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14. Februar 2019 | Nr. 07 | 80. Jahrgang

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Wer sich traut, gewinnt doppelt GRENCHEN Wer am heutigen Valentinstag seine Liebste, seinen Liebsten mit einem Heiratsantrag überrascht, erhält einen Gutschein für eine Beratungsstunde bei Hochzeitsplanerin Adriana Palermo Amacker. Mit «La Mariposa weddings» ist sie eine von 13 Ausstellerinnen und Aussteller an der Grenchner Fest- und Hochzeitsmesse, die am kommenden Sonntag im Grenchner Hof über die Bühne geht. SABINE BORN

A

m Sonntag von 11 bis 17 Uhr findet die dritte Grenchner Fest- und Hochzeitmesse im Grenchner Hof statt. Dazu passt der heutige Valentinstag, der Tag der Verliebten, um den sich viele Legenden ranken. Eine besagt beispielsweise, dass der heilige Valentin von Rom Gottesdienste für Christen feierte und Soldaten traute, denen das Heiraten eigentlich verboten war. Als Christ verfolgt wurde Valentin später hingerichtet. Kurz vor seinem Tod soll er die blinde Tochter seines Aufsehers geheilt und diesen samt Familie

Nicht verpassen: Am Sonntag findet im Grenchner Hof die Grenchner Festund Hochzeitsmesse statt. (Bild: zvg) und Bedienstete zum Christentum bekehrt haben. Mit der romantischen Liebe wurde das Fest vom heiligen Valentin erstmals im 14. Jahrhundert assoziiert. Und im England des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Brauch von Liebenden, die sich beschenkten. In einigen Regionen werden Valentinsschlüssel als Symbol der Liebe ver-

schenkt. In Slowenien gilt der heilige Valentin auch als Schutzpatron des Frühlings, der Gesundheit sowie der Imker und Pilger. Wie auch immer – wir nehmen den Valentinstag als passenden Einstieg zu einem Sonntag, der ganz im Zeichen der Grenchner Fest- und Hochzeitsmesse steht, zu der alle herzlich eingeladen sind.


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Donnerstag, 14. Februar 2019 | Nr. 07

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Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

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Nr. 07 | Donnerstag, 14. Februar 2019

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 17. Februar 10.00 Installationsgottesdienst unserer Pfarrpersonen. Pfarrer Simon Jenny. Musikalische Umrahmung mit Daniel Woodtli,Trompete, und Eric Nünlist, Orgel. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Markuskirche Bettlach Freitag, 15. Februar 15.15 Ökumenischer Gottesdienst im Alterszentrum Baumgarten. Bartek Migacz. Sonntag, 17. Februar 10.00 Kein Gottesdienst. Für die ganze Kirchgemeinde findet der Gottesdienst in Grenchen statt.

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RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 15. Februar 9.00 Eucharistiefeier. 18.00 Meditative Andacht, Allerheiligenkapelle. Samstag, 16. Februar 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Sonntag, 17. Februar 10.00 Eucharistiefeier, mitgestaltet vom Kirchenchor. 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle. 11.15 Eucharistiefeier in Italienisch. Dienstag, 19. Februar 9.00 Eucharistiefeier. Mittwoch, 20. Februar 18.30 Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. Februar 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob,Taufkapelle.

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CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Sonntag, 17. Februar 9.30 Eucharistiefeier, Pfr. Hans Metzger, anschliessend Kirchenkaffee. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Info: www.emk-grenchen.ch Sonntag, 17. Februar 10.00 Gottesdienst. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Freiestrasse 30, Grenchen Sonntag, 17. Februar 9.45 Sendungsgottesdienst H. P. & Ch. Wisler.

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Grenchen

Nr. 07 | Donnerstag, 14. Februar 2019

Bares für Vereine SELZACH unterstützt seit 2012 Ortsvereine mit Grundbeiträgen. Für besondere Anlässe werden ebenfalls Unterstützungsbeiträge ausgerichtet. Wer als Verein von einer finanziellen Unterstützung profitieren will, muss bestimmte Bedingungen erfüllen.

F

ür die Vereinsunterstützung in Selzach müssen die Bedingungen im dafür geschaffenen Reglement erfüllt werden. Welche Beiträge schüttet die Gemeinde gewöhnlich aus? Dazu Andreas Hänggi, Präsident der Kulturund Sportkommission: «Für Grundbeiträge schütten wir 20 000 Franken aus, dazu kommen 8000 Franken für Jugendbeiträge. Die Höhe der Beiträge variiert zwischen 270 bis 4600 Franken.» Vereine, die Jugendarbeit leisten, erhalten bei Gutheissung des Gesuchs 40 Franken pro Jugendlichen.

Bis 8. März einreichen

Wie gut wird diese Dienstleistung der Gemeinde Selzach genutzt? Andreas Hänggi spricht von rund 25 Vereinen, die ein entsprechendes Gesuch einreichen. Ansprechpartnerin ist die Kultur- und Sportkommission, die eingereichte Gesuche überprüft. Für dieses Jahr müssen die Anträge bis 8. März 2019 bei der Kultur- und Sportkommission eingehen. Das Reglement mit den Bedingungen kann auf der Webseite der Gemeinde heruntergeladen werden: www.selzach.ch in der Rubrik Gemeindeverwaltung/Reglemente. Für besondere Anlässe kann ein Verein ein Gesuch um Ausrichtung eines einmaligen Sonderbeitrags stellen. Der Gemeinderat bestimmt dabei jeweils die

Gut geplant, ist halb gefeiert

GRENCHEN Adriana Palermo Amacker hat schon als Kind gerne auf Hochzeiten getanzt, später mit Vorliebe Events organisiert. Seit 2013 ist die sympathische Grenchnerin zertifizierte Hochzeitsplanerin. Eine Dienstleistung, die man in unserer Region noch wenig kennt. SABINE BORN

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JOSEPH WEIBEL

Geld von der Gemeinde: Leisten Selzacher Vereine Jugendarbeit, erhalten sie finanzielle Unterstützung, sind die Bedingungen erfüllt. (Bild: Archiv) Höhe der Ansätze dieser Sonderbeiträge.

Ähnliches System in Grenchen

In der Stadt Grenchen laufe es grundsätzlich ähnlich, ohne aber dass man direkt auf die Vereine zugehe, sagt Mike Brotschi vom Standortmarketing. Es gebe Vereine, die aufgrund der vorgewiesenen Bilanz- und Erfolgsrechnung zu jährlichen Beiträgen berechtigt seien. «Diese Beiträge sind bereits im Budget vorgesehen», so Brotschi. Bei neuen Gesuchen entscheide die Kultur- und Jugendkommission. Auch Bettlach prüft Jahr für Jahr nach verschiedenen Kriterien, welche Vereine Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung haben. Wer noch nie in den Genuss eines Beitrags kam, kann bei der Jugend-, Kultur- und Sportkommission einen Antrag einreichen. Nicht zu vergessen sind die indirekten Zuwendungen für die örtlichen Vereine. Vor allem Sportvereine profitieren von einer intakten und ständig unterhaltenen Infrastruktur in Turnhallen, Kulturzentren oder Sportplätzen.

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driana Palermo ist PR-Fachfrau. Sie arbeitet im Marketing, hat zwischen zwei Jobs die Chance gepackt und sich zur Hochzeitsplanerin ausbilden lassen. Einfach weil sie gerne organisiert und bereits als Kind gerne auf Hochzeiten getanzt hat. Den Lehrgang hat sie beim Verband unabhängiger Schweizerischer Hochzeitsplaner VUSH absolviert. Seit sechs Jahren ist Adriana Palermo mit «La Mariposa weddings» zertifizierte Hochzeitsplanerin und mit Herz und Seele dabei. «Im Nebenjob – denn leben kann ich nicht davon», sagt Adriana. Noch nicht. Was in Amerika, England, inzwischen auch in Zürich und anderen Grossstädten gang und gäbe ist, hat sich in Regionen wie der unseren nicht durchgesetzt. Noch nicht. Vielmehr hält man die Dienstleistung für zu teuer, die eigene Hochzeit für zu bescheiden, um ihre Organisation in professionelle Hände zu geben. Viel lieber betraut man – der Tradition folgend – die beste Freundin, den besten Freund, die Trauzeugen mit dieser aufwändigen Aufgabe. «Doch wieso soll die beste Freundin die Hochzeit nicht auch in vollen Zügen geniessen?», fragt Adriana Palermo. «Wieso gibt man viel Geld für den schönsten Tag im Leben aus, lässt sich aber nicht professionell beraten?» Adriana Palermo bietet ihre Dienstleistungen auch häppchenweise an. Hochzeitsplanungen für jedes Budget. Man kann auch nur eine Stunde buchen und wertvolle Tipps abholen. Vielleicht beauftragt man Palermo für die Suche nach der Location oder für die Organisation des Apéros. Möglichkeiten gibt es viele. Lösungen auch.

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Hochzeitsplanerin Adriana Palermo Amacker: «Hat man Zeit und Erfahrung, kann man meist gute Angebote aushandeln.» (Bild: zvg) «Ich fange meist mit der Gästeliste an», erzählt Adriana Palermo. «Gästeliste und damit die Grösse der Location bestimmen das Budget in grossen Zügen.» Ein Budget, das gut eingeteilt werden will. «Momentan sind Styled Shoots in Mode. Hochzeitsdienstleister inszenieren die perfekte Hochzeit auf Papier und Instagram. Wunderschöne Bilder! Das Brautpaar kommt oft mit den schönsten Vorstellungen, die man häufig etwas zurückfahren muss.» «Ich hinterfrage auch gerne Traditionen, bringe neue Ideen ein», spannt Adriana weiter, «ich arbeite gerne mit einem Thema, einem roten Faden, der sich durch alles hindurch zieht.» Und dann gibt es ein Regiebuch für den grossen Tag, der Raum lässt für Überraschungen. «Bin ich an der Hochzeit dabei, bin ich Ansprechper-

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son für alle Anliegen.» Das gilt auch für die ganze Planungsphase – Adriana Palermo hält alle Fäden in der Hand, behält den Überblick. «Und wenn das Brautpaar am Abend strahlt, sich später bedankt, dann ist das das Schönste für mich», schwärmt sie. Doch bis es so weit ist, steht am Anfang immer die Frage aller Fragen. «Willst du mich heiraten?» Wer sich am heutigen Valentinstag verlobt, darf von einer Gratisstunde bei Adriana profitieren. Manchmal helfen schon ein paar wertvolle Tipps, um dem Hochzeitsfest eine Richtung zu geben, von der man bisher vielleicht nur geträumt hat. Trauen Sie sich – erzählen Sie am Sonntag Ihre Antrags-Geschichte! La Mariposa Weddings, Adriana Palermo Amacker, Studenstrasse 10, 2540 Grenchen, www.lamariposa.ch.

GRENCHEN

Mitarbeiter spenden für «Schmelzi» DePuy Synthes/Johnson & Johnson ist in der Region Solothurn und Grenchen ein bedeutender Arbeitgeber. Kürzlich erhielt die Stiftung Schmelzi Besuch von Werksleiter Sven Zybell und seiner Assistentin Annina Kupferschmied. Sie überbrachten der Grenchner Institution einen Check über 1000 Franken.

Vorbereitungen zum Rennstart des Riesenslaloms auf dem Grenchenberg. (Bild: zvg)

Rennatmosphäre auf dem Grenchenberg SKIRENNEN Kaum ist die SkiWM im schwedischen Are vorbei, werden die Skifahrer aus der Region beweisen dürfen, zu was sie fähig sind. Am 24. Februar wird das Jugendskirennen des Skiklubs Selzach auf dem Grenchenberg durchgeführt. Rennatmosphäre garantiert. DANIEL MARTINY

O

b als Rennläufer mit dem Snowboard, Telemark- oder Alpinskis oder als Zuschauer, auf dem Grenchenberg findet ein Skifest für alle statt. Am Sonntag, 24. Februar, soll, sofern Petrus einverstanden ist und Frau Holle uns weiterhin verwöhnt, das bewährte Jugendskirennen durchgeführt werden. Eine fast schon einmalige Gelegenheit, den grossen Skistars nachzueifern, gibt es

Das Jugendskirennen macht es möglich: Wer möchte nicht einmal ganz zuoberst auf dem Treppchen stehen? (Bild: zvg) doch in unserer Region kaum mehr vergleichbare Wettkämpfe.

Skiclub sorgt für das Ambiente

Auf dem Untergrenchenberg wird um 11.00 Uhr zu einem ausgeflaggten Riesenslalom in einem Lauf gestartet. Die Startnummern-Ausgabe erfolgt

zuvor bis 10.00 Uhr im Restaurant. Jugendliche bis Jahrgang 2004 oder jünger zahlen ein Startgeld von 10 Franken, Erwachsene 20 Franken. Die Medaillenvergabe findet um 16.00 Uhr statt. Bei weniger als drei Teilnehmern pro Kategorie, werden die Kategorien zusammengelegt. Organisiert wird der Event vom Skiclub Selzach, der das Jugendskirennen seit 2010 durchführt. Dabei soll nicht nur den Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis geboten werden. Es lockt erneut eine Pistenbar mit Getränken und Snacks. Ein Speaker wird die Zuschauer auf dem Laufenden halten, damit niemand eine besonders gelungene Fahrt verpasst. Anmelden kann man sich für den Event per Nachmeldung vor Ort oder auf der Webseite www.skiclub-selzach.ch. Dort wird ab Freitag, 22. Februar, auch ersichtlich sein, wie die Wetter- und Schneeverhältnisse aussehen und ob zum grossen Skifest für Gross und Klein gestartet werden kann.

Die beiden Besucher zeigten sich überrascht von der Grösse der Institution Stiftung Schmelzi, die heute rund 180 Menschen mit Störungen im psychosozialen Bereich in acht Wohngemeinschaften und einer externen Wohnbegleitung betreut. Die Stiftung feierte 2016 ihr 20-Jahr-Jubiläum. Sven Zybell: «Uns ist wichtig, dass wir die jährliche Spende aus der Weih-

nachtsfeier für eine gute Sache verwenden.» Dabei sei es ihnen wichtig, so der Werksleiter von DePuy Synthes/Johnson & Johnson, dass es sich um Institutionen handelt, die nicht sowieso häufig Zuwendungen erhalten würden. Der Check über 1000 Franken stammt aus der jährlich durchgeführten Sammlung anlässlich der Weihnachtsfeier der international tätigen Firma, die unter anderem in Bettlach einen Produktionsbetrieb hat. Grosse Freude zeigten die Vertreter der Stiftung Schmelzi. Der designierte Präsident Roger Rossier und Institutionsleiter Guido Studer waren die glücklichen Empfänger. «Das Geld verwenden wir für unser jährliches Ferienlager», sagte Guido Studer. Joseph Weibel

Werksleiter Sven Zybell (links) überreicht Institutionsleiter Guido Studer (Mitte) und Stiftungsratspräsident Roger Rossier den Check über 1000 Franken. (Bild: jw)


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Nr. 07 | Donnerstag, 14. Februar 2019

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Der grosse Traum rückt immer näher

LENGNAU 1. Liga, NLB, NLA, Regionalauswahlen, U19-Nationalmannschaft. Was sich wie die Karriere eines Fussball-Superstars liest, ist der Werdegang einer jungen Frau aus Lengnau. Die 19-jährige Alana Burkhart ordnet alles dem runden Leder unter DANIEL MARTINY

D

ie Pressemitteilung machte vor zehn Tagen die Runde: Die Lengnauerin Alana Burkhart wechselt vom BSC Young Boys per sofort in der Nationalliga A zum FC Yverdon Féminin. «Ein Rückschritt sei dies keineswegs, auch wenn Yverdon momentan Tabellenletzter ist. Es geht mir darum, in der Rückrunde die Möglichkeit zu nutzen, auf höchster Stufe vermehrt Spielpraxis zu erhalten, was bei YB zuletzt aufstellungsmässig nicht möglich war.» Trainings wird Alana Burkhart auch weiterhin in Bern absolvieren, damit der Kontakt zum Team erhalten bleibt. Eine Rückkehr zu YB ist nämlich für kommenden Sommer vorgesehen.

Verletzungspech zum Start

Gleich zum Rückrunden-Start trafen die Berner Young «Girls» und Yverdon letztes Wochenende aufeinander. Alana Burkhart fehlte beim 3:1-Sieg der Bernerinnen, denn in einem Trainingsmatch hatte sie einige Tage zuvor eine schmerzhafte «Tomate» am Oberschenkel eingefangen und musste noch pausieren. Dies wirft die

Lengnauerin jedoch nicht zurück. Weder ihre Asthma-Anfälle seit frühester Kindheit noch ein Tumor im linken Oberschenkel konnten sie bisher in ihrer Karriere bremsen. Unbeirrt geht die 19-Jährige ihren Weg, und dieser führte in den letzten Jahren steil nach oben. Burkhart kann mittlerweile mitreden, wenn es um Titelgewinne geht. Mit dem FC Derendingen feierte sie den NLB-Titel und den NLA-Aufstieg. Beim BSC YB gewann sie vergangenes Jahr den U19-Meistertitel. «Nun möchte ich zu einer NLAStammspielerin werden, Erfahrungen und natürlich auch weitere Titel sammeln.»

Ausbildung in Grenchen

Man merkt es der jungen Frau bei jeder Aussage an: Alana Burkharts Bereitschaft, dem Fussball alles unterzuordnen, beeindruckt. Sie zeigt für das runde Leder Leidenschaft pur. Angefangen hat alles von klein auf, zu Haue mit dem grossen Bruder und während einiger Wochen auch beim FC Lengnau. Die Ausbildung bei den Eund D-Junioren erfolgte bei Wacker Grenchen beim heutigen Junioren-Obmann des FCG 15, Beat Lauper. «Das talentierte Mädchen

setzte sich auch gegen die Knaben durch, wurde laufend stärker und schneller, obschon sie damals noch kaum Fussball spielen konnte», sagt Lauper.

Mit mentaler Stärke zum Erfolg

Alana Burkhart entwickelte sich in der NLB-Zeit beim SC Derendingen vorab in technischer Hinsicht rasant weiter. «Es wurde mir bewusst, dass ich im Fussball noch viel erreichen kann. Ich lernte, dass auch Frauen körperbetonten Fussball spielen können.» Weil die Seeländerin aber auch realisierte, dass es als Frau schwierig sein könnte, von ihrem Sport leben zu können, besucht sie seit gut drei Jahren die Fachmittelschule in Biel. Das Ziel: Die Matura zu machen und Lehrerin zu werden. Die vier Trainingseinheiten pro Woche in Yverdon und in Bern sollten da problemlos auch zu schaffen sein. «Wichtig ist mir vor allem die Unterstützung meiner Familie und im Freundeskreis. Mit ihrer grossen mentalen Stärke, dem eisernen Willen und dem zweifellos grossen Talent wird von Alana Burkhart noch viel zu hören sein. Warum nicht auch eines Tages in der Schweizer A-Nationalmannschaft?

Die Lengnauerin Alana Burkhart wird von YB für die Rückrunde an Yverdon ausgeliehen. (Bild: zvg)


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Menschen

Nr. 07 | Donnerstag, 14. Februar 2019

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AUF EIN WORT MIT ... KASPAR HAUPT Die Grenchner-Stadt-Anzeiger-Serie

Kaspar Haupt: Dingens hin, Dingens her – man hat ihn einfach gern

JOSEPH WEIBEL

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aspar Haupt treffe ich im Alterszentrum Kastels beim Dessert. Es gibt Eis und Meringues. Ihm scheint es zu schmecken. Das jedenfalls entnehme ich seinem Gesichtsausdruck, der mir sehr zufrieden erscheint. Kaspar Haupt ist regelmässiger Gast am Mittagstisch im Kastels. Er bewohnt seit dem 1. Oktober 2018 ein Studio im Alterszentrum – mit Küche, Nasszelle, einem geräumigen Zimmer und einem relativ grossen Balkon. Der Mann, der, so scheint es mir, seit Jahrzehnten gleich aussieht, wird im April 85 Jahre alt. Auch wenn sein Gang nach einer grossen Herzoperation 2014 etwas langsamer geworden ist, so ist sein Geist wach und erzählt über Dinge, als wären sie erst gestern passiert.

Eine lange Zeit

Wir sitzen zwischenzeitlich in seiner neuen Bleibe. Ihm gefalle es hier, sagt er. Noch vor wenigen Monaten bewohnte er eine 4½-Zimmer-Wohnung an der Karl-Mathy-Strasse. Im Sommer musste der Lift ersetzt werden. «Zwei Monate musste ich mehrmals am Tag Treppen laufen. Das war nichts mehr für mich.» Und so suchte er sich etwas Kleineres. Warum nicht im Kastels? Hier lebte kurz seine Frau Friedl, die letzten Frühling verstarb. Kaspar Haupt hält einen Moment inne und betrachtet das eingerahmte Bild seiner Frau. Dieses Jahr hätten sie die Diamantene Hochzeit (60 Jahre) feiern können. Kaspar Haupt lächelt still. Eine schöne Zeit hätten sie zusammen gehabt. «Einfach war es nie.» Sie haben zwei Kinder grossgezogen, Tochter Iris (Jahrgang 1959) und Sohn Ralph (1965).

nahm er entweder unter die Füsse oder stieg in den Bus. Klaglos nahm er die Aufträge der Redaktion an. Ein «Nein» gab es nie. Ausser: Er war krank. Aber das war Kaspar Haupt eigentlich selten bis nie.

Ohne ihn ging es (fast) nicht

1987 war es, als sich Kaspar Haupt im Sommer überraschend einer Darmoperation unterziehen musste. Ich war damals Redaktor beim Grenchner Tagblatt und erlebte mit, was es heisst, wenn man wochenlang auf die Dienste von Kaspar Haupt verzichten muss. Ob Abend- oder Wochenendanlass: Wir mussten immer selbst ausrücken. Und der Service mit entwickelten Fotos fehlte auch. Kaspar Haupt entwickelte alle seine Bilder selber. Das war für damalige Verhältnisse ein Luxus. Sein Kölsch und seine Art, wie er sich über jemanden aufregen konnte, entlockte uns oft ein Lächeln. Jetzt lachten die anderen über uns. Der Sommer wollte nicht vorbeigehen, und als Kaspar Haupt nach OP und Rehabilitation wieder erstmals auf der Redaktion auftauchte, widmeten wir ihm ein Fest.

Eine Institution

Der Name Kaspar Haupt ist in Grenchen und der Umgebung ein Begriff. Ja, er ist fast eine Institution. Von 1981 bis 2014 erschien sein Name als Fotograf, später auch als Autor von Artikeln, im Grenchner Tagblatt. Mehrmals die Woche, manchmal sogar mehrmals in einer Ausgabe. Ob das Konzert der Stadtmusik Grenchen, die Generalversammlung des Jodlerclubs; das Grenchner Fest; der Uhrencup oder die Mia: Es gab wenig Anlässe, die nicht mindestens einmal in Begleitung des umtriebigen Fotografs stattgefunden haben. Kaspar Haupt lernte nie Autofahren. Die Wege zu den Veranstaltungsorten waren besonders in seiner Anfangszeit beschwerlich. Den Weg

1956 kam er nach Grenchen

Für ihn seien die 33 Jahre als «rasender Reporter» eine schöne Zeit gewesen, resümiert er. «Wie anders hätte ich sonst so tolle Begegnungen gehabt.» Schliesslich kam er ja 1956 als Fremder nach Grenchen. Er lernte in seiner Heimat Köln den Beruf eines Buchdruckers. Eines Tages, sagt er, habe er beim internationalen Arbeitsamt seine Bewerbung eingereicht. Und da sei sie gekommen, eine Anfrage von der Grenchner Druckerei Niederhäuser. Dort arbeitete er 27 Jahre, und druckte unter anderem auch zehn Jahre das Grenchner Tagblatt. Dann kamen noch vier Jahre bei Reinhard-Offset in Solothurn und elf Jahre bei der Druckerei Riem in Grenchen dazu. In der Uhrenstadt lernte er seine Friedl kennen, die damals bei Pfarrer Liechti den Haushalt bestellte.

Von diesen und jenen Dingens

Durch Zufall kam er seinerzeit nach Grenchen. Und 63 Jahre später sagt er: «Grenchen ist meine Stadt.» Das sei auch so gewesen, als Grenchen vielleicht noch nicht das Stadtbild von heute nach Aussen trug. Er zeigt fast verächtlich in Richtung Osten: «Ich arbeitete vier Jahre in Solothurn. Das hat mir gereicht.» Ich muss schmunzeln. Wenn er in Fahrt ist und so richtig ins Erzählen kommt, fällt oft das mir aus früherer Zeit unvergessliche Wort «Dingens». Wenn ihm ein Wort nicht gerade einfiel, oder auch als Kraftausdruck: Dingens ist sein Ding. Seine Tätigkeit als Korrespondent, wie man den «Freien» früher sagte, machte ihn für viele Vereine oder Institutionen zu einem wichtigen Bindeglied zur «Zeitung». Und so kam es, dass er oftmals direkt eingeladen wurde. Heute ist er unter anderem Ehrenmitglied der Stadtmusik und der Militärmotorradfahrer. Er lacht: «Dabei kann ich ja gar kein motorisiertes Vehikel lenken.» Bis vor fünf Jahren war er auch aktiv in der Faschingszunft, unter anderem auch als Vorstandsmitglied und Pressenarr. Nichts war ihm zu viel. Er genoss einen Teil seiner Freizeit im Bad der Menge.

> STECKBRIEF Vorname/Name: Kaspar Haupt Wohnort: 2540 Grenchen Geburtsdatum: 7. April 1934 Beruf/Funktion: Gelernter Buchdrucker, heute Pensionist

> FÜNF FRAGEN Meine Lieblingsdestination: Paris. Lieblingsspeise: Beefsteak Tartare. Aufsteller der Woche: Täglich ohne fremde Hilfe und ohne Schmerzen aufstehen zu können. Auf was kann ich nicht verzichten: Einen Espresso am Morgen und die Tageszeitung lesen. Ich würde mich nie: ... an lebenserhaltenden Maschinen anschliessen lassen.

rist Toni Brechbühl, mit dem ihn auch eine starke Freundschaft verband. Er denkt aber auch an Gerald Lechner zurück, den langjährigen Redaktionsleiter in Grenchen. Lechner war ein Bayer und kam auch in den 50-er Jahren nach Grenchen. Gerald sei ein ganz guter Freund gewesen.

Auch ein Sohn von Lucullus

Was vielleicht viele nicht wissen, die Kaspar Haupt kennen, ist seine Leidenschaft zum Kochen und fürs Reisen. Sein Beefsteak Tartare ist schon fast legendär. «Am Heiligabend gab es Tartare, am Weihnachtstag ein Boeuf Stroganoff nach Originalrezept.» Er habe viel zuhause gekocht. «Nicht nur am Wochenende», bekräftigte er. Wichtig waren ihm aber auch Reisen in ferne Länder. Mehrmals ging er mit seiner Familie in die USA, später zog es in nach China. Er erlebte aber auch die Maueröffnung in Berlin mit. Regelmässig und 16 Jahre verbrachten er und seine Familie die Sommerferien im Tessin (Orselina). Seine «Traumreisen», wie er es nennt, hat er natürlich mit Fotos dokumentiert. Als er in das Alterszentrum umzog, musste er sich von einigen Alben trennen. Ein paar von den «Dingens» hat er mitgenommen. Immer wieder holt Kaspar Haupt neue Dokumente vom Regal. Er schrieb in einem kleinen Büchlein «Vom Marktwesen und dem Marktplatz in Grenchen als Begegnungsstätte», oder über «25 Jahre ExZunft 1984 bis 2009» – und er war einige Jahre auch Redaktor der Gastrozeitung «Lucullus Helveticus». Man glaubt es kaum. Grosses Aufheben hat er nie gemacht – weder um sich noch um all das, was er in den letzten Jahrzehnten geleistet hat. Er ist ein Pragmatiker, selbstlos und meist ganz zufrieden mit dem, was er hat. Dingens hin, Dingens her. Man muss ihn einfach gern haben, den Kaspar Haupt!

Die Kunst war ihm wichtig

Kunst nahm irgendwann auch einen wichtigen Platz in seinem Leben ein. Schliesslich druckte er für regionale Künstler Lithographien. Vor allem für Peter Travaglini und Walter Emch. Später auch für Ferdinand Kaus. Während er über die Namen dieser Kunstszene resümiert, hält er wieder einen Moment inne und schaut auf: «Viele dieser Persönlichkeiten sind schon verstorben.» Zuletzt Gale-

ie iner Famil ks) mit se m seine Frau, in (l t p u a H chts von ih te Kaspar 2000 reis l nach Amerika. Re : Familienarchiv) a ild noch einm und Sohn Ralph. (B is Ir r te h c To

NEWS BEZIRK LEBERN

So wurde in der Region abgestimmt

Der Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» wurde in unserer Region ebenfalls eine klare Absage erteilt. In Grenchen sagten 60,7% der Stimmenden Nein, in Bettlach sogar 71,2% und in Selzach 64,5%. Im Bezirk Lebern war der Schnitt bei den Nein-Stimmen 64,4%. Klar war auch die Meinung bei der Ersatzwahl eines Amtsgerichtspräsidenten der Amtei SolothurnLebern. Nicole Mattiello entschied klar das Rennen gegen Mitkandidat Herbert Bracher. In Grenchen erreichte Mattiello 74,1% der Stimmen, in Bettlach sogar 78,9%, und in Selzach wollten 78,7% Nicole Mattiello als neue Amtsgerichtspräsidentin. jw

GRENCHEN

GRENCHEN

Kommenden Sonntag um 10 Uhr werden in der Zwinglikirche in Grenchen gleich vier Pfarrerinnen und Pfarrer installiert: Dorsi Lehmann, Susanna Meyer, Roger Juillerat und Peter von Siebenthal. Predigt und Liturgie hält Pfarrer Simon Jenny. Für die musikalische Umrahmung sorgen Daniel Woodtli (Trompete) und Eric Nünlist (Orgel). Nach dem Gottesdienst sind alle zum Apéro im Zwinglihaus eingeladen. jw

Wer will – wer hat noch nicht? Die Türe zum Qualifikationsturnier für den SRF DonnschtigJass steht nach wie vor weit offen. «Bis letzten Dienstag gingen 17 Anmeldungen ein», sagt Mike Brotschi vom Standortmarketing der Stadt Grenchen. Die Anzahl Männer überwiege das Feld, so Brotschi. Noch ist Zeit genug, um sich anzumelden. Eingabeschluss ist der 24. April 2019. Das Qualifikationsturnier findet am Donnerstag, 9. Mai 2019, im Grenchner Parktheater statt. Gespielt wird übrigens ein Differenzler. Damit Grenchen eine Chance haben kann, einen Donnschtig-Jass live im TV mitzugestalten, braucht es möglichst viele und gute Jasserinnen und Jasser. Den Besten am Qualifikationsturnier winkt

Installationsgottesdienst

Auf zum Jass

die Gelegenheit, am darauffolgenden Donnschtig-Jass live mit dabei zu sein. Das Anmeldeformular ist beim BGU-Kundendienst/Grenchen Tourismus an der Kirch-

strasse 10 oder am Empfang des Stadthauses erhältlich. Die Anmeldung kann auch online unter www.grenchen.ch/anmeldung ausgefüllt werden. jw


10

Veranstaltungskalender

Donnerstag, 14. Februar 2019 | Nr. 07

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MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –›

Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printagenda in

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den Ausgaben az Grenchner Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Eintragungen bis 10 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Foto: zvg.

Schweizermeisterschaft Omnium Der Valentinstag wird im Tissot Velodrome mit der Schweizermeisterschaft im Omnium sportlich spannend. Die Schweizer Elite kämpft in vier Disziplinen um die anerkennende Medaille. Gesucht werden also die vielseitigsten Fahrerinnen und Fahrer der Schweiz. Die beste Voraussetzung für attraktiven und packenden Bahn-

Qualifikationsturnier SRF Donnschtig-Jass Unsere Stadt hat die grosse Chance, sich als Austragungsort für den Donnschtig-Jass im Sommer 2019 zu qualifizieren. Wir fordern daher alle geübten Jasserinnen und Jasser auf, sich für das Differenzler-Qualifikationsturnier anzumelden. Es findet statt am Donnerstag, 9. Mai, im Parktheater Grenchen. Unter den Teil-

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 14. FEBRUAR 17.00–22.30 Uhr: Nationales Donnerstagabend-Rennen (siehe Haupttext). Tissot Velodrome, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 15. FEBRUAR 7.00–12.00 Uhr: Markt Grenchen. Markt mit Frischprodukten. Marktplatz.

SAMSTAG, 16. FEBRUAR 11.00 Uhr: Ticketvorverkauf Plausch an traditionellem Risotto-Essen. Am traditionellen Risotto-Essen der Faschingszunft startet wie alle Jahre wieder, der Vorverkauf der Tickets für den Plausch. Achtung: Die Tickets sind heissbegehrt; wie auch das Risotto. Also komm vorbei, bevor die Tickets weg sind. Baracoa, Centralstrasse 2. 20.30–23.30 Uhr: Midnight Grenchen. Sport und Tanz für Jugendliche. Sport, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton, Trampolin und Volleyball. Auch Tanz und Hip Hop werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten, einen Tischtennistisch und einen Kiosk. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

SONNTAG, 17. FEBRUAR 11.00–17.00 Uhr: Fest- und Hochzeitsmesse Grenchen. Alles rund um den schönsten Tag im Leben. 13 Messeaussteller aus Grenchen und Region freuen sich auf regen Besuch. Eintritt frei. www.hochzeitsmesse-grenchen.ch Restaurant Grenchner Hof, Bahnhofstr. 6. 11.30 Uhr: Finissage und Künstlergespräch mit Patricia Bucher. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

19.00 Uhr: Vortrag und Ausstellungsvernissage «Adolf Michel – sein Leben, seine Fabrik». Vortrag von Urs Roth. Eintritt frei. Beim Nordbahnhof Grenchen steht der imposante Bau der ehemaligen Uhrenfabrik von Adolf Michel, Bereits 1891, im Alter von 26 Jahren, beteiligte sich Adolf an einer ersten Gesellschaft, welche Pendants fabrizierte. Ab 1905, nach der Auflösung der Kollektivgesellschaft mit Jean Schwarzentrub, konnte er die Fabrik an der Schützengasse kaufen, welche er bis 1920 stetig erweiterte. Von Rohwerken bis zu fertigen Uhren konnte alles hergestellt werden. 1927 war er Mitgründer der Ebauches SA. Er unterstützte mehrere Grenchner Vereine, die reformierte Kirchgemeinde und war selber aktiver Schütze und Jäger. Die Ausstellung zeigt Fotos der Fabrik und aus dem Leben von Adolf Michel, Dokumente und Uhren. Ein Stammbaum der Familie rundet die Ausstellung ab. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

FREITAG, 22. FEBRUAR 7.00–12.00 Uhr: Markt Grenchen. Markt mit Frischprodukten. Marktplatz.

SAMSTAG, 23. FEBRUAR 20.00 Uhr: «Plausch». Das Vorfasnachtsprogramm mit lustigen Sketchen,

nehmenden werden schöne Preise verlost. Das Anmeldeformular ist bei der BGU-Kundendienst/Grenchen Tourismus, Kirchstrasse 10 oder am Empfang des Stadthauses, Bahnhofstrasse 23 erhältlich. Die Anmeldung kann online auch unter www.grenchen.ch/anmeldung ausgefüllt werden.

DEMNÄCHST

SRF DOK-VORPREMIERE: VOGEL FRISS ODER STIRB

15.00–16.00 Uhr: «Der Generalstreik in Grenchen» – Museumsführung. Die verdrängte Tragödie. Der Generalstreik von 1918 stellt einen grossen Wendepunkt der Schweizer Geschichte dar. Der Landesstreik war eine soziale Bewegung, die politische Veränderungen forderte und gegen grosse Not protestierte. In Grenchen kam es während dieser Tage tragischerweise zu drei Todesfällen. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

DONNERSTAG, 21. FEBRUAR

radsport im Tissot Velodrome. Die Rennen beginnen um 16.30 Uhr. Tickets sind online bei Starticket oder an direkt im Tissot Velodrome erhältlich. Erleben Sie abwechslungsreichen und mitreissenden Bahnradsport live im Tissot Velodrome. Do, 14. Februar, 17–22.30 Uhr, Tissot Velodrome

Schnitzelbänken und Guggenmusik. Danach wird bei der Aftershowparty auf die gemeinsame Vorfreude der bevorstehenden Fasnacht angestossen. Parktheater (Theatersaal), Lindenstr. 41. 20.30–23.30 Uhr: Midnight Grenchen. Sport und Tanz für Jugendliche. Sport, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton, Trampolin und Volleyball. Auch Tanz und Hip Hop werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten, einen Tischtennistisch und einen Kiosk. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

SONNTAG, 24. FEBRUAR 9.30–11.30 Uhr: «Ä Halle wo’s fägt». Die Turnhalle wird zum Spiel-, Bewegungs- und Experimentierplatz für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung einer erwachsener Person. Mitbringen: Bequeme Kleidung und Antirutschsocken. www.chindaktiv.ch Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11. 11.00 Uhr: Volksskirennen Grenchenberg. Skirennen für jung und alt. Wer hat Spass am Skifahren Snowboarden oder Telemarken? Beim Volksskirennen kann man sich in verschiedenen Kategorien mit seinen Freunden messen. Anmeldung unter www.skiclub-selzach.ch. Grenchenberg. 17.00 Uhr: Cargo-Theater. Der grosse Coup – ein Comic-Theaterstück. In schnell geschnittenen Sequenzen, in rasanten Orts- und Perspektivwechseln werden hochkonzentrierte Einbruchszenen, spannende Verfolgungsjagden, tragikkomische Roadmovie-Szenen und Rettungsaktionen in letzter Sekunde

gespielt. Ein Comic-Theaterstück im Spagat zwischen radikaler Reduktion und verspielter Übertreibung, gewürzt mit jeder Menge Slapstick. Nichts für schwache Nerven. www.kleintheatergrenchen.ch Kleintheater Grenchen, Schulstrasse 35.

Montag, 4. März, 19 Uhr: Die Uhrenindustrie – Protokoll einer einzigartigen Rettung. Ein Film von Hansjürg Zumstein mit anschliessender Podiumsdiskussion. Zehntausende von Uhrenarbeitern verlieren Ende der 70er-Jahre ihre Arbeit. Die Uhrenindustrie steht vor dem Aus. In einer spektakulären Aktion retten Schweizer Banken die darniederliegende Industrie, so dass diese gestärkt die ausländische Konkurrenz übertrumpft – auch dank des genialen Marketings ihres Beraters Nicolas Hayek. Ein Drama mit Happyend. Eintritt frei. Kino Rex.

DONNERSTAG, 28. FEBRUAR Ganztätig: Luna-Park. Der närrische Rummelplatz ist während der Fasnacht täglich geöffnet. Marktplatz. 5.00–6.00 Uhr: Chesslete. Die monschtrööse von und zu Grenchen. Der Start zur Fasnachtszeit im Morgengrauen, mit viel Lärm, vielen weissbekleideten und zipfelbemützten Chessler. Um Punkt 5 Uhr starten die Gruppen an diversen Standorten, lärmend und chesslend durch die Strasse Grenchens ins Zentrum. 14.35 Uhr: Kinderumzug. Der Kinderumzug mit zig-hunderten ganz kleinen und ein wenig grösseren Kindernarren. Farbig, bunt, lustig und fröhlich. Eine Augenweide für jedermann (und -frau) und eines der interessantesten Highlights der Fasnacht. Nicht verpassen. Stadtzentrum. 20.00 Uhr: Fasnachtseröffnung. Guggen-Musiken spielen auf der Bühne auf dem Zytplatz. Mit Proklamation, Schnitzelbänke und Verkündung Beizenjurierung. Ein Spektakel an Humor, Fasnachtsklängen und Heiterkeit wird geboten. Anschliessend startet die Strassen- und Beizenfasnacht bis in die frühen Morgenstunden. Party im Baracoa, Krebs, Britannia Pub, Metzgerhalle, Bambi, Passage, Helvetia, Rössli-Bar, Saphir Bar, Centro-Lounge, u. v. m. Zytplatz.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: Ausstellung «Die verdrängte Tragödie – der Generalstreik in Grenchen». Bis 9. Juni. Adolf Michel (1865–1928), Uhrenfabrikant in Grenchen. «Sein Leben, seine Fabrik». Gastausstellung von Urenkel Urs Roth. Die Ausstellung zeigt Fotos der Fabrik und aus dem Leben von Adolf Michel, Dokumente und Uhren. Ein Stammbaum der Familie rundet die Ausstellung ab. Bis 14. April. www.museumgrenchen.ch Mi, Sa, So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «20m2 – Fenster ins Atelier» von Lina Müller. Ausstellungsdauer bis 16. Februar. Patricia Bucher – «don’t answer the door». Kelims, Reliefs und Arbeiten auf Papier. Ausstellungsdauer bis 17. Februar. Theodor Bally – Schwerpunkt Variation: Das Erproben der reinen Form. Gemälde, Reliefs, Arbeiten auf Papier und Skulpturen. Ausstellungsdauer bis 17. Februar. Weitere Informationen unter www.kunsthausgrenchen.ch. Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 07/2019

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