Donnerstag, 21. April 2022
114. Jahrgang Nr. 16
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Das Leben ist lebenswert Ist ein Leben mit Schwerstbehinderung oder Demenz lebenswert? Barbara Schmitz hat sich philosophisch, aber auch mit ihrer persönlichen Erfahrung dieser Frage genähert und darüber ein Buch geschrieben.
Freitag, 22.04.2022 Recht sonnig, am Nachmittag leicht steigende Schauerneigung. 6 ºC 20 ºC Samstag, 23.04.2022 Ein Mix aus Sonne und Wolken, lokal Regengüsse möglich. 8 ºC 20 ºC
Gaby Walther Schwanzwedelnd kommt der Schreibenden ein grosser Hund entgegen. Wegen einer Krebserkrankung musste ihm ein Bein amputiert werden. «Die Lebensfreude hat er dadurch nicht verloren», erklärt Barbara Schmitz, die seit acht Jahren mit ihrer Familie in Grindel wohnt. Auf der Kommode steht ein Foto einer fröhlichen jungen Frau. Es ist Carlotta, die 22-jährige Tochter, die seit Geburt behindert ist. Schliesslich ist da noch die Erinnerung an Ulla, die Schwester von Barbara Schmitz, die sich mit 37 Jahren das Leben nahm. «Es hat mich bestürzt, dass wir in einer Welt leben, in der einerseits Menschen wie Carlotta um ihr Recht auf ein lebenswertes Leben kämpfen müssen und anderseits Menschen wie Ulla ihr Leben nicht mehr als lebenswert ansehen», erzählt Barbara Schmitz, die als Dozentin und Gymnasiallehrerin in Basel unterrichtet. In ihrem soeben erschienenen Buch setzt sich die habilitierte Philosophin mit der Frage «Was ist ein lebenswertes Leben?» auseinander. Behinderung, Krankheit, Alter, pränatale Diagnostik und Suizid sind Themen, die sie dabei aufgreift. Sie beleuchtet die Frage nach einem lebenswerten Leben einerseits von der wissenschaftlich-philosophischen Seite. Anderseits kommen ihre eigenen, subjektiven Antworten ebenso
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Ein Buch, das zum Denken anregt: Die Autorin Barbara Schmitz mit ihrem Hund, der auch mit drei Beinen ein gutes Hundeleben führen kann. «Lina Bär hat ein gutes Leben. Ein zweites Leben. Ein Leben mit einer Behinderung, das anders als ihr erstes Leben, aber ohne jeden Zweifel lebenswert ist», gesteht sie auch einem Tier zu.
Sonntag, 24.04.2022 Der Sonntag zeigt sich regnerisch. Dazwischen sind aber auch ein paar Aufhellungen möglich.
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Laufen
3 In Laufen ist für die Menschen, die aus der Ukraine flüchten, eine grosse Unterstützung spürbar.
FOTO: GABY WALTHER
wie jene von anderen Betroffenen zur Sprache. «Ich lebe gerne», erzählt im Buch ein junger, stark behinderter Mann. Die Autorin schreibt: «Nur durch die Berücksichtigung von Innenperspektiven können Fehlurteile vermieden werden.» Zu schnell komme es zur Wertung aus der Aussenperspektive. So ernte sie immer wieder ungläubige Blicke, wenn sie erzähle, dass sie mit ihrer Tochter glücklich sei. Viele Menschen seien von negativen Bildern von Behinderungen oder Krankheit geprägt. Das führe zu Aussagen wie: «Wenn ich dein Leben führen müsste, würde ich mich umbringen.» Als Grundlage für ein menschenwürdiges Leben müssen nach Schmitz Grundbefähigung ermöglicht und grundlegende Bedürfnisse befriedigt werden. Konkret bedeutet dies, dass ein Mensch
bei Bedarf spezielle Hilfen oder Angebote bekomme. Kritisch äusserst sich die Philosophin gegenüber der Sterbehilfe. Der Wunsch zu sterben werde zu schnell akzeptiert. Wenn jemand Suizidabsichten äussere, bestehe unsere Aufgabe nicht darin, diesen Willen einfach zu respektieren, sondern darin, dem anderen Menschen zu helfen, seine Entscheidung zu hinterfragen und Hoffnung zu vermitteln — auch wenn dies nicht immer gelingen könne. Zum Thema Altern erkennt die 54-Jährige, dass Älterwerden schwierig und schmerzhaft sein könne. Aber es bestehe auch eine grosse Chance, eine neue Haltung zum Leben und zu sich selbst zu entwickeln, Gelassenheit, Offenheit und die Anerkennung von physischen und mentalen Grenzen zuzulassen. Im termi-
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Was ist ein lebenswertes Leben? Philosophische und biografische Zugänge, Barbara Schmitz, Reclam Verlag. https://www.barbara-schmitz.net
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nalen Stadium schliesslich sollte die Hoffnung auf Geborgenheit, Trost und Begleitung bleiben. «Es ist nicht möglich, auf eine einfache Formel zu bringen, was das Leben lebenswert macht», schreibt die Autorin. Sie beleuchtet die Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln, behandelt das Thema sehr differenziert und bleibt in ihrer Ausführung auch für nichtakademische Leserinnen und Leser sehr verständlich. Das Buch ist kein Lebensratgeber, sondern soll anregen, eigene Antworten zu finden. Für Barbara Schmitz, so ist aus dem Gespräch zu spüren, kann ein Leben auf vielfältige Weise lebenswert sein.
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Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
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Lisa Catena: «Fertig Theater!» Am Freitag 22. April präsentiert der Kultur- und Leseverein Breitenbach im Kath. Pfarreisaal in Breitenbach einen unterhaltsamen Abend mit Lisa Catena. Türöffnung ist um 19.30 Uhr; das Programm startet um 20 Uhr. Lisa Catena ist Satirikerin. Zuvor hat sie die Schule und zwei Studiengänge abgebrochen und war Gitarristin einer mässig erfolgreichen Punkrock-Band. Seit sie sich über ihre gescheiterte Karriere lustig macht, verdient sie damit Geld. Mit ihren Satire-Programmen tourt sie ununterbrochen durch die Schweiz und Deutschland, gewann den «Swiss Comedy Award», den «Stuttgarter Besen» in Silber und den «Deutschen Kabarettpreis — Förderpreis». Wie man es von einer Schweizerin erwartet, ist sie pünktlich und unkompliziert. Allerdings auch komplett unneutral, schnell und politisch. Als einzige Frau im deutschsprachigen Raum hostet Catena ihre eigene politische Satiresendung auf SRF 1. Als Kolumnistin schreibt sie für das Konsumentenmagazin Saldo und das Thuner Tagblatt.
In Laufen ist für die Menschen, die aus der Ukraine flüchten, eine grosse Unterstützung spürbar. Bea Asper «Die Absicht, dass wir helfen wollen, war gut überlegt und ein längerer Denkprozess. Bei der Umsetzung ging es dann sehr schnell», erklären Monica und Erich Rubitschung im Gespräch mit dieser Zeitung. Sie entschieden sich, Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine auf der Flucht sind, bei sich aufzunehmen. «Man verfolgt die schrecklichen Ereignisse im Fernsehen. Man spürt die Verzweiflung, die weltweit herrscht. Mit dem Entscheid, Menschen, die alles verloren haben, bei sich aufzunehmen, kämpft man gegen die Ohnmacht an», schildert Monica Rubitschung ihre Gefühle. Sie hatte via Chat mitbekommen, dass ein Mann aus der Ukraine, der vor zehn Jahren als Au-Pair in Laufen war, für seine Frau, sein Kind und seine Schwägerin auf der Suche nach Hilfe war. «Ist jemand bereit, die Menschen bei sich aufzunehmen?» Eine Viertelstunde, nachdem sie den Aufruf gelesen hatte, schrieb sie: «Ja, das machen wir sehr gerne.» Rund 50 Stunden später standen Nadiia, Kateryna und ihr vierjähriges Kind Pawlik mitten in der Nacht vor ihrer Türe. «Sie dankten uns von Herzen und fielen danach erschöpft ins Bett», berichtet Monica Rubitschung.
Konversation über die Übersetzungsapp
Die moderne Technik macht die Verständigung möglich, die Konversation erfolgt über die Übersetzungsapp. So erfährt man von Nadiia: «Wir wollten unsere Heimat nicht verlassen und dachten zuerst, wir schaffen es. Dann traf eine Bombe das Quartier, in dem wir lebten. Wir ergriffen die Flucht. Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir über Moldawien nach Bukarest, von dort aus nahmen wir den Flieger nach Basel.» Am Flughafen BaselMulhouse wurden sie von Claudia Jeker und Thomas Froidevaux, der ehemaligen
Lisa Catena: Freitag 22. April um 20 Uhr im Kath. Pfarreisaal in Breitenbach. Weitere Informationen unter: www.klv-breitenbach.ch
Bieten eine Unterkunft an: Erich und Monika Rubitschung haben Kateryna mit ihrem vierjährigen Sohn und Nadiia bei sich in Laufen aufgenommen. FOTO: BEA ASPER
«Wir wollten unsere Heimat nicht verlassen und dachten zuerst, wir schaffen es. Dann traf eine Bombe das Quartier, in dem wir lebten. Wir ergriffen die Flucht.»
Gastfamilie von Katerynas Ehemann Stanisalv, herzlich empfangen. Inzwischen sind zwei Wochen vergangen und Monica
Rubitschung spricht davon, «dass der Entscheid, Hilfe anzubieten, das Leben bereichert hat». Vielleicht sei es nicht allen Gastfamilien so ergangen, «aber bei uns hat sich der Alltag sehr gut eingespielt. Wir sind aber auch nicht alleine», betont Familie Rubitschung. Freunde, Bekannte und Nachbarn stünden unterstützend zur Seite. «Sie helfen mit bei den Ausgaben für den Lebensunterhalt, bei Besorgungen, bei Spielsachen, aber auch bei der Gestaltung des Alltags. Sie nehmen sich Zeit für Ausflüge und Abklärungen, gerade auch im administrativen Bereich.» Die Arbeit mit den Behörden erweise sich im Moment nicht als schwerfällig. Speditiv hätten die kantonalen Fachstellen die Abklärungen vor-
genommen und die Flüchtlinge werden bald den Aufenthaltsstatus S (vorübergehender Schutz) erhalten. Wie es weitergeht, sei offen. «Wir lassen es auf uns zukommen. Unser Angebot ist zeitlich nicht limitiert. Das Haus ist gross genug. Ausserdem sind Kateryna und Nadiia sehr zuvorkommend. Sie sagen, sie möchten nicht stören und wollen uns Arbeiten im Haushalt und im Garten abnehmen», sagt Monica Rubitschung. Zudem seien sie sehr bestrebt, die deutsche Sprache zu erlernen. «Natürlich sind die tragischen Umstände und die belastenden Gedanken spürbar, doch auch viele Momente grosser Dankbarkeit», resümieren Monica und Erich Rubitschung.
Lisa Catena: Die Satirikerin zeigt ihr Programm in Breitenbach.
FOTO: ZVG
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GRELLINGEN
«Die Burger-Tore stehen offen» Burgerinnen und Burger pflegen den Grellinger Wald, helfen mit bei örtlichen Festivitäten und sind auch anderweitig mehrmals pro Jahr im Einsatz für die Dorfgemeinschaft. Die Burgergemeinde Grellingen freut sich auf Zuzug.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch LESUNG
Donnerstag, 21. April, 20.00 Uhr
Mathias Kressig «Mythos» und «Götterrache» DISCO
Freitag, 29. April, 21.00 Uhr
Martin Staub Ein Aufruf in der letzten Dorfzeitung «Eggflue-Echo» liess die Redaktion des Wochenblatts aufhorchen: «Werden Sie Grellinger Burger oder Burgerin», titelt da ein halbseitiger Artikel. «Ja, wir freuen uns auf neue aktive Burgerinnen und Burger in Grellingen», sagt Georges Thüring. Der aktuelle und langjährige Präsident der Grellinger Burgergemeinde macht kein Geheimnis daraus und erläutert die Aktion. Der traditionellen Burgergemeinde, wie es sie im Laufental nur noch in Grellingen, Laufen Stadt und Vorstadt gibt, obliege unter anderem die Bewirtschaftung ihres Waldes. «110 Hektaren oder 82 Prozent der 135 Hektaren Grellinger Wald gehören der Burgergemeinde», erklärt Thüring. Die Forstbewirtschaftung sei zwar über zwanzig Jahre der Forstgemeinschaft Angenstein übertragen. «Wir von der Burgergemeinde sind jedoch bestrebt, durch verschiedene Aktionen den Wald mitzupflegen und dessen Wert auch der Bevölkerung näherzubringen», sagt der unermüdliche, 76-jährige Vollblutpolitiker, der diesbezüglich einige
Schlachthuus-Disco mit den Soundsisters Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen Waldchef und Präsident: Marcel Leutwyler und Georges Thüring vor einem frisch herausgeputzten Föhrenwald der Burgergemeinde. FOTO: MARTIN STAUB Einsätze erwähnt: den Banntag, den Waldtag, den Tag im Wald mit den Schulen. Dazu kommen Einsätze am Grellinger Weihnachtsmarkt, an Dorffesten und andern öffentlichen Veranstaltungen. Und für all diese Aktionen wäre die Burgergemeinde froh, wenn sich weitere Grellinger Bürgerinnen und Bürger zum Kreis der Burgergemeinde bekennen könnten. «Nicht nur zum Helfen, sondern ganz einfach, um unseren Kreis zu erweitern», wie Thüring erwähnt. Die Gemeinde hat rund 200 Personen mit Bürgerrecht Grellingen. Davon ge-
hören 110 Einheimische der Burgergemeinde an. So, wie viele Bürger auswärts leben, haben auch etliche Burger ausserhalb Grellingen ihren Wohnsitz. Aber auch diese könnten gerne das Grellinger Burgerrecht beantragen, sagt Thüring. Er als Ex-Ettinger wurde 1999 eingebürgert, nachdem er bereits drei Jahre das Gemeindepräsidium innehatte, wie er bestätigt. Wenig später wurde er auch in den Kreis der Burger aufgenommen. Echte Grellinger Bürger und Burger sind — wie Thüring erwähnt — beispielsweise die alteingesessenen Geschlechter
Kaiser, Vögtlin, Schmidlin, Saladin, Miesch, Bloch und Born. «Doch auch andere Namen mit Bürgerrecht Grellingen sind bei uns herzlich willkommen», sagt Georges Thüring. Er selber wurde einige Jahre nach dem Erlangen des Burgerrechts Burgergemeindepräsident und wenig später auch Präsident des Verbands Basellandschaftlicher Bürgergemeinden. «Unsere Tore stehen offen», gibt Georges Thüring zum Schluss dem Wochenblatt unmissverständlich auf den Weg (info@bggrellingen.ch).
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Freitag, 22. April 2022, 20.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach Comedy-Abend Lisa Catena «Fertig Theater!» Die bekannte Satirikerin beleuchtet die grossen und kleinen Dramen des Alltags in ihrer unnachahmlichen stoischen Art. Eintritt: Fr. 35.–, 30.–, 15.– Kein Vorverkauf
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Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 24. April, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Kitzel Dienstag, 26. April, 19.00 Uhr Ökum. Bibellesen, im Rahmen des Bibelabschreibprojekts, Mt 5, Pfarrer Michael Brunner Freitag, 29. April, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Helen Tasser und Hansruedi Koch, Kirche Witterswil
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
Laufen Donnerstag, 21. April, 15.00 Uhr, Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@ gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 10. Mai, 19. Mai, 14. Juni und 23. Juni 2022. Sonntag, 24. April Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Dienstag, 26. April, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen, 11.45 bis 14.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis am Montag, 25. April, um 12 Uhr beim Sekretariat der ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund: 061 761 40 43.
Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, wenn Du auch bist von uns geschieden, in unsren Herzen stirbst Du nie.
Albert Schweitzer
Traurig, aber voller Dankbarkeit, dass er so lange unter uns weilen durfte, nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Papi, unserem treubesorgten Schwiegervater, Grosspapi, Schwager, Götti, Onkel und Freund. Er durfte nach einem reicherfüllten Leben seine letzte Reise antreten.
Eduard Moesch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
TODESANZEIGE
Nach langer Krankheit und vielen Spitalaufenthalten hat er uns für immer verlassen. Wir sind dankbar für die schönen Stunden mit ihm.
16. Juli 1928 – 1. April 2022
Am 1. April 2022 wurde er von seinen Altersbeschwerden, welche er mit vorbildlicher Tapferkeit getragen hat, erlöst. Seine Liebenswürdigkeit, seinen Humor, aber auch seine Fürsorge werden wir in unseren Herzen bewahren. Lieber Papi, wir vermissen Dich und behalten dich stets in liebevoller Erinnerung.
In stiller Trauer Ursula und Peter Daeppen Greti und Othmar Dreier Martina Wenk Karin und Ueli Fischer Alois Borer Katharina Harder und Herbert Mathys mit Familien Heidi und Andreas Enderlin mit Familien und Anverwandte
Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Gönnerverein NEXUBA Bali: Crédit Suisse (CH) AG, 8070 Zürich, IBAN CH36 0483 5177 3371 7100 0. Traueradressen: Ursula Daeppen, Kesselweg 12, 4410 Liestal oder Greti Dreier, Häslirainweg 9, 4147 Aesch
Zum Gedenken an Beat Schöni-Jeger Bestürzt und traurig mussten wir Abschied nehmen von unserem äusserst verdienten Ehrenmitglied Beat Schöni, der viel zu früh nach kurzer und schwerer Krankheit in seinem 71. Lebensjahr gestorben ist.
Gottesdienste:
ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 8. Mai, 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Basteln zum Muttertag, Leitung: Jacqueline Wirz, Breitenbach. Anschl. Kirchenkaffee. Konfirmandenunterricht: Konfirmandenlager in Adelboden BE (20.–23.04.); für beide Gruppen. Am Sa. 23.04.: Rückkehr um 17.20 Uhr am Bhf. Laufen. Rückgabe des Gepäcks am selben Ort wie am Mi.
Die Trauerfeier findet am Dienstag, 26. April 2022 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Rita Schütz-Meyer, Breitenbachstrasse 38, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. Friedrich Nietzsche
Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Babu und Bruder
Werner Schnell-Rui 7. März 1933 – 12. April 2022
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Sonntag, 8. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Muttertagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr, Sonntagsschule und ChinderChilche: Basteln zum Muttertag. Anschl. Kirchenkaffee im Gde.-Saal.
In stiller Trauer Rita Schütz-Meyer Andrea und Daniel Henzi-Schütz Roger Schütz und Bianca Grosskinder Cedric und Jonas Schütz Elisabeth und Max Halbeisen-Schütz Roger und Toni Schmid
Die Trauerfeier, zu der Sie freundlich eingeladen sind, findet statt am Montag, 9. Mai 2022 um 14.00 Uhr im Dom mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Bromhübel in Arlesheim. Dreissigster Samstag, 14. Mai 2022 um 17.00 Uhr im Dom Arlesheim
Samstag, 23. April, 17.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner
Sonntag, 1. Mai, kein Gottesdienst.
Peter Schütz-Meyer 15. Februar 1950 – 16. April 2022
Grellingen
Sonntag, 24. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Christine Surbeck, Org. Ingrid Mayr.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Papi, Bruder, Opa, Schwiegervater, Onkel und Götti
28. Juli 1951 – 31. März 2022 Beat war bis zur schlimmen ärztlichen Diagnose amtierender Präsident unserer SOKGV-Chorfamilie. Davor war er Präsident des Sängerverbands ThiersteinLaufental-Dorneck (SVTLD) und seit dem Wechsel an die Spitze des SOKGV dessen Ehrenpräsident. Wir verlieren mit ihm einen charmanten, humorvollen und tatkräftigen Sängerfreund, der sich mit Passion und Freude für das Chorwesen im Kanton Solothurn eingesetzt hat. Wir werden ihn mit einem ehrenden Andenken immer in Erinnerung halten. Unser tiefempfundenes Beileid gilt seiner Frau Béatrice und der ganzen Trauerfamilie. SOKGV
Solothurner Kantonal-Gesangverein
DerVorstand
Präsident SOKGV 2011 – 2021 Präsident SVTLD 1995 – 2011 im Vorstand SVTL 1980 – 2011 aktiver Sänger seit 1979 Ehrenmitglied SOKGV Ehrenpräsident SVTLD
Nach langer Krankheit ist er im Beisein seiner Familie im Seelandheim Worben in seinem 90. Lebensjahr friedlich und für immer eingeschlafen. Wir danken allen, die Werner in seinem langen Leben geschätzt und freundschaftlich begleitet haben. Insbesondere auch dem ganzen Team Regenbogen OG für die menschliche und liebevolle Pflege in den letzten zweieinhalb Jahren. Traueradresse:
Die Trauerfamilie:
Silvia Schnell-Rui Eigenheimstrasse 16 2503 Biel
Silvia Schnell-Rui Mario Schnell und Marianne Appenzeller mit Lea und Simon Ursula Schnell mit Ramogo und Adani Gisela Schnell und Bernhard Kocher mit Géraldine und Antoinette Johann Schnell
Die Abdankung findet im engsten Familienkreis in der Dorfkirche Liesberg statt. Dient als Leidzirkular
«Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.»
Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem herzensguten Papi, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Konfirmationsvorbereitung: 18.00–19.30 Uhr, im Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Do. 28. April: Gruppe 1. Do. 05. Mai: Gruppe 2. Auch die jeweils andere Gr. kann freiw. zur Vorb. kommen.
Alfons Stöckli-Christ 18. Juli 1949 – 16. April 2022
Seniorennachmittag: Dienstag, 3. Mai, 15.00–16.30 Uhr, im Gde.-Saal im ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Thema: Maler Francisco de Goya. Mit Zvieri. Fw. Anmeldung bei St. Barth, 061 781 12 50.
Nach kurzem Spitalaufenthalt und tapfer ertragener Krankheit durfte er sanft einschlafen. Danke für alles.
Eine letzte Berührung bevor die Asche
dem Wasser übergeben wird
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Wir sind traurig und vermissen Dich:
Bestattungsdienst Doris Passalacqua
Dorli Stöckli-Christ Marco Stöckli Sandra und Stefan Seiler-Stöckli mit Nico Verwandte, Freunde und Bekannte Wir nehmen Abschied am Donnerstag, 28. April 2022 um 15.00 Uhr in der Ökumenischen Kirche in Flüh.
Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Dorli Stöckli-Christ, Ettingerstrasse 45, 4114 Hofstetten
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Am Ostermontag fand keine Stadtratssitzung statt.
Volksabstimmung vom 15. Mai 2022 Am 15. Mai 2022 werden 3 Eidg. Vorlagen und 2 Kantonale Vorlagen zur Abstimmung gelangen. Im Hinblick auf diesen Urnengang bitten wir die Stimmberechtigten, Folgendes zu beachten: Briefliche Stimmabgabe 1. Stimm-bzw. Wahlzettel ausfüllen. 2. Stimm- bzw. Wahlzettel in den Umschlag mit der Aufschrift «Stimm-/Wahlzettel» stecken. 3. Stimmrechtsausweis unterschreiben.
4. Stimmrechtsausweis ins Antwortkuvert legen. Adresse der Stadtverwaltung muss ersichtlich sein. 5. Antwortkuvert zukleben und in den Briefkasten der Stadtverwaltung einwerfen oder bei einer Poststelle aufgeben. Damit Ihre Stimme gültig ist, senden Sie das Abstimmungskuvert bis spätestens Dienstagabend vor dem Wahl- und Abstimmungssonntag. Persönliche Stimmabgabe Wenn Sie persönlich Ihre Stimme an der Urne abgeben, müssen Sie den «Stimmrechtsausweis» im Wahllokal abgeben. Eine Unterschrift ist nicht nötig. Zur persönlichen Stimmabgabe ist das Wahllokal im Stadthaus am Vorstadtplatz 2 am Sonntag von 10–11.30 Uhr geöffnet. Die Abstimmungsunterlagen werden den Simmberechtigten in den nächsten Tagen zugestellt.
Baugesuche, Auflage vom 21. April 2022 bis 2. Mai 2022 BG-Nr. 0353/2022. Bauherrschaft: Faik Ademi/Langhagweg 6/4242 Laufen. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus, Neuauflage: Profile, Parz. 1954, Langhagweg 4, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Priohaus GmbH/ Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach BG-Nr. 0634/2022. Bauherrschaft: Hornung Jacqueline/Breitenbachstrasse 8/4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung: alt Pizzeria in neu Wohnung, Parz. 1964, Breitenbachstrasse 8, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Eggenschwiler Perroud AG, Architekten ETH/FH/SIA/ Ziegeleistrasse 61, 4242 Laufen BG-Nr. 0654/2022. Bauherrschaft: Guarrera Nico/Uf der Flue 4/4254 Liesberg Dorf. Projekt: Foodtruck, Parz. 21, Baselstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Guarrera Nico/Uf der Flue 4, 4254 Liesberg Dorf BG-Nr. 0682/2022. Bauherrschaft: Bau- und
Umweltschutzdirektion, Hochbauamt/Rheinstrasse 29/4410 Liestal. Projekt: Lüftungsanlage, Parz. 2367, 2678BR, Steinackerweg 7, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Bau- und Umweltschutzdirektion, Hochbauamt/Steinackerweg 7, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Aktueller Stand bei Baustelle Amthausgasse 3 (neben Untertor) Die Bauleitung und Planerin hat in diesen Tagen darauf hingewiesen, wonach der Komplett-Umbau der Liegenschaft beim Untertörli mit Verzögerungen und Problemen zu kämpfen habe. Zum einen sei die Bausubstanz in einem weniger guten Zustand aufgefunden
worden, als man dies eingeschätzt habe. Dies habe u.a. aufwändigere Sicherungsarbeiten nach sich gezogen, welche jedoch zu einem grossen Teil innerhalb des ursprünglichen Zeitplans abgewickelt werden konnten. Zum anderen haben aktuelle Lieferschwierigkeiten, insbesondere beim Stahl, erheblichen Einfluss auf die ohnehin sportliche Terminplanung. Die Stadtverwaltung hat deshalb von der Bauherrschaft detaillierte Angaben und Informationen einverlangt, damit die Baustellen-Installation für die nächsten Wochen geprüft werden kann.
Mitteilung des Kantons Basel-Landschaft Das Tiefbauamt wird ab 25. April in folgenden Bereichen Vermessungen durchführen lassen: Beidseits des Bahndamms bei Naustrasse, Schliffweg und Birspark sowie bei Eishalle und Fussballplatz. Der Verkehr wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Laufen heisst am 1. Mai-Markt alle willkommen Nach zweijähriger Zwangspause findet dieses Jahr endlich wieder der traditionsreiche 1.-Mai-Markt statt. Ein prall gefüllter Markt mit einem abwechslungsreichen Angebot wartet auf Besucherinnen und Besucher. Alljährlich lockt der Markt am 1. Mai unzählige Besucherinnen und Besucher nach Laufen. Die Gäste reisen von weit her an, weil sie die tolle Atmosphäre und das reichhaltige Angebot am grössten Laufner Markt schätzen und sich insbesondere auch auf das Rahmenprogramm, das für Gross und Klein etwas zu bieten hat, freuen.
Freude über Durchführung
Auch der 1. Mai-Markt wurde in den vergangenen Jahren schmerzlich vermisst, nicht nur von den Marktfahrenden, denen eine wichtige Einnahmequelle verloren ging, sondern auch von den Besucherinnen und Besuchern, die sich dieses Datum in ihrer Agenda jeweils dick anstreichen. Umso grösser ist die Freude bei allen Beteiligten, dass der Markt dieses Jahr nun endlich wieder stattfinden kann. Marktchef Wolfgang Imhof zeigt sich zuversichtlich, dass der Markt wie geplant über die Bühne gehen kann: «Sämtliche Massnahmen sind aufgehoben, wir können den Markt uneingeschränkt durchführen. Eigentlich kann uns jetzt nur noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, was wir aber natürlich nicht hoffen.» Es wäre nämlich
Für jeden und jede etwas dabei: Am 1. Mai-Markt kommen alle auf ihre Kosten, nicht zuletzt auch, was die Verpflegung angeht. FOTO: ARCHIV
tatsächlich nicht das erste Mal, dass der 1. Mai-Markt aufgrund von sehr schlechtem Wetter nur wenige Besucherinnen und Besucher gezählt hatte oder sogar ganz abgesagt werden musste, so Imhof weiter. Man hoffe aber das Beste, die Marktfahrerinnen und -fahrer und die vielen involvierten Geschäfte und Vereine hätten es jedenfalls verdient. «Corona sollte uns dieses Jahr auf jeden Fall nicht mehr in die Quere kommen.
Weniger Event, mehr Markt
Für Wolfgang Imhof ist es der erste 1. MaiMarkt, den er organisiert. «Dieser Markt ist schon ein anderes Kaliber als der Mo-
natsmarkt, man muss viel wissen und sich in alles einarbeiten. Es ist aber eine durchwegs interessante Arbeit und mit der Organisation von Märkten kenne ich mich ja grundsätzlich aus.» Imhof ist nebst dem Laufner Monats- und Wochenmarkt auch für die Märkte in Reinach und Muttenz zuständig. Die Organisation des 1. Mai-Marktes sei jedoch eine sehr aufwändige Sache, sagt er. «Ist der 1. MaiMarkt über die Bühne, beginnt eigentlich bereits die Organisation der nächsten Ausgabe.» Für dieses Jahr habe man darum ein wenig zurückbuchstabieren müssen. «Wir konnten mit der Planung nicht zu früh beginnen», erklärt Imhof,
Geschichtenzeit
Sperrung wegen Wasserleitungsbruch Im Stedtli im nördlichen Bereich der Hauptstrasse auf der Höhe Dixie-Bar musste ein Wasserleitungsbruch festgestellt werden. Das sofort getroffene Provisorium muss nun so rasch als möglich ersetzt werden. Damit die nötigen und definitiven Instandstellungsarbeiten an Leitung und Deckbelag erfolgen können, ist eine kurze Sperrung der Hauptstrasse leider unumgänglich. Die Hauptstrasse muss daher zwischen den Kreuzungen Amthausgasse/Viehmarktgasse sowie Wassertorgasse vom Montag, 25. April bis mindestens Mittwoch 27. April 2022 für die Durchfahrt gesperrt werden. Die Umleitung wird signalisiert. Für Fussgängerinnen und Fussgänger ist der Durchgang jedoch gewährleistet. Alle Beteiligten sind bestrebt, die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. Wir danken für das geschätzte Verständnis. Stadt Laufen
Für alle Kinder ab 4 Jahren Mittwochs, 14.00 bis 14.45 Uhr in der Stedtlibibliiothek Laufen
«wir wussten schlicht und einfach nicht, was diesen Frühling möglich sein wird und was nicht.» Man habe sich darum auf die Durchführung eines Marktes konzentriert und sich nicht auf die Veranstaltung an sich. «Wir verzichten dieses Jahr auf eine Bühne und in der Folge auch auf ein Showprogramm.»
Prall gefüllter Markt
Die Besucherinnen und Besucher erwarte jedoch ein riesiges Angebot an verschiedenen Waren: 180 Anbieterinnen und Anbieter hätten sich angemeldet. Man habe darum auch viele Absagen aussprechen müssen, bedauert Imhof. Vor-
rang hätten wie immer Marktfahrende aus Laufen und aus der näheren Region gehabt. Auch würden jene bevorzugt, die bereits seit mehreren Jahren dabei sind und dem 1. Mai-Markt treu sind. Dass man vielen absagen müsse, liege nicht zuletzt auch daran, dass die Stände immer grösser werden, gibt Imhof zu bedenken. Darunter könne bisweilen auch die Vielfalt leiden. Er habe versucht, eine ausgewogene und vielseitige Zusammensetzung des Marktes zu erstellen. Nicht zu kurz käme jedenfalls auch dieses Jahr die kulinarische Auswahl: Neben zahlreichen Foodtrucks bieten auch hiesige Vereine Speis und Trank an. So könne man sich beim FC Laufen mit Grilladen, beim Trachtenverein mit heissem Beinschinken und Kartoffelsalat, beim Feuerwehrverein mit «Chesbängel», beim Wanderverein mit Hotdogs und bei der Guggemusik Agfrässeni mit Spaghetti und anschliessend am Kuchenbuffet verköstigen — dort wird auch dieses Jahr das traditionelle Apéro für die Anwohnerinnen und Anwohner stattfinden.
Dieses Jahr kein Flohmarkt
In den vergangenen Jahren fand um das Birscenter jeweils ein Flohmarkt statt. Das Birscenter beteilige sich jedoch nicht mehr am 1. Mai-Markt und stelle den Platz nicht mehr zur Verfügung. Dieses Jahr sei darum kein Flohmarkt geplant, sagt Imhof. Man sei jedoch daran, für den Flohmarkt einen neuen Standort zu suchen und dies mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zu besprechen. Nächstes Jahr soll der Flohmi darum wieder stattfinden, zeigt sich Imhof zuversichtlich. Sonst werde es bezüglich Marktgelände nur kleine Änderungen geben: Die Bahnhofsbrücke bleibt für den Verkehr offen, dafür werden im Stedtli zusätzliche Standplätze vermietet.
Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im März 2022 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Datum
Messort
V max (km/h)
Kontrolle von – bis
Gemessene Fahrzeuge
5.03.2022 11.03.2022 15.03.2022 16.03.2022 16.03.2022 17.03.2022 18.03.2022 18.03.2022 19.03.2022
Schliffweg Schliffweg Lochbruggstrasse Brislachstrasse Hauptstrasse Langhagweg Hinterfeldstrasse Schützenweg Amthausgasse
30 30 30 30 20 40 30 30 20
12.00 – 14.30 15.35 – 17.05 15.30 – 17.00 9.50 – 11.40 14.40 – 16.10 16.15 – 17.45 11.10 – 12.15 14.40 – 16.10 13.25 – 15.00
96 68 45 77 210 138 78 90 244
Anzahl Übertretungen und in %
24 resp. 25.00% 27 resp. 39.71% 7 resp. 15.56% 15 resp. 19.48% 12 resp. 5.71% 17 resp. 12.32% 4 resp. 5.13% 15 resp. 16.67% 45 resp. 18.44% Stadtpolizei Laufen
6
Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Hofstetten-Flüh
intergga.ch
Geplanter Unterbruch in Grellingen Bei Bauarbeiten wurde ein Glasfaserkabel durchtrennt, welches provisorisch repariert wurde. Für eine dauerhafte Lösung, muss das Glasfaserkabel vollständig ersetzt werden.
Donnerstag, 28. April 2022, zwischen 0.05 – 6.00 Uhr
Aufgrund dieser Arbeiten wird es zu einem längeren Unterbruch bei Internet, FestnetzTelefonie und TV kommen.
Wir danken für Ihr Verständnis.
Ausserhalb der angegebenen Zeiten sind sämtliche Dienste verfügbar.
Ihre interGGA
Baupublikation
Bauherr: Brom Härz Manuela, Steinrain 18, 4112 Flüh Projektverfasser: Brom Härz Manuela, Steinrain 18, 4112 Flüh Bauobjekt: Ersatz Gerätehaus- und Hangsicherung, bereits erstellt Bemerkung: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Steinrain, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 5013 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21. April 2022 – 5. Mai 2022
Baupublikation
Bauherr: Engler Richard, Talstrasse 10, 4112 Flüh Projektverfasser: Holzart Architektur AG, Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neubau Windfang, Balkonersatz, Holzsichtschutz Bauplatz: Hollenweg 43, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4084 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21. April 2022 – 5. Mai 2022
Gemeinde Grellingen
Öffentliches Mitwirkungsverfahren Zonenplan Siedlung; Mutation OeWA-Zone «Sekundarschulanlage, Turnhalle»
Der Gemeinderat Grellingen führt gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 und § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 das Mitwirkungsverfahren durch. Die obgenannte Mutation inkl. Planungsbericht wird vom Donnerstag, 21. April 2022 bis Freitag, 20. Mai 2022 auf der Gemeindeverwaltung Grellingen öffentlich aufgelegt und kann während der ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Die Unterlagen der Mutation sind ab 21. April 2022 auch auf der Webseite der Gemeinde unter www.grellingen.ch einsehbar. Ihre Anregungen und Änderungsvorschläge zur vorliegenden Mutation richten Sie bitte bis spätestens 20. Mai 2022 an den Gemeinderat Grellingen. Es gilt das Datum des Poststempels.
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Claudia Jeker-Stich und Heinz L. Jeker, Obere Grabenstrasse 20 4227 Büsserach Bauobjekt: Um- und Neubau Gebäudeensemble «Mühlegarten» mit 6 Wohnungen Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Jeker Architekten SIA AG Freie Strasse 88, 4051 Basel Bauplatz: Mühleweg Bauparzelle: 3914/230 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 21. April 2022 bis 5. Mai 2022
Seewen
Baupublikation
Bauherr: Thomas Hofmeier Alte Bürenstrasse 22, 4206 Seewen Bauprojekt: Fensterersatz Bauplatz: Alte Bürenstrasse 22 Bauparzelle: GB 2586 Zone: Kernzone Verantwortlicher: Thomas Hofmeier Alte Bürenstrasse 22, 4206 Seewen Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 5. Mai 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen
Gemeinderat Grellingen
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Adrian und Cornelia Schaad Strengenhof 1, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Diverse Anpassungen Umgebung, bereits erstellt (nachträgliches Baugesuch) Bauort: Strengenhof Bauparzelle: GB-Nr. 63 (ausser Zone) Projektverfasser: RHG Architektur AG Weissensteinstrasse 81, 4500 Solothurn Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 5. Mai 2022
Baupublikation
Bauherrschaft: Alfred Oetiker und Franziska Achermann, Eichenstrasse 10, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neue Gartengestaltung und Stützmauer Bauort: Eichenstrasse 10 Bauparzelle: GB-Nr. 497 (W2a) Projektverfasser: Sarasin Architektur & Baubiologie, Mühlenberg 22, 4052 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 5. Mai 2022
Baupublikation
Bauherrschaft: Sven und Christina Loosli Eichenstr. 11, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neue Gartengestaltung und Stützmauer Bauort: Eichenstr. 11 Bauparzelle: GB-Nr. 498 (W2a) Projektverfasser: Sarasin Architektur & Baubiologie, Mühlenberg 22, 4052 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 5.5.2022
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Arsim und Dashmire Jusufi Schanzstrasse 4, 4437 Waldenburg Projektverfasser/-in: Atmoshaus AG Eichweid 1, 6203 Sempach Station Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelcarport Bauplatz: Vorenbrunnenweg Parzelle: GB-Nr. 3009 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 21.04.2022 bis 05.05.2022
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Elsbeth und Stephan Ulrich Martin, Hof Schlif 105, 4424 Arboldswil Projektverfasser/-in: Knecht GmbH Bretzwilerstrasse 66, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Anbau Pergola Bauplatz: Glasi 4 Parzelle: GB-Nr. 2999 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 21.04.2022 bis 05.05.2022
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Kilian Neuschwander Bündtenstrasse 368, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Terrainanpassung mit Stützmauer in Granitblockwurf, Aufstellen einer Velobox Bauplatz: Bündtenstrasse 368 Bauparzelle GB Nr.: 1721 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. Mai 2022
Unsere Schalter sind für Sie wie folgt geöffnet: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail:
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Schalter:
8 bis 12 Uhr (Nachmittags auf telefonische Voranmeldung)
Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33
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THIERSTEIN
Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
7
BÄRSCHWIL
Weniger Stress bei der Tötung Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn:
Verkehrsbeschränkungen aufgrund Bauarbeiten Nachdem die Gemeinde Breitenbach die Trinkwasserleitung im oberen Teil Laufenstrasse erneuert hat, soll nun mit den Arbeiten für den Kanton Solothurn begonnen werden. Die Arbeiten umfassen diverse Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr zu erhöhen. Zudem werden die Haltekanten der Bushaltestelle «Grien» behindertengerecht ausgebaut.
Beginn der Arbeiten: Ende der Arbeiten:
ab Montag, 25. April 2022 ca. Ende August 2022
Während den Bauarbeiten wird der Verkehr teilweise einspurig und mittels Lichtsignalanlage durch die Baustelle geführt. Die Zugänglichkeit zu den Liegenschaften ist gewährleistet, es kann jedoch zu Behinderungen oder kurzen Wartezeiten kommen. Auch die Fussgängerführung ist gewährleistet und wird entsprechend ausgeschildert. Die Bushaltestelle «Grien» wurde bereits im Zuge der Arbeiten für die Trinkwasserleitung provisorisch zur Lüssel-Brücke verschoben. Dies wird bis Bauende auch so beibehalten. Wir können Ihnen versichern, dass sämtliche Beteiligte bestrebt sind, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis. Amt für Verkehr und Tiefbau Örtliche Bauleitung Glaser Saxer Keller AG, Herr Monty Baumann Tel.: 061 425 92 20, Mail: monty.baumann@glaser-saxer-keller.ch
Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine Die Gemeindeverwaltung Breitenbach betreut aktuell 23 Flüchtlinge aus der Ukraine. Wir freuen uns, den bei uns ankommenden Menschen beistehen zu können. Mit dem aktuellen Stand an Flüchtlingen aus der Ukraine hat die Gemeinde Breitenbach das aktuelle theoretische «Aufnahmesoll» per Mitte Jahr bereits mehr als erfüllt. Damit die Betreuung dieser Menschen auch in naher Zukunft in der gewünschten Qualität gewährleistet werden kann, bitten wir die Einwohnerinnen und Einwohner um Kontaktaufnahme, bevor auf privater Basis Flüchtlinge aufgenommen werden. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und stehen ihnen jederzeit zur Verfügung. Ihre Gemeindeverwaltung
Anlässe 22. April, 20h 29. April, 13h 1. Mai 4. Mai, 14-17h
Lisa Catena: Fertig Theater!, Pfarreisaal, KLV Generalversammlung, AHV-Wandergruppe 1. Kommunion, röm.-kath. Kirchgemeinde Tanzcafé für SeniorInnen, Alterszentrum Bodenacker
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Initiierte die Hoftötung: Corinne Henz mit Ehemann Andreas (l.) und Schwager Samuel.
Das Tierwohl ist auf dem Haselhof ein grosses Anliegen. Nebst artgerechter Haltung soll die Schlachtung mit Achtung durchgeführt werden. Aus diesem Grund werden neu die Kälber auf dem Hof getötet. Gaby Walther Der Weg vom Haselhof hinunter zur Hauptstrasse von Bärschwil ist steil und holprig. Diesen Weg wollte Corinne Henz ihren Kälbern nicht mehr zumuten. «Ich bin überzeugt, dass die Kälber auf dem Weg zum Schlachthof bis nach Büsserach grossen Stress erleiden müssen», sagt die Bäuerin. Doch bis im Jahr 2020 waren die Schlachtungen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb einzig für den Eigengebrauch erlaubt. Inzwischen wurde das Gesetz geändert und eine Hoftötung ist möglich, wenn die Auflagen erfüllt sind. Corinne Henz machte sich im Internet schlau und fand die Firma Platzhirsch Hofschlachtungen GmbH in Lützelflüh. Eine Hoftötung, die den Transport- und Schlachthofstress verhindert, bringe jedoch Mehrkosten für den Betrieb. «Wir
machten bei unseren Stammkunden eine Umfrage, ob sie bereit wären, einen Aufpreis für das Fleisch zu bezahlen. Die Antworten waren durchwegs positiv», erzählt Corinne Henz. Nun galt es, den Ehemann zu überzeugen. Andreas Henz führt den Hof in der dritten Generation und stimmte schon bald zu: «Die Kundschaft wird betreffend Tierwohl immer sensibler. Wenn sie bereit ist, den Aufpreis zu zahlen, dann ist das sicher eine gute Idee.» Heute Donnerstag findet nun bereits die zweite Hoftötung statt. Nebst dem Landwirt ist eine Person des Veterinäramts und Mischa Hofer von der Firma Platzhirsch dabei. Das Kalb wurde in den letzten Tagen auf einer von der Firma Platzhirsch zur Verfügung gestellten Plattform gefüttert und hat sich so an das Gestell gewöhnt. Auch am heutigen Tag wird das Kalb auf das Futtergestell abseits der anderen Tiere geführt. Während es in Ruhe frisst, setzt Hofer den Bolzenschuss und betäubt es damit. Anschliessend wird es mit einer speziellen Zugvorrichtung samt Plattform in den dafür konzipierten Schlachtanhänger gezogen und entblutet. Danach fahren Hofer und Andreas Henz das Tier zur Verarbeitung in die Metzgerei in Büsserach. Der Transport darf aus Hygienegründe nicht länger als 45 Minuten dauern. «Für mich ist das mehr als nur eine Tötung. Es ist eine Genugtuung. Das
FOTO: GABY WALTHER
Tier verlässt stressfrei die Welt», erklärt Hofer in einem Podcast seine Motivation. Mehr als vier Tiere möchte er aber pro Tag nicht töten. Corinne Henz ist froh, diese Lösung für die Kälber gefunden zu haben. Das Tierwohl und der respektvolle Umgang mit den Tieren liegen ihr sehr am Herzen. «Jeder Landwirt sollte eine Nichtbäuerin heiraten oder umgekehrt. Das gibt neue Inputs. Es muss nicht alles so bleiben, wie es immer war, es gibt immer noch Verbesserungsmöglichkeiten», ist sie überzeugt. Neue Wege oder Ideen, um die Bevölkerung mit der Landwirtschaft zu verbinden, hat sie schon einige umgesetzt. Sie betreibt einen Hofladen, ist auf verschieden Social-Media-Plattformen aktiv, seit einem Jahr bietet sie drei Stellplätze für Camper an und ein Grossteil der Eier wird über ein Eierabo verkauft. «Mich beschäftigte auch, dass die getöteten Hühner, die nicht mehr genug Eier gelegt hatten, einfach in die Verbrennungsanlage kommen», erzählt Corinne Henz. Sie machte sich auf die Suche nach einer sinnvollen Verwertung und fand beim Schweizer Tierrettungspark Sikypark in Crémines einen Abnehmer. Dieser holt die getöteten Tiere ab und friert sie als Futtervorrat für die Raubtiere ein. Weitere Infos zum Haselhof unter www.haselhof.ch.
KLEINLÜTZEL
«Die Masken sind gefallen … Blick ins Innere» Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
FOTOGALERIE
Im Mai findet nach vierjähriger Pause wieder der internationale Museumstag statt. Auch der Bunkerverein Kleinlützel gibt Einblick ins Innere der Bunker. Martin Staub Am 15. Mai öffnen viele Museen im Rahmen des internationalen Museumstages ihre Türen. Bereits zum siebten Mal ist auch der Bunkerverein Kleinlützel dabei. «Wir schätzen diese beliebte Plattform, um unsere wertvollen Schätze aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren», sagt Vereinspräsident Beat Wyser.
Gratiseintritt
Karfreitag in Fehren: Das schöne Wetter am Osterwochenende lud nicht nur im Tessin zum Wandern und Draussensein ein. FOTO: WILLI SPAAR BREITENBACH
Von 9.30 Uhr bis 17 Uhr sind die beiden Bunker Süd und Nord für die interessierten Besucherinnen und Besucher geöffnet. «Selbstverständlich, wie an diesem Anlass üblich, zum Nulltarif», wie der Vereinspräsident bestätigt. Auch sei es möglich, den ASU (Atomschutzunterstand) unter Führung zu besichtigen. Eine Festwirtschaft beim Bunker Süd lädt nach dem Besichtigungsrundgang zur Stärkung mit Speis und Trank ein. Für Parkplätze steht das Areal der MSL Assa Abloy zur Verfügung.
Luftaufnahme Bunker Süd: Am 15. Mai offenbart dieser für alle Besucherinnen und Besucher auch sein Innenleben. FOTO: ZVG Wegen Corona ist es nach 2018 erstmals wieder möglich, den internationalen Museumstag durchzuführen. Wie bei zahlreichen andern Events, vier Jahre Pause also. Umso mehr freuen sich die Vereinsmitglieder und Beat Wyser auf diesen Tag, den sie kurzerhand unter das Motto «Die Masken sind gefallen … Blick ins Innere» stellen. Präsident, Vereins-
mitglieder und helfende Hände freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 15. Mai. «Vergessen Sie nicht, das Datum in der Agenda zu vermerken», mahnt Beat Wyser.
Internationaler Museumstag am 15. Mai, Bunkerverein Kleinlützel, 9.30 bis 17 Uhr.
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THIERSTEIN BEINWIL
EIN LEBEN WIE VIELE
Die Mutter scheint traurig und müde Im Winter waren wir auch im Haus warm angezogen. Denn es wurde nur geheizt, wenn es notwendig war. Benildis Bentolila Im Winter 1951 in der Stube an einem Sonntag, das ist aus den Kleidern ersichtlich. Mutter Agnes ist 41 Jahre alt; sie hat sieben Kinder geboren, das erste kam im siebten Monat tot auf die Welt. Es ist keine vorteilhafte Aufnahme der Mutter. Mir fällt auf, dass die Frau unglücklich, traurig und müde scheint. Trotz ihres Lachens. Sie sieht älter aus als 41. Ihr Herzenswunsch war es, viele Kinder zu haben, obwohl sie schon in jungen Jahren gesundheitlich angeschlagen war. Die letzte Ölung (Krankensalbung) erhielt sie das erste Mal von insgesamt drei Malen in ihrem Leben als sie 21 war. Sie glaubte im Gegensatz zu anderen daran, dass die letzte Ölung nicht bedeute, dass sie sterben müsse, sondern dass die Salbung Heilung bringe. Auf dem Foto hält sie den Jüngsten mit beiden Armen und neigt sich stark zu ihren anderen Kindern. Um ihnen zu zeigen: Ich liebe euch alle! Es war ihr wichtig, unparteiisch zu sein. So kam sie bei den Kindern auch herüber. Erst später, als wir älter wurden, gab es Momente, wo ihre Favoriten sich offenbarten.
Einseitiger Kuchen
9
Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
Die Mutter trägt ein schickes schwarzes Kleid mit einem eleganten weissen Brusteinsatz aus feinem Chiffonstoff, der abnehmbar war. So musste nicht das ganze Kleid gewaschen werden. Die Kinder sind warm angezogen, denn es gab im Haus nur einen Ofen in der Stube, den Vater morgens um 5 Uhr einfeuerte. Je nach Temperatur wurden während des Tages Briketts nachgelegt. In der Küche gab es einen Holzvergaserherd mit zwei Herdplatten mit Mehrringdeckeln, einer Brat-
röhre und einem Warmwasserbehälter, dem sogenannten «Schiff». Geheizt wurde mit Holz. Die Bratröhre wurde nur von einer Seite mit Energie versehen, was zur Folge hatte, dass Kuchen einseitig aufgingen. Es galt herauszufinden, wie lange und wie stark man heizen musste, bis die Backform gedreht werden konnte, um nicht einseitiges Gebäck zu erhalten. Man fragt sich, wie Hausfrauen es schafften, zu den Festtagen die traditionellen symmetrischen Biskuit-Torten zu kreieren. Diese wurden zwei-, ja gar dreimal durchgeschnitten und gefüllt. Das ergab dreistöckige süsse Kreationen, an denen sich die Familie und eventuell Eingeladene erfreuten. Fotos wurden damals keine gemacht von den zauberhaften Zuckerwerken. So kann ich kein Bild beilegen.
Viel Positives bewegt
Drei warme Mahlzeiten
Damals, als Erwachsene und Kinder hauptsächlich zu Fuss unterwegs waren und bei jedem Wetter, auch im Winter, oft lange Arbeits- und Schulwege bewältigen mussten, war es in den Wohnungen nicht so warm wie heute. Es gab drei Mahlzeiten täglich, immer zur gleichen Zeit, an der alle Familienmitglieder am Tisch sassen. Kalt zu essen war verpönt, so wurden des Morgens heisser Milchkaffee und Rösti aufgetischt. Der Kochherd wurde dreimal täglich «eingeschaltet», also eingefeuert. Geheizt waren nur Stube und Küche. Tagsüber wurde darauf geachtet, dass Türen nicht offengelassen wurden. Erst, wenn die Bettzeit nahte, öffnete man sie, damit die Wärme Richtung Badezimmer und Schlafzimmer strömte. Im letzten Jahr porträtierte das Wochenblatt unter der Serie «50 Jahre Frauenstimmrecht» verschiedene Persönlichkeiten. Unter der Rubrik «Ein Leben wie viele» beschreibt Benildis Bentolila in diesem Jahr monatlich, wie sie sich an die Lebensgeschichte ihrer Mutter erinnert. Ein Leben, wie es vielen Frauen ihrer Generation widerfuhr. Die 77-Jährige wuchs als Älteste von sieben Kindern in Amden SG auf. Die Autorin schreibt seit über 20 Jahren als freie Journalistin fürs «Wochenblatt» und die «BauernZeitung».
Geboren am Gründonnerstag: Das Eselfohlen darf gestreichelt werden. Die tiergestützte Therapie bewährt sich.
Der Chratten der Stiftung Sucht feiert sein 50jähriges Bestehen, reflektiert den Wandel und würdigt zusammen mit Vertretern der Gemeinde Beinwil das Engagement für die Gesellschaft. Bea Asper Aus der Stadt vertrieben und auf dem Land nicht willkommen: Vor 50 Jahren war es ein schwieriges Unterfangen, eine Bleibe für suchtkranke Menschen zu finden. Basler Initianten der Stiftung Sucht gelang es 1972 in Beinwil den 50 Hektar grossen Landwirtschaftsbetrieb Chratten zu erwerben und dort mit der Idee der Selbstversorgung ein Wohnheim einzurichten. Später entschieden die Verantwortlichen, sich auf die therapeutischen Aspekte zu konzentrieren und den grössten Teil des Landes einer Bauernfamilie zu verkaufen.
Kreis des Lebens. «Im Moment freut man sich sehr, dass am Gründonnerstag bei der Geburt des Eselfohlens alles gut gegangen ist und das Streicheln des Kleinen problemlos gelingt», sagt Fridolin Wyss, Leiter des Chratten Beinwil. «Die tiergestützte Therapie bewährt sich sehr», betont Wyss. Gerade bei den wichtigen Elementen wie dem Vertrauen finden und Beziehungen knüpfen, spiele die Bindung zu den Tieren eine zentrale Rolle. Deswegen setze man nicht nur auf Schafe und Wollschweine, sondern auch auf Esel und Pferde. Diese wiederum er-
«Mit einem vielfältigen Angebot hilft die Stiftung suchtkranken Menschen, ihren Platz in der Gesellschaft wieder zu finden und ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen.» FRIDOLIN WYSS
Reittherapie und Esel-Trekking
In der Stube: Vater Viktor fotografiert seine Familie Ende des Jahres 1951 in der Stube. Ich bin die Erstklässlerin links aussen, damals genannt «Zahlugge-Babi». FOTO: ZVG
So distanzierte sich der Chratten von der Nutztierhaltung und setzt heute auf Reittherapie und Esel-Trekking. Der Grundgedanke, mit der Tierhaltung und dem Anbau von Gemüse dem Alltag Struktur und Sinn zu verleihen, hat sich nicht verändert — und mit Nachwuchs bei den Huftieren oder dem Abschiednehmen von einem älteren Tier schliesst sich der
freuen sich sehr guter Haltung mit ausreichend Weidegang und Spaziergängen in der Idylle des Schwarzbubenlandes. Mit dem Wandel der Zeit seien die Angebote im Chratten natürlich angepasst worden. Heute zeichnet sich die Institution mit zwölf Plätzen durch ihre flexib-
FOTO: ZVG
len Lösungen im Bereich Auszeit und Krisenintervention aus. Geblieben ist die Ruhe und der Zweck. So hält Niggi Rechsteiner, Geschäftsleiter der Stiftung Sucht fest: «Mit einem vielfältigen Angebot hilft die Stiftung Menschen mit Substanzstörungen ihren Platz in der Gesellschaft wieder zu finden und ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen.»
Die Problematik bleibt
Politisch betrachtet zähle das veränderte Bewusstsein in der Bevölkerung, zu den wichtigsten Errungenschaften, resümiert Rechsteiner. «Am Anfang war es ein Kampf gegen die Kriminalisierung und ein Engagement für das Verständnis, dass die Sucht ihre Ursache in der Psyche des Menschen hat.» Mit der Anerkennung des Krankheitsbildes sei der Weg für Institutionen, die Menschen aus der Sucht heraus helfen wollen, etwas weniger steinig geworden. Parallel dazu habe die öffentliche Hand das Angebot an Beratungs- und Fachstellen ausgebaut. Die Problematik sei hingegen nicht kleiner geworden. Nebst der Abhängigkeit von Drogen und Alkohol hätten weitere Substanzen und deren Mischung wie auch die modernen Kommunikationsmittel (Spielund Handysucht) die Thematik der Sucht verschärft. Ihr Angebot und die bisherige Entwicklung wird die Stiftung Sucht bei kommenden Jubiläumsaktivitäten der breiten Öffentlichkeit zeigen, kündigt Rechsteiner an. In Beinwil sei für den 26. August ein Festanlass geplant, zu dem die Mitglieder des Gemeinderates und der Kommissionen eingeladen seien.
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SPORT
Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
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SCHWINGEN
Talent und viel Training sind das Rezept Am Samstag, 21. Mai, findet anlässlich des Solothurner Kantonalschwingfestes in Nunningen der 77. Kantonale Nachwuchs-Schwingertag statt. Ein starker Junger des organisierenden Schwingklubs DorneckThierstein-Laufental ist Scherz Valentin aus Liesberg. Edgar Hänggi Valentin ist zwar erst 14 Jahre alt, aber er gilt seit Jahren als Talent, gewinnt Preise in seiner Altersklasse und sagt auf die Frage, ob er nicht zu viel Druck verspüre: «Man hat ja immer schon auf mich geschaut und mit einem guten Abschneiden von mir gerechnet. Nein, Druck kenne ich so nicht.» Nachdem der Schwingklub seinen Standort mit dem Schwingkeller nach Nunningen verlegt hat, kommt Valentin im Mai zu einem «Heimspiel» und in dem gesamten Rahmen zu noch mehr Augen, die ihn bei seinen Kämpfen verfolgen. Dass er die Ruhe selbst ist, hängt sicher auch damit zusammen, dass er sich das alles gewohnt ist. Valentin ist das zweitälteste Kind von Nadine und Manfred Scherz. Wie Valentin sind auch seine Geschwister Aaron (15), Paula (12) und Ramon (11) sportlich unterwegs. Fussball und Geräteturnen steht bei ihnen zu-
oberst. Eine logistische Parforceleistung für die Eltern, die es jedoch in ebenso stoischer Gelassenheit bewältigen. «Wir finden es toll, wenn sie etwas machen. Aber die Kinder wissen, dass wir den Support nur so lange leisten, wie sie sich auch für ihren Sport einsetzen. Es soll ihnen guttun und Spass machen. Auf keinen Fall aber müssen sie unsere Unterstützung mit Leistungen zurückzahlen», erklärt Mutter Nadine. 2013 wurde Valentin durch Grossvater Georg Laffer, selbst ein Schwinger, auf den Schwingsport aufmerksam. Schon nach dem ersten Schnuppern des Sägemehls wusste er: Das ist es! «Beim Schwingen fasziniert mich, dass ich für Siege wie Niederlagen selbst verantwortlich bin. Ich bekämpfe einen Gegner, will gewinnen. Aber auch nach dem härtesten Kampf gibt man sich die Hand.» Im Februar 2014 nahm Valentin in Basel in der Kategorie «Meitli und Zwergli» an seinem ersten Schwingfest teil. Er war damals zu jung, um bei den Jungschwingern zu starten. Ab 2015 begann seine erfolgreiche Zeit. Ausser beim BS Kantonalen Jungschwingertag 2019 holte er bei allen kantonalen Festen einen Zweig. Im Verein erhielt er schon zweimal den Wanderpreis für Trainingsfleiss und Leistungen. «Es ist nicht mein Ziel, diese Trophäe zu gewinnen. Für mich ist wichtig, dass ich ins Training gehe, um mich laufend zu verbessern.» Zweimal pro Woche ist Training. Das gehe ganz gut neben der Schule vorbei, meint Mutter Nadine. «Er ist jetzt mit ganzer Energie daran, sich für den Berufsweg vorzubereiten, und das zählt.» Wenn Valentin sagt, sein Ziel sei, in Nunningen den Kategoriensieg zu holen, ist das wohlüber-
Talentiert und fleissig: Scherz Valentin hat die meisten Gegner im Griff und dies dank vielen Trainingseinheiten. legt und basiert auf seinen Fähigkeiten. «Reicht es, so ist es toll und eine Bestätigung für die Trainings und Entwicklung. Wenn nicht, waren andere besser.» Es habe schon auch Momente gegeben, aus denen er sich herauskämpfen musste, erklärt seine Mutter: «Als es ihm damals nicht lief und er spürte, dass der Gegner besser war, wurde er passiv und lieferte sich dem Geschehen regelrecht aus. Das
ist jedoch vorbei. Er entwickelt sich und hat die Kämpfe im Griff.» Am Kantonalschwingfest ist Schwingerkönig Wenger Kilian angemeldet. Ein Vorbild? Und auch hier kommt eine Antwort, die für Valentin typisch ist. «Ich verfolge die Schwinger und schaue ihnen genau zu, aber ich will keinen kopieren.» Valentin war mit seinem Grossvater am Esaf in Zug als Zuschauer dabei und wird in irgendeiner
FOTO: ROMEO FREUND
Form auch in Pratteln das Geschehen verfolgen. Ziele seien ausserdem, das Eidgenössische Jungschwingerfest 2024 in Sion erfolgreich zu bestreiten und einmal einen Kranz an einem Esaf zu holen — ein ganz normaler junger Mann mit Träumen, aber keiner, der nur träumt. Ticketbestellungen für das Schwingfest am Sonntag unter sksf.nunningen.ch.
FUSSBALL
FUSSBALL
Derby-Zeit und klarere Verhältnisse
Unerwarteter Gleichstand mit Risiko
Mit dem Nachtragsspiel Zwingen – Breitenbach am Dienstag startete die regionale Derby-Zeit. An beiden Enden der Tabelle gab es klarere Verhältnisse. Betroffen ist auch der FC Laufen.
Nachdem Laufen II das Heimspiel gegen Röschenz gewonnen hatte, schien die Equipe von Tobias Schnell auf dem Weg zum Ziel. Doch dann legte der Osterhase Laufen und Röschenz mehrere Eier ins Nest. Jene für Laufen waren jedoch ungeniessbar.
Edgar Hänggi Alle drei regionalen Teams waren vor Ostern im Einsatz. Am Dienstag kassierte Zwingen im Heimspiel auf der Grossmatt gegen Therwil eine 1:5 Niederlage. Nach dem klaren Heimsieg gegen Binningen kam das Ergebnis etwas überraschend. «Wir waren gut im Spiel. Als jedoch ein Therwiler nach einer Stunde vom Platz musste, riss bei uns irgendwie der Faden», meinte Sportchef Simon Schmidlin. Es sei wohl eine Kopfsache gewesen. Zu dem Zeitpunkt lautete das Ergebnis 1:1. In der Schlussviertelstunde kassierte Zwingen noch vier Gegentore. Doch bereits am Samstag kehrte die Equipe von Peter Sprenger zurück auf die Erfolgsstrasse: In Lausen gewann Zwingen gegen Rossoneri 2:0. Sandro Piatti mit Treffer Nummer 18 und Bruder Alessio sorgten für drei weitere Punkte. Eine knifflige Aufgabe löste Breitenbach auf dem Sportplatz Hörnli in Basel gut: Gegen den mutmasslichen Absteiger BCO Alemannia siegten die Schwarzbuben dank zweier Tore von Fesnik Jashari – frech sein Freistoss unter der hochspringenden Mauer hindurch. «Es war kein einfaches Spiel, wobei das Terrain nicht so schlecht war. Wir wussten, dass wir geduldig bleiben müssen und das zahlte sich aus», meinte Trainer Shtjefen Frrokaj. Damit ist auch klar, dass das HauptSaisonziel beider Teams, nämlich der Ligaerhalt, erfüllt ist. Anders sieht es beim FC Laufen aus, der zurück in die 2. Liga will und muss. Nach dem Erfolg in Therwil und der Heimniederlage von Black Stars gegen Bubendorf tat sich eine Kluft auf. Am Donnerstag folgte der Heimauftritt gegen Schwarz-Weiss b. «Es ist wie im Tennis. Wenn du ein Break machst, musst du das dann zuerst bestätigen, sonst ist es nichts
Edgar Hänggi
Treffsicher: Laufens Arthur Akong wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Liridon Osmanaj zum Topskorer. FOTO: EH-PRESSE wert», erklärte Trainer Rishi Suhanthan. Das Team musste auf einigen Positionen verändert werden, dennoch gaben die Laufentaler gegen einen guten Gegner den Ton an. Arthur Akong hatte seinen grossen Auftritt. In der ersten Hälfte war er mit einem Heber über den Basler Schlussmann erfolgreich. Im zweiten Durchgang vollendete er zwei Vorlagen des eingewechselten Lars Kölliker. Dazwischen traf auch Christoph Stenz, ebenfalls auf Zuspiel von Kölliker. «Jetzt dürfen wir uns ein paar Tage Pause gönnen, dann geht es wieder mit vollem Einsatz weiter. Nach Verlustpunkten ist jetzt Oberwil mit fünf Punkten Rückstand unser erster Verfolger. Am Mittwoch empfangen wir diese Mannschaft und können mit einem weiteren Heimsieg auch Oberwil vorentscheidend zurückbinden.» Suhanthan ist sich bewusst, dass die vielen Wechsel das ganze Projekt nicht einfacher machen, aber er ist nicht unglücklich darüber, denn so müssen immer alle fokussiert bleiben und volle
Leistung bringen. Am Samstag kommt es dann zum zweiten Regional-Derby. Dann empfängt Breitenbach um 18 Uhr Leader Laufen. In der Hinrunde sei sein Team nahe am Sieg und der Überraschung gewesen, sagt Frrokaj. «Ich kann nicht sagen, dass wir ohne jeglichen Druck spielen, jetzt, wo der Ligaerhalt klar ist. Wir wollen Laufen fordern und wenn sich das Spiel entsprechend entwickelt, möchten wir ein für uns positives Ergebnis erreichen.» Für Suhanthan ist klar, dass es kein Spaziergang werden wird. «Wir sind für entsprechende Gegenwehr gewappnet. Ich freue mich auf ein tolles Spiel und hoffentlich viele Zuschauer.» Der FC Zwingen muss bereits um 16 Uhr in die Hosen und empfängt BCO Alemannia. Es müsse immer zuerst gespielt werden, aber wenn sein Team die gewohnte Leistung bringe, sei der nächste Sieg machbar, meinte Sprenger. Die Laufentaler sind auf jeden Fall Favorit. Eine Woche später folgt dann das letzte Regio-Derby, dann spielt der FC Zwingen in Laufen.
Überraschung am Gründonnerstag: Leader Laufen musste beim abstiegsgefährdeten FC Oberwil eine auch in der Höhe unerwartete 0:3 Niederlage einstecken. Dabei hatte Laufen viel Ballbesitz und kam zu Chancen. Nach knapp einer Stunde Spielzeit fiel innerhalb von 13 Minuten die Entscheidung. Manuel Opprecht, Adrian Bayerl und nochmals Opprecht schossen das Team in einen Rausch. Das alleine war schon ein Stimmungskiller für Laufen, aber gleichzeitig platzte beim Wintermeister Röschenz auch noch der psychologische Knoten — das Team fand zum Siegen zurück. Gegen Ettingen (0:3), Dornach (0:4) und Laufen (1:4) setzte es zuvor drei Pleiten mit einem Torverhältnis von 1:11 ab! Trainer Dominik Flury war bitter enttäuscht. Der Trainer-Staff arbeitete hart, ging mit dem Team nach Portugal ins Trainingslager — und dann dieser Leistungsabfall. Es gab darauf interne Gespräche, die offenbar gefruchtet haben: Gegen den aufkommenden FC Aesch, den anfangs Saison viele auf dem Aufstiegszettel hatten, gab es nicht nur den ersten Erfolg des Jahres, sondern mit 5:1 auch noch einen sehr deutlichen. Präsident Lukas Jecker ging dabei mit dem Elfmeter-Treffer zum 1:0 gleich selbst voran. Aesch glich noch vor dem Pausenpfiff aus. Dann war nochmals Jecker in der 77. Minute mit dem 2:1 an der Reihe. Aesch musste nun die Abwehr lockern, was der schnelle José Martin Blanco zum Vorentscheidenden 3:1 nutzte. Marco Cueni und Mark Wasem schraubten in den Schlussminuten das Ergebnis noch zum Kantersieg. Ein Erfolg für die Moral, wie Flury sagt. «Es passte einiges nicht, auch nicht das Erkennen der für uns tol-
len Ausgangslage. Vielleicht hatte der Treffer zum Spielende in Laufen das Momentum auf die bessere Seite gedreht. Ich hoffe, nein, ich bin überzeugt, dass dieser klare Sieg uns jetzt wieder in die Spur bringt und im Team das Feuer wieder entfacht hat.» Bei Gelbschwarz ist man jetzt überzeugt, dass das Rennen wieder offen ist. Aber der lachende Dritte ist im Moment Ettingen, das nach Verlustpunkten neuer Leader ist und auch Dornach befindet sich nur noch zwei Punkte hinter dem Spitzenduo aus dem Laufental. Kommt es gar zu einem Vierkampf um den Aufstieg? Am Samstag um 18 Uhr spielt Röschenz zuhause gegen Reinach und Laufen um 18.15 Uhr in Lies-
«Ich bin überzeugt, dass dieser klare Sieg uns jetzt wieder in die Spur bringt und im Team das Feuer entfacht hat.» DOMINIK FLURY
berg gegen Riederwald. Am Sonntag (13.15 Uhr) muss Ettingen nach Kleinlützel und um 15 Uhr empfängt Dornach den FC Münchenstein. Aufgrund der aktuellen Verfassung aller vier Teams sollte es beim Status quo bleiben. Dies hat dann zur Folge, dass der Druck auf Kleinlützel und Riederwald zunimmt. Brislach spielt ebenfalls am Sonntag in Kleinlützel gegen Aesch (15.30 Uhr). Mit einem Sieg wäre man auf der Höhe von Riederwald. Der Vorteil der Equipe von Hiram Mondragon, die 2022 noch punktelos ist, sind die guten Fairplay-Punkte. Therwil muss am Samstag im Leimental-Derby zu Oberwil und droht ohne Punkte zu bleiben. In der Gruppe zwei musste Gilgenberg United am Dienstag zum SC Binningen, der im Duell mit Nordstern den Aufsteiger ausmachen dürfte. Binningen kann sich daher keinen Ausrutscher erlauben — eine wohl zu hohe Hürde für die Jungs von Trainer Anil Kumar.
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Am Samstag startet der TC Breitenbach in die neue Saison. Mit einer Art «Tag der offenen Tür» können alle Interessierten spontan auf der Anlage im Grien erscheinen und sich mit Schläger und Filzball vertraut machen. Edgar Hänggi
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L AUFSPORT
Blauen Berglauf vom 1. Mai WoS. In diesem Jahr findet am 1. Mai wieder der traditionelle Laufanlass «Blauen Berglauf» in Hofstetten statt — Start und Ziel sind beim Gemeindehaus Mammut im Büneweg 2. Für den Kinderlauf für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre fällt der Startschuss um 11 Uhr. Er führt über eine 600 Meter lange Strecke durchs Dorf. Ab 12 Uhr starten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersklassen über 5, 10 oder 15 km in den Kategorien Running oder Walking. Alle Strecken führen raus aus dem Dorfkern, vorbei an blühenden Kirschbäumen und saftigen Matten, dann durch den wunderbaren Wald am Blauen und wieder zurück zum Ziel. Die Online Anmeldung ist noch bis zum 26. April geöffnet. Nachmeldungen vor
Start mit einem Tag der offenen Tür
Ort sind möglich. Alle weiteren Informationen rund um den Lauf findet man unter www.blauenberglauf.ch.
Grösste Turnstunde der Schweiz
Wer lieber turnt statt läuft: Am 1. Mai macht Hofstetten-Flüh zusätzlich bei der grössten Turnstunde der Schweiz mit. Registrieren kann man sich ab 14.30 Uhr im Zielbereich des Blauen Berglaufs. Die Gemeinde Hofstetten-Flüh veranstaltet ausserdem über den gesamten Mai Sporttage. Zu den Aktivitäten, seien es Fussballtraining, Biketouren, Klettern am Chöpfli oder Yoga, sind alle herzlich eingeladen. Zum Teil ist eine Voranmeldung erforderlich. Das gesamte Programm ist unter gemeinden.coopgemeindeduell.ch ersichtlich.
«Mit Ausnahme von ein paar wenigen Monaten profitierten wir in der Pandemie davon, dass Tennis in der freien Natur gespielt wird und genügend Abstand eingehalten werden kann. Auch deshalb nahm die Mitgliederzahl von stabilen rund 160 auf neu 175 zu», erklärt Tobias Hänggi, im Klub für Sponsoring zuständig. Dem Vorstand unter der Leitung von Präsidentin Julia Stegmüller sei sehr wichtig, ein Club für alle Tennisinteressierten zu sein. Aus diesem Grund, so Hänggi, habe man an der letzten GV beschlossen, die Eintrittsgebühr für Neumitglieder zu streichen. Auch wer noch nie Tennis gespielt hat und es lernen möchte, hat beim TC Breitenbach die Möglichkeit, Stunden zu nehmen. Mit Petra Spaar steht eine professionelle Trainerin zur Verfügung. Mit Simon Kaufmann, Andrin Saner und Elia Hänggi sind weitere Ausbildner vor Ort. Wer sich dafür interessiert, findet die Informationen auf tcbreitenbach.ch. «Unsere Anlage ist in die Jahre gekommen. Die drei Sand- und der Allwetterplatz werden zwar immer wieder bestens hergerichtet, aber wir gehen dem Ende ihrer Lebenserwartung entgegen. Deshalb werden dem Verein in den kommenden Jahren grössere Investitionen ins Haus stehen», blickt Stegmüller voraus. Sportlich werde es wieder eine anspruchsvolle Saison geben, denn der TC Breitenbach ist in der Interclubsaison mit
Es geht los: Auch die Jüngsten freuen sich bereits, dass sie endlich wieder Bälle spielen können.
einigen Teams vertreten. «Wir haben sieben Teams in den Kategorien Aktive bis Ü55, darunter auch zwei Damenequipen. Mit den Herren Ü55 in der Nationalliga C sowie den Damen Aktiv in der ersten Liga spielen zwei Teams in interregionalen Ligen.» Bei dieser Aufzählung schmunzelt die Präsidentin. «Gerade die Erwähnung der Herren Ü55 zeigt doch, dass Tennis ein idealer Sport für alle Generationen ist. Man kann Tennis in jedem Alter auch als Leistungs- und Teamsport betreiben. So findet jeder, der seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, eine Möglichkeit.» Stolz ist man in Breitenbach auch auf den Nachwuchs. Sechs Equipen, darunter auch wieder ein Mädchenteam, werden in die Interclubsaison gehen. «Die Jugendabteilung, die am Kids-Tennis-Programm von Swiss Tennis teilnimmt, würde sich natürlich auch über viele Neuzugänge freuen. Eine gute Einstiegsmöglichkeit wären die Trainingscamps im Sommer, die von 11. bis 15. Juli und von 8. bis 12. August durchgeführt werden und allen Interessierten offenstehen», rührt Hänggi bereits die
Werbetrommel. Das aktuell zentrale Thema sei aber die Platzeröffnung am kommenden Samstag. «Wenn das Wetter mitspielt, kann ab Samstag wieder nach Herzenslust gespielt werden. Ab 14.30 Uhr können alle, die sich für Tennis interessieren, ins Grien kommen.» An einem Plauschturnier für Mitglieder und Nichtmitglieder können die ersten Bälle gespielt werden. Ebenfalls um diese Zeit und bis 17.30 Uhr findet ein Schnuppernachmittag statt. So kann man das Einmaleins des Tennissports kennen lernen. Wer nach dem Sport Hunger hat, muss nicht nach Hause gehen. Ab 17.30 Uhr gibt es einen Spaghettiplausch. Für Mitglieder sind die Spaghetti gratis, für alle anderen gibt es sie für fünf Franken. «Wir hoffen natürlich auf ideales Tenniswetter. Da wir das jedoch nicht beeinflussen können, ist es wichtig zu wissen, dass der Anlass bei schlechtem Wetter nicht stattfinden kann. Wer unsicher ist, kann sich am Samstagmorgen auf unserer Website Gewissheit verschaffen», weist Julia Stegmüller auf einen wichtigen Punkt hin.
Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.
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blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
FOTO: PETRA SPAAR
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Kreuz: An der Lochbruggstrasse beim Schulhaus. Wer in unserer Gegend zu Fuss unterwegs ist, begegnet immer wieder einem Wegkreuz. Diese Wegkreuze erzählen Lebensgeschichten von Arbeit, Hoffnung, Leid oder auch Dankbarkeit. Sie zeugen von der Suche nach dem Schutz und Segen Gottes. Manches Wegkreuz wurde aber auch am Ort eines Unglücks errichtet als Mahnmal für uns Wanderer. Zudem dienten Wegkreuze früher Fuhrleuten, Pilgern oder anderen Fussreisenden als Orientierungspunkte in der Landschaft. Deshalb stehen die meisten an Weg- oder Strassenrändern oder an
Kreuz: An der Lochbruggstrasse beim Spital. FOTOS: ZVG
Weggabelungen. Oft stehen diese Wegkreuze auf privatem Grund und niemand fühlt sich so richtig verantwortlich für deren Erhalt. Der Kirchenrat der röm.kath. Kirchgemeinde Laufen ist jedoch der Meinung, dass diese Zeugnisse des christlichen Glaubens hier eine grosse Tradition haben und deshalb erhalten werden sollten.
20 000 Franken für die Sanierung
Die Kirchgemeindeversammlung vom 29. November 2021 hat der Investition über den Fonds Umgebung Kirche von 20 000
Franken für die Sanierung von vier Wegkreuzen zugestimmt. Unter der Leitung von Paul Aeschi, Kirchenrat, hat die Firma Bildhauerei und Steinwerk Weber AG nun im Laufe des Winters diese Steinkreuze in Laufen restauriert und imprägniert. Vier Wegkreuze sind wieder sichtbarer — liebe Wanderinnen und liebe Spaziergänger, erfreuen Sie sich an ihnen! Marlen Candreia Präsidentin Röm.-kath. Kirchgemeinde Laufen
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Konzert nach Jubiläumsmusiklager
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Auftritt in Rodersdorf: Die Alphorngruppe der MUSOL zeigte ihr Können. 54 junge, hochmotivierte Musikerinnen und Musiker und ihr siebenköpfiges Leitungsteam der Musikschule Solothurnisches Leimental (MUSOL) machten sich mit ihren Instrumenten und ein paar Notenblättern auf in den Schwarzwald nach Bonndorf, um nach einer knappen Woche mit einem fixfertigen, tollen Konzertprogramm zurückzukehren. Dieses wurde am Dienstag 12. April in Rodersdorf aufgeführt. Zum Thema «Reise um die Welt» erklangen orchestrale Werke in Gesamtbesetzung, dazwischen kammermusikalische Musik in kleineren Ensembles wie zum Beispiel einer Alphorngruppe. Beeindruckt haben die jungen Musikerinnen und Musiker mit ihrer Hingabe und Begeisterung, mit der sie die ihnen anvertraute Musik zum Leben
FOTO: ZVG
erweckten und das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton begeistern konnten. Die von Kindern charmant vorgetragenen Zwischenmoderationen waren das Pünktchen auf dem «i» eines in allen Belangen gelungenen Konzertabends. Das Musiklager 2022 ist Teil des Jubiläums «30 Jahre MUSOL». Unsere nächste Veranstaltung ist das Jubiläumsfest vom 7. Mai in Witterswil, wo unser Lagerorchester im Rahmen des im Fest integrierten Instrumentenschnupperns ein zweites Mal auftreten wird. Gerne verwöhnen wir sie dort mit weiteren musikalischen und kulinarischen Leckerbissen. Alles weitere zu unseren Jubiläumsveranstaltungen finden sie auf: www.musol.ch Toni Ebnöther Leiter MUSOL
Die Vereinskultur in der Schweiz ist bemerkenswert. Es gibt wohl kaum eine Tätigkeit, die nicht in einem Verein ausgeübt werden kann. Menschen mit gemeinsamen Interessen schliessen sich in Vereinen zusammen, treiben Sport, bewältigen Anlässe oder verbringen sonst irgendwie ihre Zeit zusammen. Die letzten zwei Jahre waren für alle eine Herausforderung, nicht zuletzt auch für die zahlreichen Vereine in der Schweiz: Musikvereine, Sportvereine, gemeinnützige Vereine usw. usf. Sie alle mussten die Zeit ohne Treffen, Aktivitäten und Anlässe und teilweise auch mit happigen finanziellen Einbussen überstehen. Manche Vereine mussten auch Mitglieder ziehen lassen, die sich nach dieser Pandemiezeit gegen ein Weitermachen entschieden haben. Es ist äusserst bemerkenswert, wie schnell sich diese Vereine nun trotzdem erholt haben und mit neuem Mut das Vereinsleben wieder aufleben lassen. Dafür mussten und müssen nach dieser Durststrecke auch die eingefleischten Mitglieder gehörig Anlauf nehmen – gerade in diesen Tagen finden wieder viele der obligatorischen Generalversammlungen statt, wo neue Projekte geschmiedet und Ideen aufgegleist werden. Vereinsleben bedeutet neben vielen vergnüglichen Stunden auch jede Menge Arbeit: Der Verein will präsidiert, die Kasse geführt, der Anlass organisiert, das Protokoll geschrieben und das Lokal geputzt werden. Die Liste liesse sich beliebig weiterführen. Je kleiner ein Verein ist, desto mehr Arbeit fällt auf jedes einzelne Mitglied – soweit die Theorie. Fakt ist jedoch, dass es in jedem Verein Mitglieder gibt, die mit besonders viel Begeisterung und Freude Neues anpacken und ein Vielfaches mehr für den Verein leisten als andere Mitglieder, um den Ball somit am Rollen zu halten. Es sind jene, die spontan einspringen, aushelfen, noch ein Telefon erledigen, einen Brief aufsetzen, beim Aufräumen helfen oder die Organisation eines grossen Anlasses übernehmen. Jeder und jede von uns, der oder die in einem Verein ist, kennt diese Leute. Vielleicht wäre es am nächsten Anlass an der Zeit, diesen Zugpferden einfach mal Danke zu sagen. Denn auch wenn sie ihren Beitrag mit Freude leisten und gerne auch mal die Federführung übernehmen, nehmen sie gleichzeitig auch viel Arbeit auf sich – in der Regel unentgeltlich oder dann maximal für einen Händedruck und eine wertschätzende Erwähnung an der alljährlichen Generalversammlung. Ein herzliches Dankeschön von Vereinskameradinnen und -kameraden wäre da wohl ein willkommener Bonus.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
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ALLES, WAS RECHT IST
Erbunwürdigkeit Erben kann jeder, es sei denn, er ist erbunwürdig. Fälle von Erbunwürdigkeit haben Seltenheitswert. Der Gesetzgeber statuiert etwa, dass eine Person dann erbunwürdig ist, wenn sie den Erblasser durch Arglist dazu bringt oder ihn daran hindert, ein Testament zu errichten oder eines zu widerrufen. Daran hindern kann man einen Erblasser auch dadurch, indem man ihm wichtige Tatsachen verschweigt. Ein anschauliches Beispiel ereignete sich kürzlich im Kanton Thurgau. Ein Pfleger baute ein Vertrauensverhältnis zu einer älteren, psychisch angeschlagenen Dame auf. Er pflegte sie zu Hause während Jahren für einen Lohn von 4800 Franken bei einer 50 ProzentAnstellung. Daneben war er ihr amtlicher Beistand, ihr Generalbevollmächtigter sowie ihr Vorsorgebeauftragter. Nun, die ältere Dame sah im Pfleger nicht einen bezahlten Dienstleister, sondern einen Freud und Liebhaber. Sie schenkte ihm
200 000 Franken und vermachte ihm eine Liegenschaft. Nach dem Ableben der Dame weigerte sich die Willensvollstreckerin, dem Pfleger das Vermächtnis bzw. die Liegenschaft auszuhändigen. Für sie war klar, der Pfleger ist erbunwürdig. Er hätte spätestens nach der Schenkung der Dame gegenüber klarstellen müssen, dass er seine Dienstleistungen im Rahmen eines Vertrags und einer amtlichen Beistandschaft erbringe und nicht auf Basis eines Freundschaftsverhältnisses. Er habe die Dame in der Fehlvorstellung gelassen, seine Bemühungen würden auf Liebe und Zuneigung beruhen. Sämtliche Gerichte wiesen die Klage des Pflegers ab. Seine Erbunwürdigkeit sei erstellt. Tja, eben nur der ehrbare Erbe erhält das bare Erbe. Roman Baumann, Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein und Vizepräsident des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbands.
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Der Vorstand des Oberstufenzentrums Dorneckberg hat beschlossen, wegen der Ukraine-Krise einen Notfallkredit bei den Delegierten zu beantragen. Mit diesem Kredit soll eine Klasse für das Erlernen der Fremdsprache Deutsch eröffnet werden. Deutsch lernen dauert mit Hilfe von Sprachcomputern etwa 6-9 Monate. Das Angebot ist unabhängig vom Alter der Kinder und soll der gesamten Region Dorneckberg gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Dies finde ich einen sehr wichtigen Schritt für die Integration von (christlichen) Kriegsflüchtlingen, die der Heimat beraubt werden. Es ist nicht rechtens und es ist Menschen verach-
tend, was da geschieht. Wir dürfen nicht wegschauen, sondern sollten als christliches Abendland (wie schon mal auf meiner Webseite publiziert) alles unternehmen, um das Leid des Krieges zu lindern. An dieser Stelle herzlichen Dank an das aufrichtige Engagement privater Personen, denn auch in meinem direkten Familienumkreis gibt es Migranten aus diesem Kulturkreis. Als SVP-Gemeinderat in Hochwald und Vizepräsident vom OSZD appelliere ich an die Delegierten, dieses wertvolle Projekt, finanziell zu ermöglichen. Sebastian Rastberger Präsident SVP Dorneckberg
VER ANSTALTUNG
Amateurtheater 4208 nunningen www.gewerbeverein-gilgenberg.ch
EINGESANDT Auftragstheater: Corinne Lienhard (l.), Jörg Schäfer und Pia Meister beim Proben.
Dirigentenwechsel beim Männerchor Dittingen Der Männerchor Dittingen vermochte in den letzten zwei Dekaden an vielen Aufritten das Publikum mit aussergewöhnlichen Liedvorträgen zu begeistern. In verschiedenen Stilrichtungen von klassischem Männerchor-Liedgut über geistliche Musik bis hin zu Popmusik brachten die Sänger aus Dittingen ihre Freude am Chorgesang zum Ausdruck. Ein grosser Anteil an diesem Erfolg hat der kleine Chor dem Dirigenten Simon Art zu verdanken. Es gelang Simon mit Ruhe und Beharrlichkeit dem Laienchor auch selbst arrangierte, bekannte Lieder aus Pop und Rock beizubringen. So wurden die Liedvorträge «Mein kleiner grüner Kaktus», «Mein Lied» und auch «Männer» von Grönemeyer am Schweizer Gesangfest in Weinfelden 2008 ein erstes Mal mit dem höchsten Prädikat «Vorzüglich» belohnt. Auch nachdem der Verein einige Abgänge von tragenden Stimmen zu verkraften hatte, gelang es Simon Art, am Kantonalen Gesangfest beider Basel 2019 in Arlesheim, die Kräfte zu bündeln und unserem Ehrenpräsidenten Peter Huwiler einen unvergesslichen, letzten, grossen Erfolg zu bescheren. Die Sänger vom Männerchor danken Simon für die unvergesslichen 20 Jahre. Jetzt übernimmt mit Reiner SchneiderWaterberg — wieder ein ausgewiesener Profi — den Chor. Nach zwei Jahren Be-
Gab 20 Jahre den Takt an: Simon Art, Dirigent beim Chor in Dittingen. FOTO: ZVG einträchtigung durch Corona sind neue Ziele gefasst, um vielen Menschen mit Chorklang eine Freude zu bereiten. Am 21. Mai tritt der Männerchor Dittingen am Schweizer Gesangfestival in Gossau auf. Zudem beginnen die Vorbereitungen zum grossen 100 Jahr-Jubiläum des Vereins im Juni 2023. An dieser Stelle lädt der Chor aus Dittingen gesangsfreudige Männer zwischen 16 und 80 Jahren ein, einmal an einer Chorprobe teilzunehmen. Es sind alle herzlich willkommen. Probentag: Donnerstag 19.45 Uhr im Schulhaus Dittingen. Markus Schmidlin Präsident MC Dittingen
FOTO: ZVG
WoS. VIDUZ ist ein Amateurtheater mit Sitz in der Region Basel und Laufental und hat das Ziel, in unregelmässiger Folge einen öffentlichen oder privaten Anlass zu realisieren. Der künstlerische Rahmen ist weit gefasst und es gibt kein fixes Programm. Grundsätzlich steht nicht eine Aufführung eines abendfüllenden Theaterstücks im Vordergrund, sondern das Ensemble kreiert «theatralische Pop ups» — sprich szenische Interventionen an unterschiedlichen und ungewöhnlichen Spielorten. Das Ensemble besteht aus Urs-Anders Graf, Gründer und langjähriger Leiter des Unterneh-
menstheaters, Jörg Schäfer, Schauspieler, Pia Meister, Schauspielerin, Organisatorin und Präsidentin sowie Corinne Lienhard, Schauspielerin. Morgen Freitag ab 19.30 Uhr präsentiert sich das Anfang 2022 gegründete Theaterprojekt «VIDUZpopuptheater» im Nöis Bistro in Laufen. VIDUZ versteht sich als «Auftragstheater», das man für verschiedenste Anlässe engagieren kann. Dabei sollen vorzugsweise Szenen und Beiträge gezeigt werden, die auf Anregungen aus dem Publikum oder vom Auftraggeber basieren und vom Ensemble bühnenreif inszeniert werden.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereins-
berichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 21. April 2022 Nr. 16
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Konzert im Kloster
DORNACH. WoS. Im Kloster Dornach findet am 26. April von 12.30 bis 13 Uhr ein Konzert statt. Das Menu Musica präsentiert das Duo Vayara. Hirginia Vallejo (Flügel) und Maria Ramirez (Violine) präsentieren Werke von Clara Schuhmann, Lili Boulanger, Cécile Chaminade und Caroline Charière. Der Eintritt ist frei, mit Kollekte. Für ein anschliessendes Mittagessen wird eine Reservierung empfohlen: Telefon 061 705 10 80 oder info@ klosterdornach.ch.
Jahreskonzert
Romantisch: Sonnenuntergang über dem Kloster Mariastein.
K T SOLOTHURN
FOTO: GABRIELA DURRER, HOFSTETTEN
SEEWEN
HOFSTET TEN - FLÜH
Schwerpunktkontrollen Die Spielbox ist da WoS. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Polizei zwischen dem 4. und 10. April Schwerpunktkontrollen mit einem besonderen Augenmerk auf das Nichttragen der Sicherheitsgurten und die Verwendung eines Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung gelegt. Bei diesen Kontrollen mussten zahlreiche Ordnungsbussen ausgestellt und mehrere Personen wegen diversen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht werden. Mehr als 1000 Fahrzeuge und rund 1200 Personen wurden kontrolliert. 443 Personen haben während der Fahrt den Sicherheitsgurt nicht getragen. 68 Personen haben während der Fahrt ein Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung verwendet. 6 Personen haben ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand gelenk und 3 standen unter Drogeneinfluss. 79 Personen werden wegen diversen anderen Widerhandlungen angezeigt, teilte die Polizei mit.
WoS. Am 23. April findet in Seewen der diesjährige Waldputztag statt. Mit der Aktion soll ein tatkräftiger Beitrag geleitet werden, das Bewusstsein für die Vermüllung des Ökosystems Wald zu schärfen, sowie die Öffentlichkeit auf das Problem von zu viel Plastik und anderem Müll im Wald aufmerksam zu machen. Dieser Tag soll zum gegenseitigen Kennenlernen in einem anderen Umfeld Gelegenheit geben. Aus das gemütliche Beisammensein komme nicht zu kurz, schreibt die Gemeinde in einer Einladung zum Waldputztag. Um den Waldputztag besser organisieren zu können, wird um eine Anmeldung bis am 20. April gebeten. Gerne nimmt die Gemeindekanzlei die Anmeldung unter claudia.sutter@seewen.ch oder 061 911 93 15 entgegen. Treffpunkt für die freiwilligen Helferinnen und Helfer ist um 9 Uhr beim Schulhaus Zelgli.
Konzert- und Theaterabend
BRETZWIL. WoS. Am 29. und 30. April lädt die Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil zum Unterhaltungsabend mit Konzert und Theater in die Turnhalle Bretzwil ein. Nachdem in den letzten beiden Jahren die Unterhaltungsabende abgesagt werden mussten, kann nun wieder vor Publikum gespielt werden. Der Unterhaltungsabend wird musikalisch unter dem Motto «sauer salzig bitter süss» eröffnet. Nach dem Unterhaltungsabend spielt der Voralpen-Tiroler zum Tanz auf. Zusätzlich hat auch die Theatergruppe mit dem Stück «Lieber ledig und frei» in zwei Akten ihren Auftritt. Türöffnung und warme Küche ab 18.30 Uhr. Vorstellungsbeginn um 20 Uhr.
Der frühe Vogel kann mich mal! Von Michael Schmolz
Wer bei offenem Fenster schläft, braucht den Wecker jetzt nur noch zur Sicherheit: Rund anderthalb Stunden bevor die Sonne aufgeht, holt uns das Lied des Gartenrotschwanzes aus unseren Träumen – er ist der Frühaufsteher im Vogelreich. Etwas später trillert ein ganzes Orchester. Nur: Wer singt denn da? Dank Ornithologe Michael Schmolz müssen wir nicht um fünf Uhr morgens auf den Balkon oder in den Garten, um das zu wissen. In diesem handlichen Vogelführer beschreibt er 54 heimische Vogelarten mit ihren wichtigsten Kennzeichen und Online-Links zu Hörbeispielen. Damit wird der provokative Buchtitel zum Widerspruch, denn so begeistert er zweifellos auch Langschläfer für die Vogelwelt. Und wer seine Wohnumgebung für die neuen gefiederten Bekannten gerne vogelfreundlicher gestalten möchte: Bei uns gibt es auch viele interessante Gartenbücher mit Tipps zu Umwelt- und Naturschutz. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch
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WoS. Bei uns in der Ludothek HofstettenFlüh kann ab sofort wieder die beliebte Spielbox gemietet werden. Es handelt sich dabei um einen Anhänger voller Spiel- und Sportmaterial, geeignet für drinnen und draussen. Es ist alles drin, was es für ein unvergessliches Spielfest braucht: ein Megaball, diverse Spezialfahrzeuge, Jonglier- und Balanciermaterial, eine Torwand, Ballspiele aller Art und vieles mehr. Passend für Strassen-, Dorf-, Schul- und Vereinsfeste, an Sportanlässen oder bei Kindergeburtstagen. Überall dort, wo Spiel und Spass im Vordergrund stehen, leistet die Spielbox gute Dienste. Die Spielbox kann in der Ludothek Hofstetten-Flüh gemietet werden. Eine vorzeitige Reservation ist zu empfehlen — ein Anruf oder eine E-Mail genügt: 061 731 13 21 oder 061 731 41 14, www.ludo-hofstetten-flueh.ch. Oder man reserviert direkt vor Ort an der Mariasteinstrasse 1 in Hofstetten.
Waldputztag
BÜSSERACH. WoS. Die Brass Band Konkordia Büsserach lädt am 29. und 30. April zum Jahreskonzert ein. Die beiden Konzerte unter der Leitung von Christoph Bangerter stehen unter dem Motto: «Pictures of the World» und finden in der Turnhalle Süd in Büsserach statt. Über alle Kontinente verteilt stattet die Brass Band Konkordia Büsserach verschiedenen Ländern und Völkern einen Besuch ab, ergänzt mit passenden Bildern. Um 19 Uhr ist Türöffnung und die Festwirtschaft offen und lädt zu Speis und Trank ein. Konzertbeginn ist um 20.15 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 12 Franken, jener für schulpflichtige Kinder 5 Franken.
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