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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 4. OKTOBER 2018

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 40 · Post CH AG

SALZKORN Rückkehr

Der Mindestabstand zwischen Bäumen und Starkstromleitung ist nicht mehr gegeben: Markus Dietiker, Forstdienste Lenzia, und Willi Bürgi, Landschaftskommission Niederlenz, bei einem Augenschein am Waldrand hinter dem Sportplatz Altfeld in Niederlenz. Foto: ms

Holzschlag wegen Starkstrom

Aktuell: Wild

MO, 8.00–14.00 Uhr MI, DO und FR, 8.00–24.00 Uhr SA, 9.00–24.00 Uhr SO, 9.00–22.00 Uhr Tel. 062 891 20 76 www.bären-wildegg.ch

Lenzburg/Niederlenz Die Bäume am Waldrand hinter dem Sportplatz Altfeld kommen der Starkstromleitung seit einiger Zeit gefährlich nahe. Am Montag starten die Arbeiten für eine Sicherheitsholzung im Auftrag der SBB. ■

MELANIE SOLLOSO

E

s tut einem in der Seele weh, vor allem, wenn man die wenigen Grossen anschaut, die auch gefällt werden müssen», sagt Willi Bürgi von der Landschaftskommission Niederlenz. «Aber es muss sein.» Ein Augenschein vor Ort zusammen mit den Forstdiensten Lenzia zeigt: Die Bäume des Eichenwaldreservats, zugehörig zu der Gemeinde Lenzburg, kommen der Starkstromleitung beim Sportplatz Altfeld in Niederlenz tatsächlich gefährlich nah. Willi Bürgi ist anwesend, weil er weiss, dass das seit Jahrzehnten fast unberührte Waldstück, das eigentlich den Lenzburgern gehört, den Niederlenzern sehr am Herzen liegt. Auch

ihm. «Es ist ein Bijou und ein beliebtes Naherholungsgebiet der Dorfbevölkerung.» Von der Notwendigkeit der Sicherheitsholzung wollte er sich selbst ein Bild machen.

«250 Kubikmeter Holz»

Da die Mindestabstände zwischen Bäumen und Starkstromleitung beim rund 700 Meter langen Waldrandabschnitt nicht mehr erfüllt sind, beauftragte die SBB die Forstdienste Lenzia, diesen Abstand wiederherzustellen. Für Markus Dietiker von den Forstdiensten war rasch klar, dass es mit einer einfachen Auslichtung nicht getan sein würde. «Die Bäume sind mittlerweile zu gross, wir kommen um die Holzung nicht herum. Würde ein Baum bei einem Naturereignis umfallen, würde er mit grosser Wahrscheinlichkeit die Leitung tangieren.» Und bei einem Stromunterbruch und folgenden Zugausfällen würde es teuer. Bei Bäumen in Privatbesitz haftet in solchen Fällen der Eigentümer. Die zu fällenden Bäume schätzt Dietiker auf rund 250 Kubikmeter Holz. «Das sind rund 10 Lastwagen», veranschaulicht er. Die gefällten Bäume werden anschliessend zu Schnitzelholz verarbeitet. Abgeholzt werden diejenigen Bäume, die am stärksten Richtung

Leitung wachsen und die Leitungen beschädigen könnten. Auch ein paar Eichen des Eichenwaldreservats müssen gefällt werden. Die Himmlischen Eichen des Bestattungswalds hingegen werden nicht tangiert, sie stehen weiter drin im Wald. Die Arbeiten starten am Montag und dauern bis zum 26. Oktober. Während dieser Zeit werden der Weg am Waldrand entlang und der Trampelpfad im Wald unmittelbar beim Waldrand gesperrt.

Schutz für den Wald

Die Holzung habe auch etwas Gutes, gibt Dietiker zu bedenken. «Der Wald ist danach besser gegen Sturmschäden geschützt.» Das zeigte der Sturm Lothar eindrucksvoll. Während stark begrünte Waldränder fast intakt blieben, herrschte dahinter ein trauriges Bild. Wird der Waldrand hingegen gelichtet, bricht das die Windgeschwindigkeit markant. «Auch erhalten die kleinen Bäume mehr Platz, das gibt Raum für neue Pflanzen», versucht Dietiker die positiven Aspekte aufzuzeigen. Nichtsdestotrotz, nach der Rodung wird es trostlos aussehen. Da hilft nur der Blick in die Zukunft. Laut Markus Dietiker dürfte das Waldstück in gut zwei Jahren wieder gut begrünt und beschattet sein.

Es war vor gut einem Jahr, als ich an dieser Stelle erzählte, dass ich dann im Dezember mit einer italienischen Nummer an meinem Franzosen Beatrice Strässle in die Schweiz reisen werde. Nun, mittlerweile waren wir schon etliche Male in der Schweiz – mit der AG-Nummer. Es ist schrecklich kompliziert, eine italienische Nummer zu bekommen, da sich zudem der Sachbearbeiter stur stellt. Denn eigentlich hätten wir alle Papiere beisammen, nur möchte der Herr in Asti einen Fahrzeugausweis mit einem dicken roten Streifen in der Mitte sehen. Also, wir müssten eine Zollnummer lösen. Obwohl dies in unserem Fall gar nicht nötig ist. Auch die fachlichen Erklärungen aus Schafisheim vermochten den Signore nicht umzustimmen. Wenn wir uns der Bürokratie beugen würden, ginge das ganze «Rösslispiel» wieder los mit Apostille etc. Das Auto müsste zudem vorgeführt werden, und wenn es dazu noch eine CH-Ausführung ist, dann könnte es sein, dass sogar eine Typenprüfung nötig wäre. Dies mutmasste vor allem unser Garagist. Und wir wissen mittlerweile aus Erfahrung, dass den Menschen auf den italienischen Ämtern so vieles in den Sinn kommt, wenn sie nicht genau wissen, was zu tun ist. So werde ich mich nun schweren Herzens von meinem Franzosen trennen und ihn in die Schweiz zurückbringen. Ihr wisst, wir Frauen haben hie und da ein etwas anderes Verhältnis zu unseren Autos. Das Tröstliche daran: Er bleibt in der Familie. Im November können wir dann unser neues Gefährt in Besitz nehmen. Derweil ich für deutsche Qualität votierte, hatte sich Roberto wieder in einen Franzosen verguckt. Aber als er dann die Diskussion mit dem Vorschlag «Ich putze das Auto jede Woche innen und aussen» eröffnete, war die Sache für mich klar. Ich verzichtete umgehend auf deutsche Wertarbeit und sagte sofort «Ja». Wieso ich so leicht umzustimmen war? Ganz einfach. In den vergangenen Jahren habe ich immer die Autos geputzt, und nun werde ich ab November sehr viel Zeit für andere Dinge haben. Beatrice Strässle, Montabone, Provinz Asti

Herbstausstellung Sa, 6. Oktober, 10–17 Uhr So, 7. Oktober, 10–16 Uhr Lindenmattstrasse 15 5616 Meisterschwanden www.hyundai-swiss.ch Telefon 056 667 33 24

Das Blumenhaus in Ihrer Nähe Öffnungszeiten: MO, DI, DO, FR 8.00–12.00 Uhr 14.00–18.30 Uhr

MI, 8.00–12.00 Uhr Nachm. geschlossen SA, 8.00–16.00 Uhr

Lenzburgerstrasse 29 5504 Othmarsingen Tel. 056 621 25 25


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Amtliches

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Bauherrschaft: ■

Einwohnerrat

Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 27. September 2018 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Folgenden Bewerbern wird das Gemeindebürgerrecht von Lenzburg zugesichert: a) Abishkha Vijayakumaran, geboren 2006, Staatsangehörige von Sri Lanka b) Selma Sherifoska geb. Uzeiroska, geboren 1993, zusammen mit ihren Töchtern Ajše, geboren 2015, und Aylin, geboren 2017, Staatsangehörige von Mazedonien c) Dragan Karabasevic, geboren 1987, Staatsangehöriger von Serbien d) Adriano Cervasio, geboren 1986, Staatsangehöriger von Italien e) Christine Ziegler, geboren 1970, Staatsangehörige von Deutschland

Wintergarten Kirschgartenweg 6, Parzelle 957

Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 5. Oktober bis 5. November 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen.

Gegründet 1866

Gemeinden Lenzburg

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG) • Vorlage Nr. S-0172664.1 (Neubau Transformatorenstation 57 Festplatz) Betroffene Gemeinde 5600 Lenzburg Gesuchstellerin SWL Energie AG, Werkhofstrasse 10, 5600 Lenzburg

Gegenstand Die provisorische Trafostation 57 Hornerfeld wird an einen neuen Standort verlegt und neu in «TS 57 Festplatz» umbenannt

6. Die Anfrage der SP betreffend PlastikSammelstelle vom 28. Juni 2018 wird vom Stadtrat beantwortet.

Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12

Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff. des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).

Gestützt auf die Diskussion im Einwohnerrat zog der Stadtrat die Vorlage «Bleiche; Gebäudesanierung im Bereich Wasserrad; Verpflichtungskredit» zurück. Er wird dem Einwohnerrat eine Vorlage unterbreiten, welche die gesamte Liegenschaft (inkl. Tagesstrukturen und Wasserrad) umfassen wird. Die Beschlüsse Ziff. 2 und 5 unterliegen dem fakultativen Referendum. Sie sind der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn es mindestens der zehnte Teil der Stimmberechtigten der Gemeinde in einem Referendumsbegehren innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger verlangt. Bei der Stadtkanzlei kann das Muster einer Unterschriftenliste bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Die Referendumsfrist läuft am 5. November 2018 ab.

Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 8. Oktober 2018 bis 6. November 2018 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Stadtbauamt Lenzburg Kronenplatz 24 5600 Lenzburg Einsprachen Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist Einsprache erheben. Einsprachen sind innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) schriftlich und begründet im Doppel beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, einzureichen.

Die Beschlüsse gemäss Ziff. 1, 4 und 6 unterliegen nicht dem fakultativen Referendum. Die obligatorische Referendumsabstimmung über das Budget 2019 (Beschluss Ziff. 3) findet am 25. November 2018 statt.

Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG).

Der Stadtrat

Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen (Art. 16c Abs. 2 EleG)

Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Melanie Solloso (ms) melanie.solloso@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inserateLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@chmedia.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56

Enteignung Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 16f Abs. 2 EleG).

Beschluss Beschluss der Vorstandssitzung Lebensraum Lenzburg Seetal vom Mittwoch, 19. September 2018: Genehmigung des Budgets 2019 mit folgenden Beilagen • Gemeindebeiträge 2019: Fr. 5.–/Einwohner; 50% für Gemeinden mit Mitgliedschaften in einem anderen Planungs- und Regionalverband (Doppelmitglieder) • Budget LLS 2019 inklusive Entschädigung • Budget 2019 Kerngruppe Regionalplanung • Budget 2019 KEK Seetal (kantonsübergreifende Zusammenarbeit Rechtsmittel Gemäss Gemeindegesetz § 77a und den Satzungen Lebensraum Lenzburg Seetal § 19 wird dieser Beschluss der Volksabstimmung unterbreitet, wenn a. 1500 Stimmberechtigte der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. b. Die Gemeinderäte eines Viertels der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. c. Der Vorstand dies beschliesst. Die Unterlagen können auf jeder Gemeindekanzlei in den Verbandsgemeinden oder auf www.lebensraumls.ch eingesehen werden.

Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Aarau, 1. Oktober 2018 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Wartelisten Stegplatz Schachen und Trockenplatz Seezopf Delphin

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Bootsstegkommission Meisterschwanden-Fahrwangen

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der

Baugesuch

Bauherrschaft:

Schenker + Schenker AG, Grünfeld Park 19, 6208 Oberkirch

Bauobjekt:

Neubau 2-Familien-Haus mit Doppelgarage, Delphinweg, Parzelle Nr. 2165

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 5. Oktober 2018 bis 5. November 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Hayek Immobilien AG, Delphinweg 19, 5616 Meisterschwanden

Bauobjekt:

Abbruch Gebäude Nr. 466, Delphinweg 21, Parzelle Nr. 578

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 5. Oktober 2018 bis 5. November 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Der Seetaler

Der Lindenberg

Publikation eines Gesuchs um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Hunzenschwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Cifric Edvin, Jg. 1977, männlich Cifric geb. Ljaljic Admira, Jg. 1980, weiblich Cifric Sabina, Jg. 2004, weiblich Cifric Ibrahim, Jg. 2007, männlich Cifric Mahir, Jg. 2010, männlich bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige, wohnhaft Ahornweg 3 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positiv wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Hunzenschwil, 4. Oktober 2018 Gemeinderat Hunzenschwil

Baugesuch

Bauherrschaft:

Fey Eliane und Gloor Rolf, Engenbühl 62, 5705 Hallwil

Grundeigent.:

Fey Eliane, Engenbühl 62, 5705 Hallwil

Bauvorhaben:

Teilabbruch Gebäude Nr. 62 Neubau Einfamilienhaus mit Garage

Bauplatz:

Engenbühl, Parzelle Nr. 1473

Zone:

Wohnzone (W2)

Auflagefrist:

5. Okt. – 5. Nov. 2018

Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. 3. Oktober 2018 Gemeinderat Hallwil

Temporäre Verkehrsbeschränkung Seefeldstrasse

Aufgrund von Wartungsarbeiten an einer Fassade muss die Seefeldstrasse im Bereich der Liegenschaft Seefeldstrasse 30 für einen Autokran gesperrt werden. Die Sperrung ist am Donnerstag, 11. Oktober 2018, 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Die Sackgasse wird vom Unternehmer entsprechend ausgeschildert. Die Zu- und Wegfahrt der Anstösser, beidseitig der Sperrung, ist jederzeit möglich. Die Fusswegverbindung / kantonale Radroute ist mit leichten Einschränkungen jederzeit gewährleistet. Die Zufahrt für den Schwerverkehr wird temporär über die Seefeldbrücke gestattet. Der Gemeinderat dankt den betroffenen Anstössern wie auch den Landwirten für ihr Verständnis. Bei Rückfragen steht Ihnen der Leiter Tiefbau unter Tel. 056 676 66 67 gerne zur Verfügung.

Dorfmuseum Rupperswil

Derniere mit Rückblick und Auflösung des Saisonwettbewerbes Sonntag, 7. Oktober 2018 10.00 bis 12 Uhr Museum offen mit der Jahresausstellung «D Schuel im Wandel vo de Zyt» Eine spannende Ausstellung über die Geschichte der Schule von der Gründerzeit bis heute. Museumskommission Rupperswil ■

Senioren-Mittagessen

Datum / Zeit: Donnerstag, 11. Oktober 2018 / 11.45 Uhr Ort / Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus AG Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01

Gemeinderat

Pro Senectute

Baugesuch

Bauherr:

Projektverf.:

Baugesuch

Hartmann Elisabeth Seidenstrasse 35, 5200 Brugg

Bauherr:

Swisstherm AG Hardstrasse 21, 5103 Wildegg

Staat Aargau, DFR, Immobilien Aargau, Tellistrasse 67, 5001 Aarau

Planverfasser:

Andreas Marti & Partner Architektur AG, Rathausgasse 29, 5000 Aarau

Bauobjekt:

Heizungsersatz Luft-Wasser-Wärmepumpe (aussen)

Bauobjekt:

Ortslage:

Mizeligasse 1 Parzelle Nr. 1045

Umbau Verkehrsleitzentrale

Bauplatz:

Länzert 10, Parzelle 1569

Zus. Bewillig.:

AGV, AWA

Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 5. Oktober 2018 bis 5. November 2018 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil

In die Wartelisten des Stegplatzes Schachen und des Trockenplatzes Seezopf Delphin kann am Donnerstag, 29. November 2018 von 18.45 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer Hallwilersee (2. OG) der Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 10, Meisterschwanden (Dorfzentrum), Einsicht genommen werden. Die Mitglieder der Bootsstegkommission stehen für Auskünfte zur Verfügung.

Zustellung: Die Post

Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

Ort Parzelle Nr. 2402

5. Die Kreditabrechnung für die Sanierung des Niederlenzer Kirchwegs (Abschnitt Süd), schliessend mit Aufwendungen von Fr. 1 544 432.50, wird genehmigt.

Gegründet 1922

Bootsentnahme im Seezopf Delphin

Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin an folgenden Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet: 20./27. Oktober, 3./10./17./24. November 2018.

Der Stadtrat

4. Die Aufgaben- und Finanzplanung für die Jahre 2019–2023 wird zur Kenntnis genommen.

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim

Thomas und Shailamma Nedumkariyil, Kirschgartenweg 6, 5600 Lenzburg

Bauplatz:

3. Das Budget der Einwohnergemeinde für das Jahr 2019 wird genehmigt und der Steuerfuss auf 105% (wie bisher) festgesetzt.

Gegründet 1901

Bauobjekt:

2. Die Erhöhung der Personalressourcen der Sozialen Dienste der Stadt Lenzburg um 295 Stellenprozente wird bewilligt.

Impressum

Baugesuch

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 5. Oktober bis 5. November 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

RTB Regionale Technische Betriebe

RTB Regionale Technische Betriebe

Die 39. Abgeordnetenversammlung der Regionalen Technischen Betriebe findet statt am:

Die 39. Abgeordnetenversammlung der Regionalen Technischen Betriebe findet statt am:

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 20.00 Uhr RTB-Betriebsgebäude, Hardring 12, 5103 Wildegg

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 20.00 Uhr RTB-Betriebsgebäude, Hardring 12, 5103 Wildegg

Traktanden

Traktanden

1. Protokoll der 38. Abgeordnetenversammlung vom 9. Mai 2018

1. Protokoll der 38. Abgeordnetenversammlung vom 9. Mai 2018

2. Kreditanträge – Werkleitungsbau Eichli-/Hermenweg, Möriken – Erneuerung Netzleitsystem – Übernahme PV-Anlage der Genossenschaft RTB Naturstrom ins Eigentum der RTB

2. Kreditanträge – Werkleitungsbau Eichli-/Hermenweg, Möriken – Erneuerung Netzleitsystem – Übernahme PV-Anlage der Genossenschaft RTB Naturstrom ins Eigentum der RTB

3. Budget 2019 und Finanzplan 2019–2023

3. Budget 2019 und Finanzplan 2019–2023

4. Verschiedenes, Umfrage

4. Verschiedenes, Umfrage

5. Termine 2019

5. Termine 2019

Die Unterlagen zu den Traktanden 1 bis 3 können vom 4. bis 31. Oktober 2018 am Empfang der Regionalen Technischen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wildegg, während den Öffnungszeiten eingesehen werden.

Die Unterlagen zu den Traktanden 1 bis 3 können vom 4. bis 31. Oktober 2018 am Empfang der Regionalen Technischen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wildegg, während den Öffnungszeiten eingesehen werden.

Die Versammlung ist öffentlich.

Die Versammlung ist öffentlich.

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat in der Gemeinde Möriken-Wildegg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Felix Johannes Bertram, 1974, von Deutschland und Vereinigtes Königreich, männlich, Höhenweg 16, 5103 Möriken Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Möriken, 28. September 2018 Gemeindekanzlei ■

Häckseldienst

Für diejenigen Einwohner von MörikenWildegg, die das Baum- und Strauchschnittmaterial im eigenen Garten wiederverwenden möchten, stellt die Gemeinde einen Häckseldienst zur Verfügung. Das Häckselgut muss in jedem Fall zurückgenommen werden. Es sind dafür genügend grosse Behälter bereitzustellen. Der Häckseldienst findet statt am Donnerstag, 1. November 2018, ab 7.30 Uhr. Anmeldungen für diesen Häckseldienst sind bis Dienstag, 30. Oktober 2018, 12.00 Uhr an die Regionalen Technischen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wildegg, Telefon 062 887 80 60, zu richten. Das Häckselgut ist an einem für die Maschine gut zugänglichen Platz an der Strasse zu deponieren. Nach Möglichkeit ist das Material nach der Dicke der Äste aufzuteilen, da dies die Arbeit erleichtert. Bei regnerischem Wetter ist das Material etwas abzudecken. Die Bevölkerung wird eingeladen, von dieser Dienstleistung regen Gebrauch zu machen. Möriken, 24. September 2018 Regionale Technische Betriebe

Amtliches

Der Lindenberg

Informationen aus dem Steuerbereich

Die Abteilung Finanzen weist Sie höflich darauf hin, dass die provisorischen Steuern für das Jahr 2018 entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bis 31. Oktober 2018 zu bezahlen sind. Ab dem 1. November 2018 läuft der Verzugszins. Bei den periodischen Steuerrechnungen für das Jahr 2018 handelt es sich infolge der Gegenwartsbesteuerung ausschliesslich um provisorische Forderungen. Die definitiven Steuerveranlagungen für das Jahr 2018 können erst nach Vorliegen der Steuererklärungen 2018, also im Verlauf des Jahres 2019, eröffnet werden. Wir machen Sie ausdrücklich darauf aufmerksam, dass für nicht bezahlte provisorische Steuern 2018 im Januar 2019 die Betreibung eingeleitet werden kann. Setzen Sie sich bitte mit der Abteilung Steuern (062 769 85 10) in Verbindung, falls sich die Grundlagen der Besteuerung verändert haben (z. B. wesentliche Einkommensveränderungen, hohe Liegenschaftsunterhaltskosten). Nehmen Sie bitte Kontakt mit der Abteilung Finanzen (062 769 85 20) auf, falls Sie nicht in der Lage sind, die Steuern bis zum 31. Oktober 2018 zu bezahlen. Die Abteilung Finanzen dankt Ihnen herzlich für eine fristgerechte Bezahlung. Freundliche Grüsse Abteilung Finanzen

Baugesuche

Bauherr:

Boschetti Immobilien GmbH, Oberfeldweg 16, 5703 Seon

Objekt:

Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Carport und Garage sowie gedeckten Sitzplätzen und LuftWasser-Wärmepumpe in Lichtschacht

Bootsentnahme im Seezopf Delphin

Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin an folgenden Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet: 20./27. Oktober, 3./10./17./24. November 2018. Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen ■

Wartelisten Stegplatz Schachen und Trockenplatz Seezopf Delphin

In die Wartelisten des Stegplatzes Schachen und des Trockenplatzes Seezopf Delphin kann am Donnerstag, 29. November 2018 von 18.45 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer Hallwilersee (2. OG) der Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 10, Meisterschwanden (Dorfzentrum), Einsicht genommen werden. Die Mitglieder der Bootsstegkommission stehen für Auskünfte zur Verfügung. Bootsstegkommission Meisterschwanden-Fahrwangen ■

Einladung zur Hauptübung der Feuerwehr

Die Hauptübung der Feuerwehr Oberes Seetal findet am Samstag, 20. Oktober 2018, um 14.00 Uhr im neuen Werkhof der Gemeinde Meisterschwanden statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Fahrwangen, 27. September 2018 Feuerwehr Oberes Seetal

Baugesuch

Bauherrschaft:

Aktiengesellschaft Kämpf, Planung und Hochbau, Suhrhardweg 6, 5102 Rupperswil

Ortslage:

Feldweg / Stäpfliweg, Parzelle 1851

Grundeigent.:

Bauherr:

Bryner Urs und Manuela, Heuerweg 1, 5504 Othmarsingen

G. Kämpf AG, Suhrhardweg 6, 5102 Rupperswil

Bauvorhaben:

Neubau zwei Einfamilienhäuser mit Garagen

Objekt:

Ersatz bestehendes Gartenhaus

Standort:

Parzelle Nr. 102 am Wiligraben

Ortslage:

Heuerweg 1, Parzelle 162

Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen.

Öffentliche Auflage vom 5. Oktober 2018 bis 5. November 2018 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.

5504 Othmarsingen, 2. Oktober 2018 Gemeindekanzlei

Staufen, 4. Oktober 2018 Gemeinderat

Öffentliche Auflage vom 5. Oktober bis 5. November 2018 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei.

Anlieferung Ast- und Strauchmaterial

Am Samstag, 13. Oktober 2018, von 15.00 bis 16.00 Uhr, kann bei der Entsorgungsstation Gerbi Ast- und Strauchmaterial mit einem Durchmesser von max. 15 cm angeliefert werden. Gemeindekanzlei ■

Einladung zur Gratis-Seerundfahrt

Die Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee lädt auch dieses Jahr die AHV-berechtigten Einwohnerinnen und Einwohner zu einer Gratis-Seerundfahrt mit den Schiffen «Brestenberg, Delphin und Seerose» ein auf Dienstag, 9. Oktober 2018 Abfahrtszeiten Delphin Seengen Boniswil Birrwil Beinwil Mosen Aesch

ab: ab: ab: ab: ab: ab: ab:

13.30 Uhr 13.45 Uhr 14.00 Uhr 14.15 Uhr 14.30 Uhr 14.45 Uhr 15.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gemeinderat ■

Häckseldienst

Am Donnerstag, 11. Oktober 2018, ab 7.00 Uhr, wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten. Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehricht-Abfuhrroute auf einem gut zugänglichem Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10, oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch angemeldet werden. Gemeindekanzlei

Donnerstag, 4. Oktober 2018

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fĂźr Sie mit den aktuellen regionalen Nachrichten


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Einträchtiges Vertrauen ins Wachstum

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INSERATE

Einwohnerrat Seltene Einigkeit im Lenzburger Einwohnerrat an der Budgetsitzung: Für die Sozialen Dienste bewilligte das Stadtparlament fast drei neue Stellen und das Budget 2019, das keck mit 10 Prozent höheren Steuereinnahmen rechnet, kam ohne Gegenstimmen ins Ziel. ■

FRITZ THUT

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ie beantragten zusätzlichen 295 Stellenprozente für den Bereich Soziale Dienste bezeichnete Corin Ballhaus (SVP) als Sprecherin der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GPFK) als «happig». Doch die Situation in diesem Amt ist angesichts der massiv gestiegenen Fallzahlen derart prekär, dass der gesamte Rat die Notwendigkeit der Aufstockung erkannte. Das Zu-Null-Ergebnis bei der Abstimmung ist sicher Stadtrat Andreas Schmid (FDP) zu verdanken. Er hat sich kurz nach seinem Amtsantritt ins Metier reingekniet und zusammen mit der Dienstleitung ein zukunftsgerichtetes Konzept erarbeitet. An einem Orientierungsabend für die Einwohnerräte wurde der Bedarf zusätzlicher Ressourcen aufgezeigt – und verstanden. Von allen Seiten gab es Lob für den «beispielhaften Infoabend» (Daniel Zeller, SVP), «Gratulationen für die gemachten Hausaufgaben» (Chantal Toker, GLP) oder die «sehr beeindruckende Arbeit von Andreas Schmid» (François Kuhlen, FDP). Mit der einträchtigen Unterstützung verbanden einige Redner aber auch Mahnungen. Die Rekrutierung der neuen Sozialarbeiter werde anspruchsvoll und Lenzburg

In Lenzburg wird der Strom leicht günstiger Erntete im Einwohnerrat lobende Worte für sein Vorgehen bei den Sozialen Diensten: FDP-Stadtrat Andreas Schmid. dürfe nie den Ruf erhalten, dass man hier speziell leicht an Sozialhilfe herankomme. Von der Schwierigkeit, den neuen Mitarbeitern im schon eng möblierten ehemaligen Postgebäude überhaupt Arbeitsplätze einrichten zu können, sprach eh schon niemand.

Budget mit schwarzer Null

Ohne Anpassungen wurde der Voranschlag für das nächste Jahr mit dem sehr seltenen Ergebnis von 40 zu 0 durchgewinkt. Das Budget sei «mit Weitblick erstellt» (Franck Robin, SP) und «sieht gut aus» (GPFK-Präsident Beat Hiller, GLP). Im Gegensatz zu 2018, wo man mit einem Minus von 1,26 Millionen Franken rechnet, ist für

nächstes Jahr beim Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit ein minimales Plus von 12 900 Franken vorgesehen. Das Gesamtergebnis rechnet mit einem Plus von fast 3,5 Millionen Franken. Dieser Betrag entspricht in etwa den erwarteten Mehreinnahmen bei den Steuern. Man vertraut also nach der Formel «mehr Einwohner gleich mehr Einnahmen» voll auf die Kraft des Wachstums. Dass diese Hoffnung quasi ein Muss ist, zeigte sich bei der Kenntnisnahme des Finanzplanes bis ins Jahr 2023. Hohe Investitionen stehen an; die Nettoschuld, auch pro Einwohner, steigt deutlich an. «Das Ziel, Schuldenabbau bei gleichzeitig stabilem Steuerfuss, wird nicht erreicht», so Hiller.

Foto: Alex Spichale

Wasserrad wird geschoben

Nachdem verschiedene Redner ein Gesamtkonzept für die ehemalige Bleiche am Aabach verlangt hatten, zog der Stadtrat seinen Kreditantrag für eine vorgezogene Teilsanierung im Bereich des Wasserrades zurück. «Wir haben die wohlwollende Haltung gespürt», so Stadtammann Mosimann; man werde bald «eine Gesamtkonzeption präsentieren». Die SP bedankte sich für die positive Antwort des Stadtrates für die Schaffung einer Plastik-Sammelstelle im Werkhof und sorgt mit einem neuen Postulat dafür, dass der Stadtrat Auskunft über seine Bemühungen für eine Mittelschule Lenzburg geben muss.

Stadtbauamtsleiterin Helen Bisang hat gekündigt Bauamt Im Verlaufe dieses Monats verlässt Helen Bisang, die Leiterin des Stadtbauamts, ihren Posten. Der Stadtrat würdigt ihre gut viereinhalbjährige Tätigkeit.

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m April 2014 nahm Helen Bisang ihre Tätigkeiten in der Stadt als Leiterin des Stadtbauamts auf. Seither hat sie mit ihrer Fachkompetenz und ihrer Persönlichkeit die Geschicke der Stadt in städtebaulichen, landschaftsplanerischen und baukulturellen Fragen entscheidend geprägt. Helen Bisang entschied sich nach Erreichen des Meilensteins der Mitwirkung in der Gesamtrevision der Nutzungsplanung, die Stadt zu verlassen.

Räumliche Entwicklungsstrategie

In den vergangenen Jahren bearbeitete Helen Bisang nebst der Begleitung von Arealentwicklungen und Bauvorhaben hauptsächlich die Gesamtrevision der Nutzungsplanung. Die Erarbeitung der Räumlichen Entwicklungsstrategie als behördenverbindliches Planungsinstru-

ment konnte sie mit dem Stadtrat in einem breiten Mitwirkungsprozess als Leitbild für die nachfolgenden Planungsarbeiten verankern. Insbesondere hat sie mit der Genehmigung des Kredits im Einwohnerrat auch landschaftliche Themen entwickelt, für die bis anhin noch keine konzeptionellen Überlegungen vorlagen, zum Beispiel das Freiraum- und Landschaftsentwicklungskonzept und den Masterplan Aabach.

Studien erarbeitet

Für die künftigen räumlichen Entscheidungen und die Nutzungsplanung erarbeitete sie zu einzelnen sensiblen Gebieten städtebauliche und historische Studien. Weiter begleitete sie verschiedene Vertiefungsstudien, die Koordination mit dem Kommunalen Gesamtplan Verkehr bis zur Erstellung des Planungsberichts und der neuen Bauordnung für das Mitwirkungsverfahren. Speziell hervorzuheben ist die Tatsache, dass es Bisang gelungen ist, im Lenzburger Entwurf der Bauordnung mit Zustimmung des Kantons die sogenannte Inventarlösung für schutzwürdige Objekte zu verankern.

Verlässt die Stadt während Nutzungsplanungsrevision: Helen Bisang, Leiterin Stadtbauamt Lenzburg. Foto: Sandra Ardizzone

Testplanungsverfahren

Im Rahmen der Bahnhofplanung verhandelte Helen Bisang nach dem Abbruch der bisherigen Planungen mit den Eigentümern die Kostenbeteiligungen und rechnete die Kredite ab. In Abstimmung mit dem Kanton, den SBB, dem Bundesamt für Verkehr sowie den Eigentümern leitete sie die Schritte für den Neubeginn der Planungen ein, koordinierte sie mit den Agglomerations-

programmen und gleiste die erforderlichen Verfahren auf. Den Neubau für die Stiftung Stapferhaus am Bahnhof für deren Ausstellungen begleitete die Leiterin Stadtbauamt vom Projektwettbewerb bis zur Realisierung; ebenso arbeitete sie intensiv beim Wettbewerb Malagarain für den Neubau des Bezirksgerichts mit. Einige weitere grössere Projekte, welche unter ihrer Leitung des Stadtbauamts vorangetrieben beziehungsweise realisiert worden sind: MarkusRoth-Platz mit einem Wettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum und Aabachpark; Umbau und Erweiterung der Schulanlagen Lenzhard und Bleicherain; Umbau und Sanierung Museum Burghalde; Neubau Alterszentrum Obere Mühle; Wettbewerb Alterswohnungen Obere Mühle.

Brenner als Interimslösung

Der Stadtrat leitet umgehend die Neubesetzung der Leitung des Stadtbauamts in die Wege. Bis zur Regelung dieser Nachfolge wird Christian Brenner, Leiter Tiefbau und bisheriger Stellvertreter, das Stadtbauamt ad interim führen. (ssl/lba)

SWL Energie AG In den letzten Monaten sind die Handelspreise für Strom deutlich gestiegen. Trotzdem kann die SWL Energie AG ihre Strompreise für die Haushalte und fürs Kleingewerbe im kommenden Jahr leicht senken. Zu verdanken ist dies den tieferen Netznutzungskosten und der Beschaffungsstrategie des Lenzburger Energieunternehmens: Die SWL Energie AG hat den Strom für 2019 bereits im Voraus eingekauft. Mehrere Jahre lang lagen die Handelspreise für elektrische Energie an den europäischen Strombörsen ungewöhnlich tief. Davon profitierte auch die Schweizer Bevölkerung, weil die Energieversorger ihren Strom sehr günstig beschaffen konnten. Seit einigen Monaten sind die Handelspreise kräftig am Steigen. Das führt dazu, dass sich die Strompreise für Haushalte und KMU Anfang 2019 vielerorts in der Schweiz erhöhen. Nicht so in Lenzburg: Die SWL Energie AG hat den Strom fürs Jahr 2019 bereits vor Längerem eingekauft, als die Handelspreise noch tiefer lagen. Diese Beschaffungsstrategie zahlt sich nun aus. Die SWL Energie AG kann ihren Preis für die elektrische Energie unverändert lassen.

Tiefere Netznutzungskosten

Dass der Strompreis als Ganzes im kommenden Jahr leicht sinkt, ist auf die Netznutzungskosten zurückzuführen. Sie liegen in Lenzburg 2019 tiefer als bisher. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4500 Kilowattstunden zum Beispiel bezahlt 2019 für den Strom rund 1 Prozent weniger als bisher, was etwa 7 Franken ausmacht. Der Strompreis für die Endverbraucher berechnet sich aus drei Komponenten: Aus den Kosten für die Nutzung des Stromnetzes, den Kosten für die elektrische Energie und den Abgaben an Bund und Gemeinde. ■ Die Netznutzungskosten sinken 2019 in Lenzburg leicht. ■ Der Energiepreis bleibt im kommenden Jahr unverändert. ■ Auch die Abgaben an Bund und Gemeinde sind 2019 konstant. (swl/skr)

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Stadt Lenzburg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Das digitale Klassenzimmer

Künftiger Standort des Turnzentrums Aargau: Das Areal an der Hammermattstrasse zwischen Traitafina und Kletterhalle.

Foto: Fritz Thut

Turnzentrum bei Kletterhalle Aargauer Turnverband Als neuer Standort des bisher in Niederlenz stehenden Turnzentrums Aargau wurde ein Areal in Lenzburg gewählt.

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er Zentralvorstand des Aargauer Turnverbandes (ATV) hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem neuen Standort des Turnzentrums Aargau auseinandergesetzt. Der ATV prüfte verschiedene Optionen. Nun ist der Entscheid für den Standort Lenzburg gefallen. Nach der öffentlichen Information im Frühsommer 2018 über mögliche Standorte für den Ersatz des Turnzentrums in Niederlenz eröffnete sich die Option für einen Landkauf in Lenzburg. Der Lebensmittelhersteller Traitafina AG bietet dem Turnverband einen Teil der firmeneigenen Landreserve zum Kauf an. Nach wenigen Sitzungen und persönlichen Gesprächen mit Hermann Bader, Inhaber der Traitafina, und der Geschäftsleitung war man sich einig, das Angebot vertieft zu prüfen.

Per Handschlag besiegelt

Innerhalb von sechs Wochen prüfte der ATV die Machbarkeit. Die «am-architektur GmbH» skizzierte vier Umsetzungs-

varianten. Mit einem Handschlag besiegelten schliesslich die Traitafina AG und der ATV den Landkauf und den gemeinsamen Weg. «Ein Wort zählt bei mir und in unserer Gruppe viel», sagt Markus Zimmermann, CEO der Traitafina AG. Betriebsinhaber Hermann Bader freut sich über die Zusage des Turnverbandes: «Mit unserem Beitrag hat der Turnsport Aargau, dem ich persönlich sehr verbunden bin, die dringend nötige Planungssicherheit für sein neues Turnzentrum.» ATV-Präsident Jörg Sennrich blickt voller Tatendrang in die Zukunft: «Der Verband ist erfreut und erleichtert.» Die letzten Wochen und Monate seien sehr intensiv gewesen. «Wir haben Projektund Standortoptionen sowie die Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung des Aargauer Turnsports genau analysiert.» Der ATV kann das Traitafina-Grundstück in Lenzburg zu einem angemessenen Preis erwerben. «Wir stufen die langfristige Werthaltigkeit als sehr gut ein», erklärt Sennrich. «Ein bleibender Wert, ein erfolgversprechender Boden für mehrere Turngenerationen.» Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Lage. Das künftige Turnzentrum Aargau befindet sich nur 500 Meter vom SBB-Bahnhof entfernt, zwischen dem Traitafinagebäude und der Kletter-

halle Kraftreaktor an der Hammermattstrasse. Der ATV hat mit dem Standortentscheid für das Nachfolgeprojekt von Niederlenz einen ersten Meilenstein erreicht. Der Zentralvorstand ist glücklich, dass die Traitafina AG Hand für eine ideale Lösung bietet. Der Planungsund Finanzierungsprozess kann jetzt konkret und konsequent weitergeführt werden.

Unterstützung durch Stadt

Die Stadt Lenzburg hat in den letzten Wochen viel zur schnellen Abwicklung und zur Beschaffung der notwendigen Entscheidungsgrundlagen beigetragen. Stadtammann Daniel Mosimann ist erfreut über den Standortentscheid. «Die zentrale Lage, die Infrastruktur und die gute Erreichbarkeit aus allen Regionen im Kanton bieten optimale Voraussetzungen für eine langfristige und beständige Zusammenarbeit mit dem Aargauer Turnverband.» Jörg Sennrich ist begeistert von den neuen Perspektiven, denn die guten Resultate der Aargauer Spitzenturner im Kunst- und Geräteturnen haben zum vorzüglichen Ruf des Aargauer Turnzentrums beigetragen. «Der Neubau soll wegweisend sein. Mit dem neuen Turnzentrum schlagen wir das nächste Kapitel auf und schreiben die Erfolgsgeschichte weiter.» (pd/atv)

Konzert mit Gastdirigent Edward Gregson Musik Die Brass Band Imperial Lenzburg lud zum Herbstkonzert in die reformierte Kirche in Buchs ein.

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ass der renommierte Komponist Edward Gregson als Gastdirigent seine eignen Kompositionen interpretierte, war sowohl für die Band wie auch für das Publikum ein Erlebnis. Edward Gregson gehört zu den führenden Komponisten seiner Generation. Seine Musik wurde bisher in vielen Ländern aufgeführt, aufgenommen und im Radio gespielt. Gregson hat Orchester-, Kammer-, Instrumental-, Gesangs- und Chormusik sowie Musik für Theater und Fernsehen geschrieben, wobei sein Beitrag zum Blasorchesterund Brass-Band-Repertoire weltweit von besonderer Bedeutung ist. Anlässlich der Schweizer Uraufführung von Gregsons «Saxophone Concerto» durch das argovia philharmonic Orchester und der britischen Saxophonisitin Jess Gillham kam Edward Gregson in die Schweiz. Wenn schon ein berühmter Komponist im Aargau ist, wieso also nicht ein Konzert mit ihm als Gastdirigenten machen? Die Kompositionen für das Herbstkonzert stammen fast ausschliesslich aus der Feder von Gregson. Das «Concerto Grosso» wurde 1972 für die National Youth Band of Scotland geschrie-

Eindrücklicher Auftritt in Buchs: Die Brass Band Imperial Lenzburg konzertierte unter Gastdirigent Edward Gregson. Foto: zvg ben. Das Werk basiert auf der Concerto-Grosso-Form aus dem 18. Jahrhundert. Es lebt vor allem vom Concertino, das heisst von einer Solistengruppe. Die Solisten Irmgard Ripfel (Euphonium), Dominik Sinniger (Cornet), Joel Keller (Es-Horn) und Silvio Benz (Posaune) vermochten das Publikum zu begeistern. Das einzige Stück an diesem Abend, welches nicht von Gregson geschrieben wurde, war «Destination Moon» von Paul Raphael. Dies ist das Aufgabenstück für den Schweizer Brass-BandWettbewerb und wurde von Rafael Camartin dirigiert. Die erste Aufführung

gelang schon ganz gut und bildet nun die Grundlage für die weiteren Vorbereitungen. «Variations on Laudate Dominum» ist eines der bekanntesten und auch meistgespielten Werke Gregsons. Er hat es 1976 geschrieben und verarbeitet darin die Hymne «O Worship the King» von Sir Hubert Parry. Mit der majestätischen Hymne im letzten Teil des Werkes vermochte die BBI Lenzburg die Kirche vollends mit Klang auszufüllen. Die Zugabe «Nimrod» aus «Enigma Variations» bildete einen wunderschönen Abschluss eines überaus interessanten Herbstkonzertes. (mgr)

KV Lenzburg Reinach Digitalisierung ist in aller Munde und macht auch vor dem Klassenzimmer nicht halt. Deshalb bildeten sich die Lehrpersonen des KV Lenzburg Reinach unter der Leitung der Informatik-Dozentin Lydia Kochgruber (Kantonsschule Brühl St. Gallen) weiter und erlernten den Umgang mit den Microsoft-Aufgabenplanungsprogrammen «OneNote» und «OneNote Class». Beide Programme gelten in Fachkreisen als sehr bedienerfreundlich und geeignet als Plattformen für digitalen Unterricht. Aufgrund der wachsenden Bedeutung sowie der vielversprechenden Möglichkeiten des digitalen Unterrichts wird das KV im Schuljahr 2019/2020 ein Pilotprojekt mit Klassen der BM2 Wirtschaft (Berufsmatura für Erwachsene) durchführen.

Möglichst viel papierlos

«Bring your own device» (BYOD) heisst das Motto, die Lernenden werden ihre eigenen Notebooks mitbringen, der Unterricht wird digital gestaltet. Lehrmittel, Aufgaben, Übungen, Ablagen, Notizen werden nach Möglichkeit papierlos erworben, erstellt, bearbeitet und abgelegt. Ab Schuljahresbeginn 2020/2021 soll der digitale Unterricht mit Notebookklassen BYOD am KV Lenzburg Reinach für alle neu eintretenden Lernenden

(B-, E- und M-Profil / BM2 Wirtschaft) umgesetzt werden. Zur Vorbereitung dieses Projekts fand eine Schulung sämtlicher Lehrpersonen zu «OneNote» statt. Die Weiterbildung beinhaltete eine Einführung in die Bereiche «Hausaufgaben» zur Nutzung der Hausaufgabenablage, «Notizbuch» für Unterrichtsnotizen und «Platz zur Zusammenarbeit» für Dokumente, an denen mehrere Lernende gleichzeitig arbeiten können. Mit konkreten Anwendungen wurde das Gelernte vertieft.

«Klassenblog» wurde geübt

Die Lehrpersonen erhielten Gelegenheit zur Erstellung eines «Klassennotizbuchs» für eine Klasse als Werkzeug zur Planung und Dokumentation des Unterrichts. In Übungen mit dem «Klassenblog» wurden Kommunikationsfunktionen getestet. Verschiedene Notebook-Varianten wurden hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit und Ausstattung verglichen. Parallel zu weiteren internen Schulungen aller Lehrpersonen des KV Lenzburg Reinach werden zurzeit drei Lehrpersonen an der Universität Zürich im Lehrgang «Digitale Medien in Maturitätsschulen» zu Superusern auf dem Gebiet digitaler Unterricht ausgebildet, um eine erfolgreiche Umstellung des Unterrichts sicherzustellen. (lle)

Unterricht am Computer: Lehrerweiterbildung beim KV Lenzburg Reinach im digitalen Klassenzimmer. Foto: zvd

Digitalisierung in der Immobilienbranche Realit In den Räumen der Berufsschule Lenzburg fand bereits zum 42. Mal das traditionelle Realit-Hauswarttreffen statt. Mitarbeiter der Realit Treuhand AG empfingen über 100 nebenamtliche Hauswarte und Vertreter von Hauswartfirmen mit ihren Begleitungen. In der Aula der Berufsschule führte CEO Philipp Gloor in das Ausbildungsthema des Hauswartabends ein: Digitalisierung und Immobilien. Die Digitalisierung bietet Chancen für die Verbesserung der professionellen Kommunikation zwischen Nutzern, Hauswarten und weiteren Partnern mit der Verwaltung. War das Smartphone 1992 noch eine junge Erfindung, so ist es heute ein Standardkommunikationsmittel, das den Alltag komplett verändert. Zu diesem Thema war als Gastreferent Michael Benjamin eingeladen. Er ist Key Account Manager von Allthings Technologies AG, Basel, einem Start-up-Unternehmen, das 2013 als Spin-off der ETH gegründet wurde. Er stellte die neue App für Mieter und Stockwerkeigentümer vor, die in mehreren von der Realit Treuhand AG verwalteten Liegenschaften bereits genutzt wird. Anschliessend präsentierte Fredy Disler, Entwicklungsleiter ImmoNext realit IT-solutions AG, eine neue Bewirtschaftungssoftware, entwickelt auf Veranlassung der Realit Treuhand AG, für die Kommunikation zwischen Hauswart und Immobilienbewirtschafter. Bisher rapportierten die Hauswarte Monatsrapporte, Ölstände, Spesenabrechnungen oder Mängelmeldungen der Mieter mit Formularen teilweise auf dem Postweg, was angesichts der heutigen technischen Möglichkeiten umständlich ist. In Zukunft wird der Hauswart auf der gleichen Datenbank wie

Premiere am Realit-Hauswarttreffen: Carlos Meneses wurde als «Hauswart des JahFoto: zvg res» ausgezeichnet. der Bewirtschafter arbeiten. Das ermöglicht auf einfache Art und Weise Direkteingabe der Rapporte, der Reparaturen, der Waschgeldabrechnung online auch mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets.

«Hauswart des Jahres» gewählt

Als besondere Attraktion wurde beim Nachtessen erstmals der «Hauswart des Jahres» ausgezeichnet. Kriterien zu dieser Wahl waren unter anderem die Qualität der Arbeitsausführung, Umgang, Erreichbarkeit, Kommunikation, Selbständigkeit und Motivation. Der Sieger, Carlos Meneses aus Lenzburg, wurde mit dem Preis eines Wellnessweekends, zusammen mit einer Begleitung, überrascht. Zwischen den Gängen fanden Ehrungen von langjährigen Hauswarten, das heisst der Dienstjubiläen von 5 bis 30 Jahren, statt. (pd/rta)


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Lenzburg mit allen Sinnen Museum Burghalde Endlich. Die lange Planungs- und Bauphase ist abgeschlossen. Das alte Heimatmuseum ist Geschichte. Am letzten Samstag öffnete das neue Museum Burghalde Tür und Tor für das breite Publikum und präsentiert sich in konzeptionell zukunftsträchtigem Gewand. ■

Die Fokussierung auf wesentliche Exponate ermöglicht nun ein verständlicheres Bild der historischen Zusammenhänge. Der Spur von Professor Wiesel zu folgen, ist zudem für Kinder eine tolle Möglichkeit, Geschichte spielerisch zu erfahren.

Universen zwischen Alt und Neu

STEFANIE OSSWALD

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etritt man den Eingang des neuen Museums Burghalde, dauert es nicht lange und man ist mit allen Sinnen eingetaucht in eine museale Welt, in der die Zeit nicht stillzustehen scheint. Begleitet durch visuelle Animationen, ansprechend arrangierte Exponate, interaktive Stationen rund um die regionale Historie und Professor Wiesel, begeben sich kleine und grosse Museumsbesucher auf eine chronologisch geführte Zeitreise durch das historische Gedächtnis Lenzburgs.

Steinzeit bis Industrialisierung

Als Mehrspartenhaus zeigt das Museum Burghalde in seinen Dauer- und Sonderausstellungen ein gewaltiges Spektrum vom Beginn der Steinzeit bis hin zur Industrialisierung. Zu sehen sind auf vier Etagen unter anderem ansprechend inszenierte archäologische Steinzeitreliquien aus dem Seetal und der Region Lenzburg, eine Sammlung konservatorisch seriös aufbereiteter Urkunden und Schriftstücke zur Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen bis hin zur eindrücklich exponierten Sammlung russischer Ikonen aus ehemaligem Privatbesitz von Professor Urs Peter Haemmerli. Frisch, modern und zeitgemäss präsentiert sich das neue Museum Burghalde und verlässt unverkennbar die verstaubten Pfade des seit 1985 praktisch unverändert gebliebenen Heimat-

Frischer und zeitgemässer Empfang: Der Eingangsbereich des neuen Museums Burghalde in Lenzburg. museums Lenzburg mit einer baulich sowie inhaltlich konzeptionellen Neuinszenierung des einstigen Landgerichtsgebäudes aus dem 17. Jahrhundert. Während mehrerer Jahre intensiver Zusammenarbeit kreieren der auf Restauration von Baudenkmälern spezialisierte Architekt Benedikt Graf und der Szenograf und Innenarchitekt Martin Birrer unter sicher führender Hand der seit 2011 im Amt der Museumsleiterin beheimateten Historikerin Christine von Arx neuen Lebensraum für unzählige Exponate aus rund 15 000 Jahren regionaler Menschheitsgeschichte und befreien als Spezialisten ihres Fachs die maroden Pfeiler des historischen Fachwerkgebäudes von ihrem verstaubten Gewand. Trotz einiger wohl eher wehmütiger als kritischer Stimmen, durch die radikale Modernisierung habe das einst als vertraut heimelig empfundene Heimatmuseum einen Grossteil seines Charmes eingebüsst und zu dessen Entfremdung beigetragen, erfreut die Um-

gestaltung allseits berauschender Resonanz. «Einfach sensationell», strahlt die Lenzburgerin Isabell Hiltbrunner. «Das Heimatmuseum hat sich zu einem ur-

Offizielle Eröffnung Einen Tag vor der Bevölkerung konnten geladene Gäste das neue Museum Burghalde besichtigen. Landammann Alex Hürzeler war vom Gesehenen angetan. In seiner Rede an der offiziellen Eröffnungsfeier zeigte er sich «enorm beeindruckt». In einer Zeit, in der das «Anschauen hinter Glaswänden nicht mehr gefragt» sei, habe die «Burghalde» einen «grossen Sprung nach vorn» gemacht und ermögliche so den Besuchern viele neue Zugänge zur historischen Materie. Der kantonale Kulturdirektor beglückwünschte Lenzburg zum neuen Anziehungspunkt. «Es ist aussergewöhnlich, dass eine Stadt dieser Grös-

Einbürgerungen

Bienenzucht Der Bienenzüchterverein Aargauisches Seetal organisiert im nächsten Jahr einen Imker-Grundausbildungskurs, für den sich alle an der Imkerei Interessierten anmelden können. Der Kurs wird vom Vereinsmitglied und Betriebsberater Carlo Ott aus Lenzburg geleitet. Im Rahmen dieses Kurses erhalten Jungimker und Einsteiger jeden Alters eine Einführung in die Theorie sowie vor allem aber einen praktischen und einfachen Zugang zur Bienenhaltung. Der Grundkurs für Neuimker dauert 18 Halbtage, verteilt auf zwei Jahre. Ziel ist es, dass die Neuimker eine gute imkerliche Praxis erwerben, sodass Bienen und Imker voneinander profitieren können. (cot) ■

Kontakt: Mail carlo.ott@psytools.ch; Telefon 079 477 67 42.

senordnung ein solches Museum besitzen kann.» Und im Hinblick auf die nächste grosse Einweihung in diesem Monat, diejenige des Stapferhauses am Bahnhofplatz, ergänzte Hürzeler: «Der Kanton Aargau weiss, was er kulturell mit der Stadt Lenzburg hat.» Er sei «stolz und glücklich», sagte Stadtammann Daniel Mosimann, der hier zudem als Präsident der Baukommission gewirkt hatte: «Wir finden hier 15 000 Jahre auf kleinstem Raum, wobei wir die Geschichte für alle Sinne erlebbar gemacht haben.» Der Umbau kostete 6,7 Millionen Franken; 4,5 Millionen davon stammen von den Lenzburger Ortsbürgern. (tf )

Neue Zugänge geschaffen: Museumsleiterin Christine von Arx und Landammann Alex Hürzeler im «Forum». Foto: André Albrecht

Spielplatz statt Parkplatz

Bewilligung für 13. November

Räbeliechtliumzug Der Räbeliechtliumzug findet am Dienstag, 13. November, statt. Treffpunkt 18.15 Uhr auf dem Metzgplatz, Abmarsch 18.30 Uhr via Grabenweg, Poststrasse, um Kirche, Rathausgasse (von unten nach oben), oben links, dann rechts Brättligäu, Schlossgasse, rechts ins Stadtgässli, Metzgplatz, Grabenweg, Kirchgasse, Rathausgasse, Metzgplatz. Bei sehr ungünstiger Witterung wird der Anlass nicht durchgeführt. (ssl)

Grundausbildungskurs für Neuimker

banen Museum gemausert und darf nun mit dem Landesmuseum konkurrieren. Früher war es doch nur ein Heimatmuseum mit einer fast unüberschaubaren Fülle ausgestellter Objekte.

Kantonaler Kulturdirektor zeigt sich beeindruckt

AUS DEM STADTRAT

Einwohnerbürgerrecht Der Stadtrat hat Susanna Rymann geborene Dietiker sowie Beat und Marlen Jacobi geborene Geissmann in das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde Lenzburg aufgenommen. (ssl)

Foto: Simon von Gunten

«Zwischen dem alten und dem neuen Museum liegen Universen. Ganz besonders gefällt die baulich sehr ästhetische Kombination von Alt und Neu. Das Gebäude hat das alte Flair nicht verloren, im Gegenteil», betonen Oliver Daepp und Christian Stenz aus Muri, die im Rahmen des Zivildienstes bei den Umbau- und Restaurierungsarbeiten halfen: «Interaktive Momente, der Einsatz von Film und Toneinspielungen sowie die Möglichkeit, Materialien zu betasten, laden zu einem selbstbestimmten und lehrreichen Rundgang, der alle Sinne anspricht und Lust macht auf weitere Besuche in Lenzburg.» Als Spiegel des aktuellen Zeitgeistes erfüllt das neue Konzept des Burghaldenmuseums alle Ansprüche an ein zeitgemässes Museum im Sinne der bewegten Historie einer sich stets weiterentwickelnden Stadt.

Trauben versprechen ausgezeichneten 2018er: Leset der Lenzburger Ortsbürger.

Foto: zvg

Viel versprechender Jahrgang Weinbau Der Leset der Ortsbürger-Rebbauern-Vereinigung bildete den krönenden Abschluss eines durchwegs erfreulichen Rebjahrs.

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chäden durch Frost, Hagel, Pilzbefall und sonstige Schädlinge blieben aus. Selbst die kurz zuvor festgestellte Kirschessigfliege vermochte der Topqualität des Traubenguts nichts mehr anzuhaben. Die in diesem Jahr von der Sonne besonders verwöhnten Blauburgundertrauben erzielten einen Spitzenwert von 105 Oechsle. Ein ähnlich hoher Wert wurde letztmals 2015 gemessen. Gegen 50 «Räblüs», Vereinsmitglieder und Gäste beteiligten sich bei idealen Wetterbedingungen am traditionellen Leset der Schlossberg-Trauben. Insbesondere für die «Räblüs», die

Freiwilligen und Helfer unter fachkundiger Leitung des Obmanns Werner Volkmar, war der Leset Ehrensache – trotz des an jenem Samstag reich befrachteten Veranstaltungskalenders in Lenzburg. Im Jahresverlauf haben sie in unzähligen Einsätzen wiederum viel Arbeit und Herzblut in die Pflege der Reben gesteckt. Nach den Frost- und Hagelschäden des Vorjahrs entwickelten die Reben eine starke Wuchskraft, die die «Räblüs» zugunsten der Traubenqualität durch Laubschnitt und konsequentes Erlesen in Schach hielten. Für ihr unermüdliches Wirken wurden sie mit einer qualitativ hochstehenden Ernte von knapp 3,5 Tonnen belohnt. Nun steigt die Vorfreude auf das Resultat im Glas, das mit dem Jahrgang 2018 erstmals die Handschrift des neu bestimmten Kellermeisters, Thomas Lindemann vom gleichnamigen Weingut in Seengen, tragen wird. (obr/cba)

EVP Wer hat in Lenzburg auf dem Kronenplatz schon einmal einen Spielplatz gesehen? Im Rahmen des internationalen «Park(ing) Day» war das während etwas mehr als zwei Stunden möglich. «Spielplatz statt Parkplatz» war das Motto, das die Evangelische Volkspartei zusammen mit den Grünen für ihre Aktion gesetzt hat. Im Rahmen des «Park(ing) Day», der weltweit in über 30 Ländern rund um den Globus stattfindet, wurden auf drei Parkfeldern in der Lenzburger Altstadt die jeweils zwölf Quadratmeter Parkfläche kreativ umgestaltet: beim Freischarenplatz zu einem Sitzplatz mit Spieltisch, einmal zu einem Kinderspielplatz, und auf dem Seifi-Parkplatz befand sich ein Haufen Grünzeug. Mit der Aktion wollen die beiden Parteien der Bevölkerung in Erinnerung rufen, dass mehr Lebensqualität entsteht, wenn Parkflächen in der dicht besiedelten Schweiz besser genutzt werden können. Einige Passanten hät-

Menschen statt Autos: «Park(ing) Day» der EVP Lenzburg auf dem Kronenplatz. Foto: zvg ten sich über die knappe Anzahl Parkplätze in Lenzburg beklagt. Gerade deshalb sei es wichtig, zu Fuss oder mit dem Velo statt mit dem Auto in die Stadt zu fahren. In der Schweiz gibt es rund 10 Millionen Parkplätze. Sie nehmen eine Fläche in der Grösse des Vierwaldstättersees in Anspruch. Der «Park(ing) Day» findet jährlich statt und wird vom Verein umverkehR koordiniert. (evp/cmi)

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Kirchenzettel

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Die kostbarste Erinnerung an einen Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat. Albert Schweitzer

In Dankbarkeit für deine Liebe und Begleitung durch unser Leben nehmen wir Abschied von dir, Mutti

Marianne Juliane Häusermann-Moser 14. Februar 1933 bis 29. September 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Es schtoht alles no am alte Platz ond doch esch d’Schtobe leer, wi wenn am heiterhelle Tag d’Sonne verlosche wär.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Vater, Grossvater, Bruder, Onkel und Götti

Edgar Furter-Gloor 11. August 1936 bis 8. September 2018

Auf all deinen Wegen ist die Liebe mit dir.

Familie Arwed und Franziska Junginger mit Janina und Nicola Familie Frank und Desire Meier-Junginger mit Lia und Noah Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, dem 17. Oktober 2018, um 15 Uhr in der reformierten Kirche, Kirchweg 9, 3047 Bremgarten b. Bern. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Frank Meier-Junginger, Langsamstagstrasse 13, 5600 Lenzburg

Und da sind überall Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die an dich erinnern und uns spüren lassen, dass du bei uns bist.

Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Paps, Schwiegervater und Grossvater

Oskar Huber † 5. September 2018

In den letzten Monaten haben ihn seine Kräfte zunehmend verlassen.

In liebevoller Erinnerung: Ruth Furter-Gloor Martin und Renuka Furter-Rathod Beat und Chantal Furter-Zemp Elina, Leila und Lian Furter Die Trauerfeier findet statt am Freitag, 12. Oktober, um 13.30 Uhr in der Kirche Hunzenschwil. Traueradresse: Ruth Furter-Gloor, Gislifluhweg 10, 5502 Hunzenschwil

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 6. bis 12. Okt. 2018: Pfr. Fritz Holderegger, (Tel. 062 775 80 08)

Lenzburg

Freitag, 5. Oktober 2018 6.45–7.15 Uhr, Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. Oktober 2018 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Elisabeth Weymann Predigt: Jakobus 5, 13–16 Thema: «Das Gebet – hilfreich in allen Lebenslagen» Lieder: 568 / 233 / 294 / 680 / 346 Musik: Monika Bryner, Orgel Kollekte: Stiftung Mutter und Kind mit Kinderhüte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. Montag, 8. Oktober 2018 6.15–6.45 Uhr, Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken

Sonntag, 7. Oktober 2018 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

erleben durften. Es ist uns ein Trost zu erfahren, wie viel Wertschätzung und Freundschaft ihm entgegengebracht wurde.

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg

Herzlichen Dank all jenen, welche uns in der Zeit des Abschiednehmens begleitet, uns in so vielfältiger Weise liebevoll bedacht, in Wort und Schrift getröstet und unterstützt haben. Danke für jedes tröstende Wort, jeden Händedruck. Danke für die Blumen und Zuwendungen an die Stiftung Lebenshilfe in Reinach.

Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Im Besonderen danken wir von Herzen den Nachbarn und allen, die ihn und uns während seiner letzten Zeit zu Hause unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht auch an das Team des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal, welches ihn während seiner letzten Tage so liebevoll und achtsam begleitet und gepflegt hat. Pfarrer Jan Niemeier sprechen wir unseren herzlichsten Dank für den würdevollen, schönen Abschiedsgottesdienst aus.

Lenzburg

Boniswil, im Oktober 2018

Die Trauerfamilie

Samstag, 6. Oktober 2018 15.30 Uhr Trauung 17.15 Uhr Hl. Messe/Requiem Sonntag, 7. Oktober 2018 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 9. Oktober 2018 9.00 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 10. Oktober 2018 10.00 Uhr ökum. Andacht Im Lenz Donnerstag, 11. Oktober 2018 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg

Sonntag, 7. Oktober 2018 11.00 Uhr Heilige Messe

Seon

Freitag, 5. Oktober 2018 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier Anschliessend stille Anbetung Sonntag, 7. Oktober 2018 9.45 Eucharistiefeier

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen bis 7. 10. 2018: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 ab 8. 10. 2018: Pfarrerin Kristin Lamprecht, Tel. 079 785 17 00 Sonntag, 7. Oktober 2018 10.15 Uhr Ökumeneraum, Dottikon; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo; Musik: Alois Bürger (Klavier); Kollekte: Schweiz. Blindenbund

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 7. bis 13. Oktober: Pfrn. Ruth Zimmermann (Stv.), Tel. 056 443 05 57 Sonntag, 7. Oktober 10.00 Möriken, Regionalgottesdienst, Pfrn. Ruth Zimmermann, Musik: Christina Ischi. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 7. Oktober 9.30 Uhr, Gottesdienst, Pfr. U. Bauer, Apg 9, 1–21. Kollekte: Therapeutisches Wohnheim Pegasus Mittwoch, 10. Oktober 9.00 Uhr, Zmorge mit Andacht, Kirchgemeindehaus www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 7. Oktober 9.40 Besammlung auf Parkplatz 10.10 Gottesdienstbesuch in Hochdorf bei Pfrn. Lili Hochuli Thema: Vom Berufsleben in die Pensionierung www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019–2022 Termine Die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil gibt gemäss § 20 Reglement über Wahlen und Abstimmungen (SRLA 211.300) den Termin für die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019–2022 bekannt: Der 1. Wahlgang findet am 25. November 2018 statt. Sofern ein 2. Wahlgang nötig ist, findet dieser am 23. Dezember 2018 statt. Kandidaturen für Kirchenpflege und Synode Die Kirchenpflege besteht neben den ordinierten Mitarbeitenden aus 9 ehrenamtlichen Mitgliedern (6 aus Suhr, 3 aus Hunzenschwil). Die Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil hat Anspruch auf 3 Sitze in der Synode. Kandidatinnen und Kandidaten für Kirchenpflege und Synode können bis zum 37. Tag vor dem Wahltermin (19. Oktober 2018), spätestens 12 Uhr, bei der Kirchenpflege, Sekretariat, Bachstrasse 27, Suhr, angemeldet werden. Die Anmeldungen müssen Familienname, Vorname, Geburtsjahr, Heimatort und Adresse enthalten. Sie sind von 10 Stimmberechtigten zu unterzeichnen. Wahlvorschläge für die ordinierten Dienste Die Kirchenpflege gibt gemäss § 73 Abs. 1 Kirchenordnung (SRLA 151.100) der Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil folgende Wahlvorschläge bekannt: Pfarramt: Pfarrer Dr. Uwe Bauer, 1956, von Deutschland, Junkerngasse 6, Hunzenschwil, 100% (bisher) Pfarrerin Kathrin Remund Gugger, 1979, von Wolfhalden AR, Steinfeldstrasse 2, Suhr, 65% (bisher) Pfarrer Dr. Andreas Hunziker, 1968, von Moosleerau, Augustin-Keller-Strasse 3, Aarau, 100% (bisher) Pfarrerin Eva Hess, 1979, von Aarau, Pohlern BE und Wald ZH, Parkweg 4, Aarau, 20% (neu) Sozialdiakonat (50%): Karin Hoffmann, 1975, von Langnau i. E., Jurastrasse 22, Niederlenz (bisher) Bis spätestens fünf Wochen vor der Wahl (21. Oktober 2018) können der Kirchenpflege freie Wahlvorschläge schriftlich eingereicht werden. Diese müssen von mindestens 20 Stimmberechtigten unterzeichnet und von einer Zustimmungserklärung der oder des Vorzuschlagenden sowie den Ausweisen über die Wahlfähigkeit begleitet sein (§ 73 Abs. 3 KO). Suhr, 1. Oktober 2018 Präsidium der Kirchenpflege: Martin Brunner

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch

Gesamterneuerungswahlen 2018 Amtszeit vom 1. 1. 2019 bis 31. 12. 2022 Pfarramt, gewählt ist: Pfr. Freiburghaus Michael (bisher), 167 JA-Stimmen / 14 NEIN-Stimmen Sozialdiakonin, gewählt ist: Fässler Regula, 165 JA-Stimmen / 10 NEIN-Stimmen Kirchenpflege, gewählt sind: Gloor Gerold (bisher), 167 Stimmen Sperling Adelheid (bisher), 152 Stimmen Aeschimann Susanna, 179 Stimmen Graf Keli, 166 Stimmen Präsidium der Kirchenpflege, gewählt ist: Gloor Gerold, 123 Stimmen Synode, gewählt sind: Leutwiler Daniel (bisher), 172 Stimmen Lückhardt Reinhold, 122 Stimmen Wir danken herzlich für das Vertrauen! Freitag, 5. Oktober 2018 19.30 Uhr Adonia Musical in der MZH Leutwil. «Vom Saulus zum Paulus.» Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 7. Oktober 2018 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit den Gideons. «Dein Wort ist meines Fusses Leuchte.»

Ref. Kirchgemeinde Staufberg

Freitag, 5. Oktober 2018 8.30 Rosenkranzgebet 9.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey, anschl. Chilekafi Samstag, 6. Oktober 2018 18.30 Gottesdienst mit Dorothea Wey in der Kapelle Seengen Sonntag, 7. Oktober 2018 10.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey in der Pfarrkirche Donnerstag, 11. Oktober 2018 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch

Kath. Kirchgemeinde Bettwil Donnerstag, 4. Oktober 9.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7. Oktober 27. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Eucharistiefeier Kollekte für die geistliche Begleitung der zukünftigen Seelsorger und Seelsorgerinnen des Bistums Basel Donnerstag, 11. Oktober 8.30 Rosenkranz 9.00 Eucharistiefeier Aushilfe: R. Strassmann

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 7. Oktober 2018 9.30 Uhr: Abfahrt vor der Kirche zum Regional-Gottesdienst in Möriken

Wahl- und Abstimmungsergebnisse der Gesamterneuerungswahlen (2019–2022) vom 23. September 2018 der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Othmarsingen Als Pfarrerin wiedergewählt worden ist mit 152:9 Stimmen Frau Friderich Christine, geb. 1961, bisher, 50% Als Sozialdiakon wiedergewählt worden ist mit 143:18 Stimmen Herr Friderich Rolf, geb. 1961, bisher, 30% Als KirchenpflegerInnen sind wiedergewählt worden mit (absolutes Mehr 66 Stimmen, vereinzelte gültige Stimmen 47) • 153 Stimmen Herr Töngi Erwin, geb. 1970 • 152 Stimmen Herr Zimmerli Reto, geb. 1963 • 145 Stimmen Herr Schmassmann Seya, geb. 2000 • 144 Stimmen Frau Byland Susanne, geb. 1962 • 138 Stimmen Frau Kohler Jeannette, geb. 1973 • 137 Stimmen Frau Laube Silvia, geb. 1965 Als Kirchenpflegepräsident wiedergewählt worden ist mit 129 Stimmen Herr Zimmerli Reto, geb. 1963 (absolutes Mehr 74 Stimmen, vereinzelt gültige Stimmen 18) Als Synodemitglieder sind wiedergewählt worden mit (absolutes Mehr 71 Stimmen, vereinzelt gültige Stimmen 12) • 137 Stimmen Frau Kohler Jeannette, geb. 1973 • 131 Stimmen Frau Rätzer Karin, geb. 1972 Gegen die Wahlen kann gemäss § 146 Kirchenordnung (SRLA 151.100) innert dreier Tage seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau, Stritengässli 10, 5001 Aarau, Beschwerde eingereicht werden. Zur Beschwerde ist jeder Stimmberechtigte befugt, der ein schutzwürdiges eigenes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Wahlergebnisses hat. Eine allfällige Beschwerde ist schriftlich einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Kirchenpflege der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Othmarsingen

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen

Staufen

Sonntag, 7. Oktober 2018 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche; Pfr. Gotthard Held

Sonntag, 7. Oktober Gottesdienst mit anschl. Kirchenkaffee 10.00 Uhr Vereinszimmer Hallwil Theologiestudent Jonas Meier

www.ref-staufberg.ch

www.kirche-seengen.ch

Kirchenzettel

Donnerstag, 4. Oktober 2018

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Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 7. Oktober 10.00 Uhr, Regional-Gottesdienst in Möriken mit Pfrn. Ruth Zimmermann In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. 14.00 Uhr, Seniorennachmittag im Alterszentrum Das Mundharmonika-Ensemble Ergölzler spielt bekannte Melodien auf kleinen und grossen Mundharmonikas. Amtswoche: Pfrn. Christina Soland, Tel. 062 891 33 80 Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019–2022 Die Kirchenpflege hat den Wahltermin für die Erneuerungswahlen der Pfarrpersonen, der Kirchenpflege, des Kirchenpflegepräsidiums und der Synodalen auf Sonntag, 25. November 2018 festgelegt. Die Wahlen erfolgen an der Urne. Folgende Kandidaten stellen sich zur Wiederwahl in die Kirchenpflege Frey Walter, bisher Guetg Maja, bisher Landolt Walter, bisher Mauchle Gabriela, bisher Walde Brönnimann Sabine, bisher 1 Sitz vakant Für das Kirchenpflegepräsidium Landolt Walter, bisher Für die Synode Landolt Walter, bisher Guetg Maja, neu Jedes stimm- und wahlberechtigte Mitglied ab dem 17. Altersjahr ist wählbar. Wahlvorschläge für Mitglieder der Kirchenpflege, das Kirchenpflegepräsidium und die Abgeordneten in die Synode müssen bis spätestens am 19. Oktober 2018 bei der Kirchenpflege gemeldet werden. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 10 Stimmberechtigten unterzeichnet sein (KO § 58, RWA § 21). Folgende Pfarrperson wird zur Wiederwahl vorgeschlagen: Christina Soland, bisher, 40% Bis zum 21. Oktober 2018 können bei der Kirchenpflege freie Wahlvorschläge für wählbare Pfarrpersonen schriftlich eingereicht werden. Diese müssen von mindestens 20 Stimmberechtigten unterzeichnet sein sowie von einer Zustimmungserklärung und dem Wahlfähigkeitsausweis begleitet werden (KO § 73 Abs. 3).

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr/Lupfig Donnerstag, 4. Oktober 2018 9.00 Kleiderkarussell Sonntag, 7. Oktober 2018 10.10 Gottesdienst, Pfrn. R. Bilinski, anschl. 11.11 Montag, 8. Oktober 2018 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus Dienstag, 9. Oktober 2018 12.00 Zäme Ässe, Haus Eigenamt Mittwoch, 10. Oktober 2018 14.00 Kleiderkarussell 14.00 Treffpunkt Pfrundhaus Donnerstag, 11. Oktober 2018 9.00 Kleiderkarussell 10.00 Andacht Haus Eigenamt Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch Ref. Kirchgemeinde Seon Sonntag, 7. Oktober 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: Galater 2, 16–20 Thema: «Wovon wir leben» Kollekte: ACAT – Aktion der Christen für die Abschaffung der Todesstrafe Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 9. Oktober 7.00 Uhr: Frühgebet 13.00 Uhr: SEENER MÄNNERSTAMM: Weinbaumuseum Tegerfelden Treffpunkt: Post: 13.00 + Frohsinn 13.05 Uhr Mittwoch, 10. Oktober Ökum. Frauengruppe: Leichtes Wandern Für Neuinteressierte Info Tel. 062 775 26 38, Maria Müller Donnerstag, 11. Oktober 9.00 Uhr: Wochengebet Pfarramtliche Stellvertretung während der Abwesenheit von Pfr. Jürgen Will vom 8.–21. Oktober: Pfr. Hans Maurer, Tel. 062 822 23 25 www.ref-kirche-seon.ch

Kath. Pfarrei Menziken - Beinwil Menziken Donnerstag, 4. Oktober 17.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit Sonntag, 7. Oktober 27. Sonntag im Jahreskreis 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes) Donnerstag, 11. Oktober 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Peter Schifferle-Notter sowie für Lina und Gottlieb Notter-Sommerhalder anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil

Samstag, 6. Oktober 16.30 Tauffeier 17.30 Pfarreigottesd ienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes) Mittwoch, 10. Oktober 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit


Diverses Marktnotiz

Schritt in die Zukunft: Schlossgarage-Verkaufsteam bekommt Verstärkung

Automobile der neusten Generation können mehr, als Sie denken! Wir zeigen Ihnen, warum die ausgeklügelten Details für ein neues Fahrgefühl sorgen. Die Schlossgarage Seengen wird von René Lüthi in der dritten Generation mit Leidenschaft geführt. Damit Sie auch in Zukunft auf eine Top-Beratung zählen können, wurde Verstärkung in die Verkaufsabteilung geholt. Mit Michael Steffen ist ein junger Mann mit an Bord, der nach seiner Ausbildung zum Mechatroniker sein Interesse für Autos,Technologie und Kommunikation unter einen Hut bringt und Sie bei derAnschaffung Ihres Neuoder Gebrauchtwagens kompetent berät. Ihr neues Auto kommt aus der Zukunft: Die sich immer rasanter entwickelnden Technologi-

en bieten jeglichen Fahrkomfort – aber nur demjenigen, der weiss, wie bedienen! Michael Steffen berät Sie gerne, damit Sie das ganze Potenzial ausschöpfen können. Für Service und Reparaturen sorgt Werkstattchef Pius Steffen mit seinem Team – damit Sie mit dem Wagen jeder Marke so rasch wie möglich wieder sicher unterwegs sind. Der Herbst-Tipp 2018 Ihres offiziellen Toyota- und Suzuki-Vertreters: Die neue 4×4-Reihe von Suzuki oder die ToyotaPalette mit dem fortschrittlichsten HybridAntrieb.

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Marktnotiz

Carport à la carte Der Carport schützt das Fahrzeug vor starker Sonneneinstrahlung bis zu schweren Unwetter. Auch bei anhaltendem Schneefall muss die Statik des Carports den zusätzlichen Lasten standhalten. Die Eindeckung sollte sich bei Regenfall nicht als Akustiktrommel erweisen und langfristig den Wettereinflüssen die Stirn bieten können. Der Carport muss am vorgesehenen Ort Platz finden und sich nach Möglichkeit der Umgebung anpassen. Es sind einige Anforderungen, welche sich kaum in Form eines Standard-Produktes im Baumarkt finden lassen. Hier kommt der Fachmann beziehungsweise das Fachunternehmen zum Zuge. Im soliden Holzbau plant und realisiert die Firma RETHAN AG

Unterstände für Fahrzeuge seit mehr als 45 Jahren. Allerlei Ausführungen mit Deckungen aus Ziegeln, Eternit, als bekiestes oder begrüntes Flachdach stehen dem Kunden zur Auswahl. Seitenverkleidungen als Windschutz oder abschliessbare Nebenräume sind zusätzliche Möglichkeiten, den Carport nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Am besten kontaktieren Sie die RETHAN AG für ein unverbindliches Angebot. RETHAN AG Ringstrasse Nord 40 5600 Lenzburg Angelo Casto 062 891 83 00

Marktnotiz

Garage Gut Meisterschwanden Bei der Garage Gut in Meisterschwanden ist man nicht nur an der richtigen Adresse, wenn man sich einen Neuwagen anschaffen will oder sich für einen geprüften Gebrauchtwagen zu einem vernünftigen Preis interessiert. Man ist auch am richtigen Ort, wenn man in Sachen Service, Bereitstellung für MFK, Wiederherstellung nach einem Karosserieschaden, Scheibenersatz, Reifenwechsel einen kompetenten Partner sucht. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Marke es sich handelt. Das erstklassig ausgebildete und eingespielte Team um Pius und Erika Gut berät Sie gerne persönlich und fachmännisch. Bei uns sind auch ältere Fahrzeuge gut aufgehoben Mit eigener Migrol-Tankstelle und der Selbstbedienungs-Waschanlage mit Lift für die Unterbodenreinigung wird das Rundumangebot optimal ergänzt.

Ausstellung An diesem Wochenende, an unserer Herbstausstellung vom 6. und 7. Oktober können Sie bei uns die neuesten Modelle von Hyundai bestaunen. Unter anderem steht der All-Neu Santa Fe und der Tucson Facelift am Start. Wers verpasst ist selber schuld Wir verwöhnen Sie am Samstag mit feinem «Nidwaldner Bratchäs» von Andreas Gut. Achtung! Am Samstag, 27. Oktober 2018, findet in der Garage Gut ein Erlebnistag mit dem neuen Hyundai Kona Elektro statt. Wir würden uns sehr auf Sie freuen. Garage Gut Lindenmattstr. 15 5616 Meisterschwanden www.hyundaiswiss.ch


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Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 4. Oktober 2018

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BLICKPUNKT Kunstturnen I Mit einer von seiner Management-Firma verschickten Medienmitteilung outete sich der ehemalige Spitzen-Kunstturner und aktuelle Entertainer Lucas Fischer am letzten Wochenende. «Ich stehe auf Jungs», lautet der Titel des Communiqués. Er habe «innerlich einen grossen Konflikt Lucas Fischer ausgetragen»; das Outing sei ein Befreiungsschlag. Nach einer längeren Findungsphase erzählte Fischer zuerst der Familie, dann dem engsten Freundeskreis von seiner sexuellen Ausrichtung. «Da ich aus dem Spitzensport komme, weiss ich einfach, dass dieses Thema immer noch heikel und ein gewisses Tabu ist.» Lucas Fischers neue Single «So wie Du bist» soll Mut machen: «Dieser Song soll dafür stehen, dass man sich nicht verstecken und sein eigenes Wesen der Welt nicht vorenthalten soll.» (lba)

Zwei Prachtskerle: Nach seinem Sieg am Aargauischen Kantonalschwingfest posiert Nick Alpiger mit dem Siegerpreis, dem Muni Urner.

Fotos: Pascale Alpiger

Nick Alpiger: Der böse Staufner und sein grosses Ziel 2019 Schwingen Ihm gehört die Zukunft. Nick Alpiger, 21-jähriger Spitzenschwinger aus Staufen, verrät, wie er sich auf das Eidgenössische Schwingfest 2019 vorbereitet und warum er bislang, trotz verschiedener Angebote, keinen Werbevertrag unterschrieben hat. ■

RUEDI BURKART

W

ar es nur ein Freud’scher Versprecher am Telefon? «Danke, ich habe gegessen wie ein König», meldet sich Nick Alpiger nach dem Abendbrot im elterlichen Haus am Draht. Wie ein König, wie ein kommender Schwingerkönig? Alpiger meint lächelnd: «Na ja, den Kranzgewinn von 2016 zu bestätigen, ist im kommenden Sommer am ‹Eidgenössischen› mein Ziel. Alles andere ist von vielen Faktoren abhängig wie der Tagesform oder der Einteilung des Kampfgerichts.» Alles könne man nicht selber beeinflussen. Da hat der 21-jährige ShootingStar des Jahres durchaus recht. Alpigers Credo «Für grosse Ziele arbeite ich hart» hat sich in der Vergangenheit äusserst positiv ausgewirkt. Der Staufner gewann bisher drei Kranzfeste – letztes Jahr das «Baselstädtische», heuer das «Basellandschaftliche» und das Aargauer Kantonalfest – und totalisiert aktuell 35 Kranzauszeichnungen.

bitteschön wie vor zwei Jahren in Estavayer mindestens sein, gegen oben scheint alles möglich.

Fischen in Spanien

Eines wird im persönlichen Gespräch mit dem jungen Sportler schnell einmal klar: Da ist einer, der hat trotz seiner erst 21 Jahre Lebenserfahrung genaue Vorstellungen davon, was er erreichen will. Nämlich einer der Besten seiner Zunft zu werden. Mühe scheint ihm dieser Druck, den er sich in einem gewissen Masse selbst auferlegt, nicht zu bereiten. «Ich schwinge für mein Leben gern. Ins Training zu gehen, macht mir jedes Mal grosse Freude, es ist nie ein Müssen», sagt Alpiger. Schwitzen im Schwingkeller als Entspannung für die Seele quasi. So verwundert es auch nicht, dass der Staufner keine längere Pause einlegte, um die äusserst erfolgreiche Saison 2018 zu verarbeiten. «Nein, nein, ich brauche das nicht.» Er frönte in freien Stunden ab und zu dem Fischen auf dem Hallwilersee, an der Aare oder an der Bünz. «Da kann ich für ein paar Stunden ganz für mich sein und abschalten.» Das reiche als Ablenkung allemal. Immerhin gönnt er sich im Herbst eine zweiwöchige Auszeit: Fischerferien in Spanien.

Während des Winters trainieren die Schwinger nicht nur unter Dach, sie treffen sich auch zu zahlreichen Hallenfesten. Die Meinungen über den Indoor-Wettkampf sind geteilt, die einen lieben solche Veranstaltungen und die fast schon intime Atmosphäre, andere können damit gar nichts anfangen. Alpiger nimmts pragmatisch: «Mir spielt es keine Rolle, ob ich draussen oder drinnen schwinge.» Sein sportliches Ziel im Winterhalbjahr ist das Hallenschwinget seines SK Lenzburg in der Brunegger Vianco-Arena am 31. März 2019.

Ohne Sponsorenvertrag

Ein heisses Eisen ist im traditionsverbundenen Schwingsport das Thema Werbung. Unvergessen bleibt, wie vor zehn Jahren der abgetretene Obmann des Eidgenössische Schwingerverbands (ESV), Hans Bäni, den damaligen Schwingerkönig Jörg Abderhalden als «wandelnde Plakatsäule» bezeichnete, weil dieser einen Vertrag mit einem professionellen Vermarkter unterschrieben hatte. Bäni polterte: «Ich goutiere nicht, was Jörg unternimmt. Es ist verwerflich, wenn er sich vermarkten lässt.» Seither hat sich der Sport weiterentwickelt, viele Athleten haben Verträge

«Zug» als Ziel

Jetzt, da die Saison zu Ende ist, schwitzt er drei- bis viermal wöchentlich im Schwingkeller und geht ein- bis zweimal pro Woche ins Fitnesstraining. Grund für die Schinderei: Im kommenden Sommer soll man den besten, stärksten und bösesten Alpiger aller Zeiten im Sägemehl erleben. Schliesslich steigt Ende August 2019 in Zug das grosse Highlight, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF). Der Anlass in der Zentralschweiz soll zum bisherigen Höhepunkt in der noch jungen Karriere des Nick Alpiger werden. Ein Kranz soll es

Kraftvoll: Nick Alpiger (mit Ohrenschutz) hebelt beim Berner Kantonalen Stefan Marti aus.

Erfahrung mit dem Fussball: Nick Alpiger als Ehren-Ankicker beim FC Lenzburg. Foto: rubu

Kunstturnen II Zu den von einer Jury ausgewählten sieben Kandidaten für die von der Neuen Aargauer Bank (NAB) durchgeführte Wahl zum «Aargauer des Jahres» gehört ein Vertreter aus der Region: Der 25-jährige Kunstturner Oliver Hegi aus Schafisheim gewann an der Europameisterschaft in Glasgow Oliver Hegi sensationell Gold im Reckturnen und Bronze am Barren. Bis zum 19. November kann die Öffentlichkeit online unter www.nab-award.ch oder per SMS (Zielnummer 963) mitbestimmen, welche drei Kandidaten ins Finale am 1. Dezember kommen. Hegi startet mit Nummer 1. Am gleichen Event überreicht der NAB-Charity-Verein grosszügige Spendenchecks an drei gemeinnützige Projekte, darunter die Stiftung Satis in Seon. (lba) Ausgehext Der FC Othmarsingen rief – und die Leute erschienen in Scharen am 9. Aargauer Oktoberfest. Total rund 1700 Personen besuchten den Traditionsevent in der Brunegger Vianco-Arena. «Wir sind sehr, sehr zufrieden», freute sich OK-Boss Beat Dünki nach den beiden Abenden. Wie in den vergangenen Jahren üblich, konnte am Samstag «ausverkauft» gemeldet werden. Die Stimmung unter den Leuten war friedlich, alle genossen das Fest. Ein Wermutstropfen bleibt: Die «Isartaler Hexen» aus München, quasi die Brunegger «Hausband» der letzten Jahre, löst sich Ende Jahr auf. Deren Frontfrau macht künftig solo weiter. «Vielleicht sehen wir dich ja nächstes Jahr wieder bei uns auf der Bühne», verabschiedete Dünki die Sängerin Susal unter tosendem Applaus. (rubu)

Schwinger, die kicken Fussball-Turnier Das kann ja heiter werden! Am Samstag, 13. Oktober, treffen sich Schwinger aus allen Teilverbänden, um in Schönenwerd SO anlässlich eines Hallenturniers die besten Fussballer zu küren. «Das wird ein grosser Spass», freut sich Nick Alpiger. Erfahrung im «Tschutten» sammeln die Schwinger vor allem jeweils beim Aufwärmen vor dem eigentlichen Training. «Da spielen wir eine Viertelstunde, bevor wir ins Sägemehl steigen», verrät Alpiger. Bleibt nur zu hoffen, dass keiner der Schwinger sich ausgerechnet beim Fussballspielen eine schlimmere Blessur zuzieht. (rubu.) mit Sponsoren, stören tun sich daran höchstens noch ein paar Ewiggestrige. «Ich habe grundsätzlich keine Probleme damit, wenn Schwinger Werbung für ein Produkt machen», sagt Nick Alpiger, der momentan noch werbefrei seinem Sport nachgeht. Es habe zwar in der Vergangenheit ein paar Anfragen gegeben, «aber momentan ist das für mich kein Thema.» Seine Einkünfte generiert der gelernte Maurer in seinem angestammten Beruf, bei der Karl Gisi AG in Dottikon arbeitet er in einer 80Prozent-Anstellung.

Gute Stimmung am Brunegger Oktoberfest.

INSERATE


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Immobilien / Stellen / Diverses

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Vermieten

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Der Seetaler

Der Lindenberg

Stellen

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Sarmenstorf ist eine aktive Landgemeinde mit rund 2800 Einwohnenden im Unterfreiamt zwischen Lindenberg und Hallwilersee. Für das regionale Steueramt Sarmenstorf Fahrwangen Uezwil mit rund 3200 Steuerzahlern suchen wir auf den 1. November 2018 oder nach Vereinbarung eine/-n

Stv. Leiter/-in Steuern Welches sind Ihre Hauptaufgaben? • Stellvertretung des Leiters Regionales Steueramt • Veranlagung von unselbstständig erwerbenden Steuerpflichtigen • Mitwirkung bei der Ausbildung und Betreuung der Lernenden im Steuerwesen • Schalter- und Telefondienst • Administrationsarbeiten, Mutationswesen • Möglichkeit zur selbstständigen Führung des Schätzungswesens Ihr Profil: • Eine abgeschlossene Verwaltungslehre oder gleichwertige Ausbildung mit Praxis bei einem Gemeindesteueramt • Kenntnisse im Steuerwesen des Kantons Aargau • EDV-Kenntnisse (MS Office, Verana, STAG/STAR) • Exakte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Belastbarkeit, Flexibilität • Gute Umgangsformen und Freude am Kontakt mit der Bevölkerung Wir bieten: • Anspruchsvolle, interessante und vielseitige Tätigkeit mit selbstständigem Arbeitsbereich • Helle und moderne Arbeitsplätze mit zeitgemässen Hilfsmitteln • Möglichkeit zur Weiterbildung • Gute Anstellungsbedingungen im Rahmen des Personalreglements • Flexible Jahresarbeitszeit Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Passfoto, Lohnvorstellung usw.) und bitten Sie, diese an den Gemeinderat Sarmenstorf, Schilligasse 1, 5614 Sarmenstorf, zu senden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Daniel Zimmermann (Leiter Regionales Steueramt) unter Telefon 056 667 93 80 oder Meinrad Baur (Gemeindeammann, Telefon 056 667 15 67). Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage www.sarmenstorf.ch.


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Der Lindenberg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Staufen senkt den Steuerfuss Staufen Der Gemeinderat von Staufen schlägt der Gemeindeversammlung am 14. November vor, den Steuerfuss von aktuell 86 auf neu 76 Prozent zu senken. In Staufen wird viel gebaut und die Bevölkerung wächst. Deshalb könne auch im Jahr 2019 mit einem Zuwachs von neuen Steuerpflichtigen gerechnet werden, teilt der Gemeinderat mit und begründet: «Dank diesen zusätzlichen Steuereinnahmen, geringeren Gesundheitskosten sowie niedrigeren Kosten für die soziale Sicherheit und aufgrund einer kostenbewussten Budgetierung kann die Senkung des Steuerfusses verantwortet werden.» Dies bestätige auch die Finanzkommission nach eingehender Prüfung des Vorschlages. Die Rechnung 2018 fällt laut Gemeinderat voraussichtlich optimaler als prognostiziert aus. Es könne davon ausgegangen werden, dass die Schulden per Ende 2018 nahezu abgebaut sein werden. Diverse in den letzten Jahren aufgestaute «Investitionen», sei es für das Bildungswesen, Unterhalt der Liegenschaften und Infrastruktur bis hin zu einer allfällig möglichen neuen Homepage der Gemeinde Staufen, wurden im Budget 2019 ebenfalls berücksichtigt. Auch die Langzeit-Finanzplanung für die Gemeinde wurde miteinbezogen. Das Projekt Sporthalle sei trotz der Senkung realisierbar. Unter Berücksichtigung der Senkung des Steuerfusses weist das Budget einen Umsatz von 13 003 800 Franken aus; es wird ein Ertragsüberschuss von 225 400 Franken erwartet. (gks)

Anmeldung für den Chlausmärtstand läuft Hunzenschwil Am Samstag, 1. Dezember, ist es wieder so weit, der traditionelle Chlausmärt findet von 12 bis 18 Uhr auf dem weihnächtlich geschmückten Pausenplatz in Hunzenschwil statt. Wer Interesse hat, einen Stand mit Verkaufsgegenständen zu präsentieren, kann sich mit dem Anmeldeformular beim Elternverein Hunzenschwil unter www.elternvereinhunzenschwil.ch bis spätestens am 31. Oktober anmelden. Für telefonische Anmeldungen wendet man sich an 062 897 00 06. (mst)

NACHRUF Hans Tanner-Wüst

Dintikon An der Abdankung in der Mehrzweckhalle der Gemeinde Dintikon nahm kürzlich eine grosse Trauergemeinde von Hans Tanner-Wüst Abschied. Er ist im Alter von knapp 88 Jahren sanft eingeschlafen, nachdem er sich von einem Spitalaufenthalt an Ostern nicht mehr erholt hat. Hans Tanner wurde am 30. September 1930 geboren. Zusammen mit zwei Schwestern und zwei Brüdern ist er auf dem elterlichen Bauernhof vis-à-vis des alten Schulhauses in Dintikon aufgewachsen. Auf dem Tanz lernte Hans seine zukünftige Frau Lilly kennen und im Sommer 1956 heirateten sie. Zusammen haben sie viel gearbeitet und gemeinsam viel erreicht. Hans hatte zusammen mit Lilly fünf Töchter, diese waren sein ganzer Stolz. Er wurde zwölffacher Grossvater und zweifacher Urgrossvater. Hans war ein Bauer mit Leib und Seele. Besonders die Viehzucht hatte es ihm angetan und erfüllte ihn mit viel Freude. Eine Sensation war es, als 1972 der erste Traktor angeschafft wurde. Vorher wurde die ganze Arbeit mit zwei Freiberger Pferden verrichtet. Er hat weit über das Rentenalter hinaus seine Landwirtschaft betrieben. Sein grösstes Hobby war die Musik. Schon als junger Mann hat er Flügelhorn und später Cornet in der Dintiker Musikgesellschaft gespielt. Er konnte auf 60 Jahre aktives Musizieren zurückblicken und wurde dafür international geehrt. Am Mittwochmorgen, 22. August, ist er in seinem geliebten Zuhause friedlich eingeschlafen. (gdk)

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INSERATE

Interessiert: Die Unternehmer lauschen Regionalverkaufsleiter Manuel Hunkeler (r.).

Foto: Alfred Gassmann

50 Unternehmer im Aldi Niederlenz Dem Gemeinderat sind ein blühendes Gewerbe und ein guter Draht zu ihm ein grosses Bedürfnis. Auf letzten Freitag lud die Behörde zum 3. Unternehmerapéro, diesmal in die Aldi-Filiale. ■

ALFRED GASSMANN

E

in Podiumsgespräch über Fragen oder Sorgen des lokalen Gewerbes stand nicht auf dem Programm. «Ich möchte einfach, dass die Unternehmer einander begegnen, sich austauschen und einander besser ken-

nen lernen», erklärte Gemeindeammann Jürg Link im ehemaligen HetexAreal bei der Begrüssung zum 3. Niederlenzer Unternehmerapéro.

Industriegeschichtlich bedeutend

Gewählt wurde ein industriegeschichtlich bedeutender Ort. Für Jürg Link ein Ort, der alle Veränderungen durchgemacht hat: von der Blüte zur verlassenen Brache bis zum Aufbruch zu neuem Leben. «Mit Veränderungen und Herausforderungen hat auch das Gewerbe jeden Tag zu kämpfen», spannte Link den Bogen zum aktuellen Anlass. Er freute sich am Interesse. «Die Hälfte einer Gemeindeversammlung», scherzte der Gemeindeammann. Die Aldi-Filiale als

grosszügige Gastgeberin rüstete auf einem Tisch von zehn Metern Länge einen Apéro riche. Die 50 Unternehmer liessen sich nicht zweimal bitten. Im gemütlichen Ambiente entstanden wertvolle Gespräche, genau so, wie es sich Gemeindeammann Jürg Link gewünscht hatte. Der Leiter Verkauf Marc Plüss mit seinen drei Verstärkungen führte die Besucher durch die 1000 Quadratmeter grosse Verkaufsfläche. Am Eröffnungstag, am 5. Juli 2007, trug die neueste Aldi-Filiale in der Schweiz die Nummer 35. Derzeit ist die Eröffnung der Filiale Nummer 200 geplant. In Niederlenz ist seit 2007 das Standard-Sortiment bei gleich bleibender Verkaufsfläche mehr als verdoppelt worden.

NACHBARSCHAFT Erfolgreiche Badesaison im Freibad Schinznach

Schinznach Anlässlich des letzten Tags der Saison vom 16. September öffnete die Schwimmbadkommission der Badi Schinznach die Tore und lud die über 100 erschienenen Gäste zu einem kleinen Umtrunk und einer Wurst ein. Die Schwimmbadkommission, die sich aus Gemeinderäten von Lupfig – Ortsteil Scherz –, Schinznach-Bad, Schinznach und Veltheim zusammensetzt, blickte auf eine warme und erfolgreiche Saison zurück. Pro Tag verzeichnete die Badi bis zu 1000 Besucher. Die Besucher erfreuten sich neben dem Schwimmbecken an der Breitwellenrutsche, der grossen Liegewiese, dem Beachvolleyballfeld und dem Grillplatz. Der Besuch des Badirestaurants während einer Velotour oder nach einem Spaziergang wurde gern genutzt. Während der ganzen Saison betreute Badmeister Pero Batista die Gäste. Bis Ende Juni war Otto Klingenschmid noch mit von der Partie. An seine Stelle trat danach Daniel Herrmann mit ebenso grosser Erfahrung. Diverse freundliche und aufmerksame Helfer waren während der Stosszeiten im Einsatz. Die Badi blieb nur an wenigen Tagen geschlossen und absoluter Spitzentag war der 1. Juli mit rund 1000 Eintritten. (gkv)

Plötzlich fühlt man sich ganz klein: Riesenbank beim Plattenpass.

Foto: zvg

Unterwegs im Baselbiet Othmarsingen Kürzlich trafen sich wanderfreudige Mitglieder des Männerturnvereins Othmarsingen erwartungsvoll beim Bahnhof und bestiegen den Zug nach Basel. Erste Reiseetappe war Dittingen. Von dort ging es zu Fuss steil bergauf in Richtung «Blauen.» Das Wetter war der Wandergruppe wohlgesinnt. Auf halber Marschdistanz gab es eine Verpflegung aus dem Rucksack. Beim Plattenpass angekommen, erwartete sie eine Überraschung in Form einer riesengrossen Bank. Diese lud geradezu zum Beklettern ein. Dank gemeinsamem Einsatz gelang es einigen auch, sich auf die übergrosse Bank zu

INSERATE

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setzen. Nach dem willkommenen Zwischenhalt ging es zügig weiter Richtung Aesch/BL, dem Endziel der Wanderung. Waldgebiete, Wiesenflächen, selbst Rebberge wechselten sich in bunter Reihenfolge ab. In umgekehrter Reihenfolge, also via Basel–Olten–Aarau, erreichte die Gruppe wieder Othmarsingen. Auch dieses Jahr hatte Wanderleiter und Initiator Ueli Hunziker alles im Griff und ist schon mit der Vorbereitung der 100. Wanderung beschäftigt. Er liess durchblicken, dass er die Gestaltung der Wanderungen in absehbarer Zeit gerne in andere Hände übergeben möchte. (abi)

Reise an den Walensee Hunzenschwil/Schafisheim Der Männerchor Hunzenschwil-Schafisheim war kürzlich auf Reisen. Am Nordufer des Walensees herrscht aufgrund der besonderen Lage ein südländisches Klima, deshalb wird die Region «Gandria der Ostschweiz» genannt. Allerdings waren die Wetterprognosen bei der Abfahrt des Cars in Hunzenschwil mit der reisefreudigen Männerchorsängerschaft und deren Frauen alles andere als südländisch. Dunkle, regenbehangene Wolken, immer wieder Regentropen, tiefe Nebelschwaden und kühle Temperaturen kündeten den nahenden Herbst an. Nichtsdestotrotz, die Stimmung war ausgezeichnet. Die Fahrt führte durch das Seetal in die Innerschweiz nach Rothenthurm. Dort machte die Reisegruppe den Kaffee-Gipfeli-Halt im Café Turm. Weiter ging es hinab an den Zürichsee, diesem entlang Richtung Walensee. Danach ging es über den Kerenzerberg, eine kurvenreiche, interessante und für Ausflügler beliebte Passstrasse. Von Unterterzen hinüber nach Quinten, dem «Gandria der Ostschweiz», ging es mit dem Schiff. Der Dauerregen liess nach, was ein paar wanderlustige Reiseteilnehmer dazu ermunterte, den Weg vom Weiler Au nach Quinten wandernd zurückzulegen. In Quinten freuten sich alle auf ein gutes Mittagessen und genügend Zeit fürs Beisammensein. Die Weiterfahrt erfolgte per Schiff nach Weesen, vorbei an den steilen und schroffen Felsen der Churfirsten auf der rechten und den idyllischen Dörfern auf der linken Seite des Sees. Von Weesen aus trat die Gruppe die Rückreise an. Nur, was wäre eine Männerchorreise ohne Gesang? Also machten die Sänger einen letzten Halt im «Schnitz und Gwunder» in Steinhausen und brachten den Frauen und anwesenden Gästen ein Ständchen ausgewählter Lieder dar. (bfi)

GEMEINDENOTIZEN Abfallsäcke für Kleinhaushalte

Schafisheim Der Gemeinderat hat beschlossen, ab 1. Oktober Gebührensäcke für den Hauskehricht in der Grösse von 17 Liter Fassungsvermögen anzubieten. Die neuen Abfallsäcke können in der Bäckerei, im Denner und im Volg bezogen werden. (gks)


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Region

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Die Schule Rupperswil knackt die 500er-Marke

Rupperswils 500. Schülerin: Jona mit Foto: zvg ihren Eltern.

Rupperswil Jona ist die fünfhundertste Schülerin im Dorf. Vor kurzem erhielt die Vierjährige deswegen hohen Besuch. Der Schulleiter, Martin Bolli, überreichte ihr ein Geschenk, ein Buch mit dem Titel «Willkommen in dieser schönen Welt». Viel gesagt habe das frischgebackene Chindsgi-Chind nicht, «aber sichtlich gefreut hat sie sich», erzählt Bolli. Wohl aber mehr über das Geschenk als über den Titel «500. Schülerin». Vor zehn Jahren hätte sich diese hohe Schülerzahl für die Kindergärten und die Primarschule Rupperswil wohl kaum jemand vorstellen können. Bolli erinnert sich: «Als ich vor acht Jahren als Schulleiter anfing, war der Stand der Schüler auf 295.» Das entspricht einem Anstieg von rund 70 Prozent. Grund für den starken Wachstumsschub seien die vielen Bautätigkeiten und der damit einhergehende Bevölkerungszuwachs der vergangenen Jahre. Der starke Wandel bei den Schülerzahlen bedeutete für die Schule auch viel Veränderung. Die Lehrerschaft wurde von damals 30 auf heute 60 Lehrpersonen aufgestockt, jede Klasse wird mittlerweile dreifach geführt und auch mehr Schulraum musste her. Seit vergangenem Jahr ergänzt ein neuer Primarschulhausteil die beiden alten Gebäudeteile aus den 50er- und 70erJahren. Für die nächsten Jahre glaubt Bolli, dass sich die Schülerzahl jedoch bei rund 500 Schülern einpendelt. «Was nachher kommt, bestimmt die nachfolgende Generation.» (ms)

Riecht leicht nach Marzipan: Der Pilzprofi erkennt viele Pilze schon am Geruch.

Foto: Peter Winkelmann

Nur die guten Pilze ins Körbchen Niederlenz Der «Verein Pilzkunde Schlieren» war am Sonntag im Lenzhardwald unterwegs. Der heisse und trockene Sommer und die ungewöhnlich warmen Septembertage machen es den Pilzsammlern nicht leicht. Es gibt fast keine Pilze. ■

einem Weidenkörbchen ausgerüstet, gehen gut gekleidete Waldgänger abseits von Waldwegen durchs Unterholz – die Pilzsammler sind unterwegs. So auch letzten Sonntagmorgen im Lenzhardwald rund um die Waldhütte von Niederlenz. Der «Verein Pilzkunde Schlieren» führt jährlich drei bis vier Exkursionen mit seinen Mitgliedern durch. An solchen Anlässen werden Pilze zu Speise- und Studienzwecken gesammelt, wie es in der Einladung hiess.

Pilzsammlerfreundlicher Aargau

PETER WINKELMANN

W

enn die Tage kürzer und kühler werden und der Sommer in den Herbst übergeht, ist die Pilzsaison in vollem Gange. Den Kopf tief nach unten geneigt und mit

Die Schlieremer Pilzler kommen oft in den Aargau, im Verein sind viele Aargauer engagiert. So auch Serge Ostertag aus Staufen, der das Amt des Vizepräsidenten seit vielen Jahren ausübt. «Es gibt viele Gründe, warum der Pilzver-

ein Schlieren gerne in die Aargauer Wälder kommt», erklärt Ostertag, «einerseits wachsen auch hier überall Pilze, andererseits sind die Aargauer Vorschriften etwas lockerer als im Kanton Zürich.»

«Hurra, ein Täubling!»

Laut Serge Ostertag hat es im Länzertwald viele Pilze, beispielsweise den Röhrenpilz, Schirmlinge oder Eierschwämme. Andy Preuss, Leiter der technischen Kommission des Vereins, konterte aber sofort: «Heute werden wir vermutlich sehr wenige Pilze finden, das schöne Wetter der letzten Wochen ist nicht das wahre Pilzwetter.» Das Ziel solcher Exkursionen ist denn auch dem Thema «Aufklärung und Wissenswertes über Pilze» gewid-

met. Nach der Pilzsuche und dem Mittagessen wurden die gesammelten Funde ausgelegt und die vereinsinternen Pilzkenner gaben wertvolle Tipps zu den einzelnen Arten. In der Einladung an die Mitglieder stand geschrieben: Jeder Teilnehmer nimmt seine Verpflegung selber mit. Andy Preuss ahnte im Voraus, dass die sonntäglichen Funde niemals satt machen. Und so überraschte der Ruf aus dem Unterholz von Priska Preuss umso mehr: «Hurra, ich habe einen Täubling gefunden!» Es gibt rund 750 Arten von Täublingen, viele Arten sind beliebte Speisepilze. «Endlich haben wir etwas zum Essen gefunden», scherzte Andy Preuss mit seiner Frau, «aber fürs Mittagessen wird es nicht reichen.»

Wow-Effekte und Glitzer Rupperswil Am vergangenen Sonntag fand in Rupperswil der erste «DominoDay» statt. Der Anlass war laut Organisatoren ein voller Erfolg.

U Symbolischer Spatenstich: Im Osten von Rupperswil entsteht neuer Wohnraum.

Foto: zvg

Spatenstich für Überbauung Rupperswil Vergangenen Freitag war Baustart der Überbauung am Wiesenweg in Rupperswil. Es entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit 30 Mietwohnungen. Bauherrin ist die Aargauische Pensionskasse (APK). Sie investiert mit dem Projekt 10 Mio. Franken (ohne Landkosten). Die Planergemeinschaft Zimmerli + Partner Architekten AG und Von Arx Baumanagement GmbH erstellen die Wohnanlage als Totalunternehmer für die APK. Das Projekt besteht aus insgesamt zwei Wohnhäusern, Standort ist der Ostrand von Rupperswil zwischen der Bruggerstrasse im Norden und der Eisenbahn im Süden. Während das Nord-

haus der Bruggerstrasse den Rücken kehrt, spannt sich im Zwischenraum zwischen den beiden Wohnhäusern ein gemeinsamer Hof auf, der das Zentrum der Mietwohnanlage bildet und zugleich Zugang zu den Häusern ist. Die Erschliessung erfolgt über den südlich gelegenen Wiesenweg mit der Einfahrt in die Tiefgarage. Pro Gebäude und Geschoss sind vier und im Attika drei Wohnungen um das Treppenhaus angeordnet. Die Bauten werden mit einer Grundwasser-Wärmepumpenanlage beheizt und die Wohnungen erhalten eine kontrollierte Lüftungsanlage. Läuft alles nach Plan, können die Mietwohnungen ab Herbst 2020 bezogen werden. (pd)

m 10 Uhr öffneten sich die Tore der Sporthalle und die Teilnehmergruppen, ausschliesslich Familien, hatten bis 15 Uhr Zeit, um eine Dominobahn aufzubauen. Die Sujets waren vielfältig – dreizackige Pyramiden, Strandbilder, ein VW-Bully, ein Schweizerkreuz und bunte Dominoschlangen gab es da. Die Gruppe «Zauberlehrlinge im Dominoland» hat sich gar einige «Special Effects» ausgedacht. Diejenigen, die sich für eine Verschnaufpause Zeit nahmen, konnten sich in der Festwirtschaft mit Pasta, Hot Dogs oder Kuchen verwöhnen lassen. Nachdem die Dominostrecke vollendet war, wurden die drei schönsten und kreativsten Dominofelder gekürt. Ein schwieriger Entscheid. Die «Zauberlehrlinge im Dominoland» mit den tollsten «Special Effects» (3. Rang), die Familie Baumbach mit dem schönsten Schriftzug (2. Rang) und die Holzkäfer mit dem VW-Bully (1. Rang) haben die Jury schliesslich überzeugt.

Fortsetzung folgt

Viele Zuschauer hatten sich unterdessen auf der Galerie versammelt und

Konzentriert bei der Sache: Jung und Alt beim Dominoaufbau. warteten gespannt auf den DominoCountdown. Die Ehre, den ersten Dominostein anzustossen, hatte die Gewinnerin des Schätzwettbewerbs. Die Dominoschlange kam zwar ein paarmal ins Stocken. Nichtsdestotrotz wurden die Besucher mit tollen und überraschenden Effekten belohnt. Mit einem

Foto: zvg

Glitzerschlangen-Regen wurde der ganze DominoDay gebührend beendet. Die Organisatoren, bestehend aus Eltern und dem Familienverein Rupperswil, freuten sich über eine rundum gelungene DominoDay-Premiere. 2019 darf man sich auf eine Fortsetzung freuen. (bku)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

Der Lindenberg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Kirche erstrahlt in neuem Glanz

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INSERATE

Bettwil Nach viermonatiger Renovationszeit wurde die Kirche St. Josef von Weihbischof Denis Theurillat in einem Festgottesdienst wieder eingesegnet. Pfarrer Marco Vonarburg fehlte krankheitshalber. ■

ALFRED GASSMANN

D

ie Kirchgemeinde Bettwil hatte am vergangenen Sonntag allen Grund zu feiern, «Grosser Gott wir loben dich» anzustimmen, zu beten, zu danken und schliesslich anzustossen. Ein Wermutstropfen blieb: Kirchenpflegepräsident Felix Furrer musste einleitend das Fehlen von Pfarrer Marco Vonarburg bekannt geben. Ihm wurde eine gute Besserung gewünscht. Musikalisch mitgestaltet und bereichert wurde die Messe durch den benachbarten Kirchenchor Schongau unter der Leitung von Gisela Leitlein. Als zentralen Akt im Festgottesdienst segnete Weihbischof Denis Theurillat den Raum wieder ein und bat die Chöre im Himmel, die Freude in Bettwil mit Jubel und Gesang zu teilen. Am Pfingstdienstag wurde die Renovation nach seriöser Vorarbeit begonnen. Nun erstrahlt die 230-jährige Kirche in neuem Glanz. Die Kirchenbänke präsentieren sich frisch lackiert. Gereinigt wurden die Altäre, die Kanzel, die Bilder sowie die Statuen. Alle pilzbefal-

GEMEINDENOTIZEN Zu viel Bauschutt kostet

Zentraler Akt: Weihbischof Denis Theurillat segnete die sanierte Kirche wieder ein. lenen Mauerteile liessen sich fachmännisch sanieren. Selbstredend war am Festtag kein Putzlappen mehr sichtbar. Vielmehr schmückten fünf Blumensträusse in den Kirchenfarben Weiss und Gelb den Chorraum. Kein passenderes Lied als «Ein Haus voll Glorie schauet» hätte gesungen werden können.

Brauchen wir noch Kirchen?

Weihbischof Denis Theurillat stellte in seiner Predigt die überraschende und

provokative Frage nach der Notwendigkeit von Gotteshäusern. Er höre oft Menschen, die sich mit Gott zu Hause oder in der freien Natur zu verbinden versuchen. «Doch Christen brauchen einen Ort, um zu beten, Gott nahe zu sein, die Sakramente empfangen zu können, Gemeinschaft zu erleben und um den Glauben und die Hoffnung feiern zu können», legte der Bischof dar. Und er fuhr fort, Gott liebe uns alle, wir seien nie allein auf unserem Lebensweg. Als Konsequenz gelte es, sei-

Foto: Alfred Gassmann

ne Worte in unsere Herzen aufzunehmen und auf die Liebe Gottes mit unserem Leben zu antworten. Der Bischof dankte den Erbauern der Kirche in den Jahren 1788/1789 und vergass nicht, die Kirchgemeinde Bettwil zu loben für ihren Willen, das denkmalgeschützte Gotteshaus zu unterhalten und zu pflegen. Auch während der Predigt drangen helle Strahlen in den Raum. «Seht, das Morgenlicht macht den Raum noch schöner.»

Sodbrunnen beim Hauri-Hof restauriert

Seon Nach langer und mühsamer Arbeit konnte der Sodbrunnen beim Haus von Walter und Therese Hauri-Furrer eingeweiht werden. ■

ALEXANDER STUDER

P

eter Sager von der Museumskommission (MK) Seon begrüsste beim Hauri-Hof in Seon eine Anzahl interessierter Personen zur Einweihung des restaurierten Sodbrunnens. Schmuck steht er da, im Schatten des grossen Nussbaumes. Welch grosse Arbeit die verschiedenen Freiwilligen geleistet haben, wird einem erst bewusst, wenn man den Arbeitsrapport zur «Auferstehung des Sodbrunnens» genauestens durchliest. Ergänzend dazu die Worte von Sager. Daniel Döbeli, der Verfasser einer Quel-

lenkarte von 1888, hatte den Brunnen vermerkt. Ruedi Suter, Mitglied der MK, traf sich an einem Wettbewerb mit Walter Hauri und schon war die Freilegung des Sodbrunnens beschlossene Sache. Der Dank gebührt der Familie Hauri, dass sie den Brunnen der Öffentlichkeit zugängig gemacht hat. Von Mai 2017 bis zur Einweihung war jedoch sehr viel Arbeit angesagt. Schutt und Geröll mussten entfernt werden, der Betondeckel wurde leicht angehoben. Die je 600 Kilogramm schweren Steinplatten konnte man mit Hilfe eines Traktors wegheben und der Sodbrunnen mit einem Durchmesser von 110 Zentimeter lag alsdann frei. Eine Beleuchtung wurde ebenfalls eingebaut und zum Schluss eine Schwengelpumpe montiert. Dazu kamen noch die Feinarbeiten rund um den Brunnen, die Zuwege wurden gelegt und langsam erstrahlte der Sodbrunnen so, wie es sich die Beteiligten

Mit Gemeindewappen: Der historische Seoner Sodbrunnen an der Einweihung. vorgestellt hatten. Eine Informationstafel mit historischen Daten und dem Hinweis auf die verschiedenen Sponsoren wurde ebenfalls angefertigt. Es ist den Verantwortlichen mit dieser Freilegung des Sodbrunnens gelungen, der Öffentlichkeit ein schönes, altes Bauwerk zu erhalten. Wie aus der

Foto: ASt

Informationstafel hervorgeht, hatte es in Seon vor rund 130 Jahren 38 Sodbrunnen und 54 gefasste Quellen. Einer dieser Sodbrunnen kann jetzt besichtigt werden. Mit einem Apéro vor Ort und einem Imbiss im Ortsmuseum wurde der neue alte Brunnen gebührend eingeweiht.

Beinwil am See Bisher konnte in der Sammelstelle Widenmatt Bauschutt in unbeschränkter Menge gratis abgegeben werden. Viele Eigentümer ersparten sich damit die Entsorgung mit einer Mulde. Gestützt auf das Abfallreglement hat der Gemeinderat deshalb ab sofort die folgende neue Regelung für Bauschutt eingeführt: Kleinmengen bis 100 Liter pro Haushalt/Tag sind gratis, ab 100 Liter wird eine Gebühr von 50 Rappen pro Kilo erhoben. (gkb)

Neu in Kulturkommission

Bettwil Rudolf Brunner-Stierli ist neu Mitglied der Kulturkommission. (gkb)

Stellenausschreibung

Dürrenäsch Rolf Lüscher, Leiter Bauamt Dürrenäsch, wird im April 2019 pensioniert. Seine Stelle wird deshalb zur Neubesetzung ausgeschrieben. (gkd)

Kirchenwahlen

Meisterschwanden-Fahrwangen Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019–2022 sind in der Reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen alle Vorgeschlagenen gewählt. Als Kirchenpfleger sind gewählt worden: Arianne Hasler (250 Stimmen), Florian Stern (250), Käthi Pang (245), Rainer Niffeler (241), René Weiss (241). Als Präsidentin ist gewählt: Arianne Hasler (234). Als Pfarrpersonen sind gewählt: Pfarrerin Nica Spreng (259) und Pfarrer Philipp Nanz (261). Als Sozialdiakon ist gewählt: Andreas Müller (253). Als Vertreter in der Synode sind gewählt: Andreas Müller (243) und Markus Seiler (236). Die Stimmbeteiligung betrug knapp 15 Prozent. (phn)

Gever ab 2019

Seengen Im Jahr 2019 wird bei der Gemeinde die elektronische Geschäftsfallführung (Gever) eingeführt. (gks)

Rügel-Strasse nun breiter und sicherer Seengen–Sarmenstorf Die Kantonsstrasse K 373, im Volksmund einfach der «Rügel» genannt, ist fertig saniert. Für 4,5 Millionen Franken wurde sie breiter und damit sicherer gemacht. ■

Bereit zum Service: Der Seenger «Gmeindrot bi de Lüt» mit Eli Wengenmaier, Thomas Lindenmann, Regula Hechler, Jörg Bruder und Hannes Bopp. Foto: Fritz Thut

Bushaltestellen werden bald verschoben Seengen Der Gemeinderat Seengen lud zu seinem regelmässigen Bürgertreff diesmal an den Fabrikweg zu den Firmen Pascal Weber Gartenbau und Elektro Holliger. Bevor die Mitglieder der Dorfregierung, alle ausgerüstet mit einer roten Schürze, den rund 60 Besuchern Bratwürste servierten, wartete Gemeindeammann Jörg Bruder mit ei-

ner Information auf. Nachdem die Einsprecher gegen den Gestaltungsplan Landi nach abschlägigen Entscheiden nicht rekurrierten, steht einer Umsetzung nichts mehr im Weg. Damit können in absehbarer Zeit die beiden exponiert gelegenen Bushaltestellen Poststrasse verschoben werden, was «die Situation entschärft», so Bruder. (tf )

FRITZ THUT

Z

ur offiziellen Einweihung der Verbindung zwischen Seengen und Sarmenstorf waren auch die Vertreter der Gemeinden Meisterschwanden und Fahrwangen eingeladen: Ihre Bewohner hatten in den letzten 14 Monaten Mehrverkehr zu erdulden; während dieser Zeit war die Strasse über den Rügel gesperrt und wer vom unteren Hallwilersee-Ende Richtung Wohlen wollte, musste einen Umweg in Kauf nehmen. Damit ist es nun vorbei, sogar einige Wochen früher als ursprünglich angenommen. «Wir haben bei der Planung

Zufrieden mit der neuen Strasse: Vital Köchli (Bauverwalter Seengen), Dieter Gugelmann (ehemaliger Vizeammann Seengen), Josef Korbonits (Projektleiter) und Marius Büttiker (Gesamtleiter). Foto: Fritz Thut tüchtig Gas gegeben und nun haben auch die Bauleute, nicht zuletzt dank dem guten Wetter, ebenso pressiert», zog Marius Büttiker, Leiter Sektion Strassen 2 der Abteilung Tiefbau im kantonalen Baudepartement, bei der offiziellen Einweihung eine positive Bilanz. «Das oberste Ziel hiess: Mehr Verkehrssicherheit», so der Gesamtleiter. Dies habe man sicher erreicht; aus einer

schmalen, unübersichtlichen Strasse wurden für 4,5 Millionen Franken 1,5 Kilometer Strasse, die den aktuellen Anforderungen entsprechen. Ins gleiche Horn blies der Seenger Gemeinderat Eli Wengenmaier, der seinen Kollegen Thomas Lindenmann vertrat: «Das Resultat darf sich sehen lassen; entstanden ist ein qualitativ gutes Werk. Zusammengefasst eine sehr gefreute Sache.»


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Agenda

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Agenda vom 5. bis 11. Oktober

Freitag, 5. Oktober

SOUNDS Freitag, 5. Oktober

Lenzburg: Baronessa 20–23 Uhr. Konzert von Rayannah. Electro-Soul. ■

Samstag, 6. Oktober

Lenzburg: Wisa-Bar (Wisa-Gloria-Gelände) 21 Uhr. Konzert: What Remains.

DIES & DAS ■

Freitag, 5. Oktober

Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 20–23 Uhr. Internationales Buffet. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. ■

Samstag, 6. Oktober

Birrwil: Dorfplatz 9–13 Uhr. Dorfmärt, mit Jugendmobil. Seengen: Galerie CuPNet photo-art 11–16 Uhr. «Es ist bildschön»–Eröffnung. ■

Sonntag, 7. Oktober

Seengen: Schloss Hallwyl 10.30–12 Uhr. Stammtisch Gesellschaft zum Falken und Fisch. Ungezwungenes Treffen im Schloss-Café. ■

Montag, 8. Oktober

Lenzburg: Stadtbibliothek 19.30–21 Uhr. «Talking Food». Konversationsabende in englischer Sprache. ■

Dienstag, 9. Oktober

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt.

MUSEEN ■

Lenzburg

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, INSERATE

Die Schlösser der Schweiz laden anlässlich des Schweizer Schlössertags vom Sonntag, 7. Oktober, zum Entdecken ein: im Bild das Schloss Wildegg. Foto: zvg 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos unter www.ag.ch. Sonntag, 7. Oktober. 10–17 Uhr: Schweizer Schlössertag – Unter dem Motto «Schau hin!» gibt es unbekannte und verborgene Schätze zu entdecken.

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr, Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Zur Feier der neuen Dauerausstellung ist der Eintritt bis zum 31. Dezember 2018 kostenlos. www.museumburghalde.ch.

Militärmuseum Öffnungszeiten: Jeden ersten Samstag im Monat von April bis Oktober. Samstag, 6. Oktober, 10–16 Uhr. Schweizer Militärgeschichte von 1945 bis 2000. Infos unter www.miliaermuseumwildegg.ch.

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag,

Verein altes Stellwerk Wildegg Samstag, 6. Oktober, 10–16 Uhr. Besuchs-

tag im Museumsstellwerk, Poststrasse 6. Demonstration des Hebelstellwerks von 1915 und Ausstellung. ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Samstag, 6. Oktober, 14–17 Uhr: «Ask Me» mit der Künstlerin Ursula Palla. Die Künstlerin Ursula Palla und Rudolf Velhagen, Leiter Historische Sammlung Museum Aargau, geben Auskunft über das Karamellzimmer. Sonntag, 7. Oktober. 11–15 Uhr: Drachenforschungs-Exkursion. Mit dem mobilen Drachenforschungslabor auf der Suche nach Drachenspuren. Sonntag, 7. Oktober. 10–17 Uhr: Schweizer Schlössertag. Unter dem Motto «Schau hin!» gibt es unbekannte und verborgene Schätze zu entdecken.

SENIOREN ■

Dienstag, 9. Oktober

Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Transsibirische Eisenbahn – faszinierender Süden Sibiriens». ■

Der Lindenberg

A Star is Born

Donnerstag, 11. Oktober

Ammerswil: Restaurant Echt, Hotel Lenzburg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung unter 062 891 35 03. Hendschiken: Restaurant Jägerstübli 11.15 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung unter 062 892 40 66. Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldung unter 062 889 01 89.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank der AZ Medien erfasst werden unter: https://event.azmedien.ch/evi/ Für die Seite «Szene / Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@azmedien.ch

Kino Urban: ab 12 Jahren. Deutsch: DOSA, MO+MI je 20 Uhr, SO 17 Uhr. Edf: SA 17 Uhr, SO+MI je 20 Uhr.

Die Unglaublichen 2

Allmählich kehrt der Alltag bei den Unglaublichen ein, nachdem sie mit vereinter Familienpower dem Schurken Syndrome das Handwerk gelegt haben. Während Helen Parr wichtige Angelegenheiten zu erledigen hat, liegt es an Vater Bob, den Familienalltag mit den drei Kindern Violet, Dash und Baby Jack-Jack zu organisieren. Doch das ist leichter gesagt als getan, zumal noch nicht so ganz klar ist, welche aussergewöhnlichen Fähigkeiten der kleine Jack-Jack entwickeln wird. Als ein zwielichtiger Bösewicht auftaucht und die Bürger von Metroville mit einem perfiden Plan bedroht, müssen die Unglaublichen doch wieder in ihre Superheldenoutfits schlüpfen. ■

10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos unter www.schloss-lenzburg.ch. Sonntag, 7. Oktober. 10–17 Uhr: Schweizer Schlössertag – Unter dem Motto «Schau hin!» gibt es unbekannte und verborgene Schätze zu entdecken.

In dieser Neufassung der tragischen Lovestory verkörpert Cooper den Country-Musik-Star Jackson Maine, der eine begabte Unbekannte namens Ally (Gaga) entdeckt und sich in sie verliebt. Sie hat ihren Traum von der grossen Gesangskarriere schon fast aufgegeben, doch jetzt drängt Jack sie ins Rampenlicht. Während sie über Nacht zum Star aufsteigt, gerät die private Beziehung der beiden in eine Krise, weil Jack den Kampf gegen seine inneren Dämonen zu verlieren droht.

Leutwil: Mehrzweckhalle 19.30 Uhr. Musical «Vom Saulus zum Paulus». Mit dem Adonia-Juniorchor. Eintritt frei, freiwillige Kollekte.

Der Seetaler

FILMTIPP

MUSICAL ■

Kino Urban: ab 8 Jahren. Deutsch. DO/FR/DI/MI je 17 Uhr, SA+SO je 14.15 Uhr.

Book Club

Dianes Mann ist nach 40 Jahren Ehe kürzlich verstorben. Jane geniesst ihre lockeren Affären. Sharon verarbeitet noch immer ihre Scheidung, die Jahrzehnte zurückliegt. Und Carols Ehe steht nach 35 Jahren vor dem Abgrund. Doch als eine der vier Freundinnen bei einem Treffen ihres Buchclubs «50 Shades of Grey» als nächste Lektüre vorschlägt, steht der Alltag der vier bald Kopf. Inspiriert von den anstössigen wie anregenden Texten der Bücher sind sie bereit für neue Abenteuer und entscheiden sich, ihre Leben nochmals aufzumischen. ■

Kino Löwen: ab 12 Jahren. Deutsch: FR/SA/MO je 20 Uhr, SO 17 Uhr, Edf: SA 17 Uhr, SO+DI je 20 Uhr.

Smallfoot 2D

Ein aufgeweckter junger Yeti entdeckt etwas, das es angeblich gar nicht gibt – einen Menschen. Die Neuigkeit von diesem «Smallfoot» löst in der einfachen Gemeinschaft der Yeti auch enorme Unruhe darüber aus, was es denn sonst noch in der grossen Welt jenseits ihres verschneiten Dorfes gibt – in einer nie da gewesenen Geschichte über Freundschaft, Mut und Entdeckerfreude. ■

Kino Löwen: ab 6 Jahren. Deutsch. MI 17 und 20 Uhr.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren

Der zehnjährige Lewis (Owen Vaccaro) findet nach dem schrecklichen Verlust seiner Eltern bei seinem schrulligen Onkel Jonathan (Jack Black) im verschlafenen Städtchen New Zebeedee ein neues Zuhause. Umsorgt werden sie von der nicht minder seltsamen Nachbarin Mrs. Zimmermann (zweifache Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett). Doch nicht alles ist ruhig in Lewis’ neuem Leben. Tief in den Gemäuern von Jonathans altem Haus tickt unaufhörlich eine mysteriöse Uhr. Als Lewis entschlossen versucht, das Ticken aufzuspüren und diesem ein Ende zu bereiten, erweckt er versehentlich den Geist einer mächtigen Hexe, die mittels der magischen Uhr das Ende der Welt heraufbeschwören will. Lewis bleibt keine Wahl: Er muss die bedrohliche schwarze Magie aufhalten … ■

Kino Löwen: ab 10 Jahren. Deutsch. DO 20 Uhr, SA+SO je 14 Uhr. Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Szene / Hinweise

Der Lindenberg

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Donnerstag, 4. Oktober 2018

Einzigartiges Blues-Erlebnis Lenzburg Mit «Big Daddy Wilson» kommt eine Blues-Legende nach Lenzburg.

S

Für Mutige: Mystery-Tour Lenzburg Was geschieht, wenn die letzten Besucher das Museum verlassen haben, die Schlosstore sich schliessen und die Dunkelheit sich über die Mauern senkt? Auf einer Taschenlampenführung durchs dunkle Schloss Lenzburg kann man sich von Geistern und Sagengestalten ins verlassene Schloss entfüh-

ren lassen. Legenden und Spukgeschichten lassen die Besucher erschauern. Deshalb ist die MysteryTour auch nur für Mutige. Taschenlampen werden zur Verfügung gestellt. ■

Donnerstag, 18. Oktober, 19–20 Uhr, Schloss Lenzburg.

eit 25 Jahren tourt «Big Daddy Wilson» nun schon durch die Welt und sorgt jeweils für ausverkaufte Konzertsäle. Auf seiner Jubiläumstour 2018 «Blues is a Feeling» sorgt der Blueser mit seiner unverkennbaren Whiskeystimme nun auch in der Baronessa-Bar in Lenzburg für Gänsehaut. Eine einmalige Gelegenheit, den meisterhaften Blues-Musiker, der für seine unglaublich starke Bühnenpräsenz bekannt ist, in kleinem Rahmen zu erleben. Ursprünglich kommt Wilson von dort, wo auch der Blues zuhause ist, aus den US-Südstaaten, der Liebe wegen kam er aber nach Deutschland. Wilsons Blues hat viele Farben. Da ist der alte Delta-Blues, leidenschaftlich, scheppernd und roh, eine Prise Gospel, aber auch ein Touch von Reggae. Seine erstklassige Band begleitet ihn mit einzigartigem Groove – energievoll und akustisch geprägt. Tickets gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf unter starticket.ch.

Freitag, 12. Oktober, 20 Uhr, Baronessa, Lenzburg, Türöffnung 19 Uhr.

Rauchende Colts und eine geheimnisvolle Prinzessin

Kurs: Daten- und Systemsicherung Wie kann ein Computer, der nicht mehr startet oder einen Virus eingefangen hat, mittels Systemabbild wieder repariert werden? Die Kursteilnehmer lernen die im Windows Betriebssystem vorhandenen Werkzeuge zur Datenund Systemsicherung kennen und anwenden. Der Kurs findet am Montag, 22. und 29. Oktober, jeweils von 9.15 bis 11.15 Uhr auf der Beratungsstelle Lenzburg statt. Anmeldeschluss ist der 12. Oktober.

S

Jetzt wird geübt: Die musiXmaX-Musikanten aus der Region Aargau. tiert das Konzertprogramm 2018. Natürlich darf auch der bekannte Komponist Philip Sparke nicht fehlen: Wo wäre ein Kinobesuch nicht passender als in der Filmhochburg New York? «A Weekend in New York» stimmt beschwingt aufs Filmerlebnis ein. Weitere Infos un-

Foto: zvg

ter www.musixmax.ch. Samstag, 20. Oktober, 19.30 Uhr im Gemeindesaal, Niederlenz ■ Samstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr im Saalbau, Stein AG ■ Sonntag, 28. Oktober, 18.30 Uhr im Löwensaal, Beinwil am See ■

Lachsräucherei Dyhrberg Balsthal Nur auserlesener, edler Lachs aus dem Pazifik und dem Atlantik findet den Weg zu Dyhrberg in Balsthal. Bei der Besichtigung erhält man Einblick in die Produktion. Anschliessend gibt es eine Degustation mit den Rauchfischprodukten, inklusive Weisswein und Mineralwasser. Die Führung findet am Donnerstag, 25. Oktober, von 14 bis 15.30 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 15. Oktober.

Fand früh den Bezug zur Musik: Andrea Bignasca.

Foto: zvg

Rock von Andrea Bignasca Seon «Murder», das neue Album der Band, rockt wie «The Kills» und «Black Keys», sie sind die Vorbilder des Tessiners Andrea Bignasca. 2013 eröffnete Bignasca den Abend für Larry Carlton am Estival Jazz Nights in Lugano, ein Jahr später bespielte er bereits die Hauptbühne. Verglichen mit seinem Debüt «Gone» lässt das neue Album von Andrea Bignasca namens

«Murder» die Blues-Elemente hinter sich und bewegt sich mehr in Richtung Rock. Andrea Bignasca fand den Bezug zu der Musik bereits im frühen Alter hinter dem Schlagzeug sitzend. Zehn Jahre später tauschte er die Drumsticks gegen das Mikrofon. ■

Freitag, 12. Oktober, 20.15 Uhr, Türöffnung 18 Uhr, Konservi Seon.

Leutwil 60 Kinder aus der Region führen am 5. Oktober das Musical «Vom Saulus zum Paulus» auf. Besucher erleben die spannende Geschichte, wie der Christenverfolger Saulus von seinem hohen Ross fällt und darauf zum Apostel Paulus wird, der das Christentum bis nach Europa bringt. Die Kirchgemeinde LeutwilDürrenäsch lädt Gross und Klein zum «Adonia-Konzert» ein. Eintritt frei, freiwillige Kollekte. ■

Freitag, 5. Oktober, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Leutwil.

Kurs: Blockflöte In diesem Kurs erweitert man das bisherige Können. Man spielt bekannte und neue Melodien alleine oder im kleinen Ensemble auf verschiedenen Blockflöten. Der Kurs beginnt am Montag, 22. Oktober, von 16.30 bis 17.30 Uhr. Er findet an 6 Kurstagen im Kursraum der Pro Senectute Lenzburg statt. Die letzte Kursstunde ist am 29. Oktober. Anmeldeschluss ist der 12. Oktober.

Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.prosenectute.ch.

Sonnenenergie vom eigenen Dach

INSERATE

Foto: zvg

haltigen Umgang mit Rohstoffen. Die Führung beinhaltet eine kurze Vorstellung der Firma Maag und einen Rundgang auf dem Platz, bei dem man die Betriebseinrichtungen und die Verarbeitungsmaschinen live sieht. Festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung werden empfohlen. Helm und Gehörschutz werden zur Verfügung gestellt. Die Führung findet am Mittwoch, 24. Oktober, von 14 bis 16 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 14. Oktober.

Führung: Maag Recycling Winterthur An Spitzentagen leisten rund 2500 Winterthurer einen Beitrag an einen nach-

Niederlenz Die Gemeinde Niederlenz lädt ein zum Informationsanlass «Sonnenenergie vom eigenen Dach – so geht’s». Am Anlass erfahren Interessierte alles Wissenswerte zu Solaranlagen, Förderbeiträgen und Eigenverbrauchsmodellen. Beispiele aus der Praxis zu Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen veranschaulichen die verschiedenen Möglichkeiten. Experten geben

60 Kinder machen ein Musical

Der Adonia-Juniorchor.

Foto: zvg

ANGEBOTE VON PRO SENECTUTE LENZBURG

Niederlenz Ganz im Zeichen der Filmmusik steht die 24. Konzertsaison von musiXmaX: Vom amerikanischen Western über «Krieg der Sterne» bis hin zum japanischen Zeichentrickfilm. eit Ende August treffen sich rund 60 Amateur-Musikanten regelmässig in Niederlenz, um in nur zwei Monaten anspruchsvolle konzertante Blasmusik-Werke einzustudieren. Auch 2018 leitet der bekannte Dirigent Roland Fröscher aus Belp das musiXmaX-Orchester. Erst die mitreissende Filmmusik macht das Kino zum Erlebnis, dies seit den Anfängen des Tonfilms bis heute. Eine breite Palette facettenreicher Melodien aus mehr als einem halben Jahrhundert Filmgeschichte, vom Wilden Westen bis zum Fernen Osten, präsen-

«Fühl meinen Blues»: Big Daddy Wilson.

ausserdem Tipps, mit welchen Verbrauchern man die eigene Solaranlage intelligent kombinieren kann, um die Wirtschaftlichkeit und die Energie-Autarkie zusätzlich zu steigern. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter www.ezs.ch/niederlenz2018. ■

Dienstag, 30. Oktober, 18.15 Uhr, Gemeindesaal, Rössligasse 6, Niederlenz.


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Donnerstag, 4. Oktober 2018

Veranstaltungen

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

Oktober Monatsaktion ab 14 Uhr Schweinsschnitzel paniert Pommes frites Fr. 24.50 statt Fr. 29.50

www.maxundmoritz-hausen.ch

Der Seetaler

Der Lindenberg

Deutsch: DO–SA, MO + MI je 20h, SO 17h, OV Edf: SA 17h, SO + DI je 20h, ab 12J.:

A STAR IS BORN DO/FR/DI/MI je 17h, SA + SO je 14.15h, D/8J:

DIE UNGLAUBLICHEN 2 – 2D

Deutsch: FR/SA/MO je 20h, SO 17h, OV Edf: SA 17h, SO+DI je 20h, ab 12J.:

BOOK CLUB Mittwoch 17 + 20h, D/6J.:

SMALLFOOT – 2D DO 20h, SA + SO je 14h, D/10J.:

DAS HAUS DER GEHEIMNISVOLLEN UHREN www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

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