19. September 2019, 58. Jahrgang, Nr. 38
Steuerfuss soll in Wettingen steigen Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss von 95 auf 100 Prozent zu erhöhen. Nicht wie geplant im 2021, sondern bereits nächstes Jahr. Eine Million Franken der Mehreinnahmen will der Gemeinderat für den Schuldenabbau einsetzen. Die restlichen drei Steuerprozent will er einerseits für die steigenden gebundenen Ausgaben verwenden, und andererseits für die Sicherung der Infrastruktur. Das passt nicht allen Parteien. Einige wünschen sich, dass – wenn der Steuerfuss schon steigt – die gesamten Mehreinnahmen für die Tilgung der Schulden verwendet werden. Weil Wettingen im Moment viel investiert, steigen die Schulden weiterhin. (bär) S. 3 INSERATE
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Wer das Wägeli stehen lässt, zahlt Über hundert stehen gelassene Einkaufswagen muss Shoppi Tivoli wöchentlich im Dorf einsammeln. Künftig werden Bussen verteilt. MELANIE BÄR
Tafeln und Bodenmarkierungen weisen auf dem Shoppi-Tivoli-Areal darauf hin, dass es nicht erlaubt ist, Einkaufswagen mitzunehmen. Trotzdem halten sich viele nicht ans Verbot. Künftig macht die Polizei Kontrollen. Wer dabei erwischt wird, wie er das Wägeli stehen lässt, wird künftig mit einer Busse Trotz Verbot An der Bahnhofstrasse stehen am Montagmorgen 20 Einkaufswävon 200 Franken bestraft. S. 12/13 geli, im ganzen Dorf verteilt sind es viele mehr. Melanie Bär
Gemeinde Wettingen
Jahrmarkt – Sperrung der Landstrasse Teilstück Kreisel Staffelstrasse bis Kreisel Alberich-Zwyssig-Strasse Anlässlich des Jahrmarktes am 25. September 2019 muss die Landstrasse im Teilstück Staffel- bis zur Alberich-Zwyssig-Strasse in der Zeit von 6.00 bis ca. 22.00 Uhr gesperrt werden. Die Umleitung inkl. der RVBW-Busse erfolgt in beiden Richtungen über die Staffel-, Zentral-, Alberich-Zwyssig-Strasse und ist entsprechend signalisiert. Wir bitten Sie deshalb höflich, Ihr Fahrzeug am Markttag vor 6.00 Uhr ausserhalb der gesperrten Zone abzustellen und für allfällige Warentransporte die nötigen Dispositionen zu treffen. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Einwohnerdienste Wettingen
Baugesuche Bauherrschaft: Helen Wider Landstrasse 60 5430 Wettingen Bauobjekt: Verandaverglasung Baustelle: Landstrasse 60 Parzelle: 4030 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Heinz Graf Luxmattenstrasse 39a 5452 Oberrohrdorf Bauobjekt: Umbau Mehrfamilienhaus Baustelle: Flurweg 11 Parzelle: 449 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 21. September bis 21. Oktober 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
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WETTINGEN
WOCHE NR. 38 DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER 2019
AUS DEM GEMEINDERAT Infolge einer Personalreise bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei am Freitag, 20. September, geschlossen. Für Notrufe der Polizei wählen Sie die Nummer 117. Für die Meldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt unter der eigenen Telefonnummer erreichbar. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten: (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren. Glückwünsche zum Geburtstag Der Gemeinderat gratuliert folgenden Wettingern zum 90. Geburtstag: Eugen Käufeler am 17. September; Maria Messerli-Schreier am 18. September und Doi Tran am 22. September.
VERMISCHTES CLEAN-UP-DAY Am 13. September
Steuerfuss soll nächstes Jahr fünf Prozent steigen Im 2020, ein Jahr früher als geplant, will der Gemeinderat den Steuerfuss von 95 auf 100 Prozent erhöhen.
MELANIE BÄR
«Wir haben den Budgetprozess zuerst ohne Steuerfusserhöhung geplant», sagte Vizeammann Markus Maibach (SP) vor einer Woche an der Medienorientierung. Einerseits aufgrund der steigenden, nicht beeinflussbaren Ausgaben, und andererseits wegen des Nachholbedarfs im Personalbereich sei die Rechnung aber nicht aufge- Vergleich Kostenentwicklung und Steuerertragsentwicklung. gangen. Und schon gar nicht hätte man die Schulden abbauen können, so wie es aufgrund eines einwohnerrätlichen Vorstosses fürs Budget 2020 gefordert worden sei, sagte Maibach. «Deshalb haben wir mitten im Budgetprozess entschieden, eine Steuerfusserhöhung nicht wie geplant 2021, sondern schon im nächsten Jahr um fünf Prozent zu beantragen», so Maibach. Gemäss Finanzverwalter Martin Frey sei man zwar im Moment auf Kurs: «Wir erwarten im 2019 einen Abschluss gemäss Budget.» Weil man aber im 2020 mit 20 Millionen Franken weiterhin «extrem viel investiert» und die Pfle- Entwicklung der Nettoinvestitionen und der Selbstfinanzierung. gefinanzierungskosten «laufend steigen», will der Gemeinderat handeln. «Wir wollen der zukünftigen Generation keine Bürde auflasten, die in einem anderen Zinsumfeld mühsam zu tragen wäre», sagte Gemeindeammann Roland Kuster (CVP).
traf sich die Bevölkerung auf dem Parkplatz vor dem Werkhofgebäude. Die Anwesenden putzten anschliessend einen ihnen zugeteilten Bereich im Dorf. Die Ressortvorsteherin und Initiantin der Durchführung des Clean-up-Days in Wettingen, Gemeinderätin Kirsten Ernst, legte selbst Hand an. In den Gebieten Geissengraben beim Tägi und in einem Bereich an der Mooshaldenstrasse stiessen die Gruppen auf etwas mehr Abfall. Speziell im Geissengraben war die Arbeit aufgrund des sehr steilen Geländes anspruchsvoll und kräftezehrend. Der aufgesammelte Abfall wurde im Werkhof, nach Fraktion getrennt, entsorgt. MIT DER STEUERFUSSERHÖHUNG sollen Mehreinnahmen von 2,5 MilPODIUMSDISKUSSION REVISION BE- lionen Franken erzielt werden. EiTREUUNGSGESETZ Vergangene Wo- ne Million Franken, also zwei che diskutierten in der Arwo-Stif- Steuerprozent, sollen in den tung Peter Walther, Leiter der Schuldenabbau fliessen. Gleich kantonalen Abteilung Sonder- viel soll für die Finanzierung der schulung, Heime und Werkstät- nicht beeinflussbaren Zusatzkosten, sowie Maya Bally, Grossrätin ten, wie zum Beispiel die Pflegefiund Präsidentin von Avusa, dem nanzierung, eingesetzt werden. Verband von Aargauer Sozialun- Und mit einer halben Million ternehmen, und Arwo-Geschäfts- Franken soll die Qualität der Inführer Roland Meier. Sie alle spra- frastruktur und Angebote gesichen sich für die Gesetzesrevision chert werden. «Denn ein schlechaus. Sie tritt voraussichtlich per ter Unterhalt holt uns später ein», so Maibach. 2022 in Kraft.
Finanzverwalter Martin Frey.
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Bär
Vizeammann Markus Maibach. Spichale
Der Gemeinderat wird an der Einwohnerratssitzung über die vorgeschlagene Steuerfusserhöhung beraten. Im «Badener Tagblatt» haben sich die Parteien bereits am Samstag dazu geäussert: FDP, CVP und GLP sind nicht grundsätzlich gegen eine Steuerfusserhöhung, wollen jedoch, dass die gesamten Mehreinnahmen in den Schuldenabbau flies-
sen. SVP-Fraktionspräsidentin Michaela Huser kritisiert im «Badener Tagblatt» die Finanzplanung des Gemeinderats als zu wenig weitsichtig. Die SP hingegen begrüsst den gemeinderätlichen Vorschlag. Das letzte Wort hat aber das Stimmvolk. Im November stimmt es über das Budget 2020 und somit auch über den Steuerfuss ab.
WETTINGEN
Er will
Die neue Saison geht bald los
Am 20. September startet das Figurentheater mit «Kafkas Schloss» in die neue Spielzeit. Es werden total zwölf Stücke gezeigt.
An acht Wochenenden wird das Figurentheater ein Programm für die ganze Familie präsentieren. Im November zeigt es noch einmal die Produktion «Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond» von Sven Mathiasen. Neben bekannten Spielern aus der Schweiz, wie Alma Jongerius, Theater Roos und Humbel, Theater Gustavs Schwestern oder dem Theater Hände Hoch, werden auch die international gefragten Spieler und Gruppen Eva Kaufmann, marotte Figurentheater, Theater Ferdinande und Kaufmann & Co. in Wettingen Halt machen. Weiterhin führt das Figurentheater in den Herbst- und Frühlingsferien das Ferienangebot «Heissi Ohre» durch. An jeweils vier Abenden liest Sven Mathiasen eine neue Geschichte für Kinder und ihre grossen Begleiter vor. Nachdem Sven Mathiasen im Frühling sein Zehn-Jahre-Bühnenjubiläum feiern konnte, bringt er im Januar unter der Regie von Eva Kaufmann wohl die berühmteste Kinderbuchfigur der Schweiz auf die Bühne: Heidi. An vier Abenden möchte das Theater an die Erfolge der letzten
Nicolas Stohler nimmt als einer der Ältesten an der zweiten Staffel «Ninja Warrior Switzerland» teil. Wieso? RAHEL BÜHLER
Das Stück «Kafkas Schloss» wird die neue Saison einläuten. Spielzeiten anknüpfen und ein zahlreiches erwachsenes Publikum ins Figurentheater locken. Nach der Spielzeiteröffnung im September mit «Kafkas Schloss» zeigt im November Dakar Produktion ihr neustes Werk «Mit der Zeit muss man gehen». Im Januar nimmt sich das Theater Ferdinande mit «Die Gartenbank» des Themas Demenz an und im März führen Kaufmann & Co. das Stück «Absender verzogen – Empfänger unbekannt» auf. In diesem Stück setzen sie sich auf eine andere Art
zVg
mit Flucht und Emigration auseinander. Ein spannender Beitrag zu einem aktuellen Thema. AUCH IN diesem Jahr bietet das Figurentheater Wettingen für fünf Stücke zusammen mit dem Restaurant Freihof in Wettingen das Theaterdinner an. Zum Preis von 65 Franken kann man im Restaurant Freihof ein saisongerechtes Drei-Gang-Menü geniessen und sich anschliessend im Gluri-SuterHuus ein Figurentheaterstück anschauen. (zVg)
Ein Konzert unter dem Titel «Wonderful Time»
«Von mir aus bräuchte es das Drumherum nicht.» NICOLAS STOHLER, WETTINGEN
Das Panflöten-Ensemble Panphonie spielt heute in der reformierten Kirche in Wettingen. Heute Donnerstag, 19. September, findet um 19 Uhr in der reformierten Kirche in Wettingen das Konzert des Ensembles Panphonie statt. Unter dem Titel «Wonderful Time» hört das Publikum Melodien aus der Folklore, Pop- und Unterhaltungsmusik. Die musikalische Leitung übernimmt Karin Inauen-Schaerer. Am Klavier spielt Mathias Inauen. Weiter kommen Instrumente wie Oboe, Violine oder ein Akkordeon beim Konzert zum Einsatz. Nach dem Konzert gibt es einen Apéro. Es gibt eine Kollekte (zVg) Das Panflöten-Ensemble Panphonie spielt ein Konzert in Wettingen.
Montagabend beim Wettinger Klettergerüst zwischen Kantonsschule und Limmat. Nicolas Stohler, 43 Jahre, braune Haare, schüttet sich Magnesium auf die Hände. Flink angelt er sich eine der hängenden Kugeln und zieht sich hoch. Er visiert den nächsten Ring und ergreift ihn. So hangelt er sich von Griff zu Griff, ehe er am Ende des Metallgerüsts schnaufend auf den Boden springt. Nicolas Stohler trainiert dreibis viermal pro Woche. Drinnen und draussen. «Sport ist mein Ausgleich.» Er lächelt. Er mache das schon lange. Angefangen hat es mit Bouldern. Das ist eine Sportart, bei der man ohne Seil an Felswänden oder künstlichen Kletterwänden hochklettert. Auch Basketball und Tischtennis hat er ausprobiert. «Vor fünf Jahren hat mich mein Bruder zu einem Hindernislauf überredet», sagt der Wettinger. Einen bis zwei Läufe mache er pro Jahr. Dafür reisen die Brüder gar nach Amerika, England oder Deutschland. «Die riesi-
gen Hindernisse, die man selber zu Hause nicht nachbauen kann, reizen mich.» In diesem Jahr gehen seine sportlichen Aktivitäten noch weiter: Stohler nimmt an der zweiten Staffel von «Ninja Warrior Switzerland» teil. Das ist eine Sport- und Unterhaltungsshow auf TV24. Dabei müssen die Teilnehmer einen Hindernisparcours überwinden. Eigentlich wollte er bereits bei der ersten Ausgabe mitmachen. Doch eine Schulterverletzung hinderte ihn daran. BEIM CASTING auf dem Schilthorn zVg
erwartete ihn ein Parcours mit
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über sich hinauswachsen
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GEMEINDEBIBLIOTHEK GEMEINDEBIBLIOTHEK GESCHLOSSEN
Infolge Personalreise bleibt die Gemeindebibliothek morgen Freitag, 20. September, geschlossen.
Wie funktioniert ein E-Book?
zVg
E-BOOK-SPRECHSTUNDE Am Samstag, 21. September, findet von 10 bis 12 Uhr eine E-Book-Sprechstunde in der Gemeindebibliothek statt. VORLESEZEIT FÜR ERWACHSENE Do-
minik Beer liest in der Gemeindebibliothek Geschichten für Erwachsene vor. Der Anlass findet am Dienstag, 24. September, um 18.30 Uhr statt und dauert ungefähr eine halbe Stunde. BÜCHER-FLOHMARKT Vom 25. September bis 2. Oktober findet im Untergeschoss der Gemeindebibliothek zu den normalen Öffnungszeiten ein Verkauf von gebrauchten Büchern statt. POETOMAT Am Mittwoch, 25. Sep-
tember, besucht ein Poetomat die Gemeindebibliothek von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Anlass findet im Rahmen der Jubiläumsreihe «30 Jahre Bibliothek Wettingen an der Mattenstrasse» statt.
Trainieren in freier Natur, zwischen Kantonsschule und Limmat: Nicolas Stohler im Street-Workout-Park. fünf Übungen. Jeder Teilnehmer hat einen Versuch – wie in der TVShow auch. «Der Parcours gelang mir recht gut. Sie haben mich ja genommen», sagt der 43-Jährige und lacht. Die Aufzeichnungen für die Fernsehübertragung fanden Anfang August im Zürcher Hallenstadion statt. Um 18 Uhr war es so weit. Stohler durfte starten. «Ich musste abwägen: Will ich so schnell wie möglich die Hindernisse überwinden oder sicher sein, dass ich nicht herunterfalle?» Kurz vor dem Start sei er «supernervös» gewesen, gibt er zu. Seine Familie hat ihn angefeuert.
«Ich bin recht zufrieden mit meiner Leistung», so Stohler. Nur eines darf der Wettinger nicht verraten: Wie weit er gekommen ist. Wohl aber, warum er überhaupt mitmacht: nicht wegen des Preisgelds oder des Bekanntwerdens. «Von mir aus bräuchte es das ganze Drumherum gar nicht. Mein Fokus liegt auf dem Sport.» Aber er verstehe, warum dies dazugehöre. Diesen Teil habe er in der Vorbereitung vernachlässigt: «Ich bin es nicht gewohnt, vor einer Kamera zu sprechen.» Stohler arbeitet als Programmierer. Mit 43 Jahren gehört der Familienvater zu den älteren Teilneh-
Rahel Bühler
mern. Gestört habe ihn das nie. Er brauche aber mehr Regenerationszeit als die jüngeren Teilnehmer. Auch Angst vor den Hindernissen habe er nie gehabt. «Du weisst im Voraus nicht, welche Hindernisse du in welcher Reihenfolge zu bewältigen hast. Aber das hält die Motivation hoch, im Vorfeld möglichst abwechslungsreich zu trainieren.» FÜR DIE ZUSCHAUER ist die Aus-
strahlung noch Zukunftsmusik. Der TV-Sender zeigt die Sendungen Ende Oktober. Stohler denkt aber schon weiter: «Ich möchte mich noch weiter verbessern.»
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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT
Der Clean-up-Day vom Freitag, 13. September, war sehr erfolgreich. Clean-up-Day Am vergangenen Freitag und Samstag hat die Schweiz mit über 650 lokalen Aktionen gemeinsam die nationalen Clean-up-Days durchgeführt – so auch die Gemeinde Neuenhof. Rund 120 Personen, darunter fünf Schulklassen und verschiedene Helferinnen und Helfer aus Neuenhof und Umgebung, haben am Freitag, 13. September, zusammen fleissig aufgeräumt und gegen das Littering angekämpft. Zudem haben Schülerinnen und Schüler von Neuenhof mit einem Marktstand vor der Migros Neuenhof auf die Abfallentsorgung aufmerksam gemacht. Sie sammelten dabei rund 290 Franken für einen guten Zweck ein. Das Bauamt Neuenhof konnte an den Hotspots in Neuenhof einen Lieferwagen mit Sperrgut füllen. Alle Teilnehmenden setzten sich damit aktiv für ein starkes nachhaltiges Zeichen gegen Littering und für eine saubere Schweiz ein. Die Einstellung der einzelnen Konsumentinnen und Konsumenten lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Aber die Gemeinde Neuenhof ist davon überzeugt, dass mit einer kontinuierlichen Sensibilisierungsarbeit das Verhalten in Bezug auf die Abfallentsorgung nachhaltig beeinflusst und Schritt für Schritt verändert werden kann. Der Gemeinderat dankt den Organisatoren und allen Teilnehmenden nochmals herzlich für das grosse Engagement. Schulbauten, Renovation Schulhaus Schibler Das bestehende Schulhaus Schibler wurde in den Jahren 2016 und 2017 umfassend saniert sowie mit beidseitigen Anbauten mit zwei Schulräumen respektive einem Schulraum pro Stockwerk erweitert. Im Abnahmeverfahren sowie im laufenden Betrieb wurde festgestellt, dass einzelne Bauteile einer vertieften Analyse bedürfen, um zu verhindern, dass Garantie- und Nachbesserungsfristen verwirken. Das Schulhaus Schibler wurde daher
in den vergangenen Monaten einer gründlichen und fachmännischen Untersuchung unterzogen. Bei den Untersuchungen wurden Konstruktionsfehler an der Fassade des Schulhauses Schibler entdeckt. Diese müssen so rasch als möglich behoben werden, um bleibende Schäden zu verhindern. Die Ergebnisse und eine Einschätzung der baulichen Situation wurden in einem Schadensbericht zusammengetragen. Die Gemeinde hat in den vergangenen Wochen gestützt auf die vorliegenden Schadensberichte den Bedarf für Nachbesserungen zusammen mit den Architekten, Fachleuten und involvierten Unternehmern festgestellt und ein entsprechendes Konzept zur Behebung zusammen mit den Involvierten erarbeitet. Die Bauarbeiten werden etappenweise und stockwerkweise von Oktober bis voraussichtlich Frühjahr 2020 durchgeführt. Während einer Bauetappe bleibt der entsprechende Stock aus Sicherheitsgründen jeweils geschlossen. Die Klassen werden während dieser Zeit in provisorischen Schulzimmern untergebracht. Dazu werden unter anderem die Gruppenräume in den Zentrumschulhäusern geschlossen und als provisorische Schulzimmer eingerichtet. Die Kosten betragen rund 1,1 Mio. Franken, davon hat die Gemeinde 5 Prozent, das heisst rund 55000 Franken, zu tragen. Die weiteren Kosten laufen über die entsprechenden Versicherungsleistungen. Es ist dem Gemeinderat bewusst, dass die Bauarbeiten im Schibler eine Störung des Schulbetriebs und einen grossen Aufwand für die betroffenen Klassen bedeuten. Der Gemeinderat setzt alles daran, dass die Renovationsarbeiten zügig und baufachtechnisch korrekt voranschreiten. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis.
zVg
ber des diesjährigen Industrieund Gewerbeapéros vom 17. Oktober hat leider kurzfristig abgesagt. Aufgrund dessen konnte innert Kürze keine Alternative organisiert werden. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, den diesjährigen Industrie- und Gewerbeapéro vom 17. Oktober abzusagen. Der nächste Industrie- und Gewerbeapéro ist am 15. Oktober Die 21 Schüler der Klasse 4a in Neuenhof: Sie 2020 geplant. Adolf Heldmann – Demission als Stimmenzähler per 31. Dezember Adolf Heldmann hat nach über 45 Jahren seine Demission als Stimmenzähler (Wahlbüro) der Einwohnergemeinde Neuenhof per 31. Dezember bekannt gegeben. Der Gemeinderat bedauert den Rücktritt ausserordentlich, hat für die persönliche Situation sowie den Entschluss jedoch selbstverständlich vollstes Verständnis. Der Gemeinderat und die Bevölkerung von Neuenhof danken Adolf Heldmann für sein langjähriges Engagement sowie die stets angenehme Zusammenarbeit. Der Gemeinderat hat die Ersatzwahl auf den Urnengang (Blankoabstimmungstermin) vom Sonntag, 9. Februar 2020, angesetzt. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren werden mittels eines Inserats in der nächsten Ausgabe der Limmatwelle bekannt gegeben.
Sie tanzen Die 4.-Klässler üben derzeit Lieder auf Englisch – die Aufführung «Klangblitze» steht bevor.
RAHEL BÜHLER
«I have a voice», singt Erich Zimmerli. Als seine Stimme ertönt, sind die Schüler plötzlich still. Ihre Aufmerksamkeit gilt dem Lehrer. Zimmerli wiederholt seine Worte. Die 4.-Klässler singen sie nach. Die Zeilen in Englisch sind ihnen nicht fremd. Zimmerli besucht die Klasse an diesem Donnerstagvormittag zum dritten Mal. Der pensionierte Primarlehrer probt mit den Schülern für zwei Auftritte: Sie helfen am 26. September bei einem Musical in Papiersammlung Die nächste Pa- Neuenhof mit. Entwickelt haben piersammlung findet am Sams- es zwei Maturandinnen von der tag, 21. September, statt und Kantonsschule Baden. wird durch den TSV Neuenhof durchgeführt (Kontakttelefon VORHER steht aber noch der Auf079 386 02 33). Sammelware bit- tritt im Rahmen des Projekts te immer bündeln und ver- «Klangblitze» an. «Klangblitze», schnüren. Nur korrekt bereitge- das sind verschiedene Konzerte stelltes Papier bzw. korrekt be- am 21. und 22. September. Sie finreitgestellter Karton wird über- den in unterschiedlichen Gemeinnommen. Grössere Mengen den im Aargauer und Zürcher oder Dimensionen von Karton, Limmattal statt. Unter anderem in insbesondere aus Gewerbebe- Wettingen, Baden und Neuenhof. trieben, sind weiterhin gebüh- In Baden gibt es einen Klangsparenpflichtig der Kehrichtabfuhr ziergang. In Wettingen spielt das Industrie- und Gewerbeapéro vom oder direkt einem Altstoffhänd- Saxofon-Ensemble der Kantons17. Oktober – Absage Der Gastge- ler zu übergeben. schule. In Neuenhof sind es die
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VERMISCHTES TENNIS Lorena
Quartararo aus Neuenhof holte sich in Aarau am Samstag, 7. September, den Aargauer-Meisterin-Titel in der Kategorie ATV Lorena Quartararo U14 N1/R9 im Ein aus Neuenhof. zVg Doppel. weiterer Titel folgte am 15. September in der Junioren-Meisterschaft TC Spreitenbach Girls U16: Lorena Quartararo ist Clubmeisterin 2019 . Die 13Jährige spielt Tennis im TC Neuenhof und Spreitenbach.
singen beim «Klangblitze»-Konzert am Samstag verschiedene Calypsos.
ARBEITSMORGEN AM WEIHER IM STUDENÄCHER Am Samstag, 21. Sep-
für den grossen Auftritt
Rahel Bühler
Schüler, die auftreten. Die vierte Klasse wird sogenannte Calypsos aufführen. Als Calypso wird ein afro-karibischer Musikstil bezeichnet. Die 21 4.-Klässler werden voraussichtlich sechs solche Calypsos aufführen. Nicht nur singen gehört zum Auftritt: Calypsos sind oft auch mit Tanzen verbunden. Das zeigt sich auch im Klassenzimmer im Alten Schulhaus in Neuenhof: Die Schüler singen, klatschen, stampfen zu den Rhythmen. Auf der digitalen Wandtafel sind die Noten abgebildet. Erich Zimmerli singt vor und spielt auf dem Keyboard mit. Die Schüler werden ihre Calypsos auch im Kanon aufführen. «In dieser Klasse hat es ein paar sehr gute Sänger und Sängerinnen dabei», sagte Zimmerli vor der Lektion. Aus diesem Grund macht denn auch diese Klasse bei den «Klangblitzen» mit. Sie sind nicht die Einzigen: Eine weitere Mittelstufenklasse wird Stücke mit Ukulelen und Blockflöten aufführen. Zudem wird ein Schlagzeuglehrer mit seinen Schülern vorspielen. Das Konzert trägt den Namen «Neuenhofer Trommelpfeifenschnecken». IN DEN LEKTIONEN, in denen Erich
Zimmerli mit den 4.-Klässlern probt, haben sie normalerweise Musikunterricht. «Wir haben also keine Stunden gestrichen. Ich kann den Unterricht selbst pla-
tember, findet von 8.30 bis 12 Uhr ein Arbeitsmorgen am Weiher im Studenächer in Neuenhof statt. Der Natur- und Vogelschutzverein führt verschiedene Arbeiten aus. Mitnehmen: Werkzeug, Arbeitshandschuhe. Ein Znüni ist vorhanden. Auskunft erteilen Fernand Herrmann unter Tel. 056 426 98 72 oder Peter Spring unter Tel. 056 406 13 76. SPIELGRUPPE WUNDERCHISCHTE Ab
kommenden Oktober hat es in der Spielgruppe Wunderchischte am Dienstagnachmittag freie Plätze. Die Innenspielgruppe bietet den Kindern durch Spiel und Spass mit Gleichaltrigen und einem positiven und kreativen Lernumfeld eine ideale Vorbereitung auf den Kindergarten. Eine ausgebildete Spielgruppenleiterin und eine Praktikantin betreuen die Kinder. Anmeldungen nimmt Antonella Ungaro unter der Tel. 076 711 22 75 während der Schulzeiten entgegen. Kontakt: www.elternverein-neuenhof.ch oder info@elternverein-neuenhof.ch. MUSICAL CONTRAST Zwei Maturan-
Erich Zimmerli unterrichtet die 4.-Klässler. Aber nur für dieses Projekt. nen», sagt Lea Geissmann. Sie ist die zweite Klassenlehrerin. Und zeigt sich zufrieden mit ihren Sängerinnen und Sängern: «Ich habe sie noch nie so singen gehört.»
Klangblitze: Neuenhofer Trommelpfeifenschnecken, 21. September, 14 Uhr, beim Bahnhof. Weitere Konzerte: Wettingen und Baden, 21. September, ab 14 Uhr, 22. September, ab 12 Uhr.
tinnen aus der Region, Ronja Elmiger und Shedea Walser, haben in Zusammenarbeit mit der Musiklehrerin Barbara Zimmerli ein Musical auf die Beine gestellt. Die Kinder der Klasse P3d sind die Hauptakteure, die Viertklässler der P4a singen mit. Eine siebenköpfige Live-Band unterstützt die Schüler. Das Musical findet am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr in der Aula Neuenhof statt. Die Aufführung ist öffentlich, Eintritt: 5 Franken.
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NEUENHOF
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Der nackte Po von Ritter Heinrich Mittelalter nicht theoretisch, sondern bei einer Führung im Wettinger Kloster hautnah: Die Primarschüler der Klasse 6 c bekamen einen Eindruck, wie das Mönchsleben vor 800 Jahren war.
MELANIE BÄR
«Auch in ihrer Nähe gibt es Mittelalterliches. Das wollte ich den Schülern zeigen», sagt Desiree Suter. Die Lehrerin der Primarschule Neuenhof spazierte vergangene Woche mit den Jugendlichen von der Schule ins Kloster und besuchte mit ihnen eine Führung durch die Zisterzienseranlage. «Toll war,
«Auch in ihrer Nähe gibt es Mittelalterliches.» DESIREE SUTER, LEHRERIN IN NEUENHOF
dass die Schüler auch selber auf Wachstafeln und mit Gänsekiel schreiben und ein Siegel drucken konnten.» Der Workshop hat auch Pascal am besten gefallen. Jehan hingegen war von der Orgel beeindruckt. Weil ein Kantischüler am Üben war, bekamen die Primarschüler auch gleich ein paar Orgelklänge zu hören und sahen, wer sich anstelle der Mönche heute in der Zisterzienseranlage aufhält. Einen Einblick ins mittelalterliche Leben bekamen die Schüler trotzdem: Sie lern-
Die Primarschüler aus Neuenhof begutachten die Skulptur von Ritter Heinrich von hinten. ten Ritter Heinrich von Rapperswil kennen, der 1227 in Seenot geriet, eine wundersame Rettung erlebte und als Dank das Kloster Wettingen stiftete. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie Heinrich am Schluss in
der Klosterkirche persönlich kennenlernten und seinen nackten Po entdeckten. Die Skulptur sorgte bei den Schülern für schallendes Gelächter. Die Führungen, abgestimmt auf die Bedürfnisse von Schul-
klassen, sind ein Angebot von «Kultur macht Schule». Der Kanton finanziert mit dem Impulskredit die Hälfte der Kosten für die Führung.
Nejla
Cynthia
Enis
Damjan
«Mir hat die Mönchskirche am besten gefallen. Die schönen Schnitzereien an den Sitzen sind sehr beeindruckend.»
«Eigentlich hat mir alles gefallen. Aber am meisten Eindruck gemacht haben mir die vielen Gänge und Türen, wo die Mönche ein und aus gingen.»
«Der schönste Ort war für mich der Kreuzgang . Wir sind ihn nicht abgelaufen, sondern abgerannt. Das war toll.»
«Der Geheimgang in der Mönchskirche war cool. Ich war aber nicht derjenige, der ihn gefunden hat, weil ich an der falschen Ecke suchte und es dort keine Hinweise hatte.»
Melanie Bär
Infos: www.kulturmachtschule.ch.
KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT
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Jugi erreicht 10. Platz Acht Jugi-Kinder nahmen am Plauschwettkampf in Fislisbach teil.
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.
Am vergangenen Samstag trafen sich acht Jugi-Kinder, um an den Plauschwettkampf nach Fislisbach zu reisen. Die erste Disziplin bestand aus einem Wasserparcours. Blindball, IndiacasäckliWerfen oder Seifenbahn-Fahren waren andere Disziplinen. Um 15.10 Uhr waren alle Teilnehmer aus total 58 Gruppen mit je vier Kindern aus zehn verschiedenen Gemeinden fertig. Die Jugi Killwangen erreichte den 10. und den 15. Platz. Thomas Telle, der JugiHauptleiter, war sichtlich stolz auf seine Sprösslinge. (zVg) Acht Jugi-Kinder aus Killwangen nahmen am Plauschwettkampf teil.
Die Männerriege besuchte das Entlebuch
nach unternahm die Gruppe einen kurzen Verdauungsmarsch zum Berggasthaus Salwideli. Um 19 Uhr war das Nachtessen angesagt. Danach ging es an die «Älplerchilbi». Es war sehr unterhaltsam. MorAm Sonntag, 8. September, ver- gens um 1.30 Uhr schmiss der Wirt sammelte sich ein bescheidenes die Killwangener hinaus und sie Grüppchen der Männerriege Kill- legten sich schlafen. Männerriege unterwegs. zVg wangen bei strömendem Regen am Bahnhof. Mit dem Zug ging es AM MONTAGMORGEN gab es um 8 wärmte sie auf. Via «Schneeberg» nach Zürich, wo sich noch zwei Uhr Frühstück. Oben auf den erreichten die Wanderer nach weitere Mitstreiter dazugesellten. Berggiebeln war alles verzuckert. zwei Stunden das KemmeriboDann ging die Fahrt nach Luzern Um 9.30 Uhr setzte sich die Grup- den-Bad. und weiter nach Schüpfheim. pe in Richtung KemmeribodenZwei Wanderer nutzten die Von dort fuhr das Postauto nach Bad in Bewegung. Der Weg hinun- Möglichkeit, sich mit dem PostSörenberg. Eine Gondelbahn spe- ter war sehr stutzig und mit vielen auto nach Schangnau chauffieren dierte die Riege zur Rossweid. Steinen besetzt. Aber die Sonne zu lassen. Hüft- und KnieprobleDort gab es das Mittagessen. Da- hatte Erbarmen mit der Riege und me liessen grüssen. Und kurz vor
Die Killwangener Männerriege bereiste im Regen einen Teil des Kantons Luzern.
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zVg
Schangnau hatte nochmals zwei das Fahrgefühl überfallen. Die ganze Wanderschar traf sich schliesslich im Restaurant Leuen in Schangnau. Um 15.09 Uhr fuhr das Postauto über Marbach nach Escholzmatt. Da stieg die Gruppe in die BLS um, die sie über Langnau im Emmental nach Bern führte. Nach einer etwas stressigen Umsteigeaktion stiegen die Killwangener in letzter Sekunde in den richtigen Zug nach Aarau. Dort wechselten sie in die S-Bahn nach Killwangen. Gut und unfallfrei angekommen, verabschiedete sich die Wanderschar voneinander. (zVg)
Spreitenbach
Veranstaltungsgesuch Gestützt auf das Waldgesetz des Kantons Aargau und die zugehörige Verordnung wird folgende Veranstaltung publiziert: Dietiker Neujahrsläufe 2020 und 2021 Am 11. 01. 2020 und am 09. 01. 2021 findet jeweils von 12.00 bis 16.00 Uhr der Dietiker Neujahrslauf statt. Der Start und das Ziel befinden sich bei der Stadthalle Dietikon. Die Strecke führt teilweise über folgendes Spreitenbacher Gemeindegebiet: Fondlistrasse, Bründlistrasse, Fluestrasse, Schmärlaubenstrasse, Weiherstrasse, Sandbühlstrasse und Grütstrasse. Die Akten liegen während der Einsprachefrist auf der Gemeindekanzlei Spreitenbach, Poststrasse 13, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittel Einsprachen gegen dieses Veranstaltungsgesuch sind innert 30 Tagen, das heisst bis zum 21. Oktober 2019, beim Gemeinderat Spreitenbach einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Gemeinderat Spreitenbach Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:
Bauausschreibung BG-Nr: Bauherr:
Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:
Ausnahmegesuch:
3145 Ortsbürgergemeinde Spreitenbach Poststrasse 13 8957 Spreitenbach Abbruch und Ersatzneubau Waldhütte Waldhausstrasse 2285 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Baute ausserhalb Baugebiet
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. September 2019 bis 22. Oktober 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Turnhallen und Schulhäuser ab 01. Oktober 2019 bis und mit 14. Oktober 2019 Bauverwaltung Spreitenbach
SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Anpassung Polizeireglement Kundinnen und Kunden der Detailhandelsgeschäfte und der Einkaufszentren nehmen vermehrt die Einkaufswagen als Transportmittel mit auf den Heimweg. In den letzten Jahren haben sich die Reklamationen über abgestellte Einkaufswagen gehäuft. Um diese Problematik besser bekämpfen zu können, ist das Polizeireglement entsprechend angepasst worden. Neu ist das Stehenlassen der im Eigentum von Verkaufsläden stehenden Einkaufswagen auf öffentlichem Grund untersagt und wird von der Polizei mit einer Busse von 200 Franken geahndet. Baubewilligungen sind erteilt worden an Francesco und Monika Cerra-Ruppert, Spreitenbach, für Ersatz bestehende Sichtschutzwand und Anpassung neue Sichtschutzwand, Spitzwiesenstrasse 17; Ikea AG, Spreitenbach, für Zwischenlager für Selbstabholer, Müslistrasse 16. Personelles Nach rund 28 Jahren tritt Fritz Scheiwiller als Materialverwalter der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen und als Sicherheitsbeauftragter der Gemeinde Spreitenbach per 1. Januar 2020 in den wohlverdienten Ruhestand. Der Gemeinderat dankt Fritz Scheiwiller für den unermüdlichen Einsatz sowie die guten und langjährigen Dienste und
wünscht ihm bereits heute im neuen Lebensabschnitt alles Gute.
Wägeli mitnehmen
Beitrag Patenschaft für Paten- Seit Jahren kämpft schaft für Berggemeinden Die Pa- das Shoppi Tivoli getenschaft für Berggemeinden wird jährlich von der Ortsbürger- gen das Mitnehmen gemeinde mit 20 000 Franken für der Einkaufswägeli. Projekte zur Förderung von Berggemeinden unterstützt. Der dies- Künftig werden die jährige Projektbeitrag ist für die Sünder gebüsst. Guppenrunskorporation Schwanden, Glarus Süd GL, für den Hoch- MELANIE BÄR wasserschutz Guppenrunse ge- «Wir haben alles versucht, um zu sprochen worden. verhindern, dass Einkaufswagen mitgenommen und auf öffentliTermine 23. September, 17 Uhr: Un- chem Grund stehen gelassen werentgeltliche Rechtsauskunft, Ge- den. Aber anscheinend nützt es meindehaus, Poststrasse 13; 28. nur, wenn Bussen ausgestellt werSeptember bis 13. Oktober: Herbst- den», sagt der Centrumsleiter im Schulferien; 18. Oktober, 19.30 Uhr: Shoppi Tivoli, Patrick Stäuble. 35. Kulturpreisverleihung, ZentEs ist nichts Neues, dass Wägeli rumsschopf Spreitenbach; 19. Ok- mitgenommen und im Dorf stetober: Feuerwehr-Hauptübung. hen gelassen werden. Die Limmatwelle hat bereits vor sechs Öffnungszeiten der Gemeindever- und zwölf Monaten darüber bewaltung Die Schalter sind wie folgt richtet. Um auf das Verbot aufgeöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und merksam zu machen, wurden im 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., Oktober auf dem gesamten Shop8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, pi-Tivoli-Areal Schilder und BoFr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 denmarkierungen angebracht. 85 11, Fax 056 402 02 82. Darauf steht, dass man sich gewww.spreitenbach.ch. Shoppi-Tivoli-Chef Patrick Stäuble und der Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
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«Wir fanden es einen Verhältnisblödsinn, wegen einer Wägelientwendung diesen ganzen juristischen Apparat in Gang zu setzen.»
«Das Stehenlassen der im Eigentum von Verkaufsläden stehenden Einkaufwagen auf öffentlichem Grund ist untersagt.» Wer sich nicht daran hält, kann mit einer Busse von 200 Franken bestraft werden. Das ist in der Ordnungsbussenverordnung 968.2 PATRICK STÄUBLE, LEITER SHOPPI TIVOLI ebenfalls festhalten. Auch vorher wäre es theoretisch möglich gewesen, die Sünder nicht mäss Artikel 141 des Strafgesetz- nur zu verwarnen, sondern zu büsbuchs bei jeglicher Art von Ent- sen. Shoppi Tivoli hätte eine Anzeiwendung strafbar macht. Zeitgleich machte der Sicherheitsdienst des Shoppi Tivolis ver- «Wir hatten immer wiemehrt Kontrollen und sprach der Reklamationen aus auch Verwarnungen bei Missachten des Verbots aus. Die Massnah- der Bevölkerung, die men führten dazu, dass das Wäge- sich an den in Quartielientwenden zurückging und wö- ren abgestellten Einchentlich nicht mehr rund 250, kaufswagen störten.» sondern noch 120 Einkaufswagen wegkamen. Ganz gestoppt hat das VALENTIN SCHMID, GEMEINDEPRÄSIDENT Mitnehmen der Wagen aber nie. «Im Gegenteil, sobald die Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts Leu- ge bei der Polizei erstatten können, te nicht mehr so häufig darauf an- worauf der Tatverdächtige von der sprachen, stieg die Zahl wieder», Polizei einvernommen worden so Stäuble. wäre. Der Fall wäre dann schliesslich bei der Staatsanwaltschaft geNUN HAT DER GEMEINDERAT RE- landet, die Bussen aussprechen AGIERT. Im überarbeiteten Polizei- kann. Genutzt hat Shoppi Tivoli reglement ist seit dem 1. August dieses Rechtsmittel nicht. «Wir unter Artikel 13 festgehalten: fanden es einen Verhältnisblöd-
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13
kostet200 Franken
Der Apéro mit den verschiedenen hausgemachten Köstlichkeiten schmeckte allen. zVg
Hoher Besuch im Treffpunkt CaféBAR Spreitenbacher Gemeindepräsident Valentin Schmid (r.) vor dem Verbotsschild.
bär
«Wer seinen Wagen ausserhalb des Areals stehen lässt, wird gebüsst», so Jenni. Gemeindepräsident Valentin Schmid hofft, dass dies abschreckend wirkt und künftig weniger Einkaufswagen mitgenommen und stehen gelassen werden. «Wir DURCH DIE AUFNAHME IM POLIZEIRE- hatten immer wieder ReklamatioGLEMENT der Gemeinde Spreiten- nen aus der Bevölkerung, die sich an den in Quartieren abgestellten Einkaufswagen störten.» Auch «Wer seinen Wagen aus- Stäuble hofft, dass es sich herumspricht, dass ab sofort nicht mehr serhalb des Areals stenur Verwarnungen, sondern auch hen lässt, wird geBussen ausgesprochen werden.
sinn, wegen einer Wägelientwendung diesen ganzen juristischen Apparat in Gang zu setzen», so Stäuble. Deshalb haben sie nur Verwarnungen ausgesprochen und das Gespräch mit dem Gemeinderat gesucht.
büsst.»
ROLAND JENNI, CHEF REPOL
bach kann die Polizei jetzt, wie das beispielsweise auch bei einer geringfügigen Geschwindigkeitsübertretung möglich ist, vor Ort Ordnungsbussen ausstellen. Der administrative Aufwand mit Einvernahme und Einschaltung der Staatsanwaltschaft fällt weg. Verteilt werden die Bussen von der Polizei. «Wir werden in den nächsten Monaten vermehrt Kontrollen durchführen», sagt Roland Jenni, Chef der Repol WettingenLimmattal. Wer erwischt wird, muss mit Konsequenzen rechnen:
ZWEIMAL PRO WOCHE werden die
Einkaufswagen eingesammelt und gewaschen. «Das ist ein grosser Aufwand. Teilweise müssen sie auch repariert werden, da die Räder nicht für den Gebrauch auf Teerstrassen gemacht sind und eine spezielle Vorrichtung haben, damit sie auf dem Laufband einrasten.» Neu im Polizeireglement von Spreitenbach aufgenommen wurde auch das Erlassen von suchtmittelfreien Zonen und dass Wahlwerbung für Volksabstimmungen künftig erst vier Wochen vor den Wahlen angebracht werden darf.
Anlässlich seines Betriebsausfluges besuchte das Kantonale Amt für Migration und Integration am späteren Dienstagnachmittag, 10. September, den Treffpunkt CaféBAR zum Apéro.
meinderat den Treffpunkt CaféBAR schätze. Danach wurde der Apéro eröffnet. Die hausgemachten Häppchen auf der langen Tischreihe fanden, wie unter anderem auch der türkische Tee aus dem Samowar, guten Anklang und sorgten für gute Stimmung. Noch immer schien teils die Sonne auf den Vorplatz des Quartierzentrums und die Besucher nahmen draussen Platz unter der grossen Platane. Der Apéro schmeckte allen und es gab viel Lob an das CaféBAR-Team. Das Quartierzentrum Langäcker mit dem vielen Grün verglichen einige mit einer Art Oase zwischen den vielen Hochhäusern. (zVg)
Erst verbrachte die 60-köpfige Gruppe den Nachmittag in der Umwelt-Arena und traf kurz nach 17 Uhr im Treffpunkt CaféBAR ein. Nach der Begrüssung richteten Markus Rudin, Leiter vom Amt für Migration und Integration, sowie Ernst Härdi vom Kan- Öffnungszeiten der CaféBAR: Mitttonalen Integrationsprogramm woch und Donnerstag 14–18 Uhr. KIP ein paar Worte an das CaféBAR-Team. Beide Herren beton- ANZEIGE ten, wie wichtig solche niederschwellige Begegnungsorte wie der Treffpunkt CaféBAR sind und dass man solche Orte weiter unterstützen werde. Doris Suter vom CaféBAR-Team bedankte sich und zeigte sich sehr erfreut über die Gäste aus Aarau. Anschliessend stellte sie ihr Team vor, wovon die meisten Frauen einen Migrationshintergrund haben. Im Weiteren berichtete sie über die CaféBAR, die Gäste und die Aktivitäten des Treffpunkts. Als Gemeindevertreter war Gemeinderat Marcel Lang anwesend und richtete ebenfalls ein paar Worte an die Gesellschaft und auch er versicherte, dass der Ge-
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Rund 30 Personen nahmen am Spreitenbacher Waldumgang vom vergangenen Samstagnachmittag teil.
SPREITENBACH
Klima hinterlässt Spuren im Wald Im Rahmen des Waldumgangs sprachen Forstangestellte, Gemeindemitglieder und Experten über die Wald- und Klimaentwicklung. MURIEL ZWEIFEL
«Mit der Temperaturzunahme hat der Wald an sich keine Probleme. Es wird jedoch in Zukunft zu Veränderungen in unserem Waldbild kommen. Davon ist auszugehen», sagt Kathrin Streit. Sie arbeitet bei der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hörten ihr beim Waldumgang am Samstagnachmittag aufmerksam zu. Zusammen mit Vertretern von Gemeinde und vom Forstrevier Heitersberg klärte sie auf mehreren Etappen durch den Spreitenbacher Wald über die hiesige Forstund Klimaentwicklung auf. Eines wurde dabei klar: Der Temperaturwandel stellt in den kommenden Jahrzehnten eine erhebliche Herausforderung für den Forstbetrieb dar. FÜR KATHRIN STREIT ist es fraglich, ob der Wald in seiner jetzigen
Muriel Zweifel
arten machen 85 Prozent des Waldbestandes aus. Dementsprechend sind auch 85 Prozent des Betriebskapitals arg gefährdet», berichtet er im späteren Verlauf des Anlasses. Das sei eine Tatsache, die für ihn mit viel Arbeit und Aufwand verbunden ist. Auch sei sie nicht mehr durch reinen Holzerlös oder den Ortsbürgerfonds zu tragen. Wie auch für Streit liegt die Zukunft des hiesigen Waldes für Muntwyler in der Pflege einer grossen Baumvielfalt und einer schonenden Bewirtschaftung. Ein Baum, der hingegen vom Klimawandel profitieren wird, ist die Traubeneiche: Sie dürfte fortKathrin Streit zeigt die Veränderungen im Wald anhand einer Grafik. an öfter in den Schweizer WälForm noch die Leistungen er- Das sei eine Entwicklung, die dern anzutreffen sein, sagte der bringen kann, die die Gesell- Konsequenzen für den Forstbe- Revierförster. schaft von ihm wünscht: «Es trieb nach sich zieht, wie sich der ALS VERTRETER für den Spreitenbakann mit einer durchschnittlicher Gemeindepräsidenten Valenchen Temperaturzunahme von tin Schmid sprach an diesem 3,2 bis 4,3 Grad Celsius bis Ende «Es kann mit einer des Jahrhunderts gerechnet wer- durchschnittlichen Tem- Nachmittag der Killwangener Vizeammann Walter Hubmann. Auch den», so Streit. Das sei ein nicht unerheblicher Unterschied für peraturzunahme von 3,2 ihm macht die wirtschaftliche Lage des Forstbetriebs zu schaffen: die Fauna des Limmattals, wie bis 4,3 Grad Celsius bis «Die Bevölkerung soll merken, wie Streit ihren Zuhörern erklärt. So Ende des Jahrhunderts wertvoll der Wald für uns alle ist», informiert sie, dass die kommengerechnet werden.» so Hubmann. Dieser Meinung war de Hitze und Trockenheit vor alauch der Forstlehrling Nicola lem für die Buchen, Tannen und KATHRIN STREIT, REFERENTIN Monn. Der 17-Jährige befragte KinFichten eine ungünstige Umgeder und Jugendliche und betonte, bung schaffe. «Ihnen wird es im Falle von extremer Trockenheit Revierförster Peter Muntwyler welche Wichtigkeit ein gepflegter schwerfallen, in den hiesigen bewusst ist: «Die durch den Tem- Wald als Spielplatz, Rückzugs- und Wäldern zu überdauern.» peraturanstieg bedrohten Baum- Erholungsort für die Jugend hat.
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Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201968 Bauherrschaft: Nötzli Arnold Juchstrasse 30 5436 Würenlos Bauvorhaben: Neubau Kanalisation Lage: Parzellen 849, 858, 875, 4657 und 4751 (Plan 24+67) Hungerbüel Zone: Ausserhalb Bauzone und Wohnzone W2 Zusatzgesuch: Departement BVU Gesuchsauflage vom 20. September bis 21. Oktober 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
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Illegale Entsorgung im Tägerhardwald. Abfall wurde illegal im Wald entsorgt Unbekannte haben am Staldenrainweg im Tägerhardwald Maler- und Gipsermaterial illegal entsorgt. Leider konnten die Urheber dieser illegalen Deponie noch nicht ausfindig gemacht werden. Das Bauamt hat die Aufräum- und Entsorgungsarbeiten ausgeführt. Fast gleichentags ging die Meldung bei der Gemeinde über eine Hinterlassenschaft im Buechwald ein. Es stellte sich heraus, dass Unbekannte auf einer Privatparzelle im Buechwald ein Zelt mit einer Blache aufgestellt und Abfall hinterlassen haben. Der Gemeinderat fordert dringend dazu auf, solche Ablagerungen zu unterlassen. Widerhandlungen gegen die Vorschriften des Reglements über die Abfallentsorgung werden mit Busse geahndet. Einladung zur Einweihung Rad- und Gehweg Würenlos–Oetwil an der Limmat Im 2003 wurde im Planungsbericht der kantonalen Radrouten festgehalten, dass ein Parallelweg für den Fuss- und Radweg zwischen Würenlos und Oetwil
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an der Limmat realisiert werden soll. Nachdem bis 2010 entsprechende Machbarkeitsstudien angestellt wurden, konnten die Projektierungsarbeiten im Mai 2012 in Angriff genommen werden. Nach einer längeren Bewilligungsphase erfolgte im April 2018 dann der Baustart. Fast 1 ½ Jahre später kann der Rad- und Gehweg nun dem Verkehr übergeben werden. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt und der Gemeinderat laden die Einwohnerinnen und Einwohner zur offiziellen Einweihungsfeier ein am Freitag, 27. September, ab 16 Uhr, Kantonsgrenze Aargau/Zürich (Gebiet Ueli). Beim Veranstaltungsort (Gebiet Ueli) können keine Parkplätze für Autos zur Verfügung gestellt werden. Es sind die Parkplätze beim Schwimmbad Wiemel und an der Gipfstrasse in Würenlos zu benützen. Eine Bimmelbahn wird ab 15.30 bis 16.30 Uhr zwischen der Mehrzweckhalle und dem Veranstaltungsort pendeln. Die Einstiegsorte und die Route der Bimmelbahn können dem Plan ent-
VERMISCHTES KINDERARTIKELBÖRSE Die nächste Kinderartikelbörse in Würenlos findet am Freitag, 20. September, in der Mehrzweckhalle Würenlos statt. Winterkleider, Skis, Schlittschuhe, Spielsachen, Kinderbücher etc. können für den Verkauf mitgebracht werden. Die Anbieterinnen und Anbieter erhalten bei Kinderartikelbörse in der Mehrzweck- Verkauf 80 Prozent vom Erlös – zVg 20 Prozent gehen an eine Würenhalle am 20. September.
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nommen werden, der auf der Website www.wuerenlos.ch › Aktuelles aufgeschaltet ist. Das Programm sieht wie folgt aus: ab 15.30 Uhr, Shuttlebetrieb mit Bimmelbahn; ab 16 Uhr, Apéro; ab 16.30 Uhr, Begrüssung und offizielle Einweihung, anschliessend kleine Festwirtschaft mit Wurst und Brot und Getränken; Rundfahrten mit Bimmelbahn auf dem Rad- und Gehweg. Der Gemeinderat freut sich, mit der Bevölkerung den Rad- und Gehweg einzuweihen. «Biodiversität im Siedlungsraum»; Naturschutztag «Feuchtgebiete» Am kommenden Samstag, 21. September, 9–11.30 Uhr, findet im Rahmen des Projekts «Biodiversität im Siedlungsraum» ein Naturschutztag mit dem Thema «Feuchtgebiete» statt. Zusammen mit der Bevölkerung werden Unterhaltsarbeiten in den Feuchtgebieten von Würenlos ausgeführt. Treffpunkt: Einmündung der Lugibachstrasse in die Furttalstrasse, Würenlos. Im Anschluss wird eine Verpflegung offeriert. Der Anlass richtet sich an die ganze Bevölkerung. Das Projekt wird von den Naturschutzbeauftragten Philipp Vock und Walter Schneider im Auftrag des Gemeinderates durchgeführt.
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Über 900 Fahrzeuge kamen zur 2. Lägern Classic nach Würenlos.
«Petrus muss Oldtimerfan sein» Bei schönstem Spätsommerwetter fand die zweite Ausgabe der Lägern Classic statt. Entsprechend kamen über 900 Old- und Youngtimer nach Würenlos.
Rund 5000 Personen genossen einen Tag unter Gleichgesinnten. Dabei spielte es keine Rolle, ob das Auto oder das Motorrad im unrestaurierten Originalzustand, mit Gebrauchsspuren versehen Sperrung des Radweges an der In- oder komplett restauriert war. Für dustriestrasse Würenlos Die Tech- jeden gab es etwas zu bestaunen – nischen Betriebe Würenlos bauen mit zwei oder vier Rädern. im Radweg an der Industriestrasse in Würenlos einen Rohrblock von zirka 140 Meter Länge ein. Infolge dieser Bauarbeiten ist der Veloweg für Fussgänger und Radfahrer ab dem 30. September für 20 Mitglieder des Kirchenvoraussichtlich 3 Wochen, das chors St. Maria besuchten heisst bis zirka 20. Oktober, ge- das Stiftsarchiv in St. Gallen. sperrt. Die Umleitung für Fussgänger erfolgt über den Täger- Am Sonntag, 8. September, hat hardweg und die Flühstrasse. Die der Kirchenchor St. Maria eine Radfahrer verkehren über die In- Führung durch das Stiftsarchiv in dustriestrasse. St. Gallen gemacht. 20 Mitglieder des Kirchenchors waren auf diesem Ausflug dabei. Dort wurde dem Chor ein Pergament enthüllt, auf dem Würenlos das erste Mal urkundlich erwähnt worden loser Organisation. Für die Annah- ist. Es stammt aus dem Jahr 870 n. me der Waren benötigt man eine Chr. Der Name «Wirchilleozha» Warenliste (für maximal 65 Arti- wurde durch Lautverschiebung kel). Diese kann ab sofort bei Manu- zum heutigen «Würenlos» und ela Möckel (boerse.wuerenlos@ kann auf dem Dokument zweigmx.ch) bestellt werden. Bitte voll- mal gefunden werden. ständige Adresse angeben. MehrAm zweiten Tag fuhr das Postzweckhalle, Freitag, 20. September. Wa- auto von der Stadt aufs Land und renannahme: 9–10 Uhr, Verkauf: 14.15 wechselte den Kanton ins maleribis 16 Uhr, Abrechnung: 18–18.30 Uhr, sche Appenzell. Dort erlebte die Börsenkafi ab 13.30 Uhr. Reisegruppe einen Nachmittag
Knapp zwanzig Simca-Automodelle boten einen spannenden Einblick in die Geschichte des mittlerweile nicht mehr existierenden französischen Herstellers. Und auch eine ganze Armada an Käfern und anderen luftgekühlten VWs brachte der Käferclub Limmattal mit. Zudem gabs acht unbekannte NSU Fiat Weinsberg zu bestaunen. Das Treffen war wie ein lebendiges Autoquartett und Geschichtsbuch. Viele Marken, von Alfa Romeo bis Volvo, waren vertreten. Das älteste Fahrzeug, ein Ford T, stammte aus dem Jahr 1907. Das kulinarische Angebot und die Band HTR, Country & more, welche Country, Rock and Roll so-
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wie Oldies aus den 60- und 70-er Jahren wieder aufleben liess, sorgten für beste Sonntagsstimmung. Stefan Mathys, OK-Präsident, freute sich: «Seit dem letzten Jahr wussten wir, dass im Limmattal ein grosses Bedürfnis an einem Oldtimertreffen besteht. Und nun dieser Erfolg mit Sonnenschein pur. Wer konnte Mitte September mit so tollem Wetter rechnen? Natürlich haben wir alle gehofft. Aber nun wissen wir, Petrus muss Oldtimerfan sein.» Organisiert wurde die Lägern Classic vom gleichnamigen Verein, der an diesem Sonntag sicher wieder das eine oder andere Mitglied gewinnen konnte. (zVg)
Zwei Tage voller Kontraste im Kanton St. Gallen
20 Mitglieder des Kirchenchors St. Maria fuhren in den Kanton St. Gallen. voller kulinarischer Höhepunkte und urchigen Brauchtums, lernte das Fazanetli richtig um den Hals knüpfen, das Talerschwingen und
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Hackbrettspielen sowie den Appenzeller Naturjodel «Zauern» in einem eigens für den Verein getexteten Stück. (zVg)
LIMMATTAL
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Grundgedanke ist gleich geblieben Die evangelische Allianz BadenWettingen gibt es seit 90 Jahren. Was macht sie eigentlich?
RAHEL BÜHLER
Die braunen Holzstühle stehen in Reih und Glied. Etwas erhöht stehen Keyboard und Schlagzeug. Mehrere Lampen und Lautsprecher zieren die Decke. An der Wand hinter Keyboard und Schlagzeug hängt ein hölzernes Kreuz. Es ist mit Steinen besetzt. Hier, im Gemeindezentrum Bethel, arbeitet Michael Ruppen. Er ist seit fünf Jahren der leitende Pastor der Pfingstgemeinde Baden-Wettingen. Seit Januar ist er zudem Präsident der evangelischen Allianz Baden-Wettingen. Ein ehrenamtlicher Job, wie er sagt. Aber einer, den er mit viel Freude ausübe: «Ich liebe es, sich gegenseitig zu unterstützen.» DIES IST denn auch die Hauptauf-
gabe der evangelischen Allianz Baden-Wettingen: «Die Mitglieder sollen den Kontakt pflegen, sich unterstützen und so zum Wohl der Gesellschaft beitragen», erklärt Ruppen. Konkret heisst das Folgendes: Zur Allianz gehören
«Ich liebe es, sich gegenseitig zu unterstützen.» MICHAEL RUPPEN, ALLIANZ-PRÄSIDENT
Michael Ruppen im Gemeindezentrum Bethel in Wettingen. Seit Januar ist er Präsident der evangelischen Allianz Baden-Wettingen. Er macht dies ehrenamtlich. Rahel Bühler
neun Kirchen: die Resgate Church, die Christ International Church, die Mission Evangélique Béthesda, das Gemeindezentrum Bethel, die evangelisch-methodistische Kirche, die Baptisten-Gemeinde, die freie evangelische Gemeinde, die christliche Gemeinde Forum C und die Living Church. Alles Freikirchen aus Wettingen, Baden, Remetschwil und Rieden. Sie halten ihre Gottesdienste auf Deutsch, Englisch, Portugiesisch oder Französisch ab. Zur Allianz gehören auch zwei Sozialwerke: Hope und Wendepunkt. Hope hat vor kurzem die Notschlafstelle in Baden eröffnet. Bei regelmässigen Abendessen treffen die Leiter der
Kirchen und Sozialwerke aufeinander. «Wir diskutieren aktuelle Themen, tauschen uns aus und beten», beschreibt Ruppen. Es gebe auch Budget- und Rechnungssitzungen. Wie viele Mitglieder die Kirchen, die zur Allianz gehören, insgesamt umfassen, wisse er nicht, sagt er. Einmal jährlich veranstaltet die Allianz einen gemeinsamen Gottesdienst. «Dabei nehmen jeweils 700 Personen teil», weiss der Pastor. Die Allianz organisiert auch andere gemeinsame Anlässe. Das sei auch der Grundgedanke bei der Gründung 1929 gewesen, so Ruppen: «Damals stand die Weltwirtschaftskrise kurz bevor. Es gab viele Men-
schen, denen es nicht gut ging. Für sie wurde eine Weihnachtsfeier in einem Restaurant in Baden organisiert», erklärt der Historiker. Viel verändert habe sich am Grundgedankengut nicht. «Auch heute stehen das Zusammensein und die Liebe zueinander im Fokus.» Mit der Zeit ist die Allianz gewachsen. Waren es zu Ende der 1920er Jahre bloss vier Mitglieder, sind es heute deren elf. Verändert habe sich auch das Vertrauen ineinander: «Es ist grösser geworden», ist der 44-Jährige überzeugt.
einem anderen theologischen Grundsatz der Kirchen, die aus der Reformation entstanden sind. Dazu zählt man auch die zur Allianz gehörenden Gemeinden. In den Gottesdiensten werden die Themen für die heutige Zeit adaptiert. Sie stellen Fragen wie «Wäre die Welt ohne Religion wirklich friedlicher?» oder «Bin ich wirklich nur, was ich leiste?». Die Allianzkirchen führen die Gottesdienste einzeln durch. Ruppen ist es wichtig, das biblische Gedankengut auf die heutige Zeit anzuwenden: «Wir verschliesFÜR DAS JUBILÄUM hat die Allianz sen uns auch vor Themen wie Terdrei spezielle Gottesdienste orga- roranschlägen oder Leistungsnisiert: Jeder beschäftigt sich mit druck nicht.»
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
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WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 21. September, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 22. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil) – Erntedankgottesdienst unter der Mitwirkung des Akkordeonorchesters Egloff. Im Anschluss an den Gottesdienst servieren die Wettinger Landfrauen einen Apéro; 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mittwoch, 25. September, 9 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Donnerstag, 26. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 20. September, 18.30 Uhr, KEIN Gottesdienst in St. Anton (Personalausflug der Kirchgemeinde Wettingen). Samstag, 21. September, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Fuhrmann). Sonntag, 22. September, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 25. September, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 26. September, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht).
NEUENHOF
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 21. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie), musikalisch begleitet vom Kirchenchor. Sonntag, 22. September, 9.30 Uhr, die Messe entfällt (siehe Spreitenbach). Montag, 23. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 25. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 26. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 22. September, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Lutz FischerLamprecht). Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 20. September, 10 Uhr, Eucharistiefeier.
SPREITENBACH
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 20. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 21. September, 11 Uhr, Taufe von Alessandro Brescianini; 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). SonnKloster Wettingen, Klosterstrasse 12 tag, 22. September, 10 Uhr, FestSonntag, 22. September, 9.30 Uhr, gottesdienst zum Patrozinium christkatholische Eucharistiefeier (Abbé Zacharie und Petre Karma(Wolfgang Kunicki); 11 Uhr rözichev), musikalische Mitwirmisch-katholische Eucharistiekung: Kirchenchor und kath. feier mit Taufe (Thomas Odalil). Kinder- und Jugendchor, anschliessend Apéro; 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 25. September, Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Sonntag, 22. September, 9.30 Uhr, Uhr, Rosario.
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 20. September, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Freitag, 20. September, 18.30 Uhr, Feier-Abend-Mahl mit (Stefan Siegrist).
KILLWANGEN
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 20. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 21. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 22. September, 11 Uhr, die Messe entfällt (siehe Spreitenbach).
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 22. September, 10 Uhr, Wortgottesfeier (Christina Fuhrmann), Vorstellung der 3. Klasse, anschliessend Chilekafi; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 25. September, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier, anschliessend Mittwochskaffee. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 22. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Taufe (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 21. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 22. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 24. September, 19.30 Uhr, Vigil vom folgenden Hochfest. Mittwoch, 25. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 26. September, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kolibri, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 20. September, 15.30 Uhr Patrozinium Spreitenbach Am 22. September um 10 Uhr wird in Spreitenbach das Patrozinium der Kirche St. Kosmas und Damian gefeiert. Der Kirchenchor Spreitenbach begleitet die Messe musikalisch. Im Anschluss sind alle zum Apéro eingeladen. Die Gottesdienste am Sonntag in Neuenhof und in Killwangen fallen aus. Dafür wird am Samstagabend sowohl in Killwangen als auch in Neuenhof um 18.30 Uhr ein Gottesdienst gefeiert.
Computeria Frauenverein, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 24. September, 14 Uhr. Mittwochskafi Katholischer Frauenbund Würenlos: 25. September, 9.30 Uhr, katholische Kirche, 10 Uhr, Gipfeli und Kaffee in der Alten Kirche. Bibel lesen, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 25. September, 14 Uhr. Bibel lesen – Bibel ergründen – Lebendige Kirche Joh 11,7 – 16, (Text wird abgegeben) Pfarrei-
heim Neuenhof, Mittwoch, 25. September, 19.45–21.15 Uhr. Morgengebet, Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 26. September, 7 Uhr. Senioren: English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 26. September, 8.50 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, umHandarbeiten zu machen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 26. September, 9–11 Uhr.
«MEIN GOTT»
Stefan Moll, Pfarrer evangelischmethodistische Kirche BadenWettingen. Bei der Ernte soll an den Rändern der Felder die Frucht stehen bleiben. Zudem ist es unstatthaft, Ären aufzulesen, die auf den Boden fallen. Was zurückbleibt, ist für die Armen reserviert. Darum ist es auch verboten, Zinsen auf Kleinkrediten zu fordern. Kleider oder Mühlesteine dürfen nicht gepfändet werden. Schliesslich kann verarmten Landwirten das Feld nicht weggepfändet werden. Es gibt sogar utopische Ansätze, die einen träumen lassen: Alle sieben Jahre wird reiner Tisch gemacht. Alle Schulden werden erlassen. Verarmte Familien können einen Neuanfang machen. So sieht Sozialhilfe in der Bibel aus. Alle Beispiele kommen aus dem Alten Testament. In grauer Vorzeit gab es zahlreiche Gebote, die für einen Ausgleich zwischen Arm und Reich sorgten und bedrängten Personen halfen. Besonders gefährdete Personengruppen stehen ausdrücklich unter dem Schutz von Gott: Witwen, Waisen und Asylsuchende. Für mich bleibt eindrücklich, wie ausgeklügelt der soziale Schutz vor rund 2500 Jahren war. Die heutige Sozialhilfe kann nur bedingt mit jener aus der Bibel verglichen werden. Die Zeiten haben sich geändert. Heute stehen uns mehr Güter zur Verfügung, um geschwächte oder bedrängte Personen zu tragen. Die aktuelle Diskussion über die Sozialhilfe bleibt für mich darum unverständlich. Grossfamilien sollen die Beiträge gekürzt werden. Wird der Vorschlag umgesetzt, zahlen die Schwächsten, die Kinder, den Preis. Wenn schon in den Urzeiten so gut für bedrängte Menschen geschaut wurde, sollten wir das wohl heute doch auch hinkriegen. Dieser wuchernde soziale Geiz ist für mich unverständlich. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
AGENDA
WOCHE NR. 38 DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER 2019
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SPREITENBACH Kunst in der Gemeindegalerie Spreitenbach Hereinspaziert, der Kurator Salvatore Mainardi präsentiert Bilder und Objekte zweier Individualisten. Gemeindehaus, Freitag, 20. September, 8.30–15 Uhr. Montag, 23. September, 8.30–11.30 und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag, 24., Mittwoch, 25., Donnerstag, 26. September, 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Neumatt-Morgen im Dorf: Information bei Kafi und Gipfeli Das beim Shoppi geplante Quartier Neumatt ist eine Chance für die ganze Gemeinde Spreitenbach. Wer wissen möchte, wieso, skeptisch ist, mit den zuständigen Leuten diskutieren oder einfach Informationen aus erster Hand erhalten möchte, komme vorbei. Organisator: Losinger Marazzi. Restaurant Sternen, Dorfstrasse 72, Samstag, 21. September, 9–11 Uhr. Grosses Kürbisfest Mit gemütlicher Festbeiz. Ausstellung und Verkauf diverser Kürbissorten. Unterhaltung mit den Schwyzerörgeler vom Föhrenwäldli. Am Samstag, 16 Uhr, Auftritt Guggenmusik Bräusivögel. Stall-Bar am Samstag ab 20 Uhr geöffnet. Familie Lienberger, Obstgarten, Dorfstrasse 41, Samstag, 21., und Sonntag, 22. September, ab 11 Uhr. Yoga-Lektion Vinyasa Flow. Nationales Trainingszentrum Taekwon-Do Schweiz, Montag, 23. September, 20–21 Uhr. Zaubershow Unterhaltung mit Zauberer Seppino. Organisator: Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 25. September, 14.30– 15.30 Uhr.
WETTINGEN «Masters of Puppets» Bertold Stallmach und Figurentheater Wettingen. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 20., und Samstag, 21. September, 15–18 Uhr. Sonntag, 22. September, 11–17 Uhr. «Tanznacht40» Die Party für alle ab 40 Jahren. www.tanznacht40.ch. Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 20. September, 21 Uhr. «E-Book-Sprechstunde» Wer sich in letzter Zeit einen E-Reader zugetan hat oder auf dem Smartphone, Tablet oder PC E-Books lesen will, wird bei der Einrichtung des Gerätes gerne unterstützt. Ge-
24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20
Circus Monti – «Jour de fête» in Wettingen In Kürze ist es wieder so weit: Der Circus Monti wird mit der 35. Inszenierung Jour de fête ab dem 25. September für 5 Tage in Wettingen gastieren. Schauplatz der 35. Monti-Inszenierung ist ein Jahrmarkt. Atemberaubende Artisten, amüsante Gaukler und übermütige Künstler sorgen für wundervolle Momente, fantastische Augenblicke und grosse Begeisterung. Ein einzigartiges Stück Circuszauber. Zirkuswiese Margeläcker Wettingen, Mittwoch, 25. September, 15 und 20 Uhr, Donnerstag, 26. September, 14 Uhr, Freitag, 27. September, 20 Uhr, Samstag, 28. September, 15 und 20 Uhr, Sonntag, 29. September, 14 und 18 Uhr. Tickets unter Tel. 056 622 11 22, circus-monti.ch, Circuskasse oder bei Ticketcorner. meindebibliothek, Samstag, 21. September, 10–12 Uhr.
halle Zehntenhof, Montag, 23. September, 19–20 Uhr.
«Schenk mir eine Geschichte» – in Italienisch Barbara De Angelis erzählt Geschichten in Italienisch und bastelt mit den Kindern. Eine Veranstaltung für Eltern mit Kleinkindern. Eintritt frei. Gemeindebibliothek, Samstag, 21. September, 10–11 Uhr.
«Vorlesezeit» Geschichten für Erwachsene. Dominik Beer liest Geschichten vor. Die Zuhörer lassen sich eine halbe Stunde lang von seiner Stimme in die Welt der Buchstaben und Geschichten tragen. Gemeindebibliothek, Dienstag, 24. September, 18.30–19 Uhr.
5 Jahre Kunstatelier & Galerie jhago-art 2014–2019 Ausstellung mit Acrylbildern von Jeannette Hasler-Gobbi mit Apéro. Kunstatelier und Galerie Jhago-Art, Samstag, 21., und Sonntag, 22. September, 10–18 Uhr.
Bücher-Flohmarkt Weitere Informationen: www.wettingen.ch/bibliothek. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 25. September, 14–20 Uhr. Donnerstag, 26. September, 16–20 Uhr.
Ausstellung «Im Fluss» Museum Eduard Spörri. Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 21., und Sonntag, 22. September, 14–17 Uhr.
Jubiläum – 30 Jahre Gemeindebibliothek Wettingen an der Mattenstrasse «Poetomat» – Gedichte aus dem Automaten für Gross und Klein. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 25. September, 14.30–17.30 Uhr.
REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73
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EIN PRODUKT DER
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Beteiligungen der CH Media AG auf Genusswerkstatt Live Chocolat & www.chmedia.ch Café. Vor und nach der Präsentation Barbetrieb mit Fingerfood und Getränken (nicht im Eintritt inbe- Spielsachen, Skis, Schlittschuhe, griffen). Fabian Rimann Chocolatier, etc. Mit Börsenkafi ab 13.30 Uhr. «Kafi treff.punkt» Menschen aus al- Donnerstag, 26. September, 19–22 Uhr. Mehrzweckhalle, Freitag, 20. Septemler Welt treffen. Villa Fluck, Montag, ber, 14.15–16 Uhr. 23. September, 17–20 Uhr. WÜRENLOS Schnuppertanzen für Kinder in Würenlos Gmeindschäller, Mittwoch, 25. Turnen für jedefrau/jedermann Fit Kinderartikelbörse Würenlos Verund Fun am Montagabend. TurnSeptember, 17.30 Uhr. kauft werden Winterkleider,
Orgelmusik Klosterkirche Wettingen Orgelfantasien und Triosonaten. Klosterkirche, Sonntag, 22. September, 17 Uhr.