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20170720 woz lbaanz

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Donnerstag, 20. Juli 2017

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

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Lenzburger Woche

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 29, 118. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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«Schön isch es gsi»

Mehr Abbau geplant

Das Jugendfest Lenzburg ist vorbei. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Der Seetaler/Der Lindenberg hat die schönsten Bilder dazu.

Das Kiesabbaugebiet in Niederlenz soll um drei Hektaren erweitert werden. Die planerischen Unterlagen liegen im Mitwirkungsverfahren auf.

Salzkorn Salz Wenn Sie dieses «Salzkorn» lesen, tummelt sich der Kolumnenautor irgendwo im wilden Westen von Frankreich. Bretagne-Ferien sind angesagt und deshalb sind diese Zeilen nur halb so aktuell, wie sie auf den ersFritz Thut ten Blick scheinen; da wurde vorgeschrieben – für einmal im wortwörtlichen Sinn. Das Reiseziel ist passend für diese Kolumne. Salz ist ein Produkt, auf das die Bretonen extrem stolz sind, auch heute noch. Der Stoff, um den in früheren Jahrhunderten Kriege geführt wurden, weckt immer noch grosse Emotionen. Es ist eine grosse Kunst, aus dem Meerwasser bestes Salz zu gewinnen. Die Salzbauern müssen dazu die jeweiligen Wetter- und Wasserbedingungen bestens kennen. In Kristallisationsbecken reift das Salz; Sonne und Wind erledigen dies. Geerntet wird durch das regelmässige Abtragen der Salzblüte an der Oberfläche. Auch wenn Salz heute nicht mehr mit Gold aufgewogen wird; wertvoll ist der Rohstoff trotzdem. Fantasiereiche Schreiberlinge können rund um Eifersucht und Missgunst der in Genossenschaften zusammengefassten Salzbauern ganze Kriminalromane mit Mord und Totschlag konstruieren. Ein solches Buch, in dem neben der Polizeiarbeit auch die Besonder- und Schönheiten des ganzen Landstrichs und seiner stolzen Bewohner beschrieben wird, war mitentscheidend bei der Wahl des Sommerferienziels. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, wird sicher einmal der Ernte von «La Fleur de Sel» beigewohnt. Das wäre dann das berühmte Salz in der Suppe. Redewendungen rund ums Salz gibt es viele. Hier wird suggeriert, dass Suppe ohne Salz fad, ja ungeniessbar ist. Aber die Menge machts: Man kann die Suppe – hier jene der Daheimgebliebenen – auch versalzen. Das will ich nicht und höre hier auf, von den Ferien zu schwärmen. Fritz Thut, Redaktionsleiter fritz.thut@azmedien.ch

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