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084_2023

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

EUROPAS PICK-UP NR. 1¹ DER NEUE FORD RANGER AUCH IN DER SCHWEIZ DIE NR. 1²

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 84 I 177. Jahrgang I Freitag, 3. November 2023

¹ Meistverkaufter Pick-up gemäss Zulassungen der nationalen Behörden (z.B. KBA). Quelle: IHS Markit, Stand 12/22. ² Ford ist 2022 und 2023 die Nr. 1 bei Neuimmatrikulationen von ausgewählten Pickup-Modellen. Quelle: auto-schweiz, ASTRA, MOFIS, Stichtag 01.02.2023, abrufbar unter www.auto.swiss/#statistics.

Abgang nach 25 Jahren

Essbar oder giftig?

Die Chefärztin der Inneren Medizin im Spital Affoltern, Dr. Nadja Lindenmann, hat auf Ende Oktober das Spital verlassen. Seite 7

Die Pilzkontrolle Affoltern prüft selbst gesammelte Pilze. Dabei wird regelmässig auch einer der gefährlichsten Pilze entdeckt. Seite 9

Verzweifelte bringen Behörden zum Verzweifeln Staatsverweigerer und Selbstverwalter halten vereinzelt auch Ämtler Behörden auf Trab salomon schneider Sie haben jegliches Vertrauen in den Schweizer Staat und seine Institutionen verloren, fühlen sich hinters Licht geführt, halten herkömmliche Medien für gekauft und beziehen ihre Informationen von einschlägigen Chatforen oder Blogs auf Telegram und im Internet. Dieser Vertrauensverlust geht oft mit Depressionen, Verfolgungswahn und anderen psychischen Erkrankungen einher. Menschen, bei denen es so weit kommt, bringen meistens schon eine Tendenz zum Misstrauen mit und oft gehen solche Entwicklungen mit einem Schicksalsschlag einher. Dies kann beispielsweise ein plötzlicher Todesfall eines geliebten Menschen sein, der von den Behörden nicht mit der gewünschten Sorgfalt behandelt wurde und dessen Ursache in der Zeitung kleingeschrieben wird. Oder in jüngster Zeit Impfverweigernde, die zeitweise vom gesellschaftlichen Leben und oft auch vom Freundeskreis ausgeschlos-

Ungerechtfertigt Beiträge bezogen

sen wurden. Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und Radikalisierung sind die Folgen und Staatsverweigerung ein mögliches Symptom. Die Bewegung der Selbstverwalter und Staatsverweigerer stammt ursprünglich aus Deutschland. Sie ist jedoch sehr heterogen und hat verschiedenste Strömungen. Da auch in der Schweiz alle Gemeinden eine Unternehmensmehrwertsteuernummer haben, stellen sich Staatsverweigernde beispielsweise auf den Standpunkt, dass der Staat eine Firma ist und sie keinen Vertrag mit ihnen eingegangen sind. Daraus leiten sie ab, dass sie beispielsweise keine Steuern, Krankenkassenprämien oder sonstige Forderungen des Staates begleichen müssen. Remo Buob, der Wettswiler Gemeindeschreiber ad interim ordnet ein: «Dies ist ein äusserst seltenes Phänomen, aber es kommt vor. Eine Schwierigkeit ist, dass wir zur Gleichbehandlung aller Anwohnenden verpflichtet sind. Sogar

wenn wir wollten, dürften wir eine fehlende Anmeldung auf dem Einwohneramt nicht akzeptieren, da wir uns an die geltenden Gesetze und Verordnungen halten müssen. Wer sich diesbezüglich widersetzt, wird nachdrücklich und ohne Ausnahmen zum korrekten Verhalten motiviert und entsprechende Verfahrensschritte werden eingeleitet, sollte die Anmeldung nicht erfolgen. Dadurch werden Selbstverwalter in ihrer ablehnenden Haltung dem Staat gegenüber manchmal bekräftigt, werden radikaler und verzweifelter. Mich bewegt besonders, dass solche Menschen extrem viel verlieren und nichts gewinnen und zugleich einen überdurchschnittlich hohen Verwaltungsaufwand generieren.» Die Bewegung der Staatsverweigernden und Selbstverwaltenden ist eigentlich eine anarchistische. Der Duden definiert Anarchismus als: «Lehre, die eine Gesellschaftsform ohne Staatsgewalt und gesetzlichen Zwang propagiert.» Der

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Wettswiler Schülerinnen und Schüler nehmen für eine CD Weihnachtslieder auf. Seite 8

«Ich finde das eine riesige Sauerei.» Ruth Seematter, Ladenbesitzerin und «Halloween»Vandale-Opfer. (Bild lhä)

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Mettmenstetter Gemeindeschreiber Oliver Bär erklärt: «Während andere anarchistische Denkschulen – wie Anarcho-Syndikalismus (Noam Chomsky) oder der Anarcho-Kapitalismus (Murray Rothbard) – ihre Haltungen auf einem starken moralischen und philosophischen Theoriengerüst abstützen, erscheint die Reichsbürger-Bewegung moralisch inhaltsleer. Man denke auch an die vielen Kriegsdienstverweigerer, die wegen illegalen Kriegen ihrer Staaten keine Steuern bezahlten und dafür mit Gefängnis bestraft wurden, oder an Henry David Thoreau, der aus Widerstand gegen die Sklaverei den Widerstand zur moralischen Pflicht erhob. Im Vergleich zu solchen staatskritischen Denkschulen der Vergangenheit wirken die Reichsbürger geistig komplett verarmt. Reichsbürger stützen sich lediglich auf eine abstruse, formalistische Begründung ihrer Haltung, die keiner genauen Überprüfung standhält.»

Zwei Schwestern wollen den BikeOlymp erklimmen: Shana und Lina Huber vom RRC Amt sind jung, talentiert und vor allem erfolgreich. Denn wo die 14- und die 12-Jährige an den Start gehen, gewinnen sie oft auch. So durfte sich Shana dieses Jahr gar als Europameisterin der U15-Jährigen feiern lassen. Trainiert wird fast täglich — entweder im Verein, im Kader oder in Begleitung von Vater Stefan. Immer mal wieder kommt es auch vor, dass die Trainings zu richtigen Familienausflügen werden, wenn sich auch Mutter Janine mit E-Bike und Veloanhänger für die jüngste Schwester Malea dazugesellt. (daz)

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Klartext für das Volk

Schwestern-Duo auf Erfolgskurs

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Ein 65-jähriger Mann hat zwischen 2015 und 2019 in Affoltern unrechtmässig Zusatzleistungen AHV/IV und Beihilfen in der Höhe von rund 70 000 Franken bezogen. Tatsächlich lebte der Mann aber in dieser Zeit grossmehrheitlich in Serbien. Der Ankläger forderte eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten und dazu eine Landesverweisung von sieben Jahren. Der Verteidiger forderte hingegen einen Freispruch für den Tatvorwurf des Betrugs. Laut Zeugen habe der Mann sich zwischen 2015 und 2018 jeweils sieben und höchstens acht Wochen in Serbien aufgehalten. Das Urteil steht noch aus. (red)

ruckstuhlgaragen.ch/affoltern

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Neue Ämtler Winter-Kollektion Hinter der Ämtler Modelinie «Saintre Studios» stehen neben dem Gründer Jan Dosch aus Wettswil auch Tim Aeberli aus Bonstetten und Nico Da Rugna aus Affoltern. Mit der ersten Sommerkollektion durften bereits erfolgreiche Verkaufszahlen erzielt werden. Auch ein Fussball-Natispieler trägt bereits ihre Mode. Heute Freitag lanciert das Trio seine zweite Kollektion. Diese umfasst neue Kapuzenpullis in den schlichten Farben Oliv, Grau und Schwarz. Auch T-Shirts aus schweren Stoffen gefertigt sowie ein Trainingsanzug, Socken und ein Baseballcap sind zu kaufen. (red)

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83-jährig, aber immer noch voller Energie: Am Dienstagabend referierte alt SVP-Bundesrat Christoph Blocher im vollen Gemeindesaal von Bonstetten zum Thema «die Schweiz Bild: Luc Müller und die Neutralität». Dies auf Einladung der SVP Bonstetten. (uc) Seite 5

50044 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11 wählen.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Konkurseröffnung Schuldnerin: nachtflug lounge gmbh, Zürichstrasse 78, 8910 Affoltern am Albis, CHE-113.234.720 Datum der Konkurseröffnung: 15. August 2023 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 4. Dezember 2023 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. November 2023 verwiesen. Affoltern am Albis, 3. November 2023 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Papier- und Kartonsammlung – Samstag, 4. November 2023 Am Samstag, 4. November 2023 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Sammelgut, welches später deponiert wird, muss selber entsorgt werden. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht bei Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Feldschützengesellschaft Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 773 29 73 (ab 12 Uhr) 3. November 2023 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Festlegung des Gewässerraums am kantonalen Gewässer Haselbach im Siedlungsgebiet der Gemeinde Knonau Öffentliche Planauflage Seit 2011 gelten in der Schweiz neue gesetzliche Vorschriften zum Gewässerschutz. Sie sollen dazu beitragen, dass die Schweizer Gewässer wieder naturnaher werden. Unter anderem müssen die Kantone entlang aller Flüsse, Bäche und Seen einen sogenannten Gewässerraum festlegen. Er verhindert, dass die Gewässer stärker zugebaut werden, und schützt ihre Uferbereiche. Der Entwurf für die Festlegung des Gewässerraums am Haselbach im Siedlungsgebiet der Gemeinde Knonau wurde vom 8. September bis 6. November 2022 öffentlich aufgelegt. Während dieser Frist konnte jedermann Einwendungen zum Entwurf erheben. Die Baudirektion hat die Einwendungen geprüft. Der Entscheid über den Umgang mit den Einwendungen ist in der Stellungnahme zu den Einwendungen (Einwendungsbericht) dokumentiert. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2023 hat die Baudirektion den Gewässerraum am Haselbach im Siedlungsgebiet der Gemeinde Knonau festgelegt. Gestützt auf § 15 i HWSchV wird die Festlegung des Gewässerraums öffentlich bekannt gemacht. Die Verfügung vom 13. Oktober 2023 wird zusammen mit der Stellungnahme zu den Einwendungen vom 23. August 2023 und dem Dossier im Zeitraum vom 1. November 2023 bis zum 1. Dezember 2023 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung Knonau (Stampfistrasse 1, 8934 Knonau) öffentlich aufgelegt. Zusätzlich sind die Unterlagen in digitaler Form über die Informationsplattform Gewässerraum (gewaesserraum.ch/publikationen) einsehbar und der Gewässerraum (Karte «Öffentliche Oberflächengewässer, Gewässerraum, Wasserrechte und Hochwasserrückhaltebecken») im kantonalen GIS-Browser (www.maps.zh.ch) publiziert. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Verfügung der Baudirektion vom 13. Oktober 2023 kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. werden zur ordentlichen Gemeindeversammlung am Donnerstag, 7. Dezember 2023, 19.00 Uhr, in die Aula im Trakt B des Schulhauses «Im Bruggen», Schachenrain 1, Bonstetten eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Orientierung Finanzplan 2023– 2027 2. Festsetzung Steuerfuss 2024 3. Festsetzung Budget 2024 4. Informationen aus der Schule Die Weisungsbroschüre kann ab Mittwoch, 15. November 2023 auf der Webseite der Sekundarschule Bonstetten (www.sek-bonstetten.ch) heruntergeladen werden. Die Weisungsbroschüre wird auf Verlangen von der Schulverwaltung kostenlos zugestellt. Bezüglich Rechten und Pflichten wird auf das Gemeindegesetz (GG) vom 20. April 2015 und auf das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 verwiesen. Für nicht stimmberechtigte Personen, welche an der Gemeindeversammlung teilnehmen möchten, werden speziell gekennzeichnete Plätze bereitgestellt. Bonstetten, 3. November 2023 Sekundarschulpflege Bonstetten

Heute ist mein lieber Ehemann, Vater, Schwiegervater und Grossvater nach geduldig ertragenem Leiden im Kreise seiner Angehörigen friedlich eingeschlafen.

Robert Häberling-Bühler 4. März 1932 – 29. Oktober 2023

Er starb im Alter von 91 Jahren. Wir sind dankbar für die Zeit mit ihm und gönnen ihm die ewige Ruhe. In unseren Gedanken und Erinnerungen wirst du weiterleben und bei uns sein.

Verena Häberling-Bühler Myrtha und Daniel Lüscher-Häberling mit Michi, Marc und Beni Peter und Yolanda Häberling-Gerber mit Dorothea und Eleonora Noemi Häberling Esther und Armin Schättin-Häberling mit Nadine, Manuela und Linda David und Silvia Häberling-Hodel mit Nina, Dario und Stella Thomas und Anina Häberling-Diem mit Nando und Jorin Elsbeth Häberling Verwandte und Freunde Die Beerdigung findet am Montag, 6. November 2023 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt, anschliessender Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Obfelden. Traueradresse: Verena Häberling-Bühler, Steigstrasse 2, 8912 Obfelden

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 01.12.2023

TODESANZEIGE

Wir haben die schmerzliche Aufgabe, Ihnen mitzuteilen, dass unser langjähriger Mitarbeiter

Martin Ott

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: «Komm heim».

Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, meinem Mami, unserem Grossmami

Marlis Huoni-Kleiner 24. September 1936 – 28. Oktober 2023

nach schwerer Krankheit, aber trotzdem unerwartet und viel zu früh, im Alter von 57 Jahren verstorben ist.

Auch wenn wir damit rechnen mussten, schmerzt doch die Endgültigkeit.

Martin Ott war seit 2014 als Kommandant Stadtpolizei und ab 2019 zusätzlich als Abteilungsleiter Sicherheit für unsere Stadtverwaltung tätig. Als verwaltungsinterner Sicherheitsbeauftragter lag ihm das Wohlergehen aller Mitarbeitenden sehr am Herzen.

Unsere Gedanken begleiten Dich Lorenz Huoni Esther und Thomas Studer-Huoni, mit Jérome und Yves Familie Tschuor-Huoni Ed Kleiner Freunde und Bekannte

Mit Martin verlieren wir nicht nur einen loyalen und kompetenten Mitarbeiter, sondern auch einen zuverlässigen und geschätzten Kollegen. Er hinterlässt eine grosse Lücke und wir werden ihn sehr vermissen. Stadtrat und Mitarbeitende sind tief betroffen und wünschen seiner Familie viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Dein Reich komme Dein Wille geschehe

Stadtrat Affoltern am Albis Personal Stadt Affoltern am Albis Die Abdankung findet am Freitag, 10. November 2023, um 12.00 Uhr in der Reformierten Kirche Seengen statt.

Entsprechend Deinem Wunsch findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Lorenz Huoni, Im Wiesengrund 3, 8907 Wettswil Statt Blumen bitten wir Euch um eine Spende an die Spitex Bonstetten-Wettswil, Dorfstrasse 1, 8906 Bonstetten, IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Marlis Huoni. Wir danken der Spitex für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung. Es werden keine Leidzirkulare versendet.


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. November 2023

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Fragen zur Panne beim Velowegbau In Mettmenstetten entlang der Baarerstrasse zwischen Rossau und Uerzlikon hat der Kanton einen Baustopp für den Veloweg verfügt, der hier neben der Strasse geplant ist (der «Anzeiger» berichtete). Grund: Es geht um Privatgelände, das die Besitzer dem Kanton für den Bau des Veloweges abtreten müssten – die Landbesitzer haben jedoch den Vertrag mit dem Kanton nicht unterschrieben. Der Kanton hat ohne Bewilligung hier trotzdem schon angefangen zu bauen. Der Fall hat nun auch zwei SVP-Kantonsräte aus dem Säuliamt auf den Plan gerufen. Unter anderen Marc Bochsler (Wettswil) und Ursula Junker (Mettmenstetten) haben nun am 23. Oktober im Zürcher Kantonsrat eine Anfrage («Kanton Zürich baut Veloweg auf fremdem Land – ohne Erlaubnis») an den Regierungsrat gestellt.

Sieben Fragen zu beantworten Wie kann es sein, dass der Kanton Zürich Bauarbeiten auf einem Grundstück durchgeführt hat, ohne vorher die ausdrückliche Zustimmung der Eigentümer einzuholen? Was sind die genauen Gründe und Hintergründe für diese Aktion? Inwiefern hat die Baudirektion die Bedenken der betroffenen Eigentümer bezüglich des Verlusts von Kulturland und allgemeiner Zweifel, auch des Gemeinderats Mettmenstetten, an der Notwendigkeit eines vier Meter breiten Velowegs entlang der Strasse berücksichtigt? Dies, nachdem auf beiden Seiten der Kantonsstrasse und parallel zu ihr bereits velogängige Flur- und Waldstrassen zur Verfügung stehen. Gibt es eine unabhängige Bewertung der Notwendigkeit dieses Projekts? Welche Massnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass privates Eigentum von der Baudirektion in Zukunft respektiert wird? Das sind drei von sieben Fragen, welche die Kantonsräte an den Regierungsrat gestellt haben. (red)

Bei der Reisefreiheit zeigen sich viele Staatsverweigernde pragmatisch. Eine Identitätskarte oder einen Reisepass haben viele. (Karikatur Michael und Miriam Reed)

Sie wettern, beleidigen und drohen

Wenn Selbstverwalterinnen und Staatsverweigerer auf Behörden treffen, ist Streit programmiert Salomon Schneider

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktorin: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Daniela Zeman Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 155 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Da der «Anzeiger» weder Anhängende der Staatsverweigerung noch der Selbstverwaltung finden konnte, die sich für ein Interview zur Verfügung stellten, zeichnet der Artikel anhand exemplarischer Beispiele ein Bild, wie die Abwärtsspirale zwischen Staatsverweigernden und Behörden ablaufen kann. Dies anhand der verschiedenen Rückmeldungen von Gemeinden und Betreibungsämtern.

«Psychische Probleme nehmen zu» Auch wenn sie Behörden auf Trab halten, sind Staatsverweigerer und Selbstverwalterinnen eine Randerscheinung. Remo Buob, der Wettswiler Interimsgemeindeschreiber: «Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner mit psychischen Problemen, die sich der Gemeinde gegenüber schwierig verhalten, ist leider zunehmend. Es gibt immer mehr Leute, die sich nicht anmelden wollen und selten haben wir solche, die sich weigern, die Steuern zu zahlen. Aggressives Verhalten den Behörden gegenüber nimmt jedoch tendenziell zu. Bei uns im Einwohneramt Wettswil handelt es sich primär um Männer, die noch nicht ganz in unserem Kulturkreis angekommen sind. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist die Anzahl Staatsverweigernder und anderer schwieriger Zeitgenossen jedoch verschwindend gering.» In einigen Gemeinden des Bezirks Affoltern sind Selbstverwaltende und Staatsverweigernde denn auch fast oder gar kein Thema.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Keine Steuern zu zahlen, ist attraktiv Die Betroffenen kommen aus verschiedensten Gesellschaftsschichten und politischen Grundrichtungen. Beispielsweise bei Demonstrationen im Rahmen

der Corona-Krise trafen sich plötzlich Spirituelle, Rechtsnationalisten und Staatsverweigernde an einer Demonstration. Einig waren sie sich oft einzig bei der Impfverweigerung. Doch der Ausschluss vom öffentlichen Leben

«Die Zahl der Einwohner und Einwohnerinnen mit psychischen Problemen, die sich der Gemeinde gegenüber schwierig verhalten, ist leider zunehmend.» Remo Buob, Gemeindeschreiber a.i., Wettswil ohne Zertifikat gab der Idee Aufschub, dass man keine Steuern zahlen müsse, wenn man viele durch Steuergelder finanzierte Orte nicht betreten darf. Die Idee, keine Steuern zahlen zu müssen, mag im ersten Moment attraktiv erscheinen. Wer es probiert, erhält jedoch schnell Post von den Behörden.

Widersprüchliche Einstellungen Der Hausemer Gemeindeschreiber Christoph Rohner: «Diese Personen treten vorwiegend mit etlichen Schreiben mit uns in Verbindung. Dies verursacht eine aufwendige Bearbeitung, da die meist langen Briefe gelesen und geprüft werden müssen, ob darin Prozesse enthalten sind, welche das Amt bearbeiten muss, wie beispielsweise ein Rechtsvorschlag.» Diese Logik der Staatsverweigerung ist in höchstem Masse widersprüchlich: Staatliche Institutionen und Errungenschaften werden nur dann abgelehnt, wenn sie stören. Es wird mit jenen Gesetzen argumentiert, die dem eigenen Standpunkt nützen – alle anderen werden als rechtswidrig abgelehnt.

Im alltäglichen Verhalten zeigt sich die verquirlte Logik der Selbstverwaltenden noch drastischer. Staatsverweigernde nutzen beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel, das Gesundheitssystem, das Schulsystem und das Strassennetz – die alle grösstenteils aus Steuergeldern bezahlt werden. Sie sehen dabei nicht, dass die Nutzung von Leistungen und Infrastruktur des Staates eine Akzeptanz seiner Existenz bedeutet. Alles Weitere kann im politischen Prozess verändert werden.

Beleidigungen und Drohungen Wenn der Druck von den Ämtern zunimmt, steigen auch die Verfahrenskosten, durch Mahngebühren, Steuereinschätzungen und Bearbeitungsgebühren. Staatsverweigernde lassen sich davon jedoch manchmal nicht beirren und entscheiden sich für einen Besuch auf dem Betreibungsamt oder der Gemeindeverwaltung, was Situationen hervorbringt, die in keiner Weise konstruktiv sind. Dem «Anzeiger» wurden mitgeschnittene Gespräche vorgespielt, die wütende Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohungen enthielten. Der Hausemer Gemeindeschreiber Christoph Rohner: «Für Personen, welche am Schalter vorstellig werden, gilt grundsätzlich, dass sie wie alle anderen Kunden behandelt werden. Bei längeren und schwierigen Gesprächen nehmen der Amtsleiter sowie die Stellvertreterin am Gespräch teil. Ein Gespräch soll nicht alleine geführt werden.»

Bis die Polizei einschreiten muss Bedrohungen und Beschimpfungen des Schalterpersonals sind leider zunehmend. Der Affoltemer Stadtschreiber Stefan Trottmann: «Drohungen können aber nicht nur Staatsverweigerern und Selbstverwaltern zugeschrieben werden. Staatsverweigerer drohen damit,

dass Strafanzeigen gegen Mitarbeitende eingereicht werden. Eine weitere Drohung besteht darin, Namen oder Aufnahmen aus Einvernahmen auf einschlägigen Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen.» Wenn Drohungen ein strafrechtlich relevantes Mass erreichen, beispielsweise gegen Leib und Leben, wird die Polizei eingeschaltet. Polizei und Staatsanwaltschaft reagieren zuerst mit Rayonverboten – können aber auch Strafuntersuchungen in die Wege leiten. Wer diese Eskalationsstufe erreicht, hat auf dem Weg zu diesem Punkt meistens bereits einen Grossteil seiner bisherigen Freunde und Verwandten vertrieben. Wer bleibt, sind die wenigen Radikalisierten aus dem Internet, die ebenfalls einen vergleichbaren Weg beschritten haben. Ihnen allen droht ein vergleichbares Schicksal: Verlust der Arbeitsstelle, der Wohnung und der verbleibenden Finanzmittel. Mit der Sozialhilfe greift dann jener Mechanismus, der auch Geflüchteten ein würdevolles Ankommen in der Schweiz ermöglicht. Die Staatsverweigernden erhalten Geld für Wohnung, Krankenkasse, Nahrungsmittel und für die Teilnahme am öffentlichen Leben. Ob sie als Sozialhilfe-Empfangende ihre Einstellung zum Schweizer Staat ändern, bleibt fraglich. ANZEIGE

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Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Stiftung Wohnraum für jüngere Behinderte, Im Bärenmoss 6, 8942 Oberrieden, Schweiz Projektverfasser: Nathalie Mannino, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil Projekt: Zwergziegenstall mit Auslauf, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3526 / 3535, Zone: Kernzone Kll

Hausen am Albis Bauherrschaft: Tennisclub Hausen, Albisbrunnweg 1, 8915 Hausen am Albis, Schweiz Projekt: Verschieben Ballwand, Neubau 2 Padel-Plätze und Umgebungsgestaltung, Albisbrunnweg 1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2470, Zone: Erholungszone Ea

Hausen am Albis Bauherrschaft: Erica und Leonardo Pellicioli Gasparoli und Gasparoli, Schulweg 1d, 8925 Ebertswil Projekt: Lärmschutzwand entlang Grundstücksgrenze, Schulweg 1d, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3685, Zone: Kernzone Kll

Hausen am Albis Bauherrschaft: Hans Steinmann, Tüfenbach 10a, 8915 Hausen am Albis Projekt: Umnutzung Garage in Besenbeiz, Tüfenbach 10a.1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3063, Zone: KW, KOBI, ISOS

Bauherrschaft: Irine Tschudin, Rainstrasse 32a, 8143 Stallikon Projektverfasser: Döbeli Holz AG, Sigismühle 4, 5703 Seon Projekt: Lamellenwand als Sichtschutz, Rainstrasse 32a, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 54, Zone: W2/30

Bauherrschaft: Genossenschaft Rössli Mettmenstetten, Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Projekt: Reklametafel Laternen-Bar beim Gasthaus Rössli, Vers.-Nr. 496 (überkommunales Schutzobjekt), Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3939, Zone: Kernzone KA

Rifferswil Bauherrschaft: Heinz Waldvogel, Tränkegasse 5, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Heinz Haldimann, Bächlerstrasse 6a, 8912 Obfelden Projekt: Neubau Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Tränkegasse 5, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1498 / Vers.-Nr. 15 Zone: Kernzone / Im Ortsbildschutz / Im kommunalen Inventar

Stallikon Bauherrschaft: Alexandra und Daniel Schlumpf, Zügnisstrasse 6, 8143 Stallikon Projektverfasser: Strotz Gartenbau AG Ausserdorfstrasse 1, 8052 Zürich Projekt: Ersatz Hecke mit Streinkörbesichtschutz, Zügnisstrasse 6, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 841, Zone: W2/35

Hundesteuer und Hundegebühren ab 2024 Gestützt auf das kantonale Hundegesetz und die dazugehörende Verordnung hat der Gemeinderat Rifferswil die zu entrichtende Abgabe (Hundesteuer) sowie die Hundegebühren wie folgt festgesetzt: Abgabe: – CHF 150.00 pro Hund, inkl. Kantonsbeitrag von CHF 30.00 (unverändert)

Aeugst am Albis Am 20. Oktober 2023 ist in Horgen ZH gestorben:

Ingeborg Erna Sophia Ziegler geb. Fraunholz geboren am 30. August 1941, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Affoltern am Albis Am 27. Oktober 2023 ist in Zürich ZH gestorben:

Lirije Hani geboren am 15. April 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienund Freundeskreis stattgefunden. 3. November 2023 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Gebühren: – Anmeldegebühr CHF 20.00, einmalig (unverändert) – Einschreibegebühr bei verspäteter Anmeldung CHF 40.00, zusätzlich (unverändert) Muss das Gemeindeverwaltungspersonal die Mitteilung bei der AMICUS machen, werden der für das Tier verantwortlichen Person max. CHF 150.00 in Rechnung gestellt (unverändert). Der gemeinderätliche Entscheid liegt während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gebührenfestsetzung 2024: Kehricht-, Wasser- und Abwassergebühren Die Gebührenansätze für das Jahr 2024 wurden anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 2. Oktober 2023 wie folgt festgelegt: Gebühr 01.01.2024 – 31.12.2024

Jahr 2024 Vorjahr exkl. MwSt. exkl. MwSt.

Wassergebühr pro 1 m3 Wasserverbrauch

Fr.

1.90 unverändert

Wassergrundgebühr (inkl. 1 Zählermiete) pro 1. Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr.

100.00 unverändert

Wassergrundgebühr pro zusätzliche Wohn-/ Gewerbeeinheit

Fr.

60.00 unverändert

Wasserzähler zusätzlich

Fr.

30.00 unverändert

3

Abwasser pro 1 m Frischwasserbezug

Fr.

3.10 unverändert

Abwasser Minimalgebühr pro Wohn-/ Gewerbeeinheit

Fr.

240.00 unverändert

Kehricht je Wohneinheit und Betrieb/Gewerbe

Fr.

140.00 unverändert

Reduzierte Kehrichtgebühr pro Betrieb/Gewerbe (ohne Grüngut) gem. Gebührenreglement 3b

Fr.

41.00 unverändert

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich mit 2.6 % für die Wassergebühren und mit 8.1 % für Kehricht- und Abwassergebühren erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ottenbach, 3. November 2023

Rifferswil, 03.11.2023 Gemeinderat Rifferswil

Am 27. Oktober 2023 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

«Rolf» Friedrich Merz geboren am 24. Dezember 1951, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. 3. November 2023 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten Am 29. Oktober 2023 ist in Langnau am Albis gestorben:

Ursula Rosa von Allmen

Festlegung der Gebühren ab 2024 für Wasser, Abwasser und Kehricht Der Gemeinderat Rifferswil hat an seiner Sitzung vom 24.10.2023 die Gebührenansätze für Wasser, Abwasser und Kehricht ab dem Jahr 2024 wie folgt festgelegt: Die Wassertarife werden, gestützt auf das kommunale Wasserreglement vom 23.11.1993, wie folgt festgesetzt:

Die Verabschiedung findet im privaten Rahmen statt.

1. Grundtaxe pro Anschluss CHF 120.– (bisher CHF 60.–) 2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler CHF 60.– (bisher CHF 30.–) 3. Verbrauchsgebühr pro m3 CHF 1.75 (bisher CHF 1.–)

Der Friedhofvorsteher

Alle Tarife zuzüglich der gesetzlichen MwSt.

Obfelden

Die Abwassergebühren werden, gestützt auf das kommunale Gebührenregulativ zur SEVO vom 5.12.2001, wie folgt festgesetzt:

geboren am 10. Oktober 1943, von Lauterbrunnen BE, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Am 29. Oktober 2023 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Robert Häberling geboren am 4. März 1932, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Erdbestattung findet am Montag, 6. November 2023, 14.00 Uhr, in Obfelden statt, mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Obfelden. Bestattungsamt Obfelden

Obfelden Mettmentstetten

Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Am 27. Oktober 2023 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Irma Vollenweider-Weber geboren am 26. Mai 1925, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 15. November 2023, 14.00 Uhr in Obfelden statt. Bestattungsamt Obfelden

Obfelden Am 28. Oktober 2023 ist in Luzern LU verstorben:

Jordan Novakovic geboren am 25. Februar 1975, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt CHF 90.– (unverändert) 2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt CHF 220.– (unverändert) 3. Grundgebühr Gewerbebetriebe CHF 300.– (unverändert) 4. Mengenpreis pro m3 CHF 3.– (bisher CHF 3.50) 5. Jahrespauschalen ohne Wasserzähler: Einpersonenhaushalt CHF 400.– (unverändert) Mehrpersonenhaushalt CHF 800.– (unverändert)

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Alle Tarife zuzüglich der gesetzlichen MwSt. Der gemeinderätliche Entscheid liegt während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekusschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rifferswil, 03.11.2023 Gemeinderat Rifferswil

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. November 2023

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Tipps bei Bier und Chips Alt Bundesrat Christoph Blocher serviert in Bonstetten markige Worte – das kommt bei den Besuchenden gut an Luc MüLLer

greift Blocher so manches Thema auf und verteilt verbale Sticheleien: «Der Klub da oben in Bern ist auch nicht immer verfassungstreu.» Die Masseneinwanderungsinitiative sei nicht richtig umgesetzt. Die Professoren und Studenten mit ihren irrigen Ansichten, Bundesrätin Amherd, die lieber mit der Nato rede als mit ihren Soldaten, die durchaus Walliserdeutsch verstehen würden, die Wirtschaftsverbände, die richtungslos herumirren. Und Gerhard Pfister, der Oberkönig der Mitte-Partei, die gar nicht mehr bürgerlich sei. Und immer wieder erzählt Blocher launige Anekdoten. So vom Studenten, der sich bei ihm gemeldet habe, weil er für eine Arbeit Widersprüche in den Reden von Blocher aufdecken müsse. Der Student: «Ich habe keine Wider-

Am Dienstagabend in Bonstetten. Draussen herrscht dunkles, schmuddeliges Herbstwetter. Drinnen ist der Gemeindesaal hell beleuchtet. Die Besuchenden decken sich am Eingang mit Chips, Cola, Bier oder Wein ein. Auf den Tischen im Saal liegen ein Mitgliederanmeldeformular für die SVP Bonstetten und ein Flyer von Gregor Rutz. Der SVP-Mann will für den Kanton Zürich in den Ständerat – im ersten Wahlgang vom 22. Oktober hat es für Rutz nicht gereicht. Nun findet der zweite Wahlgang am 19. November statt – er kämpft gegen Tiana Moser (GLP) um den Sitz. Der Saal füllt sich. «Ich finde ihn einfach toll. Er sagt genau, was er denkt», schwärmt eine Besucherin. Wer sie so zum Schwärmen bringt: Christoph Blocher. Der alt Bundesrat aus Herrliberg.

«In meinen Reden gibt es keine Widersprüche – ich erzähle seit 30 Jahren das Gleiche.»

Keine EU-Sanktionen übernehmen Der 83-Jährige mobilisiert immer noch die Massen. Heute die in Bonstetten. Der SVP-Doyen referiert zur Neutralitätsinitiative, für die aktuell auch die SVP Unterschriften sammelt. Gleich beim Eingang zum Gemeindesaal konnte man unterschreiben. Blocher ist aktiv geworden und kämpft für seine Vorstellung von Neutralität. Mit einer Volksinitiative soll die «immerwährende bewaffnete Neutralität» der Schweiz in der Verfassung verankert werden. Der Beitritt zu Militärbündnissen wäre laut dem Initiativtext untersagt. Und die Schweiz dürfte nur noch UNO-Sanktionen übernehmen – aber nicht mehr solche der EU, wie jetzt im Falle Russlands. So weit die nüchternen Fakten. Die Türe zum Gemeindesaal wird geschlossen – die Besuchertische sind voll. Über 100 Anwesende harren gespannt den Dingen, die da kommen. Jetzt geht sie los. Die Blocher-Show. «Das ist ein Heimspiel für Sie», so die Anmoderation von Claude Wuillemin, dem Präsidenten der SVP Bonstetten. Schon 2020 war er hier und referierte damals zur Begrenzungsinitiative. «Ihr Vater war hier in Bonstetten Pfarrer und lernte seine zukünftige Frau hier kennen», erzählt Wuillemin.

«Der Klub, da oben in Bern» Nun übernimmt der Polit-Dino selber. Eine kleine Bilanz zu den Wahlen vom 22. Oktober? «Die SVP hat gewonnen, aber ich bin nicht in Euphorie verfallen. Wir haben im Parlament ja nicht die Mehrheit. Die Grün-Linken mussten von ihrem hohen Ross runter, sie haben einen Dämpfer erhalten.» Auf dem Podium ist links ein Rednerpult platziert. «Er will, dass das Rednerpult immer am gleichen Ort steht», verrät Wuillemin

Christoph Blocher referierte 90 Minuten ohne Skript vor den über 100 Zuhörenden im Gemeindesaal Bonstetten.

SVP-Männer unter sich: (von links) Claude Wuillemin, Christoph Blocher und Toni Bortoluzzi.

Christoph Blocher, alt Bundesrat

sprüche gefunden.» Blocher zu ihm: «Es gibt auch keine – denn ich erzähle seit 30 Jahren das Gleiche.» Gelächter im Saal. Dann geht er noch auf die Kantone und den Föderalismus ein. «Als ich als Bundesrat für die Asylbewerber zuständig war, haben wir die Leute per Los auf die Kantone verteilt.» So seien nicht alle Algerier einfach zusammen gewesen, das habe eine Ballung verhindert, die in kurzer Zeit zu einem Aufstand geführt hätte.

Die Zuhörenden überzeugt

Hatte das Publikum von Anfang an im Sack: Christoph Blocher auf dem Podium. (Bilder Luc Müller) noch nach der Veranstaltung, «ich habe Christoph Blocher einfach angeschrieben und für diesen Auftritt angefragt. Das hat geklappt. Er weiss auch, dass ich viel für die Partei mache.» Am Rednerpult steht Blocher an diesem Abend kein einziges Mal. Der Mann nutzt dafür umso mehr den Raum auf dem Podium. Mit dem Headset auf dem Kopf läuft er hin und her. Immer mit den Händen gestikulierend seine markigen Worte unterstützend. «Die Schweiz soll neutral sein. Was heisst

das? Die Regierung muss neutral sein. Nicht ihr – ihr dürft schimpfen», spricht Blocher direkt die Zuhörenden an. Sich nicht in fremde Händel einmischen – das sollte die Devise für die Schweiz sein. «Neutralität haben die Politiker aber nicht gern. Sie wollen im Ausland eine grosse Rolle spielen und an den Kongressen auftreten.» Das sei aber gegen die Interessen des Schweizer Volkes, das so in Kriege hineingezogen werde. An vielen Tischen wird zustimmend genickt. Nach dem russischen Angriff auf

die Ukraine hat sich der Bundesrat schwergetan, eine klare Linie zu finden. Zwar hat er sofort die russische Aggression verurteilt; die EU-Sanktionen gegen Russland wollte er aber mit Verweis auf die Neutralität zunächst nicht übernehmen. Nach wenigen Tagen und viel Kritik kam der Positionswechsel. Die Schweiz trägt seitdem die Sanktionen doch mit. «Wir sind auch auf Druck von Amerika einfach umgefallen. Jetzt sind wir Kriegspartei», sagt Blocher. Während der 90-minütigen, freien Rede

«Das war jetzt wie eine Vorlesung, aber mit einem guten Dozenten», erzählt Blocher zum Schluss und beendet seinen Auftritt mit dem Satz: «Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr darf gehen. Aber das darf man ja auch nicht mehr sagen.» Applaus brandet auf. Das SVP-Urgestein nimmt sich noch Zeit für persönliche Gespräche mit den Anwesenden. «Das war ein super Auftritt. Der Mann redet einfach so, dass auch wir vom einfachen Volk alles verstehen», schwärmt eine Besucherschar der SVP Hausen und Rifferswil. Und ein Zuhörer am Nebentisch betont: «Der Mann hat mich voll überzeugt. Ich will auch, dass die Schweiz neutral bleibt. Wir sind nicht wie die Deutschen und Franzosen, die so ein Puff in der EU machen. Da soll die Schweiz nicht mitmachen.» Derweil hat sich im Hintergrund eine Dame neben Blocher gestellt – fürs Erinnerungsfoto.

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Bezirk Affoltern

Chefärztin geht Dr. Nadja Lindenmann – Chefärztin der Inneren Medizin im Spital Affoltern – hat auf Ende Oktober das Spital verlassen. Dies nach 25 Jahren. Eine Patientin wusste schon länger vom Weggang der Ärztin (siehe heutige Forumsseite). Ist das nun ein Vorzeichen, dass die Abteilung der Inneren Medizin am Spital Affoltern geschlossen wird? Das fragten besorgte Leserinnen und Leser beim «Anzeiger» nach. Am 20. Oktober erschien im «Anzeiger» ein Interview mit dem Affoltemer Spitaldirektor Lukas Rist. Eine Frage darin: Der Leistungsauftrag für die Innere Medizin ist auf drei Jahre, bis 2025, befristet. Was heisst das? Die Antwort des Spitaldirektors: «In diesem und im nächsten Jahr schauen wir gemeinsam mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, welche stationären Leistungen der Inneren Medizin das Spital Affoltern auch nach 2025 weiter anbieten kann. Für uns ist – zusammen mit der Gesundheitsdirektion – wichtig zu definieren, was welche Leistungen der Inneren Medizin in Ergänzung zur Akutgeriatrie Sinn machen. Denn wir werden uns mehr spezialisieren müssen. Damit können wir als Regionalspital fachlich auf Top-Niveau behandeln.» Der «Anzeiger» fragte wegen des Abgangs der Chefärztin beim Spital nach. Stefan Gyseler, Präsident des Verwaltungsrats Spital Affoltern AG, nimmt Stellung. «Das Spital Affoltern ist nach der Vergabe der stationären Leistungsaufträge und der klaren Neupositionierung in einem Transformationsprozess. Den Weggang von Nadja Lindemann, als Chefärztin Innere Medizin, bedauern der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sehr.» Und Gyseler weiter: «Das Spital Affoltern hat sich so organisiert, dass die Leistungen der Inneren Medizin weitergeführt werden können. Der Leistungsauftrag der Gesundheitsdirektion für die stationäre Innere Medizin ist befristet bis Ende 2025.» Die Verantwortlichen des Spitals Affoltern seien in regelmässigem Austausch mit der Gesundheitsdirektion, um zu definieren, welche Leistungen der Inneren Medizin darüber hinaus angeboten werden können. «Das ambulante Angebot ist davon nicht betroffen und konnte mit angesehenen Fachspezialisten erweitert werden», so Gyseler. (uc)

Freitag, 3. November 2023

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Ergänzungsleistungen bezogen – obwohl er in Serbien wohnt Zwei Jahre Gefängnis bedingt für IV-Rentner gefordert sen, dass eine flächendeckende Überprüfung seiner Angaben durch die Stadt Affoltern kaum möglich gewesen sei. Der Ankläger forderte eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Und dazu eine Landesverweisung von sieben Jahren.

Jährlich nur 7 oder 8 Wochen in Serbien

In der Stadtverwaltung hat der Angeklagte mehrmals bestätigt, dass er in Affoltern in einer Wohnung lebt. Aber offenbar war Serbien ab 2015 sein Lebensmittelpunkt. (Bild Werner Schneiter) werner schneiter Seit 2021 wohnt der heute IV-Rentner dauerhaft in Serbien. Weil ernsthaft krank, wurde dem heute 65-Jährigen die Teilnahme an der Gerichtsverhandlung in Affoltern erspart, auf Grundlage von zwei ärztlichen Befunden. Laut Anklageschrift hat er zwischen 2015 und 2019 in Affoltern unrechtmässig Zusatzleistungen AHV/IV und Beihilfen in der Höhe von rund 70 000 Franken bezogen. Mehrmals bestätigte der Mann in der Stadtverwaltung per Unterschrift, in

einer Wohnung in Affoltern zu leben. Dies tat er jeweils, wenn er in der Stadtverwaltung persönlich erscheinen musste und auch einen Arzttermin wahrnahm, um Medikamente entgegenzunehmen. Tatsächlich lebte der Mann aber zwischen 2015 und 2019 grossmehrheitlich in Serbien, hatte dort seinen Lebensmittelpunkt. Die Anklage hält ihm vor, sich dort 2015 insgesamt 211 Tage aufgehalten zu haben, 2016 während 238 Tagen, 2017 während 223 Tagen und 2018 während mindestens 299 Tagen. Dies verschwieg er. Von den

rund 140 000 Franken Zusatzleistungen AHV/IV sowie Beihilfen, die er seit 2011 insgesamt erhielt, hat er laut Anklage die Hälfte unrechtmässig bezogen. In seinem kurzen Plädoyer sprach der Staatsanwalt von arglistiger Täuschung während mehrerer Jahre, von einem Lügengebilde und von gewerbsmässigem Betrug gemäss Art. 146. Abs. 2. Tatsächlich habe er die Wohnung in Affoltern längst aufgegeben und sei nach Serbien, in seine Heimat, gezogen, habe aber weiter Leistungen in Anspruch genommen – wohl auch im Wis-

Der Verteidiger des nicht vorbestraften IV-Rentners forderte hingegen einen Freispruch für den Tatvorwurf des Betrugs, eventualiter eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 30 Franken wegen unrechtmässigem Bezug von Leistungen und den Verzicht auf Landesverweisung. Die von der Staatsanwaltschaft aufgelisteten Aufenthaltstage in Serbien bestritt er. Laut Zeugen habe der Mann sich zwischen 2015 und 2018 jeweils sieben und höchstens acht Wochen in Serbien aufgehalten, um Ferien oder eine Kur zu machen. Ausserdem sei sein Mandant einmal pro Monat zum Arzttermin in die Schweiz gereist. «Es bestehen also erhebliche Zweifel an dem vom Staatsanwalt geschilderten Sachverhalt», sagte der Pflichtverteidiger. Zudem seien die Delikte aus den Jahren 2015/16 verjährt. Ziehe man die damals bezogenen Leistungen von 29 000 Franken vom vorgeworfenen Deliktsbetrag ab, blieben also effektiv nur noch knapp 40 000 Franken Schaden. Der Anwalt rechnete auch vor, dass der Mann, der seit 2021 dauerhaft in Serbien lebt, seither in der Schweiz nichts mehr bezogen hat – Geld, das ihm, würde er weiter in Affoltern wohnen, zustünde. Auf diesen Anspruch habe er verzichtet, relativierte der Verteidiger den Anklagevorwurf. «Mein Mandant lebt in Serbien von einer kleinen Suva-Rente. Seine finanziellen Verhältnisse sind prekär», schloss er sein Plädoyer. Das Bezirksgericht Affoltern wird das Urteil den Parteien schriftlich eröffnen.

Weihnachtspäckli für Osteuropa

Wettswil: Schreiberin ist bereits weg

Sammelstellen der Aktion Weihnachtspäckli in Affoltern, Maschwanden, Knonau, Rifferswil

Alexandra Brandenberger war seit dem 1. Oktober 2019 als Gemeindeschreiberin der Gemeinde Wettswil tätig. Sie hat die Gemeinde per 25. Oktober 2023 verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Der Gemeinderat sowie die Verwaltungsmitarbeitenden bedauern ihren Weggang sehr und bedanken sich bei ihr für ihren grossen Einsatz. Wie bereits publiziert, hat der Gemeinderat als Nachfolger von Alexandra Brandenberger Dominik Pfefferli als neuen Gemeindeschreiber gewählt. Er ist aktuell Abteilungsleiter Dienste auf der Gemeinde Mettmenstetten und er tritt die neue Stelle als Gemeindeschreiber offiziell per 10. Januar 2024 an. Remo Buob leitet die Verwaltung der Gemeinde Wettswil als Gemeindeschreiber ad interim. Weiter konnte Roger Zwicky als neuer Bereichsleiter Werkbetriebe der Gemeinde Wettswil gewonnen werden, welcher per 1. Januar 2024 im Einsatz stehen wird.

Der Krieg in der Ukraine hat die wirtschaftliche Misere in Osteuropa verschärft und drängte viele weitere Bewohner an den Rand des Existenzminimums. Weihnachtspäckli aus der Schweiz als Zeichen von Mitgefühl und Wertschätzung sind Aufsteller im trüben Alltag. Die Freude über die Nahrungsmittel, Süssigkeiten, Hygieneprodukte, Schul- und Spielsachen ist riesengross. Im letzten Jahr wurden von Familien, Einzelpersonen, Kirchen, Schulen, Vereinen und Firmen 120 800 Päckli gesammelt, wovon 758 aus dem Säuliamt stammten. Die Aktion Weihnachtspäckli organisieren vier Schweizer Hilfswerke gemeinsam. Sie sammeln die Weihnachtspäckli und verfrachten sie in die Ukraine, nach Moldawien, Rumänien, Belarus (Weissrussland), Albanien, Bulgarien und in den Kosovo. Lokale Partnerinnen und Partner verteilen sie dort direkt an bedürftige Kinder in Schulen und Heimen, verarmte Familien, Alleinerziehende, Pensionierte, Geflüchtete und Menschen mit Behinderungen.

Lebensmittel und Schulmaterial Standardpäckli für Erwachsene enthalten hauptsächlich Lebensmittel und Hygieneartikel. Kinderpäckli werden gefüllt mit Schulmaterial, Hygieneartikel, Spielzeug und Süssigkeiten. Die Packlisten sind verbindlich, damit die

Das gehört ins Paket

Die Päckli sind ein kleiner Lichtblick in schwierigen Zeiten. (Bild zvg) Päckli problemlos in ihre Bestimmungsländer eingeführt und gerecht verteilt werden können. Normschachteln werden in Affoltern, Knonau und Rifferswil gratis abgegeben. Die Vorbereitungsgruppen freuen sich über jedes Päckli.

Abgabe der Weihnachtspäckli: Maschwanden: Fr, 17. Nov., 18.30 bis 20.30 Uhr und Samstag, 18. Nov., 13.30 bis 16 Uhr im Pfarrhaus, Dorfstrasse 46. Knonau: Bis 22. Nov. Mo bis Fr, 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr, Mission am Nil, Friedhofstrasse 12. Affoltern: Fr, 3. November, 17 bis 18.30 Uhr, Sa, 11. Nov., 10 bis 12 Uhr und So, 12. Nov. 11.30 bis 12.30 Uhr

Chrischona Affoltern, Richard Roth

Chrischona-Kirche, Alte Obfelderstrasse 24. Rifferswil: Bis am 18. Nov. bei Anna & Richard Roth,

Mehr Infos: weihnachtspäckli.ch

Engelgasse 9, nach Absprache, Tel. 044 764 15 35.

Paket für Kinder im Schulalter: • Schokolade, Biskuits, Süssigkeiten (Bonbons, Gummibärchen etc.) • Zahnpasta • Zahnbürste (in Originalverpackung) • Seife (in Alufolie gewickelt) • Shampoo (Deckel mit Scotch verklebt) • Zwei Notizhefte oder -blöcke • Kugelschreiber • Bleistift und Gummi • Mal- oder Filzstifte • 2 bis 3 Spielzeuge wie Puzzle, kleiner Ball, Seifenblasen, Stofftier, Spielauto • Socken, Mütze, Handschuhe, Schal Paket für Erwachsene: • 1 kg Mehl • 1 kg Reis • 1 kg Zucker • 1 kg Teigwaren • Schokolade und Biskuits • Kaffee (gemahlen oder instant),Tee • Zahnpasta und Zahnbürste (in Originalverpackung) • Seife (in Alufolie gewickelt) • Shampoo (Deckel mit Scotch verklebt) • Schreibpapier und Kugelschreiber • Ansichtskarten, Kerze, Streichhölzer, Schnur, Socken, Mütze, Handschuhe, Schal. (red)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. November 2023

Weihnachtslieder voller Leidenschaft Tonaufnahmen für die Wettswiler Musical-CD sind «im Kasten» urs e. kneubühl Sie sind mit Leib, Seele und vor allem mit Stimme und Herzblut dabei, die 23 Wettswiler Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam mit Hanspeter Amstein im Tonstudio des Adonia Verlags im aargauischen Brittnau den Gesang zur CD des Weihnachtsmusicals «Happy Birthday» aufnehmen. Amstein, ehemaliger Schulleiter der Primarschule Mettmenstetten sowie Autor und Komponist des musikalischen Theaterstückes, dirigiert und motiviert, die 21 singenden Mädchen und zwei Buben geben alles – auch wenn Liedpartien Mal um Mal wiederholt werden müssen. Da haben nicht alle die korrekte Tonlage erwischt, dort war der Text nicht sauber zu verstehen und hier, so interveniert Produzent Michael Dätwyler, soll der Ton zum Ausklang etwas länger angehalten werden. «Es ist toll, mit solch engagierten Mädchen und Buben zu arbeiten», lobt Hanspeter Amstein und ergänzt: «Auch durch die Eltern erfahren wir sehr grosse Unterstützung. Sie haben Chauffeurdienste hierher ins Studio übernommen und einige Mütter sind zurzeit in der Adonia-Küche und bereiten das Mittagessen zu.»

Mitreissendes Musical mit frechen Texten und eingängigen Songs Amstein hat auf der Basis des Kinderbuches «Hilfe, die Herdmanns kommen!» von Barbara Robinson ein mitreissendes Musical mit frechen Texten,

Mit Herzblut nehmen Hanspeter Amstein und Wettswiler Schulkinder von der 3. bis 6. Klasse im Studio den Gesang für die CD des Weihnachtsmusicals «Happy Birthday» auf. (Bild Urs E. Kneubühl) überraschenden Szenen und zehn eingängigen Liedern geschaffen, das Kinder und Erwachsene gleichermassen begeistern wird. Am 1., 5. und 7. Dezember, jeweils um 19 Uhr, im Mehrzwecksaal Ägerten, Wettswil, kommt das Familienmusical «Happy Birthday» zur Aufführung – Eintrittspreis 5 Franken! Gespielt wird es von Kindern der Theatergruppe der Primarschule

Wettswil und zwei Erwachsenen, die von einer fünf köpfigen Liveband begleitet werden. «Die Kinder sind das Herzstück des Musicals. Mir ist besonders wichtig, dass alle mitmachenden Kinder aktiv eingesetzt sind und nicht nur einzelne, während der Mehrheit lediglich Statistenrollen zukommen», erklärt Hanspeter Amstein. Bei den Aufführungen im Schulhaus Ägerten

wird auch die CD zu kaufen sein, zudem können am Stück interessierte Schulen die CD und das Theaterbuch danach unter liederbuchladen.ch heruntergeladen werden. Weihnachtsmusical «Happy Birthday», 1./5./7. Dezember, jeweils 19 Uhr, im Mehrzwecksaal Ägerten, Wettswil. Tickets (5 Franken) in der Bibliothek Wettswil oder unter eventfrog.ch

«Halloween» hielt die Polizei auch dieses Jahr auf Trab «Halloween» löst am Morgen danach meist mehr Schrecken aus als am eigentlichen Tag des Brauchs. So erging es in diesem Jahr auch Ruth und Hanspeter Seematter, die an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern seit neun Jahren ein Einrichtungsgeschäft betreiben. Am Mittwochmorgen erhielten sie von einer Ladenbesitzerin aus der Nachbarschaft die Info, dass ihr Schaufenster verdreckt sei. Zuerst habe sie gedacht, es handle sich um «Hunde-Elixier», wie es sonst regelmässig vor ihrem Schaufenster am Boden liegen bleibe, erzählte Ruth Seematter. Dieses Mal war es allerdings ein Hundesäckli mit Erde, das an die Glasscheibe geschleudert worden war und dort und am Holzbalken oberhalb Dreckspuren hinterliess. «Ich finde das eine riesige Sauerei», so Seematter, als sie am Mittwochmorgen einen Augenschein nahm.

Das Ehepaar hat die Schäden der Stadtpolizei Affoltern gemeldet. Auf den Kosten dürften sie wegen des Selbstbehaltes vermutlich sitzen bleiben. Die Putzarbeit bleibt ebenfalls an ihnen hängen. Auch der Stadtpolizei Affoltern bescherte «Halloween» einmal mehr den einen oder anderen Zusatzeinsatz. Bis kurz vor Mittwochmittag seien auf dem Posten zehn Sachbeschädigungen registriert worden, schreibt Stadtschreiber Stefan Trottmann auf Anfrage. Die Rede ist von Sprayereien, Eierwürfen und gesprengten Brief kästen. Verletzt worden sei niemand, und auch Einsatzfahrzeuge seien unbeschädigt geblieben. Generell beobachte man allerdings die Tendenz, dass vermehrt Feuerwerkskörper oder Molotow-Cocktails zum Einsatz kämen und die Jugendlichen öfter die Konfrontation mit der Polizei suchten. (lhä)

HERKÖMMLICHES

Protestantisch Reformierte Christen werden auch Protestanten genannt. Zumindest nach heutigem Sprachgebrauch. Ursprünglich geht die aufmüpfige Bezeichnung «protestantisch» zurück auf ein geschichtliches Ereignis im Zusammenhang mit dem Wirken Martin Luthers. Nach einem Erlass von Kaiser Karl V. – dem sogenannten Wormser Edikt von 1521 – war die Lektüre und Verbreitung von Luthers Schriften streng verboten. Und niemand durfte dem geächteten Reformator Unterschlupf gewähren. Auf dem ersten Reichstag zu Speyer 1526 ist man den «lutherfreundlichen» Landesfürsten entgegengekommen. Allerdings nicht aus Respekt vor der Glaubensfreiheit. Sondern weil es der Kaiser mit den «evangelisch Gesinnten» nicht verderben wollte, da er im Kampf gegen Frankreich und die Türken auf ihre Unterstützung angewiesen war. Nach erfolgreichem Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen wollten aber die katholischen Stände der Ausbreitung der Reformation endgültig einen Riegel schieben und auf dem zweiten Reichstag zu Speyer 1529 das Wormser Edikt wieder in Kraft setzen. Dagegen wehrten sich sechs Landesfürsten und vierzehn Reichsstädte vehement. Auf deren «Protestation» geht der Ausdruck «protestantisch» ursprünglich zurück. Die konfessionelle Urbezeichnung der Lutheraner wurde später auch auf die Anhängerschaft Zwinglis oder Calvins übertragen und hat sich zum Oberbegriff evangelisch orientierter Glaubensgemeinschaften entwickelt. Demnach gehören Auflehnung und Protest gegenüber lebensfeindlichen Tendenzen auch zum Erbgut der reformierten Landeskirche; gepaart mit der herkömmlichen Bereitschaft, allfällige Reformen zügig an die Hand zu nehmen. (ubo)

ZWISCHEN-RUF

Was ich mag Weder Fiction noch Action Gern Lebensberichte doch keine historische Liebesgeschichte Den Autor Moreno Juan – wie der aussieht und wie der schreiben kann! Tiere, vorzugsweise kleine – Insekten aber keine! Menschen, mutig und ehrlich Kaschmirschals – unentbehrlich Und – was hab ich sonst noch gern? Ach ja – den Mond und den Abendstern

Ruth Seematter vor dem verdreckten Ladenfenster. (Bild Livia Häberling)

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Freitag, 3. November 2023

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Die Pilzkontrollstelle Affoltern ist gefragt – regelmässig werden auch giftige Pilze aussortiert Alle Pilze, die gesammelt und als Nahrungsmittel in den Verkehr gebracht werden, können bei der hierfür geschaffenen Kontrollstelle im Haus am Bachweg 7 in Affoltern zur Kontrolle vorgelegt werden. Die Kontrollstelle Affoltern führt dabei Pilzkontrollen für die Stadt Affoltern sowie für die Gemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil durch. Die Pilzkontrolle ist jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 18.30 bis 19 Uhr von August bis Oktober geöffnet. Pilze erfüllen wichtige Funktionen in einem Ökosystem wie dem Wald. Einige Arten zersetzen totes organisches Material wie Holz, Laub oder Nadelstreu und halten so den Nährstoffkreislauf in Gang. Andere Arten unterstützen im Wurzelbereich höhere Pflanzen bei der Wasser- und Nährstoffaufnahme. Umso wichtiger ist es, Pilze massvoll und richtig zu pflücken. Etwa während der Schonzeit, welche im Kanton Zürich jeweils vom ersten bis zum zehnten Tag jedes Monats dauert, ist es verboten, Pilze zu sammeln. «Dass die Schonzeit auf Anfang Monat gelegt wurde, ist willkürlich. Es geht darum, den Lebensraum der Pilze zu schützen», erläutert Hansjörg Birrer, Pilzkontrolleur der Pilzkontrollstelle Affoltern. Denn das Pilzesammeln hat auf die Pilzflora keinen Einfluss. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Pilze gepflückt oder abgeschnitten werden. Nur das Befahren des Waldbodens mit schweren Forstfahrzeugen kann bei bestimmten Pilzarten zu einem Rückgang der Anzahl Pilze führen. Trotzdem gibt es eine Mengenbegrenzung im Kanton Zürich und es darf lediglich ein Kilogramm pro Person und Tag gesammelt werden. Während es sich bei Letzteren um kantonale Bestimmungen handelt, gilt im Allgemeinen für die ganze Schweiz ein Pilzsammelverbot in Naturund Pflanzenschutzgebieten. Geschützte Pilzarten dürfen weder gepflückt noch ausgegraben, ausgerissen, weggeführt, angeboten, verkauft, gekauft oder vernichtet werden.

Keine Plastiksäcke zum Sammeln verwenden Beim Sammeln empfiehlt der 58-jährige Pilzliebhaber und -experte, die Pilze vorsichtig aus der Erde zu drehen, damit der Stiel, welcher ein wichtiges Bestimmungsmerkmal bildet, nicht abgeschnitten wird. «Die Pilze müssen der Kontrolle ganz, das heisst mit Hut und Stiel, vorgelegt werden. Andernfalls kann es sein, dass wir die Pilze nicht

Die Pilze sind der Kontrollstelle gereinigt vorzulegen. Dabei befreit man am besten bereits im Wald die gesammelten Pilze von anhaftender Erde und Nadeln. «Auch bei der Reinigung ist es wichtig, dass die besonderen Merkmale wie der Stiel nicht beschädigt werden», empfiehlt der leidenschaftliche Pilzkontrolleur, «am besten die Pilze von Hand abreiben und von grobem Schmutz befreien.» Für kontrollierte Pilze stellt die Pilzkontrolle eine Bescheinigung aus. «Am meisten werden Röhrlinge, die auch zu den beliebtesten Speisepilzen gehören, wie Steinpilze und Maronenröhrlinge zur Kontrolle gebracht.» Aufgrund des trockenen Sommers ist die Pilzvorkommnis diese Saison aber eher mager. Von Mitte August bis Ende Oktober, welche jeweils die beste Pilzsammelzeit ist, war die Kontrollstelle aber sehr gut besucht. Im Kanton Zürich werden gemäss Statistik des Kantonalen Labors jedes Jahr mehrere Tonnen privat gesammelte Pilze kontrolliert. Davon werden aber jeweils rund 15 Prozent als ungeniessbar oder verdorben taxiert und müssen eingezogen werden. Weitere drei Prozent sind Giftpilze, darunter befinden sich auch tödlich giftige Arten.

Regelmässig werden in der Pilzkontrolle auch giftige Exemplare aussortiert.

Am besten eignen sich zum Pilzesammeln Körbe. (Bilder zvg) eindeutig bestimmen und somit auch nicht zum Verspeisen freigeben können», führt Birrer aus. Zum Sammeln eignen sich grundsätzlich nur Körbe, die eine gute Durchlüftung gewährleisten und in denen Pilze nicht zerdrückt werden. «Auf Plastiksäcke ist ganz zu verzichten. Da sich die Pilze darin rasch zersetzen und auch Speisepilze dadurch giftig werden können», erklärt der hauptberufliche Chemiker.

Weiter sind nur Pilze, die in einem einwandfreien Zustand sind, zu pflücken. «Madige oder von Ungeziefer angefressene Exemplare sind keine Speisepilze», ermahnt Birrer. Trotzdem sollen weder gifte noch ungeniessbare Pilze beschädigt werden, weil auch diese einen bedeutenden Beitrag zum Funktionieren des Ökosystems leisten. Das mutwillige Zerstören von Pilzen ist dabei sogar verboten.

Auch einer der gefährlichsten Pilze wird regelmässig vorgezeigt «Am meisten wird der giftige Satanspilz mit dem geniessbaren Hexenröhrling verwechselt», klärt Birrer auf. Unterschiede der beiden Pilzarten bestehen darin, dass der Hut des Satanspilzes eher silbergrau bis bleich ist und unangenehm nach Aas riecht. Je älter und grösser der Satanspilz aber wird, desto bräunlicher wird dessen Hut und ähnelt damit noch mehr dem essbaren Hexenröhrling. Auch der Grüne Knollenblätterpilz, welcher als einer der gefährlichsten Pilze gilt und nur schon der teilweise Verzehr zu einer tödlichen Pilzvergiftung führen kann, wird sehr häufig der Kontrollstelle in Affoltern vorgewiesen. «Das Problem: Er sieht völlig harmlos aus und ähnelt den beliebten Speisepilzen wie dem Frauentäubling oder im frühen Stadium dem Champignon», so Birrer. Somit werden durch die Kontrollstelle in Affoltern regelmässig Pilzvergiftungen vermieden. «Das konsequente Vorlegen aller Funde bei der Pilzkontrolle ist sicherlich von hoher Bedeutung», appelliert Birrer. Denn nur mit einwandfrei bestimmten und kontrollierten Pilzen ist man vor Vergiftungen geschützt. Auf Apps zur Pilzbestimmung ist dabei kein Verlass. Cheyenne Wyss, Sachbearbeiterin Kommunikation Stadt Affoltern

Berglandschaften und goldgelbe Lärchen Wanderung von Malbun nach Steg — mit prächtiger Aussicht auf die «Drei Kapuziner» Kinder sind von Natur aus wissbegierig und wollen die Welt selbst erkunden. Mit Lupe, Massstab und viel Spass kann man die Alpenwelt auf dem Forscherweg in Malbun entdecken. Der erste Teil der Wanderung im benachbarten Liechtenstein führte zugleich auf einen interessanten Forscherweg. Mit der Bahn ging es bei eher frischen Temperaturen via Zürich bis Sargans und dem Bus via Vaduz nach Malbun. Es liegt wunderschön in einem offenen Talabschluss auf 1600 Metern, umringt von alpinen, aber nicht zu schroffen Bergspitzen. Bei herrlichem Sonnenschein führte der Weg vom Jöraboda vorbei an der schönen Friedenskappelle mit ihrem kunstvollen Glasfenster. Beim Sass Seelein gab es das Picknick aus dem Rucksack. Von hier erreichte man bald das Sassförkle und hatte damit fast den ganzen Anstieg gemacht. Besonders schön ist die Bergwelt nach dem Sassförkle ins Valorschtal hinunter. Bis

auf die Alpwirtschaft ist es eine unberührte, naturbelassene Berglandschaft: kein Lift, keine grosse Anlagen und keine breiten Strassen. Auf einer sanft abfallenden Naturstrasse wanderte man schliesslich um die Ecke ins Saminatal und zum Restaurant Bergstübli in Steg. Auf der Sonnenterrasse konnte man bei Kaffee und Kuchen den prächtigen Herbsttag ausklingen lassen, bevor es mit dem Bus und der Bahn zurück ins Knonauer Amt ging. Das Hochtal von Malbun wurde als erstes von den Walsern bewohnt. Im 13. Jahrhundert besiedelten sie Triesenberg, das hoch über Vaduz liegt. Bereits 1562 entstand eine erste Alpordnung, die dann mehr als 300 Jahre Bestand hatte. Der Tourismus kam erst viel später nach Malbun. Rosmarie und Dölf Gabriel

Ämtler Wandergruppe in einer herbstlich gefärbten Berglandschaft. (Bild zvg)

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Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch

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KMU: Nachfolge geplant Irgendwann kommt es zum Chefwechsel im Unternehmen. Einfach ist die Regelung der Nachfolge nicht. Oft geht es um die Weitergabe eines Lebenswerks. Umso wichtiger ist es, diesen Schritt gut zu planen. Durch die vielen betroffenen KMU ist die Nachfolgeregelung von grosser volkswirtschaftlicher Relevanz. Nicht umsonst gelten die KMU als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass bei sehr vielen KMU zum gleichen Zeitpunkt die Nachfolgefrage ansteht. Nicht alle schaffen die erfolgreiche Übergabe des Unternehmens an die nächste Generation. Aktuell finden rund 30 Prozent keine Nachfolgeregelung. Eine gute Planung ist zentral, denn die KMU sichern tausende von Arbeitsplätzen. Frühzeitig planen Zwei Drittel planen ihre Übergabe nur ein bis fünf Jahre im Voraus. Das ist viel zu kurz: Experten empfehlen sich ab dem 55. Lebensjahr mit dem Generationenwechsel zu beschäftigen. Denn die richtige Person für die Nachfolge zu finden erfordert Zeit. Erst recht, wenn niemand aus der Familie in die eigenen Fussstapfen treten will oder ein geeigneter Nachfolger erst aufgebaut werden muss. Beste Variante für alle finden Manchmal bedingt die Nachfolgeplanung eine vorgängige Umstrukturierung oder sogar einen Wechsel der Gesellschaftsform. Eine gute Beratung lohnt sich, auch im Hinblick auf Ihre Vorsorge. • Bedarfsanalyse für heutigen und künftigen Bedarf • Risikobeurteilung • Vorsorge- und Pensionsplanung • Überprüfung der Personalvorsorge • Steueroptimierung Objektiv beurteilen Mit dem Loslassen des eigenen Lebenswerkes sind Emotionen verbunden: Sie können die Nachfolgeplanung hemmen und erschweren die Einschätzung von Wert und Marktchancen des eigenen Betriebs. Ihr Versicherungs- und Vorsorgeberater hilft Ihnen gerne bei der objektiven Beurteilung. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20


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Forum

Freitag, 3. November 2023

Keine 38 Stunden-Arbeitswoche

Spital Affoltern: Bedauerlicher Weggang

Diese Woche entscheidet der Stadtrat Affoltern über seine äusserst umstrittene Vorlage zur Einführung der 38-StundenWochenarbeitszeit, bei gleichem Lohn wie bisher, für alle seine Angestellten im kommenden Jahr. Vermutlich wird er gleichzeitig die vom Vorstand der Mitte Affoltern zum Thema eingereichten zwei Einzelinitiativen für ungültig erklären, um so freie Fahrt für sein nicht genügend geklärtes und sehr einseitig begründetes Vorgehen zu erhalten. Abgesehen von den Ungültigkeitserklärungen, bleibt offen, ob der Stadtrat überhaupt die Kompetenz hat, diese Änderung der Personalverordnung (PVO) vornehmen zu können: knapp 10 Prozent weniger arbeiten und dafür im

«Herr Rist, was läuft derzeit im Spital Affoltern?» Diese Frage stellte Luc Müller dem Spitaldirektor von Affoltern. Das Interview erschien am Freitag, 20. Oktober, im «Anzeiger». Die Antwort von Herrn Rist hat uns verwirrt und enttäuscht, fehlte ihr doch ein wichtiges «Detail»: Als Patientinnen von Dr. Nadja Lindenmann – Chefärztin der Inneren Medizin im Spital Affoltern – wissen wir natürlich seit einiger Zeit, dass sie auf Ende Oktober ihre Stelle im Spital Affoltern gekündigt hat. Doch wissen das auch all die vielen Menschen aus dem Bezirk, die während der letzten 25 Jahre (!) die medizinische Abteilung des Spitals in Anspruch nehmen mussten und dabei mit ihr als Ärztin zu tun hatten? Schon als Assistenzärztin arbeitete Dr. Lindenmann am Spital Affoltern, war lange Oberärztin unter Dr. Christian Hess (Menschenmedizin) und übernahm nach dessen Weggang 2012 die Chefarztstelle der medizinischen Abteilung unseres Spitals. Stets engagiert, kompetent und anteilnehmend hat sie die Höhen und Tiefen unseres Spitals in den letzten

Ergebnis beinahe 10 Prozent mehr Lohn zu erhalten. Eine Rechnung, die ehrlicherweise gar nicht aufgehen kann. Schon gar nicht, wenn die Finanzen der Stadt beachtet werden. Die budgetierten Mehrkosten für das zusätzlich benötigte Personal belaufen sich offenbar auf 2 200 000 Franken. Im «Anzeiger»-Bericht des Stadtrats letzte Woche werden korrekt nur 1,1 Mio Franken erwähnt – ab 1. Juli 2024, also für ein halbes Jahr. Ab 2025 würde der gesamte Betrag fällig. Und dieser Betrag kann nicht aus eigener Kraft finanziert werden. Zum Glück gibt es grosse Zuschüsse aus der Umverteilungskasse des Kantons! Am 3. März 2024 ist daher ein überzeugtes Nein in die Urne zu legen. Nur

so kann die 38-Stunden-Wochenarbeitszeit verhindert werden. Nachher muss eine Regelung gefunden werden, die es dem Stadtrat unmöglich macht, künftig solche Eskapaden zu starten. Nach dem 3. März muss auch die wichtige Frage beraten werden, wie das Pflegepersonal von Seewadel und Spitex Affoltern auf die eine oder andere Art bessergestellt werden kann. Wir hoffen, dies in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat in Angriff nehmen und einer breit akzeptierten Lösung zuführen zu können. Es sollte so möglich sein, ohne weiteren Druck machende Einzelinitiativen auszukommen. Die Mitte Affoltern

Verschiedene Gründe aus freisinniger Sicht für Gregor Rutz Als freisinniger Nationalratskandidat bin ich unter anderem angetreten, um den Ständeratssitz von Ruedi Noser zu verteidigen. Leider ist uns dies trotz eines starken Wahlkampfs von Regine Sauter nicht gelungen. Es gelang unserer Kantonalpartei nicht, einen gemeinsamen und genug erfolgreichen Wahlkampf zu führen. Im Gegenzug hat Gregor Rutz, welcher von der FDP bereits im ersten Wahlgang unterstützt worden ist, ein sehr gutes Resultat erzielt. Es war daher auch aufgrund der getroffenen Abmachung im Rahmen der Listenverbindung mit der SVP nur folgerichtig, dass die FDP zugunsten von Gregor Rutz auf eine Kandidatur für den zweiten Wahlgang verzichtet. Doch nicht nur strategische Überlegungen und Abmachungen mit der SVP sprechen für Gregor Rutz. Als Unternehmer – und ehemaliger Jung-

freisinniger – ist sich Gregor Rutz den negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Schweiz von Bürokratie und unnötigen Gesetzen nicht nur bewusst, sondern auch direkt davon betroffen. Deshalb hat er 2006 die IG Freiheit mitbegründet und ist heute deren Präsident. In seiner Funktion als Vizepräsident des kantonalen Hauseigentümer-Verbandes vertritt er dringend nötige liberale Lösungsansätze zur Bewältigung der Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt. Freisinnige Werte wie eine liberale Rechtsordnung, der Abbau von Bürokratie, der Schutz des Privateigentums und eine moderne, gewerbefreundliche Politik sind daher Kern seiner politischen Einstellung. Eine Nicht-Wahl von Gregor Rutz würde dazu führen, dass ein sehr grosser Teil der Stimmbürger des Kanton Zürichs keine Vertretung

mehr im Ständerat hätte. Ausserdem würde eine GLP-Ständerätin die Gefahr eines freisinnigen Sitzverlustes im Bundesrat und damit einen Linksrutsch in der Regierung erhöhen. Daher kann es als bürgerlich-liberaler Wähler nur eine Antwort geben: Gregor Rutz am 19. November in den Ständerat wählen.

Jahren an vorderster Front mitgetragen und es damit nachhaltig geprägt. Erwähnt dazu seien die unruhige Zeit der Infragestellung des Fortbestands des Spitals und die Herausforderungen der Corona-Pandemie, nur um zwei Beispiele zu nennen. Ist der Weggang einer Chefärztin, die so viel Hingabe und Herzblut in die Arbeit für ihre Patienten und fürs Spital steckte, keiner öffentlichen Erwähnung wert? Und, Herr Rist: Haben wir aus dem Bezirk nicht das Recht, über ein solch wichtiges Ereignis informiert zu werden? Schliesslich stellt sich ja auch die Frage, wie es nun mit der Abteilung für Innere Medizin an unserem Spital weitergeht! Wir jedenfalls bedauern den Weggang von Frau Doktor Lindenmann zutiefst und entbieten ihr unsere besten Wünsche für die Zukunft und vor allem auch unseren herzlichsten Dank für all ihre wertvollen Dienste für uns persönlich und für unser Spital. Danke, Nadja Lindenmann! Sylvia Brunner und Rita Senn, Aeugst

Alain Schwald, Freisinniges Komitee für Gregor Rutz

Zuschriften Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sein und in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. (red)

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Sie treffen den Geschmack der Fussballstars Ämtler Modelinie «Saintre Studios» präsentiert zweite Kollektion – Natispieler Remo Freuler trägt ihre Kleider schon luc müller Eine Kiesgrube. Kameraschwenk. Drei männliche Models präsentieren sich in coolen Posen. Die Szenerie ist schlicht und stilvoll gehalten. Dazu passt die Mode, welche die Männer mit Sonnenbrille tragen. Schnitt. Die Filmsequenz endet mit schwarzem Hintergrund auf dem dezent der Name «Saintre Studios» zu lesen ist. «Wir arbeiten seit diesem Sommer mit einem Art Director zusammen, der auch schon die Produkte von namhaften Designern wie Hermès oder Tiffany ins richtige Licht gerückt hat», berichtet Jan Dosch (20). Seit Februar ist das Modelabel «Saintre Studios» im Handelsregister eingetragen – hinter der Säuliämtler Firma stehen neben dem Gründer Jan Dosch aus Wettswil die beiden Co-Founder Tim Aeberli (19) aus Bonstetten und Nico Da Rugna (26) aus Affoltern.

Nati-Star trägt ihre Mode schon Das junge Modelabel, welches nach der Sommer- nun ab heute Freitag auch eine erste Winterkollektion bietet, wurde im Juni bekannt. Grund: Als die Schweizer Fussballnationalmannschaft zum Training vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Andorra ins Tessin einrückte, trug Nati-Star Remo Freuler ein T-Shirt und ein Baseball-Cap von «Saintre Studios». Mit der ersten Sommerkollektion durften bereits erfolgreiche Verkaufszahlen erzielt werden. Das Trio hinter dem Modelabel hat schon zu Beginn bewusst Fussballer im Fokus, bei der Gestaltung ihrer ersten Kollektion. «Fussballer sind heute auch wichtige Vertreter der aktuellen Mode. Sie sind auch mit ihrem Kleidungsstil Vorbilder und teilweise sogar Ambassadoren grosser Brands», erklärt Tim Aeberli, der aktuell in einer Immobilienfirma arbeitet und dort fürs Personalwesen zuständig ist. Zudem absolviert er die Berufsmaturitätsschule – wie Jan Dosch, der zudem als Zeichner in einem Landschaftsarchitekturbüro in Zürich tätig ist. Nico Da Rugna seinerseits ist in dritter Generation in der Firma Da Rugna Maler in Hedingen. Jan Dosch und Tim

Stehen hinter «Saintre Studios» (von links): Nico Da Rugna, Jan Dosch und Tim Aeberli. (Bild Luc Müller)

Ein T-Shirt der neuen Kollektion. (Bild zvg)

Aeberli kennen sich schon aus der Schulzeit, Nico Da Rugna stiess später zum Freundeskreis. Vor allem Jan Dosch und Tim Aeberli haben sich schon lange für Mode interessiert – ihnen war bald mal klar, dass sie selbst eine Modelinie kreieren wollen und sich somit einen Kindheitstraum ermöglichen könnten. «Wir designen unsere Stücke alle selbst», sagt Dosch und zeigt auf ein T-Shirt der neuen Kollektion. Darauf sind zwei Pferde im Galopp zu sehen – darüber prangt der Spruch «Dusk Spirit». Zu Deutsch: Die Seele der Dämmerung. Die Pferde stünden für Bewegung und Sportlichkeit – die Dämmerung für Geheimnisvolles, für Abenteuer.

Kleidung der Säuliämtler Modelinie. Bisher ist die Mode von «Saintre Studios» nur online zu bestellen. «Nun sind wir je mit einer Boutique in den Städten Zug und Zürich im Gespräch, die unsere Mode bald im Laden verkaufen wollen. Das ist ein grosser und bedeutender Schritt für uns», freut sich Jan Dosch. Ein weiteres Ereignis, das die Modemarke bereits in dieser kurzen Zeit prägte, war als sie die neue Kollektion durch einen Runway an einem Privat-Event ihren Kunden präsentierten. Inzwischen hat «Saintre Studios» schon rund 400 Kundinnen und Kunden. Und wird es auch eine Frauen-Kollektion geben? «Unsere Kleidungstücke sind unisex. Auch Frauen tragen sie gerne – aber in Zukunft kann es durchaus mal spezielle Frauenmode geben», so Aeberli. Die Sommerkollektion 2024 ist übrigens schon fertig und bald in Produktion.

100 Prozent Baumwolle Die zweite Kollektion, die für den Winter, bietet neue Kapuzenpullis in den schlichten Farben Oliv, Grau und Schwarz. Auch neue T-Shirts aus schweren Stoffen sind zu kaufen, sowie ein Trainingsanzug, Socken und ein Base-

ballcap. «Wir setzen auf Qualität und Eleganz. Deshalb arbeiten wir mit schlichten Farben, die sich gut kombinieren lassen», betont Nico Da Rugna. Ein T-Shirt mit schwerem Stoff, Aufdruck und Stickerei kostet 60 Franken. Ein stolzer Preis, der sich gemäss Jan Dosch auch damit erklären lässt, dass die Qualität hoch ist, die Produkte aus 100 Prozent Baumwolle bestehen und dass

«Wir sind explizit gegen Fast Fashion.» Jan Dosch, Founder «Saintre Studios» der Hersteller seinen Mitarbeitenden faire Löhne zahlt. «Wir kennen den Produzenten persönlich. Er besitzt verschiedene Textil-Labels, welche für die Qualität und faire Arbeitsbedingungen bürgen. So ist beispielsweise garantiert, dass keine Kinderarbeit im Spiel ist», sagt Jan

Dosch. Wichtig ist dem Trio auch: Nachhaltigkeit. «Wir sind explizit gegen Fast Fashion», betonen sie.

Weitere Fussballer im Gespräch Die erste Kollektion haben sie noch in Deutschland produziert – die Winterkollektion entstand nun in der Türkei. Der Produzent hat seinen Sitz hier in der Schweiz und lässt seine Mode in der Türkei produzieren, wo auch die angesagten und etablierten Modefirmen ihre Kleidung herstellen lassen. Hinter der Produktionsfirma stehen ein ehemaliger Fussballprofi und seine Freundin, die ihrerseits eine Modelinie etabliert hat und damit sehr erfolgreich ist. «Wir sind derzeit mit weiteren Fussballern, darunter auch Nati-Stars, in Kontakt, die unsere Mode tragen werden», sagt Tim Aeberli. Konkrete Namen möchte er derzeit noch nicht nennen. Neu trägt auch das Nachwuchstalent des FC Bayern, Spieler Ricardo Wagner, der aktuell beim TSG Hoffenheim ist,

Die neue Winterkollektion von «Saintre Studios» ist ab heute Freitag 18 Uhr online unter www.saintrestudios.com zu kaufen

Bank unterstützt Projekte mit 100 000 Franken – jetzt können Ideen eingereicht werden Nachdem sie letztes Jahr neun tollen Projekten zur Realisierung verholfen hat, ist die Sparcassa 1816 nun mit ihrem Projekt1816 in die zweite Runde gestartet: Mit wiederum 100 000 Franken will sie Vorhaben unterstützen, von denen die Region profitiert. Gute Ideen sind es wert, gefördert zu werden. Das ist die Überzeugung der Sparcassa 1816. Erst recht, wenn diese der Region zugutekommen. Darum lancierte die Regionalbank vor rund einem Jahr das Projekt1816 – eine Ausschreibung, bei der sie regionale Projekte mit insgesamt 100 000 Franken unterstützt.

der Igelstation Mettmenstetten, der Bauspielplatz Affoltern und die Jugendmusik Jumba wurden finanziell unterstützt.

Jetzt Herzensprojekt einreichen Bis zum 31. Dezember 2023 hat die Bevölkerung nun erneut die Möglichkeit, ihre Projekte auf www.projekt1816.ch einzureichen. Sei dies im Bereich Kultur, Sport oder Gemeinnütziges – jedes Projekt hat eine Chance, sich um Fördergelder zu bewerben und damit auf einen Teil der 100 000 Franken. Die Öffentlichkeit hat mittels Voting dann die Möglichkeit, sich an der Auswahl der zu unterstützenden Projekte aktiv zu beteiligen.

Drei Projekte im Säuliamt unterstützt Das Projekt1816 war ein voller Erfolg. Neun wertvolle Vorhaben wurden durch den finanziellen Zustupf der Sparcassa 1816 umgesetzt. Drei der neun Projekte kamen aus dem Säuliamt: der Aufbau

Der Region verpflichtet Die Sparcassa 1816 unterstützte 2022 den «Bauspielplatz» in Affoltern. (Bild zvg)

«Wir sehen uns als Partner der Menschen, die hier leben, und engagieren

uns dort, wo Unterstützung notwendig und sinnvoll ist», sagt Marcel Melliger, Direktor der Sparcassa 1816 zur Aktion. Insofern sei das Projekt1816 auch eine Investition in die Zukunft. «Wir wollen das Potenzial kreativer und innovativer Beiträge nutzen und Anschubhilfe bieten, weil wir wissen, wie schnell gute Ideen versanden, wenn die Finanzierung nicht geregelt ist.» Seit der Gründung vor über 200 Jahren ist es Tradition, dass die Sparcassa 1816 eng mit der Region verbunden ist und sie fördert mit viel Engagement deren Vielfalt und Entwicklung. Jedes Jahr vergibt die Sparcassa 1816 300 000 Franken an Vereine, Institutionen und soziale Einrichtungen in der Region. Mit dem Projekt1816 geht die Sparcassa noch einen Schritt weiter und unterstützt mit den zusätzlichen 100 000 neue Projekte der Region. Sparcassa 1816


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Chrischona Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a.A. Oder 10.00 Musik am Morgen mit Marianne Rutscho Klavier und Gesang

Samstag, 4. November 17.30 Eucharistiefeier mit feierlicher Aufnahme der neuen Ministranten

Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinder- /Teensprogramm

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A.

Ref. Kirche Aeugst am Albis

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 4. November 19.00 Konzert: «Fabeln – Musikalische Geschichten ohne Worte» Bernadette Fries Bolli, Cello Richard Erig, Blockflöten, Komposition Eintritt frei, Kollekte in der Kirche

Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a.A.

Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A. Mittwoch, 8. November 14.00 Kafi i de Chilestube

Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 3. November 19.30 SOUL JOURNEY Eine Reise zur inneren Stimme mit Tanya Birri Säuliämtler Frauenabend in der Kirche Samstag, 4. November 10.00 Familienmorgen in der Kirche Anschliessend Familienkafi 10.00 Gottesdienst im Seewandel-Zentrum für Gesundheit und Alter 14.30 Gottesdienst im Senevita Obstgarten Pfr. Thomas Müller

Ref. Kirche Kappel Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in der Klosterkirche Kappel Pfarrteam U. Flachsmann, I. Monz, Chr. Wermbter Musik: Projektchor, Solisten unter Leitung von A. Bodenhöfer Anschliessend Gerstensuppe mit Brot Dienstag, 7. November Das Atemschöpfen findet regelmässig am Dienstag und Mittwoch im Atelier «Schreinerei» statt. 8.30 Atemschöpfen am Morgen mit Pfrn. Ilona Monz Mittwoch, 8. November 18.30 Atemschöpfen am Abend mit Pfrn. Ilona Monz www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche

Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A. 9.30 Uhr Fahrdienst vor der Senevita der Kirche und der Post

Freitag, 3. November 19.30 – 20.30 Offenes HAGIOS-Singen Leitung: Christine Boeck, Musik- und Primarlehrerin Klosterkirche, Eintritt frei, Kollekte

Dienstag, 7. November 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal

Sonntag, 5. November 10.00 Festgottesdienst der Bezirksgemeinden zum Reformationssonntag Pfarrteam: I. Monz, U. Flachsmann, Chr. Wermbter Klosterkirche Anschliessend Gerstensuppe und Brot

Mittwoch, 8. November 19.30 7. Säuliämtler Disputation «Das Ende – und was danach kommt» in der Kirche Donnerstag, 9. November 14.00 Senioren-Treff Film «Die weisse Arche» im Chilehuus Freitag, 10. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A. Dienstag, 7. November 19.00 Abendgebet, offene Gebetszeit im Chor der Kirchgemeinde mit Kathrin Stalder und Helena Lang

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A. Montag, 6. November 10.00 – 11.30 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche

Sonntag, 5. November 14.30 Vortrag: «Das reformiert Kloster und Schul» (H. Bullinger) Pfr. Volker Bleil Zwingli-Saal, Eintritt frei Sonntag, 5. November 17.15 Musik und Wort Bach Collegium Zürich Lesungen: Pfr. Volker Bleil Klosterkirche, Eintritt frei, Kollekte Donnerstag, 9. November 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Freitag, 10. November 20.00 Taizé-Feier www.kath-affoltern.ch

Donnerstag, 9. November 19.00 Liturgische Abendmahlsfeier in der Kirche mit Pfarrer Andreas Fritz

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Obfelden

Samstag, 4. November 18.00 Vorabendmesse

Samstag, 4. November 9.00 3.-Klass-Unti Gruppe Flamme Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel Dienstag, 7. November 15.30 Minichile Gruppe Rägeboge www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A. Dienstag, 7. November 7.05 Kontemplation Jeden Dienstagmorgen (ausgenommen Schulferien) Ausstieg ist um 7.30 Uhr oder um 7.55 Uhr möglich www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel a. A. Donnerstag, 9. November 19.00 Singkirche im Chor, Leitung Urs Guldener

Sonntag, 5. November 10.00 Hl. Messe 12.00 Tauffeier Dienstag, 7. November 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 8. November 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz

www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst Predigt: Andi Wolf Kinderhüeti anschliessend kanadisches Buffet Montag, 6. November 9.30 Baby/Kids-Song Donnerstag, 9. November 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Donnerstag, 9. November 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Freitag, 10. November 9.00 HI. Messe 10.00 – 16.00 Anbetung

Sonntag, 5. November 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/ Jugendprogramm

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Donnerstag, 9. November 20.00 Gebetsabend Mehr: etg-mettmenstetten.ch

Samstag, 4. November 17.00 Wortgottesfeier und 1. Klasse Eröffnung mit Matthias und Annelie, Orgel: Anette, anschliessend an den Gottesdienst ist Spieleabend für Jung und Alt mit Pizzaplausch. Santa messa entfällt Donnerstag, 9. November 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 5. November 19.30 Kirche Stallikon Familien-Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl und Taufe Kian Gemperle, Wettswil Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel, anschliessend Apéro 10.00 Klosterkirche Kappel am Albis, Festgottesdienst der Bezirksgemeinden mit Abendmahl Montag, 6. November 9.15 + 10.15 ElKi-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 7. November 10.15 ElKi-Singen in der Kirche Wettswil

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. November 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski Mittwoch, 8. November 9.30 Keine Eucharistiefeier 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Knonau www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. November 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-affoltern.ch

Mittwoch, 8. November 14.00 Senioren-Nachmittag im Gemeindesaal Bonstetten, Theaterbesuch «Huusfründe»

www.klosterkappel.ch

Donnerstag, 9. November 14.30 Kafi-Träff in Wettswil

Ref. Kirche Knonau

Freitag, 10. November 9.00 Café Mama in Wettswil

Sonntag, 5. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in der Klosterkirche Kappel am Albis

Sonntag, 5. November 10.30 Eucharistiefeier 16.00 Gräbersegnung auf dem Friedhof Affoltern für MCLI, anschl. Gottesdienst in der Friedhofskapelle 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Alte Obfelderstrasse 24

Wünschen Sie eine Zeremonie?

Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Für Ihre Hochzeit? Als Willkommens- und Namengebungsfeier, «Taufe» Ihres Kindes? Zur Beisetzung, Abschiedsfeier eines lieben Menschen? Oder für einen anderen wichtigen Lebensübergang? Eine persönliche Zeremonie – ganz auf Sie und Ihre Liebsten abgestimmt? Draussen in freier Natur oder in einer von Ihnen gewählten Räumlichkeit?

Freitag, 10. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

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Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2023

AGENDA

13

Ausstellungen

Freitag, 3. November

Aeugst am Albis

20.15: Kultur Hedingen präsentiert: Live-Musik mit «Misty Blue». Kollekte. Platzreservierung: www. kulturhedingen.ch. Chilehuus, Oberdorfstrasse 1.

KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Geschichtsträchtiges». Was könnte eine Aeugsterin im 18. Jahrhundert bei der Feldarbeit getragen haben? Was trug zeitgleich eine Bürgersfrau in der Stadt? Und was eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts als Verkäuferin nach Zürich ging? Fabienne Dubs zeigt Reproduktionen von möglichen Kleiderensembles aus 150 Jahren. Mo 8–11.30 und 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30 und 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 19. Januar 2024.

Kappel am Albis

Aeugstertal

Affoltern am Albis

19.00: Kultur Affoltern präsentiert: «Nuss&Knacker», eine Produktion von Tanzraum. Eine moderne Choreografie basierend auf Tschaikowskys Weihnachtsmärchen. www.tanzraum-affoltern.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Hedingen

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung: «Theater im Kinderzimmer». Sa und So 11-17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis Dezember 2024.

19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Leitung: Christine Boeck, ohne Anmeldung, Kollekte. Klosterkirche.

Mettmenstetten

16.00–18.00: App-Sprechstunde. Mitbringen des Smartphones oder des Tablets und sich die App oder Installation kostenlos erklären lassen. Eine Veranstaltung des KofAM. Schul- und Gemeinde-Bibliothek, Albisstrasse 27.

Zwillikon

Rossau

19.00: Metzgete 2023. Traditionelle Metzgete im Gewächshaus. Fleisch aus eigener Bio-Schweinehaltung mit freiem Auslauf. Reservierung erwünscht. 044 768 50 80, veranstaltung@zur-weid.ch. Werk- und Wohnhaus zur Weid.

Ein Gospelkonzert voller Lebensfreude Der neu gegründete Projektchor «Knonaueramt singt» präsentiert am Samstag, 18. November, um 19 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern dem Publikum ein mitreissendes «Best of Pop- & Gospelsongs»-Konzert, das für wahre Lebensfreude sorgt. Unter der inspirierenden Leitung von Chorleiterin Tanya Birri vereinen sich 50 der schönsten Stimmen aus dem Knonauer Amt. Die perfekte Einstimmung auf die bevorsteBild: zvg hende Weihnachtszeit – auch zum Mitsingen. (red)

Samstag, 4. November Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 8 bis 15 Uhr. Marktplatz. 20.15: «Jungsegler» Nachwuchsförderung Kleinkunst. Prämierte des Nachwuchspreises des «nordArtTheaterfestivals» treten auf. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater lamarotte, Centralweg 10.

Aula Schulhaus Ennetgraben. 17.00: Panflöten-Konzert mit dem «Corona»-Panflötenensemble. Kollekte. www.pan-corona.ch Reformierte Kirche.

Hausen am Albis

10.00–17.00: Gewerbe-Rodeo. Mit Festwirtschaft und Attraktionen für Gross und Klein. Schenk Haustechnik AG, Brüggenstrasse 1.

17.00: Kulturzelt in der Winter-Location zeigt: Klavierrezital, Ekaterina Bonyushkina spielt Werke von F. Schubert, J. Brahms, F. Chopin und S. Prokovief. www.kulturzelt.ch. Hotel Löwen, Grosser Saal.

Rossau

Kappel am Albis

Mettmenstetten

19.00: Metzgete 2023. Traditionelle Metzgete im Gewächshaus. Fleisch aus eigener Bio-Schweinehaltung mit freiem Auslauf. Reservierung erwünscht. 044 768 50 80, veranstaltung@zur-weid.ch. Werk- und Wohnhaus zur Weid.

14.30: Vortrag. «Das reformiert Kloster und Schul», (H. Bullinger) Pfr. Volker Bleil. Kollekte. Kloster Kappel, Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort. Bach Collegium Zürich. Lesungen Pfr. Volker Bleil. Kollekte. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Sonntag, 5. November

Montag, 6. November

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

11.00: Kultur Affoltern präsentiert:. «Nuss&Knacker», eine Produktion vom Tanzraum. Eine moderne Choreografie basierend auf Tschaikowskys Weihnachtsmärchen. www.tanzraum-affoltern.ch.

13.30–17.00: Begegnungscafé «Palaver». Spitex Knonauer Amt zusammen mit der Stiftung Widmer-Frick bieten Menschen von Hausen und Umgebung die

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Killers of the Flower Moon O One for the Road Five Nights at Freedy’s Ingeborg Bachmann The Marvels Wochenendrebellen I Giacometti Anselm 3D Die Pilgerreise des Harold Fry Dumb Money Die einfachen Dinge Ihr könnt jetzt gehen Fallen Leaves Neue Abenteuer vom Pumuckl Trolls: Band Together 3D Paw Patrol Das fliegende Klassenzimmer Die unlangweilgste Schule Checker Tobi

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Vorschau: Ab 16. November THE HUNGER GAMES: THE BALLADE OF THE SONGBIRD

Möglichkeit, einen Ort der Begegnung, Beratung und Gemütlichkeit zu nutzen. Mitarbeitende der Spitex zusammen mit Freiwilligen begrüssen die Gäste und servieren Kaffee, Tee und feine Kuchen. Café «Palaver», Dorfzentrum, Törlenmatt.

Dienstag, 7. November Mettmenstetten

19.30: Wärmeverbund Mettmenstetten. Start Event. Eingeladen sind Bewohner und Liegenschaftsbesitzer, die sich für die Möglichkeit eines Fernwärmeanschlusses mit lokalen und erneuerbaren Energien interessieren.

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www.waermeverbund-mettmenstetten.ch. Schulhaus Wygarten I, Singsaal.

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Dieses Wochenende am Samstag 10-16 Uhr und am Sonntag 12-16 Uhr geöffnet. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt 044 761 77 42, Ursula Grob, 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, einzusenden an: agenda@affolteranzeiger.ch.

Mittwoch, 8. November

ten für die gesamte Bevölkerung betreffend Initiative von Hans Wiesner zum Schutz der Artenvielfalt (Biodiversität). Gemeindesaal, Am Rainli 4.

Affoltern am Albis

Donnerstag, 9. November

19.30–21.00: Säuliämtler Disputation. Pfarrerin Bettina Bartels mit Pfarrkollegen Matthias Ruf und Stefan Becker diskutieren zum Thema «Die letzten Dinge - Texte und Glaubenssätze zum Jenseits». Moderation Pfarrer Werner Schneebeli. Eintritt frei, offen für alle. Anschliessend kleiner Apéro. Reformierte Kirche.

Bonstetten

19.30: Infoanlass der SVP Bonstet-

Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alessandro d‘Epsiscopo in Solo & Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Kollekte. Kellertheater lamarotte, Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.


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Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2023

15

Von Jazz bis Klassik

Die nächsten Tage im Kulturkeller lamarotte Mit ihrer autobiografischen Performance findet die Basler Schauspielerin Yüksel Esen tiefgreifende, selbstermächtigte und immer wieder humorvolle Töne, um den Zumutungen des Lebens zu begegnen. «Jungsegler — Nachwuchsförderung für Kleinkunst» findet morgen Samstag statt. Samstag, 4. November: «Jungsegler — Nachwuchsförderung für Kleinkunst». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 30 Franken, Kulturlegi 20 Franken

Alessandro d’Episcopo Solo & Trio

Schwyzerörgeli-Konzert in Obfelden Die Schwyzerörgelifrönde Pilatusblick laden am Sonntag, 12. November, um 17 Uhr in die reformierte Kirche in Obfelden zu einem geselligen Abend mit volkstümlichen Klängen Bild: zvg aus neuen und alten Melodien ein. Es gibt eine Kollekte. (red)

Das Konzert «Alessandro d’Episcopo Solo & Trio» am Donnerstag, 9. November, bietet Einblick in das vielfältige Schaffen Alessandros. Im ersten Set ist er solo am Klavier zu hören, im zweiten Set dann mit seinem Trio. Durch das jahrelange Zusammenspiel verstehen sich die drei Musiker blind, und doch hat jeder seinen ganz eigenen Stil, geprägt von seiner eigenen Geschichte und Kultur, der sich im gemeinsamen Spiel zu einem harmonischen Ganzen ergibt. Italienische, insbesondere neapolitanische Kompositionen sowie Originalkompositionen und Jazzstandards sind die Quelle der improvisierten Ausflüge und Geschichten des Trios.

Donnerstag, 9. November: «Alessandro d’Episcopo Solo & Trio». Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken

Junge Musikbegeisterte unterstützen Marianne Racine und Daniel Fueter laden am Samstag, 11. November, zum Liederabend: Ein Wiederhören mit Bertold Brecht und Kurt Weill, auch Paul Burkhardt und Tibor Kasics sind mit dabei. Aus der Klassikküche grüssen Francis Poulenc und Franz Schubert – aber «mind the gap»: Alles wird bis zu einer Oktave tiefer als üblich intoniert. «La Racine & Monsieur Fueter» – ein Konzert mit Chansonneries querbeet durch die U- und E-Musik. Sämtliche Ticket- und Gastro-Einnahmen dieses Abends kommen «SYM – Save Young Musicians» zugute. Der Verein will jungen Musikbegeisterten aus Krisengebieten zu einer schulischen und musikalischen Ausbildung in Frieden und Sicherheit verhelfen. Samstag, 11. November: «La Racine & Monsieur Fueter». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte Reservierung für alle Anlässe: 044 760 52 62 Mehr Infos unter:www.lamarotte.ch

Hans-Ruedi Widmer, «lamarotte»

Dok-Film über Krähen – mit Regisseur Martin Schilt Ein bewundernder Blick auf die Vögel, die uns Menschen schon seit Ewigkeiten beobachten. Kinofoyer Lux zeigt in Anwesenheit des Regisseurs Martin Schilt den vielschichtigen Dokumentarfilm über Rabenvögel rund um die Welt. Kein Tier kennt uns besser als Krähen. Wo Menschen sind, sind auch Krähen. Es gibt keine Revolution, die sie nicht miterlebt haben. Blutbad oder Festmahl — beides haben sie als Chronisten unzählige Male bestaunt. Als allgegenwärtige Begleiter der Menschen erleben Krähen das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens. Sie werden vergöttert, gejagt und verbannt. Sie gelten als Unglücksbringer und werden als Galgenvögel verschrien, sie werden als Vögel der Seele und Boten der Götter verehrt. Krähen sind die unbekannten, kritischen Beobachter der Menschen.

Martin Schilt hat sich auf Anregung seines Sohnes mit den Krähen zu befassen begonnen und sich bald in sie verliebt. Eine rührende Sequenz zeigt, wie ungerecht der Begriff «Rabeneltern» ist und wie umsorgt die Küken in Wirk-

lichkeit werden. In wunderbaren Bildern und Zeichentricksequenzen zeigt der Film, wie die klugen Vögel mit anderen Tieren und den Menschen zusammenleben und welche raffinierten Strategien sie dabei entwickelt haben. Regisseur Martin Schilt ist bei der Vorführung im Kinofoyer Lux anwesend und erzählt von den spannenden Dreharbeiten. Kinofoyer Lux zeigt «Krähen» in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern. Kinofoyer Lux Freitag, 10. November, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern: «Krähen – Nature Is Watching Us», 19.30 Uhr. Dokumentarfilm von Kasse und Bar geöffnet ab 19 Uhr.

Krähen — oder Rabenvögel. (Bild zvg)

Infos zum Film unter: www.kinolux.ch

Berührender Film über pflegende Angehörige Pflegende Angehörige leisten jährlich in der Schweiz rund 80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit. Im Schweizer Film «Näbelgrind» wird die Wertschätzung dieser Arbeit realistisch gezeigt. Zum nationalen «Tag der Pflegenden Angehörigen» zeigt Spitex Knonaueramt am 6. November um 18.30 Uhr diesen Film in der Aula Ennetgraben/Kinofoyer Lux. Spitex Knonaueramt feiert ihr 10-jähriges und der Entlastungsdienst Knonaueramt (ELD) sein 40-jähriges Bestehen. Dies wird unter anderem mit einer Filmserie für ein breites Publikum gefeiert. Die Eintritte sind frei, die Verpflegung ist offeriert.

Marianne Racine und Daniel Fueter laden zum Liederabend. (Bild zvg)

Martin Schilt, CH/A 2023, 90 Min., O/d.

Die berührende Geschichte, mit Martin Rapold, Rebecca Indermaur und Peter Freiburghaus in den Hauptrollen, wirkt glaubhaft. Dem Regisseur ist mit viel Feingespür eine Inszenierung gelungen, die alles Wesentliche der Krankheit zeigt, ohne belehrend zu wirken. Bauer Jürg kann es nicht glauben: Seiner Frau Fränzi platzt der Kragen und überlässt ihm für zwei Wochen Hof, Kinder und seinen «vergesslichen» Vater Karli. Bald wird Jürg bewusst, sein betagter Vater wird nicht einfach nur älter, sondern er ist an Alzheimer erkrankt. Jürg muss schmerzhaft lernen, was es heisst, pflegender Angehöriger zu sein

und so einen Teil der Verantwortung für seinen Vater zu übernehmen. Diesen ersten Schritt, die Sensibilisierung und die Problematisierung dieses aktuellen Themas leistet «Näbelgrind». Er analysiert und hinterfragt nicht tiefschürfend, sondern zeigt das Thema glaubwürdig und menschenfreundlich. In Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor ZKB freut sich Spitex Knonaueramt, kommenden Montag viele Interessierte an diesem zweitletzten KinoAbend begrüssen zu können. Spitex Knonaueramt

Mettmenstetter Dorf-Jassturnier Jassen ist das beliebteste Kartenspiel in der Schweiz. Es gehört sozusagen zur schweizerischen Folklore und es ist der SVP Mettmenstetten ein Anliegen, mit der alljährlichen Organisation eines Jassturniers am 10. November dieses nationale Brauchtum zu fördern. Wiederum hat das Organisationskomitee keinen Aufwand gescheut, damit die Jassfreunde unter günstigen Rahmenbedingungen ihrer Liebhaberei frönen können. Schon seit vielen Jahren stellt der Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten den 10-m-Stand im Schützenhaus in Wissenbach zur Verfügung. Diese Räumlichkeit eignet sich bestens für die Durchführung des Jassturniers und entsprechend wird das grosszügige

Entgegenkommen der Schützen geschätzt. Gespielt wird wie immer Schieber (zwei gegen zwei) ohne Stöck, Wys und Matchprämie. Die Partner werden nach dem Zufallsprinzip ausgelost. Natürlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Eine Essenspause gibt es aus Zeitgründen nicht. Dank grosszügiger Unterstützung durch das lokale Gewerbe und private Gönner winken den Siegern wie jedes Jahr attraktive Preise. SVP Mettmenstetten, Louis Hafner 10. November, Schützenhaus in Wissenbach: Mettmenstetter Dorf-Jassturnier. Kassenöffnung um 19.30 Uhr, Beginn des Turniers um 19 Uhr. Startgeld: 15 Franken

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Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2023

Kunst aus drei Techniken Vernissage der Kunstausstellung am Freitag, 10. November

«Geformt»: von Antje Ahnert.

«Verwachstes» Kunstwerk von Ruth Zimmermann. (Bilder zvg)

«Gedruckt»: von Susanne Baer.

Antje Ahnert, Ruth Zimmermann und Susanne Baer, drei Frauen, die mit unterschiedlichen Techniken arbeiten, stellen in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus. Die Ausstellung «geformt – verwachst – gedruckt» wird vom Verein KulturAffoltern organisiert.

Gedrucktes von Susanne Baer

Geformtes von Antje Ahnert Vorwiegend in schwarzem und hellem Ton präsentieren sich die Arbeiten von Antje Ahnert. Sie beleuchten die Polaritäten des Lebens – wie beispielsweise Freude und Trauer, Licht und Schatten oder Verzweiflung und Harmonie – und beziehen dabei viele Facetten mit ein. Die Pole stehen in einem Verhältnis zueinander, den einen Pol kann es ohne den anderen nicht geben. Für das negative Spektrum verwendet Antje Ahnert einen schwarz brennenden, grob scha-

Elterncoaching im Familienzentrum Eltern-Coaching-Workshops bieten eine Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen und ebenso zur Entwicklung von Fähigkeiten, um die Erziehungsaufgaben besser zu bewältigen. Im zweiteiligen Workshop am Freitag, 10., und 17. November, jeweils von 19 bis 21 Uhr erfahren die Eltern und Erziehungsberechtigten, wie sie einfache und wirkungsvolle Tools sowie positive Impulse im Umgang mit den Kindern nutzen können, um in der Erziehung ihrer Kinder unterstützt und gestärkt zu werden.

Vier Schwerpunkte Der Kursinhalt beinhaltet verschiedene Schwerpunkte: «Vier Bausteine einer starken Eltern-Kind-Beziehung», «Liebevoll Grenzen setzen», «Umgang mit starken Gefühlen bei Eltern und Kindern» und «Lösungsorientierte Ansätze für den Alltag». Am Ende des Workshops sind die Teilnehmenden in der Lage, eine stärkere und positivere Beziehung zu den Kindern zu entwickeln, Grenzen klar zu setzen und zu wahren, emotionale Herausforderungen bei sich selber und den Kindern besser zu bewältigen und praktische Lösungsansätze für den Familienalltag zu finden. Michelle Furter Anmeldeschluss: Dienstag, 7. November. Weitere Informationen via 044 760 12 77 oder auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

mottierten Ton. Er verkörpert das Schwere und Dunkle. Das positive Spektrum ist in einem hellen, grob schamottierten Ton dargestellt und steht für das Licht, für das Leichte.

Verwachstes von Ruth Zimmermann Mit Fotos, Ausschnitten aus Büchern und Zeitschriften, bedruckten und bemalten Papieren und Stoffen usw. gestaltet Ruth Zimmermann ihre Collagen, die sie anschliessend mit mehreren Lagen Wachs beschichtet. Enkaustik bedeutet einbrennen und hat ihren Ursprung in der griechisch-römischen Antike. Farbpigmente wurden mithilfe von Bienenwachs mittels Hitze eingebrannt, um Gebrauchs- und Kunstgegenstände damit zu bearbeiten oder in Verbindung mit Harz wasserdicht zu machen. Diese Technik fasziniert Ruth Zimmermann.

Vielfältig, spielerisch, reich an Ideen und Ausdrucksmitteln: So lässt sich das Kunstschaffen von Susanne Baer beschreiben. Das Unscheinbare aus Umwelt und Natur sowie das Interesse an Menschen und Landschaften sind Themen, mit denen sie sich in ihren Kunstprojekten auseinandersetzt — gezeigt in Überlagerungen von Farbschichten, Zeichnen, Malen, Tiefdruck, Monotypie und Collagen. KulturAffoltern, Veronica Mühlebach Ausstellung «geformt – verwachst – gedruckt» in der Galerie Märtplatz, Affoltern. Ausstellung dauert bis Sonntag, 26. November.

In kraftvoller Sprache und surrealen Visionen erzählt die Autorin die Geschichte einer Familie, von Trauma und Sprachlosigkeit und von dem, das niemand sehen will. Sarah Elena Müller arbeitet multimedial mit Literatur, Musik, Virtual Reality, Hörspiel und Theater. Als Mitbegründerin des Kollektivs «Rauf» engagiert sie sich für die Anlie-

Am 7. November ist es so weit: Der neu gegründete Wärmeverbund Mettmenstetten lädt die Liegenschaftseigentümer und Bewohner im geplanten Fernwärmeversorgungsgebiet zum «Start-Event» in das Schulhaus am Wygarten 1 ein. Los geht es um 19.30 Uhr. Alle Interessenten, die sich über die Zukunft des Heizens mit lokal und klimaneutral erzeugter Fernwärme informieren möchten, sind herzlich willkommen. Gas- und Ölheizungen waren jahrzehntelang der Standard. Die fossilen Rohstoffe kamen per Tanklaster oder Leitung ins Haus und wurden überall genutzt, um Heizungen zu betreiben und Warmwasser zu erzeugen. Das ist Vergangenheit. Aus mehreren Gründen: Öl und Gas befeuern den Klimawandel, werden immer höher besteuert, knapper, teurer und dadurch unwirtschaftlich. Hinzu kommt die Abhängigkeit von unzuverlässigen Drittstaaten. Wie die Zukunft des Heizens aussieht? Diese Frage stellt sich irgendwann jeder, der ein Haus oder eine Wohnung besitzt. Spätestens dann, wenn die alte Heizung ausgetauscht werden muss. Ersatzlösungen gibt es viele. Das Spektrum reicht von der Pelletheizung über Solarpaneele bis hin zu verschiedenen Wärmepumpen-Systemen. Jede dieser Lösungen muss allerdings mit viel Auf-

wand und Bürokratie in Eigenverantwortung umgesetzt werden, erfordert grössere bauliche Massnahmen und birgt hohe wirtschaftliche Risiken.

Klimaneutrale Fernwärme Wie es einfacher und besser geht, erfahren Interessierte beim «Start-Event» des Wärmeverbunds Mettmenstetten. Der Verbund wird in der Gemeinde ab 2025 mehr und mehr Gebäude mit klimaneutral erzeugter Fernwärme aus heimischen Restholzschnitzeln versorgen. Angeschlossene Liegenschaften beziehen Wärme dann einfach aus der Leitung. Ähnlich wie elektrischen Strom – nur garantiert versorgungssicher, nachhaltig und preisstabil. Wer sich dem Verbund anschliessen und neben einer dauerhaften Zukunftslösung für die eigene Wärmeversorgung auch noch von 4000 Franken Frühbucherrabatt profitieren möchte, kann dies online (Adresse unten) tun. Renercon, Ursula Schürpf 7. November, Schulhaus Wygarten 1, Mettmenstetten: «Start-Event» zum neuen Wärmeverbund, 19.30 Uhr. Mehr Informationen und Registration für den Frühbucherrabatt unter www.waermeverbund-mettmenstetten.ch

Aus der Schatztruhe des Ortsmuseums Das Ortsmuseum in Affoltern besitzt eine grosse Sammlung von Fotografien, Ansichten von Affoltern, einzelnen Häusern, aber auch Familienbilder, Porträts und Szenen aus dem Alltagsleben. Die Bilder sind digitalisiert und können im Museum eingesehen werden. Das Museum ist immer am ersten Wochenende im Monat geöffnet. Interessierte haben folglich an diesem Wochenende, morgen Samstag, 4. November, von 10 bis 16 Uhr, und am Sonntag, 5. November, von 12 bis 16 Uhr wieder die Gelegenheit, das Museum zu besuchen und so viele historische Bilder aus der Vergangenheit zu entdecken und zu bestaunen. Ortsmuseum Affoltern, Ursula Grob

Öffnungszeiten: freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr

Lesung mit Sarah Elena Müller

Autorin arbeitet multimedial

Fernwärme in Mettmenstetten nutzen

Vernissage: Freitag, 10. November, 19 bis 21 Uhr. Die

Für Buchpreis nominiert

Am Freitag, 10. November, um 19.30 Uhr ist Sarah Elena Müller zu Gast in der Gemeinde- und Schulbibliothek Maschwanden. Sie liest aus ihrem Debütroman «Bild ohne Mädchen» zum Thema Kindesmissbrauch. Sarah Elena Müller zählt zu den fünf Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2023. Die Eltern des Mädchens misstrauen dem Fernsehen, aber beim Nachbarn Ege darf es so lange schauen, wie es will. Ege ist Medientheoretiker und dreht Videos, die nie jemand sehen will. Das Mädchen darf manchmal in Eges Filmen mitspielen. Hinter der Kamera steht Gisela, seine Partnerin. Die Eltern sind überfordert mit dem Kind, das sein Bett nässt und kaum spricht. Der Vater ist Biologe und wendet sich lieber bedrohten Tierarten zu. Die Mutter ist mit ihrer Kunst, der Bildhauerei, beschäftigt. Ein Heiler soll helfen. Das Mädchen sucht Zuflucht bei einem Engel, den es auf einem Videofilm von Ege entdeckt hat.

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Sarah Elena Müller. (Bild zvg)

Weitere Informationen: www.museum-affoltern.ch

Beispiel aus der Sammlung des Ortsmuseums: Scheune am Kronenplatz zum Tabaktrocknen. (Bild zvg)

Festvortrag zum Reformationssonntag Am Sonntag, 5. November, findet im Zwinglisaal im Kloster Kappel um 14.30 Uhr ein Festvortrag zum Thema «Das reformiert Kloster und Schul: Bullingers Ankunft. Und wie das Kloster Kappel zum ersten reformierten Predigerseminar wurde.» statt. Vor genau 500 Jahren kam der 18-jährige Priestersohn Heinrich Bullinger im Zisterzienserkloster Kappel an. Abt Wolfgang Joner vertraute ihm die neugegründete Klosterschule an, obwohl er um die reformatorische Gesinnung des jungen Mannes wusste. Was dann geschah, ist von hoher ökumenischer Relevanz und spannend wie ein Krimi. Am Ende der Entwicklung steht ein reformiertes Kloster, das die erste Internatsschule zur Ausbil-

dung von reformierten Pfarrern beherbergt. Geleitet von einem verheirateten Abt, der sich als reformierter Zisterzienser versteht, mit anderen Kappeler Mönchen das Säuliamt reformiert und sein Leben an Zwinglis Seite verliert. Der Theologische Leiter des Klosters Kappel, Pfarrer Volker Bleil, präsentiert ein weithin vergessenes Kapitel der Reformationsgeschichte. Der Eintritt ist frei. Kloster Kappel, Volker Bleil Sonntag, 5. November, Kloster Kappel, Zwinglisaal: Vortrag «Das reformiert Kloster und Schul: Bullingers Ankunft. Und wie das Kloster Kappel zum ersten reformierten Predigerseminar wurde.», 14.30 Uhr. Eintritt frei

gen feministischer Autorinnen in der Schweiz. Sarah Elena Müller geht als einzige Frau ins Rennen, um den diesjährigen Schweizer Buchpreis, welcher am 19. November 2023 vergeben wird. Im Anschluss an die Lesung sind die Gäste zu einem Apéro eingeladen und haben die Möglichkeit, vor Ort das Buch von Sarah Elena Müller zu kaufen. Bibliothek Maschwanden, Nicole Greter Freitag, 10. November, Gemeinde- und Schulbibliothek Maschwanden, 19.30 Uhr: «Bild ohne Mädchen», Lesung mit Sarah Elena Müller. Kollekte. Reservierung erwünscht, da beschränkte Platzzahl: bibliothek.maschwanden@bluewin.ch

Die Bildmontage zeigt Priestersohn Heinrich Bullinger. (Bild Kloster Kappel)


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Vermischtes

Sporthallen auch am Sonntag offen

Famoser Schlussspurt

«Spiel + Sport» der Stadt Zürich öffnet an sechs Sonntagen im Winterhalbjahr Sporthallen für Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. Geöffnet sind in der Stadt Zürich die Sporthallen Hardau (Bullingerstrasse 62) und Buchwiesen (Schönauweg 15). Unter Aufsicht von Sportleitenden gibt es Mattenschaukeln, Minitramps, Balancierbalken und weitere Spielgeräte zu entdecken. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Sportkleidung und Hallenschuhe mitnehmen. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Die Hallen sind an den folgenden Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr geöffnet: Sonntag, 26. November, Sonntag, 17. Dezember, Sonntag, 28. Januar 2024, Sonntag, 25. Februar 2024, und Sonntag, 24. März 2024. (red)

Freitag, 3. November 2023

Vier Siege in Folge – Schachclub Wettswil wird Fünfter

Kaspar Köchli

Hilfsgüter für die Ukraine Der Verein Switlo, der sich um ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz und die Verbesserung der humanitären Situation in der Ukraine kümmert, macht erneut eine Sammlung von Hilfsgütern. Im Vorstand des Vereins ist auch der Bonstetter Roman Vovk tätig. Benötigt werden Winterkleider und Schuhe für Erwachsene und Kinder, lang haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Schlafsäcke, Decken, Kissen, Kerzen, Lichter und Lampen mit Batterien. Die Sammlung findet in Bonstetten, bei der katholischen Kirche St. Mauritius, am Freitag, 10. November, 16 bis 20 Uhr und am Samstag, 11. November, von 9 bis 16 Uhr, statt. (uc)

In der Schweizer Nationalliga-B-Meisterschaft lag der Schachclub Wettswil nach fünf von neun Runden auf dem zweitletzten, den Abstieg bedeutenden Rang. Nach der Sommerpause gaben die Ämtler dann so richtig Gas. Ende August bodigten sie, obschon vom individuellen Spielerranking her unterlegen, Olten komfortabel mit 6:2. Mitte September folgte die Schicksalsbegegnung gegen das punktgleiche Uzwil. Der Sieger würde einen Riesenschritt Richtung Ligaerhalt machen. Wettswil ging konzentriert zu Werk und liess sich auch durch zwei überraschende Partieverluste nicht irritieren. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 4,5:3,5-Sieg. In der zweitletzten Runde empfing der Schachclub Wettswil zu Hause in seinem schmucken Türmlihaus die Mannschaft Nimzowitsch. Diese war klar favorisiert und wollte sich, auf dem

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zweiten Rang liegend, mit einem Sieg die Tür zur Nationalliga A weit aufstossen. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne die Ämtler gemacht. Diese wuchsen über sich hinaus und rangen die Stadtzürcher sensationell 4,5:3,5 nieder. Basis des Erfolgs der Heimischen waren die überzeugenden Siege von Urs Rüetschi und Marcel Hug gegen ihre starken Widersacher. Zudem herausragend das Remis Philipp Aeschbachs gegen den Schachgrossmeister und mehrfachen Schweizer Meister Jo Gallagher.

Vierter Sieg en suite perfekt Obschon er sich bereits aller theoretischer Abstiegssorgen entledigt hatte, wollte der Schachclub Wettswil Anfang Oktober die Meisterschaft mit einem Vollerfolg beenden. Geplant, getan – die Ämtler schlugen auswärts Lenzburg ohne Wenn und Aber 5:3 und kletterten damit in der Tabelle auf den ausgezeich-

neten fünften Schlussrang. Die Saison ging damit erfolgreich zu Ende. Rückblickend höchst bemerkenswert ist, dass Wettswil nebst dem drittrangierten Nimzowitsch auch den Gruppenersten und Nationalliga-A-Aufsteiger Bodan in die Knie zwang. Eifrigste Punktesammler im homogenen Team waren Jonathan Reichel mit sechseinhalb Zählern aus acht Partien und Urs Rüetschi mit sechs aus sieben. Die Mannschaft freut sich bereits auf die Spielzeit 2024. «Und da wollen wir dann so richtig angreifen», lautete beim Feiern des Erfolgs die Kampfansage von Wettswils internationalem Meister Andreas Huss.

Zu den wichtigsten Aufgaben dieser Versammlung gehört es, das Wettkampfreglement aktuell zu halten und nötige Anpassungen vorzunehmen. Dazu werden Anliegen aus den verschiedenen Vereinen gesammelt, Vorschläge ausgearbeitet und an der Konferenz diskutiert und verabschiedet. Das Ziel dabei: Bewährtes fördern, Altes loslassen, neuen Ideen Raum geben und insgesamt den Wettkampfsport attraktiver gestalten. Neben den ordentlichen Geschäften wird vom jährlichen Jungpontonierlager berichtet, die vergangene Wettkampfsaison analysiert sowie die nächste vorbereitet. Unter diesem Punkt wird der Pontonierfahrverein den Tagungsgästen die Schweizer Meisterschaft, die am 22. und 23. Juni 2024 in Ottenbach stattfindet, vorstellen. Anita Leutert, Pressechefin Pontonierfahrverein Ottenbach

Schweizer Meisterschaft Nat. B, Schlusstabelle (9 Runden): 1. Bodan, 15 Pkt. (44 Einzelpkt.); 2. Glarus, 13 (44,5); 3. Nimzowitsch, 13 (40,5); 4. Tribschen, 12 (40,5); 5. Wettswil, 10 (37,5); 6. Winterthur II, 9 (38); Olten, 8 (34,5); 8. Uzwil, 6 (32); Absteiger: 9. Gligoric, 4 (26,5) und 10. Lenzburg, 0 (22)

Die Pontoniere Ottenbach freuen sich auf den Sportverband. (Bild zvg)

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Wilma Skisport ist winterbereit Breite Auswahl und persönliche Beratung sind im Fachgeschäft zu finden Die Wintersaison steht vor der Tür. Wilma Liebhart, Inhaberin des Fachgeschäfts für Wintersport, ist für ihre Kundschaft bestens gerüstet. Sie kann das märchenhafte Schütteln der Decke der guten Frau Holle kaum erwarten. Die gelernte Skiwagnerin bietet in ihrem kleinen, persönlichen Geschäft an der Betpurstrasse 2 in Affoltern alles, was das Herz für Skifahrende höherschlagen lässt. Die drei Zauberbegriffe für den Kauf von Wintersport-Ausrüstungen heissen hier: Sicherheit, passende Auswahl und persönliche Beratung. Darauf legt Wilma Liebhart ihr ganz besonderes Augenmerk, was viele zufriedene Stammkunden bestätigen. Skischuhe kauft man nicht so einfach aus dem Regal oder im Internet und Ski, vor allem die Bindungen, schon gar nicht. Wer sich sorgfältig vorbereiten möchte, ist im Spezialgeschäft mit der breiten Auswahl an verschiedenen Marken und Modellen bestens aufgehoben.

Möglichkeit geboten, die alten Modelle im Occasionsmarkt zu verkaufen. Wilma Liebhart freut sich, Kundinnen und Kunden im Geschäft begrüssen zu dürfen und kompetent zu beraten. Ab sofort und bis am 11. November gibt es 20 Prozent Rabatt auf das gesamte

Sortiment (ausgenommen Miete und Service). Wilma Skisport Wilma Skisport, Betpurstrasse 2, Affoltern, Telefon 044 761 56 37; www.wilmaskisport.ch

Gruselig-lustige Kürbisköpfe. (Bild zvg)

Kinder schnitzten für Halloween Bei sonnigem Herbstwetter schnitzten am Samstag, 28. Oktober, im Landimärt Obfelden fleissige Kinderhände lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter. Zur Stärkung durften sich die kleinen und grossen Künstler mit Wienerli und Brot, oder einer hausgemachten Kürbissuppe stärken. Aktuell findet sich im Landimärt Obfelden ein breites Sortiment an Weihnachts- und Winterartikeln, vorbeikommen und sich von der weihnachtlichen Vielfalt inspirieren lassen, ist angesagt. Der Landimärt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Das Landiteam freut sich auf regen Besuch.

20 Prozent Rabatt

Das Regionalkrankenhaus von Saporischschja erhielt beispielsweise schon Hilfe vom Verein Switlo. (Bild zvg)

Am Samstag trifft sich der Schweizerische Pontonier-Sportverband (Spsv) zur jährlichen Präsidenten- und Fahrchef-Konferenz. Nach genau dreizehn Jahren ist der Spsv wieder zu Gast in Ottenbach. Am Samstag empfängt der Pontonierfahrverein Ottenbach das Präsidium, die Geschäftsleitung und weitere Mitglieder der Verbandsleitung, die Präsidenten und Fahrchefs aller 40 Pontoniervereine der Schweiz sowie Gäste zur Präsidenten- und FahrchefKonferenz.

Reglement aktuell halten

Der Schachclub Wettswil in Feierlaune nach seinem Schlusssieg in Lenzburg, von links nach rechts: Werner Aeschbach, Urs Rüetschi, Marcel Hug, Thomas Kuhn, Kaspar Köchli, Philipp Aeschbach, Jonathan Reichel. In der Meisterschaft ebenfalls zum Einsatz gelangten Andreas Huss, Hanspeter Bieri, Theo Heldner, David Klee und Daniel Christen. (Bild zvg)

In den Hallen gibt es Trampoline. (Bild zvg)

Die PontonierSchweiz trifft sich

Auch in dieser Saison können Ski, Skischuhe und Snowboards gemietet, Ski in den Service gebracht oder die Bindungen eingestellt werden. Seit über 30 Jahren bietet Wilma Skisport einen Occasions-Skimarkt an, der jeweils am Mittwoch- und Samstagnachmittag stattfindet — beginnend am 8. November. Dabei wird den Kundinnen und Kunden beim Kauf eines neuen Skis die

Wilma Liebhart freut sich, ihre Kundschaft persönlich zu beraten. (Bild zvg)

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Sport

Freitag, 3. November 2023

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Wenn die Töchter den Vater fordern Die Mountainbikerinnen Shana und Lina Huber vom RRC Amt gelten als hoffnungsvolle Talente

«Haben grossen Renninstinkt»

Shana und Lina spielen mit ihrer Schwester Malea im Wohnzimmer Lego.

Name: Shana Huber Wohnort: Muri AG Geburtsdatum: 24. August 2009 Beruf: 2. Sekundarstufe Sportart: Mountainbike Cross Country Verein: RRC Amt Bisherige Erfolge: Jugendeuropameisterin Short Track U15 ; Sieg in der Gesamtwertung U15 vom CIC on Swiss Bikecup; Sieg in der Gesamtwertung U15 von ÖKK Bike Revolution; 2. Rang GP Osterhas Mädchen U15; 2. Rang Radquer Mettmenstetten U17 (alle 2023). Name: Lina Huber Wohnort: Muri AG Geburtsdatum: 8. Juni 2011 Beruf: 1. Sekundarstufe Sportart: Mountainbike Cross Country Verein: RRC Amt Bisherige Erfolge: Sieg in der Gesamtwertung U13 vom CIC on Swiss Bikecup; Sieg in der Gesamtwertung U13 von ÖKK Bike Revolution; 1. Rang GP Osterhas U13; 1. Rang Radquer Mettmenstetten U15 (alle 2023).

Entweder – Oder Langschläferin oder Frühaufsteherin? Shana: Langschläferin. Lina: Frühaufsteherin. Wenn ich früh aufstehe, ist der Tag länger.

Shana (hinten) und Lina Huber machen sich für das abendliche Training bereit; es steht ein Intervalltraining auf dem Horben an. (Bilder Daniela Zeman)

Lina beschäftigt sich in ihrer Freizeit gerne mit Puzzles.

Shana mit ihrer Medaillenausbeute aus dem Jahr 2023.

Daniela Zeman

geschafft hatte, Shana und Lina Huber mit dem Bikevirus anzustecken. Das von da an regelmässig stattfindende Training zahlt sich bald schon aus, erste Erfolge können gefeiert werden. Und der Ehrgeiz der Schwestern wird so richtig geweckt. Mittlerweile vergeht kaum ein Tag, an dem nicht trainiert wird, und die Ferien werden für Trainingslager genutzt.

zugeht, wird es in der Wohnung der Hubers ohnehin regelmässig nach Gebackenem duften. Mutter Janine lacht. «Am liebsten würden die beiden fast jeden Tag backen», sagt sie, die sie dann immer mal wieder bremsen muss. Gebremst werden müssen Shana und Lina auch oft während des Trainings. Darum wird stets die Pulsuhr angelegt — «sonst würden sie noch schneller fahren», fügt Stefan Huber an. Immer schneller und immer erfolgreicher: Die gewonnenen Medaillen und Trophäen sind so zahlreich, dass sie in Kisten verstaut werden müssen. Dieses Jahr durfte sich Shana als Europameisterin der unter 15-Jährigen feiern lassen. Es erstaunt so kaum, träumen beide von einer Karriere als Profisportlerinnen. «Aber nach der Schule wollen wir das KV machen», so die Schwestern. Dann ein Blick auf die Uhr, ein letzter Keks, und es geht in den Keller zu den Bikes. Die Lichter werden montiert, und die Vorfreude auf das anstehende Training ist deutlich spürbar. Auch wenn der Tag danach noch nicht zu Ende ist und die Hausaufgaben gemacht werden müssen.

Shana, 14, und Lina Huber, 12, sitzen in ihrem Wohnzimmer. «Wollen wir einen Legoturm bauen, Malea?», fragt Shana. Malea, achtjährig und die jüngste der drei Schwestern, strahlt und klatscht begeistert in die Hände. Shana und Lina sind eben erst aus der Schule nach Hause gekommen. Eigentlich hätten beide noch Hausaufgaben zu erledigen — aber das könne warten, meint Lina. Shana ergänzt: «Mit Malea zu spielen, ist jetzt wichtiger. Wir machen das sehr gerne. Und Malea ist einer unserer grössten Fans.» So ist das gemeinsame Spielen quasi familieninterne Fanarbeit. Und für Malea, die wegen vorgeburtlicher Sauerstoffunterversorgung beeinträchtigt zur Welt kam und für fast alles Unterstützung braucht, wertvolle Zeit, welche sie mit ihren erfolgreichen Schwestern verbringen kann. Dass die Hausaufgaben auch nach dem Spielen noch werden warten müssen, zeugt davon, dass Shana, Lina und auch ihr Vater Stefan bereits in Bikemontur sind. Ein Intervalltraining auf dem Horben steht auf dem Programm.

Fahren die Töchter dem Vater schon um die Ohren? Stefan Huber lacht. «Ich muss mich schon anstrengen, dass ich den beiden noch folgen kann», sagt er, und der Stolz schwingt merklich mit. Er ist es, der sie nebst den Vereins- und

«Ich muss mich anstrengen, dass ich den beiden noch folgen kann.» Stefan Huber, Vater von Shana und Lina

Kadertrainings oft begleitet. Immer mal wieder kommt es gar vor, dass die Trainings richtige Familienausflüge werden. Dann nämlich, wenn auch Mutter Janine und Malea mit E-Bike und Veloanhänger dem Trio folgen. Durch Vater Stefan sind die Murianer Schwestern zum Bikesport gekommen. Er selbst habe zu spät damit begonnen, um so richtig erfolgreich zu sein, sagt Stefan Huber, der es allerdings schnell

Ein kleines Familienunternehmen Mittlerweile bilden die Hubers ein richtiges Familienunternehmen: Denn steht ein Defekt an einem der Bikes an, repariert Vater Stefan. Für den Wäscheberg ist Mutter Janine verantwortlich. Vor allem im Winter laufe die Waschmaschine jeweils auf Hochtouren, so Janine Huber. Aber bleibt da neben Schule und Sport noch Zeit für anderes? «Ja schon», sagt Lina. «Wenn auch eher wenig», ergänzt Shana. So backen beide gerne. Lina strahlt und berichtet stolz von der Regenborgentorte, welche sie sich diesen Sommer eigens für ihren zwölften Geburtstag gebacken hatte. Und jetzt, wo es langsam auf die Weihnachtszeit

Sporttalente im Säuliamt In loser Folge stellen wir in dieser Serie hoffnungsvolle Sportlerinnen und Sportler aus dem Säuliamt vor. Bereits erschienen: Alina Sönning, Andri Moser, Larissa Kurmann.

Fokussiert: Lina...

... und ihre Schwester Shana wollen Bike-Profis werden. (Bilder zvg)

Instagram oder TikTok? Beide: Instagram. Wir dürfen kein Tiktok. Auf Instagram sind wir beide aktiv und folgen Sportlern. Extrovertiert oder introvertiert? Beide: Introvertiert. Wir sind beide eher ruhig. Streetparade oder Ländlerabig? Shana: Schwierig. Eher Streetparade. Aber ich war da noch nie. Lina: Ich auch. Berge oder Meer? Shana: Meer. Ich mag die Wärme. Lina: Berge. Wegen der Trails. Sommer oder Winter? Beide: Sommer. Weil da die meisten Rennen stattfinden. Ordnungsfanatikerin oder organisiertes Chaos? Shana: Ordnungsfanatikerin; ich bin sehr ordentlich. Lina: Und ich bin eher chaotisch — weil ich nicht gerne aufräume.

Das sagt ihr Trainer über sie Roger Schmid: «Da beide sehr jung angefangen haben, zu biken, sind sie ihren gleichaltrigen Konkurrentinnen überlegen und haben ein extrem ausgeprägtes Gleichgewichtsgefühl. Hinzu kommt, dass beide einen enorm grossen Renninstinkt haben: Sobald sie eine Startnummer am Lenker haben, kippt der Schalter. Und nebst ihrem Ehrgeiz sind sie sehr fokussiert und haben eine unglaubliche Freude am Sport. Für mich als Trainer besteht die Challenge, dies alles beizubehalten und dass sie diese Voraussetzungen auch während und nach der Pubertät nicht verlieren. Ich sehe aber keine Gründe, weshalb sie künftig nicht im Nationalkader sein werden.»


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Zürichstr. 183 • 8910 Affoltern a.A. • Tel. 044 761 19 19 (ab 14 Uhr) info@funbowl.ch • Mo–Do 14–23, Fr 14–01, Sa 13–02, So 13–21 Uhr

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Stallikerstr. 1b • 8906 Bonstetten Telefon 043 466 04 75 • travel@reisebar.ch • www.reisebar.ch

365 Tage geöffnet

ElKi Schwimmen (ca. 4 Mt. - 4 Jahre) Kinderschwimmkurse (ab ca. 4 Jahren)

Affoltern am Albis

Everdance Mo, 9.30–10.20 Uhr Internationale Tänze, leicht Di, 9.30–11.00 Uhr Orientalischer Tanz Do, 13.30–14.45 Uhr

Hedingen

Fit/Gym, vital Di, 10.30–11.30 Uhr

Yoga Online Jetzt anmelden, wir freuen uns Informationen und Anmeldung: www.schwuemschuel-roeteli.ch info@schwuemschuel-roeteli.ch

Di, 15.30–16.30 Uhr Einstieg jederzeit möglich, Schnupperlektion gratis.

Details & Anmeldung T: 058 451 51 35 sport@pszh.ch


Extra VOLG-REZEPT

Spaghetti al Ragù bianco

Freitag, 3. November 2023

21

«Die Essenz Mensch ist mir wichtig» Die Konstante in David Zulaufs wechselvollem Werdegang ist die Arbeit mit dem Menschen Sandra ClauS

Für 4 Personen Zutaten: 500 g Kalbsschnitzeli oder Pouletbrüstli, von Hand gehackt 1 Zwiebel, fein gehackt ½ Lauchstange, in Würfeli 1 Rüebli, in Würfeli 2 EL Rapsöl 1 TL Mehl 2 dl Weisswein 4 dl Geflügelbouillon 1 dl Vollrahm 500 g Spaghetti 4 EL Sbrinz, gerieben 2 EL Peterli, gehackt

Zubereitung Fleisch, Zwiebel, Lauch und Rüebli im heissen Öl 4 bis 5 Minuten anbraten. Mit Mehl bestäuben, mit Wein ablöschen. Bouillon dazugiessen, zirka 20 Minuten köcheln lassen, Rahm dazugeben, heiss werden lassen. Spaghetti in siedendem Salzwasser al dente kochen. Abgiessen, mit der Sauce mischen. Käse und Peterli darüberstreuen. Die Zubereitung dauert rund 30 Minuten. Weitere Rezepte auf www.volg.ch/dorfplatz/rezepte/

LEBENS-WEISHEIT Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. Buddhistisch

RÄTSEL

David Zulaufs Werdegang hat so einige überraschende Wendungen genommen, bevor er sich nun in zwei Standbeinen bündelt. Nachdem der Obfelder die Lehre als Hochbauzeichner absolviert hatte, arbeitete er ein halbes Jahr im erlernten Beruf. Sein besonderes Interesse an Menschen führte ihn in das Sozialwesen, wo er sich während dreier Jahre zum Pflegefachmann AKP ausbilden liess. Im Jahr 2000 fand der erste Szenenwechsel statt. Ein Kollege von ihm kaufte eine unerschlossene, mitten im karibischen Meer vor Belize gelegene Insel, um auf dieser ein kleines Survival Resort aufzubauen. Der heute 53-jährige Zulauf unterstützte ihn dabei als Tauchlehrer, im Aufbau und in der Erschliessung des Unterwassergebietes. Etwa ein Jahr später wurde der Traum durch einen verheerenden Sturm jäh zerstört. Obendrein erkrankte David Zulauf schwer an Malaria. Der Wink des Schicksals brachte ihn zurück in die Schweiz. Hier übernahm er die stellvertretende Leitung der Geriaterie in einem Heim für gut situierte Menschen in Zürich, während er noch lange an den Symptomen der Malaria litt. Seine nächste Etappe führte ihn nochmals in eine zweijährige Ausbildung als Pflegefachmann HF Psychiatrie im Sanatorium Kilchberg. Dort arbeitete er die nächsten 13 Jahre auf der geschlossenen Akutaufnahmestation in verschiedenen Funktionen. Hier erlebte er all die verschiedenen Facetten von psychiatrischen Krankheitsbildern und belastenden Lebensereignissen in verschiedenen Altersklassen und Kulturen. Ein Beruf ohne Routine. 13 Jahre lang übte er sich immer wieder aufs Neue darin, den Zugang und das Vertrauen seiner wechselnden Klientinnen und Klienten zu erlangen. Es versteht sich von selbst, dass ohne Vertrauenssicherheit Therapieerfolge nur schwer zu erreichen sind.

Kampfsport als Ausgleich Sein Ausgleich ist seit jeher der Kampfsport, aber auch die Natur und das Reisen. Als kleiner Junge wurde er oft gehänselt und tätlich angegangen, worauf er mit Karate begann und diese Kampfsportart acht Jahre lang pflegte. Seit 2008 praktiziert er die israelische Nahkampftechnik Kapap und Commando

Reservieren Sie jetzt einen Platz auf unserer Sonderseite «Wild und andere Spezialitäten». Nächste Erscheinung am 14. November 2023 Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14 kaspar.koechli@chmedia.ch

© Rätsel Media GmbH

David Zulauf in seinem Dojo in Mettmenstetten. (Bild zvg) Krav Maga. Und benötigt dies mittlerweile auch für seinen Beruf. Denn eines Mittwochs im Jahr 2010 wusste er, dass er beruflich wieder zu neuen Ufern aufbrechen wollte. Ohne erneut eine lange Ausbildung absolvieren zu müssen. Er wurde fündig und liess sich zum diplomierten Sicherheitsbegleiter für Werte und Personen ausbilden. Als Sicherheitsbegleiter eskortiert und beschützt er fortan kaufkräftige Kundschaft vor allem aus der Wirtschaft im In- und Ausland. Zusätzlich arbeitet er ab 2012 während drei Jahren als Instruktor in einer Schule für Sicherheit und Verteidigung. David Zulauf schildert, dass die Vorbereitung für Personenschutzeinsätze viel Zeit beansprucht und für die Sicherheit ein sauberer, teilweise minutiös geplanter Ablauf unabdingbar ist. Er arbeitet oft zusammen mit Polizei oder Militär vor Ort und verschafft sich im Vorfeld ein möglichst ganzheitliches Bild über die Schutzperson, deren Kultur, den Zielort, deren Gesetze und die möglichen Gefahrenpotenziale. Ein

seriöser Personenschutz bedingt, dass im Vorfeld eine Risikoanalyse gemacht wird. Es müssen Aufklärungen, Hintergrundrecherchen, Abklärungen in Logistik getätigt werden, teilweise Bewilligungen im und für das Ausland eingeholt werden. Ein gutes Netzwerk und auch viel Geduld sind ebenfalls zentral.

Trainings für Selbstschutz Das oberste Ziel des Einsatzes ist stets die Unversehrtheit des Klienten und ein dezenter, sauberer sowie störfreier Ablauf in Bezug auf dessen Terminkalender. 2018 kam der Moment, die eigene Firma Protect A.C.T. zu gründen, mit der David Zulauf weiterhin als Personenschützer Aufträge umsetzt und zusätzlich auch im sozialen Coaching und Streetwork arbeitet. Hierbei begleitet er prozesshaft Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wie auch suchtbetroffene Jugendliche.

Doch damit nicht genug: 2022 rief er mit seiner Ehefrau und einem guten Freund die Firma Intelligent Defense GmbH ins Leben. Sie bietet berufsspezifisch angepasste Sicherheitsschulungen für Firmen, Institutionen und Behörden. Die Schulungen werden im Arbeitssetting des Kunden und im Dojo der Platform2, sowie auch an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch umgesetzt. Auch nach Gewaltvorfällen werden hoch traumatisierte Teams in spezifischen Coachings mithilfe des grossen psychologischen Wissens innerlich wieder aufgebaut, gestärkt und arbeitsfähig gemacht. Weiter liegt dem Team die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Darum werden Trainings für Selbstschutz und Selbstverteidigung angeboten, vor allem an Schulen. Da kommt es vor, dass seine 12-jährige Tochter als zusätzliche Ausbildnerin und als Brücke von Kind zu Erwachsenem punktuell eingespannt wird. Schliesslich spricht es sich von Kinderherz zu Kinderherz leichter.


SA, 4. Nov., grosser Flohmarkt in Wetzikon/ZH ! Bei der Eishalle. Infos: www.flohmarkt-wetzikon.ch / Tel. 079 356 67 00

Bezirk Affoltern, sowie Aesch, Birmensdorf und Uitikon

Anmeldung für das Frühlingssemester 2024 Beginn: 5. Februar 2024

bis 30. November 2023

Panflöten Konzert Samstag, 4. November 2023, 19.00 Uhr Ref. Kirche Muri Sonntag, 5. November 2023, 17.00 Uhr Ref. Kirche Affoltern a/A Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten

Sologesang

Klassischer Gesang, Pop Gesang

Streichinstrumente

Violine, Bratsche, Cello, Kontrabass

Zupfinstrumente

Gitarre, Ukulele, Harfe, E-Gitarre, E-Bass

Tasteninstrumente

Klavier, Keyboard

Knopfinstrumente

Akkordeon, Schwyzerörgeli

Holzblasinstrumente

Blockflöte, Panflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Oboe, Fagott

Blechblasinstrumente

Trompete, Kornett, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune, Tuba

Schlaginstrumente

Drum-Set, kl.Trommel, Perkussion, Xylophon, Vibraphon, Marimba

Gruppen & Ensembles

Kinderchor, verschiedene Ensembles, Orchester, Bands

Eltern - Kind

singen & musizieren für Kinder von 1½ bis 4 Jahren, zusammen mit Mutter, Vater, Grossmutter, Grossvater, Gotti oder Götti

www.pan-corona.ch

Erwachsenenunterricht Anmeldung jederzeit möglich

Besuchen Sie unseren Instrumentenparcours am 4. November! Alle Informationen dazu finden Sie auf www.mska.ch / Veranstaltungen. Die Musikschule Knonauer Amt ist eine grosse regionale Musikschule, die im Auftrag der Schulgemeinden im Einzugsgebiet subventionierten Musikunterricht für Kinder und Jugendliche bis zum Abschluss ihrer Erstausbildung, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr anbietet. Anmeldeschluss ist der 30. November 2023.

Feiern Sie mit uns:

Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie auf www.mska.ch. Musikschule Knonauer Amt, Obstgartenstrasse 1, 8910 Affoltern a. A. Sekretariat: 044 761 99 11 / sekretariat@mska.ch Schulleiter: Daniel Berger, 044 761 04 50 / daniel.berger@mska.ch

10 Jahre Spitex Knonaueramt & 40 Jahre Entlastungsdienst Knonaueramt (ELD)

Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47

Kino-Event – Eintritt gratis

Metzgete

Zum nat. Tag der pflegenden Angehörigen präsentieren wir am Mo, 06. Nov. «Näbelgrind» Aula Ennetgraben / Kinofoyer Lux (Affoltern a. A.) 18:30 Uhr 19:00 Uhr

Begrüssungs-Apéro Film-Beginn

Jahreskonzert mit Fahnenweihe Samstag, 4. November 2023 Türöffnung: 18.30 Uhr ab 18.30 Uhr: Nachtessen – Kuchenbuffet – Barbetrieb Konzertbeginn: 20.00 Uhr Fahnenweihe

Vorschau letzter Kino-Event 02. Dez. «Ziemlich beste Freunde»

Sonntag, 5. November 2023 Türöffnung: 13.30 Uhr Konzertbeginn: 14.00 Uhr Kuchenbuffet

Sie schätzen die Arbeit unserer Pflegenden und unseres Vereins? Wir sind dankbar für Ihre Spende. spitexka.ch/ueber-uns/spenden

Kasinosaal, Affoltern a. A.

*Hübsche Luzernerin 60+* blondes langes Haar, eine herzliche Persönlichkeit, pensioniert. Bist du ein einfühlsamer Mann? Gerne auch älter. info@contacta.ch / Irma: 079 760 50 90

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Metzger Haab, Birmensdorf Freitag, 3. November 2023 Freitag, 5.4.November Samstag, November2021 2023 Samstag,5.6.November November2023 2021 Sonntag, Sonntag, 7. November 2021 Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch.

etall Mit Eidg. Edelm ung. Handelsbewillig

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Eintritt frei – Kollekte www.harmonie-affoltern.ch

Verkehrsschulung VKU Kurse

Start Start

Montag Montag

06.11.2023 04.12.2023

Motorradkurse

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Samstag Samstag

11.11.2023 09.03.2024

Nothilfekurse

17:30 h 19:15 h

01.12.2023 & 22.12.2023

Gratis: Gutscheine von CHF 125.00: Fahrlektion, VIP-Karte für Theorie nach Abschluss des Nothilfekurses!!! Obstgartenstrasse 3 / 8910 Affoltern a. A. / 044 500 50 80 Weitere Kurse und Anmeldung unter: www.learnpool.ch

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Thai Massage Alte Obfelderstrasse 57 in Affoltern a.A. Öffnungszeiten: 9.00 – 19.00 (Mo – Sa) / 9.00 – 18.00 (So) Bitte anrufen für eine Terminvereinbarung. Kontakt: 077 249 26 60 / 078 637 15 33

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 www.SamichlausAaA.ch

Wir besuchen vom 2. bis 6. Dezember 2023 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon

FÜR MEHR MENSCHLICHKEIT IN ZÜRICH.

Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei Familie Stöckli Telefon: oder per E-Mail unter mail@SamichlausAaA.ch

044 761 59 56

Fragebogen unter www.samichlausaaa.ch

Anmeldeschluss: 17. November 2023

hilf-auch-du.ch Samuel begleitet Lernende wie Ana auf ihrem Weg zum Berufsabschluss.


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