13_2023_Stadtanzeiger_Olten

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Elie Peter Bis bald im Wald!

BLUT RETTET LEBEN

Ein verstecktes Bijou

SECONDHANDLADEN Seit anderthalb Jahren existiert mitten in Olten der Secondhandladen «Hinterhof» mit einem überraschend breiten und nachhaltigen Angebot. Bereits besteht eine Stammkundschaft.

ACHIM GÜNTER

Einfach nur so «stolpert» niemand in den «Hinterhof» hinein. Wer sich dort nach einem Kleidungsstück, einem Paar Schuhe oder einer Handtasche umsehen will, muss den Standort schon kennen. Ist der «Hinterhof» aber erst mal gefunden – offiziell an der Kirchgasse angesiedelt, aber nur via Leberngasse erreichbar –, staunt man im Innern über die nicht für möglich gehaltene Grösse der Räumlichkeiten. Und über das sehr reiche Angebot im Secondhandladen. In insgesamt sechs Räumen, verwinkelt miteinander verbunden, lassen sich Trouvaillen entdecken.

Der Laden, der am 3. Oktober 2021 öffnete, ist eine Familienangelegenheit.

Die 51-jährige Regina Graber – in der Oltner Kulturszene wohlbekannt – führt ihn mit ihren beiden Söhnen Yannic, 29, und Léon Aeschbacher, 27. Graber unterrichtet daneben Werken, ist Kunstvermittlerin und auch selbst künstlerisch tätig. Ihr jüngerer Sohn Léon ist gelernter Konstrukteur und schliesst derzeit eine Ausbildung als Umweltberater ab. Yannic wiederum arbeitet an zwei Tagen in einer Kita. Einen Grossteil der übrigen Zeit investieren die drei Oltner in ihr gemeinsames Baby «Hinterhof». Viele der anfallenden Arbeiten erledigen sie gar nicht im Laden. Die Kleider waschen oder mit Preisschildern versehen, grössere Reparaturen vornehmen – all das passiert zum Beispiel zuhause. Transportiert wird die Ware per Fahrrad oder E-Bike mit Anhänger.

Bereits die Vorarbeiten für das Projekt leisteten sie ab Sommer 2020 gemein-

sam. «Wir schmiedeten Pläne während der Corona-Zeit», erinnert sich Yannic Aeschbacher. Über erste Erfahrungen mit Secondhand-Verkäufen hatten alle drei schon verfügt – wenn auch auf deutlich bescheidenerem Niveau. «Im richtigen Moment waren wir dann alle parat», sagt Graber. «Ich allein hätte das ja nicht stemmen können.»

Sehr viel Zeit beanspruchte die Suche nach einem passenden Lokal. Schliesslich wurden sie am heutigen Standort fündig. Die Konditionen passten. «Das war für uns enorm wichtig», so Graber. Viele andere Vermieter forderten, sich gleich für fünf Jahre zu verpflichten. Am aktuellen Standort mussten sie bloss für ein Jahr zusagen. Nun könnten sie ihr Mietverhältnis jeweils sechs Monate im Voraus kündigen. Im Sinn haben sie dergleichen aber ganz und gar nicht. Das Trio ist mit den Räumen und dem Vermieter sehr glücklich.

Von sehr günstig bis sehr teuer

Von Anfang an war klar, dass kein Spartenpublikum oder nur ein Geschlecht angesprochen werden sollte. «Wir wollen ein Angebot für alle haben, von A bis Z: egal welches Budget, egal welche Grösse, egal welcher Geschmack», erklärt Léon Aeschbacher. So findet man nun in den adrett kuratierten Kleidergestellen Fast Fashion ebenso wie einstmals sehr teure Stücke von Gucci oder Louis Vuitton. Man kann alle möglichen Kleidungsstücke anprobieren, also zum Beispiel auch Sakkos, Skianzüge oder Bademode. Im obersten der drei Stockwerke gibt es ein umfangreiches Hosenangebot. Zum Angebot zählen überdies Schuhe, Taschen und weitere Accessoires sowie ein Repairservice, eine Umweltberatung und eine Regalvermietung. Bei letzterer können regionale Künstler oder Kleinproduzenten ihre Ware anpreisen. «Wir wollen ihnen eine Plattform bieten», sagt Léon Aeschbacher. Ein Secondhandshop dieser Grösse und in dieser Angebotskombination dürfte weitherum einmalig sein. Und im Gegensatz etwa zu einer Brockenstube, erläutert Yannic Aeschbacher, brächten sie dem einzelnen Kleidungsstück mehr Wertschätzung ent-

gegen, liessen ihm mehr Pflege zukommen und präsentierten es attraktiver.

Ganz wichtig ist dem Trio das Soziale, der Umweltgedanke, die Nachhaltigkeit. Bekanntlich ist die Modeindustrie eine der grössten Umweltsünderinnen überhaupt. Die Kundschaft soll für ökologische Aspekte sensibilisiert werden. Die «Hinterhof»-Betreiber selber spenden pro Artikel ab 20 Franken einen Franken für ein Wasserschutzprojekt. 2022 hätten sie knapp 2000 Franken überwiesen. Und in Empfang nehmen sie grundsätzlich fast jedes Kleidungsstück. Kann es nicht mehr getragen werden, nutzen sie es zumindest für Upcycling, verschaffen also einem ausgedienten Objekt einen neuen Lebenszyklus. Graber sagt: «Wir versuchen zu vermeiden, etwas wegschmeissen zu müssen.» Inzwischen ist laut Graber ein eigentlicher Kreislauf entstanden. Meist seien diejenigen Kunden, die etwas kauften, auch jene, die selber ausgediente Kleider vorbeibrächten.

In ihrem Laden kämen unterschiedliche Gesellschaftsschichten miteinander ins Gespräch – weil es eben ein enorm breites Angebot gibt. «Das ist das Coole, dass wir so eine Verbindung schaffen können», findet Léon Aeschbacher. Regina Graber erzählt, dass sie mittlerweile Bücher füllen könnten mit interessanten Storys, die sie im Laden erlebt hätten. Gerade erst kürzlich sei beispielsweise eine Kundin mit dem Nachtzug aus Wien angereist und habe in Olten extra einen Stopp im «Hinterhof» eingelegt. Sie bekommen viel Lob zu hören, etwa auch von Leuten, die schon Secondhandshops in Zürich oder gar New York besucht haben. Manchmal, verrät Graber, überlegten auch sie bereits, in einer anderen Stadt einen zweiten Standort zu eröffnen. Die finanziellen Fesseln lassen derlei Überlegungen aber noch nicht in konkrete Handlungen münden. «Das ist Zukunftsmusik», meint Regina Graber. «Wir haben hier genug zu tun.» Yannic Aeschbacher ergänzt: «Druck haben wir keinen. Lieber fokussieren wir uns vorläufig auf das hier.»

Kleine Umfrage unter

Freunden: Was ist das Beste an Olten? «Die gemütlichen Wohnquartiere», sagt einer. «Die zentrale Lage zum Pendeln», ein anderer. «Die Kabarett-Tage», eine dritte. Meine Söhne rufen: «Der EHCO!» Und für mich? Zweifellos… der Wald! Olten ist umgeben von wunderbarem Wald. In diesen Tagen beginnt er wieder zu spriessen und zu grünen. Die Vögel singen. Die Natur erwacht, es ist ein erhabenes Schauspiel. Ich erlebe den Oltner Wald vor allem auf zwei Arten.

Als Ruhepol: Am Samstagmorgen zum Aufwachen oder nach einem strengen Arbeitstag zum Abschalten – ich schnalle mir die Joggingschuhe um, und in zwei Minuten bin ich im Säliwald. Zwei weitere Minuten, und ich versinke in einer eigenen Welt. In dieser Welt gibt es keine Zeit und keinen Stress. Als Inspiration: Mit der Familie erkunde ich regelmässig den Walderlebnispfad im Bannwald. Barfuss über Laub und Erde rennen? Den Kopf in einen hohlen Stein stecken und sich vom Klang verblüffen lassen? Testen, ob man so weit wie ein Fuchs springen kann? All das ist spannend, überraschend und es regt Geist und Körper an.

Dazu kommt eine Erinnerung: Vor genau drei Jahren schlug die Corona-Pandemie zu, vom einen auf den anderen Tag steckten wir im Lockdown. Die Welt stand Kopf. Eine ungekannte Angst packte uns… Nur der Wald blieb unberührt von Chaos und Panik. Im Wald herrschte weiterhin eine heile Welt. Jeden Tag streifte ich mindestens eine Stunde durch den Wald – manchmal alleine, manchmal mit den Kindern. Der Wald hat mich und vermutlich einige Oltnerinnen und Oltner vor psychischem Unheil gerettet. Gott sei Dank war es damals ein prächtiger Frühling mit viel Sonnenschein.

Hoffen wir, dass der kommende Frühling ebenso prächtig wird. Diesmal ohne Corona-Angst. Bis bald im Wald!

Olten, Donnerstag, 30. März 2023 | Nr. 13 | 91. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG
Das «Hinterhof»-Team besteht aus Léon und Yannic Aeschbacher (rechts) und deren Mutter Regina Graber. (Bild: Achim Günter)
hinterhofolten.ch
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Elie Peter, Kommunikationsverantwortlicher und Schriftsteller. (Bild: Remo Buess)

Schönenwerd/Aarau fashionfish ch

Baupublikationen

Bauherrschaft: Schindler Yael und Wildhaber Reto

4600 Olten

Projektverfasser: Daniel Hammer Architekt FH AG

4600 Olten

Bauobjekt: Umbau Wohnhaus

Bauplatz: Elsastrasse 12, GB Olten Nr. 2681

Bauherrschaft: Berger Benjamin, 4600 Olten

Projektverfasser: abewo gmbh

4612 Wangen bei Olten

Bauobjekt:

Zusammenschluss zweier

Wohnungen

Bauplatz: Untergrundstrasse 24

GB Olten Nr. 1888

Bauherrschaft: Post Immobilien AG, 3030 Bern

Projektverfasser: SIX Group Services AG, 8005 Zürich

Bauobjekt: Innenausbau Büroflächen EG und 3. OG

Bauplatz:

Baslerstrasse 90

GB Olten Nr. 2757

Bauherrschaft:

Asanoski Maria und Bejhan

4600 Olten

Projektverfasser:

Asanoski Maria und Bejhan 4600 Olten

Bauobjekt:

Nutzung öffentlicher Grund

Aussenwirtschaft

Bauplatz:

Aarauerstrasse 42

Amtliche Publikation

11–17 Uhr

Verkehrsbeschränkung in Olten, Sonneggstrasse

Im Zusammenhang mit umfangreichen Strassenbau-, Kanalisations- und Werkleitungsarbeiten wurden durch den Stadtrat folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen:

Montag, 24. April 2023, bis Ende Februar 2024

Beidseitige Sperrung des Baustellenbereichs mittels

Vorschriftssignal 2.01 (Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen) und dem Zusatz «Anwohner und Zubringerdienst gestattet»

– Sonneggstrasse, zwischen Reiserstrasse und Paul-Brandt-Strasse

Sperren von sämtlichen Parkfeldern mittels Vorschriftssignal 2.50 (Parkieren verboten) – Sonneggstrasse, zwischen Reiserstrasse und Paul-Brandt-Strasse

Gegen die Verkehrsbeschränkungen kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 200674/006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.

Olten, 30. März 2023

Direktion Präsidium Abteilung Ordnung und Sicherheit

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Bauherrschaft: Eberhard Marianne und Peter 4600 Olten

Projektverfasser:

Zum Stubenofen, 4658 Däniken

Bauobjekt: Aussenkamin

Bauplatz:

Maienstrasse 71

GB Olten Nr. 2492

Einsprachefrist: 13. April 2023

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IMPRESSUM

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ISSN 1664-8919 Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Leiter Wochenzeitungen: Stefan Biedermann Adresse Verlag/Redaktion Stadtanzeiger Olten Baslerstrasse 44, 4600 Olten Tel. 058 200 53 53 Fax 058 200 47 10

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Kennzahlen

Auflage: 35 465 Ex. Erscheinung:

Wir sind da, wenn es bel d i d Ihre Spende macht es m www prosenectute ch IBAN CH91 09
Gaspreisänderung per 1 April 2023 Gaspreis in Rp /kWh bisher ab 1 4 2023 25 80 20 60 23 80 18 60 Erdgas 70% / Biogas 30% für die ersten 166 6 kWh pro Monat für alle folgenden kWh Erdgas 40% / Biogas 60% + 1 50 + 1 50 Biogas 100% + 4 50 + 4 50 Erdgas 100% - 1 30 - 1 30 Grundpreis bleibt unverändert 2 178 0 44 Tarifreglement sbo vom 26 6 2008 Beschluss des Verwaltungsrates sbo vom 22 3 2023 a en Werkhofstrasse 2 4600 Olt Telefon 062 205 56 56 w 2 169 CO2-Abgabe Zusätzliche neue Abgaben seit 1 10 2022 Gasspeicherumlage D § 35 EnWG ist im Gaspreis enthalten Sicherstellungsabgabe CH gemäss VSLE (bis 30 4 2023)
D I V E R S E S D än ike n O lte n Vermieten
auf a ll 01.04.2023 a u f a l l e s Samstag Industriestr. 14 Grossbrockenstube HIOB Olten www hiob ch Sa. 09.00 – 16.00 Uhr #Alleinerziehend GemeinsamStark Beratung unter: Tel 031 351 77 71 info@svamv ch © U N C E U N 0 7 7 7 9 8 3 S a y e d A F P Erdbeben. KinderinNot. Jetzt mit TWINT spenden QR-Code mit der TWINT App scannen Betrag und Spende bestätigen Immobilien Bastelartikel Kunsthandwerk Korbwaren Modeschmuck Spielwaren Lederwaren Textilien Tee/Gewürze 3. April 2023 Französisch-Unterricht privat m t Lehrerin aus Frankreich für alle Niveaus, jedes Alter und alle Zwecke: IntensivKonversationskurs in Kleingruppen; Einzeltraining Wirtschaftsfranzös sch Lehrerfortbildung Sekretariat, Reisen, Crash-Kurse; Intensivkurse zur Vorbereitung auf Oberstufe Matura und LAP Telefon 062 295 51 22 Polizei 117 Feuer-/Oelwehr 118 Sanitätsnotruf 144 REGA 1414 Vergiftungen 145 Ärztlicher Notfalldienst 0848 112 112 (Zuerst immer Hausarzt anrufen!) Kindermedizinische Hotline: 0900 627 321 Zahnärztlicher Notfalldienst 0848 004 500 (Zuerst immer Hauszahnarzt anrufen!) Notfallapotheke Sonntag, 2 April Apotheke zum Kreuz, Olten 062 212 09 09 Spital Olten 062 311 41 11 Spital Aarau 062 838 41 41 Spital Zofingen 062 746 51 51 Spital Langenthal 062 916 31 31 Hebammenzentrale Netz Täglich 9 00-17 00 079 344 73 03 Tierarzt Notfall 062 213 05 55 Pannenhilfe TCS 140 Dargebotene Hand 143 Störungsdienst Strom/Gas/Wasser Bürozeiten 062 205 56 56 Pikettdienst 062 205 56 05 NOTFALLNUMMERN
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02.04.2023
| Nr. 13 Donnerstag, 30. März 2023 2 Amtliches

Oltens erfolgreichster Ausländer hiess Murphy

EHC OLTEN Und wieder wurde es nichts aus dem angestrebten Meistertitel in der Swiss League. Das Finalverdikt fiel gar deutlicher aus als im Vorjahr – 0:4 unterlagen die Powermäuse dem HC La Chaus-de-Fonds. Viele Lehren für die Zukunft ziehen lassen sich dennoch nicht.

ACHIM GÜNTER

Den Meistertitel hatte die Führungsriege des EHC Olten vor der Saison 2022/23 als Zielvorgabe genannt. Bekanntlich halten am Ende einer langen Meisterschaft jedoch einmal mehr andere die langersehnte Trophäe in den Händen. Diesmal sind es die Akteure des HC La Chaux-de-Fonds. Und hatte der EHCO im Vorjahr gegen die vermeintliche Übermannschaft Kloten noch mit 1:4 Siegen das Nachsehen gehabt, blieb er nun in der Finalserie gegen die Neuenburger, mit denen er sich mindestens auf Augenhöhe wähnte, sogar sieglos. Alles schlecht also, ein Rückschritt?

Nein. Wohl eher ein Beleg dafür, dass sich im Sport zwar vieles planen und vorbereiten lässt, aber gleichwohl stets nur wenig Erfolgsgarantie besteht. Zu viele Faktoren lassen sich schlicht nicht beeinflussen. Beim EHCO herrschte mit Fortdauer der Saison immer mehr Murphys Gesetz: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Nach formidablem Saisonauftakt, wo vieles auf einen lockeren Start-Ziel-Sieg hindeutete, kam die Leichtigkeit immer mehr abhanden. Je näher das Saisonende rückte, desto härter mussten die Siege erarbeitet werden – und zuletzt mussten die Akteure des EHCO sogar viermal in Folge als Verlierer vom Eis.

«Die Hausaufgaben wurden gemacht»

An der Medienkonferenz am vergangenen Donnerstagmorgen, nur gerade 36 Stunden nach der finalen Niederlage (0:2) am späten Dienstagabend im Kleinholz, versuchten Trainer Lars Leuenberger und Sportchef Marc Grieder das Geschehen einzuordnen. Grieder betonte, dass man sich im Vorjahr nach der Finalniederlage gegen Kloten Ge-

FASSADENSCHMUCK

danken gemacht habe, wie man darauf reagieren wolle. Primär sollte mehr Kadertiefe beziehungsweise -breite erreicht werden. «Diesbezüglich waren wir sehr gut aufgestellt», befand Grieder. Leuenberger sekundierte: «Was uns letztes Jahr im Final gefehlt hat, haben wir umgesetzt. Das Kader konnten wir breiter gestalten.» Und er sagte, dass vom Führungspersonal «alle ihren Job perfekt erledigt haben, die Hausaufgaben wurden zu hundert Prozent erledigt».

Die ganzen Widrigkeiten im Saisonverlauf – das grosse Verletzungspech, insbesondere auf Schlüsselpositionen, die Formkrise von designierten Leistungsträgern in der entscheidenden Phase, dazu zuletzt auch Sperren – bezeichnete der ehemalige Meistertrainer als «brutal». Letztlich hätten sie die (zu)

vielen Absenzen im Final und der damit verbundene Qualitätsverlust am Erreichen ihres Saisonziels gehindert. Allzu schwer wogen die langen und wiederholten Ausfälle der beiden Schlüsselspieler Gary Nunn und Stanislav Horansky; auch der nominelle Nummer-1-Goalie Dominic Nyffeler musste verletzungsbedingt monatelang passen. Er wurde jedoch vom jungen Lucas Rötheli ausgezeichnet vertreten.

Trotz des verpassten Saisonziels mochte Sportchef Grieder denn auch nicht allzu viel Selbstkritik üben: «Ich kann mir keine grossen Vorwürfe machen. Allerdings hat der dritte Ausländer, den wir im Saisonverlauf verpflichtet haben, die Erwartungen sicher nicht wie erhofft erfüllt.» Hätten sie anstelle Rapuzzis einen Glücksgriff getätigt, wäre

die Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte bestimmt eine andere gewesen. «Darüber lässt sich sicher diskutieren. Was die Schweizer Spieler betrifft, sehe ich keinen Fehler. Wir waren sehr gut aufgestellt, verfügten über viel Erfahrung, hatten eine gute Durchmischung.»

Grieder ist überzeugt, dass ohne das Fehlen Nunns, Horanskys, Hüslers und wie sie alle heissen die offensive Feuerkraft des EHCO in der Finalserie weit grösser gewesen wäre, insbesondere in den Special Teams. Aber der Baselbieter räumt natürlich ein: «Das 0:4 in der Finalserie entspricht sicher nicht dem, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das ist so.»

Blutauffrischung angestrebt

Grieder rechnet damit, für die kommende Saison ein bisschen weniger Geld für die erste Mannschaft zur Verfügung zu haben. Er möchte das Gerüst des Teams erhalten und dazu eine «gewisse Blutauffrischung» vornehmen. «Wir werden uns in den nächsten Tagen und Wochen wie im Vorjahr Gedanken machen, Gespräche führen, Feedback einholen –und uns darum bemühen, in der nächsten Saison eine schlagkräftige Truppe aufstellen zu können.» Die dritte und vierte Linie werde wohl verjüngt. Schon in diesen Tagen wird der EHCO den Zugang von fünf Spielern bekanntgeben. Weitere Transfers würden in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Auch fortan wird Marc Grieder als Sportchef mit dem gleichen Problem kämpfen wie in den Vorjahren: «Wir haben keinen eigenen Nachwuchs, den man mal eben in die erste Mannschaft integrieren könnte. Jeder Spieler muss dazugekauft werden. Jeder Spieler!» Am Anspruch, in der Swiss League ein Spitzenteam zu stellen und den Final zu erreichen, werde man aber mit Bestimmtheit festhalten. «Ziel für jeden Spieler, der nach Olten kommt, muss sein, hier den nächsten Schritt zu machen.»

ORTSPLANREVISION

Die FDP drückt Befremden aus

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 20. Februar beschlossen, wie die Projektorganisation für die nächsten Arbeitsschritte in der Ortsplanrevision aussehen soll. Die FDP-Fraktion nutzte letzte Woche die Parlamentssitzung, um ihr Befremden über «die einseitige Zusammensetzung der Projektsteuerung und die für uns nicht nachvollziehbare thematische Schwerpunktsetzung in den Teilprojekten – dies insbesondere im Themenfeld der Mobilität – auszudrücken». Fraktionspräsident Nico Zila führte aus, dass in der Projektsteuerung vier politisch gewählte Personen Einsitz nähmen. Drei davon seien bereits namentlich bekannt, sie alle gehörten der SP an. Noch wichtiger als die personelle Besetzung erscheint der FDP laut Zila «die merkwürdige Priorisierung der einzelnen Mobilitätsträger im Rahmen der vorgesehenen Teilprojekte». Der FDP erschliesse sich nicht, weshalb das Velo, die Fussgänger und die parkierten Autos eigene Teilprojekte verdienten, nicht aber der öffentliche Verkehr oder der sich bewegende motorisierte Individualverkehr. Noch viel eher, als Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen, gelte es aber, deren Koordination frühzeitig und ganzheitlich zu planen sowie künftige Entwicklungen (beispielsweise selbstfahrende Fahrzeuge oder die bevorstehende Dekarbonisierung der Autoindustrie) in Betracht zu ziehen. Solche Ansätze fehlten bisher völlig.

HAUPTGASSE 29 Die Eingangstür ins Haus Hauptgasse 29 hat ihre Funktion verloren. Hier befand sich einst die Taverne «zur Krone». Heinrich von Arx war bereits 1470 in Olten ansässig und hier Kronenwirt geworden. Die «Krone» blieb über Generationen im Besitz der Familie, auch als wieder ein Heinrich von Arx sie 1746 in den Kopfbau der Chorherrenhäuser an der Ecke Mühlegasse/ Kirchgasse verlegte. In den steinernen Oberbalken der Türfüllung beim erwähnten Eingang sind zwei Wappen eingelassen: zu lesen sind die Buchstaben «VVA + MB» sowie die Jahreszahl «1659». Es handelt sich um die Initialen von Urs von Arx und seiner Gattin Maria Bloch. Ergänzt sind die Lettern durch die zwei Wappen der Eheleute, jenes mit drei Lilien der Familie von Arx und jenes mit zwei übereinanderliegenden Winkeln und einem Kreuz der Familie Bloch. (Text und Bild: Urs Amacher)

NEUES KULTURKONZEPT Die Steuergruppe für das neue Kulturkonzept der Stadt Olten nahm jüngst ihre Arbeit auf. Eckpunkte des Konzepts sollen am 4. November präsentiert werden.

Kürzlich traf sich die Steuergruppe für das neue Kulturkonzept der Stadt Olten zur Startsitzung. Sie setzt sich zusammen aus Rainer von Arx, Kulturvermittler und Programmleiter Oltner Kabarett-Tage, Sarah Baschung, Co-Präsidentin des Vereins Pro Kultur Olten und Leiterin des Swisslos-Fonds Kanton Basel-Landschaft, Marianne Hertner, Leiterin FHNW-Bibliothek Olten und Vizepräsidentin des Kuratoriums des Kantons Solothurn, Nermina Serifovic, Vertreterin Junge Kunst Olten (JKON), Didi Sommer, Vertreter 23Sternschnuppen, Nils Loeffel, Stadtrat Bildung und Sport, sowie Markus Dietler, Leiter Direktion Präsidium.

Zielsetzung ihrer Arbeit ist ein zeitgemässes und zukunftsweisendes Kulturkonzept mit einem Zeithorizont von acht bis zehn Jahren, mit Handlungsfeldern und Zielsetzungen, das von Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen, Politik und Bevölkerung mehrheitlich getragen wird – ergänzt mit einem Mass-

Beweist die sportliche Führung ein glückliches Händchen bei der Kaderzusammenstellung und zeigt sich die Verletzungshexe in der Saison 2023/24 gnädig, dann klappt es vielleicht endlich mit dem Meistertitel, dem der EHCO seit Jahren vergeblich nachrennt. Aber eben: Gelingen kann das nur, wenn der erfolgreichste EHCO-Ausländer nächste Saison nicht mehr Murphy heissen wird.

Stadt lädt zum Mitmachen ein

nahmenkatalog für die Umsetzung. Fast 20 Jahre nach der Verfassung des Berichts Kultur in Olten geht es in einem ersten Schritt darum, eine Analyse der Entwicklungen in Gesellschaft und Kultur generell, aber insbesondere auf dem Platz Olten vorzunehmen. Dazu werden auch Interviews mit Fokusgruppen und Expertinnen und Experten geführt.

Verbunden mit einer SWOT-Analyse sollen auf dieser Basis Stossrichtungen für die künftige Kulturförderung erarbeitet werden. Aus diesen werden dann an einer ersten öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 24. Juni, vormittags mit Interessierten Handlungsfelder priorisiert.

Für die Entwicklung von Massnahmen werden in einem Benchmarking auch andere Fördermodelle aus vergleichbaren Städten herbeigezogen.

Die Eckpunkte des künftigen Konzepts werden dann an einer zweiten öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 4. November, vormittags im Rahmen des Buchfestivals präsentiert und zur Diskussion gestellt. Noch in Prüfung ist, ob in einer Zwischenphase zu einzelnen Themen eine digitale Beteiligung – analog zur Vernehmlassung zum räumlichen Leitbild vor Jahresfrist – durchgeführt werden soll. sko www.olten.ch

GEBURTSTAGE

Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag:

Der FDP sei an einer professionell erarbeiteten, ausgewogenen und letztlich mehrheitsfähigen Ortsplanrevision viel gelegen. Das hätte sie mit dem Engagement im Vernehmlassungsverfahren zum Räumlichen Leitbild und mit der konstruktiven Mitarbeit bei dessen Behandlung im Parlament unter Beweis gestellt. Es erfülle die Partei daher mit Sorge, dass die Erarbeitung der Grundlagendokumente für die Nutzungsplanung zu einer politisch und inhaltlich einseitigen Angelegenheit zu werden drohe. So entstünden keine tragfähigen Kompromisse. Die FDP bitte den Stadtrat deshalb, die Oltner Mobilitätspolitik ohne ideologische Scheuklappen zu denken. pd/sar www.ehco.ch

04.04. Margarethe Portmann, 90 Jahre

05.04. Sergio Braida, 90 Jahre

MARGRIT KASPER-BLÄUENSTEIN, Olten, gestorben am 21. März, 92-jährig.

Nr. 13 | Donnerstag, 30. März 2023 Stadt 3
IN MEMORIAM
EHCO-Sportchef Marc Grieder war in den vergangenen Monaten stark gefordert, musste oft kurzfristig auf Unvorhergesehenes reagieren. (Bild: Bruno Kissling)

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Kabarett-Tage lancieren

eine Kabarett-Seilbahn

OLTEN Um den Weg zur Schützi, einem der Auftrittsorte der Oltner Kabarett-Tage zu vereinfachen, lanciert die Gesellschaft Kabarett-Tage Olten das Projekt einer Stadtseilbahn. Diese soll den Bahnhof mit der Schützenmatt verbinden.

Was im peruanischen La Paz und in Mexiko City mit grossartigem Erfolg funktioniert, soll auch in Olten gebaut werden: Eine Stadtseilbahn als ö entliches Verkehrsmittel, das den Bahnhof Olten mit der Schützenmatte verbindet.

Alex Summermatter, Präsident der Oltner Kabarett-Tage, erklärt: «Die neue Seilbahn ermöglicht es, dass Gäste der Oltner Kabarett-Tage schnell und staufrei zu den Au ührungen in der Schützi gelangen.» Von der neuen ö entlichen Verkehrsanbindung pro tieren könnten sämtliche Gäste des Kulturzentrums Schützi, Personen, welche ihr Auto in der Schützenmatte parkieren, aber auch Bewohnerinnen und Besucher der Überbauung in Olten Südwest.

Stadt begrüsst die neue Stadtseilbahn

omas Marbet, Stadtpräsident von Olten, steht hinter dem Projekt: «Eine Seilbahn als städtisches Verkehrsmittel ist emissionsarm und kann die Strasse entlasten. Die Zeit ist reif, auch in Olten das Potential einer Seilbahn im urbanen Umfeld voll auszunutzen.» omas Hunziker, CEO der CWA, begrüsst das Projekt

ebenfalls: «Die CWA produziert in Olten Seilbahnkabinen und liefert sie in die ganze Welt. Wir freuen uns, wenn sie auch in Olten zum Einsatz kommen und als Vorzeigeprojekt den Nutzen einer Stadtseilbahn im städtischen Verkehrsmix demonstrieren.»

Weitere Projektstudien nötig Die zukünftige Seilbahn wird ausgerüstet mit 20 Gondeln des Typ Omega V-10, die beispielsweise auch in Grindelwald eingesetzt werden. Gäste der neuen Oltner Stadtseilbahn schweben in maximal sechs Minuten von der Station Bahnhof

LESERBRIEF

Velos in der Innenstadt: der Alptraum der Betagten

Die Verkehrspolitik des Oltner Stadtparlaments ist geprägt von schablonenhaftem Denken: Autoverkehr ist schlecht, Velos sind gut. Die Sache ist aber di erenzierter zu betrachten:

Vor drei Jahren befragten die Stadt und Pro Senectute alle über 65-jährigen Oltnerinnen und Oltner nach ihrem Wohlbe nden. Überraschend erwies sich der Zweiradverkehr als grösstes Problem der Betagten. Eindringlich forderten diese etwa eine Ent echtung von Fuss- und Zweiradverkehr; besonders zu scha en macht vielen der Mischverkehr auf der Alten Brücke.

Trotzdem hat das Stadtparlament an seiner jüngsten Sitzung beschlossen zu prüfen, ob der Mischverkehr in der Altstadt auf die Hauptgasse ausgedehnt werden kann.

Die Ratsmitglieder scheinen sich nicht um die Anliegen der grossen Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen zu kümmern. Vielleicht auch, weil im Parlament die Vertreterinnen und Vertretern der Rentnergeneration weitgehend fehlen.

Tatsächlich beanspruchen die Autos einen sehr grossen Teil der Verkehrsäche. Aber Geschwindigkeitsvorgaben, Dosieranlagen usw. führen dazu, dass der Autoverkehr berechenbar geworden ist; innerorts fahren fast alle

HÄRKINGEN Selbstunfall unter Alkoholeinfluss

zur Haltestelle in der Schützenmatte. Sowohl der Projektinitiant Alex Summermatter als auch omas Marbet als Vertreter der Stadt betonen, dass ein grosses Augenmerk auf eine achtsame landschaftliche und architektonische Einbettung der Stadtseilbahn gerichtet werden muss. Deshalb sollen auch die lokalen Akteure in die weitere Ausarbeitung der Planungsstudien einbezogen werden. Es gibt verschiedene noch hängige Fragen. Insbesondere die genaue Routenplanung muss sorgfältig überprüft werden. mgt

Vorstellung der Stadtseilbahn am Samstag

Präsentation Am Samstag um 11 Uhr stellen Vertreter der Oltner Kabarett-Tage das Projekt auf der Kirchgasse in Olten vor. Beim Anlass wird auch Stadtpräsident Thomas Marbet das neue Stadtseilbahnprojekt würdigen. Anschliessend kann die Bevölkerung im Prototyp einer Kabarett-Kabine probesitzen. Zudem schreiben die Oltner Kabarett-Tage einen Wettbewerb aus: Wer den besten Namen für die neue Oltner Stadtseilbahn eingibt, erhält zwei Gratis-Tickets für eine der Vorstellungen, die während der 36. Oltner Kabarett-Tage vom 3. bis 13. Mai statt nden. Die Gesellschaft Oltner Kabarett-Tage ist am Samstag von 11 bis 14 Uhr auf der Kirchgasse präsent und freut sich auf den Austausch mit der Bevölkerung. (mgt)

Am Donnerstag, 23. März, war um 1.45 Uhr ein 26-jähriger Automobilist in Härkingen beim Briefzentrum (Lischmatt) unterwegs. Im Bereich einer Linkskurve kam er rechts von der Strasse ab. In der Folge prallte das Auto gegen einen Quaderstein, überschlug sich und kam am Strassenrand auf dem Dach zum Stillstand. Der Automobilist konnte das Fahrzeug selbständig verlassen und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Gemäss einem durchgeführten Atemalkoholtest dürfte er das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben. pd

KESTENHOLZ Drei Verletzte bei Auffahrkollision

Am Montag, 27. März, kam es um zirka 17.15 Uhr auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 auf Gemeindegebiet Kestenholz in Fahrtrichtung Zürich zu einer Au ahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen. Dabei haben sich die drei Fahrzeuginsassen des Personenwagens verletzt, was für sie eine Kontrolle in einem Spital erforderlich machte. Vor Ort waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn sowie drei Ambulanzen im Einsatz. Die beteiligten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Im Bereich der Unfallstelle war die Autobahn für etwas mehr als eine Stunde nur beschränkt befahrbar und es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. pd

Neue Werbemassnahmen stehen im Zentrum

Autos gleich schnell. Hingegen bilden Zweiradfahrerinnen und -fahrer eine äusserst heterogene Gruppe, sie sind mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs. Viele halten sich an keine Regeln und benehmen sich rücksichtslos gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern.

In den Antworten zu der eingangs erwähnten Befragung hiess es zum Beispiel: «Elektroroller und schnelle Velofahrer sind in der Altstadt für ältere Menschen gefährlich; wurde zweimal fast angefahren.» Von «Trottoir-Missbrauch» war die Rede. Gefordert wurde mehrfach, dass endlich «die Regeln beim Veloverkehr durchgesetzt werden».

Bis jetzt scheint die geschilderte Problematik nicht zur Velolobby vorgedrungen zu sein. Ja, Au orderungen, dieses oder jenes allgemeine Fahrverbot zu missachten, werden als Kavaliersdelikt betrachtet.

Leider hat es Olten bis jetzt verpasst, eine sichere Stadtteilverbindung für den Zweiradverkehr zu scha en. Bis es dereinst eine solche gibt (vielleicht als Geschenk des Himmels), müssen wir mit Kompromissen leben: Für die einen gilt es, den Mischverkehr auf der Alten Brücke zu akzeptieren, für die andern, den kleinen Umweg über den Klosterplatz zu fahren.

Eugen Kiener, Präsident IG aktives alter olten, Olten

WANGEN BEI OLTEN Am vergangenen Donnerstag führte der Gewerbeverein Wangen seine Generalversammlung durch.

Kürzlich fand im Saal des Alterszentrums Marienheim die 27. Ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Wangen bei Olten statt. Co-Präsidentin Nicole Grütter, welche durch den Anlass führte, durfte neben einer stattlichen Anzahl Mitglieder auch drei neue Gewerbler im Verein begrüssen. Dies sind Daniel Messerli, Progressio Consulting GmbH, Tobias Sonntag, AXA, und Angioletta Gambone, Hasler Fenster, welche sich jeweils selber kurz vorstellten. Leider musste man auch von einer Demission Kenntnis nehmen. Somit beträgt der Mitgliederbestand aktuell 41 Gewerblerinnen und Gewerbler, sowie sechs Ehren- und Freimitglieder.

Der Jahresbericht von Co-Präsident Björn Sonderegger wurde einstimmig genehmigt, und auch der Jahresabschluss und das Budget gaben zu keiner grossen Debatte Anlass. Beim Budget

So präsentiert sich der Vorstand des Gewerbevereins Wangen derzeit. (Bild: ZVG)

wurde über mögliche Werbemassnahmen diskutiert, welche mit zusätzlichen 3000 Franken bewilligt wurden. Zum Schluss informierte Björn Sonderegger noch über die Rexpo 24, welche im kommenden Jahr in Hägendorf statt nden

Mit Geschenken und Ehrungen

LOSTORF Am 17. März hielt der Satus Lostorf in der Aula des Schulhauses seine 92. Generalversammlung ab.

Am vorletzten Wochenende konnte die alljährliche Generalversammlung des Satus Lostorf, nach drei Jahren schriftlicher Beschlussfassung, wieder in gewohnter Form in der Aula des Schulhauses 1912 durchgeführt werden. Ein gemütliches Apéro, begleitet von einer Diashow mit Bildern des Vereinsjahres, stimmte die rund 50 Anwesenden in den geselligen Teil des Abends ein. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Präsidenten Markus Gubler folgte das gemeinsame Nachtessen. Ein bisschen verspätet begann an-

schliessend der o zielle Teil des Abends mit der Präsentation des Jahresberichtes.

Unter dem Traktandum Demissionen wurde Céline Guldimann verabschiedet.

Zehn Jahre war sie als Jugileiterin aktiv gewesen. Der Verein bedankte sich für ihr Engagement in all den Jahren und übergab ihr ein Geschenk. In Abwesenheit demissionierte auch Nicole Wüthrich von ihrem Amt als J&S-Coach und Jugileiterin. Der Satus Lostorf ist froh, in Fabienne Montalto rasch eine Nachfolgerin gefunden zu haben. Weiter durften auch dieses Jahr zwei Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Der Verein gratulierte Isabelle Beck zu 60 Jahren im Satus Lostorf, und Roger Gabler wurde mit 25 Jahren Zugehörigkeit zum Verbandsveteranen ernannt. Alle weiteren Geschäf-

wird. Sylvia Leisi vom kantonalen Gewerbeverband überbrachte die Grüsse aus Solothurn. Bei einem feinen Nachtessen mit vielen guten Gesprächen im Café M ging der Abend zu Ende. Patrick Schmid

Die verdankten und geehrten Mitglieder für das Vereinsjahr 2022. (Bild: ZVG)

te konnten wie gewohnt abgehandelt werden. Der Abend endete mit einem leckeren Dessert und gemütlichem Beisammensein. fpl

Nr. 13 | Donnerstag, 30. März 2023 Region 5
NEWS
Vom Bahnhof mit der Seilbahn in die Schützi schweben? Skizze der geplanten Linienführung der neuen Oltner Stadtseilbahn. (Plan: ZVG) Wirklich eine gute Idee? Fahrradfahren in der Hauptgasse. (Bild: Bruno Kissling)

«Diabetes bedeutet nicht Fahrausweisentzug»

OLTEN Menschen mit Diabetes können unvermittelt von einer Unterzuckerung betroffen sein, die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit ist dadurch plötzlich stark beeinträchtigt. Was tun, wenn die sogenannte Hypoglykämie beim Lenken eines Fahrzeugs einsetzt? Am Samstag, 18. März, stellten sich drei Fachexperten dieser Diskussion und beantworteten zahlreiche Fragen rund um das Thema «Diabetes und Autofahren».

Die Gefahren, die auf der Strasse lauern, sind gross. Wer ein Fahrzeug lenkt, benötigt volle Konzentration, muss nicht nur für sich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer mitdenken und im Fall der Fälle schnell und souverän reagieren können. Autofahren sollte man deshalb nur, wenn man sich fit fühlt. Was bedeutet dies für Menschen mit Diabetes, die aufgrund ihrer Krankheit unvermittelt von einer Hypoglykämie betroffen sein können und innert weniger Minuten in ihrer Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt sind?

Auf Einladung der Gesellschaft Diabetes Solothurn diskutierten am vorletzten Samstag im Hotel Arte in Olten unter Anwesenheit von rund 80 teilnehmenden Personen Prof. Dr. med. Gottfried Rudofsky, Facharzt im Bereich Endokrinologie-Diabetologie; lic. iur.Daniel Bitterli, Präsident TCS Sektion Solothurn; sowie Dr. med. (HR) Marko Vlasic, Oberarzt für Augenheilkunde an den Pallas Kliniken. Sie stellten sich den Fragen der Diskussionsleiterin Dr. rer. pol. Tania Weng-Bornholt.

Daniel Bitterli betonte, dass Diabetes kein Hinderungsgrund sei, um ein Fahrzeug zu lenken. «Diabetes heisst nicht, dass Junge keinen Lernfahrausweis erhalten oder älteren Menschen bei einer

Diabetesdiagose der Fahrausweis entzogen wird», sagte der Solothurner TCS-Präsident. Fahrzeuglenker müssten grundsätzlich im Vollbesitz ihrer Kräfte sein, um die nötige Aufmerksamkeit für den Strassenverkehr mitzubringen und natürlich auch das Fahrzeug sowie die Verkehrsregeln beherrschen.

Blutzuckerwert stabil einstellen «Für Diabetikerinnen und Diabetiker gilt, dass ihr Blutzucker stabil eingestellt sein muss, dass sie vor dem Fahren ihren Blutzucker messen und nie mit einem Blutzuckerwert unter fünf Millimol pro Liter fahren», gab Prof. Dr. Gottfried Rudofsky zu verstehen. Ausserdem gelte es, schnell verwertbare Kohlehydrate – zum Beispiel Traubenzucker, Orangensaft oder Getreideriegel – griffbereit zu haben, so dass man im Fall einer drohenden Unterzuckerung schnell reagieren könne. Der Blutzuckerwert hat ausserdem auch einen Einfluss auf die Augen. Zu hohe Blutzuckerwerte können eine sogenannte diabetische Retinopathie ver-

Dem Gaumen etwas Gutes tun

OLTEN Im Restaurant Born in der Senevita Residenz Bornblick warten an Ostern feine Menüs.

Das Küchenteam des öffentlichen Restaurants Born der Senevita Residenz Bornblick rund um Chef Peter Durst stellt mit grosser Freude saisonale Menüs zusammen. Am Sonntag, 9. April, gibt es zum Beispiel von 11.30 bis 14 Uhr ein feines Ostermittagessen.

Das Menü mit vier Gängen ist ideal für die ganze Familie, denn die Auswahl ist gross. Ob Vegetarisch, Fisch oder Fleisch – alles ist möglich, und je nach «Gluscht» und Vorliebe darf gewählt werden. Sollte der Hunger nicht so gross sein, kann auf einzelne Gänge verzichtet werden.

Das eingespielte Team in Küche und Service des Restaurants Born steht täglich für seine Kunden im Einsatz. Öffnungszeiten sind von 8.30 bis 17 Uhr. Das detaillierte Menü findet man jeweils auf

ursachen. Dabei werden die Blutgefässe im Auge geschädigt, was die Netzhaut beeinträchtigt und in der Folge die Sehfähigkeit schwächt. Die diabetische Retinopathie ist die Hauptursache für Erblindungen von 20- bis 74-jährigen Personen in Industriestaaten. «Eine Stabilität ist auch bei der Sehkraft nötig», betonte Dr. Marko Vlasic. Eine regelmässige Untersuchung beim Augenarzt sei deshalb sehr wichtig, um die Sehkraft zu prüfen und Augenkrankheiten auszuschliessen oder rechtzeitig zu erkennen. «Viele Augenkrankheiten beginnen schleichend, ohne dass man sie wahrnimmt. Bei einer regelmässigen Kontrolle können wir sie rechtzeitig erkennen und handeln», so der Augenexperte weiter.

Eigenverantwortung wahrnehmen «Beim Lenken eines Fahrzeugs geht es immer um Eigenverantwortung», fasste Daniel Bitterli zusammen. Wer sich nicht wohlfühle, solle generell aufs Autofahren verzichten. Das gelte natürlich genauso für Menschen mit oder ohne Diabetes. pd

Deutlich mehr Vermögensdelikte

KANTON 2022 wurden im Kanton Solothurn insgesamt 21261 Straftaten polizeilich registriert. Das sind 3768 (+21,5 %) mehr als im Vorjahr. Der Anstieg geht hauptsächlich auf die Zunahme der Vermögensdelikte zurück. Angezeigt wurden zudem mehr Gewaltdelikte; die Zahl der gemeldeten Fälle von Häuslicher Gewalt ging weiter zurück.

Im Jahr 2022 wurden im Kanton Solothurn insgesamt 21261 (2021: 17493) Straftaten polizeilich erfasst, 3768 mehr als im Vorjahr. Der grösste Teil davon (knapp 90 %) entfällt wie jedes Jahr auf Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch StGB. In dem Bereich wurden 18638 Straftaten registriert (+28 %). Wegen Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden 1195 Anzeigen verzeichnet (-20 %), gegen das Ausländerund Integrationsgesetz 377 (-14 %) und 1051 (+1%) wegen Widerhandlungen gegen andere Bundesnebengesetze.

Die Zahl der erfassten Straftaten war in den vergangenen Jahren rückläufig –in einzelnen Fällen, etwa beim Einbruchdiebstahl, wurden historische Tiefstwerte erreicht. «Der rückläufige Trend wurde im vergangenen Jahr unterbrochen», wie Thomas Zuber, Kommandant der Kantonspolizei Solothurn bei der Vorstellung der Statistik ausführte. «Ob dies ein einmaliger Ausschlag oder eine Trendwende ist, lässt sich noch nicht sagen. Die Zahlen haben in der ganzen Schweiz zugenommen. Am stärksten betroffen waren 2022 die Bezirke Solothurn, Olten und Gäu.

Der Anstieg im Kanton Solothurn im

Berichtsjahr ist in erster Linie auf die Entwicklung bei den Vermögensdelikten (+2962 Straftaten, +32 %) zurückzuführen. So wurden 2022 mehr Einbruch-, Einschleiche, E-Bike- und Ladendiebstähle gemeldet als im Vorjahr. Auch die Zahl der Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen nahm erneut stark zu.

Nach einem Rückgang im Jahr 2021 nahm auch die Anzahl der erfassten Gewaltstraftaten wieder zu. Sie liegt jedoch noch unter dem Wert von 2019 und 2020. 2022 wurden auch mehr Straftaten gegen die sexuelle Integrität verzeichnet; vermehrt angezeigt wurden Fälle von sexueller Belästigung und Vergewaltigung.

Hingegen setzt sich bei der Häuslichen Gewalt im Kanton Solothurn der abnehmende Trend der Vorjahre fort.

Hohe Deliktsummen bei Telefonbetrug

Eine steigende Tendenz ist erneut bei der so genannten digitalen Kriminalität zu erkennen. Im Berichtsjahr wurden 949 (2021: 906) Delikte gegen das Strafgesetzbuch über das Internet ausgeübt (Cybermodus); Straftaten wie Betrug, Geldwäscherei und Pornografie wurden überwiegend auf diese Weise begangen. Erfolgreich sind Kriminelle trotz zahlreicher Präventionsbemühungen auch, in dem sie sich am Telefon etwa als falsche Polizisten ausgeben. Zwar wurde 2022 mit Enkel- und Polizeitricks eine geringere Deliktsumme erbeutet als im Vorjahr (2022: ca. 180000 Franken, 2021: ca. 580000), doch allein Anfang 2023 wurde der Wert um ein Vielfaches übertroffen.

Mehr beschuldigte Personen

Die Zahl der beschuldigten Personen im Bereich des StGB stieg auf 3545, das sind 200 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der

minderjährigen beschuldigten Personen nimmt seit vier Jahren zu und stieg 2022 von 370 auf 388.

Ermittlungsdruck soll hoch bleiben

«Die Menge an Vermögensdelikten in allen Formen von Diebstählen erhöhen die Kriminalitätsbelastung und beeinflussen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung», bilanziert Polizeikommandant Thomas Zuber. So hätten unter anderem die Meldungen über herumschleichende Personen stark zugenommen; die Polizei nehme praktisch wöchentlich Verdächtige fest. «Die Zunahme der Delikte hat dazu geführt, dass auch die Polizei stark ausgelastet ist. Unsere Ressourcen sind jedoch beschränkt.» Man wolle die uniformierte Präsenz flächendeckend hoch halten, aber auch weiterhin Schwerpunkte setzen etwa im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Schweizweit weise der Kanton eine der höchsten Kriminalitätsbelastungen aus, belege aber in Bezug auf die Polizeidichte einen der letzten Plätze. «Die Bearbeitung der Fälle bindet viele Kräfte. Die Fälle nehmen zu und werden allgemein komplexer, gleichzeitig wird das Aufgabengebiet der Polizei breiter», so Zuber. Als Erfolg führte Zuber vor den Medien die Gründung des neuen Fahndungs- und Aktionsdienstes aus, welcher im Zuge der Korpserhöhung letztes Jahr seine Arbeit aufnahm. «Politik und Polizei müssen alles dransetzen, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten», betonte Regierungsrätin Susanne Schaffner. «Dazu braucht es den richtigen Mix aus Präsenz, raschen Interventionen, Repression und Prävention.» pd polizei.so.ch

KANTON Im Jahr 2022 hat der Kanton Solothurn insgesamt 915 Projekte mit Beiträgen aus dem Swisslos-Fonds und dem Swisslos-Sportfonds unterstützt. Total wurden 15,3 Millionen Franken ausbezahlt.

Der Kanton Solothurn fördert jedes Jahr gemeinnützige Projekte mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds und dem Swisslos-Sportfonds. Im vergangenen Jahr sind im zuständigen Departement des Innern 1035 Gesuche für eine entsprechende Unterstützung eingegangen. Davon hat der Regierungsrat 915 bewilligt. Der Regierungsrat hat am Dienstag die Abrechnung der beiden Fonds genehmigt. Beim Swisslos-Fonds sind 509 Gesuche bearbeitet worden (Vorjahr: 445). Davon hat der Regierungsrat 396 bewilligt (Vorjahr: 364). Den Bereichen Archäologie, Denkmalpflege, Entwick-

der Webseite. Reservationen nimmt das Team per Telefon (062 311 00 30) oder per E-Mail (bornblick@senevita.ch) entgegen. Für Ostern sind diese zwingend nötig. mgt

Schon Appetit bekommen? (Bild: ZVG) www.bornblick.senevita.ch

Über 900 gemeinnützige Projekte unterstützt

lungshilfe, Gesundheit, Kultur, Soziales und Umwelt wurden 10,4 Millionen Franken an Beiträgen ausbezahlt. Beim Swisslos-Sportfonds sind 526 Gesuche bearbeitet worden (Vorjahr: 473), wovon 519 Gesuchen entsprochen wurde (Vorjahr: 451). Sportlerinnen und Sportler, Sportvereine, Sportverbände und Sportanlagen erhielten Beiträge von rund 4,9 Millionen Franken.

Projekte zugunsten der Bevölkerung Der Swisslos-Fonds und der Swisslos-Sportfonds werden aus dem Reingewinn von Swisslos gespeist, das heisst aus dem Verkauf von Losen, Zahlenlotto und Sportwetten. Mit diesen Geldern können Projekte mit gemeinnützigem und wohltätigem Charakter unterstützt werden, die in erster Linie der Bevölkerung des Kantons Solothurn zugutekommen. pd

so.ch/ddi/fonds

Mehr Transparenz bei Strom- und Gaspreisen

KANTON Mit einem neuen Gesetz will der Bund die Transparenz im Strom- und Gasmarkt verbessern. Dazu sollen die Marktteilnehmer stärker in die Pflicht genommen werden. Der Regierungsrat unterstützt die vertrauensstärkenden Massnahmen und begrüsst das Verbot von Insiderhandel und Marktmanipulationen.

Wirtschaftlich tragbare und versorgungssichere Energiemärkte sind unerlässlich für den Erfolg unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind auch zentral für die

INSERAT

Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Schweiz. Die jüngsten Ereignisse an den Strom- und Gasmärkten sowie die dringliche Notwendigkeit eines Rettungsschirms für systemkritische Unternehmen haben deutlich gemacht, dass die Transparenz im Energiegrosshandel verbessert werden muss. Der Regierungsrat begrüsst insbesondere die Harmonisierung mit den bereits bestehenden Regelungen der EU. Die Massnahmen in Form eines Verbots von Insiderhandel und Marktmanipulation tragen dazu bei, dass die Energiemärkte fairer und transparenter werden und so das Vertrauen der Verbraucher in die Energieversorgung gestärkt wird. pd

Machen Sie Träume wahr

Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnup Herzenswünsche von Kindern oder Behinderung.

Donnerstag, 30. März 2023 | Nr. 13 6 Gewerbe / Kanton
Engagierte Diskussion zum Thema «Diabetes und Autofahren». (Bild: ZVG)
www.sternschnuppe.ch IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1

Premieren vom 30. März bis 5. April

Olten / Aarau

Dungeons and Dragons: Honor Among Thieves

Ein Film von John Francis Daley

Gibt es Ehre unter Dieben? Die Frage stellt sich unser ungewöhnlicher Held sicher nicht. In «Dungeons and Dragons: Ehre unter Dieben» bricht der musikalische Langfinger Edgin (Chris Pine) in ein beispielloses Abenteuer auf. Unterstützt wird er dabei von einem bunten Team aus Aussenseitern mit ungewöhnlichen Talenten. Als Gegenspieler hat sich der gerissene Forge (Hugh Grant) in Position gebracht. Das gemeinsame

Ziel aller Parteien: eine verlorene Reliquie wiederzubeschaffen. Doch die Dinge gehen natürlich gewaltig schief, als sich die Grenzgänger mit den falschen Leuten anlegen.

Olten / Oftringen / Aarau

Lucy ist jetzt Gangster

Ein Film von Till Endemann

Die zehnjährige Lucy ist brav, ehrlich, höflich und immer gut gelaunt. Doch eines Tages zischt und knallt es – und die Glace-Maschine in der Gelateria von Lucys Familie ist kaputt. Was nun?

Weil niemand einen Kredit für die teure Reparatur geben will, sieht Lucy bald nur noch einen Ausweg: Sie plant, eine Bank zu überfallen, um das Familien-Geschäft vor dem Ruin zu retten. Bei einem verrufenen Schulkameraden nimmt sie Nachhilfe in den Disziplinen Klauen, Lügen, Betrug und Erpressung. Ganz so einfach, wie sie zunächst denkt, wird aus der lieben Lucy allerdings dann doch kein böser Gangster.

Olten / Aarau

Manta, Manta – Zwoter

Teil

Ein Film von Til Schweiger

Bertie (Til Schweiger) hat schon vor einiger Zeit seine Rennfahrerkarriere an den Nagel gehängt und betreibt mehr schlecht als recht eine Autowerkstatt und eine angeschlossene KartBahn. Als er mit der Tilgung eines Darlehens in Rückstand gerät und die Bank mit Zwangsversteigerung des Grundstückes droht, fasst Bertie einen waghalsigen Plan: Die Siegerprämie beim anstehenden grossen 90er-Jahre-Rennen auf dem Bilster Berg könnte seine finanziellen Probleme auf einen Schlag lösen. Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt: Einen Monat hat er Zeit, um aus seinem alten Opel ein Geschoss aus alten Manta-Tagen zu machen. Als dann noch Ex-Frau Uschi (Tina Ruland) plötzlich in Berties Leben tritt, mit der Bitte, sich um den gemeinsamen Sohn Daniel (Tim Oliver Schultz) zu kümmern, ist der ChaosMonat komplett. www.movies.ch

«Matter out of Place»: Kampf gegen Müll

«Le Bleu du Caftan»:

3. April, 20 Uhr

In ihrer Familienschneiderei mitten in einer marokkanischen Altstadt stellen Halim und Mina zeremonielle Kaftane her. Doch als Mina erkrankt, kann Halim den Ansturm der Kunden nicht mehr allein bewältigen. Deshalb beschliesst das Paar, einen Assistenten einzustellen. Die Anwesenheit des attraktiven und zurückhaltenden Youssef weckt bei Halim lange unterdrückte Gefühle. Während sich die Beziehung zwischen den beiden Männern intensiviert, verschlechtert sich Minas gesundheitlicher Zustand drastisch. Der Film ist eine Hommage an die Sinnlichkeit von Stoffen und an die Liebe als treibender Kraft unserer Existenz.

«Matter out of Place» zeichnet ein Bild der Verwüstung durch Abfall. (Bild: ZVG)

LICHTSPIELE IM CAPITOL

«Matter out of Place»:

31. März, 20 Uhr Müll an den Stränden, auf den Bergen, am Meeresgrund und tief unter der Erde. «Matter out of Place» ist ein Film über unsere Abfälle, die bis in die hintersten Winkel dieser Erde vorgedrungen sind. Nikolaus Geyrhalter folgt dem Müll quer über den Planeten und zeigt dabei den endlosen Kampf der Menschen, dieser Unmengen Abfall Herr zu werden. Der Film verzichtet auf Kommentare und lässt spektakuläre Bilder für sich selbst sprechen.

«Banshees of Inisherin»:

1. April, 17.30 Uhr

Die Beiden leben auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste. Sie

haben sich in der Eintönigkeit ihres Lebens eingerichtet, sitzen Tag für Tag zusammen im Pub, tauschen Belanglosigkeiten aus und schlagen so die Zeit tot. Da verlangt der eine plötzlich mehr vom Leben, er will ausbrechen aus dem Einerlei, etwas Bleibendes schaffen, für das man sich an ihn erinnert. Darum stösst er den andern zurück. Der weiss nicht, wie ihm geschieht, schon gar nicht, als ihm der ExKumpel androht, sich für jeden weiteren Annäherungsversuch einen Finger abzuschneiden. Der Anspruch, sich abzuheben, ein unverwechselbares Ich zu sein, ist mit einer beträchtlichen Gewaltsamkeit unterfüttert. Insofern aktualisiert der Ire Martin McDonagh die alte Geschichte vom Sündenfall.

KINO PROGRAMM

20:20 (nur Do, Mi), 17:10 (nur Fr-So, Mi) D 16J.

«Bratsch – ein Dorf macht Schule»: 4. April, 20 Uhr

Das Schulhaus steht leer, der Dorfladen ist verwaist. Nur noch rund 100 Menschen leben im Oberwalliser Bergdorf Bratsch, dann kommt die Wende: Der junge, visionäre Pädagoge Damian Gsponer erhält von der Erziehungsdirektion des Kantons Wallis die Bewilligung, in Bratsch eine Privatschule zu eröffnen, die allen Kindern offensteht. Mit seinem neuen Konzept stellt er das gängige Schulmodell auf den Kopf – und er gewinnt das Interesse der Öffentlichkeit wie auch die Herzen der Schülerinnen und Schüler. Über sechs Jahre hinweg ist Norbert Wiedmer einem anspruchsvollen pädagogischen Experiment gefolgt. In seinem Film blendet er die Schwierigkeiten nicht aus, konzentriert sich aber auf den positiven Elan, der den Lehrer antreibt und auch seine Zöglinge beflügelt. www.lichtspiele-olten.ch

Do, 30. März bis Mi, 5. April 2023

Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG

Oftringen youcinema 6 Zürichstr. 52

Scream VI Auch ein Umzug nach New York schützt die Schwestern Sam und Tara nicht vor neuen Ghostface-Attacken.

20:10 (nur Fr-So, Di) / D 16J.

Plane

52

Oftringen youcinema 1 Zürichstr. 52

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Oftringen

youcinema 2 Zürichstr. 52

Oftringen

youcinema 2 Zürichstr. 52

14:20 (nur Sa), 11:20 (nur So), 13:50 (nur So) / D 6J. Die Drei ??? – Erbe des Drachen

15:00 (nur Mi), 17:30 (nur Mi), 20:00 (nur Mi) / D 6J. Der Super Mario Bros. Film

20:10 / D 14/12J. Dungeons & Dragons: Ehre Unter Dieben

17:40 (nur Fr) / D 10J. Krähen

23:10 (nur Fr+Sa) / D 12J. Manta, Manta – Zwoter Teil

14:50 (nur Sa+So) / D 8/6J. Mumien – Ein total verwickeltes Abenteuer

17:10 (nur Sa+So), 17:20 (nur Mi) / D 14/12J. Ein Mann Namens Otto

12:30 (nur So) / D 10/6J. Maurice, der Kater

Manta – Zwoter Teil

16:50 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J.

Oftringen youcinema 2 Zürichstr. 52

Oftringen youcinema 3 Zürichstr. 52

14:40 (nur Mi) / D 6J. Die Drei ??? – Erbe des Drachen Die drei Hobby-Detektive müssen in einer Burg in Rumänien einen Fall lösen, bei dem ein Vampir umgeht.

19:50 (nur Do), 13:40 (nur Sa+So) / D 16J.

John Wick: Kapitel 4

17:20 (nur Fr-So) / D 12J.

Manta, Manta – Zwoter Teil

Oftringen Oftringen youcinema 4 Zürichstr. 52 17:30 (nur Fr), 13:40 (nur Sa), 14:10 (nur So), 15:20 (nur Mi) / D 6J. Lucy ist jetzt Gangster 22:40 (nur Fr+Sa) D 16J. John Wick: Kapitel 4

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youcinema 6 Zürichstr. 52 Oftringen youcinema 4 Zürichstr. 52 16:00 (nur Sa), 16:30 (nur So) / D 14J. 3D Avatar: The Way of Water 12:00 (nur So) / D Karlchen, das grosse Geburtstagabenteuer

will in die

22:50 (nur Fr+Sa) / D 14/12J. Dungeons & Dragons: Ehre Unter Dieben

Sa+So) / D 12J. 20:00 (nur Do, So, Di), 17:15 (nur Sa, Mi) / Edf 16J. The Whale 20:00 (nur Fr) / Edf 12J. The Fabelmans

(nur Do, Di+Mi), 20:00 (nur Fr-So) / D 16J. Oftringen youcinema 4 Zürichstr. 52 20:00 (ausser Mi), 17:00 (nur Fr-So), 23:00 (nur Fr+Sa) D 14/12J. Creed III 13:50 (nur Sa), 14:00 (nur So), 14:30 (nur Mi) / D 12J. The Quintessential Quintuplets Movie

Wick: Kapitel 4 Oftringen youcinema 5 Zürichstr. 52

– Zwoter Teil Aarau Center Ideal 4 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 15:00 (nur Sa+So, Mi) / D 6J. Überflieger – Das Geheimnis des grossen Juwels 20:00 (nur Sa, Mo, Mi), 17:15 (nur So) / Edf 14/12J. A Man Called Otto

Manta – Zwoter Teil Aarau Freier Film Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16 17:00 (nur Sa) / Edf 16J. Everything Everywhere All at Once Mithilfe des Multiversums stellt sich eine Waschsalonbesitzerin der Aufgabe, die Welt zu retten.

Aarau Freier Film

17:15 (nur Aarau Center Ideal 4 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 20:30 (nur Do) / Odf 16J. Tchaikovsky’s Wife 20:30 (nur Fr) / Idf 8J. Becoming Giulia

und Uschi haben sich scheiden lassen. Aarau Freier Film Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16 20:30 (nur Sa) / D 12J. Sisi & Ich Die Hofdame Irma begleitet die Kaiserin Sisi auf ihren Reisen, die Liebe und Freundschaft herausfordern.

15:00 (nur So) / D Karlchen, das grosse Geburtstagabenteuer

Aarau Freier

Aarau Freier Film Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

18:00 (nur Mi) / Od 16J.

pakistanische Grossfamilie wird durch moderne Ideen der zweiten Generation auf die Probe gestellt.

D 12J. Manta,

14:30

Dungeons & Dragons: Ehre Unter Dieben Aarau Schloss 1 Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) OLTEN 17:30 (nur Sa+So) / D 14/12J. Creed III 14:40 (nur Mi), 17:10 (nur Mi) / D 6J. Der Super Mario Bros. Film Olten KinoKoni 4 Aarauerstr. 51 20:20 (nur Fr-Mo), 23:20 (nur Fr+Sa) / D 16J. Scream VI Auch ein Umzug nach New York schützt die Schwestern Sam und Tara nicht vor neuen Ghostface-Attacken. Oftringen youcinema 3 Zürichstr. 52 20:15 (nur Do, Di+Mi), 20:30 (nur Fr-Mo) / D 14/12J. Creed III 14:30 (nur Sa+So) / D 10/6J. Der Gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch Aarau Center Ideal 3 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 11:30 (nur So) / D 10/6J. Der Gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch Der gestiefelte Kater macht sich auf die Reise, um wieder neun Leben zu bekommen. Oftringen youcinema 5 Zürichstr. 52 20:00 / D 14/12J. Dungeons & Dragons: Ehre Unter Dieben Der musikalische Langfinger Edgin begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Aarau Schloss 2 Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 20:00 (nur Fr) / Od 10/8J. Matter Out of Place 17:30 (nur Sa) / Od 16J. The Banshees of Inisherin Olten Lichtspiele Klosterplatz 20 11:30 (nur So) / D 6J. Überflieger – Das Geheimnis des grossen Juwels 20:20 (nur Di) / CH 12J. Der Bestatter – Der Film Oftringen youcinema 3 Zürichstr. 52 17:00 (nur Sa+So, Mi) / Edf 12J. The Fabelmans 14:30 (nur Mi) / D 8/6J. Mumien – Ein total verwickeltes Abenteuer Aarau Center Ideal 3 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 17:40 (nur Mi) / D 10J. Krähen 20:00 (nur Mi) / D 16J. John Wick: Kapitel 4 Oftringen youcinema 5 Zürichstr. 52 Aarau Schloss 2 Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 14:45 (nur Sa+So) / D 6J. Lucy ist jetzt Gangster 17:00 (nur Sa+So) / D 12J. Manta, Manta – Zwoter Teil AARAU OFTRINGEN kinokoni.ch | info@youcinema.ch Traumhaftes Filmvergnugen ..

Nr. 13 | Donnerstag, 30. März 2023 Kino 7
Til Schweiger als Bertie in «Manta, Manta – Zwoter Teil». (Bild: www.outnow.ch)
20:10 (nur Sa), 16:50 (nur So) / Edf 16J. The Whale 14:00 (nur So) / D 16J. Sonne und Beton Olten Capitol Ringstr. 9 19:40 (ausser Mi), 16:00 (nur Sa+So) / D 16J. John Wick: Kapitel 4 13:50 (nur Sa+So) / D 6J. Überflieger – Das Geheimnis des grossen Juwels 14:00 (nur Di) / D 12J. Der Bestatter – Der Film 15:00 (nur Mi), 17:30 (nur Mi), 20:00 (nur Mi) / D 6J. Der Super Mario Bros. Film 20:40 (nur Do-Mo) / D 14/12J. Creed III 14:50 (nur Sa+So) / D 6J. Die Drei ??? – Erbe des Drachen 17:30 (nur Sa+So, Mi) / D 12J. The Quintessential Quintuplets Movie 20:00 (nur Di) / D 12J. Der Bestatter – Der Film 15:10 (nur Mi) / D 6J. Überflieger – Das Geheimnis des grossen Juwels 20:40 (nur Mi) / D 12J.
Olten KinoKoni
Olten
Olten KinoKoni
Olten KinoKoni
Aarauerstr.
Olten KinoKoni
Aarauerstr.
20:00,
Dungeons
Ehre
14:20
Lucy
Olten KinoKoni
Aarauerstr. 51 20:20
12J. Manta,
13:50
John
Olten KinoKoni
Aarauerstr. 51 20:00
Mo)
Od 14/12J. Le
du caftan 20:00 (nur Di) / Od 6J. Bratsch – Ein Dorf macht Schule Olten Lichtspiele Klosterplatz 20 16:50 (nur Fr+Sa), 20:30 (nur Fr+Sa), 16:20 (nur So), 20:00 (nur So), 19:50 (nur Mo+Di) D 16J. John Wick: Kapitel 4 Vierter Teil der Actionreihe mit Keanu Reeves als gefürchteter Auftragskiller. Oftringen youcinema 1 Zürichstr.
Manta,
1 Aarauerstr. 51
KinoKoni 1 Aarauerstr. 51
2 Aarauerstr. 51
2
51
2
51
& Dragons:
Unter Dieben
(nur Sa+So), 14:30 (nur Mi) / D 6J.
ist jetzt Gangster
3
(ausser Mi) / D
Manta – Zwoter Teil
(nur Sa+So), 19:40 (nur Mi) / D 16J.
Wick: Kapitel 4
4
(nur
/
Bleu
19:45
John
14:30 (nur
Manta, Manta
Aarau Center Ideal 1 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 17:30 (nur Sa+So),
Mi) / D 6J. Die Drei ??? – Erbe des Drachen Die drei Hobby-Detektive müssen in einer Burg in Rumänien einen Fall lösen, bei dem ein Vampir umgeht. Aarau Center Ideal 1 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 20:00 (nur Mo) CH 12J. Der Bestatter – Der Film 14:45 (nur Mi) / D 6J. Lucy ist jetzt Gangster Aarau Center Ideal 1 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 20:15 (nur Do, Di), 20:30 (nur Fr-So) / D 16J. Sonne und Beton 14:45 (nur Sa+So) / D 8/6J. Mumien – Ein total verwickeltes Abenteuer Aarau Center Ideal 2 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 17:00 (nur Sa+So), 19:45 (nur Mo) / D 16J. John Wick: Kapitel 4 14:30 (nur Mi), 17:30 (nur Mi) / D 6J. 20:00 (nur Mi) / D 6J. 3D Der Super Mario Bros. Film Aarau Center Ideal 2 Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) 14:50 (nur Mi), 17:20 (nur Mi), 19:50 (nur Mi) / CH 6J. 3D The Super Mario Bros. Movie Nintendo und Illumination bringen einen neuen Animationsfilm basierend auf der Welt von Super Mario Bros. in die Kinos. Oftringen youcinema 3 Zürichstr. 52 20:30 (nur Do, So-Mi), 19:50 (nur Fr+Sa), 17:40 (nur Mi) / D 12J. Manta,
Bertie
Ihr Sohn
14:40 (nur Sa+So, Mi) / D 10/6J. Der Gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch Der gestiefelte Kater macht sich auf die Reise, um wieder neun Leben zu bekommen. Fussstapfen seines Vaters treten und Rennfahrer werden.
Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16
17:00 (nur So) / Od 10J. Crows
Aarau Freier Film
Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16
20:30 (nur Mo) / Od 6J. Bratsch – Ein Dorf macht Schule
20:30 (nur Di) / Fd 16J. Les Années Super 8
Film Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16
Joyland Eine
20:30 (ausser Mi) /
Manta
Zwoter Teil
(nur Sa+So), 17:30 (nur Sa+So) D 14/12J.

Sieben Music-Acts auf einen Schlag

FESTIVAL Eine Live-Übertragung

durch Kanal K und zwei neue

Locations: Das sind die Neuerungen für das diesjährige Wandelbar Festival in Olten. Sieben

Schweizer Musik-Acts sind für Samstag, den 1. April, für die Bühnen in sieben Oltner Bars und Clubs gebucht.

2019 wandelten Musikbegeisterte das erste Mal mit dem Wandelbar Festival durch Olten. Das Prinzip des Wandelbar Festivals war schon damals einfach: Sieben Acts spielen zwischen 17 und 23.45

Uhr jeweils 45 Minuten an einer anderen Location und sollen damit zeigen, was Oltens Locations und die Schweizer Musikwelt zu bieten haben. Das Publikum kann mit Pop-, Rock-, RnB-, Mundart-, Electro-Pop- und Indie-Sounds auch dieses Jahr wieder aus einer Vielfalt an Genres neue Acts für sich entdecken und Oltens Barleben von einer anderen Seite kennenlernen.

Zwischen den Auftritten bleiben wie gewohnt jeweils 15 Minuten zum Wechsel der Location, und damit gilt weiterhin: Wer möchte, lauscht allen sieben Acts. Wer nicht möchte, kann jederzeit aussteigen, in einer Location länger verweilen und erst beim übernächsten Act wieder dazu stossen. Und auch für diese Ausgabe bleibt das OK seiner Strategie

DONNERSTAG, 30. MÄRZ

BÜHNE

OLTEN

19.30, Literatur & Bühne, Leberngasse 17: Arno Camenisch liest aus seinem neuesten Werk. Türöffnung 19 Uhr.

FREIZEIT

07.00-11.30, Kirchgasse: Oltner Wochenmarkt.

14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» von Pro Senectute.

MUSIK

20.00–22.00, Vario Bar, Solothurnerstrasse 22: «Jazz Jam Session». www.variobar.ch

FREITAG, 31. MÄRZ

AUSSTELLUNG

OLTEN

18.00, Mokka-Rubin, Ringstrasse 16: Vernissage von Manuela Brettle, Künstlerin, Illustratorin und Visuelle Gestalterin.

BÜHNE

OLTEN

20.00–22.00, Schreiber Kirchgasse, Kirchgasse 7: Lesung mit Stefan Müller-Altermatt. «Libellenliebe».

20.15, Theaterstudio, Dornacherstrasse 5: Wolfram Berger: «Karl Valentin». www.theaterstudio.ch

SAMSTAG, 1. APRIL

FREIZEIT

OLTEN

07.00-11.30, Bifangstrasse: Oltner Wochenmarkt.

BÜHNE

OLTEN

20.00–22.30, Schwager Theater, Gerolag Center, Industriestrasse 78: Trio Tria «Du hast keine Chance, packe sie!». . www.schwager.ch

Das OK mit Finja Basan, Tabea Glinz und Nadine Schärer (v.l.) lädt auch dieses Jahr zur musikalischen Tour durch die Stadt Olten ein. (Bild: Timo Orubolo)

treu und verzichtet auf einen Eintrittspreis. Der Zugang zur musikalischen Tour soll weiterhin niederschwellig und so ein Anlass für alle bleiben.

Kollekte ist erwünscht Finanziert werden die Gagen der Acts sowie die Technik und alle weiteren Ausgaben weiterhin durch die Unterstützung von Stiftungen, Sponsoren und

den Beiträgen in die Kollekte. So ist jeder Gast eingeladen, einen Beitrag im Rahmen seiner Möglichkeiten zu leisten, um damit zu helfen, das Festival langfristig niederschwellig finanzieren zu können.

Nach Naomi Lareine (2022) und Veronica Fusaro (2019) betritt dieses Jahr mit der Sängerin Dana erneut ein SRF Best Talent eine Wandelbar-Bühne. Das reiht

TERMINE

20.15, Theaterstudio, Dornacherstrasse 5: Wolfram Berger: «Karl Valentin». www.theaterstudio.ch

MUSIK

17.00–23.45, Altstadt / Kirchgasse / Schützenmatt: «Wandelbar Festival Olten 2023». Ein Abend, 7 Bars, 7 Acts. Musikalische Tour durch die Stadt. Der Eintritt ist frei, ein Bei trag in die Kollek te er wünscht.

OLTEN 20.00–22.00, Vario Bar, Solothurnerstrasse 22: «Lily Horn Is Born» featuring Helen Iten. www.variobar.ch

SONNTAG, 2. APRIL

FREIZEIT

OLTEN

10.00–17.00, Historisches Museum Olten, Konradstrasse 7: «Ostereier und Co.». Fröhliches Ostereierfärben mit Naturfarben für Gross und Klein. www.historischesmuseum-olten.ch

MUSIK

OLTEN 16.00, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: PhonArb & Krummenacher. Kaffeehauskonzert begleitet von einem Kaffee- und Kuchenbuffet.

17.00–18.00, Christkatholische Stadtkirche:

«Kreuzweg». Passionsmusik für Chor und grosse Orgel. 17.00–18.00, Stadtkirche St. Martin, Munzingerplatz 2: «Via Crucis». Passionsmusik für Chor und grosse Orgel mit Werken von Franz Liszt, Anton Bruckner, Knut Nystedt und J. S. Bach.

MONTAG, 3. APRIL

OLTEN

19.30–22.00, Kulturzentrum Schützi, Schützenmattweg 15: Hudaki, Musikgruppe aus der Ukraine. Freier Eintritt (Kollekte). www.schuetzi.ch

ROTHRIST

18.00-19.15, Praxiskeller, Bernstrasse 81: Verweilen am Mozartweg. Mozarts letztes Jahr. Prof. Dr. Laurenz Lütteken, Universität Zürich.

DIENSTAG, 4. APRIL

FREIZEIT

OENSINGEN

09.00–10.30, Evang.-ref. Kirchgemeindehaus, Aspstrasse 8: «Offenes Tanzen».

TRIMBACH

13.45–16.00, Pétanque Bouldrom: «Pétanque 60+» von Pro Senectute.

DULLIKEN

14.00–17.30, Restaurant Löwen, Bahnhofstrasse 47: «Niederämter Jassturnier».

BONINGEN

17.00–18.00, Schnäggehalle: «Bewegung 60+» von Pro Senectute.

MUSIK

OLTEN

19.30, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: «Nabucco». Oper von Giuseppe Verdi

VORTRÄGE / LESUNGEN

17.15–18.45, Online: Ringvorlesung «Vom Schreiben reden». Öffentliche Veranstaltung.

17.30, Kantonsspital Olten, Baslerstrasse 150: «Chirurgie – Geschichte und Zukunft». Das Kantonsspital und die Grauen Panther laden ein zu einem Referat zur Geschichte der Chirurgie am KSO und einem Blick in die Zukunft.

sich damit unmittelbar neben das Gurten Festival, auf dem die Sängerin, die gerade erst auch für den «Swiss Music Award» nominiert wurde, im Juli 2023 spielen wird. Und auch dieses Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf regionale Acts wie den Kappeler Samuel Blatter im Solo als «Balz Okay» oder die Oltnerin Eli Wolff freuen.

Während Ersterer den meisten aus der Zusammenarbeit mit dem Oltner Slam-Poet Kilian Ziegler bekannt ist, kennt man die Oltnerin Eli Wolff bisher nur im Solo. Im «Riva» singt sie mit ihrer souligen Stimme nun das erste Mal mit Band. Und auch überregionale Acts wie die Künstlerin «Nathalie Froehlich» aus Lausanne finden dieses Jahr den Weg nach Olten. Während «Balz Okay» das Festival vor dem Café Grogg mit minimalistischem Elektro-Pop eröffnet, lädt Nathalie Froehlich als letzte Station im Duo mit ihrem DJ und französischem Elektro-HipHop im Terminus Club, wo die diesjährige After Party stattfinden wird, zum Tanzen ein.

Wer am 1. April keine Zeit findet, persönlich in der Dreitannenstadt mitzuwandeln, kann dank «Kanal K» und dem Wandelbar-Technikpartner «Event-One» per Live-Übertragung bei einer Auswahl der Konzerte zumindest mit dem Ohr dabei sein. Der Kanal-K-Eventbus wird vor Ort sein und alle Konzerte übertragen. mgt www.wandelbarfestival.ch

MITTWOCH, 5. APRIL

BÜHNE

OLTEN

19.30, Literatur & Bühne, Leberngasse 17: Tine Melzer – «Alpha Bravo Charlie». Tine Melzer liest aus ihrem Debütroman «Alpha Bravo Charlie». Türöffnung 19 Uhr.

19.30, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: «Willkommen im Hotel Mama». Nach der Kinokomödie von Héctor C. Reyes und Éric Lavaine.

20.00, Galicia Bar, Kleine Bühne: Die Literaturbühne Wortklang mit Julia Weber und Heinz Helle.

FREIZEIT

09.00–10.00, Kursraum QiArt, Jurastrasse 17: «Qi Gong» Pro Senectute. Ein Weg zur inneren Harmonie.

09.30–11.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» von Pro Senectute.

13.30–14.50, Abgemachter Treffpunkt: «Zämegolaufe»

FÜHRUNGEN

18.15–19.15, Historisches Museum Olten, Konradstrasse 7: «Unter Tage – Die Arbeit im Tunnel». www.historischesmuseum-olten.ch

DONNERSTAG, 6. APRIL

BÜHNE

ZOFINGEN

19.30, Stadtsaal, Weiherstrasse 2: «Fräulein Julie» – August Strindberg. Das berühmteste und meistgespielte Drama des Dichters.

FREIZEIT

OLTEN

14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse:

«Internationale Tänze 60+» von Pro Senectute. Zu Musik aus aller Welt verschiedene Tänze kennenlernen.

REZITAL

Anton Gerzenberg –Klavier am Karfreitag

Am Karfreitag, 7. April, gastiert Anton Gerzenberg um 19.30 Uhr im Stadttheater Olten mit einem Rezital zu Ehren Rachmaninows 150. Geburtstag. Der virtuose Klavierkünstler und Gewinner des 15. Concours Géza Anda (2021) tritt mit einem Rezital im Stadttheater Olten auf. Das Gastspiel verspricht mit Werken von «Moments musicaux» Rachmaninows und Chopins «24 Préludes» ein musikalisches Meisterwerk zu werden. Anton Gerzenberg war bereits mit neun Jahren ein aufstrebender Star am Solistenhimmel und ist mittlerweile ein weltweit etablierter Klavierkünstler. Zu den Höhepunkten der Saison gehören Debüts mit dem Luzerner Sinfonieorchester, den St. Petersburger Philharmonikern, im Wiener Konzerthaus sowie eine Asien- und Südkorea-Tournee. Sergej Rachmaninows Sammlung «Moments musicaux», welche sich an Chopin orientiert, kommt mit verdichteten Strukturen und viel Emotionalität daher, was sie virtuos und monumental wirken lässt. Rachmaninow galt als Tastenlöwe. Auch Chopins 24 Préludes gelten bis heute als wegweisende Inspirationsquelle und Gipfelwerk seines Schaffens. Seine eigene Inspiration indes fand er in Bachs «Das wohltemperierte Klavier». pd

VORTRAG Mozarts letztes Jahr – mit Musikbeispielen

In der allgemeinen Wahrnehmung gilt Mozarts letztes Lebensjahr in Wien als Ansammlung von Misserfolgen, Krisen und Scheitern. Im Vortrag des Referenten Prof. Dr. Laurenz Lütteken, Ordinarius für Musikwissenschaft der Universität Zürich, soll eine «Gegenerzählung» erprobt werden, also der Versuch, Mozarts Geschichte als Erfolgsgeschichte zu beschreiben. Der Vortrag im Rahmen von «Verweilen am Mozartweg» findet am Montag, 3. April, von 18 bis 19.15 Uhr im Praxiskeller an der Bernstrasse 81 in Rothrist statt. mgt

GEDENKFEIER In Erinnerung an Jesu Tod

Jedes Jahr gedenken Jehovas Zeugen auf der ganzen Welt des Todes Jesu. Das tun sie gemäss dem Vorbild der ersten Christen genau an dem Abend, an dem Jesus mit seinen Aposteln das Passah feierte. Es ging in die Geschichte als «das letzte Abendmahl» ein. In der Region Olten findet die Veranstaltung dieses Jahr am 4. April um 20 Uhr im Hotel Arte in Olten statt. mgt

JAZZKONZERT

Eine Jazzgruppe feiert Revival

Unter dem Titel «Lily Horn is Born Featuring Helen Iten» ist am Samstag, 1. April, um 20 Uhr in der Vario Bar Helen Iten, Annette Kitagawa, Susanne Müller, Fabienne Hoerni und Lisette Wyss zu hören. Zwischen 2000 und 2007 spielen die Saxophonistinnen zahlreiche Konzerte in der Schweiz, in Europa und sogar in Japan. Als an einem gemeinsamen Abendessen zehn Jahre später die Idee aufkommt, sich doch einfach mal wieder zum Proben zu treffen, nimmt das Ensemble wieder Fahrt auf. mgt

Donnerstag, 30. März 2023 | Nr. 13 8 Veranstaltungen
IN KÜRZE

Mehrere Glanzmomente

HAPPENING Nach dem ersten erfolgreichen Kunst-Genuss-Happening im Frühling 2022 folgt nun am Samstag und Sonntag ein zweites spannendes Kunst-Genuss-Happening in der Schützi Olten mit dem Motto «Grossformat».

Die Maler Christoph R. Aerni und Tom Eisenhut bereiten zusammen mit Rolf H. Schmid den zweiten Kunst-Genuss-Anlass in der Schützi Olten vom Samstag, 1. April, 11 bis 22 Uhr, und vom Sonntag, 2. April, 11 bis 17 Uhr, vor. Das Happening in der Schützi ist ein Zusammentre en von Freunden, Kunst-Freunden und Handwerkskunst. Kunst-Genuss steht für Genuss und Geselligkeit – ein Anlass für alle Sinne: Kunst, Gastfreundschaft, erlesene Getränke und feine Häppchen mit Musik und Aktivitäten der Künstlerinnen und Künstler.

Die zweite Au age wartet mit vielen tollen Werken auf. Zu erleben gibt es die ersten Protagonisten Christoph R. Aerni, Gunzgen, Tom Eisenhut, Herbligen,

pore über der Bar werden gleichgesinnte und «junge» Kunst-Genuss-Schöpferinnen und -schöpfer ihr Scha en präsentieren: Chrige Lanz, Sabina Brägger, Sile Glanzmann, Daniel Lüscher, Maria Bruderer, Rebecca und Monika Aerni und Tim Glanzmann. Einen Glanzmoment zu geniessen gibt es am Samstagabend mit Marc Amacher, Blues- und Rock-Musiker; er ist Musiker mit Leib und Seele. Am Sonntag begleitet Gitarrist Andy Bopp mit Pop, Latino und Salsa den Anlass.

Gaumen-Kunst-Genuss

Ein Geschenk an die Geflüchteten

KONZERT Die Dorfmusik Hudaki aus Transkarpatien in der Ukraine spielt und singt am Montag, 3. April, in der Schützi Olten.

Auch mit kulinarischen Höhepunkten will man glänzen: Sbrinz-/Trockenwurst-Plättli mit Früchtebrot, um 14 Uhr ein Solothurner Wysüppli, um 15 Uhr Tatar von Lotti, um 16 Uhr eine vegane Kreation, um 17 Uhr Lachs-Häppchen von Smöre und ab 18 Uhr ein köstliches Chili con Carne. Begleitet werden die Köstlichkeiten von Weingut Bisang aus Dagmarsellen, Ka ee und Spirituosen von Maduro Olten und dem Schützi-Getränkeangebot. mgt

Diese Köpfe stehen hinter dem Kunst-Genuss-Happening. (Bild: ZVG) www.kunst-genuss.ch

Bronce Art Oliviero Gorza, Gretzenbach, Skulptor Matthias Gehrig, Biberstein, TA’AROA RAYmond Bieri, Solothurn, und Art For Use Mich Bielser, Obergösgen. Sie arbeiten an neuen Werken, und einige zusätzliche Kunstscha ende ergänzen das Team. Im Foyer der Schützi und auf der Em-

Drama und Familienknatsch

THEATER Am 4. April ist am Stadttheater Olten Verdis Oper «Nabucco» zu sehen, einen Tag darauf ist die Komödie «Willkommen im Hotel Mama» als Schauspiel zu Gast.

Das eater Orchester Biel Solothurn führt mit «Nabucco» eine der meistgespielten und beliebtesten Opern Giuseppe Verdis auf. Geschrieben hat Verdi die Oper 1841 inmitten einer Lebenskrise. Nach dem Fiasko seiner zweiten Oper und dem tragischen Verlust seiner Frau und seiner zwei Kinder habe er beschlossen, nie wieder zu komponieren.

Doch es kam anders: Seine dritte Oper «Nabucco» verhalf ihm zum grossen Erfolg und wird bis heute weltweit aufgeführt.

Die Geschichte ist bekannt: Nachdem die erstgeborene Königstochter Abigaille entdeckt, dass sie nicht König Nabuccos leibliche Tochter ist und somit jeder Anspruch auf Macht ungültig ist, schwört sie, ihren Vater sowie ihre Schwester Fenena zu stürzen und sich selbst zu inthronisieren. Als Fenena im Palast auftaucht, reisst Abigaille ihr die Krone vom Kopf und hätte sich fast selbst gekrönt, wenn nicht Nabucco in die Szene hineingeplatzt wäre. Be ügelt durch siegreiche Schlachten will er nicht nur als König, sondern auch als Gott verehrt werden.

Sein übersteigertes Selbstbewusstsein

bekommt schlagartig einen Dämpfer von oben: Er wird von Blitz getro en und leidet fortan an geistiger Umnachtung.

Die Oper beginnt am Dienstag, 4. April, um 19.30 Uhr. Um 19 Uhr gibt es dazu eine Werkeinführung.

Familienknatsch auf der Bühne

Am Mittwoch, 5. April, um 19.30 ist die Komödie «Willkommen im Hotel Mama» als Schauspiel zu Gast: Eigentlich fehlt es Mutter Jacqueline im hohen Alter an nichts. Bis die älteste Tochter Stephanie plötzlich vor der Tür steht, um wieder im wohligen Familiennest einzuziehen –dank Job- und Wohnungsverlust.

Der Wiedereinzug zu Hause im behaglichen «Hotel Mama» bringt das Leben der Rentnerin und Mutter Jacqueline, gespielt von Kerstin Fernström, gehörig durcheinander. Ein gemeinsames Abendessen mit ihren drei erwachsenen Kindern soll die Familie wieder vereinen und näherbringen. Doch aus dem idyllischen Familiendinner wird ein wahres

Spektakel: Das Zusammenleben von Mutter und Tochter verträgt sich nicht mit der A äre von Mama Jacqueline. Darüber hinaus wird der verstorbene Vater von den Kindern fast als heilig bezeichnet, was Mama Jacqueline zusätzlich verletzt. Denn das Leben an der Seite des verstorbenen Vaters war nicht immer einfach. pd www.stadttheater-olten.ch

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Ihre erste Auslandsreise führte die damals neuformierte Hudaki Village Band im Jahr 2001 an die Gründungsversammlung des Netzwerks SchweizTranskarpatien/Ukraine nach Olten. Seither ist die grosse Dorfkapelle in verschiedenen Ländern unterwegs, auch immer wieder in der Schweiz. In ihren Konzerten bietet sie ein lebendiges und authentisches Bild von der Vielfalt der überlieferten Musik Transkarpatiens in der Ukraine, entstanden aus dem jahrhundertelangen friedlichen Zusammenleben von Ruthenen, Rumänen, Roma, Juden, Ungarn, Huzulen und Wallachen.

Am Montag, 3. April, um 19.30 Uhr spielt die Band Hudaki auf Einladung der Freiwilligengruppe für die ukrainischen Ge üchteten in der Region Olten in der Schützi. In dieser schwierigen Zeit ein

Ostern im Museum

AUSSTELLUNG / WORKSHOP

Vom Samstag, 1. April, bis Ostermontag bietet das Haus der Museen in Olten ein spezielles Osterprogramm. Spass für die ganze Familie ist garantiert.

Von Samstag, 1. April, bis Ostermontag, 10. April, beleben Osterhäsli mit ihren Müttern den Museumsstall. Dort können sie von den Besucherinnen und Besuchern bestaunt werden. Im Naturmuseum gibt es weitere Attraktionen zu Ostern: Der Sel e-Osterhase verhilft zu einem einmaligen Erinnerungsbild, und ein Trick lm mit Küken wird nicht nur das jüngste Publikum zum Schmunzeln bringen.

Die Eiersuche darf an Ostern natürlich nicht fehlen. Gut versteckt regen bunte Eier dazu an, sich das Naturmuseum äusserst gründlich anzuschauen. Alle Spürnasen können an der Verlosung teilnehmen, und die Schnellsten erhalten an den Osterfeiertagen einen Sofortpreis.

Selber Hand anlegen Wer kreativ sein möchte, kann am Sonntag, 2. April, ganztags im Historischen Museum mit Naturfarben Eier färben. Der Osterworkshop «Schneehase und Schneehuhn» des Naturmuseums am 5. April ist bereits ausgebucht. Freie Plätze gibt es noch für die Zwergliführungen «Ostertiere» am Mittwoch, 5. April, und Donnerstag, 6. April. Das Haus der Museen ist auch am Karfreitag, an Ostern und am Ostermontag geö net.

Die Band Hudaki. (Bild: ZVG)

Stück ukrainische Kultur, das begeistert und belebt, für die ukrainischen Menschen wie für alle anderen. mgt www.hudakivillageband.com

Das Haus der Museen wird österlich dekoriert. (Bild: Caspar Klein)

Zwei ursprünglich geplante und schon früher kommunizierte Angebote entfallen derweil. Die Ausstellung von lebenden Küken im Naturmuseum Olten ist wegen der Vogelgrippe nicht möglich. Die behördliche Verordnung über Massnahmen zur Verhinderung der Weiterverbreitung der Aviären In uenza ist bis

zum 30. April verlängert worden und verbietet in der ganzen Schweiz das Ausstellen von Ge ügel. Ebenfalls nicht gezeigt wird die Ausstellung mit Ostereiern aus aller Welt des Historischen Museums Olten. pd www.hausdermuseen.ch

Nr. 13 | Donnerstag, 30. März 2023 Veranstaltungen 9
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A K T I O N : 2 f ü r 1
INSERAT

REZEPT

Zucchetti-Tagliatelle und Gâteau du Vully (Süsser Rahmfladen)

Zucchetti-Tagliatelle

Zubereitung

• Zucchetti mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. In einer grossen Pfanne Salzwasser zum Kochen bringen. Zucchetti kurz ins Wasser eintauchen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken.

• In der Pfanne Butter bräunen, Zwiebel darin anziehen, mit Rahm ablöschen und zu eine sämigen Sauce einreduzieren. Zucchetti dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

• Zucchetti auf den Tellern anrichten, mit Pinienkernen, Käse und Peterli bestreuen und sofort servieren.

Zubereitung: 20 Minuten.

Gâteau du Vully (Süsser Rahmfladen)

Zubereitung

• Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen. Hefe mit der Milch in der Mulde auflösen. Butter beigeben und zu einem homogenen weichen Teig kneten. Zugedeckt zirka eine Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.

• Teig in die mit Backpapier belegte Form drücken, mit den Fingern Mulden in die Oberfläche drücken.

• Butterflocken in die Mulden verteilen. Dann Crème fraîche und Eigelb verrühren, die Hälfte auf der Oberfläche verteilen.

• In der Mitte des auf 220 °C (Ober-/ Unterhitze) vorgeheizten Ofens rund 10

Minuten backen. Dann nochmals mit der restlichen Masse bestreichen und Zucker darüber verteilen, zirka 10 Minuten fertig backen. Herausnehmen, auskühlen lassen, in Stücke schneiden.

Zubereitung: zirka 45 Minuten, backen zirka 20 Minuten.

Weitere Rezepte finden sich auf www.volg.ch/rezepte

EINKAUFSZETTEL

Zucchetti-Tagliatelle für 4 Personen

2 Zucchetti, gross

50 g Butter

1/2 Zwiebel, in Scheiben geschnitten

2 dl Vollrahm

3 EL Pinienkerne, geröstet

3 EL Grana Padano, gehobelt

4-5 EL Peterli, gehackt Salz, Pfeffer

Gâteau du Vully (Süsser Rahmfladen)

Für 12 Stück (für Springform von ca. 28 cm Ø)

300 g Mehl

1 TL Salz

10 g Hefe, frisch

2 dl Milch

70 g Butter, in Stücken

Backpapier für die Form

30 g Butter, in Flocken

100 g Crème fraîche

1 Eigelb

3 EL Zucker

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Teilnahmeschluss ist der 05.04.2023. Der Gewinner wird auf www.smsplay.ch veröffentlicht Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Es existieren nur die Ziffer n 1 - 9. Die 0 gibt es nicht.

Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und jedem der 9 kleinen Quadrate alle Ziffer n (nur ein Mal!) stehen

Donnerstag, 30. März 2023 | Nr. 13 10 Freizeit
Problem A B L A U F - V E R S T O P F T L ö su n g L ö su n g Pikett Dienst Gratis Nummer 0 8 0 0 - 3 2 1 - 2 2 0 Gratis Nummer ► ► ► ► ► ► So nehmen Sie teil: 1 7 2 6 4 2 8 2 8 6 3 7 6 7 3 8 4 1 7 2 5 6 7 9 5 1 7 6 3 3 5 1 9 9 2 5 Nr .1 0 07 8 comhouse.ch 216

Der Spass steht im Vordergrund

EISENBAHNER-SPORTVEREIN OLTEN Inmitten von Olten gibt es einen Sporttreffpunkt für Personen aus der Eisenbahn-Branche. Der Verein ist unterdessen für alle Menschen zugänglich und steuert auf den Jahreshöhepunkt zu, die im April anstehenden Schweizer Meisterschaften vom Schweizerischen Sportverband öffentlicher Verkehr (SVSE).

TAMARA BINDT

Dass Olten zu den wichtigsten Schweizer Knotenbahnhöfen gehört, ist weithin bekannt. Seit Jahrzehnten wohnen entsprechend viele Eisenbahnangestellte in der Gemeinde, weshalb Olten nicht nur Dreitannen-, sondern auch Eisenbahnerstadt genannt wird. Für jene Berufsgruppe gibt es seit 80 Jahren die Möglichkeit, sich sportlich in einem eigenen Verein zu betätigen. Sei es mit dem Bike, den Skis, den Wanderschuhen oder mit dem Volleyball in der Halle und im Sand. Der Eisenbahner-Sportverein Olten, kurz ESV Olten, ist einer der grössten Vereine in der Region. Insgesamt hat er knapp über 500 Mitglieder, wovon rund 40 regelmässig auf dem Volleyballfeld anzutreffen sind.

«Im Vergleich zu anderen Vereinen haben wir mit eher zu vielen Mitgliedern ein Luxusproblem», lacht Peter Meier, welcher Obmann der Sektion Volleyball ist. Er erzählt, dass sie sich am Trainingstag, jeweils montagabends, in zwei Turnhallen aufteilen müssen, damit alle spielen können. «Auf dem Feld braucht es zweimal sechs Spieler. Zum Training kommen aber in der Regel über zwanzig Personen. Das heisst, dass manche später kommen müssen, damit sie nicht auf der Bank auf ihren Einsatz warten müssen. Dies ist nicht förderlich für die Motivation.» Aus diesem Anlass suchte der Verein mehr-

mals das Gespräch mit der Stadt, wobei er bisher nicht auf offene Ohren gestossen ist. Sie würden gerne die Stadthalle für ihr Training benutzen, da sie dort mehr Platz und eine höhere Hallendecke hätten, was das Spiel erleichtern würde.

«Dafür könnten beispielsweise diejenigen, welche Hockey spielen, in die Frohheim-Turnhalle ausweichen. Bei ihnen stört es weniger, wenn die Decke nicht so hoch ist», führt der 44-Jährige weiter aus. Ebenfalls hätten sie sich für einen Platz in der geplanten Dreifachhalle beworben, um dem Platzproblem ein Ende zu setzen. Die Entwicklungen mit der Stadt seien aber noch offen.

Zusammenarbeit mit der FHNW

Im Gegensatz zu anderen Vereinen ist die Sektion Volleyball des ESV in der Coronazeit gewachsen. Laut Peter Meier ist dafür unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Hochschulsport der Fachhochschule Nordwestschweiz seit Herbst 2021 verantwortlich. Dort bieten sie den Studierenden das wöchentliche Training gratis an. Daraus ergaben sich einige regelmässige Mitspielerinnen und Mitspieler. Mittlerweile sind so viele Vol-

leyball-Begeisterte dabei, dass ein Neueintritt nur mit einem Basiswissen möglich ist. «Wir haben die Ressourcen nicht, um allen die Grundlagen des Spiels zu erklären. Natürlich muss man irgendwo anfangen, doch im Zentrum sollte nicht das Üben, sondern das Spielen stehen», erklärt der Projektleiter aus Zofingen.

Internen Rekord gebrochen

Die grosse Anzahl Spielende kommt dem Verein wiederum an den Schweizer Meisterschaften zugute. Die diesjährige Veranstaltung findet am 29. und 30. April in Münchenstein statt. Dort treten die Volleyball-Mannschaften aller ESV-Vereine gegeneinander an. Dieses Jahr bricht die Oltner Volleyball-Sektion einen internen Rekord: «Normalerweise stellen wir rund zwei bis drei Mannschaften für die Meisterschaft, was bereits mehr als bei anderen ESV-Vereinen ist. Dieses Jahr brachten wir gar fünf Mannschaften zusammen, das ist ein Viertel aller Mannschaften beim Wettkampf», freut sich Meier. Zur Vorbereitung werden nun die Spielenden bei den Trainings nicht mehr bunt durchmischt, wie dies sonst der Fall ist, sondern in der

Ein bunter Heimatabend

JODLERKLUB GUNZGEN-OLTEN In der Gunzger Rüeblihalle bot der JK Gunzgen-Olten am Samstag vielfältige Unterhaltung.

Am Samstag begeisterte der Jodlerklub Gunzgen-Olten die sehr zahlreich aufmarschierten Zuschauer in der Gunzger Rüeblihalle. Der bunte Strauss von neu einstudierten Jodelliedern wurde vom Publikum mit Freude und grossem Applaus goutiert – sicher ein Verdienst des Dirigenten Martin Riggenbach, der die per 3. Februar 2023 offiziell fusionierten Jodlerklubs Olten und Gunzgen überzeugend leitet. Mit seinem grossen sängerischen und psychologischen Einfühlungsvermögen versteht er neue Akzente zu setzen, die von den Jodlerinnen und Jodlern zielstrebig umgesetzt werden. Natürlich durften auch Alphorn-

SPORTSCHÜTZEN WANGEN Verein sucht Scheibensponsoren

«Schwergewichtiges» Thema an der Generalversammlung der Sportschützen Wangen bei Olten war die Umrüstung auf eine elektronische Trefferanlage. 46000 Franken werden benötigt, noch sucht der Verein Sponsoren für 10000 Franken.

Leicht nervös begrüsste Peter Imboden die Schützinnen und Schützen – es war seine erste Generalversammlung als Präsident. Im Auditorium sass auch Ehrenpräsident Johann «Hans» Lack. Zu Beginn musste der Präsident einen Wermutstropfen los werden: Abmeldungen könne es geben, aber etwelche Kameradinnen und Kameraden seien der heutigen Generalversammlung einfach unentschuldigt ferngeblieben.

Den Jahresberichten war zu entnehmen, dass die Sportschützen im vergangenen Jahr wieder auf einige sportliche Erfolge zurückblicken dürfen. Insbesondere die Juniorinnen und Junioren unter Leitung ihres Trainers Michael Imboden brillierten immer wieder mit sehr guten Resultaten. So erzielte Finn Kaufmann, Gunzgen, bei der Jugend-Einzelmeisterschaft den 3. Rang und qualifizierte sich so für den Final, wo er den guten 4. Schlussrang erzielte.

korrekten Aufstellung für die Meisterschaften zusammengestellt. Es gibt drei Kategorien, wobei in den ersten beiden die besten Spielerinnen und Spieler des Vereins spielen. Teilweise sind gar ehemalige NLA- oder NLB-Spielerinnen und -Spieler dabei.

Für Meier ist wichtig zu erwähnen, dass weiterhin der Spass im Vordergrund steht: «Die Schweizer Meisterschaften sind ein Highlight für unseren Verein, und wir sind auch bereits ein paar Mal Meister geworden, doch das Gewinnen steht nicht im Vordergrund. Wir freuen uns über das schöne Wochenende, welches wir gemeinsam verbringen können.»

Im nächsten Jahr werden die Schweizer Meisterschaften in der Stadthalle in Olten stattfinden. Die Organisation für das Wochenende vom 27. und 28. April 2024 ist bereits am Laufen. Für den Verein ist dies ein grosser Event, rund 150 Personen werden an jenem Wochenende in Olten spielen und übernachten. In einem Jahr wird also die Oltner Stadthalle gefüllt sein mit sportfreudigen Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern, welche zum Ausgleich vom Gleis aufs Spielfeld wechseln.

Kassier Ralf Kaufmann präsentierte eine positiv abschliessende Jahresrechnung 2022. Das Budget 2023 sieht Mehrausgaben von 470 Franken vor. Geplant ist die Erneuerung der Trefferanzeige im Schützenhaus Gunzgen-Boningen, aber noch fehlen für die Anschaffung von acht elektronischen Scheiben 10000 Franken. Der Präsident und der Kassier riefen die Mitglieder auf, sich aktiv an der Sponsorensuche zu beteiligen. «Wir sind für jeden Franken dankbar», so Präsident Imboden. Baubeginn respektive Abbruch der veralteten Trefferanlage soll am 19. Juni sein. hu

Präsident Peter Imboden (Bild) und Kassier Ralf Kaufmann hoffen auf 10000 Franken Spendengelder. (Bild: ZVG)

Viele Rosen verteilt

klänge nicht fehlen. Diese wurden vom Echo vom Born vorgetragen und auch mit herzlichem Applaus bedacht. In der Pause hatten die Besucherinnen und Besucher – wie zu Beginn des Heimatabends – die Möglichkeit, sich zu verpflegen, sei dies durch feinen Beinschinken und diverse Salate oder selbstgemachte Süssigkeiten. Viele versuchten ihr Glück mit dem Griff ins Tombola-Körbli, so waren die Lösli schnell verkauft, und die tollen Preise wechselten den Besitzer. Nach der Pause stieg die Spannung, denn das Luststück «Underkoffer» stand auf dem Programm. Die versprochenen Erwartungen, die Lachmuskeln zu strapazieren, wurden voll erfüllt. Die lokal bekannten Schauspielerinnen und -spieler sorgten mit ihren Aussagen und ihrer Mimik für viel Gelächter und spontanen Applaus.

Als sängerischer Abschluss durfte der traditionelle Auftritt des Gesamtchors nicht fehlen, so sangen rund 60 Jodlerinnen und Jodler die beiden Jodellieder «Bärg-Arve» und «E gschänkte Tag» und ernteten dafür anhaltenden Applaus. Das Trio Azale sorgte mit seinem breiten Repertoire während des Abends für bunte Unterhaltung und lockte mit fetzigen Klängen bis nach Mitternacht zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne. Danach wurde die Theaterkulisse wieder abgebaut, die Halle geleert, und nach der Umstellung auf die Sommerzeit kehrten die Jodlerinnen und Jodler erfüllt, aber müde nach Hause zurück. Nun fiebern sie mit Stolz und Freude dem Eidgenössischen Jodlerfest vom 16. und 17. Juni entgegen. rr www.jodlerklub-gunzgen-olten. ch/aktuell

FTV STARRKIRCH-WIL Vor knapp zwei Wochen hielt der Frauenturnverein Starrkirch-Wil in Dulliken seine GV ab.

Die vielen Rosen im schön geschmückten Saal im Brügglipark Dulliken lassen nur erahnen, wieviele Ehrungen bei der Generalversammlung des Frauenturnvereins Starrkirch-Wil auf dem Programm stehen. Ein komplett neuer Vorstand mit der Präsidentin Monika Anderegg heisst die 33 Gäste und Turnerinnen herzlich willkommen. Mit Andereggs Thurgauer Dialekt springt die Sympathie auf alle Anwesenden über, und ein erster Lacher ist garantiert. Sie kündigt aber zuerst das Nachtessen an, bevor es dann zur Sitzung übergeht.

Die angereisten und motivierten Turner-Männer werden das Essen servieren.

Beim Traktandum Jahresrechnung sieht man spätestens in drei Jahren entweder eine massive Erhöhung der Mitgliederbeiträge oder die Suche nach anderen Einnahmequellen. Sonst kann der Verein nicht weiter bestehen. Mit Applaus wird dem neuen Vorstand gedankt, der für ein weiteres Jahr bereit ist, den Verein zu steuern.

Die Präsidentin ist gespannt, wer die eintägige Vereinsreise dieses Jahr organisiert und lässt ihren Blick in die Runde schweifen. Für die zwei Turnerinnen, die nicht mehr in der Runde sein können,

Der aktuelle Vorstand (v.l.) mit Susette Wälty, Aktuarin, Doris Boss, Kassierin, Rahel Hüsser, Vizepräsidentin, Monika Anderegg, Präsidentin, und Marlise Vogt, technische Leitung. (Bild: ZVG)

wird eine Kerze angezündet und eine Schweigeminute abgehalten. Bei den Mutationen stehen sechs Austritte fünf Neueintritten gegenüber; die neuen Flyer zeigen also Wirkung.

Bei den Ehrungen gehen die bereitstehenden Rosen an Turnerinnen, die zwischen zehn und 60 Jahren Vereinszugehörigkeit aufweisen oder die Turnstunden am Fleissigsten besucht haben. Nach den Dankesworten von Vorstand und Gästen schliesst die Präsidentin die Sitzung und wünscht beim jetzt folgenden Dessert «en Guete» und noch ein geselliges Zusammensein. mvs

Nr. 13 | Donnerstag, 30. März 2023 Vereine 11
Peter Meier. Die Volleyball-Trainings sind jeweils bunt durchmischt mit allen Altersgruppen. (Bild: ZVG)
Bot am Samstag einen bunten Strauss an Jodelliedern: der
Jodlerklub Gunzgen-Olten. (Bild: ZVG)
fusionierte

Das Leid von der Seele schreiben

IM GESPRÄCH Die Trimbacherin Margot Imhof schreibt, wenn etwas ihre Seele bedrückt. Doch ihre Gedichte handeln auch von heiteren Themen – wie etwa dem Frühlingsbeginn.

CASPAR REIMER

Es gibt Menschen, deren Leben sich als Aneinanderreihung von Schicksalsschlägen anfühlt und die letztendlich daran zerbrechen. Nicht zu dieser Sorte gehört Margot Imhof, die zwar – beginnt sie von ihrem Leben zu erzählen – viel von Leid und Elend berichtet, dennoch nicht daran zerbricht, sondern ihr Erlebtes in kreative Energie umwandelt, indem sie Gedichte schreibt.

Für das Interview hat sich die Trimbacherin ein Café in Olten ausgesucht, doch weder Name noch genauen Ort des Lokals möchte sie in der Zeitung lesen: «Niemand braucht zu wissen, wo ich meinen Kaffee trinke», sagt sie lächelnd und kommt sogleich zur Sache, indem sie Papiermäppchen aus ihrer Tasche holt, sie auf dem Tisch ausbreitet: Darin befinden sich mit Bildern illustrierte Gedichte, welche sie über die Jahre verfasst hat. «Wenn ich etwas Schlimmes erlebt habe, hilft es mir, Gedichte zu schreiben. Dabei arbeite ich meistens in der Nacht», erzählt sie. Wenn ihr Ideen kommen und Gedanken durch den Kopf gehen, schreibt sie zuerst alles auf, macht eine Auslegeordnung, erst dann beginnt sie mit dem eigentlichen Schreiben. «Meistens lasse ich den Text etwas ruhen und arbeite nach einer Pause noch einmal dran», erzählt sie.

Viele Schicksalsschläge

Margot Imhof wurde 1948 in Hägendorf geboren, verbrachte dort ihre ersten Lebensjahre. Eine schöne Kindheit war ihr nicht gegönnt, wie aus ihren Schilderun-

IM GESPRÄCH

In

gen klar wird – so erzählt sie etwa von Anfeindungen und körperlichem Missbrauch durch ihren Pflegevater, von dem sie sich nie erwünscht fühlte. Dass er allerdings nicht ihr richtiger Vater war, erfuhr sie erst viel später.

Kaum dem Elternhaus entronnen, lernte sie einen Italiener kennen und kam vom Regen in die Traufe: «Mit ihm habe ich die Hölle erlebt», sagt sie, denn der Mann, mit dem sie zeitweise in Rom lebte, sei krankhaft eifersüchtig, sadistisch und herrschsüchtig gewesen. Imhof flüchtete mit ihrem Kind, schlug sich mit verschiedenen Jobs durchs Leben und lernte einen anderen Mann, einen Walliser, kennen, von dem sie das zwei-

te Kind bekam. Auch diese Partnerschaft war von Alkoholmissbrauch gekennzeichnet, weshalb sie sich auch von diesem Mann trennte.

Wieder in Olten angekommen, fand die geprüfte Frau Arbeit bei verschiedenen Firmen, doch wirklich los liess sie die Vergangenheit nie. Ihr Sohn erlag zudem einem Krebsleiden und neulich sei auch ein guter Freund von ihr gestorben, den sie unterstützt hatte.

Dichterin in Trimbach

Heute wohnt Margot Imhof zusammen mit ihren zwei Katzen in Trimbach: «Sie sind mir das Liebste», sagt sie. Obwohl man ihrem Gesicht noch eine gewisse

jugendliche Frische ablesen kann, hat das Leben körperliche Spuren hinterlassen – lange Wege zu Fuss oder Reisen liegen nicht mehr drin. Da sie nicht weggehen kann, widmet sie sich mehr und mehr dem Verfassen von Gedichten – eine Leidenschaft, die sie schon seit jungen Jahren begleitet. Eines ist ihr dabei ganz wichtig: «Meine Gedichte sollen Tiefe besitzen.» Einige Texte seien schon veröffentlicht worden, so etwa in der «Glückspost». Die Freude an Tieren oder an der Natur animiert sie auch, sich ans Schreiben zu machen. «Spaziergang im März» heisst eines ihrer neuen Gedichte, dass sie zu Frühlingsbeginn verfasst hat.

10-Jahres-Jubiläum: Verein AareLand führt Überprüfung durch

ZOFINGEN Der Verein AareLand mit Sitz in Zofingen wird 2023 zehn Jahre alt. Zum Geburtstag schenkt er sich eine Überprüfung seiner selbst – um sich in Zukunft nachhaltig weiterzuentwickeln.

Das AareLand vereint 64 Gemeinden und drei Kantone zu einer Region und ist der siebtgrösste Lebens- und Wirtschaftsraum der Schweiz. Den Kernraum des AareLands bilden die Agglomerationen Aarau, Olten und Zofingen. Im Raumkonzept Schweiz wird es als eigenständiger Raum geführt, der bis in den nördlichen Jura, ins Limmattal und in Richtung Luzern reicht.

«Eine Zusammenarbeit im Raum AareLand gibt es bereits seit den 1970erJahren», erzählt Hanspeter Hilfiker, Präsident des Vereins AareLand. «Damals entstand die planerische Vision der Grossstadt Arolfingen – eine aus den Namen der drei Zentrumsstädte Aarau, Olten und Zofingen zusammengesetzte Bezeichnung.» Von dieser grossstädtischen Vision habe man sich dann aber wieder verabschiedet, so der AareLandPräsident. Der Wille zu einer verstärkten, pragmatischen Zusammenarbeit sei aber geblieben. Umgesetzt wurde er erst im Rahmen von regelmässigen, informellen Treffen der drei Stadt- und Regionspräsidenten von Aarau, Olten und Zofingen. Später wurde die «Plattform Aargau-Solothurn» (PASO) von den beiden Kantonen ins Leben gerufen. 2004

erhielt diese Zusammenarbeit eine erste formelle Grundlage, als die drei Regionen gemeinsam mit den beiden Kantonen Aargau und Solothurn einen Letter of Intent unterzeichneten, in dem sie den Willen zur Kooperation bekräftigten. Im September 2012 wurde der Verein AareLand offiziell gegründet und per 1. Januar 2013 nahm er seine Geschäftstätigkeit auf.

Verein als Plattform

«Heute verstehen wir uns als ein gut vernetzter, vielfältiger Lebens- und Wirtschaftsraum mit starken Zentren und einem charakteristischen Nebeneinander von urbanen und dörflichen Strukturen», erklärt Hanspeter Hilfiker. Aktuelle Mitglieder des Vereins AareLand sind die regionalen Organisationen aarau regio, Olten-Gösgen-Gäu und zofingenregio sowie die Kantone Aargau und Solothurn.

Charakteristisch für den Verein AareLand sei, erklärt Hanspeter Hilfiker, dass er durch und über seine Projekte wirke.

«Wir sind vor allem dort tätig, wo eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Planung erforderlich ist.» Und so bietet der Verein seinen Mitgliedern eine Plattform, um Aufgaben und Projekte in verschiedensten öffentlichen Tätigkeitsbereichen gemeinsam anzugehen. «Die Stärkung unserer Zentren Aarau, Olten und Zofingen sowie die Vertretung unserer Interessen gegenüber Bund, Kantonen und Nachbarregionen sind dabei unsere wichtigsten strategischen Ziele.»

Die Haupttätigkeit des Vereins liegt im Bereich Raumentwicklung und Verkehr. Hier arbeitet das AareLand erfolgreich an den Agglomerationsprogrammen mit, die ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes und der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz sind, da sie eine koordinierte Planung von Verkehr, Siedlung und Landschaft in urbanen Räumen anstreben. Der Bund leistet im Rahmen der Agglomerationsprogramme Beiträge an Verkehrsprojekte in Städten und Agglomerationen.

Weitere Themen, mit denen sich der Verein AareLand beschäftigt, sind Wirtschaft, Naherholung und Bildung. «So wird zum Beispiel Wirtschaftsförderung dank einer institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen dem Verein AareLand und den Wirtschaftsförderungen

Spaziergang im März

Guten Tag! Es ist Frühlingszeit! Die Blümlein blühen, weit und breit –die Knospen treten sacht hervor und Vöglein singen bald im Chor:

«Hört ihr? Wir sind zu euch geflogen vom Süden her mit weitem Bogen –Gefahren war’n wir ausgesetzt und nun sind wir hier, ganz unverletzt» –

Auch Primel – Krokus – Märzglöcklein erfreuen sich am Sonnenschein –und drinn’ im stillen Walde da grünt und grünt es balde –

Wenn ich mit «Peggy» spazieren geh’ vor einem alten Haus ich steh’ dort drinnen bin ich aufgewachsen was einst zusammen hätt’ gehört hat sich verlassen –

Nun haben «Peggy» und ich gebucht einen Spaziergang in die Teufelsschlucht die Bäche rauschen – oh, welch ein Frieden! in dieser kleinen Welt hinieden –

Am Waldrand gab’s mal ein Rehbock mit seiner Dame zu sehn welche Augenweide, wie war das schön! «Peggy» war ganz baff und muxmäuschenstill (in etwa) da bekomm’ ich mehr zu sehen, als ich will –Da, um die Ecke, da kommt ein Hund dieser gefällt «Peggy», das tut sie mir kund –sein Meister wartet beim Gartentor Er sagt: sein Hund heisse «Hektor»!

Und nachts, wenn dann die Himmel blauen die Sterne funkeln, da gibts kein grauen dann weiss ich, es ist nicht mehr weit guten Tag! Es ist Frühlingszeit!

...UND AUSSERDEM

Diese Person möchte ich gerne mal treffen Simon, den Sohn meiner Tochter. Er wohnt nicht in der Region, weil er sich von der Familie abgrenzen musste. Aber er hat es zu etwas gebracht.

So entspanne ich mich am besten Mit meinen beiden Katzen. Dieses Verhalten ärgert mich Die Rachsucht von erwachsenen Menschen, wie man sie bei Menschen wie Putin sehen kann.

im Rahmen einer langjährigen Partnerschaft und engagiert sich in gemeinsamen Projekten mit Bildungsinstitutionen» so Hilfiker.

Überprüfung des Vereins

Aarau, Olten und Oftringen-Rothrist-Zofingen im AareLand effizient und zielführend verfolgt», erklärt Hanspeter Hilfiker. Aber auch die Förderung der Qualität der Naherholungsräume in den Agglomerationen ist dem Verein wichtig. So werden im Rahmen des Agglomerationsprogramms AareLand regelmässig Massnahmen im Bereich Natur und Landschaft lanciert.

Auf diese Weise entstanden nicht nur der Schachenpark entlang des Aarelaufs zwischen Aarau und Olten sowie der Wiggerpark im unteren Wiggertal, sondern auch der rund 50 Kilometer lange AareLandWeg, der auf signalisierten Routen von Aarau über Olten nach Zofingen und weiter ins luzernische Wiggertal bis nach Dagmersellen-Buchs führt. «Im Bereich Bildung unterstützt der Verein AareLand die Berufsinfo-Messe AareLand finanziell

Die Statuten des Vereins schreiben fest, dass sich der Verein selbst periodisch überprüfen soll. «Aufgrund von Wechseln in der Geschäftsstelle und im Präsidium sowie einer neuen Legislatur und der damit zusammenhängenden Neukonstituierung aller AareLand-Gremien wurde die erstmalige Überprüfung, die 2018 angestanden hätte, aufgeschoben», erklärt der AareLand-Präsident. Doch nun ist es so weit: Der AareLandRat, der Vorstand des Vereins, überprüft an mehreren Sitzungen Zweck, Aufgaben, Wirkung, Organisationsform und Finanzierung des Vereins. «Im Rahmen der Überprüfung gilt es, die zukünftigen Aufgaben sowie die Mitgliederbeiträge so aufeinander abzustimmen, dass eine Finanzierung des Vereins und seiner Aufgaben nachhaltig sichergestellt ist», erklärt Hanspeter Hilfiker. Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Agglomerationsprogramme werden auch in Zukunft einen Schwerpunkt der Aktivitäten bilden. «Das Thema Raum und Mobilität hat weiterhin Priorität», erklärt Hanspeter Hilfiker. Aber auch das Engagement in den Bereichen Naherholung, Wirtschaft und Bildung werde fortgesetzt, so der AareLand-Präsident. pd

Donnerstag, 30. März 2023 | Nr. 13 12 Im Fokus
AareLand beschäftigt sich mit der Entwicklung der Region. (Bild: Markus Schneeberger) der Reihe «Im Gespräch» porträtieren wir Personen aus Olten und der Region. Margot Imhof kann nicht mehr auf Reisen gehen, doch unternimmt sie gerne einen Spaziergang. (Bild: Caspar Reimer)

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