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Donnerstag, 17. Februar 2022

114. Jahrgang Nr. 7

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Zum hundertsten Mal Frühstück mit Jazz Am Sonntag findet die 100. Jazzmatinee im Alte Schlachthuus in Laufen statt. Herbert Meier ist seit 20 Jahren verantwortlich für die Konzerte.

8 ºC 17 ºC

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Gaby Walther Am 23. September 2002 eröffneten die Steppin Stompers die erste Jazzmatinee im Alte Schlachthuus. Am kommenden Sonntag, 20. Februar 2022, also knapp 20 Jahre später, werden sie zum 20. Mal in Laufen auftreten. Mit der wohl beliebtesten Band im Raum Nordwestschweiz wird auch das 100. Jazzkonzert im Alte Schlachthuus über die Bühne gehen. Denn in den letzten 20 Jahren gastierten über 60 Jazz-Bands mit Hunderten von Musikern, meist Amateuren, im Kulturzentrum. «Am Anfang war es nicht so einfach, das jazzbegeisterte Publikum in diesen Saal zu locken. Es fehlte hier der Charme, den die alten Kellerräume des Hotels Brauerei in Laufen ausgestrahlt hatten», erinnert sich Herbert Meier. Seit den 70er-Jahren fanden im Brauerei Chäller Konzerte mit Amateur-Jazzbands aus der Region statt, die neben Blues und Swing vor allem den alten New Orleans- und Dixieland-Jazz pflegten. Bis zur Schliessung des Brauerei Chällers im Frühjahr 2002 waren 50 Bands in 62 Konzerten in den alten Gewölben zu hören. Den Wechsel in das Alte Schlachthuus wollte der damalige Organisator Urs Waeffler nicht mehr mitmachen. So entschieden sich Niklaus Logo aus Erschwil und Herbert Meier aus Laufen, die Konzerttradition ehrenamtlich am neuen Ort weiterzuführen. Mit der Bistrobestuhlung und dem angebotenen Frühstücksbuffet, bereitgestellt von Annemarie Logo und Angela Meier, gelang es ihnen, auch in

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Freitag, 18.02.2022 Am Freitag ein Mix aus Sonne und Wolken, tagsüber frühlingshaft mild. Samstag, 19.02.2022 Am Samstag wechselhaft mit Schauern, Schnee ab 800 bis 1000 Metern. Sonntag, 20.02.2022 Der Sonntag zeigt sich weiterhin wechselhaft. Immer mal wieder einige Regentropfen.

Laufen

Jazzbegeistert: Herbert Meier bringt New Orleans- und Dixieland-Jazz, Blues und Swing auf die Bühne. diesem Saal ein gemütliches Ambiente zu errichten und ein Stammpublikum aufzubauen. So wurden die Jazzmatineen mit den jährlich fünf bis sechs Konzerten zu den beständigsten Anlässen des Kulturforums. «Ein grosser Verlust war der allzu frühe Tod von Niklaus Logo im Jahre 2009. Er hatte mit seinem Gespür für gute Musik und mit geschickter Werbung zum Erfolg der Matineen beigetragen», erzählt Meier. Die Plätze des Ehepaars Logo am Frühstücksbuffet und an der Kasse nahmen in der Folge Christina Heiniger und Philipp Suter ein. Das Aufspüren und Kennenlernen interessanter Bands blieb bei Meier. Seine Vorliebe für die Jazzmusik entdeckte er schon früh. «Ich wuchs in Biel auf und dort fanden jähr-

lich während dreier Tage die Sommernachtsfeste mit ebendieser Musik statt. Als Jugendlicher begeisterte ich mich später für Elvis Presley. Doch mit dem Alter kehrte ich zur Jazzmusik zurück», erzählt der pensionierte Sekundarlehrer. Zu Recherchezwecken besucht er die verschiedenen Veranstaltungsorte in der Region von Delémont, übers Elsass, Basel bis Rheinfelden. «Ich kann nicht anhand einer CD über die Qualität einer Band entscheiden. Der Liveauftritt muss mich überzeugen», erklärt Meier und fügt an, dass die Musiker und Musikerinnen alle sehr unkompliziert und die Vertragsverhandlungen einfach seien. Es mache grosse Freude, ein begeistertes Publikum zu erleben, beschreibt Meier seine Motivation für sein Engagement. Die telefoni-

Seit fünf Jahren begleiten Freiwillige im Rahmen des Projekts «Grüezi Welcome» Migranten und Migrantinnen. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz.

FOTO: GABY WALTHER

schen Reservationen nimmt er persönlich entgegen, denn er schätzt den Kontakt mit den Gästen und berät sie gerne bei der Auswahl der Plätze. Trotzdem denkt Meier langsam ans Aufhören und ist schon länger auf der Suche nach einem Mitorganisator, der später die Verantwortung übernehmen würde — leider bis anhin erfolglos. Doch solange es immer noch Liebhaber von Jazz aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts gibt, dürften die Jazzmatineen weiter zum Programm des Kulturforums Laufen gehören, ist Meier zuversichtlich. Zum Stammpublikum der Jazzmatineen gehören rund 30 Personen. Im bistrobestuhlten Saal haben 130 Leute Platz und dieser wird am Sonntag voll sein, denn das Konzert ist bereits ausverkauft.

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Witterswil

11 Die Musikschule Solothurnisches Leimental feiert dieses Jahr ihr 30 jähriges Bestehen. Am 7. Mai findet das Jubiläumsfest in der Mehrzweckhalle in Witterswil statt.

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Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.


LAUFENTAL

Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

L AUFEN

L AUFEN

Der Laufner Notfall ist für ein Jahr länger gesichert

«Die grösste Hürde ist die Sprache»

Das Parlament spricht zusätzliche 850 000 Franken und verlängert den 24-Stunden-Notfall im Gesundheitszentrum Laufen bis 2025. Nur die Grünen wollten erst schauen, ob es überhaupt Bedarf gibt. Michael Nittnaus Marc Scherrer (Mitte), Linard Candreia (SP), Martin Dätwyler (FDP) und Ermando Imondi (SVP) sind politisch aus ganz unterschiedlichem Holz geschnitzt. Doch etwas verbindet sie und macht sie stark: Sie alle stammen aus dem Laufental. Am Donnerstag kam dieser «L-Faktor» voll zum Tragen. Der Landrat stimmte einem Antrag Scherrers zu, die Finanzierung des 24-Stunden-Notfalls am Gesundheitszentrum Laufen um ein Jahr bis 2025 zu verlängern. Um die dafür nötigen 850 000 Franken erhöhte der Landrat die Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen und besonderen Leistungen (GWL) des Kantonsspitals Baselland (KSBL). Für die Jahre 2022 bis 2025 fallen demnach Kosten von total 43,3 Millionen Franken an. Mit 68 Ja- zu 11 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen fand der Laufentaler Antrag breite Zustimmung. Einzig die Fraktion Grüne/EVP war mehrheitlich dagegen. Es dürfte kein Zufall sein, dass just diese Fraktion die einzige ist, in der es keine Laufentaler gibt. Auch die einzige Gegenstimme (Rahel Bänziger, Binningen) sowie sechs Enthaltungen bei der Schlussabstimmung zu den GWL-Geldern stammten von den Grünen, während 75 Landrätinnen und Landräte die Vorlage absegneten. Marc Scherrer wars egal. Er war im Anschluss stolz auf den Erfolg und es war offensichtlich, dass er und die anderen Laufentaler Parlamentarier im Vorfeld viel Überzeugungsarbeit geleistet haben müssen. Das Anliegen war aber auch leicht zu begreifen: Ohne die zusätzlichen Gelder wären die GWL-Abgeltungen, die spezifisch für die Aufrechterhaltung des Notfalls im Gesundheitszentrum Laufen gedacht sind, 2024 ausgelaufen und damit ein Jahr früher als die Gelder des Kantons für die rest-

lichen GWL des KSBL. Scherrer rief in den Saal: «Wir haben ein Gesundheitssystem und nicht eines für Baselland und eines fürs Laufental.» Für Linard Candreia war es ein Antrag «mit Symbolkraft», ein Zeichen für die Laufentaler, dass sie dazugehören. Und der Zwingner Ermando Imondi betonte in breitem Berndeutsch: «Mir sin keini Grännisieche.» Marco Agostini, der als Pfeffinger noch der geografisch nächste Grüne ist, redete hingegen Klartext: «Wir müssen aufhören, uns vorzugaukeln, dass alle Baselbieter die gleich gute Gesundheitsversorgung erhalten. Sonst müssten alle in einem Spital wohnen.» Wie die einsame Gegenstimme bei der Schlussabstimmung zeigt, kämpfte Rahel Bänziger am vehementesten gegen die GWL-Vorlage an. Die Landrätin forderte beim Gesundheitszentrum Laufen erst eine Bedarfskontrolle, bevor die Beiträge verlängert werden: «Brauchen die Laufentaler überhaupt einen eigenen Notfall?», fragte sie ins Plenum. Scherrer erwiderte, dass das Gesundheitszentrum wohl erst 2023 an seinen definitiven Standort im Birscenter umziehe. Müsste bereits 2024 über eine Verlängerung der Kantonsgelder diskutiert werden, wäre eine seriöse Bedarfserhebung erst recht nicht möglich. Neben dem Laufentaler Antrag rückte die Debatte zu den restlichen 42 Millionen Franken fast etwas in den Hintergrund. Das lag auch daran, dass die Vorlage zu den GWL — also Leistungen, die nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bezahlt werden wie eben die Notfallversorgung in der Nacht und an den Wochenenden — so transparent wie nie daherkam. Welche Leistung, die der Kanton beim KSBL bestellt, wie teuer ist und weshalb, wurde erstmals im Detail für den Landrat aufgeschlüsselt. Die GWL bleiben aber ein heisses Eisen: Für die nächste Leistungsperiode 2026 bis 2029 strebt Baselland eine Harmonisierung mit Basel-Stadt an. Im Landrat machte Gesundheitsdirektor Thomas Weber kein Geheimnis daraus, dass die Differenzen noch gross sind: Während sämtliche GWL verschiedener Bereiche Baselland rund 100 Millionen Franken für vier Jahre kosten, zahlt Basel-Stadt eine Viertelmilliarde.

Ziehen nach fünf Jahren «Grüezi Welcome» eine positive Bilanz: Pfarrerin Regine Kokontis und Diakon Christof Klingenbeck. FOTO: MELANIE BRÊCHET

Bereits seit fünf Jahren begleiten in Laufen freiwillige Helferinnen und Helfer im Rahmen des Projekts «Grüezi Welcome» Migrantinnen und Migranten im Alltag. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. Melanie Brêchet

Neuer Standort: Voraussichtlich 2023 zieht das ambulante Gesundheitszentrum vom alten Laufner Spitalgebäude ins Birs Center. FOTO: KENNETH NARS

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Vor rund sechs Jahren beschlossen Diakon und Gemeindeleiter der Katholischen Kirche Laufen, Christof Klingenbeck, und seine Frau Gaby im Rahmen eines Projekts des Roten Kreuzes ein eritreisches Ehepaar und ihr Baby zu begleiten und in alltäglichen Belangen zu unterstützen. Ihm kam im Zuge dieses Engagements rasch zu Ohren, dass es besonders im Laufental schwierig sei, freiwillige Helferinnen und Helfer für solche Einsätze zu gewinnen, obwohl auch in dieser Region Bedarf bestehen würde. Christof Klingenbeck nahm darauf mit der Laufner Stadträtin Carole Seeberger Kontakt auf und schlug vor, in Laufen ein entsprechendes Angebot aufzuziehen.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt «Grüezi Welcome» schliesslich von Klingenbeck, der reformierten Pfarrerin Regine Kokontis und von Peter Seeberger, damals noch Bewegung Plus. Auch die Christkatholische Kirche trug die Idee mit, konnte aber personell nicht mitarbeiten. Bereits Anfang 2017 gab es erste Begleitungen. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 35 Personen, bzw. Familien begleitet, 25 Begleitpersonen waren bisher aktiv. Im Augenblick seien es zehn aktive Begleitpersonen, vornehmlich Frauen, erklärt Regine Kokontis.

Praktische Hilfe in alltäglichen Dingen

Die Schwerpunkte einer Begleitung sind neben der Sprachförderung die Hilfestellung bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen, Elternabenden, Schulgesprächen oder Hilfe beim Erledigen von Post. «Solche Schreiben sind ja manchmal schon für uns eine Herausforderung, wie ist es denn, wenn man die Sprache nicht gut versteht?», gibt Regine Kokontis zu bedenken. Wichtig sei: Alles kann, nichts muss. Die Begleiterinnen und Begleiter könnten sich darum auch jederzeit melden, wenn ihnen eine Aufgabe zu komplex erscheine. Auch könne man eine Begleitung beenden, wenn es

einem zu viel würde. Man verpflichte sich lediglich zu regelmässigem Kontakt und verantwortungsvollem, freundlichem Umgang mit den Personen und Informationen. «Die unterschiedliche Sprache ist meistens die grösste Hürde», sagt Klingenbeck. Das Nichtverstehen müsse man aushalten lernen.

Hilfe willkommen

«Wenn wir Kapazitäten haben, melden wir uns beim Sozialdienst der Stadt Laufen.» Wer Interesse habe, Menschen zu begleiten, könne sich gerne jederzeit melden. «Es gibt auch abseits von ‹Grüezi Welcome› immer wieder kleine Dinge, bei denen man helfen kann, z. B. bei einem einmaligen Behördengang oder dem Zügeln. Es ist darum wunderbar, wenn man einen Pool von Leuten hat, wo man um Mithilfe bitten kann.», sagt Regine Kokontis. Das Projekt sei einfach eine schöne Sache, um die Bevölkerung miteinander zu vernetzen. Bei den Begleitungen innerhalb des Projekts «Grüezi Welcome» seien schon wunderbare Freundschaften entstanden. Man hoffe darum, auch bald wieder die jährlichen Treffen mit allen Beteiligten durchzuführen. Für den 11. Juni sei auch wieder ein Multikulti-Grillabend geplant, wo alle Interessierten — auch ausserhalb des Projekts — herzlich willkommen seien. ANZEIGE

L AUFEN

Die Partner fürs Gesundheitszentrum stehen fest Die Kooperationspartner für das «Regionale Gesundheitszentrum Laufen» haben ihre Verträge unterzeichnet. Das neue Zentrum vereint neben den ambulanten Angeboten der Kliniken des Kantonsspitals Baselland (KSBL) die Notfallversorgung, die Dermatologie, die Rheumatologie sowie die Hausarztmedizin. WoS. Vier Kooperationspartner stehen gemeinsam für die Gesundheitsversorgung in der Region Laufental-Thierstein, teilt Anita Kuoni, Mediensprecherin des Kantonsspital Baselland (KSBL) mit. Mit

der Dermatologie der Praxis Reinacherhof, dem Rheumazentrum Laufen und Dr. med. Kurt Bütikofer, langjähriger stellvertretender Chefarzt der Inneren Medizin im Spital in Laufen, habe das KSBL genau die richtigen Partner an der Seite, um das Gesundheitszentrum im Birs Center aufzubauen. So könne das Konzept wie geplant umgesetzt werden: ein ambulantes Zentrum mit Walk-InNotfall, modernster Diagnostik inkl. Radiologie, Spezialsprechstunden und Hausarztmedizin. «Wir waren von diesem Konzept immer überzeugt und sehen unseren Einsatz mit diesen starken Partnerschaften bestätigt», freut sich KSBL-CEO Norbert Schnitzler. Das Baugesuch für den Umbau der Flächen im Birs Center wurde bereits publiziert.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Das KSBL tritt als Mieter und Betreiber auf, während sich die Kooperationspartner mit ihren Praxen im Gesundheitszentrum einmieten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird von allen gleichermassen hochgehalten, was Dres. Zech und Voss vom Rheumazentrum Laufen bestätigen: «Wir pflegen seit Jahren mit dem Kantonsspital in Laufen einen engen Austausch und freuen uns, die bewährte Zusammenarbeit in der modernen Infrastruktur des Gesundheitszentrums fortzusetzen.»

Hausarztmedizin vertreten

Mit Dr. Kurt Bütikofer als Partner bietet das Rheumazentrum unter seinem Dach zukünftig auch die Allgemeine Innere

Medizin an. Damit ist im Gesundheitszentrum vor Ort auch die Hausarztmedizin vertreten, was alle Partner als besonderen Gewinn betrachten.

Dermatologie

Mit der Dermatologie runden die Kolleginnen und Kollegen der Praxis Reinacherhof das Angebot im Gesundheitszentrum mit einer weder im KSBL vorhandenen noch in der Region breit vertretenen Fachdisziplin ab. Auch für sie gehöre die Zusammenarbeit zur Tagesordnung, denn in der sich stetig weiter entwickelnden Gemeinschaftspraxis in Reinach würden sie mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fachdisziplinen einen intensiven Austausch pflegen, heisst es in der Medienmitteilung.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch JAZZ-MATINEE

Sonntag, 20. Februar, 10.30 Uhr

t! Steppin Stompers erkauf Dixieland Band Ausv KINO

Donnerstag, 24. Februar, 20.30 Uhr

The United States vs. Billie Holiday Musikfilm, Biographie; USA 2021,130 Min.

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 20. Februar, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst mit den Konfirmanden und Firmanden, Anita Violante und Catherine Adamus (2G-Regel und Maskenpflicht)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind, steht im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch eingeladen ist. www.ref-laufental.ch Laufen Samstag, 19. Februar, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen, «Liederstrauss», Vocal Ensemble «La Villanelle», Leitung Jocelyne Crausaz, Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht!

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen. Albert Schweitzer

Unendlich tieftraurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem innig geliebten Ehemann, meinem lieben Vater und sehr liebevollen, fürsorglichen Schwiegersohn

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

4. März 1962 - 30. Januar 2022 In kleinen Schritten hat ihn seine Lebenskraft allmählich verlassen, dass sein Herz jedoch aufgehört hat zu schlagen, war plötzlich und unerwartet. Seine stetige Hilfsbereitschaft und Güte für alle waren grenzenlos. Die Lücke in unserem Leben, die er hinterlässt, ist unermesslich gross. Patrick, wir vermissen dich und deine warmherzige, liebevolle, grosszügige sowie auch humorvolle Art sehr. Wir danken dir für deine grosse Liebe und all deine stetige Unterstützung. Wir tragen dich für immer in unseren Herzen. Du fehlst uns!

In stiller Trauer: Renata Balzer-Lardi Pascal Balzer Maria Lardi-Müller Die Abdankung und Urnenbeisetzung finden im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Wer des Verstorbenen anders als mit Blumen gedenken möchte, berücksichtige bitte die Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde, Allschwil. IBAN CH47 0900 0000 4000 1275 0 (Postkonto 40-1275-0), Vermerk: «Patrick Balzer» Traueradresse: Renata Balzer-Lardi, Tulpenweg 15, 4153 Reinach Es werden keine Leidkarten versandt.

Sonntag, 20. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Giulia Ricci. Mit SoSchule zu Beginn des GD. Sonntag, 27. Februar, kein Gottesdienst. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 20. Februar: 10.15 – 11.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst. Thema: Moses im Binsenkorb auf dem Nil, Leitung: Jacqueline Wirz. Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00-19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am Do. 17. Februar und Gr. 2 am Do. 24. Februar. Strickkreis: Dienstag, 22. Februar: 14.00 – 16.00 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Anmeldung bei Esther Rudin, Tel. 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch. Malprojekt: Mittwoch, 23. Februar: 14.00 – 16.00 Uhr, im Jugendraum des Pfarrhauses am Archweg 4 in Breitenbach: für Jung und Alt: Der Paradiesgarten und die Parks und Gärten bei Maler Paul Klee. Eigenes Malen mit Farben nach Anleitung. Anmeldung bei: Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50 oder st.barth@bluewin.ch

Patrick Balzer am 30. Januar 2022 unerwartet und viel zu früh von uns gegangen ist. Patrick wird uns als offener und hilfsbereiter Mensch, als engagierter und loyaler Mitarbeiter in Erinnerung bleiben. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen. Wir wünschen ihnen viel Kraft und sprechen unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASSA ABLOY (Schweiz) AG

Wir sind traurig, aber auch dankbar für die vielen schönen Erlebnisse und halten uns an den unzähligen wunderbaren Erinnerungen fest.

Pierina Saladin-Pasianotto

Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg und die Tiere verstummten; denn es war ein Engel, der in Liebe starb.

3. Juli 1937 – 4. Februar 2022

In unendlich tiefer Trauer mussten wir uns von unserem über alles geliebten Mutti verabschieden. Kein Wort, kein Trost vermag den Schmerz zu stillen, ausser das Wissen, irgendwann sehen wir Dich wieder.

Erna Hänggi-Kamber

Pierina war 1970 Gründungsmitglied der Damenriege Büren. Im Jahre 1998 wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt. Sie war jahrzehntelang eine sehr aktive und erfolgreiche Turnerin. Ihr Humor, ihre fröhliche Natur und Hilfsbereitschaft werden uns fehlen. Für ihr grosses Engagement danken wir ihr von Herzen. Ihrer Familie sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei Pierina.

Turnverein Büren

10. August 1930 – 10. Februar 2022 Wir werden uns immer mit grosser Liebe und Dankbarkeit an Dich erinnern, in unseren Herzen bist Du immer bei uns.

In stiller Trauer Dein Mann Deine Töchter und Schwiegersöhne

Karl Hänggi-Kamber Imelda von Arb und Jürg Weibel Jolanda und Lorenz Lutz Erna und Roger Häner Gerda Strasser Deine Grosskinder Thomas und Martin von Arb Janosch Schaffner und Jolena Strasser Deine Urgrosskinder Lina und Lenny von Arb

Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Gerda Strasser, Gehrenstrasse 1, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

Breitenbach, im Februar 2022 In Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied von

Max Saner-Studer (19. 3. 1929 – 3. 2. 2022) Als Kantonsrat vertrat er den Bezirk Thierstein von 1969 bis 1981 in Solothurn. Mit grossem Engagement wirkte er nebst seiner Tätigkeit als Vorsteher der Bezirksschule Breitenbach in zahlreichen Behörden und Kommissionen zum Wohle der Allgemeinheit mit. Seine Gradlinigkeit und seine freiheitliche Weltanschauung bleiben uns in guter Erinnerung. Wir entbieten den Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme. Wir bitten, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Eine letzte Berührung bevor die Asche

dem Wasser übergeben wird

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Samstag, 19. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Hilda, das Riesenschaf, Pfr. Stéphane Barth und Helferinnenteam, Sängerin Barbara Schneebeli, mit Basteln und Znüüni.

Geschockt und zutiefst traurig mussten wir vernehmen, dass unser geschätzter Mitarbeiter und Kollege

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Gottesdienste: Maskenpflicht! Donnerstag, 17. Februar, 14.30 Uhr: Gr. 1 und 15.30 Uhr: Gr. 2. Beide in der Aktivierung des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.

Albert Schweitzer

Patrick Marcel Balzer-Lardi

Sonntag, 20. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Chörli, Tatjana Fuog, Orgel. Dienstag, 22. Februar, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen, 11.45 bis 14.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis 21. Februar, um 12.00 Uhr beim Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Sabine Freund: 061 761 40 43. Es können maximal 12 Personen teilnehmen. Voraussichtlich Zertifikatspflicht!

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.

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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 14. Februar 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Es wurden ein Gespräch mit den Schulratspräsidien Kreisschule Laufental und Primarstufe Laufen geführt und in der Folge Themen aus dem Bereich Schule und Schulleitung besprochen.

• Infolge wiederholten und kostspieligen Vandalismus wurde ein neuer Anhang zum Videoreglement betreffend das Primarschulzentrum zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet.

Abstimmungsresultate vom 13. Februar 2022 Die detaillierten Abstimmungsresultate finden Sie auf der Website des Kantons unter www.baselland.ch oder im Aushang der Stadtverwaltung.

Der Grundstein für die Badeoase In der Winterzeit ist das Gärtnerteam des Werkhofs sehr aktiv. In diversen Grünanlagen ist ein Winterschnitt gefragt. Besonders viel Zeit nimmt dieser im Schwimmbad und auf den Grünanlagen des Friedhofs in Anspruch. In den Wintermonaten, also von November bis in den März hinein, stehen für die Mitarbeiter des Werkhofs zahlreiche Unterhaltsarbeiten an. So wurden in den letzten beiden Wochen beispielsweise die Sitzbänke am Rebenhöhenweg frisch gestrichen und — wo nötig — ausgewechselt. Wie jeden Winter wurde auch der Vitaparcours einem Facelifting unterzogen und für alle Sportbegeisterten wieder fit gemacht: Bei den diversen Posten verteilten die Mitarbeiter des Werkhofs frische Holzschnitzel und ersetzten defektes Material. Auch die restlichen Rundhölzer, welche die Finnenbahn einrahmen, sollen in den kommenden Wochen noch überprüft und nötigenfalls ersetzt werden.

Verkehrsmassnahmen und -Anordnungen im Stedtli

Dieses Jahr wird von Sonntag bis Dienstag im Stedtli eine Fasnacht «light» oder besser gesagt «eine nicht organisierte Fasnacht» durchgeführt. Dies bedeutet, dass in diesem Jahr keine Umzüge und auch kein Guggenkonzert stattfinden werden. Jedoch ist u.a. das Musizieren auf der Allmend ohne Bewilligung gestattet und auch die Nachtruhezeiten gelten nicht. Dementsprechend ist mit einem grösseren Aufkommen von Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern sowie schaulustigem Publikum zu rechnen. Daher werden für bestimmte Zeiten und Örtlichkeiten Fahr- und Parkverbote erlassen: Im konkreten Fall bedeutet dies, dass zwischen Sonntag und Dienstag, jeweils ab 13.00 Uhr bis ca. 9.00 Uhr(*) am nächsten Morgen, das Parkieren von Fahrzeugen im Bereich der Hauptstrasse verboten wird. Für denselben Zeitraum gelten Fahrverbote in den nachgenannten Bereichen: • • • •

Ganze Hauptstrasse und Viehmarktgasse Amthausgasse ab Enge Gasse Wassertorgasse ab Enge Gasse Hintere Gasse Zufahrt in die Hauptstrasse

Wir bitten auch darum, Ihre Fahrzeuge so umzuplatzieren, dass mit dem «wilden» Fastnachtstreiben keine Konflikte entstehen. Für allfällige Schäden an parkierten Fahrzeugen übernimmt die Stadt Laufen keine Haftung. Wir machen darauf aufmerksam, dass falsch parkierte Fahrzeuge mit einer Ordnungsbusse gebüsst werden. Das Verkehrsregime bedeutet auch, dass im Stedtli – ohne Ausnahmen – keine motorisierten Fahrzeuge an den Fasnachtsaktivitäten teilnehmen dürfen! Wir bedanken uns, auch im Namen aller Fasnächtler, recht herzlich bei allen betroffenen Geschäften und den Stedtlibewohner*innen für das Verständnis und das grosse Entgegenkommen. Wir freuen uns - nach der Zwangspause - auf das Wiederaufleben des Brauchtums und hoffen auf eine gelungene, friedliche Fasnacht «light».

Weitere Informationen Luftige Höhen: Auch die kleineren Bäume, wie hier die Platane, werden von einem Mitarbeiter des Werkhofs geschnitten.

Es sind innerhalb des Stedtlis mehrere Verkaufsstände und Gelegenheitswirtschaften bewilligt worden, so in der Hauptstrasse resp. auf dem Rathausplatz, in der Viehmarktgasse, Engen Gasse und auf dem Helyeplatz. Öffentliche Sicherheit

Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Januar 2022 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt.

Aufwändige Arbeiten: Der Strauch- und Baumschnitt erfordert im Anschluss auch viel Reinigungsarbeiten.

Das Schlussresultat: Frisch gestutzt können die Sträucher nun in den Sommer hinein wachsen, um später Schatten zu spenden. FOTOS: STL

Namenskürzel

Sonntag, 27. Februar/Montag, 28. Februar/Dienstag, 1. März

(*) Sobald es die Reinigung zulässt, werden die Strassen am Morgen wieder freigegeben. Wir bitten Sie, die Anweisungen der Mitarbeitenden sowie die temporären Signalisationen zu beachten.

Aufwändige Schnittarbeiten

Besonders viel zu tun geben aber die Grünanlagen und Rabatten auf dem Friedhof sowie auf dem Areal der Kindergärten. Da sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Aktuell sind die Mitarbeiter daran, im Schwimmbad sämtlichen Bäumen und Sträuchern einen Winterschnitt zu verpassen. Das ist eine ausgesprochen interessante Arbeit, da ein grosser Teil der Ausbildung, die der Lehrling des Werkhofs durchläuft, Grünpflege ist. Allein die Schnittarbeiten im Schwimmbad nehmen über einen Monat in Anspruch. Als letztes werden die Bäume und Sträucher auf den Spielplätzen gepflegt. (stl)

Wichtige Informationen zur Laufner Strassenfasnacht 2022

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Datum

Messort

27.01.2022 28.01.2022 29.01.2022 29.01.2022

Schliffweg Schützenweg Amthausgasse Brislachstrasse

V max (km/h)

30 30 20 30

Kontrolle von – bis

16.15 – 17.40 15.10 – 16.50 11.35 – 13.05 13.30 – 15.00

Gemessene Fahrzeuge

127 84 263 92

Anzahl Übertretungen und in %

43 resp. 33.86% 16 resp. 19.05% 44 resp. 16.73% 13 resp. 14.13% Stadtpolizei Laufen

CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN

Über meine Notizen für die heutige VS Sitzung muss ich schmunzeln – sie gleichen einer Tour de Suisse! «Bericht aus der AG…», «Infos übers SZ…», «… zuhanden GR»! Nein, wir reisen weder in den Aargau noch nach Schwyz oder Graubünden, sondern bleiben in der Versorgungsregion Laufental fürs Alter, berichten aus den Arbeitsgruppen (AG) und bereiten als Vorstand (VS) die nächste Delegiertenversammlung mit den Gemeinderäten (GR) vor. Wenn ich für die «Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle» (…) das Kürzel IBBS verwende, schauen mich viele mit fragenden Augen an. Durch die Erklärung, die Stelle werde von der Pro Senectute geführt, fällt dann der Groschen. Die IBBS an der Hauptstrasse 37 sollte für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen jedenfalls ein Begriff sein, denn dort wird auch abgeklärt, wie ein Aufenthalt im Pflegeheim finanziert wird – durch AHV, BVG, KVG, EL… (Kürzel, die den meisten geläufig sein dürften) und eventuelle Gemeindebeiträge. Für die junge Generation gibt die Finanzverwaltung im Stadthaus Auskunft zur FEB (Familienergänzende Kinderbetreuung) – wenn es darum geht, Beiträge für die Betreuung in der Kita zu beantragen. Neu hat Veronika Gashi die KJZ (Kinder- und Jugendzahnpflege) im Haus unter sich, nachdem Monika Meyer die Stelle während vielen Jahren an der Bahnhostrasse betreut hat. An dieser Stelle Herzlichen Dank! Im Gespräch mit der Leiterin der FAI (Fachstelle für Arbeitsintegration) wird mir bewusst, dass sich auch diese Fachstelle mit einem Kürzel schmückt, es im Jobcoaching und in der Bewerbungswerkstatt aber keine Abkürzungen gibt. Es braucht oft einen langen Atem und mehrere Anläufe, bis ein Praktikum oder eine Arbeitsstelle gefunden wird. Soweit der Blick auf die «Kürzel» – ein Einblick in mein Ressort «Soziales und Gesundheit».


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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien vom 28. Februar 2022 bis 5. März 2022 geschlossen.

Praxis Dr. P. Hofer-Kym Bahnhofstrasse 16 4242 Laufen

Ferienhalber geschlossen 26. 2. bis 13. 3. 2022

Zullwil, im Februar 2022 Ob wir leben, ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.

DANKSAGUNG (Statt Karten) Schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Grosi und Schwiegermutter

5. August 1947 – 9. Februar 2022 Nach jahrelanger und geduldig ertragener Krankheit ist sie nun von ihrem Schöpfer, dem Herrn, erlöst worden.

Wir vermissen Dich sehr: Hans Ruedi Hänggi-Metzger Stefan und Sandra Hänggi-Richter mit Ines und Teo Ruedi und Myriam Hänggi-Plattner mit Tatjana und Marco, Nils und Nina, Svenja und Romina Rolf Hänggi Nicole und Pascal Moser-Hänggi mit Simona und Pirmin Cornelia und Andreas Steffen-Hänggi mit Alina und Verwandte

Anstelle von Kranz- und Blumenspenden gedenke man dem Kinderheim in Polen, IBAN-Nr. CH05 0630 0016 9559 5010 5, Patenschaft Kinder- u. Waisenheim Augustow PL, 4226 Breitenbach. Ein herzliches Vergelt’s Gott.

Baupublikation

Bauherr: Gschwind Alina Chöpfliweg 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: John-Bodmer Urs Im Wygärtli 48, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Neubau Carport, Versetzen Hühnerhaus Bauplatz: Chöpfliweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4330 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 17.02.2022 – 03.03.2022

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Felix und Ayshea Kring Büntenstrasse 11, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Stützmauer und Whirlpool, bereits erstellt (nachträgliches Baugesuch) Bauort: Büntenstrasse 11 Bauparzelle: GB-Nr. 824 (W2b) Projektverfasser: Team Schaad AG Talstrasse 33, 4112 Flüh Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 3. März 2022

Baupublikation

Bauherr: Hans und Raffaela Wirz Gerosa, Landskronstr. 5, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neubau Garage Bauort: Landskronstr. 5 Bauparzelle: GB-Nr. 273 (W2a) Projektverfasser: Bauherr Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 3. März 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Felix und Ayshea Kring Büntenstrasse 11, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Einfriedung und Spielturm Bauort: Büntenstrasse 11 Bauparzelle: GB-Nr. 824 (W2b) Projektverfasser: Team Schaad AG Talstrasse 33, 4112 Flüh Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 3. März 2022

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Wir danken allen, die sich in der Zeit des Abschieds von

Marianne Hänggi-Metzger

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Erdbestattung fand am Dienstag, 15. Februar 2022, um 14.30 Uhr in der römischkatholischen Kirche Oberkirch in Nunningen/Zullwil, aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen im engsten Familienkreis statt.

Hofstetten-Flüh

Ich bin nicht weit gegangen, nur ein Stück voraus.

Stefan Koch-Stebler mit uns verbunden fühlten und uns ihre Anteilnahme in so liebevoller Weise spüren liessen. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber auch tröstend zu wissen, wie viele ihn geliebt und geschätzt haben. Unser besonderer Dank gilt den Verwandten, Bekannten sowie den Ärzten und Pflegern des Hospizes in Arlesheim und dem Spitex Team, die unserem lieben Stefan fürsorglich begegnet sind und ihm in schwersten Stunden beigestanden haben. Das alles bewahren wir dankbar in unseren Herzen.

Die Trauerfamilie Dreissigster: 20. Februar um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch

Hofstetten-Flüh Gemeinde Hofstetten-Flüh

Traueradresse: Hans Ruedi Hänggi-Metzger, Wieden 26, 4208 Nunningen

Friedhof Hofstetten-Flüh / Aufhebung Erdbestattungsgräber Das linke Grabfeld hinter der Aufbahrungshalle, Erdbestattungen von 1999 bis 2001, wird ab dem 4. April 2022, nach der gesetzlichen Grabesruhe von 20 Jahren, abgeräumt.

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Josef Meyer-Dobler 15. April 1922 – 9. Februar 2022 Ganz heimlich still und leise, ging des Nachts ein Engel auf die Reise. Stieg die Stufen zum Himmel hinauf, verliess den Weg des Lebenslaufs. Nach einem reich erfüllten Leben und kurz vor seinem hundertsten Geburtstag ist unser geliebter Papä heim ins ewige Licht zu seiner und unserer lieben Mamä. Wir sind traurig, aber dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm gemeinsam erleben durften.

In Liebe und Dankbarkeit Pia Dietler-Meyer Ruth und Ruedi Haener-Meyer Cyrill und Claudia Dietler-Müller mit Delia David und Nadja Dietler-Halbeisen mit Robin und Lara Franziska und Guido Haener Weber mit Johanna, Flynn, Beda und Ida Katrin und Stefan Haener Fleischli mit Nelly, Maxime und Basil Der Abschiedsgottesdienst findet am Donnerstag, den 17. Februar 2022 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Breitenbach statt, unter den geltenden Corona-Regeln. Anschliessend erfolgt die Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen Herzstiftung, 3005 Bern, Postkonto: 30-4356-3 oder IBAN: CH21 0900 0000 3000 4356 3, Vermerk: Josef Meyer-Dobler.

Daher bitten wir Sie, keine Neuanpflanzungen mehr vorzunehmen und die Grabstätte/n Ihrer Angehörigen bis spätestens 31. März 2022 abzuräumen. Sollten Sie einen Teil der Grabstätte/n (Grabstein, Grabschmuck, Bepflanzung) für sich beanspruchen, sind diese abzuholen. Ansonsten werden die Grabfelder durch den Technischen Dienst der Gemeinde kostenlos und ohne Entschädigungsanspruch entfernt. Wir danken Ihnen für die fristgerechte Räumung. Bauverwaltung

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Hofstetten-Flüh Talstrasse Sternenbergstrasse – Wilerrank Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Felsarbeiten und Schutzwaldholzen im erwähnten Strassenabschnitt sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich. – Die Talstrasse wird für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Hofstetten. – Die Busshaltestelle Sternenbergstrasse wird während der Sperrung ersatzlos gestrichen. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften im Baustellenbereich sind gewährleistet. Dauer: Montag, 7. März 2022 bis Freitag, 8. April 2022 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 18. Februar 2022 kai/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Rodersdorf

Traueradresse: Ruth Haener, Reinacherstrasse 66, 4053 Basel

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

intergga.ch

Geplanter Unterbruch in Rodersdorf Zur Zeit wird die Metzerlenstrasse in Rodersdorf saniert. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Kabelumlegung der Glasfaserzuleitung. Aufgrund dieser Arbeiten wird es in der gesamten Gemeinde zu Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen.

Donnerstag, 24. Februar 2022, zwischen 0.05 – 6.00 Uhr Ausserhalb der angegebenen Zeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre interGGA


LAUFENTAL LIESBERG

Verwaltungsrat der Kelsag AG zieht Gemeinden vors Kantonsgericht bea. Der Verwaltungsrat der Kelsag AG ist gegen das Urteil des Kreisgerichts West beim Kantonsgericht in Berufung gegangen. Dies geht aus einem Informationsschreiben hervor, welches die Aktionärsgemeinden dieser Tage erhalten haben. Das Kreisgericht war auf Antrag der Gemeinden Liesberg, Brislach und Duggingen zum Entscheid gekommen, dass der Verwaltungsrat der Kelsag die Aktionärsrechte, insbesondere das Antragsrecht und das Recht über Anträge von Aktionären abstimmen zu können, bei der Generalversammlung vom Juni 2020 verletzt hatte. «Unser Antrag lag fristgerecht, schriftlich vor, doch der Verwaltungsrat liess darüber nicht abstimmen», resümierte Markus Wackernagel, Gemeindepräsident von Liesberg. Wackernagel sagt, dass man vom Verwaltungsrat Zeichen zum Konsens erwartet hätte. Statt Einsicht zeige der Verwaltungsrat aber, dass er den Aktionärsgemeinden noch weitere Kosten zumuten will für seine Verfahrensfehler. Der Verwaltungsrat unter dem Präsidium von Germann Wiggli zeigt sich überzeugt, «das schriftliche Verfahren der Generalversammlung rechtlich korrekt durchgeführt und im Sinne aller Aktionäre gehandelt zu haben.» Für viele Aktionäre sei es schwer nachvollziehbar, «weshalb die drei Gemeinden gegen die GV-Beschlüsse eine Klage eingereicht haben. Wurden doch die neuen Statuten von einer Arbeitsgruppe mit entsandten Gemeindevertretern erarbeitet und präsentiert.» Die Statutenänderung beinhaltet unter anderem, dass die Aktionärsgemeinden beim Budget der Kelsag nicht mehr mitentscheiden können, sondern dieses nur noch zur Kenntnis nehmen.

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L AUFEN

«Die Kletterhalle müsste weichen» Die grosse Brücke im Gebiet Nau soll sich künftig weiter birsabwärts befinden. Die Stadt sieht in der Verschiebung eine einmalige Chance. Für die Kletterhalle, gleich neben der Eishalle gelegen, muss nun ein neuer Standort gefunden werden. Dimitri Hofer Melanie Brêchet Im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes des Kantons Baselland muss die Naubrücke, die von der Baselstrasse zum Bahnhof führt, abgerissen werden. Der Kanton prüfte einen Neubau am alten Ort sowie eine Verlegung birsabwärts. Nun ist klar: Die Brücke soll verschoben werden und östlich der Laufner Eishalle zu stehen kommen. Nachdem anfangs letzte Woche die Anwohnenden über die Pläne informiert wurden (das Wochenblatt berichtete), wandten sich der Kanton Baselland und die Stadt Laufen gemeinsam an die Medien. In einer Mitteilung bekennen sie sich zu einer Verschiebung der Brücke. Sie schreiben: «Mit der Verlegung wird ein grosser und zusammenhängender Freiraum entlang der Birs geschaffen, der auch für Freizeit- und Sportaktivitä-

ten genutzt werden kann.» Um entlang der Birs umfassende Hochwasserschutzmassnahmen realisieren zu können, hat der Kanton das ehemalige Areal der Spilag in Laufen erworben. «Durch dieses Gebiet soll künftig die Kantonsstrasse führen», sagt Urs Roth, Leiter Geschäftsbereich Verkehrsinfrastruktur beim Baselbieter Tiefbauamt, auf Anfrage. «Die neue Brücke ist einige Meter flussaufwärts der heutigen rostroten Fussgängerbrücke bei der Eishalle geplant.» Die Fussgängerbrücke werde ihrerseits wegen des Hochwasserschutzes abgerissen. «Eine neue Fussgängerbrücke zwischen Altem Schlachthuus und der Brücke Bahnhofstrasse ist zudem angedacht.» Der Kanton Baselland ist als Zuständiger des Neubaus auf die Stadt Laufen zugegangen. «Der Abriss der Brücke und der Neubau an einem neuen Standort bedeuten eine riesige Chance für Laufen», sagt Stadtpräsident Pascal Bolliger. «Mit dem Hochwasserschutz entsteht an der Birs eine Auenlandschaft, durch die der Fluss für die Bevölkerung zugänglich wird. Wäre die Naubrücke weg, würde dieses Gebiet nicht zerschnitten.» Den Einwohnerinnen und Einwohnern stünde ein grosses, zusammenhängendes Naherholungsgebiet zur Verfügung. Man könnte Laufen für zukünftige Entwicklungen Luft geben.» Bis anhin handelt es sich lediglich um ein Bekenntnis von Kanton Baselland und Stadt Laufen, die Brücke verlegen zu wollen. «In der nächsten Phase wird unter Federführung des Kantons nun ein

Lösungsansätze im Bereich der Grüngutsammlung

Die Neuausrichtung der Kelsag beschäftigt die Gemeinden derzeit in verschiedenen Bereichen. Beim Grüngut haben fünf Gemeinden die Vereinbarung mit der Kelsag aufgekündigt. Der Verwaltungsrat hält dazu fest: «Liebe Aktionäre, getreu unserer Mission — für die Aktionäre und die Bevölkerung — werden wir in der nächsten Zeit direkt auf Sie zukommen, um bestehende und neue Lösungsansätze im Bereich der Grüngutsammlungen anzusprechen.»

Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

Naubrücke: Sie soll dereinst um gut 200 Meter birsabwärts verschoben werden. FOTO: ZVG/KANTON BASELLAND

Muss im Zuge des Hochwasserschutzprojekts wohl weichen: Die Kletterhalle des SAC Hohe Winde. FOTO: MELANIE BRÊCHET detailliertes Vorprojekt ausgearbeitet», heisst es in der Medienmitteilung. Grundlage hierfür werde auch das räumliche Entwicklungskonzept der Stadt Laufen sein, worauf das Strassenprojekt abgestimmt werde. Bis die Naubrücke verlegt werden kann, gilt es noch einige Hürden zu überwinden. So muss dereinst unter anderem eine Landratsvorlage ausgearbeitet werden. «Uns ist es sehr wichtig, mit den Anrainerinnen und Anrainern den Dialog zu suchen. Deshalb informierten wir sie bereits», sagen sowohl Urs Roth vom Kanton Baselland als auch der Laufner Stadtpräsident Pascal Bolliger. In den kommenden Monaten soll es zu weiteren Informationsabenden für die betroffene Bevölkerung kommen. Während die ersten Hochwasserschutzmassnahmen 2024 umgesetzt werden sollen, rechnet Roth mit einer Realisierung der neuen Brücke ab dem Jahr 2026. Ob die Verlegung der Naubrücke in Laufen auf Widerstand stossen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. «Die Rückmeldungen an den ersten Infoabenden waren grösstenteils positiv», sagt Stadtpräsident Pascal Bolliger. «Wir wollen mit allen Personen gemeinsam eine Lösung finden. Ich denke, dass uns dies gelingt.» Die Vorteile für die Stadt Laufen lägen auf der Hand und auch die Neubauten an sich brächten Verbesserungen: «Aufgrund gesetzlicher Vorgaben für neue

Anlagen müssen die Strasse und die Brücke fünf Dezibel leiser sein.»

Neuer Standort für Kletterhalle

Sollte die neue Strasse tatsächlich so gebaut werden, wie es die Planung heute vorsieht, hätte das Auswirkungen auf die Kletterhalle des SAC Hohe Winde: «Für die Kletterhalle müsste im Fall einer Durchführung des geplanten Projekts ein neuer Standort gefunden werden», bestätigt der Laufner Stadtverwalter Thomas Locher. «Der SAC Hohe Winde wurde — wie zuvor alle anderen betroffenen Anrainerinnen und Anrainer — bereits vorgängig über die Pläne informiert. Das gilt auch für die wichtigsten Vereine, welche nebenan die Eishalle nutzen (Curling Club, Eislaufclub, EHC) oder eingemietet sind (Sportschützen resp. Pistolensektion Laufen).» Jetzt ginge es darum, im Zuge der weiteren Planung, einen Ersatzstandort für die Kletterhalle zu finden. Dieser könne in der jetzigen Gegend, aber auch woanders sein, mögliche Standorte seien jedoch noch keine evaluiert worden. Auch die Feinerschliessung der Eishalle könne noch Änderungen erfahren, gibt Locher zu bedenken. Das sei jedoch Sache des Kantons, der bezüglich dieses Projekts die Zügel in der Hand halte. «Die Lösungen müssen aus der Sicht der Stadt jedoch gleich gut oder besser sein.» Der SAC Hohe Winde möchte sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zum Thema äussern.

L AUFEN

Wie macht der das bloss? — Ein vergnüglicher Abend mit Erwin aus der Schweiz Erwin aus der Schweiz, alias Marc Haller, war mit seiner Produktion «Hoppla» im Alte Schlachthuus zu Gast. Eine Standing Ovation zum Schluss belohnte den hervorragenden Auftritt. Martin Staub «Ich kann nicht zaubern», sagte der bescheidene, scheu und verklemmt wirkende Komiker mehrmals und bewies das Gegenteil am laufenden Band, so dass den Zuschauerinnen und Zuschauern im gut besetzten Saal des Alte Schlachthuus die Kiefer hängen blieben vor Staunen. Die Frage: «Wie macht der das bloss?», stand die ganzen zwei Stunden im Raum.

Das intelligente Publikum

Die Figur «Erwin aus der Schweiz» ist dem unscheinbaren Zürcher, der mit dieser Rolle nebst dem Prix Walo noch einige Auszeichnungen mehr eingeheimst hatte, auf den Leib geschrieben. «Heute muss ich besonders gut sein, denn das Laufner Publikum ist sehr intelligent und kritisch», erklärt der Brillenträger in seinen brandneuen gelben Socken. Eine optische Lachnummer übrigens, bevor der zwirbelige Spargeltarzan

Lässt auch mal die Hosen runter: Erwin aus der Schweiz. nur schon den Mund aufmacht. Marc Haller ist nicht einfach Zauberer, auch nicht nur Komiker, sondern eine edle

Mischung aus beidem. Ein Doppelpack auf höchstem Niveau, wie sich herausstellte.

FOTO: MARTIN STAUB

Verblüffende Zauberkunst

Marc Haller «moderiert» sich selber in schweizerischem Hochdeutsch. «Ich bin

auch im Ausland tätig», begründet er und nimmt sich als Erwin aus der Schweiz selbst auf die Schippe. Aber dieser Erwin hat es faustdick hinter den Ohren, oder weiss der Teufel, wo er die vielen edlen Weine — Bordeaux supérieur, mise en bouteille au château — hervorzaubert. «Es hat genug für alle», sagt er seinen Zuschauerinnen und Zuschauern. Und dann holt Erwin einen Gast im edlen Jacket — als Ersatz übrigens für die Chinesische Mauer, die er durchbrechen möchte — auf die Bühne, durchsticht dieses edle Stoffteil mit einem Küchenmesser und schickt den Mann dann doch mit unversehrtem Kittel an den Platz. Erwin hat Erbarmen mit dem immer wieder verblüfften Publikum und versucht, seine Tricks auf seine Art zu erklären. Trotz allem Aufwand schafft er das nicht. Immer wieder überzeugt Erwin aus der Schweiz mit Pokerkarten, mit Rubik Cube-Würfeln oder Bällen und zeigt die unmöglichsten Kunststücke, deren Tricks trotz allen Bemühungen des schrulligen Künstlers völlig im Dunkeln bleiben. Vielleicht als Höhepunkt, aber auf jeden Fall zum Schluss, lässt Erwin vom Publikum einen dreiteiligen Schneemann aus einem Buch zusammenstellen — bestimmt tausend Möglichkeiten hätte es gegeben — und genau diesen Schneemann mit Zylinder, violetter Krawatte und roten Punkten entblättert er auf der Bühne. Die anschliessende Standing Ovation des Publikums liessen den gefeierten Künstler für einen Moment verstummen.


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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

Witterswil

Breitenbach

Baupublikation

Bauherr: Urs Häcki, Ob den Reben 2, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-03 Vergrösserung Sitzplatz mit Einfriedung (Sichtschutzwand) Projektverfasser: Urs Häcki, Ob den Reben 2, 4108 Witterswil Bauplatz: Ob den Reben 2 Bauparzelle: GB-Nr. 1284 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 3. 3. 2022

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Breitenbach Laufenstrasse Büchsbodenweg – Kreisel Central Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten (Amt für Verkehr und Tiefbau) und Werkleitungsarbeiten (Gemeinde Breitenbach) sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage (mit Busbevorzugung) geregelt. – Die Ein- / Ausfahrten der Gemeindestrassen und privaten Liegenschaften werden zeitweilig behindert bzw. gesperrt. – Fussgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet und müssen das gegenüberliegende Trottoir benützen. – Fussgängerstreifen werden gemäss Bauphase verschoben. – Die Bushaltestelle «Grien» wird verlegt. Dauer: Montag, 21. Februar 2022 bis Ende August 2022 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.

Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 18. Februar 2022 fux/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

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THIERSTEIN

Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

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BREITENBACH

Jugendliche wünschen sich einen eigenen Raum Abstimmungsresultate vom 13.02.2022 Eidgenössische Abstimmungsresultate: Tierversuchsverbot (Stimmbeteiligung: 41.9%) Tabakwerbung (Stimmbeteiligung: 41.9%) Stempelabgaben (StG) (Stimmbeteiligung: 41.6%) Mediengesetz (Stimmbeteiligung: 41.7%)

JA

NEIN

224 552 339 369

834 517 713 696

JA

NEIN

669

328

Kantonale Abstimmungsresultate: Entschädigung soH/Covid (Stimmbeteiligung: 40%)

ANWOHNERINFORMATION BAUARBEITEN

Laufenstrasse, Bereich Grienweg bis Liegenschaft Nr. 21, Ersatz der bestehenden Trinkwasserleitung Die Gemeinde wird die in die Jahre gekommene Trinkwasserleitung im Bereich ab Grienweg bis auf Höhe Liegenschaft Nr. 21 durch eine neue Leitung ersetzen. Die bestehenden Hausanschlüsse werden beibehalten und wieder an die neue Leitung angeschlossen sowie die bestehenden Hydranten durch neue ersetzt. Beginn der Arbeiten: Ende der Arbeiten:

ab Montag, 21.02.2022 ca. Mitte/Ende April 2022

Im Anschluss an diese Arbeiten werden die Strassenbauarbeiten des Kantons Solothurn beginnen. Dazu werden Sie vor Beginn eine neue Anwohnerinformation erhalten. Während den Bauarbeiten wird der Verkehr jeweils einspurig, durch eine Lichtsignalanlage geregelt, durch die Baustelle geführt. Die beiden Bushaltestellen «Grien» werden provisorisch ca. 115m auf Höhe der Lüsselbrücke verschoben. Die Zufahrt zu Ihrer Liegenschaft ist jederzeit gewährleistet, es kann jedoch zu kurzzeitigen Behinderungen kommen. Sollten Sie Fragen oder Anliegen im Zusammenhang mit den Bauarbeiten haben, so können Sie uns (Kontaktdaten untenstehend) gerne kontaktieren. Wir können Ihnen versichern, dass sämtliche Beteiligte bestrebt sind, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Leider können wir dies nicht immer vollständig gewährleisten. Daher sind wir auch auf die Toleranz der Anwohner sowie des ansässigen Gewerbes angewiesen und möchten uns schon im Vorfeld für Ihr Verständnis bedanken. Im Namen der Gemeinde Breitenbach

Glaser Saxer Keller AG Herr Monty Baumann, Bauleiter Telefon: 061 425 92 20 E-Mail: monty.baumann@glaser-saxer-keller.ch

Bea Asper Wie gross ist der Wunsch nach einem Jugendraum in Breitenbach? Wie viel Engagement werden die Jugendlichen für die Realisierung ihres Traumes aufbringen? Auf diese Fragen sucht der Gemeinderat Antworten. Die Jugendlichen Ajla Schacher, Mia Ramabaja und Zora Marchesi hatten dem Gemeinderat vor einiger Zeit mitgeteilt, dass in Breitenbach die jüngere Generation bei der Gestaltung der Zukunft zu kurz komme. Sie deponierten den Wunsch nach einem Jugendraum. Der Gemeinderat versprach, das Anliegen zu prüfen, wenn etwas Konkretes vorliege. Die Jugendlichen machten sich an die Erarbeitung eines Konzeptes und reichten dieses nun ein. Der Gemeinderat werde sich den Detailfragen annehmen und spätestens bei der Beratung des Budgets 2023 die Weichen stellen, resümiert Gemeindeverwalter Andreas Dürr auf Anfrage. Breitenbach habe bisher im Rahmen einer regionalen Lösung in die offene Jugendarbeit investiert und dafür im Budget jeweils rund 50 000 Franken eingestellt. Zur Verfügung stünden ein betreuter Jugendraum in Laufen sowie regelmässige Besuche des Jugendmobils. Festgehalten sei dies in der Leistungsvereinbarung mit der Institution KJF — Kind, Jugend, Familie.

Jugendraum wie in Laufen erwünscht

Im Konzept, welches die Jugendlichen beim Gemeinderat einreichten, geht es um einen Jugendraum vor Ort. «Wir möchten einen Treffpunkt und einen

Chillen: Die Jugendlichen in Breitenbach wünschen sich einen eigenen Jugendraum, ähnlich wie dieser in Laufen. FOTO: OFFENE JUGENDARBEIT REGION LAUFEN Rückzugsort für Jugendliche in Breitenbach schaffen, der auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten ist, um gemeinsam Zeit unter Jugendlichen zu verbringen, für Spiel, Spass und Unterhaltung», heisst es. Der Ort der Jugendräume sollte gut erreichbar sein, über mehrere Innenräume, über eine Toilette, aber auch über einen Aussenbereich verfügen. Zudem wünscht man sich eine kleine Küche. Wichtig sei eine Wand, die bemalt werden dürfe. Weiter brauche es WLAN und Platz für folgende Infrastruktur: «Billard, Tischfussball, Sitzsäcke, Couch, Couchtisch, Bücherregal, Tisch mit Stühlen, TV/ Beamer, Gemeinschaftsspiele und ein entsprechendes Regal sowie Raumpflanzen», halten die Jugendlichen in ihrem Konzept fest. Sie stellen sich einen Betrieb vor, der zwei- bis dreimal die Woche von 14 bis 19 Uhr geöffnet ist und von einem Jugendarbeiter betreut wird. «Eine Betriebsgruppe aus Jugendlichen unterstützt den Jugendarbeiter. Der Jugendraum wird von einem Putzteam gereinigt.» Für die Realisierung bieten die Jugendlichen ihre Hilfe für den Aufbau und die Einrichtung des Jugendraums an. Von der Gemeinde wünschen sie sich: «Die Finanzierung des Jugendraums (Miete), die Einrichtung und den

Betrieb (Jugendarbeiter).» Die Jugendlichen schlagen vor, dass die Zusicherung zuerst für ein Jahr gelten würde, mit Option auf Verlängerung, sofern die Beurteilung bezüglich Bedarf, Nutzung und Entwicklung der Situation positiv ausfällt.

Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit Region Laufen

Ihr Konzept erarbeiteten die Jugendlichen zusammen mit Beat Häner und Thomas Furrer vom KJF. Die offene Jugendarbeit mit einem Jugendraum verfolgt das Ziel, «junge Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen einen geschützten Freiraum ohne Konsumationszwang zu bieten und sie in der Gestaltung ihrer Freizeit zu unterstützen». Die Institution KJF gewährleistet «die partizipative Führung des Jugendraums inklusive Cliquen- und Gruppenarbeit, aber auch die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Angeboten der Jugendarbeit, Schulen, Vereinen, Behörden und Jugendlichen». Dabei gehe es um persönliche Lebensgestaltung und Konfliktbewältigung in der Familie, um Schule, Ausbildung und am Arbeitsplatz, beim Berufsfindungsprozess oder der Integration.

BREITENBACH

Gewerbeausstellung auf Mai 2023 verschoben

Fasnacht Hirzebach 2022 Donnerstag, 24.02, 05:00 Uhr

„Chesslete“ mit anschließender Mehlsuppe

Donnerstag, 24.02., 13:33 Uhr

„Kinderfasnacht“ unter Einhaltung der 3G-Regelung

Donnerstag, 24.02., 19:15 Uhr

„Guggen-Gala“ unter Einhaltung der 3G-Regelung

Samstag, 26.02., 14:00 Uhr

„Fasnachtsdorf mit Guggen und Wagenausstellung“ Unter Einhaltung der 3G-Regelung

Der Gewerbeverein Lüsseltal verschiebt seine Gewerbeausstellung um ein weiteres Mal. Hingegen soll im Mai der Berufsinfoabend, bei dem er als Mitorganisator dabei ist, endlich wieder durchgeführt werden. Gaby Walther

Anlässe 18. Februar, 13h 19. Februar, 14-16h 24. Februar, 05-07h 24. Februar, 19-21h 26. Feb., 14-19:30h 4. März, 13h 4. März 19-02h 5. März, 14-16h 7.-11. März

Engagierte Jugendliche unterbreiten dem Gemeinderat ein Konzept zur künftigen Jugendarbeit in Breitenbach.

Wanderung, AHV-Wandergruppe Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten «Chesslete», Start Dorfplatz «Sternenmarsch und Guggengala», Kirchenplatz «Fasnachtsdorf», Dorfzentrum Wanderung, AHV-Wandergruppe Hirzefüür Breitenbach, Schwedenschanze Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten Häckseldienst, Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Für die Gewerbevereine waren die letzten zwei Jahre schwierig. Die wichtigen Komponenten solcher Vereine, nämlich das Networking und der Austausch untereinander, kamen quasi nicht zum Zuge. Gemütliches Zusammenkommen war pandemiebedingt nicht möglich. «Immerhin konnten wir letzten Sommer draussen die Generalversammlung als Landsgemeinde in Erschwil durchführen», erinnert sich Markus Würsch, Präsident des Gewerbevereins Lüsseltal. Die beliebten Handwerkerznüni, aber auch das Neujahrsapéro mussten hingegen abgesagt werden. Die Gewerbeausstellung in Breitenbach (GAB), die der Gewerbeverein Lüsseltal ursprünglich im letzten Herbst durchführen wollte, verschob er auf den kommenden Herbst. Doch obwohl die epidemiologische Lage auf Entspannung hinweist, teilen der Vorstand des GV Lüsseltal und das OK der Gewerbeausstellung GAB2023 nun mit, den Anlass ein weiteres Mal zu verschieben, nämlich auf den 12. bis 14. Mai 2023. «Der Aufwand ist enorm. Das OK hatte zwar schon viel vorbereitet. Und doch fängt man immer wieder von vorne an — mit dem Anschreiben der Standbetreiber, mit dem Suchen der Sponsoren und so weiter. Die Unsicherheit bleibt und die

Freuen sich auf wieder «echte Anlässe»: Der Vorstand des Gewerbevereins Lüsseltal mit Präsident Markus Würsch (r.). FOTO: GABY WALTHER Zeit ist knapp», begründet Würsch die Verschiebung. Stattfinden soll hingegen am 20. Mai die Generalversammlung des GV Lüsseltal. Austritt aus dem Gewerbeverein habe es in letzter Zeit keine gegeben. Aber die Gefahr bestehe natürlich schon, dass Mitglieder sagen: «In den letzten zwei Jahren bin ich auch ohne Verein ausgekommen. Wieso sollte ich noch bleiben?» «Das Beziehungsnetz hat eindeutig gelitten. Untätig sind wir im Vorstand aber nicht geblieben. Vor allem am Anfang der Pandemie haben wir in verschiedenen Bereichen dem Gewerbe Unterstützung und Beratung angeboten. Ebenso haben wir stark mit dem Kantonal-Solothurnischer Gewerbeverband zusammengearbeitet und unsere Mitglieder über Hilfsangebote informiert», betont Würsch.

Berufsinfoabend in Vorbereitung

Ein wichtiger Anlass, der am 19. Mai im Grien in Breitenbach nach mehreren Verschiebungen stattfinden soll, ist der Berufsinfoabend. Zusammen mit dem Gewerbeverein Gilgenberg, mit der Kreisschule Thierstein West und den Schulen Gilgenberg und Lüsseltal organisiert der GV Lüsseltal zum zweiten Mal diesen Abend. Jugendliche der achten Klasse der oben genannten Schulen und Firmen aller Branchen der Region erhalten die Möglichkeit, sich in Kurzinterviews vorzustellen und kennenzulernen. «In den Schulen werden die Vorstellungsgespräche vorbereitet und am Berufsinfoabend live ausprobiert. Eine tolle Sache», schwärmt Würsch. Im Moment werden noch weitere Firmen gesucht, die mitmachen wollen.


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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

EIN LEBEN WIE VIELE

SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL

Keine Orientierung über die finanziellen Familienverhältnisse

Die MUSOL feiert 30 Jahre

Mitte des letzten Jahrhunderts waren oft nur die Ehemänner, damals noch «Oberhaupt» der Familie, im Grundbuch eingetragen. Benildis Bentolila Bis 1947 hatte Agnes, meine Mutter, drei Kinder geboren: Das Mädchen ohne Namen, das 1943 im siebten Monat tot zur Welt kam, dann ein Mädchen und einen Knaben. Auf diesem Bild erwartet sie ihr viertes Kind. Die Aufnahme irritiert mich: Mutter und Tochter zeigen sich im Sonntagsstaat. Das Mädchen schaut misstrauisch zur fotografierenden Person. Die Mutter hält zwar das Mädchen, schaut es aber weder an, noch hat sie den Blick auf die Kamera gerichtet. Kann es sein, dass sie finanzielle Sorgen plagen?

Oder macht sie sich Gedanken zur Lage ihres neuen Heims? Diese wird später eine traurige Rolle spielen. Vater — ich schreibe bewusst nur von ihm, weil dannzumal die meisten Frauen vom Geschäftlichen ausgeschlossen waren — hatte kurz vorher ein bescheidenes Haus gekauft, direkt am tiefen, dunklen Tobel. Das Geld hatte ihm — nur er war im Grundbuch eingetragen — eine reiche, kinderlose, verwitwete Tante zu günstigen Bedingungen geborgen. Sie hatte schon immer Mitleid gehabt mit dem Neffen, der ohne Mutter aufgewachsen war. Diese starb, als er noch in den Windeln lag.

Ein kleines Vermögen

Am 1. Januar wiederholte sich jährlich das gleiche Ritual: Nach dem Hochamt begaben sich die Kinder zur grosszügigen Grosstante, die jedem einen Fünfliber in die Hand drückte und Geschichten von armen Seelen erzählte. Fünf Franken, ein kleines Vermögen für uns, die wir das Wort Sackgeld nicht kannten. Unser Reichtum hielt allerdings nicht lange, weil Vater ihn später zu sich nahm. Er selbst besuchte die Tante, nachdem wir Kinder weggegangen waren, und bezahlte ihr den Jahreszins bar. Ob er jeweils einen Betrag amortisieren musste, weiss ich nicht. Wie auch, wenn es nicht einmal die Mutter wusste?!

Kleider auszutragen war keine Demütigung

Zurück zum Bild von Mutter und Tochter: Das Mädchen trägt ein hübsches Kleidchen, ein Geschenk des Grossvaters mütterlicherseits. Seiner Lebtag lang bezahlte er den Grosskindern Sonntagskleider und Gewänder zur ersten Kommunion und Firmung, welche sich die Eltern nicht hätten leisten können. Die Mutter trägt auf dem Bild zwar ein schickes Kleid mit einem eleganten Brusteinsatz. Aber es muss ein Rock sein, den sie aus zweiter Hand geschenkt erhalten hat, denn er sitzt nicht. In jener Zeit war es keine Schande, alte Kleider auszutragen, welche man heute auf die Müllhalde werfen würde.

Was die beiden wohl denken?: Mutter und Tochter in Sonntagskleidung. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

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Im letzten Jahr porträtierte das Wochenblatt unter der Serie «50 Jahre Frauenstimmrecht» verschiedene Persönlichkeiten. Unter der Rubrik «Ein Leben wie viele» beschreibt Benildis Bentolila in diesem Jahr monatlich einen Teil ihrer Lebensgeschichte. Die 76-Jährige wuchs als ältestes von sieben Kindern auf. Es ist ein Leben, wie viele Frauen ihrer Generation es erlebten. Die Autorin schreibt seit vielen Jahren als freie Journalistin fürs Wochenblatt und die BauernZeitung.

Drei Flötistinnen: (v.l.) Mia, Fiona und Lea.

Die Musikschule Solothurnisches Leimental feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Am 7. Mai findet das Jubiläumsfest in der Mehrzweckhalle in Witterswil statt. Ein Gespräch mit Toni Ebnöther, Leiter der MUSOL. Franziska Fasolin Herr Ebnöther, worauf darf man sich in diesem Jahr besonders freuen? Es gibt verschiedene Anlässe, nur leider mussten wir den geplanten Eröffnungsanlass, das «Diner Dansant» vom 12. Februar in Rodersdorf, aufgrund der unsicheren Lage absagen. Es wird voraussichtlich im Februar 2023 nachgeholt. Wir werden bald einen Flyer mit unseren Jubiläumsveranstaltungen veröffentlichen und ihn auf verschiedenen Wegen in der Bevölkerung streuen. Alle Anlässe werden auch in den Dorfzeitungen des Solothurnischen Leimentals und natürlich auf unserer Website angekündigt. Hier die Highlights: 12. April: Abschluss-

konzert des Jubiläumsmusiklagers, 7. Mai: Jubiläumsfest mit Instrumentenschnuppertag, 20. November: Jubiläumskonzert.

FOTO: FRANZISKA FASOLIN

ken das Team und sind Fixpunkte, an denen man auf Erreichtes zurückschaut und sich neue Ziele für die Zukunft setzt. Ausserdem tritt man als Institution etwas mehr ins Rampenlicht.

Wie werden die Musizierenden ins Jubiläum einbezogen? Wichtig und äusserst beliebt ist das Musiklager. Die Kombination des gemeinsamen Musizierens und des «Lagerfeelings» macht den Anlass so attraktiv. Am Instrumententag/ Jubiläumsfest vom 7. Mai in Witterswil werden die jungen Musizierenden in verschiedensten Kombinationen zu hören sein: Solo, Duo, Ensembles bis zum Lagerorchester. Das Jubiläumskonzert vom 20. November in Rodersdorf ist für orchestrale Formationen gedacht. Unter anderem wird die «Schulmeister-Kantate» von G.F. Telemann mit Solisten, Chor und Orchester aufgeführt. Noch einmal sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche zusammen auf der Bühne stehen.

Könnte die MUSOL mehr Schülerinnen und Schüler brauchen? Wäre es gut, wenn durch das Jubiläum mehr Personen auf den Musikunterricht aufmerksam würden? Das könnte in der Tat ein netter Nebeneffekt sein. Aus welchen Gründen man den Weg zu uns in die Musikschule findet, lässt sich allerdings nie eindeutig sagen. Im Rahmen des Jubiläums werden wir aber sicher wieder auf die Möglichkeit des Erwachsenenunterrichts hinweisen. Wir haben ein tolles Angebot für alle. Schon länger geplant ist ein Konzert mit Musizierenden aus dem Erwachsenenunterricht. Vielleicht liesse sich dieses Projekt noch in diesem Jubiläumsjahr verwirklichen.

Freuen sich die Schülerinnen und Schüler auf das Jubiläum? Ich denke, sie freuen sich auf ihre konkreten Auftritte. Ob es sich dabei um ein Jubiläum handelt, ist für sie sekundär. Jubiläen sind meist für die Organisatoren und Mitarbeitenden interessant. Sie stär-

Was möchten Sie den Lesern noch mitteilen? Wie immer bei Auftritten ist es schön, Publikum zu haben. Besuchen Sie die Anlässe und unterstützen Sie die Schülerinnen und Schüler mit einem kräftigen Applaus!

tigungen auszusetzen. «Wir sind aber der Ansicht, dass sich die Bewilligung einer 5G-Antenne nicht verhindern lässt. Jüngste Entscheide des Bundesgerichts lassen keinen anderen Schluss zu. Ein allfälliges Rechtsverfahren dürfte folglich aussichtslos sein und würde unter erheblicher Kostenfolge für die Gemeinde den Antennenausbau etwas verzögern, aber keineswegs verhindern», meint Bürgi und führt aus: «Wir stehen seit einigen Monaten in engem Kontakt mit Verantwortlichen der Swisscom, um den Ausbau des Glasfaser-Festnetzes in Rodersdorf voranzutreiben. 5G-Antennen geben nämlich nur dorthin Leistung, und damit Strahlung ab, wo diese Leistung angefordert wird. Wenn ein grösserer Teil dieser Leistung durch das instal-

lierte Glasfasernetz erbracht wird, so verringert sich die Strahlung der 5GAntenne in entsprechendem Masse.» Das Glasfaser-Festnetz sei in Rodersdorf installiert, die Knotenpunkte in den Gemeindestrassen seien fast überall erstellt. «Entsprechend höher fällt die abrufbare Leistung in den angeschlossenen Gebäuden aus», erklärt Bürgi. Allerdings bestehe die letzte Strecke vom Knotenpunkt in der Strasse zum Gebäude hin noch immer aus Kupfer. «Leider ist es zurzeit wegen eines Rechtsstreits sowohl der Swisscom als auch anderen Firmen untersagt, diese letzte Strecke mit einem Glasfaserkabel zu versehen, selbst wenn die Hauseigentümerin diese Leistung bezahlen würde.» Es sei noch etwas Geduld gefragt, so Bürgi.

RODERSDORF

180 Einsprachen gegen 5G-Antenne Die Baukommission wird in den nächsten Tagen über das Gesuch für den Ausbau der bestehenden Antenne von Rodersdorf entscheiden. Bea Asper Die Ankündigung, dass die Swisscom die bestehende Antenne in der Landwirtschaftszone im Gebiet Forstbüel mit der 5G-Technologie ausbauen will, sorgte in Rodersdorf für Diskussionen. Kritiker und Befürworter konnten im Rahmen eines Informationsanlasses über die Vorund Nachteile der Mobilfunktechnologie debattieren. Danach ging es in das Rechtsverfahren. Die Swisscom reichte ANZEIGE

bei der örtlichen Baukommission ihr Gesuch ein und die Bevölkerung deponierte ihre Einwände. «Insgesamt hat die Baukommission Einsprachen von 180 Einwohnerinnen und Einwohnern erhalten», hält Christian Hefel, Präsident der Baukommission, auf Anfrage fest. Der 5G-Streit findet offenbar auch dann statt, wenn sich die Antenne ausserhalb der Bauzone befinde, bestätigt Hefel. Der Standort sei historisch gewachsen, die dafür notwendige Ausnahmebewilligung liege vor. Seitens der kantonalen Behörde seien die Auswirkungen einer 5G-Technologie am Standort Rodersdorf geprüft und die Betriebs-Bewilligung ausgesprochen worden. Die Baukommission habe im laufenden Rechtsverfahren auch den Gemeinderat um eine Stellungnahme ge-

beten und werde in den nächsten Tagen zu einem Entscheid kommen, erklärt Hefel.

Rechtsverfahren wäre nur teuer

Beim Gemeinderat nachgefragt, erklärt Gemeindepräsident Thomas Bürgi, dass man sich vor allem Gedanken zur Standortfrage gemacht habe. «Der Gemeinderat ist einstimmig der Meinung, dass keine weiteren Standorte für 5G-Antennen in Rodersdorf evaluiert werden sollen. Dies bedeutet einen Verzicht auf jeglichen Standort innerhalb des Siedlungsgebiets im Rahmen der Ortsplanungsrevision.» Der Gemeinderat nehme die Sorgen eines Teils der Einwohnerschaft ernst, sich durch 5G-Antennen allfälligen gesundheitlichen Beeinträch-


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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

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SPORT

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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

FUSSBALL

Höhenflug ohne falsche Erwartungen 19. Februar 2022 Heimrunde im Gymnasium Laufen ub. Am kommenden Samstag findet im Gymnasium Laufen die nächste Heimrunde statt. Fünf Mannschaften des VBC Laufen sind dabei im Einsatz, darunter das Fanionteam der Herren. Alle vier Aktivmannschaften treffen auf Gegner, die hinter ihnen platziert sind. Wie immer dürfen die Zuschauer auf ein Beizli mit Speis und Trank zählen. Damen 1 Die Damen spielen Samstag auswärts gegen das 6. platzierte SmAesch Pfeffingen. Gegen ihre Gegnerinnen ist ein Sieg Pflicht, wollen die Damen weiterhin die Tabellenspitze beibehalten. Herren 1 Die Herren befinden mit 2 Punkten Rückstand auf Bubendorf auf dem 2. Tabellenplatz. Mit den Oberbaselbietern bestreitet Laufen ein Kopf-anKopf-Rennen um Rang eins. Am Samstag treffen sie auf Novartis, wobei man wichtige Punkte holen kann. Denn jeder weitere Erfolg bringt das VBC Laufen-Aushängeschild den Aufstiegsspielen einen Schritt näher.

Gemäss BAG benötigen alle Besucher ab 16 Jahren für den Zutritt auf die Tribüne und zu den Hallen ein gültiges Covid-Zertifikat (2G) mit amtlichem Ausweis und müssen Maske tragen. Die Kontrolle erfolgt am Eingang zur Tribüne. Der VBC Laufen freut sich trotz Zertifikatspflicht und Maske auf Ihre Unterstützung!

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Folgende Spiele finden am Samstag im Gymnasium Laufen statt: 13.00 15.00 15.00 17.00 17.00

Damen U17 Damen 3 (6.) Damen 5 (3.) Damen 2 (6.) Herren 1 (2.)

– – – – –

KTV Riehen 2 TV Muttenz 4 VRTV Sissach DR Nunningen SC Novartis

(8.) (8.) (8.) (8.)

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Der FC Riederwald spielte lange ganz oben in der Tabelle mit. Dennoch blieb man stets realistisch und schürte keine falschen Erwartungen. Das wird sich für den weiteren Verlauf auszahlen. Edgar Hänggi Hiram Mondragon, Spielertrainer beim FC Riederwald, ist ein positiver Mensch. Der gebürtige Mexikaner — seit ein paar Wochen hält er stolz den Schweizer Pass in Händen — sieht in praktisch allem stets die positive Seite. Dass sein Team einen alle überraschenden Saisonstart auf den Rasen legte, machte ihm selbstredend Spass. «Natürlich waren wir deswegen gut gelaunt und ich bekam aus dem Umfeld viele positive Rückmeldungen. Aber für mich war jeder gewonnene Punkt einer gegen den Abstieg.» Selbstverständlich war diese Haltung nicht, denn erst vergangene Halbsaison kämpfte Riederwald bis zum Schlusspfiff um den Ligaerhalt. Der Sieg gegen Kleinlütztel im letzten Match brachte die Rettung. Und jetzt startete Riederwald mit 10 Punkten aus vier Spielen. So kam es dann zum Spitzenkampf in Laufen, vor grosser Kulisse. Jenes 0:5 habe man problemlos weggesteckt. «Wir konnten das Leistungsvermögen einschätzen.» Das bewies das Team, gab es doch gleich wieder einen Sieg. Und drei Spiele vor Ende der Vorrunde hatte Riederwald mit 16 Punkten bereits mehr auf dem Konto als Ende der vergangenen Hinrunde. «Das Restprogramm schaute ja eigentlich so aus, als ob noch der eine oder andere Punkt hinzukommen würde», meinte Mondragon und für einmal wich sein Lachen einer Sorgenfalte auf der Stirn. «Gegen Röschenz beim 0:6 waren wir nicht gut, wobei das ja der Leader ist. Aber dass wir gegen Kleinlützel und Brislach derart klar verloren hatten, das war dann schon eine Enttäuschung zum Schluss.» Er sei zwar im Grossen und Ganzen zufrieden mit der Hinrunde, aber eben der Abschluss trübe ein wenig die Bilanz. «Wir hatten viele verletzte Spieler zu beklagen,

Hohe Sprünge: Beim FC Riederwald bleibt man auf dem Boden — ausser in den Zweikämpfen. FOTO: EH-PRESSE

dann reicht es eben nicht mehr.» Aus seiner Sicht positiv ist, dass doch der eine oder andere junge Spieler eingebaut werden konnte. «Die Junioren sind unsere Zukunft. Deshalb ist wichtig, dass sie sich bei uns wohlfühlen.» Mondragon erwähnt, dass immer der Ligaerhalt als oberstes Ziel gelte. «Die Verjüngung des Kaders ist ebenfalls ein Ziel und daran arbeiten wir alle.» Warum es einen derart überzeugenden Saisonstart gab, sei nicht völlig erklärbar. «Es ist immer wichtig, dass ein Saisonstart gelingt. Mit jedem guten Spiel und Erfolg wirst du sicherer und eines kommt zum anderen. Wir blieben unbeeindruckt, obwohl uns viele sagten, dass wir bald in der Tabelle durchgereicht werden.» Mondragon gefällt es beim FC Riederwald. Er trainiert auch die Jüngsten und der Verein ist zufrieden mit seinem Trainer. «Im Grunde suchte ich keinen Trainerjob. Selbst als Profi in Mexiko war dies kein Ziel. Es hatte sich so ergeben und es macht Spass. Ich habe hier noch genug zu tun und mache mir auch keine Gedanken, wie lange ich bleibe. Es geht oft schnell im Fussball.» Mondragon identifiziert sich mit dem Verein und macht sich laufend Gedanken, was wie besser gemacht werden könnte. «Wenn wir uns als Mittelfeld-Team etablieren, werden wir eher für Spieler anderer Vereine in-

teressant.» Ein grösseres Team, das sei ein Ziel, ein wichtiges. «Uns erging es nicht besser als anderen. Wir beklagten gegen Ende der Hinrunde Ausfälle, konnten diese jedoch nicht kompensieren.» Zehn Punkte beträgt der Vorsprung auf die beiden Relegationsplätze. Das mag nach viel aussehen, doch Mondragon winkt ab: «Wir brauchen erneut einen guten Start, sonst ist die Differenz schnell aufgebraucht.» Gleich zu Beginn müsse man das Heimspiel gegen Münchenstein gewinnen. Denn dann folgen Teams, die in der zweiten Hälfte der Hinrunde immer besser wurden. Man wolle es auf gar keinen Fall wieder auf das Saisonende ankommen lassen, meint der Trainer. Doch dann blitzt der Optimismus durch. «Wir starten am 19. März auf Rang sechs, gehören somit der oberen Tabellenhälfte an. Mit einem Startsieg können wir Gegner Münchenstein hinter uns lassen — und mit 19 Punkten kämen wir dem Ligaerhalt schon einen Schritt näher.» Beim letzten Abstieg, Ende 2017/18, reichten allerdings 22 Punkte nicht. Doch das kann als Ausnahme bezeichnet werden. Mondragon geht mit Ferdinand Morina statt Ueli Spies als Assistent in die Rückrunde. Damit die mahnenden Worte des Trainers ankommen, sorgte auch die 1:6-Niederlage gegen Laufen im Test vom letzten Samstag.

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Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

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Freie Plätze im Sommerlager

In Kontakt mit den Jugendlichen

Wolltest du schon immer mit Freunden oder Freundinnen die Natur entdecken, Spiele spielen und abends am Lagerfeuer singen? Dann bist du im Sommerlager des Jugendnaturschutz Laufental genau richtig! Vom Samstag 30. Juli bis Samstag 6. August 2022 bieten wir 8 bis 14-Jährigen eine spannende und abwechslungsreiche Lagerwoche. Die Anmeldung sowie weitere Informationen findest du unter www.juna-laufental.ch oder direkt bei Lena Helfer unter 079 519 20 79 oder helferlena@gmail.com. Wir freuen uns auf dich! Das Leitungsteam des JuNa Laufental

Seit über vier Jahren arbeitet Beat Häner als Mobiler Jugendarbeiter in verschiedenen Gemeinden der Regionen Laufental und Thierstein. Was sein Auftrag ist, und wie er es schafft, einen guten Draht zu den Jugendlichen zu bekommen, schildert er wie folgt: «Die Basis für erfolgreiche Mobile Jugendarbeit bilden starke, professionell gestaltete Beziehungen zu Jugendlichen. Diese werden durch kontinuierliche Kontakte ermöglicht und gefestigt. Weiter ist es grundlegend, über die Gegebenheiten des öffentlichen Raums Bescheid zu wissen und die Treffpunkte der Jugendlichen zu kennen. Um beide grundlegenden Aspekte für qualitativ gute Mobile Jugendarbeit erfüllen zu können, ist es nötig, dass ich mich regelmässig im öffentlichen Raum aufhalte und Jugendliche aufsuche. Eine gute Basisarbeit öffnet die Tür für Projekte, Beratungen und Coachings, welche wichtige Bestandteile meines Auftrags bilden.»

Vermittler zwischen Jugendlichen und der Gesellschaft

«Als Teil der Offenen Jugendarbeit ist es mein Auftrag, die Bedingungen, wie junge Menschen aufwachsen, und ihre Lebensqualität in den Auftragsgemeinden zu verbessern. Dabei fokussiere ich mich als Mobiler Jugendarbeiter hauptsächlich auf Jugendliche, welche ihre Freizeit im öffentlichen Raum verbringen. Ich bin allerdings nicht befugt, für Recht und Ordnung zu sorgen. Das ist die Aufgabe der Polizei. Meine Rolle ist eine moderie-

Mit dem Juna unterwegs: Das Lager verspricht tolle Erlebnisse in der Natur. FOTO: ZVG

VER ANSTALTUNG

Kino im Schlachthuus WoS. Ende der 1940er-Jahre ist die Jazzsängerin Billie Holiday ein gefeierter Bühnenstar. Im Song «Strange Food» machte sie schon 1939 auf die Ungerechtigkeit der Lynchmorde in den amerikanischen Südstaaten aufmerksam. Da sie den antirassistischen Song immer wieder darbietet und damit in den Augen der Regierung für Aufruhr sorgen könnte, macht sich die Drogenbehörde FBN die Heroinsucht der Künstlerin zunutze. Deren Leiter Harry Anslinger nimmt die Sucht zum Anlass, um gegen die populäre Sängerin vorzugehen und ihre Karriere zu torpedieren. Helfen soll ihm dabei der junge afroamerikanische Agent Jimmy Fletcher, dessen Ermittlungen Billie tatsächlich für einige Zeit ins Gefängnis bringen. Aber auch nach ihrer Entlassung nimmt das FBN sie weiter ins Visier. Andra Day erhielt für ihre Darstellung von Billie Holiday den Golden Globe Award. Der Film ist eine grossartige Hommage an das bewegende, schillerndturbulente Leben einer der grössten Jazzsängerinnen aller Zeiten!

Es gibt sie

Mobiler Jugendarbeiter: Beat Häner ist in Kontakt mit Jugendlichen in den Regionen Laufental und Thierstein. FOTO: ZVG rende. Gibt es Irritationen zwischen Jugendlichen und Anwohnern, kann ich als Vermittler zwischen den Parteien fungieren.»

Jugendliche sollen mitgestalten

«In den Gemeinden vernetze ich mich mit den Behörden, der Verwaltung, Einwohnerinnen und Einwohnern sowie weiteren wichtigen Akteurinnen und Akteuren. Dank unseres gegenseitigen Austauschs verfügen wir über ein starkes Netzwerk. Als Mobiler Jugendarbeiter setze ich mich bei den zuständigen Be-

hörden für die Anliegen der Jugendlichen ein. Ich liefere die fachliche Begründung zu ihren Bedürfnissen und trage so zur Förderung von Teilhabe und Mitgestaltung bei. Auf diese Weise kann ich sicherstellen, dass die Jugendlichen in gesellschaftliche Prozesse einbezogen werden.» Mirjam Jauslin Weitere Informationen: Instagram: jugendarbeit_region_laufen, Tel: 061 551 17 77, Web: www.deinticker. ch/laufen /www.deinticker.ch/laufen www.kjf.swiss

100 Jahre alt und immer noch fit

Feiert den 100. Geburtstag: Cécile Wyss freut sich über die Glückwünsche zum 100. Geburtstag von Remo Ankli, Dieter Künzli und Andreas Dürr (v.l.). FOTO: ZVG

IN EIGENER SACHE

EINGESANDT

Fasnacht — wo läuft was?

Mithelfende fürs LaufeHuus gesucht

Kon-Firmerei

Dieses Jahr wieder möglich: Wenn auch ein wenig anders als sonst, dürfte dieses Jahr vielerorts eine Fasnacht stattfinden – so wie hier in Breitenbach vor zwei Jahren. FOTO: ARCHIV WoS. Stand Redaktionsschluss dieser Zeitung dürften einige fasnächtliche Aktivitäten stattfinden. Um den Leserinnen und Lesern aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland einen Überblick zu verschaffen, brauchen wir Ihre Mithilfe. Teilen Sie uns mit, was in Ihrer Gemeinde stattfindet.

Ich ertappte mich in den vergangenen Wochen, dass ich in Gesprächen oft «dank der Pandemie», sagte. Das ist im Grunde ein Widerspruch, denn was hat eine Pandemie Gutes? Ich versuch es mal anders auszudrücken: Vor zwei Jahren geschah das, was ich mir in meinen nun doch schon über 40 Jahren Sportjournalismus auch nicht annähernd hatte vorstellen können: kein Fussball, eine Eishockeysaison, die nach einem Spiel beendet war, Volleyballspiele mit Masken, etc. Fertig Sportberichte. Dank – in diesem Fall ist das Wort jetzt wirklich angebracht – dem Wochenblatt musste ich mir Gedanken machen, was ich denn überhaupt noch zu Papier bringen konnte. Gut, ich hätte es sein lassen können. Aber irgendwie war es ja auch eine andere Art der Verarbeitung einer Situation, die einen selbst mental herausforderte. Jetzt war Platz für Geschichten über Menschen, etwas, das mir zwar seit jeher liegt, wofür jedoch zu selten Zeit ist, wenn der tägliche «Betrieb» läuft. Zufall? In den letzten Wochen hatte ich viele gute Gespräche mit jungen Menschen. Vor allem mit Sportlerinnen. Jede für sich anders, aber alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind junge Menschen, die sich weder durch die Pandemie, Partyverbot oder andere Einschränkungen den Lebensmut nehmen lassen.

VER ANSTALTUNG

Anita Violante Catherine Adamus

GEDANKENSTRICH

EINGESANDT

Ende Januar durfte Cécile Wyss-Vogt in Breitenbach ihren 100. Geburtstag feiern. Der Solothurner Landammann Remo Ankli, der Gemeindepräsident Dieter Künzli sowie der Gemeindeverwalter Andreas Dürr überbrachten ihr die herzlichsten Glückwünsche. Sie genoss es sehr, ihnen über die vergangenen 100 Jahre zu berichten. Die Jubilarin wohnt selbstständig in ihrem Einfamilienhaus in Breitenbach und freut sich über jeden netten Besuch oder ein Telefongespräch. Sie strickt leidenschaftlich gerne (sie nennt es Therapie), kommuniziert per WhatsApp mit ihren Verwandten und Bekannten und interessiert sich unter anderem auch via Internet für das Weltgeschehen. Wir wünschen ihr gute Gesundheit und dass die Gedanken noch lange fit bleiben und sie weiterhin so aktiv sein kann. Willi Altermatt

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Edgar Hänggi

«The United States vs. Billie Holiday» im Saal des Kulturforums «Alts Schlachthuus» in Laufen am Donnerstag, 24.2.2022, 20.30 Uhr. Der Film wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt. Weitere Informationen zum Kinoprogramm und den Coronaregeln sind unter www.kfl.ch zu finden.

Ökumenische Sonntage bieten Gelegenheit, Neues zu hören, zu sehen und zu erleben. Das geschieht auch, wenn der gewohnte Rahmen ungewohnt gestaltet wird. Die Kon-Firmerei am Sonntag 20. Februar um 10 Uhr in der reformierten Kirche in Flüh, mit den Firmanden und Konfirmandinnen tut genau dies und das verspricht eine schöne und berührende Feierstunde. Die Basiszutat dazu ist der «Goodwill» und der gehört definitiv zu unseren Stärken: Freundlich gehen wir aufeinander zu! Wir freuen uns auf den gemeinsamen Anlass und auf Sie (2G-Regel mit Maskenpflicht).

Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

Wir werden die gesammelten Veranstaltungen in der kommenden Ausgabe veröffentlichen. Mitteilungen für Veranstaltungen und Aktivitäten rund um die Fasnacht senden Sie bitte an: redaktion. laufen@wochenblatt.ch. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Die Redaktion

Die Notschlafstelle «LaufeHuus», die wir im September 2021 an der Güterstrasse in Laufen eröffnet haben, ist erfolgreich angelaufen. Wir zählten insgesamt 88 Übernachtungen bis zum Jahresende — im Oktober hatten wir sogar jede Nacht mindestens einen Gast in unserer Unterkunft. Mittlerweile ist unser Angebot bei den zuweisenden Stellen bekannt geworden. Die Belegungen nehmen weiter zu und die Nächte ohne Gäste werden immer seltener. Wir würden uns deshalb freuen, wenn wir unser kleines Team an ehrenamtlichen Mithelfenden nochmals um ein paar wohlwollende Hände ergänzen dürften. Wenn Sie sich dafür interessieren, im «LaufeHuus» ein bis zwei Nachtdienste im Monat zu übernehmen und für unsere Gäste da zu sein, dann dürfen Sie sich gerne bei Regine Kokontis unter 076 582 37 24 oder regine.kokontis@ref-laufental. ch melden. Selbstverständlich auch dann, wenn Sie gerne bei einem Helfereinsatz schnuppern und sich erst danach entscheiden möchten. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen. Rahel Hänggi, Co-Präsidentin Vorstand Verein LaufeHuus www.laufehuus.ch

Eine Caroline Spies, die ihr gewohntes Umfeld für das Ziel Olympia veränderte; eine Karin Weber, die seit 20 Jahren mit enormer Freude einen Sport betreibt, der sie erfüllt. Und natürlich eine Ellen Walther. Von einem Schicksalsschlag schwer getroffen, liess sie sich nicht entmutigen. Sie kämpft und bestreitet ihr neues Leben. Aber nicht nur im Sport gibt es sie: Der Jungmusiker Noah Schaub etwa verfolgt während seiner Berufslehre seinen Weg, arbeitet eisern daran, aus seinem Traum Realität werden zu lassen. Es sind nur ein paar Beispiele der vielen jungen Menschen, die sich durch die Pandemie nicht haben in die Knie zwingen lassen. Was ich damit sagen will: Viele hatten enorme Mühe, sich in diesen zwei Jahren zu orientieren. Der gewohnte Ablauf geriet aus dem Ruder. Irgendwie verständlich, denn wie sollten sie sich damit zurechtfinden, wenn es uns «Oldies» ja schon sehr verunsicherte? Es braucht die eigene Überzeugung, den Willen, trotz aller Nebengeräusche sein Ziel zu verfolgen. Gelernt habe ich in dieser Zeit, dass es auch an uns Erwachsenen respektive «Oldies» ist, den jungen Menschen dabei zu helfen, dass sie ihre Fähigkeiten umsetzen können. Aus den Gesprächen mit den jungen Menschen versuche ich mitzunehmen, dass ich auch mal «die Fünf gerade sein lasse» und im vermeintlich so Negativen das Positive sehe. In diesem Sinne: Wenn es beim nächsten Fussballspiel regnet, mach ich ein fröhliches Gesicht, hol den Regenschutz für die Kamera heraus und denke «Regen macht ja angeblich schön...» Schliesslich muss man Ziele hartnäckig verfolgen, auch wenn es wohl in diesem einen Punkt kaum mehr zu einem Ergebnis führen wird.


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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

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MOSAIK LESERINNENBRIEF

Agenda

MUSIK-TIPP

Demo Laufen —Rechtsradikal?

2022 www.gewerbeverein-gilgenberg.ch

Liebe Einwohner/innen Liebe Mitglieder des Gewerbevereins Gilgenberg Mit kleinen Schritten nähern wir uns wieder ein wenig der Normalität. Dies tut unserer Wirtschaft und der Bevölkerung gut. Immer noch haben einige Branchen mit Lieferengpässen zu kämpfen. Wir hoffen, dass sich dies in den nächsten Wochen und Monaten auch wieder verbessert. Bis dahin wünschen wir allen Gesundheit, Geduld und Zuversicht.

Es ist mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht zu verhindern, dass auch Rechtsradikale sich unter friedliche Demonstranten mischen. Bei der Demo in Laufen hoffe ich, dass Sie Frau Bos dabei waren und gesehen haben, dass dies schlichtweg nicht der Fall war! Nicht einmal vereinzelt waren Rechtsradikale für den Normalbürger sichtbar, somit stimmt Ihre Aussage im Leserbrief der letzten Woche einfach nicht. Die Demo war friedlich und durch das Dabeisein von Kindern und Familien

Lady Blackbird

durchaus nicht zweckentfremdet. Dass die Worte von Dr. Caimi nicht bei jedem auf offene Ohren stossen, dürfte seit Anbeginn der Pandemie klar sein. Doch auch in dieser Hinsicht sollte in unserem Land noch nach wie vor diese Freiheit zählen: Jeder darf für sich selber entscheiden, ob man Worten oder Reden, die man hört, Glauben schenken will oder nicht. Bernadetta Christ Liesberg

EINGESANDT

Lady Blackbird ist der Künstlername der Amerikanerin Marley Munroe, die schon mit verschiedenen Musikstilen experimentiert hat und nun als Souljazz-Sängerin mit «Black Acid Soul» (BMG/Warner) viel Lob erntet. Das Debütalbum enthält Eigenkompositionen und mehrheitlich Interpretationen von Adaptionen, beispielsweise Nina Simones legendäre Bürgerrechtshymne «Blackbird» und Tim Hardins «It’ll Never Happen Again» aus 1960er-Jahren. Abgesehen vom finalen, reinen Instrumentalstück ist bei den zehn vorgängigen Songs die Begleitung meistens bloss mit Piano, Bass und Schlagzeug sehr dezent. Der minimalistische Sound lässt maximalen Raum für Lady Blackbirds kehlige und wandelbare Superstimme, die einschmeichelnd bis betörend unterschiedliche Emotionen auszudrücken und sprichwörtliche Gänsehautstimmung zu erzeugen vermag. Fazit: Lady Blackbird hat das Potenzial für eine grosse Karriere!

Voten für den FC Gilgenberg United

Im Namen des Vorstandes Roland Schmid, Präsident

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Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

Der FC Gilgenberg United gehört zu den Top sieben für das Projekt «TraumMätsch 2.0». «Traum-Mätsch» erzählt die Geschichte eines Amateurvereins, der sich ein exklusives Livespiel gegen das Spitzenteam des grossen FC St. Gallen 1879 erkämpfen will. Das TV-Format erzählt die Geschichte von David gegen Goliath. Mit etwas Glück messen wir uns im Sommer 2022 in unserer eigenen Heimstätte mit dem ältesten Schweizer Fussballklub aus St.Gallen. Doch das ist nicht alles: blue Sport unterstützt das Gewinnerteam bereits vor dem Live-Event. Diverse blue Fussballexperten wie Marco Streller oder Mladen Petric geben als Coaches wertvolle Tipps und Tricks. Und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sich der eine oder andere für einen Kurzeinsatz mit dem Amateurteam begeistern lässt. Das multimediale Projekt spielt blue über alle seine Plattformen aus. Im Frühsommer 2022 porträtiert der Free-TV-Sender blue Zoom in einer DokuSerie die Vorbereitungen des auserkore-

nen Teams. Und als Höhepunkt wird das grosse Spiel live im Free-TV zu einem krönenden Abschluss gebracht. Gleichzeitig sind jederzeit viele Hintergrundgeschichten und Highlights auf blue News und den Social-Media-Kanälen zu sehen. Bereits 2020 gab es den «TraumMätsch» gegen den FC Basel 1893 für den sich Gilgenberg United — in den Anfängen der Vereinshistorie noch unter dem Namen «Seichelkickers» — beworben hat. Doch wegen Corona kam dieses Spiel leider nie zustande. Nun möchten wir diese zweite Chance endlich nutzen und unseren «TraumMätsch 2.0» spielen. Dafür sind wir unbedingt auf eure Hilfe angewiesen. Votet ab jetzt bis zum 23. Februar für Gilgenberg United und helft uns zu unserem «Traum-Mätsch». Cédric Colin Präsident Gilgenberg United

Benno Hueber

Das Video auf dem Rasen im Nau in Laufen ist zu sehen unter: www.blue.ch/traummaetsch

FOTOGALERIE

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EINGESANDT

VER ANSTALTUNG

Wanderung im Fricktal Danke für Ihre Stimmen WoS. Die Naturfreunde Baselbiet laden

am 27. Februar zu einer weiteren Wanderung ein, die dieses Mal ins Fricktal führt. Der Start ist in Anwil. Der Weg führt um die Riederholzholde, anschliessend um den Reichenberg herum und oberhalb des Altbachs nach Wittnau. Die Wanderung hat eine Länge von 8,5 Kilometern und dauert 2¾ Stunden. Die Anforderung ist als leicht einzustufen. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr am Bahnhof Basel SBB. Die Verpflegung findet im Restaurant statt. Interessierte melden sich bei der Leiterin Nelly Gasser unter Telefon 061 361 70 76 oder 079 153 52 06 bis am Mittwoch 23. Februar an.

Liebe Laufentalerinnen und Laufentaler Ein grosses Dankeschön für Ihre Stimme zur Friedensrichterwahl. Vielen herzlichen Dank für Ihre grossartige Unterstützung. Ich freue mich sehr über das erreichte Resultat und danke Ihnen herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Mit grosser Motivation werde ich das mir anvertraute Amt antreten. Isabella Oser-Peter Röschenz

Gewässer: Birskanal in Zwingen.

FOTO: CHRISTIAN BÜTIKOFER, BRISLACH

Schneeglöckchen: «Der Schnee, der gestern noch als Flöckchen vom Himmel fiel, hängt nun geronnen heut als Glöckchen am zarten Stiel.» FOTO: GUIDO KARRER-MATTER, RÖSCHENZ

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 17. Februar 2022 Nr. 7

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Fasnachts-Chiechli

LAUFEN. WoS. Am kommenden Wochenende 18., 19. und 20. Februar wird in Laufen auf die kommende Fasnacht eingestimmt: Im Hotel Restaurant Central geht das «Steimeyer’s Fasnachts-Chiechli and Friends» über die Bühne. Das Publikum erwartet neben Satire und Cabaret auch musikalische Darbietungen von der Pfluderifäger Clique, den Tambouren der Stadtmusik und der Guggenmusik Wälleschletzer. Am Freitag und Samstag ist der Vorstellungsbeginn um 20 Uhr, am Sonntag um 17 Uhr, Saalöffnung ist jeweils 45 Minuten zuvor. Tickets sind bei «Tabakwaren zum Törli» erhältlich. Es gelten 2G-Bestimmungen.

Sonne geniessen: Diese Stieglitze auf dem Laufenfeld im Gebiet Müsch hielten für die Aufnahme schön still.

Theaterpremiere FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI

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K T. SOLOTHURN

K T. SOLOTHURN

Abstimmungen BL

Abstimmungen SO

Mehrere Verzeigungen

WoS. Bei den eidgenössischen Abstimmungen nahmen die Stimmenden im Kanton Basel-Landschaft die Tabakwerbeverbots-Initiative mit 52,75 Prozent knapp an und lehnen die anderen Vorlagen deutlich ab: Gut 80 Prozent sagten Nein zur Tierversuchsverbots-Initiative, knapp 66 Prozent Nein-Stimmen gab es für das Gesetz über die Stempelabgabe und 55,6 Prozent sagten Nein zum Massnahmenpaket zugunsten der Medien. Die kantonale Klimaschutzinitiative wurde mit 64,30 Prozent klar abgelehnt und die Verfassungsänderung betreffend Volksinitiativen wird mit 77,25 Prozent deutlich angenommen.

WoS. Im Kanton Solothurn wurde die Initiative für ein Tabakwerbeverbot knapp mit 51 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Das Tier- und Menschenversuchsverbot wurde von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit 79 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Das Gesetz über die Abschaffung der Stempelabgabe wurde ebenfalls deutlich abgelehnt, nämlich mit 66 Prozent Neinanteil. Das Massnahmenpaket zugunsten der Medien lehnte das Solothurner Stimmvolk mit 60 Prozent Nein-Stimmen ab.

WoS. Im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn am vergangenen Wochenende insgesamt zwölf Verkehrsteilnehmende angehalten, die entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Auto gelenkt haben. Neun Fahrzeuglenkerinnen und -lenker waren alkoholisiert unterwegs, drei unter Drogeneinfluss. Gegen die Fehlbaren werde die Polizei bei der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn entsprechende Strafanzeigen einreichen, heisst es in einer Mitteilung. Immer wieder würden sich Verkehrsunfälle ereignen, die unter Alkohol oder Drogeneinfluss verursacht werden — dies zeigt die jährliche Verkehrsstatistik. Wer Alkohol oder Drogen konsumiert habe, dürfe sich nicht ans Lenkrad setzen und habe bei Widerhandlungen mit happigen strafrechtlichenund administrativen Konsequenzen zu rechnen.

Neue Friedensrichterin

In zwei Wahlkreisen fanden ausserdem Friedensrichterwahlen statt. Für das Laufental wurde für die Amtsperiode vom 1. April 2022 bis zum 31.März 2026 Isabella Oser-Peter gewählt.

Auf kantonaler Ebene wurde über die Covid-19-Abgeltung der Spitäler abgestimmt: Hier gab es ein deutliches Ja von 66 Prozent. Somit werden die pandemiebedingten Ertragsausfälle und Mehrkosten der Solothurner Spitäler vom Kanton Solothurn mit 25 Millionen Franken abgegolten.

Artenvielfalt fördern

BÜREN. WoS. Wildblumenwiesen sind unverzichtbar für die Förderung der Artenvielfalt, denn sie übernehmen vielfältige Funktionen. Sie bieten wertvollen Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere und sind Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. Büren möchte im Siedlungsgebiet die Artenvielfalt fördern. Am Mittwoch 2. März findet dazu eine Informationsveranstaltung zum Pilotprojekt der Stiftung PUSCH (Praktischer Umweltschutz) statt, an welchem Büren teilnimmt. Die Veranstaltung startet um 19 Uhr im Gemeinschaftsraum des Gemeindehauses an der Seewenstrasse 18 in Büren.

There is no evil Von Mohammad Rasoulof, Iran Die Doppel-DVD präsentiert einen Film von Mohammad Rasoulof, der in seiner Heimat politisch verfolgt wird. Mohammad Rasoulof ist ein iranischer Filmemacher, Produzent und Künstler. Aufgrund der politischen Lage im Iran ist sein Wirken derzeit eingeschränkt. Er gewann mit dem Film den Goldenen Bären. Zurzeit lebt er in Teheran und Hamburg. Heschmat, Pouya, Javad und Bahram sind vier Männer, die einander nicht kennen, aber ein gemeinsames Schicksal haben: Sie mussten eine Entscheidung fällen, die ihre Existenz und die ihrer Familie betraf. Der 40-jährige Heshmat ist ein pflichtbewusster und liebevoller Familienvater. Am Nachmittag holt er seine Ehefrau von der Arbeit und die kleine Tochter von der Schule ab und sie essen gemeinsam eine Pizza in der nahen Pizzeria. Um drei Uhr morgens steht er auf, um zur Arbeit zu gehen. Im Gefängnis ist er derjenige, der den Knopf betätigt, der die Falltüre unter vier Delinquenten öffnet. In den insgesamt vier Geschichten dreht sich alles um Gewalt und «Böses». Es ist schwierig mitanzusehen. Aber leider ist es immer noch eine Realität, die wirklich so stattfindet. Christine Eckert

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Ja zu Covid-19-Abgeltung

DORNACH. WoS. Das Neue Theater in Dornach und die neu gegründete Basler Compagnie SEDNA präsentieren gemeinsam das Science-Fiction-Schauspiel «The Stars are Legion». Das Stück nach dem gleichnamigen Roman von Kameron Hurley verhandelt aktuelle Themen wie Identität und Gender, Umwelt und Körperlichkeit, Rebellion und Subversion, Schicksal und Selbstbestimmung und wird in Dornach zum ersten Mal als Schauspiel adaptiert. Die Premiere findet am 19. Februar statt. Weitere Informationen sind unter www. neuestheater.ch zu finden.

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