgende Parolen gefasst: ja zur Steuervorlage 17, nein zu «Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen» und ja zum Gegenvorschlag (Stichfrage: Gegenvorschlag). Für die restlichen vier Abstimmungsvorlagen übernimmt die Partei die Ja-Parolen des Parteivorstands. OBZ

Black»-Bewegung, eine weltweite ökumenische Bewegung, der sich viele der 348 Mitgliedskirchen vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) angeschlossen haben. Schwarz ist bewusst die Farbe des Widerstandes. Toll, dass die weltweite Gemeinschaft der Kirchen und viele einzelne Vertreterinnen und Vertreter hier ihre Verantwortung erkennen, dass sie klar Stellung beziehen gegen jegliche Form von Gewalt. Und ich finde es auch redlich, dass sie dabei selbstkritisch ist gegenüber Ungerechtigkeit und Diskriminierung in den eigenen Strukturen, der Geschichte und der Theologie. Wie überall gibt es bis heute in der Kirche Verbesserungsmöglichkeiten. Längst noch nicht haben Frauen in allen christlichen Kirchen alle Rechte und Mitsprachemöglichkeiten auf allen Ebenen. Auch die Frauenordination ist weltweit noch nicht in allen Kirchen umgesetzt, auch nicht in den reformierten. Thursdays in Black setzt ein Zeichen. Werden wir Botschafterinnen oder Botschafter durch Worte und Handeln für Respekt, Sicherheit und Gerechtigkeit. IHRE KERS TIN BONK, PFARRERIN REIGOLDSWIL/TITTERTEN

www.oikoumene.org/de/mitmachen/thursdays-in-black

Spitteler-Abend

Aufgrund der grossen Nachfrage wird der «musikalische Spitteler-Gedenkabend», der bereits in Wenslingen und Reinach stattgefunden hat, wiederholt: am Samstag, 9. November, um 19.30 Uhr im Theater Palazzo in Liestal. Eintritt 35/30/15 Franken. Jeanne Pascale Künzli, Sopran; Sharon Prushansky, Klavier; Thomas Schweizer, Lesung; Ueli Gisi, Moderation. Eine letzte Reprise des Programms findet am Samstag, 14. Dezember, in Luzern statt. OBZ

Informatik obligatorisches Fach an allen Gymnasien Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Gymnasien des Kantons BaselLandschaft eingeführt. Das Fach wird dem Lernbereich Mathematik und Naturwissenschaften zugeordnet und heisst neu «Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften». Grundlage ist der Beschluss der Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Die Zusatzkosten betragen rund 0,95 Millionen Franken pro Jahr (bei 44 Klassen). Diese wurden im Aufgabenund Finanzplan 2020–2023 aufgenommen. Zur erfolgreichen Einführung des Fachs Informatik müssen Lehrpersonen Anzeige

eine universitäre Weiterbildung zur Informatiklehrperson abschliessen. Diese berufsbegleitende Weiterbildung wird für bereits angestellte Gymnasial-Lehrpersonen angeboten. Mit zusätzlichen Ressourcen in Form von Entlastungslektionen will der Regierungsrat einen Anreiz schaffen, um gute und engagierte Lehrpersonen für diese Weiterbildung zu gewinnen. «Die Wirtschaft braucht junge engagierte Arbeitskräfte, die für die Ansprüche der Wirtschaft gerüstet sind. Mit der Einführung der Informatik als obligatorisches Fach machen wir einen weiteren grossen Schritt in diese Richtung», betont Regierungsrätin Monica Gschwind. OBZ


Baselland

Parolen der Grünen

Die Mitglieder der Grünen Baselland fassten die Parolen für die Abstimmungen vom 24. November: nein zur Langmattstrasse, ja zum Staatsbeitragsgesetz, nein zur Kantonalen Steuervorlage 17, zweimal ja zum Ergänzungsleistungsgesetz, nein zum niveaugetrennten Unterricht, nein zur Änderung des Bildungsgesetzes. OBZ

Parolen der SVP

Die SVP Baselland hat an ihrem Parteitag vom 24. Oktober in Buus die Parolen für die kantonalen Abstimmungen vom 24. November beschlossen: nein zur nichtformulierten Volksinitiative «Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen», nein zum Gegenvorschlag des Landrates (Stichfrage: Gegenvorschlag), ja zum Staatsbeitragsgesetz, ja zum Gegenvorschlag des Landrats zur Volksinitiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern», ja zur Änderung des Bildungsgesetzes, ja zur Langmattstrasse. Das Ja zur Steuervorlage 17 hatte die Partei bereits am letzten Parteitag gefasst. Zudem wurde an der Versammlung der Entscheid, Daniela Schneeberger im zweiten Wahlgang für die Ständeratswahlen zu unterstützen, bestätigt. OBZ Anzeige

ObZ 31. Oktober 2019

Sarina Liesch gewinnt internationales Meeting Fast 400 Schwimmerinnen und Schwimmer aus knapp 20 Ländern starteten vom 18. bis 20. Oktober bei 28. internationalen Schwimm-Meeting in St. Dizier in Frankreich. Unter den Teilnehmer waren die Medaillengewinner der Olympischen Spiele, Welt- und Europameister. Solche Namen wie Amaury Leveaux, Lara Grangeon, Camille Dauba, Fabian Schwingenschlögl, Henning Mühlleitner, Gabor Balog, Krisztian Takacs, Giedrus Titenis waren unter anderen auf der Startliste zu finden. Den Schwimmclub Liestal vertraten bei diesem Event zwei junge Schwimmerinnen, die 16-jährige Sarina Liesch und ihre bald 15-jährige Trainingskollegin Julia Hinnerks. Sarina Liesch schwamm während des gesamten Wettkampfes von einer Bestzeit zu anderen und gewann das Rennen über 200 Meter Brust in starken 2:38.62 Minuten in der Altersklasse 15 bis 16 Jahre. Insgesamt stellte die Gymnasiastin der Sportklasse in Liestal acht neue persönliche Rekorde und einen Klubrekord für den Schwimmclub Liestal auf. Julia Hinnerks verfehlte als vierte nur

Apfelbaum-Zeit bei Haller Oktober bis Dezember 2019

knapp das Podest über 50 Meter Delfin in 30.08 Sekunden. Die junge Schwimmerin lieferte im Centre Nautique in St. Dizier solide Ergebnisse. Mit fünf persönlichen Rekorden und grossen Leistungssprüngen auf Delfin- und Lagendistanzen kann die talentierte Schwimmerin mehr als zufrieden sein. GRZ EGORZ SZUBA, CHEFTRAINER SCHWIMMCLUB LIESTAL

Sarina Liesch in St. Dizier.

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FOTO: Z VG

pr. Die grosse Auswahl verschiedener Fruchtbäume macht es dem Gartenbesitzer nicht immer leicht, den geeigneten Baum für den Hausgarten auszuwählen. Mögen Sie Ihren Apfel lieber süss oder sauer? Soll die Birne weich oder fest sein? Wünschen Sie, den Apfel direkt vom Baum zu essen oder soll er lagerfähig sein? Die Baumschule Haller in Oftringen bietet Ihnen von Oktober bis Dezember die Gelegenheit, über 40 Apfel- und Birnensorten zu degustieren. Darunter befinden sich besonders viele robuste Sorten, welche sich für den Hausgarten bestens eignen. Lassen Sie sich vom Geschmack der neuen schorf- und mehltauresistenten Apfelsorten begeistern! Diese pflegeleichten Obstbäume gedeihen hervorragend und ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Auch alte Sorten wie Berner Rosen oder Menznauer Jäger sind nicht in Vergessenheit geraten und stehen zum Degustieren bereit. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, die gewünschten Obstbäume direkt auszusuchen. Die über 100 Sorten Kern- und Steinobstbäume sind als Nieder-, Halboder Hochstämme erhältlich, je nach

Sorte auch als Spalier. Immer beliebter werden Säulenobstbäume. Diese eignen sich hervorragend auch für kleinste Gärten oder Gefässe. Im November ist die Auswahl an Obstgehölzen am vielfältigsten. Und: November ist der ideale Zeitpunkt, um Obstbäume zu pflanzen. Bei nicht gefrorenem Boden gibt es aktives Wurzelwachstum – der Baum kann anwachsen und hat somit im Frühling einen besseren Start. Haller AG Baumschulen, Aarburg, Am Tych 20, 4665 Oftringen Tel. 062 789 33 00 haller@baumschule-haller.ch www.baumschule-haller.ch

Früchte aus dem eigenen Garten schmecken am besten. FOTO: Z VG


Baselland

ObZ 31. Oktober 2019

Für mehr Anerkennung

Arxhof soll Teil des Amts für Justizvollzug werden

Schweizweit leisten Angehörige 80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit für die Betreuung und Pflege von nahestehenden Personen. Dieses Engagement ist für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Das Rote Kreuz Baselland macht am 30. Oktober anlässlich des «Tages der pflegenden Angehörigen» auf diese unverzichtbare Arbeit der betreuenden Angehörigen aufmerksam und fordert weitere Massnahmen zur Anerkennung dieser wertvollen Arbeit. Müsste man diese Arbeit bezahlen, so würde sich die Rechnung auf 3,7 Milliarden Franken belaufen. Der Kanton Basel-Landschaft gehört heute schon zu den Kantonen mit der höchsten Betagtenquote, wie aus der Altersprognose von Statistik Baselland hervorgeht. Angesichts der demografischen Entwicklung der Gesellschaft nehmen der Aufwand für die Pflege- und Betreuungsarbeit und damit der Druck auf die Angehörigen zu. Durch die andauernde Doppelbelastung und unzureichenden Unterstützungsmassnahmen besteht die Gefahr, dass die betreuenden Angehörigen selber erkranken. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Arbeitsstelle.

Der Regierungsrat hat der Sicherheitsdirektion grünes Licht erteilt, die Eckwerte auszuarbeiten, um das Massnahmenzentrum für junge Erwachsene Arxhof (MZjE) per Januar 2021 in das Amt für Justizvollzug (AJV) einzugliedern. Somit wären alle Organisationseinheiten, welche sich mit Straf- und Massnahmenvollzug befassen unter einem Dach, was auch zu fachlichen Synergien führt. Im Zuge der bevorstehenden Pensionierung des Direktors Arxhof, Peter Ulrich, überprüft die Sicherheitsdirektion die aktuellen Strukturen. Dabei hat sich gezeigt, dass mit einer Bündelung des Know-hows im Straf- und Massnahmenvollzug vor allem fachliche Synergien gewonnen werden können. Die fachlichen Schnittstellen zwischen dem AJV und dem MZjE in Sachen Electronic Monitoring, risikoorientiertem Sanktionenvollzug und dem Bedrohungsmanagement sind derart offensichtlich, dass eine Eingliederung des MZjE ins

Ohne betreuende Angehörige wäre vieles undenkbar

Ein grosser Teil der pflegenden Angehörigen ist nicht erwerbstätig und profitiert damit nicht von den Anstrengungen des Bundesrats, der mit dem geplanten neuen Gesetz zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Angehörigenbetreuung primär berufstätige Angehörige unterstützen will. Das SRK fordert eine Gleichbehandlung aller Menschen in der Schweiz, die Angehörige betreuen. Unabhängig davon, ob sie erwerbstätig sind oder nicht, ob sie eine akut erkrankte oder chronisch kranke Person, eine junge oder ältere Person betreuen. Entlastung für betreuende und pflegende Angehörige Damit der anspruchsvolle Alltag gemeistert werden kann und die betreuenden Angehörigen nicht selbst erkranken, bietet das Rote Kreuz Baselland mit seinen Entlastungsdiensten wertvolle Unterstützung. Dazu gehören Dienstleistungen, die eine direkte oder indirekte Unterstützung für Betreuende bieten: wie der Notruf, Fahrdienst, Besuchsdienst, die Entlastung für pflegende Angehörige mit dem ‹Dementia Care› und die Familienentlastung. Kostenlose

Beratungsangebote stehen zur Verfügung. Kurse und Erfahrungsaustauschtreffen Das Rote Kreuz Baselland unterstützt die pflegenden Angehörigen und Freiwilligen, die eine an Demenz erkrankte Person betreuen mit spannenden Kursen. Rufen Sie uns an und bestellen Sie das neue Kursprogramm 2020: Telefon 061 905 82 00. Alle Kurse auch auf www.srk-baselland.ch/bildung. Auf www.pflege-entlastung.ch finden Interessierte eine Übersicht zu Angeboten und Tipps für den Umgang mit pflegebedürftigen Personen. ROTES KREUZ BASELLAND

Das Rote Kreuz Baselland entlastet pflegende Angehörige. FOTO: Z VG

Kolumne

Thomas Weber als Vorsänger

Sissach Anekdoten von der Ebenrain-Nacht BENILDIS BENTOLILA

An der legendären Ebenrain-Nacht zum Jubiläum «100 Jahre Landwirtschaftliche Bildung Ebenrain» stimmte die Ebenrain Musik das Baselbieter Lied an. Thomas Weber, oberster «Chef» der Bauernfamilien, der zuvorderst sass in der Aula, erhob sich, drehte sich gegen den vollen Saal und sang laut und deutlich die erste Strophe. Ich kramte den Liedtext hervor aus meiner Schreibmappe, den ich immer dabei habe, für den Fall des Falles. Die zweite Strophe folgte und Thomas Weber agierte weiter als Vorsänger. Er hatte bereits die dritte Strophe angefangen, aber da winkte Dirigent Thomas Schneider ab. Ich fragte den Regierungsrat: «Können Sie alle vier Strophen auswendig?» Aber sicher, war die Antwort. Ich verriet, dass ich nur zwei Strophen auswendig weiss. Thomas Weber schaute mich an, schmunzelte und meinte: «Frau BentoAnzeige

lila, Sie, mit Ihrem Dialekt, sind entschuldigt.» Robert Wenger und Matthias Hofer, beide ehemalige Lehrer und Schulleiter, sorgten für den Höhepunkt der Höhepunkte an diesem Abend. In zehn Kapiteln beleuchteten sie während einer Stunde in Versform, untermalt von alten und uralten Bildern, die vergangenen 100 Jahre landwirtschaftliche Bildung im Baselland. Wir hätten gerne weiter zugehört. Hier «Kapital 3 – Alte Kameraden» Klassenfoto von 1921, die jungen Herren alle in Anzug und Krawatte. Me seet’s uf däre flotte Fotti (links dr Max und rächts dr Otti), wie nobel dennzumool die Heere sich uusebutzt hänn zum go Leere. Derby het’s doch – ganz im Vertraue – no wyt und bräit gar käini Fraue? Die sinn zum Glügg so nodisno denn spöter ändlig au no ko! Syt denn wird’s schuelisch als wie gletter es kömme aber au no Stedter,

grieni, roti – au Studänte, jungi, alti – bald in Ränte – wo s Läbe mit dr Scholle sueche im Multikulti-Agrochueche! Dasch prächtig gsi und miir hänn gmerggt, s het biologisch d Vyylfalt gsterggt! Aufsehen erregte auch der Verein Ehemalige Ebenrain in seinem Raclettestübli, wo an der Wand eine grosse Banderole aufgemacht war mit dessen Logo. Da stand – übrigens ebenfalls auf den Trinkbechern: «100 Jahre Landwirtschaftliche Bildung Ebenrain – 118 Jahre Ehemalige Ebenrain – Die Ehemaligen legten den Grundstein!» Die Verantwortliche Gastronomie, Isabel Weitnauer, und der Präsident der Ehemaligen, Michael Sutter, erzählten, Gäste, welche die Aussage lasen, hätten gezweifelt, ob das stimme. Manche hätten gar angefangen zu rechnen. Und schliesslich geäussert: «Also das spielt ja jetzt keine Rolle mehr.»

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Amt für Justizvollzug eine logische Folge ist. Zudem unterstehen beide Organisationseinheiten Vorgaben des Bundesamts für Justiz, und sowohl das MZjE wie auch das AJV sind eingebunden in das Straf- und Massnahmenvollzugskonkordat Nordwest- und Innerschweiz. Kostenneutral und ohne personelle Auswirkungen Die Eingliederung des MZjE als Hauptabteilung in das Amt für Justizvollzug hätte keine personellen Auswirkungen, arbeiten doch beide Organisationseinheiten wie bisher mit dem angestammten Stellenetat: MZjE 61 Vollzeitstellen, das AJV 56 Vollzeitstellen. Rechtlich müssten vor allem die Verordnung zum Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz und die Dienstordnung der Sicherheitsdirektion angepasst werden: Dort ist das Massnahmenzentrum für junge Erwachsene Arxhof als Dienststelle aufgeführt. SID

Kanton testet neuartige Wildtierwarnanlage 634 Verkehrsunfälle mit Wildtieren wurden im Kanton Baselland im Jagdjahr 2018/2019 registriert. Um diese Zahl zu reduzieren, testet der Kanton ab November auf der Holzenbergstrasse bei Ziefen eine neuartige Wildtierwarnanlage. Nähern sich Wildtiere der Strasse, werden sie von Sensoren erfasst, die an Randleitpfosten montiert sind. Die ebenfalls an den Pfosten angebrachten orangen Blinklichter machen die Ver-

kehrsteilnehmenden dann auf die mögliche Gefahr aufmerksam. Bei blinkenden Randleitpfosten ist das Tempo zu reduzieren. Während zwei Jahren prüft der Kanton in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit des Wildwarnsystems prüfen. OBZ

Eine Signalisationstafel «Elektronische Wildwarnanlage» macht die Verkehrsteilnehmenden auf die Teststrecke aufmerksam. FOTO: Z VG


Diverses

Fit-mit-peter.ch – Klassische Massage – Aquafitness – DogScooter Training – Hundemassage

ObZ

31. Oktober 2019

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Region Liestal

ObZ 31. Oktober 2019

Die Bankfiliale für heutige Bedürfnisse

Pilotprojekt Die UBS testet ein neues Filial-Format – auch in der Nähe von Liestal MARC S CHAFFNER

«In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass sich die Kundenbedürfnisse im Zug der Digitalisierung stark ändern», sagt Martin Kuhni. Die Schalterfrequenz, beispielsweise für Bargeldbezüge, nehme von Jahr zu Jahr ab. Martin Kuhni ist Leiter der UBS-Geschäftsstelle Muttenz und arbeitet eng mit dem Geschäftsstellenleiter von Pratteln, Orkan Ibisoski (siehe Bild), zusammen. Pratteln ist einer von zehn Orten in der Schweiz, wo die UBS zurzeit ein neues Filial-Format testet, das den den neuen Kundenbedürfnissen Rechnung trägt. Auf den ersten Blick hat die neu gestaltete Filiale in Pratteln nicht mehr viel mit dem traditionellen Bankschalter zu tun. Mussten sich die Kundinnen und Kunden früher auf engem Raum zusammenquetschen und Schlange stehen, finden sie heute eine offene «Landschaft» vor: Eine Lounge lockt mit bequemen Sitzgelegenheiten, die Wartezeit kann man sich in der Kaffee-Ecke oder an einem Tisch mit integriertem Info-Touchscreen vertreiben, die Kinder können sich an einem Game-Bildschirm betätigen. Konkrete Unterstützung am Smartphone oder Tablet In der Mitte des Raums heisst eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter an einem grossen Tisch die Eintretenden willkommen. Egal, ob man den aktuellen Kontostand wissen will oder eine Frage zur Dritten Säule hat – die erste Ansprechperson hilft unkompliziert weiter. Auch wenn es um «digitale» Themen geht: Bringt jemand das eigene Smartphone mit, wird ihm oder ihr am eigenen Gerät erklärt, wie die BankingApp installiert und bedient wird. Für diese Kurzberatungen stehen alle technischen Hilfsmittel zur Verfügung: Anschlusskabel für sämtliche Mobilgeräte, UBS-eigene Tablets für Demonstrationszwecke, ein grosses Wand-Display, das sich auch für die Beratung von Gruppen eignet.

Auch «Augmented Reality» kommt zum Einsatz: Anhand einer (materiell existierenden) Pyramide erklärt die Kundenberaterin oder der Kundenberater die verschiedenen Vorsorge-Lösungen. Wird die Pyramide durch die KameraFunktion eines Tablets mit der entsprechenden App betrachtet, dann wird das Modell zum Leben erweckt: Animationen erscheinen wie eine zweite Schicht über dem physikalischen Objekt und stellen das Erklärte bildlich dar. «Augmented Reality» mag man für eine Spielerei halten, sie ist aber eine zukunftsweisende Technologie, um komplexe Informationen zugänglicher zu machen. Digitale Nutzung nimmt stark zu Nicht nur die Schalterfrequenz nimmt seit Jahren ab, auch die Bancomaten werden immer seltener genutzt. Der Grund dafür sei, dass ein Grossteil der Kunden Zahlungen digital abwickle, erklärt Martin Kuhni. Im Gegenzug nimmt die Nutzung der Banking-App der UBS stark zu. Fast die Hälfte aller Kunden, die UBS Mobile Banking nutzen, verwenden ausschliesslich die App, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Auch Fremdwährungen könne man über drei Klicks auf dem Mobilgerät bestellen. Persönliche Beratung bei komplexen Themen Trotz der modernen Technik hat eine persönliche Beratung nicht ausgedient,

wenn es um komplexere Themen geht, sei es eine Hypothekar-, sei es eine umfangreiche Vorsorge-Beratung. «In solchen Fällen besuchen die Kundinnen und Kunden sehr gerne die Filiale und nehmen eine Beratung in Anspruch», stellt Martin Kuhni fest. Für kürzere Beratungen steht in Pratteln ein mit einer Milchglasscheibe abgetrennter Bereich im Erdgeschoss zur Verfügung, der sogenannte «Privacy Corner». Für längere Beratungen, die mehr Privatsphäre erfordern, wechselt man in ein Beratungszimmer im ersten Stock. Wird eine spezialisierte Beraterin oder ein spezialisierter Berater benötigt, kann eine Videokonferenz aufgeschaltet werden, beispielsweise zur Filiale Muttenz. Dass gerade Pratteln als eine von zehn Geschäftsstellen zur Pilot-Filiale umgebaut wurde, hat mit dem Standort zu tun: «Pratteln ist eine sehr moderne Gemeinde, die sich stark entwickelt, auch baulich», erläutert Martin Kuhni. Die UBS-Filialen werden sich künftig in drei Formaten präsentieren: Für kleinere Gemeinden ist das neue Format ideal, in der Grundbedürfnisse wie Kontoeröffnung oder Beratung im digitalen Bereich abgedeckt wird. Die nächsthöhere Stufe ist die «Advisory Branch» mit Fokus auf Beratungen, wie sie in grösseren Gemeinden wie beispielsweise Muttenz zum Zug kommt. In grösseren Städten schliesslich ist die UBS mit «Flagship Stores» vertreten, wie die Filiale am Bankverein in Basel.

Der Kundenberater steht für alle grundlegenden Bank-Fragen zur Verfügung und leistet Hilfestellung beim digitalen Banking. FOTO: M. SCHAFFNER

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20 Jahre Curaviva BL Liestal Talkrunde mit Röbi Koller

URS ULA ROTH

«Daheim oder im Heim?» Zu diesem Thema hatte Curaviva Baselland in den Martinshof in Liestal eingeladen. Der Anlass fand grosses Interesse. Daniel Bollinger, Präsident Curaviva Baselland, begrüsste die Besucher. Grundlagen sind Nächstenliebe, je näher uns ein Mensch steht, desto mehr haben wir das Gefühl, helfen zu wollen. Helfen kann aber auch überfordern, wie weiter … Das waren die ersten Worte von Fernsehmoderator Röbi Koller. In der Talkrunde waren Menschen mit langjähriger Erfahrung mit Kranken oder Pflegebedürftigen. Hanspeter Meier, Co-Präsident graue Panther, er pflegt seine demente Frau zu Hause. Dorli Biedert, geb. 1928, wohnhaft in der Stiftung Hofmatt. Als Krankenschwester hat sie die Gemeindepflege aufgebaut. Marietta Jeker, pensionierte Pflegefachfrau und PD Dr. Klaus Bally, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, Universitäres Zentrum für Hausmedizin beider Basel. Röbi Koller zeigte einen kurzen Film, in dem der Schriftsteller Franz Hohler erzählte, wie er seine Eltern im Alter begleitet hat. Seine Fürsorge für die alten Eltern berührte.

Anschliessend befragte Röbi Koller seine Talkteilnehmer über ihre Erlebnisse. Über den Alltag mit pflegebedürftigen Menschen. Möglichkeiten wurden aufgezeigt, Fragen gestellt. Das Wichtigste ist, sich schon in jüngeren Jahren damit auseinanderzusetzen, wie man sich das Leben im Alter vorstellt. Wo möchte ich wohnen, wer sollte mich pflegen, wenn ich krank werde. Eine Allgemeinlösung gibt es nicht. Curaviva wollte mit dieser Talkrunde zum Denken anregen, so Jolanda Eggenberger, Geschäftsführerin Curaviva Baselland. Curaviva feiert 1999 wurde der «Verband gemeinnütziger Baselbieter Alters- und Pflegeheime» gegründet. 2011 trat er dem nationalen Dachverband Curaviva bei und ist seit dem 1. Mai 2011 unter dem Namen Curaviva Baselland tätig. Sie sind eine Anlaufstelle für Informationen rund um das Thema Alter und Betreuung im Alter. Curaviva vertritt über 30 Trägerschaften, die mit einem Leistungsauftrag der Baselbieter Gemeinden 33 Alterszentren betreiben. Röbi Koller leitete die Talkrunde souverän. Ein interessanter Abend mit vielen Denkanstössen.

Die Talkrunde mit Hanspeter Meier, Co-Präsident graue Panther, Dorli Biedert, ehemalige Kranken- und Gemeindeschwester, Moderator Röbi Koller, Mariette Jeker, pensionierte Pflegefachfrau, PD Dr. Klaus Bally, Facharzt für Allgemeine Medizin, Universitäres Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel (v. l.) FOTO: U. ROTH

Wenig Trauben, gute Qualität

Rätselspass mit der ObZ

Dieses Werbefeld wird beachtet!

2019 war ein herausforderndes, anstrengendes Rebjahr, wie Rebbaukommissär Andreas Buser vom EbenrainZentrum letzte Woche an einer Medienkonferenz in Liestal erläuterte. Die Trockenheit sei teilweise und vor allem in Verbindung mit den hohen Temperaturen nachteilig gewesen. Die Summe aller Einflüsse habe den Sönderungsaufwand beträchtlich erhöht und die Gesamterntemenge auf eine tiefe mittlere Ernte verringert. Den Rebleuten sprach Andreas Buser ein Lob aus. In einem klimatisch schwierigen Rebjahr wie 2019 sei es umso wichtiger, in den Reben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Kulturmassnahmen zu ergreifen, als in einem einfacheren Jahr wie 2018. «Das ist in auch in diesem Jahr in den meisten Fällen gut gelungen», betonte Buser. Die diesjährige Ernte begann erstaunlich früh Mitte September und war zum grossen Teil bis Mitte Oktober abgeschlossen. Die Zehn-Jahres-Mittelernte 2009 bis 2018 von 795 Tonnen wurde bei weitem nicht erreicht werden. Bis zum Stichtag vom 21. Oktober wurde die zweittiefste Gesamtmenge seit 20 Jahren gemessen. Die Qualität ist dafür sehr vielversprechend: gute Zuckergehalte, gut entwickelte Aromatik. «Aus diesen Trauben lassen sich Weine in einer sehr guten Qualität herstellen», ist Andreas Buser überzeugt. OBZ

Auflösung der letzten Woche

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«Opéra»

Interessiert? Wir beraten Sie gerne Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch

LÖSUNG 43/2019: KLAVIER

pr. Das Orchester Liestal lädt ein zu einem mitreissenden «Opéra»-Abend mit Werken von: Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Pietro Mascagni, Giacomo Puccini, Camille Saint-Saëns, Max Bruch, Georges Bizet, Édouard Lalo. Samstag, 9. November, 20 Uhr; Sonntag, 10. November, 17 Uhr, KV-Saal, Liestal, Vorverkauf in der Buchinsel Liestal, Eintritt 30/20 Franken


ObZ

31. Oktober 2019 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal Amüsante Abendunterhaltung

Ruth’s Augenblicke

Liestal 14. Spielsaison für das Variété im Werkhaus BEAT EGLIN

In Liestal erlebt das Variété eine Glanzzeit. Schon zum 14. Mal öffnet das «Variété im Werkhaus» vom 22. Oktober bis zum 2. November 2019 seine Türen für das Publikum. Die von Bernhard Fröhlich gegründete Institution wird vom Gastgeberpaar Yvonne und Eric Rütsche erfolgreich weitergeführt. Das Publikum sitzt an Vierertischchen. Wer schon bei Türöffnung kommt, hat genügend Zeit, um sich bei einem kleineren oder grösseren Abendessen auf die Show einzustimmen. Von der «Kleinigkeit im Glas» über Salat oder Suppe bis hin zu Gemüsecurry, Poulet-Pastetli oder Stroganoff hat es für alle etwas auf der Karte. Die Gaumenfreuden werden vom Kulturhotel Guggenheim geliefert. Schon fast zum Inventar gehört die Compagnie Due. Die beiden skurrilen Clowns überbrücken mit ihrer fein-sinnigen und auch tölpelhaften Art die Zeit zwischen den Auftritten der Akrobaten. Sie glänzen nicht nur mit ihren lustigen Nummern, sondern auch mit ihren Kostümen und Frisuren. Die Künstler marschieren zu Beginn gemeinsam durch das Publikum auf die Bühne und holen sich damit ihren ersten Applaus. Dieses Jahr setzten die Veranstalter auf regionale Nachwuchstalente. Florence Wenk, die hauptberufliche Pflegefachfrau, singt und wird vom Pianisten, Akkordeonisten und Sänger Thomas Kull professionell begleitet. Schülerinnen und Schülern des Liestaler «Move in Arts» wird Gelegenheit geboten, ihr Können einem grösseren Publikum zu demonstrieren. Tanz und Ballett sind ihre Spezialitäten. Aber

Die Show ist zu Ende.

FOTOS: B. EGLIN

auch internationale Acts sind dabei. Ronja Siewert zeigt eine eindrückliche Strapaten-Nummer und Sophie Altmann jongliert mit Keulen. Hoch hinaus wagt sich Anna Emilie Pedersen am Trapez und bei Lucy & Lucky Loop muss man zuerst herausfinden, ob sie uns musikalisch mit ihren Ukulelen oder mit köstlicher Akrobatik begeistern wollen. Es ist beides in wunderbar wechselnden Kombinationen. Weitere Fotos und Filme: www.fotoshopper.ch

Lucy und Lucky Loop.

Ringkunst.

Lieblingssong Endlich mal auf die Bühne stehen

Singings Soul in ihrem Element.

Gastgeber Eric Rütsche heisst seine Gäste willkommen.

Musik und Gesang mit Florence Wenk und Thomas Kull.

Sing deinen Song

pr. Die Singschule Martinvoice Liestal lädt dich ein, deine Stimme zu erheben. Ein Singabend der besonderen Art: Du

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bist eingeladen, deinen Lieblingssong vor Publikum zu singen, mit Klavierbegleitung oder Karaoke. Sei mutig und

FOTO: ERICH VÖGTLIN

erlaube dir, die Bühne des Mandirams zu «rocken», deiner Stimme, die so gerne klingt, Raum zu geben, zu wirken lassen und so die Zuhörenden zu berühren. Welch ein schöner Moment, erleben zu dürfen, wie Emotionen nahe gehen und Gänsehaut auslösen können. Die Singing Souls der Gesangsklasse von Martin von Rütte werden ebenfalls einen Song zum Klingen singen. Lass dich von ihnen inspirieren und sie durch dich! Melde dich per Mail mit der Angabe deines Songs bei Tanja verbindlich an: tanja@martinvoice.com. Obacht: Die offene Bühne stellt zehn Plätze zur Verfügung. «S het solang s het.» Wir freuen uns, dass du auch zur Singing Tribe Martinvoice stössest. Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten und Spenden für die Singing Show 2020 sind höchst willkommen. Samstag, 2. November. Vorprobe 17.30 Uhr, Anlass: 19 Uhr. Mandiram Liestal, Hanro Areal, Benzburweg 20b. www.martinvoice.com.

Wir sind vernetzt. Wir alle, auch die, welche gar nicht vernetzt sein wollen. Im World Wide Web hängen wir alle irgendwie drin, manche wissen es bloss nicht. Auch die ältere Generation hat zu Hause einen PC oder zumindest einen Laptop. Oder ein Tablet. Nicht nur die Jungen, auch die Pensionierten sind ständig mit dem Phone in der Hand unterwegs. Grosseltern knipsen wie wild Fotos von ihren einzigartigen Enkelkindern. Sie beherrschen gar Selfies mit den Kleinen. Wenn sie hüten, werden dem Mami die Pics per Whatsapp sofort ins Büro gesendet. Mami zeigt sie stolz den Kolleginnen, und wenn sie abends die Sprösslinge abholt, weiss sie bereits genau, was tagsüber los war. Die Kleinen müssen gar nichts mehr erzählen. Meine Kollegin, ursprünglich Kanadierin, sagt, sie habe vergessen, wann sie zum letzten Mal einen von Hand geschriebenen Brief oder eine Karte heim gesendet habe. Sie sei zwar täglich mit ihrem Heimatland in Kontakt, unkompliziert, vielleicht oberflächlich, jedoch stetig, über Skype oder Whatsapp, aber einen Brief schreiben – das sei vorbei. Doch auch sie hatte damals laut reklamiert, als das Postamt an ihrem Schweizer Wohnort schliessen musste. Über Themen dieser Art diskutierten wir kürzlich im Freundeskreis, wie sehr sich die Welt auch in dieser Hinsicht verändert hat, wie sehr wir uns aber freuen, wenn uns jemand eine Karte, oder einen von Hand geschriebenen Brief sendet, weil dies zur Kostbarkeit geworden ist. Dann hat uns Julia alle zum Staunen gebracht. Seit vierzig Jahren, ja, seit genau vierzig Jahren schreibt sie ihrer Schwester jeden Freitag einen Brief, von Hand. Und genau so erhält sie selber jeden Samstag einen Brief von ihr. Sie haben sich in all den Jahren alles geschrieben, sämtliche schweren und auch guten Erlebnisse dieser langen Zeit geteilt. Ihre über zweitausend Briefe sind wahre Lebensberichte. Jeden Samstag eilt Julia fröhlich zum Briefkasten, gespannt das Schreiben ihrer Schwester erwartend. Julia ist nicht etwa «hinter dem Mond» daheim. Sie besitzt ein Handy, macht wunderbare Fotos damit, sie ist online, auch im fb. Die Kostbarkeit des Briefeschreibens aber hat sie gepflegt, und dadurch hat sie sich eine Würde im Alltag bewahrt, welche das Netz so nie bieten kann. RUTH PETITJEAN-P LATTNER

Psychosetagung stösst auf grosses Interesse Gut 150 Fachpersonen haben an der ersten Psychosetagung der Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland diese schwerwiegende und für die Prognose teils problematische psychische Erkrankung diskutiert. Psychosen können im chronischen Verlauf zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Brigitte Contin, zeigte sich als Gastgeberin sehr zufrieden mit dem Anlass.

Psychosen fordern Ärztinnen und Ärzte, Psychologen und weitere Fachleute heraus, wie kaum eine andere psychische Erkrankung. Sie gehören mit ihrem Realitätsverlust bei den Betroffenen zu den besonders problematischen Erkrankungen in der Psychiatrie. Die Schizophrenie und andere psychotische Störungen figurieren unter den häufigsten Invaliditätsursachen bei jungen ErPSYCHIATRIE BASELLAND wachsenen.

Privatdozent Andor Simon von der Psychiatrie Baselland informiert über die Spezialsprechstunde Bruderholz für psychotische Frühphasen. FOTO: Z VG


Region Liestal

ObZ 31. Oktober 2019

Grüne nominieren Beeler

Letzter Comedyabend von Falken Events

Liestal Gemeinsamer Auftritt im Wahlkampf mit der SP Einstimmig nominieren die Grünen Liestal und Umgebung Marie-Theres Beeler zur Kandidatin für den Stadtrat für die Legislatur 2020 bis 2024 und sprechen ihr damit weiterhin das volle Vertrauen aus. Mit Marie-Theres Beeler im Stadtrat soll die erfolgreiche Vorwärtsstrategie der rot-grünen Stadtregierung weitergeführt werden. Damit ist für die nötige Konstanz gesorgt, um eine vorausschauende Politik in Liestal weiterzuführen. Marie-Theres Beeler steht für eine nachhaltige Politik und will weiterhin speziell auch ökologische Gesichtspunkte bei der Stadtentwicklung einbringen. Die Grünen Liestal und Umgebung schicken mit Marie-Theres Beeler eine fähige und erfahrene Frau in die

Gemeinsamer Auftritt: Regula Nebiker, Marie-Theres Beeler, Lukas Felix. FOTO: ZVG

Gesamterneuerungswahlen für den Stadtrat Liestal. Marie-Theres Beeler wird in einem gemeinsamen Wahlkampf mit Lukas Felix und Regula Nebiker die rotgrüne Mehrheit im Stadtrat verteidigen, die den beiden Parteien nach dem vergangenen Wahlwochenende weiterhin klar zusteht. Für den Einwohnerrat konnten 33 hoch motivierte und kompetente Kandidierende gewonnen werden. Der Liste gehören gleich viele Frauen wie Männer an und die Kandidierenden vertreten alle Altersgruppen zwischen 20 und 65 Jahren. Sie wurden von der Mitgliederversammlung ebenfalls einstimmig und mit grossem Applaus nominiert. ERIKA EICHENBERGER PRÄSIDENTIN GRÜNE LIESTAL UND UMGEBUNG

Das grösste Insektenhaus von Liestal

25. Baselbieter Naturschutztag Es steht nicht zum Besten um die Vielfalt von Tieren und Pflanzen im Siedlungsgebiet. Der Platz wird enger, die vielen Strassen, Bauten und monotonen Gärten bieten immer weniger Lebensraum für die Natur. Mit dem Bau des grössten Insektenhauses in der Umgebung tritt der Natur- und Vogelschutz entschlossen dagegen an. So entstand im Rahmen des Baselbieter Naturschutztages ein acht Quadratmeter grosses Insektenhaus an einem Abluftkamin der Umfahrung Liestal. Das Insektenhaus bietet Unterschlupf und Nistmöglichkeit für Wildbienen und für eine grosse Bandbreite an Insekten. Seit nun bereits 25 Jahren organisiert der Natur- und Vogelschutz Liestal den Pflegeeinsatz anlässlich des Baselbieter Naturschutztages. Zum Jubiläum hat er

sich etwas Spezielles ausgedacht: ein Zuhause für Insekten und weitere Kleintiere bauen. Als Nebeneffekt verschönerte er dabei eine schlichte Betonfassade beim Abluftkamin des Tunnels der Umfahrung A22 in Liestal. Entstanden ist dabei ein schönes und nützliches Mosaik aus unterschiedlichen Naturmaterialien. In 48 Holzkisten verbauten die 40 Helfer und unzählige Holzscheiter, Bambusstangen, Laub, Holzschnitzel, Holzwolle und Pflanzenstängel. Insgesamt können so schätzungsweise mehrere tausende Wildbienen, Marienkäfer, Florfliegen, Wanzen und Schmetterlinge Eier ablegen oder überwintern. Massgeblich mitgeholfen haben sechs Schulklassen aus Liestal. Diese fingen direkt nach den Herbstferien an, Mate-

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rialien zu suchen und in die Kisten zu füllen. Bereits am Freitag vor dem Naturschutztag brachten die über 90 Schüler ihre sorgfältig gebauten Elemente. Am Samstag, 26. Oktober, fanden sich Anwohner, Vereinsmitglieder und weitere Helfer ein, um das Projekt fertigzustellen. Am Mittag war eine Stärkung für alle fällig: «Gulaschbombe» mit Brot und Getränken sollten die vielen Helfer stärken. Genüsslich wurde die Gulaschsuppe in Gamellen ausgelöffelt. Danach waren noch die restlichen paar Holzisten zu befüllen, bevor das Insektenhaus komplett fertigmontiert wurde. Ein Werk, auf welches alle Beteiligten mit einem müden, aber auch einem stolzen Auge blicken dürfen.

Mit Charles Nguela

pr. Nach mehreren Jahren und tollen Künstlern, die nach Liestal kamen, führt Falken Events am 8. November seinen letzten Comedyabend durch. Dies wiederum im schönen Pfarrsaal Bruder Klaus in Liestal. Mit Charles Nguela konnte nochmals ein Swiss-Comedy-Award-Gewinner mit seinem Erfolgsprogramm verpflichtet werden. «Helvetia’s Secret» wird Sie zu Lachtränen rühren. 72 Jungfrauen, die Liebe, ein afrikanischer Gottesdienst, hässliche Babys, ein Fahrrad, Geschwister, Nagelpistolen ... Und ein Jamaikaner kommt auch vor. Klingt das nicht interessant? Genau! Ein Amen und ein Halleluja auf den Godfather of Black Swiss Comedy: Charles Nguela! Tabulos, bitterböse und absolut politisch inkorrekt: In seinem neusten Programm «Helvetia’s Secret» enthüllt er die intimsten Geheimnisse der Schweizer Gesellschaft. Nach dem Gewinn des Swiss Comedy Award 2014 hat sich für Charles Nguela einiges verändert. Nein, er ist noch immer nicht reich, aber seine Mutter liebt ihn immer noch. Mit seiner ausdrucksstarken Präsenz, seinem Charme und einem herr-

lich unbeschwerten Lachen zieht er alle in seinen Bann. Charles nimmt kein Blatt vor den Mund. Unter dem Deckmantel der Comedy enthüllt er Dinge, die andere nur denken, aber nicht auszusprechen wagen. Lassen Sie sich von Charles Lachen anstecken und in die helvetischen Geheimnisse einweihen! Ermöglichen Sie sich, für einen Abend die alltäglichen Sorgen zu vergessen und wieder einmal herzhaft zu lachen! Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende 22 Uhr

Ticketverlosung

Die ObZ verlost 3 x 2 Tickets für den Comedy-Abend mit Charles Nguela am Freitag, 8. November, 20 Uhr, im Pfarrsaal Bruder Klaus in Liestal. Senden Sie bis Montag, 4. November, ein E-Mail an redaktion.obz@azmedien.ch oder eine Postkarte an Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal. Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

NATUR- UND VOGELSCHUTZ LIESTAL

Geschäftsnotizen

Unglaublich, was eine kleine regionale Firma weltweit erreichen kann pr. Erste internationale Partner-Konferenz 2019 – ein kleines Pharmaunternehmen heisst 27 Länder zwischen dem 3. und 6. November 2019 im Bad Bubendorf willkommen! Schaer Pharma aus Itingen, eingebettet im Oberbaselbiet, lässt eine Vielfalt von wirksamen und qualitativ hochwertigen Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und kosmetischen Produkten entwickeln und produzieren – grösstenteils in der Schweiz. Um der Bevölkerung ein gesundes und schönes Leben zu ermöglichen – mit Marken wie beispielsweise Gynofit, Leucen, Eduard Vogt oder Kräuterpfarrer Künzle. Die Marke Gynofit erscheint in über 52 Ländern dieser Welt. Schaer Pharma ist ein typisch schweizerisches Familienunternehmen mit über 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

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tern in Itingen, von denen ein grosser Teil ausbildungsmässig seine Wurzeln in Apotheken und Drogerien hat. Während dem Partner-Kongress werden die Gäste von renommierten Fachpersonen geschult, neuste Studien werden präsentiert und diskutiert. Im Zentrum steht die Gesundheit und das Wohlbefinden der modernen Frau. Der Anlass findet im Hotel Bad Bubendorf statt, welches während dieser Zeit nur für die Schaer Pharma reserviert sein wird. Der Partner-Kongress bietet zudem eine angenehme Plattform für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Export-Partner persönlich kennenzulernen. Neben den Fachvorträgen werden die Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer auch die Schönheit und die Vielfalt des Baselbietes, unter anderem auf einem attraktiven Boots-

ausflug auf den Rhein, erleben dürfen. Beste Werbung für unser schönes Baselbiet! MICHEL SCHAER, INHABER UND GESCHÄFTSFÜHRER

Michel Schaer.

FOTO: ZVG

Bödele à l’Indienne

Indischer Tanz mit Live-Musik im Mandiram pr. Wenn die Tänzerin Shikha atemberaubend schnelle Fussrhythmen, Sprünge, Drehungen und Pirouetten vollzieht und die hellen Glöckchen und Schellen am Fussgelenk die kraftvolle Stimmung unterstreicht, ist die Geschichte, die der virtuose Sänger Shuheb mit dem erstaunlich grossen Tonumfang erzählt, an einem wichtigen Ort angelangt. Die Dramatik des nordindischen, klassischen Tanzes Kathak, der auf überlieferten Geschichten beruht, wird durch lyrische Teile ergänzt, wo mit Händen, Fingern (Mudras) und Armen sowie sparsamer Mimik jene Teile dargestellt werden, die eher die Einkehr symbolisieren. Die klassische indische Kultur entstand weit vor unserer Zeitrechnung. Sie fusst auf einer Tradition, die bis heute gepflegt und auch weiterent-

wickelt wird. Der Jazz-Saxofonist und die indische Flöte Bansuri spielende Ralph schlägt eine Brücke zur europäischen Klangwelt mit dem Klang des Alt-Saxofons. Die unglaublich differenzierte und äusserst klar strukturierte Trommelkunst (Tabla) des Leiters Udhai Muzamdar rundet diese Ur-Musik ab. Der irische Jig-Tanz ist eine der virtuosen Tanzformen, die wohl im gleichen Geist entstanden sind, wie auch der Stepptanz und unser CH-Balztanz, das Bödele. Herzlich willkommen bei der Aufführungen der hochprofessionellen Aufführungen der indischen Stars im Mandiram Liestal. Hanro-Areal, Benzburweg 20b, Abendkasse oder Starticket, www.culturall.ch, www.mandiram-liestal.com.

Charles Nguela, «Godfather of Black Swiss Comedy».

FOTO: ZVG

KMU Liestal sammelt für Weihnachtsbeleuchtung Bald ist es wieder soweit: Am Freitag, 29. November 2019, um 17.30 Uhr wird die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Der Santichlaus wird mit dem Schmutzli das Licht ins Stedtli bringen und Liestal im zauberhaften Licht erstrahlen lassen. Die Weihnachtsbeleuchtung darf für die festliche Stimmung im Stedtli nicht fehlen. Für KMU Liestal ist es jedoch nicht möglich, die gesamten Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung weiterhin alleine zu tragen. Die jährlichen Reparaturen an der Beleuchtung, die Lagerung, Montage und Demontage, sowie die dieses Jahr einmalig anfallenden Kosten für den Ersatz von Aufhängungen und Seilen übersteigen die finanzi-

ellen Möglichkeiten von KMU Liestal. Die Stadt Liestal und die Bürgergemeinde leisten beide einen einmaligen Beitrag für die neue Aufhängung. Damit bleibt jedoch immer noch ein sehr grosser Betrag im Rahmen von 20 000 Franken, welcher KMU zu leisten hat. Engagieren Sie sich für die Weihnachtsbeleuchtung, damit diese weiterhin das Stedtli im vollen Glanz erstrahlen lässt und machen Sie mit beim Crowdfunding: www.lokalhelden.ch/ weihnachtsbeleuchtung oder unterstützen Sie den Erhalt der Weihnachtsbeleuchtung mit einer Spende: KMU Liestal: CH85 0076 9204 6843 2200 3, Vermerk: Weihnachtsbeleuchtung. KMU LIESTAL

Emotionale Songs Seit mehr als 45 Jahren begeistert und fasziniert Roli Frei in unterschiedlichsten Formationen das Publikum im Inund Ausland immer wieder neu mit seiner einzigartigen Stimme, die leidenschaftlich und feinfühlig bei ganz leisen und feinen Tönen genau so überzeugt, wie wenn er damit Wut oder Empörung lautstark und kraftvoll zum Ausdruck bringt. Der unmittelbaren emotionalen Berührung auf die eine oder andere Weise kann man sich als Zuhörer dabei nie entziehen. «Ja, meine Stimme ist ein Geschenk», gibt der Musiker unumwunden zu. «Dafür bin ich sehr dankbar!» Im fast ausverkauften Guggenheim gab der lokale Künstler ein grossartiges Konzert, welches nicht so schnell vergessen wird. Das Versprechen sei hiermit abgegeben: Roli Frei & The Soulful Desert ist eine sich rundum lohnende musikalische Reise. ERIC RÜTS CHE

Der Singer/Songwriter Roli Frei beehrte das Guggenheim. FOTO: DORIS DE MATTEIS


Region Liestal

ObZ 31. Oktober 2019

Treffen auf dem Ärdbeerihübel

Trotz Regenwetter trafen sich die Delegierten des Musikverbands Beider Basel in grosser Zahl auf dem idyllischen «Ärdbeerihübel», wie Seltisberg jeweils liebevoll genannt wird. Zur Begrüssung spielte die Regionale Jugendband Liestal unter der Leitung ihres Präsidenten Michael Altermatt. Der Gastgeberverein, die Musikgesellschaft Seltisberg, spendierte den Delegierten zur Feier ihres 125-jährigen Bestehens den Begrüssungs-Apéro. Keine hohen Wellen warfen die Tagesgeschäfte. Das ist nicht zuletzt ein Ergebnis des gut funktionierenden Verbandsvorstands unter der Führung des Präsidenten Peter Jeger. Auch die Musikkommission unter der Leitung von Manfred Cueni hat ihre Aufgaben gut im Griff. Die von Kassierin Sandra Freund vorgetragene Jahresrechnung schloss sehr positiv ab. Jedoch wird im kommenden Jahr mit einem Aufwandüberschuss gerechnet. Einen regelrechten Werbespot für seine Gemeinde liess der Gemeindepräsident Bernhard Zollinger vom Stapel. Der Landratspräsident Peter Riebli betonte seinerseits in seiner Grussbotschaft die Wichtigkeit der Vereine und Verbände im Allgemeinen für Gesellschaft und Gemeinwohl. Besonders lob-

te er die Musikvereine für die Bereicherung der Anlässe im Dorf und für ihre Jugendarbeit. Manfred Cueni musste leider das Ausscheiden von Jana Schneider aus der Musikkommission vermelden. Sie zieht aus beruflichen Gründen in die Ostschweiz. Dafür konnten jedoch gleich zwei neue Mitglieder für die Musikkom-

Heiser aber trotzdem überzeugend präsentierte Maggie Hochuli das Musikfest. FOTO: H. P. THOMMAN

mission gewonnen werden. Einerseits ist dies Isabelle van Rijs, welche die Jugendmusik Gilgenberg und den Musikverein Konkordia Nunningen dirigiert. Der zweite Neuzuzug ist Thierry Rau aus Sissach. Dieser ist Dirigent der Jugendmusik Muttenz, der Stadtmusik Sursee und interimsmässig des Musikvereins Sissach. Diese hochkarätigen Neuzugänge werten die Musikkommission mit Sicherheit auf. Trotz angeschlagener Stimme präsentierte Maggie Hochuli, die OK-Präsidentin des Kantonalen Musikfestes 2020 in Bubendorf, den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Sie tat dies sehr anschaulich mit Smileys in drei Farben. Für einmal hatte Verbandsvorstandsmitglied Peter Börlin «den Hut» des Schweizerischen Blasmusikverbands an. Mit diesem überbrachte er die Grüsse des Schweizerischen Dachverbands. Ebenfalls Grüsse überbrachte der Präsident des Alemannischen Musikverbands, Peter Häsler. In seiner Rede hielt er fest, dass sich auch sein Verband mit den gleichen Themen und Nöten rumschlägt wie die beiden Basel. Mit dem von der Gemeinde offerierten Kaffee fand auch die 13. Delegiertenversammlung des MVBB ihr Ende.

Montagswanderung der evang. ref. Kirche Frenkendorf-Füllinsdorf

Blick auf Schloss Wildenstein.

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Schreiber vs. Schneider auf Schloss Wildenstein Bis auf den letzten Platz besetzt war der Festsaal von Schloss Wildenstein am Dienstag, dem 22. Oktober 2019. Nachdem Vorstandsmitglied Eveline Jakob die beiden Künstler dem Publikum vorgestellt hatte, legten die beiden, aus der Coop Zeitung bekannten und beliebten Kolumnisten Sybil Schreiber und Steven Schneider, los und präsentierten ihr Programm «Mein Leben als Paar». Beide einmal «live» erleben, das wollte das angereiste Publikum! Die vielen lebensnahen Episoden wurden so herrlich und erfrischend abgehandelt, dass es eine wahre Freude war, ihnen zuzuhören. Die heiter geschilderten Alltagssituationen sind nicht etwa einzigartig, sondern auch ganz alltäglich und könnten auch uns treffen. Am Schluss ernteten sie einen

herzlichen, wohlverdienten und langanhaltenden Applaus. Mit diesem gelungenen Abend, den zwei tollen Kolumnisten, denen man noch hätte stundenlang zuhören können, und einem dankbaren und begeisterten Publikum ging der letzte, kulturelle Anlass des Vereins in diesem Jahr zu Ende. Bevor sich das Schloss Wildenstein aber in den Winterschlaf begibt, findet als krönender Abschluss am Freitag/Samstag, 15./16. November 2019 der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Nächster Anlass: Weihnachtsmarkt 2019 Freitag, 15. November, 14–21 Uhr, Samstag 16. November, 12–20 Uhr Neu an beiden Tagen: Märchenerzählerin (Shuttlebus-Betrieb ab Parkplatz Zeughausareal Bubendorf) VEREIN «FREUNDE VON SCHLOSS WILDENSTEIN»

HANSPETER THOMMEN

Von Renggelts nach Bubendorf

Dieses Mal hatte sich der Wanderleiter Theo Haug ein spezielles Motto ausgedacht. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Nahe ist doch auch sehr schön. Über zwanzig Teilnehmer-/innen trafen sich am vergangenen Montag beim Bahnhof Frenkendorf–Füllinsdorf. Und so ging es dann mit der Bahn um 13.14 Uhr nach Liestal. Dort stieg man um in den Bus Nr. 71. In Arboldswil–Renggelts stieg die Wandergruppe dann aus. Und von dort ging es dann schön auf Schusters Rappen via Arxhof und Schloss Wildenstein nach Bubendorf. Der Wildenstein ist ja für jeden in unserer Gegend ein Begriff, so natürlich auch das Schloss Wildenstein. Im Restaurant Schmiedstube in Bubendorf durften dann die Wanderer das wohl verdiente Zvieri einnehmen. Danach gings dann gemeinsam wieder zurück mit dem Bus nach Frenkendorf und Füllinsdorf. Leider konnte Theo Haug krankheits-

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Schreiber vs. Schneider begeisterten.

FOTO: Z VG

Hattrick für den TV Liestal

Die Wandergruppe unterwegs zum Arxhof und Schloss Wildenstein. bedingt die Wandergruppe nicht leiten. Kurzfristig sprang der pensionierte Pfarrer Reiner Jansen ein. Die nächste Wanderung findet statt am Montag, 4. November 2019. Man

muss sich nicht anmelden. Informiert wird man rechtzeitig in den beiden Amtsanzeigern Frenkendorf und Füllinsdorf. Auch im Kirchenblatt kann man es lesen. DIETER WUNDRAK-GUNST

Auch die Landwirtschaft hatte einiges zu zeigen.

Aktuell

FOTOS: H. WUNDRAK-GUNST

Letztes Wochenende fand in Gipf-Oberfrick die NWS-Meisterschaft statt, wo mehrere Einzel- und Paarwettkämpferinnen sowie Gruppen des Turnvereins Liestal mit von der Partie waren. Am Samstag starteten die jugendlichen Einzel- und Zu-Zweit-Gymnastinnen sowie die Jugendgeräteriege. Die amtierende Schweizer Meisterin Céline Thür machte ihrem Titel alle Ehre und führte die Rangliste auf den Rängen 1 und 2 an (Keulen 9.81, oHg 9.67). Mit etwas weniger als zwei Zehntel Abstand folgte ihr Annika Gallo auf dem 4. Platz (9.49 oHg). Dicht dahinter platzierte sich Meron Dagembrahn als 5. und 6. (Keulen 9.46, oHg 9.34). Die beinahe interne TVL-Rangliste schliesst Celine Brunner mit der Note 9.31 (oHg) auf dem 7. Rang ab. Cheyenne und Tanisha Simon, die beiden Vize-Schweizer Meisterinnen, konnten sich mit ihren Küren zu zweit ebenfalls auf dem 1. und 2. Platz feiern (oHg 9.57 Reif 9.52). Die Gerätejugendgruppe erreichte mit ihrer Gerätekombination und der Note 9.07 den 5. Rang. Am Sonntag waren die Aktiven an der Reihe: Carla Thür nahm am Einzelwettkampf Gymnastik teil, indem Handgerät und ohne Handgerät je eine Kategorie darstellten. Mit der Note 9.40 durfte sie mit ihrer Kür ohne Handgerät die Bronzemedaille entgegennehmen. Mit dem Ball klassifizierte sie sich auf dem 10. Rang (9.43). Dem Gymnastik-Duo Jessica Simon/Samira Walliser gelang der dritte Sieg aus Liestaler Sicht mit der Note 9.68 (Ball). Mit ihrer Kür ohne Handge-

Die Gymnastikriege erreichte den 2. Rang. FOTO: Z VG rät (9.51) verdienten sie sich die Silbermedaille und konnten somit ebenfalls einen Doppelsieg feiern. Sonntagnachmittags gaben die Liestaler Aktivgruppen ihr Bestes und konnten zwei weitere Podestplätze einstreichen: Auf Platz 2 in der Gymnastik Bühne turnte sich die Gymnastik oh-ne Handgerät mit der Note 9.38 und auf dem 3. Rang in der Sparte Team Aerobic platzierten sich die Liestalerinnen mit der Note 9.27. Die Gymnastikriege zeigte sich das letzte Mal mit der BallKür und verpasste mit der Note 9.24 das Podest nur knapp und erreichte den 4. Platz. Der TV Liestal gratuliert seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesen REBECCA PIERER, TV LIES TAL Resultaten.


Diverses Amtliche Anzeigen

ObZ

31. Oktober 2019

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Verkauf

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Ableitung Nusshof: Tag der offenen Tür

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Aktuell

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ObZ

31. Oktober 2019

Region Gelterkinden

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Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

«Am schönschte ischs däheim»

Dreierlei trifft Allerlei

Gelterkinden Der Jodlerklub Farnsburg am Jodlerabend mit Überraschungen

pr. Wer singt und spielt, das ist nicht einerlei! Allerlei schöne alte, interessante neuere Volkslieder in verschiedenen Sprachen bringt Ihnen, liebes Publikum, der gemischte Chor Oltingen unter der Leitung von Tabitha Schuler zu Gehör. Dreierlei, ein Trio bestehend aus drei jungen Leuten, bereichert das Programm mit Liedbegleitungen und Solostücken: Florian Gass, Schwyzerörgeli, Angelika Sperisen, Violine und Blockflöte, Fabian Sperisen, Kontrabass. Der gemischte Chor Oltingen lädt Sie herzlich ein zu einem heiteren Konzertabend mit anschliessendem Nachklang in der Niklausstube. Zweierlei wird angeboten: Salziges und Süsses … Konzert gemischter Chor Oltingen in der Kirche am Freitag, 8. November 2019, 20.15 Uhr und Sonntag, 10. November 2019, 17. 15 Uhr.

URSULA ROTH

«Däheim» fühlten sich die Jodlerfans schon beim Eröffnungsstück. Die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, OLK, mit Urs Mangold spielte den «Chirsipfäffer». In seiner Begrüssungsrede kündigte der Präsident des JK, Ruedi Hirsbrunner, einige Überraschungen an. Das erste Jodellied, «Däheim» von Franz Stadelmann, arrangiert von Urs Mangold, sang der JK Farnsburg mit musikalischer Begleitung der OLK. Das zweite Stück hiess «s Baselbiet mys Heimätländli». Die erste Überraschung wurde präsentiert. Die Jodler lüfteten den Vorhang. Staunen im Saal. Das neue Bühnenbild des JK war zu sehen, nun standen die Jodler auf dem Gelterkinder Dorfplatz. Ermöglicht hat dies der Gelterkinder Ruedi Schaub, der als Dank von Dirigentin Doris Hirsbrunner den «Goldenen Pinsel» bekam. Begleitet mit einer lustigen Geschichte von Ruedi Hirsbrunner. Die zweite Überraschung war das Jodelduett Stefan und Daniel Eschbach aus Diegten. Sie sind für das Sunnechörli Zämewürfliwil eingesprungen. Die beiden Eschbachs jodelten sich schon mit den ersten zwei Liedern, «Mir singe» und «Vergässe», in die Herzen des Publikums. Dritte Überraschung: Solojodler Peter Wenger wurde von Willi Buser musika-

Jeder Vortrag des JK Farnsburg war eine Augenweide und ein Ohrenschmaus. lisch begleitet. Sie hatten am Eidgenössischen 2019 die Note eins geholt. «Es glunges Mandli» hiess das lustige Lied. Das «Waldverspräche», gesungen vom JK, war ein besinnliches Stück mit herrlichen Jodeleinlagen. «Freud am Läbe» Fröhlich ging es weiter, gestärkt vom feinen Essen und eingedeckt mit Bergen

von Lösli. «Patronetäsche» von und mit Urs Mangold ertönte. Der JK in Kleinformat sang den lustigen «Papagei-Jodel» und «Heuet, heuet, heuet Lüt, wer nöd heuet, chunnt zu nüt». Das Duett Eschbach sowie der JK sangen weitere schöne Jodellieder. Dazwischen wurden Sprüche gemacht und Witze erzählt. Dirigentin Doris Hirsbrunner erhielt den wohlverdienten Dank für ihre

FOTOS: U. ROTH

Arbeit, ebenso wie ihr Mann Ruedi, der als Präsi seine Sache bestens machte. Viele Zugaben wurden herausgeklatscht. Als Letztes sang der JK sein Note-eins-Lied vom Eidgenössischen 2019, «Herbschtmelodie». Bis weit in die Nacht hinein wurde noch getanzt, gelacht, an den Tischen gejodelt und gesungen. Ja, man fühlte sich «däheim».

«Nachklang» in der Kirche Rümlingen Das Festival Neue Musik Rümlingen fand 2019 nicht im Baselbiet, sondern im Engadin statt. Zwischen Lavin und Ardez richteten die Festivalmacher einen Klangweg ein. Einen «Nachklang» davon kann man am 16. November um 20 Uhr in der Kirche Rümlingen erleben. Im kommenden Jahr wird das Festival in Läufelfingen ausgetragen. Am Wochenende vom 21. August 2020 feiert es das 30-Jahr-Jubiläum. Austragungsort im Jahr 2021 wird das Appenzell sein. www.neue-musik-ruemlingen.ch OBZ

Die Chance packen

«Heuet, heuet, heuet Lüt, wer nöd heuet, chunnt zu nüt»: Die Kleinformation des JK sang dieses lustige Jodellied.

Dem «Macher», Ruedi Schaub, wird aufs Herzlichste für das grandiose Bühnenbild gedankt, er bekommt von Dirigentin Doris Hirsbrunner den «Goldenen Pinsel».

Podiumsgespräch «Nicht auf Sand gebaut»

Einsatz für die Natur

Elisabeth Schirmer-Mosset und Ueli Giezendanner wissen beide, was es heisst, als Verwaltungsrat für die Aufsicht über weltweit bekannte Unternehmen verantwortlich zu sein. Elisabeth Schirmer-Mosset, VR der Ronda AG Lausen, kann ausserdem auf eine erfolgreiche Tätigkeit als Bankratspräsidentin der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) zurückblicken. Ihr Engagement in ein gelebtes nachhaltiges Geschäftsmodell hat positive Auswirkungen sowohl auf Kunden wie auf Mitarbeitende und Eigentümer erwirkt und ihre wertorientierte Kultur hat ihr grosses Lob eingebracht. Ueli Giezendanner, VR der Giezendanner Transport AG Rothrist, setzt in der Transport- und Lagerlogistik seit 1984 auf den kombinierten Verkehr und langfristige Partnerschaften, baut auf zukunftsweisende Konzepte, individuelle Lösungen und den schonenden Umgang mit der Umwelt. Auch als Politiker ist ihm die Entwicklung unseres Landes und die Qualität der Gesellschaft wichtig. Zwei erfolgreiche Menschen mit Visionen und Weitsicht inmitten der Herausforderungen des Lebens. Beide haben aufgebaut und bauen auf. Worauf? Gab es Fehlentscheide, die

das Fundament ins Wanken gebracht haben? Ueli Giezendanner geniesst manche schöne Tage mit seiner Familie im sonnigen Tessin, wie bewegen ihn neblige, schleierverhangene Tage? Was, wenn die Räder der vielen Lastwagen nicht rund laufen? Mechanische – und Quarzuhrwerke sind das Produkt von Ronda AG. Diesem Herzstück der Uhr kommt oft wenig Aufmerksamkeit zu, dabei wird das Design der fertigen Uhr ganz entscheidend vom Uhrwerk und damit von seinen Funktionen sowie deren Anordnung auf dem Zifferblatt bestimmt. Was, wenn Sand ins Getriebe kommt? Steht die Zeit dann still? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich die beiden Podiumsteilnehmer am Freitag, den 15. November, um 20 Uhr im gate44 in Böckten. Moderiert wird dieser Event von Ruedi Josuran, bekannt als Journalist, Radio- und Fernsehmoderator (Fenster zum Sonntag, Life Channel, DRS 1), Coach und Autor. Ein besonderes Highlight wird die Darbietung von Sandmaler und Musiker Urs Rudin sein, er macht aus Sand Kunst. Nach dem Anlass findet ein kleiner Apéro statt. MONIKA LUTZ ANWIL KOMMUNIKATION GATE44

Am Samstagnachmittag. 19. Oktober trafen sich leider nur wenige Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Gelterkinden, um diverse anstehende Arbeiten zu verrichten. Die geringe Beteiligung war sicher auch dem garstigen Wetter zuzuschreiben. Erfreulicherweise nahmen auch einige Kinder in Regen-Vollmontur teil und halfen der einen Gruppe beim Aufhängen neuer Nistkästen im Gebiet Mare. Mit Säge, Pickel und Rebschere bewaffnet machte sich die andere Gruppe auf den Weg zum Frändletenweiher. Die Hauptaufgabe bestand darin, die

Der Nachwuchs des NVVGs im Einsatz.

rund um die beiden Weiher, sich verbreitende Schwarzerle zurückzustutzen. Ebenfalls packte man das Problem der wuchernden Brombeerranken an den Wurzeln. Während des Einsatzes konnte man immer wieder Laubfrösche beobachten, welche sich mit grossen Sätzen ein Bad im Weiher gönnten. Nach getaner Arbeit liess man den Nachmittag zufrieden bei einem gemeinsamen Umtrunk ausklingen. Es ist schön, einen Beitrag für die Natur zu leisten. NATUR- U. VOGELSCHUTZVEREIN GELTERKINDEN

FOTO: Z VG

Pro Natura Baselland nimmt zu den Ständeratswahlen vom 24. November Stellung. Sie erachtet es als dringlich, von ihrer sonstigen Praxis, keine Wahlempfehlungen abzugeben, abzuweichen und unterstützt die Wahl von Maya Graf. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung, der Zersiedelung, des Rückgangs der Biodiversität, der Zerstörungen im Wald sind in den Fokus gerückt. Ein Blick in den Wald genügt, um die Dringlichkeit eines Wandels zu sehen. Selten gibt Pro Natura Baselland Wahlempfehlungen ab. Die Schweiz aber steht nun an einem Wendepunkt. Sie muss die grossen Umweltprobleme lösen und ihren Beitrag zur Reduktion der Klimaerwärmung leisten und dabei ihre Naturwerte erhalten. Pro Natura Baselland setzt sich ein für eine Stimme für die Natur! Ob Maya Graf oder Daniela Schneeberger das Baselbiet in Bern vertritt, ist nicht unbedeutend, denn diese Wahl hat direkte Auswirkungen auf den Natur- und Umweltschutz. Maya Graf setzt sich laut Umweltrating zu 99,1 Prozent für Natur- und Umweltanliegen und somit für die Ziele von Pro Natura Baselland ein. Und sie ist sich der Verantwortung bewusst, die unser Land gegenüber dem Ressourcenverschleiss, dem Naturverbrauch und der Klimaerwärmung hat. Sie unterstützt die Lösungen, die zu einer nachhaltigeren Schweiz führen. Daniela Schneeberger dagegen fällt im Umweltrating weit ab (13 Prozent). Unser Kanton lebt nicht alleine von den Firmengewinnen, sondern auch und vor allem von einer lebenswerten und intakten Umwelt. Daniela Schneeberger gewichtet die Wirtschaftsinteressen immer höher als die Interessen von Natur, Landschaft und Biodiversität. Dadurch kann weder die Schweiz noch das Baselbiet den Schritt in eine lebenswerte Zukunft machen. Pro Natura Baselland ruft die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf, am 24. November 2019 an die Urnen zu gehen und Maya Graf als Ständerätin von Baselland zu wählen. PRO NATURA BASELLAND


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 31. Oktober 14.00 Spielnachmittag im Kirchgemeindezentrum 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof 20.00 Living Room im Unterrichtshüsli Freitag, 1. November 19.30 Vortrag «Bibel und Koran» – Abraham in Bibel und Koran mit Pfr. Dr. Bernhard Rothen im Kirchgemeindezentrum, Eintritt frei Samstag, 2. November 9.30 Bibel und Koran, Studientag mit Pfr. Dr. Bernhard Rothen. Auf Voranmeldung an sekretariat.refk@bluewin.ch/061 981 44 33 10.00 Fiire mit de Chliine im Chor der Kirche, anschliessend sind alle zu einem kleinen Znüni eingeladen 11.00 Tauferinnerungsfeier für die Kinder, die im vergangenen Jahr getauft worden sind. Taufreben dürfen als Bhaltis mit nach Hause genommen werden 14.00 Jungschi im Unterrichtshüsli Sonntag 3. November 10.00 Sonntagschule im Kirchgemeindezentrum 10.10 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Kirchen-chor und Abendmahl mit Pfarrer Samuel Maurer. Der Chor singt Lieder von Max Reger, Ludwig van Beethoven, Hans Georg Bertram und Dieter Golombek. Predigttext: Psalm 46, Slogan: «Gott – eine sichere Burg? Was wir von südamerikanischen Weissstirn-Messerfischen nicht lernen sollten und weitere Gedanken über sichere Zufluchtsorte in unserem Leben.» Kollekte: Reformationskollekte (kantonal), Fahrdienst: Regin Polsini, 061 983 92 14, Anschliessend Chille Apéro

ObZ 31. Oktober 2019 Padre Francesco Abbate Dienstag, 5. November 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 2. November 18.00 Konzert Männerchor Liederkranz Sonntag, 3. November 11.00 Totengedenken der Pfarrei mit Orgel und Panflöte, Gedenken an die verstorbenen Angehörigen der Pfarrei 18.00 Santa Messa Mittwoch, 6. November 9.15 Frauen-Wortgottesdienst 18.00 Kommunionfeier ital./dt. 19.30 Zeit für die Bibel - Bibelabend Freitag, 8. November 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach 18.00 Jugendgottesdienst Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Samstag, 2. November 10.00 Kirchlicher Unterricht Sonntag, 3. November 10.15 Gottesdienst (Regula Geiser): Eine Liebe verkörpernde Gemeinschaft

Dienstag, 5. November 11.00 Gottesdienst im Altersheim, Samuel Maurer

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden

Donnerstag, 7. November 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. Clownin Giuseppina vom Gottesacker, Fahrdienst: Vreni Dehning: 079 963 41 53 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Samstag, 9. November 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 16.50 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 17.00 Gottesdienst zum Thema «Mauern überspringen». Anlässlich 30 Jahre Mauerfall, Feier mit Samuel Maurer, Detlef und Ulrike Noffke, An-schliessend Chille Apéro Amtswochen 28. 10. bis 3. 11. Samuel Maurer/ 4. bis 10. 11. Eric Hub Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 3. November 10.15 Eucharistiefeier (Allerheiligen) mit

Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Samstag, 2. November 10—12 Uhr, Pflanz-Café in der Pfarrscheune.

Montag, 4. November 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum

Mittwoch, 6. November 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet

chen weihnachtlichen Liedern und Kantaten, in Begleitung von Instrumenten, die Christnachtfeier an Heiligabend. Du und Deine Freunde und Bekannte seid herzlich dazu eingeladen. Ich freue mich auf eine grosse Sängerinnen- und Sängerschar. Carol Baur

Samstag, 2. November 14.00 Jungschar in Wenslingen für alle Kinder ab 8 Jahren, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch 18.00 MITTI (Teenie-Treff) im Lindenhof, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst «Gottes Idee für das grösste Versprechen des Lebens» mit FMG Lausen zusammen im Lindenhof, mit Jens Kaldewey, Kinder-Gottesdienst parallel www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in Buus, mit dem Frauenchor Buus, Pfarrer Daniel Hanselmann, anschliessend Chille-Kaffi im Pfarrhaus Montag, 4. November Christnachtchor Wir wollen uns ab dem 4. November wieder zum gemeinsamen Singen treffen. Der Tradition folgend, umrahmen wir mit einfa-

Sonntag, 3. November 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Reformationssonntag, Pfarrerin Regina DegenBallmer Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 3. November 9.30 Abendmahlsgottesdienst am Reformationssonntag mit Pfarrer Christian Bühler. Das Andreaskreuz. Predigt zum Fresco des heiligen Andreas. Anschliessend Kirchenkaffee

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Senioren und Seniorinnen mit dem Dreirad unterwegs Am Dienstag, 15. Oktober, konnte der Gönnerverein bei einem Apéro den Bewohnern des Zentrum Ergolz ihr neues Elektro-Velo «Fun2go» übergeben. Der Gönnerverein Zentrum Ergolz hat es auf seine Fahne geschrieben, das Zentrum Ergolz in Ormalingen zu unterstützen. Dies geschieht auf verschiedenste Arten. Sei dies durch persönliche Leistungen bei Veranstaltungen im und für das Zentrum selber. Besondere Aktivitäten passieren zum Beispiel in der Advents- und Weihnachtszeit, beim Aufstellen des Maibaumes oder einer Modeschau, denn auch Damen und Herren im fortgeschrittenen Alter wollen Lebensfreude ausstrahlen.

Seit kurzer Zeit zeigen sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch radsportlich unterwegs. Dank der Spende des Gönnervereins konnte ein besonderes «Fun2go»-Velo für das Zentrum Ergolz angeschafft werden (siehe Bild). Das Velo verfügt nicht bloss über vier Pedale, sondern auch über einen Elektro-Verstärker, damit auch leichtere und grössere Steigungen ohne Schweissperlen überwunden werden können. So bekommen ältere Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit ihr Dorf wieder einmal im Tempo wie früher auf dem eigenen Velo ohne Hektik und nicht bloss aus dem Autofenster zu erleben. GÖNNERVEREIN Z ENTRUM ERGOLZ

Sonntagsschule für 4 bis 12 Jährige Jeweils am Sonntag um 9.30 im Unterrichtszimmer des Pfarrhauses Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Sonntag, 3. November 10.00 Reformationssonntag mit Männerchor Ormalingen und Abendmahl in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Rainer Jecker (Sissach) Dienstag, 5. November 14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen Mittwoch, 6. November Ab 14.00 Seniorenkaffee Plus im Zentrum Ergolz, Konzert des Regio Blasorchesters 50 plus unter der Leitung von Josef Fink Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 7. November 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Christian Bühler (Oltingen) www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 3. November 9.45 Reformationssonntag mit Abendmahl, gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Gottesdienstleitung: Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen Sonntag, 10. November 19.15 (Einläuten 19.00) Musikalischer Abendgottesdienst mit dem Kirchenchor, Pfarrer Markus Enz. Orgel Ilya Völlmin. Kollekte für die Spendkasse Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Sonntag, 3. November 19.00 Kirche Wintersingen, Reformationssonntag mit Abendmahl, Pfarrer Daniel Wüthrich. Musik: Nicole Furler

Danke dem Dreirad können Seniorinnen und Senioren ihr Dorf wieder einmal im Tempo wie früher auf dem eigenen Velo erleben. FOTO: Z VG

Besuch im Läckerli-Huus – eine süsse Sache Gut gelaunt trafen sich 15 Frauen und ein Mann an einem Donnerstagnachmittag vor dem Läckerli-Huus in Frenkendorf. Die Gruppe, organisiert durch den Frauenverein Gelterkinden, wurde direkt vor dem Gebäude abgeholt und begab sich auf die verabredete Führung durch die Genusswelt des Hauses. Bereits vor dem Betreten des Gebäudes erhielt die Gruppe die ersten Informationen über den Bau und dessen Symbolik. Dann gings ins Haus, die Treppe hoch in den 1. Stock, wo sie viel Interessantes über den Ursprung und die Geschichte des Läckerli-Huus erfuhren. Getrennt durch grosse Fenster konnte man bald einmal einen Blick auf die Produktion der feinen süssen Kreationen werfen. Durch Videos über die Produktionsvorgänge erhielten sie tiefere Einblicke in die Verarbeitung der Köstlichkeiten. Während der ganzen Führung konnte

immer wieder von den feinen Leckereien gekostet werden. Hier eine Praline, dort ein Läckerli, verschwanden in den Mündern von den Schleckmäulern. Auch das ehemalige «Baselbieter Rahmtäfeli», jetzt als Rahmtäfeli angepriesen, durfte nicht fehlen, was für die Gelterkinder eine Besonderheit ist, wurde das «Baselbieter Rahmtäfeli» doch lange in Gelterkinden produziert. Seit der Verlegung des Standorts nach Frenkendorf werden die Rahmtäfeli nun dort hergestellt. Zum Schluss erwartete sie ein süsser Apéro. Wer bis dahin noch nicht genug Süsses geschmaust hatte, konnte nochmals richtig zuschlagen. Bevor es nach Hause ging, führte sie der Weg in den Verkaufsladen, wo die Taschen nochmals gefüllt werden konnten. Die Führung war abwechslungsreich, kurzweilig und machte allen Beteiligten sichtlichen Spass. FRAUENVEREIN GELTERKIND EN

Jiddische Lieder

«Playin’ Tachles» spielten im Marabu und Palazo

Tanz, Gesang und Theater

Sissach Heimatabend der Trachtengruppe Am Samstag, 9. November, und Sonntag, 10. November, lädt die Trachtengruppe Sissach und Umgebung zum traditionellen Heimatabend in der Mehrzweckhalle Büt-

zenen in Sissach ein. Die Trachtengruppe will das Publikum mit bodenständigen Darbietungen verwöhnen. Dazu gehören fleissig eingeübte Volkstänze und auser-

Die Trachtengruppe Sissach lädt zum traditionellen Heimatabend ein.

FOTO: Z VG

wählte Chorlieder. Und auch die Kindertanzgruppe hofft die Besucher mit ihren Vorführungen zu begeistern. Natürlich darf auch in diesem Jahr ein unterhaltsames Theater nicht fehlen. Im zweiten Teil des abwechslungsreichen Programms werden die bühnenerfahrenen Darsteller ein Lustspiel in zwei Akten von Carmelo Presenti spielen. Im Anschluss an das Programm spielt die Oedenburger Holzmusig zum Tanz auf. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt und bei der reichhaltigen Tombola können mit etwas Glück tolle Preise gewonnen werden. Es können Platzreservationen gemacht werden, Näheres siehe Inserat. Die Trachtengruppe Sissach und Umgebung wünscht Ihnen schon jetzt einen gemütlichen Abend und möchte Ihnen für die Unterstützung und das Vertrauen recht herzlich danken. Die Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch. VERENA SCHNEIDER

Die Gruppe «Playin’ Tachles» musizierte im Marabu Gelterkinden und im Palazzo Liestal mit «Jiddish Music, Humour and a Tickle of Jazz», wie sie es selber formuliert! Und es war nicht zu viel versprochen. Von meditativ über melancholisch bis fröhlichen, selbstironischen jiddische Liedern, gewürzt mit jüdischen Witzen und Lebensweisheiten,

«Playin’ Tachles».

bis zu mitreissenden traditionellen, Balkan- und Jazzrhythmen gelang es den fünf genialen Musikkünstlern aus der Schweiz und Deutschland auf charmante Weise, das Publikum zu begeistern. Wer es verpasst hat, kann mehr erfahren über: www.playin-tachles.ch. URS ULA HAND SCHIN

FOTO: U. HAND SC HIN


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ 31. Oktober 2019

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

«Tageskarte Gemeinde»

Gemischte Musizierstunde

Regionaler Plauschwettkampf des Schwimmklubs Gelterkinden

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse Bernhard Eichler, Klarinettenklasse Roberto Travella, Klavierklasse Christine Seiffert-Kappus Dienstag, 5. November 2019, 19.00 Uhr Gemeindesaal Zeglingen

am 8. November 2019 ab 17.00 Uhr

Wir danken für Ihr Verständnis. Zuschauer sind herzlich willkommen. Das Badi Team Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch

Die Gemeinde Gelterkinden bietet pro Kalendertag vier vordatierte, unpersönliche SBB-Generalabonnemente («Tageskarten-Gemeinde») der zweiten Klasse an. Die Tageskarten gelten entweder für eine erwachsene Person oder für zwei gemeinsam reisende Kinder (oder für einen Hund bzw. für zwei Hunde). Gemäss Restriktionen der SBB dürfen Tageskarten nur noch an Einwohnerinnen und Einwohner von Gelterkinden abgegeben werden. Die Tageskarten können gemäss folgenden Bedingungen bezogen werden. Bestellungen Via Internet-Plattform «www.tageskarte-gemeinde.ch» bzw. www.gelterkinden.ch oder per Telefon (061 985 22 22 oder Fax 061 985 22 11). Auf der Internet-Plattform ist jederzeit ersichtlich, für welche Kalendertage noch Karten erhältlich sind. Bezug / Bezahlung Die Tageskarten sind während der Öffnungszeiten am Schalter der Abteilung Einwohnerdienste persönlich abzuholen und bar zu bezahlen. Die Tageskarten werden weder verschickt noch werden sie gegen Rechnung abgegeben.

An diesem Tag schliesst das Hallenbad um 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür

Sofern bestellte Tageskarten nicht rechtzeitig bezogen werden, sind diese in jedem Fall von der bestellenden Person voll zu bezahlen.

Sie erhalten einen Einblick in unser musikalisches und pädagogisches Wirken.

Preis Gelterkinder Einwohnerinnen und Einwohner:

Musikalische Begrüssung um 10.00 Uhr im grossen Saal der Musikschule mit Pippi Langstrumpf Musikalische Darbietungen im ganzen Haus Offene Schulstunden Instrumente ausprobieren Samstag, 2. November 2019 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Fr. 45.– pro Tageskarte

Umtausch / Rückgabe Eine Reservation gilt als definitive Bestellung. Bestellte bzw. bezogene Tageskarten werden weder umgetauscht noch zurückgenommen, bzw. zurückerstattet. Bei einem Verlust bezogener Tageskarten wird von der Gemeinde keine Haftung übernommen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung (Tel. 061 985 22 22 oder per E-Mail an gemeinde@gelterkinden.ch).

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse Bernhard Eichler, El. Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger, Harfenklasse Yvonne Deusch, Klarinettenklasse Roberto Travella, Querflötenklasse Nathalie Tollardo Fischer Donnerstag, 7. November 2019, 19.00 Uhr Gemeindesaal Tecknau

Nächtliches Dauerparkieren auf öffentlichem Areal („Laternenparking“) Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Saxophonklasse Klaus Pfister Montag, 4. November 2019, 19.00 Uhr Musikschulsaal Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Altersnachmittag in Gelterkinden Der Altersnachmittag in Gelterkinden findet statt am Donnerstag, 7. November 2019, um 14 Uhr, im reformierten Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8. Die Clownin Sabina Hellinger als «Giuseppina vom Gottesacker» sorgt für die Unterhaltung. Kommt und bringt eure Freunde und Bekannten mit, alle sind willkommen! Fahrdienst: Vreni Dehning, Telefon: 079 963 41 53. MARLYS E THOMMEN

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Öl-Feuerungskontrolle Messperiode 2019 / 2020 In der Gemeinde Gelterkinden ist wie bisher der amtliche Feuerungskontrolleur mit der Organisation und Durchführung der Feuerungskontrolle beauftragt: Andreas Bichsel, Sonnenhof, 4460 Gelterkinden, Telefon: 061 981 13 49, Mail: sonnen.hof@bluewin.ch. In der Messperiode 2019/2020 sind die Anlagen südlich der Bahnlinie kontrollpflichtig. Wer die Feuerungskontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur durchführen lassen will, braucht nichts zu unternehmen. Der amtliche Feuerungskontrolleur wird sich direkt beim Anlagebesitzer zur Durchführung der Kontrollmessung melden. Wer die Feuerungskontrolle durch eine Servicefirma ausführen lassen will, hat dies selber direkt oder via Servicefirma dem amtlichen Feuerungskontrolleur bis 15. November 2019 zu melden. Die von der Servicefirma gemessenen Anlagewerte (bei Serviceabos inkl. Feuko – sonst nicht gültig) müssen bis 31. Dezember 2019 beim amtlichen Feuerungskontrolleur sein, ansonsten wird die Anlage durch diesen gemessen. Der Gemeinderat hat die Gebühren wie folgt festgelegt: A) Kontrollmessung durch den amtlichen Feuerungskontrolleur der Gemeinde: CHF 60.– / einstufige Anlage, bzw. CHF 100.– / zweistufige oder modulierende Anlage. Diese Gebühr kann dem amtlichen Feuerungskontrolleur direkt bar bezahlt werden. Bei Abgabe eines Einzahlungsscheins werden zusätzlich CHF 5.– erhoben. Bei Versand einer Papierrechnung werden zusätzlich CHF 10.– verrechnet. B) Bearbeitungsgebühr ab 2. Rechnungsversand: CHF 10.– / Rechnung oder Zahlungserinnerung (Mahnung). C) Deckung des administrativen Aufwandes bei Messungen durch Servicefirmen: CHF 15.– / Anlage. Diese Gebühr wird in der Regel durch die Servicefirma an den/die Anlagebesitzer/in weiterverrechnet. Das Reglement über die Öl- und Gasfeuerungskontrolle der Gemeinde Gelterkinden ist auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch zu finden. Bei Fragen zur Feuerungskontrolle steht der amtliche Feuerungskontrolleur gerne zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung selber gibt keine Auskünfte.

(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum) Samstag, 9. November 2019, 9.00 bis 12.00 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wieder verwertet werden. Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 15.– pro Sack beziehen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden Gemeindeverwaltung

Musizierstunde

StyroporSammlung

Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Regionale Musikschule Gelterkinden Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Gemischte Musizierstunde

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Die Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge primär auf dem eigenen oder auf privatem Areal zu parkieren. In Gelterkinden stellt das regelmässige Parkieren von Motorfahrzeugen über Nacht auf öffentlichem Areal einen bewilligungspflichtigen gesteigerten Gemeingebrauch dar. Dies gilt auch dann, wenn nur teilweise öffentliches Areal beansprucht wird. Unter Motorfahrzeuge werden motorisierte Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.5 Tonnen verstanden. Das nächtliche Abstellen von Motorfahrzeugen mit einer Nutzlast von mehr als 1 Tonne, Anhängern jeder Art sowie Autos ohne Kontrollschilder ist auf öffentlichem Areal generell untersagt. In der Gemeinde wohnhafte Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer mit Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen, die keine Parkiermöglichkeit auf privatem Areal haben, können bei der Bauabteilung eine Bewilligung für das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Grund beantragen. Die Bewilligungsgebühr beträgt CHF 40.– pro Monat und Fahrzeug. Grundsätzlich gilt eine Selbstdeklarationspflicht der Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer. Die Gemeinde führt periodische Kontrollen durch. Auch das regelmässige Parkieren während der Nacht in blauen Zonen ist kostenpflichtig und im Nachtparkingreglement unter Art.1 Absatz 2 festgehalten. Keine Bewilligung benötigen Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer, die den Nachweis erbringen, dass sie ihr Motorfahrzeug in der Woche während höchstens einer Nacht in Gelterkinden abstellen, sowie Monteure, Gelegenheitsarbeitende oder Feriengäste, die weniger als 30 Tage pro Jahr dauernden Aufenthalt in Gelterkinden haben. Das Reglement über das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Areal (Laternenparkingreglement) und das Gesuchsformular können auf der Website www.gelterkinden.ch heruntergeladen oder auch bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für Auskünfte steht die Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung Gelterkinden, Telefon 061 985 22 55, zur Verfügung.

Organische Gartenabfälle richtig entsorgen Abfälle aller Art dürfen nicht verbrannt werden. So dürfen auch organische Gartenabfälle wie Sträucher, Äste, Rasen usw. nicht verbrannt werden. Sie sind nach Möglichkeit im eigenen Garten zu kompostieren und so der Wiederverwertung zuzuführen. Wer die organischen Gartenabfälle nicht selber kompostieren kann, kann diese Abfälle in den Sammelcontainern der Einwohnergemeinde Gelterkinden zuhanden der Wiederverwertung entsorgen. Solche Sammelcontainer stehen im Werkhof Fääli und auf dem Festplatz zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Entsorgungskalender der Gemeinde Gelterkinden. Dieser hat jeder Haushalt erhalten und ist zudem auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch › Gemeindeverwaltung › Abfallkalender abrufbar.

NEU im Hallenbad ab November 2019

FAMILIENTAG !

Jeden Sonntag von 12.00 – 17.00 Uhr

TTC Gelterkinden verliert das Schlüsselspiel 3. Liga: Gelterkinden 1 erlebte bei Copains Birsfelden 2 im Direktduell im Abstiegskampf einen Super-Gau und unterlag klar mit 0:10. Alle drei Spieler konnten ihre Leistung nicht abrufen und wenn es nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu. So waren die Oberbaselbieter gar nicht so viel schlechter, konnten in den entscheidenden Punkten jedoch nicht reüssieren. Die klare Niederlage bedeutet ein herber Rückschlag in der Zielsetzung Ligaerhalt. 4. Liga: Ebenfalls ohne Punkte blieb Gelterkinden 2 bei Wettstein Basel 1. Beim 2:8 konnte einzig T. Buess zwei Einzel gewinnen. In seinem dritten Spiel unterlag er, in der Verlängerung

des Entscheidungssatzes äussert knapp. Damit steckt auch Gelterkinden 2 mitten im Abstiegskampf. 5. Liga: Immerhin einen Punkt holte Gelterkinden 3 bei Copains Birsfelden 5. Beim 3:7 war Pantaleo mit drei Einzel-Siegen alleine für den Teilerfolg verantwortlich. Hinter den Birsfeldern und Frick halten die Gelterkinder weiter den dritten Rang. Am 10. November 2019 führt der Verein sein jährliches Tischtennis Volksturnier durch. Interessiert mitzuspielen? Dann informieren Sie sich auf der Homepage des TTC Gelterkinden. Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch / www.click-tt.ch SIMON S ENN

Spiel und Spass in der Badi. Spielsachen für Gross und Klein stehen für Sie zur Verfügung. Wir freuen uns uns auf Ihren Besuch. Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch


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Wir führen unsere Tradition weiter! Im November 10% Rabatt auf das gesamte Kerzensortiment ausgenommen amnesty-Kerzen claro Weltladen, Bohnygasse 3 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 43 46 www.clarogelterkinden.ch

Das Baselbiet am Orientierungslauf

Gelterkinden Der grösste kantonale Breitensportanlass in Gelterkinden MICHAEL HERRMANN

Nach der Zeitumstellung von Samstag auf Sonntag lud der Kanton Baselland unter der Leitung des Sportamtes zum 67. Baselbieter Team-Orientierungslauf in Gelterkinden ein. Die Teilnehmer kamen und das in ganz grossen Scharen. Knapp über 1600 Teilnehmer durften die Organisatoren am Sonntagmorgen im Oberbaselbiet begrüssen. Das Wetter passte perfekt zu diesem Anlass. Sonnenschein, ein fast wolkenloser Himmel, die Blätter in einem schönen Orange und ein wunderbar ausgesteckter Lauf, machte es den Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfach, die ganz grosse Freude zu entfalten. Wo man auch hinschaute, man blickte nur in strahlende und zufriedene Gesichter. Der Wettkampfgedanke ist an diesem Anlass zweitrangig, jedoch sind unter den vielen Kindern durchaus Ambitionen festzustellen. Nach dem ersten Start um 9.30 Uhr ging es im Minutenintervall auf die Strecke und die Suche nach den orange-weissen Markierungen konnte beginnen. Vor allem für Familien war es ein sehr schönes Erlebnis,

Verpflegung nach vollbrachter Leistung.

Gross und Klein am Karten lesen. gemeinsam mit Kindern aktiv auf die Suche zu gehen. Es sind Ausdauer, Schnelligkeit aber auch der Orientierungssinn gefragt und genau diese Mischung macht die Faszination für den Orientierungslauf aus. Thomas Beugger, Leiter des Sportamtes Baselland bringt es auf den

Studieren der Karte.

Freude am Ziel. Punkt: «Wir sind ausserordentlich zufrieden mit dem Anlass und es ist grossartig, dass so viele Familien den Weg nach Gelterkinden gefunden haben. Alle OK-Mitglieder und die vielen Helferinnen und Helfer haben einen grossen Einsatz geleistet, um diesen Tag zu ermöglichen.» Dem Sportamt

FOTOS: M. HERRMANN

ist ein sehr gut organisierter Tag gelungen und es gab nirgends Beschwerden zu hören. Ebenfalls gab sich die Baselbieter Politik ein Stelldichein und wagte sich ebenfalls auf die Strecke. Regierungsrat Anton Lauber, Isaac Reber und ein Frauen-Team um Maya Graf, Elisabeth

Augstburger und alt Landrätin Julia Gosteli absolvierten den Parcours mit Bravour. Im nächsten Jahr wird der Baselbieter Team-Orientierungslauf in Laufen stattfinden. Die Resultate aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist unter www.team-ol.ch zu finden.

Das Registrieren bei den Posten.

Optimale Bedingungen auf der Strecke.


Veranstaltungen

ObZ

31. Oktober 2019

Znüniwagen Brottaxi Bestellen Sie Ihr Brot bequem bei uns: telefonisch unter 061 921 06 90 oder per E-Mail info@beck-finkbeiner.ch (Während den LadenöffnungszeitenZ und holen Sie es am Folgetag bei unserem Brottaxi / Znüniwagen ab.

Unsere Standorte sind von Montag bis Freitag: Hölstein 08.30 Parkplatz Firma Oris Niederdorf 08.50 Parkplatz Firma Zaunteam Niederdorf 09.00 Parkplatz Firma Rumpel Waldenburg 09.12 Parkplatz Firma Rero Waldenburg 09.25 Parkplatz Firma Tschudin und Heid Waldenburg 09.35 bei der Gemeinde Waldenburg (Schulhausplatz) Wir freuen uns auf Sie. Ihre Bäckerei Finkbeiner und das Znüniwagen / Brottaxiteam

Theater Bilitz

Herr Dachs macht ein Fest Ab 4 Jahren Sonntag, 3. November 14.13 Uhr

Wir singen, tanzen und spielen Theater für Sie. Samstag, 9. November 2019 von 20.00 bis 1.00 Uhr Sonntag, 10. November 2019 von 13.30 bis 18.00 Uhr Musik: Oedenburger Holzmusikanten Theater: «D Manne streike» Lustspiel in zwei Akten von Carmelo Presenti Eintritt: Sa, Fr. 15.–/Kinder Fr. 5.– So, Fr. 15.–/Kinder Fr. 5.– Platzreservation: bei Familie Misteli, Montag bis Donnertag, 4.–7. Nov. 2019 17.00–19.00 Uhr, Tel. 061 971 35 81 Reservationen müssen eine halbe Stunde vor Beginn an der Kasse abgeholt werden. Es besteht die Möglichkeit, sich vor der Vorstellung zu verpflegen. Samstag und Sonntag: Reichhaltige Tombola! Die Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch.

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Metzgete

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Mehrzweckhalle Bützenen, Sissach

RESTAURANT FROHSINN

Eintritt frei – Austritt www.pfarrhauskeller.ch

14., 15. und 16. November Unter neuer Führung Wir empfehlen uns für Vereine, Wandergruppen, Familienfeste usw. gut bürgerliche saisonale Küche

AKTUELL – Wildgerichte aus der Region Öffnungszeiten: MO-FR 8.00 – 23.00 Uhr, SA 9.00 – 17.00 Uhr, Sonntag Ruhetag Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen von Ernst Rüegsegger

Reservationen 061 599 84 49 oder 076 709 84 94 Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Rolf Mönchhalfen und sein Team

Frischer Buttenmost I. Vögtli, V. Ming, C. Zaugg Kirchrain 17, 4146 Hochwald Telefon 061 751 48 21 Infos unter: www.buttenmost.ch

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ObZ

31. Oktober 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Schnapsbrennerei im Kuhstall

Sport

Nichts zu holen

Langenbruck Jährlicher Heimatabend des Bergbauernvereins mit Lustspiel

Das Erstliga-Unihockeyteam der Waldenburg Eagles musste sich am vergangenen Samstag gegen die Lions Konolfingen mit 4:11 (1:5, 1:1, 1:5) geschlagen geben. Die Oberbaselbieter erhielten von einem absoluten Spitzenteam der Liga deutlich die Grenzen aufgezeigt und das, obwohl der Start in die Partie mit dem frühen Führungstor (2’) durch Adrian Rudin perfekt gelang. Die Fortsetzung des Spiels war dann alles andere als perfekt. Mal um Mal musste man sich vom Favoriten düpieren lassen. Angeführt von einer sehr spielfreudigen Sturmreihe, um gleich drei ehemalige Nationalliga A-Spieler, drehte der Wind relativ schnell und bis zur ersten Pause kassierte die Adler gleich fünf Gegentreffer. Es ist nicht so, dass das Heimteam keine Torchancen hatte. Doch der Unterschied in der Abschluss(wie auch in Passqualität) beider Teams war deutlich. Während beim Favoriten der Ball oft wie am Schnürchen lief und sie für ihre fünf Treffer relativ wenig Torchancen benötigen, blieb beim Gastgeber mit fehlerhaften Zuspielen und dem Auslassen von Torchancen vieles Stückwerk.

SANDER VAN RIEMSDIJK

Zu seinem eigenen verfassten Lustspiel und Volksstück mit Gesang in drei Akten «De Häfelibrönner von Bätziwil» liess der Autor und Luzerner Landwirt Josef Brun mal verlauten: «Me muess ne eifach gseh ha.» Und recht hatte er. Ein typisches Volksstück unter der Regie von Hansruedi Blaser und mit der verbalen Unterstützung der Souffleuse Maja Baumann über den mürrischen Bauer Heiri Schlatter (gespielt von Thomas Portmann) in der Hauptrolle. Dieser hatte nach dem Tod seiner Frau den Hof vernachlässigt, um sich künftig auf das illegale Schnapsbrennen zu konzentrieren und wurde dadurch in vielen komischen und verstrickten Situationen mit seinen Unzulänglichkeiten konfrontiert. Die Vorführung am jährlichen Heimatabend in der voll besetzten Mehrzweckhalle mit etwa 300 Zuschauenden erfüllte die Erwartungen in jeder Hinsicht. Einerseits durch die schauspielerischen Leistungen des Theaterensembles des Bergbauernvereins Langenbruck und Umgebung und anderseits durch die zauberhafte Dekoration. In spannender Erwartung auf das Theaterstück wurden die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer im Vorprogramm durch das Duett Eva Bürgin aus Muttenz und Claudia Steger aus Reinach mit Jodelliedern musikalisch unterhalten. Als der Vorhang dann für eine lustige Aufführung aufging, die nicht ganz frei erfunden ist und sich in jedem Dorf in der Schweiz hätte abspielen können, wurde es in der Halle sofort still. Eine verzwickte Geschichte ums Heiraten, ums Schwarzbrennen und um das menschliche Treiben in komischen Situationen konnte seinen Lauf nehmen. Die Hauptperson Bauer Heiri Schlatter, der «Häfelibrönner», pflegte keine Kühe mehr und brannte dafür in seinem Stall feinsten Schnaps zu wahrlich günstigen Preisen. Selbst der Pfarrer (Bernhard Baumann), der sich rühmte, einen direkten Draht zur «göttlichen Zentrale» zu haben, gehörte zu seiner Kundschaft. Heiri war nicht nur auf der Suche nach Kundschaft, sondern auch auf der Suche nach einer Frau. Als die beiden von der Heiratsvermittlerin Rosa Schmuki (Silvia Kamber) vorgeschlagenen Frauen zur sel-

Heiri Schlatter ist im Gegensatz zu seinen beiden Töchtern sehr glücklich mit seinen beiden heiratswilligen Frauen. ben Zeit auf dem Hof auftauchten, nahm der Klamauk ihren lustigen Lauf. Nella Hübscher (Michèle Marty), die Witfrau, und Uschi Engel (Marina Singer), die Jungfer, sorgten mit ihrem Zickenterror für beste Unterhaltung. Dazu kam noch der Nachbar Hugo Mattli (Stefan Stucki), der schon lange auf Schlatters Liegenschaft ein Auge geworfen hatte, ebenso die beiden Steuervögte (Michael Gisin und Bruno Blaser), welche sich in die Töchter (Corinne Probst und Denise Probst) von Heiri verliebt hatten. Am Ende brachten diese Heiri wegen Steuerhinterziehung mit dem Gesetz in Konflikt. Ein unterhaltsames und mit Lebensweisheiten gespicktes Theaterstück, das als pure volkstümliche Kultur in seiner Thematik einmalig ist. Die verwirrende Geschichte, die wunderbar in die herbstliche Jahreszeit passte, konnte das Publikum mit dem grotesken menschlichen Treiben zu richtigen Lachmarathons und zu Fröhlichkeit anstiften und bestens erheitern. Es bedankte sich dafür mit einem

grossen Applaus. Mit dem anschliessenden Auftritt der vier «Örgelifäger» aus

dem Berner Oberland wurde der gelungene Volksabend würdig abgerundet.

Das Duett Eva Bürgin (l.) und Claudia Steger überrascht als Auftakt mit herrlichen Jodeleinlagen.

Der Pfarrer von Bätziwil brüstet sich einen direkten Draht zur geistlichen Zentrale zu haben. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK

Arbeitseinsatz für die Natur

Auch dieses Jahr führten die Gemeinden Langenbruck, Oberdorf und Waldenburg den Naturschutztag gemeinsam durch. Zielgelände am 26. Oktober war das Gebiet unterhalb der «Schöntalfluh» in Langenbruck. Der Naturschutzeinsatz galt der Aufwertung des Waldrandes mit dem Ziel, einen gestuften und artenreichen Saum zu erhalten. Dazu wurden vorgängig die grossen Bäume durch die Forstequipe gefällt und das verwertbare

Niemand ist zu klein für den Naturschutztag.

Holz entfernt. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer hatten nun die Aufgabe, die auf der Wiese liegen gebliebenen Äste wegzuräumen und auf Haufen aufzuschichten. Um die Artenvielfalt weiter zu fördern, wurden auch verschiedene schützenswerte Baumarten neu gepflanzt. Schön, dass der FCO mit einer Juniorengruppe und die Jagdgesellschaft Oberdorf jedes Jahr am Naturschutztag dabei sind. Und besonders erfreulich war

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auch, dass sehr viele Familien mit Kindern an diesem Einsatz für die Natur teilnahmen. Aus den Gemeinden Langenbruck und Waldenburg waren auch Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zugegen, die kräftig anpackten. Selbstverständlich wurden die rund 60 Helferinnen und Helfer mit einem Znüni und nach getaner Arbeit mit einem feinen Mittagessen verwöhnt, welches von der Familie Portmann im «Spittel» zubereitet

Gruppenbild der rund 60 Arbeitswilligen am Naturschutztag.

und serviert wurde. Dass der Naturschutztag auch immer wieder einen wichtigen sozialen Charakter hat, war daran zu erkennen, dass viele der Anwesenden nach dem Essen noch längere Zeit beieinandersitzen blieben. Den Helferinnen und Helfern sei an dieser Stelle herzlich für Ihren Einsatz zugunsten der Natur gedankt! THOMAS AMIET, P RÄSIDENT NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN OBERDORF

FOTOS: ZVG

Auf das Aufbäumen folgt ein Waterloo Das Heimteam startete mit einigen Änderungen in der Aufstellung ins Mitteldrittel und man verzeichnete ein Chancenplus, doch mehr als ein Treffer durch Simon Werthmüller (35’) gab es aus Adler-Sicht nicht zu bejubeln. Die Gäste ihrerseits nutzten eine der wenigen Torchancen im Mitteldrittel zum zwischenzeitlichen 1:6. Kurs nach dem Start ins letzte Drittel gelang Adrian Rudin das 3:6. Wer nun glaubte, dass sich die Gäste vom Gegentreffer beeindrucken liessen, sah sich getäuscht. Konolfingen stellte den Vier-Tore-Vorsprung zehn Minuten vor Schluss wieder her und demonstrierte hinten raus nochmals seine Klasse, u. a. mit drei Torerfolgen in den letzten zwei Spielminuten. Der schöne Penaltytreffer von Simon Werthmüller 34 Sekunden vor dem Ende zum zwischenzeitlichen 4:10 konnte da die Stimmung nur bedingt aufhellen. Es blieb letztlich die Erkenntnis, dass der Gegner, welcher wie im letzten Jahr den Gruppensieg anpeilt, für das Aufsteigerteam aus Waldenburg schlicht eine Nummer zu gross war. Eine nächste grosse Nummer wartet bereits wieder an diesem Samstag. Mit Lok-Reinach ist ein weiteres ErstligaSchwergewicht in der Dreifachhalle Oberdorf (17 Uhr) zu Gast. Anlässlich der dritten Doppelrunde der Saison wartet am Sonntagabend dann das Auswärtsspiel bei den Hornets Moosseedorf. RENÉ KRATTIGER

Polizeinachrichten

Garagenbrand

gauga. Am Montagabend, 28. Oktober 2019, kurz vor 19 Uhr, kam es am «Wiesengrund» in Langenbruck zu einem Brand in einer Garage. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf ein angrenzendes Einfamilienhaus verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch die Bewohnerin des Einfamilienhauses um 18.53 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei Basel-Landschaft drangen bereits Flammen und starker Rauch aus der Garage. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und somit ein Übergreifen auf das angrenzende Einfamilienhaus verhindern. Es entstand grosser Sachschaden, welcher aber noch nicht näher beziffert werden kann. Die Brandursache ist noch unklar und Gegenstand von laufenden Ermittlungen durch die Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft.


Kirchen

ObZ 31. Oktober 2019

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 3. November 10.00 Friedhof Waldenburg, Totengedenken mit dem Musikverein Waldenburg und Pfarrer Hanspeter Schürch Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20 Uhr in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02. lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9–11 Uhr , jeden Freitag von 17–20 Uhr und jeden ersten Dienstag im Monat, 5. November, von 9-17 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Tischreden Leuen Waldenburg Den Auftakt macht am Freitag, 1. Novem-

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

ber, 20.15 Uhr, Esther Roth, Leiterin Kulturelles Baselland, zum Thema: «Kultur ist wie Sport, nur anders.» Braucht es Kultur, was soll sie, wer definiert sie, wieviel darf sie kosten? Man sieht und hört sich im Restaurant Leuen, Waldenburg, im grossen neuen Saal. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Kosten. Offenes Abendsingen Dienstag, 5., 19. und 26. November, jeweils 19 Uhr, Kirche Waldenburg Krabbelgruppe In der Pfarrscheune Waldenburg, Pfarrgasse 10. Mittwoch, 6. und 20. November von 9 Uhr bis 11 Uhr. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061/ 961 01 55. Religionsweekend der 8. Klasse 7.–9. November. Die Schüler der 8. Klasse treffen sich zum Religionsweekend. Einladung erfolgte mit separater Post. Kasperli im Pfarrhauskeller Samstag, 9. November «De Flick Flack bim Wegglibeck», um 15 Uhr. Wir freuen uns

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch

auf alle Kasperlifans, gross und klein. Eintritt 1 Franken kommt der Stiftung Sternschnuppe zu Gute. Mitteilungen Amtswoche Bis 3. November Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 4. November Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52

Voranzeige Martiniessen, Sonntag, 10. November Mehrzweckhalle Niederdorf, Gottesdienst und gemeinsames Essen, mit dabei die Niederdörfer Religionsschüler mit ihrer Lehrerin Sibylle Schiegg, die SchwyzerörgeliGrossformation-Tschoppenhof und die Pfarrer Torsten Amling und Hanspeter Schürch. Roger Niederer bekocht die Gemeinde. Dieses Jahr steht heisser Beinschinken, Kartoffelsalat und zum Dessert das bewährte Caramel-Köpfli auf der Speisekarte. Kosten: Fr. 15.–/Fr. 45.– für Familien.

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 3. November 10.00 Predigtgottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Torsten Amling und Organistin Patricia Zindel

Sonntag, 3. November 10.00 Kirche Diegten, Abendmahlgottesdienst zum Reformationssonntag, Pfr. A. Berde, Org. M. Krüger, B. Hirschi Trompete

Sonntag, 11. November 11.00 Martiniessen, Familiengottesdienst in der Mehrzweckhalle Niederdorf mit Pfarrer Amling und Schürch (Details siehe Waldenburg-St. Peter). Für eine Fahrgelegenheit bitte im Pfarrhaus melden.

Blues Max

Waldenburg Im Trio mit Richard Koechli und Sam Köhler

pr. Blues Max passt in keine Kiste. Schlitzohriger Entertainer – melancholischer Geschichtenerzähler – Gitarrenmann. Max braucht den Blues, um Geschichten zu transportieren. Blues ist ihm Treiber, Trost und Tanzboden. Er findet die Geschichten auf der Strasse und bringt sie über die Bühne zurück zu den Leuten. Der Applaus ist dann sein Finderlohn. Richard Koechli ist an der Slide-Gitarre eine Marke. Als begnadeter Improvisator mit einer breiten stilistischen Palette ist er unter anderem mit dem Editionspreis des deutschen Buchhandels, dem Swiss-Blues-Award und dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet

worden. Er spielt seit über zehn Jahren mit Blues Max zusammen. Sam Köhler ist ein richtiger Schlagzeuger. Er kann richtig gut Schlagzeug spielen. Nur will er das richtig gute Schlagzeug nicht mitnehmen. Er macht es lieber mit Kisten, Brushes und allerhand Schüttelzeug. Und kommt mit dem Zug. Und so spielt er auch: umweltverträglich, energieeffizient und nachhaltig. Macht richtig Freude der Mann! Blues Max im Trio mit Richard Koechli und Sam Köhler im Theater im Pfarrhauskeller in Waldenburg am Freitag, 8. November 2019, 20.13 Uhr. Eintritt frei, freiwilliger Austritt.

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Samstag, 2. November 18.00 Hölstein, Abendgottesdienst gemeinsam mit tamilischen Christen aus der Region, anschliessend Nachtessen im Sunnewirbel Für Kinder und Jugendliche Freitag, 1. November 19.00 bis 22.00 BLü13 Teenie-Club, let’s make some food (Hölstein) Samstag, 2. November 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Fluggeräte basteln Samstag, 2. November 10.00 bis 13.00 Jungschi Bämbel, Tabaluga und «das Amulett der Drachen»- mit Mittagessen! Samstag, 2. November 18.00 BLü13 Teenie-Club, Lobpreisabend in der Kirche Hölstein Montag, 4. November 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 2. November um 9.30 bis 10.30 in

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

der Kirche Hölstein. Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Auskunft: Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83 Abendgottesdienst gemeinsam mit tamilischen Christen Samstag, 2. November um 18.00 in der Kirche Hölstein. Anstelle des üblichen Sonntagsgottesdienstes feiern wir bereits am Samstagabend. Anschliessend sind alle herzlich eingeladen zu einem feinen tamilischen Nachtessen und schweizerischen Dessertbuffet im Sunnewirbel. Karl Barth - Vortrag Dienstag, 5. November um 19.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Er ist der bekannteste Basler Theologe: Karl Barth (1886-1968). Als Pfarrer im Kanton Aargau verfasste er 1919 einen Römerbriefkommentar, der den Nerv der Zeit traf und viele Leser faszinierte. Als Professor in Deutschland kämpfte er gegen die Versuche der Nationalsozialisten, auch die Kirche ihrer Ideologie gleichzuschalten, und wurde deswegen 1935 entlassen. Und noch heute, gut 50 Jahre nach seinem Tod, inspirieren Barths Texte weltweit. Was macht das Leben und das Denken dieses Theologen so fasziniered? Michael Pfenninger, der frühere Vikar unserer Kirchgemeinde, arbeitet heute im Karl Barth-Archiv in Basel und

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

wird uns Karl Barth näherbringen. Um 19 Uhr wird ein kleines Nachtessen angeboten und um 19.45 Uhr beginnt der Vortrag. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Eine Anmeldung ist nicht nötig. Voranzeigen Mittagstisch für Alt und Jung Donnerstag, 14. November um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Ausserordentliche An- oder Abmeldungen bitte an Rosy Rieger, Tel. 061 951 18 75. Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 19. November um 20.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein.

Blues Max ist zu Gast im Pfarrhauskeller in Waldenburg.

FOTO: ZVG

Mitteilungen HEKS-Weihnachtspäckliaktion Die Aktion HEKS-Weihnachtspäckli läuft natürlich auch in diesem Jahr. Spätester Abgabetermin ist am Freitag, 8. November 2019. Vielen Dank! Amtswoche vom 17. Oktober bis 1. November: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Amtswoche vom 2. bis 6. November: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Dienstag- und Freitagmorgen 8 - 11 UhrWebsite: www.ref.ch/behoela

Simplay im bm1 pr. Mit Simplay schmelzen einige Jahre Erfahrungen der Bandmitglieder in verschiedenen Musikrichtungen zusammen. Die Musiker/-innen bringen ihre Folk-, Rock-, Pop-, Musical und Choreinflüsse in die Band mit ein und interpretieren die Covers frisch, überraschend und immer groovig. Das Konzept von Simplay basiert auf der eigenen Interpretation von bekannten und weniger bekannten Songs. Im Vordergrund steht dabei der Gesang von Sabine, die Gitarren und die Rhyth-

musgruppe unterstützen und tragen die Songs. Alle Bandmitglieder haben einen autodidaktischen musikalischen Hintergrund. Spass an der Sache, Freude an der Musik, Ausdauer und stetiges Ausloten und Weiterentwickeln des musikalischen Horizonts stehen bei den Simplays ganz vorne auf der Prio-Liste. Live im Kulturlokal bm1 in Niederdorf, am Samstag, 2. November 2019. Türöffnung: 19.30 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr. Eintritt 15 Franken.

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Gottesdienste Samstag, 2. November 9.00 Projekttag Asylopoly in der kath. Kirche Liestal Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst und Totengedenken mit der Singwälle und anschliessend Brunch. Kollekte: SKF Elisabethenwerk 11.00 Gottesdienst in Langenbruck anschl. Budgetsitzung 12.30 Taufe von Nuri Pandor in der Kirche Oberdorf 17.00 Gedenken für frühverstorbene Kinder auf dem Friedhof in Liestal Montag, 4. November 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 6. November 9.15 Rosenkranzgebet 14.30 Unterhaltungsnachmittag Ü60 20.00 Projektchor Bruder Klaus Donnerstag, 7. November Start RU-8 Weekend

Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch

Freitag, 8. November 18.00 Kids-Treff Kino in der Kirche 19.00 TeensTreff Herbstmesse im Rüümli Mitteilungen Das Sakrament der Taufe empfängt Nuri Pandor, von Vanessa und Aziz Nuri aus Reigoldswil. Wir wünschen der jungen Familie Gottes Segen, Gesundheit und viel Freude auf dem gemeinsamen Lebensweg. Unterhaltungsnachmittage Ü60 kath. Kirche in Oberdorf Wir starten am Mittwoch, 6. November um 14.30 mit einem Filmnachmittag mit Zvieri in die neue Saison. Das Vorbereitungsteam freut sich über zahlreiche BesucherInnen aus dem ganzen Waldenburgertal. Abholdienst: Heidi Thommen, 079 374 26 17 Annik Freuler Müller, Diakonieverantwortliche Guten Tag! Ich darf mich vorstellen. Seit dem 1. August habe ich das Glück, als Verantwortliche der Diakonie in der Pfarrei

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Bruder Klaus zu arbeiten. Nun fragen sich vielleicht einige, wer ist denn Annik Freuler. Um dies zu beantworten, habe ich Ihnen ein kleines ABC zusammengestellt. Viel Vergnügen! Annik Bunt angezogen. Chips mit Paprika – bitte. Die Abendsonne am Dielenberg geniessen. Empathisch. Florenz: zur Schule gegangen. Gebärdensprache. Hilfsbereit. Im Sommer Sternschnuppen schauen. Jedes fesselnde Buch wird in Kürze verschlungen. Katze = Lieblingstier. Lieder singen. Mama von zwei Kindern. Natur. Olivenöl. Pesto: nur selbst gemacht. Quittengelée zum Frühstück Rede viele Sprachen. Sinn für Humor. Tanzen. Umweltfreundlich. Vielseitig. Weltoffen X mal im Wald spazieren tut gut. Yoga am Morgen. Zitronensaft: pur! Vorschau Krippenspiel an Weihnachten Ja es gibt wieder ein Krippenspiel. Mitmachen können alle. Gross und Klein. Probedaten: Montag, 2. Dezember, 17.00 bis 18.30, Montag, 9./16. und 23. Dezember, 17.00 bis 19.00

Die Bandmitglieder von Simplay.

FOTO: ZVG

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20 Jahre

. . . Erfahrung, die wir mit Ihnen teilen.

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Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Bestattungsdienst Doris Passalacqua

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Region Waldenburg Von Odessa zum Gotthard

Waldenburg Brillantes Herbstkonzert mit den «Perlen von Odessa» in der Kirche St. Peter SANDER VAN RIEMSDIJK

Im dritten vom Kulturclub «Kirschgarten» organisierten Konzert mit internationaler Beteiligung mit dem berühmten ukrainischen Kinderchor Odessa’s Perlen, wie in den letzten zwei Konzerten unter der Leitung der Dirigentin Larissa Garbuz, wurde das zahlreich erschienene Publikum wieder mit einem abwechslungsreichen Konzert der Extraklasse mit dem Titel «Von Odessa zum Gotthard» verwöhnt. Die Erwartungshaltung des Publikums in der Kirche St. Peter als Austragungsstätte konnte aufgrund der beiden vergangenen Konzerte nicht grösser sein. Und die Anwesenden wurden wieder nicht enttäuscht. Es war der in Waldenburg wohnhaften Präsidentin des Kulturclubs, Anna Herbst, wieder gelungen ein Musikprogramm als Kontrast für Augen und Ohren zusammenzustellen, das die Herzen der Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber höher schlagen liess. Mit dem höchstmöglichen Anspruch an musikalische Qualität und mit einem facettenreichen, differenzierten Musikprogramm mit Performances aus dem Repertoire der schweizerischen und ukrainischen Volksmusik, der Opernwelt und aus der Popmusik wurde ein Konzert geboten, das gespickt war mit glanzvollen Höhepunkten. Zusammen mit den jungen «Perlen aus Odessa» sangen als Überraschung neun ehemalige ukrainische Sängerinnen, die früher in diesem Chor gesungen hatten, mit ihren Kindern bei einigen Kompositionen mit. Zwei Mitglieder der gleichen Musikakademie, A. Mihowa und J. Seledzow, begleiteten zudem einige Musikstücke der vorrangig heterofonen ukrainischen

Musik als Heimat des Kosakentums mit ihren gewaltigen Stimmen als Sopranistin und als Tenor. Insbesondere beim Evergreen «Tonight» aus dem Musical «West Side Story» gelang es den beiden, mit einer verführerisch emotionsgeladenen Intensität das Publikum zu begeistern. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger auf ihrer Tournee mit Auftritten in Reinach, Liestal, Riehen und in Waldenburg von einem kleinen ukrainischen Quartett mit den Musikinstrumenten Geige, Mandoline, Klarinette, Akkordeon und einem E-Piano. Das Tanztheater «Inspiration» aus Zürich fehlte leider, dafür überraschte das junge Ensemble The Funny Girls aus Reinach in seinen farbigen Kostümen wieder mit herrlichen Einlagen und sorgte für besondere musikalische Pointen. Bei den schweizerischen Volksliedern «s’Emmeli und de Franz» und «Mir isch alles

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äi Ding» wurde der Chor der Musikkapelle Granitzler von Andy Schaub am Kontrabass, Simon Dettwiler am Akkordeon und Pek Krattiger an der Gitarre begleitet. Ein wieder dynamisches und beeindruckendes Konzert mit Soloeinlagen der Sopranistin Anna Herbst aus «Ave Maria» und «Panis angelicus», ein Konzert, das zudem im Zeichen der 30jährigen Freundschaft zwischen ihr und der Dirigentin Larissa Garbuz stand. Abgeschlossen wurde der musikalische Anlass mit der brillanten Performance «Bohemian Rhapsody» von Queen. Das Publikum in der sehr gut besetzten Kirche, das sich von der einzigartigen musikalischen Kraft der Vokalistinnen und Vokalisten und von der musikalischen Begleitung forttragen liess, quittierte das Konzert mit stürmischen Standing Ovations.

Präsidentin Anna Herbst konnte mit unter anderem den «Perlen von Odessa» wieder ein Konzert der Superlative präsentieren. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK

Muusigobe mit Theater in Oberdorf Am Samstag, 9. November 2019, öffnet der Musikverein Oberdorf die Türen der Mehrzweckhalle in Oberdorf für seinen alljährlichen Muusigobe. Der gesamte Abend steht unter dem Motto «Crazy Day’s im Altersheim». Die Heimleitung Carmen Schneider führt den Musikverein unter dem Dirigenten Stefan Heckendorn durch den Abend. Vom Marsch «Slaidburn» über das Selbstwahlstück des Musiktags in Bretzwil zu bekannten Stücken wie der «Chattanooga Choo Choo» und «Just A Gigolo» ist alles dabei. Die Jugendmusikgruppe Brass 4tet W’btal von Andrew Hammersley wird sich in einem Kurzprogramm präsentieren wie auch den Musikverein begleiten. Eine spezielle Darbietung erwartet Sie beim Stück «Luftballon-Polka». Lassen Sie sich überraschen. Nachdem der musikalische Abend vom Musikverein

mit dem Stück «The Jungle Book» langsam zu Ende geht, beginnt der Abend für die Theatergruppe unter dem Regisseur Peter Schelker. Mit dem Stück «Crazy Days im Altersheim» sehen Sie direkt in den etwas anderen Tagesablauf im Altersheim. Während dem gesamten Programm sorgt das Wirtschaftsteam mit Getränken und Speisen für Ihr Wohl. Für den Nervenkitzel steht eine schöne Tombola zur Verfügung. Nach dem Theater dann noch einen Besuch in der Bar rundet den Muusigobe mit Theater ab. Am Sonntagnachmittag wird nochmals das Theater «Crazy Days im Altersheim» aufgeführt. Der Musikverein und die Theatergruppe freuen sich bereits jetzt, Sie an einem der Anlässe begrüssen zu dürfen.

Das Theaterensemble bei der Probe von Crazy Days im Altersheim.

FOTO: Z VG

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RB Reigoldswil – Wo Recycling gelebt wird Eines ist klar: Wir müssen mit unseren natürlichen Ressourcen schonend umgehen. Deshalb setzt das Team der RB Reigoldswil auf Recycling-Beton, den Baustoff der Zukunft. Ganz nach ihrem Leitsatz: «Beton ist unsere Leidenschaft – Recycling unsere Verantwortung».

Das Familienunternehmen findet man gut eingebettet in die Natur eingangs Reigoldswil. «Oft fahren die Kunden am Eingang vorbei und merken es erst, wenn sie mitten im Dorf stehen.» Samuel Zurfluh, Geschäftsführer der RB Reigoldswil, ist überzeugt, dass Recyclingbeton die Baubranche in eine noch umweltbewusstere Zukunft führen wird. Denn in der Schweiz fällt jährlich durch den Rückbau von Gebäuden ca. 5 Mio. Tonnen Betonund Mischabbruch an, der heute leider immer noch teilweise deponiert wird. Und Deponien brauchen Platz. «Das wäre nicht nötig», so Zurfluh, «wir bereiten in unserem Werk den Abbruch auf und können ihn bis zu 98% wiederver-

werten, wodurch wir nachhaltig die Ressourcen schonen.» Baustoff der Zukunft Recyclingbeton besteht – anstelle von Kies – aus recyceltem Material. Die Qualität ist einwandfrei. Da die Herstellung des Betons aus sekundären Rohstoffen mit viel Aufwand verbunden ist, ist dieser Beton nicht günstiger. «Aber auf langfristige Sicht lohnt sich diese Arbeit auf jeden Fall, davon sind wir absolut überzeugt», so Zurfluh. Aus dieser Überzeugung hat Samuel Zurfluh den Recyclingbeton «EcoCrete» entwickelt und ihn nach den Vorgaben

von Minergie Eco bewerten lassen. Nun können Bauherren diesen Beton, der aus über 65% Recyclingmaterial besteht, auch für Minergie Eco A, P und Eco verwenden. «EcoCrete» für das ganze Haus Mit «EcoCrete» können Sie beruhigt Ihr ganzes Haus bauen. Trotz höherem Anteil an aufbereitetem Recyclingmaterial haben Sie keinerlei Einbussen bei den Eigenschaften, denn die Konstruktionsbetone sind zertifiziert. Das junge und dynamische Team hat vier Jahre in die Entwicklung von «EcoCrete» investiert und freut sich, gemeinsam mit Ihnen in eine umweltfreundliche Zukunft zu gehen.

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Gemeinden Alle Gemeinden Ein Versorgungskonzept für die Region Seit 2018 ist im Kanton Basel-Landschaft das Altersbetreuungs- und Pflegegesetz (APG) in Kraft. Die Gemeinden erhalten damit verbindliche Vorgaben, wie sie sich für die Bewältigung der Herausforderungen im Themenbereich Alter zu organisieren haben. Bis Ende 2020 müssen sich die Gemeinden insbesondere zu Versorgungsregionen zusammenschliessen, ein Versorgungskonzept entwickeln und eine Informations- und Beratungsstelle einrichten. Die Gemeinderäte der zwölf Gemeinden Arboldswil, Bennwil, Bretzwil, Hölstein, Lampenberg, Langenbruck, Lauwil, Liedertswil, Niederdorf, Oberdorf, Ramlinsburg und Waldenburg haben im Grundsatz beschlossen eine Versorgungsregion zu bilden und die Umsetzung des Altersbetreuungs- und Pflegegesetzes gemeinsam anzugehen. Zur Ausarbeitung eines Vertrages und Erstellung eines Versorgungskonzeptes wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern aus den Gemeinden, eingesetzt.

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Oberdorf

Reglement über die Entschädigung der Behörden, Kommissionen und Nebenfunktionen Die Finanz- und Kirchendirektion Basel-Landschaft hat mit Beschluss vom 28. 10. 2019 das von der Einwohnergemeindeversammlung am 17. 6. 2019 beschlossene Reglement über die Entschädigung der Behörden, Kommissionen und Nebenfunktionen genehmigt. Das Reglement wird auf den 1. 1. 2020 in Kraft gesetzt. Abwasserbewilligung Auf Antrag des Kanalmeisters hat der Gemeinderat die Abwasserbewilligung für das folgende Bauprojekt erteilt: Martin Ballmer, Um- und Anbau Laufstall, Benkenmatt, Parzelle Nr. 393. Was ist los in Oberdorf? • 3. 11. 2019, 11bis 17 Uhr, Weinbauverein, Besenwirtschaft (Rebhaus). • 6. 11. 2019, 14.30 – bis 17 Uhr, Frauenverein, Unterhaltungsnachmittag Ü-60 (Kath. Pfarreisaal). Gemeinde Oberdorf

Hölstein

Voranzeige Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet am Montag, 2. Dezember statt.

Waldeinsatz zugunsten der Bürgergemeinde Am nächsten Samstag, 2. November sind Freiwillige gefragt, die sich für die Belange des Waldes der Bürgergemeinde Hölstein einsetzen. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Hof Buebenried. Benötigt für das Arbeiten draussen werden einerseits eine der Witterung angepasste Arbeitskleidung und andererseits eigene Arbeitshandschuhe. Zusätzlich braucht es Motivation und Antrieb, einen Einsatz zugunsten der Umwelt im Interesse der Allgemeinheit zu leisten. Am Vormittag wird gearbeitet. Um die Mittagszeit wird von der Bürgergemeinde ein Imbiss offeriert und zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Niederdorf

Erneuerung Wasserleitung Steinlerweg Nach einigen Verzögerungen kann das Bauprojekt am Steinlerweg endlich umgesetzt werden. Dabei werden die Wasserleitung im Abschnitt ab der Bennwilerstrasse bis zum Stutzweg ersetzt, die öffentliche Beleuchtung am gesamten Steinlerweg erneuert sowie durch die EBL und die Swisscom neue Leitungen verlegt. Die Arbeiten haben am 30. Oktober 2019 begonnen und werden bis zum 18. Dezember 2019 mit dem Einbau der Tragschicht vorläufig abgeschlossen sein. Der Einbau des Deckbelages ist im Frühjahr 2020 vorgesehen. Die direkt Betroffenen sind vorgängig über dieses Projekt in-formiert worden.

Seniorenmittagstisch Am Donnerstag, 7. November 2019 findet um 12 Uhr in der Mehrzweckhalle der nächste Seniorenmittagstisch statt. An- und Abmeldungen werden bis Montag, 4. November unter Telefon 061 961 81 17 und 061 961 92 38 entgegengenommen. Wer zu Hause abgeholt werden möchte, kann dies bei der Anmeldung mitteilen. Häckseldienst vom 12./13. November 2019 Der nächste Häckseldienst findet am 12./13. November statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 11. November, 12 Uhr entgegen. Sämtliche Häckseldaten für das Jahr 2019 sind auf der Webseite der Gemeinde unter Verwaltung – Dienstleistungen – Abfallwesen abrufbar. Erteilte Baubewilligungen Das kantonale Bauinspektorat hat folgende Baubewilligung erteilt: Buchmüller Lukas: Photovoltaikanlage, Dorfgasse 56a.

Feuerwehreinschreibung Der Gemeinden Waldenburg, Oberdorf und Liedertswil Wir suchen dich! Für unseren Feuerwehrverbund WOLF suchen wir motivierte Einwohnerinnen und Einwohner, die aktiv Feuerwehrdienst leisten möchten. Es gibt viele Gründe, der Feuerwehr beizutreten. Mit deinem Engagement hilfst du der Bevölkerung und profitierst gleichzeitig von einer guten Ausbildung. Feuerwehr ist ein spannendes Hobby und wird sicher auch dich begeistern. Zu diesem Anlass möchten wir alle Personen der Jahrgänge 1980 bis 1999 aus den oben erwähnten Gemeinden zur Rekrutierung einladen. Die Rekrutierung findet dieses Jahr gemeinsam mit dem Feuerwehrverbund Frenke statt. Montag, 4. November um 19.30 Uhr im Primarschulhaus Niederdorf (Kilchmattstrasse 5a) Wir freuen uns auf euer Erscheinen. Weitere Infos unter: www.fw-wolf.ch KOMMANDO DER FEUERWEHR WOLF

Waldenburg

Öffentliches Auflageverfahren Der Gemeinderat Waldenburg hat am 28. Oktober 2019 die Mutationen 2019 zum Bau- und Strassenlinienplan «Mosermattstrasse» beschlossen. Das öffentliche Mitwirkungsverfahren wurde vorgängig ordnungsgemäss durchgeführt. Folgende Planungsinstrumente unterstehen dem gesetzlichen Auflageverfahren: Bau- und Strassenlinienplan «Mosermattstrasse», Mutation 2019. Die öffentliche Planauflage wird gestützt auf § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes während 30 Tagen vom 1. November bis 2. Dezember 2019 durchgeführt. Die Unterlagen können während der Auflagefrist auf der Gemeindeverwaltung zu den Schalteröffnungszeiten oder auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat Finanzplan 2019 bis 2024/ Entwicklungsbericht Einwohnergemeinde 2018 bis 2028 Der Gemeinderat hat den Finanzplan sowie den Entwicklungsbericht für die Einwohnergemeinde verabschiedet. Vom 2020 – 2022 ist aufgrund der aktuellen Fakten, welche für die Berechnungen dienten, mit Aufwandüberschüssen zu rechnen. Ab 2023 sind dann wieder (kleinere) Ertragsüberschüsse zu erwarten. Derzeit verfügt die Gemeinde über einen Bilanzüberschuss von ca. 400 Franken. Trotz der vorgesehenen

Aufwandüberschüsse sollte weiterhin ein Bilanzüberschuss vorhanden sein. Es sind jedoch weiterhin entsprechende Massnahmen notwendig, um auch inskünftig ausgeglichene Ergebnisse zu erhalten. Dazu kommt noch, dass der Kanton weiterhin überprüft, welche Aufgaben allenfalls an die Gemeinden abgegeben werden können. Je nach Umfang und den damit verbundenen Kosten können diese Aufgaben dann nicht ohne (weitere) Steuererhöhungen erledigt werden. Der Finanzplan wird in den nächsten Tagen auf unserer Homepage aufgeschaltet. Baugesuch Der Gemeinderat hat das nachfolgende Baugesuch (nochmals) behandelt und den entsprechenden Bericht dem Bauinspektorat Kt. BL übermittelt. Sax Patrick, Parz. 562, Hauptstrasse 11, Um- und Ausbau, Neuauflage: geändertes Projekt. Nichtforstliche Kleinbaute Kanzel Freihaltefläche «Sunnerain» Durch die Jagdgesellschaft Waldenburg wurde eine Kanzel bei der Freihaltefläche «Sunnerain» erstellt. Diese wurde im Rahmen des lokalen Wildschadenverhütungskonzeptes durch das Amt für Wald beider Basel bereits vor einiger Zeit bewilligt. Es besteht somit kein weiterer Handlungsbedarf für die Gemeinde. Monopoly Basel, Bezug zum Spezialpreis auf der Verwaltung Seit einigen Tagen ist das Monopoly Basel im Verkauf. Unsere Gemeinde ist ebenfalls mit einem «Feld» vertreten und konnte eine gewisse Anzahl der Spiele zu einem Spezialpreis erwerben. Diese können ab sofort zum Preis von 59 Franken (ordentlicher Verkaufspreis 69 Franken) auf unserer Verwaltung bezogen werden. Es het, solang’s het. Feuerwehreinschreibung der Gemeinden Waldenburg, Oberdorf und Liedertswil Wir suchen Dich! Für unseren Feuerwehrverbund WOLF suchen wir moti-

vierte Einwohner/-innen, die aktiv Feuerwehrdienst leisten möchten. Es gibt viele Gründe, der Feuerwehr beizutreten. Mit Deinem Engagement hilfst Du der Bevölkerung und profitierst gleichzeitig von einer guten Ausbildung. Feuerwehr ist ein spannendes Hobby und wird sicher auch Dich begeistern. Zu diesem Anlass möchten wir alle Personen der Jahrgänge 1980 bis 1999 einladen. Die Rekrutierung findet dieses Jahr gemeinsam mit dem Feuerwehrverbund Frenke wie folgt statt. Montag, 4. November um 19.30 Uhr im Primarschulhaus Niederdorf (Kilchmattstr. 5a) Wir freuen uns auf Euer Erscheinen. Weitere Infos unter: www.fw-wolf.ch. KOMMANDO D ER FEUERWEHR WOLF

Langenbruck

Weihnachtsbäume für den Aussenbereich Wie jedes Jahr stellt die Gemeinde Weihnachtsbäume für den Aussenbereich zur Verfügung. Falls Sie dieses Jahr einen Baum aufstellen und beleuchten möchten, können Sie diesen auf der Verwaltung mit Angabe der Grösse bis am Freitag, 15. November 2019 an die Mailadresse gemeinde@langenbruck.ch oder per Telefon unter 062 390 11 37 bestellen. Die Bäume werden ca. Ende No-

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vember gratis nach Hause geliefert. Über den Verkauf für den Hausgebrauch werden wir später informieren. Sperrung Rasenplatz Schulhaus Aufgrund des feuchten Wetters wird der Fussballrasen bei der Schule, wie jeden Winter, ab dem 4. November 2019 gesperrt. Besten Dank für Ihr Verständnis. Adventsfenster Der Frauenverein möchte dieses Jahr in der Adventszeit das Dorf verschönern. Wer hat Lust ein Adventsfenster zu gestalten? Anmeldungen mit Ihrem Wunschtag nimmt Ursula Jenni, Tel. 079 351 94 47, bis am 16. November 2019 entgegen. Der Frauenverein Langenbruck freut sich auf Sie. Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Sonntag, 3. November Ausstellung Biderbaracke, Langenbruck Tourismus, Biderbaracke, 14.00–17.00 Uhr Dienstag, 5. November Mittagstisch ü 60, Rest. Ochsen, 12.00 Uhr Mittwoch, 6. November Mütter- und Väterberatung, Arztzimmer Turnhalle, 14.00–17.00 Uhr

Im Prix Walo-Finale vb. Bei schönstem Herbstwetter fuhr die Showgruppe NoLimitCrew vom Studio1 in Niederdorf nach Birr an das Sprungbrett vom kleinen Prix Walo um sich in der Gruppe Special Acts mit anderen Künstlern zu messen. Die Crewmitglieder Amy Altorfer, Leonie Schläfli, Tamara Gülkanat und Tim Bauen gaben alles auf der Bühne und brachten den Wydenhofsaal zum Kochen. Umso grös-

ser war die Freude, als der erste Platz und somit der Einzug ins Finale an die jüngsten Teilnehmer des Sprungbrettes, die NoLimitCrew ging. Am Sonntag 1. Dezember 2019 geht es dann im Finale um die Teilnahme in der Fernsehshow Prix Walo. Die Crew ist fleissig am Trainieren, um dort mit einer neuen Show anzutreten. Das Studio1 wünscht den Crewmitgliedern viel Glück. FOTO: ZVG

Gemeinde Waldenburg

Einladung Zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 18. November 2019, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Traktanden: • 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2019 2• . Finanzplan 2019–2024/Entwicklungsbericht 2019–2029 (Orientierung) • 3. Budget 2020 der Einwohnergemeinde • 4. Investitionskredit über 170 000 Franken, neue amtliche Vermessung 1993 langfristige Massnahme AV93 3. Etappe (AV93 III), Beiträge Bund/Kanton Total 95 000 Franken, Nettokosten für Gemeinde 75 000 Franken • 5. Verabschiedung Gemeindefunktionäre • 6. Verschiedenes

Die Crewmitglieder Amy Altorfer, Leonie Schläfli, Tamara Gülkanat und Tim Bauen.

DER GEMEINDERAT

Gemeinde Waldenburg

Baum- und Strauchschnitt Abfuhrmöglichkeit am Donnerstag, 14. November 2019. Anmeldungen sind erbeten bis Montag, 11. November 2019, 17.00 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 96 00) Verspätete Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden! Gemeinde Waldenburg

Was ist los in Waldenburg? Sonntag, 3. November • 13.30 Uhr : Baumpflanzung mit Baumpaten • 14.15 Uhr: Theater Blitz / Kindertheater, Pfarrhauskeller Donnerstag, 7. November Ab 07.00 Uhr: Kartonsammlung Freitag, 8. November 20.13 Uhr: Blues max Trio, Pfarrhauskeller

Neue Trefferanzeige sts. Am Freitag, 25. Oktober 2019, wurde die durch die Firma SIUS AG montierte neue Trefferanzeige durch den Eidgenössischen Schiessoffizier Oberst Martin Büsser auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft und abgenommen. Somit können die Schützinnen und Schützen des Schützenvereins Niederdorf-Lampenberg ab der Schiess-Saison 2020 auf allen zehn Scheiben von der neuestens Technologie im Bereich der elektronischen Trefferanzeigen profitieren. Die neue Trefferanzeige ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Niederdorf, Lampenberg und des Schützenvereins Niederdorf-Lampenberg, welches die erste, aus dem Jahre 1991 stammende Trefferanzeige ersetzt und den Fortbestand des Schiess-Sports auf der Schiessanlage «Burghalde» in Niederdorf sichert. Die Investitionskosten für die neue Trefferanzeige betragen 125 000 Franken. Die Gemeinde Niederdorf finanziert 50 Prozent und die Gemeinde Lampenberg und der Schützenverein Niederdorf-Lampenberg je 25 Prozent. Der Vorstand des Schützenvereins NiederdorfLampenberg bedankt sich im Namen seiner Mitglieder bei den Gemeinderäten Niederdorf und Lampenberg für die gute

Neueste Technologie in der Schiessanlage «Burghalde» in Niederdorf. FOTO: ZVG Zusammenarbeit bei der Realisierung des Vorhabens und bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der beiden Gemeinden für die Bewilligung der entsprechenden Kredite und für das damit verbundene grosse Vertrauen. SV NIEDERD ORFLAMPENBERG STEPHAN SCHNEIDER


Region Waldenburg

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Weiche Töne vom tiefen Blech

Niederdorf Musigobe mit dem ungarischen Posaunisten György Gyivicsan ALEXANDER JEGGE

Musikabende gehören zu den Höhepunkten im dörflichen Gemeinwesen. So auch der Musigobe 2019 des Musikvereins Niederdorf, zudem man sich nicht nur aus Niederdorf kommend in der Mehrzweckhalle traf. In diesem Jahr stand das Konzert unter dem Jahresmotto «Jahr des tiefen Blechs». Eröffnet wurde es mit «Festival Spirit» von Christoph Walter. Damit setzte der Musikverein die musikalische Latte sehr hoch. Die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von János Németi meisterten das vertrackte Eröffnungsstück mit hoher Musikalität. Der Abend wurde in bewährt witzigverschmitzter Art moderiert von Claude Plattner und dem nicht minder begabten Roman Bader. Mit träfen Einwürfen erklärten sie die Musikstücke und stellten auch den hohen Gast des Abends mit gebührenden Worten vor, den ungarischen Posaunisten György Gyivicsan. Er führte sich ein mit «Georgia On My Mind». Seine Interpretation zeichnete sich durch fantastische Weichheit in der Modulation und feine musikalische Gestaltung aus. Gerade bei ruhigen und langsameren Stücken zeigte sich das wahre Können dieses Solisten. Dabei wurde Gyivicsan von der hellwachen Brass Band exzellent begleitet. Die Musikauswahl war sehr abwechslungsreich und forderte den Musikverein immer wieder zu neuen Höchstleistungen heraus. Neben dem eher traditionellen

Repertoire von Märschen und einer Polka blitzten immer wieder spezielle musikalische Perlen auf, nicht nur, aber auch mit dem Solisten. «Jambo Africa», einer der Höhepunkte im ersten Teil, schien den Musikerinnen und Musikern sehr zu gefallen, forderte aber auch einiges von ihnen ab. Singen, rhythmisches Klatschen und Musizieren wechselten sich ständig ab und rissen das Publikum mit. In «Beyond the Seas» zeigte das Orchester seine sinfonischen Qualitäten. Selbst bei der Marschmusik wurden noch musikalische Scherze eingebaut. Dass der Musikverein auch gute eigene Solisten hervorbringt, war in «Arrivederci Roma»zu hören. Neben Gyivicsan spielten vier

Die Moderatoren Claude Plattner (l.) und Roman Bader.

Der ungarische Soloposaunist György Gyivicsan mit dem Orchester.

Ein Teil der Teilnehmer am Naturschutztag. Später stiessen noch Einzelne dazu.

Der Musikverein Niederdorf auf der Bühne der Mehrzweckhalle.

ness-Erlebnis. Toller Duft, ich glaube nach Heu, cremiger Schaum und ein echt sauberes und gepflegtes Gefühl. In Arosa hergestellt und von Hand gefertigt, stand auf der Verpackung. Zuhause habe ich mir online verschiedene Aroser Seifen als täglichen kleinen Luxus bestellt. Zwei Jahre später auf meiner Tour auf dem Walserweg sollte ich von Davos über die Amselfluh nach Arosa kommen. Ich meldete mich spontan beim Seifenmacher Beat Urech für einen Kurzvisite an und wurde von ihm in seiner Manufaktur sympathisch empfangen. Der Seifenmacher Beat Urech – ge-

Zum Verkauf bereit. Alle Seifen sind aus biologischen Naturprodukten von Hand hergestellt.

Beat Urech, der Seifenmachen von Arosa.

FOTOS: A. JEGGE

Posaunisten aus den eigenen Reihen. Das Duett «Baby it’s Cold Outside», neben der Solo-Posaune mit Nadine Plattner am Flügelhorn, bekam vom Publikum einen Riesen-Applaus und musste zweimal gespielt werden. Herauszuhören war an diesem Abend auch die intensive Probearbeit des Dirigenten János Németi. Die Musikerinnen und Musiker reagierten auf sein Dirigat sehr musikantisch. Dank dieser hohen Qualität war der Abend ein grosses Vergnügen, was Claude Plattner zu der verschmitzten Aussage hinreissen liess, dass bekannterweise der MV Niederdorf ja der beste Musikverein zwischen Hölstein und Oberdorf sei.

Beim Seifenmacher in Arosa

Auf seinen vielen Wanderungen in der Schweiz sieht Fritz Kammermann aus Lausen nicht nur viel intakte Natur und schmucke Dörfer, sondern er begegnet hin wieder auch interessanten Menschen. «Nach einem langen Wandertag in Bündnerland übernachtete ich in der Alten Post in Langwies, eine historische Herberge, die heute Unterkunft für Selbstversorger bietet. Auf dem Kopfkissen lag nebst dem obligaten Handtuch eine kleine Seife. Es war aber nicht das übliche Stück industrieller Hotelseife. Schon die Verpackung war anders und das Aufreissen war der Start zu einem kleinen Well-

Helfende Hände

mäss Homepage in Arosa daheim, in der Welt zu Hause – versteht etwas vom Wunderprozess Seifenherstellung, denn als gelernter Drogist ist er mit Glycerin, Laugen und ätherischen Ölen vertraut. Das Resultat sind echte Aroser Naturseifen – für Körper, Hände, Haar und Seele, wie er sagt. Seine Seifen unterscheiden sich von den herkömmlichen Seifen und Duschgels. In erster Linie sind dafür der handwerkliche Herstellungsprozess und die sogenannte Kaltverseifung verantwortlich. Seife entsteht aus der Reaktion von Lauge (Natron- und Kalilauge) und Öl. Der Aroser Seifenmacher verwendet ausschliesslich Kokos- und

Am Samstag, 26. Oktober, nahmen bei sonnigem Wetter 22 Personen, davon sechs Kinder und zwei Gäste, am Naturschutztag von Niederdorf teil. Dank der fleissigen Hilfe hat der Weiher im Zwischenflühgebiet, durch die Reduktion der Igelkolben, wieder an freier Fläche gewonnen, konnte ein Wegbord von Steinen befreit und dem Japanknöterich zu Leibe gerückt werden. Beim «Samstighäldeli» sammelten helfende Hände das Astholz, von der Holzerei vom Frühjahr, auf Haufen. Die «Totholz-Inseln» sind eine Aufwertung und bieten Kleinlebewesen eine Heimat. Im Weiteren entstand so freier Raum und konnten drei Traubeneichen und mehrere Wildbirnenbäume, wilde Apfelbäume, Elsbeerbäume und Speierlinge gepflanzt werden. Dies alles ergibt eine

Aufwertung zur Vielfalt im Naturschutzgebiet. Hoffen wir, dass diese Eichen und Bäume wachsen und der Jugend von heute, später als Erwachsene, Schatten, Luft und Freude spenden werden. Im Anschluss genossen die Teilnehmer im Zwischenflühgebiet beim «Räbhüüsli «in froher Gemeinschaft, bei einem Glas Mineral, Wein oder einem Bier, ein feines Mittagessen. Nach Kaffee und Kuchen zogen alle zufrieden nach Hause. Liebe Kinder, Helferinnen und Helfer, ihr habt Nägel mit Köpfen gemacht und mit angepackt dafür dankt der Gemeinderat und die Umweltschutzkommission euch ganz herzlich. HELENE KOCH, GEMEIND ERÄTIN UND PRÄSIDENTIN UMWELTSCHUTZKOMMISSION NIEDERD ORF

Eine Traubeneiche wird mit der Hilfe von Förster André Minnig vom Forstrevier FOTOS: ZVG Hohwacht (vorne rechts) gepflanzt.

Sonnenblumenöl sowie Sheabutter und Kakaobutter. Diese Grundstoffe haben alle Nahrungsmittel-Qualität und stammen aus biologischer Landwirtschaft. Feste Seife sei ökologischer als Flüssigseife, sagt Beat Urech. Und selbstverständlich seien seine Produkte frei von Palmöl. Die Verpackung bestehe aus Recyclingpapier. Seine Seifen seien mit einem pH-Wert von 8.5 basisch, vorteilhaft wie eine basische Ernährung und Garant für ein seidiges weiches Hautgefühl. Angenehm ist der Duft im Laden, wo auch alles von Hand fabriziert und verpackt wird. Schön anzusehen sind nicht nur die in

Für jede Nase gibt es einen passenden Duft.

verschiedenen Verpackungen zum Verkauf bereitliegenden Seifen, sondern auch die eben erst geschnittenen rohen Seiflinge nebenan. Man erkennt sofort das reine Handwerk. So reizvoll eine Reise nach Arosa ist, man muss nicht extra in die Bündner Berge fahren, um sich ein Stück Seifenluxus zu kaufen. Sämtliche Seifen und Zubehör können im Online-Shop bestellt werden. Beat Urech verschickt weltweit. Beim Abschied aus der Seifenmanufaktur grüsst Beat Urech mit den passenden Worten: und immer gut Schaum.» www.seifenmacher.ch oder beat@seifenmacher.ch FRITZ KAMMERMANN

FOTOS: F. KAMMERMANN


Region Waldenburg

ObZ 31. Oktober 2019

Auch die Kleinen brauchen eine Bühne

40 Jahre bei der WB

Wagenführer Armin Dunkel wurde letzte Woche pensioniert

LORENZ DEGEN

Reigoldswil Die Musikschule beider Frenkentäler liess ihre vier Jugendbands spielen ALEXANDER JEGGE

Die Baselbieter Musikschulen leisten einen nicht wegzudenkenden Beitrag zur Kultur im ganzen Kanton. Die Musiklehrerinnen und -lehrer bringen den Kindern von klein auf das Können auf den Instrumenten und das Gefühl für Rhythmus und Melodie bei. Als Belohnung können die Kinder und Jugendlichen das Gelernte an Konzerten aufführen und so auch die Freude am gemeinsamen Musizieren erleben. Die Musikschule beider Frenkentäler macht dies in den Gemeinschaftskonzerten. In diesem Jahr war Reigoldswil an der Reihe, den Event durchzuführen. Unterstützt wird die Schule von den jeweiligen Musikvereinen, die nicht ganz uneigennützig damit auf sich aufmerksam machen können, um den jungen Musizierenden einen möglichen Weg in ihre musikalische Zukunft zu zeigen. Die Vereine rekrutieren ihre jungen Mitglieder oft aus den Musikschulen. Es spielten die Jugend- und Beginnersband Foiflybertal unter der Leitung von Reto Vogt und die Beginnersband und das Brassquartett Waldenburgertal unter der Leitung von Andrew Hammersley. Die Jüngsten aus dem Waldenburgertal durften zuerst ihre Künste zu Gehör bringen. Noch waren die Kinder nicht frei von Nervosität und die Beherrschung der Instrumente zeigte ihre Tücken. Aber trotz manch schiefem Ton merkte man die Freude und die Konzentration beim Spielen und die Kinder wurden durch den Applaus ihrer Familien und Bekannten für ihre Mühen belohnt. Noch dominieren die kleinen Stücke aus den Übungsheften, doch ist schon manch bekannte Melodie dabei (Old MacDonald oder Muppet Show). Auch die etwas grössere Begiband Föiflybertal liess die Herzen der Zuhörer höherschlagen. Ein ganz anderes musikalisches Bild zeigte sich mit dem Brassquartett Waldenburgertal. Es besteht aus drei Jugendlichen und ihrem Lehrer Andrew Hammersley. Das Zusammenspiel ist viel diffiziler als in einer Grossformation, es lässt eigentlich keine Fehler zu.

Reto Vogt mit seiner Begi-Band, der Beginners Band Föiflybertal. Das war für die Musikanten auch kein Hindernis und trotz hoher Konzentration spürte man die Freude und den Spass am Zusammenspiel bei Stücken von ABBA oder Spirituals. Die Jugendband Föiflybertal ist fast schon eine Grossformation. Schlagwerk, Holz- und Blechblasinstrumente erzeugen einen kompakten Klang. Die gespielten Stücke waren anspruchsvoller als bei den «Beginners» (Bilder einer Ausstellung von M. Moussorsky) und man merkt dem Ensemble an, dass es

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FOTOS: A. JEGGE

sich an einem intensiven Probewochenende gut auf das Konzert vorbereitet hatte. Wie bei den Musikabenden der Erwachsenen führten hier Conférenciers durch die Darbietungen. Zu fortgeschrittener Stunde fanden alle Musizierenden noch zur Massed Band zusammen. Sie erfreut die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der Feuerwerksmusik von G. F. Händel oder der Filmmusik zu Ghostbusters mit fetzigen Rhythmen und vollem Wohlklang beim grandiosen Finale.

Das Perron zwischen den Gleisen 3 und 4 auf dem Bahnhof Liestal war am Dienstag vor einer Woche voller Pendler. Eigentlich Alltag, wenn nicht etliche von ihnen gleich nach dem Aussteigen aus der WB auf den Wagenführer Armin Dunkel zugegangen wären und ihm die Hand geschüttelt hätten. «Tschau, Armin!» ruft eine Frau. «Mach’s gut», eine andere. «Gniesses», «alles Gueti», rufen ihm einige im Vorübergehen zu. Für Dunkel ist es der letzte Tag als Wagenführer im regulären Fahreinsatz. «Diese Anteilnahme freut mich sehr», sagt Dunkel gerührt. Ab 14 Uhr an diesem Tag ist er offiziell pensioniert. Auch auf Facebook wurde er verabschiedet. Über 220 Personen «likten» einen Beitrag. Vor vierzig Jahren hat Armin Dunkel bei der Waldenburgerbahn angefangen, zuerst als Kondukteur. Gelernt hatte er Maurer, eine Zeit lang arbeitete er in einem Spital, ehe er zur Bahn kam, die damals ganz anders war: Im Bahnhof Waldenburg gab es einen Billettschalter. Die Industrie verschickte ihre Ware in Holzkisten auf Güterwagen, Bauern verluden Korn, zwei Postwagen zirkulierten. Die Dampflokomotive «G. Thommen» wurde gerade instand gesetzt, die Eurovapor-Maschine aus Österreich dampfte noch. Drei Triebwagen von 1953 versahen ihren Dienst. Dunkel hat den Wandel der WB zur Pendler-

bahn hautnah miterlebt. 1985 und 1990 kam das heutige Rollmaterial, Post- und Güterzüge verschwanden und mit ihnen die alten Triebwagen. Der alte Bahnhof Waldenburg brannte ab und wurde neu gebaut. Heute steht die WB vor der grössten Veränderung in ihrer Geschichte. Armin Dunkel ist das Gesicht der WB. Er kannte alle, alle kannten ihn. Bei der Talfahrt begrüsste er in Lampenberg-Ramlinsburg übers Mikrofon die Fahrgäste im Zug, in Liestal verabschiedete er sie. Bei Frühdienst stand er, der neben der WB mit dem Töffli oder dem Velo unterwegs ist, um 4.30 Uhr auf, hatte er Spätschicht, kam er nach 2 Uhr morgens nach Hause. Lag Erbrochenes, Dunkel fegte es zusammen und säuberte das Fahrzeug. Sicher und konzentriert führte er seine Züge. Freundlich und hilfsbereit half er Reisenden von weiter her und Einheimischen. Zufrieden und dankbar blickt er auf sein Berufsleben zurück: «Ich hatte das Glück, von schlimmen Unfällen verschont zu werden.» Nun wird er sich vermehrt seinen Hobbies zuwenden, dem Gartenbau und der Vogelbeobachtung. Auch wandernd wird man Armin Dunkel nun öfters antreffen. Mit Armin Dunkel verlässt ein Urgestein die WB. Doch nicht ganz: Er wird weiterhin als Aushilfe ab und zu im Führerstand Platz nehmen. Bis zum grossen Umbau der WB ab März 2021 wird Armin Dunkel seinen Passagieren voraussichtlich erhalten.

Das Brassquartett Waldenburgertal wartet immer noch auf den vierten Spieler. Armin Dunkel in Liestal am Morgen seines letzten Fahrtages vor der Pensionierung. FOTO: L. D EGEN

Reise nach Bukarest

Gemeindereise Die ref. Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter unterwegs fmd. Gleich nach der ersten Ausschreibung im Dezember 2018 fanden sich insgesamt 34 Teilnehmer/-innen bereit, zusammen mit Pfarrer Torsten Amling und seiner Gattin Ionica diese achttägige Reise zu unternehmen. Im Vorfeld wurden die Teilnehmer durch eine umfassende Informationsschrift über Land – Geschichte – Kultur und über die Besichtigungen beglückt. Gutgelaunt fand sich die Reisegruppe am Sonntagmorgen, 6. Oktober 2019, in Zürich-Kloten ein und erreichten nach einem zweieinhalbstündigen Flug Bukarest. In der Zwei-Millionenstadt stehen historische rumänische, türkische, französische und byzantinische Architektur den gigantischen Bauten Ceausescus und der Moderne gegenüber. Die Stadtrundfahrt mit ihrem versierten Chauffeur Georgi und mit dem ersten gemeinsamen Abendessen stimmte sie ein auf spannende Tage vor ihnen Am Montag wurde die Innenstadt von Bukarest erkundet. Die jeweiligen Städteführer-/innen brachten ihnen die Geschichte mit ihren Gebäuden und der Kultur der Hauptstadt näher. Am Dienstag ging die Fahrt Richtung Norden. Das Schloss Pelesch, die ehemalige Sommerresidenz der Königsfamilie, beeindruckte alle durch imposante Säle und Einrichtungen. Auf dem Predal-Pass überquerten die Reiseteilnehmer die Karpaten und erreichen Siebenbürgen. Die Handelsstadt Kronstadt (Brasov) war über Jahrhunderte Grenzstadt zum Osmanischen Reich. Die Kirchenburgen Tartlau und Honigberg gehören zu den schönsten in Siebenbürgen. In Deutsch-Weisskirch wurden sie von sechs Pferdefuhrwerken empfangen. Die

Sport

Erfolgreiche HipHop-WM

Die Reisegruppe in der Kirchenburg von Wolkendorf/Vulcan. Fahrt ging rund ums Dorf, hinauf zur Kirche und wieder hinunter zum Mittagessen bei einer alten sächsischen Familie ein. In den meisten, ehemals deutschen Häusern wohnen jetzt Zigeuner. Prinz Charles und Peter Maffey sind dort Besitzer von einem Haus. In Schässburg/Sigisoara wurde die wohl schönste mittelalterische Stadt des Landes besichtigt. Am Freitag gings zuerst nach Birthälm weiter und nachher ins zweite Seitental nach Malmkrog. Zurück in Schässburg gings hinauf zur Bergkirche wo bei herrlichem Sonnenschein auf dem Hautplatz ein kühles Getränk genossen wurde. Die Fahrt nach Hermannstadt (Sibiu) führte sie nach Michelsberg. Die romanische Basilika liegt hoch über der Stadt.

In der Woche vom 14. bis 19. Oktober 2019 befand sich Bremenhaven im hohen Norden von Deutschland in einem Ausnahmezustand. Täglich gingen, an die 3000 Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt in der Stadthalle ein und aus, um sich mit den Besten in den verschiedenen Kategorien zu messen. Mit dabei von Studio1 waren Selma Bläuer und Tim Bauen, welche sich an der Schweizermeisterschaft für die WM qualifizieren konnten. Selma Bläuer tanzte sich auf den sensationellen 19. Rang von 66 Teilnehmerinnen ihrer Alterskategorie. Eine tolle Leistung für ihren ersten Auftritt an ei-

ner WM der Internationalen Dance Organisation IDO. Für Tim war es die zweite WM-Teilnahme. Neu für ihn war, dass er sich in der Kategorie Juniors auf hohem Niveau messen musste. Um einen Punkt verfehlte er den Einzug ins Viertelfinale und brachte den grossartigen 23. Rang von ebenfalls 66 Teilenehmern nach Hause. Das Studio1-Team gratuliert Selma und Tim zu ihrer grossartigen Leistung und wünscht weiterhin viel Spass und Freude beim Tanzen und viel Erfolg am IDO Swiss Open in Lausanne vom 23. November 2019.

Selma Bläuer.

Tim Bauen.

DAS STUDIO1-TEAM

FOTO: Z VG

Bei Familie Henning wurde ein feines Mittagessen genossen und anschliessend erzählte das Familienoberhaupt sehr offen über die Vergangenheit von 1989 bis zur heutigen Situation, wie sich die verbliebenen 20 000 Sachsen von ursprünglich 700 000 Einwanderern ihr Leben gestalten. Am Sonntag wurde ein Gottesdienst in der Johanniskirche besucht. Bis zum Rückflug über Wien erlebte die Reisegruppe die moderne Innenstadt von Hermannstadt. Am Sonntagabend dann durften alle wieder wohlbehalten ins Baselbiet zurückkehren. Der grosse Dank gilt Torsten Amling und seiner Gattin Ionica. Sie stammt aus Rumänien und war sehr hilfreich, wenn Deutsch und Englisch nicht mehr weiterhalfen.

FOTOS: ZVG


Region Waldenburg

ObZ 31. Oktober 2019

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Zwanzig Tage auf dem Walserweg

Alpen Erfahrungen und Eindrücke auf einem der kulturell spannenden Weitwanderwege in der Schweiz te «Wetterloch» kommt, sieht man neben der beeindruckenden Rückseite der Davoser Weissfluh all die Skilifteinrichtungen des Parsenn-Zirkus’. Jetzt im Sommer habe ich den Eindruck von einer regelrecht «vergewaltigten Natur», so hart und kompromisslos empfinde ich die plattgewalzten Pisten und abgefrästen Kuppen. Also möglichst schnell hindurch in Richtung Cotschna Bahn, heisst für mich die Devise, und wieder hinunter ins Tal nach Klosters.

FRITZ KAMMERMANN

Lange musste ich mich dieses Jahr gedulden, bis es die Schnee- und Wetterverhältnisse in den Bergen erlaubten, wieder loszuwandern. In Davos Monstein, wo ich letzten Herbst angekommen war, starte ich in einen neuen Wandersommer im Bündnerland. Das kleine Dorf Monstein gehört zur Landschaft Davos, liegt aber etwas auf Distanz zum grossen Tourismuszentrum auf rund 1600 Meter über Meer. Von der Postautohaltestelle geht es vorbei an der kleinen, aber sehr erfolgreichen Bierbrauerei. Das Restaurant Ducan gegenüber wirbt mit dem Slogan «Last beerstop before heaven». Ich kann es irgendwie nachvollziehen, denn von nun an geht es wie so oft nur noch bergauf. Auf 2600 Meter über Meer liegt die Fanezfurgga, der Übergang in ein wildes rauhes Tal am Fuss des Kleinen und des Grossen Ducans. Deren Gipfel sind über 3000 Meter hoch. Und hier liegt er noch, der Schnee vom letzten Winter, in mehreren grösseren Feldern, aber trotzdem überwindbar. Wenn man aus dieser eigentümlichen und kargen Landschaft herauskommt, wo höchstens Schafe noch etwas Weidland finden, kommt man ins Sertigtal. Das ist wirklich ein hübscher Flecken Erde. Im Hotel in Sertig Sand feiert gerade eine grössere Hochzeitsgesellschaft, das berühmte denkmalgeschützte Kirchlein aus dem 17. Jahrhundert ist nicht weit entfernt. Berühmt ist auch der «Bergführer», ein 400 jähriges Walserhaus ein paar Schritte weiter in Sertig Dörfli, wo man im Übrigen sehr gut essen und trinken kann. Die Walser Die ursprünglich alemannische Volksgruppe der Walser besiedelte schon vor etwa tausend Jahren, also lange vor der Gründung der Eidgenossenschaft, das Berner Oberland und das Goms im Wallis. Im 13. und 14. Jahrhundert fanden die Wanderungen ins Bündnerland, ins Piemont, ins Tirol und in den Vorarlberg statt. Noch heute gibt es in den Alpen rund 150 Walsersiedlungen. Die schwarzbraunen Häuser mit ihrem ganz besonderen Baustil sind typisch, ebenso wie das Walserdiitsch, wie man es heute noch dort hört. Schlechtes Wetter hält nicht ab Wie heisst eine alte Wanderweisheit: Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens nicht angepasste Ausrüstung. So prachtvoll der Vortag war mit stahlblauem Himmel und praktisch wolkenlos, so trüb kündigt sich am anderen Morgen der neue Tag an. Aber für mich gilt natürlich «raus aus den Federn und rein in die Wanderschuhe». Bald kommen aus dem bedeckten Himmel die ersten Regentropfen und ich stapfe von nun an im rotem Regenschutz Schritt für Schritt weiter nach oben. Auf dem Scheitelpunkt angekommen, schaue ich in eine einzige riesige weisse Wand. Nebel ist nasskalt aus dem Dischmatal aufgestiegen. Auf dem schmalen Weg über den Grat wabert immer wieder etwas davon über den Weg und macht meine Schritte etwas unsicher. Ich kann mir vorstellen, dass man unter solchen Umständen ganz leicht die Orientierung verlieren kann. Ich will mir trotz diesem Nebel aber partout nicht die allseits gerühmte Gratwanderung bis zum Jakobshorn mit schönen Weitblicken links und rechts entgehen lassen. Deshalb entschliesse ich mich, genau die gleiche Etappe zwei Wochen später grad noch einmal zu absolvieren. Dieses Mal habe ich Wetterglück und die Aussicht von dort oben ist wirklich phänomenal. Von Alpenstadt zu Alpenstadt Nach einer Nacht in Davos, das seinem Ruf als höchstgelegene Stadt Europas alle Ehre macht – ich frage mich, wie es hier erst im Winter zu und hergehen muss – heisst mein Ziel Arosa, eine zweite städtische Alpensiedlung. In Davos siedelten im frühen 13. Jahrhundert jene Walser und errichteten gemäss den Geschichtsbüchern zwölf Einzelhöfe. Von diesen ging die Besiedlung der Landschaft Davos und den verschiedenen Talschaften aus. Arosa muss schon um 1300 bestanden haben, trennte sich aber nachweislich 1384 kirchlich ab

Typische Walserhäuser – hier im Fondei oberhalb Langwies.

Blick ins Schlappintal.

FOTOS: FRITZ KAMMERMANN

Der Nebel zieht auf, aus dem Dischmatal zum Jakobshorn.

Das Sertigtal mit Mittagshorn (Vordergrund) und den beiden Ducan-Spitzen.

Für die Walser nur ein weiterer Übergang heute Landesgrenze

und baute mit den Walsern aus den benachbarten Dörfer im Schanfigg auf der Langen Wiese, dem heutigen Langwies, eine eigene Kirche. Lang zieht sich der Aufstieg von Davos auf die Maienfelder Furgga, aber umso schöner sind die Weitblicke in die verschiedenen gegenüber liegenden Täler und auf die Bergspitzen in der Ferne. Der Name des Übergangs rührt davon her, dass die Aroser immer wieder gezwungen waren, Teile ihrer Alpen zu verkaufen unter anderem auch an die Stadt Maienfeld. Auf rund 2400 Meter verabschiede ich mich von der über längere Zeit vertraut gewordenen Aussicht auf die Davoser Landschaft und steige hinab nach Arosa. Schon in Davos war mir aufgefallen, was mir auch hier in Arosa wieder begegnet: Es sind hier sehr viele orthodoxe Juden in ihrer typischen schwarzen Kleidung anzutreffen. Einerseits scheint die jüdische Gemeinschaft aus aller Welt diese Gegend als Ferienziel lieb gewonnen zu haben, andererseits hat mir die Hotelbesitzerin an Ort erklärt, dass hier jeweils im August das Vermitteln und Arrangieren von Hochzeiten stattfindet, also der jüdische Hei-

für mich eine der schönsten Etappen des Walserweges, wenn man denn überhaupt klassieren will. Dem Bach entlang immer weiter hinauf geht der Weg ins Hochtal Fondei. Eine weite Ebene öffnet sich plötzlich und man hat die Siedlungen Blackten und Strassberg vor sich. Der Blick vom gemütlichen Restaurant des kleinen Ortes mit schöner Sonnenterrasse geht zurück ins Schanfigg und noch weiter in Richtung Arosa. Strassberg und das ganze Fondei haben sich bewusst dem Skikarussell des Parsenn-Gebietes versagt. Ein weiser Entscheid in meinen Augen, denn die Landschaft ist schön und anmutig. Was die Folgen des Tourismus sein können, werde ich später in der sommerlichen «Parsenn-Wüste» noch zu sehen bekommen. Vorerst aber noch wandere ich durch eine wunderschöne Gegend mit grünen Alpweiden, kleinen und grösseren Bächen links und rechts, mit Kuhglocken unter einem Himmel im schönsten Blau. Sogar einen See, den Grünsee, gibt es hier – und er schimmert wirklich grün. Wer will, kann hier sogar auf 2100 Meter baden. Sobald man dann aber nach dem nächsten Aufstieg durch das sogenann-

ratsmarkt, der zur normalen Kultur dieser Religion gehört. Dörfer in Walser Landschaften Ich lasse Arosa hinter mir und wandere durch eine wunderschöne Gegend in Richtung Sapün, wohin man auch gelangt, wenn man von Davos her über den Strelapass kommt. Herrlich munden jetzt die Heidelbeeren, die links und rechts vom Weg üppig in Mengen wachsen. Eines der wohl typischsten Walserdörfer mit sonnengeschwärzten Holzhäusern ist die Siedlung Dörfji im Tal des Sapüner Bachs. Die kleine Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Es gibt hier eine ehemalige Post und ein früheres Schulhaus. Es lebten hier einmal rund 250 Leute. Heute sind es nur noch ein paar wenige. Von Sina Müntener aus Langwies, die als junge Frau neben dem Dorfladen mit Postfiliale auch noch die Alte Post als Herbergsbetrieb betreut, habe ich früher schon einmal berichtet. Sich wieder zu begegnen macht Freude. Hier bei der Kirche mit dem eigentümlichen Turm aus dem 14. Jahrhundert, für die Hans Mattli anno 1384 ab seiner Langen Wiese den Boden stiftete, beginnt

Grenze Schweiz und Österreich Vom bekannten Touristenort Klosters geht es in ein kleines Seitental hinein. Stetig geht der Weg wieder bergauf bis ganz zuhinterst der kleine Ort Schlappin auftaucht. Wobei bis jetzt war der Aufstieg von 1200 auf 1600 Meter ja noch moderat. Auf mich wartet jetzt das Schlappiner Joch, das auf 2200 Meter Höhe liegt. Als ich nach wirklich sehr vielen Atempausen endlich oben anlange, stehe ich vor einem verwitterten Schild «Österreich». Hier befindet sich unsere Landesgrenze und im Tal auf der anderen Seite liegt der Ort Gargellen. Früher zur Zeit der Walser gab es diese Grenze nicht. Es war einfach ein weiterer Übergang auf ihrer Wanderung. Nach einer verdienten Pause geht es der südlichen Flanke der Madrisa entlang bis zur Bergstation der Gondelbahn, die mich heute hinunter nach Klosters zum Übernachten und morgen wieder hinauf für meine allerletzte Etappe des Walserwegs bringt. Auch jetzt steht mir wieder ein langer und anstrengender Aufstieg bevor und zwar von 1800 auf 2600 Meter. Es ist ein schöner und einsamer Weg, wenn man einmal weg ist vom Madrisa Familienferien-Getümmel mit grossem Spielplatz, Hüpfburg, Trampolin und Streichelzoo. Durch die «Chüecalanda» komme ich über Alpweiden immer höher hinauf, wo mir mit der Zeit nur noch die Geissen begegnen und mich neugierig anschauen. Keine Vegetation Noch etwas weiter oben ist die Vegetation ganz verschwunden. Hier ist nur noch karge, aber wunderschöne Berglandschaft. Ich stehe auf dem Rätschenjoch, der Wind bläst. Im Rücken liegt die Gegend von Klosters und vor mir weit unten das Gafia-Tal, das mich nach St. Antönien bringen wird. Zuerst sehe ich aber noch etwas Aussergewöhnliches, das die Erdgeschichte hervorgebracht hat. Ich bin überwältigt von den hier vorkommenden fast schneeweissen Kalkfelsen, den sogenannten Gafier Platten. Die Gegend hier wirkt beinahe wie aus einer anderen Welt. Der weisse Fels wirkt fast mystisch. Auf einer topfebenen Geländemulde haben anhand einer Jahreszahl vor zehn Jahren Menschen mit den weissen Steinen grosse Ornamente auf dunklem Grund ausgelegt. Es ist sehr still hier. Es muss wohl ein Kraftplatz sein. Der anschliessende Abstieg fordert noch einmal alle meine Kräfte und vor allem meine Aufmerksamkeit und Trittsicherheit. Der Weg führt nämlich eine kurze Strecke über eine sehr schmale und steile Stelle, entlang schroff abfallender Felsen. Der Untergrund ist lose und rutschig. Seile im Fels helfen für eine sichere Passage. Ich bin heilfroh, dass der Weg bald wieder über weniger steiles Gelände und dann mit der Zeit wieder durch Alpwiesen geht bis hin zu den ersten Häusern bei «Sunnistafel». Von dort ist es nicht mehr allzu weit bis nach St. Antönien, von wo mich der Bus nach Küblis zur Station der Räthischen Bahn bringt. In zusammen zwanzig Wandertagen, also in rund drei Wochen, wenn ich am Stück gegangen wäre, habe ich über 300 km absolviert. Ganze einhundert Stunden bin ich gewandert und habe rund 20 000 Höhenmeter hinauf und auch wieder hinab bewältigt. Mein Rucksack ist voll von schönen Eindrücken und Erinnerungen von einem bemerkenswerten historischen Weg und vom schönen Bündnerland. FRITZ KAMMERMANN, 62, IST GEMEINDEVERWALTER IN HÖLSTEIN UND WOHNT IN LAUS EN. ER TEILT S EINE WAND EREIND RÜCKE AUF SCHWEIZER WANDERS TRECKEN S EIT ACHT JAHREN MIT EINER BEREITS TREUEN LESERSCHAFT.


Veranstaltungen

ObZ

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Öffentliche Stadtführung

Klein, aber fein Liestals historische Altstadt Inhalt: Sie lernen unter kundiger Führung viele bekannte Sehenswürdigkeiten und unbekannte Winkel der Altstadt kennen und erhalten vertiefte Kenntnisse in die rund 2000-jährige Stadtgeschichte. Referent: Peter Schafroth

SONNTAG, 3. Nov. 2019

Treffpunkt: 14.00 Uhr, ref. Kirche Liestal Dauer ca. 90 Min. Kosten: Fr. 10.– p.P., Kinder gratis Anmeldung nicht erforderlich www.myliestal.ch


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Oberbaselbieter Zeitung vom 31. Oktober 2019 by AZ-Anzeiger - Issuu