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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 97 I 166. Jahrgang I Dienstag, 10. Dezember 2013

Gebürenfrei ...

Gütesiegel

Einmal mehr wurden im Maschwanderholz Autoreifen entsorgt. > Seite

Erfolgreiche Zertifizierung des Spitals Affoltern – strenge Anforderungen. > Seite 3

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Märchenzauber Viel Volk am traditionellen Weihnachtsmarkt im Rifferswiler Dorfkern. > Seite 5

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3200 Chlaussäcke Abpack-Aktion des Lions-Clubs Knonaueramt für einen guten Zweck. > Seite 5

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Eigener Haushalt Die SP des Bezirks Affoltern fordert eine rasche Anpassung der Spital-Statuten. > Seite 9

4 bis 5 Hektaren Ausgleichsfläche für die Umfahrung Ottenbach Gemeindepräsidenten: «Wille vorhanden, das Projekt schnellstmöglich voranzutreiben» Weil auch eidgenössische Fachstellen einbezogen werden, verzögert sich die Planauflage für die Umfahrung Ottenbach/Obfelden voraussichtlich um ein halbes Jahr. Während die Gemeindepräsidenten beim Zürcher Baudirektor Markus Kägi «den Willen gespürt haben, die Sache voranzutreiben», bleibt Alt-Nationalrat Rolf Hegetschweiler skeptisch. ................................................... von werner schneiter Am 23. September 2012 sagten im Kanton Zürich 62,6 Prozent Ja zum Objektkredit von 38,9 Mio.. Franken für den Bau der Umfahrung Ottenbach/Obfelden – noch weit grösser war die Zustimmung im Bezirk Affoltern. Bald wurden jedoch all jene enttäuscht, die ein Ja in die Urne geleg hatten: Die auf Frühjahr 2014 angekündigte Planauflage verzögert sich voraussichtlich um ein halbes Jahr. Der Hauptgrund: Kantonale Fachäm-

ter fordern für den Bau der Umfahrung neue Naturschutz-Ausgleichsflächen. Inzwischen wurde auch bekannt, wie viel das ist: rund 4 bis 5 Hektaren. Nach den Worten des Ottenbacher Gemeindepräsidenten Kurt Weber haben in dieser Sache auch schon Gespräche mit Landeigentümern stattgefunden. Und offenbar liegen von den Bewirtschaftern auch «positive Signale» vor.

Vorsichtiger nach Nein des Bundesgerichts zur Oberlandautobahn Von positiven Signalen sprechen Weber und sein Obfelder Amtskollege Thomas Ammann auch nach einer Aussprache mit Baudirektor Markus Kägi, an der auch Vertreter von Fachämtern zugegen waren – dies, nachdem sich die beiden Gemeinden per Brief beim Regierungsrat über die neuerlichen Verzögerungen beschwert hatten. «Wir sind auf offene Ohren gestossen. Und wir haben den Willen gespürt, dass man dieses Projekt nun raschmöglichst vorantreiben will – und Kägi glaubhaft dargelegt hat, dass

er auf unserer Seite ist», wird das Gespräch in Zürich zusammengefasst. Freilich sind die Verantwortungsträger in der Baudirektion nach dem Nein des Bundesgerichts zur Oberlandautobahn vorsichtiger geworden. Zwar sprach Baudirektor Kägi an einer Veranstaltung in Affoltern, die unmittelbar vor der kantonalen Abstimmung stattfand, von einem «ausgereiften und massgeschneiderten Projekt». Doch nun will man vorsichtshalber auch die Meinungen des Bundesamtes für Umwelt sowie der eidgenössischen Heimatschutzkommission einholen. Der Bund beteiligt sich mit 25 Millionen Franken an der Umfahrung Ottenbach/Obfelden. Laut Kurt Weber ist diese «Vorsichtsrunde» dazu angetan, Rekursen gegen das Projekt vorzubeugen. Kommen keine Einwände aus Bern, so könne der nun vorliegende Zeitplan eingehalten werden – falls doch, dann käme es zu weiteren Verzögerungen. Bei Rekursen gegen das Projekt wären diese Verzögerungen aber grösser als bei allfälligen, von Bern verlangten Nachbesserungen, so der Tenor.

Das einzige Rifferswiler Restaurant kann weitergeführt werden. (Bild -ter.)

«Rekurse gibt es so oder so» Für Alt-Nationalrat Rolf Hegetschweiler ist es etwas blauäugig, zu glauben, dass man nach der Absicherung in Bern Rekursen gegen die Umfahrung vorbeugen kann. «Diese gibt es so oder so», sagt er. Nach seinen Worten hätte man die von Fachämtern erhobenen Ansprüche nach Ausgleichsflächen vorgängig abklären müssen, feststellen müssen, ob und auf welchen gesetzlichen Grundlagen diese beruhen. Ihn stört, dass man nun plötzlich von einem Vorprojekt spricht, wo doch alle kantonalen Fachämter ihre umfassenden Stellungnahmen vor der Abstimmung abgegeben haben und der Objektkredit aufs Komma genau festgelegt worden ist. «So hat man die Bedeutung einer kantonalen Abstimmung herungespielt», fügt Hegetschweiler bei und wünscht sich von den Gemeindevertretern ein bestimmteres Auftreten in Zürich. Für die IG Sicherer Schulweg entsteht der Eindruck, «dass es bei den zuständigen Fachstellen nicht um die Umsetzung des Volkswillens geht.»

Das Rifferswiler «Pöstli» bereits ab Frühjahr 2014 unter neuer Führung? Rund 120 Genossenschafter und einige Gross-Investoren haben für rund 1,8 Mio. Franken Anteilscheine gezeichnet – und damit die Basis gelegt für die Weiterführung des Rifferswiler Dorfrestaurants Post. Im Januar 2014 wird die Handänderung von Liegenschaft und Parkplatz notariell beglaubigt und schliesslich Renovierung und sanfter Umbau an die Hand genommen. Knackpunkt ist weiterhin die Suche nach einem Wirt, der das einzige Rifferswiler Dorfrestaurant übernimmt – und auf eine Weise weiterführt, wie das Maria und Rolf Meier während vieler Jahre getan haben.

................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

Rennen und «märten» in der Begegnungszone Reger Betrieb am Chlausmärt und Chlauslauf an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern Es duftete nach Raclette, Glühwein und Grilladen – am Sonntag fand an der Oberen Bahnhofstrasse einmal mehr der Affoltemer Chlausmärt statt. Zahlreiche Aussteller nutzten die Gelegenheit, um ihre Waren, Ideen und Dienstleistungen zu präsentieren. Besonders schön gelang dies Peter Wittwer von der «Sunneschür» in Affoltern. Er durfte den begehrten ersten Preis der Standprämierung entgegennehmen. Weiter wurden Dominique Ratz aus Merenschwand und Lisbeth Waldispühl aus Steinhausen ausgezeichnet. Er konnte mit seinen Advents-Holzdekorationen punkten, sie mit Krippenfiguren. 520 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich am 16. Säuliämtler Chlauslauf, der jeweils in den traditionellen Chlausmärt in Affoltern eingebettet ist. Da huscht das Laufvolk im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern an Marktständen und teils dichten Zuschauerspalieren vorbei – eine spezielle Atmosphäre. Die Laufbedingungen waren am Sonntag ideal. Schnee- und eisfreie Strassen senkten das Unfallrisiko. Susanne Rüegger und Philipp Arnold heissen die überlegenen Tagessieger. Aber die Ämtler Läuferinnen und Läufer machten ebenso mit guten Leistungen aufmerksam. ................................................... > Berichte auf den Seiten 6/7/19

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200 50 Chlauslauf: Mit Tempo vorbei an Marktständen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

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Erneuerungswahlen von 5 Mitgliedern und Präsidium der Sekundarschulpflege Affoltern a. A./Aeugst a. A. für die Amtsdauer 2014-2018 Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in den politischen Gemeinden Affoltern am Albis oder Aeugst am Albis Wohnsitz hat.

Sekundarschulgemeinde Bonstetten Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2013 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 15 % 2. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern Das Protokoll liegt ab 11. Dezember bei den Gemeindeverwaltungen Bonstetten, Stallikon und Wettswil am Albis zur Einsicht auf. Rechtsmittel Stimmrechtsrekurs: Im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz). Gemeindebeschwerde: Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Protokollberichtigungsrekurs: Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, erhoben werden (§ 54 Gemeindegesetz). Rekurse oder Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., einzureichen. Die Eingaben müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 10. Dezember 2013 Sekundarschulpflege Bonstetten

Stimmberechtigte Kandidatinnen und Kandidaten melden sich bitte schriftlich bis 15. Januar 2014 bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung. Ihre Fragen beantwortet der Präsident der Sekundarschulpflege Affoltern a. A./Aeugst am Albis oder die Schulverwaltung sehr gerne (Telefon 043 322 60 20) www.osa.ch. Formulare www.affoltern-am-albis.ch

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 Gemeindeversammlung 1. Voranschlag/Steuerfuss 2014 – Genehmigung 2. Teilrevision Statuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 9. Dezember 2013 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 10. Dezember 2013 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Gemeindeversammlungen vom 4. Dezember 2013 Beschlüsse Politische Gemeinde 1. Erweiterungsbau Schule Rifferswil/ Kreditbewilligung für Landerwerb (Fr. 178 800.–): Vorlage wurde gutgeheissen 2. Erweiterungsbau Schule Rifferswil, Sanierung und Umbau der bestehenden Schulgebäude/ Bewilligung Projektierungskredit (Fr. 400 000.–): Vorlage wurde gutgeheissen 3. Genehmigung Verkehrskonzept 2013 und Kreditbewilligung für die Umsetzung verkehrsberuhigender Massnahmen (Fr. 140 000.–): Vorlage wurde zurückgewiesen 4. Genehmigung Voranschlag 2014 (Festsetzung Steuerfuss 90 %): Vorlage wurde gutgeheissen 5. Genehmigung der revidierten Statuten des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern: Vorlage wurde gutgeheissen Evang.-ref. Kirchgemeinde Genehmigung Voranschlag 2014 (Festsetzung Steuerfuss 14 %): Vorlage wurde gutgeheissen Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsicht auf. Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 10. Dezember 2013 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013 1. Genehmigung Teilrevision Statuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern 2. Genehmigung Voranschlag 2014 der Politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses auf 76 % Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel 1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern a. A. einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1). Stallikon, 10. Dezember 2013 Gemeinderat Stallikon

Beschluss der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 8. Dezember 2013: Der Voranschlag 2014 sowie der Steuerfuss von 14 % werden genehmigt. Das Protokoll der Gemeindeversammlung kann bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet –- schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Kappel am Albis, 8. Dezember 2013 Kirchenpflege Kappel am Albis

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 1. Dezember 2013 1. Der Voranschlag 2014 ist genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2014 unverändert auf 13 % festgelegt worden. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt seit Freitag, 6. Dezember 2013, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstr. 94, zur Einsicht auf. Gegen das Protokoll und die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis Rekurs eingereicht werden.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Dezember 2013

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IG Pöstli mit Riesenschritten unterwegs zur Wiedereröffnung Die weiteren Schritte bis zur Weiterführung des Dorfrestaurants in Rifferswil Die neu gegründete Genossenschaft mit rund 120 Mitgliedern steht. Eine Weiterführung des Restaurants Pöstli in Rifferswil ab Frühling 2014 liegt im Bereich des Möglichen. Ein wichtiger Knackpunkt dürfte die Suche nach einem geeigneten Wirt sein. ................................................... von martin mullis Die Vertreter der IG Pöstli zeigen sich voller Zuversicht. In einem kurzen Gespräch mit den zwei Vertretern des Interims-Vorstandes, Caroline von Schulthess und Andy Feitknecht, zeigt sich, dass an der Weiterführung des Restaurants Post nicht mehr gezweifelt werden muss. Der geschichtsträchtige, weitherum bekannte und beliebte Gasthof Post in Rifferswil dürfte seinen Betrieb im Frühling 2014 unter neuer Leitung weiterführen. Die Genossenschaft ist gegründet und wird in den nächsten Tagen im Handelsregister eingetragen. Nachdem die gesetzlichen Voraussetzungen vorhanden sind, kann auch ein Konto eröffnet werden. Noch vor Weihnachten werden die entsprechenden Einzah-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

lungsscheine den künftigen Genossenschaftern und Genossenschafterinnen zugestellt. Mit einem Schmunzeln bemerkt Andy Feitknecht, dass der Zeitpunkt für die Zahlung der Anteilscheine kurz vor Weihnachten je nach Betrachtungsweise vielleicht eher etwas ungünstig oder dann aber auch im Sinne von «Freude bereiten» natürlich auch genau richtig betrachtet werden könne. Die rund 120 Genossenschafter und einige Gross-Investoren haben mit der Zeichnung von rund 1,8 Millionen Franken eine solide Basis für die weitere Zukunft des Restaurants geschaffen. Vorstandsmitglied Caroline von Schulthess schildert die weiteren Schritte bis zur Wiedereröffnung im Frühling 2014.

Etappe werden danach die geplanten Wohnungen erstellt. Die beiden Mitglieder des Interims-Vorstandes betonen, dass in der Zwischenzeit die Suche nach einem geeigneten Wirt intensiviert werde. Bereits haben Gespräche mit Bewerbern stattgefunden, und einige Kontakte werden noch folgen. Ein grosser und wichtiger Schritt sei wohl die Suche nach einem Nachfolger, welcher dem Renommee des Vorgängers gerecht werden kann. Die eigentliche Herausforderung sei für einen kommenden Wirt, eine Wirtin oder ein Wirte-Ehepaar, die Lücke der Vorgänger Maria und Rolf Meier auszufüllen. Der ausgezeichnete Ruf des «Pöstlis» und die bisherige vorzügliche Gastlichkeit soll erhalten bleiben.

Sanfte Renovation der Gaststube

Grosse Unterstützung aus der Bevölkerung

So wird im kommenden Januar dann die Handänderung der Liegenschaft und des Parkplatzes notariell vorgenommen. Während einiger Monate soll im bisherigen Restaurantteil eine sanfte Renovation vorgenommen werden. In einem weiteren Schritt wird dann der Gebäudeumbau in den oberen Geschossen an die Hand genommen werden, und in einer dritten

Beide Vorstandsmitglieder freuen sich zusammen mit dem gesamten Vorstand auch über die hervorragende Unterstützung aus der Bevölkerung. Sie erwähnen dabei explizit ein Schreiben des Gemeinderates, welcher mit äusserst wohlwollenden Worten die Bemühungen um die Erhaltung des Dorfrestaurants wertete und verdankte.

Mit grossen Schritten zur Wiedereröffnung: Mitglieder des Interims-Vorstandes Caroline von Schulthess und Andy Feitknecht. (Bild Martin Mullis)

Erfolgreiche Zertifizierung des Spitals Affoltern

Altreifen im Wald bei Maschwanden entsorgt Am Samstagmorgen entdeckte eine Reiterin in Maschwanden, im Wald angrenzend an die Tambrigstrasse, 20 entsorgte Autoreifen. Diese dürften

bereits vor einigen Tagen dort deponiert worden sein. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmun-

gen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Polizeistation Bonstetten, Telefon 044 701 81 50, in Verbindung zu setzen.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Das Spital Affoltern hat erneut das Gütesiegel HQuality® verliehen bekommen. Die Kriterien sind klar festgelegt durch den Verband Zürcher Krankenhäuser, und es brauchte die Anstrengung aller Abteilungen, um das Zertifikat zu erlangen. HQuality ist ein Gütezeichen, das vom Verband der Zürcher Krankenhäuser vergeben wird. Es legt die Qualität und Leistungen fest, auf die zusatzversicherte Patientinnen und Patienten im Akutspital Anspruch haben: Beispielsweise die Behandlung durch Kaderfachärzte, die fachgerechte Pflege durch die Bezugspflegende, ein gastfreundlicher Hotellerieservice oder eine ergänzende psychologische Beratung und Begleitung in allen Lebenssituationen. Es stehen geräumige, ruhige Zimmer zur Verfügung, eine Lounge, Besprechungszimmer, kostenloser WLAN-Zugang, Gratisparkplatz und vieles mehr. Für Gebärende mit Zusatzversicherung wird nebst der professionellen Eins-zu-Eins-Betreuung während der Geburt und der ergänzenden therapeutischen Massnahmen wie Akupunktur, Bachblüten oder Homöopathie auch eine entspannende Massage angeboten. Ein professionelles Foto von Kind und Eltern, ein festliches Essen für das Paar und ein Geschenk für das Baby werden an den besonderen Moment erinnern. Das Spital Affoltern bietet allen Patientinnen und Patienten eine fachlich hochstehende Behandlung, Pflege und Betreuung an. Für das Spital Affoltern ist es aus finanziellen Gründen jedoch auch wichtig, privat und halbprivat versicherte Personen zu gewinnen. Dieses Zertifikat garantiert für die Qualität der Leistungen für Zusatzversicherte und ist bei der Spitalwahl mitentscheidend.

Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Nicht zum ersten Mal wurden im Maschwanderholz Autoreifen entsorgt. (Bild Kantonspolizei Zürich)

(pd.)


In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Vater, unserem Bruder, Schwiegervater, Grossvater und Anverwandten

Alfred Frey 22. Januar 1932 – 5. Dezember 2013, Zälgstrasse 11, Tentlingen

Wir werden Dich sehr vermissen. In tiefer Trauer: Fredy und Karin Frey-Roos mit Kindern Chantal, Serge und Etienne, Neulengbach/Österreich Richard und Heidi Frey mit Familie, Balsthal Verwandte und Anverwandte

Christbaumverkauf beim Gemeindehaus in Mettmenstetten Vom 14. bis 23. Dezember 2013 Sonntagsverkauf am 22. Dezember 2013 Täglich ab 9.00 Uhr Diverse Schweizer Bäume

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Die Urne wird im Familienkreis am 20. Dezember 2013 im Familiengrab auf dem Friedhof von Affoltern am Albis beigesetzt.

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allen Verwandten und Bekannten für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter

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Ida Berta Feuz-Heini erfahren durften. Speziellen Dank dem Pflegepersonal Seewadel für die liebevolle Betreuung. Danken möchten wir für die vielen Beileidskarten und die grosszügigen Spenden an die Spitex Knonaueramt. Vielen Dank an Frau Pfarrerin Bettina Ferrat für die einfühlsamen Abschiedsworte. Obfelden, im Dezember 2013

Die Trauerfamilien

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Dezember 2013

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Romantik und Märchenzauber im Oberamt Der traditionelle Weihnachtsmarkt im Dorfkern von Rifferswil

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iele Insider behaupten, der Rifferswiler Weihnachtsmarkt sei der Schönste weit und breit. Diese Behauptung stützten die Scharen von Besuchern, welche am letzten Sonntag von überall her, selbst von den angrenzenden Kantonen Zug und Aargau, angereist kamen. Der Sonntagsausflug zum Weihnachtsmarkt nach Rifferswil gilt ganz allgemein als der Familienausflug des Jahres schlechthin. Die Marktbesucher wurden denn am auch einmal mehr nicht enttäuscht. Die weihnächtlich geschmückten Verkaufsstände auf dem Dorfplatz und in den Gässchen von Rifferswil boten ein abwechslungsreiches Sortiment, das von wunderschönen Adventskränzen über Keramik, Glaswaren, Schmuck, Spielsachen und weiteren Weihnachtsgeschenken, welche bis hin zu ausgesuchten kulinarischen Köstlichkeiten keine Wünsche offen liessen. Entlang der Marktroute schlenderte gutgelauntes Publikum, und Jung und Alt fühlte sich sichtlich wohl inmitten der stimmungsvollen Kulisse, zu welcher das Dorfbild der kleinen Aemtler Gemeinde mit den schönen Riegelhäusern wesentlich beitrug. Und der allgegenwärtige Duft nach Glühwein, Bratwurst, Lebkuchen und Zimt rundete den Weihnachtszauber aromatisch ab. Ganz offensichtlich wegen des prächtigen Winterwetters und der romantischen Stimmung waren an den Markständen ausschliesslich kauffreudige Besucher auszumachen. Selbst bei genauerem und längerem Hinschauen wurde nirgends gefeilscht und gehandelt. Porzellanengel, kostbare Seidenstoffe und kunstvolles Handwerk wechselten ihre Besitzer und dürften als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum manche Augen zum Leuchten bringen. (mm)

Der Samichlaus wurde sogar von zwei Eseln begleitet.

Buntes Treiben an den Ständen.

Grossandrang von Besuchern: Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt in Rifferswil. (Bilder Martin Mullis)

Über 55 Personen haben 3200 Chlaussäcke abgepackt

Ist der Samichlaus ein Mensch?

Chlausack-Aktion des Lions-Clubs Knonaueramt

Zu Besuch bei Hortkindern in Affoltern

In der Schreinerei Schneebeli AG, Ottenbach, wurde kürzlich etwas anders und mit vielen Personen gearbeitet – Die jährliche Samichlaussack-Aktion durchgeführt vom Lions-Club brachte auch 2013 Bestellungen von total 3200 Chlaussäcken hervor.

Wenn Hortleiterin Erika Schamberger den Samichlaus im Wald anruft und ihn aufbietet, packt er folgsam den Sack und macht sich mit dem Schmutzli auf den Weg. Wie vergangene Woche: Die Kinder aus dem Hort suchten das Paar im nachtdunklen Wald. Manche etwas zögerlich, mit Mami oder Papi an der Hand, andere forscher. «Saa-mi-chlaaus!» riefen sie da und dort ins Gehölz hinein. Ein Kind hörte es plötzlich rascheln, wollte ihn aufgespürt haben: «Da ist er!» Aber leider – Fehlanzeige: «Nein, das ist ein Mensch!» widersprach ein anderes. Ist der Samichlaus denn kein Mensch? So kam man ins Grübeln. Noch bevor eine Antwort darauf gefunden war, hatte ein Grüppchen die zwei bärtigen Alten entdeckt. Sie stapften zum mit unzähligen Kerzen geschmückten Lagerplatz, wo ein Feuer loderte. Das Hortteam hatte für die rund 55 kleinen und grossen Gäste ein Waldbuffet errichtet, Köchin Heidi eine feine Kürbissuppe mit Wienerli zubereitet. Vor dem Essen hiess es für die Kinder aber zuerst: Vor Samichlaus und Schmutzli treten und ein Versli aufsagen – wer eines wusste. Der sympathische alte Mann verteilte viel Lob, ein bisschen Tadel und allen ein Chlaussäckli. Gelobt hatte der Weihnachtsmann Eigenschaften wie: «Du kannst gut verlieren», «erledigst deine Aufgaben prima» oder «schaust immer gut zu den anderen». Nicht ganz zufrieden war er mit diesen Verhaltensweisen: «Du solltest beim Essen von allem probieren»,

Über 55 Personen haben das Abpacken der 3200 Chlaussäcke in Angriff genommen. Das Team rekrutierte sich nebst Mitgliedern des Lions-Clubs Knonaueramt, auch aus Nachbarn, Ehefrauen, Partnern, Kindern, Enkeln und Freunden. Präsident Istvan Völgi be-

dankte sich herzlich für die nicht alltägliche Leistung bei den freiwilligen Helfern. 3200 Chlaussäcke abzupacken bedarf einer grösseren logistischen Leistung. Diese ist aber das A und O für eine schnelle, reibungslose und erfolgreiche Abpackaktion. René Schneebeli: «Besser, etwas mehr Zeit investieren für die Organisation bevor die Helfer da sind, damit eine speditive Erledigung der Arbeiten garantiert ist und sich alle am Erfolg freuen können.» Die meisten der 3200 Chlaussäcke werden an Firmen geliefert als Mitarbeiter- oder Kundengeschenke. Neben verschiedenen Nüssen und Mandarinen enthält der Chlaussack

auch feine Schokoladen und andere Schleckereien. Ein ganz feine Sache, bestätigen jeweils alle Empfänger der Chlaussäcke. Auch die Helfer, die ab und zu etwas naschen von den Köstlichkeiten, erfreuen sich an den feinen Zutaten. Was passiert mit dem Erlös aus dem Verkauf dieser Chlaussäcke? Der Lions-Club Knonaueramt unterstützt damit Personen, die sich mit diesem Zustupf einen Wunsch erfüllen können. Dabei handelt es sich um körperlich und/oder geistig behinderte Menschen. Seit mehr als 20 Jahren findet nun diese Aktion statt und sie erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit.

Chlaussäcke abpacken in der Schreinerei Schneebeli zugunsten körperlich und geistig behinderter Menschen. (Bild zvg.)

Die Hortkinder hören sich Lob und Tadel vom Samichlaus an. (Bild Claudia Merki)

«nicht immer gleich wütend werden» oder «dich mündlich ein bisschen zurückhalten». Letzteres hätte man auch dem Samichlaus und dem Schmutzli mit auf den Weg geben können. Die zwei «chifleten» manchmal wie ein altes Ehepaar. Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern am Albis


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Dezember 2013

Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Dezember 2013

Eine bunte Vielfalt am Chlausmärt Affoltern an der Oberen Bahnhofstrasse Der Chlausmärt der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) hat sich zu einem Fixpunkt in der Veranstaltungsagenda des Bezirkshauptortes entwickelt. Am vergangenen Sonntag präsentierten sich bei strahlendem Sonnenschein im Herzen von Affoltern wieder zahlreiche Aussteller, Vereine, Parteien und das Gewerbe. .................................................. von thomas stöckli «Punsch und feini Guezli!», rufen zwei Mädchen am Stand der Pfadi Säuliamt. Ihr offensives Werben zeigt Wirkung: Zahlreiche Marktbesucher bleiben stehen. Überhaupt haben viele den kalten aber sehr sonnigen Sonntag genutzt, um durch die Stände zu flanieren. Wie ein Magnet zieht das Zelt der Stützpunktfeuerwehr Affoltern die Kinder an. Die Werbegruppe der Feuerwehr hat in stundenlanger Sonntagsarbeit die Brücke über die Autobahn bei MyStop im Massstab 1:87 nachgebaut. Mit ferngesteuerten Lastwagen – einem TLF und einem Flughafen-Löschfahrzeug – können die Kleinen hier vom Feuerwehrlokal an eine Unfallstelle oder von dort wieder zurück ins Lokal fahren.

Rege genutzt: Die Kinder-Eisenbahn vor der Albis Lodge.

«Jeden Tag Weihnachten» Im geschmückten und gemütlich eingerichteten Aufenthaltsraum des Weiss-Medien-Hauses entführt derweil Brigitte Bärtschi in zauberhafte Märchen-Welten. Bevor sie zu erzählen beginnt, zeigt sie den Zuhörern ihre Wunsch-Sterne. «Kann man sich damit auch wünschen, dass Mama nicht mehr schimpft?», will ein Junge wissen. «Ich würde mir wünschen, dass jeden Tag Weihnachten ist», so ein Mädchen. Rege genutzt wird auch die Kinder-Eisenbahn. Vor der Albis Lodge kommt sie viel besser zur Geltung als hinter der Kasino-Kopfbaute. Vielerorts werden die Marktbesucher mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt – von Grilladen und Raclette bis hin zu gebrannten Mandeln und Berlinern. Der «Weingarten» punktet einmal mehr mit dem BBQSmoker, myoptix schenkt Glühwein aus, derweil Samichlaus und Schmutzli Naschwerk verteilen. Weiter locken Stände mit Kunsthandwerk, etwa zauberhafte Filz-Figuren und Schmuck.

Das «Weingarten»-Team punktet nicht nur mit Fleisch vom BBQ-Smoker, sondern auch mit mottogerechten Mützen und heissen Getränken. (Bilder Werner Schneiter / Thomas Stöckli / Susanne Crimi)

Stimmungsvoller Höhepunkt: Weihnachtslieder mit dem Gospelchor Affoltern vor der Kasino-Kopfbaute.

Ein eingespieltes Team Sichtlich zufrieden zirkuliert auch Susanne Crimi, OK-Chefin des Chlausmärts, an der Oberen Bahnhofstrasse. Die monatelange Planung hat sich gelohnt, alles läuft rund. Mit dem Aufstellen der Stände am Vorabend sei man diesmal schon um 20 Uhr fertig gewesen – in den Vorjahren, hatte dies jeweils eine oder gar anderthalb Stunden länger gedauert. «Ein eingespieltes Team ist das A und O», so Susanne Crimi.

Die Kapelle Leo Kälin spielt im Raclette-Zelt der Feldschützen Zwillikon.

Den Drehorgel-Klängen lauscht auch Nationalrat Toni Bortoluzzi (hinten).

Heisser Glühwein: Das bringt Wärme in den kalten Tag.

«Dirigent» mit dem Messer.

Samichlaus und Schmutzli beschenken den ganzen Tag lang Gross und Klein.

«Punsch und feini Guezli!» Die Pfadi Säuliamt wirbt lautstark für ihre Produkte.

Überall zieht Kunsthandwerk die Blicke auf sich.

Schönster Stand: Peter Wittwer von der Sunneschür in Affoltern.

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Eine bunte Vielfalt am Chlausmärt Affoltern an der Oberen Bahnhofstrasse Der Chlausmärt der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) hat sich zu einem Fixpunkt in der Veranstaltungsagenda des Bezirkshauptortes entwickelt. Am vergangenen Sonntag präsentierten sich bei strahlendem Sonnenschein im Herzen von Affoltern wieder zahlreiche Aussteller, Vereine, Parteien und das Gewerbe. .................................................. von thomas stöckli «Punsch und feini Guezli!», rufen zwei Mädchen am Stand der Pfadi Säuliamt. Ihr offensives Werben zeigt Wirkung: Zahlreiche Marktbesucher bleiben stehen. Überhaupt haben viele den kalten aber sehr sonnigen Sonntag genutzt, um durch die Stände zu flanieren. Wie ein Magnet zieht das Zelt der Stützpunktfeuerwehr Affoltern die Kinder an. Die Werbegruppe der Feuerwehr hat in stundenlanger Sonntagsarbeit die Brücke über die Autobahn bei MyStop im Massstab 1:87 nachgebaut. Mit ferngesteuerten Lastwagen – einem TLF und einem Flughafen-Löschfahrzeug – können die Kleinen hier vom Feuerwehrlokal an eine Unfallstelle oder von dort wieder zurück ins Lokal fahren.

Rege genutzt: Die Kinder-Eisenbahn vor der Albis Lodge.

«Jeden Tag Weihnachten» Im geschmückten und gemütlich eingerichteten Aufenthaltsraum des Weiss-Medien-Hauses entführt derweil Brigitte Bärtschi in zauberhafte Märchen-Welten. Bevor sie zu erzählen beginnt, zeigt sie den Zuhörern ihre Wunsch-Sterne. «Kann man sich damit auch wünschen, dass Mama nicht mehr schimpft?», will ein Junge wissen. «Ich würde mir wünschen, dass jeden Tag Weihnachten ist», so ein Mädchen. Rege genutzt wird auch die Kinder-Eisenbahn. Vor der Albis Lodge kommt sie viel besser zur Geltung als hinter der Kasino-Kopfbaute. Vielerorts werden die Marktbesucher mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt – von Grilladen und Raclette bis hin zu gebrannten Mandeln und Berlinern. Der «Weingarten» punktet einmal mehr mit dem BBQSmoker, myoptix schenkt Glühwein aus, derweil Samichlaus und Schmutzli Naschwerk verteilen. Weiter locken Stände mit Kunsthandwerk, etwa zauberhafte Filz-Figuren und Schmuck.

Das «Weingarten»-Team punktet nicht nur mit Fleisch vom BBQ-Smoker, sondern auch mit mottogerechten Mützen und heissen Getränken. (Bilder Werner Schneiter / Thomas Stöckli / Susanne Crimi)

Stimmungsvoller Höhepunkt: Weihnachtslieder mit dem Gospelchor Affoltern vor der Kasino-Kopfbaute.

Ein eingespieltes Team Sichtlich zufrieden zirkuliert auch Susanne Crimi, OK-Chefin des Chlausmärts, an der Oberen Bahnhofstrasse. Die monatelange Planung hat sich gelohnt, alles läuft rund. Mit dem Aufstellen der Stände am Vorabend sei man diesmal schon um 20 Uhr fertig gewesen – in den Vorjahren, hatte dies jeweils eine oder gar anderthalb Stunden länger gedauert. «Ein eingespieltes Team ist das A und O», so Susanne Crimi.

Die Kapelle Leo Kälin spielt im Raclette-Zelt der Feldschützen Zwillikon.

Den Drehorgel-Klängen lauscht auch Nationalrat Toni Bortoluzzi (hinten).

Heisser Glühwein: Das bringt Wärme in den kalten Tag.

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Forum

Dienstag, 10. Dezember 2013

Wichtges Zeichen gesetzt

Die SP fordert rasche Anpassung der Spital-Statuten Das Abstimmungsresultat vom 24. November hat gezeigt, dass rund die Hälfte der Bevölkerung keine Umwandlung des Spitals in eine AG will. Die SP hat von Anfang an die Position vertreten, dass auch ein Zweckverband sämtlichen Anforderungen an ein modernes Spital genügen kann. Sie fordert daher eine bescheidene, aber rasche Anpassung der Zweckverbandsstatuten.

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Es besteht Handlungsbedarf Im Vorfeld der Abstimmung haben die AG-Befürworter argumentiert, das Spital sei in der jetzigen Form nicht gut aufgestellt und seine Zukunft sei gefährdet. Nachdem die AG nicht zustande gekommen ist, sieht die Spitalleitung plötzlich keinen dringenden Handlungsbedarf mehr (vgl. «Das Spital Affoltern ist in allen Belangen funktionstüchtig» im Anzeiger vom 03.12.2013).

Wenn die Spitalleitung ihre eigenen Argumente ernst nimmt, die sie für die AG ins Feld geführt hat, dann müsste sie eingestehen, dass Handlungsbedarf besteht. Die SP fordert daher, dass die Statuten des Zweckverbands sobald wie möglich angepasst werden.

Eigener Haushalt für den Zweckverband Dabei muss nicht der ganze Zweckverband neu erfunden werden. In erster Linie geht es darum, dem Zweckverband das Führen eines eigenen Haushalts zu ermöglichen. Damit werden die Grundlagen für einen wirtschaftlichen Betrieb mit transparenter Rechnungslegung geschaffen. Auch fallen die Defizitbeiträge der Gemeinden weg, da sich das Spital selber finanzieren muss. Austritte von Gemeinden sind so nicht zu erwarten und es würde wieder Ruhe einkehren im Spital.

Mit einem so aufgestellten Zweckverband könnte man für ein paar Jahre Erfahrungen sammeln und sich auf die Projektierung des neuen Bettenhauses konzentrieren. Zuvor ist jedoch die Frage zu klären, was für ein Spital wir wollen, und die dafür geeigneten Strategien sind zu entwickeln. Sollte sich herausstellen, dass eine Anpassung der Rechtsform tatsächlich erforderlich ist, könnte man das gründlich und ohne Zeitdruck angehen.

Damit der Zweckverband über einen eigenen Haushalt verfügen kann, sind nur geringfügige Anpassungen der Statuten notwendig. Allenfalls könnte die Finanzkompetenz der einzelnen Gremien justiert werden, um der Spitalleitung grössere Flexibilität einzuräumen. Auf darüber hinausgehende Experimente soll verzichtet werden. Lediglich diejenigen Änderungen,

Ein Schildbürgerstreich? Zum Spital-Abstimmungsergebnis. Mancher AG-Befürworter wird bedauert haben, dass Artikel 50 der Zweckverbandsstatuten für die Auflösung des Verbandes die Zustimmung aller Gemeinden verlangt. Gäbe es diese Vorschrift nicht, stünde er heute – wie wir alle – als Schildbürger in abgesägten Hosen da. Wir müssten den Zweckverband auflösen und hätten auch keine AG. Die Betriebskommission würde wohl

weitere 500 000 Franken Steuergelder verheizen für Beraterhonorare. Hätte man Art. 50 seinerzeit nicht in die Statuten aufgenommen, so hätte man nach Art. 11 im Bezirk als Einheit abgestimmt. Hier hat die knappe Mehrheit von 52 Prozent der Stimmenden für die Auflösung des Verbandes gestimmt. Die neun Gemeinden, welche der AG zugestimmt haben, besitzen aber nur 44 Prozent des Aktienkapitals statt der geforderten 75 Prozent. Das Spital hätte gar keine Rechtsform

mehr gehabt. Die logisch völlig unzulängliche Formulierung der Abstimmungsfragen wäre zutage getreten, und die Bezirksabstimmung hätte als ungültig erklärt werden müssen. Das Ansehen des Spitals hätte weiteren Schaden genommen, und das Säuliamt wäre zum «Schildbürger-Amt» geworden. Zum Glück haben kluge Grossväter ihre Enkelkinder mit der Vorschrift von Art. 50 vor dieser Schande bewahrt. Rolf Grob, Obfelden

Neustart kann nur mit einer neuen Betriebskommission gelingen Spital Affoltern: Delegiertenversammlung vom 28. November. Am Donnerstag, 28. November, fand die erste Delegiertenversammlung nach der Abstimmung neue Rechtsvorform statt («Anzeiger» vom 3. Dezember). Die Delegierten gingen mit Engagement an ihre Aufgaben. Die Betriebskommission mit dem Präsidenten Thomas Jucker macht weiter wie wenn nichts geschehen wäre. Die Betriebskommission (BK) hat die Abstimmung gewonnen und wurde nur dadurch behindert, dass alle Gemeinden zustimmen müssen. Hier nochmals die Resultate: Auflösung Zweckverband 8686 ja / 8044 nein, 48, 1% Stimmen nein, in vier Gemeinden ein Nein. Umwandlung in AG 8542 ja / 8167 nein, 48,9% Stimmen nein, in fünf Gemeinden ein Nein. Herr Jucker nimmt das zur Kenntnis. Sein einziger Kommentar, die neue Rechtsform ist nicht das wichtigste, viel wichtiger ist die Bettenhausplanung sofort voranzutreiben. Gleichzeitig bringt er noch eine neue Variante Rechtsform ein, die Interkommunale Anstalt. Neue Rechtsform nicht vor 2016, nachdem wir Monate lang gehört haben, das Akutspital gehe unter, wenn der Zweckverband nicht sofort abgelöst wird. Das Budget 2014 wurde von Direktor Furrer im Schnellzugestempo durchgegangen, praktisch keine Informationen oder Erläuterungen, nur nackte Zahlen. Nächstes Geschäft: Nachtragskredit für neue Schliessanlage von mehr als 25%. Auch hier keine konkreten Auskünfte, woher die Budget-Überschreitung von über 100 000 Franken kommt. Ein Ersatz einer Schliessanlage sollte genau budgetiert werden können, weiss man doch aufs

letzte Schloss, was ersetzt werden muss. Die Delegierten stimmen zähneknirschend zu. Dann kam die Abrechnung zum MIS (Management Information System), welches nötig wurde, um dem Kanton und den Krankenkassen die notwendigen Unterlagen zu liefern. Dieses Geschäft wurde von den Delegierten zurückgewiesen, da es in der Kompetenz der BK war. Wieso wurde dieses Geschäft überhaupt den Delegierten vorgelegt? Herr Jucker wehrte sich gegen die Rückweisung, die Delegierten blieben standhaft. Letztes Geschäft: Ersatz der Informatik-Infrastruktur für über 800 000 Franken. Die Delegierten waren sehr schlecht und unzureichend dokumentiert (keine Auswertungen der eingegangen Angebote), und es wurde der Antrag gestellt, das Geschäft zur weiteren Bearbeitung zurückzuweisen. Dieser Antrag wurde durch Herrn Jucker und Herrn Direktor Furrer vehement bekämpft. Es ging so weit, dass den Delegierten vom Direktor gedroht wurde, wenn diese das Geschäft zurückweisen, tragen die Delegierten bei Problemen die Verantwortung. Der Vertrag müsse noch dieses Jahr unterschrieben werden. Ist sich die BK bewusst, dass die Referendumsfrist für DV-Beschlüsse 60 Tage ist oder interessiert die BK auch dies nicht? Der Rückweisungsantrag wurde knapp verworfen, der Kredit mit Gegenstimmen angenommen. So geht es nicht. Ein Kompliment den Delegierten, die sich zu wehren beginnen. Sechs Delegierte sollten von ihrem Recht Gebrauch machen und das Referendum ergreifen, womit das Geschäft an die Urnenabstimmung kommt. Besser wäre, die BK nimmt das Geschäft zurück zur Überarbeitung, spart viel Arbeit und unnö-

Die SP glaubt an die Zukunft des Spitals und ist bereit, konstruktiv mitzuarbeiten. Sie fordert aber, dass bei künftigen wichtigen Entscheiden die Parteien frühzeitig in die Prozesse mit einbezogen werden. Das Spital geniesst grossen Rückhalt in der Bevölkerung – das wollen wir erhalten.

Das Initiativkomitee «Hausen handelt solidarisch» dankt allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die in grosser Zahl an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember in Hausen am Albis teilgenommen haben. In einer fairen und sachbezogenen Diskussion sind Pro und Kontra der Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch» dargestellt worden. Eine Mehrzahl der Anwesenden hat der Initiative zugestimmt und damit ein wichtiges Zeichen gesetzt. Die Gegner des Vorstosses haben sich als würdige Verlierer gezeigt; auf einen Antrag auf Urnenabstimmung ist verzichtet worden. Das Initiativkomitee ist gewillt, dem positiven Entscheid persönliche Taten folgen zu lassen. Durch Spenden soll der Beitrag aus der Gemeindekasse massiv aufgebessert werden. Informationen folgen.

Für die SP Bezirk Affoltern: Roger Schmutz

Initiativkomitee «Hausen handelt solidarisch»

über die sich die Delegierten einig sind, sollen aufgenommen werden. So kann das Verfahren kurz gehalten werden und eine minimale Vorlage, die sich aufs Notwendigste – den eigenen Haushalt – beschränkt, hat zudem die beste Aussicht, von allen Gemeinden gutgeheissen zu werden. Das Ziel muss sein, dass die neuen Statuten spätestens am 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Die SP steht für das Spital ein Nur die notwendigsten Anpassungen

tige Kosten. Unter Verschiedenes wurde von einem Delegierten das Unbehagen über die Situation und die schon in der Presse gemachten Voten von Herrn Jucker zum weiteren Vorgehen vorgebracht. Der Delegierte wollte eine konsultative Abstimmung darüber, diese wurde von Herrn Jucker verweigert. Danach beklagten sich Delegierte darüber, dass sie in der Presse schlecht gemacht würden, und dass es den Anschein mache, dass für den Präsidenten und die Betriebskommission nur Ja-Sager gute Delegierte sind. Ich finde, wir brauchen jetzt einen Neustart, nicht neue Delegierte, sondern eine neue aus wirklichen Spitalfachleuten bestehende Betriebskommission, welche dem Spital revidierte Zwecksverbandstatuten erarbeitet. Danach braucht das Spital ein im Markt abgestütztes Marketingkonzept, steht dieses, kann man mit den verschiedenen Planungen starten, Bettenkapazitäten, Arztpraxen, mögliche Therapien usw. Dabei sollte man sich immer bewusst sein, die bestehenden privaten Infrastrukturen nicht zu konkurrenzieren (Hausärzte, Spezialärzte, Therapeuten usw.), diese sind alle sehr wichtig, damit die Patienten in unser Spital kommen. Der Neustart kann nur gelingen mit einer neuen Betriebskommision, bestehend aus Spitalfachleuten. Als Vorbild nehme man den Verwaltungsrat der Spitalregionen St. Gallen. Nur so haben wir eine Chance, weiter ein Akutspital in Affoltern zu haben. Ich danke den Delegierten für ihre Arbeit, die wiedergewonnene Selbstständigkeit mit eigener Meinung. Nehmen Sie Ihre Rechte wahr, die ihnen laut Statuten zustehen. Rolf Huber, Affoltern

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«Bleiben Sie, wo Sie sind …» Vor einer Woche habe ich ein Taxi vorbestellt, damit er mich mit meiner Katze, welche zwei Wochen zuvor notoperiert wurde, zur Nachkontrolle um 17 Uhr von Aeugst nach Bonstetten fährt. Der Herr kam pünktlich zum vereinbarten Termin, öffnet den Kofferraum und bat mich, die Katze, welche sich in einem geschlossenen Kistchen befand, in den Kofferraum zu stellen. Ich teilte ihm freundlich, aber bestimmt mit, dass ich auf dem Rücksitz Platz nehmen würde, die verängstigte Katze im Kistchen auf meinem Schoss. Ich erklärte ihm, dass es neblig sei, die Strassen bereits leicht gefroren und vor allem kurvenreich bis nach Bonstetten und ich meiner Katze nicht zumuten kann und werde, dass sie im dunklen Kofferraum hin und her schlingert. Der Taxihalter weigerte sich, schlug den Kofferraumdeckel zu und fuhr davon. Sprachlos über ein solches Gebaren und unter Zeitdruck, da ich ja einen Termin hatte, rief ich ein anderes Taxi. Zurückhaltend erkundigte ich mich, ob man bereit sei, mich auf dem Rücksitz mit einer Katze, welche in einer geschlossenen Kiste sei, von Aeugst nach Bonstetten zu transportieren. «Natürlich», sagte der Herr am Telefon und wollte wissen, weshalb ich mich erkundige, das sei doch selbst-

verständlich. Ich erklärte ihm das soeben Erlebte mit mit dem Taxihalter. Daraufhin erhielt ich doch tatsächlich die unglaubliche Antwort: «Aha, zuerst haben Sie Herrn X gerufen, und nun, da dieser nicht fahren will, rufen Sie uns an. Zweite Wahl fahren wir nicht! Wir sind nicht zweite Wahl: bleiben Sie, wo Sie sind», und das Freizeichen vom Telefon ertönte. Nun war ich nicht nur sprachlos, sondern auch fassungslos. Ein weiteres Taxi war zu diesem Zeitpunkt bereits gebucht. Dank einer beherzten Aeugsterin, welche mich selbstlos (danke!) an den Bahnhof Affoltern fuhr, konnte ich den Termin beim Tierarzt doch noch einhalten. Fazit: Beide Unternehmungen scheinen absolut nicht auf Kundschaft angewiesen zu sein. Von Kundenfreundlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft haben ebenfalls beide Unternehmungen noch nie etwas gehört. (Wohlverstanden, eine Fahrt von Aeugst nach Bonstetten im Abendverkehr kostet zirka 45 Franken, dies wäre also mit Hin- und Rückfahrt ein satter Verdienst gewesen von zirka 90 Franken). Selbstverständlichkeit ist eben nicht mehr Selbstverständlichkeit, aber bodenlose Frechheit bleibt Frechheit. Cornelia M. Baburi Giger, Aeugst

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Nicht ohne Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. redaktion@affolteranzeiger.ch.


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Dienstag, 10. Dezember 2013

Wichtges Zeichen gesetzt

Die SP fordert rasche Anpassung der Spital-Statuten Das Abstimmungsresultat vom 24. November hat gezeigt, dass rund die Hälfte der Bevölkerung keine Umwandlung des Spitals in eine AG will. Die SP hat von Anfang an die Position vertreten, dass auch ein Zweckverband sämtlichen Anforderungen an ein modernes Spital genügen kann. Sie fordert daher eine bescheidene, aber rasche Anpassung der Zweckverbandsstatuten.

Es besteht Handlungsbedarf Im Vorfeld der Abstimmung haben die AG-Befürworter argumentiert, das Spital sei in der jetzigen Form nicht gut aufgestellt und seine Zukunft sei gefährdet. Nachdem die AG nicht zustande gekommen ist, sieht die Spitalleitung plötzlich keinen dringenden Handlungsbedarf mehr (vgl. «Das Spital Affoltern ist in allen Belangen funktionstüchtig» im Anzeiger vom 03.12.2013).

Wenn die Spitalleitung ihre eigenen Argumente ernst nimmt, die sie für die AG ins Feld geführt hat, dann müsste sie eingestehen, dass Handlungsbedarf besteht. Die SP fordert daher, dass die Statuten des Zweckverbands sobald wie möglich angepasst werden.

Eigener Haushalt für den Zweckverband Dabei muss nicht der ganze Zweckverband neu erfunden werden. In erster Linie geht es darum, dem Zweckverband das Führen eines eigenen Haushalts zu ermöglichen. Damit werden die Grundlagen für einen wirtschaftlichen Betrieb mit transparenter Rechnungslegung geschaffen. Auch fallen die Defizitbeiträge der Gemeinden weg, da sich das Spital selber finanzieren muss. Austritte von Gemeinden sind so nicht zu erwarten und es würde wieder Ruhe einkehren im Spital.

Mit einem so aufgestellten Zweckverband könnte man für ein paar Jahre Erfahrungen sammeln und sich auf die Projektierung des neuen Bettenhauses konzentrieren. Zuvor ist jedoch die Frage zu klären, was für ein Spital wir wollen, und die dafür geeigneten Strategien sind zu entwickeln. Sollte sich herausstellen, dass eine Anpassung der Rechtsform tatsächlich erforderlich ist, könnte man das gründlich und ohne Zeitdruck angehen.

Damit der Zweckverband über einen eigenen Haushalt verfügen kann, sind nur geringfügige Anpassungen der Statuten notwendig. Allenfalls könnte die Finanzkompetenz der einzelnen Gremien justiert werden, um der Spitalleitung grössere Flexibilität einzuräumen. Auf darüber hinausgehende Experimente soll verzichtet werden. Lediglich diejenigen Änderungen,

Ein Schildbürgerstreich? Zum Spital-Abstimmungsergebnis. Mancher AG-Befürworter wird bedauert haben, dass Artikel 50 der Zweckverbandsstatuten für die Auflösung des Verbandes die Zustimmung aller Gemeinden verlangt. Gäbe es diese Vorschrift nicht, stünde er heute – wie wir alle – als Schildbürger in abgesägten Hosen da. Wir müssten den Zweckverband auflösen und hätten auch keine AG. Die Betriebskommission würde wohl

weitere 500 000 Franken Steuergelder verheizen für Beraterhonorare. Hätte man Art. 50 seinerzeit nicht in die Statuten aufgenommen, so hätte man nach Art. 11 im Bezirk als Einheit abgestimmt. Hier hat die knappe Mehrheit von 52 Prozent der Stimmenden für die Auflösung des Verbandes gestimmt. Die neun Gemeinden, welche der AG zugestimmt haben, besitzen aber nur 44 Prozent des Aktienkapitals statt der geforderten 75 Prozent. Das Spital hätte gar keine Rechtsform

mehr gehabt. Die logisch völlig unzulängliche Formulierung der Abstimmungsfragen wäre zutage getreten, und die Bezirksabstimmung hätte als ungültig erklärt werden müssen. Das Ansehen des Spitals hätte weiteren Schaden genommen, und das Säuliamt wäre zum «Schildbürger-Amt» geworden. Zum Glück haben kluge Grossväter ihre Enkelkinder mit der Vorschrift von Art. 50 vor dieser Schande bewahrt. Rolf Grob, Obfelden

Neustart kann nur mit einer neuen Betriebskommission gelingen Spital Affoltern: Delegiertenversammlung vom 28. November. Am Donnerstag, 28. November, fand die erste Delegiertenversammlung nach der Abstimmung neue Rechtsvorform statt («Anzeiger» vom 3. Dezember). Die Delegierten gingen mit Engagement an ihre Aufgaben. Die Betriebskommission mit dem Präsidenten Thomas Jucker macht weiter wie wenn nichts geschehen wäre. Die Betriebskommission (BK) hat die Abstimmung gewonnen und wurde nur dadurch behindert, dass alle Gemeinden zustimmen müssen. Hier nochmals die Resultate: Auflösung Zweckverband 8686 ja / 8044 nein, 48, 1% Stimmen nein, in vier Gemeinden ein Nein. Umwandlung in AG 8542 ja / 8167 nein, 48,9% Stimmen nein, in fünf Gemeinden ein Nein. Herr Jucker nimmt das zur Kenntnis. Sein einziger Kommentar, die neue Rechtsform ist nicht das wichtigste, viel wichtiger ist die Bettenhausplanung sofort voranzutreiben. Gleichzeitig bringt er noch eine neue Variante Rechtsform ein, die Interkommunale Anstalt. Neue Rechtsform nicht vor 2016, nachdem wir Monate lang gehört haben, das Akutspital gehe unter, wenn der Zweckverband nicht sofort abgelöst wird. Das Budget 2014 wurde von Direktor Furrer im Schnellzugestempo durchgegangen, praktisch keine Informationen oder Erläuterungen, nur nackte Zahlen. Nächstes Geschäft: Nachtragskredit für neue Schliessanlage von mehr als 25%. Auch hier keine konkreten Auskünfte, woher die Budget-Überschreitung von über 100 000 Franken kommt. Ein Ersatz einer Schliessanlage sollte genau budgetiert werden können, weiss man doch aufs

letzte Schloss, was ersetzt werden muss. Die Delegierten stimmen zähneknirschend zu. Dann kam die Abrechnung zum MIS (Management Information System), welches nötig wurde, um dem Kanton und den Krankenkassen die notwendigen Unterlagen zu liefern. Dieses Geschäft wurde von den Delegierten zurückgewiesen, da es in der Kompetenz der BK war. Wieso wurde dieses Geschäft überhaupt den Delegierten vorgelegt? Herr Jucker wehrte sich gegen die Rückweisung, die Delegierten blieben standhaft. Letztes Geschäft: Ersatz der Informatik-Infrastruktur für über 800 000 Franken. Die Delegierten waren sehr schlecht und unzureichend dokumentiert (keine Auswertungen der eingegangen Angebote), und es wurde der Antrag gestellt, das Geschäft zur weiteren Bearbeitung zurückzuweisen. Dieser Antrag wurde durch Herrn Jucker und Herrn Direktor Furrer vehement bekämpft. Es ging so weit, dass den Delegierten vom Direktor gedroht wurde, wenn diese das Geschäft zurückweisen, tragen die Delegierten bei Problemen die Verantwortung. Der Vertrag müsse noch dieses Jahr unterschrieben werden. Ist sich die BK bewusst, dass die Referendumsfrist für DV-Beschlüsse 60 Tage ist oder interessiert die BK auch dies nicht? Der Rückweisungsantrag wurde knapp verworfen, der Kredit mit Gegenstimmen angenommen. So geht es nicht. Ein Kompliment den Delegierten, die sich zu wehren beginnen. Sechs Delegierte sollten von ihrem Recht Gebrauch machen und das Referendum ergreifen, womit das Geschäft an die Urnenabstimmung kommt. Besser wäre, die BK nimmt das Geschäft zurück zur Überarbeitung, spart viel Arbeit und unnö-

Die SP glaubt an die Zukunft des Spitals und ist bereit, konstruktiv mitzuarbeiten. Sie fordert aber, dass bei künftigen wichtigen Entscheiden die Parteien frühzeitig in die Prozesse mit einbezogen werden. Das Spital geniesst grossen Rückhalt in der Bevölkerung – das wollen wir erhalten.

Das Initiativkomitee «Hausen handelt solidarisch» dankt allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die in grosser Zahl an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember in Hausen am Albis teilgenommen haben. In einer fairen und sachbezogenen Diskussion sind Pro und Kontra der Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch» dargestellt worden. Eine Mehrzahl der Anwesenden hat der Initiative zugestimmt und damit ein wichtiges Zeichen gesetzt. Die Gegner des Vorstosses haben sich als würdige Verlierer gezeigt; auf einen Antrag auf Urnenabstimmung ist verzichtet worden. Das Initiativkomitee ist gewillt, dem positiven Entscheid persönliche Taten folgen zu lassen. Durch Spenden soll der Beitrag aus der Gemeindekasse massiv aufgebessert werden. Informationen folgen.

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«Bleiben Sie, wo Sie sind …» Vor einer Woche habe ich ein Taxi vorbestellt, damit er mich mit meiner Katze, welche zwei Wochen zuvor notoperiert wurde, zur Nachkontrolle um 17 Uhr von Aeugst nach Bonstetten fährt. Der Herr kam pünktlich zum vereinbarten Termin, öffnet den Kofferraum und bat mich, die Katze, welche sich in einem geschlossenen Kistchen befand, in den Kofferraum zu stellen. Ich teilte ihm freundlich, aber bestimmt mit, dass ich auf dem Rücksitz Platz nehmen würde, die verängstigte Katze im Kistchen auf meinem Schoss. Ich erklärte ihm, dass es neblig sei, die Strassen bereits leicht gefroren und vor allem kurvenreich bis nach Bonstetten und ich meiner Katze nicht zumuten kann und werde, dass sie im dunklen Kofferraum hin und her schlingert. Der Taxihalter weigerte sich, schlug den Kofferraumdeckel zu und fuhr davon. Sprachlos über ein solches Gebaren und unter Zeitdruck, da ich ja einen Termin hatte, rief ich ein anderes Taxi. Zurückhaltend erkundigte ich mich, ob man bereit sei, mich auf dem Rücksitz mit einer Katze, welche in einer geschlossenen Kiste sei, von Aeugst nach Bonstetten zu transportieren. «Natürlich», sagte der Herr am Telefon und wollte wissen, weshalb ich mich erkundige, das sei doch selbst-

verständlich. Ich erklärte ihm das soeben Erlebte mit mit dem Taxihalter. Daraufhin erhielt ich doch tatsächlich die unglaubliche Antwort: «Aha, zuerst haben Sie Herrn X gerufen, und nun, da dieser nicht fahren will, rufen Sie uns an. Zweite Wahl fahren wir nicht! Wir sind nicht zweite Wahl: bleiben Sie, wo Sie sind», und das Freizeichen vom Telefon ertönte. Nun war ich nicht nur sprachlos, sondern auch fassungslos. Ein weiteres Taxi war zu diesem Zeitpunkt bereits gebucht. Dank einer beherzten Aeugsterin, welche mich selbstlos (danke!) an den Bahnhof Affoltern fuhr, konnte ich den Termin beim Tierarzt doch noch einhalten. Fazit: Beide Unternehmungen scheinen absolut nicht auf Kundschaft angewiesen zu sein. Von Kundenfreundlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft haben ebenfalls beide Unternehmungen noch nie etwas gehört. (Wohlverstanden, eine Fahrt von Aeugst nach Bonstetten im Abendverkehr kostet zirka 45 Franken, dies wäre also mit Hin- und Rückfahrt ein satter Verdienst gewesen von zirka 90 Franken). Selbstverständlichkeit ist eben nicht mehr Selbstverständlichkeit, aber bodenlose Frechheit bleibt Frechheit. Cornelia M. Baburi Giger, Aeugst

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Gewerbe/Dienstleistungen

KGV lehnt «Solarzwang» ab Die Verbandsleitung des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich KGV hat die Parolen zu den Abstimmungen vom 9. Februar 2014 gefasst. Der Verband lehnt die Änderung des Planungs- und Baugesetzes PBG klar ab. Weiter sagt der KGV zwei Mal Nein zu den nationalen Vorlagen. Die am 9. Februar zur Abstimmung gelangende Änderung des Planungs- und Baugesetzes PBG («Solarzwang-Vorlage») sieht vor, dass die Gemeinden in ihren Bau- und Zonenordnungen zukünftig Gebiete festlegen dürfen, in denen die Grundeigentümer zur Nutzung von erneuerbaren Energien gezwungen werden können. In diesem so genannten «Solarzwang» sieht der KGV einen unverhältnismässigen Eingriff in die Eigentumsfreiheit, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Grundeigentümer selber für die Kosten aufzukommen hätten. Die Nutzung von erneuerbaren Energien ist durchaus sinnvoll, solange sie freiwillig und nach marktwirtschaftlichen Massstäben erfolgt. Ein staatlicher Zwang jedoch, etwa zur Installation von Fotovoltaikanlagen, ist aus gewerblich-liberaler Sicht in aller Deutlichkeit abzulehnen. Er hätte für die Haus- und Grundeigentümer enorme Kosten zur Folge, welche mit Sicherheit auf die Mieterschaft überwälzt würden. Ausserdem würde er die Bautätigkeit hemmen und Investoren abschrecken. Der KGV empfiehlt seinen Mitgliedern aber auch aus grundsätzlichen Überlegungen heraus ein Nein: Es darf nicht sein, dass der Staat seinen Bürgern immer neue Vorschriften und Zwänge auferlegt, um damit fragwürdige energiepolitische Zielsetzungen zu erreichen. Ebenfalls zur Ablehnung empfiehlt der KGV die beiden nationalen Abstimmungsvorlagen: Er sagt sowohl zur Masseneinwanderungsinitiative als auch zur FABI-Vorlage Nein. Zur Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» hat der KGV keine Parole beschlossen.

Volg-Aktionswein per App bestellen Ab sofort bietet Volg eine neue smarte Dienstleistung an: Mit der kostenlosen Volg Wein PickApp für alle Smartphone-Betriebssysteme lassen sich die monatlich wechselnden Aktionsweine jederzeit bequem und einfach im 6erKarton bestellen. Wenige Tage später ist der Wein im gewünschten Volg abholbereit; die Bezahlung erfolgt direkt im Laden. Optional dazu erhältlich ist der kostenlose Wein-Newsletter. Er informiert über die aktuellen Aktionsweine und stellt diese vor. Beide Dienstleistungen stehen auch online unter wein.volg.ch zur Verfügung. Die Volg-Weine per App oder online zu bestellen, lohnt sich bis zum 28. Februar 2014 besonders: Bei der Erstbestellung gibt es ein Begrüssungsgeschenk in Form eines 20 FrankenGutscheins für den nächsten WeinEinkauf. Die Volg Wein PickApp läuft auf allen Smartphone-Betriebssystemen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Vogelkunde

Küferdynastie

Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern lädt zum Einführungskurs. > Seite 13

Ein weiterer Teil der Serie über Familien, die in Rifferswil ansässig geblieben sind. > Seite 14

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Sport-Erlebnis «Die 10 Mühlemanns» aus Hedingen trainieren für den Silvesterlauf in Zürich. > Seite 18

Kaffeemaschine gewonnen Märt-Tag im Obfelder Dorfmärt: Wettbewerbs-Sieger sind gekürt Mit den letzten Schneeflocken, welche am Samstagmorgen fielen, begrüsste das Dorfmärt-Team die ersten Kunden am traditionellen Dorfmärt-Tag im November. Rosmarie Gloor verkaufte ihre selbst kreierten Glasprodukte und viele schöne handgefertigte Glückwunschkarten. Bei den vielen angebotenen Backund Guezliformen konnten die Kunden nach Herzenslust stöbern und so manch spezielles Weihnachtssujet finden. Festliche Weine und spritziger Prosecco wurden ebenfalls angeboten, um rechtzeitig für die kommenden Feiertage bereitgelegt zu werden. Neu lassen sich alle aktuellen Weinaktionen über das Volg-Wein-App bestellen und im Laden abholen (vgl. Text links unten). Die beiden Dorfmärt-Grilleure hielten immer genug Bratwürste und Cervelats bereit, und so mancher konnte einer zweiten Wurst nicht widerstehen. Beim Wettbewerb galt es, die Menge an Lindt-Schoggi im Glas zu schätzen. Die richtige Lösung: 1924 Gramm. Mit einer Differenz von nur 12 g lag S. Weiss auf dem 1. Platz, dicht gefolgt von Gaby Sidler, welche 24 g daneben geschätzt hatte. Beide durften sich über ein vorweihnachtliches Geschenk freuen: eine neue Kaffeemaschine. Die kreative Adventsausstellung ist weiterhin Montag bis Samstag, 6 bis 21 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Der Lernende Fabian Reinhard und Urs Weiss mit Sohn. (Bilder zvg.)

Attraktive Körperhaltung Ein Training in AlexanderTechnik optimiert die Körperhaltung, baut Beschwerden im Bewegungsapparat ab und erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress. Der Schlüssel dazu liegt in der Wahrnehmung der Wechselwirkungen zwischen Körper, Emotionen und Gedanken. So können störende Verhaltensmuster in der Körperhaltung und den Bewegungen, in der Muskelspannung, sowie im eigenen Fühlen und Denken erkannt und abgebaut werden. Der Körper findet zu einer natürlichen Haltung. Atmung, Verdauung und Blutkreislauf erhalten genügend Platz, um gut zu funktionieren. Unnötige muskuläre Anspannungen, welche zu Verspannungen und Schmerzen führen, lösen sich auf.

Körper und Geist in gesunder Balance

Mitarbeiterin Edith Vollenweider und Gaby Sidler.

Schweizer Mid Caps bevorzugt Egon Wenzinger* über den Aktienmarkt ln der Schweiz bevorzugen wir Mid Caps, gefolgt von Standardwerten, gegenüber Small Caps. Mid Caps bieten die stärksten Bilanzen innerhalb des Schweizer Markts, ein überdurchschnittliches Gewinn- und Dividendenwachstum und attraktive Bewertungen. Wir bevorzugen Mid Caps vor allem aus vier Gründen: – Mid Caps haben die stärksten Bilanzen innerhalb des Schweizer Aktienmarkts: Der SMIM-Index besteht zu 51% aus Unternehmen mit Nettobarpositionen in ihren Bilanzen, der Swiss Market Index (SMI) nur zu 7%. Daher verfügen Mid Caps über eine höhere finanzielle Flexibilität. Schweizer Mid Caps sind deshalb auch besser vor einem Anstieg der Kapitalkosten geschützt, sollten die Zinsen in den nächsten Jahren deutlich steigen. – Mid Caps bieten auf längere Sicht ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum. – Insgesamt zahlen Mid Caps aus den in Punkt eins und zwei genannten Gründen nachhaltige Dividenden, die langfristig stärker wachsen als die von Standardwerten und Small Caps. – Der aktuelle Bewertungsaufschlag von Mid Caps ist im historischen Vergleich zum Schweizer Gesamtmarkt attraktiv. Als Mid Caps definieren wir Titel, die im Swiss Market Index Mid (SMIM)

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geführt werden, also die 30 grössten nicht im SMI der Blue Chips enthaltenen Aktien.

Eurozone Wir sind in Aktien der Eurozone übergewichtet. Das Egon Wenzinger. Wirtschaftswachs(Bild -ter.) tum in der Eurozone beschleunigt sich allmählich. Die Bedingungen in Südeuropa haben sich verbessert; Spanien und Italien verzeichnen nun einen Leistungsbilanzüberschuss. Die Auslandsnachfrage aus Asien und den USA ist weiterhin erfreulich. Die EBZ verfolgt auch nach der jüngsten Zinssenkung einen lockeren geldpolitischen Kurs. In Europa sind erste Anzeichen für eine Stabilisierung der Margen erkennbar. Wir erwarten, dass sich das Wirtschaftswachstum in Europa und weltweit beschleunigen wird. Auch die Gewinne dürften sich in den nächsten sechs Monaten verbessern und 2014 zweistellige Wachstumsraten erreichen. Angesichts der Zyklizität ihrer Märkte dürfte die Eurozone überproportional von einer Belebung des Weltwirtschaftswachstums profitieren. Im Bereich der Nicht-Basiskonsumgüter wird die Nachfrage voraus-

sichtlich anziehen und sich positiv auf die Gewinne auswirken. Das überdurchschnittliche Gewinnwachstum und die attraktiven Bewertungen begünstigen die Finanzwerte. Bei den Versorger- und Telekommunikationstiteln sind wir aufgrund ihrer rückläufigen Gewinnentwicklung und der daraus folgenden Gefährdung der Dividenden vorsichtig. Im Basiskonsumgütersektor sind die Bewertungen unserer Meinung nach zu hoch. Aufgrund des hohen freien Cashflows und des soliden Umsatz- und Gewinnwachstums ist das Gesundheitswesen unser bevorzugter defensiver Sektor. Die Ergebnisse der Überprüfung der Aktivaqualität durch die EZB werden erst im Oktober 2014 publiziert. Wir rechnen damit, dass sich der zusätzliche Kapitalbedarf der Grossbanken in Grenzen halten wird. Angesicht der Tatsache, dass die EZB ihre lockere Geldpolitik bekräftigt, ihren Zielsatz gesenkt und die Bereitstellung von Liquidität in Form von Festzinstendern mit einer vollständigen Zuteilung bis 2015 ausgeweitet hat, werden die Unternehmen durch die Refinanzierungsbedingungen weiter unterstützt. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz

Die aufmerksame Körperwahrnehmung bringt Körper und Geist in eine gesunde Balance, da aufziehende Störungen des Organismus frühzeitig wahrgenommen und als Aufforderung zur Optimierung der Selbstorganisation genutzt werden können. Dies erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress und fördert die innere Ruhe und Gelassenheit. Die im Kurs vermittelten Techniken zur Körperwahrnehmung, Entspannung, zum bewussten Bewegen und mentalen Ausrichten, lassen sich leicht in jede Aktivität, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Sport, integrieren. Der Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet dieses von den Krankenkassen anerkannte Training in Affoltern an. Das nächste Training findet vom 8. Januar bis zum 9. April jeweils am Mittwochabend von 19 bis 20.30 an der Werkstrasse 1 in Affoltern statt. Am ersten KursAbend besteht die Möglichkeit, einen Schnupper-Besuch zu machen. Anmeldung und Infos bei Adrian Mühlebach, Alexander Technik SVLAT, Hasenbühlstrasse 18m, 8910 Affoltern, info@tamt.ch, www.tamt.ch, Telefon 044 760 39 36. Kurskosten: Fr. 450.für zwölf Abende.

Märlizelt im Zugerland Am Wochenende vom Freitag, 13., bis Sonntag, 15. Dezember, können Kinder im Einkaufscenter Zugerland in eine fantastische Märchenwelt eintauchen. Im Märlizelt auf der oberen Verkaufsebene des Einkaufscenters Zugerland, Steinhausen, erzählen Sybille Amrein und Romy Zweili spannende und lustige Weihnachtsgeschichten. Die beiden erfahrenen Erzählerinnen nehmen die kleinen Besucher mit in wundersame Welten. Die Märchen starten jeweils zur vollen Stunde: am Freitag zwischen 14 und 17.30 Uhr und am Samstag und Sonntag zwischen 11 und 15.30 Uhr.

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Vermischtes

Dienstag, 10. Dezember 2013

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Wer kennt die Vögel aus der Region? Vogelkunde-Einführungskurs im Bezirk Affoltern Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) veranstaltet ab Mitte Februar 2014 einen Vogelkunde-Einführungskurs. An elf Anlässen lernt man die häufigsten Vögel der Region kennen.

Die Musiker von links: Mark Küng (Gitarre), Christoph Rechsteiner (Violine), Raphael Noth (Gitarre) und Nik Rechsteiner (Bass). (Bild zvg.)

Swing, Walzer und Zigeuner-Jazz Mark Küng Quartett im Pöschtli Aeugstertal Der belgische Gitarrist Django Reinhardt (1910-53) gilt als ein Begründer des europäischen Jazz. Das Neue und Besondere an der Musik Reinhardts war die Mischung aus drei verschiedenen Musikstilen: er schuf aus dem schon gängigen New-Orleans-Jazz der 1920er-Jahre, den französischen Walzern und der traditionellen Spielweise der Roma einen neuen Musikstil, den Zigeuner- oder Gypsy Swing. Zusammen mit dem Geiger Stéphane Grapelli gründete er das Quintette du Hot Club de France, welches das erste ausschliesslich von Saiteninstrumentalisten besetzte Jazz-Ensemble überhaupt war. Obwohl Django Reinhardt selbst keine Noten lesen konnte, komponierte er, teils in Zusammenarbeit mit Stéphane Grapelli, eine Reihe von Stücken, die zu Jazzstandards wurden: etwa «Nuages», «Manoir de mes rêves» oder «Minor Swing». Auch heute noch wird seine Musik von zahlreichen Sinti und Nicht-Zigeunern gespielt, so auch mit viel Virtuosität und Leidenschaft vom Mark Küng Quartett. Ein kompakter und homogener Sound mit

Liebe zum Detail zeichnet das Zusammenspiel der vier Musiker aus. Zahlreiche Swing-Nummern im Stile Django Reinhardts, aber auch Bossas, Valses und Balladen gehören zu ihrem Repertoire. Aufgelockert mit funkigen oder bluesigen Intermezzi verspricht das Programm des Quartetts Abwechslung, Spielwitz und temperamentvolle Rhythmen. Der Geiger und der Bassist der Band sind übrigens alte Bekannte: Chrigu und Nik Rechsteiner von der Stubemusig Rechsteiner, welche die Musik zum Erfolgsfilm «Die Herbstzeitlosen» gespielt hat, waren schon mehrmals im «Pöschtli» zu hören. Zudem haben sie auch als Gastmusiker auf CD-Produktionen von Stiller Has und Polo Hofer mitgespielt. Wie alle Rechsteiner-Brüder leben sie hier die Liebe zu den heissen Standards im Stile Django Reinhardts und zu sanften Balladen voller Poesie und Ausdruck. Konzert am Mittwoch, 18. Dezember, 20.30 Uhr im Pöschtli Aeugstertal. Essen gibt es um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

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Spital Bitte den FDP-Finanzklüngel stoppen! Bitte den FDP-Finanzklüngel stoppen! Wir haben die Strategie der FDPFinanzakrobaten und ihrem Lautsprecher Hofmann aus Hausen durchschaut: Zuerst die Gemeinderatswahlen vom 30. März 2014 abwarten, dann den Ausstieg aus dem Zweckverband in einigen Gemeinden proben. Ausstiege einzelner Gemeinden gar provozieren und wenn unser Spital von nur noch wenigen Gemeinden getragen wird, das Spital an deutsche Finanzhaie verkaufen und am Sonnenberg (freie Parzelle) lukrative Eigentumswohnungen bauen und von der FDP-Bau- und Immobilien-Lobby vermieten und verkaufen lassen. Nur deshalb will die BK die Statutenänderung verschleppen! ChefStratege und faktischer Präsident Thurnherr in der BK ist FDP-Mitglied und will Gemeindepräsident werden. Aufgepasst, Leute! Deshalb: keine FDP-Kandidaten in den Gemeinderäten in unserem Bezirk! Weg mit RPK-Versager Claude Pfister, FDP in Affoltern. Weg mit allen finanzmotivierten Spitalfeinden! Das ist die Botschaft, die wir zu lernen und zu verbreiten haben. Frohe Weihnachten! Informieren Sie sich in unserer Homepage: www.verein-zweckverband.ch

Der Weihnachtseinkauf wird zum Erlebnis Inmitten des weihnachtlich geschmückten Emmen Centers lädt eine gemütliche Weihnachtsallee zum Flanieren und Geniessen ein und verschiedene Chöre sowie Live-Musik sorgen an den Wochenenden für eine besinnliche Weihnachtsstimmung. Als grosses musikalisches Highlight besuchen die «Schwiizergoofe» am Samstag, 21. Dezember, das Center und singen um 11 Uhr vor dem Weihnachtsbaum. An den Sonntagen vor Weihnachten, am 15. und 22. Dezember, sind sämtliche über 80 Geschäfte des Emmen Centers von 10 bis 17 Uhr sowie die Restaurants ab 9 Uhr geöffnet. Zudem bieten die zusätzlichen Abendeinkäufe an den Montagen vom 23. und 30. Dezember jeweils bis 21 Uhr Zeit für einen stressfreien Einkauf. Auch für die Kinder bietet das Emmen Center während der Adventszeit ein unterhaltsames Programm: In der gemütlichen Kinderzone im 1. OG finden vor dem Ochsner Sportladen Märchenerzählungen mit Jolanda Steiner (14. und 22. Dezember) statt. Lustige Kinderanimationen mit Wendolina (21. und 24. Dezember) sowie ein weihnachtliches «Chaschperli»Abenteuer vom Puppenhaus Freiburg (15. Dezember) stehen ausserdem auf dem Programm. Und am 11. und 18. Dezember können die Kinder kostenlos ein kleines Weihnachtsgeschenk basteln.

Kreist dort ein Bussard oder ein Milan? Wieso trommelt der Specht nur im Frühling? Wo nistet eigentlich der Eisvogel? Wer hat sich nicht schon auf Spaziergängen, auf Wanderungen oder zu Hause Ähnliches gefragt? Antworten darauf und noch vieles mehr erfährt man im Vogelkunde-Einführungskurs, den der Nvba von Mitte Februar bis Mitte Juni im Bezirk Affoltern durchführt. An sechs Theorieabenden, jeweils am Dienstag in Affoltern, werden die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner mit Bildern, Filmen, Ton und Anschauungsmaterialien vorgestellt. Am darauffolgenden Wochenende findet jeweils eine ca. dreistündige Feldexkursion statt. Dort gibt es genügend Gelegenheit, unter kundiger Leitung die Bestimmung der Vögel zu üben und vieles über deren faszinierendes Leben zu erfahren. Teilneh-

Das Rotkehlchen – eine von vielen Vogelarten, um die es im Grundkurs geht. (Bild zvg.)

mende aus früheren Kursen berichten begeistert von den interessanten Referaten und spannenden Exkursionen. Nach dem Kurs wird man mit ganz anderen Augen durch die Landschaft streifen. Zentrales Anliegen des Kurses ist es, die Freude an der Natur zu wecken und zu stärken und dabei die Kenntnisse über die Vogelwelt zu verbes-

sern. Er richtet sich an Personen ohne grosse Vorkenntnisse über Vögel. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember. Infos bei Heide Keller, Giselstrasse 21, 8925 Ebertswil, Telefon 044 776 61 71; heidekeller@gmx.ch oder unter www.nvba.ch.

Feine Pizze am «Spräggele-Märt» Restaurant Othli Ottenbach stellt sich am Freitag vor Das Restaurant Othli Cucina Mediterranea ist trotz Verkaufsabsichten der Liegenschaft durch den Eigentümer offen. Am «Spräggele-Märt» vom Freitag, 13. Dezember, bietet das «Othli» Pizze und feinen Prosecco. Im März 2013 haben die neuen Pächter, Don Giovanni Lebensmittel AG und M&G Handel AG, bestens bekannt mit seinen Italienischen Spezialitäten-Ständen an diversen Märkten, das Restaurant Othli in einem 5-jährigen Pachtvertrag übernommen. Von Montag bis Freitag von 11.30 bis 14 Uhr und 18 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 18 bis 22 Uhr werden die Gäste mit hausgemachten Gnocchi, Panzerotti, Lasagne und Cannelloni, dazu diverse Risotti und eine ausgewählte Anzahl Pizze – natürlich nur mit frischen Zutaten üppig belegt und zubereitet – verwöhnt. Antipasti, Salate und eine kleine aber feine Auswahl an frischen Fleisch- und Fischgerichten runden die Karte ab. Das hausgemachte und frisch zubereitete Tiramisù von Küchenchef Riccardo hat Suchtpotenzial und verleitet den Tischnachbarn gerne zum Bestellen eines «Spionagelöffels». Die Weinkarte, welche sich in Form der Dekoration gleich selbst präsentiert, lässt keine Wünsche offen.

Riccardo Paludi (links) und Alex Vitella. (Bild zvg.) Spezialitäten aus Italien Am «Spräggele-Märt» vom Freitag, 13. Dezember, wird das «Othli» an einem Stand feine Pizze gratis zum Degustieren offerieren und dazu kann man für 4 Franken ein Glas feinen Prosecco geniessen. Ebenfalls wird am Stand eine Auswahl von Trüffelspezialitäten verkauft sowie Polenta, Risotto, Oliven, Paste, Öl etc., welche die Familie des

Kochs in einem Familienbetrieb in Bucchianico, Italien, herstellt. Ob am «Spräggele-Märt» oder im Ottenbacher Restaurant an der Affolternstrasse 6a – Alex Vitella und Riccardo Paludi freuen sich auf Besuch! Restaurant Othli Cucina Mediterranea, Telefon 044 760 21 11, Öffnungszeiten Feiertage: 24./25./26. Dezember 2013 und 1. Januar 2014 geschlossen.

Wellness-Woche gewonnen Wettbewerb Schuhhaus Gretener

Geschäftsführer Guido Gretener gratuliert Frau Judith Müller Kempf zu Ihrem tollen Wettbewerbs-Gewinn.

Im eigenen Schuhmagazin «Shoe-4U» lancierte das bekannte Schuhhaus Gretener in Zug, welches auch an der Zürichstrasse 88 in Affoltern ein Geschäft betreibt, einen attraktiven Wettbewerb. Kürzlich konnte der erste Preis an die

glückliche Gewinnerin überreicht werden. Judith Müller-Kempf aus Zug gewann somit eine Wellness-Woche für zwei Personen im Swiss Holiday Park in Morschach und Kurt Notter aus Zug einen Warengutschein im Werte von 200 Franken. Geschäftsinhaber Guido Gretener liess es sich nicht nehmen, den ersten Preis persönlich zu überreichen, was ihm offensichtlich nicht weniger Spass machte als der überraschten Gewinnerin.


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Serie

Dienstag, 10. Dezember 2013

Familie Bär, «Johannese» – eine Küferdynastie in Rifferswil Eine Serie über Rifferswiler Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf Ältere Leute in Rifferswil wissen selbstverständlich Bescheid über die Familie Bär «Johannese» und haben «Hanisse Köbi» gut gekannt. Weniger geläufig sind wahrscheinlich ihre Kenntnisse über die Vorfahren von Jakob Bär-Horat, nämlich drei Johannes, die als Küfer im Unterdorf tätig gewesen sind. Wenn wir ihre Spuren in der Vergangenheit verfolgen, führen sie an die Engelgasse und noch weiter zurück an deren untere Fortsetzung, den Huebweg. Hier befand sich vor 200 Jahren ein sehr altes Bauernhaus mit Werkstatt und separater Scheune der Küferfamilie Bär. Johannes Bär entschliesst sich 1856, das baufällige Holzhaus abzureissen und erstellt an dessen Stelle bzw. nur wenig daneben ein Natursteinhaus (heute Familie Schiller). Es ist noch heute in seinem speziellen Baustil einzigartig, denn es sind die vielfältigsten Moränenblöcke zu einem bunten Mauerwerk zusammengefügt und nie mit einem Verputz versehen worden. Die zugehörige, 1858 ebenfalls neu erstellte Scheune ist hingegen 1924 demontiert worden und steht seither im Oberdorf an der Kappelerstrasse (wo sich die Pferde von Flurina Mährle und Ueli Roth tummeln). Küfer Bär hat ebenso das Werkstattgebäude am Huebweg neu erstellt (heute Romana Schiller), und nicht umsonst wird die Lokalität in alten Dokumenten «Im Küfer» genannt. Das heute zu einem Wohnhaus umgebaute Riegelhaus ist damals sowohl als Werkstatt als auch als Waschküche und als Trottraum für die Obstverwertung genutzt worden. Im Herbst muss es also in der Küferei oft hektisch zugegangen sein, wenn Johannes Bär undichte Fässer möglichst schnell hat reparieren müssen, neue Eichenfässer nachgeliefert hat, daneben aber auch noch seine Kühe besorgt und zwischendurch mit der Trotte frischen Most gepresst und in die im Keller bereitgestellten Fässer abgefüllt hat.

Das 1856 von Johannes Bär erbaute Natursteinhaus (links) und die ehemalige Küferwerkstatt (rechts) am Huebweg / Jonenbachstrasse 16/18.

Küfer an der Arbeit. Ölbild von Wolfgang Schüler.

Das Wohnhaus an der Engelgasse 2, das an der Stelle des 1885 abgebrannten Bauernhauses erstellt wurde, und ab 1898 Johannes Bär gehörte.

Küfergesellen gingen oft mehrere Jahre auf die «Walz», um Neues von ihrem Handwerk zu erlernen und Erfahrungen im Welschland oder im Ausland zu sammeln.

Viele eigene Erinnerungen sind wach geworden

Grossbrand am 11. September 1885 Die Nachfolge von Johannes Bär (1804 bis 1881) übernimmt die Familie seines Sohnes Johannes Bär-Weber. Ihre Zukunft wird durch ein schlimmes Ereignis geprägt, nämlich einen Grossbrand, der am 11. September 1885 einen riesigen Gebäudekomplex im Unterdorf vollständig zerstört. Betroffen ist eine Häuserzeile an der Engelgasse 2, die aus fünf Wohnteilen und drei Scheunen unter einem Dach bestand und in verschiedenen alten Karten dargestellt ist. Daraufhin wird anstelle dieser eng ineinandergeschachtelten Holzhäuser ein einzelnes Wohnhaus gebaut. Johannes Bär-Weber bringt es 1898 in seinen Besitz und kauft gleichzeitig eine oberhalb stehende Scheune, die vom Feuer verschont blieb. Damit verlegt er also seinen Bauernhof mit Küferei vom Huebweg an die Engelgasse 2 hinauf. Ab 1908 sind es dann sein Sohn Johannes und Lina Bär-Schulthess, die den Betrieb weiterführen, später wohnen hier der Enkel Jakob («Hanisse Köbi», der 1920-1995 gelebt hat) und Anna Bär-Horat. Was das gegenüber liegende Wohnhaus an der Engelgasse 9 betrifft, so ist es nach dem Brand von 1929 durch einen der bisherigen Besitzer, Josef Meier, neu aufgebaut worden. Später gehörte es seinem Sohn Emil Meier, und nach dessen Tod 1977 konnten es Richard und Anna Roth-Bär «Johannese» erwerben und bewohnen es seither. Wie viele Küfer Bär in Unterrifferswil gewirkt

Diese Inschrift wurde 1885 im Anschluss an den Grossbrand in einen Estrichbalken des Neubaus an der Engelgasse 2 mit Bleistift gezeichnet. (Foto Markus Brugger) Die vier Besitzer des ursprünglichen Bauernhauses hiessen Widmer, Boller, Hägi und Heinrich Bär, Feuerwehrhauptmann. Jeder Wohnteil ist an seinem Kamin erkennbar, und rechts schliesst eine Scheune mit Stall an. Sodann folgt in geringem Abstand das Bauernhaus der Familie Weber (vormals Funk), und ebenso sind vorne ein Schopf und das Wohnhaus skizziert, das 1929 verbrannte. haben, ist nicht klar nachweisbar. Der etwa 1770 geborene Stammvater, Hans Heinrich Bär-Burkhard, hat jedenfalls als Wirkungsfeld keine Küferei betrieben, sondern ein Restaurant, nämlich gemeinsam mit seinem Bruder Jacob Bär-Stünzi den «Alten Engel» (Das Haus wird heute von zwei Brüdern Roth-Naef bewohnt). Allerdings sind es insgesamt vier Brüder Bär gewesen, und sie haben bei der Erbteilung im Jahr 1801 denn auch «brüderlich geteilt»: Hs. Heinrich und Jacob führen den Familienbetrieb im «Alten Engel» weiter, währenddem Hans Ru-

dolf Bär das Wohnhaus gegenüber erhält (wo heute Brändli/Schweglers wohnen), und Johannes Bär-Hofstetter wechselt ins Unterdorf auf den Bauernhof «im Küfer», der zuvor auch einem Küfer Bär (wohl einem nahen Verwandten) gehört hat. So nimmt also die Geschichte ihren Fortgang, Johannes und Anna Bär-Hofstetter aus der Wirtefamilie übernehmen im «Küfer» das uralte Holzhaus. Als Pate gibt er es seinem Neffen Johannes Bär weiter, einem jungen hoffnungsvollen Küfer, und dieser setzt daraufhin mit dem Neubau des Natursteinhauses ei-

nen wichtigen Meilenstein. Ebenso entscheidend tritt aber in der nächsten Generation Johannes Bär-Weber in Erscheinung, indem er den Sitz der Küferei an die Engelgasse verlegt. Er hat als ca. 50-jähriger den Grossbrand von 1885 miterlebt. In einem Dachbalken des daraufhin erstellten Wohnhauses an der Engelgasse 2 ist mit Bleistift eine Zeichnung eingeritzt worden, welche die ehemalige Häuserzeile darstellt und die daran beteiligten Besitzer nennt. Eine Folge von Bränden hat das Unterdorf komplett umgestaltet und bis heute mitgeprägt.

Kaum ein Artikel ist erschienen, ohne dass uns ein fröhliches Echo aus der Leserschaft erreicht hat (kulygraf@bluewin.ch). Viele eigene Erinnerungen sind wach geworden, dass man sich zum Beispiel die harte Hand des Lehrers (vorzugsweise mit Bambusstock oder Lineal) heute überhaupt nicht mehr vorstellen kann. Ebenso strikte galt eine Sitzordnung in der Kirche mit den Männern auf der rechten Seite, den Frauen links, den Kindern vorne, allenfalls noch nach Unterdorf und Oberdorf getrennt. In der Hübscheren hat sich ein Schuhmacher während einer ganzen Woche bei der Kundschaft zuhause aufgehalten und «auf der Stör» die Schuhe sämtlicher Familienmitglieder repariert. Auch «Störmetzger» sind auf den Bauernhof aufgeboten worden, um Vieh zu schlachten. Im Speziellen hat es von kranken oder verunfallten Kühen sogenanntes «Versicherungsfleisch» für sämtliche Bauernfamilien zu kaufen gegeben. Eine Tafel im Verkaufslokal hat sie gemahnt: «Dieses Fleisch muss gesotten werden». Solche denkwürdigen Episoden aus dem Dorfleben vernimmt man übrigens auch in dem von Bruno Grob verfassten Buch «De BüelmeRank», das kürzlich in der bis auf den letzten Platz besetzten Bibliothek Knonau vorgestellt wurde. (kg.)


veranstaltungen

Das OK freut sich auf eine stimmungsvolle Adventsmärt-Atmosphäre. Von links: Karl Hartmann, Oliver Weisbrod, Chantal Mattes, Nik Egger, Maya Langhi und Heini Wachter. (Bild zvg.)

Chlaus, Adventsfenster, Geschenke und mehr Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal Am 14. Dezember findet auf dem Weisbrod-Areal in Hausen von 15 bis 22 Uhr erstmals ein Adventsmärt statt. Lokale Aussteller präsentieren ihre selbst hergestellten Produkte und Geschenkideen für Weihnachten. Im Innenhof des Weisbrod-Areals verteilen sich die Adventsmärt-Stände. Von Esswaren über Holzspielzeug, Schmuck und Geschenkartikeln, bis hin zu Adventsgestecken, Kunsthandwerk und Christbäumen wird für alle etwas geboten. Am Bring- und Holstand kann man seinen alten und schönen Advents- und Weihnachtsschmuck gegen anderen tauschen und

mit nach Hause nehmen. Die Ladengeschäfte im Weisbrod-Areal haben speziell für Besucher geöffnet. Die Adventsvorführung im SilatPlus startet um 15.45 Uhr, bevor um 16.45 Uhr der Samichlaus mit Pony vorbeikommt. Das überraschend grosse Adventsfenster leuchtet um 18 Uhr zum ersten Mal und lässt staunen. Für das leibliche Wohl ist am Grill- oder am Raclettestand, im Beizli und im Café gesorgt. Gern lässt man sich zwischen den schön dekorierten Ständen in weihnachtliche Stimmung versetzen. Adventsmärt im Weisbrod-Areal, Hausen am Albis, Samstag, 14. Dezember, von 15 bis 22 Uhr. www.weisbrod-areal.ch

Geschehnisse aus dem antiken Jerusalem. (Bild zvg.)

«The making of Jesus Christ» Kino in der Kirche Bonstetten Der Schweizer Filmemacher Luke Gasser bringt mit Spielszenen, Interviews, biblischen Zitaten und den bildstarken Aufnahmen aus Israel den Zuschauern das Leben und Wirken von Jesus Christus näher. Während am Anfang des Films noch häufig Theologen zu Wort kommen, wie beispielsweise Albert Gasser, Eugen Drewermann und Christina Aus der Au, prägen in der letzten halben Stunde dann vor allem Spielszenen und Zitate aus der Bibel den Dokumentarfilm. Immer wieder reflektiert Gasser in «The Making of Jesus Christ» als Sprecher aus dem Off die Geschehnisse und ist mehrmals auch selber im Film zu sehen. Mit diesen Reflektionen will er eine Art Zusammenfassung des Geschehenen, Gehörten und Erfahrenen

schaffen. Und dies gelingt Gasser gut. «Es geht um eine Spurensuche, aber auch um eine Auslegeordnung und einen Blick hinter die ‹Kulissen› einer der bedeutendsten Geschichten der Menschheit», so Gasser. Der 46-jährige Obwaldner reiste mit einem kleinen Team nach Israel, besuchte die historischen Stätten, sprach mit Theologen und konnte auch den Hollywood-Starregisseur Paul Verhoeven interviewen, der sich seit vielen Jahren mit dieser Thematik auseinandersetzt. Regisseur Luke Gasser wird an der Aufführung anwesend sein, um mit den Zuschauern ins Gespräch zu kommen. Freitag, 13. Dezember, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren.


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Sport

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Dienstag, 10. Dezember 2013

«Ein tolles Erlebnis für die ganze Klasse» «Die 10 Mühlemanns» aus Hedingen trainieren für den Silvesterlauf in Zürich Am Sonntag findet in Zürich zum 37. Mal der Silvesterlauf statt. Am Start sein werden auch zehn Fünftklässler der Klasse von Christin Mühlemann in Hedingen. Deren Stellenpartnerin Monikaka Baur trainiert die Schüler auf diese Herausforderung. ................................................... von thomas stöckli Als Erster kommt Kevin von der rund 1,6 km langen Runde plus Zusatzschlaufe zurück. Auf dem SchachenAreal setzt er zum Schlussspurt an. «Ich habe die Ausdauer vom Fussball», verrät der Nachwuchskicker des FC Wettswil-Bonstetten nach dem ersten Verschnaufen. Kurz nach ihm folgt Tanja. Sie war schon in den beiden Trainings davor Schnellste bei den Mädchen. Am Silvesterlauf wolle sie in erster Linie Spass haben, sagt sie. Mit einigem Abstand nach den Schülern gestartet, trifft Lehrerin Monika Baur im Mittelfeld ein. Von Anstrengung ist ihr kaum etwas anzumerken. Darauf angesprochen lacht sie und betont: «Ich muss am Silvesterlauf auch 10 Kilometer laufen.» Die Idee, am Silves-

terlauf zu starten und gemeinsam auf diesen Tag hin zu trainieren, stammt von Schüler Nick. «Ich finde es gut, wenn die Kinder Initiative zeigen», lobt Monika Baur. Und nicht nur das, die Fünftklässler helfen auch beim Organisieren. «Das ist ein tolles Erlebnis für die ganze Klasse», so Monika Baur. Nick ist selber schon zweimal am Silvesterlauf mitgerannt, sein Klassenkamerad Nikola bringt es sogar bereits auf vier Starts.

Sich an die kalte Luft gewöhnen Nach einigen Lauf-Einheiten in der Halle ging es in den vergangenen vier Wochen draussen auch darum, sich an die kalte Luft zu gewöhnen. Im Kreis wärmen sich die Schüler gemeinsam auf: Knie hochziehen, Arme kreisen, Hände und Füsse lockern – jeder und jede darf eine Übung vorzeigen, die andern machen mit. Monika Baur erklärt, wie sich durch richtige Atmung Seitenstechen vermeiden lässt, dass es hilft, die Arme im rechten Winkel zu halten und mitschwingen zu lassen – und sie gibt den Schülern einen Denk-Auftrag mit auf die Laufstrecke: Wie viel Energie verbrauchen sie auf den 1,6 km und von welchen Faktoren hängt dieser Verbrauch ab? Das ge-

Monika Baur (links) mit ihren Fünftklässlern. Die Hälfte ist für den Silvesterlauf in Zürich gemeldet. (Bild Thomas Stöckli) meinsame Dehnen rundet die Trainingseinheit ab. Und was beeinflusst denn nun den Energieverbrauch? Grösse und Alter kaum, aber Gewicht und Witterungsverhältnisse. Der tatsächlich Energieverbrauch der Lauf-

runde ist für die Schüler allerdings ernüchternd: Dieser entspreche gerade mal einem halben «Reiheli» Schokolade oder einem Drittel einer Banane, verrät Monika Baur. Zur allgemeinen Freude verteilt sie darauf Schokolade

und Bananen – damit die Kinder ihren Energiespeicher sogleich wieder auffüllen können. Morgen Mittwoch machen sich die Fünftklässler ans letzte Training vor dem Silvesterlauf – dann mit Zeitmessung.

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Dienstag, 10. Dezember 2013

Susanne Rüegger und Philipp Arnold Sieger am 16. Säuliämtler Chlauslauf Gute Leistungen der Ämtler Läuferinnen und Läufer am Sonntag in Affoltern Die Tagessieger am diesjährigen Säuliämtler Chlauslauf stammen aus der Innerschweiz. Bei den Frauen gewann Susanne Rüegger aus Baar mit grossem Vorsprung und Philipp Arnold von der Laufgruppe Cham hatte im Männerrennen seine grössten Gegner ebenfalls unter Kontrolle. Ämtler Kategoriensiege gab es durch Fabio Zweidler, LV Albis, bei den U12 und Beat Oberholzer, Hedingen bei den M50. ................................................... von hanspeter feller Philipp Arnold führte das Rennen von Beginn weg an und lief ein regelmässiges Rennen. Den 2. Platz belegte Ueli Küttel vom LC Luzern vor Nico Schefer aus Zürich. Auch Susanne Rüegger setzte sich gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes und lief einen ungefährdeten Sieg nach Hause, vor Mirjam Niederberger, Oberdorf und Raja Urner vom LCZ. Neben Beat Oberholzer liefen Marcel Weber, LV Albis, Beat Blätter, Stallikon, Florian Loder, LV Albis, Sonja Fröhli, Aeugst am Albis, Fredi Rütimann, Hausen, Rolf Stähli, Zwillikon, und Hanne Hartmann, Wettswil, in ihren Kategorien aufs Podest. Besonders zu erwähnen ist die Leistung des ältesten Teilnehmers des Laufes, Ernst Züfle aus Mettmentstetten. Er lief in der Kategorie M60 auf den tollen 2. Rang. Bei den Mutter/Kind – Vater/Kind Kategorien siegte beim jüngeren Nachwuchs Jérôme und Christoph Leutert vom TSV Bonstetten und Nicolas und Nadja Kehrli von der Laufgruppe Cham gewannen das Plauschrennen des älteren Nachwuchses. In dieser Kategorie liefen Noel und Kurt Lustenberger, Aeugst, auf den 2. Rang.

Das Feld der Hauptkategorien kurz nach dem Start an der Oberen Bahnhofstrasse. (Bilder Werner Schneiter)

Überzeugender Ämtler Nachwuchs Ausgezeichnete Klassierungen gab es auch durch den Ämtler Nachwuchs. Bei den U10 wurden Mathilde Zehnder und Gabriel Di Battista, beide LV Albis, jeweils 2. Einen dritten Rang belegte Derya Hintermann, LV Albis, bei den U12 und gar einen Doppelsieg für die LV Albis realisierten Fabio Zweidler und Enrico Danelli bei den U12. Saskia Ganz, Luc Maier, Dominik Biberstein, Dareth Ngim und Ronja Barelli rundeten die tollen Leistungen mit ihren Podestplätzen ab. Den Behördenlauf gewann der Affoltemer Gemeinderat Martin Gallusser mit seinem Sohn Lion vor den Jungfreisinnigen Säuliamt mit Silja Guggisberg und Remo Hablützel. In der Kategorie Sie + Er schwang das Duo Phlipp Arnold und Mirjam Niederberger obenaus, Mirjam Stutz und Raphael Frei, LV Albis, gewannen die Bronzemedaille. Den Wettbewerb für Schulklassen gewann die 4. Klasse von Ruedi Geiger aus Aeugst vor der 5. Klasse von Ernst Langenegger, ebenfalls Aeugst am Albis und vor der Klasse A1cd vom Schulhaus Ennetgraben, L. Sidler, Affoltern. Mehrere Kategoriensiege gingen dieses Jahr in den Kanton Zug, die Innerschweizer Läuferinnen und Läufer dominierten das Geschehen auf den Strassen von Affoltern. 520 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel. Das herrliche Winterwetter lockte zahlreiche Zuschauer an die Laufstrecke, welche im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern für einen stimmungsvollen Säuliämtler Chlauslauf sorgten.

Susanne Rüegger, Damensiegerin.

Philipp Arnold, Herrensieger.

Verfolgergruppe mit Nico Schefer (Zürich, vorne) und den Ämtlern Florian Loder (links), Beat Blättler (Mitte) und Marcel Weber.

Der Walker strammen Schrittes.

Die Chläusin hats eilig.

Spass an der Bewegung: Viel Applaus für die Teilehmenden der Kategorie Mutter/Kind – Vater/Kind.

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