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2. Februar 2017, 56. Jahrgang, Nr. 05

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

«Nicht nur für uns geht es um sehr viel» Gut besuchte Infoveranstaltung zum Finanzausgleich: Die einen kamen, um ihre Unterstützung zu zeigen, die anderen, um sich zu informieren. MELANIE BÄR

Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn trafen sich über hundert Personen vor dem Wettinger Rathaus bei einer Wurst vom Grill. «Ich will mich informieren, weil ich noch nicht schlüssig bin», begründet Engelbert Fischer sein Kommen. «Der Vorteil ist, dass man Fragen stellen kann», so Olivia und Jürg Lietha, die ebenfalls INSERATE

noch nicht abgestimmt haben. Walter Wiederkehr kam zusammen mit Kollegen von der Männerriege. Zwar hatte er zuvor die Abstimmungsunterlagen studiert, «doch am Schluss wusste ich trotzdem nicht, was ich entscheiden soll. Weil es aber eine wichtige Abstimmung ist, will ich mir heute Abend eine Meinung bilden.» Zusätzlich zu den noch unschlüssigen Bürgern kamen am Montag auch viele Parteivertreter ins Rathaus. Deren Meinungen waren zwar schon gemacht, mit ihrem Kommen wollten sie jedoch demonstrieren, wie wichtig ihnen die Abstimmung ist. «Es geht um unsere Existenz», sagt Ueli Rothenfluh, Präsident der CVP Neuenhof. «Nicht

Partei- und gemeindeübergreifend wurde vor der Podiumsdiskussion bei einer Wurst diskutiert – im Bild der Wettinger Ammann Roland Kuster (CVP) und die Neuenhofer Gemeinderätin Petra Kuster Gerny (SVP). Foto: bär nur für uns geht es um sehr viel, die Situation kann sich für jede Gemeinde ändern», ergänzt die Neuenhofer Gemeinderätin Petra Kuster Gerny. «Ich habe noch nie er-

lebt, dass so viele politische Parteien und Gemeinden bei einer Abstimmung zusammenspannen, das freut mich», so Geri Röthlisberger Parteipräsident der SP Neuenhof. S. 5


Gemeinde Wettingen

Beschluss des Einwohnerrats; Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist ist der vom Einwohnerrat am 14. Dezember 2016 gefasste und in der Limmatwelle vom 22. Dezember 2016 publizierte Beschluss, welcher dem fakultativen Referendum unterliegt, in Rechtskraft erwachsen. Wettingen, 26. Januar 2017 Der Gemeinderat

GEMEINDERAT WETTINGEN Gemeinde Wettingen

Vorübergehende Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Gemeinderat Wettingen Gemeinde Wettingen Klosterstrasse ab AlberichZwyssig-Strasse bis KanzlerrainStrasse: Für die Dauer der Baustelle «Sporthalle KSWE» – Parkieren verboten beidseits Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt vom 3.2.2017 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Wettingen, 2. Februar 2017 Der Gemeinderat

Bauherrschaft: Merkli Reto Müllernstrasse 28 5430 Wettingen Bauobjekt: Wärmepumpe Baustelle: Müllernstrasse 28 Parzellen: 2056 Zusatzgesuche: keine

Bauherrschaft: Widmer Holding AG Kirchstrasse 12 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch zwei Einfamilienhäuser Neubau zwei Dreifamilienhäuser Baustelle: Albertstrasse 5/7 Parzelle: 3614/4932 Zusatzgesuche: keine

Bauherrschaft: Berger-Russi Jürgen Florastrasse 61 5436 Würenlos Bauobjekt: Neue Kaminanlage Baustelle: Chlosterbrüel 33 Parzelle: 6103 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 3. Februar bis zum 6. März 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

WETTINGEN

Ein Macher von Kindsbeinen an Emil Schmid führt sein Unternehmen auch mit bald 80 Jahren noch immer selber. MELANIE BÄR

Mitten im Wettinger Dorf – in einem unscheinbaren Mehrfamilienhaus – hat die Firma «Emil Schmid und Partner AG» ihren Hauptsitz, wo der Firmengründer und Inhaber im 2. Stock auch sein Büro hat. «Ich fühle mich hier sehr wohl», sagt Emil Schmid. So sehr, dass der Rentner, der im April achtzig wird, nicht vorhat, in Rente zu gehen. «Wenn ich einmal gehe, ist mein Büro nicht aufgeräumt», lacht er verschmitzt. Schon als Bub arbeitete er lieber, als zu faulenzen oder in der Schulstube zu sitzen. Er ist der geborene Unternehmer, der bereits als Siebenjähriger sein erstes Geld verdiente. Damals züchtete er Kaninchen, verkaufte diese und kaufte mit dem Gewinn eine Handorgel. Schnell sprach sich im Dorf herum, dass man ihn als Unterhaltungsmusiker engagieren kann, und schon hatte er eine zweite Einnahmequelle. Der Schulunterricht hingegen habe ihm wenig behagt. Der Lehrer attestierte ihm zu wenig Potenzial, um eine Lehre zu bestehen. So unterstützte Emil Schmid nach der obligatorischen Schulzeit seinen kranken Vater, der in Wettingen eine Fuhrhalterei betrieb. Der Sinn fürs Geschäften kam Emil Schmid bei dieser Tätigkeit sehr entgegen. Mit Ross und Wagen halfen sie den Bauern beim Ackerbau, Heuen und Mähen und waren gleichzeitig als Taxifahrer unterwegs. Sein Grossvater sammelte für eine Wochenpauschale von sieben Franken in Wettingen den Abfall der Einwohner ein. 1955 überredete er seinen Vater, 9000 Franken in einen OcINSERAT

1945 Als achtjähriger Bub mit Vater Heute Im Arbeitskittel an seinem Arbeitsplatz, an dem er sich «wie zu Hause» Fotos: bär beim Zügeln mit Ross und Wagen. zVg fühlt. casions-Lastwagen zu investieren. Mit dem Kauf eines Aufbaus, einem Welaki (wechseln-laden-kippen), tat sich ein weiteres Geschäftsfeld auf: «Wir transportierten Material hin und her und füllten Gruben und Löcher», so Schmid. Als dies dann verboten wurde, liess sich Emil Schmid keineswegs frustrieren, sondern hatte schon die nächste Idee. Er gründete im Freiamt eine Recyclinganlage. So ging es im Unternehmen von Schmid weiter. Das eine wurde aufgegeben, das andere kam neu hinzu, und immer ergab das eine das andere. «1959 hatte ich die Idee, ein CarUnternehmen zu gründen, um die Spanier, die als Saisonniers in der Schweiz arbeiteten, über Weihnachten in ihre Heimat und danach wieder in die Schweiz zu fahren.» Als die Nachfrage dieser Marktlücke nach ein paar erfolgreichen Jahren aufgrund der Pri-

vatautos abnahm, suchte er wie- gungen, Brocki und ein Car-Reiseder neue Marktfelder. büro. Auch hier hat sich Schmid den gesellschaftlichen VeränderunWIE KAM ER IMMER WIEDER AUF NEUE gen immer wieder angepasst und GESCHÄFTSIDEEN? «Ich habe ein- bietet die aus den Hausräumungen fach ein Gespür dafür. Manchmal erhaltenen Waren nicht nur im Browache ich am Morgen auf und ha- ckenhaus, sondern mittlerweile be eine Geschäftsidee im Kopf», auch auf einem Online-Portal an. Er lacht Schmid bescheiden. Eine selber kenne sich in der virtuellen solche Idee war auch der Güter- Welt zwar nicht aus und besitzt Transport von der Schweiz nach auch keinen Computer. Auch die Saudi Arabien, nach Bahrain und ganze Schreiberei liege ihm nicht. Abu Dhabi. «Ich probierte einfach «Dafür habe ich gute Angestellte, mal aus, ob es funktioniert, und die gerne schreiben und am Computer arbeiten», sagt Schmid. Was bot einen Gratistransport an.» Schmid war auch bereit, Risi- er hingegen nicht delegiert, ist die ken einzugehen. Als ihm die Bank Betriebsführung. Auch mit bald 80 keinen Kredit geben wollte, um Jahren ist Schmid an den Werktaseine Transporte nach Nordafrika gen von 5 Uhr bis 21 Uhr im Büro zu finanzieren, verpfändete er anzutreffen und kennt jeden seiner kurzerhand sein ganzes Vermö- 45 Mitarbeiter persönlich. «Wenn gen. Manchmal war auch Kreativi- mir etwas zu gross wurde, habe ich tät gefragt. «Um meinen Lastwa- es wieder verkauft», verrät Schmid gen in Afrika nach der Reise aus seine Unternehmensphilosophie. Statt eine Familie hat der Ledigdem Schiff zu hieven, mussten gebliebene Unternehmungen gewir dafür Krane organisieren.» Gerne erinnert sich Schmid auch gründet, die er mit seiner Partneans Jahr 1962 zurück, als er mit sei- rin führt. Immer wieder stellt er nem Car mit der Musikgesellschaft auch sozial benachteiligte MenWürenlos an den internationalen schen ein. Für dieses SozialengaCar-Wochen in Nizza teilnahm und gement hat er 2011 den Aargauer durch geschicktes Fahren den Titel Sozialpreis erhalten. Wie sein ganzes Leben ist auch dieses EngaEuropameister gewann. gement pragmatisch begründet: IM MOMENT sind die Kerngeschäfte «Ich bin ein Macher und gebe von Schmids Unternehmung Um- auch anderen gerne eine Chance, züge und Logistik, Spezial-Reini- etwas zu tun.»


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

WETTINGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Podium Moderiert von AZ-Redaktor Mathias Küng (Mitte) vertreten Heidi Ammon (pro) und Roger Fricker (kontra) engagiert ihre Positionen. Foto: Mü

Neuer Finanzausgleich als Solidaritätsfrage

LESERBRIEFE Ich sage Ja zum neuen Finanzausgleich. Der Zweck ist die Verringerung von Unterschieden in der finanziellen Ausstattung der Gemeinden. Zudem berücksichtigt der alte Finanzausgleich grosse Lasten von Agglomerationsgemeinden nicht. Diese und auch Zentrumsgemeinden haben oft weit überdurchschnittliche Sozialhilfeausgaben und aufgrund einer jungen Bevölkerung mit vielen Schülern mehr Schulausgaben. Der neue Finanzausgleich gibt die effektiven Belastungen der Gemeinden deutlich besser wieder. Er ist fair und transparent. Was wird das für Wettingen bedeuten? Gemäss Gemeindeammann Roland Kuster müsste Wettingen etwa 1,27 Mio. Franken weniger zahlen. Nebst dem neuen Finanzausgleich wurde auch eine Revision der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden beschlossen. Der Kanton übernimmt von den Gemeinden mehrere Aufgaben. Es kommt zu einem Steuerfussabtausch von drei Prozent. Beim Kanton wird es entsprechend teurer. Umgekehrt sollen die so entlasteten Gemeinden ihre Steuerfüsse senken. Ich sage auch Ja zum Gesetz über den Ausgleich der Aufgabenverschiebungsbilanz. Ich erwarte aber, dass Wettingen den Steuerfuss auch tatsächlich um drei Prozent senken wird, von 95 auf 92 Prozent. Orun Palit, Einwohnerrat GLP, Wettingen INSERAT

Ausgezeichnet 30 sportliche Leistungsträger aus Wettingen, Mannschaften und Einzelne, erbrachten 2016 herausragende

Resultate: nationale Titel, internationale Medaillen, Cupsieg, NLA-Aufstieg.

Fotos: Mü

Eine Gala für herausragende sportliche Leistung An der 25. Sportlerehrung im Tägi konnten 56 Schweizer-Meister-Titel, Cupsiege, Aufstiege in die höchste Liga und internationale Podestplätze gefeiert werden. MICHAEL MÜLLI

Die 25. Sportlerehrung begann im Tägi-Foyer so, wie es im Dezember 1992 im Rathaus-Foyer war, als der damalige Sportminister und heutige Ehrengast Hansruedi Burkhard erstmals zu einem Empfang mit Apéro eingeladen hatte. Aber nach Sandwich und Chäschüechli war dann auch schon fertig. Immerhin: Denn vorher hatte sich die Ehrung der erfolgreichen Wettinger Sportler auf einen obrigkeitlichen Handschlag in einer Sitzungspause des Gemeinderats beschränkt. «Der Anlass ist über die Jahre gewachsen», sagt die aktuelle Gastgeberin Antoinette Eckert, Vizeammann und Präsidentin des Sportausschusses. Ihre erste Sportlerehrung fand 2003 in der Tägi-Sporthalle statt: «Ein lustiger Mann gab eine Vorstellung, die Preise wurden verliehen und die Leute sind heimgegangen . . . » Die Veranstalter waren auf dem Essen sitzen geblieben; einen so grossen Doggybag wie damals habe sie sonst nie mehr heimgenommen. Aber man hat auch die Lehren

daraus gezogen und umgestellt: Das Essen zuerst und nur wer bleibt, erhält seinen Preis. SELBSTVERSTÄNDLICH war dieses

Mal zum 25-Jahre-Jubiläum nach dem Apéro nicht Schluss. Im Gegenteil: Unter der Regie von TägiBetriebsleiter Kurt Müller, von Eckert als «Eventmanager» des Sportausschusses gelobt, gab es eine veritable Gala. Der Tägi-Saal war festlich geschmückt, die ehemaligen Aargauer Kader-Kunstturner von The Flying Gym Boys zeigten einen atemberaubenden Showblock und an den weiss gedeckten Tischen servierte das Tägi-Team von Franz Maier ein köstliches Pouletgeschnetzeltes «Stroganoff» mit hausgemachten Spätzli. Gemeindeammann Roland Kuster und weitere Gemeinderatsmitglieder sassen ebenso unter den Gästen wie diejenigen, die Plätze und Hallen für die The Flying Gym Boys Turnen auf hohem Sportler in Schuss halten: Werkhofmitarbeiter und Hallenwarte. «Das hat alles getoppt, was wir DIE GEEHRTEN bisher erlebt hatten», sagte HCRotweiss-Präsident Beat Brunner LACROSS. Wild Lacrosse Wettingen: später, bevor er auf das nächste Damenteam, Schweizer Meister (SM). sportliche Grossereignis in Wet- LANDHOCKEY. HC Rotweiss Wettingen: Junioren (U14), SM Feld und Halle; tingen hinwies: Sein so erfolgrei- Junioren (U17), SM Feld; Frauen (NLA), cher Club, der an den Sportlereh- SM Feld und Halle, Cupsieger Feld; Herrungen regelmässiger Gast ist, or- ren (NLA), SM Feld und Halle. HC Wetganisiert den Eurohockey Indoor tingen: Senioren, Cupsieger. Club Champions Cup Women TURNEN. STV Wettingen: SM Vereins2017. Die «Champions League des turnen Boden und Sprünge. Damen-Hockeys» wird vom 17. bis TENNIS. Tennisclub Wettingen: Junio19. Februar in der Sporthalle Tägi ren (U18), SM Interclub; Sandra Hopfner ausgetragen. Das ist internationa- (W50), SM Indoor. BEHINDERTENSPORT. SM: Chantal les Landhockey auf höchstem Ni- Bieri, 25 m und 50 m Brust; Melanie veau, und Wettingen wird seinem Werling, 25 und 50 m Freistil; Jonas Anspruch als Sportstadt einmal Brigger, 50 m Freistil; Roman Suter, 25 mehr gerecht. und 50 m Freistil; Manfred Güller, 50 m

Bringt er mehr Fairness oder verstärkt er den Fusionsdruck? Pro und Kontra kreuzten im Wettinger Rathaussaal vor 100 Zuhörern die Klingen. Regierungsrat Urs Hofmann hatte den neuen Finanzausgleich verständlich gemacht. MICHAEL MÜLLI

Niveau, vereint mit Humor und Action.

Brust. Staffelsieger: Jonas Brigger, Roman Suter, Jajarasa Elston, Manfred Güller, 4x25 m Herren; Jonas Brigger, Roman Suter, Sonja König, Melanie Werling, 4x25 m Gemischt. LEICHTATHLETIK. LV Wettingen-Baden: Pamela Märzendorfer, SM 800 m Outdoor; Manuela Keller (W U20), SM 400 m Outdoor; Claudia Meier (W45), SM 60 m Hürden Indoor, Weitsprung Indoor und Outdoor, Hochsprung Outdoor, 100 und 200 m Outdoor; Yannick Grediga (M30), SM 400 m Indoor; Stephan Zulauf (M55), SM 200 m Indoor, EM 3. Rang 400 m Indoor; Walter Vonlaufen (M55), SM 100 m Outdoor, 100 m Hürden Outdoor, 200 m Outdoor, Weitsprung Indoor, EM 3. Rang Mehrkampf

Wenn der Aargau am 12. Februar über den neuen Finanzausgleich abstimmen wird, geht es letztlich um die Neuregelung der Solidarität unter den Gemeinden. Schon der heute geltende Finanzausgleich verhindert, dass sich die Steuerfuss-Schere unerträglich weit zwischen 45 und 242 Prozent aufreisst (effektiv beträgt die Spannweite 66 Prozentpunkte – von 60 bis 126 Prozent). Aber dessen Berechnung sei, so Regierungsrat Urs Hofmann, sehr komSportminister Antoinette Eckert (Vi- pliziert und mangelhaft. «Heute zeammann) und ihr Vorgänger, alt gibt es Gemeinden, die Finanzausgleich erhalten, ihn aber gar nicht Gemeinderat Hansruedi Burkhard. nötig hätten», so Hofmann. Jetzt soll der neue, transparentere Finanzausgleich Ordnung schaffen und die schwerwieIndoor; Albert Meier (M60), SM 60 m gendsten Lasten besser berückHürden Indoor, Dreisprung Indoor und sichtigen: Bildungs-, Sozial- und Outdoor, Stabhochsprung Outdoor, räumlich-strukturelle Lasten. Neu 100 m Hürden Outdoor, 300 m Hürden profitieren Gemeinden, die bisher Outdoor. wenig abgegoltene Leistungen erFUTSAL. AFM Futsal Maniacs: Herren bringen (wie beispielsweise Neu(Premier League), SM. enhof). Ländliche, einwohnerSCHIESSEN. Sportschützen Wettinschwache Gemeinden bekomgen-Würenlos: Aufstieg in die NLA. JUDO. Tobias Meier, SM mit Judoclub men weniger Geld. Es gibt GewinBrugg, Militär WM 3. Rang. ner und Verlierer; wobei viele VerGERÄTETURNEN. Michelle Böni und lierergemeinden pro Einwohner Marina Salvini, SM mit dem Team Aarzwar weniger als bisher, aber imgau. mer noch deutlich mehr als die RETTUNGSSCHWIMMEN. Manuel SaGewinnergemeinden erhalten. xer, Militär WM 1. Rang. «Kleine Gemeinden müssen etwas ROLLSTUHLBADMINTON. Karin Sudaran zahlen, dass sie ihre Eigenter, WM 1. Rang Einzel, Doppel, Mixed.

ständigkeit behalten wollen», sagte Hofmann. DAS PODIUMSGESPRÄCH zwischen Heidi Ammon, Gemeindeammann von Windisch (pro), und Roger Fricker, Gemeindeammann von Oberhof und treibende Kraft im Referendumskomitee (kontra), zeigte, dass jedem das eigene Hemd näher ist als der Rock. Fricker befürchtet, dass diejenigen Gemeinden, die sich zu Steuerfusserhöhungen gezwungen sehen, unter Fusionsdruck geraten: «Das Ziel ist doch, dass es im Aargau weniger Gemeinden gibt.» Mit der Ablehnung der Vorlage will er, dass man nochmals über die Bücher geht. Denn: Die Notwendigkeit, Agglomerationsgemeinden stärker unter die Arme zu greifen, sieht auch er. Ammon ihrerseits befürchtet, dass bei einem Nein einfach «weitergewurstelt» wird: «Dann müssen wir in Windisch über eine Steuerfusserhöhung auf über 130 Prozent diskutieren.» Das Gespräch drehte sich auch darum, wie «gerecht» der neue Finanzausgleich ist und welche Gemeinde denn noch «Speck» hat. Tatsache ist, dass Neuenhof und Wettingen, die Organisatoren der Informationsveranstaltung, entlastet würden. «In Wettingen stehen zwei Steuerprozent zur Diskussion», stellte Gemeindeammann Roland Kuster (aufgrund der heute zur Verfügung stehenden Zahlen) in Aussicht. Wie diese dann verwendet werden – Steuerfusssenkung, Schuldenabbau, Investitionen – werden zu gegebener Zeit der Einwohnerrat und das Volk entscheiden. In seinem Schlusswort verwies er auf den Kern des neuen Finanzausgleichs: Fairness und Transparenz; aber auch darauf, dass schliesslich jede Gemeinde «ihres eigenen Glückes Schmied» bleibe.


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WETTINGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Podium Moderiert von AZ-Redaktor Mathias Küng (Mitte) vertreten Heidi Ammon (pro) und Roger Fricker (kontra) engagiert ihre Positionen. Foto: Mü

Neuer Finanzausgleich als Solidaritätsfrage

LESERBRIEFE Ich sage Ja zum neuen Finanzausgleich. Der Zweck ist die Verringerung von Unterschieden in der finanziellen Ausstattung der Gemeinden. Zudem berücksichtigt der alte Finanzausgleich grosse Lasten von Agglomerationsgemeinden nicht. Diese und auch Zentrumsgemeinden haben oft weit überdurchschnittliche Sozialhilfeausgaben und aufgrund einer jungen Bevölkerung mit vielen Schülern mehr Schulausgaben. Der neue Finanzausgleich gibt die effektiven Belastungen der Gemeinden deutlich besser wieder. Er ist fair und transparent. Was wird das für Wettingen bedeuten? Gemäss Gemeindeammann Roland Kuster müsste Wettingen etwa 1,27 Mio. Franken weniger zahlen. Nebst dem neuen Finanzausgleich wurde auch eine Revision der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden beschlossen. Der Kanton übernimmt von den Gemeinden mehrere Aufgaben. Es kommt zu einem Steuerfussabtausch von drei Prozent. Beim Kanton wird es entsprechend teurer. Umgekehrt sollen die so entlasteten Gemeinden ihre Steuerfüsse senken. Ich sage auch Ja zum Gesetz über den Ausgleich der Aufgabenverschiebungsbilanz. Ich erwarte aber, dass Wettingen den Steuerfuss auch tatsächlich um drei Prozent senken wird, von 95 auf 92 Prozent. Orun Palit, Einwohnerrat GLP, Wettingen INSERAT

Ausgezeichnet 30 sportliche Leistungsträger aus Wettingen, Mannschaften und Einzelne, erbrachten 2016 herausragende

Resultate: nationale Titel, internationale Medaillen, Cupsieg, NLA-Aufstieg.

Fotos: Mü

Eine Gala für herausragende sportliche Leistung An der 25. Sportlerehrung im Tägi konnten 56 Schweizer-Meister-Titel, Cupsiege, Aufstiege in die höchste Liga und internationale Podestplätze gefeiert werden. MICHAEL MÜLLI

Die 25. Sportlerehrung begann im Tägi-Foyer so, wie es im Dezember 1992 im Rathaus-Foyer war, als der damalige Sportminister und heutige Ehrengast Hansruedi Burkhard erstmals zu einem Empfang mit Apéro eingeladen hatte. Aber nach Sandwich und Chäschüechli war dann auch schon fertig. Immerhin: Denn vorher hatte sich die Ehrung der erfolgreichen Wettinger Sportler auf einen obrigkeitlichen Handschlag in einer Sitzungspause des Gemeinderats beschränkt. «Der Anlass ist über die Jahre gewachsen», sagt die aktuelle Gastgeberin Antoinette Eckert, Vizeammann und Präsidentin des Sportausschusses. Ihre erste Sportlerehrung fand 2003 in der Tägi-Sporthalle statt: «Ein lustiger Mann gab eine Vorstellung, die Preise wurden verliehen und die Leute sind heimgegangen . . . » Die Veranstalter waren auf dem Essen sitzen geblieben; einen so grossen Doggybag wie damals habe sie sonst nie mehr heimgenommen. Aber man hat auch die Lehren

daraus gezogen und umgestellt: Das Essen zuerst und nur wer bleibt, erhält seinen Preis. SELBSTVERSTÄNDLICH war dieses

Mal zum 25-Jahre-Jubiläum nach dem Apéro nicht Schluss. Im Gegenteil: Unter der Regie von TägiBetriebsleiter Kurt Müller, von Eckert als «Eventmanager» des Sportausschusses gelobt, gab es eine veritable Gala. Der Tägi-Saal war festlich geschmückt, die ehemaligen Aargauer Kader-Kunstturner von The Flying Gym Boys zeigten einen atemberaubenden Showblock und an den weiss gedeckten Tischen servierte das Tägi-Team von Franz Maier ein köstliches Pouletgeschnetzeltes «Stroganoff» mit hausgemachten Spätzli. Gemeindeammann Roland Kuster und weitere Gemeinderatsmitglieder sassen ebenso unter den Gästen wie diejenigen, die Plätze und Hallen für die The Flying Gym Boys Turnen auf hohem Sportler in Schuss halten: Werkhofmitarbeiter und Hallenwarte. «Das hat alles getoppt, was wir DIE GEEHRTEN bisher erlebt hatten», sagte HCRotweiss-Präsident Beat Brunner LACROSS. Wild Lacrosse Wettingen: später, bevor er auf das nächste Damenteam, Schweizer Meister (SM). sportliche Grossereignis in Wet- LANDHOCKEY. HC Rotweiss Wettingen: Junioren (U14), SM Feld und Halle; tingen hinwies: Sein so erfolgrei- Junioren (U17), SM Feld; Frauen (NLA), cher Club, der an den Sportlereh- SM Feld und Halle, Cupsieger Feld; Herrungen regelmässiger Gast ist, or- ren (NLA), SM Feld und Halle. HC Wetganisiert den Eurohockey Indoor tingen: Senioren, Cupsieger. Club Champions Cup Women TURNEN. STV Wettingen: SM Vereins2017. Die «Champions League des turnen Boden und Sprünge. Damen-Hockeys» wird vom 17. bis TENNIS. Tennisclub Wettingen: Junio19. Februar in der Sporthalle Tägi ren (U18), SM Interclub; Sandra Hopfner ausgetragen. Das ist internationa- (W50), SM Indoor. BEHINDERTENSPORT. SM: Chantal les Landhockey auf höchstem Ni- Bieri, 25 m und 50 m Brust; Melanie veau, und Wettingen wird seinem Werling, 25 und 50 m Freistil; Jonas Anspruch als Sportstadt einmal Brigger, 50 m Freistil; Roman Suter, 25 mehr gerecht. und 50 m Freistil; Manfred Güller, 50 m

Bringt er mehr Fairness oder verstärkt er den Fusionsdruck? Pro und Kontra kreuzten im Wettinger Rathaussaal vor 100 Zuhörern die Klingen. Regierungsrat Urs Hofmann hatte den neuen Finanzausgleich verständlich gemacht. MICHAEL MÜLLI

Niveau, vereint mit Humor und Action.

Brust. Staffelsieger: Jonas Brigger, Roman Suter, Jajarasa Elston, Manfred Güller, 4x25 m Herren; Jonas Brigger, Roman Suter, Sonja König, Melanie Werling, 4x25 m Gemischt. LEICHTATHLETIK. LV Wettingen-Baden: Pamela Märzendorfer, SM 800 m Outdoor; Manuela Keller (W U20), SM 400 m Outdoor; Claudia Meier (W45), SM 60 m Hürden Indoor, Weitsprung Indoor und Outdoor, Hochsprung Outdoor, 100 und 200 m Outdoor; Yannick Grediga (M30), SM 400 m Indoor; Stephan Zulauf (M55), SM 200 m Indoor, EM 3. Rang 400 m Indoor; Walter Vonlaufen (M55), SM 100 m Outdoor, 100 m Hürden Outdoor, 200 m Outdoor, Weitsprung Indoor, EM 3. Rang Mehrkampf

Wenn der Aargau am 12. Februar über den neuen Finanzausgleich abstimmen wird, geht es letztlich um die Neuregelung der Solidarität unter den Gemeinden. Schon der heute geltende Finanzausgleich verhindert, dass sich die Steuerfuss-Schere unerträglich weit zwischen 45 und 242 Prozent aufreisst (effektiv beträgt die Spannweite 66 Prozentpunkte – von 60 bis 126 Prozent). Aber dessen Berechnung sei, so Regierungsrat Urs Hofmann, sehr komSportminister Antoinette Eckert (Vi- pliziert und mangelhaft. «Heute zeammann) und ihr Vorgänger, alt gibt es Gemeinden, die Finanzausgleich erhalten, ihn aber gar nicht Gemeinderat Hansruedi Burkhard. nötig hätten», so Hofmann. Jetzt soll der neue, transparentere Finanzausgleich Ordnung schaffen und die schwerwieIndoor; Albert Meier (M60), SM 60 m gendsten Lasten besser berückHürden Indoor, Dreisprung Indoor und sichtigen: Bildungs-, Sozial- und Outdoor, Stabhochsprung Outdoor, räumlich-strukturelle Lasten. Neu 100 m Hürden Outdoor, 300 m Hürden profitieren Gemeinden, die bisher Outdoor. wenig abgegoltene Leistungen erFUTSAL. AFM Futsal Maniacs: Herren bringen (wie beispielsweise Neu(Premier League), SM. enhof). Ländliche, einwohnerSCHIESSEN. Sportschützen Wettinschwache Gemeinden bekomgen-Würenlos: Aufstieg in die NLA. JUDO. Tobias Meier, SM mit Judoclub men weniger Geld. Es gibt GewinBrugg, Militär WM 3. Rang. ner und Verlierer; wobei viele VerGERÄTETURNEN. Michelle Böni und lierergemeinden pro Einwohner Marina Salvini, SM mit dem Team Aarzwar weniger als bisher, aber imgau. mer noch deutlich mehr als die RETTUNGSSCHWIMMEN. Manuel SaGewinnergemeinden erhalten. xer, Militär WM 1. Rang. «Kleine Gemeinden müssen etwas ROLLSTUHLBADMINTON. Karin Sudaran zahlen, dass sie ihre Eigenter, WM 1. Rang Einzel, Doppel, Mixed.

ständigkeit behalten wollen», sagte Hofmann. DAS PODIUMSGESPRÄCH zwischen Heidi Ammon, Gemeindeammann von Windisch (pro), und Roger Fricker, Gemeindeammann von Oberhof und treibende Kraft im Referendumskomitee (kontra), zeigte, dass jedem das eigene Hemd näher ist als der Rock. Fricker befürchtet, dass diejenigen Gemeinden, die sich zu Steuerfusserhöhungen gezwungen sehen, unter Fusionsdruck geraten: «Das Ziel ist doch, dass es im Aargau weniger Gemeinden gibt.» Mit der Ablehnung der Vorlage will er, dass man nochmals über die Bücher geht. Denn: Die Notwendigkeit, Agglomerationsgemeinden stärker unter die Arme zu greifen, sieht auch er. Ammon ihrerseits befürchtet, dass bei einem Nein einfach «weitergewurstelt» wird: «Dann müssen wir in Windisch über eine Steuerfusserhöhung auf über 130 Prozent diskutieren.» Das Gespräch drehte sich auch darum, wie «gerecht» der neue Finanzausgleich ist und welche Gemeinde denn noch «Speck» hat. Tatsache ist, dass Neuenhof und Wettingen, die Organisatoren der Informationsveranstaltung, entlastet würden. «In Wettingen stehen zwei Steuerprozent zur Diskussion», stellte Gemeindeammann Roland Kuster (aufgrund der heute zur Verfügung stehenden Zahlen) in Aussicht. Wie diese dann verwendet werden – Steuerfusssenkung, Schuldenabbau, Investitionen – werden zu gegebener Zeit der Einwohnerrat und das Volk entscheiden. In seinem Schlusswort verwies er auf den Kern des neuen Finanzausgleichs: Fairness und Transparenz; aber auch darauf, dass schliesslich jede Gemeinde «ihres eigenen Glückes Schmied» bleibe.


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WETTINGEN

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LESERBRIEFE ZU DEN KOMMUNALEN VORLAGEN AM WAHL- UND ABSTIMMUNGSWOCHENENDE VOM 12. FEBRUAR Die richtige Wahl für Wettingen Am 12. Februar wählen wir unseren neuen Gemeinderat. Roland Michel erzielte im ersten Wahlgang am meisten Stimmen. Ich wähle und empfehle ihn auch im zweiten Wahlgang, denn er ist die ideale Besetzung für das Ressort «Soziales und Familie». Als Familienmensch, als Vater von zwei Töchtern und dank seiner langjährigen Führungserfahrung setzt er immer den Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns. Er kann zudem Menschen für eine Sache begeistern, ist sehr gut vernetzt in der Gemeinde und gibt alles, um seine Ziele zu erreichen. Während einigen Jahren durfte ich ihn im Vorstand der Weinbaugenossenschaft kennen und schätzen lernen. Seine positive Einstellung, seine Zuverlässigkeit und seine faire Art, wie er Probleme löst, machen ihn zum idealen Leader. Ein Gemeinderat muss anpacken und führen können. Er muss ein offenes Ohr haben und verstehen, wo der Schuh drückt. Auch muss er über Durchsetzungskraft verfügen und seine Entscheide zum Wohle aller Einwohner fällen. Ich werde Roland Michel wählen, denn er erfüllt diese Voraussetzungen. Michael Benz, Winzer und Ortsbürger, Wettingen

Beschämend für Wettingen! Beim letzten Wahlgang vom 18. Dezember sind von den 12 523 Stimmberechtigten nur gerade 3570 Stimmrechtsausweise eingegangen, davon waren 138 leer und 46 ungültig. Das ergibt eine Stimmbeteiligung von mageren 28,46 %. Scheinbar ist es den restlichen Stimmberechtigten absolut egal, wer die Gemeinde Wettingen sicher in die Zukunft führen soll. Am 12. Februar bekommen diese über 70 % daheim gebliebenen Bürgerinnen und Bürger eine zweite Chance, diese Scharte auszuwetzen. Jetzt ist es wichtig, dass wir für unsere Gemeinde einen unabhängigen, erfahrenen und liberalen Politiker in den Gemeinderat wählen. Dieser kann nur Martin Egloff heissen. Egloff ist seit 2007 Einwohnerrat, war Mitglied der Sozialkommission, Mitglied in der Begleitkommission neues Tägi und EWW, und seine Führungserfahrung kann er bestens einbringen für das vorINSERAT

Nebst der Gemeinderatsersatzwahl sowie den nationalen und kantonalen Vorlagen stimmen die Wettinger am 12. Februar auch über einen Kredit von 12,8 Mio. Franken für die neue Dreifach-Turnhalle Margeläcker ab. Visualisierung: zVg gesehene Ressort «Soziales und Familie». Ein Wettinger von A bis Z. Übrigens stimmen wir dem Leserbriefschreiber Ernst Wenger zu, dass das Übergewicht von CVP jetzt endlich korrigiert werden Bruno Wolf, IG Wettingen muss. Zukunft Wettingen mit Roland Michel Für Wettingen wünsche ich mir Menschen, die sich mit nachhaltigen Projekten und Herz und Kompetenz für unsere Gemeinde einsetzen. Bei Roland Michel bin ich überzeugt, dass er das machen wird. Darum empfehle und wähle ich ihn in den Gemeinderat. Nicole Meier Doka, a. Grossrätin

Roland Michel in den Gemeinderat Die Gemeinde Wettingen braucht in der Exekutive Personen mit Durchsetzungskraft, Verhandlungsgeschick und einem unternehmerischen Flair. Alle diese Voraussetzungen bringt Roland Michel mit. Mit seiner grossen Führungserfahrung in seiner beruflichen Tätigkeit kennt er die Sorgen der Mitarbeitenden und kann zielgerichtet darauf eingehen. Ohnehin stellt Michel stets den Menschen in den Mittelpunkt, geht auf dessen Bedürfnisse ein und hat gleichzeitig auch genügend Rückgrat, um unbequeme Entscheidungen zu fällen. Was Roland Michel anpackt, macht er mit Herzblut; auf ihn ist jederzeit Verlass. Die Ressorts sind im Gemeinderat verteilt und Michel würde zum Vorsteher des Ressorts «Soziale Dienste und Familie». Er bringt die Fähigkeiten mit, sich rasch in eine Thematik einzuarbeiten, interne Abläufe zu erfassen und gleichzeitig Verbesserungspotenziale herauszuschälen. Er scheut keinen Aufwand, sich für eine Sache einzusetzen und dafür auch einzustehen. Exakt eine solche Person wie Roland Michel braucht der Gemeinderat. Er ist ein verlässlicher Partner und ich bin überzeugt, dass er sich mit viel Enthusiasmus für die Gemeinde Wettingen Patrick Bürgi, Wettingen einsetzen wird. Martin Egloff in den Gemeinderat Wettingen Ja, es muss nicht immer CVP sein, vor allem wenn wir jetzt mit Martin Egloff den perfekten Kandidaten in den FDP-Reihen haben! Ein Wettinger für Wettingen, diese Gemeinde ist seine Heimat, er weiss bestens, wie es hier funktioniert. Wissen und Erfahrung aus verschiedenen politischen Kommissionen und Funktionen mit parteiübergrei-

fender Zusammenarbeit runden sein Profil ab. Martins offene und unkomplizierte Art wird sehr geschätzt! Seine Tätigkeit, in leitender Funktion als Architekt, erfordert Sozialkompetenz und Führungserfahrung – Eigenschaften, die als Gemeinderat gefordert sind. Martin ist ein erfahrener Einwohnerrat, welcher überzeugt, die Themen anspricht und vertieft diskutiert. Er ist konsensfähig und kann Entscheide annehmen. Seine Mitarbeit in der Sozialkommission machen ihn zum perfekten Kandidaten für dieses Departement. Weitere Kommissionsarbeiten runden das Bild ab und machen Martin zum idealen Gemeinderat. Toni Schneider, Einwohnerrat FDP, Wettingen

Aus der Vogelperspektive gesehen stehen uns zwei Männer im mittleren Alter zur Auswahl. Beide freundlich und zuvorkommend; bekannt, vernetzt und sehr engagiert in der Gemeinde Wettingen und der Region! Führungserfahrung ist bei beiden vorhanden. Gibt es abgesehen von der Parteizugehörigkeit keine Unterschiede bei den Kandidaten? Wem soll ich meine Stimme geben, wenn ja beide gleich sind, es eine Personenwahl ist, wie ich immer höre im Umfeld. Doch, es gibt Unterschiede. Darum ist es für mich klar, wie ich mich entscheiden werde. Martin Egloff verfügt über eine langjährige politische Erfahrung, welche eine «Breite» ausweist, die Beachtung finden muss – ein Gewinn! Er ist seit zwölf Jahren als Unabhängiger und Unvoreingenommener (keine Verwaltungsratsmandate/Verbandsmitgliedschaften) für Wettingen politisch aktiv und weiss bestens, wie die Gemeinde funktioniert. Grosses Wissen hat der gewählte Einwohnerrat in diversen Kommissionen und in der parteiübergreifenden Zusammenarbeit erworben. Martin Egloff ist integer, sucht nach konstruktiven Lösungen, ist sozialkompetent. In Verbindung mit seinem Beruf verfügt er über eine hohe Fach- und Sachkompetenz. Nicht nur dies spricht für eine Wahl von Martin Egloff; er war in der Sozialkommission engagiert und weiss, welche Inhalte auf ihn zukommen werden – er wird das Amt bestimmt mit viel Engagement ausüben. Viviane Perdrizat, Wettingen

Ein Zeichen setzen! Was für eine Bereicherung für Wettingen – Martin Egloff, tolerant, unabhängig, guter Zuhörer.

Martin weiss, wo der Schuh drückt, er setzt sich klar und konsequent für Verbesserungen ein. Ein Mehrwert für unsere Gemeinde, auf den man sich verlassen kann! Seine wirtschaftsfreundliche Haltung sowie sein Respekt gegenüber den Menschen und unserer schönen Gemeinde verleihen ihm die nötige Bodenhaftung für das Gemeinderatsmandat. Sein Gespür, Notwendiges von Wünschbarem zu unterscheiden, hat mich sehr beeindruckt. Unser Familienbetrieb ist seit 85 Jahren in Wettingen tätig – ich empfehle Ihnen Martin Egloff am 12. Februar zur Wahl in den Gemeinderat. Markus Haas, Inhaber Teppich Peter AG

Schatten über der Dreifachturnhalle Margeläcker? Das Projekt Dreifachturnhalle Margeläcker sieht keine Nutzung des Turnhallendaches zur Erzeugung von Strom oder Wärme vor. Die offizielle Erklärung, wonach die Verschattung von Photovoltaik-Modulen auf den schrägen Flächen eines Sheddaches zu hoch wäre für einen wirtschaftlichen Betrieb, greift aber zu kurz. Erstens war ein Sheddach nie eine zwingende Wettbewerbsvorgabe, zweitens können die wirtschaftlichen Umstände sich in Zukunft anders präsentieren, und drittens sind erst kürzlich auch Turnhallen mit Sheddach und Photovoltaik erstellt worden (Berufsschule Visp, Schweizer Solarpreis 2013). Tatsächlich resultierte auf der Jagd nach den letzten Einsparmöglichkeiten am Projekt eine veränderte Dachkonstruktion, deren Aufbau es verunmöglicht, auf den schrägen Dachflächen irgendetwas zu montieren. Folglich wird es auch später nicht möglich sein, diese Dachflächen mit Photovoltaik-Modulen nachzurüsten. Diesen Sachzwang bedauert WettiGrüen als eine ans Fahrlässige grenzende verpasste Chance für eine Turnhalle mit zeitgemässer Zusatznutzung. Jürg Meier, Präsident WettiGrüen

In eigener Sache Mit dieser Ausgabe schliessen wir die Diskussion in der Leserbriefspalte über die Gemeinderats-Ersatzwahl und die Abstimmungen vom 12. Februar ab. Die Redaktion


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Bangoji, Melis, 1998, serbischer Staatsangehöriger, Webermühle 16; Bangoji, Ramija, 1996, serbische Staatsangehörige, Webermühle 16; Ahmeti, Vlora, 1984, kosovarische Staatsangehörige, Weststrasse 12. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurtei- Jeden Montagabend trainieren die Mitglieder der Männerriege TSV Neuenhof in der Turnhalle Zentrum. lung einfliessen lassen.

IG WOHNLICHES NEUENHOF Seit Jahren wurden die in der Region Baden erwirtschafteten Steuererträge, die in den Finanzausgleichstopf flossen, mit Ausnahme der Gemeinde Spreitenbach, ausserhalb des Bezirks Baden verteilt. Das hat die Gemeinde Neuenhof in grosse finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Mit dem veralteten Verteilschlüssel bekam Spreitenbach mit 101 Steuerprozent rund eine Mio. Franken aus dem Finanzausgleichstopf. Neuenhof mit 115 Prozent hat jeweils nichts bekommen. Darum ist es höchste Zeit, dass der nicht mehr zeitgemässe Finanzausgleichschlüssel fairer geregelt wird, sodass auch Agglomerationsgemeinden besser unterstützt werden. Aus Sicht der IG wohnliches Neuenhof ist es auch im Zusammenhang mit der neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO) sehr wichtig, dass der neue Finanz- und Lastenausgleich an der Abstimmung angenommen wird. Die neue BNO hat zum Ziel, attraktive und wohnliche Quartiere zu gestalten, damit auch gute Steuerzahler angesprochen werden. Mit dem prognostizierten Steuerfuss ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Zuzüger suchen moderne Wohnungen mit günstigem Mietzins und moderatem Steuerfuss. Es ist sehr fraglich, ob finanzkräftige Investoren bei einer Ablehnung bereit wären, in Immobilien zu investieren. Mittelfristiges Ziel muss sein, die Steuerfüsse in den Agglomerationsgemeinden anzuEugen Suter und Toni Benz, gleichen. IG wohnliches Neuenhof

Fotos: bha

Sport und Gemütlichkeit Männer ab 50 Jahren trainieren jeden Montagabend zusammen. Neben dem sportlichen Aspekt wird auch viel Wert auf Gemütlichkeit gelegt. BEAT HAGER

Das Material für die Turnstun1992 ERFOLGTE EINE NAMENSÄNDERUNG vom KTV zum TSV Turn- und den wird von der Schule NeuenSportverein. Aktuell zählt die Männerriege TSV Neuenhof 35 Aktivund 12 Passivmitglieder. Unter dem Motto: 50+ wird jeden Montag von 19.45 bis 21 Uhr in der Turnhalle Zentrum C unter der Führung der ausgebildeten und erfahrenen Oberturner Josef Gut und Marco Ferrari trainiert. «Unsere Turnstunden werden regelmässig von 15 Aktiven besucht», so Präsident Erwin Wolf. Der Schwierigkeitsgrad wird den konditionellen Möglichkeiten angepasst. «Das Hauptkriterium beim Fitnessturnen liegt bei der Beweglichkeit sowie bei der Sturzprävention», stellt Ferrari klar.

hof zur Verfügung gestellt. Nach den Turnstunden trifft man sich noch zu einem Schlummertrunk. Während der Schulferien unternehmen die Männer auch Wanderungen. Für Turner und Nichtturner findet zudem jeden Mittwochnachmittag eine Wanderung in der näheren Umgebung statt. Gemütlich zu und her gehts für die Mitglieder mit ihren Lebenspartnerinnen beim Chlaushock sowie abwechslungsweise auf der Turnerreise oder beim Spiessbratenessen. Infos: erwin.wolf@gmx.ch, Telefon 079 346 16 69.

Vier Männer gründeten vor 63 Jahren die Männerriege KTV (Katholischer Turnverein) Neuenhof. Am Anfang stand der Faustball im Fokus. In den 60er-Jahren feierte der Verein mit dem Aargauer-Meister-Titel sowie als VizeSchweizer-Meister grosse Erfolge. Jährlich nahmen bis zu 20 Faustball-Mannschaften aus der ganzen Deutschschweiz am Schnägge-Hallenturnier in Neuenhof teil. Jedes Jahr führten die Vereinsmitglieder die Waldputzete sowie im Hotel Winkelried in Wettingen ein Lotto durch und halfen an der Metzgete vom Männerchor Neuenhof mit. Oberturner Marco Ferrari (l.) und Präsident Erwin Wolf.

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

NEUENHOF

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PARTEINOTIZEN ZUR ABSTIMMUNG ÜBER DEN FINANZ- UND LASTENAUSGLEICH SP Neuenhof Für die Gemeinde Neuenhof ist die Abstimmung über den Finanz- und Lastenausgleich eine der bedeutendsten der letzten Jahre. Der heutige Finanzausgleich berücksichtigt nicht jene Lasten, die für die finanziellen Schwierigkeiten der Gemeinden nachweislich verantwortlich sind. Vielmehr ist er ein Konstrukt aus alten Tagen, welches seine Zielsetzungen heute nicht mehr erfüllt. Oder kann mir jemand erklären, wieso eine Gemeinde ohne besondere finanzielle Lasten und mit einem genügend hohen Steuerertrag Finanzausgleich erhält? Wie es die Bezeichnung schon sagt, soll ein Finanzausgleich die finanziellen Unterschiede zwischen den Gemeinden ausgleichen. Und dies ist nur dann sinnvoll, wenn für den Ausgleich diejenigen Faktoren herangezogen werden, die die Unterschiede ausmachen. Diese Faktoren sind nachweislich die Bildungs- und die Sozialhilfekosten. Für die Gemeinde Neuenhof hätte eine Ablehnung der beiden Vorlagen eine starke Einengung des bisher schon knappen finanziellen Spielraums zur Folge. Sollte der neue Finanz- und Lastenausgleich nicht kommen, droht der Gemeinde Neuenhof eine massive Steuererhöhung. AnINSERAT

ders lassen sich Investitionen und Projekte nicht mehr stemmen, was insbesondere auch absehbare Aufgaben im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung stark betreffen würde. Der neue Finanzausgleich ist im Vergleich zur heutigen Gesetzgebung transparent und fair. Geri Röthlisberger, Präsident SP Neuenhof

CVP Neuenhof Der heute noch gültige Finanzausgleich trägt teilweise seltsame Blüten. Gemeinden, die finanziell gut dastehen und einen attraktiven Steuerfuss haben, kommen in den Genuss von Ausgleichszahlungen und nehmen diese dankend an: «Eigentlich wären wir nicht auf den Finanzausgleich angewiesen, aber wenn wir das Geld erhalten, werden wir nicht Nein sagen.» Auf der anderen Seite gibt es etliche Gemeinden, die trotz Steuerfuss über 120 % keine Ausgleichszahlungen erhalten. Woran liegt das? Der neue Finanzausgleich gleicht die finanziellen Unterschiede zwischen den Gemeinden aus, und zwar für diejenigen Faktoren, die die Unterschiede ausmachen: nämlich die Bildungs- und die Sozialhilfekosten resp. Schülerzahl und Sozialhilfequote. Eigentlich doch mehr als nur gerecht.

Dass Gemeinden, die bis heute vor allem zu den Empfängern des alten Finanzausgleichs gehörten, gegen die neue Vorlage sind, ist verständlich. Aber es geht bei dieser Abstimmung nicht nur um Steuerfuss-Senkungen oder -Erhöhungen. Es geht vielmehr um einen gerechten Ausgleich an diejenigen Gemeinden, die die Lasten von überdurchschnittlich vielen Menschen tragen müssen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind und wegen grossen Schülerzahlen hohe Bildungskosten haben. Irgendwann sollte eine faire Lösung Gültigkeit bekommen. Nicht nur als Steuerzahler, sondern auch als Gewerbetreibender bin ich dankbar, dass die öffentliche Hand mit dem neuen Finanzausgleich optimale Rahmenbedingungen setzt, damit der Aargau und die Gemeinden als Wirtschaftsstandort weiterhin konkurrenzfähig bleiben und die notwendigen Infrastrukturen für die Firmen zur Verfügung stellen können. Jedem Arbeitgeber im Kanton Aargau kann es nicht egal sein, wie der Finanzausgleich zwischen den Gemeinden ausgestaltet wird. Die Gemeinden müssen die finanziellen Möglichkeiten erhalten, ihre Aufgaben zur Sicherstellung der Standortattraktivität zu er-

füllen. Mit dem neuen Finanzausgleich werden die Weichen neu gestellt. Die finanziellen Ungleichheiten zwischen den Gemeinden werden transparenter und fairer ausgeglichen. Insbesondere Agglomerationsgemeinden, in denen viele Arbeitsplätze beheimatet sind, haben heute Schwierigkeiten, den Anforderungen an einen attraktiven Wirtschaftsstandort gerecht zu werden. Der Unterschied zwischen finanzstarken und finanzschwachen Gemeinden wir immer grösser! Der neue Finanzausgleich ist so ausgestaltet, dass genau diese Entwicklung gebremst werden kann. Deshalb ist es zwingend, dass der neue Finanzausgleich angenommen und möglichst schnell umgesetzt wird. Ueli Rothenfluh, Präsident CVP Neuenhof

In eigener Sache Da die Abstimmung über den neuen Finanz- und Lastenausgleich bereits am Sonntag, 12. Februar, stattfindet, werden in der Limmatwelle dazu keine weiteren Leserbriefe und Parteinotizen mehr publiziert. Die Redaktion


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend).

GLÜCKWÜNSCHE Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Februar 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich. Marlen Würsch, Zelgmattstr. 2 10. / 85 Jahre Cerullo Raffaele, Zelgmattstr. 10 23. / 80 Jahre Giuseppina Winkler, Fadackerstr. 10 25. / 80 Jahre Gojko Todorovic, Zelgmattstr. 6 02. / 78 Jahre Andrea Da Ros, Schürweg 1 16. / 73 Jahre Irene Moser, Alterszentrum St. Bernhard 26. / 73 Jahre Kurt Widmer, Ahornweg 8 04. / 71 Jahre Roland Grob, Steinbruchstr. 5b 23. / 70 Jahre INSERAT

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KILLWANGEN / SPREITENBACH

Die Jugendmusik Spreitenbach kämpft mit Nachwuchssorgen Seit 37 Jahren setzt sich die Jugendmusik Spreitenbach für die musikalische Förderung und Ausbildung von Jugendlichen ein. Gegenwärtig zählt das dünne Orchester nur 12 Aktivmitglieder. BEAT HAGER

Ein erstes Jugendspiel in Spreitenbach bestand bereits 1965, welches unter der Führung der Musikgesellschaft Spreitenbach stand. Mit der Gründung der Musikschule Spreitenbach 1976 wurde entschieden, den Jugendlichen eine Präsident Patrick Walther (l.) und professionelle und solide Grund- Jugendmusik Spreitenbach. ausbildung durch die MusikschuSpreitenbach beim Weltjugendle vermitteln zu lassen. musikfestival in Zürich teil. Ein AM 9. JUNI 1979 FIEL DER START- voller Erfolg waren jeweils die BeSCHUSS zur Jugendmusik Sprei- suche der 5 Jugendmusikfeste. tenbach, wobei das Einzugsgebiet «Mit beachtlichen Punktzahlen die Gemeinden Spreitenbach, Kill- wurde das Eidgenössische für alle wangen und Bergdietikon um- zu einem tollen Fest», erinnert fasst. Neben verschiedenen Auf- sich Präsident Patrick Walther zutritten sind das jeweils im Novem- rück. ber stattfindende Jahreskonzert sowie das Frühlingskonzert die SEIT 1994 WIRD DIE JUGENDMUSIK musikalischen Höhepunkte des Spreitenbach durch den DirigenVereinsjahres. Seit 1985 nimmt ten Marc Mehmann musikalisch die Jugendmusik an nationalen geleitet und seit 1995 gibt es jährund internationalen Wettkämp- lich ein Musiklager. Zum 30-Jahrfen teil. So spielten die Musikerin- Jubiläum wurde mit grosser Unternen und Musiker am Europäi- stützung der lokalen Bevölkerung schen Jugendmusikfest 1985 und die erste Uniform angeschafft. Die2000 in München sowie im nor- se wurde am Jubiläumskonzert wegischen Trondheim. 1999 und 2009 offiziell vorgestellt. Aktuell 2012 nahm die Jugendmusik zählt die Jugendmusik SpreitenINSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Malgorzata Zaranska Rütihaldenstrasse 32 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Rütihaldenstrasse 32 8956 Killwangen (Parz. Nr. 480) Bauvorhaben: Garten/Aussenbereich Einfamilienhaus nachträgliche Projektänderung zu Neubau Einfamilienhaus Das Baugesuch liegt vom 2. Februar bis 6. März 2017 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Dirigent Marc Mehmann leiten die

bach 12 aktive Mitglieder, welche jeden Mittwoch von 19 Uhr bis 20.30 Uhr im Alten Schulhaus an der Ratzengasse in Spreitenbach proben. Interessierte Jugendliche im Alter zwischen 8 und 22 Jahren sind jederzeit zu einer Schnupperprobe willkommen. Vom 13. bis 15. Oktober führt die Jugendmusik Spreitenbach ihr traditionelles Musiklager erneut in Quarten durch. In diesem Lager können auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, welche noch kein Instrument spielen. Es besteht die Möglichkeit, verschiedene Instrumente vor Ort auszuprobieren. «Hauptsächlich bei der Flöte und bei der Klarinette fehlt es bei uns am Nachwuchs», stellt Walther klar.


Bilderausstellung Roselyne Pantli im Alters- und Pflegeheim Im Brühl Untere Dorfstrasse 10, Spreitenbach 6. Februar bis 30. April 2017

«Malen ist für mich Motivation, Farben fliessen zu lassen und mich dabei in andere Welten zu versetzen» Seit über 20 Jahren ist das Malen die grosse Leidenschaft von Roselyne Pantli. Roselyne Pantli widmet sich am liebsten der Aquarellmalerei, womit sie ihrer quasi «zweiten Heimat» Frankreich huldigt. Viele ihrer Bilder sind Impressionen, in denen der französische Charme und die Lebensvitalität zum Ausdruck kommen. Sie mag Farben und stimmungsvolle Kontraste. Oft verwendet sie als Vorlage Fotos oder sie prägt sich Szenarien ein, die sie zu Hause nachempfindet und malt, wobei sie auch Details aus ihrer eigenen Fantasie mit einfliessen lässt. www.roselyne.ch Die Ausstellung dauert bis Ende April 2017 im Parterre des APH, 9.00 – 17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihr Kommen . . . Bushaltestelle vor dem Haus, Bus Nr. 303 Killwangen-Dietikon Tel. 056 418 54 54

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

UMWELT ARENA Chorgemeinschaft Männerchor Spreitenbacch und Sängerbund Würenlos anlässlich des Foto: zVg VOM POSTROLLER ZUM ENERGIESPEI- Konzertes «Liederfest» vom 20. November 20116. CHER – ERSTER SECOND-LIFE-BATTERIESPEICHER IN DER UMWELT ARENA INSTALLIERT Neu zeigt die Schwei-

zerische Post in der Umwelt Arena ein Pilotprojekt zur Weiternutzung der aussortierten Batterien ihrer Elektroroller. Der erste Second-Life-Batteriespeicher ist direkt in den Gebäudebetrieb der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach integriert und kann dort auch besichtigt werden. Die Themenführung «Blick hinter die Kulissen» ist buchbar für Gruppen unter www.umweltarena.ch, oder unter Tel. 056 418 13 10. Die Umwelt Arena ist die Erlebniswelt für Familien mit 45 interaktiven, spannend inszenierten Ausstellungen zum modernen, bewussten Leben: zum Anfassen, Erleben und Experimentieren. Besucher erfahren – alters- und interessensgerecht aufbereitet – viel Neues und Spannendes über Energieeffizienz im Alltag sowie über aktuelle Trends und Innovationen in der Umwelttechnik.

«Aus» nach 1334 Jahren Seit dem 18. Januar ist der Männerchor Spreitenbach Geschichte. An seiner 134. Generalversammlung beschloss er, sich aufzulösen.

Im Jahre 1882 war das dörfliche Leben ganz anders als heute. Die Unterhaltungen spielten sich im Familienkreis und unter Freunden am Abend nach Feierabend ab. So versammelte sich am 2. Juli ebendieses Jahres eine Schar sangesfreudiger Männer in Spreitenbach, um den Männerchor zu gründen. Der Chor erlebte in den vergangenen 134 Jahren viele Höhepunkte an Dorffesten, Unterhaltungsabenden, Sängertagen und Chorreisen. Daneben gab es aber auch schwierige Zeiten mit Öffnungszeiten Umwelt Arena: Don- Geldknappheit, wenig Sängern nerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr oder anderen Querelen. Nichtsund Samstag/Sonntag von 10 bis 17 destotrotz zählte der Männerchor zu seinen besten Zeiten über 40 Uhr. Sängerkameraden. INSERAT In den letzten Jahren jedoch schwand das Interesse am Chorgesang schweizweit mehr und mehr. Trotz Inseratekampagnen und persönlichen Besuchen, trotz Aufrufen in den Medien und bei den Auftritten schwand die Zahl Wir suchen per sofort: der Spreitenbacher Chorsänger Pflegepersonal, mind. Qualifikation SRK, für den Personalverleih in Heime und Spitäler sowie einzelne Einsätze in der privaten Spitex. – Arbeitspensum: 20 – 50% – Region: Stadt Zürich, Limmattal und Aargau – Anforderungen: Berufserfahrung in der Pflege sowie fliessend Deutsch

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Zum traditionellen Apéro für Industrie-, Dienstleistungs- und Gewerbetreibende lud der Gemeinderat von Spreitenbach traditionell in den Zentrumsschopf ein. BEAT HAGER

kontinuierlich. Eine Erscheinung, die bedauerlicherweise bei anderen Chören landauf und landab und auch bei anderen Vereinen festzustellen war und ist. Deshalb kam es 2009 zur Bildung einer Chorgemeinschaft mit dem Sängerbund Würenlos. Doch dies konnte den Untergang nur verlangsamen. Auch die Aufnahme einer Sängerin für die Tenorstimme und deren Engagement als Präsidentin stoppte den Trend nicht. Als nach dem letzten Konzert im November des vergangenen Jahres nochmals zwei Sänger ihren Austritt ankündigten, waren nur noch sieben Sänger und vor allem nur noch sehr wenige Tenorstimmen übrig. Diese Tatsache führte schliesslich zur bedauernswerten Auflösung des Vereins auf den 30. Juni 2017. In der verbleibenden Zeit sind noch verschiedene Aufräumarbeiten vorgesehen. Der Entscheid fiel den Sängern nicht leicht, sind doch ein paar Mitglieder jahrzehntelang, der Sänger Josef Bütler sogar fast gerade 50 Jahre dabei. Der Verstand siege aber über das Herz. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die sich als Konzertbesucher, als Spender, als Vorstandsmitglieder oder als Helfer für den Männerchor eingesetzt haben. (mc)

DER GEMEINDEPRÄSIDENT liess es sich nicht nehmen, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. So wurde nach einer zweijährigen Prüfungsphase der Gemeindezusammenschluss mit Killwangen abgelehnt. «Die beiden Nachbargemeinden bleiben nach dem Nein in Killwangen eigenständig, aber wir arbeiten gut zusammen», stellte der Gemeindepräsident klar. Mit der Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Hasel mit Kosten von rund 30 Millionen Franken ist Spreitenbach für den Lehrplan 21 gerüstet, während das Dorffest vom August 2016 in die Geschichte der Gemeinde eingehen wird. «Spätestens 2024 zu den 900-JahrFeierlichkeiten der Gemeinde dür-

fen wir uns wieder auf ein Dorffest sentiert. «In den nächsten zehn freuen», blickte Schmid voraus. Jahren wird die Gemeinde 75 Millionen Franken investieren», rechFÜR DIE ZUKUNFT laufen in Spreiten- nete Schmid vor. Dabei könnte bach mehrere grössere Bauvorha- sich die Einwohnerzahl bis 2030 ben wie die Wohnüberbauung um 3000 bis 4000 Personen steiKreuzäcker mit rund 200 Wohnun- gern. In den Planungen der Baugen und einem Hotel sowie dem projekte steht weiter auch der Projekt Sandäcker mit Multiplex- Neubau vom Gemeindehaus. Kino, Wohnungen, Restaurant und Beim anschliessenden ungezwunBar. Der Entwicklungsrichtplan genen Apéro, serviert durch die Neumatt wurde der Öffentlich- SVP Ortspartei, wurden Gedankeit vorgestellt und die Auswer- ken ausgetauscht und Freundtung wird im Frühling 2017 prä- schaften gepflegt.

Bedürfnisse, nachhaltiges Lernen durch höhere Eigenverantwortung der Kinder, verstärkte Zusammenarbeit unter Lehrpersonen und Ausrichtung auf die Ansprüche der Lehrbetriebe und weiterführenden Schulen. Die Anpassungen gemäss Lehrplan 21 sind aus Sicht der Spreitenbacher Schule kein Neuland. Wir sind bereits auf diese Ansprüche

eingegangen und die externe Schulevaluation bestätigt uns diesen Kurs: Über 95 % der Eltern sind mit unserer Schule zufrieden. Die anstehende Bildungsinitiative steht nun aber in völligem Widerspruch zur Ausrichtung der Spreitenbacher Schule. Die Forderungen der Initiative würden uns in der Schulentwicklung um Jahrzehnte zurückwerfen. Die

Einschränkung des Französischunterrichts in der 6. Klasse, des Wahlfachangebots und des pädagogischen Gestaltungsraums laufen den jüngsten Bestrebungen um Stärkung der Volksschule entgegen. Sie würde die Aargauer Volksschule innerhalb der Schweiz isolieren, entgegen der in der Bundesverfassung angestrebten Harmonisierung. Unser

Über 100 Geschäftsleute von Spreitenbach folgten der Einladung des Gemeinderates und Gemeindepräsident Valentin Schmid (r.) begrüsst RVBW-Betriebsleiter wurden von Valentin Schmid be- Fredy Arndt. Fotos: bha grüsst. Der Gemeindepräsident stellte die vollzählig anwesenden Gemeinderatsmitglieder Stefan Nipp, Monika Zeindler, Doris Schmid und Markus Mötteli ebenso vor wie die Abteilungsleiter. «Dabei sind Stefan Nipp und Monika Zeindler zum letzten Mal als Gemeinderäte anwesend, beide demissionieren zum Jahresende», so Schmid.

Netzwerkpflege am Apéro der Gewerbetreibenden in Spreitenbach.

LESERBRIEF Schule Spreitenbach stellt sich gegen die Bildungsinitiative Seit mehreren Jahren richtet sich die Schule Spreitenbach in ihrer strategischen «Vision 20» an den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft aus. Sie nimmt Rücksicht auf die Anforderungen eines zeitgemässen Schulbetriebs und die Erwartungen von Eltern und Kindern: Beachten der individuellen

Ziel, die Kinder und Jugendlichen bestmöglich auf die Anforderungen der heutigen Arbeits- und Erwachsenenwelt vorzubereiten, sehen wir beeinträchtigt. Zusammen mit Berufsverbänden, der Regierung und dem Grossen Rat lehnen wir die Bildungsinitiative ab. Hannes Schwarz, im Namen von Schulleitung und Schulpflege Spreitenbach


Bilderausstellung Roselyne Pantli im Alters- und Pflegeheim Im Brühl Untere Dorfstrasse 10, Spreitenbach 6. Februar bis 30. April 2017

«Malen ist für mich Motivation, Farben fliessen zu lassen und mich dabei in andere Welten zu versetzen» Seit über 20 Jahren ist das Malen die grosse Leidenschaft von Roselyne Pantli. Roselyne Pantli widmet sich am liebsten der Aquarellmalerei, womit sie ihrer quasi «zweiten Heimat» Frankreich huldigt. Viele ihrer Bilder sind Impressionen, in denen der französische Charme und die Lebensvitalität zum Ausdruck kommen. Sie mag Farben und stimmungsvolle Kontraste. Oft verwendet sie als Vorlage Fotos oder sie prägt sich Szenarien ein, die sie zu Hause nachempfindet und malt, wobei sie auch Details aus ihrer eigenen Fantasie mit einfliessen lässt. www.roselyne.ch Die Ausstellung dauert bis Ende April 2017 im Parterre des APH, 9.00 – 17.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihr Kommen . . . Bushaltestelle vor dem Haus, Bus Nr. 303 Killwangen-Dietikon Tel. 056 418 54 54

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

UMWELT ARENA Chorgemeinschaft Männerchor Spreitenbacch und Sängerbund Würenlos anlässlich des Foto: zVg VOM POSTROLLER ZUM ENERGIESPEI- Konzertes «Liederfest» vom 20. November 20116. CHER – ERSTER SECOND-LIFE-BATTERIESPEICHER IN DER UMWELT ARENA INSTALLIERT Neu zeigt die Schwei-

zerische Post in der Umwelt Arena ein Pilotprojekt zur Weiternutzung der aussortierten Batterien ihrer Elektroroller. Der erste Second-Life-Batteriespeicher ist direkt in den Gebäudebetrieb der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach integriert und kann dort auch besichtigt werden. Die Themenführung «Blick hinter die Kulissen» ist buchbar für Gruppen unter www.umweltarena.ch, oder unter Tel. 056 418 13 10. Die Umwelt Arena ist die Erlebniswelt für Familien mit 45 interaktiven, spannend inszenierten Ausstellungen zum modernen, bewussten Leben: zum Anfassen, Erleben und Experimentieren. Besucher erfahren – alters- und interessensgerecht aufbereitet – viel Neues und Spannendes über Energieeffizienz im Alltag sowie über aktuelle Trends und Innovationen in der Umwelttechnik.

«Aus» nach 1334 Jahren Seit dem 18. Januar ist der Männerchor Spreitenbach Geschichte. An seiner 134. Generalversammlung beschloss er, sich aufzulösen.

Im Jahre 1882 war das dörfliche Leben ganz anders als heute. Die Unterhaltungen spielten sich im Familienkreis und unter Freunden am Abend nach Feierabend ab. So versammelte sich am 2. Juli ebendieses Jahres eine Schar sangesfreudiger Männer in Spreitenbach, um den Männerchor zu gründen. Der Chor erlebte in den vergangenen 134 Jahren viele Höhepunkte an Dorffesten, Unterhaltungsabenden, Sängertagen und Chorreisen. Daneben gab es aber auch schwierige Zeiten mit Öffnungszeiten Umwelt Arena: Don- Geldknappheit, wenig Sängern nerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr oder anderen Querelen. Nichtsund Samstag/Sonntag von 10 bis 17 destotrotz zählte der Männerchor zu seinen besten Zeiten über 40 Uhr. Sängerkameraden. INSERAT In den letzten Jahren jedoch schwand das Interesse am Chorgesang schweizweit mehr und mehr. Trotz Inseratekampagnen und persönlichen Besuchen, trotz Aufrufen in den Medien und bei den Auftritten schwand die Zahl Wir suchen per sofort: der Spreitenbacher Chorsänger Pflegepersonal, mind. Qualifikation SRK, für den Personalverleih in Heime und Spitäler sowie einzelne Einsätze in der privaten Spitex. – Arbeitspensum: 20 – 50% – Region: Stadt Zürich, Limmattal und Aargau – Anforderungen: Berufserfahrung in der Pflege sowie fliessend Deutsch

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Zum traditionellen Apéro für Industrie-, Dienstleistungs- und Gewerbetreibende lud der Gemeinderat von Spreitenbach traditionell in den Zentrumsschopf ein. BEAT HAGER

kontinuierlich. Eine Erscheinung, die bedauerlicherweise bei anderen Chören landauf und landab und auch bei anderen Vereinen festzustellen war und ist. Deshalb kam es 2009 zur Bildung einer Chorgemeinschaft mit dem Sängerbund Würenlos. Doch dies konnte den Untergang nur verlangsamen. Auch die Aufnahme einer Sängerin für die Tenorstimme und deren Engagement als Präsidentin stoppte den Trend nicht. Als nach dem letzten Konzert im November des vergangenen Jahres nochmals zwei Sänger ihren Austritt ankündigten, waren nur noch sieben Sänger und vor allem nur noch sehr wenige Tenorstimmen übrig. Diese Tatsache führte schliesslich zur bedauernswerten Auflösung des Vereins auf den 30. Juni 2017. In der verbleibenden Zeit sind noch verschiedene Aufräumarbeiten vorgesehen. Der Entscheid fiel den Sängern nicht leicht, sind doch ein paar Mitglieder jahrzehntelang, der Sänger Josef Bütler sogar fast gerade 50 Jahre dabei. Der Verstand siege aber über das Herz. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die sich als Konzertbesucher, als Spender, als Vorstandsmitglieder oder als Helfer für den Männerchor eingesetzt haben. (mc)

DER GEMEINDEPRÄSIDENT liess es sich nicht nehmen, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. So wurde nach einer zweijährigen Prüfungsphase der Gemeindezusammenschluss mit Killwangen abgelehnt. «Die beiden Nachbargemeinden bleiben nach dem Nein in Killwangen eigenständig, aber wir arbeiten gut zusammen», stellte der Gemeindepräsident klar. Mit der Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Hasel mit Kosten von rund 30 Millionen Franken ist Spreitenbach für den Lehrplan 21 gerüstet, während das Dorffest vom August 2016 in die Geschichte der Gemeinde eingehen wird. «Spätestens 2024 zu den 900-JahrFeierlichkeiten der Gemeinde dür-

fen wir uns wieder auf ein Dorffest sentiert. «In den nächsten zehn freuen», blickte Schmid voraus. Jahren wird die Gemeinde 75 Millionen Franken investieren», rechFÜR DIE ZUKUNFT laufen in Spreiten- nete Schmid vor. Dabei könnte bach mehrere grössere Bauvorha- sich die Einwohnerzahl bis 2030 ben wie die Wohnüberbauung um 3000 bis 4000 Personen steiKreuzäcker mit rund 200 Wohnun- gern. In den Planungen der Baugen und einem Hotel sowie dem projekte steht weiter auch der Projekt Sandäcker mit Multiplex- Neubau vom Gemeindehaus. Kino, Wohnungen, Restaurant und Beim anschliessenden ungezwunBar. Der Entwicklungsrichtplan genen Apéro, serviert durch die Neumatt wurde der Öffentlich- SVP Ortspartei, wurden Gedankeit vorgestellt und die Auswer- ken ausgetauscht und Freundtung wird im Frühling 2017 prä- schaften gepflegt.

Bedürfnisse, nachhaltiges Lernen durch höhere Eigenverantwortung der Kinder, verstärkte Zusammenarbeit unter Lehrpersonen und Ausrichtung auf die Ansprüche der Lehrbetriebe und weiterführenden Schulen. Die Anpassungen gemäss Lehrplan 21 sind aus Sicht der Spreitenbacher Schule kein Neuland. Wir sind bereits auf diese Ansprüche

eingegangen und die externe Schulevaluation bestätigt uns diesen Kurs: Über 95 % der Eltern sind mit unserer Schule zufrieden. Die anstehende Bildungsinitiative steht nun aber in völligem Widerspruch zur Ausrichtung der Spreitenbacher Schule. Die Forderungen der Initiative würden uns in der Schulentwicklung um Jahrzehnte zurückwerfen. Die

Einschränkung des Französischunterrichts in der 6. Klasse, des Wahlfachangebots und des pädagogischen Gestaltungsraums laufen den jüngsten Bestrebungen um Stärkung der Volksschule entgegen. Sie würde die Aargauer Volksschule innerhalb der Schweiz isolieren, entgegen der in der Bundesverfassung angestrebten Harmonisierung. Unser

Über 100 Geschäftsleute von Spreitenbach folgten der Einladung des Gemeinderates und Gemeindepräsident Valentin Schmid (r.) begrüsst RVBW-Betriebsleiter wurden von Valentin Schmid be- Fredy Arndt. Fotos: bha grüsst. Der Gemeindepräsident stellte die vollzählig anwesenden Gemeinderatsmitglieder Stefan Nipp, Monika Zeindler, Doris Schmid und Markus Mötteli ebenso vor wie die Abteilungsleiter. «Dabei sind Stefan Nipp und Monika Zeindler zum letzten Mal als Gemeinderäte anwesend, beide demissionieren zum Jahresende», so Schmid.

Netzwerkpflege am Apéro der Gewerbetreibenden in Spreitenbach.

LESERBRIEF Schule Spreitenbach stellt sich gegen die Bildungsinitiative Seit mehreren Jahren richtet sich die Schule Spreitenbach in ihrer strategischen «Vision 20» an den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft aus. Sie nimmt Rücksicht auf die Anforderungen eines zeitgemässen Schulbetriebs und die Erwartungen von Eltern und Kindern: Beachten der individuellen

Ziel, die Kinder und Jugendlichen bestmöglich auf die Anforderungen der heutigen Arbeits- und Erwachsenenwelt vorzubereiten, sehen wir beeinträchtigt. Zusammen mit Berufsverbänden, der Regierung und dem Grossen Rat lehnen wir die Bildungsinitiative ab. Hannes Schwarz, im Namen von Schulleitung und Schulpflege Spreitenbach


Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Bajrektarevic geb. Jašaragic, Aldina (w), geb. 1975, bosnischherzegowinische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Willestrasse 5 2. Caraça, Inês (w), geb. 2005, portugiesische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Grabäckerstrasse 10 3. Caraça, Diogo Miguel (m), geb. 2000, portugiesischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Grabäckerstrasse 10 4. Demiri, Liride (w), geb. 1992, mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 55 5. Dubais, Dakhil (m), geb. 1953, irakischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Langäckerstrasse 42 6. Lešic geb. Boroz, Pavica (w), geb. 1971, Gudelj, Valentina (w), geb. 2004, beide kroatische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Geeracherstrasse 28 7. Mujaj, Granit (m), geb. 1995, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 147 8. Özgen geb. Akgül, Elwan (w), geb. 1990, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 113 9. Shala, Ardit (m), geb. 1998, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 3 10. Selimi geb. Caili, Sara (w), geb. 1989, mazedonische Staatsangehörige, Selimi, Eldina (w), geb. 2013, Selimi, Alejna (w), geb. 2016, beide serbische Staatsangehörige, alle wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 56 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

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BG-Nr. Bauherr:

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. Februar bis 7. März 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. Februar bis 7. März 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

SPREITENBACH

Den 100. Geburtstag gefeiert In diesem Jahr feiert der Katholische Frauenverein Spreitenbach sein 100-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Jubiläums-Generalversammlung kamen die Mitglieder in den Genuss eines kulinarischen und unterhaltsamen Abends. BEAT HAGER

Unter der Initiative des damaligen Pfarrers gründeten 1917 vier engagierte Frauen den Katholischen Frauenverein Spreitenbach. Der Grundgedanke des Helfens von damals ist noch heute als Basis im Verein geblieben. 1955 konnte ein Grundstück erworben und das Schutzengelhaus gebaut werden. Darin wurde neben einem Kindergarten und einer Krankenpflegestation auch eine Schwesternwohnung eingerichtet und heute befindet sich im Untergeschoss neben dem Kindergarten auch das Vereinslokal. AKTUELL ZÄHLT der Katholische Frauenverein 141 Mitglieder im Alter zwischen 35 und 94 Jahren. Für die Mitglieder werden Kurse, Vorträge, Reisen, Ausflüge und vieles mehr organisiert. «Unsere Highlights im Jahresprogramm 2017 sind die Abendwallfahrt vom Mai nach Morschach mit Maiandacht in der Kapelle der Pallottiner sowie die Tagesreise vom 12. September ins Berner Oberland», so Pia Weber vom Leiterteam. Zudem gestaltet der Verein einen Samstagabend-

Der Vorstand des Katholischen Frauenvereins Spreitenbach mit Gisela Guggenbach, Käthy Studerus, Bernadette Tobler, Luzia Wiederkehr, Moritz Grubenmann, Pia Weber und Uschi Looser (von links). Foto: bha Gottesdienst mit und lädt zum Elisabethen-Gottesdienst ein. Jeweils am Weihnachtmarkt in Spreitenbach führen die Frauen im katholischen Pfarreiheim die Kaffeestube mit selbst gebackenen Leckereien. Mit der «Aktion Licht anzünden» wird den Bewohnern vom Altersheim Im Brühl sowie den älteren Mitmenschen im Dorf eine kleine Vorweihnachtsfreude gemacht, während die Besuchergruppe im Dorf zum Einsatz kommt. Traditionell gehen die Erlöse der Aktionen und Anlässe als Spenden an Institutionen von benachteiligten Mitmenschen. Durch die Mithilfe des Katholischen Frauenvereins wird auch die Pfarrei tatkräftig unterstützt. So

wird jährlich in der Fastenzeit der Suppe-Zmittag und während der Adventszeit drei Rorate-Zmorge organisiert. Der 1981 gegründete Familientreff ist als Untergruppe speziell auf die jungen Mitglieder ausgerichtet. Sämtliche Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und sehen ihre Aufgabe als sozialen Beitrag für die Vereinsmitglieder und für die Pfarrei.

bis heute bestehen und so seine 100. Generalversammlung begehen», zeigte sich Teamleiterin Bernadette Tobler begeistert, wobei sie drei neue Mitglieder begrüssen durfte. Im Anschluss an die speditive Generalversammlung genossen die Anwesenden ein feines Nachtessen. Beim Auftritt vom Clowntheater Sensibellas aus Basel blieb kein Auge trocken, und mit einem reichhaltigen DessertIM RAHMEN DER 100. GENERALVER- buffet wurden die Jubiläums-FeiSAMMLUNG wurde das Jubiläum erlichkeiten abgerundet. am 24. Januar 2017 im katholiDer Katholische Frauenverein schen Pfarreiheim mit 81 Personen gebührend gefeiert. «Dank Spreitenbach freut sich jederzeit auf den vielen initiativen und enga- Neumitglieder. Bernadette Tobler gierten Frauen kann der Katholi- steht unter Tel. 056 401 21 77 gerne sche Frauenverein Spreitenbach zu Verfügung.

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

WÜRENLOS

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Das Land der glücklichen Menschen ne man in diesem Land gut leben, zwischendurch sogar auswärts essen gehen, sagt sie.

Im letzten Dezember ist Erika Bombardieri, die vor 19 Jahren die KinderOasen.ch GmbH in Würenlos gründete, nach Paraguay ausgewandert. Dies kann sie guten Gewissens tun, hat sie doch eine passende Nachfolge für die Tagesstätte gefunden.

WIE REAGIERTE DAS UMFELD auf die Auswanderungspläne? «Gemischt, die meisten freuen sich jedoch darauf, mich einmal zu besuchen.» Genauso wie ihre drei Söhne. Sascha, der älteste, hat sogar vor, zeitweise bei seiner Mutter zu leben, Nino mag die Hitze nicht wirklich, wird jedoch in der kühleren Jahreszeit gerne einmal vorbeischauen. Der Jüngste, Manuel, freut sich schon jetzt auf tolle Ferien im fernen Paraguay. Erika Bombardieri wird zweimal pro Jahr in die Schweiz reisen, unter anderem auch wegen ihrer Mutter, die im Altersheim lebt. Mit der Option, ihre Tochter nach Paraguay zu begleiten und auch dort zu leben, konnte sich die 86-Jährige nicht anfreunden.

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Irgendeinmal auszuwandern, in ein tropisches Land wie etwa Paraguay zu ziehen, das stand für die 60-jährige Erika Bombardieri schon immer fest. «Ich bin in Nigeria aufgewachsen, kam erst mit neun Jahren in die Schweiz. Die Wärme fehlt mir, erst recht die Herzlichkeit. Ich ziehe nun in ein Land, von dem man sagt, dass dort die glücklichsten Menschen leben», sagt sie strahlend. PARAGUAY IST FÜR ERIKA BOMBARDIERI kein unbekanntes Pflaster,

sie hat es auf ihren Reisen kennen und lieben gelernt. Das Land sei politisch stabil, im Süden sicher und es wachse einfach alles, was man sich nur wünschen könne. «Wir sind drei Parteien aus der Schweiz, die miteinander ein über 5 Hektar grosses Landstück in der Nähe von Villarrica (Universitätsstadt von Paraguay) gekauft haben», sagt Bombardieri. Für den individuellen Hausbau seien jedoch alle drei Parteien selber verantwortlich. «Die erste Zeit werde INSERAT

Kein Bild von Erika Bombardieri, doch in Paraguay wird sie Zeit zum Malen haben. Foto: cfr ich in einem der bestehenden, alten Häuser auf unserem Grundstück leben, bis der Neubau vollendet ist», sagt die 60-Jährige. Zugleich wird sie dafür sorgen, dass ein Gemüsegarten angelegt wird und weitere Obstbäume zu den

bereits bestehenden 30 Bananenstauden gepflanzt werden. «Ich möchte weitgehend als Selbstversorgerin leben. Ich bin Vegetarierin, deshalb sollte dies ohne Probleme möglich sein.» Mit fünfhundert Franken monatlich kön-

ZIEL IST ALSO, EIN HAUS ZU BAUEN, einen Garten anzulegen und sich einfach zurückzulehnen? «Erst schon. Doch später könnte es mich durchaus reizen, ein Kinderheim aufzubauen. Vor allem in den Grossstädten leben viele Kinder auf der Strasse», sagt sie. Geld für den Aufbau und Unterhalt müsste jedoch aus dem Ausland kommen, Paraguay sei an armes Land. Im Moment sei dies jedoch noch kein Thema. Nicht mehr nur fixe Pläne zu haben, sei durchaus angenehm. Man darf also gespannt sein, ob es irgendwann im fernen Paraguay ein neues Heim, eine eigentliche KinderOase, geben wird.


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

WÜRENLOS

Dorfverein mit rund 600 Mitgliedern Mitglieder über News und Aktivitäten rund um den Verein.

Der Turnverein TV Würenlos wurde am 1. Februar 2012 gegründet. Der grösste Dorfverein bietet seinen Mitgliedern das breiteste Sportangebot in Würenlos an.

DER TV WÜRENLOS LEGT mit seinen

BEAT HAGER

Nach den Gründungen 1909 vom Turnverein STV Würenlos sowie 1915 vom Turn- und Sportverein Aktive folgten bis 1967 mit dem TSV Würenlos Turnerinnen, Frauen und die Männerriege sowie je einer Damen- und Männerriege vom STV fünf weitere eigenständige Turnvereine in Würenlos. Seit der Fusion 2012 treten die 596 Mitglieder unter dem Motto: «Zäme simmer starch» gemeinsam als Turnerinnen und Turner vom TV Würenlos auf. Die 35 Riegen trainieren abwechslungsweise täglich von Montag bis Samstag und treffen sich zu den Trainingseinheiten in der Mehrzweckhalle, in der alten Halle, im Kempfhof sowie auch in

Marco Harling übernahm an der GV vom 14. Januar 2017 das Präsidentenamt beim TV Würenlos. Foto: bha Wettingen. Rund 70 Leiterinnen und Leiter sorgen für ein abwechslungsreiches und polysportives Angebot im Breitensport.

trieb der Meisterschaften auf. «Vom ElKi bis hin zu den Senioren sind wir der polysportive Verein für die ganze Familie, wobei jede Riege ihr eigenes Programm zusammenDER TV WÜRENLOS TRITT mit seinen stellt», so Vereinspräsident Marco Riegen regelmässig an Wettkämp- Harling. Das Info-Heft erscheint fen, Turnieren sowie im Spielbe- viermal jährlich und orientiert die

188 Jugendlichen und Kindern auch grossen Wert auf die Nachwuchsarbeit, wobei sämtliche Mitglieder das gesamte Angebot nutzen können. An der Würenloser Messe 2016 führte der Verein gemeinsam mit dem Tennisclub Würenlos im Gmeindschäller eine Festwirtschaft. Jährlich findet für die Jugend im Februar ein Skiund Snowboardtag, im Mai eine Plauscholympiade sowie alle zwei Jahre in den Frühlingsferien ein Sport- und Freizeitlager statt. Mit 60 angemeldeten Kindern und Jugendlichen ist das Lager vom kommenden April in Schüpfheim bereits ausgebucht. Natürlich darf im Jahresprogramm auch die jährliche Teilnahme an einem Turnfest nicht fehlen. Pro Jahr führt der TV Würenlos im Dorf zwei Papiersammlungen durch und präsentiert sich alle zwei Jahre an den Turnervorstellungen, welche am 17. und 18. November 2017 wiederum auf dem Programm stehen. Gross ist die Vorfreude auf das Kreisturnfest, welches vom 15. bis 17. Juni 2018 erstmals nach 62 Jahren wieder in Würenlos durchgeführt wird.

GV MUSIKGESELLSCHAFT WÜRENLOS 17 neue Aktivmitglieder in der Musikgesellschaft Am 27. Januar fand die 124. Generalversammlung der 1892 gegründeten Musikgesellschaft Würenlos (MGW) im Restaurant Blume statt. Nachdem vor Jahresfrist noch mit der AuflöINSERAT

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sung des Vereines gerechnet werden musste, zählt die MGW nach der GV wieder stolze 24 Aktivmitglieder. Der Präsident Matthias Rufer konnte zur 124. Generalversammlung der MGW 8 Aktivmitglieder, 2 Ehrenmitglieder und zahlreiche aufnahmewillige Musikanten begrüssen. Nachdem die ersten eher administrativen Traktanden abgehandelt waren, stand der vermutlich geschichtsträchtige Punkt 3 (Mutationen im Mitgliederbestand) auf der Agenda. Nebst zwei sehr bedauerlichen Austritten konnte der Verein die rekordverdächtige Zahl von 17(!) neuen Mitgliedern willkommen heissen. Ohne sämtliche Protokolle der Vergangenheit geprüft zu haben, dürfte es sich hierbei um das grösste Mitgliederwachstum in der 125-jährigen Vereinsgeschichte der MGW handeln. Der Jahresbericht der Präsidenten widerspiegelte das turbulente Jahr 2016 deutlich. Nachdem man Anfang 2016 nur wenig Hoffnung hatte, zeichnete sich ab Mai immer deutlicher ab, dass es für die MGW eine Zukunft gibt. Die heutige GV mit der Aufnahme von 17 neuen Aktivmitgliedern (neuer Bestand: 24 Mitglieder und mehrere feste

Die Neumitglieder.

Foto: zVg

Mitspieler) stellt einen vorläufigen Höhepunkt dar, dem hoffentlich viele weitere folgen werden. Das Jahresprogramm 2017 wurde vom Verein in der vorgelegten Form angenommen. Nebst den zwei grossen Konzerten (Jahreskonzert am 6. Mai 2017 und Kirchenkonzert am 3. Dezember 2017) sowie den traditionellen Auftritten für Einwohner- und Kirchgemeinden umfasst es nach einem Jahr Pause im November 2017 auch wieder die traditionelle «Musigmetzgete». Unter dem Traktandum «Wahlen» konnte mit Brigitte Vogt ein neues Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen gewonnen werden. Der Rest des

Vorstandes bleibt unter der Führung des mit einem tosenden Applaus wiedergewählten Präsidenten Matthias Rufer weiter so bestehen. Eine seit längerem vakante Position im Vorstand wird vorderhand nicht besetzt. Aufgrund der Kürzung der Subvention durch die Gemeinde Würenlos für das Jahr 2017 wurden unter dem Traktandum «Verschiedenes» diverse Massnahmen diskutiert, welche diesen schwerwiegenden Ausfall an Einnahmen kompensieren könnten. Der Vorstand wurde jeweils von klaren Mehrheiten beauftragt, sämtliche Optionen bezüglich Machbarkeit und Verdienst abzuklären. Ein klares Zeichen dafür, dass jeder anpacken will, um auch das finanzielle Überleben des Vereines zu sichern. Nebst eigener Arbeitsleistung kann der Verein auch finanziell mittels Notenspenden/Notenverkäufen unterstützt werden. Interessierte Spender können sich in dieser Sache gerne mit dem Präsidenten in Verbindung setzen (www.mgwurenlos.ch). Um 21.15 Uhr wurde die geschichtsträchtige 124. Generalversammlung der MGW geschlossen und das feine Dessert konnte genossen werden. (rs)


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN lingua italiana. Mittwoch, 8. Februar, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. Renate Bolliger König.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Donnerstag, 2. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 4. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit Peter Zürn. Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit Peter Zürn; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 6. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 8. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 2. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Freitag, 3. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 4. Februar, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier – Kerzenweihe, Blasiussegen und Brotsegnung. Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Dienstag, 7. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Altersheim St. Bernhard. Mittwoch, 8. Februar, 8.30

Uhr, Laudes, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Der Gottesdienst am Donnerstag, 9. Februar, entfällt. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 3. Februar, 18.30 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle mit anschliessender Anbetung. Samstag, 4. Februar, 15 Uhr, «Gebet um Heilung» in der Kapelle. Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana, 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 6. Februar, 20 Uhr, Santa Messa in

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Herz-Jesu-Freitag, 3. Februar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Alterssiedlung.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 2. Februar, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 3. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 4. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Blasiussegen und Kerzenweihe) mit Don Lorenzo, Dreissigster für Frieda Breiter-

Naef, Jahrzeit für Marianna Monika Rinderli-Greber, Elisabeth und Richard Muntwyler-Meier; 19.30 Uhr, Santa Messa. Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Blasiussegen) mit Don Lorenzo. Mittwoch, 8. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 3. Februar, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst. Ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. E. Baumgartner. Donnerstag, 2. Februar, 7 Uhr, Morgengebet.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Herz-Jesu-Freitag, 3. Januar, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit Peter Zürn.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Donnerstag, 2. Februar, 12.15 Uhr, Mittagstisch im Kloster Fahr. Samstag, 4. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 5. Februar, 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 8. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Arnold Bilinski, pens. Pfarrer. Klosterkirche Fahr Sonntag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Chorprobe der Bridge Singers, Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr, kath. Kirche Frauengruppe Prisma: Besuch des Vortrages «Dorothee von Flüe und ihre Bedeutung für Bruder Klaus» von Klara Obermüller, ev.ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, in der kath. Kirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9, Killwangen, am Freitag, 3. Februar, 20 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, Handarbeiten machen und plaudern,

ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreitenbach, jeden Donnerstag, 9–11 Uhr. Bruder-Klaus-Jubiläum Am Freitag, 3. Februar, beginnen die Angebote für das Bruder-Klaus-Jubiläum in Killwangen. Um 18.15 Uhr bzw. 22 Uhr heisst es: 20 Minuten für mich. Eine Unterbrechung des Alltages mit einem spirituellen Impuls zu einem der Glasfenster in der Kirche Bruder Klaus. Diese geben die Visionen

des Bruder Klaus wieder. Um 20 Uhr findet im Pfarrsaal Killwangen der Vortrag Dorothee von Flüe und ihre Bedeutung für Bruder Klaus statt Es spricht Klara Obermüller, eine Publizistin, welche u.a. für die Kunst- und Kulturzeitschrift «Du», die «NZZ» und die «Weltwoche» gearbeitet und bis 2002 die Sendung «Sternstunde Philosophie» auf SF1 moderiert hat. Am Sonntag, 5. Februar, spaziert man gemeinsam um 10.15 Uhr von der Kirche St. Josef in Neuenhof zur Kirche Bruder Klaus in Killwangen. Be-

ginn jeweils mit einem Satz aus der Mystik. Gehen in Stille. Gemütlicher Spielenachmittag mit Jassen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Restaurant Bethanien in der SteiacherSiedlung, Steinackerstrasse 19, Spreitenbach, am Mittwoch, 8. Februar, 14–16 Uhr. Es werden noch neue Jass-Partner gesucht. Senioren-Spielnachmittag Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 8. Februar, um 14 Uhr im Pfarreiheim Neuenhof statt.


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Spreitenbach: Schwarzfahrer. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal musste vergangene Woche gleich dreimal nach Spreitenbach ausrücken, da von den regionalen Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen (RVBW) Schwarzfahrer gemeldet worden waren. Die Personen wurden sogleich fahndungsmässig überprüft und die Personalien den Kontrollorganen der Verkehrsbetriebe zwecks Einreichung eines Strafantrages weitergegeben. Würenlos: Selbstunfall auf der Autobahn. Ein 31-jähriger Schweizer fuhr am Dienstag, 24. Januar, kurz vor 12 Uhr auf der Autobahn A1, Fahrbahn Zürich, von Baden Richtung Dietikon. Auf der Höhe Würenlos verursachte der Fahrer einen Selbstunfall. Er geriet mit seinem Auto nach links, prallte in die Mittelleitplanke, worauf dieses über die Fahrstreifen nach rechts schleuderte und sich überschlug. Der Autofahrer wurde beim Unfall verletzt und musste durch die Ambulanzbesatzung ins Spital geführt werden. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen dürfte er am Steuer eingeschlafen sein.

«Region wird zur Fluglärmdeponie»

Die Energiewende läuft Eine neue Stromlandschaftskarte zeigt: Bereits heute setzt sich das Standard-Stromangebot mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen zusammen. Auch im Aargau. Auf www.stromlandschaft.ch können sich Einwohnerinnen und Einwohner seit einigen Tagen über ihr persönliches Stromprodukt, über die Quellen, aus denen sich ihr Standard-Strom zusammensetzt, und darüber, welche ökologische Qualität er hat, informieren. Dazu haben EnergieSchweiz, myNewEnergy und der WWF Schweiz eine interaktive Schweizer «Strom-Landschaftskarte» entwickelt. Anhand eines Bewertungssystems wurde das Stromangebot der einzelnen Stromanbieter beurteilt und benotet. Die Note wurde in einjähriger Arbeit in Beratung mit einer Testgruppe entwickelt. Die Umweltbelastung wie ökologische Massnahmen, die Unterstützung der Energiewende und weitere Kriterien werden berücksichtigt. Auf der Internetseite ist ersichtlich, welcher Strom in welcher Qualität in welcher Gemeinde fliesst. Falls sich in einer Gemeinde das Standard-Stromangebot nicht aus erneuerbaren Energien zusammensetzt, kann jeder Bezü-

Wettingen: Fund von Betäubungsmittel. Ein Anwohner aus Wettingen staunte vergangenen Freitag, 27. Januar, nicht schlecht, als er beim Tanken an einer Tankstelle zwischen den Tanksäulen ein Plastiksäcklein (Minigrip) mit Marihuana entdeckte. Daraufhin meldete er den Fund unverzüglich bei der Einsatzzentrale der Polizei an. Die ausgerückte Patrouille der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal konnte vom Finder 1 Gramm Marihuana in Emp- VERMISCHTES fang nehmen und sicherstellen. Die Drogen werden der Vernich- NEUES HALBJAHRESPROGRAMM Das tung zugeführt. Programm des Familienzentrums Karussell Region Baden für das Schalteröffnungszeiten an der Land- erste Halbjahr 2017 ist erschiestrasse 89 in Wettingen Montag, nen. Wiederum ist eine bunte Pa8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis lette von Aktivitäten für Familien 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, mit Kindern im Vorschulalter zu8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis stande gekommen, nebst viel 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Re- Kontinuität und Bewährtem auch gionalpolizei unter 056 437 77 77 einiges Neues: «Theaterkarussell» erreichbar. mit drei verschiedenen Veranstaltungen für die Kleinen; RückbilSchalteröffnungszeiten an der dung mit Kinderbetreuung; spaniPoststrasse 13 in Spreitenbach sche Früh- und SprachförderungsMontag, 8.30 bis 11.30 Uhr und gruppe für Babys und Kleinkinder 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- mit einer Begleitperson; «Löwenwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 kinder» – ein Treff für Eltern von Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, Kindern mit besonderen Bedürf8.30 bis 15 Uhr. nissen; Elternbildungsveranstal-

Viel Grün Bild der Stromlandschaftskarte auf www.stromlandschaft.ch. ger über das Portal www.myNewEnergy.ch ein anderes Stromangebot wählen und bestellen. Im Kanton Aargau liefern gemäss Angaben von WWF bereits 25 von 53 erfassten Energieversorgungsunternehmen (EVU) standardmässig erneuerbaren Strom, unter ihnen die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach (100 % Wasserkraft). In der ganzen Schweiz seien es rund 80 Prozent der Energieversorgungsunternehmen, die standardmässig erneuerbaren Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse liefern. (Mü)

Baden, Ennetbaden, Neuenhof: Regionalwerke AG Baden. 64,3 % Wasser, 17,3 % Grau, 15,1 % Kernkraft, 3,0 % KEV, 0,2 % Solar, 0,1 % Wind. Bewertung: 4,1. Wettingen: Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen EWW. 94,8 % Grau, 3,5 % KEV, 1,7 % Erneuerbare. Bewertung: 2,5. Spreitenbach: Elektrizitätsversorgung Spreitenbach. 100 % Wasser. Bewertung: 4,8.

Haselstrasse 6, Baden, auf oder es wird auf Wunsch per Post zugestellt: Tel. 056 222 47 44, info@karussell-baden.ch. BEWILLIGUNGSFREIE SONNTAGSVERKÄUFE 2017 Dieses Jahr sind die be-

Hereinspaziert ins «Karussell». tungen zu aktuellen Themen und vieles mehr. Zum Schwerpunktthema «typisch Bub – typisch Mädchen?» finden verschiedene Veranstaltungen statt, die für Genderfragen sensibilisieren. Auf www.karussell-baden.ch ist das neue Programm aufgeschaltet. Ausserdem liegt es im «Karussell»,

Screenshot: myNewEnergy/WWF Schweiz/EnergieSchweiz

INFO ZUSAMMENSETZUNG DES STANDARD-STROMANGEBOTS

willigungsfreien Sonntagsverkäufe in den meisten Gemeinden am zweiten und dritten Advent. Der Regierungsrat hat zwei Sonntage in diesem Jahr festgelegt, an denen Verkaufsgeschäfte ohne Bewilligung Arbeitnehmende beschäftigen dürfen. Er berücksichtige dabei, wie er in einer Medienmitteilung schreibt, die Anliegen der Gewerbetreibenden, der Arbeitnehmenden, der Bevölkerung

19

Würenlos: Technische Betriebe Würenlos. 96,5 % Grau, 3,5 % KEV. Bewertung: 2,4. Für Killwangen sind stromlandschaft.ch keine Stromprodukte bekannt. 6 ist die beste, 1 die schlechteste Bewertung. EVUs ab 4,5 liefern 100 % Strom aus erneuerbaren Energien. Eine hohe Qualitätsbeurteilung erreicht, wer zusätzliche Anforderungen (wie bei der Wasserkraft z. B. solche des Gewässerschutzes) einhält.

und einzelner Gemeinden mit traditionellen Verkaufsanlässen in der Adventszeit. Für dieses Jahr hat der Regierungsrat den zweiten und dritten Adventssonntag (10. und 17. Dezember 2017) bewilligungsfrei erklärt. Drei Gemeinden erhalten eine Ausnahmeregelung und haben aufgrund von traditionellen Verkaufsanlässen abweichende Daten: Für Wettingen, Lenzburg und Sins gelten der erste und dritte Adventssonntag (3. und 17. Dezember 2017) als bewilligungsfrei. Die Daten der Sonntagsverkäufe sind laut Regierungsrat bindend. Gesuche für Sonntagsverkäufe an anderen Daten würden nicht bewilligt.

Die Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF) kann nicht verstehen, dass der Regierungsrat die Verschiebung der Abflugrouten nach Westen ab Piste 28 tief in die Region Wettingen–Baden– Rohrdorferberg hinein akzeptiert.

dadurch erneut vergrösserten lärmbelasteten Gebietes im Limmattal und dessen Abgrenzungslinie erfolgen. Bekanntlich führen schon heute ab 21 Uhr und an den Wochenenden die Routen mit Nordstarts über die Region Wettingen–Baden–Rohrdorferberg. Gegen die Nachtflüge wehrt sich der Regierungsrat aus Sicht der VeFeF zum Glück, der diesen Einsatz zum Schutze der Aargauer Bevölkerung insbesondere vor Nachfluglärm ausdrücklich würdigt.

Dies schreibt der VeFeF in einer Medienmitteilung. Der Regierungsrat habe bereits früher verschiedene Zugeständnisse unter dem Aspekt Sicherheit und Kapazitätssteigerung zugunsten des Flughafens Kloten gemacht: zum Beispiel die Erhöhung der Lärmgrenzwerte für Flugzeuge gegenüber Strassenlärm (obwohl man sich gegen Fluglärm viel weniger schützen könne) oder die Vergrösserung des lärmbelasteten Gebiets im Aargauer Limmattal, verbunden mit der Erwartung, dass die vergrösserte Lärmkurve jetzt jedoch eingehalten werde, was nicht der Fall ist. Aufgrund einer neuen Nachfrageprognose soll der Nachtbetrieb um rund 25 Prozent gesteigert werden und die Festsetzung des

WÄHREND DIE NEBEL- UND BISWINDROUTEN aus Sicherheitsgründen

neu gelegt werden, seien für die Änderung der Flugrouten von Piste 28 nach Westen keine Gründe ersichtlich, ausser allfälliger Kapazitätssteigerungen, schreibt die VeFeF. Durch das frühere Abdrehen der Routen A und B werde die Region Dietikon entlastet und damit auch Widen–Berikon leicht. Diese Umsetzung sei jedoch auch möglich ohne die weiteren gravierenden Flugroutenänderungen für das Aargauer Limmattal: Es ist laut VeFeF nicht verständlich, dass der Regierungsrat einseitig die Entlastung von 40 000 Flügen für die Region Mutschellen (Bellikon–Bergdietikon–Widen– Berikon) lobt. Die Flüge würden sich nicht in Luft auflösen. Denn

neu sollen im SIL 2 die vier bisher über dem Aargau und an der Grenze zum Kanton Zürich aufgeteilten Flugrouten 1–4 gebündelt über die Region Wettingen–Baden–Rohrdorferberg gelegt werden. Nach dem Verständnis der VeFeF kann es doch nicht sein, dass diejenige Region, die schon den Nacht- und Wochenendfluglärm trägt, zusätzlich diese volle Tagfluglärmbürde auferlegt bekommt, und das mit höheren Lärmgrenzwerten, als sie beim Strassenlärm gelten. Diese Bündelung führe zudem nicht nur zur einseitigen Belastung der am stärksten besiedelten Region des Kantons Aargau, sondern auch zur Überstrapazierung der Rechts- und Planungssicherheit: Wenn sich jemand für einen Wohnungs- oder Hauskauf weiter weg vom Flughafen in unserer Region entschieden habe (statt z. B. in Dietikon oder Mutschellen), dann vor allem wegen des Fluglärmkriteriums. Nun soll plötzlich all diese Sicherheit über Bord geworfen werden. Die VeFeF fordert deshalb den Regierungsrat auf, sich gegen diese Bündelung der neuen Flugrouten 1–4 und weiteren Kapazitätssteigerungen zum Schutze der Bevölkerung im Aargau und der Region noch vor Ablauf der Frist vehement zu wehren. (azi)

Obrist will Stadtammann werden Dem Badener Stadtammann macht ein weiterer Kandidat das Amt streitig: Bei den Gesamterneuerungswahlen im nächsten September wird nicht nur ein CVP-Kandidat gegen den amtierenden Stadtammann antreten, sondern auch der parteilose Stadtrat Erich Obrist. Dieser informierte an der letzten Sitzung vor den Sportferien das Stadtratsgremium und dann die Medien über seinen Entscheid, wieder für den Stadtrat zu kandidieren und neu auch für das Amt des Stadtammanns. Er sei willens, schreibt Obrist in einer Medienmitteilung, sich weiter aktiv für die Stadt Baden einzusetzen. Aufgrund seiner Erfahrungen als Stadtrat sei er überzeugt, dass er das könne. Unter seiner Leitung habe der städtische Tageshort in den Verein TaBa überführt werden können, der

Einwohnerrat habe einem Kredit für bauliche Sofortmassnahmen für die Villa Langmatt zugestimmt und eine Vorlage für die Zukunft des Museums Langmatt stehe kurz vor dem Abschluss. Die Arbeit im Stadtrat erlebe er, so Obrist weiter, als konstruktiv und gut. Trotzdem sei eine Veränderung angesagt, wenn man die Stadt Baden weiterbringen wolle. Obrist hatte sich im Herbst 2015 bei den Stadtratsersatzwahlen als «wilder» Kandidat gegen Mario Delvecchio (FDP) und Jürg Caflisch (SP) durchgesetzt. Er konnte sich auf ein Unterstützungskomitee mit Mitgliedern von links bis rechts abstützen. Sie hatten dem ehemaligen SP-Einwohnerrat schon damals ihre Unterstützung zugesagt, falls er dann 2017 als Stadtammannkandidat antreten werde. (Mü)

Eisenbahnbrücke Wettingen-Baden.

Jetzt ist gesandet Kaum hatte ein Leser bei der Redaktion moniert, der Fussweg über die Eisenbahnbrücke zwischen Baden und Wettingen sei spiegelglatt, war die Gefahr behoben: Die Gemeinde Wettingen hatte Sand gestreut. Salz würde, weiss der Informant, die Stahlkonstruktion angreifen. Und übrigens sei zwischen den zwei Werkhöfen abgemacht worden, dass sie sich jedes Jahr abwechseln mit dem Unterhalt der Brücke. (Mü)


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Spreitenbach: Schwarzfahrer. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal musste vergangene Woche gleich dreimal nach Spreitenbach ausrücken, da von den regionalen Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen (RVBW) Schwarzfahrer gemeldet worden waren. Die Personen wurden sogleich fahndungsmässig überprüft und die Personalien den Kontrollorganen der Verkehrsbetriebe zwecks Einreichung eines Strafantrages weitergegeben. Würenlos: Selbstunfall auf der Autobahn. Ein 31-jähriger Schweizer fuhr am Dienstag, 24. Januar, kurz vor 12 Uhr auf der Autobahn A1, Fahrbahn Zürich, von Baden Richtung Dietikon. Auf der Höhe Würenlos verursachte der Fahrer einen Selbstunfall. Er geriet mit seinem Auto nach links, prallte in die Mittelleitplanke, worauf dieses über die Fahrstreifen nach rechts schleuderte und sich überschlug. Der Autofahrer wurde beim Unfall verletzt und musste durch die Ambulanzbesatzung ins Spital geführt werden. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen dürfte er am Steuer eingeschlafen sein.

«Region wird zur Fluglärmdeponie»

Die Energiewende läuft Eine neue Stromlandschaftskarte zeigt: Bereits heute setzt sich das Standard-Stromangebot mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen zusammen. Auch im Aargau. Auf www.stromlandschaft.ch können sich Einwohnerinnen und Einwohner seit einigen Tagen über ihr persönliches Stromprodukt, über die Quellen, aus denen sich ihr Standard-Strom zusammensetzt, und darüber, welche ökologische Qualität er hat, informieren. Dazu haben EnergieSchweiz, myNewEnergy und der WWF Schweiz eine interaktive Schweizer «Strom-Landschaftskarte» entwickelt. Anhand eines Bewertungssystems wurde das Stromangebot der einzelnen Stromanbieter beurteilt und benotet. Die Note wurde in einjähriger Arbeit in Beratung mit einer Testgruppe entwickelt. Die Umweltbelastung wie ökologische Massnahmen, die Unterstützung der Energiewende und weitere Kriterien werden berücksichtigt. Auf der Internetseite ist ersichtlich, welcher Strom in welcher Qualität in welcher Gemeinde fliesst. Falls sich in einer Gemeinde das Standard-Stromangebot nicht aus erneuerbaren Energien zusammensetzt, kann jeder Bezü-

Wettingen: Fund von Betäubungsmittel. Ein Anwohner aus Wettingen staunte vergangenen Freitag, 27. Januar, nicht schlecht, als er beim Tanken an einer Tankstelle zwischen den Tanksäulen ein Plastiksäcklein (Minigrip) mit Marihuana entdeckte. Daraufhin meldete er den Fund unverzüglich bei der Einsatzzentrale der Polizei an. Die ausgerückte Patrouille der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal konnte vom Finder 1 Gramm Marihuana in Emp- VERMISCHTES fang nehmen und sicherstellen. Die Drogen werden der Vernich- NEUES HALBJAHRESPROGRAMM Das tung zugeführt. Programm des Familienzentrums Karussell Region Baden für das Schalteröffnungszeiten an der Land- erste Halbjahr 2017 ist erschiestrasse 89 in Wettingen Montag, nen. Wiederum ist eine bunte Pa8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis lette von Aktivitäten für Familien 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, mit Kindern im Vorschulalter zu8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis stande gekommen, nebst viel 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Re- Kontinuität und Bewährtem auch gionalpolizei unter 056 437 77 77 einiges Neues: «Theaterkarussell» erreichbar. mit drei verschiedenen Veranstaltungen für die Kleinen; RückbilSchalteröffnungszeiten an der dung mit Kinderbetreuung; spaniPoststrasse 13 in Spreitenbach sche Früh- und SprachförderungsMontag, 8.30 bis 11.30 Uhr und gruppe für Babys und Kleinkinder 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- mit einer Begleitperson; «Löwenwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 kinder» – ein Treff für Eltern von Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, Kindern mit besonderen Bedürf8.30 bis 15 Uhr. nissen; Elternbildungsveranstal-

Viel Grün Bild der Stromlandschaftskarte auf www.stromlandschaft.ch. ger über das Portal www.myNewEnergy.ch ein anderes Stromangebot wählen und bestellen. Im Kanton Aargau liefern gemäss Angaben von WWF bereits 25 von 53 erfassten Energieversorgungsunternehmen (EVU) standardmässig erneuerbaren Strom, unter ihnen die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach (100 % Wasserkraft). In der ganzen Schweiz seien es rund 80 Prozent der Energieversorgungsunternehmen, die standardmässig erneuerbaren Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse liefern. (Mü)

Baden, Ennetbaden, Neuenhof: Regionalwerke AG Baden. 64,3 % Wasser, 17,3 % Grau, 15,1 % Kernkraft, 3,0 % KEV, 0,2 % Solar, 0,1 % Wind. Bewertung: 4,1. Wettingen: Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen EWW. 94,8 % Grau, 3,5 % KEV, 1,7 % Erneuerbare. Bewertung: 2,5. Spreitenbach: Elektrizitätsversorgung Spreitenbach. 100 % Wasser. Bewertung: 4,8.

Haselstrasse 6, Baden, auf oder es wird auf Wunsch per Post zugestellt: Tel. 056 222 47 44, info@karussell-baden.ch. BEWILLIGUNGSFREIE SONNTAGSVERKÄUFE 2017 Dieses Jahr sind die be-

Hereinspaziert ins «Karussell». tungen zu aktuellen Themen und vieles mehr. Zum Schwerpunktthema «typisch Bub – typisch Mädchen?» finden verschiedene Veranstaltungen statt, die für Genderfragen sensibilisieren. Auf www.karussell-baden.ch ist das neue Programm aufgeschaltet. Ausserdem liegt es im «Karussell»,

Screenshot: myNewEnergy/WWF Schweiz/EnergieSchweiz

INFO ZUSAMMENSETZUNG DES STANDARD-STROMANGEBOTS

willigungsfreien Sonntagsverkäufe in den meisten Gemeinden am zweiten und dritten Advent. Der Regierungsrat hat zwei Sonntage in diesem Jahr festgelegt, an denen Verkaufsgeschäfte ohne Bewilligung Arbeitnehmende beschäftigen dürfen. Er berücksichtige dabei, wie er in einer Medienmitteilung schreibt, die Anliegen der Gewerbetreibenden, der Arbeitnehmenden, der Bevölkerung

19

Würenlos: Technische Betriebe Würenlos. 96,5 % Grau, 3,5 % KEV. Bewertung: 2,4. Für Killwangen sind stromlandschaft.ch keine Stromprodukte bekannt. 6 ist die beste, 1 die schlechteste Bewertung. EVUs ab 4,5 liefern 100 % Strom aus erneuerbaren Energien. Eine hohe Qualitätsbeurteilung erreicht, wer zusätzliche Anforderungen (wie bei der Wasserkraft z. B. solche des Gewässerschutzes) einhält.

und einzelner Gemeinden mit traditionellen Verkaufsanlässen in der Adventszeit. Für dieses Jahr hat der Regierungsrat den zweiten und dritten Adventssonntag (10. und 17. Dezember 2017) bewilligungsfrei erklärt. Drei Gemeinden erhalten eine Ausnahmeregelung und haben aufgrund von traditionellen Verkaufsanlässen abweichende Daten: Für Wettingen, Lenzburg und Sins gelten der erste und dritte Adventssonntag (3. und 17. Dezember 2017) als bewilligungsfrei. Die Daten der Sonntagsverkäufe sind laut Regierungsrat bindend. Gesuche für Sonntagsverkäufe an anderen Daten würden nicht bewilligt.

Die Vereinigung für erträglichen Fluglärm (VeFeF) kann nicht verstehen, dass der Regierungsrat die Verschiebung der Abflugrouten nach Westen ab Piste 28 tief in die Region Wettingen–Baden– Rohrdorferberg hinein akzeptiert.

dadurch erneut vergrösserten lärmbelasteten Gebietes im Limmattal und dessen Abgrenzungslinie erfolgen. Bekanntlich führen schon heute ab 21 Uhr und an den Wochenenden die Routen mit Nordstarts über die Region Wettingen–Baden–Rohrdorferberg. Gegen die Nachtflüge wehrt sich der Regierungsrat aus Sicht der VeFeF zum Glück, der diesen Einsatz zum Schutze der Aargauer Bevölkerung insbesondere vor Nachfluglärm ausdrücklich würdigt.

Dies schreibt der VeFeF in einer Medienmitteilung. Der Regierungsrat habe bereits früher verschiedene Zugeständnisse unter dem Aspekt Sicherheit und Kapazitätssteigerung zugunsten des Flughafens Kloten gemacht: zum Beispiel die Erhöhung der Lärmgrenzwerte für Flugzeuge gegenüber Strassenlärm (obwohl man sich gegen Fluglärm viel weniger schützen könne) oder die Vergrösserung des lärmbelasteten Gebiets im Aargauer Limmattal, verbunden mit der Erwartung, dass die vergrösserte Lärmkurve jetzt jedoch eingehalten werde, was nicht der Fall ist. Aufgrund einer neuen Nachfrageprognose soll der Nachtbetrieb um rund 25 Prozent gesteigert werden und die Festsetzung des

WÄHREND DIE NEBEL- UND BISWINDROUTEN aus Sicherheitsgründen

neu gelegt werden, seien für die Änderung der Flugrouten von Piste 28 nach Westen keine Gründe ersichtlich, ausser allfälliger Kapazitätssteigerungen, schreibt die VeFeF. Durch das frühere Abdrehen der Routen A und B werde die Region Dietikon entlastet und damit auch Widen–Berikon leicht. Diese Umsetzung sei jedoch auch möglich ohne die weiteren gravierenden Flugroutenänderungen für das Aargauer Limmattal: Es ist laut VeFeF nicht verständlich, dass der Regierungsrat einseitig die Entlastung von 40 000 Flügen für die Region Mutschellen (Bellikon–Bergdietikon–Widen– Berikon) lobt. Die Flüge würden sich nicht in Luft auflösen. Denn

neu sollen im SIL 2 die vier bisher über dem Aargau und an der Grenze zum Kanton Zürich aufgeteilten Flugrouten 1–4 gebündelt über die Region Wettingen–Baden–Rohrdorferberg gelegt werden. Nach dem Verständnis der VeFeF kann es doch nicht sein, dass diejenige Region, die schon den Nacht- und Wochenendfluglärm trägt, zusätzlich diese volle Tagfluglärmbürde auferlegt bekommt, und das mit höheren Lärmgrenzwerten, als sie beim Strassenlärm gelten. Diese Bündelung führe zudem nicht nur zur einseitigen Belastung der am stärksten besiedelten Region des Kantons Aargau, sondern auch zur Überstrapazierung der Rechts- und Planungssicherheit: Wenn sich jemand für einen Wohnungs- oder Hauskauf weiter weg vom Flughafen in unserer Region entschieden habe (statt z. B. in Dietikon oder Mutschellen), dann vor allem wegen des Fluglärmkriteriums. Nun soll plötzlich all diese Sicherheit über Bord geworfen werden. Die VeFeF fordert deshalb den Regierungsrat auf, sich gegen diese Bündelung der neuen Flugrouten 1–4 und weiteren Kapazitätssteigerungen zum Schutze der Bevölkerung im Aargau und der Region noch vor Ablauf der Frist vehement zu wehren. (azi)

Obrist will Stadtammann werden Dem Badener Stadtammann macht ein weiterer Kandidat das Amt streitig: Bei den Gesamterneuerungswahlen im nächsten September wird nicht nur ein CVP-Kandidat gegen den amtierenden Stadtammann antreten, sondern auch der parteilose Stadtrat Erich Obrist. Dieser informierte an der letzten Sitzung vor den Sportferien das Stadtratsgremium und dann die Medien über seinen Entscheid, wieder für den Stadtrat zu kandidieren und neu auch für das Amt des Stadtammanns. Er sei willens, schreibt Obrist in einer Medienmitteilung, sich weiter aktiv für die Stadt Baden einzusetzen. Aufgrund seiner Erfahrungen als Stadtrat sei er überzeugt, dass er das könne. Unter seiner Leitung habe der städtische Tageshort in den Verein TaBa überführt werden können, der

Einwohnerrat habe einem Kredit für bauliche Sofortmassnahmen für die Villa Langmatt zugestimmt und eine Vorlage für die Zukunft des Museums Langmatt stehe kurz vor dem Abschluss. Die Arbeit im Stadtrat erlebe er, so Obrist weiter, als konstruktiv und gut. Trotzdem sei eine Veränderung angesagt, wenn man die Stadt Baden weiterbringen wolle. Obrist hatte sich im Herbst 2015 bei den Stadtratsersatzwahlen als «wilder» Kandidat gegen Mario Delvecchio (FDP) und Jürg Caflisch (SP) durchgesetzt. Er konnte sich auf ein Unterstützungskomitee mit Mitgliedern von links bis rechts abstützen. Sie hatten dem ehemaligen SP-Einwohnerrat schon damals ihre Unterstützung zugesagt, falls er dann 2017 als Stadtammannkandidat antreten werde. (Mü)

Eisenbahnbrücke Wettingen-Baden.

Jetzt ist gesandet Kaum hatte ein Leser bei der Redaktion moniert, der Fussweg über die Eisenbahnbrücke zwischen Baden und Wettingen sei spiegelglatt, war die Gefahr behoben: Die Gemeinde Wettingen hatte Sand gestreut. Salz würde, weiss der Informant, die Stahlkonstruktion angreifen. Und übrigens sei zwischen den zwei Werkhöfen abgemacht worden, dass sie sich jedes Jahr abwechseln mit dem Unterhalt der Brücke. (Mü)


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 2. FEBRUAR 2017

AGENDA

20

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch

Fasnächtler und Künstler Philipp Killer im Kunschtegge 87 Schon als Kind haben Philipp die verschiedenen Gwändli und vor allem die «Grinde» (Masken) beeindruckt. 1995 ist Philipp/Pipo Killer, geb. am 21.7.1976, der Bräusi-Vögel Gugge Spreitenbach beigetreten und seit 1998 für das Gestalten und Entwerfen der «Grinde» verantwortlich. Es ist immer wieder eine Herausforderung, jedes Jahr ein neu gewähltes Sujet umzusetzen, und faszinierend zu sehen, was zuerst aus einer Skizze, dann aus einem Klumpen Ton oder einem Styroporklotz entstehen kann. Das Tüfteln und Basteln mit verschiedenen Materialien ist interessant und spannend. Spezialeffekte, wie leuchtende Augen, Konfettikanonen oder Rauchmaschinen, in einen «Grind» zu bauen, sind neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Dies alles braucht Zeit, Nerven und Geduld. Zum Glück gibt es bei den Bräusi-Vögeln die Steinhauer (Maskenbauerkommission), die kreativen, motivierenden Helfer Vonti, Fumi, Bulle, Toni und Päde, die oft im Schatten stehen und ohne die vieles nicht möglich wäre. Kunschtegge 87, Buechzelglistrasse 87, Würenlos, 1. bis 28. Februar. Geöffnet nach Terminvereinbarung. Es besteht die Möglichkeit, schon getragene Masken im Kunschtegge 87 günstig zu kaufen. Weitere Infos unter www.kunschtegge.ch, Bea Keller 078 788 32 82.

REDAKTIONSTEAM: Michael Mülli, michael.muelli@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

NEUENHOF

WETTINGEN

Nordic Walking Pro Senectute Für Frauen und Männer ab 60 Jahren. Auskunft: Pro Senectute Aargau, Tel. 056 203 40 80. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 3. Februar, 9–10.15 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Nachtigallenchor Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 3. Februar, 14.30 Uhr.

Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 6. Februar, 11.45 Uhr.

SPREITENBACH «Kunst in Spreitenbach» Werke von Ruedi Koller und Charles Kurt. Die Ausstellung dauert bis 3. März. Mehr Infos: www.spreitenbach.ch/freizeit/gemeindegalerie/aktuelle-ausstellung. Gemeindehaus, Freitag, 3. Februar, 8.30– 15 Uhr. Montag, 6. Februar, 8.30– 11.30 / 13.30–18.30 Uhr. Dienstag, 7. Februar/Mittwoch, 8. Februar/Donnerstag, 9. Februar, 8.30– 11.30 / 13.30–16 Uhr.

«Romantikeis» Eislaufen in romantischer Atmosphäre, begleitet von entsprechender Musik und Lichteffekten. Auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz: Raclette, Würste vom Grill, dazu diverse Getränke. Sportanlage Tägerhard, Freitag, 3. Februar, 19–21 Uhr.

«Skizzen von Lou» Lou und Aro begegnen sich, berühren sich – alles unverbindlich. Doch bald kommen sie sich näher, als sie es je zugeben würden. Auf der Suche nach der ultimativen Freiheit leugnen sie ihr Bedürfnis nach Familie. Mit «Skizzen von Lou» wirft die Filmemacherin Lisa Blatter einen Blick hinter die Fassade des jungen, schnelllebigen Zürich. Lisa Blatter wird zur Premiere ins Blutdruck- Blutzuckermessen Spitex-Stützpunkt, Kirchstrasse 12, Orient kommen und im Gespräch Montag, 6. Februar, 13.30–14.30 Uhr. mit dem Publikum Fragen beant-

worten. Kino Orient, Freitag, 3. Februar, 20 Uhr. Kafi Treff.Punkt Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische. Männer und Frauen aus aller Welt treffen sich zum Plaudern, Spiele machen, Musik hören etc. Alle sind herzlich zu Tee, Kaffee und Knabbereien willkommen. Villa Fluck, Montag, 6. Februar, 17–21 Uhr. Schach Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 7. Februar, 14–17 Uhr. Starke Frauen: «Frances Ha» Filmreihe mit starken Frauenfiguren zum 100. Geburtstag des Gemeinnützigen Frauenvereins Baden. In pointierten Schwarz-Weiss-Bildern fängt Regisseur Noah Baumbach das Lebensgefühl der überstudierten, aber unterbeschäftigten heutigen Generation der Endzwanziger ein. Kino Orient, Dienstag, 7. Februar, 20.30 Uhr. seniOrient – Die Blechtrommel, Volker Schlöndorff, 1979. Kino Orient, Donnerstag, 9. Februar, 15 Uhr. Keine Platzreservation.

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

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