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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 24. OKTOBER 2019

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 43 · Post CH AG

SALZKORN Zwischenbilanz Vor zwei Jahren wählte Lenzburg seine Stadtregierung. In zwei Jahren finden die nächsten Stadtratswahlen statt. Ein guter ZeitPeter Buri punkt, Mitte Legislatur eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Dies mit Hilfe einer Checkliste (die Fragen können mit Ja oder Nein beantwortet und die Schlussfolgerungen abschliessend individuell gezogen werden):

Beinwil am Hallwilersee Weihnachts- oder Firmenessen bereits gebucht? www.seehotel-hallwil.ch

Die späteren Schweizer Meister: Claude Mermod/Ruedi Moser (SUI 14799) führen unter Spinnaker das Feld an.

Foto: Werner Münger

Segler nutzten Heimvorteil Hallwilersee Die Aargauer Segler schnitten an den Internationalen Schweizer Meisterschaften der Fireball-Klasse auf dem Hallwilersee erfolgreich ab.

M Susi

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Entspannen Sie bei uns

062 893 13 81 Coiffeur Damen und Herren

Susi und Mario Birrer Lenzburgerstr. 2, 5103 Wildegg

it den Teams Kurt Venhoda/Sonja Zaugg (3.) und Hans Ulrich Bacher/Brigitte Mauchle (4.) sowie zwei weiteren Teams unter den ersten 10 von insgesamt 23 klassierten Booten waren Aargauer Segler an den vor Beinwil am See ausgetragenen Internationalen Schweizer Meisterschaften der Fireball-Jollen besonders erfolgreich.

Anspruchsvolle Windverhältnisse

23 Fireballs segelten übers letzte Wochenende vor Beinwil am See an den vom Segelclub Hallwil (SCH) organisierten Internationalen Schweizer Meister-

schaften um den Titel. Ausgeschrieben und geplant waren insgesamt 12 Wettfahrten. Die für diese Jahreszeit eher unüblichen und äusserst anspruchsvollen Windverhältnisse liessen dank der professionellen Wettfahrtleitung (Leitung Mario Suter, Staufen) vier Wettfahrten zu. Diese wurden alle von den mehrfachen Schweizer Meistern und internationalen Topseglern Claude Mermod/Ruedi Moser gewonnen. Dahinter lieferten sich die Teams Martin Mudra/Dominik Dragoun, Kurt Venhoda/Sonja Zaugg und Hans Ulrich Bacher/Brigitte Mauchle einen harten Kampf um die zwei verbleibenden Podiumsplätze. Gewonnen wurde dieser Kampf von der tschechischen Mannschaft Martin Mudra/Dominik Dragoun (2.) vor dem Team Kurt Venhoda/Sonja Zaugg (3.) aus Gipf-Oberfrick und dem Team Hans Ulrich Bacher/Brigitte Mauchle (4.) aus Wohlen und Frasnacht.

Den Kanton ebenfalls erfolgreich vertreten haben die Teams Lilly-Anne Brugger/Tobias Venhoda (7.) aus Kölliken und Gipf-Oberfrick sowie Kurt Liechti/Gabriela Ernst (10.) aus Seengen, welche das Aargauer Quartett unter den ersten zehn komplettieren. Das Team Jean-Pierre Weber/Arjanita Berisha, welches für den Segelclub Hallwil segelte, holte sich den Spezialpreis für das bestklassierte ClassicBoat.

Erfolg kein Zufall

Das erfolgreiche Abschneiden der Aargauer Fireball-Segler kommt nicht von ungefähr. Mit zehn Booten, welche die Farben des Segelclubs Hallwil vertreten, weist dieser die grösste Flotte an Fireballs in der Schweiz aus. Deren Saison beginnt jeweils Anfang Jahr mit einem Training in Port Camargue, Frankreich, und endet oft mit Schnee und Kälte Mitte November auf dem Zürichsee vor Thalwil. (mstro)

Hat sich Ihrer Meinung nach die Lebens- und Wohnqualität in der Stadt Lenzburg in den letzten zwei Jahren verbessert? o Ja / o Nein Haben Sie als Steuerzahlende(r) den Eindruck, genügend Gegenwert für Ihre Gemeindesteuern zu erhalten? o Ja / o Nein Der Stadtrat hat «erstmals in der Geschichte der Stadt Lenzburg» ein Leitbild erarbeitet. Kennen Sie dessen Ziele und Werte? o Ja / o Nein Kennen Sie die Wachstums- und Entwicklungsziele des Stadtrats für Lenzburg in den nächsten 10 bis 15 Jahren? o Ja / o Nein Fühlen Sie sich vom Stadtrat Lenzburg ausreichend und transparent über seine Tätigkeiten, Geschäfte, Pläne und Absichten informiert? o Ja / o Nein Sind Sie der Meinung, dass der Stadtrat die Prioritäten richtig setzt bei den Investitionen und der Verwendung der (knappen) frei verfügbaren Finanzmittel? o Ja / o Nein Kennen Sie die konkreten Ideen und Pläne des Stadtrats, wie er die Lenzburger Verkehrsprobleme lösen will? o Ja / o Nein Nehmen Sie den Stadtrat als dynamisch, vorausschauend und gestaltungsfreudig politisierendes Gremium wahr? o Ja / o Nein Wissen Sie, wer vom Stadtrat beim Stadtbauamt nun genau für was zuständig ist? o Ja / o Nein Sind auch Sie wie GLP-Einwohnerrat Martin Geissmann überrascht, dass sich der Stadtrat immer wieder von Neuem von den finanziellen und strukturellen Folgen des Bevölkerungswachstums in Lenzburg überrascht zeigt? o Ja / o Nein Peter Buri, Lenzburg


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Amtliches

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@chmedia.ch oder über 058 200 58 28

Impressum Gegründet 1901

Gegründet 1866

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Einwohnerrat

10. Sitzung des Einwohnerrats vom Donnerstag, 31. Oktober 2019, 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Lenzhard Traktanden: 1. Mitteilungen 2. Inpflichtnahmen 3. Ersatzwahl Stimmenzähler/-in (anstelle von Tobias Ammann, FDP) 4. Gesuche um Zusicherung des Gemeindebürgerrechts a. Ida De Stefano, 2004, Staatsangehörige von Italien, b. Manuela De Stefano, 2008, Staatsangehörige von Italien, c. Nirmala Sivasakthivel, 1964, Staatsangehörige von Sri Lanka, d. Oliver Droll, 1974, Staatsangehöriger von Deutschland 5. Kommunaler Gesamtplan Verkehr (KGV); Bericht; Kenntnisnahme 6. Kommunaler Gesamtplan Verkehr (KGV); Kreditabrechnung 7. Knoten Hardstrasse/Fabrikstrasse; Verpflichtungskredit 8. Bushaltestelle Hypi-Platz und Poststrasse; Sanierung; Verpflichtungskredit 9. Motion der Einwohnerratsfraktionen der SP, Grüne, BDP Lenzburg: Stadt Lenzburg: Eine attraktive und faire Arbeitgeberin – mit einem 20-tägigen Vaterschaftsurlaub; Überweisung der Motion 10. Schriftliche Anfrage von Martin Geissmann (GLP); Geplante Überbauungen in der Ringzone, Stand BNO; Beantwortung durch den Stadtrat 11. Schriftliche Anfrage von Adrian Höhn (GLP); Unternehmensstrategie der Stadt Lenzburg als Eigentümerin der SWL; Beantwortung durch den Stadtrat 12. Schriftliche Anfrage der EVP, Grüne und SP; Gleichstellungsfragen bei städtischen Angestellten; Beantwortung durch den Stadtrat 13. Information des Einwohnerrats zum «Bahnhof Lenzburg» (aktueller Stand, nächste Schritte etc.) 14. Umfrage Lenzburg, 24. Oktober 2019 Der Stadtrat Die Stadtkanzlei stellt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Einwohnerratsvorlagen auf Verlangen gerne zur Verfügung. Diese sind auch im Internet unter www.lenzburg.ch abrufbar.

Stadt Lenzburg Abteilung Tiefbau und Verkehr

erinnert daran: Am Samstag, 26. Oktober, ab 8.00 Uhr sammelt der HSG Lenzburg Papier Papier und Karton müssen beim Kehrichtsammelplatz wie folgt bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Kartonschachteln zusammengelegt und übers Kreuz gut verschnürt, keine zu grossformatigen Bündel – handliche, nicht zu schwere Bündel, nicht über 8 kg, Einsammlung erfolgt durch Jugendliche Gefüllte Kartonschachteln, Papiersäcke und Papiertaschen wie auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier können nicht mehr eingesammelt werden. Nicht mitgenommen werden: – Tetrapackungen; – plastifizierte Wäschetrommeln; – verklebte und verschnürte Kartonschachteln; – offene Behältnisse, mit Abfall vermischt. Für Ihre Unterstützung danken Ihnen der HSG Lenzburg und die Stadt Lenzburg.

Die Regio Feuerwehr Lenzburg freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus allen drei Gemeinden. Feuerwehrkommission der Regio Feuerwehr Lenzburg

Verkehrsanordnungen

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, Art. 3 Abs. 2–4 SVG und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 sowie § 1 des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechtes vom 6. März 1984 werden folgende Verkehrsanordnungen neu verfügt. Lenzburg: Sägestrasse, westl. der Einmündung Hammermattenstrasse, «Fussgängerstreifen», Markierung 6.17 mit Halteverbotslinien aus beiden Anfahrtsrichtungen 6.18 sowie beidseitig das Signal «Standort eines Fussgängerstreifens», Signal 4.11. Sägestrasse, Einmündung der Hammermattenstrasse in die Sägestrasse, «Kein Vortritt», Signal 3.02 mit entsprechender Bodenmarkierung «Wartelinie und ununterbrochene Längslinie» 6.12 und 6.13. Einsprachen: Gegen diese Verkehrsanordnung kann jeder Betroffene innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen, digitalen Amtsblatt vom 22. Oktober 2019 beim Stadtrat Lenzburg schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Lenzburg, 9. Oktober 2019 Stadtrat Lenzburg

Der Seetaler

Der Lindenberg

Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg

Am Samstag, 26. Oktober 2019, findet die Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg in Staufen statt. Die Bevölkerung von Lenzburg, Ammerswil und Staufen ist herzlich eingeladen, der Hauptübung beizuwohnen. Um 14.30 Uhr wird durch den Feuerwehrverein Gofi beim Schulhaus Staufen ein Apéro ausgeschenkt. Ab 14.45 Uhr besammeln sich Bevölkerung und Gäste beim Feuerwehrmagazin Staufen am Lindenplatz. Um 15.00 Uhr erfolgt der Startschuss zu zwei Einsatzübungen am Rennweg. Anschliessend wird wieder zum Schulhaus Staufen verschoben, bei welchem die Regio Feuerwehr und die Regio Jugendfeuerwehr an verschiedenen Posten ihr Handwerk demonstriert. Ab 17.00 Uhr können Bevölkerung, Gäste und Feuerwehrangehörige beim Schulhaus Staufen einen gemeinsamen Apéro geniessen.

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg

Am Samstag, 26. Oktober 2019, findet die Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg in Staufen statt. Die Bevölkerung von Lenzburg, Ammerswil und Staufen ist herzlich eingeladen, der Hauptübung beizuwohnen. Um 14.30 Uhr wird durch den Feuerwehrverein Gofi beim Schulhaus Staufen ein Apéro ausgeschenkt. Ab 14.45 Uhr besammeln sich Bevölkerung und Gäste beim Feuerwehrmagazin Staufen am Lindenplatz. Um 15.00 Uhr erfolgt der Startschuss zu zwei Einsatzübungen am Rennweg. Anschliessend wird wieder zum Schulhaus Staufen verschoben, bei welchem die Regio Feuerwehr und die Regio Jugendfeuerwehr an verschiedenen Posten ihr Handwerk demonstriert. Ab 17.00 Uhr können Bevölkerung, Gäste und Feuerwehrangehörige beim Schulhaus Staufen einen gemeinsamen Apéro geniessen.

Gemeindewahlen für den Rest der Amtsperiode 2018–2021 Ergebnisse 1. Wahlgang vom 20. Oktober 2019

Stimmbeteiligung:

27.5%

Gemeinderat (1 Sitz) Absolutes Mehr:

215

Stimmen haben erhalten: • Frick Silvio • Lauper André • Wehrle Kaja

154 Stimmen 195 Stimmen 68 Stimmen

Das absolute Mehr wurde nicht erreicht. Vizeammann (1 Sitz) Absolutes Mehr:

185

Gewählt ist: • Zülle Silvan

278 Stimmen

Nicht gewählt ist: • Frick Silvio

72 Stimmen

Nachdem die Wahl zustande gekommen ist, öndet kein zweiter Wahlgang statt. Schulpflege (1 Sitz) Absolutes Mehr:

173

Stimmen haben erhalten: • Stirnimann Mario • von Moos Marc

160 Stimmen 159 Stimmen

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates und des Gemeindeammanns

Anlässlich der Urnenwahl vom 20. Oktober 2019 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den Rest der laufenden Amtsperiode 2018/2021 gewählt a) als Mitglied des Gemeinderates (absolutes Mehr: 181): Rösch Björn, geb. 1980, Suppentalstrasse 3, Egliswil 305 Stimmen b) als Gemeindeammann (absolutes Mehr: 215): Voegeli Ueli, geb. 1965, Trottenstrasse 11, Egliswil 381 Stimmen Wahlbeschwerden sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, zu richten. 5704 Egliswil, 22. Oktober 2019 Das Wahlbüro

Das absolute Mehr wurde nicht erreicht. Nachdem beim Gemeinderat und bei der Schulpflege im 1. Wahlgang keine Wahlen zustande gekommen sind, sind für diese Wahlen ein 2. Wahlgang durchzuführen. Dieser wird am 09.02.2020 stattönden, sofern nicht die Bestimmungen der stillen Wahl zur Anwendung kommen. Im zweiten Wahlgang ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem 1. Wahlgang durch mindestens zehn Stimmberechtigte der Gemeinde Fahrwangen bei der Gemeindekanzlei zuhanden des Wahlbüros angemeldet wird (§ 32 Abs. 1 und 3 GPR). Das Wahlanmeldeformular für den 2. Wahlgang kann bei der Gemeindekanzlei bezogen oder auf der Gemeindehomepage www.fahrwangen.ch heruntergeladen werden. Die Anmeldung ist bis am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 12.00 Uhr, bei der Gemeindekanzlei Fahrwangen einzureichen. Der Anmeldung ist ein Wahlfähigkeitszeugnis und eine schriftliche Wahlannahmeerklärung beizulegen. Ein Rückzug der Anmeldung ist nicht zulässig (§ 32 Abs. 2 und 4 GPR). Sind im zweiten Wahlgang nicht mehr wählbare Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, wird eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am 3. Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses schriftlich mit Begründung beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Fahrwangen, 21. Oktober 2019 Wahlbüro Fahrwangen

Baugesuch

Bauherrschaft:

Staufer Guido, Bauhaldenweg 16, 5600 Lenzburg

Grundeigentümer: Staufer Guido, Bauhaldenweg 16, 5600 Lenzburg Bauvorhaben:

Neubau Lagerhalle / Holzlager und Werbetafeln

Bauplatz:

Hübel, Parzelle Nr. 1037

Zone:

Wohn- und Gewerbezone

Auflagefrist:

25. Oktober 2019 – 25. November 2019

Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. 23. Oktober 2019 Gemeinderat Hallwil

Ersatzwahl

eines Mitgliedes des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 Ergebnis der Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates vom 20. Oktober 2019 für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; 1. Wahlgang Absolutes Mehr

83 Stimmen

Gewählt ist • Gebhard Amin, geb. 1983, Breiten 354 ■

Hauptübung der Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim

Die Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim führt ihre diesjährige Hauptübung am Freitag, 25. Oktober 2019, in Hunzenschwil durch. Anlässlich einer kommentierten Einsatzübung, die ca. um 19.15 Uhr im Bereich der alten Käserei (Schulgasse 1, 5502 Hunzenschwil) startet, stellt die Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim der Bevölkerung ihre Aufgaben und Möglichkeiten vor.

Die Regio Feuerwehr Lenzburg freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus allen drei Gemeinden.

Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Feuerwehrkommission der Regio Feuerwehr Lenzburg

Feuerwehrkommando Hunzenschwil-Schafisheim

115 Stimmen

Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl oder bei der Ermittlung des Wahlergebnisses sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. 21. Oktober 2019 Wahlbüro

Häckseldienst

Am Donnerstag, 31. Oktober 2019, um 18.30 Uhr startet der Räbeliechtli-Umzug mit folgender Route:

Für diejenigen Einwohner von MörikenWildegg, die das Baum- und Strauchschnittmaterial im eigenen Garten wiederverwenden möchten, stellt die Gemeinde einen Häckseldienst zur Verfügung. Das Häckselgut muss in jedem Fall zurückgenommen werden. Es sind dafür genügend grosse Behälter bereitzustellen.

Schulgasse – Weiherweg – Gyslifluhweg – Junkerngasse – Friedhofweg – Schulgasse

Der Häckseldienst findet statt am Donnerstag, 31. Oktober 2019, ab 7.30 Uhr.

Vor dem Umzug singen die Kindergartenund die Unterstufenkinder auf dem Schulhausplatz Räbeliechtli-Lieder. Die Angehörigen der Kinder der teilnehmenden Klassen werden dringend gebeten, NICHT mit den Klassen am Umzug mitzulaufen. Ab 18.30 Uhr bieten wir auf dem Schulhausplatz folgendes kulinarisches Angebot: Bratwurst mit Brot, Kürbissuppe, Glühwein und Tee.

Anmeldungen für diesen Häckseldienst sind bis Dienstag, 29. Oktober 2019, 12.00 Uhr an die Regionalen Technischen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wildegg, Telefon 062 887 80 60, zu richten.

Räbeliechtli-Umzug

Die Schule lädt Sie ganz herzlich zu diesem traditionellen Anlass ein und freut sich über eine rege Teilnahme. Schule Hunzenschwil

Das Häckselgut ist an einem für die Maschine gut zugänglichen Platz an der Strasse zu deponieren. Nach Möglichkeit ist das Material nach der Dicke der Äste aufzuteilen, da dies die Arbeit erleichtert. Bei regnerischem Wetter ist das Material etwas abzudecken. Die Bevölkerung wird eingeladen, von dieser Dienstleistung regen Gebrauch zu machen. Möriken, 19. September 2019 Regionale Technische Betriebe


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Amtliches

Der Lindenberg

Räbeliechtliumzug 2019

Baugesuch

Am Montag, 11. November 2019, um 17.30 Uhr, findet der traditionelle Räbeliechtliumzug statt.

Bauherrschaft:

Besammlung: Kindergarten Hinterdorf, Meisterschwanden, 17.15 Uhr

Bauobjekt:

Sanierung Einfamilienhaus mit Einbau Einliegerwohnung sowie Neubau Garage und Geräteraum

Objektadresse:

Alte Lenzburgerstrasse 20 Parzelle 1189 Gebäude Nr. 613

Route: Kindergartenstrasse – Lindenmattstrasse – Sandackerstrasse – Flurengasse – Flurenwald – Oberfeldstrasse – Delphinstrasse – Schulhaus Zum Abschluss singen die teilnehmenden Schüler/-innen gemeinsam ein Lied. Nach dem Umzug erhalten die Kinder einen kleinen Imbiss. Wir laden Sie ein, den Umzug als Zuschauer/ -innen vom Strassenrand aus zu geniessen. Bitte laufen Sie nicht im und neben dem Umzug mit. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und für Ihre Hilfe.

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 25. Oktober bis Montag, 25. November 2019 bei der Gemeindeverwaltung.

Der Gemeinderat möchte die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zur kommenden Ortsbürger- und Einwohnergemeindeversammlung vom Donnerstag, 7. November 2019 einladen. Die entsprechende Broschüre wurde durch die Post verteilt. Die Traktandenliste wurde vom Gemeinderat wie folgt festgesetzt: Ortsbürgergemeindeversammlung vom 7. November 2019; 19.30 Uhr 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 6. Juni 2019 2. Genehmigung des Budgets 2020 der Ortsbürgergemeinde Meisterschwanden 3. Verschiedenes Einwohnergemeindeversammlung vom 7. November 2019; 20.00 Uhr

Ablesen der Wasser- und Stromzähler

Ende Jahr steht die nächste Wasser- und Abwasserrechnung der Gemeinde Sarmenstorf sowie auch die Stromrechnung der AEW Energie AG an. Jeannette Eigel-Köchli wird ab 28. Oktober 2019 die Wasserzähler und Ursula Weibel ab 2. Dezember 2019 die Stromzähler ablesen. Wir bitten Sie, Jeannette Eigel-Köchli und Ursula Weibel Zugang zu den Zählern zu gewähren. Beide Personen sind mit einem Ausweis der Gemeinde Sarmenstorf (mit Foto) respektive der AEW Energie AG ausgestattet. Vielen Dank. Gemeinderat

Bauschuttabfuhr

Gemäss Turnusplan findet

Abgeführt werden Steine, Erde, Fensterglas, Porzellan, Tonwaren, kleinere Mengen von Bauschutt

Gemeinderat

Ergebnis der Gemeindeabstimmung vom 20. Oktober 2019

«Referendumsabstimmung zum Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 7. Juni 2019 (Traktandum 5 – Einführung Tempo 30)» Anzahl Stimmberechtigte Stimmrechtsausweise brieflich davon ungültige Stimmrechtsausweise brieflich Stimmrechtsausweise Urne Total gültig eingereichte Stimmrechtsausweise

3'406 2'025

Eingelangte Stimmzettel – leere – ungültige In Betracht fallende Stimmzettel – Ja-Stimmen – Nein-Stimmen

32

1'993 28 2'021

3 1

1'989 1'985 1'048 937

Abstimmungsbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am 3. Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Lenzburger Bezirksanzeiger, eingeschrieben an das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, Frey-HeroséStrasse 12, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. 22. Oktober 2019 Wahlbüro Rupperswil

Nicht abgeführt werden Alteisen, Plastik, Holz, Papier 5503 Schafisheim, 24. Oktober Gemeinderat

Die Akten und Unterlagen zu den einzelnen Traktanden liegen vom 24. Oktober bis 7. November 2019 während den Öffnungszeiten in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Da der Bestelltalon auf der Broschürenrückseite in den letzten Jahren immer weniger zum Einsatz kam, hat nun der Gemeinderat diese Bestellmöglichkeit eingestellt. Die Detailunterlagen können aber weiterhin auf unserer Website www.meisterschwanden.ch eingesehen und heruntergeladen werden.

Seener Chlaus-Chlöpfer

Samstag, 16. und 23. November 2019, von 14.00 bis 15.30 Uhr Diese finden beim Seetalschulhaus in Seon statt. Alle sind herzlich willkommen, diesen alten Brauch zu erlernen. Geiseln sind vorhanden. Wettchlöpfen Sonntag, 8. Dezember 2019, ab 14.00 Uhr Das Wettchlöpfen findet bei der Turnhalle 4 statt. Eine Festwirtschaft mit Bratwürtsten, Lebkuchen und feinem Glühwein ist ebenfalls vorhanden. Weiter wird uns auch der Samichlaus besuchen. Einschreiben kann man sich ab 13.30 Uhr. Chlausabend Der Sternenmarsch durchs Dorf beginnt um 19.00 Uhr bei den Turnhallen. Die Festwirtschaft ist ab 19.00 Uhr beim Sternenplatz. Seener Chlaus-Chlöpfer

am Montag, 28. Oktober 2019, ab 9.00 Uhr

2. Genehmigung des Budgets 2020 der Einwohnergemeinde Meisterschwanden mit einem unveränderten Steuerfuss von 65%

Im Anschluss wird ein Apéro serviert.

Gemeinderat Seengen

Donnerstag, 12. Dezember 2019

eine zusätzliche Kehrichtabfuhr statt. Bereitstellen des Materials auf den Kehrichtsammelplätzen.

4. Verschiedenes

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, die Arbeiten zu besichtigen.

Einführungskurse

1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. Juni 2019

3. Auflösung des Gemeindeverbandes für Logopädie Region Seetal

Für die Erweiterung der Schulanlage Seengen wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt. Eine Jury hat die Arbeiten beurteilt. Die Wettbewerbsprojekte sind vom 26. Oktober bis 4. November 2019 jeweils von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (ausgenommen an Sonntagen) im Foyer des Schulhauses 4 ausgestellt. An den beiden Samstagen, 26. Oktober und 2. November stehen Mitglieder der Jury von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr für Auskünfte zur Verfügung.

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 7. November 2019

Projektausstellung Wettbewerb «Erweiterung Schulanlage Seengen»

Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Schule Meisterschwanden ■

Immo-Fratelli GmbH Durisolstrasse 6a 5612 Villmergen

Gemeinde Schafisheim

Der Elternverein Schafisheim sucht 24 Personen, Familien, Nachbarn, Freunde oder Vereine, die gemeinsam ein Adventsfenster schmücken und weihnachtlich dekorieren möchten. Mitmachen können alle, auch Haushalte, die ihre Ideen bereits einmal dem Dorf gezeigt haben. Mit Ihrer Mithilfe werden auch in diesem Jahr 24 Tage lang die Fenster in Schafisheim strahlen. Für Fragen, Auskünfte und Anmeldung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Anmeldung bis spätestens 7. November 2019 bei Miryam Tschumper, Tel. 062 891 38 90 oder E-Mail info@elternverein-schafisheim.ch. 24. Oktober 2019 Elternverein Schafisheim ■

Hauptübung der Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim

Die Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim führt ihre diesjährige Hauptübung am Freitag, 25. Oktober 2019, in Hunzenschwil durch. Anlässlich einer kommentierten Einsatzübung, welche ca. um 19.15 Uhr im Bereich der alten Käserei (Schulgasse 1, 5502 Hunzenschwil) startet, stellt die Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim der Bevölkerung ihre Aufgaben und Möglichkeiten vor. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen – wir freuen uns auf Ihren Besuch! 17. Oktober 2019 Feuerwehrkommando Hunzensschwil-Schafisheim

Bibliothek geschlossen

Anlässlich des Aargauer Bibliothektages vom Samstag, 26. Oktober 2019, an welchem das ganze Bibliotheksteam teilnehmen wird, ist die Bibliothek an diesem Tag geschlossen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihr Bibliotheksteam

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Cataldi Leonardo, 2007, männlich, Italien, 5703 Seon, Seetalstrasse 61 • Cataldi Gloria, 2001, weiblich, Italien, 5703 Seon, Seetalstrasse 61 • Vural Evrim, 2000, weiblich, Türkei, 5703 Seon, Unterdorfstrasse 10 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 18. Oktober 2019 Gemeinderat Seon

Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg

Am Samstag, 26. Oktober 2019, findet die Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg in Staufen statt. Die Bevölkerung von Lenzburg, Ammerswil und Staufen ist herzlich eingeladen, der Hauptübung beizuwohnen. Um 14.30 Uhr wird durch den Feuerwehrverein Gofi beim Schulhaus Staufen ein Apéro ausgeschenkt. Ab 14.45 Uhr besammeln sich Bevölkerung und Gäste beim Feuerwehrmagazin Staufen am Lindenplatz. Um 15.00 Uhr erfolgt der Startschuss zu zwei Einsatzübungen am Rennweg. Anschliessend wird wieder zum Schulhaus Staufen verschoben, bei welchem die Regio Feuerwehr und die Regio Jugendfeuerwehr an verschiedenen Posten ihr Handwerk demonstriert. Ab 17.00 Uhr können Bevölkerung, Gäste und Feuerwehrangehörige beim Schulhaus Staufen einen gemeinsamen Apéro geniessen. Die Regio Feuerwehr Lenzburg freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus allen drei Gemeinden. Feuerwehrkommission der Regio Feuerwehr Lenzburg ■

Politapéro

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, findet im Zopfhuus ein Politapéro statt. Der Politapéro beginnt um 9.30 Uhr. Der Gemeinderat wird unter anderem über folgende Sachgeschäfte berichten: • Finanzen (Budget 2020) • Projekt Doppelkindergarten Die Behörde freut sich darauf, an jenem Sonntagmorgen, für welchen wiederum ein Kinderhütedienst organisiert ist, ein grosses Publikum begrüssen zu dürfen. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass jeweils alle Einwohnerinnen und Einwohner von Staufen zum Politapéro eingeladen und willkommen sind. Staufen, im Oktober 2019 Der Gemeinderat

www.haechler-metallrecycling.ch

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Diverses

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Marktnotiz

Küchenumbau und Lifting – Das Renovationsprogramm . . . vom Schreiner und Küchenbauer! Der Schreinerei- und Innenausbaubetrieb Gebr. F. + U. Wirz AG, Othmarsingen, mit 300 m² Ausstellungsraum für Küchen, Badmöbel, Schränke und Bodenbeläge bietet die Mass-Lösung für Ihre Wünsche und Ihr Budget. Das Familienunternehmen mit eigener Schreinerei-Produktion ist nicht nur Hersteller und Lieferant Ihrer Produkte, sondern ist bekannt für eine perfekte Montage mit der Ausführung sämtlicher Anpassarbeiten an Schrägen, Flächen und Unebenheiten, und dies kompetent und mit Liebe zum Detail. Vor dem Li

fting

In den vergangenen Jahren wurde die Küchenfront in einer damals modischen Farbe eingebaut und erscheint jetzt nicht mehr zeitgemäss. So ist es in unserer eigenen Produktion möglich, mit einem kurzen «Eingriff» das optische Bild mit neuen Frontfarben sowie den neuen technischen Entwicklungen, wenn nötig auch mit neuen Geräten oder Arbeitsflächen und Rückwänden, zu verändern. Mit diesem «Lifting»Eingriff erscheint Ihre Küche wieder im Trend der aktuellen Zeit! Die Gebr. F. + U. Wirz AG übernimmt die gesamte Planung und koordiniert sämtliche Arbeiten mit den gewünschten Handwerkern. Öffnungszeiten unserer Ausstellung: Di–Fr, 9–11 Uhr und 13.30–17.30 Uhr Sa, 8–12 Uhr oder nach tel. Voranmeldung

Nach dem Lifting

Gebr. Fritz + Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau Hölli 14 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 E-Mail: wirz@bps-wirz.ch www.wirz-kuechen.ch

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Frühlingsausstellung bei auto-wicki ag fahrwangen vom 1. bis 3. November 2019 Viele Neuheiten von Opel, Subaru und SsangYong hat die auto-wicki ag fahrwangen diesen Herbst zu bieten! Einige davon, wie der neue SsangYong Korando, stehen bereits an der Herbstausstellung, weitere kommen noch bis Ende Jahr in den Showroom! Mit diesen Neuheiten, zusammen mit den attraktiven Aktionen wie 0%-Leasing für alle Opel-Neuwagen, starken Lagerabverkaufsprämien, Demo- und Jahreswagenangeboten, gepflegten Occasionsangeboten und natürlich der auto-wicki-beiz, wird für jeden Besucher etwas geboten!

Öffnungszeiten: Freitag, 1. Nov., 14–20 Uhr Samstag, 2. Nov., 10–17 Uhr Sonntag, 3. Nov., 10–16 Uhr bei auto-wicki ag fahrwangen bahnhofstrasse 25, 5615 fahrwangen 056 667 11 05, auto-wicki.ch

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«Aarehof» – Genuss auf heissem Stein serviert!

Herbstausstellung – Auto Germann AG

Wir laden Sie herzlichst in den «Aarehof» ein, das Hotel mit dem gemütlich, südländischen Ambiente.

Als Highlight der traditionellen Herbstausstellung eröffnete die Auto Germann AG letzte Woche Ihren neuen Nissan Showroom.

Freuen Sie sich auf kulinarische Erlebnisse in unserem Restaurant «Lavande». Wir verwöhnen Sie mittags mit unserer Auswahl an saisonalen Menüs und abends mit unseren originellen Gerichten von der Karte. Unsere Hausspezialität können Sie das ganze Jahr hindurch geniessen: zartes Rindsfilet auf dem heissen Stein serviert, begleitet von Kräuterbutter und feinen Saucen ab Fr. 36.50. Darf es 180 g, 250 g oder sogar 400 g sein? Als Beilage empfehlen wir Ihnen unsere Pommes frites oder Gemüse. Unser Klassiker begeistert jeden Gaumen. Passend zur Saison bieten wir Ihnen eine besondere

«Wilde Spezialität» an: zartes Hirschentrecôte serviert mit Spätzli, Aprikosen-Tomatenchutney, Preiselbeeren und Wachholder-Rotwein-Butter, auf Wunsch mit zusätzlich Wildgemüse. Das gemütliche Ambiente und unser Klassiker als Menü – klingt das nicht nach einem idealen Weihnachtsessen? Unsere Säle bieten für 10 bis 160 Personen Platz. Mit uns wird Ihre Feier ein voller Erfolg sein. Bei einem Weihnachtsessen von Montag bis Donnerstag offerieren wir Ihnen einen feinen Apéro. Samuel Meier und sein Team freuen sich, Sie kulinarisch mit allen Sinnen zu entführen.

Hotel Aarehof Bahnhofstrasse 5 5103 Wildegg Tel. 062 887 84 84 empfang@aarehof.ch www.aarehof.ch

An der diesjährigen Herbstausstellung präsentierte die Auto Germann AG die Neuheiten Ihrer Marken Opel und Nissan. Im Zentrum stand die Eröffnung des neuen modernen Nissan-Showrooms inkl. Präsentation des brandneuen Nissan Juke, welcher an der Herbstausstellung seine Premiere feierte. Die Auto Germann AG ist stolz, zu den 15 ersten Nissan-Partnern zu gehören, die Ihren Showroom nach den neuen Vorgaben von Nissan umgebaut haben.

Bei Opel standen die leichten Nutzfahrzeuge Movano, Vivaro und Combo im Fokus, und der brandneue Opel Zafira Life konnte Probe gefahren werden. Und während die Kunden durch die Ausstellung schlenderten und sich verköstigen liessen, wurden in der Werkstatt fleissig Winterräder zum Aktionspreis montiert. Für alle, die die Herbstausstellung verpasst haben, ist die Auto Germann AG natürlich jederzeit im Showroom in Hunzenschwil da.

Auto Germann AG Hauptstrasse 37 5502 Hunzenschwil Tel. 062 889 22 22 www.autogermann.ch


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INSERATE

Kulinarische Angebote sind äusserst beliebt: Bild aus dem Ferienpass-Kurs Motivtorte.

Fotos: zvg

Beim Ferienpass war für jeden etwas dabei Ferienpass Die letzte Woche der Herbstferien war eine aktive und abwechslungsreiche Woche für die Kinder und Jugendlichen der Schulen Lenzburg/Staufen/Ammerswil.

Spielgruppe Fünflinden ist eröffnet

G

Besonders beliebt waren wieder alle kulinarischen Angebote, aber auch neue Kurse wie Hinter-die-KulissenSchauen im Cinema 8, Programmieren lernen mit Scratch, Codes und Rätsel

Neu: Ferienpass-Kurs Jugendfeuerwehr.

lösen im Adventure-Room und die Erlebnisse mit den Schlittenhunden der Familie Matsch aus Villnachern waren schnell ausgebucht. Von den Kindern wie auch vom Ferienpass-Team wurde es sehr geschätzt, dass auch zahlreiche Vereine und Einrichtungen aus der Stadt das Programm mit einem Angebot bereichert haben. So durfte man dieses Jahr neu eine Führung bei der Firma Hero durchführen, die Jugendfeuerwehr Lenzburg besuchen, Make-up bei Beautiful Nail&Hair in Staufen testen und bei Jaël

dass der Ferienpass in Lenzburg einem grossen Bedürfnis entspricht. Einerseits ermöglichen die Kurse den Kindern tolle Erfahrungen und Erlebnisse in der dritten Herbstferienwoche, welche aufgrund des Wetters sonst oft schwierig zu gestalten ist. Andererseits schätzen berufstätige Eltern die sinnvolle Beschäftigung ihrer Kinder, wenn sie die Betreuung wegen der Arbeit nicht selber übernehmen können. Der Ferienpass ist also ein wichtiger Beitrag an die familienergänzende Kinderbetreuung. (sgr)

Lohri in die Rolle eines Schriftstellers schlüpfen. Ein grosser Dank geht an alle Eltern, die sich als Begleitpersonen für die auswärtigen Angebote zur Verfügung gestellt haben. So konnten jeweils auch grosse Gruppen mit bis zu 40 Kindern und vier Begleitpersonen tolle Kurse an einem externen Veranstaltungsort besuchen.

Grosses Bedürfnis wird gedeckt

Die gestiegene Nachfrage und zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen,

Tag des offenen Einwohnerrats Einwohnerrat Das Stadtparlament öffnet seine ohnehin schon immer offenen Tore für Besucher. Am nächsten Donnerstag wird eingeladen zum «Bsuech im Einwohnerrat». ■

FRITZ THUT

D

ie vorletzte Sitzung des Einwohnerrats Lenzburg in diesem Jahr, am Donnerstag, 31. Oktober, bietet eine Besonderheit: Unter dem Titel «Bsuech im Einwohnerrat» wird für Interessierte – «insbesondere auch Kinder von Einwohnerräten/-rätinnen», wie es in der Einladung heisst – vor und während der Debatte eine spezielle Führung geboten. Vor der wie immer um 19.30 Uhr beginnenden Sitzung in der Aula des Schulhauses Lenzhard informiert Stadtschreiber Christoph Hofstetter im Foyer über die Ratsarbeit. Ab 19.15 Uhr bietet Jörg Kyburz als ehemaliges Mitglied und ehemaliger Einwohnerratspräsident «eine professionelle BegleiINSERATE

Lädt zum Besuch: Der Lenzburger Einwohner in der Aula Lenzhard. tung der Gäste durch den Abend». Die aktuelle Einwohnerratspräsidentin Brigitte Vogel freut sich auf viele Besucher und weist darauf hin, dass «vor allem unsere jungen Mitbürger» nicht zwingend bis zum Ende der Sitzung ausharren müssen.

Verkehrsfragen im Zentrum

Inhaltlich steht bei der zehnten Sitzung der laufenden Legislaturperiode der

Foto: Alex Spichale

Verkehr im Zentrum. Die Einwohnerräte sollen vom Bericht «Kommunaler Gesamtplan Verkehr» (KGV), der auch die benachbarten Gemeinden Niederlenz und Staufen umfasst, Kenntnis nehmen und anschliessend die dazugehörige Kreditabrechnung genehmigen. Die beiden einzigen Kreditbegehren an diesem Abend betreffen Tiefbauprojekte: Für 136 000 Franken soll der Kreisel beim Knoten Hardstrasse/Fabrikstrasse zurückgebaut und neu gestaltet werden. Für 445 000 Franken sollen die Bushaltestellen an der Poststrasse und auf dem Hypiplatz saniert und behindertengerecht gemacht werden. Im Weiteren steht die Überweisung der Motion für einen 20-tägigen Vaterschaftsurlaub für städtische Angestellte zur Diskussion. Zudem beantwortet der Stadtrat Fragen zur Gleichstellung, zum Stand der BNO-Revision und zur Unternehmensstrategie der SWL. Zu guter Letzt hat die Exekutive Informationen zum Thema Bahnhof in Aussicht gestellt.

«Gottesdienst ist für Menschen da» Reformierte Kirche Muss an jedem Sonntag ein Gottesdienst stattfinden oder kann er auch an einem Werktag sein oder gar ausfallen? Kann eine Taufe wie eine Trauung ausserhalb des Gemeindegottesdienstes mit der Familie an einem Bach gefeiert werden? Über 60 Personen haben im reformierten Kirchgemeindehaus Lenzburg über die Zukunft von Gottesdienst, Taufe und Abendmahl in der reformierten Kirche diskutiert, Pfarrer, Sozialdiakone, Kirchenmusiker, Kirchenpfleger und einige wenige Gottesdienstbesucher. In vier Arbeitsgruppen haben die Teilnehmer die Vorschläge der kirchenrätlichen Arbeitsgruppe Gottesdienste besprochen, die in Änderungen der Kirchenordnung und ein gottesdienstliches Rahmenkonzept münden sollen. Die geltenden Bestimmungen der Aargauer Kirchenordnung zu Gottesdiensten und Taufen passen nicht mehr in die heutige Zeit. Die Gottesdienst-

landschaft ist vielfältiger geworden, so dass manche Vorschriften eher hinderlich sind. Eine kirchenrätliche Arbeitsgruppe möchte diese Bestimmungen ändern und diskutierte im Kirchgemeindehaus Lenzburg mit über 60 Personen ihre Ideen. Kirchenrat Martin Keller, Mitglied der Arbeitsgruppe, wies in seiner Einleitung den Weg zu den Neuerungen: «Der Gottesdienst ist für die Menschen da und nicht die Menschen für den Gottesdienst. Der Gottesdienst soll Menschen mit Gott in Berührung bringen. Wie viele Regeln braucht es dazu? Es gibt ein Sprichwort, das besagt, wenn etwas beim Alten bleiben soll, darf es nicht beim Alten bleiben.» Das Ergebnis einer Umfrage unter den Teilnehmern soll der Arbeitsgruppe und dem Kirchenrat bei der weiteren Arbeit an der Kirchenordnungsrevision und am Rahmenkonzept Gottesdienst wichtige Hinweise geben. (pd/rka)

INSERATE

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

Neues für schlaue Köpfe

Begehrte kulinarische Kurse

Neue Spiele kennen lernen: Ferienpass-Kurs Ludothek.

Spielgruppe Anfang September startete die Spielgruppe Fünflinden an der Fünflindenstrasse 5 in Lenzburg. Diese Spielgruppe richtet sich an Kinder mit schweizerdeutscher Muttersprache sowie an Kinder mit Migrationshintergrund und nicht deutscher Muttersprache. Sie haben die Möglichkeit, die Spielgruppe an drei Halbtagen pro Woche zu besuchen. Erfahrene Spielgruppenleiterinnen unterstützen die Kinder beim Basteln und beim freien Spiel. Neben der Standardsprache Deutsch lernen die Kinder das Zusammenleben in der Gruppe. Die frühe Sprachförderung erleichtert den Eintritt in den Kindergarten und die Schule. Auskunft zum Angebot, den Kosten und freien Plätzen erteilen Seukan Aziz (Telefon 076 468 87 36) und Anna Maria Mischol (Telefon 079 370 64 05). (saz)

BUNTE HAND

enau 295 Kinder haben insgesamt 782 Kursplätze gebucht. 60 Kurse wurden durchgeführt, das sind 11 Kurse mehr als im letzten Jahr und ein neuer Rekord für das siebenköpfige Ferienpass-Team. Anders als in den letzten Jahren hatte sich das Team kurzfristig dazu entschlossen, die Kurse mit starker Nachfrage mehrmals anzubieten, sodass möglichst viele Kinder ihre Wunschkurse belegen konnten. So wurden Kurse wie Laser-Tag, Reiten wie die Indianer, Programmieren, Glace herstellen, Schoggi giessen und eine Motivtorte kreieren gleich zweimal durchgeführt.

Kennen Sie schon das Crowdfunding-Konzept von BUNTE HAND? Gustav-Zeiler-Ring 6, 5600 Lenzburg www.buntehand.com


Hochbau Tiefbau Holzbau Zimmerei Max Fischer AG Postfach 208 5600 Lenzburg  062 886 66 88 Fax 062 886 66 86 www.maxfischer.ch


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Sehen und Begegnen bei CH-Dok-Film

Die Protagonisten des ersten Energie-Apéros der Saison: Gian von Planta (SWL Energie AG), Beatrice Taubert (Energiestadt Lenzburg), Jonas Fricker (Stadt Zürich). Foto: zvg

Zürich ist bei Wärme und Kälte auf Kurs – und Lenzburg? Energie-Apéro Die neue Energie-Apéro-Saison wurde in Lenzburg von Beatrice Taubert, Koordinatorin Energiestadt Lenzburg, eröffnet. Das Thema «Städte in Transformation – Wärme und Kälte kohlendioxidfrei» lockte 80 Gäste in den Gemeindesaal.

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eben den Aktivitäten der Stadt Zürich, die Jonas Fricker präsentierte, informierte Gian von Planta über die Klimastrategie der SWL Energie AG. Der Projektleiter Energiestrategie der Stadt Zürich, Jonas Fricker, ging eloquent auf die Herausforderungen ein, auf die sich das Volk mit dem «Ja» zur 2000-Watt-Gesellschaft im Jahr 2008 eingelassen hatte. Eine Siedlungsstrategie mit Qualität gehört in Zürich neben den Themen Mobilität, dem Gebäudepark, Ökostrom und der Ernährung zu den fünf Hauptstossrichtungen.

57 Massnahmen definiert

Zu diesen wurden 57 Massnahmen definiert, wie beispielsweise neue Wohnformen, Elektrizität aus Holz, nachhaltige Kantinen-Menüs und ein Umdenken bei Finanzanlagen. «Zürich ist mit der Kohlendioxid-Reduktion auf Kurs», sagte Fricker. Wichtig sei jedoch, erklärte er weiter, dass «die Stadt als Vorbild vorangeht und zeigt, dass sie es mit den Zielen ernst meint». INSERATE

Anlass-Reihe Die Kulturkommission Lenzburg zeigt in der Reihe CH-DokFilm im Winterhalbjahr neue, zum Teil prämierte Schweizer Dokumentarfilme. Die Filmabende finden um 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Lenzhard statt. Die CinéBar öffnet bereits um 18.30 Uhr, mit einem Glas Wein und kleinen Häppchen werden die Besucher neu von Tiziana Stirpe verwöhnt. An den Solothurner Filmtagen visioniert das Film-Team der Kulturkommission möglichst viele Filme und wählt dann sechs aus, diesmal aus den Bereichen Kultur, Natur, Politik, Wirtschaft, Geschichte und Soziales. Regisseure oder andere Mitwirkende werden eingeladen und die Zuschauer können mit ihnen ins Gespräch kommen, was zu interessanten Begegnungen führt.

Und wo steht Lenzburg?

Gian von Planta, Leiter Anlagen und Netze der SWL Energie AG, präsentierte den Energierichtplan und zeigte auf, was die SWL bezüglich kohlendioxidneutraler Wärmeerzeugung heute schon macht und was noch zu tun ist. Der Energieplan zeigt auf, wo auf welche Weise für Wärme gesorgt wird: Fernwärme für die dicht bebauten Neubaugebiete Im Lenz und Esterli-Flöösch sowie Umbau der Heizung in 300 Altstadtwohnungen. In den übrigen Wohngebieten kommen Luft-Wasser- und Sole-WasserWärmepumpen sowie Biogas zum Zug. Ziel ist es, bis 2050 fünfzig Prozent (von 107 Gigawattstunden) auf erneuerbares Heizgas umzustellen. Heute sind es die beiden Biogasanlagen ARA Langmatt und Häfeli, aus denen das Gas stammt. Fest steht, dass ohne synthetisches erneuerbares Gas

Foto: zvg

die Gasversorgung bis 2050 nicht vollständig aus lokalen, erneuerbaren Quellen kommen wird.

Veränderungen stehen an

Es bleibt die Winterstromproblematik. Hier können Power-to-Gas-Anlagen oder ein Ausbau der Pumpspeicherwerke zum Zug kommen. Für Gian von Planta ist klar, dass es einer weitsichtigen Regulierung mit Fokus auf Treibhausgasemissionen und Versorgungssicherheit benötigt sowie richtiger Preissignale, damit für jede Anwendung die optimale Lösung zu jeder Zeit und an jedem Ort gewählt wird. Technisch sei vieles möglich, die Frage ist, zu welchem Preis. «Und», so Gian von Planta, «für die SWL Energie AG wird sich sehr viel verändern.» Beim anschliessenden Apéro wurde rege weiterdiskutiert und die Referenten mit Fragen bombardiert. (bmau)

Die sechs Filmabende ■

Interessiertes Publikum: 80 Personen waren am Energie-Apéro dabei.

ter, die dafür in schwindelerregender Höhe ihr Leben riskierten.

25. Oktober: «Welcome to Zwitscherland» von Marc Tschudin. – In eindrücklichen Bildern spürt dieser Film dem Leben der Schweizer Vögel nach. Er handelt von Berglern und Städtern, von Alteingesessenen und Zugewanderten, Parallelen zu den Eidgenossen sind augenfällig: «Wie das Land, so die Vögel». Marc Tschudin und der Musiker Albin Brun werden einen Einblick in ihr Schaffen geben. Monika Locher vom Natur- und Vogelschutzverein ist für Fragen anwesend. 15. November: «Gateways to New York» von Martin Witz; Publikumspreis Solothurn 2019. – Der Schweizer Ingenieur Othmar Ammann hat die Insel Manhattan mit dem Festland durch kunstvolle Brücken verbunden und das Gesicht von New York für immer verändert, ebenso die Stahlarbei-

13. Dezember: «Immer und ewig» von Fanny Bräuning; Solothurner Filmpreis 2019. – Eine hinreissende Hommage ans Leben. Ein besonderes Paar im umgebauten Kleinbus: Der Vater ist ein rastlos-tüftelnder Fotograf, die Mutter, die Liebe seines Lebens, ist seit 20 Jahren halsabwärts gelähmt. Mit, Mut, Charme und Humor überwinden sie Schwierigkeiten und suchen das Lebenswerte. 17. Januar 2020: «Ly Ling und Herr Urgesi» von Giancarlo Moos. – Eine junge Modedesignerin mit asiatischen Wurzeln und ein Mass-Schneider der alten Schule aus Süditalien eröffnen in St. Gallen eine Schneiderei. Neben Culture-Clash und Witz vermittelt der Film Einblick in die Kunst des Kleiderschneiderns. 21. Februar: «Les voyages extraordinaires d’Ella Maillart» von Raphaël Blanc. – Die Fotografin Ella Maillart und die Autorin Annemarie Schwarzenbach reisten in den 1930er-Jahren nach Afghanistan, damals ein Abenteuer. Davor war Ella Schweizer Spitzensportlerin, danach lebte sie in einem Ashram in Indien und führte überhaupt ein spannendes Leben. 20. März: «Eldorado» von Marcus Imhoof. – Ein filmischer Bogen von den Flüchtlingen, die mit Booten übers Mittelmeer aus Afrika kommen, zur Geschichte eines italienischen Mädchens, das im Zweiten Weltkrieg in der Schweiz ein vorübergehendes Zuhause fand. (bbu)

STADTRATSNOTIZEN Bewilligung für Umzug

Räbeliechtli Der Räbelichtliumzug findet am Dienstag, 12. November, statt. Treffpunkt ist um 18.15 Uhr auf dem Metzgplatz, der Abmarsch um 18.30 Uhr erfolgt via Stadtgässli, Grabenweg, Kirchgasse, Rathausgasse (von unten nach oben), Leuengasse, dann links Brättligäu, zurück in die Rathausgasse (von oben nach unten), rechts Kirchgasse, um Stadtkirche, Poststrasse, Grabenweg, Stadtgässli, Metzgplatz. Bei sehr ungünstiger Witterung wird der Anlass nicht durchgeführt. (ssl)

Rücktritt und Vakanz

Forstbetriebskommission Heiner Halder tritt per Ende Jahr aus der Forstbetriebskommission Lenzia zurück, der er seit 1996 angehörte. Der Stadtrat nimmt den Rücktritt zur Kenntnis und dankt ihm für sein langjähriges und wertvolles Mitwirken. Nicht nur als

Protokollführer dieser Kommission, sondern auch bei weiteren Publikationen und Informationen in den Tagesund Wochenzeitungen hat Heiner Halder sich für die Anliegen des Waldes und des Forstbetriebs Lenzia mit viel Geschick eingesetzt. Sobald der Stadtrat die Ersatzwahl vorgenommen hat, wird die Nachfolge für den Rest der Amtsperiode vorgestellt. (ssl)

Rücktritt

Kommission für Altersfragen Esther Berger tritt per 31. Dezember als Mitglied der Kommission für Altersfragen zurück. Sie gehörte dieser Fachkommission seit dem 1. Juni 2016 an. Im Rahmen der Umstrukturierung der Kommissionen im Gesellschafts- und Sozialbereich wird die Kommission für Altersfragen per Ende 2019 aufgelöst und die neue Gesellschaftskommission gegründet. (ssl)


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Kirchenzettel

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Lenzburg, im Oktober 2019

Giancarlo Palazzi 17. März 1939 bis 19. September 2019

Herzlichen Dank Grazie di Cuore

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Meisterschwanden, im Oktober 2019 Wenn meine Kräfte mich verlassen, die Hände ruhen, die stets geschafft, tragt still das Leid, ihr, meine Lieben, gönnt mir die Ruh, es ist vollbracht.

Traurig haben wir Abschied genommen von meinem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater und unserem Dädi, Bruder und Schwager

. . . für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben, . . . für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, . . . für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, . . . für die Blumen, Kranz- und Geldspenden. Die grosse Anteilnahme, die uns in den schweren Stunden des Abschieds von Giancarlo entgegengebracht wurde, hat uns sehr bewegt und uns Trost und Kraft geschenkt. Herzlichen Dank. . . . per coloro, che ci hanno dimostrato il loro affetto, . . . per coloro, che si sono sentiti legati a noi in silenzio, . . . per la numerosa partecipazione al funerale, . . . per le generose offerte ricevute. L’immensa partecipazione che ci è stata dimostrata dopo la morte di Giancarlo ci ha molto commossi e ci ha dato consolazione e forza in questo momento di dolore. Grazie di cuore.

Theo Fischer-Aeschbach 18. November 1940 – 16. Oktober 2019 Nach geduldig ertragener Krankheit haben ihn seine Kräfte verlassen und er durfte im Spital Muri friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam mit ihm verbringen durften. In unseren Herzen wird er uns immer begleiten. Auf Wunsch von Theo haben wir in aller Stille und im engsten Familienkreis von ihm Abschied genommen.

In lieber Erinnerung Marlène Fischer-Aeschbach Daniela und Felix Meili-Fischer mit Marilen und Carmen Geschwister, Verwandte und Freunde

Besonders danken möchten wir Don Luigi für die emotionale und bewegende Trauerfeier. Un ringraziamento speciale a Don Luigi per le parole sensibili e la toccante cerimonia funebre. Die Trauerfamilie Dreissigster: Donnerstag, 31. Oktober 2019, um 19.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Lenzburg.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Oberes Seetal, 5615 Fahrwangen, Postkonto 50-17539-6, Vermerk: Theo Fischer. Traueradresse: Marlène Fischer-Aeschbach, Hauptstrasse 43, 5616 Meisterschwanden

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 26. Oktober bis 1. November 2019: Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 25. Oktober 2019 6.45 – 7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche Samstag, 26. Oktober 2019 9.30 Uhr KiK-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 27. Oktober 2019 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche Pfrn. Susanne Ziegler Text: Matthäus 9, 9-13 «Einstellungssache» Lieder: 47 / 279 / 535 / 347 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Schweiz. Berghilfe mit Kinderhüte Dienstag, 29. Oktober 2019 6.05 – 6.25 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Gemeinde Fahrwangen Fahrwangen trauert um

Theo Fischer 18. November 1940 bis 16. Oktober 2019 ehemaliger Vizeammann

Theo Fischer war ab 1. Januar 1982 im Gemeinderat und vom 1. Januar 1990 bis 31. Dezember 1997 Vizeammann von Fahrwangen und engagierte sich mit viel Herzblut für unsere Gemeinde. Der Trauerfamilie entbieten wir unser aufrichtiges und tief empfundenes Beileid und wünschen ihr viel Kraft für die kommende Zeit. Wir werden Theo Fischer in dankbarer Erinnerung behalten. GEMEINDERAT FAHRWANGEN

19.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im Alten Pfarrhaus Pfr. Martin Domann Thema: Hiob 28

Hendschiken

Samstag, 26. Oktober 2019 10.00 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 27. Oktober 2019 9.00 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfrn. Susanne Ziegler Text: Matthäus 9, 9-13 «Einstellungssache» Lieder: 47 / 279 / 535 / 347 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Schweiz. Berghilfe Dienstag, 29. Oktober 2019 16.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im Kirchenzentrum Pfr. Martin Domann Thema: Hiob 28 Freitag, 1. November 2019 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Kirchenzentrum Pfr. Martin Domann und Team

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Othmarsingen im Herbst 2019 WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Wertschätzung, sei es durch Gespräche, Karten, Spenden oder dem letzten Geleit beim Abschied von unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Köbi Meier-Brändli Unser Dank richtet sich auch an alle, die ihm im Leben in Freundschaft begegnet sind. Ein besonderer Dank geht an alle, die zur würdigen Abdankung in der Kirche Othmarsingen beigetragen haben. Sehr berührt haben uns die einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte von Pfarrerin Elisabeth Weymann. Verstand sie es doch, Köbis langjährige Aufgabe als Postbote in die Predigt einzubeziehen und damit aufzuzeigen, wo wir alle als Boten tätig sein können. Wir danken ebenfalls den Mitarbeitenden der Abteilung 3 vom Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg, wo Köbi die letzten Monate verbrachte.

In dankbarer Erinnerung: Marianne, Doris und Hans, Urs und Beatrice, Elisabeth, Simon, Dominik, Nicole und Jonas

Lenzburg

Samstag, 26. Oktober 2019 17.15 Uhr Hl. Messe / Einschreibe-Gottesdienst für die Firmkandidaten Sonntag, 27. Oktober 2019 9.30 Uhr Feierliches Amt, Hubertusmesse mit den Jagdhornbläsern SonatES 9.30 Uhr Chinderchile im Pfarreizentrum Mittwoch, 30. Oktober 2019 16.30 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 31. Oktober 2019 9.00 Uhr Hl. Messe 19.00 Uhr Donnerstagsgebet Freitag, 1. November 2019 – Allerheiligen 9.30 Uhr Hochamt regional

Wildegg

Sonntag, 27. Oktober 11.00 Uhr Heilige Messe zum Beginn des Firmweges und Ministrantenaufnahme Dienstag, 29. Oktober 9.00 Heilige Messe Anschliessend Kaffee

Seon

Donnerstag, 24. Oktober 2019 19.30 Rosenkranz, italienisch Freitag, 25. Oktober 2019 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier, anschliessend stille Anbetung Sonntag, 27. Oktober 2019 9.45 Wortgottesfeier 9.45 Kindergottesdienst (ab Kindergarten bis dritte Klasse) Donnerstag, 31. Oktober 2019 19.30 Rosenkranz, italienisch


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Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 27. Oktober (Zeitumstellung beachten!) LoGo – Talk zur Weihnachtspäckli-Aktion, LoGo Team Anschliessend Mittagessen im KGH Donnerstag, 31. Oktober 19.30 Indische Rechtsanwältin spricht zur Situation der Christen in Indien. Die Ev. Allianz Seetal lädt ein. www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 27. Oktober 2019 – 30. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Gottesdienst mit Anita Wagner; Kollekte für die Kirchenbauhilfe des Bistums: Fahrdienst ab Seengen 9.40 Uhr Mittwoch, 30. Oktober 2019 13.30 Religionsunterricht der 2. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche Donnerstag, 31. Oktober 2019 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Freitag, 1. November 2019 – Allerheiligen 8.30 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche 9.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey; anschliessend Chilekafi im Foyer Samstag, 2. November 2019 – Allerseelen 18.30 Gottesdienst mit Dorothea Wey in der Kapelle Seengen www.pfarreibruderklaus.ch

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 27. Oktober 2019 Postauto nach Ammerswil: 9.35 ab Hägglingen Altersheim; 9.40 ab Dottikon Sternen und Post; 9.43 ab alte Bally; 9.45 ab Dintikon Bären und Volg; 9.48 ab Oberdorf 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Erntedankgottesdienst mit Taufe; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo und Organistin Johanna Bossert mit dem Ammerswiler Chor; Kollekte: Cartons du Coeur; anschliessend gemeinsames Suppenessen in der Remise und Verkauf der Erntegaben

Ref. Kirchgemeinde Birr Lupfig Sonntag, 27. Oktober 2019 10.10 GOdD NEWS-Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger und Team, anschl. Apéro Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 27. – 2. November: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11

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Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 27. Oktober 19.00 Uhr Taizé-Gottesdienst mit Pfrn. Christina Soland Musik: Mille Feuilles Kollekte: Aargauische Frauenhilfe 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche Mittwoch, 30. Oktober 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 31. Oktober 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum, mit Liselotte Frei Amtswoche: Pfrn. Christina Soland, Tel. 062 891 33 80

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 27. Oktober 2019 10.49 Uhr: 11vor11-Gottesdienst mit Pfarrerin Pascale Killias und dem 11vor11-Team, mit Band, Theater und separatem Kinderprogramm, anschliessend Zmittag im Kirchgemeindehaus.

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Freitag, 25. Oktober 2019 17.00 Uhr ökumenische Chinderchile Samstag, 26. Oktober 2019 17.00 Uhr Jubiläumskonzert Blockflötengruppe „LA GIOIA“ Eintritt frei – Kollekte Samstag, 26. Oktober 2019 09.00 – 13.00 Uhr Lebensmittelsammlung für Cartons du Coeur vor Denner/Volg Rupperswil, Migros Wildegg, Coop Rohr Samstag, 26. Oktober 2019 08.00 Uhr Walk and Pray, Anmeldung an walkandpray@ref-kirche-rupperswil.ch Sonntag, 27. Oktober 2019 17.00 Uhr Abendgottesdienst Pfr. Martin Hess Donnerstag, 31. Oktober 2019 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Marc Nussbaumer Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Freitag, 25. Oktober 2019 19.30 – 22.30 Uhr, Jugendraum Jugendtreff Sonntag, 27. Oktober 2019 10.00 Uhr, Kirche Seengen Gottesdienst mit dem 27-köpfigen Seniorenorchester Aarau Pfarrer Jan Niemeier Mittwoch, 30. Oktober 2019 7.00 Uhr, Kirche Seengen Laudes www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil

Sonntag, 27. Oktober 10.00 Möriken: Taufgottesdienst gestaltet von der 3. Klasse Religionsunterricht «Jona – immer e Chance». Taufe von Cataleya Amsler, Möriken, Pfrn. Ursula Vock und Barbara Schärer (Katechetin), Musik: Christina Ischi Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos.

Sonntag, 27. Oktober 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. U. Bauer. Taufe von Nico Rohr. Kollekte: Basarprojekte 15 – 18 Uhr Benefizkonzert für den ökumenischen Missionsbasar, Länzihuus Suhr. Nick Mellow / Anna Walker Quartett. In den Pausen Inspirationsplattform zum Thema «Schöpfung und Nachhaltigkeit». Verkauf von Secondhand-Kleidern

Mittwoch, 30. Oktober 10.00 Fiire mit de Chliine, Pfr. Burkard Kremer und Team

www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Donnerstag, 31. Oktober 14.30 Ökumenische Totengedenkfeier im Alterszentrum Chestenberg in Wildegg, Liselotte Frei (kath. Religionspädagogin), Musik: Christina Ischi www.ref-hmw.org

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim

Freitag, 25. Oktober 2019 17.00 Uhr KiK-Träff im Schlössli 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Schlössli Montag, 28. Oktober 2019 19.30 Uhr Bibelabend im Schlössli mit Pfr. Andreas Ladner Filmabend Donnerstag, 31. Oktober 2019 08.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Freitag, 25. Oktober 2019 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 26. Oktober 2019 14.00 Uhr Cevi (siehe unter: www.cevi-staufen.ch) 17.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Céline Furer Pfr. Astrid Köning Fahrdienst: 16.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 16.35 Uhr ab Lindenplatz, 16.40 Uhr ab Schulhaus. www.ref-staufberg.ch

Kirchenzettel

Donnerstag, 24. Oktober 2019

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Ref. Kirchgemeinde Seon Einladung zur Kirchgemeinde-Versammlung Sonntag, 10. November 2019, 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Gottesdienst um 10.00 Uhr Chinderchile auch während der Kirchgemeinde-Versammlung Traktanden: 1. Protokoll der KirchgemeindeVersammlung vom 16. Juni 2019 2. Voranschlag 2020 3. Genehmigung Dienstbarkeitsvertrag 4. Informationen Pfarramt Pfarrer Jürgen Will 5. Informationen Sozialdiakonie Sozialdiakon Matthias Fässler 6. Informationen Kirchenpflege Kirchenpflege-Präsidentin Eva Savoy 7. Verschiedenes und Umfrage Anschliessend Apéro Der Voranschlag 2020, das Protokoll vom 16. Juni 2019 sowie der Dienstbarkeitsvertrag liegen vom Freitag, 25. Oktober bis Freitag, 8. November 2019 während der Bürozeiten von Montag bis Freitag 09.00 – 10.30 Uhr im Sekretariat auf.

Unendlich traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner geliebten Lebenspartnerin, unserer Schwester, Schwägerin, Tante, unserem Gotti und unserer Freundin

Hildi Fischer 26. Mai 1957 – 12. Oktober 2019 Du hast Dich mit so viel Liebe und Fürsorge stets um alle gekümmert. Viel zu früh hast Du uns nach schwerer Krankheit verlassen müssen. Wir werden Dich sehr vermissen. Mario Conconi Verena Fischer Reinhard Fischer und Monika Keller Martin und Conny Fischer-Büsser Dominik und Janine mit Leandro und Nelio Sabrina und Bruno mit Raphael Anverwandte Die Beisetzung findet privat im engsten Familienkreis statt.

Alle stimmberechtigten Mitglieder unserer Kirchgemeinde ab dem vollendeten 16. Altersjahr sind herzlich eingeladen. Die Kirchenpflege Freitag, 25. Oktober 13.00 Uhr: Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, für den ErntedankGottesdienst vom 27.10.2019 Kuchen und Torten fürs Dessertbuffet bis um 13.00 Uhr bei Frieda Rohr anzumelden. Tel: 062 775 29 17, E-Mail: frieda.rohr@yetnet.ch 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst Sonntag, 27. Oktober 10.30 Uhr: Erntedank-Gottesdienst mit Taufen von Larissa, Leon und Liz Müller und Mitwirkung der Kinder des RU3 und Katechetin Edith Sterchi, Pfr. Jürgen Will Text: 2. Korinther 9,6-11 Thema: «An Gottes Segen ist alles gelegen» Musikalische Mitwirkung: Jodlerchörli Seengen Kollekte: Mission 21, Junge Erwachsene mit neuen Perspektiven in der DR Kongo CHINDERCHILE Anschliessend Beinschinken-Essen, organisiert von der Trachtentanzgruppe Seon/Niederlenz Dessertbuffet Ausserdem besteht die Möglichkeit, noch vorhandenes Basarmaterial zu günstigen Preisen zu kaufen. Donnerstag, 31. Oktober 20.00 Uhr: Allianz-Vortragsabend mit der indischen Rechtsanwältin Chhaya zum Thema: Indien – einstehen für Verfolgte, im Ref. Kirchgemeindehaus Meisterschwanden. Begrüssungsapéro ab 19.30 Uhr. www.ref-kirche-seon.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 27. Oktober 2019 9.45 Uhr Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Leutwil vor 100 Jahren.» Abendmahl.

Seengen, 17. Oktober 2019

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Fritz Kunz-Lindenmann Wir werden Fritz immer ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Musikgesellschaft Seengen Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 12.00 Uhr in der reformierten Kirche in Seengen statt.


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Diverses

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Im Gespräch

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Freude herrscht in Pontevedro ob dem Geldsegen, der da vom Himmel fällt: Dank der lustigen Witwe und deren Vermögen soll der Staatsbankrott abgewendet werden.

Fotos: Peter Siegrist

«Die lustige Witwe» erscheint in neuem Kleid Möriken-Wildegg Die Operette Möriken-Wildegg lud zur Premiere von Franz Lehárs «Die lustige Witwe» in den Gemeindesaal. Vor ausverkauftem Haus zeigten die Darsteller eine gelungene, mitreissende Neuinszenierung des Klassikers. ■

CAROLIN FREI

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ins gleich vorweg: Das Premierenpublikum war mehr als begeistert, was der frenetische Schlussapplaus belegte. Die Hauptdarsteller liessen es sich daraufhin nicht nehmen, als Abschieds-Amusement einen French Cancan aufs Parkett zu legen. Doch alles der Reihe nach. Der Gemeindesaal in Möriken füllte sich zeitig, die Gäste wollten offenbar nicht riskieren, bei der Premiere der 40. Inszenierung in der Geschichte der Operette Möriken-Wildegg das Schlusslicht zu sein. Und so öffnete sich denn der schwere Bühnenvorhang pünktlich, um der ebenso «schweren» Liebesgeschichte rund um Graf Danilo und die schwerreiche Witwe Hanna Glawari ihren Lauf zu lassen. Danilo wird von Raimund Wiederkehr verkörpert, Hanna von der Lenzburgerin Andrea Hofstetter. Den Einstieg in die Handlung, die im imaginären Staat Pontevedro um die 1920 spielt, übernimmt Staatsdiener Njegus in der Person des Wildeggers Erich Zwahlen. Den Staat plagen Geldnöte, er ist bankrott. Da löst die Meldung, die Witwe Hanna komme aus Paris zu Besuch, Euphorie unter den Staatsmänner aus. Einer von ihnen müsse sie einfach ehelichen, um Pontevedro um 2 Milliarden reicher zu machen.

Ende gut, alles gut

Doch so einfach gestaltet sich das Unterfangen mit Hanna nicht. Auch Graf Danilo, ihre Jugendliebe, lässt sie einfach abblitzen. Hanna hat ihm noch nicht verziehen, dass er sie seinerzeit sitzen liess, weil sein Vater die Liebe zu einem Mädchen vom Land nicht duldete. Für Verstrickungen sorgt schliesslich auch Valencienne (Flurina Ruoss), die junge Ehefrau von Baron Zeta (Niklaus Rüegg). Sie kann der Umwerbung von Rossillon (Fabio De Giacomi) nicht länger widerstehen. Beim Stelldichein sind

Spielt den Part der lustigen Witwe: Sopranistin Andrea Hofstetter. die beiden Verliebten beinahe aufgeflogen, wäre da nicht Hanna gewesen. Sie rettet die Ehre von Valencienne, indem sie ihre eigene Verlobung mit Rossillon verkündet. Worauf Danilo in die Arme jener Frauen flüchtet, die ihn schon länger trösten – der Damen vom Maxim’s. Doch es kommt, wie es kommen muss. Danilo und Hanna finden sich doch noch und dürfen sich fürs Finale herzhaft küssen. Die Neuinszenierung, bei der der 24-jährige Simon Burkhalter für die Regie und das Bühnenbild verantwortlich zeichnet, kommt äusserst erfrischend daher. Ein leuchtender Christbaum und sanfter Schneefall sorgen für eine winterliche Stimmung. Die abgestufte Bühne für eine spannende Tiefe. Auch die Begleitung durch den Chor, die Tänzer und die Musiker, die unter der Leitung von Renato Botti aufspielen, überzeugt.

«Man muss es gesehen haben»

So erstaunt denn nicht, dass das Publikum, wie eine kleine Umfrage zeigt, voll des Lobes war. «Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen, sie kommt beschwingt daher. Ich werde sie wohl ein zweites Mal besuchen», sagt der Möriker Vizeammann Markus Eichenberger. «Hervorragend, man muss es einfach gesehen haben», schwärmt Peter Schaffner aus Möriken. Er muss es wissen, war er doch über 50 Jahre lang ein treues Mitglied der Operette Möriken-Wildegg. «Man wird vom Geschehen richtiggehend mitgerissen. Die Darsteller leben ihre Rollen auf der

Vergnügt sich gerne und oft im Maxim’s: Graf Danilo inmitten der leichten Damen.

Immer dabei: Staatsdiener Njegus.

INSERATE

Sorgen für das passende Ambiente: Mitglieder des Chors. Bühne, das spürt man», sagt Maja Riniker aus Suhr. Das Bühnenbild, die Musik und die Kostüme kamen ebenfalls äusserst gut bei ihr an.

Ein Stück, das alle Sinne anspricht

«Beim Bearbeiten des Stoffs habe ich mir erlaubt, sehr frei mit der Vorlage umzugehen, die Motten aus der Mottenkiste zu schütteln. Ich habe versucht, ein Stück zu schaffen, das alle Sinne anspricht», sagt Regisseur Simon Burkhalter. Die emotionalen Höhen und Tiefen der Figuren herauszuarbeiten, weg vom Holzschnitt zu gehen, sei ihm ein grosses Anliegen bei dieser In-

szenierung gewesen. Alle Figuren sind getrieben von ihren Gefühlen, halt- und rastlos in ihrem Leben. Als Gegengewicht zu den intimen Szenen steht in dieser Inszenierung der Chor, die Gesellschaft Pontevedros, feierwütig und bankrott, ein Tanz auf dem Vulkan. «Für mich ist der Chor jeweils ein riesiges Kapital», betont Burkhalter. ■

Operette «Die lustige Witwe». Aufführungen im Gemeindesaal Möriken, Derniere am 29. November, Vorverkauf platzgenau unter www.operette.ch. Telefon 062 887 11 99, jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 16 Uhr.

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Immobilien / Stellen / Diverses

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Mit Leib und Seele für «Schofise» tätig

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INSERATE

Schafisheim Am 1. November kann Ernst Sandmeier sein 40-Jahr-Jubiläum als technischer Angestellter Werkhof feiern. Grund genug, mit ihm auf diese 40 Jahre zurückzublicken. ■

CAROLIN FREI

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ch kann mich noch gut an meinen ersten Arbeitstag erinnern», sagt Ernst Sandmeier. «Zusammen mit meinem Vorgänger, der mich noch während zweier Monate eingearbeitet hat, haben wir als Erstes Feldwege geflickt. Und dann stand auch noch eine Spezialabfuhr für Steingut und Spezialglas auf dem Programm», sagt er. Damals sei man noch viermal im Jahr von Haushalt zu Haushalt gefahren, um solche Abfälle einzusammeln. Zu dieser Zeit gab es nur gerade die Möglichkeit, Altöl im Werkhof zur Entsorgung vorbeizubringen.

GEMEINDENOTIZEN Gratulation zum 95. Geburtstag

Dintikon Am Samstag, 19. Oktober, konnte Bruno Müller aus Dintikon im Kurhotel im Park in Schinznach Bad seinen 95. Geburtstag feiern. Zu diesem Ehrentag gratulieren Familie und Freunde sowie die Einwohner und die Behörde von Dintikon von Herzen und wünschen ihm für die Zukunft alles Liebe und Gute, vor allem aber viel Gesundheit. (gkd)

Neue Schulsekretärin

Schafisheim anstelle vom Tessin

Dass er jedoch vor 40 Jahren diese Stelle überhaupt antrat, war fast schon Zufall, denn eigentlich war er bereits auf dem Sprung ins Tessin. «Nach meiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner in Staufen war ich erst noch zweieinhalb Jahre in Wettingen in einem Gartenbaugeschäft beschäftigt. Dort habe ich dann gekündigt, da ich die provisorische Zusage für einen Job im Tessin in der Tasche hatte.» Nichtsdestotrotz bewarb sich der damals 21-Jährige auch noch auf die Stellenausschreibung der Gemeinde Schafisheim. «Grosse Chancen rechnete ich mir nicht aus, aber ich dachte, versuchen kann ich es.» Er täuschte sich, machte das Rennen und ist seither der Gemeinde als technischer Angestellter Werkhof treu. Jener Gemeinde, in der

Ein eingespieltes «Team»: Ernst Sandmeier und sein Gefährt, mit dem er etwa für den Strassenunterhalt unterwegs ist. er aufgewachsen ist, immer gelebt hat und wo er heute auch stolzer Bürger ist.

Kein Tag wie der andere

An seinem Beruf schätzt der 61-Jährige die Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere, immer wieder gibt es schöne Erlebnisse mit Kindern oder Schofisern. «Es gibt eigentlich keine Tätigkeit, die ich nicht gerne mache. Mit einer Ausnahme – die Robidogs leeren.» Beim Erzählen rümpft er leicht die Nase und man weiss sofort, warum. Zum Glück kann er sich die Tageszeit, in der er diese Arbeit verrichtet, aussuchen. «Im Sommer bin ich immer zeitig un-

Reise ins Stammheimertal Dintikon Startpunkt der Männerriegenreise war der Bahnhof DottikonDintikon. Mit dem Zug fuhr die Gruppe bis nach Frauenfeld. Danach ging es mit dem Bus weiter. Nach ein paar Minuten Fahrt, ab auf die Wanderung, dem Hüttwiler- und Nussbaumersee entlang nach Stammheim. Die Teilnehmer durchquerten wunderschöne Landschaften und die Sonne zeigte sich auch. Nur wenige aus der Gruppe kannten diese Gegend bereits. In Stammheim angekommen wurde die Gruppe im Hof Hopfentropfen von einem leidenschaftlichen Bierbrauer begrüsst, der die Braukunst spannend und witzig erklärte. Anschliessend machte die Gruppe mit Geschick und Spannung eine lustige Bierolympiade.

Bei Tranksame mit Hopfen durchsetzt und Speisen vom Hof verfloss der Nachmittag nur zu schnell. Leider musste die Gruppe schon wieder weiter. Einige aus der Gruppe hätten am liebsten auf dem Hof übernachten wollen. Das Etappenziel an diesem Tag war Stein am Rhein, wo man in der Jugendherberge Quartier bezog. Tags darauf gings auf die Burg Hohenklingen. Die Wanderung ging steil hinauf. Oben bot sich dafür ein wunderschöner Blick ins Tal. Glücklich, aber müde ging die Gruppe zurück nach Stein am Rhein, wo man nochmals die imposante Altstadt besuchte. Danach bestiegen die Teilnehmer den Zug, der sie wieder nach Hause brachte. (mhu)

Liessen sich in die Kunst des Bierbrauens einweihen und genossen die schöne Landschaft: Die Teilnehmer der Männerriege Dintikon. Foto: zvg

terwegs.» Auch vom Wetter lässt er sich seinen Job nicht vermiesen. «Die Hitze kann ich zwar nicht so gut wegstecken wie die Kälte, aber ich kann damit leben. Unangenehm ist es eigentlich nur dann, wenn es um die null Grad hat, wie aus Kübeln regnet und wir auf der Kehrichtsammeltour sind», sagt er. So erstaunt nicht wirklich, dass Ernst Sandmeier vor allem die kältere Jahreszeit und die damit verbundenen Arbeiten wie Schnee räumen und salzen gerne macht. Aber natürlich schätzt er auch alles andere, wie Rasen mähen, Blumenbeete pflegen, Bachborde reini-

Foto: Carolin Frei

gen, kleinere Gartenbauarbeiten und das Reparieren von Quartierstrassen mit Kaltbelag.

Traum – eine Reise nach Alaska

Wenn der 61-Jährige nicht gerade am Arbeiten ist, pflegt er seine Hobbys Reisen, Skifahren und den Männerturnverein. Als Nächstes steht eine Flussfahrt mit Ehefrau Yvonne von Basel nach Amsterdam auf dem Programm. Und ein grosser Traum möchte noch gelebt werden – eine Reise nach Alaska. Dafür hat er dann nach seiner Pensionierung, die vorzeitig in zwei Jahren sein wird, genügend Zeit.

Schuhe und Textilien sind Renner

Othmarsingen Gabriela Bächli, Birmenstorf, hat als Schulsekretärin per Ende September gekündigt. Für ihren guten und engagierten Einsatz wurde ihr bestens gedankt. Als Schulsekretärin mit einem Pensum von 50 Prozent wurde nach der Stellenausschreibung und auf Antrag der Schulpflege Daniela Peterhans, Muri, angestellt. Sie wird ab November ihre Tätigkeit aufnehmen. Als Überbrückung/Einarbeitung konnte die ehemalige Sekretärin Kathrin Seeholzer gewonnen werden. (gko)

Grüngutabfuhr

Ammerswil In letzter Zeit wird immer wieder, neben den offiziellen Grüngutcontainern, Grünzeug in allen möglichen Behältnissen zur Abfuhr mitgegeben. Zu Recht hat das Abfuhrpersonal diese Behältnisse nicht geleert. Gemäss Abfallreglement sind nur die offiziellen Container (120, 240 und 600 Liter) zugelassen. Als Zusatz neben einem Container mit Marke kann Strauchschnitt in Bündeln entsorgt werden. (gka)

Stimmungsvolles Konzert

Schnäppchen-Jagd bis Montag möglich: An der Liquidation von Armeeartikeln. Brunegg «15 000 Besucher konnten wir bisher an unserer 12. Gross-Liquidation von Armeematerial in der Vianco-Arena verzeichnen», sagt Organisator Benno Ruckstuhl. Bei den Armeeartikeln kommen das robuste Schuhwerk und die funktionalen Textilien gut weg. «Gefragt ist zudem der Wollpullover mit Reissverschluss», betont er. Die Taschenkollektion, die heuer erstmals den Weg nach Brunegg fand, ist als Hommage an das Militärvelo 1905 in Kombination mit dem Rucksack 1958 gedacht. «Beides unverwüstlich», sagt Ruckstuhl lachend. In diesem Design sind Rucksäcke, Umhängetaschen, Kulturbeutel oder etwa Portemonnaies zu haben. Zudem stehen ausrangierte, aber gut erhaltene Werkzeuge im Angebot, unter anderem Schubladenstöcke. Auch Material von ausländischen Armeen, etwa aus England, Frankreich, Deutschland oder Tschechien, steht im Sortiment. Doch nicht nur Armeematerial-Fans kommen auf ihre Rechnung, sondern die ganze Familie – findet man doch im Aussenbereich einiges fürs Campen und Freizeitbekleidung im Allgemeinen. Und ein Stand mit Quad-Fahrzeu-

Foto: ms

gen lädt zum Vorbeischauen ein. Wer die Eröffnung verpasst hat, hat noch bis Montag Zeit, vorbeizuschauen. (cfr) ■

Freitag, 25. Oktober, 10–21 Uhr, Samstag, 26. Oktober, 9–17 Uhr, Sonntag, 27. Oktober, 10–17 Uhr, Montag, 28. Oktober, 10–19 Uhr, Vianco-Arena, Brunegg.

INSERATE

Hunzenschwil «Ein kleines Stück Musik kann ein Wunder sein». Erfolgreiches, stimmungsvolles Chorkonzert vom Männerchor Hunzenschwil-Schafisheim und dem Chor Schenkenbergertal. Beide Chöre präsentierten sich in Bestform und begeisterten die Besucher. Engagiert und sicher führten beide Dirigentinnen die Chöre. Begleitet wurden sie vom Pianisten Boyan Kolarov. Das Publikum bestätigte das gelungene Konzert mit viel Applaus. Immer wieder hörte man «Das esch denn schön gsi». Am Sonntag, 27. Oktober, wird das Konzert nochmals aufgeführt, und zwar um 17 Uhr in der katholischen Kirche in Schinznach–Dorf. Jeden Mittwoch ab 20 Uhr probt der Männerchor Hunzenschwil-Schafisheim in der Aula in Hunzenschwil und am Donnerstag um 20 Uhr hat der Chor Schenkenbergertal seine Probe. Singfreudige Männer sind jederzeit herzlich willkommen. (bfi)


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Solarpreis für Setz Architektur AG

musiXmaX in seiner 25. Saison «auf hoher See»: Mal glatt und sanft, mal aufgewühlt und von Sturmwinden gepeitscht – so ist das harte Foto: Peter Winkelmann Leben der Seefahrer und Entdecker.

Musikreise über die Meere Niederlenz Das Meer rauscht, wirft Gischt auf oder wird zu einem Tsunami. Das Meer kann aber auch ganz schön sanft sein und in allen Farben leuchten. Genau so hörte sich der Konzertabend mit musiXmaX an. ■

PETER WINKELMANN

D

as aus rund 60 Laienmusikern bestehende Ad-hoc-Blasorchester probte rund zwei Monate für die alljährliche Konzerttournee durch den Kanton Aargau – notabene zum 25. Mal. Der erste Konzertabend im Gemeindesaal Niederlenz führte die Zuhörer nach einer «Atlantic Odyssey» (Komponist Philip Sparke) an sieben unterschiedliche Reiseziele, frei nach dem Roman «Gullivers Reisen» von Jonathan Swift. Die Reisen nach Liliput und Brobdingnag zu den Riesen gelten als Klassiker in der Jugendliteratur.

Dort, wo Menschen die Diener sind

Auf seiner dritten Reise lernte Gulliver die fliegende Insel Laputa kennen, deren Einwohner nach reinem Wissen streben. Von hier reiste Gulliver nach Luggnagg, einer Insel, deren Bewohner ewig leben. Nach einer Meuterei auf seinem Schiff machte Gulliver Station im Land der Hauynhnhnms, einer

INSERATE

hochintelligenten Pferderasse, die sich ungebildete, unzivilisierte Menschen, Yähus, als Diener halten. Es war ein musikalischer Inselritt mit allen Facetten feinster Blasmusik. Dirigent Roland Fröscher führte die Musikanten mal wild gestikulierend, mal sanft und leise durch «Les Voyages de Gulliver» (Komponist Maxime Aulio).

Ein musikalischer Wirrwarr im Aquarium

Wer nach der langen Reise mit Gulliver nicht seekrank wurde, erlebte danach ein wildes Hin und Her im Aquarium. Allerdings, gestand Marco Galli, der die Zuhörer mit seinen Erläuterungen durch das abwechslungsreiche Programm führte, habe er eine kleine Ausrede parat. Fünf von sechs Fischen sind Süsswasserfische. Aber da diese Fische ennet dem Atlantik in südamerikanischen Flüssen leben, entführte musiXmaX die Zuhörer über das salzwasserhaltige Meer. «Aquarium» (Komponist Johan de Meij) tönte so, als würden alle Fische kreuz und quer durcheinander im Aquarium umherschwimmen. Die Musiker liessen die Zuhörer tief in das Aquarium eintauchen und man spürte die Insassen, beispielsweise den Neonfisch oder den Zitteraal. Für einmal war das Seepferdchen eher übermächtig und laut, bevor zum Finale Guppy, einer der beliebtesten Fische für die Haltung im Aquarium, eher heiter und lustig auftauchte.

Rupperswil An der 29. Solarpreisverleihung in Genf wurde die Setz Architektur AG mit dem PlusEnergieBau-Solarpreis 2019 für ihr 184-Prozent-PEB-Reihenhaus in Meisterschwanden ausgezeichnet. «Damit sind wir nun seit 2001 8-facher Solarpreisträger», betont Architekt und Verwaltungsratspräsident Werner Setz mit Stolz. In Meisterschwanden/Tennwil steht seit Mai 2018 anstelle eines alten Bauernhauses mit schlechter Bausubstanz eine PlusEnergie-Reihenhausüberbauung mit vier Wohneinheiten. Zusammen mit dem Architekten entschied sich die Bauherrin für einen ökologischen Neubau aus heimischem Holz mit nachhaltiger Dämmung aus Mineralwolle. Neben der Dämmung sorgen die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnungsanlage, LED-Lampen sowie die verwen-

deten A++-Haushaltsgeräte für den tiefen Energiebedarf von bloss 19 900 Kilowattstunden pro Jahr für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom. Eine solarbetriebene ErdsondenWärmepumpe liefert Energie für die Heizung und das Warmwasser. Die Fenster nach Süden erhöhen die solare Passivenergienutzung. Die auf dem südlichen Satteldach integrierte 31 Kilowatt starke PV-Anlage erzeugt jährlich rund 36 600 Kilowattstunden. Der Solarstrom kommt direkt den Bewohnern zugute. Die PlusEnergie-Überbauung weist einen Solarstromüberschuss von 16 700 Kilowattstunden auf. Der Solarstromüberschuss versorgt die Gemeinde mit einheimischem Strom. Total könnten mit diesem Stromüberschuss zwölf Elektroautos jährlich je 12 000 Kilometer CO2-frei fahren. (cfr/zvg)

Mit «Songs of Sailor and Sea» von Robert W. Smith und «Magellan’s voyage to unknown continent» (Masanori Taruya) endete ein musikalisch hervorragender Abend mit musiXmaX. Leider war der Publikumsaufmarsch enttäuschend. Aber wer das Konzert von musiXmaX doch noch hören möchte, der geht am Sonntag, 27. Oktober, 18.30 Uhr in den Löwensaal in Beinwil am See. Einfach wieder einmal musikalisch abtauchen und salziges Meerwasser spüren. ■

Sonntag, 27. Oktober, 18.30 Uhr, Konzert musiXmaX, Löwensaal, Beinwil am See,

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Wurde in Genf mit einem Solarpreis ausgezeichnet: Das PlusEnergieBau-Reihenhaus in Meisterschwanden. Foto: zvg


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Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

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Schulhaus 6 anstelle von Scheune Seengen Die Schule braucht mehr Platz: Anstelle der maroden Burgturmscheune entsteht Schulhaus 6: Das Projekt Polifonia hat den Architekturwettbewerb gewonnen. ■

FRITZ THUT

W Löste Diskussionen aus: Die Seetaler Poesiesommer-Veranstaltung in Matera über italienische Gastarbeiter in der Schweiz in den 1970er-Jahren. Foto: Ulrich Suter

Poesie – von Triest bis Sizilien Seetaler Poesiesommer Seit zwanzig Jahren trägt der Seetaler Poesiesommer zum Kultur- und Sprachaustausch bei, regional und international. Während der traditionellen Italien-Woche feierte der Poesiesommer zusammen mit dem Circolo svizzero in Triest das fünfjährige Bestehen des «festival di poesia svizzera». Mehr als zwanzig Schweizer Autoren haben bisher im Rahmen dieses Poesiesommer-Gastauftritts an der Adria gelesen. Zur Freude des Schweizer Komitees in Triest unter Giuseppe Reina und Niccolò Solimano und des Poesiesommer-Leiters Ulrich Suter trugen heuer nicht nur Lyrikschaffende aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz zum kleinen Jubiläum bei, sondern auch die Seetaler Musiker Annemarie Bracher und Hansruedi Zeder mit einer Uraufführung. Sie spielten im Atrium

des vornehmen Museo Revoltella; dieses beherbergt die Kunstschätze von Baron Pasquale Revoltella, einem Financier des Suez-Kanals. Die gegenseitige Bereicherung der Künste war auch tags zuvor in Venedig live mitzuerleben – an einer Performance, an der die venezianische Künstlerin Claudia Corò mit musikalischer Inspiration ein neues Kunstwerk vor der traumhaften Kulisse der Serenissima erschuf. In Süditalien fand das literarische Programm seine Fortsetzung mit Lesungen von Christoph Ferber in Ragusa (Sizilien) und Lino Sibillano in der diesjährigen Kulturhauptstadt Matera (Basilikata). Dort diskutierten Gäste nach der Lesung über das Schicksal der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz zur Zeit der Überfremdungsinitiativen in den 1970er-Jahren. (usu)

o aktuell noch die Burgturmscheune und der Holzpavillon stehen, soll ein neuer Schulhaus-Bau erstellt werden. Die Schulraumkommission listete die Platzbedürfnisse auf und die so ermittelten Anforderungen bildeten die Grundlagen für einen Projektwettbewerb. Wie Gemeindeammann Jörg Bruder an der Vernissage ausführte, haben sich total 30 Büros um die Teilnahme beworben; 8 davon überstanden die erste Hürde und wurden zum eigentlichen Wettbewerb eingeladen. Sie hatten eine Lösung für die Unterbringung von Musikschule, einem Musiksaal, den Tagesstrukturen, dem Lernort und der Schulsozialarbeit auszuhecken. Traditionelle Schulzimmer wird also das Schulhaus Nummer 6 keine umfassen.

Flexible Nutzung möglich

«Wir haben viele interessante Vorschläge erhalten», hielt Hochbau-Gemeinderat Eli Wengenmaier bei der Vernissage fest. Doch einstimmig hat die Jury, die die acht anonym eingereichten Vorschläge beurteilen musste, das Projekt Polifonia des Zürcher Architekturbüros Bernhard Maurer GmbH zum Sieger erklärt. Maurer, der das «Polifonia» zusammen mit Eleonora Bassi ausgearbeitet hatte, betonte, dass er Wert auf eine

Licht von oben: Lernlandschaft-Bereich des Projektes Polifonia.

Visualisierung: Bernhard Maurer

ist der Musiksaal geplant, darum gruppieren sich Lernzimmer. Im Erdgeschoss sind die andern Räume um einen grossen Lichthof angeordnet. Mit den holzverkleideten Fassaden ordnet sich der Bau ins Dorfbild ein.

Projektierungskredit in 3 Wochen

Siegreich: Die Architekten Bernhard Maurer und Eleonora Bassi. Foto: Fritz Thut «grosse Flexibilität der Nutzung» gelegt habe. Aus Kreisen der Jury war die zu erwartende Funktionalität des Gebäudes ein Hauptgrund für die Wahl. «Polifonia» zeichnet sich durch klare, quaderförmige Grundstrukturen aus. Im Obergeschoss, gegen den Pausenplatz hin,

Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs wird die Realisierung zügig vorangetrieben. Bereits am 15. November entscheidet die Gemeindeversammlung über einen Projektierungskredit von 586 000 Franken. Ein Jahr später folgt der Baukredit von etwa 7,5 Millionen Franken. Der Bezug ist im Sommer 2023 vorgesehen. ■

Projektausstellung. 26. Oktober bis 4. November (ausser sonntags) von 9 bis 18 Uhr im Foyer Schulhaus 4 .

Mitglieder der Steinzeitwerkstatt auf Spurensuche im Oberhalbstein Boniswil Unter kundiger Führung von Archäologe Othmar Wey besuchten bei sonnigem Herbstwetter die Mitglieder der Steinzeitwerkstatt Boniswil die Region Thusis-Tiefencastel-Julierpass, durch die spätestens seit der Römerzeit wichtige Handelsrouten der Nord-SüdAlpenquerung führen. Die zweitägige Exkursion führte am Samstag zu urgeschichtlichen Siedlungsplätzen bei Lenz und Cazis sowie zu den Felszeichnungen bei Carschenna. Auf einem abschüssigen, vom Gletscher glatt gerundeten Felssims regten gepickte konzentrische Kreisdarstellungen, Punktbilder und deutlich erkennbare beladene Lasttiere zum Nachdenken an. Da freiliegend der Witterung ausgesetzt, werden diese noch heute rätselhaften Felszeichnungen im Laufe der kommenden Jahrhunderte allerdings für immer verloren gehen. Auf der Burgruine Hohenrätien überraschte die atemberaubende Aussicht von der Plattform des besteigbaren Turmes. Die Eigentümerin, die Familie Jecklin, unterhält und erforscht die Anlage dank einem Förderverein und ihrer Familienstiftung. Als ideale «Sust» für die Exkursion erwies sich das Hotel Albula-Julier in Tiefencastel. Der zweite Tag war ganz dem Oberhalbstein gewidmet. Die Gruppe besuchte Felszeichnungen oberhalb von Tinizong sowie bronze-

Stellt in der Galerie Del Mese aus: Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger, hier in seinem Atelier. Interessiert: Exkursion der Mitglieder der Steinzeitwerkstatt ins Bündnerland. Foto: zvg zeitliche und römische Siedlungen bei Salouf und Savognin. Während der angenehmen Mittagspause im Restaurant Murmarera am Marmorerasee sah man sich die Burg Marmels, die in einer steilen, schattigen Felswand klebt, lieber aus der Ferne an. Alsdann fuhr man auf den Julierpass, wo bei Ausgrabungen eines kleinen römischen Heiligtums auch die zwei heute dort stehenden Säulenfragmente zu Tage kamen. Voll von Erinnerungen an die malerische, sehr abwechslungsreiche Landschaft des Surses mit ihrer eigenen wechselvollen Geschichte trat man die Heimreise an. (asch)

Räbeliechtliumzug am 29. Oktober Dürrenäsch Am Dienstag, 29.Oktober (Verschiebedatum im Fall von Schlechtwetter wäre der Donnerstag, 31. Oktober), ziehen die Kinder des Kindergartens und der Primarschule um 18 Uhr mit ihren geschnitzten Räben auf folgender Route durch das Dorf: Turnhallen-Vorplatz, Sedelstrasse, Volg, Wührestrasse, Höhestrasse, Brühlstrasse, Restaurant Walti, Friedhofstrasse,

Turnhallen-Vorplatz. Die Feuerwehr signalisiert und sichert die Umzugsstrecke. Während des Umzuges werden die Strassenlampen ausgeschaltet. Im Anschluss an den Umzug wartet eine kleine Stärkung auf die teilnehmenden Kinder bei der Turnhalle. Es werden ausserdem feine Würste vom Grill zum Verkauf angeboten. (tke)

Foto: Peter Siegrist

Eine Werkschau über 60 Jahre Meisterschwanden Vom 26. Oktober bis am 8. Dezember ist Kurt Hediger mit rund 130 Bildern in der Galerie Del Mese-Fischer zu Gast.

K

urt Hediger – Bilder». So schlicht und einfach ist der Titel der neusten Ausstellung des Reinacher Kunstmalers Kurt Hediger (87). Die Galerie Del Mese-Fischer in Meisterschwanden hat Hediger eingeladen und zeigt eine breit angelegte Retrospektive. Hediger hat für diese Ausstellung rund 130 Bilder aus den Jahren 1958 bis 2019 ausgewählt. Es sind beinahe alles Werke, die zuvor noch nie ausgestellt wurden und sein Schaffen dokumentieren. Während seiner langen Tätigkeit als Kunstmaler hat Kurt Hediger in der ganzen Themenbreite gearbeitet und dabei vor allem die klassischen Genres wie Landschaften, Stillleben und Figuren (Porträts und Akt) gepflegt. «Wobei die Landschaften aus dem In- und Aus-

land zahlenmässig überwiegen», sagt Hediger. Für die neue Ausstellung hat er Ölbilder zu ganz verschiedenen Themen und Motiven ausgewählt. Dabei wurde er von einem seiner Söhne und einer Bekannten unterstützt. Die Bilderauswahl für eine Ausstellung sei ein langer Prozess, sagt Hediger, und dabei sei für ihn die Aussensicht von anderen Menschen von grosser Bedeutung. Wer den Namen Kurt Hediger hört, denkt wohl häufig an Landschaftsbilder, vielleicht ganz besonders an Winterlandschaften. Gerade hier überrascht Hediger immer wieder mit seinem bewussten und gekonnten Umgang mit den Farb- und Lichtstimmungen. «Es geht darum, dass ich mich bei der Farbgebung vom Motiv führen lasse», erklärt der Künstler.

Ein Bild ist keine Fotografie

Bei Landschaften beginnt Kurt Hediger meist vor Ort mit Skizzieren oder direktem Malen. Erst die Vollendung des Werks, das Hinzufügen letzter Details, geschieht allenfalls noch später im Ate-

lier. Häufig habe er zuerst einige Skizzen vor Ort gemacht. Ab und zu folgte dann der Anfang auf der Leinwand im Atelier. «Aber schon bald musste ich mit dem angefangenen Bild hinaus», sagt Hediger. So sei auch das Malen nach Fotos für ihn gar keine Option. Er fängt oft in mehreren Sitzungen, gleich wie beim Porträtmalen, die Situation und Stimmung ein und verdichtet diese Eindrücke auf der Leinwand. Ein Bild ist keine Fotografie, das Gemälde hat einen anderen Hintergrund und Ursprung. So entstehen Hedigers Bilder, die beim längeren Betrachten den Blick in die Tiefe ziehen und mit ihrer Plastizität überraschen. (psi) ■

Kurt Hediger – Bilder. 26. Oktober bis 8. Dezember; Galerie Del Mese-Fischer, Seefeldstrasse 10, Meisterschwanden. – Vernissage: Samstag, 26. Oktober, 14 bis 17 Uhr. – Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr; der Künstler ist jeden Sonntag anwesend. – Sonntag, 10. November, 16 Uhr: Lesung Hansrudolf Twerenbold, Text von Wolfgang Hildesheimer, musikalisches Zwischenspiel Kurt Hess, Cello.


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Der Seetaler

Der Lindenberg

Drachen speien weiter Feuer – auf Sparflamme Seetal Mit einem DankesApéro wurde in Hochdorf ein Schlussstrich unter das Drachental-Jahr gezogen. Die Verantwortlichen sind zufrieden und wollen die Drachen weiter pflegen. ■

ist das dritte Drachentalfest auf Schloss Hallwyl, das am Sonntag, 3. Mai, stattfinden wird. Im Frühling 2019 lockte dieser Anlass allein an einem Tag 1400 Personen ins Wasserschloss. Mit weiteren Zahlen konnte Bossard seine positive Bilanz garnieren. 16 000 Drachenforscher haben sich auf der DrakologieInternetseite eingeloggt, 3000-mal wurden bei den Hörstationen Informationen abgerufen und rund 5000 Stempelpässe sind im Umlauf. Zahlenmässiger Höhepunkt waren aber die Drachenporträts auf 40 Millionen Kaffeerahmdeckeli im Herbst dieses Jahres.

FRITZ THUT

I

m Hochdorfer Atelier Weiss- und Schwarzkunst von Yvonne und Roger Tschopp wurde das Saisonende des Projekts Drachental Seetal gefeiert. «Hier ist der harte Drachenkern versammelt», stellte René Bossard fest. Als Präsident des Vereins Seetaltourismus ist er oberster Schirmherr dieser Aktion, die während zweier Jahre kantonsübergreifend Familienangebote der Freizeit- und Tourismusregion Seetal zusammenfasste, propagierte und neuen Kreisen erschloss.

Fortsetzung ohne NRP-Gelder

Nicht zuletzt wegen seiner damaligen Initiative erhielt Bossard von der aktuellen Drachental-Projektleiterin Marianne Naunheim wenig später den Ehrentitel «Oberdrache» verliehen. Naunheim hat die Funktion vom Lenzburger Rafael Enzler übernommen. Beide sind Mitarbeiter der gutundgut gmbh, einer

Neues Projekt mit dem «Seetaler»

Anstossen auf ein gelungenes Werk: Seetaltourismus-Präsident René Bossard, Drachental-Projektleiterin Marianne Naunheim und ihr Vorgänger Rafael Enzler am Dankes-Apéro im Atelier Weiss- und Schwarzkunst in Hochdorf. Foto: Fritz Thut Firma für touristische Projektentwicklung in Zürich. Der beginnende Winterschlaf der Seetaler Drachen in diesen Wochen signalisiert nicht nur ein normales Saisonende; mit diesem Jahr geht das Pro-

jekt Drachental Seetal in der bisherigen Form zu Ende. Die Subventionierung durch Gelder der Neuen Regionalpolitik (NRP) läuft aus. Doch in etwas abgespeckter Form will man das «Drachental» weiterführen. «Für 2020 gibt es ei-

ne weitere Zusammenarbeit mit gutundgut», verkündete Bossard. «Es stehen uns im nächsten Jahr zwar weniger Gelder zur Verfügung, doch gewisse Aktionen werden fortgeführt», so Bossard weiter. Bereits fixiert

Während die Drachen 2020 – wenn auch auf Sparflamme – weiter Feuer speien, hat René Bossard für Seetaltourismus bereits ein neues NRP-Projekt aufgegleist, wie er die Teilnehmer am Dankes-Apéro wissen liess. Unter dem Titel «Seetaler Geschichten mobil erleben» will man zwischen 2020 und 2022 den Leuten das Seetal als Ausflugsziel schmackhaft machen. Noch ist offen, ob der Projekttitel mit Anführungszeichen oder einem Gedankenstrich ergänzt werden soll. Eine zentrale Rolle wird die Seetalbahn, im Volksmund immer noch «Seetaler» genannt, übernehmen. Details werden kommuniziert, sobald der federführende Kanton Aargau sein Okay zu den eingereichten Plänen gegeben hat.

«Kein Ende der Krise in Sicht» Hallwilersee Bereits zum fünften Mal luden die Aargauische Kantonalbank (AKB) sowie die drei Seetaler Gewerbevereine – Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil am See/Birrwil, Gewerbeverein Seetal und Gewerbeverein Seon – zum Herbstforum. Zum zweiten Mal fand der Vernetzungsanlass auf dem Hallwilersee statt. Franz Roth (Seengen) als neuer Präsident des Gewerbevereins Seetal und Dieter Bruttel, Regionalleiter der AKB, konnten rund 60 Mitglieder auf der MS Delphin begrüssen. Gemäss Bruttel ist es für sein Institut wichtig, «eine gute Beziehung zum lokalen Gewerbe zu haben». Bei feinen Tropfen von den Gestaden des Hallwilersees und dem Apérobüffet vom Cateringteam der Schifffahrtsgesellschaft liessen es sich die Gewerbler gut gehen.

Volg-Laden präsentiert sich im neuen Kleid Dürrenäsch Nach einer kurzen Umbauzeit präsentiert sich der Volg-Dorfladen in Dürrenäsch seit gestern in einem neuen Kleid. «Wir haben den nötigen Ersatz des Warenlifts zu einer Neugestaltung des Verkaufsbereichs genutzt», sagte Patrick Schmid, der Geschäftsleiter Detailhandel der Landi Unteres Seetal, bei der Einweihung am Dienstagabend. Das Ladenlokal kommt mit den neu angeordneten INSERATE

Regalen übersichtlicher und frischer daher. In neuen Kühlmöbeln im Eingangsbereich werden aufgrund der erhöhten Nachfrage mehr Convenience-Produkte wie Fertiggerichte, Sandwichs und Snacks angeboten. Das Personal rund um Filialleiterin Gisela Brunner (in der Mitte ihres Teams) freut sich, die Kunden im neuen Laden zudem mit einem zeitgemässen Kassensystem bedienen zu können. (tf ) Foto: Fritz Thut

«Spezielle Protagonisten»

Obwohl er keineswegs nur mit guten Nachrichten zu Konjunkturentwicklung und Wirtschaftsprognosen aufwartete, konnte Marcel Koller als Chefökonom der Kantonalbank die aufgeräumte Stimmung auf dem Schiff kaum trüben. In lockerer freier Rede bot der Hauptreferent einen Über- und Ausblick zur Situation der internationalen, nationalen und regionalen Wirtschaft.

Wachstum unter Druck: AKB-Chefökonom Marcel Koller am Herbstforum auf der MS Delphin. Foto: Fritz Thut Koller ortete «spezielle Protagonisten auf der politischen Weltbühne». Er nannte die Herren Trump und Johnson nicht namentlich, doch deren Unberechenbarkeit sorge für eine schädliche Unsicherheit. Der weltweite Industriesektor stehe unter Druck und man könne nur hoffen, dass die durchzogenen Erwartungen sich nicht auf den Dienstleistungssektor ausweiten. Chefökonom Koller konnte im Hinblick auf das nächste Jahr keine Entwarnung geben. In der Schweiz werde sich das Wachstum der Volkswirtschaft – Sportevent-korrigiert – halbieren: «Die Negativzinsen sind schlecht für die Volkswirtschaft und auch 2020 ist das Ende der Krise nicht in Sicht.» (tf )


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Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

Der Lindenberg

Projekt für den Kindergarten gewählt Seon Am zweiten Politapéro wurde das Projekt für den Kindergarten Schönbühl präsentiert. Sechs Projekte hatte eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeinderat Edwin Rohr auf Herz und Nieren geprüft. ■

PETER WINKELMANN

D

er Seoner Gemeinderat lud die Bevölkerung zum zweiten Politapéro in die Kulturhalle ein. Und die Halle 5 war propenvoll, rund 150 Personen wollten sich über wichtige Themen wie Doppelkindergarten Schönbühl oder das Strassenbauprojekt «Kantonsstrasse K 249» informieren lassen. Gemeindeammann Hans Peter Dössegger freute sich ob dem grossen Aufmarsch: «Heute sind mehr Leute hier als an einer Einwohnergemeindeversammlung», begrüsste er die Anwesenden. Sechs Architekturbüros reichten Projekte zum Neubau eines Doppelkindergartens im Schönbühl ein, und alle hatten eines gemeinsam: Alle sechs Gebäude wurden oben am Hang platziert, und alle liessen die zwei grossen Bäume in ihre Projekte einfliessen. Architekt Daniel Zehnder, Mitglied der Arbeitsgruppe, erklärte die Stärken und Schwächen im Zusammenhang mit Abläufen und Aufteilungen der beiden Kindergartenabteilungen. Auch der Aussenbereich wurde genau angeschaut. Einerseits wurde zu nahe an die Bäume heran geplant, andererseits wurden Parkplätze und Zugang zum Gebäude bemängelt.

Alle Vorgaben erfüllt: Das Siegerprojekt für den neuen Doppelkindergarten Schönbühl besticht durch seine Funktionalität und seine Bauart mit viel Holz. Foto: zVg Natürlich spielte auch der Preis eine wichtige Rolle. Das Siegerprojekt erfüllte alle Anforderungen: Ideale Innenraumlösungen, draussen viel Platz und die Preisvorgabe wurde eingehalten. Wenn alles rund läuft, sollte an der kommenden Einwohnergemeindeversammlung der Baukredit von 2,44 Millionen Franken bewilligt werden, meinte Gemeindeammann Hans Peter Dössegger. Die Bauausführung erfolgt in den Jahren 2021/2022, und auf Schulbeginn im Sommer 2022 sollen die ersten Kindergartenschüler einziehen.

Zeitplan für Kantonsstrasse

Gemeinderat Erich Lüdi informierte über die Bautermine der verschiedenen Abschnitte zum Ausbau der Kantonsstrasse K 249. Baubeginn ist im nächsten Jahr mit dem Abschnitt Nord zwischen dem Abzweiger ins Unterdorf beim Restaurant Frohsinn und bis Höhe Seetal-Apotheke kurz vor dem Kreisel. Der Abschnitt Süd erfolgt gemäss Zeitplan im Jahre 2023. Wie bei allen Strassenbauprojekten gab es bereits am Politapéro kritische Stimmen zum Thema

«Sicherheit der Fussgänger», aber auch das Thema «Bushaltestellen» gab schon viel zu reden. Überhaupt kamen viele Seoner gut vorbereitet, der vorgesehene Zeitraum für Fragen wurde intensiv benutzt. Weitere Themen am Politapéro waren der Schulvertrag mit der Gemeinde Hallwil, mit der Wiedereröffnung des Hallenbades im Januar 2020 wurden auch die Eintrittspreise festgelegt, und Gemeinderätin Andrea Hollinger-Fuchs lobte die Seoner Einwohnerschaft beim Kampf gegen die Neophyten in den Gärten. Interessantes wusste Hermann Probst vom Samariterverein Seon über die verschiedenen Standorte von Defibrillatoren im Dorf. Nebst drei Geräten, auf die 24 Stunden zugegriffen werden kann, sind noch acht weitere in Firmen und Gebäuden vorhanden – es gibt keine andere Gemeinde weitherum mit so vielen lebensrettenden Geräten. Am offerierten Apéro, betreut durch die Landfrauen Seon, wurden die sechs Kindergartenmodelle nochmals genau studiert und besprochen.

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Andreas Schaus nach 15 Jahren als Kommandant verabschiedet Seon Eine Spur Wehmut kam schon auf: Die Hauptübung der Feuerwehr Seon-Egliswil stand ganz im Zeichen des Ende Jahr zurücktretenden Kommandanten Andreas Schaus. Nach total 28 Jahren als Mitglied der Feuerwehr, davon die letzten 15 Jahre als Kommandant, hört Schaus Ende Jahr auf. Als Nachfolger wird Philipp Gloor sein Amt übernehmen. Schaus’ Kameraden hatten sich für seine Verabschiedung Spezielles ausgedacht, so wurde der scheidende Kommandant beispielsweise mit einem Fahrzeug vom Feuerwehrmagazin zum traditionellen Nachtessen in der Halle 4 gefahren.

1170 Dienstleistungen

Andreas Schaus trat 1991 in die freiwillige Feuerwehr ein und wurde nach dem Absolvieren des Gruppenführerkurses 1994 in der eigenen Gemeinde per 1995 zum Korporal befördert. Drei Jahre später besuchte er den Offizierskurs und wurde zum Leutnant befördert. Als nächste Schritte folgte 1999 die Ernennung zum Vizekommandanten und Oberleutnant und 2005 zum Kommandanten und Hauptmann. Sein Fachwissen gab er zudem während 16 Jahren als Klassenlehrer an Neueingeteilten-Kursen weiter. Insgesamt verzeichnet sein Dienstbüchlein

zwischen 1991 und 2019 rund 1170 Dienstleistungen (Übungen und Einsätze).

Zum Finale nochmals Einsatzleiter

An seiner letzten Hauptübung kam Andreas Schaus nochmals als Einsatzleiter zum Zug. Mitten im Dorf, vis-à-vis der Schulanlagen, brannte – gemäss der Übungsanlage – die Liegenschaft an der Oberdorfstrasse 12. Feuer und zu rettende Personen waren im «Meulihus» mit farbigen Blättern markiert. Thomas Härri und Beat Gehrig, der zudem als Speaker die zahlreichen Zuschauer fachkundig informierte, hatten sich als Übungsleiter den «Brandfall» ausgedacht. Mit Blaulicht rückten die Einsatzkräfte schon nach kurzer Zeit an. Wie nicht anders zu erwarten war, hatte sich Andreas Schaus schnell den Überblick verschafft und dirigierte die verschiedenen Einheiten schnell und effizient an die Hotspots. Mit einer Rettungsleiter wurde ein «verletztes» Kind aus dem dritten Stock evakuiert und anschliessend durch die Samariterinnen betreut. Nur von der zur Verstärkung herbeigeeilten Autodrehleiter der Regio-Feuerwehr Lenzburg wurde Wasser gespritzt. Sonst wurde nur supponiert «gelöscht». Total waren 80 bis 90 Personen in die Hauptübung involviert. (tf )

Im Spital ist das Chaos perfekt Seon Mit der Komödie «Mit Verluscht muesch rächne» inszenieren die zwölf Mitglieder der Theatergruppe Seon ihren neusten Spitalschwank unter professioneller Leitung der Regisseurin Kerstin Schult. ■

STEFANIE OSSWALD

D

as Leben ist ein Krankenhaus und wir sind die Patienten», schallt es aus den Lautsprechern in der Mehrzweckhalle, in der sich die Laiendarsteller der Theatergruppe zur Generalprobe ihres neusten Schwankes eingefunden haben. In diesem Krankenhaus kann es schon mal passieren, dass eine Schwester den Patienten im Moorbad vergisst, ein Patient aus der Psychiatrie sich den Arztkittel umlegt und der zerstreute Professor nicht nur seine Brille, sondern auch den gesamten Durchblick verliert. Auch das Machogehabe des Chefarztes trägt nicht sonderlich zum reibungslosen Klinikablauf bei. Als dann auch noch eine kassenärztliche Überprüfung ins Haus steht, ist das Chaos perfekt.

«Zu einer professionellen Arbeitsweise gehören zum Beispiel Einspielund Atemübungen, Charakteranalysen, die Erstellung von Probeplänen sowie der eigene Anspruch zur Spiel- und Textsicherheit während der Proben. Wir lernen viel von Kerstin Schult und ihre Art ist einfach ansteckend», strahlt der zwanzigjährige Gian-Marco Brasser, der die Rolle des Werner Schnitzler mimt und als begeisterter Laiendarsteller eine Professionalisierung des Volkstheaters beobachtet. «In den letzten Jahren haben mehr und mehr Amateurtheater Ambitionen und Freude daran, professionell zu arbeiten».

aus dem Boden, erfüllen jedoch eine gesellschaftliche Funktion. «Zu einer Bürgergesellschaft gehören theatrale Erprobungsräume. In einer demokratischen Bürgergesellschaft braucht es eine partizipatorische Bürgerbühne, die Menschen unterschiedlichen Alters, diverser Milieus und Berufe ins Gespräch bringt und in ein gemeinsames Theaterspiel verwickelt», so Regisseurin Schult: «Die Schauspieler der Theatergruppe Seon haben grosses Potenzial und wissen mit ihrer aussergewöhnlichen Spielfreude ihre Zuschauer mitzureissen.» ■

Demokratie braucht Bürgerbühne

Friedrich Schillers Schrift «Was kann eine gute stehende Bühne eigentlich wirken?» entwarf Theater als feste Institution der gesellschaftlichen Bildung. Die Bühne sollte ein «Wegweiser durch das (…) Leben» sein. Seit Schillers Zeiten hat sich sicherlich einiges geändert. Laientheater spriessen heute wie Pilze

«Mit Verluscht muesch rächne». Komödie in drei Akten von Uschi Schilling, gespielt von der Theatergruppe Seon. – Aufführungen: Samstag, 26. Oktober, 14 Uhr Nachmittagsvorstellung und 20 Uhr Premiere; Mittwoch, 30. Oktober, Freitag, 1. November, und Samstag, 2. November, jeweils 20 Uhr; Sonntag, 3. November, 14 Uhr Derniere. – Vorverkauf unter www.theatergruppeseon.ch oder unter Telefon 076 204 83 54.

Eine energische Regisseurin

Bereits seit zwei Jahren führt Kerstin Schult Regie bei der Theatergruppe Seon. Die Berlinerin mit dem frechen Akzent und ihrer nicht zu bändigenden Energie studierte Schauspiel an der Schauspielschule Berlin und führt seit 2013 eine eigene Schauspielschule in Olten. In ihren Inszenierungen sucht Schult die Abwechslung, das Experiment mit neuen Spielansätzen. Dabei greift die Regisseurin auch einmal tiefer in die dramaturgische Trickkiste und weckt durch ihre professionelle Arbeitsweise das spürbare Interesse zur Weiterentwicklung bei allen Mitgliedern ihres Ensembles.

Turbulenzen im Spital: Die Theatergruppe Seon in «Mit Verluscht muesch rächne».

Foto: SO

Der scheidende Kommandant und sein Nachfolger: Andreas Schaus und Philipp Gloor von der Feuerwehr Seon-Egliswil. Foto: Fritz Thut INSERATE


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Agenda

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Agenda vom 25. bis 31. Oktober Dürrenäsch: Möbelhaus Comodo AG 10–16 Uhr. Grosse Herbstaustellung im Möbelhaus Comodo. Comodo-Fest 2019.

THEATER ■

Samstag, 26. Oktober

Seon: Turnhalle 4 20 Uhr. «Mit Verluscht muesch rächne». Komödie in 3 Akten von Uschi Schilling. Regie: Kerstin Schult. ■

Fahrwangen: Atelier im alten Pfarrhaus 11–12 Uhr. Offene Gesprächsrunde. Im Rahmen der Ausstellung «Kistenglück und zurück» von Bruno Fischer, Skulpturen.

Mittwoch, 30. Oktober

Staufen: Zopfhuus 9.30 Uhr. Politapéro zu den Finanzen (Budget 2020) und Projekt Doppel-Kindergarten. Kinderhütedienst.

Seon: Turnhalle 4 20 Uhr. «Mit Verluscht muesch rächne». Komödie in 3 Akten von Uschi Schilling. Regie: Kerstin Schult.

TANZ ■

Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern, begleitet von Naturinstrumenten. Infos: 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch.

Dienstag, 29. Oktober

Leutwil: Mehrzweckhalle 17–18 Uhr. Kinder-Tanzgruppe Leutwil. «Tanzen macht Kinderfüsse glücklich». Auskunft unter Telefon 062 771 70 24.

Seon: Ref. Kirchgemeindehaus 20–22 Uhr. Gospelprojekt Seon. Für Jung und Alt.

KLASSIK ■

Sonntag, 27. Oktober

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 15–17.15 Uhr. Operette Möriken-Wildegg – «Die lustige Witwe». Franz Lehárs Klassiker in einer dynamischen, überraschenden Inszenierung.

SOUNDS ■

Samstag, 26. Oktober

Seon: Konservi Seon 20.15 Uhr. Chico Freeman’s Exotica Trio. Line-up: Chico Freeman (tenor, sopran sax, b-cl), Heiri Känzig (b), Reto Weber (perc). ■

Sonntag, 27. Oktober

Wort, Witz und Musik – dafür sorgt Nils Althaus im Zopfhuus in Staufen: Freitag, 25. Oktober, ab 20 Uhr. Foto: Lena Maria Thüring

PARTYS ■

Freitag, 25. Oktober

Lenzburg: Baronessa 21–24 Uhr. «Tanz & Gloria». Disco mit DJ.

LITERATUR ■

Freitag, 25. Oktober

Niederlenz: Cholechäller 20.15 Uhr. Max Küng: «Neue und alte Kolumnen». Max Küngs Kolumnen im Magazin des «Tages-Anzeigers» sind legendär, sind für viele seit Jahren ein steter und wichtiger Begleiter im Alltag. ■

Mittwoch, 30. Oktober

Beinwil am See: Löwen 18.30 Uhr. Konzert von musiXmaX. musiXmaX sticht in See.

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15–20.45 Uhr. Sherko Fatah: «Schwarzer September». Moderation: Hans Ulrich Probst (Literaturkritiker).

ANDERE KLÄNGE

VERNISSAGEN

Samstag, 26. Oktober

Beinwil am See: Chalet Elim 19.30 Uhr. «Songbirds – popStubete». Live-Songs zum Mitsingen und Mitmusizieren. Dürrenäsch: Mehrzweckhalle 20 Uhr. MGD-Wunschkonzert. Jahreskonzert der Musikgesellschaft. Rupperswil: Ref. Kirche 17 Uhr. Jubiläumskonzert der Blockflötengruppe La Gioia. Eintritt frei, Kollekte. Apéro im Kirchgemeindehaus. ■

Donnerstag, 31. Oktober

Beinwil am See: Löwen 20 Uhr. Stuune... Cabriolas trifft Jodel. Eintritt frei, Kollekte.

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Mittwoch, 30. Oktober

Leutwil: Mehrzweckhalle 19–20 Uhr. Volkstanzen für Jugendliche und Erwachsene. Zusammen mit Mitgliedern der Trachtengruppe Leutwil.

Freitag, 25. Oktober

Lenzburg: Wisa-Bar 21 Uhr. Doppel-Konzert: Doctor Victor und Orefik. ■

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

Samstag, 26. Oktober

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30–22.15 Uhr. Operette MörikenWildegg – «Die lustige Witwe». Franz Lehárs Klassiker in einer dynamischen, überraschenden Inszenierung.

Dienstag, 29. Oktober

Auenstein: Aula 19.30 Uhr. Vortrag Gewaltprävention mit Christoph Rickels. Er selber ist nach einem Fausthieb schwer beeinträchtigt – jetzt ist er Botschafter gegen Gewalt.

Freitag, 25. Oktober

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30–22.15 Uhr. Operette MörikenWildegg – «Die lustige Witwe». Franz Lehárs Klassiker in einer dynamischen, überraschenden Inszenierung. ■

Montag, 28. Oktober

Samstag, 26. Oktober

Meisterschwanden: Galerie Del Mese-Fischer 14–17 Uhr. Bilderausstellung der Werke von Kurt Hediger. Der Reinacher Kunstmaler zeigt Werke aus 6 Jahrzehnten. Vernissage.

DIES & DAS ■

Freitag, 25. Oktober

Birrwil: Chileschüür 19.30 Uhr. Plauschjassen des Verkehrsvereins Birrwil. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Lenzburg: Schulhaus Lenzhard 19.30 Uhr. CH-Dok-Film: «Welcome to Zwitscherland». Regisseur Marc Tschudin ist anwesend. CinéBar ab 18.30 Uhr. Abendkasse, keine Reservation. Sarmenstorf: Mehrzweckhalle 20.15 Uhr. Turnshow von Damenriege, Turnverein und Jugendriegen. 3 Bars, Turnerlounge, Tombola, Jukebox. Seengen: Tagungshaus Rügel 18–22 Uhr. «Shein vi di L’oven»: Jiddische Musik und Texte. Diner Surprise auf dem Rügel. Staufen: Zopfhuus 20–22 Uhr. Nils Althaus unterhält mit Wort, Witz und Musik. Abendkasse und Bar ab 19.15 Uhr geöffnet. ■

Samstag, 26. Oktober

Boniswil: Saalbau 11–16.30 Uhr. Wanderausstellung mit Mitmachangeboten. Von der Rohbaumwolle zum Garn, Weben, Stoffdruck, Stoff verarbeiten. Dürrenäsch: Möbelhaus Comodo AG 10–16 Uhr. Grosse Herbstaustellung im Möbelhaus Comodo. Comodo-Fest 2019. Sarmenstorf: Mehrzweckhalle 13.30 und 20.15 Uhr. Turnshow von Damenriege, Turnverein und Jugendriegen mit 200 Mitwirkenden. 3 Bars, Turnerlounge, Tombola, Jukebox. Schafisheim: Mehrzweckhalle 18 Uhr. Raclette- und Fondueabend des MTV Schafisheim. Barbetrieb. ■

Sonntag, 27. Oktober

Boniswil: Saalbau 11–16.30 Uhr. Wanderausstellung mit Mitmachangeboten. Von der Rohbaumwolle zum Garn, Weben, Stoffdruck, Stoff verarbeiten.

Donnerstag, 31. Oktober

Niederlenz: Gemeindebibliothek 16.30–16.50 Uhr. «Geschichten-Bär». Für Kinder von 2 bis 5 Jahren. Dauer: zirka 20 Minuten. Ohne Voranmeldung und gratis. Rupperswil: Bibliothek 17–17.30 Uhr. Geschichtenstunde mit Gaby Siotis für 5–8-jährige Kinder.

SENIOREN ■

Freitag, 25. Oktober

Wildegg: Hotel Aarehof 11 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. An-/Abmeldung beim Hotel Aarehof, Telefon 062 887 84 84. ■

Donnerstag, 31. Oktober

Fahrwangen: Treffpunkt Bäckerei Lingg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute im Restaurant Bauernhof in Bettwil. An-/Abmeldung bei Claire Frey, Telefon 056 667 23 38.

AUSSTELLUNGEN Fahrwangen: Atelier im alten Pfarrhaus «Kistenglück und zurück». Ausstellung von und mit Bruno Fischer, Skulpteur aus Boniswil. Freitag, 17–21 Uhr, Samstag/Sonntag, 11–18 Uhr und nach Vereinbarung. Bis 27. Oktober. Lenzburg: Alterszentrum Obere Mühle Ausstellung «Farb und Form» von Ursula Schneider (abstrakte Bilder und Collagen) und Ueli Schneider (Windspiele aus Stahl). Bis 17. November, Montag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr. Lenzburg: Hypothekarbank Ausstellung Bilder und Holzobjekte von Josef Müller und Ernesto Rüegg. Besichtigung während der Banköffnungszeiten. Hypothekarbank Lenzburg, Bahnhofstrasse 2. Bis Ende Oktober.

Lenzburg: Müllerhaus Ausstellung «Beide beides». Bilder und Skulpturen. Samstag, 19./26. Oktober, 11–17 Uhr, Sonntag, 20./27. Oktober, 10–17 Uhr, Freitag, 25. Oktober, 17 Uhr. Lenzburg: Stapferhaus «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen unter www.stapferhaus.ch. Meisterschwanden: Galerie Del Mese-Fischer Bilderausstellung der Werke von Kurt Hediger. Der Reinacher Kunstmaler zeigt Werke aus 6 Jahrzehnten. Mi. bis So., 14–17 Uhr. Bis 8. Dezember.

MUSEEN ■

Lenzburg

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Weitere Informationen unter www.museumburghalde.ch. Pop-up-Ausstellung. Bis 25. Oktober zum Thema «Die Zirkus-Knie-Plakatentwürfe des Lenzburger Künstlers Hans E. Walty». In den Plakatentwürfen von Hans Emanuel Walty (1868–1948) aus den 1930er-Jahren steckt weit mehr, als sie vorgeben. Die Motivwahl und die Linienführung verweisen auf ein Rätsel, welches man gerade zu enthüllen versucht. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Samstag, 26. Oktober. Exkursion in die Schatzkammer Liechtensteins. Der Museumsdirektor Rainer Vollkommer zeigt Highlights der Sammlung. Anmeldung erforderlich. Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg. Sonntag, 27. Oktober. 13.30 und 15 Uhr: «Tea Time» mit Lady Mildred. Öffentliche Führung durchs Schloss. ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosshallwyl.ch. Sonntag, 27. Oktober. 13.30 und 15 Uhr: Cécile tischt auf. Öffentliche Führung. ■

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank von CH Media erfasst werden unter: https://event.chmedia.ch/evi/ Für die Seite «Szene/Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch


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Szene / Hinweise

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Donnerstag, 24. Oktober 2019

Kantige Grooves und Folkiges Schafisheim Die Rudolf-Steiner-Schule lädt zum Benefizkonzert mit dem Kaleidoscope String Quartet in den Brutelsaal ein. Das Quartett dringt fulminant in Streichquartett-untypische Gebiete vor. Die vier klassisch und in Jazz ausgebildeten Musiker finden zu einer eigenen Klangsprache, welche musikalische Grenzen auslotet und stets Anknüpfungspunkte zu Genres wie Jazz, Pop und Rock und zeitgenössischer Musik sucht. Kantige Grooves wechseln sich mit Klangmalereien ab und folkige Melodien stehen experimentierfreudigen Improvisationen gegenüber. Interaktion und Spontaneität sind zentral für das Ensemble, das sich mehr als

Band denn als klassisches Quartett sieht und seine Performances ohne Notenständer gibt. Ihr Repertoire besteht hauptsächlich aus Eigenkompositionen. Der Erlös des Konzertes fliesst in den Familienunterstützungsfonds der Rudolf-Steiner-Schule Aargau, um auch finanzschwächeren Familien langfristig Zugang zu der Rudolf-Steiner-Schule in Schafisheim zu ermöglichen. ■

Sonntag, 3. November, 17 Uhr, Brutelsaal, Rudolf-Steiner-Schule Schafisheim. Tickets für 75 Franken (Erwachsene), 30 Franken (Auszubildende), 150 Franken (Familien) unter 062 892 05 36, benefizkonzert@steinerschule-aargau.ch.

Lässt zusammen mit seinen Musikerkollegen die Schönheit von Melodien entstehen: Tenorsaxophonist Chico Freeman. Bestreiten das Benefizkonzert: Das Kaleidoscope String Quartet.

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88. «Jazz in der Hypi»

Konzert Gemischter Chor

Lenzburg Die Old Rivertown Jazzband gibt ihr Können zum Besten. Die Old Rivertown Jazzband spielt seit mehreren Jahren in unveränderter Besetzung und bietet ihren Fans eine abwechslungsreiche Jazzkost. Die Formation begeistert die Jazzliebhaber mit erdigem Dixieland, attraktiven Gesangsnummern und schönen Arrangements. Die sieben Musiker sind nach wie vor äusserst spielfreudig, motiviert, spritzig und kompetent und freuen sich auf jeden Auftritt.

Veltheim Dieses Jahr singt der Gemischte Chor Veltheim Lieder aus der Renaissance. Er wird begleitet von einem Adhoc-Ensemble junger Berufsmusiker, die auf historischen Instrumenten spielen und das Programm zusätzlich mit einigen Renaissancetänzen bereichern. Nach dem Konzert wird ein Apéro offeriert. Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Freitag, 1. November, ab 18.30 Uhr, Schalterhalle des Hauptsitzes der Hypothekarbank, Lenzburg.

Musik-Flohmarkt

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Brunegg Zum 36. Mal findet der Schweizer Musik-Flohmarkt statt. Neben Occasionen gibt es auch Aktionen, Liquidationswaren, Spezialmodelle, Einzelanfertigungen, Neuwaren, Raritäten und Sammlerstücke zu ergattern. Bevor die Band Krokus im Hallenstadion den Stecker zieht, wurde der Musik-Flohmarkt mit einem Geschenk beehrt: eine von allen Bandmitgliedern signierte E-Gitarre, die verlost wird. Ausserdem gibt es Geschenkgutscheine und weitere Preise zu gewinnen. ■

Sonntag, 3. November, 9–17 Uhr, Vianco-Arena Brunegg.

14. Objekt-Talk Egliswil Beim 14. Objekt-Talk im Sammlungszentrum ist Susanne Vögeli zu Gast. Seit August 2018 erkundet sie in ihrem Küchenlabor Raum Acht in Aarau die Vielfalt der Lebensmittel und die Techniken ihrer Verarbeitung. Hier werden auch Rezepte aus dem Kochbuch von Elisabeth Fülscher neu gekocht und dokumentiert: Susanne Vögeli hat das Fülscher-Kochbuch, das als Standardwerk vor allem die 1970er-Jahre geprägt hat, 2013 neu aufgelegt. ■

Dienstag, 5. November, 19 Uhr, Sammlungszentrum Egliswil.

Meister der Überblastechnik Seon Mit Chico Freemans musikalischer Biografie stösst man auf die Crème de la Crème des Jazz. Zu Gast ist er mit zwei Musikerkollegen in der Konservi.

C

hico begann als Pianist, Trompeter und Sänger. Während seines Mathematikstudiums entdeckte

er das Tenorsaxophon – Vaters Instrument. Nebst seinem Vater beeinflusste ihn vor allem auch John Coltrane. Chico Freemans atemberaubende Überblastechnik ist sein Markenzeichen. In den 1970er-Jahren arbeitete Freeman mit der New Yorker Loftszene zusammen, später spielte er mit Sam Rivers, Mc Coy Tyner, Jack DeJohnette, Elvin Jones, Don Pullen und Don Cherry. In Chico Freemans Exotica Trio mit dabei sind der Schweizer Kontrabassist Heiri

Känzig und der Perkussionist Reto Weber, beide Meister ihres Fachs. Im Trio setzten sie dort an, wo der Jazz begann und wo er heute fliesst. Freemann, Känzig und Weber erforschen das Triospiel und lassen ausgetüftelte Riffs, feingestrickte Rhythmen und die Schönheit von Melodien entstehen. ■

Samstag, 26. Oktober, ab 18 Uhr Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert, Konservi Seon, Zentrum Seetal, Seon.

Chinesische Kultur

Kulinarik über Mittag

Öffentliche Führung

Zerbrechlicher Augenblick

Möriken-Wildegg Genuss rund um die chinesische Kultur steht mit HsingChuen Schmuziger-Chen in der Bibliothek auf dem Programm. Ihre Kalligrafien strahlen eine grosse Kraft aus. Dazu spielt sie Musik auf der traditionellen Guzheng. Das Teehaus Jacaranda serviert dazu passende Tees und erläutert Wissenswertes über die Blätter.

Lenzburg Ötzi hatte welche dabei und sie finden sich zahlreich im feuchten Boden der jungsteinzeitlichen Pfahlbaudörfer. Dennoch ist die Verwendung von Pilzen in der Jungsteinzeit noch kaum bekannt. Bei einer Kurzführung erhalten die Gäste Einblick in eine noch junge Forschungsrichtung aus dem Blickwinkel des Archäologen: Mykologie, die Wissenschaft der Pilze. Mit anschliessendem Imbiss.

Lenzburg Das Publikum ist eingeladen, an der öffentlichen Führung in die faszinierende Bilderwelt der Ostkirche einzutauchen. Auf einem Rundgang durch die Sammlung russischer Ikonen stellt Tatiana Arquint ausgewählte Werke vor und erläutert das aufwändige Herstellungsverfahren der Ikonen mit auserlesenen Naturmaterialien. Zudem ist eine kurze Landung in der Pop-upAusstellung «Juri Gagarin – Ikone der Raumfahrt» geplant. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Lenzburg Wo Halt finden, wenn sich alles ändert? In Meral Kureyshis Roman «Fünf Jahreszeiten» steht die Protagonistin vor mehreren Wendepunkten in ihrem Leben: eine neue Liebe, ein Abschluss ohne Festanstellung, eine zu teure Wohnung. Es ist ein Roman über die Liebe, die Suche nach Zugehörigkeit und die Zerbrechlichkeit des Augenblicks.

Beliebt: Der Musik-Flohmarkt.

Samstag, 2. November, 19 Uhr, Kirche Veltheim.

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Freitag, 1. November, 19 Uhr, Bibliothek Möriken-Wildegg, Apéro. Eintritt frei. Anmeldung erwünscht.

Licht und Farbe

Donnerstag, 31. Oktober, Dr.-Hans-Dietschi-Stube, Museum Burghalde, Lenzburg, Anmeldung erforderlich unter 062 891 66 70 oder burghalde@lenzburg.ch. 15 Franken pro Person mit Imbiss.

Sonntag, 3. November, 11–12 Uhr, öffentliche Führung Ikonen, Museum Burghalde, Lenzburg. Der Anlass ist kostenlos.

Sonntag, 3. November, 11.15 Uhr, Café littéraire, Aargauer Literaturhaus, Lenzburg.

Die Reise der Loreley

Angebote der Pro Senectute

Zeigt ihre Werke: Marianne Teuscher.

zvg

Seengen Die Kirche wird einmal mehr zum Ausstellungsraum. Unter dem Thema «Licht und Farbe in Bewegung» zeigt die Seengerin Marianne Teuscher einen Querschnitt ihrer Werke. Zu ihren Bildern sagt sie: «Licht und Farbe begegnen mir überall. Ich bringe sie auf die Leinwand, weil sie mich immer aufs Neue begeistern und durch mein Leben begleiten.» Vernissage mit Musik von Severin Spring (Violine) und Raphael Zeltner (Klavier), Lesungen und anschliessendem Apéro. ■

Freitag, 1. November, 20 Uhr, Vernissage, Kirche Seengen. Samstag, 2. November, 15–19 Uhr, Sonntag, 3. November, 9–12 Uhr, Montag, 4. November, 14–16 Uhr, Dienstag, 5. November, 11–15 Uhr.

Wanderung nach Rorbas Die Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg begibt sich auf die Route Eglisau, Tössriederen, Tössegg, Rorbas. Ausgangspunkt ist Eglisau, ein kleines Städtchen am Rhein. Dieser Fluss begleitet die Gruppe auf dem ersten Teil der Wanderung. Beim Zusammenschluss von Töss und Rhein, bei der Tössegg, wird der Mittagshalt gemacht. Dieser Platz ist ein Vogelparadies; Begegnung mit vielen Wasservögeln. Auf dem zweiten Teil der Wanderung geht es der Töss entlang bis nach Rorbas. Wanderzeit rund zweidreiviertel Stunden, Höhendifferenz 196 Meter/157 Meter. ■

Dienstag, 5. November, Besammlung Bahnhof Lenzburg 10.15 Uhr, Anmeldungen an Erika Sigg, Telefon 062 726 01 69.

Führung Lebkuchenmuseum Goldapfel Einsiedeln Bei der Führung im Einsiedler Mundart-Dialekt erfahren die Teilnehmer die Geschichte und Herkunft der Einsiedler Spezialitäten. Man sieht viele Gerätschaften, alte Models und Maschinen und erfährt einiges von den «Schäfli»-Leuten. Die Degustation von Schafböcken, braunen und weissen

Kräpfli und Einsiedler-Rosoli ist im Preis inbegriffen. ■

Donnerstag, 7. November, 14–15.15 Uhr, Anmeldeschluss 28. Oktober.

Führung Militärsammlung Meisterschwanden Diese Privatsammlung ist in ihrer Art und Vielfalt einzigartig in der Schweiz. Ein neutraler Ort der Begegnung zum Thema Militär und Ausrüstungen – und zu der damit verbundenen Geschichte des Landes. Die Sammlung bietet die Möglichkeit der Informationen, der Aufklärung und des Erinnerns. Die Führung wird zu einer Reise vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Im Anschluss gibt es beim offerierten Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zum Austausch. ■

Mittwoch, 13. November, 14–15.30 Uhr, Anmeldeschluss 3. November.

Auskunft und Anmeldung für die Führungen durchs Lebkuchenmuseum und die Militärsammlung bei Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.prosenectute.ch.

Von Boniswil nach Fahrwangen gereist: zvg Die Nixe des Künstlers Bruno Fischer. Fahrwangen Für die Skulpturenausstellung von Bruno Fischer im alten Pfarrhaus ist die Nixe von Boniswil quer über den See gereist. Hier soll die Lorelei nicht nur Seefahrer in Fischers witzige Welt entführen, sondern auch unerschrockene Zeitgenossen. Die Menschen und Tierfiguren Fischers sind bis ins kleinste Detail naturgetreu modelliert und zeigen sein grosses bildhauerisches Können und seine technische Versiertheit. Fischers filigrane Objekte sind aus Porzellan oder Bronze. Die Räume im Atelier im alten Pfarrhaus von Christiane Hinrichs bieten ein wundervolles Ambiente und geben den Skulpturen sehr viel Raum. ■

Freitag, 25. Oktober, 17–21 Uhr, Samstag, 26. Oktober/Sonntag 27. Oktober, jeweils von 11–18 Uhr, Atelier im alten Pfarrhaus, Fahrwangen.


Veranstaltungen

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

ll Gartenbau AG Urs Willener Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Samstag, 26. Oktober 2019 17.00 Uhr Lenzburg 1 – Rothrist 1

Sitzplätze/Plattenbeläge

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Steingärten/Mauerbau

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aktuell: • Heckenschnitt • Rasenrenovationen 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00 www.willener-gartenbau-lenzburg.ch

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