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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 79 I 165. Jahrgang I Dienstag, 4. Oktober 2011

Projekte gestartet

Aussergewöhnlich

Gemeinde Aeugst hat über erste Resultate der Zukunftswerkstatt orientiert. > Seite 3

Die Ottenbacher Chilbi – ein Dorffest der besonderen Art. > Seite 5

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Ganzheitlich Über die pädagogische Arbeit der Pestalozzi-Stiftung in Knonau. > Seite 7

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«Galizier» Krebskartierung: In Bonstetten haben sich Exoten eingeschlichen. > Seite 10

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Systemkollaps? Prominent besetztes Podium in Affoltern zum Thema «Überbevölkerung?». > Seite 11

kommentar

Spitalpräsident im 2. Anlauf Reinhold Spörri an der DV abgestraft Die Spital-Delegiertenversammlung wählte Reinhold Spörri erst im zweiten Wahlgang zum Präsidenten der Betriebskommission – und das mit dem Stimmenminimum. Im ersten Umfang fiel die Wahl auf den Stalliker Gemeindepräsidenten Walter Ess, der aber sofort Verzicht erklärte. Es gab schon Wochen zuvor Indizien, die auf eine nicht reibungslose Wahl hindeuteten – spätestens dann, als einige Gemeindedelegierte die Einsetzung einer Wahlkommission für die Besetzung des Spitalpräsidiums verlangten, obgleich in der Person des interimistischen Präsident Reinhold Spörri eine Kandidatur vorlag. Man wolle «in Ruhe Abklärungen treffen», hiess es aus diesem Kreis. Es war offenkundig: Die Kandidatur Spörri stiess auf Widerstand. Die Initianten zogen dann aber ihre Forderung für die Bildung einer Wahlkommission zurück. Reinhold Spörri, nach dem

Uneigennütziges Einstehen für Kleinkunst Sie ermöglichen Patchwork-Existenzen, sorgen für eine Bereicherung der Lebensqualität, tragen zu einer lebendigen Region bei, setzen nicht auf Mainstream, sondern auf Lokales – und stehen uneigennützig für Kleinkunst ein: Die «LaMarotte»-Verantwortlichen erhielten am 10-Jahre-Jubiläum vom Samstag im Kasinosaal Affoltern viel Lob von Daniel Fueter, Zürcher Kulturpreisträger 2011. (-ter.)

Rücktritt von Peter Sandhofer Präsident ad interim, hielt an seiner Präsidiumskandidatur fest. Dann folgte der Hammerschlag: Nachdem ein Antrag auf ge- Reinhold Spörri. heime Abstimmung durchkam, wählten die Delegierten im ersten Wahlgang den zuvor in die Betriebskommission beorderten Stalliker Gemeindepräsidenten Walter Ess mit 10 Stimmen zum Präsidenten. Von den total 15 Stimmen wurden zwei leer eingelegt; Spörri erhielt gerade mal 3 Stimmen. Ess erklärte darauf seinen Verzicht. Mit exakt dem absoluten Mehr von 5 Stimmen schaffte Reinhold Spörri die Wahl im zweiten Wahlgang dann doch noch. Alle übrigen Wahlgeschäfte gingen problemlos über die Bühne. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5 – Kommentar rechts

Ein Präsident ohne Rückhalt ................................................... von werner schneiter

D

as Spital Affoltern hat im Rahmen der Spitalliste 2012 alle gewünschten Leistungsaufträge erhalten. Auf einer anderen Liste figuriert auch die Psychiatrie, und zudem ist das dem Spital angegliederte Kompetenzzentrum Palliative Care auf die Zuger Spitalliste aufgenommen worden («Anzeiger» vom 30. September). Das Kleinspital Affoltern agiert also äusserst erfolgreich und hat im rauen Wind der Gesundheitspolitik sehr gute Überlebenschancen. All diese Erfolge werden aber durch lokalpolitische Querelen getrübt, die dem ausgezeichneten Ruf des Spitals Affoltern abträglich sind. Da kam es in jüngster Vergangenheit zur Rückweisung des Budgets, zum Stichentscheid des Präsidenten, zu Unstimmigkeiten, die zum Rücktritt des damaligen Präsidenten Peter Sandhofer führten, zur Verschiebung der Abstimmung über Neubau und Küche und im Frühsommer schliesslich zur Verschiebung der Wahl zur Neubesetzung des Präsidiums der Betriebskommission. Man wolle «in aller Ruhe» die nötigen Abklärungen treffen und den neuen Spitalpräsidenten nicht nur in

den eigenen Reihen suchen, hiess es damals scheinheilig. Vier Gemeindedelegierte forderten die Bildung einer Kommission für die Wahl des Präsidenten, der in früheren Jahren stets vom Gemeindepräsidentenverband vorgeschlagen und von der DV ausnahmslos abgesegnet wurde. Im vorliegenden Fall zierten sich viele – statt ehrlich zu sagen: Wir wollen Reinhold Spörri nicht als Präsidenten der Betriebskommission. Auf die Einsetzung einer Wahlkommission verzichtete man, die Betriebskommission schlug der DV Kandidat Spörri vor. Und dann die unrühmliche Posse an der DV, der offenkundig eine Absprache unter Delegierten vorausging und in geheimer Abstimmung fortgeführt wurde: 10 von 15 Stimmberechtigten wollten im ersten Wahlgang das neue Betriebskommissionsmitglied Walter Ess auf den Präsidentenstuhl hieven, obwohl sie wussten, dass dieser eine Wahl nicht annehmen würde. Auf Reinhold Spörri fielen gerade mal drei Stimmen. Im zweiten Wahlgang erreichte er mit fünf Stimmen exakt das erforderliche absolute Mehr, das zur Wahl reichte. Ein unwürdiges Schauspiel, ein Schelmenstück. Dass es nach der Wahl noch Applaus für den Gewählten gab,

Volten und Formationsflug

macht die Sache noch fragwürdiger. Ob sich der neue Präsident mit der Wahl-Annahme einen Gefallen getan hat, ist zu bezweifeln. Er hätte nach dem ersten Wahlgang das Handtuch werfen müssen. Stand ihm zu viel Ehrgeiz im Weg? Es ist offenkundig, dass er bei den Delegierten aus den Gemeinden zu wenig Rückhalt geniesst. Der Nährboden für Konflikte bleibt. Und solche kann sich das Spital Affoltern trotz aller jüngsten Erfolge nicht leisten, weil viele anspruchsvolle Aufgaben warten, die Konsens und Geschlossenheit erfordern. Über die Gründe dieser «BeinaheNichtwahl» kann nur spekuliert werden. Möglich, dass er für Aussagen des früheren Präsidenten abgestraft wurde. Dieser übte nach seiner Demission Ende Juni harsche Kritik an den Delegierten und forderte den Rücktritt von zwei Mitgliedern. An den fachlichen Qualitäten von Reinhold Spörri kann es nicht liegen. An der Art der Versammlungsführung als interimistischer Präsident? Am Umgang mit Kritik? Niemand hat sich im Vorfeld öffentlich zu seiner Person geäussert, und auch an der DV wurde die Möglichkeit, über Kandidaten zu diskutieren, nicht genutzt. Das geschah offenkundig hinter den Kulissen.

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Tausende an den Modellflugtagen auf dem Flugplatz in Hausen Grossaufmarsch am Wochenende auf dem Flugplatz Oberamt in Hausen: Die Modellfluggruppe Affoltern lud zum 32. Flugtag ein. Piloten aus dem In- und Ausland zeigten zum Teil spek-

takuläre Flüge – auch mit Modellen, die in Hausen zum ersten Mal zu sehen waren. So unter anderem die JU 52 oder der Airbus A340. Flugzeuge, die in Tausenden von Stunden mass-

stabgerecht nachgebaut wurden. Besonderen Applaus erhielten jene Piloten, die Formationsflüge zeigten. ................................................... > Bericht auf Seite 9

................................................... > Bericht auf Seite 7

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Einladung zur 14. Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbandes Albis Datum: Mittwoch, 26. Oktober 2011 Ort: Mehrzwecksaal, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr Traktandenliste: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung Protokoll der 13. Delegiertenversammlung vom 11. Mai 2011 3. Genehmigung Budget 2012 4. RFO Albis 5. Info Kommando ZSO Albis 6. Info PSK 7. Info Planungsgruppe Gesundheit 8. Verschiedenes Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA)

Bestattungen

Ein ewiges Rätsel ist das Leben und ein Geheimnis bleibt der Tod.

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE

Tief traurig nehmen wir Abschied von meiner über alles geliebten Ehefrau und meinem liebsten Mami dieser Welt

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem sensiblen, lieben Bruder und unserem Freund

Brigitta Kubli-Zaugg

René Baumann

27. Juni 1959 – 24. September 2011

12. April 1959 – 29. September 2011

In stiller Trauer: Jasmin Pokerschnig Josefa Pokerschnig Freunde und Bekannte

An einem wunderschönen Herbsttag, knapp 3 Jahre nach der vernichtenden Diagnose ALS, ist ihr strahlendes, fröhliches und einzigartiges Lachen für immer verstummt. Ihre Lebensfreude und ihr Tatendrang waren ungebrochen bis zuletzt. Sie trotzte ihrer Krankheit mit unendlicher Willenskraft bis zu ihren letzten Atemzügen. Sie durfte friedlich und entspannt in meinen Armen einschlafen. Igor Kubli Carolina Kubli viele Verwandte ganz viele Freunde

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 6. Oktober 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen.

Aeugst am Albis

Allfällige Spenden an «Vier Pfoten Schweiz» (Tierschutz), Spendenpostkonto 87-237898-1.

Wir nehmen Abschied von Brigitta am Freitag, 7. Oktober 2011, um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. Besammlung um 13.45 Uhr beim Friedhofgebäude.

Beerdigung am Freitag, 7. Oktober 2011 von

Traueradresse: Jasmin Pokerschnig, Zurlindenstrasse 118, 8003 Zürich

Die Urne von Brigitta wird anschliessend an den Abschied im Kindergrab von unserem Sohn Gregory beigesetzt.

Kubli geb. Zaugg, Brigitta Barbara

Brigitta wünschte keine Trauerbekleidung und statt Blumen zu spenden soll man der ALS-Vereinigung.ch, Postkonto 85-137900-1, gedenken, die Unermessliches für die ALS-Betroffenen und ihre Angehörigen leistet.

geb. am 27. Juni 1959, wohnhaft gewesen in 8906 Bonstetten (vorher in Aeugst a.A.), verstorben am 24. September 2011.

Traueradresse: Familie Kubli, Heumattstrasse 24, 8906 Bonstetten «Wenn meine Kräfte mich verlassen, die Hände ruh’n, die stets geschafft, tragt still das Leid, ihr meine Lieben, gönnt mit die Ruh’, es ist vollbracht.»

Abdankung: 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis; Besammlung beim Friedhofgebäude ab 13.45 Uhr. Der Friedhofvorsteher

TODESANZEIGE

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Birrer geb. Waser, Maria geboren am 6. April 1926, von Luthern LU, wohnhaft gewesen Birchstrasse 15, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 30. September 2011. Die Urne wird im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, beigesetzt. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Donnerstag, 6. Oktober 2011, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserer Schwiegermutter, Schwester, Grosi, Urgrosi und Tante

Marie Birrer-Waser 6. April 1926 – 30. September 2011

Sie durfte in Frieden einschlafen.

Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf die, die mich lieben.

TODESANZEIGE In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, meiner lieben Mutter und unserer Grossmutter

Es gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit: Heidi und Hermann Trösch-Birrer Ewald Birrer und Patricia dos Santos mit Saskia Gabriela Trösch mit Xenia Sibylle Birrer Sascha Birrer Freunde und Bekannte

Erika Wolfisberg-Schärer 20. Januar 1946 – 29. September 2011

Mettmenstetten

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Für uns alle viel zu früh ist sie nach kurzer, schwerer Krankheit im Beisein ihrer Liebsten friedlich eingeschlafen. Alle, die sie gekannt haben, wissen was wir vermissen.

Am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Anschliessend Trauergottesdienst am Donnerstag, 6. Oktober 2011, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten.

Ein spezieller Dank geht an Frau Lindenmann und das Pflegeteam des Spitals Affoltern sowie an Frau Pfarrerin Susanne Wey.

Erika Wolfisberg-Schärer Oberdorfstrasse 9, statt. Der Friedhofvorsteher

Anstelle von Blumenspenden bitten wir das Projekt Palliative Care, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 30-728782-8, zu unterstützen.

In Liebe:

Traueradresse: Heidi Trösch, Steinacherstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis

Peter Wolfisberg Roger Wolfisberg Enkelkinder Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 12. Oktober 2011, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen danken wir, im Sinne der Verstorbenen, für Spenden an das Kinderheim Paradies Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4. Traueradresse: Peter Wolfisberg, Oberdorfstrasse 8, 8932 Mettmenstetten

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Oktober 2011

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Bereits verschiedene Projekte gestartet Die Gemeinde Aeugst hat über die ersten Resultate ihrer Zukunftswerkstatt orientiert In einer Zukunftswerkstatt durften alle Aeugster Anfang Jahr ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft der Gemeinde einbringen. Der Gemeinderat hat nun orientiert, welche Anregungen er bereits aufgenommen hat oder künftig noch bearbeiten will.

sich der Bevölkerung am vergangenen Samstagmorgen nun Gelegenheit, zu sehen, was sich bereits getan hat oder noch tun wird. Über 50 Aeugsterinnen und Aeugster liessen sich diese Chance nicht entgehen.

................................................... von thomas stöckli

Bereits angegangen hat die Gemeinde etwa die Revision der Bau- und Zonenordnung. Höchste Aufmerksamkeit geniesst auch das Anliegen, die Primarschule im Dorf zu behalten. Weiter erhalten Neuzuzüger künftig ein Willkommenspaket. Als kaum oder gar nicht umsetzbar wurden der Wunsch nach einer Dorfumfahrung, nach einer eigenen Oberstufe oder nach einer Garderobe am Türlersee eingeordnet. Letzteres kommt nicht infrage, weil der Türlersee in einer Schutzzone liegt. Im direkten Dialog mit den Gemeinderäten und der Schulpräsidentin Rebekka Manso bot sich den interessierten Aeugstern Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu deponieren. Planungs- und Sicherheitsvorstand Bruno Fuchs etwa informier-

Über 90 Aeugster folgten Anfang des Jahres einer Einladung der Aeugster Gemeindebehörden, die Zukunft ihrer Gemeinde mitzugestalten. Mehr als 250 Verbesserungsvorschläge kamen damals zusammen. «Einzelne haben wir sofort umgesetzt, andere haben wir als gut gemeinte Scherze zur Kenntnis genommen», so Gemeindepräsident Ruedi Müller. Vor allem habe die Zukunftswerkstatt eine Bewegung ausgelöst: «Die Leute machen mehr mit», so Müller. In einer Retraite hat der Gemeinderat mit Vertretern von RPK, Schulund Kirchenpflege die Resultate der Zukunftswerkstatt gesichtet und gewichtet. An der Ergebniskonferenz bot

Die Primarschule soll im Dorf bleiben

te über die neue Tempo-30-Zone an der Bühlstrasse, die in den nächsten zwei Monaten realisiert werden soll – inklusive Belagkissen, das der Gemeinderat gar nicht wollte. Zum Gesamtverkehrskonzept gab Fuchs ebenso Auskunft wie zur energiepolitischen Bestandesaufnahme.

Günstiger Wohnraum Am «Marktstand» von Gemeindepräsident und Liegenschaften-Vorstand Ruedi Müller konnten sich die Aeugster derweil über die Baupläne an der Dorfstrasse 37 orientieren lassen. Die Gemeindeversammlung wird im Dezember sowohl über das geplante neue Haus mit günstigem Wohnraum und Platz für zwei Kinderkrippen als auch über den öffentlichen Gemeinschaftsplatz daneben zu befinden haben – in zwei unabhängigen Abstimmungen, wie Müller ankündigte. «Wir haben bereits verschiedene Projekte gestartet», sagte der Gemeindepräsident in seiner kurzen Rede. Damit sei allerdings auch die Grenze des aktuell Machbaren erreicht. Weitere Ideen warten auf ihre Umsetzung in den kommenden Jahren.

Gemeinderat Jürg Landolt (2.v.r.) informiert über die Bau- und Zonenordnung in Aeugst. (Bild Thomas Stöckli)

Deutlich erhöhter Investitionsbedarf Aus der Ratsstube Ottenbach Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Die Vorarbeiten für die Festlegung des Voranschlages sind in vollem Gange. Gegenüber dem laufenden Jahr zeichnet sich für das kommende Jahr ein deutlich erhöhter Investitionsbedarf ab. Bei den steuerwirksamen Investitionen rücken die Sanierungsarbeiten an der Salzrainstrasse und dem parallel dazu verlaufenden Tobelbach in den Vordergrund. Bei den gebührenwirksamen Investitionen werden neben den Aufwendungen für die Sanierung von Wasser- und Abwasserleitungen in derselben Strasse speziell die von der Gemeinde Ottenbach zu tragenden Aufwendungen im Rahmen der Erweiterung der ARA Kelleramt ins Gewicht fallen. Hinsichtlich der Laufenden Rechnung, das heisst den ordentlichen Betriebsaufwand betreffend, sind infolge des neuen Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetzes Veränderungen im Gesundheitsbereich zu erwarten. Dazu sind auch die Auswirkungen im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Finanzausgleichs zu berücksichtigen. Änderungen sind angesagt, doch ist man positiv gestimmt, dass das Total aller Neuerungen keine unlösbaren Zustände ans Tageslicht bringen wird. Anfang Oktober findet einmal mehr die jährliche Behördenkonferenz aller Güter hinsichtlich der Steuerfussfestsetzung statt. Zum aktuellen Zeitpunkt ist man zuversichtlich, dass die Gemeinde auch in diesem Segment von einer Überraschung verschont bleiben wird. Mehr dazu im Bulletin vom November und den Unterlagen für die Budgetgemeindeversammlung vom 14. Dezember 2011.

Umzonungsbegehren Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Insgesamt stehen heute vier Ein- oder Umzonungsbegehren zur Diskussion. Die Vorbereitungen zur Behandlung der Geschäfte an der Gemeindeversammlung sind eingeleitet. Aus heutiger Sicht sind diese Arbeiten zu einzelnen Begehren aber unterschiedlich weit fortgeschritten und demzufolge nicht reif für eine Traktandierung zu Handen der nächsten Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2011. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat entschieden, dieses Paket von Be-

gehren den Stimmbürgern an der Gemeindeversammlung vom Juni 2012 zur Abstimmung vorzulegen.

Kinderspitex Seit vergangenem Jahr ist die Gemeinde Ottenbach einer regionalen Kinderspitex angeschlossen. Glücklicherweise musste deren Angebot bis anhin noch nicht in Anspruch genommen werden. Nach Ankündigung der Organisation sieht sich diese hingegen gezwungen, den Stundenansatz ab dem kommenden Jahr 2012 von 25 auf 28 Franken anzuheben. Nachdem dieser Ansatz im Vergleich mit anderen, ähnlichen Organisationen immer noch als günstig betrachtet werden kann, hat der Gemeinderat dieser Erhöhung zugestimmt.

Jugendarbeit Säuliamt Der Gemeinderat hat 2008 und 2010 dem Pilotprojekt einer überkommunalen mobilen Jugendarbeit (MJAS) zugestimmt. Am Projekt beteiligten sich die Gemeinden Affoltern, Aeugst, Hedingen, Obfelden und Ottenbach. Der Abschlussbericht über die Pilotphase 2009 bis 2011 liegt vor. Der Gemeinderat ist vom Nutzen der MJAS als Teil der Jugendarbeit überzeugt. Er hat daher der definitiven Einführung sowie deren Finanzierung mit einem Beitrag von 3 Franken pro Einwohner zugestimmt. Leider musste dabei vom Ausstieg der Gemeinde Hedingen aus der MJAS Kenntnis genommen werden.

Versorgungskonzept / Infostelle Bis zum 1. Januar 2012 muss gemäss § 3 der Verordnung über die Pflegeversorgung jede Gemeinde über ein Versorgungskonzept verfügen, in dem dargelegt ist, wie die Versorgung im Detail organisiert ist. Die Gemeinden im Bezirk Affoltern haben sich an einer Sitzung der Gesundheitsreferent/innen dafür entschieden, ein Konzept für den Bezirk zu erstellen und eine entsprechende Offerte bei der Stiftung Pro Senectute eingeholt. Die anfallenden Kosten werden zu gleichen Teilen auf alle Gemeinden aufgeteilt, was pro Gemeinde pauschal 2940

Franken ausmacht. Zusätzlich muss auch jede Gemeinde eine Infostelle betreiben, deren Aufgabe es ist, Auskunft über das Angebot der Leistungserbringer zu erteilen. Auch hier ist es Ziel, für alle Gemeinden im Bezirk eine einzige Info-Stelle zu schaffen. Die Umsetzung wird ebenfalls von Pro Senectute mit vorerst einer 60-ProzentStelle übernommen. Die jährlichen Kosten hierfür betragen total 99 660 Franken und werden nach einem Schlüssel ent-sprechend dem Sozialdienst zwischen den Gemeinden aufgeteilt, was für unsere Gemeinde zirka 5000 Franken ausmachen wird. Der Gemeinderat hat beiden Projekten sowie den entsprechenden Kostenbeiträgen zugestimmt.

Parkplatz Gemeindesaal Besucher des Gemeindesaales dürften Ende August festgestellt haben, dass die Eckpfähle bei den Baumgruben entfernt werden konnten, nachdem die neuen Bäume sich gut entwickelt haben. Diese Baumgruben konnten mit Kies verdichtet werden, sodass zwischen den einzelnen Bäumen mehr Raum für die Fahrzeugparkierung zur Verfügung steht. Die dazu notwendigen Ausgaben im Rahmen von knapp 7000 Franken wurden vom Gemeinderat zu Lasten des Liegenschaftenunterhaltes bewilligt.

Grundstückgewinnsteuern Ein Liegenschaftenverkauf wurde hinsichtlich der Grundstückgewinnsteuer bearbeitet. Es ergibt sich daraus ein Betrag von Fr. 4781.-- zugunsten der Gemeindekasse.

Engelscheune In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause hat sich der Gemeinderat einmal mehr mit der Situation rund um das Gasthaus «Engel» und der daneben liegenden, eingestürzten Scheune befasst. Vor allem stellte sich die Frage nach einer behördlichen Intervention im Sinne einer Zwangsräumung. Nachdem eine sich auf dem Abfallgesetz abstützende Verfügung in der Umsetzung als aufwändig einge-

stuft werden musste, wurde auf eine solche Massnahme erst einmal verzichtet. Vielmehr sollte im persönlichen Kontakt mit dem Besitzer das angestrebte Ziel erreicht werden.

Geschwindigkeitskontrollen: In der Zeit von Mitte Juni bis Mitte August fanden auf den verschiedenen Einfallsachsen wiederum Geschwindigkeitskontrollen statt, wobei diesmal das Augenmerk der Polizei klar auf Rickenbach gerichtet war. Wurden bei der Kontrolle am 21. Juni 2011 noch 30 Übertretungen (22%) mit einer registrierten Höchstgeschwindigkeit von 76 km/h registriert, schienen in der Folge die intensiven Kontrollen ihre Wirkung zu zeigen. Waren am 26. Juli 2011 noch 8 (3,6%) der kontrollierten Fahrzeuge zu schnell unterwegs, waren es am 8. August 2011 noch 10 (5,9%). Vor allem für die Anwohnerschaft von Rickenbach ist zu hoffen, dass dieser erfreuliche Trend zur Einhaltung der gültigen Geschwindigkeitsbeschränkung auch in den kommenden Monaten anhalten wird.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert André Fix am kommenden Donnerstag, 6. Oktober, den 80. Geburtstag, wozu wir herzlich gratulieren. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.

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Dienstag, 4. Oktober 2011

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«Ich danke trotzdem allen» Reinhold Spörri schaffte die Wahl zum Spitalpräsidenten erst im zweiten Anlauf «Auch wenn das Abstimmungsergebnis nicht so schön ist – ich danke trotzdem allen»: So die Reaktion von Reinhold Spörri, nachdem er erst im zweiten Wahlgang zum Spitalpräsidenten gewählt wurde – mit dem Minimum an erforderlichen Stimmen. ................................................... von werner schneiter Mit ziemlich angespanntem Gesichtsausdruck sass Reinhold Spörri da, nachdem das Wahlergebnis verkündet worden war: 10 der 15 möglichen Stimmen für Walter Ess, den Stalliker Gemeindepräsidenten, und zwei leer eingelegte. Drei für den offiziellen Kandidaten Reinhold Spörri. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Resultats meldete sich Walter Ess: «Ich kenne den Spitalbetrieb noch zu wenig und nehme die Wahl auf keinen Fall an. Ein solches Resultat enttäuscht mich!», sagte der vermeintlich Gewählte, der kurz zuvor als neues Mitglied der Betriebskommission (eine Art Verwaltungsrat) des Spitals gewählt worden war. Dann folgte der zweite Wahlgang: Wieder Stimmzettel verteilen und drei Minuten warten. Dann verkündete Spitaldirektor Fredy Furrer das Ergebnis: Von 15 Stimmen gingen 7 leere ein. Je eine Stimme erhielten zwei Gemeindedelegierte. Und auf den offizi-

ellen Kandidaten Reinhold Spörri deren 5. Das entsprach exakt dem absoluten Mehr. Es gab ironischerweise sogar verhaltenen Applaus für den Gewählten. «Auch wenn das Resultat nicht so schön ist – ich bedanke mich bei allen. Wir müssen einen Konsens finden, denn auf uns warten vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben. Ich nehme die Wahl an», sagte Reinhold Spörri. Die beiden anderen Ersatzwahlen für die Amtsdauer 2010 bis 2014 gingen reibungslos über die Bühne: Walter Ess, das neue Mitglied der Betriebskommission, erhielt 14 von 15 möglichen Stimmen. Zum Vizepräsidenten der Betriebskommission wählte die Delegiertenversammlung den Hausemer Gemeinderat Thomas Jucker mit dem exakt gleichen Resultat wie Ess. Die Wahlen wurden auf Antrag des Rifferswiler Delegierten René Baumgartner allesamt geheim und per Stimmzettel durchgeführt.

Bildung einer Strategie- und Finanzkommission Keine Wortmeldungen gab es zum Antrag, eine Strategie- und Finanzkommission einzusetzen. Diese bereitet Fakten, Zahlen und Unterlagen auf, die den Gemeinde-Delegierten zur besseren Vorbereitung für Delegiertenversammlung unterbreitet werden. «Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es für die Delegierten schwierig ist, anlässlich einer Delegiertenversamm-

Nach der turbulenten Wahl: Spitalpräsident Reinhold Spörri (Mitte) mit Thomas Jucker (links), dem Vizepräsidenten der Betriebskommission, und mit dem neuen Mitglied Walter Ess. (Bild Werner Schneiter) lung ohne vertiefte Vorbereitung zu grundsätzlichen Fragen von Strategie und Finanzen Stellung zu nehmen», heisst es in der Weisung zum Antrag. Die Zahl der Kommissionsmitglieder wurde allerdings von neun auf fünf reduziert; sie wird vom Hedinger Finanzvorstand Bertram Thurnherr geanzeige

Rockband mit viel Begeisterung: Die Jungs von der Band «P.S. Nothing». (Bilder Martin Mullis)

Ein Dorffest der besonderen Art Chilbi Ottenbach in der Herbstsonne Der ökumenische Gottesdienst im Gemeindesaal gehört genauso wie der Autoscooter und die Zuckerwatte zum Chilbi-Sonntag. Immerhin heisst das Herbstfest in gutem Hochdeutsch ja auch Kirchweih. Die erste Weihe der Kirche mag in Ottenbach vor vielen Jahren stattgefunden haben, die Einwohner des Reussdorfes verwandeln den Anlass regelmässig in ein sympathisches Dorffest. Die Dorfmusik begeisterte mit dem Frühschoppenkonzert einmal mehr ihre Zuhörer. Zwar mussten die Musikanten infolge einer etwas mageren Besetzung für einmal

Skeptische Blicke: Kollisionen sind beim Autoscooter programmiert.

sogar gemeindeüberschneidende Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen, was aber allerhöchstens optisch bemerkt wurde. Neben allerlei anderen Attraktionen wie Spiele, Marktstände und Autoscooter gefielen vor allem die Jungs der Alternativ-Rock Band «P.S. Nothing». Gregory Wieland, Jonas Koch, Marvin Horn und Loic Probst, stammen aus der näheren Umgebung und freuten sich ungemein auf ihren Auftritt in Ottenbach. Marktstände mit Zuckerwatte, Magenbrot und vielen anderen Süsswaren sorgten für die richtige Chilbi-Ambiance. Die Verpflegung an einem Ottenbacher Dorffest wäre jedoch nicht nur ungenügend sondern geradezu undenkbar ohne die gebackenen Fische des Männerturnvereins. Die sportlichen Herren hatten denn auch richtig viel zu tun, obwohl dennoch zu beobachten war, dass während der anspruchsvollen Zubereitung, das eine oder andere Glas Weisswein geleert wurde. Die Fischdelikatessen schmeckten hervorragend und trugen ein weiteres zur fröhlichen Stimmung auf dem Schulhausareal bei. (mm)

leitet. Ihr gehören folgende Spitaldelegierte an, die in ihren Gemeinden Mitglieder des Gemeinderates sind: Heidi Fraefel (Affoltern), Martin Schnorf (Mettmenstetten), Angela Studer (Hausen) und Rolf Todesco (Aeugst). Ausserdem wird die Arbeitsgruppe «Statutenrevision/neue Rechtsform» ergänzt.

Die Wahl fiel auf Christoph Ehrsam (Wettswil) und Rolf Todesco (Aeugst). Schon zuvor abgeordnet wurden Betriebskommissions-Präsident Reinhold Spörri, Spital-Direktor Fredy Furrer und Bettina Tuor. Als Rechtsberater (ohne Stimmrecht) fungiert Prof. Dr. iur. Tomas Poledna.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Oktober 2011

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«Ein Biotop von grosser Bedeutung für den Klimaschutz in der ganzen Region» Der Zürcher Kulturpreisträger Daniel Fueter am 10-Jahre-Jubiläum des Kulturkellers LaMarotte» in Affoltern Uneigennütziges Einstehen für die Kleinkunst ausserhalb des Marktgängigen und Globalen, risikofreudige und zeitgemässe Kulturarbeit: Daniel Fueter, Träger des Zürcher Kulturpreises 2011 überschüttete die «LaMarotte»-Verantwortlichen am 10-Jahre-Jubiläum mit viel Lob. ................................................... von werner schneiter Den Gästen der Jubiläumsfeier wurden am Samstagabend vor dem Kasinosaal zwei rote Teppiche ausgerollt – eine Ehre, die sonst nur Staatspräsidenten und anderen Machthabern zuteil wird. Ein Novum also für «Normalsterbliche», wie die Gäste der Jubiläumsfeier. «LaMarotte»-Präsident Enrico Buzzi bezeichnete die Gäste indessen nicht als «gewöhnliche Leute», sondern al spezielle, die sich auf verschiedene Weise für den Kulturkeller am Centralweg in Affoltern einsetzen: Mitglieder, Sponsoren, Gönner, Gemeinden und andere Institutionen, Macherinnen und Macher, die viele Stunden investieren. «Das hatte in Affoltern wirklich gefehlt – ein ganz besonderer Ort, eine Plattform für Kultur und Begegnung», zitierte Buzzi einen Zeitungsausschnitt nach der Gründung im Oktober 2001. Die Bevölkerung nutze diese Möglichkeit. «Hoffnung und Zuversicht haben sich ausbezahlt», freute sich der Präsident.

Marotten und Spleen Gemeindepräsident Robert Marty betonte, dass der Name des Kulturkellers schlicht und einfach Programm ist. Im übertragenen Sinn bedeute Marotte «Schrulle» oder «seltsame Angewohnheit» – Fimmel, Spleen, Tick. Tatsächlich bedürfe es eines unglaublichen Spleens, aus einem schummrigen, leerstehenden, alten Gewölbekeller einen Kulturraum zu machen. Und einen «besonderen Tick» des Eigentümers und Architekten, Geld in altes

Gemäuer für Kultur zu investieren. Isabelle Schaetti, die Geschäftsführerin, ist eigentlich jene Person «mit der Marotte». Ihr sei die Existenz des «LaMarotte» in der heutigen Form zu verdanken. «Da soll noch einer sagen, ein Spleen, ein Tick oder ein Fimmel sei nichts Gutes...» Offenkundig sind Architekt Ruchti und Präsident Buzzi dem Charme von Isabelle Schaetti erlegen – beide engagieren sich ebenso mit Herzblut für den Kulturkeller. Robert Marty bedankte sich aber auch bei den vielen Helferinnen und Helfern. Inzwischen ist das «LaMarotte» bekannt und bestens verankert. «Es gibt einen breiten Konsens, um den Kulturkeller zu erhalten», sagte Geschäftsführerin Isabelle Schaetti, für die sich Risikobereitschaft auszahlt. An den soeben eingeweihten neuen Klavierflügel, der 53 000 Franken kostet, steuern Gemeinden, Vereine und andere Institutionen 25 000 Franken bei; die Wohntext stellte den roten Teppich zur Verfügung, Migros Kulturprozent gab Geschenkgutscheine für das Jubiläumsessen, Daniel Bill Sonderkonditionen für Getränke. Und die Gemeinde verlangte für den Jubiläumsabend keine Miete.

Jubiläum des Kulturkellers LaMarotte, von links: Daniel Fueter, Isabelle Schaetti, Enrico Buzzi und Robert Marty. (Bild -ter.)

Uneigennütziges Einstehen für Kleinkunst Komponist, Musikpädagoge und Pianist Daniel Fueter, Zürcher Kulturpreisträger 2011, lieferte den Gästen eine «Liebeserklärung» an das «LaMarotte». Der Kulturkeller sei ein wichtiger Teil der Existenz von Künstlern – eine jener Inseln, die zum Überleben eines besonderen und nicht ungefährden Berufsstandes beitrage: dem vielfältigen Volk der freien Szene. Das «LaMarotte» ermögliche Patchwork-Existenzen, dass der Auftritt, das Ausüben der künstlerischen Tätigkeit ein wesentlicher Anteil des Berufslebens sein könne. Hier entstammten oft auch Impulse, die als Innovationen später in etablierten Institutionen wirksam werden. Uneigennütziges Einstehen für Kleinkunst und langjähriges Wir-

Konzert nach dem offiziellen Teil: Fränzlis da Tschlin. (Bild Marcello Rosenberger) ken zeichne sich durch einen langen Atem aus – eine der bedeutsamsten Charakterstärken im Kulturbereich. «Das ist angesichts der Feuerwerke und Strohfeuer kommerziell orientierter Eventorganisationen trendfremd, aber umso anerkennenswerter», sagte Daniel Fueter. Als noch bedeutsamer nannte der Kulturpreisträger den Umstand, dass der Kulturkeller wirksam zur Bereicherung der Lebensqualität in der Region beitrage, die Vielfalt des

Gesprächs ausserhalb der urbanen Zentren fördere. «Es ist ein Biotop von grosser Bedeutung für den Klimaschutz in der ganzen Region». Das Engagement habe nicht nur kulturpolitische, sondern grundsätzlich politische Bedeutung. «Während die Medien das Marktgängige und Globale kommentierten und ihre Aufgabe im Vertiefen des Mainstreams sehen, setze der Kulturkeller auf das Lokale». Und die Macher beweisen, dass orts-

verbundene Aktivitäten helfen, politisch bedeutsame Bruchstellen zu überwinden. «Sie arbeiten erfolgreich jeder Art der Monopolisierung und Standardisierung entgegen, sie frönen der schöpferischen Kraft der Asymmetrie, sie geben dem Besonderen und den Sonderlingen Chancen...», so Fueter. Das «LaMarotte» – im Zeichen einer vielfältigen, risikofreudigen, zeitgemässen Kulturarbeit», schloss der Festredner.

Premium-Line in Schul- und Erziehungsfragen Pädagogische Arbeit in der Pestalozzistiftung in Knonau / Jahresbericht 2010 Neben der guten Heimatmosphäre ist die Ganzheitlichkeit der Ausbildung (Körper, Geist und Seele) der anvertrauten Jugendlichen vornehmes Ziel des Stiftungsleitbildes. Die Institution wird seit annähernd 30 Jahren von Dr. Dieter Loosli geleitet. ................................................... von martin mullis Seine korrekte Funktionsbezeichnung sei Heimleiter stellt Dieter Loosli fest, und sein Understatement unterstreicht der promovierte Psychologe mit seinem Migros-Budget-T-Shirt. Natürlich sei das Kleidungsstück auch ein kleiner Hinweis an seine Schüler, dass ein angesagtes Modelabel nicht immer unbedingt eine Etikette für innere Werte darstelle, fügt der Pädagoge verschmitzt lächelnd an. Der Mann mit dem Wuschelkopf ist Chef über ein kleines Imperium etwas oberhalb von Knonau. Neben 16,5 Hektaren Kulturland und 3,3 Hektaren Wald umfasst die Stiftung ein Hauptgebäude mit Büros, Speisesaal und Sitzungs-

Die Schüler – nur Knaben – werden ab der 4. Klasse aufgenommen. Sie müssen normal begabt und körperlich gesund sein. Alle aber haben Schwierigkeiten im schulischen und/oder sozialen Bereich und stammen in der Regel Charmantes aber wirkungsvolles Understatement: Heimlei- aus unteren und bildungsfernen Geter der Pestalozzistiftung, Dieter Loosli. (Bild Martin Mullis) sellschaftsschichzimmer, mehrere Gruppenhäuser, ein ten. Mit gezielten pädagogischen Schulhaus, zwei Einfamilienhäuser Massnahmen werden ihre Verhaltensund verschiedene Ökonomiegebäude. auffälligkeiten wie LernschwierigkeiDoktoriert hat Dieter Loosli auf dem ten, Konzentrationsstörungen, manzweiten Bildungsweg nach einer Lehre gelndes Selbstwertgefühl, oder Defizials Hochbauzeichner. Die Pestalozzi- te in der Arbeitshaltung behandelt. stiftung führt er seit fast 30 Jahren, Der Werkunterricht besitzt dabei eiwo er mit seiner Familie auch wohnt. nen besonderen Stellenwert, da die Er fühlt sich auch nach dieser langen meisten Schüler einen handwerkliZeit noch immer sehr wohl im Säuli- chen Beruf erlernen. Bei einem Geamt und legt Wert darauf, dass die spräch mit dem Leiter dieser individuStiftung in der Gemeinde Knonau ellen Schule zeigt sich schnell, dass instets sehr willkommen und bestens in- nerhalb der Institution ein ganz besonderer Geist herrscht. Dieter Loosli tegriert ist.

erzählt mit unverhohlenem Stolz, dass sicher 80 Prozent seiner Zöglinge den Sprung in ein geregeltes Leben schaffen. Immer wieder hat er Kontakt mit ehemaligen Schülern und er weiss, dass einige davon eigentliche Karrieren machten. Angesehene Berufsleute, selbstständige und erfolgreiche Unternehmer, ein Direktor einer grossen Versicherungsgesellschaft als einstige Schüler sind ein eindrückliches Resultat dieser Bildungsstätte. Sie besuchen das Stiftungsdorf in Knonau auch immer wieder und zeigen so Dankbarkeit und unterstreichen eine grosse Nachhaltigkeit der wertvollen pädagogischen Arbeit. Sie alle haben in Knonau neben der ordentlichen schulischen Ausbildung eine äusserst gute Lebensschulung erhalten. Mit dem Leitsatz «Fordern und fördern» lernten sie möglichst viele lebenspraktische Verrichtungen. Den Satz des Pythagoras zu kennen mag wichtig sein, meint Loosli, wer aber einen Besen handhaben kann, weiss mehr. Der schulische Alltag wird im Jahr jeweils durch vier Lager unterbrochen. Zusammen mit den vielen Freizeitaktivitäten sind vor allem auch die Projekt-

wochen und natürlich das alljährliche Stiftungsfest Jahres-Highlights. Wer die Pestalozzistiftung in Knonau besucht und den neusten und bereits 143. Jahresbericht seit der Gründung etwas genauer liest, wird trotz des TShirts des Heimleiters feststellen: Die Pestalozzistiftung darf sicher nicht als eine Billig-Linie bezeichnet werden. anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Oktober 2011

Kunst und Ästhetik am Herbsthimmel Tausende von Fans am 32. Flugtag der Modellfluggruppe Affoltern auf dem Flugplatz Oberamt in Hausen ................................................... von werner schneiter

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a fliegen sie mit über 300 km/h nur wenige Meter über der Piste, schrauben sich in die Höhe, machen Loopings und Volten, ziehen Rauchfahnen hinterher und kommen dann im Sturzflug dem Boden wieder näher. Der Speaker erklärt Details, Zuschauer danken es mit viel Applaus – auch für den anspruchsvollen Formationsflug der Helikopter. Am Wochenende traf sich die Modellflug-Gemeinde wieder auf dem Flugplatz Oberamt in Hausen zum 32. Flugtag der Modellfluggruppe Affoltern. Es ist der grösste Event dieser Art in der Schweiz, und selbst in Deutschland sind keine grösseren zu finden. Mehrere tausend Flugfans säumten auch dieses Jahr – bei herrlichem Herbstwetter – den Pistenrand: mehrheitlich Familien, die dem Treiben fasziniert zuschauen und die Piloten bewundern, die Tausende von Stunden und nicht wenige Franken in ihr Hobby stecken: in Modellflieger, die detailgetreu nachgebaut sind. «Wir haben jedes Jahr neue Modelle am Start», sagt Wolfgang Auth von der Organisation. Dieses Jahr ist es eine JU 52, die 98 kg wiegt, drei Sternmotoren trägt, 6 Meter Spannweite aufweist und mit 3000 Stunden Arbeitsaufwand zur Flugtauglichkeit gebracht wurde. Oder die beiden Hunter von Mike Stuber und Daniel Affolter aus dem Kanton Bern, die mit ihrem Formationsflug begeisterten. Seit seinem 5. Lebensjahr ist das Fliegen Stubers Hobby, das er mit sehr viel Aufwand im Laufe der Jahre perfektioniert hat. 1000 Stunden hat er in seine mit Kerosin beriebene Hunter investiert; diese ist 280 km/h schnell, verfügt über einen Turbinen-Motor mit Drehzahl 125 000 Touren pro Minute. «Für die Freundin bleibt aber auch noch Zeit», fügt Stuber lachend bei. Oder die Super Constellation von Max Ulrich aus Dinhard – das Modell der schönsten viermotorigen AirlineMaschine aus den 50er-Jahren, die noch abhebt und 1962 letztmals in Kloten gelandet ist. «Mein Bubentraum», sagt der Erbauer, der für das Modell ausschliesslich Holz verwendet hat und sich seit jeher am Flugtag in Hausen beteiligt. Der 4-Takt-Motor wird mit Methanol versorgt. Auch dieses Jahr war die Vielfalt an Modellfliegern gross: Militärmaschinen aus allen Epochen, vom 1. und 2. Weltkrieg bis zu den heutigen Modellen, dazu Passagierflugzeuge, Oldtimer und andere. Die Piloten kommen regelmässig auch aus dem Ausland nach Hausen. Am Samstagabend lädt die Modellfluggruppe alle ein, dieses Jahr zum Fondue-Plausch. Da vereinen sich die Modellflieger aus dem In- und Ausland zur grossen Familie.

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Majestätisch: die Concorde.

Faszinierender Formationsflug.

Mike Stuber (r.) und Daniel Affolter mit dem Hunter-Modell.

Rückenflug bei gegen 300 km/h, wenige Meter über der Piste. (Bilder Werner Schneiter)

Vier Helis gleichzeitig in der Luft.

Max Ulrich steuert die Super Constellation von der Piste weg.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Oktober 2011

«Galizier» tummeln sich im Lochmattweiher Krebskartierung im Bezirk Affoltern: Schwache Bestände, und in Bonstetten haben sich Exoten eingeschlichen Nur in wenigen Ämtler Gewässern gibt es noch Krebse. Immerhin sind alle drei einheimischen Arten vertreten und als einziger «Exot» wurde der relativ unproblematische Galizierkrebs im Lochmattweiher lokalisiert. ................................................... von thomas stöckli Viele Gewässer aber kaum Krebse – das gilt für grosse Teile des Knonauer Amtes. Versinterung, Kanalisierung und zu hohe Nitrat-Konzentrationen machen Ämtler Bäche unattraktiv für die Scherentiere. Auf Stalliker Boden etwa fand sich in 18 Fliessgewässern kein einziger Krebs. Abgesehen vom Türlersee, wo Edelkrebse zu Hause sind, gab es auch in den 19 Gewässern in Aeugst und den 15 in Hausen nichts zu kartieren. Edelkrebse kamen immerhin in acht der 14 Ämtler Gemeinden vor, Steinkrebse in sieben. Gar nur im Schwarzbach (Mettmenstetten) und im Wolserbach (Obfelden) fanden sich Dohlenkrebse. Die Population in Mett-

menstetten konnte sich nach dem verheerenden Vorfall 2009 – über 5000 Tiere starben damals unter nie geklärten Umständen – etwas erholen.

136 Fliessgewässer und sechs Weiher untersucht Mit rund 15 freiwilligen Helfern aus dem Säuliamt hat die Interessengemeinschaft für eine nachhaltige Fischerei «IG Dä Neu Fischer» eruiert, wo im Säuliamt noch welche Krebse leben. 136 Fliessgewässer und sechs Weiher galt es zu untersuchen. Wo keine Krebse zu sehen waren, gab es 14 Tage später nochmals eine Gegenprobe, da sich die Tiere während ihrer Häutung – wenn sie besonders verletzlich sind – zu verstecken pflegen. So suchten die Freiwilligen an 154 Koordinationspunkten an die 290 Mal nach Krebsen. Erfreulich ist die Tatsache, dass keine «amerikanischen» Krebsbestände nachgewiesen werden konnten. Erfreulich deshalb, weil diese die für einheimische Arten tödliche Krebspest übertragen und selber immun sind gegen die Krankheit. Die im Bonstetter

Rolf Schatz (links) begrüsste am Donnerstag auf der Schürmatt in Aeugst zur Präsentation der Resultate der Krebskartierung. Unter den Gästen waren auch Patrick Steinmann vom Awel und Gewässerschutzinspektor Markus Krüttli. (Bild Thomas Stöckli) Lochmattweiher nachgewiesenen Galizierkrebse bedrohen die einheimischen Arten nicht ganz so stark, da sie selber ebenfalls an der Krebspest erkranken. Weniger Grund zur Freude

gibt die tiefe Gesamtzahl: so wiesen nur 12% der Ämtler Gewässer Edelkrebse auf. «Bis 2020 will ich den ganzen Kanton erfassen», verrät Rolf Schatz, Aus-

bildungschef bei der IG Dä Neu Fischer. Nach Meilen und Horgen war Affoltern bereits die dritte Station dieses ambitionierten Plans. Neun weitere Bezirke werden folgen.

Die sportlichsten Wettswiler gefunden Rund 80 Teilnehmende am Wettbewerb ................................................... von claudia angst

Startbereit: die letzte der sechs Gruppen vor dem Sponsorenlauf. (Bilder Thomas Stöckli)

Rennen für das Zirkus-Projekt Sponsorenlauf war Höhepunkt am Sporttag der Zwilliker Schüler

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Training mit den Speed-Stacks.

Viel Einsatz auf der Laufbahn.

Im Hinblick auf die Zirkus-Woche kamen auch artistische Fähigkeiten zum Zug.

nsgesamt 526,8 Kilometer haben die Zwilliker Primarschüler und Kindergärtler am vergangenen Donnerstagmorgen auf dem Sportplatz Moos in Affoltern zurückgelegt, das sind 1317 Runden à 400 Meter. Verteilt auf sechs Gruppen durfte jedes der 163 Kinder für 25 Minuten auf die Laufbahn. Im Vorfeld hatten sie eifrig Rundensponsoren gesammelt und nicht nur Eltern, sondern auch Grosseltern, Göttis und Gottis für einen Beitrag angefragt. Es ging schliesslich um die Finanzierung einer ganz besonderen Projektwoche. Besonders teuer dürfte es für die Angehörigen eines Fünftklässlers geworden sein, legte dieser doch sensationelle 143 Runden zurück – angetrieben durch die lautstarken «Hopp!»-Rufe seiner Schulkameraden. Der Einsatz der Kinder hat sich gelohnt: Das «erlaufene» Geld reicht aus, um wie geplant eine Zirkus-Projektwoche zu finanzieren. Eventuell bleibe sogar noch ein Rest für weitere schulische Anlässe, so Jacqueline Erne vom Lehrerteam Zwillikon. Nebst dem Sponsorenlauf wurden die Zwilliker Schüler am Sporttag übrigens auch in ganz anderen Disziplinen gefordert. So ging es beim Becherstapeln mit den Speed-Stacks um Tempo, Geschicklichkeit und Strategie, im Artistentraining gab es schon mal eine Grundlage für die Zirkuswoche. (tst.)

Wer ist der sportlichste Wettswiler? Diese Frage stellte sich der Damenturnverein Wettswil auch dieses Jahr wieder und veranstaltete am traditionellen Herbschtmäärt zum zweiten Mal diesen sportlichen Wettbewerb. Sicherlich auch dank des schönen Herbstwetters war die Begeisterung gross – rund 80 Wettswiler und Wettswilerinnen jeden Alters machten mit und massen sich im sportlichen Wettkampf. Dank Sponsor «Clientis Sparcassa 1816» musste kein Startgeld bezahlt werden. Sportlichster Wettswiler wurde, wer am schnellsten 50 m zurücklegen konnte. Auf halber Distanz musste dabei viermal eine Turner-

bank übersprungen werden. Bei der Rangverkündigung wurden die Sieger der zwölf Kategorien mit einem Preis sowie einem Zertifikat als «Sportlichster Wettswiler 2011» ausgezeichnet. Der Damenturnverein Wettswil wird diesen sportlichen Wettbewerb anlässlich des Herbschtmäärts 2012 voraussichtlich wieder ins Programm aufnehmen. Gewinner: Kindergarten und jünger - Mädchen: Sophia Theiler; Knaben: Leo Künti; 1. und 2. Klasse - Mädchen: Lara Wick; Knaben: Marc Signer; 3. und 4. Klasse - Mädchen: Sofia Dietrich; Knaben: Patrick Meili; 5. und 6. Klasse - Mädchen: Melina Künzli; Knaben: Christian Meili; 7. bis 9. Klasse Mädchen: Corina Syfrig; Knaben: Alain Wyder; Damen: Susanne Stein; Herren: Alexander Wehrli. Infos: www.dtv-wettswil.ch.

Strahlende Gesichter bei den sportlichsten Wettswilern. (Bild zvg.) anzeige


Forum

Dienstag, 4. Oktober 2011

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Überbevölkerung und Systemkollaps Ein prominent besetztes Podium mit hochstehender Diskussion in der Regionalbibliothek Affoltern Es war eine hochstehende Diskussion mit Platz fürs Konkrete wie auch Philosophische. Philipp Löpfe, der Co-Autor des Buches «Aufruhr im Paradies – Die neue Zuwanderung spaltet die Schweiz», lieferte die Grundlage für die Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung in der Regionalbibliothek Affoltern. Die SP Bezirk Affoltern lud zum Thema «Überbevölkerung?». Neben Philipp Löpfe diskutierten Gemeindepräsident Robert Marty, Nationalrätin Jacqueline Fehr sowie Kantonsrat und Nationalratskandidat Martin Naef. Ob er mit seinem Buch nicht einfach im Fahrwasser der Rechtspopulisten schwimme, wollte die Moderatorin und Nationalratskandidatin Pia Holenstein von Buchautor Philipp Löpfe wissen. Nein, denn in der Zuwanderung sieht Löpfe nicht «den Täter», sondern den Versuch, ein Wirtschaftssystem vor dem Kollaps zu bewahren. Es sei unsere Politik und unser Lebensstil, welche die Zuwanderung erst hervorrufen würden. Das Thema sei heute gesetzt: Steigende Mieten, sinkende Reallöhne auf der einen und steigende Vermögen auf der anderen Seite bedrohten das Erfolgsmodell Schweiz. Verschärft durch die Personenfreizügigkeit und damit die Zuwanderung geraten die Menschen unter Druck. Löpfe spricht dabei immer von der «neuen Zuwanderung» und macht damit einen Unterschied zur herkömmlichen Zuwanderung. Heute rufen wir nach Spitzenkräften, die unsere Wirtschaft voranbringen sollen. Wer also die Zuwanderung verstehen möchte, muss sich vor allem mit unserer Wirtschaftspolitik auseinandersetzen.

Auf dem Podium, von links: Robert Marty, Philipp Löpfe, Pia Holenstein, Martin Naef und Jacqueline Fehr. (Bild zvg.) bevölkerung meine gerade in der Stadt sehr Unterschiedliches: Beispielsweise seien mit der notwendigen Aufwertung des Langstrassenquartiers eben auch die Mieten gestiegen. Kämpften die Anwohner der Weststrasse erfolgreich für deren Beruhigung, können sie sich heute die Mietzinsen nicht mehr leisten. Und an schönen Wochenenden erlebe Naef Zürich durch die vielen Freizeitsuchenden als überbevölkert. Robert Marty führte als weiteres Beispiel das Säuliamt an, wo die Immobilienpreise mit der Eröffnung der Autobahn und dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs gut 20-40% angestiegen seien. Dieser Druck auf die Immobilienpreise habe bei uns eben nicht viel mit der Zuwanderung zu tun, sondern mit Raumplanung. So unterschiedlich die Situationen der Überbevölkerung, so unterschiedlich sind auch die Ursachen und Lösungen. Die Zuwanderung ist eben nur ein Element der gefühlten Überbevölkerung. Entsprechend reichten die konkreten Lösungsvorschläge von Mindestlöhnen, genossenschaftlichem Wohnungsbau bis zur Raumplanung.

Wo arm und reich leben Welche Überbevölkerung? Martin Naef bestätigte Löpfes Ausführungen zur «Seefeldisierung» und «Zugerisierung»: die ansässige Bevölkerung gerate immer stärker unter Druck von einheimischen und ausländischen Spitzenverdienern. Aber Über-

«Bradley Doughan möchte ich nicht als Nachbarn haben. Der geht um 5 Uhr arbeiten und kommt um 22 Uhr wieder nach Hause.» warf Löpfe in die Runde und verwies mit diesem Bild auf die reichen Gemeinden, in denen häufig kein Leben mehr stattfinde.

Trotzdem halte man am System des kranken Steuerwettbewerbs fest, um möglichst viele in- und ausländische Topverdiener anzulocken. Die perverse Fortführung dieser Politik sei die Subventionierung von Mittelstandsfamilien. Robert Marty bekundete im gleichen Sinne fast Mitleid mit dem Kanton Zug, in welchem die vielen Expats keine teilhabende Gesellschaft schaffen (wollen). Angesichts der Probleme Affolterns bleibe sein Mitleid jedoch beschränkt: die hohe Sozialhilfequote bringe Affoltern in arge finanzielle Nöte. Im interkommunalen Wettbewerb müsste er eigentlich möglichst viele abschieben – doch könne dies für die Menschen ja keine Lösung sein. Alle waren sich einig, dass diese Aufspaltung der Schweiz in reiche und arme Wohnzonen nicht haltbar sei und mehr Verteilungsgerechtigkeit notwendig sei.

Historische Zeiten? Jacqueline Fehr sieht die heutige Situation mit all ihren Problemen nicht als vom Schicksal gegeben, sondern als Ergebnis unserer selbstgewählten (aber nicht immer durchdachten) Politik. Wir sind es, die unsere Welt auch so gestalten können, wie wir dies wünschen. Wer nach Wachstum schreit, darf sich über die Folgen nicht wundern: Eine aktive Standortförderung zieht Firmen in die Schweiz, die Arbeitskräfte benötigen, die wiederum Nachfrage schaffen und damit

neue Zuwanderung hervorruft. «Wir riefen Firmen und es kamen Menschen» resümierte Fehr in Anlehnung an Max Frisch. Sie forderte mehr Standortpflege statt Standortförderung und fand damit deutliche Unterstützung bei Robert Marty: Wir brauchen nicht immer mehr, sondern wir müssen die bestehenden Unternehmungen pflegen. Damit war Philipp Löpfe einverstanden, aber er teilte nicht den Optimismus von Fehr. «Wir stehen in historischen Zeiten. Und diese sind meist gefährlich.» Die weltweiten Krisen häufen sich und wirken verstärkend aufeinander ein. Er bleibt skeptisch, ob wir die Zügel in den Händen zu halten vermögen.

Wider die Masslosigkeit Unsere Gesellschaft zeige deutliche Stresssymptome folgerten alle Diskussionsteilnehmer. Der stetige Wettbewerb, immer und überall, zerstöre letztlich die Menschen. Es brauche nicht mehr BIP, sondern mehr Lebensqualität. Löpfe und Marty berichteten von Studien, die aufzeigen, dass die Menschen in Grossbritannien während dem Zweiten Weltkrieg glücklicher waren als heute. Wachstum mache nicht glücklich. In diesem Zusammenhang erscheint die Zuwanderung als Folge unserer eigenen Masslosigkeit. Wir wollen immer mehr und immer besser: Alle wollen mehr Wohnraum, eine schönere Wohnlage, billig

einkaufen, viel verdienen, Luxus, die schönsten Reisen, immer und überall mobil und erreichbar sein, usw. Marty stellte dabei die 24-Stunden-Gesellschaft zur Diskussion. Denn was vom Wachstum bleibe, sei Stress und Überforderung. «Unsere Gesellschaft braucht Entwicklung und nicht Wachstum», meinte Fehr.

Eine Diskussion jenseits der Schlagworte Der Ausgangspunkt des Abends war die «Überbevölkerung» – gesprochen haben die Teilnehmer wenig vom Fremden, sondern vor allem über uns. Das Gefühl der Überbevölkerung hat nicht einfach nur eine Ursache – Zuwanderung ist ein Element unter mehreren. Genausowenig bricht Zuwanderung einfach über uns herein: Sie ist das Ergebnis unseres eigenen Handelns. Standortförderung, Steuerwettbewerb und «Immer-Mehr-Gesellschaft» schaffen erst den Bedarf für zusätzliche Arbeitskräfte. Es war ein erkenntnisreicher und kurzweiliger Abend – dank den Diskussionsteilnehmern und auch der sehr kompetenten und umsichtigen Moderation von Pia Holenstein. Martin Naef resümierte sehr treffend: «Es ist selten, dass auch für die Referenten die Voten der anderen Podiumsteilnehmer sehr spannend sind. Meist weiss man schon zum Voraus, was diese sagen werden. Das war heute Abend nicht so.» SP Bezirk Affoltern

Solarstrom ist nicht umweltfreundlich Die FDP unterstützt das Zukunftsprojekt Solarstrom auf der Autobahn, «Anzeiger» vom 30. September. Jetzt stürzt sich auch noch die FDP-Bezirkspartei auf das wohlfeile Thema der «umweltfreundlichen» Stromgewinnung und befürwortet den Bau eines Fotovoltaikdachs auf der A4. Das Projekt ist jedoch in jeder Beziehung

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illusionär, teuer und nicht umweltfreundlich. Im ideologisch geprägten Kampf gegen die Kernkraftwerke sollte man nicht den Kopf verlieren und alles was als alternativ und grün daherkommt, unbesehen unterstützen. Die Kosten pro Kilowattstunde (KWh) Solarstrom liegen bei sauberer Vollkostenrechnung in der Grössenordnung von 80 bis 120 Rappen pro KWh. Ein Grund für diese hohen Kosten

liegt darin, dass die A4 in einer Zone liegt, wo des öfteren Nebel herrscht und im Winterhalbjahr fast kein Strom produziert werden kann. Sommerstrom wird in der Schweiz hingegen mehr als genug produziert und teilweise exportiert. Da der Solarstrom auch im Sommer unregelmässig und unberechenbar anfällt, vermindert sich dessen «Wertigkeit» respektiv Marktwert auf etwa 2 bis 4 Rap-

pen/KWh. Wenn Gestehungskosten und Marktwert um einen Faktor 20 bis 60 auseinanderliegen, muss man von Verschwendung sprechen – Verschwendung ist aber immer umweltschädlich. Der gewaltige Materialeinsatz für den Bau des Solardaches auf der A4 wäre letztlich umweltbelastend und den Erlös von einigen Mio. KWh Solarstrom einfach nicht wert. Was in der

Diskussion um den Solarstrom auch konsequent unterschlagen wird: Beim Rückbau der Solarzellen fallen teilweise Schwermetalle an (Cadmium und Telluride). Im Gegensatz zur Radioaktivität bauen sich Schwermetalle mit der Zeit nicht automatisch ab. Sie bleiben hochgiftig solange die Erde existiert. Louis Hafner, Mettmenstetten


Veranstaltungen Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Oktober 2011 Pflanzliche Speiseöle Cédric Wüthrich wird über Pflanzen, Öle und Fette berichten und erzählen, wo er die Rohstoffe einkauft und wie das Öl gewonnen wird. Im Anschluss ans Referat gibt es die Möglichkeit, die Produkte zu degustieren. Treffpunkt:

Freitag, 7. Oktober, 20 Uhr Vereinslokal NVBA Giessenstrasse 18 8910 Affoltern am Albis

Alle Interressierten, auch Nichtmitglieder, sind zu diesem Vortragsabend herzlich eingeladen. www.nvba.ch

Gasthaus Berghof Islisberg

Echte hausgemachte Buuremetzgete Ab Do-Abend 6./7./8./9. Oktober 2011 Ab Do-Abend 21./22./23./24./Oktober 2011 Ab Do-Abend 3./4./5./6. November 2011 Ab Do-Abend 17./18./19./20. November 2011 Wir freuen uns auf Ihre Reservation Tel. 056 634 11 76 Stutz Rainer und Berghof-Team Tel. 056 634 11 76, Fax 056 634 40 28 www.gasthaus-berghof.ch

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Frau Luna geht auf Reisen Die Märchenerzählerin Catrina Würtenberg präsentiert Geschichten, Sagen und Märchen rund um den Mond und begleitet damit ein abgestimmtes 5-Gang-Menü. Türöffnung: 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr Preis: Fr. 110.– exklusive Getränke

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Gewerbe

Dienstag, 4. Oktober 2011

Für Kinder in Somalia

Schützenswert

Zwei Mütter organisieren auf dem Stampfiplatz in Knonau einen Benefiz-Anlass. > Seite 15

Diskussionsabend zur Erhaltung und Entwicklung des Dorfes in Hausen. > Seite 16

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Nacht des Sports Am 27. Januar 2012 werden zum fünften Mal die besten Säuliämtler Sportler gekürt. > Seite 21

ratgeber

Beliebter Ferienanlass Waffel- und Crêpes-Spass im MüZe-Kafi beim Kronenplatz in Affoltern.

Peter Stadler, Leiter Geschäftskunden, ZKB Affoltern

Während das Mütterzentrum in den Herbstferien geschlossen bleibt, lädt das MüZe-Kafi jeweils am Donnerstagnachmittag um 14 Uhr alle Kinder und ihre Eltern zum beliebten Crêpes- und Waffelspass ein. Am 13. Oktober werden frische Crêpes gebacken und anschliessend von den Kindern gerollt und mit Honig, Konfi und anderen Leckereien gefüllt. Am 20. Oktober können die frisch gebackenen und seit Jahren beliebten Waffeln mit Rahm, Smarties und vielem mehr fantasievoll verziert werden, während Mama und Papa einen feinen Cappuccino geniessen und sich von den Kreationen überraschen lassen. Im Rahmen des JubiläumsjahrProgrammes findet der CrêpesSpass zusätzlich am 15. November statt. Gross und Klein sind willkommen. Die erste Waffel/Crêpe kostet fünf Franken, jede weitere drei Franken (inkl. Material zum Verzieren). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos: Mütterzentrum, Zürichstrasse 136, 8910 Affolterns, Telefon 044 760 12 77, mueze@gmx.ch.

Wie sind die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft? «Mit welchen Folgen für unsere Wirtschaft müssen wir rechnen nach den turbulenten Monaten mit Verschärfung der Schulden- und Eurokrise und den Stützmassnahmen für den Schweizer Franken?»

Antonetta Bossert und Maya Baer, Barbara Koller, Caroline Röthlisberger, Kathrin Schmid und Yvonne (dieses Mal leider nicht dabei). (Bild zvg.)

Was der Herbstwind bringt … Kreative Frauen laden zu einem kleinen Märt nach Rifferswil Nach den erfolgreichen «Novemberlicht» und «Herbstwind»-Märkten der letzten Jahre, veranstalten die kreativen Frauen von «Glückssternli» und «Waldgräfin» auch dieses Jahr wieder einen kleinen Märt. Der «Herbstwind»

verspricht gemütliches Bestaunen, Probieren, Geniessen und Kaufen von Genähtem, Gebackenem, Gefilztem, Aufgefädeltem, Floralem, Süssem, Zündendem, Eingemachtem, Überraschendem, Wärmendem, Gedrucktem

und Verpacktem. Kulinarisches, unter anderem märchenhafte Muffins laden zum Verweilen ein. Herbstwind am 9. Oktober 2011 von 11 bis 17 Uhr im Fro Shop, Jonenbachstrasse 23, Rifferswil.

Sträucher, Stauden, Rosen und Ziergehölze Herbstzeit ist Pflanzzeit

Ex-Skirennfahrerin Nadia Styger wird Autogramme geben. (Bild zvg.)

Für Berg und Tell

«Der ist gross, der dem Garten treu ist», soll Antoine de Saint-Exupéry gesagt haben. Es gilt also, dem Garten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Mit Sorgfalt, Liebe und neuen Rosen. Vom 1. bis 31. Oktober 2011 erhalten Kunden bei den Baumschulen Reichenbach einen Gartentreuebonus in Form von 10 bis 20% Preisminderung auf das bestehende Rosensortiment. Im «Roselädeli» gibt es für alle

Schweizer Woche im Coopark, Affoltern Kliby mit seinem Plappermaul Caroline, Raclette-Streichen oder die Ländlerformation Echo Maisgold: Der Coopark Affoltern feiert von Freitag, 7., bis Samstag, 15. Oktober, eine Schweizer Woche mit tollen Aktivitäten. Während der Schweizer Woche vom Freitag, 7. Oktober, bis zum Samstag, 15. Oktober, ist allerhand los im Coopark Affoltern. Das abwechslungsreiche Programm startet am Freitagabend. Von 18 bis 19 Uhr überraschen Kliby und sein Plappermaul Caroline alle Kunden mit ihren lustigen Sprüchen und einer Autogrammstunde. Musikalisch geht es dann am Samstag, 8. Oktober, weiter – mit ei-

nem Auftritt der Ländlerformation Echo Maisgold mit Unterstützung von Sepp auf der Mauer. Zudem gibt es eine Autogrammstunde mit der Ex-Skirennfahrerin Nadia Styger. Am Mittwoch, 12. Oktober, begeistern von 11 bis 19 Uhr die Brienzer Schnitzer im Coopark Affoltern. Sie zeigen den Gästen die Entstehung von Holzfiguren hautnah. Am Freitag, 14. Oktober, und Samstag, 15. Oktober, ist das Lötschental zu Besuch. Mit viel Raclette und heimischen Spezialitäten, Live Tschäggäta und Musik aus dem Lötschental wird gefeiert. Als eines der Highlights der Schweizer Woche findet am Freitagabend von 16 bis 20 Uhr zudem Raclette-Streichen durch Lötschentaler Hoteliers statt.

Herbstfrüchte. (Bilder zvg.)

Gartenliebhaber nützliche und rosige Geschenkideen, beispielsweise eine neue Gartenschere, ein tolles Rosenoder Garten-Buch, englisches RosenPorzellan, Rosenkerzen und viele Gartenaccessoires. Baumschulen Reichenbach, Schonau, Hausen, Montag bis Freitag 8 bis 12 sowie 13 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr. Telefon 044 764 03 04, www.baumrei.ch.

Der starke Schweizer Franken, der sich im Zuge der Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise rasch aufwertete, macht der heimischen Wirtschaft zu schaffen. In den letzten Wochen kamen weitere Sorgen dazu: Vermehrt wird vor einer abflauenden Konjunktur und einem erneuten Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Rezession gewarnt. Die negativen Folgen einer solchen Entwicklung wären für die Schweizer Wirtschaft in der Tat immens. Allerdings rechnen wir zwar mit einer deutlichen globalen Abkühlung, nicht aber mit einer heftigen Rezession. Die Schweizer Wirtschaft, und hier insbesondere die exportorientierten Sektoren, werden voraussichtlich in ihrem bisher flotten Lauf gebremst werden. Wir dürfen aber weiterhin von mehrheitlich positiven BIP-Wachstumsraten in den nächsten Quartalen ausgehen. .........................................................

Den heimischen Unternehmen mehr Planungssicherheit verliehen ......................................................... Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist es gelungen, mit ihrer entschiedenen Vorgehensweise die Aufwertung des Schweizer Frankens zu stoppen und so den heimischen Unternehmen mehr Planungssicherheit zu verleihen. Die SNB hat das Rüstzeug, auch in Zukunft einer erneuten Frankenaufwertung konsequent entgegenzutreten. Ob sie dabei nebst ihrer geschickten Rhetorik auch massiv Schweizer Franken verkaufen muss – und dadurch Devisenreserven anhäuft – steht weniger in ihrer Macht als vielmehr in den Händen der europäischen Politiker. Falls sich die Verschuldungskrise in der Eurozone intensiviert, wird der Franken als sicherer Hafen noch stärker gesucht werden. Findet sich hingegen in den nächsten Monaten ein gangbarer Weg aus der Verschuldungsfalle, dürfte der Schweizer Franken schwächer notieren. Dies würde es der SNB erlauben, ihre Devisenbestände langsam zurückzufahren und so einer in ferner Zukunft drohenden Inflation entgegenzuwirken.


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Vermischtes

Dienstag, 4. Oktober 2011

Von der Naturbeobachtung zur dynamischen Farbkomposition Ausstellung von Annegret Merz in der Aeugster «KommBox» Am Donnerstag fand in der «KommBox» eine interessante Vernissage statt. Der Bekanntheitsgrad und das Ansehen der Rifferswiler Künstlerin kam im Publikumsaufmarsch zum Ausdruck. Die Werke von Annegret Merz sind bis zum 22. Dezember 2011 zu bewundern. ................................................... von karl straub

Buben- und Meitli-Actiondays ab der 4. Klasse am 15. und 16. Oktober im Jugendtreff Affoltern: Es sind noch wenige Plätze frei! Auch in diesem Jahr bietet die Jugendarbeit der Gemeinde Affoltern die Buben- und Meitli-Actiondays an. An einem Tag können Jugendliche ein neues Hobby ausprobieren und neue Fähigkeiten entdecken. Die Tage sind gendergerecht aufgebaut. Am Abend werden alle Ergebnisse des Tages gerne vor den Eltern, Freunden und Interessierten präsentiert. In diesem Jahr können die Buben am 15. Oktober an einem Workshop ihrer Wahl teilnehmen. Die Angebote sind diesmal: Beatboxing, Tricking mit der Trickingacademie, Hämmern/Sägen/Bauen und Graffiti. Die Mädchen bekommen am 16. Oktober die Möglichkeit ihren Lieblingsworkshop zu absolvieren: Streetdance mit Round-about, Graffiti, Frisuren und Schminken sowie Catwalktraining. Die Tage beginnen jeweils um 10 Uhr und enden um ca. 21 Uhr. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Franken, inklusive Material und Verpflegung. Anmelden: info@ja-aaa.ch oder 044 761 40 42, Alte Jonentalstrasse 3, 8910 Affoltern. Zwei Workshops, Name, Alter, Adresse und Telefonnummer angeben.

Frauen, die an persönlichen Gesprächen mit anderen Frauen interessiert sind, bietet sich Gelegenheit, in einer fortlaufenden, geleiteten Gesprächsgruppe aktuelle, persönliche Fragestellungen zu besprechen, mit anderen Frauen Erfahrungen auszutauschen und Neues zu lernen. Die Treffen finden alle vier Wochen an einem Dienstagnachmittag im Rahmen der Kurse des Klosters Kappel statt. Thematisiert werden Lebensfragen wie Veränderungen im Lebenslauf, Sinn- und Zukunftsfragen, Umgang mit Belastungen, Beziehungen zu Partner, Kindern, alten Eltern oder Mitmenschen.

Im Zentrum steht das Hören auf sich selbst sowie das eigene Denken, Fühlen und Wollen. Ein weiteres Ziel ist, eigenständiger und zufriedener zu werden. Kursleiterin Margret Surdmann ist Psychologin und arbeitet nach der Methode der Themenzentrierten Interaktion. Sie geht auf die Teilnehmerinnen und ihre Bedürfnisse ein und vermittelt gegebenenfalls Erkenntnisse aus der Psychologie oder bietet kleine Übungen zur Vertiefung an. Sie strebt an, dass es den Teilnehmerinnen wohl ist, dass alle für ihren Alltag möglichst viel mitnehmen können.

Künstlerisches Gestalten mit verschiedenen Materialien

Da ist was los in der Hirtschür

Frauen im Gespräch im Kloster Kappel.

Zufriedener werden und auf sich selber hören

Der kleine Ausstellungsraum «KommBox» im Gemeindehaus, als Kulturengagement der Gemeinde gedacht, steht grundsätzlich lokalen Künstlerinnen und Künstlern für die Präsentation ihrer Werke zur Verfügung. Annegret Merz aus Rifferswil geniesst Gastrecht, weil sie einen engen Bezug zu Aeugst hat. Sie wirkte während vieler Jahre als Logopädin an der Aeugster Schule. Als solche ist sie vielen Schülern und Eltern bekannt.

Das Talent für kreatives Schaffen trat bei der 54-Jährigen, die im Erstberuf als Handarbeitslehrerin arbeitete, schon früh zutage. Seit mehr als 30 Jahren widmet sie sich dem handwerklichen und künstlerischen Gestalten mit verschiedenen Materialien. Ursprünglich übte sie sich in Quiltarbeiten, im Aquarellieren und Aktzeichnen. Nach und nach löste sie sich von der gegenständlichen Malerei und wandte sich gegenstandslosen Acrylbildern auf Leinwand und Holz zu. Es ist ihr nicht mehr wichtig, das genaue Abbild wiederzugeben, sondern mit

Themen, die das Leben bringt

25. Oktober, 22. November, 20. Dezember 2011,

Künstlerin Annegret Merz vor ihren Werken. (Bild zvg.)

13. März und 10. April 2012, jeweils 14.15 bis 16.30 Uhr. Kursgeld: 150 Franken. Anmeldungen bis 14.

ihren Bildern ein Gefühl, eine Stimmung, Harmonie, Diskrepanz oder Dynamik auszudrücken. Sie experimentiert gekonnt abstrakt mit Formen und Farben. So entstanden Bilder voller Leuchtkraft und harmonischer Ausgewogenheit der Farben. Die Oberflächenbeschaffenheit vieler Bilder erinnert an raues Mauerwerk, rostiges Eisen oder verwittertes Holz.

Von sich selber sagt die Künstlerin: «Malen bedeutet für mich Suchen, Ringen, wenn der Verstand das Gefühl dominieren will. Lust, Freude, wenn es malt. Eins sein mit Pinsel, Farbe und Leinwand». Die zahlreichen Ausstellungen, an denen Annegret Merz in den letzten Jahren mit Erfolg teilgenommen hat, beweisen die Qualität ihrer Bilder. Es

gibt kaum einen Betrachter, der sich von ihnen nicht berührt fühlt und sich ihrer Anziehungskraft entziehen kann. Die Ausstellung in der «KommBox» dauert bis zum 22. Dezember 2011. Öffnungszeiten: Montag 8 bis 11.30 und 16 bis 18.15 Uhr, Dienstag und Donners-

fon 044 764 88 30/10 oder www.klosterkappel.ch.

Spiel mit Figuren in Affoltern

tag 8 bis 11.30 Uhr und Mittwoch 8 bis 11.30 und 14 bis 16.30 Uhr.

Bewegung, Raum für kreative Entfaltung und viel frische Luft Kindgerechte Tagesstätte von Kleinkindererzieherin Conny Tüscher Im Kinderhaus Trampolin in Affoltern sind Kinder ab neun Monaten bis 12 Jahren willkommen – bei Bedarf auch stundenweise oder über die Nacht. Familiär soll es sein im Kinderhaus Trampolin, das ist der erfahrenen Kleinkindererzieherin Conny TüscherSchweizer ein besonderes Anliegen. Deshalb wünscht sie sich altersdurchmischte Gruppen. Die Affoltemerin weiss, wovon sie spricht, hat sie doch selber drei – mittlerweile selbstständige – Kinder. Sicher zweimal im Tag geht Conny Tüscher mit den Kindern nach draussen. «Hier können sie sich bewegen und die Natur kennenlernen», sagt sie. Je nach Wetter bietet sich der grosse Garten mit seinen Spielgeräten an oder ein gemeinsamer Spaziergang. Vier bis sechs Kinder pro Tag könne sie aufnehmen, je nach Alter, so die erfahrene Kleinkindererzieherin. Nebst ganzen oder halben Tagen können Eltern ihre Kleinen bei Bedarf auch stundenweise vorbeibringen, etwa um einkaufen zu gehen oder einen Arzttermin wahrzunehmen. Mittagstisch, Aufgabenhilfe für Schüler und eine Betreuung über die Nacht runden das Angebot ab. In der grossen Stube an der Obfelderstrasse 24 steht nebst Spielgeräten und Ruheflächen ein Klavier. Nicht nur zur Dekoration, sondern «zum An-

Oktober. Infos und Anmeldung: Kloster Kappel, Tele-

Das Ravensburger Figurenspiel gastiert morgen Mittwoch im Mehrzwecksaal des Schulhauses Semper. Das Ravensburger Figurenspiel bietet kindgerechtes Handpuppentheater, eine aufregende Abenteuergeschichte, faszinierende handgeschnitzte Figuren und das begeisterte Mitmachen der jungen Zuschauer. Das Figurentheater präsentiert das Stück «Kasperle und der Riese Hundertpfund». Das ist ein fantasievolles Märchenspiel für Kinder und Junggebliebene. Beginn ist am Mittwoch, 5. Oktober, um 15 Uhr im Semper-Schulhaus, Affoltern.

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Conny Tüscher-Schweizer lädt ins Kinderhaus Trampolin. (Bild Thomas Stöckli) fassen und Gebrauchen», betont Conny Tüscher. Mit den Kindern will sie nämlich auch singen und musizieren. Auf der Werkbank in der Scheune neben dem Haus kommen die gestalterischen Fähigkeiten zum Zuge. «Kinder brauchen Raum, wo sie etwas machen können», so die Kleinkindererziehe-

rin. Grossen Wert legt Conny Tüscher übrigens auch auf die Ernährung. «Wir sind Vegetarier», sagt sie. Im «Trampolin» kommt Vollwertkost auf den Tisch. Infos bei Conny Tüscher-Schweizer unter Telefon 044 760 22 14 oder 079 466 88 57.


Veranstaltungen

Dienstag, 4. Oktober 2011

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Für Kinder in Somalia Zwei Knonauerinnen organisieren einen Benefiz-Anlass Knonau für Afrika – unter diesem Titel steht der Benefiz-Anlass, der am kommenden Samstag, 8. Oktober, auf dem Stampfiplatz in Knonau stattfindet. Die beiden Organisatorinnen wollen 30 000 Franken für Kinder in Somalia sammeln. ................................................... von thomas stöckli Eigentlich wollten die beiden Mütter nur ein Kasperli-Theater organisieren. Aktuelle Bilder in den Medien zur Notlage von Kindern in Somalia haben Monika Henzler und Jeanine Erni dann veranlasst, daraus eine BenefizFeier zu machen. Immer grösser wurden die Pläne, Monika Henzler telefonierte überall herum auf der Suche nach gratis Attraktionen, Unterhaltung und Verpflegung – «die meisten haben sofort zugesagt», so Monika Henzler –, Jeanine Erni machte sich derweil an die Gestaltung des Flyers.

Familienkonzert mit Bruno Hächler Ohne Geld in die Hand nehmen zu müssen, haben es die beiden Knonaue-

rinnen geschafft, einen Anlass für die ganze Familie mit Schauspiel und Livemusik, Hüpfburg und Festwirtschaft auf die Beine zu stellen. Gefeiert wird am kommenden Samstag von 13.30 bis 18 Uhr auf dem Stampfiplatz in Knonau. Ein Highlight dürfte nebst dem erwähnten Kasperlitheater das Konzert von Bruno Hächler sein. Ohne zu zögern gab der Besitzer der Gumpiburg seine Zusage, die politische Gemeinde stellte nicht nur den Stampfiplatz zur Verfügung, sondern hat die Organisatorinnen zudem von ihrem Netzwerk profitieren lassen. «Die positiven Reaktionen haben uns angetrieben, weiterzumachen», verrät Jeanine Erni.

Kinder-Kunst zu ersteigern Bereits jetzt durften die beiden Organisatorinnen über 12 000 Franken an Spendengeldern entgegennehmen. Ihr erklärtes Ziel sind allerdings 30 000 Franken. Das Geld ist für die Unicef bestimmt, welche damit am Horn von Afrika gegen Hunger, Durst und Krankheiten vorgeht. Unicef Schweiz wird selber mit einem Stand auf dem Stampfiplatz sein und über ihr Engagement informieren.

Mit ihrem Benefiz-Anlass richten sich Jeanine Erni und Monika Henzler primär an Familien mit Kindern. In einer Zeichnungsecke können die Kleinen Festbesucher etwa ihre eigenen Kunstwerke gestalten, welche dann anschliessend an den Meistbietenden versteigert werden. Die Einnahmen dieser Versteigerung gehen ebenso zu 100% an Unicef wie jene für sämtliche Speisen und Getränke. Infrastruktur und Lebensmittel haben die Organisatorinnen nämlich komplett gratis zur Verfügung gestellt erhalten – «Das einzige, was noch fehlt, ist Brot», verraten sie.

Froh um jede Spende Nicht nur mit einer Konsumation, sondern auch mit Spenden lässt sich die gute Sache unterstützen. So haben einzelne bereits 1000 Franken gespendet. «Wir nehmen auch gerne Fünfliber», betonen Jeanine Erni und Monika Henzler. Benefiz-Anlass für Kinder in Somalia am 8. Oktober, 10.30 bis 18 Uhr, Stampfiplatz, Knonau. Attraktionen: Kasperlitheater, Hüpfburg, Familienkonzert mit Bruno Hächler, Versteigerung von Kinderzeichnungen, Improtheater Platzhirsche.

Die Initiantinnen der Benefiz-Feier: Monika Henzler (links) mit Emma und Jeanine Erni mit Max. (Bild Thomas Stöckli)

Schmackhafte Fleischwaren und die dazu gehörenden Beilagen Der Männerturnverein Affoltern lädt zur Metzgete ein Auch dieses Jahr laden die Mitglieder des Männerturnvereins zur traditionellen Metzgete ein. Sie findet am Samstag, 8. Oktober 2011, im Kasinosaal Affoltern statt. Türöffnung ist um 17 Uhr. Die Mitglieder des Männerturnvereins führen dieses Jahr zum 15. Mal ihre Metzgete durch. Es ist wohl ein besonderer Termin im Vereinskalender, wenn sich jedes Jahr zahlreiche Gäste,

von nah und fern, an diesem Anlass verwöhnen lassen. Wie jedes Jahr gibt es die schmackhaften Fleischwaren, die eine richtige Metzgete ausmachen, und die dazu gehörenden Beilagen. Die Getränke sind ebenfalls auf die Menüs abgestimmt. Das verlockende Kuchenbuffet, mit hausgemachten Spezialitäten, rundet das reichhaltige Angebot ab. Diskrete Begleitmusik ertönt aus der hauseigenen Anlage des Kasinosaals.

Aufforderung zum Tanz ist ebenfalls garantiert. Die Metzgete des Männerturnvereins bietet Gelegenheit, zusammen mit der Familie, mit Freunden und Bekannten einen geselligen Abend in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. Es würde die Organisatoren und die zahlreichen Helfer freuen, möglichst viele bekannte und unbekannte Gesichter begrüssen zu dürfen. (Ty) Infos: www.mtva.ch

Volksmusik in ihrer Vielfalt Wachter-Rutz: Konzert in Hedingen Der Gemeindeverein Hedingen lädt zum Konzert. Am Freitag, 7. Oktober, spielt das Quartett Wachter-Rutz um 20.15 Uhr in der Sichtbar in Hedingen auf.

Danny Bryant gehört zu den ganz Grossen im Blueskosmos. (Bild zvg.)

Der «Guitarhero» ist zurück Danny Bryant im «Break», Affoltern Danny Bryant (Jahrgang 1980) gehört schon zu den ganz Grossen im Blueskosmos. Sechs Alben, welche allesamt von Kritikern hochgelobt wurden und über 2000 Konzerte in der letzten Dekade lassen erahnen was für ein Schwergewicht hier die Bühne betritt. Auftritte zusammen mit Joe Cocker, Carlos Santana, Greg Allman, Walter

Trout und vielen mehr unterstreichen zusätzlich seine Reputation. Danny Bryant steht für Blues-Rock in Reinkultur – viel Vergnügen! Konzert am Samstag, 8. Oktober. Abendkasse 25 Franken, Türöffnung 20, Konzertbeginn 21 Uhr. Break Bar Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern. Infos: www.break.ch oder www.dannybryant.com.

Das seit 1975 bestehende Akkordeonduo Wachter-Rutz präsentiert die Vielfalt der Schweizer Volksmusik. Neben den verschiedenen Stilrichtungen, von «Urchig» über «typisch Wachter-Rutz», Bass- und Klaviersolo bis hin zu Musette und Tango, erweitert das Quartett seine Klangmöglichkeiten durch das Einsetzen verschiedener Instrumente. So wird für jedes Stück der dazu am besten passende Klang-Charakter verwendet: vom kernigen Schwyzerörgeliklang über den bandoneonähnlichen, fast singenden Ton eines chromatischen Schwyzerörgelis bis hin zum weichen, klassischeren Klang des Akkordeons «Gola».

Musiklehrer-Familie Am Akkordeon und Schwyzerörgeli spielen Ruedi und Heidi WachterRutz aus Rorschach. Sie führen dort ein Musikhaus und sind als Musiklehrer tätig. Ihre Tochter Jacqueline Schmidig-Wachter, Ibach, ist ebenfalls Musiklehrerin und hat 2003 den

Heidi und Ruedi Wachter-Rutz (vorne) mit Jacqueline Schmidig-Wachter (rechts) und Annemarie Knechtle. (Bild zvg.) Klavierpart in dieser Formation übernommen. Annemarie Knechtle, wohnhaft in Teufen AR, ist eine beliebte Bassistin in der klassischen und folkloristischen Szene der Schweiz

und spielt seit acht Jahren bei Wachter-Rutz. Konzert am Freitag, 7. Oktober, 20.15 Uhr in der Sichtbar, Hedingen. Eintritt frei, Kollekte.


veranstaltungen

Das Ortsbild im Weiler Husertal wird von den grossen Baukörpern der Ämtlerhäuser und Scheunen sowie von den vielen Kleinbauten bestimmt. (Bild zvg.)

Erhaltung und Entwicklung des Dorfes Diskussionsabend der NHO in Hausen Am Donnerstag, 6. Oktober, veranstaltet die Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt (NHO) für alle Interessierten einen Diskussionsabend über die Frage «Wie sollen sich die Ortsbilder in unserem schönen Ämtler Dorf weiter entwickeln?» Die Gemeinde hat mit den Dörfern Heisch, Hausen und Ebertswil sowie mit den Weilern vom Türlersee bis nach Sihlbrugg viele markante Bauten und schützenswerte Ortsbilder. Mit der grossen Bautätigkeit der letzten Jahre stellt sich die Frage, wie das Alte erhalten und Neues integriert werden kann. Als Referentin hat die NHO Rahel Lämmler, dipl. Arch. ETHZ eingeladen, die das Projekt «Bauen im Dorf» in Appenzell Ausserrhoden geleitet hat. Im Rahmen dieses Projektes sind für kon-

krete Umnutzungen und Ersatzbauten in Appenzeller Dörfern architektonische Lösungen gesucht worden, welche sich in das Ortsbild einordnen und gleichzeitig neuen Anforderungen genügen. Dies kann gelingen, wenn Bauherren, unterstützt von guten Architekten, sich darauf einlassen, beim Bauen die Geschichte einer Landschaft und der Dörfer mit einzubeziehen. Mit der Revision der Bau- und Zonenordnung in Hausen werden die Weichen für die nächsten Jahre gestellt, wie sich der Ortsbildschutz weiter entwickeln soll. Welche Regeln braucht es, damit sich Um- und Neubauten in das bestehende Ortsbild und in die Landschaft einordnen? Die Diskussion findet am 6. Oktober 2011 um 19.30 Uhr in die Zwinglistube bei der reformierten Kirche statt. Vorher findet um 18.30 Uhr die Generalversammlung der NHO statt. Für den Vorstand, Andreas Müller

«Pflanzliche Speiseöle» Vortrag und Degustation in Affoltern Was haben Sonnenblumen und Haselnüsse gemeinsam? – Beide dienen zur Herstellung hochwertiger Speiseöle. Am Freitag, 7. Oktober, berichtet Cédric Wüthrich aus Bern über das Thema Pflanzensamen, -kerne und -öle. Er wird zum Beispiel über den Begriff «kalt gepresste Öle» berichten und zeigen, wie die Produkte aus Kernen und Samen hergestellt werden. Dies ist ein Anlass im Rahmen der «Letzter Freitag»-Veranstaltungen des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (NVBA). Cédric Wüthrich ist ein junger Mann aus Bern, der sich Pflanzenkernen und den daraus gewonnenen Ölen verschrieben hat. Er, der sich selber von Rohkost ernährt, hat ein Sortiment von Kernen und Ölen aufgebaut, das er sowohl im Internet (www.rohrohroh.ch), als auch am Berner Samstagsmarkt anbietet. Das Angebot umfasst Baumnüsse, Mandeln und Haselnüsse, Hanfsamen, Sesam. Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Aprikosenkerne. Alle Öle im Angebot sind kalt gepresst, also nicht über 37°C. Sie werden nach dem Pressen einige Tage ru-

Sonnenblume. (Bild zvg.) higgestellt und von Hand in Flaschen abgefüllt. «Fleur» das sind die sedimentierten Trübstoffe des Öles. Sie sind herrlich geeignet als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Salatsaucen u. Süssspeisen. Alle Öle werden ohne irgendwelche Zusätze verkauft und aus Samen gewonnen, welche ohne Agrochemie angebaut werden. Cédric Wüthrich wird über Pflanzen, Öle und Fette berichten und auch erzählen, wo er die Rohstoffe einkauft und wie das Öl gewonnen wird. Im Anschluss ans Referat gibt es die Möglichkeit, die Produkte zu degustieren. (mo) Treffpunkt: Freitag, 7. Oktober, 20 Uhr, Vereinslokal NVBA, Giessenstrasse 18, 8910 Affoltern. Alle Interessierten, auch Nichtmitglieder, sind zu diesem Vortragsabend herzlich eingeladen.

«Herbst – die Freude über die Fülle des Lebens» Im katholischen Pfarreizentrum Affoltern wird am Freitag, 7. Oktober, um 19 Uhr wieder einmal mehr ein offener Gottesdienst gefeiert. Was ist ein «offener Gottesdienst»? Sind Gottesdienste denn nicht immer offen? Doch – und der offene Gottesdienst versteht sich nicht als eine Konkurrenz-Feier zu den übrigen Gottesdiensten. Er ist als ein zusätzliches Angebot gedacht. In einem offenen Gottesdienst gibt es keine festgeschriebe-

ne Form der Gestaltung, vielmehr sind Offenheit und Mut zu Neuem gefragt. Spiritualität, Wort und Musik sind tragende Elemente im offenen Gottesdienst. Alle jungen und junggebliebenen Menschen sind eingeladen, Menschen, die den klassischen Gottesdiensten eher fernbleiben oder diejenigen, die sich einfach eine zusätzliche Alternative wünschen. Offener Gottesdienst am Freitag, 7. Oktober, 19 Uhr zum Thema «Herbst – die Freude über die Fülle des Lebens», mit spirituellen Texten und tänzerischer Orgelmusik, gespielt von Robert Schmid.


Veranstaltungen

Dienstag, 4. Oktober 2011

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Herbst- und Winterkleider in Hedingen Nach einigen wunderschönen Sommerwochen ist es nun Zeit an Herbst und Winter zu denken. Das Familien-Forum Hedingen lädt am 5. und 6. Oktober zur Kleiderbörse im Werkgebäude in Hedingen.

Kinderchor und Instrumentalschüler der Musikschule Knonauer Amt. (Bild zvg.)

Ein musikalisches Märchen «Angelo und die Möwe»: Kinderchor Affoltern und Frauenchor Ottenbach zusammen Über das Wochenende vom 1. und 2. Oktober wurde unter der Leitung von Anette Bodenhöfer das musikalische Märchen «Angelo und die Möwe» erfolgreich ein zweites Mal aufgeführt. Die Geschichte von Vincenzo Todisco, illustriert vom bekannten Kunstmaler

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Rudolf Mirer, wurde 2004 zum Bündner Buch des Jahres gekürt. Robert Grossmann, geboren 1953, vertonte die Erzählung für Kinderchor und Instrumentalensemble, uraufgeführt wurde das Werk 2006 im Churer Stadttheater. Bei der erstmaligen Aufführung im Konauer Amt im Mai dieses Jahres zeigten sich die Verfasser des Stückes,

die zu diesem Zweck nach Affoltern gereist waren sehr erfreut über die gelungene Umsetzung. Die Produktion mit der Erzählerin Monika Dierauer, dem Kinderchor und Instrumentalschülern der Musikschule Knonauer Amt, zusammen mit dem Frauenchor Ottenbach, wurde deshalb ein zweites Mal am vergangenen Wochenende in Ottenbach und Affoltern gezeigt.

Das nächste Musikschul-Projekt der Kinderchöre ist ein Adventskonzert in Hedingen, für das der Chor weitere Unterstützung brauchen kann. Es ist noch möglich, nach den Herbstferien in die Proben einzusteigen. Informationen bei Anette Bodenhöfer, Telefon 043 541 01 75, Proben jeweils Donnerstagnachmittag in Affoltern.

Neu ist die Hedinger Börse an der Zwillikerstrasse 26 auch am Mittwochnachmittag geöffnet. Die Annahme ist am Mittwoch, 5. Oktober, 9.30 bis 10.30 Uhr, der Verkauf von 14.30 bis 16 Uhr und von 19 bis 20.30 Uhr. Auszahlung und Rückgabe finden am Donnerstag, 6. Oktober, von 13.45 bis 14.30 Uhr statt. Saubere und gut erhaltene Kleider bis Grösse 152, Schuhe bis Grösse 38, Sportartikel, Bücher, Spielsachen, etc. nehmen die Organisatoren gerne entgegen. Alle Artikel müssen mit einer gut befestigten Etikette aus Halbkarton angeschrieben werden. Bitte zur Befestigung Schnur oder Stärnlifaden verwenden! Auf der Etikette sind klar und gut lesbar Artikelbezeichnung, Grösse evntuell Farbe, Preis und die Kontrollnummer (letztere in rot in der oberen rechten Ecke) zu vermerken. Transportbehälter (mit Kontrollnummer beschriftet) wie Kartonschachteln oder Plastikboxen können gerne bis zur Rückgabe im Werkgebäude aufbewahrt werden. Die persönlichen Kontrollnummern können ab sofort bei Andrea Lippmann unter 043 399 99 19, oder li-sta@bluewin.ch bezogen werden.


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... wir bringen Licht ins Dunkle! Ausstellung im Knonauer Industriegebiet, geöffnet Mo–Fr 8–12 und 13.30–17 Uhr

Stark reduzierte Preise – Spielplatzgeräte aus eigener Produktion. Möbel für Kinderkrippen, Holz- u. Lernspiele für pfiffige Kinder

REIKI: Heilen – Energiearbeit – Farben. Yvette Plimmer, Reiki-Meisterin & Lehrerin 3. Grad. Telefon 078 627 77 43, Affoltern a. A.

Umzüge für Prrivate und Geschäfte Zügelshop und d Lagerhaus Telefon 044 431 22 22

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Dipl. Akupunkteur, Phytotherapeut und Masseur. KK-anerkannt und mehrsprachig (D/I/F/E). Tel. 079 684 23 97

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Tibetische Klangschalen-Therapie und Wertimagination, Bahnhofplatz 11, Affoltern a. A., Tel. 079 834 14 40, praxis-mare@bluewin.ch

Klasse statt Masse! Wir fertigen Ihr Schmuckstück. Goldschmiede Säuliamt, Bahnhofplatz 11, 8910 Affoltern a. A.

Möblierte Zimm mer mit gemeinsamer Dusche/ Küche/Waschm maschine. Telefon 079 40 06 37 90

Akupunktur und Shiatsu

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Wir vermieten für «en feine» Kafi in Ihrem Betrieb: Kaffee- und Snackautomaten. Verlagen Sie eine Probebestellung!

Unterstützung bei Krisenbewältigung, Traumaund Paartherapie sowie Wertimagination. Tel. 079 760 39 39, praxis-logos@bluewin.ch

Abenteuer-, Spiel- und Spassangebote für Kids von 4 bis 16 Jahren ab 1. Juni 2011 online auf der Buchungsplattform

a) Yoga während der Schwangerschaft, b) Hatha Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene In n Hausen. Tel. 044 764 18 00

Anzeiger

Computer-Probleme?

Lager-, Büro- und Praxisräume

Spielgruppe

Yoga

www.affolteranzeiger.ch

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Erstklassiger, professioneller Support. Leistungsfähige Werkstatt. Seit 1987 erfolgreich vor Ort oder stationär im Einsatz. 041 780 20 40

Geschäftshaus an Durchgangsstrasse. Platzbedarf, Grösse und Ausbau nach Ihren Wünschen. Telefon 079 406 37 90

Für Kinder ab 2 Jahren. Spielgruppe mit Sprachförderung. Spielgruppe am Nachmittag

Sanftes Yoga, Y Yoga für den Rücken, Yogatherapie, Stressmanagement. In Affoltern am m Albis

Apple Reseller / Apple Service

Dauerhafte Haarentfernung

Lebensberatung

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Das RGZ Wohnheim Loomatt in Stallikon bietet 30 Erwachsenen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung Wohn- und Lebensgemeinschaften an. Wir suchen per 1. Dezember 2011 einen versierten und umsichtigen

Dipl. Hauswart (100%)

Ihre Regionalzeitung im Knonauer Amt Einziges amtliches Publikationsorgan

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Stellenanzeiger

.surya-chandra.ch

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für die Instandhaltung der Gebäude, der technischen Gerätschaften, der heimeigenen Fahrzeuge sowie der Gartenanlage. Zwei Mitarbeitende mit einer Behinderung werden für diese Aufgaben von Ihnen mit einbezogen, angeleitet und betreut. Sie bringen solide handwerkliche Kenntnisse und Fähigkeiten mit, arbeiten zuverlässig, selbstständig und exakt. Ausserdem verfügen Sie über eine hohe Sozialkompetenz und viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit Bewohnerinnen und Bewohnern. Weitere Voraussetzungen sind: – Fahrerlaubnis inkl. D1, – Schweizerdeutsch oder Deutsch als Muttersprache bzw. entsprechende Sprachfähigkeiten auf vergleichbarem Niveau.

Ihr autorisierter Apple Reseller. Mac-Workshops, individuelle Schulungen, Installation und Datenübernahme aus einer Hand

Für schöne und seidenglatte Haut. Physikalische Therapie und Kosmetikstudio Fuchs, Affoltern a.A., Tel. 044 760 29 03

Lebens-/Gesundheitsberatung, Haussanierung, Fostac-Produkte. Kartenlegen, Pendel- und Engel-Kurse. Tel. 044 764 14 95

Paar-Tanz, für Singles und Paare. Solo-Tanz, Zumba und JazzMinis, Tanzschuhe, DVD, CD

Grösstes Yoga A Angebot in Affoltern. Hatha-Yoga für alle Ansprüche, Yoga 50+, Schwangerscha afts-, Family- und Kids-Yoga...

Wir bieten – eine interessante und sinnvolle Arbeit im sozialen Bereich, – Freiraum für Eigenverantwortung und Initiative, – geregelte Arbeitszeiten von Montag bis Freitag, – die Möglichkeit der vergünstigten Mittagsverpflegung vor Ort.

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und geben gerne Auskunft:

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Ihr Geburtshoroskop gibt Auskunft über Fragen zu Beruf/Karriere/Beziehung/persönliche Neuorientierung. 079 680 77 48, K. Oberholzer

Ihr Partner für alle Drucksachen: druck@weissmedien.ch Beratung: 058 200 5700

LED – die Beleuchtungstechnologie der Zukunft. Lange Lebensdauer und sehr energieffizient.

Professioneller Tanzunterricht ganz nah! Standard, Latein, Tango Argentino, Zumba, Telefon 044 252 56 81

Entdecke die w wohltuende Kraft des Yoga – Hatha Yoga in fortlaufenden Kursen, Einstieg jederzeit möglich. Telefon 044 764 24 88

Audio / Multimedia / Living

Drucksachen, Plakate

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Tierkommunikation/-psychologie

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Alte Affolterstrasse 1, 8909 Zwillikon Tel. 044 761 28 20, Fax 044 761 28 27 info@druckerei-ruewo.ch

Bei Muskelschmerzen und Verspannungen. A. Fuchs, dipl. med. Masseur SRK mit eidg. Fachausweis, Affoltern a. A., 044 760 29 03

Die Tierkommunikation ist eine Lebensberatung für uns Menschen. Schauen und hören wir hin, so lernen wir unsere Tiere besser verstehen

Yoga befreit de en Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westpha alen, Telefon 079 345 09 65

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Drucksachen via Internet bestellen. Oder persönlich: Tel. 044 700 18 30. Käser Druck AG, Rainstrasse 2, 8143 Stallikon

Ferienkurse und Einzellektionen. Jetzt anmelden!

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Massvolle und naturgerechte Pflege Ihrer Bäume. Kompetente Beratung und Ausführung. Ueli Müller, Mettmenstetten, Tel. 079 420 12 02

Tanz-Apéro für Hochzeitsgesellschaften, Firmen, Vereine, Geburtstagsfeiern

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Abnehmen und Umfangreduktion, Bodylift, Hautstraffung, Face Lifting, Faltenreduktion. Dauerhafte Haarentfernung. 043 817 19 10

Gery Bättig, Hauswartungen, Unterhaltsarbeiten und Gartenpflege. Renovationen/Umbauten/Kernbohrungen. Tel. 079 204 06 25

❏ 24 Mal à Fr. 18.– in Folge

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Internet-Adresse: www. Text Firmenbeschreibung (max. 3 Zeilen/120 Zeeichen inkl. Leerschläge):

Gezielte Fitnesslekt. mit Babybetreuung am Fr-Morgen, Pilates & Rückenfit am Mi-Abend u. Fr-Morgen in Bonstetten. 079 253 92 73

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Über 25 Jahre; Reparieren, Ersetzen von Fahrzeugglas. Ich komme vor Ort. Bis Fr. 200.– Selbstbehalt bei Teilkasko übernehme ich.

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Einsenden an: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrassse 5, 8910 Affoltern a. A. Fax 058 200 57 01, inserat@weissmedien.ch

Christian Martin RGZ Wohnheim Loomatt Loomattstrasse 50, 8143 Stallikon Telefon 044 701 91 06 leitung.dienste.loomatt@rgz-stiftung.ch

Sie sind fröhlich, verständnisvoll, ideenreich, geduldig, unkonventionell, nachsichtig, menschenfreundlich, robust, zupackend, durchsetzungsfähig, flexibel – kurz «ein Mann/ eine Frau für alle Fälle» – dann suchen wir genau Sie als

Leiterin oder Leiter für die Schulverwaltung (80–100%) auf den 1. Juni 2012 (oder nach Vereinbarung) Wir - Schulverwaltung, Lehrerschaft, Schulleitung, Hausdienst und Schulpflege - sind warmherzig, vielseitig, eigenständig bis eigensinnig, grosszügig, altersdurchmischt, lösungsorientiert, überlastet, hilfsbereit, friedlich, kollegial kurz etwa 110 freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche täglich ihr Bestes geben um den über 440 Kindern unserer Schule gerecht zu werden. Wir wünschen uns eine unkomplizierte, selbstständige und fachkompetente Person, welche Freude am direkten Kontakt mit verschiedensten Partnern hat und gerne in einem Team arbeitet. Sie haben eine kaufmännische Ausbildung und vorzugsweise das Diplom als Leiterin/Leiter Schulverwaltung. Sie bringen Berufs- und Führungserfahrung in einer Schulverwaltung, die Bereitschaft für gelegentliche Abendsitzungen und eine kundenfreundliche und dienstleistungsorientierte Haltung mit. Sie führen zusammen mit Ihrer direkt unterstellten Mitarbeiterin die Schulverwaltung, können gut organisieren, behalten auch in turbulenten Zeiten den Überblick und bringen all das mit, was es für diese anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe braucht. Wir bieten Ihnen ein spannendes Arbeitsgebiet in einer aktiven und innovativen Schule, Weiterbildungsmöglichkeiten und zeitgemässe Arbeitsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Haben Sie Fragen? Zögern Sie nicht anzurufen. Frau Astrid Schwendimann, Leiterin Schulverwaltung (044 760 04 74) oder unser Schulpräsident, Herr Peter Zehnder (043 388 87 86) geben Ihnen gerne Auskunft. Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis spätestens 21. Oktober 2011 an die Primarschule Obfelden, Herr Peter Zehnder, Postfach 21, 8912 Obfelden oder via E-Mail: peter.zehnder@primarobfelden.ch. Mehr über die Primar Obfelden finden Sie auf www.primarobfelden.ch.


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Sport

Dienstag, 4. Oktober 2011

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

Pascal Benz doppelt nach

Pferdesporttage des Ämtler Kavallerievereins in Mettmenstetten

Säuliamt-Trophy nun in Knonau

Das Gelände vor der Reithalle Grüthau oberhalb Mettmenstetten bot eine ausgezeichnete Kulisse für die Pferdesporttage des Kavallerievereins Bezirk Affoltern. Annähernd 100 Reiterinnen und Reiter absolvierten die verschiedenen Prüfungen.

Pascal Benz, Norbert Utz, Alfred Schneeberger – das Schlussklassement der Männer im Rahmen der 2. Etappe in Hausen entspricht jenem der Eröffnungsetappe Mettmenstetten. Anders bei den Frauen, wo Laurence Lhommel und Leonie Sommer die Spitzenplätze tauschten.

OK-Präsidentin Brigitte Sennhauser freute sich ganz besonders über das Wetterglück. Der warmen sonnigen Herbsttage zauberte denn auch eine fröhliche Stimmung auf den Concoursplatz. Die Springprüfungen seien in erster Linie für die jungen Reiterinnen und Reiter gedacht, so Brigitte Sennhauser. Sie sollen Gelegenheit bekommen sich in einem kleineren Rahmen zu messen und trotzdem eine gewisse Concours-Atmosphäre zu spüren. Und es waren auch alle Voraussetzungen gegeben die zu einem Springreiten gehören. Hindernisse, eine riesige digitale Zeituhr, ein Speaker und natürlich jede Menge Pferdegewieher. Als eine ganz besondere Kategorie muss die Prüfung «Horse-and-Bull-Riding-Parcours» genannt werden.

Sieger waren nicht nur die Spitzenläufer, wie ein Blick auf die Rangliste verrät. «Das hed gfägt!» freut sich Nicolas Straub, Oberstufenlehrer in Hausen, kurz nach dem Zieleinlauf. «Ich konnte es nicht lassen, die Strecke auch selber rennmässig zu bewältigen, nachdem ich mit meinen Schülern sowohl die kurze als auch die lange Runde im Sportunterricht absolvierte. Deren Begeisterung hat auch mich angespornt, mein Bestes zu geben.» Mit Erfolg, wie man dem Lehrer anmerkt. «Egal, wie lange die Schüler auf der Strecke sind, im Ziel weicht die Anstrengung schnell einmal dem Stolz.» Dass dabei auch tolle Zeiten möglich sind, zeigte wie bereits im Vorjahr der 11-jährige Raphael Samide, welcher auf der kurzen Runde über 2.8 km einen glänzenden Kilometerschnitt von knapp über vier Minuten erreichte und somit mit den schnelleren Männern mithalten konnte.

Springparcours mit Fun-Faktor Das Horse-and-Bull-Riding-Springen ist ein Teamwettbewerb und besitzt einen reizvollen Fun-Faktor. Während eine Person auf einem Simulatorbullen einen wilden Ritt absolvieren muss, startet sein Teammitglied auf einem richtigen Pferd zum Punktespringen. Dieser bleibt solange im Wettbewerb bis der Rodeoreiter aus dem Sattel des Bullen fliegt. Pferdefreunde aus dem Säuliamt und der weiteren Umgebung kamen bei diesem sympathischen Reiterfest hoch über Mettmenstetten voll und ganz auf ihre Kosten. Vereinspräsident Christian Künzi zeigt sich gegenüber den beiden Landwir-

Thomas Kölliker, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisen Mettmenstetten. (Bild zvg.) Initiative von Raiffeisen und mit Unterstützung der Co-Sponsoren Gut Training AG, Hawa AG, A. und D. Huber sowie Ferrari Bauunternehmung AG wurde auch anlässlich der Etappe 02_Hausen am Albis die Aktion «Jeder Kilometer zählt» durchgeführt. Die 2682 gerannten Kilometer ergaben einen tollen Zustupf von gut 800 Franken in die Kasse der Spielgruppe Tazzelwurm.

Raiffeisen bewegt das Säuliamt

Stolze Siegerin des Greeny-Cups: Die 14-jährige Saskia Aeschlimann auf Pferd Brandy und OK-Präsidentin Brigitte Sennhauser. (Bild Martin Mullis) ten, die zusätzlich ihre Wiesen zur Verfügung stellten, sehr dankbar. Nur so war die Durchführung in diesem Rahmen möglich. Die überaus zahlreiche

Beteiligung am Wettbewerb wiederum war der Lohn des Organisationskomitees, welches hervorragende Vorbereitungsarbeit geleistet hatte. (mm)

Stolz auf die bisher knapp 1000 registrierten Zeiten zeigt sich auch Thomas Kölliker, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisen Mettmenstetten und Initiant der Raiffeisen Säuliamt-Trophy: Dass der Slogan «Raiffeisen macht den Weg frei» keine Worthülse darstellt, belegt das Projekt auch in diesem Jahr. «Schön, dass wir das Säuliamt sprichwörtlich bewegen können!» Auf

Abschlussetappe in Knonau Mittlerweile gastieren die Zeitmessstrecken in Knonau (vgl. Vorbericht im Anzeiger vom 30.09.2011) mit Start und Ziel auf dem Dorfplatz, wo die Rundstreckenkurse über 3.6 km, 7.9 km und 15.3 km im Angebot stehen. Man darf gespannt sein, ob auch in Knonau das Trophy-Virus ausbricht. Details und Rangliste: www.saeuliamt-trophy.ch.

Silber für Lukas Rahn

Gutes Omen fürs kommende Jahr?

Bonstetter holt Schweizer-Speed-Titel

Urs Huber siegt auf der WM-Strecke 2012

Im Eingangsbereich der Zürcher Herbstmesse Züspa fanden am Samstag die Schweizer Meisterschaften im Speed-Klettern für die Nachwuchsathleten statt. Beim Speed-Klettern muss eine genormte Route in möglichst kurzer Zeit geklettert werden. In der Kategorie U12 war der Bonstetter Lukas Rahn am Start und hoffte auf eine Medaille. Bereits in der Qualifikation erreichte er mit 15.36 Sekunden für die 10 Meter hohe Wand den zweiten Zwischenrang. Nach dem Gewinn seines Halbfinals kletterte er im Final mit 14.82 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und erreichte damit hinter dem Sieger Philipp Geisenhoff (Dor-

nach) den hervorragenden zweiten Rang. Damit erhält Bonstetten nach dem Speed-Titel von Petra Klingler vor drei Wochen bei der Damen-Elite bereits seine zweite Speed-Medaille in diesem Jahr.

Im Sprint vor dem Deutschen Tim Böhme und dem Österreicher Alban Lakata hat Bikemarathon-Schweizer-Meister Urs Huber das zur UCI World Series zählende Langstreckenrennen Extrême sur Loue im französichen Ornans gewonnen. ................................................... von martin platter

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Mit viel Tempo die Wand hoch: Lukas Rahn aus Bonstetten. (Bild zvg.)

Seit seinem nationalen Titelgewinn Ende August kam Urs Huber, gesundheitlich indisponiert, nie mehr an sein gewohntes Rendement. Bis zum Extrême sur Loue am letzten Sonntag in Ornans, dem Austragungsort der Bikemarathon-Weltmeisterschaften im kommenden Jahr. Der Wettkampf war deshalb ausserordentlich gut besetzt. Fast sämtliche Spitzenfahrer der Langstreckenzunft wollten den Parcours bei Renntempo kennenlernen. Huber wollte aber noch mehr und drückte deshalb auf die Tube. Erst recht, als Weltmeister Christoph Sauser nach einem Drittel der Distanz zuerst wegen eines Kettenklemmers, später auch noch wegen eines platten Reifens vom Rad musste und viel Zeit verlor. Unter dem Tempodiktat von Huber bildete sich im Finale ein Spitzenquartett, dem die beiden Deutschen Tim Böhme und Moritz Milatz, sowie der frühere Weltmeister Alban Lakata angehörten. Da keinem der vier etwas daran lag, dass sich die Gruppe wieder vergrösserte, sorgte man gemeinsam für ein hohes Tempo.

Auf der WM-Strecke 2012 im französichen Ornans liess sich Urs Huber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen: Erster Sieg im roten Trikot des BikemarathonSchweizer-Meisters. (Bild Martin Platter) Hektisches Finale Auf der Zusatzschlaufe um Ornans war es mit dem Frieden jedoch zuende. Huber wusste: Würde er zusammen mit Lakata auf die Zielgerade einbiegen, wäre das Rennen wohl verloren. Deshalb erhöhte er abermals das Tempo. Doch Böhme konnte mithalten und kurz darauf vermochte auch Lakata den Kontakt zum Spitzenduo wieder herzustellen. Also musste doch der Zielsprint entscheiden. Huber lancierte ihn von der Spitze aus, jedoch nicht mit voller Kraft. Er wusste, dass sich Lakata zuerst einige Meter zurückfallen liess, um Schwung zu holen. So kam es tatsächlich. Huber reagierte umgehend, als der Österrei-

cher heranrauschte. An einer unübersichtlichen Stelle vor dem Ziel erwischte Lakata in der Hektik jedoch die falsche Seite des Trassierbandes, was ihn glatt den Sieg kostete. Huber siegte mit vier Bikelängen Vorsprung vor Böhme und schliesslich Lakata. «Auf den letzten 600 Metern habe ich mehr gelitten wie auf den 84 Kilometern zuvor. Dennoch ein genialer Saisonabschluss auf europäischem Boden», bilanzierte Huber. Diese Woche will er seiner Form zuhause den letzten Schliff für die Crocodile Trophy geben, ehe er das Flugzeug Richtung Australien besteigt. Mit dem ehrgeizigen Ziel: Die Crocodile Trophy in Queensland zum dritten Mal in Folge zu gewinnen.


Sport

Dienstag, 4. Oktober 2011

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Säuliämtler Sportler des Jahres gesucht Nacht des Sports am 27. Januar 2012 Am 27. Januar 2012 werden zum fünften Mal die besten Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler gekürt. Athleten, die 2011 mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben, können sich bis Ende Oktober bewerben.

Der Hausemer Skirennfahrer-Nachwuchs an der «Summer Trophy». (Bild zvg.)

Plausch-Wettkampf im Sommer Die JO-Skirennfahrer anders gefordert Die Kinder der Renngruppe Hausen haben im September an der ersten Durchführung der sogenannten «Summer Trophy» teilgenommen. Swiss Ski hat einen neuen Sommer-Plausch-Wettkampf ins Leben gerufen, damit die Kinder auch im Sommer motiviert an der Kondition und Koordination arbeiten können. An der Ausscheidung in Fischenthal haben zwei Mannschaften der Renngruppe Hausen teilgenommen. Der Wettkampf bestand aus acht Disziplinen, wobei Geschicklichkeit, Schnellkraft und etwas Glück im Zentrum standen. Beim Hindernislauf mussten beispielsweise zehn Büchsen möglichst schnell vom Tisch. Kai Wenk knallte mit vier Schüssen in kürzester Zeit die Büchsen weg und somit hatte die jüngste Hausemer Mannschaft eine Rekordzeit hingelegt.

Spass stand im Zentrum Auch beim Langlauf mit Wasserpistolenschiessen brillierte die Mannschaft mit der drittbesten Zeit. Die Mannschaft mit Lea Müller, Nina Huber, Florian Nydegger, Kai Wenk und Andri

Moser schaffte es aufs Podest im 3. Schlussrang und qualifizierte sich für den Final in Basel. Die ältere Mannschaft mit Svenia Nydegger, Lucia Moser, Robin Huber, Eric Huber und Toni Rüdisühli kämpften gegen die Tücken der verschiedenen Posten und klassierten sich im 11. Schlussrang. Mitmachen und Spass standen während des ganzen Tages im Zentrum. Die Kleinsten konnten eine Woche später am grossen Finale in Basel teilnehmen, wo sich alle qualifizierten Mannschaften aus der ganzen Schweiz zu diesem Grossereignis trafen. Die rund 400 Kinder kämpften wieder mit den lustigsten Spielen und Übungen gegen die Uhr und mussten ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dabei wurde die Mannschaft nicht gerade vom Glück beschenkt und musste sich mit dem 34. Platz begnügen. Doch das war nur Nebensache. Als Preis für die Finalqualifikation durften alle Kinder in Begleitung mit den Betreuern am nächsten Tag gratis in den Europapark nach Rust. Dies war der Lohn für die Wettkämpfe und den Trainingseinsatz im Sommer. Jetzt beginnt bereits die Trainingsvorbereitung für den Winter. Kinder, welche Interesse haben, am Skitraining des Skiclubs Hausens mitzumachen, können sich bei Ruedi Ravasio (Hausen) melden. (amo)

2011 war kein lautes Sportjahr: Im Fussball standen weder Welt- noch Europameisterschaften auf dem Programm; an den Schwimmweltmeisterschaften in Schanghai traten die Athleten wieder mit «normalen» Badekleidern an, was zwar spannende Rennen, aber keine Rekordflut mich sich brachte; und die Spiele der Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaften in Zürich

und Winterthur fanden trotz respektabler Leistungen der Schweizerinnen vor fast leeren Rängen statt. Doch auch wenn der Weltrekord über 100 Meter der Männer nicht geknackt wurde – auch 2011 gab es sportliche Exploits und Höchstleistungen. Und viele davon wurden von Säuliämtler Athletinnen und Athleten erzielt. Und diese Leistungen sollen beklatscht und die Sportlerinnen und Sportler dafür geehrt werden.

Jetzt Bewerbungsdossier einreichen Zum fünften Mal organisiert die IG Säuliämtler Sports Awards die Wahl zum Sportler des Jahres. Teilnahmeberechtigt sind dabei alle Athleten, die entweder im Knonauer Amt wohnen,

oder für einen ansässigen Verein starten. Der Titel «Säuliämtler Sportler des Jahres» wird wie in den vergangenen Jahren in fünf Kategorien vergeben: Männer, Frauen, Nachwuchs Männer, Nachwuchs Frauen sowie Team. Erfolgreiche Faustballer, Minigolfspielerinnen, Judoka, Volleyballerinnen usw. können sich bis am 5. November 2011 bewerben. Alle nötigen Angaben dazu sowie weitere Informationen zum Wahlprozedere finden sich auf der Website www.saeuliaemtlersportsaward.ch. An der Säuliämtler Nacht des Sports am Freitag, 27. Januar 2012, werden dann in einer grossen Show die fünf Sieger ermittelt, gekürt und gebührend gefeiert.

FCWB alleiniger Tabellenführer 2. Liga interregional: FC Wettswil-Bonstetten – FC Thalwil 3:0 (2:0) Im ersten echten Spitzenkampf gegen Thalwil zeigte der Tabellenführer FCWB eine souveräne Leistung. Dank der gleichzeitig ersten Niederlage Langenthals sind die Ämtler nun das einzige ungeschlagene Team der Gruppe. In einer Woche kommt es zum nächsten Spitzenspiel. ................................................... von marc enskat Gespannt warteten rund 300 Zuschauer bei perfektem Fussballwetter auf dem heimischen Moos auf das Duell zwischen dem Tabellenführer FCWB und einem seiner ersten Verfolger, dem FC Thalwil. Nach Anpfiff der Partie waren es zuerst die Gäste vom Zürichsee, welche besser in die Partie fanden. Die erste gute Torchance gehörte jedoch den Einheimischen, als der sehr agile Peixoto in der zwölften Minute mit einem Antritt auf der rechten Seite die Abwehr der Grünweissen schlecht aussehen liess und im Strafraum nur mittels Foulspiel gestoppt werden konnte. Weil ein Angreifer sich beim fälligen Strafstoss zu früh in den Strafraum bewegte, wurde der Penalty wiederholt. Aksic scheiterte mit seinem zweiten Versuch in die rechte untere Ecke am Gästetorhüter Gasser. In der Folge kippte das Spielge-

schehen zugunsten der Säuliämtler, welche dem FC Thalwil im läuferischen Bereich nun überlegen waren. In der 28. Minute war es Aksic, welcher nach einem herrlichen Solo nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden konnte. Den Freistoss von Peixoto konnte Torhüter Gasser nur nach vorne abwehren und Sorrentino verwertete den Abpraller sicher zur 1:0-Führung. In der 34. Minute zeigte der Unparteiische nach einem Foul an Peixoto erneut auf den Elfmeterpunkt. Aksic wählte diesmal die andere Ecke und verwandelte sicher zur 2:0-Pausenführung. Der FC Thalwil hatte gegen Ende der ersten Halbzeit seine beste Phase und in der 40. und 45. Minute die Chancen zu verkürzen. Beide Abschlussversuche gingen jedoch knapp neben das von Crespo gehütete Tor.

3:0 krönte. Den Rest der Partie kontrollierte der FC Wettswil-Bonstetten in souveräner Manier und man verliess den Platz am Schluss als verdienter Sieger. Die Mannschaft von Trainer Dosch wusste das zahlreiche Publikum durch seine Laufbereitschaft, seine Spielfreude und die mannschaftliche Geschlossenheit zu überzeugen. Der Sieg hätte am Schluss noch höher ausfallen können, wenn einige Konter in der Schlussphase der Partie noch konsequenter ausgenutzt worden wären. Versüsst wurde der Erfolg zusätzlich durch die gleichzeitige 1:0-Niederlage Langenthals, des Co-Leaders nach Verlustpunkten bis zu diesem Spieltag. Gespannt sein darf man auf das Auswärtsspiel vom kommenden Sonntag, wenn diese beiden Mannschaften direkt aufeinandertreffen. Matchtelegramm: FCWB - FC Thalwil 3:0 (2:0). Tore:

Pausenführung souverän ausgebaut Wer nach dem Seitenwechsel auf ein Aufbäumen der Gäste gewettet hatte, wurde bald schon eines Besseren belehrt. Peixoto und Aksic hatten nach Wiederanpfiff die Chance, die Partie frühzeitig für die Ämtler zu entscheiden. Dies blieb jedoch in der 54. Minute Sorrentino vorbehalten, welcher seine gute Leistung im Anschluss an eine Ecke per Fallrückzieher mit dem

28. Sorrentino 1:0, 34. Aksic 2:0, 54. Sorrentino 3:0. Sportplatz Moos, Wettswil, 287 Zuschauer. FCWB: Crespo, Baumann, Illi, Shehi, Bonnemain, Y. Schlüchter, Hasani, Peixoto, L. Schlüchter (72. Günes), Sorrentino (87. Rizzo), Aksic (76. Pechoucek). Weitere Resultate: Veteranen - Schwanden 0:2, Senioren - Greifensee 1:3, Jun. Eb - Affoltern a/A 5:8, Jun. Ec - Adliswil 1:3, Jun. Da - Affoltern a/A 0:4, Rümlang - Jun. Cb 3:4, Affoltern a/A - Jun. Dc 6:3, Jun. Db - Affoltern a/A 4:1, Jun. B - Oetwil/Geroldswil 3:2, Horgen 2 - FCWB 2 0:0, Kilchberg/Rüschlikon - Jun A2 8:1, Jun. A1 - Adliswil 6:2.

Am 24-Stunden-Lauf vorne dabei

Mehr Ballbesitz aber keine Tore

René Ippel aus Bonstetten holt Silber in Brugg. Der Bonstetter Hobby-Langstreckenläufer war am Samstag, 24. September, um 12 Uhr in Brugg auf der Aareinsel am Start seines zweiten 24Stunden-Laufs. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den für ihn zu warmen Wetterverhältnissen drehte der Holländer in der kalten und nebligen Nacht auf. Mit 156,526 Kilometern – gut 167 Runden à 935 Metern – erkämpfte sich René Ippel in der Hauptgruppe Männer erfolgreich den 2., und in der Gesamtrangliste den 5. Platz. anzeige

Der FC Affoltern verliert gegen Aufsteiger Unterstrass Obwohl der FC Affoltern mehr Ballbesitz verzeichnete, konnte dies nicht in einen Sieg umgewandelt werden. Dem FCA mangelte es an Effizienz und an kreativen Ideen, um den Gegner ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. René Ippel. (Bild zvg.)

Bereits nach fünf Minuten kam es zu einem Freistoss für den FC Unterstrass rund 25 Meter vor dem FCA-Tor entfernt. Den scharfen Schuss von Bunjaku liess Torwart Steiner abprallen und die schnell reagierenden Unterstrasser konnten zum 1:0 einschiessen. Die Reaktion des FCA kam prompt. Salis flankte von links, De Oliveira verpasste mit dem Kopf um Sekunden-Bruchteile. Zwei Minuten später flankte Kaufmann und De Oliveiras direkte Abnahme mit dem Oberschenkel verpasste das Ziel ebenfalls nur knapp.

Nach einer halben Stunde wurde auf der rechten Seite der schnelle da Silva lanciert, welcher nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Mit der gelben Karte kam der Verteidiger der Unterstrasser in dieser Situation gut weg. Beim anschliessenden Freistoss löste sich ein Unterstrasser ungeahndet zu früh und hinderte den FCA am Torschuss erneut mit einem Foul. Rakos Freistoss wurde dann vom Torwart über die Latte gelenkt. Bei einem weiteren FCA-Angriff flankte Captain Bala von rechts in den Rücken der Mitspieler. Schnell führten die Unterstrasser einen Konter über rechts aus, Flanke nach links und der nun freistehende Stürmer traf nach 40 Minuten zum 2:0. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit spielte Kaufmann einen Freistoss in den Strafraum und Konate lenkte den Ball aus 5 Metern an die Latte. Ein Tor zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel vielleicht noch drehen

können. Der FCA war zwar sehr bemüht, die Dribblings von de Oliveira oder die Schüsse aus der zweiten Reihe von Rako und Konate führten aber nicht zum Erfolg. Auf der anderen Seite zeigte sich der FC Unterstrass sehr effizient. In der 66. Minute ein weiter Ball auf den Mittelstürmer, welcher gekonnt den Ball über den herauslaufenden Torwart Steiner hob und zum 3:0 Endresultat traf. Zur Zeit fehlt es der 1. Mannschaft des FC Affoltern an Selbstvertrauen und an Ideen im Angriff, um die vorhandenen spielerischen Fähigkeiten in Siege umzumünzen. Nur wenn jeder für jeden kämpft, kann das Glück wieder auf die Seite des FCA gezwungen werden. Mannschaft: Bala I. (C), Steiner, Kaufmann, Rako, Spinner, Konate, Mühlemann (Ismajlaj 55.), Salis, Shala (Good 64.), daSilva (Markanovic, 71.), De Oliveira. Reserve: Bekcic, Ismajlaj, Good, Markanovic, Luchsinger.


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„Wir sind die Lionhearts! Lass die anderen nur spotten und mitleidig lächeln. Wir haben einen grossen Traum. Wir werden ihn wahrmachen. Wir sind die Underdogs aus der Fussballprovinz, die es nach ganz oben schaffen wollen….“ Und weiter geht’s im Text: „…Erst werden sie uns belächeln, eines Tages sollen sie uns fürchten. Wir sind die neuen, wilden Lionhearts aus Zürich.“ Das sind Auszüge aus der Botschaft, die den geneigten Leser der Homepage des FC United-Zürich förmlich anspringt. Das Wappen der Uniteder ist ein Löwe, auf der Homepage martialisch dargestellt mit flammender Mähne. Die bisherigen Spieleergebnisse des FC United-Zürich bestätigen in beeindruckender Weise, was sie auf Ihrer Homepage propagieren. 6 Spiele, 18 Punkte und 21 geschossenen To-

ren stehen nur 2 Gegentore gegenüber. Allein das letzte Spiel gegen den FC Zürich-Affoltern gewannen die Uniteder zuhause mit 6:0. Wird Zeit, dass unsere Blauen, diese Serie brechen. Denn jede Serie hat ein Ende. Nach dem unglücklichen 3 : 0 der Säuliämtler bei dem FC Unterstrass am vergangenen Sonntag gilt es für unsere FCA-ler sich zu rehabilitieren. Das letzte Spiel bestätigt, das Fussball ganz eigenen Regeln folgt. Der grössere Ballbesitz, den unsere Jungs hatten, impliziert nicht automatisch, dass die Mannschat auch gewinnt. Letztendlich sind es nur die Tore, die zählen. Und von diesen Toren, so sagt eine alte Fussballerweisheit, muss man mindestens eins mehr schiessen als der Gegner, um zu gewinnen. Gegen die Unterstrasser hätte man sich mehr Entschlossenheit gewünscht. Gerade wegen die-

ses leichten Zögerns, sind die Zürcher zu Ihren Toren gekommen. Aber blicken wir nach vorn. Gegen die Regensdorfer gilt es, denen den Schneid abzunehmen. Es gilt, die guten Leute, die der FCA hat, richtig einzusetzen; eine Mannschaft zu formen, die sich nicht nur blind versteht, sondern die agiert und nicht nur reagiert. Es wird schwer, gegen die formhohen Uniteder, sehr schwer. Ist aber machbar. Bericht: Volkmar Klutsch

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Spielbeginn: Donnerstag, 6. Okt. 2011, 19.30 Uhr, Sportplatz: FC United-Zürich 1, Buchlern, Althartstrasse 10, 8105 Regensdorf

Resultat-Tipp von Alberto De Liuni Delespo GmbH: FC United-FCA 2-2

Beeindruckender Frauenfussball in Affoltern Die U-23 Frauen gewinnen zuhause mit 3:0

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Letzte Woche Mittwoch war das U-23 Frauen Team Küsnacht/Zollikon zu Gast bei unseren U-23 Frauen im Moos in Affoltern. Unsere Frauen konnten in beeindruckender Weise einen weiteren Sieg, den 4. in der laufenden Saison, zu Ihrer Bilanz hinzufügen. Ein Unentschieden sollte die FC Affoltern U-23Frauen nicht daran hindern, in der Gruppe ganz oben zu stehen. Auf Platz 2 ist ebendieses, besiegte Team der See-Zürcherinnen. Vergleicht man den Herren-Fussball mit dem der Frauen kann man erhebliche Unterschiede feststellen. Es wäre aber vermessen, den direkten Vergleich Männer und Frauen anzustellen. Viel wichtiger ist es, den Frauenfussball heute und gestern zu vergleichen. „Gestern“ war der Frauenfussball praktisch nicht existent. Dafür aber, dass der Frauenfussball eine sehr junge Disziplin ist, ist er sehr weit entwickelt. Dies konnte man im Spiel unserer U-23-Mädels sehen. Da wurde gegrätscht, gezupft, gestossen, gehalten und gefightet. Taktische Anweisungen wurden befolgt, die Positionen wurden gehalten und ansatzweise waren auch Ballstafetten mit einer Ballberührung zu sehen. Fussball, wie die Herren ihn auch praktizieren. Der Trainer Edi Schneebeli kann sich glücklich schätzen, einen solch begabten Kader betreuen zu dürfen. Letztendlich ist es auch sein Verdienst, dass seine Fussballerinnen

dort oben stehen. Aufgrund der souveränen Spielweise unserer Damen war ein Eingreifend des Trainers in Spielgeschehen nicht erforderlich. Ebenso wenig eingreifen musste die FCA-Torfrau. Aufgrund der sehr guten Verteidigungsleistung aller Kickerinnen (Moto: „Die Verteidigung fängt vorne an.“) sind die Gegnerinnen praktisch nie gefährlich geworden. Das nächste Spiel findet am 09.10.2011 / 12:00 Uhr statt. Es ist ein Auswärtsderby gegen den FC Hausen. Ein Sieg ist selbstredend. Bericht: Volkmar Klutsch

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