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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 10. MAI 2018

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 19 · Post CH AG

SALZKORN Big Data im Big Apple Mit Jahrgang 1983 bin ich ein Digital Native. Ein Eingeborener der digitalen Welt – zumindest per Definition. Denn tatsächlich bin ich keiner, den man fraRolf Kromer gen kann, was zu tun ist, wenn der Computer nach einem Update schreit. Bei Updates schreie ich selber und schiebe sie so lange wie möglich hinaus. Vergangenes Jahr verlor ich wohl deshalb alle meine Fotos und Kontakte auf dem Handy. Nein, ich bin in der neuen digitalen Welt nie richtig angekommen. Was mir aber klar ist: Sei vorsichtig mit deinen Daten im Internet. Gib nur preis, was du auch einer unbekannten Person am Bahnhof in Lenzburg mitteilen würdest. Lade nur die Fotos ins Netz, die du ausgedruckt den Arbeitskollegen und künftigen Vorgesetzten oder der Krankenversicherung zeigen könntest. Sie stehen hinter dem Projekt «Artenvielfalt auf 100 Quadratmetern»: Initiant Theo Büchli und seine Mitstreiter Christian Siegrist, Martin Schmid, Alois Burch und David Hegnauer. Foto: Fritz Thut

Ein Mini-Biotop als Beispiel Seengen Rentner Theo Büchli hat an der Altackerstrasse auf einer Are ein Mini-Biotop erstellen lassen – als Beispiel für andere. Gestört hat ihn nur etwas. ■

FRITZ THUT

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heo Büchli, der pensionierte Berufsschullehrer und ehemalige Inhaber eines Malergeschäfts an der Seenger Söigasse, wollte der Natur etwas zurückgeben. «Im Obstgarten meines Grossättis habe ich ein Ruderalprojekt verwirklicht.» Mit diesem Satz machte er auf das kleine, aber feine Biotop an der Altackerstrasse, einer viel befahrenen Quartierstrasse, aufmerksam. Auf einer Fläche von genau 100 Quadratmetern am südlichen Ende des familieneigenen Bungarts wurden Lebensräume für bedrohte Pflanzen und

Tiere geschaffen. Hier sollen einheimische Wildpflanzen in ihrer «bunten Vielfalt» wieder spriessen können. Ein Drittel dieser Pflanzenarten sind gemäss Büchli in der Schweiz «gefährdet oder bereits ausgestorben».

Ein Teamwork

Noch wichtiger ist die Schaffung von Lebens- und Rückzugsorten für bedrohte Kleintiere. Totholz, Kieshügel und Steinhaufen etwa sind für Amphibien und Reptilien gedacht, wobei man hier nicht an der Oberfläche blieb. Der sichtbare Teil des Steinhaufens sei nur «die Spitze des Eisbergs», steht auf der Infotafel am Rande des Biotops: Über einen Meter geht die potenzielle Heimat von Eidechse, Feuersalamander und Co. in die Tiefe, um so den Bewohnern ein frostsicheres Winterquartier bieten zu können. Besonders angetan haben es Theo Büchli die Wildbienen. Ohne diese fleissigen Bestäuber tragen etwa die berühmten Seetaler Hochstammbäume

keine Früchte. Für die Bienen wurde hier ein Hügel aus leicht lehmhaltigem Sand erstellt, der Brutgänge bis in eine Tiefe von 60 Zentimeter ermöglicht. Büchli weist darauf hin, dass die Ruderalfläche ein Gemeinschaftswerk ist. Geholfen haben ihm David Hegnauer und Christian Siegrist, Naturnahe Gestaltung. Zudem waren mit Alois Burch und Martin Schmid zwei Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins dabei.

Die Gebühr für die Tafel

Theo Büchli will Vorbild sein: «Vielleicht ist dies ein Beispiel für andere, etwas Ähnliches zu realisieren.» Er hat sich für das Mini-Biotop einen Kostenrahmen von 10 000 Franken gesteckt. Ob die Summe reicht, weiss er noch nicht. Etwas hat ihn am Schluss gestört: Während für das Biotop selbst keine Baubewilligung nötig war, musste für die Infotafel, die Passanten auf Details aufmerksam macht, das Verfahren mit Publikation und den nötigen Gebühren von 350 Franken durchgespielt werden.

Als ich mir kürzlich ein Konto bei Airbnb, der Plattform zur Vermittlung privater Unterkünfte, zulegen wollte und ich aufgefordert wurde, meinen Pass zu fotografieren, meine Kreditkarteinformationen zu hinterlegen, die Wohnadresse zu erfassen und ein Profilbild von mir hinzuzufügen, wurde ich stutzig. Und dann habe ich es einfach gemacht: Ich habe mich angemeldet. Ich hatte keine Wahl. Ein Hotel in New York hätte das Dreifache gekostet. Angenommen, ich würde Wert auf Datenschutz legen und möchte allem Digitalen fernbleiben: Selbst dann ist es unmöglich, keinen digitalen Fussabdruck im Neuschnee des Internets zu hinterlassen. Auch wenn ich keinen Computer besässe, würden andere Daten von mir sammeln. Man kann also nur darauf vertrauen, dass Plattformen wie Airbnb nicht gehackt werden. Das Internet weiss vermutlich mehr über uns als der Staatssicherheitsdienst in der DDR knapp vor der Wende. Die Bürger fühlten sich zu Recht überwacht und unfrei. Wir aber lassen uns freiwillig überwachen – und dies sogar von nicht-staatlichen Firmen. Ich habe übrigens eine Visa-Kreditkarte, sie läuft im September 2019 ab, die Prüfzahl ist 597. Meine Kreditkartennummer müssen sie selber googeln. Rolf Kromer, Lenzburg


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Amtliches

Donnerstag, 10. Mai 2018

Viele Menschen leiden darunter – trotzdem ein Tabuthema

Harn- und Stuhlinkontinenz führen häufig zu einschneidenden Einschränkungen im täglichen Leben – diese sollen dennoch kein Tabuthema sein. Es gibt heutzutage viele Hilfsmöglichkeiten, welche die Lebensqualität deutlich verbessern können. Die Kontinenz- und Stomaberatung am Asana Spital Menziken umfasst die Aufnahme der Problem- und Fragestellungen sowie die Beratung und Anleitung zum Umgang mit den beiden Themen. Diese findet in einem speziellen Sprechstundenzimmer des Ambulatoriums statt. Gemeinsam wird mit der Stoma- und Kontinenzberaterin individuell die geeignetste Methode gefunden, um höchstmögliche Lebensqualität zu erreichen.

Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Lenzburg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Thurai Thasika, 2003, weiblich, Staatsangehörige von Sri Lanka, Ringstrasse Nord 15, 5600 Lenzburg Thurai Thusika, 2004, weiblich, Staatsangehörige von Sri Lanka, Ringstrasse Nord 15, 5600 Lenzburg

Gegründet 1866

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag

Bauvorhaben:

Ortslage:

Redaktorin: Melanie Solloso melanie.solloso@azmedien.ch Freie Mitarbeiter: Alfred Gassmann (AG) Larissa Hunziker (LH) Stefanie Osswald (StO) Alexander Studer (AST) Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen Inserateabteilung E-Mail: inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18

Baugesuch

Projektänderung zu Baugesuch 2017-24: Sitzplatzüberdachung und Wohnraumerweiterung

PV-Anlage Indach und Standortwechsel Wärmetauscher für Wärmepumpe

Objektadresse:

Schwaresterstrasse 7 Parzelle 140

Parzelle 1047, Seeweg 4

Weit. Bewill.:

Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt und Pfingsten

Die Schalter der Gemeindeverwaltung bleiben über Auffahrt, d. h. ab Mittwoch, 9. Mai 2018, 16.00 Uhr, bis und mit Freitag, 11. Mai 2018, geschlossen.

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vonSamstag, 12. Mai, bis Montag, 11. Juni 2018, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.

Einladung zum HendschikerTalk am 15. Mai 2018; Reminder

Der Gemeinderat Hendschiken lädt die Bevölkerung zum ersten HendschikerTalk am Dienstag, 15. Mai 2018, 20.00 bis 22.00 Uhr im Kirchenzentrum Hendschiken ein. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und spannende Diskussionen.

Ebenfalls geschlossen bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung am Pfingstmontag, 21. Mai 2018. Pikettdienst bei Todesfällen besteht während dieser Zeit täglich von 9.00 bis 10.00 Uhr unter Tel. 079 324 08 75.

Baugesuch

Bauherr:

Gemeinderat und Verwaltung danken für das Verständnis.

Planverfasser:

Boniswil, 3. Mai 2018 Gemeinderat Boniswil

Bauobjekt:

Bauplatz: ■

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung Zukunft Schulraum+

am Dienstag, 22. Mai 2018, 20.00 Uhr in der Turnhalle Dürrenäsch Um den Stimmbürgern die Möglichkeit zu geben, sich über die Wettbewerbsergebnisse und das weitere Vorgehen zu informieren, lädt der Gemeinderat und die Kommission «Schulraum+» herzlich zur öffentlichen Informationsveranstaltung ein. 5724 Dürrenäsch, 8. Mai 2018 Gemeinderat Dürrenäsch und Kommission Schulraum+

Auflage 34 563 Ex. (Wemf-beglaubigt)

Redaktionsleitung: Fritz Thut fritz.thut@azmedien.ch

Asana Gruppe AG Spital Menziken Spitalstrasse 1 5737 Menziken Tel. 062 765 31 31 info@spitalmenziken.ch www.spitalmenziken.ch

Der Lindenberg

Bauobjekt:

Projektverfasser: Schnydrig-Gerster Alain und Françoise

Gegründet 1922

Redaktion E-Mail: redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12

Termine können mit den Dipl. Pflegefachfrauen der Patientendisposition unter der Telefonnummer 062 765 31 60 zwischen 9.30 und 11.30 Uhr vereinbart werden. Die Sprechstunden finden jeweils freitags gegen Anmeldung statt. Bei Notfällen können sich Patienten jederzeit an die Notfallabteilung des Spitals Menziken wenden (Telefon 062 765 33 44).

Immogisi AG Rotenbühlstrasse 9 5605 Dottikon

Boniswil, 11. Mai 2018 Gemeinderat Boniswil

Lenzburg, im Mai 2018 STADTKANZLEI LENZBURG

Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@azmedien.ch Telefon 058 200 58 10

Beratungsangebot Die Stomaberatung umfasst das Einzeichnen, Vorbesprechen sowie die Materialanpassungen nach der OP oder im Verlauf, die Prävention oder Behandlung von Komplikationen rund um das Stoma, Fragenklärung zum Thema Ernährung, Problemen nach Rückverlegungen, Reisen oder sozialen Komponenten sowie die Schulung von Patienten, Angehörigen oder Pflegenden. Die Kontinenzberatung beinhaltet die beiden Gebiete Stuhl- und Harninkontinenz. Dazu gehört die Prävention einer Inkontinenz, die Abklärung der Ursachen sowie Hilfsmittelanpassungen oder die Instruktion zum Intermittierenden Selbstkatheterismus. Es erfordert Mut, den Schritt zu gehen und sich Hilfe zu holen. Deshalb steht für uns das Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und somit einen sozialen Rückzug zu verhindern, an erster Stelle.

Der Seetaler

Bauherr:

Schnydrig-Gerster Alain und Françoise

Thirumavalavan Avanesch, 2006, männlich, Staatsangehöriger von Sri Lanka, Ringstrasse Nord 13, 5600 Lenzburg

Innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation kann jede Person bei der Stadtkanzlei eine schriftliche Eingabe zu den Gesuchen einreichen. Diese Eingabe kann sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten und wird ins Verfahren einbezogen.

Gegründet 1901

Baugesuch (Projektänderung)

Bauherrschaft:

Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 14. Mai 2018 bis und mit 12. Juni 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung.

Conigliaro Ivano, 1971, männlich, zusammen mit Conigliaro Michele, 2005, männlich, Staatsangehörige von Italien, Neuhofstrasse 18, 5600 Lenzburg

Impressum

Oran Ilayda, 2000, weiblich, Staatsangehörige der Türkei, Marktmattenstrasse 15, 5600 Lenzburg Oran Atakan, 2005, männlich, Staatsangehöriger der Türkei, Marktmattenstrasse 15, 5600 Lenzburg

Mujkanovic Remzija, 2002, weiblich, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, Ringstrasse Nord 25, 5600 Lenzburg

Frau Mirjam Zwyssig, welche die Beratungen jeweils auf Anmeldung am Freitag anbietet, ist Dipl. Pflegefachfrau HF und verfügt über mehrere Jahre Erfahrung im Bereich der Stoma- und Kontinenzberatung. Sie wird demnächst ihre Weiterbildung als Dipl. Wund-, Stoma- und Kontinenztherapeutin WCET am Careum in Aarau beenden. Sie ist Mitglied der Vereinigung der Schweizer Stomatherapeuten sowie des ECEWT, des Europäischen Stomatherapeutenverbandes. Die Beratung erfolgt auf Zuweisung von externen oder internen Ärzten sowie von Stomaberatungen der umliegenden Spitäler und wird von den Krankenkassen übernommen. Bei einem Ersttermin wird eine umfassende Anamnese erstellt, bei der die Probleme erfasst und gemeinsam mit dem Patienten Lösungswege gesucht werden.

Notfall-Apotheke Region Lenzburg

Vigneswaran Tharsayany, 2005, weiblich, Staatsangehörige von Sri Lanka, Langsamstigstrasse 5, 5600 Lenzburg

Mirjam Zwyssig Dipl. Pflegefachfrau HF Kontinenz- und Stomaberatung

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Unterstützungsbeiträge Kinderbetreuung

Am 5. Juni 2016 hat die aargauische Stimmbevölkerung das Kinderbetreuungsgesetz (KiBeG) angenommen. Dieses tritt per 1. August 2018 (ab Schuljahr 2018/2019) in Kraft. Das Kinderbetreuungsgesetz (kantonal) und das Kinderbetreuungsreglement (kommunal) bezwecken die Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Integration und Chancengerechtigkeit von Kindern. Entsprechend beteiligt sich die Wohngemeinde nach Massgabe der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Erziehungsberechtigten von Kindern im Alter von null Jahren bis Ende Primarschule an den Kosten der externen Kinderbetreuung (Kinderkrippen, Tagesstrukturen, Tagesfamilien). Ob ein Anspruch auf Beiträge besteht, hängt von der Einkommens- und Vermögenssituation sowie Haushaltgrösse ab. Der Tarifrechner auf der Gemeindehomepage berechnet einen ungefähren Unterstützungsbeitrag. Weitere Details können Sie den Unterlagen auf www.fahrwangen.ch unter der Rubrik «Schule und Bildung», Unterrubrik «Kinderbetreuung», «Unterstützungsbeiträge» entnehmen. Fahrwangen, Anfang Mai 2018 Gemeinderat Fahrwangen

Zus. Bewillig.: ■

Baugesuch

Bauherr:

Susanne Brunner-Dietiker, Hauptstr. 40, Brunegg

Bauobjekt:

Aussentreppe (Brandvorsorge bzw. Fluchttreppe) / Gartenhäuschen

Bauplatz:

Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 11. Mai bis 11. Juni 2018 Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Der Gemeinderat

Hauptstrasse 40, Parzelle 110

Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 11. Mai 2018 bis 11. Juni 2018, während der publizierten Schalteröffnungszeiten, in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen. Der Gemeinderat

Gemiwo AG, Stahlrain 8, 5200 Brugg Castellani Architektur, Rain 15, 5000 Aarau Umbau Mehrfamilienhaus AGV Nr. 97 inkl. Umgebungsarbeiten Hauptstrasse 15, Parzelle 676 Dep. Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Baugesuch

Baugesuch

Gesuchsteller/in: Lüscher Hans-Ulrich, Häglisrainstrasse 15, Leutwil Bauvorhaben: Anbau Holzschopf an Gebäude Nr. 292, Neubau Solaranlage Standort: Parzelle Nr. 241 / Häglisrainstrasse 15 Einsprachen: Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 14. Mai bis 12. Juni 2018

Bauherrschaft:

Meyer Simon, Buchacker 10, 5606 Dintikon

Einsprachen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten.

Grundeigent.:

Meyer Simon, Buchacker 10, 5606 Dintikon

GEMEINDERAT LEUTWIL

Projektverfasser: Architekturbüro Martin von Arx GmbH, Wantelweg 16, 4655 Stüsslingen

Baugesuch

Bauobjekt:

Abbruch Wohnhaus und Ökonomieteil, Neubau Wohnhaus und Carports

Bauherrschaft:

Müller Philipp, Rebhügelweg 1, 5734 Reinach

Standort:

Buchacker 10, Parz. Nr. 429, Geb. Nr. 99

Bauobjekt:

Zus. Bewillig:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Baubewilligungen

Neubau 4 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Seefeldstrasse, Parzellen Nrn. 1107 + 1635 kantonale Zustimmung (AGV)

Öffentliche Auflage vom 14. Mai bis 12. Juni 2018 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. DER GEMEINDERAT

Zus. Bewillig.:

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 14. Mai bis 12. Juni 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@azmedien.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Baugesuch

Bauherrschaft:

Lüscher Ulrich Emmet 3 5703 Seon

Bauobjekt:

Grünfuttersilo, gedeckter Mistplatz, Einstellhalle

Ortslage:

Emmet Parz. Nr. 2158

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 14. Mai bis 13. Juni 2018. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei unserer Gemeinde ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Lützenberger, René Erich, 1958, männlich, und Lützenberger geb. Lachmund, Ute Ingeborg, 1964, weiblich, beide deutsche Staatsangehörige, in 5702 Niederlenz, Hermenweg 13

Baugesuche

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Altpapiersammlung

Fritz und Karl Holliger, Im Fahrthag 4, 5102 Rupperswil

Vorhaben:

Abbruch Gebäude (Nr. 211A) und Neubau 3-Familien-Haus mit 2 Carports

Ortslage:

Parzelle Nr. 1341, Gebäude-Nr. 211A, Steinbrunnengasse 6

Bauherrschaft:

Avalon Real Estate AG, Wächterweg 2A, 5707 Seengen

Vorhaben:

Neubau 6 Einfamilienhäuser mit Tiefgarage

Ortslage:

Dienstag, 15. Mai 2018 Gebiet westlich der ehemaligen Bahnlinie ab 8.00 Uhr ■ nachmittags Gebiet östlich der ehemaligen Bahnlinie ab 13.00 Uhr ■

vormittags

Papier und Karton müssen wie folgt an den Kehrichtsammelplätzen bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Karton ungefähr auf Zeitungsformat geschnitten oder gefaltet und übers Kreuz verschnürt – handliche, nicht zu schwere Bündel Sowohl gefüllte Kartonschachteln, Säcke und Papiertragtaschen als auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier und grossformatige Kartonbündel werden stehen gelassen. Wir nehmen jedoch Ihren grossformatigen Karton zwischen 13.30 und 15.00 Uhr bei der Mulde Rössligasse entgegen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Lehrpersonen der Schule Niederlenz ■

Verkehrsanordnung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, Art. 3 Abs. 2–4 SVG und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 sowie § 1 des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechtes vom 6. März 1984 wird folgende Verkehrsanordnung neu verfügt.

Bauherrschaft:

Amtliches

Der Lindenberg

Parzelle Nr. 1858, Panoramaweg 5a–c und 7a–c

Öffentliche Auflage vom 14. Mai bis 12. Juni 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen. zu richten. ■

De Gmeindrot bi de Lüt

Am Donnerstag, 17. Mai 2018, ab 18.30 Uhr, findet in den Räumlichkeiten der Casa Hubpünt am Generationenweg 2 der Informationsanlass des Gemeinderats «De Gmeindrot bi de Lüt» statt. Die Mitglieder des Gemeinderats stehen der Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung. Gleichzeitig kann der Kontakt unter den teilnehmenden Personen gepflegt werden. Für einen Imbiss ist gesorgt. Während des Anlasses besteht die Möglichkeit, die Casa Hubpünt zu besichtigen. Fachkundiges Personal steht für Führungen zur Verfügung. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Gemeinderat Seengen ■

An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Tel. 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Tel. 062 777 06 88 entgegen. Pro Senectute

Baugesuch

Niederlenz:

Bauherrschaft:

Rothbleicherain, Teilstück ab Rössligasse, entlang der Schulanlage, «Halten verboten», Signal Nr. 2.49 mit Zusatztext «Beidseitig».

Björn Brugger, Rebenweg 35, 5707 Seengen

Vorhaben:

Ersatz bestehende Stützmauern

Einsprachen

Ortslage:

Parzelle Nr. 2987, Gebäude Nr. 675, Rebenweg 35

Gegen diese Verkehrsanordnung kann jeder Betroffene innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt vom, 11. Mai 2018, beim Gemeinderat Niederlenz schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Lenzburg, 4. Mai 2018 REGIONALPOLIZEI LENZBURG ■

Pro Senectute-Senioren-Mittagessen

Dienstag, 15. Mai 2018, 11.30 Uhr Niederlenz / Altersheim Hungeligraben Abmeldungen an: Frau Yvonne Lerjen, Telefon 062 891 68 31 Samstag, 12. Mai 10.00–14.00 Uhr Wähenstübli bei der Kirche Die Kirchgemeinde verkauft Käse-, Zwiebeln-, Spinat- und Fruchtwähen, Hotdogs, ofenfrische Bauernbrote und Zöpfe. Weitere Marktstände: Spielgruppen «Heubürzeli und Waldmüüsli» Bibliothek, PJN und die Kinderkrippe KIMI Spielzeugflohmarkt Kinderschminken Musik: 11.00–14.00 Uhr mit der Niederlenzer Plausch-Musig-96 Sonntag, 13. Mai 10.00 Uhr Taizé-Gottesdienst in der Kirche Holderbank mit Pfr. Martin Kuse In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Samstag um 20 Uhr bei Pfrn. Christina Soland (Tel. 062 891 33 80). Mittwoch, 16. Mai 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 17. Mai 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Pfr. Claudius Jäggi Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Telefon 062 891 30 32

Öffentliche Auflage vom 14. Mai bis 12. Juni 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Gemeinderat Rupperswil

Baugesuch

Bauherrschaft:

RS Properties AG, Industriestrasse 11, 5503 Schafisheim

Planverfasser:

Porta AG, Augustin-Keller-Strasse 19, 5600 Lenzburg

Bauobjekt:

Gebäuderückbau Modelllager Ferrum Industriestrasse, Parzelle 1360

Bauplatz:

Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 12. Mai bis 11. Juni 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Alfred Müller AG, Neuhofstrasse 10, 6340 Baar

Bauobjekt:

Anschluss an Fernwärme, Verteilzentrale

Bauplatz:

Parz. 1385, Geb. Nr. 206, Hornimattstrasse 22

Rupperswil Wiesenweg und Breechliweg, bei Einfahrten ab Schweizistrasse, in östlicher Richtung: ■ Verbot für Lastwagen (Signal 2.07), ausgenommen Zubringerdienst Wiesenweg, ab Liegenschaft Wiesenweg 39, in westlicher Richtung: ■ Verbot für Lastwagen (Signal 2.07), ausgenommen Zubringerdienst Gegen diese Verkehrsbeschränkung kann innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt vom 11. Mai 2018, also vom 12. Mai bis 11. Juni 2018, beim Gemeinderat Rupperswil schriftlich Einsprache erhoben werden. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.» Rupperswil, 8. Mai 2018 ■

Internationaler Museumstag 2018

Dorfmuseum Rupperswil Sonntag, 13. Mai 2018 ab 10.00 Uhr Museum offen mit der Jahresausstellung «D Schuel im Wandel vo de Zyt» Eine spannende Ausstellung über die Geschichte der Schule von der Gründerzeit bis heute. Die Rupperswiler Landfrauen verwöhnen Sie an diesem Anlass mit Speis und Trank. Museumskommission Rupperswil

Baugesuch

Bauherr:

Senioren-Mittagessen

Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 18. Mai 2018, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt.

Anordnung Verkehrsbeschränkung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 wird folgende Verkehrsbeschränkung verfügt:

Donnerstag, 10. Mai 2018

Steiner-Hochreuter Jörg + Lisabeth Gyslifluhweg 14, 5502 Hunzenschwil

Bauobjekt:

Erstellung Gartenmauer aus Sichtbausteinen

Ortslage:

Gyslifluhweg 14 Parzelle Nr. 657

Oeffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 11. Mai 2018 bis 11. Juni 2018 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil

Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 14. Mai bis 12. Juni 2018. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

Waber, Irene, Oberdorfweg 21a, 5103 Möriken

Bauobjekt:

Wärmepumpe

Bauplatz:

Parz. 2155, Geb. Nr. 693, Oberdorfweg

Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 14. Mai bis 12. Juni 2018. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Möriken-Wildegg ist eine attraktive und lebendige Schlossgemeinde mitten im Kanton Aargau mit 4400 Einwohnern. Wir suchen per 1. August 2018 oder nach Vereinbarung eine/einen

Stellvertreter/in Leiterin Steuern (Pensum 70 – 100%) Ihre Aufgabenschwerpunkte sind die Veranlagung von natürlichen Personen, die Stellvertretung der Leiterin Steuern, der Schalter- und Telefondienst sowie die Übernahme weiterer Spezialgebiete nach Eignung. Ihr Profil: – abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann EFZ – einige Jahre Berufserfahrung auf einem aargauischen Steueramt – CAS öffentliches Gemeinwesen Stufe II – Fachkompetenz Steuerfachleute oder die Bereitschaft zum Absolvieren der Ausbildung – gute EDV-Kenntnisse im Anwendungsbereich (Verana, STAG/STAR, Digitax) – selbstständige, exakte und zuverlässige Arbeitsweise – Einsatzfreude, Belastbarkeit und Teamgeist Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, selbstständige und herausfordernde Tätigkeit, ein angenehmes Arbeitsklima in einem kollegialen Team, gute Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt oder möchten Sie mehr wissen? Auskünfte erteilt Ihnen gerne Marianne Windisch, Leiterin Steuern (Telefon 062 887 11 35, Mail marianne.windisch@moeriken-wildegg.ag.ch). Zusätzliche Informationen über unser Dorf finden Sie auch unter www.moeriken-wildegg.ch. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Foto und Gehaltsvorstellungen) erwarten wir gerne bis 25. Mai 2018 an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, «Stellenbewerbung», Yul-Brynner-Platz, Postfach 320, 5103 Möriken oder elektronisch an gemeinde@moeriken-wildegg.ag.ch. Möriken-Wildegg, 2. Mai 2018 Gemeinderat

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Stadt Lenzburg

Der Lindenberg

Donnerstag, 10. Mai 2018

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Qualität, aber welche Qualität? Nutzungsplanung Am InfoAbend über die Gesamtrevision der Lenzburger Nutzungsplanung drehte sich nahezu alles um einen Begriff. ■

FRITZ THUT

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ie Bedeutung des Themas manifestierte sich mannigfach am Orientierungsanlass in der Berufsschul-Aula: Auf der Bühne sass der vollständige Stadtrat, verstärkt mit Stadtplanerin Helen Bisang, sowie Oliver Tschudin und Daniel Schluep vom zugezogenen Planungsbüro Planar AG. Davor sass ein mehrhundertköpfiges Publikum, gebildet aus informationshungrigen Bürgern, Betroffenen, Partei- und Interessenvertretern. Bis zur Begrüssung von Bau-Stadtrat Martin Stücheli war eine Folie an die Leinwand projiziert, auf der stand zu lesen: «Mit Qualität nach innen verdichten.»

Lesehilfen – nicht viel mehr

Stücheli unterstrich in seiner Einleitung die Bedeutung der jetzt vollständig überarbeiteten Planungswerke wie Bauzonen- und Kulturlandplan sowie der Bau- und Nutzungsordnung (BNO). Die Bewohner als «wichtigste Partner» würden die nächsten 15 bis 20 Jahre mitbestimmen. Lenzburg, das zuletzt in wenigen Jahren um einen Viertel gewachsen sei, gelte es «als lebenswerte Stadt in eine gute Zukunft zu führen», so Stücheli.

Der Informationsanlass solle einen «Überblick über den aktuellen Planungsstand» geben. Noch deutlicher wurde Stadtplanerin Bisang. Ziel sei es, Überblick und Lesehilfen zu bieten. Lesehilfe ist sicher angebracht angesichts der schieren Masse von Daten, zu denen die Bevölkerung im Rahmen des bis 25. Mai dauernden Mitwirkungsverfahrens Stellung beziehen und Verbesserungsvorschläge anbringen soll. Mehrere hundert Seiten, mehrheitlich in für Normalbürger nur schwer verständlichem Planungsdeutsch gehalten, umfasst die neue Nutzungsplanung. Da tat ein wenig Übersetzungshilfe gut.

Wer entscheidet über «Qualität»?

Konkrete Eingaben zum «urbanen Entwicklungsraum Lenzburg» mit «innerer Verdichtung», zu Entwicklungsgebieten mit besonderen Regeln, Arealen mit Gestaltungsplanpflicht, Bedingungen für «höhere Bauten und Hochhäuser», zur neuen Altstadtverordnung und zu Quartier- und Strukturerhaltungszonen waren an diesem Abend nicht möglich. Die haben schriftlich zu erfolgen. Die teilweise sehr engagiert vorgetragenen Diskussionsvoten drehten sich immer um den einen Begriff: um Qualität. In der Stadt wird Qualität etwa 11 000 Mal anders definiert. Aber wer bestimmt die Zusammensetzung der Jurys, die dereinst bestimmen, was in Lenzburg als Qualität gilt? «Qualität ist immer auch Interessenabwägung», so Planer Daniel Schluep. In diesem Sinn wird der weitere, lange Weg zur neuen Nutzungsordnung spannend.

Vision 2019: So soll die zum 70-Jahr-Jubiläum geplante Wellen-Breitrutschbahn ins Nichtschwimmerbecken aussehen.

Visualisierung : zvg

Badi-Burger jetzt, Rutsche 2019 2019 gibt es eine Rutschbahn

Schwimmbad Diesen Samstag startet die Lenzburger Badi in die neue Saison. Die Einzeleintritte kosten mehr, dafür gibts im Restaurant mehr Einheimisches. ■

FRITZ THUT

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udihui, ’s esch Sommer.» Badmeister Christof Hübscher freute sich für einmal über schönes Wetter an der Saisonpräsentation im Lenzburger Schwimmbad Walkematt. Diesen Samstag geht es fürs Publikum los. Die Wassertemperatur verheisst den notorischen Warmduschern noch nicht das volle Vergnügen, doch dafür ist es «100 Prozent Bio-Wärme», wie Hübscher mit einem Augenzwinkern festhält: In Lenzburg wird das Wasser ausschliesslich von der Sonne geheizt. Trotzdem lohnt sich das frühe Aufsuchen der Badi: Am Samstag gibt es von 13 bis 14 Uhr einen Eröffnungsapéro und bis zum 20. Mai erhält man das Jahresabo mit 10 Prozent Rabatt. Hier bleiben die Preise unverändert und ga-

Bereit für die neue Saison: Badmeister Christof Hübscher, Kassenfrau Annegret Hirschi, Restaurantpächter Philipp Laube (Hotel Lenzburg). Foto: Fritz Thut rantieren eine Saison Badespass zu unvergleichlich günstigen Konditionen. Abo-Bader profitieren heuer zusätzlich, denn erstmals seit vielen, vielen Jahren erhöhen sich die Einzeleintritte um einen Franken; für Erwachsene von einem Fünfliber auf sechs Franken.

Mehr Eintritt, dafür mehr Einheimisches. Das Schwimmbad-Restaurant wird weiter vom Hotel Lenzburg, dieses Jahr mit Philipp Laube als Pächter, geführt. Die Synergien mit den andern Badi-Bistros von Rupperswil und Schinznach-Dorf beginnen zu spielen. Das kulinarische Programm wurde erweitert und qualitativ verbessert: Das Pouletfleisch für Schnitzelbrot und Nuggets kommt nun ebenso aus der Schweiz wie das Rindfleisch für den neuen Badi-Burger. Während das Restaurant zulegt, bleiben bei der Badi Programm (mit wöchentlicher Schaumparty am Mittwoch und drei Nachtschwimmen) und Infrastruktur (ausser einer neuen Uhr ab Juni) stabil. Dafür hat man für das Jahr 2019 zum 70-Jahr-Jubiläum grössere Pläne: Vom Garderobengebäudedach ins Nichtschwimmerbecken soll eine rund 20 Meter lange Wellen-Breitrutschbahn erstellt werden. Neben dem vom Einwohnerrat noch zu genehmigenden Stadtbeitrag sucht die Badi noch Spender und Sponsoren für den Restbeitrag von etwa 50 000 Franken.

«Das ghört sech ned, das macht mer doch ned» Andreas Schmid von Kaspar Schoch abgelöst FDP-Bezirkspartei An der jüngsten Vorstandssitzung der FDP Bezirk Lenzburg wurde Kaspar Schoch (rechts) zum neuen Präsidenten der Bezirkspartei gewählt. Damit löst er Andreas Schmid ab, der nach seiner Wahl in den Lenzburger Stadtrat seinen Rücktritt erklärte. Schoch ist in FDP-Kreisen kein unbeschriebenes Blatt: Seit Ende 2013 leitet er die Geschäftsstelle der Kantonalpartei und INSERATE

kandidierte bei den Grossratswahlen 2016 sowie den Einwohnerratswahlen 2017. In der Bezirkspartei war er bislang als Vizepräsident aktiv. Andreas Schmid kann auf erfolgreiche sechs Jahre zurückblicken. Insbesondere hat er das zu Beginn seiner Amtszeit gesetzte Ziel erreicht: Bei den Grossratswahlen 2016 holte sich die FDP im Bezirk Lenzburg den zweiten Sitz zurück. (zvg)

Clean-up-Day Beim Klausbrunnen haben sich dreissig Personen, darunter zehn Kinder, als Helfer eingefunden. Alle waren motiviert den Aufrufen zum 8. Clean-up-Day «Lenzburg – e suuberi Stadt» gefolgt. Die Organisatoren und die Teilnehmer wollen mit der Aktion gemeinsam bewirken, dass einerseits der Lebensraum von herumliegendem Wohlstandsmüll etwas entlastet wird. Andererseits soll durch die Präsenz der mit gelben Westen eingekleideten Sammler im öffentlichen Raum auf die Proble-

matik des Litterings, also des achtlosen Wegwerfens und Liegenlassens von Abfall, aufmerksam gemacht werden. Wirkungen haben die Sammler erzielt. Das wird durch das effektive Sammelergebnis in den zahlreichen mit Müll gefüllten Abfallsäcken ausgewiesen. Eine besondere Erwähnung und Anerkennung gebührt den Eltern mit ihren Kindern. Die Kinder äusserten sich klar, was sie von den abfallwegwerfenden Zeitgenossen halten. «Das ghört sech ned, das macht mer doch ned.»

Zum Abschluss wurde den Teilnehmern eine Stärkung angeboten, Bratwurst vom Grill, Brot, Getränke, Kaffee und Kuchen. Im familiären Rahmen tauschten sich die Teilnehmer über das Erlebte und Gesehene aus. Nach absolviertem Gruppenfoto hinter dem Abfallberg verabschiedete man sich bis zum nächsten Jahr. Die organisierende SVP Lenzburg zieht eine positive Bilanz. Der Anlass wird nächstes Jahr wieder stattfinden, voraussichtlich eine Woche vor dem Muttertag. (ffr)


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Donnerstag, 10. Mai 2018

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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Donnerstag, 10. Mai 2018

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Im ersten Jahr voll auf Kurs

Grosser Auftritt zum Jubiläum: Die Mitglieder des hundertjährigen Tambourenvereins Lenzburg zeigten ihr eindrückliches Können.

Foto: Alexander Studer

Instrumentenweihe und grandiose Show

Tambouren Auf eindrückliche Art feierte der Tambourenverein Lenzburg sein hundertjähriges Bestehen. ■

ALEXANDER STUDER

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enzburg war fest in der Hand der Tambouren. Nach einem noch relativ ruhigen Freitagabend mit dem Konzert des Jugendspiels und Auftritt des Moderators und Comedian Stefan Büsser ging am Samstag im wahrsten Sinne die Post ab. Zuerst eher beschaulich wurden die Gäste auf einem Stationenweg über diverse Themen orientiert. Ein Posten war die Vorstellung verschiedener Instrumente, man erfuhr viel über die

Ausbildung der Tambouren, die Entwicklung der verschiedenen Uniformen über Jahre zurück und viel Geschichtliches konnte in Erfahrung gebracht werden. Junge und Alte gaben Kostproben ihres Könnens preis. Am Ende dieses Infoanlasses konnten sich sowohl Musiker als auch Gäste bei einem Apéro auf den gemütlichen, nicht aber ruhigeren Teil des Abends vorbereiten.

Darbietungen der Extraklasse

Zur Einspielung des Abends wartete die Concert-Band Lenzburg mit einigen sehr harmonischen und bekannten Melodien auf. Nach der Vorspeise war die Reihe an den Jungtambouren, die schon erstaunliches Talent vorzeigten. Nach dem Hauptgang ergriff Stadtammann Daniel Mosimann das Mikro-

fon. Er überbrachte die Grüsse der Stadt und man konnte in seinen Ausführungen den ganzen Stolz über den Tambourenverein heraushören. Erfreulich vor allem, dass die Tambouren nicht nur in Lenzburg auftreten, sondern die Stadt auch ausserhalb auf eindrückliche Art vertreten. Nach dem Dessert kamen die Anwesenden in den Genuss einer eindrücklichen Show der Tambouren. Was sie boten, war einfach genial. Nicht nur bei ihnen, sondern bei allen anderen Darbietungen verlangten die Gäste nach Zugaben. Die Instrumentenweihe, vollzogen durch den Stadtammann, bildete den Abschluss des Abends. Es ist OK-Präsident Markus Moser und seiner Crew gelungen, einen begeisternden Anlass zu organisieren. Das Catering des Alterszentrums Obere

Mühle hat ein ausgezeichnetes Mahl aufgetischt und der Damenturnverein servierte das Essen tadellos. In Lenzburg stimmt die Chemie unter den Vereinen.

Der Weg in die Zukunft

30 Tambouren, 47 Jungtambouren und 12 Lehrer: Was die Lehrer mit ihren Schülern leisten, verdient Respekt. Schon in jungen Jahren werden die Kleinen unterrichtet. Die älteren Semester stehen den Jungen mit Rat und Tat zur Seite. Nur dadurch erklären sich der Erfolg und der Wunsch nach einem Engagement des Tambourenvereins, nicht nur am Jugendfest, dort sind sie sowieso eine feste Grösse, sondern auch anderweitig. Jedermann freut sich auf weitere Auftritte der Tambouren.

Patrouillenritt zu Traumwelten

Gesprengte Grenzen der Kirche

Reitverein Am Pfingstsonntag, 20. Mai, veranstaltet der Reitverein Lenzburg bereits zum 21. Mal einen Patrouillenritt, der durch das schöne Reitgelände der Region Lenzburg führt. Dieses Jahr werden die Reiterpaare in verschiedene Traumwelten entführt. Während des etwa dreistündigen Ritts auf tollen Reitwegen und innerhalb der optimalen Infrastruktur des Vereins werden knifflige und amüsante Aufgaben, die von den Paaren Geschick, Gelassenheit oder aber auch Schnelligkeit erfordern, zum Thema Traumwelten gestellt. Auch ein kulinarischer Zwischenhalt auf der Reitstrecke wird in Lenzburg garantiert. Der Reitverein Lenzburg freut sich, auch dieses Jahr als Ergänzung zu den Dressur- und Springkonkurrenzen und der kombinierten Prüfung einen Anlass auf die Beine stellen zu können, bei dem Spiel und Spass für Mensch und Tier im Mittelpunkt steht. Auch Nichtreiter sind in Lenzburg herzlich willkommen; denn bei den meisten Posten kann vor Ort beobachtet und mitgefiebert werden. Ebenso kann man sich in der Festwirtschaft kulinarisch verwöhnen lassen. Für die teilnehmenden Paare findet am Abend die Rangverkündigung mit tollen Preisen statt. Anschliessend kommt mit der Band Helmi und Ray noch richtig gute Stimmung in der Reithalle auf. Das OK Patrouillenritt RVL freut sich über alle partyfreudigen (Nicht-)Reiter. (mfe)

Konzert Dem Musikverein Lenzburg gelingt eine fulminante Darbietung Schuberts grösster und längster Messe in der leider für die Ausmasse des Werks und dessen Besetzung klanglich allzu beengenden Stadtkirche. ■

STEFANIE OSSWALD

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s-Dur, das ist der Ton der Liebe, der Andacht, des traulichen Gesprächs mit Gott (…)» ist in Quellen zur Tonartencharakteristik des Jahres 1785 zu lesen. Die Es-Dur-Messe des österreichischen Komponisten Franz Schubert ist seine grösste und längste Messe. Sie entstand im Juni und Juli seines letzten Lebensjahres 1828. Insgesamt schuf der bereits 31-jährig verstorbene Schubert sechs lateinische Messen und steht als erster grosser Messekomponist in bürgerlicher Tradition. Im Gegensatz zu den vier frühen Messen der Jahre 1814 bis 1816 ist die Es-DurMesse, schon des zeitlichen Umfangs von 55 Minuten wegen, nicht für den liturgischen Gebrauch bestimmt gewesen und wurde von vornherein als Konzertmesse angelegt. Wie viele andere seiner Spätwerke hörte Schubert sein Werk nie. Nun nimmt sich der Musikverein Lenzburg unter dem konzentriert prägnanten

Dirigat von Beat Wälti dieser gewaltigen Chormesse, liegend an der Grenze zwischen der romantischen Expressivität und edler Einfachheit der ausgehenden Klassik, an. Zu Beginn des Kyrie noch zurückhaltend, formen sich die Register des vierstimmigen Chors, getragen durch brillante Achtelbewegungen in den Geigen, zu einem gewaltigen, gar archaisch anmutenden Monumentaltableau klanglicher Leuchtkraft, um sich im festlich schwebenden Gestus des folgenden Gloria zeitweise zu entladen. Intonationssicherheit auch bei harmonisch verschachtelten Modulationen gehören ebenso zu den besonderen Stärken des Chors wie dynamische Extravaganz und die Prägnanz in der Aussprache, die als ein Ergebnis intensiver Probearbeiten mit Stimmbildnerin Christa Peyer erkennbar wird.

An Kraft fehlt es nicht

Hervorragende Eindrücke hinterlassen die dem Amateurchor im Credo, im Benedictus sowie im das Werk abschliessenden Agnus Dei hinzutretenden professionellen Vokalsolisten Regula Konrad im Sopran, die Altistin Daphne Mosimann, die Tenöre Christoph Metzger und Moritz Achermann sowie Bassbariton Stefan Vock. Stimmlich wirkt der erst 27-jährige Achermann zunächst zwar noch etwas harsch und tapsig wie ein Igel in der Krokusrabatte, überwältigt zum Ende hin jedoch durch seine jugendlich tenorale Zärt-

lichkeit sowie seinen unangestrengt umstandslosen Ton. An Kraft fehlt es ihm keinesfalls. Doch niemand kann auch so wunderbar weittragende Bögen im Leisen bauen wie Bassbariton Stefan Vock. Mit stahlblanker Majestät finden hier Klang und Sprache zu musikalischer Ausgewogenheit. Unüblich auch die von Schubert geforderte Besetzung durch die den Chor und seine Register begleitenden drei Posaunen im Orchester. Intonatorisch sicher meistern die Posaunisten Adrian Weber, Silvio Benz und Matthias Schneebeli den für ihre Instrumente durchwegs anspruchsvollen Part. Insgesamt bot sich den Zuhörern ein konzertantes Erlebnis, ungeachtet dessen, dass die Darbietung nicht perfekt ist. Die leider matte – bei der Fülle an Besuchern gelegentlich Klang schluckende – Akustik im für gewöhnliche Werke so angenehm weiten Saal der Stadtkirche gibt Wälti und seinen Klangkörpern wenig Gelegenheit, ihre Qualitäten lang entfalteter Ohr und Seele erspinnender Entwicklungen trotz klangfarblicher Weite von Chor und Orchester bis auf die letzten Besucherplätze auszuspielen. Andererseits: Das Atmosphärische stimmt durchwegs; hätte man dem Klang doch zeitweise eine räumliche Befreiung gegönnt. Dem Musikverein Lenzburg gelingt mit der Aufführung der Messe in Es-Dur des «Liederfürsten» Franz Schubert ein Konzertabend, der allen rund 260 Konzertbesuchern in Erinnerung bleiben dürfte.

Familienhilfe Vor einem Jahr wurde der Verein Familienhilfe Lenzburg unter das Dach der Spitex Region Lenzburg gestellt. Personell, finanziell und organisatorisch gerüstet, konnte man die Arbeit am 1. Dezember 2017 erfolgreich aufnehmen. Eines wurde an der 52. Mitgliederversammlung der Familienhilfe Lenzburg klar: Der Verein, der selbständig erhalten bleibt, jedoch völlig neu strukturiert wurde, entspricht nach wie vor einem Bedürfnis und wird eine erfolgreiche Zukunft haben. Aufbauend auf der Projektarbeit «Zukunft Familienhilfe» von Anita Berger von der Katholischen Kirchgemeinde Lenzburg wurden vor einem Jahr die Weichen für die neuen Strukturen gestellt und sieben neue Vorstandsmitglieder gewählt. Die Familienhilfe Lenzburg bildet ein ergänzendes Angebot der Spitex Region Lenzburg und kann in allen Situationen helfen. «Die Familienhilfe Lenzburg zeigt sich in neuem Kleid, aber mit den gleichen Werten», erklärte Präsident Martin Imhof. Die sorgfältig vorbereiteten Traktanden fanden an der Mitgliederversammlung durchweg einhellige Zustimmung und Fragen gab es kaum. Es drängte sich auf, die Statuten zu revidieren und sie dem Verein Spitex Region Lenzburg anzugleichen.

Das Leben angenehmer machen

Die Familienhilfe will unterstützen, entlasten, begleiten und neu sogar Komfort ermöglichen. «Bei unseren Komfort-Dienstleistungen geht es darum, Ihnen das Leben angenehmer zu machen und Ihnen Zeit für sich zu geben», lässt sich der Homepage entnehmen. Darunter können grössere Reinigungsaufträge bis hin zu Tierfütterung bei Abwesenheit verstanden werden. Die Zusammenarbeit von Spitex und Familienhilfe ermöglicht flexible und rasche Einsätze. Ansprechpersonen sind Barbara Zemann und Anja Intras unter Telefon 062 885 06 56 oder E-Mail info@familienhilfe-lenzburg.ch. «Wir wachsen immer stärker in unsere Rollen hinein», fand Geschäftsführer Daniel Lukic voller Zuversicht. Beste Voraussetzungen, um an der nächsten Mitgliederversammlung noch gefestigter dazustehen. (AG)

STADTRATSNOTIZEN Erfolgreiche Abschlüsse

Weiterbildung Aurélie Mathieu, Einschätzungs-Sachbearbeiterin im Regio Steueramt Lenzburg-Niederlenz, hat an der Fachhochschule Nordwestschweiz die Ausbildung CAS, Öffentliches Gemeinwesen Stufe II, Fachrichtung Steuerfachleute, absolviert und erfolgreich bestanden. Ebenfalls hat Thomas Hofer, Sachbearbeiter Abteilung Finanzen, an der Fachhochschule Nordwestschweiz die Ausbildung CAS, Öffentliches Gemeinwesen Stufe II, Fachrichtung Finanzfachleute, absolviert und erfolgreich bestanden. (ssl)

Neuanstellung

Regionalpolizei Gestützt auf den Antrag der Regionalpolizei wird Roman Gugerli als Polizist im Rang eines Gefreiten bei der Regionalpolizei Lenzburg mit einem Pensum von 100 Prozent und mit Stellenantritt am 1. August verpflichtet. (ssl)

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Kirchenzettel

Donnerstag, 10. Mai 2018

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken

DANKSAGUNG Es ist schwer, einen lieben Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung unserem geliebten

René Widmer-Ingold entgegengebracht wurde. Für den würdevoll gestalteten Abschiedsgottesdienst bedanken wir uns von ganzem Herzen bei: – Herrn Pfarrer Andreas Ladner – der MGS Hunzenschwil/Schafisheim – Herrn Antonio Planelles – den Herren Dieter Syfrig, Adolf Egli und Heinz Zubler Besonderen Dank allen, welche René die letzte Ehre erwiesen haben und ihn in seiner schweren Zeit begleitet und unterstützt haben. Ebenso bedanken wir uns für die vielen tröstenden Worte, den Grabschmuck und die grosszügigen Spenden. Wer dich gekannt hat, weiss, was wir verloren haben. Wir vermissen dich sehr. Schafisheim, im April 2018

Die Trauerfamilie

Bereitschaftsdienst vom 12. bis 18. Mai 2018 Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 11. Mai 2018 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 13. Mai 2018 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche Pfrn. Annemarie Kirchhofer Predigt: Jeremia 31, 31–34 Lieder: 565 / 653 / 509 / 344 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Familie+; mit Kinderhüte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. 17.30 Uhr Lenzburg United Jugendgottesdienst in der Lenzokirche Lenzburg Andi Bachmann und Team 20.00 Uhr Gottesdienst der église française in der Stadtkirche

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Wenn wir Dir auch Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dein Leiden sehen, nicht helfen können, war unser allergrösster Schmerz.

Lenzburg

Samstag, 12. Mai 2018 16.30 Uhr Gelegenheit zur Beichte 17.15 Uhr Heilige Messe

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Emilie Berta Müller-Egli 13. Januar 1942 – 3. Mai 2018 Nach langer, geduldig ertragener Krankheit konnte sie friedlich einschlafen. Wir gedenken ihrer in Liebe.

In stiller Trauer: Gabriela Mathys-Müller David und Simon Marianne und Beat Kohler-Müller Sebastian und Luc Urs und Petra Müller-Weber Noah und Nils Anita Seiler-Müller Jim Hugo und Maya Müller Jan Verwandte und Bekannte Trauerfeier mit Gottesdienst: Donnerstag, 17. Mai, um 12.00 Uhr in der Kirche Seengen mit vorgängiger Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Gabriela Mathys, Altweg 6, 5707 Seengen Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Parkinson Schweiz, Postkonto 80-7856-2, IBAN CH48 0900 0000 8000 7856 2. Gilt als Leidzirkular.

Sonntag, 13. Mai 2018 – Muttertag 9.30 Uhr Feierliches Amt 9.30 Uhr Chinderchile Dienstag, 15. Mai 2018 9.00 Uhr Heilige Messe in Wildegg Mittwoch, 16. Mai 2018 19.00 Uhr Maiandacht in Wildegg Donnerstag, 17. Mai 2018 9.00 Uhr Heilige Messe

Wildegg

Sonntag, 13. Mai 2018 – Muttertag 11.00 Uhr Heilige Messe anschliessend Taufe Dienstag, 15. Mai 2018 9.00 Uhr Heilige Messe anschliessend Kaffee Mittwoch, 16. Mai 2018 19.00 Uhr Maiandacht anschliessend gemütliches Beisammensein Freitag, 11. Mai 2018 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier Samstag, 12. Mai 2018 19.00 Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 13. Mai 2018 9.45 Eucharistiefeier

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 3. Mai 2018 9.30 Uhr: Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Musik: Johanna Bossert (Orgel) Kollekte: Stiftung Hilfe für Mutter und Kind

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr/Lupfig Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Von ganzem Herzen danken wir für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem

Ruedi Sprecher-Lüscher Danke für all die mitfühlenden Worte, Gesten, glücklichen Fügungen und wohltuenden Umarmungen. Danke Frau Pfarrer Sandra Karth für ihre tief berührende Trauerfeier sowie dem Organisten Herrn Hansjakob Bruderer für die wunderschöne musikalische Begleitung.

Donnerstag, 10. Mai 2018 Auffahrtslager Jungschi 10.00 Open-Air-Kurzgottesdienst Pfrn. E. Graf, Gemeindehausplatz Lupfig 10.30 Nussgipfelkonzert Feldmusik Lupfig Sonntag, 13. Mai 2018 9.30 Sonntagsschule in Scherz 10.10 Muttertags-Gottesdienst, Pfrn. M. Thut, anschliessend 11.11 Montag, 14. Mai 2018 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus Dienstag, 15. Mai 2018 12.00 Mittagstisch mit Lotto, Pfrundhaus Mittwoch, 16. Mai 2018 14.00 Kleiderkarussell

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 13. bis 19. Mai: Pfr. Martin Kuse, Telefon 062 893 34 62 Sonntag 13. Mai 10.00 Holderbank, Taizé-Feier «Muttertagsgedanken», Pfr. Martin Kuse Musik: Christina Ischi Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos.

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 13. Mai 9.30 Uhr Gottesdienst am Muttertag, Pfr. R. Mäder, Jes 66, 13 Kollekte: Frauenhaus Aargau. Kirchenkaffee Donnerstag, 17. Mai Seniorennachmittag, Länzihuus, Suhr. «Gaunerei ums Erb». Lustspiel in einem Akt von Toni Rohrer, mit den Entfelder Theatersenioren Abfahrt bei der Kirche Hunzenschwil um 13.30 Uhr www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 13. Mai 2018 9.45 Uhr Muttertagsgottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Thomas Gutmann; «Mutterhaftes».

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen

Mittwoch, 16. Mai Laudes 7.00 Uhr, Kirche Seengen www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Seon Sonntag, 13. Mai 10.00 Uhr: Gottesdienst zum Muttertag mit Taufe von Lenny Haas Pfr. Jürgen Will Text: Römer 12, 1–2 Thema: Mutter sein – ein lebendiges Opfer? Kollekte: Schweiz. Hilfe für Mutter und Kind Anschliessend Express-Kafi Montag, 14. Mai 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Chorprobe

Sonntag, 13. Mai (Muttertag) 9.25 Gebet im KGH

19.30 Uhr: Hauskreis im Jugendraum (UG) des KGH

10.00 Muttertags-Gottesdienst mit Interviewgast Gerhard Bärtschi (Geschäftsleiter WHI) mit Pfrn. N. Spreng. Begrüssung des Kirchenmusikers Stefan Wieske. Kollekte: Women’s Hope International Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Herzlich willkommen zum anschliessenden Chilekafi

Mittwoch, 16. Mai 19.00 Uhr: Konzert in der Kirche: Duo PanTastico

Dienstag, 15. Mai 14.00 Jass-Nachmittag im KGH

Samstag, 19. Mai 14.30 Uhr: Besinnung mit Abendmahl im APH, Pfr. Jürgen Will

Mittwoch, 16. Mai 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwagen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 13. Mai 2018 10.00 Gottesdienst mit Chorherr Richard Strassmann, Jahrzeit für Anna Schmid in der Pfarrkirche Mittwoch, 16. Mai 2018 6.30 Firmanden- und Ministranten-Ausflug in den Europapark. Donnerstag, 17. Mai 2018 19.00 Rosenkranzgebet mit der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch

Kath. Kirchgemeinde Bettwil Sonntag, 13. Mai – Muttertag 7. Sonntag der Osterzeit 9.30 Eucharistiefeier Opfer: Muttertagsfonds – Aarg. Kath. Frauenbund Anschliessend Apéro durch die «Jugend Bettwil» und Spiel der Musikgesellschaft Donnerstag, 17. Mai 9.00 Eucharistiefeier; Aushilfe: Chorherr R. Strassmann

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Samstag, 12. Mai 2018 17.00 Uhr: Gedicht und Musik zum Muttertag mit Sozialdiakon Rolf Friderich, anschliessend Apéro Sonntag, 13. Mai 2018 kein Gottesdienst

Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. J. Luchsinger Telefon 056 444 81 59

Donnerstag, 17. Mai 2018 9 –ca. 18 Uhr: Ausflug der AlleinStehenden in die Schoggiwelt und ins Grossleinwand-Kino

Danke für alle Blumen, Spenden zugunsten der Schweizer Berghilfe und Zuwendungen.

Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich

Die Trauerfamilien

Sonntag, 13. Mai Familien-Gottesdienst mit Taufe von Carlotta Haller, Anne-Sophie und Eloise Mathys Thema: «Irgendwie Andersch» 9.30 Uhr, Kirche Seengen Pfarrerin Susanne Meier-Bopp Mitwirkung: Musikgesellschaft Seengen, Kolibri Gschichte Chor, Chorleiter Matthias Hofmann und Kolibri-Team Nach dem Gottesdienst Apéro und Ständli der Musikgesellschaft beim Kirchgemeindehaus

Dienstag, 15. Mai 7.00 Uhr: Frühgebet

Donnerstag, 17. Mai 2018 9.00 Kleiderkarussell

Seengen, im Mai 2018

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen

Samstag, 12. Mai 18.00 Teens-Treff im KGH

Danke allen behandelnden Pflegenden und ÄrztInnen der Abteilung 181 des Kantonsspitals Aarau für ihre liebevolle und kompetente Betreuung.

Danke allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die Ruedi in seinem Leben Gutes getan haben.

Der Lindenberg

Mittwoch, 16. Mai 6.45 Uhr, Morgengebet in der Kirche

www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Dienstag, 15. Mai 20.00 Uhr Missionsarbeitsverein

Hendschiken

Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch

Der Seetaler

Sonntag, 13. Mai, Muttertag 9.45 Uhr Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz Sonntagsschule

Montag, 14. Mai 2018 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Sonntag, 13. Mai 2018 9.00 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfrn. Annemarie Kirchhofer Predigt: Jeremia 31, 31–34; Lieder: 565 / 653 / 509 / 344; Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Familie+

Ref. Kirchgemeinde Auenstein

Mittwoch 16. Mai 6.30 Möriken, Früh-Jugendgottesdienst der 6. Klasse, Pfr. Martin Kuse, anschliessend kleines Zmorge

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg

Seon, 3. Mai 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Donnerstag, 17. Mai 9.00 Uhr: Wochengebet 14.00 Uhr: Seniorennachmittag im KGH, Vortrag zum Thema: «Sicherheit im Alter» mit der Regionalpolizei Lenzburg

www.ref-kirche-seon.ch

Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim

Donnerstag, 17. Mai 2018 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Sonntag, 13. Mai 2018 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche mit Pfr. Gotthard Held; anschliessend Kirchenkaffee Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus. Donnerstag, 17. Mai 2018 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus 12.00 Uhr 65+– Mittagessen im Zopfhuus Anmeldung: 062 891 51 36 / sekretariat@ref-staufberg.ch Information: Sonntag, 13. Mai 2018 18.00 Uhr regionaler JugendallianzGottesdienst «Lenzburg united» in der Lenzokirche, Langsamstig 4, Lenzburg www.ref-staufberg.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Kirchenzettel

Donnerstag, 10. Mai 2018

Diverses

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Mitteilung aus der Kirchenpflege

Marktnotiz

Am 1. Juli 2014 hat Christian Bühler mit viel Freude und Elan sein Amt als 30%-Pfarrer in Rupperswil angetreten und hat nun per 31. Mai 2018 gekündigt.

Neues Körpergefühl, neue Lebensfreude: Bei mir stehen Sie im Zentrum Wenn Ihr Körper schmerzt oder die Psyche erschöpft ist, ist es höchste Zeit für eine ganzheitliche Körperbehandlung. Machen Sie sich ein Geschenk und finden Sie zurück zu einem wohligen Lebensgefühl.

In den vergangenen vier Jahren hat er mit viel Engagement die ökumenische Chinderchile, die ökumenische Kinderwoche, den Präparanden- und Konfirmandenunterricht geleitet. Zudem hat er im Rahmen seines Pensums die pfarramtlichen Dienste wahrgenommen.

Oft kann bei Krankheit oder in Erschöpfungszuständen beobachtet werden, dass die Kommunikation zwischen Körper und Psyche unterbrochen ist. Durch die energetische Körperarbeit, in der Sie ganzheitlich wahrgenommen werden, werden die Verbindungswege wieder freigelegt, die Energien werden harmonisiert und in Fluss gebracht. Im anschliessenden Coaching können hilfreiche Übungen für den Alltag aufgezeigt

Wir bedanken uns für den grossen Einsatz in unserer Kirchgemeinde und wünschen Christian Bühler auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen! Abschiedsgottesdienst: Pfingstsonntag, 20. Mai , 10.00 Uhr

Kath. Pfarrei Menziken - Beinwil Menziken

Samstag, 12. Mai 16.00 Tauffeier Sonntag, 13. Mai 7. Ostersonntag – Muttertag 10.15 Familiengottesdienst zum Muttertag, Eucharistiefeier (Luis Reyes, Orlando Zambrano), mitgestaltet von Schülerinnen, anschliessend Apéro

Informationen und Termine: Maya Venzin dipl. Shiatsutherpeutin SGS Energiearbeit Niederlenzer Kirchweg 1 / gleis 1 5600 Lenzburg 078 774 47 46 www.shiatsu-venzin.ch

Donnerstag, 17. Mai 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Felix und Ida Schönenberger-Stehrenberger, anschliessend Beichtgelegenheit

Beinwil

Samstag, 12. Mai 17.30 Pfarreigottesdienst Eucharistiefeier (Luis Reyes)

18.00 Eucharistiefeier anschliessend Beichtgelegenheit

Ref. Kirchgemeinde Beinwil am See Sonntag, 13. Mai 10.00 Gottesdienst für die ganze Familie zum Muttertag Laienpredigerin: Renate Bilinski Kinderchor Schule Böju unter der Leitung von Markus Neuweiler Piano: Markus Neuweiler Kollekte: Kifa-Stiftung Schweiz Sonntagsschüler unter der Leitung von Sozialdiakon Andrea Kwiring-Suter Anschliessend kleiner Apéro Montag, 14. Mai 20.00 Singkreisprobe mit Tetyana Wismer Mittwoch, 16. Mai 10.00 Mini-Gottesdienst im Chorraum der Kirche 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Donnerstag, 17. Mai 13.45 Pro Senectute Aargau im Pavillon Jassen mit Ruth Pfluger Pfingsten, Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Pauli Orgel Hans-Dieter Lüscher Kantonalkollekte Protestantisch-kirchlicher Hilfsverein Aargau Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter im Unterrichtszimmer Kirchenkaffee

werden, damit das Wohlgefühl nach der Behandlung von Dauer ist. Besonders bewährt sich das erweiterte Shiatsu, wie ich es in meiner langjährigen Praxis entwickelt habe, bei chronischen Schmerzen, Migräne, Stress und vegetativen Störungen (Schlaf-, Herz- und Magen-Darm-Probleme), Burnout und Depression. Eine Begleitung während der Schwangerschaft oder in der Menopause kann wahre Wunder wirken. In Ergänzung zu den Einzelsitzungen biete ich wöchentlich Bewegungsmeditation (Qi Gong) und Achtsamkeitsübungen in Gruppen an. Sind Sie neugierig geworden? Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen.

16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache

Mittwoch, 16. Mai 16.45 Rosenkranz mit Mantelauflegung aus Guadeloupe

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Marktnotiz

Herzliche Einladung zum Abschiedsgottesdienst von Pfr. Christian Bühler am Pfingstsonntag, 20. Mai 2018

10.00 Uhr in der reformierten Kirche Rupperswil Wir verabschieden Pfr. Christian Bühler mit einem feierlichen AbendmahlsGottesdienst. Anschliessend sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

OWI Tortechnik AG öffnet Ihnen Tore und Türen zu neuen Möglichkeiten! Seit über 30 Jahren in Ihrer Region! Die OWI Tortechnik AG bietet seit über 30 Jahren Tür- und Torlösungen für das Privathaus, für die Industrie, die Logistik und den Brandschutz. Unsere Dienstleistungen umfassen die Beratung, den Verkauf, die Montage sowie den Unterhalt von HörmannQualitätsprodukten. Bei folgenden Produkten sind wir gerne ihr kompetenter Ansprechpartner: • Garagentore • Einstellhallentore • Industrietore • Schnelllauftore • Hofschiebetore • Automatik-Türsysteme • Verladetechnik • Feuer- und Rauchschutz-Tore • Torantriebe für Privat- und Industrietore • Aluminium-Haustüren

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Der Seetaler

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Im Gespräch

Donnerstag, 10. Mai 2018

Naturschutz im Herzen: Matthias Betsche ist neu «Anwalt für die Natur»

Möriken-Wildegg Matthias Betsche, wohnhaft in Möriken, ist neuer Präsident von Pro Natura Aargau. Im Gespräch erklärt er seine Motivation, verrät, auf was es im Naturschutz ankommt und wo noch Handlungsbedarf besteht. ■

So blüht es richtig auf dem Balkon Jetzt ist die richtige Zeit, Blumenkistli auf Balkon und Fenstersims zu bepflanzen. Damit die Pflanzen üppig blühen, gilt es einiges zu beachten. Wichtigste Faustregel: Nur etwa alle 20 Zentimeter ein Pflänzchen in die Erde stecken. Oft pflanzen Hobbygärtner zu eng und sind dann enttäuscht, dass sich die Pflanzen nicht richtig entwickeln. Pflänzchen brauchen Platz, um zu wachsen. Achten sollte man auch auf den Standort: Pflanzen, die eher Schatten mögen, entwickeln sich dort am besten. Gegenteilig verhalten sich sonnenhungrige Pflanzen. Wichtig ist auch richtiges Giessen: Nach dem Bepflanzen der Kistli sollten Pflanzen gut angegossen werden. Danach nicht täglich giessen, dafür dann jeweils richtig. Das Wasser sollte durchlaufen. In den ersten zwei Wochen reicht der Dünger in der Erde, dann empfehle ich einmal wöchentlich Flüssigdünger. Stark zehrende Pflanzen brauchen mehr Dünger. Mein Tipp für schönere Pflanzenkistli: Kombinieren Sie aufrechtstehende und hängende Pflanzen. Das sieht sehr schön aus. Gut kombiniert werden können auch Kräuter und Blumen. Das funktioniert bestens mit Balkon-Universalerde. Wer nur Kräuter pflanzt, nimmt am besten sandige Kräutererde, denn Kräuter haben es gerne durchlässig. Ich wünsche eine tolle Gartensaison 2018!

Herr Betsche, was verbindet Sie mit Möriken-Wildegg? Matthias Betsche: Die Natur hat mich vor vier Jahren nach Möriken-Wildegg gebracht. Vorher habe ich mit meiner Familie im Kanton Schwyz gewohnt. Es ist wunderschön hier. In Möriken-Wildegg hat die Natur noch Platz. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Natur? Die Auenlandschaft an der Aare Richtung Rupperswil hat es mir besonders angetan. Aber auch der Chestenberg und die Auenlandschaft an der Bünz in Möriken und das Pro-Natura-Aargau-Schutzgebiet im Wasserschloss sind sehr schön. Das sind übrigens alles hervorragende Beispiele für gelungenen Naturschutz. Inwiefern? Die Bevölkerung und die Natur profitieren gleichermassen vom Schutzgebiet. Für die Menschen sind diese Flecken Erholungsgebiet, für die Tiere Lebensraum. Gibt es in der Region schlechte Naturschutzbeispiele? Generell muss man die Zersiedelung im Auge behalten. In der Schweiz wird pro Sekunde ein Quadratmeter Landschaft verbaut. Das ist enorm. Gerade dieser Entwicklung möchte ich den Ausbau der Schutzgebiete entgegenhalten.

Sie sind auch im richtigen Leben Anwalt. Warum braucht die Natur einen Anwalt? Derzeit ist das besonders nötig. Es gibt beispielsweise Bestrebungen im Bundesparlament, den Schutz der Natur und gewisser Tierarten aufzuweichen. Es ist wichtig, dass wir der Natur eine Stimme geben und dafür sorgen, dass bei Vorhaben die Interessen der Natur berücksichtigt werden. Sie treten in grosse Fussstapfen, Ihr Vorgänger, Thomas Urfer, hat die Schutzgebietsfläche von Pro Natura Aargau verdreifacht. Was können wir von Ihnen erwarten? Die Landkaufstrategie hat sich bewährt. Mein Hauptaugenmerk liegt ebenfalls auf der Vergrösserung der Schutzgebiete. Also auf dem Landkauf, warum? Der Landkauf ist der richtige Weg. So kann der Bestand von Lebensräumen und Arten langfristig gesichert werden. INSERATE

GARTENTIPP

Melissa Gögele, Schloss Wildegg

MELANIE SOLLOSO

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Eckpfeiler in Sachen Naturschutz? Das ist ganz klar der Flächenschutz – also Schutzgebiete. Die Natur braucht eine geschützte Fläche, einen Platz, wo sie erhalten bleibt. Wichtig ist auch, der Bevölkerung den Zugang zur Natur zu vermitteln, beispielsweise mit Exkursionen. Also nicht nur schützen, sondern auch darüber reden. Ebenso wichtig ist es, der Natur eine Stimme zu geben: Wir sind die Anwälte der Natur.

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Mit ihm erhält Pro Natura Aargau eine kompetente Stimme für die Natur: Matthias Betsche an der Bünzaue an seinem Wohnort in Möriken-Wildegg. Foto: Melanie Solloso Der Platz im Aargau ist beschränkt. Gibt es da überhaupt noch Potenzial? Ja, es gibt nach wie vor viele Möglichkeiten, auch flächenmässig. Wir prüfen beispielsweise, ob man Schutzgebiete vergrössern kann, zum Beispiel beim Seenger und Boniswiler Moos am Hallwilersee. Pro Natura Aargau ist mit bisher 280 Hektaren (Stand 2015) grösste private Grundeigentümerin im Aargau. Wie finanziert die Naturschutzorganisation diese Landkäufe? Dank Spenden, Mitgliederbeiträgen, aber auch mit Beiträgen für konkrete Projekte durch die Dachorganisation, den Kanton oder den Bund. In Sachen Finanzen haben Sie einen eindrücklichen Leistungsausweis. Sie sind unter anderem Präsident der Finanzkommission Möriken-Wildegg und waren leitendes Direktionsmitglied in der UBS. Finanzen und Natur – das passt doch nicht zusammen? Finanzen und Natur muss kein Gegensatz sein, es gibt auch im finanziellen Sektor Bestrebungen für Nachhaltigkeit. Ausserdem helfen meine Fachkenntnisse bei der Umsetzung und Realisierung von Projekten. Das ist aber nicht der Grund, warum ich jetzt Präsident bin, sondern meine Leidenschaft für die Natur. Seit ich

denken kann, habe ich mit Naturschutz zu tun.

ner Aufräumaktion von Pro Natura Aargau im Wald bei Tägerig.

Ihre Motivation für das Präsidentenamt ist also die Liebe zur Natur, warum ist Ihnen der Naturschutz so wichtig? Wenn man sich für die Natur interessiert, sieht man schnell, dass man helfen muss. Die Natur, die Pflanzen und Tiere sind mit dem heutigen Bevölkerungswachstum keine Selbstverständlichkeit mehr. Als ich klein war, gab es bei unserer Strasse viele überfahrene Amphibien und Frösche. Mit einem Froschzaun konnten wir etliche retten. Dieses Erlebnis hat mich geprägt und mir die Einsicht vermittelt: Die Natur kann man schützen.

Warum ist die Arbeit in Sachen Naturschutz im Aargau noch nicht getan? Der Fluss-Kanton Aargau hat 90 Prozent seiner Auen verloren. Ursprünglich breiteten sich in den Talebenen grosse Auengebiete aus. Davon ist nur noch ein Bruchteil erhalten. Wichtig ist also, dass wir bewahren, was wir haben, aber auch, dass wir Auenlandschaften wiederherstellen. Positiv für den Aargau ist, dass eine zerstörte Flussaue durch Renaturierung mitunter wiederherstellbar ist. Hier besteht also viel Potenzial. Hier will ich einen wichtigen Beitrag leisten.

Ihr persönlicher Traum ist laut Pressemitteilung von Pro Natura die Wiederansiedelung des Waldrapps im Aargau. Ist das Ihr Lieblingstier? Ja, das ist einer meiner Favoriten. Es ist ein unglaublich spannender Vogel. ich fände es schön, wenn er in unserer Gesellschaft wieder einen Platz hat. Das geht aber nur, wenn man ihm Fläche gibt. Sie sind tierlieb. Können Sie für die Natur auch anpacken und sich schmutzig machen? Da habe ich keine Berührungsängste. Kürzlich halfen mein Sohn und ich bei ei-

Melissa Gögele ist Gärtnerin im barocken Garten von Schloss Wildegg.

BLICKPUNKT Fernseh-Präsenz Der Parteitag der CVP Bezirk Lenzburg im Schützenhaus Rupperswil war keine trockene Sache. Beileibe nicht nur wegen des Apéros riche danach. Für die noch am gleichen Abend ausgestrahlte Fernseh-Sendung «10 vor 10» kreuzte ein Kamerateam von SRF1 auf und machte Aufnahmen sowie Interviews. Der Rücktritt der Zürcher Nationalrätin Barbara Schmid-Federer löste national eine Diskussion über die politische Ausrichtung der CVP aus. Da suchte «10 vor 10» Statements von der Basis, doch in Rupperswil wollte man von einer parteiinternen Polemik nichts wissen. (AG) INSERATE

Zur Person Matthias Betsche ist Rechtsanwalt und wohnt mit seiner Familie in MörikenWildegg. Aufgewachsen ist er zweisprachig in Afrika, Genf und am Thunersee. Er ist Partner in einem Anwalts- und Beratungsbüro, ausserdem Präsident der Finanzkommission Möriken-Wildegg. Der heute 47-Jährige engagiert sich seit seiner Schulzeit im Naturschutz. Ende April wählte die Generalversammlung von Pro Natura Aargau Matthias Betsche als Nachfolger von Thomas Urfer zum neuen Präsidenten. (lba)


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Region

Donnerstag, 10. Mai 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERATE

Mitten im Grün: Chefgärtnerin der Gärtnerei Effingerhort, Katrin Leu. Fotos: StO

Handgemachtes: Hanspeter Hediger vom Obst- und Gartenbau Affoltern mit Familie.

Chiliexperten: Jeremias und Anna Niggli präsentieren Chili-Liebhabersorten.

Lust- und Experimentiergärtnerin: Annafried Widmer Kessler mit Knöllchensauerklee.

Streifzug durch den Raritätenmarkt Möriken-Wildegg Der Setzlingsmarkt der ProSpecieRara lockte am letzten Wochenende rund 12 000 Liebhaber botanischer Raritäten auf Schloss Wildegg. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger machte sich auf die Suche nach dem Speziellsten unter dem Speziellen. ■

STEFANIE OSSWALD

D

er Setzlingsmarkt der ProSpecieRara setzt ganz auf traditionelle Sorten und Regionalität. Das extravagante Angebot der 16 BioGärtnereien von über 500 verschiedenen Gemüse-, Beeren-, Zierpflanzen, Kartoffel-, Obst-, und Kräutersorten lud am Wochenende zum Entdecken ein. Eines der vielseitigsten Angebote diverser Gewächse fand sich an den Ständen der regionalen Gärtnerei des Effingerhortes Holderbank. An sechs Ständen präsentierten die Gärtner über 15 Sorten Tomaten, essbare Blüten in allen Farben sowie die wagemutigsten Kohlzüchtungen. Dabei sticht eine Gemüsesorte sofort ins Auge: Die Monstranzoder Meditationsbohne. Das Kraut ist unscheinbar und dennoch ranken sich einige Legenden um diese historische Gemüsesorte. Bereits im Mittelalter wurde die Stangenbohne in vielen Klöstern angebaut. Wegen ihrer geheimnisvollen Zeichnung, die an eine Monstranz, ein Hostiengefäss, erinnert, wurden ihr etliche Heilwirkungen nachgesagt. Die getrocknete Bohne kann als Schmuck verwendet werden. Ausserdem bereichert sie jede Mahlzeit mit ihrem fruchtigen Aroma. «Die Gärtnerei des Effingerhortes setzt sich im Sinne der ProSpecieRara gezielt für den Erhalt und die Pflege alter, meist schon in Vergessenheit geratener Sorten ein», erklärt Gartenchefin Katrin Leu. Die wohl überraschendste Auswahl an Tomatensorten boten die Experten des Biohofes Siegrist aus Küttigen. «Wir haben hier über dreissig Sorten. Und jede ist besser als die andere», versichert Sibylle Siegrist. Nebst «Kremser Per-

len», Ochsenherzen, «der Schönen von Toggenburg» oder der Ampeltomate waren alle Farben und Formen vertreten. Die wegen ihres intensiven Aromas meistgeschätzte Sorte ist allerdings «Lucky Tiger». «Das ist etwas vom Besten», bestätigt Siegrist. Die Frucht ist bunt. Bei Tomaten heisst das: Braun und Rot stehen für würzig, Grün für erfrischend, Gelb für fruchtig. Die aus Amerika stammende Züchtung «Lucky Tiger» vereint alles in einer Frucht und gilt aus diesem Grund als eine Delikatesse. Natürlich gebe es die eierlegende Wollmilchsau nicht. Da der «Lucky Tiger» keine Resistenzen eingezüchtet wurden, ist ihre Haltbarkeit beschränkt. Das mache sie auch zu einer der wertvollsten Tomaten.

Abschied im BBZ

Scharf, schärfer, am schärfsten

Wer es heiss mag, wurde am Stand des Alpenzeigerhofes Aarau fündig. «Rote Feurio», «Teufelskuss», «Turuncu Spiral», «Taeyang hot» oder «Jwala Indian» – über dreissig Liebhabersorten Peperoncini aus der ganzen Welt zogen Neugierige an und erhitzten die Gemüter. Die wohl gefährlichste Chili der Welt fand dabei allgemein die grösste Aufmerksamkeit. Mit rund einer Million Scoville, der Masseinheit für Schärfe, wurde die Sorte «Naga Bhut Jolokia» 2006 als schärfste Chili der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. «Dabei handelt es sich um eine Zuchtform der Paprika, die aus dem Norden Indiens stammt und sehr aromatisch ist», erklären Jeremias und Anna Niggli. Eine Frucht reiche zum Würzen zweier Mahlzeiten einer sechs köpfigen Familie. Es ist jedoch Vorsicht geboten: Sie ist so scharf, man müsse sie schon mit Handschuhen schälen, warnen die beiden Chiliexperten. Das Capsaicin der Jolokia werde bei Unruhen als Reizstoff auch in Form von Handgranaten angewendet.

Altes und fast Vergessenes

Hanspeter Hediger vom Obst- und Gartenbau Affoltern ZH liegt die Vermittlung und der Erhalt von altem Wissen über traditionelle Verarbeitungsmethoden von Gartenschätzen ganz besonders am Herzen. Für Obstessig, Konfitüre oder Essig werden alte Apfel- und

Publikumsmagnet: Der Setzlingsmarkt von ProSpecieRara auf Schloss Wildegg. Birnensorten ganz ohne Maschinen verarbeitet. Ein besonderes, fast in Vergessenheit geratenes Produkt sei der Birnendicksaft, betont Hediger. Dafür wird frischer Birnensaft von speziellen Hochstamm-Birnenbäumen durch aufwändiges und schrittweises Erhitzen so weit eingedickt, bis nur noch ein zähflüssiges, goldig schimmerndes Konzentrat mit karamellartigem Geschmack übrig bleibt. Dieser «Goldsaft» eignet sich als Brotaufstrich oder zum Süssen diverser Speisen.

Unbekanntes und Exotisches

Beim Lust–, Nutz und Experimentiergarten «Lunex» kommen Lustgärtner und Experimentierfreudige auf ihre Kosten. Nebst Sämereien exotischer Gewächse setzt sich der Familienbetrieb aus Eggenwil ein für die Bekanntmachung unbekannter Gewächse und experimentiert gerne in Garten und Küche. Mit Begeisterung präsentierte Annafried Widmer Kessler Aussergewöhnliches und Nützliches, wie die peruanischen Glückskleerübchen des Knöllchensauerklees (Oca). Dabei handelt es sich um eine sukkulente Kleeart aus der Andenregion mit fingerdicken, saftig rosaroten Stän-

Foto: zvg

Sibylle Siegrist mit ihrer Entdeckung: Der Tomatensorte «Lucky Tiger». geln. Dieser Klee erinnert geschmacklich an Sauerampfer. Die saftigen Stängel finden Verwendung bei der Teezubereitung. Die angenehme Säure gibt Kräutertee mehr Pep. Die im Herbst geernteten kohlehydratarmen Knollen eignen sich hervorragend als Alternative zur Kartoffel. 20 Minuten gegart entwickeln sie eine erfrischend würzige Komponente und bereichern jede Mahlzeit. «Zudem bildet der Klee ansehnliche gelbe Blümchen», verrät Annafried Widmer Kessler. Gezüchtet wird der Knöllchensauerklee auf 1400 Metern über Meer im Bündnerland.

Rund hundert Schüler am Start: Die schnellsten Schofiser sind erkoren Schafisheim Die Organisatoren des «De schnellscht Schofiser» 2018, der Damenturnverein und der Turnverein Schafisheim, freuten sich über viele Teilnehmer am traditionellen Laufanlass. Es gingen 99 Schülerinnen und Schüler und 9 Familien an den Start. Im letzten Jahr fegten noch kurz vor Durchführung des Rennens Donner, Blitz und Hagel über die Region hinweg. Petrus spannte die Schofiser auch in diesem Jahr auf die Folter. Er liess aber Gnade walten und so blieb es in diesem Jahr trocken. Leicht bewölkt und mit angenehmen Temperaturen herrschten optimale Bedingungen.

Die Jagd auf den Zinnbecher

Über 50 und 60 Meter ging es dann auf der Schulhausanlage Hüttmatt um den Titel «Di schnellscht Schofiseri» und «De schnellscht Schofiser». Ein Anlass, der Schafisheimer Schüler die ganze Schulzeit begleitet. Jedes Jahr machen die Läufer wieder Jagd auf den legendären Zinnbecher. Er ist die Trophäe für den Schnellsten im

Dorf. 2018 dürfen sich folgende Schüler stolz «Die schnellscht Schofiseri» beziehungsweise «De schnellscht Schofiser» nennen: Mädchen 50 Meter: Sina Tschumper 2009 (8.29) / Knaben 50 Meter: Ismael Jallow 2008 (7.90) / Mädchen 60 Meter: Samira Lo Presti 2005 (8.62) / Knaben 60 Meter: Tim Kyburz 2004 (8.27).

LESERBRIEF Zum Artikel «Flugblatt kostet Stelle» vom Donnerstag, 3. Mai

«Jetzt esch aber gnue Heu donde. Jetzt schlots aber drizäh!» Was glauben eigentlich diese Schofiser Gemeinderatspersonen, wer sie sind? Fordern und Drohen stehen an erster Stelle. Kommt dann einmal Gegensteuer oder Gegenwehr, sind sie beleidigt und gekränkt und greifen zu drastischen Mitteln und würgen alles ab. Diese Personen vergessen, und dies ist entscheidend, dass sie ihre Gage ohne zu fragen vom Volk eintreiben. Da soll mir noch jemand sagen, dies sei Demokratie. Martini Andreas, Hunzenschwil

INSERATE

STEUERERKLÄRUNG 2017 Haben Sie ein Problem mit Ihrer Steuererklärung? Oder haben Sie einfach keine Lust und/oder Zeit, Ihre Steuererklärung auszufüllen?

«Die schnellscht Familie»

In Schafisheim ist es zudem Tradition, dass sich nicht nur die Schüler in ihren Kategorien messen, sondern auch die Familien die schnellste unter sich ausmachen. In den verschiedensten Konstellationen flitzen Mutter, Tochter, Sohn und Vater über die Bahn und werden von den Zuschauern angefeuert. Tradition ist auch die «Züpfe», welche jede Familie für ihren Einsatz mit nach Hause nehmen darf. Mit einer Durchschnittszeit von 8.60 über 50 Meter ist die Familie Mühlefluh die schnellste Schofiser Familie 2018. Die detaillierte Rangliste findet man auf www.stvschafisheim.ch. (Christian Roth)

Niederlenz Vergangene Woche fand die 79. Jahresversammlung der Aargauischen Gemeinnützigen Frauenvereine (AGF) ein letztes Mal im Berufsbildungszentrum Niederlenz (BBZ) in Niederlenz statt. Gastgeberin der diesjährigen Jahresversammlung war Brigitte Vogel, Geschäftsleiterin BBZ. In ihrer Begrüssungsrede ging sie auf die Präsente für die Anwesenden ein: Souvenirs an eine unvergleichliche 112-jährige Geschichte, die am 13. Juli 2018, dem letzten Verkaufstag im BBZ, enden wird. Am 30. August 2016 beschloss der SGF in einer ausserordentlichen Generalversammlung, die Trägerschaft für die Werke Niederlenz aus wirtschaftlichen Gründen aufzulösen. Am Ende des laufenden Schuljahres ist nun Schluss. Am 26. und 27. Mai findet im BBZ die offizielle Dernière statt. Auch zu Wort kam an der Jahresversammlung Gemeindeammann Jürg Link. In der Mitte des Kantons sei vieles im Wandel, wie eben auch im BBZ. Er hoffe, dass die Emotionen aufgefangen werden können. Er erinnerte die Anwesenden daran, dass das Gelände des BBZ in der Mitte des Dorfes liegt, in der öffentlichen Zone. Somit sei es schwierig, das Areal an Private zu verkaufen, da öffentliche Interessen Vorrang hätten. Jürg Link stellte in Aussicht, dass die Entwicklung des Areals noch für einige Diskussionen sorgen werde. «Das Dorf wächst stetig, hier ist eine genaue Planung erforderlich.» (lba)

Wir helfen Ihnen. Bringen/senden Sie uns Ihre Steuererklärung samt den notwendigen Belegen und wir füllen sie fristgerecht aus und legen sie Ihnen zur Unterschrift vor. Pro Steuererklärung verlangen wir Fr. 110.–, bei Lehrlingen Fr. 55.–, inkl. Steuerberatung, Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. Vielen herzlichen Dank für unsere Beauftragung.

Die Siegerinnen und Sieger: Ismael Jallow (2008), Sina Tschumper (2009), Samira Lo Presti (2005) und Tim Kyburz (2004). Foto: zvg

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Region

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Donnerstag, 10. Mai 2018

Indoor-Spielplatz baut Kapazitäten aus

Saisoneröffnung im Dorfmuseums Niederlenz In diesem Jahr widmet sich das Dorfmuseum der Welt der Elektrizität. Themen werden Leuchtkörper, Morsen, Telefonie und elektrische Geräte sein. Am Eröffnungstag wird den Besuchern die Welt des Morsens vorgestellt. Die ausgestellten Gegenstände stammen mehrheitlich aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, wenige sind etwas jünger. Die Erstöffnung des Dorfmuseums Niederlenz findet am Internationalen Museumstag, am Sonntag, den 13. Mai, um 10 statt. Der Vortrag beginnt um 10.30 Uhr, und das Museum ist bis um 16 Uhr geöffnet. An diesem Sonntag besteht die Möglichkeit, unter Anleitung selber einen kleinen Morseapparat herzustellen.

Hier ist Balance gefragt: Ein Kleinkind im Turnzentrum Niederlenz. Foto: zvg Niederlenz Der grösste Indoor-Spielplatz im Aargau wächst und wächst. Aufgrund der grossen Nachfrage ist der Indoor-Spielplatz neben dem Freitagmorgen nun auch am Donnerstagmorgen geöffnet. Der Ansturm war in den letzten Wochen laut dem Anbieter, dem Aargauer Turnverband, «riesig». Sechs Monate nach der Lancierung nutzen über 430 Kids mit ihren Eltern das Angebot in Niederlenz. Die vielen Turngeräte im Turnzentrum Niederlenz, von Schaukelringen bis Schwebebalken, sind für die Kleinen ein Bewegungsparadies. Mit Unterstützung ihrer Eltern entdecken sie die Geräte und lernen neue Bewegungsformen kennen: balancieren, hoch in der Luft schaukeln, Purzelbäume schlagen. Der grösste Indoor-Spielplatz im Aargau ist ein voller Erfolg. Maja Volger, Leiterin Ausbildung des Aargauer Turnverbands, ist begeistert: «Der Ansturm ist mittlerweile am Freitagmorgen so gross, dass das Turnzentrum an seine Kapazitätsgrenzen stösst. Damit sich die Kinder auch weiterhin nach ihren Wünschen bewegen und austoben sowie Neues entdecken können, ist der Indoor-Spielplatz seit Ende April zusätzlich am Donnerstagmorgen offen.» Der Aargauer Turnverband öffnet seine Halle jeweils donnerstags und freitags von 9.30 bis 11 Uhr für alle bewegungsfreudigen Kids und ihre Eltern. Damit bietet er Kindern im Alter von bis zu fünf Jahren eine Möglichkeit, sich zu bewegen und neue Dinge auszuprobieren. An beiden Tagen ist eine Betreuerin vor Ort. Der Eintritt kostet 7 Franken pro Kind. Beaufsichtigt werden die Kinder von ihren Eltern. ■

Infos und Termine findet man unter www.aargau-aktiv.ch.

Sport und Spass in gutem Masse Region Kürzlich verbrachten 29 Frauen mit den zwei Leiterinnen Ursi Hofstetter aus Niederlenz und Anna-Maria Ammann eine aktive Woche in der Nähe der Cinque Terre. Dieses Jahr führte die Sportwoche mit Ursi Hofstetter nach 8 Jahren in der Toscana zum ersten Mal an die Riviera di Levante in Ligurien. Nach der angenehmen Carreise erreichte die Reisegruppe das Hotel Vis à Vis in Sestri Levante. Das Wochenprogramm versprach viel Abwechslung und startete mit dem Markt am Samstagmorgen und einer Pilatesstunde mit Spiraldynamik am Nachmittag. Ab Sonntag wechselten die Tage ab mit Wanderungen zur Punta Manara, in der Cinque Terre von Corniglia nach Vernazza und von Fruttuoso zum kleinen Küstenorte Portofino sowie mit Pilates-, Aroha-, Latino- auf der Wiese und Aquafit-Lektionen im Hotelpool. Jeder Tag begann mit WakeUp am Meer in der wunderbaren Baia del Silenzio mit Qi-Gong-, Yoga- und Arohaübungen. Neben all den Aktivitäten kam auch die Freizeit nicht zu kurz und die Teilnehmerinnen genossen freie Stunden im schönen Städtchen, am wunderbar gelegenen Pool oder auf der herrlichen Hotelterrasse mit Panoramablick über die zwei Buchten von Sestri Levante, wo man am Abend jeweils auch den Apéro genoss. Frauen ab 40 Jahren, die Freude an Bewegung, feinem Essen und guter Gesellschaft haben, können sich bei Ursi Hofstetter über die nächste Aktivwoche im Mai 2019 informieren unter fitmitursi@swissonline.ch. (eing.)

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Ein goldenes M am Kreisel: So soll in Schafisheim der neue Schnellimbiss mit dem darüberliegenden Hotel aussehen.

Visualisierung: zvg

Sonntag, 13. Mai, 10–16 Uhr, Stierenweg 1, Niederlenz.

Startschuss zum McDonald’s Schafisheim Bauherren, Architekten und künftige Mieter trafen sich am Schoren-Kreisel zum Spatenstich; in einem Jahr stehen hier ein Schnellimbiss und ein Hotel. ■

Lampen von einst: Das Dorfmuseum Niederlenz widmet sich 2018 dem Thema Elektrizität. Foto: zvg

FRITZ THUT

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in McDonald’s in unserem Dorf? Muss das sein?» Dies habe man sich gefragt, als man von den sich konkretisierenden Plänen für einen Neubau am Schorenkreisel gehört habe, so der Schafisheimer Gemeindeammann Roland Huggler letzte Woche beim Spatenstich zum neuen Gastronomiebetrieb. Mit der gleichen entwaffnenden Ehrlichkeit verriet Huggler, dass er «persönlich nicht so negativ eingestellt» sei. Das Positive überwiege: «Endlich geht etwas.» Nach dem Rückbau des Restaurants Schoren, über Jahrzehnte die Fernfahrerbeiz zwischen Zürich und Bern, lag das Areal bei der Abzweigung der Aarauerstrasse Richtung Seetal über Jahre brach. Eine Tankstelle und ein viel grösseres Hotel waren hier schon angedacht. Doch trotz erteilter Baubewilligung passierte nichts. Erst als die Firma Amazam AG, Teil der Bovida-Group im zugerischen Baar, vor anderthalb Jahren das Areal übernommen hatte, ging

Wähen für einen guten Zweck

Symbolischer Start: Spatenstich mit Bauherren, Architekten, Gemeindeammann und zukünftigen Mietern. Foto: Fritz Thut es vorwärts. Es wurde frisch geplant; nicht zuletzt aus Rücksicht auf die Nachbarn einige Nummern kleiner. «Wir haben versucht, alle zufrieden zu stellen», so Abraham Oliver von Amazam am Spatenstich.

40 Arbeitsplätze bei McDonald’s

Nicht zuletzt sollen die beiden künftigen Mieter zufrieden ihren Geschäften nachgehen können. In den Obergeschossen ist ein Hotel mit 28 Zimmern und reduzierten Dienstleistungen vorgesehen. «Wir bieten lediglich, was unsere Gäste brauchen», so Joe Hegglin

von den Anstatthotels, der Kette, die das Schorenhotel betreiben wird. Augenfälliger ist die Schnellimbisskette McDonald’s, die im Erdgeschoss 96 Sitzplätze anbieten wird. Gemäss dem neuesten Konzept wird den Gästen das Essen an den Tisch serviert. McCafé und McDrive sorgen für eine breite Palette des Angebots. «Wir rechnen hier mit 40 neuen Arbeitsplätzen», so Deborah Murith am Spatenstich. Verläuft alles nach Plan, ist der Rohbau Ende Jahr fertig und Hotel sowie Restaurant nehmen im nächsten Frühling ihren Betrieb auf.

«sälber gmacht» – Premiere lockte viele Besucher an Ammerswil Am vergangenen Sonntag fand im Gemeindesaal in Ammerswil zum ersten Mal der Dorfmärt «sälber gmacht» statt. Ammerswil kultur hat den Dorfmärt organisiert, damit Ammerswilerinnen und Ammerswiler ihre Werke ausstellen können und damit sich die Bevölkerung bei Kaffee und Kuchen treffen und unterhalten kann. Das kreative Schaffen der Ammerswiler weckte Interesse und zog viele Besucher aus dem Dorf und aus der Umgebung an. Eine Vielfalt an unterschiedlichen Werken wurde ausgestellt. Zu entdecken gab es kreative Objekte, modi-

sche Deko-Gegenstände, bunte Kinderkleider, lässige Taschen, Geschnitztes aus Holz, kuschelige Schafe als Hocker, faszinierende Bilder, gefilzte Wichtel, duftende Seifen und vieles mehr. Manch ein Besucher hat gestaunt, wie abwechslungsreich die Ausstellung war.

Im Anschluss die Geselligkeit

Nach dem Rundgang konnten sich die Besucher mit kühlen oder heissen Getränken und feinen Kuchen verköstigen. Viele nutzten die Gelegenheit, noch einen kleinen Schwatz zu halten, bevor es bei sonnigem Wetter auf den Heimweg ging. (heg)

Lockte Jung und Alt in den Gemeindesaal: Der erste Dorfmärt «sälber gmacht». Foto: zvg

Wähenliebhaber aufgepasst: Eine «Wähenstübli»-Fruchtwähe. Foto: zvg Niederlenz. Das traditionelle Wähenstübli findet am Samstag, 12. Mai, ab 10 bis 14 Uhr rund um die Kirche Niederlenz statt. Die Kirchgemeinde verkauft Käse-, Zwiebel-, Spinat- und Fruchtwähen, Getränke und die beliebten Hot Dogs. An einem Marktstand werden ofenfrische Bauernbrote und Zöpfe angeboten. Dieses Jahr wird das Heks-Projekt «Neue Gärten Aargau/Solothurn» unterstützt. Flüchtlingsfrauen haben oft eine ungenügende Tagesstruktur, verbunden mit fehlenden Kontakten. Um diese Situation positiv zu verändern, pachtet Heks Gärten und lässt diese durch Flüchtlingsfrauen bewirtschaften. Die Gartenarbeit und die neuen Kontakte geben Halt und helfen bei der sozialen Integration. Ebenfalls mit einem Marktstand vertreten sind die Spielgruppen «Heubürzeli» und «Waldmüüsli». Die Bibliothek bietet ein Bücherantiquariat an. Die PJN verkaufen frische Produkte direkt aus Ungarn. Die Kinderkrippe Kimi bietet Selbstgebasteltes und ein Kinderschminken an. Ebenfalls auf dem Programm steht der beliebte Spielzeugflohmarkt. Und von 11 bis 14 Uhr sorgt die Niederlenzer Plausch-Musig-96 für die musikalische Unterhaltung. (ur)

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Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 10. Mai 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Gewerbekarussell mit offenen Türen

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Kosten für Halle und Zelt gespart

Der Rundgang belegte: Die Firmen präsentierten sich im besten Licht und bemühten sich um Kontakte mit den Besuchern. Den Kindern wurden zahlreiche Spielmöglichkeiten geboten. OK-Präsident Reto Grütter ist angetan

Ausbau des Glasfasernetzes Beinwil am See/Birrwil Vor wenigen Tagen startete die Firma Swisscom mit dem Ausbau von Glasfasertechnologien in Birrwil und Beinwil am See. Damit löst der Telekomkonzern sein Versprechen ein, in jeder Schweizer Gemeinde bis Ende 2021 Glasfasertechnologien auszubauen. Die Bauarbeiten in Birrwil und Beinwil am See haben vor wenigen Tagen gestartet und werden von Axians Broger AG, einem Netzbaupartner von Swisscom, durchgeführt. Die Arbeiten dauern mehrere Monate und werden voraussichtlich im Winter 2018 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt steht einem Grossteil der Bevölkerung von Birrwil und Beinwil am See ultraschnelles Internet zur Verfügung. Mit dieser Geschwindigkeit sind alltägliche Anwendungen problemlos möglich – auch gleichzeitig. (pd/swc) INSERATE

Verband die Ausstellungsorte des Gewerbekarussells: Das Strassenbähnli im Dampfbahnlook. vom neuen Konzept: «Die Rückmeldungen der Besucher und der Aussteller lauten durchs Band positiv.» Die bisherige, klassische Gewerbeausstellung, verbunden mit der Hallenmiete, dem Zeltaufbau und den Helfern, kostete rund 125 000 Franken. Ausserdem konnte der Gewerbeverein die Ausstellerplätze nur noch dank aus-

wärtigen Unternehmen voll belegen. Vor vier Jahren wurde an der dreitägigen Gewerbeausstellung im Weiteren festgestellt, dass jeden Tag meist dieselben Besucher aufkreuzten. Die Gewerbeausstellung verkam ungewollt zu einem Dorffest. Gemütlichkeit musste nun gleichwohl sein im fahnengeschmückten

Foto: Alfred Gassmann

Dorf. Am Samstagabend stieg ein grosses Fest in der Lagerhalle der Spiegelfabrik Haerry & Frey. Wird das neue Konzept wiederholt oder gar von anderen Gewerbevereinen kopiert? OK-Präsident Reto Grütter wird mit den Ausstellern zusammensitzen und den Event sorgfältig unter die Lupe nehmen.

Ein neuer Begegnungs- und Spielplatz in Sicht Boniswil Der «Verein Zukunft Boniswil» traf sich zur GV im Gemeindesaal. Der Verein nimmt aktuelle Themen und Anliegen aus der Politik und dem Gemeindeleben Boniswils auf und beteiligt sich aktiv an Lösungsfindungen.

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osef Högger, Präsident des «Verein Zukunft Boniswil», konnte 22 interessierte Teilnehmer begrüssen. Nebst den traditionellen Traktanden schaute der Präsident auf ein sehr aktives, bewegtes Jahr 2017 zurück. Das Projekt Begegnungsplatz beim Seeblick konnte leider wegen des Hallwilerseeschutz-Dekrets nicht weiterverfolgt werden. Stefanie Beeler durfte aber im Laufe des Abends von einem offensichtlich noch bedeutend besseren Plan

Angeregte Diskussionen: GV des «Verein Zukunft Boniswil». Foto: zvg berichten, den sie mit ihrem Team verwirklichen möchte: Das untere Pausenareal neben der Turnhalle und im Bereich der Steinarena soll zu einem attraktiven Begegnungs- und Spielplatz umgestaltet werden. Dabei wurden auch die Kinder von ganz klein bis zur 6. Klasse mit ihren Wunschvorstellungen miteinbezogen. Wenn alles, vor allem die Finanzierung durch die Gemeinde, klappt, kann die Einweihungs-

feier bereits am Jugendfest 2019 stattfinden. Der «Verein Zukunft Boniswil» sucht das Gespräch mit den Einwohnern, aber ebenso mit der Behörde. Aus diesem Grund war der Gemeinderat mit Rainer Sommerhalder und Gérald Strub vertreten. Gemeindeammann Strub konnte kompetent über die neue Bauund Nutzungsordnung berichten, die nach diversen Anläufen seit 2007 und etlichen Anpassungen endlich vom Kanton als genehmigt bestätigt wurde. Der Vorstand des Vereins wurde einstimmig wiedergewählt: Josef Högger, Daniel Schraner, Barbara Fahrni, Tonja Haefeli, Cornelia Wüthrich und neu Maja Scheidegger. Josef Högger stellt sich als Präsident nochmals zwei Jahre zur Verfügung. Ein Wermutstropfen ist der frühzeitige Rücktritt der vom Verein portierten Gemeinderätin Karin Koch. «Zukunft Boniswil» wird sich bei der Ersatzsuche engagieren. (sge)

Der Lindenberg

Sarmenstorf An einer ausserordentlichen Gemeinderatssitzung wurde Barbara Kastenholz als neue Gemeindeschreiberin gewählt. Kastenholz hat langjährige Verwaltungs- und Führungserfahrung und ist somit bestens qualifiziert, diese herausfordernde AufBarbara gabe zu meistern. Kastenholz Aktuell ist sie Gemeindeschreiberin in Effingen und wohnt unweit im Kelleramt. Sie wird die Stelle per 1. August antreten und wird Nachfolgerin von Nicole Baumann, welche die Gemeindeverwaltung Ende Juli verlassen wird. (vas)

ALFRED GASSMANN

or Augen die hohen Kosten der letzten Gewerbeausstellung 2014, wagte der Gewerbeverein Beinwil am See/Birrwil ein neues Konzept. Die klassische Gewerbeausstellung machte dem ersten Gewerbekarussell Platz. Dem neuen Konzept liegt die Idee zugrunde, dass das ganze Dorf einem einzigen Ausstellungszelt gleichkommt. Die Aussteller oder die teilnehmenden 44 Gewerbebetriebe konzentrierten sich auf zehn Standorte. Zehn Betriebe öffneten ihre Tore und die andern waren als Aussteller mit dabei. Die zehn Standorte konnten zu Fuss, mit dem Velo, dem Strassenbähnli oder dem Kleinbus erreicht werden.

Der Seetaler

Barbara Kastenholz neue Gemeindeschreiberin

Beinwil am See Am letzten Samstag drehte sich das Gewerbekarussell – eine Alternative zu einer traditionellen Gewerbeausstellung. ■

Externe Vergabe der öffentlichen Entsorgung Meisterschwanden Im Zusammenhang mit dem neuen Werkhof will der Gemeinderat Meisterschwanden der Bevölkerung eine professionelle Entsorgung anbieten. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat für die Entsorgung eine Submission durchgeführt und nun den Auftrag extern an die Firma Leisibach Entsorgung AG in Hochdorf vergeben. Der Firma Leisibach Entsorgung AG wird der Werkhof zur Verfügung gestellt. Diese wird im Werkhof eigenständig ihr Entsorgungskonzept betreiben. Dieses Konzept hat sich in Hochdorf, Auw, Rain und Knonau bewährt und kommt neu in Hitzkirch und Meisterschwanden zur Anwendung. Die Öffnungszeiten der Sammelstelle an der Flückenstrasse 2a sind ab 4. Juni jeweils dienstags von 13.30 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr. Kostenlos werden angenommen: Alteisen, Aludosen, Autobatterien, Bücher, CD/DVD, Druckerpatronen, Elektroschrott von Büro- und Unterhaltungselektronik, Flaschenglas, Glühund Sparlampen, Haushaltsgrossgeräte (Waschmaschine, Tumbler, Geschirrspüler), Kabel, Kaffeekapseln, Karton, Kork, Kühlgeräte, Leuchtstoffröhren, Metall, Papier, PE-Milchflaschen, PETGetränkeflaschen, Textilien, Schuhe, Trockenbatterien und Akkus, Weissblechdosen. Für Geschäfte und Restaurants werden spezielle Dienstleistungen angeboten. (lba)

Begeisterung für Prähistorie Boniswil Inmitten von Funden aus vergangenen Zeiten fand die von Präsident Pitsch Schmid geleitete vierte GV des Fördervereins der Steinzeitwerkstatt statt. ■

ALEXANDER STUDER

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ach einem steinzeitlichen Begrüssungsapéro machten es sich die rund 30 Teilnehmer der GV auf den harten, runden Holzklötzen «bequem». Der protokollarische Teil der Versammlung war schnell abgehakt: Genehmigung des letztjährigen Protokolls, Wahlen inklusive Bestätigung der Revisoren und die Rechnung mit einem Gewinn von rund 1100 Franken passierten ohne Einwände. Ebenso rasch wurde das Budget 2018 ohne Gegenstimme verabschiedet.

Rück- und Ausblick

Den Jahresbericht präsentierte Schmid mit einer Diashow, abgerundet mit diversen Anekdoten des vergangenen Jahres. Da war der Römertag in Augst, die Einweihung des Findlings in Gontenschwil, der Grabungsbesuch in Gränichen wie auch der Bau eines neolithi-

Orientierten über das Vereinsleben: Präsident Pitsch Schmid und Max Zurbuchen. schen Ofens, dem allerdings kein tausendjähriges Leben beschieden war. Gespickt wurde die Show mit Erklärungen vom Prähistoriker und Archäologen Max Zurbuchen. In seinen Erläuterungen widerspiegelten sich die Faszination und die Bewunderung für dieses Thema. Mit Begeisterung lauschten die Anwesenden seinen spannenden und hochinteressanten Ausführungen. Neben vielen anderen Attraktionen im Jahresprogramm 2018 wie die Römertage in Augst und die Besichtigungen von prähistorischen Grabhügeln im Seetal empfiehlt Vorstandsmitglied und Archäologe Othmar Wey den Besuch der Wanderausstellung Ice Age Panorama in Sursee über das Leben der Jäger und Sammler vor 15 000 Jahren sowie eine 3-tägige Exkursion ins Salzkam-

Foto: ASt

mergut. Besuche im prähistorischen Salzbergwerk von Hallstatt und der Museen Hallein und See am Mondsee sind Höhepunkte dieses Anlasses. Vertreten sein wird die Steinzeitwerkstatt auch am Internationalen Museumstag.

Jungsteinzeitliches Essen

Zum Ausklang des Abends wurde ein neolithisches Essen mit Wildschweinbraten, Gemüse und Salat mit steinzeitlicher Sauce offeriert. Es ist eindrücklich, wie sich die Leute für diese Sache einsetzen und sich mit Begeisterung und Enthusiasmus engagieren. Ein Besuch in der Steinzeitwerkstatt in Boniswil lohnt sich auf jeden Fall. ■

Internet: www.steinzeit-live.ch.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 10. Mai 2018

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Auf ein Spiel mit den Titanen aus Holland Seon Alex Fehlmann ist seit Jahren einer der besten Dartsspieler im Land und eine Stütze der Schweizer Nationalmannschaft. ■

RUEDI BURKART

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m kommenden Wochenende strebt Fehlmann in Rupperswil seine erstmalige Qualifikation für den PDC-Weltcup in Deutschland und ein Duell gegen Megastar Michael van Gerwen an. Es sind imposante Zahlen. Achtmal Schweizer E-Darts-Meister im Doppel, fünfmal Schweizer Meister im Einzel, dazu über ein Dutzend nationale Titel im Team und 2011 Gewinn der EM-Silbermedaille im spanischen Ferienort Benidorm. Kurz: Der 44-jährige Alex Fehlmann aus Seon weiss, wie man Pfeile zielgenau auf die runde Scheibe wirft. Sowohl im unter Feierabend-Dartern stark verbreiteten E-Darts als auch im international bekannten Steeldarts ist er national eine grosse Nummer. «Ich spiele beide Arten gerne und trainiere pro Tag rund eine halbe Stunde. EDarts spiele ich auch mit meinem Team in der Liga», sagt der zweifache Familienvater.

An der Vorstellung der Schweizer EDarts-Nationalmannschaft im Freiamt präsentierten sich Fehlmann und seine Teamkolleginnen und -kollegen der Öffentlichkeit und den Medien. «Es ist grossartig, was unser Coach Christian Schumacher und sein Team jedes Jahr auf die Beine stellen», freute sich Fehlmann, «wir können uns aufs Spielen konzentrieren, die administrativen Arbeiten werden uns abgenommen.» Der Wahl-Sarmenstorfer Schumacher ist nicht nur Nati-Coach, er hält zusammen mit Lebenspartnerin Shareta Dätwyler alle administrativen Fäden in den Händen.

Traum vom grossen Auftritt

Auf die Arbeit an der Scheibe konzentrieren muss sich Fehlmann in erster Linie am kommenden Wochenende. In Rupperswil stehen am Samstag und Sonntag die beiden nationalen Ausscheidungen für den Team-Weltcup im Steeldarts nach Version PDC von Ende Mai in Frankfurt an. Vor einem Jahr nahm erstmals ein Schweizer Zweierteam daran teil und klassierte sich unter den total 32 Nationen unter «ferner warfen». Gewonnen wurde der im Fernsehen live übertragene Event von den holländischen Weltstars Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld. «Dort unter den ganz Grossen unseres Sports dabei zu

sein, das wäre der Hammer!», schwärmt der Seoner Fehlmann. Vergeben werden die beiden Schweizer Tickets im Klublokal der «Hot Chili Darter», dem Schindelihüüü an der Poststrasse 7 in Rupperswil. Für Zuschauer wichtig zu wissen: Das Schindelihüüü ist ein rauchfreies Lokal. Dass Fehlmann bereit für neue Grosstaten an der Scheibe ist, hat er jüngst an der Schweizer Meisterschaft des Verbandes VFC bewiesen. «Heute Abend Schweizer Meister geworden», titelte der Seoner seine WhatApp-Nachricht an den Chronisten dieser Zeitung und posierte auf dem mitgeschickten Foto mit Pokal und Daumen nach oben.

Hohe Ziele im Visier: Dartsspieler Alex Fehlmann aus Seon.

Foto: Ruedi Burkart

Nati-Trainer Schumacher vor der EM: «Unser Ziel sind die Top Ten» Sarmenstorf Christian Schumacher (44) ist ein Darts-Spieler der ersten Stunde. Bereits seit über 20 Jahren frönt der gelernte Landwirt und Vater von vier Kindern dem Spiel mit den spitzigen Pfeilen. Schumacher spielt vor allem EDarts, das Spiel, welches in Pubs und Restaurants verbreitet ist. Beim E-Darts verfügen die Pfeile über eine Plastikspitze, beim Steeldarts über eine aus Stahl. Schumacher hat in früheren Jahren («damals, als ich noch mehr Zeit zum Trainieren hatte») einige Erfolge feiern

können. So wurde der Wahl-Sarmenstorfer 2004 beispielsweise Doppel-Europameister. Aktuell betreut er als Cheftrainer das Schweizer Frauen-Nationalteam. An der kommenden EM im norditalienischen Ort Caorle von Mitte Juni erwartet Schumacher von seinen Damen einen Rang in den Top Ten. «Wir können es unter die besten zehn Nationen schaffen», so Schumacher, «wenn alle eine Topleistung zeigen.» Mit der gebürtigen Russin Karina Känzig verfügt die Schweiz über eine absolute Spitzenspielerin. Känzig reist in ei-

nem Monat als aktuelle Europameisterin nach Italien. Schumacher setzt sich mit Leib und Seele für «seinen» Sport ein. Er trommelte auch dieses Jahr wieder Sponsoren zusammen und liess neue Dresses für die Nationalspielerinnen und -spieler anfertigen. Zudem stellte sich die Schweizer Elite am vergangenen Wochenende während eines kleinen, sympathischen Events der interessierten Bevölkerung vor. «Wir erhoffen uns natürlich einen Schub für das Darts in der Schweiz», sagt Schumacher. (rubu.)

Generalversammlung des Vereins HansjakobSuter-Sammlung

Kreisschule Oberes Seetal verzichtet auf Rechtsschritte

Hallwil Der Verein Hansjakob-SuterSammlung hat seine Mitglieder ins Vereinszimmer im Schulhaus Hallwil zu seiner 11. Generalversammlung eingeladen. Den statutarischen Teil konnte der Präsident Rolf Urech speditiv abwickeln. Erläuterungen hatte er zum Traktandum Statutenrevision, das aber diskussionslos genehmigt wurde. Auch der folgende Antrag, die Jahresbeiträge minim zu verändern, wurde ohne Gegenstimme durchgewinkt. Die Besucher der GV, besonders diejenigen mit «Haubuer»-Wurzeln, warteten gespannt auf das Referat von einem Ureinwohner, der zwar mittlerweile im Kanton Luzern ansässig ist, seine Jugendzeit aber in seinem Heimatdorf verbracht hat. Hans Urech hat, abgesehen von einigen Abstechern ins Mittelalter, vor allem die vergangenen zirka 200 Jahre durchleuchtet. Dabei hat er den entwicklungsgeschichtlichen Teil von Hallwil in den Vordergrund gerückt. Viele Details waren auch den beiden anwesenden Alt-Gemeindeammännern unbekannt. Das Referat wurde von den Besuchern mit einem grossen Applaus verdankt. Den zweiten Höhepunkt hat Thomas Bucher mitgebracht. Ein alter Film aus dem Jahre 1949, der im Besitz der Historischen Gesellschaft Seetal und Umgebung ist, wurde als Premiere gezeigt. Der Film hat durch die Digitalisierung an Qualität gewonnen und gar mancher Zuschauer hat sich darin wieder erkannt. (eha)

Bez Fahrwangen An einer ausserordentlichen Sitzung hat der Vorstand der Kreisschule Oberes Seetal (KSOS) entschieden, den regierungsrätlichen Schliessungsentscheid für die Bezirksschule Fahrwangen zu akzeptieren und auf juristische Schritte zu verzichten. Präsident Patrick Fischer tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Ziemlich genau ein halbes Jahr ist vergangen, seit der Regierungsrat des Kantons Aargau beschlossen hat, die Bezirksschule Fahrwangen spätestens im Sommer 2022 zu schliessen. Dieser Entscheid erhitzt die Gemüter heute noch und bis vor kurzem hielten sich die vier Verbandsgemeinden Fahrwangen, Meisterschwanden, Sarmenstorf und Bettwil sämtliche Optionen offen.

Zahlreiche Attraktionen: Das erste Frühlingsfest der Stiftung Satis in Seon.

Foto: zvg

Fröhliche Stimmung am Satis-Fest Seon Die Stiftung Satis organisierte zum ersten Mal ein Frühlingsfest, um das Oberdorf, die Bevölkerung von Seon und die Angehörigen einzuladen. Viele Attraktionen warteten auf die Gäste. Für die Jüngsten boten ein Malund ein Ballonwettbewerb Aussicht auf verlockende Preise. Erste Hungergefühle konnten an den verschiedenen «Ess-Budeli» gestillt werden. Kein kulinarischer Wunsch blieb offen beim Angebot von MahMeh, Burger, Flammkuchen, Poulet-

spiessli und den vielfältigen vegetarischen Varianten. Musikalische Umrahmung wurde durch einen Klienten der Stiftung Satis als DJ geboten. Grosse Beliebtheit erfuhren die Kutschenfahrten, konnte man doch einmal das Quartier in entschleunigter Form wahrnehmen. Gross war der Andrang bei den Führungen durch den Arbeitsbereich. Das Interesse an den Arbeitsplätzen und -inhalten der Klienten der Stiftung Satis verdeutlichte das Interesse für die Begleitarbeit der Stiftung Satis. (lla)

Nun hat der Kreisschulvorstand beschlossen, den Entscheid trotz grossem Unverständnis zu akzeptieren und auf rechtliche Schritte zu verzichten, da man keine Erfolgsaussichten sieht. Patrick Fischer hat als Präsident der KSOS sehr viel persönliches Engagement für den Bezirksschul-Standort im oberen Seetal geleistet und übergibt das Präsidium für die neuen Herausforderungen so bald als möglich in neue Hände. Die Ressourcen sollen nun zielgerichtet eingesetzt und damit ein bestmöglicher Übergang gewährleistet werden. Wie dieser genau aussehen wird, müssen nun die Gespräche zeigen, die in nächster Zeit mit den beiden neuen Standortgemeinden Seengen und Seon geführt werden. (pd/ksos)

INSERATE

INSERATE

GEMEINDENOTIZEN Rechnungsabschluss

Dürrenäsch Die Rechnung 2017 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von fast 372 000 Franken ab. Die Steuereinnahmen fielen mit 2,8 Millionen Franken um rund 80 000 Franken höher aus als budgetiert. (gkd)

Geschäftsausflug

Dürrenäsch Am Freitag, 25. Mai, ist die Gemeindeverwaltung wegen des Geschäftsausflugs von Gemeinderat und Personal geschlossen. (gkd)

Neue Gesichter

Sarmenstorf Céline Bütler trat ihre 100-Prozent-Stelle als stellvertretende Leiterin und Bernadette Krättli ihre 70-Prozent-Stelle als Veranlagungsfachfrau des Regionalen Steueramts Sarmenstorf Fahrwangen Uezwil an. (gks)

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Agenda

Donnerstag, 10. Mai 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Agenda vom 12. bis 17. Mai

Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank der AZ Medien erfasst werden unter: https://event.azmedien.ch/evi/ Für die Seite «Szene / Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@azmedien.ch ■

KLASSIK ■

Sonntag, 13. Mai

Beinwil am See: Löwensaal 11 Uhr. Kinderoper «Fell und Feder». Mit dem Argovia Philharmonic.

LITERATUR ■

Dienstag, 15. Mai

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. Raoul Schrott: «Erste Erde». Lesung und Gespräch.

SOUNDS ■

Montag, 14. Mai

Boniswil: Ristorante La Deliziosa 18–23 Uhr. Konzert von Kyshona. Monday unplugged by CuPNet. ■

Donnerstag, 17. Mai

Lenzburg: Müllerhaus 20 Uhr. Bluus im Müllerhuus mit «Red Hot Serenade».

ANDERE KLÄNGE ■

Mittwoch, 16. Mai

Lenzburg, Gleis 1, 2. Stock 19.15 Uhr. Mantra- und Kraftlieder begleitet mit Harmonium (Anando) und Gitarre (Ramsur). Seon: Reformierte Kirche 19 Uhr. Panflötenkonzert mit Duo PanTastico. Freie Kollekte.

DIES & DAS ■

Samstag, 12. Mai

Birrwil: Dorfplatz 9–13 Uhr. Birrwiler Dorfmärt. INSERATE

Lenzburg: Stadtbibliothek 15 Uhr. Konferenz zur Ausstellung «Unsere Stadt im Wandel» mit Fotos von Armin Nussbaum mit Werner Hausmann; anschliessend Führung durch die Ausstellung. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Lenzburg und dem Fotofestival Lenzburg. Egliswil: Gesundheitszentrum 9–12 Uhr und 14–17 Uhr. Samstags-Café. Frühstücksbuffet, Kaffee und Kuchen. Niederlenz: Kirche 10–14 Uhr. Wähenstübli: Verkauf von Wähen, Getränken, Hot Dogs, Zöpfen und Bauernbroten und Spielzeugflohmarkt für die Kinder. Veltheim: Kirchgemeindehaus 9 bis etwa 11.30 Uhr. Meditatives Bogenschiessen. Anmeldung erwünscht unter Telefon 056 443 12 28 oder E-Mail christian.vogt@ref-veltheim.ch. ■

Sonntag, 13. Mai

Niederlenz: Beim Hundeklubhaus 10–16 Uhr. Kaninchen- und Geflügelzüchterverein Niederlenz: Kleintierausstellung. ■

Dienstag, 15. Mai

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Rupperswil: Lenzhardstrasse 18 19.30–21 Uhr. Tanzkreis – Kreistanz. ■

Mittwoch, 16. Mai

Lenzburg: Unter den Arkaden des Alten Gemeindesaals 14–16.30 Uhr. Spielsachenflohmarkt, organisiert vom Elternverein Lenzburg. ■

Donnerstag, 17. Mai

Lenzburg: Hypothekarbank Lenzburg 18 Uhr. Fotofestival Lenzburg. Publi-

Foto: Archiv/Peter Weingartner

kums-Preisverleihung. Mit AbschlussApéro. Meisterschwanden: Reformiertes Kirchgemeindehaus 20.15 Uhr. Generalversammlung der Spitex Oberes Seetal. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

MUSEEN ■

Lenzburg

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Sonntag, 13. Mai, 10–17 Uhr. Internationaler Museumstag. Foto-Safari, Spielgeschichten-Tour & Führung «Auf die krumme Tour». Infos unter www.ag.ch. Museum Burghalde Öffnungszeiten: Mittwoch und Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr. ■

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Samstag, 12. Mai. 10–17 Uhr. Coop-HelloFamily-Schlossevent – Ein unterhaltsamer Tag auf Schloss Wildegg für Gross und Klein. Sonntag, 13. Mai. 10–17 Uhr. Internationaler Museumstag. Gemäss dem Motto «Taggen, sharen, liken – das hypervernetzte Museum» steht an diesem Tag die Foto-Safari-Tour im Vordergrund. Infos unter www.ag.ch. ■

Niederlenz

Dorfmuseum (Stierenweg 1) Öffnungszeiten: Ab 13. Mai bis September: jeden letzten Sonntag im Monat. Sonntag, 13. Mai, 10–16 Uhr. Saisoneröffnung. Vortrag: 10.30 Uhr.

Der Seetaler

Der Lindenberg

FILMTIPP Agenda-Einträge

Am Sonntag: Kleintierausstellung des Kaninchen- und Geflügelzüchtervereins Niederlenz.

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Samstag, 12. Mai 12–16 Uhr. Schweizer Mühlentag. In der ehemaligen Getreidemühle von Schloss Hallwyl lernen die Besucher diverse verarbeitete Kornarten kennen und können Experimentalarchäologen beim Bau eines historischen Backofens über die Schulter schauen; Brotbacken für Kinder. Sonntag, 13. Mai. 10–17 Uhr. Internationaler Museumstag. 13.30–14 Uhr und 15–15.30 Uhr: Führung «Wilhelminas Abenteuer». 14.30–16.30 Uhr: Zigarren drehen und Stroh flechten. Infos unter www.ag.ch. Donnerstag, 17. Mai. 18.30 Uhr bis zirka 21 Uhr. Vernissage: Das Karamellzimmer von Künstlerin Ursula Palla wird eröffnet.

Montag, 14. Mai

Villmergen: Schulhaus Hof 8.30 bis etwa 17 Uhr. Radtour der ProSenectute-E-Bike-Radsportgruppe Sarmenstorf-Villmergen ins Oberfreiamt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei zweifelhafter Witterung gibt Leiter Hans Meier, 056 622 87 77 am Sonntagabend ab 19 Uhr Auskunft über die Durchführung. ■

Dienstag, 15. Mai

Hallwil: Vereinszimmer Schulhaus 12 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute Aargau. An-/Abmeldung bei Ruth Schwegler, Telefon 062 777 37 06. Lenzburg: Restaurant Echt 11.30 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute Aargau. An-/Abmeldung beim Restaurant Echt, Telefon 062 888 87 87. Niederlenz: Altersheim Hungeligraben Mittagstisch der Pro Senectute Aargau. An-/Abmeldung bei Yvonne Lerjen, Telefon 062 891 68 31.

Deadpool 2

In «Deadpool 2» mischt Fan-Liebling Nathan Summers alias Cable mit. Cable ist in den Comics der Sohn von «XMen»-Anführer Scott Summers alias Cyclops und Madelyne Pryor. Cables Geburt wurde von dem bösartigen Mutanten Mister Sinister geplant, der extra zu diesem Zweck Jeans Klon erschuf. Cable ist ein mächtiger Telepath, kann durch die Zeit reisen und wurde als Kind von einem Virus infiziert, der ihn in einen Cyborg verwandelte. ■ Kino Urban: D/16 Jahre. MI 20 Uhr.

Liliane Susewind

Die elfjährige Liliane Susewind (Malu Leicher), genannt Lilli, kann mit Tieren sprechen. Diese besondere Gabe bringt Lilli jedoch immer nur in Schwierigkeiten. Als ein Stadtfest wegen ihrer Fähigkeiten komplett im Chaos versinkt, muss sie mit ihren Eltern umziehen. In der neuen Stadt schwört Lilli, ihr Geheimnis für sich zu behalten. Doch dann macht ein gemeiner Tierdieb den städtischen Zoo unsicher. ■ Kino Urban: D/6 Jahre. DO+SO je 14 Uhr, SA 17.15 Uhr, MI 17.30 Uhr.

SENIOREN ■

Avengers – Infinity War 2/3D

Die Marvel Studios bringen mit «Avengers – Infinity War» den ultimativen und tödlichsten Showdown aller Zeiten auf die Leinwand. Die Avengers und ihre Alliierten sind auf der Mission, den mächtigen Thanos zu besiegen, bevor er mit seinem Zerstörungsfeldzug dem Universum ein Ende setzt. Damit dies gelingt, müssen sie bereit sein, alles zu opfern. ■ Kino Urban: D/12 Jahre. 3D: DO/SA/MO je 20 Uhr. 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr, DO+SO auch 16.30 Uhr.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Jim Knopf, sein Freund Lukas der Lokomotivführer und die Dampflok Emma ziehen von der kleinen Insel Lummerland hinaus in die Welt. Ihre Reise führt sie in das Reich des Kaisers von Mandala und auf die abenteuerliche Suche nach seiner entführten Tochter. ■ Kino Löwen: D/6 Jahre. DO/SA/SO je 14.15 Uhr.

Rampage: Big meets bigger 3D

Primatenforscher Davis Okoye verbindet eine unerschütterliche Freundschaft mit George, dem aussergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla. Doch als ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert der sanftmütige Affe zu einem Monster. ■ Kino Löwen: D/12 Jahre. 3D: DO/SA/MO/MI je 20 Uhr. 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr, DO/SA/SO je 17h Uhr. ■

Spielzeiten und weitere Filme unter www.kinolenzburg.ch.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Szene / Hinweise

Der Lindenberg

Donnerstag, 10. Mai 2018

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«Trans-it» auf Schloss Brunegg Brunegg Das Pfingstfestival auf Schloss Brunegg wartet mit elf international renommierten Solisten auf. «Artiste Étoile» ist Geigerin Corina Belcea. Das Pfingstfestival vom 18. bis 21. Mai auf Schloss Brunegg nimmt die Erneuerungs- und Veränderungsprozesse etwas genauer unter die Lupe. In acht Konzerten mit den Themen «Trans-it», «Trans-kription», «Trans-lokation», «Trans-lation», «Trans-formation», «Trans-position», «Trans-gression» und «Trans-mutation» werden faszinierende Aspekte wundersamer Verän-

derung präsentiert. Neben elf weiteren international renommierten Solisten und Solistinnen ist Geigerin Corina Belcea «Artiste Étoile» des Pfingstfestivals. Sie spielt unter anderem Georg Friedrich Händels Passacaglia für Violine und Viola, Zoltán Kodálys Duo für Violine und Violoncello op. 7 und Joseph Haydns Sinfonie Nr. 97 in C-Dur. Frühzeitiges Reservieren ist aufgrund der beschränkten Platzzahl empfohlen. Infos und Reservation unter www.festivalbrunegg.ch.

Leckerbissen für Ohr und Herz Seon Die gebürtige Villmerger SingerSongwriterin Beata Bereuter präsentiert im Forum Seon Leckerbissen für Ohr und Herz. Ihre Eigenkompositionen interpretiert sie gefühlvoll und authentisch, aber auch groovig und lebendig mit Band. Das Programm «Tidbi!ts» ist eine Zeitreise durch die vergangenen Jahre, in denen sie als Singer-Songwriterin unterwegs war. Ihre Musik ist ein Mix aus Pop, Folk und Country. Eingängige, charmante Melodien umrahmen Geschichten, gewürzt mit Eindrücken von ihren Reisen und Gedanken aus dem Alltag. Mit ihrer samtenen Stimme und ihrem musikalischen Sammelsurium lädt sie zum Zuhören, Geniessen und Mittanzen ein. Unterstütz wird Beata Bereuter durch ihre Band, welche ihren authentischen Songs den passenden Groove und die veredelte Würze bei-

Mischen für Hollywood: Die Aargauer Band GLB, eine Abkürzung für Good Looking Boyz.

Drei Aargauer ganz gross Lenzburg Die Senkrechtstarter-Band GLB spielt noch einmal in kleinem Rahmen und kommt in die Baronessa. Beata Bereuter.

Foto: zvg

mischt. Der Eintritt kostet 25 Franken. Reservation unter 062 775 22 75 oder www.forumseon.ch. ■

Freitag, 18. Mai, 20.15 Uhr, Forum Seon (beim Gemeindehaus). Abendkasse und Bar ab 19 Uhr.

«Bluus im Müllerhuus» mit «Red Hot Serenade» Lenzburg Wie soll’s denn schmecken? Sweet oder hot? Keine Frage, die Red Hot Serenaders machen einfach beides: Rainer Wöffler und Tanja Wirz servieren hochprozentigen Blues, heissen Jazz, zartbittere Chansons, schmelzende Hawaiimusik und rattenscharfen Ragtime. Zubereitet werden diese hauptsächlich aus den 20er- und 30er-Jahren stammenden musikalischen Leckerbissen auf einer breiten Palette von Instrumenten. Ob Gitarre, Ukulele, Mandoline, Bottleneck, Waschbrett, Cajon oder Klarinette: Nichts ist vor den beiden begeisterten Musikanten sicher. Gespielt wird stilgerecht auf Instrumenten ohne Strom, dafür mit umso mehr Groove, zweistimmigem Gesang, einer Prise Schmalz und einem Augenzwinkern. Der Eintritt kostet 25 Franken. ■

Donnerstag, 17. Mai 2018, 20 Uhr, Müllerhaus, Bleicherain 7, Lenzburg.

INSERATE

Seengen Die international bekannte Künstlerin Ursula Palla kreierte im Dachgeschoss des Schlosses eine Kunstinstallation mit historischen Möbeln und einem Kronleuchter aus Karamell. Am 17. Mai findet auf Schloss Hallwyl die Vernissage statt. Zucker war bis zum 19. Jahrhundert als Zierde am Tisch dem Adel und der Oberschicht vorbehalten. Die Künstlerin Ursula Palla verwendet das «Material», um daraus vergängliche Objekte zu erstellen.

Die Karamell-Objekte lösen sich mit den Sommertemperaturen auf und verändern laufend ihre Form. Während es Aufgabe eines Museums ist, Objekte sorgfältig zu bewahren und somit einen Schein von ewiger Pracht zu vermitteln, erlaubt die künstlerische Freiheit von Ursula Palla, Objekte ihrem natürlichen Zerfallsprozess und ihrer Vergänglichkeit auszuliefern. Die Farbe des Karamells ist eine Anspielung an das berühmte Bernsteinzimmer im

Rainer Wöffler und Tanja Wirz als «Red Hot Serenade». Foto: zvg

Szene setzen oder sich mit Museumsobjekten fotografieren. Das Team von Museum Aargau hilft beim «Taggen», «Sharen» und «Liken» der Fotos für Social-Media-Plattformen. Auf Schloss Hallwyl begegnen Besucher zudem bei der szenischen Führung «Wilhelminas Abenteuer» der früheren Schlossherrin Wilhelmina von Hallwyl und dürfen in ihr persönliches Fotoalbum blicken. Teilnehmer der Foto-Safari-Tour auf den Aargauer Schlössern nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil sowie gleichzeitig am Jahres-Fotowettbewerb.

Beine geht. Ihre Botschaft: Mit einer positiven Einstellung kann man auch hohe Hürden mit Leichtigkeit überwinden. Mit diesem Motto ist es gut möglich, dass GLB es schaffen, der heisseste Export-Schlager seit DJ Bobo zu werden. Tickets gibt es an der Abendkasse oder auf www.starticket.ch. ■

Freitag, 18. Mai, 21 Uhr, Baronessa, Lenzburg, Türöffnung 20 Uhr.

Kunst im Schloss – das Karamellzimmer wird eröffnet

Karamell in Hallwyl

Foto-Safari-Tour auf den Aargauer Schlössern Museum Aargau Die Schlösser Lenzburg, Hallwyl, Wildegg und Habsburg laden am Internationalen Museumstag vom 13. Mai zu fotografischen Expeditionstouren. Mit Smartphone und Kamera entdecken Besucher die historischen Schauplätze neu und können Preise gewinnen. Auf der «Foto-Safari-Tour» beispielsweise entdecken die Besucher auf eigene Faust mit Smartphone und Kamera alte Schätze und unbekannte Ecken. An den Standorten Lenzburg, Hallwyl und Wildegg kann man sich auch als Schlossbewohner verkleiden und in

M

it ihrem Album «Turn Up» stieg die Aarauer Band GLB 2016 direkt in die Top Ten der Schweizer Albumcharts ein. 2017 eröffneten sie

die Show des deutschen Rappers Kay One und für den Hollywood-Streifen Glass Jaw lieferten sie vier Songs. Dazwischen haben sie es geschafft, ein weiteres Album zu produzieren. Am Freitag, 18. Mai, stehen die Jungs zusammen mit Sunny in der Baronessa Bar auf der Bühne. Mit ihrem Mix aus Urban Pop, Rap und World Music schaffen sie zeitgenössische, urbane Unterhaltungsmusik, die direkt in die

Die Spitex Oberes Seetal lädt ein Oberes Seetal Der Vorstand der Spitex Oberes Seetal lädt die Bevölkerung der Gemeinden Fahrwangen, Meisterschwanden, Sarmenstorf und Bettwil zur diesjährigen Generalversammlung der Spitex Oberes Seetal am Donnerstag, 17. Mai, nach Meisterschwanden. Verabschiedet wird der langjährige Präsident Martin Biedermann und sein Nachfolger wird gewählt. Auch wird Reto Köchli vom Alters- und Pflegeheim Eichireben als neuer Lieferant des Mahlzeitendienstes ein Kurzreferat halten. Nach dem geschäftlichen Teil offeriert die Spitex einen Apéro. ■

Donnerstag, 17. Mai, 20 15 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus, Meisterschwanden.

Katharinenpalast von Sankt Petersburg. Die Tür zur Kunstinstallation wird am 17. Mai anlässlich der Vernissage aufgestossen und bleibt für das Publikum bis Ende der Schlosssaison am 31. Oktober geöffnet.

Videoinstallation in Wildegg

Während die Künstlerin auf Schloss Hallwyl dem Thema Vergänglichkeit nachgeht, präsentiert sie auf Schloss Wildegg eine Video-Installation mit schwebenden und sich bewegenden Objekten des alltäglichen Gebrauchs, wie beispielsweise Bügeleisen. Die Video-Installation führt zur Frage, welche Objekte bewahrt und welche nicht bewahrt werden sollen. Es geht somit um Erinnerung und Vergessen. Anlässlich der Vernissage ist eine Filmeinspielung zu sehen. Ursula Palla studierte von 1989 bis 1992 Zeichnung, Malerei und Medien an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, wo sie anschliessend bis 1999 Videokunst unterrichtete. Sie arbeitet als freie Künstlerin vor allem mit Video-

Vergängliche Kunst: Möbel aus Nidelzeltli Foto: zvg von Ursula Palla. installationen und stellt seit 1992 regelmässig international aus. ■

Vernissage: Donnerstag, 17. Mai, 18.30 bis zirka 21 Uhr, Schloss Hallwyl, Seengen.

Panflötenkonzert mit dem Duo PanTastico Seon Das Duo PanTastico, Karin und Mathias Inauen, präsentiert am Mittwoch, 16. Mai, in der reformierten Kirche Seon ein abwechslungsreiches Programm mit Melodien aus Klassik, Folklore und Unterhaltungsmusik. Das Musikerpaar Inauen-Schaerer ist im Luzerner Seetal wohnhaft und schon 14 Jahre gemeinsam im In- und Ausland musikalisch unterwegs. Besucher können sich in die zauberhafte Welt der Panflöte entführen lassen. Zur Deckung der Unkosten gibt es eine Kollekte. ■

Mittwoch, 16. Mai, 19 Uhr, reformierte Kirche, Seon.

Karin und Mathias Inauen.

Foto: zvg


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Veranstaltungen

Donnerstag, 10. Mai 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

3D: DO/SA/MO je 20h 2D: FR/SO/DI je 20h, DO+SO je 16.30h, D/12J.:

AVENGERS – INFINITY WAR DO+SO je 14h, SA 17.15, MI 17.30h, D/6J.:

LILIANE SUSEWIND MI 20h, D/16J.:

DEADPOOL 2

3D: DO/SA/MO/MI je 20h 2D: FR/SO/DI je 20h, DO/SA/SO je 17h, D/12J.:

RAMPAGE: BIG MEETS BIGGER – 3/2D DO/SA/SO je 14.15h, D/6J.:

Betet

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER

für die Schweiz, für Herrn Präs. Kim Jong Un und die Andern in Nordkorea, besonders die Christen

www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Sanftes YOGA im Freiraum

in Lenzburg mit Anna

Atmen, Ruhe in den Körper bringen, entspannen Für Frauen um 60 Gelenkeschonend Donnerstags 9 bis 10 Uhr Einstieg jederzeit möglich General-Herzog-Strasse 1, 5600 Lenzburg, Tel. 079 279 38 89 annaweidkuhn.ch, 50@annnaweidkuhn.ch

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FC Seon

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Samstag, 12. Mai 2018

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20180510 woz lbaanz  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

20180510 woz lbaanz  

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