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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 079 I 173. Jahrgang I Freitag, 11. Oktober 2019

Vandalen und Diebe

Ideenstudie

Langfinger beschäftigten die Kantonspolizei in Affoltern in den letzten Tagen. > Seite 3

In Hedingen geht die Zentrumsentwicklung in die nächste Phase. > Seite 3

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Nachruf Ex-Spital-Direktor Ruedi Wegmann schreibt zum Tod von Dr. Christian Hess. > Seite 5

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Berufsmesse Natascha de Riedmatten, Chemielaborantin bei Kolb, blickt zurück. > Seite 8

Ohne Zusatzkurs geht sie leer aus Die Affoltemer Kindergärtnerin Ursula Stierli kritisiert die geplanten Lohnerhöhungen Kindergärtnerin Ursula Stierli aus Affoltern hat am Frauenstreiktag für mehr Anerkennung ihres Berufsstands demonstriert. Nun will die Bildungsdirektion die Löhne anheben, doch Ursula Stierli gehört zu jenen 60 Prozent, die nicht von der Neuerung profitieren. Sie ist enttäuscht – und schliesst rechtliche Schritte nicht aus.

Es sei schade, wenn es zu solchen Konkurrenzsituationen komme.

Eine 100-Prozent-Anstellung als Kindergärtnerin gibt es nicht

Auch Ursula Stierli aus Affoltern geht leer aus. Die 59-Jährige hat das Kinder-

gartenseminar absolviert und arbeitet seit 1981 auf dem Beruf. Für sie ist die Angleichung der Löhne zwar ein Teilerfolg, «denn bis anhin hat es oft den Eindruck gemacht, als sei Bildung von kleineren Kindern weniger wert», sagt sie. Dass ihre jahrzehntelange Berufserfahrung allerdings nicht direkt für die höhere Lohnklasse reicht, enttäuscht die Kindergärtnerin. Für sie ist der Vorschlag der Bildungsdirektion ein weiterer Dämpfer im Streben nach mehr Anerkennung für die Arbeit der Kindergärtnerinnen. Die Bildungsdirektion erklärte, ihr seien systembedingt die Hände gebunden. Für die Lohnklasse 19 sei im kantonalen Vergütungssystem ein Hochschulabschluss zwingend. Sie hat jedoch angekündigt, die Berufserfahrung bei der Nachqualifikation hoch zu gewichten. Ursula Stierli ist gespannt, wie die neue Regelung umgesetzt wird. Sie ortet die Gründe für diese Minderheitslösung im finanziellen Bereich: Eine Lohnerhöhung erhalten nur knapp 40 Prozent des Personals, der Rest muss sich zuerst nachbilden: «Vermutlich wird darauf spekuliert, dass dazu nur ein Teil der Lehrkräfte gewillt ist.» Allenfalls sei das systembedingt gar nicht anders möglich: «Wie viele Ausbildungsplätze stehen zur Verfügung, und wer bezahlt sie?», fragt sich Stierli. «Falls wir die Weiterbildung selber berappen

Ursula Stierli ist es wichtig zu betonen, dass es ihr nicht um den finanziellen Aspekt geht: «Mich stört nicht die Lohnsumme an sich, sondern das Lohngefälle innerhalb des Primarschulsystems», sagt sie. Im selben Kindergartengebäude in Knonau arbeiten neben Stierli drei weitere Frauen. Zwei davon werden die Lohnerhöhung erhalten, sie und ihre Stellenpartnerin nicht. Diese Regelung könne auch zu Konkurrenz unter der Lehrerschaft führen, gibt sie zu bedenken: «Zum Beispiel dann, wenn sich zwei Kindergärtnerinnen eine Stelle teilen, dieselbe Arbeit machen – aber nur eine vom besseren Lohn profitiert.» Dass die akademische Ausbildung in der Einreihung einen so wichtigen Stellenwert einnimmt, geht für Stierli in eine falsche Richtung: Gerade das praktische Wissen von langjährigen Berufsleuten sei im Alltag häufig gefragt. Durch die neue Regelung könne es passieren, dass jüngere Kolleginnen zwar in der höheren Lohnklasse eingereiht sind, im Alltag jedoch um Ratschläge der altgedienten Kolleginnen froh seien.

In Ursula Stierlis Empfinden hapert es mit der Anerkennung für die Arbeit der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner, seit sie vor 38 Jahren in ihren Beruf eingestiegen ist. Zwar hat sich seither vieles verbessert: Früher sei es nicht einmal vorgesehen gewesen, als Kindergärtnerin am Lehrerkonvent teilzunehmen. Durch das neue Volksschulgesetz seien zwei KindergartenJahre heute obligatorisch, während bis im Jahr 2008 gar keine Kindergartenpflicht bestand. Das Problem mit der 88-ProzentAnstellung hingegen besteht noch immer. Als Kindergärtnerin ist es bis heute nicht möglich, in einem 100Prozent-Pensum zu arbeiten, weil dafür 28 Lektionen pro Woche nötig wären – im Kindergarten sind es 24. «Das ist auch deshalb störend, weil die tatsächlich geleistete Arbeitszeit häufig einem 100-Prozent-Pensum entspricht», sagt Ursula Stierli. Die Vorbereitung der Lektionen sei aufwändig, und auch der Unterricht werde immer anspruchsvoller: Weil sich der Stichtag für die Einschulung durch das HarmoS-Konkordat per 1. August 2009 jährlich um einen halben Monat nach hinten verschoben hat, sind die Jüngsten inzwischen knapp vier Jahre alt. Umso wichtiger, sagt Stierli, wäre der Unterricht in Halbklassen oder in Doppelbesetzung der Lehrkräfte – sogenannte Teamteaching-Lektionen. Doch auch diese fallen im Kindergarten tiefer aus als in der Primarschule: Im Kindergarten sind vier TeamteachingLektionen pro Woche vorgesehen, in der Unterstufe sind es zehn. Die Vernehmlassung für den Vorschlag der Bildungsdirektion endet Mitte Januar 2020. Der Vpod hat eine Petition lanciert, um sich gegen die Schlechterstellung der älteren Berufsleute zu wehren. Auch Ursula Stierli sammelt fleissig Unterschriften. Sollte sie sich tatsächlich aufwändig und auf eigene Kosten nachqualifizieren müssen, schliesst sie juristische Massnahmen nicht aus: «Ich weiss nicht, ob ich das auf mir sitzen lassen würde.»

Viel zu tun

Wild im Säuliamt

Neue Miss

Streng religiös

Im Herbst schneiden viele Gartenbesitzer nochmals ihre Sträucher zurück, pflanzen neue aus oder rechen das Laub auf ihrem Rasen zusammen, das die Bäume hinterlassen haben. Das bedeutet viel Arbeit – auch für die Mitarbeitenden der Grüngutabfuhr im Säuliamt. Pro Sammeltag bringen sie bis zu 400 Tonnen Grüngut in die Sammelstelle der Firma Ökopower in Rickenbach bei Ottenbach. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die Wildsaison hat begonnen. Auch für die Jäger im Säuliamt, welche das Schiessen von Wild nach klaren Gesetzen und strengen Reglementen betreiben. Die Restaurants im Knonauer Amt setzen vor allem Wildgerichte auf die Menükarte, die von den Gästen gewünscht werden. Manche kaufen das Fleisch von auswärts ein, da im Bezirk weit mehr Wildtiere gegessen als erlegt werden. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Ländlerklänge, Milchkannen mit leuchtenden Sonnenblumen-Sträussen, Glockengebimmel und der Duft von Bratwürsten – das gehört zur Viehschau. Am vergangenen Mittwoch gehörte noch etwas anderes dazu: Regen. Es goss wie aus Kübeln, während die erfahrenen Experten in Hausen rund 200 braune Rinder und Kühe beurteilten – und zum Schluss die neue Miss Oberamt kürten. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Die Amischen in den USA leben ein streng nach dem Evangelium ausgerichtetes Leben. Sie sind, in der Landwirtschaft verwurzelt, nah an der Scholle tätig und lehnen moderne Techniken ab. Die Wurzeln der täuferisch-protestantischen Glaubensgemeinschaft liegen in der Schweiz, wo sie bis ins 17. Jahrhundert erbarmungslos verfolgt wurden. Eine Reise in die USA bietet spannende Einblicke in ihr Leben. ................................................... > Bericht auf Seite 15

................................................... von livia häberling Es ging drunter und drüber an jenem Freitagmorgen im Juni, als Architekt Bernhard Stierli für einen Morgen als Aushilfslehrer einsprang. «Zwar bildet der Kindergarten den Start der Volksschule, doch wenn es Ressourcen braucht, ist man sehr zurückhaltend», sagte Ursula Stierli damals – und überliess ihre Klasse für einen Morgen ihrem Gatten, um am Frauenstreiktag für mehr Anerkennung der Kindergartenlehrpersonen zu demonstrieren. Ressourcen – also mehr Geld – hat die Bildungsdirektion des Kantons Zürich inzwischen in Aussicht gestellt. Am 26. September hat sie den Bericht zur Situation des Kindergartens veröffentlicht. Eine zentrale Massnahme: Kindergartenlehrpersonen sollen im Kanton Zürich in dieselbe Lohnklasse eingereiht werden, wie Lehrpersonen der Primarstufe. Der Haken: Die Lohnerhöhung erhält nur, wer die kombinierte Lehrerausbildung für die Kindergarten- und Unterstufe absolviert hat. Das sind schätzungsweise 40 Prozent der Lehrpersonen. Kindergärtnerinnen, die schon länger im Beruf sind und beispielsweise das Kindergartenseminar absolviert haben, gehen leer aus, weil sie keinen Hochschulabschluss vorweisen können. Stattdessen sollen sie sich mit einer Zusatzausbildung nachqualifizieren können. Wie diese aussieht, hat Bildungsdirektorin Silvia Steiner noch offengelassen.

«Bildung von kleinen Kindern weniger wert?»

Am 14. Juni hat Ursula Stierli in Zürich demonstriert. Für einen Morgen übernahm Ehemann Bernhard Stierli den Chindsgi. (Bild Mohammed Shahin) müssten, liefe das, gerade für ältere Berufsleute, die bald pensioniert werden, auf ein Nullsummenspiel hinaus.»

Höher eingereiht, aber im Alltag froh um Hilfe

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Beziehungstipps «Wir sind so verschieden – kann das gut gehen?» – Paarberater Viktor Arheit weiss Rat. > Seite 9

Mitfiebern In Birmensdorf steigt morgen Samstag die Hawaii-Night. Interessierte können ab 17.30 Uhr live und öffentlich im Live-Stream die Ironman-WM mitverfolgen. Wie verläuft das Rennen der Profi-Männer? Dominiert Daniela Ryf erneut die Profi-Frauen? Mit an der WM dabei sind auch Athleten von Teams Koach. Wie schneiden Stephan Meinecke, Jörg Brassel, Alex Meier und Mäni Hefti auf Big Island ab? Team-Koach-Chef Kurt Müller kommentiert die Veranstaltung. ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Mit tiefer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserer langjährigen Mitarbeiterin

Bernadette Eichenberger 2. Februar 1956 – 6. Oktober 2019

Durch einen tragischen Unfall wurde sie viel zu früh aus dem Leben gerissen. Mit Bernadette Eichenberger verlieren wir eine äusserst kompetente, engagierte Fachfrau «Aufsuchende Hilfe» und eine liebenswürdige, stets hilfsbereite Kollegin. Mit ihrer empathischen und freundlichen Art setzte sie sich unermüdlich und selbstlos für «ihre» Klientinnen und Klienten ein. Ihre Arbeit wurde von allen sehr geschätzt. Bernadette Eichenberger hinterlässt eine riesige Lücke. Ihren Angehörigen sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus. Wir werden Bernadette Eichenberger in dankbarer Erinnerung behalten. Sozialdienst Bezirk Affoltern Geschäftsführung – Mitarbeitende – Verwaltungsrat

Ersatzwahl zur Ergänzung der Kirchenpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2018/2022 Für die aus der Kirchenpflege zurücktretenden Monika Bächli und Birgit Dürr ist je eine Nachfolgerin bzw. Nachfolger für den Rest der Amtsdauer 2018/2022 zu wählen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) können bis zum 20. November 2019 Wahlvorschläge (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Konfession, Beruf, Adresse und Heimatort) eingereicht werden (§ 49 ff GPR). Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der ref. Kirchgemeinde Ottenbach (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Die Wahlvorschläge sind schriftlich an den Präsidenten der Kirchenpflege, Hans Peter Stutz, Stüdlerstrasse 4, 8913 Ottenbach, einzureichen. Formulare für die Wahlvorschläge sind auf dem Sekretariat der Kirchgemeinde, Jonenstrasse 6, erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist vom 20. November 2019 veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Werden für die Vakanz nur zwei Personen vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt die Kirchenpflege die Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Alles hat seine Zeit; sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern.

ABSCHIED Nach kurzer Krankheit ist unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Tante

Hanni Francescutto-Feldmann 29. Juni 1942 – 7. Oktober 2019

völlig unerwartet und viel zu früh von uns gegangen. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dankbarkeit und Erinnerung. In tiefer Trauer Lilian Francescutto und Beat Freudiger Nadia Wegmann-Francescutto mit Karin, Fabian und Remo Gino und Sonja Francescutto-Wäfler mit Flavia und Nevio Sandro Francescutto und Helen Werthmüller Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Auf Wunsch der Verstorbenen soll keine Trauerkleidung getragen werden.

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern vom Oktober 2019 Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Strassenabstandsverordnung (StrAV, 700.4 §§14-18): • Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4.50 m von Pflanzen, Äste- und Blattwerk von Bäumen und Sträuchern frei gehalten werden; über Rad-, Fuss- und Gehwegen muss die lichte Höhe mindestens 2.5 m betragen. • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten, sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0.8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0.8 m und 3.0 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. • Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, die Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen, bis spätestens 4. November 2019 zurückzuschneiden. Nach diesem Termin werden die Mängel auf Kosten des Eigentümers durch die Stadt / Gemeinde oder beauftragte Firma behoben. Es wird jede Haftung für Schäden durch unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt.

Ottenbach, 4. Oktober 2019

Die Stadt- und Gemeinderäte danken für das Verständnis.

Kirchenpflege der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Ottenbach

Stadt und Gemeinden des Bezirks Affoltern

Abstimmungen und Wahlen Am Sonntag, 9. Februar 2020, findet die Urnenabstimmung betreffend Objektkredit für den Ersatzneubau und die Errichtung eines Alters- und Pflegeheimprovisoriums statt. Der detaillierte beleuchtende Bericht wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Traueradresse: Lilian Francescutto, Oberwilerstrasse 93, 8309 Nürensdorf

So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich! Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt; Wo du wirst geh’n und stehen, da nimm mich mit.

In grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Bäps, Schwiegerpapa, Grossvati und Ur-Grossvati

Adolf Spinner-Furrer Eidg. dipl. Dachdeckermeister

11. Oktober 2019

18. November 1930 – 5. Oktober 2019

Stadtrat Affoltern am Albis

Nach einem langen, reich erfüllten Leben durfte er daheim im Beisein seiner Familie friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm erleben durften. Die Spuren seines Lebens werden uns immer begleiten.

Übersetzübungen des Militärs, Reussbrücke Obfelden Die Schweizer Armee teilt mit Schreiben vom 18. September 2019 mit, dass sie an der Reuss in Obfelden vom 14. bis 18. Oktober 2019 Übersetzübungen durchführen wird. In der Nacht vom 15. Oktober auf den 16. Oktober 2019 wird es aufgrund von Rammarbeiten zu grösseren Lärmemissionen und in den Nächten vom 16. Oktober bis 18. Oktober 2019 aufgrund Materialtransporten mit Lastwagen zu kleineren Lärmemissionen kommen. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeinderat Obfelden

Trauerfamilie: Bernhard Spinner & Gabriela Lazzeri Käthy Spinner–Trüb, Kinder und Enkel Andreas & Ruth Spinner-Schärer, Kinder und Enkel Urs Spinner & Sonja Schmidmeister, Kinder und Enkel Monika Manzoli, Kinder und Enkel Claudia Spinner Exer & Beat Exer und Anverwandte Trauerfeier: Freitag, 18. Oktober 2019, 14.30 Uhr, reformierte Kirche Küssnacht am Rigi, Hofstrasse 12, 6403 Küssnacht am Rigi (beschränkte Anzahl Parkplätze) Spenden bitte an: Brass Band Hope & Glory, Zürichstrasse 47, 8910 Affoltern a. A. Zuger Kantonalbank IBAN CH1500787000272046707 oder Evangelisch-Methodistische Kirche, 8910 Affoltern a. A. Postkonto 80-46859-1


Bezirk Affoltern

Vandalen und Diebe unterwegs Vandalismus und Diebstähle fanden in den letzten Tagen Eingang in die Rapportbücher der Kantonspolizei in Affoltern. Am 2. Oktober haben Unbekannte in Hausen eine Hecke in Brand gesetzt. Über den Schaden ist nichts bekannt. Mit Steinen haben Vandalen am 3. Oktober die Glasterrassentüre des FC-Hausen-Clubhauses beschädigt. Die Polizei spricht von einem Schaden in der Höhe von etwa 3000 Franken. In Knonau, Obfelden und Ottenbach sind öffentliche WC-Anlagen versprayt und in einem Fall eine Scheibe eingeschlagen worden. Der gesamte Schaden beläuft sich auf rund 1500 Franken. Zerstörungswut auch in Affoltern: Im Grund wurde am 7. Oktober ein PW zerkratzt. In Aeugst haben Diebe am 3. Oktober zwei Fahrzeuge aufgebrochen und diverse Wertgegenstände entwendet. Auch in Hedingen hatten es Unbekannte auf ein Auto abgesehen. Auf rund 3000 Franken Sachschaden schätzt die Kapo das Delikt. Im Clubhaus des FC Affoltern sind am 6. Oktober aus einer Sporttasche Schmuck und Bargeld von noch unbekanntem Wert gestohlen worden. (-ter.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Zum 90. Geburtstag am Sonntag, 13. Oktober, dürfen wir Klara AubersonStrasser in Affoltern herzlich gratulieren. Wir wünschen ihr ein schönes Fest und gute Gesundheit. anzeige

Freitag, 11. Oktober 2019

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Der ökologische Kreislauf des Grün- und Schnittgutes Rund 400 Tonnen Küchenabfälle und Schnittgut pro Sammeltag im Säuliamt Der Herbst ist für die Grünabfallsammler eine ganz besonders strenge Zeit. Während pro Jahr total 16 000 Tonnen Grünabfall an die Firma Ökopower in Ottenbach geliefert werden, fällt im Herbst besonders viel Schnittgut an. ................................................... von martin mullis Die grüne Tonne für die Küchenabfälle und den Rasenschnitt scheint in Zeiten des Klimawandels eine Selbstverständlichkeit zu sein. Bei den allermeisten Einfamilienhäusern und grösseren Wohnsiedlungen stehen stets mehrere verschieden grosse Grüntonnen. Sie werden einmal die Woche geleert. In den Herbstmonaten sind allerdings öfters halbe Berge an geschnittenen Sträuchern, Wurzelwerk, Baumästen und vollgestopften Laubsäcken auf oder neben den Grünkübeln aufgeschichtet. Die fleissigen Männer der Abfuhrbrigade werfen das grüne Gestrüpp in den Abfuhrwagen, der es anschliessend zusammenpresst, um Platz für den Nachschub zu schaffen. Und Platz brauchen die Spezialfahrzeuge viel, immerhin schaffen sie pro Sammeltag gut und gerne bis zu 400 Tonnen Grüngut in die Sammelstelle der Firma Ökopower in Rickenbach bei

Vom Grünabfall zum Biodünger entsteht Energie: Anlageleiter Urs von Riedmatten in der Fermenter-Halle. (Bild mm) Ottenbach. Der «Anzeiger» traf am späten Dienstagmorgen den Anlageleiter Urs von Riedmatten der Firma Axpo Kompogas AG in Ottenbach, am Ort, wo sozusagen Bananen-, Kartoffelund Rüeblischalen in elektrische Energie verwandelt werden. Auch wenn dieser Ablauf ziemlich futuristisch tönt, kann der Vorgang, wenn auch stark vereinfacht, kurz erklärt werden: Der Bioabfall wird nach der Anlieferung zerkleinert und gesiebt und in einer Halle im Fermenter, gelagert. Der thermische Gärvorgang findet vollkommen abgeschlossen statt und ein liegendes Rührwerk sorgt für die optimale Entgasung des Gärsubstrates.

Noch immer viele Fremdstoffe im Grüngut Bei der Fermentierung entsteht Biogas, welches mit einem Biomotor in Energie umgewandelt wird. Die Biomasse wird entwässert und wird als flüssiger oder fester Naturdünger der Landwirtschaft wieder zugeführt. Etwas theoretisch ausgedrückt dauert der Weg von der Anlieferung des Grüngutes bis zum Biodünger ungefähr drei Wochen. Nach der Anlieferung der Abfälle aus den grünen Tonnen werden die Küchen- und Grüngutabfälle physisch gesichtet und die groben Fremdteile

wie Plastik, Haushaltmüll oder Blech und Eisen von Hand aussortiert. Nach den Schreddern werden nicht organische Teile so gut es geht ausgesiebt. Zwischen den Salatblättern, Kartoffelschalen und angefaultem Obst finden sich regelmässig Plastikgegenstände, Alupapier, Keramik oder metallene Küchenutensilien. Immer wieder tauchen auch Werkzeug, Münzen oder gar Schmuck in den Grüntonnen auf. Rund 20 Prozent der angelieferten Menge kann die Firma Axpo Kompogas AG nicht verwerten und muss sie in die Kehrichtverbrennungsanlage überführen, wo sie verbrannt werden.

Planungs- und Projektkredit als nächste Themen Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

................................................... von gemeindeschreiber reto rudolf Abteilung Steuern und Einwohnerdienste: neue Leitungspersonen Der Gemeinderat hat Isabella Bruhin als Leiterin Steuern und Robin Harsch zum Leiter Einwohnerdienste gewählt. Isabella Bruhin aus Wangen wird ab November Philipp Jost ersetzen, der die Gemeinde Hedingen im Juli verlassen hat, um eine Teamleitung im Steueramt einer grossen Zürcher Gemeinde zu übernehmen. Die Zwischenzeit wird mit Karin Hoppler, einer Teilzeitspringerin, und dem internen Finanzfachmann Melih Celik überbrückt. Isabella Bruhin ist seit August 2018 als selbstständige Springerin Steuern aktiv, davor war sie über zehn Jahre im Steueramt Bubikon tätig, davon knapp sieben Jahre als dessen Leiterin. Zudem engagiert sie sich an ihrem Wohnort seit rund zehn Jahren in der Rechnungsprüfungskommission. Robin Harsch aus Sarmenstorf wird ab Dezember die Einwohnerdienste im Frontoffice übernehmen. Er ersetzt Vanessa Bisacca, die nach einer Ausbildung zur Geschäftsleitungsassistentin nach Zürich wechselt. Sie wird Assistentin in einer renommierten Schweizer Wirtschaftsanwaltskanzlei. Robin Harsch amtete die letzten vier Jahre als Leiter Einwohnerkontrolle, Leiter Steueramt und Stv. Gemeindeschreiber in Maschwanden. Roberto Lüthi, seit Mai 2018 Mitarbeiter Bau und Sicherheit, verlässt die Gemeinde per Ende November. Er wird bei einem regionalen Energieversorger, Entsorger und Dienstleister im Aargau die Abteilungsleitung der Bauverwaltung übernehmen. Die

Stelle wird demnächst öffentlich ausgeschrieben. Der Gemeinderat dankt den austretenden Mitarbeitenden für ihr Engagement zugunsten der Einwohnerinnen und Einwohner und heisst die «Neuen» herzlich willkommen.

Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2019 Neben der Abnahme des Budgets 2020 und der Festsetzung des Steuerfusses wird über einen Planungskredit für eine Ideenstudie zur Zentrumsentwicklung und einen Projektkredit für die Altlastensanierung Kugelfang und Scheibenstand Schiessanlage Moos entschieden. Das durch den Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedete Budget 2020 der Politischen Gemeinde Hedingen sieht bei einem Aufwand von 20 834 300 Franken und einem Ertrag von Franken 20 359 900 einen Aufwandüberschuss von 474 400 Franken vor. Der Steuerfuss für das Jahr 2020 soll weiterhin auf 105 % der einfachen Staatssteuer festgesetzt werden. Im Rahmen der laufenden Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung hat sich gezeigt, dass dem Hedinger Zentrum besondere Beachtung geschenkt werden muss. Hier konzentrieren sich mehrere raumplanerische Frage- und Problemstellungen, welche mit den Festlegungen in der Bau- und Zonenordnung nicht nachhaltig und sinnvoll gelöst werden können. Aus Gesprächen, die seit Herbst 2017 mit betroffenen Eigentümern und Gewerbetreibenden geführt wurden, resultierte ein hohes Interesse an einer gesamtheitlichen Planung wie die Siedlungsstruktur und die verkehrstechnische Erschliessung gewinnbringend erneuert werden können. Eine Ideenstudie soll ver-

schiedene Lösungsansätze aufzeigen. Der Kugelfang und der Scheibenstand der noch in Betrieb stehenden 300-Meter-Schiessanlage Moos müssen nach Auflagen des Bundes saniert oder zurückgebaut werden. Da sich der Schützenverein Hedingen per Ende 2019 auflöst, kann die Sanierung nun angegangen werden. Um sicherzustellen, dass den militärisch obligatorischen Schiesspflichten weiterhin nachgekommen werden kann, wird ein Anschlussvertrag mit einer benachbarten Gemeinde erarbeitet. Die Hedinger Schützen können so auch ihrem Schiesssport weiterhin frönen. Ende November wird die Einladungsbroschüre mit den Anträgen des Gemeinderats und den Abschieden der Rechnungsprüfungskommission zu den traktandierten Geschäften ein letztes Mal in gedruckter Form in alle Haushaltungen verteilt. Wie heute schon, kann die Broschüre künftig auf hedingen.ch als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Einige wenige gedruckte Exemplare werden weiterhin auf der Gemeindeverwaltung und an der Gemeindeversammlung aufliegen.

Öffentliche Information zur Zentrumsentwicklung Am Freitag, 8. November, um 20 Uhr informiert der Gemeinderat die interessierte Öffentlichkeit im Schachensaal über die geplante Ideenstudie zur Zentrumsentwicklung. Dem Gemeinderat ist es ein wichtiges Anliegen bereits vor der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2019, an der über einen Planungskredit für eine Ideenstudie zur Zentrumsentwicklung entschieden wird, die Öffentlichkeit detailliert zu informieren und Fragen zu beantworten, ohne dass weitere Geschäfte den Zeitplan diktieren.

Rechtskräftige Baubewilligungen • Stimo + Partner AG , Lindengartenstrasse 6, 8302 Kloten, Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Tiefgarage, Kat.-Nr. 1585, Kaltackerstrasse 5 und 7 • Stefan und Priska Meili, Gehrstrasse 11, 8908 Hedingen, Anbau Einfamilienhaus an bestehendes Gebäude, Kat.Nr. 64, Gehrstrasse 31 • Edith Stutz, Kirchgasse 59, 8907 Wettswil, Umbau und Umnutzung Scheune für Schafhaltung, Kat.-Nr. 1119, Stocken 3.1 • Besnik Dervisi, Hüttenweg 1b, 8909 Zwillikon, Umbau und Erweiterung Einfamilienhaus, Kat.-Nr. 404, Zwillikerstrasse 58 • Laura und Marco Berger, Gehrrebenstrasse 9, 8908 Hedingen, Teilabbruch und Neubau Einfamilienhaus, Kat.-Nr. 116, Gehrrebenstrasse 9 • Marianne Meier und Patrick Holzner, Im Zelgliacher 19, 8908 Hedingen, Neubau Gartenhaus, Kat.-Nr. 1203, im Zelgliacher 19 • Matthias Riggenbach, Hofackerstrasse 5, 8908 Hedingen, Anbau Balkon an Einfamilienhaus, Kat.-Nr. 672, Hofackerstrasse 5. anzeige


Gestützt auf das kantonale Hundegesetz und die dazugehörende Verordnung hat der Gemeinderat Rifferswil am 1. Oktober 2019 die für das Jahr 2020 pro Hund zu entrichtende Abgabe wie folgt festgesetzt: – CHF 150 (Gde. CHF 120 und Kt. CHF 30) – CHF 20 (Anmeldung einmalig) Die verspätete Anmeldung (Hund älter als 6 Mte.) kostet zusätzlich CHF 40. Muss das Gemeindeverwaltungspersonal die Mitteilung bei der AMICUS machen, wird der für das Tier verantwortlichen Person max. CHF 150 in Rechnung gestellt. Der gemeinderätliche Entscheid liegt in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Publikationsdatum an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 4. Oktober 2019 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Aeugst am Albis

Rifferswil

Bauherrschaft: Gyenge Zoltan und Krisztina, Unterdorf 9, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Roger Schwaninger, Baumgarten 3, 6374 Buochs Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport, Breitenweg 8, 8914 Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Karl Bolzli, Im Mattler 18, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Weiternutzung Gartenbaubetrieb, Kappelerstrasse 20, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1406, Zone: Lwsz

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Camenzind Heinrich, Reppischtalstrasse 25, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau einer Fertigteilgarage aus Stahlbeton, Reppischtalstrasse 25, 8914 Aeugstertal

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Matthias Ramer, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz der heutigen Falttore durch Rolltore, Pfarrhausweg 2, 8914 Aeugst am Albis

Bonstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Marcel und Caterina Nussbaum, Stümeweg 5, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Grünenwalder, Lauetstrasse 39, 8112 Otelfingen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Erstellen einer Erdsonde mit Wärmepumpe, Stümelweg 5, 8914 Aeugst am Albis Weitere Angaben zur Meldung: Berichtigung der Ausführungsart aus Baugesuch

Bauherrschaft: STWEG Dorfstrasse 22/24, c/o Peter Fischer, Dorfstrasse 22, 8906 Bonstetten, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Einbau von drei Dachflächenfenstern bei den Mehrfamilienhäusern, Dorfstrasse 22 und 24, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2086, Zone: Kernzone Hofis

Mettmenstetten Bauherrschaft: Remo Trachsel, Herferswil 60, 8932 Mettmenstetten Vertretung der Bauherrschaft: roosarchitekten gmbh, Im Winkel 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Projektänderung Umbau/Erweiterung Wohn-/Gewerbeliegenschaft Vers.-Nr. 31 (Abbruch Carport, Neubau Garage, Einhausung Vordach, Lukarnenanordnung, Solarkollektoren), Herferswil 58/60, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5406: Zone: Kernzone KB

Obfelden Bauherrschaft: Stimo + Partner AG, Lindengartenstrasse 6, 8302 Kloten, Schweiz Projektverfasser: Christen Architekten Partner AG, Oskar Bider-Strasse 1, 8600 Dübendorf, Schweiz Projekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Wolserstrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3001, Zone: Kernzone K1 / K2

Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Jesaja 41;10

Traurig, aber getröstet, nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, unserem Grossmami, unserer Schwägerin, Tante und Gotte

Klara «Carla» Krieger-Zollinger Todesfälle Affoltern am Albis Am 06. Oktober 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

25. Dezember 1924 – 8. Oktober 2019

Nach geduldig ertragenen Altersbeschwerden durfte sie im 95. Lebensjahr ruhig einschlafen. In stiller Trauer:

Susanne Pfann geb. Baader

Mario und Anny Krieger Stefan Krieger Manuel Krieger Thomas Krieger Björn Krieger Verwandte, Freunde, Bekannte

geboren am 03. Februar 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Donnerstag, 17. Oktober 2019, um 15.00 Uhr, in der neuapostolischen Kirche Bonstetten ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 24. September 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Sivabakiam Sinnathamby geboren am 17. Februar 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Beisetzung findet am Mittwoch, 16. Oktober 2019, um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Ottenbach statt; anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach. Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne der Verstorbenen der Chrischona-Gemeinde Affoltern am Albis, Postkonto 80-4407-7, IBAN CH40 0900 0000 8000 4407 7, Vermerk: Carla Krieger. Traueradresse: Mario und Anny Krieger, Steinernstrasse 12, 8913 Ottenbach

Ottenbach Am 8. Oktober 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Krieger-Zollinger, Klara Lina geb. 25. Dezember 1924, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Affoltern am Albis. Die Bestattung findet am Mittwoch, 16. Oktober 2019, statt. Sie erfolgt auf dem Friedhof Ottenbach im engsten Familienkreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach beginnt um 14.00 Uhr. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 7. Oktober 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Francescutto geb. Feldmann, Hanni Lilli geb. 29. Juni 1942, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Abdankungsgottesdienst am Dienstag, 15. Oktober 2019, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis. Bestattungsamt Wettswil am Albis

8907 Wettswil, 7. Oktober 2019 Wannächerstrasse 21 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören, die werden leben. Johannes 5, 25

Traurig, aber auch dankbar für alles gemeinsam Erlebte nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Susanne (Susy) Pfann geb. Baader * 3. 2. 1937 Zürich

 6. 10. 2019 Affoltern am Albis

In stiller Trauer: Thomas und Jacqueline Pfann mit Cédric Sabine und Peter Schnorf-Pfann mit Valerie und Romy Murielle und Mischa Weiss Nathalie Peter und Christoph Stähli Nach einer langen Zeit des allmählichen Verschwindens hat sich ihr Lebenskreis geschlossen. Wir danken allen von Herzen, die ihr im Leben Gutes getan haben. Der Trauergottesdienst findet am 17. Oktober um 15.00 Uhr in der Neuapostolischen Kirche Bonstetten (Schachenmatten 16) statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden bitten wir, des Schweizerischen Roten Kreuzes, PC-Konto 30-9700-0, oder der Schweizer Wanderwege, PC-Konto 40-14552-5, zu gedenken.


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Oktober 2019

Zum Tod von Dr. Christian Hess

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ratgeber finanzen

Ein Nachruf von Ruedi Wegmann, ehemaliger Leiter des Spitals Affoltern Seline Wenzinger

Am 25. September ist Dr. med. Christian Hess nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorben. 1987 trat Dr. Christian Hess die Stelle als Leitender Arzt/Co-Chefarzt auf der Abteilung für Innere Medizin des Spitals Affoltern an. Von 1988 bis 2012 war er Chefarzt dieser Abteilung, zu welcher bis 2006 auch die Langzeitpflege und das geriatrische Tagesheim gehörte. Ab 1999 bekleidete er die Funktion des Ärztlichen Leiters. Er erfüllte seine Aufgaben mit grosser Fachkompetenz, Empathie und Verständnis. Dass der Patient im Zentrum stand, war für ihn keine Floskel. Die betrieblichen Anliegen und seine persönlichen Bedürfnisse traten in den Hintergrund. Dr. Christian Hess liess bei seiner Tätigkeit die finanziellen Aspekte nie ausser Acht. Nicht eine maximale, sondern eine optimale, dem Patienten hilfreiche Therapie war sein Anliegen. Nicht betriebswirtschaftliches oder persönliches Gewinnstreben, sondern der menschliche Nutzen und nicht zuletzt die volkswirtschaftliche Sicht und Bedeutung standen im Fokus.

Pionierhaftes Gedankengut von Dr. Peider Mohr Dr. Christian Hess war es ein wichtiges Anliegen, stets das pionierhafte Gedankengut seines Vorgängers Dr. Peider Mohr wertzuschätzen und weiterzuentwickeln. Insbesondere das bereits 1974 schweizweit erstes geriatrisches Tagesheim und die seit 1977 eingeführten Hausarzt-Praxisvertretungen durch Assistenzärzte des Spitals lagen ihm sehr am Herzen. Die wöchentlich durchgeführten Ärztefortbildungen – bewusst ohne Sponsoring der Medizinalindustrie – für die praktizierenden Ärzte, die Spitalärzte und die Psychotherapeuten des Bezirks waren ihm sehr wichtig. 1989 initialisierte Dr. Christian Hess eine neue Form der Patientenbegleitung im akut- und chronischmedizinischen Bereich ausserhalb der Psychiatrie. Dieses Angebot etablierte sich anschliessend unter der Bezeichnung «Kunst- und Ausdrucksorientierte Psychotherapie» (später PsyA®T). Der Regierungsrat verabschiedete 1998 ein kantonales Psychiatriekonzept. Dr. Christian Hess war Mitglied der beauftragten Arbeitsgruppe. Wichtiger Bestandteil dieses Konzeptes war die Förderung der Dezentralisation der Angebote. 2004 konnte am Spital Affoltern der Psychiatriestützpunkt mit dem Angebot für stationäre anzeige

Dr. med. Christian Hess. (Bild zvg.) Behandlungen eröffnet werden. Das Thema Sterben und Tod sowie die Behandlung und Betreuung unheilbar kranker Menschen war für Dr. Christian Hess ein zentrales Anliegen. Seit 1996 förderte er am Spital Affoltern die Entwicklung einer Palliative Care Kultur. Langjähriges unermüdliches Engagement, das erworbene Fachwissen und die praktische Erfahrung in Palliative Care führten für das Spital Affoltern letztlich zu einem entsprechenden Leistungsauftrag als Kompetenzzentrum Palliative Care. In der Folge konnte 2010 in der «Villa Sonnenberg» eine Palliativstation eröffnet werden. Damit wurde die Einzigartigkeit des Spitals Affoltern noch deutlicher sichtbar. Dr. Christian Hess war sich bewusst, dass das kleine Akutspital nicht in jeder Beziehung autark funktionieren konnte. Zusammen mit dem Spitalleiter wurden erste Kooperationen mit anderen Spitälern aufgebaut, insbesondere mit dem Stadtspital Triemli.

Das Modell Affoltern 1992 erarbeitete die Spitalleitung ein Leitbild für das Spital Affoltern, worin erstmals ein Menschenbild und ein ärztlich-pflegerisches Verständnis formuliert wurden. 1996 wurde dieses

Leitbild zum «Modell Affoltern». Es steht einerseits für die optimale Vernetzung zwischen Spital, Hausärzten, Spitexdiensten und Psychotherapeuten. Andererseits beinhaltet es eine andere Form des Krankheitsverständnisses. Im Jahr 2000 verfassten Dr. Christian Hess und Annina HessCabalzar das Buch «Menschenmedizin – Von der Vernunft der Vernetzung». Es stellt die Gedanken des «Modells Affoltern» in aller Ausführlichkeit dar. Das Interesse am Buch war weit über die Region und die Landesgrenzen hinaus gross. 1998 wurde Dr. Christian Hess vom Regierungsrat des Kantons Zürich in die Kantonale Ethikkommission (KEK) berufen. Wichtiges von ihm war die Medizin-ethische Urteilsbildung. Er organisierte Fortbildungen als Angebot für alle Mitarbeitenden und förderte damit die ethische Denkweise in allen Bereichen des Spitals.

Ein ausgezeichneter Lehrmeister Seinen Ärztekollegen der anderen Disziplinen gegenüber begegnete Dr. Christian Hess mit Respekt, erwartete aber interdisziplinäre Arbeitsweise, gleiches überbetriebliches Engagement und positives Mitdenken und -wirken in allen Belangen die Zukunft

des Spitals betreffend. Allen seinen unterstellten Ärzten war Dr. Christian Hess ein ausgezeichneter Lehrmeister. Von seinem riesigen Fachwissen über die Schulmedizin hinaus und in gesundheitspolitischen Fragen konnten alle profitieren, seien es die verschiedenen Oberärzte oder die unzähligen Assistenzärzte, die während den 25 Jahren seiner Tätigkeit einen Teil ihrer Aus- und Weiterbildung am Spital Affoltern absolvierten. 1998 initialisierte Dr. Christian Hess zusammen mit Annina HessCabalzar die über viele Jahre hinweg stattfindenden und allseits sehr beliebten Philosophie-Wochen für das Spitalpersonal. Hintergrund war, den Gedanken der Interdisziplinarität zu erweitern und auch Sichtweisen eines Philosophen in die tägliche Spitalarbeit mit einzubeziehen. Die hohe Leistungsfähigkeit und das umfassende Wissen ermöglichten Dr. Christian Hess, den Spitalleiter in vielen Belangen tatkräftig zu unterstützen und sich überbetrieblich zahlreichen Gremien und Kommissionen zu engagieren. Dr. Christian Hess verfasste zahlreiche Publikationen – insbesondere zu den Themen «Modell Affoltern» und «Menschenmedizin» – und stand für viele Referate sowie Radio- und Fernsehauftritte zur Verfügung. 2009 war er Mitbegründer der «Akademie Menschenmedizin».

Eine tiefe Freundschaft Im Weiteren kämpfte Dr. Christian Hess vehement gegen die modernen Strömungen im Gesundheitswesen, beispielsweise die Kommerzialisierung und die Einführung der Fallpauschalen. Im Jahr 2012 trat Dr. Christian Hess wegen Auseinandersetzungen mit der neuen Direktion vorzeitig in den Ruhestand. Während unserer fast 20-jährigen Zusammenarbeit haben wir Höhen und Tiefen erlebt. Die Visionen von Dr. Christian Hess waren nicht immer einfach mit der Realität, die ich der Trägerschaft gegenüber zu vertreten hatte, unter einen Hut zu bringen. Der gegenseitige Respekt und die gemeinsame Absicht, «unser» Spital Affoltern weiter zu entwickeln und im schwierigen gesundheitspolitischen Umfeld «über die Runden» zu bringen, haben uns aber zusammengeschweisst und zu einer tiefen Freundschaft geführt. Der leidgeprüften Familie spreche ich mein herzlichstes Beileid aus. Ruedi Wegmann, Leiter Spital Affoltern 1991 bis 2010

über den US-Aktienmarkt

Dow klar im Plus nach Arbeitsmarktdaten Für die US-Aktienmärkte zeichnete sich ein versöhnliches Ende einer verlustträchtigen Woche ab. Am Freitag erholten sich die Kurse nach der Bekanntgabe neuer Konjunkturdaten. Der Arbeitsmarkt hatte im September zwei Seiten gezeigt: Positiv war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, die weiter zurückging und auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahrhundert gefallen war. Die Entwicklung der Löhne blieb jedoch hinter den Prognosen zurück. Der Dow Jones lndustrial notierte zuletzt 1,42 Prozent fester bei 26 573.72 Punkten. Am Donnerstag hatte sich der Leitindex von den heftigen Verlusten der beiden Vortage etwas erholt und war um rund ein halbes Prozent gestiegen. Auf Wochensicht zeichnet sich damit für den Dow ein Verlust von rund 0,92 Prozent ab. Der marktbreite S&P 500 gewann am Freitag 1.40 Prozent auf 2952.01 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq ging es um 1,40 Prozent auf 7982.47 Zähler aufwärts. Unter dem Strich dürfte die verhaltene Lohnentwicklung in den USA der Notenbank Federal Reserve Raum geben, ihre Geldpolitik bei Bedarf weiter zu lockern. Ende Oktober findet die nächste Zinssitzung statt. In diesem Jahr hat die Fed ihren Leitzins bereits zweimal gesenkt. In dieser Woche signalisierten jedoch wichtige Unternehmensumfragen, dass die Schwäche der US-Industrie auf den grossen Dienstleistungssektor übergreift. Ökonomen sehen hierin eine grosse Konjunkturgefahr, weil die Dienstleister bisher als Wachstumsstütze galten. Bei den Einzelwerten standen die Apple-Aktien mit plus 2,5 Prozent ganz oben im Dow. Konzernchef Tim Cook hatte sich optimistisch zur weiteren Geschäftsentwicklung des Elektronikkonzerns geäussert. Er rechnet mit einem neuen Wachstumszyklus für Smartphones und zeigte sich über die Verkaufszahlen der einzelnen iPhone-Modelle nicht in Sorge. Zudem berichtete die japanische «Nikkei Asian Review» ohne Quellenangaben, die Nachfrage nach dem neuen iPhone 11 sei stärker als angenommen.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Oktober 2019

Wildsaison im Knonauer Amt Wild: Herbstthema in Restaurants und bei den Jagdgesellschaften Wild essen gehört zum Herbst wie das Grillieren im Freien zum Sommer. Beim Konsumieren von Wildtieren kennen viele den Bambi-Effekt. Man denkt darüber nach, was man isst. Bei Fleisch von Nutztieren oft weniger. Das Dezimieren der Tierbestände in unseren Wäldern unterliegt klaren Gesetzen und soll der Natur dienen. Ämtler Jäger sind ausgebildet und richten sich nach strengen Reglementen. ................................................... von regula zellweger Immer mehr Restaurants deklarieren die Herkunft des Fleisches. Generell herrscht der Trend zu regionalen Produkten. Immer mehr Konsumenten legen Wert darauf, zu wissen, wie Tiere gehalten wurden und wo sie gelebt haben. Lange Transportwege werden aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Im Knonauer Amt werden aber weit mehr Wildtiere gegessen, als im Bezirk erlegt werden, es wird also auch importiert. Ein weiterer Trend in der Gastronomie ist das Verwerten aller Teile eines Tieres – aus Respekt vor dem Tier. Indigene Völker Kanadas beispielsweise bedanken sich beim erlegten Tier und brauchen möglichst alle Teile für das Überleben im Alltag, seit Jahrhunderten. «No waste» ist ein weiterer Trend in der Gastronomie und ein Ziel von vielen Privatpersonen.

Ganzes Tier Jäger wie Ronald Weisbrod, Obmann der Jagdgesellschaft Affoltern, teilen Wild auf in Portionen, vakuumieren und beschriften sie. Für Jäger ist klar, dass man nicht nur Filet und Rehrücken isst. Auch Ueli Graf vom Freihof in Knonau arbeitet nach dem Grundsatz «from nose to tail», von der Nase bis zum Schwanz – schon lange, bevor der englische Ausdruck in der Gastronomie Einzug gehalten hat. Er lässt sich von Jägern aus dem Knonauer Amt Rehe «ganz, ohne Haupt und Decke»

liefern. Er übernimmt die Metzgerarbeit und «zerwirkt», zerteilt, das Tier. Für alles findet er Verwendung und bietet ganz klassische Gerichte wie Rehrücken oder geschmorte Rehschlegel, aber auch Rehgeschnetzeltes, Rehhackbraten, -hacktätschli und -lasagne an. Die Speisekarte richtet sich bis in den November hinein nach dem Jagdglück der Ämtler Jäger. Der Respekt vor Tieren, die auf den Teller kommen, leitet ihn auch beim Einkauf von Schlachttieren. Als Koch lebt er seine Philosophie. Er isst selbst wenig Fleisch und geniesst es. Das Angebot einer vegetarischen Variante mit Spätzli, Marroni, Rotkraut und weiteren herbstlichen Zutaten ist für ihn selbstverständlich – und alles kommt aus der Region.

Jagdreviere Der Kanton Zürich ist in die fünf Jagdbezirke Weinland, Unterland, Oberland, Pfannenstiel und Amt aufgeteilt. Das Revier Amt erstreckt sich von Hütten bis Dietikon, dazu gehören auch die Gemeinden am linken Zürichseeufer. Die fünf Jagdbezirke sind in 169 Jagdreviere aufgeteilt. 12 Reviere gehören zum Knonauer Amt. In der Regel entsprechen die Jagdreviere den Gemeindegebieten. Von den politischen Gemeinden wird das Jagdrecht für jeweils acht Jahre an eine Jagdgesellschaft verpachtet. Jäger, die den Zuschlag für ein Revier erhalten, sind berechtigt, gegen Entrichtung eines marktgerechten Pachtzinses an den Kanton, im betreffenden Gebiet zu jagen. Die Pächter verpflichten sich aber durch die Übernahme einer Pacht auch zu enormen Leistungen gegenüber der Öffentlichkeit. Sie helfen, Schäden an der Umwelt, verursacht durch Ungleichgewichte in den Wildtierbeständen, zu vermeiden. Jäger müssen ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm mit Prüfungen durchlaufen.

Reh oder Hirsch In der Familie von Ronald Weisbrod ist die Jagd seit Generationen Tradition, schon seine Grossmutter war Jäge-

Wer nochmals bei Monsieur Yvon und Urs Peter Wild essen will, muss es jetzt tun. Beide werden den «Löwen» Ende dieses Jahres verlassen und in den verdienten Ruhestand treten. (Bild Regula Zellweger) rin. Während man auf den Menükarten der Ämtler Restaurants Wildschweingerichte findet, verirrt sich nur selten ein Wildschwein in unsere Wälder. Ronald Weisbrod hat ein einziges Tier gesehen, das erlegt wurde. Gejagt hat er aber schon Rotwild. Das Rotwild ist im Kanton Zürich im Vormarsch. Felix Saltens und Disneys Bambi ist wahrscheinlich schuld daran, dass viele betreffend Hirsch und Reh verunsichert sind. Es ist biologisch unmöglich, dass Reh und Hirsch die Eltern von «Bambi» sind. Reh und Hirsch gehören zwar beide zur Familie der Hirsche, unterscheiden sich aber in ihrer Lebensweise stark. Wenn man hierzulande von Hirschen spricht, sind in der Regel Rotoder Damhirsche gemeint. Sie gehören zur Gruppe der Echten Hirsche, während das Reh – wie Rentiere und Elche – zu den sogenannten Trughirschen gehört. Das Rotwild kehrt aktuell wieder in seine angestammten Lebensräume zurück, wo es noch vor seiner Ausrot-

tung vor 150 Jahren vorkam. Der Rothirsch ist im Kanton Zürich generell eine noch geschützte Tierart, der Bestand wird aber per Verfügung reguliert, um die Populationen lokal nicht ansteigen zu lassen. Dazu wird vornehmlich in die weiblichen Bestände und in die Jugendklasse eingegriffen, was zu einer Stabilisierung der Vorkommen führen soll. Das Erlegen von trächtigen Tieren ist absolut verboten.

Wild essen im Knonauer Amt In vielen Restaurants werden vor allem Wildgerichte auf die Menükarte gesetzt, die von den Gästen gewünscht werden. Beispielsweise beim «Löwen» in Obfelden kauft man alles Wildfleisch bereits im September beim Grossverteiler ein, meist Fleisch aus Österreich, nie von Übersee. Monsieur Yvon und Urs Peter setzen auf traditionelle Gerichte wie Hirschpfeffer und -entrecôte, Rehgeschnetzeltes und -schnitzel und Rehrücken mit den traditionellen, in der Küche gefertigten

Beilagen Spätzli, Rotkraut, Marroni und Preiselbeer-Birnen. Joel Wagner vom «Central» in Affoltern lässt sich Wildfleisch von einem renommierten Anbieter aus dem Engadin liefern. Dazu gehören auch Knochen, die für die Produktion von Fonds, Suppen und Saucen verwendet werden. Auch er kennt den Respekt vor dem Tier, möglichst alles wird verwendet und das Fleisch wird schonend gekocht und gebraten. Und wenn man Wild aus der Region zu Hause kochen und essen möchte? Man muss etwas herumhorchen und nachfragen. Einige Beispiele: Neben dem «Freihof» in Knonau haben die Restaurants Albis in Langnau, Grundstein in Thalwil und Schweikhof in Hausen hiesiges Wild. Wild kann unter anderem beim Volg und bei der Metzgerei Odermatt inHedingen gekauft werden. Ganzes Reh, Fleisch vakuumiert und beschriftet, rund 10 Kilogramm pro Tier, kann zum Beispiel bei Hansueli Sidler in Hausen und bei Jürg Frei in Aesch bestellt werden.

Die Berufsmesse aus einem anderen Blickwinkel Ein Rückblick von Natascha de Riedmatten – Chemielaborantin im 3. Lehrjahr «Was möchte ich einmal werden?» Diese Frage stellen sich zurzeit viele junge Erwachsene. Um Besucherinnen und Besuchern der diesjährigen Berufsmesse vom 4. und 5. Oktober. diese Entscheidung zu erleichtern, haben die Lernenden von Kolb stolz ihre Berufe vorgestellt. Eine vielfältige Lehre Kaufmann/-frau EFZ erwartet die Jugendlichen bei uns: Sie durchlaufen alle Abteilungen und können ihre Fähigkeiten in der Wirtschaft, im Organisieren, im Berechnen sowie bei den Sprachen unter Beweis stellen. Auch die Lehre des Laboranten EFZ ist spannend: Dort arbeitet man mit komplexen Geräten und Apparaanzeige

Das Kolb-Team am Stand an der Berufsmesse. (Bild zvg.)

turen, um Chemikalien herzustellen oder zu untersuchen. Dabei sind Konzentration und exaktes Arbeiten gefragt, aber auch ein breites Wissen in den Naturwissenschaften und Mathematik können angewandt werden. Teamfähigkeit wird bei beiden Berufen grossgeschrieben, was auch an der Messe sichtbar war: Die Organisation des Standes lag ganz in der Hand des Lernenden-Teams. Das Ergebnis kam bei den Besucherinnen und Besuchern gut an, begeistert durften sie eine chemische Reaktion beobachten, und sogar selbstständig den Gehalt von Vitamin C in Zitronen bestimmen. Wenn das Labor nichts für einen ist, konnte man sich am Schätzen mit den Pastillen mit den KV-Lernenden versuchen oder

sich mit unseren Produkten auseinandersetzen. Bei so einem Anlass darf ein Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen! Auch dies war an unserem Stand möglich. Die vielen vorgestellten Berufe haben uns Kolb-Lernende beeindruckt und wir haben uns über die Fragen der Schüler sowie von Eltern sehr gefreut. Zusammen konnten wir zahllose positive Erinnerungen sammeln und lustige Momente erleben. Wir hoffen, auch auf der nächsten Berufsmesse die Leute für unsere Berufe begeistern zu können und sprechen den Lernenden der «Senevita» unsere Glückwünsche für den ersten Platz der Preisverleihung aus. Natascha de Riedmatten, Chemielaborantin im 3. Lehrjahr


Bezirk Affoltern ratgeber beziehung

Viktor Arheit, Paarberater/Mediator www.zusammen-reden.ch

Wir sind so verschieden – kann das gut gehen? Am Anfang einer neuen Beziehung ist die Verschiedenartigkeit meistens noch kein Thema. Warum? Viktor Arheit: Wenn sich zwei Menschen neu kennenlernen und lieben, lassen sie sich ganz aufeinander ein. Das Entdecken des Neuen steht im Vordergrund, das Gemeinsame wird betont, die Unterschiede werden ausgeblendet. Und wann können dann die Probleme entstehen? Oftmals geben beide zugunsten der Beziehung etwas oder vielleicht eben viel von sich selber auf. Wenn der Reiz des Neuen vergeht, meldet sich das Individuum zurück. Und dann zeigen sich die Unterschiede stärker und können auch störender werden. Was ist denn eigentlich mit «verschieden» gemeint? Das können Hobbys sein, Lebensansichten, Neigungen, Musikstile, Essgewohnheiten, Gesprächskulturen oder politische Ausrichtungen. Natürlich passt zwischen zwei Menschen nie alles zusammen, und das muss es auch nicht. Wie kann ein Paar mit den Unterschieden umgehen? Ein wichtiger Faktor ist Nähe und Distanz. Dieses Hin und Her ist ein natürlicher Prozess. Nicht alles muss gemeinsam getan werden. Momente der Distanz sind nötig, um die Nähe wieder als anziehend zu erleben.

Freitag, 11. Oktober 2019

Schönheitswettbewerb bei strömendem Regen Viehschau der Viehzuchtgenossenschaft Oberamt An der Viehschau in Hausen liessen sich am vergangenen Mittwoch gegen 200 braune Rinder und Kühe von geschulten Expertenaugen beurteilen. Das nasse Wetter störte die Tiere weniger als die Menschen. Zur Miss Oberamt wurde die Kuh Debby von Franz Abächerli gekürt. ................................................... von marianne voss Ländlerklänge, Milchkannen mit leuchtenden Sonnenblumen-Sträussen, Glockengebimmel, Kuhgebrüll und der Duft von Bratwürsten – das gehört zur Viehschau. Am vergangenen Mittwoch kam noch etwas dazu: das permanente Rauschen des Regens. Es regnete nicht nur, es goss! Die Wiese beim Albisbrunn in Hausen, wo die Viehzuchtgenossenschaft Oberamt jeweils die Viehschau abhält, verwandelte sich in eine einzige Morastlandschaft, in der Mensch und Tier tief einsanken. Dennoch: Die Stimmung war gut, die Landwirte nahmen das Wetter, wie es halt war. Über dem Platz lag eine zufriedene, ruhige Atmosphäre. Der Präsident der Genossenschaft, Karl Häcki, meinte humorvoll: «Heute ist richtiges Braunviehwetter. Den Kühen macht der Regen nämlich nichts aus.» Den Helferinnen und Helfern schien das Wetter auch nicht viel anzuhaben. In regenfesten Hosen und Jacken waren sie während des ganzen Vormittags im Einsatz und führten die Kühe auf dem Strohring den Experten vor. Es kamen keine Hektik und auch kein Unmut auf. Was fehlte, waren die

Die Familie Abächerli freut sich riesig über ihre Miss. (Bilder Marianne Voss) Zuschauer aus dem Dorf und der Umgebung, die normalerweise das Treiben gerne mitverfolgen und bei den Preisvergabungen auch applaudieren. Die Dorfbevölkerung erschien dieses Mal erst später, nämlich zum Mittagessen. Dann füllte sich die zur Festwirtschaft umfunktionierte Schreine-

Kann das aktiv angegangen werden? Ja, unbedingt. Die Distanz muss gepflegt werden, die Verbundenheit aber auch. Wenn ein Paar nichts tut für die Verbundenheit, besteht die Gefahr, dass der Alltag die beiden auseinanderbringt. Das bewusste Pflegen des Gemeinsamen ist sehr wichtig. Je mehr Verschiedenartigkeit vorhanden ist, desto wichtiger ist es, miteinander auch das Gemeinsame zu betonen. Dann müsste also die Verschiedenartigkeit kein Grund sein, sich zu trennen. Es gibt immer wieder Paare, die mich fragen, ob das mit ihnen denn funktionieren kann, wenn sie so verschieden sind. Darauf antworte ich: «Dass ihr verschieden seid, ist kein Grund, euch zu trennen. Aber ihr müsst lernen, das Gemeinsame zu pflegen – gerade weil ihr so verschieden seid.» Genau an diesem Punkt beginnt nämlich die echte Partnerschaft.

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Vorführen im Ring – Laufsteg unter freiem Himmel.

rei mit mehreren Hundert Menschen, die sich auf das währschafte Menü freuten und anschliessend die sensationellen Torten genossen.

Hervorragende Kühe Am Vormittag nahm das ViehschauProgramm seinen traditionellen Lauf. Von den 30 Mitgliedern der Viehzuchtgenossenschaft nahmen 15 am Anlass teil. Sie stellten knapp 200 Tiere aus, die in zahlreiche verschiedene Kategorien eingeteilt wurden. Die drei Experten – Martin Haab, Martin Gafner und Stefan Knecht – beurteilten die Tiere mit geschulten Augen und erklärten ihre Bewertung. Im Fachjargon sprachen sie zum Beispiel von «einer korrekten Kuh mit Milchcharakter, die auf gutem Fundament steht» oder von «einem gut aufgehängten, starken Euter und einer gleichmässigen Strichverteilung.» Es war sogar die Rede von «trockenen Füssen», was bei dem Wetter doch etwas erstaunte. Martin Haab erklärte dazu lachend, dass es bei diesem Fachbegriff nicht um die Hufe gehe, sondern um das Sprunggelenk, das sogeanzeige

Ausbau des Glasfasernetzes in Mettmenstetten ist abgeschlossen Nach mehrmonatiger Bauzeit stehen einem Grossteil der Einwohnerinnen und Einwohner Internetgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s zur Verfügung. Ein Grossteil der Bevölkerung von Mettmenstetten surft per sofort auf ultraschnellem Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s. Immer mehr Anwendungen in Schweizer Haushalten sind mit dem Internet verbunden: TV schauen, Videotelefonieren oder von zu Hause aus im Firmennetzwerk arbeiten. Vor allem gleichzeitige Nutzung beansprucht das Netz. Mit dem neuen Internetspeed sind solche Anwendungen problemlos und zeitgleich möglich. Die Glasfasertechnologien sind zu-

dem modular aufgebaut und ausbaufähig. Steigt der Bedarf, kann die vorhandene Glasfaser rasch ausgebaut und die Leistung damit gesteigert werden. Swisscom investiert jährlich rund 1,6 Milliarden Franken in die IT und Infrastruktur. Markus Reber, Leiter Swisscom Netzbau, erklärt: «Wir sind die einzige Anbieterin, die verspricht, schweizweit jede Gemeinde mit den neusten Glasfasertechnologien auszubauen und damit ans schnelle Internet anzuschliessen. Mit dem Ausbau in Mettmenstetten lösen wir unser Versprechen ein.» (pd.) Auf www.swisscom.ch/checker können Einwohner und Einwohnerinnen ihre Telefonnummer oder Adresse eingeben und prüfen, welche Leistungen an ihrem Standort verfügbar sind.

nannt trocken, also nicht angeschwollen, sei. Die wichtigsten Beurteilungskriterien waren das Format, das Fundament und das Euter. Vier Kühe erhielten an der Schau einen Sonderplatz. Das waren vier Seniorinnen, die schon rund 10 Mal gekalbt und je in ihrem Leben bereits über 100 000 Liter Milch (!) gegeben haben. Der Höhepunkt des Morgens war – nebst der Vergabe der Schöneuterpreise und der Bewertung von Zuchtfamilien – natürlich die Wahl der Miss Oberamt. Zu diesem Wettbewerb traten alle Siegerinnen der verschiedenen Abteilungen im Ring an. Die drei Experten walteten ihres Amtes. Sie überlegten, begutachteten die Kühe, steckten die Köpfe zusammen, diskutierten und fällten schliesslich ihre Wahl. Die fünfjährige Kuh Debby von Franz Abächerli vom Sunehof wurde zur Miss gewählt. Experte Martin Haab lobte die Kuh für ihre gute obere Linie, ihr Becken, ihr tolles Euter und ihre schöne Präsentation. Abschliessend erklärte er anerkennend: «Ich habe an dieser Viehschau sehr hochstehende Klassen angetroffen mit hervorragenden Kühen.»


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Forum

Freitag, 11. Oktober 2019

Ronald Alder: Klimaabgabe schafft Arbeitsplätze

Marc Bochsler: Familien und Mittelstand entlasten Als Familienvater ist es mir wichtig, dass die Familien und unser Mittelstand von den unnötigen Steuern und Abgaben entlastet werden, damit das Geld in die Wirtschaft und somit in unseren Marc Bochsler. hart erarbeiteten Wohlstand investiert werden kann. Weiter ist es mir wichtig, dass meine Kinder und deren Nachkommen eine stabile und sichere Zukunft in

Freiheit und Wohlstand auffinden. Unser Rückgrat der Wirtschaft sind die Klein- und Mittelunternehmungen. Als Treuhänder und Unternehmer werde ich mich voll und ganz für unsere KMU einsetzen. Ich möchte den Unternehmerinnen und Unternehmern im Nationalrat eine wertvolle Stimme geben. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich unsere Kleinund Mittelunternehmungen weiterentwickeln und entfalten können, damit diese unsere Arbeitsplätze und somit unser Wohlstand sicherstellen können. Ein leistungsfähiges Bildungswesen ist die Grundlage für Entwick-

lung und Wohlstand der Schweiz. Im Zentrum stehen das Wohl des Kindes und seine ganzheitliche Entwicklung zu einer sich selbst und gegenüber anderen verantwortlichen Person. Die Schule ist konsequent auf die Praxis auszurichten, indem auf die Förderung von Kopf, Herz und Hand gesetzt wird. Ich freue mich auf Ihre Unterstützung und dass Sie die Liste 1 und mich auf Ihrem Wahlzettel berücksichtigen. Marc Bochsler Nationalratskandidat SVP

David Vogelsanger: Die Freiheit der Schweiz bewahren Während vierzig Jahren internationaler Arbeit war ich stolz auf unsere Freiheitsrechte, die Neutralität, die selbstständigen Kantone und Gemeinden, den Wohlstand, die humanitäre Traditi- David Vogelsanger. on. Die Welt bewundert uns dafür. Mit diesem Erbe wird heute leichtfertig umgegangen. Unschweizerische Staatsgläubigkeit greift um sich. 1992 habe ich mich als junger Diplomat gegen den EWR engagiert. Heute ist ein neuer Kolonialver-

trag unterschriftsreif. Im Kampf gegen diese Kapitulationsurkunde geht es wieder um die Freiheit. Die Demokratie ist auch bedroht, wenn das Parlament den Vollzug klarer Volksentscheide vertrödelt und verhindert. Im Pazifik habe ich bis vor Kurzem im Kontakt mit den höchsten Verantwortlichen von sieben kleinen Ländern erlebt, wie diese den Klimawandel ernsthaft angehen. Sie verfallen nicht in die kopflose Hysterie weiter Kreise bei uns. Auch sie ist unschweizerisch, wie auch die billige Verunglimpfung unserer Bauern. Sie setzen sich jeden Tag mit eigener Arbeit für die Umwelt ein. Die Klimademonstranten erkennen aber kein

Problem, wenn eine neue Million Einwohner in zehn Jahren unsere Umwelt massiv belastet. Auf fünf Kontinenten habe ich erlebt, wie gute Menschen für eine bessere Zukunft arbeiten, auch in Eritrea. Sie sind es nicht, die heute bei uns von Sozialhilfe leben und oft delinquieren. Darunter 33 000 junge, gesunde Eritreer. Behörden, die solchen Missbrauch des Asylrechts achselzuckend tolerieren, zerstören unsere humanitäre Tradition. Es gibt gegenwärtig leider nur eine Partei, die unsere Freiheit entschlossen verteidigt. Wählen Sie bitte die fünf Ämtler Kandidaten auf den Listen 1 (SVP) und 28 (SVP 55+) zweimal. David Vogelsanger, Kappel, Liste 28

Podium der SVP in Wettswil Gleich drei Nationalräte und ein frisch pensionierter Botschafter erläuterten einem interessierten Publikum ihre Ansichten zur Frage: «Ist die Schweiz auf direktem Weg zum EU-Beitritt?» Martin Haab (u.a. Mitglied des Vorstands des Zürcher Bauernverbandes und Delegierter des Schweizer Bauernverbands) führte aus, dass die Schweizer Direktzahlungen an die Landwirtschaft nach EU-Recht verbotene staatliche Beihilfen sein dürften. Müssten unsere Bauern aber nach denselben Regeln arbeiten wie ihre Kollegen in Deutschland oder Frankreich, hätten sie aufgrund der Kleinräumigkeit und der schwierigen klimatischen und topografischen Bedingungen in der Schweiz keine Chance, mit jenen konkurrieren zu können. Alfred Heer (u.a. Mitglied der Parlamentarierdelegation beim Europarat) sagte, in unseren Nachbarländern verstehe niemand wirklich unser föderalistisches und direktdemokratisches System. Mehrheitlich sei man einfach anzeige

Die Teilnehmenden des Wahlpodiums. (Bild zvg.) auf den Erfolg der Schweiz neidisch und suche nach Wegen, an unsere Finanzen zu kommen. Gregor Rutz (u.a. Mitglied der Staatspolitischen Kommission im Nationalrat) beleuchtete den Umstand, dass mit dem für Konfliktfälle zuständigen, paritätisch zusammengesetzten Schiedsgericht die Schweiz keineswegs einen neutralen Richter habe. Das Schiedsgericht müsse vor jedem Entscheid den EU-Gerichtshof anrufen, der ihm alsdann den Entscheid verbindlich vorgebe. Ergänzt wurde die Runde durch David

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Vogelsanger, der nach einem Leben als Botschafter der Schweiz soeben nach Hause zurückgekehrt ist. Er nahm Bezug auf die aktuelle Klimahysterie. In den pazifischen Inselstaaten, die vom Anstieg des Meeresspiegels direkt betroffen seien, mache man sich Gedanken über dessen Folgen und Gegenmassnahmen. Niemand nehme dort aber an, dass wir mit unserem Verhalten die Klimaveränderung vielleicht auch verhindern könnten. Hans Finsler, Präsident SVP Bezirk Affoltern

Ronald Alder lebt mit seiner Familie seit bald 20 Jahren im schönen Ottenbach. Die Kombination von Umweltund Wirtschaftsanliegen ist ihm sehr wichtig, weil sie nachhaltige Lösun- Ronald Alder. gen schafft. Statt mehrere Milliarden Schweizer Franken an Erdöl und Erdgas exportierende Länder zu zahlen, investieren wir besser in erneuerbare Energien. Sie bremsen den Klimawandel und sichern und schaffen Arbeitsplätze bei Handwerkern und Unternehmen. In der Schweiz wurden in den letzten zehn Jahren über 57 000 neue Arbeitsstellen in diesem Bereich geschaffen. Zu diesen Themen hat Ronald Alder verschiedene Vorstösse im Kantonsrat eingereicht. Dank der Rückvergütung der Klimaabgaben bringt klimafreundliches Verhalten mehr Geld ins Portemonnaie. Gerne möchte Ronald Alder

im Nationalrat dazu beitragen, dass den vielen Worten nun endlich Taten folgen. Ein weiteres seiner Kernanliegen ist die Gesundheitspolitik. Der medizinische Fortschritt macht es möglich, dass immer mehr Eingriffe «ambulant statt stationär» durchgeführt werden können. Dies dient den Patientinnen und Patienten, da sie noch am gleichen Tag nach Hause gehen können und spart Kosten. Leider gibt es in unserem Gesundheitssystem finanzielle Fehlanreize, die diesen Wandel behindern. Zu oft sind die stationären Behandlungen im Spital kostendeckend, die ambulanten jedoch nicht. Auf nationaler Ebene müssen darum Anreize geschaffen werden, die die Verlagerung von stationär zu ambulant vorantreiben. Zudem wird er sich dafür einsetzen, dass die wohnortnahe Grundversorgung sichergestellt ist. Wählen Sie darum Ronald Alder in den Nationalrat. www.ronald-alder.ch. Ronald Alder, Grünliberale Knonaueramt, Liste 4

Martin Haab: Für die Interessen des Bauernstands Ich konnte nur kurze Zeit als Nachfolger der in den Regierungsrat gewählten Natalie Rickli im Nationalrat Einsitz nehmen. Es war mir aber möglich, in den zwei Sessionen verschiedentlich Martin Haab. meine Haltung zu mir vertrauten Themen wie Raumplanung, Landwirtschaft, Natur- und Kulturlandschutz zum Ausdruck zu bringen. Als Vorstandsmitglied des Zürcher Bauernverbandes und mit der Erfahrung meines Milchwirtschaftsbetriebes, welche mit der Familie betrieben wird, würde ich gerne in der kommenden Amtsdauer, die Interessen des Bauernstandes und der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion weiterhin wahrnehmen. Selbstverständlich gilt es auch immer, die Interessen unseres Kantons und wenn es sich ergibt auch

unserer Region in die politische Arbeit einzubeziehen. Die zurzeit aktuelle Klima-Panik in Teilen der Bevölkerung und der Medien ist eine Herausforderung. Gerade als SVP-Landwirt darf ich mich zu den echten Grünen zählen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und die respektvolle Arbeit mit unseren Nutztieren sind Grundpfeiler eines erfolgreichen Bauernbetriebes. Zusammen mit Milchbauern aus unserem Bezirk gelang es mir, mit der Säuliämtler Milch ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Es braucht keine Verbote, sondern Innovation und unternehmerische Freiheit. Mit nutzloser, künstlicher Verteuerung von Produkten fördert man die Verarmung des Mittelstandes und die staatliche Bürokratie. Mit Ihrer Stimme steigt die Chance, dass ich mich auch in Zukunft in diesem Sinne im Nationalen Parlament einbringen kann. Martin Haab, Nationalrat SVP

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein,

soll in maximal 2000 Zeichen ein regionales Thema aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Jazz-Legende

Krieg und Frieden

Die Jazz-Legende Joe Haider, seit 60 Jahren musikalisch unterwegs, tritt in Affoltern auf. > Seite 15

GeGesslers Bilder klagen die Gewalt an und sind geprägt von Hoffnung auf Frieden. > Seite 16

Freitag, 11. Oktober 2019

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Kuh-Kulturpreis An der Viehschau in Hausen gewinnt die schönstgeschmückte Kuh einen Preis. > Seite 23

Beratung von der Idee bis zur Realisierung «seematter’s personal home concepts» feiert das Fünf-Jahre-Jubiläum Vor fünf Jahren eröffnete Ruth Seematter an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern ihr Geschäft. Sie präsentiert der Kundschaft dort Vorhang- und Bezugs-Stoffe, Tapeten, Farben, alles für einen geschmackvoll gedeckten Tisch, Möbel und Wohnaccessoires. Zum Jubiläum sind alle Interessierten eingeladen vorbeizuschauen.

Projekten die Kreativität auszuleben und auch weiterzugeben. Ich möchte den Kundinnen und Kunden ein Raumerlebnis erschaffen, das auf ihre Persönlichkeit abgestimmt ist. Jetzt feiern Sie das Fünf-Jahre-Jubiläum. Was für Erfahrungen haben Sie gemacht in dieser Zeit? Dank der grossen Nachfrage haben wir das Sortiment dauernd vergrössert und angepasst. Ich konnte in dieser Zeit auch viele Projekte realisieren, von der Farbberatung für eine Wand bis zur Gestaltung ganzer Häuser. Ein besonderer Auftrag war die Gestaltung der Zimmer im Hotel Kindli in Zürich. Ich durfte ihnen zu einem einzigartigen Flair verhelfen. Das Aufspüren und Umsetzen der Wünsche meiner Kunden macht mir enorm viel Freude. Wir haben auch viele Komplimente erhalten, dass wir ein Geschäft mit so vielen schönen Dingen führen – und das in Affoltern.

«Anzeiger»: Ruth Seematter, wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit als Innendekorateurin und Wohnberaterin gekommen? Ruth Seematter: Schon in meiner Kindheit baute ich Hütten in unserem Estrich und am Bach, die ich dann mit Vorhängen, Teppichen und selbst gebauten Möbeln einrichtete. Ich entdeckte dort meine künstlerische Ader und meine Passion für Farben, Stoffe und Design. Diese Basis wurde für mich zu meinem beruflichen Lebensinhalt, nämlich das Gestalten von Räumen bis ins kleinste Detail. Nach der Ausbildung zur Innendekorateurin haben Sie an verschiedenen Orten gearbeitet. Ja, ich habe unter anderem die Wohnberatung für einen englischen Konzern in der ganzen Schweiz aufgebaut und bei diversen Projekten als Interior-Designerin wertvolle Kenntnisse gesammelt. Vor fünf Jahren haben Sie nochmals etwas

Ruth und Hanspeter Seematter in ihrem farbigen Geschäft «seematter’s» an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bild Marianne Voss)

Neues begonnen und hier in Affoltern ein Geschäft eröffnet. Was war Ihr Ziel? Ich wünschte mir schon längere Zeit ein Geschäft, wo ich meinen Kundinnen und Kunden die Produkte ansprechend präsentieren kann. Das ist hier nun mit der grossartigen Unterstützung meines Mannes möglich. Wir freuen uns, wenn unsere Schaufenster

ein Lächeln auf die Gesichter der Passanten zaubern. Was bieten Sie an? Hier im Geschäft präsentieren wir Stoffe für Vorhänge und Möbelbezüge, Tapeten, Bettwäsche, Möbel und Wohnaccessoires, die wir bei unseren Besuchen an internationalen Messen,

für unsere Kunden aussuchen. Wir legen grossen Wert auf hochwertige Qualitätsprodukte von schweizerischen und internationalen Herstellern. Und was beinhaltet Ihre Beratung? Ich betreue meine Kunden von der Idee bis zur Realisierung. Ich sehe es als meine Lebensaufgabe, in meinen

Wie feiern Sie das Jubiläum? Wir öffnen am 18. und 19. Oktober von 10 bis 18 Uhr unsere Tür und freuen uns auf alle, die vorbeischauen und mit uns anstossen. Interview: Marianne Voss Jubiläumstage am 18. und 19. Oktober von 10 bis 18 Uhr. Seematter’s, Obere Bahnhofstrasse 19, Affoltern. Alle Interessierten sind eingeladen, im Geschäft hereinzuschauen. Weitere Infos auf www.seematters.com.

Meditation durch Bewegung

Einführung in Tai Ji und Qi Gong an der Shindo Schule Affoltern

Der Golfplatz von Affoltern lädt zu einem ersten Golftraining ein. (Bild zvg.)

Tage der offenen Tür auf dem Golfplatz in Affoltern An zwei Samstagen, 19. und 26. Oktober, stehen für alle Bewohner aus der Umgebung die Türen ab 10 Uhr zum Golfplatz offen. Wer möchte, kann erste Golfschläge unter Anleitung eines Golfers (Golfschläger stehen zur Verfügung) versuchen. Oder mit der ganzen Familie eine Runde Fussballoder Discgolf kostenlos spielen. Serviert werden an beiden Tagen Würste vom Grill mit Brot oder Pommes. Eine kleine Karte ist ebenfalls vorhanden. Interessierte können mehr über den Golfplatz erfahren, die Leute dahinter, das Konzept. Was möchten sie

erreichen? Was sind ihre Ziele? Was läuft in Sachen Förderung von Jugendlichen? Diesen Samstag, 12. Oktober, wird um 13 Uhr ein traditionelles ThaiMenu serviert. Reservieren ist von Vorteil, da die Platzzahl beschränkt ist. Danach kann man sich zur Verdauung auf dem Platz sportlich betätigen. (pd.) Affoltern Golfplatz & Bistro, Sportanlage im Moos, Thai-Menu im Bistro: Samstag, 12. Oktober, 13 Uhr. Tage der offenen Tür: Samstage, 19. und 26. Oktober, ab 10 Uhr. Tel. 043 444 08 00, affolterngolfplatz@bluewin.ch. www.affoltern-golfplatz.ch.

In Affoltern. führt die Shindo Schule ab 18. Oktober ein neues Einführungsseminar für Tai Ji und Qi Gong durch. Dieses Seminar steht allen Menschen offen, die sich für die chinesischen Heil- bzw. Gesundheitsübungen interessieren. An zehn Freitagabenden werden die grundlegenden Prinzipien dieser faszinierenden, fernöstlichen Methoden vermittelt. Schwerpunkte bilden das Erarbeiten von Bewegungsgrundlagen, das Entdecken und die Stärkung des Qi (Lebensenergie), Übungen für das Körperbewusstsein, Meditation und Dehnungsübungen. Nach dem Absolvieren des Einführungsseminars stehen den Teilnehmenden die weiterführenden Kurse in Tai Ji und Qi Gong sowie in Wutan Kung Fu offen. Tai Ji ist Teil der chinesischen Kampfkunsttradition und eignet sich hervorragend als Bewegungsmeditation zum Entspannen und zum Lösen blockierter Körperenergie. Tai Ji besteht aus einer Abfolge weicher und fliessender Bewegungen, die zumeist langsam ausgeführt werden. Das regelmässige Praktizieren dieser schönen Bewegungen fördert eine tiefe und natürliche Atmung, Balance und Gelassenheit. Im Lohan Qi Gong lernt man Übungen und kurze Bewegungsabläufe, die der gezielten Gesunderhaltung

Kursleiter Bhavito Jansch. (Bild zvg.) des Körpers und der Steigerung der Abwehrkräfte dienen. Diese Dehnungen, Atmungs- und Kräftigungsübungen entfalten durch regelmässiges und meditatives Praktizieren eine wohltuende Wirkung für Körper und Geist. Tai Ji und Qi Gong sind keine «schnellen» Wege. Obwohl die Shindo Schule mit westlichen Lehrmethoden arbeitet, ist unverkennbar der Osten Ursprung dieser Bewegungskünste. Mit Tai Ji und Qi Gong lernt man Geduld und mit mehr Gelassenheit auf

sich selber zu schauen. Ein bestimmtes Ziel zu erreichen steht nicht im Vordergrund. Die heilende Wirkung entsteht «unterwegs» auf dem Weg. Das Einführungsseminar wird von Bhavito Jansch (seit über 30 Jahren in der Kampfkunst ausgebildet) geleitet. (pd.) Anmeldung: Shindo Schule für Tai Ji und Kampfkunst, Zürichstr. 49, Affoltern, Tel: 044 760 11 71, E-Mail: shindo@ datazug.ch, www.shindo.ch. 18. Oktober bis 20. Dezember, zehn Mal am Freitag, 18 bis 19.15 Uhr, Kosten: 300 Franken.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 11. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Sonntag, 13. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 12. Oktober 19.00 Rosario del Amor Guadalupano Sonntag, 13. Oktober 10.00 Heilige Messe Montag, 14. Oktober 19.30 Monatsandacht Dienstag, 15. Oktober 19.30 Heilige Messe

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 13. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Sonja Weisenhorn

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 11. Oktober 18.00 Zum Todestag, am Sterbeort: Zwingli – was bleibt? Podiumsdiskussion und Filmvorführung «Zwingli» in der Klosterkirche Kappel, Tickets erhältlich an der Abendkasse Sonntag, 13. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 15. Oktober 13.30 Öffentliche Führung durch den Klostergarten (ohne Anmeldung) Mittwoch, 16. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 17. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil

Hinweis: Sonntag, 20. Oktober Der Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz findet nicht um 19.00 Uhr statt (wie im Aeugster angekündigt), sondern um 10.00 Uhr am Morgen!

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 11. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 13. Oktober 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach Pfrn. S. Weisenhorn

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 13. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Wettswil mit Pfr. Matthias Ruff

Voranzeige: Freitag, 18. Oktober 19.30 Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 13. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 13. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Sonja Weisenhorn Fahrdienst auf Anfrage bei Marcel Möckli (079 434 33 86)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 13. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 13. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Dr. Harald Matern Assistent der theologischen Fakultät Basel, systematische Theologie und Religionsphilosophie Mittwoch, 16. Oktober 12.00 Senioren-Essen im Giebel 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 13. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Matern

Sonntag, 13. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach mit Pfrn. Sonja Weisenhorn www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag,13. Oktober 9.15 bis 9.45 Uhr Morgensingen in der Kirche Leitung: Veronica Nulty 10.00 Regionaler Gottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Weisswurst und Brezel 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 13. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 13. Oktober 10.00 Kirche Wettswil Regionalgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 12. Okt. unter Tel. 044 777 99 72 Donnerstag, 17. Oktober 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil, Tonbildschau mit René Schmutz Freitag, 18. Oktober 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 12. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Gottesdienst mit 1. Jahrzeit für Annaliese Gantenbein-Rohr Sonntag, 13. Oktober 9.00 Gottesdienst 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 12. Oktober 17.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer aus Immensee

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Orgel: A. Bozzola Jahresgedächtnis von Trudi Nietlispach Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 13. Oktober 10.30 Gottesdienst

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 13. Oktober 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 14. Oktober 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 17. Oktober 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 13. Oktober 9.45 Erntedankfest mit der Jungschar Aiona Anschliessend Mittagessen Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 13. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Elisabeth Gutzwiller) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 17. Oktober 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 13. Oktober 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 13. Oktober 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 16. Oktober 20.00 Frauenabend Prediger Kapitel 10 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 11. Oktober 2019

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Von den Täufern im Säuliamt zu den Amischen in den USA Begegnungs- und Studienreise am 15. bis 28. Mai 2020 Die Wurzeln der Amischen liegen sowohl familiär als auch religiös in der Schweiz. Die Täufer wurden – auch im Säuliamt – noch bis Mitte des 17. Jahrhunderts unbarmherzig verfolgt und vertrieben, wenn sie nicht reumütig in den Schoss der Staatskirche zurückkehrten. Der Zwinglifilm, der Anfang Jahr erstaunlich lange in den Kinos lief, zeigt auch die Auseinandersetzung mit dem radikalen Flügel der Zürcher Reformation, die am 5. Januar 1527 mit der Ertränkung von Felix Manz in eine lange Periode der Verfolgung der «Wiedertäufer» mündete. Diese wurden in der Landvogtei Knonau und anderen Zürcher Gebieten bis zum Ende des Dreissigjährigen Krieges 1648 verfolgt, wenn sie nicht reumütig in den Schoss der Staatskirche zurückkehren wollten. Im Rahmen des Reformationsjubiläums bietet die reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt eine Reise zu den heutigen Nachfahren der Täufer in Pennsylvania und Ohio an. Der ehemalige Ökumene-Beauftragte der reformierten Landeskirche, Peter Dettwiler, hat sich für die Versöhnung und den Dialog mit den Mennoniten und Amischen eingesetzt und schon sechs Reisen zu ihnen geleitet. Leitmotiv für ihn ist die Mahnung aus dem Bekenntnis der Landeskirche von 2004: «Es ist an der Zeit, die Geschichte der Täuferbewegung als Teil unserer eigenen Geschichte zu akzeptieren, von der täuferischen Tradition zu lernen und im Dialog mit den täuferischen Gemeinden das gemeinsame Zeugnis des Evangeliums zu verstärken.»

Die Amischen tragen traditionelle Kleidung. (Bilder zvg.) The Plain People «The Plain People» – so nennen sich die Amischen in den USA heute. Menschen, die bescheiden, bodenständig und geradlinig dem Evangelium und ihrer Tradition treu bleiben wollen. Immer wieder eindrücklich sei die Begegnung mit Jesse und Anna Lapp und ihren sieben Kindern, so Dettwiler. Er hat in diesen Jahren nicht nur das Wachstum ihrer Familie miterlebt, sondern auch den Wandel, dem die Amischen ausgesetzt sind: Ihr bescheidener Bauernhof bietet nicht mehr das nötige Einkommen. Mit Erstaunen stellte er bei seinem letzten Besuch

Unentwegt unterwegs

2018 fest, dass die Kühe alle verkauft waren. «Der Milchpreis ist zu tief», meinte Jesse. «Die Milchwirtschaft lohnt sich nicht mehr.» Er bewirtschaftet mit seinen Maultieren noch das Land für den Anbau von diversen Getreiden zum Verkauf an andere Bauern. Die Familie setzt nun zusätzlich auf den florierenden Tourismus. Denn die Amischen sind eine Touristenattraktion. Lapps bieten Führungen auf ihrem Bauernhof an und erzählen von ihrem Leben. Das gehört zu den vielen Kompromissen, mit denen die Amischen leben. Das amische Ideal ist zwar nach wie vor das Leben nahe an der Scholle. Doch nur noch ein kleiner

Zum Leben der Amischen gehört auch der Verzicht auf jede moderne Technik. Teil kann von der Landwirtschaft leben. Als ausgezeichnete Handwerker haben sich viele Amische auf die Holzbearbeitung spezialisiert. Die Begegnungen mit den Amischen auf dieser Reise führen jeweils zu interessanten Gesprächen. In Pennsylvania gehört ein Besuch bei Familie Lapp und in Ohio der Besuch eines Gottesdienstes der New Order Amish zum Programm dieser Reise. Dazu viele weitere Kontakte mit amischen und mennonitischen Familien und Werkstätten, bis hin zum Besuch einer Auktion von Trabern (Pferden), welche die augenfälligen Kutschen der Amischen ziehen.

Das ganze Reiseprogramm basiert auf vielen persönlichen Kontakten mit Menschen, die Dettwiler und seine Frau im Laufe der Jahre kennen gelernt haben. Am Anfang und Ende stehen zwei touristische «Highlights»: Die Stadt Philadelphia, die Wiege der amerikanischen Demokratie, sowie die Niagara Fälle und die Fingerlakes mit einem Besuch des Seneca-Indianermuseums. Peter Dettwiler Detaillierter Flyer zu dieser Reise auf www.ref-saeuliamt.ch. Maximal 20 Teilnehmende. Auskunft: Peter und Helen Dettwiler, Knonau, Tel. 041 761 75 22.

Zukunftstag in katholischer Kirche

Die nächsten Tage im LaMarotte Affoltern

Einblicke für Jugendliche in den Berufsalltag der Eltern

Jazz am Donnerstag mit dem «Joe Haider Trio»

Der nationale Zukunftstag am 14. November ermöglicht Mädchen und Buben einen Einblick in den Berufsalltag ihrer Eltern. Die katholische Kirche in Affoltern möchte die Türen für alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse öffnen. Die Jugendlichen erwartet ein ereignisreicher Vormittag mit spannendem Rahmenprogramm vor als auch hinter den Kulissen. (pd.)

Seit über 60 Jahren ist Joe Haider ein wertvolles Mitglied der europäischen Jazzgemeinde und weiterhin als Pianist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge unterwegs. Und es ist noch kein Ende abzusehen. Nach verschiedenen Projekten in grösseren Besetzungen ist er wieder mit seinen jüngeren Mitstreitern auf Trio-Tour: zusammen mit Lorenz Beyeler am Bass und dem Drumer Claudio Strüby. O-Ton Joe Haider: «83, klingt so nach letzter Etappe oder Verlängerung mit anschliessendem Elfmeterschiessen, um im Fussball-Jargon zu sprechen, aber das Spiel ist noch nicht aus! Die Idee der Musik besteht darin, Bestehendes zu verändern und Neues zu erschaffen, dem Talent entsprechend darüber zu improvisieren, wobei die Jüngeren wunderbare In&Out-Improvisatoren sind und der «Alte» am Klavier anzeige

Katholische Kirchgemeinde St. Josef Affoltern, Seewadelstrasse 13, Affoltern, 14. November. Anmeldung: Telefon 043 322 61 11.

Die grosse Jazz-Legende Joe Haider in Aktion. (Bild zvg.) dafür sorgt, dass es nicht aus dem Ruder läuft.» (pd.) Donnerstag, 17. Oktober ,Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Platzreservierung erwünscht über Tel 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch

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Berufsinformationen für Jugendliche in der katholischen Kirche. (Bild zvg.)


16 agenda

Freitag, 11. Oktober Kappel am Albis

18.00: Zum Todestag, am Sterbeort: Zwingli - was bleibt? Podiumsdiskussion und Filmvorführung «Zwingli». Tickets an der Abendkasse. Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

19.30: Roger Köppel spricht zum Thema: Stopp der Plünderung des Mittelstandes. Organisation: SVP. Mit Fragerunde und Diskussion. Gasthaus zum weissen Rössli.

Stallikon

19.30: «HappyFriday@kafimüli» Drinks und Live Jazz mit «Quarterly Jazz Quartett (QJQ)». Apéro ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Verkauf von Getränken und Snacks. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Samstag, 12. Oktober Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 13. Oktober Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, neue Kontakte knüpfenMithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Montag, 14. Oktober Affoltern am Albis

17.00-19.00: KISS-Treff (Genossenschaft KISS KnonauerAmt) Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschrift für Jung und Alt. Anmelden unter 079 703 88 37 oder knonaueramt@kiss-zeit.ch. Reformierte Kirche (Ulmensaal).

Dienstag, 15. Oktober Affoltern am Albis

19.00: Referat von Dr. med. Jacqueline Minder zum Thema: «Psychische Gesundheit im Alter was braucht es dazu?». Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Kappel am Albis

13.30: Öffentliche Führung durch den Klostergarten. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Veranstaltungen

Freitag, 11. Oktober 2019

Bilder, die niemanden kalt lassen

Ausstellung «Zwischen Krieg und Frieden» im Kloster Kappel Das Kloster Kappel stellt zum ersten Mal Kriegsbilder von George Gessler (1924–2012) unter dem Titel «Zwischen Krieg und Frieden» aus. Der Schweizer Künstler George Gessler (1924–2012) lebte in Zürich und im Tessin und seit 1970 im Knonauer Amt. Er setzte internationale politische Unruhen vergangener Jahrzehnte visuell um. Die eindrücklichen Bilder im geometrischen Stil vermögen ihre Aussage prägnant auf den Punkt zu bringen. Nach einer erfolgreichen Ausstellung zum Thema Farbenwelten zeigt der GeGessler.Verein im Herbst nun Bilder, die keinen Betrachter kalt lassen. Der Schweizer George Gessler, genannt GeGessler fand in den kriegerischen Zeiten des vergangenen Jahrhunderts sein persönliches Ventil in der Kunst. Neben grossformatigen Leinwandarbeiten illustrierte er Bibelzitate und fertigte Drucke zum Thema der Passion an. Diese werden in einer Ausstellung mit dem Titel «Zwischen Krieg und Frieden» anlässlich von 500 Jahre Reformation im Kloster Kappel gezeigt. Das Thema durchzog seit jeher die Menschheitsgeschichte. Der erste Kappeler «Krieg» endete 1529 friedlich mit der berühmten Kappeler Milchsuppe; zwei Jahre später bezahlten Zwingli und viele andere auf demselben Schlachtfeld mit dem eigenen Leben.

Mittwoch, 16. Oktober Affoltern am Albis

14.00-18.00: «Pimp my Jugi»gestalte den Treff mit! Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Textilien für die Ewigkeit – Prähistorische Gewebe aus archäologischer und konservatorischer Sicht». Anmeldung erforderlich bis 12.00 Uhr 044 762 13 13, E-Mail: fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen.Lindenmoosstr. 1.

Hausen am Albis

07.20: Seniorenwanderung, Rüdlingen-Rheinau. Gesamtstrecke zirka 13.4 km, Marschzeit 3½ Std. Pick-

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00-18.00: «Pimp my Jugi»gestalte den Treff mit! Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung für aktive, ältere Personen auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Joe Haider Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

07.35: Mittelschwere Wanderung, Magden-Hersberg-Liestal. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung/Auskunft: Rosmarie Baumann,044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis

19.30-21.00: Neu: Aikido auch für Anfänger mit Toni Lauper, 3. Dan. Anmeldung und Info 078 823 80 03. Weisbrod Areal (Silatplus).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ottenbach

Aufschrei gegen Gewalt und Hoffnung auf Frieden GeGesslers künstlerische Auseinandersetzung kreiste stets um grundlegende Menschheitsfragen. Einerseits als verzweifelter Aufschrei gegen Gewalt, Gier und menschliche Unvernunft – in Bildzyklen zu Krieg, Passion, Totentanz, Umweltzerstörung. Anderseits bringen seine Werke Hoffnung auf Frieden zum Ausdruck, im Glauben an eine göttliche, aufbauende, ewige Kraft. GeGessler suchte in seiner Bildsprache nach einer Verdichtung des Menschlichen in überpersönlicher Ausformung und Gestaltung. Nicht nur das politische Engagement GeGesslers, sondern auch dessen

Affoltern am Albis

George Gessler Bilder sind ein Aufschrei gegen Gewalt, geprägt von der Hoffnung auf Frieden. (Bild zvg.) eigene Spiritualität zum Glauben wird beleuchtet: Auch wenn er sich nie bezüglich seiner Kunst äusserte, bezeichnete er sich stets als Christ, was in seinen Werken deutlich wird. Als einer der wenigen Schweizer Künstler malte er religiöse Themen in abstraktem und figurativem Stil, welche den Betrachter in eine innere Auseinandersetzung zwingen. Durch seine aussagekräftigen Bilder – geprägt durch eine geordnete Formgebung und die von Hand angeriebenen, strahlenden Far-

nick. Auskunft/Anmeldung bis 13. Okt.: E. und K. Gantenbein, 044 341 07 93, gantis@datazug.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstr.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche in den Schulferien.

anzeige

ben – hat er die Welt mit seinem Lebenswerk voller Kraft und Schönheit bereichert, dessen Palette von friedvollen, ruhigen Bildern bis zu kaum erträglichen Darstellungen menschlicher Gräueltaten reicht. (pd.) GeGessler «Zwischen Krieg und Frieden», Bilder und Drucke. Ausstellung: 27. Oktober bis 20. November, täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet, öffentliche Räume Kloster Kappel, Kappelerhof 5, Kappel. Vernissage mit Apéro am 27. Oktober, 15.30 Uhr, Führung am 17. November um 14 Uhr.

Donnerstag, 17. Oktober Aeugstertal

20.30: Sir Oliver Mally und Martin Gasselsberger «Blues & Ballads». Essen um 19 Uhr, Reservation 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

08.30: OTTENBACH60+: Wanderung aufs Hörnli, Dauer 3 Stunden, Ausrüstung der Witterung entsprechend, evtl. Stöcke für den Abstieg. Mittagessen im Restaurant Hörnli. Anmeldung und Auskunft bis Mittwoch, 16. Oktober, um 12.00 Uhr bei Hans Reifler, Tel. 044 761 91 36. Postautohaltestelle (Engelwiese).

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14: Catherine Morier, Kundin und Nachbarin der Bibi, oft anzutreffen, zeigt eine Auswahl farbiger, ausdrucksstarker Bilder. Mo, Di 10-19, Di bis Fr 13-19, Sa 10-15 Uhr. Bis 31. Oktober.


Sport

Freitag, 11. Oktober 2019

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Mit den Cracks in Hawaii mitfiebern Hawaii-Night in Birmensdorf – neue WM-Qualifikationen für Team Koach Noch bevor am Samstag mit dem Ironman Hawaii der Saisonhöhepunkt über die Bühne geht, hat das Team Koach bereits die ersten WM-Qualifikationen für 2020 im Trockenen. Die Herbst-Wettkämpfe erlauben es, sich frühzeitig für die WM zu qualifizieren und die entsprechende Reise langfristig auf die berufliche Tätigkeit abzustimmen, was für viele Amateure wichtig ist. Entsprechend gross ist die Spannung jeweils vor der Vergabe der WM-Slots. Beim Ironman Emilia Romagna in Cervia, Italien, holte André Weber den Startplatz für Hawaii 2020, nachdem er dieses Jahr aus terminlichen Gründen darauf verzichtet hatte. Gleichzeitig ist er in der Weltrangliste seiner Altersklasse auf Platz 3 vorgestossen. Edina Jung liegt dank einer starken Leistung in Cervia gar auf Rang 2, nachdem sie nur zwei Wochen zuvor an der Halbdistanz-WM «70.3» in Nizza brilliert hatte.

Der Run auf Taupo Der Bonstetter Roman Hofstetter, der sich bereits im August in Vichy für die 70.3 WM 2020 in Taupo, Neuseeland, qualifiziert hatte, zeigte in Cervia nochmals ein starkes Rennen auf der am Tag nach dem Ironman durchgeführten Halbdistanz und wurde 11. seiner Altersklasse. Hatte man anfangs vermuten können, dass Taupo zu ab-

Präsentation der Koach-Trophäen in Cascais: Erika Schmid, 2. ihrer Altersklasse, flankiert von Christian Fässler (rechts, ebenfalls 2. seiner AK und schnellste Laufzeit aller Amateure) und Bernhard Schneider, Sieger seiner AK. (Bild zvg.) gelegen sei, um sich für eine WM zu eignen, hat sich mittlerweile das Gegenteil erwiesen: Die raren Startplätze sind erneut äusserst begehrt. Seit die Halbdistanz-WM jedes Jahr auf einem anderen Erdteil stattfindet, hat sie stark an Attraktivität gewonnen. Dies zeigte sich auch in Cascais, Portugal, wo 3000 Triathletinnen und Triathleten zum Ironman 70.3 starteten. Das Schwimmen über 1.9 km bei Sonnenaufgang war ein attraktives Spektakel. Der idyllische, 90 km lange Radparcours führte zuerst dem Meer entlang bis nach Lissabon und zurück, anschliessend durch ein hügeliges

Der FCWB startet Zusammenarbeit mit Spezialistenteam «functiomed» Auch in der medizinischen Unterstützung der Mitglieder geht der FC Wettswil-Bonstetten neue Wege. Der Club startet die Zusammenarbeit mit «functiomed», einem Zentrum für funktionelle Medizin. Seit Jahren vertrauen viele bekannte Profisportler sowie zahlreiche Mitglieder des FCWB auf die «functiomed». Unter der Gesamtleitung von Prof. Martin Spring bietet «functiomed» individuelle medizinische und therapeutische Dienstleistungen in verschiedenen, sich ergänzenden Fachbereichen an. Dabei stehen der Mensch, seine Gesundheit und die Qualität im Zentrum, um den Weg der Genesung und der Prävention gemeinsam beschrei-

ten zu können. Mit über 40 Therapeuten und Ärzten werden die Bereiche Sportmedizin, Osteopathie, Physiotherapie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Akupunktur, Homöopathie, Mental Coaching, Ernährungsberatung und Massage abgedeckt. Sämtliche Mitglieder des FCWB können auf das umfassende medizinische Spektrum zugreifen. Der Club und seine Sportler profitieren durch das enorme Know how, angefangen bei einer methodischen Prophylaxe über Verletzungen im Training bis hin zur verbesserten sportlichen Leistung im Spiel. Im Notfall wird eine Terminvergabe innert 24 Stunden garantiert. Mit Dr. med. Manuel Haag hat der FCWB zusätzlich einen renommierten Knie- und Schulterspezialisten von «functiomed» als Teamarzt gewonnen. . (OHe)

Badminton-Schnuppertraining Unter dem Motto «Lernen, Leisten, Lachen» hat Ende September der sechste Trainingstag des Badmintonclubs Affoltern stattgefunden. Ob ganz neu mit dabei oder als erfahrenere Athleten, konnten die Teilnehmenden ihre Badminton-Fertigkeiten verfeinern, ihre Teamfähigkeit ausbauen und mehr über die schnellste Sportart der Welt erfahren. Es wurde fleissig geübt und gemeinsam zu Mittag gegessen. Zum Abschluss spielten alle anzeige

zusammen ein Turnier, bevor die preisgekrönten Sportler müde aber zufrieden nach Hause entlassen wurden. Am Freitag, 25. Oktober, und Montag, 28. Oktober, findet je von 18 Uhr bis 19.30 Uhr ein für alle Kinder und Jugendlichen von 8 bis 15 Jahren offenes Schnuppertraining statt. Für weitere Informationen steht die Trainingsleitung (juniorentrainer@bcaffoltern.clubdesk.com) zur Verfügung. (pd.)

Naturschutzgebiet und schliesslich mit Rückenwind in rascher Fahrt dem Meer entlang zurück. Der stark coupierte Halbmarathon (21,1 km) forderte von den Athleten nochmals alles ab. Koach-Triathlet Christian Fässler wurde speziell geehrt für die schnellste Laufzeit aller Altersklassen-Athleten. Als 2. seiner Altersklasse erhielt er ein WM-Ticket, das er gerne annahm. Auch Bernhard Schneider errang den angestrebten Slot für Taupo: Nach dem Schwimmen 3. seiner Altersklasse wechselte er als 2. auf die Laufstrecke und übernahm nach 5 km des Halbmarathons die Führung, die er bis anzeige

ins Ziel verteidigte. Seine Frau, Erika Schmid, wurde in derselben Altersklasse bei den Damen 2., sodass sie gemeinsam zur Siegerehrung schreiten konnten. Während beim Ironman Emilia Romagna zweimal ein knackiger Aufstieg auf der ansonsten flachen Radstrecke zu bewältigen ist, und sich Cascais neben den landschaftlichen Schönheiten vor allem durch die steilen Abschnitte beim Lauf auszeichnet, ist in Barcelona eine besondere Herausforderung zu meistern: Die topfebene Strecke ermöglicht zwar sehr gute Zeiten, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Rückenmuskulatur in der Lage ist, rund fünf Stunden lang ununterbrochen in der windschlüpfrigen Aeroposition zu verharren. Koach-Athlet Olivier Bussmann gelang dies bestens und er unterbot mit 9:42 Stunden seine bisherige Bestzeit um nicht weniger als 36 Minuten.

«Im Team Koach finden alle einen Platz» Am selben Datum wurde beim Ironman 70.3 auf Lanzarote das Schwimmen wegen hohen Wellengangs ersatzlos gestrichen. Das Rennen auf einer neuen Strecke mit vielen Höhenmetern war angesichts der starken Winde eine echte Herausforderung, der Denise Johannsen als Siegerin ihrer Altersklasse gänzlich gerecht wurde: Ein weiterer Slot für Taupo.

Team-Koach-Chef Kurt Müller zieht eine äusserst positive Bilanz über die letzten drei Wochenenden: «Wir haben viele Podestplätze gefeiert, mehrere unserer Athletinnen und Athleten zählen weltweit zu den besten ihrer Altersklasse, wir gehörten in Italien und Portugal zu den stärksten ausländischen Teams. Aber genauso wichtig ist mir, dass in unserem Team alle einen Platz finden. Dies macht unseren besonderen Spirit aus. Corinne Bowald war begeistert, nachdem sie das Ziel bei ihrem ersten Ironman erreicht hatte, für René Hermann und Olivier Kronenberg war bei Chasing Cancellara von Zürich nach Zermatt das Erlebnis wichtiger als der Rang und die Zeit.» Dieser Spirit lässt sich auch an der Hawaii-Night von morgen Samstag, 12. Oktober, ab 17.30 Uhr bei Sportster 24 an der Industriestrasse 4 in Birmensdorf live miterleben. Wie schneiden die Koach-Athleten Stephan Meinecke, Jörg Brassel, Alex Meier und Mäni Hefti an den Weltmeisterschaften auf Big Island ab? Wie verläuft das Rennen der ProfiMänner? Dominiert Daniela Ryf die Profi-Frauen wieder nach Belieben? Coach Kurt Müller kommentiert den Live-Stream des Ironman Hawaii ab dem Start um 18.30 Uhr Schweizer Zeit und beantwortet Fragen der aktiven und künftigen Triathletinnen und Triathleten. (tk) Alle Angaben: www.kmsportcoaching.ch.


Extra

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Gefährliche Reise in den Süden

herkömmliches

BirdLife kämpft für einen besseren Schutz der Zugvögel vor Wilderei und Lebensraumverlust.

Der Ausdruck Galerie ist hergeleitet vom italienischen Wort galleria, das Tunnel oder Stollen bedeutet. Seit Anfang des 16. Jahrhunderts kann damit auch ein langer, bedeckter Säulengang gemeint sein, sei es im Sinne einer Felsgalerie, die vor Steinschlag und Lawinen schützt oder im Sinne einer Gemäldegalerie, in der wertvolle Kunstschätze zu sehen sind. Der sprachliche Zusammenhang ist einigermassen nachvollziehbar. Wenn man aber bereit ist, dem offiziellen Herkunftswörterbuch des Duden Glauben zu schenken, dann liegt einer Galerie als eigentliches Stammwort die biblische Ortsbezeichnung Galiläa zugrunde, wo im Gegensatz zum Landstrich Judäa die Heiden ansässig waren. Dementsprechend wurden ab dem 10. Jahrhundert in Rom und anderswo die Vorhallen christlicher Kirchen, wo sich die «Andersgläubigen» aufhielten, als Galiläa bezeichnet – eine Deutung, die zugegebenermassen etwas abenteuerlich anmutet. Wie auch immer: Der Besuch einer attraktiven Galerie bereitet selbst christlichen Kunstliebhabern einen Heidenspass. (ubo)

Galerie

Rund 50 bis 100 Millionen Zugvögel überqueren derzeit die Schweiz auf ihrer Reise ins Winterquartier; europaweit sind es sogar mehrere Milliarden. Doch nicht alle Vögel werden ankommen – unterwegs warten viele Gefahren auf sie. Denn auch die Wilderer sind jetzt rund um das Mittelmeer wieder aktiv: Laut einer wissenschaftlichen Studie von BirdLife International fallen ihnen jedes Jahr rund 25 Millionen Vögel zum Opfer. Darüber hinaus fehlen vielen Zugvögeln geeignete und nahrungsreiche Lebensräume als Rastgebiete. Im Landwirtschaftsland finden sie kaum mehr Brachen oder Stoppeläcker und nur noch wenige Hecken. Um dem Treiben der Wilderer ein Ende zu setzen, sind in den meisten Ländern rund um das Mittelmeer BirdLife-Partner aktiv. Sie konnten in den letzten Jahren in Zypern, Italien und Malta teils schöne Erfolge erzielen. Auch in Frankreich, Spanien, Ägypten, im Libanon oder auf dem Balkan sind BirdLife-Partner aktiv gegen die Wilderei. Für Werner Müller, Geschäftsführer von BirdLife Schweiz, ist indes klar, dass die Probleme der Zugvögel nicht nur in den Mittelmeerländern zu finden sind. «Die meisten der Langstreckenzieher sind Insektenfresser und als solche durch das Insektensterben und die zu intensive Landwirtschaft auch bei uns in der Schweiz besonders betroffen.» Es ist daher wichtig, neben dem Kampf gegen die Wilderei auch den Schutz der Lebensräume und der Nahrungsgrundlage bei uns zu verstärken. Dazu muss sich die Agrarpolitik ändern, die heute falsche, oft sogar kontraproduktive Anreize setzt. Und es braucht den raschen Aufbau der ökologischen Infrastruktur, wie sie in der Strategie Biodiversität des Bundes vorgesehen ist.

Sammlung zugunsten der Zugvögel Derzeit sammelt BirdLife Schweiz für wichtige Zugvogelschutz-Projekte in Zypern, Italien und der Schweiz. Mit dem Geld werden neue Anti-WildererTeams unterstützt, aber auch Aufklärungsarbeit sowie Projekte in der Schweiz zugunsten der Zugvögel wie Neuntöter, Gartenrotschwanz oder Feldlerche. (pd.) Online-Spende: www.birdlife.ch/wilderei. Spendenkonto: BirdLife Schweiz, 8036 Zürich, Postkonto 80-69351-6, Vermerk «ZugvogelKampagne», IBAN: CH71 0900 0000 8006 9351 6.

Karl Häcki, Präsident der Viehzuchtgenossenschaft Oberamt (links), und Markus Wetli, Präsident des Verschönerungsvereins, mit der Wanderpreis-Glocke. (Bild Marianne Voss)

«Händ Sorg zum Burestand»

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

digitalisierung in worten

Open Source

Kulturpreis für schönsten Kuhschmuck an Viehschau in Hausen Die Viehschau in Hausen ist jeweils unüberhörbar und auch unübersehbar. Morgens ab acht Uhr sind schon von Weitem die Glocken- und Treichelklänge zu vernehmen. Der Verkehr gerät ins Stocken, die Feuerwehr hält die Autos auf. Und bald tauchen dann die ersten Kühe auf, begleitet von ihren Besitzern sowie grossen und kleinen Helferinnen und Helfern. Die Herde – durchaus 20 Tiere – zieht durch das Dorf, vorbei am Postplatz und bis zum Albisbrunn, wo die Viehschau stattfindet. Einige der teilnehmenden Landwirte, die ihre Tiere auf diese Weise zu Fuss zur Viehschau bringen, putzen ihre Kühe und Rinder wunderschön heraus und schmücken sie mit Fahnen oder Blumenkränzen. Vor zwei Jahren initiierte Karl Burkhard aus Hausen einen Wanderpreis, eine Glocke mit der Aufschrift «Händ Sorg zum Burestand». Diese Glocke soll jener Bauernfamilie über-

wetter

geben werden, deren Tiere am schönsten geschmückt sind. Das Ziel von Karl Burkhard war, dieses Brauchtum zu erhalten und zu unterstützen. Als Jury wurde der Verschönerungsverein Hausen bestimmt. Am vergangenen Mittwoch war wieder Viehschau-Tag, und in Hausen verbreitete der Glockenklang wie jedes Jahr eine ländlich-traditionelle Atmosphäre. Die Kühe und Rinder trotteten im strömenden Regen recht gesittet durch das Dorf, an den zahlreichen Ampeln vorbei und entlang den Baustellenabschrankungen. «Warum nicht vor dem Restaurant Löwen mal kurz anhalten?», sagte sich eine Kuh und lupfte den Schwanz. Die Autofahrer mussten sich gedulden. Nur zwei Bauernfamilien nahmen dieses Jahr aber den grossen Aufwand auf sich, ihre Tiere zu schmücken, nämlich Karl Häcki und Franz Abächerli. Die Jury vergab den Kultur-

preis und die Glocke an Franz Abächerli, da seine Kühe und Rinder sogar mit frischen Blumen bekränzt waren.

Anerkennung für alle Landwirte statt Einzelpreis? Markus Wetli, Präsident des Verschönerungsvereins, erklärte jedoch, dass man sich Gedanken mache, von dem Einzelpreis wegzukommen. «Wir möchten eigentlich lieber allen Landwirten, die an der Viehschau teilnehmen, eine Anerkennung geben für ihren enormen Aufwand.» Der Verschönerungsverein wolle sich dafür einsetzen, das Dorf lebendig zu erhalten. Und ein Anlass wie die Viehschau trage genau dazu bei. «Hier zeigen sich die Bauern der Öffentlichkeit. Das möchten wir unterstützen.» Marianne Voss

Crêpes mit Feigen und Vanilleglace

Basel 8° 20° Zürich 5° 18°

Affoltern

St.Gallen 8° 17°

6° 18°

Luzern 6° 18°

Neuchâtel 8° 15°

Bern 4° 18° Interlaken 5° 17°

Aussichten

St.Moritz -3° 12°

Sion 5° 20°

Genève 5° 19°

Chur 5° 19°

Bellinzona 6° 18°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

6° 20°

9° 21°

10° 20°

11° 15°

8° 16°

Alpensüdseite

10° 18°

12° 19°

13° 18°

14° 17°

13° 17°

min °C max °C

bauernregel «Oktobersonne kocht den Wein und füllt auch grosse Körbe ein.»

In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

gedankensprünge

volg-rezept

Heute

Wenn die Programmierungslogik eines Programms kostenlos und öffentlich einsehbar ist, geändert und genutzt werden kann, dann wird dies Open Source genannt. Einerseits gibt es in der Online-Gemeinschaft zahlreiche Altruisten, die ihre Programme allen Nutzenden kostenlos zur Verfügung stellen, andererseits macht Open Source gerade bei Industriezweigen mit wenigen Bewerbenden Sinn, die vergleichbare Programme benötigen. Sie können sich die Entwicklungskosten teilen und das Programm Open Source dem gesamten Industriezweig zur Verfügung stellen, damit jeder Konzern für sich spezifische Anpassungen machen kann. Im Knonauer Amt nutzen vor allem KMU Open Source Content Management Systeme (CMS), die als Software-Gerüst für die Homepages dienen. (sals)

Zutaten für 8 Stück

Zubereitung

100 g Mehl 2 Prisen Salz 3 Eier 2,5 dl Milch 30 g Butter 1,5 dl Rotwein ½ TL Maizena 2 EL Zucker 4 Feigen 4 Vanilleglace-Kugeln Puderzucker zum Garnieren

Butter schmelzen, auskühlen lassen, mit Mehl, Salz, Eiern und Milch in einer Schüssel zu einem glatten Teig vermischen, zirka 30 Min. ruhen lassen. In einer Bratpfanne mit etwas Butter goldgelbe Crêpes ausbacken. Maizena mit etwas Rotwein anrühren, mit restlichem Rotwein und Zucker aufkochen. Feigen vierteln, in die Sauce geben, kurz aufkochen und vom Feuer nehmen. Crêpes mit Feigen und Glace anrichten, mit Puderzucker garnieren.

Wahlkrampf Diskutieren Panaschieren Kumulieren Resignieren Martin Gut anzeige


Veranstaltungen

SIR OLIVER MALLY «Blues & Ballads» Donnerstag, 17. Oktober, 20.30 Uhr PÖSCHTLI AEUGSTERTAL Tel. 044 761 61 38

20 Jahre Jubiläum Panflöten-Konzert Gastmusiker: Jonas Gross

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17 Uhr Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 26. Oktober 2019, 19 Uhr Ref. Kirche Affoltern am Albis Sonntag, 27. Oktober 2019,17 Uhr Ref. Kirche Muri Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten

www.pan-corona.ch

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen. Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. ES IST DA – DAS NEUE REISEPROGRAMM 2020!!! *Bestellen Sie noch heute unseren neuen Katalog unter: 041 756 07 66 oder www.strickler-reisen.ch «Wenn das Leben eine Reise ist, ist Strickler Reisen Ihr Ziel!» Freitag, 6. Dezember 2019 Weihnachtsmarkt Bern Carfahrt CHF 42.– Samstag, 7. Dezember 2019 Stuttgarter Weihnachtsmarkt Carfahrt CHF 57.– Dienstag, 10. Dezember 2019 Weihnachtsmarkt Basel Carfahrt CHF 42.– Samstag, 30. November, bis Sonntag, 1. Dezember 2019 Adventszauber Heidelberg Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 230.– Freitag, 13., bis Sonntag, 15. Dezember 2019 Christkindlmarkt Brixen-Bozen Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 490.– Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! Weitere Tages-/Mehrtagesfahrten finden Sie auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach: 041 756 07 66.

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