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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 61 I 176. Jahrgang I Freitag, 12. August 2022

Pflegefamilien gesucht Schlaflos im Bezirk

Im Kanton Zürich fehlen Betreuungsplätze für Kinder. Auch solche nur für ein paar Tage. > Seite 3

In der Sommerserie dreht sich diesmal alles um Schlafstörungen und Mittel dagegen. > Seite 5

Als Ritter unterwegs

Die Jubla Säuliamt erlebte ein spannendes Sommerlager – die Bilder dazu. > Seite 6

Genuss im Grünen

Die «Garten»-Serie führt in einen Naturgarten in Knonau, wo man auch bewirtet wird. > Seite 7

Uraufführung für die Ämtler Bühne Die aktuelle Produktion «Rössli hü, Brüederherz» ist auch eine Hommage an die Region Für die diesjährige Produktion hat die Ämtler Bühne eigens ein neues Stück in Auftrag gegeben, mit dem «Gasthaus zum weissen Rössli» als Originalschauplatz. Möglich machte es auch die langjährige Zusammenarbeit mit der Mobiliar.

Thomas Naef von der Mobiliar stiess er auf offene Ohren. Der Bedarf übertraf zwar die verfügbaren Sponsoringmittel seiner Generalagentur in Affoltern, der Direktionsstandort in Bern hat allerdings eine grössere Kasse, mit der er kulturelles und gesellschaftliches Engagement unterstützt. So finanziert die Mobiliar nun nicht nur das Schreiben des Stücks, sondern bucht auch gleich drei komplette Vorstellungen, darunter eine für Leute, «die nicht auf Rosen gebettet sind», wie Thomas Naef es ausdrückt. Will heissen: In die Vorstellung vom 18. Dezember werden Leute eingeladen, die sich einen Theaterbesuch sonst nicht leisten würden, «quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk», so Naef. Zum Theatererlebnis wird dann auch ein Imbiss gehören. Insgesamt beläuft sich das finanzielle Engagement der Mobiliar für die diesjährige Produktion der Aemtler Bühne so auf rund 27 000 Franken.

von Thomas sTöckli Peter Niklaus Steiner wird im neuen Stück der Aemtler Bühne nicht nur Regie führen, er hat es auch eigens für die «Rössli»-Bühne geschrieben. So handelt die Geschichte denn auch im Säuliamt und sogar im Mettmenstetter «Gasthaus zum weissen Rössli». Das Stück spielt im ausgehenden 18. Jahrhundert, einer Zeit von aufwieglerischen Ideen gegen die privilegierte Zürcher Obrigkeit. Aus einer Verwebung von Dichtung und Historie resultiert eine Hommage an die Region, in der auch eine Liebesintrige, ein Gewissenskonflikt und mutige Entscheidungen eine Rolle spielen. Und wundersame Wendungen komplettieren das Theatererlebnis. Der Autor und Regisseur hat 1981 die Schauspiel-Akademie Zürich als Schauspieler abgeschlossen. Von 1990 bis 2003 gehörte er zum Ensemble des Schauspielhauses Zürich. 1990 gründete er zudem ennet dem Albis in Langnau das Turbine Theater, welches er bis heute leitet. Dass er historische Stücke schreiben kann, hat Steiner im Frühsommer 2019 unter Beweis gestellt: Zum Jubiläum 150 Jahre Wildnispark Zürich Langenberg brachte er in der alten Bärenanlage ein eigenes Stück über Carl Anton Ludwig von Orelli zur Aufführung. Dieser hatte 1869 den Wildgarten im Langenberg als «bleibende Stätte des Genusses» geschaffen.

Nationale Wertschätzung

Daumen hoch zum «Rössli»: Vreni Spinner, Präsidentin der Aemtler Bühne, und Thomas Naef, Generalagent der Mobiliar Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) Das Verfassen des Stücks und drei Vorstellungen finanziert Wenn man sich als Theaterverein ein Stück «auf den Leib schneidern» lässt, dann kostet das auch etwas. Dessen war

sich Vreni Spinner, Präsidentin der Aemtler Bühne sowie «Rössli»-Wirtin und neue Gemeindepräsidentin von Mettmenstetten, bewusst. Der Verein hat deshalb schon im Herbst 2021 die Suche nach Sponsoren gestartet. Bei

«Es freut mich sehr, dass wir auf nationaler Ebene Unterstützung finden», sagt Vreni Spinner. Das sei ein «Zeichen der Wertschätzung für die Ämtler Bühne und nicht selbstverständlich», betont die Präsidentin des Vereins, der 1984 – also vor bald vierzig Jahren – von ein paar Theaterfreaks aus dem Säuliamt ins Leben gerufen wurde und nach diversen Gastspielen in verschiedenen Theatersälen und Industriehallen vor elf Jahren im Theatersaal des «Rössli» in Mettmenstetten ein bleibendes Zuhause gefunden hat. Auf das neue Stück müssen sich die Theaterfreunde allerdings noch etwas gedulden. Der Vorverkauf zu «Rössli hü» startet am 15. Oktober, die Uraufführung ist am 19. November.

Ämtler Beteiligung im Jugendzirkus

Ukrainische Stars in Mettmenstetten

An der farbenfrohen Premiere des Zirkus Biber war auch eine Aeugsterin im Einsatz. Dazu kamen weitere tolle Darbietungen der Jugendlichen.

ausgefeilten und anspruchsvollen Programm deutlich sehen. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus. (dst)

Auf der Wasserschanzenanlage Jumpin in Mettmenstetten geht es am Sonntag, 21. August, wieder hoch in die Lüfte. Dann finden die Freestyle Masters 2022 statt. Der Anlass ist der Auftakt in die Saison der Skiakrobaten. Zu Gast sind Top-Athleten – darunter auch die Schweizer Pirmin Werner, Noé Roth und Nicolas Gygax. Am Start sind aber auch Sportler aus der Ukraine, Australien, USA, Kasachstan und Deutschland. Das ukrainische Nationalteam befindet sich zurzeit im Trainingslager in Park City (USA). Für den Wettkampf in Mettmenstetten wird eine Delegation in die Schweiz reisen. Mit dabei sind Olga Polyuk, Oleksandr Okipniuk und Dmytro Kotovskyi, wie die Organisatoren mitteilen. Um 13 Uhr beginnt das Final der Junioren, um 14 Uhr jenes der Masters. Der Eintritt zu diesem SprungSpektakel ist kostenlos. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 17

Der Jugend Circus Biber feierte am Samstag in Arni seine Premiere

Fast 50 Artistinnen und Artisten waren am vergangenen Samstag in der Manege zu sehen. Das Motto des Programms lautet «Uuf und devooo» und führt das Publikum auf eine Reise um die Welt. Mit dem fliegenden Hausboot geht es zum Mann im Mond, zu Nixen im Wasser oder zu den Shaolin-Mönchen nach China. Ihr Können im Rampenlicht zeigt auch eine elfjährige Aeugsterin mit ihrer Akrobatikvorführung. Gemäss dem PR-Verantwortlichen Erik Schafhauser steht der Jugendzirkus Interessierten im Alter von 8 bis 16 Jahren offen. Trainiert wird jeweils einmal pro Woche in Arni auf verschiedene Räumlichkeiten verteilt. Das soll sich in

Grosser Applaus nach der Premiere des Jugend Circus Biber. (Bild Dominik Stierli) Zukunft aber ändern. Der Verein plant ein neues Gebäude, um die Trainingsaktivitäten ganzjährig bei guten Bedingungen zu gewährleisten. Dass sich das Training gelohnt hat, konnte man am

Wieder eine Expo

Die Gewerbeschau in Obfelden startet am 26. August. Die Organisation läuft nach Plan. > Seite 9

Arbeitslosenquote sinkt weiter Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk Affoltern ist im Juli erneut gesunken, von 1,5 auf 1,4 Prozent. Der diesjährige Tiefpunkt dürfte bald erreicht sein. Ende Juli waren 427 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, das sind nochmals 31 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sinkt somit auf 1,4 Prozent – und dürfte weiter tief bleiben. Der Rückgang betrifft im ganzen Kanton fast alle Branchen, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) mitteilt, am stärksten das Bau- und das Gastgewerbe. Aus der Reihe tanzt allein die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen. Weil jeweils im Sommer der Schulabschluss und der Übertritt ins Berufsleben erfolgen, führt dies zu einem temporären Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die globale Wirtschaftsentwicklung ist in den letzten Monaten durch den Ukraine-Krieg sowie die Coronapolitik in China zunehmend ins Stocken geraten. Die Auswirkungen auf die Schweiz und den Kanton Zürich sind aber nach wie vor gering – auch wegen des starken Frankens. Die hiesigen Unternehmen schätzen die aktuelle Geschäftslage immer noch mehrheitlich gut ein, wie das AWA weiter mitteilt. Auch die Geschäfts- und Beschäftigungserwartungen bleiben positiv, wenn auch weniger optimistisch als noch im Frühling. Dies dürfte unter anderem auf die steigende Inflation und den drohenden Energiemangel im kommenden Winter zurückzuführen sein. (tst.) ANZEIGEN

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen geliebten Menschen verliert. Es ist immer zu früh und tut immer weh.

Traurig und dankbar für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem lieben Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Klaus Dieter Wasslowski 13. November 1950 – 5. August 2022

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Carlo Corti, geb. 30. Dezember 1953, von Interlaken BE, Oberheischerstrasse 3, 8915 Hausen am Albis, als Inhaber der Einzelunternehmung: Carlotaxi – Taxiregional Corti Carlo, Hausen am Albis, CHE-301.579.076, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 4. August 2022 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 12. August 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Abstimmungen und Wahlen Am Sonntag, 25. September 2022 findet die Urnenabstimmung betreffend Teilrevision der Bau- und Zonenordnung – Kommunaler Mehrwertausgleich statt. Der detaillierte beleuchtende Bericht wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 12. August 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Völlig unerwartet ist er aus unserem Leben geschieden. Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

In stiller Trauer: Vreni Bollier mit Lilly Kinder Familien und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 18. August 2022 im engsten Familienkreis statt. Anschliessend um 14.15 Uhr Gottesdienst in der reformierten Kirche in Bonstetten. Spenden anstelle von Blumen erbitten wir an Tierhotel 5 Sterne: IBAN: CH82 0076 1505 6426 3200 2. Traueradresse: Verena Bollier, Geissliäcker 3, 5623 Boswil

Erinnerungen sind wie Sterne in der Nacht, sie funkeln hell in unseren Herzen.

Traurig, dennoch mit vielen schönen Erinnerungen und in Dankbarkeit verabschieden wir uns von meiner lieben Ehefrau, meiner Schwester, Schwägerin, Tante, Gotte und Freundin

Lina Hehli-Emmenegger 12. November 1952 bis 7. August 2022

Du hast gegen die schlimme Krankheit gekämpft und immer wieder auf Genesung gehofft. Wir sind unendlich traurig, dass Du diesen Kampf verloren hast. Deine fürsorgliche, liebenswerte, umgängliche Art und Deine grosse Hilfsbereitschaft behalten wir in lieber Erinnerung.

In stiller Trauer: Bruno Hehli-Emmenegger Toni und Rösy Emmenegger mit Cornelia, Adrian, Daniel und Beat mit Familien Verwandte und Freunde Lina wünschte sich eine Bestattung im engsten Familienkreis in ihrer Heimat im Entlebuch. Ihrem Wunsch kommen wir nach. Diese Anzeige gilt als Leidzirkular. Allfällige Spenden erbitten wir an die Palliativ-Care-Station des Spitals Affoltern, Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, CH44 0900 0000 8539 1373 1. Traueradresse: Bruno Hehli, Loorenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis

Wir müssen lernen, ohne Dich zu leben. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns, mit dem Unbegreiflichen zu leben. Was bleibt, sind die schönen Erinnerungen.

Tief betroffen nehmen wir Abschied von meinem geliebten, unvergesslichen und einzigartigen Sohn. Und wir von unserem liebenswerten, aufrichtigen, beschützerischen Bruder

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben

Eugen Müller

Roland Frick

12. Juli 1928 bis 31. Juli 2022

27. 4. 1980 – 15. 7. 2022

Wir werden Dich immer in unserem Herzen tragen und lieben, Du fehlst uns bis in alle Ewigkeit.

In liebevoller Erinnerung Hanna Huber Sabrina und Alexandra Frick langjährige Freunde Verwandte

Er wurde kurz nach seinem 94. Geburtstag von seinen Altersbeschwerden erlöst. Wir vermissen ihn sehr, er wird immer in unseren Herzen bleiben.

Die engsten Hinterbliebenen: Regula und Dani Marggi-Müller Melanie und Jörg Damann-Bühler mit Levin und Leana Monika und Sandro Zanoni-Bühler mit Lenja und Livio Daniel Bühler

Abdankungsgottesdienst: Reformierte Kirche in Affoltern am Albis, am Freitag, 19. August 2022 um 14.30 Uhr.

Die Urnenbeisetzung findet am 18. August 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofkapelle.

Traueradresse: Hanna Huber, Weidliweg 14, 8909 Zwillikon

Traueradresse: Regula Marggi, Gläserenstrasse 6, 8142 Uitikon

Bauarbeiten Triemli– Uetliberg Um unsere Infrastruktur zu vereinheitlichen und die Pünktlichkeit zu verbessern, stellen wir derzeit die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 um. In der zweiten Bauphase werden die Fahrleitungsmasten montiert und die Fahrleitung ausgetauscht. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich Vorgesehene Tag- und Nachtarbeiten: 27.7 bis 22.8.2022 Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

Warum?

Wenn ihr an mich denkt seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Lieber

Roland Du bist wie ein Schmetterling in unser Leben geflogen und hast uns beflügelt mit Hilfsbereitschaft, Liebe und Verständnis, für den behinderten Jérome und unseren Hund Snoopy. Wir danken dir für alles und sind einfach nur traurig, dass dein Herz viel zu früh aufgehört hat zu schlagen. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben.

Jérome und Lilo und Snoopy

In liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von unserer Patin, Freundin und Cousine

Margrit Schulz Geboren am 2. Januar 1942 in Berlin, uns verlassen am 5. August 2022 in Affoltern a. A. Auch wenn wir hofften, dass Du Deine Reise ein wenig verschiebst und noch eine ganze Weile bei uns bleibst - für uns alle viel zu schnell - hast Du Margrit Dich auf Deinen letzten Weg gemacht. Doch immer sind da Spuren Deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke. Sie werden uns an Dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.

Christian Lienhard und Andrea Waldenburg Lienhard Sandra Ammann Diana Rath, Beata Friederich, Ilona Neher Freundinnen, Freunde und Bekannte Die Trauerfeier findet am Freitag, 19. August 2022 um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Bonstetten (Pfarrei St. Mauritius) statt. Anstelle von Blumenspenden würde Margrit sich als langjährige Unterstützerin über eine Spende an die Tiergarten-Gesellschaft Zürich TGZ freuen: Postkonto 80-2708-8 (Vermerk: Margrit Schulz) Traueradresse: Christian Hermann Lienhard, Schlossstrasse 38, CH-9100 Herisau


Bezirk Affoltern

Revitalisierte Gewässer gegen Wetterextreme Auch der diesjährige Sommer zeigt uns, dass die Wetterextreme zunehmen. Im Wasserschloss Europas führe dies zu einem Paradigmenwechsel, stellt Pro Natura fest: «Wurde in der Schweiz früher das Wasser möglichst rasch aus der Landschaft abgeführt, wird nun versucht, es möglichst lange im System zu behalten.» Dies schütze sowohl gegen Hitze und Trockenheit – durch die schattenspendende Ufervegetation und die bessere Vernetzung mit dem kühleren Grundwasser – als auch gegen Überschwemmungen. Denn natürliche Fliessgewässer können durch ihre Fläche mehr Wasser zurückhalten und Abflussspitzen abfedern, womit es zu weniger Überschwemmungen kommt. Dazu müssen aber noch grossflächig Gewässer revitalisiert werden. «Hier hat die Schweiz grossen Nachholbedarf», heisst es bei Pro Natura weiter, «und hinkt ihren gesetzlichen Verpflichtungen hinterher.» (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 95. Geburtstag Heute Freitag, 12. August, darf in Mettmenstetten Anneliese Stäger den 95. Geburtstag feiern. Wir wünschen ihr einen gefreuten Geburtstag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Ein besonderer Tag ist am Sonntag, 14. August. Sonja Häberling-Stempfel in Obfelden darf dann nämlich ihren 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation und ein schönes Fest!

Einsendungen für die Rubrik «Wir gratulieren» bitte per Mail schicken an redaktion@affolteranzeiger.ch. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 12. August 2022

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Premiere des Jugend Circus Biber Eine junge Aeugsterin ist als Akrobatin bereits die 3. Saison mit dabei Der Jugend Circus Biber hat am Samstag in Arni AG die Premiere seines aktuellen Programms gefeiert. Auch die Aeugsterin Freia Gossmann zeigte dabei ihr Können. von Dominik Stierli Bis fast unter das Zirkuszelt wird geklettert. Das Premierenpublikum blickt gebannt auf die zwei Artistinnen. Auf dem Weg dorthin wickelt Freia Gossmann sich geschickt ins Vertikaltuch ein und zeigt beim Abwickeln auf dem Weg nach unten ihre Künste.

Freia Gossmann und ihre Mutter.

Keine Nervosität vor dem Auftritt Eine Stunde vorher trifft der «Anzeiger» auf die Elfjährige zusammen mit ihrer ebenfalls engagierten Mutter. Seit Januar wird wöchentlich für den Auftritt trainiert. Freia ist bereits die dritte Saison mit dabei. «Im ersten Jahr war es schwierig, die Nervosität unter Kontrolle zu halten. Unterdessen bin ich aber nicht mehr nervös vor den Vorstellungen», führt sie aus. Und so locker wie sie das erzählt, glaubt man das sofort. Die Aeugsterin erzählt, dass es am schönsten sei, wenn man nach dem Auftritt die Kinder im Publikum strahlen sehe. Mutter Maren Böck sagt, dass die Zirkusakrobatik eine ideale Ergänzung zum Geräteturnen ist. Ihre Tochter ist

Eine eigene Halle Aktuell trainieren die Artistinnen und Artisten des Jugend Circus Biber in ganz Arni verstreut in verschiedenen Gebäuden, auch in einer Scheune. Das soll sich gemäss dem PR-Verantwortlichen Erik Schaf hauser ändern. Seit 2018 läuft das «Projekt Biberbau». Es sieht eine eigene Trainingshalle vor. In den letzten Jahren konnten über 850 000 Franken zusammengetragen werden. Für den Baustart fehlen aktuell noch 150 000 Franken. Spenden sind willkommen. Spendenkonto unter www.stiftungbiberbau.ch.

Die Artistin am Vertikaltuch.

Die elfjährige Aeugsterin als Shaolin-Nonne oben links. (Bilder Dominik Stierli)

auch in der Geräteriege des TV Mettmenstetten aktiv. Der Zirkus Biber bedeutet automatisch ein grosses Engagement der Eltern. Ob Gastronomie, Zeltaufbau, Bühnenarbeit oder Schminken, für alles sind die Angehörigen eingespannt. «Man hilft einander, damit alle glänzen können», meint Maren Böck dazu.

wird seinem Namen absolut gerecht. Die Stars im Zirkuszelt sind immer die Kinder und Jugendlichen. Die Erwachsenen «dürfen» kurz die Begrüssung vornehmen, sind für die Umbauarbeiten sowie Regie und Technik im Hintergrund zuständig. Die Personen im Rampenlicht sind aber alle zwischen 8 und 16 Jahre jung. Ob das Reiseziel Mond, Wien, Holland oder China heisst, immer gibt es spektakuläre Unterhaltung zu sehen. Die Protagonisten zeigen Akrobatik, Tanz, sind auf Bällen und Einrädern unterwegs oder verblüffen mit einer Lichtshow. Dazu spielt das junge Zirkusorchester live die Begleitung. Die Anfänge des Jugendzirkus gehen bis in die 80er-Jahre zurück. Erste Aufführungen fanden damals schon in Arni auf einem Spielplatz statt. Unterdessen verzeichnet das Ensemble bei seinen

Ein Hausboot, das fliegen kann Das diesjährige Motto des Jugendzirkus lautet «Uuf und devooo» und lädt zu einer Weltreise im Hausboot ein. Dank der Flugmöglichkeiten des Gefährts sind der Reise keine Grenzen gesetzt. Begleitet wird man an diesem Abend von der Crew des Hausboots. Diese leiten mit witzigen Dialogen von einem Schauplatz zum nächsten, bieten dazu auch Gesangseinlagen und Anspielungen auf die Erwachsenenwelt. Der Jugendzirkus

Auftritten in den Sommermonaten über 3000 Zuschauer. Einzig 2020 musste pandemiebedingt auf die Saison verzichtet werden. Immer wieder sind auch Familien aus dem Säuliamt mit dabei. Interessierte können an Schnuppertagen vorbeischauen. Dem Publikum hat die gut zweistündige Vorführung sehr gut gefallen, was mit langem Applaus am Ende der Reise kundgetan wird. Auch Freia Gossmann zeigt sich zufrieden mit ihren Auftritten als Akrobatin und als orange-gekleidete Shaolin-Nonne. Schon heute steht sie wieder in der Manege im Einsatz. Die nächsten drei Vorstellungen sind heute Freitag, am Samstag und Sonntag. Schnuppertage am 13. und 27. August, jeweils um 14 Uhr. Saisonschluss ist am 3. September. Der Zirkus befindet sich auf dem Schulhausareal in Arni AG. Mehr Infos und Tickets unter www.circus-biber.ch.

Als Schatz in Erinnerung

Pflegeeltern gesucht

Der Zulauf an Besuchenden war ebenso gross wie die Freude der Bewohnenden. Wurde doch extra für sie alle ein Festzelt aufgebaut, damit bei Grilladen und guter Unterhaltung gemeinsam gefeiert werden konnte.

Der Bedarf an Betreuungsplätzen in Pflegefamilien ist hoch. Insbesondere Entlastungsplätze werden zunehmend gesucht.

Das Pflegeheim Seewadel in Affoltern feierte den 1. August

Nach dem Frühstück war die Vorfreude bei den Bewohnenden im Pflegeheim Seewadel gross. Aufgeregt über die bevorstehende 1.-August-Feier suchten sie ihre festliche Kleidung aus dem Schrank und machten sich zurecht. Das Personal stellte neben dem Festzelt noch zusätzliche Sonnenschirme auf, sodass an diesem heissen und sonnigen Tag niemand auf einen Schattenplatz verzichten musste. Um 10.30 Uhr ging es dann endlich los und die Bewohnenden trafen mit ihren Angehörigen im geschmückten Zelt ein. Die Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann begrüsste die Festgesellschaft und hielt eine kurze Rede zum Thema «Schätze des Lebens», inspiriert durch eine Kurzgeschichte von Elke Bräunling. In diesem Sinne wünschte sie allen einen frohen ersten August, der bei allen als Schatz in Erinnerung bleiben wird. Anschliessend kamen alle in den Genuss von Flädlisuppe, Grilladen mit verschiedenen Salaten und Himbeer-

In einer Fotoecke, dekoriert mit Girlanden und Lampions, konnten Erinnerungsfotos geschossen werden. Trotz der Hitze war die Stimmung bei allen Beteiligten sehr fröhlich und ausgelassen. So bleibt dieser Tag bestimmt bei allen als schöner Schatz in Erinnerung.

Seit dem Inkrafttreten des neuen Kinder- und Jugendheimgesetzes (KJG) per Anfang Jahr ist im Kanton Zürich das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) zuständig für die Aufsicht und für die Bewilligung neuer Pflegeverhältnisse. Um jedem Kind ein passendes Betreuungsverhältnis bieten zu können, wird gegenwärtig ein Pool an Pflegefamilien aufgebaut. Im Kanton Zürich gibt es derzeit rund 600 Pflegefamilien und 750 Pflegeverhältnisse. Der Bedarf an zusätzlichen Plätzen zur Unterbringung von Kindern ist gross. Insbesondere Entlastungsplätze werden vermehrt gesucht – also Pflegefamilien, welche bereit sind, die Betreuung von Kindern an einzelnen Tagen, Wochenenden und während der Ferien zu übernehmen. Dafür kommen alle möglichen Formen von Familien infrage: Paare, Alleinstehende, Familien mit und ohne Kinder, gleichgeschlechtliche Paare, Patchworkfamilien etc. Was zählt, ist die Fähigkeit, sich um ein Kind zu kümmern und es in seiner Entwicklung zu begleiten. (red.)

Pflegeheim Seewadel

Infos unter www.pflegefamilien.zh.ch.

Die «airportÖrgeler» erfreuten die Gemüter und liessen einige das Tanzbein schwingen. (Bild zvg.) törtchen. Nebst dem gemeinsamen obligaten Singen der Nationalhymne wurde die Feier, wie bereits im vergangenen Jahr, musikalisch umrahmt von den «airportÖrgeler». Mit ihrer lüpfigen und abwechslungsreichen Musik erfreuten sie die Gemüter, sodass einige nicht mehr auf den Bänken sitzen bleiben konnten und das Tanzbein schwangen.


Zugerstrasse 10 | 8915 Hausen am Albis | Telefon 044 764 80 20 | gemeinde@hausen.ch | www.hausen.ch

Bauprojekte

Aufruf zum Wassersparen Die Quellerträge sinken. Helfen Sie mit, Wasser zu sparen. Das Gemeindegebiet Oberamt (Hausen, Rifferswil, Kappel) wird von verschiedenen Wasserversorgungen mit Trinkwasser gespiesen. Die seit Monaten andauernde Trockenheit hat dazu geführt, dass die Grundwasserspiegel einen tiefen Stand aufweisen und die Quellen nur noch eine bescheidene Wassermenge liefern. Die Wettervorhersage in den nächsten Tagen respektive Wochen verheisst keine Besserung der Niederschlagsmengen. Dadurch muss der grösste Teil des Trinkwassers aus ebenfalls beschränkten Ressourcen eingekauft werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, Wasser zu sparen und auf folgende Tätigkeiten zu verzichten oder auf ein Minimum zu beschränken: • Fahrzeuge waschen • Abspritzen von Hausvorplätzen, Terrassen und Balkonen • Kühlen von Dächern • Füllen von Pools • Bewässern von Grünanlagen • besser duschen anstatt baden Bitte beschränken Sie die oben genannten Tätigkeiten auf ein Minimum und nehmen Sie diese Arbeiten in den Abendstunden vor. Diese Bitte zur Einschränkung gilt bis auf Weiteres, da mit einer baldigen Entspannung der Lage nicht zu rechnen ist. Als Massnahme zum Wassersparen werden die Gemeinden des Oberamts die öffentlichen Brunnen, welche an den Trinkwasserleitungen angeschlossen sind, vorübergehend abschalten.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Affoltern am Albis

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Mithilfe beim Wassersparen.

Bauherrschaft: Rancan Gianfranco, Bernhaustrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Heinz Haldimann, Bächlerstrasse 6a, 8912 Obfelden Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Bernhaustrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3742, Zone: W2a

Am 5. August 2022 ist in Zürich gestorben:

Affoltern am Albis Am 31. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Eugen Müller geboren am 12. Juli 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 18. August 2022, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 12. August 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 7. August 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lina Rita Hehli-Emmenegger geboren am 12. November 1952, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 12. August 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Margrit Schulz geboren am 2. Januar 1942, von Zürich, wohnhaft gewesen Herenholzweg 21, Bonstetten, verstorben am 5. August 2022 in Affoltern am Albis ZH. Die Abdankung findet am Freitag, 19. August 2022 um 14.00 Uhr in der Katholischen Kirche St. Mauritius statt. Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten Am 5. August 2022 ist in Bonstetten gestorben:

Klaus Wasslowski geboren am 13. November 1950, von Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Freitag, 5. August 2022 gestorben:

Franz Filipp, geboren am 21. September 1935, von Hedingen, ledig, wohnhaft gewesen in Hedingen.

Ottenbach Am 1. August 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Meile-Meier Dora geboren am 29. Dezember 1929, Fischingen TG, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Macciò Marco Pietro geboren am 2. November 1958, von Niederglatt ZH und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Stallikon

Öffentliche Grundstückversteigerung Am Freitag, 16. September 2022, morgens um 10:00 Uhr, gelangt im Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4, 8906 Bonstetten, im Auftrag des Bezirksgerichts Affoltern, zur öffentlichen Versteigerung: 1 Wohnhaus, freistehend, mit diversen Nebenräumen, Garage, Gartenanlage und Umschwung an der Rütistrasse 10 in 8908 Hedingen (Gemeinde Hedingen, Grundbuch Blatt 2610, Liegenschaft, Kataster 3, Rüti). Grenzen laut Katasterplan, Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuch. Verkehrswert laut Schätzung: CHF 1'450'000.– Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, CHF 100'000.– zu leisten. Auf welche Art diese zu leisten sind, ist den Steigerungsbedingungen zu entnehmen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) vom 16. Dezember 1983 und auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) vom 1. Oktober 1984 aufmerksam gemacht. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen, welche beim Gemeindeammannamt Bonstetten ab dem 8. August 2022 während der Öffnungszeiten zur Einsicht aufliegen oder per E-Mail (betreibungsamt@bonstetten.ch) bezogen werden können. Besichtigungen der Liegenschaft (keine Anmeldung erforderlich): 1. Donnerstag, 18. August 2022, um 17.30 Uhr 2. Dienstag, 6. September 2022, um 18.00 Uhr Gemeindeammannamt Bonstetten

SPITAL LINTH Gasterstr. 25, 8730 Uznach, www.spital-linth.ch/jobs

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Wasserversorgung.

Stallikon

KOMMEN SIE IN UNSER TEAM! “ Wir suchen neue Gspändli. „

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Sekundarschule Affoltern am Albis / Aeugst am Albis, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Vertretung der Bauherrschaft: Rolf Schürch Architekturbüro GmbH, Zur Brunnenstube 13, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Schulprovisorium, Zwillikerstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6037, Zone: Oe

Hausen am Albis Bauherrschaft: Pascal und Patricia Moser Rigiblickstrasse 28, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Lukas Frei, Margel 1, 8934 Knonau Projekt: Neuinstallation Pelletheizung Rigiblickstrasse 28, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1720, Zone: W1.4

Hausen am Albis Bauherrschaft: Thomas und Andrea Hauser, Püntestrasse 9, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Christian Koller Architekten AG, Bruggerstrasse 37, 5400 Baden Projekt: Anbau unterirdische Garage, Püntestrasse 9, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 2418, Zone: W1.2 / Privater GP Gisel

Hedingen Bauherrschaft: Giovanni und Ornella Scinta, Lettenackerstrasse 47, 8908 Hedingen Andreas und Anna Rosa Dänzer, Lettenackerstrasse 49, 8908 Hedingen Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellen von zwei Carports, Lettenackerstrasse 47 und 49, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1962, Zone: Wohnzone «Hang» W 1.0 Grundstück-Nr.: 1963, Zone: Wohnzone «Hang» W 1.0

Mettmenstetten Bauherrschaft: Benjamin Wey, Oberdorfstrasse 15, 8932 Mettmenstetten Projekt: Sanierung Schopf mit neuem Giebeldach, Vers.-Nr. 1967, Oberdorfstrasse 15a, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4470, Zone: Kernzone KB

ENGLISCHKURSE Gruppenkurse in Mettmenstetten Anfänger bis Fortgeschrittene Kursstart: 31. August 2022 bzw. 5. September 2022 15 Kursabende à 90min für CHF 580.– inkl. Kursmaterial 16 Kursabende à 90min für CHF 610.– inkl. Kursmaterial

Privatunterricht in Knonau für Einzelpersonen oder Zweiergruppen Kursstart: jederzeit möglich | ab CHF 60.– pro Lektion (60min) Weitere Informationen unter www.pegasus-english.ch Anmeldung bis spätestens Montag, 29. August 2022 Pegasus English School | Robert Leitch Oberdorfstrasse 11 | 8934 Knonau T: 043 466 80 65 | info@pegasus-english.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. August 2022

Schlaflos im Säuliamt

Schranke aus Wut zerstört

Sommerserie «Nachts im Säuliamt» (6): Schlafstörungen lassen sich natürlich behandeln Ob Tropennächte, Stress oder Lärm: In der Schweiz leidet jede und jeder Dritte an Schlafstörungen. Das Geheimnis um eine ausgewogene Nachtruhe lüften Expertinnen aus der Region. von AngelA BernettA Wir alle tun es und nicht zu knapp: Fast einen Drittel unseres Lebens (ver-)schlafen wir. Vielen Menschen ist erholsamer Schlaf allerdings nicht gegeben. Sie leiden an Einschlaf- und Durchschlafstörungen, wälzen sich Nacht für Nacht im Bett unruhig hin und her. «Schlafstörungen oder gar Schlaflosigkeit sind sehr verbreitet», weiss Chantal Mattes, Naturheilpraktikerin NVS aus Hausen. Laut Bundesamt für Statistik sind 40 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer davon betroffen. 10 Prozent schlafen sogar sehr schlecht.

Schlafbedürfnis ist individuell Kurzfristig stecken wir Schlafmangel locker weg, langfristig kann dieser aufs Gemüt schlagen und unsere Gesundheit beeinträchtigen. Gleichwohl ist das Schlafbedürfnis individuell. Im Schnitt schlafen erwachsene Mitteleuropäerinnen und -europäer sieben bis acht Stunden pro Nacht. Fühlt man sich tagsüber fit und ausgeruht, hat man genug geschlafen. Schlaf bedeutet Erholung und Regeneration für Körper, Geist und Seele. Dabei finden lebenswichtige Prozesse statt. Eine unzureichende Nachtruhe hat Folgen. «Fehlt der Schlaf, sind wir tagsüber erschöpft, kraft- und saftlos», sagt Remo Vanossi, Komplementärmediziner aus Bonstetten. «Längerfristig wirkt sich ungenügender Schlaf auf unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude aus.» Von einer Schlafstörung reden Fachleute, wenn man vier

NACHTS IM SÄULIAMT Was läuft im Bezirk, wenn die meisten Leute schlafen? Dieser Frage gehen die «Anzeiger»-Journalisten in der diesjährigen Sommerserie nach. Sie begleiten Menschen, die nachts arbeiten oder Party machen oder erhalten Einblicke in die Natur, die anderen verborgen bleiben. (red.)

Die meisten Schlafprobleme können behoben werden. Häufig fehlt es «lediglich» am richtigen Ambiente im Schlafzimmer. (Bild Angela Bernetta) Wochen hintereinander Nacht für Nacht schlecht geschlafen hat. Wer regelmässig schlecht einschlafen und durchschlafen kann oder zu früh aufwacht, dürfte von einer Insomnie betroffen sein. «Begleiterscheinungen einer schlechten Schlafqualität wie Konzentrationsstörungen, Unruhe, Gereiztheit bis hin zu depressiver Verstimmung, was Probleme oder Absenzen am Arbeitsplatz nach sich ziehen kann, bringen Betroffene dazu, Hilfe zu suchen», ergänzt Remo Vanossi. «Wird der Leidensdruck zu hoch und möchten Betroffene ihren Schlaf-wach-Rhythmus auf natürliche Art wieder herstellen, kommen sie zu uns», ergänzt Chantal Mattes.

Natürliche Behandlungen Die meisten Schlafprobleme können behoben werden. Oft fehlt es an einer angemessenen Schlafhygiene. Wer ständig von Licht und Lärm umgeben ist, findet keine Ruhe. Gleichzeitig sollte jeder/jede selbst herausfinden, was den individuellen Schlaf begünstigt und was ihn stört. Auch der persönliche Lebensstil kann Schlafprobleme nach sich ziehen. Regelmässige Nachtschichten etwa können genauso ein Auslöser sein wie ein wildes Partyleben, zu viel Film und Fernsehen oder Unruhe und Stress. Gegen Schlafstörungen und Schlaflosigkeit gibt es verschiedene Mittel. Karin Pomsar, Craniosakraltherapeutin aus Affoltern, sagt: «Bei Nervosität und Schlafstörungen hilft die Craniosakraltherapie, die das vegetative Nervensys-

tem ansprechen und ausbalancieren kann.» Die Craniosakraltherapie ist eine manuelle Behandlungsform, bei der mittels sanfter Körperberührungen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Chantal Mattes setzt auf phytotherapeutische Massnahmen, empfiehlt, Entspannungstechniken wie etwa Yoga zu erlernen und die Ernährung anzupassen. Auch Remo Vanossi rät zur Einnahme von pflanzlichen Schlafmitteln, aber auch Vitaminen und Aminosäure. «Heilpflanzen brauchen allerdings zwei bis drei Wochen Zeit, bis sie den Schlaf angemessen regulieren», ergänzt er. Dafür machen sie nicht abhängig, wie verschiedene chemische Schlafmittel. Insbesondere bei den sogenannten Benzodiazepinen ist das Risiko gross, dass sich der Körper schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt.

Angemessen vorbeugen Damit es gar nicht erst zu Schlafproblemen kommt, rät Vanossi einem strukturierten Tagesablauf und geregelten Schlafenszeiten nachzugehen, damit die innere Uhr intakt bleibt. Karin Pomsar empfiehlt, insbesondere Elektrosmog aus dem Schlafzimmer zu verbannen. «Blaulicht zu später Stunde stört unseren Schlaf empfindlich.» Ferner rät sie, die mediale Informationsflut einzudämmen und den Konsum zu strukturieren. «Regelmässig Sport treiben, gesund essen und viel Bewegung an der frischen Luft, aber auch Meditation helfen,

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Schlaf zu finden», sagt Chantal Mattes. Auch altbewährte Hausmittel wie etwa ein Fussbad vor dem Schlafengehen helfen, friedlich einzuschlummern. Als Zusatz sind Basensalz oder entspannende Essenzen wie Lavendel empfohlen.

ZUR SACHE Schlaftipps für das ganze Jahr Nachstehende Tipps von Karin Pomsar, Remo Vanossi und Chantal Mattes helfen beim (Ein-)Schlafen (nicht nur) in Tropennächten: • Hitze aussperren. Tagsüber die Fenster schliessen und das Schlafzimmer mit Jalousien, Fensterläden oder Vorgängen verdunkeln. So bleibt es kühl im Haus. • Leicht essen. Abends Kohlenhydrate essen (beruhigt) anstatt Protein (regt an). • Trinken. Pfefferminztee weitet die Gefässe und lässt einen die Hitze besser ertragen. Alkohol taugt kaum als Schlafmittel. • Kühle Bettwäsche. Bettwäsche aus kühlen Materialien wie etwa Wildseide, Leinen oder Satin wählen. • Schlafzimmer. Dunkel, ruhig, kühl halten. Elektrosmog vermeiden (Handy). • Einschlafrituale. Gedanklicher Tagesrückblick, Meditation, sanfte Musik hören. (net)

Sachbeschädigung, Einbruch, entlaufene Kälber und Lärm beschäftigten in den letzten Tagen die Polizei. In Affoltern hat ein Jugendlicher am 6. August um 19.30 Uhr die Schranke eines Parkplatzes zerstört. Nachdem der Übeltäter durch die Polizei ermittelt werden konnte, gestand er, die Sachbeschädigung «aus Wut» begangen zu haben. Ob Strafanzeige erstattet wird, ist noch offen. Während der Ferienabwesenheit der Besitzer sind Einbrecher zwischen 29. Juli und 7. August in Obfelden in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Via Katzentüre gelang es ihnen, die Balkontüre zu öffnen. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern ist noch nicht klar, was gestohlen worden ist. Sachschaden ist nicht entstanden. Am 6. August um etwa 20 Uhr sind in Wettswil drei Kälber aus der Weide «ausgebüxt». Die Ausreisserinnen konnten eingefangen werden. Mehrfach musste sich die Polizei mit Lärmklagen befassen. In Mettmenstetten waren am 6. August um 4.10 Uhr Junge unterwegs, und gleichentags störten sich um 4.15 Uhr auch in Bonstetten Anwohnende an Radau. Lärmklagen gab es am 7. August um 1.20 Uhr auch in Affoltern und am 8. August nach Mitternacht auch beim Bahnhof in Mettmenstetten. Nachbarn vermuteten am 6. August vor Mitternacht einen Streit; sie nahmen grosses Geschrei wahr. Tatsächlich hat ein Jugendlicher in der Wohnung beim Gamen viel Lärm von sich gegeben … (-ter.)

Pollenflug ist massiv Die Pollensaison verlangte Allergikerinnen und Allergikern alles ab. Seit dem Start von hohen Belastungen Ende Januar gab es gemäss Meteo Schweiz nur wenige pollenarme Tage. Die Empfehlung von aha! Allergiezentrum Schweiz: Jetzt im Herbst mit einer Desensibilisierung beginnen, um mit weniger Beschwerden durch die nächste Saison zu kommen. Dabei wird der Körper langsam an das Allergen gewöhnt, bis er schliesslich kaum mehr darauf reagiert. «Heuschnupfenbeschwerden werden so um rund 75 bis 80 Prozent reduziert und der Medikamentenverbrauch kann deutlich verringert werden», weiss Roxane Guillod, stellvertretende Leiterin Fachdienstleistungen von aha! Allergiezentrum Schweiz. (red.)

BUCH-TIPP

Eine Seltenheit im Stall Drillingsgeburten sind bei Kühen rar

Man sieht nur mit dem Herzen gut Nein, nicht «Der kleine Prinz» ist mein Buchtipp, doch auch ein solch wunderbares Buch für kleine und grosse Kinder. von PetrA Studer-Fröhli, BiBliothek knonAu

Noch etwas unwillig beim Posieren: Tick, Trick und Track. (Bild Martin Mullis)

D

er Landwirt staunte nicht schlecht, als seine Kuh Mia der Rasse Brown Swiss in der Nacht drei männliche Kälber warf. Drillinge im Kuhstall sind äusserst selten. Der Senior-Bauer hält denn auch dezidiert fest, dass in den letzten siebzig Jahren ein solches Ereignis nie stattgefunden habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kuh Drillinge auf die Welt bringt,

liegt nach einer wissenschaftlichen Studie bei 0,007 Prozent. Noch niedriger liegt die Erwartung, dass alle drei Kälber die ersten Lebenswochen überleben. An einem Sonntagmorgen Ende Juli jedenfalls tummelten sich die drei sechs Tage alten Jungspunde Tick, Trick und Track im Stall oberhalb von Ottenbach munter im Stroh. Martin Mullis

Ein Schoner, das ist ein Segelschiff mit zwei oder mehr Masten, befindet sich auf der Überfahrt von New York nach Liverpool, das sind 2873 Seemeilen. An Bord befinden sich 30 Passagiere, Petra Studer-Fröhli. viele davon Aus- (Bilder zvg.) wanderer. Wir schreiben das Jahr 1914. Das Schiff nimmt Kurs auf die Küste Cornwalls, es nachtet ein und eine ausserordentlich stürmische See treibt den Segler durch Wellentiefs und -hochs. Dann geschieht es: An einem Riff, ganz in der Nähe eines Leuchtturms, schlägt das Schiff leck. Es regnet nun schon seit Stunden unaufhörlich. Das Schiff zerschellt, man hört

das Holz splittern. Wer kann, hält sich an umhertreibenden Planken fest oder rettet sich auf kleine Felsvorsprünge. Die Nacht ist teerschwarz. Schlotternd und nass bis auf die Knochen, finden sich wie durch ein Wunder alle Passagiere im Wohnraum des Leuchtturms wieder ein. Das lodernde Kaminfeuer tut wohl, spendet Wärme und der heisse Tee gibt neue Kraft. «Ben» steht auf den Zeichnungen, die die Wände des Leuchtturms zieren. Allen, der kleine Junge, bewundert sie. Das Seenotrettungsboot ist da! Zum Abschied schenkt der Leuchtturmwärter Allen eine Zeichnung. Sie begleitet ihn sein Leben lang, bis sie ihn dorthin führt, wohin sein Herz ihn trägt. Dort nimmt sie ihren Anfang und ihr Ende, die wunderbare Geschichte vom Leuchtturmwächter und dem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter nach Liverpool übersetzte und nun als junger Mann mit seiner Familie den kleinen Leuchtturm bewohnt, den Garten bestellt auf der nahen Nachbarinsel, malt, Geschichten schreibt, die Papageientaucher-Kolonie betreut und sein Lebensglück gefunden hat. Doch es können alle selbst lesen, wie es so weit kam! Welch wegweisende Ent-

«Der Leuchtturmwärter und ich» von Michael Morpurgo, illustriert von Benji Davies. Magellan Verlag, Bamberg 2021. ISBN 978-3-7348-4109-5. scheidungen getroffen, welch Schweres getragen und ausgestanden werden musste. Ich lege das Buch allen ans Herz! Das Cover und die schönen, ausdrucksstarken Illustrationen von Benji Davies machen das Jugendbuch zu etwas ganz Besonderem.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 12. August 2022

Eine Buche stützt ihre Nachbarin seit 23 Jahren «Solidarität» im Ottenbacher Wald

S

oll niemand sagen, die Natur sei grausam. Mindestens die Pflanzenwelt kennt den Begriff «Solidarität» offensichtlich bestens. Seit dem Orkan Lothar am 26. Dezember 1999 stützt eine Buche im Witenlaacher-Wald in Ottenbach ihren

Nachbarbaum fürsorglich. Die Waldbesitzerin erinnert sich gut an den Sturm und ist überzeugt, dass der linke Baum ohne die Hilfe seines Nachbarn umgestürzt wäre. Eine wohl einzigartige Unterstützungsleistung eines Baums seit 23 Jahren. (mm)

Keine Angst, dreckig zu werden: Die traditionelle «Sauete» ist ein alljährliches Highlight. (Bilder zvg.)

Besuch bei den Rittern Die Jubla Säuliamt im Sommerlager Sportliche Games sowie Pioniertechniken wie das Knüpfen von Blachen und nützliche Knoten prägten das zweiwöchige Lager.

Unterstützung unter Buchen. (Bild Martin Mullis)

Am Sonntag zum Ferienbeginn besammelte sich die Jubla Säuliamt am Bahnhof Affoltern, als auch schon zwei Brieftauben mit einer wichtigen Mitteilung ankamen. Die beiden Brieftauben übergaben der Lagerschar eine Karte, auf der eingezeichnet war, an welcher Stelle Oberritter Ördeli sein Lager aufgebaut hatte. Anschliessend machte man sich auf den Weg und wanderte in Richtung Lagerplatz. Mit den rund 20 Kindern auf dem Lagerplatz angekommen, hiess der Oberritter alle herzlich willkommen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich einer lustig gestalteten Aufnahmeprüfung unterziehen. Auf spielerische Weise tauchten die Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren in die spannende Welt der Ritter ein. Sportliche Games, Eroberungen, aber auch Pioniertechniken wie das Knüpfen von Blachen oder nützliche Knoten lernten die Kinder während des zweiwöchigen Lagers. Mit dem Endkampf gegen einen bösen Drachen beendeten die Kinder die Auseinandersetzung und wurden zu Rittern geschlagen. Der Schlussabend

Kräftemessen beim Seilziehen.

Bewegung in der Natur.

war ausgelassen und fröhlich. Zu guter Letzt feierten sie sogar ein Happy End. Die Jubla Säuliamt verbrachte ein Sommerlager mit unvergesslichen Momenten und Freundschaften, die noch lange in Erinnerung bleiben werden. Und nach dem Sola geht es gleich weiter mit dem Jubla-Tag, der am 10. Septem-

ber stattfinden wird. Wer hat Lust, JublaLuft zu schnuppern? Alle Kinder zwischen 7 und 15 Jahren sind willkommen. Silvan Santschi Weitere Infos unter www.jublasaeuliamt.ch oder bei silvan@jublasaeuliamt.ch.

Von Maloja nach Zernez

Höhenwanderungen im Oberengadin Kürzlich nahmen Wanderfreunde aus dem Bezirk die Via Engiadina unter die Füsse. Während fünf Tagen waren sie im Oberengadin unterwegs. Traumhafte Aussichten auf die Oberengadiner Seenlandschaft, malerische Engadiner Dörfer und duftende Arvenund Lärchenwälder, kristallklare Bäche und saftige Alpwiesen. Auf allen fünf Etappen dieser Höhenwanderungen gab es immer wieder atemberaubende Aussichten über die einzigartige Oberengadiner Seenlandschaft und auf die leuchtenden Gletscher der Bernina-Gruppe. Man wanderte auf der sonnigen Talseite am jungen Inn entlang, durch historische Dörfer und hübsche Weiler, durch duftende Arven- und Lärchenwälder, über plätschernde kristallklare Bäche und blumenreiche Alpwiesen. Abends gab es inmitten der Bündner Bergwelt regionale Spezialitäten zu geniessen.

Ausblick auf die Seenlandschaft Den Anfang der beliebten Via Engiadina bildete das Feriendorf Maloja am gleichnamigen Alpenpass, an der Grenze zum urtümlichen Bergell. Wenn sich beim Aufstieg vorbei am Weiler Pila und der Siedlung Blaunca der atemberaubende Blick über die Engadiner Seenlandschaft öffnete, konnte man sich von dieser Schönheit überwältigen lassen. Auf den stetig ansteigenden Pfaden gab es immer wieder eine Pause, um die Aussicht zu geniessen. Idyllisch führte der Weg weiter zum das hübschen «Heidi»-Dorf Gre-

vaselvas, dem berühmten Drehort des «Heidi»-Films von 1978. Auf und Ab und zuweilen im Zickzack ging es nun Richtung Sils. Am gegenüberliegenden Hang sah man den Taleinschnitt des malerischen Val Fex. Nach einer letzten ansteigenden Wegstrecke war das erste Etappenziel erreicht: Silvaplana am gleichnamigen See, über dessen Wellen sich Dutzende von Kitesurfern tummelten, die mit ihren bunten Segeln einem Schwarm von Schmetterlingen ähnelten.

Die Ämtler Wandergruppe posiert rund um einen Dorfbrunnen in Zuoz. (Bilder zvg.)

Malerische Engadiner Dörfer Auf der zweiten Etappe teilte sich die Gruppe. Die einen Wandervögel gingen am See entlang bis St. Moritz und mit der Signalbahn zur Mittelstation und die anderen ein Stück der Julierpassstrasse entlang und dann über duftende Weiden in Richtung St. Moritz. Schon bald erblickte man diese berühmte Alpenmetropole. Über einen sprudelnden Bergbach kam man auf das Gebiet der Corviglia, dem Hausberg von St. Moritz. Nun führte der Weg hinauf zur Bergstation Corviglia, die auf über 2400 Meter liegt. Hier oben kamen beide Gruppen wieder zusammen. Dann war noch ein letzter kurzer steiler Anstieg zu bewältigen, bis man den tiefblauen Naturspeichersee Lej Alv erreichte. Nun wanderte man über Celerina auf bequemen Pfaden nach Marguns, wo es mit der Gondelbahn hinunter ins Dorf ging. Die dritte Tagesetape führte von Marguns auf dem aussichtsreichen Höhenweg Munt da la Bês-cha entlang des Piz Padella. Hier oben gab es eine länge-

Grevaselvas – Drehort des «Heidi»-Films von 1978. re Pause, um sich an diesem herrlichen Alpenbild sattzusehen. Bald erreichte man die Alp Muntatsch, wo es Gelegenheit gab, die leckeren Snacks, die frische Milch und den hausgemachten Kuchen zu zu probieren. Die Energie konnte man gut gebrauchen auf dem Weg über weite Kehren hinunter nach Samedan. Durch das Dorf Bever mit seinen historischen Bauten schmiegte sich der Weg an der Flanke der Crasta Mora entlang, vorbei an zahlreichen knorrigen Legföhren bis zur Albulapassstrasse. Dort folgte man dem schmalen Höhenweg, auf dem es einige Male recht breite Rinn-

Tiefblauer Naturspeichersee Lej Alv im Gebiet Corviglia.

sale zu überqueren gab, die über den Pfad hinweg ins Tal plätscherten. Entlang einer abwechslungsreichen Alpenlandschaft gelangte man zu einer Hochebene mit herrlichem Aussichtspunkt auf den urtümlichen Weiler Madulain. Bald kreuzte man oberhalb einer Schlucht ein rauschendes Tobel, bevor sich der Weg gemächlich nach Zuoz hinunter windet, das für seine kleinen Gassen mit verzierten Häuserfassaden bekannt ist. Am nächsten Tag fuhr man mit dem Postauto nach Chappella und von dort durch den idyllischen Arven- und Lär-

chenwald bis ins Val Punt Ota, wo man den Bach überquerte – die Grenze zwischen Ober- und Unterengadin. Der Weg verlief nun entlang von satten Bergwiesen an Brail vorbei und via Prazet immer weiter talwärts bis Zernez mit wunderbaren Ausblicken auf das Oberengadin und den Nationalpark. In einem Gartenrestaurant feierte man das gute Gelingen der Via Engiadina, ehe es zurück ins Knonauer Amt ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.miteinanderwandern.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. August 2022

Im Zeichen der vier Elemente

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FORUM

Serie «Gärten»: Monica Eichenberger empfängt in ihrem Garten Gäste

Glückliches Bonstetten!

In Knonau gedeiht ein Naturgarten, in dem auch Gäste bewirtet werden. Im Kleinod spielt Feuer eine grosse Rolle.

Zum Interview mit dem abtretenden Bonstettemer Gemeindepräsidenten Erwin Leuenberger im «Anzeiger» vom 12. Juli.

Von Regula ZellwegeR «Bei mir ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, gesammeltes Wissen, Erfahrung und Leidenschaft zu teilen und mutig meinen Weg zu gehen, der Welten verbindet», formuliert Monica Eichenberger ihr Lebenskonzept. Ein wichtiger Teil davon ist ihr Naturgarten, wo sie auch Kurse, beispielsweise «Kochen über dem Feuer» anbietet. Sanft terrassiert steigt der Naturgarten von Monica Eichenberger vom Haus hinab zu den Feuerstellen, der Aussenküche und dem überdachten Sitzplatz, der einer kleinen Gruppe erlaubt, hier spezielle Mahlzeiten zu geniessen. Der «Kiosk» ist offen, wenn die Tafel an der Baareggstrasse 12 in Knonau draussen steht – oder wenn man sich vorgängig telefonisch angemeldet hat. Der Kiosk bietet ein kleines, aber feines Angebot für die Erfrischung und Stärkung. Und am Freitagabend kocht die gastfreundliche Gartenbesitzerin für Gäste.

Mit der Sonne wandern Wie kommt es, dass eine ehemalige Kindergärtnerin, Ornithologin, Erlebnispädagogin, Ritualleiterin, VisionssucheLeiterin, Köchin an Herd und Feuer, Imkerin, Jägerin und Mutter von drei erwachsenen Kindern, jetzt, ein paar Jahre nach dem Tod ihres Partners, diese Angebote macht? Im Jahr 2012 zog Monica Eichenberger zu ihrem Mann in das Haus mit einem Garten, der mehrheitlich eine abfallende Wiese war. Ihr Mann erkrankte nach dem Umzug schwer. Monica Eichenberger pflegte ihn – oftmals verbrachte er heisse Tage im Schatten eines grossen Holunderbusches im Garten. Besonders liebte er eine hohe Tanne, die allerdings viel Schatten gab. Nach seinem Tod beschloss

sie, ihre Träume zu verwirklichen und den Garten zu einem Naturparadies zu machen. Gemeinsam mit dem Gartenarchitekten Pirmin Rohrer plante sie den Garten. Zuerst definierte sie ihre Bedürfnisse. Sie schaffte kleine Plätze und kann so mit der Sonne durch den Garten wandern. «Jede Tageszeit hat ihre wunderbare Qualität.»

SERIE «GÄRTEN»

Sonne und Schatten

Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Menschen in ihren Gärten und erzählt ihre Geschichte. Kennen Sie besonders sehenswerte Gärten im Bezirk? Tipps an redaktion@affolteranzeiger.ch sind willkommen. (red.) Zuletzt erschienen: Margrit Iseli, 10. Juni; Thomas Weber, 17. Juni; Christine Grünenfelder, 28. Juni; Patricia Dietrich, 8. Juli; Beate Kuhnt und Andreas Huber, 22. Juli.

Für Monica Eichenberger ist der Garten Lebensraum in Verbindung mit den vier Elementen Luft, Erde, Feuer und Wasser.

Zu Beginn war das ganze Grundstück entweder Wiese oder Dickicht mit Bäumen. Zuerst wurde heftig gerodet. Monica Eichenberger wollte die Tanne, die ihr Mann so mochte, nicht fällen. Es ist typisch für die lebenserfahrene Frau, dass sie einen stimmigen Weg suchte, ihn fand und selbstbewusst ging. Sie liess den Baum vom Förster entasten und der Holzbildhauer Albert Winzeler formte eine vierseitige Säule, die man heute von weit entfernt sehen kann. Vier Seiten, vier Elemente, vier Himmelsrichtungen, vier Lebensalter – die Zahl vier hat für die naturverbundene Gartenbesitzerin eine tiefere Bedeutung.

In ihrem Garten bewirtet Monica Eichenberger Gäste mit über dem Feuer gekochten, mehrgängigen Abendessen.

Man findet die vier Elemente auch in ihrem Garten: Luft und Erde sind sowieso da, Wasser gibt es im oberen und im unteren Teil, im Bach und in einem kleinen Wasserfall. Das Feuer hat in diesem Garten eine besondere Bedeutung. Monica Eichenberger hat sich mit der Kultur des indigenen Stammes Lakota, einer Stammesgruppe der Sioux, die westwärts auf die Plains in den USA gezogen war, beschäftigt. In dieser Kultur kommt dem Feuer grosse Bedeutung zu. Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm ordnete die Lakota den «nicht-destruktiv-aggressiven Gesellschaften» zu, deren Kulturen durch einen Gemeinschaftssinn mit ausgeprägter Individualität, eine zielgerichtete Kindererziehung, reglementierte Umgangsformen und ohne destruktive Tendenzen gekennzeichnet sind. Irgendwie spürt man diese Werte in diesem Garten. Monica Eichenberger hat sich auf das Kochen über dem Feuer spezialisiert. In ihren Kochkursen nutzt sie auch viele essbare Pflanzen aus ihrem Garten. Küchenkräuter wie Rosmarin, Thymian,

Ysop, Oregano, Majoran, Bohnenkraut, Sesamkraut wachsen zwischen Heilkräutern wie Weinraute, Verbenen, Lavendel und unterschiedlichsten Blumen: Biodiversität zum Schnuppern und Schauen. Es gibt auch Salat und Tomaten aus dem Garten. Vielfältig ist nicht nur die Flora, auch Tiere fühlen sich in diesem Garten für alle Sinne wohl. Zahlreiche Vögel sind zu hören und sogar Falken und Tauben haben schon gebrütet. Eidechsen, Frösche, Ringelnattern, Schmetterlinge, Fledermäuse sind zu beobachten und selbst ein Entenpaar gründelt hier ab und zu im Teich. Ein Hund und eine Katze gehören zu diesem Garten – und viele Insekten. Monica Eichenberger ist selbst Imkerin. Sie empfindet tiefe Geborgenheit in ihrem Garten, fühlt sich eins mit Mutter Erde. «Der Himmel ist mein Dach», erklärt sie – und verbringt einen guten Teil ihrer Zeit im Garten: lesend, staunend, beobachtend, kochend, bewirtend, schlafend, nachdenkend, hegend, pflegend und träumend. Informationen: www.mond-feuer.ch.

Am oberen Teich kann man entspannen und den Vögeln lauschen. (Bilder Regula Zellweger)

Unser vor Kurzem zurückgetretener Gemeindepräsident zeigt sich zufrieden, wie er und seine Gemeinderatskollegen das «Gemeindeschiffchen» vorwärtsbrachte. Insbesondere war er stolz, dass die 30er-Zonen gemeindeweit eingerichtet werden konnten. Ich gönne es ihm. Doch Stolz ist ein grosses Wort. Wenn ich mich in unserem Quartier, dem Sunneberg, umschaue, beschleichen mich Zweifel. Auf der schmalen Buecheneggstrasse kann zwar auch im Sommer Slalom geübt werden. Wegen der «Motorfahrzeuggeschwindigkeitsreduzierer» – ein schönes Wort, meine Kreation, ich darf auch stolz sein – welche die Strasse verschmälern. Wie wird es wohl sein, wenn die zwei mehrstöckigen Neubauten bewohnt sind? Hätten da einige Schwellen nicht genügt?! Vollends daneben scheint mir, dass am Ostende des Sunnebergweges eine 30er-Tafel steht. Wer würde wohl schneller durch diese schmale Gasse fahren, die überhaupt kaum befahren wird? Der Postbote bestimmt nicht mit seinem E-Bike. Es wird noch schlimmer: Ganz oben an der Rütistrasse zweigt eine Waldstrasse nach links ab. Was steht da? Ende 30! Ging der Gemeinderat davon aus, dass der schwere Traktor des Forstmitarbeiters mit 80 Kilometern pro Stunde durch den Wald blochen würde? Oder gewährt er der nahen Corvette-Garage hier eine Teststrecke? Ich nenne es ganz einfach Verhältnisblödsinn. Wie teuer ist denn so eine Tafel, einschliesslich Einbau? Weniger Tafeln – Geld gespart. Und dieses könnte man in eine bessere ÖV-Erschliessung des Sunnebergquartiers investieren. Auch tagsüber. Apropos Verkehrsschilder: Mich dünkt, der Autolenker kann sich vor lauter Tafeln kaum mehr auf den Verkehr konzentrieren. Dölf Bühler, Bonstetten

Mehr Respekt Der Bundespräsident in Knonau, «Anzeiger» vom 4. August. Ich danke der Familie Duperrex und allen Helferinnen und Helfern für den perfekt organisierten 1.-August-Brunch auf der Stöckweid, für das sehr feine und reichhaltige Essen, für den friedlichen Anlass, an dem ein Bundespräsident volksnah auftrat und eine gute Rede hielt. Der Dank gebührt aber in erster Linie unserer Schweiz, die sich ihre Freiheit und alle Vorzüge, von denen wir profitieren, hart erkämpft hat, sich immer wieder behauptet und für ihre Freiheit einsteht. Unser Land hätte es verdient, dass man seinem Bundespräsidenten zuhört, wenn er spricht und es hätte verdient, dass jede und jeder während der Nationalhymne aufsteht und mitsingt oder zumindest ruhig ist und zuhört. Das hat mit Respekt und mit Anstand zu tun gegenüber den tollen Gastgebern und gegenüber einer Schweiz, für die es sich nach wie vor lohnt, aufzustehen. Wenn unser nationaler Stolz sich nur noch auf sportliche Wettkämpfe beschränkt, dann müssen wir uns über nichts mehr wundern. Ingrid Cianci, Affoltern

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation besteht nicht. (red.)


GROSSE SCHWEIZER

WEIN-TOUR

Freitag, 19. August, 17 – 20 Uhr Samstag, 20. August, 10 – 15 Uhr

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Top-Weine

Die Produzenten sind persönlich anwesend

staubli-getraenke.ch Affoltern. Muri. Sins. Engelberg. Oberentfelden.

MUSIK IN DER KLOSTERKIRCHE

MURIKULTUR MUSIK MUSEEN AUSSTELLUNGEN LITERATUR THEATER

FESTIVAL MURI VOKAL 26. – 28.08.2022 Klosterkirche Muri

Voces suaves, Dialogos, &cetera, Franz Vitzthum & Julian Behr, Cinquecento, Capella Tiberina Weitere Informationen: www.murikultur.ch

www.murikultur.ch

Dachlisserweg 1

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22


Gewerbe

Sommernachtsparty

Die «Nashville Rebels» bringen am Samstag Swiss Country Music nach Wettswil. > Seite 11

Freitag, 12. August 2022

Entdeckungstour

In der Kinderwoche des «TschäggPoint» Affoltern geht es jeden Tag in ein anderes Land. > Seite 12

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Vorfreude steigt

Der FCWB ist in der Vorbereitung für den Cup-Knaller gegen GC auf Kurs. > Seite 17

«Etwas weniger Aussteller, dafür ein vielfältiges Eventprogramm» Jürg Meier, OK-Präsident der Expo-Obfelden, im Interview Jürg Meier ist bereits zum fünften Mal im Organisationskomitee der grossen Gewerbeschau Obfeldens und leitet das OK-Team zum dritten Mal. Er berichtet über die speziellen Umstände und Herausforderungen der Expo-Organisation. Wie bewältigt man als Betriebsleiter einer Holz- und Innenausbaufirma den grossen Mehraufwand als OK-Präsident der Expo? Jürg Meier: Da ich bereits mehrmals an der Expo mitwirkte, verfüge ich über eine grosse Erfahrung, die mir erleichtert, die Aufgabe effizient anzupacken. Ausserdem steht mir ein zwölfköpfiges OK-Team zur Seite, das sich wiederum aus erfahrenen Profis zusammensetzt.

«Der persönliche Kontakt vom Gewerbe zur Bevölkerung ist wichtig und bietet eine besondere Qualität.» Konstituiert sich das OK-Team alle vier Jahre neu? Diesmal sind zwei neue Mitglieder dabei, einerseits Priska Wyser für den Bereich Gastronomie und Events sowie Dominik Stierli für die digitale Kommunikation. Beide Personen waren dem Team bereits persönlich bekannt, so konnten wir sofort voll aufstarten. Die übrigen zehn Teammitglieder haben sich wiederum bereit erklärt mitzuwirken. So konnte ich mich auf ein erfahrenes Team stützen.

MARKTPL ATZ

Gemeindepräsident Stephan Hinners, Davide Anderegg und Isabelle Meienberger von der Kulturkommission eigene Ideen ein, die mit den übrigen Aktivitäten zeitlich und räumlich abgeglichen wurden. Entsprechend dauerten die Sitzungen etwas länger oder zusätzliche wurden nötig. Selbstverständlich löste das Zusatzprogramm auch Mehrkosten aus, sei es zum Beispiel bei der Audiound Elektrotechnik, bei der Kommunikation oder für die Erstellung und Benutzung der Expo-Infrastruktur. So führten eingehende Verhandlungen zum Ziel, eine angemessene Kostenaufteilung zu finden.

Jürg Meier präsidiert zum dritten Mal das Organisationskomitee der Expo Obfelden. (Bild zvg.) Wie erklärt sich die Beliebtheit der Expo, die auch im Internetzeitalter Bestand hat. Mehr als 50 Ausstellende und rund 30 Sponsoren sind wieder dabei? Diesmal sind es etwas weniger Aussteller als 2018. Einerseits verunsicherte die Pandemie Aussteller, die sich nicht für eine Teilnahme an der Expo mit einer potenziellen Maskentragpflicht bzw. Zertifikationspflicht entschliessen konnten. Zudem wurde die Durchführung aus terminlichen Gründen auf Ende August verlegt. Der Digitalisierungstrend mag ein weiterer Grund sein. Trotzdem sind wir überzeugt, dass der persönliche Kontakt vom Gewerbe zur Bevölkerung wichtig ist und eine besondere Qualität bietet. Die Ausstellung ist für Gewerbebetriebe und Dienstleister eine optimale Gelegenheit, Kundenkontakte zu pflegen oder neue Kunden persönlich zu beraten. Wir

freuen uns, dass sich wiederum viele namhafte Gewerbebetriebe an der Expo präsentieren werden.» Wie kam es dazu, dass die Expo 22 nicht wie gewohnt im Frühjahr stattfindet? Eine solch grosse Veranstaltung bedingt für die Organisation eine lange Vorlaufzeit. Letzten Sommer wurden wir von der Gemeinde angefragt, ob wir bereit wären, die Expo gemeinsam mit dem Gemeindejubiläum 175 Jahre Obfelden durchzuführen. Wir haben uns für die diskutierte Kooperation entschieden, fanden das eine schöne Sache, und so ist das gemeinsame Projekt ins Rollen gekommen. Noch im Februar 2022 wussten wir allerdings nicht, ob die Pandemieeinschränkungen aufgehoben werden. Den Anlass noch kurz vor den Sommerferien zu veranstalten, war für uns aus ver-

schiedenen Gründen keine Option. Deshalb einigten wir uns auf Ende August. Wir sind froh, dass Covid-Einschränkungen kein Thema mehr sind.

«Wir sind froh, dass Covid-Einschränkungen kein Thema mehr sind.» Im Rahmen der Jubiläumsfeier Obfeldens werden zusätzlich weitere kulturelle Events sowie ein Jubiläumsbrunch für die örtliche Bevölkerung durchgeführt. Wie hat sich das auf die Organisation und die Kosten ausgewirkt? Logischerweise wurde dadurch die Organisation komplexer. Wir haben ein Dreierteam als Vertretung der Gemeinde in die Organisation eingebunden. So brachte die Gemeindedelegation mit

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Im Wald neue Energie tanken Achtsam und bewusst mit allen Körpersinnen Stress und Hektik einfach hinter sich lassen: Dafür sorgt das Waldbaden. Denn der Wald ist der ideale Ort für Erholung und Rückzug. Ganz und gar im «Hier und Jetzt» anzukommen, mit allen Körpersinnen bewusst wahrzunehmen, sich Zeit beim langsamen Gehen zu nehmen, den Fokus gezielt auf einen Sinn zu richten, oder aber an einem Platz zu verweilen und einfach nur «zu sein», hat eine andere und neue Wertschätzung dem Wald und der Natur gegenüber in Jochen Keiber erstehen lassen. Und diese Faszination ist geblieben. «Darum möchte ich das Waldbaden auch anderen Menschen näherbringen, sie für die wertvollen Momente von Ruhe, innerer Einkehr, Erholung, Freude und Geborgenheit begeistern, und an das Bewusstsein erinnern, dass der Wald nicht nur ‹Sportgerät›, sondern Lebensraum für uns alle ist.», führt er aus.

Wunderwerk Wald Es ist dem zertifizierter Kursleiter ein Herzensanliegen, das Waldbaden für all seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem ganz besonderen Erlebnis werden zu lassen. Die Teilnehmenden können sich eine kleine Auszeit beim geführten und angeleiteten Waldbaden gönnen, dabei den Stress und die Hektik des Alltags bewusst hinter sich lassen. «Tanken Sie Ihre ‹Akkus’ wieder gezielt mit neuer Energie auf. Tauchen Sie mit allen Körpersinnen in das Wunderwerk Wald, möglicherweise auf eine neue, inspirierende und abwechslungsreiche Art und Weise, ein», erklärt er – und würde sich freuen, neue Teilnehmende in einem seiner Kurse willkommen heissen zu dürfen. Jochen Keiber, zertifizierter ShinrinYoku/Waldbaden-Kursleiter Anmeldungen und weitere Auskünfte unter www.jochen-keiber.com / Telefon 0792499460.

Jochen Keiber findet im Wald Erholung. (Bild zvg.)

Für die Expo 2018 wurde die Besucherzahl auf 8000 Personen geschätzt. Wie lautet die Prognose für die Expo 2022? Es ist schwierig, eine Prognose zu stellen. Wir erwarten nicht überwältigend höhere Besucherzahlen, da nach den Sommerferien viele andere Veranstaltungen stattfinden. Auch müssen sich die Leute nach den Ferien im Berufsalltag wieder einfinden. Demgegenüber bietet das attraktive ExpoEventprogramm eine aussergewöhnliche Vielfalt, zum Beispiel mit einem Open-Air-Kino, einer Rock-’n’-Roll-Band, dem Liedermacher Andrew Bond, der Turnerbar mit DJ Fix & Fertig und anderem mehr. Ein Neuzuzüger-Apéro, der Chilbi-Betrieb und ein starkes Food- und Drink-Angebot runden das Programm ab. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher an der Expo Obfelden. Interview: Peter Leemann Expo Obfelden, 26. bis 28. August, Zendenfrei-Areal, Schmittenstrasse 5, Obfelden, www.expo-obfelden.ch.

Grosse Zwetschgenernte in Aussicht Rund 540 bis 660 Tonnen Zwetschgen dürften diese Woche in der Schweiz geerntet werden. Es ist die erste der vier üppigsten Erntewochen. Die Ernteaussichten für Zwetschgen sind sehr gut, die Früchte wegen der vielen Sonnenstunden wunderbar aromatisch und süss. Nach den frühen Sorten «Tegera» und «Cacaks Schöne» starten die Schweizer Obstproduzenten nächste Woche mit der Ernte der Fellenberg Zwetschge, dem Liebling unter den Feinschmeckern. Gemäss Schätzung des Schweizer Obstverbands sollen in der aktuellen Saison knapp 3903 Tonnen Zwetschgen geerntet werden – 30 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Bei den Brennzwetschgen wird die gesamte Erntemenge auf rund 2500 Tonnen geschätzt. Die Zwetschge gilt als hervorragende Energiespenderin und enthält zudem zahlreiche Vitamine. Von Juli bis Oktober kommen die knackig-prallen Früchte aus allen Regionen der Schweiz erntefrisch in die Läden. (red.)


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 14. August 11.00 Regionaler Spätgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz

Samstag, 13. August 17.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung

www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Sonntag, 14. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Christian Wermbter

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 14. August 7.30 Wanderung zum Regionalgottesdienst nach Bonstetten, Treffpunkt bei der Bushaltestelle Dorf, ca. 2 Stunden Wanderzeit. Bei Fragen: selina.zuerrer@ ref-knonaueramt.ch 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Jörg Leuthold, Musik: Casey Crosby

Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 12. August 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Katholischen Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 14. August 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten 19.00 Sommerkonzert Nina Lutz, Violine und Anette Bodenhöfer, Piano bei schönem Wetter vor der Kirche anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 14. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil, Pfr. Christian Wermbter

Sonntag, 14. August 11.00 Regionalgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Werner Huwyler, Blockflöten Salome Rüegg, Violine Daniel Rüegg, Orgel Musik von Georg Ph. Telemann anschl. Chilepicknick mit kunterbunter Musik Bitte Grillgut selber mitnehmen Salate und Getränke vorhanden

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 14. August 10.00 Gottesdienst mit Taufe, Pfrn. Eva Eiderbrant, Angela Bozzola (Orgel) www.kircheobfelden.ch

Montag, 15. August-Mariä Aufnahme in den Himmel 9.00 Hl. Messe mit Kräutersegnung Mitwirkung von Sopranistin Ronja Bosshard

Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern:

Sonntag, 14. August 9.30 Kirche Rifferswil Musikalischer Gottesdienst über Georg Philipp Telemann, sein Leben und seine Musik, Pfarrer Christian Wermbter, Orgel Daniel Rüegg, Blockflöten Werner Huwyler, Violine Salome Rüegg, Taufe von Moris Zürcher

Ref. Kirche Bonstetten

Donnerstag, 18. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Sonntag, 14. August 10.00 Gottesdienst Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Nathalie Ivashina, Orgel www.kirche-stallikon-wettswil.ch

www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 14. August 10.00 Hl. Messe

Ref. Kirche Rifferswil

www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 14. August 11.00 Regionaler Spätgottesdienst mit Chilepicknick in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz

Samstag, 13. August 13.30 Gebets- und Segnungsnachmittag im Abschluss Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A.

Dienstag, 16. August 13.30 Führung durch die Klostergärten Treffpunkt: Amtshausplatz

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 14. August 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten

Dienstag, 16. August 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal

Sonntag, 14. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Jörg Leuthold Musik: Casey Crosby

www.kath-affoltern.ch

Dienstag, 16. August 19.30 Hl. Messe

Kloster Kappel a. A.

Freitag, 12. August 19.00 Fyrabig-Musig im Chilegarte Tanzmusik aus aller Welt mit Nina Lutz & Anette Bodenhöfer (bei Regen in der Kirche)

Freitag, 19. August 9.15 kein Gottesdienst

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 14. August 10.00 Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Musik: Antonia Nardone

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche

Sonntag, 14. August 9.00 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Da für alle.

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Samstag, 13. August 17.00 Wortgottesfeier zu Maria Himmelfahrt mit Matthias, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer an der Orgel/Klavier und Corinna Camacaro mit der Violine www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 14. August 10.00 Gottesdienst, Martin Bauert Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 14. August 10.00 Gottesdienst Predigt: Elisabeth Gutzwiller Kingskids und Hüeti Montag, 15. August 9.30 Baby/Kids-Song www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 14. August 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 14. August 10.30 Gottesdienst Kinderhort. Sonntagsschulen und Unterricht: gemeinsames Ferienprogramm Mittwoch, 17. August 13.30- Plauschnachmittag in den 17.00 Ferien Für Jung und Alt Gemeinsames Basteln und Werken Kaffee und Kuchen Mehr Infos auf der Homepage Anmelden bis 15.8.22: plauschnammi@gmx.ch 20.00 Frauenabend Thema: Johannes 3,22-36 www.etg-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 14. August 9.30 Hochfest Maria Himmelfahrt; Eucharistiefeier, Orgel: Anette Bodenhöfer mit Corinne Meienberg, Violine www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 14. August 2022 10.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung www.kath-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung


Veranstaltungen

Freitag, 12. August 2022

AGENDA

Ausstellungen

Freitag, 12. August

Aeugst am Albis

Bonstetten

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz. Mo, 8–11.30, 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

19.00: Kultur im Chilegarte – Fyrabig-Musig. Tanzmusik aus aller Welt mit Violine (Nina Lutz) und Piano (Anette Bodenhöfer). Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Samstag, 13. August Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Selbstgemachtes, Käse, Bioprodukte, Blumen und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz.

Sonntag, 14. August

Aeugstertal (Aeugst Am Albis) Swiss Country Rock Music mit den «Nashville Rebels» in Wettswil. (Bild zvg.)

Sommernachtsparty in Wettswil

Swiss Country Music am Samstag mit den «Nashville Rebels»

Bonstetten

Keine Tickets notwendig

19.00: Sommerkonzert mit Tanzmusik aus aller Welt mit Violine (Nina Lutz)und Piano (Anette Bodenhöfer). Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Der Wettswiler Verein Kultur8907.ch lädt morgen Samstag ab 17.30 Uhr zu einer Sommernachtsparty ein.

Mittwoch, 17. August

Bereits zum vierten Mal in der Geschichte von Kultur8907.ch bietet der Verein seinen Besuchern eine Sommernachtsparty an. Ziel ist es, dass sich vom Single bis zur Familie inklusive Kinder alle unterhalten lassen und einen schönen Abend verbringen können. Auf dem Programm stehen die «Nashville Rebels», welche seit 30 Jahren auf internationalen Bühnen stehen und dabei die Besucher und Besucherinnen mit Swiss Country Rock Music bezaubern. Niemand hält es auf den Plätzen, wenn sie loslegen und für gute Stimmung sorgen.

Affoltern am Albis

18.30–19.50: «Ein Elefant wird nicht müde, sein Elfenbein zu tragen» – die Restaurierung eines Elfenbeinpokals aus dem 17. Jahrhundert. Mit Peter Wyer, Konservator-Restaurator Skulptur und Tafelgemälde. Anmeldungen bis 12 Uhr am Tag der Führung auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1.

Hausen am Albis

07.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Mittlere Tageswanderung: Zürcher Oberland, von Kempten über das Rosinli nach Hittnau. Gesamtstrecke zirka 13 km, Marschzeit zirka 3 Std. 15 Min., Mittagessen aus dem Rucksack. Auskunft/Anmeldung bis Sonntagabend, 14. August: Brigitt Maier, 044 764 21 41 oder brimaier@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz, Rifferswilerstrasse.

Donnerstag, 18. August Kappel am Albis

Ohne Golferfahrung macht der Träumer und Optimist Maurice Flitcroft die britische Golfszene unsicher. «The Phantom of the Open» erzählt die wahre Geschichte des Kranführers Maurice Flitcroft, seines Zeichens Träumer und unermüdlicher Optimist. Völlig überraschend schafft er es 1976 mit ei-

Originalfassung CH-Premiere

Phantom of th Open E/d 12 Allianz Tag des Kinos Täglich 17.30 Sonntag 4. September

ner List ins Qualifying für die British Open Golf Championships. Und dies, ohne je zuvor auf einem Golfplatz gestanden zu haben. Mit Durchhaltewillen und unerschütterlichem Glauben an sich selbst gelingt es Flitcroft, sich auf höchstem Niveau des Profigolfsports zu messen. Dabei zieht er den Zorn der Golfelite auf sich, avanciert aber gleichzeitig zu einem Volkshelden, der sich durch nichts unterkriegen lässt. Die Komödie startet im Cinepol bereits ab Donnerstag im Vorabendprogramm. In der Startwoche ist die britische Komödie in der Originalfassung im Programm. Weitere Vorstellungen sind der Kinowebseite des Cinepol zu entnehmen.

Das Cinepol befindet sich an der Bahnhofstrasse 28 in Sins. Mehr unter www.cinepol.ch.

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Kranführer Maurice Flitcroft in der britischen Kinokomödie. (Bild zvg.) Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, einzusenden an: agenda@affolteranzeiger.ch.

KW 33 | Donnerstag 11. bis Mittwoch 17. August

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Monsieur Claude 3 D 12 Top Gun: Maverick D 12 /10 Bibi & Tina 20.15 Täglich 20.00 Täglich 20.15 Sa So Mo Mi D 16

Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt und es gibt Köstlichkeiten für alle Bedürfnisse (auch für

Cinepol

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Kinoprogramm Sins

Verpflegung für alle

Remo Harley Buob Samstag, 13. August, ab 17.30 Uhr, Veranstaltungsort Schulhaus Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. Anmeldung und garantierte Plätze via remo@ kultur8907.ch (Anzahl Plätze, Name, Mobile-Nr.).

Neue Komödie im Cinepol in Sins

Ottenbach

08.10: OTTENBACH60+ Wandergruppe: Abfahrt mit dem PW nach Muri, weiter mit ÖV auf die Staffelei, Wanderung über Möösere, über Linn nach Vierlinden. Mittagessen aus Rucksack. Gute Schuhe und ev. Stöcke mitnehmen. Wanderzeit: zirka 3 Std. 15 Min. Billette werden besorgt. Anmeldung bis Mittwoch, 17. August um 12.00 Uhr. René Moser, 044 761 22 91 oder moser.rene@bluewin.ch. Treffpunkt Postautohaltestelle. Engelwiese.

Ab 17.30 Uhr geht es hoffentlich bei schönem Wetter auf dem Vorplatz des Schulhauses Ägerten in Wettswil los. Bei Schlechtwetter wird in den Mehrzwecksaal des Schulhauses Ägerten gezügelt. Es werden nicht wie üblich offizielle Tickets verkauft, doch wird am Abend selber ein Beitrag für die Band eingezogen. So können alle Besucher einen unbeschwerten Abend geniessen. Die Nachbarn werden um Verständnis gebeten. Ab 22 Uhr wird auf die Nachtruhe besonders Rücksicht genommen.

Vegetarier). Mundende Weine von Fine Wines und Gil Vins runden das Angebot ab. Anmeldungen sind erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Zum Programm gehört auch die Kultur-Bar mit dem beliebten Bar-Team Sandy und Andy bis um 2 Uhr. Der Verein Kultur8907.ch lädt alle Interessierten ein, Teil des sommerlichen Spezial-Kultur-Anlasses zu werden und unbeschwerte Stunden zu geniessen. Abschalten und das Leben geniessen lautet das Motto.

Schlechter Golfspieler

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Bullet Train Täglich

11

Minions D 6 Sa So Mo Mi 14.45 Sa So Do Fr Mo Di Mi

Guglhupf Geschwader D 12 League of Super Pets D 8(12) Minions Do Fr Mo Di Mi 17.30 Sa So Mo Mi 14.45 Sa So

D6

14.30 17.00 17.30

3D Version D6

3D 17.30

Wagenmoos bei Udligenswil. (Bild zvg.)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr, oder nach Voranmeldung. Verlängert bis 31. März 2023.

Hedingen

Team Training, Maienbrunnenstrasse 12: Daisy Leoni aus Obfelden zeigt Acrylbilder auf drei Stockwerken. Mo bis Fr, 8.30–15, 17–20, Sa und So, 9–13 Uhr. Bis 16. September.

Kappel am Albis

Kloster, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Verbunden oder lieber in Bubbles?» Bilder und Objekte von Chris Husi Ramseier. Randnotizen zu den Werken von Frank Fischer. Täglich 8–22 Uhr. Bis 23. Oktober.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. An diesem Wochenende Samstag, 10-16 Uhr und Sonntag, 12-16 Uhr. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.

Wanderung ins Luzernische Die Organisation Miteinanderwandern ist am 20. August im Luzernischen unterwegs. Dabei sein können alle, die möchten. Ein kleines Juwel für eine längere Pause ist das Wagenmoos. Am Rande des schilfbestandenen Sees gibt es einen Picknickplatz mit Feuerstelle, Bänken und einen Brunnen, um den Durst zu stillen. Die gemütliche Wanderung hat immer wieder wunderschöne Aussichtspunkte. Der Weg führt oft durch kühlen, schattigen Wald von Meierskappel

zum Michaelskreuz und via Udligenswil, Hasenried, Wagenmoos und Hochrüti bis nach Meggen am Vierwaldstättersee. Dort lohnt es sich, die schöne Hafenanlage zu besichtigen. Dann fährt man mit dem Schiff zur historischen Stadt Luzern, bevor es mit der Bahn wieder ins Knonauer Amt geht. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 20.August. Anmeldung bis am 17. August per E-Mail miteinander.wandern@ bluewin.ch oder per Telefon 0447619936 und 0792882272. Infos: www.miteinanderwandern.ch.


12

Veranstaltungen

Freitag, 12. August 2022

Hoffest in Ottenbach

Sommergartenkaffee unter freiem Himmel in Affoltern

Das sommerliche Hoffest vom 19. und 20. August auf dem Biohof Weber in Ottenbach bietet sportliche Aktivität für Jung und Alt sowie Einblicke in die Landwirtschaft.

Im originellen Gartenkaffee darf man sich während der Kinderwoche in Affoltern verwöhnen lassen.

von Martin Mullis Ein Hoffest im Sommer auf dem Biohof von Fabienne und Thomas Weber in Ottenbach ist bereits Tradition. Dieses Jahr startet das Wochenende vom 19. und 20. August mit einem Konzert der «Stubete Gäng» am Freitagabend. Das Hoffest am Samstagnachmittag bietet für Jung und Alt Plausch-Wettkämpfe, Unterhaltung und Verpflegung.

Bauernhofolympiade am Samstag Bereits legendär ist auch die BauernhofOlympiade, bei der 4er-Teams (Erwachsene, Familien, Vereine usw.) starten und sich bei unterschiedlichen Disziplinen messen können. Der Wettkampf zwischen Stall und Miststock findet am Samstag, 20. August, ab 15 Uhr statt. Beim sportlichen Wettbewerb winken coole Preise wie Eintritte in die Action World in Obfelden, Mega-Toblerone sowie Eintritte ins Verkehrshaus und ins Technorama. Neben dem Plausch-Wettkampf finden natürlich noch einige andere Attraktionen statt. Auf dem Biohof erleben Kinder anschaulich und hautnah, dass Milch und Eier weder in der Migros noch im Coop hergestellt werden.

Spannende Erlebnisse Die Verpflegungsmöglichkeiten geniessen und natürlich beim Besuch des Biohofes auch spannende Erlebnisse erfahren, wird ganz besonders auch für die jüngsten Besucher Anreiz genug sein, um einen spannenden und entspannten Samstagnachmittag zu erleben. Fabienne und Thomas Weber laden herzlich zum Hoffest vom 20. August. Das Konzert der «Stubete Gäng» am Tag zuvor ist bereits ausverkauft. 20. August, ab 15 Uhr: Plausch-Wettkampf, Unterhaltung und Verpflegung.

In der Kinderwoche in Affoltern gibt es allerlei Action: ob Basteln, Werken oder Spielen im Wald. (Bild zvg.)

In fünf Tagen um die Welt

Wie bereits einige Jahre zuvor, verwandelt sich ein Teil der Alten Obfelderstrasse im Sommer in ein Pop-up-Kaffee. Dieses Jahr wird vom 15. bis zum 19. August unter den Platanen auf dem gepflasterten Vorplatz der Chrischona Kirche (direkt neben dem Eingang zur Senevita) frisch Zubereitetes serviert. Passanten können sich verwöhnen lassen mit feinem Kaffee, hausgemachten Torten sowie Küchlein aller Art, den berühmten Englischen Scones mit allem Drum und Dran, frischem Fruchtsalat und vielem mehr. Bei leckerem hausgemachten Caffè Freddo, Ice Tea oder kühlem Süssmost aus Bonstetten kann der Sommer süffig genossen werden.

Tschägg-Point Affoltern mit Kinderwoche von 15. bis 19. August Den Kindern im Säuliamt steht eine Entdeckungstour rund um den Globus bevor. Jeden Nachmittag geht es in ein entferntes Land. Unsere Welt steht im Umbruch. Wir kennen Krisen, Kriege und gesellschaftliche Veränderungen. Wir sehen unsere Probleme und deren Auswirkungen. Manchmal fragen wir uns: Wieso passiert das? Wo führt das hin? Wir sind gefangen in unserer eigenen, kleinen Welt. Nicht selten hilft es, die Perspektive zu ändern und einen Blick auf das grosse Ganze zu entwickeln. Die Sichtweise von anderen Menschen einzunehmen und sich auf ihre Situation einzulassen. Unsere Augen zu schulen, das Positive zu sehen und zu begreifen, wie viel Gutes uns umgibt. Wir brechen aus unserer eigenen, kleinen Welt aus.

Eine Forschungsreise In der diesjährigen Kinderwoche wird gereist, entdeckt, geforscht und reichlich gelernt. Doch nicht gelernt wie in

der Schule – es ist ja noch immer Ferienzeit. Die Kinder lernen vieles über andere Kulturen, andere Lebensweisen und andere Nöte als die unsrigen. Durch spannende Begegnungen tauchen sie ein in faszinierende Länder voller Herausforderungen und entdecken, auch in schwierigen Situationen weiterzugehen.

Action am Nachmittag Um 14 Uhr startet das Programm in der Chrischona Kirche in Affoltern. Von da werden die Kinder abgeholt mit dem Theaterstück eines schusseligen Professors, der den wichtigen Fragen des Lebens auf den Grund gehen möchte. Die Forschung führt sie auf Reisen rund um die Welt, wo sie verschiedene Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Kulturen kennenlernen. Die gehörten, wahren Lebensgeschichten werden mit spassigen Spielen vertieft und hautnah miterlebt. Zu den abenteuerlichen Nachmittagen gehören unter anderem Outdoor- und Wasserspiele, Basteln, Bauen und natürlich darf auch ein feiner Zvieri nicht ausbleiben.

Organisiert wird die Woche vom Tschägg-Point, dem Jugendangebot der Chrischona Kirche Affoltern. Viele freiwillige Helfernde der ganzen Kirche stehen hinter dem kreativen Programm für die Kinder. Dabei sein können alle vom 2. Kindergarten bis zur 6. Klasse. Und sogar für die Eltern springt etwas dabei raus. Während sich die Kinder austoben, wird ein Café auf der Terrasse vor der Kirche geführt. Dies bietet sich natürlich für die Eltern besonders an. Es ist während der Programmzeiten von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet und offeriert allerlei süsse Leckereien und guten Kaffee. Das KiWo-Café lädt Besuchende aller Art zum Geniessen ein, denn durch die zentrale Lage an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern lassen sich auch Pendler und Senevita-Bewohner gerne zu einem Gaumenschmaus verführen. Tina Haldemann

Feine Scones als Dessert. (Bild zvg.) Für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt. Die KiWo bietet auf dem angrenzenden Gelände ein abwechslungsreiches, fantastisches Programm: In fünf Tagen reisen diese Woche alle um die Welt. Simone Müller Gerne bedienen Simone Müller und Team die

Kinderwoche Affoltern «In 5 Tagen um die Welt»,

Kaffeegäste vom 15. bis 19. August, 13.30 bis 17

15. bis 19. August, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr,

Uhr, an der Alten Obfelderstrasse 24, Affoltern.

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Ein Fest zum Beginn der Schule

Nachhaltigkeit – (k)ein Thema für die Reformierte Kirche Affoltern mit Familiengottesdienst und Picknick Altersvorsorge Im September stimmt das Schweizervolk über zwei AHVVorlagen ab. Die Ämtler FDP lädt zu Vortrag und Apéro ein.

Am Sonntag, 21. August, dem letzten Ferientag, wird rund ums reformierte Chilehuus Affoltern der Beginn des neuen Schuljahres gefeiert. Nebst kreativen Spielund Werkposten bereichern kleine Stars aus Aeugst das Fest. Der letzte Tag der Sommerferien rückt näher und somit auch der erste Tag im Kindergarten, in der Primarschule, in der Oberstufe oder in der Lehre. Dieser Starttag ist für viele Kinder, Jugendliche wie auch für Eltern ein Neuanfang, verbunden mit Vorfreude, Spannung und Unsicherheit.

Stärkender Familiengottesdienst

Mit der Legehenne Hannelore auf dem Arm: Bio-Bäuerin Fabienne Weber. (Bild Martin Mullis)

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In den Gottesdienst können Chindsgitäschli und Theks mitgebracht werden; sie bekommen im Kirchenraum einen speziellen Platz. Zudem lernt man während des Gottesdiensts bereits ein paar Tiere vom Gnadenhof Hodel kennen. Ivo Zürcher erzählt, was seinen Hof zu etwas ganz Besonderem macht, wer dort alles wohnt und gibt Einblicke in die spannenden Biografien seiner Schützlinge.

Spiel- und Werkangebote Bei trockenem Wetter dient der Chilepark als idealer Picknickort. Nebst dem

Am Fest wartet ein Streichelzoo mit Ziegen. (Bild zvg.) selbst mitgebrachten Picknick werden Grill, Getränke, Schlangenbrot, Kaffee und Kuchen von der Kirchgemeinde offeriert. Nach dem Zmittag dürfen Kinder an den verschiedenen Posten nach Herzenslust basteln, spielen und Tiere streicheln. Zwischendurch beglücken die «Little Popstars» das Publikum mit zwei Minikonzerten. Etwa um 14 Uhr trifft

man sich nochmals zum gemeinsamen Abschluss. Jung und Alt sind zu diesem Fest ganz herzlich eingeladen, wie die Organisatoren mitteilen. Vorbereitungsteam Fest zum Schulbeginn Fest zum Schulbeginn, 21. August, 10 bis 14.30 Uhr,

Die FDP des Bezirks Affoltern lädt am Dienstag, 23. August, zu einer Informationsveranstaltung mit Nationalrätin Regine Sauter (FDP) ein. Regine Sauter wird erläutern, wie unsere Altersvorsorge funktioniert und wo Handlungsbedarf besteht. Dies natürlich auch im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 25. September, wo über zwei AHV-Vorlagen abgestimmt wird: AHV 21 und Erhöhung der Mehrwertsteuer. Regine Sauter kennt sich im Schweizer Vorsorgesystem besonders gut aus. Die Einladung der FDP richtet sich an alle Einwohner des Knonauer Amts, unabhängig von deren Parteizugehörigkeit oder der politischen Gesinnung. Der Anlass findet in der «Galerie am Märtplatz» in Affoltern statt (Marktplatz 1, Eingang Obere Bahnhofstrasse 7) und beginnt um 19.30 Uhr. Im Anschluss an die Ausführungen von Nationalrätin Regine Sauter wird ein Apéro offeriert. Er bietet Gelegenheit, neben der AHV auch über die anderen Vorlagen der Abstimmung (weiter-) zu diskutieren. Die Partei freut sich, auf ein zahlreiches Erscheinen.

im und ums reformierte Chilehuus Affoltern. Weitere Infos unter www.ref-knonaueramt.ch.

FDP Bezirk Affoltern


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

12. August 2022

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle Leitartikel Dominique Lipp

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Berufslehre oder Studium? Die Schweiz ist bekanntermassen das Land der KMU und der Berufsbildung. 99,8 Prozent aller Firmen in der Schweiz beschäftigen unter 250 Mitarbeitende. Je nach Quelle sind ca. 90% aller Firmen in der Schweiz kleine KMU mit 1 bis 10 Mitarbeitenden. Aktuell sind ungefähr 220 000 (!) Jugendliche in einer Berufslehre in über 200 (!) möglichen Berufen. Doch schaut man auf die Auslastung der einzelnen Berufe, muss man feststellen: Tradition ist nicht wirklich im Trend. Bekannterweise haben viele Berufe ein Problem, Nachwuchs zu finden und die Firmen sind dankbar, wenn sie tatsächlich jemanden ausbilden dürfen. Es ist auch Tatsache, dass das Elternhaus bei der Berufswahl eine wichtige Rolle spielt. Der Kampf um Talente beginnt aber leider mit ungleichen Voraussetzungen. Wenn bei den Eltern aus mehr als 200 Berufen nur Mittelschule, das KV, die ICT oder das Gesundheitswesen als «sicher für die Zukunft» gelten, färbt das auf die Kinder ab. Dass Eltern nur das Bestes für ihren Nachwuchs möchten, ist verständlich. Aber vielfach werden hier einfach alte Vorstellungen weitergetragen und nicht die aktuelle Situation in unserer Wirtschaft beachtet.

Natürlich ist die erfolgreiche Berufslehre und der Übergang in die Berufskarriere kein Zuckerschlecken: Zur persönlichen Existenzsicherung kommt man nicht im Schlafwagen! Kein Beruf garantiert, dass man «es» schaffen wird. Der grosse Teil der Berufsfelder ist einem intensiven Wandel unterzogen und stellt immer höhere Anforderungen. Als weitere Beispiele fernab vom Büro können die Lüftungsanlagenbauerin oder der Elektroinstallateur dienen. Das ist in jedem Fall Handwerk kombiniert mit Köpfchen, diese Ausbildungen formen junge Men-

schen auch in der Fähigkeit, Probleme zu lösen. Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber – auch bei der Berufswahl. Und während wir nun auf die zunehmende Schülerzahl im Kanton Zürich hoffen, dürfen wir zugunsten der KMU und zur Zukunftsfähigkeit traditioneller Berufslehren feststellen: die Anpassungsfähigkeit ist in der DNA der KMU verankert. Das Beste daran: es hat viel zu wenige Leute in diesen Bereichen. Wer sich also hier engagiert, wird seinen Weg problemlos finden. Dass das Lehrlingswesen seinerseits alles andere als kriselt, zeigten zuletzt etwa rekordverdächtige Anmeldezahlen für die Berufsmesse Zürich im November 2021 – notabene trotz Maskenpflicht und Corona-Auflagen. Wie bei anderen Ausbildungen, stehen nach der Lehre die Türen zu einer weiteren Karriere weit offen. Möglicherweise vermitteln die vermeintlich «sicheren» Berufslehren und der Eintritt in die Mittelschule um jeden Preis ein falsches Bild von Sicherheit. Wir stellen gerade bei der vermeintlich attraktiven Mittelschule fest, dass während der regulären Schulzeit immer mehr Nachhilfe-Angebote bestehen. Diese werden auch genutzt, damit wird vielen Jugendlichen der Weg in die Mittelschule und in ein Studium gebahnt. Gut so, bei einigen geht der Knopf ja vielleicht ein bisschen später auf. Die Frage stellt sich aber,

Die Scharfmacher

Erschwerend für die Berufswahl kommt hinzu, dass eine neue Art von Unübersichtlichkeit und Unsicherheit um sich greift: Vieles ver-

änderte sich – beispielsweise in der Gastronomie – gerade während der Coronakrise. Zeitweise musste man sich fragen, ob bestimmte Berufe Corona überhaupt überleben würden. «Erster Job: Arbeitslos». Schlagzeilen wie diese wirkten einschüchternd. Beispiel Detailhandel: Wo die Kunden in die Online-Shopping-Welt abwandern, bleibt die Direktberatung im Kleidergeschäft oder beim Goldschmied auf der Strecke. Ferner gibt es die chronisch unterbesetzten Berufslehren wie Maurer, Coiffeuse oder Fleischfachfrau – die kantonale Bildungsstatistik offenbart auch diesen Sommer rund 2000 offene Lehrstellen (jeweils ungleich verteilt auf die Berufsfelder). Dagegen florieren nach wie vor die KV-Lehren und die Informatik. Salopp ausgedrückt: Für viele Jugendliche steht Büroarbeit zuoberst auf der Prioritätenliste.

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ob dieser Weg besser ist, als wenn man sich in ein zukunftsträchtiges Fachgebiet verbeisst. Damit für unseren Nachwuchs nicht einfach das Lernen in schulischer Form vermittelt wird, sondern dass das «Handwerkliche» gewählt wird und damit auch Mensch und Persönlichkeit geformt wird. Das kann für viele Jugendliche die bessere Entscheidung sein. Denn im KMU muss man bereits ab Lehrbeginn auch Verantwortung für die Firma übernehmen. Und das formt. Zum Schluss die Feststellung: Die Berufslehre ist der wirkliche Königsweg zu einer sicheren Existenz. Lieber Top in einem Beruf als Durchschnitt an einer Universität. Dominique Lipp Präsident Gewerbeverein Hedingen

Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Thomas Frick, Präsident frickarchitektur Ebertswilerstrasse 5 8915 Hausen am Albis Tel. 043 466 50 90 E-Mail: info@frickarchitektur.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Dominique Lipp Lipp Treuhand AG Schachenstrasse 2 8907 Wettswil Tel. 044 760 40 01 E-Mail: d.lipp@lipptreuhand.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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ZEITUNG

Kundenorientierte Fachkompetenz Die Baumann Bau-Spenglerei AG, Zwillikon, ist für Bauherren ein idealer Partner – mittlerweile seit zwanzig Jahren. Sie gilt in Bauspenglerei, Flachbedachungen, Photovoltaikanlagen, Blechbekleidungen und einigem mehr als Erfolgsgarant. Seit der Gründung seiner Baumann Bau-Spenglerei AG vor zwanzig Jahren zieht Gerhard Baumann seine Philosophie unverändert durch: «Fachkompetenz, qualitativ hochstehende Arbeit und kundenorientiertes Denken stehen ganz oben und sie werden uns auch in Zukunft weiter sehr wichtig bleiben», hält der Firmeninhaber und eidg. dipl. Spenglermeister fest und ergänzt: «Unsere Vielseitigkeit, die langjährige Erfahrung und stetige Weiterbildung ermöglichen uns, den Bedürfnissen der Kunden in den verschiedensten Gebieten gerecht zu werden. Ob Bauspenglerei, Flachdächer, Photovoltaikanlagen, Blechbekleidungen und -dächer, Bauabdichtungen, Blitzschutz, Gebäudeunterhalt, ob Beratung, Planung oder Umsetzung…unsere Devise lautet: zuverlässig, flexibel, termingerecht.» Darüber hinaus gibt es beim Zwilliker Fachbetrieb, der zudem als Gasdepot dient, auch einen Blech-Zuschneide- und Biegeservice für das Kleingewerbe, Hausverwaltungen und Privatpersonen.

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Neu- und Umbauten, Sanierungen – Planung und professionelle Ausführung Die Baumann-Bauspenglerei-Profis sind die richtigen Partner für alle, die eine Sanierung, Neubau oder die Erweiterung eines Gebäudes planen, denn Gerhard Baumann – seit 40 Jahren im Beruf – und sein kompetentes Team erledigen von der kleinsten Reparatur bis zur kompletten Gebäudehülle alle anstehenden Arbeiten. Auf spezielle Kundenwünsche gehen sie dabei selbstredend gerne ein. «Das Wichtigste ist, dass unsere Kunden zufrieden sind», betont Gerhard Baumann, der selber stets aktiv Hand anlegt. Blechdächer und Blechbekleidungen: kostengünstig und langlebig Der Fachbegriff «Gebäudehülle» fasst Arbeiten am Dach und an der Fassade zusammen. Die Baumann Bau-Spenglerei AG ist eine Unternehmung, die (fast) alle diese Arbeiten plant und in hoher Qualität ausführt sowie deren Unterhalt übernimmt: Flachdach, begrünt oder mit Funktionselementen wie Photovoltaik- und Blitzschutzanlagen ergänzt, ebenso Blechdächer und Blechbekleidungen. Jeder planerischen und handwerklichen Herausforderung steht man innovativ und lösungsorientiert offen gegenüber – immer zu vollster Zufriedenheit der Kunden. «Metalldächer und -fassaden bieten interessante Varianten zu herkömmlichen Lösun-

gen», weiss Gerhard Baumann, denn Metall an der Gebäudehülle ist wirtschaftlich interessant, da kostengünstig und langlebig. Zudem ist es zu 100 Prozent rezyklierbar, also umweltneutral, und bietet puncto Ästhetik alle Farben und Formen, womit gestalterische Wünsche auch dekorativ erfüllt werden können. Flachdach mit vielen Vorteilen, z.B. Installation von PV-Anlage Auch Flachdächer bieten unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, zudem hohe spezifische Eigenschaften für Wärmedämmung, Abdichtung und Witterungsschutz. Mit einer Terrassierung oder Begrünung der Dachfläche etwa gewinnt das Gebäude mehr als nur ein attraktives Äusseres. Aus ökologischer Sicht sprechen zusätzliche Vorteile, wie die Verbesserung des Mikroklimas und der Luftqualität, die Verminderung der Lärmbelastung, die Erhöhung der Artenvielfalt und die Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes sowie die Verlängerung der Lebensdauer für ein Flachdach. «Bei richtiger Planung, der Verwendung von erstklassigem Material und einer fachgerechten Verarbeitung überdauern Flachdächer Jahrzehnte. Die regelmässige Kontrolle verlängert die Lebensdauer zusätzlich und schützt vor unliebsamen Überraschungen», fügt Baumann hinzu. Ebenso die Möglichkeit

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Auch die nach einem Brand nötigen Spengler- und Flachdacharbeiten am Wohnund Gewerbehaus am Sternenkreisel Affoltern stammen von Gerhard Baumann und seinem Team.

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Gerhard Baumann und sein kleines, aber feines Team der Baumann Bauspenglerei AG an der Ottenbacherstrasse 22 in Zwillikon erledigen von der kleinsten Reparatur bis zur kompletten Gebäudehülle alle anstehenden Arbeiten. (Foto: kb)

Die Blechdachsanierung mit PV-Anlage am Alterszentrum Haus Tabea in Horgen erledigten die Zwilliker Bauspenglerei-Profis als Gesamtauftrag, inklusive Gerüst, Elektriker und Bauleitung.


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zur Installation einer Photovoltaikanlage. Die Zwilliker Fachfirma installiert sowohl dachintegrierte als auch aufgesetzte PV-Anlagen auf Flach- und Steildach oder an die Hausfassade – ganz auf die Kundenbedürfnisse angepasst. Bauspenglerei und Schutzeinrichtung vor Blitzen Das Kerngeschäft der traditionellen Spenglerarbeiten gehört nach wie vor zum Portfolio der Baumann Bau-Spenglerei AG und es ist entsprechend vielfältig. Gerhard Baumann: «Wir erledigen von Spenglerarbeiten an Dächern, wie Dachrinnen, Ablaufrohren und Einfassungen, bis hin zu modernsten Metallbekleidungen alles mit verschiedensten Materialien und diversen Arbeitstechniken. Das ermöglicht uns fast unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem produzieren wir massgefertigte Anschlüsse aus Blech für die Weiterverarbeitung durch den Dachdecker, Fassadenbauer, Flachdachmonteur, Zimmermann, Isoleur und Sanitär.»

ZEITUNG

August 2022

Bezüglich Blitzschutz an Gebäuden gehört die Baumann Bau-Spenglerei AG ebenfalls zu den Spezialisten. Entsprechend wird man detailliert und fachkundig beraten. Da in der Schweiz jährlich rund 200 000 Blitze einschlagen, macht eine fachmännisch konstruierte und montierte Blitzschutzanlage Sinn, denn sie bewahrt Personen und Gebäude vor grösseren Schäden. Beratung und Service – auch nach Abschluss eines Projektes Umfassende, offene und optimale Beratung betreffend Material und Detaillösungen schreiben Gerhard Baumann und sein Team gross. Dazu kommen die fachgerechte Planung sowie die kompetente, effiziente Umsetzung, die ebenso professionell und transparent gehandhabt werden. Dabei können sie sich auf ihre grosse Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Architekten und Verwaltungen, wie auch mit privaten Bauherren abstützen. Und auch vom Kundenservice, den die Baumann Bauspenglerei

AG über den Abschluss eines Projektes hinaus bietet, soll noch die Rede sein. Das Dienstleistungspaket beinhaltet die Betreuung des Objekts nach Fertigstellung eines Neubaus resp. erfolgter Sanierung sowie alle Dienstleistungen rund ums Gebäude (nicht nur Spenglerarbeiten). Zudem wird ein Serviceabo für regelmässige Dachwartung angeboten. (kb.)

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Bei der Gesamtsanierung mit Aufstockung des MFH in Steinhausen hatte Gerhard Baumann die Bauleitung inne. Arbeiten: Dämmung-Unterkonstruktion und Blechfassade, Blechdach sowie PV-Anlage.

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ZEITUNG

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August 2022

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Die Besten im Kanton Zürich Glänzende Lehrabschlüsse bei der Bäckerei Pfyl in Hedingen Ronja Vollenweider aus Obfelden und Ramona Räber aus Benzenschwil haben ihre Ausbildungen bei Bäckerei – Conditorei – Confiserie Pfyl AG in Hedingen mit den kantonsweiten Bestnoten abgeschlossen. Sie sei vom Können der beiden Lehrabgängerinnen zwar immer überzeugt gewesen, aber trotzdem „aus allen Wolken gefallen“, als sie von den Noten in Kenntnis gesetzt worden sei, sagt Regula Pfyl, die das Unternehmen zusammen mit Ehemann Andreas seit 32 Jahren führt und in dieser Zeit über 40 Lehrlinge ausgebildet hat.

Nun darf der Betrieb gleich doppelt stolz sein: Ronja Vollenweider hat ihre dreijährige Ausbildung als Bäckerin/ Konditorin mit der Note 5,7 abgeschlossen. Das ist das Bestresultat im Kanton Zürich von rund 80 Abschlüssen. Die gleiche Note hat auch Ramona Räber erhalten. Sie hatte ihre dreijährige Ausbildung bei der Bäckerei/Konditorei Kreyenbühl in Muri abgeschlossen – und sich anschliessend bei Pfyl während eines Jahres zur Confiseurin ausbilden lassen. Die beiden erfolgreichen Lehrabgängerinnen sind von den Berufsbildnern Hansjörg Wetli und Kurt Fischer

betreut worden. Regula Pfyl bezeichnet die beiden Berufsleute als empathisch, lernbegierig und ehrgeizig. „Sie machen einen super Job – zwischendurch auch unter erschwerten Bedingungen“, sagt sie mit Blick auf Corona und den Laden- und Café-Umbau im letzten Jahr. Ronja Vollenweider absolviert nun die Berufsmittelschule, und Ramona Räber plant einen Sprachaufenthalt in Australien. Bei Pfyl möchte man die beiden Berufsleute gerne weiterbeschäftigen, auch weil in dieser Branche der Fachkräftemangel schmerzt. (pd.)

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Sport

In Graz zu Silber geklettert Vergangene Woche trafen sich in Graz Europas Vertikal-Artistinnen und -Artisten. Die zweite Auflage des Bloc Summer Masters in Graz/ Österreich war ein voller Erfolg. In einem hochkarätig besetzten Starterfeld entwickelte sich bei den Damen ein hochklassiges Finale, bei dem letztlich

Katja Debevec (SLO) knapp vor der Schweizer Ex-Weltmeisterin Petra Klingler den Sieg holte. Die Österreicherin Franziska Sterrer schaffte es als Dritte auf das Podium. Bei den Herren sicherte sich der Tiroler Florian Klingler mit einem Sieg vor dem Slowenen Jernej Kruder den 1. Platz. Der Wiener Dominik Härtl kletterte auf den dritten Rang. Regula Klingler

Freitag, 12. August 2022

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Sprünge fürs Spektakel Freestyle Masters 2022 in Mettmenstetten am 21. August Der erste Wasserschanzen-Wettkampf in der neuen Saison sorgt in Mettmenstetten für Spektakel – die Schweizer gelten als Favoriten. Am Sonntag, 21. August, ist auf der Wasserschanzen-Anlage Jumpin in Mettmenstetten Skiakrobatik auf höchstem Niveau angesagt. Die 25. Ausgabe des FIS Freestyle Aerials Masters verspricht als erster Wasserschanzen-Wettkampf in der aktuellen Saison neue waghalsige Sprünge der Top-Athleten. Das Gastgeberland kann auf die Unterstützung des heimischen Publikums zählen und die starke Schweizer Mannschaft gehört zu den Favoriten. Der Weg zum Sieg wird über die Schweizer Aushängeschilder Pirmin Werner, Noé Roth und Nicolas Gygax führen.

Ukrainer auch am Start

Petra Klingler erreichte den 2. Platz. (Bild zvg.)

Doch mit Ukraine, Australien, USA, Kasachstan und Deutschland versuchen weitere starke Nationen, um die höchste Punktzahl der Jury zu buhlen. Die Junioren-Nationalmannschaft der Ukraine ist seit Ende Februar in der Schweiz und trainiert regelmässig in Mettmenstetten. Das Nationalteam befindet sich zurzeit im Trainingslager in Park City (USA). Für den Wettkampf in Mettmenstetten wird eine Delegation in die Schweiz reisen. Mit dabei ist Olga Polyuk, Oleksandr Okipniuk und Dmytro Kotovskyi. Das Freestyle Masters bietet nicht nur für

Für die Zuschauer gibt es spektakuläre Sprünge zu sehen. (Bild zvg.) Sportbegeisterte spannende Momente: Es ist der perfekte Familienausflug. Der Eintritt ist kostenlos und der JumpinSlackline-Park steht allen Kindern zur Verfügung. Swiss-Ski

Freestyle Masters 2022: Sonntag, 21. August, Mettmenstetten, Wasserschanze Jumpin. Programm: 11 Uhr: Festwirtschaft offen, 13 Uhr: Final Juniors, 14 Uhr: Final Masters. Eintritt kostenlos. Weitere Infos: www.swiss-ski.ch/aerials

Die Vorfreude steigt – die Vorbereitungen sind auf Kurs Der Cupmatch gegen den Grasshopper Club Zürich am 20. August ist eine grosse Herausforderung Ohne Frage, als für den FCWB bei der Auslosung zur ersten Hauptrunde des Schweizer Cups GC gezogen wurde, war die Freude riesig. Aber die Herausforderungen, die damit dem Ämtler Erstligisten gestellt wurden, sind enorm. Schon kurz nach der Auslosung wurde beim FCWB ein OK-Team unter Führung der beiden Co-Präsidenten Meili und Fischer zusammengestellt. Innert kürzester Zeit sollten alle Fragen der Infrastruktur, des Tagesprogramms und vor allem der Finanzierung geklärt werden. Weil gleichzeitig neun andere Spiele mit Beteiligung von Super-League-Vereinen ausgetragen werden und schweizweit

viele Schwingfeste und andere Grossveranstaltungen stattfinden, war es eine Riesenchallenge, die notwendigen Tribünen, Zelte und weiteren Infrastrukturerweiterungen zu organisieren. Der FC Allschwil, Erstrundengegner des FC Basel, kann davon ein Lied singen. Weil es nicht gelang, Tribünenelemente zu ordern, musste auf eine andere Sportstätte als die eigene ausgewichen werden. In Wettswil-Bonstetten ist es glücklicherweise gelungen, ein Stadion, die Franz-AG-Arena, aufzubauen, welche knapp 4000 Zuschauern Platz bieten wird. Ebenfalls gilt es, die Anforderungen an das Sicherheitskonzept, welches der Fussballverband vorschreibt, zu erfüllen. Grösste Herausforderung ist sicherlich, diesen Freudentag mit einem eini-

germassen ausgeglichenen Budget über die Runden zu bringen. So entstehen dem FCWB, bevor der erste Ball gespielt ist, Kosten im sechsstelligen Bereich.

Sponsoren wichtig Um diese Ausgaben möglichst decken zu können, ist ein riesengrosser Effort nötig. Während der Verkauf der Tickets bei Weitem nicht ausreichen wird, ist man auf die Gunst zahlreicher und grosszügiger Sponsoren angewiesen. Schliesslich muss auf perfektes Fussballwetter gehofft werden, um mit dem Festwirtschaftsbetrieb und der Unterstützung der Bevölkerung die schwarze Null zu erreichen. In diesem Bereich besteht sicher grosser Diskussionsbedarf mit dem Fussballverband. In Deutsch-

land beispielsweise erhält jeder Verein, welcher einen Bundesligisten zugelost bekommt, eine Pauschalentschädigung von 200 000 Euro, um einen solchen Anlass durchführen zu können. Wenn auch in kleinerem Rahmen müsste hierzulande Ähnliches möglich sein, an der Bonität des Verbandes kann es definitiv nicht mangeln.

Der ganze Verein im Einsatz Abgesehen von den Finanzen gilt es, Helfer zu rekrutieren. Im Falle des Spiels FCWB gegen GC sind dies gegen 200 Helfereinsätze, welche besetzt werden müssen. Dies während der langen Sommerschulferien zu schaffen, bedarf unglaublicher Ressourcen. Zusätzlich gilt es, Forderungen von Presse oder TV zu erfüllen. So sind aktuell viele Helferpositionen besetzt, aber einige sind noch

offen und der FCWB ist dankbar, wenn sich noch weitere Fans auch als Helferinnen und Helfer zur Verfügung stellen.

Ein Event der Superlative Trotz aller Herausforderungen, die Vorfreude überwiegt bei Weitem und man darf sich auf einen Top-Event freuen. Das Tagesprogramm, welches am 20. August um 15 Uhr startet, beinhaltet nebst dem Match viele Höhepunkte (siehe www. fcwb.ch/cup.fcwb.ch). Der Vorverkauf ist gut gestartet und der FCWB empfiehlt dringend, Tickets auf diesem Weg zu beziehen. Es liegt nun an den Fussballfans der Region, die grosse Vorarbeit des FCWB zu würdigen und live vor Ort dabei zu sein, um diesem einmaligen Anlass einen würdigen Rahmen zu bieten. Andreas Wyniger

Morgen zum Auswärtsspiel ins Glarnerland Morgen Samstag müssen die Ämtler zum ersten Auswärtsspiel der Saison in Näfels gegen Linth 04 antreten. Auch die Glarner starteten mit einer Niederlage in die neue Spielzeit. Vor Wochenfrist gegen den Nachwuchs des FC Lugano wurde die Colacino-Elf ausgekontert. Trotz guter Ansätze resultierte eine 1:3-Heimniederlage. Aber auch Linth 04 verlor zum Saisonstart, und zwar in Freienbach mit 1:2.

Einsatz und Konzentration nötig

Auch beim Cupspiel 2017 gegen Basel wurden zusätzliche Tribünen erstellt und auch das Schweizer Fernsehen SRF musste die Infrastruktur platzieren. (Bild Kaspar Köchli)

Beide Teams wollen nun die ersten Punkte ins Trockene bringen, wobei die Glarner dem FCWB in der Vergangenheit immer wieder Mühe bereiteten. In der Lintharena in Näfels verloren die Ämtler im letzten Herbst gleich 3:0. Beim Rückspiel im April spielte Rot-Schwarz souverän, verpasste aber das Toreschiessen und die Teams trennten sich 0:0. Nach dem

Spiel gegen Lugano attestierte WB-Trainer Colacino seinem Team eine starke Mentalität und den Willen, bis zum Schluss nicht aufzugeben. Grosser Einsatz und volle Konzentration auf diese Partie werden entscheidend sein, will man die drei Punkte aus dem Glarnerland ins Säuliamt entführen. Eine Woche vor dem grossen Cupspiel gegen GC wird dies sicherlich zur besonderen Herausforderung. Dasselbe gilt in diesem Fall auch für Linth 04, denn sie begrüssen in der ersten Cuphauptrunde mit Lugano ebenfalls einen Super-Ligisten.

Anpfiff um 16 Uhr Der Weg nach Näfels ist relativ kurz. Entsprechend darf man auf die starke Unterstützung der WB-Fangemeinde zählen. Um 16 Uhr wird die Partie in der Lintharena in Näfels angepfiffen. Oliver Hedinger


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Extra

Freitag, 12. August 2022

Der Badbesucher

ZWISCHEN-RUF

Das fremde Paar

«Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt – ein Ratekrimi Sie möchten im «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Der heutige Fall führt uns ins Oberamt. Zwei Kriege und nur eine Versöhnung, dachte ich, als ich an meinem letzten Urlaubstag mein Auto abschloss und zum Milchsuppenstein südlich des südlichen Teils von Hausen lief, um auf dem kulturhistorischen Weg zwischen Zürich und Zug ein wenig zu wandern und dabei nicht nur die gute Luft, sondern auch Geschichte zu atmen. Die von den zwei Religionskriegen und der einen Versöhnung bei Kappel. Moment! Bedeutet das etwa, dass sich die Gegner des ersten Krieges nach dem ersten Krieg versöhnt, die des zweiten ihre Auseinandersetzung aber noch immer nicht beendet haben? Wird hier also immer noch gekämpft? Muss ich mir Sorgen machen? Mit meinem Wohnungsnachbarn ist es ja ähnlich – nach dem Streit um die Mülltonne hinter dem Haus haben wir uns bei einem Bier versöhnt, die Differenzen um die Parkplätze vor dem Haus aber sind noch aktuell und eine Lösung ist nicht in Sicht. Es war heiss an diesem Tag, sehr heiss und wahrscheinlich für mich doch zu heiss, ich gebe es zu, deshalb auch diese düsteren Gedanken. Unnötige, denn schliesslich wurden die Kappeler Kriege schon 1531 beendet. Der eine davon noch bevor er begonnen hatte, mit einer gemeinsamen traditionellen Kappeler Milchsuppe eben. Auf eine solche Milchsuppe hatte ich wegen der hohen Temperaturen keinen Appetit, sollte sich das in den nächsten Minuten ändern, würde ich sie aber bestimmt nicht auf der Wiese aus einem riesigen Bottich schlürfen, wie die Krieger damals, sondern etwas stilvoller in einem Restaurant. Aber erst, nachdem ich die drei Kilometer bis zum Zwingli-Denkmal geschafft hatte, nicht vorher.

Der Mann wollte nichts Böses tun Wie ein Kämpfer aus einer längst vergangenen Zeit sah auch der Mann aus, der mich weckte, als ich am Milchsuppenstein in der Sonne ein wenig zu sehr in mich gegangen und für einige Minuten nicht wieder zurückgekommen war. Ich erschrak und dachte an Angriff und Gefahr und bereitete mich auf meine Verteidigung vor. Mit der einzigen Waffe, die mir in diesem Moment zur Verfügung stand – mit einem abweisenden Gesicht. Der aufgeregte und ungefähr einen Kopf kleinere Mann

Bin wie jeden Sommer in einer Schreibwoche in Mannenbach am Bodensee. Heute mach ich mit einer Kollegin eine Schifffahrt nach Stein am Rhein. Auf der Rückfahrt setzen wir uns oben auf Deck an einen Tisch und nehmen uns vor, den Text für die anschliessende Lesung zu schreiben. Franziska hat den Titel «Ein einfaches Leben» auswählt, was mir zu einfach schien. Ich habe «Das Verschwinden der Sterne» genommen, und jetzt bin ich damit überfordert. Mir fällt nichts ein, gar nichts. Die Kollegin aber, die schreibt und schreibt. Da bitte ich spontan das hochdeutsch sprechende Paar an unserem Tisch um Hilfe: «Wissen Sie, was passiert, wenn die Sterne verschwinden?» «Dann wäre es Tag», lacht die Frau. «Nein, Nacht», widerspricht der Mann. «Wenn man die Sterne nicht sieht, ist es doch Tag», meint die Frau. «Wenn die Sterne verschwunden sind, ist das All schwarz», erklärt der Mann. Ob sie schon lange verheiratet seien, will ich nun wissen. «43 Jahre.» Ich

gratuliere und frage, weshalb die Ehe gut gegangen sei. Eventuell durch die Akzeptanz negativer Eigenschaften des Partners? «Ja», meint die Frau. «Und – welche Eigenschaft war das?», forsche ich nach. Lachend berichtet sie: «Er hat nie zugehört, und seit Neuestem hört er wirklich schlecht.» Der Mann nickt und grinst. Nun erkundige ich mich nach ihren Berufen. Das Paar ist in Rente. Die Frau hatte als Chemikerin in der Medikamentenforschung gearbeitet, in einer deutschen Zweigstelle von Roche. «Und Sie?», frage ich den Mann. «Ich war Redakteur.» Da fällt mir meine Aufgabe wieder ein: einen Text verfassen zum Thema «Das Verschwinden der Sterne». Da könne er mir sicher helfen. Doch er steht auf. Auch sie erhebt sich. Was ist los? Ach, wir landen gerade in Hemmenhofen, da müssen sie aussteigen! Mensch, und ich? Hab keinen Text und keine Idee! Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Reputation «Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt wieder. (Illustration zvg.) allerdings wollte mir nichts Böses tun, nein, ihm selbst hatte jemand etwas Böses getan und ihm sehr unsmart sein Smartphone geraubt. Nun verlangte er folgerichtig meines, aber nur, um die Polizei zu rufen. «Die waren unterwegs zum Hallen- und Freibad Lättich in Baar und es waren vier Typen!», erfuhr ich. «Einer einen Kopf kleiner als ich, einer zwei Köpfe grösser als ich, einer so gross wie ich und einer einen Kopf grösser!» Er würde auf die Polizei warten und ich, indem nun nach dem Körper und dem Geist auch der Detektiv erwachte, würde mich mal im Bad umschauen.

Keine Karte fürs Bad Ich kam dort gerade noch rechtzeitig an, denn die Verdächtigen standen noch an der Kasse, ich musste mir also keine Karte für einen Besuch in einem Bad kaufen, das ich an diesem Tag gar nicht besuchen wollte. Unauffällig mischte ich mich unter sie, war einmal vor, manchmal hinter und oft neben ihnen. Ebenso unauffällig sah ich sie mir an, aber ich sah keinen, dessen Hosen- oder Badetasche durch ein gewaltsam gestoh-

lenes Mobiltelefon verräterisch ausgebeult wurde, und erst recht sah ich keinen, der mir dieses Handy des Mannes mit einem entschuldigenden «Sorry, ich habe doch selbst ein Natel, ich brauche doch echt kein zweites!» zurückgeben würde. Der in der weissen Jogginghose nicht, einen Kopf kleiner als ich, der in den blauen Bermudashorts auch nicht, zwei Köpfe kleiner als ich, der in der roten Cargohose sowieso nicht, so gross wie ich, und der in der schwarzen Jeans, der einen Kopf grösser war als ich, schon gar nicht. Also kein voller Erfolg, nicht einmal ein halber, gar keiner. Oder etwa doch? Mühsam versuchte ich, mich zu erinnern, was das Opfer zur Grösse des Täters gesagt hatte. Und dann fiel es mir wieder ein: «Aus der Hand gerissen hat es mir schliesslich der, der einen Kopf grösser war als ich ...!» Wissen Sie, wer der Täter war? Lösung: Weil der Täter einen Kopf grösser ist als das Opfer, wie auch der Detektiv, und der Täter deshalb so gross wie der Detektiv sein muss, muss der Mann in der Cargohose der Täter sein!

Das Fremdwort Reputation bedeutet Ruf oder Ansehen. Es ist hergeleitet von reputare, dem lateinischen Verb für berechnen, erwägen oder jemanden für etwas halten. Zum Beispiel: Manager-Löhne für überrissen halten. Panamapapiere und Brief kastenfirmen für verdächtig halten. Oder einen sogenannten Steueroptimierer für einen potenziellen Betrüger halten.

Verdächtigungen, die sich keineswegs als haltlos erweisen, sondern den Anfangsverdacht noch überbieten, schaden dem Ansehen der Finanzbranche insgesamt. Wen wunderts, dass das befremdliche Wort Reputation, das in jüngster Zeit immer häufiger zu hören ist, keinen guten Ruf geniesst? (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ACHILLES-VERSE

Ehre und Geiz Sein Leben schien er ausgehaucht. Heut ist er wieder aufgetaucht. Das hat mich völlig überrascht, dann fühlt ich mich von ihm vernascht, als er grinsend flüsterte, dazwischen leise hüstelte: «Ich hab mich wohlig eingenistet, denn diesmal bleib ich unbefristet!» Dann fuhr er fort, sich zu erklären, für mich klang es wie aus fernen Sphären. «Zu Ruhm und Ehr wollt ich dich tragen. Du hattest niemals Grund zu klagen. Jahrzehnte hab ich ausgeharrt. Schlussendlich hast du mich genarrt. Das Ganze war für mich ein Hohn. Jetzt will ich endlich meinen Lohn.»

«Ich dich genarrt? Nein, nur gebeten, rücksichtsvoller aufzutreten.» Doch wenn sich einer Ehr Geiz nennt und einfach keine Einsicht kennt, nur Unzufriedenheit verbreitet, aus purer Selbstsucht mich begleitet, dann muss ich mich dagegen wehren. Die Kräfte würden mich verzehren. Das Dichten soll mir Spass bereiten. Doch du willst mich dazu verleiten, Ruhm und Ehre anzustreben. Das wäre wichtig für mein Leben. Nein! Wichtig für mein Leben ist, dass auch mein Körper nie vergisst, wer am längeren Hebel steht, wenns um Ewigkeiten geht. Robert Müller

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LEBENSWEISHEIT «Wenn du das Leben liebst, dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.» Benjamin Franklin

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Sagenhaftes Erlebnis im Wald Er ist sowohl eine Reise zurück in die Vergangenheit als auch in die Welt der Fantasie, der Sagenweg bei Waltenschwil. Dieses Jahr feiert er einen speziellen Geburtstag. Zwölf Skulpturen von zwölf verschiedenen Künstlern zu zwölf regionalen Überlieferungen – das ist der Freiämter Sagenweg, im Wald zwischen Bremgarten und Wohlen gelegen, in unmittelbarer Nähe zum Säuliamt also. Dieses Jahr gesellt sich noch ein weiteres Dutzend dazu, der Themenweg in Waltenschwil feiert nämlich seinen 12. Geburtstag. Und auch in diesem speziellen Jahr ist der Sagenweg mit seinen Skulpturen und Installationen, aber auch der natürlichen Szenerie von Baumriesen, Moosteppichen und Farnfeldern, jederzeit einen Besuch wert. Eine gute Viertelstunde dauert die Anfahrt etwa ab Ottenbach. Eine besondere Gelegenheit bietet sich am Jubiläumsanlass vom Sonntag-

Eine schaurige Geschichte: Der «brennende Mann» aus Sandstein. (Archivbild tst.) nachmittag, 21. August. Dann nämlich erzählt und dichtet der bekannte Autor und Slampoet Simon Libsig für Gross und Klein am und über den Sagenweg, begleitet durch experimentelle Klänge von Boris Lanz. Mit uralten Spielen rund um die Waldhütte vergeht die Zeit wie im Flug. Sofern bis dahin wieder zulässig, wird das Feuer in der Feuerstelle bei

der Waldhütte knistern und bereit sein für selbst mitgebrachte Würste. (tst.) Sagenweg, Anfahrt per Zug: Bahnhof «Erdmannlistein»; per Postauto: Bushaltestelle «Waltenschwil Hessel»; per Auto: Parkplatz: Grintenstrasse, Waltenschwil. Jubiläumsfeier am Sonntag, 21. August, 14 bis 17 Uhr, Waldhaus beim Tierpark Waltenschwil. Eintritt frei, Kollekte in den Hexentopf.


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061_2022 by AZ-Anzeiger - Issuu