CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 85 I 177. Jahrgang I Dienstag, 7. November 2023
Letzte Übung
Fit am Computer
Die Jugendfeuerwehr des Bezirks hat am Samstag ihren langjährigen Ausbildungschef Ueli Müller verabschiedet. Seite 3
Die sek mättmi fördert die IT-Kompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler mit hohen Zielen. Seite 7
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Künstlerinnen und Künstler zeigen im Rahmen von «Ämtler Kunst» ihre Arbeiten. Seite 11
Zwei Junge stellen sich zur Wahl
«Nähen baut den Stress ab.»
Über die Vakanz im Obfelder Gemeinderat wird am 19. November abgestimmt Dominik Stierli Im August gab die Sozialvorsteherin Isabelle Egger ihren Rücktritt aus dem Gemeinderat Obfelden bekannt. Gegenüber dem «Anzeiger» sprach Egger damals von beruflichen Gründen für den Rücktritt: «Ich arbeite seit August bei der Caritas Aargau als Bereichsleiterin Flüchtlingshilfe», so die 49-Jährige. Die Chance auf diese Stelle habe sich recht kurzfristig ergeben. Mit dem 80-ProzentPensum, das dereinst ein Vollzeitpensum werden könnte, sei es ihr nicht mehr möglich, nebenher als Gemeinderätin zu amten. Am 19. November finden nun die Ersatzwahlen für das frei gewordene Amt statt. Mit dem von der SVP portierten Kevin Blum und dem Mitte-Kandidaten Simon Böhlen stellen sich zwei junge Obfelder zur Wahl.
Aus einer Unternehmer-Familie Der 33-jährige Kevin Blum sieht sich als Vertreter der Jungen und der Unternehmer. Er selbst arbeitet als Aussendienstmitarbeiter und Disponent bei der Firma Wullschleger Kanalreinigung AG in Affoltern. Das Unternehmen ist seit 2018 im Familienbesitz und wird aktuell von seinem Vater geleitet. In seiner Freizeit ist Blum sportlich unterwegs. Unter anderem sei er am Biken, Wandern oder Squash spielen. «Am liebsten bin ich in der Natur oder kümmere mich um meinen Garten», sagt er weiter. Zudem reist er gerne. «Meine Lieblingsdestination Australien besuche ich regelmässig»,
Kevin Blum. (Bilder zvg)
Simon Böhlen.
sagt er dazu. Bisher hatte der in Obfelden aufgewachsene kein politisches Amt inne. Auch eine Gemeinderatskandidatur hatte er so nicht geplant: «Ich wurde von der SVP angefragt und habe mir dies dann gründlich überlegt.» Eine Kandidatur kam für ihn aber nur als Parteiloser in Frage. Seine Werte stimmten grundsätzlich mit der SVP überein, er sei aber gerne unabhängig und frei in der Meinungsbildung. Blum ist der Meinung, dass er den Gemeinderat Obfelden gut ergänzen würde: «Ich denke es ist wichtig, dass alle Bevölkerungsschichten vertreten sind und auch Gehör finden.» Er möchte sich zusammen mit dem Gemeinderat einsetzen, so dass sich alle in Obfelden wohlfühlen.
entwicklung beim Einrichtungshaus Pfister. «Ich kümmere mich um den Online-Shop. Gelernt habe ich Softwareentwickler und absolvierte auch ein Studium in Wirtschaftsinformatik», sagt er zu seiner Tätigkeit. Bei den Hobbys erwähnt Böhlen das Kochen und Tauchen. «Ich koche sehr gerne. So zum Beispiel an Feiertagen, an denen ich jeweils ein mehrgängiges Menü zubereite, um meine Liebsten zu verwöhnen», sagt er zu seiner Leidenschaft. Fürs Tauchen war er schon im asiatischen Raum, aber auch in Hawaii unterwegs. Seine Jugendjahre verbrachte Böhlen in Obfelden, lebte danach für die Ausbildung einige Jahre in Berlin und später in der Region Lenzburg. Seit 2021 ist er mit Frau und Kind zurück in Obfelden. Ein eigentliches politisches Amt hatte er noch keines inne. «In Lenzburg liess ich mich 2017 von der damaligen BDP für den Einwohnerrat aufstellen, wurde aber erwartungsgemäss mit meinem hinteren
Aktiv in der Jugendarbeit Sein Gegenkandidat ist der 37-jährige Simon Böhlen. Er leitet die Software-
Listenplatz nicht gewählt», erklärt er dazu. In Obfelden engagiert er sich in der reformierten Kirche als Helfer und ist seit diesem Jahr in der Feuerwehr Obfelden aktiv. «Das liegt mir sehr am Herzen», sagt er dazu. Auch den Jugendzirkus Biber und den «Lenzburger Lauf» unterstützt er als Freiwilliger. Angesprochen auf seine Motivation für die Kandidatur, meint der für die Mitte antretende Kandidat, dass er dem Dorf etwas zurückgeben wolle. «Meine Vorgängerin hat in der Jugendarbeit sehr viel erreicht. Ich bin hoch motiviert, dort weiterzumachen. Obfelden soll auch für Familien attraktiv sein, so dass sich diese hier zu Hause fühlen», erklärt er. Simon Böhlen möchte sich hauptsächlich für ein aktives Dorfleben einsetzen. Auch wenn der Gemeinderat dies nur begrenzt beeinflussen könne: «Wichtig wäre ein Restaurant oder einfach ein ‹Place to be›.» Bei der Neugestaltung der Dorfstrasse möchte er einen gemeinsamen Konsens finden, so dass alle gleich zufrieden seien.
Stimmempfehlungen Gemäss Mitteilung der Ortsgruppe Obfelden der Mitte-Partei wird Böhlen auch von EVP, GLP und SP unterstützt. Die FDP hat Stimmfreigabe beschlossen und die SVP steht hinter Kevin Blum. Anders als in früheren Jahren hatten sich die Obfelder Parteien nicht im Vorfeld auf einen Kandidaten geeinigt. So hat die Bevölkerung an den Gemeinderatswahlen vom 19. November nun die Möglichkeit zu wählen.
Neuer «Anzeiger»-Redaktionsleiter
Die Highschool im Realitäts-Check
Mit dem Weggang von Thomas Stöckli per Mitte August 2023 hat Livia Häberling die interimistische Leitung der «Anzeiger»-Redaktion bis Ende Jahr übernommen. Per 1. Januar 2024 tritt Florian Hofer seine Stelle als neuer Redaktionsleiter des «Anzeigers» an. Der 62-Jährige ist seit vielen Jahren für die NZZ Mediengruppe tätig, die sich per Oktober 2018 mit der AZ Medien AG zur CH Media AG zusammengeschlossen hat. Florian Hofer stammt aus Bayern und lebt seit 2000 in der Schweiz, zunächst im Kanton Zürich, seit 2003 im Kanton Zug. Er hat Ethnologie und Kommunikationswissenschaften in München und den USA studiert. Nach Stationen bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung, einem digitalen TV-Sender (München) und Swissdox (Zürich) arbeitete er seit 2003 als Chefredaktor der Wochenzeitung «Zuger Presse» und seit 2006 auch des «Zugerbieters». Zwischenzeitlich war er auch Chefredaktor des «Anzeigers Luzern». Die beiden Wochenpublikationen «Zuger Presse» und «Zugerbieter» werden in ihrer heutigen Form per Ende Jahr eingestellt, weil CH Media sich entschlossen hat, die Verlagsrechte zu verkaufen. Florian Hofer
Amerikanische Highschools üben auf manche Schweizer Schülerin, manchen Schweizer Schüler eine Faszination aus: Lässiges Geplauder in den Gängen, sportliche Erfolge und Abschluss-Partys, die diesen Namen auch verdienen. So wird der Schulalltag in Hollywood-Produktionen gerne inszeniert – aber hält dieses Bild der Realität stand? Eveline Victoria Furter findet das zurzeit heraus. Die 15-Jährige wohnt mit ihrer Mutter, Michelle Furter, in Affoltern und hat dort im Sommer die obligatorische Schulzeit beendet. Während viele ihrer Freunde danach eine Lehre begannen, flog Eveline im Juli für ein Zwischenjahr in die USA. Seither wohnt sie in der Ortschaft Hollingshed im Bundesstaat Georgia bei Gasteltern. Mancher Wunsch hat sich für sie erfüllt: Etwa, dass sie, die in der Schweiz als Einzelkind aufgewachsen ist, in Amerika eine Gastschwester hat oder eben: dass sie nun eine Highschool-Schülerin ist. Das Ankommen im amerikanischen Alltag fiel Eveline aber nicht nur leicht. Und auch ihre Mutter, Michelle Furter, hatte mit dem Abschied von der Tochter zu kämpfen. (lhä)
Florian Hofer übernimmt die Leitung per 1. Januar 2024
Florian Hofer wird ab Januar 2024 Redaktionsleiter des «Anzeigers». (Bild zvg) lebt in einer Beziehung, hat fünf (fast) erwachsene Kinder und ist seit 2012 Bürger von Unterägeri (ZG). Redaktion
und Verlag des «Anzeigers» heissen Florian Hofer in seiner neuen Funktion herzlich willkommen.
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Patricia Gmür, Nähexpertin
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(Bild Regula Zellweger)
Zwei klare Siege für die Ämtler Das war ein erfolgreiches Wochenende für den FC Wettswil-Bonstetten. Beim FC Balzers gab es auswärts einen souveränen 3:0-Sieg. Nach 45 Minuten stand es bereits 2:0 für die Ämtler. Auch nach der Pause dominierte der FCWB das Spiel. Am Samstag, 16 Uhr, im Moos, folgt das nächste Spiel des FCWB. Zu Hause wartet der USV Eschen/Mauren. Auch der FC Affoltern zeigte ein ganz starkes Spiel. Zu Hause schlug der FCA den FC Altstetten gleich mit 6:1. Zur Pause lagen die Ämtler schon mit zwei Toren in Front. Der Gegner hatte nicht viele Chancen – ihm gelang nur ein Tor, nachdem der FCA schon mit vier Toren führte. Zum Abschluss der Hinrunde in der 3. Liga spielt der FC Affoltern am Sonntag, um 12 Uhr, auswärts beim FC Industrie Turicum 1. Der FCA liegt derzeit mit 19 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. (red)
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Fachgruppe für Umweltschutz – Mitglieder gesucht Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Das Sonderabfallmobil kommt. Kommen Sie auch.
Am Dienstag, 14. November 2023 findet die Sonderabfallsammlung von 8.00 bis 11.30 Uhr im Entsorgungszentrum ÖKIHOF, Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegengenommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: • Farben, Lacke, Klebstoffe • Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger • Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit • Medikamente, Quecksilber, -Thermometer • Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger • Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser • Spraydosen, Druckgaspatronen • Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen! Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter www.sonderabfall.zh.ch. 7. November 2023 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt
Affoltern am Albis, 01.11.2023
Die Politische Gemeinde Bonstetten möchte nachhaltige kommunale Umweltprojekte mit Schwerpunkt der Biodiversität, Recycling und Abfallkreislaufwirtschaft ausarbeiten und umsetzen. Deshalb hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 24. Oktober 2023 die Fachgruppe Umweltschutz gegründet. Das Gremium soll im Januar 2024 mit seiner Arbeit starten. Ziel ist es, die Umweltschwerpunkte Biodiversität, Recycling und Abfallkreislaufwirtschaft mit einer breiten Unterstützung und Mitwirkung aus der Bevölkerung, mit Fachpersonen und mit der Verwaltung gemeinsam zu erarbeiten und umzusetzen. Es sind in erster Linie solide Grundlagen zu schaffen, um eine nachhaltige Steuerung in diesen Schwerpunkten zu ermöglichen. In der Folge entstehen daraus gezielte Projekte, die teilweise individuellen Charakter haben oder aber in gebietsübergreifenden Massnahmen über einen längeren Zeitraum die festgelegten Ziele erreichen. Für die Besetzung der Fachgruppe werden drei Personen aus der Bevölkerung gesucht. Wählbar sind in Bonstetten wohnhafte Personen ab Erreichen des 16. Altersjahrs oder Fachpersonen aus dem Umweltbereich.
Ein grosses Herz hat aufgehört zu schlagen. Nach einem langen und erfüllten Leben ist unser lieber Vater und Grossvater
Benito Treve * 09.06.1937
friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen. Du hast uns so viel beigebracht, uns immer unterstützt und allen geholfen, die in Not waren. Dein Lachen und deine Fröhlichkeit werden wir stets in unseren Herzen tragen. In Liebe und dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied.
Die Fachgruppe hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:
Manuela und Flavio Bof mit Helena und Raffaele
· Erarbeitung einer kommunalen Umweltstrategie (z.B. Leitfaden für Umsetzungsrichtlinien) und Definition von Vorgehensweise und Ablauf bei Projektanträgen · Definition von Zielen und Unterstützungsmassnahmen sowie regelmässige Überprüfung der Zielerreichung · Beaufsichtigung der erfolgten Umsetzungsmassnahmen durch die Gemeindeverwaltung und weitere Beauftragte · Erarbeitung eines Aufgaben- und Kompetenzreglements Sind Sie interessiert? Dann reichen Sie doch bis spätestens 21. November 2023 beim Gemeinderat Bonstetten, praesidiales@bonstetten.ch, Ihre schriftliche Bewerbung ein. Der Gemeinderat wird anschliessend drei Personen aus den Bewerbungen auswählen. Ergänzende Auskünfte über die Tätigkeit der Fachgruppe Umweltschutz erteilen Ihnen gerne Andreas Gabler oder Angelika Dolle Tel. 044 701 95 31.
† 01.11.2023
Monica Treve und Claudio Lingua mit Chiara, Tessa und Sebastian Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung und Abdankung findet am Mittwoch, 8. November 2023, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Monica Treve, Oberdorfweg 12, 8916 Jonen
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und Ihr Engagement. Bonstetten, 7. November 2023 Gemeinderat Bonstetten
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist das Lächeln im Gesicht derjenigen, welche an ihn denken.
ABSCHIED UND DANK
Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach werden auf Mittwoch, 13. Dezember 2023, 20.00 Uhr, in den Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65, Obfelden, zur Gemeindeversammlung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach eingeladen. Es gelangen folgende Geschäfte zur Behandlung: 1. Objektkredit für die Ausschreibung und Installation einer PhotovoltaikAnlage auf dem Dach des Schulhauses F in der Höhe von CHF 175'000.– (inkl. MwSt) 2. Budget 2024 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % Die Anträge und Akten liegen 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Der Beleuchtende Bericht ist ab diesem Zeitpunkt auf der Webseite der Sekundarschule (www.sek-obfelden.ch unter Schulbehörde – Gemeindeversammlung) aufgeschaltet. Ebenfalls kann er auf der Schulverwaltung bezogen werden (Telefon 044 776 21 05 oder schulverwaltung@sekobfelden.ch). Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt. Obfelden, 7. November 2023 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach
Besondere Menschen sind die, die gar nicht wissen, wie wundervoll sie sind.
WIR DANKEN HERZLICH für die Anteilnahme, die wir beim Abschied unserer geliebten
Elisabeth Schwarz-Steiner erfahren durften. Die tröstenden Worte, die stillen Umarmungen und Zeichen des Mitgefühls haben uns tief berührt und geben uns Kraft in der kommenden Zeit. Einen besonderen Dank möchten wir dem Ärzte- und Pflegeteam der Geriatrie des Bezirksspitals Affoltern a/A zukommen lassen. Wir haben deren Engagement als sehr professionell, wertschätzend und empathisch erlebt. Der schwere Krankheitsverlauf wurde dank liebevoller und warmherziger Pflege für Elisabeth erträglicher gemacht. Einen weiteren Dank an das Hausarzt-Team Hausen a/A, unter der Leitung von Frau Dr. Ellen Dür, wollen wir für die umsichtige, medizinische Betreuung an Elisabeth aussprechen. Ganz vielen Dank an Frau Pfarrerin Irene Girardet für die Anteilnahme und die Begleitung von Elisabeth. Hausen a/A, im Oktober 2023
1934 – 2023
Liebevoll und mit viel Feingefühl wurde Sie die letzten Tage in der Villa Sonnenberg verwöhnt.
In stiller Trauer:
Albert Frei-Schoch Karin und Giuseppe Vitalini-Frei Silvano und Ivo Paul Schoch und Familie Peter Frei
Wir danken allen, welche Anny im Leben mit Liebe, Freundschaft und Humor begegnet sind. Im Sinne der Verstorbenen findet die Abschiedsfeier im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern a.A. «Abteilung Palliativ», IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1 (Gedenken Anny Frei). Traueradresse: Albert Frei, Wilgibelweg 21, 8910 Affoltern am Albis
Hedingen, im November 2023
Zwillikon, im Oktober 2023 Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, wie ich ihn im Leben hatte. Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater,
Rolf Friedrich Merz * 24.12.1951
Den Weg , der Du vor Dir hast , kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie Du ihn gehen wirst. Es ist Dein Weg.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem Sohn, Bruder, Onkel und Schwager.
Mathias Maurer 20.01.1970 – 28.10.2023
† 27.10.2023
In tiefer Trauer, Liebe und Dankbarkeit Miriam und Pascal Leuenberger mit Yuri und Elie Thomas Merz Matthias Merz und Chihiro Enya Lydia Merz Käthe Schürch-Merz Liselotte Merz und Freunde
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Anny Frei-Schoch
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Traurig, aber dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau und Mutter, herzensguten Mamama, Schwiegermutter, Schwägerin, Schwester und Freundin.
Wir nehmen Abschied von ihm im engsten Familien- und Freundeskreis. Traueradresse: Familie Merz, Weidgartenstrasse 2, 8909 Zwillikon
In stiller Trauer
Maja und Hans-Peter Maurer Jacqueline Maurer Iwan Maurer Florian Maurer Secondine Lissouck Steve Nji Julien Maurer
Wir werden im engsten Familienkreis Abschied nehmen und danken allen, die Mathias wohlwollend begegnet sind. Traueradresse: Maja und Hans-Peter Maurer, Tannbühlstrasse 9B, 8908 Hedingen
Bezirk Affoltern
Ernst Schweizer: Weiterer Abbau Ende September wurde bekannt, dass die Ernst Schweizer AG den Geschäftsbereich Fassaden verkauft und 15 Stellen abbaut. Nun kommt es im Solar-Bereich zu 15 weiteren Entlassungen, wie Samuel Schweizer auf Anfrage bestätigt. Seit 2020 habe man den Umsatz im Geschäftsbereich Solarsysteme jedes Jahr fast verdoppeln können. «Um die hohe Nachfrage aus Deutschland und Österreich bewältigen zu können, wurden zusätzliche Stellen geschaffen, hauptsächlich vor Ort.» Inzwischen habe sich die konjunkturelle Entwicklung in diesen Ländern deutlich abgekühlt. Der Abbau betrifft vorwiegend Deutschland und Österreich, die Produktion in Hedingen ist gemäss Samuel Schweizer nicht betroffen. (red)
WIR GRATULIEREN Zum 95. Geburtstag Am 8. November 1928 wurde sie geboren. Was hat sie nicht alles gesehen und erlebt im Laufe ihrer 95 Lebensjahre! Margrit Stutz in Affoltern darf morgen Mittwoch, 8. November, ihren hohen Geburtstag feiern. Wir wünschen ein frohes Fest, gute Gesundheit und gratulieren herzlich!
Zum 85. Geburtstag Heute Dienstag, 7. November, dürfen wir Werner Kohler-Schmid aus Obfelden gratulieren und zwar zum 85. Geburtstag! Viel Freude am Festtag, möge er sich feiern lassen und alles Gute im neuen Lebensjahr.
Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 8. November, jährt sich der Geburtstag von Heidi Wolff zum 80. Mal. Möge sie sich hochleben lassen – wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktorin: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Daniela Zeman Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 155 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Dienstag, 7. November 2023
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Hauptübung mit viel Unterstützung Jugendfeuerwehr des Bezirks verabschiedet Ausbildungschef Ueli Müller Urs E. KnEUbühl Brand mit Personenrettung, Lösch- und Leitereinsatz, den Weg durch ein Labyrinth finden und schliesslich noch eine ABC-Intervention wegen eines Chemieunfalls: Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Bezirk Affoltern (JFW-AAA) war vergangenen Samstag bei ihrer Hauptübung in Obfelden gefordert. Genauso ihr langjähriger Ausbildungschef Ueli Müller, denn dieser hatte zum Abschied von seinem Posten sämtliche fünf Übungsteile an vorderster Front aktiv mitzumachen. Die Bilanz, die Übungsleiter David Elsener und Dominik Scaglioso, Kommandant der JFW Bezirk Affoltern, zum Schluss ziehen konnten, fällt positiv aus – doppelt einwandfrei, denn die rund 70 an der Hauptübung eifrig mitmachenden Kinder und Jugendlichen, wie auch der sein Wissen und Können zupackend beweisende Ueli Müller, haben ihre Sache gut gemacht.
«Im Zendenfrei brennt es und eine Person steckt in einem Schacht fest» Die diesjährige Hauptübung der JFWAAA begann, wie alle acht Übungen übers Jahr, um 14 Uhr mit dem Dienstantritt. Eines allerdings war diesmal speziell: Zum Abschied von Ausbildungschef Ueli Müller, der seinen Posten definitiv an Nachfolger David Elsener übergibt, war dieser während der gesamten Übung aktiv in die verschiedenen Einsatzgruppen eingebunden. So wurde den in stattlicher Zahl erschienenen Zuschauern einiges geboten: Als Szenario des ersten Übungsteils wurde zum einen ein «Brand» in den Innenräumen der Mehrzweckhalle Zendenfrei gemeldet, zum zweiten, dass eine Person in einem hohen Schacht steckt, ohne dessen rettenden Rand erreichen zu können. Der Einsatz gestaltete sich «gespenstisch», denn die Brandbekämpfung und die Suche nach der zu rettenden Person hatten Müller und die JFW-Einsatzgruppe unter Atemschutz vorzunehmen. Das heisst: Man atmete während des Einsatzes durch einen Dummy-Pressluftatmer und mittels eines Maskenschildes über den Helmvisieren wurden die Sichtver-
An vorderster Front aktiv mit dabei: Der zurücktretende Ueli Müller.
Beim Löscheinsatz am Schulhaus Chilefeld in Obfelden konnten die Kleinsten der Jugendfeuerwehr Bezirk Affoltern Grosses zeigen. (Bilder Urs E. Kneubühl)
hältnisse eines mit Rauch gefüllten Raumes simuliert. Fazit: Die feststeckende Person konnte rasch gerettet, der «Brand» ebenso schnell gelöscht werden.
satzgruppe anzuweisen. So konnte nach wenigen Minuten die Rettung als ausgeführt zurückgemeldet werden. Kaum erfolgreich erledigt, war der Weg durch ein Labyrinth zu finden und schliesslich gab es auch noch eine ABCIntervention wegen eines Chemieunfalls. Auch diese beiden Aufgaben wurden souverän gemeistert.
TLF-Löscheinsatz, Rettung über die Leiter und ein ABC-Einsatz Im Eilschritt ging es für Ueli Müller zum nächsten Einsatzort, wo bereits die nächsten Gruppen der Kinder und Jugendlichen der JFW-AAA auf seine Anweisungen warteten: Das Schulhaus Chilefeld stand in Flammen, es war ein Löscheinsatz mittels Tanklöschfahrzeug zu leisten. Schnell wurde ein Schlauch verlegt, um den vermuteten Brand unter Kontrolle zu bringen. Und hier zeigten sich dann auch die «Kleinen» ganz gross, denn die jüngsten JFW-AAA-Mitglieder von Zug eins hatten die Ehre, den Löscheinsatz zu eröffnen und ihr Können zu präsentieren. So wurde mit dem Schnellangriff das «Feuer» rasch gelöscht. Gleich anschliessend zeigten die älteren JFW-ler die Rettung einer steigunfähigen Person. Ueli Müller erkundete kurz die Situation, um dann die Ein-
«Ueli Müller kann man nichts vormachen» Nach beendeter Hauptübung konnte Kommandant Dominik Scaglioso seine junge Truppe loben: «Die Kinder und Jugendlichen haben es sehr gut gemacht. Sie haben zügig und koordiniert gearbeitet, und jeder hat seine zugeteilte Aufgabe gemeistert.» Gleiche Anerkennung erhielt auch der scheidende Ausbildungschef: «Ueli Müller hat mustergültigen Einsatz geleistet. Dem langjährigen Feuerwehrmann sowie schweizerischen -Instruktor und InstruktorenAusbilder GVZ kann man eben nichts vormachen. Er verfügt über ein immens grosses Wissen und Können. Ihm gebührt grosser Dank für seinen jahre-
langen Einsatz für unsere JFW-AAA und die stets hervorragend und akribisch vorbereiteten tollen Übungen.» Von Müller selbst ernteten die Kinder- und Jugendlichen der JFW-AAA ebenfalls hohe Wertschätzung: «Man hört manchmal Negatives, wenn heute von Jugendlichen die Rede ist... eines ist sicher: Die Kinder und Jugendlichen der JFW Bezirk Affoltern zeigen sich stets willensstark, wissbegierig und höchst motiviert. Es ist eine Freude, mit ihnen zu arbeiten.» Der Zurücktretende selbst trat Anfang März 2015 sein Amt als JFWAAA-Ausbildungschef an. Nach acht Jahren hat er im vergangenen Jahr den Posten an Nachfolger David Elsener übergeben und diesen bis zu dieser Hauptübung beratend begleitet. «Mit David habe ich einen sehr fähigen Nachfolger, dem ich für die auf ihn zukommenden Aufgaben nur das Beste wünsche. Ich bin allerdings vollkommen überzeugt, dass er diese bestens meistern wird», hält Müller zum Schluss fest. Als Offizier der FW Unteramt wird er der Feuerwehr aktiv weiter treu bleiben.
Service statt Aufwand «Tag des Lichts» – Zusammenarbeit von TCS und Stadtpolizei Affoltern MariannE voss Die Fahrzeughalterin nahm es mit Humor. Eigentlich hätte sie schon an einer Geburtstagsfeier sein sollen, doch nun wurde sie abends nach fünf Uhr beim Kronenplatz von der Polizei auf den Parkplatz gewiesen. Ihr Auto war ein «Einäuger». «Bei meinem uralten Auto ist das Auswechseln der Birli eher schwierig. Ich wusste, dass es nötig ist, aber mein Garagist hatte keine Zeit», erklärte sie. Jetzt wurde ihr die defekte Lampe durch die TCS-Mechaniker ersetzt, und sie bezahlte nur das Material. «Super», fand sie, bedankte sich und fuhr zur Geburtstagsfeier. Am vergangenen Freitagabend machten mehrere Autofahrerinnen und – fahrer mit ihrem «Einäuger» dieselbe Erfahrung. Sie hatten Kontrollschilder aus den Kantonen Aargau, Zug, Zürich oder Waadt, aber auch aus dem Ausland, eines sogar aus Lettland. Zuerst wurden sie in Affoltern für eine Fahrzeugkontrolle angehalten, was im ersten Moment kaum Freude macht. Doch bei den meisten endete der bemerkte Mangel mit Service statt mit Aufwand. Das defekte Licht wurde vor Ort repariert, die Kosten beliefen sich nur auf den Materialpreis des Leuchtmittels. Keine Formulare, keine Nachkontrolle. Nur bezahlen und abfahren. Nein, da kam noch mehr. Sie erhielten von einer Dame und einem Herrn vom TCS noch ein kleines Ge-
schenk, einen reflektierenden Gymbag. Und die meisten fuhren mit einem Lächeln wieder zurück auf die Strasse in den Abendverkehr.
Reflektierende Schuhbändel Seit 2019 macht die Stadtpolizei Affoltern jeweils Anfang November eine Verkehrskontrolle mit dem Fokus auf Sichtbarkeit im Strassenverkehr. Seither ist auch der TCS mit seinen Mechanikern dabei, die ohne Verrechnung der Arbeit vor Ort die Leuchtmittel ersetzen. Letztes Jahr engagierten sich zum ersten Mal auch zwei Vorstandsmitglieder der TCS Gruppe Knonauer Amt im Rahmen der Aktion «Tag des Lichts» und verteilten reflektierende Gegenstände an Lenkende und Passanten. Auch am letzten Freitag waren TCS-Präsident Andreas Renggli und Vorstandsmitglied Claudia Hurter wieder auf dem Kronenplatz und setzten sich für die Verkehrssicherheit ein. Sie wiesen Passanten darauf hin, wie wichtig es ist, sich im Dunkeln sichtbar zu machen. An Kinder und Jugendliche gaben sie reflektierende Schuhbändel ab, die von den meisten gerne entgegengenommen wurden.
Busse für Velo ohne Licht Im Rahmen der Fahrzeugkontrollen wurden natürlich auch die Ausweise kontrolliert, wo in einzelnen Fällen Un-
Die TCS-Mechaniker wechseln einen defekten Leuchtkörper aus. (Bild Marianne Voss) regelmässigkeiten bemerkt wurden. Auch Velofahrende waren von der Kontrolle betroffen. Der junge Mann aus einem Nachbardorf, der mit seinem Bike ohne Licht unterwegs war, musste 40 Franken Busse bezahlen. «So unterwegs zu sein, ist gefährlich. Ich hoffe, Sie haben etwas gelernt», meinte die Polizistin freundlich. Jugendliche ab 15 Jahren erhalten bei fehlendem Licht eine Busse. Die Jüngeren müssen an einem Mittwochnachmittag zur Verkehrsinstruktion antraben. Das Fazit des Abends auf dem Kronenplatz: Es konnten zwölf Autos mit defekten Lichtern ausfindig gemacht werden. Die Leuchtkörper wurden di-
rekt vor Ort repariert. Die Polizei musste nur sehr wenige Verstösse gegen die Schweizer Verkehrsgesetz-Ordnung feststellen. Auch zum Thema Sicherheit der Passantinnen und Passanten war der Abend ein Erfolg. An sie wurden rund 160 reflektierende Schuhbändel und 40 Gymbags mit reflektierendem Muster verteilt. «Wir hoffen, dass wir dadurch auch den jüngsten Teilnehmenden des Strassenverkehrs einen sicheren Nachhauseweg bieten konnten», erklärte Andreas Renggli, Präsident TCS Gruppe Knonauer Amt, und betonte abschliessend: «Auch in diesem Jahr konnte die Präventions-Aktion ‹Sichtbarkeit im Strassenverkehr› wieder viel erreichen.»
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten
Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe. 1. Mose 24,56
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung der Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Sonntag, 10. Dezember 2023, 11.15 Uhr, Pfarreizentrum St. Mauritius, Stallikerstrasse 2, 8906 Bonstetten. Alle Angehörigen der röm.-kath. Kirchgemeinde Bonstetten (umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil) sind herzlich zur Versammlung eingeladen. Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Voranschlag 2024 und Festsetzung des Steuerfusses 2024 3. Beantwortung von schriftlich eingegangenen Anfragen von allgemeinem Interesse gemäss Art. 23 des Kirchgemeindereglements 4. Diverses Die Akten liegen ab dem 25.11.2023 im Pfarreisekretariat auf sowie unter www.kathbonstetten.ch. Anfragen müssen bis spätestens 01.12.2023 schriftlich bei der Kirchenpflege eintreffen, damit sie in der Kirchgemeindeversammlung behandelt werden. Anschliessend sind alle Anwesenden zu einem Apéro herzlich eingeladen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
TODESANZEIGE Mit grosser Betroffenheit erfüllen wir die traurige Pflicht, Sie vom Tod von
Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, meinen geliebten Gatten, unseren Papi, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Cousin im 89. Lebensjahr heimzuholen. Er starb am Freitagabend an einem Herzversagen.
in Kenntnis zu setzen. Otto Haab prägte Mettmenstetten als Unternehmer wie kaum ein Zweiter. Als Gemeinderat (1962 bis 1970) und später als Gemeindepräsident (1974 bis 1978) engagierte er sich darüber hinaus mit Energie und Begeisterung für sein Heimatdorf. Seine menschlichen und fachlichen Qualitäten und seine wertvollen Dienste für unsere Gemeinde verdienen Dank und Respekt. Seine bescheidene, warmherzige Art hat bei uns allen einen tiefen Eindruck hinterlassen. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
Wir werden ihn sehr vermissen, sind jedoch gestärkt durch alles Edle, das er uns in den vielen Jahren vorgelebt hat.
1935 – 2023
Gemeinderat Mettmenstetten
Rotary Club Zürich-Knonaueramt
Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Mettmenstetten werden am Montag, den 11. Dezember 2023, 19.30 Uhr, in die Mehrzweckhalle Wygarten zur Gemeindeversammlung eingeladen. Folgende Geschäfte werden behandelt: 1. Budget/Steuerfuss 2024 2. Er weiterung Primarschulanlage mit Neubau Doppelturnhalle inkl. Tagesstrukturen und Energiezentrale, Neubau des Schulhauses Gramatt 2 und Umbau der alten Sennerei, Genehmigung Abrechnung des Planungs-, Projektierungs- und Baukredits 3. Verpflichtungskredit für die Erstellung eines Schulraumprovisoriums auf der Sportwiese
Aeugst a.A., 4. November 2023 Mit tiefer Betroffenheit müssen wir den unerwarteten Hinschied unseres lieben Freundes und Gründungsmitgliedes unseres Clubs
1. Budget 2024 und Festsetzung Steuerfuss 2024 2. Einzelinitiative zum «Schutz und Förderung der Biodiversität» Die Akten können unter hedingen.ch sowie während der Öffnungszeiten im Gemeindehaus, Zürcherstrasse 27 ab Donnerstag, 23. November 2023 eingesehen werden. Die Gemeindeversammlungsbroschüre mit Anträgen und beleuchtenden Berichten liegt im Gemeindehaus und am Abend der Gemeindeversammlung beim Saaleingang zur Mitnahme bereit. Auf Verlangen werden die Broschüren den Stimmberechtigten kostenlos zugestellt. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Hedingen, 7. November 2023 Gemeinderat Hedingen
Traueradresse: Helen Haab-Fröhlich, Weidstrasse 22, 8932 Mettmenstetten
Seine liebenswürdige und begeisterungsfähige Art werden wir sehr vermissen.
Zwei Engel mögen dich begleiten, auf unser großes Sternenzelt. Dort wirst du ruhn für alle Zeiten, bis wir uns einmal wiedersehen.
Den leidgeprüften Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus. Grablegung: Freitag, 10. November 2023 um 13.00 Uhr, Friedhof Mettmenstetten Die Trauerfeier beginnt um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Rotary Club Zürich-Knonaueramt
Irma Vollenweider-Weber 26.5.1925 – 27.10.2023
Du hast uns 98 wundervolle Jahre mit dir geschenkt und uns mit deiner Liebe und Fürsorge umhegt. Am 27. Oktober bist du friedlich und in liebevoller Begleitung eingeschlafen.
In stiller Trauer: Deine Familie und Freunde
Mettmenstetten Affoltern am Albis Am 1. November 2023 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Benito Treve
Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der HELOT-Stiftung, Cham (Unterstützung nationaler und internationaler karitativer gemeinnütziger Institutionen aller Art sowie benachteiligter Einzelpersonen), IBAN CH49 0483 5038 9305 2100 0, BIC/SWIFT CRESCHZZ80A, Clearingnummer 4835.
bekanntgeben.
geboren am 9. Juni 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 7. Dezember 2023, 19.00 Uhr, im Schachensaal, Vordere Zelglistrasse 6, zur Gemeindeversammlung eingeladen.
Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 10. November 2023, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Zum Begräbnis treffen wir uns um 13.00 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten. Beide Veranstaltungen sind öffentlich.
Otto Haab
Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, den 27. November 2023 auf der Webseite www.mettmenstetten.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.
Einladung zur Gemeindeversammlung am 7. Dezember 2023, 19.00 Uhr
Helen Haab-Fröhlich Ingrid und René Huwiler-Haab Levin, Lenja Gregor und Donna Haab-Slater Ryley Slater mit Fabian Schoch Jonathan und Damaris Haab-Hedinger Jaron, Annika, Simea Marlene und Patrick Hüppi-Haab Timon mit Elisabet Müller, Niklas, Elias, Rahel Geschwister und Anverwandte
15.4.1935 – 3.11.2023
4. Einzelinitiative «Mindestabstand von Windrädern» vom 11.07.2023 nach §§ 146 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte
7. November 2023 Gemeinderat Mettmenstetten
15. April 1935 – 3. November 2023
Otto Haab
Bonstetten, 07.11.2023 Röm.-kath. Kirchenpflege Bonstetten
Einladung Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2023
Otto Haab-Fröhlich
Beisetzung am Mittwoch, 8. November 2023 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 7. November 2023 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 31. Oktober 2023 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Anny Frei geb. Schoch geboren am 23. März 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Abschiedsfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Am 3. November 2023 ist in Mettmenstetten gestorben:
Otto Haab
Am 2. November 2023 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Sonja Ecklin geb. Roth geboren am 28. November 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 7. November 2023 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Traueradresse: Familie Vollenweider, Wolserstrasse 58, 8912 Obfelden
geboren am 15. April 1935, von Mettmenstetten ZH und Meilen ZH, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Freitag, 10. November 2023, 13.00 Uhr, die Abdankung im Anschluss um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten, statt. Der Friedhofvorsteher
Obfelden Am 31. Oktober 2023 ist in Affoltern am Albis verstorben:
Rudolf Wick geboren am 30. September 1948, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden
Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Turnkameraden
Otto Meier
2. Juni 1932 – 26. Oktober 2023 in Kenntnis zu setzen. Ein beispielhaftes, treues Vereinsmitglied hat uns leider für immer verlassen. Für seine Unterstützung in unserem Verein bleibt uns Otto aber allen in dankbarer Erinnerung. Wir sprechen den Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Wir bitten euch, dem Verstorbenen ehrend zu gedenken.
7. November 2023 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
Die Urnenbeisetzung und Abdankung findet am 15. November 2023 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof der reformierten Kirche Obfelden, Chileweg 12, statt.
Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.
Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.
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Die Obmannschaft sowie sämtliche Vereinskameraden
Bezirk Affoltern
Dienstag, 7. November 2023
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Sie lebt nun den «Highschool-Vibe» Seit Mitte Juli wohnt Eveline Furter aus Affoltern in den USA. Ist das Auslandsjahr so, wie sie es erwartet hat? livia häberling Ein riesiger Campus, Football-Spiele unter tosendem Applaus, Glamour am Abschlussball – überhaupt, dieser Filmbekannte «Highschool-Vibe»: All das fand Eveline Furter, 15, aufgewachsen im beschaulichen Affoltern, an Amerika «ziemlich cool»: Die Gabe der Gesellschaft, Alltägliches ein wenig grösser zu leben oder zumindest so zu tun. Auf Social Media hatte Eveline den «American Way of Life» schon länger beobachtet. Definitiv auf den Geschmack kam sie Anfang 2022 an einer Berufsmesse. Die Agentur hiess gleich wie ihre Initialen, «EF», (was an sich nichts zur Sache tat, aber auch nicht ganz unsympathisch war) «why not?», dachte sich Eveline und abonnierte den Newsletter. Sie war damals im zweiten Sek-Jahr. Ihr war klar: Wenn sie einmal im Leben eine Highschool-Schülerin sein wollte, gab es dafür nur ein schmales Zeitfenster: Nach Abschluss der obligatorischen Schule. «Ich wusste zwar nicht, wie gut ich es aushalten würde, so lange von meinen Eltern getrennt zu sein», erzählt Eveline in einem VideoCall, «aber mir war auch klar, dass mich die Schule nur aufnimmt, solange ich noch minderjährig bin. Also dachte ich: Jetzt oder nie. Egal, machs einfach!»
Eveline verbrachte die ersten Tage nach der Ankunft in New York.
Das Football-Team habe an der Schule «das Sagen», berichtet die 15-Jährige.
Abschiedsparty mit Pancakes Über die Monate wurde der Austausch mit der Agentur intensiver, auch ein langes Gespräch mit den Eltern gehörte dazu, in dem diese «jede erdenkliche Frage» gestellt hätten, wie Eveline lachend berichtet. Ein Englischtest, das Visum, der Lehrvertrag für 2024, der in dieser Agentur als Bedingung gilt oder Geschenke für die Gastfamilie: Es gab für Eveline vor dem Abflug noch einiges zu erledigen. Und dann hiess es im Juli: Abschied nehmen. Ihre Freunde schmissen für sie eine Party mit Pan Cakes und Hot Dogs, am Abend vor dem Abflug ass sie mit ihren Eltern ein letztes Mal gemeinsam Znacht. Das habe sie, aller Vorfreude zum Trotz, auch wehmütig gedacht: «Euch seh ich jetzt ein Jahr nicht mehr», habe sie gedacht, «ouuu mann!» Am Flughafen in Kloten habe die Agentur dann alles recht zackig abgewickelt, sagt Eveline. Ein blaues T-Shirt, eine kurze Info und ab ins Flugzeug – möglichst ohne dramatische Verabschiedungsszenen. Es war das erste Mal, dass Eveline ohne Erwachsenen-Begleitung einen Flug mit Zwischenstopp nahm. Ganz wohl war ihr dabei zunächst nicht, «aber irgendjemand in der Gruppe weiss zum Glück immer, wie man zum Gate kommt oder was zu tun ist», sagt sie rückblickend.
Jeden zweiten Tag Fastfood Seit dreieinhalb Monaten wohnt Eveline nun in der Ortschaft Hollingshed im Bundesstaat Georgia. «Typisch amerikanisch» sei das Haus ihrer Gasteltern mit seinen grau-beigen Wänden und den weissen Türen. Sie hat ein Zimmer und ein Bad für sich. Auch der Wunsch, eine Gastschwester zu haben, ging für Eveline in Erfüllung. Sie seien sich in vielem ähnlich, aber so richtig übergesprungen ist der Geschwister-Funke bisher nicht. Eveline spekuliert: «Vielleicht, weil wir es beide gewohnt sind, Einzelkind zu sein?» Ihre Gastfamilie teile viele ihrer Interessen, erzählt Eveline. Und sie hat – genau wie sie selbst mütterlicherseits – slowakische Wurzeln, was ihr ein vertrautes Gefühl gab. Anderes war Eveline dagegen weniger vertraut: Als sie hörte, dass ihre Familie abends zwei- bis dreimal pro Woche in einer Fastfood-Bude einkehrt, wurde sie skeptisch, ob sie, die Wert auf eine gesunde Ernährung legt, sich tatsächlich in diesen Alltag würde integrieren können. Später entdeckte
Für den Herbstball an ihrer Highschool hat Eveline sich ein Kleid gekauft. sie in einem dieser Imbisse Gurken im Angebot – frittiert natürlich. Bis heute sind ihr solche Snacks nicht ganz geheuer. Gewöhnungsbedürftig waren anfangs auch die Essensrituale für Eveline, wenn die Familie das Abendessen selbst kochte. Man ass nicht unbedingt miteinander, sondern nebeneinander – vor dem Fernseher. Zunächst vermisste Eveline in solchen Momenten die «Familienstimmung».
«Ich wünschte, es hätte mir jemand gesagt, dass man am Anfang recht alleine ist.» Eveline Furter, Highschool-Schülerin aus Affoltern
angegangen als in der Schweiz: «Neulich war an einem Morgen ein Feueralarm angekündigt. Also warteten wir – und machten während der ganzen Lektion nichts», erzählt sie. «Heute hatte ich Sport. Aber der Lehrer hatte nichts vorbereitet. Also sassen wir halt in der Cafeteria.» Sie lacht: «Ich habe noch nie so viele Handyspiele gespielt wie hier.» Gar nicht easy zu und her geht es dagegen im ausserschulischen Sport: Als Eveline dem Volley-Team beitreten wollte, wurde sie zum Vorspielen eingeladen. Gereicht hat es nicht. Die Konkurrenz (die in der Hoffnung auf ein Stipendium meist ab jungen Jahren hart trainiert) war zu gross. Das sei bitter gewesen, sagt Eveline – bei ihr stand nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern der Plausch und der Wunsch nach Zugehörigkeit.
Manchmal plagt sie das Heimweh Man komme nicht umhin, sich in einem Auslandsjahr an vieles anzupassen, sagt Eveline: «Am Anfang dachte ich häufig: Oh no, meine Familie hat das anders gemacht, das wird jetzt sicher mega schlimm!». «It’s not bad, it’s just different», habe sie für sich mittlerweile verinnerlicht: Es ist nicht schlechter – einfach anders. «Und manchmal sogar besser als zu Hause.»
Im Elterntaxi an die Highschool Die örtliche Highschool hat 3300 Schülerinnen und Schüler. Sie liegt nicht allzu weit entfernt. Zwei Autominuten, schätzt Eveline, die nun mit 15 Jahren ein wenig unfreiwillig in den «Genuss» eines Elterntaxis kommt. Sie habe am ersten Schultag vorgeschlagen, kurz hinüberzulaufen, sagt Eveline, doch ihre Gastmutter habe sofort abgewinkt: «Das macht hier keiner!» Die Schule, sagt Eveline, sei mit den Spinds, dem Campus, den freitäglichen Football-Spielen und den Herbst- und Abschlussbällen tatsächlich so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Der Stoffplan wird für ihr Empfinden um einiges lockerer
Nach der Schule ist Eveline oft zu Hause bei den Geissli ihrer Gastfamilie oder in ihrem Zimmer. Wenn Freunde oder Familie in der Schweiz noch wach sind (die Zeitverschiebung beträgt sechs Stunden), schreibt oder telefoniert sie mit ihnen. Sie sei gerne zu Hause, sagt Eveline, die sich das Sozialleben dennoch ein wenig anders vorgestellt hatte: «Auf Social Media sieht man all die guten Momente der anderen, all den Spass – und ich selbst sitze in meinem Zimmer und kann nirgends hin.» Autofahren darf sie noch nicht, und das ÖV-Netz ist schlecht. Doch selbst wenn ihre Gastmutter sie mit dem Auto zu einer Verabredung fahren würde: Zu wem? «Ich habe noch keine Leute kennen gelernt, die ich wirklich meine ‹Freunde› nennen würde», sagt Eveline. Echte Freundschaften zu schliessen, erlebt sie als schwierig: «Ich wünschte, es hätte mir jemand gesagt, dass man am Anfang recht alleine ist. In den Online-Beiträgen hatte alles so locker gewirkt, dabei braucht es Zeit, einen Freundeskreis aufzubauen.» Sie hofft, dass ihr das in den kommenden Monaten noch gelingen wird. «Ich möchte endlich ankommen», sagt sie.
Einer der Gänge an der North Paulding High School. (Bilder zvg)
«Das Auslandsjahr hilft auch mir, loszulassen» «Als Eveline nach der Berufsmesse plötzlich von einem Auslandsjahr sprach, dachte ich, diese Euphorie würde bald wieder abflachen. Ehrlich gesagt hoffte ich es sehr: Von Evelines Vater lebe ich (freundschaftlich verbunden) seit Langem getrennt, es hatte jahrelang in unserem Haushalt einfach uns beide gegeben. Die Vorstellung, dass mein einziges Kind so lange weg sein würde, war anfangs schwierig für mich. Trotzdem war für mich klar, dass wir sie bei diesem Traum unterstützen werden, sofern es für mich und ihren Vater finanziell möglich sein würde. Ihren Mut bewunderten wir. Eveline ist nun seit dreineinhalb Monaten weg, und mittlerweile finde ich es positiv, dass sie den Schritt tatsächlich gewagt hat. Das Auslandsjahr hilft auch mir als Mutter, mehr loszulassen, und Eveline lernt, Dinge selbst zu organisieren, die ich in meiner manchmal etwas überfürsorglichen Art vorher für sie erledigt habe. Sie wäscht ihre Wäsche selbst, bereitet sich das Mittagessen zu oder schreibt eine Einkaufsliste, und wenn es in der Schule oder innerhalb der Familie Probleme gibt, ist es an ihr, für sich einzustehen und die Dinge anzusprechen. Ich staune, wie selbstständig sie in den vergangenen Wochen geworden ist.
In diesen einsamen Momenten plagt Eveline manchmal das Heimweh. «Es kommt in Wellen», sagt sie, genau so, wie es ihr die Agentur in der Vorbereitung vorausgesagt hatte. Nicht umsonst rät diese den Angehörigen von Besuchen im ersten Semester ab. Obwohl in der Realität nicht alles so funkelt, wie es auf manchem WerbeBeitrag den Anschein gemacht hatte, hat Eveline ihre Entscheidung für das Auslandsjahr bisher nicht bereut, wie sie sagt: «Ich lerne, alleine in einem ande-
Michelle Furter, 45, Mutter von Eveline. (Bild zvg) Rückblickend fühle ich mich insbesondere bei einer Frage nicht optimal vorbereitet: Wie geht man als Eltern mit Schicksalsschlägen um? Was, wenn während des Auslandsjahrs eine nahestehende Person schwer erkrankt oder stirbt? Wartet man zu mit der Überbringung dieser Nachricht, oder sagt man es sofort – im Wissen, dass das Kind sich danach Sorgen macht oder sogar nach Hause will? Hierzu hätte ich mir vorab einen authentischeren Austausch mit Ex-Schülern und -Eltern gewünscht.»
ren Land zu leben und in einer anderen Sprache zu kommunizieren. Ich lerne, Probleme selbstständig zu lösen und auf einem anderen Kontinent Freundschaften zu schliessen. Ich lerne so viel.» Nicht enttäuscht wurde Eveline übrigens in ihrer Vorstellung, dass vieles ein bisschen grösser ist: Die Supermärkte: riesig! Der Aufwand für die Schulbälle: riesig! Die Euphorie, wenn das eigene Football-Team spielt: riesig! Gross, grösser, Amerika.
Einladung zur Gemeindeversammlung
Bauprojekte
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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 7. Dezember 2023, 19.30 Uhr, in die Mehrzweckhalle Zendenfrei zur Gemeindeversammlung inkl. Apéro eingeladen.
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Folgende Geschäfte werden der Versammlung vorgelegt: 1. Genehmigung der Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung der Gemeinde Obfelden 2. Schaffung einer neuen Stelle Leitung Abteilung Soziokultur 3. Genehmigung Investitionskredit von brutto CHF 250'000 inkl. MWST, zuzüglich Teuerung, für die Zusatzausrüstung bei der Platzgestaltung Postareal 4. Genehmigung Budget 2024 der politischen Gemeinde Obfelden und Festsetzung des Steuerfusses auf 95% 5. Anfragen gemäss § 17 Gemeindegesetz
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz über Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse können vor der Versammlung schriftlich bei den jeweiligen Behörden eingereicht werden.
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Der Beleuchtende Bericht kann ab Donnerstag, 9. November 2023 auf der Webseite www.obfelden.ch wie folgt bezogen werden: Rubrik: Politik/aktuelle Gemeindeversammlung. Zudem liegt der Bericht während den Schalteröffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt.
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Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind somit herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt.
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Dienstag, 7. November 2023
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Auch IT-Meister fallen nicht vom Himmel Jugendlichen fehlt es oft an IT-Kompetenzen; die sek mättmi hat sich in der IT-Förderung nun hohe Ziele gesteckt Die Medien benennen die Jugendlichen von heute gerne als «digital natives», also Personen, die mit der IT-Technologie aufgewachsen und deshalb in ihrer Benutzung geübt sind. Lehrpersonen im Fach «Medien und Informatik» stellen aber jeweils schnell fest, dass diese Aussage nur teilweise zutrifft. Zwar sind die Jugendlichen in der Bedienung eines Smartphones bezüglich ihrer Freizeitbeschäftigung oft sehr versiert. Viele können Musik-Streaming-Dienste und Social-Media-Apps in einer so rasanten Geschwindigkeit bedienen, dass es Erwachsenen beim Zusehen schon fast schwindlig wird. Trotzdem fehlt es den Jugendlichen häufig an den in der heutigen Arbeitswelt erwarteten IT-Kompetenzen wie auch am Gefahrenbewusstsein im Umgang mit Social Media. Die sek mättmi hat sich deshalb in Sachen IT-Förderung hohe Ziele gesteckt. Zu diesem Zweck hat sie viel in eine zeitgemässe IT-Infrastruktur und in die entsprechende Weiterbildung der Lehrpersonen investiert.
den mit künstlicher Intelligenz versehenen ChatGPT ausprobiert und besprochen, wie dieser im Unterricht sinnvoll eingesetzt respektive behandelt werden könnte. Auch digitale Arbeitsblätter und Prüfungen sowie digitale Plattformen für die Schüler gehören inzwischen bei vielen Lehrpersonen zum Alltag und werden laufend weiterentwickelt. Die digitale Kommunikation mit den Eltern ermöglicht diesen eine transparenteren Einblick in den Schulalltag und soll noch ausgebaut werden.
Methodenvielfalt bleibt gewahrt
Auch Thema: Künstliche Intelligenz In einem kürzlich von der Schulpflege verabschiedeten IT-Konzept wurden die Grundkompetenzen aufgelistet, die alle Jugendlichen während ihrer dreijährigen Schulzeit an der sek mättmi erwerben sollen. Dazu gehören beispielsweise grundlegende Kenntnisse im Bedienen eines Textverarbeitungsprogramms und eines Dateimanagers, das Erstellen und Umbenennen eines Ordners, das Erzeugen und Zuschneiden von Audio- und Videodateien und das korrekte Verfassen und Versenden von E-Mails. Auch das sinnvolle Anwenden und Hinterfra-
Die sek mättmi hat viel in eine zeitgemässe Infrastruktur investiert. (Bild zvg) gen der künstlichen Intelligenz soll im Unterricht thematisiert werden.
Lehrpersonen-Fortbildung Die Vermittlung von IT-Grundkompetenzen beschränkt sich nicht auf das neue Schulfach «Medien und Informatik»: sie lässt sich in fast jedes Fach einbauen. Dies bedingt jedoch, dass alle
Lehrkräfte stetig weitergebildet werden. Die Veränderungen im IT-Bereich stellen heutzutage eine permanente Herausforderung dar. Kaum hat man das Gefühl, auf dem neusten Stand zu sein, erscheint jeweils wieder eine neue App oder eine bessere Technologie für Unterrichtszwecke auf dem Markt. An der letzten Weiterbildung haben die Lehrpersonen der sek mättmi beispielsweise
Dabei soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass die Schülerinnen und Schüler an der sek mättmi fast konstant in irgendeine Art von Bildschirm starren. Schulbücher, Notizhefte und andere wichtige Lehrmethoden kommen ebenfalls zum Einsatz. Die IT soll dort eingesetzt werden, wo sie pädagogische Vorteile bringt. Die Schulpflege der sek mättmi unterstützt die IT-Förderung grosszügig, insbesondere durch die Bereitstellung einer zeitgemässen IT-Einrichtung. So werden alle Schülerinnen und Schüler mit persönlichen iPads ausgerüstet, mit denen sie multimediale Inhalte individuell und im eigenen Tempo sichten, erstellen und bearbeiten können. Über grosse interaktive Displays in den Klassenzimmern können sie ihre Produkte präsentieren. Seit Sommer 2023 steht den Schülerinnen und Schülern sogar ein brandneu ausgerüsteter Informatikraum mit Windows-Computern zur Verfügung. Darin arbeiten die Jugendlichen auf grossen Displays an Bewerbungsdossiers, lernen mit Word, Excel und
PowerPoint umzugehen, bearbeiten mit Photoshop selbst geschossene Bilder und programmieren Anwendungen, von einfachen Fangspielen bis hin zu komplexen Programmen, die einen Roboter steuern können. Sowohl die iPads als auch die neuen Computer im Informatikraum ermöglichen den Schülerinnen und Schülern natürlich auch Ablenkungen, die sie vom Lernen abhalten. Deshalb sind die Computer der Lehrpersonen mit Überwachungsprogrammen ausgerüstet, mit denen sie in Echtzeit auf die Bildschirme der Lernenden schauen, den Internetzugriff auf spezifische Seiten beschränken und falls nötig auch einzelne Geräte sperren können.
Risiken aufzeigen Wichtig ist auch, den Jugendlichen die Gefahren eines übermässigen Konsums von digitalen Medien zu vergegenwärtigen. An speziellen Thementagen mit der Kantonspolizei, der Schulsozialarbeit und anderen Experten wird unter anderem Präventionsarbeit gegen Cybermobbing und Medien- und Spielsucht gemacht. Die sek mättmi hat optimale Voraussetzungen geschaffen, um die IT-Fähigkeiten ihrer «digital natives» zielgerichtet zu ergänzen, indem sie diese auf die Erfordernisse der Berufswelt vorbereitet, sie aber auch mit den einschlägigen Gefahren im Privatleben konfrontiert. Mit dem Einsatz digitaler Lehrmethoden können dank der ausgezeichneten Infrastruktur vermehrt die vielen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Stefan Urech, Sekundarlehrer
Kommunales Baurecht entwickelt sich
Stadt Affoltern passt Bau- und Zonenordnung etappenweise an Im März 2021 informierte die Stadt Affoltern über die anstehenden Teilrevisionen der Bau- und Zonenordnung und hatte die Bevölkerung zur Mitwirkung aufgerufen. Die eingegangenen Begehren und Anregungen wurden von der Planungs- und Baukommission geprüft und nach ihrer Zweckmässigkeit beurteilt. Das Ergebnis konnte im August 2021 veröffentlichet werden. In der Zwischenzeit sind zwei neue Teilrevisionen dazugekommen. Einerseits die Einführung von Sonderbauvorschriften im Zena-Areal und andererseits die Aufhebung der Gestaltungsplanpflicht im Gebiet «Schwanden» für das geplante kantonale Mittelschulprovisorium. Das Zena-Areal befindet sich an der Zwillikerstrasse zwischen Bahndamm und Schulanlage Ennetgraben. Das Mittelschulprovisorium ist in der
Nähe des Möbelhauses Pfister geplant.
Kantonales Planungs- und Baugesetz wird geändert Im ersten Planungsschritt wurden der kommunale Mehrwertausgleich und das Fondsreglement eingeführt, die seit dem 1. April 2023 in Kraft sind. Der zweite Planungsschritt befasst sich mit der Harmonisierung der Baubegriffe. Die zusätzlichen Vorlagen Mittelschulprovisorium und die Ausarbeitung von Sonderbauvorschriften im Zena-Areal wurden aufgrund ihrer Dringlichkeit neu priorisiert. Der bisherige dritte Schritt umfasst die ordentliche Teilrevision. Gegenwärtig läuft die Revision des kantonalen Planungs- und Baugesetzes zum Thema «klimaangepasste Siedlungsentwicklung». Die Gemeinden und
Städte im Kanton Zürich sollen Kompetenzen und Instrumente erhalten, um Vorschriften zur Förderung von klimagerechten Bauten und Anlagen erlassen zu können. Die politischen Gemeinden können alsdann ihre Bau- und Zonenordnung revidieren und das kommunale Baurecht optimal auf die Verbesserung des Lokalklimas ausrichten. Einzelne Themen wie Grünflächen, Steingärten, Bäume bzw. Baumschutz, Begrünung von Flachdächern, Umgebungsgestaltung und weitere Klimathemen sind in Affoltern aktuell bereits in der Erarbeitungsphase. Zurzeit ist noch nicht klar, ab wann die revidierten Bestimmungen im Planungs- und Baugesetz (PBG) gültig sein werden. Die Stadt Affoltern prüft deshalb, ob die ordentliche Teilrevision der Ortsplanung nun in eine Vorlage mit
Ahoi, ihr Landratten!
Der Cevi Hedingen-Bonstetten im Piratenlager Auch dieses Jahr ging der Cevi Hedingen-Bonstetten mit Sack und Pack ins Herbstlager nach Schwarzenegg, um dort dem unglücklich verliebten Piraten Will Turner zu helfen. Seine Angebetete, Elizabeth Swan, wurde nämlich entführt. Während einer spannenden und lustigen Woche mussten die Teilnehmenden lernen, wie man selbst eine Piratin oder ein Pirat wird, um sich in jeglichen Situationen zurechtfinden zu können und haben dabei ihr Cevi-Wissen erweitert. Unter anderem waren Schwertkämpfe, Überlistungstaktiken und Gruppenwettkämpfe, aber auch Knoten knüpfen, Feuer machen und Karten lesen an der Tagesordnung. Eigene Flaggen wurden gebastelt und Hindernisparcours bewältigt. Lina Gysling, Cevi Hedingen-Bonstetten
Der Cevi Hedingen-Bonstetten vor dem Lagerhaus in Schwarzenegg. (Bild zvg)
PBG-Revision-abhängigen Themen und eine mit nicht abhängigen Themen aufgeteilt werden soll. Eine Aufteilung hat den Vorteil, dass die Stadt Affoltern die übrigen Themen der ordentlichen Teilrevision ohne weitere Verzögerungen angehen kann und unkritische Massnahmen, die zur Verbesserung der Klimasituation beitragen, bereits in ihre Bauund Zonenordnung eingliedern könnte.
Masterplan wird zum Siedlungsleitbild Der Stadtrat hat zudem den bisherigen Masterplan, der dem Stadtrat als Führungsinstrument dient und eine Gesamtschau der Entwicklungsabsichten darstellt, überarbeitet. Neu heisst dieses Dokument Siedlungsleitbild. Die Erkenntnisse aus der öffentlichen Diskussion zur
städtischen Strategie 2035 und den gesammelten Themen im Workshop vom März 2023 flossen in den Überarbeitungsprozess ein. Das Siedlungsleitbild wurde per 11. Juli 2023 in Kraft gesetzt und ist auf der Homepage der Stadt abrufbar. Die Stadt Affoltern wird in den kommenden Wochen über die Teilrevisionen Harmonisierung der Baubegriffe und Sonderbauvorschriften im Zena-Areal berichten. Zudem lädt der Stadtrat zu einer Veranstaltung ein, an welcher über die aktuellen Themen der Nutzungsplanung informiert wird. Stefan Trottmann, Stadtschreiber Affoltern Informationsveranstaltung Nutzungsplanung, Montag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, Dauer zirka 1,5 Stunden mit anschliessendem Apéro, Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern
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Forum
Dienstag, 7. November 2023
Für einen starken Kanton Zürich
ÄMTLER KANTONSRÄTINNEN MEINEN
Tamara Fakhreddine, FDP, Bonstetten
Dankbar für ein funktionierendes System Mein Sitz im Kantonsrat ist aktuell leer, eine Konsequenz der Herbstferien. Wir wollten in den Libanon, mussten umdisponieren und sind nach Split, Kroatien, geflogen. Bei einem Bootsunfall habe ich einen Wirbel gebrochen. Nach Rückführung mit der Rega hiess es: stabiler Bruch, Glück im Unglück. Es wird heilen, der Weg dorthin geht über liegen, mobilisieren und viel Geduld. Ich habe aufgeatmet beim Rücktransport, zurück in die Schweiz, wo Patienten die Belastung des Gesundheitswesens kaum spüren, wo Medikamente selbstverständlich und Spitalbetten stabil sind. Dankbarkeit begleitet mich. Die Erlebnisse um die Herbstferien erinnern mich, wie privilegiert wir sind. Unser Land ist friedlich, unser Besitz unangetastet, unsere Familien haben ein sicheres Dach über dem Kopf, zu essen, warme Kleider. Ich erlebe Akzeptanz, Toleranz und Unterstützung, über politische, ethnische, soziale, biologische und demografische Unterschiede hinweg. Ich fühle mich sicher und gut versorgt.
Die Stärke unseres Landes sind die Menschen, die Wirtschaft, die funktionierende Demokratie und die Balance der Gegensätze. Wir Schweizer sind fleissig, umtriebig, erfinderisch und aktiv. Wir haben die Möglichkeit uns politisch friedlich Gehör zu verschaffen und mitzuwirken. Wir haben kaum Berufspolitiker, was für Nähe zu beruflichem Alltag und Verständnis für Herausforderungen in der Wirtschaft sorgt. Die Parteilandschaft ist vielfältig mit unterschiedlichen Fokuspunkten. Unsere Demokratie ist einzigartig und sie ist schützenswert. Dafür braucht es Politiker mit Weitsicht, die verstehen wollen, eine freie Wirtschaft mit einfachem Ressourcenzugang, einen Staat, der so viel wie nötig, so wenig wie möglich regelt. Und es braucht eine Bevölkerung, die Zusammenhänge ergründet und sich aktiv an der Politik beteiligt, ihr Wahlrecht schätzt und nutzt und Wohlstand weiter ausbaut. Ich schäme mich, wenn Politik «entweder/oder»; «schwarz/weiss» auftritt. Leider eine aktuelle politische Entwicklung auf der ganzen Welt.
Doch grade in unsicheren Zeiten gilt es, nicht aus den Augen zu verlieren, was wir effektiv erreichen wollen und das Ziel genau zu definieren. Schützen und weiterentwickeln benötigt «sowohl als auch» sowie «und». Es bedeutet, die Oberfläche zu verlassen, zu verstehen und um die Ecke zu denken. Wie Albert Einstein sagte: «Wenn ich eine Stunde hätte, um die Welt zu retten, würde ich 55 Minuten über das Problem nachdenken und 5 Minuten über die Lösung». Nur wenn wir einander zuhören, unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche kennen und den gemeinsamen Nenner suchen, gelingt es uns, für die komplexen Herausforderungen tragfähige, effektive Lösungen zu entwickeln. Ich freue mich jeden Tag, länger aufrecht zu sein und ein paar Schritte mehr zu machen. Am 9. November sicher lange genug, um in der «Holzbar» in Stallikon von meinem Start im Rat zu berichten Es würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen und zu verstehen, wie Sie die Welt sehen. Kommen Sie auch?
Simon Böhlen-Schmid in den Gemeinderat von Obfelden Das Team, welches den Gemeinderat bildet, muss als solches zusammenarbeiten, anstehende und künftige Probleme lösen können. Die Bereitschaft dazu und die Fähigkeiten bringt Simon Böhlen-Schmid mit. Er ist in Obfelden aufgewachsen und wohnt jetzt mit seiner Familie, mit Ehefrau Samantha und der gemeinsamen Tochter Joy an der Gugelrebenstrasse im ehemaligen Elternhaus. Simon ist Leiter der Softwareentwicklung bei der Möbel Pfister AG und arbeitet vornehmlich im Home Office, womit er auch seine Arbeitszeit weitgehend anpassen kann. Sein Arbeitgeber unterstützt seine Kandidatur und lässt ihm die Freiheit für einen angepassten
Beschäftigungsgrad, um das Gemeinderatsamt ausüben zu können. Nebenberuflich und in der Freizeit ist Simon vielseitig tätig, u.a. als Mitglied in der Feuerwehr im Sanitätsdienst, als Mitarbeiter bei Schullagern, im Jugend-Zirkus Biber und bei der reformierten Kirche, wo auch seine Frau als Präsidentin der Kirchenpflege im Dienst ist. Die Interparteiliche Konferenz in Obfelden hat Simon Böhlen-Schmid, – von der Mitte portiert und Mitglied –, als guten und wählbaren Kandidaten bezeichnet, was auch die Prüfung durch den Vorstand Die Mitte Bezirk Affoltern, der Ortsgruppe Obfelden, ergeben hat. Die Kandidatur von Simon wird von den örtlichen Parteien der EVP, GLP, Die Mitte
und der SP unterstützt. Mit seinen persönlichen, beruflichen und Führungserfahrungen und seiner soliden Grundhaltung wird der 37-jährige Simon BöhlenSchmid ein wertvolles Mitglied im Obfelder Gemeinderat, der auch für alle Ressorts die nötigen Voraussetzungen mitbringt. Für die Konstituierung (Zuteilung der Ämter) ist der Gemeinderat zuständig. Schenken Sie, geschätzte Obfelderinnen und Obfelder, Simon Böhlen-Schmid, Ihr Vertrauen und wählen Sie ihn in den Gemeinderat von Obfelden. Kurt Meister, Mitte Bezirk Affoltern, Ortsgruppe Obfelden
Wider das Verzweifeln
Graureiher mit Maulwurf-Beute. (Leserbild Albert A. Stahel)
Permanenter Leistungsdruck bei steigenden Kosten, begleitet von Angst vor schwindendem Wohlstand oder drohender Armut, führen angesichts enormer Wertabschöpfung zugunsten weniger, unterstützt durch Politik und Lobbyismus, zu Zweifeln am System, dem Staat als solchen und bringen unter anderem sinnlose Formen des Protests hervor, wie diejenige jener Verzweifelten, die zum Verzweifeln sind. Oliver Bärs treffliche Einordnung der Staatsverweigerer weist auf ein Vakuum hin, das zwischen Neoliberalismus, einem aus dem Ruder gelaufenen Kapitalismus und untauglichen Gegenextremen, wie Kommunismus oder Anarchismus, klafft. Dieser Mangel an Alternativen zur herrschenden Wirtschaftsordnung mit ihren die Demokratie gefährdenden Auswüchsen führt zu Verunsicherung und Orientierungslosig-
keit, wobei manche offensichtlich einer derartigen Hoffnungslosigkeit verfallen, dass sie in Aberglauben, Wahnvorstellungen und Hass gegen die Obrigkeit abdriften. Lösung? Denkanstoss könnte Felbers Gemeinwohlökonomie liefern, eine statt auf Wachstum und Profitmaximierung auf gesellschaftlichen Nutzen und Umwelt ausgerichtete Marktwirtschaft, gelenkt durch entsprechende Besteuerung, Maximaleinkommen, Gewinnpartizipation und Obergrenze frei verfügbaren Privatvermögens – in Österreich in kleinem Umfang umgesetzt. Ein Paradigmenwechsel mag Utopie bleiben – die Fortsetzung des Status quo aber schwächt das Vertrauen in die Demokratie und die Zahl Verzweifelter wird dabei kaum kleiner werden. Georg Strasser, Mettmenstetten
Ersatzwahl in Obfelden - Stimmfreigabe der FDP Am 19. November wählen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein neues Mitglied in den Gemeinderat für die zurückgetretene Isabelle Egger. Es ist begrüssenswert, dass sich zwei Mitbürger für diese anspruchsvolle Tätigkeit für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Die Kandidaten Simon Böhlen, 37, und Kevin Blum, 33, sind in Obfelden aufgewachsen und hier zur Schule gegangen. Beide wohnen mittlerweile mit ihren Familien in Obfelden. Simon Böhlen ist als Informatiker tätig, Kevin Blum ist für Disposition und Verkauf in einem KMU zuständig.
Die FDP möchte keine Wahlempfehlung abgeben, beide bürgerlichen Kandidaten sind wählbar. Wichtig ist, dass die Stimmbürger von Obfelden am 19. November ihr Wahlrecht ausüben und zahlreich an der Wahl teilnehmen. Mirjam Heinemann, FDP Obfelden
Zur politischen Ausgewogenheit im Ständerat braucht es neben Daniel Jositsch von der SP zwingend einen bürgerlichen Ständerat aus dem Kanton Zürich. Für den wichtigen Wirtschaftskanton Zürich ist immens wichtig, dass auch ein Vertreter der bürgerlichen Parteien im Ständerat in Bern wieder Einsitz nimmt. Es darf nicht sein, dass der Kanton Zürich von zwei linken Ständerats-Stimmen vertreten wird und wir den bisherigen zweiten bürgerlichen Sitz verlieren! Mit Gregor Rutz, einem erfahrenen und weitsichtigen Politiker, hat die SVP einen Trumpf in den Händen, den man nicht verspielen darf. Wir müssen alles tun, damit wir die bürgerliche Ausgeglichenheit im Ständerat nicht auch noch vergeben. Wir haben genügend Beispiele wie es ist, wenn die links-grüne Mehrheit über die Geschäfte bestimmt und die Kosten aus dem Ruder laufen. Im Stadtrat Zürich wie auch im Kantonsrat wird es uns wöchentlich vor Augen geführt, mit was für abstrusen Vorstössen, Gesetzesänderungs-Anträgen und Voten die links-grünen Bürger-Vertreter das
Parlament beschäftigen und laufend unnötige Kosten verursachen. Es ist bedenklich mitansehen zu müssen, wohin unsere Gesellschaft schlittert. Und was offensichtlich von dieser linksgrünen Mehrheit niemand begreift, die Kosten bleiben schlussendlich immer an jedem einzelnen von uns hängen. Jeder Steuerzahler zahlt mit, was in diesen Räten verbockt wird. Jetzt haben wir es in den Händen, mit Gregor Rutz haben wir einen konsensfähigen, wortgewandten und hartnäckigen Kandidaten für die Ständeratswahlen am Start, den es unbedingt bei seiner Wahl zu unterstützen gilt. Bereits im 1. Wahlgang hatte er ein super Ergebnis erzielt und bewiesen, dass er einen breiten Zuspruch von den Stimmbürgern hat. Für den zweiten Wahlgang zählt nun wirklich jede Stimme, damit Gregor Rutz die Wahl in den Ständerat nach Bern gewinnt. Daher ist es wichtig, dass jeder von uns im Umfeld mobilisiert, mobilisiert, mobilisiert! Jede Stimme zählt! Marc Bochsler, Kantonsrat SVP, Wettswil
Unnötige Arbeiten Am 1. November sind bei uns auf dem Parkplatz zwei Bauarbeiter aufgetaucht und haben mit einer Spraydose einen geteerten Fleck markiert mit «L1» und «H17». Ich nehme mal an, Leitung 1 Haus 17. Kurze Zeit später sind dann drei Bauarbeiter mit Lieferwagen und Anhänger mit dem nötigen Material und Maschinen aufgetaucht. Mit einer Betonfräse wurde dann dieser geteerte Fleck aufgeschlitzt, um dann mit einem kleinen Bagger diesen abzutragen. Danach gingen die Arbeiter zur Bachstrasse hoch, um auch dort dasselbe zu machen. Ich habe mich gewundert, als sie dann nach dem Mittagessen wieder kamen, dieses Mal mit einem Last-
wagen und Teer, wieder mit drei Mann, um das aufgerissene Loch wieder mit Teer zu füllen. Es wurde weder die Leitung freigelegt noch sonst was gemacht. Jetzt frage ich mich: Warum? Weder war der Teer vorher kaputt, noch hatte er Schäden. Ich denke, die Arbeiter werden noch ein drittes Mal wiederkommen, um diesen noch ganz aufzufüllen oder alles erneut aufzureissen, um an die Leitungen zu kommen. Ich frage mich nun, ob Kosten keine Rolle spielen, dass man solche Arbeiten macht. Wäre es nicht besser, das Geld für Arbeiten auszugeben, die es nötiger hätten am Haus? Marcel Dinse, Obfelden
Schutz der Artenvielfalt Die SVP Bonstetten organisiert am 8. November im Rigelhüsli einen Informationsanlass betreffend eine Einzelinitiative zum Schutz und zur Förderung der Artenvielfalt respektive der Biodiversität. Der Initiant Hans Wiesner (GLP) wird der Bevölkerung die Initiative erläutern und seine Motivation darstellen, warum er es für nötig erachtet, auf diesem Weg die Gemeinde Bonstetten zu motivieren, etwas in diese Richtung zu tun. Er verlangt vom Gemeinderat, dass er für die nächsten drei Jahre einen Rah-
menkredit von 200 000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat lehnt diese Initiative ab. Gemeindepräsidentin Arianne Moser (FDP) wird die Argumentation des Gemeinderates präsentieren. Die Bevölkerung wird über die Biodiversitätsinitiative an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember abstimmen. SVP Bonstetten Mittwoch, 8. November, 20 Uhr, Rigelhüsli Bonstetten: Informationsanlass «Einzelinitiative zum Schutz und zur Förderung der Artenvielfalt»
Unglücklicher Vergleich Als Linguist fand ich den Vergleich von Herrn Bär zwischen Reichsbürgern (in der Schweiz wohl eher Wutbürger, da echte Reichsbürger selten sind) und den Anarchosyndikalisten, namentlich auch von Noah Chomsky, etwas befremdend. Wutbürger sind keine (moralische oder amoralische) «Denkschule» sondern eher Menschen mit einer psychopathischen Neigung, und können deshalb auch nicht mit Anarchosozialisten verglichen werden. Da täte man ihnen zu viel Ehre an. Chomsky ist im Übrigen auch nicht der Vordenker oder gar Begründer des Anarchosozialismus, einer Denkrichtung, die anstelle des bürger-
lichen Staates eine Arbeiterselbstverwaltung will, über hundert Jahre alt ist und im spanischen Bürgerkrieg für kurze Zeit sogar das republikanische Lager prägte. Er ist Mitglied des IWW und nennt sich Anarchosozialist. In erster Linie ist er aber der berühmteste Linguist des 20. Jahrhunderts (dessen Lehre allerdings teilweise überholt ist). Er ist Professor am MIT und vielfacher Ehrendoktor. In zweiter Linie ist er heute ein scharfer Kritiker von Imperialismus und kapitalistischer Ausbeutung. Ob er ein bedeutender anarchosozialistischer Denker ist, ist umstritten. Hans Hegetschweiler, Hedingen
Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers
oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation eines Leserbriefs besteht nicht. (red)
Gewerbe
Röbi auf seiner letzten Reise
Do, 9. Nov. - 19.30
Killers of the Flower Moon
Der Kampf ums Schwarze Gold Fr, 10. Nov. - 19.30 Sa, 11. Nov. – 17.00
Das fliegende Klassenzimmer
Ein Unfall verändert Martinas Leben
Sa, 11. Nov. - 11.00
Astolfo
Ein italienischer Feelgood-Movie Sa, 11. Nov. - 14.00
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Das spezielle Kino
Tickets: www.kinomansarde.ch
Röbi geht (mit Talk)
Dienstag, 7. November 2023
Mehr als nur Lesen
Die Bibliothek Mettmenstetten hat sich zum Treffpunkt für alle gemausert. Seite 11
Schöne Melodien
Der Oberämtler Chor Hausen präsentiert am 17. und 18. November sein Chränzli. Seite 11
Mit guten Augen
Der Bezirksschützenverein Affoltern hielt ein Nachtschiessen ab, an dem viele Junge teilnahmen. Seite 13
Kreativität und Ausprobieren aus Leidenschaft Aus Ideen wurden Projekte, aus Projekten Erwerbstätigkeit Regula ZellwegeR Kreativ tätig sein wollen viele, aber mittels Kreativität auch Geld verdienen schaffen weniger. Claudia und Ruedi Künzi entwickelten kreative Ideen mit dem Material «Stroh» weiter. Sie bauen in Maschwanden unterschiedlichste Getreidesorten an, verarbeiten die Halme und Ähren und verkaufen sie an Unternehmen zu Deko-Zwecken oder an Privatpersonen, die daraus wahre Kunstwerke schaffen. Zugleich vermitteln sie Wissen um Stroh in Kursen und lassen Kinder erleben, woher das Korn zu ihrem Pausenbrot kommt. Auch Patricia Gmür vermittelt Wissen: Näh-Wissen. Sie näht Kleider und Accessoires und bietet in ihrer Werkstatt Näh-Coachings an. Die Werkstatt teilt sie mit vier weiteren kreativen Unternehmerinnen, die Produkte aus Filz, Leder, Holz und Keramik kreieren.
Vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten Es begann mit der Mettmenstetter Handarbeitslehrerin Elisabeth Spinnler, die Kurse im kreativen Arbeiten mit Stroh leitete. Es sei nicht einfach, zu geeignetem Material zu kommen. Diese Aussage brachte das Bauernehepaar Claudia und Ruedi Künzi dazu, für das «Basteln» mit Stroh geeignetes Getreide anzupflanzen. Das war 1985 – heute sind sie die bekanntesten Anbieter von Getreidedeko sowie Deko- und Flechtgetreide in der Schweiz. Claudia und Ruedi Künzi führen den Betrieb Steinbüllen in der dritten Generation und betreiben Milchwirtschaft, Futter- und wenig Ackerbau. Wer am Hof vorbeispaziert, entdeckt neben dem Firmenschild «Strohlädeli» eine Tafel: «Eintreten und staunen». Das Ausstellungslokal ist immer offen. Drinnen staunt man über die Vielfalt von Verarbeitungsmöglichkeiten des «Abfallproduktes» Stroh. Vom Trinkhalm, den man im privaten Gebrauch übrigens mehrmals brauchen kann, über filigrane Flechtarbeiten bis zu dekorativen grossen Papiertüten gefüllt mit Getreidegarben und Deko-Blumen für die Dekoration von Hotels oder Messeständen.
Bei Strohdekorationen denken viele an Weihnachten und Erntedank. Stroh hat aber das ganze Jahr Saison.
Nähen zum Ausgleich Patricia Gmür ist Tierärztin und Mutter von vier Kindern – und unter dem Label «Stoffbude Gmür» leidenschaftlich gern kreativ. Ihr Werkstoff sind Textilien. Bereits als Kind nähte sie gern. 2015 hatte sie die Idee für ein Nähatelier, wo sie selbst Kleider und Accessoires näht, Nähkurse gibt und Nähcoachings anbietet für Nähwillige, die aber mit einem Problem wie beispielsweise dem Zuschneiden des Stoffes oder dem Einset-
Ruedi und Claudia Künzi haben ein umfassendes Wissen über Stroh und teilen dieses gern mit Besuchern ihres kleinen Museums in Maschwanden.
Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator, Affoltern
Du bist nicht mein Problem
Stroh, auch in Zukunft Stroh ist ein nachwachsender Rohstoff, ökologisch und kompostierbar. Deshalb kaufen umweltbewusste Betriebe «Röhrli» aus Stroh. Grössere Deko-Elemente wie ganze Garben aus Stroh verleihen Claudia und Ruedi Künzi auch: «Es wäre schade, wenn sie beispielsweise nach einem Einsatz bei einer Erntedankfeier in einer Kirche weggeworfen würden.» Das Naturprodukt Stroh unterliegt den Launen des Wetters. «Wir haben auch Lehrgeld bezahlt», erzählen die beiden. Nachdem beispielsweise heftige Windböen die Halme geknickt haben. Das Maschwander Paar ist experimentierfreudig und hat im Lauf der Jahre auch beim Anbau beispielsweise verschiedene Getreidearten ausprobiert. Gewünscht sind möglichst lange, stabile Halme, die gut zu verarbeiten sind. Sie sammeln auch erstaunliche Deko-Elemente aus der ganzen Welt. Ruedi Künzi hat besonders schöne Stücke aus Weissrussland heimgebracht. Claudia Künzi holt sich immer wieder neues Wissen, beispielsweise im Verein «stroh in form». 2024 geht Ruedi Künzi als Milchwirtschafter in Rente. Unterschiedliches Getreide anbauen und Strohprodukte kreieren und anbieten wollen er und seine Frau noch lange. «Stroh hat viel Potenzial. Wir haben noch viele Ideen und freuen uns darauf, noch mehr Zeit in unsere Leidenschaft, das Stroh, investieren zu können.»
RATGEBER BEZIEHUNG
Dieser Titel tut fast ein bisschen weh. Das klingt nach «Du bist mir egal». Was meinen Sie damit? Sicher nicht, dass der Partner/die Partnerin mir egal ist. Aber jede und jeder hat seine eigenen Probleme und die Aufgabe, diese selbst zu lösen.
Patricia Gmür liebt es, mit Textilien kreativ zu sein. In ihrem Atelier in Affoltern sind Besucherinnen und Ratsuchende willkommen. (Bilder Regula Zellweger) zen eines Reissverschlusses an ihre nähtechnischen Grenzen stossen. Sie hat auch einen Fundus an Stoff und Nähmaterial wie Bänder, Schnallen oder Elast, das sie verkauft. Manchmal kommen auch Frauen und beschreiben ein Kleidungsstück, das sie irgendwo gesehen haben – und Patricia Gmür zeichnet das Schnittmuster, lässt die Kundin Stoff bei ihr oder anderswo auswählen, und fertigt das gewünschte Stück im Auftrag oder in Zusammenarbeit mit der Kundin an. Man kann sich auch im Atelier anmelden, wenn man eine bestimmte Nähmaschine vor Ort nutzen möchte, weil beispielsweise die Anschaffung einer Overlock-Nähmaschine zu kostspielig wäre. Patricia Gmür hat ein besonderes Gespür für Farben. Sie wagt bei eigenen Modellen oft mutige Kombinationen von Stoffmustern. Damit hat man garantiert ein Unikat, das bewundert wird.
Kunsthandwerkstatt Betpur Das Nähatelier bedeutet für Patricia Gmür, die in Teilzeit als Tierärztin tätig ist, einen Ausgleich zur Familien- und Berufsarbeit. Sie schätzt den Kontakt mit ihrer Kundschaft und das zusammen kreativ Sein mit ihren fünf AtelierKolleginnen, die unter den weiteren vier Labels «4eck», «Dreieck im Viereck», «zum Schärbe» und «Kunsthandwerk usem Schopf» ihre Produkte anbieten. Insbesondere in der Adventszeit lohnt sich ein Besuch im Atelier, wenn man auf der Suche nach einem nachhaltigen, einzigartigen und regional produzierten Geschenk ist, wie beispielsweise ein Necessaire, eine massgeschneiderte Jacke, ein individuell beschriftetes T-Shirt, eine Handtasche, ein Gürtel aus Leder, gefilzte Objekten oder Töpferware. Immer am ersten Samstag im Monat sind Gäste von 9 bis 16 Uhr willkommen. Wer Patricia Gmür besuchen will, findet sie am Freitag von 9 bis 13 Uhr in ihrem Atelier. Patricia Gmür sieht einen Trend hin zum «Selbermachen». Immer mehr Leute suchen einen Ausgleich zur
stressigen Berufsarbeit im kreativen Handwerken, wo man das Ergebnis der Tätigkeit in Händen halten und stolz darauf sein kann. Und wenn sogar das Nähen Stress macht, kann man sich bei Patricia Gmür Unterstützung holen. Informationen: www.getreidedeko.ch, www.stoffbude-gmuer.ch und
Aber dann bleibt das schöne Bild, alle Probleme gemeinsam zu lösen, auf der Strecke! Innerhalb der gemeinsamen Beziehungsgeschichte ist es sicher das Ziel, die Herausforderungen zusammen zu meistern. Aber ich bin nicht da, um dein Lebensproblem, deine Kindheits- oder Familienthemen zu lösen. In diesem Bereich ist jede und jeder für sich selbst verantwortlich. Was heisst das? Jeder Mensch hat seine Aufgaben im Umgang mit sich und seiner Entwicklung. Die Fragen sind: Wer bin ich? Was habe ich bisher gelebt? Bin ich ausgesöhnt mit meinem bisherigen Leben? Was möchte ich noch Neues erfahren und erleben? Wie möchte ich mich weiterentwickeln?
www.betpur.jimdofree.com
Vor der eigenen Haustür beginnen Jeder und jede kann einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten – und für sich und andere mehr Lebensqualität schaffen. Viele Menschen sind heute bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, um Produkte zu kaufen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die ihren Werten entsprechen. Dazu muss man aber die Möglichkeiten in der Region kennen. Deshalb erscheinen in den nächsten Wochen Artikel zu Besenbeizen, Hofläden, Second-Hand-Geschäften, lokaler Produktion, Upcycling/Repair und zu innovativen Nischenprodukten. Der «Anzeiger» freut sich auf Inputs der Leserinnen und Leser zur Serie «lokal – nachhaltig – innovativ», an redaktion@ affolteranzeiger.ch. (rz)
Dann stimmen die schönen Schlagertexte wie «Ohne dich bin ich nichts» oder «Ich brauche dich, um zu leben» also nicht? Sie gaukeln uns ein rosarotes Bild von Beziehung vor. Für das innere Glück und die innere Zufriedenheit ist jede und jeder für sich selbst zuständig. Das kann nicht der Partner/die Partnerin erfüllen. Die Aufforderung lautet: «Liebe dich selbst!» Aber die Liebe zueinander? Wo bleibt die denn? Das Verliebtsein ist wunderschön. Wir gehen mit kindlichem Vertrauen in dieses Gefühl. Doch irgendwann holt uns die Realität ein. Das Verliebtsein muss brechen, damit das echte, tiefe Vertrauen wachsen kann. Eine lebendige Beziehung leben, das geht nicht ohne Schmerzen. Das Gemeinsame und die Verbundenheit können wachsen, wenn beide auch als Persönlichkeiten wachsen. Innerlich freier und eigenständiger werden und gleichzeitig das Verbindende zu pflegen, das dient der Beziehungs-Entwicklung. Verstehe ich richtig: In diesem tiefen Vertrauen wächst dann die gemeinsame Beziehungsgeschichte? Genau. In dieser Geschichte gibt es Themen, die zusammen gelöst und Situationen oder Verhaltensmuster, die gemeinsam verändert werden müssen. Und in diesem Vertrauen haben Wünsche Platz nach Liebe, Zuneigung, Anerkennung, Aufmerksamkeit und Sex. viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch
EMMI CAFFÈ LATTE – MACCHIATO
Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie. Montag, 6.11. bis Samstag, 11.11.23
4 x 2,3 dl
–39%
– 33%
14.20
21.80
statt 17.80
statt 32.70
FAMILIA MÜESLI
statt 20.70
7.50 statt 10.–
–20%
12.50
25%
MÖVENPICK KAFFEE
div. Sorten, z.B. c.m. plus Waldbeeren, 2 x 600 g
div. Sorten, z.B. Bohnen, 3 x 500 g
–28%
2.80 statt 3.90
CLEMENTINEN Spanien, per kg
–28%
2.30 statt 3.20
NÜSSLISALAT
SCHOKOCROQUETTES
MICHEL FRUCHTSÄFTE
statt 6.60
ZWEIFEL CHIPS
statt 19.90
ST. SAPHORIN AOC LAVAUX
Aimé Vignoux, Schweiz, 75 cl, 2021
(Jahrgangsänderung vorbehalten)
– 30%
HAKLE TOILETTENPAPIER
PURINA ONE KATZENNAHRUNG
div. Sorten, z.B. pflegende Sauberkeit, 4-lagig, 24 Rollen
div. Sorten, z.B. Lachs, 1500 g
div. Sorten, z.B. Original, 200 g
div. Sorten, z.B. Mini Pralinés, 2 x 100 g
LE PARFAIT
div. Sorten, z.B. Original, 2 x 200 g
12.90 statt 17.80
6.90 statt 8.40
KAMBLY BISCUITS
div. Sorten, z.B. Butterfly, 2 x 100 g
VOLG RÖSTI
div. Sorten, z.B. Original, 3 x 500 g
5.20 statt 6.60
HILCONA MEZZELUNE PESTO BASILICO
– 31%
– 30%
statt 3.85
statt 7.95
2.65
11.90 statt 17.–
COMFORT
div. Sorten, z.B. Concentrate Blue Sky, 2 x 1,25 l
SUTTERO CORDON BLEU per 100 g
5.50
FINDUS CRACK-STICKS 10 Stück
Druck- und Satzfehler vorbehalten.
Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:
LINDT SCHOKOLADE
–21%
250 g
statt 30.65
statt 17.05
LEERDAMMER SCHEIBEN
6 x 1,5 l
19.90
12.75
statt 4.25
RAMSEIER BIO SCHORLE APFEL
– 35%
–25%
15.90
3.40
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Veranstaltungen
Dienstag, 7. November 2023
11
Ämtler Kunstschaffende zeigen ihre Werke Bald starten die beiden Ausstellungen zur «Aemtler Kunst 2023» im Kasinosaal Affoltern Die Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern lädt ein zu den zwei grossen Ausstellungen «Aemtler Kunst 2023» im Kasinosaal in Affoltern. Sie bietet 56 Ämtler Kunstschaffenden während zwei Wochen die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren und sich auch mit anderen Kunstschaffenden zu vernetzen. Im Rahmen der Ausstellungen finden auch zwei kulturelle Veranstaltungen statt. Start ist am Freitag, 10. November, ab 19 Uhr mit der Vernissage der offenen Ausstellung Aemtler Kunst. 34 Kunstschaffende zeigen ihre Werke. Das Interesse an einer Teilnahme war so gross, dass leider nicht ganz alle der Interessierten auch ausstellen können. Die Vergabe der Plätze erfolgte gemäss Reglement nach dem Eingang der Anmeldungen. Das Spektrum der gezeigten Arbeiten ist gross und umfasst ganz unterschiedliche Sparten des Kunstschaffens. Mehr als 70 Kunstschaffende haben Interesse an der offenen und jurierten Ausstellung gezeigt. Eine fachkundige externe Jury hat die 68 Dossiers für die jurierte Ausstellung gesichtet und an einem intensiven Jurierungs-Tag im Juni 23 Künstlerinnen und Künstler für die Ausstellung ausgewählt. Die Jury schreibt in ihrem Bericht: Die Jury empfand die Qualität der eingereichten Werke insgesamt als sehr vielseitig und interessant. Viele Kunstschaffende zeigten einen beeindruckenden Umgang mit verschiedenen künstlerischen Techniken in ihren Arbeiten, was die Jurierung sehr spannend gestaltete. Dabei lag der Fokus auf der inhaltlichen Auseinandersetzung und es wurden auch mediale und technische Aspekte sowie die künstlerische Position berücksichtigt. Es war
«Aemtler Kunst» Offene Ausstellung: Freitag, 10. November, 19 bis 22 Uhr, Vernissage; Samstag, 11. November, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 12. November, 14 bis 18 Uhr; Montag, 13. November, 18 bis 20 Uhr. Jurierte Ausstellung: Donnerstag, 16. November, 19 bis 22 Uhr, Vernissage; Freitag, 17. November, 19 bis 22 Uhr; Samstag, 18. November, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 19. November, 14 bis 17 Uhr. Am Sonntag, 12. November, 14 und 16 Uhr Lucy & Lucky loop Show, für Kinder und Erwachsene. Am Samstag, 18. November, 17 Uhr Konzert Martin Flückiger + Silvano Cerutti, «Ansichtssachen – Mikroballaden mit Musik». Barbetrieb während der Ausstellung; Kulturveranstaltungen: Eintritt frei, Hutkollekte. Infos: https://ggaffoltern.ch/ausstellung/
Die letzte Ausgabe von «Aemtler Kunst» fiel noch in die zweite Corona-Welle. Nun geht vieles wieder leichter. (Bild zvg) ebenfalls wichtig, eine Vielfalt an Techniken und Medien für die Ausstellung auszuwählen. An beiden Ausstellungen stellen Kunstschaffende zum ersten Mal ihre Werke im Rahmen Aemtler Kunst aus, ebenso gibt es neue Werke von bekannten Künstlerinnen und Künstler zu entdecken.
Kulturelle Veranstaltungen und Barbetrieb während der Ausstellungen Die letzte Ausgabe der Ausstellungen Aemtler Kunst fiel in die zweite CoronaWelle. Die Ausstellungen konnten als
einer der wenigen Anlässe in dieser Zeit durchgeführt werden. Verzichtet werden musste auf den Barbetrieb und die kulturellen Veranstaltungen. Umso mehr freut sich die Kunstkommission dieses Jahr Kunstinteressierte und Kunstschaffende zu begrüssen. Während der Öffnungszeiten der Ausstellung ist die Bar in Betrieb und ermöglicht viele spannende Begegnungen und einen regen Austausch zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten. Am Sonntag, 12. November, werden Lucy & Lucky Loop vor Ort auftreten. Das Künstlerduo begeistert mit seinen
artistischen Einlagen Gross und Klein. Die beiden treten um 14 und 16 Uhr auf. Die Vorführung eignet sich speziell auch für Familien mit Kindern, die den Sonntagnachmittag für einen Besuch der Ausstellung nutzen wollen. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. Am Samstag, 18. November, geben um 17 Uhr im Foyer Martin Flückiger + Silvano Cerutti ein Konzert unter dem Titel: Ansichtssachen – Mikroballaden mit Musik. Während der kulturellen Darbietungen ist die Ausstellung jeweils offen. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte.
Die beiden Ausstellungen Aemtler Kunst werden durch die Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern organisiert und durchgeführt. Die Kunstkommission wurde bereits 1921 gegründet, seit 1973 unterstützt die GGA die alle paar Jahre stattfindenden Kunstausstellungen. Ziel der Kunstkommission ist es, Kunstschaffenden im und aus dem Knonauer Amt eine Plattform und regionale Sichtbarkeit zu bieten. Seraina Mohr, GGA Kunstkommission
Farbig inspirierte Konzerterlebnisse Oberämtler Chor Hausen: Chränzli am 17. und 18. November Nach vierjährigem Unterbruch freut sich der Oberämtler Chor Hausen, erneut seinen Grossanlass, das Chränzli, durchführen zu können. Unter dem Motto «Farbtöne» haben die Chorleiter Katrin Müller und Ueli Krasser das musikalische Programm zusammengestellt. In den Liedern geht es um verschiedene Themen — immer im Zusammenhang mit einer Farbe. Die Stilrichtungen, «die Töne», sind ganz unterschiedlich: vom neu arrangierten Volkslied über den alten deutschen Schlager bis zu Blues und Pop ist alles dabei. Der gesamte Chor — Frauen- und Männerchor, kleinere Formationen und
solistische Darbietungen — sorgt für ein interessantes Klangerlebnis.
Publikumsquiz mit vielen Preisen Am Chränzli dirigiert Stellvertreter Ueli Krasser, und der Chor wird von der Band begleitet. Speziell begrüsst werden darf dieses Jahr eine Formation der Tambourengruppe «Trümmlig» aus BonstettenWettswil. Diese Gruppe ist aus der Jumba (Jugendmusik Bezirk Affoltern) entstanden. Auch hier dürfen sich die Gäste von den farbigen Rhythmen überraschen lassen. Zudem kann am Publikumsquiz teilgenommen werden; es
Der Oberämtler Chor Hausen freut sich auf den Grossanlass, das Chränzli. (Bild zvg)
winken attraktive Preise. Und nicht zuletzt sorgt die Küchencrew für das leibliche Wohl; am Nachmittag gibt es eine kleine Karte. Das Kuchenbuffet ist an jeder Vorführung geöffnet. Oberämtler Chor Hausen, Maria Frick
In der Bibliothek Mettmenstetten herrscht den Winter über viel Betrieb. (Bild zvg)
Die Bibliothek als Treffpunkt
Freitag, 17. November: Konzert um 20 Uhr. Tür- und Küchenöffnung ab 18.30 Uhr. Samstag, 18. November: Konzert um 13 Uhr. Türöffnung 12.30 Uhr. Abendkonzert um 20 Uhr. Tür-und Küchenöffnung ab 18.30 Uhr. Kollekte. Parkplätze im Chratz. Reservierungen unter: www.chorhausenamalbis.ch oder telefonisch unter: 044 760 20 16
Die neue Bibliothek Mettmenstetten füllt sich immer mehr mit Leben. Im zweiten Winter seit ihrer Eröffnung laden zahlreiche Anlässe dazu ein, neue Menschen kennenzulernen und angenehme Stunden mit Gleichgesinnten zu verbringen. Am 9. November können Puzzlefans ihrem Hobby in geselliger Runde frönen: in gemütlicher Atmosphäre wird am zweiten Puzzle-Abend bei einem Glas Wein und etwas zum Knabbern ein 500er-Puzzle zusammengesetzt. Am Offenen Sonntag, 19. November, ist die Bibliothek ist von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zum Lesen, Ausleihen, Spielen, Basteln und Verweilen ein. Um 14 und 15 Uhr erzählen Seraina Häcki und Nicole Fierz von der «Plaudertäsche» Geschichten, garniert mit Versli, Liedern, Basteleien und weiterem. An diesem Sonntag startet auch wieder die Bring-und-Hol-Aktion «Weihnachtsschmuck». Alles, was man für Adventskränze, weihnächtliche Dekorationen oder für den Weihnachtsbaum brauchen kann, darf auf dem Tausch-Tisch deponiert oder mitgenommen werden. Ebenfalls an diesem Tag startet die Dekoration der Bibliotheksfenster für die Weihnachtszeit: grosse und kleine Malerinnen können eine Vorlage beziehen und gestalten, für jedes abgegebene Meisterwerk gibt es eine kleine süsse Belohnung. Am Tag darauf, am Montag 20. November, laden die Bibliothekarinnen zum traditionellen Büchermorgen. Von
10 bis 11 Uhr werden die Neuerscheinungen des Herbstes präsentiert, und die Bibliothekarinnen stellen ihre persönlichen Lieblingsbücher-Neuheiten vor. Am 4. und 5. Dezember findet wiederum das grosse Grittibänz-Backen statt. Den Teig liefert Flurinas Backstube, und im gemütlichen Bibliothekscafé können die Bänze geformt, verziert und gebacken werden (Voranmeldung bis 29. November in der Bibliothek, Materialkostenbeitrag pro Stück: 3 Franken). Zu beliebten Treffpunkten entwickeln sich mehrere Serien von regelmässigen Veranstaltungen: Neu hinzugekommen sind diesen Herbst das Plaudercafé (1. Dienstag im Monat) und der Strick-Treff (1. Mittwoch im Monat). Brigitte Eugster, Bibliothek Mettmenstetten Weitere Veranstaltungsreihen und Daten auf www.bibliotheken-zh.ch/mettmenstetten
KORREKT Jassturnier beginnt um 19.30 Uhr In der Ausgabe vom 3. November hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das Jassturnier der SVP Mettmenstetten vom 10. November startet um 19.30 Uhr. Kassenöffnung ist eine halbe Stunde vorher, um 19 Uhr. (red)
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Sport
Dienstag, 7. November 2023
13
Klarer WB-Auswärtssieg
Der FC Affoltern ist in starker Form Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Balzers – FC Wettswil-Bonstetten 0:3 (0:2)
3.Liga: FC Affoltern – FC Altstetten 6:1 (2:0) Das Fanionteam versuchte den Schwung aus dem Spiel vom vergangenen Wochenende im Juchhof mitzunehmen, dies gelang tadellos, man konnte gar den nächsten hohen Sieg einfahren. Das Heimteam unter der Leitung des Trainergespanns Jevremovic/Bulut liess den Ball von der ersten Minute an schnell durch die eigenen Reihen laufen. Man dominierte das Spielgeschehen fast nach Belieben, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu gelangen. Döttling war es schliesslich, der sich an Herz fasste, zwei Gegenspieler ausnahm und dann den Ball gekonnt flach in die Maschen schob. Dies war der Dosenöffner für das Heimteam. Wenige Zeigerumdrehungen später brachte derselbe Spieler einen Eckball in die Mitte, wo Tustonja am höchsten stieg und den Ball mit dem Kopf über die Linie wuchtete.
Nur in eine Richtung Im zweiten Abschnitt kannte das Spielgeschehen nur eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gäste. Petermann hob das Leder aus grosser Entfernung gefühlvoll über den Torhüter zur komfortablen 3:0 Führung. Das Heimteam machte immer weiter und ruhte sich nicht auf dem Vorsprung aus. Angelillo setzte auf der Seite
zum Dribbling an, flankte zur Mitte, wo Huber per Kopf zum 4:0 einnicken konnte. In der Folge wurden die Affoltemer etwas schlampig und kassierten ein unnötiges Gegentor. Dies rüttelte das Heimteam nochmals wach. Die Einwechselspieler brachten noch einmal neuen Schwung, mehrere gute Chancen wurden jedoch liegen gelassen. Nach einer Ecke stand Angelillo genau richtig und brauchte den Ball nur noch einzuschieben. Den Schlusspunkt der Partie sollte ein wahrlich sehenswerter Treffer sein. Nach einer Kombination über mehrere Stationen versenkte Döttling das Leder für den gegnerischen Hüter unhaltbar und so war das halbe Dutzend voll. In den letzten beiden Partien konnte der FCA viel für das Torverhältnis und das Selbstvertrauen tun. Aus zwei Spielen resultierten zwölf Tore und lediglich ein Gegentreffer. Nun gilt es auch im letzten Spiel die gute Verfassung zu bestätigen und die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Kevin Aegerter FCA: Studerus; Premananthan, Tustonja (Steigmeier), Binkert, Jeyakumar (Oppido); Huber, Stefanovic (Bitzer), Ismajlaj (Angelillo); Himmelreich (Aegerter), Döttling, Petermann
Wie schon hier gegen Uzwil traf Marc Figueiredo (ganz links) auch in Balzers für die rotschwarzen Ämtler. (Bild Kaspar Köchli) Nach der enttäuschenden Niederlage gegen den FC Uzwil waren die Ämtler auswärts gegen Balzers zu einer Reaktion gefordert. Die Gastgeber aus dem Ländle sind zwar schwach in die Saison gestartet, zeigten aber zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend mit starken Resultaten.
Sichere Führung zur Pause Bei sehr windigen Bedingungen startete der FCWB enorm konzentriert in die Partie. Die Startviertelstunde war geprägt durch gegenseitiges Abtasten, und es gab nur wenige Szenen in den beiden Strafräumen. Nach zwanzig Minuten musste Stettler ein erstes Mal in extremis zum Eckball klären. Praktisch im
Gegenzug fasste sich Nicola Peter aus knapp 25 Metern ein Herz – sein strammer Schuss wurde leicht abgelenkt und landete zum 0:1 im gegnerischen Gehäuse. Wenige Zeigerumdrehungen später zeigten die Gäste nach einer Balleroberung ein wunderschönes Umschaltspiel, wobei Herger den mitgelaufenen Flavio Peter bediente, welcher souverän zum 0:2 einschob. Wer nach dem Pausentee eine Reaktion der Gastgeber erwartete, wurde enttäuscht. Die Ämtler kombinierten sich direkt nach Wiederanpfiff mustergültig durch die Balzner Hintermannschaft und Figueiredo bestätigte seine bestechende Form mit einem weiteren Treffer. In der Folge verliess sich der FCWB auf konsequente Defensivarbeit. Während die Rot-
Schwarzen das Spielgeschehen weitgehend kontrollierten, waren es vor allem stehende Bälle, die aufgrund von orkanartigen Böen immer wieder für Gefahr sorgten. Zwei Mal prallte der Ball an das WB-Gehäuse, doch Thaler vermochte «die Null» festzuhalten. Mit einer konzentrierten und geschlossenen Teamleistung gewinnt der FCWB bei schwierigen Bedingungen verdient mit 0:3 und macht in der Tabelle einen Sprung auf Platz 8. Claudius Brüniger Matchtelegramm: Sportplatz Rheinau, Balzers. FCWB: Thaler, Stettler, Brüniger, Waser, Studer, Loosli, N. Peter, Figueiredo (75. Hager), F. Peter (80. Mesonero), Schneebeli (75. Medaglia), Herger (66. Di Battista).
Der FCA konnte gegen Altstetten öfters jubeln. (Archivbild zvg)
Präzise Schüsse in der Nacht Bezirksschützenverein Affoltern organisierte Nachtschiessen für alle Schützenvereine des Bezirks zenkurs durchführten und alle anwesend waren.
Das ist ein spezieller Wettkampf zum Abschluss der Jungschützenkurse Gewehr 300m, denn in der Dunkelheit sind die Anforderungen für das Schiessen und die Handhabung des Gewehres wesentlich anspruchsvoller. Wenn das Licht gelöscht wird, braucht es einige Zeit bis sich die Augen der Dunkelheit angepasst haben. Beim Schiessen sind nur die Scheiben im Zielhang beleuchtet. Für die Handhabung der Gewehre und zur Sicherheit wird jeder Schütze von einem Schützenmeister betreut. Geschossen werden drei Probeschüsse und zwölf Wettkampfschüsse auf die Scheibe mit Fünferwertung.
Knappe Entscheidung Der Vereinswettkampf war hart umkämpft und wird mit nur einem Zehntel-Punkt Vorsprung entschieden. Mit dem Durchschnitt von 50,4 Punkten ist der FSV Knonau im 1. Rang, gefolgt vom FSV Bonstetten mit 50,3 Punkten und der FSG Zwillikon mit 48,9 Punkten. Die Jungschützinnen und Jungschützen von Knonau freuten sich riesig über den Gewinn des Wanderpokals.
Gute Organisation Den Wettkampf der Jungschützenleiter gewann Dominic Mattille (SG Hausen) mit 56 Punkten vor Alex Foster (FSG Zwillikon) mit 55 Punkten und Marius Bachmann (FSV Dachlissen-Mettmenstetten) mit 52 Punkten. Beim anschliessenden Raclette-Essen mit Dessert, gesponsert von den Vereinen, wurden die Erfolge gefeiert. Besten Dank den verantwortlichen Jungschützenleitern und Schützenmeistern für den gut organisierten Schiessbetrieb und die Betreuung der Schützen.
Sieben Vereine beteiligt Zwölf Schützinnen und 32 Schützen kämpften beim Einzelwettkampf um die Medaillen. Mit dem hervorragenden Resultat von 57 Punkten und drei Punkten Vorsprung gewinnt Nicholas Gerster, (FSG Zwillikon) die Goldmedaille. Silber gewinnt Michael Jack (FSV Knonau) mit 54 Punkten, dank dem besseren Tiefschuss, vor der besten Frau Stella Höhn (FSV Bonstetten) mit ebenfalls 54 Punkten. Erfreulich war, dass sieben Vereine einen Jungschüt-
Jungschützinnen und Jungschützen vom FSV Knonau, die Sieger im Vereinswettkampf wurden. (Bild zvg)
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Offene Ausstellung 10.—13. November
10. Nov. 23
Fr 19.30 Uhr
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Die Ausstellung gibt einen Überblick über das Kunstschaffen im Amt. Sie versteht sich als Plattform für Künstlerinnen und Künstler, um ihre Werke dem Publikum vorzustellen. Vernissage Freitag 10. November 19 Uhr
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Öffnungszeiten Fr 19 — 22 Uhr Sa 10 — 19 Uhr So 14 — 18 Uhr Mo 18 — 20 Uhr
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> Sonntag 12. November um 14 und 16 Uhr Lucy & Lucky loop Show für Kinder und Erwachsene
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Jurierte Ausstellung 16.—19. November
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Hier werden Kunstschaffende aus dem Amt ausstellen, die von einer Fachjury ausgewählt wurden. Die gezeigten Werke geben einen spannenden Einblick in die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler. Vernissage Donnerstag 16. November 19 Uhr
Öffnungszeiten Do 19 — 22 Uhr Fr 19 — 22 Uhr Sa 10 — 19 Uhr So 14 — 17 Uhr
> Sa 18. November um 17 Uhr Martin Flückiger und Silvano Cerutti Ansichtssachen – Mikroballaden mit Musik Freier Eintritt, Hutkollekte Barbetrieb während der Ausstellung Organisiert von der Kunstkommission der Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern www.ggaffoltern.ch Unterstützt durch: Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern
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