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Donnerstag, 31. August 2017

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

Lenzburger Woche

INHALT Amtliche 2–5 Stadt Lenzburg 7/9/11 Kirchenzettel 8 Im Gespräch 13 Immobilien 14

Region 15–17 Stellen 18 Seetal 19/21 Agenda 22 Szene / Hinweise 23

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 35, 118. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Agentenmord

Ein Fest für 200 Jahre

Vor exakt 80 Jahren wurde in der Schweiz ein abtrünniger Sowjet-Agent ermordet. Komplizin war die Lenzburger Apothekertochter Renate Steiner.

1817 erlaubte der Kanton den Gemeinden Meisterschwanden und Fahrwangen die Gründung einer eigenen Kirchgemeinde. Das Jubiläum wurde gefeiert.

Salzkorn Werbung – mit Speuz

www.seehotel-hallwil.ch

Zustupf für das Projekt Industriepfad am Aabach: «Hypi»-Geschäftsleitungmitglied Rolf Bohnenblust übergibt dem Foto: Fritz Thut historisch kostümierten Museum-Aargau-Direktor Marco Castellaneta einen Check über 20 000 Franken.

Promotionstour in Kostümen Mitarbeiter von Museum Aargau machten sich vorgestern in historischen Kostümen auf die Suche nach Unterstützung für eine neuartige digitale Führung für den Industriepfad entlang dem Aabach. Fritz Thut

A

m 22. März 2018 wird die Region um eine geschichtliche und touristische Attraktion reicher. An diesem Datum wird der bisher schon bestehende Industriepfad am Aabach um eine digitale Komponente erweitert. Die Phase der Industrialisierung entlang dem Wasserweg wird an acht Stationen mit dem Smartphone unmittelbar erlebbar. «Wir betreten mit dieser Art der Geschichtsvermittlung Neuland», sagt Mar-

co Castellaneta, der Direktor von Museum Aargau. Mit dem Einsatz von audiovisuellen Mitteln und Augmented Reality (computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung) betritt das Museum Aargau hier innovatives technisches Neuland, erweitert jedoch auch seine historische Abdeckung: «Neben den Römern, den Habsburgern bildet die Industrialisierung nun einen dritten Strang», so Castellaneta. Analoges Crowdfunding Um das Projekt besser bekannt zu machen, machte sich eine Gruppe von Mitarbeitern des Museums Aargau auf, um entlang dem Aabach von Schloss Hallwyl bis Wildegg teilweise per Weidling Firmen und Institutionen zu besuchen. Das Dutzend um Direktor Castellaneta war bei dieser Promotionstour in historische Kostüme aus der Zeit von 1850 bis etwa 1910 gewandet. «Passend zum Thema haben wir heute so etwas wie analoges Crowdfunding be-

trieben», hielt der Museum-Aargau-Direktor beim Zwischenstopp bei der Hypothekarbank Lenzburg fest. Die Schwarmfinanzierung funktioniert ja üblicherweise übers Internet, doch hier wollte man mit der Pflege von persönlichen Kontakten für eine wohlwollende Aufnahme und eventuelle Unterstützung des Projektes werben. Bei der «Hypi» hatte man schon vorher angeklopft und eine positive Antwort erhalten. Rolf Bohnenblust, Mitglied der Geschäftsleitung, übergab Marco Castellaneta und der ganzen kostümierten Schar symbolisch einen Check über 20 000 Franken. Zusammen mit einem Beitrag aus dem Swisslos-Fonds bildet dieser Betrag einen Stock für die Realisierung des Projekts. Weitere Zustüpfe erhofft man sich bei Museum Aargau von jenen Firmen entlang des Aabachs, die man vorgestern Dienstag – teilweise angekündigt, teilweise spontan – besucht und mit den Unterlagen eingedeckt hat.

Nichts gegen Savognin. Aber dessen Werbespruch «Mein Ziel – Savognin» tut Augen und Ohren weh. Wenn der Ort wenigstens «Savognil» heissen würde! Da klänge doch «Mein Ziel – Rupperswil» viel besHelene Basler ser. Ob man diese Savogniner Werbung an Holprigkeit noch überbieten könnte, wäre zu prüfen. Beispielsweise mit einem Werbespruch für unser Dorf:«Niederlenzer Hit ist Aargaus Mitt`». Kein Zweifel: Werbung ist wichtig. Sie bringt den Druckereien Einnahmen und den Lesern Informationen. Sie kann sogar – siehe oben – zum Dichten anregen. Zurzeit ist Werbung für Wahlen aktuell. Auf Plakaten und in Inseraten begegnet man den Porträts einsatzwilliger Politikerinnen und Politikern. Natürlich fehlen Absichtserklärungen nicht. Ein Kandidat bietet sich an «Für das Lenzburg von morgen». Er könnte das ergänzen mit «Mit mir ohne Sorgen». Eine Kandidatin wirbt für sich mit «För eusi Stadt». Mit einem Reim verstärkt würde das lauten: «I bi parat für eusi Stadt». Man wirbt übrigens nicht nur für Persönlichkeiten, sondern auch für Waren und Veranstaltungen. Veranstaltungen sind ideal, um ein Publikum zu erreichen. Am vergangenen Lenzburger Jugendfest prangte an einem in Gold getauchten Brunnen der Spruch eines gewissen Amerikaners (leicht verändert): « Lenzburg first!» Unvergesslich eingeprägt hat sich mir ein Werbespruch für die Hautcreme «Voro». (Keine Gratisreklame, Voro gibts meines Wissens nicht mehr.) Er ist nicht tiefgründig, kommt aber so melodisch daher, dass man ihn eigentlich laut lesen sollte: «Ich bin der Kater Moro und pflege mich mit Speuz, meine Herrin, die braucht Voro, sie ist so schön, mich freuts.» Helene Basler-Märchy, Niederlenz


«Ich bin im Spital Menziken geboren»

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 31. August 2017 ..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches AMMERSWIL

Baugesuche Bauherr:

Kaona, 26. Juli 2017

Reon, 26. Juli 2017

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Liar, 27. Juli 2017

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Trim, 27. Juli 2017

118. Jahrgang

Mirjeta, 8. August 2017

Lion, 8. August 2017

Sven Dany, 8. August 2017

Lino, 9. August 2017

Julia Anna, 10. August 2017

Christian Rafael, 11. August 2017

Aslan, 15. August 2017

163. Jahrgang 95. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 33 748 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 susanne.basler@azmedien.ch Verkaufsteam: Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Dominique Althaus Telefon 058 200 58 27 dominique.althaus@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Laura Emilia, 16. August 2017

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

JeanRichard-dit-Bressel Isabel und René Zelglistrasse 49, Lenzburg Planverfasser: Boschetti AG / Sandro Fehlmann Weihermattstrasse 36, Aarau Bauobjekt: Einbau Luft-/WasserWärmepumpe split Bauplatz: Seonerstrasse 55 Parzelle 2057 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Bauherr: Alfred Matti Erben Stv. Trix Beck-Matti Niederlenzerstrasse 8, Lenzburg Planverfasser: Chantal Meier Architektur GmbH Aavorstadt 1, Lenzburg Bauobjekt: Abbruch/Neubau Dachgauben und Dachfenster Bauplatz: Poststrasse 4 Parzelle 468 Zus. Bewillig.: Denkmalpflege Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 1. September bis 2. Oktober 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Stadtrat

Eidgenössische Volksabstimmungen sowie Gemeindewahlen vom 24. September 2017 Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag 23. September 2017, 11.00–12.00 Uhr im Rathaus Sonntag 24. September 2017, 09.00–10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 14. August 2017 Stadtrat

BONISWIL www.boniswil.ch

Baugesuch Bauherrschaft/ Grundeigent.: Bauvorhaben: Ortslage:

Thomas Schmidli Ammerswil Photovoltaikanlage Parz.-Nr. 406 Lenzburgerstr. 32 Öffentliche Auflage vom 1. September bis 2. Oktober 2017 in der Gemeindekanzlei Ammerswil und auf der Bauverwaltung Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Gemeinderat einzureichen. Ammerswil, 30. August 2017 Gemeinderat

Feuerungskontrolle Messperiode 2017 (mit neuer kantonaler Regelung bezüglich Messperiode im Kalenderjahr) Gemäss Richtlinien der Eidg. Luftreinhalteverordnung (LRV) ist die Gemeinde verpflichtet, alle zwei Jahre amtliche Abgasmessungen an den Feuerungsanlagen durchzuführen. Im Kanton Aargau gilt einheitlich das Vollzugsmodell 2 (liberalisierte Kontrolle). Betreiber von Feuerungsanlagen für flüssige und gasförmige Brennstoffe bis 1 MW Leistung können zwischen zwei Varianten wählen: Variante 1 Messung durch den amtl. Feuerungskontrolleur der Gemeinde zum Preis von Gasbrenner einstufig Fr. 35.– Ölbrenner einstufig Fr. 45.– Öl-/Gasbrenner zweistufig Fr. 65.– Administration, Messgerät, Fahrzeugkosten Fr. 26.– Barzahlungsrabatt Fr. 6.– Die Preise verstehen sich exkl. 8,0 MwSt. In der Gemeinde ist für messpflichtige Anlagen folgender Feuerungskontrolleur verantwortlich: Beat Byland, Othmarsingen, 079 208 24 67. Variante 2 Messungen durch das Servicegewerbe müssen neu bis spätestens am 31. Dezember 2017 durchgeführt sein. Messungen, die durch das Servicegewerbe (Variante 2) erfolgen, sind vignettenpflichtig. Ab dem 10. November 2017 wird Beat Byland mit den Messungen beginnen. Ammerswil, 31. August 2017 Gemeinderat Ammerswil

Baugesuch Bauherrschaft: Schnydrig-Gerster Alain und Françoise Projektverf.: Ruedi Weber + Partner Gartenstrasse 33 Beinwil am See Bauvorhaben: Anbauten an Wohnhaus und Schwimmbad Ortslage: Parzelle 1147 Seeweg 4 Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 1. September bis und mit 2. Oktober 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 30. August 2017 Gemeinderat

EGLISWIL

Baugesuch Bauherr Bauobjekt Auflage

Einwohnergemeinde Egliswil, Mitteldorfstrasse 3, Egliswil Geräteschuppen auf dem Friedhofgelände (Parzelle Nr. 584 am Friedhofweg) Baugesuch und Pläne liegen bis zum 2. Oktober 2017 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten. Egliswil, 29. August 2017 Gemeinderat

Personalausflug Gemeindeverwaltung Infolge des Personalausfluges bleiben die Gemeindeverwaltung und die Entsorgungsstelle (Bauamt) am Mittwoch, 6. September 2017, geschlossen. Vielen Dank für das Verständnis. Fahrwangen, 31. August 2017 Gemeinderat

Gemeindewahlen für die Amtsdauer 2018 bis 2021 Gesamterneuerungswahl von Schulpflege, Finanzkommission und der Mitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler inkl. Ersatzmitglied Stille Wahlen Für die Gesamterneuerungswahl der Schulpflege, der Finanzkommission und der Mitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler wurden während der Anmeldefrist weniger oder gleich viele Kandidaturen eingereicht, als Sitze zu vergeben sind. Entsprechend wurde gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Nachmeldefrist von fünf Tagen angesetzt, innert welcher neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Innert dieser Nachmeldefrist gingen je eine Anmeldung für die Schulpflege und für das Wahlbüro/Stimmenzähler ein. Da die Anzahl der Anmeldungen nach der Nachmeldefrist die Anzahl der vergebenden Sitze nicht übertrifft, hat das Wahlbüro gestützt auf § 30a Abs. 2 GPR als in stiller Wahl gewählt erklärt: Schulpflege (5 Sitze) • Wehrle, Kaja, 1967, Moosweg 4 parteilos, bisher • Burger, Gabriela, 1979, Hallwilerweg 9b parteilos, neu • Wurz, Fabian, 1979, Alte Bettwilerstrasse 1 parteilos, bisher • Stock, Patrick, 1978, Hallwilerweg 1a parteilos, neu • Oexle, Kerstin Sylvia, 1969, Rosenweg 5 parteilos, neu Finanzkommission (5 Sitze) • Obrecht, Andreas Peter, 1979 Eintrachtweg 20, BDP, bisher • Braunschweiler, Michael Stephan, 1980 Bündtenstrasse 15, parteilos, bisher • De Vita, Ruggero, 1965 Heerenweg 6, parteilos, bisher • Eichenberger, Christoph Simon, 1979 Rankweg 7, parteilos, neu Für den noch verbleibenden Sitz der Finanzkommission findet am 24. September 2017 eine Urnenwahl statt. Mitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler (2 Sitze) • Horber, Susanne Anita, 1963 Mühlackerstrasse 6, parteilos, bisher • Käslin, Franziska, 1986 Rankweg 18, parteilos, neu Ersatzmitglieder Wahlbüro/StimmenzählerErsatzleute (2 Sitze) • Campiche, Marlène, 1958 Stickiweg 17, parteilos, bisher • Lindenmann, Sylvia, 1966 Stockackerweg 1, parteilos, bisher Wahlbeschwerden sind gemäss §§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte GPR innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Fahrwangen, 31. August 2017 Wahlbüro Fahrwangen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Unter Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen werden die Besitzer von Grundstücken an öffentlichen Strassen und Gehwegen aufgefordert, überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern so zurückzuschneiden, dass sie den Verkehr nicht beeinträchtigen. Die lichte Höhe muss über Strassengebiet mindestens 4,5 m und über Gehwegen mindestens 2,5 m betragen. Hecken und Sträucher sind gegenüber Kantonsstrassen auf 2,0 m, gegenüber Gemeindestrassen auf 60 cm Abstand, gemessen vom Strassenmarch, zurückzuschneiden. An Strassenkurven und Kreuzungen sind sichtbehindernde Bäume und Sträucher zu beseitigen. Strassenbeleuchtungen, Strassentafeln und Verkehrssignale müssen freigelegt werden. Das Zurück- und Aufschneiden hat bis spätestens 30. September 2017 zu erfolgen. Bei unbenütztem Fristablauf kann der Gemeinderat das Zurückschneiden auf Kosten des Grundeigentümers veranlassen. Die Eigentümer privater Liegenschaften werden indessen auch auf die nachbarrechtlichen Bestimmungen hingewiesen und ersucht, Bäume und Sträucher entsprechend den Bestimmungen des ZGB innert gleicher Frist zurückzuschneiden. Fahrwangen, 23. August 2017 Gemeinderat Fahrwangen

Baugesuch Bauherr:

Furter Edgar Gyslifluhweg 10, Hunzenschwil Bauobjekt: gedeckter Sitzplatz (bereits erstellt, keine Profilierung) Ortslage: Gyslifluhweg 10 Parzelle Nr. 634 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 31. August bis 2. Oktober 2017 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat

Betreibungsamt am 5. September 2017 geschlossen Das Betreibungsamt Hunzenschwil bleibt aufgrund einer Weiterbildung am Dienstag, 5. September 2017, den ganzen Tag geschlossen. Besten Dank für Ihr Verständnis.

INSERAT

Publikationen eines Gesuchs um ordentliche Einbürgerung Folgende Person haben bei der Gemeinde Hunzenschwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Frömel Peter Friedrich, Jg. 1951, männlich deutscher Staatsangehöriger wohnhaft Gyslifluhweg 17 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Hunzenschwil, 31. August 2017 Gemeinderat


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 31. August 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches / Diverses DINTIKON

HALLWIL

Der Forstbetrieb Rietenberg lädt ein zum jährlichen

Baugesuch-Planauflage

Waldumgang

Bauherrschaft: Ryser Theodor Engenbühl 132, Hallwil Grundeigent.: Ryser Theodor Engenbühl 132, Hallwil Bauvorhaben: Wärmedämmung Dach/Dachsanierung Bauplatz: Engenbühl 132 Gebäude-Nr. 132 Parzelle-Nr. 1050 Zone: Wohnzone (W2) Auflagefrist 1. September bis 2. Oktober 2017

am Samstag, 9. September 2017 Thema: Treffpunkt: Abschluss:

Der Wald als Energie-Lieferant Schnitzelschopf Seengen 13.15 Uhr Schnitzelschopf Seengen 16.00 Uhr

Anschliessend an den Umgang lädt der Forstbetrieb Rietenberg alle Teilnehmer zu einem Imbiss ein. Durchführung: Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze: Parkplätze sind vorhanden und werden im Dorf ab Kreuzplatz signalisiert.

Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Gemeinderat

Die Betriebskommission und das Forstpersonal freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Feuerungskontrolle Messperiode 2017 (mit neuer kantonaler Regelung bezüglich Messperiode im Kalenderjahr) Gemäss Richtlinien der Eidg. Luftreinhalteverordnung (LRV) ist die Gemeinde verpflichtet, alle zwei Jahre amtliche Abgasmessungen an den Feuerungsanlagen durchzuführen. Im Kanton Aargau gilt einheitlich das Vollzugsmodell 2 (liberalisierte Kontrolle). Betreiber von Feuerungsanlagen für flüssige und gasförmige Brennstoffe bis 1 MW Leistung können zwischen zwei Varianten wählen: Variante 1 Messung durch den amtl. Feuerungskontrolleur der Gemeinde zum Preis von Gasbrenner einstufig Fr. 35.– Ölbrenner einstufig Fr. 45.– Öl-/Gasbrenner zweistufig Fr. 65.– Administration, Messgerät, Fahrzeugkosten Fr. 26.– Barzahlungsrabatt Fr. 6.– Die Preise verstehen sich exkl. 80 % MwSt. In der Gemeinde ist für messpflichtige Anlagen folgender Feuerungskontrolleur verantwortlich: Beat Byland, Othmarsingen, 079 208 24 67. Variante 2 Messungen durch das Servicegewerbe müssen neu bis spätestens am 31. Dezember 2017 durchgeführt sein. Messungen, die durch das Servicegewerbe (Variante 2) erfolgen, sind vignettenpflichtig. Ab dem 1. Dezember 2017 wird Beat Byland mit den Messungen beginnen. Gemeindekanzlei

Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 wird folgende Signalisationsänderung verfügt: Parallelstrasse (ganze Länge, neu ab Abzweigung Siloring bis Ende Strasse) Parkieren verboten (Signal 2.50), beidseits Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Verkehrsanordnung kann jeder Betroffene innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt beim Gemeinderat Dintikon schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Gemeindekanzlei

Öffentliche Auflage Erschliessungsplan Lindenweg Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 1. September 2017 bis 2. Oktober 2017 auf der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Erschliessungsplans Lindenweg wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Gemeinderat

Öffentliche Auflage Gestaltungsplan Lindenweg «Am Park» Meisterschwanden Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 1. September 2017 bis 2. Oktober 2017 auf der Gemeinderverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplanes Lindenweg «Am Park» wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Gemeinderat

Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2018–2021 vom 24. September 2017 Publikation der angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten; Stille Wahlen Innerhalb der publizierten Nachmeldefrist sind bei der Gemeindekanzlei fristgerecht noch folgende Wahlvorschläge eingegangen: Finanzkommission – Burgherr Peter, 1955, von Zetzwil AG Seengerstrasse 5, parteilos, neu Nach der Nachmeldefrist gelten folgende Kandidatinnen und Kandidaten abschliessend als angemeldet: Finanzkommission (5 Sitze) – Siegrist Lukas, 1987 von Meisterschwanden AG Langmattweg 2, SVP, bisher – Afentoulidis André, 1967, von Zürich ZH und Herisau AR, Chaletweg 5, FDP, neu – Schüpbach Stephan, 1966, von Landiswil BE Quellenweg 7, parteilos, neu – Burgherr Peter, 1955, von Zetzwil AG Seengerstrasse 5, parteilos, neu Steuerkommission (3 Sitze) – Moser Beat, 1955, von Seedorf BE Höhenweg 2, FDP, bisher – Arseven Ali, 1958 von Meisterschwanden AG Chaletweg 7, parteilos, bisher – Wengle Thomas, 1951, von Kreuzlingen TG Brosifeld 23, FDP, neu Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Sitz) – Schneider Martin, 1967, von Thalheim AG Widenmattweg 8, SVP, neu Stimmenzähler (2 Sitze) – Irniger Bruno, 1942, von Niederrohrdorf AG Gartenweg 4, FDP, bisher – Weiss Karin, 1978, von Hitzkirch LU und Laufenburg AG, Mühlebühlweg 10 parteilos, neu Ersatz-Stimmenzähler (2 Sitze) – Riedo Hurni Esther, 1971, von Ferenbalm BE Rheinau ZH und Plaffeien FR, Amselweg 12 parteilos, bisher – Fischer Nadine, 1988, von Bütschwil-Ganterschwil SG, Hauptstrasse 13, parteilos, neu Nachdem weniger oder gleich viele Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, werden die vorstehenden Kandidatinnen und Kandidaten vom Wahlbüro unter Anwendung von § 30 a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) alle in stiller Wahl als gewählt erklärt. Wahlbeschwerden sind innert drei Tagen nach Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt darstellen. Die kommunalen Wahlen (ein Mitglied der Finanzkommission, drei Mitglieder der Schulpflege sowie fünf Mitglieder des Gemeinderates bzw. des Gemeindepräsidenten und des Vizepräsidenten) finden am 24. September 2017 statt. Die entsprechenden Wahlunterlagen sind den Stimmberechtigten in den vergangenen Tagen zugestellt worden. Meisterschwanden, 31. August 2017 Wahlbüro Meisterschwanden

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 31. August 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches / Diverses Gesamterneuerungswahl der Steuerkommission und des Wahlbüros für die Amtsperiode 2018–2021; stille Wahlen

Holderbank

Gesamterneuerungswahlen der Finanzkommission, Steuerkommission, Steuerkommission-Ersatz, Wahlbüro und WahlbüroErsatz vom 24. September 2017 für die Amtsperiode 2018-2021; stille Wahlen

Gesamterneuerungswahlen 2018 bis 2021; stille Wahlen von Finanzkommission, Steuerkommission, Steuerkommission-Ersatzmitglied, Mitglieder und Ersatzmitglieder des Wahlbüros

Nachdem die Anzahl der Kandidierenden der Anzahl der zu vergebenden Sitze entspricht und in der Nachmeldefrist keine neuen Wahlvorschläge eingereicht wurden, können die nachstehenden Personen gemäss § 30a Abs. 2 GPR als in stiller Wahl gewählt erklärt werden:

Für die Gesamterneuerungswahlen vom 24. September 2017 sind während der Anmeldefrist weniger Kandidaten angemeldet worden, als Sitze zu vergeben sind.

Finanzkommission (3 Mitglieder) • Erne Urs, 1953, von Leuggern AG Schlossweg 3, bisher • Ruppeiner Gisela, 1976, von Altendorf SZ und Teufen AR, Hauptstrasse 56, bisher • Leutert Claudia, 1963, von Beatenberg BE und Obfelden ZH, Eichhaldenweg 3 bisher Steuerkommission (3 Mitglieder) • Jeisy Günther, 1955, von Blauen BL Ausserfeldstrasse 10, bisher • Keller Roger, 1966, von Bonaduz GR Lilienweg 3, bisher • Valenkamp Nicole, 1978, von Gontenschwil AG, Pfaffackerweg 4, bisher Ersatzmitglied Steuerkommssion (1 Mitglied) • Oppiller Nelly, 1970, von Rottenschwil AG und Neckertal-Brunnadern SG Talstrasse 15, neu Wahlbüro (2 Mitglieder) • Caselli Werner, 1960, von Holderbank AG, Oberackerstrasse 18A, bisher • Weber Thomas, 1962, von Dübendorf ZH, Pfaffackerweg 14, bisher Wahlbüro-Ersatz (2 Mitglieder) • Leder Priska, 1956, von Holderbank AG Hausmattenstrasse 3, bisher • Erne Urs, 1953, von Leuggern AG Schlossweg 3, neu Für die Wahl eines Mitgliedes in die Schulpflege Kreisschule Chestenberg sind zwei Wahlvorschläge eingegangen. Es findet deshalb am 24. September 2017 eine Urnenwahl statt. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind schriftlich innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, an das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Holderbank, 28. August 2017 Wahlbüro Holderbank

Gemäss § 30a Abs. 1 GPR ist mit der Publikation der angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten eine Nachfrist von 5 Tagen angesetzt worden, innert welcher neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Nachdem innert der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, wurden für die Amtsperiode 2018–2021 in stiller Wahl gewählt: Finanzkommission (3 Sitze) • Gloor Markus, geb. 1964, von Leutwil AG Moosstrasse 6, parteilos (bisher) • Küng Anton, geb. 1960, von Schenkon LU und Ruswil LU, Thälgasse 8, parteilos (bisher) Steuerkommission (3 Sitze) • Gloor Anneliese, geb. 1968, von Leutwil AG und Triengen LU, Rainweg 2 parteilos (bisher) • Knechtli Martin, 1952, von Schöftland AG Dürrenäscherstrasse 13, parteilos (bisher) Steuerkommission-Ersatzmitglied (1 Sitz) • Baumann Mario, geb. 1962, von Leutwil AG Birrwilerstrasse 21, parteilos (bisher) Mitglied Wahlbüro (2 Sitze) • Schwarz Marco, geb. 1971 von Regensdorf ZH und Zürich ZH Terrassenweg 3, parteilos (bisher) Ersatzmitglied Wahlbüro (2 Sitze) • Gloor Bruno, geb. 1972, von Leutwil AG Thälgasse 4, parteilos (bisher) Gegen diesen Wahlbeschluss kann gemäss §§ 66 und 68 GPR innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach dessen Veröffentlichung beim Departement Volkswirtschaft und Inneres, 5001 Aarau schriftlich Beschwerde erhoben werden. Für 1 Mitglied der Finanzkommission, 1 Mitglied der Steuerkommission, 1 Mitglied und 1 Ersatzmitglied des Wahlbüros findet am 24. September 2017 eine Urnenwahl statt. Wahlbüro Leutwil

Lehrstelle als Kaufmann/Kauffrau Auf August 2018 bietet sich in unserer Gemeindeverwaltung die Gelegenheit, eine Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann, Branche öffentliche Verwaltung, in den Abteilungen Gemeindebüro, Finanzen und Steuern anzutreten. Hast du Freude am Umgang mit Menschen, erledigst gerne abwechslungsreiche Tätigkeiten und arbeitest gerne am Computer? Bist du eine aufgestellte und verantwortungsbewusste Person mit angenehmen Umgangsformen? Wenn du an der Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann, Branche öffentliche Verwaltung, interessiert bist und über eine Bezirks- oder Sekundarschulbildung verfügst, dann freuen wir uns auf deine Bewerbung. Sende deine Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und aktuellen Zeugniskopien bis spätestens Freitag, 22. September 2017, der Gemeindekanzlei Möriken-Wildegg, Yul-BrynnerPlatz, 5103 Möriken, oder elektronisch an gemeindekanzlei@moeriken-wildegg.ag.ch. Für Auskünfte stehen Pascal Chioru, Gemeindeschreiber, oder Daria D’Alessio, Sachbearbeiterin Kanzlei, gerne zur Verfügung (Telefon 062 887 11 11, E-Mail gemeindekanzlei@moerikenwildegg.ag.ch). Möriken, 30. August 2017 Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherrschaft: Markus Härdi Bruggerstrasse 31, Wildegg Bauobjekt: Umnutzung Büro/Werkstatt in Wohnung mit Werkstatt Bauplatz: Parz. 62, Geb.-Nr. 155 Bruggerstrasse 31 Zusätzl Bewill. Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Gemeindekanzlei vom 1. September bis 2. Oktober 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Für die vorstehend erwähnten Gesamterneuerungswahlen vom 24. September 2017 wurden während der Anmeldefrist gleich viele Kandidaten angemeldet, wie Sitze zu vergeben waren. Da die Anzahl der Kandidierenden der Anzahl der zu vergebenden Sitze entsprach, war gemäss § 30a GPR eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden konnten. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro als in stiller Wahl erklärt (§ 30a Abs. 2 GPR). Es sind dies: Steuerkommission • Wyss Stephan Franz, 1967, von Triengen LU Höhenweg 6, FDP, bisher • Eichenberger Bryner Katharina, 1961 von Reinach AG und Möriken-Wildegg AG Othmarsingerstrasse 30, SP, neu • Lüpold Thomas, 1962, von Möriken-Wildegg AG, Unteräschstrasse 9A SVP, neu • Weibel Beatrice, 1965, von Schongau LU und Dintikon AG, Bühlweg 29, SVP bisher (Ersatzmitglied) Wahlbüro • Reijnen Josta Ilona, 1949, von Möriken-Wildegg AG, Hübelweg 7 FDP, bisher • Frey Silvia, 1975, von Möriken-Wildegg AG Marchsteinweg 22, SVP, bisher • Meier Alexandra, 1970, von Oberägeri ZG und Ruswil LU, Schürlimattstrasse 5 FDP, bisher • Messerschmidt Regina Milena, 1995 von Tafers FR, Haldenweg 17, SP, neu • Vögeli Yvonne, 1971, von Herbligen BE und Schlossrued AG, Strohegg 9, SVP bisher (Ersatzmitglied) • Stephani Anna Sophia, 1993, von Aarau AG Schürlimattstrasse 7, parteilos bisher (Ersatzmitglied) Für diese Ämter findet somit am 24. September 2017 keine Urnenwahl statt. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Möriken, 29. August 2017 Wahlbüro

Baugesuch Bauherrschaft: Mjöen Einar und Maja Schürlimattstrasse 4, Wildegg Bauobjekt: Wärmepumpe Bauplatz: Parz. 1556, Geb.-Nr. 558 Schürlimattstrasse Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Gemeindekanzlei vom 1. September bis 2. Oktober 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Baugesuch Bauherrschaft: Wyder Manfred und Jeannette Altfeldweg 2, Möriken Bauobjekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Parz. 2014, Geb.-Nr. 1176 Altfeldweg 2 Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Gemeindekanzlei vom 1. September bis 2. Oktober 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Einwohnergemeinde Niederlenz v. d. Gemeinderat Mühlestrasse 2, Niederlenz Bauobjekt: Neubau 3-fach-Kindergarten sowie Abbruch 2 bestehende Kindergarten (geändertes Projekt) Objektadresse: Herrengasse 9 Parzelle 1308 Gebäude Nr. 738 Weit. Bewill.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 1. September, bis Montag, 2. Oktober 2017, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Gemeinde Niederlenz Unser langjähriger Finanzverwalter tritt per Ende Februar 2018 in den wohlverdienten Ruhestand. Niederlenz, die Gemeinde in der Mitte des Kantons Aargau, mit 4750 Einwohnern, sucht nun auf Januar 2018 oder nach Vereinbarung eine oder einen

Leiterin/Leiter Finanzen der Einwohner- und der Ortsbürgergemeinde Auf Sie warten eine selbstständige und verantwortungsvolle Aufgabe, ein kleines, eingespieltes Team und eine der Verantwortung und Leistung entsprechende Entlöhnung mit sehr guten Sozialleistungen. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Leitung und Abwicklung des gesamten Finanz- und Rechnungswesens, die Führung eines aufgestellten Teams sowie die Betreuung des Versicherungsportefeuilles. Verfügen Sie über eine abgeschlossene Verwaltungslehre oder eine gleichwertige Ausbildung mit Praxis bei einer Gemeindeverwaltung, ein CAS-Diplom Öffentliches Gemeinwesen Stufe II, Fachkompetenz Finanzfachleute Aargau, oder eine gleichwertige Ausbildung oder die Bereitschaft, die Weiterbildung zu absolvieren, fundierte Kenntnisse des Rechnungswesens einer öffentlichen Verwaltung und sind zudem teamfähig und haben Freude am Kontakt mit der Bevölkerung? Ist die Stelle auf Sie zugeschnitten? Wenn ja, zögern Sie nicht, senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen, Foto, Gehaltsvorstellung usw. raschmöglichst an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Josef Müller, Leiter Finanzen, 062 886 60 41, josef.mueller@niederlenz.ch oder Thomas Steudler, Gemeindeschreiber, 062 886 60 31, th.steudler@niederlenz.ch. Weiteres Wissenswertes über unsere Gemeinde finden Sie unter www.niederlenz.ch. Niederlenz, 28. August 2017 Gemeinderat

Infolge Aufführungen des Landschaftstheaters Lenzburg im Bereich unter der Autobahnbrücke, Widerlager Ost, kommt es in Absprache mit der Regionalpolizei Lenzburg zu temporären Strassensperrungen der alten Lenzburgerstrasse und des Rebengässlis von ca. 20.30 bis 21.00 Uhr von folgenden Daten: Samstag 2. September 2017 – Hauptprobe 1 Montag 4. September 2017 – Hauptprobe 2 Mittwoch 6. September 2017 – Generalprobe Donnerst. 7. September 2017 – Premiere Samstag 9. September 2017 Sonntag 10. September 2017 Freitag 15. September 2017 Samstag 16. September 2017 Sonntag 17. September 2017 Mittwoch 20. September 2017 Donnerst. 21. September 2017 Freitag 22. September 2017 Sowie allenfalls an den Zusatzvorstellungen: Mittwoch 13. September 2017 Donnerst. 14. September 2017 Die Theaterregie ist unter der Natel-Nr. 076 497 72 39 erreichbar. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden um Verständnis gebeten. Niederlenz, 28. September 2017 Gemeinderat


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 31. August 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches Gesamterneuerungswahl

OTHMARSINGEN

Friedhofsgärtner/ Friedhofsgärtnerin Per 1. Januar 2018 wird die Stelle als Friedhofsgärtner/Friedhofsgärtnerin neu ausgeschrieben. Als Grundlage für die Eingabe des Angebots kann bei der Gemeindekanzlei Othmarsingen das Pflichtenheft bezogen werden. Schriftliche Bewerbungen sind bis am 20. September 2017 an die Gemeindekanzlei Othmarsingen zu richten. Für weitere Auskünfte und Friedhofsbesichtigungen können Sie sich an Gemeindeschreiber-Stv. Marc Döderlein, Telefon 062 887 45 50, wenden. .Gemeinderat

Dorfmuseum Rupperswil Sonntag, 3. September 2017 10.00 bis 12.00 Uhr mit der Jahresausstellung «Die äne am Bach» Eine spannende Ausstellung über die Nachbargemeinden Auenstein und Rupperswil, wie sie sich über all die Jahre immer etwas näher kommen. Museumskommission Rupperswil

Gesamterneuerungswahlen Verkehrsanordnungen vom 24. September 2017 für die Gestützt auf das Bundesgesetz über den StrasAmtsperiode 2018–2021 senverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisavon Schulpflege, Finanzvom 5. September 1979 werden folgende kommission, Steuerkommission tion Verkehrsbeschränkungen verfügt: und Wahlbüro; Stille Wahlen Gemeinderat Rupperswil Für die vorstehend erwähnten Gesamterneuerungswahlen vom 24. September 2017 wurden während der Anmeldefrist gleich viele oder weniger Kandidaten angemeldet wie Sitze zu vergeben waren. Gemäss § 30a Abs. 1 GPR wurde mit der Publikation der angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden konnten. Nachdem innert der Nachmeldefrist zwei neue Anmeldungen (Mitglied Wahlbüro und Mitglied Steuerkommission) eingegangen sind, wurden die Vorgeschlagenen für die Amtsperiode 2018/2021 als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a Abs. 2 GPR): Schulpflege (5 Sitze) • Tomasoni Michael, geb. 1965 von Courgenay JU und Zürich ZH Wilhalde 38, parteilos, bisher • Wiesmann geb. Christen Pascale, geb. 1977 von Heimiswil BE und Wilen-Neunforn TG Lärchenweg 11, parteilos, bisher • Wölfli Patrick, geb. 1978, von Schangnau BE Wilhalde 10B, parteilos, bisher • Frey Dominique, geb. 1977 von Othmarsingen AG, Eichenweg 8 parteilos, bisher • Schmied geb. Koschmieder Karin, geb. 1974 von Wichtrach BE, Mühleweg 22 parteilos, neu Finanzkommission (5 Sitze) • Geissmann Markus, geb. 1966 von Hägglingen AG, Chilefeldweg 5 SVP, bisher • Konrad Albert, geb. 1962, von Wohlen AG Högernweg 28, FDP, bisher • Schlegel David, geb. 1976 von Grindelwald BE, Oelberg 6 parteilos, bisher • Hämmerli Mark, geb. 1951, von Vinelz BE Bahnhofstrasse 9C, parteilos, neu • Wicki Christa, geb. 1969, von Flühli LU Ebnet 4B, parteilos, neu Steuerkommission (3 Sitze) • Jampen Hans Peter, geb. 1952 Müntschemier BE und Othmarsingen AG Waldrüti 2, parteilos, bisher • Suter Michael, geb. 1992 von Othmarsingen AG, Steinhof 94 SVP, bisher • Sager Marc, geb. 1977, von Egnach TG Waldrüti 7, parteilos, neu Wahlbüro (2 Sitze) • Blumenstein Beat, geb. 1964 von Niederbipp BE, Chilefeldweg 20 parteilos, bisher • Marti Willi, geb. 1962, von Othmarsingen AG Chilefeldweg 10, parteilos, bisher Wahlbüro Ersatzmitglieder (2 Sitze) • Anderhalden Bruno, geb. 1958 von Sachseln OW und Othmarsingen AG Im Güetli 3, parteilos, bisher • Geissbühler Hugo, geb. 1954 von Lauperswil BE und Othmarsingen AG Panoramaweg 31B, SVP, bisher Somit findet am 24. September 2017 für diese Ämter keine Urnenwahl statt. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Da für ein Ersatzmitglied der Steuerkommission keine Anmeldung eingetroffen ist, wird am 24. September 2017 die Wahl an der Urne durchgeführt (§ 30a Abs. 3 GPR). Wahlbüro Fahrwangen Othmarsingen, 29. August 2017 Wahlbüro

Rupperswil Martilooweg südlicher Wendeplatz Parkieren verboten (Signal 2.50) mit Zusatztext «Wendeplatz» Hunzenschwilerstrasse/Obermatt Feldwege, unbefestigte Strassen Verbot für Motorwagen und Motorräder (Signal 2.13) mit Zusatztext «Ausgenommen Land- und Forstwirtschaft» Poststrasse/Dorfstrasse Begegnungszone Widerruf der Verkehrsbeschränkung «kein Vortritt» Hinweis: wird ersetzt durch Rechtsvortritt Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt vom 1. September 2017 schriftlich beim Gemeinderat Rupperswil einzureichen. Eine Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Rupperswil, 30. August 2017

Publikation eines Gesuchs um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Sarmenstorf ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: CHADAEV Tamerlan, 1998, männlich Staatsangehörigkeit: Russland Schilligasse 4, 5614 Sarmenstorf Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Sarmenstorf, Schilligasse 1, 5614 Sarmenstorf, eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat

SCHAFISHEIM

Neue Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Soziale Dienste Schafisheim Ab 4. September 2017 ist die Gemeindeverwaltung (Gemeindekanzlei, Abteilungen Finanzen und Steuern) wie folgt geöffnet: Montag 8.00–11.30 Uhr 14.00–18.00 Uhr Dienstag 8.00–11.30 Uhr 14.00–16.30 Uhr Mittwoch 8.00–11.30 Uhr 14.00–16.30 Uhr Donnerstag 8.00–11.30 Uhr Freitag 8.00–14.00 Uhr Die Sozialen Dienste sind täglich von 8.00 bis 11.30 Uhr, am Freitag bis 14.00 Uhr geöffnet. 25. August 2017 Gemeinderat

Attraktive Energietarife 2018 Strom wird 60 Franken teurer wegen Bundesabgaben Die Tarife für Strom und Netznutzung bleiben weiterhin in Bewegung. Der Einkauf wird immer komplexer und muss bereits für die Jahre 2019 und 2020 geplant werden. Das Elektrizitätswerk Schafisheim (EWS) beobachtet regelmässig den Markt und kauft die Energie gemeinsam mit fünf anderen regionalen Partnern ein. Dabei gilt es festzuhalten, dass das EWS Strom aus 100% Wasserkraft Schweiz vertreibt und so einen nicht unwesentlichen Teil zur Förderung der erneuerbaren Schweizer Energie beiträgt. Die einzelnen Tarifgruppen wurden wiederum genauestens überprüft und die Tarife für 2018 festgelegt. Der Strompreis für die Haushalte kann im Hochwie auch im Niedertarif erfreulicherweise beibehalten werden, während die Netznutzungskosten leicht nach oben korrigiert werden müssen. Die Ansätze für Gewerbe und Industrie werden bei der Energie wie auch beim Netz minim angepasst. Die Konzessionsgebühr wird reduziert und neu auf 0.60 Rp. je kW/h festgelegt. Die zusätzlichen Abgaben werden durch den Bund gesteuert und können vom EWS nicht beeinflusst werden. Die Systemdienstleistungen Swissgrid werden um 0.08 Rp. je kWh reduziert. Die Bundesabgaben zur Förderung erneuerbarer Energien (KEV) sowie zum Schutz der Gewässer und Fische werden um 0.80 Rp. je kWh nach oben angepasst. Dadurch wird ein Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4500 kWh mit 30 Franken belastet. Die Tarifblätter der einzelnen Verbraucherkategorien für 2018 sind auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.

von Schulpflege, Kreisschulpflege Lotten, Finanzkommission, Mitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler, Ersatzmitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler, Steuerkommission und Ersatzmitglied Steuerkommission, für die Amtsperiode 2018–2021; stille Wahlen Für die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2018–2021 von Schulpflege (5 Sitze), Kreisschulpflege (2 Sitze), Finanzkommission (5 Mitglieder), Mitglieder Wahlbüro (2 Mitglieder), Ersatzmitglieder Wahlbüro (2 Mitglieder), Steuerkommission (3 Mitglieder), Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Mitglied) wurden während der Anmeldefrist gleich viele Kandidaten angemeldet, wie Sitze zu vergeben sind. Gemäss § 30 a Abs. 1 GPR wurde mit der Publikation der angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten eine Nachfrist von 5 Tagen angesetzt, innert welcher neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Nachdem innert der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, wurden für die Amtsperiode 2018–2021 vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt: Schulpflege (5 Mitglieder) • Zinner Stephan, 1966, Rebenhübel 7 FWW, bisher • Duxenneuner Rüetschi Manuela, 1975 Ulmenweg 38, FDP, bisher • Furrer Nadine, 1986, Ulmenweg 25 FWW, bisher • Kley Oliver, 1972, Ulmenweg 26, SP, bisher • Wildi Andrea, 1963, Rebenweg 24, FDP, neu Kreisschulpflege Lotten (2 Mitglieder) • Keller Mario, 1957, Ulmenweg 12 FDP, bisher • Treyvaud Rémy, 1958, Strossacherweg 17 FDP, neu Finanzkommission (5 Mitglieder) • Fischer David, 1985, Bettenthal 10 parteilos, bisher • Huber Sandra, 1969, Schürz 39, FWW, bisher • Martin Elsbeth, 1954, Lenzburgerstrasse 22 SP, bisher • Keller Yvonne, 1977, Fliederweg 8, GLP, neu • Pfrunder Maja, 1952, Chrumbacherweg 16 FDP, neu Mitglieder Wahlbüro (2 Mitglieder) • Baumann Markus, 1966, Seetalstrasse 6 SP, bisher • Berner Franziska, 1976, Lenzburgerstrasse 50 FWW, bisher Ersatzmitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler (2 Mitglieder) • Sutter Robin, 1986, Alte Seonerstrasse 5 SVP, bisher • Urech Therese, 1966, Bettenthal 9 SVP, bisher Steuerkommission (3 Mitglieder) • Naumann Fabienne, 1962, Kastanienweg 4 FWW, bisher • Schmid Bruno, 1957, Neumattweg 5 FDP, bisher • Widmer Susanne, 1967, Obere Schürz 13 SVP, bisher Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Mitglied) • Hertig Marc, 1974, Talgasse 22, FDP, bisher Für diese Ämter findet somit am 24. September 2017 keine Urnenwahl statt. Wahlbeschwerden (§68 GPR) sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses eingeschrieben beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. Schafisheim, 31. August 2017 Wahlbüro

Informationsabend Tagesstrukturen Gemeinde Schafisheim Die Kommission familienergänzende Kinderbetreuung, welche sich mit der Umsetzung des Kinderbetreuungsgesetzes (KiBeG) auf das Schuljahr 2018/2019 befasst, lädt zu einem Informationsabend ein: 12. September 2017, 19.30 Uhr Lindensaal, Gemeindehaus Schafisheim 31. August 2017 Kommission familienergänzende Kinderbetreuung

Baugesuch Bauherrschaft: Tobias und Susanne Meier-Bopp Weingartenstrasse 31B, Seengen Vorhaben: Terrassenanbau Ortslage: Parzelle-Nr. 3500 Weingartenstrasse 31B Öffentliche Auflage vom 1. September bis 2. Oktober 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Marie-Schärer-Gruner-Fonds Die verstorbene Frau Marie Schärer-Gruner hat der Gemeinde testamentarisch einen Teil ihres Vermögensnachlasses zur Leistung von Beiträgen an die Ausbildungs- und Studienkosten begabter Jugendlicher von wenig begüterten Eltern zur Verfügung gestellt. Die Bewerber und Bewerberinnen, mit Wohnsitz in Seon, werden für die Ausrichtung von Beiträgen aus den diesjährigen Zinserträgen ersucht, sich bis spätestens 30. September 2017 schriftlich beim Gemeinderat Seon zu melden. Gleichzeitig ist auch ein Konto für eine allfällige spätere Überweisung anzugeben. Seon, 29. August 2017 Gemeinderat

Einladung zum Waldumgang Der Forstbetrieb Rietenberg lädt die Bevölkerung herzlich zum öffentlichen Waldumgang im Gemeindebann Seengen rund um das Thema «Der Wald als Energie-Lieferant» ein auf Samstag, 9. September 2017, 13.15 Uhr. Treffpunkt: Schnitzelschopf Seengen Anschliessend an den Waldumgang offeriert der Forstbetrieb Rietenberg allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Imbiss. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze sind vorhanden und werden im Dorf ab Kreuzplatz signalisiert. Gemeinderat und Forstbetrieb Rietenberg hoffen auf eine grosse Teilnehmerzahl. Forstbetrieb Rietenberg Gemeinderat Seengen

Einladung zur Gratis-Seerundfahrt Die Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee lädt auch dieses Jahr die AHV-berechtigten Einwohnerinnen und Einwohner zu einer Gratis-Seerundfahrt mit den Schiffen «Brestenberg», «Seetal» und «Seerose» ein auf Dienstag, 10. Oktober 2017 Abfahrtszeiten Delphin ab: 13.30 Uhr Seengen ab: 13.45 Uhr Boniswil ab: 14.00 Uhr Birrwil ab: 14.15 Uhr Beinwil ab: 14.30 Uhr Mosen ab: 14.45 Uhr Aesch ab: 15.00 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gemeinderat

Häckseldienst Am Donnerstag, 7. September 2017, ab 7.00 Uhr wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten. Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehricht-Abfuhrroute auf einem gut zugänglichem Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, angemeldet werden. Gemeindekanzlei

VE L T H E I M

S TA U F E N

Gesamterneuerungswahl von Gemeinderat, Gemeindeammann, Vizeammann und Mitgliedern Wahlbüro/Stimmenzähler vom 24. September 2017; 1. Wahlgang Nachdem die Mitglieder der Schulpflege, der Finanzkommission, der Steuerkommission sowie die Ersatzmitglieder des Wahlbüros/Stimmenzähler-Ersatzleute und das Ersatzmitglied der Steuerkommission in stiller Wahl gewählt worden sind, finden am 24. September 2017 noch folgende Urnenwahlen (1. Wahlgang) statt: – Gemeinderat (5 Sitze) – Gemeindeammann – Vizeammann – Mitglieder Wahlbüro/Stimmenzähler (2 Sitze) Weiter können die Stimmberechtigten am 24. September 2017 über drei eidgenössische Vorlagen abstimmen. Anleitung für die gleichzeitige Wahl von Gemeinderat, Gemeindeammann und Vizeammann Beim Ausfüllen des Wahlzettels für die Gemeinderats- sowie Gemeindeammann- und Vizeammannwahl ist zu beachten: – Stimmen für den Gemeindeammann und Vizeammann sind, unabhängig vom Ausgang der Wahl, gültig, wenn diese auf demselben Wahlzettel auch die Stimme als Mitglied des Gemeinderates erhalten. Die Stimme für den Gemeindeammann und den Vizeammann ist also nur gültig, wenn die betreffenden Namen auf dem Wahlzettel gleichzeitig auch unter der Rubrik «Gemeinderat» aufgeführt werden. Die entsprechenden Namen sind somit zweimal auf den Wahlzettel zu setzen. – Wird der Namen eines Kandidaten nur als Gemeindeammann oder Vizeammann aufgeführt, ist die Stimme ungültig. Hingegen ist es möglich, eine als Gemeindeammann oder Vizeammann kandidierende Person nur als Gemeinderat zu wählen. – Der Wahlzettel darf nicht zerschnitten oder sonstwie getrennt werden. Wahlbüro Staufen


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 31. August 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg Freude über das Gemeinschaftswerk: Die Kinder des Kindergartens Breitfeld 1 jubeln unter ihrer ersten Himmelsfahne in den Farben türkis, blau und dunkelblau. Foto: Fritz Thut

INSERAT

Kindergarten macht «Kunst im Quartier» Während dreier Wochen im September läuft wieder der «Transformator». Bei diesem Kultur-Projekt, das diesmal die Quartiere Breitfeld und «Im Lenz» berührt, machen zwei Kindergärten mit. Fritz Thut

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt / 1. Obergeschoss Bahnhofstrasse 5 5600 Lenzburg Telefon 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

STADTRAT Neuer Sammlungsbetreuer Gestützt auf das Ergebnis der Ausschreibung wird Marc Philip Seidel als Sammlungsbetreuer des Museums Burghalde mit Stellenantritt am 1. September 2017 verpflichtet. (ssl) Neuer Jugendarbeiter Gestützt auf das Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung wurde Benjamin Pfeuti als Jugendarbeiter mit einem 60Prozent-Pensum und mit Stellenantritt am 1. August verpflichtet. (ssl)

INSERATE

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ereits zum zweiten Mal heisst es «Kunst im Quartier – Transformator». Nachdem 2016 der Osten rund um die Othmarsingerstrasse am Zug war, geht es diesmal in den Nordwesten. Das sich immer mehr belebende NeubauQuartier «Im Lenz», sowie das angrenzende Breitfeld, werden diesmal berücksichtigt, ehe im nächsten Jahr dann die Widmi an der Reihe ist. Die Wahl der Spielorte von «Transformator» deutet es an: Mit «Kunst im Quartier» will man versuchen, Neo-Lenzburger in den neuen Überbauungen ins kulturelle und damit auch gesellschaftliche Leben der Stadt einzubeziehen. Ein Erdbeerfeld als Symbol Begonnen hat das von einem engagierten Team der Lenzburger Kulturkommission und Kurator Oliver Ziltener vorbereitete Projekt schon vor Wochen. Auf dem zentralen Markus-Roth-Platz im Quartier «Im Lenz» wurde im Mai ein Erdbeerfeld angelegt. In mehreren hundert Konservenbüchsen (im XXL-GastroFormat) wurden Erdbeerpflanzen gesetzt. Die Früchte konnten während dem Sommer die Anwohner ernten.

Wichtiger ist für Werner Christen, Initiant hinter dem «Transformator», dass mit dieser Aktion den neuen Bewohnern in Erinnerung gerufen wurde, dass an genau dieser Stelle einst die alte Hero-Konservenfabrik gestanden hatte, die mit ihrer Konfitüre, beileibe nicht nur Erdbeer-, den Namen Lenzburg in die Welt hinaustrug. Nun wohnt hier die ganze Welt und mit verschiedenen Kulturanlässen zwischen dem 3. und 23. September will «Transformator» zur Integration in AltLenzburg beitragen. Kinder malen Himmelsfahnen Dazu gehört eine Kunstausstellung, an der sich die rund 40 Mädchen und Knaben der beiden Kindergarten Breitfeld 1 und Breitfeld 2 beteiligen. Sie haben in den letzten Tagen je zwei sogenannte Himmelsfahnen gestaltet, die zu Ausstellungsbeginn an der Sophie-HämmerliStrasse montiert werden. Die Kinder waren engagiert bei der Sache. Auf einer Fahne steht jeweils die Standortbezeichnung, auf der zweiten Fahne können sich die Kinder verewigen. Im «Breitfeld 1» mit den Kindergärtnerinnen Renat Köchli-Buri und Maya Herzog werden Handabdrücke in den Farben türkis, blau und dunkelblau auf der Fahne festgehalten. Im «Breitfeld 2» von Edith Gloor und Rosmarie Hochuli drücken die Kinder mit Schwämmen Kreise in den warmen Farben gelb, orange und rot auf die Unterlage. Der Eifer der Kinder soll belohnt werden: «Natürlich hoffen wir, dass die Fahnen möglichst lange unbeschädigt vor Ort stehen bleiben und somit zu einem zusätzlichen Farbtupfer im Quartier beitragen werden», so Renat Köchli-Buri.

Drucken für «Transformator»: Im Kindergarten Breitfeld 2 ziert die zweite Himmelsfahne Kreise in gelb, orange und rot. Foto: Fritz Thut

PROGRAMM TRANSFORMATOR Sonntag, 3. September. 11 Uhr: JazzMatinee «Dear Ella» im Rahmen der Musikalischen Begegnungen Lenzburg in der Brasserie Barracuda mit Daniela Larkin (vocals) und Thomas Lüscher (piano). – 13 Uhr: Vernissage auf dem MarkusRoth-Platz; Musik mit der NewcomerBand Macaloosa; «Be your own Hero», eine Art-Performance von Bruno Schlatter. Samstag, 9. September. Ab 18 Uhr: Der Lindenplatz wird bunt, Besichtigung (Ausweichdatum bei schlechten Wetter: 16. September).

Sonntag, 10. September. 11 Uhr: Cafè Littéraire mit Gianna Molinari in der Brasserie Barracuda. Freitag, 15. September. 18 Uhr: Filmabend «Living fabrics», Nesa Gschwend. Samstag, 16. September. 13 Uhr: Mitgestalten bei «Living fabrics» von Nesa Gschwend. – 16 Uhr: «Kindertag», Elternverein Lenzburg. – 18 Uhr: Feuershow, Christian Ziegler. Samstag, 23. September. 16 Uhr: Finissage, Gesprächsrunde alt- und neueingesessene Bewohner. – «Im Lenz»-App, Die Denkstatt. – Erdbeeren-Event.

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Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 2. bis 8. September 2017 Pfrn. Annemarie Kirchhofer, Tel. 056 249 03 43

Lenzburg Freitag, 1. September 2017 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. September 2017 – 10.00 Uhr Bilingue-Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler und Pasteur François Rouselle Text: Römer 12, 1–2 «Wandlung und Erneuerung»; Lieder: 8/499/233/652; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod; mit Kinderhüte Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. Montag, 4. September 2017 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Dienstag, 5. September 2017 – 12.00 Uhr Seniorenessen im Kirchgemeindehaus

Hendschiken Samstag, 2. September 2017 – 10.00 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 3. September 2017 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg Samstag, 2. September 2017 – 16.00 Uhr Taufen – 17.15 Uhr Hl. Messe / Jahrzeitgedenken Sonntag, 3. September 2017 – 9.30 Uhr Hl. Messe Dienstag, 5. September 2017 – 10.00 Uhr Hl. Messe im Alterszentrum – 19.30 Uhr Feier für Menschen mit Behinderung Mittwoch, 6. September 2017 – 19.30 Uhr Feier für Menschen mit Behinderung Donnerstag, 7. September 2017 –9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 3. September – 11.00 Uhr Heilige Messe mit Jahrzeitgedenken und anschliessenden Taufen Dienstag, 5. September – 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee

Seon Freitag, 1. September 2017 – 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Eucharistiefeier anschliessend stille Anbetung Samstag, 2. September 2017 – 19.00 Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 3. September 2017 – 09.45 Wortgottesfeier – 17.30 Abendgottesdienst

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 3. September 2017 – 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Taufen; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo; Musik: Johanna Bossert Kollekte: St.-Josef-Stiftung Bremgarten Montag, 4. September 2017 Schweigemeditation – 9.15 bis 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte «Menschen in Not»

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 3. September – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Hans Maurer Mitwirkung: Frauenchor Seon Text: Matthäus 15, 21–28 Thema: «Brosamen für die Hunde» Kollekte: Indicamino Schweizer Indianer-Mission Anschliessend Express-Kafi Montag, 4. September Sekretariatstagung: Büro geschlossen. – 20.00 Uhr: GOSPEL-on.ch: Gospelprojekt-Chorprobe Dienstag, 5. September – 7.00 Uhr: Frühgebet Donnerstag, 7. September – 09.00 Uhr: Wochengebet – 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Restaurant Pepperosso Kontakt: Sozialdiakon Matthias Fässler Telefon 062 769 10 99 www.ref-kirche-seon.ch

A U E N S TE I N Sonntag, 3. September – 9.45 Gottesdienst Pfrn. Ruth Gimmel, Brugg Sonntagsschule Dienstag, 5. September – 20.00 Uhr Missionsarbeitsverein Mittwoch, 6. September – 6.45 Uhr Morgengebet in der Kirche

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Samstag, 2. September – 11–16 SUMMER BEACH FUN Badi Beinwil am See mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter – Für alle Jugendlichen ab 11 Jahren – Der Anlass findet nur bei schönem Wetter statt Sonntag, 3. September – 10.00 Gottesdienst • Pfarrerin: Mária Dóka • Predigttext: Lukas 9, 10–17 • Lieder: 538, 1–4; 317, 1–4 543, 1–3; 347, 1–3 • Orgel: Hans-Dieter Lüscher • Kollekte: Heimgarten Aarau • Kirchenkaffee mit Ruth Suter und Heinz Lüscher • Sonntagsschul-Reisli mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter – Auskunft Mobile 079 645 80 89 – Treffpunkt vor dem Pavillon – Bei Regenwetter ist Sonntagsschule im Unterrichtszimmer Montag, 4. September – 18–19 Gespräch mit der Kirchenpflege im Sekretariat der Kirchgemeinde, Homergstrasse 4 (ehem. Haschi) Die Kirchenpflege nimmt sich gerne Zeit und steht für Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen rund um die ref. Kirchgemeinde persönlich zur Verfügung. – Anmeldung beim Sekretariat der Kirchgemeinde – Telefon: 062 771 17 53 – E-Mail: sekretariat@ref-beinwil.ch – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer Mittwoch, 6. September – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 10. September – 17.00 Gott begegnen in der Natur • Sozialdiakonin: Andrea Kwiring-Suter • Treffpunkt Badiparkplatz • Wir sind spazierend unterwegs. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Anschliessend kleiner Apéro Am Sonntagmorgen findet kein Gottesdienst statt. • Kollekte: Bedürftige Kinder in Beinwil am See (Gemeinde Beinwil am See) Amtswoche: Pfrn. Mária Dóka Chiletaxi Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19 Uhr bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 31. August 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell Freitag, 1. September 2017 – 14.00 Trauertreff – 19.00 Jugendgottesdienst ChurCHill Sonntag, 3. September 2017 – 10.10 Waldgottesdienst mit Taufen Pfr. J. Luchsinger, Waldhütte Lupfig Fahrdienst, anschl. gemeinsames Grillieren, bei schlechtem Wetter Gottesdienst im Pfrundhaus Dienstag, 5. September 2017 – 18.30 Streetdance Mittwoch, 6. September 2017 – 14.00 Treffpunkt Kleiderkarussell – 14.00 Senioren: Treffpunkt, Pfrundhaus – 19.30 Gemeindegebet Donnerstag, 7. September 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell

Schinznach-Bad Dienstag, 5. September 2017 – 14.00 Lismi-Treff Donnerstag, 7. September 2017 – 12.00 Mittagstisch zäme ässe Jung und Alt Mehrzweckhalle Amtswoche alle Gemeinden bis 3. September: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59 Amtswoche alle Gemeinden ab 4. September: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11 Weitere Infos siehe www.ref-kirche-birr.ch

OTHMARSINGEN Donnerstag, 31. August 2017 – 15.30 Uhr: Besuch der Ausstellung «Flucht» im Stadtmuseum Aarau mit Interessierten aus anderen Kirchgemeinden Freitag, 1. September 2017 – 19 Uhr: Feierabend-Gottesdienst mit dem Terzett «No_Frank» und Sozialdiakon Rolf Friderich, zum Ankommen ab 18.30 Uhr und anschliessend an den Gottesdienst gibt es Brezel, Bier und andere Getränke Samstag/Sonntag, 2./3. September 2017 Kids-Tag für die angemeldeten Kinder, für die Grossen mit Übernachtung Sonntag, 3. September 2017 kein Gottesdienst – 17 Uhr: Gospel-Benefizkonzert in der Stadtkirche Aarau mit Carmen Fenk, Bernita Bush und über 100 Singbegeisterten aus dem Aargau unter der Leitung von Carol Simon Donnerstag, 7. September 2017 Othmissinger Seniorenreise Amtswoche: Pfarrer Willi Fuchs www.kirche5504.ch

HUNZENSCHWIL Sonntag, 3. September – 19 Uhr Liturgisch-meditativer Abendmahls-Gottesdienst mit Liedern aus Taizé, Pfr. U. Bauer Mitwirkung: Kirchenchor. Kirchenkaffee Donnerstag, 7. September Seniorenzmittag, Länzerthus Rupperswil. Abfahrt: 11 Uhr, Kirche www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Freitag, 3. September 2017 – 9.45 Gottesdienst in Dürrenäsch mit Martin Brunner.

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 1. September – 18.30 Jugendtreff Zündschnur Samstag, 2. September – 18.00 Teens-Treff im KGH (neu!) Sonntag, 3. September – 09.25 Gebet im KGH – 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. N. Spreng Titel: Jekami; Bibeltext: 1. Petr 2, 9 Kollekte: JAM Chinderträff und Kinderhüte während des Gottesdienstes Herzliche Einladung auch zum Chilekafi Mittwoch, 6. September – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Freitag, 1. September 2017 – 8.30 Rosenkranzgebet – 9.00 Gottesdienst mit Christoph Heldner anschliessend Chilekafi Samstag, 2. September 2017 – 18.30 Gottesdienst mit Christoph Heldner in der Kapelle in Seengen Sonntag, 3. September 2017 – 10.00 Gottesdienst mit Christoph Heldner Musikalisch gestaltet von Debbie Wolan (Saxofon) und Brigitte Koch (Orgel) Donnerstag, 7. September 2017 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 3. September – 9.45 Uhr Gesprächs-Gottesdienst mit Pfrn. Christina Soland Predigtthema: Wer ist meine Familie? Predigttext: Markus 3, 31–35 Organistin: Christina Heuking Kollekte: Schweizer Tafel Dienstag, 5. September – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 7. September – 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Pfr. Claudius Jäggi Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Telefon 062 891 30 32

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 3. bis 9. September: Pfrn Ch. Nöthiger, Telefon 062 824 73 56 Freitag, 1. September – 10.00 Andacht im Alterszentrum Wildegg Pfrn. Ch. Nöthiger – 18.00–19.15 Schloss Wildegg Führung durch den Garten im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Schöpfungszeit «Riechst du die Schöpfung?» Anmeldungen noch heute Donnerstag bei stephan.degen@ref-aargau.ch. Sonntag, 3. September – 10.00 Holderbank, Gottesdienst, «Es bleibt kein Stein auf dem anderen», Pfrn. Ursula Vock, Musik: Tabea Plattner. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi) Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Mittwoch, 6. bis 13. September Bergeinsatz der Senioren- und Seniorinnengruppe Holderbank-Möriken-Wildegg auf der Bettmeralp, Leitung und Kontakt: Willi Burger, Möriken, 062 893 14 96 info@burger-schreinerei.ch www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

RUPPERSWIL Amtswochen: 24. August bis 15. September Pfr. Timothy Cooke, 062 897 11 57 Freitag, 1. September – 9.00 Uhr, Gesprächskreis Sonntag, 3. September — 10.00 Uhr, Gemeindesonntag, Gottesdienst gestaltet mit Gemeindegliedern Pfr. Timothy Cooke Kollekte: Stiftung Kinderdorf Pestalozzi anschliessend Chile-Kafi Donnerstag, 7. September – 10.00 Uhr, Andacht im Länzerthus Pfrn. Astrid Köning – 19.30 Uhr, Vortrag zum Reformationsjubiläum im Kirchgemeindehaus: «Die Kernbotschaften der Reformation», Referent: Prof. Dr. Matthias Zeindler, Universität Bern, Eintritt frei, anschliessend Apéro

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Freitag, 1. September Jugendtreff – 19.30 bis 23.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. September Gottesdienst – 10.00 Uhr, Seengen Pfarrerin Sandra Karth www.kirche-seengen.ch

S TA U F B E R G

Schafisheim Sonntag, 3. September 2017 – 11.00 Uhr Gottesdienst im Waldhaus mit Taufe von Julia Gloor Pfr. Andreas Ladner Handharmonika-Club Schafisheim anschliessend Teilete Fahrdienst Waldhaus Schafisheim (für gehbehinderte und ältere Personen): Staufen: 10.15 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 10.20 Uhr ab Lindenplatz, 10.25 Uhr ab Schulhaus. Schafisheim: 10.35 Uhr ab Gemeindehaus Donnerstag, 7. September 2017 – 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen Freitag, 1. September 2017 – 16.15 Uhr KiK Träff im Zopfhuus Samstag, 2. September 2017 – 14.00 Uhr Cevi Jungschar Staufen, Schulhausplatz (siehe unter www.cevi.ch/staufen) Donnerstag, 7. September 2017 – 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Sonntag, 3. September 22. Sonntag im Jahreskreis – 9.30 Eucharistiefeier mit Firmstart Mitwirkung der Firmanden und von J. Bütler Kollekte für: Jungwacht und Blauring Donnerstag, 7. September – 9.00 Eucharistiefeier Samstag, 9. September 23. Sonntag im Jahreskreis – 10.00 Fiire mit de Chliine Liturgiegruppe – 19.00 Eucharistiefeier Aushilfe: Pfr. H. Menz Kollekte: Theologische Fakultät Luzern Donnerstag, 14. September – 8.30 Rosenkranz – 9.00 Eucharistiefeier Aushilfe: Pfr. H. Menz Sonntag, 17. September Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag Erntedankfest – 9.00 Eucharistiefeier zum Erntedank Kollekte für Seelsorger in Notlagen Mitwirkung: Katechetin und SchülerInnen 12.00 Taufe von Nico Schmid

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Sonntag, 3. September 22. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger) Donnerstag, 7. September – 17.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten – 18.00 Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Anna Maria Studer sowie für Ursula Gloggner Sonntag, 10. September 23. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger) – 10.15 Kindergottesdienst im Pfarreiheim – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 14. September – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Eucharistiefeier anschliessend Beichtgelegenheit

Beinwil am See Samstag, 2. September – 17.30 Pfarreigottesdienst Eucharistiefeier (Reiner Krieger) Mittwoch, 6. September – 18.00 Eucharistiefeier Samstag, 9. September – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger) Mittwoch, 13. September – 18.00 Eucharistiefeier


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Stadt Lenzburg

«Brass Helden» lancierten die Musikalischen Begegnungen Die Musikalischen Begegnungen Lenzburg wurden mit fulminanten Konzerten eröffnet. Den Auftakt machte die Gruppe Generell5 als «Brass Helden» auf dem Schloss. Fritz Thut

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Vision von Pro Velo Lenzburg: Skizze der Velo-Hochbrücken zwischen Altstadt und der Schule Angelrain.

Grafik: zvg

Hochbrücken für die Velofahrer? Der Verein Pro Velo Lenzburg lud zu einer Stadtführung und präsentierte dort illustrierte Visionen von Hochbrücken für Velofahrer – hauptsächlich als Gedankenanstoss. Fritz Thut

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n der «Stadtführung» für Velofahrer, an der rund 20 Personen, darunter keine Vertreter des Stadtrates oder Bauamtes, dafür aber solche von Einwohnerund Elternrat teilnehmen, wurden verschiedene Strecken innerhalb der Stadt abgefahren, die für die Velofahrer keine reine Freude sind. Der Verein Pro Velo Lenzburg setzt sich schon seit längerem dafür ein, dass die Bedingungen für die Velofahrer auf den Strassen der Stadt besser werden.

Auch jetzt wurden wieder Punkte angefahren und diskutiert, die den Radlern das Leben schwer machen: Fehlende Markierungen von Radstreifen, fehlende Sicherheit bei Strassenquerungen oder die Quasi-Sperrung der Bahnhofstrasse für Velofahrer während den Bauarbeiten im westlichen Teil. In die dritte Dimension Diesmal legte «Pro Velo» den Finger nicht nur auf aus Vereinssicht wunde Punkte im städtischen Verkehrsnetz, sondern präsentierte mögliche Lösungen. Spektakulär sind die Vorschläge für zwei Hochbrücken – einmal zwischen Altstadt und Bahnhof, einmal zwischen Hornerfeld und Bahnhof entlang dem Bahndamm. Mit der Flucht in die dritte Dimension würden eigene Velo-Verbindungen ermöglicht, die zu einem gewissen Teil von der Konkurrenz des motorisierten Individualverkehrs entflochten würden. Die präsentierte Skizze der Stadt-Hochbrücke sieht eine Verbindung vom Parkplatz bei

der ehemaligen Post über den «Mülimärt» bis zur Dreifachturnhalle Angelrain und zum Turnerweg vor. Die Teilnehmer der «Stadtführung» reagierten zuerst überrascht auf die Visionen, äusserten sich schliesslich positiv und zeigten sich – mit Blick auf ähnliche Lösungen in Holland oder Dänemark sogar von der Machbarkeit überzeugt. Keine Alibi-Lösungen mehr «Pro Velo Lenzburg»-Präsident Werner Christen will mit den radikalen Vorschlägen «die lokale Verwaltung und Politik anregen, durchgehende Veloverbindungen auf die Traktandenliste zu setzen». Die jetzigen, halbherzigen Lösungen seien das «Ergebnis der bisherigen Philosophie beim Planen von Verkehrswegen»: «Wenn es bei Strassenbauprojekten noch Platz hat, macht man etwas für die Velofahrer.» Davon sollen die Planer abkommen, die Vision der Velohochbrücken soll aufrütteln: «Ziel unserer Aktion ist es, die Behörden anzuregen, eigene Veloprojekte zu planen», so Christen.

och bevor am letzten Samstag verschiedene Formationen aus der Region die Altstadt in eine klingende Zone verwandelten und am Sonntag im Chorkonzert Finlandia in der Stadtkirche der örtliche Musikverein verstärkt mit Stimmen aus Finnland und der Uraufführung von Ruedi Debrunners «My Hero – eine Vierfrucht-Ouvertüre» brillierte, wurden die Musikalischen Begegnungen Lenzburg (MBL) im Rittersaal auf dem Schloss lanciert. Passend zum Jahresmotto «Hero – von Helden und Konserven» liess man die Brass-Section Generell5 als «Brass Helden» auftreten. Die allesamt perfekt agierenden Blechbläser präsentierten ihr Programm «Let it Brass». Der Name tönt es schon an: Patrick Arnold (Trompete), Thomas Gmünder (Waldhorn), Markus Hauenstein (Tuba), Christoph Luchsinger

(Trompete) und Xaver Sonderegger (Posaune) zogen mit Geschichten und Stücken rund um die Pop-Band The Beatles einen roten Faden durch ihr Programm. Mit stupender Technik und mal fetzigen, mal dezenten Arrangements begeisterte das Quintett die zahlreichen Zuhörer, die vorgängig im Schlosshof in den Genuss eines Apéros gekommen waren. Thomas Pauli, Leiter der Abteilung Kultur des Departements Bildung, Kultur und Sport, hielt hier fest, dass für ihn die im Hintergrund tätigen Verantwortlichen der MBL «die Helden von heute» sind. Ohne die vielen Freiwilligen wäre das kulturelle Leben viel öder. Die «Brass Helden» spielten als erste Zugabe den eigens arrangierten «Lenzburger Confitüren-Walzer» des Komponisten Adolf Bern, der an allen MBL2017-Konzerten in irgendeiner Form auftaucht. Weitere Konzerte. Freitag, 1. September, 20.15 Uhr: Liederabend «Frauenliebe und Leben» im Burghaldehaus. – Sonntag, 3. September, 11 Uhr: Jazz-Matinée «Dear Ella» in der Brasserie Barracuda. – Mittwoch, 6. September, 20.15 Uhr: CrossoverKonzert «Game of Tones» im Hero-Bürogebäude. – Sonntag, 10. September, 19 Uhr: Kammermusik «Tierische Helden» im Schloss.

Bestritten das Eröffnungskonzert der Musikalischen Begegnungen Lenzburg: Die Brass-Section Generell5 mit «Brass Helden». Foto: Fritrz Thut

Informativer Rundgang zu Lenzburgs grüner Lunge Im Rahmen der 4. Lenzburger Baumtrilogie laden Gartenbauverein Lenzburg und Umgebung und Natur- und Vogelschutzverein Lenzburg ein zum Baumspaziergang auf dem Goffersberg.

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ie mit den lokalen Lenzburger Verhältnissen bestens vertrauten Referenten nehmen die Besucher am Samstag, 9. September, ab 9 Uhr mit zu Kul-

INSERATE

turlandschaften, ihren Geschichten und ihren Bewohnern. Zusammenhänge aufzeigen Informatives, Vergnügliches und Spannendes zur Entstehung und Funktion der grünen Lunge Lenzburgs erfahren die Teilnehmer während des rund zweieinhalbstündigen Rundgangs hoch über der stark wachsenden Stadt. Einblicke in die natürlichen, wirtschaftlichen und historischen Zusammenhänge lassen die Landschaft mit anderen Augen betrachten. Im Anschluss an den Rundgang kann man sich beim Baum-Apéro wieder stär-

ken und mit den Referenten und den anderen Teilnehmenden austauschen. Die Referenten sind Landschaftsarchitekt Kurt Wernli mit dem Thema Kulturlandschaft und Bäume; Ornithologe Markus Wipf mit dem Thema Vögel und andere Tiere als Botschafter zwischen Kulturlandschaft und Siedlungsraum sowie Landwirt Lukas Häusler, Projektleiter des Förderprojekts Wiedehopf und Co. sowie Bewirtschaftung des Gofi. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist gratis – , eine Sammelbüchse für freiwillige Beiträge wird beim Apéro aufgestellt. (mls)

INFORMATIONEN

Zeigen die Lenzburger Lunge: Die Foto: mls Referenten vor dem Schloss.

Termin: Samstag, 9. September, 9 bis etwa 11.30 Uhr, anschliessend Apéro in der Schloss-Scheune. Treffpunkt: Schlossparkplatz Schloss Lenzburg. Privater Shuttle: Ab Bahnhof Lenzburg von 8.30 bis 8.45 Uhr. Taxidienst auf Rundgang: Gäste mit einer Gehbeeinträchtigung melden sich bei Andres Schmocker, Telefon: 079 455 68 83. Weitere Infos: www.baumtrilogie.ch


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Verabschiedung Kurt Gloor – LANDI Unteres Seetal

Einen engagierten und wertvollen Mitarbeiter wie Kurt Gloor nach 32 Jahren verabschieden zu müssen, ist für unsere LANDI Unteres Seetal eine schwierige und traurige Aufgabe. Kurt Gloor verlässt uns nach so vielen Jahren, um sich nochmals einer neuen Herausforderung zu stellen. Seinen ersten Arbeitstag in unserer Genossenschaft hatte Kurt am 2. Januar 1985. Als diplomierter Landwirt konnte ihn Edi Schmid bald überzeugen, mit seiner Freundin Heidi (seiner heutigen Frau) zusammen die Handelsschule zu besuchen. Somit konnte er als Stellvertreter des Geschäftsführers fortlaufend neue Aufgaben übernehmen. In dieser Zeit war Kurt im alten Lagerhaus (Seetalstrasse) für unsere Landwirte und administrativen Arbeiten zuständig. Im Jahr 1999 machte die LANDI Unteres Seetal einen grossen Quantensprung mit dem Bau des Landi-Markts Seon (heute Prima). Mit seinen Fähigkeiten, seinem Ehrgeiz und seiner Ausdauer übernahm Kurt die Verantwortung für den Landi-Markt und den Agrarhandel. Mit dem Bau des heutigen LandiMarkts Hallwil wurden vor gut drei Jahren die Haus- und Gartenartikel nach Hallwil verschoben. Der neu zur Verfügung stehende Raum wurde durch Kurt in einen Wein- und Getränkefach-

markt umfunktioniert. Der Vorstand und die Geschäftsleitung waren von seiner Idee begeistert. Dank seinem grossen Fachwissen über Weine, Spirituosen und Getränke wurde der Wein- und Getränkefachmarkt weit über unsere Region hinaus bekannt. Er konnte auch viele neue Stammkunden gewinnen. Für Festbelieferungen und Mobiliar-Vermietungen sind wir somit die Nummer 1 in unserer Region. Hiermit möchten wir uns bei Kurt Gloor nochmals herzlichst für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere LANDI Unteres Seetal bedanken. Wir wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg, Gesundheit und Glück. Als Nachfolgerin von Kurt Gloor wird Petra Bysäth (bisherige Stellvertreterin) nun die Hauptverantwortung für den Wein- und Getränkefachmarkt Seon übernehmen. In den letzten fünf Jahren wurde sie von Kurt optimal für diese herausfordernde Aufgabe vorbereitet. Für Auskünfte und/oder nähere Beratungen steht Ihnen Petra Bysäth gerne zur Verfügung. Telefon 062 775 49 26 E-Mail: info.getraenkemarkt@landiseon.ch


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Stadt Lenzburg

Trip von der Geborgenheit zum Nordpol Mit ihrem Theaterstück «Transit.(home)» lädt das Landschaftstheater Lenzburg ein auf eine theatrale Busfahrt quer durch Lenzburg – ein abenteuerlicher Road-Trip mit ungewissem Ausgang.

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Stefanie Osswald

Wir sind die Narren, die nicht Ruhe finden können. Und unbekannten Zielen segeln wir auf unbekannten Meeren entgegen.» Dieses Zitat Lincoln Ellsworths ist bezeichnend: Einerseits für seinen faustischen (rastlosen) Forschergeist und zugleich für seine unstillbare Abenteuerlust, die den Polarforscher und ehemaligen Besitzer Schloss Lenzburgs wieder und wieder an den nördlichsten Punkt der Erde führt. Seit seiner letzten Nordpol-Expedition ist Ellsworth im Packeis verschollen. Ein skurriles Reiseunternehmen soll seine Frau, die Pilotin Mary Louise Ulmer nun nach Spitzbergen bringen. Mut zum Scheitern In ihrer Theaterinszenierung «Transit», gehen die 13 theaterbegeisterten Laienschauspieler des Landschaftstheaters Lenzburg nun selbst auf Reisen, spannen dabei den Bogen zwischen der vertrauten Beschaulichkeit Lenzburgs und den ungewissen Weiten des Nordpols und laden ihr Publikum ein zu einer grotesken Busfahrt nach Spitzbergen. Rastlosigkeit, Sehnsucht nach Leben, nach Aufbruch und Bewegung, aber auch der Mut zum Scheitern und zugleich das Bedürfnis nach Geborgenheit, werden zu den grossen Themen der neusten Inszenierung des Theaterensembles. INSERATE

Erlaubt überraschende Perspektiven: «Transit.(home)» vom Verein Landschaftstheater Lenzburg. Das Landschaftstheater begleitet sein Publikum auf einer zweistündigen Reise quer durch Lenzburg, bei der Spitzbergen auch zum Synonym wird für stürmische Lebendigkeit des Lebens. In enger Zusammenarbeit mit der 1988 geborenen Autorin Gianna Molinari und unter Co-Regie von Ruth Huber und Cornelia Hanselmann, inszenieren die Schauspieler ein Wandeltheater an sieben unterschiedlichen Orten in Lenzburg. Dabei führen sie ihre Zuschauer auch an bisher vielleicht unentdeckte Schauplätze des Städtchens und erlauben mit melancholischen Geschichten aus der Feder Gianna Molinaris überraschende Perspektiven auf vertraut geglaubte Orte in Lenzburg. Auf einer lustvollen Irrfahrt darf man Menschen begegnen, die von Aufbruch träumen: Während der Bahnhofsvorsteher einer längst geschlossenen Station zu Hause um seine Tochter bangt, die durch

die Wüste reist. Und während Heimatlose unter einer Autobahnbrücke gar im Nirgendwo feststecken, probt ein Kollektiv in der Sperrzone bereits das Leben ausserhalb dieses Planeten. Spitzbergen scheint plötzlich in weiter Ferne ... Kontraste erfahrbar machen Verzerrte Realitäten und unwirkliche Szenarien lassen eintauchen in fantastische Welten voller Kontraste. «Uns interessiert die Frage, inwieweit Weggehen oder Dableiben ein Leben verändern kann», erklärt Regisseurin Ruth Huber. «Mit der Theaterinszenierung möchten wir Kontraste erfahrbar machen, dazu animieren das vermeintlich Bekannte mit neuen Augen zu betrachten, zu hinterfragen und dabei vielleicht auch über die eigenen Grenzen hinauszublicken.» Seit rund 15 Jahren verwirklicht das Landschaftstheater Lenzburg ambitio-

Foto: Mirjam Stutz

nierte Bühnenprojekte. Im Fokus der Produktionen stehen stets gesellschaftliche Themen und die Auseinandersetzung mit besonderen Orten in Lenzburg. Wer will, darf sich gefasst machen auf einen abenteuerlichen Road-Trip mit künstlerischem Anspruch, der alles verspricht und das Gegenteil hält. Denn manchmal liegt das Abenteuer sogar vor der eigenen Haustür. Aufführungsdaten (jeweils 19.30 Uhr): Donnerstag, 7. September, Premiere; Samstag, 9. September; Sonntag, 10. September; Freitag, 15. September; Samstag 16. September; Sonntag, 17. September; Mittwoch, 20. September; Donnerstag, 21. September; Freitag, 22. September. – Ausgangs- und Schlusspunkt beim Zeughaus. – Reservation: Tourismusbüro Lenzburg Seetal: Telefon 062 886 45 42, t ourismus@lenzburg.ch. – Infos unter www.landschaftstheater.ch

SP-Quartier-Spaziergang tief im Westen Der zweite SP-Quartier-Spaziergang im Vorfeld der Stadtratswahlen begann im Schulhaus Lenzhard. «Hier ist nichts los», sagt eine Bewohnerin des Westquartiers, vor 3 Jahren zugezogen. Stadtratskandidatin Beatrice Burgherr antwortet, dass die Kulturkommission sich gerade deshalb entschieden hat, die Schweizer Dokumentarfilmreihe in der neuen Lenzhard-Aula zu zeigen. Stadtammann Dani Mosimann berichtete, wie Real-, Sekundar- und Bezirksschule zu einem Oberstufenzentrum zusammengeschlossen wurden und durch verschiedene Aktionen zusammengewachsen sind. Der Spaziergang führte dann zum Bahnhof, wo täglich Hunderte von Menschen sich für kurze Zeit aufhalten. Die Umbaupläne von den SBB und der Stadt wurden vom Bundesamt gestoppt: Die Perrons müssen breiter gebaut, daher die Gleise 10 Meter versetzt werden in Richtung Bahnhofgebäude, welches aber abgerissen wird – das wird also dauern. Das neue Quartier «Im Lenz», auf dem Areal der früheren Hero, wurde von Pensionskassen bebaut, berichtet der Stadtammann. Dani Mosimann zeigte den Spiel- und Grillplatz am Wiesenhang, der von Familien schon rege genutzt wird. Ein Apéro im neuen Restaurant Barracuda beschloss den Rundgang. Der dritte Quartierspaziergang beginnt am Donnerstag, 7. September, um 19 Uhr, am Metzgplatz. (bbu)

Infos vor Ort: Spiel- und Grillplatz im Foto: zvg Quartier «Im Lenz».


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Im Gespräch DIE GROSSRATSDEBATTE AUS SICHT VON MAYA BALLY

Kontroverse Diskussionen rund um Spitäler, Energie und Entschädigungen 38 Traktandenpunkte waren am ersten Sitzungstag nach der langen Sommerpause zu bearbeiten. Heftig debattiert wurde am Vormittag vor allem über Vorstösse im Spitalbereich, nachdem zwei Jahresberichte (Gebäudeversicherung und SVA) mit wenigen Nebengeräuschen verabMaya Bally schiedet wurden. Viel zu diskutieren gab eine Motion zur effizienteren Organisation der Notfalldienste im Kanton. Grundsätzlich war man sich über die Entwicklungsrichtung einig, nicht aber darüber, welche Massnahmen nun tatsächlich zu mehr Effizienz führen und wo wirklich Einsparungen erreicht und nicht nur Verlagerungen stattfinden würden. Die Überweisung als Postulat gewann eine Mehrheit, da so eine vertiefte Prüfung möglich wird.

Werden Spitäler «verscherbelt»? Sehr emotional wurde es dann beim Thema einer möglichen Veräusserung der Kantonsspitäler und Psychiatrischen Dienste Aargau mit dem Ziel, die Mehrfachrolle des Kantons bei der Spitalfinanzierung zu entflechten. Auch hier fand eine Mehrheit, das Anliegen sei sehr wohl prüfenswert und eine Auslegeordnung und Diskussion sinnvoll und nötig, nicht aber die starr verlangte Vorgabe. Eine Minderheit unterstützte die Meinung, dass diese «Verscherbelung» aus Profitzwecken zu einer Zweiklassenmedizin führen würde. Bezüglich der Nützlichkeit einer Gebührenbelastung für all jene, die ohne Not die Notfallstationen besuchen, war man sich zwar einig, aber da mit dem eidgenössischen Gesetz nicht vereinbar, wurde dieses Anliegen zurückgezogen. Keine Gnade fand die seltsam anmutende Idee, das Management der Kantonsspital Aarau AG auf eine private Gesellschaft zu übertragen.

Nein zu Förderprogramm Auch am Nachmittag gingen die vom Regierungsrat vorgelegten Geschäfte problemlos durch, aber wiederum wurde über viele Vorstösse ausgiebig gestritten. Leider wurde ein Vorstoss für Förderprogramme Gebäudesanierungen mit 71 zu 57 abgelehnt, sodass nun die Bundesfördergelder nicht voll ausgeschöpft werden können. Und dies, obwohl die Energiestrategie 2050 im Mai vom Stimmvolk mit gut 58 Prozent angenommen wurde und unbestritten ist, wie viel Gebäudesanierungen zur Energieeffizienz beitragen.

Das Argument der schwierigen Finanzlage war zu dominant. Ein Vorstoss, welchen ich mit Kolleginnen aus verschiedenen Fraktionen eingereicht hatte, wurde heute auch behandelt und zumindest gelang es uns, dass dieser als Postulat entgegengenommen wurde. Das heisst, man geht nochmals über die Bücher, um zu prüfen, wie allfällige Ungerechtigkeiten vor allem bei der Kantonspolizei durch Aufhebung der sogenannten Entschädigung für die Fahrzeugstellpflicht behoben werden können. Konkret wird geprüft, ob es im Bereich der Einsatzbereitschaft aus der Freizeit Sonderaufwände gibt, die noch nicht genügend entschädigt werden und einer separaten Regelung bedürfen. Sicherheit hat seinen Preis. Es war ein Tag mit vielen angeregten Debatten zu spannenden Themen, zu zahlreich, um an dieser Stelle auf alles eingehen zu können. Maya Bally, BDP, Hendschiken

Die Lenzburgerin und der Agentenmord in Lausanne Nächste Woche jährt sich die weltweit beachtete Liquidierung eines abgesprungenen Sowjet-Agenten in Lausanne zum 80. Mal. Die Lenzburger Apothekertochter Renate Steiner war im Jahr 1937 naive Komplizin des russischen Mordkommandos. Thomas Bürgisser *

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on der GPU, so ab 1922 die Abkürzung der Geheimpolizei der Sowjetunion, trennt man sich nicht folgenlos. Ignaz Reiss, führender Agent des sowjetischen Auslandsgeheimdienstes, Einsatzgebiet französischsprachiger Raum, wagte im Sommer 1937 den Absprung. In einem tollkühnen Abschiedsbrief an Stalin gab er seiner Abscheu vor dessen brutalem Mordregime Ausdruck. Mord am Genfersee Nachdem Diktator Stalin seine Konkurrenten in spektakulären Schauprozessen als Verräter abgeurteilt hatte, trug er die Welle der Gewalt mitten in die Bevölkerung. Auch ihm treu ergebene Kommunisten und selbst seine Mordgesellen fielen den blutigen «Säuberungen» zum Opfer. Hunderttausende landeten in den Folterkellern der Geheimpolizei und wurden erschossen. Millionen «Volksfeinde» liess Stalin in den Gulag deportieren. 1937 ging als «Jahr des Terrors» in die sowjetischen Annalen ein. Reiss suchte mit seiner Familie unter einem falschen Namen in den Walliser Bergen Zuflucht. Vergeblich: Die GPU fand ihn. Eine vom Geheimdienst gedungene Bekannte lockte ihn am Abend des 4. Septembers 1937 unter einem Vorwand nach Lausanne. Beim Treffen am Ufer des Lac Léman bremste plötzlich ein schwarzer Citroën neben dem Paar. Kräftige Männerhände zerrten Reiss auf

INSERATE

Mietete das Auto für den Mord am ehemaligen Sowjet-Agenten: Die Lenzburger Apothekertochter Renate Steiner (1908–1986). Foto: zvg die Rückbank. Reifen quietschten, der Wagen raste davon. Nach kurzer Fahrt warfen die Mörder den Leichnam auf die Strasse. «Sein Körper war von Kugeln durchbohrt, die von einem kleinen Maschinengewehr herrühren müssen», schrieb damals die «Lenzburger Zeitung». Observierungen und Automiete Die Täter setzten sich nach Frankreich ab. Nur eine floh nicht: Renate Steiner, Apothekertochter aus Lenzburg. Die junge Frau hatte in Bern den Wagen gemie-

tet, den das Mordkommando für die Tat benutzte. Zuvor hatte sie Reiss während mehrerer Tage observiert. Offenbar handelte sie im treuen Glauben, einem kriminellen Waffenschieber der Faschisten im Spanischen Bürgerkrieg das Handwerk zu legen. Die Polizei verhaftete Renate (in gewissen Dokumenten und in ausländischen Medien wurde Renata geschrieben) Steiner am 9. September, nachdem sie sich bei der Berner Garage mehrfach ahnungslos nach dem Verbleib des Mietautos erkundigt hatte.

Vom Sowjet-Sozialismus begeistert So endete ihr Traum von der weiten Welt in einer Gefängniszelle. Renate Charlotte Steiner, geboren 1908, war die Tochter von Franz und Laura Gertrud Steiner-Weise. Ihr Vater hatte 1910 die Stern-Apotheke gegründet. Das heimische Lenzburg, die bürgerliche Schweiz: Das war ihr zu eng gewesen. 1932 geriet die ausgebildete Sekundarlehrerin in Zürich in Kontakt mit kommunistischen Kreisen. 1934 besuchte sie für sechs Wochen Moskau. Wie manche Kommunistin aus dem Ausland war sie begeistert vom sozialistischen Aufbau im Land. Hier wollte sie bleiben, leben, arbeiten. Allerdings erteilten ihr die sowjetischen Behörden keine Niederlassungsbewilligung. In Paris hoffte sie über ein vom GPU infiltriertes «Repatriierungsbüro» für russische Emigranten an die nötigen Papiere zu gelangen. Dafür musste sie sich beweisen, indem sie Überwachungsaufträge übernahm. «Leute wie Renata Steiner waren nur das unterste, aber unentbehrliche Glied einer Repressionsmaschine, die [...] dissidente Kommunisten auch im Ausland ausschaltete», schreibt der Historiker Peter Huber. Das wenige, was sie wusste, gab Steiner den Waadtländer Polizeibehörden zu Protokoll. Schnell kursierten Details über die spektakuläre Mordtat in der Presse. Auch das kecke Porträtbild Steiners ging um die Welt. Selbst die «New York Times» berichtete von dem «29-year-old Swiss girl». Wie eine kursorische Durchsicht der «Lenzburger Zeitung» ergab, schwieg sich die Lokalpresse dagegen über die tragische wie delikate Rolle Steiners aus. 1939 wurde die Lenzburgerin in letzter Instanz zu acht Monaten Haft verurteilt. Während des Prozesses lebte die junge Frau wieder bei ihren Eltern in Lenzburg. Über ihren weiteren Werdegang konnte leider nichts in Erfahrung gebracht werden. Offenbar starb Renate Steiner 1986. * Der Autor ist Historiker und Journalist und in Lenzburg aufgewachsen.

Blickpunkt N

euer Sammelort: Am 2. September führt die Lebensmittelhilfe Aargau «Cartons du coeur» einen grossen Sammeltag im Aargau durch. Gesammelt wird auch in der Region. Im Volg in Hunzenschwil kann man Lebensmittel nach Wahl spenden. Ein Wunschzettel mit Angaben der am dringendsten nötiSignet von Car- gen Lebensmittel ertons du coeur leichtert die Auswahl. Damit die Sammelaktion ein Erfolg wird, helfen Hunzenschwiler Konfirmanden und Schüler des reformierten Religionsunterrichts bei der Sammelaktion tatkräftig mit. Cartons du coeur sammelt diesen Samstag erstmals in Hunzenschwil, aber nicht zum ersten Mal in der Region. Im Migros Lenzburg kamen bei früheren Sammelaktionen laut Sammelverantwortlichem André Rössler pro Sammlung zwischen 2 bis 4 Tonnen Lebensmittel zusammen. Cartons du coeur spendet seit über 20 Jahren Bedürftigen unentgeltlich Lebensmittel. Vergangenes Jahr hat die Organisation gemäss Jahresbericht 69 Tonnen Lebensmittel verteilt, in Tranchen zwischen 25 bis 60 Kilogramm, in der Region Aarau-Lenzburg waren es 584 Lieferungen. (MS)

N

eues Amt: Die Vorsitzende der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg, Marianne Wildi, hat seit letztem Freitag eine neue Funktion. Die Hypi-CEO wurde in Genf am Tag der Wirtschaft zusammen mit elf weiteren Persönlichkeiten in den Vorstand von economiesuisse gewählt. Überbewerten will Marianne Wildi Wildi dieses neue Amt nicht. Zum ersten zählt der Vorstand der nationalen Wirtschaftsdachorganisation 65 Mitglieder und zum andern sei sie quasi von Amtes wegen zu dieser Ehre gekommen: In diesem Frühjahr wurde Marianne Wildi zur Präsidentin der Aagauischen Industrie- und Handelskammer gewählt und dieser Organisation steht wegen ihrer Grösse und Bedeutung ein Sitz im economiesuisse-Vorstand zu. (tf)

N

euer Rekord? Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit dem Lasermessgerät auf der Hauptstrasse in Hunzenschwil fuhren am Sonntag sieben Verkehrsteilnehmer so schnell, dass ihnen die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle abnahm. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde, stellten ein Ecuadorianer mit 153 und ein Italiener gar mit 154 mit ihren Töffs unrühmliche Negativrekorde auf. Ein Schweizer kam mit seinem Chevrolet auf Tempo 148. Die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. (lba)

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Taijiquan – die chinesische Art, gesund zu bleiben! Tai Chi ist die chinesische Antwort auf den Stress unserer Zeit. Taijiquan (=Tai Chi) wird quer durch China täglich von Abertausenden in den vielen öffentlichen Parks praktiziert. Taijiquan ist eine ganzheitliche Methode zur Gesunderhaltung von Körper und Geist. Es ist ein sanfter Sport, der in den chinesischen Kampfkünsten wurzelt und sich für alle Altersstufen eignet. Typisch für das Taijiquan sind die weichen, rund und langsam ausgeführten Bewegungen. Sie helfen uns, die Alltagshetze für die Dauer des Unterrichts zu vergessen. Auch Ärzte und Therapeuten empfehlen zunehmend das Training von Taijiquan.

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Die Wushu Akademie Schweiz feierte 2016 ihr 30-Jahr-Kursjubiläum. Die Schule hat seit Anfang der 90er-Jahre intensive Kontakte nach China und lädt immer wieder chinesische Spitzenleute in die Schweiz ein. Der Schulleiter selber verbrachte mehr als 20 Monate im Mutterland des Taijiquan und lernte dadurch nicht nur diesen Schatz Chinas, sondern auch Land, Leute und Sprache kennen. Allen Interessenten offeriert die Schule zwei unverbindliche Schnuppertrainings. www.wak.ch

Neuer Einführungskurs Taijiquan: Dienstag, 5. September 2017 Niederlenz, Die TanzFabrik, Lenzburgerstrasse 2, 18.00 – 18.55 Uhr

Die Zahnarztpraxis Dr. Dully informiert Hiermit möchte ich die Patienten/-innen der Zahnarztpraxis Dr. Dully in Lenzburg darüber informieren, dass ich meine zahnärztliche Tätigkeit in der Aavorstadt 39 in vollem Umfang wie bisher weiter uneingeschränkt ausübe. Ebenfalls wird Frau Dr. Diana Afaneh die kieferorthopädischen Patienten wie gewohnt weiter betreuen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen schenken würden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Lenzburg, 31. August 2017

Dr. Klaus-E. Dully


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Region Aktivitäten für Familien in Dintikon

Lebensraum für Pflanzen und Tiere

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er Verein Rägeboge Dintikon möchte vermehrt Aktivitäten für Familien in Dintikon und Umgebung organisieren. Im Frühling hat ein Ostereierfärben in der Pirolhütte stattgefunden. Und das Kasperlitheater vor den Sommerferien hat vor allem den Kleinen viel Spass gemacht. Beim traditionellen Pizzafest war dann für alle etwas dabei. Die nächsten Aktivitäten sind bereits in Sichtweite. Am 16. September findet ein Waldtag in der Pirolhütte statt. Mit Baumklettern in schwindelerregender Höhe, Essen vom offenen Feuer, mit Jäger und Jagdhund sowie zwei Naturprofis (Anmeldung bis 8. September) und wenig später am 27. September ein cooler Zauberworkshop für Kinder, mit dem magischen Selim Tolga (Anmeldung bis 2. September). Die Platzzahl ist beschränkt. Alle aktuellen Informationen dazu findet man unter www.vereinraegeboge.ch (Eing.)

Der Steinbruch Oberegg ist nicht einfach ein riesengrosses Loch am Hang der Gisliflue: Die Oberegg lebt. Die Grube beherbergt eine Vielzahl seltener und bedrohter Pflanzen und Tiere. Peter Winkelmann

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enn die Jura-Cement-Fabriken (JCF) mit dem Auffüllen der Oberegg mit sauberem Aushubmaterial aus der Region beginnt, bleibt der am höchsten gelegene Bereich unangetastet. Denn dort hat JCF Teiche für Amphibien wie die Gelbbauchunke oder eine Steinhalde mit Kalkblöcken für Reptilien angelegt. Während der Auffüllarbeiten werden zudem Fachpersonen die Lebensräume naturschutzfachlich pflegen, damit Pflanzen wie das Rosmarinblättrige Weidenröschen, das vor allem Schuttflächen bewächst, nicht wieder verschwinden. Im Steinbruch heimische Pflanzen- und Tierarten bevorzugen Feuchtgebiete, Kiesbänke oder Geröllhalden und somit Lebensräume, die heute durch die Begradigung von Flüssen selten geworden sind. Abbaugebiete wie das der JCF mit vielen Felshalden und Schuttflächen sind ausgezeichnete Ersatzstandorte für diese Arten, und für ihre Existenz essenziell. Hochwertiger Lebensraum erhalten Auf einem Rundgang durch die drei Steinbrüche erläuterte Umweltingenieurin Anita Weder von der Firma SKK Landschaftsarchitekten in Wettingen die wichtigsten Massnahmen zur Erhaltung bedrohter Pflanzen und Tiere. «Der

VELTHEIM

Die Oberegg lebt: Die Grube beherbergt eine Vielzahl seltener und bedrohter Pflanzen und Tiere. Steinbruch ist eine Nische für bedrohte Arten», umschreibt sie ihre Aufgaben, «die Natur ist nur bedingt planbar, man muss darum auch entsprechend reagieren.» Nebst der reichen Pflanzenvielfalt und vieler kleiner Amphibien und Reptilien sind in den Steinbrüchen mittlerweile auch Tiere von blossem Auge sichtbar. In der Oberegg klettern neun Gämsen in den steilen Wänden umher, in der Unteregg übernehmen Ziegen die Pflanzenpflege. Sie rücken jenen Sträuchern zu Leibe, die sonst die Orchideen verdrän-

gen würden. René Deubelbeiss ist seit vielen Jahren Chef der Steinbrüche, er kennt sich hier bestens aus. «Die Ziegen haben hier einen grossen Stellenwert», erzählt er, «sie haben sich an uns gewöhnt – und wir mögen sie.» Der beste Aargauer Apfelsaft kommt aus dem Jakobsberg In der Grube Jakobsberg lagert die JCF den für die Rekultivierung notwendigen Humus. Landwirt Samuel Schmid aus Veltheim pflegt diesen fruchtbaren Boden seit 2010 und hat rund 2400 Apfel-

Foto: Peter Winkelmann

bäume angepflanzt. Der Apfelsaft aus dem Steinbruch hatte 2016 im aargauischen Süssmostqualitätswettbewerb sogar die Goldmedaille erhalten. Und wie sehr sich Technik und Natur gegenseitig vertragen, sieht man auch im Jakobsberg, wo intensiv gearbeitet wird und schwere Maschinen Spuren hinterlassen. Diese füllen sich bei Regenwetter schnell mit Wasser, und schon entsteht neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen. JCF trägt zu dieser ökologischen Vielfalt Sorge, und räumt der Natur bei all ihren Aktivitäten einen wichtigen Platz ein.

Packendes Volley bei heissen Temperaturen in Seon A

m vergangenen Wochenende gastierte die AEW Beach Trophy zum letzten Mal in dieser Saison in Seon. Das Turnierwochenende startete bereits am Freitagabend mit dem Herrenturnier der Kategorie S36. Den Sieg sicherte sich das Duo Ritter/Theissl vor Dillier/Kolb. Im kleinen Final konnten sich Schaad/Ruckstuhl gegen Riser/Müller durchsetzen. Am Samstag bestritten die Damen der Kategorie B3 ihr Turnier. Trotz den sehr hohen Temperaturen wurde spannendes und packendes Beachvolleyball gezeigt. Das Turnier gewann schliesslich das Team Bertschi/Manz, welches im Final Mai/Mundschin bezwingen konnte. Bel-

ie Sozialdemokratische Partei Unteres Seetal traf sich für einmal ohne Traktandenliste. Zusammensitzen – Esssen – Trinken und Plaudern stand auf dem Programm. Beim Eintreffen der munteren Schar an der Feuerstelle bei der Kiesgrube Seon brodelte bereits ein Feuer und es dauerte nicht lange, bis man das Fleisch auf den Rost legen konnte. Zur Freude von allen war auch der Seoner Gemeinderat Edwin Rohr (SP) anwesend. Rohr kandidiert am 24. September erneut für den Gemeinderat. Bei heisser Wurst vom Grill wurde über die am 24. September zur Abstimmung kommende «Altersvorsorge 2020» diskutiert. Man war sich einig, dass diese Abstimmung gewonnen werden muss, damit nicht ein Scherbenhaufen ent-

INSERAT

Foto: zvg

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Stand von Richard Hunn (li.): Christian Graf findet, was er sucht – Zylinder.

cfr

Von der Pedale bis zur Moto Guzzi Am Samstag fand zum 2. Mal der Töff-Oldtimer-Ersatzteilmarkt im Schachen in Holderbank statt. 70 Stände luden zum Schmökern ein.

Gemütlliche Runde mit Gemeinderat Edi Rohr (vorne rechts). Foto: zvg steht. Die Anwesenden halten die Vorlage für eine typisch schweizerische Kompromisslösung, die die Renten fürs kommende Jahrzehnt sichert. Gegen Abend machte man sich wieder auf den Heimweg. (Ueli Röthenmund)

Daniel Marti ist «Der Herausforderer»

Daniel Marti.

ser/Bernet sicherten sich den 3. Platz, vor Müller/Staude. Bei den B2-Frauen am Sonntagmorgen ging der Tagessieg an Kästli/Berner, die den Final gegen Hächler/Sutter mit 2:0 Sätzen für sich entscheiden konnten. Dritte wurden Brockmann/Beilstein vor Künzler/Kressler. Zum Abschluss folgte am Nachmittag ein B3-Herrenturnier. Bürge/Kesseli konnten trotz eines kurzen Umweges übers Loosertableau das Final 2:0 gewinnen, der zweite Platz ging an Häfliger/Wassink. Das Spiel um Rang 3 gewann das als Nummer 1 gesetzte Team Sommer/Furrer, vor Sieber/Müller. (Eing.)

Gemütliches Bräteln bei der Kiesgrube Seon D

Turnveteranen Ortsgruppe Veltheim – Herbstzusammenkunft Die diesjährige Herbstzusammenkunft der Turnveteranen des Bezirks Brugg findet am Mittwoch, 30. August 2017, beim Schulhaus Au / Erle Langmatt, Sommerhaldenstrasse in Brugg / Lauffohr, statt. Besammlung ist um 13.30 Uhr beim Gemeindehaus in Veltheim.

Carolin Frei

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ch habe einen Tank gekauft», sagt der 15-jährige Denis Wiedemeier aus Oftringen. Er ist stolzer Besitzer von Puch- und Sachs-Töfflis, für die er heute auf der Suche nach Ersatzteilen ist. Am Markt in Holderbank wurde er fündig. Fündig wurde auch Christian Graf aus Mandach. Er repariert von Berufes wegen Puch Maxi-Töffli und ist deshalb immer wieder an Töff-Oldtimer-Ersatzteilmärkten unterwegs, um sich mit Occasions-Zylindern, Pedalen oder Lenkern einzudecken. Alte Töfflis würden sich bei Jung und Alt grosser Beliebtheit erfreuen. Auch Roland Stauffer aus Kirchberg ist erfreut, als er am Stand ein Opel-Buch entdeckt. Für 20 Franken wechselt es

den Besitzer. «Wir kamen vorbei, um uns ein wenig umzuschauen. Umso glücklicher war ich, als ich dieses Auto-Buch da liegen sah. Ich fahre einen B-Ascona.» Reich werde er mit dem Ersatzteilverkauf nicht, betont Standbetreiber Richard Hunn, aber Spass mache es allemal. Zudem würden die Teile den Platz in seiner Garage sprengen. Gut, dass er einiges davon an solchen Märkten verkaufen könne. Ebenfalls am Markt unterwegs ist Isabelle Meier aus Cham. «Wir suchen eine OriginalPumpe für unser Sachs-Töffli», sagt sie. Dies sei zwar das Hobby ihres Mannes, doch sie würde ihn gerne an solche Events begleiten. Zum 2. Mal wird der Töff-OldtimerErsatzteilmarkt, organisiert von René Waldburger, in Holderbank durchgeführt. Zuvor war er über 30 Jahre in Gränichen angesiedelt. Aus Platzgründen habe es sich aufgedrängt, einen neuen Standort zu suchen, sagt Ruedi Fischer, Mitorganisator. Der neue Ort biete genügend Platz für all die Aussteller, die nebst Ersatzteilen auch komplette Velos, Töfflis und Motorräder – etwa eine Moto Guzzi – zum Verkauf anböten.

n Rupperswil fordert ein Mitglied der CVP das alteingesessene Gemeinderatsgremium, das sich geschlossen am 24. September wieder zur Wahl stellt, heraus. Der neue Kandidat heisst Daniel Marti, ist 29 Jahre alt, Elektromonteur und Kompanie-Kommandant. Seine Erfahrungen als Vorstandsmitglied des Freien Schiessvereins, als Hauptmann im Militär, als ehemaliges Mitglied der KFOR Schutztruppen mit Auslandeinsätzen, als Berufsmann und junger Einwohner will er in den Gemeinderat einbringen. Ein wichtiges Anliegen ist dem jungen Politiker die Zusammenarbeit unter den Generationen. Er möchte Jung und Alt ansprechen und sie für ein aktives Dorfleben und für nachhaltige Lösungen gewinnen. Daniel Marti stellt sich am 6. September ab 19.30 Uhr im Schützenhaus Rupperswil der Bevölkerung vor. Die bisherigen Mitglieder des Rupperswiler Gemeinderats, die wieder zur Wahl antreten sind Rudolf Hediger-Sägesser, SVP als Gemeindeammann, Claudia Klein-Kübler, FDP als Vizeammann, Beatrice Köbeli-Hürzeler, SVP, Mirjam Tinner-Forster, parteilos und Erich Hediger-Salm, SVP.

INSERATE

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Region

Ein Sodbrunnen erwacht zum Leben

Blitz-Licht

Im Vorfeld eines Brunnensuch-Wettbewerbs konnte die Museumskommission des Dorfmuseums 75 Brunnen im Dorf ausfindig machen, darunter zwei Sode. Einer der Sode wurde nun freigelegt.

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ährend des diesjährigen Sommers führte die Museumskommission des Dorfmuseums Seon im Dorf einen Brunnensuch-Wettbewerb durch. Vor dessen Durchführung hatten sich die Mitglieder der Kommission auf die Suche nach möglichst allen Brunnen im Dorf gemacht. Ausfindig gemacht werden konnten 75 Brunnen, worunter sich auch zwei Sodbrunnen befanden. Die Freilegung eines dieser beiden Sode haben Ruedi Suter und Ruedi Rupp initiiert und durchgeführt. In ihrem «Arbeitsrapport» haben sie die Stationen der Freilegung dieses im Zelgli gelegenen Sodes festgehalten. Im April 2017 traf Ruedi Suter beim Verteilen des Flyers für den Brunnenwettbewerb zufällig Walter Hauri und kam mit ihm ins Gespräch wegen dessen in einer Quellenkarte von 1888 verzeichneten Sodbrunnens. Walter Hauri zeigte Interesse daran, den Sodbrunnen freizulegen und ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zwei Monate später erschienen zwei massive, je etwa 600 kg wiegende Steinplatten aus Mägenwiler Muschelkalk. Der Wasserspiegel des aufgedeckten Sodes lag 4 Meter tiefer. Anfang August wurde der Brunnenschacht mit einem Hochdruckreiniger geputzt und anschliessend folgten die Arbeiten für das Fundament der Aussenmauer und zur Stabilisierung des obersten Mauerkranzes. Der Abschluss der Freilegungsarbeiten ist Ende Oktober 2017 geplant. Die Fortschritte der Arbeiten kann man auf der Museumshomepage verfolgen. (lba)

1100 Traktoren in Reih und Glied: Aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland kamen sie nach Möriken. Fotos: Peter Winkelmann

Auch im Alter noch voll im Schuss Peter Winkelmann

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Ein Sodbrunnen erblickt Tageslicht: Freilegungsarbeiten in Seon.

Foto: zvg

SONDERÖFFNUNG UND ZIEHUNG DER WETTBEWERGSGEWINNER

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m Sonntag, 10. September, findet im Dorfmuseum Seon die Ziehung der Gewinner des Brunnensuch-Wettbewerbs statt. Während der Sonderöffnung am 10. September gibt es neben der Zie-

hung der Gewinner und der Preisverleihung noch weitere Attraktionen. Zwei von der Feuerwehr Seon eingerichteten Publikumsposten animieren zum Mitmachen. Mutige können eine Feuerwehrlei-

ter besteigen und Wasserfeste können sich im Holzbrettertreffen mit einem Eimerspritzenstrahl versuchen. Sonntag, 10. September, 14–17 Uhr, Dorfmuseum Seon, beim Sternenplatz

Verjüngungskur für die Kirche Die reformierte Kirche von Möriken-Wildegg wird gegenwärtig einer umfassenden Sanierung unterzogen. Kürzlich lud die Baukommission zur Baustellenbesichtigung ein.

lte Traktoren und Maschinen begeistern durch Eleganz und Schönheit. Es ist die Robustheit und Einfachheit der Technik, die immer wieder fasziniert. Am 9. Traktorentreffen in Möriken vom letzten Wochenende standen sie wieder in Reih und Glied, angereist aus der ganzen Schweiz und von ennet der Grenze. «Rund 1100 Traktoren sind es dieses Jahr, was neuen Rekord bedeutet», erzählte Mitorganisator Köbi Gebhard. Das OK hatte einmal mehr einen grossen Aufwand geleistet, das Traktorentreffen ist mittlerweile ein richtiges Volksfest. Die über 20 000 Besucher erlebten Demonstrationen wie eggen, säen, pflügen oder Holzstämme schleifen. Die damalige Arbeit der Landwirte und ihrer Maschinen zeigte deutlich: Es steckte viel Krampf dahinter. Eindrücklich auch die Drescharbeiten mit Maschinen aus den 30iger Jahren. Das Brot musste hart erarbeitet werden in staubiger Umgebung. Ein weiterer Höhepunkt war die Antonov An-2: Der «Traktor der Lüfte» ist ein Mehrzweckflugzeug, und mit einer Spannweite von rund 18 Metern der grösste im Einsatz befindliche einmotorige Doppeldecker der Welt. Der Sturm vom Donnerstag hätte aber beinahe die Starts und Landungen auf dem Möriker Feld verhindert. «Die Graspiste hat dem Unwetter aber standgehalten», freute sich Gebhard, «und so konnten viele Flüge mit Passagieren durchgeführt werden.» Die Antonov bietet Platz für zwei Piloten und zehn Passagiere, was

Traktoren von A bis Z: Von Aebi über Bührer bis zu Vevey und Zettelmayer standen sie in Reih und Glied.

Sauber herausgeputzt: Schwerarbeiter aus dem Raum Waldshut (D). rege benutzt wurde. Auch im Aargau gab es eine langjährige Traktorenproduktion – allerdings nur in kleinen Stückzahlen, dies zeigte eine Sonderschau mit Aargauer Traktoren. Die letzten «Aargauer Traktoren» bauten Vater und Sohn Arnold und Fredy Amweg in Ammerswil: Die «Köpfli-Amweg-Traktoren» wurden bis ins Jahr 1993 hergestellt. Dann endete die Traktoren-Tradition im Aargau. Aber zum Glück gibt es solche grossartigen Oldtimer-Treffen wie in Möriken.

Hanny Dorer

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eit einigen Wochen müssen die Bewohner von Möriken-Wildegg auf die Glockenschläge der reformierten Kirche verzichten und auch die Uhr ist verschwunden: Das aus dem Jahr 1950 stammende Gebäude wird einer dringend nötigen Renovierung und Modernisierung unterzogen. Bereits frisch gestrichen sind die Aussenwände des Kirchenschiffs und des Chors, und zwar in einem Weiss, das zur Steinumrandung der Fenster passt, wie Architekt Fred Zimmer vom Lenzburger Architekturbüro Zimmerli + Partner erläutert. Durch die am Gerüst befestigten Schläuche wird gegenwärtig Dämm-Material unter das Dach geblasen und so der Dachstuhl abgedichtet. Vor Beginn dieser Arbeiten musste allerdings die Feuerwehr etliche Wespennester entfernen. Im Rahmen der Innensanierung entstehen im hinteren Teil der Kirche eine kleine Teeküche sowie ein Materialschrank und Platz für Klappstühle. Alle elektrischen Leitungen werden erneuert, die Lampen neu mit LED-Leuchten bestückt und unter der Empore wird eine Beleuchtung samt Notlicht installiert. Den grössten Kostenpunkt der ganzen Sanierung stellen die im Untergeschoss untergebrachten Steuerungen für Wärmepumpe, Glocken, Uhr, Licht, Lautsprecher, Heizung usw. dar. Neu werden einzelne Fenster mit einer Automatik ausgerüstet, welche die Feuchtigkeit in der Kirche mittels Luftaustausch reguliert.

Stargast: Die Antonov An-2 kurz vor dem Start.

INSERATE

Wochenendaktion Freitag und Samstag diverse Pflanzen 50% (Herbstpflanzen, Bonsai und Stauden) Baustellenbegehung: Architekt Fred Zimmerli erläuterte die bereits ausgeführFoto: doSeit ten und die noch anstehenden Arbeiten im Innern der Kirche. Noch ist der Kirchenraum leer: Die Bänke werden überholt und sehen dann wieder wie neu aus. Das gesamte Holzwerk im Chor wird aufgefrischt. Auch der unter Denkmalschutz stehende Taufstein sowie die Antonius-Glocke werden als stumme Zeugen vergangener Zeiten wieder in die Kirche zurückkehren.

«Wir sind im Zeitplan drin», bestätigt Architekt Zimmerli. Und auch der Kostenrahmen sollte nicht überschritten werden, obwohl etliche Betonschäden im Kirchturm zusätzliche Kosten verursacht haben. Der feierlichen Einweihung der renovierten Kirche am 5. November steht also nichts mehr im Weg.

Öffnungszeiten: MO–FR 8.00–12.00 Uhr 13.30–18.30 Uhr Lenzburgerstrasse 29 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 11 76

SA 8.00–17.00 Uhr


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Region

Heimsieg für Holderbank Am 19. August trafen sich die 32 besten Jung- (U21) und Jugendschützen (U15) in Holderbank zum JS- & JJ Cup des Bezirksschützenverbands Lenzburg.

Am vergangenen Wochenende fand in Niederlenz die Schweizer Mädchen-Schnellschach-Meisterschaft statt. Eine Niederlenzerin holte sich den zweiten Platz.

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ualifiziert wurde sich über die Resultate von Obligatorisch, Feldschiessen und Jungschützen-Wettschiessen. Durchgeführt wurde dieser Anlass vom FSV Rupperswil, welcher seit 15 Jahren in Holderbank schiesst. In der ersten Runde konnten sich acht Schützen direkt für die zweite Runde qualifizieren, die übrigen traten im Hoffnungslauf nochmals gegeneinander an, wo sich weitere acht Schützen den Einzug in die zweite Runde sichern konnten. Der Heimvorteil konnte genutzt werden. Vier Schützen aus Holderbank und zwei aus Rupperswil waren in der zweiten Runde noch dabei. Hier ging es im Cupsystem nun Eins gegen Eins um den Einzug in den abschliessenden Ausstich. Mit Raphael Hardmeier der SG Hendschiken (Jg. 2003) war auch die U15 vertreten. Nach fünf Schuss wurde zum ersten Mal abgerechnet. Der Schütze mit der tiefsten Punktzahl schied aus. Nach weiteren zwei Schuss schied wiederum der Schütze mit dem tiefsten Total aus. So ging es weiter, bis nur noch zwei Schützen übrig waren und den Sieg unter

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Die Sieger: (v.l.) Nadja Gütiger; Patrick Gütiger (beide FSV Holderbank); DelphiFoto: zvg ne Eggler (SG Hendschiken). sich ausmachten. Mit Delphine Eggler (SG Hendschiken) und Nadja Gütiger (FSV Holderbank) schafften es beide Damen des Ausstiches aufs Podest. Der Sieg ging an den Eidg. Schützenkönig (JS) von 2012 Patrick Gütiger (FSV Holderbank). Er liess nie etwas anbrennen und sicherte sich mit 47 Punkten Vorsprung die Goldmedaille vor seiner Schwester. Rangliste Finalrunde: 1. Gütiger Patrick– FSV Holderbank; 2. Gütiger Nadja – FSV Holderbank; 3. Eggler Delphine – SG Hendschiken; 4. Quenot Lionel – SG Othmarsingen; 5. Aschwanden Samuel – SG Ammerswil; 6. Colombi Luca – FSV Holderbank; 7. Dimayuga Jodelle – SG Othmarsingen; 8. Hardmeier Raphael – SG Hendschiken.

Waldgottesdienst der reformierten Kirche Seon

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ei herrlichem Spätsommerwetter fand der traditionelle Waldgottesdienst der Reformierten Kirchgemeinde Seon bei der Waldhütte Seon statt. Pfarrer David Lentzsch und Sozialdiakon Matthias Fässler begrüssten die zahlreichen Kirchengänger und die neue Konfirmandenklasse am ersten Sonntag nach den grossen Sommerferien. Die Konfirmanden stellten sich namentlich vor und lasen je einen Spruch zum Thema Zukunft und teilten der Gemeinde mit, was dies für sie bedeutet. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Musikgesellschaft Seon und dem Jodlerclub Seon mit Unterstützung der Jodler von Seengen umrahmt. Nach dem Gottesdienst tischte die Trachtentanz-

Energietarife 2018 Die Tarife für Strom und Netznutzung bleiben weiterhin in Bewegung. Das Elektrizitätswerk Schafisheim (EWS) beobachtet regelmässig den Markt und kauft die Energie gemeinsam mit fünf anderen regionalen Partnern ein. Die einzelnen Tarifgruppen wurden erneut überprüft und die Tarife für 2018 festgelegt. Der Gemeinderat teilt mit, dass der Strompreis für die Haushalte im Hochwie auch im Niedertarif beibehalten werden kann, während die Netznutzungskosten leicht nach oben korrigiert werden

m letzen Wochenende kämpften 28 motivierte Mädchen in Niederlenz um den Titel des besten Schweizer Mädchens in den Kategorien U08, U10, U12, U14 und U16. Die Schweizer MädchenSchnellschach-Meisterschaft wurde nach 2006, und 2011, dieses Jahr bereits zum dritten Mal vom Schachclub Niederlenz ausgetragen. Gespielt wurden 7 Runden mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit und je ausgeführtem Zug gab es ein Zeitbonus von 10 Sekunden. Gespielt wurde in zwei Gruppen (U16/U14/U12 + U10/U8). Überraschenderweis lagen bei der Gesamtrangliste die U14 Mädchen vor den U16 Teilnehmerinnen. Dieses Jahr ist es keiner Teilnehmerin gelungen, das Punktemaximum von 7 Punkten zu erzielen, jedoch haben 3 Teilnehmerinnen 6 Punkte erkämpft. Es gab einige spannende und knappe Spiele und die Bedenkzeit war oft im Zeitzuschlag-Modus.

Schachmeisterinnen: Die Gewinnerinnen der Kategorie U8 sind Selina Etter (li) vom Schachklub Niederlenz (2. Rang), Maria Speerli (Küssnacht), (1. Rang) und Anouk-Minou Toth vom Schachklub Bern Schwarz-Weiss (3. Rang). Foto: zvg

Das nächste Jahr geht es ins Tessin Die Mädchen aus dem Aargau erzielten sehr gute Platzierungen. Eine Auszeichnung geht in die Region. Selina Etter vom Schachclub Niederlenz holte sich in der Kategorie U8 den 2. Platz. Gewonnen hat Maria Speerli vom Schachklub Markus Regez (Küssnacht). In der Kategorie U10 gewann Anaya Garg vom Schachklub Markus Regez (Küssnacht) mit einem Stichkampf gegen

Hanna Christen. In der Kategorie U12 geht der Titel an Yonghze Zhuang vom Schachklub Zürich Wollishofen. Und vom Schachklub Aarau gewinnt Gohar Tamrazyan die Kategorie U14. Traditionell wird an der Schweizer Mädchenmeisterschaft nicht nur Schach gespielt, sondern am Abend auch ein Rahmenprogramm angeboten. Dieses Jahr ging es ins Bowling-Center nach Aarau. Am Ende des Turniers konnten die jeweils

drei besten jeder Kategorie einen Pokal in Empfang nehmen. Auch jene Mädchen, welche keinen Pokal mit nach Hause nehmen konnten, gingen nicht leer aus. Alle Teilnehmer erhielten zwei gravierte Thermosflaschen in der Farbe der Schweizerflagge. Nächstes Jahr wird die Schweizer Mädchen-Schnellschach-Meisterschaft im Tessin ausgetragen. (Roland Burri/lba) Die detaillierten Ranglisten sind unter www.schachclubniederlenz.ch ersichtlich.

Slytherin, Ravenclaw, Hufflepuff und Gryffindor Gottesdienst unter freiem Himmel: Waldgottesdienst in Seon. Foto: zvg gruppe Seon-Niederlenz Grilladen, Braten und Bauernbrot auf. Das vielfältige und leckere Kuchenbuffet wurde vom Frauenchor Seon bestückt. (Eing.)

SCHAFISHEIM Neues Gesicht Claudia Kloter nimmt ihre Arbeit als Sachbearbeiterin Buchhaltung bei den polyvalenten Sozialen Diensten Schafisheim auf.

Auszeichnung für Niederlenz

müssen. Die Ansätze für Gewerbe und Industrie werden bei der Energie wie auch dem Netz minim angepasst. Die Konzessionsgebühr wird reduziert und neu auf 0.60 Rp. je kWh festgelegt. Die zusätzlichen Abgaben werden durch den Bund gesteuert und können vom EWS nicht beeinflusst werden. Die Systemdienstleistungen Swissgrid werden um 0.08 Rp. je kWh reduziert. Die Bundesabgaben zur Förderung erneuerbarer Energien (KEV) sowie zum Schutz der Gewässer und Fische werden um 0.80 Rp. je kWh nach oben angepasst. Dadurch wird ein Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4500 kWh mit 30 Franken belastet. Die Tarifblätter der einzelnen Verbraucherkategorien für 2018 sind auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.

Das diesjährige Sommerlager der Jungschar Möriken Anfang August in La Punt (GR) stand ganz im Zeichen von Harry Potter.

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as diesjährige Sommerlager der Jungschar Möriken Anfang August in La Punt (GR) stand ganz im Zeichen von Harry Potter. Dem Aufruf nach Hogwarts folgte nebst der Abteilung Möriken auch erstmalig der Cevi St. Gallen. So traf man sich in London/Landquart, um durch das sagenumwobene Gleis 9 zum Hogwartsexpress zu gelangen. Nach zwei Tagen schweisstreibender Anreise erreichten schliesslich alle 51 neuen Zauberschülerinnen und -schüler das Schulgelände. Am Abend lag es am sprechenden Hut zu entscheiden, wer in welchem der vier Häuser am besten aufgehoben ist. Im Laufe der Woche konnten sich die Häuser Slytherin, Ravenclaw, Hufflepuff und Gryffindor in diversen Wettkämpfen messen und somit Punkte für ihre Häuser sammeln. Bei den Hauslehrern lernten die angehenden Zauberer und Hexen zu fliegen, Quidditch zu spielen, wichtige

Die Jungschar Möriken in La Punt (GR). Zaubersprüche, Kräuter zu sammeln, ihre Zukunft aus Kaffeesatz zu lesen, Zaubertränke zu brauen, alte Runen zu lesen und vieles mehr. Sieg über Voldemort Mitten im Schuljahr mussten die vier Häuser ihre Rivalitäten untereinander vergessen, um gemeinsam gegen den, dessen Name nicht genannt werden darf, zu kämpfen. Dank der guten Vorbereitung gegen die dunklen Künste, gelang es, Voldemort und seine Todesser zu ver-

Foto: zvg

treiben und die Zauber- und Muggelwelt zu retten. Am Ende des anstrengenden Schuljahres konnte der Häuserpokal bei einem rauschenden Fest an alle der vier Häuser übergeben werden. Am nächsten Morgen hiess es bereits schon von Hogwarts Abschied zu nehmen und in die Muggelwelt zurückzukehren. Den Teilnehmern bleiben unvergessliche Erinnerungen an ein einmaliges Schuljahr an der besten und bedeutendsten Zauberschule der Welt. (Eing.)

INSERATE

Hendschiken Wahlempfehlungen An der ausserordentlichen Versammlung der SP Hendschiken wurde die Unterstützung von Persönlichkeiten mit langjährigem Bezug zu unserem Dorf zur Wahl in den Gemeinderat und für die Schulpflege beschlossen. Sabina Vögtli-Fischer, 1962, in den Gemeinderat und neu als Vizeammann Sabina Vögtli-Fischer, seit 2008 im Gemeinderat, schätzt die Arbeit als Gemeinderätin und die vielen Kontakte zu Menschen in Hendschiken und den umliegenden Dörfern und Städten sehr. Wie in den letzten Jahren will sie die Entwicklung der Gemeinde auch in der Zukunft weiter mitgestalten und sich dabei für ALLE und nicht für Einzelne einsetzen. Sie will gemeinsam mit den Kollegen im Gemeinderat konsensfähige und finanzierbare Lösungen finden. Dabei ist ihr wichtig, hartnäckig, doch auch fair zu agieren. Susanne Hofmann-Schneider, 1966, parteilos, neu in den Gemeinderat Ihr Motto: Vorwärts für Hendschiken. Sie ist verheiratet und wohnt seit 1994 in Hendschiken. Ihre Motivation für dieses Amt ist eine stärkere Vertretung der Frauen im Gemeinderat, die Mitgestaltung am Hendschiken von morgen und das Verstehen, wie eine «Gemeinde» funktioniert. Sie sagt: «Heute ist die Zeit reif, um mich für den Gemeinderat zur Verfügung zu stellen.» Jacqueline Labso, 1980, parteilos, neu in die Schulpflege In Hendschiken aufgewachsen und seit 2016 wieder zurück, will sie einen Beitrag für ein besseres Hendschiken leisten. Sie ist sportlich aktiv und interessiert sich für Kultur. Sie hat praktische Erfahrung als ausgebildete Spielgruppenleiterin und kennt sich aus in der Bildungslandschaft. Sie ist teamfähig und sucht lösungsorientiertes und vorausschauendes Handeln. Es ist ihr Ziel, einen Betrag zu leisten, damit die Kinder auch heute dieselbe Lebensqualität erleben, welche sie damals selbst geniessen durfte. Wir unterstützen auch die Wiederwahl von Daniel Lüem als Gemeinderat und Ammann SP Hendschiken


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Jobs von A bis Z.

Wir suchen per sofort einen

Automechaniker/ Automobilmechatroniker Die Gemeinde Seengen mit rund 4000 Einwohnern und Zentrumsfunktion liegt am Nordende des Hallwilersees. Die schöne Lage, die gute Infrastruktur und die Nähe zu den Hauptverkehrsachsen machen Seengen zu einer attraktiven Wohngemeinde. Wir suchen per 1. Dezember 2017 oder nach Vereinbarung für unser Regionales Steueramt (Gemeinden Seengen, Ammerswil, Egliswil) eine/n

Sachbearbeiter/in Steuern (Pensum 70%) Ihr Profil • Verwaltungs- oder kaufm. Grundausbildung • Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere im Bereich Steuern, erwünscht • Freude an Kommunikation • selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise • angenehme Umgangsformen • gute EDV-Anwenderkenntnisse • Flexibilität und Teamfähigkeit

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Unser Angebot • interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in kleinem Team • modern eingerichteter Arbeitsplatz • zeitgemässe Anstellungsbedingungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Auf unserer Homepage www.seengen.ch finden Sie aktuelle Infos über unsere Gemeinde. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Martin Suter, Steueramtsvorsteher, Tel. 062 767 63 20, gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis 20. September 2017 an den Gemeinderat, Postfach, 5707 Seengen. Wir freuen uns auf Sie. Gemeinderat Seengen

Wir sind eine regionale Dienstleistungsanbieterin in den Bereichen Elektrizität, Wasser, Fernwärme, KomNet, Bauverwaltung sowie im Werk- und Hausdienst. Per 1. Dezember 2017 oder nach Vereinbarung suchen wir einen initiativen, verantwortungsbewussten

Chefmonteur Elektrizität/KomNet (m/w) Ihr Aufgabengebiet • Planung, Projektierung und Unterhalt der elektrischen Anlagen sowie des KomNet • Führung der Netzmonteure • Administrative Bearbeitung der Hausinstallationskontrollen • Nachführen der Netzschemata • Einmessung der Werkleitungen aller Sparten • Koordination der Werkleitungskatasternachführungen • Lehrmeister bei der Ausbildung von Netzelektrikern • Verantwortung für den Unterhalt des Fahrzeugparks Ihr Idealprofil • Abgeschlossene Berufsausbildung zum Elektroinstallateur EFZ • Weiterbildung zum Sicherheitsberater geplant oder abgeschlossen • Gute IT-Anwenderkenntnisse (Microsoft Office) • Zuverlässige, qualitätsbewusste und flexible Persönlichkeit • Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Teamfähigkeit Unser Angebot • Weitgehend selbständige und abwechslungsreiche Tätigkeit • Modern eingerichteter Arbeitsplatz in neuem Betriebsgebäude • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen • Grosszügige Unterstützung bei Weiterbildungen Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto. Für zusätzliche Auskünfte steht Ihnen Timon Knechtli gerne zur Verfügung. Kontakt: t.knechtli@rtb-wildegg.ch oder 062 887 80 61. RTB Regionale Technische Betriebe Hardring 12 5103 Wildegg


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INSERATE

Ein «Chilefescht» nach 200 Jahren Meisterschwanden und Fahrwangen bilden seit 200 Jahren eine eigenständige Reformierte Kirchgemeinde, losgelöst von der Pfarrgemeinde Seengen. Grund genug, zu einem «Chilefescht» einzuladen. Alfred Gassmann

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ein riesiges Festzelt, keine Bühne mit einem blumengeschmückten Rednerpult und keine Blasmusik. Die Reformierte Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen verlegte den Festakt des «Chilefeschts» auf die Strasse. Edith Mauch, Präsidentin der Kirchenpflege, freute sich über den Aufmarsch und kam gleich auf die Lage vor 200 Jahren zu sprechen. Unaufhörlicher Regen bewirkte einen durchgehenden See von Baldegg bis Seengen. Die Ernte verfaulte und den Leuten ging das Geld aus. In dieser Not fühlten sie sich förmlich vergessen und verlassen. Ungeachtet dessen wagten Fahrwangen und Meisterschwanden aus verschiedenen Gründen, nicht zuletzt wegen der räumlichen Distanz, die Loslösung von der Pfarrgemeinde Seengen. Verlassen der Sicherheit, aber Vertrauen auf Gott. Am 19. Brachmonat (Juni) 1817 beschloss der Grosse Rat des Kantons Aargau mit einem Dekret, dass Fahrwangen und Meisterschwanden eine eigene Kirchgemeinde, unabhängig von der Pfarrgemeinde Seengen, gründen dürfen. Edith Mauch bat, weiterhin auf Gott zu vertrauen und die nächsten 200 Jahre mutig anzugehen: «Packen wir es an.» Die Gemeindeammänner Patrick Fischer, Fahrwangen, Ueli Haller, Meisterschwanden und Michel Greber, Bettwil, überbrachten Glückwünsche und Grussbotschaften. Fischer gar in Versform. Bruno Winkler, Sarmenstorf, war ent-

Jungbürgerfeier Oberes Seetal auf dem Hallwilersee

Schlicht, aber sympathisch: Festakt und Eröffnung des «Chilefeschts» auf der Strasse. schuldigt. Die Redezeitbeschränkungen bildeten Programm. Mit Spiel und Spass wurde das zweitägige «Chilefescht» eröffnet. Ausstellung und Theater Zur Ausstellung «Unsere Kirche – einst und jetzt» gehörte sogar ein Besuch bei den Glocken und ein Blick vom Kirchturm auf das Festgelände. Sie half mit, in

die Geschichte einzutauchen und Zusammenhänge zu verstehen. Dasselbe lässt sich vom Theater «S’chunnt scho guet» sagen. Die Eigeninszenierung zur Geschichte der Entstehung der Kirchgemeinde fand grossen Anklang. Heinz Deubelbeiss, Fahrwangen, orientierte sich am Buch von Medard Sidler «Die Gründung der Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen

Foto: Alfred Gassmann

und die Baugeschichte ihrer Kirche». Mit 18 Personen und zehn Bildern wusste er mit der Aufführung zu begeistern. Am Sonntag feierte die Gemeinde einen Gottesdienst mit ungewohnten Klängen, sprich Jazz. Im Zentrum der Predigt stand das Wort «Nahe bei Gott und nahe bei den Menschen». Ein Predigtwort, das am «Chilefescht» bei Spiel und Spass spürbar gelebt wurde.

Die Jungbürgerfeier der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf wurde auf dem Hallwilersee durchgeführt. Nach einer kurzen Festansprache startete der Apéro auf dem Pausenplatz der Schulanlage Eggen in Meisterschwanden. Dabei richteten die jeweiligen Behördenvertreter einige Worte an die jungen Erwachsenen. Anschliessend konnte die Region Oberes Seetal, an Bord der MS Seetal, von einer anderen Perspektive erlebt werden. Mit leckerem Essen und Dessertbüffet wurden die neuen Stimmbürger verköstigt und auf den «Ernst des Lebens» vorbereitet. Dabei fanden angeregte und auch humorvolle Gespräche zwischen den Behördenmitgliedern und Jungbürgern statt. Nun sind auch die jungen Erwachsenen an den Gemeindeversammlungen herzlich willkommen. (gks)

Die Kirche ist eine ewige Baustelle Die reformierte Kirche ordinierte in Seengen zwei Pfarrer und eine Sozialdiakonin.

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inmal im Jahr ordiniert die Reformierte Landeskirche Aargau in einem gemeinsamen Gottesdienst ihre neuen Pfarrer zusammen mit den Sozialdiakonen. In der reformierten Kirche Seengen wurden von den Kirchenratsmitgliedern Christoph Weber-Berg und Beat Maurer zwei Pfarrer und eine Sozialdiakonin zum Dienst in der Aargauer Kirche ordiniert. Der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Gottfried Locher, gab den neu Ordinierten einige Wünsche auf ihren Weg mit. Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg und Kirchenrat Beat Maurer stellten in ihrer zweiteiligen Predigt einen Text aus dem Brief des Paulus an die Korinther in den Mittelpunkt, in dem es um den Aufbau der christlichen Gemeinde geht. Christoph Weber-Berg betonte im Blick auf die ewige Baustelle Kirche, dass es «umso wichtiger ist, dass bei diesem Bauwerk das Fundament stimmt». Zur feierlichen Ordinationshandlung versammelten sich alle im Gottesdienst anwesenden Ordinierten in einem Halbkreis im Gottesdienstraum. Pfarrer ChrisINSERATE

Ordinationsfeier in Seengen: Vorne die Ordinierten Raffael Sommerhalder, Mathias Burri, Karin Hoffmann, die Ausbildungspfarrer Emanuel Memminger, Christoph Monsch; hinten Andreas Hunziker (Ausbildungspfarrer), Kirchenrat Beat Maurer, Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg, Gottfried Locher Foto: rla/Werner Rolli (Ratspräsident SEK). toph Weber-Berg ordinierte die beiden Pfarrer Mathias Burri und Raffael Sommerhalder, Sozialdiakon Beat Maurer ordinierte die Sozialdiakonin Karin Hoffmann. Die Pfarrer ihrer Ausbildungsgemeinden gaben den drei Ordinierten Bibel- und Segensworte mit auf den Weg.

Gottfried Locher begrüsste die Ordinierten in der Gemeinschaft der reformierten Kirchen der Schweiz mit ihren etwa zwei Millionen Mitgliedern. Die Ordinierten seien «Brückenbauer» zwischen den verschiedenen Wünschen und Erwartungen in ihren Gemeinden. (ria)

Konjunkturausblick am Hypi-KMU-Treffpunkt in der Bäsebeiz Die Hypothekarbank Lenzburg lud Kunden und Interessierte zu ihrem bereits traditionellen KMU-Treffpunkt in die Bäsebeiz Roos nach Seengen. Die Besucher liessen sich zuerst von Reto Huenerwadel (Foto) über die Konjunkturaussichten informieren. Der Leiter der HBL Asset Management der Hypi

verbreitete verhaltenen Optimismus. Da die Konsumentenstimmung in der Schweiz verglichen mit den Nachbarn deutlich tiefer liege, könne es fast nur aufwärts gehen. Im zweiten Teil zeigte Sam Steiner von alike.ch den Gewerblern auf, welche Chancen KMU mit einem guten Internet-Auftritt haben. (tf)


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Lindenberg / Seetal

«Chilchmatt» als Wohnpark in Leutwil In Leutwil liegen bis zum 25. September der Gestaltungsplan «Chilchmatt» und die Einleitung der Baulandumlegung auf. Damit wird das letzte zusammenhängende, unerschlossene Baugebiet der Baureife zugeführt. Alfred Gassmann Westlich der Hauptstrasse: Areal Chilchmatt (schwarz umrandet).

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eduld bringt Rosen, für Leutwil in der «Chilchmatt» ein neues Wohnquartier, das gut und gerne die Bezeichnung Wohnpark verdienen würde. Eine Fernsicht in die Alpen, wie in der Winterhalde, ist zwar verwehrt. Doch in welchem Dorf findet sich eine Wohnlage mitten im Zentrum neben der Kirche, dem Schulhaus, der Mehrzweckhalle, der Bushaltestelle, gelegen am Bauzonenrand, am Waldrand und neben einem Bach. Im Winter können gleich vor der Haustür die Langlauf-Ski angeschnallt werden. Erste Bemühungen der Grundeigentümer, die der Dorfzone zugeordnete Fläche von knapp zwei Hektaren baureif aufzubereiten, scheiterten Mitte der 1990er-Jahre. Die Gründe sind nachvollziehbar: Schwierige verkehrsmässige Erschliessung, Topografie mit ihrer Hang-

Bald baureif? Das Gebiet Chilchmatt in Leutwil. und Muldenlage, Wald- und Gewässerabstand sowie die unterschiedlichen Interessen der Grundeigentümer. Die «Chilchmatt» ist mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Am 25. November 2011 bewilligte die Einwohnergemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 25 000 Franken für diese Gestaltungsplanung. Doch die Vielzahl der Fragen erforderte einen weiteren Kredit von 90 000 Franken. Der Auftrag für die Planung wurde dem Ingenieurbüro Ackermann + Wernli AG, Aarau, übertragen. Beigezogen

Foto: Fritz Thut

wurden ein Architekturbüro und ein Grünplaner. Der Gemeinderat liess das Planwerk mehrfach den Grundeigentümern vorlegen. Mit ihnen wurden zudem Einzelgespräche geführt. Hoffen auf Familien mit Kindern Angestrebt wurden eine verdichtete Bauweise und eine vorteilhafte Eingliederung der Bauten in die Topografie und ins Ortsbild. Die Erschliessung für den motorisierten Verkehr erfolgt ab der Dorfstrasse. Die Sondernutzungsvorschriften regeln die Bauweise in den sie-

ben Baufeldern und die Umgebungsgestaltung. Eingriffe in das bestehende Gelände sollen weitestgehend unterbleiben und die Grünflächen sollen eine hohe ökologische Qualität aufweisen. Die Energieeffizienz hat erhöhte Anforderungen zu erfüllen. Die Form der Grundstücke eignet sich nicht für die geplante Überbauung. Eine Baulandumlegung ist unabdingbar. Beteiligt sind elf Grundeigentümer. Das Planwerk präsentiert sich nunmehr auflagereif. Der Gestaltungsplan «Chilchmatt» und die Einleitung der Baulandumlegung liegen bis zum 25. September öffentlich auf. Die Behörde hofft, dass die 40 bis 50 Wohneinheiten einst vor allem von Familien mit Kindern bewohnt werden.

SP Seengen portiert Hannes Bopp und ist für «Zauberformel» Die SP Seengen freut sich, mit Hannes Bopp einen gut vernetzten und darum bestens geeigneten Kandidaten aus den eigenen Reihen für den Seenger Gemeinderat vorschlagen zu können. Bopp ist seit seiner Kindheit in Seengen verwurzelt und engagierte sich vielerorts im Dorf. Beruflich ist er in der öfHannes Bopp fentlichen Verwaltung tätig. Aus ehrenamtlichen Engagements und als ehemaliges Mitglied der Finanzkommission bringt er wichtige Voraussetzungen für dieses Amt mit: Führungserfahrung, Teamfähigkeit oder Finanzkompetenz. Der Vorstand der SP Seengen unterstützt und empfiehlt zur Wahl neben Hannes Bopp die vier offiziellen Kandidaten der anderen Ortsparteien: Jörg Bruder und Regula Hechler (FDP), Thomas Lindenmann und Peter Sandmeier (SVP). Mit der Wahl dieses Teams würden weiterhin alle politischen Kräfte von Seengen in die künftige Entwicklung und zum Wohle des ganzen Dorfes einbezogen bleiben. Die SP ist überzeugt, diese bewährte Seenger Zauberformel diene einer sachlichen, lösungsorientierten und für alle gewinnbringenden Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates. (pst)

Die Leutwiler Frauenturnerinnen reisten nach Elm

Egliswiler Jungbürger auf Kartbahn Die diesjährige Egliswiler Jungbürgerfeier fand bei hochsommerlichen Temperaturen statt. Gemeindeammann Rolf Jäggi durfte rund ein Dutzend Jungbürger begrüssen. Traditionsgemäss ging es auf die Kartbahn nach Wohlen. Absolut

der Schnellste war in diesem Jahr der Jungbürger Kevin Ummel. Vom Gemeinderat erreichte Gemeinderätin Gaby Dössegger die schnellste Rennzeit. Der Ausklang fand bei einem feinen Essen im Restaurant Bürgis statt. (rjä)

Seenger Samariter am Walensee A

m Samstag früh erreichen die Seenger Samariter die Ausflugsdestination Flumserberg. Die Gondel bringt die Ausflügler zum Maschgenkamm. Bei 7 Grad stapfen die Samariter durch den Nebelregen zur Prodalp. Die Sicht der Churfirsten ist heute verwehrt. Ein netter Gastwirt stellt seinen Wintergarten zur Verfügung, damit die Samariter unter Wärmelampen und auf Liegestühlen ihr Picknick einnehmen können. Bester Laune wird die zweite Etappe des Regentages in Angriff genommen. Auf der Prodalp gibt es ein Minigolf-Turnier mit Glacepreis. Ein Teil der Gruppe geniesst die Aufhellungen und wandert auf Schusters Rappen zurück. Es meldet sich der Hunger für das Abendessen auf der Molser Alp. Die Reisenden staunten über die Auswahl an in-

ternationalen Cordon bleus. Die Dimensionen waren für einen wahren Älpler gerade recht und entsprechend. Der nächste Höhepunkt ist am Sonntag der Ort Murg, von dort aus die Gruppe mit dem Schiff nach Quinten fährt. Viele Früchte gedeihen im Klima dieser Landzunge. Der Rundgang zeigt das schöne Dorf. Es ist klar, dass ein Fisch zum Mittagessen auf dem Teller obligatorisch ist. Am Nachmittag geniessen alle einen Spaziergang entlang der steilen Rebberge mit Blick auf den See. Die Ruhebänke laden zum Sonnengenuss ein, bis das Schiff die Gruppe nach Walenstadt zurückbringt. Von dort aus fährt das Samariterteam nach Seengen für einen gemeinsamen Drink, begleitet von Erinnerungen der Samariterreise 2017 ins Churfirsten Gebiet. (gul)

Unterwegs im Churfirstengebiet: Seenger Samariter auf Reisen.

Foto: zvg

Am Morgen früh (5.30 Uhr) schlichen sich 10 Turnerinnen des Frauenturnvereins Leutwil auf leisen Sohlen zur Bushaltestelle. Auf gings zur diesjährigen Turnfahrt nach Elm. In Schwanden bestieg man den Bus bis nach Kies. Weiter mit der Luftseilbahn gondelte die Gruppe auf die Mettmenalp. Im sehr schönen Berghotel Mettmen gönnten sich die Frauen Kaffee und Gipfeli und anschliessend marschierte man dem Garichtistausee entlang zur Kärpfbrücke. Dort trennten sich die Wege, die eine Gruppe nahm den Weg hoch hinauf zum Wildmadfurggeli 2292 Meter über Meer und steil hinab nach Ämpächli 1485 Meter über Meer unter die Füsse, den Weg nach Elm gönnten sie sich mit der Gondelbahn. Der Rest wanderte auf der anderen Seite des Garichtistausees zurück ins Berghotel, wo man sich einen Apéro gönnte, bevor es mit der Luftseilbahn und mit dem Bus zurück nach Landesplattenberg ging. Von dort wanderten die fidelen Frauen der Sernf entlang bis nach Elm. Im Hotel Sonne, wo auch das Nachtlager war, traf man wieder mit der anderen Gruppe zusammen. Gut gestärkt in den neuen Tag begaben sich alle auf den Elmer-Citro-Quellenweg, dort erfuhr man anhand Wissenstafeln spannendes über das Mineralwasser. Nicht nur das, da konnten sich doch die Frauen an einem unvergesslichen Naturspektakel einer Gruppe Alpakas erfreuen. Zum Schluss wurde man am Elmer-Citro-Brunnen mit einem gut gekühlten Fläschli belohnt. Mit dem Bus gings weiter zur nächsten Etappe, von Obererbs stieg man in den Höhenweg ein, der nach Ämpächli führte. Bald musste man den Heimweg antreten, der mit Bus und Zug zu bewältigen war. (est)

Spitex Oberes Seetal zeigt Dienstleistungen Am Samstag, 2. September, präsentiert die Spitex Oberes Seetal am nationalen Spitex-Tag der Bevölkerung der umliegenden Gemeinden wiederum ihre vielfältigen Dienstleistungen. Im Stützpunkt an der Hintergasse 12 (bei der Migros) in Fahrwangen kann man sich zwischen 10 und 14 Uhr den Blutdruck und Blutzucker messen lassen. Gerne beantwortet das Fachpersonal Fragen rund ums Arbeitsumfeld und die vielfältigen Dienstleistungen als Anbieterin professioneller Hilfe und Pflege zu Hause. Bei einem Getränk und einem kleinen Imbiss lädt die Spitex Oberes Seetal ihre Gäste ein, in Ruhe zu verweilen. (mhu)

Ein ungewöhnliches Lieblingstier: Für Claudia P. ist das Paradies da, wo Kühe Foto: zvg glücklich sind.

Stille und Kühe – ein Paradies Claudia P. aus Sarmenstorf hat ein ganz besonderes Ferienparadies für sich entdeckt: Ein Lebenshof für Kühe ist der Ort, der sie immer wieder magisch anzieht.

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laudia P. aus Sarmenstorf hat ein eher ungewöhnliches Lieblingstier. Sie ist hin und weg für Kühe. In die grossen, geduldigen Wiederkäuer mit den neugierigen Augen hat sich Claudia P. vor rund drei Jahren verliebt. Der Zufall verschlug sie zu einem kleinen Hof mitten im Nirgendwo, dessen genauen Standpunkt ihr nicht einmal das Navigationsgerät recht anzugeben vermochte. «Dort oben ist nichts, ausser Stille und die Kühe», beschreibt sie. Berührungsängste mit den grossen Wiederkäuern hat die 36-Jährige keine, im Gegenteil. «Kühe sind tolle Tiere. Sie schmusen so gerne und jede hat einen ganz eigenen Charakter.» Nach ihrer ersten Begegnung mit den Tieren des Gandenhofs «Villa Kuhnterbunt» bei Bad Ramsach zog es Claudia P. immer wieder

ins 60 Kilometer weit entfernte Läufelfingen. Mindestens einmal im Monat nimmt sie den rund einstündigen Weg dorthin auf sich. Auf dem Gnadenhof dürfen Kühe, Ochsen und Kälber einfach Tier sein ohne menschliche Nutzungsansprüche. «Ein Paradies für die Tiere», sagt P. Ein besonderer Ort, auch für sie. «Dort komme ich zur Ruhe, bin einfach und streichle Kühe.» Der Gnadenhof ist für P. aber nicht nur Kraftort, sondern auch Inspirationsquelle. «Es ist eine Welt, wie ich sie gerne hätte. Der Ort gibt mir den Glauben an die Menschheit.» (Melanie Solloso)

SOMMERSERIE

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n der Serie «Mein Paradies» durften Leserinnen und Leser des Lenzburger Bezirks-Anzeigers / Der Seetaler ihr persönliches Ferienparadies vorstellen. Ob Sommerglück am Meer, Ausspannen am ruhigen Wasser oder im lauschigen Gartenjuwel – viele Leserinnen und Leser haben uns an ihrem ganz persönlichen Paradies teilhaben lassen. Danke! Mit diesem Beitrag endet die Sommerserie 2017.


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Agenda INSERAT

Agenda vom 1.9. bis 7.9.2017 letztmals in Auenstein geöffnet.

THEATER

Lenzburg

Donnerstag, 7. September

Schloss Lenzburg (Schlossgasse) Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag. Montags geschlossen. Sonntag, 3. September 10–14 Uhr. Jazz Brunch.

Lenzburg: Zeughaus 19.30 Uhr. «Transit.(home)». Eine theatrale Busfahrt.

KLASSIK

Möriken-Wildegg

Freitag, 1. September Lenzburg: Burghaldenhaus 20.15 Uhr. «Frauenliebe und Leben»–Liederabend. Mit Andrea Hofstetter (Sopran), Stefka Rancheva (Klavier) und Sascha Garzetti (Texte).

Sonntag, 3. September Lenzburg: Brasserie Barracuda 11 Uhr. «Dear Ella»–Jazz Matinee. Mit Daniela Larkin (Vocals) und Thomas Lüscher (Piano).

Mittwoch, 6. September Lenzburg: Hero-Verwaltungsgebäude 20.15 Uhr. «Game Of Tones»–Crossover-Konzert. Mit Alexander Boldachev (Harfe) und Alexander Kuznetsov (Violine).

LITERATUR

Sonntag, 3. September Lenzburg: Zeughaus 10–11 Uhr. «America’s Little Switzerland», Beth Zurbuchen bringt fremde Geschichten mit – aus New Glarus/ USA.

SOUNDS

Freitag, 1. September Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Matteo & Nick Mellow. Singer/Songwriter. Abendkasse ab 20 Uhr geöffnet.

VORTRÄGE

Donnerstag, 7. September Rupperswil: Kirchgemeindehaus 19.30–20.30 Uhr. Vortrag «Die Kernbotschaften der Reformation». Anschliessend Apéro. Kostenloser Fahrdienst innerhalb Rupperswil: 062 897 28 71.

VERNISSAGEN

Oldtimer wohin das Auge blickt: am Sonntag, 3. September findet das 6. OldFoto: Archiv/zvg timertreffen in Schafisheim statt. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 18–21.15 Uhr. «Riechst du die Schöpfung?» Auftaktveranstaltung zur «SchöpfungsZeit 2017». Lenzburg: Rathhausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. Lenzburg: Familienzentrum 19.30 Uhr. ADHS: authentische Beziehung schaffen – entspannte Beziehung leben.

Samstag, 2. September Auenstein: beim Gemeindehaus Ab 17 Uhr. Weinfest mit musikalischer Unterhaltung. Ab 22 Uhr: Barbetrieb im alten Feuerwehrmagazin. Fahrwangen: Spitex Stützpunkt (Hintergasse 12/Migrosgebäude) 10–14 Uhr. «Nationaler Spitex-Tag» der Spitex Oberes Seetal. Gratis Blutdruckund Blutzuckermessung und Präsentation der vielfältigen Dienstleistungen rund um die Spitex als Anbieterin professioneller Hilfe und Pflege zu Hause. Einladung zu kleinem Imbiss und Getränk. Hendschiken: Kirchenzentrum 10-17 Uhr. 1. Zöber-Märt. Selbst- & Handgemachtes aus dem Zöber. Lenzburg: Unter den Arkaden des Alten Gemeindesaals 8.30–13 Uhr. Herbstmarkt. Verkauf von: Brot, Zöpfen, Backwaren, Gemüse, Blumen und Spezialitäten. Zum Essen gibt es Suppe, Würste, Kartoffelsalat, Kaffee, Kuchen und Torten. Der Reinerlös geht zugunsten der Multiple Sklerose Patienten im Bezirk Lenzburg. Org. Landfrauen. Rupperswil: Spitex Zentrum Rupperswil, Sonnenweg 16 11–15 Uhr. Spitexverein Rupperswil/Hunzenschwil/Auenstein – Tag der offenen Tür.

Sonntag, 3. September

Sonntag, 3. September

Lenzburg: Markus-Roth-Platz 11 Uhr. Brasserie Barracuda. Vernissage Jazz Matinee MBL, «Dear Ella» mit den Pro Argovia Artists 2017/18, Daniela Larkin und Thomas Lüscher. 13 Uhr. Ausstellung: «Transformator – Kunst im Quartier». Vernissage. Kindergarten Breitfeld. Bis 23. September.

Auenstein: beim Gemeindehaus Ab 11 Uhr. Weinfest mit musikalischer Unterhaltung. Lenzburg: Museum Burghalde 13–17 Uhr. Familiensonntag: «Tierisch gut». Lenzburg: Schloss 10–14 Uhr. Jazz Brunch. Reichhaltiges Zmorgen-Buffet im Schlosshof. Musikalische Begleitung durch die Wynavalley Oldtime Band. Der Erlös geht zugunsten vom Rollstuhl-Fahrverein Lenzburg. Vorverkauf bei Merk Optik, Lenzburg 062 891 90 00 und Römer Apotheke, Lenzburg 062 891 29 51. Lenzburg: Zeughaus 10–11 Uhr. Die Amerikanerin Beth Zurbuchen bringt fremde Geschichten mit – aus New Glarus/USA. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe «Heimatlabor» der Stapferhausausstellung. Lenzburg: yogacompany, Unterer

DIES & DAS

Freitag, 1. September Auenstein: altes Feuerwehrmagazin Ab 19.30 Uhr. Barbetrieb im Rahmen des Weinfestes. Lenzburg: yogacompany, Unterer Haldenweg 12 (Kromer Haus) 19.30–22 Uhr. «Aus der Stille in den Tanz: Meditation | Texte | Barfussdisco» mit Urs Becker. INSERAT

Haldenweg 12 (Kromer-Haus) 10–14 Uhr. «Meditation kann man nicht machen» Workshop mit Anja Kroll. Schafisheim: Gärtnerei Labhart 9 Uhr. 6. Oldtimertreffen. Alte Technik in jungem Grün. Eintritt frei. Seengen: Schloss Hallwyl 13–15.30 Uhr. Auf den Spuren «Sir Malcolm Campbells Weltrekord auf dem Hallwilersee». Geführter Rundgang zu den wichtigsten Schauplätzen, mit Schifffahrt zur Weltrekord-Stelle.

Dienstag, 5. September Lenzburg: Rathhausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. Lenzburg: yogacompany, Unterer Haldenweg 12 (Kromer-Haus) 06.45–7.15 Uhr. Morgenmeditation mit Anja Kroll und Urs Becker.

Mittwoch, 6. September Rupperswil: Schützenhaus 19.30 Uhr. Wahlkandidat für die Gemeinderatswahlen 2017, Daniel Marti, stellt sich der Bevölkerung vor und beantwortet im Anschluss Fragen.

Donnerstag, 7. September Lenzburg: Tommassini Ab 18 Uhr. Vernissage Kunstfestival «Guck mal Günther, Kunst». Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 17-21 Uhr. «Objekt-Talk mit Tom Litwan». Der Sammlungsleiter Rudolf Velhagen diskutiert mit dem Aargauer Winzer Tom Litwan über die Vielfalt der Weinlandschaft, Freuden und Tücken des Winzerberufs und die persönlichen Lieblingsweine. Niederlenz: Gemeindebibliothek 19.30 Uhr. Spielabend für Erwachsene.

AUSSTELLUNGEN

Lenzburg Zeughaus «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr. Donnerstag, 9–20 Uhr. Montag geschlossen.

MUSEUM

Auenstein Hexenmuseum (Mühliacherweg 10) Öffnungszeiten: Freitag, 1. September und Sonntag, 3. September, 14–18 Uhr;

Schloss Wildegg (Effingerweg 5) Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag gschlossen. Sonntag, 3. September 13–14 Uhr. Auf Schloss Wildegg bietet sich die Gelegenheit, Greifvögel «federnah» zu erleben. 13–14 Uhr und 15–16 Uhr: Gartenführung ProSpecieRara, Öffentliche Führung im ProSpecieRara-Garten. Dienstag, 5. September 18.30–19.30 Uhr. Was steht denn da im Kaffeesatz? Szenischer Rundgang durch Schloss Wildegg. Donnerstag, 7. September 19–21 Uhr. Objekt-Talk mit Tom Litwan. Militärmuseum Wildegg (am Hardring 6) Samstag, 2. September, 10–16 Uhr. «Querschnitt durch die Schweizer Armee von 1945–2000». Ausstellung von Radund Kettenfahrzeugen, Geschützen, Flugzeugen, Übermittlungsmaterial und persönlicher Ausrüstung. Öffnungszeiten: Jeden ersten Samstag im Monat bis Oktober. Mit Museumsbeizli.

Seengen Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Sonntag, 3. September 14–14.20 Uhr. Schlossgeschichte in 20 Minuten. Öffentliche Führung durch Schloss Hallwyl. 15–16 Uhr. Heilen wie anno dazumal. Öffentliche Führung durch Schloss Hallwyl.

SENIOREN

Montag, 4. September Brunegg: Restaurant zu den drei Sternen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 896 24 09.

Dienstag, 5. September Meisterschwanden: Restaurant Löwen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 056 667 20 12.

Donnerstag, 7. September Boniswil: Pizzeria Deliziosa 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 842 42 01. Möriken: Restaurant Rössli 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 903 15 61 Staufen: Besammlung beim Lenzopark 8.20 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Radsportgruppe. Route: Ruedertal–Menziken.

VEREINE

Staufen Pistolenschützenverein: Samstag, 2. September, 16–17.30 Uhr und Mittwoch, 6. September, 17–20 Uhr. Alpenclub Staufberg Sonntag, 3. September, Herbstwanderung. Tel. 056 443 10 80.

Filmtipp Killer’s Bodyguard Der weltbeste Bodyguard (Ryan Reynolds) wird engagiert, um ausgerechnet das Leben seines Erzfeindes zu schützen – eines weltweit berüchtigten Killers (Samuel L. Jackson). Der unaufhaltsame Bodyguard und der manipulative Auftragsmörder versuchen seit Jahren sich gegenseitig auszuschalten, und müssen nun die nächsten total abgefahrenen 24 Stunden gemeinsam durchstehen. Kino Urban: D/16 Jahre. Täglich 20 Uhr, So auch 17.15 Uhr.

Bullyparade – der Film Aus mehreren Episoden bestehender Kinofilm, in dem einige der beliebtesten Figuren aus der Sketch-TV-Sendung «bullyparade» zurückkehren. Kino Urban: D/6 Jahre. So, 15 Uhr

Atomic Blonde 1989, Berlin: Die Top-Agentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) hat die Order, Informationen höchster Brisanz zu besorgen. Doch die geteilte Stadt fordert von ihr das Äusserste – es geht buchstäblich ums nackte Überleben. Mit Kalkül, Sinnlichkeit und unerbittlicher Härte kommt sie Zug um Zug ihrem Ziel näher. Denn eins steht fest bei dieser tödlichen Schachpartie: Über Bauernopfer entscheidet allein die blonde Königin. Kino Urban: D/16 Jahre. Fr bis So täglich 20 Uhr.

Un Sac de Billes Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Kino Löwen: D/ 12 Jahre. Do, Mo bis Mi täglich 20 Uhr, Sa und So je 17 Uhr.

Aktiv ins Alter Eine packende Story von glühenden alten Eisen mit grauen Haaren, bei denen das normale Altwerden nur Nebensache ist. Aktivität ist Leben, Leben ist Leidenschaft und Leidenschaft ist das zu tun, was einen glücklich macht. Warum also im Alter damit aufhören? Die Protagonisten erzählen eindrucksvolle Geschichten, wie man im Alter durch Lebensfreude, Ehrgeiz und Beharrlichkeit Berge versetzen kann. Ein inspirierender Film über jene Menschen, die auch im Alter wahrhaftig leben. Kino Löwen: CH/ ab 8 Jahren. So 14.30 Uhr.


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Szene/Hinweise

Ausbruch aus dem Strauchelzoo Das Leben ist kein Ponyhof – es ist ein Strauchelzoo. Höchste Zeit, daraus auszubrechen.

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lampoet Kilian Ziegler und Pianist Samuel Blatter bieten eine Eintrittskarte für eine irrwitzige Tour rund um die kleinen und grossen Makel der Spezies Mensch, ein Ausflug in die Artenvielfalt des Humors, hinein in die Welt frisch geschlüpfter Pointen. Ein von Optimismus sprühendes Programm aus Slam Poetry, Kabarett und Musik. Der Veranstalter ist ammerswil kultur. Reservieren kann man unter info@ammerswilkultur.ch Freitag, 15. September, 20 Uhr, Gemeindesaal Ammerswil

Kilian Ziegler.

Konzert mit Matteo Gisler und Nick Mellow in der Baronessa M atteo: Bewaffnet mit akustischer Gitarre, seiner einzigartigen einprägsamen Stimme und einem untrüglichen Gespür für gesellschaftskritische Texte, bestreitet der junge Urner seine Konzerte. Im Jahr 2015 erschien bereits die erste EP Going Nowhere des damals gerade mal 17-jährigen Songwriters. Beim Hören seiner Zeilen vergisst man oft die Tatsache, dass der Mensch aus dessen Feder sie stammen noch sehr, sehr jung ist. Erstaunlich. Und doch gibt es Momente, in denen seine Jugendlichkeit aufblitzt. Man darf gespannt sein, wo die Reise hingeht und wie Matteos Songs in ein paar Jahren klingen – nach einigen Konzerten und einem Reichtum an Erfahrungen. Sicher ist jedenfalls, dass Matteo ganz bestimmt nicht nirgendwo hingeht.

Nick Mellow: Nick Mellow erzählt in seinen Songs von der Welt wie er sie sieht: Stets durch die Augen eines Träumers, der an die positiven Seiten im Leben glaubt, ohne dabei den gelegentlich tristen Alltag mit seinen Ängsten und Sorgen zu verschweigen. Er erzählt von Liebe und Selbstzweifel, von Sehnsucht und Hoffnung – von seinem und unseren Leben. Gekonnt vereint er grosse Melodien mit markantem Gitarrenspiel und der ausdruckvollen Stimme zu einem ausgereiften Songwriting. Als Resultat ergeben sich wunderschöne, handgemachte Popsongs, welche sich dem Zuhörer unaufhaltsam ins Gedächtnis brennen. Tickets an der Abendkasse oder auf starticket.ch Freitag, 1. September 2017, 21 Uhr, Baronessa Lenzburg, Türöffnung 20 Uhr.

Der Vorverkauf für die Operette Möriken-Wildegg läuft

F

Für «Gräfin Mariza» der Operette Möriken-Wildegg ist der Vorverkauf gestartet.

Wie mitmachen? Rufen Sie am Freitag, 1. September, von 11 bis 11.15 Uhr unter der Telefonnummer 058 200 58 15 an. Viel Glück.

Führung «Rekordfahrt auf dem Hallwilersee» Am Sonntag, 3. September, kann man auf den Spuren von «Sir Malcolm Campbells Weltrekord auf dem Hallwilersee von 1938» wandeln. Ein geführter Rundgang führt zu den wichtigsten Schauplätzen, wie dem Hangar mit Werkstatt, der Unterkunft, Campbells Petri-Heil-Ort, zu Zeit-

messstationen und zu den offiziellen Zuschauerplätzen. Dauer: 21/2 Stunden, Seenger Seezopf mit Schifffahrt auf dem Hallwilersee. Reservationen unter 079 376 88 50 oder info@malcolm-campbell.ch Sonntag, 3. September, 13–15.30 Uhr, Treffpunkt: Schloss Hallwyl vor dem Eingang.

Bücherpräsentation «Auswahl 2017»

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in gutes Buch ist klug und lässt sich auf viele Arten lesen. Claudia Steiner und Doris Michel nehmen Sie mit auf eine Literatur-Reise und stellen ihre ganz persönlichen Favoriten des Jahres vor. Egal ob man spannende Krimis, ver-

worrene Romane oder Liebesgeschichten mag: Es ist bestimmt für jeden etwas dabei. Eintritt frei. Im Anschluss gibt es einen Apéro. Mittwoch, 13. September, 19.30 Uhr, Gemeinde- und Schulbibliothek Wildegg

Exkursion ins Auenschutzgebiet Rupperswil Der Natur- und Vogelschutzverein Rupperswil lädt ein auf eine Exkursion ins Auenschutzgebiet Rupperswil. Auf einem Spaziergang kann man Bekanntes und Unbekanntes in der Nähe des Umgehungsgewässers des Kraftwerkes entde-

Das Mittelalter hautnah erleben Marktfahrer, Handwerker, Live-Spektakel und viele Attraktionen entführen vom 15. bis zum 17. September auf dem Schloss Lenzburg ins Mittelalter.

I

n einer mittelalterlichen Stadt gehörte der mehrtägige Jahrmarkt zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres. Weithergereiste Kaufleute und Händler boten ihre

Güter an, die an den üblichen Wochenmärkten nicht zum Verkauf standen. Die mittelalterlichen Marktplätze waren eher klein, daher erstreckte sich ein Jahrmarkt über mehrere Plätze und Gassen. Zahlreiche Marktfahrer, Handwerker, Live-Spektakel und viele Attraktionen entführen die Besucher vom 15. bis und mit 17. September im Schlosshof und auf dem Burghügel von Schloss Lenzburg ins Mittelalter. Erleben kann man ein historisches Handkurbelkarussell, eine Greifvogel-Flugvorführung, ein Zauberer und

historische Fechtkunst. Mittelalterliche Musik von Schellmerÿ sorgt für das passende musikalische Ambiente. Gegen den kleinen und grossen Hunger gibt es in der Burgküche Verpflegung. Und auch an Mitmachangeboten fehlt es nicht, wie Kerzenziehen, Handspinnen, Seifenformen, Trommeln basteln und Lebkuchen verzieren machen den Markt zu einem unvergesslichen Erlebnis für Gross und Klein. Freitag, 15. September bis und mit Sonntag, 17. September, 10–18 Uhr.

Das Festival der Künste wird fünf D

TICKETVERLOSUNG ür die Operette «Gräfin Mariza» der Operette Möriken-Wildegg im Gemeindesaal Möriken-Wildegg verlost der Lenzburger Bezirks-Anzeiger 3× 2 Tickets für eine Vorstellung nach Wahl.

Foto: Archiv, Pascal Meier

Vom 7. bis 17. September wird das 5. Festival «Guck mal Günther, Kunst» in Lenzburg Krisen meistern und Erwartungen auf die Probe stellen.

S

eit 1927 führt die Operette MörikenWildegg mit grossem Erfolg Werke aus der Operetten-Literatur auf. Nun steht in diesem Herbst Emmerich Kálmáns «Gräfin Mariza» auf dem Programm. In der abwechslungsreichen und humorvollen Geschichte der reichen und schönen Gräfin Mariza, die auf der Suche nach der wahren Liebe ist, erklingen viele melancholische Zigeunerweisen und feurige Csárdásrhythmen mit bekannten Melodien wie «Komm mit nach Varasdin» oder «Komm, Zigan, spiel mir was vor». Die Vorstellungen finden vom 21. Oktober bis zum 3. Dezember 2017 vorwiegend an den Wochenenden im Gemeindesaal Möriken statt. Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.operette.ch oder telefonisch unter der Telefonnummer 062 893 27 38.

Handwerkskunst aus dem Mittelalter fasziniert am Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg Jung und Alt.

cken. Die Führung dauert bis etwa 11.30 Uhr. Am Ende der Exkursion wird ein kleiner Apéro offeriert. Sonntag, 10. September, Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Parkplatz bei der Brücke von Rupperswil nach Auenstein)

as Festival «Guck mal Günther, Kunst» findet vom 7. bis 17. September zum fünften Mal im Lenzburger Kulturhaus Tommasini statt und feiert somit dieses Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Fünf Jahre voller Entdeckungen in Kunst, Musik, Tanz, Performance und Literatur. Neu beleben auch Theaterstücke und kulinarische Experimente die einstige Teigwarenfabrik. Es gibt aber nicht nur Grund zu feiern. Bedenkliches aus der Politik dringt in unseren Alltag. Was bedeuten die Krisen für die Kunst? Sollte das Kulturschaffen politischer werden – oder liegt seine Stärke in der Freiheit? Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler nehmen dazu Stellung. Sie geben brisante Antworten, werfen aber auch Fragen auf. Eine Gruppenausstellung zeigt Werke von 22 Kunstschaffenden, während in den gleichen Räumen Performances, Lesungen, Filme, Konzerte und Workshops angeboten werden. Damit wird Lenzburg für fünf Tage wieder zum Mittelpunkt der zeitgenössischen Kunst. Am Donnerstag, 7. September, eröff-

Am Graffiti-Contest «Bombing Battle» vom Festival «Guck mal Günther, Kunst» in Lenzburg zeigen Künstler ihr Können mit der Sprühdose. Foto: pixabay net nach der Vernissage Slampoetin Patty Basler mit Wortkunst, aber auch Tanz und Musik stehen auf dem Programm. Das Jubiläumsprogramm wartet mit vielen Leckerbissen und Höhepunkten auf. Man darf sich unter anderem auf eine Premiere freuen, das Jugendtheater Möriken zeigt mit «Fisch im Netz» eine Selbstkonstruktion über digitale Medien. Günthers offene Jam-Session lädt jedermann zum Musizieren ein. Einfach In-

strumente mitbringen und loslegen. Am Graffiti-Contest «Bombing Battle» darf man künstlerisch zur Sprühdose greifen. Natürlich stehen auch Filme, spannende Performances, Workshops, Führungen und Musik auf dem Programm. Informationen zum Festival findet man unter www.guckmalkunst.ch Mittwoch, 7., bis Sonntag, 11. September, Kulturhaus Tommasini, Seonerstrasse 23, Lenzburg.

Familiensonntag: Tierisch gut Am Familiensonntag kann man erleben, wie einst das Fleisch zubereitet wurde.

W

ie kam in der Steinzeit das Fleisch auf den Teller? Und wie wurden Knochen, Sehnen oder die Haut eines Tiers verwendet? Am Familiensonntag «Tierisch gut» im Museum Burghalde zerlegt ein Metzger ein Schaf mit steinzeitlichem Werkzeug und zeigt, dass Tiere nebst Fleisch weitere wichtige Rohstoffe für den steinzeitlichen Alltag lieferten. Das Fleisch wird über dem Feuer gekocht und gebraten. Die Besucherinnen und Besucher können sich ausserdem im Umgang mit Pfeil und Bogen üben. Der Eintritt kostet 10 Franken.

Ein Metzger zerlegt nach alter Manier ein Schaf. Sonntag, 3. September, 13–17 Uhr, Mu-

seum Burghalde, Schlossgasse 23.

Foto: zvg


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Veranstaltungen / Diverses

Täglich 20 Uhr, SO auch 17.15 Uhr D, ab 16 Jahren:

KILLER’S BODYGUARD SO 15 Uhr D, ab 6 Jahren:

BULLYPARADE – DER FILM

FR bis SO tägl. 20 Uhr ab 16 Jahren:

ATOMIC BLONDE DO, MO bis MI tägl. 20 Uhr SA + SO je 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

UN SAC DE BILLES – EIN SACK VOLLER MURMELN SO 14.30 Uhr CH-Dialekt, ab 8 Jahren:

AKTIV INS ALTER www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Gasthof zum

Bis 30. September

Tessiner Wochen Reservieren Sie Ihren Tisch rechtzeitig Familie Amsler Gasthof Bären, 5107 Schinznach-Dorf Für Reservationen:

Tel. 056 443 12 04

jetzt aktuell: workshops im september 2017 • «fit für die bewerbung» für jugendliche im 9./10. schuljahr • «den tiger umarmen» – tai chi für kinder von 9 bis 11 jahren § alle informationen auf unserer webseite www.analogos.ch beatrice schatzmann dipl. psychologin iap und team burghaldenstrasse 19 in lenzburg webereistrasse 1 in egliswil 062 775 61 61 www.analogos.ch

www.baeren-schinznach.ch Sonntag und Montag Ruhetag

WEINFEST AUENSTEIN Weindegustation, Festbetrieb und musikalische Unterhaltung mit Trio Holdriooo (Sa, 18–22 Uhr) und Ländler-Wurlitzer (So, 12–16 Uhr) 2. September 17.00–24.00 Uhr 3. September 11.00–19.00 Uhr Barbetrieb 1. September 19.30–2.00 Uhr 2. September 22.00–2.00 Uhr Mit Heigo-Taxi Freitag und Samstag im Umkreis von 10 km Beim Gemeindehaus

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