Nr. 37 21. Jahrgang Donnerstag, 12. September 2019
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Region Liestal
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Region Gelterkinden
Die Modeschau «Mode findet Stadt» verwandelte das Stedtli in einen Laufsteg.
Das Sommerfest auf der Leiern in Gelterkinden fand dieses Jahr ganz im Country-Style statt. Seite 13
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Region Waldenburg
Tal-Garage Leisinger
Über 24 Berufe wurden am Berufsinfoanlass der Sekundarschule in Oberdorf gezeigt. Seite 21
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Das Stedtli im Ausnahmezustand
Kolumne
Septemberfrucht: Zwetschge
«Liestal findet Stadt» Liestal erlebte ein «eindrückliches und absolut grandioses Fest» MARC S CHAFFNER
«So viele Leute waren noch nie in Liestal», sagte der Grossvater zu seinem Enkel, als sie von der Allee den Fussweg zum Bahnhof hochspazierten. Und er hat nicht übertrieben: Mit 40 000 hatte der Verein Stadtfest Liestal gerechnet, gekommen sind wesentlich mehr. «Die grosse Zahl der Besucherinnen und Besucher hat uns tief beeindruckt», bestätigt OK-Mitglied Irene Müller. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag pulsierte die Stadt – nicht nur die Rathausstrasse war zeitweise so voll, dass man kaum durchkam, sondern auch die anderen Gassen der Altstadt. Überall gab es etwas zu erleben und zu geniessen: An den wirklich vielseitigen Gastroständen, auf der Hauptbühne auf dem Zeughausplatz, auf der Bühne auf dem Wasserturmplatz, wo eine entspannte Gartenlounge-Atmosphäre herrschte, in der Sportarena mit Pumptrack, im Familienbereich in der Allee. Immer wieder wurde man mitten auf der Strasse mit Platzkonzerten und Tanzdarbietungen überrascht, und auch die Geschäfte der Innenstadt boten mit ihren Aktionen kurzweilige Unterhaltung. Am Samstagnachmittag sangen Schülerinnen und Schüler das «Stadtfest-Lied», danach zog eine Parade durchs Festgelände. Ausserdem empfing der Kanton eine Delegation aus China, die SBB taufte einen Zug auf den Namen «Liestal» und beim Eröffnungsanlass erhielt der Platz vor dem Stadttor offiziell den Namen, den er inoffiziell schon lange trägt, nämlich «Törliplatz». Beim Eindunkeln verwandelte sich das Stedtli am Freitag- und Samstagabend in eine Partymeile mit Bars und
Die Rathausstrasse war durchgehend mit Festpublikum gefüllt. Drinks, mitreissender Musik, bunten Lichtern und ausgelassenen Menschen in Feierlaune. Unbestrittene Höhepunkte waren die Lichtshows am Stadttor. Dieselbe Firma, die das Bundeshaus mit Lichtkunst bestrahlt, projizierte einen Farbenrausch ans Törli, der Begeisterung auslöste. Auch das Fazit des OKs ist vorbehaltlos positiv: «Wir sind vom eindrücklichen und absolut grandiosen Fest, welches sehr friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen ist, begeistert», lässt sich Irene Müller zitie-
Entspannte Stimmung auf dem Wasserturmplatz.
ren. Mit dem Stadtfest und seiner Ausstrahlung in die Region sei viel für die Positionierung von Liestal erreicht worden. Es sei gelungen, die Werte, die Breite und die Vielfalt von Liestal als Kantonshauptstadt auf eine sympathische Art einem breiten Publikum näherzubringen. Das friedliche Zusammenkommen von so vielen Menschen und die unzähligen strahlenden Gesichter hätten gezeigt: «Mir lebe am e guete Ort in Lieschtel», so Irene Müller. Das OK dankt allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern für ihr grosses
Stadtpräsident Daniel Spinnler stach am Freitag das erste Bierfass an.
FOTOS: M. S CHAFFNER
Engagement für dieses Fest. Ohne sie hätte es so nicht realisiert werden können. Laut Irene Müller sollen Teile des Fests in der Zukunft wieder durchgeführt werden. Eine Aussage zum Zeithorizont wäre noch verfrüht. Aber Elemente wie beispielsweise die Lightshow, die Open-Air-Disco «Liestal tanzt», die Sportarena oder die Saisoneröffnung der Detaillisten könnten in der einen oder anderen Form wieder aufgenommen werden. «Damit Liestal weiter Stadt findet», so Irene Müller. Mehr zum Stadtfest: Seiten 9–12 Festabzeichen-Verlosung: Seite 11
Die Echte Zwetschge (Prunus domestica domestica) ist eine Unterart der Pflaume (Prunus domestica). Der Stein löst sich im Gegensatz zu andern Pflaumen leicht vom Fruchtfleisch. Beliebt ist die Zwetschge zur Herstellung von Zwetschgenkompott und Zwetschgenmus, das in der Schweiz auch Latwäri (Latwerge) und in Österreich Powidl heisst. Daneben braucht man Zwetschgen auch für Wähen, Glace, Trockenobst und natürlich für Zwetschgenwasser. Es gibt allein in Mitteleuropa über hundert angebaute Zwetschgensorten. Im Jura wird die Damassine angebaut, eine Sorte, die wohl aus Syrien stammt. Ebenfalls wichtig ist die deutsche Sorte Bühler. Ansonsten tragen die in der Schweiz angebauten Sorten klingende Namen wie Elena, Fellenberg, Hanita, Hanka, Jojo, Tagara oder Topking. Den Zwetschgenbaum brachten die Römer zu uns. Wahrscheinlich stammt der Baum ursprünglich aus der Gegend des Kaspischen Meeres. Schon vor 2500 Jahren wurde die Zwetschge in Griechenland kultiviert. Zur Zeit Karls des Grossen wurden an Höfen und in Klöstern schon Zwetschgen kultiviert. Sucht man in Symbollexika nach der Zwetschge, wird man kaum fündig. Wer im Traum reife Zwetschgen sieht, soll dies nach allgemeiner Deutung als verheissungsvolles Zeichen verstehen. Wer träumend Zwetschgen pflückt oder ihre Süsse kostet, der hat angeblich im realen Leben mehr Kraft und Energie für seine Vorhaben. In der psychologischen Traumdeutung sind Zwetschgen als sexuelles Symbol zu verstehen. Darauf deutet schon die Form der Früchte Fortsetzung auf Seite 2
Baselland
ObZ 12. September 2019
Aus AutoBasel wird Auto/Mobil Basel
Betrachtung zur Woche
1000 Jahre Basler Münster
Die Expo für das Automobil und die individuelle Mobilität, 13. bis 15. September pr. Am Wochenende vom 13. bis 15. September ist es wieder so weit: Die Auto/Mobil Basel öffnet für alle, die sich für Autos und alle Themen rund um die individuelle Mobilität interessieren, für drei Tage in der Messe Basel ihre Tore. Zum ersten Mal in diesem Jahr wird die Auto/Mobil Basel zu weit mehr als nur einer Ausstellung von Neuwagen. Da die Mobilität in ihren verschiedensten Formen im Zentrum der dreitägigen Expo steht, heisst die Ausstellung auch nicht mehr nur AutoBasel sondern neu Auto/Mobil Basel. Die Themen rund um die Mobilität an der diesjährigen Ausstellung sind das Erleben verschiedenster alternativer Antriebsformen, eine Verkaufsausstellung von Classic Cars und Youngtimern, die Ausstellung von Freizeitfahrzeugen, einem Drohnenrennen zur Schweizer Meisterschaft der Formel-1-Piloten der Lüfte und ein Berufswettstreit der besten regionalen Nachwuchsmechaniker. Alternative Antriebsformen Die Auto/Mobil Basel zeigt mit einer Ausstellung zu Erdgas/Biogas-Fahrzeugen von gazenergie konkrete Lösungen für eine saubere Mobilität und bringt den Besuchern der Auto/Mobil Basel die Vorteile des umweltfreundlichen Treibstoffs Erdgas/Biogas näher. An der Sonderausstellung Driv-E, die
sich auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb fokussiert, stehen 15 verschiedene Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb zur spontanen Probefahrt bereit. Classic Cars und Freizeitfahrzeuge Neu gibt es an der Auto/Mobil Basel eine Sonderausstellung mit über 50 Classic Cars- und Youngtimer-Fahrzeugen, die nicht nur bestaunt sondern bei Interesse auch gekauft werden können. Auch der Trend der Freizeit-Fahrzeuge wird aufgenommen. Wer sich für einen Camper interessiert, findet ver-
300 Neuwagen, 40 Marken.
FOTO: Z VG
schiedenste Modelle, die ausgestellt sind. Drohnenrennen Während der Auto/Mobil Basel wird von Freitag (Training) bis Sonntag (Finalläufe) eines von sechs Drohnenrennen der «Swiss Drone League», der Schweizermeisterschaft der Drohnenpiloten, ausgetragen. Es wird faszinierend sein, die jungen Formel 1-Piloten der Lüfte mit ihren Drohnen zu beobachten! Berufscracks im Wettstreit Die besten Lehrlinge des regionalen Automobilgewerbes messen sich während der drei Ausstellungstage an den dritten Berufsmeisterschaften des Autogewerbeverbands und ermitteln den regionalen Berufsmeister. Welt-, Europa und CH-Premieren Bewährt bleibt an der Auto/Mobil Basel 2019, dass über dreihundertfünfzig Neuwagen von über 40 Marken mit einer Welt-, einer Europa- und diversen Schweizerpremieren zu erleben sein werden. Damit sind praktisch alle Personenwagen und Nutzfahrzeuge, die diesen Herbst im Schweizer Autohandel verfügbar sein werden, in einem kompakten Messerundgang zu erleben. Und auch in diesem Jahr ist der Eintritt frei.
Frauenhoch bei regionalen Kandidaturen
134 Baselbieterinnen und Baselbieter kandidieren für den Nationalrat und versuchen einen der sieben Sitze zu erobern. 44 Prozent davon sind Frauen (siehe Grafik). Das sind deutlich mehr Frauen, als im Moment im Nationalrat sitzen – nämlich 32 Prozent. Wer zuoberst auf einer Wahlliste steht, hat die besten Wahlchancen. Auch hier zeigt sich ein ausgeglichenes Bild: Die obersten beiden Listenplätze werden von 54 Prozent Frauen und 46 Prozent Männern besetzt. Auf dem ers-
Männer 56%
Frauen 44%
Verteilung der NationalratskandidierenGRAFIK: Z VG den im Kanton Baselland.
ten Listenplatz sind es 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Männer. Für den Ständeratssitz von Baselland stellen sich vier Personen zur Wahl: drei Frauen und ein Mann. Aktuell ist der Ständerat ein männlich geprägtes Gremium. Es gibt nur gerade 13 Prozent Ständerätinnen. Seit 1848 haben insgesamt 20 Männer das Baselbiet vertreten. Eine Baselbieter Ständerätin gab es noch nie.
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
Nr. 0786/2019. Bauherrschaft: Schaub Daniel u. Pascal, Hauptstrasse 35a, 4461 Böckten. Projekt: Gewerbegebäude mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 98, Rünenbergerstrasse. Hölstein. Nr. 1310/2019. Bauherrschaft: Schmid Claudia u. Schäfer Andreas, Rehhagstrasse 1, 4434 Hölstein. Projekt: 2 Stützmauern, Parzelle Nr. 1364, Rehhagstr. Itingen. Nr. 1305/2019. Bauherrschaft: Ikea Lager und Service AG H. Frauchiger / C. Schweizer, Gstaadmattstrasse 40, 4452 Itingen. Projekt: Kältemaschine, Parzelle Nr. 1135, Gstaadmattstrasse 40a. Lausen. Nr. 1300/2019. Bauherrschaft: Cowex AG, Götzisbodenweg 20, 4133 Pratteln. Projekt: Gewerbegebäude, Parzelle Nr. 799, Kanalstrasse. Nr. 1326/2019. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Zweckänderung: alt Praxis in neu Wohnung / Fassadenänderung / Vordach, Parzelle Nr. 1324, Schützenstrasse 2. Liestal. Nr. 1324/2019. Bauherrschaft: Fluri-Leisi Claudia u. Fluri Simon, Rotfluhstrasse 10, 4410 Liestal. Projekt: Wohnhausanbau / Schwimmbad, Parzelle Nr. 2919, 2920, Rotfluhstrasse 10.
Tausend Jahre alt ist das Basler Münster – ein Bauwerk von unermesslicher Schönheit. Unzählige, Touristen und Einheimische, schenken diesem Wahrzeichen der Stadt gerade jetzt ganz besondere Beachtung. Hoch über dem Rheinknie bildet es die Mitte der Stadt. Die Teilnahme an einer Münsterführung oder an einem der zahlreichen Orgelkonzerte ist ein Erlebnis der besonderen Art. Aber auch sonst kann das Basler Münster jederzeit betreten werden, beispielsweise anlässlich eines Gottesdienstes. Es gibt natürlich anderswo noch wesentlich grössere Kirchen, zum Beispiel der Kölner oder der Mailänder Dom, oder das Ulmer Münster. In Basel mag alles eine Nummer kleiner sein, aber «unser» Münster muss sich deswegen nicht verstecken: es hat unzählige Détails, wertvolle Portale und Skulpturen, Arbeiten der Steinmetze, entstanden während Jahrhunderten. Auch die Dimensionen der Kirche sind eindrücklich. In ihrem Innern kommt sich der Betrachter oder die Betrachterin sehr klein vor. Das ist wohl von den Erbauern so gewollt: im Angesicht Gottes ist der Mensch klein; die tragenden Säulen innen und auch die hohen Türme im Äussern weisen nach oben, zum Himmel, sind Zeichen der Unendlichkeit. Für die Menschen früherer Zeiten war das Betreten einer so grossen Kirche auch wie ein Blick ins verheissene Gottesreich. Die meisten lebten in einfachen Holzhäusern in engen Gassen und an schmutzigen Strassen. Dazu bildete das grosse Gotteshaus einen
Herausgeberin
AZ Anzeiger AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02
Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr
MARKUS WAGNER, ARLESHEIM
Gelterkinden
Häfelfingen
Marieli Thommen-Ehrsam, geb. 10. April 1925, von Eptingen BL (mit Aufenthalt im APH Mülimatt in Sissach). Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis mit anschliessender Abdankungsfeier, Montag, 16. September 2019, 14.30 Uhr. Besammlung in der ref. Kirche.
Rosette Bitterli-Rickenbacher, geb. 12. Februar 1924, gest. 31. August 2019, von Häfelfingen BL, Wisen SO (wohnhaft gewesen in Häfelfingen, mit Aufenthalt im APH Jakobushaus in Thürnen). Die Abschiedsfeier findet statt am Dienstag, 10. September 2019, 14.00 Uhr in der Kirche Rümlingen. Die Urnenbeisetzung erfolgt später im engsten Familienkreis.
STELLUNG FÜR FRAUEN UND MÄNNER
Lupsingen. Nr. 0372/2014. Bauherrschaft: Baukonsortium Dorfgarten, v.d., Hauptstrasse 24, 4425 Titterten. Projekt: 3 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt, neu: 3 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 15, 1337, Liestalerstrasse 9. Rothenfluh. Nr. 1315/2019. Bauherrschaft: Fahrni-Müller Monica, Obere Vogtsmatten 11, 4467 Rothenfluh. Projekt: Wohnraumerweiterung mit Einliegerwohnung, Parzelle Nr. 2373, Obere Vogtsmatten 11. Ziefen. Nr. 1314/2019. Bauherrschaft: Knöpfler-Mühlecker Anna Beate u. Mühlecker Walter, Untere Eienstrasse 13, 4417 Ziefen. Projekt: Anbau Carport, Parzelle Nr. 2449, Untere Eienstrasse 13. Nr. 1323/2019. Bauherrschaft: Bürgin Annette, Grabackerstrasse 4, 4441 Thürnen. Projekt: Windfang / Fassadenänderung / Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 1968, Steinenbühl 37. Zunzgen. Nr. 1302/2019. Bauherrschaft: Sarica-Oezdemir Gülören u. Sarica Cemal, Ahornstrasse 12e, 4142 Münchenstein. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus / Vordach / Stützmauer, Parzelle Nr. 1312, Hauptstrasse 94a, 94.
beinahe unvorstellbaren Gegensatz: diese Weite und Höhe, dieses Licht und auch diese Stille! Da eintreten heisst auch: alles Mühsame, Beschwerliche und Belastende hinter sich lassen und sich dafür in die Nähe Gottes zu begeben. Etwas von diesem Erleben kennen auch wir beim Besuch einer Kirche: Einsinken in die besondere Atmosphäre, die Stille, vielleicht auch das Gefühl der Unendlichkeit Gottes über allem Endlichen, das wir ja kennen. Von dieser Faszination werden auch Menschen ergriffen, die nicht (mehr) stark im Glauben verankert sind. Kirchenbauten wie das Basler Münster waren natürlich auch Objekte der Repräsentation – überall. Die Städte setzten mit ihren Kirchen nicht nur Zeichen der Verbundenheit mit dem Christlichen Glauben, sondern auch Zeichen des Reichtums und der Bedeutung ihrer Stadt. Auch in Basel wurde von den Baumeistern ganz Hervorragendes geleistet. Es lohnt sich also, sich Zeit für eine genauere Betrachtung unseres Münsters zu nehmen. Viele Skulpturen, vor allem aber die Portale an der Westund Nordseite erzählen vom Glauben der Menschen früher. An der Galluspforte (einem kunsthistorische besonders wertvollen Teil des Münsters) sind die «Werke der Barmherzigkeit» aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel 25 figürlich dargestellt. Das verstehen sogar die Kinder, die wir auf einen solchen Gang ins und ums Münster mitnehmen sollten.
Todesfälle
FINANZ- UND KIRCHENDIREKTION, GLEICH-
Baugesuche Auflagefrist: 16. September 2019 Anwil. Nr. 1306/2019. Bauherrschaft: Furrer Daniela, Hauptstrasse 28, 4469 Anwil. Projekt: Unterstand / Sitzplatzverglasung / 2 Dachflächenfenster / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 1164, Hauptstrasse 28. Bennwil. Nr. 1320/2019. Bauherrschaft: Ernst Heinimann AG, Hauptstrasse 13, 4431 Bennwil. Projekt: Fassadenänderung / Anbau Fluchttreppe, Parzelle Nr. 347, Hauptstrasse 13. Bretzwil. Nr. 1298/2019. Bauherrschaft: Annen Evelyn u. Franz, Hofgut Ramstein 12, 4207 Bretzwil. Projekt: Allwetterplatz, Parzelle Nr. 1404, Hofgut Ramstein. Diegten. Nr. 1297/2019. Bauherrschaft: Pulfer Urs, Grundrain 13d, 4457 Diegten. Projekt: Aufstockung Wohnhaus, Parzelle Nr. 2633, Grundrain 13d. Füllinsdorf. Nr. 1312/2019. Bauherrschaft: Wenk Martin, Buolterlistrasse 23, 6052 Hergiswil NW. Projekt: Einfamilienhaus / Schwimmbad, Parzelle Nr. 4115, Elbisstr. Gelterkinden. Nr. 0036/2018. Bauherrschaft: Frey Anne u. Vogt Andreas, Ischlagweg 3a, 4460 Gelterkinden. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 3537, Ischlagweg.
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«Ende Feuer»
Erfolgreiches Kantonalschützenfest beider Basel
Das 27. Kantonal-Schützenfest beider Basel ist vorbei. 4200 Schützinnen und Schützen haben am erfolgreichen, bestens organisierten und unfallfreien Wettkämpfen teilgenommen. Damit haben wurde das Ziel des OK und der Schiesskommission erreicht. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden und aus der Bevölkerung waren durchwegs positiv. Die 620 freiwilligen Helferinnen und Helfer haben einen grossen, engagierten Einsatz geleistet. Ihnen gebührt ein spezieller Dank. Die Spezialwettkämpfe wie Tag der Jugend, Tag der Veteranen, das Behörden- und Sponsorenschiessen sowie
Fortsetzung von Seite 1 hin. Man sagt auch, wer am Neujahr Zwetschgen koche, dem gehe das ganze Jahr das Geld nicht aus. Das vielbändige Schweizer Idiotikon ist leider noch nicht beim Eintrag Zwätschge angekommen, aber es gibt 32 Ableitungen davon. So war etwa ein Zwätschgebuggel früher der Spitzname für einen buckligen Menschen. Zwätschgepalari wiederum ist der Spottname für die Bewohner von Haldenstein (GR). Wussten Sie, dass es 1802 in der Schweiz einen Zwetschgenkrieg gab? Es war in der Zeit der Zwetschgenreife, als die Bewohner des Surbtals die beiden Judendörfer Endingen und Lengnau überfielen und plünderten. Von diesem geplanten Pogrom wissen die wenigsten in der Schweiz. Es ist ein dunkles Kapitel. Eigentlich ist es ein Wunder, dass es damals keine Toten gab. THOMAS BRUNNSCHWEILER
die Festsiegerkonkurrenz aber auch der Offizielle Tag im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin und vielen weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft fanden guten Anklang und waren spezielle Farbtupfer. Die Resultate können auf der Homepage KSF19 abgerufen werden. Das OK und die Schiesskommission wurden für die intensiven und grossen Vorbereitungsarbeiten belohnt, können sie doch auf eine sehr erfolgreiche Durchführung des 27. Kantonalschützenfestes beider Basel in der Region Sissach zurückblicken. CASPAR BAADER, OK-PRÄSIDENT
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Baselland
ObZ 12. September 2019
Chancen statt Verbote
Nachhaltige Wirkung bei der ARA Ergolz 2
«Die Schweiz will» ist das Bekenntnis der FDP für eine selbstbewusste, freiheitliche und vorwärtsgewandte Schweiz. An der Medienkonferenz der FDP Baselland auf dem Dreispitz in Münchenstein zeigten die sieben Kandidierenden für den Nationalrat der Liste 1 auf, wie sie jene Herausforderungen angehen möchten, die bei den Wählerinnen und Wähler ganz oben auf dem Sorgenbarometer stehen. Daniela Schneeberger, Nationalrätin und bürgerliche Ständeratskandidatin, brachte die Haltung ihrer Partei auf den Punkt: «Wir sind die einzige Partei in der Schweiz, die eine positive und konstruktive Zukunftsvision für unser Land hat und nicht auf Angst und auf die Entmündigung des Bürgers setzt.» Und weiter: «Die Politik muss es jenen, die wollen, ermöglichen auch erfolgreich zu sein. Hierfür verteidigen wir die liberalen Grundrechte und räumen überkommene und veraltete Regelungen aus dem Weg.» Christoph Buser, Direktor Wirtschaftskammer Baselland, betonte die weiterhin grosse Bedeutung des dualen Berufsbildungswesens: «Es ermöglicht zwei Dritteln der Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt. Die Vorzüge der
Die EVP Baselland führt in diesen Wochen passend zu ihrem Slogan «Aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt», für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenwürde verschiedene interessante Anlässe durch, zu welchen Sie herzlich eingeladen sind. Die zweite Veranstaltung fand bei der ARA Ergolz 2 in Füllinsdorf statt. Die Besuchergruppe wollte mehr über den nachhaltigen Umgang mit unserem Wasser erfahren. Der Hauptnutzen der ARA ist, die Ergolz vor den Schmutzstoffen im Abwasser zu schützen. Mit verschiedenen Massnahmen können die Qualitätsziele eingehalten werden. Der ökologische Umweltnutzen der Abwasserreinigung ist sehr hoch. Rund 50 % des benötigten Stroms werden durch die Verstromung des eigenen Faulgases im Blockheizkraftwerk erzeugt. Der Rundgang mit der anschliessenden Präsentation vermittelte ein Bild über die gute Arbeit,
Wahlen FDP hat eine «Zukunftsvision, die nicht auf die Entmündigung des Bürgers setzt» Berufslehre sind anerkannt: tiefe Jugendarbeitslosigkeit und ein Praxisbezug, der Jugendlichen Bodenhaftung gibt und sie lehrt, sich selbst in einem Arbeits- und Lernfeld zurechtzufinden. Dank der grossen Durchlässigkeit im schweizerischen Bildungswesen stehen Personen mit Berufsabschluss auch die Fachhochschulen, ja schliesslich selbst Universitäten und ETH offen.» Eine Chancengesellschaft und eine moderne Arbeitswelt sind für Saskia Schenker, Landrätin und Präsidentin
der FDP Baselland, wichtige Voraussetzungen für weiteren Fortschritt: «Mit Chancengesellschaft meine ich eine Gesellschaft, die ermöglicht, statt verbietet, die Chancen bietet, statt gleichschaltet.» Chancengesellschaft heisst für Schenker auch, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und sich für starke Frauen in Politik und Wirtschaft einzusetzen: «Dies aber nicht mit Quoten, sondern mit konkreten Massnahmen, die Fehlanreize eliminieren.» FD P/OBZ
welche für eine nachhaltige Abwasserreinigung jeden Tag geleistet wird. Herzlichen Dank dem ganzen Team! Infos über weitere Anlässe unter www.evp-bl.ch – Die EVP freut sich über zahlreichen Besuch. EVP BASELLAND/ELISABETH AUGSTBURGER, STÄND ERATS- UND NATIONALRATS KANDIDATIN
Landrätin Irene Wolf sowie die Nationalratskandidierenden Elisabeth Augstburger, Sonja Niederhauser und Martin Geiser. FOTO: Z VG
Leser schreiben Melchior Buchs, Nicole Nüssli-Kaiser, Balz Stückelberger, Daniela Schneeberger, Saskia Schenker, Christoph Buser, Marc Schinzel (v. l.). FOTO: Z VG
Leser schreiben
Schneeberger: starke Kraft im Ständerat
Der Ständerat stellt die «kleine» Kammer unseres Bundesparlaments dar und vertritt die Kantone. Darüber hinaus scheint mir der Ständerat auf eine gewisse Art das politische Gewissen unseres Landes zu sein. Immer wieder gelingt es dem Ständerat über Parteigrenzen hinweg, praktikable Konsenslösungen zu erarbeiten und dafür Mehrheiten zu finden. Bei der Wahl als Ständerat sind wir gut beraten, auf eine Persönlichkeit zu setzen, welche genau diesem Profil entspricht. Mit Daniela Schneeberger stellt sich eine politisch erfahrene Persönlichkeit
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für dieses Amt zur Verfügung. Sie besitzt die grosse Fähigkeit, unvoreingenommen auf Menschen losgelöst von ihren ideologischen Prägungen zuzugehen, zuzuhören, Probleme aufzunehmen und Brücken zu bauen. Daniela Schneeberger kennt auch die Sorgen und Ängste der KMU in der Schweiz. Plakative Schlagworte werden im Vorfeld von Wahlen (allzu) oft benutzt. Bei Daniela Schneeberger wissen wir aus Erfahrung, dass ihre Worte nicht nur Lippenbekenntnisse darstellen, sondern, dass sie auch liefert! Zielstrebig und hartnäckig verliert sie ihre Ziele nie
aus den Augen, hat ihre Bodenhaftung stets bewahrt und steht für eine liberale auf Eigenverantwortung aufgebaute Gesellschaftsordnung ein. Im Gegensatz zu anderen Politikern/innen weiss sie genau, dass ein gutes Sozialwesen auch nur mit einer funktionierenden Wirtschaft finanzierbar bleibt. Wir brauchen Daniela Schneeberger im Ständerat, denn damit haben wir eine Standesvertreterin, die übergeordnet die Interessen der gesamten Bevölkerung in unserem Kanton vertritt. GILBERT HAMMEL, BOTTMINGEN
Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen! Unserer Bevölkerung und Wirtschaft geht es im Moment sehr gut. Gleichzeitig lesen wir unter anderem in der Basler Zeitung über grosse Unsicherheiten und die Abschwächung der Weltkonjunktur. So befinden sich die USA und China im Handelskrieg. Die Konjunktur in Europa schwächt sich ab und in unserem wichtigsten Absatzmarkt, Deutschland, droht eine Rezession. Wie soll das weiter gehen? Bisher waren die liberalen Errungenschaften unser Garant für unseren Wohlstand: etwa die starke Einbettung in den EU-Binnenmarkt und rund 30 Freihandelsabkommen. Wir sollten uns aber nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen. Noch können wir aus der Position der Stärke handeln und die wichtigen Reformen aus liberaler Sicht anpacken. Die FDP
ist die einzige Partei, die ohne Wenn und Aber für liberale Rahmenbedingungen und eine starke Wirtschaft und damit unsere Arbeitsplätze einsteht. So engagieren wir uns für wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Unternehmen und Start-ups den Weg ebnen. Hierfür braucht es beispielsweise bessere Bedingungen für Mitarbeiterbeteiligungen oder eine vereinfachte Anerkennung der Selbstständigkeit, oder endlich den schon lange geforderten Einheitssatz für die Mehrwertsteuer. Alleine die Mehrwertsteuer-Administration kostet Unternehmen 1,76 Milliarden Franken pro Jahr. Daher lege ich am 20. Oktober mit Überzeugung die Liste 1 – FDP in die Urne und wähle Daniela Schneeberger in THOMAS EUGSTER, den Ständerat! LANDRAT UND EINWOHNERRAT LIESTAL
Baselland
ObZ 12. September 2019
Drei Wochen lang in einer fremden Kultur
Jugendaustausch Eine Gymnasiastin aus Sissach berichtet von ihrer Japan-Reise «Ich heisse Julia Kaufmann, bin 15 Jahre alt und lebe in Sissach. Im Juni habe ich die obligatorische Schulzeit abgeschlossen und besuche jetzt das Gymnasium Liestal. Wir sind bereits die 17. Schweizer Delegation, die nach Japan reist. Im Jahre 1984 besuchte zum ersten Mal eine Japanische Delegation die Schweiz und kommt seither jedes zweite Jahr wieder. In den Zwischenjahren reist eine Schweizer Delegation nach Japan und besucht die Jugendlichen, welche im Vorjahr in der Schweiz waren. Die Delegationen bestehen jeweils aus sechs Schülern sowie einen Reiseleiter. Die Jugendlichen werden durch zweistufiges Auswahlverfahren ausgewählt. Alle Bewerber werden zu einem schriftlichen Teil eingeladen. Aufgrund der Aufsätze werden 15 bis 20 Schüler ausgesucht, die sich dem Auswahlgremium vorstellen dürfen. Wer beim Vorstellungsgespräch überzeugen kann, darf als Mitglied der Delegation nach Japan reisen. Die dreiwöchige Reise setzt sich aus Ausflügen und Anlässen mit der Delegation, einem Aufenthalt bei zwei Gastfamilien und einem Schulbesuch zusammen. Die Schüler kommunizieren mit ihren Gastgeschwistern auf Englisch.
Aufenthalt Dieses Jahr gab es zum ersten Mal einen Wechsel der Gastfamilien, das heisst, in der Hälfte unseres dreiwöchigen Aufenthaltes ziehen wir zu einer anderen Familie. Dies hat den Grund, dass die diesjährige Schweizer Delegation aus zwei Mädchen und vier Jungen besteht, die japanische Delegation allerdings aus vier Mädchen und zwei Jungen. Damit es gerecht ist, hat jeder Junge aus der Schweiz einmal eine Gastschwester und einmal einen Gastbruder. Die ersten drei Tage des Homestays besuchten wir zusammen mit unseren Gastschwestern und Gastbrüdern die Schule. Dies war eine wirklich aussergewöhnliche Erfahrung. Die Schule in Japan unterscheidet sich in einigen Punkten nämlich ziemlich stark von unserer. Beispielsweise tragen alle Schüler eine Schuluniform und gefärbte Haare, lackierte Nägel und Makeup sind verboten. Der Aufenthalt bei unseren Gastfamilien wurde immer wieder durch Ausflüge mit der Delegation unterbrochen. Meist waren es Tagesexkursionen, manchmal übernachteten wir aber auch in einem Hotel, wie zum Beispiel bei unseren Trips nach Tokyo und Hiroshima. Immer mit dabei war unser japani-
scher Reiseführer, welcher uns viel über die Kultur erzählte und uns die schönsten Orte zeigte. Ausserdem waren wir als Delegation auch an einige formelle Anlässe eingeladen, um die Schweiz zu repräsentieren. Erfahrungen «Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres», so besagt es ein japanisches Sprichwort und ich finde es sehr passend. Natürlich hatte ich mich unglaublich gefreut, als mir mitgeteilt wurde, dass ich Mitglied der Schweizer Delegation 2019 sei, trotzdem hatte ich auch etwas Bedenken. Drei Wochen alles Gewohnte hinter mir lassen, um bei einer Familie zu leben, deren Sprache ich nicht verstehe? Doch meine Sorgen waren absolut unbegründet. Hat die Kommunikation mit meiner Gastfamilie und meinen Mitschülern nicht auf Englisch funktioniert, haben wir uns mithilfe von Gesten, Zeichnungen oder Google Translator trotzdem irgendwie verstanden. Für mich hat sich der Schritt aus meiner Komfortzone auf jeden Fall gelohnt und ich habe tolle Erfahrungen gesammelt, viel über die japanische Kultur gelernt und zahlreiche neue Freunde gefunden.» jugend-austausch.ch JUGEND AUSTAUSCH S CHWEIZ-JAPAN
Fahrt ins Blaue
Ausflug Seniorenverein Frenkendorf und Umgebung Alle Jahre wieder, so auch dieses Jahr, am Donnerstag, 5. September, lud der Seniorenverein Frenkendorf und Umgebung (Frenkendorf-Füllinsdorf-Arisdorf und Giebenach) zu einer Fahrt ins Blaue ein. Niemand ausser den Organisatoren wusste, wohin die Reise geht. Also eine Überraschung war somit angesagt. Nur dies wusste man vorgängig, dass es mit zwei Bussen und einem Kleinbus von «à la carte» auf die Reise an einen See in die Zentralschweiz geht. Auch das
Motto: Die Gemeinschaft pflegen.
Leser schreiben
Eine gute Nachfolge
wusste man schon vorgängig, dass man einen Zvieri-Teller auf einem Schiff serviert bekommt. Und so waren es total 107 Personen, die es sich nicht nehmen liessen, gemeinsam an einem Donnerstag unterwegs zu sein. So auch die Geselligkeit pflegen und auch die Schönheit von der Landschaft in einer Gegend von der Schweiz zu geniessen. Zunächst Liestal, dann auf die Autobahn bei Sissach. Und hier in Richtung Luzern. Man nahm die Ausfahrt Sursee, dann fuhr man auch vorbei am Ort Nottwil und
FOTO: HEIDI WUND RAK-GUNST
immer schön weiter, wo man dann auf einmal realisierte, es ging nicht nach Luzern, nein nach Zug. Also war es allen klar, dass die Reise zum Zugersee geht. Richtig, dann stieg man dort auf ein Schiff, was uns ein wenig die Gegend vom Zugersee zeigte. Ja, sogar bei Arth-Goldau ging es vorbei, was doch schon im Kanton Schwyz liegt. Es gab auf dem Schiff das Zvieri, dann auch die vielen Diskussionen über dieses oder jenes Thema von unserem Leben. Und nach all dem schönen Erlebnis auf dem Schiff, dann einfach mit den Bussen wieder zurück. Zunächst kamen wir durch Cham, dann war man sogar eine Zeit lang im Kanton Aargau, doch der Kanton Luzern beglückte uns erneut. Wir fuhren durch Orte wie Sins, Abtwil, Hochdorf, auf einmal sahen wir den Sempacher See. Dann wurde es allen klar, jetzt nur noch auf der Autobahn via Dagmarsellen, Nebikon zum Belchen und von dort zurück zu unseren Einsteigorten. Den Organisatoren vom Seniorenverein Frenkendorf und Umgebung sei recht herzlich gedankt für diese schöne Fahrt. Sie stand einfach unter dem Motto, doch schön, wenn man sich auf eine solche Art eine Freude bereiten kann. DIETER WUND RAK-GUNST
Der Grundstein ist gesetzt Liestal Ersatzbau Kinder- und Jugendpsychiatrie
Wer tritt in die Fusstapfen des abtretenden Ständerates Claude Janiak? Er hat unsern Kanton und unsere Region hervorragend vertreten und wurde dafür auch von bürgerlichen Exponenten und Verbänden gewürdigt. Er verfügt über aussergewöhnliche Dossierkenntnisse, er politisiert nicht nach ideologischen Prinzipien und suchte nie das Scheinwerferlicht der Fernsehkameras. Diese Fähigkeiten zeichnen auch Eric Nussbaumer aus. Er hat sich im Nationalrat als Pragmatiker einen Namen gemacht. Er beschränkt sich nicht auf die Aufzählung anstehender Probleme, sondern liefert eben auch Lösungen, die ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogen sind. Darum empfehle ich Eric Nussbaumer zur Wahl in den Ständerat. HANNES SCHWEIZER, ALT LANDRATSPRÄSIDENT UND LANDWIRT
Mit der Grundsteinlegung hat die Psychiatrie Baselland die Rohbauphase des neuen Gebäudes für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Liestal eingeleitet. Eine Metallbox mit ausgewählten symbolischen Gegenständen wurde im Fundament einbetoniert. Nun kann es losgehen mit dem Rohbau der Ersatzliegenschaft für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Liestal: Architekten, Delegierte der Bauherrschaft und der künftigen Nutzerinnen und Nutzer des Hauses haben feierlich den Grundstein ins Betonfundament eingegossen. Der «Grundstein» war eine Metallkiste mit symbolischen Gegenständen, die für einen unfallfreien Bauverlauf und eine möglichst lange Nutzung des Gebäudes stehen sollen. Fabian Keller dankte als Leiter der Unternehmenseinheit Betrieb und stellvertretender CEO allen Beteiligten und zeigte sich erfreut, dass die Bauarbeiten
dem Zeitplan voraus sind. «Die Grundsteinlegung sei immer etwas Besonderes», sagte Matthias Anderegg von der Arbeitsgemeinschaft phalt Architek-ten AG und Anderegg Partner AG, die für Architektur und Baumanagement verantwortlich zeichnen. «Man riecht den frischen Beton und sieht, wie der Bau in die Höhe wächst.» Die gefüllte Metallkiste wurde im Anschluss von CEO Barbara Schunk und Dr. med. Brigitte Contin, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie, verschlossen und in einer zuvor ausgehobenen Öffnung versenkt. Der Neubau startete mit dem Spatenstich am 20. Juni 2019 und ersetzt das alte und sanierungsbedürftige Gebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Goldbrunnenstrasse in Liestal. Der Bezug des neuen Gebäudes ist für Dezember 2020 vorgesehen. PSYCHIATRIE BASELLAND
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Umkleiden ist Arbeitszeit
«Themenweg» verlängert
In seiner Antwort auf eine Interpellation zum Thema Umkleidezeit bestätigt der Regierungsrat Baselland, was der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) schon seit geraumer Zeit vertritt: «Umkleidezeit ist Arbeitszeit». Der VPOD Region Basel fordert nun eine rasche Umsetzung an allen Spitälern des Kantons und einen Einbezug der Sozialpartner bei der konkreten Ausgestaltung der Regelungen. Die Anrechnung als Arbeitszeit dürfe auf keinen Fall zulasten des Personals erfolgen. OBZ
Aufgrund der grossen Nachfrage ist die Ausstellung «Themenweg – 10 Impulse für deine psychische Gesundheit» in der Kantonsbibliothek in Liestal bis zum 19. September verlängert worden. Der Themenweg bietet Ideen, wie jede Frau und jeder Mann das eigene Wohlbefinden steigern kann – mit kreativen Übungen und einfachen Denkanstössen zur Förderung eines guten Lebensgefühls. Rund 14 Prozent der Baselbieter Bevölkerung berichten von einer mittleren bis starken psychischen Belastung. OBZ
Fahrt ins schöne Emmental Sektionsreise Procap Nordwestschweiz
Wolkenverhangen und regnerisch begann der 1. September 2019, der Tag unserer Sektionsreise. Doch wenn Engel reisen, so sagt man ... Die Sonne zeigte sich, sobald wir ankamen und wir genossen diesen letzten Spätsommertag. Mit zwei Cars von «Kuster Reisen», einer davon rollstuhlgängig, und mit 46 Reisenden an Bord fuhren wir ins schöne Emmental. Entlang der Bibberlisi – der Bahnstrecke zwischen Langenthal und Solothurn, führte unsere Fahrt auch durch «Huttu» – Huttwil. Mittags erreichten wir Ranflüh und den Gasthof Bären. Dort wurden wir herzlich empfangen und aufs Köstlichste bewirtet. Wir liessen uns den grünen Salat, geschmorten Rinderbraten an Rotweinsauce, Spätzli und Broccoli mit Mandelsplittern schmecken. Die vegetarische Variante bestand aus Gemüsevariationen, frittierten Champignons und Kartoffelkroketten. Anschliessend servierte uns der «Bären» Heisse «Beeren» mit Vanille Glace. Doch der Sinnesfreuden nicht genug, lauschten wir Lorenz Mühlemann, Leiter des Zither Kulturmuseums Trachselwald. Dieser gab ein kommentiertes
Konzert. So sahen und hörten wir verschiedenen Saiteninstrumente, wie z. B. ein Hackbrett, eine alte Leier oder eine Violinzither, um nur einige zu nennen. Lorenz Mühlemann erklärte die Herkunft der Instrumente und die dazugehörigen Musikstücke. Sein Herzblut für die Musik und diese altertümlichen Instrumente war zu spüren. Hingebungsvoll lauschten wir dieser Darbietung und werden dieses Erlebnis nicht so schnell vergessen. Wieder in unseren Cars ging es fünf Kilometer weiter nach Lützelflüh, ins Jeremias-Gotthelf-Zentrum. Das Zentrum ist inzwischen rollstuhlgängig und so konnten wir alle Räume des Pfarrhauses besichtigen. Im kleinen spartanisch eingerichteten Arbeitszimmer im unteren Stock schrieb Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius) grosse Werke der Weltliteratur. Eine spontane kleine Führung brachte uns sein Wirken näher. Abschliessend genossen wir die Sonnenstrahlen im Garten der Cafeteria, bevor es dann zurück nach Basel ging. ANJA CZERNUTZKY MITARBEITERIN VEREINSWESEN PROCAP NORDWESTSCHWEIZ
Geschäftsnotizen
Mit Volg-Märkli Kinderlachen schenken
Märkli zum Sammeln bei jedem Einkauf in Volg-Läden pr. Vom 2. September bis 6. Oktober 2019 können sie diese spenden und so die Stiftung Theodora unterstützen, deren Traumdoktoren den Alltag von Kindern im Spital schweizweit mit Freude und Abwechslung erfüllen. Die 61 Traumdoktoren der Stiftung Theodora sind ganz besondere Doktoren: Sie sind fröhlich angezogen, dezent geschminkt und entführen die Kinder auf ihren wöchentlichen Besuchen in eine zauberhafte Welt voller Farben und Fantasie. So erfüllt die 1993 gegründete Stiftung Theodora den Alltag von Kindern in schweizweit 35 Spitälern und 29 spezialisierten Institutionen für Kinder mit Behinderung mit Lachen und Freude. Hinter den Traumdoktoren stecken von der Stiftung professionell ausgebildete Künstler, die in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem Pflegepersonal behutsam und individuell auf
die kleinen Patienten eingehen und ihnen auf jährlich über 100 000 Kinderbesuchen wertvolle Momente des Glücks schenken. Längerfristige Zusammenarbeit Mit einer grossen Märkli-Sammelaktion in allen über 580 Volg-Läden der Deutschschweiz und Westschweiz möchte Volg die Stiftung Theodora unterstützen. Kunden können die VolgMärkli vom 2. September bis 6. Oktober 2019 spenden. Dafür stehen in allen Läden gelbe Sammelboxen bereit, in welche die Märkli eingeworfen werden können. Volg spendet danach den gesammelten Gegenwert im Namen der Volg-Kunden der Stiftung Theodora. Die Märkli-Sammelaktion ist der Anfang einer auf drei Jahre vereinbarten Zusammenarbeit von Volg und der Stiftung Theodora mit verschiedenen weiteren geplanten Aktivitäten.
Dr. Pirouette sorgt als einer von 61 Traumdoktoren der Stiftung Theodora für fröhliche Momente und Abwechslung bei Kindern im Spital. FOTO: P IERRE-YVES MASSOT
Baselland
ObZ 12. September 2019
Eine Fantasy-Geschichte in 33 Episoden
Spielen, Rätseln, Bauen bis um Mitternacht
Liestal An 15 Abenden wird Carl Spittelers kompletter «Olympischer Frühling» gelesen Eine 20-stündige Fortsetzungs-Lesung ermöglicht Interessierten, in die Fantasiewelt von Carl Spitteler einzutauchen. Vom 17. September bis 3. Oktober, jeweils 19.30 bis 21 Uhr (sonntags 18 Uhr) liest der Schauspieler Walter Sigi Arnold den kompletten «Olympischen Frühling» – unter freiem Himmel beim Spitteler-Denkmal im Garten des Kantonsspitals in Liestal. Die 15 Lesungen können auch einzeln besucht werden; es gibt jeweils eine kurze Einführung. Der Eintritt zu einer Einzellesung kostet 15 Franken, eine Lesepass für alle Abende 75 Franken. An Hörstationen können Passantinnen und Passanten während zwei Wochen in die vorangegangenen LeseAbende eintauchen. Die Hörstationen sind öffentlich zugänglich. «Eine Fantasy Geschichte in 33 Episoden als Fortsetzungs-Lesung an 15
Carl Spitteler, geboren in Liestal, schuf mit seinem «Olympischen Frühling» eine Fantasiewelt in 20 000 Versen. FOTO: Z VG
Abenden», so beschreiben die Organisatoren, das Bühnenproduktions-Label «Grenzgänger» aus Luzern und Walter Sigi Arnold, den Event. Ihre Absicht ist, «das Carl-Spitteler-Denkmal in Liestal bespielen, seine Benennung erklären sowie Bezüge schaffen zwischen dem, was Menschen an diesem Ort heute bewegt und früher bewegt hatte.» Sie möchten Passanten aus dem gewohnten Alltag entführen und ihnen ein Stück Liestaler oder Schweizer Identität vermitteln. Di 17. September, Mi 18. September, Do 19. September, Fr 20. September, So 22. September, Mo 23. September, Di 24. September, Mi 25. September, Do 26. September, Fr 27. September, Sa 28. September, So 29. September, Mo 30. September, Mi 2. Oktober, Do 3. Oktober Finale mit Gastauftritt des Rappers Urs Baur alias Black Tiger OBZ
Spass und Erfahrungsaustausch
Am Samstag, 7. September, trafen sich die Jugendfeuerwehren beider Basel zu ihrem traditionellen und jährlich stattfindenden Jugendfeuerwehrtag. Als Durchführungsort für den Jubiläumsanlass wurde der Swiss Mega Park in Frenkendorf gewählt. Vor rund zehn
Jahren nahmen beim ersten Jugendfeuerwehrtag beider Basel 80 Angehörige der Jugendfeuerwehren, aus insgesamt sechs Jugendfeuerwehren teil. In diesem Jahr waren es gegen 180 Jugendliche und die Gesamtzahl der Jugendfeuerwehren hat sich auf 15 erhöht.
Die Entwicklung im Nachwuchsbereich ist erfreulich, wie sich am Jugendfeuerwehrtag in Frenkendorf zeigte.. FOTO: Z VG
Die Jugendlichen konnten im Funpark rutschen, rätseln, hüpfen, klettern, fühlen und erleben. Die Spielstruktur ist auf drei Ebenen verteilt und wird durch diverse Brücken und Tunnel verbunden. Auf der obersten Ebene hat man eine fantastische Aussicht auf den Kletterpark und kann hautnah erleben, wie andere die herausfordernden Stationen nebenan meistern oder sich beim Trampolinspringen vergnügten. Zudem stand mit dem Kletterpark, der insgesamt 32 Stationen bietet, eine weitere spannende Herausforderung für die Jugendlichen bereit. Zusätzlich konnten die Kids sich beim Lasertag messen und abwechslungsreiche Missionen absolvieren. Somit stand beim Jubiläumsanlass für einmal nicht das Feuerwehrhandwerk der jungen Pompiers im Zentrum, sondern sportliche Betätigung, verbunden mit Spass und Geschicklichkeit. Ebenfalls kam der Erfahrungsaustausch zwischen allen Teilnehmenden nicht zu kurz. FEUERWEHRVERBAND BEIDER BASEL ADRIAN S CHÄRER LEITER RES SORT «FEUERWEHREN»
Sport
die Liestaler auf die besten fünf Schweizer Teams, unter anderem auch auf das junge und aufstrebende Team aus dem fricktalischen Möhlin mit Luc Graf und Simon Fischler. Im Rahmenprogramm dieser NLA-Meisterrunde stehen am Samstag eine Qualifikationsrunde der U23-Meisterschaft sowie ein Turnier der 1. Liga auf dem Programm, an welchem sich die Liestaler 2.-Liga-Schwei-
zermeister Martin Gerber und Leo Moser zeigen werden. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Nachwuchses. Von 9 bis 16 Uhr stehen in vier Nachwuchskategorien zahlreiche Mannschaften aus der Region und dem angrenzenden Ausland im Einsatz. Dabei sind natürlich auch die U17-Vizeschweizermeister aus Liestal, Simon Oberer und Michael Schürpf. MATHIAS OBERER
Sommerbiathlon der LG Lausen
Auf dem Schiessplatz Seltisberg führte die Langlaufgruppe Lausen einen nationalen Sommerbiathlon durch. Am Start des Wettkampfs mit einer Kombination von Laufen und Schiessen waren 78 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz. Dank der Unterstützung der Schweizer Armee war es möglich, den zweiten Sommerbiathlon der Langlaufgruppe Lausen auf dem Gelände des Schiessplatzes Seltisberg durchzuführen. Da der Wettkampf zur Dioptus Sommer Trophy von Swiss Ski zählte, reisten Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz ins Baselbiet. Mit am Start waren sogar Nachwuchsathleten aus Deutschland. Aber nicht nur der Biathlonnachwuchs nutzte die Startmöglichkeit, sondern auch einzelne Sportlerinnen und Sportler aus der Region, die diese interessante Sportart ausprobieren und den Mix aus Ausdauer und Präzision erleben konnten.
Nach dem riesigen Erfolg im vergangenen Jahr findet am Samstag, 14. September, von 16 bis 24 Uhr im Kulturund Sportzentrum Pratteln (KUSPO) bereits die zweite Baselbieter SpielNacht statt. Über 30 Spiele liegen zum Spielen bereit und werden an den Tischen erklärt. Für jeden ist etwas dabei, es gibt Spiele für Familien mit Kindern ab 4 Jahren, aber auch Spiele für Erwachsene sowie Team- und Strategie-Spiele. Ausserdem laden Becher und Holzklötze ein zum Konstruieren von grossen Bauwerken, es werden drei Spielverlage vor Ort sein und auch ein Jasstisch darf nicht fehlen. An der Spielausleihe können sich die Besucher aus einer riesigen Auswahl Spiele selber aussuchen. Das OK hat sich die letztjährige Kritik einer zu starken Ausrichtung der Spiel-Nacht auf Kinder zu Herzen ge-
Das OK unter der Leitung von Sandra König profitierte von der vorhandenen Infrastruktur und präsentierte den Athletinnen und Athleten eine abwechslungsreiche Strecke. So wurden Geländegegebenheiten wie zwei aufrechtstehende Baumstammreihen in die Streckenführung eingebaut, in dem diese als Slalom umlaufen werden mussten. Der Schiessstand und die Strafrunde konnten gut in zwei bestehenden Schiessboxen errichtet werden. Dank den rund 40 Helferinnen und Helfern, konnte die ganze Infrastruktur in kurzer Zeit aufgebaut werden. Die Challenger-Kategorien waren für den Auftakt der Wettkämpfe besorgt. Die 28 Athletinnen und Athleten schossen mit dem eigenen Gewehr, welches am Schiessstand in einem Gewehrrechen bereit stand. Die Wettkampfform mit kategorienweisem Massenstart sorgte beim Publikum für viel Spannung, da nach jeder Schiesseinlage die
Rangliste auf den Kopf gestellt werden konnte. Am Nachmittag folgte der Wettkampf der Kids- und der Fun-Kategorien. Bei diesen Kategorien war das Gewehr auf der Schiessmatte deponiert und es wurde aufgelegt geschossen. Bei allen Kategorien musste pro Fehlschuss eine Strafrunde von 50 Metern absolviert werden. Dies versuchten die Athletinnen und Athleten bei den heissen Temperaturen tunlichst zu vermeiden, was aber nicht allen gelang. Den Abschluss machten dann die unter siebenjährigen Kinder in der Kategorie Bambini. Da erst ab acht Jahren mit dem Luftgewehr geschossen werden darf, absolvierten die Bambini statt ein Gewehrschiessen ein Büchsenschiessen. Aufgrund der getroffenen Büchsen wurden die Kinder in Startfelder eingeteilt, welche dann mit Handicap-Start, auf die 300 Meter lange Laufstrecke geschickt wurden. DANIEL BÜTIKOFER
nommen. Sie wollen nun mit Kennerspielen, komplexeren Spielen sowie einer grossen Ecke für Rätsel- und Escape-Spiel Fans gegensteuern. Es soll eine Spiel-Nacht werden an der auch Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene bis um Mitternacht auf ihre Kosten kommen sollen. Für das leibliche Wohl sorgt das Catering-Team im Foyer. Über die Website www.spiel-nacht.ch können alle Interessierten ein Gratis-Ticket herunterladen und ausdrucken, welches dank der Sponsoren zum freien Eintritt berechtigt. Jugendliche und Kinder unter 14 Jahren haben nur in Begleitung Erwachsener Zutritt. Der Verein Baselbieter Spiel-Nacht sowie die zahlreichen Helfer freuen sich auf viele Besucher. MARION WEISSKOP F FÜR DIE LUDOTHEK GELTERKINDEN UND D EN VEREIN BAS ELBIETER SPIEL-NACHT
Geschäftsnotizen
Mühe mit Lesen und Schreiben? pr. Trotz Schulpflicht gibt es viele deutschsprachige Erwachsene, für die das Lesen und Schreiben eine Hürde im Alltag ist. Beratungs- und Lernangebote helfen weiter. Schriftliche Arbeitsanweisungen, Formulare, Briefe, Verträge, Beipackzettel, Fahrplanänderungen, E-Mail-Verkehr, Internet-Recherche – die Anforderungen an die Lese- und Schreibkompetenzen steigen stetig. Für alle Erwachsenen, die Mühe mit Lesen und Schreiben haben, heisst das, konstant überfordert zu sein. Diverse Studien zeigen deutlich, dass jeder zehnte deutschsprachige Erwachsene in der Schweiz Probleme mit Lesen und Schreiben im Alltag hat: Er delegiert seine Schreibarbeiten, geht dem Lesen grösserer Textmengen systematisch aus dem Weg und nimmt nicht an Weiterbildungen teil. Umso erstaunlicher ist es, dass darüber nach wie vor nicht offen gesprochen wird. Man hält am Wunschbild fest, dass alle, die hier zur Schule gegangen sind, ohne Schwierigkeiten Texte verstehen und Anzeige
Meisterrunde mit Liestaler Beteiligung
Am Samstag, 14. September, ab 14 Uhr, beginnt in der Fraumatt-Turnhalle in Liestal die finale Phase der NLA Radball-Meisterschaft. Der VMC Liestal wird dabei durch das Duo Andry Accola und Lukas Oberer vertreten werden. Die beiden konnten sich in den neun Qualifikationsrunden mit dem sechsten Platz für die finalen drei Runden im Herbst qualifizieren. In Liestal treffen
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schreiben können. Tatsache aber ist: Ohne Probleme Deutsch zu lesen und zu schreiben, ist keine Selbstverständlichkeit. Was aber tun, wenn die Schwächen nicht mehr kompensiert werden können, sei es durch Arbeitsplatzverlust, gestiegene Anforderungen in Alltag und Beruf oder neue Lebensumstände? Wo gibt es Kurse? In den beiden Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft hat die Volkshochschule passende Angebote. Seit 30 Jahren bieten sie im Auftrag beider Kantone Beratung, Kurse und Lernzentren für diejenigen an, die sich im Lesen und Schreiben, Rechnen und dem Umgang mit Computern verbessern möchten. Haben Sie Mut und verstecken Sie sich nicht länger! Rufen Sie uns an und lassen Sie sich in allen Fragen rund ums Lesen, Schreiben, Rechnen und die Benutzung des Computers beraten: Volkshochschule beider Basel, Telefon: 061 269 86 66, www.vhsbb.ch Neue Kurse beginnen ab Montag, 14. Oktober in Basel und Liestal.
Baselland
ObZ 12. September 2019
Techno und Tierliebe
Vereinsnotizen
Maturarbeit Gym-Schülerin organisierte «Charity Rave» Eine Spende von 4000 Franken konnte Alida Frei, Schülerin am Gymnasium
Liestal, letzte Woche dem Tierschutz beider Basel überreichen. Es handelt
Alida Frei (Mitte) bei der Spendenübergabe an den Tierschutz beider Basel, links Daniel Bader, rechts Diana Bevilacqua mit Hund Belina. FOTO: Z VG
sich um den gesamten Gewinn aus derTanzveranstaltung «Charity Rave», die sie am 18. Mai im Club «Tante Pinte» in Sissach organisiert hatte – als Teil ihrer Maturarbeit. Rund 350 Besucherinnen und Besucher zählte die Veranstaltung. Unterstützung erhielt Alida Frei durch rund 30 freiwillige Helferinnen und Helfern, sieben DJs und rund zehn Sponsoren. Die vom Imbiss übriggebliebenen 150 Hotdogs spendete Alida Frei am Folgetag an die «Schweizer Tafel». Die 19-jährige Alida Frei ist «überglücklich» über das erfolgreiche Projekt: «Ich konnte meine Leidenschaft – Technomusik – mit meiner Liebe zu den Tieren und dieser grossen Aufgabe der Maturarbeit verbinden.» Zurzeit schreibt sie noch am Theorieteil ihrer Maturarbeit über die Organisation, die Durchführung und die Auswertung des «Charity Raves». Am 23. Oktober ist der Abgabetermin. OBZ
Bewegungsspass für Knaben und Mädchen in den Herbstferien pr. Rollen, Balancieren, Purzeln, Klettern, Springen – alles Dinge, die Kinder von Natur aus gerne tun. In den Kurswochen im NKL erhalten Kinder die Gelegenheit, unter Anleitung Neues an den Turngeräten auszuprobieren und zu erlernen. Kurswochen Das Nordwestschweizerische Kunstturn- und Trampolinzentrum Liestal (NKL) bietet in der ersten und zweiten Herbstferienwoche Kurse für Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2015 für nur 85 Franken (inkl. T-Shirt) an. Mo, Di, Do und Fr von 16 bis 18 Uhr im Sportzentrum Rosen 2, Rosenstrasse 21 in Liestal. Die Trainings im NKL fördern in hohem Masse die koordinativen Fähigkei-
ten der Kinder und entwickeln bei einer allgemeinen Kräftigung ihre Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Gewandtheit
Rollen, Balancieren, Purzeln, Klettern, Springen … FOTO: Z VG
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«Sönd willkomm im Appenzellerland»
Vereinsreise Vitaswiss-Volksgesundheit, Sektion Liestal
Dieses Jahr war bei der Vitaswiss-Volksgesundheit, Sektion Liestal, wieder die Vereinsreise angesagt. So fuhren am Samstag, 31. August 2019, 28 Mitglieder mit der à la carte-Reisen AG Liestal bei sonnigem Wetter dem Rhein entlang Richtung Ostschweiz. Im Cafe Bürgi in Pfyn bot sich nicht nur Gelegenheit, Kaffee und Gipfeli zu geniessen, sondern das ganz spezielle Angebot an Süssigkeiten und Deko-Material zu bewundern – und einzukaufen. Die Fahrt führte weiter durch viele Dörfer und unzählige Kreisel in «Mostindien» bis zum Schnuggebock ob Teufen, wo zuerst auf der luftigen Terrasse ein feines Appenzeller-Mittagessen geboten wurde – bei einer wunderbaren Aussicht auf die bilderbuchhaften Wiesen, Hügel und Häuser sowie den Alpstein mit u. a. Säntis und Hoher Kasten. Dann blieb viel Zeit, um «das Erlebnis Waldegg» zu geniessen, sei es mit einem Rundgang durch die gut erhaltenen alten Räumlichkeiten, das Nostalgie-Plumps-Klo, das alte Schulzimmer «Tintelompe»
oder die Bäckerei Ziträdli mit vielen leckeren Angeboten. Auch ums Haus herum konnte man sich an vielem erfreuen, wie dem Streichelzoo mit Ziegen, Kaninchen etc. oder dem Kräutergarten sowie dem «Hau den Lukas». Der Heimweg führte sehr kurvenreich über das Toggenburg, den Ricken und via Rapperswil wieder ins Baselbiet. Danke für die sichere Fahrt! Es war ein herrlich-unbeschwerter, stressfreier Tag mit vielen Gelegenheiten für unterhaltsame Gespräche und guten Begegnungen. Vitaswiss setzt sich ja zum Ziel, mit Kursen, d. h. mit Gymnastik, Yoga, Pilates und Wandern, zur guten Gesundheit beizutragen. Auch dieses frohe Beisammensein unterstützt dieses Ziel. Mit vielen schönen Bildern bleibt dieser Tag uns allen noch einige Zeit in guter Erinnerung! Mehr über Vitaswiss-Volksgesundheit erfahren Sie unter www.vitaswiss.ch (Sektion Liestal anklicken). MONIKA VOGELS ANGER
und auch ihre Persönlichkeit. Interessierte Eltern melden sich direkt bei Steve Notter: Tel. 061 901 18 19, Mail: steve.notter@nkl-liestal.ch. Krabbel- und Kidz-Gym Der etwas andere Spielplatz in der Kunstturnhalle für Kinder von 1 bis 4 (Krabbel-Gym) und 4 bis 8 (Kidz-Gym) Jahren. Kommen/Gehen frei, CHF 5.– pro Kind. Alle Informationen unter: www.nklliestal.ch. Weitere Sportangebote für Kinder, die seit August 2019 gestartet haben, finden Sie auf der Webseite www.nkl-liestal.ch/Sportangebote. Ein Besuch lohnt sich und ein unverbindliches Schnuppern ist jederzeit möglich.
Gruppenbild beim Schnuggebock/Waldegg in Richtung Alpstein.
FOTO: Z VG
Volg-Rezept
Rätselspass mit der ObZ
Hirschpfeffer mit Rotkraut und Spätzli für 4 Personen 2 Birnen, halbiert und entkernt 2 EL Weisswein 2 EL Wasser ½ EL Zucker 2 Pack Hirschpfeffer 1 Pack Rotkraut Ingwer 600 g Familienpreis-Spätzli 2 EL Butter 8 TL Preiselbeeren
Auflösung der letzten Woche
LÖSUNG LÖSUNG 35/2018: 36/2019: NAHRUNG TELESKOP
Zubereitung Birnen schälen und im Wein, Wasser und Zucker knapp weich pochieren. Hirschpfeffer und Rotkraut nach Gebrauchsanweisung zubereiten. Rotkraut mit wenig Ingwer würzen. Spätzli in Butter anbraten. Birnenhälften mit Preiselbeeren füllen und mit restlichen Zutaten anrichten. Zubereitung ca. 30 Min. Tipp: Anstelle von Hirschpfeffer Rehpfeffer nehmen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/
Baselland
ObZ 12. September 2019
Pionierprojekt: Kunststoffsammlung für die Nordwestschweiz
Grösstes Grill-Spektakel der Schweiz
pr. Anfangs 2017 führte das Entsorgungszentrum Bubendorf EZB AG zusammen mit der Gemeinde Lausen den Sammelsack für Haushaltskunststoffe ein, mit grossem Erfolg. Weitere Baselbieter Gemeinden haben sich in der Zwischenzeit ebenfalls dem funktionierenden Recyclingsystem angeschlossen. Zwölf Entsorgungsfirmen lancieren nun erstmals in der Schweiz eine flächendeckende Sammlung von Haushaltskunststoff für eine Grossregion. Mit der Rückführung des wertvollen Rohstoffes in den Recycling-Kreislauf können in drei Jahren bis zu neun Millionen Kilogramm CO2 eingespart werden. Haushaltskunststoff ist ein wertvoller Rohstoff. Das Recycling hat in der Schweiz noch grosses Potenzial. Die Grossregion Nordwestschweiz erhält ab September ein neues Entsorgungsangebot. Zwölf regionale Entsorgungsfirmen lancieren zusammen einen gemeinsamen Sammelsack für Haushaltskunststoffe. Damit können die Einwohnerinnen und Einwohner Haushaltskunststoffe wie Lebensmittelverpackungen oder Zahnpasta-Tuben etc. dem Recycling-Kreislauf zuführen. Mit der Sammlung dieses wertvollen Rohstoffes besteht das Potenzial, in den nächsten drei Jahren über neun Millionen Kilogramm CO2 einzusparen.
pr. In Basel findet am Sonntag der Finaltag der Schweizer Einzelgrill-Meisterschaft statt (ab 10 Uhr, Barfüsserplatz). 20 Vorausscheidungstage in elf Kantonen, fast 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Qualifikationsevents – die Bell BBQ Single Masters, wie die Schweizer Einzelgrill-Meisterschaft offiziell heisst, haben in diesem Jahr sämtliche Rekorde gebrochen. Nie zuvor in sieben Austragungsjahren haben so viele Grillfans an der nationalen Wettkampfserie mitgewirkt, und auch nie zuvor fanden die Events der Schweizer Einzelgrill-Meisterschaft vor so viel Publikum statt. Dank den Auftritten an Grossevents wie etwa am ETF in Aarau und an der OFFA in St. Gallen durften über 350 000 Menschen zusehen, wie die ambitioniertesten Grillchefs und Grillchefinnen der Schweiz um den Sieg in ihren Durchgängen und damit um die Qualifikation für den Finaltag in Basel grillierten. Rund 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Grillchefs und Grillchefinnen aus der ganzen Schweiz, werden am Sonntag, 15. September in Basel auf dem Barfüsserplatz erwartet. Diese werden ab 10 Uhr in Halbfinal-Durchgängen zehn Finalisten ermitteln (die Sieger der einzelnen Durchgänge sowie die punktbesten Nachrückenden). Der Final selbst mit ca. 80 Top-Grilleuren beginnt ca. um 16 Uhr – es wird der grosse Grill-Showdown an den zur Verfügung stehenden Gasgrills aus der Spirit II-Serie von Weber. Die Menüs für die Halbfinals und den Final sind geheim, allen wird der gleiche Warenkorb mit Produkten vorzugsweise in Bio Suisse-Qualität zur Verfügung stehen, damit alle die gleiche Chance haben im
Gemeinsames Pionierprojekt «Bring Plastic back» Zwölf Entsorgungsfirmen beteiligen sich an diesem für die Schweiz einmaligen Pionierprojekt: InnoRecycling AG, Eschlikon TG; EZB AG, Bubendorf und Aesch; Kehrichtbeseitigung Laufental – Schwarzbubenland AG (KELSAG), Liesberg; H. Vogelsanger AG, Arlesheim; Entsorgungscenter Laufen AG, Laufen;
Re-Center AG, Birsfelden und Muttenz; Daetwiler AG, Brugg und Frick; Entsorgung Eiken AG, Eiken; Hans Grieder AG, Tecknau; Mohler GmbH, Zunzgen; Chiesa AG, Pratteln; Waser AG, Birsfelden, Rheinfelden, Sissach, Therwil und Hornussen; Anton Saxer AG, Pratteln. So funktioniert es – der Trend ist da, die Zeit ist reif Haushaltskunststoffe sind in der Regel Lebensmittelverpackungen und erfüllen höchste Qualitäts- und Hygieneanforderungen. Lebensmittelverpackungen sind Hightech-Materialien, nur kurz im Umlauf und eignen sich deshalb besonders gut fürs Recycling. Kunststoffe aus Haushalten sind wertvolle Ressourcen. Mit dem neuen Sammelangebot haben die Einwohner nun die Möglichkeit dazu beizutragen, dass dieser im Kreislauf bleibt. Der einheitliche Sammelsack ist erhältlich bei sämtlichen Sammelstellen der Entsorgungsfirmen. Die vollen Sammelsäcke können Einwohnerinnen und Einwohner an den Sammelstellen wieder abgeben. Eine Übersicht aller Verkaufs- und Annahmestellen schweizweit ist verfügbar unter: www.sammelsack.ch/wo-sieuns-finden.html. Den Stoffkreislauf schliessen und Mehrwert schaffen Die meisten Kunststoffabfälle landen in der Schweiz noch immer in der Kehrichtverbrennung. Sie werden einmal genutzt, verbrannt und belasten die Umwelt. Dabei sind Kunststoffabfälle wertvolle Ressourcen, die wiederverwendet werden können. In vielen Bereichen ist die Schweiz vorbildlich im Sammeln und Recyceln. Im Kunststoffrecycling hat sie noch Potenzial. Mit der
Einführung der Kunststoffsammlung leisten die Gemeinden einen Beitrag für den Umweltschutz. Sie helfen den Stoffkreislauf zu schliessen. Die zwölf Entsorgungsfirmen nehmen die gefüllten Sammelsäcke gerne im Einzugsgebiet entgegen. Der Kunststoffabfall wird zu Ballen verpresst und nach Eschlikon TG zur Firma InnoRecycling AG transportiert. Dort wird der gesammelte Haushaltskunststoff weiterverarbeitet. Aus dem wiederverwertbaren Teil entsteht für die kunststoffverarbeitende Industrie nachgefragter Schweizer RecyclingKunststoff (Regranulate) von hoher Qualität. Der nicht wiederverwertbare Anteil an Mischkunststoffen gelangt in die Zementindustrie. Als alternativer Brennstoff ersetzen sie Kohle, die zur Gewinnung von Zement benötigt wird. Ziel ist es, mittelfristig den gesamten Wertschöpfungsprozess in der Schweiz umsetzen zu können. Bereits heute werden im Schnitt schon über 60 Prozent der gemischt gesammelten Kunststoffe dem stofflichen Recycling zugeführt, zukünftig sollen es sogar 70 Prozent sein. CO2-Austoss reduzieren Mit der Wiederverwertung von Kunststoffen reduzieren sich die CO2-Emissionen massiv. Gegenüber der Verbrennung reduziert sich der C02-Ausstoss mit jedem Kilogramm Recycling-Kunststoff um 2,83 Kilogramm. Ein Mittelklasse-Auto erzeugt durchschnittlich einen CO2-Ausstoss von 110 g/km. Für die Fahrtstrecke von 25 km wird also die gleiche Menge an CO2 erzeugt wie bei der Wiederverwertung von nur einem Kilogramm Kunststoff eingespart wird.
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Kampf um den Hauptpreis – die BBQReise in die USA im Wert von 7500 Franken für zwei Personen. Parallel dazu findet auf dem Barfüsserplatz in Basel (von Freitag bis Sonntag) das Volksfest «Beef.ch» mit zahlreichen Attraktionen für Gross und Klein statt. Der Zutritt zu allen Events ist gratis. Modus Beginn jeweils um 11 Uhr. Eine Anmeldung zu den Vorausscheidungen der Bell BBQ Single Masters 2019 ist nicht nötig – einfach am gewünschten Event erscheinen und spontan mitmachen (Mindestalter 18 Jahre). Die Teilnahme ist kostenlos. Die Gerichte werden von den Profi-Juroren der Swiss Barbecue Association beurteilt. Die Sieger der Vorausscheidungsserien sowie der Tagesbeste des «Hellmann’s Saucen Contest» erhalten eine individuelle Einladung zum Finalanlass. Zur Verfügung stehen Gasgrills mit Seitenkocher der Spirit II-Serie von Weber. Über die Bell BBQ Masters Series Seit 2013 finden die offiziellen Schweizer Meisterschaften der Swiss Barbecue Association (SBA) im Rahmen der Bell BBQ Masters Series in der Einzelkategorie und den Teamkategorien Amateur und Swiss (Profis) statt. Eine Fachjury der SBA bewertet die Grillkreationen; die Sieger der Vorausscheidungs-Serien qualifizieren sich für den Finaltag. Die Sieger der Vorjahre: 2014 Marc Zubler, Kölliken, 2015 Rahel ScheurerBetschard, Suhr, 2016 Maurice Meyer, Büttikon, 2017 Patrick Straub, Basel, 2018 Rita Zingg, Hinterkappelen. www.bbq-singlemasters.ch www.swissbarbecue.ch
Diverses
ObZ
Vermieten
12. September 2019
Gratulationen Gratulationen
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ObZ
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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch
Region Liestal Mode fand «Stadt»
Ruth’s Augenblicke
Liestal Super-Modeschau am Stadtfest URS ULA ROTH
Mitten drin und modisch top: So zeigten sich die Teams der beteiligten Geschäfte an der Modeschau am Samstagnachmittag am Stedtli-Fescht; beginnend mit den Teams Intercoiffeur Daniela Guldimann und Boutique Cioccolata. Sie liefen, wie an einer Polonaise, Richtung Kanonengasse, wo die Frauen vom «mode werk» und von GareDeRobe dazukamen. In der Amtshausgasse stiessen die Teams Nordwings und Sibylle Pichler dazu, zum Schluss die Teams Eifach fashion und Jerosso. Begleitet von lauter Rockabilly-Musik, führte der Umzug durch die Rathausstrasse. Mode für den Alltag, elegante Kleider, Ausgefallenes und Ausgeflipptes bekamen die Festbesucher zu sehen. Das Team GareDeRobe glänzte mit seinen ausgefallen Krawatten-Kreationen. Das Team Sibylle Pichler, ganz in Schwarz gekleidet, zeigte exklusive Schmuckstücke. Das Thema Rockabilly hatten die Girls und Boys vom Coiffeurteam super umgesetzt. Ihre schwingenden Röcke aus der Rock-’n’-Roll-Zeit passten hervorragend zu den tollen Frisuren, künstlerischen gestylten Haarrollen. Eine echte Schallplatte von Elvis wurde auf eine Frisur drapiert. Zum Abschluss tanzten Sabrina Bucher und Kevin Metzger mitten auf der Strasse beim Regierungsgebäude einen akrobatischen Rock ’n’ Roll. Die beiden erhielten, nebst bewundernden Blicken, einen riesigen Applaus. Die Modeschau-Teilnehmer/-innen gönnten sich noch einen Apéro, bei dem sie viele Komplimente aus dem Publikum entgegennehmen durften.
Das Team GareDeRobe glänzte mit ihren eigenwilligen Kreationen.
Schmuck für Frau und Mann.
Zum Abschluss der Modeschau eine akrobatische Rock-’n’-Roll-Tanzvorführung mit Sabrina Bucher und Kevin Metzger.
FOTOS: U. ROTH
Das Team «jerosso» mit den blickanziehenden Taschen.
Gaston und Giselle wohnen in Frankreich, in einer wunderbaren, riesengrossen umgebauten Ferme. Das Haupthaus wirkt eher wie ein Château. Ein Wäldchen gehört zum Anwesen plus mehrere Nebengebäude und ein grosser Weiher, auf dem sich Enten und Schwäne wohlfühlen. Wir fahren die schattige Allee entlang, die durch ihren privaten Park führt. Giselle zeigt uns die Gästezimmer, die üppig eingerichtet sind, wie in einem Schloss. Das ganze Haus ist geschmackvoll restauriert, grosszügig, mit französischem Charme. Giselle und Gaston sind Selbstversorger. Sie leben höchst sparsam, wie sie betonen, und machen manches selber. Giselle kratzt die Asche aus dem Kamin zusammen, weil sie damit die Seife herstellt, die sie zum Waschen und zum Duschen brauchen. Mit Aschenlauge wischt sie auch die vielen Plattenböden in ihrem Haus auf. Niemals würde sie industrielle Seife kaufen! Das selber gemischte Geschirrspülmittel besteht aus Natron und Zitrone in Sodawasser. Gaston setzt eifrig Katzenwedel und Brennnesseln an für die Gartenpflege. Er braucht keine Insektizide. Dünger liefern der benachbarte Pferdestall oder die hauseigene Sickergrube. Der grosse Garten wirkt wild, aber vieles gedeiht prächtig. Zugegeben, die Früchte sind wurmstichig, doch was macht das schon? Das sei Protein, schliesslich seien sie ja nicht Vegetarier. Was man zum Essen dazu kaufen muss, ist auf jeden Fall biologisch. Man kauft auf dem Marché ein oder bei den Biobauern direkt. Wir könnten hier Nachhilfestunden in «ökologisch Haushalten» nehmen, dachte ich, höchst beeindruckt. Später widerrufe ich diesen Gedanken. Das grosse Anwesen muss halt doch geheizt werden im Winter, und das brauche enorm Strom, klagt Gaston. Zudem müsse man hier, derart abgelegen, drei Autos haben, für Giselle, Gaston und la fille, vorerst noch mit Benzinmotor. Auch braucht jeder natürlich ein Handy, einen eigenen Labtop und was der technischen Dinge mehr sind. Gaston führt uns hinter sein Haus, an den Pool. Ein Riesenbassin in erfrischendem Azurblau lockt uns zum Bade, herrlich! Die Umwälzpumpe arbeitet und das Wasser sieht chemisch rein aus. Giselle bringt frische Frotteetücher. Diese sind ökologisch gewaschen, in Aschenlauge. Immerhin ... RUTH PETITJEAN-P LATTNER
Das Team «mode werk» steht bereit.
«Liestal» dank SBB schweizweit unterwegs
Zugtaufe Doppelstock-Fernverkehrszug feierlich getauft WILLI WENGER
Am Gleis 1 des Bahnhofs Liestal haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die Stadt Liestal einen neuen Fernverkehrszug getauft. Die Feier im Beisein von Regierungspräsident Isaac Reber war eine stilgerechte und sie war von erstaunlich vielen Zuseherinnen und Zusehern begleitet. Fröhlichkeit und Freunde waren in diesem Sinne am vergangenen Samstag angesagt. Michel Berchtold, der Regionenleiter SBB Mitte, freute sich riesig, als er vor dem ausgelegten roten Teppich zum Publikum sprach. Er wies auf die Wichtigkeit von Liestal als Bahnknotenpunkt hin. Das solle auch in Zukunft so bleiben, hielt er weiter fest. Er bat schliesslich um Verständnis für die unlängst angelaufenen Bauarbeiten im und um den Bahnhof Liestal, der in der Summe für 380
Millionen Franken umgebaut und saniert werden wird. «Sie werden recht viel Geduld aufbringen müssen. Ich danke Ihnen deshalb für ihr grosses Verständnis», blickte Berchtold in die Zukunft. Der Bahnhof Liestal, wo täglich 416 Züge fahren und über 20 000 Passagiere kommen und gehen, ist auch für Stadtpräsident Daniel Spinnler eine Herzensangelegenheit. Auch er wies auf das zukunftsweisende gigantische Neubauprojekt hin. Dieses werde Liestal erheblich verändern, mit seinen modernen Gebäuden, der einzigartigen Architektur und vielem mehr. «Liestal findet Stadt» fand an diesem Tag auch am Bahnhof statt. Und die SBB werden bewegen, zunehmend, für den Kantonshauptort, der in sieben Jahren im Speziellen von der Stadt Basel dank dem Vierspur-Ausbau attraktiver zu erreichen sein wird, im Viertelstundentakt.
Michel Berchtold (SBB), Daniel Spinnler (Stadtpräsident) und Isaac Reber (Regierungspräsident), v. l., freuen sich mächtig, dass der neue Fernverkehr-Doppelstock-Zug der SBB den Namen der Stadt Liestal trägt. FOTOS: W. WENGER
Daniel Spinnler (links) und Michel Berchtold taufen den neuen Zug.
Region Liestal
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Kein Umzug, eine Parade
Stadtfest Stadtfestlied und Parade durchs Törli ins Stedtli ALEXANDER JEGGE
Die Sonne hat sich am zweiten Tag des Liestler Stadtfestes gnädig gezeigt und die Kältewelle mit viel Regen auf den Sonntag verschoben. So kamen die über 200 Schülerinnen und Schüler am Mittag auf dem Törliplatz zu ihrem grossen Auftritt. Der Musiker und Sandmaler Urs Rudin hatte eigens für das Stadtfest ein Lied komponiert, zu dem der Stadtrat Daniel Muri den Text lieferte. Die Kinder stammten aus allen fünf Primarschul-Standorten der Stadt und bildeten auch die Vielfalt ihrer Herkunftsländer ab. Zusammen mit der Musikschule Liestal sangen sie in bunter Kleidung mit viel Inbrunst und Engagement die Neukomposition vor dem Törli in den sonnigen Nachmittag hinein. Das Stadtfest basiert auf der Unterstützung von vielen Donatoren und so sorgte die Schild AG für diesen musikalischen Tupfer. Die Kinder wurden für ihre lange Probearbeit mit einem grossen Applaus des Publikums verabschiedet. Ein paar Minuten später dann ein weiterer Höhepunkt dieses Nachmittags: die grosse Stadtfestparade. Eine bunte Mischung aus Formationen, lebenden Bildern und Fahrzeugcorso bewegte sich nach Liestal hinein. Die Stadtmusik eröffnete mit ihrer regionalen Jugendband. Weitere musikalische Darbietungen stammten von Fanfarenzügen aus der Schwarzwälder Partnerstadt Waldkirch und aus Onex. Auch die Fasnacht zeigte sich mit der Rotstabclique, Excalibur sowie den Guggen Laternenschränzer und die Milchgugge. Banntagsfahnen standen für das lebendige Brauchtum. Die Infanterieoffiziersschule 10 und die Infanteriedurchdienerschule 14 marschierten im Gänsemarsch und erinnerten daran, dass Liestal immer noch Garnisonsstadt ist. Die Lebensqualität wird oft auch durch Freiwilligenarbeit und andere Einrichtungen gefördert. Der Frauenverein gehört zur Stütze jeder Gemeinde, die Stiftung Tiergarten Weihermätteli erfreut viele Menschen mit ihrer grossen Tierschar. Und «Leben, Wohnen und Betreuen Frenkenbündten» demonstrierte, dass für Betagte gesorgt wird. Auch Fahrzeuge fehlten bei der Stadtfestparade nicht. Das imposanteste war der Bierwagen der Brauerei Feldschlösschen mit seinen mächtigen Pferden. Die Oldtimerfeuerwehr zeigte, womit früher die Feuerwehr unterwegs war, die Oldtimerfreunde präsentierten in einem kleinen Corso ihre Liebhaberfahrzeuge. Nach der Parade amüsierten sich die Besucherinnen und Besucher im Stedtli bei den vielen Ständen und Restaurationsbetrieben.
Volksfest-Stimmung in der Sport-Arena: der TV Liestal beim Geräte-Turnen.
Konzentriert sangen die Schülerinnen und Schüler das von Urs Rudin komponierte Stadtfestlied. Viele Eltern waren gekommen, um ihre Kinder beim Auftritt zu erleben. FOTOS: A. JEGGE
Die Pfeiferinnen der Rotstabclique.
Liestaler Vereine liessen es in der Sportarena krachen Am Liestaler Stadtfest wurde der Sport zelebriert. Auf dem Florhof liessen es die Liestaler Vereine, Clubs und Ortsgruppen richtig krachen. Am Freitagabend eröffneten die Radballer das Programm mit einem Showgame. Mit Sound und einer Moderation wurde das Geschehen während drei Stadtfest-Tagen von Sportarena-Leiter Kevin Müri kommentiert. Ex-Tennis-Profi Marco Chiudinelli begeisterte das Publikum beim ASK Liestal Promi-VolleyballGame, wo NLA-Cracks mitspielten. Die Tanzgruppe «Move in Arts» brachte in der Satzpause mit zwei Formationen die Arena und Tribüne zum Beben. Das ganze Weekend gab es spektakuläre Dirtbike-Auftritte der Flying-Metal-Crew. Kuntaiko zeigte eine mit Musik untermalte Kampfsport-Show. Beim Pump-Track konnten Kids auf dem Velo Kurven drehen. Beim SAC war Bouldern angesagt.
3X3-Herren-Turnier zwischen Allschwil FOTOS: ZVG und Basel.
Budokai Liestal animierte Kinder zum Judo. Der HC Vikings und der FC Liestal organisierten ein Jugend-Turnier, ASK Liestal ein Volleyball-Turnier. Der TV Liestal präsentierte über drei Tage eine exzellente Bandbreite an Turnshows. Die Jugend- und Aktiv-Riege turnte am Stufenbarren. Der TV zeigte dem Publikum ausserdem eine bezaubernde Aerobic- und Gymnastik-Show. RhönradWeltmeisterin Cheyenne Rechsteiner krönte am Samstag mit ihrer Gruppe das TVL-Programm mit einem emotionalen Auftritt in der rappelvollen Sportarena. Davor kochte die Stimmung in der eingekesselten Arena richtig auf, als die Liestaler Basketballer das 3X3-Turnier im Finale gegen die Berner gewannen. Es folgten das LB44 Basketballund Handball-Allstar-Game. Der Sonntag stand im Zeichen des Baselbieter Familien-Sporttags, der vom Sportamt BL organisiert wurde. An verschiedenen Posten betätigten sich Familien mit Kids sportlich. Judo-Sport Liestal, der TC Gitterli (drei Tage aktiv im Einsatz) und der Schwingklub Liestal engagierten sich ebenfalls am Sonntag für den Sport. Über 300 ehrenamtliche Vereinsmitglieder setzten sich vor und hinter den Kulissen für das vielfältige Programm in der Sportarena ein, um dem Stadtfest-Publikum ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. STADTFEST LIESTAL
Volley-Turnier für ASK Die Römer von Augusta Raurica gehören irgendwie auch zu Liestal.
Die Schweizer Volleyball-Nationalspielerinnen und -spieler des Sm’Aesch Pfeffingen und Volley Schönenwerd sowie zwei NLB-Spielerinnen des VBC Therwil und zwei vom Zweitligaverein Bubendorf spielten ein lockeres Game mit Marco Chiudinelli (Ex-Tennisprofi und SRF-Experte), Fechtweltmeister Benjamin Steffen und Rugyspieler Niklaus Tanner in die Sportarena für die Integrationssache der Organisation ASK (Austausch in Sport und Kultur). ASK/FOTOS: OLGA STUDENIKINA Die Jugendband der Stadtmusik spielte auf einem Fahrzeug.
Die Bläserinnen und Bläser der Laternenschränzer.
Die Trachtengruppe aus Waldkirch gehörte zu den Gästen aus dem Schwarzwald.
Ehrengast in der Kutsche der Stiftung Tiergarten Weihermätteli.
Beim Turnier am Samstag hat die Schweizernati-Mannschaft gegen erivoll Basel das Finale und das Turnier gewonnen.
Region Liestal
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In allen Gassen pulsierte der Festbetrieb
Liestal findet Stadt Impressionen vom Stadtfest Liestal
Gewinner der Ziehung der grossen Stadtfest-Verlosung
Licht-Spektakel.
FOTO: N. NARS-ZIMMER
Das Törli bei Tag.
Festbetrieb auf dem Zeughausplatz und in der Kanonengasse.
Akrobatik und Rhythmus in der Rathausstrasse.
Das Team von Cucina & Fantasia Sorili GmbH.
«Spruchrif» sangen das Baselbieterlied.
FOTO: M. SCHAFFNER
FOTOS: M. S CHAFFNER
Törli in Flammen.
FOTO: N. NARS-ZIMMER
Folgende Losnummern wurden anlässlich der Ziehung gezogen: 1. Preis: Skoda Fabia Limousine Active AMAG Automobile AG, Liestal, CHF 18 440.00, Los-Nr. 13 783 2. Preis: E-Bike: Flyer von Bike-Center Frey CHF 3 499.00, Los-Nr. 8505 3. Preis: Fitness-Tanz Jahresabo von MAD Agency, CHF 1500.00, Los-Nr. 10 876 4. Preis: Modegutschein von Bütler Men’s Fashion AG, CHF 1000.00, Los-Nr. 5708 5. Preis: Fitnessabo Kraftkern GmbH, CHF 910.00, Los-Nr. 6884 6. Preis: Reisegutschein: Venedig, Rotstab Reisen AG, CHF 800.00, Los-Nr. 3118 7. Preis: Modegutschein von Ingrids Mode, CHF 700.00, Los-Nr. 19 911 8. Preis: 1 Nacht Grächen für 2 Personen, Hotel Desiree, Grächen, CHF 400.00, LosNr. 4275 9. Preis: Weekender-Tasche Rindsleder, Baccara Schuhmode, CHF 298.00, Los-Nr. 5405
10. Preis: Gutschein Restaurant Bienenberg, CHF 100.00, Los-Nr. 5269 11. Preis: Gutschein Restaurant Bienenberg, CHF 100.00, Los-Nr. 1631 12. Preis: Gutschein Restaurant Bienenberg, CHF 100.00, Los-Nr. 11 924 13. Preis: Gutschein Restaurant Bienenberg, CHF 100.00, Los-Nr. 13 731 14. Preis: Gutschein Restaurant Bienenberg, CHF 100.00, Los-Nr. 3160 Die Lose wurden am 8. September 2019 unter notarieller Aufsicht, anlässlich des Schlussakts des Stadtfests gezogen. Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner werden gebeten sich schnellst möglich, spätestens bis zum 31. Oktober 2019 beim OK vom Stadtfest Liestal zu melden. (stadtfest@liestal.bl.ch) Die Preise können nur gegen Vorweisung des original Festabzeichens vergeben werden. Korrespondenz wird keine geführt. Alle Angaben ohne Gewähr. VEREIN STADTFEST LIESTAL,
Ordnung im Gastro-Dschungel.
Ins Spiel vertieft.
Der «Törliplatz» heisst jetzt offiziell so.
Mit der Tyrolienne vom Postplatz bis zum Elefantentor.
Bändchen für die Alterskontrolle gabs am Stand des Blauen Kreuzes.
OK-Mitglied Anja Weyeneth eröffnete das Showprogramm.
RATHAUSSTRASSE 36, 4410 LIESTAL
Glücksrad am Stand der «bz» und «ObZ».
Linedance mit Westbound Firefeet vor dem Regierungsgebäude.
Region Liestal
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Politik in kurzen Voten
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China trifft Liestal
Liestal Politikanlass der Wirtschaftsmittelschule des Bildungszentrums kvBL MARC S CHAFFNER
Umwelt und die Gleichstellung von Frauen und Männern: Die zwei grossen Themen des Wahlherbstes 2019 gaben dem Podium die Richtung vor – und den Schülerinnen und Schülern in der Aula des Bildungszentrums kvBL in Liestal eine weitere Gelegenheit, die Positionen der verschiedenen Parteien einzuordnen. Zuvor absolvierten sie einen Workshop-Parcours mit den 16 eingeladenen Nationalrats- und Ständeratskandidierenden. Organisiert hatte den Politikanlass ein zehnköpfiges OK der Wirtschaftsmittelschule. Auch die Moderation übernahmen die Schüler selbst, und das sehr effizient: Uferte ein Redner aus, dann lenkten sie das Gespräch elegant wieder in geordnete Bahnen. Meistens war das aber gar nicht nötig, denn die Zweierteams aus Grünen, SP, EVP, Grünliberalen, CVP, BDP, FDP und SVP waren recht diszipliniert, was ihre Voten anbelangte. «Zurücklehnen ist keine Alternative«, so die prägnante Antwort von Bálint Csontos (Grüne) zur Umweltfrage. «Die technischen Möglichkeiten haben wir längstens, jetzt braucht es den Willen, Geld in die Hand zu nehmen.» Vom SVP-Tisch kam dagegen das Votum, gute Bedingungen für Unternehmen zu schaffen, damit sie in umweltfreundliche Innovationen investieren können. Christoph Buser (FDP) möchte beim Energieverbrauch ansetzen, betonte aber: «Wir können nicht in kürzester Zeit alle Ölheizungen ersetzen, man muss die Leute mitnehmen, sonst gibt
Kindertag
Unter dem Thema «wenn ich mol verreise» findet am Samstag, 21. September, der siebte Kindertag der Kirchen und Freikirchen von Liestal statt. Sie bieten auf dem Gitterli-Areal in Liestal ein spannendes Programm für die ganze Familie. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Konzert mit Bruno Hächler, anschliessend können sich die Kinder an verschiedenen Posten vergnügen. Es hat eine Hüpfburg, eine Eisenbahn zum Mitfahren, Kinderschminken, Pony cycling, Riesenrutschbahn und vieles mehr. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl, mit familienfreundlichen Preisen, gesorgt. Der Eintritt ist frei. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche kleine und grosse Besucherinnen und Besucher. Unter www.kindertagliestal.ch können Sie einen unterhaltsamen Werbeclip anschauen und den Kindertagsong hören. OBZ
Saisoneröffung im Theater Palazzo
Andreas Löffel (r.) und Olivier Frei (2. v. r.) befragen die Politikerinnen und Politiker. es Blockaden.» Interessante Inputs kamen auch von GLP, CVP und BDP: Die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas sollte vermieden werden, Windkraftwerke sollten nicht durch die Bürokratie verhindert werden, die Schweiz sollte ihre technologische Leaderrolle in der Welt wahrnehmen. Diplomatisch dann das Schlusswort der EVP zur ersten Runde: «Brücken bauen und Lösungen erarbeiten.» Kontroverse Stimmung kam erst in der zweiten Runde auf, ausgehend von der provokativen Aussage von Nicole Nüssli-Kaiser (FDP), dass Frauen ihre Chancen zu wenig packen würden. «Es liegt nicht an den Frauen», hielt Samira Marti (SP) dagegen. Sondern an systemischen Hürden. Dass die Gleichstellung noch nicht erreicht sei, das habe der Frauenstreik gezeigt, an dem eine halbe Million Menschen auf die Strasse gegangen sei. Kurz beleuchtete Samira Marti weitere Faktoren wie Steuersystem, AHV, Vaterschaftsurlaub und Al-
Interkultureller Austausch am Stadtfest.
Bewusster Leben – bessere Gesundheit Frenkendorf Vortrag über Vorbeugen von Diabetes Die beiden Firmen ParaMediForm Liestal und Kieser Training Frenkendorf hatten zum spannenden Vortrag, wie man Diabetes vorbeugen kann, eingeladen. Jeder 16. Schweizer hat Diabetes. Davon haben 90 Prozent Diabetes Typ 2. Die gelernte Ernährungsberaterin von ParaMediForm, Sonja Schanner zeigte auf, welche Faktoren den Diabetes fördern. Neben Diabetes Typ 2 gibt es auch Diabetes Typ 1 und den Schwangerschaftsdiabetes. Beim Diabetes Typ 2 bestehen grosse Chancen, die Krankheit mit gesunder Ernährung und täglicher Bewegung ganz oder teilweise wegzubringen. Der grösste Übeltäter bei Diabetes Typ 2, der bei immer jüngeren Menschen vorkommt, sind der Zucker, ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, höchstens 25 Gramm Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Doch allein in einem Fruchtjoghurt sind schon ca. 20 Gramm. In Getränken, Fertigprodukten und vielem
Auch wenn das Bistro seine Pforten erst am 20. schliesst und am 25. ein letztes Mal um Frieden in der Welt gebetet wird, klingt die zweite Ausgabe des Jurtensommers bereits früher mit einem Fest aus. Am Freitag, 13. September, lädt die Philippine-Swiss Association ab 18 Uhr zu einem feinen Znacht ein, für Vegis wie für «Fleischfresser», wie immer zu familienfreundlichen Preisen. Um 19.30 Uhr vermittelt der SurpriseStrassenchor, der demnächst sein Zehn-Jahre-Jubiläum feiert, in einem kleinen Konzert etwas von seiner bunten Vielfalt und mitreissenden Lebensenergie. Und nach Einbruch der Dunkelheit gegen 21 Uhr ist eine atemberaubende Feuershow angesagt, die niemanden kalt lassen wird. Jung und Alt, Familien wie Singles, Einheimische wie Fremdsprachige sind herzlich eingeladen. www.jurtensommer.ch PFARREI BRUD ER KLAUS, LIESTAL
«Chirsipfäffer und Energy Drinks» Thomas Schweizer liest heute Donnerstag, 12. September, um 20 Uhr, im Bürger- und Kulturhaus Frenkendorf aus seinen Werken. Unter dem Motto «Chirsipfäffer und Energy Drinks» präsentiert der Autor ein «generationen- und zeitübergreifendes Stadt-/Land-Programm». Mit Apéro. Freier Eintritt, freiwilliger Austritt. OBZ
URSULA ROTH
JurtensommerSchlussfest
pr. Am Freitag, 13. September, feiert das Palazzo Liestal die Saisoneröffnung mit dem nationalen Comedystar Dominic Deville. Das Theater geht mit der neuen Leitung unter Yvonne und Eric Rütsche in die neue Saison mit einem erfrischenden Programm. Am darauffolgenden Sonntag wird die Kinder- und Familiensaison unter der Leitung von Cyntia Coray mit Margrit Gysin eröffnet. Tickets unter starticket.ch oder im Buchladen Rapunzel. FOTO: Z VG
tersdurchschnitt im Parlament – und erntete den ersten Spontanapplaus des Nachmittags. Die anderen Frauen auf dem Podium brachten weitere Beispiele, zum Teil auf sehr emotionale Weise – wieder Applaus. Indessen verteidigte Nicole Nüssli-Kaiser ihre Position cool: «Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach, aber machbar.» Als eine Schülerin die Männer aufforderte, auch etwas dazu zu sagen, drohte das Gespräch in eine andere Richtung zu driften: Die SVP warf die Themen Gewalt und Zuwanderung in den Raum, was Lachen und Unruhe im Publikum auslöste. Remo Oser (CVP) gab aber eine kurze, sachliche Antwort und äusserte sich nochmals zur Gleichstellung. Blieb den jungen Moderatoren nur noch, den Podiumsgästen zu danken und die Zuhörerschaft zu entlassen: «Hoffentlich konnten Sie in den Workshops Ihre Fragen stellen und sind jetzt schlauer bezüglich der Wahlen.»
Am vergangenen Wochenende erhielt Liestal Besuch einer chinesischen Wirtschafts-Delegation. Von Schweizer Seite nahmen Regierungsrat Thomas Weber, Thomas Kübler, Leiter der Standortförderung Baselland, sowie Baselbieter Unternehmerinnen und Unternehmer am offiziellen Empfang teil. FOTOS: M. SCHAFFNER
Aussichtsturm Liestal
Sonja Schanner (l.) und Helen Rey (r.) von ParaMediForm Basel und Liestal, Caroline Meder, Mitte, Geschäftsleiterin Kieser Training-Studio Frenkendorf. FOTO: U. ROTH mehr hat es versteckte Zuckerarten. Ein Blutzuckerwert von 3,5 bis 5,6 mmol/l ist im normalen Bereich. Sonja Schanner empfahl, diesen Wert hie und da kontrollieren zu lassen. Bewusste, ausgewogene Ernährung und Bewegung sind die wichtigsten
Massnahmen, Diabetes vorzubeugen. Mit einer gesunden Lebensweise ist viel gewonnen. Die Besucher hörten interessiert zu. Zum Schluss wurden viele Fragen gestellt, die von den Teams, ParaMediForm und Kieser Training, gerne beantwortet wurden.
Alles Beton oder was?
An einer offenen Parteiversammlung der SP im Bernerhof Lausen diskutierte Erich Nussbaumer mittels eines Ideensprints über Fragen rund um die grosse Bautätigkeit in der Gemeinde Lausen. Die meisten Anliegen hatten nur wenig mit seiner Tätigkeit als Bundespolitiker, aber vielmehr mit lokalen gemeindeeigenen Fragen und Problemen zu tun. Im Kanton Baselland gingen im letzten Halbjahr die Neubaugesuche zurück und die Zahl der Umbauten nahm zu. Lausen verzeichnet aber zur Zeit eine sehr rege Bautätigkeit. Die Gemeinde hat wenig Möglichkeiten, bauen in den vor Jahren genehmigten Bauzonen zu verhindern. Sicher müsste die Gemeinde sich fragen: Stimmen unsere an einer Gemeindeversammlung beschlossenen Bauzonen noch. Einwohner fragen sich, ob dieses rasante Bauen noch stimmt. Was denken Baulandbesitzer? Verkaufen? Wertsteigerung be-
achten? Steuern für Bauland berappen? Die Nachfrage nach Bauland stellt sich vor allem bei Investoren, weniger bei Mietern. Es wird weniger angedacht, ob die Wohnungen nachher leer stehen. Aber diese Frage wird die Investoren kaum kümmern. Muss der Lausner nicht eher eine Nutzungsberatung suchen, eine Kommission bilden, die sich mit dieser Thematik befasst. In der Diskussion wurden Fragen wie: mehr in die Höhe bauen, mehr Grünzonen erstellen, zentrumsnahe Eigentumswohnungen ermöglichen, Mischzonen Wohnen-Gewerbe schaffen und damit die dorfeigenen Arbeitsplätze fördern, die Mobilität überall ermöglichen und bezahlbares Wohnen auch für ältere Menschen schaffen. Ziel muss sein, die bauliche Erschliessung zu bremsen und den sozialen, ökologischen und naturnahen Wohlstand zu fördern. FLORIAN KUSTER
Am nächsten Sonntag,15. September, ist es wieder soweit, und Sie können das bereits legendäre «Güggeli» mit Pommes geniessen! Auch weiter im Angebot eine feine Bratwurst oder Klöpfer vom Grill. Es steht Ihnen das ganze Speise- und Getränke-Angebot zur Verfügung ausser Suppe mit Spatz! «Chömmet doch uf e Turm cho güggele!» Auf Ihren Besuch freut sich Wirtegruppe Wunderlin (079 341 65 57). P.S. Die Umbauarbeiten sind abgeschlossen! WIRTEGRUP PE WUNDERLIN
Regiostars eröffnen die Konzertsaison
pr. Am kommenden Freitag, 13. September, 20 Uhr eröffnen die regionalen Superstars Groovepack die GuggenheimKonzertsaison. Tickets unter starticket.ch oder guggenheimliestal.ch. FOTO: Z VG
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12. September 2019
Region Gelterkinden
Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Jippi ei … die Cowboys sind los
69 Menschen spendeten Blut
Gelterkinden Das Sommerfest auf der Leiern in diesem Jahr im Country-Style
Diese beachtliche Anzahl Blutspenderinnen und Blutspender aus Ormalingen und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen und Operationen das Leben. Dafür dankt die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Ormalingen herzlich. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 7. 1. .2020 in Ormalingen. Weitere Informationen finden Sie unter www.blutspende-basel.ch.
URS ULA ROTH
«Der wilde wilde Westen fängt gleich hinter Gelterkinden an …». Im Originaltext der bekannten Countryband Truck Stop steht Hamburg anstelle von Gelterkinden. Hinter Gelterkinden, im «Zentrum auf der Leiern», ging ganz schön die Post ab beim Sommerfest mit dem Motto «Wilder Westen» . Auf der «Leiern Ranch» tummelten sich die Cowgirls und Cowboys auf dem Festgelände. Möglichkeiten sich als Cowboy oder -Girl zu beweisen, gab es viele. Zuerst liess man sich einen rassigen Schnauz ins Gesicht schminken, so konnte man anschliessend mit dem Tomahawk die Büchsen besonders gut werfen. Ein richtiges Schlangenbrot am offenen Lagerfeuer zu backen fand grossen Anklang. Der Hefeteignachschub lief ununterbrochen. Cowgirls durften sich Indianerschmuck basteln. Die hauseigenen Bands unterhielten die Besucher musikalisch. Armbrustschiessen, Ponyreiten, für alle war etwas dabei. Es roch nach Lagerfeuer, Pommes, Chili con Carne und Crêpes. Beim Harassenstapeln hatte es einige Talente. Pascal, 12, aus Gelterkinden, kam mit zwölf Harassen bereits an der Decke an. Die Lehr- und Fachpersonen hatten sich alle im Wildweststyle heraus-
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STIFTUNG BLUTSPEND EZENTRUM SRK BEIDER BASEL
Geschäftsnotizen
Kennen Sie Ihren Blutdruck? Hier machen Cowgirls Indianerschmuck. geputzt. Einmal wie ein Filmstar aussehen? Andrew Badenhorst machte es möglich. Mit seiner fototechnischen Ausrüstung und viel Charme schoss er tolle Porträtfotos. Auf der Leiern Das Zentrum für Sonderpädagogik bietet
Die Hausband «Die wilden Vier», unterstützt mit den kleinen Sängern Leon und Aron.
FOTOS: U. ROTH
rund 40 Kindern und Jugendlichen mit kognitiver Beeinträchtigung die Möglichkeit, die Schule zu besuchen und in Wohngruppen zu leben. Sieben Klassen und sechs Wohngruppen gibt es momentan. Es werden viele verschiedene Therapien angeboten. Auch das Freizeitangebot ist gross. Verschiedene Lager, arbei-
Lehrer David Buser mit zwei rassigen Cowgirls, Daniela Witschi Leiterin Schule, Evelyne Bauer Institutionsleiterin v.l.
ten mit Tieren und mehr. Die beiden Cowgirls Evelyne Bauer, Institutionsleiterin und Daniela Witschi, Leiterin Schule, hatten ihre Augen überall auf dem Fest. Sie hielten Gespräche mit Gästen und «Ehemaligen» und freuten sich über die gute Stimmung und dass Petrus den Regen nicht herunterliess.
Lustiges Trio schaut aus dem Tipi, Aye Balci, Karin Bieri und Maria Denoth, alle vom Hausdienst.
pr. Das menschliche Herz schlägt rund drei Milliarden Mal während eines Menschenlebens. Doch unausgewogene Ernährung, Stress und andere Risikofaktoren können langwierige Beschwerden oder gar Herzinfarkte und Hirnschläge verursachen. 90 Prozent aller Herzinfarkte und Hirnschläge haben ihren Ursprung oft schon nur in einem auslösenden Faktor. Umso wichtiger ist, dass betroffene Personen ihre individuellen Risiken früh erkennen und behandeln. Kostenlose Blutdruckmessung Aus diesem Grund bietet Ihnen die Toppharm Center Apotheke in Gelterkinden bis am 31. Oktober 2019 die Blutdruck-Messung kostenlos an. Gibt es weitere Risikofaktoren zu beachten, haben Sie die Möglichkeit, sich zum Herz-Kreislauf-Check anzumelden. Zum Preis von 69 Franken werden nebst dem Blutdruck auch die Cholesterin- und Blutzuckerwerte gemessen. Das Toppharm Apotheken-Team freut sich auf Ihren Besuch. Toppharm Center Apotheke, Im Migros Markt, 4460 Gelterkinden. TopPharm Apotheke & Drogerie Sissach, im Migros Markt, 4450 Sissach.
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Kollision zwischen zwei Personenwagen
Fähige Personen nach Bern
stefp. Am Sonntagabend, 8. September 2019, kurz nach 20 Uhr, ereignete sich im Verzweigungsgebiet Hauptstrasse/ Untere Hauensteinstrasse, in Läufelfingen eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Personen wurden dabei keine verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 40-jähriger Lenker mit seinem Lieferwagen, aus Richtung Wisen kommend,
in der Hauptstrasse Richtung Untere Hauensteinstrasse. Beim Einbiegen in die Untere Hauensteinstrasse übersah er einen von links kommenden Personenwagen und kollidierte frontal/seitlich mit dem vortrittsberechtigten Fahrzeug. Bei dieser Kollision wurden keine Personen verletzt. Ein beschädigtes Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.
Buusnerstrasse wegen Instandstellung gesperrt Von Montag, 16. September 2019, bis Freitag, 27. Oktober 2019, ist die Buusnerstrasse in Rickenbach im Bereich ab Verzweigung Wintersingerstrasse bis Tagungszentrum Waldegg wegen Instandstellungsarbeiten für den Verkehr komplett gesperrt. Die Radrouten- und Fussgängerverbindungen bleiben gewährleistet. Die Buslinie 100 (Gelterkinden – Rheinfelden) wird via Ormal-
ingen/Hemmiken umgeleitet. Die entsprechenden Informationen der Postauto Schweiz AG sind an den Haltstellen und in den jeweiligen Postautos publiziert. Weiterführende Informationen zu allen aktuellen Baustellen finden Sie im Internet des Tiefbauamtes des Kantons Basel-Landschaft: Baustellen Kantonsstrassen. TIEFBAUAMTES KANTON BASEL-LAND SCHAFT
Die Liste 1 FDP hat bereits vor einigen Monaten ihre Kandidatinnen und Kandidaten für das eidgenössische Parlament nominiert. Es sind sieben herausragende Personen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es mit dieser Auswahl möglich ist, das Ständeratsmandat zurück in bürgerliche Hand zu holen und mit einem Sitzgewinn dafür zu sorgen, dass die FDP Baselland zwei Vertreter in den Nationalrat schicken darf. Für mich ist klar, dass nur Daniela Schneeberger im Ständerat die richtige Person für unseren Kanton ist. Sie kennt das Baselbiet in all seinen Eigenarten und ist hervorragend in Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport vernetzt. Sie versteht die Probleme unserer Region und kann diese strukturiert mit intelligenten Lösungen bearbeiten. Ihre Beharrlichkeit bei der Lösungsfindung ist beinahe schon legendär. Christoph Buser symbolisiert für mich den Politiker, den es meiner Meinung nach fast nicht mehr gibt. Er setzt sich wirklich für Themen ein und will Dinge verändern und gestalten. Er ist kein Berufspolitiker, sondern ein Vertreter der KMU und der mittelständischen Gesellschaft. Er setzt sich für liberale Grundrechte wie Eigen-
tum und Wirtschaftsfreiheit ein. Die Berufsbildung, wohl der Grundstein schlechthin unserer Einkommensund Vermögensgleichheit in der Schweiz, fördert und unterstützt er aus tiefer Überzeugung. Balz Stückelberger ist ein Mensch, den ich wie Christoph Buser als Fraktionskollegen im Landrat kennenlernen durfte und menschlich schätzen lernte. Sein Netzwerk reicht in verschiedene Gebiete der Gesellschaft. Er kommuniziert sachlich und sehr klar. Ich habe ihm mal gesagt, dass er für mich der beste Kommunikator ist, der mir ungestützt in den Sinn kommt. Fachlich ist er immer sicher und bringt das kompetent und selbstverständlich an die Person. Er bohrt immer tief in die Themen rein und findet Zusammenhänge, die bisher unbeachtet blieben. Ich empfehle Ihnen, sich bis zu den Wahlen mit den drei Personen vertieft auseinanderzusetzen und Daniela Schneeberger, Christoph Buser und Balz Stückelberger je zweimal auf Ihre Liste für den Nationalrat zu setzen und Daniela Schneeberger zusätzlich auf den Wahlzettel für den Ständerat. Wir brauchen die fähigsten Personen, wir müssen sie aber noch wählen! STEFAN D EGEN GELTERKINDEN, LANDRAT FDP
Eine gute Kandidatin Es ist an der Zeit, dass das mehrheitlich bürgerliche Baselbiet wieder eine bürgerliche Vertretung in den Ständerat schickt. Daniela Schneeberger ist dafür die richtige Kandidatin: Sie ist durch und durch bürgerlich, hat schon als Nationalrätin bewiesen, dass sie sich für unseren Kanton einsetzt, hat im Bundesbern Einfluss, führt selbst eine KMU und besticht durch ihre Volksverbundenheit und herzliche Art. Darum werde ich am 20. Oktober für Daniela Schneeberger stimmen, und würde mich freuen, viele andere Baselbieter/-innen würden dies auch tun. PAUL AENISHÄNSLIN, GELTERKIND EN
Eric Nussbaumer in den Ständerat Eric Nussbaumer hat nicht nur in Energie- und Umweltfragen, sondern auch in der Aussenpolitik und bei europapolitischen Anliegen bewiesen, dass er parteiübergreifend Lösungen mitgestalten kann. Er ist regional und national bestens vernetzt. Deshalb wähle ich Eric Nussbaumer am 20. Oktober in den Ständerat. ANNEMARIE S P INNLER, GELTERKINDEN
Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Samstag, 14. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche. Thema: Esau und Jakob – Streit und Vergebung. Gestaltet von Daniela Kunz, Samuel Maurer und Leiterinnen aus dem Mädelsclub. Die Feier dauert ca. 30 Minuten, im Anschluss gibt es ein kleines Znüni Sonntag, 15. September 10.10 Kinderhüte in der Kapelle der EMK 10.15 Ökumenischer Gottesdienst zum eidg. Dank-, Buss- und Bettag in der Kapelle der EMK. Predigttext: Lukas 13,6-9 (Das Gleichnis vom Feigenbaum). Thema: «So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft?» – ein Bekenntnis zur Unvollkommenheit. Kollekte: Beratungsstelle für Asylsuchende Basel (BAS). Musik: Alexandra Weidlich. Kein Fahrdienst. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro Montag, 16. September 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 17. September 11.00 Gottesdienst im Altersheim, Pfr. E. Hub 20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker Mittwoch, 18. September 19.10 Taizefeier in der Kirche. LiederStille-Gebet Freitag, 20. September 12.00 Punkt 12 – Jugendgottesdienst im KGZ an der Marktgasse 8, Food für Leib und Seele – Röstidöner und Getränk Fr. 5.– 19.00 Konzertreihe Mosaik, Orgelmusik in der Kirche 19.00 Teenie Club im Unterrichtshüsli Samstag, 21. September 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 JUNGSCHI – Thema Yakari im Unterrichtshüsli Amtswochen − 2. bis 15. September Samuel Maurer − 16. bis 29. September Eric Hub Freitag, 20. bis Sonntag, 22. September: Gemeindewochenende «Voll im Leben - und der Glaube?!» in Vaumarcus am Neuenburgersee Sommerpause auf dem Sonnenhof vom 1. bis 26. September 2019 Danke für die Kollekten: Für die Bibelgesellschaft BL: vom 18.8.(GD in Gk) CHF 255.00 – Für die Alterstagesstätte zum Lebenslauf: APH CHF 19.00 und aus dem GD in Gelterkinden 25.8. CHF 280.50 – Vom 1.9. aus dem Feldgottesdienst für das Jahresspendenprojekt in Senegal CHF 1617.00 Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 15. September 10.15 Ökumenische Bettagsfeier in der EMK Gelterkinden (Turnhallenstrasse 11) Dienstag, 17. September 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat. Telefon 061 981 11 25 Donnerstag, 19. September 14.00 Ritrovo Pensionati Italiani im Pfarreisaal Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden:
ObZ 12. September 2019 − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 14. September 10.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 15. September 10.00 Ökumenische Bettagsfeier in der Begegnungszone, anschliessend gemeinsames Essen 18.00 Keine Santa Messa Mittwoch, 18. September 9.15 Frauen-Wortgottesdienst 18.00 Santa Messa ital./dt. Freitag, 20. September 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus Thürnen Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Samstag, 14. September 10.00 Kirchlicher Unterricht Ab 11.30 Samschtigs-Buffet Sonntag, 15. September 10.15 Ökumenischer Gottesdienst zum Dank-, Buss- und Bettag und Metro Freie Missionsgemeinde Gelterkinden
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Samstag, 14. September 9.00 Reliprojekt 7./8. Klasse – «sich orientieren – OL» 17.00 «Fiire mit de Chliine», ökumenischer Kindergottesdienst mit Einladung der Täuflinge 2018 in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke und Team
Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 19. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer (Kilchberg)
Sonntag, 15. September 9.45 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl in der Kirche Rothenfluh. Predigt: Pfrn Birgit Schmidhalter. Orgel: Rahel Buser
Sonntag, 15. September 17.00 Abend-Gottesdienst «Wenn der Chef zum Diener wird», mit Steve Oppliger, Kinder-Gottesdienst parallel, anschliessendes Nachtessen
Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen
Sonntag, 15. September 10.00 Dank-, Buss- und Betttags-Gottesdienst in Maisprach, mit Pfr Daniel Hanselmann. Silberne und Goldene Konfirmation, mit anschliessendem Apéro. Musikalische Begleitung durch Organistin Heidy Müller und Beat Hirschi an der Trompete Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 15. September, Bettag 19.30 Musik & Wort zum Thema «Hören». In diesem Musik & Wort steht neben der Musik das Bild «Sh’ma Jisrael» von Samuel Bak im Zentrum. Musik: Stefan Hofstetter, Oboe und Englischhorn; Arno Reichert, Bass und Viola da Gamba; Olivia Ceresola, Sopran; Katherina Leimgruber, Cello; Yvonne Yiu Reichert, Orgel, evtl. Klavier. Wort: Pfarrehepaar Degen-Ballmer Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 15. September 9:30 Kapellengottesdienst in Anwil mit Pfarrer Christian Bühler. Aus den Seligpreisungen Mt. 5,4 und 5,8 Punkt 12 der Jugendgottesdienst für die Oberstufe Freitag, 20. September, 12.00 im reformierten Kirchgemeindezentrum Gelterkinden
dung des Regionalvereins im vergangenen März. Seither unterstützt er den Vereinsvorstand. Präsidentin Christine Mangold erachtet die Wahl von Thönen als Glücksfall. Es seien viele und auch sehr gute Bewerbungen eingegangen. Dem Vorstand sei es vor allem wichtig gewesen, jemanden zu wählen, der über ein ausgezeichnetes Beziehungsnetz sowie über langjährige und breite Erfahrungen als Geschäftsführer regionaler Organisationen verfüge. Das sei bei Gerry Thönen der Fall. Mit ihm könne ohne Unterbruch eine bereits bestens bewährte Zusammenarbeit fortgeführt werden. CHRISTINE MANGOLD, PRÄSIDENTIN VEREIN REGION OBERBASELBIET
teratur zum Thema «Hören» und Musik von G. F. Händel, Th. Morley und J. Massenet. Am Sonntag 15. September, 19.30 Uhr in der Kirche St. Martin in Kilchberg. Anschliessend Apéro. www.ref-kilchberg.ch Ref. Kirche Kilchberg
Donnerstag, 19. September 15.00 Gottesdienst mit Abendmahl für Bewohner Demenzstation C des Zentrum Ergolz in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Markus B. Christ (Sissach)
Samstag, 14. September Spieltag in Otingen mit anschliessendem Jungschi-Weekend, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Der Eidgenössische Bettag ist ein Tag des Gebets. Beten hat viel mit Hören zu tun. Für Menschen mit gesunden Ohren erscheint es selbstverständlich, hören zu können. Aber kann jeder und jede hören? Im Musik & Wort am Bettag hören wir Texte aus der Bibel und Weltli-
Mittwoch, 18. September 19.30 Qi Gong & Freies Tanzen im Pfarrhauskeller Ormalingen. Es laden ein: Arianne Jeanneret und Kirsten Herden
www.ref-ormalingen-hemmiken.ch
www.fmg-gelterkinden.ch
Musik und Wort am Bettag: «Hören»
Sonntag, 15. September 10.00 Gottesdienst zum eidg. Dank-, Bussund Bettag mit Abendmahl in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke
Freitag, 13. September 18.00 MITTI (Teenie-Treff) im Lindenhof mit Übernachtungsmöglichkeit, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch
Neuer Geschäftsführer
Der Verein Region Oberbaselbiet wurde am 21. März 2019 gegründet und verfolgt das Ziel, die Autonomie seiner Mitgliedgemeinden zu stärken, die Zusammenarbeit im funktionalen Raum zu vertiefen sowie gegenüber dem Kanton und anderen Baselbieter Regionen als starker Partner aufzutreten. Auf dem Weg zu diesem Ziel wurde ein erster wichtiger Personalentscheid gefällt. Der Vereinsvorstand wählte Gerry Thönen zum Leiter der Geschäftsstelle. Der aus dem Fricktal stammende Gerry Thönen ist im Baselbiet kein Unbekannter. Er war und ist für verschiedene Regionen im Kanton tätig und betreute die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Grün-
Jugendgottesdienst der Jugendallianz Sonntag, 22. September, 18.00 gate44 in Böckten
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Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg
Sonntag, 15. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst zum Dank-, Buss- und Bettag, goldene und silberne Konfirmation. Mitwirkung Musikverein Buckten, Pfarrerin Trude Bernoulli. Kollekte für Insieme. Im Anschluss an den Gottesdienst, sind alle zum Apéro eingeladen Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 16. September bis Freitag, 27. September, Studienurlaub Teil 2 – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Christoph Weber Fiire mit de Chline Samstag, 21. September, 10.00, Kirche Rümlingen Sonntag, 22. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Susanne Müller. Kollekte für den Fonds UKBB
Die Sprache der Musik verbindet sich mit dem gesprochenen Wort auf besondere Weise beim Musik & Wort. FOTO: ZVG
Auf Schmetterlingssuche
Vereine Frauenturnerinnen des TV Gelterkinden unterwegs
22 Frauen des TV Gelterkinden reisen am 1. September ins Papiliorama in Kerzers, und zählten an diesem Sonntagmorgen zu den ersten frühen Besuchern. Die Neugierigen liessen sich bereits von farbenfrohen Schmetterlingen umschwirren, während ein paar Andere die erste Kaffeepause benötigten. Den Aufenthalt von viereinhalb Stunden genossen die Frauen individuell, im Papiliorama mit seiner farbigen Blütenpracht, den teils exotischen Schmetterlingen. Wer sich in Geduld übte, sah sie sogar aus der Puppe schlüpfen. Im Nocturama musste sich das Auge zuerst an die Dunkelheit gewöhnen, und an die spezielle Duftnote. Hier sind die nachtaktiven Tiere unterwegs oder krallen sich die Faultiere fast kopfüber im Ast fest. Gewöhnungsbedürftig ist auch der Fledermaustunnel, hier bestätigte sich das feine Radargespür dieser Tiere, sie flogen um die Köpfe der Besucherinnen ohne diese zu streifen. Man spürte höchstens einen leichten Luftzug. Im freien Gelände war Interessantes über Wildbienen und ihre bevorzugten
Behausungen zu erfahren und zu sehen. Die Hühner, Esel und eine Wollsau hausen ebenfalls artgerecht; Letztere sogar mit viel Dreck zum Suhlen. Der Streichelzoo mit den kleinen Ziegen entpuppte sich als Paradies für Familien mit Kindern, ebenso der riesige Spiel- und Picknickplatz. Für die Frauen ging die Reise weiter nach Murten, und hoch zu den Stadtmauern. Eine herrliche Sicht auf den Murtensee, die Dächer der Altstadt oder ins Gelände auf der anderen Seite. Wars nun Karl der Grosse oder der Kühne, der hier in die Schlacht zog? Die Turnerinnen frischten ihre Geschichtskenntnisse auf. Es blieb genügend Zeit zum Flanieren unter den Lauben, zum Stöbern im Brocante im DurchgangGässli, zum Verweilen in Cafés oder Restaurants, zu einem Bad im See, einer Rundfahrt darauf oder einer Besichtigungstour mit dem kleinen Zügli durch Murten. Ein schönes Abendrot begleitete die Frauen zwischen Bern und Olten auf der Heimfahrt. MARGRIT MATHYS
Sonntag, 22. September 18.00 Gottesdienst der Jugendallianz im Gate 44 in Böckten. Weitere Infos finden Sie auch unter www.jugendallianz-baselbiet.ch Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 16. September bis Freitag, 27. September, Studienurlaub Teil 2 – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Christoph Weber Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Sonntag, 15. September 10:00, Bettag. Kirche Wintersingen, Sonja Wieland, Musik: Musikverein Wintersingen
Die Stadtmauer von Murten.
FOTO: ZVG
Kochkurs «Tapas in aller Munde»
Am Mittwochabend, 4. September, trafen sich elf Frauen beim Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain in Sissach. Dort wurden alle von Michaela Picker begrüsst und in die Schulungsküche geführt. Als Begrüssungs-Apéro hatte sie für alle bereits wunderbares Blütenwasser und Himbeersprudel sowie köstliche Pestoschnittchen vorbereitet. Es folgte eine kurze Information über die Angebote des Landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain und eine kurze Geschichte über die Legenden rund um die Entstehung der Tapas. Tapas ist ein Sammelbegriff für herzhafte Häppchen. Eine Legende besagt, dass dem König Alfons X
von Kastilien während einer Krankheit von seinem Arzt empfohlen worden sei, zwischen den Mahlzeiten kleine Häppchen und etwas Wein zu sich zu nehmen. Nach seiner Genesung soll er dann veranlasst haben, dass Wein künftig nur noch zusammen mit kleinen Häppchen serviert werden dürfe. Eine weitere Geschichte besagt, dass Wirte in Spanien eine Scheibe Brot (Tapa) auf das Weinglas legten und sich dieser Deckel im Laufe immer weiterentwickelt habe. Wie auch immer die Tapas entstanden sind, sie sind ein Genuss! Nach einer kurzen Führung durch die Küche und einer kurzen Erklärung zu den einzelnen Rezep-
ten liess Michela Pickler alle Frauen ans Werk gehen und stand, wenn nötig, mit hilfreichen Tipps zur Seite. Um ca. 20 Uhr waren die unzähligen Tapas in schönen Schälchen und oder auf kleinen Platten angerichtet. Das Olivenbrot, die Honig-Zitronen-Rüebli, KnoblauchCherries, Tortilla, Linsen-Falafel und weitere Köstlichkeiten dufteten herrlich und waren ebenso ein Augenschmaus. Zum Abschluss durften die feinen Tapas zusammen mit einem Glas Wein in gemütlicher Runde genossen werden. Es war ein rundum gelungener Abend. FRAUENVEREIN GELTERKINDEN, URS ULA TRACHSLER
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ 12. September 2019
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Einwohnergemeinde Gelterkinden
Dank an die pflichtbewussten Hundehalterinnen und Hundehalter Wir danken allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die den Kot ihres Hundes immer ordnungsgemäss einsammeln und entsorgen. Das ist vorbildlich und sorgt für eine saubere Umgebung. Leider gibt es auch die anderen Hundehaltenden, und deswegen gehen bei der Gemeinde verschiedentlich Reklamationen über liegengelassenen Hundekot oder über herumliegende volle Hundekotsäcklein ein. Hundekot ist für Mensch und Tier gefährlich und die Verunreinigungen sind sehr ärgerlich. Helfen Sie mit, Wegränder und Wiesen, aber auch benachbarte Gärten und private Grundstücke sauber zu halten. Wir bitten Sie daher, den Kot Ihres Hundes immer aufzulesen und die Hundekotsäcklein in den Hundekotsammelbehältern oder zu Hause via Kehricht zu entsorgen. Wir verweisen auf das aktuelle Reglement über die Hundehaltung der Gemeinde Gelterkinden unter www.gelterkinden.ch.
Am letzten Sonntag der Saison gehört die Badi den Herrchen und Frauchen mit Hunden. Herzliche Einladung zum
Hundeschwimmen in der Badi am 15. September ab 13.00 Uhr
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Trottoirüberfahrten
In Gelterkinden gibt es bspw. beim Dorfplatz sogenannte Trottoirüberfahrten. Dies sind als Trottoir ausgebildete Verkehrsflächen, die längs einer Hauptfahrbahn (hier die Kantonsstrasse Schulgasse – Marktgasse) und quer über eine einmündende Strasse (hier bspw. Ochsengasse) führen. Sie sind auf beiden Seiten mit einer Niveaudifferenz von der Fahrbahn abgegrenzt.
Bitte die Hunde bis zum Becken anleinen und nach dem Schwimmen wieder anleinen! Danke.
Bei solchen Überfahrten gelten folgende, allgemein geltenden Hauptregeln: • Fussgänger haben auf Trottoirüberfahrten Vortritt gegenüber dem Verkehr, der das Trottoir überquert. • Wer aus der Querstrasse kommt, muss sowohl dem Fussgänger als auch dem Verkehr auf der Hauptfahrbahn den Vortritt lassen. Dabei muss man prinzipiell hinter dem Trottoir warten. • Wer von der Hauptfahrbahn in die Querstrasse einmünden will, muss dem Fussgänger den Vortritt lassen.
Wir freuen uns auf Sie! Das Badi- und Bistro-Team Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch
Wichtig ist auch, dass die Fussgänger auf dem Trottoir nicht blindlings auf dem Trottoir weitergehen, sondern auch zu ihrer eigenen Sicherheit den Verkehr beobachten und die Trottoirüberfahrt vorsichtig benützen.
Gältipus und seine Freunde verabschieden die Sommersaison
In Gelterkinden gilt diese Regelung an folgenden Orten: • Einmündung Irma-Gysin-Weg (vorher Eiweg) in die Rickenbacherstrasse (=Hauptfahrbahn) • Einmündung Allmendstrasse (bei der Allee) in die Poststrasse (=Hauptfahrbahn) • Einmündungen Rössligasse, Ochsengasse und Kirchrain in die Schulgasse/Marktgasse beim Dorfbrunnen. Die Achse Schulgasse, Dorfplatz, Marktgasse gilt als Hauptfahrbahn. Die Seitenstrassen Rössligasse, Ochsengasse und Kirchrain haben keinen Vortritt.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Die Gemeindeverwaltung Gelterkinden ist ein modern geführtes Dienstleistungsunternehmen, das vielfältige Aufgaben für die über 6000 Einwohnerinnen und Einwohner erbringt.
Bitte beachten Sie unsere Winteröffnungszeiten per 16. September 2019.
Per 1. August 2020 bieten wir eine Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ Öffentliche Verwaltung (M-, E- oder B-Profil) an. Die Ausbildung bei der Gemeindeverwaltung ist vielseitig und interessant. In den verschiedenen Abteilungen, Einwohnerdienste, Finanzabteilung, Bauabteilung und Gemeinderatssekretariat, wird eine anspruchsvolle und spannende Berufslehre vermittelt. Dieses Lehrstellenangebot richtet sich vorwiegend an Jugendliche aus dem Raum Gelterkinden, welche die Sekundarschule Niveau E oder P besuchen oder das Zwischenjahr der Kaufmännischen Vorbereitungsschule (KVS) absolvieren. Voraussetzung ist vor allem die Erfüllung folgender Anforderungen: – Freude am Umgang mit Menschen – Angenehme Umgangsformen – Zuverlässiges und exaktes Arbeiten Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls ja, so senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Begleitbrief, Lebenslauf, Foto und Kopien der Zeugnisse der letzten drei Jahre bis 26. September 2019 bevorzugt per E-Mail an einwohnerdienste@gelterkinden.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung, Bewerbung Lehrstelle KV, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden. Für ergänzende Auskünfte stehen Theres Fuchs, Gemeindeverwalter-Stv./Leiterin Einwohnerdienste, Telefon 061 985 22 20, und Janine Suter, Leiterin-Stv. Einwohnerdienste, Telefon 061 985 22 21, gerne zur Verfügung. Gemeindeverwaltung Gelterkinden
Spielnachmittag
Am Donnerstag 31. Oktober 2019 beginnen wieder die Spielnachmittage im Kirchgemeindezentrum der reformierten in Gelterkinden. Wir Jassen, spielen Rummikub, Skipo und das 11er-Spiel. Auch sind wir offen für neue Spiele. Alle Frauen und Männer sind herzlich willkommen zum gemütlichen Nachmittag. Es würde uns sehr freuen ein paar neue Spielerinnen und Spieler begrüssen zu dürfen. Für Fragen wenden
Sie sich bitte an: Ruth Ingold, Tel. 061 981 16 85 oder Brigitte Imhof, Tel. 061 981 36 65. Ref. Kirche GelterkindenRickenbach-Tecknau
Spielnachmittag im Kirchgemeindezentrum Marktgasse 8, Gelterkinden, am Donnerstag, 14 bis 17 Uhr, 31. Oktober und 28. November 2019, 30. Januar, 27. Februar, 26. März und 30. April 2020.
Ihr Badi-Team Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch
Probleme mit Handy, Tablet oder E-Reader?
Besuchen Sie unsere Fragestunde in der Bibliothek. Schülerinnen und Schüler geben älteren Personen kompetent Auskunft bei Fragen und Problemen mit Handy, Tablet und E-Reader. Die Beratung ist kostenlos, für freiwillige Spenden steht ein Kässeli bereit. Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Datum: Dienstag, 24. September 2019 (Die Fragestunde findet weiterhin 1× im Monat immer dienstags statt.) Zeit: 16.30–17.30 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Areal am Bahnhof Sissacherstrasse 20 Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit «Senioren Gelterkinden und Umgebung» statt.
Führung im Läckerli Huus Jeder kennt sie; fast alle lieben sie; die feinen Läckerli vom Läckerli-Huus und ihre Variationen. Aber wie werden sie hergestellt? Was braucht es alles dazu, wie gross ist die Firma und was stellt das Läckerli-Huus sonst noch alles her? Dies und mehr erfahren Sie an der Führung im Läckeli-Huus, am 16. Oktober 2019, nachmittags, organisiert durch den Frauenverein Gelterkinden. Der Frauenverein Gelterkinden freut sich auf Ihre Teilnahme und einen gemütlichen Nachmittag mit vielen Infos und gutem Gebäck. Weitere Infos unter: www.frauenverein-gelterkinden.ch FRAUENVEREIN GELTERKIND EN, KARIN GRAF
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Personalausflug Am Donnerstag, 26. September 2019 findet der Personalausflug statt. Deswegen gelten für diesen Tag folgende Öffnungszeiten: Die Gemeindeverwaltung ist geschlossen. In sehr dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Telefonnummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen. Die Bibliothek und die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet.
Region Gelterkinden
ObZ 12. September 2019
Bewegtes Spiel und Spass statt Gamen im Park
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Kompromisslose Lebensweise auf der Winterlinde
Wenslingen Vortrag von Professor Dr. Urs Wyss, Kiel im ALW
Gelterkinden Spielfest der Ludothek
SABINA DROLL
URS ULA HAND SCHIN
Kinderlachen im Park Gelterkinden, Sarah Jane-Schlagerparade im Altersheim zum Eibach nebenan! Vergangenen Samstag war für Unterhaltung in Gelterkinden gesorgt. Zum zweiten Mal ermöglichte das Team der Ludothek Gelterkinden, bestehend aus fünf Vorstandsfrauen und vier Schülerinnen mit zusätzlichen Helfer/-innen, gesamthaft 18 Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, einen fröhlichen, gut besuchten Spieltag im Park und in der Oase des Lindenhofs zu organisieren. Wohl auch des optimalen Wetters wegen wurde es ein grosser Erfolg. Mit dem Spielpass zu zehn Franken durften die Kinder bei elf verschiedenen Angeboten zwischen 11 und 16 Uhr beim Seifenblasen, Glücksrad, Äntli-Fischen, Büchsenschiessen, Mohrenkopfschleuder, Papierflieger, Heisser Draht, Glitzertatoo, Perlenbügeln, Gesellschaftsspiele mitmachen. Bei diesen Aktivitäten ging es zum Teil um Geschicklichkeit und Ausdauer, verbunden mit Bewegung und Vergnügen zum Anfassen und Ausprobieren, statt nur virtuell auf dem Display. Der grosse Renner waren die zwei Ponys, die ab 14 Uhr unermüdlich
die kleinen und stolz um sich blickenden ReiterInnen durch den Park trugen, geführt von ihren Besitzern. Für den Hunger über Mittag und zwischendurch wurden Hot Dogs, gefüllte Silserli, Popcorn, Kuchen und Süssigkeiten und Getränke zu günstigen Preisen verkauft. Vorstandsfrau Claudia von Arx freute sich über den grossen Erfolg dieses Festes. Wurden doch 106 Spielpässe, 44 Bons für Einzelaktivitäten und 60 Bons
Besonders begehrt war das Ponyreiten.
Soo grosse Seifenblasen gelangen der kleinen Lena.
Die Kinder konnten sich im Park und in der Oase des Lindenhofs vergnügen. für Ponyreiten ausgegeben. Aber die glücklichen Kinder mit den stahlenden Augen und die zufriedenen Eltern und Grosseltern waren ebenfalls eine schöne Anerkennung für die riesige Arbeit der Veranstalter. Sie hoffen, dass dadurch die Angebote der Ludothek in das Bewusstsein gerückt werden, wie zum Beispiel der GameClub für Erwachsene und mehr unter www.ludothekgelternkinden.ch.
Einmal mehr erlebte das Publikum eine gelungene Abwechslung zum gewohnten Fernsehabend auf dem heimischen Sofa. Eigentlich wie immer, wenn Ueli Gisi ins ALW (Archiv Leimen Wenslingen) einlädt. Star des Abends war der international anerkannte Nematologe, Entomologe und Filmemacher Prof. Dr. Urs Wyss, 1939 in Solothurn geboren. Er präsentierte seinen neusten Film über Insekten und Milben «Geheimnisvoller Mikrokosmos im Lindenbaum». Sass manch einer mit eher gemischten Gefühlen diesem Dokumentarfilm gegenüber – es ist ja für den Laien nicht alltäglich, dass er sich samstagabends mit Krabbeltierchen befasst – wurde er durch die aussergewöhnlich kontrastreichen Bilder aus dieser anderen Welt schnell in den Bann gezogen: Rüsselkäfer, Schlupfwespen, Wanzen, Schwebefliegenlarven, Zwergwickler, Marienkäfer und Läuse waren die Akteure. Mit ihrer kompromisslosen Lebensweise trugen sie zu einer hoch interessanten Erzählung bei über Leben und Tod, Taktik und Architektur. Wyss richtete seinen Fokus auf die Lindenzierlaus. Auf ihrer Population basiert das ganze Ökosystem «Linde»; dank Jungfernzeugung kann sie sich explosionsartig vermehren und die Nachkommen direkt gebären. Die Besonderheit dieser Blattlaus ist, dass sie aus den Pflanzensäften einen Überschuss an Zucker aufnehmen. Dieses Zuviel an Zucker wird dann von der Laus in hohem Bogen als winzige Tröpfchen ausgeschieden und sammelt sich als Honigtau auf den entfernteren Blättern der Linde an. Höhepunkt des wissenschaftlichen «Streifens» war sicher das Schlüpfen des Marienkäfers aus seinem Puppenpanzer mit der später einsetzenden charakteristischen Punktebildung. Dank der von Wyss angewandten Mikro-HD-Aufnahmetechnik durch das Stereomikroskop im Labor wurde dieser abenteuerliche Ausflug in die In-
Der ständige Kampf ums Überleben. FOTOS: PIER-GIUS EPPE CACCIATORI
sektenwelt zu einem optischen Leckerbissen. Nicht zuletzt gefördert durch seine ausserordentlich fachkundigen, oft spontanen und witzigen Kommentare, notabene live und mit viel Leidenschaft vorgetragen. Bis vor seiner Emeritierung vor 15 Jahren war Wyss Experte für Pflanzenschädlinge. In dieser Sache lernte er an einer Fachtagung Ueli Gisi, u. a. daselbst führender Wissenschaftler in den Gebieten Biologie und Bekämpfung von Pflanzenerkrankungen, kennen und hielt den Kontakt all die Jahre aufrecht. Wyss wohnt in Kiel und ist auch mit 80 Jahren noch an der ortsansässigen Universität im Institut für Phytopathologie anzutreffen. Dort widmet er sich im Kellerlabor noch immer mit grosser Neugier der Insektenwelt, filmt die Eiablagen, Häutungen, Paarungen, Schlupfvorgänge etc. So sind bis jetzt über 70 wissenschaftliche Filme entstanden, die weltweit Furore machen, u. a. im Auftrag von NDR und ServusTV. In den bevorstehenden Wintertagen empfiehlt sich das höchst interessante «Making of» auf Youtube anzuschauen: «Der alte Mann und die Linde: Mikrokosmos Baum» NDR Doku.
FOTOS: U. HANDSCHIN
Vereinsnotizen
Frauenverein Gelterkinden besucht Chaplins World Frauenverein-Reisende sind Frühaufsteherinnen, vor allem wenn Eva Zimmermann und ihre Vorstandskolleginnen eine so interessante Reise organisieren. Um 7.20 Uhr stand der Sägesser-Car am 22. August auf dem Dorfplatz, und auch frühzeitig anmelden lohnte sich, denn die Platzzahl war auf 50 begrenzt. Morgendliche Wolkengebilde trübten die Freude nicht, und bei kurzzeitig Langsam-Verkehr liessen sich die Reisekosten besser einkassieren. Nach kurzem Kaffeehalt bei der Raststätte Gruyères standen in Corsier-sur-Vevey die Hostessen bereit, um versiert durch Chaplins World zu führen. Charlie Chaplin lebte als britischer Staatsbürger in den USA und besuchte 1952 London. Da er vom FBI misstrauisch beobachtet wurde, kehrte er nicht mehr nach Amerika zurück, sondern reiste 1953 in die Schweiz. Am Genfersee erwarb er das grosse Anwesen mit der Villa Manoir de Ban. Hier lebte er mit seiner Familie bis zu seinem Tod 1977, seine Witwe Oona O`Neill verstarb 1991. Chaplins Erben und der Kanton Waadt investierten zehn Millionen, um Chaplins World zu realisieren. Viele Filmkulissen, Plakate, lebensgrosse und echt aussehende Filmschauspieler lassen Chaplins grosses Filmschaffen erahnen. Als Fünfjähriger, stand er erstmals auf einer Bühne. Er war Komiker, Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent, Komponist; spielte über 350 Filmrollen, komponierte Filmmusik, wofür er sogar einen Os-
kar erhielt. Seine Pantomimen mit Spazierstock, Melone, weiten Hosen, zu grossen Schuhen, die er verkehrt trug, um den legendären Chaplinstil zu mimen, sind hier allgegenwärtig und bleiben unvergessen. Er lebte nach dem Motto: «Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.» Zu einem Lächeln animierte beim Mittagessen im Hotel Léman eine rote Katze, die seelenruhig über einen gerade verlassenen Tisch spazierte und genüsslich die letzten Dessertreste
von den Schalen leckte. Im malerischen Städtchen Gruyère führte die verkehrsfreie Pflastersteinstrasse hoch zum Schloss. Vorbei an Souvenirläden liess sich herrlich flanieren, dem Glasbläser in der Kapelle zuschauen, einen Apéro auf der Terrasse des alten Chalets geniessen oder in der HR Giger Bar mit seiner fast «gfürchigen» Fantasy-Deko. Mindestens etwas Greyerzerkäse oder Meringues waren auf der Rückfahrt dabei, als auch die Wanderinnen wieder im Car mitfuhren. MARGRIT MATHYS
Referent und Filmemacher Professor Dr. Urs Wyss im Gespräch mit Gästen.
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«Liiferet» statt «laaferet»
Charlie Chaplin als Coiffeur.
FOTO: Z VG
Mit Maya Graf wähle ich am 20. Oktober eine engagierte Frau mit gesundem Menschenverstand in den Ständerat. In Zeiten ausufernder Hysterie, wo die Schweiz als wurmstichiger Apfel, zerfressen von Mehlwürmern dargestellt wird und laut schreiende Minderheiten abstruse «Wahrheiten» in die Welt hinausposaunen, ist es wichtig, dass eine Politikerin mit Augenmass und Erfahrung das Baselbiet im Bundeshaus vertritt. Maya Graf spricht eine Sprache, die man versteht, konsequent in der Sache, aber auch bereit, Kompromisse einzugehen. Sie weiss sehr wohl, dass niemand die absolute Wahrheit gepachtet hat und die Grünen nicht den Klimawandel erfunden haben, wie bürgerliche Politikerinnen und Politiker gerne behaupten. Solche Aussagen lenken nur
vom wahren Problem ab, nämlich unserer Umwelt wieder auf die Beine zu helfen. Das geht nur gemeinsam und ohne parteipolitische Ränkespiele. Maya Graf vertritt kein ideologisches Grün. Ihre Stärken sind Glaubwürdigkeit und Engagement. Sie ist im ländlichen Oberbaselbiet verwurzelt und ist für viele, die sich bis jetzt in Bern nicht vertreten fühlten, eine Stimme, die gehört wird. Sie steht für ein fortschrittliches, gut vernetztes und lebenswertes Baselbiet. Seit Jahren setzt sie sich als Nationalrätin für ein Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Tier ein. Schon lange vor der Diskussion über die Klimaveränderung war der Sissacherin klar, dass wir Sorge zur Natur tragen müssen. Mit Maya Graf wähle ich eine Frau nach Bern die «liiferet» statt «laaferet». HEINER OBERER, SISS ACH
Region Gelterkinden
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Feiern mit Sarah-Jane
PM Mangold Holzbau und GGS AG ausgezeichnet
NOEMI WELLAUER
Im Rahmen des Jahresanlasses der Schweizer Holzbaubranche am Freitag, 30. August, in Bern, erhielten die PM Mangold Holzbau AG aus Ormalingen und die GGS AG aus Gelterkinden erneut das Qualitätslabel Holzbau Plus.
Gelterkinden Eibachfest im Alters- und Pflegeheim zum Eibach Einmal jährlich findet im Alters- und Pflegeheim zum Eibach das Eibachfest statt, vergangenen Samstag, 7. September, war es wieder soweit. Wie üblich durften sich die Besucher auf Risotto, Grill und das grosses Dessertbuffet freuen. Zu Gast war dieses Jahr die Jazzband Cherry-Pickers und Sängerin Sarah-Jane. Heimleiter Heinz Frötscher und sein Team waren in vollem Einsatz und kümmerten sich um das Wohl ihrer Gäste. Schlagerparade mit Sarah-Jane Am Nachmittag gebührte alle Aufmerksamkeit Sarah-Janes Auftritt. Einige Besucher hatten sich extra ein Fan-Shirt übergezogen und eine Besucherin sogar ein Fan-Hut aufgesetzt. Sarah-Jane trat gemeinsam mit ihrem Mann Dani Sparn, der sich um Ton und Technik kümmerte, auf. Die Baselbieterin wohnt in Rothenfluh und ist seit 16 Jahren in der Musikwelt unterwegs. Geboren ist Sarah-Jane in Indien. Als sechs Monate altes Baby wurde sie in die Schweiz adoptiert, seither lebt sie im Oberbaselbiet. Es freue sie riesig, dass sie es nun endlich
auch einmal auf die Eibachfest-Bühne geschafft habe, verkündete sie dem Publikum. Für ihren Auftritt am Eibachfest wünschte sie sich, dass in ihrem bunten Lieder-Repertoire für jeden Besucher etwas mit dabei war. Sicherlich war dem auch so. Mit ihrer lockeren, ungezwungenen Art begeisterte Sarah-Jane ihre Zu-
Sarah-Jane in Aktion.
Die Plakate und Flyer hielten ihr Versprechen, die Dessert-Auswahl war riesig.
Gute Gespräche und ein feines Glas Wein, so muss das sein.
Die aufgestellte Reisegruppe
hörer. Die Gäste klatschten und schaukelten mit. Einige liessen sich sogar auf ein Tänzchen auf der Tanzfläche ein. Den Sommer will Sarah-Jane noch nicht gehen lassen und brachte deshalb mit etwas Samba den Sommer nochmals zurück ins Alters- und Pflegeheim. «Das Wetter ist schön und wir haben gute Laune, anders soll es nicht sein», so Sarah-Jane.
und erwanderten das Tal hinter dem Bergrestaurant Bargis unterhalb dem Unesco-Welterbe Tektonikarena Sardona, einem weltberühmten Wandergebiet. Erst am vierten Tag stand der Caumasee auf dem Programm. Fast alle wanderten zum und rund um den phänomenalen Bergsee, der auf Grund der Bodenbeschaffenheit diese extremen Farben erstrahlen lässt. Eine kleine Gruppe wanderte bis nach Conn, blickte von der neu erstellten Plattform runter in die imposante Rheinschlucht und fuhr dann mit Kutschen zurück nach Flims Waldhaus. Zwischendurch gab es zu jeder Zeit inte-
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FOTOS: N. WELLAUER
David Schreiber (Geschäftsführer) und Simon Fankhauser (Betriebsleiter Holzbau) der PM Mangold Holzbau AG.
Christoph Gasser (Geschäftsleitung Akquisition & Einkauf) der GGS AG.
FOTOS: ZVG
Für Mensch und Umwelt
Zwei Kirchgemeinden auf Reisen
Es war in der letzten Augustwoche, als sich die beiden Kirchgemeinden Ormalingen/Hemmiken und Buus/Maisprach auf Reisen begaben. Doris Schaub, Susanne Schönenberg und Anna Berger hatten diese Ferientage sorgfältig ausgesucht und rekognosziert. Flims und Umgebung hiess die Destination. Das war natürlich eine prächtige Ausgangslage: Das Hotel, unweit vom türkisgrünen Caumasee gelegen, umgeben vom wild-malerischen Flimserwald, einem urchig-märchenhaften Bergsturzgebiet, das bis zur Rheinschlucht reicht. Die fantastische Bergwelt ringsumher versprach eine wunderbare Woche. 27 Personen wagten sich mit. Und sie wurden nicht enttäuscht. Bereits die Hinreise verlief ausserordentlich. Die Reiseteilnehmer/-innen besuchten das Schloss Reichenau und vernahmen einiges von der spannenden Geschichte dieser Halbinsel, wo Vorderrhein und Hinterrhein zusammen kommen. Nachmittags durchfuhr man die spektakuläre Rheinschlucht, den «swiss canyon», wie einige sagen. Dem Wetter entsprechend wurden bereits am zweiten Tag enorme Höhen erklommen: Mit dem Sessellift ging es rauf zur Alp Foppa, für die meisten sogar noch höher, bis nach Naraus auf 1842 m.ü.M. Was für eine prächtige Rundumsicht bei strahlend blauem Himmel erwartete sie dort! Auch am dritten Tag durfte die Reisegruppe nochmals die Sonne geniessen
Das Gütesiegel der Holzbaubranche honoriert eine partnerschaftliche Unternehmenskultur und Personalführung auf Basis des Gesamtarbeitsvertrages Holzbau.
«Darf ich Ihne öppis mitgeh? Do öppis Feins zum Kaffi.» So wurden am Samstag die Menschen in Gelterkinden nach dem Einkaufen begrüsst. Mal wurden die EVP-Listen 4 und 44, mit allen National- und Ständeratskandidierenden, mit Gummibärli, resp. -herzli, selbst gemachten Zwetschgenläckerli oder Pflästerli (Motto: «wir verbinden») verteilt. Mit bei der Verteilaktion waren zwei Kandidierende, Andrea Heger, Landrätin und Martin Geiser, Präsident EVP Baselland.
Statt unpersönliche Plakatwerbung – persönliche Treffen. So setzt die EVP Baselland ihren Wahlslogan um. Bis 20. Oktober sind viele Veranstaltungen geplant, bei denen die Kandidierenden privat kennen gelernt werden können. Sei es beim Stammtisch, bei Besichtigungen, beim gemeinsame Pizzaessen/Grillieren oder der Clean-up-Wanderung, die am 14. September 2019, 15 Uhr beim Bahnhof Gelterkinden startet. Weitere Infos: www.evp-bl.ch CLAUDIA DÜNNER, EVP GELTERKINDEN
FOTO: Z VG
ressante Begegnungen und vertiefte Gespräche, die die beiden Kirchgemeinden immer mehr zusammen wachsen lassen. Am letzten Tag führte sie die Rückreise über den Oberalppass nach Andermatt. Dort, im pittoresken Dorfkern wurde nochmals herzhaft ein Mittagessen genossen und bei drückender Hitze reiste die Gruppe zurück ins heimelige Oberbaselbiet. Die Reiseteilnehmer/-innen danken dem vorbereitenden Team von ganzem Herzen und freuen sich bereits wieder auf die nächste Kirchgemeindeferienwoche. DANIEL HANS ELMANN (BUUS ) UND DETLEF NOFFKE (ORMALINGEN)
Andrea Heger, Landrätin EVP Baselland, Claudia Dünner, Susanne Flückiger und Martin Geiser, Präsident EVP Gelterkinden (v.l.). FOTO: Z VG
Region Gelterkinden
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Die Vielfalt vor Augen
Gelterkinden Waldausgang der Bürgergemeinde mit Informationen über aktuelle Themen BEA ASPER
Der Bürgerrat Gelterkinden lud letzten Samstag zum legendären Waldrundgang ein. Die Vertreter von Forstrevier, Gemeinden und des Kantons waren der Einladung zahlreich gefolgt und brachten im Zusammenhang mit dem Forst natürlich auch die aktuellen Fragen der Verantwortlichkeiten und Finanzierung zur Sprache. «Beim Wald dreht sich im Moment viel um die Frage des Geldes», bestätigte Regierungsrat Thomas Weber. Das Ausmass der Trockenheitsschäden und des Käferbefalls ist in der Schweiz sehr unterschiedlich, das Baselbiet ist offenbar mehr betroffen als andere Regionen. Die Ursache liege in der Klimaveränderung, aber auch in einer ganzen Verkettung verschiedener Faktoren. Die Anerkennung und die Bedeutung der Zusammenhänge werde mitentscheiden über den Umfang und den Erfolg eines Rettungsplanes, war das Fazit. Die Waldbesitzer appellieren an die Gemeinden, an den Kanton und an den Bund, Gelder zu sprechen für die Abholzung der geschädigten Bäume. Vor allem die Buche werde sich nicht erholen, sondern zum Sicherheitsrisiko werden, erfuhr man von den Fachleuten. Nebst der prioritären Sicherheitsholzerei drängen sich die Entscheidungsgrundlagen auf, eine nachhaltige Aufforstung vorantreiben zu können, erklärten die Mitarbeitenden des Forstreviers. Dafür brauche es finanzielle Unterstützung. Wie viel der Wald wem wert ist, werden die künftigen Diskussionen in den verschiedenen politischen Gremien weisen. Dem Bürgerrat ist es auf jeden Fall gelungen, die Vielfalt und hohe Bedeutung des Waldes auf sehr eindrückliche Art aufzuzeigen. Dafür hat er keinen Aufwand ge-
Nevis Thommen, Leander Linde und Noah Hasler erhalten eine Auszeichnung für ihre tollen Leistungen. FOTO: Z VG Die Teilnehmeinnen und Teilnehmer unterwegs. scheut. Er verwöhnte seine Gäste mit einer ausgefallenen Wagenfahrt und Spaziergängen zu den Orten, an denen es Wundersames zu entdecken gab (unter anderem blumige Erfolge aus den Be-
FOTOS: B. ASPER
mühungen für die Biodiversität), aber auch mit reich gedeckten Tischen mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region – zum Znüni und zum Mittagessen.
Die Gäste liessen sich über die aktuellen Waldthemen informieren.
Erinnerungen an die Läufelfinger «Gipsi»
Es sind jetzt gerade fünfunddreissig Jahre her, seit die Gips-Union in Läufelfingen ihre Tore schloss. Fast ein Jahrhundert lang hat sie mit ihren weitläufigen Fabrikanlagen das Dorfbild geprägt. Die «Gipsi» war der grösste Arbeitgeber im Homburgertal, viele verdienten hier ihr Brot. Der Gipsstein kam vom Steinbruch Weissbrunn in Zeglingen per Transportseilbahn in die Fabrik nach Läufelfingen. Hier wurde Baugips hergestellt, in Säcke abgefüllt und in Bahnwagen verladen. Es wurden aber auch Bauelemente wie Gipsdielen, Perfecta- und Albaplatten fabriziert. Zu den besten Zeiten verliessen täglich zwölf mit Gipsprodukten vollgeladene Eisenbahnwagen die Fabrik. Das Aus im Jahr 1984 war ein herber Schlag für die ganze Region. Jetzt ist die Zeit des Erinnerns gekommen. Der Kultur- und Museumsverein Läufelfingen zeigt in seinem Industriemuseum SiLO12 einen ebenso bunten wie instruktiven Rückblick auf die Läufelfinger «Gipsi». Historische Fotos, Filme und Objekte, verbunden mit allerlei Anekdoten, rufen bei den Besuchenden
Die Gips-Union in Läufelfingen vor fünfunddreissig Jahren. viele Erinnerungen wach. Bei dem Besuch der Ausstellung wird einem bald klar: Die «Gipsi» ist auch nach fünfunddreissig Jahren nicht vergessen. Und das SiLO12 gibt als historischer Industriebau einmal mehr einen wunderbaren, inspi-
rierenden Ausstellungsort ab. Die Ausstellung «Gips-Union. Erinnerungen an die Läufelfinger Gipsi» ist bis zum 6. Oktober, jeweils sonntags, von 11 bis 17 Uhr geöffnet. SiLO12, Hauptstrasse 75, MARGRIT B ALSCHEIT 4448 Läufelfingen.
Die fähigsten Personen nach Bern Beharrlichkeit bei der Lösungsfindung ist beinahe schon legendär. Christoph Buser symbolisiert für mich den Politiker, den es meiner Meinung nach fast nicht mehr gibt. Er setzt sich wirklich für Themen ein und will Dinge verändern und gestalten. Er ist kein Berufspolitiker, sondern ein Vertreter der KMU und der mittelständischen Gesellschaft. Er setzt sich für liberale Grundrechte wie Eigentum und Wirtschaftsfreiheit ein. Die Berufsbildung, wohl der Grundstein schlechthin unserer Einkommens- und Vermögensgleichheit in der Schweiz, fördert und unterstützt er aus tiefer Überzeugung. Balz Stückelberger ist ein Mensch, den ich wie Christoph Buser als Fraktionskollegen im Landrat kennenlernen durfte und menschlich schätzen lernte. Sein Netzwerk reicht in verschiedene
Leichtathletik Schweizerfinal 2019 UBS-Kidscup in Zürich
Am 31. August fand in Zürich der Schweizerfinal im Dreikampf (60 m, Weitsprung, Ballwurf) der Leichtathletikjugend statt. Die Sieger der Kantonalfinals durften ihren Kanton im Letzigrund vertreten. Die Gelterkinder reisten mit grossen Erwartungen an. Noah Hasler (Jg. 08) war Titelverteidiger. Er zeigte einen tollen Weitsprung auf 4,93 m, konnte aber im Ballwurf nicht mit den besten mithalten und wurde fünfter. Nevis Thommen (Jg. 07) reiste als Drittbester an seinen ersten Final. Trotz schnellem Sprint und einem Wurf auf 51,69 m reichte es nicht ganz aufs Podest. Er belegte den guten siebten Platz. Wie älter die Jugendlichen, desto ausgefeilter die Technik und die Leistungsdichte. Carmen Schaub (Jg. 05) wurde mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen und einem Weitsprung auf 5,47 m zehnte. Leander Linde erzielte in allen Disziplinen neue persönliche Bestleistungen; 60 m 7,88 s, Ball 76,99 und Weitsprung
5,60 m. Das reichte für den siebten Platz. Elia Wyssen (Jg. 04) aus Rünenberg sprang 6,22 m und warf den 200Gramm-Ball 82,62 m, das reichte für den vierten Platz. Der TV Gelterkinden war nicht nur mit den vier Qualifizierten, sondern auch mit zwei Teams in den Puzzlestafetten vertreten. Die sechs U12-Kinder durften mit dem deutschen Speerwerfer Andreas Hofmann einlaufen. Top motiviert absolvierten sie die Vorläufe und konnten es fast nicht glauben, dass sie trotz gewonnener Serie nicht in den Final kamen. Autogramme von Mujinga Kambundji, Sam Kendricks, Andreas Hofmann, Alex Wilson oder Sifan Hassan trösteten sie etwas. Das U16-Team gewann letztes Jahr und wollte unbedingt wieder Tickets für das Weltklasse Zürich gewinnen. Schnell waren sie, doch der Zielwurf gelang zu selten. Sie nahmen es sportlich und verlegten sich auf das Anfeuern ihrer Kolleginnen und Kollegen aus dem Oberbaselbiet.
FOTO: Z VG
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Die Liste 1 FDP hat bereits vor einigen Monaten ihre Kandidatinnen und Kandidaten für das eidgenössische Parlament nominiert. Es sind sieben herausragende Personen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es mit dieser Auswahl möglich ist, das Ständeratsmandat zurück in bürgerliche Hand zu holen und mit einem Sitzgewinn dafür zu sorgen, dass die FDP Baselland zwei Vertreter in den Nationalrat schicken darf. Für mich ist klar, dass nur Daniela Schneeberger im Ständerat die richtige Person für unseren Kanton ist. Sie kennt das Baselbiet in all seinen Eigenarten und ist hervorragend in Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport vernetzt. Sie versteht die Probleme unserer Region und kann diese strukturiert mit intelligenten Lösungen bearbeiten. Ihre
Tolle Leistungen und spannende Wettkämpfe
Gebiete der Gesellschaft. Er kommuniziert sachlich und sehr klar. Ich habe ihm mal gesagt, dass er für mich der beste Kommunikator ist, der mir ungestützt in den Sinn kommt. Fachlich ist er immer sicher und bringt das kompetent und selbstverständlich an die Person. Er bohrt immer tief in die Themen rein und findet Zusammenhänge, die bisher unbeachtet blieben. Ich empfehle Ihnen, sich bis zu den Wahlen mit den drei Personen vertieft auseinanderzusetzen und Daniela Schneeberger, Christoph Buser und Balz Stückelberger je zweimal auf Ihre Liste für den Nationalrat zu setzen und Daniela Schneeberger zusätzlich auf den Wahlzettel für den Ständerat. Wir brauchen die fähigsten Personen, wir müssen sie aber noch wählen! STEFAN D EGEN GELTERKIND EN, LANDRAT FDP
Gruppenbild mit dem Organisator Luki Gerber (ganz rechts).
FOTO: Z VG
Der Veloclub am Titisee Titisee-Neustadt war Zielort der diesjährigen Vereinsreise des Veloclubs Gelterkinden. Die 30 Mitglieder fanden ideale Voraussetzungen vor, um ein Wochenende ganz nach ihrem eigenen Geschmack zu gestalten. Die zwölf Kids-Biker im Alter von 7 bis 14 Jahren wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Je zwei erfahrene Kids-Bike-Leiter führten die Jugendlichen am Samstag über 20 resp. 40 Kilometer rund um den Titisee. Die Mountainbiker absolvierten eine 50-Kilometer-Runde und brachten es dabei auf beachtliche 900 Höhenmeter. Die zum Teil ruppigen Anstiege hinauf Richtung Feldberg brachten die Biker ordentlich ins Schwitzen. Nicht ganz so intensiv unterwegs war die Wandergruppe, die den Titisee umrundete und sich ein Bild davon machen konnte, wieso der Titisee ein so beliebtes Ausflugsziel ist. Drei VCG-ler waren mit ihrem Rennvelo unterwegs. Sie merkten auf den gut 65 Kilometern bald, dass es im Schwarzwald sozusagen nur rauf und runter geht. Doch wenig Verkehr, die wunderschöne Gegend und herrliches Wetter liessen die Anstrengungen
schnell vergessen. Der abendliche Spaziergang zum «Italiener» lockerte die Muskulatur wie auch die Stimmung und mit einem sehr guten Nachtessen konnte ein rundum gelungener Tag abgeschlossen werden. Die Kids verhielten sich vorbildlich, als sie trotz Hunger und Müdigkeit etwas lange auf das Essen warten mussten, das einfach nicht kommen wollte. Am Sonntag war für die Kids Techniktraining angesagt und danach konnten sie sich beim Baden im See verweilen. Während die Biker nochmals gut 40 Kilometer durch den Schwarzwald trampten, nahmen sich die Wanderer einen hoch gelegenen Aussichtspunkt vor und genossen als Belohnung eine traumhafte Aussicht. Zwei der Rennvelofahrer entschlossen sich, von Titisee nach Hause zu fahren. Nach dem Feldberg erklommen sie noch den Belchen und waren nach knapp 150 Kilometern zuhause. Kurz, bevor auch der Car die restlichen VCG-ler zurück nach Gelterkinden brachte und die Vereinsreise 2019 somit schon wieder Geschichte war. URS GRAF
Diverses
ObZ
Veranstaltungen
12. September 2019
Politische Anzeigen
Fit mit Tai Chi
in Gelterkinden und Sissach
Start im September mit Alfons Lötscher
Gratis Schnupperlektion in jedem Training, Dienstag und Mittwoch
Aktuell Fasnachtsplaketten-Ankauf Stückpreise von Fr. 20.– bis Fr. 150.– Tel. 076 778 04 30
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Fahrzeugmarkt
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12. September 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg Berufsbildung lebendig dargestellt
Vogelzug über dem Baselbieter Jura
Oberdorf Schule und KMU präsentieren sich als Einheit WILLI WENGER
Die Sekundarschule Waldenburgertal hat in Verbindung mit dem KMU Waldenburgertal im Rahmen eines Berufswahlanlasses der Berufsbildung den ihr zustehenden Platz eingeräumt. Eine «Leistungsschau» mit mehr als zwei Dutzend Berufen zeigte den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern auf, dass Berufsbildung auch einen Königsweg im (Berufs)-Leben darstellen kann. Das Interesse war gross, kamen doch über 100 interessierte Jugendliche um zu erfahren, dass Lernberufe, von welchen es in der Schweiz über 200 gibt, auch ein Weg sind, um letztlich wirtschaftlich bestehen zu können. Sie erfuhren, dass über eine Berufslehre der «Weg nach oben» über ein Studium heute realistisch ist. Schulleiterin Colette Spahr war es am Montag ein Anliegen, die duale Bildung, eben die Berufsbildung, verständlich darzustellen. Wie erwähnt waren über 100 Schülerinnen und Schüler vor Ort, die, begleitet von ihren Eltern, ihr Interesse dokumentieren. Zum einen im theoretischen Teil, wo Spahr die Berufs- und Schulwahl in Bezug der Sekundarstufe II thematisierte. Sie hielt fest, dass an der Sekundarschule Waldenburgertal die einschlägige Ausbildung in der zweiten Klasse, also im achten Schuljahr, beginne. Diese bilde die Voraussetzung für die Wahl des zukünftigen Bildungs- und Berufsziels. Die Jugendlichen aus dem Tal erhalten in den beiden letzten Schuljahren in diesem Sinne viele notwendige wie richtungsweisende Informationen. Eine Lektion pro Woche wird dafür verwen-
Der Besucherandrang war gross. det. Zusätzlich finden Besuche im Berufsinformationszentrum (BIZ) in Liestal statt und ein Mini-BIZ im Schulhaus steht ebenfalls zur Verfügung, das ergänzende Unterstützung bietet. Schliesslich sei erwähnt, dass die Schule nicht nur «Trockenes», Theoretisches, vermittelt. Sie übt mit ihren Schülerinnen und Schülern beispielsweise auch das Verfassen von Lebensläufen, Motivationsschreiben oder sie führt Eignungstestes durch, die auch für Lehrbetriebe aussagekräftig sind. Den Eltern wurde mit auf den Weg
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FOTOS: W. WENGER
gegeben, ihre Kinder im Berufs- und Schulwahlprozess zu unterstützen. «Lassen Sie ihre Kinder eigene Erfahrungen machen und die Entscheidung treffen», animierte Spahr die Erwachsenen. Der Einblick in die Berufswelt sei wichtig und eröffne neue Möglichkeiten, auch wenn ein Studium angestrebt werde. Alex Bärtschi, der Präsident der kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie im Waldenburgertal, zeigte am Montag ergänzend auf,
dass sein Verein viel zu bieten habe. Lehrstellen seien vorhanden, Lehrstellen, die genutzt werden können. In vielen Bereichen. Beispielsweise in den Berufen Maurer, Strassenbauer, Elektroinstallateur, Zeichner, Fachmann Betriebsunterhalt, Koch, Augenoptiker und Pharmaassistent, um nur einige zu nennen. Schulleiterin Spahr hofft, dass ihre Schülerinnen und Schüler nach der Volksschule alle eine Lehrstelle, respektive Anschlusslösung finden. «Lehrstellen hätte es nämlich genug.»
Der Vogelzug ist ein grossartiges Naturschauspiel. Jeden Herbst verlassen Milliarden von Zugvögeln ihre nordischen Gefilde und ziehen in den Süden. Die Zugvögel legen dabei hunderte oder gar tausende von Kilometern zurück, überqueren fremde und zum Teil unwirtliche Gegenden, trotzen Wind und Wetter, bleiben mithilfe des Sonnenstands, der Sternbilder und des Erdmagnetfelds auf Kurs und erreichen nach einigen Wochen ihr Ziel. Gut beobachten lässt sich der Vogelzug nur an wenigen herausragenden Orten. Wenig bekannt ist, dass sich einer dieser besonderen Orte ganz in der Nähe befindet, die Ulmethöchi oberhalb von Lauwil. Am 21. September wird die Beobachtungs- und Beringungsstation aufgebaut. Hier wird der Vogelzug zum Erlebnis: Die Zugvögel fliegen zum Teil nur wenige Meter über Boden und direkt auf die Beobachter zu. Trupps von Finken, Meisen und Drosseln, aber auch Schwärme von Tauben und zahlreiche Greifvögel fliegen vorbei. Und einige Vögel lassen sich von ganz nah betrachten: Denn hier kann man den Ornithologinnen und Ornithologen bei der Beringung der Zugvögel noch bis am 2. November zusehen und sich von ihnen den Vogelzug erklären lassen. Schauen Sie den Beringern über die Schultern. Weitere Informationen über die Beobachtungs- und Beringungsstation finden Sie auf der Homepage des Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzverbands. www.bnv.ch/projekte/beringungsstation-ulmethoechi/ ulmetaktion-2019. Das Buch «Vogelzug hautnah», mit vielen spannenden und unterhaltsamen Hintergrundinformationen zur Station, kann direkt vor Ort erworben werden. Schulklassen, Vereine und Jugendgruppen sind gebeten, sich beim Obmann anzumelden. OBMANN BEOBACHTUNGS- UND BERINGUNGS STATION ULMETHÖCHI MARTIN FURLER
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Ein Lehrmeister zeigt Schülern die Wege, die beispielsweise ein Maurer einschlagen kann.
Die Informationen der Lehrbetriebe wurden mit Interesse aufgenommen.
Klimaschutz in unterschiedlicher Ausprägung
Hölstein Die vier Ständeratskandidaten kreuzen die Klingen BEAT ERMEL
Letzte Woche begegneten sich die drei Ständeratskandidatinnen Daniela Schneeberger, Nationalrätin FDP, Maya Graf NR Grüne, Elisabeth Augstburger, ehemalige Landrätin EVP und Eric Nussbaumer, NR SP zu einem Stelldichein in der Bürgerstube in Hölstein. Am 20. Oktober ist Wahltag. Das Baselbiet braucht einen Ständerat, der für alle einsteht und etwas bewegt. Moderator Thomas Gubler von der Basler Zeitung versuchte mit pointierten Fragen zur Klima- und Aussenpolitik, die Kandidierenden aus der Reserve zu locken. Doch schon ganz im Stil von Ständeräten bleiben die vier in ihren Voten meist moderat. Maya Graf sieht das Baselbiet bei der Klimaproblematik als besonders stark betroffen. So würden die Landwirtschaft und der Wald bereits wiederholt unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Die Zeit dränge.
Das neue Parlament müsse griffige Klimaschutzmassnahmen beschliessen, damit das mit dem Pariser Abkommen gesetzte Ziel noch erreicht werden kann. Die Politik habe in der Vergangenheit viel zu wenig getan, und dazu gehöre auch die FDP. Daniela Schneeberger hingegen sieht die FDP in Sachen Klimaschutz so gar nicht in der Rolle des Schwarzen Peters. Insbesondere wehrt sie sich dagegen, in den letzten Jahren nichts unternommen zu haben. Gerade grössere Firmen und KMUs hätten für die Reduktion des Energieverbrauchs so einiges beigetragen. Zudem habe ihre Partei zum Pariser Abkommen ja ebenfalls ja gesagt. Schneeberger setzt beim Klimaschutz auf Anreizsysteme und die Eigenverantwortung. Erich Nussbaumer und Maya Graf fischen in Sachen Klimaschutz weitgehend im gleichen Teich. Beide betonen, dass die Faktenbasis zum Klimaschutz enorm zugenommen habe, und
die Rezepte auf der Hand liegen würden. Der SP-Politiker plädiert für Rahmenbedingungen, die nachhaltige Investitionen ermöglichen und gleichzeitig den Arbeitsmarkt stärken, beispielsweise für energiesparende Häuser und eine nachhaltige Mobilität. Bei einer Frage aus dem Publikum kommt Nussbaumer ins Element. «Wir müssen dekarbonisieren.» Der E-Motor sei effizient und E-Mobilität sinnvoll, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Auch bestehe in der Schweiz noch viel Potenzial für die Sonnenenergie. Elisabeth Augstburger betont ihrerseits, dass der Klimaschutz bei uns selber anfangen und auf allen politischen Ebenen greifen müsse. Wichtig sei, eine internationale Zusammenarbeit und die Umsetzung innovativer Ideen. Sie spricht gar davon, die Vorgaben der Klimaziele noch zu toppen. Für alle vier Kandidaten ist ein geregeltes Verhältnis mit der EU von gros-
ser Bedeutung für die Schweiz und unsere Region. In der Detailbetrachtung in Sachen Rahmenabkommen bestehen dann aber schon Unterschiede. Insbesonde-
re Schneeberger relativiert: »Wir müssen uns die erforderliche Zeit nehmen und uns nicht unter dem Wert verkaufen.» Sie will, dass die Souveränität der Schweiz gewahrt bleibt.
Wer wird Mitglied des Ständerates? Daniela Schnneeberger, Eric Nussbaumer, (Moderator Thomas Gubler), Maya Graf, Elisabeth Augstburger (v.l.). FOTO: B. ERMEL
Kirchen
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Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Gottesdienste Samstag, 14. September 15.30 St. Peter, Fiire mit de Chliine, mit dem Team und Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel spielt Christian Datzko. Wir hören die Geschichte vom Auszug aus Ägypten, spielen etwas dazu, singen und beten miteinander. Nach der Feier, die rund eine halbe Stunde dauert, gibt es ein kleines Zvieri und gemütliches Beisammensein. Kinder und Eltern aller Konfessionen sind ganz herzlich eingeladen Sonntag, 15. September 10.00 Kath. Kirche Bruder Klaus Oberdorf, ökum. Bettag mit der Katholischen Kirchgemeinde und der Chrischona. Wort und viel Musik mit Brunetto Haueter, Sabine Brantschen, Lukas Wäfler und Hanspeter Schürch. Anschliessend Kirchenkaffee Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Dankes-Treffen Reformationsschwank Unglaublich, schon ist Geschichte, was während der letzten Monate das Kirchgemeindeleben geprägt hat. Wir sagen «Danke» und laden die grosse Theaterfamilie, Requisiteure, Techniker, Schauspieler, Regie, Platzanweiser, Billettkontrolleure, Zarko, das Pferd ... mit Kind und Kegel zum Festschmaus ein. Sonntag, 15. September, ab 13 Uhr im Gerstel zu Waldenburg. Das wird ein farbiger und lustiger Haufen
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch
z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 19. September, von 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, 061 961 01 55 Krabbelgruppe Mittwoch, 25. September, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 27. September von 19.00 bis 19.45 in der Kath. Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott Mitteilungen
Offenes Abendsingen Dienstag, 17. September., 19.00 in der Kirche Waldenburg
Amtswoche Bis 20. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Ab 21. September Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51
Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen
Unsere Homepage www.ref.ch/waldenburg-stpeter
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste Sonntag, 15. September 10.00 Lampenberg, Gottesdienst und Abendmahl am Bettag mit Pfrn. Rosina Christ. Am Flügel spielt Martin Wiget, Kollekte: Roma Nàdej Für Kinder und Jugendliche Freitag, 13. September 19.00 bis 21.00 BLü13 Teenie-Club, heute: Spiel, Sport und natürlich Grill in Hölstein Samstag, 14. September 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Schulhaus Holde, heute: Räuber und Polizei Samstag, 14. September 14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel, heute: Tabaluga und «Prüfung mit Hindernissen» Montag, 16. September 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Anzeigen Glauben im Alltag Montag, 16. September von 19.30 bis 21.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in -
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Hölstein zum Thema Gottesbilder. Herzliche Einladung! Wir sollen uns kein Bild von Gott machen. Dazu werden wir in der Bibel aufgefordert. Trotzdem haben die meisten Menschen irgendein Bild oder eine Vorstellung von Gott vor ihrem inneren Auge. An diesem Abend wollen wir uns über unsere inneren Bilder von Gott austauschen und sie mit den Aussagen vergleichen, die wir in der Bibel zu Gott finden. Dieser Anlass wird von Pfarrer Roland Bressan geleitet, Telefon 061 951 26 60. Wenn Sie Fragen haben, gibt er Ihnen gerne Auskunft Frauenvorträge im Waldenburgertal Mittwoch, 18. September 9.00 bis 11.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Thema: Auf dem Weg zur Ernte. Käthi Eglin berichtet von ihrem Weg zur Ernte nach vielen Jahren des Säens. Die Referentin Käthi Eglin ist in Sissach aufgewachsen, Primarlehrerin, Ehefrau und Mutter von vier erwachsenen Kindern. Als Wellnesstrainerin und später als Bistromitarbeiterin im Cheesmeyer in Sissach durfte und darf sie ein abwechslungsreiches und spannendes Leben führen. Im Juni 2015 hat sie sich mit der Eröffnung der Villa27 in Sissach einen Traum erfüllt. Herzliche Einladung zu diesem interessanten
Gottesdienste Freitag, 13. September 19.00 Firmnachtreffen, Abendessen und Foto-Hock Samstag, 14. September 9.00 Start Gratishilfe 15.30 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche St. Peter Sonntag, 15. September 10.00 Ökumen. Gottesdienst anschliessend Apéro 11.00 Eucharistiefeier in Langenbruck Montag, 16. September 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 18. September 9.15 Rosenkranzgebet 19.30 Elternabend Erstkommunion Donnerstag, 19. September 19.30 KGR Sitzung im Dachzimmer Mitteilungen Gratis Hilfe – 14. September 2019 Die Bettagsaktion Gratishilfe läuft an! Spontane und kurzentschlossene Menschen können sich heute noch bis 12.00 melden,
Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch
um Hilfe anzunehmen oder anzubieten – in welcher Form auch immer. Wir freuen uns, Ihnen behilflich zu sein! kath.brantschen@bluewin.ch Telefon 076 461 31 90 Alle, die sich als Helfende angemeldet haben, sind zum Dankesessen am Samstagabend in den neuen Räumlichkeiten der Chrischona zu einem feinen Znacht eingeladen. Dabei wollen wir uns über die gelungene Aktion freuen und voneinander hören was wir erlebt haben. Tu Gutes und erzähle davon! Bettag – 15. September Willkommen zum ökumenischen Gottesdienst am Bettag. Gemeinsam mit der reformierten Kirche St. Peter und der Chrischonagemeinde feiern wir in der katholischen Kirche. Dabei sind alle eingeladen fröhlich zu loben und vor allem zu singen. Eine schöne Liederauswahl aus den drei Kirchen wollen wir zusammen singen. Damit es klingt sind alle vor dem Gottesdienst, zu einer Sing-Probe von 9.00 bis 9.45 in der Kirche eingeladen. Die Sing-Probe und das Singen während der Feier wird von Brunetto Haueter angeleitet. Wir freuen uns. Anschliessend laden wir von der Katholi-
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 15. September 10.00 Abendmahlgottesdienst zum Eidgenössischen Dank-Buss- und Bettag, Pfarrer Torsten Amling, Organist Niggi Hublard und Cellist Andrej Lomakin
Donnerstag, 12. September 14.30 Kirche Eptingen, Fiire mit de Chliine (3-6jährige), Sozialdiakonin S. Wagner mit Team, anschl. Zvieri
www.ref.ch/langenbruck
Sonntag, 15. September 10.00 Kirche Eptingen, Abendmahlgottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag, Pfr. A. Berde, Org. M. Krüger und Zitherduo 17.00 Kirche Diegten, Konzert, R. Häfelfinger mit klass. Orchester
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Danke an die Regisseurin Als eine der vielen Mitwirkenden im Volksschwank «Dunnerwätter über Waldeburg» ist für mich bei dem sonst treffenden Bericht in der ObZ über diesen Anlass die Regie vergessen gegangen. Schon beim Casting an einem Samstagnachmittag im Frühjahr 2018 schaffte es die Regisseurin Manuela Glanzmann mit ihrer Assistentin Barbara Schärer, bei allen Anwesenden ein Feuer zu entfachen, das bis zur letzten Vorstellung loderte. Auf dieser Begeisterung konnte sie dann aufbauen. So färbten zum Beispiel sechs Frauen mit Beeren, Kräutern, Curry, Kaffee etc. Leintücher, aus welchen sie dann in un-
zähligen Stunden die gelungenen Kostüme zauberten. Manuela Glanzmann änderte das Stück von Lorenz Degen auf die gegebenen Umstände im Pfarrhof ab, sorgte für rasante Übergänge und belebte das «Volk» oder die «Miliz» aus der Vorlage, indem sie mit jeder Darstellerin, mit jedem Schauspieler zusammen eine eigenständige Person erschuf und passende Dialoge hinzufügte. So gelang es der Regie, mit ihrer Bearbeitung der Vorlage eine brillante, spritzige Freilichtaufführung auf die Beine zu stellen. Danke Manuela, danke Barbara! Es war schön, dabei gewesen zu sein. MARIANNE HARTMANN
Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Vortrag. Kinderhort im Haus ist organisiert Mittagstisch für Alt und Jung Donnerstag, 19. September um 12 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Der Frauenverein Hölstein lädt herzlich zum feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche An- oder Abmeldungen bitte an Rosy Rieger, Tel. 061 951 18 75. Fahrdienst: Rosella Thommen, 079 815 99 36 Voranzeigen Kindertag Liestal Samstag, 21. September ab 11.00 im Stadion Gitterli in Liestal. Überkonfessionelles Kinderprogramm der sieben Kirchen und Freikirchen der Stadt Liestal
Die Mitwirkenden im Volksschwank «Dunnerwätter über Waldeburg».
Jugendallianz Baselbiet Sonntag, 22. September, Jugendgottesdienst um 18.00, gate44 in Böckten
UniVerität
Kleidertauschparty Sonntagnachmittag, 29. September im Sunnewirbel in Hölstein Mitteilungen Amtswoche vom 12. bis 20. September Pfrn. Rosina Christ, 061 951 10 58
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
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Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
schen Kirchgemeinde alle zu einem Apéro vor der Kirche ein Fiire mit de Chliine Wir singen und beten miteinander, erleben eine Geschichte und basteln oder spielen dazu. Nach der Feier, gibt es ein kleines Zvierifür alle. Kinder und Eltern aller Konfessionen sind ganz herzlich eingeladen. Erstkommunion 2020 Der Elternabend für die Erstkommunion 2010 findet am Mittwoch, 18. September um 19.30 in der Arche statt. Wir haben das Thema: «Federn und Wurzel!» gewählt. Frei nach Goethe: Gib deinem Kind Wurzeln und Flügel. Nach den Herbstferien, machen wir uns mit den Kindern auf den Weg der Vorbereitung und freuen uns schon auf die neuen Erstkommunionkinder. Eingeladen sind alle Kinder der dritten Primarstufe. Liebe Eltern, wir bemühen uns alle Kinder, auch diejenigen, die nicht im Tal zur Schule gehen, einzuladen. Falls Sie jedoch keine Einladung erhalten haben oder neu zugezogen sind, bitten wir Sie, sich bei uns zu melden. Danke vielmals
FOTO: E. GYS IN
Waldenburg Eine kabarettistische Bildungsdefensive
pr. Der Künstler Thomas Lötscher wird an einem heissen Sommertag während des kalten Krieges 1960 im Entlebuch geboren. Für die Hebamme ist’s einfach ein Büebli, für die Statistik ein Babyboomer. Trotz Trauma aus dem Blockflötenunterricht erlangt er später einige Diplome: Handwerk, Handel, Wirtschaftsinformatik, Organisation und Kulturmanagement. Als zuletzt selbstständiger Unternehmensberater kommt er zur Einsicht, dass der Übergang von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist. Mann, Ü50 und Englisch nur vom Hörensagen: Veri lebt in der jobmässigen Gefahrenzone. Er muss aufs Amt, zur Ermittlung der Arbeitsmarktfähigkeit (EAF). Also abklären, ob er schon zum alten Eisen gehört oder den Sprung von Wählscheibe und Schreibmaschine zu Industrie 4.0 und Virtual Reality noch schafft. Ganz ohne Masterabschluss überlistet Veri chinesische Überwachungsdrohnen, warnt vor vernetzten Spionagetoiletten und bändigt den Pflegeroboter im Altenheim. Für die Jungen heute gibt es den Lehrplan 21. Und Streit. Ob im Rechnen Vreneli nun mit Hansli von A nach B oder mit Mustafa von Libyen nach Lampedusa fahren soll. Und ob
Der Künstler Thomas Lötscher.
FOTO: ZVG
Skifahren, Nationalhymnesingen oder Jassen ab der 3. Klasse obligatorisch wird. UniVerität: Veri’s kabarettistische Antwort auf Bildungslücken, Fachkräftemangel und Pisastudien. Nicht immer politisch korrekt. Aber witzig und träf. Zu sehen im Pfarrhauskeller Waldenburg am Freitag 20. September um 20.13 Uhr, Eintritt frei, freiwilliger Austritt,
Gemeinden Hölstein
Veranstaltung im Wald Das Amt für Wald beider Basel hat die Bewilligung für den 9. Baselbieter Bike-OL am Samstag, 14. September erteilt. Es wird mit 80 bis 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Der Anlass tangiert die Waldgebiete in verschiedenen Gemeinden unter anderem auch in Hölstein. Erteilte Baubewilligungen Das Bauinspektorat hat die Baubewilligung für ein Zweifamilienhaus am Buechring 16 an Kurt Gensetter erteilt. Ebenso wurde eine Bewilligung für den Umbau des Ferienhauses am Weidweg 49 von Gilles Nicollier in Basel ausgesprochen. Gemeinde Hölstein
Mittagstisch des Frauenvereins Der nächste Mittagstisch findet statt am Donnerstag, 19. September, ab 12.00 Uhr im Sonnenwirbel. Der Mittagstisch ist für Jung und Alt. Einzelpersonen, Ehepaare und auch ganze Familien sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen sind neue Gäste und solche, die nicht regelmässig teilnehmen, gebeten, sich unbedingt vorher anzumelden. Regelmässige Besucher melden sich bitte aus dem gleichen Grund bei Verhinderung rechtzeitig ab. Sie ermöglichen dadurch eine gute Vorbereitung des Anlasses. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe. Für nähere Informationen sowie für Anoder Abmeldungen (bitte bis Montag, 16. September) steht Rosy Rieger 061 951 18 75 zur Verfügung. Fahrdienst Rosella Thommen 079 815 99 36. Der Frauenverein möchte wie immer seine Gäste kulinarisch etwas verwöhnen und freut sich auf ein gemütliches Beisammensein.
Niederdorf
Absage Gemeindeversammlung Die Einwohnergemeindeversammlung vom 23. September ist wegen fehlender Traktanden abgesagt. Die nächste ordentliche Versammlung findet am 2. Dezember 2019 mit dem Haupttraktandum Budget 2020 statt. Absage Infoveranstaltung
ObZ 12. September 2019 Tal-Feuerwehr Die im September-Dorfblatt angekündigte öffentliche Informationsveranstaltung Projekt Tal-Feuerwehr vom 16. September findet nicht statt. Über einen neuen Termin werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren. Öl- und Gasfeuerungskontrolle In der Heizperiode 2019/2020 werden die folgenden Liegenschaften durch den amtlichen Feuerungskontrolleur überprüft: Gebäude westlich der Vorderen Frenke (Arboldswilerstrasse, Arxhof, Burghaldenweg, Hauptstrasse, Hinterer Kilchmattweg, Hofackerweg, Im Leeacker, Kilchmattstrasse, Lampenbergerstrasse, Leegasse, Mettlen, Neueten, Rebackerweg, Rehagstrasse, Stolltenstrasse, Stolltenweg, Weiherstrasse, Winkelweg, usw.). Die Liegenschaftsbesitzer werden rechtzeitig über den genauen Kontrolltermin durch das Kaminfegerunternehmen Benno Koller aus Hölstein informiert. Mit dieser Kontrolle können auch private Service-Firmen beauftragt werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, kann ab sofort bis längstens 31. Januar 2020 bei der Gemeindeverwaltung das vorgeschriebene Rapportformular gegen eine Gebühr von Fr. 47.80 abholen. Diese Gebühr ist für das Lufthygieneamt geschuldet. Bei der Kontrolle durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ist dieser Aufwand bereits in der erhobenen Kontrollgebühr enthalten. Die private Kontrolle hat bis spätestens 31. Mai 2020 zu erfolgen. Das Rapportformular mit dem Messprotokoll ist entweder der Gemeinde oder direkt dem Feuerungskontrolleur einzureichen. Häckseldienst vom 24./25. September 2019 Der nächste Häckseldienst findet am 24./25. September statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag, 23. September, 12.00 Uhr entgegen. Sämtliche Häckseldaten für das Jahr 2019 sind auf der Webseite der Gemeinde unter Verwaltung – Dienstleistungen – Abfallwesen abrufbar. Gemeinde Niederdorf
Niederdorf läbt Freitag, 13. September Buuremärt, Baumgartenareal Montag, 16. September Papiersammlung Mittwoch, 18. September Grünabfuhr Donnerstag, 19. September Kartonsammlung
Oberdorf
Was ist los in Oberdorf? Samstag, 14. 9. 2019, 18.00 Uhr, Basler Cup 1/16-Final, FC Oberdorf – FC Concordia Basel, Fussballplatz z’Hof Donnerstag, 19. 9. 2019, 13.30 bis 15.30 Uhr, Verena Probst, Mütter-/Väterberatung (Neumattschulhaus). Gemeinde Oberdorf
Einladung Zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 23. September 2019, um 20.00 Uhr im Singsaal der Sekundarschule Waldenburgertal Traktanden: 1. Genehmigung Protokoll 2. Änderung Gemeindeordnung und Verwaltungs- und Organisationsreglement 3. Verschiedenes - Schlussabrechnungen - Informationen «Finanzielle Situation» Der Gemeinderat Das Mitteilungsblatt mit den detaillierten Erläuterungen kann auf der Gemeindeverwaltung einzeln oder als Abo bezogen werden. Ausserdem kann es auf unserer Homepage heruntergeladen werden: http://www.oberdorf.bl.ch/Politik/Gemeindeversammlung/ Sie erreichen uns unter: Tel. 061 965 90 90 oder info@oberdorf.bl.ch
Waldenburg
Information vom 16. September 2019 betr. Mobilfunk 5G Vor einigen Wochen wurde an alle Haushalte die Einladung zur Information vom 16. September 2019 gesandt. Thema: Mobilfunk 5G in Waldenburg. An der Information werden sowohl Befürworter als auch Gegner von 5G zu Wort kommen und es besteht die Möglichkeit für Fragen durch die Teilnehmenden. Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich aus erster Hand über dieses Thema. Der Gemeinderat freut sich auf eine rege Beteiligung. Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg? Montag, 16. September 19.30 Uhr: Information Mobilfunk 5G Freitag, 20. September 20.13 Uhr: Veri, Kabarett, Pfarrhauskeller
Langenbruck
Info aus dem Forstrevier ob. Hauenstein Die Folgen der Trockenheit 2018 und des Frühjahrs 2019 sind in den Wäldern immer noch stark zu spüren. Durch den Trockenstress der letzten Jahre wird das Holz schneller spröde. Dies kann dazu führen, dass jederzeit spontan dürre und auch grüne Äste vom Baum herunterfallen, auch ohne Windeinwirkung. Trotz den Niederschlägen ist das Risiko im Wald erheblich gestiegen. Das Betreten der Wälder erfolgt auf eigene Gefahr. Insbesondere mit der aktuellen Gefahrenlage ist diesem Grundsatz besondere Beachtung zu schenken. Regionet Servicemeldung Die Regionet AG informiert, dass am Mittwoch, 18. September 2019 von 2.00 bis 6.00 Uhr bei sämtlichen Diensten (R/TV, Internet, Telefonie, Verte!, QLBox) Unterbrüche infolge von Wartungsarbeiten entstehen werden. Für Fragen wenden Sie sich an Telefon: 062 386 80 20. Offene Lehrstelle im Werkhof Ab Sommer 2020 hat die Gemeinde wieder eine Lehrstelle im Werkhof zu vergeben. Bewerbungen können bis Ende November 2019 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.langenbruck.ch. ANGERONA EXPL 2019 Das Aufklärungsbataillon 1 führt im Rahmen seines jährlichen Ausbildungsdienstes eine grosse Übung mit
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dem Namen «ANGERONA EXPL 2019» vom 30. September bis 2. Oktober durch. Während dieser Zeit wird das Gemeindegebiet mit gepanzerten und leichten Fahrzeugen durchfahren. Gemeinde Waldenburg
Verwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist am 23. September 2019 geschlossen Am 23. September 2019 findet der Personalausflug statt und es sind daher sämtliche Dienststellen (inkl. Verwaltung) geschlossen. Am Dienstag, 24. September 2019 stehen wir Ihnen wieder zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung. Danke für das Verständnis. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Freitag, 13. September Metzgete, Silobar, ab 18.00 Uhr Samstag, 14. September • Metzgete, Silobar, ab 17.00 Uhr • Vereinsausflug Frauenverein, Gemeindeplatz Sonntag, 15. September • Metzgete, Silobar, ab 11.00 Uhr • Abendmahlgottesdienst zum Eidg. Dank- Buss und Bettag, Ref. Kirche, 10.00 Uhr Dienstag, 17. September Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr
Leser schreiben
Rrrädibumm! Gedanken zum Artikel:» Revolution im Pfarrhof» in der ObZ vom 5. September 2019. Der Verfasser des Textes, Beat Eglin, schreibt: Geschichten aus längst vergangenen Zeiten vermischt mit Gegenwart und Fantasien des Autors machen das Theater «Dunnerwätter über Waldeburg» zu einem unvergesslichen Erlebnis … Wie können Geschichten und Fantasien, Text mit viel Hintergrundwissen des Autors Lorenz Degen ein Theater zu einem unvergesslichen Erlebnis machen? Wer haucht dem Text Leben ein? Wer spielt sich in die Figuren ein, bis sie verinnerlicht, echt und natürlich sind? – Die Mitspielenden! Wer plant, organisiert, hämmert,
schleift, leimt, malt, ordnet, färbt und schneidert? – Weitere Mitwirkende! Wer inspiriert, ermuntert, korrigiert, bewegt, verändert, verwirft, erneuert unermüdlich voller Elan, mit klarem Blick für die genialen Örtlichkeiten, Einzelheiten und das Gesamte – und dies alles in jeder Probe? – die Regisseurin Manuela Glanzmann! Sie muss unbedingt erwähnt werden! Ich – und ich masse mir an, zu behaupten, alle Mitwirkenden sind erfüllt von allem, was sie unermüdlich und freudig gegeben und gefördert hat. So danke ich ihr mit allen Mitwirkenden auf Bühne und Tribüne mit einem herzhaften Rrrädibumm! MARIANNE MÜLLER-WEBER
Veranstaltungen
ObZ
12. September 2019
Führung Läckerli-Huus in Frenkendorf mit Apéro Mittwoch, 16. Oktober 2019, von 15.00 bis 17.00 Uhr Treffpunkt: 14.45 Uhr vor Ort (4402 Frenkendorf, Flachsackerstrasse 50) Kosten: Fr. 15.– (Mitglieder) / Fr. 20.– (Nichtmitglieder)
Metzgete
Anmeldung an: kassierin@frauenverein-gelterkinden.ch oder www.frauenverein-gelterkinden.ch
12. bis 16. September 2019
Anmeldeschluss: 27. September 2019
Aktuell
Wildgerichte aus einheimischer Jagd
Familie Aegerter und das «Chilchli»-Team freuen sich auf Ihren Besuch! Telefon 062 390 11 13 www.chilchli.ch (neu mit Webcam)
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