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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 070 I 172. Jahrgang I Freitag, 7. September 2018

Pass gesperrt

Wieder «brötle»

Die Strasse über den Albis bekommt einen neuen Deckbelag. > Seite 3

Die Trockenheitssituation in hiesigen Wäldern hat sich entspannt. > Seite 3

Turnfest Obfelden: Eine grosse Sache

Die Nati-Stars hautnah

2009 hat der TV Obfelden einen kantonalen Jugendsporttag organisiert. 2012 folgte die kantonale Turnveteranentagung und 2015 nochmals ein kantonaler Jugendsporttag. Mit dem Regionalturnfest steht nun 2019 der nächstgrössere Schritt bevor. OK-Präsident Mirco Kurt war gestern Donnerstagabend als Gastredner an den «Rüüss-Aabig» des «Anzeigers» eingeladen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

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In freier Natur Ein Nachmittag mit der Waldspielgruppe «Spatzenäscht» in Hedingen. > Seite 12

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Boden verbessern Fruchtbarer Aushub soll nicht mehr auf Deponien entsorgt werden. > Seite 14

Der FC Affoltern war Gastgeber der Swiss Football Awards

Mit allen Sinnen den Ausweg finden In einem Themenraum innerhalb von 60 Minuten als Team alle Rätsel lösen, damit sich die Aussentür öffnet – darum geht es bei Escape Rooms. Diese sind allerdings nur eine von verschiedenen Attraktionen in der Actionworld in Obfelden. Künftig soll auch eine Adventure Golf Anlage mit 18 kreativen Bahnen bei Gross und Klein für Spass sorgen. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Schweizer Meister kehrt zurück Beim FC Affoltern hat Reto Rossi seine Karriere lanciert. Mit dem FC Aarau sollte er es später bis in den Cupfinal und 1993 sogar sensationell zum Schweizer Meistertitel schaffen. Dabei trainierten ihn unter anderem Ottmar Hitzfeld, Roger Wehrli und Rolf Fringer. Nun kehrt der erfolgreiche Ex-Fussballer nach Affoltern in sein Elternhaus zurück. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Begehrte Unterschriften von Nati-Captain Stephan Lichtsteiner auf dem Sportplatz Moos in Affoltern. Hinter ihm folgen Ersatzgoalie Yvon Mvogo und Steven Zuber. Ganz rechts posiert Yann Sommer mit einem jungen Fan. (Bild Thomas Stöckli)

Sie ist ein Highlight der FussballSchweiz, die jährliche Vergabe der Swiss Football Awards. Diesmal wurden die begehrten Auszeichnungen in Affoltern überreicht. ................................................... von thomas stöckli Die meisten kennen sie nur aus dem Fernsehen oder haben sie vielleicht mal aus grosser Distanz im Stadion bewundert, die mehrheitlich im Ausland engagierten Stars der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Vergangenen Montag bot sich Gelegenheit, Lichtsteiner, Shaqiri, Xhaka, Sommer und Co. hautnah zu erleben. Am ers-

ten Tag des Zusammenzugs vor dem Spiel von morgen Samstag, 8. September, gegen Island in der neuen Nations League kam die Nationalmannschaft geschlossen nach Affoltern. Anlass war die Vergabe der Swiss Football Awards. Überraschend war der FC Affoltern als Gastgeber für die Gala zum Handkuss gekommen. Erst Anfang Juli sei die offizielle Anfrage des Schweizerischen Fussballverbands eingegangen, so FCA-Präsident Ferruccio Gusmini. Für das kurzfristige Einspringen – offenbar liess sich der Anlass an der ursprünglich geplanten Location nicht realisieren – wurde der Traditionsklub aus der Bezirkshauptstadt mit 150 VIP-Tickets für den Anlass entschädigt. Doch auch wer es nicht ins Hauptzelt

schaffte, brauchte das Erscheinen nicht zu bereuen. Die Nati-Stars nahmen sich vor der Gala viel Zeit, die Autogramm- und Selfie-Wünsche der rund 150 Zaungäste zu erfüllen. Zudem stand für sie ein zweites Festzelt bereit, in dem die Show auf Grossleinwand mitverfolgt werden konnte. Die Hauptpreise für den besten Spieler / die beste Spielerin räumten Nati-Goalie Yann Sommer und bei den Frauen Stürmerin Lara Dickenmann ab. Nati-Captain Stephan Lichtsteiner wurde mit einem «Special Award» für seine über 100 Länderspiele geehrt. Als bester Trainer durfte sich Vladimir Petkovic feiern lassen, als bester Newcomer Denis Zakaria. ................................................... > Bericht auf Seite 29

Haus zum Seewadel erhält mehr Pflegeplätze Das Pflegeheim Haus zum Seewadel soll mit mindestens 75 Plätzen erstellt werden. Der Stadtrat Affoltern am Albis hat die entsprechenden Planungsvorgaben definiert. Im Jahre 2015 beschloss der Gemeinderat einen Ersatz für das heutige Haus zum Seewadel am jetzigen Standort mit 60 Pflegeplätzen. Zwischenzeitlich wurde der Planungskredit an der nachträglichen Urnenabstimmung mit 76.3 % Ja-Stimmen bewilligt. Aufgrund dessen konnten die endgültigen Planungseckpunkte festgelegt werden. Eine im 1. Halbjahr 2018 erstellte Studie zeigt einen höheren Bedarf an Pflegebetten als noch im Jahre 2015. Allerdings wird die Anzahl zur Verfügung stehender Pflegebetten stark durch die Entwicklung beim Zweck-

verband Spital Affoltern beeinflusst werden. Der Zweckverband Spital Affoltern betreibt auch die Langzeitpflege Sonnenberg.

Kein Überangebot Der Bettenbedarf nur für die Stadt Affoltern liegt im Jahr 2025 bei rund 150 Pflegeplätzen und steigt bis im Jahr 2030 bereits gegen 200 Pflegeplätze an. Zum heutigen Zeitpunkt werden rund 135 Einwohner der Stadt Affoltern in stationären Pflegeeinrichtungen betreut. Am meisten Personen leben im Haus zum Seewadel (rund 60), gefolgt von der Senevita und auf Rang 3 liegt die Langzeitpflege Sonnenberg. Eine Erhöhung der Pflegeplätze im Haus zum Seewadel auf bis zu 80 Plätze ist technisch und rechtlich machbar, indem ein Stockwerk zusätzlich gebaut wird. Ein noch grösseres Pfle-

geheim ist auf der heutigen Parzelle aufgrund der engen Platzverhältnisse städtebaulich schwierig zu realisieren.

Derzeit eine Warteliste Aufgrund der neusten Erkenntnisse ist die Realisierung von 75 bis 80 Pflegeplätzen primär für die Einwohner von Affoltern am Albis sinnvoll und notwendig. Da es sich beim Haus zum Seewadel in Bezug auf die Anzahl Pflegeplätze nun um einen 1:1 Ersatz handelt und derzeit eine Warteliste geführt wird, ist nicht davon auszugehen, dass zu viele Pflegeplätze erstellt werden, welche leer stehen würden. Zudem wird damit für die Stimmberechtigten von Affoltern in Bezug auf die Entwicklung im Spital und der dem Spital angegliederten Langzeitpflege die Möglichkeit geschaffen, bei den geplanten Urnenabstimmungen unabhängig entscheiden zu können.

Demenzwohngruppen geplant Aus der erstellten Studie geht auch hervor, dass im neu zu planenden Haus zum Seewadel folgende Angebote abgedeckt werden müssen: Demenz, Gerontopsychiatrie, Geriatrie inkl. hoher Pflegebedürftigkeit, End of Life-Pflege sowie Übergangspflege. Derzeit zeichnet sich ab, dass etwa drei Demenzwohngruppen notwendig sein werden. Zwei davon im neu geplanten vierten Stockwerk mit DachDemenzgarten und eine Wohngruppe im Erdgeschoss mit Gartenzugang. Durch die Positionierung und die endgültige Festlegung der Grösse des Pflegeheims Haus zum Seewadel werden sichere Planungswerte geschaffen. Diese dienen als Eckpfeiler des zu erstellenden Gesundheits- und Versorgungskonzepts von Affoltern. (tro.) ................................................... > Weiterer Stadtrats-Bericht auf Seite 3

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Einbrecher unterwegs Viel Sachschaden, kaum Beute vom 30. auf den 31. August in Mettmenstetten. > Seite 14

Rücktritt aus dem Kantonsrat Die starke berufliche Belastung, einhergehend mit gesundheitlichen Problemen, zwingen die Affoltemer SVP-Kantonsrätin Susanne Leuenberger zum Rücktritt – dies nach knapp dreieinhalbjähriSusanne Leuengem Wirken im berger. (Archivbild) Rathaus an der Limmat. Dort hat sie sich in erster Linie im sozial- und gesundheitspolitischen Bereich engagiert und auch Vorstösse lanciert. «Menschen sind nicht unbegrenzt belastbar», hält Susanne Leuenberger fest und will nun wieder die nötige Balance herstellen. Im Stadtrat von Affoltern macht sie als Finanzvorsteherin weiter und wird nun im Kantonsrat von Rechtsanwalt Hans Finsler abgelöst. Er will sich dort unter anderem für die Stärkung der Gemeindeautonomie einsetzen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Reglemente und Verordnungen Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 4. September 2018 folgendes Reglement einer Teilrevision unterzogen und per 1. November 2018 in Kraft gesetzt: – Personalreglement Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 7. September 2018 Stadtrat Affoltern am Albis

Schwimmbad Stigeli Die Badesaison 2018 geht offiziell am Sonntag, 16. September 2018, 16.00 Uhr, zu Ende Die Schlüssel zu den Schliessfächern können an folgenden Tagen an der Schwimmbad-Kasse zurückgegeben werden: – Freitag, 14. September 2018, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr – Samstag, 15. September 2018, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr Dieselbe Regelung gilt auch für das Abholen von verlorenen Gegenständen. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Ablauf der Abholdaten verfügt. Der Stadtrat und das Betriebspersonal danken Ihnen für den Besuch während der Saison 2018 und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen. Affoltern am Albis, 7. September 2018 Abteilung Immobilien

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Aufhebung des teilweisen Feuerverbots in Bonstetten Weiterhin herrscht Trockenheit und die Lage hat sich noch nicht vollständig nomalisiert. Das Brandrisiko hat sich aber nach den Niederschlägen sowie dem Temperaturrückgang vermindert. Aufgrund der Lagebeurteilung schätzt der Gemeinderat die Gefahrenlage so ein, dass das teilweise erlassene Feuerverbot per 7. September 2018 aufgehoben werden kann. Auch die Abteilung Wald des Amts für Landschaft und Natur (ALN) hat nach einer erneuten Lagebeurteilung das kantonlae Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (200 Meter Abstand) per Dienstag, 4. September 2018, aufgehoben. Für den Kanton Zürich gilt bis auf Widerruf ab diesem Zeitpunkt die Gefahrenstufe 2, mässige Waldbrandgefahr. Trotz der Aufhebung des Feuerverbots sind folgende Vorsichtsmassnahmen zu beachten: – Feuer nie unbeaufsichtigt brennen lassen (auch nicht im Garten); allfälligen Funkenwurf sofort löschen. – Vor dem Verlassen einer Feuerstelle Flammen und Glut vollständig löschen. – Feuer nur in genügendem Abstand zu Gebäuden, Getreidefeldern, Gebüschen und Waldrändern entfachen. – Fest eingerichtete Feuerstellen benutzen. – Keine brennenden Raucherwaren wegwerfen. Das Abbrennen von Feuerwerk ist ohne ausdrückliche Bewilligung gemäss der kommunlaen Polizeiverordnung bis zum 31. Dezember 2018 untersagt. Bonstetten, 7. September 2018

Hausen am Albis. Am 21. August 2018 hat der Gemeinderat die Teilrevision der Nutzungsplanung «Einzonung Campingplatz Türlersee» sowie den öffentlichen Gestaltungsplan «Campingplatz und Strandbad Türlersee» zu Handen der öffentlichen Auflage und Anhörung verabschiedet (§ 7 PBG). Folgende Dokumente liegen vom 7. September 2018 an während 60 Tagen beim Bauamt Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf: Teilrevision Nutzungsplanung «Einzonung Campingplatz Türlersee»: • Anpassung Zonenplan 1:5000 • Bau- und Zonenordnung (Auszug) • Erläuternder Bericht gemäss Art. 47 RPV Öffentlicher Gestaltungsplan «Campingplatz und Strandbad Türlersee»: • Situation 1:1000 • Bestimmungen • Erläuternder Bericht gemäss Art. 47 RPV Beschluss des Gemeinderates vom 21. August 2018 Die Akten sind ausserdem auf der Internetseite der Gemeinde Hausen am Albis unter «Amtliche Publikationen» einsehbar. Jede Person ist berechtigt, sich innert der erwähnten Frist zur Teilrevision der Nutzungsplanung «Einzonung Campingplatz Türlersee» sowie dem öffentlichen Gestaltungsplan «Campingplatz und Strandbad Türlersee» zu äussern. Einwendungen sind bis am 8. November 2018 (Datum des Poststempels) schriftlich an den Gemeinderat Hausen am Albis zu richten. Die Einwendungen müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Über die Einwendungen wird gesamthaft im Rahmen des Festsetzungsverfahrens entschieden (§ 7 PBG). Gemeinderat Hausen am Albis, 7. September 2018

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir traurig Abschied von unserem Vater, Bruder und Schwiegervater

Emil Landis 1. Januar 1926 – 1. September 2018

Nach einem kürzeren Aufenthalt im Spital und der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern am Albis durfte er einschlafen und wurde von seinen Altersbeschwerden erlöst. Wir sind dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit dir gemeinsam verbringen durften. In unserer Erinnerung wirst du weiterleben. Erna Theiner-Landis Ursula und Jürg Valär-Landis Vreni Wiesmann Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 12. September 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Traueradresse: Ursula Valär, Ettenbergstrasse 56, 8907 Wettswil am Albis

Gemeindeverwaltung Bonstetten

Teilrevision Nutzungsplanung und öffentlicher Gestaltungsplan – Öffentliche Auflage

Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.

Aufhebung des kantonalen und des kommunalen Feuerverbotes Per 27. Juli 2018 erliess der Kanton Zürich ein kantonales Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (Sicherheitsabstand 200 Meter). Der Gemeinderat Knonau erliess am 27. Juli 2018 ein allgemeines Feuerverbot auf dem gesamten Gemeindegebiet Knonau. Am 21. August 2018 wurde das Feuerverbot auf Knonauer Boden reduziert. Mit Verfügung vom 3. September 2018 hat das Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich das kantonale Feuerverbot per 4. September 2018 aufgehoben. Mit der Aufhebung des kantonalen Feuerverbots fällt auch das kommunale Feuerverbot dahin. Gemeinderat Knonau

«Weinet nicht, dass ich von Euch gehe, seid dankbar, dass ich so lange bei Euch war.»

TO D E S A N Z E I G E Schweren Herzens, plötzlich und unerwartet müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Mami, Oma, Nonna und Schwiegermami

Ruth Loepfe 17. März 1940 – 30. August 2018

Nach kurzem Spitalaufenthalt hörte im Beisein Deiner Familie Dein Herz auf zu schlagen. Wir sind dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, die wir mit Dir erleben durften. In unseren Gedanken und Erinnerungen werden wir Dich immer in unseren Herzen tragen. In liebevollem Andenken: Esti und Christoph Knecht-Loepfe Enkelin Michelle Thanner mit Michi Thanner und Stephanie Wir nehmen Abschied im Familienkreis, mit Freunden und Nachbarn am Mittwoch, 12. September 2018, 14.00 Uhr in den Näfenhäusern in Kappel am Albis in Mamis Garten.

Aufhebung allgemeines Feuerverbot Gemeinde Maschwanden Das Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich hat per 3. September 2018 das am 27. Juli 2018 erlassene kantonale Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe aufgehoben. Die Erweiterung des Feuerverbots auf unserem Gemeindegebiet ist daher mit sofortiger Wirkung hinfällig und es ist somit künftig wieder erlaubt kontrollierte Feuer – mit der nötigen Vorsicht – zu entfachen. Der Gemeinderat

Traueradresse: Esti Knecht-Loepfe, Im Baumgarten 7, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2018

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«Stress hat mich aus der Balance geworfen» SVP-Kantonsrätin Susanne Leuenberger tritt zurück – Hans Finsler rückt nach Anfang dieser Woche ist die Affoltemer SVP-Kantonsrätin Susanne Leuenberger zurückgetreten – wegen beruflicher Belastung und der damit einhergehenden gesundheitlichen Probleme. Nachfolger ist Rechtsanwalt Hans Finsler. ................................................... von werner schneiter Als Mitglied der kantonsrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (Kssg) befasste sich Susanne Leuenberger nach ihrem Eintritt im Mai 2015 insbesondere mit gesundheits- und sozialpolitischen Themen – mit Engagement und Freude, weil sie in diesen Bereichen den ganzen gesetzgeberischen Prozess miterlebt und mitgestaltet hat, wie sie anfügt. In dieser Zeitspanne hat sie als Erstunterzeichnerin zwei Vorstösse eingereicht: eine Anfrage und eine Interpellation zu den Kesb-Kosten. Zweimal war Susanne Leuenberger als Mitunterzeichnerin an Bord – bei einer Anfrage zu den «Folgen der Willkommenskultur» und bei der Potenzialstudie für eine interkantonale Mittelschule im Säuliamt. «Ich habe im Rahmen meiner Ratstätigkeit spannende und

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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interessante Jahre erlebt, viele Kontakte geknüpft und kann wertvolle Erfahrungen mitnehmen», sagt sie. Susanne Leuenberger scheidet nach eigenen Worten ungern aus dem Kantonsrat aus, aber den Rücktritt hält sie mit Rücksicht auf ihre Gesundheit für unvermeidbar. Zuvor hatte sie Ende 2017 schon in der Betriebskommission des Spitals Affoltern demissioniert. «Ich habe feststellen müssen, dass Menschen nicht unbegrenzt belastbar sind. Der Stress hat mich aus der Balance geworfen, die ich nun wieder ins Lot bringen muss», fügt sie bei. Ihre Partei, die SVP, lässt sie nur ungern ziehen: «Wir bedauern diesen Schritt ausserordentlich. Mit Genugtuung dürfen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass Susanne Leuenberger gewillt ist, ihr Amt als Stadträtin und Finanzvorsteherin von Affoltern mit Engagement weiter wahrzunehmen», hält die Partei in einer Medienmitteilung fest. Im Frühjahr 2018 ist Susanne Leuenberger wieder in den Stadtrat von Affoltern gewählt worden – nicht so ihr Ratskollege Hans Finsler, der nun – auf dem ersten Ersatzplatz der SVP-Liste figurierend – nachrückt. Er erzielte bei den Kantonsratswahlen im Frühling 2015 exakt die gleiche Stimmenzahl wie Beatrice Sommerauer

Rückt für Susanne Leuenberger in den Kantonsrat nach: Rechtsanwalt Hans Finsler, hier in seiner Kanzlei in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) Nägelin aus Hausen, die aber auf der Liste hinter Finsler liegt und ihm somit den Vortritt lassen muss.

Für Gemeindeautonomie starkmachen Die Abwahl aus dem Stadtrat in Affoltern bezeichnet Hans Finsler zwar als Enttäuschung, nicht jedoch als Überraschung. Und zwar deshalb, weil

Passstrasse für drei Wochen gesperrt

Strassenbau am Albis ab 10. September Das kantonale Tiefbauamt erneuert an der Albispassstrasse, Abschnitt Riedmatt in Hausen bis Striempel in Langnau, abschnittsweise den Deckbelag. Die Bauarbeiten an der Albispassstrasse beginnen am Montag, 10. September, um 5 Uhr. Während der ersten Etappe, vom 10. bis voraussichtlich 17. September, ist die Strasse von Riedmatt bis Weid für den Fahrverkehr gesperrt. Die Zufahrt bis und mit Hinteralbis erfolgt über Langnau. Für die anschliessende zweite Etappe ist die Albisstrasse ab Striem-

pel bis und mit Escherrank bis voraussichtlich 1. Oktober gesperrt. Die Zufahrt bis und mit Parkplatz Albispasshöhe und Weidbrunnenstrasse ist über Hausen gewährleistet. Mit den Anwohnern zwischen Escherrank und Striempel werden für diese Etappe individuelle Lösungen besprochen. Während der gesamten Bauzeit erfolgt die Umleitung in beiden Richtungen über die Buchenegg und wird signalisiert. Die Postauto-Linie 240 verkehrt eingeschränkt. Es gilt, die Fahrgast-Informationen unter www.zvv.ch sowie an den Haltestellen zu beachten. (pd.)

Kanton hebt Feuerverbot auf Die Trockenheitssituation in hiesigen Wäldern hat sich entspannt. Der Kanton Zürich hebt darum das Feuerverbot in Wäldern und in Waldnähe auf. Am 27. Juli hatte der Kanton Zürich nach wochenlanger Trockenheit und anhaltend hohen Temperaturen ein absolutes Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe ausgesprochen. Die Nächte werden nun länger, die Temperaturen sind stark zurückgegangen. Zusammen mit den verbreiteten und teils ergiebigen Regenfällen der letzten Tage hat sich die Trockenheitssituation entspannt. Seit Dienstag ist es deshalb wieder erlaubt, im Wald und in Waldnähe zu grillieren. Ganz gebannt ist die Brandgefahr allerdings noch nicht. Beim Umgang mit Feuer im Wald und in Waldesnähe ist weiterhin Sorgfalt geboten. Gewisse Gemeinden haben auf ihrem Territorium weitergehende Feuerverbote angeordnet. Die Gemeinden Hausen, Maschwanden und Stallikon etwa hatten das Verbot aufs gesamte Gemeindegebiet ausgedehnt. Nun ist es in diesen drei Gemeinden – mit der gebotenen Vorsicht – wieder erlaubt, kontrollierte Feuer zu entfachen,

zum Beispiel an einer Feuerstelle. (pd./tst.) anzeige

nach Bildung einer Einheitsgemeinde mit Schulpräsidentin Claudia Spörri eine SVP-Vertreterin in den Stadtrat gewählt wurde, zusammen mit SVPFrau Leuenberger. «Drei SVP-Vertreter in der Exekutive – das wollten die Stimmberechtigten nicht. So musste ich halt über die Klinge springen», fügt Finsler bei, der der Exekutive während acht Jahren angehört hatte.

Rückenwind erhält er aus den eigenen Reihen: «Mit dem Juristen Finsler kann die SVP weiterhin eine markante Persönlichkeit in den Zürcher Kantonsrat entsenden», schreibt die Bezirkspartei. Diese Erfahrung will der lic. iur. Rechtsanwalt aus Zwillikon mit Kanzlei in Affoltern in den Kantonsrat mitnehmen und sich dort unter anderem für Gemeindeautonomie starkmachen. Und er will sich einsetzen, dass bei Sparübungen für Kommunen nicht noch mehr Kostenüberlagerungen resultieren. «Der Handlungsspielraum für Gemeinden ist extrem gering. Vieles – auch im Bereich der Bau- und Zonenordnung oder bei Strassen – müsse der Kanton bewilligen. Dazu gebe es wohl gute Gründe, aber man müsse sich auch gegen ein Diktat von übergeordneter Stelle wehren können, hält Finsler fest. Da will er sich einbringen, auch wenn er einen Grossteil der Geschäfte im Kantonsrat als «alltäglich» bezeichnet, deren schnelle Behandlung dazu diene, die grosse Traktandenliste abzubauen. Ob sein Wunsch in Erfüllung geht und er entweder in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) oder in der Kommission Planung und Bau (KPB) Einsitz nehmen kann, darüber entscheidet dann die Fraktion der SVP.

Petition Energiestadt

Aus dem Stadtrat Affoltern Die Grüne Partei Bezirk Affoltern hat am 5. März 2018 die Petition «Affoltern am Albis als Energiestadt» übergeben. Gemäss Kantonsverfassung ist der Stadtrat verpflichtet, die Petition zu prüfen und innert sechs Monaten dazu Stellung zu nehmen. Eine Petition ist eine Bittschrift, die von jedermann unterzeichnet werden kann. Die Personen müssen weder stimmberechtigt, noch in der Stadt wohnhaft sein. Die Petition wurde gemäss Petitionären von 359 Personen unterzeichnet. Die Durchsicht der Unterschriftenbögen hat ergeben, dass rund 125 Personen nicht in Affoltern am Albis wohnen. Die Petition wird somit von ca. 1.95 % der Einwohner von Affoltern unterstützt. Der Stadtrat beschäftigt sich bereits seit 2010 mit dem Thema Energiestadt. Im Jahre 2011 wurde ein

Audit zur Standortbestimmung durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Erlangung und die Rezertifizierung des Labels einen grossen administrativen Aufwand beinhalten. Der damalige Gemeinderat vertrat die Meinung, dass man sehr wohl energiebewusst wie auch nachhaltig arbeiten und leben kann, ohne einen zusätzlichen administrativen Aufwand zu generieren. Der Stadtrat wird sich aufgrund der Petition, im Rahmen seiner nächsten Klausurtagung Anfang 2019 nochmals vertieft mit dem Thema Energiestadt auseinandersetzen.

Und übrigens … … fand am 21. August 2018 die Visitation durch den Bezirksrat statt. Dabei überprüft dieser alle zwei Jahre die Qualität der Verwaltung. Im Rahmen der Schlussbesprechung wurde der Stadtverwaltung ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. (tro.)


Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2018/2022 Kirchenpfleger Christoph Ruch tritt wegen Wegzug aus der Gemeinde aus der Kirchenpflege zurück. Für diesen 7. Sitz der ev.-ref. Kirchenpflege Obfelden ist für den Rest der laufenden Amtsdauer 2018/2022 eine Wahl durchzuführen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens Donnerstag, 18. Oktober 2018, Wahlvorschläge bei der Kirchenpflege Obfelden, Werner Schneiter, Präsident, Fleugstrasse 7, 8912 Obfelden einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die reformierte Kirchenpflege Obfelden erklärt den/die Vorgeschlagene als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei in Obfelden erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vor der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 7. September 2018 Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Totalrevision Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) und Totalrevision Wasserversorgungs-Reglement inkl. Tarifordnung, Inkraftsetzung Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 0484 vom 22. August 2018 die von den Stimmberechtigten am 5. Juni 2018 an der Gemeindeversammlung beschlossene Totalrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) genehmigt und per 22. August 2018 in Kraft gesetzt. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 4. September 2018 die ebenfalls von den Stimmberechtigten am 5. Juni 2018 an der Gemeindeversammlung genehmigte Totalrevision des Wasserversorgungs-Reglements inkl. Tarifordnung auf den 1. September 2018 in Kraft gesetzt.

Saisonschluss Schwimmbad Obfelden

Aufhebung Feuerverbot per 5. September 2018

Das Schwimmbad Obfelden ist noch

Mit Beschluss des Gemeinderates vom 29. Juli 2018 hat der Gemeinderat – als Ergänzung zum kantonalen Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 26. Juli 2018 – ab sofort bis auf Widerruf ein teilweises Feuerverbot für das Gemeindegebiet Stallikon erlassen.

bis Sonntag, 9. September 2018, 18.00 Uhr geöffnet. Wir bitten unsere Badegäste, die Garderobenschränke bis dann zu räumen und die Schlüssel an der Schwimmbadkasse abzugeben. Nicht abgeholte Fundgegenstände werden an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Badmeister, Badwachen und das Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

Verkehrsberuhigung An der Bächlerstrasse werden im Bereich Hausnummer 17/18 zwei Umfahrungsbögen als Massnahme zur Verkehrsberuhigung in der Tempo30-Zone montiert. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 3. September 2018 Tiefbauamt Obfelden

Die vergangenen Tage haben im Kanton Zürich flächendeckend Regen gebracht. Aufgrund der Regenmengen und der kühleren Temperaturen hat dies zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Die Baudirektion Kanton Zürich, ALN, Abteilung Wald, hat deshalb am 3. September 2018 verfügt, das am 26. Juli 2018 verfügte Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe per sofort aufzuheben. Nachdem sich die Waldbrandgefahr auf dem Gemeindegebiet Stallikon ebenfalls entspannt hat, erachtet der Gemeinderat den Zeitpunkt als geeignet, das kommunale Feuerverbot auf den 5. September 2018 aufzuheben.

Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Statthalteramt Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Allfälligen Rekursen wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

Gemeinderat Stallikon

Teilweises Feuerverbot (Aufhebung)

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet, beim Stadthalteramt Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Wettswil a. A., 7. September 2018 Gemeinderat Wettswil a. A.

Revision kommunaler Richtplan Verkehr Mettmenstetten: Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 29. August 2018 mit Beschlussnummer 0093/18 verfügt: Die Teilrevision der kommunalen Richtplanung, welche die Gemeindeversammlung Mettmenstetten mit Beschluss vom 11. Dezember 2017 festgesetzt hat, wird genehmigt. Die Revision des kommunalen Verkehrsplans wird am Tag nach der Publikation der Genehmigung verbindlich. Richtpläne sind gemäss § 19 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) behördenverbindlich und können von Dritten nur im Zusammenhang mit einer konkretisierenden Nutzungsplanung angefochten werden. Die Verfügung der Baudirektion und die geprüfte Planung liegen während 30 Tagen während der Büroöffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung auf. Mettmenstetten, 7. September 2018 Gemeinderat

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 4. September 2018 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Frist Horst, geb. 1956, Bürger von Deutschland

Obfelden, 7. September 2018

Stallikon, 7. September 2018

Gemeinderat Obfelden

Gemeinderat Stallikon

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wirAbschied nehmen von meinem Mann, Schwiegervater, Bruder, Schwager und unserem Nonno

Bruno Storni *3. August 1933 – †03.September 2018

Nach kurzer, schwerer Krankheit bist du erlöst worden und hast deine ersehnte Ruhe gefunden. In stiller Trauer: Carmen Storni Daniela, Laura und Fiona Storni Rico und Irma Storni Wir nehmen Abschied am Freitag, 14. September 2018, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis. Anstelle von Blumen bitten wir um Spenden an den Kinderspital Zürich, Eleonorenstiftung, Verwaltung Affoltern am Albis, 8032 Zürich, IBAN: CH89 0900 0000 8774 4900 1, Vermerk: Bruno Storni Traueradresse: Carmen Storni, Büelstrasse 7, 5634 Merenschwand

Der Beschluss liegt auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) zur Einsichtnahme auf und ist auf www.stallikon.ch aufgeschaltet.

Stallikon, 4. September 2018

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 3. September 2018 das von ihm am 30. Juli 2018 (in Ergänzung zum kantonalen Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe) erlassene teilweise Feuerverbot für das Gemeindegebiet Wettswil a. A. ab 4. September 2018 aufgehoben. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Alles hat seine Zeit – Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, eine Zeit der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung

TO D E S A N Z E I G E In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Schützenkameraden und Ehrenmitglied

Emil Landis 1. Januar 1926 – 1. September 2018

Am 1. September hat das Herz unseres Schützenkameraden Emil Landis aufgehört zu schlagen. Nach erduldeter Krankheit und Spitalaufenthalt durfte er seinen letzten Weg gehen. Sein Leben war von Hilfsbereitschaft und Engagement für die Schützen geprägt. Wir werden «Emil» in bester Erinnerung behalten. Emil Landis wurde 1959 als Präsident vom FSV Wettswil gewählt und übte dieses Amt bis 1979, sage und schreibe 21 Jahre lang aus. Natürlich wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. 1983 war Emil gar noch voller Tatendrang und die Bezirksdelegierten wählten ihn als Bezirkspräsident von Affoltern. Dieses Amt führte er bis zur DV 1991, wo er zum Ehrenmitglied ernannt worden ist. Im selben Jahr durfte der ZKSV Emil Landis zum Ehrengast ernennen. Der Vorstand des Bezirksschützen-Verein-Affoltern und die ganze Schützengemeinde entbieten der Trauerfamilie ihre Anteilnahme. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Bezirksschützenverein Affoltern Der Präsident Heinz Meili Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, den 12. September, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Wettswil statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2018

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«Wir erwarten 4500 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz» Regionalturnfest Obfelden 2019: OK-Präsident Mirco Kurt referierte gestern Donnerstag am «Rüüss-Abig» Mit dem Turnfest stellt der TV Obfelden einen Anlass auf die Beine, wie ihn die Region schon lange nicht mehr gesehen hat. Als Referent am «Rüüss-Abig» des «Anzeigers» hat OK-Präsident Mirco Kurt gestern Donnerstag Einblick in die Vorbereitung gewährt. ................................................... von mirco kurt Turnen bewegt die Schweiz! Der Schweizerische Turnverband ist der zweitgrösste Sportverband der Nation. Fast 250 000 Schweizerinnen und Schweizer sind über verschiedene Turnvereine Mitglied in diesem Verband – eine Viertelmillion Menschen! Und für diese Viertelmillion steht jeden Sommer das grösste turnerische Highlight des Jahres an: ihre Teilnahme an den Turnfesten. Turnfeste, das sind die Wettkämpfe, an denen man als gesamter Verein gegen die anderen Turnvereine antritt. Als Turnerin und Turner trainiert man ungefähr ein halbes Jahr lang intensiv auf diese Wettkämpfe. Man schuftet als Gruppe Abend für Abend, um dann am Tag X die beste Leistung abrufen zu können. Und nach dem Krampf kommt natürlich das Fest. Am Abend trinkt man gemeinsam mit allen zusammen das eine oder andere Bier, tanzt auf den Festbänken und erlebt legendäre Abende und Nächte, bevor es dann im Verlaufe vom Sonntag mit Muskel- und anderen Katern nach Hause geht. Diese Momente – Turnen, Feiern, Geniessen – wollen wir mit unserem Turnfest in Obfelden ermöglichen. Ich selber bin lange Zeit mit Leib und Seele aktiver Turner gewesen und für mich ist klar: Der Turnsport in der Schweiz kann in seiner einzigartigen Form nur dann bestehen, wenn man immer wieder bereit ist, etwas zurückzugeben und für die grosse Allgemeinheit zu leisten. Kurz: Es soll nicht nur ein Nehmen sein, sondern auch ein Geben.

Gehör erst im zweiten Anlauf Es ist jetzt aber nicht so, dass man mit einer Turnfest-Idee «rädibutz» den eigenen Verein, das ganze Dorf, Politik und Behörden überzeugt. Nein, da steckt viel Arbeit dahinter und zu dieser Arbeit gibt es die eine oder andere gute Geschichte zu erzählen. Zusammen mit einigen Mitgliedern von meinem aktuellen OK habe ich schon früher immer mal mit dem Gedanken gespielt, ein Turnfest zu organisieren. Ein erster Versuch vor zehn Jahren ist aber aus verschiedenen Gründen gescheitert und wir haben einen neuen Anlauf nehmen müssen. Wer umfällt, steht wieder auf und kämpft weiter. So haben auch wir es gemacht. Schritt für Schritt haben wir uns an die Organisation eines Grossanlasses herangetastet. 2009 haben wir einen kantonalen Jugendsporttag organisiert. An zwei Tagen sind fast 2000 Kinder nach anzeige

sorenkontakten, über Sicherheitsaspekte, Personalplanung und und und. Wir haben perfekt aufeinander abgestimmtes Know-How bei uns im OK – total 50 Personen! Wir sitzen alle gemeinsam oder dann unterteilt in die Gremien und Ressorts seit mehr als einem Jahr intensiv immer wieder zusammen, planen, streiten, diskutieren, lachen und freuen uns auf das was kommt. Und das ist schlicht gewaltig!

Obfelden gepilgert und haben bei uns ihre Wettkämpfe abgehalten. 2012 haben wir die kantonale Turnveteranentagung organisiert. Diesmal kamen 1000 vorwiegend graumelierte Menschen zu uns und genossen die Kameradschaft bei einem guten Essen und Unterhaltungsprogramm. 2015 haben wir dann zum zweiten Mal einen kantonalen Jugendsporttag durchgeführt. Gleiches Prozedere, gleiche Leute, gleicher Erfolg. Wir haben so Gewissheit, aber auch den Mut bekommen, dass wir mit der richtigen Vorgehensweise auch etwas noch grösseres – ein Turnfest – organisieren können. Zusammen mit meinen beiden engen Freunden Marcel Tillmann und Rolf Stucker habe ich mich hingesetzt und wir haben gemeinsam festgelegt, was zwingende Voraussetzungen sein müssen.

4500 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz

Killerkriterium 1: Das Land Wir brauchen Land. Viel Land. Und möglichst flach. Einer der ersten Gedanken ist deshalb das Land unten an der Reuss gewesen, auswärts unserer Gemeinde Obfelden. Fast schon hatten wir gedacht, dass das unser perfekter Standort wird. Aber: Dieses Land ist archäologisches Schutzgebiet. Die Kantonsarchäologie Zürich hat denn auch gesagt: Ihr dürft dort schon ein Turnfest machen, ihr müsst einfach alles auf Pfähle stellen und schauen, dass keine römischen Töpfe im Boden beschädigt werden. Und: Das ganze Gelände ist seitens Gemeinde als Schutzzone deklariert. Kurz: Dort unten konnten wir vergessen, jemals ein Turnfest durchzuführen. Wir sind dann in einem anderen Gebiet von Obfelden fündig geworden, konkret dem Gebiet Wolsen, das weiter südöstlich des ersten Standorts liegt. Aber: Dort kommen viele Landbesitzer, also Bauern, auf vielen Parzellen zusammen. Es sind damals schwierige Verhandlungen gewesen, unzählige Sondierungsgespräche haben wir geführt. Nachdem ich quasi alle Bauern ab ihrem Traktor gerissen habe, habe ich alle an einen Tisch bekommen. Fünf Bauern sind einverstanden gewesen, dass wir ihr Land für unser Turnfest benutzen.

Verhandlungen mit Tücken Damit wir Gewissheit haben, haben wir natürlich Verträge aufgesetzt und wollten die von den Bauern unterzeichnen lassen. Und bei dieser Sache hat sich gezeigt, dass auch wir immer noch dazulernen können. Schreiben Sie nie – wirklich nie – im Vorherein einen fixen Preis für das Land eines Bauern in einen Vertrag! Naiv wie wir gewesen sind, haben wir das aber gemacht und schon wieder stand unser Turnfest vor einem Scherbenhaufen. Alle Bauern sind nämlich putzeverruckt gewesen und niemand hat mehr mitmachen wollen bei unserem Turnfest. Wieder ist es meine Aufgabe gewesen, notfallmässig alle Bauern auf ein Bier aufzubieten. Aber hier zeigte sich auch die schöne Seite dieser Angele-

Mirco Kurt, OK-Präsident des Turnfests Obfelden, war gestern Abend Gastredner am «Rüüssabig» des «Anzeigers». (Bild Thomas Stöckli) genheit: Alle involvierten Bauern sind noch am gleichen Abend bereit gewesen, zusammenzusitzen und die Sache zu klären. An diesem Abend haben alle Bauern einen Preis für ihr Land genannt und sie haben auch alle gemeinsam einen Preis für uns bestimmt. Das ganze Prozedere hat genau eine Stunde gedauert und die Sache war erledigt. Heute kann ich sagen: die Bauern, die uns ihr Land für das Turnfest zur Verfügung stellen, werden gut entschädigt. Sie erhalten von uns einen fünfstelligen Betrag und wir werden das Land nach dem Fest natürlich rekultivieren und so zurücklassen, dass darauf wieder eine vernünftige Ernte ausgesät werden kann.

Nur Personen im OK, die wissen, wie ihr Ressort funktioniert Viel weniger schwierig ist dann die Suche nach Personen gewesen, die bei mir im OK für das Turnfest mitwirken wollen. Ich habe keinen einzigen von meinen OK-Mitgliedern überreden müssen. Unser Kern-OK besteht neben mir aus weiteren vier Personen: Marcel

Tillmann, Geschäftsführer der Landi Obfelden und selber lange Jahre leidenschaftlicher Turner im Turnverein Obfelden. Ebenso Rolf Stucker, auch er lange Jahre im TV Obfelden dabei und mit Erfahrung in Personalplanung und -führung. Dann haben wir aber auch darauf geschaut, dass Personen ausserhalb des Turnsports im OK Einsitz haben. Wie zum Beispiel mit dem Filialleiter der ZKB Affoltern am Albis, Martin Diethelm, und Jürg Dolder, der ein eigenes Treuhandbüro führt. Beides Personen, die die gewünschte und geforderte Aussensicht auf unser Turnfest mitbringen, schwierige Fragen stellen und uns immer wieder auf die Finger schauen. Zugleich bringen beide ein hervorragendes Netzwerk und viel notwendiges Wissen ins OK hinein. Und natürlich gibt es viele weitere involvierte Personen, wie im Sekretariat mit Hanni und Karin Höhener, beides Familienmitglieder der Firma Höhener AG in Obfelden. Oder Heinz Weber, dem sportlichen Leiter seitens Verband. Das gesamte OK besteht aus Personen, die wissen, wie ihr Ressort funktioniert. Von den Finanzen, Spon-

Unser Turnfest ist ein Anlass, der überregionale Bedeutung hat. Zu uns werden 4500 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz kommen. Wir machen damit Sport-, Jugend- und Standortförderung in einem! Und wir ermöglichen es, dass wir dem Turnsport in unserer Region eine wichtige Basis geben können, für ein gesundes Weiterbestehen. Wir arbeiten aus wirtschaftlicher Sicht eng mit dem lokalen und regionalen Gewerbe zusammen und unterstützen damit nicht nur den Sport, sondern auch die Wirtschaft im Knonauer Amt. Unser Budget beträgt 1,5 Millionen Franken! Allein die Zeltmiete kostet uns eine Viertelmillion. Und ich bin stolz darauf, dass wir keinen einzigen grossen Brand bei uns als Sponsor an Bord haben – keinen Coop, keine Migros, keine Feldschlösschen AG oder sonst etwas in dieser Art. Wir haben dafür die gesamte lokale und regionale Firmen-Elite an Bord. Landi, ZKB und Mobiliar sind alle stark in der Region verwurzelt und sind unsere Hauptsponsoren. Dazu kommen unzählige Betriebe, die ebenfalls finanzielle oder Sachleistungen sprechen, zum Beispiel aus dem Holzbau, aus dem Marketingwesen oder aus der Transportbranche. Und was mich enorm freut: Auch die öffentliche Hand hat registriert, was wir leisten. Es gibt viele Gemeinden in der Region, die uns ebenfalls mit Beiträgen unterstützen. Und das macht mich verdammt stolz! Ich spreche deshalb allen Sponsoren, Gönnern, Gemeinden und Privaten ein riesiges Dankeschön aus, dass sie unsere Idee unterstützen und es ermöglichen, dass wir etwas auf die Beine stellen, das nachhaltig wirken wird!

Zehn Tage Betrieb auf dem Gelände Unser Fest findet Ende Mai und Anfang Juni 2019 statt. Wir haben während rund zehn Tagen Betrieb auf dem Gelände: Von Einzelwettkämpfen, über Firmenjubiläen unter der Woche bis hin zum grossen Chlapf am zweiten Wochenende mit den grossen Wettkämpfen der Turnvereine. Dazu kommt, dass bei uns auch das Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest stattfindet und es ein tolles Dorffest für die Gemeinde Obfelden gibt! Der «Rüüss-Abig» fand gestern Donnerstagabend nach Redaktionsschluss des «Anzeigers» statt. Der vorliegende Text ist eine leicht gekürzte Version aus dem Manuskript des Redners.


Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bauherrschaft: Steffen Horlbog, Hüttenrain 22, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Erneuerung Sichtschutz, Hüttenrain 22, Kat. Nr. 311, Vers. Nr. 981, Zone W1/15

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Rosa Siegrist, In der Rehweid 2, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Wärmepumpe beim Wohnhaus Vers.-Nr. 587 auf Kat.-Nr. 1847, In der Rehweid 2 (Wohnzone W2a)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Todesfälle

Hausen am Albis

Klara Boccali geb. Bühler

Gesuchsteller: Anton Pieter Duffhuis, Vollenweid 14, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Heizungssanierung Wärmepumpe auf Kat.-Nr. 2933, Vollenweid 14 (KW) (Gebäude Inventar-Nr. 334)

geboren am 22. Oktober 1929, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Chlosterstrasse 19.

Hausen am Albis

Der Friedhofvorsteher

Gesuchsteller: Max und Elvira Widmer, Hirzwangen 8, 8925 Ebertswil Projektverfasser: hwp Architekten AG, Bahnhofstrasse 3, 6403 Küssnacht am Rigi Bauprojekt: Abbruch Gebäude Vers.Nrn. 89, 1836, 1898, Neubau MFH und ZFH mit Tiefgarage

Affoltern am Albis

Gesuchsteller: Ruedi und Tatjana Geiger, Haldenstrasse 28, 8908 Hedingen Projektverfasser: Jürg Baumgartner, Tannholzstrasse 30a, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: 2. Ausschreibung: Projektänderung für Aufstockung Wohnhaus Vers.-Nr. 100, Haldenstrasse 28, Kat.-Nr. 273, Wohnzone W1.0

Ottenbach Bauherrschaft: Politische Gemeinde Ottenbach, c/o Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser: MN Architekten GmbH, Weinbergstrasse 102, 8006 Zürich Bauvorhaben: Neubau Werkhof mit Salzsilo und Photovoltaikanlage an der Stüdlerstrasse 35 sowie Abbruch/Teilabbruch Gebäude Vers.-Nr. 503, Grundstück-Nr. 1650, Zone Gewerbezone

Rifferswil Bauherrschaft: Chr. und H. Roth, Jonenbachstr. 5, 8911 Rifferswil Projektverfasser / Bauvorhaben: Umnutzung Geb. Vers.-Nr. 315 (ehemaliges Postlokal zu Wohnung), Grundst. Kat.-Nr. 1251, Jonenbachstr. 5, KZ

Rifferswil Bauherrschaft: Rudolf Schneebeli, Ausserfeldstr. 11, 8911 Rifferswil Projektverfasser / Bauvorhaben: Installation einer Solaranlage auf dem Geb. Vers.-Nr. 441, Ausserfeldstr. 11, KZ

Stallikon Bauherrschaft: Regula und Ernst Käser, Roracherstrasse 7, 8905 Islisberg Projektverfasser/Vertreter der Bauherrschaft: Rinderknecht Architekturwerk GmbH, Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau an Liegenschaft, Tobel 16, Kat. Nr. 2174, Vers. Nr. 495, Landwirtschaftszone

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Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Projektänderung zu MFH: Fassadenanpassungen, Erstellung Velo- und Hauswartraum, Lift zu DG, Veränderung Innenwände auf Kat.-Nr. 2318, Hirzwangen 8 (KW)

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Die Beisetzung findet am Donnerstag, 13. September 2018, um 14 Uhr statt. Besammlung ist beim Friedhofgebäude.

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Kappel am Albis Am 30. August 2018 ist in Zürich verstorben:

Löpfe geb. Feller, Ruth Klara geb. 17. März 1940, von Häggenschwil SG, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Näfenhäuser 8. Die Abdankungsfeier findet im engsten Familienkreis statt. Die Gemeindeverwaltung

Obfelden Am 2. September 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Marelli, Bruno Otto geb. 14. November 1931, von Wittinsburg BL, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bachstrasse 19, Witwer der Marelli-Huber, Regina. Urnenbeisetzung am Dienstag, 11. September 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 1. September 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Landis, Emil geb. 1. Januar 1926, Bürger von Wettswil am Albis und Urdorf ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 56. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 12. September 2018, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

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Freitag, 7. September 2018

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Einzigartige Adventure Golf-Anlage in Obfelden Die Actionworld erfreut sich grosser Beliebtheit – weitere Attraktionen kommen dazu Vor einem Jahr eröffnete die Actionworld ihre Tore. Neben der Lasertag-Anlage sorgten vier Escape Rooms für Nervenkitzel. Nun wurde das Angebot ausgebaut und um eine neue Attraktion erweitert. Eine Adventure Golf Anlage mit 18 kreativen Bahnen sorgt für Spass bei Gross und Klein. ................................................... von rahel hegglin «Die Actionworld kommt bei den Besuchern sehr gut an», verrät Adrian Baumann, Inhaber und Gründer des innovativen Funparks. Das Angebot ist so gut ausgebucht, dass die Betreiber entschieden haben, sechs weitere Escape-Rooms zu bauen. Zu den bestehenden sind Räume mit den Namen «Das Waisenhaus» und «Das Geisterhaus» dazugekommen, weitere wie «Der Kunstraub» folgen. Die meisten eignen sich als Familienplausch mit Kindern ab 10 Jahren. In den Escape-Rooms geht es darum, innerhalb von 60 Minuten alle Rätsel zu lösen, damit sich die Aussentür öffnet. «Die Rätsel sind teilweise sehr knifflig und ausgeklügelt. Aber mit Teamgeist und Fantasie kommt man gut weiter», sagt Baumann. Sollte jemand nicht auf die Lösung kommen, kann man sich jederzeit einen Tipp abholen. «Wir haben einen Kontrollraum, aus dem alle Räume permanent überwacht werden. Sollte jemand den Raum vorzeitig verlassen wollen, geht dies ebenfalls. «Keiner ist hier richtig eingeschlossen. Wer will, läuft einfach zur Tür heraus», versichert Baumann.

Die innovative 18-Loch Indoor Adventure-Golf-Anlage kann nicht mit einer klassischen Minigolf-Anlage verglichen werden: Jede Bahn ist einzigartig und mit ausgeklügelten Elementen gebaut. Ein Drittel davon wird in Schwarzlicht gespielt. Dank fluoreszierender Farbe leuchten die Elemente. (Bilder Rahel Hegglin) nen sind mit vielen Requisiten aus vergangenen Zeiten ausgestattet. So findet man zum Beispiel ein echtes Londoner Taxi aus dem Jahr 1951 oder ein Russisches Motorrad aus dem Jahr 1952.

Keine langen Wartezeiten

Einmalige Indoor-Golfanlage Gleich viel Spass und Nervenkitzel verspricht die neue Adventure Golf Anlage. Diese ist mit 18-Loch ausgelegt und ist weit weg vom klassischen Minigolf. «Jede Bahn ist einzigartig und kreativ von unserem Team gebaut», erzählt der Inhaber. Bei manchen Bahnen muss der Ball nicht mit dem Schläger ins Loch getroffen werden, sondern mit einem Laubbläser oder mit einer Luftdruck-Pistole. Zwei Drittel der Indoor-Anlage sind im normalen Licht spielbar, ein Drittel bewegt

Das Team der Actionworld: Hinten von links: Steve Köng, Sacha Habermacher, Andreas Hohl, Eric Baumann. Unten: Hanna Hosemann, Christian Wick, Sandra Hausheer und Roman Huber (es fehlt: Adrian Baumann). sich im Schwarzlicht. Viele Elemente sind mit fluoreszierender Farbe angestrichen, sodass man in eine andere

Welt eintaucht. Bei jeder Bahn könnte man mit einem gekonnten Schlag ein «Hole-in-one» schiessen. Denn je nach anzeige

Attraktivität der Ortskerne steigern Der Regierungsrat soll die Normen und Standards für den innerörtlichen Strassenbau so überarbeiten, dass die Attraktivität der Ortskerne erhöht wird – und zwar ohne Einschränkung der Verkehrskapazitäten. Der Kantonsrat hat am Montag ein entsprechendes Postulat überwiesen. Viele Gemeinden und mittelgrosse Städte im ländlichen Kantonsteil und in der Agglomeration kämpfen gegen das Aussterben ihrer Ortskerne. «Die wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten verlagern sich zunehmend an die Siedlungsränder», stellen der Schweizerische Gewerbeverband sgv und der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) fest. Um diesen Trend zu brechen, müsse die Funktion der Ortskerne als Orte der Begegnung und der Versorgung für die Bevölkerung und das Gewerbe gestärkt werden, heisst es im Postulat. Eine Schlüsselrolle spielen die Ortsdurchfahrten. Sie bewältigen den Individualverkehr und sind Zubringer zum Nationalstrassennetz, weshalb ausreichende Kapazitäten nötig sind.

Sie sind aber auch Einkaufsstrassen und haben eine hohe Bedeutung für das lokale Gewerbe und das Leben im Ortszentrum. Sie prägen das Ortsbild und sind identitätsstiftend. Die Güterabwägung zwischen den zum Teil gegensätzlichen Bedürfnissen werde heute nicht zufriedenstellend vorgenommen. Das Resultat seien etwa der Abbau von Parkplätzen, das Wegfallen von Aussenbereichen vor Gastronomie-Betrieben sowie hohe Randsteine, um den Anforderungen des Unterhalts zu genügen. Darum sollen die Normen und Standards überarbeitet und mit mehr Augenmass anwendet werden, ohne bestehende Kapazitäten zu reduzieren. Erwartet wird, dass der Regierungsrat seinen Spielraum ausnützt mit dem Ziel, die Ortskerne aufzuwerten. Ein vom Ottenbacher Kantonsrat Ronald Alder eingereichtes Postulat «Gestaltung von Kantonsstrassen in Dorf- und Stadtzentren» wird das Thema wieder aufnehmen. Es verlangt, dass bauliche Massnahmen mit Tempo-30-Zonen kombiniert werden. (tst.)

dem rollt der Ball genau in die richtige Rinne, sodass er den Weg mit einem Schlag ins Loch findet. Die Bah-

Damit der Besucheransturm bewältigt werden kann, haben sich die Betreiber entschieden, für die Adventure-GolfAnlage einen eigenen Eingang zu bauen. Gäste können direkt unterhalb vom Gebäude parkieren und den Eingang dort benutzen. «Wir haben im oberen Bereich die Bar, die Garderobe und die Kasse für das Lasertag und die Escape-Rooms und unten separat das gleiche für die Indoor-Golf-Anlage», so Baumann. Auf der Adventure-Golf-Anlage gibt es keine Altersvorschriften. Familien mit Kindern sind genauso willkommen, wie Gesellschaften von Firmen oder Freunden. «Es sollte auch nicht zu grossen Wartezeiten kommen. Denn alle zehn Minuten kann die nächste Gruppe starten», verrät Baumann. Actionworld, Bachstrasse 27, Obfelden. www.actionworld.ch


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Bezirk Affoltern

ratgeber

Spielen, wo der Fuchs dem Hasen einen guten Morgen wünscht Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Sattes Plus im August Anders als in Asien und Europa haben die internationalen Handelskonflikte und Währungsverluste in den Schwellenländern den US-Börsen am Freitag kaum zugesetzt. Etwas Vorsicht war an der Wall Street zu spüren, wo der Dow Jones Industrial um die 26 000-PunkteMarke kämpfte. Die Technologiebranche zeigte sich nach ihrem jüngsten Rekordlauf stabil. Die Nasdaq-Indizes stiegen wieder dicht an ihre Bestmarken und verzeichneten zudem im Monat August deutliche Gewinne. Dass die Gespräche über ein neues nordamerikanisches Freihandelsabkommen zwischen den USA und Kanada vorerst scheiterten, sorgte nur kurzzeitig für moderate Verluste. Präsident Donald Trump habe den Kongress über die Absicht unterrichtet, an Stelle des Abkommens der drei Länder USA, Mexiko und Kanada künftig auf ein bilaterales Abkommen mit Mexiko zu setzen, teilte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer mit. Dennoch sollen die Gespräche mit Kanada am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden. Tags zuvor hatte Trump im Handelsstreit mit China eine neue Eskalationsstufe aktiviert und auch die EU abserviert. Mit Verstreichen der Frist am 6. September soll es weitere Zölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar geben, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf vertraute Personen berichtet. Zudem waren Trump, die EU-Vorschläge über die gegenseitige komplette Abschaffung von Autozöllen, nicht gut genug. Dabei wiederholte er seine früheren Worte: «Die EU ist fast so schlimm wie China, nur kleiner.» Der US-Leitindex Dow Jones gab letztlich um minimale 0,09 Prozent auf 25 964,82 Punkte nach. Sein Wochenplus beläuft sich damit auf 0,7 Prozent. Im Monat August gewann er 2,2 Prozent hinzu. Der marktbreite S&P 500 zeigte sich am Freitag mit plus 0,01 Prozent auf 2901,52 Punkte nahezu unverändert. An der Nasdaq gewann der Auswahlindex 100 0,16 Prozent auf 7654,55 Zähler. Sein Wochenplus beträgt damit 2,3 Prozent. Auf Monatssicht gewann er fast 6 Prozent. * Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

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Freitag, 7. September 2018

Ein Nachmittag mit der Waldspielgruppe «Spatzenäscht» in Hedingen Das Spielen in der freien Natur bei Sonnenschein und bei Regenwetter ist besonders für Kinder im Vorschulalter ein grosses Abenteuer. Die Spielzeuge werden vom Wald geliefert und setzen zudem der kindlichen Kreativität keine Grenzen. ................................................... von martin mullis Die sieben Kinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren erobern am Dienstagnachmittag die zwar ziemlich wilde, aber auch idyllische Waldlichtung nach einem gut vierzigminütigen Fussmarsch sozusagen im Sturm. Bereits der Weg vom Chilehuus im Dorf Hedingen hinauf zum Weiher und weiter zum Wald bedeutet für die Kinder ein regelrechtes Abenteuer. Auf dem mit viel Fantasie gestalteten Spielplatz zwischen den Bäumen wird dann am Freilufterlebnis «Wald» erst so richtig teilgenommen. Da kommt nicht so schnell Langeweile auf, denn jeder Spieltag ist völlig anders. Die beiden Spielgruppenleiterinnen Hanni Stutz und Silvia Streiff beobachten die Kinder zwar aufmerksam, müssen jedoch nur ganz selten

eine kleine Hilfe leisten. Jahreszeit und Wetter verändern den Spielplatz immer wieder und verlangen von den Kleinen, sich stets auf neue Situationen und Bedingungen einzustellen. Durch Fantasie und Kreativität erhält jeder Ast, jeder Baumstrunk und jedes Gebüsch eine völlig andere Bedeutung. So wird bei Regen die kleine Böschung sofort zur Schlammrutsche und auf einem kleinen am Boden liegenden Baumstamm kann hervorragend balanciert werden.

Die Kinder dürfen dreckig werden Was ist gesünder als in der freien Waldluft die eigenen Grenzen auszutesten und die motorischen Fähigkeiten zu fördern? Dazu kommt, dass die ständige Bewegung in der frischen Luft nicht nur die Muskeln aufbaut, sondern auch das Immunsystem stärkt. Kein Wunder, dass die Kinder die Nachmittage in der Waldspielgruppe lieben und bei schönem Wetter, aber auch bei Regen den Fussmarsch zum Hedinger Weiher und die Abenteuer im Wald dem Aufenthalt im Kindergartenraum vorziehen. Dimo, Alexander, Fiona und Sebastian sind sich einig: Es gibt nichts Schöneres als spielen, klettern, kraxeln, Tiere beob-

Bereit für grosse Abenteuer in der Natur: Spielgruppenleiterinnen Hanni Stutz (links) und Silvia Streiff mit den Eroberern des Waldes. (Bild Martin Mullis) achten und sogar ein Feuer machen und dabei noch dreckig werden zu dürfen. Die Spielgruppe im Chilehuus Hedingen besteht bereits seit 30 Jahren. Mit dem jüngsten Verein in Hedingen, der «Waldspielgruppe Spatzenäscht», welcher am 1. August gegründet wur-

de, soll die Institution professionell weitergeführt und aufgewertet werden. Es sind noch wenige Plätze in der Innenspielgruppe und in der Waldspielgruppe frei für Kinder ab zirka drei Jahren. Informationen unter Telefon 079 474 30 00.

Gut ins neue Schuljahr gestartet

Neues aus der Primarschule Wettswil Am 20. August sind alle 17 Schulklassen und sieben Kindergartenabteilungen – insgesamt 513 Kinder – unter dem neuen Jahresmotto «kunterbunt» gut ins neue Schuljahr gestartet. Dabei werden die Kindergärten sowie die 1. bis 5. Klassen bekanntlich neu nach dem Lehrplan 21 unterrichtet. Ausserdem wird in diesem Schuljahr das neue Begabungs- und Begabtenförderungskonzept umgesetzt. Es stehen neu zusätzlich 6 Lektionen pro Woche für Klassenprojekte zur Verfügung, welche von der Lehrkraft für Begabtenförderung in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrpersonen durchgeführt werden. Die Kinder arbeiten gemäss ihren individuellen Begabungen und Interessen an ausgewählten Themen. Das neue Konzept knüpft an der Kompetenzorientierung des Lehrplans 21 an und soll möglichst vielen Schülerinnen und Schülern zugutekommen. Der bestehende «Lernclub» läuft mit sechs Lektionen pro Woche weiter.

Kinder einer 1. Klasse lassen bunte Ballone mit ihren Wünschen steigen (Bild zvg.) In der gut ausgestatteten Gastroküche im Schulhaus Ägerten sorgt neu ein dreiköpfiges Kochteam für das leibliche Wohl der Mittagstisch-Kinder

und das Schulpersonal. Für den täglichen Essenstransport zum zweiten Mittagstisch-Standort im Schulhaus Wolfetsloh wurde ein Auto ange-

schafft. Ausserdem wird das neue Fahrzeug für den Einkauf eingesetzt, damit Menüs mit frischen, saisonalen und regionalen Produkten angeboten werden können. Am 26. September wird in Zusammenarbeit mit der Primarschule Bonstetten nach einem längeren Unterbruch erstmals wieder eine Veloprüfung durchgeführt. Der Kinder- und Jugendinstruktor der Kantonspolizei Zürich testet das Fahrkönnen der 6. Klassen aus beiden Gemeinden. Der Anlass wird von der Schulleitung koordiniert und vom Elternrat in den Bereichen Helfersuche und Verpflegung unterstützt. Dabei wird das eigens dafür ausgerichtete Schulhausareal Ägerten genutzt werden können. Ein erster Höhepunkt des Schuljahres steht dann allen Schülerinnen und Schülern am 9. November bevor: Die Schule veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Bibliothek die beliebte Schweizer Erzählnacht – ganz dem Schulmotto getreu – zum Thema «kunterbunt».


Serie

Freitag, 7. September 2018

Schweizer Meister mit dem FC Aarau Reto Rossi – Eine Fussball-Profikarriere, die beim FC Affoltern begann Erfolge von Sportlern sind kurzlebig und werden nach dem Karrierenende meist schnell vergessen. Doch was ist aus Fussballspielern geworden, die den Sprung vom beschaulichen Lokalverein FC Affoltern ins Rampenlicht eines Spitzenklubs geschafft haben? Ein Beispiel dafür ist Reto Rossi. ................................................... von rolf oberhänsli «Rossi schoss Aarau ins Glück: Leader!» So titelte der «Sonntags-Blick» am 11. April 1993 nach dem 1:0 des Matchwinners gegen Xamax Neuenburg. Mit diesem Treffer gegen Nationaltorhüter Corminboeuf konsolidierte der FC Aarau, unter den Fittichen von Trainer Rolf Fringer stehend, die Tabellenspitze und gab sie in der Folge nicht mehr ab. 74 Jahre nach dem letzten Triumph war der FC Aarau 1993 wieder Schweizer Fussballmeister. Der damals 27-jährige Reto Rossi aus Affoltern feierte nach einigen Rückschlägen den Höhepunkt seiner Karriere. «Testarossa» oder «Testa», wie der fussballerische Allrounder mit Tessiner Wurzeln in Anspielung auf den edlen italienischen Sportwagen aus dem Hause Ferrari genannt wurde, ist der einzige Affoltemer, der einen Schweizer Meistertitel im Fussball aufweisen kann. Die rund 100 000 Franken Jahreslohn, darin eingeschlossen die Meisterprämie, damals bescheidene 4000 Franken, und alle Punkteprämien, waren ein stolzer Lohn für den gelernten Maurer.

Fussballerische Anfänge als D-Junior des FC Affoltern Die Anfänge seines fussballerischen Werdegangs liegen in seinem Geburtsort Affoltern, wo er mit zehn Jahren den hiesigen D-Junioren beitrat. Die Gebrüder Schaumlechner, welche ihn zum Clubfussball gebracht hatten, ebneten ihm auch den Weg aus dem Spitzensport zurück ins Berufsleben. Heute sind die beiden seine Chefs bei der Firma «Impuls Home Entertainment», wo Reto Rossi mittlerweile schon 20 Jahre als Allrounder angestellt ist. Diese Verbundenheit mit seinen Wurzeln ist bezeichnend für den fröhlichen und temperamentvollen Säuliämtler. Die Pflege der Gemeinschaft war für ihn auch als Spitzensportler ebenso wichtig wie das Erreichen sportlicher Ziele. Liegt es wohl auch daran, dass sein Aufstieg trotz enormem Talent zeitweilig steinig verlief ? Bereits mit 16 Jahren spielte er im Fanionteam des FC Affoltern, das damals der 3. Liga angehörte. In diese Zeit fällt das Spiel mit einer Schweizer Auswahl, ein Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft mit der Schweizer Junioren-Nationalmannschaft «Unter 16 Jahren» gegen Holland.

Via Luzern zum FC Muri Es sollte die einzige Berufung in eine Schweizer Auswahlmannschaft bleiben. Der freiheitsliebende Rossi fühlte sich durch zu strikte Lagerregeln interniert und schreckte auch nicht davor zurück, offen seine Meinung dazu zu äussern. Trotzdem erkletterte er die nächste Stufe seiner Karrierenleiter: Die Nachwuchs-Abteilung des FC Luzern klopfte an. Hier traf er auf Trainer Erich Föllmi, seinen ersten grossen Förderer, den er bereits in verschiedenen Regionalauswahlen kennen und schätzen gelernt hatte und feierte mit der Inter A1-Mannschaft des FC Luzern sogar den Schweizer Meistertitel. Als er je-

FCA-Junioren 1978. Reto Rossi: hintere Reihe, 4. von rechts.

Reto Rossi wurde mit dem FC Aarau 1993 Schweizer Meister, nachdem er 1989 bereits den Cupfinal erreicht hatte. doch infolge der Doppelbelastung durch den anstrengenden Beruf als Maurer und die vielen Trainings an körperliche Grenzen stiess, liebäugelte er mit der Rückkehr zu seinem Stammklub. Seine Fussball-Karriere hing an einem seidenen Faden. Doch inzwischen war sein unbestreitbares Talent auch dem FC Muri aufgefallen. Zusammen mit Thomas Käslin und Peter Schaumlechner, Weggefährten aus der Juniorenzeit beim FC Affoltern, folgte er dem Ruf seines Mentors Föllmi zum Erstligisten. «Ihm und meinen Eltern hatte ich es zu verdanken, dass mein Aufstieg nicht abrupt endete», erinnert sich Rossi. Sein Vater, später Platzwart auf dem Brügglifeld, und seine Mutter blieben während seiner ganzen Laufbahn die treusten Fans und verpassten kein Spiel ihres Sprösslings.

Unter Jungtrainer Ottmar Hitzfeld, Roger Wehrli und Rolf Fringer Im Freiamt blieb er, bis der inzwischen beim FC Aarau amtierende Föllmi den Rohdiamanten aufs Brügglifeld lotste. Unter dem legendären Ottmar Hitzfeld, damals noch Jungtrainer, kam er in der Rückrunde der Saison 87/88 zu ersten Teileinsätzen. «Eine absolute Koryphäe und auch menschlich ein Vorbild!», findet der ehemalige Spieler des FC Affoltern. Sechs Jahre blieb Rossi – damals mit seinem charakteristischen Krauskopf – beim FC Aarau. Zweikampfstärke und Vielseitigkeit gehörten zu seinen Stärken. Von vielen unterschiedlichen Trainern konnte er profitieren. So erreichte er unter Roger Wehrli ein konditionelles Top-Niveau und Rolf Fringer blieb mit seinen taktischen Finessen unerreicht. Trotzdem haderte Rossi – immer wieder auf die Ersatzbank verbannt – mit seinem Schicksal als Profifussballer. «Für mich war die Pflege der Gemeinschaft auch wichtig. Mich bedingungslos dem Dasein eines Spitzensportlers zu unterwerfen, fiel mir zeitweise schwer», erzählt der lebenslustige Affoltemer unverblümt und verrät, dass René Rindlisbacher, damals am Anfang seiner «Schmirinski-Zeit» stehend, ihn gemahnt habe, sich ernsthafter auf den Fussball zu konzentrieren, statt mit ihm auf Reisen zu gehen.

Reto Rossi (hinten, 3. von links) 1983 als Jungspund im Fanion-Team des FC Affoltern. (Archivbilder zvg.)

Kandidat für fast alle Positionen Unvergesslich bleibt der Cupfinal im Berner Wankdorf am 15. Mai 1989 vor 27 000 Zuschauern. Noch heute schaudert es ihn, wenn er zurückdenkt an jene magischen Momente. Zwar unterlag der FC Aarau dem haushohen Favoriten, den Grasshoppers, durch zwei Tore seines einstigen Luzerner Kumpels Andy Halter letztlich mit 1:2, doch das schönste Lob stammte von Hitzfeld, inzwischen Trainer der siegreichen Mannschaft:« Der FC Aarau warb für den Fussball, er hat die Herzen der Fans erobert!» Zu seinen heldenhaften Mitspielern gehörten in jener Zeit Torhüter Roberto Böckli, Charlie Herberth, Adrian Knup, der Pole und spätere Aarau-Trainer Komornicki und ein gewisser Ciriaco Sforza. Trotz dieses einmaligen Erlebnisses waren die nächsten Jahre für Rossi geprägt vom Sprichwort: «Geduld bringt Rosen». Häufig fand er sich auf der Eratzbank wieder: «Meine Vielseitigkeit war wohl eher ein Nachteil», meint Rossi. Am liebsten spielte er als Aussenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld als Scheibenwischer vor der Abwehr, aber gelegentlich wurde er auch als Angreifer eingesetzt.

Schweizer Meister 1993 Als Reto Rossi 1993 inmitten von klingenden Namen wie beispielsweise Roberto di Matteo den Meisterschaftspokal hochstemmte, schien er endgültig auf dem «Fussball-Olymp» angekommen. Die Realität aber holte ihn bald wieder in die Niederungen zurück. Rolf Fringer setzte nicht vorbehaltlos auf den Affoltemer, so dass sich Rossi entschloss, beim SC Kriens, dem Aufsteiger, anzuheuern. Zudem lebte auch die damalige Freundin in der Nähe, in Luzern. Doch dieser Abstecher erwies sich als sportliches Fiasko. Auseinandersetzungen mit einem unfähigen Trainer gipfelten in einer fristlosen Entlassung. Mit erst 28 Jahren stand Rossi vor dem Abbruch seiner fussballerischen Laufbahn. Glücklicherweise lotste ihn sein ehemaliger Mitstreiter beim FC Aarau, Charlie Herberth, nach Sursee in die 1. Liga und anschliessend liess Rossi seine Karriere beim FC Baden (1995–1998) ausklingen. Noch einmal erlebte er

mit René Erlachner zwei wunderbare Jahre mit einem Fast-Aufstieg in die höchste Spielklasse und in seiner letzten Vollprofi-Saison mit Claude Ryf einen fachkundig und akribisch arbeitenden Trainer. Doch als dieser den Verein wechselte, sank auch Rossis Motivation.

Rückkehr nach Affoltern Bei Zug 94 als Halbprofi spielte er die letzten Jahre aktiv Fussball. Dabei erlebte er, wie die Innerschweizer Medienwelt auch in unteren Ligen enormes Interesse am Fussballgeschehen zeigte. Dann mit kaum 35 Jahren setzte der Säuliämter endgültig den Schlussstrich unter eine bewegte Karriere. Was hat er durch den Spitzensport gelernt? «Alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt!», ist Rossi überzeugt. Jungen, die von einer FussballKarriere träumen, würde er auf den Weg geben, durchzuhalten, Biss zu zeigen. Um Erfolg zu haben, brauche es nicht ein Supertalent, aber mentale Stärke: «Alles entscheidet sich im Kopf!» Gegenwärtig beschränken sich seine fussballerischen Einsätze auf gelegentliche Spiele mit «NostalgieTeams». Regelmässiges Jogging (80–100 Kilometer pro Monat) und Schwimmen sind nunmehr seine sportlichen Tätigkeiten. Rossi, der Familienmensch, wird in Kürze seinen Wohnsitz in Luzern aufgeben und wieder ganz in sein Elternhaus in Affoltern ziehen, wo er bereits bisher an mehreren Tagen pro Woche aufopfernd seine schwer erkrankte Mutter gepflegt hat. Den Fussball verfolgt er aber weiterhin aufmerksam. Gegenüber seiner Aktivzeit sei dieser zweifellos athletischer geworden. Zudem werde heute der Haupttrainer von vielen spezialisierten Fachpersonen unterstützt, sodass die Spieler individueller betreut würden, findet Rossi.

Stationen: 1976-1984

FC Affoltern a.A.

1984-1985

FC Luzern Nachwuchs

1985-1986

FC Muri (1. Liga)

1986-1993

FC Aarau (Nationalliga A)

1993-1994

FC Kriens (Nationalliga A)

1994

Halbes Jahr vereinslos

1995

FC Sursee (1. Liga)

1995-1998

FC Baden (Nationalliga B)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. September 2018

Die kostbare Ressource Aushub schonen

Grossflächige Bodenverbesserungen: Es geht vorwärts Die Baudirektion schlägt eine ganze Reihe von möglichen Standorten für Bodenverbesserungen zum Eintrag in die regionalen Richtpläne vor. Darunter die Jungalbismatt beim Weiler Schonau, Rifferswil, und den Widenacher, Maschwanden. Fruchtbarer Boden, der auf Baustellen abgetragen wird, soll möglichst nicht auf Deponien entsorgt, sondern zur Aufwertung landwirtschaftlicher Böden in der Umgebung wiederverwendet werden. Dies steigert den landwirtschaftlichen Ertrag und vermeidet weite Lastwagenfahrten.

Grossflächige Projekte bieten eher Gewähr für qualitativ hochwertige landwirtschaftliche Bodenverbesserungen als mosaikartig verteilte Kleinprojekte. Darum hat die Baudirektion im ganzen Kanton grössere Flächen eruiert, die sich hinsichtlich der landwirtschaftlichen Nutzung sowie in Bezug auf den Schutz des Bodens, der Natur und der Landschaft am besten für solche grossflächigen Bodenverbesserungen eignen. Dank deren Verteilung über den ganzen Kanton sind kurze Transportwege für das Bodenmaterial möglich – in den allermeisten Fällen kürzere als in die oft weit entfernten Deponien, was zusätzlich die Schwerverkehrs-Immissionen re-

duziert. Ziel des Vorhabens ist es, für jede Planungsregion mindestens einen solchen grossflächigen Standort zu lokalisieren.

Eintrag in den regionalen Richtplan Mittlerweile hat die Baudirektion ihre Planung den betroffenen Grundeigentümern, Bewirtschaftern, Gemeinden und Planungsregionen vorgestellt und deren Meinung zu den vorgesehenen Standorten eingeholt. Nachdem die Gemeinden und die Mehrheit der Direktbetroffenen ihr Einverständnis signalisiert haben, kann die Baudirektion den Planungsregionen nun eine ganze Reihe von Flächen zum Eintrag

in die regionalen Richtpläne vorschlagen. Darunter die Jungalbismatt, nordöstlich des Weilers Schonau, Rifferswil, und das ehemalige Kiesabbaugebiet Widenacher, im Süden von Maschwanden. Sind die Richtplaneinträge erfolgt und die Eigentümer oder Dritte haben Interesse, eine Aufwertung zu realisieren, ist vorab je nach Situation entweder ein meliorationsrechtliches Verfahren oder ein Gestaltungsplanverfahren erforderlich. Diese Verfahren stellen sicher, dass die Erdverschiebungen hohen Qualitätsansprüchen bezüglich Ökologie, Bodenschutz und Landschaftsgestaltung genügen. (pd./tst.)

Einbrecher unterwegs

Spitallisten angepasst

Vom 30. auf den 31. August waren in Mettmenstetten Einbrecher unterwegs, zogen aber in zwei Fällen ohne Beute ab.

Die Zürcher Spitallisten werden auf den 1. Januar 2019 gezielt angepasst. «Keine einschneidenden Konsequenzen» habe dieser Entscheid fürs Spital Affoltern, so Direktor Michael Buik.

Unbekannte drangen zwischen Mitternacht und 6.30 Uhr via Fenster in ein Restaurant ein. Dort wurden Schubladen aufgebrochen und wenig Bargeld entwendet. Der Sachschaden beläuft sich auf ein paar hundert Franken. Vermutlich dieselben Diebe hatten es zwischen 17.15 und 6.30 Uhr auf Beute in einer Baubaracke abgesehen. Die Türe liess sich jedoch nicht knacken, wurde aber beschädigt. Laut Kapo dürften sich die Reparaturkosten ebenfalls auf ein paar hundert Franken belaufen. Auch in einem Fabrik-Verkaufsladen in Mettmenstetten zogen die Einbrecher in der gleichen Nacht ohne Beute ab, nachdem sie die Räumlichkeiten durchsucht hatten. Aber sie

hinterliessen Schäden an Türe und Fenster von gegen 500 Franken. Viermal rückten Kantons- und Kommunalpolizei wegen Lärmimmissionen aus. So am 1. September um 23 Uhr nach Hedingen, wo in der Nähe des Sportplatzes ein Fest im Gang war. Die Gesetzeshüter liessen es bei einer Ermahnung bewenden. Auch in Mettmenstetten: Dort brachten am 1. September Jugendliche in Bahnhofnähe Anwohner gegen Mitternacht mit Fussball um den Schlaf. Eine Reklamation wegen Lärms erreichte die Polizei am 2. September um Mitternacht auch aus Wettswil, wo das 40er-Fäscht im Gang war. Die Organisatoren waren allerdings mit einer Festbewilligung bis 3 Uhr ausgestattet. Beim Schulhaus Schlossächer in Obfelden wurden am 2. September um 5 Uhr in der Früh Jugendliche weggewiesen, die mit lauter Musik die Nachbarschaft ärgerten. (-ter.)

Die Spitallisten für die Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie regeln seit 2012 die Spitalversorgung im Kanton Zürich. Das System wird seither im Sinne einer «rollenden Planung» punktuell angepasst – mit dem Ziel, die Qualität und damit die Sicherheit der Patienten zu steigern. Auf Anfang 2019 kommen wieder gezielte Änderungen. Eine neue, umfassende Spitalplanung ist für 2022 in Vorbereitung. Als wichtige Qualitätsanforderung hat Zürich 2012 als erster Kanton für einzelne medizinische Eingriffe Mindestfallzahlen pro Spital festgelegt. Sie gelten seither für knapp 30 verschiede-

ne stationäre Eingriffe. Routine und Erfahrung zählen auch bei den einzelnen Operateuren. Auf den 1. Januar 2019 kommen deshalb für sechs Leistungsgruppen auch Mindestfallzahlen pro Operateur dazu. Damit sollen «Gelegenheitseingriffe» verhindert werden. «Für das Spital Affoltern ändert sich nichts», so Spitaldirektor Michael Buik. Seine Anträge zur Verlängerung der Leistungsaufträge (befristet bis Ende 2018) wurden bis Ende 2019 bewilligt. Das Leistungsangebot der Orthopädie kann damit uneingeschränkt weiter bestehen. Leistungsaufträge, zu denen Affoltern bereits heute mit anderen Spitälern zusammenarbeitet und die Patienten in das entsprechende Kompetenzzentrum (z.B. zertifiziertes Brustzentrum) überwiesen werden, wurden beendet. Die ambulante Voruntersuchung und Nachbehandlung findet allerdings immer noch in Affoltern statt. (tst.)

Das Jungfrau-Massiv in strahlendem Glanz Turnfahrt 2018 des Turnvereins Wettswil Erstmals führte der TV Wettswil die traditionelle Turnfahrt von Sonntag auf Montag durch. Am ersten Tag fuhren die gut gelaunten Teilnehmer vorerst nach Interlaken Ost und dann direkt ins 14. Stockwerk des Hotels Metropol, dem höchsten Punkt der Stadt. Beim «Hors d’oeuvre riche» konnte man einen ersten Blick auf das Berner Oberland, den in der Ferne blau schimmernden Thunersee und auf unzählige Gleitschirmflieger werfen. Im Eilmarsch stürmte die Truppe dann zum Zug ab Interlaken West nach Lauterbrunnen-Wengen. Auf dem «Freiluftbalkon» der Luftseilbahn ging es ab Wengen steil bergauf zum Männlichen. Einige Unentwegte stie-

forum

Fair-Food oder muss alles billig sein? «Der Bund stärkt das Angebot an Lebensmitteln, die von guter Qualität sind und die umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.» So soll es in der Verfassung stehen. Kein Verbot, klare Deklaration, eine Zielsetzung. Kann da überhaupt jemand etwas dagegen haben? Dass nun die bürgerlichen Parteien BDP, CVP und FDP für diese Initiative ein Nein empfehlen, ist für mich erstaunlich. Wollen die wirklich unfairen Handel oder Produkte aus Tierfabriken auf dem Teller? Als Begründung wird die von Nahrungsmittelkonzernen geschürte Angst vor höheren Lebensmittelpreisen angeführt! Sonnenenergie ist teurer als Atomstrom. Ein fair produziertes T-Shirt aus Bio-Baumwolle ist teurer als ein T-Shirt, das in Kinderarbeit in Bangladesh hergestellt wurde. Ein Bio-Poulet, das auf der Wiese Maiskörner vom eigenen Hof fressen durfte, ist teurer als eines, das in Brasilien ohne Tageslicht auf engstem Raum in einer sechsstöckigen Batterie mit Gentech-Soja gemästet und nach nur 40 Tagen geschlachtet wurde. Hohe Qualität, faire Arbeitsbedingungen und Tierwohl sind nicht gratis, aber ein schrittweises Vorgehen in diese Richtung ist einfach richtig und wichtig. Von der Schweiz erwarte ich – wie einst bei der Einführung der Katalysator-Pflicht oder dem Verbot von Legebatterien gerade bei Nahrungsmitteln auch hier ein mutiges Vorangehen. Das sollte es uns in der Schweiz, wo wir nur 7 % unseres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben, einfach wert sein. Hans Wiesner, Bonstetten

Ohne Mauern einfacher, billiger und einladender Zur Erneuerung der Domäne Kloster Kappel.

gen über den neuen «Royal Walk» auch noch zur Aussichtsplattform auf. Diese erinnert an eine Krone und bietet bei gutem Wetter einen tollen Rundblick auf die ganze Alpenwelt. Damit auch Bewegung ihren Platz hatte, gelangte die muntere Schar dann über den Höhenwanderweg zur Unterkunft oberhalb der Kleinen Scheidegg. Und immer im Blick: eine der berühmtesten Kulissen der Schweiz, das Jungfrau-Massiv, mit Wetterhorn, Schreckhorn, Eiger, Mönch, Jungfrau und Silberhorn, besonnt, aber noch nicht wolkenlos. Nach dem Nachtessen und kurz vor Sonnenuntergang dann der einmalige Höhepunkt: das gesamte Jung-

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Der Turnverein Wettswil vor dem eindrücklichen Eiger. (Bild zvg.) frau-Massiv war in ein überwältigendes, rot-gelbes Licht getaucht, wolkenlos, jedes Detail in den Bergformationen sichtbar. Eine Stimmung, die von allen Anwesenden schon fast als mystisch wahrgenommen und entsprechend oft digital festgehalten wurde!

Naturwunder mit Gletschermühlen und gewundenen Kanälen Am Montagmorgen ging die Turnfahrt weiter von der Kleinen Scheidegg zurück nach Lauterbrunnen und mit dem Postauto zu den Trümmelbachfällen. Im Innern des Bergs hat die Natur dort über Jahrmillionen mit den zehn Wasserfällen ein Naturwunder mit reissenden Wassern, unzähligen

Gletschermühlen und gewundenen Kanälen geschaffen. Mit Lift und über ein Labyrinth von Treppen steigt man bis zum obersten Wasserfall hinauf und den andern Fällen entlang bis zum Ausgang wieder hinunter. Für die Rückkehr nach Lauterbrunnen entschloss sich danach ein Teil der Teilnehmer zu einem lockeren, aber eindrücklichen Spaziergang der Weissen Lütschine entlang. Nach der Rückfahrt wechselten die Teilnehmer in Interlaken auf die Zentralbahn, die sie über den Brünig nach Luzern führte. Die Rückkehr nach Wettswil war dann nur noch ein Katzensprung. Die Turnkollegen verdanken den beiden Organisatoren eine tolle, pannenfreie Turnfahrt. (EME)

Anlässlich der öffentlichen Infoveranstaltung vom 29. August in Kappel wurde mit Bedauern festgestellt, dass der bestehende Park zwischen dem Haus am See und dem alten Schulhaus nur ganz selten besucht werde, praktisch nie. Der Grund dafür liegt auf der Hand: der Zutritt zu dieser Anlage ist beinahe unmöglich. Strassenseits verhindert eine durchgehende Mauer von 50 bis 90 cm Höhe den Zugang zum Park, und die Fortsetzung ist eine Grünhecke bis und mit dem Parkplatz hinter dem Schulhaus. Der einzig mögliche Eintritt in den Park ist die Öffnung bei der westlichen Hausmauer vom Haus am See. Diese ist aber von Besuchern kaum erkennbar und wirkt zudem an diesem Ort eher wie ein privater Zugang und gar nicht einladend. Eindrücklicher ist die Wirkung einer Mauer kaum zu demonstrieren. Die geplante Beton-Mauer, jetzt neu mitten durch den Park, aber ebenfalls durchgehend, soll 180 cm hoch werden, und wird somit diese Verhinderungs-Situation zusätzlich verschärfen. Wollen wir das? Wir sind nicht gegen die Verwirklichung der Ziele im vorliegenden Masterplan, nicht gegen Renovationen, Um- und Neubauten. Diese sind aber auch ohne Mauern einfacher, einladender und billiger zu erreichen. Bitte unterschreiben Sie die Initiative «Ex Muros», damit unser Kloster weiterhin attraktiv und offen bleibt. Für die Ex Muros Initiative: Hans Huber, Mettmenstetten


Forum

Freitag, 7. September 2018

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Für naturnah produzierte Lebensmittel

Kanada? Wieso in die Ferne schweifen, das Säuliamt ist schön! (Leserbild Benjamin Fenner)

Die Grünen des Bezirks Affoltern empfehlen beim Urnengang vom 23. September die Fair-Food-Initiative zur Annahme. Sie stellt sicher, dass Lebensmittel zukünftig aus einer naturnahen, umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen stammen werden. Die Anliegen der Fair-Food-Initiative finden starke Unterstützung in der Bevölkerung, wie Umfragen zeigen. Der Bevölkerung ist daran gelegen, dass Lebensmittel in der Schweiz verlässlich nach ökologischen und sozialen Standards produziert werden. Die Fair-Food-Initiative sorgt dafür, dass solche Standards gesetzt werden und diese auch für importierte Lebensmittel zur Anwendung kommen. Sie verlangt auch eine tierfreundliche Fleischproduktion. Und nicht zuletzt will sie die Lebensmittelverschwendung eindämmen: Es darf nicht sein, dass so viel Essbares einfach im Abfall landet.

Die Billigkonkurrenz der globalen Agroindustrie hat Folgen für die Schweiz: Öko- und Sozialdumping untergraben die Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit in der Land- und Ernährungswirtschaft. So erfüllt die Schweiz aktuell die Umweltziele der Landwirtschaft nur ungenügend und der Widerstand gegen eine umweltfreundlichere Agrarpolitik ist auch mit Hinweis auf die Billigimporte gross. Eine Land- und Ernährungswirtschaft, bei der nur der tiefste Preis zählt, führt im In- und Ausland zu noch mehr Grossbetrieben, die intensiv und umweltschädlich produzieren. Die Weichen müssen anders gestellt werden. Die Grünen sagen deshalb Ja zur Fair-Food-Initiative und ebenso zur Initiative über die Ernährungssouveränität. Stefan Gribi, Präsident Grüne Partei Bezirk Affoltern

Neue Herausforderungen Was nichts kostet, ist nichts wert und weniger Pfarrstellen Teilrevision für zukunftsfähige Kirche?, «Anzeiger» vom 31. August. In der Teilrevision der Kirchenordnung der evangelisch reformierten Landeskirche des Kantons Zürich (nachfolgend TR KO), die am 23. September zur Abstimmung vorliegt, ist eine vorsichtige Öffnung der Kirche vorgesehen. Es gibt neu die Möglichkeit, Taufen, Trauungen und Beerdigungen ausserhalb der bisher üblichen Orte, dem Wunsch der Gemeindemitglieder entsprechend, durchzuführen. Auch sollen im Sinne der kirchlichen Vielfalt die unterschiedlichen Formen des kirchlichen Lebens gefördert und die Beziehung zu Mitgliedern ohne regelmässigen Kontakt gepflegt und gewürdigt werden. So weit so schön. Gleichzeitig sieht die TR KO den Abbau der Stellenprozente der Pfarrerinnen und Pfarrer in den kleinen Gemeinden vor. Dies läuft den oben angeführten Bestrebungen diametral entgegen.

Auch wenn die Kirchenpflegen und die vielen Freiwilligen einen wesentlichen und überaus wichtigen Beitrag im Gemeindeleben leisten, so sind und bleiben die Pfarrpersonen wichtige Ansprechpersonen und sind Dreh- und Angelpunkt jeder Kirchgemeinde. Der Schwund der Mitglieder der reformierten Kirchgemeinden soll mit neuen, flexiblen Angeboten gestoppt werden, die Ressourcen dazu werden aber beschnitten. Kann das aufgehen? Beispiele zur Berechnung der Pfarrstellen zeigen, wie einschneidend die neuen Bestimmungen in der revidierten Kirchenordnung ausfallen: Hedingen heute 100 %, ab 2020 75 %. Wie sieht das in Ihrer Kirchgemeinde aus? Die Teilrevision der Kirchenordnung würde das kirchliche Leben der Kirchgemeinde schwächen, um dies zu verhindern, muss sie am 23. September abgelehnt werden. Ernst Geissbühler, Stammheim (aufgewachsen in Mettmenstetten)

Helden des Waldes Schwer erklärbarer Wildunfall, Leserbrief vom 4. September. Wie heroisch und heldenhaft die Jäger im Leserbrief von Fredy Kradolfer doch dargestellt werden! Anhand dieser spannenden Ausführungen über das Leid dieses Rehs und deren Rettung – sprich Erlösung – durch Jägerhand schlägt einem das Herz gerade viel schneller. Vielleicht ähnlich schnell wie jene Herzen der Rehe, Füchse und Wildschweine, wenn sie bei der Treibjagd, ebenfalls dank der uneigennützigen Taten der Waidmänner und deren Gehülfen, durch den Wald und über die Felder gejagt werden, um schliesslich durch die Flinten der anderen Jägerkumpanen einen sanften Tod zu finden. Wenn das Herz dermassen pocht, dass es nicht mehr viel braucht, um mit Schrotkugeln einen Schock mit Herzstillstand zu verursachen. Oder das geschulte Jägerauge in der Hitze des Gefechts das Tier bloss angeschossen hat und es verwundet und voller Schmerzen flüchtet. Aber auch dann sind sie jederzeit zur Stelle, die Helden des Waldes, auch dann kommen die liebevollen Jäger zum Einsatz, bei der fürsorglichen Nachsuche. Da kommen dem Laien fast die Tränen, dass die Jäger

sogar auch dies noch auf sich nehmen und stundenlang dem Tier folgen, oft bei eisiger Kälte und Regen, um das erschöpfte, blutüberströmte Tier endlich zu finden und es dem Schöpfer schliesslich durch einen Gnadenschuss näherzubringen. Mit warmen Klängen der Jagdhörner besinnt man sich, bittet der führenden Hand Gottes und bedankt sich – und klopft dem Jagdkumpanen auf die Schulter, welchem das Jagdglück besonders Hold gesinnt war und der gerade einige Trophäen nach Hause tragen darf, nachdem voller Stolz das Foto für ins Familienalbum geschossen wurde, von sich neben den toten Tieren posierend. Doch er hat natürlich auch grossen Respekt vor den erlegten Wald- und Flurbewohnern, die bedauerlicherweise getötet werden mussten, und steckt ihnen noch einen letzten Bissen, einen kleinen Zweig, in den Mund. Die offenen, gläsernen Augen des ausgelöschten Lebens, ganz starr, erzählen indessen eine ganz andere Geschichte, weniger heroisch als jene der Jäger in Fredy Kradolfers Heldenepos. Vielleicht gibt es aber Leserinnen und Leser, die sich für jene Geschichte interessieren und die dem Leben der Wildtiere ein Ja geben möchten. Thomas Märki, Aristau

Nein zu beiden Agrar-Initiativen, Empfehlung der Ämtler CVP im «Anzeiger» vom 31. August.

Die CVP sagt nein zu beiden Agrarinitiativen. Grund: die Lebensmittelpreise würden so verteuert, was besonders für den Mittelstand zum Problem würde. Da bin ich anderer Meinung. Was

«nichts» kostet ist auch nichts wert und kann ohne schlechtes Gewissen entsorgt werden. Tagtäglich sehe ich Unmengen, zum Teil einwandfreie Lebensmittel, im Müll, Grüngut oder Abfallkübel. Wenn es etwas mehr kostet, kauft man bewusster ein und nur das, was wirklich gebraucht und auch konsu-

miert wird. Es entstünde viel weniger Abfall und der Geldbeutel wird nicht leerer dadurch. Es müsste auch nicht mehr so viel überproduziert werden und vor allem saisonal. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Ruth Weisskopf, Zwillikon

Ungerechte Pfarrstellenzuteilung Teilrevision für zukunftsfähige Kirche?, «Anzeiger» vom 31. August. Am 27. August trafen sich Mitglieder der Kirchgemeinden des Bezirks in Affoltern, wo der kantonale Kirchenratspräsident Michel Müller die Teilrevision der Kirchenordnung vorstellte. Hier folgen einige Präzisierungen zum Bericht im «Anzeiger» vom 31. August. Die neue Pfarrstellenzuteilung würde in Hedingen mit seinen 1503 Kirchenmitgliedern (Stand 31.12.2017) für die Amtsdauer 2020–2024 (Übergangsregelung) zu einer Reduktion der heutigen 100-%-Pfarrstelle auf 80 % führen – sie läge also lediglich 30 % über dem garantierten Minimum von 50 %, das unabhängig von der Mitgliederzahl auch Kleinstgemeinden zusteht. In der nun vorliegenden und von der Landeskirche als gerechtere

Berechnung der Pfarrstellenzuteilung bezeichneten Vorgehensweise verlieren vor allem Gemeinden mit 1000 bis 2000 Mitgliedern Pfarrstellen-Prozente. Im Säuliamt sind das vier von 13 Gemeinden: Hausen, Ottenbach, Obfelden und eben auch Hedingen. Bei Annahme der Teilrevision der Kirchenordnung gäbe es im Säuliamt nach Ablauf der Anpassungsphase, also ab 2024, auch fünf Gemeinden mit je einer 50-%-Pfarrstelle: Aeugst, Kappel, Knonau, Maschwanden und Rifferswil. Das Projekt «KirchGemeindePlus» (KG+) postuliert, dass Gemeinden zur Erfüllung ihrer Aufgaben eine gewisse Grösse haben müssen und deshalb kleinere Gemeinden sich zusammenschliessen sollten. Darüber kann man denken, wie man will. Jedenfalls geht das in zehn Ämtler Gemeinden laufende Zusammenschluss-Projekt genau dieser Frage nach und wird voraus-

Gut haben wir das Spital Affoltern Eine Premiere war es für mich: Wegen einem akuten Darmproblem meldete mich unser Hausarzt aus Hausen bei der Notfallstation des Spitals Affoltern an. Unser Sohn fuhr mich am Freitag nach vier Uhr nach Affoltern und brachte mich zur Notfall-Anmeldung. Alle waren schon informiert und erwarteten mich. Die Behandlung dauerte einige Zeit. Die Pflege und Ärzte haben sich ausserordentlich bemüht. Ich war sehr umsorgt und die fachliche Kompetenz war sehr gut. Auch ein CT musste noch erstellt werden. Mit diversen Kontrastmitteln wurde der Abdomen sichtbar gemacht. Die Assistentin war ebenfalls herzlich, es war doch schon nach 19 Uhr. Der Chefarzt erläuterte uns, meiner Frau, unserem Sohn und mir, die

sichtlich Mitte 2020 in den Gemeindeversammlungen der einzelnen Gemeinden zur Abstimmung kommen. Dass aber Kleinstgemeinden mit 300 bis 1000 Mitgliedern ab 2024 eine 50-%-Pfarrstelle und Gemeinden mit 1500 Mitgliedern lediglich eine 80-%Pfarrstelle erhalten, entspricht meiner Meinung nach kaum der versprochenen gerechten Berechnung der Pfarrstellenzuteilung. Die generelle Reduktion der Pfarrstellen und der wenig plausible Verteilmechanismus werden sicher auch nicht dazu beitragen, den laufenden Mitgliederschwund aufzuhalten. Obschon die teilrevidierte Kirchenordnung einige durchaus sinnvolle Neuerungen bringen würde, ist sie wegen der ungerechten Pfarrstellenzuteilung meiner Meinung nach abzulehnen. Peter Ott, Präsident Kirchenpflege Hedingen

Spital-Zukunft: keine Bewegung

Resultate der Untersuchung und gab interessante Tipps für die Zukunft. Zur Beobachtung war eine Nacht auf der Station notwendig. So wurde ich mit dem Rollstuhl ins schon bereite Zimmer geführt. Jetzt habe ich meinen ersten Spital-Aufenthalt mit Übernachtung – eine Premiere für mich – hinter mir. Danken möchte ich allen, die sich mit so viel Hingabe, Herzlichkeit und Wissen um Patienten kümmern, wie mich. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Leute rund um die Uhr mit viel Enthusiasmus um Menschen kümmern. Das Spital ist sehr persönlich. Da und dort sieht man auch ein bekanntes Gesicht. Gut haben wir das Spital Affoltern.

Wenn man auf die Website des Spitals Affoltern schaut, gibt es eine neue Mediensprecherin. Sonst aber gar nichts Neues: Keine neue Betriebskommission, keine «Road Map». Immer noch sollen per Mai 2018 Unterlagen für eine Volksabstimmung im Herbst/Winter 2018/19 bereitgestellt werden. Man macht Werbung für einen privaten Förderverein. Geht das überhaupt? Immerhin liegt der Jahresbericht 2017 vor. Medienmitteilung aus der Delegiertenversammlung? Fehlanzeige. Zukunft? Fehlanzeige. So kann man natürlich nicht an der Zukunft arbeiten und die Stimmbevölkerung überzeugen. Eigentlich schade. Aber vielleicht arbeitet man ja intensiv an einem Konzept Spitalliste 2022. Aber da ist Schweigen im Walde.»

Peter Reichmuth, Hausen am Albis

Dieter Jann, Hedingen


Stellenanzeiger Gesucht Damen- und Herrencoiffeuse, 50%- und 100%-Stelle in Cham. Wir suchen ab 1. November 2018 Verstärkung für unser junges Team. Sind Sie kreativ, motiviert, haben gerne Kundenkontakt, sind modebewusst, arbeiten gerne selbstständig und arbeiten gerne mit den neusten Trends? Coiffure Grease, Telefon 079 703 11 92, 041 780 19 58, coiffure.grease@ gmail.com, Luzernerstrasse 28, 6330 Cham

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An unserer Schule sind noch folgende Stellen neu zu besetzen:

Wegbegleiter/-innen von Kindergartenkindern in den Hort per sofort

Das

Bohnenfeld in Mettmenstetten

Buschbohnen zum Selberpflücken

1 Springer/-in als Mittagstischbetreuer/-in ab 22. Oktober 2018

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Für unser modernes, vielseitiges Sportzentrum mit Restaurant, Chäs-Stübli, Sports-Lounge, Billard Lounge, Tennis etc. suchen wir engagierte, aufgestellte, gepflegte und verantwortungsbewusste Person, die selbstständig arbeiten kann. Einsätze vorwiegend: – Montag bis Freitag zwischen 6.30 und 18.00 Uhr – ein- bis zweimal im Monat an den Wochenenden entweder Samstag oder Sonntag – Ferienablösungen nach Absprache – kurzfristige Einsätze, z.B. Mithilfe bei Gruppenanlässen Sie haben eine sportliche Einstellung und sind interessiert, in einem aufgestellten Team zusammenzuarbeiten? Sie sprechen Deutsch und haben Erfahrung im Service. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: sports ZUGERLAND AG Stichwort «sports» Riedstrasse 1a 6330 Cham


Gewerbe/Dienstleistungen

«Dienstagsmalereien»

Dunkle Geschichte

Kultur Affoltern lädt zur Vernissage einer Ateliergemeinschaft in die Galerie Märtplatz. > Seite 21

«LaMarotte» zeigt einen Film über den jüdischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg. > Seite 27

Freitag, 7. September 2018

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«Unruhiger Geist» Auch nach der Pensionierung ist es Jean-Pierre Feuz noch nie langweilig geworden. > Seite 31

Wenn pure Weiblichkeit im Vordergrund steht

Beauty and Nails by Genni Sperduto in Affoltern Schon der Blick durch die grossen Schaufenster von Genni Sperduto’s Beauty und NailStudio stellt klar: hier sollen Frauen sich wohlfühlen und verwöhnen lassen können. Das freundliche Lächeln der Inhaberin beim Eintreten verstärkt den ersten Eindruck. ................................................... von susanne crimi Genni Sperduto bietet seit zwölf Jahren kosmetische Anwendungen für Körper, Gesicht und natürlich auch Nagelbehandlungen an. Sie bildet sich ständig weiter und will immer mit neuesten Produkten und Angeboten für ihre Kundinnen da sein. Darum ist ihr Behandlungsrepertoire auch sehr vielfältig. «Jede Frau hat ihre ureigenen Bedürfnisse, abhängig von Alter und dem Anspruch an sich selber», erklärt Genni Sperduto. «So kann ich praktisch alles abdecken, was Frauen sich erhoffen und wo sie etwas an sich verändern wollen. Sofern sie gesund sind und nicht eine krankheitsbedingte Ursache hinter einem ‹Schönheitsfehler› steckt, kann sie bei mir unter vielfältigen Möglichkeiten das auswählen, was ihr guttut.»

Genni Sperduto lädt in ihrem Beautystudio zum Relaxen ein. (Bild Susanne Crimi) Ob nun Falten, Pigmentflecken, Akne, grossporige Haut oder unerwünschte Haare im Gesicht die Selbstwahrnehmung stören oder einfach mal ein Verwöhn- und Pflegeprogramm gewünscht wird, Genni Sperduto kennt die Bedürfnisse und berät gerne und unverbindlich. Sie kann, je nach Typ und Hautbeschaffenheit beraten und entweder Microneedeling, Dermabrasion, Microcurrent oder Radiofrequenz anbieten und mittels IPL störende Haare dauerhaft entfernen. Für den Körper kann sie je nach Wunsch zu Fettabbau, Straffung,

Bewegungsraum und Stille in Affoltern

Cellulite-Reduzierung, Muskelaufbau und Bekämpfung von leichten Ödemen verhelfen. Dies mit geeigneten Massnahmen wie Kryolipolyse, maschineller Lymphdrainage oder Ultratone.

Sich gemeinsam verwöhnen lassen Gepflegte Hände und schöne Nägel sind oft ein Schönheitsbedürfnis der weiblichen Welt. Bei Beauty and Nails können Fingernägel verlängert oder verstärkt werden. Es stehen über 200 Gel-Lackfarben zur Verfügung und

natürlich sind die neuesten Trends, was Formen oder spezielle, kunstvolle Verzierungen betrifft, ständig verfügbar. Wie wärs mit einem Mutter-Tochter-Tag? Oder einem FreundinnenAbend? «Mein schönes Studio und meine Arbeit machen mir jeden Tag Freude», führt Genni Sperduto aus. «Gerne biete ich auch für Raum für einen möglichen Mutter-Tochter-Tag, wo sich beide bei mir verwöhnen lassen können. Ein Glas Prosecco, kleine Knabbereien, spezielle Deko und vieles mehr ist hier möglich. Auch könnte ich für interessierte Kundinnen einen entspannenden Start in einen Freundinnen- oder Polterabend ausrichten, wo sich die einen behandeln lassen, während die anderen sich auf meinen Sofas unterhalten. Auch eine zusätzliche Schmuckparty oder Ähnliches liesse sich organisieren.» Ein vielfältiges Angebot an kosmetischen Produkten findet sich ebenfalls bei «Beauty and Nails». Mit natürlichen Inhaltsstoffen aus dem Meer unter dem Markennamen «Dalton» kann für fast jede Haut und jedes Alter die entsprechende Pflegelinie angeboten werden. Beauty and Nails, Genni Sperduto, Zürichstrasse 100, Affoltern, 043 817 19 10, www.beautyandnails.ch.

Aeugster Uber-Fahrer steht auf Volvo

Rivers – für bewegungsfreudige Menschen

Präsentation des neuen Kombi V60

Wer die Werkstatt betritt, bestaunt erst einmal den schönen Raum. Und dann entdeckt man eigene Räume: Bewegungsräume, Innenräume. Denn in der Werkstatt wirkt Martin Schmid mit Bewegung und Meditation. Das Bewe- Bewegung mit Martin Schmid von sanft bis dynamisch. (Bild zvg.) gungsspektrum ist sehr gross. «Bewegung ist für alle. möchte, ist im neuen Flow richtig: Aber nicht jede Bewegung ist für Fliessende Bewegungen jenseits aller Kategorien verschmelzen hier immer jeden», meint er dazu. So finden die Besucher hier sanfte wieder auch in Improvisation zu etwas Bewegung des Qigong oder des ganz Eigenem und Einzigartigem. SlowYoga. Beides ist auch hervorraNoch dynamischer zu und her gend für Menschen geeignet, die den geht es im Core. Das ist das GanzkörAlltag als ein Zuviel empfinden, die per-Krafttraining. «Es geht aber nicht gestresst oder erschöpft sind. «Selbst nur um Kraft. Auch Flexibilität und Burnout ist natürlich ein Thema», sagt Koordination sind wichtig.», sagt er Schmid. «Sowohl die Prävention, als und macht einen Handstand. Ohnehin auch die Erholung danach». Auch Taiji ist in allen Bewegungen eine klare ist eine sanfte Bewegungsform. Da Tai- Ausführung wichtig. ji in einem längeren Formablauf geUnd nun hält auch die Meditation lehrt wird, verlangt es auch einen län- Einzug in die Werkstatt. Mit Umi stellt geren Atem in Bezug auf den Lernpro- Martin Schmid eine Meditationsform zess. Dafür wird man mit einem Weg vor, die sich von fast allen anderen belohnt, den man ein Leben lang ge- Formen deutlich unterscheidet. (pd.) hen kann. Wer es gerne etwas dynamischer Qigong: Mo, 18-19 Uhr, Mi, 9-10 Uhr. Yoga: Mi, und möchte, ist mit Yoga gut bedient. Man Do, 18-19 Uhr, Mi, 10.15-11.15 Uhr. Flow: Mo, 19braucht dazu nicht flexibel zu sein. 20 Uhr. Core: Mo, 20-21 Uhr. Taiji: Do, 19-21 Uhr. Man wird flexibel. Yoga bringt Klar- Nächste Einführung in die Meditation: Freitag, heit in den Körper. Eine klare Struktur 7. September, 19 Uhr. Werkstatt, Im Winkel 5, und eine klare Ausrichtung. Wer spie- Affoltern. Infos auf www.goldenriver.ch lerisch Bewegungsfreiheit entwickeln oder Telefon 044 764 29 44.

Vergangenes Wochenende präsentierte die Ottenbacher Garage Albin Herzog den neuen Volvo-Kombi V60. Mit dabei der 5-Sterne-Uber-Fahrer Roland Erichsen, der seit 35 Jahren Volvo fährt. Er ist ein eleganter Kombi, der neue Volvo V60. Vergangenes Wochenende überzeugten sich in der Ottenbacher Volvo-Garage von Albis Herzog eine stattliche Anzahl Besuchende der «Open Doors» davon. Sie zeigten sich durchwegs angetan vom Nachfolger der legendären Volvo-Kombis, mit einem der grössten Gepäckräume seiner Klasse, markantem Design und

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den gewohnt innovativen Sicherheitstechnologien. Grosse Beachtung und viel Applaus erhielt auch Roland Erichsen. Der Aeugster ist einer von wenigen 5-Sterne-Uber-Fahrern weltweit und hat jüngst ein Buch über seine Erlebnisse als Uber-Fahrer in Zürich herausgegeben. («Über Uber» ist in der Buchhandlung Scheidegger und bei Federle Geschenke in Affoltern erhältlich.) Erichsen fährt seit 35 Jahren Volvo und ist entsprechend lange mit der Garage Albin Herzog verbunden. Demnächst wird er, gesponsert von Volvo Schweiz, in Ottenbach einen Volvo V90 Hybrid abholen können und diesen während eines Jahres kostenlos fahren. (kb.)

Beeindruckt vom neuen Volvo-Kombi V60 sind sowohl Garagist Albin Herzog, Ottenbach (links), als auch der Aeugster Uber-Fahrer Roland Erichsen. (Bild kb.)

Venenfunktion testen in Hausen Im Rahmen des Firmen-Jubiläums der Drogerie Rütimann in Hausen, kann vom 12. bis 15. September die Venenfunktion gemessen werden. Venenleiden und Krampfadern sind häufig auftretende Leiden, die verstärkt bei älteren Menschen und bestimmten Berufsgruppen vorkommen. Als Hauptursache dafür steht eine nicht mehr voll intakte Venenklappenfunktion im Vordergrund. Diese Venenklappen sorgen in den Beinen dafür, dass das venöse Blut aus den Extremitäten wieder zum Herzen zurückfliesst. Schliessen diese Klappen nicht mehr vollständig, sammelt sich Wasser und Blut vor allem in den Waden an und sorgt für aufgeschwollene Beine und Krampfadern.

Wie funktioniert der Test? Bei der Lichtreflexions-Rheografie wird der Gehalt an venösem Blut ausgewertet. Durch die Muskeltätigkeit (Muskelpumpe) werden die Venen entleert. Dieser Vorgang und die sich anschliessende Wiederauffüllung werden durch ein Gerät aufgezeichnet. Je länger der Zeitraum der Wiederauffüllung, desto kräftiger und dadurch funktionsfähiger sind die Venen. Die Messung informiert über die Funktion der Venen und zeigt so, ob das Risiko einer Venenstörung besteht. Ab sofort kann man sich einen der begehrten Termine sichern. Die Messung dauert rund 15 Minuten und ist völlig schmerzfrei, die Sensoren werden beidseitig an den Fesseln platziert – weite Hosen sind von Vorteil. Jeder Kunde erhält neben der Messung eine ausführliche Besprechung der Resultate. Zum Vormerken: Vom 19. bis 22. September findet auch noch eine Knochendichtemessung statt. (pd.) Venenfunktionstest vom 12. bis 15. September in der Drogerie Rütimann. Voranmeldungen nötig, in der Drogerie oder unter Telefon 044 764 06 68. Die Kosten pro Venenmessung betragen 15 Franken.

Evakuationsübung im «Coopark» Im Einkaufszentrum Coopark wurde am Dienstag, 4. September, um 9.10 Uhr im Rahmen einer Evakuationsübung ein Alarm ausgelöst mit dem Ziel, das Notfallkonzept des Einkaufszentrums zu überprüfen. Die Übung wurde vom Coop Sicherheitsdienst VRE Nordwestschweiz-Zürich organisiert. Mit der Evakuation wurden das Notfallkonzept und das Verhalten von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden im Notfall überprüft. Trifft ein solcher ein, müssen die Anwesenden das Gebäude rasch und geordnet verlassen und sich zu einem Sammelplatz begeben. Die Evakuation lief nach Plan, für die Kunden bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Dank der regelmässigen Evakuationsübungen gewinnen die Mitarbeitenden des «Coopark» an Sicherheit im Umgang mit NotfallSituationen. Die Leitung entschuldigt sich bei den Kundinnen und Kunden für allfällig entstandene Umtriebe und bittet um Verständnis. (pd.)


Ref. Kirche Knonau Samstag, 8. September Ganztätige Retraite der Kirchenpflege im Kloster Kappel Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mit Vikar Dr. Fabian Wildenauer Donnerstag, 13. September 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 9. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 12. September 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 13. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Theo Haupt

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 9. September 10.00 «Im Fall des Falles». Sing-Gottesdienst im Singsaal Zwillikon mit Bibliolog, Pfrn. B. Bartels 9.40 Fahrdienst vor der Kirche Dienstag, 11. September 9.30 – 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Freitag, 14. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst mir Pfr. Andres Boller, Wädenswil, und Brigitte Enk an der Orgel.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. September 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 10. September 9 – 10.30 Uhr Gesprächs- und Lesekreis im Pfarrhaus 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 14. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 9. September 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach. Erntedank. Pfarrerin Sonja Weisenhorn und der Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Chilekafi. Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Tel. 044 761 34 90

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 7. September 9.00 Juki 5 im Pfarrhauskeller 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 9. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Voranzeige: Sonntag, 16. September 10.00 Ökumen. Bettagsgottesdienst in Kappel a. Albis Sonntag, 16. September 13.30 Tagung zum Bettag in Kappel: «Klug werden für ein andermal? – Der Dreissigjährige Krieg als Lehrstück» – Referat von Prof. Dr. Bernd Roeck, Lehrstuhl für Allg. Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und sowie «Erlösung hier und dort» – das Liedgut aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges – Referat von Pfr. Theo Haupt, Pfarrer und Theologe. Kollekte 14.00 Führung mit Dr. Mohamed Abdel Aziz durch die Ausstellung «99 schönste Gottesnamen» Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Bärgblueme» – Der Jodlerclub «Flüehblüemli» Sangernboden, aus Sangernboden BE singt unter der Leitung von Peter Anken naturverbundene Jütz und Lieder von verschiedenen Komponisten. Lesungen: Pfr. Theo Haupt 14. – 16. September jeweils 10–17 Uhr, «99 schönste Gottesnamen» – Ausstellung zur Arabischen Kalligrafie – Der Kalligraf Dr. Mohamed Abdel Aziz an der Arbeit.

Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst in Knonau Sonntag, 9. bis 16. September Seniorenferien nach Ponte Tresa Amtswoche Pfr. T. Maurer, Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 8. September 13.30 Hochzeit: Maya Rüegg und Michel Frischknecht Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Marina Wehrli 19.30 Neumondsingen, Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 14. September ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche, Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 9. September 17.00 Musik-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant, Kornel Radics (Orgel/Querflöte) und Tamas Molnàr (Viola/Bratsche) Dienstag, 11. September 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 13. September 12.00 Club 4, Gruppen Alpha + Omega www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst/Erntedankfest Pfarrerin Sonja Weisenhorn GottesdienstbesucherInnen können am Erntedankfest etwas von den guten Gaben der Schöpfung mit in die Kirche bringen und auf den Erntedanktisch legen, sei es aus dem eigenen Garten, von einem Hofladen oder etwas selbst Eingemachtes. Nach der Feier des Gottesdienstes suchen sich alle vom reich gedeckten Gabentisch etwas aus, das sie gerne mit nach Hause nehmen möchten. Ottenbacher Chor Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi mit den Landfrauen Samstag, 15. September 9.30 Fiire mit de Chliine «Jona und der Wal» von Karin Lindermann Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren; Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 9. September 9.30 Gottesdienst 1. Johannesbrief 4,12: «Gott sehen», Pfr. Werner Schneebeli

Samstag, 8. September 18.30 Santa Messa Sonntag, 9. September 9.30 Wortgottesdienst hält Diakon Matthias Kühle-Lemanski

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 9. September 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler. Fahrdienst: Anmeldung bis 8. Sept., 044 777 99 72 11.15 Jugendgottesdienst in der Kirche Stallikon Dienstag, 11. September 9 – 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 12. September 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 13. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 14. September 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. September 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Familiengottesdienst zum Schulbeginn, anschl. Apéro Sonntag, 9. September 9.00 Eucharistiefeier mit Taufe 11.00 Keine Santa Messa Freitag, 14. September 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. September 10.00 Eucharistiefeier Montag, 10. September 19.30 Monatsandacht Dienstag, 11. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 12. September 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 13. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 8. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 9. September 11.00 Wortgottesfeier mit Taufe von Lena Eichenberger Montag, 10. September 19.00 Meditation in der ref. Kirche

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 9. September 10.30 Familiengottesdienst zum Schulbeginn, anschl. Apéro

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 8. September 13.31 Hochzeit Eliane Haldemann & Manuel Koch Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst «Vom Hören zum Handeln» Esther Bühler Kinderhüeti 18.30 Twens ALL IN: Jugendgodi Montag 10. September 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 13. September 19.30 Gebetsabend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 9. September 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann); Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst zum Thema Compassion KingsKids Donnerstag, 13. September 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. September 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. September 10.30 Gottesdienst Thema: Entscheidungen im Leben 1.Mose 13, 1-13 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 13. September 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 7. September 2018

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Es begann mit einem einzigen Bike Individuell zusammengesetzte Transalpes Bikes aus Zwillikon 1996 entschied Stefan Gruber: «Ich tue nur noch, was mir wirklich Spass macht». Biken macht ihm sichtlich Spass, auch das Konzipieren und Zusammensetzen von Mountainbikes, an denen seine Kunden nachhaltig Freude haben und immer wieder für den Service oder ein neues Bike nach Zwillikon zurückkommen.

und seine Kreativität aufmerksam wurden, fragten sie nach Einzelteilen. Stefan Gruber nahm den Ball ab, heute können Fachhändler und Privatpersonen bei ihm über Internet bestellen. Diesen Zwischenhandel nennt er «Pflicht», der Begriff hat aber nichts Negatives. Er macht auch diese Arbeit gern. Sein Herz aber schlägt für seine verschiedenen Grundausführungen der Transalpes Bikes und dem individuellen, kundenorientierten Zusammensetzen, das er als Kür bezeichnet.

................................................... von regula zellweger

Harter Start

Eine Velo-Werkstatt im 2. Stock? Kein Problem. Geschäftsführer Stefan Gruber setzt mit seinem Unternehmen Trail Supply AG insbesondere auf die eigene Marke Transalpes. Er sucht keine Laufkundschaft. Seine Kunden finden ihn in der «Fabrik am Weiher» in Zwillikon, weil sie gezielt seine Angebote wahrnehmen wollen. Denn die Transalpes Bike Manufaktur ist mehr als ein Bike-Shop. Sie ist Firmensitz, Manufaktur, Showroom, Testcenter und Lounge.

Interessante Berufslaufbahn Nach dem Abitur in Freiburg im Breisgau konnte sich der velobegeisterte Stefan Gruber für kein Universitätsstudium entscheiden. Er wählte den Fachhochschulstudiengang Verwaltungswirt, der inhaltlich breit ist und in Deutschland in eine Beamtenkarriere mündet. Lange hielt er es als Beamter mit Lebensanstellung im Amt für Umweltschutz nicht aus. Er nahm eine Auszeit von einem Jahr und landete in Griechenland in der Leitung einer Mountainbike-Station. Aus einen Jahr wurden fünf und

Für Stefan Gruber sind Bikes mehr als Fahrräder, sie bedeuten einen Lebensstil. Im Hintergrund arbeitet Jasmin Imgrüth an einem Bike. (Bild Regula Zellweger) aus der Beamtenkarriere definitiv nichts. Seine nächste berufliche Station war Bike Adventure Tours in Affoltern, wo er vor allem im Büro arbeitete und das Biken auf die Freizeit verlegte. Manchmal findet einen ein Traumjob – so auch Stefan Gruber, als ihm angeboten wurde, Transalpes zu übernehmen. Zusammen mit einem Freund wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit. Seit fast zwölf Jahren entwickelt und vertreibt er die seit 15 Jahren bestehende Marke Transalpes Bikes und hat daneben

Hoher Besuch in Mü’s Vinothek

Christoph Walter und Nelly Patty zu Gast Am vergangenen Samstag spielten Bandleader, Komponist und Arrangeur Christoph Walter und seine Partnerin, die französische Chansonnière Nelly Patty, in Affoltern. Unter dem Motto «Christoph Walter und seine Freunde» trafen sich 30 treue und grosszügige Members zu musikalischen und kulinarischen Köstlichkeiten. Christoph Walter und

Nelly Patty informierten über ihre Projekte und unterhielten ihre Gäste mit begeisternden Musik- und Gesangseinlagen. Für das leibliche Wohl sorgte ein exzellentes Antipasti-Buffet aus der Central-Küche, charmant präsentiert von der Wirtin Els Imhof. Dazu reichte Ruedi Müller Trouvaillen aus dem Keller von Mü’s Vinothek. Musik, Kulinarik und Wein sorgten bei den Gästen für einen unvergesslichen Abend im Säuliamt. (pd.)

Von links: Bandleader und Komponist Christoph Walter, «Central»-Wirtin Els Imhof, Chansonnière Nelly Patty und Ruedi Müller. (Bild zvg.)

weitere Standbeine aufgebaut.

Pflicht und Kür Heute verkauft Stefan Gruber Bikes. Nicht von der Stange, sondern individuell gefertigt. Genau das bereitet ihm viel Freude, das Eingehen auf die Wünsche der Kunden, das Zusammensetzen und vor allem das Finden qualitativ hochstehender Einzelteile. Er liest Fachliteratur, surft im Internet und besucht Messen, beispielsweise in Taiwan. Weil Velohändler auf seinen Spürsinn, seine Fachkompetenzen

Um in diesem Outdoor-Business ein Unternehmen zu starten, braucht es Ausdauer und Menschen, die mittragen. Beides hat er. Stefan Grubers Arbeitstag hat immens viele Stunden – was ihm nichts ausmacht. Ausser dass er gern mehr Zeit hätte, um mit seiner ebenso sportlichen Lebenspartnerin in den Schweizer Bergen zu biken. Sie hat grosses Verständnis, dass im Moment das Geschäft vorgeht – und es kommen bestimmt andere Zeiten. Aufgeben war nie eine Option, denn der Bike-Spezialist fühlt sich seiner Kundschaft gegenüber verpflichtet. Sie sollen mit ihren Transalpes Bikes auch noch in 20 Jahren zuverlässig und effizient Service und Beratung bekommen. Stefan Gruber ist kein «Verkäufer», er steht mit seinen Kunden in einer zwischenmenschlichen Beziehung. Seine Devise ist: «Wenn ich etwas tue, tue ich es richtig!» Zudem kennt er als aktiver Sportler seit seiner Jugend einen gesunden Ehrgeiz.

Erfolg motiviert «Jetzt läuft es gut», meint Stefan Gruber. «Wer bei mir ein Bike kauft, hat ein Lächeln auf dem Gesicht.» Dies

beweisen die vielen Fotos glücklicher Kunden auf seiner Webseite. Im Bereich der Mountainbikes ist die weltweite Entwicklung rasant. Die ersten Karbon Transalpes Bikes bewähren sich, die Besitzer sind davon begeistert. Doch nicht nur im Bereich Materialien gibt es immer wieder neue Produkte, auch im Bereich Technik tauchen clevere Lösungen Schlag auf Schlag auf. Stefan Gruber versteht es, den Spreu vom Weizen zu trennen und nicht auf Eintagsfliegen zu setzen. Heute beschäftigt Stefan Gruber zwei festangestellte Mitarbeitende und drei flexible Teilzeiter. Er ist auf den sozialen Medien präsent, hat beispielsweise 2000 Freunde auf Facebook. Er geht auch mit Tourismus-Regionen Kooperationen ein. Einzigartig ist sein Angebot, dass Kunden ihre Bikes gemeinsam mit ihm zusammensetzen dürfen. Wenn das Bike fertig ist, geht man zusammen essen. «Meine Kunden ticken gleich wie ich, sie sind auch Bike-verrückt», lacht er.

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Den Anfang machte die Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar), es folgten die W.R. Bernhard AG in Wettswil (23. März), Kurt Wohndesign in Obfelden (13. April), Lido Galli in Mettmenstetten (23. Mai), sowie die Buchhandlung Scheidegger (26. Juni) und Bill & Siegfried Getränke AG in Affoltern (10. August).

Festlichkeit zu attraktiven Preisen

Braut- und Festmode – nur 15 Minuten von Affoltern entfernt Bei «Brautfashion» in Sins findet sich einzigartige Braut- und Festmode für die ganze Familie. Bis Ende Oktober profitieren Kundinnen und Kunden von bis zu 50 Prozent Rabatt. Bei Brautfashion erwarten die Kundinnen verschiedenste Braut- und Festkleider in den Grössen 34 bis 56 – sei es ein figurbetonter Meerjungfrauenstil, eine grosse Prinzessinenrobe oder vielleicht doch ein Kleid im Vintage Look. Auch die Herren kommen nicht zu kurz. Bei einer Auswahl an Anzügen von Grösse 44 bis 66 ist für jeden etwas dabei. Natürlich gibt es auch hier verschiedenste Stilrichtungen von schlichter Eleganz über sportlich modern, bis hin zum Vintage Look zu entdecken – stets mit den passenden Accessoires. Kundinnen und Kunden können sich von Kopf bis Fuss einkleiden. Im hauseigenen Nähatelier werden das Brautkleid, Festkleid und der Anzug von Schneiderinnen individuell angepasst. Dank der einzigartigen Beratung durften Inhaberin Priska Kuchling und ihr Team letztes Jahr mit Stolz den Wedding Award Switzerland in der Kategorie Braut- und Abendmode entgegennehmen. Der Award ist das Qualitätssiegel der Hochzeitsbranche. Kundinnen und Kunden, die auf der Suche nach ihrem Traumkleid oder dem perfekten Anzug sind, sind herzlich zur Terminvereinbarung eingeladen. Bis Ende Oktober wird bis zu 50 Prozent Rabatt auf ausgewählte Brautkleider gewährt. (pd.) Die Öffnungszeiten und das Kontaktformular finden sich auf www.brautfashion.ch.

Festlichkeit muss nicht teuer sein: Bei «Brautfashion» finden Kundinnen und Kunden den perfekten Look für den nächsten Anlass. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

«Jazz in Church»

Am 16. September in Bonstetten

Freitag, 7. September 2018

Perlenpopcorn, Schneckenalgenglace und Seeigelmus

Auf der Suche nach dem mythischen Inselreich Atlantis «Perlenpopcorn – oder wo finden wir Atlantis?», heisst das neue Stück des Theaters ohoo!. Der «Anzeiger» besuchte die erste Durchlaufprobe dieses Spiels, das mit viel Gesang und Musik auftrumpft. «Perlenpopcorn» ist von Kindern für Kinder ab vier Jahren – und Erwachsene. Ab heute Freitag in Affoltern. ................................................... von marlise santiago

Die «New Orleans Stompers» spielen am 16. September in Bonstetten. (Bild zvg.)

Am Sonntag, 16. September, ist Eidgenössischer Dank-, Bussund Bettag. Anlässlich dessen findet in der reformierten Kirche in Bonstetten ein Gottesdienst mit Jazz statt. Zu Gast sind die New Orleans Stompers. Jazz und Kirche ist in unseren Regionen weniger bekannt, doch Gottesdienste mit Jazz gehen in die Entstehungszeit des Jazz zurück. Heute gehören sie in Nord- und Mittelamerika zum Alltag. Die Lieder, von den Besuchern gesungen, haben Rhythmus und Leidenschaft. Man nennt sie Spiritual und Gospel und jedes Jahr treten in Europa in der Weihnachtszeit Gospelchöre aus verschiedenen Teilen der publireportage

USA auf. Die New Orleans Stompers haben in ihrer langjährigen Geschichte auch schon Gottesdienste mit Jazz begleitet. Frau Pfarrerin Susanne Sauder ermöglicht es am Sonntag, 16. September, um 10 Uhr, mit der neuen Besetzung an alte Traditionen anzuknüpfen. Während des Gottesdienstes werden einige Stücke – passend zum Thema der Worte – gespielt. Anschliessend wird es ein zirka halbstündiges Konzert geben. Die Akustik in der Kirche ist hervorragend und die beste Voraussetzung dafür, dass die Besucherinnen und Besucher zu einem intensiven Hörerlebnis kommen. (pd.) Gottesdienst, Sonntag, 16. September, 10 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten.

In der Aula Ennetgraben riecht es nach Turnhalle. Rucksäcke, Jacken, Trinkflaschen und Turnschuhe liegen vor der ersten Stuhlreihe am Boden verstreut. Auf einer Matte neben der Bühne sitzen die kleinsten Spielerinnen und Spieler, die fünf bis sieben jährigen, die «Seepferdchen.» Ein Mädchen weint und muss getröstet werden. «Ich will nicht mehr mitmachen» schluchzt es, «mein Bein tut weh.» Derweil sagt Theaterpädagoge Raffaele Cavallaro: «Das Publikum wäre jetzt im Saal, bitte Musik.» Aber jemand fragt dazwischen: «Muss die Türe offen sein?» Und die Kleine schluchzt noch einmal: «Ich will nicht mehr mitmachen», und diesmal tönt es trotziger. Mit einem Brötchen in der Hand sieht die Welt aber gleich anders aus, und es steht dann zusammen mit den anderen Seepferdchen zufrieden auf der Bühne. 19 Kinder im Alter von acht bis elf, und eben die jüngeren Seepferdchen, haben zusammen mit dem vierköpfigen Leitungsteam eine Geschichte erarbeitet. In drei Akten führen sie die Zuschauerinnen und Zuschauer ins sagenhafte Inselreich Atlantis. Zu Beginn ist es das Paradies; kein anderes Reich ist so schön und friedlich

Trauriger Untergang von Atlantis. (Bild Marlise Santiago) und voller Liebe. Doch dann kam das Glück den Menschen von Atlantis abhanden, und das Inselreich ging unter. Und so geht das Spiel in der geheimnisvollen Unterwasserwelt weiter. In der Unterwasserküche gibt es Leckereien wie Fisch in Algen, Perlenpopcorn, Schneckenalgenglace oder Seegrashafermus. Der Unterwassergärtner führt durch den Korallengarten mit seinen Perlenbäumen. Oder Meerjungfrauen wetteifern darum, wer die Schönste und Beste ist, oder es wird gemobbt – ganz wie im richtigen Leben. Das Stück handelt von Glück und Unglück, Trauer, Gut und Böse und von Macht. Am Schluss wird zum Glück ein böser Bann gebrochen und das Glück kehrt wieder ins Inselreich zurück. «Perlenpopcorn» lebt vor allem von der Einzigartigkeit eines jeden Kindes, das Raum hat, sich so zu

bewegen und so zu agieren, wie es ihm entspricht. Und weiter lebt das Stück von eingängigen Liedern und der Begleitmusik von und mit dem Musiker Adrian Strickler. Am Schluss der Probe, nach einer kurzen Pause, sitzen die Kinder am Bühnenrand. Sie wirken zufrieden und müde. «Hat es euch auch gefallen?» Ein einstimmiges Ja ist zu hören. «Ich bin stolz auf euch» sagt Raffaele Cavallaro, «ich weiss wie viel Arbeit dahinter steckt», und Iris Hochschorner, die Dramaturgin doppelt nach: «So toll wie heute habt ihr noch nie gespielt. Mein grosses Kompliment.» Und 19 Kindergesichter strahlen um die Wette. Premiere heute Freitag, 7. September, 19.30 Uhr, weitere Aufführungen am Samstag, 8., Sonntag, 9. September, 16 Uhr. Aula Ennetgraben, Affoltern, Kollekte. Theaterbar jeweils eine Stunde vor Beginn.

Einblicke in die Imker-Arbeit

Am Samstag, 15. September, in Hedingen Erst gerade wurden die Jungimker von Massimo Godenzi und Christian Bacher verabschiedet – schon geht es bei den Ausbildnern des Imkervereins Bezirk Affoltern mit den Vorbereitungen für das kommende Imkerjahr weiter. Das grosse Interesse an der Imkerei hält an. Am Schnuppertag besteht die Möglichkeit, mit Bienen näher in Kontakt zu treten und mehr über diese Tiere und die Arbeit mit ihnen zu erfahren. Die Bienenhaltung ist ein zeitintensives und material-aufwändiges Hobby. Hinzu kommt, dass es einiges an Wissen braucht, um ein guter und zufriedener Imker zu werden. Viele

Menschen unterschätzen diese Aspekte und steigen euphorisch in diesen «Nebenberuf» ein. Zwei, drei Jahre später hören sie frustriert wieder auf. Die Familie, die Ferienplanung, andere Freizeitaktivitäten müssen ins Bienenjahr integriert werden. In der Hauptsaison von April bis August geben die Natur und die jeweils notwendigen Arbeiten den Rhythmus vor. Je nach Wetter können die Arbeiten früher oder später erforderlich sein. Im Frühsommer ist es nur möglich Ferien zu buchen, wenn man im Team imkert und sich ablösen und ergänzen kann. Die Imkerei ist eine Beschäftigung, die nie langweilig wird. Das erste Jungvolkbilden oder den ersten eigenen Honig schleudern sind Highlights, die für die viele Arbeit entschädigen.

Vom Aufbau des Bienenvolkes bis zur Honigernte Für die vielfältigen Arbeiten vom Aufbau eines Volkes über die Honigernte, von der Bekämpfung der gefährlichen Varroamilbe bis zu den gesetzlichen Vorschriften, braucht es ein grosses differenziertes Wissen. Der Einführungskurs dauert 18 Monate und setzt sich aus Theorieabenden im Winter und praktischen Halbtagen im Sommer zusammen. Zukünftige Bienenhalter werden theoretisch und praktisch in alle notwendigen Arbeiten eingeführt. Auch bei der Suche eines geeigneten Standortes oder der Übernahme eines Bienenhauses werden JungImker von den Vereinsmitgliedern unterstützt. Oft bilden sich während der Ausbildung Zweier- oder Dreier-Gruppen, die dann gemeinsam einen Bienenstand führen und so Privatleben und Bienenzucht unter einen Hut bringen. Christian und Massimo führen am Samstag, 15. September, von 13.30 bis ca. 15.30 Uhr für alle Interessierten am Lehrbienenstand im Feldenmas in Hedingen einen Schnupper-Nachmittag durch. Wer im Februar 2019 mit dem Grundkurs starten will, muss diesen Schnuppertag vorgängig besucht haben. Samstag, 15. September, 13.30 bis ca. 15.30 Uhr, Feldenmas Hedingen. Die Unkosten betragen 50 Franken und werden beim Imkerkurs angerechnet.

Kursleiter Christian Bacher (vorne links) mit dem Betreuer des Lehrbienenstands Leo Staubli (vorne rechts) Mit den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des letzten Kurses. (Bild zvg.)

Anmeldung per E-Mail bei Christian Bacher info@imkereiausruester.ch oder per Telefon/SMS: 079 399 53 92.


Veranstaltungen

«Frauezmorge» mit Carolyn Nabholz

Freitag, 7. September 2018

«Dienstagsmalereien»

Am Freitag, 14. September, in Wettswil

Vernissage in der Galerie Märtplatz in Affoltern

Die Wettswilerin Carolyn Nabholz vom Verein Netznatur Unteramt ist am 14. September zu Gast am «Frauezmorge» Stallikon Wettswil.

Kultur Affoltern startet nach der Sommerpause mit dem neuen Programm und lädt am 14. September zur Vernissage in die Galerie Märtplatz ein.

Sie berichtet über die Vögel rund um unsere Dörfer im Verlauf der Jahreszeiten. In jeder Jahreszeit kann man andere Vögel beobachten. Die Referentin erklärt, weshalb und zeigt entsprechende Bilder. Wer weiss, vielleicht erkennt man danach den einen oder anderen Vogel besser und erfreut sich an seinem Gesang oder Gezwitscher. Das Thema ist für Hobbyornithologinnen

und alle, die sich für die Natur interessieren, spannend und lehrreich. Dem Referat geht ein herzhaftes Frühstück voraus, bei dem Zeit vorhanden ist, andere Frauen kennenzulernen und sich auszutauschen. Das «Frauezmorge»-Team freut sich auf eine rege Beteiligung. Margrit Iseli Freitag, 14. September, 9 bis 11 Uhr, Saal der reformierten Kirche Wettswil. Anmeldung bitte bis 12. September an Erika Müller 044 777 99 72 oder erikarene.mueller@bluewin.ch. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Franken pro Person.

Ein Bettagskonzert der besonderen Art

Konzert der Chorkapelle Kaluga (RU)

Die Chorkapelle Kaluga nimmt ihr Publikum mit auf eine bezaubernde Reise in die Welt der orthodoxen Gesänge und russischen Volkslieder. (Bild zvg.)

Unter der Leitung von Valeriy Slavinskiy sind am Sonntag, 16. September, orthodoxe Gesänge und russische Volkslieder, in der reformierten Kirche Affoltern zu hören. Kaluga ist eine Stadt mit über 350 000 Einwohnern und liegt an den Ufern des Flusses Oka, zirka 200 Kilometer südlich von Moskau. Der gemischte Chor von Valeriy Slavinskiy reist seit mehr als 25 Jahren regelmässig nach Westeuropa. Diese Reisen basieren auf einer langen Tradition und haben ihren Anker in der Freude am Singen, dem Wunsch nach Völkerverbindung und einem regen kulturellen Austausch. Brücken schlagen zwischen Ost und West, Freundschaften knüpfen wie auch die gemeinsame Liebe zur Musik – das sind auch heute noch die Triebfedern der Musikerinnen und Musiker. Die Schweiz ist ihr besonders beliebtes Reiseziel. Durch ihre regelmässigen Auftritte in verschiedenen Landesregionen sind viele Freundschaften

entstanden. Die Kapelle ist kein professioneller Chor, viele der Mitglieder arbeiten an der Kaluger Musikhochschule, andere an der Musikschule für Kinder. Einige stammen aus ganz anderen Berufen, was die Qualität nicht schmälert. Der Chor finanziert seine Reisen nach Westeuropa mit den Einnahmen aus der Kollekte. Sie legen die lange Strecke nach Westeuropa mit einem Reisecar zurück und übernachten in Zivilschutzunterkünften oder Pfadiheimen. Ihr musikalisches Repertoire frischen sie jedes Jahr auf. Im Allgemeinen eröffnen sie das Konzert mit geistlichen Liedern, im zweiten Teil fahren sie mit Volksliedern fort. Oft begleiten zusätzliche Musiker den Chor auf seiner Tournee und runden mit ihren Darbietungen den Auftritt ab. Dieses Jahr sind es einige Mädchen des Volksensembles «Okolitsa» aus Obninsk.

Die Ausstellung «Dienstagmalereien» mit Katharina Forster, Jacqueline Rost, Ursula Küenzi, Moni Wicki und Stefan Solèr zeigt individuelle Werke von Kunstschaffenden aus der Region. Das Verbindende der fünf Kunstschaffenden ist das Malen in einem gemeinsamen Atelier in Mettmenstetten. Hier treffen sie sich seit mehreren Jahren jeweils am Dienstag, um zu malen, um einzutauchen in Farben und Formen, um der Fantasie Raum zu geben. Katharina Forster ist in Mettmenstetten aufgewachsen und seit mehreren Jahren Mitglied der Ateliergemeinschaft. Das Malen erfolgt bei ihr spontan, intuitiv und mit kräftigen Farben. Sie malt mit Acrylfarben, Pigmenten, Tuschen und Collagen. Das Malen ist ein Prozess, in dem Formen und Aussagen entstehen. Seit 37 Jahren lebt Jacqueline Rost in Affoltern. Das Malen mit der Gruppe am Dienstag ist für sie eine Oase im Alltag. Die Freude am Experimentieren und Gestalten mit verschieden Materialien, Malunterlagen, Farben und Techniken steht bei ihr im Mittelpunkt. Am Anfang war die Idee, dann das Einlassen dar-

Die fünf Mitglieder der Ateliergemeinschaft (von links): Moni Wicki, Jacqueline Rost, Stefan Solèr, Katharina Forster und Ursula Küenzi. (Bild zvg.) auf in der Auseinandersetzung und in der Umsetzung in ihren Bildern. Bei Ursula Küenzi ist Malen oder Zeichnen Ausdruck einer spontanen Idee. Der eigenen Kreativität Ausdruck geben, Experimentieren und sich freuen über das Momentane und das Entstehen von etwas Neuem, findet sie spannend. Stefan Solèr lebte mit seiner Familie im Bündnerland, bevor es ihn wieder zurück ins Säuliamt zog. Er zeichnet skizzenartig mit Tusche und Kielfeder und ergänzt seine Zeichnungen mit Aquarellfarben und Pigmenten. Striche sind sein Markenzeichen. Die Vielfältigkeit der Natur mit

ihren Farben, Formen, Linien widerspiegelt sich in den Bildern von Moni Wicki. In der Vielfältigkeit der Natur, lassen sich unzählige Motive finden, die in ihr und dem Betrachter etwas anklingen lassen. Ihre Bilder lassen der Fantasie freien Raum. Das Quintett freut sich auf Besuch in der Galerie Märtplatz. (KA) Die Ausstellung dauert vom Freitag, 14. September, bis Sonntag, 30. September. Vernissage: Freitag, 14. September, 19 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12 Uhr (Wochenmarkt und Märtkafi), Sonntag, 11 bis 14 Uhr.

Der Singkreis Bezirk Affoltern freut sich auf neue Stimmen

Bald beginnen die Proben für die Konzerte 2019 Der Singkreis Bezirk Affoltern startet im Oktober unter der Leitung von Brunetto d’Arco mit den Proben für die Sommerkonzerte im Juni 2019. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Dieses Jahr hat sich der Singkreis ein Oratorium der Romantik ausgesucht: «Paulus» von Felix Mendelssohn Bartholdy. Im Zentrum des Werks steht die Wandlung des Christenverfolgers Saulus zum Apostel Paulus. Mit dem Oratorium «Paulus» wendet Felix

Mendelssohn sich in vielerlei Hinsicht einer der wegweisendsten, modernsten Gestalten zu, einem Repräsentanten unserer und der nachfolgenden Zeit schlechthin. Wer Freude am gemeinsamen Musizieren hat und gerne mitsingen möchte, ist ganz herzlich zu Schnupperproben eingeladen. Chorerfahrung ist nicht Voraussetzung. Wichtiger sind Begeisterungsfähigkeit und die Bereitschaft, regelmässig an den Proben teilzunehmen. Der Chor probt jeden Montag von 20 bis 22 Uhr in Zwillikon (ausser in den Schulferien). Die Proben für

«Paulus» beginnen am 22. Oktober. Mitte Juni 2019 führt der Singkreis dann das Werk gemeinsam mit renommierten Solistinnen und Solisten sowie einem Orchester aus Berufsmusikern auf. (pd.) Weitere Auskünfte erteilt die Präsidentin des Singkreises Bezirk Affoltern, Regula Klee-Hauser, gerne per E-Mail: regula.klee@singkreisaffoltern.ch oder per Telefon: 044 761 94 11. Informationen über den Chor sind zu finden auf www.singkreisaffoltern.ch. Konzerte «Paulus»: 14. Juni 2019 St. Peter Zürich / 15. Juni 2019, katholische Kirche Bonstetten / 16. Juni 2019, Klosterkirche Kappel.

Sonntag, 16. September, 18 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos auf: www.kaluga-chor.jimdofree.com.

«Verändere Dich und alles verändert sich» Am Mittwoch, 19. September, startet im Familienzentrum Affoltern ein dreiteiliger Kurs, der die Teilnehmenden dazu befähigen soll, Veränderungen leichter anzugehen und erfolgreich zu meistern. Veränderung ist die einzige Konstante in unserem Leben. Warum ist es so viel einfacher, im langweiligen Alltagstrott zu bleiben, als ihn zu verändern? Was macht einen erfolgreichen, glücklichen Menschen aus? Wie können wir selbst unser Leben aktiv gestalten und so offen für laufende Veränderungen sein? Ab Mittwoch, 19. September, und an zwei weiteren Abenden, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr, durchleuchten die Teilnehmenden in diesen

Workshops die Gründe, die sie daran hindern, ihr Leben so zu führen, wie sie es sich wünschen. Sie erkennen, welche Glaubenssätze, Muster und Verhaltensweisen sie in ihrem Leben «gefangen» halten und mit welchen Schritten sie alle gewünschten Veränderungen für sich herbeiführen können. Aktiv ergründen sie zusammen mit Gabriella Steiner, Gesprächstherapeutin und Wellnesstrainerin, alle Aspekte der Veränderung und erhalten wertvolle Tipps, damit Veränderungen künftig mühelos gelingen. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen und das komplette Kursangebot finden sich auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Die Mitglieder des Singkreis Bezirk Affoltern freuen sich auf Unterstützung durch neue Stimmen. (Bild zvg.)


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agenda

Freitag, 7. September Aeugstertal

20.00: Echo vom Locherguet «Musig quer dur d’Schwiiz und drüberus». Reservieren 044 761 61 37. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen – auch Nicht-Bewohner – mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: «Perlenpopcorn – oder wo finden wir Atlantis?» Theater von Kindern für Kinder & Erwachsene. «ohoo! – Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern a.A.». Eintritt frei, Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Hausen am Albis

20.00: OpernHausen in «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei Akten. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@ opernhausen.ch. Oper in der Scheune Grandezza. Zugerstrasse 18.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «schön & gut Mary», Poetisches und politisches Kabarett. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Mettmenstetten

19.00: «Maisfeldfest». Country und Party Night ab 18 Jahren mit Festwirtschaft und grosser Tanzfläche bis 4 Uhr morgens. Ab 21 Uhr Country Band «Tuff Enuff», DJ Robert Rush in der Bar. Maisfeld neben Haselbach im Rossmatten. Nähe Bahnhof.

Ottenbach

21.00: Friday Night Fever mit DJ Fin - gute Grooves für tanzfreudige Leute. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 8. September Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 16.00: «Perlenpopcorn – oder wo finden wir Atlantis?» Theater von Kindern für Kinder & Erwachsene. «ohoo! – Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern a.A.». Eintritt frei, Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: Bait Jaffe Klezmer Orchestra Jubiläumstournee. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.00: OpernHausen in «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei Akten. Reservieren unter Telefon

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Veranstaltungen

Freitag, 7. September 2018

Seine letzte Rolle

Ausstellungen Aeugst am Albis

«Lucky» am 12. September im Kinofoyer Lux in Affoltern Harry Dean Stanton, der es als einer von wenigen geschafft hat, über Nebenrollen Ikonenstatus zu erlangen, spielt kurz vor seinem Tod nochmals eine seiner seltenen Hauptrollen. Aufstehen, Leibesübungen, Kaffee und Kreuzworträtsel im Diner, Kippen kaufen, TV schauen, ein Drink in der Bar: Das Leben des greisen Lucky unterliegt einer Routine, die dem kauzigen, aber liebeswerten Mann Halt gibt. Im kleinen Kaff, in dem er wohnt, schätzen die Menschen den verschrobenen Mann, auch wenn er für viele ein Mysterium darstellt. Mit der Einsicht, dass sein Leben dem Sendeschluss nahe ist, geht der Atheist in sich, um einige letzte Fragen zu klären – oder es zumindest zu versuchen. Es folgt eine Auseinandersetzung mit

044 764 07 52 oder tickets@ opernhausen.ch. Oper in der Scheune Grandezza. Zugerstrasse 18.

Maschwanden

14.00: 100 Jahre Veloclub. Mit Veloparcours auf dem Schulhausplatz, ab 17.30 Uhr Festbetrieb in der Turnhalle mit Wirtschaft und Bar. Tanz und Musik mit «Alpen-Starkstrom». Schulhaus.

Mettmenstetten

19.00: «Maisfeldfest». Country und Party Night ab 18 Jahren mit Festwirtschaft und grosser Tanzfläche bis 4 Uhr morgens. Ab 21 Uhr Party Band «Freibier», DJ Robert Rush in der Bar. Maisfeld neben Haselbach im Rossmatten. Nähe Bahnhof.

Obfelden

08.00-16.00: Märt-Tag! Degustation, Apéro, Festwirtschaft und Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48.

Ottenbach

21.00: Live Konzert «ClinTonics» Celebrating the Music of Delbert McClinton. Bar offen ab 20 Uhr, Abendkasse Tickets Fr. 20.-. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 9. September Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen und sich unterhalten und spielen. OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 16.00: «Perlenpopcorn – oder wo finden wir Atlantis?» Theater von Kindern für Kinder & Erwachsene. «ohoo! – Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern a.A.». Eintritt frei, Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben.

«Harry Dean Stanton in seiner letzten Rolle als Lucky». (Bild zvg.) dem Unausweichlichen. Der Film wird geprägt durch das markante, hagere Gesicht und die wehmütigen Augen des Hauptdarstellers. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten verstarb Stanton 2017 im Alter von 91 Jahren in Los Angeles. Den wunderbaren Indiefilm Lucky darf man in zweifacher Hinsicht als

17.00: Kultur am Platz – Musig us em Amt: «Morning’s Calling – do you believe in magic?» Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet. Marktplatz.

Hausen am Albis

19.00: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei Akten. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@ opernhausen.ch. Oper in der Scheune Grandezza. Zugerstrasse 18.

Rifferswil

13.00-17.00: Sunday Afternoon Schwelgen in Stauden - 5 Jahre Blattgrün. Kurzvorträge, Überraschungsgäste und Buffet von Rebeca Brodbeck, Rifferswil. Anmeldung erforderlich. 044 241 27 66, 079 678 21 78. Gärtnerei Blattgrün Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

Dienstag, 11. September Aeugstertal

19.00-21.30: «Naturparadies in Gefahr?» Forum Aeugst lädt ein zu Exkursion und Vortrag an die Reppisch, mit Thomas Winter, Stiftung Wirtschaft und Ökologie. Kontakt: Roger Nötzli, 079 610 29 85, freier Eintritt, Kollekte, Treffpunkt beim Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsa

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ein Geschenk bezeichnen. Erstens als Geschenk an Stanton, der ganz am Ende seiner Karriere nochmals eine seiner seltenen Hauptrollen spielen darf. Dabei verkörpert er mehr als je zuvor sich selbst, mit all seinem lakonischen Witz und seinem unfassbaren Wesen. Zweitens ist es ein Geschenk für das Publikum, ihn ein letztes Mal formatfüllend zu sehen – in jeder Szene. Lucky versammelt berührende Momente der Skurrilität und des Tiefsinns in einer Umgebung von dörflicher Profanität, und dies ungekünstelt und echt. (pk) Mittwoch, 12. September, 20.15 Uhr: «Lucky», Spielfilm von John Carroll Lynch, mit Harry Dean Stanton, Ron Livingston und David Lynch, USA 2017, 88 Min., E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Mo, 8-11.00/ 16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «99 schönste Gottesnamen» Ausstellung zur arabischen Kalligrafie. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 21. Oktober.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Farbenzauber im Quadrat» Werke von Regula Wetter aus Affoltern am Albis. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Oktober.

Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). Weitere Informationen auf www.kinolux.ch.

mes Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «Fair food - sinnvoll oder gefährlich?» Öffentlicher Vortrag mit Bio-Bauer Hansjörg Schneebeli. Anschliessend Diskussion und Apéro. Reformierte Kirche (Ulmensaal).

Mittwoch, 12. September Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Lucky». Spielfilm von John Carroll Lynch mit Harry Dean Stanton. USA 2017, 88 Min, E/d. Abendkasse & Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Zeitgeschichte Film «Die Unsichtbaren». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.00: OpernHausen «La Vera Costanza» von Joseph Haydn in drei Akten. Reservieren unter 044 764 07 52 oder tickets@opernhausen.ch. Oper in der Scheune

Grandezza. Zugerstrasse 18.

Knonau

14.00-15.00: Lorenz Pauli erzählt aus seinen lebendigen Geschichten. Rigo und Rosa und noch viel mehr. Für grosses Lachen und kleines Glück. Für Menschen ab 5 Jahren und ihre Erwachsenen. Lorenz Pauli sorgt für grosses Kino im Kopf. Eintritt frei. Bibliothek Knonau. Stampfisaal.

Donnerstag, 13. September Affoltern am Albis

12.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Dürnten, Klang-Maschinen-Museum, Führung ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66. Treffpunkt Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Mellowbrass». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Môtiers-Le Chasseron-Sainte-Croix. Wanderzeit ca. 5½ Std. Anmeldung und Auskunft: Josef Fischer, 044 700 28 25. Treffpunkt Bahnhof.

Stallikon

07.49: Senioren Wandergruppe: Zürich Rigiblick-LoorenkopfturmFällanden. Treff Station Bus 236.


Veranstaltungen

Freitag, 7. September 2018

Ein Stück dunkler Geschichte verfilmt Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Bait Jaffe Klezmer Orchestra Sascha und David Schönhaus, Andreas Wäldele, und Niculin Christen haben sich der jüdischen Musikrichtung Klezmer verschrieben. Die neusten Kompositionen sind zeitgenössisch, lassen aber zugleich den Hintergrund der familiären Überlieferung mitschwingen. Samstag, 8. September, Bar und Abendkasse ab mit Kulturlegi 20 Franken.

«Die Unsichtbaren – Wir wollen leben» (Film 2017) Berlin, 1943: Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für «judenrein» erklärt. Doch einigen Juden gelingt es tatsächlich, für die Behörden unsichtbar zu bleiben. Oft ist es pures Glück oder jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben Dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede versteckt sich in der Uniform der Hitlerjugend und Ruth Gumpel, als Kriegswitwe getarnt, serviert NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen. Das Drehbuch dieses ausserge-

Der Schauspieler Max Mauff spielt im Film «Die Unsichtbaren» den Juden Cioma Schönhaus. (Bild zvg.) wöhnlichen Dramas basiert auf Interviews, welche Claus Räfle und Alejandra López mit Zeitzeugen geführt und in ihren Film integriert haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands.

Am Dienstag, 11. September, zeigt das Kino Seehof Zug den Film «Chris the Swiss» als Vorpremiere. Filmemacherin Anja Kofmel wird persönlich anwesend sein.

Konflikt war und nimmt die Kinobesucher mit auf ihre Suche in Kroatien. Sie erzählt ihre Reise in einer feinen Mischung aus Dokumentations- und Animationsfilm, inzwischen schon mehrfach preisgekrönt. Die Filmemacherin Anja Kofmel wird persönlich anwesend sein und nach dem Film für Fragen zur Verfügung stehen. Die Moderation übernimmt dabei der Filmwissenschaftler und Animationsfilmer Oswald Iten. Zudem ist vor dem Hauptfilm exklusiv Anja Kofmels erster Kurzfilm «Chrigi» (2009, 7 Min.) zu sehen, welcher zum selben Thema entstanden ist. (pd.) «Chris the Swiss», Vorpremiere am Dienstag, 11. September, 20 Uhr, Kino Seehof Zug. Infos auf www.kinozug.ch.

Zum Arbeiten keine Zeit

Theaterabend am 15. September

Massgeschneiderte Arrangements sorgen dafür, dass das Repertoire nicht im geläufigen Mainstream verharrt. (pz) Donnerstag, 13. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Mittwoch, 12. September, Bar und Abendkasse ab

Kleines Essen 18 Franken.

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 15/10 Franken, mit Kulturlegi 10 Franken, ab 19 Uhr Essen 20

Platzreservierungen empfohlen über

Franken (Gschwellti, Chäs und Salat, Reservierung

Telefon 044 760 52 62 oder unter

erwünscht).

www.lamarotte.ch.

Am 13. September im Kino Mansarde in Muri

Gleich zu Beginn der aktuellen Spielsaison feiert der Filmklub Muri zwei besondere Jubiläen. Christiana Affolter und Hardy Ketterer steckten für mehr als 20 beziehungsweise 40 Jahre ihr Herzblut in den Murianer Filmklub. Beide Mitglieder treten nun in den verdienten «filmischen» Ruhestand. Dieses ehrenamtliche Engagement, geprägt von Enthusiasmus in Aufbau und Etablierung des Kinos wird nun mit zwei Sondervorstellungen gewürdigt, für die sie sich nun jeweils einen Film ihrer Wahl aussuchen durften. «Amarcord» von Federico Fellini ist ein Meilenstein des europäischen Kinos der frühen 70er-Jahre. Konzi-

Vorpremiere mit der Filmemacherin

Jazz am Donnerstag mit der Band «Mellow Brass»

Sondervorstellung mit zwei Klassikern der Filmgeschichte

Zu Ehren zweier langjähriger Filmklub-Mitglieder zeigt das Kino Mansarde in Muri am 13. September die beiden Filme «Amarcord» und «Sliding Doors».

«Chris the Swiss» im Kino Seehof Zug

Anja Kofmel bewunderte ihren Cousin Chris bereits als kleines Mädchen. Sein mysteriöser Tod mitten in den Jugoslawienkriegen 1992 beschäftigt sie bis heute, denn zum Zeitpunkt des Todes trug der junge Schweizer Journalist die Uniform einer internationalen Söldnergruppe. Warum nur? Als erwachsene Frau beschliesst Anja, seiner Geschichte nachzugehen. Sie versucht zu verstehen, was Chris’ tatsächliche Beteiligung an diesem

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken,

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piert ist der Film als szenische Abfolge von Episoden aus dem Italien der frühen 30er-Jahre. Der 16-jährige Titta erlebt in Rimini kleinbürgerliche Verhältnisse und Konventionen, welche im Gegensatz zur erlebten Lebenswirklichkeit stehen. Mitten in der Pubertät beginnt er eigene Sehnsüchte zu entdecken. Mit dem aufkommenden Faschismus des MussoliniRegimes entwickelt sich zunehmend zusätzlicher sozialer Sprengstoff. In «Sliding Doors» aus dem Jahr 1998 spielt Gwyneth Paltrow eine junge Frau, welche gerade ihren Job verloren hat. Das in dieser Zeit konzeptionell innovative Element an diesem Film ist, dass im weiteren Verlauf des Films sich das Leben der Hauptfigur in zwei parallel ablaufende Handlungsstränge aufteilt. Dieses Liebesdrama thematisiert Erwartungen und Enttäuschungen und die Eventualitäten des Lebens. Was wäre wenn ... Ergänzt werden diese beiden Sondervorstel-

lungen im regulären Spielplan durch «In den Gängen» und «Apfel und Vulkan». Als der stille Christian seine neue Stelle als Lagermitarbeiter in einem Grosssupermarkt antritt, trifft er auf die aufgeweckte Marion aus der Süsswarenabteilung, die ihn zu mögen scheint. Jedoch gibt es ein Problem, denn Marion ist verheiratet. Trotzdem wird die Anziehung zwischen den beiden immer grösser, bis Marion eines Tages nicht mehr zur Arbeit erscheint. «In den Gängen» ist ein enorm feinfühliger Film, der ohne grosse Worte aus dem Leben erzählt und eine Sprache voller Melancholie, Wehmut aber auch Lebensfreude spricht. «Apfel und Vulkan – auf der Suche nach dem was bleibt» zeigt zwei Frauen, die mit dem Tod konfrontiert werden: Die Filmerin Nathalie Oestreicher begleitet dokumentarisch ihre Freundin Fabienne, die todkrank ist. Was kann sie ihren beiden Töchtern mitgeben, wie kann sie mit ihrem Leben abschliessen? Die Filmerin aus Baden hört ihr zu und begleitet. Dabei wird sie selbst in ihre eigene Vergangenheit zurückgeworfen. Erinnerungen an ihren Vater, einen Alkoholiker, kommen auf, und an ihren Bruder, der den Freitod wählte. Zwei Frauen auf der Suche nach dem, was bleibt. (eh.) Termine: «In den Gängen» (D; 125 Min., 14 J.), Donnerstag, 13. September, um 18 Uhr; «Sliding Doors» (E/d/f; 98 Min., 14 J.), Donnerstag, 13. September, um 20.30 Uhr; «Apfel und Vulkan» (Ch/D, 81 Min., 14 J.) Freitag, 14. September, um 18 Uhr; «Amarcord» (I/d/f; 127 Min., 14 J.) Freitag, 14. September, um 20.30 Uhr. Reservierungen sind

«Amarcord» von Federico Fellini spielt im Italien der frühen 30er-Jahre. (Bild zvg.)

auf www.kinomansarde.ch oder per Telefon 056 664 2121 möglich.

Die drei gestressten Berufsleute (von links): Simon Dietersdorfer, Simone Keller und Franziska von Fischer. (Bild zvg.)

Kultur Affoltern präsentiert ein szenisch musikalisches TheaterHörspiel von Till Löffler über den ganz normalen Arbeitswahnsinn und von der Sehnsucht nach Müssiggang. In einem kleinen Tonstudio treffen sich eine gestresste Sprecherin und eine ständig überbuchte Pianistin, um mit einem überlasteten Tontechniker das Hörspiel «Zum Arbeiten keine Zeit» aufzunehmen. Das Hörspiel erzählt die Geschichte einer Touristin, welche in einem Hafen am Meer einem faul auf der Haut liegenden Fischer begegnet. Von der Touristin gefragt, was er denn da tue, erklärt er, dass er sich heute einfach ausruhe. Darauf beginnt die Touristin ihm ausführlich zu erklären, was heute für ein günstiges Wetter zum Fischen sei und dass er mit einem grossen Fang viel Profit erreichen könne, um den dann sinnvoll zu investieren, dann mit seinem Betrieb international zu expandieren, um bald

steinreich zu sein. Auf die Frage des Fischers, was ihm das denn bringe, erklärt sie, dann sei er völlig unabhängig und frei und könne sich einfach hier im Hafen auf die faule Haut legen. Schon zu Beginn der Aufnahmen entstehen zahlreiche Fehler und technische Pannen. Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste, und selbst die scheinbar einfache Aufgabe, für eine Szene 15 Sekunden Stille aufzunehmen, entwickelt sich zu einem unüberwindbaren Problem. Dabei driften sie beim Zitieren der Menschenrechte, dem «Recht auf Arbeit», immer mehr ab zum «Recht der Faulheit». Als dann vom Auftraggeber jedoch erklärt wird, das Hörspiel müsse unbedingt heute noch über den Äther gehen, scheint die einzige Rettung, «Zum Arbeiten keine Zeit» einfach vom Studio aus live zu performen. (pd.) «Zum Arbeiten keine Zeit», Samstag, 15. September, 20.15 Uhr, LaMarotte Affoltern, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Eintritt: 30 Franken (mit Legi oder Studentenausweis 15 Franken).

«Darm fit – Mensch fit»

Vortrag im Familienzentrum Affoltern Am Dienstag, 18. September, hält Manitoscha Zehr im Familienzentrum Affoltern ein Referat über den Darm. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Wie wichtig die Arbeit von Darm und Darmflora tatsächlich ist, fällt oft erst auf, wenn es nicht mehr so ist, wie es sein sollte. Unser Darm hat noch viel mehr Aufgaben als nur die Aufnahme, Verdauung und Ausscheidung von Nahrungsmitteln. Der Darm ist unser Kraftwerk und produziert sogar 95 Prozent unseres Glückshormons Seratonin. Er ist also auf vielfältige Weise für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden verantwortlich. Umso

wichtiger ist es, dem Darm immer wieder Aufmerksamkeit zu schenken und ihn bewusst zu pflegen. Im Vortrag von Manitoscha Zehr erfahren die Interessenten am Dienstag, 18. September, von 19.30 bis 20.30 Uhr alles über den Darm. Ein gezieltes Reinigungsprogramm hilft, diverse Zivilisationskrankheiten zu minimieren, ihnen vorzubeugen oder sogar zu heilen. Ein leichtes Körpergefühl und neue Energie sind die positiven Nebeneffekte. (GS) Vortrag am Dienstag, 18. September, 19.30 Uhr. Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplette Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Sport

«Länderspielpause»

Spiel des FCWB 2 im Fokus

Freitag, 7. September 2018

Nullnummer gegen Mitfavorit

FCA – FC Kilchberg-Rüschlikon 2:3 (2:2)

Anfang Juni stand der FCWB II nach dem Spiel gegen Wollerau als souveräner Zweitliga-Aufsteiger fest. (Bild Kaspar Köchli)

Weil das Nationalteam Liechtensteins über die kommenden Tage Länderspiele austrägt, wurde die Erstligapartie FCWB – USV Eschen/Mauren auf Mittwoch, 19. September, verschoben. Einen Pflichttermin gibt es für alle WB-Fans am Sonntagmorgen dennoch: das «Zwei» spielt. Mit bisher vier Punkten aus den ersten drei Spielen ist der zweiten Aktivmannschaft des FCWB der Start bei der erstmaligen Teilnahme am 2. Liga-Spielbetrieb gut gelungen. Mit Regensdorf wartet nun ein erster ganz dicker Brocken auf die Ämtler. Obwohl die Zürcher Unterländer erst zwei Punkte auf dem Konto haben, wollen sie sich an den Spitzenpositionen der Gruppe orientieren und stellen eine Mannschaft, welche durchaus das Potenzial dazu hat. Da ist vor allem der in Wettswil-Bonstetten bestens bekannte Gabriel Machado im Team, aber auch Namen wie Cyrill Thrier oder Remo Riedener lassen aufhorchen. Überraschend liess Regensdorf bereits Punkte liegen, und will man den Anschluss zur Spitze nicht verlieren, ist ein Sieg gegen die Reserven des FCWB Pflicht. Auf deren Seite scheint man die höhere Luft gut einzuatmen, nach unglücklichem Start mit der Heimniederlage gegen Urdorf hat man sich gefan-

gen und hält den klar höheren Rhythmus bisher gut mit. Man darf gespannt sein, ob für einmal Spieler der ersten Mannschaft eingesetzt werden, immerhin haben diese ja eine Meisterschaftspause. «Die Freude auf jedes einzelne Spiel ist bei meinen Spielern in jedem Training förmlich spürbar. So gehen wir mit der nötigen Euphorie und viel positivem Elan an unsere Aufgaben heran und ich bin überzeugt, auch in Regensdorf etwas holen zu können» gibt sich Trainer Vaclav Pechoucek zuversichtlich und mit seinem Team sehr zufrieden vor dem Match. Kick-off auf der Sportanlage Wisacher in Regensdorf ist am Sonntag um 10.30 Uhr. Mit der Unterstützung vieler WB-Fans kann das «Zwei» sicherlich über sich hinauswachsen. Andreas Wyniger Die FCWB-Spiele vom Wochenende: Freitag: 20.30 Uhr: Schlieren – Sen. 30+, 21 Uhr: Sen. 40+ - Wallisellen. Samstag: 9 Uhr: Jun. Eb – Horgen und Jun. Ea – Thalwil, 10 Uhr: Urdorf – Jun. Ed und Affoltern a/A – Jun. Ec, 10.30 Uhr: Jun. Dc – Birmensdorf, 11 Uhr: Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Ca (Promotion), 12 Uhr: Jun. Bb – Wiedikon, 13.45 Uhr: Jun. Cb – Kilchberg-Rüschlikon, 14.30 Uhr: OetwilGeroldswil – Jun. Da. Sonntag: 10.30 Uhr: Regensdorf – FCWB 2, 12 Uhr: FCWB 4 – Wollishofen und Inter Club Zurigo – FCWB 3, 14 Uhr: Jun. Ba – Bülach (CCJL) und United Zürich – Jun. A (CCJL). Vorschau: Do. 13. September: 20 Uhr: FCWB 2 – Altstetten.

Fussball 3. Liga: In einer über weite Strecken mässigen Partie mussten die Ämtler, nach einer zwischenzeitlichen Führung, alle Punkte dem keineswegs besseren aber glücklicheren Gegner überlassen. Die Gäste aus Kilchberg waren an diesem Abend schlicht effizienter. Für den FCA begann die Partie gar nicht mal so schlecht. Schon nach wenigen Minuten offenbarten sich den Einheimischen mehrere gute Einschussmöglichkeiten – allerdings ohne, dass sie dabei reüssieren konnten. Zuerst sah Rama seinen platzierten Freistoss vom glänzend reagierenden Gästehüter Bissig abgewehrt, später scheiterten Stähli, Stankovic und nochmals Rama mit ihren Abschlussversuchen an der vielbeinigen Abwehr.

Ausgleich aus heiterem Himmel und ein geschenkter Penalty Bevor Stankovic, nach einer Balleroberung von Mühlemann, den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Treffer zum 1:0 erzielte, hätte Affoltern eigentlich schon hoch führen müssen. Von den Gästen war bis dahin absolut nichts zu sehen, doch wie aus heiterem Himmel gelang ihnen der Ausgleich. Ein weiter Einwurf in den Strafraum wurde länger und länger und zuletzt lenkte ein Angreifer das runde Leder ins FCA-Gehäuse. Als ob dem nicht genug, zeigte der Schiedsrichter nach einer Intervention von Stähli kurze Zeit später auf den Elfmeterpunkt. Ein Geschenk, welches die Gäste ebenfalls dankend annahmen. Noch vor der Halbzeitpause durfte sich Stankovic ein zweites Mal in die Torschützenliste eintragen lassen. Sein Freistoss der Marke «Extraklasse» beendete eine turbulente erste Spielhälf-

te. Das Heimteam war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gewillt, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und nach vorne zu spielen. In der 53. Minute hätte sich Stankovic liebend gerne ein drittes Mal feiern lassen. Wegen einer Abseitsposition fand der Treffer jedoch keine Aufnahme auf dem Matchblatt.

Keine Reaktion nach dem Gegentreffer Es passte zur kuriosen Partie, dass auch Torhüter Aegerter einen Aussetzer hatte und die Kilchberger ein weiteres Mal profitieren konnten. In der Folge verloren die Ämtler immer mehr Spielanteile im Mittelfeld und mussten den Gästen einige Chancen zugestehen. In ihrer besten Phase hätten die Jungs vom Zürichsee den Sack sogar zumachen können. Die Angriffe der Filipovic-Elf wurden zusehends seltener und auch harmloser. Für Gefahr vor dem Gästetor sorgten gegen Ende der Partie lediglich Rama mit einem Freistoss und Stankovic nach einer schönen Einzelleistung. Spätestens bei Torhüter Bissig war aber jeweils Endstation. Dem FCA wurde an diesem Abend klar aufgezeigt, dass die Früchte nicht in den Himmel wachsen. Die Niederlage kommt aber gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn noch ist die Saison jung und genügend Zeit um die Fehler zu korrigieren. Eine Steigerung ist aber schon beim nächsten Auftritt dringend nötig, sonst wird der Druck von Partie zu Partie grösser. (hw) FC Affoltern – FC Kilchberg-Rüschlikon 2:3 (2:2) Sportplatz Moos - 105 Zuschauer; SR Martic; FCA: Aegerter; Bala II (V. Shala), Scicchitano, Luchsinger (Captain), Fedier; Stähli (Mimouni), Oetterli, Mühlemann, C. Antenen (Bosshard); Rama, Stankovic. Tore: 28. Stankovic 1:0, 35. 1:1, 40. 1:2, 43. Stankovic 2:2, 62. 2:3.

Gesamtsieger im BMX-Swiss-Cup Am vergangenen Wochenende fanden in Grandson die letzten beiden Läufe der Swiss Cup Meisterschaft statt. Der Obfelder Tim Weiersmüller sicherte sich mit einem zweiten Rang den Gesamtsieg. Mit dem Wissen, die Meisterschaft gewinnen zu können, war bei Tim vor dem Rennen eine gewisse Nervosität zu spüren. Beim Start zum ersten Vorlauf war er jedoch voll konzentriert und gewann diesen auch. Er siegte in jedem Vorlauf und auch Tim Weiersmüller. im Halbfinale. Im (Bild zvg.) Finale der besten Acht fuhr er wiederum stark und wurde guter Zweiter. Damit nahm er seinen direkten Gegnern beim Kampf um die Meisterschaft wertvolle Punkte ab. Beim zweiten Rennen am Sonntag konnte Tim erneut in das Finale einziehen und fuhr im Viertelfinal sogar die schnellste Zeit des ganzen Wochenendes (Kategorie 15- bis 16-Jährige). Im Final klappte der Start nicht wie gewünscht, doch mit einer sehr clever gefahrenen ersten Kurve stiess er auf den zweiten Platz vor und attackierte in der letzten Kurve auch noch den Führenden. Schulter an Schulter ging es durch die Kurve, und weil Tim auf der Aussenseite war, blieb es am Schluss beim zweiten Rang. Dies reichte, um die Meisterschaft mit grossem Vorsprung zu gewinnen. Der Swiss Cup ist die höchste Meisterschaft der BMX-Fahrer in der Schweiz. Der Sieg dieser Meisterschaft wurde für den Obfelder dank seiner hohen Konstanz möglich. Er erreichte in acht der neun Rennen das Finale (einen Lauf musste er verletzungsbedingt auslassen) und stand sechs Mal auf dem Podest. (pd.)

Eine Bronzemedaille und viele Auszeichnungen Kantonale Gerätemeisterschaften am 1. und 2. September in Effretikon Am vergangenen Wochenende fanden in Effretikon die Kantonalen Gerätemeisterschaften statt. Die Athletinnen und Athleten des Geräteturnens Mettmenstetten überzeugten mit starken Leistungen. Janis Burkart sicherte sich den dritten Rang. Nach den Sommerferien bleibt jeweils nur sehr wenig Zeit, um sich noch auf den Saisonabschluss vorzubereiten. In nur zwei Wochen mussten die Turnerinnen und Turner des Geräteturnens Mettmenstetten die fünf Wochen «Nichtstun» aufholen und ihre Übungen wieder auffrischen, was den einen besser gelang als anderen. Nicht nur die Turner und Turnerinnen hatten am Wochenende des Wettkampfes ein volles Programm, sondern auch alle Leiter, da 43 Kinder und Jugendliche betreut und Richtereinsätze abgedeckt werden mussten sowie zusätzlich noch ein Einsatz im Wettkampfbüro zugeteilt wurde. Bei der Ankunft wurden die Turnerinnen und Turner von Nebel und Regen begrüsst, das Wetter entsprach also jenem bei der Abreise in Mettmenstetten. So konnte zwar nicht draussen eingeturnt werden, dafür waren die Temperaturen in der Turnhalle trotz der rund 2000 turnenden Kinder und Jugendlichen das ganze Wochenende angenehm mild. Entgegen dem schlechten Wetter konnten die Mettmenstetter schon am ersten Tag strah-

len und jubeln. Janis Burkhart krönte seine Saison mit einem hervorragenden dritten Platz in der Kategorie 2. Auch Carl Widmann (13*) und Elias Tobler (14*) konnten in dieser Kategorie die Auszeichnung mit nach Hause nehmen. Bei den Mädchen der Kategorie 1 konnte Anouk Werder sich unter mehr als 300 Turnerinnen im Feld der besten zehn behaupten. In dieser Kategorie durften sich fünf der acht Mädchen über eine Auszeichnung freuen. Am Nachmittag konnten die zehn Turnerinnen der Kategorie 3 ihr Können zeigen. Trotz langem Im-StauStehen und sehr knapper Ankunft in Effretikon turnten die Mädchen ihren Wettkampf routiniert durch. Dabei erturnten sich neun die Auszeichnung. Hanna Prechtl schaffte sogar den Sprung in die Top-Ten (9*). Niklas Burkhart sicherte sich mit dem fünften Rang in der Kategorie 3 eine weitere Auszeichnung in dieser Saison. Ebenfalls turnten die Turnerinnen des K5A, wo jedoch alle die Auszeichnung verpassten.

Gelungener Abschluss Am Sonntagmorgen turnten die K6Frauen Jacqueline Loretz (58) und Aline Leidenix (53) leider ohne Auszeichnung, jedoch ohne Sturz mit einer soliden Übung. Im K2 konnten vier der fünf Mädchen den Saisonabschluss mit einer Auszeichnung feiern. In der Kategorie 4 konnte Riana Buchle (30*) ihre Form bestäti-

Die Mädchen der Kategorie K3 überzeugten in Effretikon. Neun Turnerinnen holten eine Auszeichnung. (Bilder zvg.)

Bronzemedaillengewinner Janis Burkart aus der Kategorie 2.

gen und auch Noelia Vollenweider (83*) sicherte sich erneut die Auszeichnung. Das Feld war jedoch so nahe zusammen, dass es für die anderen nicht zur Auszeichnung reichte. Die Jungs der Kategorie 5 konnten sich im starken Teilnehmerfeld ebenfalls nicht durchsetzen. Der Wettkampf in Effretikon war ein gelungener Abschluss der Wettkampfsaison. Insbesondere haben die Turnerinnen und Turner das Ambiente genossen. Es ist schön, zwischendurch gemischte Wettkämpfe zu haben, wo

Prechtl (9*), Janice Meier (20*), Simea Eisenegger

Jungen und Mädchen am gleichen Ort turnen und so die Riege als Ganzes antreten kann. Nun geht es bereits in die Vorbereitungsphase fürs nächste Jahr, in dem hoffentlich wieder viele Auszeichnungen erturnt werden können. (pd.)

(31*), Alani Widmer (31*), Jana Speckmann (35*), Romina Burkhard (53*), Noemi Pelenk (60*), Karla Kübler (72*), Leonie Winkler (72*), Michelle Muri (118), K4: Riana Buchle (30*), Noelia Vollenweider (83*), Ylenia Tsianakas (109), Michelle Meier (115), Nadja Gottsmann (126), Lyn Kolnisko (152); K5A: Selina Meier (66), Aline Gottsmann (86), Jana

Resultate Mädchen: K1: Anouk Werder (7*), Lia

Eisenegger (96); K6: Aline Leidenix (53), Jacqueline

Cochard (39*), Noreen Zamora (39*), Mara Herrmann

Loretz (58).

(63*), Aaliyah Pelenk (68*), Isabel Kaussen (171),

Resultate Jungs: K1: Nick Hutmacher (30), K2: Janis

Freia Gossmann (201), Lia Howald (222); K2: Aurora

Burkhart (3*), Carl Widmer (13*), Elias Tobler

Romeo (13*), Chloé Kull (17*), Larina Brun (57*),

(14*),Michael Suter (25), K3: Niklas Burkhard (5*),

Sofie Prechtl (79*), Chayenne Egle (188); K3: Hanna

K5: Samuel Violetti (28), Philipp Zollinger (40).


Sport

Freitag, 7. September 2018

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Starrummel auf dem Sportplatz Moos Swiss Football Awards in Affoltern: Yann Sommer und Lara Dickenmann gewannen die Hauptkategorien In Affoltern wurden am Montagabend die besten Schweizer Fussballer geehrt. Zum besten Natispieler wurde Yann Sommer gekürt, Lara Dickenmann gewann bei den Frauen. ................................................... von thomas stöckli Die Gelegenheit, die Schweizer NatiStars hautnah zu erleben, wollten sich am Montagabend viele nicht entgehen lassen. 150 Funktionäre, Gönner und Sponsoren durfte der gastgebende FC Affoltern ins VIP-Zelt einladen, Über 150 weitere Fans, vorwiegend Kinder und Jugendliche, warteten bereits vor dem Event hinter den Absperrungen auf ein Autogramm der Stars. Kurz nach 19 Uhr fuhr dann endlich der Teambus aus Feusisberg vor. Als Erster entstieg ihm Trainer Vladimir Petkovic, gefolgt von seinem Staff. Die Spieler liessen sich noch etwas Zeit und wurden dann sogleich zu den wartenden Zaungästen gelotst. «Embolo!», «Shaqiri!», «Djourou!» und «Lichtsteiner!» schallte es ihnen entgegen. Und die Stars nahmen sich viel Zeit, die Autogramm- und Selfie-Wünsche zu erfüllen.

Liebling der Fans: Yann Sommer holt den Haupt-Award.

Ricardo Rodriguez nimmt sich Zeit für die Fans, ebenso wie Xherdan Shaqiri (hinten). (Bilder Th. Stöckli)

«Dem Schweizer Fussball geht es gut» Während sich die Nati-Fussballer und die geladenen Gäste im Hauptzelt verköstigen liessen, zogen sich die anderen Fans ins öffentliche Zelt zurück, wo der Anlass auf Grossleinwand live übertragen wurde. «In den letzten Monaten hat es getönt, als stünde der Schweizer Fussball am Abgrund», nahm Peter Gilliéron in seinen Begrüssungsworten Bezug zum Rummel um den Doppeladler-Jubel an der WM und den Nati-Rücktritt von Valon Behrami. «Dabei haben wir eine Nati, die zu den besten in Europa gehört. Als Beweis führte er unter anderem die Achtelfinal-Bilanz der drei letzten grossen Turniere auf. Dafür, dass es dem Schweizer Fussball gut gehe, würden auch die Erfolge der Frauennati und der Breitenfussball sprechen. Durch die eigentliche AwardsShow führte dann SRF-Sportreporter Paddy Kälin. Mit dem wichtigsten Preis, jenem für den besten Fussballer, wartete er bis ganz zum Schluss. Im Publikumsvoting hatte sich der insbesondere bei den Frauen sehr beliebte

Ihm gehört die Zukunft: begehrte Unterschrift von Breel Embolo.

103 Länderspiele: Stephan Lichtsteiner.

Gladbach-Goalie Yann Sommer durchgesetzt – unter anderem auch gegen den grossen Abwesenden, Valon Behrami. Sommer hat sich die Auszeichnung mit seiner hervorragenden Leistung an der WM in Russland verdient.

Damit gehört er nun in die illustre Gemeinschaft von Heinz Hermann (118 Länderspiele), Alain Geiger (112) und Stéphane Chapuisat (103).

Achte Auszeichnung für Lara Dickenmann Lara Dickenmann konnte am Abend vor dem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel in Polen (0:0, direkte Qualifikation verpasst) ihre Trophäe für die beste Spielerin nicht persönlich entgegennehmen. Stellvertretend tat dies Vater Urs Dickenmann. Für die

Der Nachwuchs zeigt sein Können

Rekordnationalspielerin ist es bereits die achte Auszeichnung. Trotzdem bedeute ihr der Preis sehr viel, verkündete sie per Videobotschaft. Den besten Newcomer kürte eine Fachjury. Hier machte Denis Zakaria das Rennen. Er freue sich sehr, hoffe aber in den nächsten Jahren auf eine andere Trophäe, sagte er – und drückte damit das Selbstvertrauen der jungen Nati-Generation aus. «Wir haben momentan die perfekte Mannschaft, mit der wir Grosses erreichen können», bestätigte auch Captain Stephan Lichtsteiner, der für seine über 100 Länderspiele von Peter Gilliéron einen «Special Award» überreicht bekam.

Shaqiri und ein Säuliämtler Als «coolstes Tor» setzte sich im Internet-Voting der WM-Treffer von Xherdan Shaqiri im Spiel gegen Serbien durch. Nach einem Sprint über rund 50 Meter hatte er in der Schlussminute das Siegtor erzielt. Den schönsten Cup-Treffer erzielte FCZProfi Antonio Marchesano, der in Sellenbüren wohnt. Im Cupfinal gegen YB hatte er erst Nuhu mit einem Über-

60 Teilnehmende am dreiwöchigen Anlass

Am 8. und 9. September lädt Volley S9 zum NachwuchsTurnier ins Sportzentrum Schachen in Bonstetten ein. Neben den beliebten Januarund Sommer-Turnieren bietet man damit zum dritten Mal ein Nachwuchsturnier an.

Die Clubmeisterschaft 2018 des TC Hausen ist Geschichte. Mit 60 Teilnehmenden konnten die Veranstalter eine Rekordbeteiligung vermelden.

Am Samstag werden die U19-Juniorinnen morgens fleissig trainieren und am Nachmittag wird gegen zwei Teams gespielt. Am Sonntag dürfen dann zum ersten Mal die jüngsten Volley-S9-Spielerinnen und -Spieler an einem Heimturnier begrüsst werden. Die Kids-Volleyballer der Kategorie U11 sind sechs Jahre und älter. Sie bestreiten am Vormittag ab 9 Uhr ihre Spiele auf unterschiedlichen Niveaus. Die meisten Teams spielen in der Kategorie U13. Sieben Teams treten gegeneinander an und sind den ganzen Tag

Details unter: www.volley-s9.ch/nachwuchs-turnier.

Die wichtigsten Kategoriensieger: Beste Spielerin:

Lara Dickenmann

Bester Spieler:

Yann Sommer

Bester Newcomer:

Denis Zakaria

Trainer des Jahres:

Vladimir Petkovic

Tor des Jahres:

Xherdan Shaqiri

Bester Schiedsrichter: Adrien Jaccottet Cup-Tor des Jahres: Antonio Marchesano Bestes Cup-Team:

FC Zürich

Clubmeisterschaft des TC Hausen mit Rekordbeteiligung

Volleyballturnier in Bonstetten

auf dem Feld. Am Nachmittag, wenn die Kids ihre Spiele bereits hinter sich haben und sich schon über den gewonnenen Preis freuen dürfen, wird es in der Halle nochmals spannend. Denn neben den U13-Spielerinnen und -Spielern werden dann auch die U15-Mannschaften ins Geschehen eingreifen. Es werden über 100 junge Kinder erwartet. Insgesamt sind zehn Volley-S9-Teams mit dabei, welche vor Heimpublikum um den Turniersieg kämpfen. Die Spiele am Sonntag finden zwischen 9 und 16 Uhr statt. Volley S9 freut sich auf viele junge Nachwuchstalente und Zuschauerinnen und Zuschauer, welche kräftig mitanfeuern. Und auch die beliebte Volley-S9-Festwirtschaft wird wieder in Betrieb sein. Ein Besuch in der Schachenhalle in Bonstetten lohnt sich also auf jeden Fall! (pd.)

steiger düpiert und dann sehenswert eingenetzt. Vladimir Petkovic gewann wie schon 2016 und 2017 in der Kategorie Trainer. «Wir haben an der WM erneut eine gute Leistung gezeigt, auch wenn wir den Exploit leider verpasst haben», sagte er. Zu viel zurückblicken wollte er aber nicht: «Heute arbeiten, um morgen besser zu sein», so seine Devise. «Es war ein voll gelungener Anlass», durfte Ferruccio Gusmini, Präsident des FC Affoltern gegen 22 Uhr bilanzieren. Keine Selbstverständlichkeit, war die offizielle Anfrage des Schweizerischen Fussballverbands doch erst Anfang Juli eingegangen. Trotz Zeitdruck ist es gelungen, die notwendigen Bewilligungen für den Grossanlass einzuholen. «Ich freue mich, dass so ein Anlass in Affoltern stattfindet», betonte Stadtpräsident Clemens Grötsch. Mit Yann Sommer hat sein persönlicher Favorit gewonnen. Es sei ein Highlight, live dabei sein zu dürfen, so Grötsch weiter. Ähnlich dachte auch die Mehrheit seiner Stadtrats-Kollegen.

Im Einzel gewannen Marianne Fust und Philippe Leu ihre Finalspiele jeweils in zwei Sätzen und konnten sich als Clubmeister und Clubmeisterin feiern lassen. In den Doppelkonkurrenzen gewannen die Duos Gaby Stad/Sabina Schülin und Tomi Köllmann/Andrés Villalaz. Der dreiwöchige Anlass bot nebst hochstehendem Tennis auch abseits der Plätze viel Abwechslung. In Erinnerung bleiben spannende Spiele mit vielen Emotionen, die abendlichen Veranstaltungen mit kulinarischen Leckerbissen, fast vollbesetzte Ränge bei den Finalspielen und eine super Stimmung, die während der ganzen Meisterschaft auf der wunderschönen

Im Frauenfinale duellierten sich Marianne Fust und Sabina Schülin ...

... bei den Männern Fredi Steinmann und Philippe Leu. (Bilder zvg.)

TCH-Anlage geherrscht hat. Höhepunkt der Veranstaltung war der Gala-Abend mit einem Gourmet-Essen

aus der Küche von Reto Fust, der lokalen Band Wilcox und einer Verlosung von tollen Preisen. Chasper Weidli


Extra herkömmliches

Flegelhaft Ein Flegel ist ein ungehobelter Mensch, ein Lümmel – hergeleitet von lateinisch flagellum, was Geissel oder Peitsche bedeutet und gleichbedeutend ist mit flagrum, dem kirchenlateinischen Wort für Dreschflegel. Wer andere verdrescht in der angeblichen Absicht, die Spreu vom Weizen zu trennen, ist in der Tat ein Flegel. Was bei erwachsenen Menschen, die aus dem Flegelalter heraus sind, eigentlich nicht vorkommen sollte. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Nelio, 29. August. (Bilder Irene Magnin)

Rahila, 30. August.

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«Wie du in den Wald rufst, so tönt es zurück» Menschen im Säuliamt: Jean-Pierre Feuz war viele Jahre beruflich im Ausland tätig Das Leben von Jean-Pierre Feuz war geprägt von beruflichen und örtlichen Veränderungen. Er war viele Jahre bei der Alusuisse tätig, später machte er sich selbstständig. Und seit der Pensionierung ist es ihm noch nie langweilig geworden. So setzt er sich in Mettmenstetten für die IG Gemeindewahlen ein.

aus Afrika engagierte er sich im Dorf, zuerst in der Jugendkeller-Kommission, im Vorstand des Kulturvereins, dann in der Steuerkommission, in der Bezirksschulpflege und als Präsident der Primarschulpflege.

................................................... mit jean-pierre feuz sprach marianne voss «Meine Mutter sagte schon zu mir, ich sei ein unruhiger Geist», erklärt JeanPierre Feuz, bevor er dann von seinem Leben berichtet, das wirklich von dauernden Veränderungen geprägt war. Schon als Kind zog die Familie – bedingt durch die berufliche Situation des Vaters – mehrmals um, vom Jura ins Zürcher Oberland, dann nach Unterägeri und schliesslich nach Urdorf. In Dietikon besuchte er die Sekundarschule. Eigentlich wollte er Grafiker werden. «Der Dorfgrafiker redete das meinem Vater aber aus, denn das sei ein Hungerjob.» Seine Lehre absolvierte er bei der Alusuisse. «Ich lernte Metallbau- und Feineisenzeichner, das war damals ein völlig neuer Beruf.» Nach einer tollen Lehrzeit habe er im Wallis, in Chippis, im Werk der Alusuisse gearbeitet. «Dort verstand ich die Oberwalliser aber nicht.» Er lacht. «Ich wechselte schliesslich ins Werk Sierre.» Er absolvierte die RS und wünschte sich danach eine Arbeit, wo er seine praktischen Erfahrungen erweitern könnte. In einer Metallbaufirma in Lausanne erlebte er drei spannende Jahre. «Für die Landesausstellung 1964

Sara Sophia, 31. August. anzeige

Freitag, 7. September 2018

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Dorf wirklich kennengelernt Seit 2005 ist er pensioniert, aber deshalb nicht untätig. «Es ist mir nie langweilig, ich bin immer noch ein unruhiger Geist und auch noch offen für Neues.» Nebst der Familie, seinem erklärten Der Maler Jean-Pierre Feuz mit einigen seiner grafisch gestalteten Werke. (Bild Marianne Voss) Lebensziel, widmet Auch in Nigeria war er in einer Fir- er sich wieder intensiv seinem Hobby, gab es viel zu tun.» Und er erinnert sich: «Ich konnte dort beobachten, wie ma der Alusuisse tätig. In seiner Abtei- dem Malen. «Ich habe schon immer Jean Tinguely selber seine Installation lung arbeiteten über 350 Nigerianer gemalt, schon als Bub.» Er zeigt der Heureka aufbaute.» Während dieser und nur sechs Schweizer. «Das war für Besucherin seine zahlreichen Werke Jahre heiratete Jean-Pierre Feuz seine uns eine sehr prägende Zeit.» Er habe in ganz verschiedenen Stilen und Freundin Heidi. «Wir hatten uns schon gelernt, mit Unsicherheiten zu leben Techniken. Was sie alle gemeinsam vor der RS in einem Jungkirchenlager und auch Risiken zu ertragen. Und er haben, ist die fröhliche Farbgebung kennengelernt und in Lausanne völlig habe in diesen Jahren die Weisheit und die grafische Gestaltung. «Stimzufällig auf der Strasse wieder ange- «Wie du in den Wald rufst, so tönt es mungen oder Gefühle darzustellen, zurück» hautnah erlebt. «Diese Hal- das liegt mir nicht. Ich male lieber detroffen.» tung hat mir oft geholfen und ist ein korativ», führt er aus. bisschen zu meinem Lebensmotto geIm Dorf Mettmenstetten ist er imParis und Nigeria mer noch sehr aktiv. Eine ganz besonworden.» 1978 kehrte die Familie – inzwi- dere Herausforderung war für ihn die Beruflich und privat folgten dann Jahre der Wanderschaft. Jean-Pierre Feuz schen mit drei Kindern – zurück in die Aufgabe als OK-Präsident für Mättmi kehrte zurück zur Alusuisse und war Schweiz und zog in Mettmenstetten 900. «Das war ein spannender Job über für die Firma gesamthaft während 33 an der Grundrebenstrasse ein. «Das drei Jahre hinweg. Ich hatte schon 40 Jahren im In- und Ausland in verschie- war ein grosser Gegensatz nach der Si- Jahre in Mettmenstetten gelebt, doch denen Funktionen tätig. Wichtige und tuation in Nigeria, eine ganz andere bei der Organisation dieses Jubiläums prägende Stationen waren Paris und Lebensart in einer bunten Siedlung habe ich das Dorf erst wirklich kenNigeria, wohin auch die ganze Familie mit mehr als 30 Kindern.» Der Emp- nen gelernt.» Auf die Behördenwahlen mitkam. «In Paris lebten wir im Mont- fang mit Blumen zur Begrüssung sei im vergangenen April setzte er sich in martre-Quartier, für eine Frau mit extrem herzlich gewesen. «Es war der parteiübergreifenden Organisation zwei Kindern eine spezielle Situation.» schön, so in die Schweiz zurückzukeh- IG Gemeindewahlen ein und half auch mit, die Vorstellungsabende für die Er selber war sprachlich herausgefor- ren.» Im Alter von 55 Jahren beschloss Kandidierenden zu organisieren. dert, «denn ich fühlte mich mit meiAm Schluss des Gespräches erklärt nem Französisch gar nicht sicher.» An Jean-Pierre Feuz, sich beruflich selbsteiner Tagung habe man ihn nach sei- ständig zu machen. Er gründete zu- er zusammenfassend: «Ich war im Lener Präsentation für einen Elsässer ge- hause seine eigene Firma für Bauan- ben eigentlich immer ein Glückspilz, halten. «Das war für mich das grösste wendungen, Expertisen und Unter- ich hatte es immer gut. Dafür bin ich nehmungsanalysen. Seit der Rückkehr natürlich auch sehr dankbar.» Lob.»

hinter-gründe

Landärzte im Oberamt

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bauernregel «Wie sich das Wetter an Mariä Geburt verhält, so ist’s noch weitere vier Wochen bestellt.» (8.9.)

as waren noch Zeiten, als man sich vor Jahrzehnten in die Sprechstunde von Paul Alder in Hausen begab. Bereits vor 13 Uhr war das Wartezimmer in der Regel gedrängt voll. Bis aber der zuletzt Eingetroffene endlich behandelt wurde, konnte es gut und gern 15 Uhr oder noch später werden. Nachher standen meist Hausbesuche in der weitläufigen Gemeinde auf dem Programm. Wie kürzlich im «Anzeiger» zu lesen war, übernahm David Künzler die Praxis an der Kappelerstrasse anno 1973 und führte sie später im eigenen Haus im Bifang-Quartier weiter. Aus Altersgründen übergab er diese vor gut 20 Jahren an Felix Kuhn. Als zweiter Hausarzt im Oberamt eröffnete Adolf Berli im Jahr 1989 eine Praxis in seinem Elternhaus im Dorfzentrum, in dem sich vorher über Jahrzehnte die Post befand. Adolf Berli, bereits im Pensionsalter, führt diese heute zusammen mit der Ärztin Ellen Dür. So-

mit stehen der Oberämtler Bevölkerung zwei Praxen zur Verfügung. Heute muss niemand mehr wie einst stundenlang auf eine Behandlung warten. «Nun ist er auf Sozialhilfe angewiesen.» Diese Aussage über David Künzler im erwähnten Bericht ging mir und wohl auch anderen Oberämtlern nicht mehr aus dem Kopf. Ganz allgemein nimmt man doch an, Ärzte würden im Geld «schwimmen». Grund genug, ihm in der Senevita in Affoltern vergangene Woche einen Besuch abzustatten. Immer wieder gab es – so hörte ich dort von ihm – Patienten, welche die Rechnung nicht bezahlten, sodass er halt einfach auf seine Forderung verzichtete. Dazu kommt sein ausgeprägt christlicher Hintergrund – er spricht von einem «Henri-Dunant-Syndrom». Dies veranlasste ihn, stets grosszügig nach Afrika zu spenden, wo er einige Zeit gewirkt hatte. So hat er heute bei den bekanntlich hohen Kosten für ein Pflegezimmer auch den

gesetzlichen Anspruch, dass ein Teil davon über Ergänzungsleistungen finanziert wird. «Pfingststrauss» steht auf einem farbenfrohen Bild von David Künzler, das in unserer Wohnung einen Ehrenplatz hat und ich von ihm vor zehn Jahren an der Ausstellung «Kreativ schaffendi Huuser» erwarb. Es erinnert mich immer wieder an unseren früheren Hausarzt im Quartier, an einen Doktor mit einer sehr sozialen Ader, einen Human-Mediziner im wahrsten Sinne des Wortes. Erich Rüfenacht anzeige


Veranstaltungen

Trio SchwobBarock «A Flight of Angels» Konzert zum Bettag 16. September, 17 Uhr ref. Kirche Bonstetten Julia Schwob, Barockvioline Lina Schwob, Orgel Elisabeth Richter Schwob, Flauto dolce Eintritt frei – Kollekte

Klass. MUSIK Versierte Amateur-Cellistin sucht Streichquartett Tel. 079 462 47 43

070_2018  
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