CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
EINE VERBINDUNG VON KOMFORT UND ABENTEUER
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 86 I 175. Jahrgang I Freitag, 5. November 2021
Sieben Sitze frei
Im Hinblick auf die Behördenwahlen 2022 lud Ottenbach lud zum Informationsabend. > Seite 3
Natur spüren
Die Stiftung Spital Affoltern sammelt für einen Wintergarten im «Sonnenberg». > Seite 7
Zugang zur Lektüre
Blanca Imboden führte in Hausen humorvoll an ihre Bücher und Themen heran. > Seite 8
Blutige «Tradition»
Autor Lukas Bärfuss bringt Affoltern auch mit Femizid in Verbindung. > Seite 9
Maschwanden: Zwei Bewerber fürs Gemeindepräsidium Gemeindepräsident und Hochbauvorstand Christian Gabathuler tritt nicht mehr an Am 27. März 2022 werden die Erneuerungswahlen für die Gemeindebehörden stattfinden. Das Präsidium der Exekutive sowie Mitglieder der Schulpflege und der RPK müssen neu besetzt werden. An einer Wählerversammlung wurden die Kandidierenden vorgestellt.
Symbolische Gefangenschaften Am Sonntag feiern die 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern gemeinsam in der historischen Klosterkirche in Kappel den Reformationstag. Als Motivation, die den historischen Ereignissen vor 500 Jahren zugrunde liegt, nennt Ilona Monz, Pfarrerin in Kappel, das Sehnen nach Freiheit. «Aus welchen symbolischen Gefangenschaften gilt es heute auszuziehen? Welche Mauern niederzureissen?», fragt sie und ruft auf, innezuhalten und aus dem Rad des «immer mehr und immer schneller» auszubrechen. (red.)
Schweizer Meister Spannende Wahlveranstaltung. Von links: Keila Gruber, Priska Dosch, Michael Schuler, Koni Messikommer, Christian Bachmann und Christian Gabathuler. (Bild Martin Mullis) stellung der Kandidaten sind auch Wahlempfehlungen zulässig, hält er fest. Danach erklärt er das Prozedere zur Einreichung der Wahlbewerbungen, die Bedingungen der Wählbarkeit, die Unvereinbarkeit gewisser Ämter, sowie die Bestimmungen der Urnenwahl und erklärt auch die Anwendung des absoluten Mehrs bei der Auszählung der Stimmen. Gemeindepräsident Christian Gabathuler erklärte kurz seine Entscheidung zum Rücktritt. Er hat seiner Gemeinde während mehr als 20 Jahren als Schulpfleger, davon 16 Jahre als Präsident gedient, später amtete er vier Jahre als Gemeinderat, anschliessend noch vier Jahre als Gemeindepräsident.
Präsident Gabathuler: Maschwanden ist aktuell sehr gut aufgestellt Seine Feststellung, dass die Gemeinde Maschwanden mit dem neu organisierten Werkdienst, dem Umbau und der Renovation des Gemeindehauses und der Tatsache, dass Maschwanden bereits seit zwei Jahren digitale Akten vorweisen könne, aktuell sehr gut aufgestellt
Kommandowechsel in Obfelden
sei, wurde von der Versammlung mit deutlicher Zustimmung und Applaus bestätigt. Anschliessend stellten sich die bereits bekannten Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat vor. Christian Bachmann, bisheriger Vizepräsident mit dem Ressort Gesundheit und Soziales, würde gerne eine weitere Amtsdauer anhängen und bewirbt sich gleichzeitig für das Amt des Präsidenten. Michael Schuler, bisher verantwortlich für Tiefbau und Werke, bewirbt sich ebenfalls fürs Amt des Gemeindepräsidenten. Die Gemeinderätinnen Priska Dosch, Sicherheit und Kultur, sowie Keila Gruber, Finanzen und Liegenschaften, stellen sich ebenfalls noch einmal für eine Amtsdauer zur Verfügung. Da in der Primarschulpf lege Franziska Buholzer, Thomas Frei und Michael Neuweiler zurücktreten, werden drei neue Mitglieder gesucht. Präsident Ursin Dosch und Silvie Gsell kandidieren für eine weitere Amtsperiode. Für die drei Vakanzen bewerben sich Martin Steiger, Marina Bühlmann, sowie Rebekka Birchmeier.
Mit einem Behörden-Engagement der Gemeinschaft etwas zurückgeben In der Rechnungsprüfungskommission treten Thomas Sturzenegger und Adeline Weidmann zurück, während die beiden Landwirte Ueli Ehrler und Michael Studer, sowie Gion Fravi nochmals eine Amtsperiode bleiben möchten. Neu bewirbt sich für dieses Amt die Informatikerin Rania Steiner. Für die RPK wird also noch ein weiteres Mitglied gesucht, was Präsident Gion Fravi veranlasste, die Anwesenden aufzufordern, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Bemerkens- und erwähnenswert ist, dass in der Vorstellungsrunde der Kandidaten fast ausnahmslos alle der Bewerberinnen und Bewerber das kleine Dorf an der Lorze als Heimat bezeichneten. Sie erwähnten die idyllische Lage, das perfekte Naherholungsgebiet und den Zusammenhalt der Einwohner. «Das bedeutet mir sehr viel und ich bin dankbar dafür, darum möchte ich der Gemeinschaft mit meinem Einsatz in einer Behörde auch etwas zurückgeben», hielt eine Kandidatin fest.
Aemtler Bühne vor der Premiere
Christof Bossard. Als Vizekommandant rückt Aleks Ilic nach. (tst.)
Verwechslungen, Täuschungen und Enthüllungen zuhauf – mit «Drei Männer im Schnee» von Charles Lewinsky nach dem mehrmals verfilmten Roman von Erich Kästner bringt die Aemtler Bühne eine virtuose, vielschichtige Komödie ins «Rössli», Mettmenstetten. Das Stück spielt in den 50er-Jahren in einem Nobelhotel in St. Moritz und handelt von einem millionenschweren Unternehmer, der erfahren will, wie sich das «richtige Leben» anfühlt. In der feinen Gesellschaft tritt er deshalb als armer Schlucker auf, während sein Chauffeur den reichen Industriellen mimen muss. Und ein echter armer Schlucker macht die Verwirrung komplett. Die Premiere vom Samstag, 13. November, ist bereits ausverkauft, bis zur Derniere am 18. Dezember folgen allerdings noch 19 weitere Aufführungen. (red.)
> Bericht auf Seite 5
> Bericht auf Seite 19
Feuerwehr Obfelden: Christof Bossard (links) übernimmt von Sämi Schneebeli. (Bild tst.) An der Hauptübung der Feuerwehr Obfelden drehte sich am letzten Freitag alles um Sämi Schneebeli. Er gibt nach 13 Jahren das Kommando ab an
Pfister eröffnet in Affoltern die erste neue Filiale seit zehn Jahren. > Seite 13
> Gedanken zum Reformationstag auf Seite 7
von Martin Mullis Eine Wählerversammlung vor den ordentlichen Behördenwahlen, wo die bereits bekannten Kandidaten Gelegenheit bekommen, sich vorzustellen, leitet in Maschwanden traditionellerweise der Friedensrichter. So begrüsste der pensionierte Rechtsanwalt Koni Messikommer am letzten Montagabend in der Turnhalle rund 50 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Maskenbewehrt und mit gebührendem Abstand sitzend, waren alle Besucher gespannt auf die sich bewerbenden Anwärter der verschiedenen frei werdenden Behördenämter. Die Neugier und die Erwartungen der anwesenden Stimmberechtigten waren nicht zufällig. Immerhin pfeifen es im kleinen Bauerndorf nicht die Spatzen von den Dächern, sondern zwitschern es die Vögel an der Lorze: Das Amt des Gemeindepräsidenten muss neu besetzt werden, da sich der amtierende Gemeindepräsident und Hochbauvorstand Christian Gabathuler, nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellt. Dennoch, der Souverän musste sich noch etwas gedulden, denn Koni Messikommer, ganz Jurist, erklärt den Sinn der Wählerversammlung. Es finden an dieser Veranstaltung keine Vorwahlen statt, sondern es gibt lediglich Informationen und nach der Vor-
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An der Schweizer Kung-Fu-Meisterschaft in Oberentfelden haben Kinder der Affoltemer Chin Woo Schule gleich drei Meistertitel abgeräumt. Penélope Russo aus Wettswil gelang dies bei den Mädchen im traditionellen Stil ohne Waffen, Marc-Andri Flütsch holte sich den Titel bei den Knaben im traditionellen Stil sowohl ohne als auch mit Waffen. (red.)
> Bericht auf Seite 21 ANZEIGEN
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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Raymonde Marie Schmid-Desponds, geb. 19. Januar 1930, von Hedingen ZH, gest. 12. Januar 2021, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. November 2021 verwiesen. Affoltern am Albis, 5. November 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass des René Max Gemperle, geb. 29. Dezember 1931, Bürgerort: Degersheim-Dorf SG und Zürich ZH, gest. 20. November 2020, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 21. Oktober 2021 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 3. November 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Sekundarschulgemeinde Bonstetten
Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.
Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Kreisschulgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil a.A. werden zur ordentlichen Gemeindeversammlung am Donnerstag, 2. Dezember 2021, 20.15 Uhr, in die Aula des Schulhauses «Im Bruggen», Trakt B, Schachenrain 1, Bonstetten eingeladen.
Es liegen folgende Traktanden / Geschäfte vor: 1. Orientierung Finanzplan 2021 – 2025 2. Festsetzung Budget und Steuerfuss 2022
3. Genehmigung Besoldungsverordnung 4. Informationen zum Schulhausneubau 5. Informationen aus der Schule
Die Weisungsbroschüre kann ab Mittwoch, 17. November 2021 auf der Website der Sekundarschule Bonstetten (www.sek-bonstetten.ch) heruntergeladen werden. Die Weisungsbroschüre wird auf Verlangen von der Schulverwaltung kostenlos zugestellt. Bezüglich Rechten und Pflichten wird auf das Gemeindegesetz (GG) vom 20. April 2015 und auf das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 verwiesen. Für nicht stimmberechtigte Personen, welche an der Gemeindeversammlung teilnehmen möchten, werden speziell gekennzeichnete Plätze bereitgestellt. Für diese Gemeindeversammlung wurde ein Schutzkonzept erstellt. Die Abstandsund Hygieneregeln können eingehalten werden und es besteht eine generelle Maskenpflicht. Das Schutzkonzept zur Durchführung der Gemeindeversammlung kann der Weisungsbroschüre entnommen werden. Wenn es die Situation erlaubt, lädt die Schulpflege gerne anschliessend wieder einmal zu einem Apéro ein. Vorgemerkt ist ein Glühwein an der Baustelle des neuen Schulhauses. Bonstetten, 3. November 2021 Sekundarschulpflege Bonstetten
Strassenbau: Zwillikerstrasse, Bushaltestellen Fehrenbach und Friedhof
Papier- und Kartonsammlung vom 6. November 2021
Im Auftrag von Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt
Am Samstag, 6. November 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.
Betrifft 8910 Affoltern am Albis Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb Das genannte Projekt wird gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 StrG öffentlich aufgelegt. Die Zwillikerstrasse in der Stadt Affoltern am Albis gehört zum Strassennetz des Kantons Zürich und ist im Kataster als Regionale Verbindungsstrasse (RVS) Nr. 656 klassiert. Im Projektabschnitt sollen die Bushaltestellen Fehrenbach und Friedhof hindernisfrei ausgebaut und die Fussgängerübergänge verbessert werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Aktenauflage bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Tiefbau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, vom 5. November 2021 bis 6. Dezember 2021 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen, nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche, zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Das Verfahren ist für die unterliegende Partei in der Regel kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihrem schutzwürdigen Interesse berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen (Frist und Gegenstand): Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitung von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsprojekt, welche im Wiederspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.
Sammelverein: Feldschützengesellschaft Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 773 29 73 (ab 12.00 Uhr) 5. November 2021 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 12. Dezember 2021, 11.15 Uhr in der Aula der Katholischen Kirche, St. Mauritius Bonstetten, Stallikerstrasse 2. Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Berichte aus den Ressorts der Kirchenpflege 3. Jahresabschluss 2020 4. Budget 2022 und Festsetzung des Steuerfusses 2022 5. Videoüberwachung zum Objektschutz 6. Neue Kirchgemeindeordnung 7. Diverses Anschliessend Berichte aus der Stiftung und der Synode. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten sind ab Montag 29.11.2021 im Pfarreisekretariat, 2. Stock der Katholischen Kirche St. Mauritius während den Bürozeiten (Mo–Do 08.00–12.00, Mo & Mi 13.00–16.00 aufgelegt, ebenfalls auf www.kath.ch/bonstetten einsehbar. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten
Menschen die wir lieben leben für immer denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen
Ein grosses Herz hat aufgehört zu schlagen.
Gertrud Anna Klaus-Glarner 29. Januar 1931 – 20. Oktober 2021
Nach einem langen und erfüllten Leben ist sie nach kurzer schwerer Krankheit in der Villa Sonnenberg in Affoltern a.A. friedlich eingeschlafen. Du hast uns so viel beigebracht und gegeben. In uns wirst du weiterleben. In Liebe und dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied. Franz Klaus Christian Klaus und Anita Reber mit Roxana, Tiziana, Vivian und Kyrill Michael und Susanne Klaus-Gartmann mit Seraina und Thomas Matthias und Sylvia Klaus-Hunziker mit Robin und Cedric Dem Personal der Spitex und den Betreuerinnen des Entlastungsdienstes danken wir herzlich für die liebevolle Unterstützung. Ein Dank für die umsichtige Pflege geht auch an das Pflegepersonal und die Ärzte des Triemli-Spitals und der Villa Sonnenberg. Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 12. November 2021 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten, Zürichstrasse 2, 8932 Mettmenstetten statt. Es gilt die Zertifikatspflicht. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, Weinbergstrasse 131, 8006 Zürich, IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1. Traueradresse: Christian Klaus, Alpsteinweg 2, 8634 Hombrechtikon
Einbürgerungen
Einladung
Mit Beschluss vom 5. Oktober 2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:
an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zur
x Würker Karin, 1963, Staatsangehörige von Deutschland Des Weiteren hat der Stadtrat 1 Gesuch abgelehnt. 5. November 2021 Stadtrat Affoltern am Albis
Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zur Schulgemeindeversammlung am Donnerstag, 9. Dezember 2021 19.30 Uhr im Stampfi Knonau
Mehrzweckgebäude
zur Behandlung folgender Geschäfte: 1. Budget 2022 / Steuerfuss 2022 2. Investitionskredit 2022 «EnergieProjekt» 3. Investitionskredit 2022 «Photovoltaik und Batteriespeicher» Der Beleuchtende Bericht sowie das für die Schulgemeindeversammlung geltende Schutzkonzept stehen ab Freitag, 19. November 2021 auf der Homepage der sek mättmi zum Download zur Verfügung oder werden auf Verlangen kostenlos zugestellt.
5. November 2021 Sekundarschulpflege Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten
Traktanden
– Verabschiedungen – Wahlvorschläge für Kirchenkommission – Mitteilungen
Einladung zur Gemeindeversammlung
Politische Gemeinde (Beginn: 20.00 Uhr)
Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden zur Gemeindeversammlung am
Der beleuchtende Bericht (Broschüre) mit den dazugehörenden Akten kann ab Donnerstag, 25. November 2021 unter hedingen.ch heruntergeladen oder im Gemeindehaus während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Solange Vorrat liegen ab diesem Zeitpunkt gedruckte Exemplare beim Einwohnerschalter im Gemeindehaus zur Mitnahme bereit.
eingeladen. Es stehen folgende Traktanden an: – Genehmigung des Budgets 2022 – Genehmigung der revidierten Personal- und Besoldungsverordnung Im Anschluss findet die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Hausen am Albis statt. Die Anträge und Akten liegen auf den Gemeindeverwaltungen von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung und der beleuchtende Bericht ist auf der Webpage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Sekundarschulpflege Hausen am Albis
www.sekmaettmi.ch → Service → Publikationen Die vollständigen Unterlagen können bei Bedarf nach Voranmeldung in der Schulverwaltung der sek mättmi eingesehen werden.
am Donnerstag, 9. Dezember 2021, im Schachensaal Reformierte Kirchgemeinde (Beginn: 19.00 Uhr)
Freitag, 8. Dezember 2021 um 19:30 Uhr im Gemeindesaal in Hausen am Albis
Schulgemeindeversammlung
Abschiedsversammlung der reformierten Kirchgemeinde und zur Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde
– Budget und Festsetzung Steuerfuss 2022
Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Gestützt auf die Covid-19-Verordnung gilt im Gebäude eine Maskenpflicht. Anschliessend Apéro gemäss 3G-Regel (bitte COVID-Zertifikat und amtlichen Ausweis mitnehmen). Hedingen, 5. November 2021 Reformierte Kirchgemeinde Gemeinderat Hedingen
Einbürgerungen Mit Beschluss vom 26. Oktober 2021 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Ribeiro, Tatiana weiblich, geb. 2005 Staatsangehörigkeit: Portugal
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Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide.
Gemeinderat Hausen am Albis
Bezirk Affoltern
Freitag, 5. November 2021
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Auch als Ottenbacher Behördenmitglied «mittendrin» Informationsabend im Gemeindesaal zu den Gesamterneuerungswahlen 2022 Mit Blick auf die Amtsdauer 2022 bis 2026 muss Ottenbach in vier Behörden insgesamt sieben Sitze neu besetzen. Was man als Behördenmitglied bewirken kann und was dazu notwendig ist, war im Rahmen eines Informationsabends zu erfahren.
eine der vier tragenden Säulen der direkten Demokratie sei das Milizsystem ein Erfolgsfaktor – gerade auch, weil «gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger» staatspolitische Verantwortung übernehmen. Auf allen Ebenen des politischen Systems.
von Werner Schneiter
So sind in der Schweiz rund 100 000 Personen auf kommunaler Ebene in einem politischen Amt tätig; 81 Prozent der Gemeinderäte ehrenamtlich, 17 Prozent nebenamtlich und nur 2 Prozent vollamtlich. Personen, die laut Gaby Noser aus ihrer beruflichen Tätigkeit breites Wissen und individuelle Fähigkeiten für öffentliche Zwecke nutzbar machen. Daraus resultiere Bürgernähe und Innovation, und das sei nachweislich kostengünstiger, begünstige tiefere Steuern, höhere Lebensqualität und sei mit weniger Bürokratie verbunden. In Ottenbach habe die Bevölkerung bei diversen Projekten mitgewirkt, etwa beim Werkhofneubau, bei Solaranlagen, Beleuchtung im Dorf und könne das nun auch bei der Schulraumplanung tun. Interessante Begegnungen, Vernetzung und womöglich ein Sprungbrett für eine politische Karriere oder im Beruf sind für die Gemeindepräsidentin weitere Punkte, die für eine Behördentätigkeit sprechen. Ottenbach zählt sechs Gemeinderatsmitglieder (inklusive Schulpräsidentin), zählt 17 Mitarbeitende; dazu Kommissionen und Arbeitsgruppen. Politische Gemeinde und Schule verwalten ein Jahresbudget von rund 15 Mio. Franken. Je nach Ressort wendet ein Gemeinderatsmitglied um die 20 Prozent für Behördentätigkeit auf.
Bei der Neubesetzung von Behördenämtern kommt es kaum mehr zu Wahlkämpfen. Aufatmen heisst es gewöhnlich dann, wenn sich die vakanten Sitze auf die neue Legislatur hin vollständig besetzen lassen. In Ottenbach kommt es zwar nicht zum Aderlass, aber in vier Behörden müssen sich insgesamt sieben neue Mitglieder finden lassen. Im Gemeinderat tritt Finanzvorsteherin Yvonne Piguet zurück, in der Primarschule Carmen Dubs und Nadja Juon, in der Sek Obfelden-Ottenbach Präsidentin Susanne van Hoof und Finanzvorsteherin Bettina Bucher, in der Rechnungsprüfungskommission (RPK) Hansruedi Good und Martin Schmid. In der Sekundarschule ist Vizepräsident Jure Batur bereit, das Präsidium zu übernehmen. Am Info-Abend im Gemeindesaal waren sämtliche Behörden vertreten, dazu Vertreter von FDP, GLP und SVP und andere Interessierte. Gemeindepräsidentin Gaby Noser versinnbildlichte mit einem Foto des Dorfzentrums ihre Aussage, wonach ein Behördenmitglied «mittendrin» ist. Es könne das Dorf gemeinsam gestalten – eine spannende, interessante und sehr lehrreiche Tätigkeit. Das gelte für alle Behörden. Als
Vorzüge des Milizsystems
Vielfältige Tätigkeit auch in den Schulen Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Seit der Bildung der Einheitsgemeinde ist die Primarschulpflege eine eigenständige Kommission. Als Präsidentin nimmt Gioia Schwarzenbach Einsitz im
Aus den Gesichtern lässt sich Zuversicht ablesen, dass die vakanten Behördenämter in Ottenbach besetzt werden können. Von links: Gioia Schwarzenbach, Franz Zeder, Gaby Noser Fanger und Susanne van Hoof. (Bild Werner Schneiter) Gemeinderat. Einschliesslich Kindergärten gehen in Ottenbach derzeit 240 Kinder zur Schule, die von insgesamt 50 Mitarbeitenden betreut werden. Es gibt eine Kita mit Hort, Krippe und Spielgruppe. Strategische Führung und Aufsicht, die Umsetzung von kantonalen Erlassen und Beschlüssen gehören laut Gioia Schwarzenbach zu den Aufgaben; Aufgaben und Verantwortung übernehmen Schulpflege und Schulleitung gemeinsam. Sitzungen erfolgen im Schnitt alle drei Wochen, die Haupttätigkeit findet während der 39 Schulwochen statt. Zweimal im Jahr steht eine Klausur auf dem Programm. Grösstes Projekt derzeit: die Schulraumplanung. Ebenfalls rund 240 Schülerinnen und Schüler aus Obfelden (zwei Drittel) und Ottenbach (ein Drittel) besuchen die Sek in Obfelden, deren Aufgaben mit
jenen der Primarschule vergleichbar sind. «Arbeitsintensiv, nicht durchwegs einfach, aber spannend und vielfältig», so bezeichnet die scheidende Präsidentin Susanne van Hoof ihre Tätigkeit, bei der sie «viel gelernt hat».
RPK als erste Finanzaufsicht Die RPK (in Ottenbach fünf Mitglieder) ist die erste Stufe der Finanzaufsicht der Gemeinde. Sie prüft die finanzrechtlichen Dinge und deren Verhältnismässigkeit, wacht über die Einhaltung von Krediten und deren Tragbarkeit. Und sie befasst sich mit längerfristiger Finanzplanung. Zuhanden der Gemeindeversammlung verfasst sie Bericht und Antrag zu den Geschäften von finanzieller Relevanz. «Die Tätigkeit ist zwar zahlenlastig, aber die RPK kann Einfluss neh-
men auf die Entwicklung im Dorf, auf den haushälterischen Umgang mit Mitteln und darauf, dass der Steuerfuss stabil bleibt», sagte Präsident Franz Zeder. Bei den Erneuerungswahlen gelten unterschiedliche Fristen. Derweil in Obfelden die erste, 40-tägige Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen schon läuft (bis 29. November), startet sie in Ottenbach erst am 26. November 2021 und dauert bis 5. Januar 2022. Hernach folgt eine siebentägige Nachfrist. Im Gegensatz zu Obfelden ist bei Erneuerungswahlen in Ottenbach keine stille Wahl möglich. Die neue Amtsdauer beginnt am 1. Juli 2022. Präsentation unter www.ottenbach.ch, weitere wichtige Infos unter www.deine-gemeindebraucht-dich.ch.
Viel Arbeit für Kantons- und Stadtpolizei
Gute Nachricht für Genesene
Einbrüche, Anhängerdiebstahl, verwirrte Autofahrer, ein bestohlener Senior, betrunkene Teenies, Unfug an Halloween und ein Reitunfall: Eine breite Themenpalette für die Kantonsund Stadtpolizei Affoltern.
Vom 29. auf den 30. Oktober wurden in Mettmenstetten zwei SachtransportAnhänger gestohlen. Gemäss Angaben der Kapo beläuft sich deren Wert auf insgesamt gut 5000 Franken.
Der Zugang zum Covid-Zertifikat wird für jene erleichtert, die eine Corona-Infektion hinter sich haben. Derweil startet eine nächste Impfoffensive.
Einbrecher sind vom 28. auf den 29. Oktober in ein Geschäftshaus im Industriequartier Lindenmoos in Affoltern eingedrungen. Deliktsgut und Sachschaden werden noch abgeklärt. Dieselbe Täterschaft hat sich über eine Notfalltüre Zutritt in ein im gleichen Komplet befindliches Geschäft verschafft. Dort wurden eine Geldkassette sowie ein Tresorschlüssel entwendet. Die Beute beträgt rund 250 Franken. Die Kantonspolizei vermutet, dass die Diebe in der gleichen Nacht auch in ein benachbartes Geschäftshaus eingebrochen sind. Durch Aufbrechen eines Fensterflügels entstand ein Schaden von etwa 3000 Franken. Beute wurde keine gemacht. Einbruchsversuch oder «nur» Sachbeschädigung? Jedenfalls wurde am 1. November um 1.30 Uhr der Eingang zu einer Baustelle beschädigt. Sachschaden: rund 200 Franken. Sachbeschädigung auch beim Schulhaus Ennetgraben in Affoltern, wo Unbekannte am 28. Oktober zwischen 17.30 und 22 Uhr mit Fusstritten ein Loch in eine Fassade geschlagen haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Franken.
Zwei Fahrer, die ihr parkiertes Auto nicht auf Anhieb wiederfanden: «Ich habe den falschen Ausgang genommen», sagte der Halter zur Polizei, als er am 29. Oktober um 21 Uhr auf der Raststätte MyStop den abgestellten PW suchte. Auch in Bahnhofnähe in Mettmenstetten fand der Halter am 29. Oktober sein Fahrzeug nicht auf Anhieb. Es dauerte eineinhalb Stunden, bis er sich an den Abstellplatz erinnern konnte … Einen Diebstahl der besonders verwerflichen Art meldete die Polizei in Bonstetten: Als ein betagter Mann am 30. Oktober mit dem Rollator auf einem Trottoir in Wettswil unterwegs war, wurde er von einem Dieb bestohlen, der das Portemonnaie aus der rechten Hosentasche entwendete. Die Beute: Wenig Bargeld, Reka-Checks, Ausweise. Auf dem Bahnhofplatz Affoltern hat die Stadtpolizei am 1. November um 15.30 Uhr einen Bettler aus Rumänien gebüsst und weggewiesen. Bei einer Party im Schützenhaus in Ottenbach konsumierten ein Mädchen und eine junge Frau im Alter von 14 und 18 Jahren am 30. Oktober derart viel
Von Einbrüchen über den bestohlenen Senior bis zum Reitunfall
Erinnerungslücken und ein bestohlener Senior
Alkohol, dass der sie beinahe ins Koma versetzte. Jedenfalls mussten die Sanität aufgeboten und die Eltern benachrichtigt werden.
Eierwürfe und ein scheuendes Pferd Für ein paar Junge begann Halloween offenbar schon am 29. Oktober. Im Bereich des Bahnhofplatzes in Affoltern bewarfen sie vorüberfahrende Autos mit Eiern. Schäden sind nicht bekannt. Am 31. Oktober musste sich dann die Polizei mit mehreren Schäden befassen. So wurde in Affoltern um 19 Uhr ein Brief kasten gesprengt. In Hedingen, Mettmenstetten und Affoltern wurden Liegenschaften mit Eiern beworfen, in Affoltern mit einem Kürbiswurf Fensterlamellen beschädigt. Die Schäden belaufen sich auf gegen 3000 Franken. Auf dem Fussballplatz Bonstetten-Wettswil wurden am 30. Oktober Abfallkübel und eine WC-Kabine umgestossen. Die Kapo beziffert den Schaden auf etwa 300 Franken. Offenbar von einem nahen Windrad gestört, scheute am 31. Oktober um 10.15 Uhr auf dem Müliberg (Aeugstertal) ein Pferd und verletzte die aus dem Sattel fallende Reiterin. Sie musste ins Spital gebracht werden. In Obfelden (30. Oktober) und in Zwillikon (31. Oktober) wurden zu nächtlicher Stunde laute Partys gefeiert. In beiden Fällen stellte die Stadtpolizei Affoltern Ordnungsbussen aus. (-ter.)
Die Gültigkeitsdauer des Covid-Zertifikats für genesene Personen wird von sechs auf zwölf Monate verlängert. Das hat der Bundesrat am Mittwoch kommuniziert. Ein aktueller positiver Antikörper-Test berechtigt zu einem 90-Tage-Zertifikat. Dies gilt ab dem 16. November und nur in der Schweiz. Davor steht vom 8. bis 14. November die nationale Impfwoche an. Der Kanton Zürich nutzt diese für ein verstärktes Informations-, Beratungs- und Impfangebot, an dem sich auch Heime und Spitäler, Apotheken, Hausarztpraxen sowie Institutionen für Menschen mit Migrationshintergrund beteiligen. Als zentrales Element nennt die Gesundheitsdirektion ein Impfdorf in der Halle des Zürcher Hauptbahnhofs, wo man sich informieren, beraten und impfen lassen kann. Das Impfzentrum in Affoltern steht der Bevölkerung weiterhin zur Verfügung. Das Impfmobil macht diesen Sonntag in Knonau (10 bis 16 Uhr, Stampfiplatz) und am Mittwoch in Bonstetten (8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Sportzentrum Schachen) und Wettswil (15 bis 19 Uhr, Mehrzwecksaal Ägerten) Station. «Die Entwicklung in anderen Ländern zeigt, wie wichtig eine möglichst hohe Impfquote ist», so Regierungsrätin Natalie Rickli. (red.)
Wettswil
Anordnung der Erneuerungswahl der Gemeindebehörden Kappel am Albis für die Amtsdauer 2022–2026 Der Gemeinderat Kappel am Albis ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022–2026 für den 27. März 2022 an. Gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung sind an der Urne zu wählen: • • • •
4 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderates * 5 Mitglieder und das Präsidium der Primarschulpflege 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission 5 Mitglieder und das Präsidium der Sekundarschulpflege (Kreiswahl)
* Als 5. Mitglied ist automatisch der Präsident / die Präsidentin der Schulpflege gewählt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 3. Januar 2022 bei der Gemeindeverwaltung, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, schriftlich zu melden. Sie geben an, für welche Behörde Sie kandidieren, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der hört hat, angegeben werden.
und teilen Name, Vorname, Heimatort mit. Zusätzlich politischen Partei und der Behörde schon bisher ange-
Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, gemeinde@kappel-am-albis.ch, Tel. 044 764 83 60 oder www.kappel-am-albis.ch erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 5. November 2021
Gemeinderat Kappel am Albis
Vorübergehende Verkehrsanordnung: Frohmoosstrasse und Gehrstrasse Betrifft 8908 Hedingen Dauer der Verkehrsanordnung 5. November 2021 bis 31. Dezember 2023 Vorübergehende Verkehrsanordnung Auf der Frohmoossstrasse, Abschnitt Tannbühlstrasse bis Lölimöslistrasse, und auf der Gehrstrasse, Abschnitt Gehrrebenstrasse bis Frohmoosstrasse, ist das Parkieren beidseitig verboten. Missachtung Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Verfügende Stelle Gemeinde Hedingen Zürcherstrasse 27 8908 Hedingen Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ergänzende rechtliche Hinweise Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 6. Dezember 2021 Kontaktstelle Statthalteramt Affoltern Im Grund 15 8910 Affoltern am Albis
Gemeinde Wettswil a. A
Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 – 2026 Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2022 – 2026 für den 27. März 2022 und einen allfälligen 2. Wahlgang für den 15. Mai 2022 an. Es werden – nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung – folgende Organe an der Urne gewählt: • Gemeinderat (5 Mitglieder und Präsidentin/Präsident) • Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder und Präsidentin/Präsident) • Baukommission (3 Mitglieder) • Primarschulpflege (5 Mitglieder und Präsidentin/Präsident) In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wettswil a. A. bzw. Art. 9 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Wettswil a. A. werden leere Wahlzettel verwendet. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am Freitag, 3. Dezember 2021 beim Gemeinderat Wettswil a. A., Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. oder per E-Mail an gemeindeverwaltung@wettswil.ch schriftlich zu melden. Sie geben an, für welche Behörde sie kandidieren und teilen Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort mit. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 litc. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 5. November 2021
Gemeinderat Wettswil a. A.
Die Kirchgemeindeversammlung vom 31. Oktober 2021 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Abrechnung Renovation Pfarrhaus Die Abrechnung der Renovation des Pfarrhauses der evangelischreformierten Kirchgemeinde wird mit Gesamtkosten von Fr. 255'966.50 und einem gegenüber dem bewilligten Budget von Fr. 229'000.– resultierenden Aufwandüberschuss von Fr. 26'966.50 einstimmig genehmigt. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affolten a/A., Herrn Martin Billeter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden.
Erneuerungswahlen der Mitglieder der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a.A für die Amtsdauer 2022 – 2026
Im Übrigen kann gegen den Beschluss innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A erhoben werden. Der Rekurs muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.
Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2022 – 2026 für den 27. März 2022 und einen allfälligen 2. Wahlgang für den 15. Mai 2022 an. Es werden – nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung – folgende Organe an der Urne gewählt:
Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Rifferswil zur Einsicht auf.
Kreisgemeinde Stallikon und Wettswil a.A.
• Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a.A. (7 Mitglieder und Präsidentin/Präsident) Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 15. Dezember 2021, der Gemeindeverwaltung, Ettenbergstrasse 1, Postfach, 8907 Wettswil a.A., einzureichen. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung erhältlich oder stehen unter www.wettswil. ch zum Download bereit. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, andernfalls wird die Wahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt.
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Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirkrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 5. November 2021
Gemeinderat Wettswil a. A.
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Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Bauherrschaft: Thomas Nabholz, Niederweg 62, 8907 Wettswil Projektverfasser: Ritschard Haustechnik AG, Stüdlerstrasse 29, 8913 Ottenbach Projekt: aussenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpe beim Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 516, Niederweg 62, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1989, Zone: W2a
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Elisabeth Müller, In Bruggen 18, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik AG, Augenweidstrasse 2, 8966 Oberwil-Lieli Projekt: Aussenaufgestellte Luft/Wasser Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 464, In Bruggen 18, 8907 Wettswil a.A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1430, Zone: W2a
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Kaljosh Menoski, Ferenbacherrain 10, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch der bestehenden Wohnhäuser und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 6 Wohnungen und Tiefgarage, Ottenbacherstrasse 11/13, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2876, 6705, Zone: WG2
Hedingen Bauherrschaft: Christian Spillmann, Buchsmatt 1, 8908 Hedingen Projekt: Dachsanierung an Wohngebäude Vers.-Nr. 640, Buchsmatt 1, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2295, Zone: Landwirtschaftszone kantonal Lwk
Mettmenstetten Bauherrschaft: Reinhard Joos, Im Böni 18, 8932 Mettmenstetten Projekt: Aufstellung Luft/Wasser-Wärmepumpe nordöstlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 1478, Im Böni 18, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3503, Zone: Wohnzone W2a
Mettmenstetten Bauherrschaft: Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Projekt: Anbau Anlieferung Bäckerei, Umgestaltung Parkierung beim bestehenden Wohn-/Geschäftshaus, Vers.-Nr. 929, Albisstrasse 3, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4416, Zone: Kernzone KA
Obfelden Bauherrschaft: René Hächler AG, Dorfstrasse 46, 8912 Obfelden Projektverfasser: AWS Architekten AG, Muristrasse 51, 3006 Bern Projekt: Fassadensanierung und Solaranlage auf der Dachfläche der bestehenden Werkstatt Vers.-Nr. 68 und Erweiterung Werkstatt mit Pneulager, Dorfstrasse 46, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4835 und 3093, Zone: WG3, K3
Obfelden Bauherrschaft: Reitsportzentrum Lötschenmatt AG, Lötschenmattstrasse 31, 8912 Obfelden Projektverfasser: a4D Architekten AG, Weberstrasse 4, 8004 Zürich Projekt: Neubau Reitsportzentrum Lötschenmatt, privater Gestaltungsplan, Lötschenmattstrasse 31, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3574, Zone: R
Friedhof Maschwanden Grabräumung Gestützt auf § 15 der kantonalen Bestattungsverordnung sowie Art. 25 der Verordnung über das Bestattungs- und Friedhofswesen der politischen Gemeinde Maschwanden hat der Gemeinderat nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist die Räumung folgender Gräber per 31. Dezember 2021 angeordnet: Erdgräber Nr. 11 bis und mit 16 (Rückseite der Kirche, Bestattungsjahre 1993 – 1999) Wir bitten die Angehörigen, die Grabmäler und Pflanzen bis am 31. Dezember 2021 zu entfernen. Danach werden die genannten Gräber unter Ablehnung jeglicher Haftung und Entschädigungspflicht durch die Gemeinde geräumt. Bei Fragen können Sie sich an das Bestattungsamt Maschwanden, Tel. 044 767 05 55 wenden. 5. November 2021 Der Gemeinderat
Affoltern am Albis Am 23. Oktober 2021 ist in Zürich ZH gestorben:
Jürg Wieland geboren am 13. April 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 5. November 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Gemeinde Hausen am Albis Am 28. Oktober 2021 ist in Zürich gestorben:
Hans Peter Bachmann geboren am 15. November 1947, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung und Trauerfeier am Montag, 15. November 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis
Mettmenstetten Am 20. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Gertrud Anna Klaus-Glarner geboren am 29. Januar 1931, von Zürich, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Abdankung findet am Freitag, 12. November 2021, 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Es gilt die Zertifikatspflicht. Der Friedhofvorsteher
Wettswil am Albis
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: Silvana und Lorenz Fuhrer, Eggstrasse 34, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Projekt: Anbau Glasdach beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1186, Eggstrasse 34, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3147, Zone: W1
Am 21. September 2021 ist in Samedan GR gestorben:
Margit Huber geb. Berninger geboren am 4. Juni 1939, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Wettswil am Albis
Bezirk Affoltern
Freitag, 5. November 2021
5
Einsatzübung mit Überraschungsmoment Die Feuerwehr-Hauptübung in Obfelden stand ganz im Zeichen des Kommandowechsels Ein Brand im Industriequartier mit Verletzten, die aus dem Obergeschoss um Hilfe riefen – die Ausgangslage an der Feuerwehr-Hauptübung in Obfelden schien spannend, doch eigentlich ging es um ganz etwas anderes. von Thomas sTöckli Erst hörte man nur das Heulen der Sirene, dann bog das Ersteinsatzfahrzeug um die Ecke, an der Bachstrasse in Obfelden. Wer den Filmclip gesehen hat, den die Feuerwehr Obfelden 2018 im Rahmen der «Cold Water Challenge» aufgenommen hatte, dürfte ein Déjà-vu erlebt haben: Wie in jenem Clip wurde Kommandant Sämi Schneebeli im VeloAnhänger chauffiert. Damals hatten die Feuerwehrleute einen brennenden Wasserfall zu löschen, ehe sie baden durften, diesmal musste sich «Feuerwehrmann Sämi» die Kür erst verdienen: In Nostalgie-Uniform war er als Einsatzleiter gefordert, befahl Rettungen, Löschleitungen und Atemschutztrupps. Nach überstandener Hektik zu Beginn der Einsatzübung wurde er aber bald schon zu einem Liegestuhl geleitet. Und aus diesem durfte er dann den eigentlichen Zweck der Übung verfolgen: Das Feuerwerk, mit dem ihn seine Truppe überrascht hat, samt Banner – «Danke Sämi» war darauf zu lesen und die Dauer seines Kommandos: 2008 bis 2021.
Sämi Schneebeli war in Nostalgie-Uniform als Einsatzleiter gefordert ...
... ehe er geniessen durfte.
Zuerst ein Feuerwerk ...
Gemeindepräsident als Chauffeur Im ersten motorisierten Fahrzeug der Feuerwehr Obfelden, einem Chevy-Oldtimer, gefahren von Gemeindepräsident Stephan Hinners, ging es dann zum geselligen Programmteil ins Mehrzweckgebäude Brunnmatt. «Es war eine intensive Zeit», blickte Schneebeli hier zurück auf 33 Jahre Feuerwehr – 13 davon als Kommandant. «Die Kameraden sind mir in dieser Zeit nicht nur ans Herz gewachsen, sondern zur Familie geworden», hielt er fest. Nebst dem Lob auf den Zusammenhalt in der Truppe liess er vor allem tierische Episoden nochmals Revue passieren, von der klassischen Katzenrettung vom Baum – «Sie kommen immer wieder runter» – bis zur exotischen Variante einer zwölfköpfigen Entenfamilie, die sich an der Schützenhausstrasse verlaufen hatte.
... dann die Fahrt mit Frau Susanne im Feuerwehr-Oldtimer, chauffiert von Gemeindepräsident Stephan Hinners. Im ganzen Quartier hätten sich die Jungen damals offenbar verstreut. Die letzten beiden fanden sich unter einem Zaun, vor dem bereits eine Katze lauerte. Besonders gefordert hat die ganze Feuerwehr Obfelden und somit auch ihren abtretenden Kommandanten das laufende Jahr mit nicht weniger als fünf Brandfällen. Den sprichwörtlichen «Hut ab» nahm in diesem Zusammenhang Gemeindepräsident Stephan Hinners. Den Kommandanten habe er immer als sehr ruhig erlebt, als einen, der den Überblick behält.
Herbstidylle am Türlersee. (Leserbild Susanne Baer)
Von den Kameraden gabs für den passionierten Handwerker einen edlen Werkzeugwagen – stilecht lemonfarben und mit Blaulicht-Blitzleuchten. (Bilder Thomas Stöckli)
Von einer «besonderen Hauptübung» sprach derweil Claude Schmidt, der als Statthalter die Ämtler Feuerwehren beaufsichtigt: «Es ist nämlich die einzige, zu der ich dieses Jahr eingeladen wurde.» Bei Sämi Schneebeli bedankte er sich für dessen wertvollen Dienst, dem neuen Kommandanten Christof Bossard, neu im Rang eines Hauptmanns, und dem amtierenden Ausbildungschef und neuen Vizekommandanten und Oberleutnant Aleks Ilic gratulierte er zum verantwortungsvollen Amt.
Abgelöst, aber nicht verabschiedet Verabschiedet wurde im Rahmen der Hauptübung unter anderen Urs Vollenweider mit 35 Dienstjahren, Martin Bolzli in Abwesenheit mit deren 23 und Helen Spörri mit 20. Nicht aber Sämi Schneebeli. Denn er hat zwar das Kommando abgegeben, behält aber die Uniform vorerst noch. «Es freut uns sehr, dass du uns erhalten bleibst», so Christof Bossard, der seinen Vorgänger als «speziellen Kommandanten» charakterisierte, als einen, der immer ein offenes
Ohr gehabt habe für seine Mannschaft, und manchmal ein tröstendes und manchmal auch ein mahnendes Wort. Auch wenn von Abschied keine Rede war, an Geschenken mangelte es nicht: Ein Strahlrohr vom Gemeinderat, eine «Männer-Handtasche» von den Kollegen aus Ottenbach und als Highlight für den passionierten Handwerker ein edler Werkzeugwagen – stilecht lemonfarben und mit Blaulicht-Blitzleuchten. «Ich bin sprachlos», so Schneebeli. Das dürfte sich im Laufe einer langen Nacht wieder gelöst haben ...
HINTER-GRÜNDE
WIR GRATULIEREN
Dann halt nach Zug
Zum 80. Geburtstag
Auch als Polit-Veteran interessiert es mich, was links und rechts von Limmat, Jonenbach und Lorze passiert. Dazu gehört ein gelegentlicher Besuch im Kantonsrat, aber live, und nicht per Übertragung. Doch ist ja wegen Corona alles anders. «Unsere» Leute tagen zurzeit in der Messe Oerlikon, später dann wegen eines geplanten Umbaus des Rathauses in der Zürcher Bullingerkirche. Ennet dem Milchbuck sind leider keine Zuschauer willkommen. Auch den Zuger Kantonsrat habe ich früher schon besucht. Überrascht war ich vor vielen Jahren, wo Interessierte Platz nehmen durften. Da sass man auf Bänken direkt hinter den Ratsmitgliedern. Das Attentat auf das Zuger Parlament vor 20 Jahren mit 15 Toten und die jetzige Pandemie haben aber auch dort zu Veränderungen geführt. Letzte Woche tagten die 80 Zuger Ratsmitglieder in der Dreifach-Turnhalle der Kantonsschule Zug. Besucher seien willkommen, schrieb mir die Staatskanzlei auf Anfrage. Ich müsse aber beim Eingang die ID vorweisen. Dass man mich dann wie an einem Flughafen unter die Fittiche nahm, hatte ich so doch nicht erwartet. Nach der Znünipause standen im grossen, eher kühl wirkenden Raum, ausgestattet mit Einzelpültchen, zwei Geschäfte zur Behandlung an. Vorerst
ging es um einen Kantonsbeitrag von 3,2 Mio. Franken zur Sanierung der Ortsdurchfahrt von Menzingen. Zwar wurde diese Vorlage am Schluss oppositionslos mit 72 gegen eine Stimme durchgewunken. Doch der Name Parlament stammt ja wohl von parlare und so wollten halt alle Fraktionssprecher vorher ihre Zustimmung ausführlich begründen. Nachher war bis zur Mittagspause gerade noch Zeit, einen Vorstoss der SVP für eine den eidgenössischen Räten einzureichende Standesinitiative zu beraten mit dem Ziel, die Besteuerung der AHVRenten abzuschaffen. Regierung und alle anderen Fraktionen waren gegen einen solchen Brief nach Bundesbern. Mit 57 gegen 16 Stimmen wurde diese Idee schliesslich unter den Tisch gewischt. Somit blieb der SVP-Fraktionssprecher mit seinem Slogan «Zug für Zug» auf der Strecke. «Liebe Gäste» war Teil der Anrede einer Votantin im Rat. Eigentlich hätte sie auch «Lieber Gast» sagen können, denn ich war der Einzige auf den eher unbequemen Bänken mit Platz für rund hundert Personen. Diese dienen in erster Linie für Zuschauer von Sportanlässen und die haben vielleicht besseres Sitzleder. Übrigens: Die nächste Sitzung der Räte wird am 25. November im gleichen Lokal stattfinden. Erich Rüfenacht
Die allerbesten Wünsche senden wir zu zwei Jubilaren im Amt, die am Montag. 8. November, ihren 80. Geburtstag feiern, nämlich Ruth Burri in Obfelden und Armin Sutz-Kaiser in Hausen. Wir wünschen beiden ein schönes Fest! ANZEIGE
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Bezirk Affoltern
Freitag, 5. November 2021
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Leistungen ermöglichen, die für die Region von Bedeutung sind Die Stiftung Spital Affoltern sammelt für einen Wintergarten Die Stiftung Spital Affoltern setzt sich aktiv für die Zukunft von Spital und Pflegezentrum ein. In der aktuellen Sammlung steht ein Wintergarten fürs Pflegezentrum im Vordergrund.
lung – ein weiteres «Leuchtturm-Angebot» mit überregionaler Ausstrahlung des Spitals – und an den Umbau des Rettungsdienst-Standorts – «das ist wichtig für die Region», so Müller.
von Thomas sTöckli
Ein Anliegen war dem Stiftungsrat auch die Busverbindung vom Bahnhof Affoltern zum Spital und zum Pflegezentrum sowie zurück. «Vor allem, wenn man länger oder regelmässig ins Spital geht, ist Nähe wichtig», weiss Ruedi Müller. Und genau diese Nähe zum Stadtzentrum stelle die Busverbindung her. Die Stiftung finanziert sowohl den Bus selber als auch dessen Betrieb. Für ihr Engagement erhalten die Stiftungsräte übrigens keinen Franken. «Das Spital und das Pflegezentrum erbringen Leistungen, die für die Region von Bedeutung sind», erklärt Ruedi Müller seine Motivation. Und gerade wenn es etwas länger geht, sei eine vernünftige Distanz zu den Angehörigen wichtig. «Da kann die Stiftung einen Beitrag leisten, einen Beitrag, der schlussendlich allen zugutekommt.»
Die Weiterentwicklung des Spitals Affoltern aktiv unterstützen – das ist der Zweck der Stiftung Spital Affoltern. «Und auch des Pflegezentrums», ergänzt Stiftungspräsident Ruedi Müller, alt Gemeindepräsident von Aeugst. Denn mit dem Splitting Anfang 2020 wurden aus einer Organisation deren zwei. «Und wir werden auch weiterhin beide unterstützen», betont er. Im aktuellen Spendenflyer, der heute in die Ämtler Haushalte gestreut wird, geht es denn auch ums Pflegezentrum Sonnenberg und konkret um einen Wintergarten. Dieser solle den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen, auch bei schlechtem Wetter die Umwelt und die Natur zu spüren, so der Stiftungsratspräsident.
Nähe ist wichtig
«Die Villa Sonnenberg war uns immer ein grosses Anliegen.» Ruedi Müller, Präsident der Stiftung Spital Affoltern. (Bild tst.) Rund 3,8 Mio. Franken hat die Stiftung Spital Affoltern bereits in Projekte investiert, die anderweitig nicht oder nur teilweise zu finanzieren waren. 2,25 Mio. Franken flossen allein in die
Palliative Care. «Das war uns immer ein grosses Anliegen», sagt Ruedi Müller. 2018 konnte die letzte Tranche des Darlehens von 2 Mio. Franken zurückbezahlt werden, welches für den Umbau
der Villa Sonnenberg aufgenommen wurde. Seither kann die Stiftung vermehrt andere Anliegen des Spitals berücksichtigen. So flossen Unterstützungsbeiträge an die Mutter-Kind-Abtei-
«Da wohnt ein Sehnen tief in uns» Gedanken zum Reformationstag von Pfarrerin Ilona Monz Die Geschichte des Reformationstags, der am Sonntag in den reformierten Kirchen der Schweiz gefeiert wird, ist schnell erzählt: 1843 wurde der Gedenktag in Zürich – landesweit 1896 – eingeführt; er kann als Kind seiner Zeit gelten, denn das 19. Jahrhundert ist das Zeitalter des Historismus, das Gedenken wird Mode: Man wird sich der Geschichtlichkeit der Institutionen und Traditionen und damit auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst. Der Reformationstag erfüllte gleich eine doppelte Funktion: sowohl die Demonstration der reformierten Eigenständigkeit gegenüber dem Ausland als auch die identitätsstiftende Abgrenzung gegenüber den Katholiken. Zeitlich sehr viel weiter zurück und existenziell sehr viel tiefer reicht die Motivation, die diesen historischen Ereignissen vor 500 Jahren zugrunde liegt: Das Sehnen nach Freiheit, nach einem Auszug aus Gefangenschaften – inneren wie äusseren, persönlichen und gemeinschaftlichen – wurde hier beispielhaft an der Befreiung von einem Gottesbild demonstriert, das missbräuchlich von den damaligen Machthabern eingesetzt wurde.
Was ist mein Sehnen? Und damit sind wir mitten in der Kernfrage, die an diesem wiederkehrenden Erinnerungstag auf kommt: Welches Sehnen treibt mich, treibt Sie, die Leserinnen und Leser dieses Artikels um? Aus welchen symbolischen Gefangenschaften möchten Sie ausziehen? Welche Mauern möchten Sie niederreissen? Was ist Ihr Sehnen, das Sie zuinnerst spüren in Momenten, in denen keine dringenden Geschäfte zu erledigen sind und keine äusseren Eindrücke auf Sie einprasseln? Oder geht es Ihnen vielleicht wie dem Suchenden, der vor fast 400 Jahren formulierte: Nichts ist, das dich bewegt, du selber bist das Rad, das aus sich selbsten läuft und keine Ruhe hat. Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir, suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
Mit für unsere Ohren fremden Worten formuliert ein Mensch aus dem 17. Jahrhundert, Angelus Silesius, eine Rastlosigkeit und ein Getrieben-Sein, die manchem sehr vertraut klingen mögen. Vertraut klingt für manche vielleicht aber auch das Sehnen nach einem Anhalten, Innehalten und Aussteigen aus dem Rad des «immer mehr und immer schneller». Dieses Sehnen mag Ausdruck finden durch Menschen, wie ich sie immer wieder in der alten Klosterkirche hier in Kappel sehe: Menschen, die zurücktreten, sich hinsetzen in einem Gefühl des Da-Sein-Dürfens, ohne Leistungsdruck, ohne Erwartungen.
Ein Auszug aus dem Gefängnis der Gewohnheiten Innehalten klingt wie eine unzeitgemässe Forderung, denn existenziell Notwendiges erscheint dringend – sowohl angesichts wachsender alltäglicher Herausforderungen in der Familie, am Arbeitsplatz als auch angesichts der grossen Fragen, die die Zukunft der Menschheit betreffen, Stichworte Klimawandel und Ressourcenverteilung.
Sehnen als Streetart von «Banksy» in Bethlehem irritiert und hält an. (Bild zvg.) Innehalten als Ausdruck des Aufbruchs, das klingt paradox. Aber vielleicht liegt der Ausgangspunkt für eine Reformation der Gegenwart gerade in einem Aufbruch aus eingefahrenen Denk- und Handlungsgewohnheiten, die selbst zu einem Gefängnis geworden sind, so den Horizont begrenzen und nur noch ein Reagieren – auf das längst nicht mehr funktionierende Alte – zulassen. Ein Aufbruch zum Innehalten und Hören auf das innerste Sehnen, zum Gewahr-Werden und Vertrauen in die Wirklichkeit des Moments – das wäre eine Bewegung, die in der Gegenwart wahrhaftig revolutionär wäre.
Gottesdienst am Reformationssonntag Am kommenden Sonntag feiern die 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern gemeinsam in der historischen Klosterkirche in Kappel den Gottesdienst, der unter dem Motto «Da wohnt ein Sehnen tief in uns» steht – der ersten Zeile des Lieds «There is A Longing» von Anne Quigley. Im Anschluss daran findet eine Tagung statt, in der die Rolle der Frauen in der Reformation – am Beispiel der Äbtissin Katharina von Zimmern – beleuchtet wird. Pfarrerin Ilona Monz, Kappel
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1947
8
Bezirk Affoltern
Freitag, 5. November 2021
Wenn Bücher ein Gesicht bekommen Keine klassische Lesung: Blanca Imboden führte in Hausen humorvoll an ihre Bücher und Themen heran Die Bibliothek Hausen lud die bekannte Bestsellerautorin Blanca Imboden zu einer Lesung ein. Viele kamen am vergangenen Mittwochabend in den Gemeindesaal und liessen sich von der Schriftstellerin mitnehmen in ihre Gedanken, Anekdoten und Erfahrungen. Von Marianne Voss Eine Lesung mit Blanca Imboden ist anders. So anders wie ihre Geschichten, die immer wieder überraschen, obwohl die Themen eigentlich normal sind und unser Leben und unseren Alltag aufzeigen. Gerade das macht es vermutlich aus. Sie schaut hin bei andern und bei sich selber und fasst das in Worte, was viele auch erleben. Ihre Worte sind jedoch so direkt, ehrlich, ungeschminkt, bunt und zugleich liebevoll, dass sie erleichternd und erheiternd wirken. Am vergangenen Mittwoch kamen viele interessierte Gäste in den Gemeindesaal in Hausen. Die Bibliothek Hausen hatte die Lesung mit der Erfolgsautorin organisiert. Doch wer eine klassische Lesung erwartet hatte, war erstaunt, denn Blanca Imboden las nicht aus ihrem neusten Buch «Rigi» vor, denn das Buch könne ja jede und jeder selber lesen. Sie führte die Zuhörerschaft stattdessen auf humorvolle Weise an ihre Bücher und Themen heran. Sie gab ihren Werken ein Gesicht, ihr eigenes, persönliches Gesicht. Wer nach diesem
Abend ein Buch von ihr liest, kennt von vielen Handlungen und Personen den Hintergrund. Alle Bücher von Blanca Imboden haben mit ihrem eigenen Leben zu tun. Sie lässt in ihren Geschichten ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse, ihre Krisen und Freuden einfliessen. Die Personen sind ganz konkret aus dem Leben gegriffen. Es sind Menschen, die sie kennen gelernt hat, deren Charakter oder Biografie sie erfahren konnte. Für diesen Prozess nimmt sie sich bei jedem Buch genügend Zeit. Für das neuste Buch verbrachte sie einen ganzen Monat auf der Rigi, für «Arosa» einen Monat dort in dem Dorf auf fast 2000 Meter Höhe und für den Altersheim-Roman «heimelig» hielt sie sich über längere Zeit im Seewadel in Affoltern auf. Den Stoos oder das Stanserhorn kennt sie von ihrer beruflichen Tätigkeit als Bähnlerin inund auswendig.
Ein Buch, das für gute Laune sorgt An dem Buchabend in Hausen stellte sie sich in ihrer natürlichen, fröhlichen Art zuerst vor: «Ich war Sekretärin, Sängerin, Seilbähnlerin und heute Schriftstellerin. Mein zwanzigstes Buch ist soeben erschienen.» Sie berichtet von ihrem harzigen Start, denn «die ersten Bücher wollte wirklich niemand lesen.» Sie liebe das Schreiben, das Erfinden von Geschichten, das Herausfordern ihrer eigenen Fantasie, das Flüchten in ihre eigenen Welten. «Ich recherchiere gerne, will vieles genauer wissen, als nötig. Dass ich, nachdem mein Mann
Nach einem heiteren Abend in Hausen: das Team der Bibliothek, Blanca Imboden mit ihren neusten Buch «Rigi», ihr Partner Peter Bachmann und ganz rechts die Bibliotheksleiterin Katrin Tandler. (Bild Marianne Voss) nach 35 Jahren plötzlich gestorben ist, wieder eine neue Liebe fand, ist eine Geschichte, die ich gar nicht besser und kitschiger hätte erfinden können.» So entstand «Rigi – ein fröhlicher Roman über traurige Menschen». Es ist aber kein trauriges Buch. Sie schrieb eine fröhliche, kecke Geschichte, welche die ganze Bandbreite des Lebens aufzeigt.
«Rigi» ist – wie alle ihre Romane – ein Buch, das für gute Laune sorgt und die Lesenden mit einem Lächeln und einem positiven Gefühl zurücklässt. So war es auch an dem Abend in Hausen. Es gab viel zu lachen, die Stimmung war entspannt und fröhlich. Dazu trug auch ihr Partner, Peter Bachmann, mit seiner schwungvollen musikali-
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Jede Stimme für die Pflegeinitiative zählt! Unser Gesundheitssystem krankt und die Politik handelt halbherzig. Madame Malevizia - Pflegehexe: "Es geht um Leib, Leben und Würde jener, die auf unser Gesundheitswesen angewiesen sind, ebenso wie um jene, die darin arbeiten."
Auch in Zukunft soll eine sichere Pf lege gewährt sein. Die Pf legebedürftigen und die Pf legenden dürfen nicht im Stich gelassen werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Es ist unbestritten, dass wir einen Fachkräftemangel haben. Dies zeigt sich, dass zum Teil die Pf legequalität leidet. Das Pf legepersonal "löscht Brände". Das generiert Kosten, die Patienten und Patientinnen leiden möglicherweise an Folgeerkrankungen und Spitalaufenthalte müssen eventuell verlängert werden. Die Lebensqualität der Betroffenen wird eingeschränkt und das Pf legepersonal ist erschöpft. Bereits steigen 40 % der gut ausgebildeten Pf legefachleute aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen in kurzer Zeit wieder aus dem Beruf. Eine Ausbildungsoffensive, wie es der Gegenvorschlag beinhaltet, reicht nicht. Es braucht faire Löhne, menschenwürdige und familienverträgliche Arbeitsbedingungen. Sonst ist das viele Geld für die Ausbildungsoffensive in den Sand gesetzt. Die Initiative wäre nicht nötig, wenn die Politik ihre Verantwortung wahrgenommen hätte! Die Initiative steht für das gesamte Pf legepersonal. Das betrifft Pf legehelfer:innen, Personen mit EBA- und EFZ-Ausbildung und mit Diplom- und Nachdiplomstudium, alle stehen sie am Krankenbett. Dennoch fehlen besonders die Fachkräfte mit HF/FH-Ausbildung und mit dem Nachdiplomstudium in Anästhesie- Notfall- und Intensivpf lege. Die Bürgerinnen und Bürger haben mit der Volksinitiative das einzige Instrument, um direkt Einf luss zu nehmen und das geschieht immer in Form einer Verfassungsänderung.
Der Bund bestimmt die Anforderungen zur Berufsausübung ebenso die Vorschriften zu Aus- und Weiterbildung. Die medizinische Grundversorgung ist seit 2014 in der Verfassung verankert. Eine ausreichende
medizinische Grundversorgung von hoher Qualität beinhaltet auch, dass die Pf legenden nicht konstant am Anschlag sind und es genug Personal gibt, um die Arbeiten zu bewältigen. Wieso soll der Bund nicht auch dafür sorgen, dass die Arbeitsverhältnisse angemessen sind? Gesamtarbeitsverträge sind ein gutes Mittel. Das Parlament könnte für die Umsetzung der Initiative den Gegenvorschlag übernehmen und um die drei fehlenden Punkte aus der Pf legeinitiative ergänzen. Dr. Jeannette Wibmer, die Rechtsanwältin und ehemalige Verfassungsrätin im Kanton Zürich, weiss, der Text der Pf legeinitiative ist genügend klar, um ihn in ein Gesetz umzugiessen. Sie meinte, für das Parlament galt stattdessen leider: "Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg." Das Volk kann sich jetzt für eine sichere Pf lege und für das Gesundheitspersonal einsetzen, ausserdem Wille zeigen, einen neuen Weg zu gehen, den die Politik über Jahre versäumt hat.
Informationen über aktuelle Themen aus sozialdemokratischer Sicht SP-Redaktion: info@spaffoltern.ch www.spaffoltern.ch Spendenkonto: PC 80-55802-5 SP Schweiz: www.sp-ps.ch
schen Umrahmung bei. Unterstützt durch Playback, entlockte er seiner Panflöte und der Querflöte fröhliche Töne und regte das Publikum zum Mitsingen von «Champs-Élysées» oder «Lueget vo Bärge und Tal» an. Natürlich signierte die Autorin während des Apéros ihre Bücher und überraschte und erfreute viele mit ihren liebevollen Widmungen.
ja
Da gehen wir hin Simon Chen live in Affoltern 17. November, 20.00 Uhr Im katholischen Pfarreizentrum Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13 Vorwitz & Hintersinn Wortkunst mit Spokenword-Autor und Kabarettist Simon Chen. Im Anschluss an die GV der SP öffnen wir um 20.00 Uhr die Türen für eine Begegnung mit Simon Chen. Der feinsinnige Wortakrobat präsentiert spitzfindig, ironisch und mit herrlichem Humor Spokenword und Kabarett vom Feinsten. Freier Eintritt und Apéro inbegriffen. Es gilt Zertifikatspflicht (3G)
Stimmen Sie am 28. November JA zur Pf legeinitiative!
Ja zum Klimaschutz und zum Energiegesetz! Es wird Zeit, auch im Kanton Zürich vorwärts zu machen und den CO2Ausstoss zu reduzieren.
Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände, starke Gewitter, Hitzewellen und grosse Trockenheit. In den vergangenen Jahren haben sich solche Extremwetterereignisse auf der ganzen Welt und auch in der Schweiz gehäuft. Die Folgen von diesen Ereignissen sind fatal. Je mehr Zeit verstreicht, desto klarer wird es, wir müssen dringend Handeln um die Klimakatastrophe, auf welche wir im
Moment leider ungebremst zurasen, noch abwenden zu können. Ja, die Schweiz ist ein kleines Land. Und ja, der Kanton Zürich ist noch kleiner. Doch es geht nicht darum, wer mit einer einzelnen Handlung alles auf halten kann. Das wäre gar nicht möglich. Es geht darum, dass wir alle in der Verantwortung sind, dass es das Handeln von uns allen braucht, um die Veränderung zu erreichen, auf welche wir so dringend angewiesen sind. Das Energiegesetz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Denn der Gebäudebereich ist ein grosser Treiber bei der Emission von Treibhausgasen. 40% des CO2-Ausstosses im Kanton Zürich stammen aus den unzähligen Öl- und Gasheizungen.
Damit werfen wir nicht nur unsere Chance auf eine Zukunft auf einem bewohnbaren Planeten weg, sondern auch noch richtig viel Geld aus dem Fenster. Denn die Zahlen zeigen klar auf, dass über die Lebenszeit einer Heizung, mit allen Investitions- und Betriebskosten eingerechnet, die nachhaltige Lösung nun einfach weniger kostet als eine fossile Heizung. Das Energiegesetz fordert nicht zu viel. Und es fordert auch nichts, was wir nicht tragen könnten. Aber es setzt genau da an, wo wir wirklich etwas bewirken können. Wenn nämlich das Energiegesetz am 28. November eine Mehrheit findet, dann wird der Kanton Zürich Schätzungen zu Folge bis 2040 die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 95% senken
können. Und dazu braucht es im Wesentlichen lediglich den sowieso schon rentablen Ersatz von fossilen Heizungen. Im Endeffekt profitieren wir also alle von diesem Gesetz. Nicht nur durch tiefere Heizkosten, sondern vor allem durch die Chance, auch in 30, 40 oder 50 Jahren noch in einer intakten Umwelt leben zu können.
Bezirk Affoltern
Freitag, 5. November 2021
«Streit und Kritik sind für eine Demokratie lebenswichtig» Lukas Bärfuss im Interview vor seiner Lesung in der Regionalbibliothek Affoltern Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss liest am Freitag, 12. November, um 20 Uhr in der Regionalbibliothek aus seinem Essayband «Die Krone der Schöpfung».
Es stimmt, die Morde vom Juli 2019 haben mich erschüttert. Leider war Affoltern nur ein Beispiel für die lange und blutige Tradition dieser Femizide und Infantizide, die wir in der Schweiz kennen. Es ist bis heute nicht gelungen, eine politische und gesellschaftliche
Lukas Bärfuss, Sie haben im November 2019 den Georg-Büchner-Preis, die höchste Literatur-Auszeichnung im deutschen Sprachraum, erhalten. Wie hat sich das auf Ihr berufliches und privates Leben ausgewirkt? Lukas Bärfuss: Es hat mein Leben verändert. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht die Wirkung dieser Auszeichnung spüre. Dieser Preis ist ein Geschenk fürs ganze Leben.
«Affoltern kenne ich gut – unzählige Fahrradtouren haben mich durch das Aeugstertal, über die Buchegg und den Albis nach Affoltern geführt.» Bewegung in Gang zu setzen, die sich mit den Ursachen und der Prävention beschäftigt. Diese Morde gelten nach wie vor als Privatsache. Der Schock im ersten Moment ist jeweils so gross wie das Schweigen danach. Affoltern kenne ich gut – unzählige Fahrradtouren haben mich durch das Aeugstertal, über die Buchenegg und den Albis nach Affoltern geführt. Aber an die Lesung komme ich wohl mit dem Zug!
Auf welchem Fuss hat Sie der Shutdown im März 2020 erwischt? Sie hatten nach der Preisverleihung und dem Erscheinen Ihres Erzählbandes «Malinoise» bestimmt eine volle Agenda. Ja, es stimmt: Theatervorstellungen wurden abgesagt, Lesungen verschoben – aber ich will mich nicht beklagen. Ich bin sehr privilegiert, konnte arbeiten, hatte meine Liebsten um mich – und alle sind bis heute gesund geblieben. Anderen ging es schlechter, gerade Künstlerinnen und Künstler hatten viel zu leiden.
«Ich bin sehr privilegiert, konnte arbeiten, hatte meine Liebsten um mich – und alle sind bis heute gesund geblieben.» Sie treten immer wieder mit pointierten Beiträgen zum politischen Geschehen an die Öffentlichkeit. Doch wer mutig seine Meinung äussert, wird oft auch angefeindet; wie ergeht es Ihnen? Die Öffentlichkeit ist nicht freundlich, das stimmt, aber das soll sie auch nicht sein. Streit und Kritik sind für eine Demokratie lebenswichtig. Manchmal wächst sich dies zu Hass aus, aber ich erhalte auch viel Zuspruch und Unterstützung. Und es ist mir gelungen, mit der Häme und der Ablehnung umzugehen. Meistens jedenfalls. Affoltern hat in ihrem neuesten Buch «Die Krone der Schöpfung» traurigen Eingang gefunden. Haben Sie – abgesehen von der Lesung im Jahr 2016 in der Regionalbibliothek – sonst noch einen Bezug zu Affoltern oder dem Knonauer Amt?
Lukas Bärfuss liest am 12. November in Affoltern. (Bild Claudia Herzog)
Lesung mit Lukas Bärfuss Die im neusten Buch zusammengestellten Essays mit dem ironischen Titel «Die Krone der Schöpfung» sind in den Jahren zwischen 2017 und 2020 entstanden. Auch bevor die Pandemie die Welt in die Mangel nahm, waren die Zeiten unruhig. «Die digitale Revolution traf auf die Energiekrise, der Klimakollaps auf die Migration, die Überalterung auf das schwindende Vertrauen in die politischen Institutionen und den Kampf marginalisierter Gruppen um soziale Anerkennung», schreibt Lukas Bärfuss in seinen Nachbemerkungen. Die Neugier und das Bedürfnis, diese seltsamen, verwirrenden und gleichzeitig furchtbar interessanten Zeiten besser zu verstehen, veranlassen den Schweizer
Theaterautor, Romancier und Essayisten zum Schreiben. «Um eine Sache untersuchen zu können, muss man sie zuerst von sich wegrücken.» Das macht Lukas Bärfuss als aufmerksamer Beobachter. Er setzt sich auseinander mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und unterzieht sie einer kritischen Betrachtung, um sie dann zu gewichten und zu bewerten und sie mit literarischen Mitteln zu beschreiben. Der vor zwei Jahren mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Schriftsteller bringt auch unveröffentlichte Texte mit und ist im Anschluss an die Lesung oder beim Apéro offen für Fragen und Gespräche. Irene Scheurer
Wie würden Sie reagieren, wenn eines Ihrer Kinder das Schreiben zum Beruf machen möchte? Dann würde ich meinem Kind sagen, dass es keinen schöneren Beruf gibt! Die Intensität, die Arbeit am Schreibtisch und in der Öffentlichkeit, die langen Recherchen, die einen in viele Länder und in viele verschieden Welten führen, die Arbeit an einer Sache, der Sprache, die man in seiner Lebenszeit nicht erschöpfen kann – das alles ist ein grosses Privileg. Und wie jedes Privileg ist auch dieses nicht umsonst zu haben. Sicherheit gibt es in diesem Beruf nicht, die Pensen sind enorm – wenn man eine ruhige Kugel schieben will, sollte man nicht freier Schriftsteller werden. Was würden Sie Ihren Kindern für die Zukunft gerne mitgeben? Liebe. Interview: Irene Scheurer Lesung mit Lukas Bärfuss am Freitag, 12. November, um 20 Uhr in der Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Plätze limitiert, Reservierung erforderlich: per E-Mail bibliothek@stadtaffoltern.ch oder Telefon 044 761 44 09. Eintritt: Fr. 20 / mit Legi oder Kulturlegi Fr. 10. Zertifikatspflicht.
Von einer Mordserie inspiriert Muss man als Autorin von Kriminalgeschichten eine gespaltene Persönlichkeit haben? Oder wie schafft man es sonst, gleichzeitig sowohl die Gedanken und Handlungen des Täters als auch die Ermittlungsarbeiten der Polizei so zu schildern, dass es den Lesenden glaubwürdig und realitätsnah erscheint? Die Schweizer Krimiautorin Christine Brand hat am letzten Freitagabend in der Bibliothek Hedingen einen äusserst spannenden und unterhaltsamen Einblick in ihre Arbeitsweise und ihren persönlichen Hintergrund gegeben. Ausgehend von verschiedenen Passagen, die sie aus ihrem neuesten Buch «Der Bruder» vorgelesen hat, erzählte sie, wie sie zu den Ideen für «ihre» Morde kommt, was sie inspiriert, wie sie recherchiert und dabei von ihrem ausgedehnten Beziehungsnetzwerk profitiert. Christine Brand arbeitete viele Jahre als Journalistin und hat in diesem
dern, die in den Achtzigerjahren die ganze Schweizer Bevölkerung in Aufruhr versetzt hatte, zu ihrem aktuellsten Buch inspiriert.
Künstlerische Freiheiten
Autorin Christine Brand. (Bild zvg.) Rahmen auch als Gerichtsreporterin einschlägige Erfahrungen mit Mordfällen und Verbrechen gesammelt. Entsprechend werden ihre Geschichten oft von wahren Kriminalfällen angeregt. So hat sie zum Beispiel die Mordserie an Kin-
Allerdings stellte die Autorin klar, dass man deutlich zwischen ihrem journalistischen Schreiben und ihren fiktiven Geschichten unterscheiden muss. Während sie sich bei Ersterem an die Realität und die Fakten halten muss, erlaubt sie sich in Letzteren zwischendurch auch künstlerische Freiheiten. Zum Beispiel darf ihre Protagonistin in «Der Bruder», eine Forensikerin, während der Arbeit das Requiem von Mozart hören. Etwas, das laut Brands beratender Quelle ganz undenkbar, weil unprofessionell, ist. Der Leserin, die keinen entsprechenden Hintergrund hat, sind solche Details natürlich nicht erkennbar. Gut spürbar
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Kosten beim Hauskauf Jetzt mal ehrlich, was kostet ein Haus? Zugegeben, kostengünstig ist es nicht. Und nebst dem Kaufpreis der Immobilie fallen diverse weitere Ausgaben an. Hier ein Überblick. Handänderungssteuern Wenn der Besitzer einer Immobilie wechselt, wird diese Steuer in einigen Kantonen und je nach Höhe des Kaufpreises erhoben. Erkundigen Sie sich bei einem Notar Ihres zukünftigen Wohnkantons, ob und in welcher Höhe diese anfällt. Notariats- und Grundbuchkosten Um Ihren Kaufvertrag rechtsgültig zu machen, brauchen Sie die Bestätigung eines Notars (öffentliche Beurkundung), welcher Sie als neuen Eigentümer im Grundbuch eintragen lässt. Je nach Kanton übernimmt die Amtsschreiberei die Aufgaben für den Grundbucheintrag. Falls Sie für Ihre Immobilie eine Hypothek aufnehmen möchten, wird vom Hypothekargeber ein Schuldbrief mindestens in der Höhe der gewünschten Hypothek verlangt. Die Schuldbrieferrichtung wird ebenfalls durch den Notar bzw. die Amtsschreiberei vorgenommen und im Grundbuch eingetragen. Die Notariats- und Grundbuchkosten können abhängig vom Kanton, der Höhe des Kaufpreises und der Summe der benötigten Schuldbriefe unterschiedlich hoch ausfallen. Kapitalauszahlungssteuer Falls Sie für den Immobilienkauf Eigenmittel aus Ihrer Pensionskasse oder Säule 3a vorbeziehen, werden hierfür Steuern erhoben. Gerne berechnen wir für Sie die wahrscheinlich anfallenden Steuern. Zudem kann Ihre Vorsorgeeinrichtung eine Bearbeitungsgebühr für Kapitalbezüge verrechnen. Maklerprovision Falls Ihr Wunschobjekt über einen Makler verkauft wird, erhält dieser bei erfolgreichem Verkauf eine Vermittlungsprovision. Fragen Sie ihn am besten direkt, ob Sie als Käufer mit Kosten zu rechnen haben. Grundstückgewinnsteuer Die Grundstückgewinnsteuer ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und hängt einerseits davon ab, wie lange eine Liegenschaft im Besitz des Eigentümers war und andererseits von der Höhe des erzielten Gewinns. Zahlen muss die Steuer, wer das Grundstück verkauft – also der Verkäufer. Sie als Käufer können diese Steuer aber nicht gänzlich ignorieren: Zahlt der Verkäufer diese Steuer nicht, werden Sie als neuer Eigentümer zur Kasse gebeten. Daher gilt: Regeln Sie ausdrücklich im Kaufvertrag die Sicherstellung der Grundstückgewinnsteuer. Weiter fallen wiederkehrende Kosten wie Hypothekarzinsen, Eigenmietwert, Unterhaltsund Nebenkosten an. Was immer kommt – wir unterstützen Sie rund um das Wohnen. Sehr gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20
Krimiautorin Christine Brand las in der Bibliothek Hedingen ist jedoch, dass Christine Brand für ihre Werke sorgfältig recherchiert und Wert auf realitätsnahe Schilderungen legt. Wie sie ihrem Publikum bereitwillig mitteilte, schmuggelt sie immer wieder auch wahre Fälle in ihre Bücher hinein. Da schlägt wohl die Journalistin wieder durch. Also vielleicht doch eine «gespaltene» Persönlichkeit? Die Autorin würde lachen und sich nicht festlegen wollen. Auf jeden Fall hat Christine Brand den bis zum letzten Platz gefüllten Saal der Hedinger Bibliothek bestens unterhalten. Dank Zertifikatskontrolle durfte man der Lesung sogar ohne Maske beiwohnen und sich während des anschliessenden Apéros ungezwungen mit der Autorin und Bekannten aus dem Dorf austauschen. Wieder einmal hat das Hedinger Bibliotheksteam einen sehr gelungenen Anlass auf die Beine gestellt. Corinne Gysling
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Forum
Hallenbad fehlt Alles bei OBI, Leserbrief vom 29. Oktober. Seit mehr als zehn Jahren wohnen wir nun im Säuliamt. Es gefällt uns so gut, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, nicht hier zu leben. Das einzige was ich wirklich sehr vermisse, ist ein richtiges Hallenbad! Eines, das auch ich als leidenschaftliche Schwimmerin nutzen kann. Es hat ja zwar fast in jeder Gemeinde hier ein Schulschwimmbecken und diverse Sommer-Schwimmbäder, aber leider einfach keines, wo man auch im Winterhalbjahr wirklich 25 Meter am Stück schwimmen kann. Ich weiss, dass die Hallenbäder meist rote Zahlen schreiben und diesbezüglich den Gemeinden sicher ein Dorn im Auge sind, aber seien Sie doch ehrlich, es müsste doch möglich sein, dass wenigstens eines im Bezirk realisiert werden könnte? Mich jedenfalls würde es wirklich ausserordentlich freuen, wenn ich zum Schwimmen nicht immer ins Sihltal, nach Cham oder wohin auch immer fahren müsste. Jacqueline Schuler, Knonau
Es braucht mehr Es tut nicht weh!, Leserbrief vom 2. November. Um es vorwegzunehmen, ich bin kein Gegner der Geimpften. Sie, geschätzter Herr Ehrensperger, schreiben, dass das BAG an die verbleibenden Ungeimpften appelliert, sich impfen zu lassen. In Ihrem Beitrag beleidigen Sie Mitbürger in ihrem Denken, welches, gemäss Ihren Worten, unsolidarisch, borniert und trotzig ist. Mit der Impfung der verbleibenden Ungeimpften, so schreiben Sie, finden wir alle schnellstmöglich aus der Pandemie heraus. So einfach geht es – super! In Ihrem letzten Abschnitt weisen Sie auf ein «normales Leben» dank Impfung hin – ist dem so? Mit der Einführung des 3G-Zertifikats hebt der Bund Maskenpflicht und Abstandsregeln in- und outdoor teilweise oder grösstenteils auf. Gemäss Sachverständigen des BAG können CovidGeimpfte das Virus aufnehmen, tragen und verbreiten, in welcher Grössenordnung auch immer. Impfdurchbrüche mehren sich, will heissen, dass die Impfung nicht das Mass aller Dinge sein kann. Es braucht mehr. Covid überträgt sich, ob geimpft oder ungeimpft. So gibt der Beitrag «Chilbi Affoltern» sehr zu denken. Im Artikel wird mehrmals auf das grosse Gedränge hingewiesen. Ebenfalls fällt auf, dass sich die Fasnachtszunft mit einer Warm-Up-Party auf die bevorstehende schönste Zeit vorbereitet. Ich frage mich: Hat das normale Leben schon wieder begonnen, oder fangen die Schwierigkeiten jetzt und heute erst an? Ich weiss es nicht, aber ich weiss, dass weder die Impfung noch das Zertifikat die Pandemie in kurzer Zeit final beendet, solange Unvernunft überwiegt. Die vom BAG gelieferten Zahlen sprechen, vor allem in den letzten vier Wochen, eine deutliche Sprache. Für ein, wie von Ihnen moniertes «normales Leben» braucht es mehr als Vorwürfe und Diffamierungen. Nicht nur mit der Impfung, der «verbleibenden Ungeimpften», sondern auch mit Kreativität, Solidarität, Alternativen, allenfalls Verzicht auf Unnötiges, Anstand und gegenseitigem Respekt lässt sich die derzeitige Katastrophe bewältigen – nur leider nicht von heute auf morgen. Peter C. Burkhard, Ottenbach
Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation besteht nicht. (red.)
Freitag, 5. November 2021
Überwältigende Unterstützung
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Ronald Alder, GLP, Ottenbach
Für Umwelt und Wirtschaft Bereits 1968 haben sich viele Menschen Gedanken gemacht, wie es denn wohl mit unserer Welt weitergeht, wenn der Ressourcenverbrauch so ansteigt. Der Club of Rome wurde als gemeinnützige Organisation für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit gegründet. Interessanterweise waren die Volkswagenstiftung und Fiat Gründungsmitglieder. Man hatte also erkannt, dass der zunehmende Verkehr uns bald vor grössere Herausforderungen stellen wird. Es folgten die Klimakonvention in Rio de Janeiro 1992, das Kyoto Protokoll 1997, in Kraft seit 2005, und zuletzt das Pariser Klimaabkommen 2015. Sie haben alle zum Ziel, weltweit die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die durchschnittliche globale Erwärmung soll im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzt werden. In der Schweiz sind wir vom Klimawandel besonders betroffen, weil bei uns die Temperatur doppelt so stark ansteigen wird. Die Wetterschäden der
letzten Jahre haben die schädlichen Auswirkungen des Klimawandels, auch im Kanton Zürich, gezeigt. Je länger wir zuwarten, umso grösser werden die Schäden und umso teurer wird es, uns davor zu schützen. Nur darüber reden löst das Problem nicht. Es muss gehandelt werden. Eine wirkungsvolle, konkrete Massnahme ist das neue Energiegesetz des Kantons Zürich. Es fokussiert auf die Heizungen, denn 40 Prozent des CO2-Ausstosses stammen von ihnen. Jede zweite Öl- und Gasheizung wird durch eine Öl- oder Gasheizung ersetzt. Wenn fossile Heizungen (Öl oder Gas) durch wiederum fossile ersetzt werden, dann bleiben diese für die nächsten 25 Jahre in Betrieb und verursachen hohe CO2-Emissionen. Genau da setzt das Energiegesetz an: Es erwirkt den Umstieg auf eine klimafreundliche Heizung und unterstützt den Umstieg finanziell. Jedes Jahr gibt die Schweiz 13 Milliarden Franken für Energieimporte aus,
insbesondere für nicht-erneuerbare Energieträger, wie Öl und Gas, in Länder wie Kasachstan, Libyen und Nigeria. Im Ausland ist dieses Geld für die Schweizer Wirtschaft und Bevölkerung verloren. Das neue Energiegesetz trägt dazu bei, dass unsere Auslandabhängigkeit deutlich abnimmt. Gerade jetzt, während der sich zuspitzenden Energiekrise, vermindert das neue Gesetz die Unsicherheiten. Für die Heizungen im Kanton Zürich fliessen 500 Mio. für Erdöl und Erdgas ins Ausland. Mit dem neuen Energiegesetz bleibt das Geld hier und kommt direkt dem Zürcher Gewerbe zugute. 87 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen dadurch in der Schweiz. Denn der lokale Wertschöpfungsanteil der zukünftigen, erneuerbaren Heizungslösungen ist wesentlich höher. Darum ein überzeugtes Ja zum neuen Energiegesetz, für mehr Klimaschutz, für weniger Auslandabhängigkeit und für mehr Arbeitsplätze.
«Im Gesamtbild meiner Jugend ist Bonstetten ein Stück Heimat», «Anzeiger» vom 2. November. In Bonstetten befand sich während des zweiten Weltkriegs ein Arbeitslager für jüdische Flüchtlinge. Über 1000 Männer wohnten und arbeiteten zwischen 1943 und 1945 dort, teils nur für wenige Wochen, teils viele Monate lang. Die Erinnerung an dieses Arbeitslager – auch ein kleines Stück Schweizer Geschichte – soll im kollektiven Gedächtnis verankert werden und nicht in Vergessenheit geraten. Darum hat die Gemeinde beschlossen, auf dem einstigen Lagerareal einen Gedenkstein zu setzen, der am 29. Oktober in einer eindrücklichen Feier enthüllt worden ist. Dass diese Feier in so kurzer Zeit realisiert werden konnte, verdanken wir all den vielen Menschen aus der Nachbarschaft und dem Dorf, die sich spontan zum Mithelfen bereit erklärt haben. Es war überwältigend zu erleben, wie viel selbstloses Engagement sich da gezeigt hat – gerade auch für eine Sache, die ja nicht gerade alltäglichen Charakter hat. Ein ganz grosses Danke an Euch alle! Auch dies wird in Erinnerung bleiben! Erwin Leuenberger, Gemeindepräsident Rolf und Christine Werner, Bonstetten
Gut fürs Klima und fürs Portemonnaie
Allianz der Panikmacher
Sechs Bezirksparteien weibeln fürs Energiegesetz, «Anzeiger» vom 29. Oktober.
Sechs Bezirksparteien weibeln fürs Energiegesetz, «Anzeiger» vom 29. Oktober.
Die Klimakrise ist die grösste Herausforderung unserer Zeit. Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Das Energiegesetz, über das wir am 28. November abstimmen, sieht vor, dass alte Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch klimafreundliche Systeme (Wärmepumpen, Fernwärme, Pellet) ersetzt werden. Wir haben die Technologien, um sauber und klimafreundlich zu heizen. Sie sind bewährt und in Zehntausenden von Zürcher Ein- und Mehrfamilienhäusern längst Realität. Ein Wechsel des Heizsystems ist in der Regel einfach machbar. Für die komplizierten Fälle beste-
hen Ausnahmeregelungen. Mit dem Wechsel der Heizsysteme befreien wir uns aus der Abhängigkeit von den Erdöl- und Erdgasländern. So fliesst heute jährlich gut eine halbe Milliarde Franken für Heizöl und Erdgas vom Kanton Zürich ins Ausland. Dieses Geld können wir gut gebrauchen, um die Erneuerung unserer Heizsysteme zu finanzieren und dabei lokales Gewerbe zu fördern. Die Investitionen für Wärmepumpen, den Anschluss an Wärmeverbünde oder der Einbau von Pellet-Heizungen sind am Anfang zwar meist höher, dafür sind die jährlichen Heizkosten deutlich geringer. Wer klimafreundlich heizt, spart Geld! Deshalb ein deutliches Ja zum Energiegesetz. Thomas Schweizer, Kantonsrat Grüne, Hedingen
Ungeimpfte in Ruhe lassen Es tut nicht weh!, Leserbrief vom 2. November. Der Leserbrief strotzt nur so von Beleidigungen und Sarkasmus. Warum eigentlich? Seit der Einführung der Zertifikatspflicht am 13. September geniessen doch «Geimpfte» praktisch wieder einen fast normalen Alltag. Als unsolidarische, trotzköpfige und bornierte, aber sich nicht schämende «Ungeimpfte» darf ich zurzeit zwar noch den öffentlichen Verkehr benützen und grosszügigerweise auch noch mein Brot, meine Suppe und meine Kartoffeln einkaufen, aber Besuche in der Bibliothek, in Restaurants, etc. sind nicht erlaubt. Als neuste «Impfzwang-Hintertür-Mass-
nahme» wird bald auch an Weihnachtsmärkten im Freien oder in der Zürcher Bahnhofshalle ein Zertifikat verlangt! Ich informiere mich und ich recherchiere, finde aber keine Antwort auf meine Frage, wo und warum sich trotz dieser Verbote und Einschränkungen für Ungeimpfte täglich noch tausende Menschen (auch Geimpfte!) mit dem Virus anstecken. Ich versuche Abstand zu halten, meine Maske ist immer frisch und griffbereit und gründliches Händewaschen habe ich schon als Kind gelernt. Geimpfte sollen ihre Freiheiten mit Freude geniessen können ... aber bitte lasst Ungeimpfte doch endlich in Ruhe, denn sie wissen was sie tun! Brigitte Caldwell, Obfelden
Freiheit und Verantwortung Jumbo, Hornbach oder OBI? Genau in dieser Reihenfolge suche ich meine benötigten Sachen im und ums Haus. Jumbo gebe ich den Vorzug, da er als grösster Schweizer Baumarkt zur Coop Genossenschaft gehört. Meistens werde ich da fündig. Ansonsten kaufe ich am liebsten beim Bauern ein. Über Amazon et al. kaufe ich grundsätzlich nichts. Meiner Meinung nach ist jede und jeder frei zu entscheiden und dafür verantwortlich, wo und für was er oder sie das redlich verdiente Geld ausgeben will. Genauso verhält es sich mit dem Impfen. Es ist allein meine Sache, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Ich masse
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mir kein Recht an, über jemanden anderes in dieser Frage zu entscheiden. Niemand muss müssen! Wir stimmen am 28. November über diese Anmassung ab. Ich stimme sicher Nein zum neuen Covid-Gesetz. Ich habe mehr Angst vor Spaltung, Diskriminierung und der elektronischen Massenüberwachung und deren Folgen als vor dem Virus. Ich kontrolliere mich, nicht der Bundesrat. Jeder Mensch ist frei: frei zu entscheiden, denn die Konsequenzen trägt auch jeder selber. Also entscheide mit Bedacht für ein friedliches Miteinander! Beatrice Ineichen, Affoltern
Kurz nachdem die Schweizer Stimmberechtigten ein CO2-Gesetz abgelehnt haben, kommt auf kantonaler Ebene das Energiegesetz zur Abstimmung, das mit seinen Vorschriften noch wesentlich weiter geht. Ein Gesetz, das von sechs Bezirksparteien empfohlen wird. Man könnte es als kurzzeitige Missachtung des Volkswillens bezeichnen. Es ist den Organisatoren natürlich überlassen, eine Veranstaltung, ohne die das Gesetz Ablehnenden zu organisieren. Als politische Partei war darum die SVP nicht eingeladen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Verband der Hauseigentümer, welcher das Referendum ergriffen hat und der Mieterverband diese Energie-Gesetzgebung nicht unterstützen. Auch sie fehl-
ten an der Veranstaltung der sechs Parteien. Es ist anmassend, von einem Kompromiss zu sprechen, ohne die direkt Betroffenen einzubeziehen. Selbstverständlich ist diese Vorlage eine ideologisch geprägte, Eigentum-verachtende Gesetzgebung von selbst ernannten Weltrettern, mit finanziellen Folgen für Hauseigentümer und Mieter. Direkte oder auch versteckte Zwangsmassnahmen scheinen in unserem Land vermehrt Anwendung zu finden. Statt mit Argumenten und Verantwortung zu argumentieren, werden Zwangsmassnahmen vorgeschlagen. Es braucht dieses Energiegesetz nicht, weil alternative und marktgerechte Angebote setzen sich auch ohne Zwangsgesetze durch. Mit Zwang spaltet man die Gesellschaft, wie es zurzeit auch beim Covid-Gesetz sichtbar ist. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern
Freiheit in der Krise Abstimmungen vom 28. November. Die kommenden Abstimmungen vom 28. November fordern von uns Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern einiges ab. Die Pflegeinitiative gibt uns Gelegenheit, den Applaus für das Personal im Gesundheitswesen mit unserer Unterstützung an der Urne nochmals zu bestätigen, auch wenn diese gemäss Gegnerschaft gegen die Usanz verstösst, bestimmte Berufsgruppen nicht in der Verfassung zu bevorteilen. Wenn wir die Verfassung lesen, ist dies aber schon vorher geschehen. Die Justizinitiative ist ein Produkt der jetzigen Misere um Bundesanwaltschaft und Bundesgerichten. Jede Behörde ist gut oder weniger gut in Abhängigkeit ihrer Mitglieder. Die personelle Vorauswahl und Portierung von Richtern durch die Parteien mit einer Wahl durch Losentscheid zu ersetzen, bringt jedoch kaum eine qualitative Verbesserung, grenzt aber an Willkür. Das Gesetz zur Verlängerung der Covid-Massnahmen gewährleistet, dass die behördlichen Massnahmen im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft im Kampf gegen die Coronapandemie vernünftig weitergeführt werden können. Die Freiheiten, welche uns allen, Befürwortenden und Gegnerschaft, durch die Pandemie genommen sind,
werden dadurch wieder näher kommen. Das Virus wird mit Demos für oder dagegen nicht verschwinden, jedoch mit solidarischem Verhalten, wie es einige Länder bereits mit Erfolg praktiziert haben. Freiheit darf nicht als Mittel zur Selbstbestimmung des Einzelnen verstanden werden, sondern soll als Verantwortung für gemeinsam gestaltetes Leben wahrgenommen werden. Denn die gewährte oder beanspruchte Freiheit des Einen darf nicht zur Gefährdung der Sicherheit des Anderen führen. Das heisst auch, sich für das im Kanton wichtige Energiegesetz einzusetzen. Die Chance, jetzt die Weichen zu stellen für den Abschied von fossiler Wärmeenergie mit der Sanierung der Heizungen und Umstellung auf alternative Energieträger, sollten wir zum Schutz von Natur und Mensch nicht mehr verpassen. Kurt Meister, Obfelden, Die Mitte Bezirk Affoltern
Zu den Abstimmungsvorlagen vom 28. November werden in der Ausgabe vom Dienstag, 23. November, letztmals Zuschriften veröffentlicht. Einsendeschluss dafür ist am Freitagmittag, 19. November, 12 Uhr. (red.)
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Das Ortsmuseum Affoltern zeigt verschiedene Flaschenetiketten der OVA. > Seite 17
Freitag, 5. November 2021
Junge am Start
Der Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern ist zurück – zumindest teilweise. > Seite 20
Mit Talent gesegnet
Menschen im Säuliamt: Nikolaj Zurbuchen gibt als 15-Jähriger bereits Klavierkonzerte. > Seite 23
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Erste neue Filiale seit 10 Jahren Pfister-Möbelhaus in Affoltern: Eröffnung am 15. November Thomas Ammann. (Archivild -ter.)
Thomas Ammann verlässt das BWZ Uri Seit 1. August 2020 ist der ehemalige Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Uri (BWZ). Nun kündigt er die Stelle per 31. Januar 2022 und wechselt in die Schulleitung der Schule Richterswil. Der heute 48-Jährige, von 2010 bis 2020 Gemeindepräsident in Obfelden, verlässt das BWZ nicht im Streit und nicht wegen Differenzen, wie er sogleich klarstellt. Der Entscheid sei ihm schwergefallen, aber nach fast 20 Jahren Berufsschule habe sich sein Fokus inzwischen verändert, fügt der Vater von zwei Kleinkindern bei. Es bot sich ihm die Gelegenheit, per Anfang Februar 2022 in die Schulleitung der Schule in Richterswil zu wechseln. «Dass das so schnell gehen würde, habe ich nicht erwartet». Seinen Wohnort wechselt er hingegen nicht: Ammann bleibt im Kanton Uri. Innerhalb von zwei Jahren ist das bereits der zweite Abgang im Rektorat des BWZ. Das Arbeitsverhältnis mit Ammanns Vorgänger wurde wegen unterschiedlicher Ansichten über die Führung der Schule im Dezember 2019 aufgelöst – und das noch innerhalb der Probezeit. (-ter.)
MARKTPL ATZ
Genau 18 Tage nach der Eröffnung des neuen OBI-Baumarkts in Affoltern zieht der zweite Mieter nach: Das neue Pfister-Möbelhaus empfängt ab dem 15. November auf 13 000 m². Nach 13 Jahren Vorgeschichte und zwei Jahren Bauzeit steht er, der grosse Baumarkt mit dem Projektnamen Albis-Park an der Moosbachstrasse in Affoltern. Am 28. Oktober kurz vor neun Uhr erhielten die ersten OBI-Kunden Zugang. Nun zieht am Montag, 15. November, Pfister nach. Für das Möbelhaus ist es die erste neue Filiale seit 10 Jahren. Im letzten Jahr habe es seine ersten beiden Küchenstudios in Mels und Pratteln eröffnet, im September die Filiale Alchenflüh-Lyssach komplett umgebaut, teilt das Unternehmen mit. Das neue Pfister-Möbelhaus verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 13 000 m², verteilt auf drei Stockwerke. Eine Premiere ist ganz oben das erste Pfister Restaurant. Weiter setzt das Möbelhaus mit dem neuen Standort in Affoltern auch seine Expansion im Küchenmarkt fort: Auf rund 650 m² wird das erst vierte Pfister Küchenstudio in der Schweiz präsentiert. Ein Outlet mit besonderen Schnäppchen rundet das Angebot ab. Grundsätzlich werde das grosse Sortiment in verschiedenen Preislagen und Stilrichtungen die Kundschaft begeistern und inspirieren, ist man bei Pfister überzeugt. (red.)
Nach dem OBI-Baumarkt wird an der Moosbachstrasse auch das Pfister-Möbelhaus eröffnet. (Bild Davide Wyss)
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Ein wahres Eldorado für schöne Dinge
Neustart für Traditionsbetrieb
Tiziana Di Maio feiert morgen Samstag, 6. November, von 12 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 7. November, von 12 bis 16 Uhr, das Jubiläum ihrer Bijoux-, Accessoires- und GeschenkeBoutique in Bonstetten. Ein Besuch lohnt sich allemal.
Ab dem 1. Januar 2022 beginnt im 2-Rad und Baby-Center Rüegg Steinhausen eine neue Ära. Der Fachhändler Veloplus übernimmt das Traditionsgeschäft an der Bahnhofstrasse 38 in Steinhausen.
«Vor einem Jahr habe ich den Laden mitten im Dorf bezogen, der doppelt so gross ist wie jener, in dem ich vorher elf Jahre lang meine Bijoux und Accessoires verkauft habe. Das neue Geschäft, in dem ich meine Kreativität voll entfalten kann, hat auf Anhieb toll eingeschlagen», zieht Tiziana Di Maio von Ambra Bijoux & Living Bilanz. Die Fachfrau für alles Schöne öffnet daher ihren Laden zum Jubiläum am kommenden Wochenende nicht nur am Samstag von 12 bis 17 Uhr, sondern auch am Sonntag von 12 bis 16 Uhr. Es sind die Herzlichkeit, der persönliche Umgang und die tolle Beratung von Tiziana Di Maio, welche von den Kunden besonders geschätzt werden. Aber auch das breite und grosse Sortiment an Schmuck, Handtaschen, modischen Woll- und Seidenschals, Gürtel und Schnallen sowie Dekor und Accessoires macht das Ladengeschäft zum wahren Eldorado für Geschenke. Dazu
Tiziana Di Maio bietet in ihrer Bijoux-, Accessoires- und Geschenke-Boutique in Bonstetten alles, was schön ist und Freude macht. (Bild zvg.)
kommen hochwertige Möbel und Wohnaccessoires von Rivièra Maison – allesamt sorgfältig von Hand gefertigt. So kann man sich im schmucken Ladengeschäft kaum sattsehen am vielen Schönen und Praktischen, weshalb die individuelle Beratung entsprechend willkommen ist. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Wohnberaterin und Verkaufsfachfrau unterstützt Tiziana Di Maio ihre Kundschaft bei Wünschen und Fragen. Notabene können Schmuck, Schals, alle Wohnaccessoires sowie Gutscheine auch telefonisch, per
SMS, Mail, Whatsapp und FaceTime Shopping bestellt werden. Auf der Website, die täglich angepasst wird, findet man genauso vieles, was das Herz begehrt. Nichtsdestotrotz lohnt sich freilich der Besuch im Laden an der Dorfstrasse 39 in Bonstetten. Wetten? Ambra Bijoux & Living Ambra Bijoux & Living – Accessoires und Geschenke, Dorfstrasse 39, Bonstetten, Telefon 079 297 00 75, E-Mail: tiziana.dimaio@ sunrise.ch, Web: www.ambra-bijoux.ch.
Altersbedingt suchte die Besitzerfamilie eine Nachfolgeregelung, die sowohl für ihre Kundinnen und Kunden als auch für die Mitarbeitenden gleichermassen stimmen sollte. Mit der Übernahme durch Veloplus konnte eine optimale Lösung gefunden werden. Die Tradition des Velogeschäfts wird somit an diesem Standort weitergeführt und gelebt, und das bestehende Werkstatt-Team unter der Leitung von Toni Rüegg steht den Kunden weiterhin zur Verfügung. Um den Laden attraktiver zu gestalten, hat Veloplus viel vor. Durch die Liquidation des BabyCenters wird die Ladenfläche verdoppelt und komplett neu gebaut. Die Neueröffnung der elften Filiale von Veloplus ist für den Frühling 2022 geplant. Eine neue, grosszügige Velowelt mit regionaler Ausstrahlung und neuen Dienstleistungen wird entstehen. Nebst den bisherigen Stärken der Rüegg AG, dem Verkauf von E-Bikes und Velos sowie der Velowerkstatt, bringt Veloplus zusätzlich ein reichhal-
tiges Sortiment an Velozubehör, Technik und Bekleidung sowie die bekannten Testmöglichkeiten nach Steinhausen. Weitere Dienstleistungen wie die Ergonomie-Analysen, Kurse, Reisevorträge und eine Kundenwerkstatt bieten Ihnen neue Möglichkeiten in der Region. Für die Familie Rüegg heisst es nun Abschied nehmen. Die letzten Verkaufstage sind für den 27. und 28. Dezember geplant. Danach steht der Betrieb bis zur Neueröffnung im April 2022 still. Ab sofort wird ein Sale-Rabatt auf folgende Lagerartikel gewährt: E-Bikes und Velos 10%, passend zu Weihnachten Puky Kinderfahrzeuge 20%, Baby-Bereich 30% (bis auf wenige Ausnahmen). Aktuelle Spezialangebote und Aktionen werden laufend auf der Homepage: www.ruegg-steinhausen.ch publiziert. Das Team vom Rüegg 2-Rad und Baby-Center sagt ihrer Kundschaft mit einem lachenden und einem weinenden Auge Adieu und Danke für ihre Treue und Unterstützung in all diesen vielen Jahren. Im Frühjahr 2022 freuen sich das Rüegg-Werkstatt-Team und Veloplus darauf, gemeinsam in eine neue, Erfolg versprechende Zukunft zu starten. Auf Wiedersehen! Rüegg 2-Rad und Baby-Center
Ref. Kirche Maschwanden
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Kath. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 7. November 10.00 Festgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel mit Pfrn. I. Monz, Pfrn. C. Mehl, Pfr. V. Bleil, Pfr. W. Schneebeli Musik: Reformations-Projektchor aus dem Säuliamt, Leitung: Anette Bodenhöfer www.kirche-maschwanden.ch
Sonntag, 7. November 10.00 Kirche Wettswil, Tauffeier mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 10.00 Kirche Kappel am Albis, Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag mit Volker Bleil, Pfrn. Claudia Mehl, Pfrn. Ilona Monz, Pfr. Werner Schneebeli Musik: Projektchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Zertifikatspflicht
Sonntag, 7. November – Tag der Völker 10.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola und Tenor S. Eggenberger Anschliessend Apero-Buffet
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. November 10.00 Bezirksreformations-Gottesdienst in Kappel am Albis
Ref. Kirchgemeinden im Bezirk 10.00 Uhr Gemeinsamer Festgottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in der Kirche Kappel am Albis, «Da wohnt ein Sehnen tief in uns». Gestaltet durch Pfarrerinnen bzw. Pfarrer und einen Projektchor aus dem Säuliamt. Parallel: Kinderprogramm und Chinderhüeti Anschliessend Tagung: Katharina von Zimmern, «Eine starke Frau im Spannungsfeld der Reformation». Gottesdienst und Tagung sind zertifikatspflichtig. www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 7. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag, Klosterkirche Kappel (mit Zertifikatspflicht) Treffpunkt für Aeugster:innen, die den Gottesdienst gemeinsam besuchen möchten, ist um 9.45 Uhr auf dem grossen Parkplatz beim Kloster Kappel (individuelle Anreise). Für eine Mitfahrgelegenheit kann man sich bei Pfrn. Selina Zürrer melden, Tel. 044 761 44 74
Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 5. November 19.30 Frauenabend «Über Gott und die Welt» Mit Olga Tucek in der Kirche Es gilt Zertifikatspflicht. Samstag, 6. November 10.00 Familienmorgen im Chilehuus Sonntag, 7. November 10.00 Festgottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag in der Klosterkirche Kappel «Da wohnt ein Sehnen tief in uns» Anschliessend Tagung: Katharina von Zimmern, «Eine starke Frau im Spannungsfeld der Reformation» Es gilt Zertifikatspflicht. Fahrdienst: Anmeldung unter 076 480 37 92 www.klosterkappel.ch Dienstag, 9. November 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Es gilt Zertifikatspflicht. Freitag, 12. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der kath. Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden)
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel
Montag, 8. November 19.00 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 10. November 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 12. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. November 10.00 Reformationssonntag Bezirksgottesdienst in Kappel Fahrdienst auf Anfrage bei Meret von der Crone (044 761 13 56) Für diesen Gottesdienst gilt eine Zertifikatspflicht. Bitte Zertifikat und Ausweis mitnehmen.
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 7. November 10.00 Bezirksgottesdienst «Da wohnt ein Sehnen tief in uns» in der Klosterkirche Kappel a. A. Pfarrteam I. Monz, V. Bleil, C. Mehl, W. Schneebeli Musik: A. Bodenhöfer mit Projektchor, M. Rabensteiner (Orgel) Zertifikat erforderlich 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Meditationssaal des Klosters Kappel mit Pfrn. Ilona Monz
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 5. November 19.00 offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck, kein Zertifikat erforderlich Samstag, 6. November 14.00- Offenes Chorprobe für den Re16.30 formationsgottesdienst in der Klosterkirche, Leitung: Anette Bodenhöfer, Zertifikatspflicht Sonntag, 7. November 10.00 Reformationssonntag Festgottesdienst: «Da wohnt ein Sehnen tief in uns» Pfr. Volker Bleil, Pfrn. Ilona Monz, Pfrn. Claudia Mehl, Prof. Werner Schneebeli; Musikalische Gestaltung: Projektchor aus dem Säuliamt, Leitung: Anette Bodenhöfer; Zertifikatspflicht 12.15- Tagung Katharina von Zimmern: 13.30 Eine starke Frau im Spannungsfeld der Reformation, Im Mühlisaal, Zertifikatspflicht 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche Bach Collegium Zürich Leitung: Bernhard Hunziker, Daniel Rüegg, Orgel Lesungen: Pfr. Volker Beil Zertifikatspflicht Donnerstag, 11. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch
Freitag, 12. November Ab Nachtsamkeit 20.00 Meditationsnacht in der Kirche Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 5. November 18.30 Phönix-Treff Samstag, 6. November 9.45 Kolibri Sonntag, 7. November 10.00 Festgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel Dienstag, 9. November 15.45 Minichile, Gruppen Sonne und Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. November 10.00 Reformations-Gottesdienst des Bezirks Affoltern im Kloster Kappel Das Organisations- und Pfarrteam, bestehend aus Pfrn. Ilona Monz, Pfrn. Claudia Mehl, Pfr. Werner Schneebeli, Pfr. Volker Bleil, freut sich, wenn Sie diesen Gottesdienst zusammen mit ihnen feiern. www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 5. November 20.00 Filmvorführung der Gruppe Welt, Engelscheune, «Kapernaum – Stadt der Hoffnung», Zertifikatspflicht! Sonntag, 7. November 10.00 Bezirksgottesdienst in der Klosterkirche in Kappel mit Pfarrteam, «Da wohnt ein Sehnen tief in uns», musikalische Gestaltung: Projektchor Säuliamt, Zertifikatspflicht! www.kircherifferswil.ch
Sonntag, 7. November 10.00 Reformationsgottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrer Andreas Scheibler Musik: Motoko Matsushita, Orgel, Ariane Ursprung, Violine
Dienstag, 9. November 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 11. November 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Kafi-Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil mit Zertifikat 3G, keine Anmeldung erforderlich Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. November 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 7. November 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa Freitag, 12. November 20.00 Taizé-Feier in der Kath. Kirche www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. November 9.00 Eucharistiefeier mit anschl. Chilekafi www.kath-affoltern.ch
Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 7. November 10.00 Talk-Gottesdienst mit Ruedi Josuran Mehr unter www.sunntig.ch
Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit Schutzkonzept Sonntag, 7. November 10.00 Gottesdienst mit Luca Gehrig Kingskids und Kinderhüeti Donnerstag, 11. November 14.30 Frauentreff mit Käthy Weber www.affoltern.heilsarmee.ch
Pfingstgemeinde Affoltern a. A.
Alte Obfelderstrasse 55
Samstag, 6. November 17.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 18.00 Vorabendmesse
Sonntag, 7. November 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch
Sonntag, 7. November 8.00 Hl. Messe 10.00 Firmung mit Generalvikar Luis Varandas
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20
Montag, 8. November 19.00 Monatsandacht
Sonntag, 7. November Keine Veranstaltung
Dienstag, 9. November 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe
Donnerstag, 11. November 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch
Mittwoch, 10. November 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 11. November 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung
Kath. Kirche Hausen a. A. Reformationssonntag Sonntag, 7. November 2021 10.00 Uhr, Klosterkirche Kappel
Festgottesdienst «Da wohnt ein Sehnen tief in uns»
Parallel: Chinderhüeti
Anschliessend Suppe und «Zwinglibrot» 12.15 Uhr, Mühlisaal Kappel
Tagung: Katharina von Zimmern. Eine starke Frau im Spannungsfeld der Reformation Parallel: Klosterführung für Kinder
Ref. Kirche Knonau
Montag, 8. November 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon
Mittwoch, 10. November 9.30 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Knonau Alle Gottesdienste mit Zertifikatspflicht Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
ca. 13.30: Schluss der Veranstaltung
Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 6. November 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias Kühle-Lemanski 19.00 Santa messa Sonntag, 7. November 11.00 Eröffnungsgottesdienst mit Matthias, Annelie Baumhüter und den 1. Klass/HGUKindern und ihren Familien, anschliessend Apéro Donnerstag, 11. November 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kloster
Kappel
Musik und Wort Reformationssonntag, 7. November 2021 17.15 Uhr in der Klosterkirche
Bach Collegium Zürich Daniel Rüegg, Orgel Leitung: Prof. Bernhard Hunziker «Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr!» Schuberts „Deutsche Messe“ und Werke von Bach und Mozart Lesungen: Pfr. Volker Bleil
Detailprogramm erhältlich Eintritt frei | Kollekte | mit Covid-Zertifikat
Eintritt frei | Kollekte | mit Covid-Zertifikat
Kloster Kappel, 8926 Kappel am Albis sekretariat.theologie@klosterkappel.ch 044 764 87 84 | www.klosterkappel.ch
Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 info@klosterkappel.ch | www.klosterkappel.ch
Freitag, 5. November 2021
MARKTPL ATZ
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In vier Monaten 16,4 kg abgenommen Angelina Bruggmann konnte mithilfe von ParaMediForm ihr Gewicht reduzieren «ParaMediForm»: Ich gratuliere zu deinem Erfolg, du hast innert vier Monaten 16,4 kg abgenommen! Warum wolltest du abnehmen, was war deine Motivation? Angelina Bruggmann: Ich wollte gesünder leben und fitter werden, um mich in meinem Körper wieder wohlzufühlen. Was hat dich bewogen, mit ParaMediForm das Gewicht zu reduzieren? ParaMediForm ist gut im Alltag umsetzbar und auch gut im Berufsalltag integrierbar. Das ParaMediFormProgramm hat nicht viel zu tun mit abwägen, und man ist freier als bei anderen Diäten. Somit hat man mehr Freiheiten, um den Menüplan zusammenzustellen. Was hast du vorher unternommen, um Gewicht zu verlieren? Viele verschiedene Diäten und Ernährungsformen ohne Erfolg.
Wie hast du dich während dem Abnehmen gefühlt? Total gut. Man freut sich, wenn es Woche für Woche weniger wird auf der Waage. Ich fühle mich fitter, vitaler und gesünder. Mir geht es einfach gut. Was war dir am Wichtigsten? Das Gewicht zu reduzieren. Aber auch, dass ich meine Ernährungsform finde, welche zu meinem Stoffwechseltyp passt. Auch in Zukunft möchte ich mein Gewicht halten und mich mit einer gesunden Ernährung wohlfühlen. Was hat sich für dich verändert? Die Portionengrösse und die Regelmässigkeit! Inwiefern? Ich habe zuvor auch Gemüse und Salat gegessen, doch nun esse ich es häufiger. Früher ass ich nur ein bis zwei Mahlzeiten täglich, jetzt drei Hauptmahlzeiten plus Zwischenmahlzeiten.
Wie hat dein Umfeld auf deine neue Figur reagiert? Positiv! Ich habe von allen Seiten ganz viel Lob erhalten. Wie wichtig war der Einfluss deiner Beraterin? Dein positiver Einfluss hat mich immer motiviert. Deine Tricks und Tipps sind für mich Gold wert und problemlos im Alltag anwendbar. Würdest Du ParaMediForm Affoltern am Albis weiterempfehlen? Ja, auf jeden Fall! Herzlichen Dank für dein Interview. Es war mir eine Freude, dich bis anhin und auch weiterhin zu begleiten. Rahel Meier, ParaMediForm Affoltern Rahel Meier, Gesundheitsberaterin, ParaMediForm Affoltern, Telefon 043 817 16 61, www.abnehmeninaffoltern.ch.
Angelina Bruggmann, 28, aus Oberlunkhofen, ist seit 4 Monaten im Programm. Sie hat bisher16,4 kg abgenommen und will ihr Gewicht noch mehr reduzieren. (Bild zvg.)
Ausgezeichnete Ämtler Spirituosen
Senevita setzt auf «Smooth Food»
Brennerei zum Tröpfli mit Top-Prämierungen an der DistiSuisse 2021/2022
Seit November gehört püriertes und passiertes Essen in der Senevita Obstgarten in Affoltern zum festen Essensangebot. Damit soll den Bedürfnissen von Menschen mit Kau- und Schluckstörungen (Dysphagie) mehr Rechnung getragen werden.
Die Brennerei zum Tröpfli wurde bei der alle zwei Jahre von Distisuisse durchgeführten nationalen Spirituosenprämierung mit zehn Silbermedaillen ausgezeichnet. Ein Gütesiegel, welches von der hohen Qualität der aus regionalen Produkten hergestellten Spirituosen der Brennerei zum Tröpfli zeugt. «Uns freut es sehr, dass wir bereits nach drei Jahren, in einem für uns komplett neuem Metier, mit zehn Produkten aus lokaler Produktion eine solche gute Qualität erreichen konnten. Es ist auch eine Bestätigung für den grossen Einsatz der letzten drei Jahre, für unsere Helfer und die Arbeit unserer Obstlieferanten im Amt und Umgebung», bestätigen Selesia und Stefan Müller, das Inhaberpaar der Brennerei. «Bei einigen fehlte nur ganz wenig zu Gold, das motiviert uns natürlich für die Zukunft. Unser nächstes Highlight wird der Verkaufsstart des ersten Obfelder Single Malt Whiskys im April 2022.» Man darf gespannt sein.
Tag der offenen Tür bei der Brennerei zum Tröpfli in Obfelden Am Samstag, 13. November, öffnen die besten Schweizer Brennereien am Nationalen Brennertag ihre Türen und zeigen dem Publikum ihr Handwerk. Auch die Brennerei zum Tröpfli in Obfelden macht mit. Die Schweiz kennt eine äusserst reiche Brennereikultur und -tradition. Seit Jahrhunderten werden hier Destil-
Stefan und Selesia Müller, Inhaber der Brennerei zum Tröpfli. (Bild zvg.)
late von höchster Qualität gebrannt, ob sortenrein oder als raffinierte Cuvées. Am 13. November bietet sich Interessierten die Gelegenheit, die faszinierende Welt der Schweizer Destillerien näher kennenzulernen. Auch in der Brennerei zum Tröpfli in Obfelden können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag zusehen, wie die edlen Tropfen gebrannt werden. Der Einmaischprozess und die technischen Einrichtungen werden auf Wunsch gerne erklärt, und natür-
lich dürfen die selbst hergestellten Destillate, Liköre oder auch der hauseigene Gin probiert werden. Im Laden nebenan können neben den feinen gebrannten Wässerchen auch die beliebten Schnapsnasen-Pralinés und viele schöne Geschenke gekauft werden. Brennerei zum Tröpfli Samstag, 13. November, von 10 bis 16 Uhr,
Senevita Obstgarten Affoltern
Halloween im Landimärt Obfelden Nach langer Pause, der Grund ist wohlbekannt, wurden am Samstag, 30. Oktober, im Landimärt Obfelden lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter geschnitzt. Ausserdem gab es Kürbissuppe.
Brennerei zum Tröpfli, Dorfstrasse 82, Obfelden.
5000 Franken für Spielgeräte Im Rahmen einer kleinen Feier am Vorabend der Eröffnung des neuen OBI-Markts in Affoltern überreichte Jörg Blunschi, Geschäftsleiter der Migros Zürich, zu der OBI gehört, Stadtrat Markus Gasser einen Check über 5000 Franken aus dem MigrosKulturprozent. Der Betrag ist für Spielgeräte im geplanten Stadtpark vorgesehen. Mit dem Kulturprozent, dem freiwilligen Engagement der Migros, ermöglicht die Migros Zürich einer breiten Bevölkerung den Zugang zu kulturellen und sozialen Leistungen. Migros Zürich
Rund 40 Prozent der über 70-jährigen Menschen bereitet Schlucken Mühe. Mit «Smooth Food» kann die Freude und der Genuss am Essen auch bei Kauund Schluckstörungen aufrechterhalten werden. Der Leiter Gastronomie der Senevita Obstgarten, Thomas Breitinger, sieht in «Smooth Food» einen grossen Mehrwert: «Mit der Technik können wir betroffenen Bewohnenden Gerichte anbieten, die authentisch sind, was Aussehen und Geschmack betrifft.» Mit modernen Techniken und verschiedensten Silikonformen kommt das Essen als das auf den Tisch, was es tatsächlich ist. Bis Ende Jahr wird «Smooth Food» an sämtlichen Senevita Standorten eingeführt. «Mein Rezeptheft ermöglicht es unseren Küchenteams, erprobte «Smooth Food»-Gerichte frisch und be-
darfsgerecht für Betroffene zuzubereiten», erklärt Sandro Kalkhi, Sous-Chef der Senevita Pilatusblick und Pionier im Bereich «Smooth Food». Sandro Kalkhi hat in den letzten Monaten die Küchenteams der Senevita an seinem Wissen teilhaben lassen und diese intensiv auf die Einführung von «Smooth Food» vorbereitet. «Allen wurde rasch bewusst, was mit «Smooth Food» alles möglich ist: Spaghetti, Ruchbrot mit Konfitüre, Kuchen, Salate, Kartoffeln, Fischfilet – es gibt kaum etwas, was sich mit dem richtigen Rezept und der passenden Silikonform nicht auch püriert ansprechend zubereiten und anrichten lässt», ergänzt Sandro Kalkhi. Die Senevita Gruppe nimmt auf die individuelle Verträglichkeit und auf altersbedingte Einschränkungen Rücksicht. «Smooth Food verbessert die Lebensqualität von Menschen mit Kauund Schluckstörungen enorm, weshalb wir uns auch dazu entschieden haben, das Konzept in allen Betrieben einzuführen», führt Michael Fleischhacker, Leiter Gastronomie der Senevita Gruppe, aus.
Nach getaner Arbeit durften sich die kleinen Künstlerinnen und Künstler mit Wienerli und Brot stärken. Weiter wurde man aus dem Suppentopf mit einer hausgemachten Kürbissuppe kulinarisch verwöhnt und man konnte sich mit einem heissen Punsch oder Glühwein aufwärmen. Im Landimärt Obfelden finden Kundinnen und Kunden ein breites Sortiment an Weihnachts- und Winterartikeln, und mit den neuen Lichterketten erstrahlt der Baum in neuem Glanz. Ein Besuch bietet viel Inspiration. Landimärt Obfelden Der Landimärt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr
Stadtrat Markus Gasser (l.) und Jörg Blunschi bei der Checkübergabe. (Bild zvg.)
geöffnet.
Selbstgeschnitztes Kürbis-Gesicht vor dem Herbstpflanzen-Sortiment. (Bild zvg.)
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Veranstaltungen
Freitag, 5. November 2021
Genügen Wärmepumpen und Solarpanels?
Veranstaltung am 11. November in Hedingen
Im Rahmen von «GLP am Puls» findet am 11. November um 20.15 Uhr ein Anlass zum Energiegesetz statt. Wegen des Referendums von SVP und Hauseigentümerverband gegen die mit grosser Mehrheit vom Kantonsrat verabschiedete Revision des kantonalen Energiegesetzes wird am 28. November darüber abgestimmt. Die zustimmende Haltung aller übrigen Parteien beweist den unbestrittenen Nutzen dieser Gesetzesrevision. Sie ist ein wichtiger Teil der landesweiten Energiestrategie, zu der sich 2017 eine deutliche Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer bekannte.
Wie das Gesetz zustande kam Über die Hälfte aller Kantone kennt bereits ähnliche Vorschriften. Mit dieser Gesetzesrevision wird die Installation klimaneutraler Heizungen, vor allem von Wärmepumpen, verstärkt gefördert. Zudem wird bei Neubauten verlangt, Solarpanels zu installieren, denn
Wärmepumpen benötigen schliesslich auch Strom. Im «GLP am Puls» vom kommenden Donnerstagabend erläutert Kantonsrätin Franziska Barmettler die Gesetzesrevision. Sie war selbst beim Zustandekommen dieses Gesetzes stark involviert und kann die von der GLP erzielten Kompromisse im Detail erläutern. Gemeinsam mit Felix Nipkow, Leiter des Fachbereichs Erneuerbare Energien bei der Schweizerischen Energiestiftung, können die Teilnehmenden ausserdem die Energieversorgung in und rund um die Schweiz heute und in der Zukunft näher betrachten. Moderiert wird der Abend durch Nicole Beck-Taubenest, Präsidentin der GLP Knonaueramt und GLP-Kantonsrat Ronald Alder. Im Anschluss an die Diskussionen findet ein kleiner Apéro statt. Die GLP freut sich auf einen informativen und spannenden Abend! Gian-Andri Tannò, Vorstand GLP Knonaueramt Donnerstag, 11. November, 20.15 Uhr. Saal der reformierten Kirchgemeinde Hedingen, Oberdorfstrasse 1. Eintritt gratis, Zertifikatspflicht.
Eine politische Veranstaltung live miterleben Die SVP Bonstetten lädt am Dienstag, 9. November, um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal Bonstetten ein. An diesem Anlass erhält die Jugend eine spezielle Plattform. Zuerst wird Yvonne Feri (NR, SP, AG) dem Publikum die Pflegeinitiative näherbringen. Sie wird auf die Auswirkungen einer Ablehnung der Initiative hinweisen. Da in diesem Fall automatisch der Gegenvorschlag in Kraft treten würde, wird auch dieser etwas näher beleuchtet. Chancen und Risiken dieser Abstimmungen werden von der Bevölkerung anders wahrgenommen als von den Politikern. Die Jugend bekommt an diesem Abend eine wichtige Plattform. Eine
Ausstellungen Aeugst am Albis
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Grenze oder Brücke?» Die Vielfältigkeit des Schaffens der Aeugsterin Lavinia Rheinheimer zwischen Werbung und Kunst. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 17. Dezember.
Aeugstertal (Aeugst Am Albis)
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder auch nach Voranmeldung. Bis 31. Dezember.
Affoltern am Albis
Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Blau». Ämtler-Quilter, Quilts, Patchwork und mehr. Farben, Formen, Texturen und Stoffe erfreuen unsere Sinne, geben uns Stoff zum Nachdenken! Besucherinnen und Besucher dürfen sich berühren lassen von der Vielfalt der Darstellungen und den Objekten aus Stoff. Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14 Uhr. Bis 21. November.
3.-Sek-Klasse aus Bonstetten darf eine politische Veranstaltung live miterleben und zwischen beiden Podien wird Carla Anaba (SVP, Sektion Birmensdorf) über ihre Erfahrungen informieren, die sie als junge Frau seit ihrem Einstieg in die Politik gemacht hat. Gestützt auf die bereits veröffentlichten Presseberichte, ist das Interesse zum Energiegesetz des Kanton Zürich als sehr gross einzuschätzen. Die kontroverse Diskussion zwischen Thomas Schweizer (pro, KR, Grüne, Hedingen) gegen Hans Egloff (alt NR, SVP, Präsident HEV, Aesch) wird spannend werden. Der Vorstand freut sich auf diesen speziellen Anlass. Vorstand SVP Bonstetten Podium am Dienstag, 9. November, 19.30 Uhr.
Rehe begrüssen in ihrem Schlafzimmer lieber keine Biker, Jogger oder Hunde. (Bild Pixabay)
Wenn Reh und Biker sich gute Nacht sagen
Podium zu Nutzungskonflikten im Wald Am Montag, 8. November, findet im Kulturkeller LaMarotte ein Podium mit verschiedenen Interessenvertretern statt. Im Wald lebt Wild. Im Wald suchen Menschen Ruhe und Ausgleich, der Wald ist ein Sportgelände für Biker, Reiterinnen und Jogger, Spielplatz für Kinder und Familien. Und der Wald ist nicht zuletzt ein Wirtschaftsraum für Waldeigentümer und Förster. — Wo liegen die Nutzungskonflikte und wie lassen sie sich lösen? Das Naturnetz, ein Projekt der Standortförderung Knonauer Amt, nimmt diese Spur auf. Was ist den unterschiedlichen Anspruchsgruppen im und am Wald wichtig? Woran stören sie sich? Wie sollen sich die anderen verhalten? Wie kommen die Anliegen an die anderen gegenseitig an? Solche Fragen diskutieren verschiedene Interessenvertreter am runden Tisch im Kulturkeller LaMarotte.
Ziel ist, sich darüber auszutauschen, wo die «Konflikte» in der Nutzung des Waldes liegen, und auszuloten, wie Lösungen aussehen könnten. Moderiert von Bernhard Schneider diskutieren auf der einen Seite die Interessenvertreter des Waldes, Wildes und Naturschutzes: der Förster Flurin Farrér, der Jagdaufseher Ralph Hort sowie der Vizepräsident des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern, Köbi Moser. An anderen Seiten des runden Tisches sitzen Bruno Heinzer, der die Sicht als Biker vertritt und in ähnlicher Mission auch im Vorstand IG Sihlwald für Alle aktiv ist, Josef Wiss, Präsident Reitervereinigung Knonaueramt und Region Zug, und die Tourismusexpertin Barbara Wohlfarth. Das Podiumsgespräch soll den Auftakt geben für einen Prozess, um Ansätze zu konkreten Lösungen zu entwickeln, die dann entweder von den Anspruchsgruppen selber umgesetzt werden oder den zuständigen Körper-
schaften als Vorschlag unterbreitet werden können. Dieses öffentliche Gespräch soll Verständnis schaffen für die unterschiedlichen Ansprüche im Wald und Strategien zur Entschärfung von Konflikten entwickeln. Das Ganze ist eine Aktivität eines noch frischen Projektes der Standortförderung, nämlich des Naturnetzes Knonauer Amt. Ziel ist, durch Vernetzungsarbeit die Biodiversität in unserer Region zu erhalten und zu steigern. In den initialen Workshops mit verschiedenen Anspruchsgruppen hatte sich neben dem Thema Neophyten auch das Thema der Nutzungskonflikte in der Natur als wichtig und dringend herausgestellt. Standortförderung Knonauer Amt «Podium zu Nutzungskonflikten im Wald» am 8. November, 20 Uhr im Kulturkeller LaMarotte, Affoltern. Teilnahme gratis, jedoch mit Zertifikatspflicht. Online-Übertragung auf https://knonauer-amt.ch/naturnetz.
Gemeindesaal Bonstetten. Zertifikatspflicht.
Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern Am 10. November, stellen Mitarbeitende von Pro Senectute Zug sowie Hersteller im der «Brunnmatt» in Obfelden Hilfsmittel und ihre Funktionen vor. Sicher und möglichst lange selbstständig zu Hause zu wohnen; das ist der Wunsch von vielen Menschen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, sich den Alltag wo immer möglich zu erleichtern und Gefahrenquellen zu beseitigen. Pro Senectute Zug führt ein Fachgeschäft für Hilfsmittel mit einer Vielzahl an Produkten, die alltägliche Aufgaben erleichtern, sicherer und schmerzfreier gestalten oder Tätigkeiten überhaupt ermöglichen. Für die Mobilität, Alltagshilfen, Wohnbereich, Betten, Bad/Dusche, Hygiene, Notrufsysteme und vieles mehr. Dies ist eine gute Gelegenheit, um sich über viele Möglichkeiten zu informieren. Die Vorsteherin Gesundheit/Alter, Diana Caruso, ist an der Veranstaltung auch anwesend. Gemeinde Obfelden, Kommission für Altersfragen Mittwoch, 10. November, 14 Uhr, Mehrzweckgebäude Brunnmatt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Durchatmen und etwas Schönes mit nach Hause nehmen Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz in Affoltern
Mit dem Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz vom 17. bis 21. November macht man sich und anderen eine Freude. Eintunken, warten, eintunken, warten. Kerzenziehen hat etwas Meditatives. Eine wunderschöne Kerze entsteht nicht husch-husch, sondern braucht etwas Zeit und Kreativität. Die Zeit muss man sich nehmen – einen Vormittag oder Nachmittag braucht es vom ersten Eintunken des Kerzendochts bis zur fertigen Kerze. Die Kreativität kommt meistens beim Machen, man beobachtet andere, kommt auf neue Ideen oder kann die erfahrenen Helferinnen und Helfer vor Ort fragen. Seit vielen Jahren veranstalten der Bauspielplatz und der Familienclub Affoltern gemeinsam ein Kerzenziehen – und auch dieses Jahr ist der beliebte Anlass unter Einhaltung der 3G-Regeln möglich. Vom Mittwoch, 17. November, bis Sonntag, 21. November, werden wieder viele schöne Objekte entstehen, mit denen man sich selber oder anderen in der kalten Jahreszeit eine Freude bereitet. Für die Kinder ist das Kerzenziehen ein munteres Ausprobieren, für Erwachsene oft ein Moment des Innehaltens und Durchatmens. Dazu
Kerzenziehen hat etwas Meditatives. (Bild zvg.) gibt es am Buffet feine Kuchen und Getränke. Der Freitagabend ist ganz den Erwachsenen vorbehalten, für gemütliches Kerzenziehen und gute Gespräche, fürs Zusammenstehen und Austauschen. Bauspielplatz Affoltern
Bauspielplatz Affoltern, Alte Jonentalstrasse 1-3, Mittwoch 17. November, 14 bis 17.30 Uhr; Donnerstag, 18. November, 16 bis 19 Uhr; Freitag, 19. November, 18 bis 22 Uhr; Samstag, 20. November, 13 bis 17 Uhr; Sonntag, 21. November, 11 bis 16 Uhr. Weitere Infos auf www.bauspielplatz.ch.
Veranstaltungen
Freitag, 5. November Affoltern am Albis
19.00–21.00: Vernissage: «Blau» – Ämtler-Quilter, Quilts, Patchwork und mehr. Farben, Formen, Texturen und Stoffe. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7. 19.30: Ein Abend für Frauen mit Olga Tucek «Über Gott und die Welt». Anmelden: 044 761 24 00 (Telefonbeatworter) oder sekretariat@ref-affoltern.ch. Reformierte Kirche. 20.15: LaMarotte präsentiert: «Liederlich» 10 Jahre Liedermacherfestival mit Sebastian Krämer, Uta Köbernick, Markus Schönholzer und Reto Zeller. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Mehr unter www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «La Folia» mit Jelena PoprŽan. Fünfsaitige Viola, Gesang, Looper, Maulgeige, Glasharmonika. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.
Hedingen
20.15: Zapzarap mit «Hohenstein». Eine Veranstaltung des Gemeindevereins Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Reservierung Sitzplätze: www.gemeindevereinhedingen.ch. Chilehuus, Oberdorfstrasse 1.
Die Visitenkarte der OVA Von bekannten Grafikern wie Celestino Piatti und Rolf Gfeller liess die OVA für ihre Produkte Etiketten und Werbeplakate entwerfen. Das Ortsmuseum stellt derzeit einige davon aus. Das Museum ist dieses Wochenende geöffnet. Die Ausstellung im Museum am ersten Oktoberwochenende weckte bei vielen Besucherinnen und Besuchern Erinnerungen an die Giraffe auf dem Etikett eines Getränkes. Kreiert wurde das Getränk «Ormella» im Jahr 1950. Geworben wurde für ein naturreines Fruchtsaftgetränk, hergestellt aus einheimischen Kernobstsäften mit Frucht- und Pflanzenextrakten. Im Jahresbericht der OVA aus dem Jahr 1950 wird auf die Veränderung des Publikumsgeschmackes hingewiesen. Die OVA war dem Wandel des Marktes ausgesetzt, den andere Produzenten mit grossen Kampagnen für Kunstgetränke ausübten. Dies zwang sie zu reagieren. 1950 liess sie Werbemittel für
Obfelden
Kappel am Albis
19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Leitung: Christine Boeck, kein Zertifikat erforderlich. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
Rifferswil
20.00: Gruppe Welt Oberamt zeigt: «Capernum - Stadt der Hoffnung». Preisgekrönter Film (2018) aus dem Libanon. Www.gruppeweltoberamt.ch. Engelscheune, Dorfplatz.
Stallikon
20.00: Gemeindeverein Stallikon präsentiert: «Der Besuch der alten Dame» von Friedrich Dürrenmatt. Theater des Kantons Zürich. Türöffnung und Abendkasse: 19 Uhr. Turnhalle Schulhaus Loomatt.
Samstag, 6. November Affoltern am Albis
08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi (7 bis 17 Uhr). Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Gebäck, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen und mehr. Marktplatz. 18.00: Gospel and more mit Christine Jaccard: «Light of a clear blue morning». Voice: Christine Jaccard, Piano: Davis Rusch, Perkussion: Willie Jordan. Www.voicejaccard.ch. Ref. Kirche. 19.00–22.00: «Halle für Alle». Veranstalter: Jugendarbeit JA-AAA. Für alle Jugendlichen der Oberstufe mit Team aus jugendlichen Coaches. Turnhalle Ennetgraben. 20.00: Harmonie Affoltern: Jahreskonzert. Türöffnung 19.15 Uhr, mit kleinen Snacks, Kuchenbuffet, Wettbewerb. Eintritt frei,
«Ormella» entwerfen. Für eine breit angelegte Kampagne. Aus einem Inventar von Januar 1952 ist ersichtlich, dass verschieden grosse Plakate in Deutsch, Französisch und Italienisch in grossen Mengen in Auftrag gegeben worden sind. Der Bestand der Grossplakate betrug in deutsch immer noch 3150. Zu diesem Getränk gab es Prospekte, Trinkbecher und Tischkarten. Die Grafik stammte vom bekannten Plakatkunstgrafiker Rolf Gfeller. Er entwarf für die OVA Logos für Cassinette, Merlino, Urhell Apfelsaft und Malti. Später wurde die blaue Etikette mit dem Blütenzweig von der Giraffe abgelöst, was sicher besser zum Getränk passte, das eher dem Geschmack von Kindern entsprach.
14.00: «Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern.» Mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität. Infoveranstaltung der Kommission für Altersfragen und Pro Senectute Zug. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.
Donnerstag, 11. November Aeugst am Albis
18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.
Affoltern am Albis
20.15: Jazz am Donnerstag mit «Dobler & Solimine». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Besucherzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Bonstetten
Ortsmuseum Affoltern Samstag, 6. November, 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 7. November, 12 bis 16 Uhr, oder ausserhalb der Öffnungszeiten auf Voranmeldung. Kontakt: Ursula Grob Telefon 044 761 77 42 oder Hansruedi Huber
Die ersten Etiketten von 1950 und jene mit der Giraffe vor 1962. (Bild zvg.)
044 761 81 76. Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon, gleich neben dem Volg. www.museum-affoltern.ch.
08.15: Anspruchsvolle Wanderung: Hausen-Sihlbrugg Station-Horgenberg/Vorderklausen-Aamüli-Käpfnach-Horgen. Wanderzeit zirka 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.
Hedingen Kollekte. Www.harmonie-affoltern. ch. Kasinosaal, Marktplatz 1.
kleinen Snacks, Kuchenbuffet, Wettbewerb. Eintritt frei, Kollekte. Www.harmonie-affoltern.ch. Kasinosaal, Marktplatz 1. 17.00: Jazz-Extra. «Menno Daams & The Roberto Bossard Trio». Aus der Blütezeit des Swing. Bar und Kasse ab 16.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Hedingen
20.00: Warm-Up-Party der Guggenmusiken «Vollgashöckler» Hedingen und Säuligugger Affoltern. Eintritt frei ab 16 Jahren. Festwirtschaft bis 6.00 Uhr morgens. Zertifikatspflicht. Schulanlage Schachen.
Kappel am Albis
12.15–13.30: Tagung Katharina von Zimmern: Eine starke Frau im Spannungsfeld der Reformation. Zertifikatspflicht. Mühlisaal, Kloster, Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort zum Reformationssonntag. Bach Collegium Zürich. Leitung, Bernhard Hunziker, Orgel: Daniel Rüegg. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei/Kollekte. Klosterkirche.
Kappel am Albis
14.00–16.30: Offene Chorprobe für den Reformationsgottesdienst. Leitung: Annette Bodenhöfer, Zertifikatspflicht. Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5.
Wettswil am Albis
08.00–12.45: 12. Elternbildungsmorgen Unteramt. Infos und Anmeldung: www.elbimorgen.ch. Schulhaus Ägerten, Dettenbühlstr. 1 12.45: Besuch des Abraxas Festivals in Zug mit Lesungen für Jugendliche ab 10 Jahren. Organisation Bibliothek Wettswil, Anmeldung erforderlich: www.bibliothekwettswil.ch und 044 700 39 37. Bahnhof Bonstetten (Treffpunkt).
Zwillikon
12.00–16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.
Zwillikon
10.00–16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz
Montag, 8. November Hausen am Albis
14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute in der Zwinglistube, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Telefon 044 764 03 49. Reformierte Kirche.
Dienstag, 9. November Bonstetten
19.30: Podiumsgespräch zu den Abstimmungen vom 28. November. Energiegesetz Kanton Zürich. Pro: Thomas Schweizer, Kantonsrat, Grüne Hedingen. Contra: Hans Egloff, Präsident HEV Schweiz, alt Nationalrat, SVP, Aesch. Pflegeinitiative: Yvonne Feri, Nationalrätin, SP erklärt die Initiative und den indirekten Gegenvorschlag. Eine Veranstaltung der SVP Bonstetten. Gemeindesaal, Am Rainli 4.
Mittwoch, 10. November Aeugst am Albis
15.00: Lesung: Susanne Baer liest aus ihrem neuen Bilderbuch «Carlitos - eine Geschichte über
20.15: Informationsabend der GLP Knonaueramt: «Genügen Wärmepumpen und Solarpanels?» Mit Erläuterungen und Betrachtungen zum Energiegesetz und der zukünftigen Energieversorgung. Im Anschluss Diskussion und Apéro. Eintritt frei, Zertifikatspflicht. Chilehuus, Oberdorfstrasse 1.
Kappel am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
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19.30: Steven Schneider liest aus «Wir Superhelden - Kleiner Kursus für Kerle zu Liebe und Leben». Anmeldung: 044 700 13 26 oder bibliothek-stallikon@bluewin.ch. Bibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1.
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Sonntag, 7. November Affoltern am Albis
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Freitag, 5. November 2021
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Die Aemtler Bühne auf der Zielgeraden «Drei Männer im Schnee»: Die Premiere ist bereits ausverkauft Am Samstag, 13. November, feiert die Aemtler Bühne Premiere mit «Drei Männer im Schnee», der Komödie von Charles Lewinsky nach dem weltberühmten Roman von Erich Kästner. Gespielt wird im «Rössli» Mettmenstetten. Ein Probebesuch zeigt: Die Truppe ist hervorragend unterwegs. Der Erste ist ein Milliardär, der sich als armer Schlucker ausgibt ... Der Zweite ist dessen Chauffeur, der sich als reicher Industrieller ausgeben muss ... Der Dritte ist tatsächlich ein armer Schlucker – ein sehr sympathischer – der für den erstgenannten Milliardär gehalten wird. Ort des Zusammentreffens: Ein Nobelhotel in St. Moritz. Zeit: 50er-Jahre, Winter, Fasnachtszeit, die man im Hotel mit einem Lumpenball inklusive Verkleidung feiert. Den Drive ins Glück (Liebesgeschichte, Happy End auf fast allen Ebenen) bekommt das Geschehen, als unerwartet die Tochter des Erstgenannten eintrifft. «Drei Männer im Schnee» ist zuerst einmal virtuose, vielschichtige Komödie: Verwechslungen, Täuschungen und Enthüllungen zuhauf! Eine Schicht tiefer ist es ein Stück über Identität: Wer bin ich? Für wen werde ich gehalten? Als wer gebe ich mich aus? Und im Kern vielleicht ein Loblied auf Freundschaft und Liebe, die in dieser Geschichte auch dann noch Bestand hat, als in einer Art «Showdown» am Schluss die wahren Identitäten aller Beteiligten zum Vorschein kommen. Dass diese Anlage den Spielenden einerseits viel abverlangt, anderseits grosse Entfaltungsmöglichkeiten gibt, liegt auf der Hand. Ein Probebesuch am
Künstlerische Leitung
Das Ensemble freut sich auf sein Publikum. (Bild Ralf Franz) 26. Oktober zeigt wunderbar nuancierte Momente des Spiels, die der Vielschichtigkeit der Vorlage gerecht werden. Regisseur René Schnoz lobt die Selbstverständlichkeit und Normalität auf der Bühne sowie die Geschmeidigkeit komplizierter Abläufe. «Natürlich hat es noch einige Baustellen...»
Vertieft an Feinheiten gearbeitet Um beim Bild zu bleiben: Hier ist eine «Bauequipe» beisammen, die mit Freude, Einsatz und Begeisterung am Werk ist. Das gilt für alle: Die Spielenden, die Gestalter und Erbauer des grossartigen Bühnenbilds, das Technikteam, die Schöpferin der fein abgestimmten
Kostüme und all die Planerinnen, Organisatoren und Helferinnen. Ein Jahr erzwungene Pause (Corona) konnte ihren Elan nicht bremsen, im Gegenteil. Dazu nochmals der Regisseur: «In der Pause sind die Rollen bei den Spielenden gereift; wir hatten mehr Zeit als üblich, konnten vertieft an Feinheiten arbeiten.» Zum Schluss ein paar Äusserungen der Spielenden: «Es ist eine Freude, dabei zu sein ... unglaublich schön ... die Chemie stimmt ... man fühlt sich durch den Rollenpartner gestärkt ... ich habe Sehnsucht nach der Premiere.» Und «Sehnsucht nach der Premiere» oder allgemein nach den Aufführungen, nach dem Erlebnis Theater scheinen nicht
nur die Leute der Aemtler Bühne zu haben, sondern auch die potenziellen Zuschauerinnen und Zuschauer: Der Vorverkauf läuft hervorragend. Die Premiere ist bereits ausverkauft! Es lohnt sich, rasch zu reservieren. Tobias Sonderegger «Drei Männer im Schnee» im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Premiere Samstag, 13. November. Weitere Aufführungsdaten: So 14., Mi 17.,
René Schnoz, Regie: René Schnoz ist Schauspieler und Regisseur. Er war unter anderem Ensemblemitglied am Theater Basel und am Theater am Neumarkt. Er inszeniert Opernproduktionen, Musicals, Theater mit Jugendlichen, Kindern, Senioren, auch mit Menschen mit Behinderung. Gerne sowohl mit Laien als auch mit Profis. Er ist im Film und Fernsehen zu sehen und in Hörspielen zu hören. «Drei Männer im Schnee» ist seine erste Inszenierung mit der Aemtler Bühne. René Ander-Huber, Bühnenbild: René Ander-Huber ist Schauspieler und Bühnenbildner. Er spielte unter anderem am Theater am Neumarkt und am Schauspielhaus Zürich. Als Bühnenbildner ist er in Deutschland, Österreich und in der Schweiz tätig. Für die Aemtler Bühne entwarf er bereits die Bühnenbilder zu «De Franzos im Ybrig», «Die Irre von Chaillot», «Wachtmeister Studer», «Lottofieber» und «Hinter den sieben Gleisen». Isabel Schumacher, Kostüme: Isabel Schumacher gestaltet schon zum vierzehnten Mal die Kostüme der Aemtler Bühne. In ihrer langjährigen Arbeit als Kostümbildnerin arbeitete sie unter anderem für das Schauspielhaus Zürich, das Theater an der Winkelwiese, das Theaterspektakel Zürich und das Theater Kanton Zürich.
Fr 19., Sa 20., So 21., Mi 24., Fr 26., Sa 27. und So 28. November sowie Mi 1., Fr 3., Sa 4., So 5., Mi 8., Fr 10., Sa 11., So 12., Fr 17. und Derniere Sa 18. Dezember.
aemtlerbuehne.ch. Eintrittspreise: Erwachsene Fr.
Beginn 20.15, sonntags 17 Uhr. Abendkasse und Bistro
40.– / 35.-; Legi und Kinder bis 16 J. Fr. 25.-. Weitere
eine Stunde vorher. Reservieren und Vorverkauf im
Infos unter www.aemtlerbuehne.ch. Schutzkonzept
Gasthaus zum weissen Rössli oder unter www.
und Massnahmen gemäss BAG und Kanton.
Gitarren, Trompeten und bitterböse Pointen Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte Liederlich - 10 Jahre Liedermacherfestival Mit Sebastian Krämer, Uta Köbernick, Markus Schönholzer und Reto Zeller. Auf der Jubiläumstour mit dabei ist der Berliner Satiriker und Chansonnier Sebastian Krämer. Der Sprach- und Klaviervirtuose spielt wundervoll bissige Sehnsuchtslieder, seine hintersinnigen Texte verweben sich brillant mit den Kompositionen. Uta Köbernick ist die Flucht aus Ostberlin so gut gelungen, dass sie vor langer Zeit bis Zürich durchgefahren und dageblieben ist. Seither singt, geigt und ukulelt sich die Preisträgerin des Salzburger Stiers durch den deutschsprachigen Raum. Markus Schönholzer ist nach seiner gefeierten Premiere im Hechtplatztheater mit dem Programm «Schönholzer & Schönholzer» unterwegs. Seine neuen Lieder sind eine Wucht, und liederlich glücklich, ihn immer wieder mit auf der Bühne zu haben. Der alljährliche Gastgeber, Chef-Organisator und seit diesem Jahr Ausfallentschädigungsformularspezialist Reto Zeller moderiert auch bei der zehnten Ausgabe musikalisch, spielfreudig und interaktiv durch den Abend.
«LaMarotte»-Publikum bereits bekannt. Seine stilistische Breite, sein fein modulierter Ton, der Ideenreichtum und die Eleganz der Linienführung in seinem Spiel erinnern an die grossen Trompeter aus der Zeit des Swing, insbesondere an den legendären Buck Clayton. Das Roberto Bossard Trio schafft den groovenden Background, vor dem die Improvisationen des Trompeters zum Tragen kommen. Der Gitarrist Roberto Bossard ist ein über die Schweizer Grenzen bekannter Solist und Begleiter. Gleiches gilt auch für den swingenden Schlagzeuger Elmar Frey und den Bassisten Georgos Antoniou. Sonntag, 7. November, Bar und Abendkasse ab 16.15 Uhr, Beginn 17.00 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.
Dobler and Solimine Thomas Dobler vib | Dani Solimine g; Vibrafon-Legende Peter Appleyard nennt sie «A happy marriage» – die Zusammenarbeit von Gitarre und Vibrafon. Recht hat er! Standards mit ganz speziellem Sound. Donnerstag, 11. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik
Freitag, 5. November, Bar und Abendkasse
ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.
ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.
Menno Daams and the Roberto Bossard Trio Menno Daams: Trompete; Roberto Bossard: Gitarre; Georges Antoniou: Bass; Elmar Frey: Schlagzeug. Menno Daams, der begnadete Trompeter aus Amsterdam, ist dem
Sarah Buechi Septett - the Paintress Sarah Buechi: Gesang, Komposition, Arrangement; Vincent Membrez: Klavier; Wolfgang Zwiauer: E-Bass; Lionel Friedli: Schlagzeug; Estelle Beiner: Violine; Isabelle Gottraux: Viola; Sara Oswald: Cello. Sie fliegen gemeinsam – das Kammerorchester und das Septett von Sarah
Buechi – souverän über alle Kategorien hinweg. Das Septett «Contradiction of Happiness» mit Gesang, Piano, Bass und Schlagzeug sowie drei Streicherinnen fand sich mit dem Jena Kammerorchester zu einem gemeinsamen Grossprojekt zusammen. Die Uraufführung im Jenaer Volkshaus im Herbst 2020 war ein grandioser Erfolg. Mit Jena entstanden auch die Aufnahmen für das neue Album «The Paintress». Klassische Intonation, Jazzvokalisten, Sprechgesang, Mikrotonales wie in der indischen Musik sowie Konnakol, die Vokalisierung des Rhythmischen – all das findet sich in den Musikstücken. Die Übergänge zwischen ausgeschriebenen Arrangements und Improvisationen gestalten sich fliessend. Auf ihrer CD-Release-Tour durch Deutschland, die Schweiz und Österreich macht Sarah Buechis Septett «Contradiction of Happiness» auch Halt im LaMarotte. Freitag, 12. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40,
Die Goldfarb-Zwillinge treiben ihre Pointen stets auf die Spitze: Bitterböse, präzise und mit einem gehörigen Schuss jüdischem Humor. (Bild zvg.)
Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.
Lisa und Laura Goldfarb Klein und Gemein Die Goldfarb-Zwillinge treiben ihre Pointen stets auf die Spitze: Bitterböse, präzise und mit einem gehörigen Schuss jüdischem Humor. Alles hat immer zwei Seiten – und entgegengesetzte Pole ähneln sich oft in frappierender Weise. Während in Politik und Gesellschaft die Positionen immer extremer, das Denken immer schwarzweisser und die Bereitschaft, die andere Seite einer Geschichte zu hören,
immer geringer werden, bleibt die Wahrheit mit ihren differenzierten Schattierungen oft auf der Strecke. Man bewegt sich in der eigenen «filter bubble» und nimmt nur Nachrichten und Meinungen wahr, die der eigenen ohnehin schon entsprechen. Höchste Zeit, beide Seiten einer Medaille zu beleuchten und zu entlarven, wie oft sich rechts und links, reich und arm, progressiv und konservativ ähneln wie ein Zwilling dem anderen – und wer könnte das besser als Zwillinge selbst? In der Schweiz noch ein Geheimtipp, inszenieren die Zwillinge in
Deutschland als Regisseurinnen Theaterstücke auf grossen Bühnen, als Schauspielerinnen sind sie am Deutschen Theater Berlin zu sehen und seit 2017 touren sie als Kabarettistinnen rasant, charmant und extravagant durch ganz Deutschland. Samstag, 13. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Für sämtliche Veranstaltungen im Kulturkeller LaMarotte gilt Zertifikatspflicht.
Hans-Ruedi Widmer, «La Marotte»
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Sport
Freitag, 5. November 2021
Ein Arbeitssieg für den FC Affoltern FCA II – FC Oetwil-Geroldswil 3:0 Bestandener Charaktertest und weitere Punkte für die zweite Mannschaft des FCA – dies ist das Fazit des Spiels gegen den FC Oetwil-Geroldswil.
Start einer Nachwuchskategorie. (Archivbild Susanne Crimi)
Startgelegenheit für den Nachwuchs Säulämtler Chlauslauf am 21. November in Affoltern Der Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern ist zurück, teilweise zumindest. Nach dem pandemiebedingten Ausfall organisiert die LV Albis am Sonntag, 21. November, anlässlich des Chlausmärts Läufe für die Nachwuchskategorien, Einzelläufe, Team- und Staffelläufe.
Die unsichere Corona-Situation hat die Organisatoren den Entscheid über die Durchführung nicht leicht gemacht. Nach längerem Abwägen und Absprachen mit den Organisatoren des Chlausmärts und mit der Stadt wurde entschieden, zumindest den Nachwuchsläuferinnen und -läufern eine Startgelegenheit zu bieten. Einzelläufe werden für
die Kategorien U10, U12, U14 und U16, männlich und weiblich, angeboten. Die U10 laufen eine Distanz von 650 m, alle anderen 1300 m. Anstelle der beliebten Mutter/Kind – Vater/Kind-Kategorien gibt es die Team Kids Runs für Zweierteams, weiblich, männlich oder gemischt. Auch in diesen Kategorien laufen die Jüngeren eine Distanz von 650 m und die Älteren 1300 m. Für die Klassierung werden die Zeiten der beiden Läuferinnen oder Läufer zusammengezählt. Zudem werden für Vereine attraktive Vierer-Staffelläufe für die Kategorien U12, U14 und U16, jeweils männlich und weiblich angeboten. Die Gesamtdistanz beträgt 1300 m und ist eingeteilt in Streckenabschnitte von 500 m, 430 m, 220 m und 150 m. Start und Ziel der Läufe befinden sich auf dem Marktplatz.
Die Laufrunde führt über die Obere Bahnhofstrasse, den Breitenweg, die Betpurund Innere Grundstrasse zurück auf den Marktplatz. Die Rundenlänge beträgt 650 m, je nach Alter laufen die Einzel-, Team- und Staffelläuferinnen und -läufer eine bis drei Runden. Die Anmeldung erfolgt über https:// my.raceresult.com/184 862/registration. Anmeldeschluss ist am 14. November. Nachmeldungen werden am Stand der LV Albis am Wochenmarkt vom 20. November auf dem Marktplatz in Affoltern entgegengenommen. Am Lauftag können keine Anmeldungen mehr angenommen werden. Hanspeter Feller, LV Albis Weitere Informationen zum Lauf: www.lvalbis.ch.
Nach dem 6:1-Derby-Sieg gegen den FC Knonau-Mettmenstetten vom Wochenende zuvor war das klare Ziel der zweiten Mannschaft des FCA für den vergangenen Sonntag, ebenfalls drei Punkte zu holen. Zu Beginn des Spiels liess der FCA den Gästen Platz und konzentrierte sich auf eine fehlerfreie Defensivarbeit. Der FC Oetwil-Geroldswil versuchte mehrmals durch Seitenverlagerungen und Steilpässe in Tornähe zu gelangen, blieb dabei jedoch erfolglos. Die Heimmannschaft eroberte immer mehr Bälle und leitete durch schnelles Umschaltspiel gefährliche Konter über die Aussenläufer ein. Bei Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und Kontern des Gegners liess sich der FC Affoltern schnell zurückfallen und konnte auch diese Situationen durch gutes Stellungsspiel entschärfen. Einen Einwurf in der gegnerischen Hälfte konnte die Heimmannschaft über die Mitte auf die rechte Seite verlagern, wo der Flügelspieler F. Asam durch einen flachen Schuss in die kurze Ecke den FCA in der 35. Minute mit 1:0 in Führung brachte.
Zwei Tore Vorsprung zur Halbzeit Mit mehr Ballbesitz und Kontrolle über das Spiel hatte die zweite Mannschaft mehr Platz und das Spiel wurde ausgeglichener. Ein langer Ball der Gäste, kurz vor Ende der ersten Halbzeit, wurde abgefangen und führte durch schnelles Umschaltspiel von Suter zu Maag mit anschliessendem Pass in die Mitte und
Torabschluss von Stähli zur 2:0-Halbzeitführung. Mit Beginn der zweiten Hälfte steigerte sich die Offensive des FC OetwilGeroldswil, und die Gastgeber mussten sich in die eigene Platzhälfte zurückziehen. Mit fortschreitender Spieldauer wurde auch das Einsteigen der Gäste härter, immer mehr Zweikämpfe endeten in einem Foulspiel. Die Heimmannschaft konnte aber durch Balleroberungen und schnelles Passspiel immer wieder in die gegnerische Hälfte vordringen und kam dadurch zu einigen Abschlussaktionen. In der 57. Minute führte ein solcher Angriff des FC Affoltern dann durch eine Hereingabe von Maag und den zweiten Treffer von Stähli zum verdienten 3:0.
Konsequente Abwehrarbeit In den letzten 30 Minuten waren dann Zweikampfhärte, Laufbereitschaft und Siegeswille vom FCA gefordert, da der FC Oetwil-Geroldswil sich vehement um einen Treffer bemühte. Die konsequente Abwehrarbeit der Gastgeber liess aber kaum Räume zu. Vereinzelt konnte sich die Offensive der Gäste dem Strafraum nähern, scheiterte dann aber an Paraden von R. Binkert im Tor des FCA, welcher in den letzten Spielminuten mehrmals gefordert war. Somit konnte die Mannschaft von Franz Stalder und Ljuban Stojakovic nach 94 Minuten einen weiteren Sieg feiern und konzentriert sich nun bereits auf das schwere Auswärtsspiel am nächsten Sonntag gegen den FC Langnau. Paul Asam Startformation: R. Binkert, P. Asam, J. Binkert, Kündig, Vanetta, Suter, Bumbach, Angelillo, F. Asam, Maag, Stähli
Mund abwischen und weiter punkten
Sonntag, 7. November 10 Uhr: FC Blue Stars 2 – FC Affoltern Herren 1 Der Sprung an die Tabellenspitze der 3. Liga Gruppe 2 ist dem FC Affoltern zuletzt nicht gelungen. Die kämpferische Darbietung und Team-Leistung waren tadellos, weshalb einem Auswärtserfolg gegen Blue Stars 2 nichts im Wege steht. Die 1. Mannschaft Herren des FC Affoltern musste im letzten Meisterschaftsspiel dem Leader Zürich City SC Tribut zollen. Obschon die Ämtler in der Startphase eindrücklich und schnörkellos in ANZEIGEN
Führung gingen, vergass der Tabellenführer über die gesamte Spielzeit nicht, seine Klasse zur Schau zu stellen. Der verletzungsbedingte frühe Ausfall von FCA-Captain Leo Ismajlai konnte letztendlich nicht vollumfänglich kompensiert werden, er wird auch in den abschliessenden Vorrundenpartien mit Sicherheit fehlen. Trotz der Enttäuschung über die entgangene Chance, den Leaderthron zu besteigen, bleibt der FCA erster Verfolger. Entsprechend gilt es, den Mund abzuwischen, sich auf seine Stärke zu besinnen (beste und torgefährlichste
Offensive) und den Sechspunkte-Unterschied zum Aufstiegsplatz in den verbleibenden zwei Partien nicht weiter anwachsen zu lassen. Obschon die Zürcher im breiten Mittelfeld platziert sind, wird die Aufgabe für die Truppe um Trainer Boris Jevremovic nicht einfach. Die Blausterne weisen im Direktvergleich ebenso wenige Niederlagen wie der FCA aus. Und ja, das letzte Mal verloren sie wie der FCA gegen Leader Zürich City SC. Ansonsten ist auffällig, dass der von Diego Bürger gecoachte Gegner bislang immer knappe und ausgeglichene Partien austrug, mit einem
Tor Unterschied (Ausnahme: gegen Kosova 2 ein 5:0-Sieg). Als Remis-Könige der Gruppe (viermal) sind sie ein unbequemer Gegner. Zuletzt mussten die Blausterne den Gegentreffer erst in den letzten zehn Spielminuten hinnehmen, womit das Selbstvertrauen nicht grenzenlos sein wird. Wie immer bei zweiten Mannschaften ist es unberechenbar, wie viele Spieler aus dem Fanionteam zum Einsatz kommen. Sicher ist, dass Captain Abdirahman wegen einer gelbroten Karte im letzten Spiel fehlen wird. Die junge FCA-Truppe wird also mit gleichem Einsatz wie gegen Zürich City
SC und mit der Geduld bis in die 93. Minute den angestrebten Vollerfolg suchen müssen. Wer den Fan-Aufmarsch am letzten Samstag im heimischen Moos gesehen hat, wünscht sich wohl auch für Sonntagvormittag, 10 Uhr, auf dem Hardhof, eine solche Unterstützung an der Seitenlinie. Michael Romer Heimspiele vom Wochenende: Freitag 20 Uhr Senioren 40+ - Birmensdorf, Samstag 12 Uhr Junioren Da – Langnau a/A, 14 Uhr Junioren Dc – Knonau-Mettmenstetten.
Sport
Freitag, 5. November 2021
Drei Schweizer Meistertitel gehen ins Säuliamt Schweizer Kung-Fu-Meisterschaft 2021 in Oberentfelden Der schweizerische Verband der chinesischen Kampfkünste die Swiss Wushu Federation, konnte am vergangenen Sonntag zum Abschluss der Saison die Schweizer Wushu-Meisterschaft 2021 in Oberentfelden AG durchführen. Das Team der Säuliämtler Kung Fu Schule Chin Woo Affoltern gewann bei den Kindern drei Meistertitel. Viele kennen Kung Fu aus Film und Fernsehen in verschiedensten Versionen und können sich daher nur wenig darunter vorstellen, wenn Turniere dazu abgehalten werden. Kung Fu selbst ist eine eher westliche Bezeichnung für den chinesischen Überbegriff Wushu, daher werden beide Bezeichnungen verwendet. Beim Kung Fu / Wushu wird wiederum zwischen Kontaktsport in Form von Zweikämpfen dem Sanshou und der Einzelaufführung von Technikabfolgen dem Taolu mit seinen vielen verschiedenen Stilrichtungen unterschieden. Die Swiss Wushu Federation führt ihre Turniere in beiden Disziplinen durch und nur die besten sechs Athleten aus jeder Kategorie, durften an der Schweizer Meisterschaft starten. Die vier Säuliämtler Athleten waren im Bereich Taolu gestartet und konnten sich mehrere Titel und Podestplätze erkämpfen. Penélope Russo
Das Team von Chin Woo Affoltern (v.l.n.r.): Raphael Spörri, Penelope Russo, Marc-Andri Flütsch, Samira Neininger (Bild zvg.) (Wettswil) wurde Schweizer Meisterin in Traditionelle Stile Kinder (F) ohne Waffen und holte den 2. Platz in Traditionelle Stile Kinder (F) mit Waffen. Marc-Andri Flütsch (Jonen) holte sich den Schweizer Meistertitel in Traditionelle Stile Kinder (M) ohne Waffen sowie den Schweizer Meistertitel in Traditionelle Stile Kinder (M) mit Waffen. Samira Neininger (Obfelden) errang bei den Erwachsenen den 2. Platz sowohl in Traditionelle Stile Erwachsene (F) ohne Waffen, wie auch in Traditionelle
Stile Erwachsene (F) mit Kurzwaffen. In Traditionelle Stile Erwachsene (F) mit Langwaffen kam sie auf den 3. Platz. Eine hervorragende Leistung und Vertretung vom Säuliamt in diesem nationalen Sportevent. Wer sich ein Bild von beiden Disziplinen machen will, kann sich im Internet mit den Schlagwörtern «Sanda» für den Sportkampf und «Wushu» für das Taolu informieren. David Schneebeli
SHC BW verliert im Cup gegen NLA-Favoriten Am vergangenen Sonntag empfing die 1. Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil aus der NLB in der ersten Runde des Cups zu Hause die NLA-Mannschaft des SHC Bulldozers Kernenried. Dabei war das Team aus dem Kanton Bern der klare Favorit und gewann mit 7:3. Das Spiel startete aus Sicht der Säuliämtler nicht optimal. Bereits in der 3. Minute wurde die erste Strafe gegen Bonstetten ausgesprochen, worauf die Berner in Überzahl in Führung gehen konnten. Nur 13 Sekunden später stand es bereits 2:0 für die Gäste. Darauf konnte Bonstetten reagieren und erzielte den Anschlusstreffer. Die Säuliämtler kamen immer besser ins Spiel und liessen
wenige Fehler zu, konnten jedoch auch keine von zwei Überzahlsituationen ausnutzen, um auszugleichen. In der 12. Minute konnte dann Breguet einen Abpraller verwerten und glich zum 2:2 aus. Der SHC BW ging mit einem guten Gefühl in die erste Pause. Das zweite Drittel starteten die Bonstetter in Unterzahl, jedoch spielten sie ein gutes Boxplay und liessen kein Tor der Kernenrieder zu. Auch die folgenden Zwei-Minuten-Strafen in der 25. und 29. Minute gegen die Heimmannschaft überstanden sie ohne Gegentreffer. Sie zeigten ein gutes und spannendes Spiel. Wenig später gab es dann zwei Minuten Powerplay für die Bonstetter, welches sie zu ihrem Vorteil ausnutzten. Nach einem guten Zusammenspiel und einem herrlichen Querpass erzielten sie sogar den Führungstreffer. Jedoch hielt der Torvorsprung nicht lange und gerade einmal 20
Podest für Weiersmüller beim BMX Supercross Der 19-jährige Tim Weiersmüller aus Obfelden eroberte bei seinem ersten Start an einem Supercross Weltcup in der Kategorie Elite Men U23 den sensationellen dritten Platz.
Sekunden später war wieder Gleichstand. Es kam sogar noch schlechter für das Heimteam: In der 35. Minute erhöhte Kernenried innert 36 Sekunden auf 5:3. Dies blieb bis zur zweiten Drittelspause. Kaum lief jedoch die Uhr im dritten Drittel an, fiel das nächste Tor, wieder für die Gäste. Die letzten 20 Minuten waren kräfteraubend. Der SHC Bonstetten-Wettswil konnte nichts mehr ändern und musste schliesslich das letzte Tor zum 3:7 noch hinnehmen. Der SHC Kernenried war spielerisch besser, gewann schlussendlich verdient und ist eine Runde weiter im Cup, Bonstetten ist ausgeschieden. Trotzdem zeigte der SHC BW ein gutes Spiel und kann mit der Leistung grundsätzlich zufrieden sein. Gerade auch Torhüter Mario Huber spielte eine starke Partie. Jérôme Baur
kations-Anforderungen für das Nationalkader 2022 wieder erfüllen. Durch sein Teilzeit Sport-Studium in Magglingen kann er sich optimal auf die nächste Saison vorbereiten. Als 19-Jähriger war er einer der Jüngsten im Final. Dies stimmt ihn zuversichtlich, auch das nächste Jahr mit der Weltspitze mitzuhalten zu können.
Die extra für den Weltcup neu gebaute Supercross-Piste in Sakarya (Türkei) hatte Tim Weiersmüller im Training schnell Daniel Weiersmüller im Griff und konnte seine Geschwindigkeit und die Präzision über die Sprünge von Runde zu Runde verbessern. Beim Rennen qualifizierte er sich über den Vorlauf, Achtel-, Viertelund Halbfinal souverän für den Final der besten acht Fahrer. Tim entschied sich, mit Startplatz 8 von ganz aussen ins Rennen zu starten. In der ersten Kurve positionierte er sich auf dem 3. Rang und gab diesen bis ins Ziel nicht mehr ab. Da er in diesem Jahr wegen einer Verletzung noch keine Weltcuprennen bestritten hat, konnte er dank diesem Ergebnis die Qualifi- Tim Weiersmüller bei der Siegerehrung in der Türkei. (Bild zvg.)
Generalversammlung des Skiclubs Hausen in schriftlicher Form Durchgeführt wird die 68. Generalversammlung des Skiklubs Hausen aufgrund der momentanen Corona-Situation wieder in gleicher Form wie im Vorjahr.
SHC Bonstetten-Wettswil – SHC Bulldozers Kernenried 3:7
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Wie bereits im Vorjahr erwähnt, kann laut den aktuell gültigen Pandemie-Regeln eine GV in dieser Art ohne Mitglieder-Präsenz durchgeführt werden. Wichtig ist die zeitige Zustellung der Traktanden wie auch die Berichte der einzelnen Ressorts durch den Vereinsvorstand. Abgestimmt wird über einen vorgedruckten Stimmzettel und ein beigelegtes Antwortcouvert in schriftlicher Form bis zum 8. November 2021. Die Traktandenliste ist entsprechend schlank ausgefallen. Gestartet wird mit dem Protokoll der GV vom 20. Dezember 2020. Danach folgen die Jahresberichte der einzelnen Ressorts. Natürlich fällt der eine oder andere Bericht eher kurz und knackig aus, aber bewegt hat sich trotz allem einiges. Unter Punkt 3 muss über die verschiedenen Kassen von Verein, Renngruppe und Skihaus sowie deren Revisoren-Be-
richte abgestimmt werden. Es folgt die Festlegung der Jahresbeiträge. Vorgeschlagen wird vom Vorstand, den Vereinsbeitrag in gleicher Höhe zu belassen. Ebenso wird geraten, auch an den Hüttentaxen nichts zu schrauben. Über Beiträge und Taxen gibt neben der Broschüre auch die Vereins-Homepage Auskunft. Unter Punkt 6 – bereits dem letzten auf der Traktandenliste – folgen die Wahlen. Alle Mitglieder des Vorstands stellen sich noch einmal zur Verfügung. Sie müssen einzig noch bestätigt werden. Der Stimmzettel ist genau in der Reihe der Traktanden aufgelistet und sollte keinerlei Probleme beim Ausfüllen machen. Natürlich können auch, wie immer an der GV, Neumitglieder aufgenommen werden. Interessenten ab Jahrgang 2005 und älter sind herzlich willkommen. Sie können sich direkt beim Clubpräsi Hansueli Minder anmelden per E-Mail an miha4@me.com. Ruedi Gaisser, Skiclub Hausen Weitere Infos unter www.skiclub-hausen.ch.
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Klimaschonend heizen, Geld sparen, Innovation fördern – alles möglich mit dem Zürcher Energiegesetz. Hans-Jakob Boesch Parteipräsident FDP Kanton Zürich
– t l e w m U e i d Gut für t f a h c s t r i W Gut für die nen. ächsten Generatio twortlich fü n ra e v ir w ln e d n a H
FDP Kanton Zürich, Kreuzstr. 82, 8032 Zürich
Regine Sauter Nationalrätin FDP
r die n
www.ja-zum-energiegesetz-zuerich.ch
Andri Silberschmidt Nationalrat FDP
Beatrix Frey-Eigenmann Fraktionspräsidentin Kantonsrätin FDP
Markus Meier Stadtrat FDP Affoltern am Albis
Arianne Moser Gemeinderätin Bonstetten Kantonsrätin FDP
JA
28. November 2021
Kantonales Energiegesetz
FC WettswilH O PP Bonstetten
Morgen Samstag Duell der Tabellennachbarn FCWB und Gossau Einmal mehr ist das breite Mittelfeld, dieses Jahr hinter Leader Baden, sehr dicht gedrängt. Zwischen dem zweitplatzierten Freienbach und dem neunten, Thalwil, liegen gerade mal mickrige fünf Punkte. Mitten drin der FC Wettswil-Bonstetten, der mit dem Sieg vom letzten Samstag zwei Plätze gutmachte und nun direkt hinter dem nächsten Gegner, dem FC Gossau, liegt. Negative Heimserie brechen Für gewöhnlich ist Rot-Schwarz auf dem Wettswiler Moos eine Macht. Zuletzt gingen in der Meisterschaft aber gleich drei Heimspiele in Serie verloren. Dazwischen gewann man immerhin im Cup gegen Buochs hoch 5:1 und zuletzt dürfte der souveräne Auswärtssieg in Thalwil Auftrieb verliehen haben. Dort setzte Trainer Oswald auf die jungen, hungrigen Spieler und wurde mit viel Leidenschaft und einem Sieg belohnt. Man darf gespannt sein, mit welcher Startelf die Ämtler morgen Samstag in die Partie gehen. Gossau trotzte dem Leader Die Fürstenländer konnten vor Wochenfrist dem Tabellenführer FC Baden ein 3:3 ent-
FCWB 1 – FC Gossau
Samstag, 6. November 2021 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil
Matchball-Spender ALAG Personalberatung AG, Zürich www.alag.ch XL Turf, Cham www.xlturf.ch Kyburz Feinmechanik AG, Wettswil www.kyburzag.ch Weru Liegenschaftenunterhalt AG, Zürich Stiglenstrasse 39, Tel. 044 300 25 85
Zuletzt gewannen die Rotschwarzen in Thalwil verdient 2:0; hier pariert dessen Filippone einen Schuss Brünigers gerade noch auf der Linie.
locken. Auf den ersten Blick, nach der Badener Dominanz, ein tolles Ergebnis. Allerdings führten die Ostschweizer bis in die 68. Minute noch mit 3:1 und mussten dann innert zwei Minuten Anschlusstreffer und Ausgleich hinnehmen. Ansonsten verlief für sie
die Saison bisher ähnlich wie für den FCWB. Ein toller Start mit 13 Punkten aus den ersten fünf Spielen wurde jäh gebremst. Es folgten drei Niederlagen in Serie, bevor man Ticino zu Hause wieder bezwingen konnte und gegen Baden das besagte Remis folgte.
WB-Jassopen – anmelden! Weiterhin Schutzkonzept Das FCWB-Jass-Open kehrt zurück! Nach der Covid-19 bedingten Pause im letzten Jahr lädt die erste Mannschaft des FCWB bereits zum 19. Mal zum Jass-Turnier im Partnerschieber ein. Gejasst wird am Samstag, 4. Dezember 2021, im Gemeindesaal Bonstetten. Aufgrund der aktuellen Vorgaben gilt die Zertifikatspflicht. Wie gewohnt gibt es tolle Preise zu gewinnen und der Hauptpreis (ein Gutschein für das Hotel Uto Kulm im Wert von 500 Franken, offeriert von W.R. Bernhard, Hallöchen) wird unter allen teilnehmenden Paaren ausgelost. Selbstverständlich ist auch für die Verpflegung gesorgt. Alle detaillierten Informationen findet man unter www.fcwb.ch/jass_open – dort kann man sich auch direkt online anmelden. (OHe)
Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Schutzmassnahmen zu Covid-19 hat der FCWB seit Ausbruch der Pandemie in einem Schutzkonzept umgesetzt. Dieses wurde laufend angepasst. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse umzusetzen. Der FCWB dankt für das Verständnis, dient das Konzept doch zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos: www. fcwb.ch/contact_tracing (OHe)
FC Meilen 1 – FCWB 2
E-mail: hanselmann@schreinerei-hanselmann.ch
Stiglenstrasse 39 · 8052 Zürich · T 04
Hauptsponsor
Ausrüster
Medizinischer Partner
Junioren Patronat
a . Lig
2 Samstag, 6. November 2021 18.00 Uhr, Sportplatz Allmend, Meilen
Premium Partner
(Bild Kaspar Köchli)
Das Team von Trainer Winkler wird auch im Moos auf Zählendes aus sein, weshalb eine konzentrierte Defensiv- und beherzte Offensivleistung der Ämtler nötig sein wird, um die Punkte im Säuliamt zu behalten. Anpfiff ist wie gewohnt um 16.00 Uhr. (OHe)
Die WB-Spiele vom Weekend Fr, 5.11. Sen. 50+ – Hard Zürich Sen. 30+ – Pfäffikon
20.00 Uhr 21.00 Uhr
Sa, 6.11. Birmensdorf – Jun. Dd Jun. Cb – Team Limmattal Süd Jun. Ca (YL) – Wiedikon Jun. Db – Affoltern a.A. Lachen/Altendorf – Jun. Dc FCWB 1 – Gossau Meilen 1 – FCWB 2
11.00 Uhr 11.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr 18.00 Uhr
So, 7.11. FCWB 4 – Hausen 1 FCWB 3 – Megas Alexandros 1 Jun. Ba (YL) – Bassersdorf Jun. Bb – Blue Stars Jun. Aa (YL) – Schaffhausen
10.00 Uhr 10.00 Uhr 13.15 Uhr 13.15 Uhr 16.00 Uhr
Alles über WB: www.fcwb.ch
Extra
Freitag, 5. November 2021
«Das Klavier ist mein emotionaler Blitzableiter»
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HERKÖMMLICHES
Entscheidung
Menschen im Säuliamt: Nikolaj Zurbuchen gibt als 15-Jähriger bereits Klavierkonzerte Mit sechs Jahren begann Nikolaj Zurbuchen mit dem Klavierspiel. Nun ist er schon auf einem konzertanten Niveau angekommen. Er besucht das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium und überlegt, ob er später Mathematik und Musik parallel studieren möchte. Nebst der Musik ist sein wichtigstes Hobby die Kampfsportart Karate. Mit Nikolaj ZurbucheN sprach MariaNNe Voss
Jede «Entscheidung» beinhaltet dem Worte nach zu schliessen eine Scheidung. Es gilt, sich zu lösen von althergebrachten Vorstellungen, sich zu trennen von unguten Gewohnheiten, Abschied zu nehmen von problematischen Verhältnissen, Stellung zu beziehen für die eine oder andere Möglichkeit. «Scheiden tut weh», sagt der Volksmund. Wohl auch deshalb tun sich manche Leute schwer mit klaren Entscheidungen. Sie erfordern Mut, machen aber auch Platz für neue Anfänge, überraschende Entdeckungen und hoffnungsvolle Entwicklungen. «Man entdeckt keine neuen Erdteile», sagt André Gide, «wenn man nicht den Mut hat, die bekannten Küsten aus den Augen zu verlieren». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
Die ganze Familie ist dabei beim Gespräch mit der Besucherin vom «Anzeiger»: die Hauptperson, der 15-jährige Nikolaj, seine Schwester, die Eltern Danila und Urs Zurbuchen sowie die beiden Katzen Pamina und Minusch, die im Wohnzimmer die bequemsten Sitze für sich einnehmen. Alle reden ein bisschen mit und ergänzen das Gespräch spontan mit ihren Erfahrungen und Eindrücken. Natürlich geht es dabei immer um Nikolaj, den musikalisch und mathematisch sehr begabten Teenager. Seit seiner Geburt wohnt die Familie in Wettswil, wo er die Primarschule und auch die Sek absolviert hat. Beim Thema Schule berichtet er: «Grundsätzlich ging ich gerne zur Schule, aber es war mir in der ersten Klasse extrem langweilig.» Das Überspringen einer Klasse habe diese Anfangsschwierigkeiten behoben. Zudem half das Klavier dem unterforderten Kind. «Das Klavier hat s’Mami zu ihm gebracht», erklärt Danila Zurbuchen humorvoll. Sie habe gelesen: «Wenn dein Kind unterfordert ist, setz es ans Klavier!» Das habe sie getan. Nikolaj begann also als Sechsjähriger mit Klavierunterricht – und der Erfolg blieb nicht aus. Er machte nicht nur grosse Fortschritte, er hatte auch viel Freude und Spass daran. «Noch vorher, schon mit fünf Jahren, fing ich mit dem Erlernen der Kampfsportart Karate an», ergänzt er. «Dieses Hobby pflege ich nach wie vor. Bald bin ich so weit, für den schwarzen Gurt zu trainieren.»
Emotionen in das Stück fliessen lassen Nikolaj besucht jetzt das mathematischnaturwissenschaftliche Gymnasium mit Schwergewicht auf Angewandte Mathe-
ZWISCHENRUF
Männer in Uniform Mindestens eine Stunde pro Tag verbringt Nikolaj Zurbuchen am Klavier. (Bild Marianne Voss) matik und Physik. Da sei er am richtigen Ort, betont er. Der Schulstoff falle ihm leicht, und er schätze seine coolen Kollegen. Die mathematische Begabung habe er sicher vom Vater geerbt. Und die musikalische Fähigkeit? «Die kommt von meiner Grossmutter, also von Nikolajs Urgrossmutter», weiss Danila Zurbuchen. «Sie war eine begabte Musikerin.» Der Erfolg am Klavier war natürlich auch abhängig vom Lehrer, Simon Bächinger. Der junge Schüler fühlte sich im Unterricht immer wohl und auch verstanden. Er erinnert sich gut an seine ersten kleinen Auftritte im Rahmen von Musikschul-Konzerten. Vor zwei Jahren trat er das erste Mal alleine am Flügel an einem öffentlichen Konzert in Bonstetten auf. Da habe er kurz vor Beginn eine Krise gehabt. «Ich war unglaublich nervös.» Doch sein Klavierlehrer wusste ihn so zu beruhigen, dass der Auftritt sehr gut gelang. «Heute bin ich vor Konzerten immer noch nervös. Sobald ich aber am Flügel sitze, geniesse ich die Aufmerksamkeit des Publikums. Ich tauche völlig in die Musik ab und lasse meine Emotionen in das Stück fliessen.» Schon als Kind habe er, wenn es ihm nicht gut ging, seine Gefühle am Klavier
ausgelassen. «Auch heute ist das Klavier manchmal mein emotionaler Blitzableiter, der mich wieder erdet.»
Andern Freude machen Inzwischen verfügt Nikolaj über ein umfangreiches Repertoire, das er auswendig vortragen kann. Ein nächster Auftritt stehe bevor. Am 1. Januar 2022 gebe er in Bonstetten ein Neujahrskonzert. Nein, er sei kein Wunderkind, wehrt er eine Bemerkung in diese Richtung ab. Er müsse üben, wie andere auch. «Wenn ich ein ganzes Stück, zum Beispiel einen Chopin-Walzer, einstudiert habe und fehlerfrei spielen kann, dann erfüllt mich das mit grosser Befriedigung. Zudem mache ich gerne andern Freude mit meiner Musik.» Wie fühlt sich danach der Applaus an? Er lacht: «Das ist immer mega schön.» Am liebsten spiele er im Moment Chopin, aber auch klassische Werke. «Bei meiner Lehrerin im Gymi lerne ich auch Stücke von russischen Komponisten.» Zudem musiziere er im FreifachOrchester. «Dort spielen wir vor allem moderne Stücke.» Im Moment habe er sich zum Ziel gesetzt, nach der Matura Musik und
Mathematik parallel zu studieren. «Meine Eltern unterstützen mich, machen aber keinen Druck.» Einen Traum habe er sehr wohl: «Einmal in einer grossen New Yorker Concert Hall auftreten. Aber ich weiss, dass dieser Traum wohl kaum wahr wird.» Nebst Musik und Karate beschäftigt sich Nikolaj in der Freizeit oft mit dem Computer, er liest aber auch gerne oder ist im Winter auf den Ski und im Sommer mit dem Velo unterwegs. «Als Familie unternehmen wir ab und zu schöne Velo-Touren in der Schweiz.» Vor dem Abschied setzt sich Nikolaj für die Besucherin ans Klavier. Mit einer bewundernswerten Leichtigkeit entlockt er den Tasten einen anspruchsvollen Chopin-Walzer. Katze Minusch verzieht sich. Alle andern geniessen das kleine Sonntagabend-Konzert.
In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.
WETTER
Der Steinadler und die Katze
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Es ist kaum zu glauben, dass Steinadler so nahe bei uns sich an einer Mausekatze bedienen. Dies hinter dem gleichen Haus über Oberägeri, in dem der Liebesbrief von 1738 gefunden wurde
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(«Anzeiger» vom 29. Oktober). Der eine Adler nahm sich seinen Teil, ein anderer trug den Rest davon weg.
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LEBENSWEISHEIT «Achte auf deine Gedanken – sie sind der Anfang deiner Taten.» Asiatisches Sprichwort
Ich war mit meiner 101-jährigen Mutter fünf Tage in ihrer Heimat – Kleinstadt in Süddeutschland. Familienbesuche. Auf der Rückfahrt am 29. Oktober über Donaueschingen und den Randen zuerst durch den deutschen Zoll – das Büro dunkel, geschlossen. Bei der Weiterfahrt zum Schweizer Zoll (kurz vor Schaffhausen) erzählte ich meiner Mutter, dass ich seit einem Jahr oder länger keinen einzigen Zollbeamten weder an dieser deutschen noch an dieser Schweizer Grenze gesehen hätte. Kaum war ich mit meiner Geschichte fertig, sah ich – da unten – huch, eine ganze Kompanie auf uns warten. «Stopp!», winkte einer. Okay, es waren nur vier, aber wenn vier Uniformierte dich kritisch beäugen, da erschrickt man. Ob ich Waren dabei hätte. Nun, der Kofferraum war prallvoll mit Dingen, die meine Mutter zu mir mitnehmen wollte, wichtige Bilder, wichtige Bücher, wichtige ... «Zwei Kilo Fleisch», sagte ich auf gut Glück, weil ein Kilo pro Person erlaubt sind. Wobei – keine Ahnung. Ich bringe immer Fleisch, Speck und Bierwurstkugeln mit zum Verschenken und zum Selber-Essen. Da ich keinen Zoll erwartet hatte, habe ich nicht auf das Gesamtgewicht geachtet. Ach, es waren sicher mehr als zwei Kilo! Und: Wenn ich jetzt den Kofferraum öffnen muss, o Gott! Doch der junge Zöllner wollte wissen, was das für ein Paket auf dem Rücksitz sei. «Dies hat meine Tochter per Internet zu meinem Bruder bestellt, und ich muss es ihr mitbringen.» «Der Preis?» «Keine Ahnung. Sind nur Sachen vom DM, also vom Drogerie-Markt, sicher billig.» «Es ist nicht erlaubt, Pakete für andere mitzunehmen.» Die andern drei Zöllner schwiegen. Da sagte der junge Mann: «Sie können weiterfahren.» Was?! Ohne Kofferraumkontrolle und mit unerlaubtem Paket? Ich lächelte und gab Gas. Zu Hause wog ich meine Metzgereinkäufe: Nur 1600 g! Ich hatte keine Zigaretten und keinen Alkohol dabei, weder Waffen noch Drogen geschmuggelt und trotzdem ein schlechtes Gewissen bei diesen vier Zollbeamten! Was Uniformen bewirken... Und weshalb die zu viert da gestanden waren? Vielleicht eine Zöllner-Prüfung? Ute Ruf
Der Steinadler und seine Beute, aufgenommen bei Oberägeri. (Bild zvg.)
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Wir besuchen vom 3. bis 7. Dezember 2021 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei Familie Stöckli, Telefon 044 761 59 56 oder Familie Koller, Telefon 044 768 23 49 oder per E-Mail unter mail@SamichlausAaA.ch.
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Anmeldeschluss: 20. November 2021
Samstag, 6. November 2021 Türöffnung 19.15 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr kleine Snacks – Kuchenbuffet – Wettbewerb Sonntag, 7. November 2021 Türöffnung 13.15 Uhr Konzertbeginn 14.00 Uhr kleine Snacks – Kuchenbuffet – Wettbewerb Kasinosaal, Affoltern a.A. Eintritt frei – Kollekte Covid-Zertifikat & amtlicher Ausweis sind für den Zutritt erforderlich. www.harmonie-affoltern.ch
„Das git mir Muet“
Wine & Dine «Ungarn» Samstag, 13. Nov. 2021
mit Weinen vom Weingut Heumann in Süd-Ungarn und passendem 4-Gang-Menü mit ungarischen Spezialitäten. CHF 125.–/Person Reservationen: 044 700 01 64,
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Moules Ab 1. November
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Aufführungen: Samstag, 13. November 19:00 Uhr Ref. Kirche, Affoltern am Albis Sonntag, 14. November 17:00 Uhr Pfarrkirche, Jonen
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Restaurant Hirschen Lieli Poulet im Chörbli Mistkratzerli Poulet-Flügeli
www.gueggeli.ch
Komödie von Charles Lewinsky nach dem Roman von Erich Kästner Regie: René Schnoz
Spielort: Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten
Online-Reservation www.aemtlerbuehne.ch
Aufführungen Sa 13.11.2021 So 14.11.2021* Mi 17.11.2021 Fr 19.11.2021 Sa 20.11.2021 So 21.11.2021* Mi 24.11.2021 Fr 26.11.2021 Sa 27.11.2021 So. 28.11.2021* Mi 01.12.2021 Fr 03.12.2021 Sa 04.12.2021 So 05.12.2021* Mi 08.12.2021 Fr 10.12.2021 Sa 11.12.2021 So 12.12.2021* Fr 17.12.2021 Sa 18.12.2021 Beginn: 20:15h *So 17:00h