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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 77 I 166. Jahrgang I Dienstag, 1. Oktober 2013

Jubiläum

Rare Obstsorten

Vor exakt 40 Jahren wurde das Bezirksgebäude in Affoltern eingeweiht. > Seite 3

Exkursion der Naturschutzgruppe Mettmenstetten nach Knonau. > Seite 5

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Ertragreich Rotary-Club: Sponsorenlauf in Affoltern zugunsten eines Hilfswerks. > Seite 6

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«Wasser – alles klar» Wassertag in Knonau mit einer Ausstellung zum Thema. > Seite 7

Affoltern will eine Mittelschule Bewerbungsschreiben der Behörden an den Kanton Zürich

«Die drei Behörden sind der Ansicht, dass die strategischen Zielvorgaben des Regierungsrates mit einem Projekt im Knonauer Amt ideal erfüllt werden können», wird in einer Medienmitteilung festgehalten. Laut Gemeindepräsident Robert Marty ist der Standort zwischen dem Oberstufenareal Ennetgraben und dem Friedhof Richtung Zwillikon ideal. Das etwa 50 000 m² grosse Areal gehört der Primarschule und ist das Resultat eines Abtauschs von Land in der Schwanden.

Der Standort ist zwar aus kantonaler Sicht dezentral, aber geeignet, um die Pendlerströme besser aufeinander abstimmen zu lassen – so entsteht laut Marty diesbezüglich eine Gegenbewegung, woraus eine Entlastung der dichten Morgen- und Abendstunden resultiert. «Innerhalb der Region liegt der Standort zentral und ist am öffentlichen Verkehr sehr gut angeschlossen», ergänzt der Gemeindepräsident

«Nichtwerke» Von absichtslos bis ausdrucksstark: Ausstellung in der Aeugster KommBox. > Seite 8

Affoltern will aus dem SozialdienstZweckverband Weil Affoltern massiv verschuldet ist und gut 4 Mio. Franken Übergangsausgleich bezieht, werden alle Bereiche mit Sparpotenzial überprüft. Laut Gemeinderat ist dieses insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Soziales vorhanden. Er hat festgestellt, dass Affoltern die Dienstleistungen im Bereich Sozialdienst (persönliche und wirtschaftliche Hilfe) sowie Asyl deutlich kostengünstiger ausführen kann als der Zweckverband.

Politische Gemeinde, Sekundarschul- und Primarschulgemeinde wollen Affoltern als Mittelschulstandort. Sie haben dem Kanton Zürich eine Kandidatur zukommen lassen, die vom Ämtler Gemeindepräsidentenverband unterstützt wird.

Idealer Standort

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Jährliche Einsparungen von 350 000 Franken

Das für eine Mittelschule vorgesehene Areal liegt zwischen Oberstufe Ennetgraben und Friedhof. (Bild Werner Schneiter) und sieht darin ausserdem Vorteile in ortspolitischer Hinsicht, weil der Standort zwischen Affoltern und Zwillikon liegt und auch dem Thema Bus/Ortsbus neuen Schub verleihen kann. Zudem hält er es für möglich, dass die Gemeinde Affoltern von einer neuen Sportstätten-Infrastruktur, die zur Mittelschule gehört, profitieren könnte.

Frühestens 2020? Die drei Behörden aus Affoltern haben dem Kanton nun ein Bewerbungsschreiben zugestellt. Wie lange die Standort-Evaluation dauert, lässt sich nicht abschätzen. Eine neue Mittelschule für 400 bis 500 Schülerinnen und Schüler wird wohl frühestens 2020 realisierbar sein. Noch nicht ge-

60 Stände von der Turnhalle Mettlen bis zur Bibliothek In Wettswil war am Sonntag der «Herbschtmäärt» angesagt

Zahlreiche Besucher genossen es am vergangenen Sonntag, durch den Wettswiler «Herbschtmäärt» zu flanieren. (Bild Thomas Stöckli)

Wie ein blaues Band zog sich vergangenen Sonntag einmal mehr der «Herbschtmäärt» durch Wettswil. Von der Turnhalle Mettlen übers Türmlihaus bis zur Bibliothek wurde den Besuchern an 60 Ständen wieder einiges geboten. Der Turnverein Wettswil lud zum Schuh-Zielwurf, bei den Feldschützen galt es, mit der Armbrust ins Schwarze zu treffen und Zielgenauigkeit war auch beim FCWB und seiner Torwand gefragt. Textilien und Pflegemittel, dazu Kunsthandwerk sowie Speis und Trank lockten weit über die Gemeindegrenzen hinaus Besucher an. Zwischen den Ständen aber vor allem auch an der Cüplibar oder im Türmlihaus bot sich Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Was macht den besonderen Charme des Wettswiler «Herbschtmäärt» aus? Das Zusammenspannen von Gewerbe und Vereinen? Das Herzblut der Organisatoren? Dass der grösste Teil des Erlöses an gemeinnützige Organisationen geht? Das alles und noch einiges mehr ... (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

klärt ist die Grundsatzfrage, ob die bestehende Kantonsschule in Urdorf zu einer Grossschule ausgebaut oder eine neue Mittelschule gebaut werden soll. Innerhalb des Bezirks Affoltern gibt es nur eine Kandidatur für einen Mittelschulstandort, die auch vom Ämtler Gemeindepräsidentenverband unterstützt wird. Am Zürichsee sind es vier. (-ter.)

Der Gemeinderat spricht hier von Einsparungen in der Höhe von jährlich rund 350 000 Franken. Das entspricht fast zwei Steuerprozenten. Aus diesem Grund soll der Bezirkshauptort aus dem Zweckverband Sozialdienst des Bezirks Affoltern austreten. Die einmaligen Kosten für die Einrichtung eines eigenen Sozialdienstes sind laut Behörde schon nach dem ersten Jahr amortisiert. Der Gemeinderat legt das Geschäft der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 vor. ................................................... > Bericht auf Seite 3

anzeigen

Letzte Hauptübung für Urs Furrer Urs Furrer, der Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Affoltern, übergibt sein Amt Ende November 2013 an Marcel Büchner. Am Samstag trat er zu seiner letzten Hauptübung an – und musste als Einsatzleiter einen Verkehrsunfall bewältigen. ................................................... > Berichte auf Seite 5

FCWB begeistert und ist jetzt Zweiter Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) schlug Tabellenleader EschenMauren in dessen «Ländle» überraschend deutlich 3:0. Basis des auch in dieser Höhe verdienten Erfolgs war die riesige Laufbereitschaft und der enorme Siegeshunger. «Riesenkompliment an das gesamte Team! Einen Punkt wollten wir im Minimum, jetzt sinds halt drei», flachste der glückliche Trainer Dosch. Mit diesem Effort erklomm der FCWB den zweiten Tabellenrang. Nichts gelingt derzeit dem FC Affoltern (2. Liga), der zuhause gegen den Letzten, Embrach, ein 0:4-Desaster erlebte. (kakö) ................................................... > Berichte auf Seite 17

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Bestattungen Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010-2014 Innert der angeordneten Frist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2010-2014 ist der nachstehende gültige Wahlvorschlag eingereicht worden: Diana Riedel, geb. 1952, Breitenstrasse 39, 8914 Aeugst am Albis Der Wahlvorschlag wird in Anwendung von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 1. September 2003 veröffentlicht. Bis Dienstag, 8. Oktober 2013, kann der Wahlvorschlag zurückgezogen werden; auch können neue, von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Falls nach dieser Nachfrist nur ein Wahlvorschlag vorliegt, wird die Ersatzwahl durch die Primarschulpflege vorgenommen (Stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 1. September 2003), andernfalls findet eine Urnenwahl statt.

Mit Beschluss vom 23. September 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: - D’ANGELO Martina, 1997, italienische Staatsangehörige - GALATI Davide, 1990, italienischer Staatsangehöriger - REPPEL Michelle, 1979, deutsche Staatsangehörige - VUKADINOVIC geb. Stevanovic Bozica, 1977, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige und ihr Ehemann VUKADINOVIC Bojan, 1974, sowie die Kinder Andela, 2002, und Pavle, 2011, serbisch-montenegrinische Staatsangehörige Drei Gesuche wurden abgelehnt. Affoltern a. A., 23. September 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis

Am 25. September 2013 ist in Sins AG gestorben:

Stutz, Patrick Jean geb. 22. August 1962, von Urdorf ZH, Arni AG und Islisberg AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Raihaltenstrasse 1b. Requiem am Donnerstag, 3. Oktober 2013, 12.30 Uhr, in der Christkönigskappelle, Rohrstrasse 7, 8952 Schlieren, anschliessend 14.30 Uhr, Erdbestattung im Friedhof Urdorf. Die Friedhofvorsteherin

Samstag 5. Oktober, von 13.30–16.30 Uhr Sonntag 6. Oktober, von 10.00–12.00 Uhr

Mengenpreis: Fr. –.90 je m³ Frischwasserverbrauch (2013: Fr. –.90 je m³). Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs. – je zuzüglich 8.0% Mehrwertsteuer. Messperiode: ca. Januar–Dezember 2013. b) Wasser

Gestützt auf Art. 51 des Wasserreglements wird die Tarifordnung für das Rechnungsjahr 2014 wie folgt festgesetzt: Grundgebühr: Fr. 50.– je m³/h der Nenngrösse des installierten Wasserzählers (2013: Fr. 50.– je m³/h) Mengengebühr: Fr. 2.– je m³ (2013: Fr. 2.– je m³). Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs. – je zuzüglich 2.5% Mehrwertsteuer. Messperiode: ca. Januar–Dezember 2013. c) Abfallgrundgebühren

Gestützt auf Art. 9 Ziffer 3 der Abfallverordnung und Art. 4 des Gebührenreglementes zur kommunalen Abfallverordnung vom 31. 08. 1992 werden die Grundgebühren für 2014 wie folgt festgesetzt:

In tiefer Dankbarkeit für die schöne Zeit, die wir zusammen erleben durften, Pia Ochsner-Soraperra Thomas und Phornphan Ochsner mit Kindern Esther Jung-Ochsner mit Kindern

geb. 6. Juli 1929, von SennwaldFrümsen SG, Ehemann der Haltner geb. Huber Emilia,

Traueradresse: Thomas Ochsner, Brandstrasse 26, 3852 Ringgenberg

TODESANZEIGE

Jakob Ochsner Publikation der Wahlvorschläge Ersatzwahl eines Mitgliedes der Schulpflege Hedingen für den Rest der Amtsdauer 2010/2014

Grundgebühr: Fr. –.07 je m² gewichtete Fläche (2013: Fr. –.07 je m²)

am 23. September 2013 in seinem Atelier für immer eingeschlafen.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 4. Oktober 2013, um 14.00 Uhr in Obfelden statt.

Der Friedhofvorsteher

Gestützt auf Art. 3.6 der von der Gemeindeversammlung am 17. 9. 2003 erlassenen Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen werden die Benützungsgebühren für die Siedlungsentwässerung (Kanalisation) für 2014 wie folgt festgesetzt:

20. Februar 1920 – 23. September 2013

Haltner, Arnold Ulrich

Endschiessen

a) Abwasser

Jakob Ochsner-Soraperra

Am 27. September 2013 ist in Affoltern a.A. gestorben:

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

setzt:

Nach einem langen, erfüllten Leben ist der Kunstmaler

Ottenbach

Urnenbeisetzung am Montag, 07. Oktober 2013 um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche in Ottenbach.

Gestützt auf das Budget 2014 hat der Gemeinderat die Tarife für die Abwasserentsorgung, die Wasserversorgung und das Abfallwesen überprüft und sie mit Beschlüssen vom 24.09.2013 für die nächste Verrechnung der Liegenschaftenabgaben wie folgt (unverändert) festge-

TODESANZEIGE

wohnhaft gewesen Zwillikerstrasse 28, 8913 Ottenbach.

Aeugst am Albis, 27.09.2013 Primarschulpflege Aeugst am Albis

A) Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2014

Überall sind Spuren von Deinem Leben und Schaffen, Gedanken, Augenblicke und Gefühle. All das wird uns immer an Dich erinnern.

Obfelden

2014 2013 Wohnungen bis 2½-Zimmer Fr. 120.– Fr. 120.– Wohnungen ab 3 Zimmer Fr. 192.– Fr. 192.– Gewerbebetriebe Fr. 192.– Fr. 192.– Kleingewerbe Fr. 96.– Fr. 96.– – je zuzüglich 8% Mehrwertsteuer. B) Festsetzung der Hundeabgaben 2014 (Gemeinderatsbeschluss vom 24.09.2013)

1. Gestützt auf Art. 23 Hundegesetz (HuG, LS 554.5) wird die Hundeabgabe 2014 unverändert auf Fr. 120.-pro Hund festgesetzt. Die Einschreibe- und Meldegebühr ist in der Abgabe enthalten. 2. Zusätzlich zur Hundeabgabe wird der gemäss § 23 Abs. 2 HuG und § 20 Abs. 1 Hundeverordnung (HuV, LS 554.51) jährlich festgesetzte Kantonsbeitrag von aktuell Fr. 30.-- pro Hund verrechnet. 3. Für die Bearbeitung von verspäteten Meldungen nach § 2 Abs. 2 lit. a HuG wird im Sinne von § 18 HuV eine Gebühr von Fr. 20.– erhoben. 4. Von der Hundeabgabe befreit werden die Halterinnen und Halter der im § 25 HuG aufgelisteten Hundekategorien.

Rechtsmittel:

Gegen die hier publizierten Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Die Beschlüsse liegen im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) auf und können unter www.stallikon.ch eingesehen werden. Stallikon, 1. Oktober 2013 Gemeinderat

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 16. August 2013 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Schulpflege Hedingen für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Kunstmaler 20. Februar 1920 – 23. September 2013

Jakob Ochsner war uns ein Lebensbegleiter. Seine Freunde Wir nehmen Abschied am Freitag, 4. Oktober 2013, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Obfelden; anschliessend Abdankung in der Kirche Obfelden.

Breuer Doris, 1971, Kaufm. Angestellte / Hausfrau, Kreuzrain 10 Bucher Sara, 1968, lic. phil. I / Gymnasiallehrerin, Zürcherstrasse 39 Grand-Spillmann Jacqueline, 1966, Verwaltungssekretärin, Sunnemattstrasse 2A In Anwendung der Vorschriften des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekanntgegeben. Gleichzeitig wird eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis Dienstag, 8. Oktober 2013, angesetzt. Während dieser Frist können bei der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, Wahlvorschläge zurückgezogen oder es können neue Vorschläge eingereicht werden. Ein neuer Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Da bereits jetzt feststeht, dass eine stille Wahl gemäss § 54 GPR nicht zustande kommt, wird am Sonntag, 24. November 2013 eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt. 1. Oktober 2013 Gemeinderat Hedingen

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«Es sind die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.» Wilhelm von Humboldt

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater, Onkel, Götti und Freund

Arnold (Noldi) Haltner-Huber 6. Juli 1929 – 27. September 2013

Du warst ein aussergewöhnlich begeisterungsfähiger, kreativer, sportlicher und liebevoller Mensch. Du hast deine Liebe für den Sport, deine Familie, deine Mitmenschen und Freunde hingebungsvoll mit uns geteilt. Nach einem reich erfüllten Leben, in den letzten beiden Jahren geprägt von deiner Krankheit und einem kurzen Spitalaufenthalt bist du friedlich im Spital Affoltern am Albis eingeschlafen. Wir werden dir von Herzen für alles, was du uns gegeben hast, für immer dankbar sein. Wir vermissen dich sehr Emilia Haltner-Huber Christian und Elisabeth Haltner-Weidmann Jakob und Elsa Haltner-Berli Daniel Haltner Johann Huber-Feurer Eliane Huber Conny Huber und Walter Leemann Astrid und Markus Blatter-Huber Verwandte und Anverwandte Die Urnenbeisetzung findet Montag, 7. Oktober 2013, 13.30 Uhr, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Ottenbach statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Abdankung in der reformierten Kirche. In der Gemeinde Ottenbach werden keine Leidzirkulare versandt. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt (Obfelden und Ottenbach), Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1, BIC POFICHBEXXX, Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A., Vermerk Arnold Haltner-Huber. Traueradresse: Christian Haltner, Eichstrasse 47 b, 8712 Stäfa


Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. Oktober 2013

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Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Ab 2016, nach Ablauf der zweijährigen Kündigungsfrist, soll Affoltern am Albis die Bereiche Sozialdienst und Asyl nicht mehr beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern einkaufen müssen. Der Gemeinderat spricht sich für den Austritt aus dem Zweckverband aus und legt ein entsprechendes Geschäft am 9. Dezember 2013 der Gemeindeversammlung vor. Vor allem finanzielle Überlegungen führten zu diesem Entscheid. Die Gemeinde Affoltern am Albis ist mit 50 Mio. Franken verschuldet und muss beim Kanton jeweils ein Gesuch um Übergangsausgleich stellen. Dieser Übergangsausgleich beträgt im Jahr 2013 für die Politische Gemeinde 4 057 508 Franken, was mehr als 20 Steuerprozenten entspricht. Der Übergangsausgleich wird dazu verwendet, die laufenden Ausgaben der Gemeinde zu decken. Allerdings läuft die Möglichkeit, Übergangsausgleich zu beziehen, im Jahre 2016 aus. Ab diesem Zeitpunkt muss die Gemeinde den Fehlbetrag durch Ausgabenkürzungen und Einnahmen- bzw. Steuererhöhungen selber finanzieren. Im Wissen darum hat der Gemeinderat bereits 2012 das Projekt «Res-

sourcenoptimierung» gestartet. Dieses hat zum Ziel, sämtliche Aufgaben kritisch zu hinterfragen, Abläufe zu optimieren und wo möglich langfristig Kosten zu senken. Innerhalb der Verwaltung kann der Personalbestand vorerst, trotz Bevölkerungs- und Aufgabenwachstum, konstant gehalten werden. Dies ist der neuen Gemeindeordnung und einer internen Reorganisation zu verdanken, welche sämtliche Abläufe optimiert und effizienter gestaltet. Zudem wurden beispielsweise die Sitzungsgelder des Gemeinderates bereits per Anfang 2013 gekürzt bzw. in die vorhanden Pauschalen integriert. Als nächste Schritte wurden bzw. werden sämtliche Bereiche überprüft und schrittweise bearbeitet. Dabei wird insbesondere ein Augenmerk auf Doppelspurigkeiten, freiwillige Beiträge und Mitgliedschaften in Verbänden gelegt. Dazu gehören auch Aufgaben, welche zur Beschlussfassung der Gemeindeversammlung vorzulegen sind. Diese wird deshalb in Zukunft vermehrt über entsprechende Anträge befinden müssen.

Massive Einsparungen möglich Rund zwei Drittel der Kosten fallen in den Bereichen Gesundheit und Soziales an. Als Erstes wurde deshalb die

Notwendigkeit einer Mitgliedschaft beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern geprüft. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Gemeinde Affoltern am Albis die Dienstleistungen im Bereich Sozialdienst (persönliche und wirtschaftliche Hilfe) sowie Asyl deutlich kostengünstiger ausführen kann als der Zweckverband. Die Einsparungen dürften insgesamt rund 350 000 Franken pro Jahr betragen, was fast zwei Steuerprozenten entspricht. Die einmaligen Kosten für die Einrichtung eines eigenen Sozialdienstes sind schon nach dem ersten Jahr amortisiert. In diesen Beträgen bereits berücksichtigt ist die Einführung einer Arbeitsintegrationsstelle. Ziel dieser Stelle ist es, Sozialhilfeempfänger wieder in einen Arbeitsmarkt integrieren zu können. Von den Einsparungen nicht betroffen ist die Höhe der notwendigen Ausgaben an die anspruchsberechtig-

ten Personen (Sozialhilfeempfänger). Die auszuzahlenden Beträge sind aufgrund kantonaler Gesetze zu berechnen.

Alternativen gesucht Bevor sich der Gemeinderat für den Austritt aus dem Zweckverband aussprach, wurden Alternativen geprüft. Insbesondere forderte er die Modularisierung des Verbandes, damit alle Ge-

meinden nur noch jene Sachgebiete einkaufen müssen, welche auch wirklich benötigt werden. Es ist offensichtlich, dass die Anforderungen von kleinen und grossen Gemeinden unterschiedlich sind. Der Zweckverband konnte aber nicht zusichern, dass die Aktualisierung der Zweckverbandsstatuten in die gewünschte Richtung und innerhalb der notwendigen Zeit vorangetrieben wird.

«Ein Bezirksgebäude mit Gefängnis kann als seltene Aufgabe bezeichnet werden» Vor exakt 40 Jahren wurde in Affoltern das Bezirksgebäude bezogen Vor 40 Jahren wurde das Bezirksgebäude in Affoltern eingeweiht. Vertreterinnen und Vertreter von Bezirksgericht, Statthalteramt, Bezirksrat Kantonspolizei und Gefängnis feierten das Jubiläum am Freitag mit einem Apéro. «Mit einer gewissen Wehmut verlässt das Gericht die ländlich-idyllische Gerichtsstube und all die verschiedenen Räume, die zudem dem Statthalteramt, dem Bezirksrat, der Bezirksanwaltschaft, der Polizei und der Gefängnisverwaltung Unterschlupf boten.» Das schrieb der damalige Gerichtspräsident Dr. Max Dennler im Vorwort einer «Anzeiger»-Sonderbeilage, die dem neuen Bezirksgebäude gewidmet war – einem für damalige Verhältnisse sehr modernen Bau, der für den Architekten Rudolf Küenzi eine Herausforderung darstellte. Statthalter Claude Schmidt zitierte ihn: «Das Bezirksgebäude mit Gefängnis kann als seltene Aufgabe bezeichnet werden.» Das nach innen gerichtete Projekt verzichte bewusst auf eine direkte Beziehung zur näheren Umgebung, hielt der Architekt damals fest. Ein weiteres Zitat wurde mit Gelächter quittiert: «Das

Platzgründen notwendig. Max Dennler sagte das so: «Die Bevölkerungszunahme veränderte auch in unserem Bezirk das althergebrachte Bild der landwirtschaftlichen Region, was in der Folge unter anderem verhältnismässig rasch ein wesentliches Anwachsen der Geschäftslast bei den Bezirksbehörden zeitigte.» (-ter.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 2. Oktober, feiert in Stallikon Erik Sörensen seinen 80. Geburtstag. Am Donnerstag, 3. Oktober, kann auch Erwin Gasser in Stallikon seinen 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren den Jubilaren und wünschen Glück, Gesundheit und ein schönes Fest.

Die «Hausherren» des Bezirksgebäudes anlässlich der kleinen Jubiläumsfeier, von links: Hans-Peter Marti, Gefängnisleiter; Claude Schmidt, Statthalter und Bezirksratspräsident; Peter Frey, Präsident des Bezirksgerichts; Markus Huber, Bezirkschef der Kantonspolizei. (Bild Werner Schneiter) Wechselspiel von Eingangsplatz, überdeckten Hallen, offenen Terrassen und Treppen ist reizvoll und bildet vielgestaltige Raumbereiche, die zum Ver-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

weilen einladen. Für diesen Aufenthaltsbereich strebte man eine Atmosphäre an, in der sich Menschengruppen zwangslos bewegen können.»

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Nun, der Umzug vom alt-ehrwürdigen Gerichtshaus am Kronenplatz ins moderne Bezirksgebäude Im Grund in Affoltern war damals aus

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 3. Oktober, feiert René Weiersmüller-Schüpbach in Obfelden den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


DANKSAGUNG

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Wir danken allen herzlich, die sich in der Trauer mit uns verbunden fühlen und ihre Anteilnahme auf so persönliche und liebevolle Weise zum Ausdruck gebracht haben.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. Oktober 2013

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Antreten zur letzten Hauptübung! Affolterns Stützpunktkommandant Urs Furrer übergibt das Amt per Ende November an Marcel Büchner

N

ein, eine gewöhnliche Feuerwehrübung war es nicht. Ungewöhnlich viele Gäste und Publikum trafen am Samstagnachmittag beim Feuerwehrgebäude in Affoltern ein – und wurden mit einem Apéro empfangen, der für einmal länger dauerte als die eigentliche Übung. Sie alle kamen, um Urs Furrer, dem Kommandanten, die Ehre zu erweisen – dafür, dass er die grosse Truppe während 15 Jahren mit Sachverstand und Umsicht geführt hat. Nach seiner letzten Hauptübung als Kommandant übergibt Furrer Ende November 2013 an seinen Nachfolger Marcel Büchner. Dieser stellte seinem Vorgänger im Rahmen der Übung nochmals eine knifflige Aufgabe als Einsatzleiter: Unfall mit Beteiligung von Lastwagen und Personenwagen an der Bahnstrecke in der Nähe des neuen OVA-Areals. Der PW streifte dabei noch einen Zisternenwagen, aus dem dann Benzin entwich. Die Aufgabe bestand darin, Personen aus dem Auto zu retten und beim Zisternenwagen einen dreifachen Brandschutz aufzubauen. Wegen des grossen Wasserbedarfs kreuzte nicht nur das Tanklöschfahrzeug auf, auch die Dienste eines 44 Tonnen Wasser führenden Löschzugs der SBB musste in Anspruch genommen werden. Dieser steht in Rotkreuz und kommt neu fortan bei Bedarf im Bezirk Affoltern zum Einsatz. Neben der Stützpunktfeuerwehr standen der Rettungsdienst des Spitals Affoltern und auch die Gemeindepolizei Affoltern im Einsatz. So wurde dem Publikum praktische Arbeit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte anschaulich und hautnah präsentiert. Als Einsatzleiter gab Urs Furrer seine Anweisungen etwas abseits des Geschehens, fast diskret im Hintergrund. An der Hauptübung waren es seine letzten – bis zu seinem Rückzug aus dem Kommando per Ende November wohl nicht. (-ter.)

30 Jahre Einsatz

Stützpunktkokmmandant Urs Furrer (links) gibt an seiner letzten Hauptübung Anweisungen.

Feuerwehrnachwuchs ist vorhanden. Kinder haben sichtlich Freude an der Arbeit. Demo an der Hauptübung.

Traditionell schliesst sich an die Hauptübung ein Festakt für Feuerwehrleute und geladene Gäste an. Nebst ehemaligen Kommandanten, Vertretern von Gemeinderat und Partnerorganisationen waren diesmal auch weitere Wegbegleiter des abtretenden Kommandanten eingeladen. «Für Urs Furrer war die Feuerwehr nicht nur Pflichterfüllung, sondern Leidenschaft», so Sicherheitsvorstand Elsbeth Knabenhans. Schliesslich habe er sich 30 Jahre für die Feuerwehr eingesetzt, fast die Hälfte davon als Kommandant. «Du hast mit deiner Art und deiner Persönlichkeit massgeblich zum hohen Ansehen der Feuerwehr Affoltern beigetragen», richtete sich Statthalter Claude Schmidt direkt an den abgebenden Kommandanten. Anerkennende Worte gab es auch von verschiedenen Feuerwehren aus dem Bezirk sowie von angrenzenden Stützpunkten und sogar aus Lugano und dem Fürstentum Liechtenstein. Schliesslich durfte Urs Furrer selber noch Ehrungen vornehmen: Zehn Jahre in der Feuerwehr Affoltern sind Marcel Rabinig und Roland Amacher, deren 20 Giacomo Dalla Costa, Andreas Frutiger, Hanspeter Kägi und Marcel Büchner. 25 Jahre sind es für Werner Imhof, Dani Kurmann und Markus Schneebeli, gar 30 Jahre dabei ist Hans Grimmer. Weiter wurde der künftige Kommandant Marcel Büchner zum Major befördert, Alexander Smolinsky wurde Hauptmann, Jan Berliat und Daniel Zollinger Oberleutnants. Fourierin Bernadette Livers tritt ebenso zurück wie Markus Schneebeli. (tst.)

Viele Interessierte verfolgten die Personenrettung nach einem Unfall. (Bilder Werner Schneiter)

Raren Obstsorten auf der Spur Exkursion führte die Naturschutzgruppe Mettmenstetten nach Knonau, zu einem Kleinod rarer Obstsorten Ausdauer muss haben, wer durchs Säuliamt radelt und dabei an 101 verschiedenen Sorten von Stein- und Kernobstbäumen vorbeifahren will. Es sei denn, man fährt zum Biohof Margel in Knonau, einem Pionierbetrieb, der in Zusammenarbeit mit ProSpecieRara eine Erhaltungspflanzung seltener Obstsorten betreibt, eine sogenannte Primärsammlung. Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten besuchte auf ihrer Herbstexkursion den innovativen Betrieb, der von Kathrin FreiBoerlin geführt wird, um sich in diesen Aspekt der Biodiversität einweihen zu lassen, nämlich die Erhaltung genetischer Vielfalt.

Beginn vor 10 Jahren Seit 2003 wird eine Hochstamm-Obstsortensammlung aufgebaut, wobei jede zu erhaltende Sorte auf zwei Bäumen veredelt wurde. Darunter finden sich die Sorten von 46 Äpfeln, 35 Birnen, 12 Kirschen und 8 Zwetschgen. Die Auswahl der Sorten wurde dem Betrieb von ProSpecieRara und der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen (SKEK) vorgegeben, während der Biohof Margel für die Betreuung und Pflege der Obstsortensammlung verantwortlich ist. Die Bäume werden nach biologischen Richtlinien gepflegt, müssen gegen Schädlinge gespritzt und fachgerecht geschnitten werden. Einige Sor-

ten erweisen sich als leicht zu pflegen, während andere Sorgen bereiten. Durch den feuchten Vorsommer haben zum Beispiel praktisch alle Kirschen bereits die mit Pilzen befallenen Blätter verloren, während die Apfelbäume noch prächtig im Laub stehen. Erstmals seit Beginn der Pflanzung haben einige Bäume dieses Jahr Früchte getragen, welche die rund 20-köpfige Teilnehmerschar anschliessend an die interessante und lehrreiche Führung degustieren durfte. Während der saure «Zürichapfel» jedem die letzten Öffnungen zusammenzog überzeugte gerade der «Erdbeerapfel Giswil» mit seinem milden, süssen und – wie der Name treffend sagt – an Erdbeeren erinnernden Aroma. Die Leiterin der Sammlung erklärte, dass es nicht in erster Linie darum gehe, wohlschmeckende Sorten zu erhalten, sondern möglichst viele unterschiedliche, da man davon ausgehe, dass sich die eine oder andere Sorte, die heute keinen Markt finden würde, eventuell bestens an ein verändertes Klima anpassen könne und in Zukunft einmal wertvoll werden dürfte.

Wichtig für kommende Generationen Auch als genetisches Grundmaterial für spätere Züchtungen und Kreuzungen dürften die so erhaltenen Sorten den kommenden Generationen dienen. Die neugierigen Besucher aus

19 der raren Obstsorten, die auf dem Betrieb Margel gepflanzt wurden, trugen bereits Früchte und konnten degustiert werden. (Bild zvg) Mettmenstetten erfreuten sich an den unterschiedlichen kulinarischen Erlebnissen beim Degustieren der Obstsorten. Und manch einer war überrascht ob der Vielfalt der Geschmacksrichtungen, welche die bereits fruchtenden 19 Obstsorten der Sammlung

Margel hervorbrachten. Interessant war der Hinweis von Kathrin FreiBoerlin, dass einige Sorten in der Sammlung noch gar nie beschrieben worden sind, und andere wiederum ganz anders schmecken als was die Datensammlung behauptet. Mit jeder

neu fruchtenden Sorte steigt somit auf dem Biohof Margel die Spannung, was für eine Überraschung im gross angelegten Obstgarten auf seine Entdeckung wartet. Werner Eugster


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ertragreicher Sponsorenlauf Rotary-Club mit hocherfreulichem Resultat Im Hinblick auf einen hoffentlich ertragreichen Tag trafen bei noch durch Hochnebel verdecktem Himmel die ersten OK-Mitglieder zur Einrichtung der Infrastruktur samt Lauf- und Fahrstrecke ein. Wenngleich zu Beginn noch ziemlich verträumt, bekam die Affoltemer Sportanlage «Moos» bald einmal Leben eingehaucht von in der einen oder anderen Disziplin sich sportlich Betätigenden. Damit erwachte die Anlage an diesem nebligen Vormittag durch Aktivitäten von verschiedenen «Klein-Messis» und «Klein-Beckhams» und anderen Fussballidolen nachahmenden Jugendlichen, wogegen die Anzahl für den Sponsorenlauf zugunsten des Projektes «Boca Sana Vida Sana» sich Verpflichtenden sich vorerst in Grenzen hielten. Ganz im Stile des sich zögerlich auflösenden Nebels trafen dann aber auch die übrigen Wettkämpfenden ein. Ob mit schon fast profimässigen

Tenü oder eher im Stile eines Familiensportlers. Auf alle Fälle war die Motivation gross, einen grossen sportlichen Einsatz zugunsten eines grossartigen Projektes im südlichen Amerika zu leisten. Und ganz im urschweizerischen Sinne von mehr Qualität als Quantität sahen die Startblätter aus. Und da sich diese vielmals mit gleich mehreren grosszügigen Sponsoren schmückten, resultierte zum Schluss die nicht unbescheidene Summe von über 20 000 Franken zugunsten des Hilfsprojektes. Da konnte auch der geplatzte Reifen eines der rund dreissig teilnehmenden Radfahrenden und der Läufer an diesem Glanzresultat nichts anhaben, denn die rund 150 Sponsorinnen und Sponsoren hatten anscheinend aufs richtige Pferd gesetzt und damit dem Anlass zum nötigen Erfolg verholfen. Rotary Club Zürich-Knonaueramt

Gekreische auf der «Tagada-Bahn»: Rasende und schaukelnde Drehungen. (Bild Martin Mullis)

Das Oktoberfest auf dem Schulhausareal Chilbi in Ottenbach mit vielen Attraktionen Die traditionelle Dorfchilbi wurde dieses Jahr mit einem Oktoberfest «light» aufgewertet.

Radfahren für einen guten Zweck – mit sichtlicher Freude. (Bild -ter.)

Im Gemeindesaal gab es Livemusik, Weisswürste und Bier. Selbstverständlich fehlten aber die typischen Renner einer zünftigen Dorfchilbi wie rassige Bahnen, Zuckerwatte und Luftgewehrschiessen nicht. Auto-Scooter, Hüpfburg, Schifflischaukel, Pfeilwerfen und natürlich das bereits legendäre Pfeilwerfen des Männerchors sind die Paradenummern der Ottenbacher Chilbi. Auch bei den vielfältigen Verpflegungsmöglichkeiten finden die Festbesucher auf den Schulhausareal mit den frittierten

Fischen des Männerturnvereins einen herausragenden Glanzpunkt. Am herbstlichen Dorffest nicht fehlen darf dabei aber auch ein besinnlicher Teil: Am Sonntagmorgen fand wie jedes Jahr ein Gottesdienst statt. Das anschliessende Konzert mit der Band «As It Is», notabene mit dem ehemaligen Gemeindepfarrer Gusti Etter, leitete dann wieder über zum da und dort turbulenten Chilbi-Fest.

Gekreische bei den rasenden Runden der «Tagada-Bahn» Das doch etwas kühle Herbstwetter verhinderte zwar einen Grossaufmarsch von Besuchern, die jüngeren

und jüngsten der Chilbi-Gäste vergnügten sich jedoch königlich auf dem Rummelplatz. Die «Tagada-Bahn» drehte, schüttelte und schaukelte furchterregend und entlockte den verwegenen Benützern hysterisches Gekreische. Die kleine beschauliche Bahn, welche mit riesigen Enten gemütliche Runden drehte, war bei den ganz kleinen Gästen ein eigentlicher Renner. Am Kinderflohmarkt herrschte emsiges Treiben, da wurde durchaus gefeilscht wie auf einem türkischen Basar. Die Chilbi in Ottenbach bot einmal mehr eine ausgezeichnete Gelegenheit, mit der ganzen Familie ein fröhliches Dorffest zu erleben. (mm)

zum tod von jakob ochsner

Viel Interesse für Schüssler Salze Gut besuchter Frauezmorge in Wettswil «Schüssler Salz» – ein Begriff, den wohl jedermann schon gehört hat. Doch was steht eigentlich dahinter? Und vor allem: gegen was können die Salze eingesetzt werden und wie sind sie gegliedert? Begriffe und Fragen, welche die Referentin Sylvie Gosteli kompetent erläuterte beziehungsweise beantwortete. ................................................... von annemarie stüssi

Das wie immer liebevoll hergerichtete Frühstücksbüffet und die zauberhaften Herbstdekorationen schufen gleich von Anbeginn eine aufnahmefähige Stimmung und bildeten die Basis für zwischenmenschliche Kontakte, die auch diesmal weit über die Gemeindegrenzen hinaus geschlossen und gepflegt wurden. Aber schon in den «Zmorge»-Gesprächen zeigt es sich, dass für das Thema «Schüssler Salz» ein echtes Interesse bestand und die während des Vortrags und insbesondere danach gestellten Fragen bewiesen dies nachdrücklich. Durch Mund, Magen, Leber kann der Gehalt der Nahrung in den Körper gelangen, doch nur die kleinsten Moleküle können die Darmwand durchdringen. Dazu braucht es Kraft, die in den schon verriebenen Salzen enthalten ist, wie der vor 150 Jahren geborene Dr. Schüssler herausgefunden hat. Den Weg dazu wiesen ihm alte Schriften und die homöopathischen Erkenntnisse von C. F. S. Hahnemann.

Wenn in der Ernährung die Mineralsalze fehlen, fühlt sich er Mensch krank. Gleichzeitig notwendig sind auch Bewegung, Licht, Luft und Ruhe, die vorab durch den Aufenthalt im Freien gewonnen werden. Nun ist aber Schüssler Salz nicht gleich Schüssler Salz. Grundlegend ist die Unterteilung in zwölf verschiedene Sorten, von denen jede ihre spezifische Wirkung entfaltet und gegebenenfalls kombiniert angewendet werden können. Es kann nicht Aufgabe dieser kleinen Berichterstattung sein, alle diese speziellen Eigenschaften aufzulisten, weshalb kleine Hinweise genügen mögen. Genaue Infos vermittelt entsprechend geschultes Personal in Fachgeschäften, in Bonstetten/Wettswil beispielsweise in der Heumoos-Apotheke.

Einzelne Produkte und ihre Wirkung Calcium Fluoratum beispielsweise vermittelt Schutz und Stabilität, hilft vorbeugend gegen Karies und gegen wenig durchblutete Gewebe. Calcium Phosphoricum unterstützt die Regeneration und liefert Baustoffe für Knochen und Gelenke. Ferrum Phosphoricum stärkt das Immunsystem und begünstigt den Stoffwechsel, bewährt sich auch als erstes Mittel bei Verletzungen, Prellungen. Kalium Chloratum regt Drüsenfunktionen an und hilft gegen Allergien, Warzen usw. Kalium Phosphoricum stärkt Energie und Nervenkraft, empfiehlt sich als Herzmittel, ergänzt durch Salbe. Magnesium Phosphoricum wirkt ge-

gen Schlafstörungen und bewirkt eine ausgeglichene Psyche. Natrium Chloratum begünstigt den Gewebeaufbau und reguliert den Flüssigkeitshaushalt. Natrium Phosphoricum dient der Entsäuerung und wirkt auch gegen Rheuma, Gicht und Akne. Natrium Sulfuricum begünstigt Ausscheidungen, Entschlackung und wirkt auch gegen Durchfall und Inkontinenz. Silicea gilt als «Schönheitsmittel», indem es Alterssymptome der Haut bekämpft. Calcium sulfuricum wirkt gegen Schock und Traumata, beispielsweise nach einem Sturz, aber auch gegen chronische Eiterungen. Nun lassen sich zwar gewisse Schüssler-Heilmittel untereinander kombinieren, doch ist dafür eine sachgemässe Beratung zu empfehlen. Ganz besonders aber ist Vorsicht geboten, wenn Schüssler Produkte parallel mit traditionellen Medikamenten kombiniert werden. Da sollte unbedingt der Rat einer Fachperson eingeholt werden. Besonders bei Herz- und Kreislaufbeschwerden oder Schilddrüsenproblemen ist grösste Vorsicht geboten und jedes Experiment wegzulassen. Differenzierte Infos sowie Angaben über Bezugsquellen finden sich im Internet. Nachstehend seien auch zwei empfehlenswerte Publikationen aufgelistet. Kellenberger & Kopsch, Mineralstoffe zur körperlichen und seelischen Gesundheit, AT-Verlag. Kleines Kompendium der Biochemie. Mineralstoff-Therapie nach Dr. Schüssler, Biochemischer Verein www.biochemverein.ch. Der nächste «Frauezmorge» findet am 13. Dezember 2013 statt Thema: Sternstunden in unserem Leben.

Malen und Bilder in sich aufnehmen Der alte hagere Mann mit dem Haselstock und dem vornübergebeugten schleppenden Gang: Das war Jakob Ochsner. In Affoltern auf dem Weg vom Spital zum Bahnhof, dann im Bus nach Obfelden. Immer wieder irgendwo sitzend das Treiben in den Strassen wahrnehmend und dann seinen Weg fortsetzend. Seit geraumer Zeit wohnte er im Haus Rigi, verbrachte aber den Tag in seinem Atelier an der Mühlestrasse in Unterlunnern, Obfelden, bei seinen Bildern oder in Zürich im Kunsthaus am Heimplatz. Malen und Bilder in sich aufnehmen war sein Leben. Seine Leidenschaft war solide gegründet. Er verschaffte sich das Rüstzeug an der Kunstgewerbeschule als Schüler von Max Gubler. Dazu las er, ging offenen Auges durch die Welt, alles in sich aufnehmend und Ausschnitte des Gesehenen in seinen Stillleben hervorhebend. Vor mehr als 60 Jahren zog er mit seiner Familie nach Unterlunnern. Seine Frau Pia unterrichtete und sicherte den Lebensunterhalt, Jakob Ochsner zeichnete und malte. Er zeigte seine Werke in Sammelausstellungen, immer wieder auch in Affoltern mit den anderen Ämtler Künstlern, aber auch an Einzelausstellungen, letztmals zu seinem 80. Geburtstag. Die grosse Anerkennung blieb aus, aber eine nicht geringe Zahl von Bildbetrachtern zeigten sich von seinen Werken berührt und hat es nicht bereut: Wer ein Bild von ihm hängen hat, schloss eine Freundschaft, eine Freundschaft auch mit dem Maler. Interessiert an allem

Bilder, die berühren: Jakob Ochsner. (Bild Heiner Stolz)

in der Kunstwelt wies er uns zum forschen Sehen, hielt uns an zu Qualität, öffnete uns die Augen, liess uns mit seinen Augen sehen. Wach bis zum letzten Tag, besuchte er am Samstag das Kunsthaus, freute sich am neu gehängten Bonnard. Ass am Sonntag mit Freunden und erzählte vom Buch, das er las. Am Montag begab er sich wieder in sein Atelier und schlief ein. Wir hätten ihn gerne noch behalten, unseren Maler. Aber wir sind froh, dass er in unserer Erinnerung als hellwacher Freund verbleibt, vom Alter gezeichnet, dennoch voller Interesse und Lebhaftigkeit. Was für ein schöner Abschluss eines langen Lebens! Im Namen von Jakobs Freunden: Hans Ulrich Peer


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Dienstag, 1. Oktober 2013

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«Was man machen kann, muss man tun!» Hélène Vuille in der Bibliothek Wettswil

Gemeinderätin Marianne Mühl vor der als einfache Scheune «getarnten» Quelle Weissenbach. (Bild Martin Mullis)

Kostbarstes Gut und wichtigstes Nahrungsmittel Knonauer Wassertag mit der Ausstellung «Wasser – alles klar» Eine neue Steuerungsanlage der Wasserversorgung in Knonau veranlasste den Gemeinderat, der Bevölkerung die umfassenden Vorkehrungen rund um das Trinkwasser im Detail vorzustellen. Eine Ausstellung im Mehrzweckgebäude Stampfi und ein Shuttlebus zur Besichtigung des Reservoirs ermöglichten einen spannenden Einblick in die Welt des klaren Wassers. ................................................... von martin mullis

Knonau ist wohl eine der ganz wenigen Gemeinden, welche ihren Wasserbedarf zu hundert Prozent aus einer einzigen Quelle zu decken vermag. Diese äusserst komfortable Situation verdankt die Gemeinde dem damaligen Knonauer Gemeindepräsidenten

Adolf Weiss. Er handelte am 24. Februar 1891 rasch und vorausblickend und vermutlich auch mit einer gehörigen Portion Bauernschläue. Die geschichtliche Überlieferung sagt, dass er damals mit dem Besitzer der Quelle «Wissenbach» auf dem Gemeindegebiet von Mettmenstetten einen Vertrag abschloss und sowohl die Quelle als auch das benötigte Land für etwas mehr als 2000 Franken kaufte. So stellt die Quelle Weissenbach seither den gesamten Trinkwasserbedarf der Gemeinde Knonau sicher. Eine neue und rund 250 000 Franken teure Steuerungsanlage, welche sich nicht mehr im Reservoir, sondern extern befindet, gab dem Gemeinderat die Gelegenheit, die Bevölkerung einmal umfassend über die Sicherstellung des Trinkwassers zu orientieren.

Ausstellung: «Wasser – alles klar» Von der Quelle bis zum Wasserhahn zeigte eine Ausstellung im Stampfisaal

unter dem Titel: «Wasser – alles klar» Details zur Brunnenstube, zum Reservoir, zur Technik des Leckortungssystems bis hin zum Leitungsbruch und dessen Reparatur. Gemeinderätin Marianne Mühl informierte zusammen mit dem Wasserwart Heiri Grimmer die zahlreich erschienenen Einwohnerinnen und Einwohner, welche mittels eines ShuttleBusses auch Gelegenheit bekamen, die Anlagen bei der Quelle Weissenbach zu besichtigen. Auch Gemeindepräsident Walter von Siebenthal liess es sich nicht nehmen und benutzte die Gelegenheit, die interessierten Steuerzahler über die Verwendung der Staatseinnahmen für einmal ganz direkt zu orientieren. Knonau hat mit einer einzigen Quelle und einem Reservoir, welches den Bedarf in der gesamten Gemeinde Knonau ohne Pumpen zu decken vermag, eine äusserst günstige Wasserversorgung, was sich auch auf den Wasserpreis auswirkt.

Über die Birmensdorferin Hélène Vuille wird derzeit viel geschrieben und das nachdem sie selber ein Buch veröffentlicht hat. In ihrer Sammlung «Im Himmel gestrandet» gibt sie in berührenden Kurzporträts Zürcher Obdachlosen eine Stimme und damit auch ein Stück der Würde zurück, die sie durch den gesellschaftlichen Fall eingebüsst haben. Männer, deren Chancen auf ein gutes Leben nicht schlecht standen, dann jedoch von der Ideallinie abkamen, einfach aus dem vorgesehenen Standard-Rahmen herausfielen. Viele landeten auf der Strasse, bei Drogen, im Gefängnis oder in der Psychiatrie. Von dort aus führte ihr Weg in ein Männer-Hospiz, eben jene Institution, die Hélène Vuille seit 15 Jahren mit Tagesfrischprodukten beliefert. Der Stein kam ins Rollen, als sie zufällig sah, wie Mitarbeiter eines Grossisten kurz vor Ladenschluss die nicht haltbaren Lebensmittel fortwarfen. Spontan kam ihr die Idee, diese Produkte könnten doch genauso gut einen guten Zweck erfüllen, wenn sie sie mitnähme und an Bedürftige verteile. Gesagt, getan, doch so einfach machte das grosse Unternehmen ihr die Sache nicht. Jahrelang kämpfte sie darum, die Lebensmittel abholen zu dürfen, um sie sofort weiterzuverschenken. Dies geschieht seither zweimal die Woche und die glücklichen Gesichter und das Vertrauen der Obdachlosen geben ihr recht und bestärken sie in ihrem Anliegen, geben ihr

die nötige Energie. Einen weiteren Erfolg hat sie soeben verbuchen können: Ein Vertrag mit einem Grossverteiler in Zürich ermöglicht ihr die Ausweitung des Projekts. Doch für die einfühlsame sowie hartnäckige Hélène Vuille ist ihr Ein-Frau-Betrieb noch nicht das Höchste der Gefühle. Seit einigen Jahren setzt sie sich auf politischer Ebene für einen Gesetzesvorstoss ein, der festlegen soll, dass Grossverteiler ihre Lebensmittel nicht mehr entsorgen, sondern sie an lizenzierte karitative Organisationen spenden müssen. Einige Politiker hat sie bereits von ihrer Vision überzeugen können, das Publikum in Wettswil auf jeden Fall. Gespannt lauschten die rund 60 Besucher – darunter auch die Konfirmanden aus Wettswil und Stallikon – was sich nicht allzu weit von der eigenen Haustür abspielt und welche Welten gerade neben der eigenen existieren. Die Aktualität und Nähe des Themas waren beim anschliessenden Apéro deutlich in den Gesprächen zu spüren, als die Besucher ihre Gedanken und Erfahrungen austauschten und das Gespräch mit der Autorin suchten, zum Beispiel, um sie aktiv bei ihrem Engagement zu unterstützen. Helfende Hände sind sehr willkommen, gesucht werden Fahrer im Einsatzbereich Zürich. Dabei kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer ganz im Sinne des Themas in den Genuss von besagten süssen, tagesfrischen Produkten.

Buchautorin Hélène Vuille (r.) zu Gast in der Bibliothek Wettswil. (Bild zvg.)

«jugendplus» – gemeinsam für die Jugend Im Unteramt konnten verschiedene Angebote für Jugendliche umgesetzt werden Die Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg haben im Jahr 2012 ihr gemeinsames Angebot der Offenen Jugendarbeit mit dem neu konzipierten «jugendplus» auf eine sozialräumliche Jugendarbeit ausgerichtet. Diesem Konzept folgend konnten verschiedene Angebote für die Jugendlichen umgesetzt werden. Das Bemühen, Jugendliche bei der Umsetzung der Angebote mit einzubeziehen, zeigte erste Erfolge. Seit dem Neustart ab August 2012 konnte «jugendplus» über 40 Veranstaltungen für und mit Jugendlichen anbieten. Die Veranstaltungen fanden vor Ort in den Gemeinden statt. Zu deren Durchführung durfte das Team von «jugendplus» auf motivierte jugendliche Helfer und Helferinnen zählen. Die steigende Tendenz bei den Jugendlichen, Mithilfe zu leisten, sieht das Team mit Freude. Das Team von «jugendplus»

möchte diesen Jugendlichen einen herzlichen Dank aussprechen. Das Team von «jugendplus» besteht aus Roland Wüthrich (Stellenleiter), Iris Beyli und neu seit 1. September 2013 Jeannine Hunziker. Rebekka Ackermann verabschiedete sich per Ende Juli aus dem Team, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Das Team und die Jugendkommission Unteramtplus bedanken sich bei Rebekka Ackermann für ihren tollen Einsatz im Mädchentreff. Nach den Sommerferien 2013 startete «jugendplus» mit dem Jugendatelier, welches ab sofort am mittwochnachmittags im Jugendhaus Graffiti stattfindet. Hier kann zusammen gewirkt und gewerkt werden.

Jugendraum, Ausflüge und Trampolin im Vordergrund

Das Leiterteam, v.l: Iris Beyli, Roland Wüthrich und Jeannine Hunziker. (Bild zvg)

Erstmals wurden die Jugendlichen des Unteramts (ZH) und der Gemeinde Islisberg (AG) zu einem Jugendforum am Mittwoch, 18. September, in die Aula der Sekundarschule Bonstetten

eingeladen. Die Jugendlichen konnten ihre Ideen und Anliegen für ihr Leben in den Gemeinden sowie eine sinnvolle Freizeitgestaltung einbringen. Besprochen wurde auch, wo und wie sich die Jugendlichen bei der Umsetzung neuer Angebote beteiligen können. Als Prioritäten nannten die anwesenden Jugendlichen die Einrichtung eines Jugendraumes in Bonstetten sowie Ausflüge zum Beispiel zum Paintball oder Shopping sowie ein SportTrampolin und weitere Ideen wie eine Sprayerwand. Die Anliegen werden seitens «jugendplus» in Form von Projekten und Veranstaltungen aufgegriffen und auf deren Machbarkeit geprüft. Die vielfältigen Aktivitäten und Angebote der Offenen Jugendarbeit Unteramtplus «jugendplus» werden jeweils auf der Homepage www.jugendplus.ch veröffentlicht. Zur Beantwortung von Fragen und Entgegennahme von Anliegen steht Roland Wüthrich, Stellenleiter «jugendplus», gerne zur Verfügung, erreichbar unter Telefon 078 853 60 66.


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Dienstag, 1. Oktober 2013

Schauen, stöbern – tolle Gespräche führen «Offenes Atelier» bei Katharina Proch in Obfelden Worin unterscheiden sich Atelierbesuche von Besuchen von Ausstellungen in Galerien? Bei einem Besuch in einem Atelier erlebt man einen Künstler hautnah in seiner Umgebung. Als Gast darf man in Mappen und Stapeln von unzähligen Bildern stöbern – und vor allem ergeben sich persönliche Gespräche. ................................................... von regula zellweger Katharina Proch hat sich in Künstlerkreisen längst einen Namen gemacht – nicht nur im Knonauer Amt. Im Lauf mehrerer Jahrzehnte haben sich unzählige Werke angesammelt. Diese will die Obfelder Künstlerin nun einem breiten Publikum zugänglich machen: «In der letzten Zeit habe ich vorwiegend mein Atelier auf Vordermann gebracht. Daher die Idee mit der Atelieröffnung, sozusagen Tage der offenen Tür. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich eine Unmenge Bilder besitze. Trotzdem würde ich gerne weiter arbeiten und malen.»

Atelier an der Hölibachstrasse in Obfelden Das kleine helle Haus neben dem Wohnhaus an der Hölibachstrasse in Obfelden erzählt viel über die Persönlichkeit von Katharina Proch. Der grosse Raum mit der Treppe zur Galerie ist offen und hell. Vielerlei Materia-

Lebensweisen, besucht Kultstätten und Museen und setzt sich intensiv mit den Menschen auseinander. Dabei findet sie immer wieder Parallelen zum eigenen Lebenskonzept, entdeckt Form- und Denkverwandtschaften. «Ich suche die einfache Form, lasse mich vom Wunsch, mich immer wieder selbst neu zu entdecken und finden leiten.» Auf die Frage, was Kunst für sie bedeute, führt sie aus. «Für mich ist die Kunst eine Interpretin der GeWill unzählige Werke einem breiten Publikum zugänglich machen: Katharina Proch. (Bild rz) genwart. Mit der lien, unterschiedlichste Papiere, Pin- Wurzeln der Motive und Themen Fülle der Informationen wachsen auch sel, Gläser, halb fertige Arbeiten, volldie Möglichkeiten des Ausdrucks, das endete Werke an den Wänden und ge- Faszination, das Bekenntnis zur Farbe fasziniert mich. Manchmal ist es sammelte Alltagsdinge, die zum Ab- bilden einerseits die Basis für ihr schwierig, sich treu zu bleiben. Es zeichnen einladen, ergeben ein Bild künstlerisches Schaffen, anderseits mangelt nie an künstlerischen Einfälihrer Vielseitigkeit und Vielschichtig- prägen ihre Interessen für fremdländi- len.» Katharina denkt lange nach und keit. Es herrscht Ordnung in einem sche Kunst, geschichtliche Traditionen formuliert schliesslich sorgfältig: «Die grosszügigen Sinn. Katharina Proch ist und religiöse Bräuche, insbesondere Malerei ist für mich eine Quelle des bescheiden. Sie mag es nicht, wenn der östlichen Kulturen und der afrika- Wohlbefindens und ein Ausloten des man sie als Künstlerin bezeichnet, will nischen Kunst, ihr Denken und ihre Machbaren. Sie gibt mir Kraft, ist Ausauch hier Genauigkeit. Sie sieht sich Werke. Sie mag «Andersdenker», lässt gleich zum Alltag, ist Rückzugsmögals Zeichnerin, als Malerin, als Holz- sich gern von anderen Kulturen beein- lichkeit. Sie bedeutete eine Möglichschneiderin, als Frau, die sich mit Di- flussen. Beim Bereisen von fernen Län- keit, nach den Jahren meiner beruflidern taucht sie tief ein in die fremden chen Existenz und neben der Arbeit gital Art befasst.

als Familienfrau immer wieder Kreativität auszuleben. Das Spiel mit den Farben spiegelt mein Lebensgefühl, da es sehr emotional ist.»

Interessante Gespräche «Ich bin ein leiser Mensch, doch nicht introvertiert», fasst Katharina Proch zusammen. Sie liebt persönliche Gespräche und lässt sich Zeit, genau zu formulieren. Denn ein Austausch mit ihr ist nie oberflächlich. Ihre Kindheit in Deutschland war vom Krieg geprägt, ihre jungen Jahre vom Beruf als Modedesignerin. Mit Reisen hat sie stets ihren Horizont erweitert und mit ihrer Offenheit für Neues verfügt sie über verschiedene Techniken des künstlerischen Schaffens, die sie von der Pike auf, mit Ausdauer und Fleiss gelernt hat. Katharina Proch macht keine halben Sachen. Lust auf ein Gespräch mit dieser interessanten Frau, auf einen Blick in ihr Atelier? Ein Besuch in Obfelden lohnt sich bestimmt, denn der Vorteil eines Ateliersbesuchs beinhaltet eine viel grössere Auswahl und niedrigere Preise als bei einer Ausstellung in einer Galerie. Vor allem die Zeichnungen und Aquarelle begeistern Säuliämtler, sind da doch Landschaften, Dörfer und Häusergruppen festgehalten, die es so unterdessen aufgrund der regen Bautätigkeit teilweise nicht mehr gibt. Öffnungszeiten: Samstag, 5., und Sonntag, 6. Oktober; Samstag, 12., und Sonntag, 13. Oktober; jeweils 10 bis 18 Uhr, Katharina Proch, Hölibachstrasse 52, 8912 Obfelden, Telefon 044 761 38 80.

Von absichtslos zu ausdrucksstark «Nichtwerke» – Ausstellung in der Aeugster KommBox In der Aeugster KommmBox sind bis zum 21. November Gemälde mit dem Titel «Nichtwerke» zu sehen. Was steckt dahinter? ................................................... von marysia morkowska

Susanne Andres und Barbara T. Kämpfer, 2. und 3. vordere Reihe von links. (Bilder zvg.)

Mettmenstetter Künstlerinnen in Zug Ausstellung der Group 10 Die zehn Künstlerinnen zeigen seit dem 27. September ihr vielfältiges Schaffen in der Altstadthalle Zug. Das Motiv dieser Ausstellung «Inspirationen» ist facettenreich und reflektiert die Individualität dieser Frauen. Gezeigt werden Werke in Öl, Acryl, Aquarell, Mischtechniken auf diversen Trägermaterialien, sowie Quilts und verschiedenste Skulpturen. Hinter diesem Leitgedanken verbirgt sich, was die Künstlerinnen bewegt und lässt ihre Gefühle zum Ausdruck bringen. Sie kennen keine Berührungsängste ihren Fantasien freien Lauf zu lassen. Sämtliche Arbeiten sind unabhängig voneinander erarbeitet worden.

in Zug aus. Ihr Zusammenhalt ist die bildende Kunst. Unter den Künstlerinnen sind auch Susanna Andres (Acryl) und Barbara T. Kämpfer (Quilts), beide aus Mettmenstetten. Art Group 10 in der Altstadthalle, Zug. Täglich offen von 11 bis 19 Uhr. Finissage: Sonntag, 6. Oktober, 11 bis 18 Uhr.

Regelmässig Ausstellungen Seit Mitte der 90er-Jahre stellt die Art Group 10 in regelmässigen Abständen

Quilt von Barbara T. Kämpfer.

Wer die ausladenden Treppen neben der Postautostation Dorf hochsteigt, erlebt dieser Tage einen speziellen Empfang. Gleich nach dem Eingang hüpft den Besuchern ein dynamisches Gemälde in die Augen. Seine lebhafte Oberfläche besteht, wie die Beschriftung verrät, aus Naturharz, Leim, Kreide und Stucco di Pietra. Zehn weitere Bilder und Bildchen hängen in der Ausstellungskoje, lauter ungegenständliche Kompositionen. Auffallend sind die Zutaten der Farben: Sie enthalten überraschende Dinge wie Leinöl, Bienenwachs oder Rohrzucker. Das opulente Bouquet der Pigmente reicht von Spinellgelb über Persischrot hin zu Eisenoxidschwarz. Die Gemälde sind mit «Nichtwerke» betitelt, geschaffen hat sie die auf Raumgestaltungen spezialisierte Firma «natürlich renovieren». Ihr Inhaber Carlo Vagnières erklärt den Grund für die etwas orakelhafte Bezeichnung: «Diese Gemälde entstehen nebenbei während dem Prozess der Raumgestaltung. Das eigentliche kreative Moment ist dabei die Absichtslosigkeit.» Statt eines gestalterischen Willens ist also der Zufall am Werk. Dazu meinte die Projektleiterin der KommBox, Ruth Zimmermann, an der Vernissage: «Neulich war ich an der Art in Basel und sah dort ähnliche Bilder hängen. Dass hier kein Künstler am Werk ist, merkt man nicht.» Die KommBox im Gemeindehaus steht Menschen mit einer engen Verbindung zu Aeugst als Kommunikati-

Carlo Vagnières: «Nichtwerke» sind Gemälde, die während des Prozesses der Raumgestaltung entstehen. (Bild zvg.) onsplattform zur Verfügung. Und so erhält man Einblicke in dieses Unternehmen, das auf und hinter der Rampe schräg vis-à-vis vom Volg residiert. Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume vom Konzept bis zur Ausführung. Zum Einsatz kommen ausschliesslich natürliche Materialien. Die Farben entstehen meist frisch vor Ort, sie sind auf die jeweiligen Räume und die Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmt. Die dabei entwickelten Vormischungen, die Erst- und Zweitanstriche landen unter anderem auf Gips- oder Holzplatten, den späteren «Nichtwerken». Hier werden Farbmuster festgehalten, gefüllte Pinsel ausgestrichen und Reste appliziert. Das Team stellt auch fein abgestimmte Verputze und Bodenbeläge her, vorzugsweise mit Rohstoffen aus der jeweiligen Region. Auch diese Materialien sind auf den «Nichtwerken» ver-

ewigt. Das konkrete Schaffen der Firma präsentiert sich den Ausstellungsbesuchern anhand von Fotografien des Stadthauses von Orbe. Jeder Raum erhielt seine eigene Stimmung, etwa eine beruhigende Wirkung im Eingangsbereich oder eine lichtvolle Weitung im zentralen Atrium. Und nun, wo das Auge allmählich für die Farbnuancen geschärft ist, fällt das warme Champagner-Weiss an den Wänden der KommBox auf. Sanft hebt es sich vom sachlichen Weiss der übrigen Gemeindehauswände ab. Vagnières hat sie mit einer Mischung aus Casein, Kreide und Marmor gestrichen. Es ist eine von sage und schreibe 17 verschiedenen weissen Farben, welche «natürlich renovieren» im Sortiment hat. Am 16. Oktober findet um 18.30 Uhr eine Einführung in der KommBox statt, anschliessend um 19 Uhr ein Atelierbesuch.


Forum

Dienstag, 1. Oktober 2013

Unserem Spital eine Chance geben Das Spital Affoltern abschaffen oder behalten? Das ist wohl die Kernfrage, die hinter all den Diskussionen um die geeignete Struktur und Organisationsform des Bezirksspitals steht. Die EVP ist überzeugt, dass das Spital Affoltern mit der neuen Struktur am ehesten eine Chance hat. Das Spital Affoltern gehört den Gemeinden unseres Bezirks. Als Krankenasyl war es 1902 entstanden und wurde dann stetig ausgebaut. Mit der Fertigstellung 1958 wurde für den Betrieb ein Zweckverband gegründet, dem alle Gemeinden angehörten und die fortan die Verantwortung und auch die Defizite zu tragen hatten. Das war damals, vor 55 Jahren, richtig und geeignet, um die gemeinsame Aufgabe gemeinsam zu lösen. Die Einführung des neuen Spitalplanungsund -finanzierungsgesetzes per 1. Januar 2012 hat nun aber eine völlig neue Ausgangslage geschaffen. Unser Spital muss sich dem umkämpften Wettbewerb im Gesundheitsbereich stellen und wirtschaftlich arbeiten. Die neuen Gesetze, insbesondere auch die neuen Bestimmungen zur Pflegefinanzierung und die Einführung der Fallpauschalen im Spital, sollten eigentlich kostendeckend sein und entbinden die Gemeinden von der frühe-

ren Spitalversorgungspflicht und es sind keine Defizitbeiträge der Gemeinden mehr erforderlich. Aber die Konkurrenz ist gross, und die Spitalverantwortlichen sind gefordert, unser Spital nach unternehmerischen Kriterien zu führen. Dafür ist auch eine entsprechende Struktur notwendig.

«Der Bundesrat will in die EU, wir nicht!»

In Hausen hat es auch viele, die mit Bedacht Nein sagen

Das ist der Titel des Referates des Wettswiler Nationalrates Hans Kaufmann anlässlich der Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil am 2. Oktober. Nationalrätin Natalie Rickli spricht über «Aktuelles aus Bundesbern». Die SVP Wettswil lädt herzlich ein zur zur Podiumsveranstaltung. Sie findet am Mittwoch, 2. Oktober, 20 Uhr im Singsaal des Schulhauses Mettlen statt. Beim Schulhaus Mettlen stehen viele Parkplätze zur Verfügung. Zum Abschluss der Veranstaltung werden Getränke und Salzgebäck offeriert. Die Teilnahme an der Veranstaltung (inklusive «Getränke-Runde») ist gratis!

Hausemer Gemeindeversammlung ist für die neue SpitalRechtsform, «Anzeiger» vom 27. September.

Jürg Comminot, Aktuar SVP Wettswil

Die AG als rotes Tuch? Die gemeinnützige AG wird diesem Anspruch am ehesten gerecht. Leider ist die Rechtsform der AG in den letzten Jahren beinahe zum Schimpfwort geworden, weil die Gewinnmaximierung in vielen Firmen zum obersten Prinzip erklärt wurde. Gerade darum haben sich die politischen Parteien des Bezirks, und insbesondere auch die EVP, dafür eingesetzt, dass bei der gemeinnützigen AG des Spitals ein grösstmöglicher demokratischer Einfluss gewährleistet bleibt, ohne aber dabei die operative Arbeit der Spitalleitung zu behindern. Zugegeben ein hoher Anspruch, aber mit den Bestimmungen in der Interkommunalen Vereinbarung bleibt das Spital weiterhin im alleinigen Besitz der Trägergemeinden und es können keine Aktien an Dritte veräussert werden. Eine Ände-

Wir freuen uns über die engagierte Berichterstattung seitens des «Anzeigers» über die lebhafte Gemeindeversammlung in Hausen. Da waren gerade mal 49 Leute anwesend, vielleicht nicht zuletzt deshalb, weil wir in Hausen ein 4-seitiges Flugblatt verteilt haben, in dem wir darauf aufmerksam machten, dass das wiederum eine einseitige Sache würde. Dies, weil wir als Förderer der Revision des Zweckverbandes nie eingeladen werden, um als Gleichberechtigte die Vorteile dieser demokratischen Einrichtung darzulegen.

rung der Interkommunalen Vereinbarung kann nur mit der Zustimmung aller Vertragsgemeinden an der Urne vorgenommen werden. Eine Garantie, dass unser Akutspital überleben kann, wird es ohnehin keine geben. Aber die Struktur der gemeinnützigen AG birgt letztlich die kleineren Risiken als der Zweckverband, wo einzelne Gemeinden für die Betriebsführung notwendige Entscheide blockieren können. Die Gemeinden haben in der neuen Struktur zudem die Chance, einen mit gezielt ausgewählten, fachkompetenten Persönlichkeiten zusammengesetzten Verwaltungsrat zu bestellen. Das ist beim Zweckverband so nicht möglich. Er kann auch darum den heutigen Anforderungen der Marktsituation und den dafür nötigen Fachkenntnissen in keiner Weise mehr gerecht werden.

Sicherstellung einer zeitgemässen, umfassenden Gesundheitsversorgung Die jederzeit verfügbare medizinische Grundversorgung im Spital entspricht einem Bedürfnis der Bevölkerung des Bezirks. Das Spital ist zudem mit seiner gut ausgebauten Akutgeriatrie gerüstet für eine optimale Betreuung alter Menschen und Langzeitpatienten.

Zweimal Nein stimmen – und sich keine AG-Show anhören Der Berichterstattung entnehmen wir indirekt, dass bei der ersten Abstimmungsfrage Auflösung des Zweckverbandes 11 Stimmen, also 22 %, sich der Stimme enthielten. Bei der Frage, ob man eine AG wolle, enthielten sich sogar 30 % der Stimme! Aufgrund dieser Feststellung darf man annehmen, dass die restlichen 2296 nicht anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Hausen ohnehin skeptisch sind und lieber zweimal Nein stimmen, als sich eine einseitige AG-Show anzuhören. Erfreulich die klare Stellungnahme des Präsidenten der Rechnungs-

Eine Industrie wird beschäftigt Gutmenschentum, Folge 1. Die Ereignisse der vergangenen Wochen und Tage veranlassen mich, mich nochmals zum Thema Gutmenschentum zu äussern. Das Helfersyndrom, das dem Gutmenschen zugrundeliegt, hat sich in meiner Nachbargemeinde Hedingen durchgesetzt. Die Zustimmung zur Verwendung der Glencore-Gelder fiel nicht ganz so deutlich aus, wie ich befürchtet hatte, aber die Mehrheit der Stimmenden beschloss, Gutes zu tun. Ein Teil der Einnahmen wird also der Hilfswerk-

Nicht ohne Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. redaktion@affolteranzeiger.ch.

industrie zur Verfügung gestellt. Damit soll in verschiedenen Ländern Gutes getan werden. Ob sich die Begünstigten in den verschiedenen Ländern freuen, weiss man nicht. Sicher freuen werden sich allerdings die einheimischen Entwicklungshelfer. Die Beschäftigung ist damit für die Hilfswerke, wenn auch nicht in grossem Umfang, aber doch wieder ein Stück weit sichergestellt. Ob sich der Einsatz dieser Mittel auch als nachhaltig erweist, interessiert wohl kaum jemanden. Wichtig ist der Glaube, selbst Geld für etwas Gutes zur Verfügung gestellt zu haben. Hilfe und Solidarität ist dann unbestritten, wenn es eine Notlage durch ausserordentliche Ereignisse erfordert. Entwicklungshilfe ohne Not der Betroffenen ist in der Regel erfolglos und ohne nachhaltigen Nutzen, weil die Betroffenen die von aussen eingebrachte Entwicklung nicht verarbeiten und aufnehmen. Der wesentliche Teil der Entwicklungshilfe ist Beschäftigungstherapie für die Hilfswerkindustrie. Man kann natürlich im Falle der Glencore-Steuern auch den Standpunkt vertreten, dass ausser den Steuerzahlern in Hedingen niemand wirklich Schaden nimmt. Das weit verbreitete Gutmenschentum ist dann ein Problem, wenn sich der realitätsfremde und naive Geist, der dahinter steckt, in Gebieten breit macht, die gefährlich sind. Bei

«Carlos» ist es nur für den Steuerzahler und die Staatskasse ein Problem. Dem Jugendanwalt passiert auch nichts, weil: Er hat es ja nur gut gemeint. Katastrophal endete kürzlich in Genf das Gutmenschentum. Die ermordete Sozialtherapeutin wurde als nette und allzeit hilfsbereite Frau beschrieben. Nicht zum ersten Mal hat das Gutmenschentum das Leben eines Menschen gekostet. Statt sich mit der von Naivität strotzenden Beurteilungen von Gewaltverbrechern auseinanderzusetzen, wird von kantonaler Koordination und Korrektur der Gesetze gesprochen. Es gilt, der Ursache solcher Taten wie in Genf einen Namen zu geben und nicht am Problem vorbeizureden. Das Gutmenschentum im Glauben, Gutes zu tun, hat versagt. Der Erfolg von Therapien bei Straftätern ist im untersten Prozentbereich. Rückfälle sind die Regel. Es fehlt die Einsicht, dass offensichtlich falsch gedrehte Hirnwindungen von Verbrechern kaum in geordnete Bahnen gelenkt werden können. Es ist wie in der Entwicklungshilfe: Eine auf Wachstum ausgerichtete Therapieindustrie ist beschäftigt. Sie haben etwas gemeinsam, sie meinen es ja gut, wenn auch meist erfolglos. Im Einzelfall endet diese Mentalität in der Katastrophe. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Der überregionale Psychiatriestützpunkt und die Palliative Care Station ergänzen das Angebot des Spitals Affoltern in idealer Weise. Wollen wir dies erhalten und das Bezirksspital weiter betreiben, bedarf es geeigneter und den heutigen Anforderungen angemessener Strukturen. Der EVP-Vorstand des Bezirks Affoltern hat darum einstimmig beschlossen, den beiden Abstimmungsfragen vom 24. November zur neuen Rechtsform der gemeinnützigen AG zuzustimmen. Diese Organisationsform ist zeitgemäss und verspricht Professionalität. Sie unterstützt die Wirtschaftlichkeit und die Transparenz, was zusammen mit einer nachhaltigen Finanzierung die Zukunft unseres Bezirksspitals stärkt und ihm die grössten Überlebenschancen gibt. Zum Vormerken: Am Dienstag, 22. Oktober, 20 Uhr, findet im Ulmensaal der reformierten Kirche Affoltern eine offene Parteiversammlung der EVP zum Thema statt. Interessierte sind herzlich willkommen. Für den Vorstand der EVP des Bezirks Affoltern: Lisette Müller-Jaag, alt Kantonsrätin EVP, Knonau; Daniel Sommer Sidler, Affoltern

prüfungskommission. Der studierte Ökonom weiss, wovon er redet und er hat sich sehr klar als Gegner der Vorlage positioniert. Vermutlich wurde er von weniger Informierten in seiner Kommission überstimmt. Ein entlarvendes Zeichen ist, wie der Spitalpräsident sich ärgerte. Den Ärger könnte er sich sparen, wir baten ihn schon vor Monaten, diese kostspielige unselige Übung abzubrechen. Mehr darüber auf unserer Homepage www.verein-zweckverband.ch unter Aktuell/Tagebuch. Heinz Schneider, Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern

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Wie realistisch ist Energiestrategie 2050? Herbstversammlung der christlich-demokratischen Volkspartei Bezirk Affoltern. Eine ansehnliche Gruppe Energie-interessierter Zuhörer traf sich im Raum Salomon im kath. Pfarreizentrum Affoltern. Der Referent, Martin Saxer von der Axpo Holding AG, zeigte die Vielseitigkeit, wie selbstverständlich Energie heute gebraucht wird. Der Bedarf verlangt auch nach Produktion und Transport, welche ebenfalls an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen sind. An der Axpo ist der Kanton Zürich mit 36 % beteiligt, 18 % der Kanton und ebenfalls 18 % die EKZ. Die Axpo Holding AG ist ein Grossproduzent mit internationaler Tätigkeit. Auf dem Gebiet des Energieverbrauchs langfristig brauchbare Prognosen zu machen ist sehr schwierig. Nur als Beispiel: Elektro-Autos, Computer und Handys – alles braucht Strom. Dieser Mehrverbrauch kann bei Weitem nicht mit neuen energiesparenden Geräten im Haushalt und Industrie aufgefangen werden. Der Verbrauch und Bedarf steigt und steigt, andererseits kämpft die Produktion mit immer grösseren Schwierigkeiten. Laut Martin Saxer ist der Atomausstieg kurzfristig nur mit Energielieferungen vom Ausland möglich. Einigermassen ohne grössere Schwierigkeiten ist die Solartechnik für die Produktion jetzt möglich. Bei den Windkraftwerken und dem Ausbau der Wasserkraftwerke sind gewaltige Oppositionen aktiv. Vogelschutz und Fischereiaufsicht verhindern weitgehend Neubau oder Verbesserung bei diesen Produktionsmöglichkeiten. Die Liberalisierung des Strommarktes bremst das Parlament, hofft auf Insel Schweiz. Der Referent hat die vielen noch nicht gelösten Probleme verständlich geschildert. Es ist aber noch viel Kompromissbereitschaft und Information nötig, um bei einem Volksentscheid – der wird kommen – den richtigen Weg einzuschlagen. CVP Bezirk Affoltern

G8908: Zwischenstand im Hinblick auf die Wahlen 2014 Die G8908 hat sich zum Ziel gesetzt, die politische Diskussion in Hedingen zu beleben. Einerseits erreicht sie dies, indem sie Gefässe der thematischen Auseinandersetzung schafft. Andererseits ermöglicht das Aufstellen von Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindebehörden eine (Aus-)Wahl und trägt auf diesem Weg die Diskussion in die Behörden hinein. Die G8908 ist seit ihrer Gründung aktiv auf der Suche nach Kandidierenden für die Erneuerungswahlen vom 30. März 2014. Das Ziel, für alle zu wählenden Behörden jemanden aufstellen zu können, ist in der Zwischenzeit erreicht. Noch laufen aber Gespräche mit weiteren möglichen Kandidatinnen wie Kandidaten.

Aktuell stellen sich folgende Personen für eine Behördentätigkeit zur Verfügung: Gemeinderat: Daniel Näf Schulpflege: Sara Bucher (Ersatzwahl 24. November 2013) Rechnungsprüfungskommission: Richard Zobrist Baukommission: Lukas Gantert Im Zentrum der weiteren Gespräche stehen zusätzliche Kandidierende für den Gemeinderat und für die Schulpflege. Die G8908 hat sich zum Ziel gesetzt, im Verlauf der nächsten Monate

weitere Kandidaturen mitteilen zu können.

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Spital Warnung Auch der Präsident der RPK von Hausen a.A. warnte deutlich vor schönfärberischen Darstellungen. Auch eine AG vermag keine Lösung zu bringen, wenn im Spital Misswirtschaft und Selbstbedienung betrieben werden. Er ist Oekonom und weiss, wovon er redet. Und er warnte vor den Unwägbarkeiten des Aktienrechtes – genau wie wir. Wir als Willensnation, wir als aktive, mündige BürgerInnen haben dafür zu sorgen, dass in unserem Spital die Weichen richtig gestellt werden, durch unsere von uns gewählten Delegierten und nicht durch 7 abgehobene Verwaltungsräte, die im Hinterzimmer an uns vorbei, zu überhöhten Honoraren geldorientiert beraten! Aus gut unterrichteter Quelle haben wir erfahren, dass sich bereits 45 Leute als Verwaltungsrats-Kandidaten gemeldet hätten. Das macht uns sehr skeptisch. Wenn es etwas zu holen gibt, sind sie schnell zur Stelle. Sauber. Wir bitten um Ihre Stimme. Lehnen Sie dieses waghalsige, geldorientierte Unternehmen bitte ab. www.verein-zweckverband.ch unter Aktuell/Tagebuch


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Schöne, bunte, warme Kleider Die MüZe-Börse «Hosechnopf» ist gerüstet für die kalte Jahreszeit. Die Kleider- und Spielsachengestelle in der Börse «Hosechnopf» sind gefüllt mit warmen Herbst- und Winterkleidern. Es können laufend saisongerechte Kinderkleider in den Grössen 50140, Schuhe bis Grösse 38 und Spielsachen gebracht werden. Als Mitglied des Vereins Mütterzentrum erhält die Kundin beziehungsweise der Kunde 50% des Erlöses, ansonsten 40%. Das MüZe ist ein lebendiger Betrieb. Frauen, die in der Kleiderbörse mitarbeiten, sind alle selbst erfahrene Mütter. Sie schätzen die Abwechslung, selbstständig einer Arbeit nachzugehen, die den Familienalltag erweitert. Der Verkauf von günstigen Kinderkleidern ist ein sinnvolles Angebot und wird durch das aktive Engagement aufrechterhalten. In der Börse sind auch spezielle Dinge wie Autositze, Velositze, Reisebetten und so weiter zu finden. Kinderwagen werden aus Platzgründen keine zum Verkauf angeboten, es gibt dafür ein börseneigenes Anschlagbrett. Annahme und Verkauf ist am Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr, am Mittwoch- und Freitagvormittag von 9 bis 11 Uhr, nur Verkauf. Während der Affoltemer Herbstferien (5. bis 20. Oktober) ist die Börse jeweils am Donnerstagnachmittag zu den gewohnten Zeiten offen. MüZe-Börse «Hosechnopf», Mütterzentrum, Zürichstrasse 136, Affoltern. Weitere Infos: 044 760 12 77 oder www.mueze-affoltern-am-albis.ch .

Dienstag, 1. Oktober 2013

Stars im Garten

Vogelzug beobachten

Still und heimlich haben Gräser die hiesigen Gärten erobert. > Seite 13

Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern lädt an den Flachsee. > Seite 15

-

In Rekordzeit Die Bonstetterin Petra Klingler hat ihren Titel im Speed-Klettern verteidigt. > Seite 16

Der persönliche Dorfladen 15 Jahre Migros Partner Lärche-Märt im Bonstetter Schachenquartier Am 1. Oktober 1998 haben Simone und Felix Müller mit damals vier Mitarbeiterinnen den für die Region neuen Migros-Partner Verkaufsladen mit zusätzlichem Comestible-Sortiment eröffnet. Die Beachtung anlässlich der Eröffnung war riesig; über 850 Kunden stürmten den kleinen privaten Detaillisten und freuten sich ab dem neuen Dorfladen mit Migros-Format. Vieles hat sich seither verändert aber vieles ist auch immer noch gültig. Der persönliche Dorfladen ist inzwischen zweimal vergrössert worden und tritt heute mit einer über 8000 Artikel starken Produkte-Palette auf. Damit kann dieser Migros-Partner-Laden für den Wochen- sowie Tageseinkauf im Food- sowie Nonfood-Bereich einem anspruchsvollen Einkaufszettel gerecht werden. Die Magnetwirkung haben sicher nach wie vor die MigrosProdukte. Ein grosser Teil der treuen Kundschaft schätzt zudem das täglich ultrafrische Gemüse- und Früchtesortiment. Die bediente Käsetheke mit über 80 Varietäten in Rohmilchqualität ist eine Augenweide und sorgt oft für überraschende Gaumenerlebnisse. Das feine Brotsortiment rundet den Frische-Bereich ab. Der Lärche-Märt hat sich mit diesen Schwerpunkten einen einzigartigen Ruf bis weit über die Dorfgrenzen schaffen können. Damit die Kundschaft ihren Einkauf zügig tätigen kann, wurde das Lärche-Märt-Team mit den Jahren auf

Von links: Felix und Simone Müller, Marija Boijc und Lui Sabani. (Bild zvg.) 24 Leute aufgestockt. Die zum Teil langjährigen Mitarbeiter wie auch der Ladenleiter-Stellvertreter Lui Sabani sind entscheidend am Erfolgskonzept des Lärche-Märt beteiligt. Die Nähe zum Kunden, der saisonal angepasste Frischebereich sowie der professionelle Auftritt mit vielen Aktionen haben

beim Ladenleiter und Inhaber Felix Müller höchste Priorität. Dass die Kundschaft ihm dies mit grosser Treue und Verbundenheit dankt, ist die täglich grösste Motivation. In diesem Sinne danken Felix & Simone Müller mit dem ganzen Team der Kundschaft ganz herzlich. In der Jubiläums-Woche

vom 1. bis 5. Oktober wird die Kundschaft täglich solange Vorrat mit einem kleinen Präsent verwöhnt. (pd.) Lärche-Märt, Migros Partner, Schachenstrasse 115, 8906 Bonstetten. Montag bis Freitag, 8 bis 12.15 und 14.15 bis 18.30 Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr. Infos: www.foodline.ch.

Täglich frisch zubereitet

Kinesiologische Hausapotheke

Menüs von Gourmet Domizil lassen sich ins Knonauer Amt bestellen

Ein Kurs mit Übungen und Tricks für den Alltag, von Regula KleeHauser in Affoltern.

Täglich ausgewogene Mahlzeiten zu einem vernünftigen Preis. Dafür steht Gourmet Domizil seit 14 Jahren. Relativ neu liefert der private Mahlzeitendienst aus Zürich-Affoltern auch ins Knonauer Amt. Als «Einfrau-Betrieb» begann Regula Sulser 1999 in der privaten Küche. Mittlerweile beschäftigt sie 25 Mitarbeiter. Bis zu 11 Fahrzeuge sind unterwegs, um die Kundschaft zu beliefern. Ob mit Fleisch oder ohne, täglich bietet sich die Wahl zwischen zwei verschiedenen Menüs – und drei verschiedenen Portionengrössen. A-la-carte-Gerichte sowie Suppe, Salat, Birchermüesli und Dessert runden das Angebot ab. Für spezifische Bedürfnisse gibt es Menüs für Diabetiker sowie gluten- und lactosefreie Ernährung. Bis 12 Uhr lassen sich die Menüs am Vortag bestellen. Täglich werden die Speisen dann frisch zubereitet. «Wir garen schonend mit wenig Fett», verrät Regula Sulser. Auf 5 Grad heruntergekühlt sind die Menüs auch ohne Konservierungsmittel eine Woche lang im Kühlschrank haltbar. Ausgeliefert werden sie im Laufe des Vormittags – nach Wahl auf dem Teller für die Mikrowelle oder im Beutel. «Bis zum Mittag haben die Kunden ihr Essen», verspricht Regula Sulser.

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Täglich ausgewogene Mahlzeiten zu einem vernünftigen Preis. (Bild zvg.) Die Kundschaft aus dem Knonauer Amt wächst immer mehr. Bis nach Rifferswil liefert Gourmet Domizil aktuell. «Unser Angebot entspricht offensichtlich einem Bedürfnis», nimmt es Regula Sulser zur Kenntnis. Beliefert werden vorwiegend ältere Menschen, daneben solche, die nach einem Spitalaufenthalt, bei Krankheit oder nach der Geburt geschwächt sind. «Wir würden auch Alters- und Pflegeheime beliefern», so Regula Sulser. Eine weitere Kundengruppe sind schliesslich

Bürolisten, die nur eine kurze Mittagspause haben und sich trotzdem gesund ernähren möchten. «Viele Kunden beliefern wir schon seit zehn und mehr Jahren», verrät Regula Sulser. Und wer sich nicht täglich um die Bestellung kümmern will, der kann ganz bequem einen Dauerauftrag platzieren. (tst.) Gourmet Domizil, Mahlzeitendienst und Partyservice, Regula Sulser, Telefon 044 271 55 66, www.gourmet-domizil.ch.

Es ist Herbst geworden, die Tage werden kürzer, Erkältungen schwächen und vielleicht drückt der Nebel Wasser gehört zur kinesiologischen Hausapotheke. (Bild zvg.) auf die Stimmung. Was tun? Wie kann man sich am Mor- Wohlbefinden. Die Übungen wirken gen in Schwung bringen? Was hilft bei ausgleichend und sind nützlich im BeVerspannungen oder bei Unwohlsein? ruf, in der Schule, bei PrüfungsvorbeWie lässt sich die Konzentrationsfä- reitungen, auf Reisen, in Sport, Freihigkeit steigern? Was kann einem zeit und Alltag. Alle Übungen und Kind helfen, nach einem Sturz oder Tipps unterstützen Erwachsene und bei Kummer? Was tun bei einem Kinder. Der Kurs beinhaltet auch eine «Knopf in der Leitung»? kurze Einführung in die Kinesiologie Gegen viele alltägliche Stolperstei- und vermittelt Hintergründe zu den ne und kleinere Beschwerden gibt es Übungen. Vorkenntnisse sind also keikinesiologische Übungen und Tricks. ne nötig. Der Kurs «Kinesiologische HausapotheRegula Klee-Hauser ist diplomierte ke» vermittelt einfache, wirkungsvolle Integrative Kinesiologin und KursleiteÜbungen und «Hausmittelchen», um rin mit eigener Praxis in Affoltern. Sie sich im Alltag selber zu helfen. Dazu führt den zweiteiligen Kurs «Kinesiolowerden einzig die Hände und gegebe- gische Hausapotheke» im November nenfalls das im Kurs abgegebene in Affoltern durch. Büchlein mit den Übungsanleitungen gebraucht. Kurs «Kinesiologische Hausapotheke» am 6. und 13. Die kinesiologischen Übungen ak- November, 19.30 bis 21 Uhr, 110 Franken, inklusive tivieren, motivieren und fördern Kursunterlagen. Infos und Anmeldung: Telefon 044 Denk- und Koordinationsfähigkeiten. 761 94 24 oder r.klee@integr-kinesiologie.ch, Sie verhelfen zu Gleichgewicht und www.integr-kinesiologie.ch.


Vermischtes

Dienstag, 1. Oktober 2013

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erlebnisse

Bunte Vielfalt am «Herbschtmäärt» 60 Stände und zahlreiche interessierte Besucher in Wettswil Nebst den klassischen Marktfahrern haben Vereine und Organisationen, Gewerbe, Parteien und Kunsthandwerker den Wettswiler «Herbschtmäärt» bereichert.

Otto (r.) und Andreas Steinmann, Organisatoren

Ein herrlicher Gipfel in der Region Glaubenberg

................................................... von thomas stöckli Der Musikverein Bonstetten spielt «Guantanamera», Kinder verkaufen wenige Meter weiter ihr Spielzeug, das sie nicht mehr brauchen, am Stand des FC Wettswil-Bonstetten jongliert ein Junior mit einem Fussball, es duftet nach Berlinern, die am Stand der Bäckerei Huber frisch zubereitet werden. Am südöstlichen Ende des Marktes präsentiert sich die Feuerwehr. Sie tut dies unter anderem mit einem Film, den Janick Müller, 16-jähriger Sohn des Feuerwehrkommandanten, als Abschlussprojekt in der Schule produziert hat. Am nordwestlichen Ende verwöhnt Volley S9 mit Grilladen. Am Stand engagiert sich auch Statthalter Claude Schmidt.

Socken gefällig? Zur Mittagszeit kommt am «Herbschtmäärt» die Festwirtschaft besser an. (Bilder Thomas Stöckli)

Der Andrang ist zuweilen gross Dazwischen sind diverse Vereine und Organisationen, Gewerbe und Parteien, Kunsthandwerker und klassische Marktfahrer. Verschiedene Tees lassen sich ebenso degustieren wie Trockenfleisch und Bergkäse. «Möchtest du wirklich d a s?», fragt eine Mutter ihren Halbwüchsigen vor einem Spielwaren-Stand. Der Entscheid fällt noch nicht, der Verkäufer verspricht, das Objekt vorübergehend zu reservieren. Gross ist der Andrang am Stand der Bibliothek, gibt es doch hier diverse Medien zum Schnäppchenpreis zu kaufen. «Madame Solaire» Regula Ochsner aus Ottenbach informiert derweil über ihre Projekte in Madagaskar. Zu bestaunen sind bei Ades auch kleine, bunte Modell-Velos, gefertigt aus Recycling-Materialien wie Infusionsschläuchen, Fischernetzen und Blechdosen.

Tiziana Di Maio (vorne) von Ambra Bijoux berät.

Am Stand von «Rockzwergä».

Schuh-Zielwerfen mit dem Turnverein.

Die Wandersaison 2013 wird mit einer wunderschönen und abwechslungsreichen Rundwanderung im Kanton Obwalden auf den Fürstein (2040 m.ü.M.) ob Sarnen abgeschlossen. Mit der Bahn geht es um 9.03 Uhr am Samstag via Zug, Luzern nach Sarnen und von dort mit dem Postauto nach Langis auf dem Glaubenberg. Hier beginnt dann die sehr schöne Rundwanderung auf den Fürstein. Zu Beginn noch auf der wenig befahrenen Passstrasse, dann beginnt der Wanderweg über schöne Alpweiden und durch leichte Wälder zum Schnabel auf 1660 m.ü.M. und dann weiter über den Rickhubel an den Fuss des Fürsteins. Bereits auf dem Rickhubel zeigt sich den Wandersleuten eine sehr schöne Rundsicht. Nach einem kurzen flachen Weg beginnt dann der Aufstieg auf den Gipfel des Fürsteins auf 2040 m.ü.M. Dieser Aufstieg ist nicht sehr lang, jedoch recht steil – aber völlig gefahrlos zu meistern. Auf dem Gipfel angekommen, zeigt sich zur Belohnung eine unglaublich schöne Rundsicht. Hier bleibt genügend Zeit und Musse, um die Schönheit zu geniessen. Mit vielen schönen Eindrücken steigt man dann Richtung Chli Fürstein ab und erreicht etwas später dann die Alp Oberer Sewen mit der schönen Kapelle und dem kleinen Bergsee. Vorbei am Sewenseeli steigt der Weg wieder leicht an und erreicht die Sewenegg am Pt. 1742 m.ü.M. und dort schliesst die Rundwanderung ab. Die Wanderung wird mit dem Abstieg auf die Passstrasse des Glaubenberges fortgesetzt, und schliesslich geht es zurück nach Langis. Das Postauto verlässt um 17.03 Uhr Langis in Richtung Sarnen. Anmeldung: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, oder Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch.

Nächster Anlass:

Musikalische Eröffnung des Marktbetriebs mit dem Musikverein Bonstetten.

Die Feldschützen können es auch mit der Armbrust.

Winterliche Abendwanderung vom Samstag, 14. Dezember, im Knonauer Amt mit Ausgangspunkt Knonau. Anmeldetermin: 30. November 2013. Infos unter www.erlebnisse.ch.

Gräser - die neuen Stars im Garten

in kürze

Eine Auswahl toller Sorten mit spannenden Anwendungsmöglichkeiten Still und heimlich haben die Gräser unsere Gärten erobert. Teils als neue Strukturpflanzen oder als Begleiter für Blütenstauden. Verwenden kann man sie als Gerüstbildner und als Highlight für die Herbstsaison. Unaufdringlich ist ihr Aussehen. Sie unterstreichen diverse Blumenschönheiten und wirken auch solitär. Gräser gibt es in verschiedenen Blattfarben: von hell bis dunkelgrün, bläulich bis silbrig, rötlich bis braun. Die Rispen begeistern durch ihre Form und ihre zurückhaltende Farbe. Das Garten-Sandrohr (Calamagrostis x acutiflora Karl Förster) ist ein

straff aufrechtes Gras, welches als saisonaler Raumbildner benutzt werden kann. Es treibt früh und blüht bereits ab Juli. Zu dieser Zeit ist das Gras ca. 1.40 m hoch. Auch im Winter wirkt das Gras durch seine aufrechte Art sehr gut. Die Schneehainsimse (Luzula nivea) ist ebenfalls ein frühblühendes Gras mit flockenartigen Blütenständen. Das Gras bleibt wintergrün. Es erträgt Wurzeldruck und Schatten. Deswegen kann es wunderbar unter Bäumen gepflanzt werden. Auch das Pfeifengras (Molinia arundinacea «transparent») ist ein wunderschönes Gras, das sowohl als Solitär eine gute Figur macht, als auch eine schöne Begleitung ist für Stauden.

Ein Kunstwerk im Winter Der Grashorst erreicht eine mittlere Höhe. Die feinen Rispen schaffen eine Höhe bis zu 1.70 m, ohne dabei schwer zu wirken. Im Gegenteil die leicht hängenden Rispen geben dem Gras eine durchscheinende zarte Verspieltheit. Diese Zartheit unterstreicht grossblumige Stauden oder Rosen in ihrer Farbenpracht. Nicht zu vergessen ist das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides «Hameln») ein prächtiges, horstiges Gras mit vielen Rispen. Seine halbrunde Form gibt dem Garten eine wunderschöne Struktur. Gräser müssen übrigens nicht zusammengebunden werden, ausser

dem Pampasgras. Selbstverständlich darf man das trotzdem tun, wenn es gefällt. Mit einer hübschen Masche kann es festlich wirken. Die filigranen Rispen mit Raureif überzogen sind ein Kunstwerk im Winter, das wohl alle begeistert. Am besten werden die Gräser im zeitigen Frühjahr geschnitten. Dann wenn die ersten Krokusse aus der Erde schauen. Dies ist nur eine kleine Auswahl an Sorten. Es gibt sowohl für sonnige, trockene Standorte als auch für halbschattige, feuchte Orte viele Arten von Gräsern. Man kann fast nicht genug davon haben. Brigitte Waterreus, www.gartendsein.ch

Nachtrag zum Artikel vom Freitag «Die Lebensmitte der beruflichen Neu-/Um- und Orientierung»: Damit Sie Ihren 1. Schritt in die Neuorientierung auch machen können, geben wir gerne noch folgende Kontaktdaten bekannt: Marcel Domeisen, Outplacement50Plus, www.outplacement50plus.com/, Affoltern am Albis / Zürich / Zug / Luzern / Schwyz, Tel. 043 817 13 32 / 079 126 50 50. mdomeisen@outplacement50plus.com. Wie uns Herr Domeisen noch mitteilte, hat er auch zwei Mandate aus dem Knonauer Amt erfolgreich begleitet, neben unzähligen weiteren Mandaten aus diesem Alterssegment.


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veranstaltungen

Den Vogelzug beobachten. (Bild BirdLife Schweiz)

Vögel auf dem Weg nach Süden Beobachtung des Vogelzugs am Flachsee Exkursion mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) am Sonntag, 6. Oktober. Von den knapp 190 Vogelarten, die in der Schweiz brüten, zieht ein Drittel fort mit dem Ziel, ein nahrungsreiches Winterquartier zu erreichen. Dieses liegt für einige Arten Tausende von Kilometern im Süden. Hauptursache für den Wegzug ist das im nördlichen Winter drastisch eingeschränkte Nahrungsangebot, sei es für den Kuckuck, welcher fette Raupen frisst oder für die Schwalben, die fliegende Insekten jagen. Aber auch für Vögel, welche sich rein pflanzlich ernähren, kann es schwierig werden: so ziehen Enten aus dem Norden zu uns, da bei uns die Gewässer häufig auch im Winter eisfrei sind. Fliegen verbraucht viel Energie. Die Vögel müssen also vor und wäh-

rend der Reise immer wieder grosse Nahrungsmengen aufnehmen, und sind auf ungestörte Rastplätze angewiesen. Als Durchzugsland, und als Überwinterungsland für viele Wasservögel, haben wir die grosse Verantwortung, Gebiete wie den Flachsee in Rottenschwil zu schützen und damit das Überleben von Zugvogelarten zu sichern. Grosse und kleine Naturinteressierte können am Sonntag, 6. Oktober, zwischen 11 und 15 Uhr am Flachsee in Rottenschwil unter kundiger Anleitung des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern die abfliegenden bzw. durchziehenden Vögel beobachten – Anlass ist 20 Jahre EuroBirdwatch von BirdLife International in Europa. Den Infostand findet man auf dem linksufrigen Parkplatz des Flachsees. Dieser ist zugleich Ausgangspunkt der Kurzexkursionen zum Flachsee. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kompositionen für Horn, Violine und Klavier Trio beim «Concerto Piccolo» in Obfelden In der Kleinkonzertreihe «Concerto Piccolo», die in unregelmässigen Abständen jeweils an einem Freitagabend stattfindet, werden am 4. Oktober Mario Huter (Violine), Mirco Bergo (Klavier) und Patrik Gasser (Horn) zwei Kompositionen darbieten. Das Trio spielt die Komposition «Sudoku» für Horn, Violine und Klavier von Mario Huter (1963) sowie von Johannes Brahms (1833-1897) «Horn-Trio in Es-Dur», op. 40, mit den Sätzen Andante, Scherzo (Allegro), Adagio mesto, Finale Allegro con brio. Für Johannes Brahms verkörperte das Waldhorn, welches er in seiner Jugend selber spielte, das romantische Klangideal schlechthin. Das Werk – das Bekannteste für diese Besetzung – enthält mehrere eingearbeitete Volksliedmelodien. Zentrum dieses Werkes ist der dritte Satz, ein Adagio mesto, ein schmerzliches Gedenken des Komponisten an seine im Februar 1865 verstorbene Mutter.

Mathematische Eigenkomposition Dem Stück «Sudoku» von Mario Huter liegt ein «Neuner-Quadrat» zugrunde, welches – wie bei einem Suduko-Rät-

sel, das die Verteilung der Zahlen in einem Gleichgewicht und einer einzig möglichen Zusammenstellung aneinanderkettet. Die Komposition entnimmt die Töne und deren Eigenschaften diesem «Logik-Rätsel». Patrik Gasser widmet sich neben seiner Orchestertätigkeit – u.a. im Luzerner Sinfonie-Orchester – intensiv dem Natur- und Barockhorn. Als Konzertmeister der Capella Concertante arbeitete Mario Huter mit den Spezialisten für historische Aufführungspraxis sowie mit verschiedenen namhaften Solisten zusammen. Auch Aufführungen von neuer Musik, unter anderem als Mitglied des «Weshalb-Forellen-Quartett» sind ihm ein grosses Anliegen. Die Konzerttätigkeit von Mirco Bergo umfasst mehr als 1000 Auftritte. In der Schweiz musiziert er in verschiedenen Städten als Solist. Alle drei Musiker unterrichten an der Musikschule Knonauer Amt. Wie gewohnt, findet auch dieses «Concerto Piccolo» in der reformierten Kirche Obfelden statt und dauert von 19 bis ca. 19.30 Uhr. Die Aufführung steht unter dem Patronat der reformierten Kirchgemeinde Obfelden. Trio-Konzert in der Reihe «Concerto Piccolo» am 4. Oktober, 19 Uhr, reformierte Kirche, Obfelden. Dauer ca. eine halbe Stunde, Eintritt frei.

Singen in der Klosterkirche Chor-Projekt zur Christnachtfeier in Kappel am Albis. Die Kirche Kappel ist ein einzigartiger Klangraum. Seit über 700 Jahren singen Menschen in dieser Kirche. Der lange Nachhall verbindet uns mit diesen längst verklungenen Klängen. Wer möchte Teil dieser Tradition werden? Einmal teilhaben an diesem Klang, der die Zeiten überbrückt? Gesungen werden in der Christnachtfeier, 24. Dezember, 23 Uhr, Werke unserer Zeit, die den alten

Klangfluss weiterführen. Es sind dies: «O magnum mysterium» von Morten Lauridsen, «Lux aurumque» von Eric Whitacre und «Amen» von John Rutter. Mitsingen ist erwünscht. Die erste Probe ist am Samstag, 5. Oktober, um 9.30 Uhr in der Kirche Kappel, weitere folgen ab dem 2. November jeweils samstags von 9.30 bis 12 Uhr. Nähere Auskünfte und Anmeldung bei Pfr. Christof Menzi, Telefon 044 764 12 59, christof.menzi@zh.ref.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 1. Oktober 2013

Yoga, Ayurveda und Massagen

Mit Rekordzeit erneut Schweizer Meisterin

Direkt neben dem Bahnhof an der Obstgartenstrasse 5 in Affoltern haben sich Thomas und Sabine Würmli (Surya Chandra Yoga Center) und Anita Würmli (Massagepraxis Healingstones) zusammengefunden und das «Mangalam» gegründet. In den geschmackvoll in indischem Ambiente eingerichteten Räumlichkeiten, bietet das Würmli-Trio Thomas, Sabine und Anita Yogakurse, Massagen und Workshops zu den Themen Yoga, Ayurveda, Massage, Heilsteine, Musik und Ernährung an – eine Oase der Ruhe und des Wohlseins mitten im Herzen von Affoltern. Die ärztl. dipl. Masseurin Anita Würmli hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrem neuen Praxisraum eine Insel des Wohlbefindens und der Entspannung anzubieten. Hier bekommt man keine Schnellbehandlung, wie es heutzutage oft üblich ist, sondern eine Behandlung, in der ganzheitlich auf persönliche Bedürfnisse eingegangen wird. Hier gilt das Motto; entspannt in Einklang mit Körper, Geist und Seele den Lebensweg gehen. Das Wort Mangalam bedeutet so viel wie: Fülle – Glück – Wohlergehen.

Auf dem Weg zu Wohlbefinden und Entspannung Seit über 20 Jahren wirkt Anita Würmli als ärztl. dipl. Masseurin und darf Menschen auf dem Weg zu Wohlbefinden und Entspannung begleiten. In ihren Massagen haben in der Zwischenzeit vor allem Heilsteine und Kräuter einen festen Platz gefunden. Verwöhnen lassen kann man sich zum Beispiel mit einer wohltuenden Padhabyanga-Fussmassage. Die indische Fuss- und Beinmassage hat eine sehr beruhigende Wirkung. Sie ist hilfreich bei Kopfschmerzen, kreisenden Gedanken, Schlafstörungen und Nervosität. Stärkt sämtliche Organfunktionen und energetisiert den Becken- und Bauchraum. Die Kombination mit einer Hathabhyanga-Handmassage, der indischen Hand- und Armmassage, hat eine sehr anregende Wirkung auf alle Organe und das ganze Gewebe. Sie dient der Stoffwechselanregung, der Unterstützung des Lymphflusses und der Entspannung und Energetisierung des ganzen Körpers. Oder vielleicht bei einer Kräuterstempelmassage (Pinda Sweda)? Bei dieser ayurvedischen Massageart werden verschiedene Kräuter und Blütenblätter individuell zusammengestellt, in ein feines Baumwolltuch gefüllt, zu einem faustgrossen Kräuterstempel zusammengebunden und in gereiftem Sesamöl langsam erwärmt. Besonders an verspannten Stellen nimmt man die Wärme als sehr wohltuend wahr. Durch die Entfaltung der Kräuterwirkstoffe werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Wohlig warme Düfte umschmeicheln sie und führen sie in eine tiefe Entspannungsphase. Nach der Behandlung des ganzen Körpers wird zur Krönung noch das Gesicht miteinbezogen und mit kleinen Gesichtsstempeln bearbeitet und danach mit feinem Rosenwasser nachgereinigt. Ein Genuss für Körper, Geist und Seele. (pd.) Überblick über das ganze Angebot unter www.mangalam.ch. Terminvereinbarungen und Auskünfte: Bereich Massage: Anita Würmli, Telefon 044 760 05 31; Bereich Yoga: Thomas und Sabine Würmli, Telefon 044 760 36 88.

Wohlbefinden und Entspannung. (zvg.)

Petra Klingler triumphiert im Speedklettern

Erster und Zweiter an der Schweizer Meisterschaft im Ringen: Nils (links) und Nino Leutert. (Bild Martin Mullis)

Schweizer Meister in der ältesten Sportart Ottenbacher Zwillinge brillieren An der Schweizer Meisterschaft in der Stilart Griechisch-römisch (kurz Greco-Ringen), erreichten die beiden 14-jährigen Zwillinge Nino und Nils Leutert in der Gewichtsklasse bis 38 Kilo den Meister- beziehungsweise den Vizemeister-Titel. Sie betreiben die ältestes Sportart der Welt nun bereits seit acht Jahren. ................................................... von martin mullis An den Schweizer Meisterschaften vom 21. September 2013 in Einsiedeln, gelang es Nino Leutert seinen Zwillingsbruder Nils zu übertrumpfen. Er wurde in der Gewichtsklasse bis 38 Kilo Schweizermeister, während Nino sich mit dem zweiten Platz begnügen musste. Allerdings war damit der Wettkampf der beiden Brüder lediglich ausgeglichen, durfte Nils doch bereits 2010 den begehrten Titel des Schweizer Meisters mit nach Hause nehmen. Das Ringen ist zwar mit dem in der Schweiz etwas populäreren

Schwingen verwandt, verzichtet aber auf Schwingerhosen und Sägemehl und kennt im Unterschied zum Schwingsport auch verschiedene Gewichtsklassen.

Fernziel: Teilnahme an Olympiade Die beiden jungen Sportler trainieren bereits seit acht Jahren dreimal wöchentlich im Verein Ringerstaffel Freiamt und glänzen immer wieder bei interkantonalen Wettkämpfen mit äusserst guten Resultaten. Die Zwillinge gleichen sich nicht nur äusserlich wie ein Ei dem anderen, sie sind auch sportlich eigentliche Kopien. Beide versichern unisono, dass sie das Greco-Ringen lieben, gerne trainieren und beide alles daransetzen wollen, um entweder 2020 oder 2024 an der Olympiade teilzunehmen. Die Freude an der ältesten Sportart der Welt «erbten» Nino und Nils Leutert von ihrem Vater Marcel, welcher in früheren Jahren ebenfalls einmal den zweiten Rang an einer Schweizer Meisterschaft gewann und mehrere Jahre die aktiven Ringer bei der Ringerstaffel Freiamt trainierte.

Zum Ende der diesjährigen nationalen Klettersaison verteidigte Bonstetterin Petra Klingler an der Schweizer Meisterschaft vom vergangenen Wochenende an der Züspa ihren Titel im Speed-Klettern zum neunten Mal in Folge! Dabei verbesserte sie ihren eigenen Schweizer Speed-Rekord an der international genormten 15 Meter hohen Kletterwand, auf 10.38 Sekunden. Mit dieser Superleistung gewinnt sie erneut die Gesamtwertung des Bächli Swiss Climbing Cups 2013. Auch international boulderte Petra in dieser Saison bei der Welteli- Top in Rekordzeit: Petra Klingler. (Bild David Schweizer) te ganz vorne mit. So erreichte sie am Weltcup in München den 7. und am Rockstars Master Event in Stuttgart den 4. Schlussrang. Zurzeit liegt die Bonstetterin im Worldranking im Bouldern auf Rang 15 und im Ranking der Weltcups von 2013 auf Rang 16 (bei 95 aufgeführten Athletinnen). Ebenfalls an der Züspa wurde Lukas Rahn nach 2011 bereits zum zweiten Mal Vizemeister im Speedklettern. Höchste Konzentration: Lukas Rahn beim Start. (Bild zvg.)

«Warum aufpassen? Ich komm da sowieso nicht mit!» Integrationsbegleitung oder Time-Out zeigen neue Wege auf Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten werden heute zumeist erfolgreich in Regelklassen integriert. Die Integration gelingt jedoch nicht immer. «ilwig», ein Team von vier Pädagogen, spezialisiert sich auf die Integration in Primarschulen und bietet ein Time-Out an, wenn diese in Frage steht. Heutige Primarschulklassen sind oft gross und heterogen zusammengesetzt. Dies liegt nicht nur an der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten. Kinder gleichen Alters weichen auch im Normalfall in ihren Entwicklungsschritten bis zu vier Jahren voneinander ab und die individuelle Lebensgestaltung macht auch vor den Klassenzimmern nicht halt. Die Lernstände sind in den Primarschulklassen entsprechend unterschiedlich. Mit viel Fingerspitzengefühl suchen die Lehrpersonen einen konstruktiven Umgang, wenn der eine Fünftklässler bereits eine Hausoberfläche berechnen kann und der andere noch das 1x1 übt. Im Wissen, dass positives Feedback und eine Atmosphäre

der Gleichwertigkeit jeden Lernprozess fördert, werden beide gelobt. Manche Schüler mit Lernschwierigkeiten wissen allerdings schon im Kindergarten, dass sie dem Durchschnitt nicht genügen. Sie erleben die nächsten sechs Schuljahre mit vorwiegend negativen und entmutigenden Rückmeldungen. Sie lernen darum oft zuerst, Fehler und Schwierigkeiten zu verstecken. Die erworbenen Ausweichstrategien münden in eine Negativspirale. «ilwig – ich lerne, wo ich gehe» richtet sich primär auf integrative Lösungen aus. Alle Kinder wollen zu ihrer Schule gehören! Dies gelingt dann gut, wenn Eltern und Schulen auch schwache und langsame Kinder ihren Lernprozess als erfolgreich erleben lassen. Das Ziel muss sein, jedem Kind eine entsprechende Bewertung für seine persönlichen Lernfortschritte zu geben.

Introvertierte Kinder ziehen sich zurück, extrovertierte stören Oft bleibt der Schuldruck trotzdem zu gross. Introvertierte Kinder ziehen sich zurück, extrovertierte stören den Unterricht oder verweigern die Zu-

sammenarbeit. Dann kann es sinnvoll sein, einen Unterbruch zu machen. In einem solchen Time-Out, wie es ilwig anbietet, können die ursprünglichen Ressourcen und Lernkompetenzen des Kindes wieder gesucht und fokussiert werden. Diese zeigen sich oft in gestalterischen, handwerklichen oder musischen Bereichen. Lässt sich hier ein Kind erfolgreich ein und findet eine neue Arbeitsmotivation, entwickelt es wieder ein Selbstwertgefühl von «ich kann das!». Auf dieser Grundlage ist mit der Zeit auch die Konfrontation mit den Sprachen und der Mathematik möglich. Negative Lernerfolge hängen immer mit dem Umfeld des Kindes zusammen. Eine erfolgreiche Re-Integration setzt darum ein Umdenken der Eltern, Lehrpersonen und FreundInnen voraus: Eine Lernleistung auf tiefem Niveau ist gleich viel wert wie eine auf hohem Niveau. Und wer mehr Zeit braucht, um etwas zu verstehen, soll diese haben. Dann lohnt sich das Aufpassen plötzlich wieder.

Märchenspiel für Kinder und Junggebliebene Das Ravensburger Figurenspiel tourt aktuell mit «Das kleine Wassermännchen Odeldodel» durchs Land. Zu sehen ist das fantasievolle Märchenspiel für Kinder und Junggebliebene auch in Affoltern; morgen Mittwoch, 2. Oktober, um 15 Uhr im Mehrzwecksaal des Schulhauses Gottfried Semper. Der Eintritt kostet 9 Franken. Das Ravensburger Figurenspiel ist eine Wanderbühne, deren Figurenspieler Enrico Vater und Vroni Trollmann lange Familientradition fortführen. Sie bieten ein kindgerechtes Handpuppentheater, eine aufregende Abenteuergeschichte, faszinierende handgeschnitzte Figuren – und die jungen Zuschauer machen erfahrungsgemäss begeistert mit.

Urs Guldener, Evelyn Bergmann, Stef Veyre, Rachel Holenweg Infos unter www.ilwig.ch.

Figurenspieler Enrico Vater mit Handpuppen und «Fan». (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 1. Oktober 2013

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FCWB überzeugt beim Spitzenreiter Fussball 1. Liga Classic: USV Eschen/Mauren – FC Wettswil-Bonstetten 0:3 (0:2) Dank einer ganz starken, abgeklärten Leistung und taktisch perfektem Spiel schlugen die Ämtler am Samstag den Favoriten gleich mit 3:0 und dies absolut verdient. Die ganze Mannschaft machte einen Topjob und begeisterte ihre zahlreich mit gereisten Fans. ................................................... von andreas wyniger Anstelle des verletzten Bonnemains spielte Ukaj in der Innenverteidigung und an dessen Stelle im Mittelfeld Günes von Beginn an. Augenscheinlich gleich zu Beginn der Partie, dass der Respekt Eschen/Maurens vor dem FCWB gross war. Man wollte unter keinen Umständen Konter riskieren und begann sehr verhalten. Trotzdem, die erste Möglichkeit gehörte den Platzherren. Der Ämtler Abwehrspieler Popov spekulierte auf Abseits, das jedoch keines war und ermöglichte so ein Durchspiel über die Seite, von wo Karatay im Zentrum angespielt wurde,

seinen Abschluss jedoch haarscharf am WB-Gehäuse vorbeischoss. Im Gegenzug dann die Führung für Wettswil-Bonstetten. Einen langen Ball konnte die Abwehr Eschen/Maurens nur ungenügend abwehren. Eggmann übernahm die Kugel, setzte sich energisch bis zur Grundlinie durch und legte den Ball Constancio vor die Füsse, welcher prompt und trocken zum 1:0 einnetzte. Dieser Gegentreffer schien die Liechtensteiner zu schocken. Fortan waren es die Ämtler, welche das Geschehen kontrollierten und nach einer halben Stunde gar 2:0 in Führung gingen. Diesmal setzte sich Acosta gegen zwei Abwehrspieler durch und schlug eine Massflanke ins Zentrum. Perfekt sprintete Constancio dem Leder entgegen, übernahm es mustergültig und traf zu seinem Doppelpack. Gefahr für die Ämtler dann nach 35 Zeigerumdrehungen. Ein Freistoss von Batir erreichte Frokaj, welcher völlig freistehend zum Kopfball kam, aber diesen neben das Tor spedierte. 240 Sekunden später ein Tohuwabohu vor dem Liechtensteiner Tor. Gleich drei Versuche aus nächster Dis-

So blieb es bei diesem für WettswilBonstetten fantastischen 3:0. Natürlich kam der Spielverlauf den Ämtlern entgegen, aber dieser Sieg ist verdient und keineswegs gestohlen. Einmal mehr zeigte diese Partie, dass der FCWB gerade gegen spielende, starke Mannschaften immer sehr gut aussieht und seine Stärken voll zum Tragen bringen kann. Mit den Punkten 14-16 hält man Anschluss an die Spitzengruppe und darf sich bereits auf das nächste Spiel gegen Mendrisio freuen.

tanz prallten an die Latte, den Pfosten und schliesslich via Goalie Antic zum Corner. Nur kurze Zeit später brauchte es den starken Merlo im FCWB-Tor. Hasler vernaschte gleich drei WB-Verteidiger, ehe sein Abschluss eben von Merlo bravourös entschärft wurde. Praktisch mit dem Pausenpfiff dann beinahe noch das 3:0. Acosta bediente mit einem subtilen Seitenwechsel Constancio, dessen Flanke schliesslich Eggmann, mutterseelenallein vor dem Goalie, nicht verwerten konnte.

Matchtelegramm: USV Eschen/Mauren - FCWB 0:3

FCWB behält auch in Durchgang zwei die Übersicht Die zweite Hälfte begann optimal für die Ämtler. Bereits in der 52. Minute und einem ultraschnellen Konter legte Eggmann den Ball herrlich Acosta in den Lauf. Dieser konnte allein auf Eschen/Maurens Goalie Antic losziehen und diesen zum wohl matchentscheidenden 3:0 bezwingen. Nach Ablauf einer Stunde hielt Merlo den Rotschwarzen die Null mit zwei Glanzparaden. Gleich hintereinander scheiter-

(0:2); Sportpark Eschen, 500 Zuschauer. Tore: 18. Constancio 0:1, 30. Constancio 0:2, 52. Acosta 0:3. FCWB: Merlo; Buchmann, Popov, Ukaj, Balaj; Cons-

Der Doppeltorschütze Francisco Constancio. (Bild Kaspar Köchli)

tancio (88. Gisi), Y. Schlüchter, Günes (64. Yondhen),

ten sowohl Batir, wie auch Hasler am Schlussmann des FCWB. Bis zum Abpfiff kamen beide Equipen nochmals je zu einer Topchance, aber sowohl Constancio mit einem fantastischen Fallrückzieher für die Ämtler, als auch Hasler für Eschen/Mauren scheiterten.

Weitere Resultate: Centro Lusitano - FCWB 2 2:2, Ve-

Kaljov, Acosta; Eggmann (76. Dakouri).

teranen - Wald 0:3, Höngg - Jun. Ed 6:1, Jun. Ec Thalwil 2:3, Wiedikon - Jun. Da 7:2, Jun. Dc Wädenswil 4:1, Jun. Cb - Freienbach 0:13, Wiedikon - Jun. Eb 1:2, Uster - Jun. Ca (CCJL) 1:2, Jun. Db Kilchberg-Rüschlikon 7:4, Unterstrass - Jun. A 2:9, Veltheim - Jun. B1 (CCJL) 4:2, Palermo - Jun. B2 8:2.

FCA bezahlt Lehrgeld FC Affoltern – FC Embrach 0:4 (0:2) In einem Spiel mit ganz wenigen Torszenen verliert der FCA im heimischen Moos mit einem 0:4 gegen den FC Embrach.

Saskia Aeschlimann, Knonau, einzige Ämtlerin im Final, kam mit Nando XXIV CH auf Platz 6. (Bild Werner Schneiter)

Die Finalsiegerin wurde gekürt! OKV-Greenycup in Mettmenstetten Letzten Sonntag führte der Kavallerieverein Affoltern in Mettmenstetten den Saisonhöhepunkt des OKV-Greenycup durch. Die besten Paare der Jahreswertung qualifizierten sich für den Final. In zwei Prüfungen holten sich die jungen Reiterinnen und Reiter im Alter von 10 bis 20 Jahren Greeny-

punkte für die Finalwertung. Die besten Resultate zeigten hier Vanessa Bittel mit Armstrong II (Gold), Cédric Strupler mit Koningshoek Nicky (Silber) und Rahel Rufer mit Top Ylan (Bronze). Die Veranstalter haben sich viel Mühe gemacht, um den Teilnehmern

einen würdigen Final anzubieten. Es haben sich kleine Pannen eingeschlichen, welche aber rückblickend souverän gelöst und mit ganz viel liebevollem Einsatz wettgemacht wurden. ................................................... > Weiterer Bericht und Ranglisten in der Freitagausgabe

Ämtler Schwimmer souverän in Kloten Mit einem Medaillenspiegel aus neunmal Gold, sechsmal Silber und zusätzlich dem 2. Rang der Damen Lagenstaffel überzeugte der Wsca (Wasser-Sport-Club-Albis) am Jahrgangswettkampf vom vergangenen Samstag.

Die Wsca-Delegation schwimmt auf einer Erfolgswelle. (Bild zvg.)

Als «Goldmarie» durfte Anja Junker aus Mettmenstetten bezeichnet werden. Aus vier geschwommenen Einzelrennen resultierten vier Goldmedaillen! Ihre Zeiten waren der Hammer-so schlug sie z.B. über die 100 m Freistil in einer Traumzeit von 1.06.39 an. Gian Arpagaus aus Ottenbach, ebenfalls mit vier Einzelrennen am Start freute sich über zweimal Gold und zweimal Silber. Seine Zwillingsschwester Tonja holte sich je einmal

Gold und Silber. Lara, die ältere Schwester der Zwillinge durfte ihre erste Silbermedaille an einem auswärtigen Wettkampf über die 100 m Rücken entgegennehmen. Sophie Baur aus Hedingen schwamm nicht nur gute Zeiten, sondern verzeichnete aus ihren Rennen je einmal Gold und Silber. Ohne Konkurrenz war für Robin Birrer aus Merenschwand die Goldmedaille über die 100 m Delfin gesichert.

Lautstark ging es bei den Staffeln zu und her. Der Wsca war mit drei Damen und einer Herren-Lagenstaffel am Start. Alle vier Staffeln haben gekämpft und ihr Bestes gegeben. Die Staffel, bestehend aus Anja Junker, Valeria Spagnoletti und Michelle Stolz – alle aus Affoltern – sowie Sophie Baur, freute sich riesig über den verdienten 2. Rang. Mehr Infos auf www.wsca.ch.

Es war kein schönes Spiel für die Fans des FCA. Zum einen war das Ergebnis höchst unerfreulich und zum anderen gab es keine Tor-Szenen des Augen zu und durch: Sandro Antenen im Getümmel. (zvg.) FCA, die die Zuschauer von den Sitzen gerissen hätte. gegnerischen Tores herausholen, jeDoch der Reihe nach: Nach 45 Minuten doch ohne zählbaren Erfolg. Konate stand es 2:0 für die in rot spielenden umfasste, nach einem so missglückten Tösstaler. Es waren zwei Tore, die in Freistoss, der genau in die Arme des die Kategorie «hochgradig individuelle Embracher Torwarts geflankt wurde, Fehler» fielen. Es waren die einzigen den Torpfosten und brachte es mit beiden Situationen der 1. Halbzeit, in dem Ausruf «Mais c’est pas vrais» auf denen die Embracher es schafften, vor den Punkt. Es konnte wirklich nicht den Kasten von Torwart Steiner vorzu- wahr sein, dass die Ämtler keine einzidringen. Ohne diese Missgeschicke wä- ge gefährliche Torszene zustande re es zur Pause 0:0 gestanden. Das erste brachten. Die zwei Schüsse von HaliloTor fiel bereits in der zweiten Minute vic und Ismajlaj waren die einzig erund war ein klarer Kommunikations- wähnenswerten Torszenen. fehler zwischen Torwart Steiner und Das 0:3 in der 52. Minute und das Konate. Der herauseilende Steiner rief 0:4-Endresultat in der 54. Minute wadem Ball hinterherlaufenden Konate ren fussballerisch schön herausgezu, dass er zugreifen würde. Konate, spielte Tore der Roten. Es war wieder vermutlich vom eigenen Torwart und Günlügür, der durch einen schnell gedem heraneilenden Stürmer irritiert, spielten Konter, mit seinem 3. Tor den wollte den Ball wegdribbeln. Der spe- Sack zum 0:4 zumachte. kulierende Stürmer Günlügür konnte Das Schlusswort zum Spiel sprach den Ball erobern und alleinstehend vor diesmal der Co-Trainer Kaufmann. dem leeren Tor einschieben. Es sollte «Wir hatten in der ersten Halbzeit den das erste von drei Toren sein, die Gün- Gegner im Griff. Jedoch individuelle lügür erzielte. Fehler haben uns das Genick gebrochen. Und nach dem 0:3 war das Spiel gelaufen.» Halbherzig zum Kopfball Fazit zum Spiel: Lehrgeld bezahlt! Das zweite Tor war ebenfalls ein Faux Drei Punkte als Gastgeschenk dem FC pas der FCA-Verteidigung. Der lange Embrach mitgegeben, Platz 12 von 14 Steilpass der Embracher nach vorne in der Tabelle (Abstiegsrang), nur vier hätte von der FCA-Verteidigung sauber Tore aus sieben Spielen erzielt und geklärt werden können. Zwei FCA-ler mit 17 kassierten Toren negativer Spitsprangen halbherzig zum Kopfball zenreiter der laufenden Saison. Volkmar Klutsch hoch nach dem Motto: «Nimm du ihn, ich hab ihn auch nicht». Wieder spekulierte Günlügür richtig und konnte Spielbulletin: Spieler: Bala I., Bala II., Steiner, Kaufdas Leder am herauseilenden Steiner mann (77’ Stähli), Ismajlaj L., Good, Birrer, Halilovic vorbei im Tor unterbringen. (67’ Äschlimann), Konate, Antenen S. (67’ Joos), In der zweiten Halbzeit sollte der Ammann. Ersatz: Lüthi, Meyer, Äschlimann, Stähli, FCA einige Freistösse in der Nähe des Joos, Correia.



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