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LEBEN MIT ELAN

25. April 2019 | Nr. 17 | 80. Jahrgang

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> IN DIESEM STADT-ANZEIGER Auf ein Wort mit Hanni Berthoud Die 93-Jährige war 1955 die erste Hebamme am neuen Spital Grenchen.

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«Eier und Osterfladen gehören einfach dazu» GRENCHEN Grossaufmarsch am diesjährigen «Eiertütschet» am Gründonnerstag während des Grenchner Marktes. Der Gewerbeverband stellte traditionsgemäss die Eier zur Verfügung, die Bevölkerung zeigte grossen Appetit und machte mit. Ob man mit seinem Ei als Sieger oder Verlierer vom Platz ging, die Stimmung blieb hervorragend, und die Eier schmeckten sowieso vorzüglich. DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTO)

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ier ein Jubelgeschrei eines Siegers, aus der anderen Ecke ebenfalls ein triumphales Lächeln eines Eiertütschenden, der sein EierDuell soeben gewonnen hat. Unglaublich aber wahr: Die 1700 Eier, die von Susanne Stauffer mit Kräutern und Gräsern liebevoll verziert worden sind, finden reissenden Absatz, und innerhalb einer Stunde ist «ausverkauft». Der GVG muss bereits um 10 Uhr für Nachschub sorgen. Doch nicht nur das Ei steht bei der Bevölkerung als Symbol für Ostern. «Ohne Osterfladen geht in diesen

Eiertütschen für Gross und Klein: Unter dem Stadtdach war die Stimmung am traditionsreichen Anlass vom Gründonnerstag famos. Tagen gar nichts», meint die Familie Walther aus Grenchen. Sei es im eigenen Heim oder dann am Ostermontag nach dem obligaten Kirchgang mit der Familie in Luzern, das Ostergebäck werde seit Jahren gebacken.

Ein Festschmaus für alle

Während gemäss Familie Schmidt am Karfreitag selbstverständlich Fisch konsumiert werde, steht an Ostern das Ei im Mittelpunkt, bevor es dann an Ostermontag an die Vertilgung der Schokoladen-Hasen gehe. Aber nicht

nur: «Wir treffen uns in der Familie, und jedes Kind bringt an Ostern ein essbares Geschenk mit», erklärt Frau Bavaud. Und da ist der Osterfladen sehr beliebt. «Luftiger Vanille-Milchreis wird dafür auf süssem Mürbeteig mit Aprikosen-Konfitüre gebacken.» Ein Festschmaus für alle. «Ich freue mich trotzdem am meisten auf einen Schoggihasen», sagt die 7-jährige Fabienne, während ihre Mutter dazu nur meint: «Wenn ich nur nicht immer auf die Linie achten müsste …»


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Veranstaltungen

Donnerstag, 25. April 2019 | Nr. 17

GRENCHNER VELOBÖRSE am Samstag, 27. April 2019 Markt-/Zeltplatz Grenchen Sie bringen Ihr altes Velo, Kinderfahrrad, Dreirad, Trottinett oder den von Ihnen nicht mehr gebrauchten Veloanhänger zum VCS-Stand auf dem Marktplatz und der VCS verkauft diese für Sie. Annahme: 8.15 bis 11.00 Uhr Verkauf: 9.15 bis 13.00 Uhr

Regionalgruppe Grenchen in Zusammenarbeit mit der PRO VELO Grenchen

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.85 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.96 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 521 Ex. (WEMF 2018) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regio-Kombis Plus Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 17 | Donnerstag, 25. April 2019

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen

Baudirektion

Baupublikationen Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser

Schlup Michael + Marianne Glockenweg 3, 2540 Grenchen Nutzungsänderung DG (alt: Estrich, neu: Wohnen) + 4 Dachflächenfenster Glockenweg 3 / GB-Nr. 5161 Telos AG, Bahnhofstrasse 5 3294 Büren an der Aare LANDI RESO, Genossenschaft Poststrasse 1, 4502 Solothurn Tankstellennachrüstung AdBlue + Sichtschutzwand Neckarsulmstrasse 50 / GB-Nr. 1297 Strüby Konzept AG Steinbislin 2, 6423 Seewen Stampfli Sylvia Dorfstrasse 23, 3234 Vinelz Umbau + Nutzungsänderung (alt: Atelier, neu: Wohnen / Dienstleistung) Gespermoosstrasse 24 / GB-Nr. 5416 Ivo Erard Architekten + Planer AG, NiklausWengi-Strasse 105, 2540 Grenchen

Gesuchsteller

Cueni Sven + Andrea Allmendstrasse 23, 2540 Grenchen Bauvorhaben Umgebungsgestaltung mit Abstellraum Ausnahegesuch Unterschreitung des gesetzlichen Baulinienabstandes Bauplatz Allmendstrasse 23 / GB-Nr. 5939 Planverfasser Gesuchsteller Planauflage

Baudirektion, Dammstrasse 14 Grenchen Einsprachefrist 10. Mai 2019 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen.

Grenchen, 25. April 2019

BAUDIREKTION GRENCHEN

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 28. April 10.00 Gottesdienst. Pfarrerin Susanna Meyer. Dienstag, 30. April 19.00 Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle,Tunnelstrasse. Pfarrerin Doris Lehmann. Markuskirche Bettlach Freitag, 26. April 15.15 Ökumenischer Gottesdienst im Alterszentrum Baumgarten. Pfarrerin Susanna Meyer. 16.00 Fiire mit de Chline in der Markuskirche. 16.00 Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus. Sonntag, 28. April 10.00 Familiengottesdienst zumThema Paulus. Pfarrer Roger Juillerat. Mitwirkung der 6.-Klässler und Rita Bonino, Katechetin. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 26. April 9.00 Eucharistiefeier. 18.00 Meditative Andacht, Allerheiligenkapelle. Samstag, 27. April 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle. 17.30 Eucharistiefeier, Allerheiligenkapelle. Weisser Sonntag, 28. April 10.00 Eucharistiefeier – feierliche Erstkommunion gemeinsam mit der italienischen Mission. 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle. 11.15 Eucharistiefeier in Italienisch entfällt. Dienstag, 30. April 9.00 Eucharistiefeier entfällt. 19.00 Ökum. Friedensgebet, Josefskapelle. Mittwoch, 1. Mai 18.30 Eucharistiefeier entfällt. Donnerstag, 2. Mai 9.00 Eucharistiefeier. 19.30 Maiandacht, Josefskapelle.

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CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Sonntag, 28. April Kein christkatholischer Gottesdienst in Grenchen. 11.00 Syrisch-orthodoxer Gottesdienst, in der christkatholischen Kirche Grenchen, mit Pfr. Kerim Asmar. Dienstag, 30. April 19.00 Ökumenisches Friedensgebet in der Josefskapelle, Pfrn. Doris Lehmann. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Info: www.emk-grenchen.ch Sonntag, 28. April 19.00 Gottesdienst. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Freiestrasse 30, Grenchen Sonntag, 28. April 9.45 Gottesdienst mit Kinderprogramm!

Sonntag, 5. Mai 10.00 Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit spannendem Kinderprogramm. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen

Nr. 17 | Donnerstag, 25. April 2019

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REGIONALE FIRMEN IM BLICKPUNKT

Thomas Andres gibt ganz schön Gas GRENCHEN Die grosse Kälte ist vorbei. Wir denken ans Grillieren, sehnen der Freibaderöffnung entgegen und fragen uns täglich: Wann wird es endlich Sommer? Thomas Andres denkt während seiner Tätigkeit anders – nämlich schon wieder an die Zeit, wenn die Heizungen auf Hochtouren laufen und auch das Boilerwasser möglichst warm aus der Leitung kommen soll. Die dafür benötigte Energie soll möglichst durch Erdgas generiert werden, sagt ein Mann, der seit neun Jahren SWG-Kunden den praktisch geruchslosen gasförmigen Energieträger aus Methan schmackhaft macht. Thomas Andres ist bei der SWG Kundenberater Energie ... und noch viel mehr. JOSEPH WEIBEL (TEXT UND FOTO)

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enn Thomas Andres auf Kundenbesuch ist, so lässt er seine Erfahrung spielen – als gelernter Spengler-Sanitärinstallateur, als erprobte Fachperson für die verschiedenen Heizsysteme und als Eigenheimbesitzer, der aus eigener Erfahrung gelernt hat, was gesamtheitliches Denken in den eigenen vier Wänden heisst. Er ist in erster Linie Erdgasverkäufer. Salopp ausgedrückt. Am 1. August 2010 führte er die Arbeit seines pensionierten Vorgängers weiter und berät SWG-Kunden möglichst neutral, wenn ein Heizungsersatz ansteht.

Gas ist nicht immer gleich Gas

Auch wenn die Energiediskussionen nach der klar abgelehnten Energieinitiative (MuKEn) im Kanton Solothurn weitergehen: Erneuerbare Energie ist im Trend. Egal, woher sie kommt, und wer sie produziert. Erdgas ist ein fossi-

ler Energieträger. Der ungiftige gasförmige Energieträger aus Methan ist farbund geruchslos und muss deshalb mit einem Duftstoff odoriert werden, damit man ihn riechen kann. Falsch ist die Meinung, dass dieses Gas gefährlich ist und jederzeit explodieren kann. SWGFachmann Thomas Andres erklärt den Unterschied. Propan- und Butangas sind schnell entflammbar. Solches wird verwendet in Feuerzeugen und in Grillgasflaschen und sammelt sich bei Austritt am Boden. Erdgas hingegen ist leichter als Luft und verflüchtigt sich deshalb sehr schnell. Nur in der richtigen Mischung mit Sauerstoff und einer Zündquelle mit einer Temperatur von rund 650 Grad ist es entzündbar. Hört man von Unfällen mit Gas, ist meistens nicht Erdgas der Auslöser.

Biogas aus Klärschlamm

Das ist die Kurzerklärung, die Thomas Andres bei seiner Tätigkeit immer wieder machen muss. «Die Frage nach der Sicherheit kommt praktisch immer zuerst», sagt er. An zweiter Stelle steht die Endlichkeit des fossilen Brennstoffes. «Der Rohstoff kann – stand heute – noch mindestens 160 Jahre gefördert werden», kann Andres dazu sagen. Und drittens will der Endkonsument oft wissen, ob sich Energieversorger einfach um die erneuerbare Energie foutieren. «Natürlich nicht!», sagt Thomas Andres wie aus der Pistole geschossen und verweist auf verschiedene Projekte der SWG. Die Produktion von Biogas in der neuen Biogas-Anlage der SWG zum Beispiel, mit der Vergärung von Klärschlamm aus dem gereinigten Abwasser der ARA Region Grenchen. Das gemeinsame Projekt ist seit wenigen Wochen produktiv und sei ein kleiner Schritt zu noch umweltfreundlicherem Gas, sagt Andres: «Aber viele kleine ergeben letztlich grosse Schritte.»

Gute Karten in der Hand

Erdgasverkäufer Thomas Andres hat gute Karten in der Hand. Gasheizgeräte

Arbeitet bei der SWG als Kundenberater Energie: Thomas Andres. verursachen 23,5 Prozent weniger CO2 als eine Ölheizung. Mit Biogas sinkt dieser Wert noch tiefer. Erdgasheizsysteme sind in der Anschaffung und im Unterhalt vergleichsweise günstig, und wenn es bei einer umfassenden Renovation dann doch nicht mehr ganz reicht, so kann der Wohneigentümer einen Contractingvertrag abschliessen (siehe Kasten) und sich die Investitionskosten vorerst sparen. Besonders wenn die Energiediskussionen lauter und intensiver würden, sei die Zurückhaltung gegen Erdgas wieder spürbar, oftmals weil auch Vorurteile und Unklarheit herrschten. Umso wichtiger sei für ihn eine neutrale und objektive Beratung. «Klar», sagt er, «mein Ziel und Auftrag ist es, einen Erdgasvertrag abzuschliessen.» Dieses Ziel verfolgt er, aber nicht um jeden Preis. Er weiss, dass ein wenig überzeugter Kunde kaum zu einem nachhaltigen zufriedenen Konsumenten wird, und ein zufriedener Kunde ist ihm sehr wichtig.

Ein Mann mit vielen Qualitäten

Thomas Andres weiss auch Bescheid, wenn es um benzin- und gasbetriebene Fahrzeuge geht. Diese Mobilität auf der Strasse kommt mit Gas wesentlich günstiger, zudem seien die Fahrzeuge

in der Anschaffung nicht teurer. Eine Gastankstelle gibt es bei der Landi Grenchen und 130 weitere in der ganzen Schweiz. In aller Munde sind EFahrzeuge. Und da spielt der Stromerzeuger SWG natürlich ebenfalls eine Rolle. Wieder mit Thomas Andres im Lead. Seit 2018 sind E-Fahrzeuge für die SWG ein Thema. Auf dem ehemaligen EPA-Parkplatz und beim SWG-Standort selbst gibt es Stromzapfanlagen. Ohne Zweifel: Der gebürtige Grenchner mit heutigem Wohnsitz Selzach ist für die Zukunft gerüstet. Die Grundlage dazu hat er in der Vergangenheit vielseitig erarbeitet. Zum Beispiel gehört er zu den IT-Interessierten der ersten Stunde. Die anfänglichen Schritte habe er mit einem Commodore 64 gemacht. Er erwarb das Handelsdiplom FSH und das Schweizer Informatikzertifikat und wurde in vorherigen Betrieben auch mit IT-Aufgaben betraut. Bei der SWG ist er nun auch verantwortlich für die Telefoninfrastruktur und deren Integration in die IT der SWG.

In der Freizeit mit der Honda unterwegs

Keine Angst. Der dreifache Familienvater (drei Söhne) hat auch ein Privatleben. Das geniesst er mit seiner Frau,

immer öfters auf seiner Honda Africa Twin (1000 m³) mit Reisen im ganzen Land, im Garten und im Haus, wo es immer was zu tun gebe. Jedenfalls hätten er und seine Frau vermehrt die Möglichkeit, ihre Zweisamkeit zu geniessen, weil die Söhne langsam flügge werden. Unter anderem auch in seinem speziell eingerichteten Motorradzimmer, das ausgestattet ist mit allen möglichen Utensilien aus der Welt der zweirädrigen Boliden. Zum Motorrad ist er 1999 gekommen, als er das Rauchen aufgegeben habe und sich mit etwas anderem beschäftigen wollte. Eigentlich habe er mit 18 schon die Motorradprüfung machen wollen, das Auto war aber dann letztlich doch wichtiger. Nun das sind gefühlte 30 Jahre her. Seither ist einiges geschehen im Leben von Thomas Andres, der immer vorausschaut und sich gerne neuen Herausforderungen stellt. Die spannenden Entwicklungen im Energiemarkt werden ihn so schnell jedenfalls nicht loslassen. Sprachlos habe ihn bisher noch keine Frage gemacht. Auch jene der Abhängigkeit nicht. «Bei jedem Energieträger verfallen wir in eine Abhängigkeit. Das ist nun einmal so.»

> CONTRACTING KURZ ERKLÄRT Wer seine bisherige Heizung durch eine neue Gasheizung ersetzen lassen will, braucht keine Investition zu tätigen. Mit einem Contractingvertrag mit der SWG kümmert sich der Grenchner Energieversorger um die Planung bis hin zum Betrieb. Im Contracting eingeschlossen sind die Finanzierung, ein Vollservicevertrag über 15 Jahre. Der Kunde bezahlt einen jährlich vereinbarten Betrag, die Service- und die Energiekosten. Nach Vertragsende geht die Gasheizung in den Besitz des Wohneigentümers über. Ein Contractingvertrag kann bereits nach zwei oder drei Jahren ohne zusätzliche Folgekosten abgelöst werden.

DAS KUNSTHAUS INFORMIERT ...

Osterspezialitäten am Wochenmarkt

Thomas Woodtlis Intervention anlässlich des Jubiläums des Erweiterungsbaus

GRENCHEN Jeweils an Ostern wird der Grenchner Wochenmarkt um einen Tag vorverlegt. So fanden die Besucher an Gründonnerstag nebst den üblichen Spezialitäten viele Geschenke und Lebensmittel, die sich für das Fest besonders eignen.

Eine Bühne fürs Kunsthaus CLAUDINE METZGER

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ie grosse Fensterfront des Kunsthauses Grenchen, welche von rostigen Eisenplatten gerahmt ist und normalerweise den Blick freigibt auf das Foyer und den Empfang, ist verwandelt. Eine bedruckte Folie verwirrt den gewohnten Anblick. Man blickt ins Innere von Frachtcontainern, die wie eine Kulisse einen Raum umschliessen, den man als Bühne bezeichnen könnte. Thomas Woodtlis (*1956) Projekt mit dem Titel «Bühne frei fürs Museum» ist Teil einer Serie von künstlerischen Interventionen, welche das Kunsthaus anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums des Kunsthaus-Erweiterungsbaus der ssm-Architekten zur Realisierung ausgewählt hatte. Dabei war das Ziel ein zweifaches. Einerseits sollte Kunstschaffenden des Kantons Solothurn die Möglichkeit für eine Präsentation ihrer Arbeit gegeben werden, andererseits sollten die realisierten Kunstwerke die Aufmerksamkeit auf das Kunsthaus lenken. Thomas Woodtlis Intervention ist ein Eyecatcher, dessen subtile Konstruktion man erst auf den zweiten Blick erfasst. Die bedruckten Folien zeigen eine Collage mit Bildern von Frachtcontainern, die zu einer Gesamtkomposition zusammengefügt worden sind. Durch präzis gewählte Massstäblichkeit und perfekt konstruierte Perspektive entsteht der Eindruck, man könne die Container betre-

DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTOS)

Thomas Woodtli, «Bühne frei fürs Museum (Aussenansicht)», Entwurf 2018–2019, digital bedruckte Cristalfolie ©Thomas Woodtli ten. Gleichzeitig erlauben Ausschnitte den Blick durch die Fenster ins Innere des Kunsthausfoyers oder aber aus dem Foyer auf den Vorplatz. Reale und fiktive Räume werden durch das raffinierte Spiel von Täuschung und Durchblick miteinander verflochten. Die Wahl des Containers als Bild ist dabei als Hommage an die Materialität der rostigen Fassade des Erweiterungsbaus gedacht. Als Transportbehälter bildet der Container zudem eine gelungene Kulisse beziehungsweise Bühne für die Kunst, welche in diesem Haus gezeigt wird. Die Intervention von Thomas Woodtli kann bis am 26. Mai 2019 von Aussen jederzeit besichtigt werden. Künstlergespräch am Internationalen Museumstag Sonntag, 19. Mai 2019, 11.30 Uhr: Thomas Woodtli gibt im Gespräch mit Claudine Metzger Auskunft über seine Arbeit.

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ier gibt es vor Ostern natürlich in grosser Menge zu kaufen. Zu Recht, denn einmal mehr zeigte sich, unter anderem bei der Firma Grünenfelder aus Büetigen, dass dieses Produkt vor allem aus der Region besonders begehrt ist. Eier in allen möglichen Farben, hübsch dekorativ verziert, oder einfach Eier vom Hof, die von den Kunden anschliessend selbst verziert werden. Reger Andrang herrschte auch beim Fischwagen von Ueli und Vreni Hostettler. An Karfreitag sei der Brauch tief verankert, dass man Fisch konsumiere. Wer kleine, gebastelte Ostergeschenke suchte, oder auch Süssigkeiten einkaufen wollte, wurde am Stand der Kindertagesstätte Teddybär bestimmt fündig. Gefragt waren zudem Blumen, als Mitbringsel immer gern gesehen, oder sonstiger Osterschmuck, der auf dem Balkon oder auch im Frühlingsgarten seinen Platz findet. Der farbenprächtige Grenchner Markt mit frischem Gemüse, Früchten, Blumen, Honig oder Wein wird jeweils vor Ostern durch diverse

Die Eier der regionalen Firma Grünenfelder fanden reissenden Absatz.

Kaninchen- oder Lammbraten sind an Ostern seit jeher gefragt.

So viel sei verraten: Stadtpräsident François Scheidegger besiegt seinen Vize Remo Bill (links) im «Eiertütsche» souverän.

Allerlei Osterschmuck und Dekorationsmaterial durfte nicht fehlen.

Spezialitäten aus der Region aufgewertet. Die Produzenten aus unserer Region gaben sich alle Mühe, für die Osterfeiertage alles Nötige auf ihrem Markt anzubieten. So konnte problemlos ein traditionelles Ostermenu zusammengestellt werden. Auch heute noch ist ein Lamm-, ein Gizzioder ein Kaninchenbraten während den Feiertagen überaus beliebt. Dafür sorgt Boss-Röthlisberger aus Bargen, der Spezialist für Geflügel und Kaninchen.

Die Köstlichkeiten der Kindertagesstätte Teddybär.


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FC Grenchen aktuell

Donnerstag, 25. April 2019 | Nr. 17


Menschen

Nr. 17 | Donnerstag, 25. April 2019

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AUF EIN WORT MIT ... HANNI BERTHOUD Die Grenchner-Stadt-Anzeiger-Serie

Die erste Hebamme am Grenchner Spital JOSEPH WEIBEL

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anni Berthoud ist 93 Jahre alt, wurde 1955 ins neue Spital Grenchen als erste Hebamme eingestellt. In der Uhrenstadt verliebte sich die Berner Oberländerin in den Grenchner Stadtpolizisten René Berthoud, heiratete ihn und schenkte ihm drei Kinder. Heute lebt die geistig und körperlich fitte Dame in einer Alterswohnung an der Kastelsstrasse, bewegt sich mit dem SBBGA durch die ganze Schweiz und besuchte vor drei Jahren letztmals ihre Tochter Sabine in Kanada. Nein. Langweilig wird es dieser Frau nie. Sie habe noch viel vor, sagt sie.

«In diesem Nebelloch bleibe ich kein Jahr»

Hübsch hat sie es hier. Die Zwei-Zimmer-Wohnung durfte sie behalten, als vor sechs Jahren ihr Mann starb. Die Jahre davor waren nicht leicht für sie. Nach einer Hirnblutung wurde ihr Mann pflegebedürftig. 2010 hätten sie die Alterswohnung beziehen können. Drei Jahre konnte sie hier noch mit ihrem geliebten Mann verbringen. Sie schaut etwas traurig auf ein Bild von ihm. «Ich vermisse ihn mit jedem Jahr mehr. Er fehlt mir schon», sagt sie. Klagen war aber nie ihr Ding. Auch heute nicht. «Ein Zwischengedanke halt», schmunzelt Hanni Berthoud. Jahre davor pflegte sie ihre Eltern. Die wohnten nicht um die Ecke, sondern in Homberg oberhalb von Thun. Sie zeigt ein Foto von ihrem Geburtsort. «Schön ist es hier oben.» Als sie Mitte der Fünfziger-Jahre nach Grenchen kam, graute ihr. Am ersten Tag habe sie sich und andern erklärt: «In diesem Nebelloch bleibe ich kein Jahr!» Mittlerweile hat sie zwei Drittel ihres Lebens in Grenchen verbracht. Sie muss selber über sich lachen und sagt wie zur Bestätigung: «Wie man sich täuschen kann!»

chelt. «Das waren noch andere Beträge.» Fürwahr. Und nachdem sie das «Nebelloch» überwunden hatte, wurden zehn Jahre Tätigkeit im Grenchner Spital. Recht spät, mit knapp 40, schenkte sie ihrer ältesten Tochter Sabine das Leben. Es folgten dann noch Cornelia und Sohn Markus. Sie half selbst mit bei der Aufbereitung von Statistiken über Geburtsrisiken. Deshalb habe sie gewusst, dass Geburten in diesem Alter ein Risiko sein könnten. Sie sei umso dankbarer, dass ihre Kinder alle gesund auf die Welt gekommen seien. «Mit jedem Kind, bei dem ich Geburtshilfe geleistet habe, wurde mir immer wieder klar, wie sehr dieses Ereignis ein Wunder ist.» Keine Selbstverständlichkeit sei das, verstärkt sie ihre Aussage.

Politisches Geplänkel

Hanni Berthoud wird nachdenklich. Weinen hätte sie können, als sie das alte

Mit knapp 40 Mutter geworden

Hanni Berthoud zog es schnell einmal in die Welt hinaus. Nach der Handelsschule lernte sie den Beruf einer Hebamme und arbeitete nach der Lehre im Frauenspital Bern. Ein ganzes Jahr verbrachte sie nach dieser Zeit in Stockholm bei einer Familie. Sie wollte anschliessend für einen Sprachaufenthalt nach England. Von einer Kollegin hörte sie, dass im solothurnischen Grenchen ein Spital mit einer Gebärklinik gebaut werde. Man suche dort eine Hebamme für die Geburtshilfe. Und so wurde nichts aus England. Am 1. April 1955 begann sie ihre Arbeit als erste Hebamme am Spital Grenchen. 360 Franken habe sie verdient im Monat. Sie schaut zu mir und lä-

Spital in Grenchen abgerissen hatten. Sie war mehrmals bei der Abbruchstelle vor Ort. Eigentlich habe sie noch einmal im ehemaligen Gebärsaal stehen wollen oder in ihr ehemaliges Zimmer im Schwesternhaus. Der Bauführer habe ihr abgeraten, weil zu dieser Zeit durch Asbest kontaminiertes Material abgebaut wurde. Es sei zu riskant, habe er gesagt. Der Abbruch sei für sie wie ein Riss gewesen. Hier habe sie ihre besten beruflichen Jahre gehabt. Richtig böse war sie schon vorher, als die Frauenklinik in Grenchen geschlossen wurde. «Das war ein politisches Geplänkel», sagt sie. «Nichts anderes.» Mit der Schliessung habe man die unzureichend frequentierte Frauenklinik am Bürgerspital alimentieren wollen. Da hätten sich die Politiker aber den falschen Finger verbunden.

Schicksal spielt immer mit

Sie sagt das und gewinnt ihr Lächeln im Gesicht zurück. Das sind Tempi passati. Sie sei sich immer gewohnt gewesen, nach vorne zu blicken. Sie erzählt von ihrer Heirat 1963, der ersten Wohnung in einem Block der Neuen Wohnbaugenossenschaft. Acht Jahre später bezogen sie eine Wohnung an der Marktstrasse, ehe sie an der Langhagstrasse in Grenchen ein Haus kauften und bis vor neun Jahren darin lebten. Sie schätzte ihre spätere Rolle als Hausfrau und Mutter. Ihren Beruf konnte sie nicht mehr ausüben. Ihr blieben aber die vielen guten Erinnerungen – auch als sie mit Lehrschülerinnen an der Poliklinik Hausgeburten begleitete. Nein, gezählt habe sie die Geburten nicht, die sie während ihrer ganzen beruflichen Tätigkeit begleitet habe. Sie erinnert sich aber auch an Schicksalsschläge im Gebärsaal. Sehr nahe ging ihr damals die Geburt, die sowohl der Mutter als auch dem ungeborenen Kind das Leben kostete. Totgeburten waren für sie auch immer eine schlimme Sache. Zum Glück kamen sie sehr selten vor. Sie erinnert sich aber auch an eine Entbindung im Krankenwagen, oder als sie kurzerhand in eine Wohnung ausrücken musste, um rechtzeitig bei einer Geburt in der Küche zugegen zu sein.

> STECKBRIEF Vorname/Name: Hanni Berthoud Wohnort: 2540 Grenchen Geburtsdatum: 23. Oktober 1926 Beruf/Funktion: Hebamme

> FÜNF FRAGEN Meine Lieblingsdestination: Skandinavien Lieblingsspeise: Fisch Aufsteller der Woche: Ich habe meinen Blumenund Kräuterbalkon hergerichtet. Auf was kann ich nicht verzichten: Den Morgen-Kaffee mit Zeitungslektüre Ich würde nie: Schnecken essen

ihrer Wohnung beanspruchen. «Ich denke mir immer, das eine oder andere Buch möchte ich noch einmal lesen.» Im Schlafzimmer habe sie noch eine Kiste voll mit Dias. Die wolle sie auch noch einmal sichten und entscheiden, was sie behalten will und was nicht. «Sie sehen, mir geht die Arbeit nicht aus. Jedenfalls war es mir noch nie langweilig.» Mit ihrem GA reist sie um die halbe Schweiz. Regelmässig fährt sie in die Ostschweiz auf Besuch bei der Schwiegermutter ihrer Tochter. «Sabine lebt mit ihrem Mann Roland und den beiden Enkelkindern in Kanada.» Noch bis vor wenigen Jahren scheute sie auch den langen Überseeflug nicht. Die zweite Tochter Cornelia lebt mit ihrem Mann Martin etwas näher – im Kanton Zug. Sohn Markus wohnt und arbeitet im Kanton Zürich. In der Alterswohnung bewegt sie sich selbständig. Kocht für sich selber oder geht auswärts essen. Sie wolle noch möglichst lange so wohnen können, sagt sie. Ihr Leben war immer Arbeit. Ob in der Gebärklinik oder später als Mutter und Hausfrau. Sie leistete in Grenchen viel Freiwilligenarbeit. Sie war beispielsweise Mitgründerin der Kinderkleiderbörse in Grenchen, des Mittagtisches in Bettlach, wo sie während 30 Jahren aktiv mitarbeitete. Sie winkt ab und lächelt: «Es gäbe noch viel zu erzählen. Aber wer will das schon wissen?» Hanni Berthoud steht auf und schaut auf die Terrasse. Sie freut sich, wenn der Sommer kommt und sie wieder ihre Blumen und Kräuter pflegen kann. «Es gibt immer etwas zu tun», sagt sie. Man hegt keine Sekunde Zweifel an dieser Aussage.

Viele Erinnerungen

Es wird immer wieder spürbar, wie sehr sie ihren Beruf liebte. Wenn sie in ihren Fotoalben blättert, tauchen immer wieder Bilder aus ihrer Tätigkeit auf. Einige Alben hatte sie seinerzeit vom Haus in die Alterswohnung gezügelt. Auch zahlreiche Bücher, die einige Regale in

houd im Hanni Bert eihten Hebamme er des 1953 eingew hiv) m arc Kinderzim Spitals. (Bild: Familien r e n h c n Gre

Check für die «Rodania» von den Ambassadoren Die Velo-Börse: Ein «Renner» GRENCHEN Der Ambassadorclub ist eine internationale, politisch und religiös unabhängige Vereinigung und in dem Sinne auch ein Serviceclub. Der Ambassadorclub Solothurn stattete im Rahmen eines Clubanlasses der Stiftung «Rodania» einen Besuch ab und wurde zu einer Besichtigung mit Institutionsleiter Patrick Marti eingeladen. Die Ambassadoren konnten sich von der eindrucksvollen Arbeit in dieser Institution ein Bild machen und waren erstaunt über die Vielfalt dieses Betriebs. Der Ambassadorclub Solothurn äufnet unter anderem auch einen Hilfsfonds, mit dem regelmässig Beiträge für einen guten Zweck gesprochen werden. Ambassador Ruedi

Messer überreichte im Namen der Solothurner Organisation Patrick Marti einen Check über 1000 Franken. Wie andere Institutionen in diesem Bereich auch, müssen die finanziellen Aufwände für Ferienlager und gewisse Freizeitaktivitäten selber erwirtschaf-

tet werden. Dies geschieht vor allem mit Spendengeldern. Der Ambassadorclub Solothurn wird übrigens 2021 Veranstalter sein der internationalen Delegiertenversammlung und Gäste aus Europa und anderen Kontinenten empfangen. mgt

Institutionsleiter Patrick Marti (links) erhält von Ruedi Messer im Namen des Ambassadorclubs Solothurn einen Check über 1000 Franken. (Bild: Joseph Weibel)

Im Frühjahr ist die Velo-Börse in Grenchen einfach ein Muss. Hier findet man günstige Occasion-Velos und die Möglichkeit, eigene, nicht mehr gebrauchte Fahrräder, Kindervelos oder Veloanhänger zum Kauf anzubieten. In diesem Jahr ist die Velobörse auf der abgesperrten Bettlachstrasse und auf dem Zeitplatz. Unabhängig von den Wetterkapriolen hat man nun endlich wieder optimales Velowetter. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass es sich lohnt, an der Grenchner Velobörse das grosse Angebot von Occasion-Velos zu prüfen. Und umgekehrt kann man hier die Möglichkeit nutzen, nicht mehr gebrauchte Fahrräder durch den VCS verkaufen zu lassen. Die Velobörse hat auch die Wirkung, dass unnötige Abfälle vermieden werden, indem nicht mehr gebrauchte, aber noch funktionsfähige Zweiräder vor dem Schrotthaufen ge-

rettet und wieder in Umlauf gesetzt werden. Davon profitieren letztlich alle: Die Eigentümerinnen und Eigentümer werden ein nicht mehr gebrauchtes Velo los und erhalten eine Entschädigung, die dem Wert entspricht. Die Käuferinnen und Käufer wiederum können sehr günstige OccasionFahrräder erwerben. Gerade für Pendler, die ihre Velos an ungesicherten Abstellplätzen – zum Beispiel bei den Bahnhöfen – parkieren müssen, sind mit solchen Occasionen gut bedient. An der Velobörse 2019 werden am 27. April von 8.15 bis 11 Uhr alte Velos, Veloanhänger, Kindervelos, Dreiräder, Trottinetts und so weiter am VCSStand auf dem Markt-/Zeitplatz entgegengenommen. Von 9.15 bis 13 Uhr organisiert der VCS den Verkauf. Die Preise werden von den Eigentümerinnen oder Eigentümern festgelegt. Der VCS erhält 10 bis 20 Prozent (je nach Preis) als Unkostenbeitrag. mgt


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Stellenmarkt

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Nr. 17 | Donnerstag, 25. April 2019

Diverses

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Veranstaltungskalender

MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –›

Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printagenda in

Donnerstag, 25. April 2019 | Nr. 17

den Ausgaben az Grenchner Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Eintragungen bis 10 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Marie-Louise Werth gastiert im Parktheater

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 26. APRIL 7.00–12.00 Uhr: Markt mit Frischprodukten. www.gvg.ch Marktplatz. 20.00 Uhr: «Holzers Peepshow». www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4.; VV: www.schopfbuehne.ch und COOP Vitality Grenchen 21.30 Uhr: Dix & the Jokers. Rock-PopCoverband. Dix & The Jokers ist ein Herzens-Projekt von vier versierten Solothurner Musikern. Welchen Spass die Schweizer Rockband an ihren Coversongs hat, spürt jeder gleich beim ersten Ton. Das breite Repertoire ist eine Mixtur aus Classic-Hits der Rock- und Pop-Geschichte und beinhaltet Titel von Beatles, CCR, Dire Straits, Eric Clapton, Chris Isaak, The Hollies, Police und vielen mehr. Virtuose Gitarrensolis der Extraklasse, mehrstimmiger Gesang und treibende Beats lassen bei dieser exzellenten Liveband keine musikalischen Wünsche offen. Die Combo besteht aus Beni «Dix» Henzi (g, voc), Martin Albrecht (b, voc), Markus Arm (g, voc) und Peter Kohler (dr). www.dix-thejokers.ch Musigbar, Bielstrasse 7.

SAMSTAG, 27. APRIL 9.15–13.00 Uhr: Velobörse Grenchen. Annahme: 8.15–11 Uhr. Kauf und Verkauf von Velo, Dreirad, Trottinett etc. Max. 6 Velos pro Anbieter. www.vcs-so.ch. Marktplatz. 10.00–17.00 Uhr: «Alibi’19» – Sehen und erleben wie die Kantonspolizei arbeitet (siehe Haupttext). www.so.ch Marktplatz. 10.00–18.00 Uhr: «Ghörsch mi?» – Die Sprache ist das wichtigstes Kommunikationsmittel. Aber kommt das, was man ausdrücken will, beim Gegenüber auch so an? Was erzählt die eigene Körpersprache? Wie erreicht man eine natürliche Sprechweise? Auf der Bühne sind die Feinheiten der Sprachfertigkeit von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche Umsetzung einer Figur. Dozent: Oliver Stein. www.theaterschulegrenchen.ch Grenchen.; VV: sekretariat@theaterschulegrenchen.ch

10.00–11.30 Uhr: Tag der offenen Tür. Kinder und Erwachsene können an diesem Morgen alle Instrumente der Musikschule ausprobieren und spielen. Die Lehrpersonen beraten gerne und unterstützen alle in der Wahl des richtigen Instrumentes. Musikschule Grenchen, Sternenweg 4. 19.30–22.45 Uhr: Grosse Gala-Vorstellung – 8. Int. Zauberkongress. Zaubergala mit den aktuellen Zauberweltmeistern 2018. Wie zuletzt 2016 wird das Parktheater im solothurnischen Grenchen Ende April zum europäischen Hot Spot für Zauberei der Weltklasse. So gelang es dem OK unter der Ägide von Programmchefin Priska Walther wiederum sowohl den frischgebackenen Close-Up-Weltmeister Eric Chien aus Taiwan wie auch den aktuellen Weltmeister der Bühnenzauberei Miguel Muñoz aus Spanien zu verpflichten, der mit seiner poetischen Wasser-Magie «Agua» durch die Welt tourt und auch schon mit Hollywood-Regisseur Tim Burton oder dem Disney-Konzern zusammengearbeitet hat, zuletzt für den Film «Dumbo». Neben den beiden erwähnten Meisterzauberern treten an der Gala, bei welcher Simon Pierro durch das Programm führt, weitere Grössen der zeitgenössischen Magie aufs Parkett. Aus Fernost reisen neben Eric Chien die Koreaner Luna und Goen Ho an, wie auch der Japaner Den Den. Europa wird durch Frankreich, resp. Jimmy Delp und Nathalie Romier sowie durch den Italiener Christopher Castellini repräsentiert. www.swiss-magic.ch Parktheater (Theatersaal), Lindenstr. 41.; VV: www.swiss-magic.ch 20.00 Uhr: «Holzers Peepshow». www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Grenchen». Sport und Tanz für Jugendliche. Eintritt frei. DH Zentrum (Nord/Süd).

SONNTAG, 28. APRIL 11.30 Uhr: Geführter Rundgang durch die Ausstellung «Uwe Wittwer – Die schwarzen Sonnen. Gemälde, Aquarelle und Inkjetprints». Mit Claudine Metzger. www.kunsthausgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

13.00 Uhr: Hornussermeisterschaft NLB. HG Grenchen gegen HG Oberwil b. Büren. Das Regionalderby verspricht Spannung pur. Man kann diesem Spektakel beiwohnen und ein Spiel der HG Grenchen besuchen. www.hg-grenchen.ch Hornusserhüttli, Hornusserweg. 14.30 Uhr: Fussball Meisterschaftsspiel 2. Liga: FC Grenchen 15 - FC Iliria. Stadion Riedern. 17.00 Uhr: «Holzers Peepshow». www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4.; VV: www.schopfbuehne.ch und COOP Vitality Grenchen

Marie Louise Werth – die Bündner Lady am Klavier, eine Vollblutmusikerin mit starker und unverkennbarer Stimme, begeistert seit über 30 Jahren sowohl als Solokünstlerin als auch als Leadsängerin der Gruppe Furbaz auf der Bühne, in Radio- und TV ein zahlreiches Publikum. Mit ihrem aktuellen Gala- und Konzertprogramm «Pur’Amur» sowie Titelsongs aus ihrem Album «Noch mehr vom Leben» ist Marie Louise Werth in variablen Liveformationen das ganze Jahr hindurch unterwegs. Ihre musikalische Bandbreite reicht neben ihren Eigenkompositionen und dem breiten Weihnachtsrepertoire von melodiös klassisch über stimmige

Balladen bis hin zu Swing, Jazz, Pop, Boogie-Woogie, Blues, Gospel, Fado, Tango, Volkslied. Sie singt in verschiedenen Sprachen – auch in ihrer Muttersprache, das Rätoromanische. Wer ihr das Mikrofon in die Hand gibt, kann auf Professionalität und unvergleichliche Ausstrahlung zählen. Die Symbiose ihrer Kompositionen gepaart mit dem Klang ihrer einzigartigen Stimme vermag auf eine wundervolle Art zu fesseln, – originell, selbstbewusst und echt Samstag, 4. Mai 2019, 20 Uhr Mehr Informationen unter www.parktheater-grenchen.ch

DONNERSTAG, 2. MAI 20.00 Uhr: «Holzers Peepshow». www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4.

FREITAG, 3. MAI 7.00–12.00 Uhr: Grosser Mai-Monatsmarkt mit vielen Marktständen. www.gvg.ch. Marktplatz. 9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Die Teilnahme ist gratis und es ist keine Anmeldung nötig. Ansprechperson: Elisabeth Egli, 079 282 19 86. Ein Treffpunkt des lebendigen Austausches zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Das Angebot richtet sich an alle Frauen, die Interesse an fremden Kulturen haben und gerne Kontakt knüpfen. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Auch Frauen mit Deutsch als Muttersprache sind herzlich willkommen. An diesem Morgen leitet Yolanda Andreoli von der Fachstelle Kompass das Gespräch. Thema: «Erziehung». Restaurant La Trattoria, Giradplatz. 20.00 Uhr: «Holzers Peepshow». Schopfbühne, Schützengasse 4.

SAMSTAG, 4. MAI 10.00–18.00 Uhr: «Figurenentwicklung im Theater». Schauspiel-Kurs. Wie kann man eine Personage (Figur/Charakter) entwickeln und glaubwürdig auf die Bühne bringen? Dozentin: Susanna Hug. www.theaterschulegrenchen.ch Grenchen.; sekretariat@theaterschulegrenchen.ch

DEMNÄCHST

DONNSCHTIG-JASS INFORMATION UND QUALIFIKATIONSTURNIER 9. Mai, ab 18.30: Die Stadt Grenchen führt zusammen mit Andreas Balsiger vom Eidg. Differenzler Jass Verband (EDJV) im Auftrag von SRF ein Qualifikationsturnier durch. Die besten Jasserinnen und Jasser vertreten Grenchen in der Donnschtig-Jass-Livesendung vom 8. August. Am 9. Mai findet dazu im Rahmen des Qualifikationsturniers ein kurzer Informationsanlass statt, zu welchem die Bevölkerung und das Gewerbe rund um den Marktplatz eingeladen ist. 18.30: Informationsanlass, 19.30: Qualifikationsturnier. Parktheater.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: Ausstellung «Die verdrängte Tragödie – der Generalstreik in Grenchen». Der Landesstreik war eine soziale Bewegung, die politische Veränderungen forderte und gegen grosse Not protestierte. In Grenchen kam es während dieser Tage tragischerweise zu drei Todesfällen. Sa, So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Uwe Wittwer – Die schwarzen Sonnen». Gemälde, Aquarelle und Inkjetprints. Thomas Woodtli – Bühne frei für’s Museum. Intervention_3. www.kunsthausgrenchen.ch Mi, Do, Fr, Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 17/2019

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