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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 62 I 166. Jahrgang I Dienstag, 7. August 2012

Wie im Bilderbuch

In Rifferswil verhaftet

150 Gäste am traditionellen 1.-August-Brunch in Wettswil. > Seite 3

Diebesgut in der Höhe von 1000 Franken sichergestellt – auch Vermögensdelikte. > Seite 3

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Ohne Tamtam 1.-August-Feier in Kappel: Traditionsbewusstsein und Würde. > Seite 5

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Fast Rekordergebnis 7300 Franken Spenden am Rumänienfest in Obfelden. > Seite 5

Miese Kirschen-, dafür durchschnittliche Obsternte Dieses Jahr lockten weder in Nachbars Garten noch bei den Produzenten viele «Chriesi» Das Wetter hat den Kirschen übel mitgespielt. Besser sieht es bei den Äpfel und Birnen aus – auch wenn sich die Rekordernte des vergangenen Jahres nicht wiederholen wird.

Fruchtreife drei bis vier Wochen später als letztes Jahr Die Äpfel- und Birnenbäume hingegen haben dieses Jahr sozusagen wieder auf Normalbetrieb umgestellt. Wäh-

Sommerserie (7) Die Ottenbacherin Hedi Leutert blickt auf ihr Leben zurück. > Seite 6

Mutmassliche Dealerin verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend in Affoltern am Albis eine Marihuanahändlerin verhaftet und insgesamt mehr als 60 Gramm des Betäubungsmittels sichergestellt. Kurz nach 21 Uhr kontrollierten Fahnder der Kantonspolizei Zürich einen Personenwagen und die zwei Insassen. Es kamen insgesamt rund 20 Gramm Marihuana zum Vorschein. Die beiden 19- und 20-jährigen Konsumenten gaben an, die Drogen soeben von einer Frau erworben zu haben. Die anschliessende Hausdurchsuchung am Wohnort der 18-jährigen Schweizerin förderte nochmals mehr als 40 Gramm Marihuana sowie verschiedene Betäubungsmittelutensilien zutage. Die Dealerin zeigte sich in der polizeilichen Befragung geständig und wurde im Anschluss aus der Polizeihaft entlassen. Die beiden Abnehmer werden zuhanden des zuständigen Statthalteramtes verzeigt, die Händlerin zuhanden der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

................................................... von martin mullis Das bekannte Kinderlied «Chum mir wänd go Chrieseli günne...» war für einmal eher fehl am Platz. Der Ernteertrag bei den Kirschen zeigte sich dieses Jahr als ganz besonders schlecht. Kirschen-Produzent Alfred Keller von der Schürenweid in Mettmenstetten spricht von lediglich 50 Prozent der letztjährigen Ernte. Bereits während der Blütezeit habe das garstige Wetter den süssen Früchten übel mitgespielt. Ausserdem seien bei den Kirschen die Wetterverhältnisse auch während der Erntearbeiten sehr wichtig. Und da habe Petrus ganz und gar nicht als Erntehelfer mitgemacht. Starker Regen lasse die Früchte leider sofort aufplatzen. Bei den Kirschbäumen, die nicht unter einer Folie gehalten werden konnten, sei der Ertrag praktisch ausgefallen.

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anzeigen

Robert Huber, grösster Obstbauer im Säuliamt, auf seiner Plantage in Obfelden. (Bild Martin Mullis) rend die letzte Ernte wegen der sehr guten Wetterbedingungen im Frühling ausserordentlich reichhaltig ausfiel, werden die Früchte dieses Jahr nicht nur drei bis vier Wochen später reif, mengenmässig erwarten die Obstbauern heuer auch einen durchschnittlichen Ertrag.

Laut Auskunft von Experten des Strickhofes und des Schweizerischen Obstverbandes weisen in Sachen Ernteertrag beim Kernobst die Birnen grössere Schwankungen auf als die Äpfel. Die Rekordernte des letzten Jahres, welche dank der aussergewöhnlichen Temperaturen im Frühling letz-

ten Jahres zustande kam, wird sich nicht wiederholen. Falls das Wetter mitspielt, werden die Erwartungen der Obstproduzenten auf eine durchschnittliche bis gute Ernte wohl erfüllt werden. ................................................... > Bericht auf Seite 8

1.-Liga-Premiere geglückt FC Wettswil-Bonstetten deklassiert Höngg 6:2.

FCWB-Stürmer Petr Slajs köpft das vorentscheidende 4:2 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli)

In der Vorrunde des Schweizer Cups triumphierte der FC Wettswil-Bonstetten im heimischen Moos nach begeisterndem Match. Das erste 1.-Liga-Tor der Wettswiler markierte Aksic schon in der 10. Minute mittels platziertem Schuss. In der zweiten Hälfte mussten die Ämtler zwei Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen. Mit toller Moral und grossem Kampfgeist konnte vor Ablauf der regulären Spielzeit verdient der Ausgleich bewerkstelligt werden. In der nötig gewordenen Verlängerung steigerte sich der FCWB in einen Spielrausch und deklassierte die Stadtzürcher, die sich reichlich naiv durch zwei rote Karten dezimiert hatten, mit 6:2. Es ist zu hoffen, dass der Schwung in die erste 1.-Liga-Meisterschaftsrunde vom nächsten Mittwoch (in Balzers) mitgenommen werden kann. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 13

200 32 9 771661 391004


Primarschulgemeinde Obfelden

Sperrung der Flurstrasse Kat.-Nr.: 3714 «Fleug»

Publikation der provisorischen Wahlvorschläge und Ansetzung der 2. Frist

Die oben genannte Flurstrasse wird von Montag, 13. August 2012, 07.00 Uhr, bis Freitag, 17. August 2012, ca. 19.00 Uhr,

Ersatzwahl des Präsidenten / der Präsidentin der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 – 2014 (provisorischer Wahlvorschlag)

einer Sanierung unterzogen. Während der Bauzeit muss die Flurstrasse für jeglichen Verkehr und auch für Fussgänger gesperrt werden. Für die Einhaltung der Termine bleiben wetterbedingte Verzögerungen vorbehalten.

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 22. Juni 2012 ist für die Ersatzwahl des Präsidenten / der Präsidentin der Primarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, erreichbar unter 044 763 53 49 oder tomas.chod@obfelden.ch.

1. Kurt, Werner, 1958, Gestalter / Planer, Dorfstrasse 51, 8912 Obfelden, Werni, EVP portiert

Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis.

In Anwendung von Art. 8 der Schulgemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 14. August 2012, angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen oder geändert werden kann oder auch neue Wahlvorschläge bei der Schulgemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 65, 8912 Obfelden eingereicht werden können.

Obfelden, 7. August 2012 Gemeinderat Obfelden

Die Primarschulpflege erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn nur eine Person vorgeschlagen wird und zudem die provisorisch vorgeschlagene mit der definitiv vorgeschlagenen Person übereinstimmt. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird eine Urnenwahl mit gedruckten Wahlvorschlägen durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A. erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

TODESANZEIGE Gemeinsam haben wir gehofft, gekämpft und gebetet. Tapfer hast du deine Schmerzen ertragen. Heute müssen wir traurig zur Kenntnis nehmen, dass meine liebe Frau, unser Mami, Omi, unsere Schwester und Tante

Ursula Eichenberger-Gantenbein 27. Juni 1942 – 2. August 2012

friedlich eingeschlafen ist. Du lebst in unseren Herzen weiter. Wir vermissen dich: Fritz Eichenberger-Gantenbein Regula und Hannes Baumgärtel-Eichenberger mit Oliver und Malin Sandra und Christoph Gloor-Eichenberger mit Julie und Stefanie Geschwister, Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. August 2012, um 14.00 Uhr, in der Kirche Maschwanden statt.

IT-Umstellung Gemeindeverwaltung

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Obfelden hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvoschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

«Du hast uns nicht verlassen, du bist uns nur einen Schritt voraus.»

Gemeindestrassen

Traueradresse: Fritz Eichenberger, Dorfstrasse 58, 8933 Maschwanden

Wegen grossangelegten IT-Umstellungsarbeiten in der Gemeindeverwaltung bleiben unsere Büros am Montag, 13. August 2012 den ganzen Tag geschlossen. Notfalldienste: – Bestattungsamt: – Wasserversorgung:

079 463 11 81 044 701 80 76

Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis. Stallikon, 7. August 2012

Seid nicht traurig, dass ich gehe, freut euch, dass ich bei euch war.

TODESANZEIGE Traurig, aber in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Gemeindeverwaltung

Ernst Schulthess 2. Oktober 1921 – 29. Juli 2012

WIR DANKEN ALLEN HERZLICH die mit uns von

Karl Friedrich Lörcher Abschied genommen haben. Besonders danken wir allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Bekannten und den beiden Betreuerinnen für die Begleitung, Unterstützung und Hilfe während der letzten Jahre, aber auch in der schweren Zeit des Abschiednehmens.

Deine Fröhlichkeit und dein sonniges Gemüt werden uns fehlen. In stiller Trauer Rita und Sepp Schibli-Meier. Küssnacht a.R. Anna und Werner Meier-Sterki, Mettmenstetten Freunde und Nachbarn Urnenbeisetzung am Mittwoch, 8. August 2012, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten am Gemeinschaftsgrab. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Langzeitpflege des Spitals Affoltern, Haus Rigi 3, Postkonto 80-7664-4. Traueradresse: Werner Meier, Leigrüppenstrasse 23, 8932 Mettmenstetten

Unser Dank geht auch an den Hausarzt, Herrn Dr. von Burg, an die Spitex, die Ärzte und das Pflegepersonal der Langzeitpflege Pilatus für die kompetente und herzliche Betreuung sowie an Herrn Pfarrer Walter Albrecht für den sehr persönlich gestalteten Abschiedsgottesdienst. Wir danken allen herzlich für die Karten, Spenden und Blumen. Die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit haben uns sehr berührt und geben uns Trost und Kraft für die Zukunft. Mettmenstetten, 7. August 2012

7. August 2012

«Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder: Sie geben das Empfangene zehnfach zurück.»

Die Trauerfamilie

TODESANZEIGE

Primarschulpflege Obfelden

Still nehmen wir Abschied von

Bestattungen Maschwanden

Alice Baumann

Am Freitag, 10. August 2012, um 14.15 Uhr wird in Maschwanden bestattet:

TODESANZEIGE

14. Januar 1923 – 16. Juli 2012

Eichenberger-Gantenbein, Ursula

Betroffen vernehmen wir die traurige Nachricht des Heimgangs unseres langjährigen Berufskollegen

geb. am 27. Juni 1942, von Affoltern am Albis, Ehefrau von Eichenberger Fritz, wohnhaft gewesen in Maschwanden, gestorben am 2. August 2012 in Affoltern am Albis.

Seit ihre Schwester Hedi vor 2½ Jahren verstorben ist, konnte Alice nicht mehr alleine in ihrem Haus bleiben. Sie fand jedoch ein neues Zuhause in der Langzeitpflege Sonnenberg, wo sie liebevoll gepflegt und betreut wurde. Dort durfte sie nun friedlich einschlafen.

Karl Friedrich Lörcher

Die Gemeindeverwaltung

Stallikon Am 31. Juli 2012 ist in Affoltern a.A. gestorben:

Ranner Nelly geb. am 25. Januar 1929, von Trub BE, verheiratet mit Max Ranner, wohnhaft gewesen Weidelacherstrasse 28, 8143 Stallikon Bestattungsamt Stallikon

15. Juni 1948 – 21. Juli 2012

Nach langer Krankheit durfte er im Kreise seiner Familie friedlich einschlafen. Wir schätzten seine langjährige Arbeit als Betriebsleiter in unserem Werk Cham, welches er viele Jahre verantwortungsvoll und umsichtig führte. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, welcher wir viel Stärke in dieser Zeit wünschen. Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Pavatex S. A.

Ihre strahlenden Augen werden uns in lieber Erinnerung bleiben. In tiefer Trauer: Anverwandte Freunde und Bekannte Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 9. August 2012, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hedingen. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des ELD, Entlastungsdienst für Angehörige und Alleinstehende, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto IBAN-Nr. CH71 0900 0000 8514 0191 5. Kontaktadresse: Elisabeth Bigler, Im Zelgli 6, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. August 2012

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150 Gäste, ein tolles Buffet und lauter fröhliche Gesichter Wettswiler 1.-August-Brunch wie im Bilderbuch Eine echte Wettswiler-Tradition, die auch Gäste aus den Nachbargemeinden anzieht! Die schmissigen Obfelder «Ohrenstüber»-Musikanten und eine gehaltvolle Rede des Gemeindepräsidenten kennzeichneten auch in diesem Jahr das Fest auf der grünen Wiese des Mettlen-Schulhauses. ................................................... von annemarie stüssi Der kurzfristig eingesprungene Volleyballverein Volley S9 rettete den Anlass, für dessen Organisation eigentlich turnusgemäss die Feuerwehr verantwortlich gewesen wäre. Das OK, bestehend aus Ruth Meierhofer und Heinz Gattiker, unterstützt von zahlreichen Helferinnen und Helfern, leistete vollen Einsatz ohne Stresssymptome zu zeigen. Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung des Kinderspitals Affoltern, hat beispielsweise 120 Eier aus der Geflügel-Freilandhaltung eben dieser Institution, 3,5 kg Speck, 30 Liter Orangensaft, 15 kg Birchermüesli mit frischen Beeren selbst gemacht beziehungsweise organisiert. Neu in diesem Jahr war die

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Hanspeter Eichenberger, Gemeindepräsident in seiner Kurzansprache zum 1. August. (Bilder Hansrudolf Huber)

Auch auswärtige Gäste waren willkommen. Frank und Christopher Altmeyer aus Stallikon machten sich zu Fuss auf den Weg nach Wettswil.

Kaffeemaschine, die sogar Cappuccini und Espressi lieferte.

wird die Bevölkerung um 1000 bis 1500 Seelen wachsen, was nicht zuletzt Druck auf die Infrastruktur, beispielsweise die Beschaffung des nötigen Schulraums, ausübt. Dass «Wohnen im Alter» ein brandaktuelles Thema darstellt, ist sich die Gemeinde bewusst und hofft, an der Gemeindeversammlung vom Dezember diesbezügliche Pläne vorstellen zu können.

Bekannte und neue Gesichter Neben Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, Gemeinderätin Katrin Röthlisberger und Remo Buob von der Kanzlei sichten wir auch Kantonsrat Hans-Peter Häring, sowie Jürg Comminot vom Vorstand der SVP nebst weiteren engagierten Parteien-Vertretern und -Vertreterinnen. Als Tischnachbarn lernte die Berichterstatterin das deutsche Vater/Sohn-Duo Frank und Christopher Altmeyer aus Stallikon kennen, die dank Mitgliedschaft beim Volleyballverein den Weg ins Wettswiler «Mettlen» gefunden haben. Ehemalige Wettswiler, die seit Kurzem in Affoltern wohnen, fanden sich zwecks «Familientreffen» in der «alten Heimat» ein, und schliesslich war auch das alt Postmeister-Paar Enz unter den Gästen.

Informative Worte des Gemeindepräsidenten Von schwungvollen patriotischen Bekenntnissen hält Gemeindepräsident Eichenberger wenig, hingegen ist er sich bewusst, dass die Fest-Besucher und -Besucherinnen gerne über den gegenwärtigen Stand ihrer Gemeinde aus erster Hand informiert sein möchten. Zuvor allerdings äusserte er anerkennende Worte über den organisierenden Volleyverein, der mit 15 Mannschaften in verschiedenen Ligen aktiv ist und sich ganz besonders auch in der Jugendarbeit verdient macht. Zu den Finanzen des Dorfes konnte sich der Gemeindepräsident zwar befriedigt äussern, verschwieg aber nicht, dass nur dank gut fliessender Grundstücksteuern der tiefe Steuerfuss gehalten werden kann. Weiter informierte Eichenberger über verschiedene grosse Bauvorhaben, so etwa am Lenggenweg, im Wiesengrund und am Strumbergweg. In absehbarer Zukunft

Hinweis auf die ausserordentliche Gemeindeversammlung Bereits am 3. September findet eine ausserordentliche Gemeindeversammlung statt, in der es um die Gestaltung der Industrie- und Gewerbezone geht. Über die Details dieser Initiative und des gemeinderätlichen Gegenvorschlags ist an anderer Stelle schon berichtet worden und wird weiterhin informiert werden. Sorgen macht den Gemeindeverantwortlichen der Umgang mit der schönen Umgebung der Ziegeleiweiher, vor allem durch Ju-

Einbrecher in Rifferswil verhaftet – Beute sichergestellt Bereits mehrere Vermögensdelikte in Deutschland Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmorgen, 3. August, in Rifferswil zwei mutmassliche Einbrecher verhaftet und mögliches Diebesgut in der Höhe von rund 1000 Franken sichergestellt. Kurz nach 7 Uhr fielen einem Anwohner zwei schlafende Männer in einem Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern auf. Die ausgerückten Kantonspolizisten stiessen bei der eingehenden Kontrolle des Fahrzeuges

auf mutmassliches Einbruchswerkzeug und in einem Versteck auf mögliches Diebesgut (verschiedene Münzen) im Wert von zirka 1000 Franken. Die beiden 21- und 24-jährigen Rumänen, die als Touristen in unserem Land weilen, wurden festgenommen. Polizeiliche Abklärungen zeigten, dass das Duo in Deutschland wegen Vermögensdelikten bereits mehrfach verzeichnet ist. Der Jüngere ist dort deswegen zur Verhaftung ausgeschrieben und der Ältere mit einer Einreisesperre belegt. In der Schweiz erwirkte der 21-Jährige vor drei Jahren polizeili-

che Akten wegen Vermögensdelikten. Beide zeigten sich anlässlich der polizeilichen Befragungen nicht geständig, Einbrüche begangen zu haben. Woher die Münzen stammen und ob die Festgenommenen für weitere Straftaten verantwortlich sind, wird nun abgeklärt. Im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung werden die mutmasslichen Einbrecher der zuständigen Staatsanwaltschaft und später zur Prüfung fremdenpolizeilicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt.

wir gratulieren

Ein Produkt der

Zur goldenen Hochzeit Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Annelise und Wilhelm Hagman-Allenbach wohnhaft in Obfelden, feiern morgen Mittwoch, 8. August, das Fest der goldenen Hochzeit. Wir gratulieren dem Jubelpaar herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch, 8. August, kann in Stallikon Marguerite Büchler-Faillenet ihren 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

Schwarzarbeiter in Obfelden verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag, 2. August, in Obfelden auf einer Baustelle einen Schwarzarbeiter verhaftet. Fahnder der Kantonspolizei Zürich kontrollierten kurz nach 14 Uhr auf einer Baustelle in Obfelden mehrere Arbeiter. Ein junger Mann, der mit dem Mischen von Zement beschäftigt war, konnte den Kantonspolizisten

keine Arbeitsbewilligung vorweisen. Der 31-jährige Serbe hält sich illegal in der Schweiz auf. Er wurde verhaftet. Im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung wird der Festgenommene der zuständigen Staatsanwaltschaft und später zur Prüfung fremdenpolizeilicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt. Sein Arbeitgeber wird zuhanden der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

gendliche, wo Unrat und Abfall einfach liegengelassen und beim Partyfeiern rücksichtlos mit der Natur umgesprungen wird. Trotz der nachdenklichen Worte erfreute sich der 1.-August-Brunch einer fröhlichen Stimmung und fanden zahlreiche freundnachbarliche Begegnungen sowie neugeschlossene Bekanntschaften statt. Und, man glaubt es kaum, einzelne Festbesucher freuen sich bereits auf die kommenden dörflichen Ereignisse, nämlich die traditionellen Märkte im Herbst und Winter. Der organisierende Volleyballverein umfasst übrigens die Region Bostetten-Wettswil-Stallikon-Birmensdorf. Es finden Trainings für Damen, Herren, Mixed, Junioren und Juniorinnen statt. Alle weiteren Infos unter www.volley-s9.ch, info@volley-s9.ch oder beim technischen Leiter Heinz Gattiker, Wettswil, 044 700 35 08, Mobile 079 623 70 19.

Ticketpreise steigen um 3,3% Preisanpassung im ZVV-Tarif per Ende 2012. Der Regierungsrat hat die geplante Preisanpassung des Tarifs des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) genehmigt. Die Ticketpreise für das Fahrplanjahr 2013 steigen durchschnittlich um 3,3 Prozent. Die Anpassung ist nötig, weil der Bundesrat eine Erhöhung der Trassenpreise für Bahnunternehmen beschlossen hat. Die grosse Mehrheit der Zürcher Gemeinden unterstützt die Massnahmen. Die vom Bund im letzten Jahr beschlossene Erhöhung der Trassenpreise verteuert die Benutzung der Eisenbahn-Infrastruktur um total 200 Millionen Franken. Im ZVV ist die S-Bahn betroffen. Diese zusätzlichen Kosten sollen gemäss der Ansicht des Bundesrates von den Kundinnen und Kunden der Bahn getragen werden. Der neue Tarif sieht eine differenzierte Preiserhöhung vor, bei der die Preise für kürzere Fahrten geschont werden. Diese Strecken werden häufiger mit Bussen oder Trams und nicht mit der S-Bahn gefahren. Die Tarife im Lokalnetz und bei Kurzstrecken bleiben deshalb unverändert. Die Preise für Einzeltickets oder Tageskarten für 1 bis 2 Zonen steigen um 10 Rappen an. Etwas stärker fällt die Erhöhung bei Fahrten über drei oder mehrere Zonen aus, weil hierfür weitaus öfter die S-Bahn benutzt wird. Zusätzlich erfolgt eine Anpassung bei den Monatsund Jahresabonnementen «9-UhrPass Alle Zonen». (pd.)


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GEMEINDE OBFELDEN D’ Rueh häsch Du jetzt gfunde. Üsi Gedanke sind bi Dir. S’ Wohl vo allne isch Dir am Herzä gläge. Für die Zyt, wo Du da bisch gsi, wänd mir Dir Danke säge.

Unändlich truurig nehmed mir Abschied vo üsere

Claudia Domeisen-Strotz

Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 4700 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Per 1. November 2012 oder nach Vereinbarung ist bei unserer Gemeindeverwaltung die Stelle als

Leiter/in Einwohnerkontrolle zu besetzen. Sie tragen die Verantwortung für die selbstständige Führung der Einwohnerkontrolle und leiten ein Team mit einer Mitarbeiterin und einem Lernenden.

11. August 1972 – 4. August 2012

Ihre Aufgaben: • Beratung und Betreuung unserer Kunden am Schalter und in der Telefonzentrale • Führung der Einwohnerkontrolle und der AHV-Zweigstelle • Verantwortung für das Stimmregister

Din Läbenswille hätt Dich leider verlah. Jetzt bisch Du ändlich vom Schmerz erlöst. S’ Wichtigsti i dim Läbe sind immer d’Chinde und Dini Familie gsi. Dini zfriedeni Art und Bescheideheit werdet üs immer a Dich erinnerä.

Sie bringen mit: • Verwaltungs- bzw. kaufmännischer Lehrabschluss • Berufserfahrung in der Einwohnerkontrolle einer öffentlichen Verwaltung (vorzugsweise im Kanton Zürich) • Freude am Umgang mit der Bevölkerung • Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise

Es vermissed Dich: Patrik Domeisen-Strotz mit Michel und Olivia Margrit und Ferdi Strotz-Schilter Nicole und Meiri Müller-Strotz mit Michèle und Pascal Yvonne und David Hegner-Strotz mit Sina und Laura Rösli Schilter Beth Domeisen-Gasser Lukas und Franziska Domeisen-Baumann mit Matthias, Sarah und Anna Sabine und Benno Marbet-Domeisen mit Lars, Lara und Lea Verwandte und Bekannte

Abwechslungsreiche Stelle in Baugeschäft. Wir realisieren hauptsächlich Umbauten und Renovationen. Führerausweis Kat. B erforderlich. Infos auf www.haeberling-bau.ch D. Häberling Tel. 079 664 40 89 Email: info@haeberling-bau.ch

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Wir bieten: • eine vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe in einem motivierten Team • einen modernen Arbeitsplatz • zeitgemässe Anstellungsbedingungen • gute Weiterbildungsmöglichkeiten

(keine Anfängerin und gut Deutsch sprechend). Für 2 Abende pro Woche, sowie 1 Samstag im Monat von 10.00 bis 18.00 Uhr. Ich freue mich auf Ihren Anruf. R. Schönbächler Telefon 044 764 18 40

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch

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Urnenbeisetzung mit Trauergottesdienst: Freitag 10. August 2012, um 10.00 Uhr in der Kreuzkirche Uznach. Es werden keine Todesanzeigen versandt.

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Traueradresse: Patrik Domeisen, Bülstrasse 5, 8934 Knonau

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Neue Öffnungszeiten: Montag und Dienstag geschlossen Mittwoch–Freitag: 9.00–12.00/14.00–18.00 Uhr Samstag durchgehend 9.00–14.00 Uhr

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Ersatzwahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Urnengang vom 23. September 2012, 1. Wahlgang

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Auf die Wahlausschreibung vom 15. Juni 2012 und die Wahlvorschlagspublikation vom 27. Juli 2012 für die am 23. September 2012 stattfindende Wahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 sind folgende definitive Wahlvorschläge eingereicht worden: Name, Vorname Beruf Jahrg. Adresse Eichelkraut Lutz Dipl. Verkaufskoordinator 1963 Püntenstr. 19 8143 Stallikon

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Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Die Wahlvorsteherschaft stellt fest, dass die Stille Wahl zustande gekommen ist und erklärt für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 als Mitglied der Sekundarschulpflege gewählt:

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Herr Eichelkraut Lutz, Püntenstrasse 19, 8143 Stallikon Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, seit Datum dieser Veröffentlichung an gerechnet, ein schriftlicher Stimmrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis eingereicht werden. Bonstetten, 7. August 2012 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. August 2012

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Mit Traditionsbewusstsein und Würde 1.-August-Feier ohne Tamtam in Kappel Wer an der traditionellen 1.-August-Feier in Kappel teilnahm, wurde von Gemeinderat Hans Arnold persönlich begrüsst und mit einem Gutschein für Wurst und Getränk beschenkt. Für die Festwirtschaft und die passende musikalische Umrahmung sorgten die Aemtler Jodlerfründe. ................................................... von regula zellweger Seit Jahren ist eine schlichte, traditionelle Feier in Kappel Brauch. In seiner

Begrüssungsrede betonte Gemeinderat Hans Arnold denn auch, dass Kappel ohne Tamtam feiere. Das heisst: keine «seichte» Musik zur Unterhaltung, kein Feuerwerk, aber eine kurze, gehaltvolle Rede, ein schönes Feuer, die Nationalhymne stehend gesungen und viel Zeit und Raum für Gespräche an den blumengeschmückten Tischen auf dem Parkplatz vor dem Gemeindesaal Insgesamt ein Ambiente der 1.-AugustFeiern, wie man sie als Kinder kannte. Komplettiert wurde dieser Eindruck mit Blumenschmuck wie aus einem Bauerngarten und mit der elektrischen Lichterkette mit mal ro-

In Kappel wurde traditionell gefeiert. (Bilder Regula Zellweger)

ter, mal blauer, mal grüner und mal kaputter Birne in schwarzer Fassung, die den Parkplatz fröhlich beleuchtete.

Festwirtschaft und Jodellieder Die Aemtler Jodlerfründe, die demnächst ihr 20-Jahre-Jubiläum feiern können, waren dieses Jahr im Turnus der Kappeler Vereine daran, die Festwirtschaft zu organisieren. Darüber hinaus umrahmten sie die Feier mit Jodelliedern. Das Duett Vreni Eichmann und Heidi Roth, harmonisch und klangrein, wurde von rund einem Dutzend Jodlern musikalisch quasi auf Händen getragen. Lachend meinte Heidi Roth: «Wir hätten gern noch einige junge Männer mehr!» Jodeln fasziniert heute vermehrt wieder junge Leute – und im Rahmen der 1.August-Feier fanden die Jodellieder bei Jung und Alt Anklang – egal, welche Musikrichtung man im Alltag bevorzugt. Als Funken vom Feuer in den Nachthimmel stiegen und die rund hundert Besucher mit Unterstützung der Aemtler Jodlerfründe stehend die

Nationalhymne sangen, kam ein Gefühl auf, das Hans Arnold so zusammenfasste: «Ich bin zufrieden, dass ich in einem solchen Land leben darf.» Auch Gemeindepräsident Kurt Bär steht voll und ganz hinter dem Konzept der Kappeler 1.-August-Feier ohne Aktivismus: «Ich bin kein Schönredner vergangener Zeiten, aber diese traditionelle Form stimmt für mich. Trotz Traditionsbewusstsein sind mir aber Gegenwart und Zukunft unserer Gemeinde wichtig, beispielsweise dass Kappel seit Juni 2012 eine Einheitsgemeinde ist. Bald wird Kappel die Einwohnerzahl von 1000 Personen erreichen – und diese sollen sich in unserem Dorf wohlfühlen.»

Rede von Pfarrer Christoph Hürlimann

Gemeinderat Hans Arnold eröffnet die Feier.

Christoph Hürlimann ist gebürtiger Berliner. Wie verbunden der Pfarrer aber seit Jahrzehnten mit Kappel und seiner Geschichte ist und wie gut er sich auch in der Schweizer Geschichte auskennt, bewies er mit seiner kurzen, prägnanten Rede. Er stellte die Frage von Kain «Soll ich meines Bruders Hüter sein?» in Zusammenhang mit dem Satz aus dem Rütlischwur: «Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern.» Er wählte dafür auf Gemeindeebene das Beispiel des Kappeler Vikars Emil Egli, der sich 1870 für einen Jungen einsetzte, der bei unmenschlicher Kinderarbeit in der Ziegelei Kappel Verbrennungen erlitt. Dabei nahm Egli in Kauf, sich bei der Ziegeleileitung

und der Obrigkeit in Zürich unbeliebt zu machen. Auf nationaler Ebene zitierte Festredner Christoph Hürlimann General Dufours Tagesbefehl vom 5. November 1847: «Soldaten! Ihr müsst aus diesem Kampfe nicht nur siegreich, sondern auch vorwurfsfrei hervorgehen; man muss von Euch sagen können: Sie haben tapfer gekämpft, wo es nottat, aber sie haben sich menschlich und grossmütig gezeigt». Verantwortung übernehmen auf allen Ebenen und in den unterschiedlichsten Situationen, Zivilcourage zeigen auch im Alltag – dies war die aktuelle Kernbotschaft von Christoph Hürlimanns Rede, nicht nur an uns Schweizerinnen und Schweizer gerichtet, sondern an alle Menschen weltweit.

Die älteste Stadt der Schweiz besichtigen

Das Rekordergebnis nur knapp verpasst

Kultur-Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern.

Am 31. Juli steigt in Obfelden jeweils das rumänische Sommernachtsfest. Einmal mehr fanden zahlreiche Besucher den Weg auf den Hof von Familie Schneebeli.

Der kulturelle Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) führt am 25. August in die älteste Stadt der Schweiz, nach Chur. Die ersten Funde dieser Stadt stammen aus der Altsteinzeit. Natürlich hat die spezielle Lage am Kreuzungspunkt verschiedener wichtiger Verkehrswege immer zur Geschichte Churs beigetragen. Auf dem Ausflug der GGA steht eine Stadtführung auf dem Programm, wo viel Interessantes und Wissenswertes über diesen geschichtsträchtigen Ort zu erfahren ist. Danach haben die Teilnehmenden Zeit, individuell durch die malerische Altstadt mit ihren schönen Gassen zu schlendern und die altehrwürdigen Häuser oder die vielen Brunnen zu bewundern. Der Abschluss des Tages ist ein gemeinsames Nachtessen im hübschen Dorf Jenins.

Anmeldungen bis am 18. August Der Car fährt am Samstag, 25. August 2012, um 12.30 Uhr beim Bezirksgebäude Affoltern ab. Der Unkostenbeitrag an den Ausflug beträgt 35 Franken pro Person, das Nachtessen und die Getränke bezahlen die Teilnehmenden selber. Mitnehmen: Auch bei schönem Wetter eine warme Jacke, da es abends kühl werden kann. Die GGA freut sich auf Anmeldungen bis am 18. August bei Urs Bregenzer, unter Telefon 044 761 94 03 oder per Mail an info@ggaffoltern.ch. (mvm) Weitere Aktivitäten der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern sind der Ämtlerweg, die Volkshochschule im Knonauer Amt, das Neujahrsblatt, die Ferien für Seniorinnen und

Rumänienfest: Gemütliche Atmosphäre und eine Spendensumme von 7300 Franken

................................................... von thomas stöckli Während in der Badi jeweils der 1. August vorgefeiert wird, trifft man sich etwas weiter oben im Dorf auf dem Hof von Familie Schneebeli zum gemütlichen Grillabend – und das erst noch für einen guten Zweck. Mit dem Gewinn aus dem Rumänienfest werden nämlich Kinder unterstützt, die von ihren Eltern zurückgelassen wurden. Der in der Schweiz gegründete Verein zur Unterstützung verlassener Kinder in Rumänien «Pentru copiii abandonati» engagiert sich seit 1995 in diesem Bereich. «Hilfe ist nach wie vor notwendig», so Vizepräsidentin Doris Marti. Ein neues Phänomen ist etwa, dass Leute ins Ausland arbeiten gehen und die Kinder zurückbleiben. 7300 Franken sind dieses Jahr, bei der 7. Durchführung, zusammengekommen – an einem Dienstag. Nur letztes Jahr, als der 31. Juli auf einen Sonntag fiel, waren es mehr. Zahlreiche freiwillige Helfer kümmern sich um das Wohl der Gäste. Einige haben auch selber gemachte Salate mitgebracht. Erstmals gab es am Rumänienfest übrigens auch Produkte aus dem rumänischen Kreativ-Atelier des Vereins zu kaufen: Topflappen und Konfitüre, Taschen und Necessaires. Das Resultat ist allerdings eher ernüchternd: «Die Taschen sind nicht so gelaufen», verrät Co-Organisator Tobias Schneebeli, «wir hoffen, dass sich das nächstes Mal noch verbessert.»

Zahlreiche Besucher am rumänischen Sommerfest in Obfelden. (Bilder Thomas Stöckli)

Infos: www.rumaenienfest.ch.

Die Kinder sind auf dem Schneebeli-Hof in ihrem Element.

Senioren sowie die Ausstellung Ämtler Künstler. Infos: www.ggaffoltern.ch.

Jürg Fehr unterhält mit Musik.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. August 2012

«Freizeit war immer das kostbarste» Sommerserie (7): Die Ottenbacherin Hedi Leutert blickt auf ihr Leben zurück Im Säuliamt lebten über die Jahre einige Persönlichkeiten, die überregional bekannt geworden sind. Die meisten jedoch lebten ein Leben wie Hedi Leutert – gewöhnlich und einzigartig. ................................................... von salomon schneider Die Familie Leutert ist eine traditionelle Bauernfamilie. Wer von Ottenbach in Richtung Isenberg zu ihrem alleinstehenden Gehöft geht, hört schon von Weitem die Stimmen der spielenden Kinder. Ein grosser, sorgfältig gepflegter Blumen- und Gemüsegarten umgibt das Haus, in dem drei Generationen zusammen wohnen. Der Journalist wird von der 77-jährigen Bäuerin mit selbstgemachten Biskuits empfangen, sie entsteint gerade Aprikosen. Er wird gebeten, sich zu setzen, während sie fertig entsteint. Die Arbeit geht vor.

«Anzeiger»Sommerserie Für die traditionelle Sommerserie berichten Journalistinnen und Redaktoren des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern von ihrer Begegnung mit älteren Menschen, mit denen sie gemeinsam einen Ort im Säuliamt aufsuchen, der für ihn Bedeutung hat. Dabei erzählen sie über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Erfahrungen – und wie sie Gegenwart und Zukunft sehen. Bisher erschienen: Elsi Baumann – Arbeiten und für andere da sein (6. Juli). Auf eine Orange und vier philosophische Romane mit Gusti vo Huuse (17. Juli). Andi Kündig: Weiser Haudegen mit Charme (20. Juli). Ein Spaziergang mit Erich Gysling zum Bisliker Weiher (24. Juli). Als es in der Kirche nach Kampfer roch (27. Juli). Die «Mutter Theresa» des Schützenvereins Ottenbach: Theres Hausherr (31. Juli).

«Wir waren mausarm» Die Familie Kohler, der Hedi Leutert entstammt, ist in der Zwischenkriegszeit vom Bernbiet nach Ottenbach gezogen. Trotz bescheidener finanzieller Mittel konnten sie einen Hof mit sieben Hektaren Kulturland, der von der Besitzerfamilie nicht weitergeführt wurde, auf Anzahlung übernehmen. 1944 wurde die Familie von einem grossen Schicksalsschlag getroffen: der Vater starb nach längerer Krankheit. Er hinterliess seine Frau mit sechs Kindern. Hedi Leutert blickt zurück: «Wir waren mausarm. Jegliches Bargeld mussten wir zur Abbezahlung des Hofs beiseitelegen. Wenigstens wollte die ehemalige Besitzerin nur Geld, wenn wir welches hatten.» Auch an Platz im Haus mangelte es. Sie musste mit einer ihrer Schwestern das Bett teilen, die beiden Brüder schliefen im unbeheizten Dachstock. Schon als Kind musste Hedi zu Hause helfen, Freizeit beschränkte sich auf Besuche bei der Gotte in Rickenbach. Hedis Mutter musste sich immer wieder Neues einfallen lassen, um die Familie mit ihren spärlichen Mitteln durchzu-

Bäuerin Hedi Leutert pflegt aktiv das lokale Kulturgut, hier in ihrer Säuliämtler Arbeitstracht. (Bild Salomon Schneider) bringen. So tauschte sie beispielsweise während des Krieges Rationierungsmarken für Esswaren gegen gebrauchte Kleider für die Kinder ein. Während des Krieges teilten viele Bauernfamilien ein ähnliches Schicksal, da es infolge des Aktivdiensts überall an männlichen Arbeitskräften mangelte. «Zum Glück hatte ich eine starke, liebende Mutter, die in jeder Situation das richtige Rezept fand. Mit der Einführung der AHV, 1948, besserte sich unsere Situation etwas. Durch die Hinterbliebenenrente meines Vaters konnten wir das Nötigste besorgen.»

Weben für die Familie Man merkt Hedi Leutert an, dass sie ihr ganzes Leben lang schwer gearbeitet hat. Sie hat mehrere Jahre lang ihren Mann zu Hause gepflegt. Jetzt geht sie gebückt. Doch mit jeder Stunde Physiotherapie verschwindet dieses Zeichen der Zeit etwas mehr. Hedi sitzt mit dem Fotoalbum, das ihr Leben dokumentiert, am Tisch und er-

zählt aus ihrer Jugend. Statt gemäss ihrem Wunsch eine Berufslehre als Verkäuferin im Depot des Landverbands, heute Volg, zu absolvieren, musste Hedi nach der Schulzeit in der Weberei Haas arbeiten. «In der Fabrikhalle war es so laut, dass ich ständig von Kopfschmerzen geplagt wurde. Den Lohn lieferte ich meiner Mutter ab.» Vor der Arbeit, über Mittag und am Abend wurde auf dem Hof geholfen. Am Samstag arbeitete sie als Verkäuferin im Landi-Depot. Dort lernte sie 1955 den Ottenbacher Bauern und Dichter Kurt Leutert kennen. Sie verliebten sich ineinander und heirateten. Hedi zog zu ihrem Mann in das Haus im Grund, wo sie heute noch wohnt. Auch damals wohnten die Schwiegereltern im selben Haus. Hedi Leutert erinnert sich: «Meine Schwiegermutter war eine sehr bestimmende Frau, das war für mich als Schwiegertochter etwas schwierig. Die Beziehung zu meiner Schwiegertochter habe ich unter dem Motto ‹schwiige, schaffe und schänke› aufgebaut.»

Für die schweren Arbeiten wurden Pferde eingesetzt Der wirtschaftliche Aufschwung der 1950er- und 1960er-Jahre machte auch vor der Landwirtschaft in der Schweiz nicht Halt. Obwohl ein Traktor für eine Kleinbauernfamilie eine riesige Investition war, erwarb die Familie Leutert 1968 ihren ersten Traktor, einen roten Massey Ferguson. Bis dahin wurden für die schweren Arbeiten Pferde eingesetzt. Um den Lebensstandard zu verbessern, musste sich auch Hedi immer wieder etwas einfallen lassen. Sie nähte ihre Trachten selber und eröffnete den ersten Hofladen Ottenbachs. Sie pflegte einen Obst- und Gemüsegarten, der weit über den Eigenbedarf hinaus Ertrag abwarf. Hedi und Kurt Leutert hatten drei Kinder. Heinz, der jüngere Sohn, übernahm den Hof und führt mit seiner Familie die bäuerliche Tradition so weiter, während der ältere, Peter, als Biochemiker einen akademischen Weg eingeschlagen hat – so, wie Kurt

sich seinerzeit für den Hof entschieden, während sein Bruder, Werner, Mathematik studiert hat. Barbara wiederum, die jüngste der drei Nachkommen, arbeitet bei der SBB.

Bilder von der ganzen Familie Hedi Leuterts Augen beginnen immer noch zu leuchten, wenn sie über «ihren» Kurt spricht. 54 gemeinsame Jahre haben die beiden zusammengeschweisst. Kurt Leutert starb Anfang 2012 nach dreijähriger Krankheit. Hedi war bis zum Schluss für ihn da. Wie auch er in Krisenzeiten immer für sie da gewesen ist. Auf den Kommoden im Haus stehen überall Bilder von Kurt und der ganzen Familie Leutert. So scheint die ganze Familie immer bei ihr zu sein. Hedi resümiert: «Ich konnte mich langsam von Kurt verabschieden, und als er nicht mehr wollte, konnte ich ihn, trotz aller Liebe, gut gehen lassen. Mein Glaube an Gott ist in solch schwierigen Zeiten immer ein sicherer Rückhalt.»

Helfen, ohne die Armen in eine Abhängigkeit zu führen Seit 1974 engagiert sich die Bonstetter Krankenschwester Margrit Schenkel im Nordsudan Margrit Schenkel berichtet am Sonntag, 12. August, nach dem um 10 Uhr beginnenden Wiederaussendungs-Gottesdienst in Bonstetten mit Bildern von ihrer Arbeit im Sudan. Seit 1974 arbeitet die gelernte Krankenschwester Margrit Schenkel, die in Bonstetten aufgewachsen ist, im Nordsudan und seit 2001 in El Fasher, der Hauptstadt der Region Nord-Darfur. Dieses Gebiet steht seit Jahren als Krisenregion im öffentlichen Blickpunkt. Im Dafurgebiet prallen verschiedene Interessen aufeinander, die dazu führen, dass viele Menschen verfolgt und aus ihrer Heimat vertrieben wurden und nun in Flüchtlingslagern ein Leben in grosser Armut und Not führen. Margrit Schenkel berichtet persönlich: «Die Lage hat sich im vergangenen Jahr nicht stark verbessert. Viele Leute leben weiterhin in den Flüchtlingslagern und sind arm. Für mich stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann ich am besten helfen, ohne die Armen in eine Abhängigkeit zu führen, sondern sie vielmehr mit meiner Hilfe zur Selbsthilfe zu begleiten? Ich führe weiterhin das Ernährungs-

Margrit organisierten Erste-Hilfe-Kurse sind sehr begehrt.

Wasserfassungen mit Handpumpen Die gewaltige Dürreperiode hat gravierende Folgen für Natur und Menschen. Der Grundwasserspiegel sinkt ständig. Die üblichen von Hand gebauten Brunnen trocknen aus. Sr. Margrit liess mit Hilfe von Mukiba von einer einheimischen Bohrfirma genügend tiefe Wasserfassungen bohren, die mit Handpumpen betrieben werden und so das wertvolle Nass liefern. An der Dorfchilbi vom 25. und 26. August können die Vorträge über Video zu den gewohnten Zeiten in der Kirche gesehen und gehört werden, nämlich am Samstag um 17.30 und am Sonntag um 11.30 Uhr. Zu diesen Vorträgen mit Bilderpräsentation sind alle eingeladen. Das Interesse am Alltag von Margrit Schenkel und der Bevölkerung in Darfur ist für sie eine grosse Unterstützung.

Tiefe Wasserfassungen liefern, mit Handpumpen betrieben, das wertvolle Nass. (Bild zvg.) Franz Leutert, Vizepräsident Mukiba zentrum für schwerst unterernährte Kinder. Es braucht viel Zeit und Geduld, bis die Kinder wieder anfangen zu essen. Begleitend versuchen wir

mit den Müttern eine Lösung für ihre speziellen Probleme zu finden. Der Erfolg in der Hebammenausbildung zeigt sich darin, dass ‹unsere› Besuche-

rinnen bei 80 Lernenden mit Bestnoten abschliessen.» Dies gibt Mut und Freude für die Ausbildnerinnen, unter ihnen Sr. Margrit. Auch die von Sr.

Infos zu Mukiba Mutter+Kind-Betreuungsarbeit im Sudan bei Helene Harlacher, Telefon 044 700 03 74 oder Hanne Hartmann, Telefon 044 700 08 11.


Vermischtes

Dienstag, 7. August 2012

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Tradition erfreut sich grosser Beliebtheit 1.-August-Brunch auf Ämtler Bauernhöfen ................................................... von marianne voss Wenn es nach Rösti und Spiegeleiern duftet, sich der Buffettisch von der Last der Köstlichkeiten fast durchbiegt, Örgeli-, Jodel- oder Treichelklänge ertönen, Männer fröhlich Geschirr abspülen, Bauern und Konsumenten ins Gespräch kommen, Kinder begeistert Tiere streicheln und Menschen von nah und fern gemütlich zusammen an langen Festbänken sitzen – dann ist wieder 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof! Vier Bauernfamilien aus dem Säuliamt hiessen am Mittwoch viele hundert Gäste bei sich willkommen: Maya und Jean-Jacques Duperrex (Uttenberg), Erika und Heini Nägeli (Dachlissen), Käthi und Ernst Steinmann (Rifferswil) sowie Claudia und Andreas Frutiger (Zwillikon). Das Wetter zeigte sich von der allerbesten Seite, der Brunch war sowohl für die Besucherinnen und Besucher wie auch für die Gastgeber-Familien mit ihren grossen Helferteams ein gelungener Anlass. Der traditionelle 1.-AugustBrunch feierte sein 20-Jahre-Jubiläum. Schweizweit boten rund 400 Bauernfamilien den Brunch an. «Die ganze Schweiz ist ausgebucht», informierte eine Bäuerin. Bei der Bevölkerung erfreue sich der Brunch also nach wie vor sehr grosser Beliebtheit.

Gastgeber Jean-Jacques Duperrex freut sich, wieder eine grosse Gästeschar bei sich willkommen zu heissen. (Bilder Marianne Voss)

Was bedeutet Ihnen der 1.-August-Brunch?

Erika und Heini Nägeli in der voll besetzten Festwirtschaft. Im Hintergrund die Jodler des Hasenberg Chörlis.

«Jöhh, so ein herziges Büseli!»

Remo Trachsel, Herferswil

Peter Scheidegger, Knonau

Flurina Lüönd, Rothenthurm

Für mich bedeutet es, mir den Magen zu füllen, um gestärkt in den Tag zu gehen. Ich bin auch hier, um gemütlich zusammenzusitzen nach einem strengen Vorabend.

Weil es mir Spass macht, helfe ich seit vielen Jahren hier bei der Familie Duperrex mit. Es ist für mich ein gutes Gemeinschaftserlebnis.

Ich gehe immer mit, wenn mein Vater mit der Treichlergruppe auftritt. Ich freue mich auf den guten Zmorge und auf das Wiedersehen mit unsern Freunden.

Regina Zürcher, Ebertswil

Familie Osinga, Stallikon

Marcel Löhrer, Mettmenstetten

Ich finde es schön, dass die anderen diesen Anlass organisieren und geniesse einfach das feine Essen und das Zusammensein.

Für uns ist das ein ganz schöner traditioneller Anlass für die ganze Familie. Wir sind regelmässig dabei und geniessen immer das leckere Angebot.

Ich bin begeistert von dem Anlass und helfe hier bei Nägelis mit, solange es mich gibt. Heute bin ich zudem als Jodler des Hasenberg Chörlis hier.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. August 2012

Dieses Jahr kein Überangebot an Kernobst Falls keine Hagelzüge das Säuliamt heimsuchen, wird eine gute Ernte erwartet Nachdem letztes Jahr die Obsternte äusserst ertragreich war, wird die Äpfel- und Birnenernte 2012 wieder normal ausfallen. Hagelzüge oder andere Unwetterschäden könnten jedoch den Erntesegen massiv beeinflussen. ................................................... von martin mullis Anfang August letzten Jahres mussten mancherorts die Äste der Obstbäume

mit zusätzlichen Holzpfählen unterstützt werden. Der Behang mit bereits reifen Früchten war derart gross, dass Gefahr von Astbrüchen bestand. Wer heuer die Obstbäume betrachtet, stellt fest, dass die Früchte noch längst nicht reif sind und auch die Ernte nicht so üppig ausfallen wird wie 2011. Hagen Thoss, Fachberater der Fachstelle Obst beim Strickhof, spricht von einem deutlich kleineren Ernteertrag als 2011. Dies sei jedoch eher positiv zu bewerten, weiss er und

Eindrücklicher Vergleich: Die gleichen Apfelbäume in Ottenbach im August 2011 ...

weist darauf hin, dass eine einigermassen normale Ernte für die Produzenten kein Problem darstelle. Ein durchschnittlicher Ertrag sorge für stabile Preise und einen geregelten Absatz, betont der Fachmann. Der Leiter der Abteilung Produktion des Schweizerischen Obstverbandes (SOV), Georg Bregy, bestätigt diese Angaben. Die Birnen betreffend seien die Ernteerträge stets ziemlich unterschiedlich, da sie im Gegensatz zu den Äpfeln viel grössere Schwankungen aufweisen. Der Fachmann weiss je-

doch, dass für eine gute Ernte die kommenden zwei Monate generell gewisse Bedingungen erfüllen müssten. Möglichst warmes Wetter jedoch genügend Regen wäre wünschenswert, meint der Kernobst-Experte. Für eine schöne und tiefe Färbung bei den Äpfeln seien zudem kühle Nächte notwendig.

Sorgen wegen Hagel und Sturm Die Obstbauern haben hingegen Sorgen betreffend Unwetter. So hat im Ju-

... und im August 2012. (Bilder Martin Mullis)

li ein heftiger Hagelsturm zwar das Säuliamt knapp verschont im Bezirk Horgen jedoch grossen Schaden angerichtet. Äpfel und Steinobst wiesen dort tiefe Einschläge vor und die Früchte konnten lediglich noch zur Schnapsproduktion verwendet werden. Die harte Arbeit vieler Monate könne mit einem Unwetterzug innert Minuten zunichtegemacht werden, gibt ein grösserer Obstbauer in der Region zu bedenken. Robert Huber, grösster Obstproduzent im Säuliamt, erwartet von seinen gut 10 000 Niederstamm-Obstbäumen ebenfalls eine durchschnittliche Ernte. Für eine zuverlässige Prognose sei es hingegen noch etwas früh, meint er. Weit mehr Sorgen als Unwetter bereiten ihm allerdings die gefrässigen Vögel, welche die Früchte anpicken und so grosse Schäden anrichten. Auf der riesigen Plantage in Obfelden ertönt denn auch im Minutentakt Vogelgeschrei aus den Lautsprechern. Die Abschreckung wirkt jedoch leider nur sehr begrenzt, weil die intelligenten Vögel den «Trick» meist bereits innert weniger Tagen durchschauen oder sich daran gewöhnen. Grundsätzlich sind die Obstproduzenten im Knonauer Amt jedoch auch mit einer durchschnittlichen Ernte mehr als zufrieden. Ausserdem werden eine ganze Reihe der Apfelsorten nicht gleichzeitig reif. Dieser Umstand erleichtert den Produzenten die Erntearbeiten und hat den Vorteil, dass die Verbraucher über einen längeren Zeitraum frisch gepflücktes Obst geniessen können.

forum

Zu unterschiedlich für eine einheitliche Lösung Das Alters- und Pflegezentrum kommt auch bei einem Nein, im «Anzeiger» vom 17. Juli. Nach der Veranstaltung vom Donnerstag (12. Juli, Anm. d. Red.) ist mir, als Mitarbeiterin vom Haus zum Seewadel, so einiges durch den Kopf gegangen. Alles kam zur Sprache, nur das Alter nicht. Für mich als Fachperson stellt es einen natürlichen Prozess und nicht eine Krankheit dar. Älter werdende Menschen, ob zu Hause oder in einer Institution, brauchen sehr unterschiedliche Unterstützung rund um ihre Aktivitäten des täglichen Lebens. Der Hausarzt, Angehörige, Freunde,

das Spital und weitere Dienste, spielen eine wichtige Rolle, genauso wie vor dem Heimeintritt. Krisen kommen und gehen. Zusammenarbeit ist in allen Belangen von grösster Wichtigkeit. Das Haus zum Seewadel hat sich in all diesen pflegerischen Fachgebieten sehr entwickelt. Es positioniert sich als nicht spitalähnliche Institution. Dabei hat das Normalitätsverständnis jedes Bewohners und jeder Bewohnerin einen hohen Stellenwert, ebenso wie der aktuelle Wissensstand in der Pflege. Weniger kann auch mehr sein. Das zeigt sich sehr deutlich am persönlich eingerichteten Zimmer jedes

Einzelnen. Eigene Möbel, Bilder, Kleider, Blumen, etc. um sich zu haben hilft, sich zu Hause zu fühlen. Uns zeigt sich die Persönlichkeit in ihrer ganzen Vielschichtigkeit, ihre lange Geschichte wird ein wenig sichtbar. Es hilft zu erkennen wo wir anknüpfen könnten, denn wir trauen unseren Kunden, trotz oft widriger Umstände, Aufgaben und Weiterentwicklung zu. Aus dieser Perspektive sehe ich unsere aktuellen und zukünftigen Bewohner und Bewohnerinnen schlecht in der Uniformität des Konzeptes von Senevita. ln Zukunft werden immer mehr Menschen alt bis uralt. Trotzdem geht

nur ca. jeder Zehnte in ein Heim. Die Dauer des Aufenthaltes könnte, dank dem Prinzip «ambulant vor stationär» eher kürzer, dafür komplexer werden. Das Thema professionelle Sterbebegleitung wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Ich wünsche mir, im Namen aller, die früher oder später auf eine solche Institution angewiesen sind, dass sie die Möglichkeit haben, zwischen verschiedenen Angeboten, wählen zu können. Menschen sind, auch im Alter, einfach zu unterschiedlich für eine einheitliche Lösung. Carmen Geser, Ottenbach, Mitarbeiterin im Haus zum Seewadel

Quo vadis Herbert Kunz? Antwort auf den Leserbrief von Herbert Kunz zum grünen Reppischtal im «Anzeiger» vom 27.7. Immer wieder frage ich mich, wie viel Unsinn und verdrehte Tatsachen in einem Leserbrief erträglich sind. Soll man überhaupt auf solche Leserbriefe reagieren oder sich einfach unwidersprochen den Tagesgeschäften zuwenden? Wenn die Arbeit einer Behörde und insbesondere die Leistungen unseres Bauamtes in Stallikon so despektierlich und öffentlich abqualifiziert und verdreht werden, bin ich der Auffassung, dass dies nicht unwidersprochen bleiben darf. Als Betroffener aus der Nachbarschaft und heimischer Architekt stört sich Herbert Kunz in seinem Leserbrief nur an der Bauhöhe des Projektes in der Langfuren – und kein Wort über die Qualität und Einordnung der gesamten Überbauung. Seine abschliessende Bemerkung, ein Stock tiefer und alles ist in Ordnung. Ich fra-

ge mich, wie mit seinem Vorschlag das Reppischtal grüner bleiben soll? Dass man zu einzelnen Projekten eine andere architektonische Auffassung und Meinung haben kann, sei unbestritten. Dass man als ehemaliges Mitglied der Baukommission und Architekt in Stallikon in der Argumentation, in Kenntnis der Abläufe um eine Baubewilligung und der gültigen Bauordnung, über die Gesetze hinwegsieht, ist eher bedenklich. Oder heiligt der Zweck die Mittel? Tatsache ist, dass die neue Bauzonenordnung (BZO) 2010 von der Gemeindeversammlung im April 2010 nach einem längeren Bearbeitungsprozess unter breiter Mitwirkung der Bevölkerung und Vertretern der verschiedenen Gruppierungen und Parteien in Stallikon mit grosser Mehrheit verabschiedet wurde. Es stand damals jedem interessierten Bürger frei, Anträge über Abänderungen von Vorschriften zu stellen und zur Abstimmung zu bringen. Nebenbei bemerkt,

Nach der Feier bleibt der Müll zurück Wir waren sehr froh, dass wir den 1. August 2012 bei schönem Wetter feiern konnten. Unsere Familie war am 2. August sehr erstaunt, die vielen liegen gebliebenen Abfälle beim Waldrand oberhalb des Hedinger Feldes in Affoltern zu sehen. Es ist nicht gut für die Natur, wenn man Müll auf den Boden wirft – egal ob auf einem Weg oder im Wald. Wenn Sie im Wald essen und wieder nach Hause gehen, seien Sie doch so gut und packen sie ihre Sachen wieder ein. Ich glaube, viele Leute möchten die schöne Natur noch ganz viele Jahre geniessen können. Elena Widmer, 9 Jahre, Affoltern

wurden die Vorschriften über die Grundabmessungen in der fraglichen Bauzone bereits in der BZO 86 formuliert und seither unverändert übernommen. Das heisst, bereits ab 1986 konnten auf dem erwähnten Baugrundstück in Arealbauweise 3 Vollgeschosse Bauten realisiert werden. Neu hinzu kamen in der Revision 2010 lediglich die anteilmässige Nutzung der Untergeschosse sowie die verschärften Gestaltungsplanvorschriften. Unsere Baubewilligungen für Arealüberbauungen werden immer durch den Gemeinderat auf Antrag der Bau- und Planungskommission erteilt. Dabei ist es nach wie vor ständige Praxis der Baubehörden, für Arealüberbauungen ein Gutachten des Ortsplaners einzuholen. Jede Arealüberbauung wird demgemäss in qualitativer Hinsicht durch einen externen Experten geprüft. Die quantitativen Anforderungen (Längen, Breiten, Höhen, Ausnützung, Parkplätze usw.) werden tatsächlich durch unser Bauamt geprüft. Die

jeweilige BZO, die Vorschriften im PBG und weitere kantonale Bestimmungen geben dabei den Rahmen. Abschliessend darf ich festhalten, dass grundsätzlich für die Gestaltung von Bauten, auch bei uns in Stallikon, einzig die Architekten mit ihren Bauherrschaften verantwortlich sind. Korrekturen oder Einwände werden ausschliesslich bei Regelverstössen und groben Gestaltungsmängeln erhoben. Bei gestalterischen Mängeln stützen wir uns auf fachliche Beurteilungen ab und laden vor einer Verweigerung die Betroffenen zu einer Aussprache ein. Bei Arealüberbauungen, wie dem betroffenen Objekt, entscheidet der Gemeinderat in letzter Instanz. Als langjähriger Hochbauvorsteher attestiere ich unserem Bauamt, dass jederzeit gute und seriöse Arbeit geleistet wurde und die Organisation und Abläufe für die Baubewilligungen zu keinen Änderungen Anlass geben. Walter Ess, Gemeindepräsident Stallikon

Daumen runter: Elena (links) und ihre Schwester Alani zeigen den Abfall, den sie nach dem Nationalfeiertag zusammengetragen haben. (Bild zvg.)


Gewerbe

Beratung rund um Kinder im Vorschulalter Die Kleinkindberatung Region Süd ist ein Team von ausgewiesenen Fachpersonen. Jeden Montag ist eine offene Beratung im Familienzentrum in Affoltern. Eltern von Babys und Kindern haben viele Fragen: Isst mein Baby genug? Wie lernt mein Baby einund durchschlafen? Weshalb ist mein Kind plötzlich aggressiv? Warum ist es trotzig? Weshalb ist es immer still? Wie und wann setze ich Grenzen? Wie finde ich einen Krippenplatz oder eine Spielgruppe für mein Kind? Wo kann ich andere Eltern treffen? Wie können wir eine Spielgruppe, einen Treffpunkt oder eine Krippe aufbauen? Wer unterstützt mich bei der Betreuung meiner Kinder, wenn ich krank oder erschöpft bin? Die Kleinkindberatung Region Süd ist ein Team von ausgewiesenen Fachpersonen und steht für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie berät zu allen Themen rund um Kinder von 0 bis 6 Jahre und vermittelt Informationen über Angebote und weitere Beratungsstellen im Vorschulbereich. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Wenn jemand wenig Deutsch spricht, kann eine Übersetzerin beigezogen werden. Jeden Montag bietet die Kleinkindberatung Region Süd von 14 bis 16 Uhr eine offene Beratung im Familienzentrum in Affoltern an. Daneben beraten die Fachpersonen auch telefonisch und kommen bei Bedarf zu Hause vorbei. Kleinkindberatung Region Süd: Mütterberatung, Erziehungsberatung, Familienentlastung, Projektberatung und Informationsdrehscheibe.

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Dienstag, 7. August 2012

Gospel aus der Region

Der Sommer im Bild

Das Chorprojekt mit dem «Singing Postman» Michael A. Williams geht in die vierte Auflage. > Seite 11

Mensch, Tier und Natur in Szene gesetzt: Der Leser-Fotowettbewerb ist äusserst beliebt. > Seite 12

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Erster Solosieg RRC-Amt-Fahrer Urs Huber gewann das Ischgl Ironbike mit deutlichem Vorsprung. > Seite 13

14 Lehrabgänger und 17 neue Lernende Erfolgreiche Berufsbildung bei der Ernst Schweizer AG 14 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger der Ernst Schweizer AG haben die Berufsausbildung mit Bravour abgeschlossen. Insgesamt bildet das Unternehmen 48 Jugendliche in zehn verschiedenen Berufen aus. Das sind fast zehn Prozent der Mitarbeiter. Mit einem fröhlichen Grillfest feierte das Unternehmen Ernst Schweizer AG am 5. Juli 2012 seine Lehrabgänger. Eine Informatikerin, vier Metallbauer, ein Metallbaupraktiker, drei Produktionsmechaniker, ein Mechanikpraktiker, vier Metallbaukonstrukteure – sie alle haben ihre zwei-, drei- oder vierjährige Ausbildungszeit erfolgreich abgeschlossen. Mit 5,2 hat dieses Jahr Ursin Wüst die beste Abschlussnote der Lernenden erzielt. Er ist damit einer der Besten des Kantons Zürich. Bedauerlich ist, dass dieses Jahr ein Lernender das Qualifikationsverfahren nicht bestanden hat. Dieser Lernende wird das letzte Lehrjahr in einem anderen Betrieb wiederholen. Auch in diesem Jahr hält Schweizer an der Devise «Kein Lehrabgänger ohne Anschluss» fest: Zwei Drittel sammeln die erste Berufserfahrung im Lehrbetrieb. Davon profitieren beide Seiten. Ein Drittel wird ausserhalb des Unternehmens ins Berufsleben einsteigen. Insgesamt absolvieren 48 Lernende ihre Ausbildung bei Schweizer. Die hohe Prozentzahl von Lernenden – fast zehn Prozent aller Mitarbeitenden – verdeutlicht die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens. Lernende nehmen einen wichtigen Stellenwert in der Mitarbeiterstrategie ein. Motivierte, engagierte und gut ausgebilde-

Lehrabgänger der Ernst Schweizer AG, Metallbau. Hinten von links: Therry Senn, Armin Hess, Ursin Wüst, Dominic Manega und Simon Stehli. Mitte: Khouanxay Viphonxay, Sarmini Thangamany, Flavio Nieto, Sujulaphong Leeprakhon. Vorne: Esrael Yemane, Ardonit Rapuca, Ylber Morina, Mergim Ismajlaj, Donato Girardi. (Bild zvg.) te Mitarbeitende sind der Schlüssel für das erfolgreiche Bestehen des Unternehmens. Die Schaffung eines Umfeldes, das die fachliche Entfaltung ebenso wie die soziale Kompetenz der Menschen fördert, ist der Ernst Schweizer AG seit je ein Anliegen.

Proofit Apéro zum Thema Management sozialer Verantwortung Am 22. August 2012 präsentiert die Ernst Schweizer AG seine Mitarbeiterstrategie im Rahmen eines Proofit Apéros der Öbu, dem Schweizer Netz-

werk für nachhaltiges Wirtschaften. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem kostenlosen Anlass in Hedingen teilzunehmen.

Anmeldung unter www.proofit.ch/de/agenda.


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veranstaltungen

Das OK freut sich auf die vierte Auflage. Von links: Michael A. Williams, Monique Hauser Wölfle, Petra Govindasamy, Thomas A. Friedrich. (Bild zvg.)

«Go to spell» Das vierte Projekt steht vor der Tür Das im Jahre 2007 ins Leben gerufene Chorprojekt, mit Sängerinnen und Sängern aus der Region schwarzen Gospel zu singen, von Michael A. Williams (the singing Postman) , geht in die vierte Auflage. Die grossen Erfolge der letzten Jahre sowie Anfragen ehemaliger Mitsingender gaben dem OK den Ansporn, das nächste Projekt 2012/2013 neu zu starten. Dazu werden Sängerinnen und Sänger jeden Alters gesucht. Das OK ist stolz darauf, neben dem charismatischen Solisten, Michael A. Williams, auch wieder den Leiter des Schweizer Gospelchors, Thomas A. Friedrich, als Dirigenten, gewinnen zu können. Die

erste Kostprobe der diesjährigen Tournee wird am 15. Dezember 2012 während eines Gottesdienstes in der kath. Kirche Bremgarten zu hören sein. Am Dienstag, 28. August 2012, beginnen die Konzertvorbereitungen mit der ersten Probe, um 19.30 Uhr in der Klarakappelle in Bremgarten. Die weiteren Proben finden in der kath. Kirche in Bremgarten statt. Eingeladen sind alle interessierten Sängerinnen und Sänger, bei diesem Projekt mitzumachen und miteinander die Freude und Begeisterung am Gospel zu teilen. Infos über die Konzerte im Dezember und Januar sowie zu Anmeldung und Proben unter www.gotospell.ch. Anmeldungen unter anmeldung@gotospell.ch oder Tel. 056 633 60 40 (Coiffure Artist).

Gregorianisches Lob und «Wallisertitsch» «KlosterNacht» in Kappel Zwei Konzert-Leckerbissen mitten in der Nacht, respektive zur Zeit des Morgenlobs? In der heutigen, schnelllebigen Zeit eher die Ausnahme. Auch Singen, Beten und Kontemplation gehören in der Nacht von Freitag, 24., auf Samstag, 25. August, dazu. Es besteht die Möglichkeit, das gesamte Angebot der KlosterNacht wahrzunehmen oder einzelne Programmpunkte (Beginn immer zur vollen Stunde), etwa die beiden nächtlichen Konzerte: Um 23 Uhr «Wort und Musik» mit Lesungen von Hubert Theler aus dem «Niww Teschtamänt uf Wallisertitsch» und Orgelimprovisationen von Elisabeth Berner. Der Oberwalliser Kulturschaffende Hubert Theler hat in 10-jähriger Arbeit die vier Evangelien des Neuen Testamentes ins Walliserdeutsche übersetzt. Die Bibeltexte in einem fremden und doch vertrauten Dialekt zu hören, geht den Zuhörenden sehr nah und berührt unmittelbar. Um 2 Uhr hören die Teilnehmenden der KlosterNacht ein «Gregorianisches Lob zur Nacht» mit vox gregoriana aus Heidelberg unter der Leitung von Christof Nikolaus Schröder. Das Ensemble gestaltet die Darbietung nicht als konzertante Musik, sondern vielmehr als liturgische Feier, welche den Gebetscharakter dieser geistlichen Gesänge deutlich macht. Die alte Klosterkirche, wo sich früher die Zisterziensermönche regelmäs-

«KlosterNacht» in Kappel. (Bild zvg.)

sig zum Gotteslob auch mitten in der Nacht trafen, wartet auf Musizierende und Zuhörerinnen und Zuhörer. Die tiefe Nacht in der über siebenhundertjährigen Kirche erlaubt ein völlig neues Hören. Alle Geräusche, vor allem aber die Musik, sind mitten in der Nacht viel intensiver und farbiger als tagsüber.

Die Nacht erleben Die KlosterNacht wird inspiriert vom Lied 733 des Kirchengesangbuchs «Du hast mich angerührt – du hast mich ins Licht gestellt». Der norwegische Autor, Svein Ørnulf Ellingsen, dankt Gott für die Genesung aus schwerer Krankheit. Aus Finsternis wird Tag: Das ist die Erfahrung des Liederdichters. Die Nacht erleben, durch die Nacht gehen und in verschiedener Weise von Gott angerührt werden, das sind Ziele dieser besonderen Nacht. Die KlosterNacht beginnt am Freitagabend 24. August, um 20 Uhr und endet am Samstagmorgen, 25. August, um 7 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Während der KlosterNacht steht ein Ruheraum zur Verfügung, ausgestattet mit Matratzen und Decken. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt (Tee, Früchtekuchen, Brot). Im Übrigen besteht die Möglichkeit, zu einem Vorzugspreis ein Zimmer im Haus zu reservieren. Nähere Auskünfte, Detailprogramme und Anmeldung sind erhältlich unter 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch bzw. www.klosterkappel.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 7. August 2012

«Mein schönstes Sommerbild» Leser-Fotowettbewerb des «Anzeigers»

Nina und Till schlemmen in der Maschwander Badi ... (Bild Anita Ribbe)

Weinbergschnecke auf Klettertour. (Bild Jacqueline Ott)

Mohnblüte – Unglaublich, was die Natur alles zu bieten hat. (Bild Laetitia Baumgartner)

Sonnenuntergang in Ebertswil. (Bild Irene Morf)

Schmetterling in Uerzlikon. (Bild Cornelia Brugger)

Feuerwerk, Vollmond und Volk am 1. August am Türlersee. (Bild Florian Bissig)

Katze «Zitterli» hat auch endlich Ferien. (Bild Vreni Huber)

Auszeit am Genfersee für zehn Dienstjahre an der sek mättmi – Max freut sich. (Isabelle Carson)


Sport

Dienstag, 7. August 2012

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FCWB schlägt Höngg im «Nachsitzen» 1.-Liga-Classic-Cup: FC Wettswil-Bonstetten – SV Höngg 6:2 n.V. (2:2, 1:0) Bei tollem Wetter und einer trotz Ferien ansprechenden Kulisse von 182 Zuschauern besiegte der FC Wettswil-Bonstetten Höngg mit 6:2 nach Verlängerung, nachdem es nach 90 Minuten noch 2:2 stand. ................................................... von andreas wyniger

Das Cupspiel zwischen den beiden Erstligagruppengegnern wurde mit grosser Spannung erwartet. Leider fehlten beim FCWB mit Popov und Gjergji (beide verletzt), Kohler (gesperrt), Balaj und Kita (beide ohne Spielberechtigung) sowie Hasani, Peixoto und Bonnemain (alle Ferien) gleich acht Spieler. Dies war jedoch die Chance für Maurer, welcher auf diese Saison den Sprung von den A-Junioren schaffte und gleich von Beginn weg ran durfte. Bereits nach zehn Minuten erstmals Torjubel im Stadion Moos: Mit einem wunderbaren Pass in die Tiefe wurde Aksic freigespielt, welcher mit einem Flachschuss zur Ämtler Führung traf. Logisch, dass fortan Höngg mehr tun musste und daher öfter in Ballbesitz war. Die guten Chancen allerdings hatte weiterhin der FCWB. So scheiterte Gasic nach einer guten halben Stunde allein gegen den Höngger Torwart Blank. Praktisch mit dem Pausenpfiff schien das 2:0 Tatsache. Aber der herrliche Schlenzer von Aksic sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Im zweiten Durchgang wurden die Ämtler leider plötzlich zu passiv. Zwar

war durch Y. Schlüchter noch ein gefährlicher Distanzschuss zu verzeichnen, aber auch die Gäste aus Höngg hatten eine gute Kopfballchance durch Dupovac nach einem Corner. Glücklich fiel dann der Ausgleich für die Zürcher doch noch. Würmli fälschte einen Schuss von Uesküp zum 1:1 ab. Als dann Höngg Füglister nach einem Platzverweis verlor – er säbelte Aksic dämlich von hinten um – schien das Spiel für den FCWB zu laufen. In der 78. Spielminute dann aber plötzlich die Führung für Höngg: Y. Schlüchter verspekulierte sich bei einem Cavaliere Eckball am vorderen Pfosten, wodurch der Ball zur Überraschung aller im Tor landete.

Eindrücklicher Schlussspurt des FCWB Sofort rissen die Ämtler das Spiel wieder an sich und belagerten das Höngger Tor. Und tatsächlich gelang Slajs nach einem tollen Aksic-Zuspiel sieben Minuten vor Schluss der hochverdiente Ausgleich. Nach zwei weiteren Ämtler Grosschancen und einem annullierten Tor von Slajs (Offside) gings schliesslich in die Verlängerung. In dieser dezimierte sich Höngg nochmals, als auch Uesküp mit gelb-roter Karte vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Diese Überzahl nutzte der FCWB vorzüglich und gelangte schliesslich nach Toren von Joller, Slajs, Buchmann und L. Schlüchter zu einem komfortablen, in dieser Höhe aber sicher zu klaren 6:2-Erfolg und qualifiziert sich so für die zweite Vorrunde vom nächsten Wochenende bei der US Terr-Saint am Genfersee.

Erstes FCWB-Tor in der 1. Liga: Sredjan Aksic zieht ab und trifft in die weite Ecke zum 1:0. (Bild Kaspar Köchli) Und nun am Mittwoch gegen Balzers Bereits am Mittwoch gehts weiter für die Ämtler. Zum ersten Meisterschaftsspiel reist man nach Liechtenstein, wo das Spiel beim FC Balzers ansteht. Balzers ist dabei leicht zu favorisieren, aber einen Punkt haben sich die Ämtler zum Ziel gesetzt. Zum ersten Mal überhaupt spielt am Mittwoch eine Ämtler Fussballmannschaft in einem Meisterschaftsspiel der ersten Liga. Auch wenn die Liechtensteiner in den Brüdern Beck und Mario Frick herausragende Akteu-

re im Team haben und die Mannschaft über eine Menge Erstligaerfahrung verfügt, strebt die Dosch-Elf einen Auswärtspunkt an. «Wir wollen die Euphorie und den Schwung aus dem Cupspiel mitnehmen und die Meisterschaftssaison mit einem Erfolgserlebnis für uns starten», äussert sich Trainer Dosch zuversichtlich und hoch motiviert. Leider fehlen nach wie vor acht Teamspieler beim FCWB, aber anstatt zu hadern soll diese Tatsache mit besonderer Leidenschaft kompensiert werden. Kickoff im «Ländle» ist am

Mittwochabend um 20 Uhr. Die Mannschaft von Wettswil-Bonstetten hat es sich verdient, dass trotz langer Anreise viele Fans mitreisen und die Equipe vor Ort unterstützen. Matchtelegramm: FC Wettswil-Bonstetten – SV Höngg 6:2 n. V. (2:2, 1:0); Sportplatz Moos 182 Zuschauer; Tore: 10. Aksic 1:0, 72. Würmli 1:1, 78. Cavaliere 1:2, 83. Slajs 2:2, 94. Joller 3:2, 102. Slajs 4:2, 108. Buchmann (Penalty) 5:2 und 116. L. Schlüchter 6:2. FCWB: Merlo; Joller, Buchmann, Baumann, Illi; Hasanramaj (91. L. Schlüchter), Y. Schlüchter, Maurer (80. Tastemel); Makuka, Gasic (80. Slajs); Aksic.

Erster Solosieg für Urs Huber Ischgl Ironbike deutlich gewonnen Ungewöhnlich lange musste Urs Huber heuer auf seinen ersten Einzelsieg warten. Am letzten Samstag im österreichischen Ischgl hats endlich geklappt. Mit mehr als fünf Minuten Vorsprung auf den Bündner Lukas Buchli gewann er erstmals das 79-km-Rennen mit anstrengenden 4000 Höhenmetern.

Sarah Meyer auf Bilbao du Thot (Bildmitte) neben Siegerin Susanne Suter, im Hintergrund sind weitere Teilnehmer des Stechens. (Bild zvg.)

Schöner Erfolg für Säuliämtler Nachwuchsreiterin Sarah Meyer holt am 36. Pferdesporttag in Gansingen Silber In der Hauptprüfung des 36. Pferdeporttages in Gansingen im Kanton Aargau gelang Sarah Meyer vom Kavallerieverein Affoltern ein sehr gutes Resultat; sie wurde im Stechen nur von der Siegerin, Susanne Suter aus Lengnau, geschlagen. Im Rahmen des 36. Pferdesporttages des Reit- und Fahrvereins Laubberg Gansingen startete Sarah Rebecca

Meyer mit ihrem Hengst Bilbao du Thot in zwei Konkurrenzen, zuerst über 90 cm und anschliessend über 100 cm. Im ersten Wettbewerb versuchte sich das Juniorenmitglied des KVA mit einem angriffigen Ritt, doch verhinderte ein Hindernisfehler noch eine Klassierung. Im abschliessenden Springen über 100 cm mit einmaligem Stechen gelang Sarah Meyer zunächst ein sicherer, fehlerloser Durchgang, sodass sie mit sieben anderen Reiterin-

nen für das Stechen qualifiziert war. In diesem Entscheidungsdurchgang gelang es ihr, Nerven und Pferd unter Kontrolle zu halten und war eine von zwei Reiterinnen, denen auch im Stechen kein Fehler unterlief. Die Zeitmessung gab schliesslich den Ausschlag für den Sieg von Susanne Suter aus Lengnau, doch darf der zweite Platz in dieser anspruchsvollen Prüfung als vielversprechender Erfolg für die junge KVA-Amazone gewertet werden!

«Der letzte Sieg als Einzelfahrer liegt bereits zehn Monate zurück. In Ornan auf der diesjährigen WM-Strecke konnte ich letztmals jubeln», fasst Huber seine Durststrecke zusammen, die halt zu einem Sportlerleben gehörten, wie er bekennt. Sein Lächeln verrät jedoch, dass er auf hohem Niveau klagt. Immerhin konnte er zusammen mit seinem Teamkollegen Konny Looser zwei Etappensiege an der Transalp, dem bedeutendsten Mehretappenrennen in den Alpen, feiern. Mehrmals stand er heuer bereits auf dem Podest.

Klar, möchte der Schweizermeister da nicht schlechter platziert als 2011 das Ziel erreichen. Wie leicht seine Aufgabe werden wird, hängt von Wetter, Material und Mitstreitern ab. Neben Buchli hat sich zuletzt auch Alexandre Moos in einer beneidenswerten Verfassung gezeigt. Als Schlusspunkt wartet schliesslich das WM-Rennen am ersten Oktoberwochenende in Ornans. Das verspricht ein spannender Bike-Herbst zu werden.

Rennen im Wochenrythmus Der erste Einzelsieg kommt dennoch gerade richtig, um neues Selbstvertrauen für die zweite Saisonhälfte zu tanken. Am kommenden Sonntag steht die Eiger Bike Challenge in Grindelwald auf dem Programm, an der sich Vorjahressieger Huber zum Geburtstag natürlich nur zu gerne einen weiteren Sieg schenken würde. Dann folgt im Wochenrhythmus der Grand Raid, der Nationalpark Bikemarathon und die Marathon-Schweizermeisterschaft. Zu jedem dieser Rennen startet Huber als Favorit da Vorjahressieger beziehungsweise Titelverteidiger.

Urs Huber hat mit dem ersten Sieg am Ischgl Ironbike die zweite Saisonhälfte mit zahlreichen Höhepunkten angefahren. (Bild Archiv Martin Platter)


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