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Oberbaselbieter Zeitung vom 17. Oktober 2019

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Nr. 42 21. Jahrgang Donnerstag, 17. Oktober 2019

AZ ANZEIGER AG

REDAKTION.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 29 00

Region Liestal

Der Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen gab einen Einblick in sein Schaffen. Seite 7

Farfalla-Aktionswochen in der Herberia

INSERATE.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 26 39

Region Gelterkinden

Von Montag, 21. Oktober, bis Samstag, 2. November, erhalten Sie auf das gesamte Farfalla-Sortiment 10% Rabatt! Versuchen Sie Ihr Glück und testen Sie Ihren Geruchssinn an der Duftbar.

Region Waldenburg

Der Star-Fagottist Sergio Azzolini zeigte, was sich aus seinem Instrument alles herausholen lässt. Seite 13

Kürbisse sind im Trend: Das Herbstgemüse wird vielerorts an Strassenständen angeboten. Seite 19

Wir freuen uns auf Sie!

Rathausstrasse 16, 4410 Liestal Telefon 061 922 11 01

Heisse Marroni für warme Hände

Gelterkinden Der Herbstmarkt war eine feuchte Angelegenheit URS ULA ROTH

Am diesjährigen Herbstmarkt waren wärmende Angebote wie heisse Marroni gefragt. Regen peitschte immer wieder über die Stände und der Wind blies zeitweise gehörig durch alle Ritzen. Die Besucher, die wetterfest eingepackt durch den Herbstmarkt schlenderten, nahmen es gelassen. Sie hatten viel zu bewundern. Das Warenangebot war vielfältig und gross. Basteleien, gestrickt oder genäht. Gezeichnet oder gehobelt, zum täglichen Gebrauch bestimmt oder zur Zierde, alles war zu haben. Rucksäcke aus Nepal, Taschen aus Moskitonetzen. Wer Lust hatte, konnte sich über vieles schlaumachen. Zum Beispiel über das Abnehmen. Wer braucht welchen Rasenmäher und mit welchen Tees kann man welche Wehwehchen wegtrinken? Die Universität Basel machte aufmerksam auf ein interessantes Podiumsgespräch in Sissach im November: «Wie Menschen gesund alt werden». Die Thurgauer haben nun auch ein Käsegeheimnis. Denn wie der knallrote Bergkäse aus dem Kanton Thurgau zu seiner Farbe kam, wurde von der Verkäuferin partout nicht verraten. Junge Männer vom Wohnheim Erzenberg verkauften Selbstgemachtes aus ihrer Werkstatt. Der «Sternenmarkt» mit den fünf Gassen Wie ein grosser Stern breitet sich der Herbstmarkt vom Dorfplatz in fünf Gassen aus. Beim schönen Dorfbrunnen befindet sich das Zentrum des Marktes. Hier stehen die Bahnen, die von Kindern und Jugendlichen mit viel Freudengeschrei in Beschlag genommen wurden – ganz gleich, wie das Wetter war. Im Zelt der Vinothek spiel-

Kinder kreischten auf der Kamikaze-Bahn, Jugendliche trafen sich grüppchenweise und der riesengrosse Donut, rechts im Bild, machte gluschtig. FOTOS: U. ROTH te Urs Thommen gerade den Ohrwurm «Rote Lippen, roter Wein» und Männer des FC Gelterkinden brutzelten Würste. Es roch nach Käseschnitten und frisch gebackenen Donuts, nach Döner und Kebab. Die kleine Mia stand mittendrin und genoss mit ihrem Papi eine grosse rosafarbene Zuckerwatte. Der Chef der herrlichen Süssigkeiten, Pietro Jonasch, rührte mit der riesigen Kelle die frisch gebrannten Mandeln. Es duftete herrlich. Trotz Wetterpech ein gelungener Herbstmarkt.

Oktoberfest in Waldenburg

Am Donnerstag, 10. Oktober, fand in Waldenburg ein weiterer Altersnachmittag unter dem Motto «Oktoberfest» statt. Hans Schneider gelang es, den Seniorinnen und Senioren mit seinem Repertoire am Keyboard und Gitarre zu begeistern. Passend zum Motto wurden die anwesenden Gäste mit Weisswurst, Silserli-Bretzel und Kartoffelsalat verpflegt. Zum Abschluss des gelungenen

Gut gelaunte Gäste.

Altersnachmittags gab es Kaffee, selbst gemachte Vanilleglace sowie Lebkuchenherzen. Die Präsidentin Christiane Berger dankt allen Helferinnen, sowie Hans Schneider und allen Anwesenden. Der Vorstand freut sich auf den nächsten Altersnachmittag am 7. November mit Lotto-Match im Restaurant Bella Sicilia. JEANNINE BERGER

FOTO: Z VG

Ein warmer Hut wäre nicht verkehrt: Anita Bürgin, ihre Tochter und die Enkelkinder bestaunen das Angebot.

Die kleine Mia geniesst mit ihrem Papi die rosa Zuckerwatte.

GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG

Kolumne

Oktoberfrucht: Apfel Den Ausspruch «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm» kennen wir alle. Äpfel als Pflanzengattung der Kernobstgewächse gehören bei uns zu den beliebtesten Früchten. Man kann sie roh verzehren, ins Müesli raffeln, als Apfelmus geniessen oder als Most oder Cidre trinken. Es gibt eine unübersehbare Zahl von Sorten, viele davon sind nur selten anzutreffen oder gar ausgestorben. Das urgermanische *aplaz wurde im Althochdeutschen zu apful oder afful, im Englischen zu apple und im Niederländischen zu Appel. Äpfel sind so gesund, dass dazu Sprüche entstanden sind: «An apple a day keeps the doctor away», oder zu Deutsch: «Ein Apfel am Tag und der Doktor bleibt, wo er mag.» Obwohl wir nicht wissen, was genau die Frucht im Paradies war, wird sie fast immer als Apfel dargestellt. Der Apfel ist die verbotene Frucht der Erkenntnis und damit ein Symbol menschlicher Schwächen. In der Antike waren Apfelbäume und Äpfel Symbole der Unsterblichkeit, Fruchtbarkeit und Macht. Viele Herrscher zeigten ihre Macht mit einem goldenen Apfel. Er war eines ihrer Insignien. Zum Reichsschatz der Königin von England gehört immer noch der Reichsapfel (The Queen’s Orb), das Sinnbild der Machtvollkommenheit. Nach einer keltischen Sage hoffen Könige und Helden, nach dem Tod ins legendäre Apfelland Avalon zu kommen. Eine von Voltaire überlieferte Geschichte besagt, dass Isaac Newton durch das Fallen eines Apfels die Schwerkraft entdeckt habe. Der Apfel steht hier als Symbol für Neugier und Lernwillen. In der Fortsetzung auf Seite 2


Baselland Fortsetzung von Seite 1 Schweiz kennen wir Tells Apfel. Im Volksaberglauben spielt der Apfel ebenfalls eine Rolle. Er wurde etwa im Liebeszauber verwendet. Früher hängte man Äpfel an die Zweige des Weihnachtsbaums; es waren die Christbaumkugeln der weniger bemittelten Bevölkerung. Im Badischen kauften sich neugierige Mädchen am Christkindlemarkt einen Apfel und verspeisten ihn am Christtag zwischen 11 und 12 Uhr. Während dieser Prozedur ging der Zukünftige vorbei und fragte «G’schmeckt’s?» Einige gängige Redensarten haben auch mit dem Apfel zu tun: «In den sauren Apfel beissen» heisst: etwas Unangenehmes auf sich nehmen müssen. «Für einen Apfel und ein Ei» meint: etwas für eine Kleinigkeit tun. Zum Schluss ein kluges Zitat von Wieslaw Brudzinski: «Wann wird der Zankapfel endlich zur verbotenen Frucht erklärt?» THOMAS BRUNNSCHWEILER

ObZ 17. Oktober 2019

Bruno Mansers Botschaft Trotz strahlend schönem Herbstwetter war das Palace in Sissach am Sonntag bis auf den allerletzten Platz besetzt. Angezogen hatte das Publikum die exklusive Vorpremiere von «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes» – und es wurde nicht enttäuscht. Der Film ist sowohl beeindruckend produziertes, berührendes und kurzweiliges Kino-«Vergnügen» als auch ein gewaltiges Manifest für das Leben und Engagement Bruno Mansers, dessen Botschaft für Tropenwaldschutz und Menschenrechte heute aktueller ist denn je. Im Anschluss an die Vorführung fand ein Gespräch mit Lukas Straumann, Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds

(BMF) und Ständeratskandidatin Maya Graf statt. Sie arbeitet seit 20 Jahren eng mit dem BMF zusammen und hat sich im Nationalrat mit zahlreichen Vorstössen zum Tropenwaldschutz, zum Ausschluss von Palmöl aus Freihandelsabkommen und für die Holzdeklaration eingesetzt. Ihre Motion für ein Importverbot für illegal geschlagenes Tropenholz hat sie 2002 erstmals eingereicht. Am 27. September hat das Schweizer Parlament diese wichtige Gesetzesänderung nun endlich beschlossen. Nicht aufgeben wie Bruno Manser – er bleibt auch ein Vorbild für Maya Graf. LAURA GRAZIOLI, GRÜNE REGION SISSACH

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Todesfälle Buckten

Oberdorf

Edith Buser-Mangold, geb. 18. Juni 1932, gest. 14. Oktober 2019 (wohnhaft gewesen in 4446 Buckten mit Aufenthalt im APH Homburg, Läufelfingen). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Sophie Thommen-Abt, geb. 1925, gest. 10. Oktober 2019, von Oberdorf BL (wohnhaft gewesen Uli-Schad-Weg 2). Die Beisetzung findet am Donnerstag, 24. Oktober 2019 um 14.00 Uhr mit anschl. Trauerfeier in der Kirche St. Peter statt. Besammlung: Gemeinschaftsgrab Friedhof St. Peter.

Gelterkinden Katharina «Käthi» Ammann-Graf, geb. 5. Januar 1951, von Roggwil BE (wohnhaft gewesen in 4127 Birsfelden). Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Abschiedsgottesdienst: Mittwoch, 23. Oktober 2019, 14.30 Uhr. Besammlung: Reformierte Kirche in Gelterkinden. Lupsingen Hans Peter Tschudin-Lauener, geb. 17. Mai 1942, von Lausen BL (wohnhaft gewesen Gassackerweg 9a). Abdankungsgottesdienst: Mittwoch, 23. Oktober 2019, 14.00 Uhr in der Kirche St. Blasius in Ziefen.

Titterten Franz Maurer, geb. 9. Mai 1938, von Schmiedrued AG (wohnhaft gewesen Retschenweg 2). Wurde im engsten Familienkreis bestattet. Wenslingen Johanna Buess-Wirz, geb. 15. April 1934, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen Vordere Gasse 25, 4493 Wenslingen, mit Aufenthalt APH zum Eibach Gelterkinden). Erdbestattung: Freitag, 18. Oktober 2019. Besammlung: 13.45 Uhr, Friedhof Wenslingen. Trauerfeier: 14.30 Uhr Gemeindesaal Wenslingen.

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Name ist Programm

artESB Ausstellung «Vielfalt in der Kunstwelt»

Peter Erbacher, Philipp Schoch, Maya Graf, Pascal Benninger, Laura Grazioli, Lukas Straumann (v. l.). FOTO: Z VG

Baugesuche Auflagefrist: 21. Oktober 2019 Bennwil. Nr. 1492/2019. Bauherrschaft: Kappeler Gabriele, Hofmattstrasse 35, 4431 Bennwil. Projekt: Anbau Einfamilienhaus, 2 Dachaufbauten, Schwimmbad mit Überdachung / Stützmauer, Parzelle Nr. 813, Hofmattstrasse 35. Bubendorf. Nr. 1467/2019. Bauherrschaft: Carbogen Amcis AG, Hauptstrasse 171, 4416 Bubendorf. Projekt: Vordach, Parzelle Nr. 2238, Hauptstrasse 173. Nr. 1485/2019. Bauherrschaft: Spycher Ueli u. Verena, Reservoirstrasse 11, 4416 Bubendorf. Projekt: Wintergarten, Parzelle Nr. 2674, Reservoirstrasse 11. Füllinsdorf. Nr. 0914/2019. Bauherrschaft: Gerber Tania u. Valery, Obere Hofackerstrasse 3, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus / Unterstand / Stützmauer / Schwimmbad. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1513, Obere Hofackerstrasse 3. Nr. 1476/2019. Bauherrschaft: Schumacher Lars, Lerchenstrasse 14, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 1641, Lerchenstrasse 14. Nr. 1486/2019. Bauherrschaft: Goerke André u. Joelle, Bodenacherstrasse 11, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 3912, Bodenacherstrasse 11. Gelterkinden. Nr. 0960/2018. Bauherrschaft: Weber Walter Immo AG, Poststrasse 10, 4460 Gelterkinden. Projekt: Erweiterung Servicelager / Stützmauern. Neuauflage: Zusätzliche Stützmauer, Parzelle Nr. 1940, Eiweg 5. Kilchberg. Nr. 1488/2019. Bauherrschaft: Breitenstein Kurt, Buechweg 10, 4496 Kilchberg. Projekt: Anbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 83, Buechweg 10. Liestal. Nr. 0210/2019. Bauherrschaft: Ter-

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

rimo AG, Dorfstrasse 46, 4612 Wangen b. Olten. Projekt: Mehrfamilienhaus. Neuauflage: Darstellungsfehler im Amtsblatt, Parzelle Nr. 1538, Burgstrasse. Nr. 1449/2019. Bauherrschaft: Riesen Anna u. Patrick, Baumgartenstrasse 10, 4410 Liestal. Projekt: Um- und Anbau / Aufstockung Einfamilienhaus. Neuauflage: Darstellungsfehler im Amtsblatt, Parzelle Nr. 2725, Baumgartenstrasse 10. Nr. 1481/2019. Bauherrschaft: Badertscher Martin, Glind 37, 4410 Liestal. Projekt: Wintergarten / Vordach / Stützmauer, Parzelle Nr. 423, Hof Glind 37f. Nr. 1482/2019. Bauherrschaft: Wyttenbach Alexander, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Projekt: Zweckänderung: alt Wohnung in neu Arztpraxis, Parzelle Nr. 7340, Bahnhofplatz 12. Nr. 1484/2019. Bauherrschaft: Schmidt Immobilien AG, Schmidt Roland, Wölferstrasse 3, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Zweckänderung: alt Lager in neu Einbau Schlosserei / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 176, Bächliackerweg 11. Nr. 1490/2019. Bauherrschaft: Dierssen Holger u. Drossard-Dierssen Heike, Dachsweg 10, 4410 Liestal. Projekt: Garage mit Unterstand / 2 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 4595, Dachsweg 9. Oberdorf. Nr. 1497/2019. Bauherrschaft: Heckendorn Rita u. Christian, Talweg 5a, 4436 Oberdorf. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 736, Talweg 5a. Oltingen. Nr. 0077/2018. Bauherrschaft: Lüthy Dieter, Bötschenacher 89b, 4494 Oltingen. Projekt: Mehrfamilienhaus. Neuauflage: zusätzliche Stützmauer, Parzelle Nr. 1037, Angergasse 119. Nr. 0819/2017. Bauherrschaft: HaberthürLang Heidi und Bruno, Rumpelhof 89, 4494

Oltingen. Projekt: Wohnhausumbau. Neuauflage: geändertes Projekt (zusätzliche Stützmauer / Umgebungsgestaltung, Parzelle Nr. 1564, Rumpelhof 89. Reigoldswil. Nr. 0229/2017. Bauherrschaft: Christen Gabriela u. Oliver, Stacherweg 6, 4418 Reigoldswil. Projekt: Um- und Anbauten Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1269, Stacherweg 6. Rickenbach. Nr. 1498/2019. Bauherrschaft: Schär-Schweizer Rosmarie u. Peter, Erliackerweg 3, 4462 Rickenbach. Projekt: Carport / Stützmauer / Wasserspeicher, Parzelle Nr. 861, Erliackerweg 3. Sissach. Nr. 0910/2017. Bauherrschaft: Kunz Markus und Sabine, Bützenenweg 19, 4450 Sissach. Projekt: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Neuauflage: zusätzliche Stützmauern, Parzelle Nr. 1833, Bützenenweg 19. Nr. 1473/2019. Bauherrschaft: Stäheli Peter, In der Mühlematt 11, 4450 Sissach. Projekt: Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 1630, In der Mühlematt 11. Thürnen. Nr. 1487/2019. Bauherrschaft: Hasler Susanne, Hauptstrasse 52, 4441 Thürnen. Projekt: Anbau Terrassen, Parzelle Nr. 573, Hauptstrasse 71. Wenslingen. Nr. 1500/2019. Bauherrschaft: Grimes Schläpfer Linda u. Schläpfer Urs, Hüttengässli 176, 4493 Wenslingen. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 916, Hüttengässli. Zeglingen. Nr. 1479/2019. Bauherrschaft: Gysin Alia, Wenslingerstrasse 6, 4495 Zeglingen. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 203, Wenslingerstrasse. Zunzgen. Nr. 1501/2019. Bauherrschaft: Mujaj Gani u. Brahimi Bukurije, Holdenweg 23, 4455 Zunzgen. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1239, Holdenweg.

Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr

An der Vernissage der zweiten Ausgabe der «artESB» in der Eingliederungsstätte Baselland in Liestal vom 11. Oktober fanden sich viele interessierte Besucherinnen und Besucher sowie alle 32 Kunstschaffenden ein. Die geografische und biografische Vielfalt findet sich auf der einen Seite und auf der anderen Seite die unterschiedlichsten Kunststile, welche die Vielfalt und Kreativität der Gesellschaft widerspiegelt. Die achtköpfige Jury, auch ein vielfältiges Team, traf aus 73 Bewerbungen die Auswahl für 32 Aussteller und Ausstellerinnen. Es war kein leichtes Unterfangen, gab es weit mehr sehenswerte Kunstwerke als diejenigen von den aktuell gewählten. Doch der Platz hat seine Grenzen. Einleitend begrüsste Anja Weyeneth die Gäste und erläuterte die Einzigartigkeit der «artESB». Die «artESB» ist eine Plattform für Kunstschaffende mit und ohne Behinderung, welche sich auf Augenhöhe begegnen. Sie schliesst eine Lücke in der Kunstregion Basel und «sie trägt zu einer gesunden Lebensqualität bei». Im Anschluss begrüsste Melchior Buchs, Gemeindepräsident aus Rei-

Interessierte Gäste an der artESB. Anzeige

nach, alle Anwesenden. Er betonte die Wichtigkeit der Kunst zur Inklusion von Menschen mit einer Beeinträchtigung. Weiter führt er aus, «dass nur dort eine Inklusion notwendig ist, wo auch eine Ausgrenzung geschieht». Dies erleben Kunstschaffende oft, denn der Beruf «Künstler» erhält noch immer nicht die volle Anerkennung. Ebenfalls verwies er auf die UN-BRK, UNO-Behindertenrechtskonvention, welche die Schweiz 2006 unterzeichnet hat, zu deren Umsetzung die Gleichberechtigung auch im Kunstbereich gehört. Desgleichen forderte er die Politik auf, diesen Bereich zu unterstützen. Sind Sie neugierig geworden? Nutzen Sie die Gelegenheit, die Ausstellung «Vielfalt in der Kunstwelt» am Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr noch zu besuchen. An der Finissage am Sonntag wird um 14 Uhr der Publikumspreis verkündet. Möchten Sie sich für die nächste Ausstellung bewerben, dann schauen Sie für die Ausschreibung ab dem neuen Jahr regelmässig auf www.esb-bl.ch. (Datum der artESB 2020: 9. bis 18. Oktober 2020.) ESB

FOTO: Z VG


Baselland

ObZ 17. Oktober 2019

Klang, Rhythmus, Songs

Chorprojekt Zunder lässt die Klangfarben funkeln pr. «Ja, genau, es bitzli meh Spannig i de Bei und scho isch dys Instrument gstimmt!» Solche Impulse gab der Dirigent Martin von Rütte seit Anfang Mai in der Proben immer wieder. Denn im Projekt 2019 sind die Zusammenklänge und das höchst konzentrierte Lauschen im Vordergrund. Damit geht einher, dass unser Instrument, der Körper, die Spannung halten kann, damit der Klang konstant gestützt wird. So können wir Chormitglieder nun das unglaublich wohltuend klingende Stück von Arvo Pärt «Da pacem domine» treffend intonieren, die Harmonien stimmig erklingen lassen. Wir laden mit grosser Freude ein, unser Konzert mit Gospel, Kraft-

liedern und Klangstücken mitzuerleben. Das Publikum wird wieder die Möglichkeit haben mitzusingen. Wir werden sogar in Basel in der Offenen Kirche Elisabethen am Sonntagmorgen den wunderbaren Raum dieser Kirche mit unseren Klängen füllen, im Rahmen der Schöpfungsfeier für Mensch und Tier. Konzerte: Gelterkinden, Reformierte Kirche, Samstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr, Liestal, Reformierte Kirche, Sonntag, 27. Oktober, 17 Uhr, Elisabethenkirche Basel, Sonntag, 27. Oktober, 10.30 Uhr. Abendkasse eine Stunde vor Beginn. Basel Kollekte. Infos: www.martinvoice.com.

40 Jahre Vorwärts

Vorwärts, die Punkband aus dem Oberbaselbiet, feiert ihr 40-Jahre-Jubiläum mit verschiedenen Aktivitäten. Am Donnerstag, 24. Oktober, besucht der Künstler Frank Margerin, der das Plattencover des neuen Albums «Skinheads Rockers Mods & Punks» gestaltet hat, den Comix Shop Basel. Frank Margerin ist bekannt als Zeichner der Comicfigur «Lucien». Er wird Plakate und LPs signieren, dazu spielen Vorwärts ein kurzes Set. Zudem wird Dominic Deville (Deville Late Night) ein Kartenspiel der etwas anderen Art präsentieren. Am Freitag und Samstag, 25. und 26. Oktober laden Vorwärts zum Jubiläumsanlass «40 Years Of Motherfuckin’ Rock’n’Roll, Baby!!!» im KIK und im Pub in Sissach ein. Neben Vorwärts spielen am Freitag Low 4 und X-Offender, am Samstag Erotic Devices und The Outcasts. OBZ

Auto- und VeloVersteigerung

Die klingfreudigen Mitglieder des Chorprojekts Zunder sind bereit für die Konzerte FOTO: Z VG in Gelterkinden, Liestal und Basel. Anzeige

Am kommenden Samstag, 19. Oktober, findet ab 10.15 Uhr an der Oristalstrasse 100 in Liestal die öffentliche Versteigerung von rund 130 gut erhaltenen Velos, zehn Autos und einem Motorrad statt: BMW 650i x Drive, MercedesBenz S320, Porsche Cayenne Turbo, Porsche Cayenne Diesel, VW Golf, Mini Cooper, Ford Kuga, Seat Altea, Subaru Forester, Skoda Fabia, Kawasaki Ninja. Das Mindestgebot bei den Fahrrädern beginnt bei der ersten Kategorie bei fünf Franken, bei der zweiten Kategorie (Mountainbikes) bei 50 Franken. Der Zuschlag erfolgt gegen Barzahlung und ohne Gewähr für den Zustand der Velos. Bilder und weitere Informationen finden Sie unter www.verwertungsdienst.bl.ch. Besichtigung ist ab 9 Uhr möglich. Es besteht nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. SICHERHEITSDIREKTION

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Sütiroler Adventszauber Mit den Kastelruther Spatzen

pr. Donnerstag, 12. Dezember, bis Sonntag, 15. Dezember. Kastelruther Spatzen Swiss organisiert auch heuer, im Kastelruther Spatzen Jubiläumsjahr, einen einmaligen Advent-Konzertreise-Event ins Zauberland Südtirol. Nebst der angenehmen Fahrt im modernen Vier-Sterne-Fernreisecar von Sägesser Reisen entlang der weihnächtlich verzauberten Landschaften sind natürlich die Erfrischungen wie, Snacks, Punschapéro usw. während der Fahrten mit dabei. Bereits auf der Hinfahrt wird das Bijou, der Weihnachts-Markt in der Innsbrucker Altstadt, besucht! In einem echten Südtiroler Top-Hotel inklusive Halbpension über der Domstadt Brixen wird die Gruppe mit der echten Südtiroler Herzlichkeit sowie kulinarischen Galadinners vom bestens verwöhnt! Beim einfühlsamen Adventkonzert «unserer» Kastelruther Spatzen, sowie weiteren Mitwirkenden aus Kastelruth sind für die Gäste dieser Zeitung die absolut

besten Plätze in der ersten Reihe Bühnenmitte reservierte! Weiter stehen die Besuche der schönsten und echten Südtiroler Weihnachtsmärkten auf dem Programm. Für den Abschlussabend beim feinen Gala-Dinner im Hotel hat sich Kastelruther Spatzen Swiss etwas ganz Besonderes einfallen lassen! Für die Unterhaltung sowie das Schwingen des Tanzbeins sorgt eine der besten Südtiroler Top-Gruppe! (Dolomitenecho mit dem jüngsten Bruder von Oswald Sattler.) Aber auch der «Santichlaus» wir wiederum mit einer Überraschung präsent sein. Wer noch zum günstigen Leser-Pauschalpreis von 695 Franken mitfahren möchte, sollte sich rasch bei Kastelruther Spatzen SWISS anmelden, da nur noch wenige der VIP-Top-Plätze frei sind! Infos und Buchung bei: Kastelruther Spatzen Swiss, Ernst A. & Sibylla Nyffeler-Völlmin, Konsumstrasse 100, 4466 Ormalingen, Tel. 061 983 93 94, E-Mail: media_consulting@gmx.ch

Kastelruther Spatzen Swiss offerieren garantiert die schönste- und abwechslungsreichste Adventsreise 2019! FOTO: Z VG


Veranstaltungen/Diverses

ObZ

17. Oktober 2019

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Baselland

ObZ 17. Oktober 2019

Vom «On» bis zum «Off»

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Wiederholungskurs Unterstützung der Zivilschutzkompanie Oberes Baselbiet Im Ereignisfall muss der Zivilschutz als Element des Bevölkerungsschutzes schnellstmöglich funktionieren – Mannschaft sowie Technik. Aus diesem Grund hat sich der Unterstützungs-Wiederholungskurs der Zivilschutzkompanie Oberes Baselbiet Mitte September mit der In- und Ausserbetriebnahme der zahlreichen Gerätschaften auseinandergesetzt. Insgesamt rund 100 Angehörige der Zivilschutzkompanie Oberes Baselbiet waren in der Woche vom 16. bis 19. September – jeweils für zwei Tage – für den zweiten Wiederholungskurs (WK) der Unterstützung im Kalenderjahr 2019 aufgeboten. Schon bei den vergangenen WKs stand der möglichst praxisnahe Umgang mit den verschiedensten Gerätschaften der Kompanie im Vordergrund. Beim aktuellen WK wurde nun besonderes Augenmerk auf die Inbetriebnahme der Gerätschaften gelegt, inklusive des Einhaltens der nötigen Sicherheitsvorschriften. Ein weiterer Schwerpunkt war die Ausserbetriebnahme der Geräte bis hin zum Verstauen am richtigen Ort, sodass diese im Bedarfsfall auch schnellstmöglich griffbereit wird. Die Angehörigen des Zivilschutzes durchliefen mehrere Stationen.

tende Kommandant Christian Groelly. Auf dem Areal der Zivilschutzanlage Tecknau war der Posten «Heben» situiert. Hier galt es, mit dem hydraulischen Lastenheber, Hebekissen und Spreizer eine grosse Mulde anzuheben. Nebenan wurde der richtige Umgang mit den Pumpen geübt, indem Wasser von einem Becken in ein anderes geleitet wurde, wobei für die Energiezufuhr zuerst ein Generator in Betrieb genommen werden musste.

Funken, Helfen, Heben, Pumpen Unerlässlich für eine reibungslose Kommunikation im Ernstfall ist der korrekte Umgang beim Funkverkehr. Dementsprechend wurde an einem Posten die korrekte Funktionsweise und die Sprachregelungen erklärt und im Anschluss ausführlich mit einem Szenario geübt. In der Zivilschutzanlage Gelterkinden erhielten die Dienstleistenden eine Auffrischung in Erster Hilfe. Mit Schwerpunkt Reanimation bei HerzKreislaufstillstand. «Der Posten ist bei den Kursteilnehmern sehr gut angekommen, denn die richtige Reaktion im Notfall kann Leben retten. Viele hatten vor der Führerscheinprüfung ihren letzten Nothelferkurs», sagt der stellvertre-

Hydraulik und Betreuung Beim Schiessstand Tecknau war ein Pionieranhänger der Zivilschutzkompanie Oberes Baselbiet mit einer Vielzahl von Gerätschaften für unterschiedliche Verwendungszwecke abgestellt. Hier lernten die Anwesenden die verschiedenen Geräte zum Trennen und Schneiden kennen, wie Winkelschleifer, Säbelzahnsäge, Bolzenschneider, Motorsäge etc. und setzten diese nach einer Einführung auch entsprechend ein. Der Betreuungsanhänger befand sich hingegen auf dem Zeughausareal in Gelterkinden. Hier übten die Angehörigen des Zivilschutzes das Einrichten eines Sammelplatzes für unverletzte Personen.

Wasser marsch! Im Ernstfall müssen die Pumpen schnell im Einsatz sein.

FOTOS: ZVG

Für die Verpflegung war einmal mehr das aus der Zivilschutz-Küche in Thürnen operierende Küchenteam verantwortlich, das an der bewährten Qualität der vergangenen Jahre anknüpfen konnte. «Das Ziel, das Handling der Gerätschaften zu verbessern, um im Bedarfsfall bereit zu sein, wurde erreicht. Neben der Mannschaft waren auch die Zugführer und Gruppenführer, welche die Schulung an den einzelnen Posten managten, gefordert», gab Kommandant Martin Buser ein Feedback zum WK. SIMON EGLIN

Leser schreiben

Frustrierte Wähler Tenue korrekt: Im Umgang mit den Gerätschaften spielt die Sicherheit eine grosse Rolle.

Warum soll ich überhaupt noch wählen gehen, «die in Bern machen ja sowieso was sie wollen»! In unzähligen Gesprächen mit mehrheitlich bürgerlichen Wählern bin ich immer wieder auf solche oder ähnliche Äusserung gestossen.

Rätselspass mit der ObZ

Ja richtig, es gibt etliche treffende Beispiele aus der Vergangenheit, wo unser Volkswille nicht, oder wenn, dann bis zur Unkenntlichkeit verwässert, umgesetzt wurde. Dass solche Zustände beim Stimmbürger jede Menge Frust generieren und als Folge zu Stimm- und Wahlabstinenz führen können, ist absolut verständlich. Als überzeugter SVP-Wähler kann ich bestens mitfühlen. Aber ist das Fernbleiben von der Urne die richtige Antwort? Was erreichst du damit? Wo führt das hin? Ist es möglich, dass du mit deinem Wahlverhalten deinen «Gegnern» sogar einen Gefallen erweist? Wahlen oder Abstimmungen zu boykottieren, ist die denkbar schlechteste Option. Wem Freiheit, Sicherheit und der Erhalt unserer direkten Demokratie wirklich etwas bedeuten, kommt bei den Wahlen nicht um Liste 3 herum. Also überwinde dich und lasse dich nicht von der Urne abhalten. Die nächste ganz grosse Herausforderung in Form des unheilvollen Rahmenabkommens mit der EU steht an. Wir brauchen in Bern mutige Politiker mit Schweizer Herzblut, die bereit sind diesen Vertrag zu verhindern. Wird uns dies nicht gelingen, wird von unserer direkten Demokratie, um die uns die ganze Welt beneidet, nur noch ein Schatten übrig bleiben. RENÉ SALATHÉ, NIEDERD ORF Anzeige

Auflösung der letzten Woche

LÖSUNG LÖSUNG 35/2018: 41/2019: NAHRUNG BATTERIE


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ObZ 17. Oktober 2019

Schutz vor Cybercrime

Sandra Sollberger in den Nationalrat

Liestal Baselbieter Polizei will Kriminalität im Internet bekämpfen BEAT EGLIN

Mini Schwiiz, dini Schwiiz Die Fernsehsendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» bereist diese Woche das Baselbiet: Fünf Kandidaten präsentieren ihre Gemeinde und bewerten das Erlebte gegenseitig. Am Montag ist ein Beitrag über Zeglingen ausgestrahlt worden, am Dienstag und Mittwoch folgten Allschwil und Pfeffingen. Heute Donnerstag ist Bubendorf an der Reihe: Die Studentin Samina Abt wird mit ihren Gästen Cocktails mixen. In der morgigen Abschlusssendung wird der Gastronom Felix Mühleisen aus Liestal mit seinen Gästen Spezialitäten backen. Ausstrahlung: jeweils um 18.15 Uhr auf SRF 1 OBZ

Die Verbrecher verlagern ihr Geschäft immer mehr ins Internet. Computer gibt es überall und Opfer sind weltweit zu finden. Ein Computer oder sogar das Smartphone sind die modernen Werkzeuge der Kriminellen. Die Regierung will diese Verbrechen bekämpfen und die Bevölkerung besser schützen. Unter dem Titel «Vorsicht Cybercrime!» lud die Polizei Basel-Landschaft die Bevölkerung nach Reinach (12.10.), Liestal (16.10.) und Muttenz (30.10., Aula Donnerbaum) ein, um über dieses Phänomen zu informieren. Regierungsrätin Kathrin Schweizer sagte, dass die Delikte im Internet zunehmen und die schweizerische Volkswirtschaft mit hunderten Millionen Franken schädigen werden. Nicht nur Vermögensschäden, auch neue Delikte wie Cybermobbing, die sogar zu Suiziden führen, breiten sich aus. «Der Cyberroom darf nicht zum rechtsfreien Raum werden», betonte die Sicherheitsdirektorin. Der Kampf ist aber nicht einfach, denn das Internet kennt keine Grenzen. Die gewöhnlichen Verbrecher rücken mit einem Brecheisen aus und hinterlassen sichtbare Spuren. Im Internet ist alles viel komplizierter und anonymer. Virtuelle Einbrüche können von jedem Land ausgeführt werden. Im Gegensatz zu unserem eher trägen System sind die Verbrecher sehr agil und passen sich schnell an veränderte Situationen an. Um gleich lange Spiesse zu haben will die Polizei eine neue Cyberabteilung aufbauen. Genauso wichtig ist aber die Aufklärung der Bevölkerung. Alle wissen heute, dass man beim Verlassen des Hauses die Fenster und Türen schliesst. Wenn man

Fachleute informieren an den Infoständen. dies auch im Internet tut und Unbekannten nicht blind vertraut, ist schon sehr viel gewonnen. Michael Meier, Chef der Kriminalpolizei, erklärte, dass bei Cyberkriminalität der Tatort oft nicht genau definiert ist. Liegt er am Standort des Verbrechers,

Regierungsrätin Kathrin Schweizer informiert über Cyberkriminalität.

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FOTOS: B. EGLIN

am Wohnort des Geschädigten oder bei der Bankfiliale, wo das geplünderte Konto geführt wird? Wenn dann zur Aufklärung Daten aus dem Ausland benötigt werden, braucht es langwierige Rechtshilfeverfahren. «Kleine Posts auf Foren können grosse Auswirkungen haben», warnte Meier. Familienfotos aus den Ferien zeigen Verbrechern, dass das Haus oder die Wohnung wahrscheinlich leer steht. Und wer eine Party ankündigt, darf sich nicht wundern, wenn plötzlich 300 Feierlustige mit ihren Alkoholflaschen vor der Türe stehen statt nur die angepeilten 30! Weitere Phänomene sind Social Engineering, Sextortion, Phishing, Romance Scam, Hacking oder Erpressungen mit Fotos oder Informationen. Mehr darüber finden Sie auf der Homepage der Baselbieter Polizei oder eben im Internet. Links: www.safesurfing, www.skppsc.ch, www.antiphishing.ch/de, www.polizei.bl

Wir kennen Sandra Sollberger als engagierte und lösungsorientierte Politikerin. Als Mitglied der Finanz- und der Verkehrskommission des Nationalrates arbeitet sie im Hintergrund an tragfähigen und zukunftsgerichteten Lösungen für unser Land. Ihr politisches Engagement hat ihr über alle Parteigrenzen hinweg Respekt und Anerkennung eingebracht. Als aktive Unternehmerin steht die eidg. dipl. Malermeisterin mitten im Wirtschaftsleben. Sie kennt die Sorgen und Nöte der KMU-Betriebe aus eigener täglicher Erfahrung. Ihr konsequenter Einsatz für Bürokratieabbau und ihr Engagement für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind glaubwürdig. Sie weiss, wovon sie spricht. Mit gutem Grund fordert sie: «Unsere Betriebe brauchen mehr Gestaltungsspielraum.» Trotz ihrer beachtlichen Karriere – Gemeindrätin von Bubendorf (2008– 2016), Landrätin (2011–2015) und Nationalrätin seit 2015 – ist Sandra Sollberger bodenständig und volksverbunden geblieben. Sie ist ein Baselbieter Sympathieträger. Aus Überzeugung empfehlen wir: Sandra Sollberger zweimal auf jede Nationalratsliste. KOMITEE SAND RA SOLLBERGER IN D EN NATIONALRAT

Final Pitch

Am 24. und 25. Oktober treten die besten Teilnehmenden der Swiss Innovation Challenge 2019 zum «Final Pitch» an und kämpfen um einen der drei Gewinnerplätze. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Auditorium der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Liestal statt. Anmeldung und Infos unter www.swissinnovationchallenge.ch OBZ


ObZ

17. Oktober 2019 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal Blindes Vertrauen ist wegweisend

Lieschtler Mümpfeli

Tag der offenen Tür Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen SABINA DROLL

Unter dem Motto «unsere Hunde helfen» gewährte der VBM (Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen) Liestal Einblick in sein Schaffen. Anhand von Vorführungen und Ausstellungen in der Ausbildungsstätte im Weideli erlebte das Publikum die eindrucksvolle Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch. Findet man sich an einem sonstigen Hundeanlass wieder, so geht es jeweils laut zu und her. Hunde bellen, scharren, schiessen unter den Bänken hervor, um den wohl nicht so sympathischen Artgenossen in die Schranken zu weisen. Da verheddern sich gar die Besitzer im Leinengewirr ihrer nervösen Lieblinge. Nicht so bei unseren Helden der Strasse, möchte man die Blindenhunde fast bezeichnen. Es fällt tatsächlich sofort auf – überall Hunde, viele Hunde – und keiner knurrt, keiner der bellt. Die Vierbeiner nehmen einander wahr, schauen sich in die Augen, bewegen kurz die Nase, aber bewahren ihre Haltung, keine Hektik, kein Stress, kein Laut, aber trotzdem immer wachsam. Ein Bündel von Verantwortung Dies ist wohl auch die zentrale Eigenschaft, welche ein Blindenhund, mit all seinem Bündel an Verantwortung, mitbringen muss, unbedingt. Denn während seiner Arbeit mit seinem sehbehinderten Menschen darf er sich keine Ablenkung, keine falsche Deutung, keinen zweideutigen Hinweis und schon gar nicht grobe Fehler leisten. Selina Schaffner, Blindenhundinstruktorin, gibt zu bedenken, dass sich nicht jeder Hund für eine solch verantwortungsvolle Aufgabe eignet. Die meisten der am Anlass des VBM anwesenden Hunderassen waren Grosspuddel, Bergier Suisse, Labrador oder Gol-

Kursleiterin Ruth Moll mit dem sehbehinderten Künstler Stephan.

Ausgezeichneter Blindenführhund: der Bergier Suisse. den Retrievers. Nur Hunde, die in ihrem ersten Lebensjahr in einer Pflegefamilie fürsorglich sozialisiert wurden, dürfen die Ausbildung beginnen. Voraussetzung für die Annahme an einer Schule ist neben einem starken Nervenkostüm auch eine hohe Belastbarkeit. Zudem müssen die Vierbeiner vor allem friedfertig, gesund und wesensfest sein. Bei einer Vorführung wurden die Besucher mit geschulten Hunden durch einen Parcours begleitet, der aufzeigte, auf welche Hindernisse ein Blindenführhund stossen kann und wie er diese überwindet. Ebenso wurde von der Hundeführschule alpha Liestal die Welpenstunde vorgestellt und vermittelte damit einen ersten Eindruck der Arbeit des Blindenführhunde-Nachwuchses. Ich muss mich auf meinen Hund verlassen können Und in einem Gespräch mit einer an Makuladegeneration erblindeten Frau wurde klar, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Menschen und Tier mindestens genauso wichtig ist, wie die Ausbildung: «Als Blinde muss ich mich zu 100 Prozent auf meinen Hund verlassen können.» Sie zeigt auf Zeus, einem prächtigen Königspuddel und konstatiert: «Er ist intelligent, haart nicht, führt sicher, kennt seine Aufgabe.» Als sie im Jahre 2003 das Augenlicht verlor, habe sie sich beim VBM gemeldet. Vor der Übernahme des Hundes sei auch sie geschult

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worden, sodass sie und ihr tierischer Gefährte zu einem möglichst kompakten Team heranwachsen konnten. Die Kosten einer Blindenhundausbildung belaufen sich insgesamt auf ca. 62 000 Franken, wovon ca. 33 000 Franken über acht Jahre in monatlichen Beiträgen von 350 Franken durch die IV an die VBM zurückerstattet werden. Die Differenz wird durch Gönner und Sponsoren abgedeckt. Pikantes Detail zum IV-Anspruch: Jede sehbehinderte oder blinde Person hat grundsätzlich Anrecht auf Blindenhundhilfe durch die IV. Erleidet eine Person jedoch nach dem 65. Lebensjahr eine Sehbehinde-

FOTOS: PIER-GIUSEPPE CACCIATORI

rung oder wird gar blind, erlischt dieser Anspruch dann, wenn die Person vor Erfüllung des 65. Lebensjahres noch nie Halter eines Blindenhundes war. Der Anlass war lehrreich, sehr gut organisiert, ausserordentlich informativ und ergreifend. Beeindruckend die Ausstellung in der Kapelle, in der wunderbare Ton- und Holzkunst die handwerklichen Fähigkeiten der Sehbehinderten repräsentierten. Ebenso lobenswert der Restaurationsbetrieb mit hausgemachten Kuchen sowie einem nicht wegzudenkenden Aussengrill für das fachgerechte Zubereiten von Cervelats und Kalbsbratwürsten mit Brot und Senf.

Dankbare Sehbehinderte mit ihrem Blindenhund Zeus.

Reptilienbörse

pr. Am Sonntag, 27. Oktober, von 10 bis 16 Uhr, findet zum 19. Mal die grösste Reptilienbörse der Schweiz in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen statt. Es treffen sich über 140 Aussteller aus dem In- und Ausland mit ca. 6000 exotischen Tieren. Info: mb@BoaPython.ch

Hausbrand in Lupsingen Am Sonntagabend, 13. Oktober, kurz vor 21 Uhr, kam es an der Seltisbergerstrasse in Lupsingen zu einem Brandfall in einem Einfamilienhaus. Personen wurden keine verletzt. Die angerückte Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte das Feuer umgehend löschen. Trotzdem entstand am Gebäude erheblicher Sachschaden. Das Einfamilienhaus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT

Sicherheit im Alter

Paul Steffen von der Beratungsstelle für Kriminalprävention der Kantonspolizei Liestal vermittelt einen Einblick in die spannende Tätigkeit eines Polizisten in der Funktion eines Präventionsberaters. In seinem Referat begleiten wir einen Einbrecher bei seiner Arbeit, schauen einem Taschendieb beim Griff in fremde Taschen über die Schultern, belauschen einen Enkeltrickbetrüger/falschen Polizisten bei einem Gespräch mit einem potenziellen Opfer und sind dabei, wenn ein Internetbetrüger, sei es im Bereich Hacking, Phishing oder Sextortion seine digitalen Netze auswirft. Referat am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 14 Uhr, Stadtsaal, Rathaus Liestal. Kosten: zehn Franken. Es ist keine Anmeldung notwendig. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! VRENI WUNDERLIN, SEKRETARIAT, S ENIOREN FÜR SENIOREN LIESTAL

Der Herbst hat auch in unseren Breitengraden Einzug gehalten. Langsam aber sicher verfärben sich die Blätter an Bäumen und Sträuchern, und der kühler und heftiger werdende Wind verfrachtet die bunte Blätterpracht in alle Ecken und Winkel. Nun ist die grosse Zeit für die Laubbläser gekommen. Von früh bis spät rattern und knattern die unförmigen Rohre. Mit aller Wucht und grossem Getöse sollen sie dazu beitragen, Ordnung auf Plätzen, Strassen und in Parkanlagen zu schaffen. Es ist nämlich eine Tatsache, dass all zu viel Laub unsere Kanalisationsleitungen verstopfen könnte. Darum der Kampf «Alle gegen das Laub», damit wir vor grösseren Katastrophen verschont bleiben. Nur Hand aufs Herz! Gibt es wirklich jemand, der diese technischen Wunderwerke liebt? Wohl kaum; ich auf jeden Fall mache, wenn immer möglich, einen grossen Bogen um die Laub, Staub und Dreck aufwirbelnden Vehikel herum. Nicht weil ich befürchte, von ihrer Blaskraft in die Höhe gewirbelt zu werden. Nein, der Lärm ist das Problem. Ich bin nicht gerade lärmempfindlich, und mein Gehör hat auch etwas nachgelassen, sodass ich gewisse Töne leicht gedämpft wahrnehme. Was aber diese blaskräftigen, länglichen und leicht gebogenen Fehlkonstruktionen von sich geben, ist manchmal kaum auszuhalten. Die Einzigen, welche an diesen Spielzeugen für Erwachsene Gefallen finden, sind wohl die Arbeiter, welche sie bedienen müssen, weil ihre Tätigkeit erleichtert wird. Vielfach sieht man sie mit grossem Elan und einem verschmitzten Lächeln hinter der Schutzbrille beim Ausüben ihrer Tätigkeit. Wie bereits erwähnt, vermeide ich, wenn immer möglich den Kontakt mit diesen Blaswundern. Als Kontaktlinsenträger bin ich nämlich prädestiniert für Schmutzpartikel-Angriffe auf meine Augen. Die Glasbläser wirbeln nicht nur Laub, sondern auch viel Schmutz durch die Luft, und da ist es empfehlenswert, rechtzeitig vorzubeugen. Ein weiterer Punkt, welcher in mir die Frage über Sinn oder Unsinn von Laubbläsern aufkommen lässt, ist der Umweltschutz. Es braucht fossile Energie für den Betrieb dieser technischen Wunderwerke. Es werden Russ- und Rauchpartikel produziert, welche wieder in die Umwelt gelangen (ich weiss nicht genau, ob ich das wissenschaftlich richtig wiedergegeben habe). Der Einsatz ist meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht gerade ein Beitrag zur Klimaverbesserung. Man könnte sich deshalb überlegen, ob Handarbeit nicht auch die gewünschte Wirkung bringen würde. Ich freue mich jetzt schon darauf, dass bald Schnee fallen wird, welche das Laub überdeckt und so den Angriff durch die Laubbläser unterbindet. HANSPETER MEYER

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Region Liestal

ObZ 17. Oktober 2019

Auch Waggisse sind FCB-Fans

pr. Das grosse Larvenmodellsortiment, Weihnachtsdeko und Spielwaren, wie es sie sonst nirgends gibt: Die Buchbinderei Schwab in Bubendorf schöpft aus dem Vollen. Vor ihrem Umzug nach Hölstein reduziert sie ihr Sortiment radikal. Profitieren Sie von einmaligen Rabatten. Langsam wird es ernst: Der Abverkauf im Container vor dem Laden läuft auf Hochtouren, die Regale leeren sich nach und nach – und die Preise purzeln. Seit Oktober bietet die Buchbinderei Markus Schwab in Bubendorf 50 Prozent Rabatt auf alle Spielwaren, Bastelartikel und das gesamte Weihnachtssortiment. Auch ein Teil des Farbensortiments ist rabattiert. Denn das Ehepaar zieht mit seinem Unternehmen nach Hölstein, die Neueröffnung ist für Anfang 2020 mit einem deutlich verkleinerten Sortiment geplant, das sich auf Malerbedarf, die Buchbinderei, das Einrahmen von Bildern und das Kursangebot in Malen, Werken und Larvenbau fokussiert. Und das in einem Alter, in dem andere längst in Rente gingen. Nicht die Schwabs: «Dafür haben wir zu viel Freude an unserer Arbeit.» Bevor sie ihr Geschäft in Bubendorf schliessen, heisst es: reduzieren. Und das bedeutet für ihre Kunden, sich zu beeilen. Denn noch tummeln sich wah-

re Schätze in den Regalen, gerade im Spielwarenbereich, wo Raritäten schlummern, die sonst kaum irgendwo erhältlich sind. Es sind ausschliesslich Qualitätsprodukte. «Ich setze auf hochwertige Holzspielwaren», verkündet Esther Schwab und lässt ihren Blick übers Sortiment schweifen, über einen robusten Leiterwagen, die Puppenhäuser, Schaukeltiere, ein Kegelspiel. Kennern dürfte der deutsche Herstel-

Im letzten Larvenkurs der Buchbinderei Schwab baute ein Teilnehmer einen Waggis in den FCB-Farben. FOTO: Z VG

ler Ostheimer ein Begriff sein – und natürlich die Kühe von Trauffer. Viele der Spielwaren wurden übrigens in Behindertenwerkstätten und Sozialinstitutionen gefertigt – und eignen sich perfekt als Weihnachtsgeschenke. Apropos Weihnachten: Auch Krippen und eine exklusive Auswahl an Dekoartikeln gibt es zum halben Preis. Am 29. Oktober startet der Larvenbaukurs. Die Rohlinge, die die Kursteilnehmer noch in Bubendorf fertigen, werden Anfang kommenden Jahres am neuen Standort in Hölstein bemalt und vollendet. Übrigens: Ein paar Plätze sind noch frei. Ob als Bajass, Grittli, oder Venezianerin, ob als Waggis, Harlekin oder eine Fantasiefigur: «Bei uns machen Sie die individuelle und perfekte Larve für die Fasnacht», verspricht Esther Schwab. Auch Waggisse sind FCB-Fans: Im letzten Larvenkurs baute ein Teilnehmer einen Waggis in den FCB-Farben. «Ich bin da ja eher traditionell eingestellt», sagt die Kursleiterin, die ein sehr grosses Sortiment an Larvenrohlingen im Baselbiet betreibt, «aber dieser FCBWaggis sah schon saugut aus.»

Buchbinderei & Farbenfachgeschäft Schwab, Grüngenstrasse 19, 4416 Bubendorf, Telefon 061 933 01 60 www.buchbindereischwab.ch

Brückensanierung in Ziefen Zurzeit sind in Ziefen die Sanierungsarbeiten für die unter Schutz stehende, über 170 Jahre alte Steinbogenbrücke über die Hintere Frenke zum Dorfteil Kirchgasse (auch «Tumeten» genannt) angelaufen. Die Gemeindeversammlung vom 25. März 2019 hat dafür ei-

nen Kredit von 355 000 Franken bewilligt. Der Steinmetzverband Nordwestschweiz wird die nötigen Spezialarbeiten fachmännisch ausführen. Damit der Verkehr gewährleistet ist, musste eine Notbrücke über den Bach erstellt werden. FRANZ STOHLER

In kurzer Zeit wurde eine Notbrücke erstellt, um den Verkehr aufrecht zu erhalten. FOTO: Z VG

Aktuell

Öpfelhüsli

Station Lampenberg

Fam. Lüthi

4433 Ramlinsburg

Neue Ernte 14 Sorten Äpfel 5 Sorten Birnen 12 Sorten Most gesund / frisch / regional Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Fam. Lüthi

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Veranstaltungen Das Künstlerensemble Flex Collectivo aus Basel mit Ilja Baumeier (Sprechtheater) und Yannick Frich (Video & Live-Musik) unter der Regie von Kaija Ledergerber zusammen mit Lua Leirner (Gebärdensprache) bringt den Theaterklassiker «Werther» nach dem bekannten Briefroman «Die Leiden des jungen Werther» von Johann Wolfgang von Goethe im Marabu Gelterkinden auf die Bühne. Das Theater thematisiert die Geschichte einer unglücklichen Liebe, die sich zu einem Drama entwickelt. Das multimediale Experimental-Theaterstück ist gemacht für hörende, gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen mit Lautsprache, Gebärdensprache, Übertitelung, Video und Live-Musik. Samstag, 19.10.19, 20.15 Uhr.


Region Liestal Vom New Age nach Bethlehem pr. Zoë Bee kam als viertes Kind im Kanton Bern im Dezember 1954 zur Welt; eigentlich wollten die Eltern keine Kinder mehr. Fast wöchentlich wurden alle Kinder vom Vater geschlagen. Als Kind wurde sie mehrfach missbraucht. So probierte sie vieles aus, um inneren Frieden zu finden. Sie besuchte Kurse in Meditation, Yoga, Schamanismus und Channeling. Letztendlich findet sie in Jesus Christus zur inneren Ruhe und Zufriedenheit. Ihre Biografie nennt sie «Lichtfängerin – mein langer Weg vom New Age nach Bethlehem». Am Mittwoch, 24. Oktober, um 19.30 Uhr wird Zoë Bee im Kulturhotel Guggenheim, Liestal aus ihrem Leben erzählen. Musikalisch wird der Anlass von Zippora Buser & Band umrahmt. Die Veranstaltung findet im Rahmen von «Arche im Klang» statt, organisiert von der Arche Buchhandlung Liestal. Siehe auch www.arche-liestal.ch.

Zoë Bee.

FOTO: Z VG

ObZ 17. Oktober 2019

Die Band aus dem Baselbiet

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Filet of Soul spielt «Swing, Pop and more …» Die Spuren von «Filet of Soul» gehen bis in die Mitte der 80er-Jahre zurück. Aus dieser Anfangszeit sind heute noch Heinz Lerf und Daniel Roth dabei. Der Name ist in Anlehnung an das gleichnamige Jazz-’n’-Blues-Lokal in New Orleans im Bond-Film «Live and Let Die» entstanden. Nach einer künstlerischen Pause gab es 1996 ein Comeback mit neuem Repertoire. Zu den Gründungsmitgliedern kamen 2002 Niggi Lüthi

(Piano), Andreas Reumer (Bass), Urs Bürgi (Drums) und 2011 Jürgen Köhler (Pos/Sax/Clar) dazu. Seit 2015 spielt Mike Mathys die Leadgitarre. «Filet of Soul» spielt Swing, Pop, Rock und Latin, eigenständig arrangiert und stets serviert mit einem Augenzwinkern. Filet of Soul werden am 31. Oktober um 19.30 Uhr in Lausen im Gemeindesaal musikalisch abheben (freier Eintritt). LAUSEN KULTURELL

Filet of Soul

FOTO: Z VG

Kiwanis Club ermöglicht Herbstferien

«Mit Ferienbatzen Freude bereiten» hiess das Motto des Kiwanis Clubs anlässlich des Liestaler Stedtli-Festes. So konnten in der Cüpli-Bar Spenden von Festbesuchern im Gesamtbetrag von 3000 Franken generiert werden. Dieser Betrag wurde durch Entnahme aus der Clubkasse verdoppelt. Am 3. Oktober war es dann soweit. Im Rahmen der Ferienwoche auf dem Leuenberg oberhalb Hölstein konnte Clubpräsident Andreas Noth einen Check in der Höhe von 6000 Franken dem Präsidenten des Vereins insieme Baselland, Robert Ziegler, überreichen. Die Freude bei den 44 Feriengästen sowie beim Betreuerteam anlässlich der Herbstferienwoche 2019 war riesig. Ziegler bedankte sich beim Kiwanis Club Liestal und wies auf den hohen Stellenwert der Tätigkeit des Vereins bei der Förderung von Menschen mit einer geistigen und/oder anderen Behinderung hin. Die gute Stimmung in der Ferienwoche auf dem Leuenberg vom 29. September bis 5. Oktober Anzeige

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Stammtisch der EVP Liestal mit Frauenpower Im Restaurant Falken organisierte die EVP Liestal einen Stammtisch. Das ist jeweils eine gute Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und um auch über spannende Wahlthemen zu

diskutieren, ganz nach dem Moto «aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt». Informationen zur EVP Liestal erhalten Sie auf der Website: www.evp-liestal.ch. EVP LIESTAL

Checkübergabe durch Andreas Noth, Kiwanis Club Liestal (links), an Robert Ziegler, Präsident Verein insieme Baselland, anlässlich der Herbstferienwoche auf dem Leuenberg. FOTO: Z VG 2019 dokumentiert das Bedürfnis nach erholsamen und erlebnisreichen

Momenten in dieser schönen JuraLandschaft. PAUL D ALCHER

Am Stammtisch dabei: Susanne Flückiger, Martha Haller und die Nationalratskandidatinnen Elisabeth Augstburger, Andrea Heger und Sonja Niederhauser. FOTO: Z VG


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ObZ 17. Oktober 2019

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Studienteilnehmer gesucht Gespräch und Akupunktur 25 × à 30–40 Min. wöchentliche Termine akupunkturfarbtherapiepraxis.ch Liestal ¾ 079 942 18 22 ¾ Hilda Molnar

Aus SKF Motion Technologies wird Ewellix

Detailhandel

Nachhaltigkeit beginnt im Laden Wie beeinflusst unser Konsumverhalten die Umwelt? Die Ausstellung «Clever» an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz gibt Antworten. BEAT EGLIN

Die Stiftung Biovision will die Konsumenten mit ihrer Ausstellung «Clever» für einen nachhaltigen Konsum von Lebensmitteln sensibilisieren. Der Griff ins Lebensmittelregal hat grosse Auswirkungen und direkten Einfluss auf den Zustand unserer Umwelt. In einem Musterladen mit alltäglichen Produkten, die man auch tatsächlich in unseren Geschäften kaufen kann, wird deren Nachhaltigkeit bewertet. Die Besucher schlendern durch den «Clever»-Laden und stellen sich ihren Warenkorb zusammen. Die Überraschung kommt an der Kasse. Dort ist nicht etwa der Preis entscheidend. Jedes Produkt wurde auf seine Nachhaltigkeit bewertet. Der Kassenzettel zeigt schwarze, grüne und rote Zeilen. Je nach dem, woher ein Getränk und seine Zutaten kommen und wie das Recycling funktioniert, kann durchaus eine Aludose ein besseres Ergebnis erzielen als eine Pet- oder Glasflasche. Regionale Erdbeeren, Obst oder Gemüse schneiden in der Hochsaison und wenn es regional produziert sehr gut ab. Erdbeeren im Dezember und Äpfel nach einer monatelangen Einlagerung erzielen weniger Punkte. Das gleiche Produkt wird also je nach Herkunft, Jahreszeit

Welche Produkte sind besser?

und Lagerung unterschiedlich bewertet. Dieses Bewusstsein will man der Bevölkerung wieder näherbringen. Je mehr Konsumenten ihr Verhalten ändern, desto grösser sind die Auswirkungen auf die Umwelt. Mit dem Kassenzettel bekommt der Kunde eine Spinnennetz-Grafik, die sechs Kriterien bewertet. Je grösser die Fläche wird, desto besser steht man da. Beurteilt wird der Einfluss auf das Klima. Dazu gehört der Transport. Verschmutzung und Ressourcenverbrauch

FOTO: B. EGLIN

sind weitere Faktoren. Wussten Sie, dass für die Produktion von einem Kilogramm Bananen bis zu 1000 Liter Wasser benötigt werden? Sozialverträglichkeit und Tierhaltung (z. B. Kinderarbeit), Lebensgrundlage (Bildung, Verarbeitung) und Biodiversität sind weitere Bewertungspunkte. Nachhaltigkeit zu leben ist nicht einfach. Wer sich aber an einige Regeln hält, erreicht schon sehr viel: 1. Nur einkaufen, was man wirklich braucht.

2. Weniger Fleisch und Fisch essen. 3. Regionale und saisonale Produkte einkaufen. 4. Nachhaltigkeitslabel beachten. 5. Produkte mit Palmöl meiden. Die Ausstellung «Clever» ist an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz vom 8. Oktober bis 23. November von Montag bis Freitag (12 bis 18 Uhr) und am Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Anmeldung für Schulen und Gruppen: 044 512 58 20, m.haab@biovision.ch.

Nach 19 Jahren in der SKF-Gruppe wurde SKF Actuation System (Liestal) AG als Teil von SKF Motion Technologies im Dezember 2018 durch Triton Partners übernommen. Jetzt vollziehen die Gruppe den nächsten Schritt auf ihrem Weg und präsentieren ihren neuen Namen und ihren neuen Markenauftritt. Der neue Firmenname ist Ewellix. Das Unternehmen wird sich auch weiterhin auf seine Kernbereiche konzentrieren. Dazu gehören unter anderem die industrielle Automatisierung, die Medizintechnik, die mobilen Anwendungen sowie der kontinuierliche Ausbau mit seinen Vertriebspartnern. Die Gruppe unterhält neun Fertigungszentren in Europa, Nordamerika und Asien sowie 16 Vertriebsstandorte weltweit und beschäftigt mehr als 1400 Mitarbeiter. Bei der Entwicklung praktischer Lösungen kooperiert Ewellix eng mit Kunden aus der Automatisierungsbranche. Dazu gehören beispielsweise integrierte Systeme, die die Reichweite von kollaborativen Robotern erweitern. Ausserdem arbeitet das Unternehmen daran, Fluidtechnik durch elektromechanische Lösungen zu ersetzen. Diese bieten eine weitaus bessere Leistung, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit. OBZ

Liestal erstrahlt

In diesen Wochen werden die Befestigungen und Seile der Liestaler Weihnachtsbeleuchtung repariert, damit sie plangemäss am 29. November eingeschaltet werden kann. KMU Liestal bittet weiterhin um Spenden: CH85 0076 9204 6843 2200 3, Vermerk: Weihnachtsbeleuchtung. OBZ

Startups unter der Lupe

Sechs Fragen an approvals.cloud Julian Hundeloh hat seinen Hintergrund im Bereich IT und Betriebswirtschaft. Während neun Jahren arbeitete er als Berater bei SAP, einem Unternehmen aus Deutschland, das betriebswirtschaftliche Software zur Verfügung stellt. Seit 2017 ist Julian als Freelancer für mobile Anwendungen tätig und konzentriert sich in seiner Freizeit auf die Entwicklung einer Plattform namens approvals.cloud. Approvals.cloud bietet Entscheidungsträgern eine App, mit der sie neu in einem zentralen Posteingang alle Entscheidungen innerhalb des Unternehmens treffen können. Bei vielen Un-

Julian Hundeloh.

FOTO: ZVG

ternehmen sind sehr viele Systeme implementiert, bei welchen eine separate Systemanmeldung erforderlich ist. Dadurch geht viel Zeit verloren und der gesamte Prozess verlangsamt sich im Betrieb. Es fehlt eine einheitliche Schnittstelle. Mit approvals.cloud werden Genehmigungen aus allen angeschlossenen Systemen in einer App für den Browser und das Smartphone modern aufbereitet – der Entscheidungsprozess spart Zeit und Nerven. Welches Ziel möchten Sie mit Ihrem Startup erreichen? Julian Hundeloh: Mein letztendliches Ziel ist es, mich meinem Projekt approvals.cloud Vollzeit widmen zu können. Ich möchte mein Startup organisch wachsen lassen und ein kleines Team aufbauen. Aktuell habe ich noch keine Kunden für approvals.cloud, daher ist es schwierig, sich vorzustellen, wie sich das Projekt konkret weiterentwickelt. Prinzipiell kommen eher grössere Unternehmen in Frage, weil da vermehrt unterschiedliche Systeme genutzt werden und der Entscheidungsprozess komplexer ist. Ich strebe an, Anfang 2020 meine Lösung beim ersten Kunden einzusetzen. Dann könnte ich gemeinsam als Innovationspartner das Produkt weiterentwickeln. Erste Interessenten gibt es bereits, ich hoffe da-

her, dass 2020 ein realistisches Ziel ist. Was war der Moment, in dem Sie wussten, dass Ihre Idee jetzt real wird? Es gab keinen spezifischen Moment, sondern ich konnte das Bedürfnis für meine Lösung in meiner Zeit als Berater bei SAP wiederholt bei Kunden erkennen. So habe ich mich entschieden, loszulegen und zu beobachten, wie sich das Projekt entwickelt. Ich bin ja weiterhin als Freelancer tätig und überzeugt, dass eine Lösung dringend benötigt wird – die Manager als Endkunden wären sehr dankbar, wenn sie ein Tool wie approvals.cloud nutzen könnten. Wie viele schlaflose Nächte hatten Sie bisher? Schlaflose Nächte hat mir approvals.cloud sicherlich schon bereitet, aber nicht im negativen Sinne. Man verbringt als Jungunternehmen viel Zeit damit, über Problemlösungen nachzudenken, oft auch abends. In meinem Fall sind das vor allem technische Probleme, aber auch rechtliche Fragen. Welche Wissenslücken mussten Sie auf Ihrem Weg zum eigenen Unternehmen schliessen? Wissenslücken gab es einige. Gerade wenn man an etwas Neuem arbeitet, muss man regelmässig neue Probleme

lösen. Wissenslücken gab es bisher vor allem im rechtlichen Bereich, das ist ein sehr aktuelles Thema für mich. Momentan bin ich mit einer Firma im Gespräch, die gerne mein Produkt vertreiben möchte. Somit könnte ich den Vertrieb auslagern, muss mir aber dafür im Klaren sein, wie man das rechtlich überhaupt definiert. Unterstützung hole ich mir in Seminaren für Startups und ich konnte kürzlich mit einem Experten für Rechtsfragen zusammensitzen. Dieser Kontakt hat sich über die Startup Academy Liestal ergeben und war sehr wertvoll, um meine Bedürfnisse zu ermitteln. Was glauben Sie, welchen Umsatz macht Ihr Startup in zehn Jahren? Da ich mir noch nicht ganz im Klaren bin, wie das Pricing und mein Finanzplan aussieht, ist diese Frage schwierig

zu beantworten. Optimalerweise wünsche ich mir, ungefähr gleich viel zu verdienen wie in meiner Freelancertätigkeit. Diese beiden Situationen kann man aber nicht direkt vergleichen, da die Motivation für mein eigenes Projekt vollkommen anders aussieht. Was war seit der Unternehmensgründung die grösste Überraschung? Eigentlich nur, dass es mehr Zeit in Anspruch nimmt, als ich ursprünglich gedacht hätte. Das Projekt approvals.cloud gibt es ja mittlerweile schon seit knapp zwei Jahren und am Anfang dachte ich, dass es sich schnell abschliessen lässt. Aber ich entdecke immer wieder neue Punkte, an denen ich feilen möchte. Solange die Motivation noch da ist, stimmt es für mich. INTERVIEW: MIRJA BARTH, IEU KOMMUNIKATION AG

Startup Academy Liestal In der Interviewreihe «Startups unter der Lupe» werden Jungunternehmen aus dem Begleitprogramm der Startup Academy Liestal vorgestellt. Die Startups beantworten dabei sechs Fragen rund um die Unternehmensgründung. Startups fördern und zum Erfolg bringen – das ist das Ziel der Startup

Academy Liestal. Mit einem umfassenden Begleitprogramm werden zündende Geschäftsideen individuell unterstützt. Mehr Infos zu Verein, Veranstaltungen und Workshops unter: www.startupacademy.ch/liestal


S Gwärb vo Lieschtel und Umgäbig

ObZ 17. Oktober 2019

Basler Gewerbetagung

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Bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen Malwettbewerb

Der Gewerbeverband Basel-Stadt und die Wirtschaftskammer Baselland kritisieren Überregulierungen.

Mit Kindern zu einer biblischen Geschichte malen. Dienstag, 22. Oktober 2019, 14.00–18.00 Uhr, Arche Liestal

Arche im Klang – Zoe Bee

mit ihrem Buch «Lichtfängerin – Mein langer Weg vom New Age nach Bethlehem». Musikalisch umrahmt mit Zippora Buser & Band

BEAT EGLIN

In Stadt und Land haben die Wirtschaftsverbände die gleichen Probleme. Überregulierungen, immer mehr Gesetze und Vorschriften sowie Verbote behindern die Unternehmen mehr als sie zu fördern. Der Einladung von Gastgeber Marcel Schweizer, dem Präsidenten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt, zur jährlichen Gewerbetagung Anfang September folgten neben 400 weiteren Besuchern auch die beiden Baselbieter Andreas Schneider (Präsident der Wirtschaftskammer Baselland) und Landratsvizepräsident Heinz Lerf. Marcel Schweizer sprach die Schlagzeilen zum neuen Biozentrum an, die dieses und letztes Jahr etwa gleich lauteten. Es werden immer weitere Schäden entdeckt und die Eröffnung muss weiter verschoben werden. Er beanstandete das Beschaffungswesen und die Auftragserteilung an die «vermeintlich billigsten Anbieter». Auch die zunehmende Papierflut und Bürokratie kritisierte er mit «Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare!». Auch das angedachte Verbot von Individualverkehr sei für Gewerbe und Private unhaltbar. Verbandsdirektor Gabriel Barell sprach von jährlich 60 Milliarden Franken. So hoch schätzt er den Betrag «für die Erfüllung von Regulierungen». Diese bezeichnet er als «Zeitfresser, Ressour-

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19.30 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal

Kalligrafie und Handlettering* Einblicke in Kalligrafie und Handlettering sowie selber ausprobieren unter der Leitung von Regula Monnet. Donnerstag, 24. Oktober 2019, 14.00–18.00 Uhr, Arche Liestal

Einschliessen und Geniessen* Apéro an der Basler Gewerbetagung.

FOTOS: B. EGLIN

Büecherlade zur Arche – Kanonengasse 6, 4410 Liestal 061 921 49 57, arche.liestal@bluewin.ch

Erfolgsfaktor Mensch Tag der Wirtschaft am 21. November

Marcel Schweizer (Präsident Gewerbeverband BS) begrüsst Landrats-Vize Heinz Lerf und Andreas Schneider (Präsident Wirtschaftskammer BL).

cenfresser und Geldfresser». Besonders benachteiligt sind die kleinen Betriebe, denn die bürokratischen Hürden

haben Fixkostencharakter und belasten Schweizer Unternehmer mit monatlich 50 Arbeitsstunden.

Neue Weihnachtsmarkt-Leitung Fast 100 Standbetreiber haben sich für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Liestal angemeldet. Für die Organisation ist neu der Eventmanager Ueli Vögtlin verantwortlich. Er übernimmt diese Auf-

gabe von Vreni Büchi, die sich nach vielen Jahren verdient zurückzieht. Öffnungszeiten: 11. bis 15. Dezember, Mi–Fr 11–20, Sa 9–20, So 11–18 Uhr. Während des Weihnachtsmarkts sowie

vom 20. bis 22. Dezember wird wieder ein Gratis-Heimfahrservice angeboten. Am 15. und 22. Dezember ist verkaufsoffener Sonntag. Empfohlene LaOBZ den-Öffnungszeiten: 12–18 Uhr.

Publireportage

Vorsicht Asbest pr. Asbest ist aus den Köpfen vieler Menschen verschwunden, obwohl dieses lebensgefährliche Material noch in vielen Gebäuden verbaut ist. Erst 1990 wurde der Einsatz verboten. Bis dahin wurde es an vielen Orten eingesetzt. Asbest ist feuer-, hitze- und säurebeständig, verbundfähig und weist eine hohe elektrische sowie thermische Isolierfähigkeit auf. Aufgrund dieser Eigenschaften wurde das Material an vielen Orten

Sie stöbern in den Büchern und geniessen die Arche an Leib und Seele. Freitag, 25. Oktober 2019, 18.00–22.00 Uhr, Arche Liestal *Bitte mit Anmeldung in der Arche! Alle sind eingeladen, wir freuen uns über zahlreichen Besuch. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Kollekte ist erwünscht.

schaftsminister, als Hauptreferenten gewinnen. Mit Impulsreferaten von Daniel Bloch, CEO Chocolats Camille Bloch SA; Dr. David Bosshart, CEO Gottlieb Duttweiler Institut; Birgit Gebhardt, Trendexpertin und Mike Schwede, Digital Strategist/Entrepreneur, werden einige Beispiele am Tag der Wirtschaft vorgestellt. Das detaillierte Programm finden Sie unter www.tag-der-wirtschaft.ch. Durch den Abend führt Rainer Maria Salzgeber. Bereits ausgebucht ist das exklusive «Networking-Dinner» mit rund 750 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Das Menü wird von Sternekoch Flavio Fermi (Osteria TRE, Bad Bubendorf Hotel) und Pâtissier-Weltmeister Rolf Mürner kreiert. OBZ

Werden Sie der Held für andere!

Massagekurs Akupunktur Farbtherapie Praxis in Liestal

eingesetzt: In Wand-, Boden und Deckenbelägen, für Elektroinstallationen, Isolationen und auch Fenster, Fassaden und Dächer. Deshalb begegnen auch die Dämmungs- und Abdichtungsspezialisten von Böhi+Wirz dem tückischen Material immer wieder. Gesundheitsbewusste Renovationsarbeiten Die Asbestfasern sind für den Men-

Dachsanierung Bauka-Halle Orismühle, Nuglar.

Der Tag der Wirtschaft findet dieses Jahr am 21. November bereits zum siebten Mal in Folge in der St. Jakobshalle in Münchenstein statt. Der Abend steht dabei unter dem Motto «Erfolgsfaktor Mensch». Dabei stehen nicht graue Theorie, sondern konkrete Anwendungen im Zentrum. Die Digitalisierung ist derzeit in aller Munde, doch erst der Mensch ermöglicht eine erfolgreiche Transformation. Die Mitarbeitenden sind der eigentliche Schlüssel zum Gelingen. Anhand konkreter Beispiele werden in zehnminütigen Impulsreferaten erfolgreiche Umsetzungen aus dem Bereich Personal-Management aufgeführt. Für dieses hochaktuelle Thema konnten wir Bundesrat Guy Parmelin, den Schweizer Wirt-

FOTO: ZVG

schen ungefährlich, so lange sie fest gebunden sind. Sobald sie jedoch bei Umbau- und Renovationsarbeiten freigesetzt und eingeatmet werden, gefährden sie die Gesundheit stark. Arbeiten mit Asbest sind deshalb aufwändig und für den Kunden in der Regel teuer. Auch auf der Bauka-Halle in Nuglar bestand die Bedachung aus asbesthaltigen Platten. Bei der Sanierung des Daches durften die Handwerker von Böhi+Wirz diese weder zerschneiden, noch zerbrechen oder verkleinern: Die Platten mussten am Stück vom Dach entfernt werden. Eine aufwändige Arbeit. Durch den Einsatz eines Kranes, mit dem die Bedachungselemente am Stück vom Dach gehoben wurden, konnten die Dachdecker effizient arbeiten und jederzeit die Gesundheit schützen.

Böhi + Wirz AG, Oristalstrasse 95 061 921 23 90, office@boehi-wirz.ch www.boehi-wirz.ch

pr. Wollen Sie anderen Menschen helfen, ihre Gesundheit, Vitalität und ihr Wohlbefinden nachhaltig positiv zu fördern? Wollen Sie in anderen Freude, Glücksgefühle und Erholung auslösen? Dann sind Sie die Heldin, der Held für geplagte Menschen! Sie lernen, den Körper des Menschen achtsam mit essenzreichen Ölen, natürlich hergestellten Aromadüften und Kristallen wieder zurück in die Balance zu bringen. Balance bedeutet, dass Sie ihren Klienten helfen, wieder die innere Ruhe zu finden, ausgeruht zu fühlen und von der Liebe berührt zu werden. Ich liebe die Chakra-Balance-Massage, weil die Klienten bereits während des Termins die ersten Wirkungen erfahren. Sie werden entspannter, der Blutdruck senkt sich und dank der Ausschüttung von Endorphinen, können auch Schmerzen verschwinden. Zeitgleich werde ich selbst gestärkt. Die verwendeten Produkte ziehen über meine Hände in die

Massagekurs im November.

Haut ein und leisten ihre Heilarbeit an mir. Wie hört sich das für Sie an? Das ist doch der Hammer und Sie als Masseurin, als Masseur werden dafür noch bezahlt! Ich möchte Sie für diesen Massagekurs gewinnen, weil wir gemeinsam mehr Menschen aus ihrem Leiden wie Bluthochdruck, Migräne, Schwindelanfälle, Angstattacken, Depressionen, Essstörungen, Hoffnungslosigkeit, Zurückgezogenheit, Selbstzweifel etc. befreien können, statt ihrem Schicksal zu überlassen. Dass Sie bis hierher gelesen haben, zeigt mir, dass auch Sie sich immer wie gesünder fühlen wollen und das bedeutet mir sehr viel! Ich freue mich auf Ihre Kursteilnahme. Kurs 1: 12. bis 14. November Kurs 2: 19. bis 21. November Anmeldung über www.akupunkturfarbtherapiepraxis.ch Hilda Molnar, Akupunktur Farbtherapie Praxis, 4410 Liestal, 079 942 18 22.

FOTO: ZVG


Veranstaltungen

ObZ

17. Oktober 2019

12

Jodlerobe Waldenburg

Samstag, 19. Oktober 2019, 20.00 Uhr Motto: «Vor der Schüre» Gastformationen:

Jodlergruppe Simmefall und Kindertrachtengruppe Tanz mit dem SQ Aemmegruess Türöffnung 18.30 Uhr Barbetrieb bis 2.00 Uhr

Restaurant Des Alpes Taverne, Langenbruck Nehmen Sie Platz am Feuer, fühlen Sie sich wie in den Ferien. Ihre Familien-, Firmenfeier können Sie ab 20–35 Personen in unserem rustikalen Lokal in geschlossener Gesellschaft feiern. Info: www.des-alpes-taverne.ch Tel. 062 390 17 50

Heimatabend in Langenbruck

Samstag, 26. 10. 2019 Theater: «De Häfelibrönner vo Bätziwil» Lustspiel in drei Akten mit Gesang von Josef Brun Vorprogramm: Duett Eva Bürgin und Claudia Steger Tanzmusik: Örgelifäger, Brenzikofen Tombola und Bar Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr Beginn 20.00 Uhr Eintritt Fr. 12.– Achtung Vorverkauf für die Abendvorstellung ab Montag, 21. 10., bis Freitag, 25. 10. 2019, täglicR 9.00 bis 11.00 URr bei Regula PortmannP Telefon 061 963 00 43, hofspittel@bluewin.ch Nachmittagsvorstellung Samstag: Türöffnung 13.00 Uhr, Theater 13.30 Uhr Sonntag, 27. 10. 2019: Vorprogramm: Chinderchörli Bölchenfluh, Langenbruck Zweitaufführung Theater: Türöffnung ab 12.00 Uhr Beginn Programm 13.00 Uhr Auf Ihren Besuch freut sich der Bergbauernverein Langenbruck und Umgebung.

Bräute

Ein Musikmilchtheater mit Charlotte Wittmer Theater im Pfarrhauskeller Waldenburg

Freitag, 18. Oktober 20.13 Uhr Eintritt frei – freiwilliger Austritt


ObZ

17. Oktober 2019

13

Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden

Virtuose holt alles aus dem Fagott

Ormalingen Gemeinde Ormalingen

Sissach Sergio Azzolini und sein Ensemble spielen Barockmusik in der Oberen Fabrik Star-Fagottist Sergio Azzolini hat mit seinem Ensemble L’Onda Armonica gezeigt, was sich aus dem Fagott alles herausholen lässt. Das Publikum war entzückt. Eigentlich wollte er Kunstmaler werden. Aber in Bozen gab es damals keine Kunstschule. Also belegte Sergio Azzolini den einzigen freien Platz an der Musikschule der Südtiroler Landeshauptstadt – und diesen Platz gab es nur in der Fagott-Klasse. Heute nennt es der 52-jährige Musiker einen «Zufall», dass er mit elf Jahren zu jenem Instrument gefunden hatte, das ihn zu einem internationalen Star der Fagott-Musik gemacht hat. Azzolini ist Träger vieler Preise und tritt in vielen Ländern und unterschiedlichsten Formationen auf. Im Jahr 2013 gründete er sein eigenes Barock-Orchester L’Onda Armonica (Welle der Harmonie), welches 2015 ihre erste CD mit Fa-gott-Konzerten von Antonio Vivaldi (1678–1741) herausgab. Ein Instrument auch für Sissach Wer das Fagott bisher nur als Begleitinstrument in Symphonie-Orchestern gekannt hat, musste am Konzert der Reihe Klanglichter in der Oberen Fabrik Sissach umdenken: «Das Fagott kann alles», brachte es Azzolini auf den Punkt. Die Stimmlagen reichen vom Bass, über den Bariton und Tenor bis zum Alt. Längst hat sich dieses im 16. Jahrhundert erfundene entwickelte Holzblasinstrument als Universal-Instrument etabliert, das auch in Blasmusiken wie jener des Musikvereins Sissach zu finden ist. Auch an der Regionalen Musikschule Sissach lernen Kinder dieses faszinierende Instrument. Eines von ihnen, ein Junge, war am Konzert in der Oberen Fabrik und hat sich von Azzolini inspirieren lassen. Kraftvolles Spiel mit vollem Körpereinsatz Sergio Azzolini spielte mit L’Onda Armonica Musik des böhmischen Komponisten Jan Zelenka (1679–1745) und des deutschen Komponisten Johann Friedrich Fasch (1688–1758). Zelenkas Mu-

Tag der offenen Tür im Bodenacker Die Gemeindeversammlung hat im vergangenen Jahre dem Bau eines neuen Schulhauses zugestimmt. Im August 2019 konnte das Gebäude bereits seinem Bestimmungszweck übergeben werden. Wir möchten der Bevölkerung die Möglichkeit bieten, den Neubau wie folgt zu besichtigen: Freitag, 18. Oktober 2019, 15.00 – 18.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch. SCHULE ORMALINGEN SCHULRAT ORMALINGEN GEMEINDERAT ORMALINGEN

Das Ensemble L’Onda Armonica mit (v. l.) Francesco Galligioni, Paola de Piante Vicin (Intendantin Klanglichter-Konzerte), Sergio Azzolini, Sonoko Asabuki, Giovanni de Angeli, Diego Cantalupi und Giuseppe Falco. FOTOS: TH. LÜTHI sik drücke Leiden aus, sagte Azzolini, was in der Sonate F-Dur für zwei Oboen, Fagott und Basso Continuo (Cello und Theorbe, ein Lauteninstrument) deutlich zu hören und zu spüren war. Azzolini holte in den drei Sätzen dieser Komposition alles aus seinem Instrument. Nach eher langsamen und bedächtigen zwei Sätzen kam im dritten Satz (Allegro) ein äusserst kraftvolles und teils sehr schnelles Spiel zum Ausruck, das vor allem von Azzolini vollen Körpereinsatz abforderte. Die F-Dur-Sonate gehört zu den Triosonaten von Zelenka (Zelenka-Werke-Verzeichnis 181), die durch ihren musikalischen Anspruch und ihren Farbenreichtum als Schlüsselwerke des Komponisten gelten. Auch in den ersten beiden ZelenkaSonaten des Konzerts stand das Fagott im regen Austauch mit den beiden Oboen (Giovanni de Angeli und Giuseppe Falco) sowie dem Cello (Francesco

Galigioni) und der Theorbe (Diego Cantalupi), welche den Basso Continuo spielten. Die Intensität des Spiels erforderte vom Publikum einiges an Höranstrengung. Stampfendes Publikum In der Sonate F-Dur von Johann Friedrich Fasch (1688–1758) kam anstelle einer Oboe die Violine auf die Bühne, gespielt von der Japanerin Sonoko Asabuki. Fasch war weniger bekannt als Zelenka, bereicherte die Barockmu-sik aber nicht weniger. L’Onda Armonica wusste die vielfältigen Klangfarben auch dieses Komponisten in allen ihren Schattierungen in perfektem Zusammenspiel virtuos auszudrücken. Die Besucherinnen und Besucher waren von dieser Musik begeistert und stampften zum Applaus mit ihren Beinen auf den Boden. «Barockmusik berührt mich sehr», sagte Azzolini nach dem Konzert. Sie

2019 wurde neben Spass und Kameradschaft ein komplettes Konzertprogramm unter dem Motto «Colours» einstudiert. Da bekanntlich die Musik keine Grenzen kennt, wurden auch französisch sprechende Jugendmusikschüler aus der Region Ballaigues-VallorbeLignerolle mit ihren Holzinstrumen-

THOMAS LÜTHI

Sergio Azzolini: «Das Fagott kann alles».

Daniela Schneeberger ist topaktuell. Wo immer das verantwortungsvoll machbar ist, räumt sie der Wirtschaft Steine aus dem Weg. Sie kennt die Hindernisse und ihre Wirkung aus eigener Erfahrung und kann schon mal ungeduldig werden. Sie weiss um die Bedeutung einer ökologischen und energieeffizienten Wirtschaft. Aber unbegrenztes Wachstum ist nicht ihre Sache, doch die Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts beispielsweise sehr. Oder die Förderung selbst genutzten Wohneigentums. Praktische Vernunft kommt bei ihr immer vor einer komplizierten Ideologie. Ihre Stimme stärkt im Ständerat jene, die über vorgefasste Meinungen hinweghüpfen können. Sie ist fassbar und umgänglich und geht mit Leichtigkeit auf die Menschen zu. Ich kann sie zur Wahl in den Ständerat nur empfehlen. ROLF GRAF, MAISPRACH (PRÄSIDENT BAUUNTERNEHMER REGION BASEL)

Willkommen zurück

Jugend-Musiklager der Future Band im Waadtländer Jura 43 Jugendliche aus dem oberen Homburgertal, Rünenberg, Kilchberg, Zeglingen, Wisen und St. Pantaleon verbrachten das traditionelle Jugend-Musiklager der Future Band in Ballaigues (VD) im Waadtländer Jura. In der abwechslungsreichen Lagerwoche vom 28. September bis 5. Oktober

sei affektiv, menschlich und erreiche Kinder und Erwachsene. Das Konzert in der vollbesetzten Oberen Fabrik war eindrückliches Zeugnis dafür.

Kein Schnee von gestern

ten ins Konzertprogramm integriert. Die spannenden und vielseitigen Konzerte werden wie folgt gespielt: am Sonntag, 20. Oktober, 10.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Wisen (SO) und am Sonntag, 27. Oktober, 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Buckten. CHRISTIAN WERNLI

Betty und Beat Roth auf ihrer fünfjährigen Weltreise.

Die jungen Musikanten der Future Band.

FOTO: Z VG

Schon über fünf Jahre ist her! Das Reisegefährt stand bereit, vollumfänglich ausgestattet bis ins kleinste Detail, es wollte los, das «Friedli», wie es Betty und Beat Roth originell getauft hatten. Übrigens ganz in blau – wie das traute Eigenheim in Ammel. Der Abschied nahte und als das startklare «Friedli» nach der letzten Weggabelung im Dorf für die Zuschauer nicht mehr sichtbar wahr, kam doch etwas Traurigkeit und ein Hauch von Neid auf. Kurze Zeit später stellte man fest, dass nicht nur das fahrbare Haus «Friedli» und die Reiseroute sorgfältig durchdacht worden

FOTO: Z VG

sind, sondern auch die Kommunikation. So durfte man Betty und Beat neugierig auf der eigenen Homepage verfolgen und sich von den wunderschönen Fotos inspirieren lassen. Der eine oder andere mag auch die diversen Berichte in den Baselbieter Zeitungen gelesen haben. Nun, knapp fünf Jahre später, geben die beiden Heimgekehrten allen die Möglichkeit, bei einer dokumentierten Diashow ihre Reiseerlebnisse hautnah mitzuerleben und sich sogar in den «Friedli» zu setzen. Diashow am Sonntag, 3. November, in Anwil KULTURKOMMISSION AMMEL


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Freitag, 18. Oktober 19.00 Orgel Konzertreihe MOSAIK 20.00 Living Room im Unterrichtshüsli Samstag, 19. Oktober 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 13.20 Forum Kaleidoskop – Besuch Kehrichtverwertungs-anlage Basel, Auskunft und Anmeldung: 061 981 31 38, henri.thommen@bluewin.ch 14.00 Jungschi (am Legotag in Liestal) Sonntag, 20. Oktober 10.00 Sonntagschule im Kirchgemeindezentrum. Kinder sind herzlich eingeladen spannende, biblische Geschichten zu hören, singen, spielen und basteln 10.15 Gottesdienst im Gemeindesaal in Tecknau. Pfr. Eric Hub. Predigt: Matthäus 12, 15ff. Orgel: Adrian Schäublin. Spielecke für kleine Kinder 17.00 Sunntig L Obe. Band – Stille – Gebet. Pfr. Eric Hub. Predigt: Matthäus 12, 15ff. Kollekte: Sonnenhof, Gelterkinden. Fahrdienst: Max Bürgin, 061 981 26 57. Kinderhüäti im Unterrichtshüsli Montag, 21 Oktober 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 22. Oktober 11.00 Gottesdienst im Altersheim Mittwoch, 23. Oktober 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Taizé Feier in der Kirche – Stille-Lieder-Gebet Freitag, 25. Oktober 19.00 Teenie Club. Im Unterrichtshüsli Samstag, 26. Oktober 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli Amtswochen: 7. bis 27. Oktober Pfr. Eric Hub

ObZ 17. Oktober 2019 18.00 Santa Messa Freitag, 25. Oktober 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach 19.30 Konzert Musica Poetica Freiburg Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Freitag, 18. Oktober 19.30 Leitungsteam mit Ressortleitenden Samstag, 19. Oktober Kirchlicher Unterricht (Stapferhaus, Lenzburg) Sonntag, 20. Oktober 10.15 Gottesdienst (Marietjie Odendaal) & Metro

Samstag, 19. Oktober 18.00 MITTI (Teenie-Treff) im Lindenhof, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch Sonntag, 20. Oktober 10.2019, 17.00 Uhr, Abend-Gottesdienst «Sex als Bundeszeichen» im Lindenhof, mit Beni Sutter, Kinder-Gottesdienst parallel, mit anschliessendem Nachtessen www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Samstag, 19. Oktober 10.00 bis 11.30 Stärnschnuppe Treffen im Pfarrhaus Buus

Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 19. Oktober 10.00 Fiire mit de Chline 18.00 Santa Messa Sonntag, 20. Oktober 10.00 Familiengottesdienst zum Erntedank, mitgestaltet von den 4. bis 6. Klässler, anschliessend Apéro 17.15 Kirchenkonzert 18.00 Ökumenischer Schulgottesdienst Erntedank, im Gemeindesaal Böckten Mittwoch, 23. Oktober 9.15 Frauen-Wortgottesdienst

Sonntag, 20. Oktober 19.00 Taizé-Gottesdienst in Maisprach, geleitet von Pfarrer Daniel Hanselmann. Einsingen beginnt um 18.15 55 Plusminus Der Jassnachmittag findet statt am Dienstag, 22. Oktober von 14.00 bis 17.00 im Gemeindehaus in Buus im 2. Stock, Lift vorhanden. Wir freuen uns auf Euch. Hedi Kaufmann-Wirz mit Claudia und Daniel Hanselmann Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Freitag, 18. Oktober 13.30 bis 16.00 Reli-Nachmittag für 5. bis 6. Klässler aus Zeglingen-Kilchberg in der Pfarrscheune Samstag, 19. Oktober 9.00 bis 12.00 Obst- und Gemüsesammlung zum Erntedank 10.00 bis 12.00 Pflanz-Café in der Pfarrscheune Sonntag, 20. Oktober 10.00 Familiengottesdienst zum Erntedank, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer. Anschliessend Zopf und Süssmost auf dem Kirchplatz Montag, 21. Oktober 13.30 bis 16.00 Reli- Nachmittag für 5.bis 6. Klässler aus Rünenberg in der Pfarrscheune

Abschied von La Gomera

pr. Eine Tradition ist zu Ende gegangen. Zehn Jahre Malferien auf La Gomera, vom Malatelier –der BLAUE raum– waren eine tolle Zeit, die nun, wegen der sich anbahnenden Umweltkatastrophe, nicht mehr fortgeführt wird. Mit einer grossen Vernissage verabschieden sich die 14 Maler und Malerinnen von ihrer Mal-Insel auf den Kanaren. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nehmen in ihrem Gepäck nicht nur viele schöne selbstgemalte Bilder mit, sondern auch eine grosse Dosis Wehmut mit in ihre Heimat.

«Eigentlich ist die Finca El Cabrito ein absolut idealer Ort für uns gewesen. Sie war für uns immer ein Rückzugsort in ein kleines Paradies gewesen, indem wir frei und ungezwungen unsere Kreativität ausleben konnten», so die Kursleiterin. Doch angesichts der der Klimakrise werde sie vorläufig keine Malferien anbieten, die nur mit dem Flugzeug zu erreichen sind. Sie wolle als Künstlerin damit ein Zeichen setzen. «Wenn wir die Erwärmung der Erde stoppen wollen, dürfen wir nicht einfach so weitermachen. Ist sie erst

Prediger 3, 1 ff., Bibel

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Schatz, unserem geliebten Mami und Schwiegermami, meinem geliebten «Nomi», meinem geliebten «Vovó Käthi» und unserer Schwester

Bibellesekreis Mittwoch, 23. Oktober, 17.00 bis 19.00. Niklausstube. Thema. Die Bergpredigt.

Katharina «Käthi» Ammann-Graf

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken

Samstag, 19. Oktober 14.00 Jungschar in Wenslingen für alle Kinder ab 8 Jahren, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch

Alles hat seine Zeit. Geborenwerden hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit. Lachen hat seine Zeit und Weinen hat seine Zeit. Tanzen hat seine Zeit und Klagen hat seine Zeit. Suchen hat seine Zeit und Finden hat seine Zeit. Alles hat seine Stunde. Aber alles, was Gott tut, gilt ewig. Man kann nichts dazutun und nichts davonnehmen.

Sonntagsschule für 4 bis 12 Jährige Beginn nach den Herbstferien. Sonntag 20. und 27. Oktober 9.30 Unterrichtszimmer Pfarrhaus.

Freitag, 18. Oktober 18.00 Mädelsabend (Frauentreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Mittwoch, 23. Oktober 14.00 Filmnachmittag im Pfarreisaal (Frauenbund KFB)

Sonntag, 20. Oktober 9.30 Erntedank Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler. Anschliessend lädt die Milchgenossenschaft Wenslingen zum Apéro ein

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden

Jeden Donnerstag um 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof

Dienstag, 22. Oktober 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25

Oltingen–Wenslingen–Anwil

Ökumenischer Kindertreff Mittwoch, 23. Oktober, 14.00 bis 16.00. Im alten Gemeindehaus Wenslingen. Thema: Bartimäus

Samstag, 19. Oktober 9.30 bis 11.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Buus

Sonntag, 20. Oktober 10.15 Kommunionfeier

Mittwoch, 23. Oktober 14.00 bis 16.00 Pflanz-Café in der Pfarrscheune

14

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst im Schulhaus Hemmiken, Pfarrer Detlef Noffke. Im Anschluss «Chillekaffi» 14.00 bis 17.00 Einweihung Begegnungsplatz vor dem Pfarrhaus. Programm siehe Flyer Mittwoch, 23. Oktober 19.30 Uhr, «Theologie Light» im Pfarrhauskeller – Im Mittelpunkt steht der Abschluss der Bergpredigt. Leitung Pfarrer Detlef Noffke

5. 1. 1951 – 10. 10. 2019 Nach einem Leben voller Liebe für die Familie und geduldig ertragener schwerer Krankheit wurde sie von ihren Leiden erlöst. Unsere Gedanken an sie sind voller Wärme, Liebe und Dankbarkeit. Peter Hümbeli Christine, Chris und Sienna Humphries-Vögtli Roland, Mariza und Eric Vögtli Carmen Ammann Sergio Ammann Ihre Schwestern und Brüder sowie Anverwandte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Der Abschiedsgottesdienst ist am Mittwoch, 23. 10. 2019, um 14.30 Uhr. Besammlung in der reformierten Kirche Gelterkinden. Anstelle von Blumen gedenke man der Lungenliga beider Basel, Postkonto 40-1120-0, IBAN CH90 0900 0000 4000 1120 0, mit Vermerk «Käthi Ammann». Traueradresse: Christine Humphries, Seewenstrasse 27, 4146 Hochwald

Donnerstag, 24. Oktober 15.00 Gottesdienst für Bewohner Demenzstation C des Zentrum Ergolz in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 24. Oktober 10.00 Gottesdienst, Diakon Christoph Wiederkehr (Gelterkinden) Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntagsschultag zum Thema: Erntedank mit Besuch auf dem Bauernhof Samstag, 19. Oktober 2019, 10.00 bis 16.00. Anmelden bei Maya Oberli, Wittinsburg MitarbeiterInnenanlass Sonntag, 20. Oktober. Besuch des Kulturweges in den Dörfern Endingen und Lengnau

Orgelkonzertreihe Mosaik Am Freitag, 18. Oktober, um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich zum nächsten Konzert unserer beliebten Orgelkonzertreihe «Mosaik» der evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden ein. Es spielen Susanne Doll, Titularorganistin der Basler Paulus- und Leonhardskirche und Alexandra Weidlich, Organistin der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden und Arlesheim. Ganz nach dem Motto der

Konzertreihe «von der Klassik bis zur Moderne» werden Werke von Johann Sebastian Bach und zwar Teile aus dem 1. Brandenburgischen Konzert (Bearbeitet für Orgel von Susanne Doll) und die für ein Orgelduo geschriebenen Werke vom Holländer Ad Wammes und dem Kanadier Denis Bédard erklingen. ALEXANDRA WEIDLICH UND ADRIAN S CHÄUBLIN

Fesch am Oktoberfest

Sonntag, 20. Oktober 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst mit Taufe von Jan Bruderer. Sohn von Sirnede und Manfred Bruderer-Francisca Cordeiro von Wittinsburg. Pfarrer Markus Enz. Orgel Ilya Völlmin. Kollekte Brot für alle Sonntag, 27. Oktober 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Reformationskollekte Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Sonntag, 20. Oktober 11.00 Erntedankgottesdienst in der Schüüre Wintersingen, Matthias Plattner, Sonja Wieland, Musik: Musikverein Wintersingen An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Der beliebte «Tanznachmittag für Junggebliebene», der jeweils einmal pro Monat im Gemeindesaal Gelterkinden stattfindet, stand unter dem Motto «Oktoberfest». 8 von 67 jung gebliebenen Senioren erschienen dazu in Dirndl und Lederhosen. Die nächsten Daten sind am 14.11. und 12.12. ROSMARIE HAND SCHIN

Leser schreiben um 2° C erhöht, kommt der beste Klimaschutz zu spät. Das Leben auf diesem Planeten ist vom Aussterben bedroht, dies zu retten, das sollte jetzt unser wichtigstes Anliegen sein.» Bei aller Besorgnis, freuen wir uns auf die Kurse hier in Böckten, die nun wieder beginnen. Am 21. Oktober endet die Sommerpause für die Kursblöcke. «Es bereitet mir immer grosse Freude, Menschen auf ihrem persönlichen Malweg zu begleiten», so die Kursleiterin. Die Malkurse finden im Mal-Atelier

in Böckten statt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden individuell unterrichtet, in kleinen Gruppen von maximal sieben Teilnehmern. Die Kurse sind für Mal-Fortgeschrittene, sowie für Mal-Anfänger und Anfängerinnen geeignet. Das Atelier mit Aussicht über das Oberbaselbiet bietet zudem eine schöne und geschützte Atmosphäre, um sich von seiner kreativen Seite kennenzulernen und um sich rundum wohlzufühlen. Infos unter www.derblaueraum.ch, Tel. 061 981 14 74

Fair Play SP

Die Grünen haben in den letzten 20 Jahren Claude Janiak und alle vorangehenden Männerkandidaturen der SP für den Ständerat unterstützt. Jetzt unterstütze ich Maya Graf. Der Ständerat ist ein Männerclub. Es ist an uns, fähige Frauen zu wählen, wenn sie sich zur Wahl stellen. Die Grünen haben eine erfahrene Kandidatin, die in Bern seit vielen Jahren erfolgreich soziale Politik macht. Ihr gehört meine Stimme – für frischen Wind im Männerstöckli. HAYDAR ÖZILHAN, GELTERKINDEN


Gelterkinder

Nachrichten

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Öl-Feuerungskontrolle Messperiode 2019/2020 In der Gemeinde Gelterkinden ist wie bisher der amtliche Feuerungskontrolleur mit der Organisation und Durchführung der Feuerungskontrolle beauftragt: Andreas Bichsel, Sonnenhof, 4460 Gelterkinden, Telefon: 061 981 13 49, Mail: sonnen.hof@bluewin.ch. In der Messperiode 2019/2020 sind die Anlagen südlich der Bahnlinie kontrollpflichtig. Wer die Feuerungskontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur durchführen lassen will, braucht nichts zu unternehmen. Der amtliche Feuerungskontrolleur wird sich direkt beim Anlagebesitzer zur Durchführung der Kontrollmessung melden. Wer die Feuerungskontrolle durch eine Servicefirma ausführen lassen will, hat dies selber direkt oder via Servicefirma dem amtlichen Feuerungskontrolleur bis 15. November 2019 zu melden. Die von der Servicefirma gemessenen Anlagewerte (bei Serviceabos inkl. Feuko – sonst nicht gültig) müssen bis 31. Dezember 2019 beim amtlichen Feuerungskontrolleur sein, ansonsten wird die Anlage durch diesen gemessen. Der Gemeinderat hat die Gebühren wie folgt festgelegt: A) Kontrollmessung durch den amtlichen Feuerungskontrolleur der Gemeinde: CHF 60.– / einstufige Anlage bzw. CHF 100.– / zweistufige oder modulierende Anlage. Diese Gebühr kann dem amtlichen Feuerungskontrolleur direkt bar bezahlt werden. Bei Abgabe eines Einzahlungsscheins werden zusätzlich CHF 5.– erhoben. Bei Versand einer Papierrechnung werden zusätzlich CHF 10.– verrechnet. B) Bearbeitungsgebühr ab 2. Rechnungsversand: CHF 10.–/ Rechnung oder Zahlungserinnerung (Mahnung). C) Deckung des administrativen Aufwandes bei Messungen durch Servicefirmen: CHF 15.– / Anlage. Diese Gebühr wird in der Regel durch die Servicefirma an den/die Anlagebesitzer/in weiterverrechnet. Das Reglement über die Öl- und Gasfeuerungskontrolle der Gemeinde Gelterkinden ist auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch zu finden. Bei Fragen zur Feuerungskontrolle steht der amtliche Feuerungskontrolleur gerne zur Verfügung. Die Gemeindeverwaltung selber gibt keine Auskünfte.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Entsorgung von Sonderabfällen Sonderabfälle aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Dünger, Medikamente oder Quecksilberthermometer sind problematisch für Mensch und Umwelt und müssen separat entsorgt und verwertet werden. Sie gehören nicht in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Grundsätzlich gibt es im Kanton Basel-Landschaft drei Wege, um Sonderabfälle aus Haushalten kostenlos zu entsorgen: 1. Rückgabe in den Verkaufsstellen Hersteller und Handel sind per Gesetz zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet; 2. Abgabe an den kommunalen Sonderabfall-Sammeltagen; 3. Abgabe von Kleinmengen von beispielsweise Medikamenten in Apotheken und Drogerien Bei grösseren Mengen Sonderabfälle aus Privathaushalten, beispielsweise aus Hausräumungen, kontaktieren Sie das Amt für Umweltschutz und Energie in Liestal (061 552 55 05). Sicherer Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt • Nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgen. • Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. • Lagern Sie alle Sonderabfälle in der Originalverpackung. • Lagern Sie alle Sonderabfälle an einem trockenen und sicheren Ort sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern. • Lagern Sie alle Sonderabfälle in einem auslaufsicheren Behälter mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts.

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Gemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden Gemeindeverwaltung

Neue Öffnungszeiten Wahlbüro Die Öffnungszeiten des Wahlbüros am Samstag vor dem Abstimmungssonntag für die persönliche Stimmabgabe wurden angepasst. Neu ist das Wahlbüro wie folgt geöffnet: Samstag vor dem Abstimmungssonntag: 17.00 bis 18.00 Uhr Sonntag des Abstimmungssonntags: 9.30 bis 11.00 Uhr (wie bisher) Wie bisher bitte beachten: Sowohl bei der persönlichen Stimmabgabe an der Urne als auch bei der brieflichen Stimmabgabe ist der Stimmrechtsausweis abzugeben. Bei der brieflichen Abstimmung muss dieser zudem unterschrieben werden. Andernfalls sind die Stimm- und Wahlzettel ungültig.

Genehmigung Änderung Personalreglement Der Regierungsrat hat die von der Gemeindeversammlung vom 19. 6. 2019 beschlossene Änderung von Art. 8 lit. f Personalreglement vorbehaltlos genehmigt und in Kraft gesetzt. Das Personalreglement ist auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch abrufbar.

Die briefliche Stimmabgabe muss bis am Samstag vor dem Abstimmungssonntag, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung eintreffen (rechtzeitige Aufgabe bei der Post oder Einwurf in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung).

Schweizer Erzählnacht Das Motto der Erzählnacht 2019 ist inspiriert vom 30jAHR Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention und lautet: «Wir haben auch Rechte!»

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Altpapiersammlung

AltmetallSammlung

Samstag, 26. Oktober 2019 durchgeführt von Jungwacht und Blauring Gelterkinden.

inkl. Haushalt- und Elektronikschrott

Die Einwohnerschaft wird gebeten, das Altpapier gebündelt und für die Einsammelnden gut sichtbar bis um 8.00 Uhr an den Strassenrand zu stellen. Bei liegengebliebenem Papier bitte Herrn Micha Wiederkehr benachrichtigen: Tel. 078 405 30 04 Auflagen des Altpapierwerks: • In die Sammlung gehören Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte und Schreibpapiere. • Papier immer bündeln. • Keine Tragtaschen, keine Säcke, keine Schachteln. Sie bergen die Gefahr der Durchmischung mit Materialien, die in den Kehricht oder in eine andere Entsorgungskette gehören. • Ins Altpapier dürfen weder Karton noch Verpackungen eingesteckt werden. Diese Materialien können für die Herstellung von Zeitungspapier nicht verwendet werden. Sie beeinflussen die Qualitätsbewertung des Sammelgutes negativ. Korrektes Altpapiersammeln ist sinnvolles Recycling. Besten Dank.

Freitag, 8. November 2019 19.30 bis 23.30 Uhr Möchtest du eine inspirierende Geschichte hören?

Samstag, 19. Oktober 2019, 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Areal der Firma Graf Söhne AG, Allmendstrasse 13, Gelterkinden Altmetall, Haushalt- und Elektronikschrott von Privatpersonen mit Wohnsitz in Gelterkinden werden kostenlos entgegengenommen. Die Sammlung wird von Markus Graf aus Gelterkinden betreut. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu. Für die Abgabe von Grossmengen und Metallabfällen des Gewerbes nehmen Sie ausserhalb der Sammeltage direkt mit Markus Graf, Tel. 079 659 25 15, Kontakt auf. In diesen Fällen wird eine Gebühr erhoben. Es werden auch elektrische Haushaltgeräte und Unterhaltungselektronikgeräte entgegengenommen. Die Firma ist Mitglied der SWICO Recycling. Die Entgegennahme von Elektronikschrott wird auch am Montag, Mittwoch und Freitag angeboten. Anfragen an Markus Graf, Telefon: 079 659 25 15.

Rhododendron-Trekking in Nepal

Komm und verbring einen spannenden Abend in der Bibliothek! Für Kinder von der 3. bis 6. Primarklasse. Anmeldung bis 7. November unter: bibliothek@gelterkinden.ch oder Tel. 061 981 43 81 Teilnehmerzahl beschränkt www.bibliothek-gelterkinden.ch

Jodlerobe pr. Auch in diesem Jahr hat der der Jodlerklub Farnsburg zusammen mit seiner Dirigentin Doris Hirsbrunner wieder ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Mit viel Gesang, zum Teil mit Begleitung der Oberbaselbieter Ländlerkapelle. Dieselbe wird auch für Unterhaltung und Tanz besorgt sein. Als Gastverein konnte der Jodlerklub Farnsburg das bekannte Sunnechörli Zämewürfliwil engagieren. Das Sunnechörli steht unter der Leitung der bekannten Jodlerin und Komponistin Miriam Schafroth. Entsprechend finden sich im Repertoire auch einige Lieder der Bernerin. Aber das Sunnechörli singt auch liebend gerne ältere Kompositionen und Naturjodel. Ab 18.30 Uhr serviert der Jodlerklub Farnsburg Ihnen ein feines Nachtessen, das Sie vielleicht mit einem Kuchen abschliessen. Und auch eine schöne Tombola wartet auf ihre Loskäufer. Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Gelterkinden

Reisen Touristen sind erwünscht nach dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben URSULA HANDSCHIN

Diesen Sommer wars mal umgekehrt. Der nepalesische Trekkingleiter Bhaj KaJJ Tamang, der Einfachheit halber von seiner Gastgeberin Heidi Nissle BK genannt wird, besuchte die Schweiz und ihre Berge. Für ihn war es das zweite Mal. Die vom Himalayagebiet begeisterte Gelterkinderin hingegen wanderte schon mindestens zehnmal dort. Was angefangen hatte in Nordindien, setzte sich in verschiedenen Nepal-Trekkingtouren fort, was Einiges an körperlicher Fitness und Abenteuerfreude erfordert. Die Wege führen steil bergauf und bergab und auf vielen Routen stehen, ausser Zelten, keine bis wenige bequeme Unterkünfte zur Verfügung. Das Glück jedoch, dass Heidi Nissle mit ihrem zuverlässigen Führer und den Trägern eine erfahrene und gut bewährte Begleitung gefunden hatte, liess

Trekkingleiter Bhaj KaJJ Tamang aus Nepal zu Besuch bei Heidi Nissle in Gelterkinden. FOTO: U. HAND SCHIN

sie immer wieder dorthin zurückkehren, in Gruppen, zu zweit und allein. Ebenso der dadurch entstehende Kontakt mit der gastfreundlichen Bevölkerung, die sie diesen Frühling an ein Fest einlud, als sie, der blühenden Rhododendronwäldern und Orchideen wegen, dort unterwegs war. Bei dieser Gelegenheit begegnete die Gelterkinderin den im Erdbeben von 2015 zerstörten Häusern. Daneben hatten die Einheimischen ihre Häuschen, Hotels und Lodges wieder aufgebaut. Neben der Trauer um die 200 in der Katastrophe Verstorbenen sorgen sich die Bewohner um die fehlenden Touristen und die damit verbundenen Einnahmen. Heidi Nissle, die im, vor dem Erdbeben rege besuchten, Langtang-Nationalpark trekkte, bedauert dies sehr. Ist doch gerade die Helambu-Gegend, in der verschiedene Routen mit gut angelegten Wanderwegen angeboten werden und für Nepal für die Touristen mit komfortabler Infrastruktur ideal versehen ist. Für Naturfreunde sind Flora und Fauna sehenswert, auch wenn von den Tigern bisher nur Spuren zu sehen waren. Die unkomplizierte Zugänglichkeit ohne Inlandflug, sondern zwei Stunden Busfahrt ab Kathmandu bis zum Dorf Sundarijal, von wo das Trekking beginnt, spricht für die gute Erreichbarkeit. Nissles glänzende Augen, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählt, spiegeln ihre Faszination für dieses Land und seine Menschen und lassen darauf schliessen, dass das nicht ihre letzte Reise dorthin war!

Auf Ihren Besuch freut sich der JodlerFOTO: Z VG klub Farnsburg.

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FDP von Tür zu Tür Blühende Rhododendronwälder.

FOTO: Z VG

Ein vom Erdbeben 2015 zerstörtes Haus.

FOTO: Z VG

Donnerstag, 10. Oktober 2019 – ein perfekter Herbstabend, um mit den Zunzgerinnen und Zunzgern über Politik zu sprechen. Die Nationalratskandidatinnen Nicole Nüssli und Saskia Schenker gingen von Tür zu Tür und unterhielten sich über einen guten Verkehrsanschluss fürs Oberbaselbiet, Familienpolitik und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Viele besuchte Zunzgerinnen und Zunzger sind wie auch die Freisinnigen überzeugt: Übermässige Reglementierung bringt uns nicht weiter, wir benötigen eine Politik, die ermöglicht. Die Schlussfrage der Kandidatinnen war bei allen gleich: Haben Sie gewählt? Setzen Sie ein Zeichen für eine zukunftsweisende und lösungsorientierte Schweiz: Wahlcouvert öffnen und Liste 1 in den Nationalrat und Daniela Schneeberger in den Ständerat wählen. ROLF DETTWILER, FDP, TENNIKEN


Region Gelterkinden

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«Wir sind da für Patienten jeden Alters» Sonntags-Brunch

Der Betrieb im Augenzentrum an der Hauptstrasse Sissach ist gut gestartet BENILDIS BENTOLILA

Wer ins Augenzentrum an der Hauptstrasse in Sissach tritt, wird gleich gefangen von der hellen, freundlichen Atmosphäre des grosszügig konzipierten Empfangsraums. Bedenken, die man bei Arztbesuchen oft oder meistens hat, treten in den Hintergrund. Die gute Stimmung wird unterstützt von den liebenswürdigen Praxisassistentinnen, die einem das Gefühl geben, dass man nicht nur als Patient, sondern als Mensch willkommen ist. Die Praxisräume und alle dort tätigen Personen strahlen eine Unkompliziertheit aus,

die Jung und Alt guttun. Der Praxisbetrieb ist gut angelaufen, seit der Augenfachmann Fabrizio Branca mit seinem Team kürzlich von der Nummer 48 an die Nummer 82 gezogen ist und die Augenärztin Géraldine Peters das Team verstärkt hat. «Wir haben uns auf die Fahne geschrieben», hält er fest, «dass wir da sein wollen für Patienten jeden Alters.» Schliesslich ist es für Kinder und Erwachsene und – nicht zu vergessen – für Senioren und Seniorinnen wichtig, dank gutem Sehen über eine gute Lebensqualität zu verfügen. Für die Kinder gibt es eine eigene, speziell auf sie zugeschnitte-

Der Augenarzt Fabrizio Branca schaut Frauen und Männern und Kindern tief in die Augen und setzt sich voll und ganz für eine gute Sehkraft ein. FOTO: Z VG

Flotte Herbstmatinee

Am Sonntag, 20. Oktober 2019, veranstaltet der Frauenverein Wittinsburg ab 11 Uhr zum zweiten Mal eine Herbstmatinée in der Turnhalle. Für den musikalischen Teil wurde die Akkordeongruppe Oberbaselbiet eingeladen. Diese Akkordeongruppe wurde 1975 gegründet. Heute besteht die Gruppe aus sieben motivierten SpielerInnen, die sich freuen, Ihnen ein breites Musikrepertoire vom rassigen Ländler über Tango bis hin zu Filmmusik näher zu bringen. Mit der Kombination von Akkordeon und Gitarre weichen sie mit ihrer Musik leicht vom klassischen Akkordeonorchester ab. An der Matinee treten des weiteren die Line Dance-Gruppe Wild West von Wenslingen auf. Sie bietet den Besu-

chern mit ihren gekonnten und rassigen Tänzen zu Western-Musik eine vielfältige Showeinlage. Begeisterte Tänzerinnen und Tänzer können anschliessend mit der Line Dance-Gruppe mitmachen und ihr Taktgefühl unter Beweis stellen. Am Mittag serviert der Frauenverein seinen Gästen Ghackts mit Hörnli und Apfelmus. Zudem steht ein vielseitiges Dessert- und Kuchenbuffet bereit mit hausgemachten Torten und Kuchen sowie gluschtigen Desserts. Ein weiterer musikalischer Teil wird die Gäste nach dem Mittagessen erfreuen und das gesellige Beisammensein abrunden. Der Frauenverein freut sich auf viele Gäste und auf einen stimmungsvollen gemütlichen Herbst-Sonntag. FRAUENVEREIN WITTINSBURG

Sie Akkordeongruppe Oberbaselbiet spielt auf.

FOTO: Z VG

ne Sprechstunde und eine Sehschule, auch Orthoptik genannt. Eine Früherkennung von Sehstörungen sei wichtig, denn eine Therapie könne eine lebenslange Sehschwäche abwenden. «Mir liegen aber auch Augenerkrankungen von älteren Menschen am Herzen, weil diese oft vernachlässigt werden», sagt der ärztliche Leiter und Inhaber des Augenzentrums. Unerkannte Augenerkrankungen und Sehbehinderungen seien im Alter häufig, würden jedoch vielfach unterschätzt. Dabei könnte dank eines rechtzeitigen Besuchs beim Augenarzt mancher Sehbehinderung und daraus resultierenden Stürzen vorgebeugt werden. Denn die moderne Augenmedizin sei in der Lage, Alterskrankheiten am Auge wie beispielsweise Grauer und Grüner Star effektiv zu behandeln. Das bereite den Betroffenen noch über viele Jahre gutes Sehen. Also weiterhin angenehme Lebensbedingungen. Fabrizio Branca ist neben seiner Tätigkeit in Sissach auch am Augenzentrum Bahnhof Basel und als Belegarzt am Kantonsspital Liestal tätig, wo er operiert. Das bedeutet, dass Patienten sich von ihm nicht nur beraten und diagnostizieren, sondern auch operieren lassen können. In seiner Freizeit, sagt er, widme er sich gerne seinen Kindern oder erhole sich bei seinem Hobby, dem Segeln. Als Medizinstudent war er unterwegs in vielen Ländern mit seinem Rucksack. Davon zeugen die prächtigen Naturfotos an den Praxiswänden; sie tun nicht nur dem Auge, sondern auch der Seele gut.

Maya Graf – weil wir sie brauchen Als Bürger wünsche ich mir von der Politik sachliche Informationen und weniger Getöse um Nebensächliches. Um rauszufinden, wer sich wirklich um den Mittelstand und das Gewerbe kümmert, und dies nicht einfach nur sagt, gibt es ja Gott sei Dank neuerdings auf dem Netz Profile. Sie zeigen auf, wie der oder die Politikerin effektiv im Laufe der letzten Legisaturperiode gestimmt hat. Oder was und wie viel der- oder diejenige für mich als Gewerbler, als Familienvater, als Konsument oder als Bürger in der vergangenen Legislatur geleistet hat. Maya Graf hat in der zurückliegenden Legislatur von 50 Vorlagen, die laut Konsumentenschutz für die Konsumenten relevant waren, am häufigsten, nämlich 44 mal für meine Anliegen als Konsument gestimmt. Eric Nussbaumer belegt mit 41 Rang zwei. Elisabeth Schneider-Schneiter hat sich gerade 15 mal konsumentenfreundlich entschieden, Sandra Sollberger zehnmal und Thomas de Courten und Daniela Schneeberger je ganze siebenmal. Noch Fragen, wer unsere zukünftige Ständerätin werden sollte? Für mich ist der Fall klar: Ich wähle Maya Graf, weil sie eindeutig und transparent ist, authentisch für meine Interessen fürs Baselbiet und einsteht und dabei die nötige politische Erfahrung in die kleine Kammer einbringt. Nachzulesen unter: www.ktipp.ch/nr-nachruecker. PIERRE MÜLLER, ANWIL

Die SVP Gelterkinden u. U. hat am vergangenen Sonntag, 6. Oktober, einen Brunch im Bürgi Beck Bistro im Allmendmarkt in Gelterkinden durchgeführt. Über 80 Personen haben es sich nicht nehmen lassen, das reichhaltige Frühstücksbuffet mit Brot und Gebäck aller Art, Birchermüesli, Fleisch- und Käseplatten und natürlich Spiegeleiern mit Speck zu geniessen. Dabei konnten sie die Nationalratskandidat/-innen der SVP (Liste 3), JSVP (Liste 33) und SVP International (Liste 34) sowie Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger bei einem gemütlichen Gespräch näher kennenlernen

pr. Am Donnerstag, 31. Oktober, beginnen wieder die Spielnachmittage im Kirchgemeindezentrum der reformierten Kirche in Gelterkinden. Es wird gejasst, das Rummikub, Skipo und das Elfer-Spiel gespielt. Auch ist man offen für neue Spiele. Alle Frauen und Männer sind herzlich willkommen zum gemütlichen Nachmittag. Das OK freut sich auf neue Spielerinnen und Spieler. Für Fragen wenden Sie sich bitte an: Ruth Ingold, Tel. 061 981 16 85 oder Brigitte Imhof, Tel. 061 981 36 65. Spielnachmittag im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8, Gelterkinden. Donnerstag, 14 bis 17 Uhr; 31. Oktober und 28. November 2019, 30. Januar, 27. Februar, 26. März und 30. April 2020.

Christoph Buser sorgt für flüssigen Verkehr Eine gut ausgebaute und vor allem leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. In den letzten Jahren hat sich Christoph Buser – als Landrat bis Mitte 2019 und als Direktor der Wirtschaftskammer Baselland – immer mit grossem Engagement für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in unserer Region eingesetzt. Dass im Zuge der Sanierung des Schänzli-Tunnels bislang kein Verkehrskollaps entstanden ist, ist seiner Petition mit rund 18 000 Unterschriften zu verdanken. Und mit seiner Gesetzesinitiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes» macht Christoph Buser

Druck, dass die im Baselbiet bestehenden Engpässe beseitigt werden. Er redet nicht nur, sondern er handelt und macht politisch Druck, wo es nötig ist. Genau einen solchen Vertreter braucht unsere Region in Bundesbern. Es muss endlich etwas Positives für den motorisieren Personen- und Güterverkehr getan werden. Wir können uns nicht noch mehr Staus und sonstige Behinderungen leisten. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm. Christoph Buser kämpft dagegen. Deshalb setze ich ihn am 20. Oktober zweimal auf meine Liste. ERIC JECKER, PRÄSIDENT ASTAG NORDWESTSCHWEIZ, GELTERKINDEN

SVP SEKTION GELTERKIND EN UND UMGEBUNG

Nicole Roth, Präsidentin JSVP und NR-Kandidatin, Wintersingen, Dominik Straumann, Präsident SVP BL und NR-Kandidat, Muttenz, Thomas Weber, Regierungsrat, Buus, Andreas Spindler, NR-Kandidat, Aesch, Thomas de Courten, Nationalrat, Rünenberg, Sandra Sollberger, Nationalrätin, Bubendorf, Fabienne Sutter, NR-Kandidatin JSVP, Sissach, Caroline Mall, NR-Kandidatin, Reinach (v.l.). FOTO: Z VG

Nuss und Birne Die Grünen Region Gelterkinden nutzten die frühen Morgenstunden vor der Arbeit und mobilisierten mit Nuss und Birne am Bahnhof Gelterkinden für die kommenden Wahlen. Mit dabei waren die Grünen-Nationalratskandidierenden Peter Erbacher (Liste 70), Simone Meier (Liste 7), Florence Brenzikofer (Liste 7), Philipp Schoch (Liste 7), Anna-Tina Groelly (Liste 7). Die Klimawahl bewegt die Menschen in diesem

Wahlherbst ganz besonders. Ihr Morgengruss wurde von den meisten Pendlerinnen und Pendlern mit grosser Zustimmung entgegengenommen. Der Zuspruch des einen grimmigen Morgenmuffels, der meinte: «Würdet gschider go schaffe!», beherzten die Grünen dann erst um halb acht, als ihre Körbe auch wirklich leer waren. FLORENCE BRENZ IKOFER, KANDIDIERENDE LISTE 7

Morgenaktion am Bahnhof Gelterkinden. Von links: Ramona Zemp, Simone Meier, Peter Erbacher, Florence Brenzikofer, Philipp Schoch, Anna-Tina Groelly, Hanspeter Seematter. FOTO: Z VG Anzeige

Spielnachmittag in Gelterkinden

und ihre Anliegen direkt bei den Kandidierenden einbringen. Dazu spielte Urs Thommen seine Unterhaltungsmusik und animierte die Besucher, auch das Tanzbein zu schwingen. Derweil konnten die jüngeren Besucher am Maltisch, beim Parlamentisammeln oder beim Kinderschminken neue Bekanntschaften machen. Ein rundum geselliger Anlass, der Politik, ein gutes Buffet und Familienfreundlichkeit verband. Einen herzlichen Dank an die Familie Bürgi für die Lokalität und die tatkräftige Unterstützung bei diesem Anlass.


Diverses

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Vermieten

Verkauf

Gewerbeland/Gewerbewohnhaus voll erschlossen zu verkaufen: Parzelle 932, Hauptstrasse 9, CH-4431 Bennwil Eigentßmer: RVR Service AG – Clean Forest Club, Wattwerkstrasse 1, CH-4416 Bubendorf www.rvr.ch / www.cleanforestclub.ch Angebote an: a.vonrohr@rvr.ch oder f.marti@rvr.ch

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ObZ

Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Die bunte Welt der Kürbisse

Gemeindenachrichten

Langenbruck

BRIGITTE REINHARD

Der Herbst ist leuchtend orange und knallgelb, er ist intensiv grün oder rauchig-blau. Und so sehen auch die Kürbisse aus. In manchen Gärten thronen die Riesenkürbisse auf den Komposthaufen und breiten ihre meterlangen Ranken in alle Richtungen aus. Kürbisse zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, weit älter als Mais und Bohnen. In den Kriegsjahren waren sie Hungerstiller für Mensch und Tier, danach gerieten sie bei uns in Vergessenheit, bis sie in den Neunzigerjahren ihre Renaissance erlebten. Vor allem seit die Halloween-Welle aus Amerika nach Europa überschwappte, sind die Gemüsegewächse als gruselige Kürbislaternen und geschnitzte Fratzen – gerade bei Kindern und Jugendlichen – sehr beliebt. Sie eignen sich aber nicht nur zum Basteln oder als herbstliche Dekoration, sondern halten auch in der heimischen Küche wieder vermehrt Einzug.

Verschiebung der Kehrichtabfuhr Die Kehrichtabfuhr vom Freitag, 1. November, findet am Donnerstag, 31. Oktober, statt. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme. Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Freitag, 18. Oktober Metzgete Restaurant Bachtalen, ab. 11.30 Uhr, bis Sonntag, 20. Oktober, 18.00 Uhr Samstag, 19. Oktober Suppe mit Wurst, Chabis Club, Sammelstelle (nur bei schönem Wetter), ab 11.00 Uhr

Egal ob Zierkürbisse oder grössere Speisekürbisse, das herbstliche Gemüse liegt bei vielen Leuten absolut im Trend. An vielen Strassenständen, wie hier auf dem Foto, oberhalb von Bennwil Richtung Diegten, kann man Kürbisse kaufen. FOTO: Z VG

Alles Käse oder was …?

Militärschützen Waldenburg Ausflug in die Höhle des Käses BEATRIX MORY

Schon bald ist wieder Weihnachtsmarkt in Waldenburg und in der «Schützeschüüre» der Militärschützen kann einmal mehr bestes Raclette genossen werden. Eine schöne Einstimmung auf diese kommende Zeit war der Ausflug der Mitglieder mit den Helferinnen und Helfern am Weihnachtsmarkt nach Kaltbad, zur Besichtigung der EmmiKäsehöhlen. Doch zuerst wurde die Gruppe per Car nach Willisau gefahren, wo die Unwissenden den Trick gezeigt bekamen, wie man die Willisauerringli mundgerecht parat macht, und das auch nach Herzenslust ausprobieren konnten. Weiter ging’s zum Camping Sursee Waldheim. Dort konnte man sich bei einem feinen Imbiss und kühlem Weissen stärken, bevor die Wanderung rund um den Mauensee unter die Füsse genommen wurde. Noch eine Stärkung und man war gewappnet für die Käsehöhle. Alt Käsermeister Heini Gery kennt nicht nur das Käsehandwerk, sondern auch die Höhlen, in die es nur der qualitativ beste Käse schafft, in- und auswendig und so kam die Gruppe in den

Donnerstag, 24. Oktober Infoabend 5G, Revue Saal, Erikaweg 1, 19.30 Uhr

Most vom Hochstamm Wenn 40 Erwachsene und Kinder ausgerüstet mit Harassen, Schüttelhaken und Blachen in der Waldenburger Landschaft unterwegs sind, dann ist wieder Obsternte- und Mostzeit. Auch wenn der Obst-Behang dieses Jahr eher spärlich war, so war die Arbeit an diesem wunderbaren Herbsttag trotzdem eine Freude, denn der Einsatz dient auch einem wichtigen Ziel: Die sinnvolle Nutzung des Obstes, ermöglicht die Erhaltung der Obstbäume und damit der Insektenvielfalt, welche wiederum Nah-

rung für zahlreiche Vögel und Kleintiere darstellt. Weil die Obst-Schüttelaktion früher als sonst beendet werden konnte, wurde von den teilnehmenden Familien und ihren Kindern auch gleich noch ein weiterer Hochstamm-Birnbaum der Sorte «Thirriot-Birne» gepflanzt. Nach dem gemütlichen Mittagessen im Gerstel konnten die Kinder an der Mostpresse den ersten Most herstellen und am Kinderwettbewerb ein Glas Honig – von Hochstamm-Obstbäumen – BEAT FEIGENWINTER gewinnen.

Parat für die Besichtigung der Käsehöhle. Die Hygienemassnahmen sind strikt, lagert doch in der Kaltbachhöhle der qualitativ besten Käse. FOTO: B. MORY Genuss einer ausserordentlich interessanten Führung. Aus hygienischen Gründen musste man sich einkleiden mit Schürze, Kappe und Schuhüberzieher, nachher ging’s noch durch eine Desinfektionsmittelschleuse. So ausgerüstet marschierte man tief ins Innere der Höhle, die das ganze Jahr die glei-

che Temperatur und dieselbe Luftfeuchtigkeit aufweist. Auf Regalen bis zur Decke lagern die Käselaibe mehrere Monate, bis sie das unvergleichliche Aroma haben und als «höhlengereift» in die Läden kommen. Im Anschluss gab’s Raclette à discrétion, natürlich aus höhlengereiftem Käse.

Musikalische Juwelen aus Osteuropa

Liestal/Waldenburg Konzerte «Von Odessa zum Gotthard» pr. Eine herrliche Herbstzeit steht vor der Tür. Es ist nicht nur eine farbenfrohe und bunte «Herbstzyt» zu geniessen, sondern auch köstliche musikalische Juwelen. Das Programm vom Herbstkonzert «Von Odessa zum Gotthard»

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besteht aus anspruchsvollen und beliebten Musikstücken. Die wunderbaren Melodien von schweizerischen und ukrainischen Volksliedern, vom Gefangenenchor «Va, pensiero» aus Nabucco und «Bohemian Rhapsody» von Queen

Der jugendliche Konzertchor «Odessa’s Perlen», aus der Ukraine.

FOTO: Z VG

und viele weitere Überraschungen werden gesungen und gespielt von schweizerischen und ukrainischen Virtuosen. Nach den erfolgreichen Konzerten im 2018 findet eine Reihe von aussergewöhnlichen Konzerten mit atemberaubendem Programm und Musiker der Extraklasse in unserer Region statt. Mitwirkende sind die jungen Solistinnen «The Funny Girls» aus Reinach, der überragende jugendliche Konzertchor «Odessa’s Perlen», aus der Ukraine und das Tanztheater «Inspiration». Die famose Musikkapelle «Granitzler» mit Andy Schaub, Simon Dettwiler und Pek Krattiger begleitet mit ihrem Glanz und Virtuosität. Der Eintritt ist frei, mit Kollekte. Die Präsidentin Anna Herbs vom Kulturclub Kirschgarten, Waldenburg freut sich auf dieses Musikereignis in unserer Region und lädt euch herzlich ein. Die Konzerte finden statt am: 24. Oktober in der Dorfkirche Riehen, 25. Oktober in der Mischelikirche Reinach, 26. Oktober in der Stadtkirche Liestal, Beginn jeweils um 19 Uhr und 27. Oktober in der Kirche Waldenburg-St.Peter, Beginn um 17 Uhr Eintritt frei, Kollekte

Mosten ist ein rechter Chrampf.

FOTO: Z VG

Unbelohnte Aufholjagd Das Erstliga-Unihockey-Team der Waldenburg Eagles mussten sich am vergangenen Samstagabend gegen Unihockey Fricktal mit 8:9 (2:4, 1:2, 5:3) geschlagen geben. Zwischenzeitlich lagen die Adler mit 3:7 im Rückstand ehe eine wilde Aufholjagd im letzten Drittel beinahe noch zu einem Punktgewinn reichte. Ein Punktgewinn wäre jedoch nach schwachen ersten 40 Minuten nicht verdient gewesen. Speziell im ersten Drittel agierten die Waldenburger fahrig und ohne Emotionen. Zwar konnten die Adler einen frühen Rückstand in eine äusserst schmeichelhafte 2:1-Führung umwandeln und kurz darauf besassen sie gar noch eine sogenannte «Hundertprozentige». Doch statt 3:1 hiess es plötzlich 2:2 und es kam noch schlimmer. Zur Pause sah man sich mit einem 2:4-Rückstand konfrontiert. Ein anderes Gesicht zeigen und dem bisherigen Spielverlauf möglichst eine andere Wendung geben, war die Devise für das zweite Drittel. Mehr als der 3:4-Anschlusstreffer wollte den Adlern aber nicht gelingen und gegen Ende des Drittels musste man gar noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. So stand nach 40 Minuten eine 3:6-Hypothek zu Buche und kaum war das Schlussdrittel angepfiffen, lagen die Oberbaselbieter gar mit 3:7 im Hinter-

treffen. Aufgeben lag noch nie im Naturell der Adler und so versuchten sich die Blaugelben irgendwie ins Spiel zurück zu kämpfen. Angeführt von einem in dieser Phase alles überragenden Dominic Mucha (der Topskorer war in dieser Partie für insgesamt fünf Adler-Tore verantwortliche; die weiteren Treffer erzielten Simon Werthmüller, Enea Tambini und Benjamin Arm) gelang dieses Unterfangen. Zwischen der 46. und der 50. Spielminute waren die Oberbaselbieter gleich vier Mal erfolgreich. Da die Gäste zwischenzeitlich auch noch einmal trafen, stand zehn Minuten vor Ende der Partie ein 7:8 auf der Anzeigetafel. Auch von einem weiteren Gegentreffer fünf Minuten vor Schluss liess sich der Gastgeber nicht beirren und so konnte man zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nochmals auf 8:9 verkürzen. Mit einem sechsten Feldspieler rannte der Aufsteiger zum Schluss an, doch der Ausgleichstreffer wollte nicht mehr fallen. Weiter geht es für die Adler am kommenden Samstag (19 Uhr in Spiez) mit dem Auswärtsspiel gegen das Unihockeyteam Frutigen, welches am vergangenen Wochenende den bisherigen souveränen Tabellenführer Lok Reinach bezwingen konnte. RENÉ KRATTIGER


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen Donnerstag, 17. Oktober 19.00 Pfarrhaus, Pfarrhauskreis, Austausch über Gott und die Welt inkl. Gebet

des Goldes. Samstag, 19. Oktober, 20.15, Pfarrhauskeller Waldenburg. Eintritt frei. Kollekte

Sonntag, 20. Oktober 11.00 Pfarrer Torsten Amling, gemeinsamer Gottesdienst mit Waldenburg-St. Peter, es singen die Guldenthaler Jodler, anschliessend sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. An der Orgel begleitet Simon Haefely

Tischen Waldenburg Freitag, 1. November, Restaurant Leuen in Waldenburg um 20.15 mit Esther Roth – Kultur ist wie Sport nur anders

Freitag, 1. November Tischreden im Restaurant Leuen in Waldenburg um 20.15 mit Esther Roth – Kultur ist wie Sport nur anders

Mitteilungen

www.ref.ch/langenbruck

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 20. Oktober 11.00 Ref. Kirche in Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling, gemeinsamer Gottesdienst mit Langenbruck, es singen die Guldenthaler Jodler, anschliessend sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. An der Orgel begleitet Simon Haefely Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02 Projektsänger und -sängerinnen gesucht Für die Gestaltung des Gottesdienstes am Ewigkeitssonntag, 24. November, suchen wir noch erfahrene Chorsänger und -sängerinnen zur Unterstützung. Die Proben finden jeweils dienstags von 20.00 21.30 in der Pfarrscheune Waldenburg statt. Auf dem Programm stehen Werke von E. Elgar, P. Roth, sowie Textvertonungen von D. Bonhöffer, F. Hohler und anderen. Probebeginn

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ObZ 17. Oktober 2019

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

ist der 15. Oktober. Das Vokalensemble Waldenburg freut sich auf motivierte Sangesfreudige! Kontakt: Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 076 546 62 19 oder Dora Sperisen, 061 961 92 17 lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat, von 9.00 bis 17.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch

Kasperli im Pfarrhauskeller Herbstzeit ist Kasperlizeit. Wir fahren fort in der famosen Reihe mit Kasperli No 9a, «De Seeräuber und de Pudelhund». Samstag, 19. Oktober um 15.00. Eintritt 1 Franken der kommt vollumfänglich der Stiftung Sternschnuppe zu Gute Filmabend mit Amnesty International Die Ortsgruppe Liestal zeigt den Dokumentarfilm «Dirty Gold War», über die Herkunft

Interessierte melden sich doch bitte möglichst bald bei der Organisatorin, Esther Schürch, 061 961 01 55

Wandergruppe hint. Frenkental Die Wandergruppe hinteres Frenkental trifft sich am Freitag, 1. November, in Reigoldswil zur Novemberwanderung. Besammlung um 8.15 Uhr auf dem Dorfplatz. Abfahrt mit Bus nach Liestal, weiter mit Bahn über Pratteln nach Frick. Mit Postauto bis Wölflinswil, 437 m. Wanderung über Junkholz 545 m, bis nach Herznach 415 m. Mittagessen im Gasthaus Löwen. Um 14 Uhr Rückfahrt nach Reigoldswil. Bitte Tageskarte lösen. WAND ERGRUP PE HINTERES FRENKENTAL

Amtswoche Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Begehbarer Adventskalender in Waldenburg Wir versuchen auch diesen Dezember wieder einen begehbaren Adventskalender in Waldenburg anzubieten. Dazu braucht es 24 Personen, Familien, die bereit sind, im Dezember ein weihnachtlich dekoriertes Fenster, Garten oder Türe zu gestalten. Wer möchte, kann bei der Eröffnung seines Werkes eine «Offene Stube» anbieten (19.00 bis 21.00, bei Tee, Kaffee und Gebäck).

Sonntag, 20. Oktober 10.30 Kirche Tenniken, regionaler Festgottesdienst zum Erntedank, Pfr. U. Dällenbach u. Pfr. A. Berde, anschl. Suppe & Dessert

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Sonntag, 20. Oktober 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Dominik Weyl, an der Orgel spielt Karin Jauslin, Kollekte: JUGI Kinderprogramm während des Gottesdienstes im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Freitag, 25. Oktober 19.00 bis 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Für Kinder und Jugendliche Freitag, 18. Oktober 19.00 bis 21.30 BLü13 Teenie-Club, Fätzgame im Dorf (Hölstein) Samstag, 19. Oktober 9.00 bis 13.00 MBG Hölstein, Sonderexpedition Samstag, 19. Oktober 13.15 bis 17.45 Jungschi Bämbel, Spezialanlass: Lego-Day in Liestal, Treffpunkt um 13.15 auf dem Dorfplatz Montag, 21. Oktober 16.00 bis 17.45 Der Kids-Treff Hölstein findet heute ausnahmsweise in Oberdorf statt. Wir nehmen teil an der Kinderwoche der Chrischona Waldenburgertal Abenteuer im Wüstensand Vom 21. bis 25. Oktober findet in der

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Chrischona Waldenburgertal (Hauptstrasse 4 in Oberdorf) die beliebte Kinderwoche für Primarschüler und Kindergärtner statt. Täglich wird von 16 bis 17.45 Uhr ein spannendes Programm angeboten. Es können auch einzelne Abende spontan besucht werden Anzeigen Impulszentrum Holdenweid Am Sonntag, 20. Oktober um 17.00. Konzert vom Trio Maestrale mit Meret Pellaton, Violine, Benedikt Böhlen, Violoncello und Elia Marcionetti, Klavier Seniorennachmittag Mittwoch, 23. Oktober um 14.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Thema: Namibia - das Land im südlichen Afrika Glauben im Alltag Mittwoch, 23. Oktober von 19.30 bis 21.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Austauschabend zum Thema: Alles geschieht… und wie sind wir dann füreinander da? Die Theologieprofessorin Kate Bowler bekommt mit 35 die Diagnose fortgeschrittener Darmkrebs. In ihrem Büchlein «Everything Happens for a Reason (and other lies I’ve loved)» gibt sie Tipps, wie wir einander in schwierigen Situationen begleiten können. Helfen uns ihre Ratschläge? Was tut uns selbst gut in schwierigen Situationen? Leitung und Auskunft: Pfrn. Rosina Christ, Tel. 061 951 10 58

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Voranzeigen Handwärk und Guet’s ab Hof Samstag, 26. Oktober von 9.00 bis 16.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von den schön präsentierten Waren entzücken und geniessen Sie dazu Kaffee und feinen Kuchen Café complet Dienstagabend, 29. Oktober von 18.30 bis 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Abendessen Gemeinsam Gott feiern Samstag, 2. November um 18.00 in der Kirche Hölstein. Gottesdienst und anschliessendes Abendessen gemeinsam mit tamilischen Christen Karl Barth - Vortrag Dienstag, 5. November um 1900 im Kirchgemeindehaus Sunnenwirbel in Hölstein Mitteilungen Amtswoche vom 17. Oktober bis 1. November: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8.00–11.00 Website: www.ref.ch/behoela

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Hause nehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Freitag, 18. Oktober 17.00 Kids-Treff Fackelwanderung 19.00 Spielabend Frauenverein

Herzlich willkommen Wir begrüssen Toni Grüter vom Team aus Liestal, er wird mit uns am Sonntag, 20. Oktober den Gottesdienst feiern

TeensTreff Geschüttelt oder gerührt? Am 20. September fand der erste TeensTreff im «Rüümli» statt. Nach einem ersten Kennenlernen shakten wir vier verschiedene alkoholfreie Cocktails und lernten dabei die wichtigsten Tricks für einen feinen Cocktail kennen. Welche Zutaten brauchen wir? Wie halten wir einen Shaker richtig? Wie werden die Cocktails mit der richtigen Deko zu einem «eyecatcher»? In der Gruppe wurde am Schluss des Abends entschieden, dass wir das «Rüümli» einmal im Monat öffnen möchten. Für die Gestaltung der Abende sammelten wir diverse Ideen. Einige der Vorschläge werden wir gleich in den nächsten Treffen umsetzen. So treffen wir uns am 8. November 2019 um 19.00 zum Thema: Herbstmesse im Rüümli». Es erwarten dich diverse Stände (Büchsen schiessen, Dart usw.), eine Geisterbahn und der Geschmack nach gebrannten Mandeln und Popcorn. Weitere Daten: 20. Dezember 2019: Weihnachtsbäckerei; 24. Januar 2020: Kino; Ich freue mich auf Dich! Claudia Ulrich, Jugendseelsorgerin

Samstag, 19. Oktober Ausflug Lenzburg FAKE-Ausstellung Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Für den Ausgleichsfonds der Weltkirche – MISSIO 11.00 Gottesdienst in Langenbruck

Kids-Treff Für die Fackelwanderung vom 18. Oktober darfst du einen Rucksack mit Wurst, Getränken, Teller und Besteck mitnehmen. Bei schlechtem Wetter gibt es einen Spielabend. Die Kosten sind CHF 5.–

Montag, 21. Oktober 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst

Santa Messa Der Gottesdienst der Missione Cattolica Italiana vom 19. Oktober fällt aus.

Dienstag, 22. Oktober 18.00 Singwälle Probe 19.30 KGR Sitzung Mittwoch, 23. Oktober 9.15 Rosenkranzgebet 20.00 Projektchor Bruder Klaus Freitag, 25. Oktober 19.00 Taizé Gebet in der kath. Kapelle Hölstein

Vorschau Fiire mit de Chliine Am Samstag, 26. Oktober treffen wir uns um 10.00 in der katholischen Kirche und feiern zusammen mit unseren Jüngsten das Fiire mit de Chliine. Wir hören die Geschichte: «Als die Raben noch bunt waren». Danach sind alle herzlich zum Kaffee und Gebäck eingeladen. Die Kinder können etwas Passendes zur Geschichte basteln und mit nach

Im Gedenken

Ueli Vogt-Hold Mit dem Hinschied von Ueli Vogt-Hold sind wir um einen aussergewöhnlichen Feinmechaniker ärmer geworden. Ueli wurde als mittleres von fünf Kindern in Langenbruck geboren. Sein Vater war Wagner und übernahm später einen Landwirtschaftsbetrieb. Die Kinder halfen fleissig mit, die aufgetragenen Arbeiten wurden noch vor der Schule erledigt. Noch nicht ganz 16-jährig, im März 1952, begann er eine FeinmechanikerLehre bei der Firma Schneider-Hegi. Als Lehrling fiel er durch Fleiss, Pflichtbewusstsein und eine schnelle Auffassungsgabe auf. Als er die Lehre mit sehr guten Noten abschloss, wurde ihm eine Stelle vom Lehrbetrieb offeriert. Bei seiner Arbeit erwies er sich als ausserordentlich einfallsreich und trug mit zahlreichen technischen Lösungen, wie etwa das Lademagazin für sehr dünne Drähte (ab 0,3 mm Ø), was es

Ueli Vogt-Hold.

damals noch nicht gab, zur Entwicklung der Firma Entscheidendes bei. Auch die jungen Berufsleute unterstützte er und war überall sehr hilfsbereit. Dabei blieb er bescheiden, Lob berührte ihn fast peinlich. Nach 50 Jahren Betriebszugehörigkeit wurde er im März 2002 pensioniert, kam jedoch oft zurück, wenn zur Lösung kniffliger Probleme sein Rat gefragt war. Privat hatte er ein sehr erfülltes Leben mit seiner Familie. Er war ein Liebhaber der Natur, so verbrachte er viel Zeit beim Wandern. Bei der Pflege seines grossen Gartens hat er Entspannung und Musse gefunden. Ende September verstarb er völlig unerwartet. Wir sind dankbar, dass wir Ueli Vogt-Hold bei uns haben durften. SCHNEIDER-HEGI AG STEFAN JUHASZ

FOTO: ZVG


Diverses

ObZ

Veranstaltungen Herbsttreffen in Langenbruck mit Tombola NEU MIT ANMELDUNG AN ORTSVERTRETUNG BIS 27. OKTOBER 2019 Samstag, 2. November 2019 14.00 Uhr, MZH Langenbruck Saalöffnung um 13.00 Uhr Unterhaltung mit MGL und MVW sowie Chor Con Fuoco Vorstellung Palliativcare im Seniorenzentrum Gritt durch Stephan Hall, Zentrumsleiter Vorstand und Musikgesellschaft Langenbruck Musikverein Waldenburg Busverbindung ab Waldenburg: 13.03 Uhr, Langenbruck ab 17.49 Uhr Ortsvertretungen: Langenbruck Waldenburg Oberdorf Oberdorf Bennwil Niederdorf Lampenberg Hölstein Hölstein

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Region Waldenburg Alle Gemeinden Hauptübungen der Feuerwehren Wolf und Frenke Am kommenden Samstag, 19. Oktober findet die Hauptübung der Feuerwehr Wolf (Gemeinden Waldenburg, Oberdorf und Liedertswil) statt. Beginn ist um 13.30 Uhr beim alten Feuerwehrmagazin in Waldenburg. Eine Woche später am Samstag, 26. Oktober hält die Feuerwehr Frenke (Gemeinden Bennwil, Hölstein, Lampenberg und Niederdorf) ihre Hauptübung ab. Gestartet wird ebenfalls um 13.30 Uhr beim Feuerwehrmagazin in Lampenberg. Wer Interesse hat, die spannende Arbeit der Feuerwehrleute an einem Übungstag zu verfolgen, ist freundlich eingeladen, an einer der beiden Veranstaltungen oder sogar an beiden als Beobachter oder Beobachterin und als gern gesehener Gast teilzunehmen. Musikschule: Neue Preise ab 2020 Die Delegiertenversammlung der Musikschule beider Frenkentäler hat beschlossen, aufgrund der gestiegenen Lohnkosten und aufgrund des vom Regierungsrat beschlossenen Ausgleichs der Teuerung bei den Lohnkosten, das Schulgeld um rund 1.65 % anzuheben. Diese Preiserhöhung tritt am 20. Januar 2020 mit dem neuen Schulsemester in Kraft. Die neuen Semesterpreise (Elternbeiträge) für die verschiedenen Angebote der Musikschule sind: • Einzelunterricht Instrumental und Gesang 25 Min. neu 554 Franken • Einzelunterricht Instrumental und Gesang 40 Min. neu 886 Franken • Einzelunterricht Instrumental und Gesang 50 Min. neu 1108 Franken • Instrumentalunterricht in 2erGruppen 40 Min. neu 443 Franken • Instrumentalunterricht in 3erGruppen 50 Min. neu 375 Franken • Aufbaukurs Blechbläser/Holzbläser (Dauer 2 Sem. fix) neu 280 Franken • Aufbaukurs Klavier (Dauer 2 Sem. fix) neu 375 Franken • Kinderchor neu 92 Franken • Ensembles / Bands / Orchester msft neu 92 Franken (ohne Instrumentalunterricht an der msft 184 Franken Die Rechnungen werden semesterweise jeweils im Februar und September durch die Musikschule gestellt. Es besteht die Möglichkeit, bei der Wohngemeinde ein Gesuch um einen Sozialbeitrag zu stellen (§ 28 der Verordnung zum Zweckverband Musikschule beider Frenkentäler). Die 15 Trägergemeinden der Musikschule leisten einen Unterstützungsbeitrag in Umfang des jeweils doppelten Elternbeitrages. Die Gesamtkosten für eine Einzellektion von 50 Minuten belaufen sich im Jahr auf rund 6600 Franken. Daran steuern die Eltern einen Drittel oder rund 2200 Franken und die Gemeinden zwei Drittel oder rund 4400 Franken bei. Gemäss Leistungsvereinbarung zwischen den Gemeinden und der Musikschule müssen Preiserhöhungen offiziell publiziert werden. Nächster Meldeschluss Bis zum 15. November 2019 muss eine Meldung (Neuanmeldung, Instrumentenwechsel, Änderung der Lektionendauer oder Abmeldung) beim Sekretariat der Musikschule eingegangen sein. Meldeformulare können dort unter 061 961 15 65 angefordert oder über www.msft.ch (Downloads/Meldeformulare) bezogen werden. Gemeinschaftskonzert der Jugendbands beider Frenkentäle rSchon zum 13. Mal findet am Freitag, 25. Oktober, in der Mehrzweckhalle Reigoldswil ein Gemeinschaftskonzert der Jugendbands beider Frenkentäler statt. Es spielen über 60 Schülerinnen und Schüler der Musikschule beider Frenkentäler in den Formationen • Jugend– und Beginnersband Föiflybertal • Beginnersband und Brassquartett Waldenburgertal jeweils unter der Leitung von Reto Vogt und Andrew Hammersley. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Türöffnung ist um 18.45 Uhr. Verpflegung wird durch den Musikverein Reigoldswil geboten. Das Gemeinschaftskonzert wird wie immer unterstützt von den Musikver-

einen der Region: Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil, Musikverein Hölstein, Musikgesellschaft Langenbruck, Musikverein Niederdorf, Musikverein Oberdorf, Musikverein Reigoldswil, Musikverein Waldenburg, Musikgesellschaft Ziefen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten durchgeführt. Die Musikschule beider Frenkentäler freut sich auf möglichst viele Gäste. Alle Gemeinden

RLF+ sucht eine Geschäftsführung Der Verein «Region Liestal Frenkentäler Plus» ist der Zusammenschluss der meisten Einwohnergemeinden beider Frenkentäler mit Liestal und Arisdorf. RLF+ koordiniert die gemeinsamen Anliegen und Aufgaben seiner Mitglieder. Per 1. Januar 2020 oder nach Vereinbarung wird eine initiative Persönlichkeit als Geschäftsführer oder Geschäftsführerin auf Mandatsbasis gesucht. Nähere Auskünfte über Aufgaben und Anforderungen unter www.rlfp.ch oder bei Fritz Sutter, Präsident «Region Liestal Frenkentäler Plus», 061 552 28 52 (G) oder fritz.sutter@bl.ch.

Hölstein

Nächste Ausgabe eines Infoblattes für Hölstein In diesen Tagen ist die Ausgabe Nummer 3 des Hölsteiner Infoblattes in alle Haushaltungen der Gemeinde gelangt. Es beinhaltet die Ergebnisse der Ausstellung Futurum. Mit der während drei Monaten dauernden Präsentation zeigte der Gemeinderat der interessierten Einwohnerschaft die ganze Menge von anstehenden Fragen zur Gemeindeentwicklung auf und ermunterte die Besucherinnen und Besucher, ihre persönliche Meinung dazu abzugeben. Am überraschendsten an der jetzt abgeschlossenen Auswertung war, wie deutlich die Mehrheitsverhältnisse bei den verschiedenen Antwortmöglichkeiten war. Der Gemeinderat fühlt sich dadurch bestärkt in seiner aufgezeigten Zielrichtung und erkennt klare politische Aufträge durch die Einwohnerinnen und Einwohner. So wird der Gemeinderat nun aus dem deutlich gewordenen Willen eines Grossteils der Bevölkerung die Planung einer Sporthalle am Standort Rübmatt und die Erneuerung des Kindergartens Neumatt an die Hand nehmen. Er wird gegenüber der Feuerwehr den Anspruch auf das mittelfristig frei werdende Feuerwehrmagazin für Schulzwecke anmelden. Er wird in Verhandlung mit der Post treten für den Erwerb des Stockwerkeigentums im Erdgeschoss des Gemeindehauses und viele weitere Schritte einleiten. Im Vordergrund steht dabei zuerst die Frage der Priorität, denn alles auf einmal kann nicht bewältigt wer-den. Sowohl finanziell wie personell muss dosiert vorgegangen werden. Der Gemeinderat will weiterhin im Gespräch mit der Bevölkerung bleiben. Der Workshop in der Mehrzweckhalle und die Ausstellung Futurum waren ein gutes Beispiel dafür. Das Format, wie die Einwohnerschaft in Entwicklungsprozesse einbezogen werden, wurde von Teilnehmern, Gästen und den Medien gelobt. Man darf auf eine Fortsetzung gespannt sein. Hauptübung der Feuerwehr Frenke Am Samstag, 26. Oktober findet die Hauptübung der Feuerwehr Frenke statt. Nähere Informationen sind unter den regionalen Meldungen zu finden. Öl- und Gasfeuerungskontrolle In der Heizperiode 2019/20 werden die folgenden Liegenschaften durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: alle Gebäude an der Westseite der Hauptstrasse inkl. Steinenweg und Fürhaldenweg, alle Gebäude an der Südseite der Bennwilerstrasse sowie die anschliessenden Quartiere bis und mit Oberfeld, Neumatt und Stutz. Die Liegenschaftsbesitzer werden rechtzeitig über den genauen Kontroll-

ObZ 17. Oktober 2019 termin durch das Kaminfegerunternehmen Benno Koller, Hölstein, informiert. Die Kontrollgebühr von 70 Franken (einstufige Anlage) wird in der Regel direkt in bar erhoben. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, kann noch bis längstens 31. Oktober bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular abholen, wo auch gleichzeitig eine Gebühr von 45 Franken zu entrichten ist. Diese Gebühr ist geschuldet für die Administration und Datenaufbereitung für das Lufthygieneamt; bei der Kontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ist sie in der Kontrollgebühr von 70 Franken bereits enthalten. Zu den 45 Franken kommen die individuellen Kosten einer privaten Service-Firma hinzu. Eine solche private Kontrolle muss bis spätestens 31. Mai 2020 erfolgt und das Rapportformular beim amtlichen Feuerungskontrolleur wieder eingereicht sein. Netzerweiterungen am Wärmeverbund abgeschlossen Praktisch gleichzeitig an drei Stellen in der Gemeinde wurde in den letzten Monaten das Leitungsnetz des Gemeindewärmeverbunds erweitert. Trotz anspruchsvollen Voraussetzungen wegen zum Teil sehr engen Verhältnissen im Ortskern konnten dank gutem Zusammenspiel von Projektleitung und Unternehmern die Arbeiten pünktlich und problemlos abgeschlossen werden. Zwei Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus werden ab diesem Winter neu mit Wärme der Gemeinde versorgt. Für weitere drei Wohnhäuser ist der Anschluss soweit vorbereitet, dass beim Ersatz der heutigen Heizung unkompliziert auf Fernwärme umgestellt werden kann. Der Wärmeverbund der Gemeinde wird finanziell und klimatechnisch immer interessanter – es haben sich bereits weitere Grundstückbesitzer für einen Anschluss erkundigt. Der Frauenverein sucht Mitwirkende am Adventshaus Noch leuchtet der goldene Oktober. Trotzdem wird beim Frauenverein Hölstein bereits an die Aktion «Adventshaus» gedacht. Dieser besondere Adventskalender soll auch in diesem Jahr mit 24 kreativen Fenstern glänzen. Gesucht werden Familien, Frauen, Männer, Firmen, Quartiere, Vereine etc., die ein Fenster dekorieren möchten. Bei der Gestaltung des Fensters ist man völlig frei. Ab Sonntag, 1. Dezember, wenn das erste Fenster geöffnet wird, sind während der ganzen Adventszeit und bis über das Neujahr hinaus die Fenster jeden Abend beleuchtet. So wird ein Abendspaziergang in dieser Zeit zu einem besonderen Erlebnis. Vielleicht möchte auch jemand sogar an seinem eigenen «Eröffnungsabend» die Besucherinnen und Besucher mit einem kleinen Umtrunk verwöhnen. Wer Interesse hat, kann sich bei Rosella Thommen unter 079 / 815›99›36 melden.

Niederdorf

Belagsanierung abgeschlossen Die vor einiger Zeit angekündigte Belagsanierung beim Strassenkreuz Leegasse und den Zufahrten zum Vorderen und Mittleren Sörzach wurde letzte Woche durch eine Fachfirma ausgeführt. Dieser Strassenbereich kann ab sofort wieder normal befahren werden. Naturschutztag – gemeinsam für die Natur im WB-Tal, packen wir’s an! Der diesjährige Naturschutztag findet am Samstag, 26. Oktober, statt. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr bei der Bürgerhütte an der Lampenbergerstrasse. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten sich mit gutem Schuhwerk, Arbeitshandschuhen und einer Rebschere auszurüsten. Es sind Arbeiten im kantonalen Naturschutzgebiet «Zwüscheflüe» geplant. Einerseits werden wir im Weiher Laichkraut und Algen entfernen, und mit kräftigen Helferinnen und Helfern bei der Waldkuppe Burghalden Astmaterial auf Haufen sammeln und Eichen pflanzen. Die Asthaufen dienen den Kleinlebewesen und fördern allgemein die Bio-

diversität. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Anschliessend an den Arbeitseinsatz wird allen Helferinnen und Helfern ein Mittagessen offeriert. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Niederdorf unter 061 965 30 40 oder gemeinde@niederdorf.ch. Naturschutzkommission Niederdorf Gemeinde Niederdorf

Niederdorf läbt Freitag, 18. Oktober Buuremärt, Baumgartenareal Mittwoch, 23. Oktober Grünabfuhr

Oberdorf Gemeinde Oberdorf

Was ist los in Oberdorf? 19. Oktober, ab 13.30 Uhr Feuerwehr WOLF, Hauptübung (altes FW-Magazin Waldenburg) 20. Oktober, 11–17 Uhr Weinbauverein, Besenwirtschaft (Rebhaus) 23. Oktober, 12–15 Uhr Freiwillige, Senioren-Mittagstisch (FCO Clubhaus) 24. Oktober, 13.30–15.30 Uhr Verena Probst, Mütter-/Väterberatung (Neumattschulhaus) Gemeinde Oberdorf

Birnel-Verkauf Birnel, ein reines Schweizer Naturprodukt, schmeckt kalt und warm. Es trägt zum Erhalt der Hochstammbäume bei und hilft helfen. Birnel kann in folgenden Einheiten bezogen werden: Konventionelle Qualität 250 gr Dispenser Fr. 4.20 500 gr Glas Fr. 6.50 1,0 kg Glas Fr. 10.60 5,0 kg Kessel Fr. 46.– 12,5 kg Kessel Fr. 105.– BIO-Qualität 250 gr Dispenser 500 gr Glas 1,0 kg Glas 5,0 kg Kessel 12,5 kg Kessel

Fr. 4.60 Fr. 8.– Fr. 12.50 Fr. 56.50 Fr. 131.–

Rezepte und weitere Informationen finden Sie unter www.winterhilfe.ch Tel. Bestellungen/per E-Mail bis 31. Oktober 2019 bitte an: Pia Wiget Amselweg 1 4436 Oberdorf, Tel. 061 961 91 56 pia.wiget@eblcom.ch

Bennwil

Standort-Anpassung der Signale In der Gemeinde Bennwil, im Bereich «Obere Matten», fand in den letzten Jahren eine starke bauliche Entwicklung statt. Dies veranlasste die verschiedenen Fachstellen des Tiefbauamtes und der Polizei BL, den nördlichen Ortseingang (aus Richtung ARA) bezüglich Signalisation zu überprüfen. Die erwähnten Stellen kamen zur Überzeugung, dass das Signal «Ortsbeginn/Ortsende auf Nebenstrassen» an der Hauptstrasse ca. 20 Meter vor der Parzellengrenze 343/344 (aus Richtung ARA) anzubringen ist. Ebenfalls ist vorgesehen, dass die Innerortsgeschwindigkeit «Höchstgeschwindigkeit 50 km/h generell» neu ab diesem Standort beginnt. Der Gemeinderat ist mit dem Versetzen der Signalisationen in Richtung ARA wie vorgeschlagen einverstanden.

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Strassen-Markierung und Höchstgeschwindigkeit ausserorts (60 km/h) Der Gemeinderat hat beschlossen, Markierungen mit dem «Hinweis auf den gesetzlichen Rechtsvortritt» erstellen zu lassen. Detaillierte Informationen zu den Markierungen sowie zum Thema «Höchstgeschwindigkeit ausserorts» auf der Verbindungsstrasse OberdorfBennwil und ab Abzweigung BennwilHölstein, entnehmen Sie dem Gmeiniblatt auf unserer Homepage www.bennwil.ch. Gefrierfächer zu vermieten In der Tiefkühlanlage an der Dorfstrasse stehen div. freie Fächer zur Verfügung, welche im 2019 zu folgenden Konditionen gemietet werden können: 100-l-Fach Fr. 30.00 pro Jahr 200-l-Fach Fr. 60.00 pro Jahr 215-l-Fach Fr. 64.50 pro Jahr Bei Interesse melden Sie sich bitte auf der Gemeindeverwaltung. Nächste Einwohner- und Bürgergemeindeversammlung Donnerstag, 21. November 2019.

Waldenburg

Terminpläne 2020 Der Gemeinderat hat die verschiedenen Terminpläne für das Jahr 2020 genehmigt. Als wichtigste Termine können festgehalten werden: Einwohnergemeindeversammlungen: 23. März 2020, 15. Juni 2020, 14. September 2020 und 16. November 2020 Bürgergemeindeversammlungen: 22. Juni 2020, 30. November 2020 Neuzuzügerbegrüssung: 20. April 2020

Wasserleitungsersatz «Alte Hauensteinstrasse» Bereich Hauptstrasse bis Waldweidstrasse. Ab Montag, 21. Oktober 2019, werden die Wasserleitungen im Bereich Hauptstrasse bis Waldweidstrasse an der «Alte Hauensteinstrasse» ersetzt. Dies führt teilweise zu Behinderungen. Die Durchfahrt ist jedoch immer gewährleistet. Die Arbeiten dauern – je nach Witterung – ca. einen Monat. Die Bauleitung erfolgt durch die GRG Ingenieure AG, Gelterkinden, Frau Priska Sutter. Bei Fragen kann sie kontaktiert werden, Telefon 061 985 89 89. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis für die anstehenden Bauarbeiten. Bewilligung Kleinbaugesuch Der Gemeinderat hat folgendes Kleinbaugesuch geprüft und bewilligt: Saladin Roland, Pfarrgasse 3, Parz. 99, Ersatz Fensterläden (neu ALU-Heimatschutz-Fensterläden) Hauptübung Feuerwehr WOLF Samstag, 19. Oktober 2019, 13.30 Uhr, Treffpunkt altes Feuerwehrmagazin in Waldenburg. Die Bevölkerung ist zu dieser Übung herzlich eingeladen, um die spannende Arbeit der Feuerwehr mitzuverfolgen. FW WOLF (Liedertswil, Oberdorf, Waldenburg) Waldenburger Naturschutztag in Langenbruck! Am 26. Oktober 2019 findet der gemeinsame Naturschutztag von Waldenburg, Oberdorf und Langenbruck statt. Dieses Jahr sind wir in Langenbruck eingeladen. Wir säubern einen Waldrand, pflanzen neue Bäume und schneiden Jungbäume frei. Die Bevölkerung sowie Vereine der Gemeinden Waldenburg, Oberdorf und Langenbruck sind eingeladen am geplanten Arbeitseinsatz mitzuhelfen. Im Anschluss wird ein Mittagessen offeriert. Treffpunkt für die Waldenburger Helfer/-innen: 8.55 Uhr Bhf Waldenburg, 9.03 Uhr Abfahrt Postauto nach Langenbruck. Wir freuen uns über die Teilnahme von möglichst vielen Waldenburger Helferinnen und Helfern! NULS Waldenburg/Gemeinderat Gemeinde Waldenburg

Was isch los z’Waldeburg? 19. Oktober 13.30 Uhe: Hauptübung Feuerwehr WOLF


ObZ

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24 Schloss Wildenstein bei Bubendorf «Sie provozieren, witzeln und improvisieren lustvoll drauflos»

Schreiber vs. Schneider Mein Leben als Paar

22. Oktober 2019 um 20 Uhr Freier Austritt Das Schlosscafé ist ab 19 Uhr geöffnet Special Offer: Suser! Info: www.fr-schloss-wildenstein.ch

Veranstaltungen

Hauptstrasse 23 4634 Wisen Telefon 062 289 40 30 www.gasthof-loewen-wisen.ch

Metzgete

mit hausgemachten Beilagen

18. bis 20. Oktober 1. bis 3. November 15. bis 17. November Wir bitten höflich um Reservation und freuen uns auf Ihren Besuch.

Emma und Urs Rickenbacher und Team

Mi und Do Ruhetag


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Oberbaselbieter Zeitung vom 17. Oktober 2019 by AZ-Anzeiger - Issuu