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08_2022_Stadtanzeiger_Olten

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Olten, Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8 | 90. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG

Stefan Nünlist Wirtschaften

Stefan Nünlist, Leiter Unternehmenskommunikation und Politiker. (Bild: Dominik Hetzer)

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Ein Beruf mit Zukunft.

Autor Elie Peter präsentiert seine beiden Bücher im Lokal seines Verlegers Thomas Knapp in Olten. (Bild: Achim Günter)

stadttheaterolten kultur und tagung

03. Do, 24.03. | 19.30

Mein Blind-Date mit dem Leben

Stück nach dem gleichnamigen Buch von Saliya Kahawatte

Ausgeschmückte Realität ELIE PETER Der Oltner Schriftsteller Elie Peter gab Ende Oktober sein zweites Buch heraus. Weitere hat er bereits in der Pipeline. Schreiben ist für ihn «pure Leidenschaft». ACHIM GÜNTER

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ichtung oder Wahrheit? Frei erfunden oder tatsächlich erlebt? Oft dreht sich unser Gespräch um diese Frage. Elie Peter, 45, gebürtiger Oltner und mit seiner Familie auch in Olten wohnhaft, schreibt Romane. Zwei sind bereits erschienen, weitere werden folgen. Peters Bücher sind lebensnah, berührend, vielleicht auch mal leicht verstörend. Und eben: Sie lassen die Leserschaft oft sinnieren. Dichtung oder Wahrheit? Im Oktober 2019 erschien Peters Erstling. «Paris, Olten» hiess er, versehen mit dem Untertitel «Amour fou». Wie der Name verrät, geht es dabei um eine fulminante Liebesgeschichte. Es ist – in weiten Teilen – Elie Peters eigene Liebesgeschichte. Die Geschichte darüber, wie er seine Frau und Mutter seiner beiden Söhne kennen gelernt hat.

Seine Frau lieferte Idee für Erstling

AB FEBRUAR 2022 Neue Öffnungszeiten MITTWOCH - SAMSTAG 11:00 - 14:00 17:00 - 24:00

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Als Peters erstes Buch erschien, war er 43 Jahre alt. Gedanken, ein Buch zu schreiben, hegte er schon weit eher. Erstmals mit ungefähr 30. Damals leitete er die Auslandredaktion des «Blick», nachdem er bereits parallel zum Studium als Journalist gearbeitet hatte, zu Beginn beim Oltner Tagblatt. Bald darauf wechselte der Oltner in die Kommunikationsabteilung eines Schweizer Weltkonzerns. «Da war ich wieder komplett absorbiert, dachte gar nicht mehr daran, ein Buch zu schreiben.» Einige Jahre später wurde er Vater, viel Freizeit blieb da nicht. «Eine kleine berufliche Krisenzeit gab dann den Ausschlag, ein Buch zu schreiben.»

Er und seine französische Frau, eine Literaturwissenschafterin, steckten die Köpfe zusammen. Ein Thema für ein eigenes Buch sollte her. Wilde Ideen wurden ent- und wieder verworfen, erinnert sich Elie Peter. «Nach drei, vier Tagen sagte meine Frau zu mir: ‹Schreib doch unsere Geschichte auf!›» Peter machte sich an die Arbeit. Nur drei Monate später hatte er die ganze Geschichte niedergeschrieben, in einer ersten Version zumindest. Dann startete Peter den Prozess der Verlagssuche, informierte sich bei anderen Autoren über die Vorgehensweise, feilte am Manuskript. Seine Frau, obwohl Ideengeberin, wollte das Buch erst nach dessen Fertigstellung lesen. Peter bekundete Mühe damit. Ihm wäre es weit lieber gewesen, sie hätte das fertige Manuskript kritisch gewürdigt. Doch sie wollte partout nicht, «lehnte es sehr aktiv ab», erinnert sich Peter. Und so kam es, wie es kommen musste: Seine Frau goutierte die eine oder andere Romanszene nicht. Doch Elie Peter gelang es, die Dissonanzen zuhause zu bereinigen. «Es weiss ja niemand, was Realität und was Fiktion ist.» Zwar sei der Inhalt des Buches nahe an ihrer Liebesgeschichte. «Gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass ein Roman immer ein Ausschaffen, ein Glätten braucht – und auch mal das Einbauen von zusätzlichen Spannungsmomenten, damit er literarisch funktioniert. Anders gesagt: Die Literatur ist dann immer ein wenig besser, ein wenig spannender als das wirkliche Leben.» Zwei Jahre nach «Paris, Olten» kam im vergangenen Oktober sein zweites Buch heraus, wiederum im Oltner Knapp Verlag. «Bei den Gangstern von Managua» ist erneut ein autobiographisch inspiriertes Werk. Das Buch handelt von einem Vater, der seinem an den Rollstuhl gefesselten Teenager-Sohn denkwürdige Geschichten von 22 Stationen einer Weltreise erzählt. Auch hier stellt sich unweigerlich wieder die Frage: Frei erfunden oder tatsächlich erlebt? «Man darf sich das fragen», antwortet der Schriftsteller. «Aber ich glaube nicht,

dass das besonders relevant ist. Das Buch soll als Gesamtgeschichte überzeugen und berühren – und nicht weil man denkt, Elie habe dieses oder jenes wahrscheinlich selber erlebt.» Sowohl «Paris, Olten» als auch «Bei den Gangstern von Managua» leben insbesondere von den oft starken Dialogen. Sie sind Peters liebste Erzählform. Beim aktuellen Buch stützte er sich beim Niederschreiben seiner Geschichten oft auf eigene Tagebucheinträge ab. «Wenn ich reise, schreibe ich Tagebuch.» Der Fundus seiner Erinnerungen wird zusätzlich von Gesprächen oder Briefen gespeist. Schreiben sei für ihn «pure Leidenschaft». Aber auch nicht eine, die er ständig brauche. «Plötzlich drängt es mich dann wieder, so dass ich während Monaten sehr stark in diesen Geschichten lebe.» Momentan beschäftigt sich Elie Peter bereits wieder mit zwei neuen literarischen Projekten. Das eine ist bereits in den finalen Zügen, die fiktive Kindergeschichte «Das böse Engelchen Balthasar». Noch nicht allzu weit gediehen ist ein grösseres Projekt. Eines, das sich wieder stark an der Realität orientiert: «eine Familiensaga, verwoben mit einem Krimi». Erzählt wird die Geschichte seiner Vorfahren rund um den Grossvater mütterlicherseits. Dieser war ein Jude aus Wien – und einziger Holocaust-Überlebender seiner Familie. Klingt schon mal nach spannendem Lesestoff.

Lesung am 16. März in Olten

Am 16. März wird Elie Peter nach einer längeren Omikron-bedingten Winterpause wieder eine Lesung halten. Im Kulturlokal Literatur & Bühne seines Verlegers Thomas Knapp in Olten trägt er Kostproben aus dem Werk «Bei den Gangstern von Managua» vor. Er tritt zusammen mit der Berner Autorin Désirée Scheidegger («Die Fragmentsammlerin») auf. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr. Bestimmt wird sich auch da das Publikum ein paarmal die Frage stellen: Dichtung oder Wahrheit?

st der Ruf mal ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert. Unter diesem Motto, könnte man meinen, standen wohl der Steuererhöhungsvorschlag unseres Gemeinderates und die Äusserungen unseres Stadtpräsidenten zu Unternehmenssteuern und dem Wegzug der Swiss Prime Site. Ob diese Weisheit auch für den Ruf als attraktiver Wirtschaftsstandort gilt? Wir Oltnerinnen und Oltner haben das Budget zwar bachab geschickt, aber ein mulmiges Gefühl zur Wirtschaftskompetenz unserer Obrigkeit bleibt. Dabei ist Wirtschaft nichts Abstraktes. Zumindest die Gastwirtschaft ist uns vertraut. In den 170 Gastrobetrieben unserer Stadt wird Gastfreundschaft grossgeschrieben. Was wäre Olten ohne Rita, Roger, Nico, Sven, Thomas, Dani, Klaus, Alex, Sergio, Peter und Bernadette und viele andere tüchtige Wirtinnen und Wirte! Neben Gastwirtschaften beheimatet Olten auch Handwerksbetriebe, Verkaufsgeschäfte, Industrie- und Transportunternehmen, Dienstleister und ein Telekomunternehmen mit über 1000 Arbeitsplätzen. Auch da arbeiten Menschen mit Herzblut und tragen zum Wohlstand bei. Diese Unternehmen sind uns weniger vertraut als die Gastwirte, die Regeln guten Wirtschaftens bleiben aber die gleichen: Erfolgreiche Unternehmer geben nicht mehr aus als sie erwirtschaften. Bei knapper Kasse konzentrieren sie sich auf die wichtigsten Investitionen. Sie schätzen und pflegen ihre Kundschaft und Mitarbeitenden. Sie wissen um das Vertrauen als Basis jeder Geschäftsbeziehung und dass es günstiger ist, einen bestehenden Gast zu halten als einen neuen zu gewinnen. Es gibt viel Gemeinsames zwischen einer gut geführten Gastwirtschaft und einem attraktiven Städtchen. Als Oltner Gemeinderätin oder Stadtrat muss man ja nicht Wirtschaftsexperte sein. Im Grunde reicht es schon, unseren Wirten beim Wirtschaften über die Schulter zu blicken.


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Amtliches

Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8

Herzlich willkommen

Bürgergemeinde Olten

Einladung zur Gemeindeversammlung Dienstag, 08. März 2022, 19.30 Uhr Rest. Aarhof, Frohburgstrasse 2, 4600 Olten

Gaspreisänderung per 1. März 2022 Gaspreis in Rp./kWh

bisher

ab 1.3.2022

Erdgas 70% / Biogas 30% für die ersten 166.6 kWh pro Monat für alle folgenden kWh

19.70 14.50

18.70 13.50

Erdgas 40% / Biogas 60%

+ 1.50

+ 1.50

2. Kreditantrag vorläufige Sanierung Hotel Restaurant Froburg: CHF 792'000

Biogas 100%

+ 4.50

+ 4.50

Erdgas 100%

- 1.30

- 1.30

Anmeldung erwünscht bis 4. März 2022 per E-Mail an info@bg-olten.ch oder Telefon 062 212 92 00.

Grundpreis

Traktanden 1. Kreditantrag Sanierung / Umbau Alters- und Pflegeheim Weingarten: CHF 9.4 Mio.

Olten, 21. Februar 2022

Der Bürgerrat

2.169

2.169 exkl. MWSt

Tarifreglement sbo vom 26.6.2008 Beschluss des Verwaltungsrates sbo vom 17.2.2022 a.en Solothurnerstrasse 21, 4600 Olten, Telefon 062 205 56 56, www.aen.ch

Die Bewilligung wurde im Auftrag des Pontonier-Fahrvereins Aarburg durch die Polizei Kanton Solothurn erteilt.

Baupublikationen

Aarburg-Olten, Boningerstrasse Bauherrschaft: Ammeter Esther und Werner 3422 Kirchberg

Däniken

Projektverfasser: Architekturbüro agA! Winz + Partner GmbH, 4600 Olten

Vermieten

Bauobjekt: Renovation best. Wohnhaus Bauplatz: Wilerweg 6, GB Olten Nr. 1892 Bauherrschaft: Hasani Ilir, 4600 Olten Projektverfasser: Hasani Ardian, 4656 Starrkirch-Wil Bauobjekt: Sanierung best. Wohnhaus nach Brandfall

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Bauplatz: Kreuzstrasse 6, GB Olten Nr. 3369

Polizei 117 Feuer-/Oelwehr 118 Sanitätsnotruf 144 REGA 1414 Vergiftungen 145 Ärztlicher Notfalldienst 0848 112 112 (Zuerst immer Hausarzt anrufen!) Kindermedizinische Hotline: 0900 627 321 Zahnärztlicher Notfalldienst 0848 004 500 (Zuerst immer Hauszahnarzt anrufen!) Notfallapotheke Sonntag, 27. Februar Jura Apotheke Eichenberger, Dulliken 062 295 37 73 Spital Olten 062 311 41 11 Spital Aarau 062 838 41 41 Spital Zofingen 062 746 51 51 Spital Langenthal 062 916 31 31 Hebammenzentrale Netz Täglich 9.00-17.00 079 344 73 03 Tierarzt Notfall 062 213 05 55 Pannenhilfe TCS 140 Dargebotene Hand 143 Störungsdienst Strom/Gas/Wasser Bürozeiten 062 205 56 56 Pikettdienst 062 205 56 05

Ausnahmebewilligung: Unterschreitung Baulinienabstand Bauherrschaft: Stiftung Chinderhus Elisabeth 4600 Olten

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Vom Montag, 28. Februar 2022, 0.00 Uhr bis Freitag, 4. März 2022, 23.59 Uhr wird die Boningerstrasse, im Bereich der Eisenbahnbrücke, zwecks Erstellen einer provisorischen Brücke über die Aare, einseitig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit wechselseitig über eine Lichtsignalanlage geregelt. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit im Bereich Kraftwerk – Ruttigerstrasse auf 50 km/h reduziert.

EIN PLUS AN GEBORGENHEIT UND KOMFORT

bleibt unverändert

CO2-Abgabe

Sämtliche Dokumente werden auf Wunsch vorgängig verschickt und liegen zudem an der Versammlung auf.

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Der Stadtanzeiger freut sich, die nächste Generation seinen Leser/-innen vorzustellen, und gratuliert den glücklichen Eltern

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Stadt

Nr. 8 | Donnerstag, 24. Februar 2022

Kraft, Gymnastik und Ausdauer FITNESS Drei Teams aus dem Crossfit Olten haben sich für den Swiss Throwdown qualifiziert. Das Finale findet am 23. und 24. April in Kriens statt.

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GEBURTSTAGE Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 27.02. Margrit Moor-Braunwalder, 85 Jahre 27.02. Margaretha Rölli-Roth, 95 Jahre 28.02. Rita Bieri-Fischer, 85 Jahre

TAMARA BINDT

I

ch mache einen Handstand!», ruft Esther Pflumm freudig und begibt sich in die senkrechte Position. Daneben springt Anna Landwehr auf eine Box und Dominik Raab schwingt eine schwere Kurzhantel in die Höhe, während er Kniebeugen macht. Die drei Coaches, welche im Crossfit Olten haupt- oder nebenberuflich Kraft- und Ausdauerklassen betreuen, sind motiviert und voller Energie. Nachdem sie sich für ein sportliches Foto ablichten liessen, sitzen sie entspannt am Boden in der Box. So nennt man die Fitnessstudios beim Crossfit. Doch was ist eigentlich Crossfit? «Crossfit ist ein Fitnesssport, welcher Kraft, Gymnastik und Ausdauer verbindet. Es gibt viel Abwechslung, da die Workouts jedes Mal anders sind. Durch unterschiedliche Niveaus sind die Trainings für alle machbar», erklärt Anna Landwehr, welche die Sportart seit rund fünf Jahren ausübt. «Das Training ist intensiv. Doch das soll niemanden abschrecken. Die Workouts können an jede Athletin und an jeden Athleten angepasst werden. Ausserdem motiviert das Training in der Gruppe sehr», ergänzt Esther Pflumm.

Internationales Teilnehmerfeld

Die drei Sportbegeisterten sind seit mehreren Jahren Coaches im Crossfit Olten. Sie sind sich einig, was sie am meisten motiviert: das Training in der Gruppe, die Vielseitigkeit und das Hinarbeiten auf Ziele, welche man in Wettkämpfen messen kann. Ein solcher Wettkampf steht im April wieder bevor. Dieser nennt sich Swiss Throwdown und wird in Kriens im Kanton Luzern stattfinden. Vom 14. Januar bis zum 7. Februar konnten sich Zweierteams aus der ganzen Schweiz für die Qualifikation anmelden. «Auch international nehmen einige Athletinnen und Athleten an diesem Wettkampf teil. Menschen aus Deutsch-

IN MEMORIAM

Dominik Raab, Anna Landwehr und Esther Pflumm (v.l.) freuen sich auf den anstehenden Swiss Throwdown. (Bild: Tamara Bindt) land, Österreich, Polen und Belgien sind zum Beispiel dabei», erzählt Dominik Raab. Mitte Februar haben Pflumm, Landwehr und Raab erfahren, dass sie sich mit ihren Teams für das Finale qualifiziert haben. Insgesamt haben sich acht Teams aus dem Crossfit Olten an die Qualifikation gewagt. Vorbereiten konnten sie sich jedoch kaum darauf, wie Landwehr erklärt: «Die Workouts werden meistens kurz vor dem Start der Qualifikation veröffentlicht. Daraufhin filmt man seine Trainings und sendet die Videos ein. Die besten dreissig Teams einer Kategorie werden dann zum Finale zugelassen.» Die Kategorien unterscheiden sich nach Gewicht und Schwierigkeit der einzelnen Übungen in den Workouts. Der Wettkampf ist vor allem innerhalb der Crossfit-Szene bekannt. «Der Swiss Throwdown ist noch relativ neu. Er wird im April zum zweiten Mal durchgeführt. Allerdings ist es bereits jetzt eine grosse Veranstaltung, und sie

wird bestimmt noch grösser werden», ist sich Pflumm sicher. Die drei Coaches freuen sich darüber, dass die Sportart immer mehr Menschen begeistert. Auch das Konzept des Wettkampfes sagt ihnen zu, da dank der unterschiedlichen Kategorien alle eine Chance haben, mitzumachen.

Das Training zu zweit hat Priorität

Auch für das Finale kennen die drei Teams die Workouts noch nicht. Es ist unterschiedlich, wann diese veröffentlicht werden. Oft erfahren die Athletinnen und Athleten erst am Tag des Wettkampfs selbst, welche Übungen auf dem Programm stehen. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, wie Esther Pflumm weiss. «Das ist der Sinn von Crossfit: prepare for the unknown. Man weiss nicht, was kommt, man soll einfach für alles bereit sein», erklärt die 41-jährige. «Am besten trainiert man für den Wettkampf alle Disziplinen, Kraft, Gymnastik und Ausdauer. Erst am Wettkampf weiss man, ob man das Richtige trainiert hat

oder nicht», ergänzt Raab. Dementsprechend bereiten sich die Coaches auch auf den Event vor. Das Training zu zweit hat dabei Priorität. «Es ist wichtig, dass man sich aneinander gewöhnt und weiss, wo die andere Person ihre Grenzen hat», bekräftigt Landwehr. Auch Trainings mit synchronen Übungen seien sinnvoll. Bei den Erwartungen an den Wettkampf sind sich die drei einig. Der Wettkampf soll in erster Linie Spass machen. Trotzdem werden die Teams alles geben, um allenfalls einen Platz in der Top Ten zu erkämpfen. Auch zukünftig möchten Pflumm, Landwehr und Raab an Wettkämpfen teilnehmen. Internationale Wettkämpfe kommen vor allem bei Anna Landwehr in Frage. Esther Pflumm und Dominik Landwehr sehen sich eher in der Schweiz um. Doch bevor sie sich bereits an neuen Wettkämpfen orientieren, setzen sie sich zum Ziel, den Swiss Throwdown zu meistern. c ro s s f i t- o l te n . co m

MOMENTAUFNAHME

Immer zahlreicher spriessen sie dieser Tage und Wochen aus den Böden: die floralen Vorboten des Frühlings. Deren wohl bekannteste Vertreter sind die Schneeglöckchen, die ihren (deutschen) Namen deshalb tragen sollen, weil ihre Köpfe jeweils im Spätwinter oder Vorfrühling aus dem Schnee ragen. Das ist heuer nicht möglich – in unserer Region liegt schon seit vielen Wochen kein Schnee mehr. Den Schneeglöckchen ist es egal: Sie erfreuen uns dennoch wie eh und je. (Bild: Achim Günter)

ANTOINETTE BÜRKI-HUSI, Olten, gestorben am 11. Februar, 89-jährig. MARIANNE KASPAR-LUDWIG, Olten, gestorben am 20. Februar, 94-jährig.


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Amtliches

Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8

Kirchgasse 25 |FR/SA 4.- 5. März 2022

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Stadt / Region

Nr. 8 | Donnerstag, 24. Februar 2022

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1,6 Millionen Verlust statt 0,6 Millionen Gewinn OLTEN Acht Tage nach dem VolksNein zum Budget 2022 hat der Stadtrat von Olten bereits ein neues Budget verabschiedet, das im März dem Gemeindeparlament vorgelegt wird. Seine Eckwerte: Verzicht auf eine Steuererhöhung und ein Verlust von rund 1,6 Millionen Franken anstelle des ursprünglich budgetierten Gewinns von rund 0,6 Millionen Franken. Am 13. Februar hatte das Oltner Stimmvolk das vom Parlament genehmigte Budget 2022 mit einem Nein-StimmenAnteil von 56 Prozent abgelehnt. Die Volksabstimmung war erforderlich geworden, nachdem das Gemeindeparlament im vergangenen November beschlossen hatte, das Budget der Urnenabstimmung zu unterstellen. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung um die Höhe der Steuersätze: Das Gemeindeparlament hatte auf Antrag der Fraktion SP/JSP Steuerfüsse von

NEWS

SCHÖNENWERD

Auto brennt auf Trottoir vollständig aus

Am Donnerstag, 18. Februar, brannte auf dem Trottoir der Aarauerstrasse in Schönenwerd gegen 17.15 Uhr aus noch zu klärenden Gründen ein Auto vollständig aus. Die drei Fahrzeuginsassen konnten den Personenwagen rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Beim Eintreffen der Angehörigen der Polizei befand sich das Auto bereits in Vollbrand. Für die Löscharbeiten standen Einsatzkräfte der Feuerwehr Schönenwerd im Einsatz. Das betroffene Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei pd Solothurn untersucht.

GUNZGEN

Unbekannte legen Gegenstände auf Gleis

In Gunzgen haben Unbekannte am Samstagabend, 19. Februar, mehrere Gegenstände auf ein Bahngleis der SBB gelegt. Mindestens ein Güterzug fuhr im Anschluss über diese. Es entstand Sachschaden. Am Samstag zwischen 19.15 und 19.50 Uhr haben Unbekannte in Gunzgen (auf Höhe Lischmatt/Dünnernstrasse/Industriestrasse) mehrere Gegenstände mutwillig auf die Bahngleise der SBB gelegt. Ein Güterzug fuhr um zirka 19.50 Uhr unter anderem über eine Signaltafel und weitere Gegenstände. Gemäss ersten Abklärungen dürfte an den Gleisen ein geringer Sachschaden entstanden sein und die Gegenstände wurden demoliert. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Störung/Gefährdung des Eisenbahnverkehrs eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Personen, die am Samstagabend im Bereich Lischmatt/Dünnernstrasse/Industriestrasse in Gunzgen Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem beschriebenen Vorfall stehen könnten, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn in Egerkingen zu melden (Telefon 062 311 94 pd 00).

110 Prozent für natürliche Personen und von 118 Prozent für juristische Personen beschlossen. Der Stadtrat hatte angesichts der anstehenden hohen Investitionen eine Erhöhung der Steuerfüsse von bisher je 108 auf neu je 112 Prozent beantragt, wie in den vergangenen Jahren weiterhin im Gleichschritt für die natürlichen und die juristischen Personen. Die Finanzkommission wollte die Steuerfüsse auf je 108 Prozent belassen. Das vom Parlament beschlossene Budget sah bei einem Aufwand von rund 116,6 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 117,2 Millionen Franken einen Mehrertrag von rund 0,6 Millionen Franken und Nettoinvestitionen von 18,5 Millionen Franken vor. Die nun vom Stadtrat verabschiedete zweite Version verzichtet auf eine Steuerfusserhöhung. Zudem wurden die geplanten Investitionen wie auch der Sachaufwand auf ihre Auslösbarkeit im laufenden Jahr trotz zeitlicher Verzögerung durch die budgetlose Phase überprüft und wurden aus dem Jahr 2021 verschobene Investitionen mitberücksichtigt.

Das Oltner Budget 2022 sieht nun einen Verlust statt eines Gewinns vor. (Bild: Fotolia) Die mit andern Gemeinden gemeinsamen Spezialrechnungen von Sozialregion, Zivilschutz und Führungsstab wurden hingegen nicht überarbeitet. Das Resultat: Anstelle des Gewinns resultiert nun ein Verlust von 1 629 840 Franken. Die geplanten Investitionen reduzieren

sich nur um gut 0,2 auf 18,3 Millionen Franken. Der Grund: Grosse Projekte waren schon vor der Budgetblockade beschlossen und befinden sich nun im Bau; zudem kam es bei Projekten im vergangenen Jahr zu Verzögerungen, was dazu führt, dass sich rund 1,4 Millionen

Franken ins Jahr 2022 verschoben. Die Selbstfinanzierung sinkt von 8,35 Millionen auf 6,38 Millionen Franken, der Selbstfinanzierungsgrad von 45,0 auf 34,9 Prozent. Bei den natürlichen Personen wäre es ohne Verschiebungen aufgrund der Steuersatzreduktion gegenüber der ersten Budgetversion von 110 auf 108 Prozent zu einem Einnahmenrückgang um 0,95 Millionen Franken gekommen; gemäss dem mittlerweile fast abgeschlossenen Veranlagungsstand wird davon der grösste Teil durch voraussichtlich rund 0,7 Millionen Franken Mehreinnahmen kompensiert. Bei den juristischen Personen würde die Steuersatzreduktion gegenüber der ersten Budgetversion von 118 auf 108 Prozent für einen Ausfall von rund 1,1 Millionen Franken sorgen; nach Zuzügen und Wegzügen muss jedoch lediglich mit Mindererträgen von rund 0,4 Millionen Franken gerechnet werden. Aufgrund eines Rückflusses an andere Steuerbehörden erhöhen sich diese Mindererträge bei den juristischen Personen aber auf total rund 1,7 Mio. Franken. sko

OLTEN

LESERBRIEFE

Undemokratische Umsetzung

Anmeldestart zum Käferklub

Die Umfrage zu den Erfahrungen der Probephase wurde im OT vom 16. Februar publiziert und zur Kenntnis genommen. Gemäss Umfrage ist auch eine zufriedenstellende Verkehrsberuhigung eingetreten. Anscheinend werden aber die Umfrage-Ergebnisse von den Behörden nicht gleich gewertet wie von der Allgemeinheit. Das Ergebnis zu der Frage 6.e über den Einbahnverkehr an der Krummackerstrasse wird von den insgesamt 13 Fragen mit dem viertbesten Befürworter-Ergebnis und der zweitkleinsten Ablehnung abgeschlossen. Trotzdem wird dies ignoriert, und die Einbahnregelung an der Krummackerstrasse Ost soll neu von Süd-West nach Nord-Ost geändert werden. Bei der Kreuzstrasse jedoch, mit dem nur fünftbesten Befürworter-Ergebnis, bleibt der Einbahnverkehr wie gehabt bestehen. Sind bei dieser neuen Absicht Eigeninteressen vorhanden? Es könnte daran liegen, dass für gewisse Quartierbewohner ein noch immer zu grosser Durchgangsverkehr via Reiserstrasse an die Sälistrasse stattfindet. Es scheint auch, dass man die Maien- und Reiserstrasse noch mehr vom Durchgangsverkehr schützen will. Wenn schon gegenüber der Umfrage etwas geändert werden sollte, dann dem Ergebnis der Frage sieben entsprechend: nichts! Oder haben gewisse Quartierbewohner ein Sonder- oder Mitspracherecht bei der Verkehrsführung? Wenn die Meinungen bei einer Umfrage so undemokratisch umgesetzt werden, dann war die ganze Übung eine Farce und hatte nur einen unnötigen Arbeits- und Finanzaufwand zur Folge. Paul Zorzin, Olten

Der Käferklub des Naturmuseums Olten ist seit Jahren ein Renner. Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse verbringen an vier Mittwochnachmittagen zwischen März und Juni spannende Stunden im Naturmuseum oder draussen in der Natur. Forschend, entdeckend und gestaltend gewinnen sie so interessante Einblicke. Wegen des grossen Interesses wird der Käferklub doppelt geführt, einmal für die Erst- und Zweitklässler (Käferklub 1) und einmal für die Dritt- und Viertklässler (Käferklub 2). Zum Frühlingsbeginn dreht sich alles um Blumen. Die Käferklubkinder lernen die Frühblüher kennen und stellen selber «Samenbomben» her. Ameisen sind das Thema des zweiten Anlasses. Diese fleissigen und starken Insekten verbreiten übrigens Samen, vielleicht auch diejenigen aus den Samenbomben? Im Im Käferklub. Mai steht ein Ausflug in die externe Sammlung des Naturmuseums auf dem Programm. Dort gibt es eindrückliche und auch kuriose Objekte zu bestaunen. Vor den Sommerferien schliesslich wird im Wald eifrig geschnitzt. Alle Kinder sollen dabei ein «Sackmesser-Diplom» erlangen. Die Teilnahme am Käferklub ist kostenlos. Anmeldungen für die neue Käferklub-Staffel sind möglich seit Mittwoch, 23. Februar, im Haus der Museen oder telefonisch unter 062 206 18 00 (Di–So 10–17 Uhr). Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich unter www.hausdermuseen.ch/kk. pd

Neues vom Verkehrs-Basar im Säli Per Pressemitteilung verkündet der Oltner Stadtrat freudig, es sei mittels Barrieren und Sperren gelungen, den Fremdverkehr im Fustlig- und Wilerfeldquartier zu reduzieren. Die Zahlen des Verkehrsmonitorings der einjährigen Versuchsphase zeigen jedoch ein anderes Bild: Der Verkehr in den Quartierstrassen wurde lediglich umverteilt. Während einige Strassen vom Verkehr entlastet wurden, hat dieser in anderen teilweise stark zugenommen. Bezogen auf den ganzen mit Fahrverbot belegten Perimeter resultiert im Grossen und Ganzen ein Nullsummenspiel. Weiter kann man im Monitoringbericht nachlesen, dass die Verkehrszahlen in vielen Quartierstrassen auch mit

Das Verkehrsregime im Säliquartier erhitzt die Gemüter. (Bild: Archiv Bruno Kissling) den Massnahmen immer noch ausserordentlich hoch sind: über 3000 Motorfahrzeuge pro Tag in der Sälistrasse, rund 1500 in Engelbergund Feldstrasse, 1200 auf der Gartenund auf Teilen der Reiserstrasse. Zum Vergleich: Eine Quartierstrasse der Kategorie Reiserstrasse, auf welcher nur der eigene Ziel- und Quellverkehr fliesst, kommt pro Tag auf gut 100 Fahrzeugbewegungen, also rund Faktor 10 weniger als aktuell. Auch diese Zahlen sucht man im schönfärberischen Communiqué der Stadt vergebens. Bitter ist, dass man bei der Stadt nicht mal den Mut aufbrachte, eine vollständige Verkehrsscheide im Rahmen des einjährigen Testbetriebs auszuprobieren. Man hatte wohl kein Interesse daran, dass die Menschen erleben können, wie sich Lebensqualität ganz ohne Fremdverkehr anfühlt. Nach Jahren des Kampfes für die Umsetzung des bestehenden, rechtsgültigen Fahrverbots bleibt für mich die bittere Erkenntnis, dass im Olten des Jahres 2022 in Verkehrsfragen immer noch die Autolobby das Sagen hat. Es braucht wohl nochmals 20 Jahre. Schade! Erich Bächler, Olten

Olten – Stadt der Poller, Barrieren, Betonklötze Der Stadtrat hat entschieden, am aktuellen Verkehrsregime Säli festzu-

halten. Dies nach einer Umfrage, welche aufgrund der Fragestellungen zu gar keinem anderen Ergebnis führen konnte. Lauter Suggestivfragen! Die aktuell getroffenen Massnahmen führen für Anwohner und im Quartier tätige Unternehmen zu massiv längeren Fahrwegen und zu oftmals langem Warten an Abbiegepunkten. Für Unternehmen zu entschädigungspflichtigen Mehrkilometern sowie unproduktiver Arbeitszeit. Die Mehrkosten summieren sich zu grösseren Beträgen, die Mehrkilometer sind ökologisch ein Blödsinn! Die Grundsatzfragen wie «sind die aktuellen Massnahmen überhaupt nötig?», «sind die vor Jahren erlassenen Regelungen wirklich ungenügend?», «gibt es Alternativmassnahmen?» wurden überhaupt nicht gestellt. Es sind keine weiteren Massnahmen als die vor Jahren getroffenen erforderlich. Die längst überfällige Um- und Durchsetzung derselben sollte endlich an die Hand genommen werden! Dazu gibt es heute erprobte technische Systeme, die am Ende des Tages günstiger sind als alle schon getätigten Ausgaben. Und erst noch Einnahmen generieren (leider wohl eher beim Kanton und nicht bei der Stadt). Aber der Stadtrat wählt den mittelalterlichen Weg (Poller, Barrieren, Betonklötze, etc.). Intelligente Lösungen wären passender und zeitgemäss! Hans Dieter Jäggi, Olten

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Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8

Stellen

Finance Business Partner 80% – 100% (w/m/d) Die Kernkraftwerke sind das Rückgrat der Stromversorgung in der Schweiz und eine wichtige Produktionsquelle im Erzeugungsportfolio von Alpiq. Um die Finanzorganisation der entsprechenden Geschäftseinheit zu stärken, suchen wir einen Finance Business Partner für die Geschäftseinheit Nuclear Power Generation. Wir bieten Ihnen die einmalige Chance, in einer Position an branchenweiten und für die gesamte Industrie relevanten Nuklearthemen zu arbeiten. Sie arbeiten mit unseren Industriepartnern zusammen und beteiligen sich in verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich mit unterschiedlichen nuklearbezogenen Finanzthemen befassen. Ihre Aufgaben • Vorbereiten und leiten der Finanzkommission (FIKO) eines nuklearen Partnerwerks. Die FIKO über wichtige Entwicklungen auf dem Laufenden halten (v.a. Budget und Jahresrechnung / Cash-Planung und Finanzierung). • Enge Zusammenarbeit mit der Finanzorganisation des Partnerwerks und Unterstützung dieses in verschiedenen finanziellen Belangen. • Verantwortung für die Finanzen der Business Unit Nuclear Power Generation inkl. Analyse der Ist-Situation und ableiten von Handlungsempfehlungen. • Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Lösungsfindung im Zusammenhang mit Finanzfragen (unmittelbar und mittel-/langfristig). • Erarbeiten von Finanzierungskonzepten. • Identifizieren von Möglichkeiten zur Verbesserung von Geschäftsprozessen und internen Abläufen. • Ad-hoc-Analysen in spezifische Fragen/Themen des Geschäftsbereichs. • Mitarbeit in Projekten des Geschäftsbereichs (Leitung aus finanzieller Sicht, bis zur SteerCoEbene). Ihr Profil • Hochschulabschluss in Finanz- oder Wirtschaftswissenschaften mit fundierten Kenntnissen in Corporate-Finance- und/oder Audit-Erfahrung • Herausragende analytische Fähigkeiten • Experte im Umgang mit MS Office (hauptsächlich Excel/PowerPoint/Word) • Erfahren im Umgang mit den Berichtssystemen SAP, BW und BPC • Erfahrung mit Finanzanalyse / Reporting Standards (IFRS) • Ausgeprägte Fähigkeiten im Projektmanagement • Verhandlungssichere Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch sind ein Muss, fortgeschrittene Französischkenntnisse von Vorteil • Branchenkenntnisse von Vorteil Kontakt Alina Tauscher, Talent Acquisition Manager +41 62 286 72 58 Bewerbung Bitte bewerben Sie sich online auf jobs.alpiq.com

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Gewerbe / Kanton

Nr. 8 | Donnerstag, 24. Februar 2022

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Hofladen in neuem Glanz Eine breitere

Kundschaft im Visier

LOSTORF Der Hofladen des Buechehof wurde einem intensiven Facelifting unterzogen.

OLTEN Der Clochard Jeans Store – geboren und aufgewachsen im Kanton Solothurn – wechselt die Stadtseite: vom Sälipark in die Kirchgasse.

22 Jahre sind vergangen, seit der Buechehof-Hofladen an der Mahrenstrasse in Lostorf seinen Betrieb aufnahm. Nach zwei Wochen intensivem Facelifting erstrahlt er nun seit dem 22. Februar in neuem Glanz. Aus dem mit mehrheitlich recyceltem Ladenmobiliar eines Grossverteilers eingerichteten Bio-Laden ist ein gemütlicher und sehr einladender Hofladen geworden – ein kleines Bijou. Neben zahlreichen und saisonbedingt unterschiedlich angebotenen Produkten quer durch den Buechehof umfasst das Sortiment weiterhin ein breites und vielfältiges Angebot an Bio- und DemeterProdukten aus dem Food- und NonFood-Bereich. Das eigenverantwortliche und auf Vertrauen basierende Selbstbedienungssystem, aus welchem sich auch die weiterhin grosszügigen Öffnungszeiten ergeben, wurde beibehalten. mgt w w w. b u e c h e h o f. c h

Der Buechehof-Hofladen wurde auf Vordermann gebracht. (Bild: ZVG)

Maske ja, Zertifikat nein

KANTON In den kantonalen Alters- und Pflegeheimen sowie Heimen für Menschen mit einer Behinderung gelten seit Montag die bundesrechtlichen Bestimmungen. Besucherinnen und Besucher müssen weiterhin eine Maske tragen, aber die Zertifikatspflicht entfällt.

Die kantonale Allgemeinverfügung vom 24. November 2021 und deren Verlängerung vom 27. Januar 2022 betreffend Besuchsregelung für Alters- und Pflegeheime sowie Heime für Menschen mit einer Behinderung wurde per 21. Februar aufgehoben. Betreffend Maskentragpflicht gelten nun die bundesrechtlichen Bestimmungen. In den Innenräumen müssen Besuchende ab zwölf Jahren sowie Mitarbeitende weiterhin eine Maske tragen.

Testpflicht für Angestellte bleibt

Die zweite kantonale Allgemeinverfügung vom 27. Januar 2022 betreffend Testpflicht für Angestellte von Alters- und

Nach 13 Jahren kehrt mit dem Namen «Clochard» Jeans-Kompetenz in die Stadt Olten zurück. Auf Anfang März eröffnet das Schweizer Familienunternehmen an der Kirchgasse 25 seinen Jeans-Store. Passender gesagt ist es eher ein Umzug, denn der Clochard war die letzten 13 Jahren nicht komplett aus Olten verschwunden, sondern bloss auf der anderen Aareseite im Sälipark eingemietet. Mit dem jetzigen Standortwechsel möchte man eine breitere Kundschaft erreichen. Man spürt eine gewisse Renaissance der Stadt Olten und freut sich, daran teilzuhaben. Das Solothurner KMU mit Sitz in Subingen betreibt seit über 40 Jahren Jeans-Stores in der ganzen Schweiz, aktuell an zwölf Standor-

ten. Der Sortimentsfokus liegt, wie der Name schon andeutet, auf dem blauen Stoff Jeans. Ein traditionsträchtiges Kleidungsstück; zuerst Arbeiterhose, dann Symbol des Jugendkults, ist die Jeans auch heute nicht aus unserer Garderobe wegzudenken. Beim Spezialisten ist sie in allen Beinlängen, Optiken und Passformen zu haben. Für individuelle Kundenwünsche sowie auch im Sinne der Nachhaltigkeit werden Änderungen und Reparaturen vor Ort vorgenommen. Oberbekleidung im passenden Stil runden das Sortiment von Clochard ab. Nebst dem Betreiben von zwölf Jeans Stores werden am Hauptsitz in Subingen Solothurn auch bereits seit über 40 Jahren eigene Jeans-Kollektionen kreiert. Unter dem Namen Driver-Jeans sind diese schweizweit in auserwählten Geschäften erhältlich und werden selbstverständlich als Hauptmarke in den eigenen Jeans-Stores geführt. mgt w w w. c l o c h a rd . c h

Reduktion der Testund Impfkapazität KANTON Aufgrund der sinkenden Nachfrage schliesst der Kanton Solothurn Ende Februar drei Teststandorte und passt ab 1. März die Öffnungszeiten der Covid19-Impfzentren an.

Seit Montag brauchen Besucherinnen und Besucher von Alters- und Pflegeheimen kein Zertifikat mehr vorzuweisen. (Bild: Archiv Bruno Kissling) Pflegeheimen, Heimen für Menschen mit einer Behinderung und Spitex-Organisationen bleibt bestehen. Angestellte mit direktem Kontakt zu Heimbewohnerinnen und -bewohnern beziehungsweise Klientinnen und Klienten müssen sich weiterhin zweimal wöchentlich testen lassen. Von der Testpflicht ausgenommen sind jene Angestellte, welche innerhalb

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«Jedä Hösky hed sii eigänä Mörschel und glich rützid all am glichä Strick. We miär das au machid, dass äs a üsnä Feeriälüüt gfallt.»

der letzten sechs Wochen an Covid-19 erkrankt sind oder eine Booster-Impfung erhalten haben. Diese Bestimmungen gelten bis am 31. März 2022. Die Spitäler und Kliniken im Kanton Solothurn kommunizieren ihre Besuchsregelungen in eigener Regie. pd s o. c h

Weil das Covid-19-Testvolumen stark rückläufig ist, schliesst der Kanton Ende Februar drei Teststandorte. Am Samstag, 26. Februar, stellt das Screening-Zentrum Balsthal um 15.30 Uhr seinen Betrieb ein. Am gleichen Tag werden im Testbus in Dornach bis 13.30 Uhr die letzten Tests durchgeführt. Für die Bevölkerung des Schwarzbubenlands stehen in der Apotheke oder im Spital von Dornach Testkapazitäten zur Verfügung. Das Screening-Zentrum in Olten auf der Schützenmatte schliesst am Sonntag, 27. Februar, um 15 Uhr. Der zweite Standort am Rötzmattweg in Olten und das Screening-Zentrum beim Kofmehl in Solothurn bleiben offen. Die kantonalen Impfzentren in Selzach und Trimbach passen ab 1. März die Öffnungszeiten ebenfalls an die gesunkene Nachfrage an. Um der werktätigen Bevölkerung einen besseren Service zu bieten, sind die Impfzentren jedoch neu an einem Tag pro Woche bis 19 Uhr geöffnet. Mit Ausnahme der Kinderimpfungen und des Impfstoffes von Janssen sind alle Impfungen im Walk-In möglich (Eintreffen ohne Voranmeldung eine halbe Stunde vor Schliessung). Der Bundesrat hat am 16. Februar be-

Das Screening-Zentrum am Rötzmattweg in Olten bleibt weiterhin geöffnet.

(Bild: Archiv BKO)

schlossen, die Kosten für das repetitive Testen in Betrieben nicht mehr zu finanzieren. Deshalb stellt der Kanton Solothurn das repetitive Testen für Betriebe ein. Die betroffenen Unternehmen werden vom Kanton schriftlich informiert. pd

Auch an Volksschulen werden Massnahmen gelockert Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

KANTON Am Montag wurde die Maskenpflicht in den Schulen aufgehoben. Ebenfalls entfallen allgemeine Beschränkungen des Unterrichts, die Teilnahme an den repetitiven Tests wird freiwillig. Trotz deutlich häufigerer Spitalaufenthalte von Kindern und Jugendlichen im Januar konnte festgestellt werden, dass die gesundheitlichen Auswirkungen bei diesen Altersgruppen meist gering und schwere Erkrankungen selten waren. Dies ermöglicht es nun, die Schutzmassnahmen an den Schulen weiter zu reduzieren. Als wichtige Öffnungsmassnahme für die Schule entfällt die Maskenpflicht. Weiter können Unterrichtsbeschränkungen wie beispielsweise im Musik- oder Sportunterricht, Schul- oder Sportlager rückgängig gemacht werden. Sympto-

matische Kinder und Lehrpersonen zu testen und Infizierte zu isolieren, bleibt jedoch unverändert wichtig. Mit der Aufhebung der Quarantänepflicht wurde der allgemeine Nutzen des repetitiven Testens geringer. Sie helfen jedoch bei der Früherkennung infizierter Personen. Im Übergang aus der «besonderen Lage» in die «normale Lage» bleiben die repetitiven Tests an allen Primarund Sekundarschulen als Dienstleistung auf der individuellen Ebene bis Ende März erhalten (Angebotsobligatorium). Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie weitere an den Schulen tätige Personen haben weiterhin die Möglichkeit, freiwillig an präventiven repetitiven Tests teilzunehmen. Dadurch wird der Selbstschutz gestärkt. Auch Risikopersonen im Schulbereich können so nach wie vor von Ansteckungen mit dem CoronaVirus geschützt werden. pd


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Kino

Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8

Premieren vom 24. Februar bis 2. März

Zwischen Ambition und Loyalität KINO LICHTSPIELE OLTEN «A Chiara»: 24. Februar, 20 Uhr

«King Richard» erzählt, wie der Vater der Tennisschwestern Venus und Serena Williams seinen Töchtern unter schwierigen Umständen Tennis beibrachte. (Bild: Sony)

Olten / Oftringen / Aarau King Richard

Ein Film von Reinaldo Marcus Green «King Richard» basiert auf der wahren Geschichte von Richard Williams (Will Smith), dem Vater der legendären Tennisspielerinnen Venus (Saniyya Sidney) und Serena Williams (Demi Singleton). Um seinen Töchtern den Weg an die Spitze des Erfolgs zu ebnen, musste Richard enorme Hindernisse überwinden. Denn Compton, Kalifornien, ist normalerweise nicht der Ort, der Tennis-Champions hervorbringt. Aber Richard hat einen Plan. So fegt er die Spritzen der Drogenabhängigen von dem heruntergekommenen örtlichen Tennisplatz und wehrt sich tapfer gegen die Gangs, die den Platz als ihr Revier beanspruchen. Un-

ermüdlich bringt er seinen Töchtern die Feinheiten eines Spiels bei, das er selbst nie gespielt hat und kämpft gegen die uralten Grenzlinien von Rasse und Klasse um eine faire Chance für seine Mädchen. Denn er weiss, dass sie zu Grossem bestimmt sind.

Olten / Oftringen / Aarau Lynx Ein Film von Laurent Geslin Im Herzen des Juras, wenn sich die winterlichen Nebel lichten, durchdringt ein sonderlicher Ruf den Wald. Die wunderschöne Silhouette eines eurasischen Luchses schleicht durch die Buchen und Tannen. Er ruft sein Weibchen. Ein sehr kurzlebiges Pärchen formiert sich. Quelle: www.movies.ch

Chiaras Welt scheint heil, die 16-Jährige ist in einer süditalienischen Kleinstadt aufgewachsen, im Schoss einer liebevollen Familie. Man feiert gerade im grossen Stil den Geburtstag der älteren Schwester – da explodiert ein Auto vor dem Haus. Der Vater verlässt zusammen mit ein paar Cousins fluchtartig die Party und taucht nicht mehr auf. Chiara realisiert, dass ihr die Familie etwas verschweigt. Sie beginnt selbst nachzuforschen und findet Spuren, die in die mafiöse Unterwelt führen. Das stellt sie vor eine Entscheidung. Coming of Age-Drama im Stil des italienischen Neorealismus, packend erzählt vom Italoamerikaner Jonas Carpignano, der mit diesem Film eine Trilogie über die kalabresische Stadt Gioia Tauro abschliesst.

«De Son Vivant»: 26. Februar, 20 Uhr

Die Diagnose ist grausam: Benjamin, erst 39, ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Am Anfang versucht er das Unausweichliche zu verdrängen, doch ein einfühlsamer Arzt hilft ihm, sich seinem Ende zu stellen. Schliesslich zieht er Bilanz: Er war zu nachgiebig gegenüber Erwartungen, insbesondere gegenüber den Erwartungen seiner besitzergreifenden Mutter (Catherine Deneuve). Jetzt geht es darum, das letzte Wegstück selbstbestimmt und aufrecht zu gehen. Über vier Jahreszeiten hinweg schildert die Französin Emmanuelle Bercot die Stationen eines Abschieds.

OLTEN Olten Capitol

Basierend auf der wahren Geschichte des

Ringstr. 9 Vaters der legendären Tennisspielerinnen 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Venus und Serena Williams.

Olten KinoKoni 1

20:40 (ausser Mi), 14:50 (nur Sa+So), 17:50 (nur Sa+So), 14:40 (nur Mi), 17:20 (nur Mi) / D 12J.

Aarauerstrasse 51 Uncharted 0900 246 362 (0.90/ Ein Dieb sucht nach einem Goldschatz und Anruf, Festnetztarif)

20:00 (nur Do) / Id 14/12J.

Olten Lichtspiele Klosterplatz 20

Olten Lichtspiele Klosterplatz 20

14:00 (nur Di) / D 12J.

Death on the Nile

Aarauerstrasse 51 20:00 (nur Mi) / D 0900 246 362 (0.90/ The Batman Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 2

«Olga» erzählt die Geschichte einer jungen ukrainischen Turnerin, die zwischen ihren sportlichen Ambitionen und ihrer Heimat hin- und hergerissen ist. (Bild: ZVG)

Aarauerstrasse 51 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 3

Klosterplatz 20

17:10 (nur Sa+So, Mi) / D 12/10J.

King Richard

13:20 (nur So) / D 6/0J.

Edgar das Super-Karibu 15:00 (nur So) / D 6J.

Luchs

19:40 / D 12/10J.

King Richard

16:50 (nur Sa+So, Mi) / D

Marry Me

Eine Superstar-Sängerin und ein Mathematik-

20:00 (ausser Mi) / D 12J.

Death on the Nile

Meisterdetektiv Hercule Poirot kreuzt auf dem

Aarauerstrasse 51 Nil: eine malerische Neuverfilmung des Krimi0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) klassikers.

Olten KinoKoni 4

Aarauerstrasse 51 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif)

Die Reise eines jungen Mannes mit Krebs im Endstadium mit seiner Mutter und seinen Angehörigen.

14:20 (nur Sa) / D 6J.

Oftringen In 80 Tagen um die Welt youcinema 4 Verträumtes Seidenäffchen und

Zürichstr. 52 selbstbewusster Frosch gehen auf eine turbu0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) lente Reise um die Welt.

13:50 (nur So), 13:40 (nur Mi) / D 8/0J.

Oftringen Encanto youcinema 4

19:30 (nur Mi) / D Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ The Batman Anruf, Festnetztarif)

14:20 (nur Sa), 15:00 (nur Mi) / D 6J.

Luchs

16:40 (nur Sa+So), 17:20 (nur Mi) / D 14/12J. 3D

Spider-Man: No Way Home

Zürichstr. 52 Ghostface und nimmt eine Gruppe von 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Teenagern ins Visier.

19:50 (nur Fr-Di) / D 12J.

Oftringen Moonfall youcinema 6

22:40 (nur Fr+Sa), 14:20 (nur So, Mi) / D Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Marry Me Anruf, Festnetztarif) 14:40 (nur Sa) / D 6J.

Oftringen Luchs youcinema 6

19:40 (nur Mi) / D 12/10J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ King Richard Anruf, Festnetztarif)

Tre piani

AARAU

Verfilmung des Romans vom israelischen Schriftsteller Eshkol Nevo über die alltäglichen Herausforderungen.

Aarau Uncharted Center Ideal 1 Geschickter Dieb sucht nach einem

OFTRINGEN

Kasinostr. 13 Goldschatz und hofft, seinen verschwunde0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) nen Bruder wiederzusehen.

20:30 (ausser Mi), 17:40 (nur Fr-So),

20:00 (nur Fr) / O

Oftringen 23:10 (nur Fr+Sa), 15:00 (nur Sa+So), youcinema 1 14:40 (nur Mi), 17:20 (nur Mi) / D 12J. Zürichstr. 52 Uncharted

Aarau RedCoffee Concert Center Ideal 1

Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

0900 246362 (0.90/ Ein Dieb sucht nach einem Goldschatz und Anruf, Festnetztarif)

hofft, seinen Bruder wiederzusehen. 20:00 (nur Mi) / D

Oftringen The Batman youcinema 1 Als ein Killer die Elite Gothams mit

Zürichstr. 52 sadistischen Anschlägen ins Visier nimmt, 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) muss Batman neue Beziehungen knüpfen,

Telefon: 062 748 50 00 Mail: info@youcinema.ch

um den Schuldigen zu entlarven.

Aarauerstrasse 51 lehrer als Liebespaar – geht das gut? Diese 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Romcom führt es vor.

Olten KinoKoni 4

De son vivant

Venus und Serena Williams.

17:00 (nur Fr-So, Mi) / D 16J.

Oftringen Scream youcinema 6 Ein neuer Killer schlüpft in die Maske von

20:00 (ausser Fr), 17:15 (nur Sa+So) / D 12J.

Marry Me

Aarauerstrasse 51 14:10 (nur Sa+So, Mi) / D 8/0J. 0900 246 362 (0.90/ Encanto Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 3

Olga

Zürichstr. 52 Basierend auf der wahren Geschichte des 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Vaters der legendären Tennisspielerinnen

20:20 / D

Basierend auf der wahren Geschichte des Aarauerstrasse 51 Vaters der legendären Tennisspielerinnen 0900 246 362 (0.90/ Venus und Serena Williams. Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 2

20:00 (nur Fr, Mo) / Od 14/12J.

19:40 (ausser Mi), 22:50 (nur Fr+Sa),

Oftringen 16:30 (nur Sa+So), 16:20 (nur Mi) / D 12/10J. youcinema 4 King Richard

20:00 (nur Di) / Id 16/14J.

Olten Lichtspiele

Aarauerstrasse 51 14:30 (nur Sa, Mi) / D 8/0J. 0900 246 362 (0.90/ Sing – Die Show deines Lebens Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 2

A Chiara

20:00 (nur Sa) / Fd 14/12J.

hofft, seinen Bruder wiederzusehen.

Olten KinoKoni 1

Sing – Die Show deines Lebens

Aarauerstrasse 51 20:40 (nur Mi) / D 12J. 0900 246 362 (0.90/ Uncharted Anruf, Festnetztarif)

20:00 (nur Fr), 17:00 (nur So) / Edf 12/10J.

King Richard

14:00 (nur So) / D 8/0J.

20:20 / D 14/12J.

Oftringen Spider-Man: No Way Home youcinema 2

17:20 (nur Fr-So, Mi) / D 12/10J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Wunderschön Anruf, Festnetztarif) 14:50 (nur Sa+So, Mi) / D 6/0J.

Oftringen Clifford der grosse rote Hund youcinema 2

13:10 (nur So) / D 6/0J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Edgar das Super-Karibu Anruf, Festnetztarif) 20:10 (ausser Mi) / D

Oftringen Marry Me youcinema 3

14:10 (nur Sa+So, Mi) / D 8/0J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Sing – Die Show deines Lebens Anruf, Festnetztarif) 16:50 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J.

Oftringen Spider-Man: No Way Home youcinema 3

Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif)

20:10 (nur Mi) / D 12J.

Uncharted

Ein Richterehepaar soll dem ungeratenen Sohn juristische Deckung geben. Eine junge Mutter ist oft allein und mit ihrem Baby überfordert. Und ein junger Familienvater verdächtigt den Nachbarn, seine Tochter missbraucht zu haben. Alle drei Parteien wohnen im gleichen Haus in einem besseren Quartier Roms. Nanni Moretti verwebt drei Schicksalslinien und spiegelt dabei die Schwächen der menschlichen Natur, die immer wieder Schmerz und Schuld bewirken. Damit öffnen sie aber auch das Tor zu Vergebung und Neuanfang. www.lichtspiele-olten.ch

«Olga»: 25. und 28. Februar, 20 Uhr

Kiew 2013. Die 15-jährige Olga ist eine hoch begabte Turnerin. Ihre Mutter zieht als regimekritische Journalistin starken Druck von Seiten der prorussischen Regierung auf sich. Als sogar ein Anschlag auf sie verübt wird, schickt sie die Tochter in die Schweiz. Dort soll sie sich dem nationalen Leistungszentrum Magglingen anschliessen, um sich in Ruhe auf die Europameisterschaft vorzubereiten. Aber dann bricht der Aufstand auf dem Maidan-Platz aus und die junge Turnerin ist hin- und hergerissen zwischen ihren sportlichen Ambitionen und der Loyalität gegenüber Heimat und Familie. Die Schweizer Nachwuchsregisseurin Elie Grappe erzählt die Geschichte eines Erwachsenwerdens unter schwierigsten Bedingungen.

KINOPROGR AMM Olten KinoKoni 4

«Tre Piani»: 1. März, 20 Uhr

20:00 / D 12J.

Oftringen Death on the Nile youcinema 5

17:10 (nur Fr-So, Mi), 14:30 (nur Sa) / D Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Marry Me Anruf, Festnetztarif) 23:00 (nur Fr+Sa) / D 16J.

Oftringen Scream youcinema 5 Ein neuer Killer schlüpft in die Maske von

Zürichstr. 52 Ghostface und nimmt eine Gruppe von 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Teenagern ins Visier.

12:50 (nur So), 15:00 (nur Mi) / D 6J.

Oftringen Luchs youcinema 5

15:00 (nur So) / D 6J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ In 80 Tagen um die Welt Anruf, Festnetztarif) 19:30 (nur Do) / D 12/10J.

Oftringen Wunderschön youcinema 6 Fünf Frauen, fünf Geschichten, wie sie mit

Zürichstr. 52 ihrem Selbstbildnis und den Erwartungen der 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Gesellschaft umgehen.

14:30 (nur Sa+So), 15:00 (nur Mi) / D 8/0J.

Sing – Die Show deines Lebens 20:15 (ausser Fr) / D

Aarau Marry Me Center Ideal 2 Eine Superstar-Sängerin und ein Mathematik-

Kasinostr. 13 lehrer als Liebespaar – geht das gut? Diese 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Romcom führt es vor.

20:15 (nur Fr), 14:15 (nur Sa+So),

Aarau 14:30 (nur Mi) / D 12J. Center Ideal 2 Uncharted

Kasinostr. 13 Geschickter Dieb sucht nach einem 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Goldschatz und hofft, seinen verschwunde-

nen Bruder wiederzusehen. 17:00 (nur Sa+So) / D 12/10J.

Aarau King Richard Center Ideal 2 Basierend auf der wahren Geschichte des

Kasinostr. 13 Vaters der legendären Tennisspielerinnen 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Venus und Serena Williams.

19:30 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 12J.

Aarau 19:30 (nur Fr, Di), 20:15 (nur Sa), 20:00 (nur So) / D 12J. Center Ideal 3 Belfast

Kasinostr. 13 Als die gesellschaftspolitischen Spannungen 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) in Belfast eskalieren, findet die Kindheit des

neunjährigen Buddy ein jähes Ende.

14:15 (nur Sa+So), 14:30 (nur Mi) / D 14/12J.

Aarau Spider-Man: No Way Home Center Ideal 3 Nach seiner Enttarnung öffnet Peter Parker

Kasinostr. 13 aka Spider-Man ungewollt das Tor zu anderen 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Dimensionen.

Do, 24. Februar bis Mi, 2. März 2022 Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG 17:30 (nur Sa+So) / Edf 14/10J.

Aarau Swan Song Center Ideal 3 Ein Comeback für die Toten: Pat kehrt als

Kasinostr. 13 Friseur aus der Pension zurück für einen 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) letzten Auftrag.

19:30 (nur Do, Sa, Mo, Mi) / Edf 12/10J.

Aarau 19:30 (nur Fr, Di), 19:45 (nur So) / D 12/10J. Center Ideal 4 King Richard

Kasinostr. 13 Basierend auf der wahren Geschichte des 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Vaters der legendären Tennisspielerinnen

Venus und Serena Williams.

14:45 (nur Sa+So), 15:00 (nur Mi) / D 6J.

Aarau In 80 Tagen um die Welt Center Ideal 4

17:00 (nur Sa), 17:15 (nur So) / D 12J. Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Belfast Min., Festnetztarif)

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Aarau Schloss 1

20:30 (nur Fr), 18:00 (nur Mi) / Odf 14/12J.

Olga

Die Reise von OLGA, einer ukrainischen Teenagerin, die eine Eliteturnerin im Schweizer Exil ist. 20:30 (nur Sa, Di) / Odf 16J.

Otar’s Death

Herbes Drama um eine zerrüttete Mutter-Sohn-Beziehung, das in die Untiefen von Georgiens Gesellschaft blickt. 15:00 (nur So) / D

Zibilla und andere kurze Geschichten über das Anderssein 19:30 (nur So) / Id 14/12J.

A Chiara

20:30 (nur Mo) / Od 12J.

Stand up my Beauty 20:30 (nur Mi) / CH 12J.

Prinzessin

19:30 (nur Do+Fr, Mo+Di), 16:45 (nur Sa+So), 19:45 (nur Sa+So) / D 12/10J.

Wunderschön

Schlossplatz 3 Fünf Frauen, fünf Geschichten, wie sie mit 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) ihrem Selbstbildnis und den Erwartungen der

Gesellschaft umgehen.

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14:15 (nur Sa+So) / D 6/0J.

Clifford der grosse rote Hund

19:30 (nur Mi) / D 12J. Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ The Batman Min., Festnetztarif)

Aarau Schloss 2

20:00 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 12J. 20:00 (nur Fr, Di), 20:15 (nur Sa+So) / D 12J.

Death on the Nile

Schlossplatz 3 Meisterdetektiv Hercule Poirot kreuzt auf dem 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Nil: eine malerische Neuverfilmung des Krimi-

klassikers.

Aarau Schloss 2

14:45 (nur Sa+So) / D 6J.

Der Wolf und der Löwe

17:15 (nur Sa+So) / D 6J. Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ Luchs Min., Festnetztarif)


Veranstaltungen

Nr. 8 | Donnerstag, 24. Februar 2022

Schönheit der Schweiz im Fokus

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IN KÜRZE

MULTIVISIONSSHOW Der Schweizer Reisefotograf Corrado Filipponi machte sich für einmal im eigenen Land auf eine lange Reise. Am 7. März zeigt er seine Filmund Fotoreportage namens Wanderland Schweiz im Stadttheater Olten.

D

as Projekt Wanderland Schweiz brachte den bekannten Fotografen Corrado Filipponi von seiner Haustür in Winterthur aus zu Fuss 1000 Kilometer quer durch die ganze Schweiz. Als Wege dienten ihm die bekannten nationalen Routen, die durch unser Land führen. Dabei überquerte er 38 000 Höhenmeter und diverse Pässe. Er begann direkt vor seiner Haustür in Winterthur, von wo er zuerst der Töss entlang durchs Tösstal ins Zürcher Oberland und dann weiter der Thur entlang ins Toggenburg wanderte. Von Wildhaus gings runter an den Rhein und flussaufwärts bis nach Vaduz in Liechtenstein an den offiziellen Start der Via Alpina. Die Via Alpina, eine der sieben National-Routen, überquert 14 der schönsten Alpenpässe der Schweiz und führte Corrado Filipponi von der Ostschweiz aus durch sieben Kantone bis an den Genfersee nach Montreux. Viele weniger bekannte Pässe und Orte erfreuten den Fotografen beim Durchwandern und Kennenlernen. Wer kennt schon den Foopass, den Richetlipass oder den Col de Jable, den Grenzpass ins Welschland? Ebenfalls besuch-

WELTGEBETSTAG

Frauen geben Hoffnung

Alpenrosen beim Aufstieg vom Brüsti hinter der Alp Grat zum Surenenpass im Kanton Uri. (Bild: Corrado Filipponi) te er die Käsekeller in L’Etivaz mit dem bekannten Vollfett-Hartkäse, in denen 20 000 Käselaibe reifen. Auf dem Hahnenmoospass bestaunte Filipponi die kühnen Flugkünste der jungen Modellsegelflugzeug-Piloten. Am Lac Léman angelangt, gings weiter nach Nyon, von wo der Pfad den Fotografen auf dem Rücken des Jura-Höhenwegs, einer weiteren National-Route,

wunderschön nochmals durch sieben Kantone unter anderem via Creux du Van und Chasseral zurück nach Winterthur führte. Corrado Filipponi berichtet von seiner wochenlangen Reise quer durchs Wanderland Schweiz wie gewohnt unterhaltsam und witzig. Eine Reportage, welche die Schönheit der Schweiz aus nächster Nähe zeigt. Filipponi lässt die Zuschauer

TERMINE DONNERSTAG, 24. FEBRUAR FREIZEIT OLTEN

14.00–15.00, Pfarreizentrum St. Marien, Engelbergstrasse 25: «Bewegung 60+» Pro Senectute. 14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» Pro Senectute.

FREITAG, 25. FEBRUAR MUSIK AARBURG

21.00–02.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: «Spellbound-Party». www.musigburg.ch

SAMSTAG, 26. FEBRUAR MUSIK SCHÖNENWERD

20.15–22.30, Hotel Storchen, Oltnerstrasse 16: Konzert mit CD-Taufe. Chris Regez & Guitar Mike.

14.00–15.00, Christkatholisches Kirchgemeindehaus, Kirchgasse 15: «Café Balance 60+» – Pro Senectute. 14.30–15.30, Kursraum Pro Senectute, Jurastrasse 20: Pro Senectute – «Englisch – Einsteiger Vertiefung 60+». 15.30–17.00, Online via Zoom: «Spanisch Anwendung im Alltag 60+» – Online Pro Senectute.

DIENSTAG, 1. MÄRZ FREIZEIT TRIMBACH

13.45–16.00, Pétanque Bouldrom: «Pétanque 60+» Pro Senectute. Pétanque ist ein Sport für Menschen jeden Alters.

DULLIKEN

14.00–17.30, Restaurant Löwen, Bahnhofstrasse 47: «Niederämter Jassturnier» – Pro Senectute.Einfacher Schieber – «Obenabe und Undenufe». Spielleiter: Franz Willi: 062 298 17 47. Anmeldung bis 15 Min. vor Spielbeginn.

OLTEN

SONNTAG, 27. FEBRUAR

14.15–15.45, Online via Zoom: «Spanisch Einsteigerkurs 60+» – Online Pro Senectute.

MUSIK

WIRTSCHAFT/BILDUNG/POLITIK

AARBURG

OLTEN

19.00–23.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Schlagerabend mit Vincent Gross und Anina Buchs. www.musigburg.ch

MONTAG, 28. FEBRUAR FREIZEIT TRIMBACH

09.00–10.00, Pfarreisaal: «Bewegung 60+» Pro Senectute.

OLTEN

13.30–15.00, Online via Zoom: «Englisch – Anwenden im Alltag 60+» – Online Pro Senectute.

17.15–18.45 Liebe ist ... Nächstenliebe, Livestream – Online Vorstellung: Ringvorlesung «Liebe».«Was ist Liebe? Wie wird Liebe empfunden? Liebe zwischen Mensch und Roboter... Liebe ist grenzenlos und Liebe ist das Thema der öffentlichen Ringvorlesungen am FHNW Campus Olten. Mit internen und externen Expertinnen und Experten wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet».

MITTWOCH, 2. MÄRZ FREIZEIT OLTEN

09.00–11.00, Bloomell Coffeehouse, Autorenstrasse 5: Sprachencafé Englisch. www.bloomell.ch

FÜHRUNGEN OLTEN

18.15, Haus der Museen, Konradstrasse 7: «Pascha» Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung. www.hausdermuseen.ch

MUSIK OLTEN

17.30–18.30, Kapuzinerkirche, Klosterplatz 8: «Hora musica». Anna von Arx und Inga Piwowarska: Klezmer- und Tangomusik für Klarinette und Akkordeon. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Aktuelle CoronaRegeln.

FREIZEIT OLTEN

09.00–10.00, Kursraum QiArt, Jurastrasse 17: «Qi Gong 60+» Pro Senectute. Ein Weg zur inneren Harmonie. 09.30–11.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» Pro Senectute.

STARRKIRCH-WIL

13.30–14.30, Mehrzweckhalle: «Bewegung 60+» Pro Senectute.

OLTEN

15.30–16.30, Turnhalle Frohheim: «Bewegung 60+» Pro Senectute.

mit seinen Augen unser Land erwandern und inspiriert damit wohl so manchen, die Schweiz bald selber zu erkunden. Auf seiner Tournee durch die Deutschschweiz zwischen Mitte Januar und Ende März macht Filipponi am Montag, 7. März, um 20 Uhr auch im Stadttheater Olten Halt. mgt w w w. d i a . c h

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern rund um den Globus gefeiert. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in der weltweit grössten ökumenischen Frauenbewegung untrennbar zusammen. Die tiefe weltweite Verbundenheit beim Weltgebetstag wird auch durch die Kollekten und Spenden spürbar. Sie unterstützen vor allem Frauen- und Mädchenprojekte in Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und dem Nahen Osten. Frauensolidarität zeigt sich in der Krise besonders stark. Das ist nötig, denn durch die Folgen der Pandemie haben Gewalt gegen Frauen, Zwangsheirat und Schul-Abbruch, aber auch Hunger und Not in vielen Ländern des Südens zugenommen. In Olten wird die Liturgie, die von Frauen aus England, Wales und Nordirland vorbereitet wurde, am 4. März um 9.30 Uhr mgt in der Klosterkirche gefeiert.

Dynamik des Fliegens AUSSTELLUNG Fotograf Kaspar Ruoff zeigt vom 24. Februar bis zum 22. März im Tee- und Kunstladen «links&rechts» in Olten seine Ausstellung «En attendant le soleil».

Vögel im Flug beschäftigen den Fotografen Kaspar Ruoff schon seit vielen Jahren. Fasziniert beobachtet er ihr rastloses Schwärmen, die Rhythmen und Muster ihrer Formationen, das wirbelnde Durcheinander, bevor sie sich zu neuer Ordnung finden und weiterziehen. Die Wahl der Schwarzweiss-Fotografie ermöglicht durch die Reduktion der Farbe und die Abstraktion eine klare Bildstruktur und unterstreicht die Rhythmik der Vogel-Formationen. In seinen Bildern versucht Kaspar Ruoff, in der Bewegung oder den Mustern und Rhythmen das Wesenhafte einer bestimmten Vogelart zu erfassen. Es geht ihm nicht um das reine Abbilden der Natur, sondern um das fotografische Abstrahieren und Herausschälen einer bestimmten Bewegung, eines charakteristischen Flugstils. Dass die Bilder dabei nicht statisch wirken, sondern das Gefühl der Leichtigkeit und der Dynamik des Fliegens transportieren, ist dem Fotografen ein grosses Anliegen. Der Vogelflug in seiner erstaunlichen Vielfalt und seiner möglichen Zeichenhaftigkeit ist aktuell eines der zentralen fotografischen Themen von Kaspar Ruoff. Angefangen mit Alpendohlen, Mauerseglern und Bergfinken, hat der Künstler die Thematik inzwischen mit vielen Vogelarten, die er weltweit an verschiedenen Orten fotografiert hat, weiterverfolgt und auch auf Insektenschwärme ausgedehnt. Im Herbst 2021 war Kaspar Ruoff am Lac du Der in der südlichen Champagne (F), um Zehntausende von Kranichen, die dort auf ihrem Herbstzug rasten, zu beobachten und zu fotografieren. Die Kraniche suchen im seichten Wasser zwischen den Sandbänken am Lac du Der während der Nacht Schutz vor Raubtieren. Kurz vor Sonnenaufgang brechen die wachsamen und scheuen Vögel in

Kraniche im Flug. (Bild: ZVG) kleineren und grösseren Gruppen auf, um weiterzuziehen oder sich auf den Feldern im Umland zu verpflegen. Am Abend kehren sie wieder zurück. Die Kraniche beeindrucken durch ihr imposantes Trompeten, ihre stattliche Grösse und ihre erhabenen Flugbewegungen bei einer Spannweite von über 2,20 Metern. Die auf- und untergehende Sonne bestimmt den Rhythmus der Tiere, ihren Aufbruch und ihre Rückkehr. Eine besondere Herausforderung am Lac du Der war es, bei nebligen Verhältnissen die Schwärme der scheuen Tiere im Flug einzufangen. Die Vogelformationen sind häufig durch die Aerodynamik bestimmt und zeigen verschiedene Flugphasen. Das Phänomen des Flugstils und des Flügelschlags fotografisch zu übermitteln, ist der eine Aspekt, die visuelle Umsetzung, das Reduzieren und Abstrahieren von Mustern und Rhythmen ein anderer. In den Bildern von Kaspar Ruoff spiegeln sich die Erfahrungen von Raum und Zeit. Die Natur wird verdichtet, und es ergeben sich malerische Spuren und besondere Zeichen. Ausstellungseröffnung ist heute Donnerstag, 24. Februar, um 18 Uhr. Kaspar Ruoff ist im «links&rechts» an der Eröffnung sowie am 12. und 19. März von 12 bis 16 Uhr anwesend. Die Ausstellung ist während der Ladenöffnungszeiten frei zugänglich: Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr. mgt w w w. c a ra m e l p o p u p . c h


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Freizeit

Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8

REZEPT

Nüsslisalat-Suppe und Hackfleischkugeln mit Gelberbsenpüree Nüsslisalat-Suppe Zubereitung • Zwiebeln in Butter andünsten, Kartoffeln beifügen und kurz mitbraten. Mit Weisswein ablöschen und mit Bouillon auffüllen. • Kartoffeln weichkochen. Nüsslisalat beigeben, alles kurz aufkochen und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rahm unterziehen, nochmals kurz aufkochen und sofort servieren.

E I N K AU F S Z E T T E L Nüsslisalat-Suppe für 4 Personen 1 2 EL 300 g

Zubereitung: 30 Minuten.

2 dl 6 dl 250 g 2 dl

Tipp: mit Nüsslisalatblättern garnieren. Hackfleischkugeln mit Gelberbsenpüree Zubereitung • Gelberbsen über Nacht einweichen. Anschliessend unter fliessendem Wasser gut abspülen. Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Gelberbsen und Kreuzkümmel dazugeben und gut andünsten. 5 dl Wasser dazugeben. Aufkochen und auf kleinem

Zwiebel, gehackt Butter Kartoffeln, mehligkochend, geschält, gewürfelt Weisswein Gemüsebouillon Nüsslisalat Rahm Salz, Pfeffer

Hackfleischkugeln mit Gelberbsenpüree für 4 Personen

• •

Feuer einkochen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und die Erbsen ganz weich sind. Gelegentlich umrühren. Mit dem Mixstab fein pürieren und erst jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken, da sonst die Erbsen hart bleiben. Hackfleisch und Brät vermischen, Peterli, Zwiebeln und Essig dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, gut vermischen und baumnussgrosse Kugeln formen. Im Öl rundum anbraten, mit Rotwein ablöschen, Bratensauce dazugeben und etwas einkochen lassen. Porto dazugiessen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

•

Gelberbsenpüree in einen Dressiersack füllen, auf einer tiefen Servierplatte rundum einen zirka 4 bis 6 cm hohen Rand dressieren. Hackfleischkugeln auf der Plattenmitte anrichten.

Zubereitung: 45 Minuten und über Nacht einweichen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte

250 g 1 EL 1/2 1 TL 200 g 100 g 1/2 1 EL 1 EL 1 EL 2 dl 2 TL 1 dl 1 TL

Gelberbsen Butter Zwiebel, gehackt Kreuzkümmel, gemahlen Hackfleisch Fleischkäsebrät Zwiebel, gehackt Peterli, gehackt Kräuteressig Erdnussöl Rotwein Braune Bratensauce aus der Tube Portwein Butter Salz, Pfeffer

RÄTSELN, MITMACHEN UND GEWINNEN! GEWINNEN Sie einen Gutschein von Anova im Wert von CHF 50.So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Text: SAKREUZ (Abstand) und Lösungswort an 919 (CHF 1.50/SMS). Wählen Sie Telefon 0901 333 166 nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer (CHF 1.50/Anruf).

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Vereine

Nr. 8 | Donnerstag, 24. Februar 2022

Mehr als Benzin und Pneus TOYOTA CELICA CLUB SÄLIBLICK Kommt der Frühling, erwecken sie ihre Lieblinge aus dem Winterschlaf: Der Toyota Celica Club Säliblick widmet sich seit bald vier Jahrzehnten dem Kultauto – aber nicht nur.

Jahren des Klubs habe er sich deswegen mit so manchem Celicafan anlegen müssen. «Wenn die Räder durchdrehen, kostet das 10 Franken Busse. Wer ein Burnout macht, wird disqualifiziert», erklärt Hegglin die Regeln aus den Anfängen. «Inzwischen haben die sich aber etabliert.» Hegglin fasst zusammen: «Wir wollen mit den schönen Autos auffallen, und nicht mit schlechtem Benehmen.» Deshalb würden sie auch nie zu schnell fahren. «Wenn wir rasen, kann niemand die Autos bestaunen», sagt Hegglin augenzwinkernd.

FRANZ BEIDLER

D

ie Form dieses Autos sei das, was ihn so anziehe, sagt Franz Hegglin. Der heute 65-Jährige hat vor 38 Jahren den Toyota Celica Club Säliblick gegründet. «Ich suchte den Austausch mit Gleichgesinnten», erinnert er sich. Seither ist er der Präsident des Klubs. «Ein sportliches Auto, das auch erschwinglich war», beschreibt Hegglin den Celica. Über die Jahre besass er das Erstmodell TA22, dann einen TA/RA40 und heute einen ST182 Cabriolet. Der japanische Automobilkonzern Toyota stellte das Modell Celica ab 1970 während 35 Jahren in unzähligen Ausführungen her. Über die Jahre sind weltweit Fanklubs entstanden, die dem Fahrzeug huldigen. «Heute ist der Celica ein Kultauto», weiss Hegglin. Der Toyota Celica Club Säliblick änderte allerdings 2008 seine Statuten: Seither sind alle Toyotafahrer willkommen, auch ohne eigenen Celica. Der Klub aus Wangen bei Olten, wo Präsident Hegglin wohnt, hat genau 40 Mitglieder. Das älteste ist 74 Jahre alt. «Turbo-Grosi» nennen sie die Klubkameraden liebevoll. Das jüngste Mitglied

Franz Hegglin, Präsident des Toyota Celica Clubs Säliblick (Bild: FB)

Saisoneröffnung im Mai

«Unser Klub ist ein Generationenprojekt», sagt Klubpräsident Hegglin. Die Mitglieder treffen sich jeden ersten Freitag im Monat zum Essen. (Bild: ZVG) hat eben erst den Führerschein machen dürfen. «Unser Klub ist ein Generationenprojekt», bestätigt Hegglin. Die meisten Mitglieder stammen aus der Region Mittelland und treffen sich jeden ersten Freitag im Monat im Restaurant Linde in Mühletal. «Dann essen wir gemeinsam und fachsimpeln über unsere Toyotas», schildert Hegglin das Klubleben. «Es ergeben sich aber auch immer andere Gesprächsthemen.»

Im Konvoi durch ganz Europa

Hegglin war von 1987 bis 2004 auch Präsident des internationalen Dachverbands der Toyotaklubs, der heutigen «Toyota Club Europe Association». Dort kommen die jeweiligen Präsidenten der Klubs zusammen und koordinieren die internationalen Treffen. Die Mitglieder des Toyota Celica Club Säliblick nehmen regelmässig an solchen Zusammenkünften teil. Dann fahren sie im Konvoi nach Dänemark, Österreich, Deutschland oder Holland. «Manchmal sind das bis zu elf Fahrzeuge», erzählt Hegglin begeistert. «Wir fahren jeweils Freitag in der Früh los und Sonntagabend sind wir wieder zuhause.» Für ihn seien das jeweils wie Familientreffen, schwärmt Hegglin. Unfälle oder Bussen gab es dabei noch nie. «In den fast vier Jahrzehnten hatten wir nicht mal einen Blechschaden», berichtet Hegglin stolz. «Bei den Treffen präsentieren wir die Autos und fachsimpeln», sagt Hegglin. Regelmässig finden auch Wettbewerbe statt. Eine Jury prämiert dann die Autos. Auch in Hegglins Garage steht ein Trophäenschrank. Er ist voller Pokale. «Natürlich hat man den Ehrgeiz, das schöns-

Nachfolger steht bereit FÖRDERVEREIN BUCHFESTIVAL OLTEN Nach fünfjähriger erfolgreicher Tätigkeit als Präsident des Fördervereins Buchfestival Olten (BFO) hat Georg Berger seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der designierte Nachfolger steht mit Christoph Henzmann bereit. Er wird an der Generalversammlung zur Wahl vorgeschlagen.

Seit 2017 hat Georg Berger, Direktor des Berufsbildungszentrums Olten, als Präsident des Fördervereins wesentlichen Anteil am Erfolg des Buchfestivals. Er hat zusammen mit Geschäftsführer Alex Summermatter und Programmleiter Thomas Knapp das Festival mitinitiiert, aufgebaut und geprägt. Für das Leitungsteam kam die Demission von Berger indes Christoph nicht aus heiterem Henzmann. Himmel. «Er hat uns frühzeitig informiert und uns auch bei der Nachfolgesuche sehr unterstützt», sagt Summermatter. «Wir bedauern natürlich seinen

Rücktritt. Er war stets ein kritischer Gesprächspartner, ein aufmerksamer Netzwerker und auch ein guter Kollege.» Das Leitungsteam hat eine Liste möglicher Kandidatinnen und Kandidaten mit einem klaren Anforderungsprofil erstellt. Christoph Henzmann sei ein Glücksfall, sagt Summermatter. «Die Nähe zur Bildungsstadt ist für das Buchfestival zentral, etwa im Rahmen des Schreibwettbewerbs.» Henzmann ist Rektor der Kaufmännischen Berufsfachschule (KBS) am BBZ Olten und arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Deutschlehrperson. Die Literatur in ihrer ganzen Vielfalt und der Zugang zum Lesen für alle prägen seinen Alltag seit dem Germanistikstudium an der Universität Basel. Natürlich habe er sich über die Anfrage gefreut, sagt Henzmann. Nach kurzer Bedenkzeit hat er zugesagt und wird das Leitungsteam auf strategischer Ebene unterstützen. Dies bereits im Hinblick auf das 6. Buchfestival Olten vom 27. bis 30. Oktober 2022. Der designierte Präsident wird an der kommenden Generalversammlung des Fördervereins im Frühjahr gewählt. Der Stabsübergabe sieht Georg Berger mit guten Gefühlen entgegen: «Christoph Henzmann wird mithelfen, das Festival weiter zu konsolidieren und zu entwickeln.» mgt

te Auto zu haben», meint Hegglin achselzuckend. «Aber die Kameradschaft steht im Vordergrund.»

Ein Autoklub im Klimawandel

Der Klub organisierte selber auch schon mehrtägige internationale Treffen: 1990 in Burgdorf und 1996 sowie 2001 in Safenwil. «Da waren jeweils über 150 Autos vor Ort», schwärmt Hegglin. Gerne würde er wieder ein solches Treffen veranstalten. «Es ist aber schwierig, einen geeigneten Platz dafür zu finden.» Denn seit der Klimawandel im öffentlichen Bewusstsein angekommen ist, haben Autoklubs einen schweren Stand. «Wir sind aber mehr als nur Motoren, Pneus und Benzin», stellt Hegglin klar. Im Klub gehe es um die gemeinsame Faszination für das Auto. «Deshalb möchte ich es auch gerne zeigen können.» Auch Autoposer und Raser sind im Toyota Celica Club Säliblick nicht willkommen. «Wir sind ein zivilisierter Klub», betont Hegglin. Heulende Motoren und quietschende Reifen gehörten sich nicht, findet er. «Das habe ich von Beginn weg unterbunden.» In den ersten

Jeweils im Mai feiert der Toyota Celica Club Säliblick die Saisoneröffnung. Dann zieht auch Hegglin seinem Celica die Autoabdeckung wieder ab, die er jeweils den Winter durch darüber spannt. «Zur Saisoneröffnung unternehmen wir einen Tagesausflug», erzählt Hegglin. Gemeinsam besuchten die Mitglieder schon ein Traktorenmuseum in Uhldingen-Mühlhofen oder eine Käserei im Emmental. Nach einer solchen Fahrt nimmt sich Hegglin Zeit, seinen Celica zu pflegen. «Waschen, putzen, polieren», sagt er, «das dauert manchmal alles eine Woche.» Auch fix im Jahreskalender des Vereins ist das gemeinsame Bräteln am ersten Augustwochenende im Emmental, der Kegelabend Mitte November und der Chlausehock im Dezember. «Wir verbringen jeweils zwei Tage im Tagungshaus Rügel in Seengen und kochen gemeinsam», erzählt Hegglin. «Und anschliessend spielen wir Lotto oder jassen.» «Nach der erzwungenen Coronapause wünschen sich nun alle, dass die Saisoneröffnung im Mai klappt», schildert der Präsident das Befinden des Vereins. «Und dann können wir hoffentlich endlich wieder gemeinsame Ausfahrten organisieren.» w w w. tcc s . c h

Der Wagen des Präsidenten: Ein Toyota Celica ST182 Cabriolet. (Bild: ZVG)

Die Wanderschuhe können wieder geschnürt werden SENIOREN WANDERGRUPPE STARRKIRCH-WIL Das Team um Wanderleiter Bruno Ulrich plant 2022 18 Ausflüge in der näheren und weiteren Umgebung. Wie alle Freizeitvereine und -gruppen hatte auch die freie Wandergruppe der Senioren in Starrkirch-Wil in den letzten zwei Jahren mit vielen Unsicherheiten und Ausfällen im Jahresprogramm zu kämpfen. Wird das nun besser? Jedenfalls hat das Team um Wanderleiter Bruno Ulrich optimistisch ein neues Programm zusammengestellt. 18 Ausflüge in der näheren und weiteren Umgebung sind geplant. Sie dauern in der Regel zwei Stunden oder wenig mehr. Dazu gehören traditionell zwei Tageswanderungen und ein Nachmittag mit Abschluss an einer Grillstelle. Seit 17 Jahren schon trifft man sich jeden zweiten Mittwochnachmittag: unverbindlich, es braucht keine Mitgliedschaft, keine An- oder Abmeldung, keinen Beitrag. Falls nötig, besorgt jeder sein Billett selber. Die unternehmungslustige Schar besteht aus etwa gleich vielen Frauen und Männern und zählt je nach Wetter und

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TIERISCHES OLTEN

Luna Alter: 2002, weiblich kastriert Rasse: Europäische Hauskatze Wesen: Die Katzenoma Luna ist sehr zutraulich, lieb und sozial. Aufgrund ihres hohen Alters hat sie allerdings mit verschiedenen Altersbeschwerden (Herz- und Nierenprobleme) zu kämpfen und ist auf die regelmässige Verabreichung von Medikamenten angewiesen. Das Tierdörfli würde sich über eine Patenschaft freuen. Impfungen: Hat Leucosetest negativ, ist geimpft gegen Katzen-Seuche, KatzenSchnupfen und Leucose. Ist entwurmt und mit Microchip ausgestattet. Auskunft und Adresse: Tierdörfli Aspweg 51, Wangen bei Olten T 062 207 90 00 www.tierdörfli.ch Bitte zwischen 10 und 11.30 Uhr telefonisch oder via Kontaktformular auf der Website einen Termin vereinbaren.

SCHWINGKLUB OLTEN-GÖSGEN

Trauer um Albert Studer

Am 6. Februar verstarb Albert Studer im Alter von 88 Jahren (11.4.1933 – 6.2.2022). Eine grosse Schwingergemeinde trauert um den Wangner, der als aktiver Ringer, Schwinger und Nationalturner Spuren hinterlassen hat. Seine Verdienste im Schwingklub Olten-Gösgen (SKOG) sind beeindruckend: Albert Studer war Mitglied der Jubiläumskommission «50 Jahre Schwingklub Olten-Gösgen». Über fünf Jahre amtete er als Beisitzer und führAlbert Studer †. te den Verein von 1969 bis 1974 als Präsident. Auch beim Solothurner Kantonalen Schwingerverband (SKSV) setzte er sich von 1968 bis 1977 im Vorstand für den Schwingsport und das Nationalturnen ein. Vor über 40 Jahren ernannten ihn der SKOG und der SKSV zum Ehrenmitglied. Der Schwingklub Olten-Gösgen wird Albert Studer für alle Zeit ein ehrendes Andenken bewahren. mgt INSERATE

Bald wieder möglich? Unbeschwertes Wandern in Vor-Corona-Zeiten. (Bild: ZVG) Route ein knappes Dutzend oder auch gegen zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Dorf und der Umgebung. Die Zahl der Mitmachenden hat in den beiden Corona-Jahren abgenommen. Neue Frauen und Männer sind deshalb herzlich willkommen. Interessentinnen und Interessenten werden jeweils per Mail mit einem Detailprogramm bedient. Das Jahresprogramm ist auch auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Kontaktperson ist Bruno Ulrich (br.ulrich@bluewin.ch). Start in die neue Saison ist am Mittwoch, 9. März, um 14 Uhr. mgt

Gesucht: Pflegefamilien

Für Kinder und Jugendliche Weitere Informationen: www.familea.ch / 061 260 83 80


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Im Fokus

Donnerstag, 24. Februar 2022 | Nr. 8

Vom Elend ins Paradies – und zurück UNVERGESSEN Die Kindheit von Elisabeth Häubi-Adler in Wien war geprägt von der Nazi-Diktatur und vom Zweiten Weltkrieg. Dass es auch eine andere Lebensrealität gab, erfuhr sie erst bei einer Reise in die Schweiz 1946. ACHIM GÜNTER

Elisabeth Häubi-Adler wurde im Februar 1934 in Wien geboren. Ihr Vater war säkularer Jude, ihre Mutter Katholikin. Hugo Adler betrieb als Agraringenieur auf einem Gutsbetrieb im österreichischen Nordosten Saatgutforschung. Ein Jahr nach der Geburt von «Lisel» starb ihr Vater an einem Herzinfarkt – mit 45 Jahren. Die Mutter Maria Adler – damals 25 Jahre alt – blieb mit der einzigen Tochter alleine zurück und wohnte fortan in Wien. Im sich zuspitzenden politischen Klima verbrachte die kleine Elisabeth eine recht unbeschwerte frühe Kindheit. Das änderte sich Mitte März 1938 und dem «Anschluss» Österreichs ans Deutsche Reich. Eines Tages erhielt ihre Mutter eine Vorladung der Gestapo, der Geheimen Staatspolizei. Als «Judenwitwe» drohte ihr der Tod. Bei dieser Vorladung im Wiener Hauptquartier der Gestapo traf die Mutter auf einen SS-Offizier – es war Liebe auf den ersten Blick. Der SSMann hielt seine schützende Hand über die Frau und deren Tochter. Bald darauf heiratete er die Witwe und rettete dieser und deren Tochter damit wohl das Leben. Nach dem deutschen Überfall auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Stiefvater in ein GestapoQuartier in Polen abkommandiert, später war er im Konzentrationslager Auschwitz als Aufseher tätig. Nach der Befreiung von Auschwitz geriet er in sowjetrussische Gefangenschaft. Häubis Mutter hörte nie mehr etwas von ihm. Über ihre Kindheit im Dritten Reich schrieb Elisabeth Häubi das eindrückliche Buch «Brave Mädchen fragen nicht.» In den letzten beiden Kriegsjahren erlebte sie in der Stadt Wien und deren Umland auch Bombardierungen mit. Die Bevölkerung litt sehr, es fehlte an allem. Sie aber sollte schon bald ein «Wunder erleben».

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Dann kam endlich der Tag null. Alles lag am Boden. Es gab keine Verpflegung, keine Heizung, dafür Hunger, Armut und Millionen verkrüppelter oder psychisch kaputter Soldaten. Wien wurde nach Kriegsende wie Berlin in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Unsere Wohnung lag in der sowjetrussischen Zone. Jene Leute, die sich sofort der kommunistischen Partei anschlossen, wurden bevorteilt. Meine Mutter, die im Krieg die

U N V E RG E S S E N In unserer Rubrik «Unvergessen» berichten Personen aus der Region Olten in eigenen Worten über eine prägende Erinnerung oder eine markante Anekdote ihres Lebens. Kennen auch Sie eine interessante Begebenheit? Melden Sie sich auf der Redaktion des Stadtanzeigers: redaktion@stadtanzeiger-olten.ch

Elisabeth Häubi reiste 1946 als zwölfjähriges Mädchen alleine aus dem kriegsversehrten Österreich auf einer beschwerlichen Zugfahrt in die Schweiz – für einen Erholungsurlaub für geschwächte Kinder. 1953 wurde sie in der Schweiz heimisch. (Bild: Achim Günter) Judenwitwe gewesen war, galt nun als Naziwitwe. Unsere Wohnung wurde von Kommunisten besetzt, meine Mutter und ich wurden für drei Jahre obdachlos. Für mich aber geschah ein Wunder. In der Schweiz spendeten damals viele Leute via Rotes Kreuz Lebensmittelpakete nach Österreich. Und wir wurden in Wien in den Schulen von Ärzten des SRK untersucht. Weil ich so schwächlich war und nur noch aus Haut und Knochen bestand, erhielt ich ein solches Lebensmittelpaket. In diesem stand eine Adresse drin. Ich bedankte mich bei dieser Frau mit einem schönen Brief. Anna Abderhalden war Leiterin der Telefonzentrale im Bundeshaus in Bern. Sie schickte mir nun monatlich ein Kraftpaket, und zwischen Tante Anni und mir entwickelte sich eine Brieffreundschaft. Schliesslich wollte sie mich zur Erholung in die Schweiz kommen lassen. Ein befreundetes Ehepaar von ihr war bereit, mich als Ferienkind aufzunehmen. Der Mann, Hans Christen, war Präsident der Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes. Er bewirkte, dass Tausende Kinder aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien während dreier Monate in Familien untergebracht werden konnten. Ich konnte bereits in die Schweiz fahren, bevor die Aktion richtig anlief. Ich bekam ein Visum und ein Zugbillett. Wir wohnten damals als Obdachlose bei fremden Leuten. So war meine Mutter froh, dass ich gehen konnte, obwohl sie überhaupt nicht wusste, wohin es mich verschlagen würde. Von der Schweiz hatten wir keine Ahnung. Ich kannte ja nur die Nazizeit. Als ich im völlig zerstörten Wiener Westbahnhof den Zug bestieg, war es fast wie in Indien: Hunderte Leute wollten auf diesen Zug. Als endlich das Signal ertönte und der Zug geöffnet wurde, stürmte die Meute los. Meine Mutter liess mich los und ich wurde von dieser Meute mitgerissen. So kam ich ganz alleine, als zwölfjähriges

Mädchen, auf diesen Zug. Um meinen Hals hing eine kleine Tafel mit der Adresse in Wien und der Adresse in Bern, in der Hand trug ich ein kleines Köfferchen. Der Zug fuhr ganz langsam, war insgesamt mehr als 48 Stunden unterwegs. Es gab immer wieder stundenlange Aufenthalte, viele Kontrollen. Es war wie in einem Viehtransport: die Fenster kaputt, mit Holzbrettern vernagelt, es gab fast nichts zu essen, nichts zu trinken. Ich machte einige Male in die Hosen. Es stank fürchterlich in diesem Zug. Endlich hiess es: ‹Jetzt sind wir an der Schweizer Grenze.› Als ich die Schweizer Kontrolleure erblickte, glaubte ich Menschen von einem anderen Stern zu sehen. Ich hatte nur halb verhungerte, versehrte, zerlumpte, ver-

«Als ich die Schweizer Kontrolleure erblickte, glaubte ich Menschen von einem anderen Stern zu sehen.» ängstigte Leute gekannt. Und dann kamen da so schöne, saubere Männer in schönen Uniformen, mit Schuhen, ins Abteil hinein. Dann redeten sie auch noch so freundlich! Zwar verstand ich sie nicht, merkte aber, dass sie freundlich sind. Bei Buchs SG zottelte ich über die Grenze und kam in ein Auffanglager, wo ich untersucht wurde. Da blieb ich etwa zwei Tage. Irgendwann hiess es, ich könne weiterfahren. Ich wurde auf den Bahnhof gebracht. Da erblickte ich einen schönen Mann mit roter Mütze. Ich sagte zu ihm: ‹Bitte, ich muss nach Bern. Ich muss nach Bern, ich habe dort die Tante Anni.› ‹Wo ist denn die Tante Anni›, fragte er. ‹Ich weiss nur, dass sie Anni Abderhalden heisst und bei der Regierung Chefin ist fürs Telefonieren.› In der Aufregung hatte ich vergessen, dass die Adresse der Familie Christen ja auf der Karte unter meinen Kleidern stand. Dann telefonierte dieser

Mann die längste Zeit herum und fand schliesslich heraus, wer das ist, reichte mir das Telefon und sagte: ‹So, da hast du deine Tante Anni.› Ich weinte und sagte: ‹Bitte, ich bin da, ich bin da, aber ich weiss nicht wo!› Der Bahnhofvorstand setzte mich in einen Zug nach Zürich und erklärte mir, ich müsse dort umsteigen. Ich staunte über den schönen Zürcher Hauptbahnhof. Und wie sauber die Leute alle waren, was sie für Kleider und Schuhe trugen, und wie wohlgenährt sie alle waren! Ich sprach einen schönen uniformierten Gepäckträger an und sagte wieder: ‹Bitte, ich muss nach Bern.› Er brachte mich zu einem Zug. Dieser kam mir vor wie ein Raumfahrzeug. Es war einer der ersten Leichtmetallzüge. In der Dunkelheit kam ich im ohnehin finsteren Bahnhof Bern an, am vierten Tag nach meiner Abfahrt in Wien. Zuerst wusste ich nicht weiter. Plötzlich trat ein grosser, hocheleganter Herr an mich heran und sagte: ‹Da bist du ja endlich.› Ich fürchtete mich; meine Mutter hatte mir eingeschärft, nie mit fremden Männern mitzugehen. Dann kamen aber auch schon zwei Damen auf mich zu und umarmten mich: Anni Abderhalden und Hanny Christen. Ich merkte jedoch rasch, dass sie sich ekelten, weil ich so stank. Mit einem Auto wurde ich in eine schöne Villa am Engeriedweg gebracht. Es war, als würde ich in ein Schloss eintreten. Das Dienstmädchen steckte mich sogleich in die Badewanne und wusch mich. Danach wurde ich ins Bett gebracht und mit Essen versorgt. Ich verschlang es. Kaum hatte ich runtergeschluckt, erbrach ich alles auf die saubere Bettdecke. Ich war das Essen nicht mehr gewohnt – ich schämte mich so sehr. Nachdem das Bett neu bezogen war, durfte ich schlafen. Das war mein erster Tag in der Schweiz. Ich dachte, ich käme in den Himmel. Das werde ich nie vergessen.

Die Pflegemutter Hanny Christen ging mit mir bald darauf zum Warenhaus Loeb und kaufte Kleider, Schuhe und Wäsche ein für mich. Bald darauf erholte ich mich. Nach vier Monaten war ich fast 12 Zentimeter gewachsen! In den folgenden Jahren durfte ich jedes Jahr im Sommer dem Elend in Wien entfliehen Die 12-jährige und die Familie Elisabeth mit Christen besuchen neuen Kleidern in und mich aufpäpBern (1946). peln lassen. Als Gastschülerin konnte ich während der langen Aufenthalte auch das Progymnasium besuchen. Danach musste ich zurück nach Wien, also immer vom Paradies ins Elend zurück.

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Elisabeth Häubi absolvierte 1953 in Wien die Wirtschaftsmatur. Im selben Jahr reiste sie wieder zu ihren Bekannten nach Bern, und durch deren vorherige Vermittlung durfte sie im Lindenhofspital eine Krankenschwester-Lehre in Angriff nehmen. 1956 heiratete sie den Berufsschullehrer Albert Häubi und wurde in den folgenden Jahren Mutter zweier Töchter. 1961 nahm das Ehepaar Häubi-Adler Wohnsitz in Lostorf. Sie arbeitete im Kantonsspital Olten weiter als Krankenschwester, sass im Gemeinderat, nahm in weiteren kommunalen Behörden Einsitz, gründete in Lostorf eine Kunst- und Hobbyausstellung, führte 20 Jahre lang das Lostorfer Märlifest durch und betrieb 40 Jahre lang das Lostorfer Kasperlitheater. Häubis Mutter emigrierte 1957 in die Schweiz und wurde im Glarnerland heimisch, wo sie erst 2008 mit 98 Jahren verstarb. Seit ein paar Monaten lebt Elisabeth Häubi im Alterszentrum Oase in Obergösgen. Geistig noch sehr rege, leidet die 88-Jährige darunter, beinahe erblindet zu sein.

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