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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER 2019

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 38 · Post CH AG

SALZKORN Spinnen

Tel. 062 886 30 60

buerokonzept.ch

Minutengenaue Ankündigung: Der Kantenanzeiger des Regionalbus Lenzburg auf dem Platz vor dem Leutwiler Schulhaus.

Foto: Fritz Thut

Kantenanzeiger neu auch draussen in den Dörfern Regionalbus Der Regionalbus Lenzburg (RBL) investiert weiter in die Fahrgastinformation: An verschiedenen Haltestellen wurden schon sogenannte Kantenanzeiger montiert.

S

eit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2018 zeigen beim Bahnhof Lenzburg sogenannte Kantenanzeiger den Fahrgästen die nächsten Abfahrten der Busse an. Diese von den Fahrgästen geschätzte Information wird nun gemäss einer Medienmitteilung des Regionalbus Lenzburg nach und nach auf weitere Haltestellen im Netz des Regionalbus ausgedehnt.

Beteiligung der Gemeinden

Vor kurzem wurden Abfahrtsanzeigen bei den Haltestellen Wildegg Bahnhof,

Möriken Gemeindehaus, Niederlenz Dorfplatz, Seengen Poststrasse und Staufen Lindenplatz montiert. Bereits seit einigen Wochen ist die Anzeige bei der Haltestelle Leutwil Dorfplatz in Betrieb. Ein Kantenanzeiger kostet je nach Standort und den notwendigen baulichen Massnahmen zwischen 15 000 und 20 000 Franken. Diese hohen Kosten belasten das RBL-Budget. Der Busbetrieb ist deshalb sehr froh, dass die Standortgemeinden sich bereit erklärt haben, freiwillig einen Beitrag an die Kosten für die baulichen Massnahmen zu leisten. So unterstützt beispielsweise die Gemeinde Staufen die Montage mit 3500 Franken.

Daten kommen in Echtzeit

«Kantenanzeiger gehören heute zur Standardausrüstung an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. Es wird von den Kunden erwartet», so RBL-Geschäftsführer René Bossard. Die für die

Anzeige notwendigen Daten werden in Echtzeit von der Betriebsleitstelle an die Aussenanzeigen übermittelt. Die Betriebsleitstelle überwacht während der gesamten Betriebszeit die Busse. Dabei melden die Fahrzeuge alle paar Sekunden ihren aktuellen Standort. Eine Software erstellt, aufgrund der in der Leitstelle vorhandenen Daten, eine Prognose, wann der Bus an welcher Haltestelle abfahren wird.

Meldungen bei Störfällen

Über die Betriebsleitstelle können auch aktuelle Textmeldungen an die Kantenanzeiger übermittelt werden. Dies ist besonders im Störungsfall sehr wertvoll, können doch so wartende Fahrgäste über allfällige Verspätungen und den Grund für die Verspätung informiert werden. Im nächsten Jahr werden weitere wichtige RBL-Haltestellen etwa in Seon oder Schafisheim mit Kantenanzeigern ausgerüstet. (lba)

Die Artenvielfalt der Tierwelt schwindet. Allerdings bedaure ich dies bei Mücken gar nicht, bei Spinnen nur teilweise. Spinnennetze sind Helene Basler zwar kunstvoll. Aber die Schnelligkeit, mit der sich diese Insekten wie Zirkusartisten abseilen, mit den (oft behaarten) Beinen sich zu einem winzigen Knäuel verformen, sich ausstrecken und davonsausen, ist unheimlich. Zudem hängen ihre Netze gerne überall dort, wo der Hausfrauenbesen nicht mehr hinkommt. Abstossend. Dieses Gefühl (Spinnenphobie) haben viele Leute. Zu Unrecht? In der Presse herrscht Wahlzeit. Auch da tauchten letzte Woche Spinnennetze auf, zum Glück nur auf Zeitungspapier. Kandidaten waren von der Plattform vimentis.ch (einem Verein, der online Wahlhilfe anbietet) über ihre politischen Ziele befragt worden. Farbflächen, die in den achteckigen Netzen liegen, zeigen das politische Profil der Kandidaten auf. Je nach Schwerpunkt (von den Grünen bis zu Wirtschaftsvertretern) sind die Flächen mehr links oder rechts. Kürzlich organisierten Ortsmuseen einen Tag, an dem unter anderem Handwerkskunst gezeigt wurde, in Lenzburg Stoffdruck, in Baden Spinnen. Spinnen am Spinnrad wird in der Literatur oft erwähnt: in Märchen oder Spinnstuben-Geschichten, wo sich früher junge Menschen trafen (heute in der Disco). Im Badener Museum war eine Spinnerin am Werk. Mit dem Fuss trat sie die Pedale des Spinnrads, mit der linken Hand fasste sie die Wolle, mit der rechten drehte und zog sie den Faden heraus – alle Tätigkeiten gleichzeitig, ähnlich wie beim Autofahren. Zuschauerinnen versuchten es auch. Es war schwierig. Seither finde ich den abschätzigen Spruch «Der spinnt» fragwürdig. Auch wenn ich es meinem Musiklehrer in der Mittelschule längst nicht mehr übel nehme, dass er seinerzeit, als ich in der Klavierstunde zum x-ten Mal die falsche Taste drückte, ausrief: «Spinnen Sie eigentlich?» Helene Basler-Märchy, Niederlenz

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Amtliches

Donnerstag, 19. September 2019

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

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Baugesuch

Bauherrschaft:

Planverfasser:

Um- und Anbau Verkaufsgebäude mit Erweiterung Verkaufsfläche

Bauplatz:

Sägestrasse 10 Parzelle 1802

Zus. Bewillig.:

AGV, AWA

Bauherrschaft:

Anlagestiftung der Migros-PK Immobilien, vertreten durch MigrosPensionskasse Wiesenstrasse 15 8952 Schlieren

Planverfasser:

Bauplatz:

B+S AG Ingenieure und Planer Weltpoststrasse 5 3000 Bern 15 Umgestaltung der bestehenden Anlieferungsrampe mit Podest Bachstrasse 5 Parzelle 333

Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg vom 20. September bis 21. Oktober 2019.

Gegründet 1901

Gegründet 1866

Strüby Konzept AG Carlo Blarer Steinbislin 2 6423 Seewen

Bauobjekt:

Bauobjekt:

Impressum

Landi Maiengrün Genossenschaft Philipp Amrein Sägestrasse 10 5600 Lenzburg

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-MailAdresse) einzureichen.

Rekrutierung 2020

Nachdem die Rekrutierung von Anfang September 2019 leider nicht den gewünschten Erfolg brachte, müssen wir zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands eine Nachrekrutierung durchführen. Zu dieser Nachrekrutierung laden wir Sie ein am: Donnerstag, 26. September 2019, 19.00 Uhr, Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist/-in (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission

Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Traktanden: 1. Mitteilungen 2. Inpflichtnahmen 3. Gesuche um Zusicherung des Gemeindebürgerrechts a. Johannes Holzmüller, 1980, zusammen mit seiner Ehefrau, Katja Holzmüller, 1980, der Tochter Lisa-Marie, 2011, dem Sohn Joel Luca, 2013, der Tochter Elouisa Sophie, 2015, und der Tochter Rosalie Victoria, 2018, Staatsangehörige von Deutschland; b. Eyob Tesfamariam, 1982, zusammen mit seinem Sohn Elnathan, 2013, Staatsangehörige von Eritrea; c. Danijel Petrovic, 2001, Staatsangehöriger von Serbien; d. Mehmet Celal Özdemir, 1983, Staatsangehöriger der Türkei 4. Stadtverwaltung; Personelle Ressourcen 5. Budget 2020 6. Aufgaben- und Finanzplanung 2020 bis 2024; Kenntnisnahme 7. Einwohnerrat; Tagungsort des Einwohnerrats 8. Schwimmbad Walkematt; Ersatz Folienabdichtung 50-Meter-Becken; Bauabrechnung 9. Schriftliche Anfrage von Martin Geissmann (GLP); Schulraumplanung Lenzburg; Beantwortung durch den Stadtrat 10. Umfrage Lenzburg, 13. September 2019 Der Stadtrat Die Stadtkanzlei stellt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Einwohnerratsvorlagen auf Verlangen gerne zur Verfügung. Diese sind auch im Internet unter www.lenzburg.ch abrufbar.

Der Stadtrat

Totalsperrung der Ringstrasse West

Für den Einbau des Deckbelags wird die Ringstrasse West im Abschnitt Zeughausstrasse bis Kreisel Industriestrasse am 21.+ 22. September 2019 für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Einmündung der Murackerstrasse in die Ringstrasse West wird bereits am 20. September 2019 gesperrt. In der Zwischenzeit wird der Verkehr via Langsamstigstrasse umgeleitet. Die notwendigen Arbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Arbeit entsprechend auf das darauffolgende Wochenende. Die Abteilung Tiefbau und Verkehr der Stadt Lenzburg bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Lenzburg, 16. September 2019 Stadt Lenzburg Abteilung Tiefbau & Verkehr

Der Seetaler

Der Lindenberg

Einwohnerrat

9. Sitzung des Einwohnerrats vom Donnerstag, 26. September 2019, 19.30 Uhr, in der Aula des Schulhauses Lenzhard

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Verkehrsanordnung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, Art. 3 Abs. 2–4 SVG und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 sowie § 1 des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechtes vom 6. März 1984 werden folgende Verkehrsanordnungen neu verfügt: Lenzburg: Parkplatz Schloss, zwei Parkfelder «Parkieren mit Parkscheibe», Signal 4.18 mit Zusatztext: Nur für E-Fahrzeuge im Ladezustand, max. 5 Std. Parkplatz Stadtgässli, zwei Parkfelder «Parkieren mit Parkscheibe», Signal 4.18 mit Zusatztext: Nur für E-Fahrzeuge im Ladezustand, max. 5 Std. Parkhaus Sandweg, 1. UG, zwei Parkfelder «Parkieren mit Parkscheibe», Signal 4.18 mit Zusatztext: Nur für E-Fahrzeuge im Ladezustand, max. 5 Std. Einsprachen: Gegen diese Verkehrsanordnungen kann jeder Betroffene innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen, digitalen Amtsblatt vom 17. September 2019 beim Stadtrat Lenzburg schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Lenzburg, 11. September 2019 Stadtrat Lenzburg

Rekrutierung 2020

Baugesuch

Bauherr:

Sunama GmbH Mellingerstrasse 6 5400 Baden

Bauobjekt:

Abbruch des Garagengebäudes Nr. 77 und Mehrfamilienhausneubau auf Parzelle Nr. 508 an der Engestrasse (Projektänderung)

Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal.

Auflage:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 21. Oktober 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist/-in (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich.

Einwendungen:

sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

Nachdem die Rekrutierung von Anfang September 2019 leider nicht den gewünschten Erfolg brachte, müssen wir zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands eine Nachrekrutierung durchführen. Zu dieser Nachrekrutierung laden wir Sie ein am: Donnerstag, 26. September 2019, 19.00 Uhr, Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock)

Feuerwehrkommission

5704 Egliswil, 17. September 2019 Der Gemeinderat

Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2018/2021

Für die Ersatzwahl vom 20. Oktober 2019 für ein Mitglied der Schulpflege sind innerhalb der Nachmeldefrist folgende Anmeldungen eingegangen: • Stirnimann, Mario, 1975, Bündtenstrasse 23, parteilos • von Moos, Marc Theo, 1970, Bahnhofstrasse 17, parteilos Da die Zahl der Kandidierenden die Anzahl der zu besetzenden Sitze überschreitet, wird die Wahl an der Urne durchgeführt. Im ersten Wahlgang können alle in der Gemeinde wahlfähigen Personen als Kandidatinnen oder Kandidaten gültige Stimmen erhalten (§ 30 Abs. 1 GPR). Gemeindekanzlei Fahrwangen

Teiländerung Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland, Einzonung Güggelimatt; Genehmigung

Die Gemeindeversammlung hat am 19. Juni 2019 die Teiländerung Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland, Einzonung Güggelimatt gemäss § 25 Abs. 1 BauG in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage beschlossen.

Baugesuch

Bauherr:

Weber Andreas Zopfweg 15 5704 Egliswil

Bauobjekt:

Rückbau des Garagengebäudes Nr. 268 und Auswechslung der sieben Dachflächenfenster am Wohnteil des Gebäudes Nr. 5 am Zopfweg

Auflage:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 21. Oktober 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen:

sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

5704 Egliswil, 17. September 2019 Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Sabine und Michele Tullo Drosselweg 4 5616 Meisterschwanden

Bauobjekt:

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert 30 Tagen seit Publikation, d. h. bis längstens am 21. Oktober 2019 (Poststempel), beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Beschluss nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG). Vorbehalten bleiben Bestimmungen über die Wiederherstellung bei unverschuldeter Säumnis.

Umgestaltung Umgebung mit neuem Gartenhaus, Backofen, Beschattung und Wasserauslauf; Nachträgliches Gesuch für Ersatz Thujahecke mit Sichtschutz aus Stein und neuer Windfang

Bauplatz:

Parzellen Nr. 453 + 1987 Drosselweg 4 5616 Meisterschwanden

Die Unterlagen können während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung Meisterschwanden während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist

Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

a) aufzuzeigen, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 20. September 2019 bis 21. Oktober 2019 bei der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf.

Baugesuch

Bauherrschaft:

xamag immobilien AG Winteristrasse 20 5612 Villmergen

Grundeigent.:

Xaver Meyer Holding AG Winteristrasse 20 5612 Villmergen

Bauobjekt:

Neubau von 7 Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage

Bauplatz:

Lindenweg Parzellen-Nr. 732 und 2141 5616 Meisterschwanden

Zus Bewillig.:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Fahrwangen, 13. September 2019 Gemeindekanzlei Fahrwangen

Grabräumung

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeit sind gemäss §§ 25 und 26 des Friedhofreglements die Erdbestattungsgräber des Jahrgangs 1991 bis 1994 zur Räumung fällig. Die Räumung erfolgt ab Mitte Oktober 2019. Wir bitten die Angehörigen, die Gräber bis spätestens Sonntag, 13. Oktober 2019, zu räumen und die Grabdenkmäler und Pflanzen, falls gewünscht, abzuholen. Nach Ablauf dieser Frist werden die verbleibenden Gegenstände durch die Werkhofmitarbeiter abgeräumt. Die Grabsteine werden gemahlen und entsorgt. Gemeinderat Hunzenschwil

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 20. September 2019 bis 21. Oktober 2019 bei der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Gemeinde Niederlenz ■

Amtliches

Der Lindenberg

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

• Vorlage Nr. S-0173675.1 Neubau Transformatorenstation Hülsenfabrik • Vorlage Nr. L-0206379.4 16 kV-Kabel zzwischen den Transformatorenstationen Hülsenfabrik und Unifil • Vorlage Nr. L-0229951.1 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Industrie und Hülsenfabrik – Einschlaufung in die TS Hülsenfabrik Betroffene Gemeinde 5702 Niederlenz Gesuchstellerin RTB Regionale Technische Betriebe Hardring 12, 5103 Wildegg Ort Parzelle Nr. 1765 Koordinaten: 2654815 / 1250038 Gegenstand Neubau einer Transformatorenstation mit Kabelleitungen. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff. des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 23. September 2019 bis 22. Oktober 2019 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Gemeindekanzlei Mühlestrasse 2 5702 Niederlenz Einsprachen Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist Einsprache erheben. Einsprachen sind innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) schriftlich und begründet im Doppel beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, einzureichen. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f. Abs. 1 EleG). Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen (Art. 16c Abs. 2 EleG). Enteignung Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 16f Abs. 2 EleG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Aarau, 16. September 2019 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Birnel-Aktion

Jetzt wieder von der Birnel-Aktion der Winterhilfe Schweiz profitieren! Das gesunde und schmackhafte Birnensaftkonzentrat stammt ausschliesslich von Früchten einheimischer Feldobstbäume. Das rein natürliche (konventionelle) Birnel kann in folgenden Einheiten bezogen werden: Glas Kessel Kessel

à 1,0 kg à 5,0 kg à 12,5 kg

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Bestellungen sind bis 30. September 2018 an die Gemeindekanzlei Seengen, Tel. 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, zu richten. Die gewünschte Menge kann nach Eingang der Lieferung gegen Bezahlung bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Gemeindekanzlei

Baugesuch

Bauherrschaft:

Walter Graber Seetalstrasse 26 5708 Birrwil

Vorhaben:

Energetische Dachsanierung

Ortslage:

Flurenweg 2 Parzelle 2923, Gebäude 610

Öffentliche Auflage vom 20. September 2019 bis 21. Oktober 2019 bei der Bauverwaltung und der Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Ersatzwahl eines Ersatzmitglieds der Steuerkommission für den Rest der Amtsperiode 2018/21; stille Wahl

Nachdem die Anzahl der Kandidierenden der Anzahl der zu vergebenden Sitze entspricht und in der Nachmeldefrist keine neuen Kandidatinnen / Kandidaten angemeldet wurden, konnte eine stille Wahl durchgeführt werden (§ 30a Abs. 2 GPR). Als Ersatzmitglied der Steuerkommission für den Rest der Amtsperiode 2018/21 wurde gewählt: • Perrenoud, Geraldine Noëlle, 1978, von Zürich ZH, Chardonne VD, Les Ponts-de-Martel NE und La Sagne NE, Stoffelgasse 4, FDP, neu Gemäss §§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind Wahlbeschwerden innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach Veröffentlichung der Ergebnisse, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, zu richten. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Wahlbüro Seengen

Papiersammlung

Die nächste Papiersammlung findet am Donnerstag, 26. September 2019, statt. Wir bitten Sie, das Papier um 7.00 Uhr bereitzustellen. Es gilt die gleiche Route wie bei der normalen Kehrichtabfuhr.

Jeder Stimmberechtigte hat laut Gemeindeordnung das Recht, Anträge zur Geschäftsordnung und zur Sache zu stellen. Als Vorsitzender der Gemeindeversammlung leitet der Gemeindeammann die Verhandlungen und ist für den Ablauf verantwortlich. Der Gemeinderat bittet die Stimmbürger, Anträge – nebst der mündlichen Eingabe an der Versammlung – auch schriftlich dem Ratstisch vorzulegen. Die Anträge können gerne bereits vor der Gemeindeversammlung der Kanzlei eingereicht werden. Die Versammlung kann damit optimal vorbereitet und durchgeführt werden.

De Gmeindrot bi de Lüt

Am Montag, 23. September 2019, ab 18.30 Uhr findet in den Räumlichkeiten der Erismann AG an der Boniswilerstrasse 16 der Informationsanlass des Gemeinderats «De Gmeindrot bi de Lüt» statt. Die Mitglieder des Gemeinderats stehen der Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung. Gleichzeitig kann der Kontakt unter den teilnehmenden Personen gepflegt werden. Für einen Imbiss ist gesorgt. Während des Anlasses besteht die Möglichkeit, die Erismann AG zu besichtigen. Fachkundiges Personal steht für Führungen zur Verfügung Sie sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie. Gemeinderat Seengen

Die zusätzlichen Abgaben, durch den Bund festgelegt und vom Elektrizitätswerk Schafisheim (EWS) nicht beeinflussbar, für die Systemdienstleistungen Swissgrid werden abermals um 0,08 Rp. auf 0,16 Rp. je kWh reduziert. Die Bundesabgaben zur Förderung erneuerbarer Energien (KEV) sowie zum Schutz der Gewässer und Fische betragen weiterhin 2,30 Rp. je kWh. Die Konzessionsgebühr der Gemeinde bleibt bei 0,60 Rp. je kW/h. Der Einkauf bleibt komplex und muss bereits für die Jahre 2021 und 2022 erfolgen. Die Jahre mit einer Reduktion der Stromtarife sind wegen der deutlich gestiegenen Grosshandelspreise wohl vorbei. Das EWS beobachtet regelmässig den Markt und kauft die Energie gemeinsam mit fünf anderen regionalen Partnern strukturiert ein. Dabei gilt es festzuhalten, dass das EWS-Strom mit Herkunftsnachweis 100% Wasserkraft aus dem Alpenraum abgibt und so einen nicht unwesentlichen Teil zur Förderung der erneuerbaren Energie beiträgt. Die Tarifblätter der einzelnen Verbraucherkategorien für 2020 sind auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet. Elektrizitätswerk Schafisheim

Besten Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. 19. September 2019 Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Tersus AG Matthofstrand 6 6005 Luzern

Planverfasser:

Monotec GmbH Industriestrasse 107 8957 Spreitenbach

Bauobjekt:

Überbauung Seetalbrunnen, Neubau 5 Mehrfamilienhäuser mit Gewerbe und Tiefgarage

Bauplatz:

Seetalstrasse 127 Stapfenweg 20–26 Parzelle 183

Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 20. September bis 21. Oktober 2019. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat

Ausserordentliche Gemeindeversammlung vom 25. September 2019; Eingabe von Anträgen

Energietarife 2020

Der Strompreis setzt sich aus den Komponenten Energielieferung, Netznutzung und Abgaben zusammen. Die in den vergangenen zwei Jahren markant gestiegenen Beschaffungskosten führen im kommenden Jahr zu leicht höheren Energiepreisen. Der Stromtarif für die Haushalte muss im Hoch- wie auch im Niedertarif erhöht werden, während die Netznutzungskosten belassen werden. Der Aufschlag für ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung beträgt je nach Bezugsmenge zwischen Fr. 25.– und Fr. 50.– pro Jahr. Mit den neuen Tarifen steht Schafisheim im Vergleich mit anderen Gemeinden immer noch gut da.

Gemeindekanzlei

Donnerstag, 19. September 2019

Vorentscheid

Bauherr:

Rusterholz Jakob und Johanna Am Rank 4 A 5620 Bremgarten

Objekt:

Vorentscheid Arealüberbauung Wilhalde (14 Wohnungen)

Ortslage:

Wilhalde Parzellen 257, 1237, 1238 und 1240

Öffentliche Auflage vom 20. September bis 21. Oktober 2019 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. 5504 Othmarsingen, 17. September 2019 Gemeindekanzlei

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Amtliches

Donnerstag, 19. September 2019

Gemeindewahlen für die Amtsdauer 2018/2021, Ersatzwahl Steuerkommission; stille Wahlen

Bis zum Ablauf der Nachmeldefrist für die Ersatzwahl als Ersatzmitglied der Steuerkommission sind nicht mehr wählbare Kandidaten vorgeschlagen worden, als zu wählen sind. Gestützt auf § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) hat das Wahlbüro den folgenden Kandidaten als gewählt erklärt: Gross Beatus Jürg, geb. 1980, von St. GallenTablat SG und Stammheim ZH, Rütisteig 3, 5103 Möriken, CVP Die Steuerkommission ist damit wieder vollzählig. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Möriken, 18. September 2019 Gemeinderat

Für die oben erwähnte Ersatzwahl vom 20. Oktober 2019 wurden während der Anmeldefrist gleich viele Wahlvorschläge eingereicht, wie Sitze zu vergeben sind. Gemäss § 30a des Gesetzes über die politischen Rechte wurde daher mit der amtlichen Bekanntmachung der Wahlvorschläge eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert welcher neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Weil innert dieser Nachfrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt: Finanzkommission (1 Sitz) – Hardmeier Johannes, 1969, von Zumikon ZH und Thalwil ZH, in Seon, Webereistrasse 32, SP, neu Für dieses Amt findet am 20. Oktober 2019 somit keine Urnenwahl statt. Wahlbeschwerden sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, an das Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aarau, einzureichen.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Bauobjekt:

Abbruch MFH Oberdorfstrasse 40 inkl. Entfernung Bauprofile

Ortslage:

Oberdorfstrasse 40 Parz. Nr. 3059

Bemerkung:

ohne Profilierung

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 20. September bis 21. Oktober 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat

Rekrutierung 2020

Michael und Irene Kretz-Gassmann Chrüzweg 5 5603 Staufen

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Umbau Einfamilienhaus Nr. 514

Standort:

Parzelle Nr. 264 am Birkenweg 3

Öffentliche Auflage vom 20. September 2019 bis 21. Oktober 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.

Nachdem die Rekrutierung von Anfang September 2019 leider nicht den gewünschten Erfolg brachte, müssen wir zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands eine Nachrekrutierung durchführen. Zu dieser Nachrekrutierung laden wir Sie ein am: Donnerstag, 26. September 2019, 19.00 Uhr, Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist/-in (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission

Baugesuch

Bauherrschaft:

Stefan und Nicole Baumann-Bill Schrägweg 4 5603 Staufen

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Wärmepumpe (Luft/Wasser) zum Einfamilienhaus Nr. 702

Baugesuch

Bauherrschaft: Terrial AG c/o Realit Treuhand AG Bahnhofstrasse 41 5600 Lenzburg

Seon, 17. September 2019 Wahlbüro Seon

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Stille Wahl eines Ersatzmitgliedes in die Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2018/2021

Standort:

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

BIRNEL-AKTION 2019

Der Seetaler

Der Lindenberg

Baugesuch

Jetzt wieder von der Birnel-Aktion der Winterhilfe Schweiz profitieren. Das gesunde und schmackhafte Birnensaftkonzentrat stammt ausschliesslich von Früchten einheimischer Feldobstbäume. Birnel wird in konventioneller sowie in zertifizierter Bio-Qualität (Bio-Knospe) angeboten und kann in folgenden Einheiten bezogen werden:

Bauherrschaft:

René und Katharina Meyer-Guggenbühl Regensbergstrasse 229 8050 Zürich

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Balkon-Anbau an Einfamilienhaus Nr. 263

VERKAUFSPREISE

Standort:

Parzelle Nr. 195 am Goffersbergweg 14

Rein natürliches Birnel Dispenser Glas Glas Kessel Kessel

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Zertifiziertes Birnel mit der Bio-Knospe Dispenser Glas Glas Kessel Kessel

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Bestellungen nimmt der Volg Laden Staufen, Tel. 062 891 26 71, bis Mitte November 2019 gerne entgegen. Weitere Informationen über Birnel erhalten Sie auf www.winterhilfe.ch. Die gewünschte Menge kann nach Eingang der Lieferung gegen Barzahlung im Volg-Laden Staufen abgeholt werden. Der Bevölkerung wird eine rege Benützung dieser Aktion empfohlen. Staufen, im September 2019 Gemeindekanzlei

Parzelle Nr. 922 am Schrägweg 4

Öffentliche Auflage vom 20. September 2019 bis 21. Oktober 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 19. September 2019 Gemeinderat

Öffentliche Auflage vom 20. September 2019 bis 21. Oktober 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 19. September 2019 Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Swisscom (Schweiz) AG Local Production Frohburgstrasse 17 4600 Olten

Bauobjekt:

Umbau best. Mobilfunkanlage mit neuen Antennen / RUPL

Bauplatz:

Parzelle 1176 Grabenackerweg 5

Zus. Bewillig.:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Auflage:

20. September bis 21. Oktober 2019

Die Baugesuchunterlagen können bei der Gemeindekanzlei während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Der Gemeinderat

Staufen, 19. September 2019 Gemeinderat

P U B L I R EP O RTAGE

Welchen Schutz bietet Ihr Fenster? Und wie sicher ist es? Einbruchschutz Nicht nur der Schutz der eigenen Person und der eigenen Familie kann mit dem richtigen Fenster gestärkt werden. Auch können Einbrüche vermieden und das Eindringen durch Fremde in das Eigentum verhindert werden. Durch die Polizei wurden drei Sicherheitsstufen bei Fenstern praxisbezogen getestet. • AS-1 (Grundsicherheit) Zwei Schliessbleche verhindern das Aufhebeln der Fenster.

Je nach Sicherheitswunsch kann die Alspteg Fenster AG Ihnen die höchstmögliche Sicherheitsstufe bei Ihren Fenstern bieten.

• AS-2 (angelehnt RC-1-N / RC-2-N Richtlinien) Die erhöhte Anzahl Schliesspunkte bietet einen stark verbesserten Einbruchsschutz. Das optional Eingebaute Verbundsicherheitsglas verhindert zusätzlich ein Durchdringen des Glases.

Je grösser die Fensterfront, desto mehr Licht lässt das Fenster in den Innenraum. Das ist der Trend, der sich seit Jahren durchsetzt und mittlerweile als Standard in jedem Neubau und bei vielen Sanierungen umgesetzt wird. Aber welche Abstriche muss der Kunde deswegen hinnehmen?

Nicht zu vernachlässigen ist der Brandschutz. Brandschutzfenster EI30 müssen dem Feuer mindestens 30 Minuten standhalten, um entsprechend ausgezeichnet zu werden. Achten Sie deshalb beim Kauf von Brandschutzfenstern auf ein solches Zertifikat des Fensterbauers.

Bedeutet mehr Glasfläche gleichzeitig weniger Wärme- bzw. Schallschutz oder Brandschutz? Kann man trotz grosser Terrassenfront die Kinder im Garten unbedarft Ball spielen lassen? Und ist man trotz bodentiefen Fenstern sicher vor Einbrechern?

Personenschutz Seit dem Jahr 2018 muss ein Fenster – gemäss der Richtlinie SIGAB 002 – Sicherheitsglas beinhalten, sobald die Einbauhöhe von unter einem Meter unterschritten wird. Dies ist zum Beispiel bei Balkonen oder Terrassenfronten der Fall. Dieses Glas ist entweder mit einer speziellen Folie beklebt oder gehärtet, sodass verhindert wird, dass die Scheibe splittert, wenn sie bricht. So ist die Bruch- und Splittergefahr deutlich verringert und die Verletzungsgefahr für die Familie vermindert, selbst wenn einmal ein Ball durch die Scheibe fliegt.

Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz Das Fenster in der Gebäudehülle ist in bauphysikalischer Hinsicht das schwächste Bauteil und verdient deshalb ein besonderes Augenmerk. Mit dem richtigen Glas kann man einen gewissen Schutz gegen Wärme und Schall erzeugen.

• AS-3 (angelehnt RC 2 Richtlinien) Die maximale Anzahl an Schliessteilen sowie das Verbundsicherheitsglas mit vier Folien verhindern das Eindringen in den Wohnraum auch bei Einsatz von schwerem Einbruchswerkzeug.

Niederlenzer Kirchweg 15 5600 Lenzburg Tel. +41 62 888 80 50 info@alpsteg.ch


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Der Seetaler

Stadt Lenzburg

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Zwischen Dolce Vita und Dialog

Donnerstag, 19. September 2019

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INSERATE

Kultur Die ersten Kulturtage Lenzburg sind unter dem Motto «Festa Svizzera Italia» ganz dem südlichen Nachbarland gewidmet. Die Kulturkommission lud ein zu drei Tagen «Festa» zwischen Dolce Vita und kulturellem Dialog. ■

STEFANIE OSSWALD

D

er Ende 2017 in Schweizer Kinos angelaufene CH-Dok-Film «Non ho l’età» des 35-jährigen Regisseurs Olmo Cerri erzählt vier Biografien, deren Geschichten von Migration, Träumen, Solidarität, aber auch von Ausgrenzung, Fremdenhass, Schwarzarbeit und Ausbeutung geprägt sind, und ist in seiner Thematik aktueller denn je. Gezeigt wurde er einem interessierten Publikum in Anwesenheit des Regisseurs Olmo Cerri auf dem Zeughaus-Areal Lenzburg im Rahmen der «Festa Italia Svizzera».

Gespräch über Alltagserfahrungen

Zum offenen Gespräch über das Verhältnis Italien–Schweiz kamen Stadtammann Daniel Mosimann, Gaetto Vecchio von der Missione Cattolica sowie Silvia dell’Aquila (42) und Luca Pibiri zusammen und berichteten über ihre Eindrücke und Alltagserfahrungen in der Schweiz. «Lange Zeit stand auf meinem Ausländerausweis noch ‹eingereist am: …›, obwohl ich hier geboren wurde», berichtet Pibiri. Viele Secondo-Italiener hätten keinen Schweizer Pass und würden teilweise von Schweizer Mitbürgern als im Ausland lebende Italiener wahrgenommen. Das «Fremdsein» sei nach wie vor ein Thema auch bei den jungen Menschen. Im Rahmen des Café Littéraire las die Autorin Anna Felder aus ihrem Roman «Quasi Heimweh», der vom Schicksal der Einwandererfamilien aus

Cédric Wermuth lobbyierte gegen Lobbys

Vom Schicksal der Einwanderer: Autorin Anna Felder las, begleitet von Moderator Franco Foto: Stefanie Osswald Supino, aus ihrem Roman «Quasi Heimweh». Italien berichtet. Anna Felder wurde 1937 als Tochter einer Italienerin und eines Deutschschweizers geboren. Sie studierte in Zürich und lebt in Aarau. Moderiert wurde die zweisprachige Lesung von Buchautor und Dozent für Literatur an der Fachhochschule Nordwestschweiz Franco Supino. Supino wuchs in Solothurn als Sohn italienischer Eltern auf und unterrichtet Literatur an der Fachhochschule Nordwestschweiz. In Lenzburg stellte er sein neues Buch «Mino und die Kinderräuber» vor.

Verschiedene Spuren

Mit einer Stadtführung auf den Spuren der Italiener in Lenzburg brachte alt Stadtschreiber Christoph Moser den zahlreichen interessierten Besuchern das Leben der Einwanderer vor Ort nä-

her und führte durch einen Teil der Geschichte Lenzburgs. Umrahmt wurden die Kulturtage mit zahlreichen musikalischen und kulinarischen Angeboten und Gaumenfreuden, die bei mediterranen spätsommerlichen Temperaturen zum Zusammensein einluden. «Als eine Aufgabe sehen wir die Vernetzung», erklärt Beatrice Burgherr, Mitglied der organisierenden Kulturkommission. «An den Kulturtagen entdecken wir kulturelle Highlights aus anderen Ländern und kommen mittels Kultur miteinander ins Gespräch, damit wir miteinander unsere Zukunft gestalten können.» Von 10 570 Einwohnern in Lenzburg haben 2971 einen ausländischen Ausweis. 680 Einwohner besitzen gemäss Einwohnerregister die italienische Staatsangehörigkeit.

SP «Wie die Lobbys die Politik blockieren.» Zu diesem Thema lud das Lenzburger Lokalkomitee «Cédric Wermuth in den Ständerat» zu einem spannenden Polit-Abend. Die Plätze in «Sue’s Kitchen» waren sehr gut belegt, das Lokal eigentlich übervoll. Alt und Jung, Politikinteressierte, Kurzentschlossene – sie alle wollten die Gelegenheit nutzen, Wermuths Ausführungen zum Thema persönlich zu hören. Und natürlich auch mit eigenen Fragen nachzubohren. Mit acht Jahren Nationalratserfahrung wusste Wermuth einiges zu erzählen. Die Verflechtung von Wirtschaft und Politik gehört zum System der Milizpolitik. Wenn Lobbys aber zu viel Einfluss erhalten, gewählte «Volksvertreter» zusätzlich auf üppigen Gehaltslisten diverser Firmen und Organisationen stehen, geht dies zu weit. Darin waren sich alle Teilnehmenden einig und diskutierten engagiert über diverse betroffene Themenfelder. Die Krankenkassen und die Pharma-Industrie kamen dabei ebenso zur Sprache wie die Verantwortung internationaler, aus der Schweiz agierender Firmen. Einig war man sich, dass die anstehenden Wahlen hier eine dringende Korrekturmöglichkeit bieten. Wermuth zeigte auch auf, nach welchen

Thema Lobbying: Wahlanlass der SP LenzFoto: zvg burg mit Cédric Wermuth. klaren Kriterien er Spenden entgegennimmt und wie die Linke seit Jahren mehr Transparenz in der Politik fordert. Abschliessend stellte sich auch Yvonne Feri, die als Regierungsrätin kandidiert, vor und umriss kurz, aber prägnant ihr Programm. Nach der Vorstellung von Alime Köseciogullari als Nationalratskandidatin aus dem Bezirk Lenzburg – die als Brückenbauerin für und zu Mitbürgern mit Migrationshintergrund eine wirkliche Bereicherung fürs Parlament wäre – schloss die Veranstaltung. (ths)

Mit reiner Weste auf den Polizeiposten Jungbürgerfeier Der Polizeiposten – ein magischer Ort? Wer nichts zu verbergen hat, kann dort viel Interessantes erleben, wie die Jungbürger von Lenzburg und Niederlenz an der gemeinsamen Feier. ■

santen Details die tägliche Polizeiarbeit. Die Repol Lenzburg mit dem Aussenposten Seengen betreut 22 Gemeinden mit rund 60 000 Einwohnern. Ab nächstem Januar kommen die Gemeinden Hunzenschwil und Rupperswil mit nochmals rund 10 000 Einwohnern dazu. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom oberen Seetal in Meisterschwanden über Lenzburg bis Auenstein und Veltheim ennet der Aare.

PETER WINKELMANN

O

rganisiert wird die Jungbürgerfeier von den Lehrlingen der Verwaltungen der Stadt Lenzburg und der Gemeinde Niederlenz. Janik Fischer (Lenzburg) und Jasmin Urech (Niederlenz) wollten wissen, was auf einem Polizeiposten so abgeht. Und 25 junge Lenzburger sowie 9 Neustimmbürger aus Niederlenz genauso. Repolchef-Stellvertreter Christian Kämpf zeigte den Jugendlichen anhand von Filmmaterial und vielen interes-

Vielfältige Aufgaben

Kämpf machte den Zuhörern den Beruf des Polizisten gluschtig. Die Aufgaben eines Polizisten sind nicht nur das Fahren von Fahrzeugen mit Blaulicht, der Polizist ist viel auf Patrouille, er ist Anlaufstelle für die Bevölkerung, er sorgt für die Verkehrsregelung oder zeigt als Verkehrsinstruktor den Kindergärtlern und Erstklässlern, wie sie auf den Verkehr aufpassen sollen. Der zweite Teil zeigte eindrücklich auf, wie ein Polizist in einem Ernstfall

ausrückt. Wachtmeister Otto Schwizer rüstete Nicola mit Vollmontur aus, und Nicola kam immer mehr ins Schwitzen: «Da trägt man ganz schön Gewicht mit», meinte er nachher, «speziell der Helm ist mega schwer.» Und Schwizer doppelte nach: «Und dann muss man mit diesem Gewicht noch herumrennen und bereit sein.» Die jungen Damen interessierte diese Einkleidung weniger, dafür fanden sie die Gegenstände im Einsatzfahrzeug spannend. «Das sind keine Armringe», scherzte der Wachmeister, «es sind Handschellen.» Bei einem feinen asiatischen Büffet und süssen Desserthäppchen ermunterten Stadtammann Daniel Mosimann und Gemeindeammann Jürg Link die jungen Leute, von ihren neuen Möglichkeiten als Stimmbürger Gebrauch zu machen. «Jungbürger, macht mit, wo ihr auch später wohnt, und fördert das Gemeinwesen», so der Stadtammann.

Handschellen oder Armbänder? Jungbürgerinnen betrachten die vielen Gegenstände, die in einem Einsatzfahrzeug mitgeführt werden. Foto: Peter Winkelmann

INSERATE

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Diverses

Donnerstag, 19. September 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

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Marktnotiz

50 Jahre Toyota-Vertretung: Feiern Sie mit uns an der Herbstausstellung Die Schlossgarage Seengen war 1969 eine der allerersten Toyota-Händlerinnen der Schweiz. Anlässlich unserer Herbstausstellung am 21./22. September feiern wir mit Ihnen eine 50-jährige Erfolgsgeschichte dank der Toyota-Top-PreisLeistung und unserer Leidenschaft.

Marktnotiz

Das Garage-Kerschbaumer-Team macht Ihr Team mobil!

Wir von der Schlossgarage Seengen sind gern eine Nasenlänge voraus. Unter den sechs Toyota-Neuheiten – alle mit Hybridvariante – können Sie anlässlich der Jubiläums-Herbstausstellung bei uns auch das einzigartige Wasserstofffahrzeug mit null Emissionen und hoher Leistung besichtigen und probefahren. Lautlos, sauber und sicher wird hier der Strom selbst erzeugt. DasAntriebskonzept der Zukunft steht am Start.

Erleben Sie ausserdem ein halbes Jahrhundert Automobilgeschichte mit einem beeindruckenden Duo: Der Toyota Corolla von 1969 und das Corolla-Modell 2019 sorgen für Emotionen. Selbstverständlich steht auch die gesamte Suzuki-Palette bereit. Verpassen Sie nicht, mit uns ein wenig in der Vergangenheit zu schwelgen, die Gegenwart zu feiern und eine Prise Zukunft zu schnuppern!

Der Teamausflug oder ein Auswärtsspiel steht bevor – und immer wieder fehlen Fahrplätze für alle Teammitglieder! Neu stellt die Garage Kerschbaumer AG für Vereinsfahrten einen Mietwagen kostenlos zur Verfügung. Wir wissen, was ein Team wert ist! Als Dank an alle, die sich in Freiwilligenarbeit in Vereinen engagieren, unterstützen wir Ihr Team mit einem speziellen Angebot, das nur dank all der mitbeteiligten Firmen möglich wurde. Mit dem geräumigen Van mit 7 Plätzen führen Sie eine halbe Fussballmannschaft sicher zum nächsten Spiel oder erreichen bequem Ihre Ziele auf dem Vereinsausflug. Der Ford Tourneo bietet Fahrkomfort und Stauraum und braucht lediglich vollgetankt zurückgebracht zu werden. Privatpersonen können

den Wagen zu üblichen Konditionen mieten. Setzen Sie sich für eine Reservation frühzeitig mit uns in Verbindung. In der persönlich geführten Werkstatt der Garage Kerschbaumer AG kümmern wir uns um alles, was Ihr Fahrzeug braucht. Ausgerüstet mit den notwendigen Diagnosegeräten für neuere und neuste Modelle, empfehlen wir uns für Reparaturen und Service aller Marken und Modelle. Sie können sich auf uns verlassen.

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Katarina und Benjamin Müller mit Vanessa, Adelheid Schuler, Volkan Yilmaz.

«Der Corolla – damals und heute»

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Marktnotiz

AdBlue – unser Angebot für Dieselfahrzeuge AdBlue ist ein 32,5-prozentiger Flüssigharnstoff, welcher zur Reduktion der NOx-Emissionen im Nutzfahrzeugbereich eingesetzt wird. Der im Auspuff dosiert eingespritzte Harnstoff ((NH²)²CO) geht im Katalysator unter Hitze eine Verbindung mit Stickoxiden ein. Daraus entsteht zum einen Wasserdampf und zum anderen Stickstoff (N²). Stickstoff ist absolut unproblematisch, da er mit 80 Prozent den Hauptbestandteil der Luft darstellt. Zusammen mit AGROLA verfolgen wir seit mehreren Jahren mit Interesse die Entwicklung neuer Technologien bei Transportfahr-

zeugen. Dazu gehört auch die AdBlueTechnologie. An der AGROLA-Tankstelle Lenzburg ist AdBlue jederzeit für Pw und Lastwagen verfügbar. Gerne würden wir uns freuen, auch Sie in Zukunft zu unseren treuen AdBlue-Kunden zählen zu dürfen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

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Marktnotiz

Richtig eingebettet – mit Betten Küng! Wenns um Bettwaren geht, muss man heute nicht mehr lange suchen. Sie werden an jeder Ecke angeboten, zu allen möglichen Preisen. Mit dem heutigen Zeitmangel kommen solche Angebote vielleicht manchmal gerade gelegen, und auf den ersten Blick scheint es auch noch ein Schnäppchen zu sein ... Gerade bei Decken und Kissen kann der Kunde nämlich leicht getäuscht werden, da sie in neuem Zustand alle gut aussehen. Ob sie es auch wirklich sind, stellt sich erst heraus, wenn es für einen Umtausch leider zu spät ist. Wenn man bedenkt, wie viele Tausende von Stunden man in seinem Bett verbringt,

lohnt sich die Zeit für eine gute Beratung und der etwas höhere Preis für Qualität! Eine ehrliche Beratung von Ihrem erfahrenen Betten-Küng-Team ist also Gold wert! Sie ersparen sich nicht nur Ärger und Enttäuschungen, sondern schonen auch Ihr Portemonnaie. Von vornherein preiswerte Qualität kaufen statt öfters Schnäppchen kommt auf die Dauer einfach günstiger. Der Unterschied Ihrer Schlafqualität werden Sie auf jeden Fall spüren!

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Stadt Lenzburg

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INSERATE

Alois Huber Grossrat, eidg. dipl. Meisterlandwirt Präsident Bauernverband Aargau www.aloishuber.ch «Mit der Wahl von Alois Huber in den Nationalrat wählen Sie Erfahrung, Kompetenz und Weitsicht ins das Bundesparlament». Rolf Jäggi, Gemeindeammann und Grossrat, Egliswil • Alois Huber 2× auf jede Liste • Hansjörg Knecht in den Ständerat

Einblick in die Welt der Greifvögel: Christoph Küpfer mit einem amerikanischen Wüstenbussard auf Schloss Lenzburg.

Fotos: Andreas Walker

Jagen mit Greifvögeln und Schmieden von Waffen Mittelaltermarkt Im und um Schloss Lenzburg fand der grosse Mittelaltermarkt statt. Besucher konnten Musik, Tanz, Handwerk und Lebensweise aus dieser Zeit erfahren. ■

Wüstenbussarde, einen Uhu, drei Sakerfalken, zwei Lannerfalken, einen Wanderfalken und eine Schneeeule. Mit diesen Tieren macht er immer wieder Vorführungen und Präsentationen von Greifvögeln.

Eine Blankwaffenschmiede

ANDREAS WALKER

B

ei perfektem Herbstwetter boten sich am letzten Wochenende auf Schloss Lenzburg verschiedene mittelalterliche Szenen, als wäre man mit einer Zeitmaschine 1000 Jahre vor heute gelandet. Menschen in langen Leinengewänder boten ihre von Hand hergestellten Produkte feil und ein Schmied führte mit einem riesigen Blasbalg Luft zur Feuerstelle, um ein Eisen zu schmieden. Im Hintergrund wehten Musikfetzen von seltsamen Klänge über den Schlosshof und eine Gruppe drehte sich zur Musik im Tanz. Mit Schloss Lenzburg als perfekter Kulisse könnte man meinen, dass gerade ein Film aus dem Mittelalter gedreht wird.

Mit Greifvögeln auf die Jagd

Christoph Küpfer demonstrierte im oberen Schlosshof, wie man mit GreifINSERATE

Mit grossem Blasbalg: Reto Zürcher zeigt, wie eine Schmiede funktioniert. vögeln jagt. In der Hand hatte er gerade einen amerikanischen Wüstenbussard. Er liess ihn fliegen und lockte ihn danach mit einem Stück Fleisch wieder an. Er ist hauptberuflich als Erwachsenenbildner tätig, doch seit 15 Jahren hat er sich der Falknerei verschrieben. Als Kind las er in einem Buch über dieses Handwerk und es hat ihn nie mehr losgelassen. Er besitzt mittlerweile zwei

Auf einem gänzlich anderen Segment bewegt sich Reto Zürcher. Er ist gelernter Schmied und stellt seit 15 Jahren Blankwaffen (Schwerter, Messer und Hellebarden) her. Seit er das Schmieden als Handwerk ausübt, hat er immer wieder am Abend nach der Arbeit Blankwaffen hergestellt. Mit der Zeit realisierte er, dass für diese handgemachten Gegenstände eine grosse Nachfrage besteht. Heute fertigt er nach Kundenwünschen solche Waffen an. Geschickt demonstrierte er sein Handwerk. Mit dem grossen Blasbalg wurde die Kohle zum Glühen gebracht und er begann eine Fibel zu schmieden – eine Gewandnadel, womit im Mittelalter Tücher und Kleider wie mit einer grossen Sicherheitsnadel zusammengehalten wurden. Er erklärte: «Je nach Adelsstand waren diese Gewandnadeln auch aus Silber oder Gold und dienten gleichzeitig als Schmuckstück.» Viele Besucher genossen die mittelalterliche Zeitreise und verfolgten gebannt das Geschehen.

Freude über das neue Fahrzeug: Mary-Claude von Arx, Präsidentin des Vereins Insieme Aarau-Lenzburg (Mitte), mit Spitex-Mobile-Projektleiter Dominic Kolb und potenziellen Nutzern des neuen Gefährts bei der offiziellen Übergabe. Foto: Fritz Thut

Ein kostenloses Mietauto für die Mobilität von Behinderten Soziales Neu ist Lenzburg einer von 45 Standorten eines Spitex-Mobile-Fahrzeuges in der Schweiz. Der VW-Bus ist auf einem Parkplatz bei der Stiftung Orte zum Leben an der Tiliastrasse 2 stationiert und kann auf Anmeldung abgeholt werden, um Behinderte, die beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, zu transportieren. Der Service ist für die Benützer ebenso einfach wie kostenlos; es muss nur das Benzin bezahlt werden. «Wir haben eine grosse Freude, dass wir nun dieses Auto benützen dürfen», zeigte sich Mary-Claude von Arx angetan von er neuen Möglichkeit für ihre Mitglieder. Von Arx ist Präsidentin des Vereins Insieme Aarau-Lenzburg. Diese Organisation engagiert sich seit rund 60 Jahren für die Anliegen und Interessen der Menschen mit kognitiver Behinderung und ihren Angehörigen in der Re-

gion Aarau-Lenzburg. Der Verein ist Partner der Kinderspitex Schweiz. Die Benützung für die Mitglieder ist denkbar einfach: Man reserviert das Spitex-Mobile-Auto über Telefon oder Mail, kann die Schlüssel abholen, einschalten und losfahren. «Die Fahrzeuge sind einfach zu bedienen und verfügen über eine Vollkasko- und Insassenversicherung», steht im Flyer. Für Dominic Kolb, den Spitex-Mobile-Projektleiter bei der Kinderspitex Schweiz, soll dieser Service den betroffenen Familien möglichst niederschwellig zur Verfügung stehen und «ihnen guttun»: «Für Familien mit Behinderten ist die Mobilität immer ein Problem.» Hier will man mit dem neuen Angebot Abhilfe schaffen. Und dank Firmen aus der Umgebung, die auf dem Fahrzeuge werben, ist das Spitex-Mobile gratis. (tf )


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Stadt Lenzburg

Donnerstag, 19. September 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Schuldenanstieg ist markant, nicht moderat Stadtfinanzen An der Einwohnerratssitzung in einer Woche stehen die Finanzen im Mittelpunkt. Wegen der grossen Investitionen und mehr Personal steigt die Schuldenlast. Eine Steuerfusssenkung ist nicht in Sicht. ■

FRITZ THUT

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n einem speziellen Informationsabend orientierte der komplette Stadtrat die interessierten Einwohnerräte im Vorfeld der Budgetsitzung vom 26. September über die städtischen Finanzen. Dabei ging es nicht nur um das Budget 2020, sondern um die Aufgaben- und Finanzplanung bis ins Jahr 2024.

Stellenetat wird aufgestockt

Ein zusätzliches Element, das die finanzielle Situation der Einwohnergemeinde Lenzburg in den nächsten Jahren massiv beeinflussen wird, ist die vom

Stadtrat beantragte Erhöhung des Stellenetats von 125,42 auf 131,22 Vollzeitpensen. Stadtammann Daniel Mosimann begründete den Anstieg um 5,8 Stellen oder gut 4,6 Prozent mit der höheren Einwohnerzahl. Die Bevölkerung sei in den letzten zehn Jahren um gut einen Drittel gewachsen. Zudem hätten sich die Bedürfnisse verändert. 4,55 der neuen Stellen sind gemäss dem Antrag durch regionale Zusammenarbeit begründet. Allein der Bestand der Regionalpolizei muss im Hinblick auf die Einverleibung von Hunzenschwil und Rupperswil ab 2020 um vier Polizisten erhöht werden. Dass die Stadt Lenzburg in den regionalen Gremien der grösste Zahler ist, wurde mit keiner Silbe erwähnt. So nehmen sich die netto 1,15 neuen städtischen Stellen geradezu bescheiden aus. Auffällig ist da beispielsweise die Schaffung eines neuen städtischen Personalchefs, der die aktuell dezentral und unterschiedlich geführten Personaldossiers an einem Ort konzentrieren und vereinheitlichen soll. Im Rahmen des überregionalen Benchmark-Zeitalters vermisst man den Vergleich mit an-

haushalt niederschlagen wird: positiv oder negativ.

Steuerfuss bleibt

Zeit ist nicht reif für Steuerfusssenkung: Vizeammann Franziska Möhl. Foto: Fritz Thut dern Aargauer Städten ähnlicher Grössenordnung. «Wir wollen eine moderne, effiziente und dienstleistungsorientierte Verwaltung», begründete Mosimann die Aufstockungen, räumte jedoch in der Diskussion ein, dass noch offen ist, wie sich die angestrebte Effizienzsteigerung beim Zusammenzug der Stadtverwaltung im Hünerwadelhaus im Finanz-

Finanzminister und Vizeammann Franziska Möhl erläuterte nicht nur das Budget für das nächste Jahr (mit einem negativen Betriebsergebnis von 1,16 Millionen Franken), sondern auch den Finanzplan der nächsten fünf Jahre. Über 52 Millionen sollen bis 2024 investiert werden. Neu taucht da mit Mühlematt II bereits wieder ein neuer Schulhausbau für über 5 Mio. auf. Und das Areal für Bahn- und Bushof kostet neu 11 statt wie bisher angenommen 5 Mio. Entgegen dem Manuskript sprach Möhl von einem «markanten und nicht nur moderaten Schuldenanstieg». Vor diesem Hintergrund habe der Stadtrat eine Steuerfusssenkung geprüft, aber klar verworfen, da mit 102 statt 105 Prozent die Schulden bis Ende 2024 auf über 30 statt auf 25 Millionen Franken steigen würden. Bei einer Senkung müssten die Bürger Abstriche machen: «Die gleichen Leistungen kann man zu einem tieferen Steuerfuss nicht haben», so Möhl.

Der Seetaler

Der Lindenberg

Fest zum 35-Jahr-Jubiläum Firmenjubiläum Daniel Zimmermann und Daniel Lack haben Grund zum Feiern: Seit 35 Jahren ist die Visita Treuhand in Lenzburg erfolgreich in der Begleitung und Betreuung von KMU-Betrieben tätig. Mit Kind und Kegel feierten Mitarbeitende und Kunden gemeinsam das Jubiläum. Die Gäste kamen in Scharen und genossen einen wunderbaren Spätsommertag. In lockerer Atmosphäre und bei herrlicher Verköstigung standen für einmal nicht Geschäftszahlen im Mittelpunkt. «Zu unserem Grundverständnis gehören eine ganzheitliche Betrachtung der Unternehmenssituation und eine fürsorgliche Begleitung der Unternehmer. Ein umfassendes Netzwerk ermöglicht es uns, jederzeit externe Spezialisten beizuziehen, wenn spezifische Fragen geklärt werden müssen», sind sich die beiden Unternehmensverantwortlichen einig. «Dank digitalen Lösungen können wir uns auf die Unterstützung in anspruchsvollen Fachfragen konzentrieren», so Daniel Zimmermann. (pd/vtl)

Rekordsumme für elf neue Drehmaschinen Innovativer Schreinernachwuchs Berufsschule Die Sektion Aargau von Swissmechanic macht sich zum 50. Geburtstag ein besonderes Geschenk: Sie investierte 750 000 Franken in elf neue Drehmaschinen am Aus- und Weiterbildungsstandort Lenzburg.

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ugo Bühler, Präsident der Swissmechanic-Sektion Aargau, bezeichnete die Feier zur offiziellen Einweihung der elf neuen Drehmaschinen als Höhepunkt rund um das 50-Jahr-Jubiläum. Er sei sehr stolz, dass die Sektion Aargau die zukünftigen Berufsleute mit einer wegweisenden Investition in Höhe von 750 000 Franken mit modernsten Maschinen ausbilden könne. Swissmechanic Aargau investiere in eine zukunftssichere Ausbildung auf hohem Niveau. Eine hochstehende Ausbildung sei für Betriebe in Westeuropa der Schlüssel, um im weltweiten Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, sagte Hans Ort, Geschäftsführer und Inhaber der ANZEIGE

Bereit für die Lernenden: Neue Drehmaschinen mit Florian Abt (Zenterleiter), Hugo BühFoto: Ruedi Mäder ler (Präsident Swissmechanic Aargau), Hans Ort (Lieferant). Drehmaschinen-Manufaktur GDW im fränkischen Höchstadt an der Aisch. GDW ist der Hersteller der von Swissmechanic Aargau beschafften Drehbänke. Tobias Widmer, Rektor der Berufsschule Lenzburg, hob in seiner Grussbotschaft die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben, Swissmechanic Aargau und der Berufsschule hervor. Anders wäre

es nicht möglich, ein vergleichbares Kompetenzzentrum für den Maschinenbau erfolgreich zu betreiben. Die Kurswerkstatt an der Berufsschule Lenzburg wurde 1982 in Betrieb genommen. Im Ausbildungszentrum arbeiten sechs Instruktoren. Seit dem Start wurden in Lenzburg über 5000 Lernende ausgebildet. Aktuell sind es 330 Lernende. Es werden neun Berufe angeboten. (rmä)

Ausstellung In den vergangenen Monaten entstanden durch die Berufslernenden im Schreinergewerbe 47 Unikate zum Thema «Modulare Möbel». Die Ausstellung an der Berufsschule Lenzburg dauert bis Sonntag. Mit der Themenbekanntgabe im Frühjahr begann für die Teilnehmenden im zweiten Ausbildungsjahr, welche die mit einigen Kriterien behafteten Arbeiten am 6. September einzureichen hatten, eine intensive Zeit im beruflichen Werdegang. Die Umsetzung war für viele mit einem hektischen Endspurt verbunden. Einsatz, Leistungswille und viele Freizeitstunden führten zum sichtbaren Erfolg. Die Jurys aus Schreinermeistern, Schreinern, Gestaltern, Auszubildenden des 4. Lehrjahres und Konsumenten hatten bei der Bewertung der Objekte eine anspruchsvolle Arbeit zu bewältigen. An der Vernissage lobte der Präsident der Sektion Aargau des VSSM, David Kläusler (Herznach), im Beisein zahlreicher Gäste, Lehrmeister und Eltern den Mut der Wettbewerbsteilnehmenden zu unkonventionellem Schaffen. Er bezeichnete die modularen Mö-

Emmental-March-Contest gewonnen Stadtmusik Die Stadtmusik Lenzburg reiste nach Oberburg im Emmental und nahm dort an der Erstdurchführung des Emmental-March-Contests teil. Und tatsächlich: Nach dem Kategoriensieg am Kantonalmusikfest St. Gallen im Mai konnte die Stadtmusik Lenzburg auch an diesem Wettbewerb in ihrer Kategorie gewinnen. Mit einer ausgezeichneten Aufführung des Marsches «Feurig Blut» von Hans Heusser erreichte die Band 89 Punkte und sicherte sich somit den Titel Emmental-March-Contest-Champion «Wind Band B». Stolz auf das Erreichte, mit tollen Erinnerungen an die gleichzeitig stattfindende Vereinsreise

und einem schönen Preisgeld durfte man nach Lenzburg zurückkehren. Dort stehen aktuell die Proben für die Unterhaltungskonzerte vom 1. und 2 . November auf dem Programm. Unter der Leitung von Arwed Peemöller wird an einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm gefeilt. Mit konzertanten Werken, Märschen bis hin zu Filmmusik und traditionellen Schweizer Liedern ist bestimmt für jeden Geschmack das Richtige dabei. Das Konzert steht unter dem Motto «Erde» und garantiert einen Abend mit bester Blasmusik. Reservation ab 1. Oktober im Internet unter www.stadtmusiklenzburg.ch. (dsch)

Innovative Ansätze: Blick in die Ausstellung «Modulare Möbel» in Lenzburg. Foto: zvg bel als Antwort auf die heutigen flexiblen Lebensentwürfe, was auch von der Möbelindustrie erkannt wurde. Von den 47 eingereichten Arbeiten wurden 9 mit dem 1. Rang belohnt. Mit dem 2. Rang wurden 15 Arbeiten bedacht und 23 belegten den 3. Platz. Sonderpreise wurden für die beste Werkzeichnung und die beste Dokumentation abgegeben. In der Eingangshalle A der Berufsschule Lenzburg können die Arbeiten bis zum 22. September besichtigt werden. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr offen. (pgr)

Teilsanierung des Friedhofs Rosengarten Friedhof Im Gebäude des Friedhofs Rosengarten sind die Aufbahrungsräume in einem schlechten, nicht mehr zeitgemässen Zustand und werden deshalb auf Beschluss des Stadtrats einer Teilsanierung unterzogen. Es sind von Seiten Bestattungsunternehmer sowie von Besuchenden verschiedentlich Beanstandungen eingegangen. Das Ziel der teilweisen Sanierung ist, dass mit einer schlichten Aufbahrung sowie einer dezenten Licht- und Farbgestaltung den Verstorbenen und den Angehörigen ein würdiger Rahmen geboten werden kann. (ssl) ANZEIGE

Stolz auf die neue Trophäe: Die Stadtmusik Lenzburg in Jubelpose nach dem Sieg.

Foto: zvg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Kirchenzettel

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 21. bis 27. September 2019: Pfrn. Susanne Ziegler

Lenzburg

Freitag, 20. September 2019 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche 14 Uhr Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus «Ich bin dann mal unterwegs» Susanne Hochuli hält einen Bildervortrag von ihrer rund 1200 Kilometer langen Wanderung. 18.15 Uhr Jugendgottesdienst im Kirchgemeindehaus, Pfr. Martin Domann und Team Thema: Neue Wege Anschliessend: Kinoabend für Jugendliche Samstag, 21. September 2019 19 Uhr Taizé-Feier mit anschliessender Teilete in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler und Taizé-Team Sonntag, 22. September 2019 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche Pfr. Martin Domann Thema: Jakob schaut die Himmelsleiter Predigttext: Gen 28, 10–19 Lieder: 572 / 520 / 663 / 347 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: MS-Gruppe Lenzburg-Freiamt mit Kinderhüte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. Dienstag, 24. September 2019 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche 19.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im alten Pfarrhaus Pfrn. Elisabeth Weymann; Thema Hiob

Hendschiken

Samstag, 21. September 2019 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 22. September 2019 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfr. Martin Domann Thema: Jakob schaut die Himmelsleiter Predigttext: Gen 28, 10–19 Lieder: 572 / 520 / 347 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: MS-Gruppe Lenzburg-Freiamt Dienstag, 24. September 2019 16.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im Kirchenzentrum Pfrn. Elisabeth Weymann; Thema Hiob Freitag, 27. September 2019 19 Uhr Jass- und Spieleabend im Kirchenzentrum – organisiert durch kultur plus+ hendschiken

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Für weitere interessante Informationen zu unseren drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Samstag, 21. September 2019 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 22. September 2019 9.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 25. September 2019 16.30 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 26. September 2019 9.00 Uhr Hl. Messe 19.00 Uhr Donnerstagsgebet

Wildegg

Sonntag, 22. September 2019 11.00 Uhr Heilige Messe 11.00 Uhr Chinderchile Dienstag, 24. September 2019 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee 18.00 Uhr Sing- und Spirit Gottesdienst «einmal anders»

Seon

Sonntag, 22. September 2019 9.45 Eucharistiefeier Freitag, 27. September 2019 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Freitag, 20. September 2019 17.00 Uhr Ökumenische Chinderchile Sonntag, 22. September 2019 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Martin Hess

Donnerstag, 19. September 2019

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Donnerstag, 19. September 2019 Jass-Nachmittag 14.00–16.30 in der Remise, Ammerswil Sonntag, 22. September 2019 Postauto nach Ammerswil: 17.05 ab Hägglingen Altersheim; 17.10 ab Dottikon Sternen und Post; 17.13 ab alte Bally; 17.15 ab Dintikon Bären und Volg; 17.18 ab Oberdorf 17.30 Uhr Kirche Ammerswil Abendgottesdienst; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo, Katechet Markus Zogg und die Jugendlichen des AUF KURSProjektes Kantonalkollekte: ½ Cartons du Cœur, ½ Heimgärten Aarau-Brugg anschliessend Apéro in der Remise Montag, 23. September 2019 Schweigemeditation 9.15–10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon Leitung: Lisbeth Wermelinger Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte «Menschen in Not»

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr Sonntag, 22. September 2019 10.10 Treffpunkt-Gottesdienst Pfr. J. Luchsinger Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 22. bis 28. September: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Samstag, 21. September 10.00–11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag, 22. September 10.00 Holderbank, Erntedank-Gottesdienst mit dem Gemischten Chor Holderbank, Taufe von Mattiu Guldimann, Pfr. Martin Kuse, Musik: Christina Ischi, Blumenschmuck und Apéro von den Landfrauen Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi). Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Mittwoch, 25. September 10.00 Fiire mit de Chliine Pfrn. Ursula Vock und Team www.ref-hmw.org

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Samstag, 21. September 9–11 Uhr Frauenmorgen, Länzihuus Suhr «Christliche Sozialarbeit – professionell und göttlich anders» Referentin: Daniela Fleischmann (HOPE Christliches Sozialwerk). Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 22. September 9.30 Uhr Gottesdienst zum Erntedank Pfrn. Eva Hess, Thema: Sehnsucht nach Freiheit (Mt 6, 19–24) Dekoration und Suppe der Landfrauen Kollekte: Brot für alle

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 22.September 2019 Patrozinium Hl. Bruder Klaus 10.00 Familiengottesdienst mit Dorothea Wey mit Mini-Aufnahme und Feier unseres Kirchenpatrons, dem Hl. Bruder Klaus Kollekte für die Ministrantinnen und Ministranten; Fahrdienst ab Seengen 9.40 Uhr Montag, 23. September 2019 19.00 Elternabend der 4. Klasse im UG der Pfarrkirche Mittwoch, 25. September 2019 13.30 Religionsunterricht der 2. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche 13.00 Besuch des Klosters Fahr und Führung durch den Silja-Walter-Raum Donnerstag, 26. September 2019 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Samstag,28. September 2019 10.30 Taufe von Lian Bachmann www.pfarreibruderklaus.ch

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 22. September 2019 9.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Willi Fuchs

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Freitag, 20. September 19.00 Uhr, Kirche Seengen Jugendgottesdienst Pfarrer Burkhard Kremer Sonntag, 22. September 10.00 Uhr, Gemeindesaal Boniswil Gottesdienst Pfarrer Jan Niemeier anschliessend Kirchenkaffee Mittwoch, 25. September 7.00 Uhr, Kirche Seengen Laudes www.kirche-seengen.ch

www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Freitag, 20. September 2019 19.30 Uhr TDS-Vortrag im Pavillon Leutwil mit Kathrin Hunn-Vogler: «Meine Seele wird still in dir». Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 22. September 2019 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. David Lentzsch. «Neu geboren werden.» Mitwirkung der Band.

Ref. Kirchgemeinde Seon Freitag, 20. September 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst Pfr. Jürgen Will Sonntag, 22. September 19.00 Uhr: Abend-Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: 5. Mose 7, 6–14a Thema: « Wie Gott uns seine Hand entgegenstreckt» Anschliessend Express-Kafi www.ref-kirche-seon.ch

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 22. September 9.45 Uhr Gottesdienst mit Hans Martin Wüster, Laienprediger Predigtthema: Was ist biblischer Glaube? Predigttext: Hebräer 11, 1–2 Lektorin: Tabea Ernst Orgel: Fabian Sarbach Kollekte: Schweizer Tafel Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Sonntagmorgen um 8 Uhr bei David Roth, Tel. 078 853 05 59. Mittwoch, 25. September 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfrn. Maria Doka

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Samstag, 21. September 10.00–13.00 Bring- und Holtag im KGH

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim

Sonntag, 22. September 2019 11.00 Uhr Familien-Erntedank-Gottesdienst in der Kirche; Pfr. Astrid Köning und Schofiser Landfrauen, anschliessend Mittagessen (Kürbissuppe mit oder ohne Wienerli) Montag, 23. September 2019 19.30 Uhr Bibelabend im Schlössli mit Pfr. Andreas Ladner Thema: Die Gewissheit der Auferstehung Jesu Christi Donnerstag, 26. September 2019 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Freitag, 20. September 2019 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus

Samstag, 28. September 2019 8.00 Uhr Walk and pray, Anmeldung an walkanpray@ref-kirche-rupperswil.ch

Sonntag, 22. September 11.00 Elfi-Praise im KGH mit anschliessender Teilete

Samstag, 21. September 2019 10.00 Uhr Flohmarkt für eine gute Sache im Zopfhuus; Pfr. Astrid Köning und Jugendliche. Der Reinerlös fliesst in ein wohltätiges Projekt.

Dienstag, 24. September 14.00 Jassnachmittag im KGH

Donnerstag, 26. September 2019 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus

Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch

www.kirchweg5.ch

www.ref-staufberg.ch

Donnerstag, 26. September 2019 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Liselotte Frei

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 19. September 2019

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BLICKPUNKT

POST AUS AARAU Die Grossratsdebatte aus Sicht von Gérald Strub, Boniswil

Der Aargau – ein toller Lebensraum und Wirtschaftsstandort Wer will in der heutigen Zeit nicht wettbewerbsfähig sein? So natürlich auch unser schöner Kanton Aargau. Mit der Steuervorlage 17 (SV17) wurde uns Grossräten ein umGérald Strub fangreiches Werk zur Beratung überwiesen. An der letzten Grossratssitzung fand die Beratung der Vorlage statt. Dabei wurde versichert, dass die Steuerbelastung für Firmen angemessen und eben die Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftskanton sichergestellt sein wird. Die Regierung sieht die neuen Rahmenbedingungen auch als wichtiges Instrument für den Zuzug von neuen Firmen. Das Geschäft wurde sehr gut vorbereitet und nach beinahe diskussionsloser Beratung mit 91 zu 29 Stimmen angenommen.

Standortförderung als wichtiger Standortvorteil

Auch um die Wettbewerbsfähigkeit wurde beim Gesetz über die Standortförderung debattiert. Das aktuelle befristete Gesetz soll verstetigt werden. Wie Sie sich vorstellen können, wurde hierbei lange über das Kosten-NutzenVerhältnis diskutiert. Die einen Grossratsmitglieder vertreten die Meinung, dass dieses Verhältnis ungenügend ist. Die anderen sind der Auffassung, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis gegeben ist. Ein solcher Nachweis ist auch schwierig zu erbringen und so wurde die Debatte teilweise mit «Glaubensfragen-Charakter» geführt. Wichtig zu wissen ist, dass die Standortförderung des Kantons Hand in Hand mit den Regionen – bei uns dem Lebensraum Lenzburg-Seetal, siehe www.lebensraum-ls.ch – intensiv zusammenarbei-

tet. So profitiert auch unser Lebensraum Lenzburg-Seetal vom Resultat der Abstimmung, denn das Gesetz wurde mit 86 zu 42 angenommen und damit die Standortförderung verstetigt.

Nach der Klimadebatte das Energiegesetz

Einen Grossteil unserer Grossratszeit am letzten Dienstag haben wir der ersten Beratung des Energiegesetzes des Kantons Aargau gewidmet. Zweifelsohne ein wichtiges Geschäft, insbesonde-

re nach der Klimadebatte, welche wir vor einer Woche geführt haben. Es wurde intensiv über Begriffe wie Wärmebedarf, Elektro-Wassererwärmer, Eigenstromerzeugung, verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung, Kohlendioxid-Austoss, elektrische Widerstandsheizungen, GEAK oder Gebäudeenergieausweis und Energieerzeugungsanlagen diskutiert, interpretiert, gestritten und zum Schluss mit 81 zu 48 Stimmen zugestimmt. Der zuständige Regierungsrat Stephan Attiger hat mit dem Abschluss der Beratung verschiedene Änderungsanträge für die zweite Beratung mitgenommen. Wir können uns somit auf die zweite Beratung freuen und damit dem Aargau als fortschrittlichem Kanton ein modernisiertes Energiegesetz geben. Gérald Strub, FDP, Boniswil

Stimmungsbild vom letztjährigen Wikinger- und Mittelalterspektakel in Villmergen: Über 3000 Besucher liessen sich in die Welt der Wikinger und Kelten entführen.

Foto: zvg

Das Leben wie anno dazumal fasziniert

In Birmenstorf zu sehen: Werke der Lenzburgerin Irma Hediger. Foto: zvg Ausstellung Bilder der Lenzburger Kunstmalerin Irma Hediger sind in den nächsten Monaten im Gemeindehaus von Birmenstorf ausgestellt. Ab Sonntag, 22. September, findet bis 14. März 2020 hier eine Doppelausstellung mit Werken von Therese Voser Zehnder statt. Die Vernissage ist von 14 bis 16 Uhr. Irma Hediger kann mit ihren 83 Jahren auf ein reiches, spannendes und erfülltes Leben mit verschiedensten Stationen im In- und Ausland zurückblicken. Die Malerei begleitet sie dabei seit 1980 unter stetiger Weiterentwicklung. Die kommende Ausstellung in Birmenstorf konzentriert sich mehrheitlich auf Natur- und Gartenbilder sowie Stillleben. (lba) Abschied Mit der traditionellen Speckseitenabgabe wurde ein Schlussstrich unter das Eidgenössische Feldschiessen 2019 gezogen. Mit 13 349 Gewehr- und Pistolenschützen erreichte der Aargauer Schiesssportverband in diesem Jahr eine leichte Zunahme der Beteiligung. Der Dürrenäscher Werner Stauffer ist als Feldchef im Aargau längst eine Schützenlegende. In diesem Jahr weibelte er zum 20. und voraussichtlich letzten Mal für eine hohe Beteiligung. Stauffer signalisierte jedoch Bereitschaft, noch ein Jahr begleitende Unterstützung zu leisten. (lba/wr)

W

Aktion Wahlkampf allerorten, doch originelle Aktionen sucht man fast vergeblich. Am Wochenmarkt in Lenzburg erklärte Christina Bachmann-Roth (CVP, «Bald kommen meine Tage») Passanten, wie man richtig panaschiert. «Ich habe nur eine Chance, wenn Wäh- Christina ler von andern Lis- Bachmann-Roth ten auch meinen Namen daraufsetzen», so die Käse-Unternehmerin. Die Ausführungen über dieses Verfahren liessen sich am besten bei einem «Panaché», einem mit Citro versetzten Bier, vermitteln. (tf )

Material wird selbst hergestellt

Asbest Auch wenn Asbest im Bausektor nicht mehr verwendet wird, ist der Stoff etwa bei Gebäudesanierungen immer noch ein Thema. Diese Woche wurde nun in Lenzburg das Bildungszentrum Bauschadstoffe «Bilbau» offiziell eröffnet. «Bilbau» ist die erste eigenständige Organisation, welche sich ausschliesslich der Ausbildung von Fachkräften in diesem Bereich widmet. Das Zentrum wurde im vergangenen Jahr durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Firmen als Non-Profit-Organisation gegründet. Das Ziel des Bildungszentrums ist es, kompetente Personen auszubilden. (lba)

Niederlenz Nadine und Yves Hayoz sind in der warmen Jahreszeit beinahe jedes Wochenende an einem Mittelalter-Anlass. Nicht etwa als Zuschauer, sondern als Akteure. ■

CAROLIN FREI (TEXT UND FOTO)

ie die Wikinger oder etwa die Kelten früher gelebt haben, hat uns sozusagen schon von Kindsbeinen an interessiert», sagen Nadine und Yves Hayoz, die lieber mit ihren neuen Namen Jera und Höiu angesprochen werden. So erstaunt denn nicht, dass die beiden immer wieder einmal einen Mittelalter-Anlass besuchten. «Bei diesen Besuchen kam die Idee auf, dass es doch toll wäre, wenn man auch gleich auf dem Festivalgelände übernachten könnte», erinnern sich die beiden. Das war 2014 denn auch der Startschuss, Hobby und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Um dies umsetzen zu können, haben sie den Verein Corvus Nidum ins Leben gerufen, der inzwischen 15 Mitglieder zählt.

Seit zwei Jahren sind Jera und Höiu nun ausschliesslich als Mittelalter-Akteure unterwegs. Das Material, das sie dazu benötigen, haben sie fast alles selbst hergestellt. Dies sind etwa Schilde, Schwerter, Friedhofkreuze, beschriftete Tafeln, Zelte, Tische, Stühle, eine Bühne und anderes mehr. Auch das passende Gewand ist selbst gemacht. Hilfreich dabei ist bestimmt die Tatsache, dass Höiu als gelernter Zimmermann über das nötige Rüstzeug verfügt, um etwa Zelte und Häuser bauen zu können. «2014 haben wir mit der Hotellerie begonnen. Doch dies ist uns zu aufwändig geworden», sagt Höiu. Da die Zelte aus Stoff und nicht etwa aus Plastik sind, erschwert es das Trocknen. Nun konzentrieren sich die beiden vermehrt auf das Organisieren von Mittelalter-

Wie man früher gelebt hat, fasziniert die beiden so sehr, dass das Hobby zum Beruf wurde: Yves und Nadine Hayoz aus Niederlenz. Anlässen und auf das Zubereiten von Speisen und Getränken wie anno dazumal. Auf der Karte stehen etwa Linseneintopf, Haferbrei, Spätzli oder aber Wikingerspiesse mit Poulet-, Schweineund Rindfleisch. Ein Highlight ist zudem der Met – ein Honigwein. «Zubereitet wird er mit Honig, Wasser, Hefe und viel Liebe», sagt Höiu schmunzelnd. Die beiden versuchen, soweit wie möglich authentisch zu kochen. Doch Hygienevorschriften machen ihnen da und dort einen Strich durch die Rechnung. «Holzbretter zum Zubereiten oder Anrichten von Esswaren sind verboten», betonen sie.

Fast jedes Wochenende unterwegs

Nichtsdestotrotz macht ihnen das Bewirten wie anno dazumal Spass, was sie auch bei Firmenanlässen, Hochzeiten und Geburtstagsfeiern unter Beweis stellen. Während der Saison sind Jera und Höiu an fast jedem Wochenende

unterwegs, übers Jahr kommen so über 20 Events zusammen. Die ruhigen Monate nutzen sie, um neues Material zu kreieren oder Flickarbeiten am bestehenden zu machen. Oder aber, um ganze Schulklassen in einer Lagerwoche ins Reich der Wikinger zu entführen.

Mitmachen ist erlaubt

Wer die beiden live an einem Event erleben möchte, hat am Wikinger- und Mittelalterspektakel «wums» vom 27. bis 29. September in Villmergen beste Gelegenheit dazu. «Kochen werden wir dann aus Zeitgründen nicht, sind wir als Organisatoren doch anderweitig eingebunden. Aber natürlich werden Mittelalter-Akteure für eine Verköstigung der Besucher sorgen. Wir erwarten wiederum gegen 3000 Besucher.» Am Spektakel selber dürfen alle Erwachsenen, die entsprechend «gewandet» sind, an der Schlacht mitmachen. Auch ein Fackelumzug, ein Feuerspucker und ein Mittelaltermarkt stehen

auf dem Programm. Nicht zu vergessen die drei Bands, die die musikalische Umrahmung übernehmen, oder aber der Geschichtenerzähler, der Drechsler, Schmied, Falkner oder Quacksalber, die für Unterhaltung sorgen. Sogar ein Tattoo kann man sich stechen lassen – wie anno dazumal. Auch Workshops dürfen besucht werden, etwa «Met sieden», «Speckstein schleifen» oder «Bogenbau für Kinder». Am Abend kann man dann die Lagerfeuerstimmung geniessen. Wer also für ein Wochenende in eine andere Welt tauchen möchte, hat am «wums»Spektakel Gelegenheit dazu. Und wer sich als Helfer engagieren möchte, darf dies ebenfalls gerne tun. ■

Freitag, 27. bis Sonntag, 29. September, Wikinger- und Mittelalterspektakel «wums», Villmergen (Festgelände ausgeschildert). Tages- oder Wochenendpässe erhältlich. Detaillierte Infos zum Programm unter www.wums.ch.

INSERATE


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Immobilien / Stellen

Donnerstag, 19. September 2019

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Region

Donnerstag, 19. September 2019

Von der PR-Fachfrau zur Gastgeberin Othmarsingen Seit Anfang September betreibt Roberta Schibli das neue Café neben der Gärtnerei Casa Verde in Othmarsingen. Für die PRFachfrau ein Neuanfang. ■

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«Ich wusste, das ist es»

Zufällig hat sie im Juni vom Besitzer der Liegenschaft erfahren, dass er einen Mieter für das an die Gärtnerei angebaute Café sucht. «Ich war sofort neugierig, hab mir das Lokal angeschaut und wusste, das ist es», sagt

11. Oktober 2019, ab 17.00 Uhr Cordon bleu Plausch Was ist besser als ein saftiges Cordon bleu? Ein Genuss, welchen sich niemand entgehen lassen sollte. Casa Hubpünt AG Betreutes Wohnen im Alter Generationenweg 2, 5707 Seengen www.casa-hubpuent.ch 062 521 04 04 / info@casa-hubpuent.ch

Aufgetischt: Roberta Schibli präsentiert ein gluschtiges Mittagsmenü im neuen Ruby’s Café. Schibli. Schon immer habe sie davon geträumt, sich einmal selbstständig zu machen, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Sie habe immer gerne gekocht und mit Freude Gäste empfangen. «Nun mache ich es nicht mehr nur daheim für Familie und Freunde, sondern beruflich.» Angst, als Fremdling in der Branche zu scheitern, hat sie nicht. «Aber natürlich habe ich Respekt davor und es gibt immer wieder Momente des Zweifelns. Doch ich habe einen starken Glauben, das hilft mir in diesen Momenten.» Sie gibt sich drei Monate Zeit, um den Betrieb zum Laufen zu bringen, und will innerhalb eines Jahres auch das Wirtepatent erwerben.

Internationale Menükarte

Klar war für die Mutter einer 15- und einer 12-jährigen Tochter, dass ihre Menükarte international sein wird. Die Schweizerin hat aramäische Wurzeln und kocht gerne orientalisches Essen. Neben dem täglich wechselnden Menü, Salate, Steaks, Schnitzel und Pommes, gibt es vegane und glutenfreie Falafel nach eigenem Rezept mit Tahini, einer Sesampaste, Couscoussalat und Hummus. Auch eine Spezialität aus Peru bietet sie an: Sanguich con Camote, ein Sandwich mit Steak, Süsskartoffel und Chimichurri, einer Kräutervinaigrette. «Die Mutter meines Manns stammt aus Peru, dort habe ich diesen Trendfood aus Lima zum ersten Mal gegessen.» Je-

Besuch beim Glarner-Schabziger-Hersteller Othmarsingen Kürzlich besuchten die Othmissinger Senioren und Seniorinnen mit Begleitpersonen der Max-Marti-Stiftung, dem Gemeindeammann sowie der Reformierten Kirchgemeinde die Glarner Firma Geska, in welcher der berühmte erste Markenartikel der Schweiz – der Glarner Schabziger – hergestellt wird. In drei Autobussen fuhren 108 Personen von Othmarsingen nach Baar, Feusisberg, Richtung Glarus, wo es zunehmend regnerisch wurde. Doch aufgrund der lebendigen Gespräche und der guten Atmosphäre in der Gemeinschaft konnte das Wetter die Stimmung nicht trüben. Im herrschaftlichen Hotel Glarnerhof genoss man köstlichen Glarner Netzbraten (für Vegetarier gab es leckere Gemüsepastetli) und erzählte sich seine Lebensgeschichten, die von Veränderungen der Othmarsinger Wohn- und Baulandschaft bis hin zu Othmarsinger Hanfplantagen und persönlichen Geschichten reichten. Es

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27. September 2019, ab 17.00 Uhr Kürbis-Festival Freuen Sie sich auf einen kulinarischen Abend und geniessen Sie unsere köstlichen Kürbisgerichte.

MELANIE BÄR

ienstagmorgen kurz nach acht Uhr. Roberta Schibli steht vor ihrem Café und wirft einen prüfenden Blick zum Himmel. Es ist fast wolkenlos und scheint ein weiterer sonniger Tag zu werden. Die 44-Jährige holt einen Lappen und wischt die grauen eisernen Gartentische und –stühle ab. Dann geht sie in die Küche und beginnt mit den Vorbereitungen fürs Mittagsmenü. An diesem Tag gibt es gebratenen Reis mit Gemüse, Poulet und Koriander, eine Blumenkohlsuppe als «Gruss aus der Küche» und einen kleinen Salat. «Das Kochen macht mir Riesenspass», antwortet sie am Mittag einem Gast, der das Essen rühmt und ungläubig fragt, ob wirklich alles hausgemacht sei. Zwei Wochen vorher sah Roberta Schiblis Alltag komplett anders aus. Ihr ganzes Berufsleben lang hat die gelernte Kauffrau im Büro in Grosskonzernen gearbeitet. Sie liess sich zur PR-Fachfrau weiterbilden und war zuletzt als CEO-Assistentin bei einem Grosskonzern tätig. Ihr Arbeitstag war geprägt von Administration: Sie bereitete Sitzungen vor, protokollierte, organisierte Meetings und Grossanlässe und war für die Kommunikation zuständig.

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wurde viel gelacht und gesellig diskutiert, sodass keine Langeweile entstand, sondern ein entspanntes und fröhliches Beisammensein genossen werden konnte. Nach dem Mittagessen erfuhr man in der Firma Geska bei einer ausführlichen Führung, wie der Schabziger erstellt wird und was das Aussergewöhnliche am ersten Markenartikel der Schweiz ist. Vom «Zigermannli» bis hin zum Schabziger-Klee wurde die Führung mit einer Besichtigung vertieft. Dazu musste jeder ein Haarnetz tragen, ein Plastikmänteli anziehen und Säckli über die Schuhe streifen. Nachdem die Hände gewaschen und desinfiziert waren, fuhr man mit dem Warenlift ins Untergeschoss, wo man die Herstellung des Schabzigers genauer betrachten konnte. Bevor man zum feinen Apéro mit Schabziger-Schnittchen übergehen konnte, blieb der Warenlift kurz stecken, was jedoch keine Panik auslöste,

sondern nur zu witzigen Kommentaren führte. Im strömenden Regen machten sich die Othmarsinger Senioren – nach dem persönlichen Einkauf von Schabziger – auf den Rückweg zum «Glarnerhof». Dort erwartete sie ein ausserordentlich gutes Dessert, die Schwandener Torte (oder frische Beeren für Diabetiker), die genüsslich verschlungen wurde. Da es stark regnete, konnte man leider die Altstadt von Glarus nicht wirklich besichtigen. Dafür wurden die Gespräche umso intensiver weitergeführt und die Ansichten über das Erlebte ausgetauscht. Als dann auch die zweite Gruppe von ihrer Besichtigung zurückkehrte, fuhr man mit den Autobussen in das in der Zwischenzeit wieder sonnige Othmarsingen zurück. Das Fazit dieses Seniorenausfluges ist es, dass Othmarsinger Geselligkeit auch verregnete Seniorenausflüge zu 550-jährigem Käse aufwertet und mit viel Fröhlichkeit genossen wird. (rba)

GEMEINDENOTIZEN Vorsicht beim Pilzesammeln

Kontrollstelle Herbstzeit ist für viele auch Pilzsammelzeit. Ab sofort können beim Pilzkontrolleur Hansueli Dietiker auf vorherige Anmeldung über die Telefonnummern 062 891 79 38 oder 079 928 86 46 Pilzkontrollen vereinbart werden. Die Kontrollen finden bei Hansueli Dietiker an der Hauptstrasse 12 in 5702 Niederlenz statt. Sein Stellvertreter ist W. Wernli, Rothbleicherain 12, 5702 Niederlenz. Er ist erreichbar über die Telefonnummern 079 782 25 02 oder 062 891 61 58. Kontrollzeiten: Montag bis Freitag von 17.45 bis 18.45 Uhr (ohne Dienstag). Samstag von 11.15 bis 12.15 Uhr, 16.45 bis 18.30 Uhr. Sonntag von 16.45 bis 18.30 Uhr. (gka)

Foto: Melanie Bär

den Freitag gibts am Mittag ein orientalisches Buffet. Für Gruppen öffnet sie ihr Café auf Reservation auch abends. Dann können die Gäste am Mammuttisch Platz nehmen und am Buffet all die internationalen Gerichte probieren. Am Morgen bietet die Mägenwilerin Frühstück, Waffeln, Sandwich und hausgemachte Müesli an. «Ich hoffe, dass es sich herumspricht, dass Othmarsingen neu ein Café hat, wo es auch trendige Cupcakes gibt.» Sagts und verschwindet im Café, um das Essen für die Mittagsgäste vorzubereiten. ■

Ruby’s Café, Lenzburgerstrasse 29, Othmarsingen, Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr und Samstag, 8 bis 14 Uhr.

Fit in den Winter Schafisheim Das Training Winterfit startet am 24. Oktober und endet am 26. März 2020. Das Training kann jede Frau und jeder Mann ab 35+ mitmachen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und jeder Abend ist ein in sich abgeschlossenes Programm, es können also auch nur einzelne Abende besucht werden. Das Winterfit-Training findet jeweils am Donnerstag von 20.15 bis 21.15 Uhr in der Turnhalle Hüttmatt statt und kostet für Nichtmitglieder 5 Franken pro Abend. Weitere Infos unter www.ftv-schafisheim.ch. (ftv) INSERATE

Der schnellste am Gurnigel: Tagessieger Foto: Urs Gehrig Thomas Amweg.

Überraschender Sieg von Thomas Amweg Ammerswil Mit seinem Sieg am Gurnigel gewann Thomas Amweg, eine Woche nach seinem vierten Sieg an der Arosa Classic Car mit historischen Formel-2-Rennwagen, erstmals ein zur Schweizer Bergmeisterschaft zählendes Rennen. Auf der regennassen Strecke fühlte er sich offensichtlich wohl und erzielte in beiden Wertungsläufen die Bestzeit. Mit seinem Lola B99/50 Mader erreichte er das Ziel des 3734 Meter langen Kurses jeweils in gut zwei Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 Kilometern pro Stunde entspricht. 21 Jahre nach dem letzten Sieg seines Vaters am Gurnigel steht nun der Name Amweg zum 21. Mal zuoberst auf der Rangliste des ältesten Bergrennens der Schweiz. (uge)


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Diverses

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Region

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Wo kommt denn nur der Kies her? Niederlenz Die Kieswand ist eindrücklich und erdrückt die staunenden Besucher fast. 35 Meter tief ist das Loch und es hat immer noch viel Abbaumaterial darunter. ■

PETER WINKELMANN

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in Kieswerk mit den Ausmassen wie im Gebiet Neumatte verändert sich fast tagtäglich. Wo kürzlich noch Kies abgebaut wurde, ist es schon wieder grün, diverse Pflanzen strecken ihre Köpfe der Sonne entgegen und der Glögglifrosch und die Gelbbauchunke haben irgendeine Wasserstelle gefunden, wo sie sich wohl fühlen. Die grossen gelben Ungeheuer mit den breiten Pneus lassen sie kalt – Natur und Technik vertragen sich eben.

«Naturpark Kiesgrube»: Wenn nicht gerade eines der gelben Riesenungeheuer vorbeifährt, sonnen sich überall Eidechsen auf den warmen Steinen. Zeugen dieser Zeit. In der rund 35 Meter hohen Kieswand sieht man die verschiedenen Ablagerungsjahrringe sehr gut.

Ideal für die Betonherstellung

Vor Tausenden von Jahren kam der Kies hierher

Am Samstag, 14. September, wollten rund 50 Personen genauer wissen, woher und wie der viele Kies in unsere Gegend kam. Die Kieswerkkommission der Ortsbürgergemeinde Niederlenz lud zu einer interessanten und informativen Besichtigung ein. Tamara Link, Veronika Klemm und Raphael Känzig zeigten den Besuchern beim Spaziergang, wo sich die Tier- und Pflanzenwelt eingenistet hat, wie der Kiesabbau mit modernsten Maschinen vonstattengeht oder wie der Kies hierher kam.

Vize-Europameister kommt aus Wildegg Möriken-Wildegg An der «Euro Paint 2019», der Europameisterschaft der American Paint Horses, die Anfang September im ostbayrischen Kreuth, Deutschland, stattfand, ging die Silbermedaille an Reto Erdin aus Wildegg. Reto Erdin wurde mit dem siebenjährigen Hengst «Desire Big Chex» Vize-Europameister in der Disziplin Reining, einer amerikanischen Form der Dressur. Um Haaresbreite hätte es gar für die Goldmedaille gereicht: Beim Herabschalten vom schnellen in den kleinen Zirkel hatte Erdin für einen Sekundenbruchteil sein äusseres Bein nicht am Pferd, sodass dieses kurz herauswechselte und für einen Schritt im Aussengalopp war. Der daraus resultierende Strafpunkt kostete Erdin schliesslich den Sieg. Entsprechend war anfänglich die Enttäuschung über den zweiten Platz gross. Nach und nach machte die Enttäuschung über die verpasste Goldmedaille jedoch der Freude über die erreichte Silbermedaille und den Titel Vize-Europameister Platz. Auch mit dem zweiten Pferd, das Erdin am Start hatte, lief es prächtig: Mit der 5-jährigen Stute «Jeanie Whiz Gun» gewann Erdin die Bronzemedaille. Reto Erdin, der hauptberuflich in Wildegg als Notar tätig ist, reitet die beiden Pferde erst seit dieser Saison. Entsprechend gab es zu Beginn des Jahres noch das eine oder andere Abstimmungsproblem. Mit jedem Turnier ging es dann aber besser, und Erdin und die beiden Pferde liefen exakt zu den Europameisterschaften als Saison-Höhepunkt zur Topform auf. Erdin ist überzeugt: «Desire und Jeanie sind absolute Ausnahmepferde. Wenn wir uns noch etwas besser verstehen, haben wir Potenzial nach oben. Wir freuen uns jetzt schon auf die Saison 2020.» (kko) INSERATE

Eindrückliche Kieswand: Was der Reussgletscher vor Tausenden von Jahren hierher verfrachtet hat, wurde oder wird innert wenigen Jahrzehnten abgebaut. Doch bald ist das GeFotos: Peter Winkelmann biet Neumatte wieder Landwirtschaftszone Stufe I. Der Reussgletscher schob während der sogenannten Würm-Kaltzeit (vor 115 000 bis 10 000 Jahren) gewaltige Geröllmassen vor sich her und lagerte sie an den Seiten (Seitenmoränen) und am Ende der Gletscherzunge (Stirnmoräne) ab. Viele Hügel des schweizerischen Mittellandes sind Überreste solcher

Moränen. Vielerorts wie in der Neumatte werden sie zur Gewinnung von Kies genutzt. Aber auch grössere Gesteinsbrocken wurden mitgeschleppt und blieben nach dem Rückgang der Gletscher als Findlinge liegen, so auch der Römerstein im Lindwald. Aber auch der Baldegger- und der Hallwilersee sind

Das Gesteinsmaterial ist sehr unterschiedlich, ob Sandsteine, Quarzite oder vulkanischer Tuff – steinharte Brocken aus den Alpen und ideal für die Betonherstellung nebst Sand und Kalk. «Nur den ganz grossen Schatz haben wir noch nicht gefunden», scherzte Michael Sutter, Geschäftsführer der Kies Lenz AG. Bei einer feinen Wurst vom Grill konnten die Besucherinnen und Besucher das soeben Erlebte nochmals gemeinsam besprechen. Denn morgen sieht das Gebiet Neumatte ziemlich sicher schon wieder ganz anders aus.

Strahlendes Wetter beim Jubiläums-Pfalz-Märt Veltheim Zum 20. Mal fand der Pfalz-Märt statt. Das OK hat wiederum einen absoluten besuchens- und sehenswerten Anlass mit rund 100 Marktteilnehmern durchgeführt. ■

ALEXANDER STUDER

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chon bei der Ankunft wurde einem klar, hier wurde etwas Grosses auf die Beine gestellt. Einweisposten lotsten die zahlreichen Besucher zur Pfalzstrasse. Was sie dort erwartete, war schlicht sensationell. Für alle wurde etwas geboten. Der Markt gab einen Einblick in die regionalen Tätigkeiten im Schenkenbergertal. An den schön eingerichteten Ständen konnte man altes Handwerk bewundern, einer Korbmacherin bei der Arbeit zuschauen und naturnah hergestellte Produkte aus der Region erwerben. Lokale Hochstammprodukte waren auch im Angebot. Ebenfalls grossen Zuspruch erhielt das Show-Sägen. Musikalisch wurden die Besucher durch ein Konzert der Brugger RrätzClique und vom Örgeli-Maa unterhalten. Die Operette Möriken stellte ihre neue Produktion der «Lustigen Witwe», die ab Oktober anlaufen wird, mit grosser Freude vor. Auch der Jurapark Aargau war am Märt mit Infos und entsprechenden Produkten vertreten.

Attraktionen für die Kinder

Die jungen Besucher erfreuten sich am Ponyreiten, Karussellfahren, einer Begegnung mit Clown Pipo oder der Teilnahme an verschiedenen Spielen. Es würde den Rahmen sprengen, all die

Freuen sich auf die Besucher: Patrick Weber (Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Aare-Reuss), Michael Vock (Leiter Beratungspunkt Rupperswil). Foto: zvg

Tag der offenen Tür bei der Raiffeisenbank Rupperswil Die Raiffeisenbank AareReuss eröffnet diesen Samstag, 21. September, ihren neuen Standort im Herzen von Rupperswil. Die Bevölkerung ist eingeladen, von 11 bis 17 Uhr die neue Lokalität und die Mitarbeitenden in unkomplizierter Atmosphäre kennen zu lernen. Patrick Weber, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisen Aare-Reuss, freut sich, in seiner Wohngemeinde Rupperswil einen neuen Standort eröffnen zu können: «Ich bin in Rupperswil aufgewachsen und bin stolz auf unsere aufstrebende Gemeinde. Deshalb freut es mich persönlich sehr, dass wir unsere Dienstleistungen künftig den Rupperswilern persönlich vor Ort anbieten können.» Eigens für die Eröffnung hat die Raiffeisenbank eine neue Währung kreiert, den Robicoin. In den vergangenen Wochen traf die Bevölkerung von Rupperswil die goldenen Münzen mit der Prägung «R» an den unterschiedlichsten Orten an. Am Tag der offenen Tür können die Robicoins gegen Getränke oder etwas Feines vom Grill eingetauscht werden. Passend zur Jahreszeit findet der Tag der offenen Tür unter dem Motto «Herbstliches Strassenfest» statt. Showkünstler verzaubern Gross und Klein mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen, Maskottchen Sumsi begeistert die Kinder und natürlich kann die neue Bank in einem kleinen Rundgang kennen gelernt werden. (pd) ■

Eröffnungsfest der Raiffeisenbank Rupperswil. Samstag, 21. September, 11 bis 17 Uhr. Infos zu Robicoins: www.robicoin.ch.

Abschied und Willkomm

Reichhaltiges Angebot: Die Besucher hatten die Qual der Wahl. mit grosser Liebe und Begeisterung eingerichteten Stände zu erwähnen. Wie immer an einem solchen Anlass darf natürlich die kulinarische Seite nicht zu kurz kommen. Hier liess sich eine reichhaltige Auswahl sehen. Vom obligaten Burger über Militär-Käseschnitten, Chili con Carne, Pilzragout, Würste und Crêpes wurde alles geboten. Wer nicht genug hatte, fand irgendwo auf dem Festplatz noch einen Glacestand. Am späteren Nachmittag trafen sich die Besucher, die inzwischen wieder Appetit hatten, in der Märtbeiz zum Raclette-Plausch. Ein weiteres Mal ist der Pfalz-Märt über die Region hinaus von zufriedenen Besuchern aufgesucht worden.

Fotos: Alexander Studer

Jugend: Kinder spielten mit den Ferkeln.

Möriken-Wildegg Nach fast 18 Jahren als Sakristanin der Antoniuspfarrei Wildegg darf Regula Zweidler in den Ruhestand treten. Während des Bettagsgottesdienstes in der katholischen Kirche Wildegg wurde sie in einer überaus würdigen Feier von der Kirchenpflegepräsidentin Anita Berger beschenkt und verabschiedet. Auch Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger fand herzliche Worte des Dankes für die stets angenehme Zusammenarbeit. Anita Berger unterstrich ihr unauffälliges Wirken, ihre Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft. Der lang anhaltende Applaus für die scheidende Sakristanin leitete über zur Vorstellung des Nachfolgers. Der 35-jährige Martin Kammerhofer aus der Steiermark freut sich sehr, in der Antoniuspfarrei angekommen zu sein, und hofft auf viele glückliche Jahre in dieser Gemeinde. (AG)


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2022 gibts ein Theater im Schlosshof Schloss Hallwyl In drei Jahren soll im Hof von Schloss Hallwyl ein Freilichttheater aufgeführt werden. Der Trägerverein wurde gegründet und präsentierte vor Ort seine Absichten . ■

Reisten in den Kanton Glarus: Die Landfrauen aus Dürrenäsch. Foto: zvg

Die Landfrauen reisten nach Elm

FRITZ THUT

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ie Initianten rund um die beiden Medienmenschen Andi Fey und Jürgen Sahli wollen mit ihrem Projekt anknüpfen an die letzte Theaterproduktion im Wasserschloss. Im Sommer 1996 wurde während eines Monats «De Ring vo Hallwyl» als «Ritterspektakel für Jung und Alt» aufgeführt – mit lauter ausverkauften Vorstellungen. Der damalige Regisseur und aktuelle Berater Peter Voellmy erinnert sich mit Freude an das Wohlwollen der örtlichen Bevölkerung und Behörden zurück: «Wir fanden überall ein offenes Ohr.» Obwohl man «Neuland betreten» habe, sei die gedeckte Tribüne mit 250 bis 300 Sitzplätzen immer voll gewesen und bei der Kasse wurde gefragt, ob man mit einem eigenen Klappstuhl dem Theater beiwohnen dürfe.

Positive Signale, moderate Preise

Ähnlichen Enthusiasmus erhoffen sich Lokalfernsehredaktor Fey und Ex-Radio-Argovia-Chefredaktor Sahli natürlich auch jetzt. «Die ersten Reaktionen sind super», so Fey. So habe der Kanton als Eigentümer der Schlossanlage seine Zustimmung signalisiert. Den beiden Initianten, die einen total achtköpfigen

Stehen hinter dem Verein Freilichttheater Seetal: Der Vorstand im Hof von Schloss Hallwyl mit stehend Peter Voellmy, Andrea Barth, Martin Sandmeier, Anne-Käthi Kremer, David Fischer; sitzend Laura Bendixen, Andi Fey, Jürgen Sahli. Foto: Fritz Thut Vorstand um sich geschart haben, schwebt ein «regional verankerter Anlass vorab mit Laienschauspielern aus der Umgebung» vor. Für Schlüsselpositionen, etwa die Regie, sollen auch Profis zugezogen werden. Man hat hier jemanden an der Angel, doch Fey will den Namen erst

verraten, wenn die Verträge unter Dach und Fach sind. Ein Ziel ist es, die Eintritte «zu moderaten Preisen» anbieten zu können. «Es soll für Familien bezahlbar sein», so Sahli; man spricht von 40 bis 45 Franken. Zwischen den Zeilen erkennt man einen kleinen Seitenhieb gegen die

Oper Schloss Hallwyl, die gemäss Rhythmus 2021 wieder an der Reihe wäre. «Wir wollen die Oper nicht konkurrenzieren», signalisiert man ein Nebeneinander. Mit einem geplanten Budget von etwa 300 000 Franken bewege man sich eh «in andern Dimensionen als die Oper», so Jürgen Sahli.

Dürrenäsch Nach den Sommerferien starteten die Landfrauen Dürrenäsch zur Vereinsreise. Mit dem Bus ging die Reise via Kaffeehalt in Pfäffikon nach Elm. Hier stand eine interessante Führung in der über 100-jährigen Schiefertafelfabrik auf dem Programm. Anni Brühwiler erzählte über den gefährlichen, unprofessionellen Schieferabbau und den Bergsturz vom 11. September 1881 mit 114 Toten. Der Rundgang durch die Schiefertafelfabrik gab einen Einblick, wie hart, anstrengend und giftig die Arbeit damals war, bis so eine Tafel fertig war. Nach Einstellung der Produktion 1961 erwarb die Stiftung pro Elm die Liegenschaft, mit dem Ziel, den letzten Zeugen des einst blühenden Schiefergewerbes der Nachwelt zu erhalten. Voll mit Information ging es mit der Gondelbahn ins Bergbeizli Älpli. Während des Mittagessens öffnete Petrus seine Schleusen und verdeckte die Sicht aufs Martinsloch. Nach dem Dessert ging es für die Landfrauen zurück ins Dorf. Einige nahmen die gemütliche Variante mit der Gondel, der Rest setzte sich auf die Mountain-Cars und wagte eine rasante Fahrt ins Tal. Als krönenden Abschluss machte man noch Halt in Bilten und kaufte feine LäderachSchoggi ein. (fgl)

Wasserwerk-Baugesuch eingereicht Die Feuerwehrreise führte per Zug und Bike ins Tessin Meisterschwanden Mit dem geplanten Neubau des ersten Seewasserwerks im Kanton Aargau geht es zügig voran. An der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. Juni stimmten die Einwohner dem Baukredit über 6,9 Millionen Franken ohne Gegenstimme zu. Bereits zehn Wochen später liegt nun das Baugesuch vor, welches durch Stefan Vatter, den Leiter Werkbetriebe, persönlich der Abteilung der Baubewilligungen des Kantons Aargau übergeben wurde.

Die öffentliche Baugesuchsauflage dauert bis am 14. Oktober. Mit dem Bau des Seewasserwerks plant der Gemeinderat, den Wasserbedarf für die Gemeinde Meisterschwanden langfristig über Generationen sicherzustellen. Mit dem Bau des Seewasserwerks wird das Problem mit dem klimabedingten Einbruch der Quellerträge wie auch den zu hohen Nitratwerten in den Quellfassungen von Meisterschwanden nachhaltig gelöst. (gkm)

Boniswil-Hallwil Die Feuerwehrreise begann mit einer Zugreise nach Airolo. Durch Bestechung des «Rent-A-Bike»Mitarbeiters mit einer Flasche legendärem «Äntebüsi» durften die Seetaler die modernsten Fahrräder Airolos besteigen. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der ersten Anhöhe wurde bei der Abfahrt Vollgas gegeben. Durch das rasante Fahren wurde der Hunger schnell angekurbelt. Frisch gestärkt bestieg man erneut die Bikes. Durch Zufall traf

Taxito Seetal startet im März 2020 Seetal Das Mitfahrsystem Taxito startet im März 2020 im Seetal mit elf Haltestellen. Die Standortgemeinden, der Verkehrsverbund Luzern (VVL), der Kanton Aargau und die SBB finanzieren die Pilotphase bis Dezember 2022.

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axito ist eine Ergänzung zum bestehenden öV-Angebot in der Region. Mit diesem Mitfahrsystem kann die Mobilität in ländlichen Gebieten weiter verbessert und vorhandene Kapazitäten im Individualverkehr der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Um die Mobilität der Personen im Seetal zu verbessern, welche nicht mit dem eigenen Auto unterwegs sein wollen oder können, hat die Begleitgruppe Kantonsübergreifendes Entwicklungskonzept (KEK) Seetal 2018 zusammen mit dem Planungsbüro Trafiko AG ein Konzept für die Einführung des Mitfahrsystems Taxito erarbeitet.

Bis nach Muri

Da auch in der Gemeinde Muri ein Taxito-Point aufgestellt werden kann, sind nicht nur die Gemeinden im Raum Hochdorf, Hitzkirch, Fahrwangen, Meisterschwanden untereinander vernetzt, sondern es wird auch die Verbindung nach Muri sichergestellt.

Die Gemeindebehörden von Aesch, Bettwil, Fahrwangen, Hitzkirch, Hochdorf, Meisterschwanden und Schongau sowie Buttwil haben das Konzept inklusive einer massgeblichen Kostenbeteiligung bereits 2018 gutgeheissen.

Beitrag an Gesamtkonzept

Die Abteilung Verkehr des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau sieht in Taxito einen Beitrag zur Erprobung alternativer Erschliessungsmöglichkeiten im ländlichen Raum. Dies entspricht dem Ziel der kantonalen Gesamtverkehrsstrategie mobilitätAargau und dem Gesamtverkehrskonzept Seetal. Zudem lösen das Projekt und die engagierte Zusammenarbeit der beiden regionalen Organisationen Lebensraum Lenzburg-Seetal und Idee Seetal positive Impulse für einen effizienten und nachhaltigen Verkehrsmitteleinsatz in der Region Seetal aus, schreibt die Abteilung Verkehr des BVU. Es wird deshalb für die dreijährige Pilotphase eine Anschubfinanzierung aus dem Innovationsfonds Mobilitätsmanagement geleistet. Demgegenüber besteht im Kanton Luzern bereits eine gesetzliche Grundlage für die Übernahme der Betriebskosten von Taxito. Bereits vor vier Jahren hat der Verkehrsverbund Luzern (VVL) in der Region Luthern, Willisau und Zell (Napfgebiet) Taxito als Pilotprojekt gestartet und aufgrund der positiven Erfahrun-

gen Ende 2017 definitiv eingeführt. Gemäss dem Luzerner öV-Bericht 2018–2021 soll Taxito auch in anderen ländlichen Gebieten als öV-Ergänzung eingeführt werden. Dadurch ist die Finanzierung des Betriebes im Kanton Luzern geregelt.

SBB als Partner gewonnen

Die bestehenden Bus- und Bahnlinien bilden auch weiterhin das Rückgrat der öffentlichen Erschliessung in der Region. Mit der Einführung eines Mitfahrsystems Taxito-Seetal soll das öV-Angebot im ländlichen Gebiet durch eine alternative Erschliessungslösung ergänzt und damit das Mobilitätsangebot für die Bevölkerung weiter verbessert werden. Als zusätzlicher Partner konnte die SBB gewonnen werden, welche an solchen intermodalen Angeboten wie Taxito Seetal interessiert ist. Dank dieser breiten Abstützung ist nun die Finanzierung für den Betrieb von Taxito Seetal von März 2020 bis zum Fahrplanwechsel Dezember 2022 gesichert.

Eine Gemeinschaftskultur

Die Zeit bis zum Betriebsstart wird dazu genutzt, die Bevölkerung mit Informationen zum Mitmachen zu gewinnen. Taxito Seetal ist auch ein Stück Gemeinschaftskultur. Zu diesem Zweck wird die Werbeagentur «konkret» aus Baldegg beigezogen. KEK Seetal stellt die Gesamtkoordination sicher und ist zuständig für das Monitoring. (glr)

man in Faido das Corpo Pompieri Faido an, welches Tag der offenen Tür hatte. Gastfreundlich wurden die Gäste auf ein Bier und eine Führung durch ihr Magazin eingeladen und man konnte Erfahrungen und Eindrücke austauschen. Die Weiterfahrt führte mit den Bikes bis Biasca. Von dort aus ging es mit dem Zug weiter nach Locarno. Hier angekommen, richtete man sich im Hotel del Angelo ein und genoss dort ein feiINSERATE

nes Nachtessen. Mit der neu gewonnenen Energie oder der Müdigkeit des Verdauens wurde der Abend in Locarno ausgekostet. Frisch und munter ging es am nächsten Morgen in die Falconeria di Locarno, wo die Faszination Hund, Pferd und Vogel mit Tiefflügen übers Publikum wortwörtlich hautnah gezeigt wurde. Voller Eindrücke machte sich die Gruppe nach dem Zmittag schon bald wieder mit dem Zug auf die Heimreise. (tst)


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Marktnotiz

Ende der statisch visualisierten Projekte in der Architektur + Innenarchitektur? Projektpräsentationen in 3D im Büro mit VR-Brille, Video wie auch die statisch visualisierten Bilder auf Papierplan werden nicht mehr ausreichen im Zeitalter von Smartphone und Tablet in der Architektur und Innenarchitektur. Trotz unserer heutigen Technologien wie Smartphone oder Tablet können Sie nicht aktiv die visualisierte Planung nutzen, sei es im Rohbau oder bei Umbauten. Das Fehlen der emotionalen Aspekte durch die Einschränkungen der statischen Bebilderung in der Planvorgabe erschwert es vor Ort dem Bauherrn, die Raumwirkung zu interpretieren oder sich vorzustellen.

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Zahlreiche interessierte Teilnehmer: Rietenberg-Waldumgang in Egliswil.

Donnerstag, 19. September 2019

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Foto: zvg

Lehrreicher Rietenberg-Waldumgang Egliswil Der Waldumgang des Forstbetriebs Rietenberg fand diesmal in Egliswil statt. Forstkommissionspräsident und Gemeindeammann von Egliswil Rolf Jäggi durfte rund 130 Personen aus den Vertragsgemeinden Egliswil, Dintikon, Hendschiken, Villmergen und Seengen bei herrlichem Spätsommerwetter willkommen heissen. Der Waldumgang wurde vom Revierförster und Betriebsleiter Matthias Bruder organisiert und durchgeführt. Dass ein Baum gefällt wird, hat Tradition. Aber auch die Bedeutung des Wal-

des als Wasserreservoir wurde der Bevölkerung nähergebracht. Die persönliche Schutzausrüstung ist bei der Arbeit im Wald und bei der Holzerei enorm wichtig. Der Lehrling im 3. Jahr hat die Funktionalität von Schnittschutzhosen auf eindrückliche Art und Weise demonstriert. Zum Abschluss gab es im Forstwerkhof Firmentel eine Wurst vom Grill und ein Glas Egliswiler Wein. Es wurde noch lange diskutiert und politisiert. Die Bevölkerung hat den Tag im Wald sehr genossen und dazugelernt. (rjä) Stiessen mit Most auf das Jubiläum an: Die Verantwortlichen von «Hochstamm Seetal» Martin Blümli, Sepp Troxler, Josef Wermelinger, Adrian Muff und Matthias Hünerfauth. Foto: Alfred Gassmann

«Hochstamm»-Jubiläum mit feinem Most gefeiert Exkursion: Der Natur- und Vogelschutzverein Egliswil bei der Gärtnerei Labhart.

Foto: eas

Exkursion zur Gärtnerei Labhart Egliswil Der Natur- und Vogelschutzverein Egliswil war zu Besuch in der Gärtnerei Labhart in Schafisheim. Insektensterben und Verlust der Biodiversität vor allem auch in Städten und Dörfern waren in den letzten Wochen und Monaten in vielen Medien ein Thema. Der Natur- und Vogelschutzverein Egliswil hat deshalb unter dem Motto «Förderung von Biodiversität und Artenvielfalt im Dorf» zu einer Führung durch die Gärtnerei Labhart in Schafisheim eingeladen. Der Grossaufmarsch hat gezeigt, dass dieses aktuelle Thema grosses Interesse weckt, 45 Personen haben sich in Schafisheim eingefunden. Seit mehreren Jahren hat sich Daniel Labhart mit dem Thema Mischpflanzungen befasst. Mehrere innovative Produkte sind in dieser Zeit entstan-

den. So werden Pflanzenziegel angeboten, welche auf sehr einfache Art eingepflanzt werden können und durch Versamung die Basis bilden können für eine neue Blumenwiese. Seit kurzem werden auch spezielle Ziegel angeboten mit Wildblumenmischungen als Nahrungsquelle für Wildbienen. Gestaunt haben die Teilnehmenden über die Blumenmatten, welche gar aufgerollt und dann am richtigen Ort einfach wieder ausgerollt werden können. Alle waren begeistert von den Ideen und Innovationen von Daniel Labhart. Der eine oder andere Pflanzenziegel hat den Weg nach Egliswil gefunden. Vielleicht lassen sich noch viele Egliswiler von den tollen Ideen von Daniel Labhart begeistern. (tth)

SVP portiert Marianne Bitterli Seon Als Nachfolgerin der zurücktretenden Gemeinderätin Andrea Hollinger schlägt die SVP Seon Marianne Bitterli-Rupp vor. Marianne Bitterli, Seoner Ortsbürgerin, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Die gelernte Verwaltungsangestellte ist seit zwei Jahren Geschäftsstellenleiterin und langjähriges Vorstandsmitglied der Genossenschaft Yetnet Kabelnetz Seon. Vor Antritt dieser Teilzeitstelle war sie Leiterin eines Gemeindesozialdienstes, zudem ist sie seit vielen Jahren Bezirksrichterin am Bezirksgericht Lenzburg. Durch das Amt als Präsidentin der Finanzkommission hat sie schon heute Einblick in das Geschehen der Gemeinde. Die SVP Seon ist überzeugt, dass Marianne Bitterli dank ihren Kompetenzen und Erfahrungen den Gemeinderat optimal ergänzen wird. (hpd)

Kandidiert für den Gemeinderat: Marianne Bitterli, SVP, Seon. Foto: zvg

Seetal Am 18. November 2009 wurde die Hochstamm Seetal AG gegründet. «Hochstamm Seetal» ist mittlerweile ebenso eine etablierte Marke wie eine Erfolgsgeschichte. Grund genug, auf die 10 Jahre zurückzublicken und mit Most anzustossen. ■

ALFRED GASSMANN

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hne Krawatten, seidene Anzüge, Weisswein und Apéro riche: Gefeiert wurde das 10-Jahr-Jubiläum von «Hochstamm Seetal» im Hofladen von Adrian und Sandra Muff in Römerswil. Bescheiden, aber würdig. Gegründet im Herbst 2009, wurde die Hochstamm Seetal AG an der Generalversammlung vom 9. Juni 2016 bereits wieder aufgelöst. An ihre Stelle trat die Hochstamm Produkte GmbH, welche sich nun ausschliesslich der Vermarktung von Hochstamm-Produkten widmet. Im Jahre 2011 wurde der Verein Hochstamm-Freunde gegrün-

INSERATE

det. Er hilft mit, den Rückgang des Hochstammbestands zu beeinflussen, sensibilisiert und engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit.

Festschrift und Köstlichkeiten

Kurz und gut: Die Hochstamm Produkte GmbH und der Verein HochstammFreunde schreiben die Erfolgsgeschichte fort. Sie haben sich zum Jubiläum etwas einfallen lassen. Verfasst wurde eine Festschrift, die in die Augen springt, sympathisch und chronologisch aufgemacht. Ferner mit Statements wichtiger Personen, die mit Leidenschaft für «Hochstamm Seetal» einstehen. Die Post bekam auch Arbeit. Alle Mitglieder wurden in diesen Tagen mit typischen Seetaler Köstlichkeiten von Hochstammobstbäumen beschenkt: eine Flasche Cidre de Pomme, ein Fläschen Birnendicksaft, ein Päcklein gedörrte Apfelringli und ein BirnenSnack.

Bessere Wertschöpfung

Vor Augen die immer strenger werdenden Auflagen für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung sowie den laufen-

den Rückgang der Hochstammobstbäume, steckten 2009 Landwirte im Seetal die Köpfe zusammen. Ihnen schwebte vor, die Verarbeitung und den Verkauf der Produkte durch die Bauern zu fördern und somit die Wertschöpfung weiter zu verbessern. Ferner sollen Nutzen und Wert der Hochstammbäume durch Öffentlichkeitsarbeit, Erlebnisangebote und köstliche Erzeugnisse nähergebracht werden. Die kantonsübergreifend gegründete Hochstamm Seetal AG beteiligte sich am Projekt für regionale Entwicklung (PRE), das anfänglich als Anschub von Bund und Kantonen unterstützt wurde. Das Sortiment reicht von Obstsäften über Destillate, Balsamessige, Konfitüren bis hin zu diversen Spezialitäten. Zudem konnten Hofläden und Dienstleistungen unterstützt werden. «Die Hochstamm-Obstbäume gehören zum Landschaftsbild des Seetals und fördern die Biodiversität. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung weitgehend in der Region», sagt der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth. Das Seetal kennt nur Gewinner: Produzenten, Kunden, Landschaft, Ökologie und die Natur.


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Agenda

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Agenda vom 20. bis 26. September THEATER ■

Freitag, 20. September

Boniswil: Saalbau 20 Uhr. Theater «Härztropfe». Bäuerlicher Schwank in drei Akten von Emil Stürmer. Türöffnung 18.30 Uhr. Spaghetti à discrétion. Lenzburg: HPS-Aula 16.30 Uhr. Marionettentheater Zipfelmütze präsentiert «Das kleine Schlossgespenst». Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15 Uhr. Ohne Rolf: «Seitenwechsel». Abendkasse und Bar ab 19 Uhr. ■

Samstag, 21. September

Boniswil: Saalbau 20 Uhr. Theater «Härztropfe». Bäuerlicher Schwank in drei Akten von Emil Stürmer. Türöffnung 18.30 Uhr. Spaghetti à discrétion.

LITERATUR ■

Sonntag, 22. September

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 11.15–12.45 Uhr. Café Littéraire: «Willi Wottreng und der Irokese». Moderation: Werner Christen. ■

Dienstag, 24. September

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15–20.45 Uhr. Das Lektorat: Ringen um jeden Satz. Reihe «Rund ums Buch III». Mit Simone Meier, Sara Schindler und Carsten Schmidt. Moderation: Anne Wieser.

SOUNDS ■

Freitag, 20. September

Seon: Konservi Seon 20.15 Uhr. Luka Bloom (IRL). «Refuge».

ANDERE KLÄNGE ■

Samstag, 21. September

Ammerswil: Gemeindesaal 20 Uhr. Duo Calva – «Best of! – Zwei Celli für ein Halleluja». Rupperswil: Reformierte Kirche 18 Uhr. September-Konzert der Blockflötenorchester Birsfelden und Lenzburg. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten. ■

Montag, 23. September

Seon: Reformiertes Kirchgemeindehaus 20–22 Uhr. Gospelprojekt Seon. Für Jung und Alt.

VERNISSAGEN ■

Samstag, 21. September

Lenzburg: Brasserie Barracuda 16 Uhr. «Hero – Im Lenz». Vom Fabrikareal zum Stadtquartier.

DIES & DAS ■

Freitag, 20. September

Lenzburg: Familie+ 19 Uhr. Filmabend «The True Cost». Meine Kleider (k)ein Problem!?

INSERATE

Staunen, was im Frühling aus den unscheinbaren Knollen entsteht: Am Tulpenzwiebelmarkt auf Schloss Wildegg.

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. Seengen: Tagungshaus Rügel 17–18 Uhr. «Auf dem Weg zur Mitte». Jahreszeiten feiern im Rügel-Labyrinth. ■

Samstag, 21. September

Dintikon: Langelenstrasse 14 Uhr. Hauptübung der Feuerwehr Rietenberg auf dem Hof der Familie Holliger, Langelenstrasse 76. Niederlenz: Gemeindebibliothek 10 Uhr. Versli-Morgen. Für Kinder von 9 bis 24 Monaten. Staufen: Turnhalle 10–12 Uhr. Kinderkleider- und Spielsachenbörse. ■

Sonntag, 22. September

Rupperswil: Sporthalle 10 Uhr. «DominoDay Vol. 2». 10–15 Uhr individueller Aufbau der Dominosteine, 15.30 Uhr Countdown, Festwirtschaft von 10–17 Uhr. ■

Dienstag, 24. September

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. ■

Donnerstag, 26. September

Meisterschwanden: Mehrzweckhalle 19 Uhr. Gespräch und Apéro mit FDPNational- und -Ständeratskandidaten.

SENIOREN ■

Freitag, 20. September

Seengen: Gasthof Rebstock 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. An-/Abmeldung an Elsa Wacker, 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, 062 777 06 88.

Donnerstag, 26. September

Fahrwangen: Bäckerei Lingg, Abfahrt ins Restaurant Bauernhof, Bettwil 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. An-/Abmeldung an Claire Frey, Telefon 056 667 23 38. Lenzburg: Bahnhof SBB 13.15 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Wandergruppe.

VORTRÄGE ■

Sonntag, 22. September

Lenzburg: Stapferhaus 11.15–12.15 Uhr. Lug und Trug in der Wirtschaft: (k)ein Thema? «Stunde der Wahrheit»: Wirtschaftsethikerin Dorothea Baur und Ökonom Marco Salvi im Gespräch.

AUSSTELLUNGEN Lenzburg: Hypothekarbank Ausstellung Bilder und Holzobjekte von Josef Müller und Ernesto Rüegg. Besichtigung der Ausstellung im 1. Stock während der Banköffnungszeiten. Hypothekarbank Lenzburg, Bahnhofstrasse 2, Lenzburg. Ausstellungsdauer bis Ende Oktober. Lenzburg: Müllerhaus Doppelausstellung «Gemälde und Dekorationsobjekte». Montag bis Samstag, 14–20 Uhr, Sonntag, 10–18 Uhr. Bis 22. September. Lenzburg: Pfarreizentrum Fotoausstellung «Da Casa a Zuhause». 20. bis 28. September im katholischen Pfarreizentrum. Lenzburg: Stapferhaus «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungs-

zeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen unter www.stapferhaus.ch.

MUSEEN ■

Lenzburg

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Weitere Informationen unter www.museumburghalde.ch. Pop-up-Ausstellung. Bis 25. Oktober zum Thema «Die Zirkus-Knie-Plakatentwürfe des Lenzburger Künstlers Hans E. Walty». In den kürzlich aufgetauchten Plakatentwürfen von Hans Emanuel Walty (1868–1948) aus den 1930er Jahren steckt weit mehr, als sie vorgeben. Die Motivwahl und die Linienführung verweisen auf ein Rätsel, welches man gerade zu enthüllen versucht. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg. Sonntag, 22. September. 14–15 Uhr: Öffentliche szenische Führung. Wenn Frau Dr. Zellweger keine Zeit hat, ist Frau Bitterli da. Die Putzfrau arbeitet schon ihr halbes Leben hier und weiss, was im Leben wirklich zählt. Frau Bitterli wirft einen erfrischenden Blick aufs Schloss und seine Bewohner ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosshallwyl.ch.

Foto: Archiv/Peter Weingartner

Sonntag, 22. September. 13.30–14.15 Uhr: Cécile tischt auf. Cécile von Hallwyl (1815–1893) geniesst die Sommerfrische auf Schloss Hallwyl und schwelgt in Erinnerungen: Unvergessen ist der erste Tanz mit jenem kunstsinnigen Jüngling … 35 Ehejahre später urteilt Cécile etwas nüchterner. Gegen bittere Erfahrungen hilft ihr Kochbuch. Zusätzliche Führung: 15 Uhr. Sonntag, 22. September. 11–17 Uhr. Bogenschiessen mit Museumsfreiwilligen. Angeleitet durch Museumsfreiwillige können sich Kinder und Erwachsene am mittelalterlichen Langbogen üben. ■

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch Samstag, 21. und Sonntag 22. September. 10–17 Uhr: Tulpenzwiebel- und Genussmarkt.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank von CH Media erfasst werden unter: https://event.chmedia.ch/evi/ Für die Seite «Szene/Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Fotoausstellung «Da Casa a Zuhause» Lenzburg Concetto Vecchio, 1970 in Aarau geboren, wuchs in Staufen auf, bis er 1985 mit seinen Eltern und seiner Schwester in den elterlichen Heimatort Linguaglossa (Catania) zog. Er lebt in Rom, wo er als Politikjournalist für die Tageszeitung «La Repubblica» arbeitet. In seinem letzten Buch mit dem Titel «Jagt sie fort! – Als wir die Migranten waren» geht Vecchio einem Kapitel der italienischen Emigrationsgeschichte in der Schweiz nach, nämlich den Jahren unmittelbar vor der Schwarzenbach-Initiative von 1970. Der Initiator, James Schwarzenbach, setzte sich zum Ziel, die Zahl der in der Eidgenossenschaft lebenden Ausländerinnen und Ausländer (mehrheitlich italienischer Abstammung) zu begrenzen. Vecchios Untersuchung ist eine Reise durch das kollektive Gedächtnis, die Zeitzeugenberichte sowie Stimmungen aus Politik und Gesellschaft einfängt. Das Buch schlägt aber auch eine Brücke zur Aktualität. Angesichts des gegenwärtigen Umgangs mit Flüchtlingen scheint es nämlich, als ob sich die Geschichte wiederholt: Wie kann es sein, dass ein Land seine Vergangenheit vergisst? Ohne sie direkt auszusprechen, stellt Vecchio gesellschaftskritische Fragen, die dazu drängen, sich ebenso mit der eigenen Erinnerungskultur wie auch einem düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte auseinanderzusetzen. Vecchio stellt sein Buch am 28. September um 15 Uhr in Lenzburg vor. Gleichzeitig findet die Fotoausstellung «Da Casa a Zuhause», ein Blick auf die italienische Einwanderung, kuriert von Margherita Guerra, statt. ■

Fotoausstellung 20. bis 28. September im Pfarreizentrum katholische Kirche Bahnhofstrasse 23, Lenzburg. Samstag, 28. September, 15 Uhr stellt Concetto Vecchio sein Buch vor.

Leichte Wanderung Lenzburg Die Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg trifft sich am Donnerstag, 26. September, um 13.15 Uhr beim Bahnhof Lenzburg. Eine wunderschöne und entspannende Wanderung führt am Ufer der Aare entlang bis nach Schinznach Bad. Nach der Kaffeepause fahren die Teilnehmenden zurück nach Lenzburg. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Billette bitte selber lösen: A-Welle-Zonen 530-551-550 Bei Zweifel der Durchführung gibt Anita Ineichen Bescheid (062 891 76 33). Die Wanderzeit beträgt rund eindreiviertel Stunden, die Höhendifferenz: 32/42 Meter.

Schnupperlektion für das Kartenspiel Bridge

Bridge ist das «Königsspiel unter den Kartenspielen», vergleichbar mit Schach, doch statt mit Figuren spielt man mit den 52 traditionellen Karten. Bridge hat einen grossen Unterhaltungswert und ist eine intellektuelle Herausforderung: kurzweilige Geselligkeit, das Gedächtnis trainieren, die Konzentrationsfähigkeit erhalten und steigern. Die Schnupperlektion findet am Dienstag, 1. Oktober, 10.30–11.30 Uhr statt. Kurslokal: Beratungsstelle Bezirk Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg. Die Schnupperlektion in Bridge ist gratis. Anmeldeschluss: 21. September.

Wer möchte sich nicht gerne von einem «Bella-Italia-Menü» inspirieren lassen oder sich mit einem italienischen Menü an vergangene Ferienfreuden erinnern? Beim Kochen von typischen Speisen aus unserem südlichen Nachbarland bietet sich die Gelegenheit, seine Italienischkenntnisse aufzufrischen. In entspannter Atmosphäre erweitern die Kursteilnehmer beim Kochen, Essen, Trinken und beim gemütlichen Zusam-

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Irische Lebensfreude

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Lenzburg In der Baronessa gibt es endlich wieder eine wilde Nacht voller irischer Lebensfreude, Guinness und mitreissender Live-Musik: Die Irish Punks von The Moorings kehren zurück nach Lenzburg.

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gal ob kleiner Club oder ein grosses Festival: Die Irish Punks The Moorings aus Frankreich zünden immer ein wahres Stimmungsfeuerwerk. Sie spielen einen energiestrotzenden Mix aus Irish Punk, Rock und Folk. Dabei lassen sie auch ihre französischen Wurzeln nicht aussen vor und bauen immer mal wieder einen Gassenhauer in ihrer Heimatsprache ein. Sie touren seit Jahren durch die Welt und haben sich die Bühne bereits mit sämtlichen Grössen der Szene geteilt. Dazu gehören Acts wie die Dropkick Murphys, The Mahones oder die Real McKenzies. Die Band geniesst auch die Anerkennung der Irish-Legenden, das belegt die Tatsache, dass man sie in Paris für zwei Jubiläumskonzerte – nämlich zum 50er der Dubliners und zum

Film «The True Cost» The Moorings: Sie bringen irische Lebensfreude und Guinness nach Lenzburg. 30er der Pogues – als Opener anwarb. Eröffnen wird den Abend Jawknee Music. Mit zwei Studioalben, unzähligen Konzerten in ganz Europa und begeisterten Pressestimmen hat der facettenreiche Trierer in jüngster Vergangenheit auf sich aufmerksam gemacht. Mit seiner unverwechselbaren rauen Stimme und Akustikgitarre präsentiert er packende Songs zwischen Folk,

Foto: zvg

Rock, Punk und Indie. Also der perfekte Einstieg in einen stimmungsvollen Abend. ■

28. September, Türöffnung: 20 Uhr, Konzertbeginn 21 Uhr, Baronessa Lenzburg, Sägestrasse 44, www.troubadour-events.ch, info@troubadour-events.ch, 079 291 82 74.

Luka Bloom – Meister der Konzertbühne Seon Mit Luka Bloom kommt einer der ganz Grossen aus der weiten Welt der Musik nach Seon. «Das ist wirklich einer der ganz Grossen, ich bewundere Luka Bloom und seine Musik», sagt Büne Huber anlässlich des Interviews im Vorfeld der zwei Konzerte am Kanderkultur-Festival. «Er macht riesengrosse Songs, unglaublich fein und mit einer künstlerischen Tiefe, die man fast nur in Irland findet», sagt der Frontmann von Patent Ochsner und meint damit die sanfte, beseelte und dem Leben zugewandte keltische Energie. «Dabei ist er bescheiden und so unscheinbar, dass er nicht die Beachtung findet, die er eigentlich verdient hätte.» Wer in den Achtzigern und Neunzigern die Hitparadensendungen im Radio mitverfolgte, wird spätestens beim Konzert merken, was Büne Huber meint. Luka Blooms Hits «Delirious», «Rescue Mission» oder «You» werden vielen Ohren bekannt vorkommen. Mit ihnen landete Luka Bloom Spitzenplatzierungen in den Chart. Der irische Singer und Songwriter Luka Bloom ist ein Meister der Konzertbühne. Sein ausserordentliches Gitarrenspiel garantiert eine leidenschaftliche Live-Performance seiner originellen, poetischen und melodischen

PRO SENECTUTE

Parlare l’italiano cucinando und Schwelgen in Ferienerinnerungen

Szene / Hinweise

Der Lindenberg

Songs. Weltweit erklingen seine inspirierenden Texte und ergreifenden Melodien in Clubs, Theatern, Festivals und Arenen. Seit zwanzig Jahren tritt Luka Bloom immer wieder in der Schweiz auf und hat sich in die Herzen des Publikums gespielt. Zu seinem neuen Werk «Refuge» sagt Luka Bloom: «Manchmal werden Alben über Monate oder sogar Jahre geplant, manchmal schleichen sich die Songs an dich heran. So oder so: Sie haben verschiedene Aufgaben, können unterhalten, mitreissen, interessant oder beruhigend sein. In den letzten Jahren scheint die Welt immer lauter und brutaler zu werden: Menschen, die unter schwierigen Umständen leben, Klimawandel, Krieg, Obdachlosigkeit ... Jeder reagiert darauf auf seine Weise. Ich suchte Zuflucht in Liedern. Ich freue mich sehr darauf, diese bald in der Schweiz präsentieren zu können. Selbstverständlich wird es an den Konzerten auch Stücke von meinen vergangenen Alben zu hören geben.» ■

Line-up: Luka Bloom (vocals, guitars), Freitag, 20. September, ab 18 Uhr Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert, Konservi Seon, Seetalstrasse 2, Seon.

Besuch in der Wärchbrogg Luzern

Die Wärchbrogg bietet den Mitarbeitenden an einem geschützten Arbeitsplatz eine Brücke zur Arbeit. Bei der Führung durch die Institution erhalten die Teilnehmer Einblick in die geschützten Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Detailhandel und Restaurant. In den Bereichen Werkstatt und Atelier werden Auftragsarbeiten für Gewerbe, Industrie und die öffentliche Hand erledigt. Im Anschluss an die Führung lohnt sich der Besuch im Quai4-Markt, im Restaurant Quai4 oder auf der Terrasse Deck4. Die Führung findet am Mittwoch, 25. September, statt und dauert von 14 bis 15.15 Uhr. Auskunft und Anmeldung für alle Kurse und Angebote: Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.prosenectute.ch.

Lenzburg Ganz gezielt wirken Heilpflanzen gegen Beschwerden und tragen zum Wohlbefinden von Mensch und Tier bei. Die Natur unserer Region führt ein breites Angebot an Wurzeln, Blättern und Blüten, aus denen wohltuende und heilsame Tees, Salben und Tinkturen gewonnen werden können. Auf dem Heilpflanzen-Rundgang lernen die Teilnehmer die Apotheke am Aabach im Herbst kennen. Bereits zum zweiten Mal führt Drogist Heini Hehl einen rund zweistündigen Rundgang entlang des Aabachs durch. Er zeigt, wo welche Heilpflan-

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«The True Cost», Freitag, 20. September, 19 Uhr, 19.30 Uhr Filmvorführung, 21 Uhr Pause/Apéro, 21.15 Uhr Podiumsdiskussion, Familienzentrum familie+, Walkeweg 19, 5600 Lenzburg.

Kinderkleider- und Spielsachenbörse

Tritt in der Konservi Seon auf: Singer und Songwriter Luka Bloom. Foto: zvg

Heilpflanzen-Rundgang: Die Apotheke am Aabach mensein ihren Wortschatz. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 25. September, und dauert von 16 bis 20 Uhr. Der Kurs findet an 5 Veranstaltungstagen statt, letzter Kurstag ist am 20. November. Der Kurs findet im Mattenweg-Schulhaus Lenzburg statt.

Lenzburg Am 20. September um 19 Uhr findet am Walkeweg 19 ein Filmabend zum Thema «The True Cost» statt. Der wahre Preis der Mode wird dabei hinterfragt. «Sind meine Kleider ein Problem?» Damit Werte wieder zählen, wird der Film «The True Cost» gezeigt. Anlass zum Film ist das Jubiläum «100 Jahre EVP Schweiz». Anschliessend an den Film findet nach einer Pause mit Apéro eine Podiumsdiskussion mit Lilian Studer, Christian Minder (Nationalratskandidaten), Moderation Marcel Spörri und weiteren Teilnehmern statt. Organisiert wird die Veranstaltung durch EVP Bezirkspartei Lenzburg-Seetal.

zen, die im Herbst blühen oder Früchte tragen, zu finden sind, wie man sie einwandfrei erkennt und worauf bei ihrer Verarbeitung und Anwendung geachtet werden muss. ■

Samstag, 21. September, 9-11 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Obere Mühle/Freibad Walkematt, Bachstrasse (beim Altersheim), Kosten: 23 Franken/20 Franken für Mitglieder VHL und NVSV, Information und Anmeldung: www.vhlenzburg.ch oder lenzburg@vhsag.ch.

Staufen Von Herbst- und Wintermode für Säuglinge, Kinder und Teenies über diverses Kinderzubehör bis zu gut erhaltenen Schuhen und Spielsachen – an der Börse Staufen ist für jeden etwas dabei. Die Kinderkleider- und Spielsachenbörse wird vom Verein Läbigs Staufen organisiert und findet am Samstag, 21. September, in der Turnhalle Staufen statt. Während in der Halle jeweils bis zu 1000 Artikel ihren Besitzer wechseln, herrscht auf dem Pausenplatz der Schule Staufen buntes Treiben. Dort dürfen die Kinder auf dem Flohmarkt ihre ausrangierten Spielsachen verkaufen. Und wer vom «Schnäppli-Jagen» müde ist, kann bei Kaffee und Kuchen oder mit einem Hot Dog wieder Energie tanken. Intakte und saubere Herbst- und Winterartikel werden am Freitag, 20. September, von 19.30 bis 21 Uhr entgegengenommen. ■

Kinderkleiderbörse, Samstag, 21. September, 10–12 Uhr, Turnhalle Staufen, www.laegibs-staufen.ch.

Gut besucht: Kinderkleiderbörse.

Foto: zvg


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Veranstaltungen

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

September

Monatsaktion ab 14.00 Uhr

Schweinssteak mit Kräuterbutter Pommes frites Fr. 24.80 statt Fr. 29.80 www.maxundmoritz-hausen.ch

Ab sofort wieder

Metzgete

täglich bis 1. Dezember 2019 durchgehend ab 11.30 bis 23.30 Uhr Dienstag geschlossen Stefan Schneider Restaurant Schenkenbergerhof 5112 Thalheim Für Ihre Reservation: Telefon 056 443 12 78 E-Mail: schenkenbergerhof@bluewin.ch

Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Samstag, 21. September 2019 20.15 Uhr Lenzburg 1 – Kölliken 1

Sitzplätze/Plattenbeläge

Steingärten/Mauerbau

ll Gartenbau AG Urs Willener

aktuell: • Heckenschnitt • Rasenrenovationen 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00 www.willener-gartenbau-lenzburg.ch

Gefunden? Ohrclip Weissgold mit Perle und kleinem Diamanten Verloren: am Samstag, 14. September 2019 Wo? Seeuferweg am Hallwilersee zwischen Beinwil, Schloss Hallwyl und Meisterschwanden, Bitte melden Sie sich … Finderlohn! Tel. 079 715 76 92

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