CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 62 I 176. Jahrgang I Dienstag, 16. August 2022
Steigende Schülerzahlen Sommerserie
Mettmenstetten hat immer noch zuwenig Schulraum. Die Situation wird erneut analysiert. >Seite 3
Eine Nacht in der Villa Sonnenberg, dem Kompetenzzentrum für Palliative Care in Affoltern >Seite 5
Sommerhitze entfliehen Schiff ahoi Vom Val Bavona ins Val Bedretto: Eine Wanderung in eine unbekannte Tessiner Gegend.>Seite 7
Auf dem Pfäffikersee versuchte ein Verein in Piraten-Manier ein Schiff zu entern. >Seite 7
Die Bevölkerung sucht Abkühlung in den Freibädern und Flüssen Brutofen Säuliamt mit Temperaturen von über 30 Grad
von Martin Mullis
Vollmondschwimmen äusserst beliebt Das Maschwander Naturbad, in weiten Kreisen der Region als das verträumteste Freibad begehrt und bekannt, wird
Starkes Team
Nina Viktorin steigt bei Heidi Grossenbacher in die Frauenpraxis in Affoltern ein > Seite 9
Eine bleibende Erinnerung Bald feiert die Gemeinde Obfelden ihr 175-Jahre-Jubiläum. Vor 25 Jahren entstand zum Jubiläum ein kleiner Geschichtsband.
> Bericht auf Seite 3 Die Reuss ist weitherum beliebt: Skyguide-Mitarbeiter Cyril Spescha mit Familie und Freunden aus Oberwil ZG. Das vorbeifahrende Gummiboot wasserte in Luzern. (Bild Martin Mullis) ebenfalls zeitweise von Besuchern überschwemmt. Der in dieser Saison erstmals amtierende Kioskwirt, Andreas Caplazi, bemerkte allerdings trotz Hitzewelle nichts von einem Besucher-Rekord. Im Gegenteil, nach dem Beginn der Sommerferien stellte er fest, dass die Gästezahl im Naturbad massiv zurückging. Erst in den letzten zwei Wochen ist die Besucherzahl wieder gestiegen. Er schwärmt jedoch von den bereits dreimal aufeinanderfolgend durchgeführten Vollmondschwimmen, welches sehr viele Besucher anzog und als grosser Erfolg bezeichnet werden dürfe. Michi Grond, Wirt der Badi-Wirtschaft beim Hedinger Weiher, spricht von Rekordzahlen und der besten Saison ever. Noch nie habe er so viele Badegäste wie in den letzten Wochen festgestellt, auch nicht während der Schulferienzeit.
Der Besucherandrang in seinem Restaurant sei aussergewöhnlich hoch und dementsprechend natürlich auch das Arbeitsauf kommen in Küche und Service. Zu bewältigen sei diese, natürlich sehr erfreuliche Situation, jedoch lediglich dank dem Einsatz seiner Frau und seinem hervorragenden Personal.
Nach Feierabend einen Schwumm in der Reuss Um der sengenden Sommerhitze und den schwülheissen Temperaturen zu entkommen, versuchen jedoch sehr viele schwitzende Säuliämtler, auch in den fliessenden Gewässern Abkühlung zu finden. Die Reuss und teilweise auch die Lorze locken eine Menge Erfrischung suchende Badende an. Nach Feierabend bedeutet für viele Einwohner von Otten-
bach und Obfelden ein Schwumm in der Reuss fast eine Verpflichtung. Gerade in den schwülen Abendstunden schlendern ganze Kolonnen von der Reussbrücke in Ottenbach flussaufwärts, um von der Brücke in Obfelden flussabwärts zu schwimmen. Die weniger erfahrenen Reuss-Schwimmer haben meist eine Schwimmhilfe bei sich und begnügen sich oft auch damit, nur die Hälfte der Flussstrecke zu schwimmen und bereits beim Streichwehr in den Fluss zu steigen. Die Tatsache, dass die Reuss aktuell sehr wenig Wasser führt und Erwachsene praktisch auf der ganzen Länge der Schwimmstrecke den Flussgrund mit den Füssen erreichen, mindert natürlich die Gefahr eines Unfalls. Allerdings hat das Niedrigwasser leider keinen Einfluss auf die manchmal zu Trillionen auftretenden Stechmücken.
Ausstellung im LaMarotte Silber und Bronze
Ein Posaunist porträtierte beim Warten
Flurina Rigling erfolgreich an der WM
Bernhard Bamert greift nebst Posaune und Partitur regelmässig zu Stift und Papier. Seine Zeichnungen werden nun in einer Ausstellung gezeigt.
oder das Essen hat er gezeichnet. Bernhard Bamerts Arbeiten sind ab 24. August im LaMarotte zu sehen. Die Ausstellung zeigt «Aufzeichnungen» von Orten, denen sonst eher wenig Aufmerksamkeit beschieden wird, wo die mitwartenden Menschen in der Regel Selbstdarstellung unterlassen und entspannt vor sich hindämmern. «Solche unaufgeregten Orte entwickeln durch ihre ‹Unschuld› mitunter eine eigene Poesie», so der Musiker. (red.)
Die Paracyclerin Flurina Rigling aus Hedingen sammelt weiter Edelmetall.
> Interview auf Seite 6
> Bericht auf Seite 16
Der Posaunist und Illustrator Bernhard Bamert hat zwischen 2000 und 2020 dünne Skizzenbücher in den Posaunenkoffer gepackt und überallhin auf Konzerttouren und Reisen mitgenommen. Beim Warten auf alles Mögliche wie Flugzeuge, Züge, Tontechniker
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Obfelden ist die jüngste Gemeinde des Bezirks Affoltern. Sie hat sich 1847 von Ottenbach losgelöst. Das 100-jährige Bestehen wurde 1947 unter anderem mit einem grossen Festspiel gefeiert. 1997, 50 Jahre später, feierte Obfelden das 150-jährige Bestehen über zwei Wochenenden mit mehreren Events. Ins damalige Dorffest eingebettet waren unter anderem das 150-Jahre-Jubiläum des Feldschützenvereins, die Fahnenweihe des Turnvereins und eine Dorfstafette. «Für mich war das der Höhepunkt des Jubiläumsfestes», erinnert sich der damalige Präsident des Organisationskomitees Werner Schlatter. Als bleibende Erinnerung an diese 150-Jahre-Feier darf die von der Gemeinde herausgegebene Festschrift genannt werden. Eine Kommission unter der Leitung von Gemeinderätin Heidi Hollenweger führte viele Gespräche mit Dorfbewohnerinnen und -bewohnern. Es ist keine eigentliche Chronik, sondern ein kleiner «Geschichtsband» mit Porträts und Erinnerungen von Zeitzeugen. (red.)
Die Freibäder im Knonauer Amt beklagen sich nicht über mangelnden Besucherandrang. Die andauernd heissen Sommertage sorgen für sehr gut besuchte Freibäder. Die aktuelle Saison dürfte sogar den TopSommer von 2018 übertreffen.
Die hohen Temperaturen in der gegenwärtigen Hitzewelle lassen sich am besten im und am Wasser aushalten. Der mit kreischenden Kindern, Lachen, Rufen und Wasserplätschern unverwechselbare «Badi-Sound» dürfte in der aktuellen Saison in den Freibädern noch einige Dezibel lauter als sonst zu hören sein. Die Bademeister und ihr Personal allerdings haben infolge des Grossandranges keine Zeit, auf derartige Unterschiede zu hören, sie werden mit allerlei Arbeiten gefordert. Zwar bleiben die nötigen Wartungs- oder Reparaturarbeiten trotz höherer Besucherzahlen etwa gleich gross. Paul Höhener, Bademeister in Obfelden, stellt fest, dass die gegenwärtige Schwierigkeit darin besteht, dass die andauernden Sonnentage keine Zeit für ausserordentliche Arbeiten zulassen. Diese Tatsache bestätigen übereinstimmend auch Roman Baumann, Bademeister in Mettmenstetten, sowie der stellvertretende Bademeister vom Stigeli, Jürg Keller. Bereits nach dem Ende der Schulferien in den nächsten Wochen, dürfte sich die Anzahl der Gäste, insbesondere an den Nachmittagen oder Abendstunden, wieder deutlich erhöhen. Trotzdem beklagen sich die verantwortlichen Personen vom Stigeli, der Badi Obfelden sowie Mettmenstetten nicht, sondern freuen sich über die heissen sonnigen Tage.
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An den Weltmeisterschaften im kanadischen Baie-Comeau holte sie im Zeitfahren Silber und Bronze im Strassenrennen. «Eine WM-Medaille ist immer etwas Schönes, diese bedeutet mir noch etwas mehr als eine WeltcupMedaille», freut sich Flurina Rigling.
Alle Infos unter:
Samstag und Sonntag Spiele und Unterhaltung für die ganze Familie
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20033 Flurina Riglin in Fahrt. (Bild zvg.)
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